Belohnung für gute Zeugnisnoten?

Liebe Leserinnen und Leser
Dies ist der erste Blogbeitrag von Gabriela Braun in ihrer neuen Funktion als Leiterin des Mamablogs. Wir wünschen ihr einen guten Start. Willkommen! Die Redaktion.

SCHWEIZ SCHULZEUGNIS

Für jede gute Note gibt es eine Belohnung: Eine Mutter schaut mit dem Sohn sein Zeugnis an. (Keystone)

Silas wird bluten müssen. Er sagt, das sei seine Befürchtung –­ und lacht. Doch eigentlich hofft er ja darauf, dass er nächste Woche richtig viel Geld liegen lassen muss. Wie viel das sein wird, hängt von den Zeugnisnoten seiner Kinder ab. Der Mann aus Sri Lanka blecht, wenn die Kinder brillieren.

Für jede gute Zeugnisnote – und damit ist mindestens eine Fünf gemeint – bezahlt er ihnen eine Prämie. Die 13-jährige Tochter erhielt so letztes Jahr 200 Franken. Der 10-jährige Sohn bekam ein neues Fussballtrikot sowie den damals angesagten Fussball – eine Spezialausführung.

Silas rät mir, dasselbe zu tun. «Du wirst sehen, das ist DIE Motivationsspritze für dein Kind.» Belohnung sei alles, erklärt er mir weiter, während er mir in einem Zürcher Bioladen den Teller mit dem Menü 1 reicht. Auf diese Weise habe es seine Tochter im vergangenen Jahr ins Gymnasium geschafft. Er hofft, dass diese Methode auch beim Sohn klappt.

Um die Motivation bei den Kindern hoch zu halten, bezahlt Silas nicht nur für gute Zeugnisnoten. Alle guten Prüfungsnoten während des gesamten Schuljahres werden mit Geld oder Geschenken honoriert. «Oje, oje», jammert der zweifache Vater und verzieht sein Gesicht theatralisch. «Kein Wunder, bin ich ein armer Mann!» Wir lachen und ich schiebe mein Tablett zur Kasse.

mbjoeduty

Ein paar Buben baden im Geld. (Foto: Flickr/joeduty)

Noch Tage später hängt mir dieses kleine Gespräch nach. Ich hatte zuvor nie auch nur eine Sekunde daran gedacht, meinem elfjährigen Sohn Geld für gute Schulnoten zu geben. Und mein Sohn hat mich noch nie danach gefragt. Kommt er mit einer guten Prüfungsnote nach Hause, freut er sich nach wie vor sehr. Das ist Motivation genug.

Andererseits: Wieso sollen gute Noten nicht auch belohnt werden? Etliche Arbeitnehmer erhalten für gute Leistungen einen Bonus. Wenn also auch die Arbeit und Leistung der Kinder honoriert wird, ist das vielleicht nur gerecht. So lernen sie die Gesetze der Marktwirtschaft gleich kennen: Gute Leistung ergibt extra Lohn.

Allerdings gibt es ja nicht für alle einen Bonus, sondern mehrheitlich für Kaderleute. Und oft ist dieser Bonus gar nicht mit einer guten Leistung verbunden, wie die Abzockerdiskussion zeigt. Eine pekuniäre Belohnung für jede überdurschnittliche Leistung ist also nicht der Normalfall. Erhalten Kinder für gute Noten Geld, bekommen sie womöglich ein völlig verqueres Bild der Gesellschaft und ihrer eigenen Zukunft.

Und was tun jene Familien, die mehrere, in der Schule unterschiedlich gute Kinder haben? Jene Kinder, die schlechte Schulnoten nach Hause bringen und deshalb nichts bekommen, werden mit dem Noten-Belohnungssystem gleich doppelt bestraft. Sie haben sowieso schon Stress wegen der schlechten Noten und dann gehen sie auch noch leer aus.

Eine befreundete Familie geht deswegen mit ihren drei Kindern gemeinsam in die Dorfpizzeria um die Zeugnisse, das Ende des Schuljahres und die beginnenden Sommerferien mit Pizza Prosciutto und Cola zu feiern. Eine andere Familie gönnt sich einen Abend im Sushi-Restaurant – um sie für die guten Zeugnisse zu belohnen. Die Mutter sagte mir kürzlich, dass die Kinder bereits rätselten, ob ihre Schulnoten für das gemeinsame Sushi-Essen wohl reichten. «Aber natürlich gehen wir so oder so hin», sagt sie in verschwörerischem Ton.

Wie halten Sie es? Belohnen Sie die Kinder für ihre Schulnoten?

