Schulferien stressen

Mamablog

Eltern haben nie so lange Ferien wie ihre Kinder: Ein gelangweilter Teenager. (Flickr/plasticrevolver)

«Was machst du mit deinem Sohn in den Sommerferien?», ist die erste Frage, die mir befreundete Eltern in diesen Tagen stellen. Sie erkundigen sich weniger nach unseren Ferienplänen, als vielmehr nach der Organisation darum herum. Will heissen: Sie wollen wissen, wo der Sohn an meinen Arbeitstagen ist, während er Ferien hat. Mein Lebenspartner und ich arbeiten während der Sommerferien mehrheitlich, er nimmt zwei Wochen frei, ich eine.

Für meinen Sohn habe ich ein Programm organisiert: Er ist in einem Sommerlager in den Bergen, ein paar Tage bei der Grossmutter, ein paar Tage auf einer Velotour mit dem Stiefvater und dessen Sohn. Einzig in der letzten Woche ist noch nicht klar, wo er sein wird, doch es wird sich schon etwas finden: Vielleicht geht er tageweise zur Nonna, zur Tante, zu einem seiner Freunde oder an ein Angebot des Pro Juventute Ferienplauschs.

Die befreundeten Mütter und Väter erzählen mir von ihrer Planung: Wann ihre Kinder wo sein werden und welche Lösung sie gefunden haben für jene Wochen, in der auch die Kinderkrippe und der Hort ferienhalber geschlossen sein werden. Mehr als zwei Wochen Sommerferien liegt für viele arbeitende Mütter und Väter nicht drin. Sei es, weil deren Arbeitskollegen auch während den Schulferien mit der Familie verreisen wollen und sie ihre Ferien aufeinander abstimmen müssen. Oder weil die Eltern auch während der Sport-, Frühlings- und Herbstferien für ihre Kinder da sein wollen.

Ich kenne Familien, bei denen die Mutter und der Vater gestaffelt Ferien beziehen und auf einen gemeinsamen Urlaub verzichten. So werden die Kinder die meiste Zeit von den Eltern betreut. Andere wiederum lassen ihre Kinder einzelne Tage allein zuhause. Denn tageweise ein Ferienprogramm für ihre Kinder zu organisieren kann für arbeitstätige Eltern ganz schön stressig sein. Vor allem, wenn sie mehr als ein Kind haben und keine nahen Verwandten, die auch mal auf die Kleinen aufpassen können.

Es ist schwer vorstellbar, wie sich arbeitstätige Eltern beispielsweise in Italien organisieren, wo die Sommerferien 12 bis 13 Wochen dauern. Für arbeitende Eltern ist eine Betreuung über eine solch lange Zeit kaum machbar. Auch kleine Kinder sind dort in ihren Ferien tagsüber wohl auf sich gestellt.

Am einfachsten ist es für Eltern mit älteren Kindern: Teenager hängen liebend gerne alleine oder mit Freunden daheim rum und können sich das Essen selbst aufwärmen. Doch das täuscht. Für viele Eltern beginnt der Stress dann erst richtig, wie ich höre. Statt in die Badi zu gehen, würden die Jugendlichen tagelang exzessiv gamen, alleine oder mit Kollegen. Kaum auszuhalten, sei dies, so meine Bekannte. Doch ihre zwei Teenager-Buben gegen deren Willen in ein Ferienlager schicken, könne sie nicht.

Was ist mit Ihnen? Wie lösen Sie dieses Problem?

233 Kommentare zu «Schulferien stressen»

  • Peter S. sagt:

    Wieso eigentlich machen sich die heutigen Eltern derart viel Stress? Schickt Eure Kids in die Pfadi. Die gehen in’s Sommerlager für drei Wochen. Aber klar – im SoLa gibt’s halt keinen PCs mit dem man stundenlang beim schönsten Wetter spielt. Da muss man arbeiten, z.B. Kartoffeln spitzen, Schuhe putzen, Seilbrücken bauen und Täler überqueren, Tee aus selbst gepflückten Kräutern brauen, mit dem Kompass ein Ziel anpeilen und dieses dann aufsuchen, sich das Abendessen am Lagerfeuer selber braten, das Zelt ausputzen, am Boden schlafen………Herrgott, was macht Ihr Euch denn für Probleme. 🙁

  • Claudia sagt:

    Teenager können auch arbeiten gehen. Ich war mit 15Jahren 2 Wochen in einer Fabrik am Fliessband, oder habe 1 Woche einem Bauern auf dem Feld geholfen….Das würde den verwöhnten Kindern von heute nicht schaden und macht sich erst noch im CV gut.

    • Eni sagt:

      Woher wollen Sie wissen, wie verwöhnt Kinder im Allgemeinen sind? Da könnte ich ebenso gut rumposaunen, dass alle Frauen die Claudia heissen, stehlen oder Drogen nehmen.

  • Prezzemolins sagt:

    Was heisst in Italien, ich wohne im Tessin und auch hier sind 12 Wochen Sommerferien zu organisieren. Ich habe zwei Töchter 12 un 16 Jahre alt und arbeite 80 Prozent und zwar im Spitalschichtbetrieb. Man organisiert, manchmal schaut die Grosse, manchmal die Nonna oder man schickt die Kinder zu den Grosseltern in der Deutschschweiz ( nützt den Sprachkenntnissen) und ja, manchmal hat man hart keine andere Wahl und man lässt sie einen Tag lang alleine und sie zappen halt den ganzen Tag durchs Fernsehprogramm. Ist halt einfach so!

  • Susanne Mohr sagt:

    Meine Ferien beginnen dann, wenn die Kinder wieder in der Schule sind.

    • Beat Hochstrasser sagt:

      Warum haben Sie dann Kinder auf die Welt gestellt?

    • neni sagt:

      kann ich verstehen, weil in der zeit wo die kidds in den ferien sind, resp. zuhause, gibt man sich total, d.h. man ist voll mit ihnen, das ermüdet sehr. was hr. hochstrasser natürlich nicht weiss, er hat ja nur einen pudel zuhause……

  • Yvonne sagt:

    Ich bin einfach immer wieder ERSCHLAGEN über die Stutenbsissigkeit die hier in der Schweiz sofort aufkommt, wenn’s um’s Thema arbeitn mit Kindern ja/nein geht. Wir frauen katalputieren uns selber ins vor-vorletzte Jahrhundert damit! Es muss doch jede Familie selber entscheiden, was für sie geht und richtig ist. Und wenn man einander hilft, anstatt über einander her zu ziehen, macht’s das Leben auch gleich einfacher. Jede Familie hat ihre ganz persönliche Situation und jeweils Argumente dafür und dagegen….

  • Strahlemann sagt:

    Was ist nun DIE Lösung für Eltern, die sich nicht ausreichend Zeit während den Ferien freischaufeln können oder wolllen? Ich finde, dass es keinen Sinn macht, darüber zu streiten, warum die Zeit nicht vorhanden ist. Schlussendlich entscheidet jeder und jede selber, wie viel gearbeitet werden soll/muss, wie viel Zeit mit den Kindern verbracht werden soll/kann und welche Nähe man zu ihnen haben will. Es wäre zu anmassend, von „richtig“ und „falsch“ zu sprechen. Alle haben ihre Gründe, warum die Situation so ist, wie sie aktuell ist. Es geht einzig darum, eine gute Lösung zu finden. Also?

    • Aebi sagt:

      Gebe Ihnen da voll Recht. Wir haben drei Kinder und uns für sie entschieden, das heisst, wir schaufeln uns auch die Zeit frei, die wir für sie brauchen. Mein Mann nimmt drei Wochen Ferien und ich arbeite im Sommer eben nur dann, wenn mein Mann zu Hause ist, also abends und am Wochenende. So ist immer mindestens eine Person zu Hause und macht ein attrraktives Ferienprogramm. Unsere Kinder dürfen zusätzlich wählen, ob sie beim Ferienplausch mitmachen wollen oder vielleicht auch eine Woche ins Ferienlager.

  • TheSwissMiss sagt:

    Bei uns klappt das ganz gut. Zuerst sind die Kids 3 Wochen mit Papa im Urlaub und dann 3 Wochen mit mir. Die Zeit in der die Kinder beim Papa sind, nutze ich um viele Überstunden zu arbeiten, damit ich eben mehr Urlaub nehmen kann. Mein Arbeiteber und meine Arbeit selber sind da sehr flexibel. Bis jetzt klappt es so bestens:)

    • Viviane Mor sagt:

      Und wie organisieren Sie Frühlings-, Herbst-, Weihnachts- und Sportferien? Wieiviele Überstunden können Sie generieren? Normaler Ferienanspruch in der Schweiz sind 4-5 Wochen. Ausser für Lehrpersonal natürlich.

      • Sportpapi sagt:

        5 Wochen hat der Papa, 5 die Mama (getrennt leben hat eben auch Vorteile..). Bleiben noch je 1.5, die mit Überstunden „erworben“ werden müssen. Wenn überhaupt. Oder es hilft tatsächlich noch jemand anderer mit. Mir scheint das realistisch.

      • Amélie Müller sagt:

        Mir scheint das nicht erstrebenswert.

  • annalu sagt:

    Also, mal ernsthaft: Wieso sich nicht mit Freunden zusammenschliessen und mal ein Ferienlager bei sich zu Hause für alle Kinder organisieren. Danach zügelt das Lager zur Freundin……Hey, seid doch mal kreativ und geniesst doch, mal eine Woche Ferienlager zu haben, für 5 Kinder zu kochen, im Garten im Zelt zu schlafen und dann die darauffolgende Woche zu wissen, dass es die Kids genauso gut bei den Freunden haben:

    • G sagt:

      Haben Sie auch Kinder? Ihre Aussage betreffend „seid doch mal kreativ“ finde ich nicht sehr angebracht – das kann nur jemand sagen, der diese Ferienwochen noch nie organisiern musste!! Wenn es so einfach wäre, müssten nicht so viele Eltern getrennt Ferien nehmen. Aber was solls, vielleicht kommen sie auch noch auf die Welt.

    • pixel sagt:

      Sorry, die Logik erschliesst sich mir nicht. Nochmals: 5 Wochen Ferien für das Kind (oder die Kinder, was es bestimmt massgebend schwieriger macht), 2 Wochen Urlaub der Eltern möglich. Und ihr Vorschlag ist, dass man eine davon als ferienlager für sich und andere nützt? Eine ha man dann (wie grosszügig) noch für die ganze Familie alleine und eine ist ev durch Freunde gedeckt. Problem gelöst? Ich weiss nicht…Arbeiten sie auch 100%?

      • Eni sagt:

        Soweit kommts noch, dass man sich in seinen raren 4 Wochen Ferien pro Jahr sich dann auch noch um andere Kinder kümmern soll.

      • Beat Hochstrasser sagt:

        Ich hoffe sehr, Sie haben keine Kinder, Eni

      • Eni sagt:

        Klar habe ich Kinder und für diese benötige ich all meine Ferien, aber 1 Woche Ferien zu nehmen um fremde Kinder zu hüten würde ich ganz bestimmt nicht, ausser wenn es sich um eine Freundin handelt. Ich habe selbst kaum genug Zeit um mich zu erholen in meinen 2 Wochen Sommerferien. Hin und Rückweg je 900 km alleine mit dem Auto fahren und dann auch am Ferienort täglich Auto fahren müssen, zB an den Strand 45 min ein Fahrweg und dann noch Parkplatz suchen 30 Min bis 1 Stunde. Wo soll ich dann noch Zeit nehmen für fremde Kinder?

  • Paul Matter sagt:

    Ich bin alleinerziehender Vater in einem sozialen Land, Auslandschweizer. Hier gibt es die Grundschule mit Hort, mit Tagesstrukturen. Der Hort ist für die Kinder offen von 6:00h bis 17.30h, in den ‚Schulferien von 6.30h bis 17:00h. In den Ferien gibt es sehr schöne Kinder-Angebote, die der Hort wahrnimmt. Distanz zur Schweiz: ca. 600km. Noch Fragen?

