Sauberer Sex?

Ein Gastblog von Walter Hollstein*

Black Dahlia, Scarlett Johansson

In der Sexualität lebt das Animalische im Mensch weiter: Scarlett Johansson und Josh Hartnett im Film «Black Dahlia». (Foto: Universal)

Eigentlich ist es ja erstaunlich, dass die Aufregung erst jetzt passiert. Und ausgerechnet über das Thema Prostitution. Zu den Hochzeiten des populären Feminismus in den späten Siebzigerjahren sollte ja nicht nur die Prostitution verboten werden, sondern die männliche Sexualität überhaupt. Auf jeden Fall die genitale. Zärtliches Streicheln, ganz vorsichtig, war noch erlaubt. Ich kann mich lebhaft erinnern: Ich war damals ein ganz junger Soziologie-Prof in den aufgeregten Folgejahren der 68er-Bewegung in Berlin. In einem früh angelegten Seminar – 8 Uhr cum tempore – streckt eine Studentin gleich zu Beginn auf und meint – wörtlich und ultimativ: «Nicht wahr, Walter, du verzichtest selbstverständlich auch auf den Koitus.» Ich habe ihr und dem Seminar – über 80 Prozent junge Frauen – erklärt, dass ich das mitnichten tun würde. Da ich zu jener Zeit dazu auch schon einiges gelesen hatte, musste ich das Ganze nicht nur mit meiner individuellen Lust begründen.

Für eine populäre, fast ausschliesslich lesbische Fraktion des Feminismus war schon damals die männliche Sexualität der Urgrund allen Übels. Jede Art des männlichen «Eindringens» in eine Frau stelle eine Form der «Vergewaltigung» dar. Alice Schwarzer argumentierte, die Sexualität sei «der Angelpunkt der Frauenfrage». In und mit der Sexualität «fallen die Würfel. Hier liegen Unterwerfung, Schuldbewusstsein und Männerfixierung von Frauen verankert. Hier steht das Fundament der männlichen Macht und der weiblichen Ohnmacht». Sexualität mit einem Mann wird als etwas durchgängig Schreckliches beschrieben. «Viele empfinden ihre sexuellen Kontakte mit dem Ehemann oder Freund als Prostitution.» «Alle Frauen fühlen sich benutzt, reagieren häufig mit Frigidität.» Die männliche Sexualität «dient als Exerzierplatz zum Einüben weiblichen Verhaltens – wie Selbstlosigkeit, Unterwerfung, Minderwertigkeit –, das dann in anderen Lebensbereichen ertragbringend von der Männergesellschaft eingesetzt werden kann». Es sei in Erinnerung gebracht, dass diese Schwarzer’schen Thesen über die Macht der Sexualität aus jenen Siebzigerjahren stammen, in denen überall im deutschsprachigen Raum die kritischen Theorien des Marxismus, der «Frankfurter Schule» und einer gesellschaftsbezogenen Psychoanalyse neu rezipiert, überarbeitet und auch weiterentwickelt worden waren. Allgemeiner Konsens war dabei, dass ökonomische und politische Verfügungsgewalt erst persönliche Machtverhältnisse bedingen und nicht umgekehrt. Die Sexualität mag dabei ein Instrument sein, das allerdings durchaus von beiden Geschlechtern manipulativ benutzt werden kann. Aus der Sexualität hingegen die Konstitution von Macht und Unterdrückung abzuleiten, ist ebenso naiv wie töricht. Wiewohl inzwischen 40 Jahre vergangen sind, hat Frau Schwarzer nichts dazu gelernt. In ihrem Blog vom 1. September dieses Jahres verkündet sie apodiktisch, dass die (sexuelle) Beziehung zwischen Männern und Frauen immer «eine ungleiche» ist, «also ein Herrschaftsverhältnis».

Je deutlicher sich die lesbische Fraktion innerhalb der feministischen Bewegung artikulierte, desto verschärfter wurde der Kampf gegen die Heterosexualität. Andrea Dworkin bezeichnete den «Penis als Waffe» und männliches Unterdrückungsinstrument. Da sich für solche Aussagen weder bei Männern noch bei Frauen eine empirische Basis finden liess, wurden sie einfach in den Stand des Axioms erhoben, und ein Axiom ist ja bekanntermassen unwiderlegbar: «Die Aversion der Frauen gegen den Penis und gegen Sexualität», kanzelte Dworkin, muss «als Weigerung der Frauen» gewertet werden, «dem wichtigsten Werkzeug männlicher Aggression gegen Frauen zu huldigen». Der Kampf gegen die Prostitution und die Bestrafung der männlichen Freier (es gibt ja auch weibliche) ist in der Optik dieser militanten Autorinnen sicher ein Etappensieg gegen die männliche Sexualität. Unter den Tisch gekehrt wird dabei die Überlegung, ob nicht gerade diese Misandrie und die ihr zugrunde liegende verlogene Moral etwas war, was Prostitution gefördert hat.

Und noch sehr viel Grundsätzlicheres kommt schon gar nicht erst in den Blick. Sexualität ist einfach nichts Nettes, Braves und Anständiges. Sigmund Freud weist mit Nachdruck darauf hin, dass die Genitalien die Entwicklung der menschlichen Körperform zur Schönheit nicht mitgemacht haben; sie seien tierisch geblieben. «So ist auch die Liebe im Grunde genommen heute ebenso animalisch, wie sie es von je her war.» Einige Jahrzehnte später schreibt Georges Bataille: «Wir sind auf jeden Fall Tiere. Zweifellos sind wir Menschen und haben Geist: Doch können wir nicht verhindern, dass das Animalische in uns weiterlebt und uns oft überwältigt. Als Gegensatz zum geistigen Pol bedeutet die Fülle der Sexualität in uns die Fortdauer des tierischen Lebens.» Das heisst im Klartext: Leidenschaft, einbrechende Dämme, Wildheit, Dunkelheit, Rausch und Ekstase.

Das alles kann die Putzkolonne des Banalfeminismus denunzieren; ändern kann sie es nicht.

*Em. Prof. für politische Soziologie, u. a. Gutachter des Europarates für Männerfragen, Autor von «Was vom Manne übrig blieb» (2o12).

278 Kommentare zu «Sauberer Sex?»

  • Angela Dirnberger sagt:

    Ich komme nicht umhin, Herrn Hollstein beizupflichten. Vollumfänglich.

  • Felix sagt:

    Kommentar zu: „Betschwestern“

    Die Kirche hat schon seit langer Zeit (in Deutschland) keinen besonderen Einfluss.

    Es wäre auch zu unterscheiden zwischen religiösen Überzeugungen, die private Angelegenheit sind und geschlechtsrassistischer Hetzpropaganda, die von Feministinnen ausgeht.

    Die Hetzpropaganda soll Vorteile sichern und ein Ego befriedigen, das deutlich von den meisten Frauen abweicht.

    Sie sprechen also nicht „Für alle Frauen“ wie sie es anmaßend gern behaupten, sondern das genaue Gegenteil ist der Fall.

  • Alois Haslimann sagt:

    Ginge es nach prüden Puritanern und Lust feindlichen Betschwestern, müssten wir den Sex, wie das Essen, nur mit Besteck absolvieren. Dabei geht es viel Lust-iger mit der Hand, und der Zunge. Also, esst von Hand!

  • Thorsten Juhl sagt:

    Probleme passieren erst dann, wenn die Männer anfangen zuzuhören. Es entstehen keine Gespräche, sondern nur Anschuldigungen seitens der Feministinnen. Irgendwann wird der Mann aufgeben müssen weil er zur Arbeit gehen muss.
    Und wenn er nicht mal das mehr kann, dann geht unsere Gesellschaft den Bach ab.

    Von dem her, Kopf runter, Augen zu und durch. Volle Konzentration auf die Arbeit. Egal was die Feministinnen sagen, weil was sie sagen dient nicht der erbauung einer besseren Gesellschaft sondern der Aufwertung deren eigenen Egos.

    • Angela Dirnberger sagt:

      Dann werden die nach Ihnen geborenen Männergenerationen über noch grössere Steine stolpern, Herr Juhl. Sich nicht um eine Veränderung zu bemühen, finde ich ebenso verwerflich wie die Aussagen gewisser Feministinnen mit ihren Kastrationsparolen. Und, mit Verlaub, einfach den Schwanz einziehen, bringt erstens keine Änderung, und ist zweitens auch nicht attraktiv für doch noch ein Grossteil der Frauen (oder: so hoffe ich mindestens…!).Zuviele Männer liessen sich ins Bockshorn jagen. Die heutigen Buben und Teenager-Jungs brauchen ein starkes, männliches Gegenüber als Väter, Onkel, Lehrer, etc.

      • Michael Morgenstern sagt:

        @ Dirnberger

        Machen Sie sich mal nicht ins Hemd, Frau Dirnberger. Radikalemanzen haben bei Männern und jugendlichen Jungs heute lediglich die Wertigkeit eines „Schmunzelfaktors“. Die Ansichten dieser Frauen werden unter der Rubrik „Geistiger Vaginismus“ verbucht und nicht sonderlich ernst genommen. Nur um mich auch (und wahrscheinlich auch Herrn Juhl) Ihnen in Ihrer eigenen Terminologie und Wortwahl verständlich zu machen.

  • Viktor Ovid sagt:

    Titel: „Die Wüste lebt“ -Perfekter Text, Walter Hollstein ! Als Intellektueller der gesamtlinken Szene füge ich gerne zu Deinem Zitat («Nicht wahr, Walter, du verzichtest …) mein eigenes Erstaunen bei, als es um Frauen-Quoten ging: O-Ton: „Du kannst dich ja operieren lassen“ (Augenzwinkern der Frauenrunde …). Penetration als solche wurde teilweise allen Ernstes als Aggression gegen die körperliche Integrität der Frau diskutiert. Stramme Feministinnen waren jahrelang unbemannt. Freiwillig oder nicht. Aber die Wüste lebt. Unbeschreibliche Laute von Frauen nach dem Exil, Stoff für Literatur.

  • Michael Morgenstern sagt:

    @ 13

    Ich muss ja so schmunzeln. Bitte
    Beispiele für Unterdrückung aufgrund der körperlichen Überlegenheit. Oder könnte vielleicht die körperliche Überlegenheit zu einer selbstverständlichen Rollenverteilung geführt haben? Können Sie sich zum Beispiel 39 Frauen auf einem knapp 24 m langen Holz-Schiff vorstellen, die sich auf den Weg über das Meer nach Westen machen, um neue Welten zu entdecken? Wo sollen da denn schon allein die ganzen Hygieneartikel, die monatlich nötig werden, sicher verstaut werden? Seien Sie doch einmal ehrlich zu sich: und erden Sie Ihre Gedanken am konkreten Leben!

  • Katharina B. sagt:

    Interessant wie Herr Hollstein die (ehe-)rechtliche Situation der Frauen in den 1960er und 70er Jahren so vollständig ausblenden kann. Da gab es noch die „Ehelichen Pflichten“ und die konnte der Herr Familienoberhaupt wenn nötig auch mit Gewalt eintreiben. Unter solchen rechtlichen Bedingungen war so etwas wie Konsens einfach gar nicht möglich.

    • Thorsten Juhl sagt:

      Zur Erinnerung, Gewalt ist gegen das Gesetz..
      Aber es sind die Frauen welche heute bei einer Sexlosen Beziehung beim Gericht Geld vom Mann einfordern. So geschehen in Frankreich. Da sind wir angelangt.

      • andrea sagt:

        nein. bis 1992 (wenn ich mich nicht irre) galt vergewaltigung durch den ehemann nicht als vergewaltigung. er forderte damit nur seine rechte ein.

        ich finde den text an sich sehr gut. was katharina b. schreibt, stimmt jedoch: frauen haben damals mit einer verbissenheit und humorlosigkeit für ihre sache gekämpft, weil ihre situatiion absolut verzweifelt war. ohne ihren einsatz würden wir wohl heute kaum solche freiheiten in beruf und beziehung geniessen (auch wenn es noch viel zu tun gibt). der punkt ist, dass sich die zeiten geändert haben und frauen heute wieder sex mit männern geniessen

      • andrea sagt:

        2. können, ohne ihn als feind oder gegner verteufeln zu müssen. das schwarzer und co. diesen fortschritt nicht also solchen anerkennen können, ist schade.

  • a.k.a. Schwarzer sagt:

    kann denn niemand dieser doofen Schwarzer endlich ihre blöden Parolen wegnehmen??? Sie scheint seit Jahren keinen Sex mehr gehab zu haben, und nur weil sie keinen haben darf, darf ihn sonst keine(r) haben???

    • karrer irene sagt:

      Frau Schwarzer ist gegen Sex, weil sie keinen Mann abgekriegt hat?!? Geht es noch unsachlicher? Was darf man hier eigentlich rauslassen, bevor man zensuriert wird? Schon klar, Zündler sind halt immer willkommen, um eine lahme Diskussion etwas anzuheizen. Für mich einfach nur ein Grund wegzuklicken.

  • Thorsten Juhl sagt:

    Ist denn noch niemanden aufgefallen, dass bei diesen Diskussionen teils Feministinnen einfach alles rauslassen was so gefällt, und falls es dann mal Konsequenzen hat sie den Plan B benützen. Es gibt hier Feministinnen denen geht es nicht um eine bessere Gesellschaft, denen reicht es wenn es ein wenig brennt.

  • Sehr guter Text. Danke. Besonders der letzte Satz ist genial.

  • Sehr guter Text. Danke. Besonders der letzte Satz ist der Hammer.

  • L. sagt:

    SEX muss nicht sauber“ sein, er darf durchaus auch „schmutzig“ sein – wenn die von beiden Partnern so gewollt/gewuenscht ist! Leider ist aber Sex in der letzten Zeit zu einer Art Fitness.Aktivitaet geworden oder noch schlimmer er wird von beiden Seiten als „Zahlungsmittel“ eingesetzt. Da bei sollte er doch eigentlich als „Genussmittel erlebt werden.
    Mir tun Frauen und Maenner leid die diese lustvolle koerperliche Aktivitaet missbrauchen

  • Werner sagt:

    Es ist an der Zeit die Definition der feministischen Grundausrichtung in den Sprachgebrauch zu übernehmen, wie sie in den USA seit den 80er Jahren diskutiert wird.
    Die Unterscheidung nach „sex-positive feminism“ und „sex-negative feminism“.
    Schwarzer steht für sex-negativen Feminismus und bekämpft den sex-positiven feminismus bis aufs Blut.
    Wer Freiheit für die Frauen will, muss die sexuelle Freiheit mit einschliessen.
    Wenn also Frau gerne Sex hat, so haben das Schwarzerianerinnen zu akzeptieren.
    Akzeptieren dies Schwarzerianerinnen nicht, so sind sie selbst wie ihr Feindbild, die Männer.

  • Maila Bühler sagt:

    Schwarzer kritisieren und Freud zitieren… damit überzeugt Mann mich nicht!
    Der Satz „Der Kampf gegen die Prostitution und die Bestrafung der männlichen Freier (…) ist in der Optik dieser militanten Autorinnen sicher ein Etappensieg gegen die männliche Sexualität.“ bezeugt, dass Holstein die männliche Sexualität untrennbar an die Prostitution gebunden sieht – ja sie scheint gar ein natürliches Recht zu sein. Wenn dem so ist, dann bin ich immer noch gerne eine 68er-Les-ben-fem-inistin und bekämpfe die männliche Sexualität meinetwegen auch den Ko-itus und den Mann selbst.