112 Kommentare zu «Belohnung für gute Zeugnisnoten?»

  • sb sagt:

    Es war einmal ein alter Mann. Jeden Morgen kamen Knaben an seinem Haus vorbei und lachten ihn aus. Eines Tages ging der Mann zu ihnen. Doch anstatt sie zu beschimpfen, grüsste er sie freundlich. „Sehr gut macht ihr das Jungs, wenn ihr morgen noch einmal kommt und dasselbe macht, gebe ich euch allen einen Franken.“ Die Knaben kamen am nächsten Tag wieder und lachten ihn wieder aus. Jeder bekam nun seine Belohnung. Dies wiederholte sich einige Male. Eines Tages sagte der alte Mann, er könne ihnen nun kein Geld mehr dafür geben. Nie wieder kamen diese Knaben vorbei um ihn auszulachen.

  • kro sagt:

    lieber als geld, würde ich eine private stunde mit einem elternteil irgendwo in der natur/ in einem spannenden museum/ bei einem buch verbringen. hatte nie geld erhalten und hatte oftmals auch kein spass an den prüfungen in der schule (aber das ist ein anderes thema). habe aber meine passion gefunden und medizin studiert und forsche gerade an sehr spannenden themen.

    geld in der schweiz ist allgegenwärtig (siehe zürifäscht), eine einfache stunde mit einem elternteil ist etwas sehr viel seltenes!

  • miss_t sagt:

    Ausserdem: Migranteneltern haben (im Vergleich zu Schweizer Eltern) oft fehlendes Human- und kulturelles Kapital (Bourdieu); zwei Kapitalsorten deren weitreichende und wertvolle Weitervererbung an die Kinder sie nur mittels finanziellem Kapital substituieren können (und dies auch nicht vollständig).

  • miss_t sagt:

    Herr Silas tut gut daran, seine Kinder etwas extra zu motivieren. Immerhin haben diese es als Migranten mit nichtdeutschsprachigem Elternhaus und vielleicht sogar Vorurteilen von Seiten der Lehrer es etwas schwieriger als der Sohn von Frau Braun im Unterricht zu brillieren und durch die Gymiprüfung zu kommen. Persönlich finde ich es auch verwerflich, sein Kind schon im Primarschulalter mit Boni anzufixen, aber wenn mein Kind in seiner Klasse einer ethnischen Minorität angehörte, würde ich vermutlich auch alles tun, damit es sich selber die gleichen Startbedingungen ins Berufsleben erkämpft.

  • Del sagt:

    Es gibt darueber nur ein Buch : „Punished by rewards“ von Alfie Kohn http://www.alfiekohn.org/books/pbr.htm

  • Anton Keller sagt:

    Die beste Motivation für die Schüler ist, wenn man sich für ihre Resultate interessiert und sehr sachlich das Zustandekommen der Note analysiert. So lernt das Kind, dass schlechte Noten nicht zu Liebesentzug führen, lernt zu achten, auf was es bei einer Prüfung ankommt, lernt mit Schwächen umzugehen und bekommt ein realistisches Weltbild.

    Heute wird von Pädagogen schon gelobt, wenn jemand von einer 3 zu einer 3.5 kommt. Das ist für alle die eine bessere Noten haben frustrierend. Mein Kind wollte mal eine schlechtere Note schreiben, damit es auch einmal von der Lehrperson gelobt wird.

  • May sagt:

    Dies erinnert mich an: Die ganze Klasse steht auf, und wer die Rechnung richtig löst darf sich setzen!
    Wenn man also nicht so gut rechnen kann ist das einzige was diese Kinder je erhalten – wenigstens einen sehr guten Eindruck vom Präsentierteller.

    Aber dies sind ja alles Eltern und Pädagog(en)innen die haben ja gelernt wie man ein Kind zu dessen Vorteil fördert/motiv.
    Was sagt man als Eltern zu solchen Kinder: Sorry hast dein Bestes gegeben, hat halt nicht (wieder nicht) gereicht?
    Nein, von Geld für gute Noten halte ich nichts. Wissen u Leistung ist alles was zählt im Leben – reduz. Mensch!

  • Peche sagt:

    Frau Braun, ertser Artikel, nicht unbedingt tiefgründig, noch alternative zum geld als belohnung angeboten….hoffe auf ein 2.Artikel mit mehr tiefe.

    • Roshan sagt:

      Ich finde diesen ersten Text eigentlich recht gut. Frau B entwickelt anhand eines Anlasses (Ende des Schuljahres, Zeugnisse) und eigener Beobachtung ihre eigenen Gedanken und wirft eine Frage in die Runde, die alle Eltern beschäftigt und wohl verschiedenartig handhabt.

      Jedenfalls schätze ich dann die Erfahrung der anderen Beitragenden sehr.

  • Jannie sagt:

    Ich wurde bestraft, wenn ich schlechte Note hatte. Für gute Note gab es nur Lob, aber das hat mir damals gereicht. Vielleicht weil ich Geschwister habe und wir uns gegenseitig herausforderten, um mehr elterliche Aufmerksamkeit zu erhalten. Solche Belohnung wie im Artikel ist typisch in Asien.