  • Eni sagt:

    Mein Kleiner geht 2 mal ins Lager, weil er sich das wünschte. Zusätzlich noch mit dem grossen Bruder ein paar Tage zur Schwägerin, 1 Woche zu Hause und 2 Wochen haben wir alle 3 zusammen Ferien.
    Meinen Grossen wollte ich eigentlich 3 Wochen in den Landdienst schicken um sein Franz zu verbessern, aber leider hat er sich vehement dagegen gewehrt. Nun muss er halt selber sehen, wie er fast 4 Wochen Ferien rumkriegt ohne exzessives Gamen, da fast alle Freunde schon in den Ferien sind und wenn sie wiederkommen sind wir weg.

  • Michael sagt:

    Bei uns war das nie ein Problem. Mann 80%, Frau 100%, Stadt Zürich. Immer genug Hort Plätze. Gutes Luxus Leben. 3 Wochen spannende Ferien mit Kinder, plus Sport Ferien, Frühlings Ferien, Herbst Ferien, Weihnachten. Jetzt einer Teenager, kann gut Zuhause bleiben, manchmal zusammen Lunch. Spricht ab mit Freunden. Mittwoch mit Vater. Kocht für Familie (wie der Vater die anderen Tage).

    • Eni sagt:

      Wo arbeiten Sie? Ich möchte auch eine Stelle wo ich 5 mal jährlich Ferien machen kann, bezahlt natürlich.

  • Anke Meier sagt:

    Also, viele Antworten hier sind wirklich am Thema vorbei. Es gibt viele Eltern, mich eingeschlossen, die während der langen Ferienzeiten Betreuungsnot haben, nicht aus dem Grund, da sie ihre Kinder abschieben wollen, sondern weil sie tatsächlich einen Job haben, den sie nachgehen müssen und nicht jeder Arbeitgeber kann mal soeben für ein paar Wochen auf seine Arbeitnehmer verzichten. Ich bin alleinerziehend, habe eine 5-Tage Woche und kriege meine Tochter und mich recht gut durch. habe von den 6 Wochen Schulferien selber nur 3 Wochen Urlaub und muss nun überlegen, wie wir 3 Wochen überbrückt

    • Anke Meier sagt:

      bekommen. Meine Tochter ist 6 Jahre alt und kann nicht einfach so tagsüber alleine bleiben und sich selbst versorgen. Zudem ist es schwierig entsprechende Betreuung zu finden, die dann auch um 06.30/07.00 Uhr morgends Zeit haben, da ich um 08 Uhr auf der Arbeit sein muss. Super gerne würde ich lieber die komplette Ferienzeit mit meiner Tochter verbringen, wir unternehmen sonst am Wochenende sehr viel gemeinsam, aber die Lebensumstände lassen es eben nicht zu. Und ich renne nicht dem Luxus hinterher, sondern bestreite einen ganz normalen Lebensunterhalt. Frau MM kann ich überhaupt nicht versteh

  • Peche sagt:

    Sorry, aber wieviele Woche Schulferien sind das? Mein Sohn, in Spanien : 100 Tage Sommerferien.
    Lösung: mit Freunden abmachen, Fussball, Strand, Pool, ab und zu mal gamen, alles ohne ‚Zwangsprogramm‘
    Ich denke, persönlich, das Schweizer Eltern zu verklemmt sind : erst Kollege anrufen, abmachen, bringen, Zeit abmachen zum abholen, abholen….kein Wunder sind ihr gstresst.
    Hier : Ist Andreu zu hause denkst du‘ geh schauen, nimm Badehose und Handy mit, fertig ist

    • Eni sagt:

      Und ab welchem Alter sind bei Euch die Kinder alleine auf sich gestellt in den Ferien? Ab 6 Jahren oder was?

      • Bruna sagt:

        Eni, gar nie, denn hier hilft die Familie mit. Anders geht es gar nicht. Arbeiten müssen sowieso beide Eltern, wenn sie zu Essen auf dem Tisch haben wollen bis Ende Monat. Warum öffnen Sie sich nicht ein bisschen Eni? Seh ihre Kommentare nur wenns um fremde (für sie sicher vollkommmen fremde) Länder geht… Die Schweizer sind in diesen Fragen (Frau geht arbeiten, Krippen ect.) um Jahre hintendrein.

      • Eni sagt:

        @ Bruna

        Keine Ahnung, ob die Schweizer hintendrein sind oder nicht, ich aber arbeite auch und muss auch sehen, wie ich die Kinder in den Ferien unterkriege. Vor allem mein 11 jähriger benötigt noch Betreuung, da er durch Hirnverletzungen nicht ganz altersensprechend ist. Und sowieso: glauben Sie denn, dass ich eine Hinterwäldlerin bin, die noch nie über die Schweizergrenze gekommen ist? Unter fremden Ländern verstehe ich sicher nicht Spanien und mich nervt, wenn hier ständig jeder behauptet, dass im Ausland alles viiiiiiiiiel besser ist!

      • Sportpapi sagt:

        Vielleicht ist es ja ganz gut, dass wir da „um Jahre hintendrein“ sind. Wir sind jedenfalls froh, dürfen wir im Schweizer System, im Land der vielen Möglichkeiten, in denen es den meisten Familien mehr als nur relativ gut geht, leben.

      • Roshan sagt:

        „im Schweizer System, im Land der vielen Möglichkeiten“ wirklich….. ?

      • Sportpapi sagt:

        Wirklich.

      • Roshan sagt:

        Tut mir leid, aber ich sehe Ihr Land ganz anders. Als einengend.

      • Eni sagt:

        Dann besuchen Sie doch ein Blog eines Landes, dass Sie nicht als einengend betrachten, anstatt hier den Prediger zu spielen.

      • Sportpapi sagt:

        Und ich wüsste kaum ein Land, in dem die Bevölkerung mehr Möglichkeiten, mehr Wahlfreiheit, mehr Wohlstand, hat. Jetzt müssen wir nur auch noch etwas Öl finden, dann ist perfekt…

  • Peter Steiner sagt:

    Die Kinder können einem ja richtig leid tun: kalendermässig voll verplant, herumgeschoben, fast ohne Freiraum, sich auch einfach mal selber zu sein. Was tut ihr da euren Kindern an? Kunststück, produziert ihr soviele Zappelphilippe heute.

    Zwei gemeinsame Wichen und der Rest zuhause, unter Obhut eines Elternteils, der Nachbarn (Gegenrecht gewähren!), Tagesausflüge mit Gotti/Götti oder ein/zwei Tage Mithilfe auf einem nahen Bauernhof. Geht doch.

  • alam sagt:

    Wir haben heute die Wahl:
    – 39 Wochen im Jahr zu Hause zu versauern und dafür 13 Wochen Ferien voll mit den Kindern zu geniessen oder
    – 48 Wochen im Jahr zu arbeiten, 9 Wochen davon zu rotieren und 4 Wochen mit den Kindern zu geniessen oder
    – Lehrerin zu werden und das Privileg zu schätzen wissen, dass ich nur während 1-2 Schulferienwochen pro Jahr Vorbereitung machen muss und die restlichen 11-12 Wochen mit den Kindern geniessen
    – gar nicht erst Kinder zu haben und trotz allem alles besser zu wissen

    • Sportpapi sagt:

      Naja, viele Mütter mit 2-3 Kleinkindern versauern nicht zu hause, sondern haben den ganzen Tag richtig etwas zu tun. Und ich kenne auch keine Lehrer, die mit 1-2 Wochen Vorbereitung in der unterrichtsfreien Zeit durchkommen. Ausser sie arbeiten während der Schulzeit massiv mehr, aber das geht ja in der Regel mit Kindern zu Hause auch nicht gut.

  • michael klein sagt:

    ihr tut mir alle echt leid ! was IHR doch alle für einen stress habt, wenn eure Kinder mal über eine längere zeit nicht in die schule gehen könnt und ihr frei von ihnen seid ! wenn ihr eure kinder richtig erzogen habt, dann stehen sie nicht garnicht so darauf, so wie ihr vermehrt formuliert, das sie die ganze zeit von euch betüddelt werden ! habt ihr sie überhaupt schon mal befragt was sie denn wollen ? und nebenbei – was ist das hier für ein hühnerkram, die eine frau geht in der mutterrolle auf, die andere möchte wieder in ihre arbeit zurück. beides ist okay.

  • Lisi Müller sagt:

    In Frankreich, wo ich die Verhältnisse besser kenne als in Italien, haben die Kinder auch 2 Monate Schulferien bei meistens werktätigen Eltern. Bei unserer zahlreichen Verwandtschaft gibt es aber niemanden, der seine Kinder alleine zuhause lässt.
    Es ist alles eine Frage der Organisation und einer gewissen wohlwollenden Haltung des Staates gegenüber arbeitenden Eltern.
    Gewöhnen wir uns doch endlich auch an die Tatsache, dass die kommenden, immer besser ausgebildeten Frauen diese Entscheidung: Mutter – Familienfrau – Berufsfrau nicht mehr machen wollen.

    • Barbara sagt:

      Keiner meiner Cousins oder Cousinen in Italien haben ihre Kinder während der Ferien alleine zu Hause gelassen. Es gab/gibt ein gutes Beziehungsnetz und: die Familien verzichten auf Ferien ausser Haus. Man macht Ferien zu Hause. Man organisiert sich und, ja, man verzichtet. Zu Gunsten der Kinder was schlussendlich zu Gunsten der Familie ist. Man wohnt nahe beieinander, muss sich aushalten, steht unter Beobachtung, hat dafür gegenseitige „Chinderhüeti“

    • Michi sagt:

      und machen da die Kitas auch Sommerferien?

      • barbara sagt:

        @Widerspenstige: ich mache den Vorwurf weder der Mutter noch dem Vater per se, sondern den Eltern als solches: Wenn man Kinder zeugt, muss man sich bewusst sein, dass das Leben, welches man aus der kinderlosen Zeit kennt, vorbei ist und man selber (als Paar) dies organisieren muss. Keiner will, dass ihm der Staat oder die Familie rein redet in der Kindererziehung, aber die Kinderbetreuung darf jeder übernehmen der es gratis macht?! Da werden Kinder wie Wanderpokale rum gereicht. Das stösst mir schlecht auf.

  • magdalena sagt:

    Hier in Israel sind die offizielen Sommerferien ganze 2 Monate (Juli/Juni). Kinderkrippen haben nur die letzten zwei Wochen im Aug geschlossen. Kindergaerten bieten im Juli fuer Geld und mit anderen Betreuern aber am gleichen Ort einen “Ferienkindergarten“ an. Fuer die Groesseren gibts wochenweise Lager (Pfadi, Schwimmkuerse, Naturlager etc. etc.). Die ab 8 jaehrigen bleiben aber auch schon mal oefters alleine zuhause. 8 Wochen ist aber doch schon sehr lang und am Ende fuer alle Beteiligten sehr anstrengend und langweilig. Einzig die Lehrer geniessens!!!! 🙂

    • magdalena sagt:

      2 Monate waehrend Juli und August natuerlich

      • magdalena sagt:

        Viele Eltern nehmen ihr Kind auch schon mal mit zur Arbeit (wer z.B. im Buero arbeitet kein Problem), das ist hier total akzeptiert

    • Widerspenstige sagt:

      Oh, das ist äusserst aufschlussreich, magdalena. Also in Israel wird während den Sommerferien ein ‚Ferienkindergarten‘ offeriert – gegen Bezahlung für arbeitende Eltern. Und die Kinder dürfen im Büro mitkommen und werden dort völlig akzeptiert…wow! Also worauf warten wir noch hier: nehmt doch die Kinder mit ins Büro und lässt sie dort ein wenig spielen…Ich spreche da aus Erfahrung und habe ja ein Laufgitter im eigenen Geschäft aufgestellt und die Kunden haben sich darüber ergötzt, dass es sowas in der Schweiz gibt. Das kannten sie ja nur vom familienfreundlichen Ausland. 🙄

      • Eni sagt:

        Und trotzdem werden 8 jährige von ihren Eltern alleine gelassen. Ja, ich finde schon, dass Israel voll vorbildlich ist…. Ironie of

      • neni sagt:

        man sollte sich NICHT ÜBER EIN LAND ÄUSSERN, wenn man nicht den blassesten schimmer davon hat ENI!!! das lernt man schon 8-jährige………………….