    • Marce Elsener sagt:

      Ich kann zwar nicht für Herrn Hollstein sprechen, aber zweifellos ist Prostitution untrennbar mit menschlicher Sexualität verknüpft. Seit es Menschen gibt, gab es wohl immer auch einen Tausch ‚Sexuelle Dienstleistung gegen materielle Güter‘. Jedenfalls werden schon seit den Anfängen schriftlicher Überlieferung solche Tauschgeschäfte erwähnt. Somit ist die Prostitution logischerweise untrennbar sowohl mit männlicher als auch mit weiblicher Sexualität verknüpft.

    • Marce Elsener sagt:

      Prostitution ist kein Recht sondern eine Freiheit, die Individuen in Anspruch nehmen. Sowohl der Freier als auch die Prostituierte haben die Freiheit solche Dienstleistungen nachzufragen bzw. anzubieten; ebenso haben beide auch die Freiheit sich nicht an diesem Markt zu beteiligen. Insofern ist das Prostitutionsverbot ein Eingriff des Staates in die Vertragsfreiheit der Individuen. Bizarrerweise ist es im Rahmen von Prostitutionsverboten modern, nur den Freier zu kriminalisieren. Eine eindeutig sexistische Regelung, was aber die meisten wohl gar nicht wahrhaben wollen.

      • Toschi sagt:

        Freiheit? Ja klar! Die Prostituierte macht das Freiwillig und freut sich darauf 20-30mal pro Tag Sex mit aller Art von Männern zu haben! Wer so blauäugig denkt hat wohl keine Ahnung von Prostitution. Die wenigsten Frauen machen das freiwillig! Das sind wohl nur 0.001% oder noch weniger! Prostitution ist nichts anderes als eine Versklavung der Frau und dies heisst, dass die Frauen da auch geschützt werden müssen! Oder wollen wir da Mittäter sein? Wer Prostitution befürwortet, unterstützt den brutalen Umgang / die Abhängigkeit der Frauen.

  • TheSwissMiss sagt:

    „Osho“ hätte da sicher eine gute Erklärung dafür – seiner Meinung nach fühlt sich eine Frau hauptsächlich benutzt beim Sex, weil die Männer im Westen nichts von der Kunst des Liebemachens verstehen:) Und so ist das nicht mehr eine Frage zwischen Mann und Frau sondern zwischen West und Ost.

    • Sportpapi sagt:

      Interessant. Und ich dachte immer, für guten Sex bräuchte es zwei.

    • Astrid Meier sagt:

      Aha, und Indien mit seinen freien, ihre selbstbestimmte Sexualität lebenden Frauen (denen, die nicht abgetrieben oder als Kinder verheiratet wurden natürlich) ist uns ein Vorbild? Abgesehen mit der weitverbreiteten und kaum geahndeten familiären Gewalt. Das scheint mir eine Frage zwischen Wunschvorstellung und Realität…
      Wo die Macht so krass auf Seiten des Mannes ist, wo Armut regiert, ist die Kunst des Liebemachens nicht erste Priorität.

  • alam sagt:

    Ich sehe einfach keinen Zusammenhang zwischen dem Text von Herrn Hollstein und dem wofür der Mamablog mit seinem Namen steht. Dabei hätte es so viel gegeben, gerade auch im Blog-Beitrag von Alice Schwarzer, was uns Eltern wirklich interessiert hätte. Dort geht es nämlich in erster Linie um den Kampf gegen die Pädophilie.

  • Kipkoech sagt:

    Ach Gott! Wann merkt ihr es endlich: Sexualität ist Hormon gesteuert und niemand kann sich dagegen wehren, dass ein gesunder Mensch diese Hormone produziert, die uns schlussendlich zum Koitus zwingen. Besser ein Geplagter geht zu
    einer käuflichen Dame als dass er eine Unwillige vergewaltigt. Vile Frauen wollen es ja auch und geniessen es.

  • Tom174 sagt:

    Die AS von damals ist ja gar nicht mehr die gleiche… Einfach mal die http://emma.de seite aufmachen und lesen. Es hat sich da nichts verändert. Frau gut, Mann böse.
    AS Einlassungen zur Beschneidung.. einfach mal den Betrag lesen, Jungen durch Mädchen ersetzen und als Frau überlegen, wie man sich dabei fühlt. Aktuell verträgt sich die emma mit femen. Was sieht man, wenn man femen.org öffnet? Eine Frau die ein abgeschnittenes Genital in die Höhe reckt. ne, da ist nix besser geworden.

  • Franz Pfister sagt:

    Der Beitrag beginnt mit dem zu Recht diskutierten Thema des Prostitutionsverbots um dann ziemlich schnell in die Vergangenheit einzutauchen und sich darüber auszulassen wie die damaligen Feministinnen, die lesbischen im Besondern, versucht haben Hernn H. zu knechten.
    Da denen das damals wohl nicht gelungen ist – Hr. H. also nicht unterdrückt worden ist – und die Vergangenheit nunmal vergangen ist komme ich nicht umhin, mich zu fragen was Hr. H. uns mit diesem Beitrag sagen möchte. Offenbar nichts relevantes.
    Zurück auf Feld 1: Wie soll der Markt der sexuellen Dienstleistungen reguliert werden?

  • Hugo sagt:

    Kann man Frauen auf den „Schwanz treten“? Wenn ja, ist es klar, warum auch die weiblichen Schreibenden hier laut bellen…

  • antifeminist sagt:

    Ich kann mir das jahrelange Gejammer der Prinzesschen durch alle Leitmedien auch nicht mehr ertragen. Besonders, wenn diese es als „Jammerei“ abtun, daß jemand die verlogene Jammer und Tränchendrücken-Ideologie „Feminismus“ durchleuchtet. Hollstein hört auf zu „jammern“ und die Prinzesschen hören auf zu jammern. Das wär doch mal ne Absprache. Allerdings würde dieses viele Jobs in der Frauenheul-Nutzlos-Industrie gefährden.

  • Sportpapi sagt:

    Wenn hier und in anderen Medien täglich über die Prostitution geschrieben wird, bzw. das Für- und Wider eines Verbots, wobei gerne mal Definitionen und Ansichten von AS einfach übernommen werden, dann hat auch ein solcher Artikel sicher seine Berechtigung.

  • Sportpapi sagt:

    Erstaunlich finde ich es immer wieder, wie viele Frauen es jeweils unsäglich oder einfach langweilig, auf jeden Fall aber unnötig finden, wenn Hollstein den Geschlechterkampf führt, wenn er sich in der Opferrolle suhlt und er praktisch das gleiche Vokabular benutzt wie die von ihm kritisierte Gegenseite. Wenn die gleichen Frauen sich doch nur auch gleich äussern würden, wenn es in die andere Richtung geht. Denn recht haben sie. Geschlechterkampf ist unsinnig. Sich immer als Opfer fühlen verstellt den Blick auf Chancen. Was nicht heisst, die Dinge nicht auch mal beim Namen zu nennen.

    • Carolina sagt:

      Kommt drauf an, welche Frauen Sie aufmerksam verfolgen, SP. Es gibt ja wohl einige, die genau dies tun – die muss man dann halt auch mal würdigen bzw nicht immer die Extremen mit Aufmerksamkeit bedienen…..

      • Carolina sagt:

        Du – pardon.

      • Katharina sagt:

        und SP ist natürlich überhaupt nicht extrem. klar, Caro.

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Ich verfolge den Diskussionsverlauf, nicht einzelnen Frauen. Und stelle fest, dass es immer bei Hollstein weiblicher Seits Klagen gibt, es würden hier, unnötig und realtitätsfremd, künstliche Gender-Gräben aufgerissen, die doch längst nicht mehr bestehen. Während bei den zahlreichen frauenrechtlichen Diskussionbeiträgen solche Kritik weitgehend fehlt. Aber ist ja nur mein Eindruck.

      • Sportpapi sagt:

        Nein, Katharina. Ich halte mich überhaupt nicht für extrem. Wie du immer wieder feststellst – ein typischer Schweizer Bünzli. Ganz anders als du…

  • Peter sagt:

    Also: mein Beitrag wurde hier zensuriert. 🙁
    Jetzt versuche ich nochmals mit sehr freundlichen Worten zu erklären, dass ich die Position der ultraradikalen Feministinnen à la Schwarzer für Blödsinn halte.
    Das Experiment geht so: Man(n) versuche, diesen Frauen den Sex zu verweigern…Resultat: Es gibt nichts beleidigerendes als dies für sie. Was beweisst, dass Sexulalität nicht nur ein männliches Phänomen ist, sondern offensichtlich auch einem weiblichen Bedürfnis entspricht.

    • Zora Mattis sagt:

      Natürlich. Ich bezweifle dass irgendeine Frau hier in diesem Forum dem widersprechen würde. Deshalb sind ja Herrn Hollsteins Artikel etwas mühselig; Alice Schwarzer repräsentierte niemals und repräsentiert erst recht nicht heute die Einstellung der Frau zur Sexualität. Es ist als würde man eine radikale Sekte mit einer gemässigten Religion gleichsetzen oder die RAF-Terroristen mit gesellschaftlichem Liberalismus. Solche Texte führen (ausser zu Provokationen) zu nichts – sicherlich nicht zur sexuellen Befriedigung von Frauen und Männern.

      • Katharina sagt:

        Und Sie sind das Sprachrohr aller Frauen, Zora? Absurd.

      • Carolina sagt:

        Ich gebe Ihnen völlig Recht, ZM. Daher ist dieser Text reine Polemik und hat mit Wissenschaftlichkeit überhaupt nichts zu tun. AS konnte gar nicht ALLE Frauen und ihre Einstellung repräsentieren – sie musste schon, um gehört zu werden, übertreiben, auf die Spitze treiben, provozieren. Das ist auch ihr Verdienst damals. Aber sie als Ikone hochzustilisieren, unerreichbar, nicht kritisierbar, immer Recht habend – DAS ist absurd. In jeder ‚Revolution‘ (lose gebraucht) fallen die Extreme in der Regel zurück, während das Alltagstaugliche in die Zukunft getragen wird.

      • Katharina sagt:

        Caro, sie war eine espe….. somit hier ja nicht relevant… (zynisch).

        AS hat eine revolution ausgelöst? wo? im deutschen blätterwald? es wurde darüber geschrieben? das ist eine revolution? ich kenne kein votum von AS, das direkt mit gesetzesänderungen zusammenhöngt. ausser ihr gelingt eine strengere reglementierung der droge prostitution. Und was hier grosso modo geschrieben wird sei alltagstauglich? come on.

      • Sportpapi sagt:

        Naja. Schön, wenn sich die Frauen von AS distanzieren. Zumindest von ihren extremsten Aussagen. Passiert leider zu selten. So dass AS wohl wirklich glaubt, sie spreche für alle Frauen.

    • Zora Mattis sagt:

      @Katharina: Sie würden also bestreiten, dass Frauen auch eine Sexualität besitzen? Oder hat ihr Eintrag lediglich Troll-Potential? „Ich bezweifle“ ist ein absichtlich gewählter relativer Ausdruck, ich möchte weder für Sie noch für andere Frauen sprechen. Zum Thema: Es war nicht nur AS welche die sexuelle Freiheit (der Frau) gefordert hat, sondern eine gesamte Generation (Männer wie Frauen). Was sich dann tatsächlich in den Betten abgespielt hat ist und bleibt Privatsache.

      • Zora Mattis sagt:

        P.S. Seien Sie ausserdem etwas vorsichtiger mit dem Steine werfen. Wenn ich richtig lesen kann (was Herr Hollstein zwar bezweifelt) stellen Sie sich hier als Sprachrohr aller Lesben dar („Wie wir es machen“).

    • Werner sagt:

      Das Problem ist, dass die Schwarzerianerinnen radikal den „sex-negative feminism“ vertreten.
      Damit schaden sie heute der Gleichberechtigungs- und Freiheitssache massiv und schliessen die heutige Mehrheit der Frauen (und Männer) aus und erklären sie für minderwertig.
      Mit „sex-positive feminism“ hingegen haben die meisten Menschen unseres Kulturkreises keine wesentlichen Probleme, denn dieser ist nicht zerstörerisch für Beziehungen.

  • Manfred Grieshaber sagt:

    Was soll das Ganze? Früher haben Kirchenväter und vor ihnen die antiken Philosophen Sex als Hindernis auf dem Weg zu höheren geistigen Ebenen verurteilt. Jetzt soll Sex per se ein Unterdrückungsinstrument sein? Dann würden Frauen jetzt davor gewarnt das ihre eigene Lust sie angreifbar machen würde. So ein Blödsinn. Selbst im lustfeindlichen Mittelalter sprachen die edlen Herren auch von der „niederen Minne“. Es wurden also die edlen Fräulein nicht nur wie eine Mutter Gottes in der „hohen Minne“ angehimmelt. Da hatte so mancher adlige Erbe gar wenig blaues Blut mitbekommen.

  • Lia sagt:

    genauso plakativ wie Frau Schwarzer. Wobei ich eher zu ihrer Ansicht tendiere, dass Männer Sex benutzen, um sich Frauen zu unterwerfen, und viele Frauen eben nur mitmachen, weil sie Angst haben – wieso sonst gibt es keine männlichen Stricher, die von Freierinnen für möglichst wenige Kohle angeworben werden, sondern nur Callboys, die den Job aus Spass machen und nicht aus reiner Not?

    • Alde Manuce sagt:

      Weil Männer zum Geld machen ihr Hirn und nicht ihren Körper einsetzen?

    • Pierrot sagt:

      Und was ist, wenn diese Männer anstatt Sex benutzen um Frauen zu unterwerfen, Frauen objektivieren um Sex zu haben? Die ganze Unterwerfungs-Komponente ist eine soziale Interpretation, ein Mythos, der aber sicherlich auch wahre Entsprechungen hat.
      Nunja, böse Zungen könnten sagen, die Freierinnen gehen in den Ausgang. Oder, Männer wollen ja gar nicht Teilzeit arbeiten. Oder, die Nachfrage ist zu gering, Angebot zu klein. Oder, Frauen sind Pus sies. Oder, eigentlich muss ein Wirtschaftssystem, das solche Not fördert, aufgrund unzähliger Menschenrechtsverletzungen verboten werden. Oder..

  • Atillo Subito sagt:

    Interessant ist, dass dieser Artikel veröffentlicht wird, wo wieder über die unbefleckte Empfängnis berichtet wird. Die Gesellschaft ist so naiv, dass sie Schwule und Lesben heterosexuellen verheirateten Paaren gleichstellt und ihnen sogar erlaubt, Kinder zu kriegen. Sollte dieser Akt nicht auf natürliche Art vollzogen werden dürfen, dann gibt es bestimmt Ärzte und Leihmütter, welche diesen Teil übernehmen, ohne dabei ’Macht’ zu demonstrieren. Gegen den Feminismus, welcher Gleichberechtigung anstrebt, habe ich nichts einzuwenden; gegen ketzerische Emanzen wie Schwarzer hingegen schon. -ZENSUR?

  • peter hegglin sagt:

    Der kalte Krieg der alten Feministinnen ist vorbei, heute herschen heisse Nächte.

  • Kurt Oertli sagt:

    Warum wird immer noch Alice Schwarzer zitiert? Sie hatte ihre Zeit, genau wie ihre Altersgenossinnen. Aber diese Zeit ist vorbei. AS hat schlicht nichts mehr zu sagen. Ihre Stellungnahmen waren schon immer ziemlich abstrus, inzwischen sind sie nur noch anachronistisch.

  • Markus sagt:

    Sexualität erlebe ich schon seit vielen Jahren – mit ein und derselben Frau – als überaus erfüllend (und meine Frau vermittelt mir Ähnliches), während wir gemeinsam versuchen, einander glücklich zu machen. Unseren Körper sehen wir in unserer Beziehung als wunderbares Hilfsmittel, mit dem wir unsere tiefe, vom Geist getragene Liebe wohltuend ausdrücken können. Den Begriff „animalisch“ brauche ich bei solcherart erlebter und geschenkter Sexialität nicht.

  • Katharina sagt:

    Tut mir leid, Herr H, aber ich kann Sie eigentlich nicht ernst nehmen. Schon wie Sie sich darüber ereifern, dass A.S. Frauen liebt und sie dann verallgemeinern, dass ihre kreise, bzw einige Feministinnen in ihrer Auseinandersetzung mit weiblicher Sexualität sich auch damit befassen, dass Frauen, die Frauen lieben, öfter eine erfülltere Libido haben als in anderen Konstellationen. Sie müssen das L-Wort dann mehrmals bemühen.

    Sie haben zudem auch keine Ahnung darüber, wie wir L-wort es machen. Wir machen alles und das gleiche wie heteras mit heteros. – wir machen es nur besser :-

    • Genderbender sagt:

      Sie machen das besser? Woher wissen Sie das denn?

      • Katharina sagt:

        Es ist ein insider Witz.

      • Katharina sagt:

        oder glaube Sie tatsächlich, wir L-wort würden nie, aber auch gar nie, unter Androhung der Exkommunikation aus unserem Universum, Pnetration machen? Damit schon fällt das ganze Gedankengebäude Herrn H’s zusammen.

      • Genderbender sagt:

        Ich kann mir schon vorstellen, was Ihr L-wort macht, wenn Ihr S-wort habt, unter anderem P-wort, L-wort, R-wort und F-wort, aber ich glaube dennoch nicht, dass Sie wirklich eine Vergleichsmöglichkeit haben. E-wort.

      • houdini sagt:

        haha! gut gegeben!

      • Katharina sagt:

        Der Filter hier zwingt mich, L-Wort als substitut zu nehmen. Aber Fragen Sie doch eine Bi-Wort. oder eine Bi.curious. Selbstverständlich tuns wir besser. Wir müssen ja unser marketing aufrechterhalten. sonst wären wir ja plötzlich ganz normal….

      • Katharina sagt:

        sie mögen ein verwandlungskünstler sein, houdini, aber wie immer leicht les- und erkennbar.

    • Katharina sagt:

      Aber schön, nachzulesen, wie Sie anscheinend unsere Sexualität als Bedrohung empfinden und sich hier dermassen echauffieren, dass es Sie wurmt, dass wir jenseits Ihrer doch recht dümmlichen Definitionspolemik sind. Lesben haben aber ganz sicher nichts am Hut mit der Art und Weise wie Heteros ihre Libido hegen und pflegen. Ihre Amazonische Weltverschwörung ist da ja geradezu auf groteske Art poetisch. Sie gaben mir viele viele lulz.

    • Thorsten Juhl sagt:

      “ Pnetration machen? Damit schon fällt das ganze Gedankengebäude Herrn H’s zusammen.“
      sie meinen das „Gedankengebäude“ von A.S.

  • Dave Hill sagt:

    Einmal mehr: Ein Hammertext! Danke Walter Hollstein !!

  • Koller sagt:

    Ich bin nicht gegen Prostitution, sondern gegen Zwangsprostitution. Gemaess serioesen auslaendischen Zeitungen, sind in der EU 80% der Prostituierten Zwangsprostituerte. Ein Mann der zu einer normalen Prostituierten geht sollte sicher nicht gebuesst werden. Ein Mann der jedoch zu einer Zwangsprostituierten geht sollte wegen Vergewaltigung belangt werden, nicht bloss gebuesst. Und jetzt kommen sie mir bitte nicht mit: woher soll den der arme Freier das wissen….

    • Sportpapi sagt:

      Zwangspostiuierte sind bekannt, und trotzdem greift die Polizei nicht ein? Aus Mangel an Beweisen? Aber die Freier, die sollen es dann wissen?

    • Thomas Plüss sagt:

      Das mit den 80% ist ja wohl absoluter Quatsch. Daran ändert auch nichts, wenn es in einer sogenannt „seriösen ausländischen Zeitung“ publiziert wird. Würde mich ja Wunder nehmen, wie da „Zwang“ definiert wird. Zum Rest verweise ich auf den Post von Sportpapi.

    • May sagt:

      Wäre da nicht der Staat in der ersten Verantwortung abzuklären ob die Frau aus Zwang auf die Strasse geht, bevor der Staat (Stadt) eine Gewerbelizenz verteilt? Denn tut er dies nicht ist der Staat in erster Linie der der die Vergewaltigung (laut Koller) begünstigt? Wieso sollte denn der Einzelne für etwas bestraft werden das der Staat (deren Führung) ja auch tut, dessen Ausrede unterscheidet sich ja in keiner weise von der der Freier.

      • gabi sagt:

        „Wäre da nicht der Staat in der ersten Verantwortung abzuklären ob die Frau aus Zwang auf die Strasse geht, bevor der Staat (Stadt) eine Gewerbelizenz verteilt? “

        Und wie würde der Staat das tun?

        Steht dann im Antrag einfach noch was zum Ankreuzeln, à la „Tun Sie das auch wirklich freiwilig?“

      • Sportpapi sagt:

        May hat recht, Gabi. Wenn der Staat es nicht kann, dann kann er es schon gar nicht von den Freiern erwarten.

  • Lino Viola sagt:

    Frage 2: Was riecht nach Fisch und reimt sich auf Uschi? – Wer weiss es??

  • Maria sagt:

    Wieso wird hier so sehr die Frage, ob Sex was Nettes ist thematisiert und nicht, ob Sex um des Sexes oder der Liebe willen stattfindet oder für Geld. Dieser Unterschied finde ich jetzt beim Thema Prostitution innerhalb und ausserhalb der Ehe wichtiger als die Frage, wie der Penis denn jetzt genau eingesetzt wird und wie sich die Leidenschaft denn genau äussert – mit hingebungsvoller Zärtlichkeit oder Heftigkeit. Das kann Frau und Mann sich ja einrichten wie sie wollen. Aber zahlen oder nicht zahlen macht einen grossen Unterschied und widerspiegelt ein klares Machtverhältnis, nicht?

    • Werner sagt:

      Wer Freiheit für Frauen will, muss alle Freiheiten akzeptieren.
      Wenn sich Frau die Freiheit nimmt, anstatt als Working Poor als Prostituierte zu arbeiten, so ist das zu akzeptieren.

    • Bruno Froehlich sagt:

      Liebe Maria Geld bedeutet in allen Lebenslagen Macht fuer Mensch, egal ob Frau oder Mann. Fruehe Feministinnen, laengst vor Schwarzer, haben dies glasklar erkannt und zu Recht dafuer gekaempft, dass Frauen zu Arbeit, eigenem Einkommen kommen, das ihnen von keinem Mann bestritten werden kann. Und dies hat sehr wohl auch etwas mit der Sexualitaet zu tun.Vom Umsatz der Freier gibt es geschaetzte Zahlen, nicht aber ueber das was Frauen fuer Callboys ausgeben. Finde es gut, dass beide Geschlechter mit ihrem Geld frei waehlen koennen, wie Du meinst, Macht ausueben . . .

      • gabi sagt:

        „Aber zahlen oder nicht zahlen macht einen grossen Unterschied und widerspiegelt ein klares Machtverhältnis, nicht?“

        Nein. Durchaus nicht.

        Dafür müsste man dann schon jedes Tauschgeschäft auf dieser Welt als Widerspiegelung der Machtverhätnisse ansehen.

        Aber auch dort wäre nicht klar, wer denn die Macht in der Hand hielte: Die Seite mit der „knappen“ Ware oder die Seite mit dem allseits anerkannten Tauschmittel?

        So lange der Preis nicht einseitig vom Freier / von der Freierin festgelegt werden kann, ist die „Machtfrage“ eine Spielwiese für doktrinäre Theorien und sonst gar nix.

  • LeftBrain sagt:

    All die sogenannten Experten mit ihrem autoritärem Anspruch können erzählen was sie wollen. Aber was wisst ihr schon über uns als Individuen, unsere Gefühle, Fantasien und Begehren? Ihr könnt es auf platte Klischees reduzieren, kategorisieren und in politische Ideologien pressen, könnt euch selbst und uns als Tiere in den Zoo sperren, aber ihr könnt nie wirklich erfassen, was wirklich in uns vorgeht.

  • Thorsten Juhl sagt:

    Eine Gesellschaft ist nur so stark wie ihre Männer.
    Wer die Männer untergräbt (unter anderem zum eigenen Profit) untergräbt schlussendlich die Gesellschaft selbst.

    Über kurz oder lang werden wir das schon noch einsehen (müssen).

  • schosefina sagt:

    die sturen feministinnen verunsichern die männer, die sich fragen müssen, wie eigentlich sie sich frauen gegenüber verhalten sollen. da muss frau einfach mit verständnis und liebevoll aufklären. dies haben die 68iger gut gemacht, dies recht auf gemeinsam

  • plop sagt:

    Na zum Glück hat sich da seither einiges verändert. Mir jedenfalls schien manches beim lesen ziemlich fremd und von mir nicht erlebt – wohl ein Zeichen dafür, dass wir einen Schritt weiter sind.

  • LeftBrain sagt:

    Erstaunlich, das banale Bild der Sexualität, das Herr „Professor“ hier predigt. Wieder einmal wird alles auf das Tierische reduziert, der Mensch mit der reichen Welt seiner erotischen Fantasien und Lüste, wird zum Tier erklärt. Die Verweise auf das „Wilde“ und „Dunkle“ und „leidenschaftliche“ klingen nach bravem Hausfrauenporno und züchtiger Playboy-Erotik. Was soll das mit Prostitution zu tun haben? Wahrscheinlich läuft es etwa darauf hinaus: Macht ist erotisch, Erotik entsteht durch Macht, Prostitution ist Machtverhältnis, daher gehört Prostitution zur „Natur“ von Erotik und Sex. Oder so…

  • Genderbender sagt:

    Ganz abgesehen von den Meriten des Artikels ist es erfrischend, dass wieder einmal etwas publiziert wird, das sich vom banalen Brei der letzten Zeit („10 Dinge, an denen sie merken, dass Ihr Kind aufs Klo muss“) abhebt.

  • schosefina sagt:

    vor Zeiten erschien ein Buch, von einer Berner-Prostuerten geschrieben. Sie zählte auf, nannte Namen, fand im Belllevue-Restaurant die „hochstehenden“, auch Politiker. Na dann…., ihre Frauen glaubten sicher an Ausreden. Mussten sie sich auch prostituieren? Wussten es nur nicht? Der Mann braucht es, die eigene Frau braucht eine liebevolle, einzige Zuwendung. So ist es eben…hat mit Feminismus nun gar nichts zu tun!

  • Marc Freyburger sagt:

    Kauft doch alle das Spermakochbuch und kehrt in Euch! Eure Ergüsse in diesem Forum sind ja unerträglich. Kein Wunder funktioniert der Sex bei vielen nicht, wenn man ihn ständig in Worte runterbricht – Sex ist unbeschreiblich!

  • Danielle sagt:

    Alice Schwarzer ist eine verbissene alte Kröte, die die Biologie gewaltsam auf den Kopf stellen will. Es gibt nun mal Männlein und Weiblein, und die haben biologisch/evolutionär verschiedene Aufgaben und Stärken. Heute geht bei uns eine gute, selbstbewusste Weiblichkeit völlig verloren, sehr viele Frauen sind Animus-getrieben, was ihnen überhaupt nicht gut bekommt. Dafür wissen die armen Männer bald nicht mehr, wie sie sich verhalten sollen – wie sie’s machen, ist es falsch. Lassen wir doch wieder ein wenig gesunden Verstand und Natürlichkeit walten!

  • Zora Mattis sagt:

    Was natürlich ebenso Quatsch ist, ist dass Sex keine Machtfunktion hat. In Afghanistan beispielsweise muss die Frau mit ihrem Ehemann regelmässigen Sex haben, ob sie nun will oder nicht, sonst kann sie angezeigt werden. Vergewaltiger von Kindern tun dies nur in seltenen Fällen aus pädophilen Gründen, sondern wegen der Machtausübung. Es gibt auch die Macht gegen den Sex, also das Verbot von Sex, was ebenfalls Machtrelationen erzeugt (Kirche). Wer sagt Sex hat nichts mit Macht zu tun (auch Frauen haben Sex-Macht) hat schlicht keine Ahnung. Haben Sie schon mal Foucault gelesen, Herr Hollenstein?

  • hallo Frau mattes, bevor sie sich aufregen, sollten sie einfach mal RICHTIG lesen. das fängt schon mit meinem Namen an, den sie falsch schreiben. dass wir Tiere sind, behaupte ich auch nicht. das ist ein Zitat von Bataille und meint – wie erklärt -, dass AUCH animalische Anteile in uns weiter leben. Opfer und opferrolle mag es in ihrer Projektion geben, in meinem Artikel ist davon nicht die rede. und wenn sie einigermassen rechnen könnten, hätten sie gemekrt, dass ich zu Schwarzers Zeiten bereits 4o war.

    • Zora Mattis sagt:

      @Hollstein: Haben Sie deshalb meinen Namen nun auch falsch geschrieben? Aus Revanche :)? Verstecken Sie sich doch nicht hinter den Zitaten anderer, schliesslich haben Sie diese ausgewählt und wollen damit Ihren Standpunkt klarmachen. Ich sprach von Machtrelationen, nicht von Opferrollen, das ist ein Unterschied (->Foucault), ausserdem haben Sie jene kritisiert, welche Sex und Macht in Beziehung bringen. Ich weiss nicht wie alt Sie sind (und rechnen kann ich auch nicht), Sie schrieben von einem „ganz jungen Soziologieprofessor“, da haben Sie wohl dann einfach etwas geflunkert. Nichts für ungut.

    • Nora sagt:

      Geben Sie sich auch Mühe und schreiben Sie den Namen von Fr. Mattis richtig.

    • Katharina sagt:

      Und wer als zweites Votum auf richtig lesen verweist, wegen einer Gagatelle betreffend der richtigen Schreibweise des Namens, hat nochmals verloren. Natürlich entwerfen Sie eine Opferrolle, wenn Sie behaupten, die Zerstörung der männlichen Sexualität sei imminent. Oder wenn Sie Frauenrechtlerinnen pauschal misandrie unterschieben. Sie formulieren ganz einfach auf einem bedenklich niederen Niveau, eines emeritierten Akademikers unwürdig.

    • Zora Mattis sagt:

      Meine Antwort wurde aus mir unersichtlichen Gründen zensuriert. Hier nochmals: Ich heisse ebenfalls nicht Mattes, in dem Sinne sind wir nun quitt. Wenn Sie Autoren (wie Bateille oder Freud) zitieren, dann doch aus dem Grund, dass diese Ihren Standpunkt verdeutlichen, deshalb sollten Sie sich nicht dahinter verstecken. Ich sprach ausserdem von Machtrelationen und nicht von Opferrollen, das ist ein Unterschied (Foucault). Sie bezeichneten sich im Artikel als „ganz jungen Soziologieprofessor“, da denke ich spontan nicht an einen 40er. PS: Ich rege mich nicht auf, ich verständige meinen Standpunkt

  • Zora Mattis sagt:

    Lieber Walter Hollenstein
    Sie sind ein gebranntes Kind, das ist klar. Aufgewachsen zwischen dem männlichen harten Ideal in der Kindheit und zurückgebunden in der Jugend von Alice Schwarzer und anderen Hardcore-Feministinnen. Deshalb dürfen Sie auch aus dieser Opferrolle schreiben. Aber bedenken Sie eines: Vor den 68-er hatten die Frauen keine Sexualität, der Orgasmus der Frau wurde weder als wichtig und in den meisten Fällen auch nicht als möglich gehalten. Wir dürfen nun auf Streicheln bestehen und der Mann auf seinen Koitus. Und beide haben Spass. Versuchen Sies aus (einfach nicht mit Alice)

    • ach so, dass die Frauen erst seit der 68er Bewegung eine eigene Sexualität hatten, ist natürlich völliger Blödsinn

      • Zora Mattis sagt:

        Natürlich nicht, die Frauen hatten schon immer eine Sexualität, aber sie wurde viel zu lange wissenschaftlich nicht registriert und im Bett (aus diversen anderen Gründen zusätzlich) häufig nicht befriedigt. Natürlich darf man nun den Spiess nicht umdrehen und die Männer sexuell frustrieren. Ich wollte Ihnen nur andeuten, dass die heutige Generation „Frau“ sich in den seltensten Fällen mit Alice Schwarzer identifiziert. Deshalb denke ich, dass Sie einfach Pech hatten…

      • Katharina sagt:

        wer als a.u.tor als einziges votum im verlauf mit bledsinn argumentiert, hat mMn verloren. Gut so.