  • Manuela sagt:

    Außerdem hab ich echt nicht verstanden, was so schlimm ist, wenn ein 14-jähriger auch mal 3 Tage am Stück am Gamen ist. Weil er nicht das spielt, was der Mama gefällt? Und wenn man mal keinen Bock auf nix hat und 2 Tage nur vor der Glotze hockt – so what? Bin ich auch nicht dran gestorben und mir dabei auch nicht mein Gehirn weggebrannt. Oder mal nen Tag im Bett zubringen. Oder mal nen Tag nur von Schokolade leben. Nur weil ein Erwachsener keine Zeit mehr hat seine Freizeit zu verplempern, heißt das nicht, dass das was Schlimmes ist.

    • Christian Duerig sagt:

      @ Manuela
      Da bin ich ganz anderer Meinung. Nie war ich ohne Neugierde ! Ich kann mir nicht vorstellen, ohne Neugierde zu existieren. Ich weiss, dass viele Menschen sehr, sehr faul sind. Sie mogeln sich durchs Leben, tricksen, betrügen, jammern, ächzen, …. statt sich zu bemühen, der Neugierde zu genügen. Ich weiss, dass es anstrengend sein kann. Dafür wird man aber mit einem guten Schlaf belohnt. Sogar Träumen kann man lebhaft.
      Unser Gehirn ist ständig aktiv. Die Neurowissenschaft zeigt uns, dass es im Tiefschlaf noch viel aktiver ist, als im Wachzustand. Es strukturiert sich neu ! Wir leben.

      • xyxyxy sagt:

        Herr Dürig – ihr Genie in allen Ehren
        aber der Satz „nie war ich…“ und dann das auf alle Menschen anwenden, scheint mir jetzt nicht allzu sozialkompetent

        auch ihr pädagogisches Geschick zweifle ich etwas an – da sie uns nun wohl schon 10 Vorschläge an den Kopf geworfen haben, bevor sie auch nur ein Feedback erhalten haben …. ob man sich so zugang zu seinem Gegenüber verschafft und bei diesem ein Umdenken, eine Lebensveränderung erreicht?
        vielleicht etwas zuviel „ich“ ?

      • Manuela sagt:

        Was genau hat ihr Post als Antwort auf meinen zu tun?
        Ach und ich bin Neurobiologin – kommen Sie mir bitte nicht mit solchen Sätzen wie ‚unser Gehirn ist ständig aktiv‘. Da kann ich Sie nicht mehr so richtig ernst nehmen.

      • Eni sagt:

        Und ich bin Makrobiologin. Im Netz kann man ja alles erzählen, ohne dass es jemand auf den Wahrheitsgehalt kontrollieren kann.

  • houdini sagt:

    also, herr duerig, iher vorschläge zusammengefasst laufen darauf hinaus, die sommerferien vor compi und tv zu verbringen – mmh….

    • Christian Duerig sagt:

      @ houdini
      Nein, Herr Houdini, im Gegenteil. Im Internet holen Sie sich die Denkanstösse. Das Nachdenken können Sie in der Badi, auf dem Balkon, beim Spazieren uam tätigen. Wichtig ist: Trainieren Sie Ihr Gehirn, wann immer Sie Zeit dazu haben.
      Die Neuroscience zeigt uns heute, dass wir immer lernfähig sind, sofern wir lernen wollen. Ich selber hasse das volkstümliche „Ausspannen“. Ausspannen wovon ? Vom interessanten Leben, von der Neugierde, von der Motivatio ?
      Tun Sie’s und Sie werden wegrationalisiert !!!
      Ich wollte dieses Los nie ziehen ! Also: „How To Develop A Power Memory“ von Mantesh.

  • susanna sagt:

    Da gibt’s doch eine Tonne Schulfreunde. Mein Sohn wäre unglücklich die für ganze 5 Wochen nicht zu sehen. Also hab‘ ich mit einer Gruppe anderer Eltern abgemacht, wo sich die Horde wann aufhält. Ich sehe die Problematik nicht.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Christian Duerig:
    langsam machen Sie mich neugierig auf Ihren Beruf…,
    und ob Ihre Kinder, falls Sie welche haben, all das was Sie uns so über die Monate bis heute vorgeschlagen haben, ebenso enthusiastisch aufs a ugten wie Sie davon begeistert sind? Also entweder haben Sie ein halbes Universum im Kopf oder dann ein ganz dickes Buch neben der Tastatur…

    • Christian Duerig sagt:

      @ Brunhild Steiner
      Ich war Primarlehrer, anschliessend Sekundarlehrer für Mathe und Physik. Später Gymnasillehrer und noch später Mitarbeiter in der Automation- und Pharmabranche. Während mehr als 3 Jahren unterrichtetet ich in Australien Mathe und Physik bis zur Matur. Mit meiner Arbeit habe ich Arbeitsstellen vernichtet und mich kaum darum gekümmert. Die Automation wird uns das Fürchten lernen. Mit der Hightechnologie stossen wir in Bereiche vor, die uns den Zukunftsschock näherbringen. Bereiten Sie sich darauf vor oder Sie sind wegrationalisiert !!! Toytoy, ich drücke Ihnen die Daumen.

      • alam sagt:

        Müssen Sekundar- und Gymnasiallehrer nicht richtig schreiben können? So viele Fehler in einem so kleinen Abschnitt…
        Ein Lehrer, der uns etwas „lernt“, soso.

      • Lala sagt:

        Wenn ich so lese was der Herr hier verbricht, erstaunt es mich nicht, dass er wies scheint nicht mehr Lehrer ist. Meine Klasse hätte ihn damals wohl „gefressen“…

      • Genderbender sagt:

        Er ist – sagen wir mal – etwas merkwürdig, aber wahrscheinlich harmlos.
        Ein Wunder allerdings, dass er noch nicht angefangen hat, von ‚Anne of Green Gables‘ zu schwärmen.

      • Claudia sagt:

        Wie Herr Duerig schreibt, hat er in Australien gelebt. Und in gewissen Jobs redet man heute auch in der CH nur noch Englisch. Nachdem ich 3 Jahre in England gelebt hatte, hatte ich auch Mühe mit dem Deutsch. Und für Mathi und Physik sind die Formeln ja zum Glück international…….Ich finde es schade, dass immer alles und jedes kritisiert wird von den Mitkommentatoren. Fehler gesucht und sich ab diesen gefreut. Eine richtig frustierte Neidgesellschaft, die wir hier haben….

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Christian Duerig:
      merci für die ausführliche Antwort und die Wünsche- da hab ich ja Glück dass mein ohne-Lohn-Arbeitsplatz nicht in Gefahr stehen wird so unbarmherzig wegrationalisiert zu werden… .
      Ihre Verweise muten ab und zu schon ein bisschen sehr „parallelweltmässig“ an, aber grundsätzlich find ich sie spannend. Also auch mal danke dafür, neben ua BlitzBlanks Feynman(und sonstigen)-links ist das eine gute Abwechslung 🙂

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Christian Duerig:
    langsam machen Sie mich neugierig auf Ihren Beruf…,
    und ob Ihre Kinder, falls Sie welche haben, all das was Sie uns so über die Monate bis heute vorgeschlagen haben, ebenso enthusiastisch aufsaugten wie Sie davon begeistert sind? Also entweder haben Sie ein halbes Universum im Kopf oder dann ein ganz dickes Buch neben der Tastatur…

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Christian Duerig:
    jetzt hab ich mich doch schon zu fragen begonnen wienochmal diese Nanny hiess,
    und ob die bei Ihren Ferienaktivitätsvorschlägen noch auftauchen wird?
    Und hier ist sie ja schon, also alles im grünen Bereich 😉

  • Martina Müller sagt:

    Das hat nichts mit der Co Lehrerin zu tun Carolina, ich habe auch nicht alle Eltern damit angesprochen sondern einen Grossteil unserer Eltern mit denen wir diese Erfahrungen gemacht haben. Nochmals, es ging hier nicht um einzelne Familien. Ich glaube schon, dass ich das auch mehrmals so betont habe.

  • michael sagt:

    geht es vielleicht auch mal ohne diese elektronischen helferlein ? ein stinknormales buch vielleicht ? oder ist das irgendwie schlechter

  • Meier sagt:

    es geht ja nicht darum, dass man die kinder weg haben will. meine kids können sich genauso alleine beschäftigen wie ich mich früher auch. nur dass trotzdem jemand da sein muss der zmittag macht, der im notfall da ist – der da ist wenns plötzlich regnet oder sonst was ist. und weil meine nicht arbeitenden nachbarinnen sich diese arbeit natürlich auch nicht antun wollen, suche ich nach ferienlager etc. klar gehen wir campen wenn ich dann eine woche ferien habe. klar habe ich einen mann, der dann in der zweiten woche mit ihnen weggeht. aber es bleiben noch 3. und omi arbietet auch…

    • Martina Müller sagt:

      Sie gehören sicher auch nicht in diese Kategorie von Eltern, die ich hier angesprochen habe, aber einige haben sich hier sehr provoziert gefühlt.

  • xyxyxy sagt:

    Also:
    1. im Ausgangstext ist nicht von einer Alleinerziehenden die Rede – sondern von einer Fam. mit soz. 3 Elternteilen.
    2. besagte Person macht (wohl freiwillig) nur 1 Woche Ferien – und sucht ein vollständiges Programm damit das Kind die ganzen Wochen von einem Ort zum anderen verschoben wird (es hört sich richtiggehend so unschön an)
    3. ist auf dem Bild kein Kleinkind zu sehen
    4. geht niemand darauf ein, dass Schulkinder doch ganz gut in der Lage sind, mit ihren Freunden 2-3 Wochen die Ferien zu Hause zu geniessen.
    Wo ist das Problem?

    • Jo Mooth sagt:

      Steht doch: sie zocken extensiv im Internet und mehr.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @xyxyxy:
      ich möchte meine Schulkinder nicht den ganzen Tag sich selbst überlassen ohne jegliche Bezugsperson, auch wenn sie sich eine Weile selbst mit Lunch und so verpflegen könnten- was ihnen für höchstens zwei Tage wirklich gefallen würde, müsste ich doch Anlaufstellen für Notfälle oder zum einfach vorbeigehen können, organisieren.

      • Sportpapi sagt:

        Ja, Anlaufstelle und Mittagessen. Bei schulaltrigen reicht da allenfalls eine erwachsene Person für 4-5 Familien…

      • xyxyxy sagt:

        nicht den ganzen Tag sich selbst überlassen – hm….. das wollte ich Kinder sowieso nie. Deshalb finde ich 2×100% nicht toll. Vielleicht mag es Familien geben, für die 2x 100% toll ist und für die die Restenergie nach 2×100% und Haushalt, dann noch genügend ist – aber für sehr viele reicht diese Restenergie dann eben nicht. Ferien hin oder her.
        Kinder finden es toll, mit Freunden in die Badi zu gehen – oder sonst was zu machen. Aber wenn natürlich alle Freunde ihrerseits von den Eltern alle 5 Wochen Ferien verplant bekommen, dann wird es schwierig…

      • xyxyxy sagt:

        und noch was: wenn Eltern 2×100% arbeiten und dann sogar noch von ihren 5 Wochen Ferien nur 1 der Familie abgeben wollen, dann bekomme sogar ich langsam Mühe – 2 Wochen gemeinsame Sommerferien sollten drinliegen (auch wenns nur in Balkonien ist)

  • Jo Mooth sagt:

    Bleibt die Frage, warum nicht immer ein Elternteil die Kinder zu Hause betreut, was eigentlich nur bei Alleinerziehenden nicht möglich ist.