    • tina sagt:

      och männer mögen streicheln und gestreichelt werden auch, auch mal stundenlang, möglicherweise ohne zielstrebigkeit, während frauen auch kurz und heftig mögen. die einen so, die anderen so, und vermutlich alle beides, je nach bedarf und gelegenheit.

    • schosefina sagt:

      gute Antwort, sehr aufschlussreich und wichtig, wenn männer dies lesen !

  • Xavier Zurbuchen sagt:

    Toller Artikel, vielen Dank. Die Fehlentwicklungen, die durch diesen Taliban-Feminismus eingeleitet wurden, gehen ja noch viel weiter. Wenn man sich heute beispielsweise ansieht, wie sich die Verschreibungen von Ritalin bei Kindern auf die Geschlechter verteilen, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier eine kollektive chemische Kastration am Laufen ist, mit der mittels Chemie die Jungens verweiblicht werden sollen. Mit gravierenden und dramatischen Spätfolgen.

  • Gödi Nödvoda sagt:

    Also in der Schweiz hat man den Eindruck, dass die Frauen hier diese animalischen, wilden und leidenschaftlichen Ekstasen gut unter Kontrolle haben, so gut, dass man gar nichts davon merkt.

    • maurena salzmann sagt:

      LIeber Gödi

      Versuchen Sie als Frau in der Schweiz mal dazu zu stehen, dass sie im Bett keine Dame sind. Fast alle Männer kriegen dann mächtig Angst vor Ihnen und wollen dann nur stundenlang Ihr Knie streicheln….

      • j. Kuehni sagt:

        hoho. „Im Bett keine Dame sein“ ist ein schöner Euphemismus, hinter dem sich (beinahe) alles verbergen kann. Werden Sie beim nächsten mal einfach etwas spezifischer…

      • Henriette sagt:

        Im Alltag eine Dame – im Bett eine Hure, das wünschen sich Männer, oder irre ich?

      • Lea sagt:

        Wie recht sie haben!

      • Sportpapi sagt:

        Eine erfahrene Frau, aber bitte ohne Erfahrungen…

      • Zähmer sagt:

        Das Dumme in der Schweiz ist, dass man nur selten überhaupt bis ins Bett kommt, wenn man nicht gerade Brad Pitt ist. Denn hier herrscht das eitle Prinzessinnendenken vor: „Soll ich mich, soll ich meinen Luxuskörper einfach so an den Nächstbesten verschenken?“ Weitere Erörterungen zu dem, was dann im Bett vorgehen könnte, erübrigen sich da. Was für ein Unterschied zu den Frauen beispielsweise in Frankreich, Italien oder Brasilien. Und nein, ich rede nicht von „Professionellen“. Schweiz = Frigidistan. Die Schweizer Männer (bzw. die in der alemannischen Schweiz) sind zutiefst zu bedauern.

    • Zora Mattis sagt:

      Gödi,

      Wir sind keine Tiere (auch wenn das Freud und Hollenstein gerne hätte) und können auch nicht beliebig zwischen Vernunft und Animalie wechseln wie’s uns passt. Dafür wurden wir (und zwar Männer als auch Frauen) zu gründlich zivilisiert. Im heutigen Zeitalter des Internets kann man jedoch alles finden und suchen. Viel Glück!

      • Hanspeter Niederer sagt:

        Wir SIND biologisch Tiere. Und wer biologisch ein Tier ist, benutzt infolgedessen die „Zivilisation“ einfach als Mittel, um seine Ziele besser und komfortabler zu erreichen. Die andern Tiere bezahlen einen unvorstellbar hohen Preis für diesen offenbar auch von Ihnen mitgetragenen menschlichen Wahn, KEIN Tier zu sein und infolgedessen die andern Tiere gnadenlos ausbeuten und quälen zu können in den Tierkonzentrationslagern und Massakrier-Anstalten, auch bekannt unter dem Namen Schlachthof. Dies alles einzig und alleine zu dem Zwecke, dem Menschentier einen kleinen Gaumenkitzel zu verschaffen.

      • Zora Mattis sagt:

        @Niederer: Etwas Off-Topic, aber egal. Sie verstehen nicht dass ihre Argumentation nicht tierisch, sondern sehr sehr menschlich ist. Sie reflektieren die menschliche Evolution (Zivilisation) und kritisieren deren Auswüchse, die Ihnen moralisch zuwider sind. Das macht den Menschen aus. P.S. Das Gehirn (und somit der Verstand) gehört ja auch zur Biologie des Menschen.

      • houdini sagt:

        was alles nichts daran ändert, dass der nackze affe trotzdem ein tier ist… oder haben sie wirklich das gefühl, das bisschen grosshirnrinde trenne uns komplett vom tierreich ab..? wo hatten denn sie biologieunterricht?

      • Gödi Nödvoda sagt:

        Ja, das hat was: Je höher der soziokulturelle Status desto weniger Sex.
        Um Frauen (oder Männer) mit echtem Spass an Sex und mit emotionaler Leidenschaft zu finden braucht’s kein Internet. Die gibt’s zuhauf live ausserhalb dieses Landes, in allen Himmelsrichtungen (o.k., im Norden vielleicht auch eher weniger; wobei in Skandinavien….), dort wo Männer und Frauen ein deutlich weniger verkrampftes und negatives Verhältnis zur Sexualität haben (warum ist das hier bloss so??).

      • Katharina sagt:

        „Je höher der soziokulturelle Status desto weniger Sex“ – wie kommen Sie auf eine solche dümmliche Aussage? Wenn dem so wäre, gäbe es keine Tabloids, die das täglich der Plebs zum begaffen liefern.

      • Zora Mattis sagt:

        @houdini: Wenn dem nicht so wäre, hätten wir dann hier eine solche Diskussion?

  • Kathy sagt:

    Gähn… Herr Hollstein, sie langweilen mich. Die junge Frau von heute ist AS und all den bösen lesbischen Feministinnen von früher, selbstverständlich auch den heterosexuellen, sehr dankbar für die Möglichkeiten die sie heute hat. Schriften von damals werden aber heute nicht mehr glesen und Penisse weder als Waffe noch als Unterdrückungs-Instrument wahr. Genausowenig unterscheiden wir heute „männliche“ und „weibliche“ Sexualität, „die Frau“ will blablalba ist schlichtweg falsch – es gibt Frauen die mögen es so, andere anders und dritte wollen gar nichts. Ist bei den Männern auch so.

    • j. Kuehni sagt:

      Nur eines hat sich scheinbar nicht geändert: die apodiktische Argumentation der Frauen (oder mindestens von Alice und Kathy)…

      😉

      • Kathy sagt:

        Ok, ich präzisiere: Keine der mir bekannten jungen Frauen hat mir gegenüber schon geäussert, dass sie ein durchschnittlich grosses männliches Geschlechtsteil als bedrohlich empfindet;) Und ich kenne wirklich keine in meinem Alter (30), die AS „Manifeste“ von damals gelesen hätte..

        Zufrieden? 🙂

      • Carolina sagt:

        Wie auch die apodiktische Argumentation ‚der Männer‘, oder? Herr Hollstein bemüht, immer schön aus dem Elfenbeinturm heraus, ja auch alle Klischees, derer er habhaft werden kann. Oder können Sie sich mit seinen Klagen identifizieren? So wie die allermeisten Frauen, wie Kathy es schön ausdrückte, diese Alt-68er-Themen für irrelevant erklären werden, sehe ich auch in meinem Umfeld nur sehr wenige Männer, die diese ewige Opferrolle, die HH versucht zu zementieren, annehmen. Und was ein Elend ist und das werfe ich HH wirklich vor, sind diese Sündenböcke, die seine ‚Argumentation‘ einfach nur zu

      • Carolina sagt:

        /2 Polemiken machen, die immer einen verbitterten Beigeschmack haben; in diesem Falle zaubert er die lesbischen Feministinnen hervor. Was soll das? Bei mir führt das jedenfalls nicht dazu, dass ich ihn ernstnehmen kann.

      • Carolina sagt:

        1/ Wie auch die apodiktische Argumentation ‘der Männer’, oder? HH bemüht, immer schön aus dem Elfenbeinturm heraus, ja auch alle Klischees, derer er habhaft werden kann. Oder können Sie sich mit seinen Klagen identifizieren? So wie die allermeisten Frauen, wie Kathy es schön ausdrückte, diese Alt-68er-Themen für irrelevant erklären werden, sehe ich auch in meinem Umfeld nur sehr wenige Männer, die diese ewige Opferrolle, die HH versucht zu zementieren, annehmen. Und was ein Elend ist und das werfe ich HH wirklich vor, sind diese Sündenböcke, die seine ‘Argumentation’ einfach nur zu

      • Katharina sagt:

        Nur ist es so, dass die 68er relevant geblieben sind, wenn Du, Carolina, die Wurzeln der Bewegung in Kalifornien betrachten würdest, nicht die Abziehbildchen später, die deren Ideen angesichts des zeitweisen Zuspruchs für andere politische Ziele benutzten. A.S. hat dazu leider recht. Ich erinnere an die Grünen in Deutschland und deren Meinungen zu Paedo. Sich explizit von Ideen Anno 68 abzugrenzen, nur um das Placet der Mehrheit hier zu erlangen ist nicht redlich.

        Herr H ist mMn ein Schwätzer, der nicht einmal grundlegenden Standards akademischer Auseinandersetzung genügt.

  • Gödi Nödvoda sagt:

    Prostitution ist in der Gesellschaft viel geläufiger als vermutet, nämlich wenn es im weiteren Sinne als das verstanden wird was es ist: Nämlich Geld (oder andere materielle Geschenke) für Sex, Liebesdienste. Das funktioniert schon lange so, Sex für Drinks an der Bar, für das Galadinner, für den Pelzmantel, für die Wellnessferien…

  • j. Kuehni sagt:

    Hrn. Hollensteins Kritik des Radikalfeminismus ist sicher angebracht, die seltsame Verknüpfung zur Prostitution erzeugt bei mir jedoch ein gewisses Unbehagen.

    Bei der Spezies „Mensch“ herrscht Damenwahl. Auch wenn die Männchen einen Balztanz aufführen um das Weibchen zu erobern, und auch wenn die Auswahlkriterien der Frauen durchaus vielfältig, verborgen und überhaupt nicht bloss nett sind: Die „freie“ Wahl von Partner(n) und Zeitpunkt scheint mir ein integraler Faktor weiblicher Sexualität zu sein. Und eben diese freie Wahl ist bei der Prostitution höchstens im Promillebereich vorhanden.

    • Thomas Plüss sagt:

      Genau die Tatsache, dass bei der Spezies Mensch nun mal Damenwahl herrscht, führt doch erst dazu, dass die Prostitution so floriert. Mal etwas plakativ ausgedrückt: die Frau kann sich einfach nehmen, was sie will. Der Mann hat es da in der freien Wildbahn schwieriger. Es ist für ihn mit viel mehr Aufwand verbunden, ein Weibchen für Sex zu erobern. Deshalb zahlt der Mann für Sex. Eigentlich logisch, oder?

      • Katharina sagt:

        Das Portemonnaie soll den Mangel an Sozialkompetenz richten, Herr Plüss? Von ‚Erobern‘ runter kommen wäre hilfreich….

      • Thomas Plüss sagt:

        @Katharina: Dann nehmen wir halt das Wort aufreissen, verführen, was weiss ich, ist doch eigentlich egal. Mein Statement war eine Antwort auf das Posting von Herrn Kuehni. Ich habe einen Zusammenhang zwischen der von ihm angesprochenen Damenwahl und der florierenden Prostitution gezogen, die aus meiner Sicht auf der Hand liegt. Ob das nun auf fehlende Sozialkompetenz der Männer zurückzuführen ist oder nicht, tut da eigentlich nichts zur Sache. Ich habe auch keine Wertung vorgenommen, obwohl ich käuflichen Sex persönlich nicht für verwerflich halte.

    • Hugo sagt:

      Und nur darum, weil das Weibchen eben mal nicht dieses Privileg in Anspruch nehmen darf, ist es auf einmal etwas böses? So lange die Frau sich freiwillig dazu entschließt, auf den Strich zu gehen statt zu Aldi auf der Kasse, ist es ihre freie Wahl, dieses Privileg zugunsten ihres Lohns aufzugeben. Etliche Menschen haben einen Beruf, der nicht nur Spaß macht, ich verstehe nicht, warum das in diesem Fall so zum Problem gemacht wird.

      Übrigens herrscht ab einem gewissen Alter nicht mehr wirklich Damenwahl.

  • Bettina sagt:

    Sex ist die natürlichste Sache der Welt. Sollte liebevoll und lustvoll sein, für beide oder alle involvierten Personen. Und mMn ist dieser Sex zu trennen von all dem, das in meinen Augen kein Sex, sondern Gewalt ist: Vergewaltigung, Nötigung, und zu einem gewissen Teil auch Prostitution. Prostitution hat nichts mit Liebe zu tun, noch nicht einmal mit Lust (höchstens einseitig).
    Zu sagen, dies ginge nur von Männern aus, ist aber genauso rückständig und sexisch. Weibliche sexualisierte Gewalt ist immernoch ein Tabuthema, aber es gibt sie.

    • Thomas Plüss sagt:

      Wie kommen Sie darauf, dass eine Prostituierte beim Sex mit einem Freier keine Lust verspüren können soll? Natürlich ist das nicht der Regelfall, aber es kommt vor. Es gibt auch Prostituierte, die sich in einen Freier verlieben. Umgekehrt ist das natürlich noch viel öfters der Fall. Liebe und Sex haben eigentlich nicht viel miteinander zu tun. Wenn es zusammen spielt, ist es ein Glücksfall. Umgekehrt ist es auch ein Trugschluss, davon auszugehen, dass bei käuflichem Sex nie Gefühle im Spiel wären. Sie denken zu fest in Schubladen.

  • aurora sagt:

    Ich kann das jahrelange, öffentliche Gejammer von Herrn Holstein über die armen Männer und die bösen, bösen Feministinnen, vor allem die Lesbischen, nicht mehr hören. Übernehmen Sie endlich Verantwortung für Ihr Mannsein und Ihre Sexualität! Sie müssen nicht auf die Zustimmung von Mutti und den bösen Feministinnen warten – es braucht Ihr Einverständnis, denn Ihre Sexualität gehört Ihnen und nur Ihnen alleine. Wenn dieser innere Schritt nicht getan wird, (miss)-brauchen armen Männer unter Ausübung von Gewalt, Macht und Geld ihre und die Sexualität anderer – und dies lässt sich nicht schönreden.

    • Christoph Bögli sagt:

      In diesem Fall hier zeigt er aber eigentlich nur auf, wie gewisse Feministen versuchen, ständig die Frauen in eine Opferrolle zu drängen. Das ist doch mal was anderes. Ansonsten, das Problem dieser Debatte und den prägenden Fraktionen ist eh grundlegender: Das ständige sich über das Geschlecht definieren und davon ausgehend einen Konflikt konstruieren, natürlich mit dem anderen Geschlecht als uniformer Bösewicht und einem selber als Opfer. Ironischerweise sind es darum gerade die Feministinnen und Männerrechtler, die plumpe Geschlechterrollen und Sexismus zementieren..

      • Katharina sagt:

        klar, alle Feministinnen definieren sich über das geschlecht. Nein, Herr Bögli. Aber Polemiker wie Herr H und einige Männerrechtler fahren ständig diese Schiene, die anscheinend irgendwie irgendwas mit unserer Sexualität zu tun haben soll. Mit ‚gerade Feministinnen‘ tun Sie eben das gleiche.

  • Widerspenstige sagt:

    Ach Gottchen, wann hat sich das Thema endlich mal so emanzipiert, um objektiv(!) unter die Lupe genommen zu werden von den jeweiligen AutorInnen? Muss denn ständig mit der Hammermethode wie zu grauen Vorzeiten im Jetzt verbal gewütet werden?

    Was Sie da sagen, Herr Hollstein (ja, nicht Hollenstein…I remember well…und nur bei mir haben Sie das bemängelt!) ist doch Schnee von gestern. Jede gesellschaftliche Neuorientierung braucht Übertreibungen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Genau das ist auch mit solchen ‚Penisverwünschungen‘ in den Anfangsphasen des radikalen Feminismus passiert.

    • The Damned sagt:

      Ich nehme sie beim Wort, Wiederspenstige: „Jede gesellschaftliche Neurorientierung braucht Überzreibungen … ‚Penisverwünschungen‘ in den Anfangsphasen des Feminismus …“ Dasselbe gestehen sie Stimmen, die eine männliche Sicht auf die Dinge vertreten, aber nicht zu. Mann wird auch lauter, bisweilen vordergründig radikaler, das weiss ich aus eigener, ehem. antifeministischer Erfahrung heraus. Nur so wird man (von den Medien) wahrgenommen. Aber dann muss es weiter gehen. Den Genitalismus kann man getrost hinter sich lassen. Aber erst, wenn die Dinge wieder zurecht gerückt worden sind.

    • Widerspenstige sagt:

      Da muss ich widersprechen: auf differenzierten Meinungsaustausch war ich immer schon scharf (hihi….passt zum Thema das Wort). Nur bei solchen Auswüchsen sprich Extremmeinungen erlahmt meine Lust (….passt doch hervorragend). Aber sagen Sie mal ‚The Damned‘: Sie waren Antifeminist? Und was hat Sie zum Umdenken erwogen? Finde ich jetzt spannende Aussage von Ihnen.

      btw. ohne -ie- mein Nick wenn’s geht… bin widerspenstig und nicht wieder eine gespenstige (oder doch?….war ja länger nicht mehr hier) 😆

    • Sportpapi sagt:

      Und welche Übertreibungen gibt es denn heute? 90 Prozent Zwangsprostitution? Keine Frau würde freiwillig, …
      Wie kann man jemanden erst nehmen, der offensichtlich so übertreibt?

    • Muttis Liebling sagt:

      WS, das sehe ich auch so. Ich habe Alice mal gemocht, als sie richtig radikal war. Jetzt trägt sie Bundesverdienstkreuzt und schreibt für eine Schmierenblatt. Sie ist keine Autorität mehr, der Herr H. war das allerdings nie.
      Dieses ganze Geschlechtergetue ist nur noch lästig. Es gibt richtige Probleme, aber werden verdrängt.

    • The Damned sagt:

      Ich bin ein ehemaliger Antifeminist und weiss, wie man Skandale medial inszeniert. Wenn man einer vorherrschenden Strömung den Wind aus den Segeln nehmen will, dann muss man im Zeitalter der Mediendemokratie entsprechend (extrem) vorgehen, sonst hört einen niemanden: Die Medien brauchen schliesslich Skandale! Mittlerweile führen wir auch hier im Mamablog Diskussionen, die so vor wenigen Jahren noch völlig undenkbar gewesen wären. Insofern hat der Antifeminismus eine schon längst überfällige Korrektur bewirkt, wie man alleine an der enormen Resonanz solcher und anderer Beiträge sehen kann!

    • Widerspenstige sagt:

      Diese geschlechtsspezifischen Diskussionen (lasse das kontaminierte Wort Gender mal aussen vor) wurden vorallem durch die Gründerinnen des MB, Nicole Althaus (1) u Michèle Binswanger(2), so richtig angeheizt. Dann fanden sich immer mehr feministische Mitbloggende jeglicher Couleur – von radikal bis gemässigt – hier zum regelmlässigen Köpfeeinrennen ein. Die entsprechende Resonanz in den Social-Media blieb nicht aus. Aber wie kam es zum Umdenken bei Ihnen persönlich, The Damned?

      Alice Schwarzer schoss ihr eisernes Prinzip (investig. Journalismus) wegen des Kachelmann-Prozesses in den Wind, ML

  • Ricco Morales sagt:

    Es spielt halt der Wettbewerb: Schöne, freundliche Frauen kriegen den Sex den sie wollen von den Männern die sie wollen, und letztere melden sich danach auch wieder. Attraktive, sympatische Männer kriegen die besten Frauen. Weniger attraktive Zeitgenossen können auch leicht Sex bekommen (Männer z.B. bei Prostituierten, Frauen in jeder Bar wenn sie sich sexy aufmachen). Angriffe auf männliche Sexualität können die Männer vielleicht im Wahrnehmen und Ausleben ihrer sexuellen Bedürfnisse etwas verunsichern, mehr Lust auf Sex oder Beziehung mit Frauen wie AS werden sie dadurch kaum kriegen.

  • Franziska sagt:

    Frage mich, wer soviel verkopften Müll zur Sexualität liest und ernst nimmt? Da ist dann tatsächlich nichts mehr mit Lust und Vergnügen. Durchscnnittliche (normale?) Männer und Frauen lesen solch intelelktuelles Geschwurbel doch gar nicht – wir geniessen … Nur der verkopfte Rest hat wieder einen Punkt für endlose Diskussionen gefunden (böse Feministinnen, böse Männer, so oder so „gute“ Prostitution). Deshalb ist die Schlussfolgerung, dass die bösen lesbischen Feministinnen uns Frauen verdorben haben einfach nur lächerlich. Wir wissen selber, was uns gut tut und was eher nicht!

    • Christoph Bögli sagt:

      Nur als Anmerkung, es ging eigentlich nur um die feministische Bewegung, die von einer gewissen Strömung dominiert wurde. Wie die meisten intellektuell-politischen Gruppierungen ist das letztlich aber so oder so verkopfte Egomanie in einem winzigen Biotop, das grösstenteils von der Realität entkoppelt ist. Darum haben Sie zum Glück auch recht: Das hat nichts mit der Mehrheit der Menschen und deren Alltag zu tun. Ich kenne eigentlich niemandem in meinem Umfeld, ob männlich oder weiblich, für den der ganze Geschlechterkampf-Quatsch irgendeine Bedeutung hätte..

      • Carolina sagt:

        Das ist genau der Punkt, CB. Mir scheint auch, dass sich so ziemlich alles, was mit dem Thema Gender (mich nervt schon der Ausdruck) zu tun hat, in Akademia, in Aemtern und in Elfenbeintürmen abspielt. Es geht mir wie Ihnen: ich kenne tatsächlich niemanden in meinem weiteren Umfeld, für den das alles eine weitergehende Relevanz hätte. Vielleicht muss man einfach sehen, dass alles, was eine AS und ein HH heute von sich geben, Betroffenheitsberichte sind, Summierungen ihrer Lebenserfahrungen, die im geschichtlichen Kontext ein einziges Puzzleteilchen darstellen, mehr aber auch nicht.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    mir gefällt der begriff „banalfeminismus“; das triffts. je grösser die (unnötigen) grabenkämpfe zwischen den geschlechtern, je mehr wird sex zur waffe. auswirkungen der zuwiderhandlungen gegen die evolution, sowie der wohlstandsdegeneration. schade, eigentlich.

  • Astrid Meier sagt:

    Prostitution ja, aber für Frauen mit höherer Bildung oder Lehrabschluss, mit Ausweis und Weiterbildung in den Bereichen Geldverwaltung, Gesundheit und Sicherheit, und natürlich mit garantiertem Mindestlohn. Es kann ja nicht sein, dass Männer Drogenabhängige und Zwangsprostituierte für Minimaltarife um die 30 Franken geniessen, um sich dann ein bisschen besser zu fühlen.

    Denn der Mann mag seine animalische Seite ausleben wollen, die Frau macht es in 99 von 100 Fällen wegen dem Geld.

    • Widerspenstige sagt:

      Das Wort ‚Prostitution‘ müsste neu definiert werden, damit hier endlich klarere Verhältnisse herrschen und entsprechende Ausweise. Teile da Ihre Meinung Astrid über höhere Bildung als nur Grundschule oder zumindest gewisse ökonomische Marktregeln kennend.

      Dass sich dank dem Feminismus bei der Ausübung des Sexualtriebes ein breites Feld geöffnet hat muss immer wieder betont werden! Dadurch wurden natürlich auch dunkle Nischen etwas ausgeleuchtet, welche bisher nur über einschlägige Clubs betreten werden konnten. Hier hat sich der Feminismus kein Gefallen getan, wird aber deswegen verdammt.

      • Sportpapi sagt:

        Der Feminismus hat als quasi den Sexualtrieb gefördert, uns alle befreit?

      • Katharina sagt:

        der bdsm club ist resultat des feminismus, ws?

      • gabi sagt:

        Was isneigentlich der Feminismus?

        – Ausser ein Wort, natürlich.

      • Widerspenstige sagt:

        Das darf so gesagt werden, Sportpapi. Er hat auf jeden Fall Türen geöffnet, die vorher für die meisten Interessierten verschlossen waren. Die positiv Denkenden freut das natürlich, die negativ-moralisch Denkenden verdammen das. Die Spielwiese ist ausgedehnt worden, ja klar Kath. Nur haben sich bis vor ein paar Jahren die wenigsten getraut, diese auch zu benützen. Was heute im Westen unter den versch. Spielarten läuft, hinkt der fernöstlichen Art von Liebesspiel bedenklich hinten her. Obwohl die Meinung herrscht, die fernöstl. Frauen seien alle unterdrückt. Dem ist in gewissen Kreisen nicht so.

  • Anna sagt:

    Ach herrje. Ich habe in meinem ganzen Leben noch keine einzige Frau kennengelernt, die sich je dermassen verbiestert über Männern geäussert hätten – und da waren junge wie alte, gutverdienende wie schlechter verdienende, Hetero wie Lesben und Bisexuelle UND sogar eine begeisterte Schwarzer-Leserin (die übrigens glücklich verheiratet ist) drunter. Klar war man mal über einen Mann empört oder sauer – aber nie mit so radikalem Blick und insbesondere nicht mit der Auffassung, dass wirklich „alle Männer“ so sind. Das wird höchstens augenzwinkernd so gesagt… Entspannt Euch doch bitte!

  • Gerda sagt:

    Wie man Sexualität erlebt, und/oder ausübt hängt nicht so sehr vom Geschlecht des Menschen ab, als wohl vom Typ dieser Menschen. Gilt auch für andere Bereiche des Lebens. Und: wer kein Sex will, soll es doch einfach lassen anstatt zu versuchen sich mit seinem/ihrem Unwillen ein gutes Stück Brot zu verdienen.

  • isabelle mercier sagt:

    „Zu den Hochzeiten des populären Feminismus in den späten Siebzigerjahren sollte ja nicht nur die Prostitution verboten werden, sondern die männliche Sexualität überhaupt.“ In welcher Welt lebten Sie damals, Herr Hollstein? Ich kenne keine einzige Feministin jener Zeiten, die irgendwas im Zushg. mit männlicher Sexualität verbieten wollte, zumindest nicht in ihrem praktischen Leben. Ich würde behaupten, dass es damals besseren, unbelasteteren, freieren Sex gab als heute, wo diese neue männliche Weinerlichkeit und unbedarftes Feministinnenbshing en vogue ist. Mehr Haltung, bitte!

  • R. Raschle sagt:

    Die systematische Herabsetzung des anderen Geschlechts nennt man Sexismus. Der radikale Feminismus ist ein sexistischer Kampf gegen den männlichen Sexismus, wie ihn diese politische Bewegung verstand. Es braucht nicht mehr als diese Einsicht um die gesellschaftlichen Verheerungen zu begreifen, die die Radikalfeministinnen in der 70er Jahre angerichtet haben.

    • Katharina sagt:

      Genauso sexistisch ist, es, wenn Herr H die sexuelle Orientierung von A.S. anspricht und dies mehrmals ausdrücklich erwähnen muss.

  • Frank Riemen sagt:

    vielleicht sollten wir mal einfach auf die Frauen hören und den Sex für die nächsten paar Jahrzehnte einfach sein lassen.
    Dann löst sich diese Problem von alleine….

    Nun denn, den sexuellen Akt auf die Penetration, und diese auf den Mann, zu reduzieren und diesen zu dämonisieren sollte nur schon Anzeichen genug sein, dass da bei Frau Schwarzer ganz klare eigene Ziele verfolgt.

  • Küng sagt:

    Kann man den Frauen aus dieser Zeit verdenken, dass nach Jahrhunderten der Unterdrückung es nun etwas ins andere Extrem kippte?
    In einer Welt in der heute noch in so vielen Ländern Frauen tagtäglich vergewaltigt, verprügelt, verbrannt, abgetrieben, in Häusern eingesperrt, verkauft, nicht in die Schule und kein eigen Besitz haben dürfen, keine Entscheidungsfreiheit haben, gesetzlich dem Mann unterstellt, ja sein Eigentum sind, wirken diese Altmännerphantasien, die sich vermutlich aus der schwindenen „animalischen Männerkraft“ ableiten lassen wie blanker Hohn!
    ps. ich liebe Sex, auch animalisch.

  • alam sagt:

    Vovon spricht der Mann? Was hat das mit Elternschaft in unserem Jahrhundert zu tun? Was genau wollten Sie uns Müttern damit sagen, Herr Hollstein?

    • 13 sagt:

      Na, dass wir von unserer emanzipierte Art wegkommen sollen und unseren armen unterdrückten Männer die Sexualität bieten sollten, die sie brauchen.

      Ups, Entschuldigung, wir waren damit ja eigentlich gar nicht gemeint, denn wir haben entgegen der Forderungen der Feministinnen den Geschlechtsakt offensichtlich zugelassen und sind so geschwängert worden.

      Dann war es vielleicht eine Gratulation oder ein Dankeschön???;-)

  • Irene feldmann sagt:

    Gelesen…und ich seh das mal so und zwar simpel aufgerollt: tierisch? Ja, aber schön! Notwendig? Unbedingt und zweifellos! Männer wie Frauen sind alles in einem, ist alles eine Frage der Darstellung oder Auffassung, Punkt!

  • K.A. Barett sagt:

    Sehr, sehr guter Artikel, Gratulation! Es ist schlimm, wie der militante Feminismus (der lesbischen Fraktion?) einen tiefgreifenden, gesellschaftlichen Flurschaden angerichtet hat. Hoffentlich siegt bei beiden Geschlechtern die Vernunft und nicht die brandgefährliche feministische Ideologie, die in ihrem Kern nicht nur frauenfeindlich, sondern menschenfeindlich ist.