    • maia sagt:

      aber auch bei den Alleinerziehenden nur zu einem kleinen Teil. Ich kenne einige (vor allem) Väter, die gerne die Kinder in den Ferien nehmen würden. – Leider dürfen sie nicht. Lieber jammern die Mütter, wie schwierig es ist, eine Lösung für die Kinder zu finden.

      • Gabri sagt:

        Tja,
        und ich habe einen Vater zu den Kindern, der seine Ferien nicht für die Kinder verschwenden will…
        Ich arbeite nur morgens und meine Kinder bleiben bis zum Mittagessen alleine zuhause und am Nachmittag unternehmen wir gemeinsame Sachen. Dazu noch die Grosseltern und zwischendurch ein zwei Tage frei nehmen…
        Und natürlich habe ich ein schlechtes Gewissen, sind nicht gerade Traumferien die ich dieses Jahr bieten kann 🙁

      • maia sagt:

        @gabri:
        1. Sind das doch ganz tolle Ferien, die ihre Kinder verbringen könnten – vermiesen Sie die ihnen nicht dadurch, dass sie ihnen einreden, das sei nicht so und dadurch, dass sie zuviel der Zeit verplanen!
        2. Wer kann schon jedes Jahr „Traumferien“ verbringen! Müssen Kinder nicht auch lernen, dass das nicht immer geht?
        3. Für mich sind „Traumferien“ schlicht und einfach die Tage, an denen ich nicht vom Wecker geweckt werden muss – sondern abends ins Bett liegen kann und weiss, ich kann so lange schlafe, wie es eben gerade nötig ist.

      • Eni sagt:

        Kopf hoch Gabri; Ihre Kinder werden es verstehen, dass Sie nicht dafür verantwortlich sind, dass der Vater kein Interesse hat.

  • Martina Müller sagt:

    Klar gibt es Familien in schwierigen Situationen für diese Familien setzen wir uns auch ein, aber es gibt auch andere Familien. Manchmal wäre es sehr gut, wenn Eltern einmal einen Einblick in diese Arbeit hätten, dann würden sie dieses Thema einmal aus verschiedenen Perspektiven betrachten

  • Katharina Müller sagt:

    Es geht NICHT um die Alleinerziehenden. Aber wenn z.B. meine Schwägerin, in sehr guten finanziellen Verhältnissen, unbedingt wieder arbeiten will, weil sie sich sonst nicht verwirklichen kann, ABER auch unbedingt Kinder wollte, da sie sonst als Frau nicht „richtig“ ist und nun die Umgebung (sprich Nachbarn usw.) als Betreuung für ihre Kinderlis einsetzt UND zudem beleidigt ist, wenn das Gotti (ich) mir herausnehme Nein zu sagen, weil ich nämlich keine Lust habe, jeden Tag 1.5 Std. zu fahren, damit sie sich verwirklichen kann, stimmt es für mich nicht. Man kann nunmal nicht alles haben.

    • Amélie Müller sagt:

      Familienknatsch im Blog austragen? Weitaus trauriger als die Sommerferien im Hort zu verbringen.

      • Carolina sagt:

        😉

      • Katharina Müller sagt:

        Sie haben meinen Beitrag offenbar nicht verstanden. Glauben Sie, meine Schwägerin ist die Einzige, die ihre Selbstverwirklichung auf die mehr oder weniger gutwillige Umgebung abstellt? Oh nein, das hat mit Familienknatsch überhaupt nichts zu tun. Es ging nur um ein Beispiel, wie egoistisch manche Menschen sind. Handelt sich halt immer noch mehrheitlich um Frauen, sicher wären manche Männer in der gleichen Lage gleich egoistisch, aber die müssen meist die Kinderbereuung nicht organisieren, leider. Ich finde es einfach daneben, auf Kosten der Bekannten usw. Selbstverwirklichung zu betreiben.

    • R. Bieri sagt:

      Wo ist Ihr Bruder?

      • Brunhild Steiner sagt:

        😉

      • Lea sagt:

        Warum ist nur ihre Schwester egoistisch, der arbeitende Mann ist aber völlig o.k.? Meines wissens brauchen Kinder auch ihre Väter…

      • Lea sagt:

        Sorry, meinte natürlich Schwägerin

      • susanna sagt:

        Wow – vielleicht sollte man nich Gotti werden, wenn es bereits eine Zumutung ist, wenn man um Hilfe gefragt wird. Ich bin froh in einem wesentlich wohlwollenderen Umfeld unterwegs zu sein; aber ich werde Ihren Kommentar das nächste Mal, wenn ich das Gotti meiner Sprösslinge am Draht habe, zur allgemeinen Erheiterung aufwerfen.
        Und vielen Dank, dass Sie Ihre Verbitterung hier breittreten, lässt mein Leben gerade mal wieder ganz angenehm erscheinen.

      • Michi sagt:

        susanna, lesen Sie mal genauer, was da vom Gotti erwartet würde („jeden Tag 1.5 Std fahren“). Sorry, das sprengt doch einfach den Rahmen. Bitte nicht von sich auf andere schliessen, geniessen Sie doch einfach Ihr wohlwollendes Umfeld.

      • Widerspenstige sagt:

        Wieso so kompliziert? Entweder das Gotti zügelt für ein paar Tage oder Wochen zum Bruder/Schwägerin und betreut die Kinder an Ort oder die Kinder kommen zum Gotti in die Ferien. Wo liegt hier das Problem? Die Schwägerin fragt ja nur mal an, OB es gehen würde und checkt mal die Möglichkeiten in der Verwandtschaft ab. Geht es nicht, dann wird sie anderweitig sich eine Betreuung ins Haus holen oder den Partner mehr in ihr Problem involvieren. Machen Sie sich auf etwas gefasst in den nächsten Wochen, Katharina M. Ihre Schwägerin fragt Sie ja immerhin an und übergeht Sie nicht einfach.

      • Katharina Müller sagt:

        Widerspenstige: jetzt wird es aber albern. Für ein paar Wochen umziehen oder die Kinder für diese Zeit zu uns nehmen, damit die Bedürfnisse der Schwägerin erfüllt werden, die arbeiten WILL, nicht muss. Und meine Bedürfnisse oder die meiner Familie sind also ohne Belang??? Und wenn man nein sagt beleidigt sein? Fragen sollte nur der, der die Antwort nicht scheut….
        Was haben Sie für eine interessante Einstellung – hoffentlich leben Sie auch danach und sind nur für andere da!

      • Widerspenstige sagt:

        Katharina M., natürlich sind Ihre Bedürfnisse von Belang. Genau wie diejenigen Ihrer Schwägerin. Sie haben doch die Freiheit, einfach NEIN zu sagen und gut ist. Dann weiss Ihre Schwägerin ja, dass Sie mit Ihnen nicht zu rechnen hat. Das habe ich alles auch mitgemacht in meiner Verwandtschaft und deshalb dann rasch auf Tagesmutter, Nanny etc. umgestellt. Das kann ich Ihrer Schwägerin nur ans Herz legen und sie kann es sich ja leisten. Sie wollte halt vertrauensvolle Betreuung für ihre Kinder, was ja sehr verständlich ist. Wir kennen ja Ihre sonstige Beziehung zu Ihrem Bruder/Schwägerin nicht.

    • Widerspenstige sagt:

      Ach….das heisst dann Selbstverwirklichung bei Ihnen Katharina M.? Diese Frau macht was aus ihrem Leben und Sie schauen dabei etwas argwöhnisch zu, weil Sie es nicht ebenso tun, stimmt’s? Sie sind Familienfrau und nicht im Arbeitsprozess irgendwo ausser Haus? Vielleicht ergibt sich ja auch für Sie eine Tätigkeit ausser Haus u verstehen dann die Motivation Ihrer Schwägerin etwas besser. Kindererziehung und Haushalt ist nicht für jede Frau erfüllend, wie es auch Männern immer noch zu wenig zusagt. Ihre Schwägerin versucht gerade, aus ihrem goldenen Käfig etwas auszubrechen…

      • houdini sagt:

        …und somit ist es also auch in ordnung, die kinderbetreung der verwandtschaft zu überlassen und beleidigt zu sein, wenn die nicht will?

      • Sportpapi sagt:

        „Macht was aus ihrem Leben“ würde ich schon übersetzen mit Selbstverwirklichung, oder? An dem ist doch grundsätzlich auch nichts auszusetzen. Dass bei zwei voll berufstätigen Eltern aber natürlich Probleme mit der Kinderbetreuung entstehen, und diese in erster Linie durch die (du würdest sagen kreativen) Eltern gelöst werden müssen erscheint mir klar. Und dass diese Lösungen auch noch möglichst kindergerecht sein sollten ebenso. Das hat nichts zu tun mit einer Nei ddebatte, die du da anstösst.

      • Widerspenstige sagt:

        Genau so wie es sämtliche Väter weltweit tun! Aber ich nehme hier alle Väter aus dem Knatsch, welche einer Teilzeitarbeit während den ersten Vorschuljahren ihrer Kinder nachgehen und somit diese schwierige Phase mit ihrer Partnerin teilen. Es geht wieder mal um die Aufteilung der Kinderbetreuung/Haushalt zwischen arbeit. Vater u arbeit. Mutter. Wie haben das die skandinavischen Länder geregelt? Ach ja, dort springt in diesen Knatsch der Sozial-Staat und überbrückt mit langem Elternurlaub. Knatsch weitgehend gelöst u die Allgemeinheit fühlt sich solidarisch mit jeder Familie. Happy people!

      • Sportpapi sagt:

        Damit also die Eltern keinen Knatsch haben, muss der Sozial-Staat ihnen jede Entscheidung, jedes Problem abnehmen? Arme Menschen!

      • Michi sagt:

        War ja klar, dass die Superskandinavier wieder angeführt werden. Dafür müssen dort beide Elternteile arbeiten, damit sie mit ihren horrenden Steuern den Sozialstaat finanzieren. Huhn oder Ei?

      • Katharina Müller sagt:

        Widerspenstige: ich habe studiert, lange Jahre gearbeitet, Kinder grossgezogen, keine Sorge, ich weiss, wovon ich rede.
        Susanna: wenn das Gotti Ihrer Kinder jeden Tag während der Ferien (immerhin 12 Wochen gesamt) bereit ist, 2x pro Tag 1.5 Std. zu fahren, um Ihre Kinder zu betreuen und darin ihre Selbstverwirklichung findet, freuen Sie sich.
        R. Bieri: der Bruder arbeitet, von irgendwas muss die Familie ja leben. Es ist, LEIDER, immer noch weltfremd anzunehmen, dass beide Partner so ohne weiteres 50% arbeiten können und genügend Geld in der Kasse ist.
        Ende – Selbstverwirklichung ruft 🙂

    • Bornhauser sagt:

      da bin ich dir absolut gleicher Meinung, auf Kosten anderer Karriere zu machen geht einfach nicht! Leider ist es aber so, dass man mit einem 40% Pensum keine Karriere machen kann, meinen Erfahrungen nach, da wird man einfach nicht ernst genommen….wie schnell die Kinder wachsen…und man immer arbeitet geht die ganze Kindheit an einem vorbei….hab ich selbst erlebt, mein drittes Kind geht nur zwei Vormittage fremdbetreut, mehr möchte ich nicht mehr….

      • Michi sagt:

        WS, es geht doch nicht darum, dass die Frau arbeitet. Aber dass sie und ihr Göttergatte die Verwandten und Bekannten (am liebsten wahrscheinlich für lau) für die Kinderbetreuung einspannen wollen, ist nicht in Ordnung. Wenn der K äfig schon so golden ist, soll sie doch für ihre Kleinen auch noch ein paar Taler investieren!

    • Barbara sagt:

      Liebe Katharina, ich sehe das auch so: bei der Zeugung des Kindes weiss man, dass die mal grösser werden und irgendwann mal zur Schule gehen. Ich finde es schön, wenn das Gotti mal einspringt. Aber ich hätte nie im Leben das Gotti meines Kindes fix in die Planung der Kinderbetreuung eingeplant. Man kann nicht das Weggli und den Fünfer haben: arbeitstätig sein und Kinder haben und meinen, alle anderen müssen dafür Verständnis haben und zur Verfügung stehen. Elternsein heisst verzichten. Meine Eltern haben verzichtet für uns und ich habe verzichtet für mein Kind. Oder man verzichtet auf Kinder

      • Katharina Müller sagt:

        Danke, du sprichst mir aus dem Herzen. Selbstverständlich bin auch ich für meine Gottenkinder da, aber eben, für die Kinder, nicht für die Selbstverwirklichung meiner Schwägerin…..

      • Widerspenstige sagt:

        Das geht aber nur im Multipack und die Schwägerin fragt doch nur für ein paar Wochen während den Sommerferien oder nicht? Ich frage mich aber schon, wieso diese Anfrage als ‚Selbstverwirklichung der Schwägerin‘ abwertend hier eingestellt werden muss. Schliesslich machen das alle Väter so, aber diese sind IMMER entschuldigt ‚denn jemand muss ja für das Einkommen der Familie schauen‘. Wann hört diese Pauschalisierung endlich auf und arbeitende Mütter sind den arbeitenden Vätern gesellschaftlich gleichgestellt?! Was ist denn eigentlich so schlimm daran, wenn eine Mutter genau gleiche Rechte will?

      • fREDDY sagt:

        @Widerspenstige

        Die Situation is eben nicht gleich ; vom Vater wird erwartet , dass er den grossen Lohn nach Hause schleift, während die Mutter über Selbstverwirklichung redet. Logisch, dass während den Ferien an erster Stelle an sie appeliert wird.
        …und die Gutmütigkeit einer Gotte auszunützen ist jetzt auch nicht so das Wahre !
        Bei Teilzeitarbeit lösen sich die Ferienprobleme, aber eben…dann schleift Papi nicht mehr denselben Lohn nach Hause:)

      • Freddy sagt:

        @Widerspenstige

        Die Situation is eben nicht gleich ; vom Vater wird erwartet , dass er den grossen Lohn nach Hause schleift, während die Mutter über Selbstverwirklichung redet. Logisch, dass während den Ferien an erster Stelle an sie appeliert wird.
        …und die Gutmütigkeit einer Gotte auszunützen ist jetzt auch nicht so das Wahre !
        Bei Teilzeitarbeit lösen sich die Ferienprobleme, aber eben…dann schleift Papi nicht mehr denselben Lohn nach Hause:)

    • Roshan sagt:

      Sie hat ja z. B. gesagt und was danach geschrieben ist, ist eine plausible Situation. Dennoch erschient das ganze unter Berücksichtigung aller ihrer Beiträge als Familienknatsch. Wenn die Situation so ist wie geschildert und ich noch die Vorgeschichte vermute („die mehr oder weniger gutwillige Umgebung abstellt“), würde ich eventuell auch nein sagen. Weiter weist eigentlich „Handelt sich halt immer noch mehrheitlich um Frauen, sicher wären manche Männer in der gleichen Lage gleich egoistisch, aber die müssen meist die Kundenbetreuung nicht organisieren“ wohl auf das wirkliche Problem hin.

  • Martina Müller sagt:

    Auch ich als Lehrerin muss mich organisieren und habe nicht einfach mal sechs Wochen Ferien neben einiger Vorbereitungen, aber wir planen schon im Voraus und dabei kommen unsere Kinder nicht zu kurz

  • Martina Müller sagt:

    Ist schon erstaunlich wie unsachlich gewisse Leute in dieser Diskussion werden können. Carolina, wenn man nicht genau hinter die Fassade blicken kann, sollte man sich mit solchen Urteilen zurückhalten, offensichtlich haben Sie meinen Apell an manche Eltern nicht verstanden

  • Martina Müller sagt:

    Carolina, ich habe selbst Kinder und weiss wovon ich rede, ich glaube Sie können sich kein Urteil darüber erlauben wie es tatsächlich in der Schule aussieht.

    • Carolina sagt:

      Ja klar, aber Sie haben ja auch Ferien mit Ihren Kindern, oder? Sehen Sie da nicht eine gewisse Befangenheit? Und Ihre Urteile strotzen nur so von Selbstgerechtigkeit, ohne dass Sie einen Lösungsvorschlag gebracht hätten….

  • Martina Müller sagt:

    Sorry, aber leider sind das unsere Erfahrungen. Ausnahmen gibt es immer und ich bin grundsätzlich nicht gegen ein Lager, aber es sollte eine gewisse Ausgewogenheit geben für die Kinder. Wir sind früher auch in ein Lager gegangen, aber nicht die ganze Ferienzeit, weil wir uns gefreut haben, dass wir auch mit den Eltern Zeit verbringen konnten. Viele Eltern erleben den Alltag nicht in der pädagogischen Betreuung und fühlen sich sofort angegriffen. Ich sagte ja, Ausnahmen bestätigen die Regel

    • Bornhauser sagt:

      Also ich verbringe sehr gerne die Ferien mit meinen Kiddies (3) und Paps, das ist das allergrösste….ich denke, das ist schon toll, irgendwann gehen sie alleine in die Ferien und dann bereut man es, nicht mit Ihnen unternommen zu haben….
      immer nur der Kohle nachrennen macht auch nicht glücklich, ich arbeite 20%, und fühle mich in einem angenehmen work-life-balance….

  • Jüge Dietrich sagt:

    ich bin 57 Jahre alt.die Famillie ging jeweils zusammen 2 Wochen in die Ferien, den Rest der Ferien konnte ich machen was ich wollte. Den es sind ja meistens Freund etc die auch zu Hause sind, da ergab sich immer irgend eine Tätigkeit, vom schwimmbad, durch den Wald ziehen, spielen etc. Soweit ich mich errinern kann wurde es uns nie langweilig und das alles ohne PC undGame box! Ich war nicht ein einziges mal in irgend einem Ferienlager und die Ferien gingen trotzdem viel zu schnell vorbei. liebe Eltern vetraut Euren Kindern und Ihrer Phantasie.

  • Martina Müller sagt:

    Gut, dass ich mir meine Literatur noch selbst aussuche. Dieses Thema hat wirklich nichts mehr mit Mathematik zu tun

  • Martina Müller sagt:

    Wer fragt einmal die Kinder wie sie sich fühlen, wenn ihre gesamte Ferienzeit verplant wird. Wie sehr wünschen sie sich auch gemeinsame Aktivitäten mit ihren Kindern zu erleben. Leider erleben wir immer wie Kinder nur noch ausrufen, sich über die wenige Zeit der Eltern beklagen, am Wochenende wird sehr häufig auch nichts mehr unternommen, bis auf wenige Ausnahmen. Das ist eine traurige Entwicklung. Eine gute Entwicklung des Kindes kann nur stattfinden, wenn die Eltern ihren Kindern eine sichere verlässliche Plattform bieten, da darf auch ein Lager dabei sein, aber nicht ausschliesslich.

    • Amélie Müller sagt:

      Ich verstehe Ihren Punkt durchaus. Dieser Appell richtet sich bestimmt an die, die es sich irgendwie einrichten können. Es gibt immer Ausnahmen, wo es nicht anders geht als mit viel Fremdbetreuung. Ich kenne auch Eltern, die gestaffelt Ferien beziehen, um viel Zeit für die Kinder zu haben. Wenn der eine Elternteil Teilzeit arbeitet, bleibt neben der zwei, drei Tage Betreuung durch die Grosseltern immer noch viel gemeinsame Zeit.
      Insgesamt denke ich: immer noch besser fremdbetreut als tagelang NICHT betreut.

    • alam sagt:

      Jetzt mal ehrlich. Unsere Eltern haben doch viel seltener etwas mit uns unternommen als wir mit unseren Kindern!

  • Martina Müller sagt:

    Liebe Eltern, übernehmt wieder mehr Verantwortung für eure Kinder. Es gibt immer Möglichkeiten, wenn man sich selbst dahinter klemmt. Wir machen die Erfahrung, dass es trotz der Ferien immer eine Lösung gibt. Als Eltern haben wir uns bewusst für Kinder entschieden, aber es kann nicht sein, dass ausnahmslos nur noch andere Personen unsere Kinder betreuen. Das System ist wichtig und auch entlastend für die Eltern, aber sollte nicht nur unbegrenzt ausgenutzt werden, da bin ich nicht mehr einverstanden. Mich hat mal eine Mutter gefragt, ob wir nicht Weihnachten auch noch öffnen können. Traurig!!

    • Widerspenstige sagt:

      Schön gesagt Martina, und jetzt noch bitte alles realitätsbezogen für jene Eltern, welche keine andere Wahl haben als zu arbeiten auch während den Sommerferien. Oder würden Sie dann die fälligen Rechnungen auch noch übernehmen von jenen Eltern, die Sie hier so schön an den Pranger stellen? Wäre nett…

    • Carolina sagt:

      Meine Güte, MM, Ihre Selbstzufriedenheit kennt keine Grenzen, oder? Leiten Sie einen Hort? Nochmal: wenn man selber gar nicht wissen kann, wie es ist, während der grossen Ferien die Kinder verantwortungsvoll unterzubringen, weil man ja auch Ferien hat, sollte man sich der Grossspurigkeit enthalten. Ich würde um Ihren Hort einen grossen Bogen machen, weil ich das Gefühl nicht loswerde, dass hier eine Vorverurteilung aller Eltern stattfindet, die ihre Kinder ausserhäusig betreuen lassen.

      • chris sagt:

        Frau Müller, wenn Sie einen Hort leiten (oder was auch immer sie „pädagogisch“ tun) leben Sie schliesslich davon, dass Eltern eine Betreuung für ihre Kinder brauchen. Don`t bite the Hand that feeds you…
        Und nur zur Aufklärung: ich gehöre immer noch zu denen, die sich zu Hause um die einigen Kindern kümmert (bei einem kleineren Arbeitspensum), hüte mich aber davor alle anderen zu verurteilen.

    • Manuela sagt:

      Frau Müller, kein Problem, arbeite ich halt weniger und leb grad von der Hand in den Mund bis zur Rente. Dann bezahlen Sie wohl das Studium meiner Kinder, oder meine zusätzlichen Gesundheitskosten im Alter, oder evtl. mein Heim oder Zuschüsse zur Rente, oder oder oder.
      Manche Menschen sehen ihre Arbeit doch tatsächlich als Investition in die Zukunft und zur Absicherung des Leben – auch dem ihrer Kinder. Genügend Menschen arbeiten, ohne dass da noch Ferienreisen und ein eigenes Häuschen bei rausspringen.