  • Bruno sagt:

    ja hallo Pixel, so kommt es wenn man Beiträge nicht versteht. Ich denke, der Herr Professor hat mit einfachen Worten dargelegt wie es halt zugeht in der Sexualität. Er hat gar nichts geschrieben von primitiven Einfällen wie dem Post von JvM oder irgendwelcher Gewalt in der Sexualität. Er hat beschrieben wie sich die Natur im Paarungsverhalten ausdrückt, da ist halt Feminismus nicht vorgesehen. Auch weibliche Tiere suchen sich den bestmöglichen Begatter aus, um sich bestmöglich zu reproduzieren. Da wäre ein Fehlen eines Penis fatal.

    • pixel sagt:

      Klar Bruno, ich hab auch kein Problem mit der Sache an sich. Nur mit dem Beitrag. Und übrigens: JVM’s Posting fand ich überhaupt nicht anstösslich. Eher die Tatsache, dass sie den FB Post nachträglich entfernt haben. Schändlich. Sollte man nicht machen. Aber die Meinung H’s dazu interessiert mich nach wie vor. Darf es doch auch, oder nicht, Bruno?

      • Bruno sagt:

        Ja klar dürfen ist immer drin. Ich finde das Posting von JvM auch nicht anstössig, aber ziemlich primitiv. Es gäbe aber bestimmt gute erotische Bilder die mehr Niveau haben. Dann müsste es auch nicht entfernt werden, das sagt alles über die Seelenverfassung der Täter: nicht zum Traum zu stehen. So verhält sich jemand der bei einer kleinen Schweinerei ertappt wird.

      • pixel sagt:

        🙂 stimmt, da haben Sie absolut recht!

  • marie sagt:

    lebt es sich gut mit einer äusserst einfachen radikalität? ich finde es grosszügig, dass der mamablog den maskulinistenmackern heute so viel raum bietet, um sich mal so richtig auszulassen. alice tut es ja schliesslich auch.
    schöner tag allerseits!
    ps: herr h sie können ja auch eine zeitschrift gründen, so als pendent zur emma.

    • Tomas sagt:

      Sie finden Herrn H. einen „Maskulinistenmacker“? Ehrlich jetzt? Und der Text stellt für sie “ äusserst einfache Radikalität dar? 🙂

      Ich frage so vorsichtig, bevor wieder einmal das Wort „Unterstellung“ bemüht wird.

    • dres sagt:

      Hallo Marie. Kommen Sie doch mal wieder zu uns zum Runden Leder. 😉

    • plop sagt:

      Hei marie! Ich sing dir was nach Bern – und wünsche Dir eine angenehme Dezemberzeit! S

  • pixel sagt:

    Hallo Herr H. Hier ist noch ein Thema für Sie: http://meedia.de/internet/jvm-windet-sich-aus-sexismus-shitstorm/2013/12/10.html

    ich freu mich schon über Ihre Meinung dazu!

  • Hans Huber sagt:

    Wieder ein Artikel, der praktisch nur von Männern kommentiert wird …. – ein Schelm, wer dabei Böses denkt.

    • meistermeister sagt:

      Gibs doch zu, dass du ein ‚Schelm‘ bist. Was für ein blöder Spruch, kommt doch einfach auf den Punkt und sag, dass du selber so denkst!

  • Charles Neuer sagt:

    Um zu wissen wie Frauen wie Schwarzer ticken, ist es nötig sich mal mit dem üblen Radikalfeminismus (mit durchaus faschistischen Anklängen) einer Valerie Solanas (S.C.U.M.-Manifest) zu befassen.
    1997 hat die Zeitschrift EMMA (ja, die Zeitschrift von Schwarzer) eben dieses S.C.U.M-Manifest positiv gewürdigt.
    Erschreckend, das dieses Machwerk überhaupt im freien Handel (z.B. Amazon) erhältlich ist.

    • Adrian Humboldt sagt:

      Wir sind mündige Bürger und sollen freien Zugang haben zu allen Schriften. Sei das mein Kampf, oder das kleine Kochbuch für Anarchisten. Und einen kleinen Feminsitisches Furz-manifest hat da auch noch Platz.

  • Nina sagt:

    Nur Männer hier heute? 😉 Also: 1) heute bin ich mal absolut einverstanden mit Herrn Hollenstein, ich finde diese feministische Sichtweise der Sexualität schlecht und falsch – wobei ich betonen möchte, dass in diversen Beziehungen Sexualität & Unterwerfung/Macht sicherlich tatsächlich so gelebt werden. 2) Sexualität & Prostitution ist nicht das eigentliche Problem, das eigentliche Problem ist, dass sehr viele (!) Frauen nicht freiwillig sich prostituieren und ausserdem schlecht behandelt werden. Dagegen ist entschieden anzukämpfen mit allen Mitteln!

    • pixel sagt:

      Nur Männer hier heute? Was denn sonst. So ein Beitrag von Herrn H. macht ja wirklich keiner Frau Bock. Aber das versteht der ja eben nicht.

      • Jan Holler sagt:

        „Macht ja wirklich keiner Frau Bock“ ? Haha, so hat er es ihnen also richtig gegeben, den Frauen. Sie haben (hatten) keinen Bock auf Sex und er macht ihnen keinen. 1:1 würde ich sagen. „Der“ hat es also doch gut verstanden.
        Aber wie immer bei Femiradikalinsken: Es sind die Männer, die es nicht bringen, es nicht „verstehen“.
        Ein Geisterfahrer? Nein, Hunderte!

      • Christoph Bögli sagt:

        Ein Beitrag zu einer Debatte muss niemandem „Bock“ machen (wobei das auf eine Geschlechterzugehörigkeit zu reduzieren für mich nach ziemlich vereinnahmendem Sexismus klingt..), andere Meinungen und Perspektiven sind natürlich nicht immer angenehm für das wohlgeformte Weltbild. Deswegen aber nur zu lesen, was einem nach dem Mund redet, und sich nicht auf eine Diskussion einzulassen, ist und bleibt ziemlich schwach..

      • pixel sagt:

        ich hab meist gut Bock Herr Holler, aber bestimmt nicht auf dieses Gedöns. Wer so eine heftige Reaktion wie Sie eben zeigt, hat meist selbst irgendwo das Problem tief liegen mit dem Thema.

      • Jan Holler sagt:

        Also ich habs humorvoll genommen. Heftig reagiert haben eher Sie. – Aber egal, man sieht ja deutlich die Übertragung. Zusammen mit der unnötigen Abqualifizierung des Artikels und der unbegründeten Unterstellung wirft das ein eher schales Licht auf die Urheberin. – Ich würde es an Ihrer Stelle mit sachlichen Argumenten versuchen, so Sie denn welche haben. Sonst: viel Spass beim Männerbashing!

      • Jan Holler sagt:

        Also ich habs humorvoll genommen. Heftig reagiert haben eher Sie. – Aber egal, man sieht ja deutlich die Übertragung. Zusammen mit der unnötigen Abqualifizierung des Artikels und der unbegründeten Unterstellung wirft das ein eher schales Licht auf die Urheberin. – Ich würde es an Ihrer Stelle mit sachlichen Argumenten versuchen, so Sie denn welche haben. Sonst: viel Spass beim Männerbashing!

      • pixel sagt:

        Stimmt, die Humorschiene ist immer der sicherste Weg. Auch im Nachhinein. Höhö.

      • pixel sagt:

        Ein Humor, der vor allem einem hier abgeht: dem Au.t.or selbst.

        (Ebenso wie die sogenannte sachliche Argumentation)

      • Katharina sagt:

        klar kein Bock, pixel. Denn es ist immer das selbe und meilenweit an primitievheit nicht zu unterbieten. nur: müssen wir uns polemik a la Herr H gefallen lassen. Nein.

    • Martin Frey sagt:

      Nina hat völlig recht. Das Problem ist der Zwang, die Kriminalität im Dunstkreis der Prostitution. Und da wird den betroffenen Frauen durch den Schwarzer’schen Vorstoss ein Bärendienst geleistet, da die Prostitution in den Untergrund und dadurch schlechte Bedingungen gedrängt wird.
      @PIxel: Nina ist ja wohl auch eine Frau. Und Feministinnen reagieren auf niemanden so grantig wie auf Frauen die nicht ihrer Meinung sind. Radikalfeministinnen à la Dworkin (haben Sie die mal gegoogelt?) sind nicht ohne Grund Leute, mit denen kein normaler Mensch, egal ob F oder M, in Verbindung gebracht werden will

      • pixel sagt:

        MF: Sie erklären mir doch mal die Ueberzahl der männlichen Postenden hier, argumentatorisch unterlegt. Dann kommen wir in eine Diskussion. Und erklären Sie mir auch, was tatsächlich die Aussage des Beitrages von Herrn H sein soll. Dass wir alle animalische Triebe haben? Ja, so f*** what. Sicher, aufs Klo müssen wir auch. Darum geht es ihm doch gar nicht. Er sucht – spitzfindigst in gewohnter Manier – wo er wieder den SOGENANNTEN Feministinnen einen Seitenhieb verpassen kann. Unnötig, finden Sie nicht? Und welches Publikum lässt sich darauf ein?

      • Martin Frey sagt:

        Pixel: Mein Eindruck ist, dass sowieso mehr Männer als Frauen sich auf den Foren betätigen, egal zu welchen Themen. Aus meinem Bekanntenkreis folgen auch viele Frauen grad dem Mamablog, eine hat sich letzthin göttlich über den Beitrag von B. Weber (als sie auf die Hausfrauen eingebashte) aufgeregt und wollte was posten. Hat es dann aber trotzdem nicht gemacht. Ueber die Gründe kann man nur spekulieren. Vielleicht wolle sich viele Frauen einfach nicht so exponieren? Wer weiss?
        Hr H. andererseits spricht offenbar vielen Männern aus der Seele. Bei den Frauen ist das einfach schwieriger zu sagen.

      • Muttis Liebling sagt:

        Herr H. ist das männliche Pendant zu Alice. Dieser schwachsinnige Geschlechterstreit geht nur auf die Nerven. Ich verkehre seit Jahren nur mit Prostituierten und wir lieben uns gegenseitig. Klar muss ich Ihnen manchmal auch Geld geben, aber eben nur manchmal. Wir respektieren uns gegenseitig. Wer Prostitution als unanständig findet, hat die nie erlebt, oder nur mit heroinabhängigen Strassennutten.
        Vor ein paar Monaten ist eine von meinen Lieblingsfrauen für immer zurück in ihre Heimat gefahren. Da ist sie zuvor zu mir nach Hause gekommen, um sich verabschieden. Wir haben nur Kaffee getrunken.

      • 13 sagt:

        @ MF
        Schwarzer’scher Vorstoss: Gehen Sie mal auf die Seite von Emma und klicken Sie da auf das Thema „Abschaffung der Prostitution“ bzw. „was im Gesetz nicht fehlen darf“. Da geht es plötzlich weder um Kriminalität noch um Verbote. Es geht um (zumeist) legitime Anliegen zum Schutz der betroffenen Frauen. Kriminalisiert wird einzig die Zwangsprostitution, was Sie ja selber verurteilen. Auch A.S. isst nicht so heiss, wie sie es kocht! Und wenn wir schon dabei sind: lesen Sie mal ihr Profil. Ich kann da nicht einmal den vorgeworfenen Feminismus erkennen!

      • Martin Frey sagt:

        @13: Persönlich finde ich A. S. eine spannende Frau mit einer interessanten Geschichte. Sie macht aus m. Perspektive zwar immer wieder Fehler, ist plakativ und oft sehr direkt, trotzdem hat sie unbestrittene Verdienste. Ein wunderbares Bsp. wie sie auf unvergesslich blumige Art die skurrilen Boxen des ZH-Strassenstrichs, auf dessen Errungenschaft ausserhalb der ZH-Stadtverwaltung wohl niemand Stolz ist, als Besamungsboxen für Kühe abkanzelte. Fakt ist aber dass sie doch, zumindest öffentlich, ein Prostitutionsverbot forderte. Dies ist mehr als weltfremd und für die Betroffenen nicht hilfreich.

      • Carolina sagt:

        Danke Herr Frey. So kann man AS nämlich auch sehen: sie hat unbestreitbar viel getan für die Emanzipation der Frau, sie scheut sich nicht, unbequem zu sein und wirklich Staub aufzuwirbeln und vieler ihrer Anliegen sind sicher berechtigt. Allerdings neigt sie dazu, herrisch, arrogant und abkanzelnd aufzutreten – mit zunehmendem Alter immer mehr. Und da sie die erste Regel, die bei jedem Thema gilt, nämlich erst mal die Betroffenen anzuhören und ihnen wirklich zuzuhören, einfach ignoriert, ist sie für mich auch nicht mehr relevant. Einfach aus einer ganzen Gruppe von Menschen )

      • Carolina sagt:

        /2 (hier: Prostituierte, früher: alle Frauen) Opfer zu machen und sie nur unter ihren eigenen Bedingungen aus dieser Rolle wieder entlassen zu wollen, ist einfach unredlich. Und leider macht sie mit diesem Verhalten, für meine Begriffe, auch die durchaus diskussionswürdigen Themen kaputt, denn sie selbst macht genau das, was sie ihren Gegnern vorwirft: sie nimmt sie nicht ernst, sie spielt Machtspielchen.

      • Carolina sagt:

        ML: Ihren ersten Satz kann ich nur unterstreichen, das sehe ich genauso. HH beweist hier mMn wieder, dass ein durchaus berechtigtes und interessantes Thema durch Betroffenheitspolemik und verlorenes Bewusstsein darüber, was die jüngeren Generationen heute umtreibt, zu Tode geredet werden kann. Immer und immer wieder auf denselben Themen herumhacken, von denen schon meine Generation die Nase voll hatte, ist völlig müssig. Und dann noch eine neue Tätergruppe zu generieren, die lesbischen Feministinnen, also echt – verlassen Sie doch mal Ihren Elfenbeinturm, Herr Prof em.

      • Muttis Liebling sagt:

        Carolina, wir waren doch schon einmal beim Du. Wir haben soviel Gemeinsamkeit und soviel Geflicktpotential. Das muss man pflegen.

      • Carolina sagt:

        ML: bin ich froh, dass in diesem seltsamen Wort ein ‚l‘ enthalten ist. Soll sich ja von Konflikt abgrenzen, oder? 😉

      • Muttis Liebling sagt:

        Carolina, das verstehe ich ja nun überhaupt, in welchem seltsamen Wort ist ein ‚I‘?

      • gabi sagt:

        lick vs ick natürlich, Donut!

        😉

    • Markus sagt:

      Auch sie fallen auf einen PR Trick der Feministinnen herein. Die aller wenigsten Prostituierten werden gezwungen, bzw. wir alle werden ausgebeutet und gezwungen zum arbeiten, sonst würden wir nicht arbeiten und das sie Sex unwürdig finden bedeutet ja auch nur, dass sie kein normales Verhältnis zu Sex haben. Menschenhandel ist ein starkes Wort, das all zu leicht für diese feministische Propaganda missbraucht wird, denken sie nur mal an Headhunter oder Temporäre Arbeitsvermittler, hier redet auch niemand von Menschen- oder Sklavenhandel. Die Feministinnen brauchen ein Argument.