      • Manuela sagt:

        Ach und noch etwas: Meine Mutter ist Krankenschwester. Da war Weihnachten auch ein Problem, denn irgendwer muss auch an Heiligabend arbeiten. Oder soll man da die Patienten einfach sich selbst überlassen? Also war jedes 2.Jahr Weihnachten und dann im Wechsel mit Silvester dran. Wegen des Feiertags in Unterbesetzung und mit 12-Stunden-Schicht. Die Realität lässt grüßen. Ach und dann gab es zu den Hauptferienzeiten max. 10 Tage Urlaub für alle mit schulpflichtigen Kindern. Ansonsten herrschte zu diesen Zeiten Urlaubsverbot. Ätsch! Stecker ziehen wäre wahrscheinlich einfacher gewesen, oder wie?

  • Martina Müller sagt:

    Auffällig ist, dass genau die Kinder in die Lager und Ferienangebote geschickt werden, die im Verhalten eher auffällig sind. Die Eltern sind schnell überfordert, holen sich aber auch keine Unterstützung, aber der einfachste Weg ist die Kinder mit ihren Schwierigkeiten abzuschieben, sollen doch andere sich mit ihnen auseinandersetzen. Wenn Eltern glauben, dass sie damit die perfekte Lösung gefunden haben, kann ich aus Erfahrung nur widersprechen. Im Gegenteil, die Kinder werden noch mehr in ihrem Verhalten auffallen, weil sie keine Beziehung mehr zu ihren Eltern haben und so Aufmerksamkeit woll

    • chris sagt:

      Blödsinn, meine 4 Kinder gehen eine Woche ins Pfadilager. der älteste ist sogar schon Leiter und übernimmt die Verantwortung für eine Gruppe Kinder. Ich geniesse zugegebenermassen die eine Woche Ruhe im Haus. Aber meine Kinder profitieren nur von den Pfadilagern , abgesehen davon, dass sie gehen wollen und nicht „abegschoben“ werden.

    • Amélie Müller sagt:

      Ich finde es auch traurig, wenn Kinder in den Ferien zwangs-lager-versorgt werden. Aber Vorsicht mit Vorverurteilen! Es gibt auch die Kinder, die ins Lager gehen WOLLEN, weil das Teil ihres Hobbys ist. Das Pfadilager ist meiner Tochter heilig. Mittlerweile sind zu SoLa, PfiLa, ChlaWe auch noch Leiterkurse in den Frühlings- und Herbstferien dazu gekommen. Nein, diese Kinder/Jugendlichen sind nicht verhaltensauffällig, im Gegenteil. Und die jungen Erwachsenen, die diese Anlässe organisieren, sind tolle engagierte Menschen und Vorbilder in vielerlei Hinsicht.

    • houdini sagt:

      wiseo denn „ins lager geschickt“? unsere gofen freuen sich aufs (in unserem fall pfadi-) lager – 1 bzw. 2 wochen ohne elterliche aufsicht mit den freunden abenteuer erleben? was gibts besseres?!

    • Carolina sagt:

      Nochmal, MM – sie als Lehrerin haben dieses Problem nicht, da Sie ja auch Ferien haben! Hüten Sie sich also davor, solche Urteile zu fällen. Natürlich werden auch ‚verhaltensauffällige‘ Kinder in Ferienangebote geschickt, aber was hat das mit irgendetwas zu tun. Was ist denn Ihre Lösung?
      Uebrigens: meine zwei älteren Kinder waren über jahre jeden Sommer entweder im Pfadi-, im Spiel- oder Abenteuerlager, mehrere Male sogar im Ausland – ich kann ums V……en keine Auffälligkeiten entdecken. Wir haben sie ja nicht im Wald ausgesetzt.

    • houdini sagt:

      haha, die pfadieltern marschieren gleich im rudel auf! 😉

    • Widerspenstige sagt:

      Martina, haben Sie eigene Kinder oder wie schaffen Sie es nur daran zu denken, dass sich Kinder ‚zwangseinweisen-lassen‘ in ein Ferienlager? Keine Ahnung wie das funktionieren sollte, denn unsere Kinder hätten sich da ziemlich dagegen gewehrt, wenn sie es nicht selber wollten. Und von verhaltensgestört kann keine Rede sein – im Gegenteil. Der Älteste hat auch während seinem strengen ETH-Studium Parties seiner Freunde besucht u ich konnte ihn wochenlang nur via SMS errreichen – immer unterwegs irgendwo u sehr beliebt. Die Tochter ebenso, wobei sie jetzt im Arbeitsprozess ist u öfters müde..hihi

    • Sportpapi sagt:

      Es ist ja wohl ein Unterschied, ob ein Kind mit Freunden ins Pfadilager geht (was ich selber als Teilnehmer und Leiter über viele Jahre erlebt habe), oder ob man für ein Kind für eine (drei, vier?) Wochen einfach ein Angebot sucht. Tatsächlich kenne ich doch einige Kinder, die sich gar nicht auf die Lager freuen, die ihre Eltern für sie ausgesucht haben. Allerdings muss man auch sagen, dass sie dann doch meist begeistert zurückkommen.

  • Jo Mooth sagt:

    Ich wundere mich: Wieso sind Kitas in den Schulferien geschlossen? Gerade dann sind sie ja für die, welche sie in Anspruch nehmen, allenfalls unentbehrlich. Da müsste es doch einen Markt für geben. Ferienkita als Businessmodell.

  • Martina Müller sagt:

    Ich als Pädagogin kann das Gejammere wirklich nicht mehr hören, wir nehmen den Eltern heute schon sehr viel ab, indem wir sie auch noch in den Schulferien 4 Wochen im Sommer zusätzlich betreuen von 8 Uhr bis 18 Uhr. Übernehmen die Eltern überhaupt einmal die Verantwortung für ihre Kinder? Mehrheitlich muss ich feststellen, dass die Eltern sich ihrer Erziehungsaufgabe entziehen und ihre Kinder gleich für 4 Wochen in ein Lager anmelden, die restlichen zwei Wochen werden sie dann auch noch hin und hergeschoben. Wir als Pädagogen entlasten die Eltern, aber nicht die ganze Ferienzeit.

    • Laura TI sagt:

      Schön, wenn Sie die Eltern entlasten, grad alleinerziehende Vollzeitbeschäftigte brauchen solche Unterstützung. Im Tessin erst recht mit 10-12 Wochen Sommerferien. Ich als selber Betroffene habe darauf eine Kita initiiert, damit auch die ganz Kleinen optimal betreut werden können und eben nicht jeden Tag hin und her geschoben werden müssen. Mit Verantwortungs – und Erziehungsentzug hat das allerdings wenig zu tun, vielmehr ist es halt eine Notwendigkeit, will man eine gewisse Unabhängigkeit vom Sozialamt erreichen.

    • Carolina sagt:

      Soll man Pädagogin = Lehrerin lesen? Ihre Empathiefähigkeit scheint sich in Grenzen zu halten – vor allem, da sie als Lehrerin dieses Problem natürlich nicht haben. Da ist es einfach, Eltern einfach abzuurteilen. Ich höre hier auch niemanden nach zusätzlicher Betreuung durch ‚Pädagogen‘ schreien, sondern Lösungen für ein Problem zu finden, das sich nunmal stellt.

      • Martina Müller sagt:

        Dann sehen Sie wirklich nicht was in den Schulen passiert, wir werden immer wieder mit zusätzlichen Forderungen vieler Eltern konfrontiert und Sie würden sicher vernetzter denken, wenn sie sich tagtäglich mit unglaublichen Anfragen einiger Eltern auseinandersetzen müssten.

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Martina Müller hat doch recht und spricht ganz offensichtlich aus Erfahrung. Im Moment wird immer mehr die Schule für die Ganztagsbetreuung zuständig erklärt, und damit auch immer mehr die dort arbeitenden Lehrer/innen, die eigentlich einen anderen Auftrag hätten. Der Ärger ist verständlich, denn die Forderung, dass die Schule auch während der Schulferien Betreuung anbieten muss, steht im Raum. Ich finde, es müsste eine klare Trennung geben zwischen obligatorischer Schule als Aubildungsort und dem freiwilligen Angebot Kinderbetreuung.

      • Carolina sagt:

        SP, und wieder drehst Du die Dinge so, dass Sie zu Deinen Ansichten passen. Schule verändert sich, hat sie immer und wird sie immer. Ob diese Ausweitung auf Ganztages- und womöglich sogar Ferienbetreuung wünschenswert ist oder nicht, ist hier nicht das Thema, das ist eine politische, übergeordnete Angelegenheit. Was mich aber enorm stört an MM ist (sie hat das allerdings jetzt ein wenig modifiziert) ist die für meine Begriffe masslose Kritik an Eltern, die, manchmal nicht optimal, aber doch meistens mit gutem Willen, eine tragbare Lösung für die Kinder und sich zu finden. Da werden

      • Carolina sagt:

        /2 Verhaltensauffälligkeit, Egozentrik von Eltern und angeblich überzogene Erwartungshaltungen alle in Verbindung gebracht mit einem Problem, dass sich den meisten von uns stellt. Wie immer, gibt es natürlich Eltern, die sich komplett daneben benehmen, aber die sind einfach die Ausnahme. Statt systemisch zu argumentieren, könnte man einfach mal akzeptieren, dass die meisten es versuchen, so gut wie möglich zu machen. Wir haben dasselbe Problem mit unseren älteren Kindern gehabt, haben manchmal die Toleranz von Nachbarn und Kollegen strapaziert, aber im Gegenzug Wert darauf gelegt, das in

      • Carolina sagt:

        /3 irgendeiner Form wiedergutzumachen und auszugleichen, d.h. vor allem, auch zurückzugeben und nicht einfach zu nehmen. (Teil 2 hängt, macht das Ganze sinnlos).

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Ich glaube, indem ich versuche, die Ursache für MMs Aussage zu verstehen (und ich glaube, sie spricht da aus Erfahrung), bin ich vielleicht näher bei ihr, als alle die, welche empört reagieren und gleichzeitig eigentlich die Diskussion verweigern. Es ist die politische Diskussion und die darin immer wieder geäusserten Erwartungshaltungen an die Schule, die bei den Lehrpersonen ankommen. Die vielleicht auch von den Eltern direkt an sie herangetragen werden, nicht immer nur freundlich.

      • Sportpapi sagt:

        Natürlich ist es für berufstätige Eltern ein Problem, die Ferien zu überbrücken. Und, was MM vielleicht nicht gemerkt hat, hier wird in diesem Zusammenhang mal nicht Kritik geübt, sondern es werden Lösungen gesucht. Aber eben: Die Forderung, dass die Schule hier Lösungen bieten muss, steht im Raum. Wie sie mittlerweile auch während der Schulzeit von sehr früh bis spät in die Pflicht genommen wurde.

    • Amélie Müller sagt:

      Ich bin auch Lehrerin und mir des Privilegs (!) sehr bewusst, dass ich in den Ferien viel flexibler bin als andere berufstätige Eltern. Für die letzte Ferienwoche mussten sich meine Kinder aber auch etwas überlegen, weil ich tagsüber im Schulhaus am Präpen sein werde. Da gibt es Lösungen wie tagsüber Sportcamp beim Jüngsten (bei seinem Verein), 2 Tage bei den Grosseltern oder mit einer Freundin abmachen und in der Badi abhängen bei der Teenager-Tochter. Es schadet den Kindern auch nicht, wenn sie sich mal selbst beschäftigen oder organisieren sollen.

      • Martina Müller sagt:

        Da gebe ich Ihnen recht, es ist eine Sache des Organisierens und natürlich kommt es auch immer aufdie individuellen Umstände an.

      • Carolina sagt:

        Na also, warum nicht gleich? Oder ist es Ihnen jetzt nur genehm, weil eine Co-Lehrerin diese Aeusserung macht? Anderen Eltern unterstellen Sie dagegen gern, die Kinder in den Ferien bestenfalls ‚zu versorgen‘?

    • U. Knecht sagt:

      MM +1

  • Widerspenstige sagt:

    Heikle Sache und ich erinnere mich an jene Zeiten, als bei allen drei Kindern Sommerferien angesagt waren und wir Eltern hatten dann Hochsaison im Geschäft. Was tun mit den Kindern? Eben, Sommerlager, Tennisschule und auf dem Heimetli der eigenen Eltern Chriesilesen, Wasser geben u den Grillen beim Zirpen im Gras zusehen. Oder wie eine Katze auf die Jagd geht und vor einem Mauseloch stundenlang ausharrt, bis sich endlich das ‚Festmahl‘ aus dem Loch traut…hihi. Abends dann Picknick mit Sack und Pack am nahen See und den Sommerabend austräumen lassen. So haben wir es irgendwie gemacht 😀

    • chris sagt:

      Das stelle ich mir wunderbar vor, Sommerferien, wie sie sein sollten 🙂

    • Carolina sagt:

      Genau, WS, ein gewisses Durchwursteln gehörte auch bei uns dazu – aber ich rege mich fürchterlich auf über Leute, die hier zu meinen scheinen, dass man schon mal die Ferienbetreuung organisiert haben muss, bevor man sich für Kinder entscheidet. Ist doch lächerlich. Man kann den meisten Eltern doch unterstellen, dass sie verantwortungsvoll handeln – eine sogenannte Pädagogin, die zu erkennen meint, dass ja die meisten Kinder sozusagen nur abgeschoben werden, kann mir den Buckel runterrutschen.

      • Widerspenstige sagt:

        Carolina, sie nennt sich Pädagogin nicht Lehrerin….selbsterklärender Unterschied, nicht? 😀

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Die einen nennen es abgeschoben, die anderen „versorgt“. Letztlich muss man aber doch ehrlicherweise sagen, dass die Kinder halt in den (Sommer-) Ferien dann nicht im Mittelpunkt stehen, sondern irgendwie ihre Betreuung organisiert werden muss.

      • Carolina sagt:

        Klar muss man das, SP. Nur, wo ist das Problem damit? Allen Eltern zu unterstellen, Sie versuchten ihre Kinder einfach zu versorgen, ist genauso dumm wie das Gegenteil, nämlich so zu tun, als ob nicht die meisten sich zumindest in den Sommerferien wünschten, ganz bei den Kindern zu sein. Aber so ist das mit Alltagszwängen, irgendwie muss es gehen und manchmal ist es nicht optimal. So manches Mal wird aber auch die Fähigkeit der Kinder unterschätzt, sich zu unterhalten, etwas zu erleben, z.B. eine Weile ohne die Eltern zu sein, wenn es schon etwas älter ist. Und wenn dann ‚wohlmeinende‘

      • Carolina sagt:

        /2 Pädagogen den Kindern nach den Sommerferien schon ein ‚ach, Du Armes‘ unterschieben, kann ich darin keinen Beweis dafür sehen, dass nicht die meisten Eltern und schon gar Alleinerziehende ihr Bestes tun. Muss man die tatsächlich als Egoisten und pädagogisch völlig naiv bezeichnen? Nein, man könnte ja mal seine eigene Haltung überprüfen.

    • Widerspenstige sagt:

      Ja, die Zeit ist wie im Flug verflogen und ich denke zurück und würde nur wenig anders machen. Es war ein Chaosleben und fast nichts auf die Reihe zu kriegen nach Programm im privaten Bereich. Einfach so genommen, wie es gerade kam – ziemlich abenteuerlich im Rückblick. Aber wer Familie und eigenes Geschäft unter einen Hut bringen will und dabei beide Eltern zu 100% arbeiten, entwickelt eine eigene Überlebensstrategie. Man kann nur ein Lager fix planen und der Rest ist Improvisation u hilft der Kreativität auf die Sprünge. Das kann erfrischend sein, solange man es nicht als Last erlebt. 😆

  • Lady B sagt:

    Da unsere Eltern nur zwei Wochen Ferien in Jahr hatten, waren meine Schwester und ich (ab ca 8 + 10) immer 4 von den 6-Wochige Sommerferien alleine, Die meiste Zeit verbrachten wir am Wasser, aber oft haben wir etwas gebaut; ein Floss, mit dem wir mit beide Katzen ins Meer gestochen sind, eine Baumhütte, ein Go-Kart oder sonst noch was. Ich habe diese Zeit sehr gut in Erinnerung und auch die Freiheit und Abenteuern die wir ohne Erwachsenen erleben dürften. Leider kommen die meisten Kinder heutzutage nicht dazu, ohne Aufsicht ihre eigene Fähigkeiten zu erforschen.

    • tina sagt:

      heute hätte man die vormundschaftsbehörde am hals, würde man 8+10 jährige kinder so viel sich selber überlassen

  • Daniel Heusser sagt:

    Meine Frau und ich haben das ganze einfach und elegant gelöst. Meine Frau arbeitet lediglich 20%. Somit sind die Betreuugstage sehr wenig, auch während den Ferien. Ich finde es, es gehört in den Händen der Eltern für die Betreuung der Kinder zu sorgen. Kinder sollten nicht als Belästigung während den Schulferien gesehen werden und von Ferienlager zu Reiterhof, etc. einfach abgeschoben werden.

    • Mme Cave sagt:

      Das ist natürlich sehr elegant und einfach – vor allem für den Mann. Ich habe mich wohl kaum durch mein Hochschulstudium gequält (vor allem in finanzieller Hinsicht), um nun lediglich 20 Prozent zu arbeiten und von meinem Mann abhängig zu sein.

      • Daniel Heusser sagt:

        Nur zu Info: Bevor wir uns für Kinder entscheiden haben, haben wir uns natürlich beraten, wer von uns für die Kinderbetreuung sorgen wird. Auch ich wäre dafür zur Verfügung gestanden.
        Für uns beide war klar, dass jemand für die Kinder da sein muss. Ansonsten hätten wir uns gegen Kinder entschieden. Kinderhort, Krippe, etc. wollten wir nie in Anspruch nehmen. Meine Frau ist glücklich in ihrer Karriere als Mutter. Und unsere Kinder, dass sie eine enge liebevolle Beziehung zu uns haben. Hochschulstudium hin oder her!

      • maia sagt:

        Müssen sie ja nicht – aber man/frau kann eben im Leben nicht alles haben. Wenn man/frau keine Zeit für Kinder hat, dann muss man/frau heute zum Glück auch nicht mehr unbedingt welche bekommen.

    • susanna sagt:

      Toll, dass Sie eine Lösung gefunden haben, die für Sie passt. Nur zum Verständnis: In die Schule gehen Ihre Sprösslinge schon, obwohl das ja genau so „Abschieben“ ist, wie der Ponyhof.

      • Sportpapi sagt:

        Schule ist obligatorisch und dient in erster Linie der Ausbildung. Das Obligatorium wurde unter anderem eingeführt, um Eltern zu zwingen, ihre Kinder in die Schule zu schicken.

      • Daniel Heusser sagt:

        Klar. Sie müssen ja in die Schule. Diese ist in der Schweiz obligatorisch. Das hat nichts mit Abschieben zu tun. Wir beide versuchen so viel Zeit wie möglich mit unseren Kindern zu verbringen.

    • Sarah sagt:

      Auch ich habe an der Uni ZH oec studiert und dann noch ein Nachdiplomstudium dran gehängt. war lange Zeit in der Beratung tätig. Aber dieses konstante Outsourcing der Betreuung meiner Kinder ist mir einfach zu doof, arbeite 40%, das ist genug! Ferien sind für Kinder dazu da, sich zu erholen. Sie sollen sich die Ferien so gestalten, dass es sich auch nach Ferien anfühlt. Es wundert mich immer wieder, wie angebliche „Akademiker“ so sorglos mit der Beziehung zu ihren Kindern umgehen und diese aufs Spiel setzen.

  • Andy Arbeit sagt:

    Finde das Ferienangebot „Ferienpass“ von der ZVV und Pro Juventute sehr gut. Kinder können in den Ferien an diversen Aktionen mitmachen. Eltern können gezielt Angebote auswählen an denen die Kinder teilnehmen können und dies noch günstig und in ihrer Region. Mit dem ZVV-Ferienpass sind sogar 100 Badis gratis für die Kinder und natürlich Bus, Tram und Schiff fahren.
    Es muss nicht immer Meer sein. Die Schweiz, die Kantone und Gemeinden haben auch sehr spannende Ferienangebote.

  • Teilzeitpapi sagt:

    Unsere Kita/Hort ist zum Glück nur zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen. Während den Schulferien gehen die Kinder einfach den ganzen Tag.

    • baur sagt:

      So haben wir bis letztes Jahr auch gemacht. der Ferienhort war gut, auch wenn’s manchmal Gemurre gab (ein anderer Ort, nicht dieselben Kinder,…) jetzt leben wir wieder im Ausland, unsere Kinder sind diese Woche in einem Sommerkurs (auch hier arbeiten viele Eltern beide, wohl mehr als in der Schweiz). Auch hier gab’s zuerst Gemurre („müssen wir da hin“) und ich hätte sie am liebsten die ganze Woche in ein Ferienlager gesteckt 😉
      Aber jetzt gefällt’s ihnen. Wenn die Kinder noch nicht soo alt sind, ist es einfacher, wenn es solche Kurse/Hort/… gibt.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    wir gingen früher gerne in die ferienlager. es ist heute effektiv ein problem, die teilweise antriebslosen kids für eine aktive tätigkeit zu motivieren. doch, ich würde sie beim ersten mal „zwingen“. in den meisten fällen ist die begeisterung nach dem ersten erlebnis dann da.

  • diva sagt:

    gut, dass ein gewisser typus von eltern (alleinerziehende ausgeschlossen) mindestens zur zeit der schulferien, mal so richtig in delegationsstress kommen. ich kann das gejammere der karriere- und luxus-orientierten ich-bezogenen heutigen eltern nicht mehr hören, die zu alledem, jenen, die allfällige betreungsangebot wirklich brauchen (das sind defintiv die alleinerziehenden), auch noch für ihren ego-wix wegschnappen.
    entscheidet euch leute: kinder oder luxus – aber beide geht nicht, wenn ihr nicht schon finanziell erblich vorbelastet seid. kinder sind eine aufgabe und kein möbelstück.

    • alam sagt:

      Aber die teuren Ausbildungen der Frauen darf man einfach wegwerfen? Darum geht es nämlich auch. Unsere Wirtschaft braucht diese Frauen. Oder wollen Sie lieber noch mehr Ausländer importieren?

      • kim kim sagt:

        Diva gehört wahrscheinlich zu den Menschen die das Gefühl hat, dass Frauen an den Herd gehören und die Kindererziehung das Höchste aller Gefühle ist.Dass aber gerade die besser verdienenden die ganzen netten subventionierten KK Plätze bezahlen ist doch egal. Und dass ein Kind nur Glücklich sein kann wenn es die ganze Zeit von Mama bespasst wird ist wohl eine mehr als veraltete Ansicht. Super Vorbild für Mädchen: du must doch nicht zu viel lehnen mein Schatz, später bleibst du so wie so zuhause und machst dich von deinem Mann abhängig. Wenn du zu viel machst könntest du’s am Ende noch vermissen

      • Michi sagt:

        diva schreibt von „Eltern“, nicht von „Müttern“. Es geht um die Verantwortung, welche Eltern nun einfach mal haben. Seid ihr eigtl. alle auf einem Auge blind?

      • pixel sagt:

        Nicht: besser auf einem als auf beiden….

      • alien sagt:

        alam, sorry, das mit dem „die Wirtschaft braucht diese Frauen“, darüber kann ich nur bitter lachen. Sie behauptet es. In Wahrheit braucht sie stromlinienförmige Leute, die alles mit sich machen lassen. Und Mütter sind das halt nun mal eher nicht.

    • alam sagt:

      Nein, blind sind Leute, die glauben, dass sich die 9 Wochen mehr Ferien der Kinder im Jahr, einfach so mit links organisieren lassen.