      • Martin Frey sagt:

        Man muss ja nicht alles glauben was aus dem feministischen Corner kommt, Markus. Und auch nicht alles so ernst nehmen. Aber es gibt nun mal Menschenhandel, Frauen, auch Kinder. Dass die Feministinnen dies manchmal instrumentalisieren und so zu einer Begriffsinflation beitragen ändert nichts an dieser Tatsache. Mit der Prostitution mag man es halten wie man will, sie ist einfach aus jeder Gesellschaft nicht wegzudenken, bei uns, in islamischen, buddhistischen usw. Sie erfüllt so gesehen irgendwie auch eine gesellschaftliche Funktion. In die Illegalität gedrängt wird sie aber nicht verschwinden

      • Nina sagt:

        Tut mir leid, Markus, aber da muss ich Dir leider widersprechen: es gibt viel zu viele Frauen und Mädchen, die dazu gezwungen werden – ich bin regelmässig gerichtlich in solche Fälle involviert, die auffliegen, und Du kannst Dir nicht vorstellen, wie es einem den Magen zusammenschnürt, wenn ein paar 14-jährige, die kein Deutsch sprechen, als Volljährige für Sex verkauft werden mit der Behauptung, die machten das alles freiwillig… Nachdem sie monatelang eingesperrt und vergewaltigt wurden, um sie überhaupt soweit zu bringen. Nachher, in der Tat, machen sie oft jahrelang nichts anderes mehr.

      • Nina sagt:

        Keine anderen Perspektiven mehr in ihrem Leben, keine Möglichkeiten auszubrechen. Prostituierte, die dem Gewerbe tatsächlich freiwillig nachgehen, sind eine andere Kategorie, und die gibt es auch. Und dann noch die, welche aufgrund von Suchtproblemen Finanzierungsquellen suchen, auch da natürlich „freiwillig“. Leider macht Kategorie 1) aber einen ziemlich hohen Anteil aus und nicht nur Einzelfälle, wie Du hier darstellst… Es gibt kriminelle Organisationen, die leben davon! Weil es sich rentiert…

  • Thomas Plüss sagt:

    Wie immer grossartiger und absolut treffender Beitrag, Herr Hollstein! Wunderbar, wie Sie den Männerhasserinnen immer wieder den Spiegel vorhalten. Machen Sie bitte weiter so und lassen Sie sich durch Anfeindungen nicht ins Bockshorn jagen. Es braucht Leute wie sie, die sich gegen diesen Hass auch mal mit klaren Worten auflehnen.

  • Lino Viola sagt:

    Frage: Welche Menschen vermehren sich ohne Sex? – Weiss es jemand??

  • Max Röthlisberger sagt:

    Ich war damals ein ganz junger arbeitloser Schlagzeuger in den aufgeregten Folgejahren der 68er-Bewegung im Schweizer Mittelland. Und ziemlich animalisch, wie alle da, unterwegs und so. Aber das die Frauen im damaligen Umfeld auf den Koitus hätten verzichten wollten, wäre mir jetzt wirklich nicht aufgefallen. Es war eher das Gegenteil der Fall. Vielleicht hatte das auch damit zu tun, das wir eher mit Leben statt denken beschäftigt waren. Ich weiss es nicht………

  • Hugo Bach sagt:

    Aggression/Macht/Gewalt gehören auch dazu. Bei vielen Tieren dürfen sich nur die Mächtigsten (=Alphas) fortpflanzen.
    In Kriegen kommt es häufig zu Massenvergewaltigungen.
    Der männliche Sexualtrieb ist neurobiologisch mit dem Aggressionstrieb verlinkt.

    Es soll sich mal jeder Mann folgende Situation vorstellen:
    Du und eine attraktive Frau sind die einzigen Menschen auf der Welt. Du bist der Frau körperlich überlegen. Würdest du irgendwann deinen Sexwunsch gegenüber dieser Frau durchsetzen (=Vergewaltigung)? Wenn Nein, was würde dich daran hindern?

    • Jan Holler sagt:

      Ganz einfach: Mein Menschsein.
      Aber wie immer bei solchen gewagten Thesen: Hätte man sie vorher falsifiziert, würde man sie wohl nicht aufstellen. Aber das Gedankengebäude bricht eigentlich schon ein, weil die Behauptung, dass der männliche Sexualtrieb neurobiologisch (ach?) mit dem(!) Aggressionstrieb verbunden ist, weder beleg- noch beweisbar ist. Daraus kann man keine Schlüsse ziehen.
      Frau Bach, warum versuchen Sie nicht, Ihre Thesen vorher auf Plausibilität zu überprüfen? Vielleicht fiele Ihnen dann auf, dass diese Aussagen reziprok genau den selben Wert besitzen, was sie hinfällig macht.

    • Tomas sagt:

      Sie haben Recht, aber in dem von inen geschilderten Fall würde es keine Gewalt brauchen. Wenn die Alternative wäre, dass die Frau sich alleine durchslagen muss, würde ein bisschen abwarten schon das Problem von alleine lösen.

    • Liv sagt:

      @Bach: Kriegsopfer werden auf die grauenvollsten Arten vergewaltigt, gefoltert, gedemütigt und getötet. Stellen Sie sich vor, das würde Ihren Angehörigen oder Ihnen passieren. Genügen da die hübschen Worte „der männliche Sexualtrieb ist neurobiologisch mit dem Aggressionstrieb verlinkt“ als Erklärung oder Entschuldigung? Was ich als Dolmetscherin von Opfern und Tätern in Kriegsgebieten gehört habe, übersteigt an Abscheulichkeit die Vorstellung der meisten Menschen. Vieles davon bringen Medien nicht, weil man die Grausamkeit niemandem zumuten kann. Ihre Ansicht ist verdammt zynisch.

    • Jan Holler sagt:

      Ganz einfach: Mein Menschsein.
      Aber wie immer bei solchen gewagten Thesen: Hätte man sie vorher falsifiziert, würde man sie wohl nicht aufstellen. Aber das Gedankengebäude bricht eigentlich schon ein, weil die Behauptung, dass der männliche Sexualtrieb neurobiologisch (ach?) mit dem(!) Aggressionstrieb verbunden ist, weder beleg- noch beweisbar ist. Daraus kann man keine Schlüsse ziehen.
      Frau Bach, warum versuchen Sie nicht, Ihre Thesen vorher auf Plausibilität zu überprüfen? Vielleicht fiele Ihnen dann auf, dass diese Aussagen reziprok genau den selben Wert besitzen, was sie hinfällig macht.

    • raton lavor sagt:

      Wieso müsste man sich da durchsetzen? Treibts die Frau sonst nur mit der Schlange und dem Apfel oder wie? Ich würde einfach abwarten, Beeren pflücken, Nüsse aus dem Gebüsch kraulen und die Palme nach Früchten schütteln, p0rnos an die Höhlenwand zeichnen und warten bis sie selber zu mir kommt und sich aufsetzen will. lol

  • Rudolf Balmer sagt:

    Super Beitrag. Ich wusste gar nicht, dass es in den 70ern sooooo schlimm war.

  • Fredy Neuhaus sagt:

    Erlebte Prostitution: Als Mann abends durch die Zürcher Zähringerstrasse gehen zu müssen, ist der reinste Spiessrutenlauf. Als völlig unbeteiligter Mann wird man von Prostituierten in agressiver Weise angegangen, sodass man sich als Mann massiv sexuell belästigt fühlt. Also liebe Zürcher Feministinnen: Geht dort bitte mal aufräumen unter euren Geschechtsgenossinnen. Rechnet aber damit, dass diese euch eine Zahnreihe ausschagen. Und kommt mir jetzt nicht wieder mit Zwang durch männliche Zuhälter. Wenn, dann sind es meist ZuhälterInnen, viele arbeiten aber auch auf eigene Rechnung.

  • 13 sagt:

    Und wieder einmal zeigt sich das Bild, dass Männer, die über Jahrtausende die Welt regiert, Kriege geführt und auch die Frauen unterdrückt haben, sich als die armen, unschuldigen Opfer des Feminismus sehen. Alice Schwarzers Ansichten mögen im heutigen Zeitgeist überholt sein, vielleicht hatten sie zum Höhepunkt ihres Wirkens ihre Berechtigung. Auf jeden Fall ist ihr Einfluss in der Emanzipation der Frauen nicht wegzudiskutieren. Wenn man etwas erreichen will, muss man nun mal etwas übers Ziel hinausschiessen. Aber das rechtfertigt trotzdem nicht das Trötzeln der Männer, man habe ihnen..

    • 13 sagt:

      \2 ihr Lieblingsspielzeug, nämlich die Herrschaftskrone weggenommen. Wir wollen sie doch gar nicht wegnehmen, sondern nur auch damit spielen und teilen muss halt gelernt sein. Und ganz ehrlich: Forderungen und Sprüche sind ganz nett, aber hat der (übertriebene) Feminismus tatsächlich heute einen Einfluss auf ihr Sexualleben? Ich wage es doch sehr zu bezweifeln;-)

      • Adrian Humboldt sagt:

        @13, sie haben recht, der Einflussradius der Feministinnen ist meistens beschränkt auf des Rüebli-Regal im Bioladen und so amüsieren wir uns vor allem ab den verklemmten Weibchen die sich hier eine pseudo-Freiheit vorgaukeln.

    • Hotel Papa sagt:

      Bitte nicht die Unterdrückungsleier. Auch redet Hollstein, so oft er das sonst tut, hier nicht vom Opfer Mann.

      Er entlarvt schlicht und ergreifend die verquere Schwarzersche Sexualtheorie als den Unsinn, der sie ist.

    • Michael Morgenstern sagt:

      Feminismus ist die Befreiung der Frau aus ihrer selbstverschuldeten Unmündigkeit! Also unterlassen Sie doch bitte solche Versuche, die Frau als ein Opfer der Weltgeschichte hinzustellen.
      Die Frauenfrage stellt sich übrigens erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts.

      • 13 sagt:

        Das „selbstverschuldet“ muss ich nun doch widersprechen. Sie vergessen, dass in der Vergangenheit die körperliche Stärke den Vorrang gegenüber anderen Möglichkeiten hatte, da sie das Überleben sicherte. Der Feminismus, der ja noch jünger ist, ist auch keine Befreiung daraus, das ist die Emanzipation, die durch den Feminismus, freiwillig oder nicht, unterstützt wurde. Frauen sind nicht Opfer der Weltgeschichte, zumindest nicht bei uns, aber dass eine Gechlechtergleichberechtigung nicht immer die Realität war, lässt sich kaum wegdiskutieren, es sei denn Verleugnet die Geschichte.

      • Michael Morgenstern sagt:

        @ 13

        Ich muss ja so schmunzeln. Bitte
        Beispiele für Unterdrückung aufgrund der körperlichen Überlegenheit. Oder könnte vielleicht die körperliche Überlegenheit zu einer selbstverständlichen Rollenverteilung geführt haben? Können Sie sich zum Beispiel 39 Frauen auf einem knapp 24 m langen Holz-Schiff vorstellen, die sich auf den Weg über das Meer nach Westen machen, um neue Welten zu entdecken? Wo sollen da denn schon allein die ganzen Hygieneartikel, die monatlich nötig werden, sicher verstaut werden? Seien Sie doch einmal ehrlich zu sich: und erden Sie Ihre Gedanken am konkreten Leben!

    • Mark Altheer sagt:

      @13: Sie scheinen mir auch eine Frau zu sein die wahrscheinlich etwas frustriert ist weil Sie von den Männern nie richtig begehrt wurde. Vielleicht sehen Sie ja nicht so attraktiv aus oder sind halt etwas scheu und verklemmt. Ich kann nur sagen dass mir die meisten selbstbewussten und mitten im Leben stehenden Frauen fast alle bestätigen dass Frau Schwarzer ziemlich daneben lag mit einigen Thesen und Meinungen. Der Kampf zwischen Mann und Frau ist ein Stück weit auch normal. Ich gebe gerne zu dass Frauen sich für einige Dinge wehren mussten in der Vergangenheit. Aber übertreiben wir nicht.

      • 13 sagt:

        Da liegen Sie falsch. Weder mein Selbstbewusstsein noch mein Aussehen oder der Mangel an Möglichkeiten ist mein Problem. Vielmehr mag ich es nicht, wenn jemand sich einfach nur als Opfer sieht, solange es eine Alternative gibt. Heute gibt es sie für beide Geschlechter, das war nicht immer so. Ich stützte Schwarzers Thesen nicht, sehe mich auch nicht als Feministin. Aber ich denke, dass heute einfach jeder seines eigenen Glücks Schmied ist. Da fehlt mir das Verständnis für Frauen, die sich weiterhin als unterdrückt empfinden, aber auch für Männer, die so tun, als kippe es ins Gegenteil..

      • Liv sagt:

        @Altheer: Sie vertreten ja durchaus akzeptable Ansichten. Wozu ist es dann nötig,“13″, die anderer Meinung ist als Sie, zu sagen, sie wurde „nie richtig begehrt“ und ihre Attraktivität in Frage zu stellen? So begeben Sie sich leider auf Prollniveau, weil Sie nicht diskutieren, sondern nur verletzen wollen. Weiter noch: Damit entblössen Sie sich auch selbst, denn Sie zielen auf eine der Urängste von Menschen, nämlich „nie begehrt zu werden“, und es ist anzunehmen, dass Sie, wie die allermeisten Menschen, unglücklich wären, wenn niemand Sie je begehrt hätte.

    • Jan Holler sagt:

      Die alten und falsche These, wonach die Männer Kriege führen und Frauen nur Frieden wollen ist eine manipulative Diskriminierung des anderen Geschlechts. Frauen sind genauso kriegsbegeistert und wollen genauso den Feind vernichten, wie die Männer.
      Auch die Behauptung, Männer sähen sich als die armen unschuldigen Opfer des Feminismus ist unwahr in ihrer Generalität. Das ist wieder eine diskriminierende und pauschale Zuschreibung.
      Genauso unsinnig ist es, die Radikalität einer Frau Schwarzer zu rechtfertigen und zugleich Männer pauschal und einseitig als herrschaftsversessen zu bezeichnen.

      • 13 sagt:

        Der Hinweis auf die Kriege war nicht als ein Symbol für Gewaltbereitschaft der Männer gedacht, sondern für deren Stärke. Wenn die Männer das erreicht haben, was sie zweifelsfrei haben, ich denke da auch an z. Bsp. technologischen Entwicklungen und andere Fortschritte, dann wage ich es doch zu bezweifeln, dass ihre Freiheit und ihre Sexualität durch einige Radikalen (denn das entspricht nicht der Mehrheit!) derart eingeschränkt wird! Ich teile im Übrigen Schwarzers Ansichten in vielen Fällen nicht, denke jedoch schon, dass ihre Kämpfe auch positive Auswirkungen haben.

      • 13 sagt:

        \2 Sie kenne das ja sicher: Sie wollen in einer Verhandlung erreichen, dass 100 Franken bezahlt werden. Die Gegenseite will nichts bezahlen. Sie fordern zunächst 200, um einen Spielraum zu haben….am Schluss kommt es auf 100 als die goldene Mitte. Als das empfinde ich die feministischen Strömungen dieser Zeit. Heute besteht der Bedarf nicht mehr, weshalb ich auch sage, dass ihre Forderungen nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen und heute unberechtigt sind. Ich rechtfertige damit ihre damaligen Bemühungen, nicht ihre heutigen Aussagen.

    • houdini sagt:

      „Und wieder einmal zeigt sich das Bild, dass Männer, die über Jahrtausende die Welt regiert, Kriege geführt und auch die Frauen unterdrückt haben, sich als die armen, unschuldigen Opfer des Feminismus sehen. “

      hollenstein war also einer von denen! ja, dann hat er es wirklich nicht anders verdient! wenn er meint, er müsse tausende von jahren die welt regieren, frauen unterdrücken und kriege führen, so ists nur recht, dass er dafür mit kuschelsex bestraft wird!

      recht so!