      • kim kim sagt:

        wie organisieren Sich denn? Wer passt auf Ihre Kinder auf im Urlaub, oder wenn Sie arbeiten? Scheinbar muss es ja die optimale Lösung geben. Erleuchten Sie mich…

  • Joerg Hanspeter sagt:

    @tina: „meine Kinder sind keine lagertypen.“ Ich lieben diesen Satz, fühle Nostalgie, erinnert mich an Zeiten der antiautoritären Erziehung. Ich finde es auch richtig, dass Eltern die eigenen Bedürfnisse völlig zurücknehmen, um diejenigen der Kinder zu erfüllen, dauert ja schliesslich höchstens 20 Jahre. Was ich nicht verstehe, wieso muss man denn öffentlich darüber jammern? Uebrigens, ich bin eigentlich auch kein Arbeitstyp, aber ich denke, dass das dem Sozialamt nicht als Argument genügen würde. Als muss ich Armer tatsächlich arbeiten. Ich hoffe, alle haben jetzt Mitleid mit mir.

    • tina sagt:

      habe ich gejammert, wenn ich schreibe, mir ist wichtig dass meine kinder es schön haben in den ferien, und ich die ferien geniesse, auch wenn es nicht ganz einfach zu organisieren ist? habe ich gejammert, wenn ich schreibe dass ich arbeite um meine kinder zu füttern? der vergleich ins lager zu müssen arbeiten hinkt schon ein bisschen, wie alle vergleiche. meine kinder müssen auch nicht arbeiten.

      • tina sagt:

        oh, pfeile schreiben geht offenbar nicht.
        der vergleich ins lager zu müssen vs. arbeiten hinkt schon ein bisschen, wie alle vergleiche. meine kinder müssen auch nicht arbeiten.

      • tina sagt:

        lager sind ja auch nicht ganz billig übrigens, vorallem wenn man eben mehr als ein kind hat. eigentlich macht mich der blöde text von hanspeterjörg jetzt langsam richtig stinkig.

    • chris sagt:

      @ tina, bei der Pfadi wird darauf Rücksicht genommen. Kein Kind soll auf ein Lager verzichten müssen wegen der Finanzen.

      • tina sagt:

        meine kinder sind nicht in der pfadi chris 🙂 sie hatten einfach keine lust. ist in ordnung für mich

      • tina sagt:

        ich selber war in der pfadi als kind, fand es allerdings mässig lässig 😉 aber ich hätte es gut gefunden, wären meine söhne gegangen. ich verstehe allerdings auch, dass sie nicht wollten. sie haben getrenntlebende eltern und möchten ihren vater ganz haben jedes 2. weekend, und nichts verplanen. abgesehen davon hätte er es auch nicht zugelassen….

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Was macht denn der Vater der Kinder so in den Ferien?

      • tina sagt:

        sportpapi, es geht ihm ganz schlecht, er kommt nicht aus der wohnung.

      • tina sagt:

        ergänzung an sportpapi: das ist nicht nur diese ferien so, sondern das ist seit x jahren so, und wird sich darum wohl eher auch nicht mehr ändern. leider. die idee ist natürlich gut und richtig: alleinerziehende haben es manchmal fast noch besser als ungetrenntlebende paare. aber sehr viele alleinerziehende sind das eben wirklich, und können nicht auf den vater der kinder zählen

      • Eni sagt:

        Kopf hoch Tina; mir geht es auch so. Zwar geht es meinem Ex nicht schlecht, er hat einfach kein Interesse und die Kinder immer weniger Interesse an ihm. So sind sie halt nur alle 6 bis 8 Wochen bei ihm.

      • tina sagt:

        danke eni 🙂 uns gehts gut, „leider“ war mehr bezüglich kindern gemeint, und weil man es so viel einfacher haben könnte und besser, wenn der vater seinen job auch machen würde oder minimal kooperieren. es ist schade, aber mir geht es gut, sogar sehr. hingegen für kinder ist ein kranker vater oder einer der kein interesse hat natürlich die vollkatastrophe, auch wenn sie sich damit arrangieren

      • Eni sagt:

        @ tina

        Nun, wenn Ihr Ex krank ist, dann gibt es wenigstens eine Begründung die Sie Ihren Kindern vorbringen können, dass er sich nicht um sie kümmern kann, aber meinem Ex sind die Buben halt einfach sch….egal, auch wenn er immer wieder beteuert, dass sie das Wichtigste überhaupt sind. Vor allem der Grosse hat das längst geschnallt und das ist kein gutes Gefühl. Tja, die Retourkutsche kommt immer irgendwann; immer häufiger wollen sie nicht mehr zu ihrem Vater, worüber er dann zu tode betrübt ist. Nun, selber schuld.

  • A. Kaufmann sagt:

    Ich werde den Eindruck nicht los, dass solche Blogs nur Hilferufe der Verfasser sind.

    • alam sagt:

      Und wenn? Warum sollen sie nicht über etwas schreiben, was für sehr viele Familien eine Knacknuss ist? In diesem Blog geht es ja schliesslich um Familien.

    • Carolina sagt:

      Das nennt man ‚etwas zur Diskussion stellen‘. Wenn es eine Patentlösung gäbe, wüssten wir ja alle davon – so scheint die Verfasserin aber einen Nerv getroffen haben..

  • Daniel Küttel sagt:

    Ich weiss nicht, aber solche Probleme hatte ich als Bub nie. Man ging jeden Tag mit seinen Freunden ein Abenteuer erleben. Zudem hatte ja andere Kinde auch Ferien und so traf man sich öfters an einem Ort für Fussball oder Fangis etc. Dann gab es noch die öffentliche Badi, zahlreiche Spielplätze oder Schluchten in denen man rumstreifen konnte. Man holte die Dampflock raus oder schnitzte mit Grossvater einen Bumerang oder bei Schlechtwetter zockte man daheim Super Nintento etc. Man bastelte am Velo oder Töffli rum. Kaufte sich Käpslipistolen oder Wasserbalons und nervte damit die Nachbarn *g*

    • xyxyxy sagt:

      sehe ich auch so – wenn ich dieses Dauerprogramm von einem rumgeschiebe lese, tut mir das Kind richtig leid. Kopfschüttel.
      Wir liebten die 2 Wochen in Italien. Aber auch die 3 Wochen mit Freunden zu Hause.

    • alam sagt:

      @Daniel Küttel: Das konnten Sie vielleicht mit 8 oder zehn Jahren machen, aber als Vorschulkind wohl kaum, und Vorschulkind ist man ja auch ein paar Jahre lang ;-).

    • tina sagt:

      am töffli herumgebastelt hat er wohl eher weniger als er jünger als 12 war…

      • xyxyxy sagt:

        da wurde dann halt am Velo gebastelt .. oder mit Chäpseli- oder Wasserpistole gespielt….. genau lesen, dann merkt man genau dass die Aktivitäten verschiedene Altersstufen umfassen

    • Meier sagt:

      Aber auch wenn Sie den ganzen Tag fröhlich gespielt haben – ihre Mutter war daheim und hat für Sie gekocht oder ist im Notfall erreichbar gewesen. Meine Kinder spielen in den Ferien auch den ganzen Tag ohne sich zu langweilen. Sie sind 5 und 7. Aber ich muss da sein, dafür muss ich Ferien nehmen. Und ich habe nur 5 Wochen – die Kinder aber 13. Meine Nachbarn sind zwar auch da – aber die wollen auch nicht aufpassen, falls was wäre und Essen kochen etc. Meine Kids sind super pflegeleicht und grossartig – aber ich kann sie keinem aufs Auge klatschen. Ich verwirkliche mich nicht. Ich arbeite.

  • andi matata sagt:

    solche Probleme entstehen, wenn Luxus wichtiger ist, als die eigenen Kinder

    • Brunhild Steiner sagt:

      …diejenigen, bei denen es „um Luxus“ geht, werden wohl das nötige Geld für private Betreuungsmodelle aufbringen können, mindestens für die Urlaubszeiten. Alle anderen stellen diese Zeiten vor eine ziemliche Herausforderung, und ich bin einfach sehr dankbar dafür, dass für mich das Wort „Ferien“ mit viel Entspannung verbunden ist weil ich mir nie Gedanken zur Betreuungssituation machen musste.
      Würd mich mal wundernehmen wie unser Alltag aussähe wenn von allen Eltern in Ferienzeiten die eine Hälfte konsequent nicht lohnarbeiten ginge um die Betreuung zu sichern.

    • tina sagt:

      andi, da ich meine kinder gern ernähren möchte, arbeite ich. luxus? ja isch guet, danke.
      aber ich freue mich jeweils extrem auf die schulferien, einfach weil meine kinder nicht so einen stress haben, das ist auch für mich viel angenehmer.
      meine kinder sind keine lagertypen, auch keine ganztagsferienkurstypen, darum ist die organisation nicht ganz einfach, wenn ich möchte dass sie es auch schön haben

    • Sama sagt:

      Was hat es mit Luxus zu tun, wenn eine alleinerziehende Person (und davon gibt es ziemlich viele) arbeiten geht, anstatt von der Fürsorge zu leben? Was hat es mit Luxus zu tun, wenn – wenn bei einkommensschwachen Gruppen seit jeher üblich üblich – beide Eltern arbeiten? Das Model der Mutter, die sich daheim um die Kinder kümmert ist kaum 150 Jahre alt und war und ist nichts anderes als das wahre Zeichen für – Luxus!

      • Singlemum sagt:

        Vielen Dank Sama
        Als Alleinerziehende (100% arbeitstätig) kann ich dies nur bestätigen.

      • Sportpapi sagt:

        Auch Alleinerziehende haben einen Ex-Partner und Vater der Kinder. Und man möchte nicht einmal mit diesem gemeinsam in die Ferien…

      • Eni sagt:

        Ja, lieber Sportpapi. Meine Kinder haben einen Vater und bei dem war mein Grosser in 10 Jahren 2 x 4 Tage und 2 mal 5 Tage in den Ferien, der Kleine 2 mal 5 Tage. Das letzte Mal ist 4 oder 5 Jahre her. Dazu hinzuzufügen ist, dass er jedes Jahr 2 Wochen Ferien für wildfremde Brut opfert um mit dieser ins Lager zu gehen.

        Nicht alle Expartner/innen sind scharf auf ihre Kinder.

  • Brunhild Steiner sagt:

    „Es ist schwer vorstellbar, wie sich arbeitstätige Eltern beispielsweise in Italien organisieren,
    wo die Sommerferien 12 bis 13 Wochen dauern.“
    Soweit mir bekannt ist werden die Kinder dann von den nonni, welche viel früher pensioniert werden als bei uns, oder auch über Ferienlager/Ferienkolonien betreut. Zudem die Gesamtanzahl Ferienwochen nicht sehr viel höher liegt, zwar sehr lange Sommerferien, dafür sonst eher spärlich,
    Antworten wie das im Tessin organisiert ist wären spannender.

    • Laura TI sagt:

      Im Tessin geht das nicht viel anders als im Norden. Es gibt verschiedene Angebote für Sommerlager für Schüler, die zum Teil von den Gemeinden subventioniert werden, damit die 11 Wochen nicht zum finanziellen Desaster werden für nicht so zahlungskräftige Eltern.
      Wir hier haben einen Sommerhort initiiert der von grösseren Firmen im Ort mitgetragen wird, damit haben Mitarbeiter die Möglichkeit auch Kleinkinder in dieser Zeit betreuen zu lassen.
      Auf die Nonni zurückgreifen geht auch hier immer weniger, weil viele noch im Arbeitsprozess sind, alles in allem keine eifache Zeit.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Laura TI:
        hab ich doch gehofft Sie würden mit Fachinfo aufkreuzen, wunderschönen Sommer wünsch ich Ihnen 🙂

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