      • 13 sagt:

        Wird er das denn? Nur weil einige seiner ehemaligen Studentinnen Anhängerinnen Schwarzers sind und keinen „richtigen“ Sex mögen? Tatsächlich? Das bezweifle ich eben stark. Er ist KEIN Täter der Unterdrückung von Frauen in der Vergangenheit, aber er ist auch KEIN Opfer des Feminismus und ganz klar nicht wegen der feministischen Radikalität einiger weniger in seinem Sexualleben eingeschränkt, Die Popularität der Literatur wie Shades of Gray zeigt doch gerade, dass das, was er beschreibt, eben nicht die Realität ist;-). Die meisten Frauen wollen keine Männer im Bett,die sich nur ihnen unterordnen

      • houdini sagt:

        oh, sorry, vergass wieder mal den „vorsicht – ironie!“ warnkleber anzubringen…

  • jürg. sagt:

    Ein schales Gefühl erzeugt der Umstand das jede Sexarbeiterin die sich äussert sofort von A. Schwarzer diskreditiert wird. Eine Diskussion ist nicht erwünscht.
    Wenn nur die Freier bestraft werden wird die Prostituierte sämtliche Achtung verlieren, im Stellenwert noch weiter sinken.
    Ein brutaler Kampf von Feministinnen gegen die schwächsten Frauen, weil sie nicht so sind, wie es dem Bild einer Frau von A. Schwarzer vorstellt.
    Das Schlimme ist aber das damit alle Frauen als unmündige Opfer stigmatisiert werden.

    • Greatsheep sagt:

      Jede Frau die nicht AS‘ (und ihrer Truppe) Vorstellungen entspricht, entsprechen will wird fertig gemacht. Getreu dem Motto: Und willst Du nicht meine Schwester sein, so schlag ich Dir den Schädel ein. Siehe Esther Vilar und andere.

  • Tomas sagt:

    Auf den ersten Blick mutet es unglaublich an, dass sich ganze Generationen von Frauen von ein Paar männerhassenden Lesben ihre eigene Sexualität vermiesen lassen. Wenn man sich aber umschaut was die Gutmensch- Weltverbessererfraktion alles sonst so treibt, scheint es System zu haben: Vegetarier verbieten Fleischfressern, den Fleischkonsum. Grüne Strampler wollen das Autofahren verbieten. Karrierefrauen machen Hausfrauen schlechtes Gewissen und vice versa. Was man selber nicht braucht und wovon man keine Ahnung hat, das verteufelt man. Der Weg in die Hölle wird von guten Absichten gepflastert

    • Astrid Meier sagt:

      Es war ja nun nicht gerade so, dass Frauen bis zum Auftauchen von Feminismus sich lustvoll der animalischen Sexualität hingegeben hätten. Im Gegenteil, männlich geprägte Doppelmoral, alleinige Verantwortung für die Verhütung, und die Gebote der Kirche hatten sie fest im Griff. Damals machte Prostitution noch Sinn. Aber heute?

      Ich bezweifle nicht, dass es Frauen gibt, die sich freiwillig oder wegen des sehr guten Verdienstes prostituieren. Die dürften dann mit um die Dreissig aussteigen. Die Anderen, die für 30 Franken, die Kaputten, nicht integrierten – was ist mit denen?

  • Greatsheep sagt:

    Eine Frau an der Spitze von GM, bei Lloyd’s (grösste Versicherung) wird ziemlich sicher auch bald eine Frau die Firma leiten, in Deutschland hat gerade jetzt eine Untersuchung festgestellt (3 Mio. Löhne wurden erhoben), dass es keinen Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern gibt … 🙂
    Ja den Feministern (lila Pudelchen) und den Feministen gehen die Themen aus; da bietet sich die Sexualität gut an sich entweder selbst zu geisseln (Feminister) oder im Gespräch zu bleiben (Feministen) um weiterhin ohne Gegenleistung sich mit staatlichen Zuwendungen gesund und fern von Arbeit zu halten. 😉

  • Jacques sagt:

    Dieses Animalische gibt uns auch ein bisschen Bodenhaftung. Sonst würden wir wohl allzusehr ins Spirituelle abdriften.
    Und so etwas würde auf mich schon esoterisch wirken.

    • Jacques sagt:

      Mit lauter hochgeistig-vergeistigten Wesen um mich herum, würde ich mich nämlich verdammt unwohl fühlen.

      • Jacques sagt:

        Und womöglich depressiv werden, mich jeden Tag volllaufen lassen, und am Schluss als Clochard unter der Brücke enden.
        Dort fühlte man immerhin noch, ein Mensch aus Fleisch und Blut zu sein.

  • VB sagt:

    Lieber Herr Hollstein

    ohne mit der Haltung von Alice Schwarzer und Co. einig zu gehen, finde ich doch, dass sich das menschliche Bewusstsein, unsere Erfahrungen mit der Sexualität und unser Wissen darüber weiter entwickelt haben – und dies nicht nur seit 68, vielmehr noch seit Freud. Sex war und ist Leidenschaft, einbrechende Dämme, Wildheit, Dunkelheit, Rausch und Ekstase, aber nicht nur, nicht immer, nicht für alle. Kennen Sie David Deida? Viele Frauen sehnen sich nach Männern, wie er sie beschreibt. Und Männer sehnen sich nach Frauen, die Sexualität so geniessen. Und es gibt sie.

  • Peter Matter sagt:

    Selbstverständlich ist der Mensch nur ein Tier und Sex ist total antidemokratisch.
    Einerseits hat der homo sapiens dank seiner fortschreitenden Intelligenz über die Zeit gelernt, dass es für die Gesamtwohlfahrt sinnvoller ist, wenn die Alphamännchen nicht alle Weibchen für sich beanspruchen und ihre Widersacher nicht einfach umzulegen, sondern demokratisch einbinden.
    Andererseits ist dieses mühsam errungene humanistische Menschenbild völlig machtlos, wenn das Rechenorgan zwischen unseren Ohren vom evolutionären Selektionsverhalten des Fortpflanzungstriebes eingenommen wird – gilt für m + w!

  • Pedro sagt:

    Lieber Herr Hollenstein
    Sind Sie so erfrischend Jung geblieben? Oder ist es die Gnade des Alters das Sie zu diesen Worten beflügelt? Ich behaupte es ist das Zweite. Wer sich den Thesen unverbesserlicher Weltverbesserer von damals entzogen hat und sich dem realen Leben in aller Tiefe hingegeben hat, weiss dass Ihre Worte ein Stück der „Letzten Wahrheit“ sind. Unsere Gesellschaft verfügt über grosse Fähigkeiten, thematische Irrläufer in Serie zu produzieren, hochaktuell: Die Energiewende! In 25 Jahren werden wir dieses Thema abhaken, genau so wie die 68-Bewegung, Walsterben, EU, usw.

    • Hansli sagt:

      @Pedro Mann kann auch die Fakten verbiegen. Informieren sie sich einmal über das Waldsterben. Und so wie vor den 68’er wollen nicht einmal Sie leben.

  • Daniel Küttel sagt:

    *noch etwas verpennt den Artikel durchles* Schon vor 25Jahren hat meine Mutter die Frau Schwarzer als ein wenig „seltsam, verwirrt und weltfremd“ bezeichnet und hat sich dann wieder glücklich ins Bett zu meinem Dad gelegt. Aber so etwas hatte sie auch zu der Scientology gesagt. Zweifelsohne hat Frau Schwarzer auch viel erreicht, aber wird es nicht mal Zeit von diesem unnötigen Krieg gegen uns Männer abzutreten und das Leben wieder mal zu geniessen? Irgendwann wird die Frau Schwarzer auf dem Sterbebett liegen und sich bewusst werden, was für ein sinnloser Zeitverlust dieser Kampf war.

  • markus roth sagt:

    die prostitution war in den 68er jahren verboten und wurde erst später unter schröder und den grünen in der BRD legalisiert und die schweiz zog nach. In anderen staaten wie schweden wurde sie verboten und freier bestraft. auch die niederlande haben die legalisierung wieder rückgängig gemacht. was auch immer schwarzer über die männliche sexualität geschrieben hat, es ist nicht die begründung von der berechtigten forderung die prostitution wieder zu verbieten, sondern es geht um die menschenwürde, die würde der frau. menschenhandel, ausbeutung durch zuhälter, bordelle, schlepper muss stoppen.

    • Daniel Küttel sagt:

      Aber auch sie versuchen sich für gewisse Frauen stark zu machen (aber auch für Männer die auf dem Strich arbeiten und sich verkaufen), obwohl sie auf ihre Hilfe pfeifen. Es muss nicht jede Frau gerettet werden. Es muss nur zwingend die „erzwungene/gewaltsame“ Prostitution verhindert werden, da stimme ich auch den ganzen Befürwortern bei. Aber wenn jemand nun mal mit Sex sein Geld verdienen will und daran Spass hat, haben wir nicht einzugreifen und das zu akzeptieren. PUNKT!

      • Gerhard Engler sagt:

        @Roth: Prostitution ist in der Schweiz schon seit 1942 legal (vorher waren die Kantone zuständig). Seit 1992 ist die „normale“ Zuhälterei nicht mehr strafbar.

    • Markus sagt:

      Siehe fallen auf einen PR Trick der Feministinnen herein. Die aller wenigsten Prostituierten werden gezwungen, bzw. wir alle werden ausgebeutet bzw gezwungen zum arbeiten, sonst würden wir nicht arbeiten und das sie Sex unwürdig finden bedeutet ja auch nur, dass sie kein normales Verhältnis zu Sex und Frauen haben. Menschenhandel ist ein starkes Wort, das all zu leicht für diese feministische Propaganda missbraucht wird, denken sie nur mal an Headhunter oder Temporäre Arbeitsvermittler, hier redet auch niemand von Menschen- oder Sklavenhandel.

      • Anita Beeler sagt:

        @Markus. „Die aller wenigsten Prostituierten werden gezwungen, bzw. wir alle werden ausgebeutet bzw gezwungen zum arbeiten“.
        Es ist wohl ein Unterschied ob man sich vergewaltigen lassen muss (denn genau das bedeutet unfreiwilliige Prostitution für eine Frau) oder ob wir alle mal einen Tag haben wo uns die Arbeit stinkt, oder wir nicht unseren Traumjob haben. Und genau die Frauen auf dem Strassenstrich werden zum Grössten Teil von Menschenhändlern/Zuhältern zur Prostitution gezwungen. Vergewaltigung ist aber in der Schweiz und dem restlichen Europa ein strafbares Delikt!

      • Anita Beeler sagt:

        2: Es gibt ganz sicher Frauen welche sich freiwillig prostituieren, genau so wie es unter den Frauen auch Nymphomaninnen gibt. Aber diese bevorzugen wohl ein etwas angenhmeren Arbeitsplatz als die Strasse und sind eher in Bordells anzutreffen.
        Aber es ist nun mal eine unumstössliche Tatsache dass der Sexualtrieb der meisten Frauen niemals so ausgeprägt ist wie derjeneniger der Männer. Das war schon zu Urzeiten so und hat mit A. Schwarzer oder Feminismus nichts zu tun, ebensowenig wie mit „verklemmt sein“, „unnormalen Verhältnis zu Sex“ (was genau ist normal?) oder mit „Macht ausüben“.

      • markus roth sagt:

        @ Markus
        menschenwürde ist kein marketing trick der feministinnen sondern sehr real. verschiedene studien belegen, dass die meisten prostituierten in ihrer kindheit sexuelle gewalt erlebt haben und der bezug zu ihrem körper gestört ist. viele sind traumatisiert und medikamentenmissbrauch, alkahol und drogengebrauch ist eher die regel als die ausnahme.
        in ihrer toleranten art und weise würden sie es also als absolut richtig hinnehmen wenn ihre frau, freundin, tochter oder schwester diesem „beruf“ nachgehen würde solange sie es freiwillig macht, gell.

    • H.G. Walther sagt:

      Prostitution war im kapitalistischen Deutschland *nie* verboten (nur in der DDR). Gewerbliche Unzucht war reguliert (Sperrbezirke, Bockschein etc), war aber ähnlich wie Glücksspiel nie ein nach bürgerlichem Recht anerkennbares Geschäft (Minder-, Falschleistungen oder Entgelte für Leistungen waren nie vor Gericht streitbar). Nur die Anerkennung als Geschäft unter dem Schutz des Rechtes hat sich geändert.

  • Urs Hesd sagt:

    Es gibt eben Feminismus und als solchen getarnte Misandrie.

  • rene sidler sagt:

    Putzkolonne des Banalfeminismus………hahaha…. das Wort zum Sonntag.

  • The Damned sagt:

    Endlich benennt jemand einmal das Kind beim Namen: Der Skandal ist Ihnen sicher, Herr Hollstein! Es gibt Passagen in den Schriften von Judith Butler, da fragt man sich ernsthaft, ob es auch so etwas wie Heterophobie gibt. Ja selbstverständlich gibt es sie! Als freiheitlich denkendem Mann war mir die sexuelle Orientierung eines Menschen lange Zeit unwichtig. Doch die von Ihnen bezeichneten Kreise haben meine Toleranz dermassen überstrapaziert, dass ich mir eine gewisse Distanz zu ihnen vorbehalte- das ist mein gutes Recht und hat mit politischer Keorrektheit gar nichts zu tun!

    • Adrian Humboldt sagt:

      Dam you! Lassen Sie die Distanz fallen und nehmen Sie ein gewinnendes Lächeln hervor! Leute die so viel Energie in die Geschlechterfrage stecken, haben ein eigenes Problem, das nennt man den Projektion.

    • The Damned sagt:

      Korrekt heisst es ‚damn you‘, lieber Herr Humboldt. Ansonsten verstehe ich den Sinn Ihrer Antwort nicht: Warum sollte ich lächeln? Um die Zähne zu zeigen?

  • Reifers sagt:

    Menschen sind auch Tiere und die Sexualtät ist tierischmenschlich. Nur dass auch die Tiere ein unterschiedliches Sexualverhalten zeigen. Meine Hunde:Tabor will immer alles, verzichtet auf Fressen und passt gierig Tag und Nacht auf das Weibchen auf. Beni nimmt es mit Abstand cooler, er kommt zum Fressen und wartet seine Chance ab, und wenn er sie hat, strahlt er. Lupo ist etwas verschupft, seine Chancen sind gering, aber er bringt es auf stille Weise fertig, dass die Weibchen ihn mögen. Filfil ist jung, er übt mit Mimi, sie lässt es ruhig geschehen. Popeja spielt nur mit ihm. Hinschauen, bitte!

    • isabelle mercier sagt:

      Und was machen Sie mit den vielen, vielen Hundebabys, die sich aus Ihrem Studium des caninen Sexualverhaltens ergeben, Reifers? Sie werden doch nicht jedesmal zu Alizin greifen?

      • Reifers sagt:

        meine beiden Hündinnen sind nach einmal Werfen unterbunden worden. Die Jungen habe ich wohlbehalten an gute Plätze geben können. ich habe es gut lösen können. Aber was ich sagen wollte: Auch die Hunde haben nicht alle dasselbe Verhalten! Die einen sind sorgfältiger, andere draufgängerischer. Wie die Menschen. Es war kein Platz mehr, um über die Hündinnen zu schreiben, auch die sind verschieden in ihrer Art. Also: Es ist nicht so schlimm, wenn das Tierische im Menschen entdeckt wird, denn dieses ist auch schon differenziert.

      • isabelle mercier sagt:

        Stimmt. Wir haben 2 Rüden und 2 Hündinnen und jedes Tier verhält sich anders. Der eine Rüde (ein hitziger australien red Border) ist während der ganzen Läufigkeit total auf Trab (wir geben ihn jeweils weg), der andere Rüde, ein sehr intelligenter lilac Border wartet ab, bewacht die Hündin ohne sich ihr sexuell zu nähern, bis sie aufnehmen könnte (die Hündin kommt dann in den Zwinger). Die eine Hündin (ein BorderxJack Russel) will gar nichts wissen von den Jungs, sie setzt sich jeweils auf den Hintern, wenn die was wollen. Die andere Hündin ist lässt nur den lilac ran (wenn er denn könnte).

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