  • Francesca sagt:

    Ich halte nichts davon. Als Kind erhielt ich zwar einen Fünfliber, wenn das Zeugnis gut war (praktisch nie…), aber der musste eh ins Kässeli und von dort aufs Sparkonto. Bei meinen Kindern habe ich es mal versucht, aber die waren praktisch immun. Sie hatten ihr Taschengeld, um mit Geld umgehen zu lernen, und das reichte ihnen. Sie fanden, sie hätten ja nicht mir zuliebe gute Noten. Was ich eher machte und mache: ein Trostgeschenk, wenn etwas in die Hose gegangen ist, der Freund mit Kumpels verreist ist, oder sie krank sind. Das freut sie immer. Aber das ist persönlich, kein Geld.

  • Dario sagt:

    Ich sage es ohne Scham: Ich ging sowohl als Kind, als auch als Teenager immer sehr gern zur Schule. Ich lernte viel und machte manchmal mehr Hausaufgaben, als ich hätte machen müssen. All das machte ich, nicht um Geld zu bekommen und nicht einmal in erster Linie für gute Noten, sondern weil mir das Lernen (und zwar in allen Fächern) ganz ehrlich Freude und Spass bereitete. Heute bin ich an der Uni und möchte auch meine zukünftigen Kinder dazu erziehen, stets neugierig und aufgeweckt durchs Leben zu gehen. Von pekuniären Belohnungen halte ich als Sozialist aus versch. Gründen überhaupt nichts.

  • Jasmin21 sagt:

    Ich bekam auch Geld für gute Noten als Jugendliche, zumindest eine Zeit lang. Hatte dann fast ein schlechtes Gewissen weils recht viel war. War aber immer auch so motiviert und habe heute Hochschulabschluss.

    • alien sagt:

      Ich bekam manchmal ein Bisschen was von den Grosseltern. Das fand ich seltsam, eigentlich. Ich machte ja nicht „gute Noten“ sondern diese waren ein Nebeneffekt davon, dass ich gerne zu Schule ging. Mit 12 war das mit dem Geld vorbei.

  • Eni sagt:

    Obwohl es nicht direkt das heutige Thema ist, würde ich gerne fragen, wie viel Taschengeld wöchentlich oder monatlich für einen 14 jährigen angemessen ist. Ich habe mit meinem Grossen immer wieder Diskussionen darüber die sehr ermüdend sind, zumal wir nicht gerade auf Rosen gebettet sind. Da meine finazielle Lage aber nicht die Schuld meiner Kinder ist, möchte ich doch trotzdem eine anmehmbare Lösung finden. Geplant sind ab nächstem Schuljahr 6.-/Woche für den Grossen und 4.- für den 11 jährigen. Muss dazu aber sagen, dass Kino, Badi ect immer ich bezahle.

    • Jonas Furrer sagt:

      Ich erhielt mit 14 Jahren das Essen im Gymi bezahlt bzw. die dort zu kaufenden Essencoupons und 120.- im Monat für meine freie Verfügung (Kleider, Schuhe, Badi, Kino usw.). Aus diesem Taschengeld musste ich alles ausser Bahnbillet (für die Schule, zur Freundin selber…), Ski- und Sportausrüstung, Rechnungen (Krankenkasse, Arzt und Veloservice, dafür Natel aus Taschengeld) und Einkäufe für die Familie zahlen. Hab dabei auch ein Stück weit gelernt wie man mit Geld umgehen muss, obwohl ich auch die Erfahrung gemacht habe, dass gewisse Kinder dann einfach immer das ganze Geld verprassen.

      • Eni sagt:

        Danke für Ihr Feedback. Wenn ich das so über den Daumen peile geht es dann halt doch auf. Ich bezahle Mobileabo, Kleider, Schuhe, Kino, Badi, Geoabo oder auch mal mit Freunden zum Mc. Das Taschengeld benötigen sie eigentlich nur, wenn sie finden, an den Kiosk zu müssen um zu chrömlen oder ein Süssgetränk zu kaufen.

  • Marc Meier sagt:

    Ich erhielt für gute Noten in meinen schwachen Fächern eine Belohnung. Damit wollten meine Eltern sicherstellen, dass ich nicht nur für Mathematik und Naturwissenschaften lerne, wo ich auch ohne zu lernen immer mindestens eine 5-6 hatte. Diese Belohnung war aber oft nicht monetär: kleine Geschenke (vom Donkeykong-Spiel über eine Erweiterung der Autorennbahn zu einem Büchern), spezielle Ausflüge, länger Aufbleiben, etc. Selten (vermutlich wenn sie grad keine bessere Idee hatten 🙂 ) gab’s auch Geld. Für gute Zeugnisnoten gab’s nichts extra. Ich hatte die Belohnung ja schon für die Einzelnoten.

  • Stefan Heimers sagt:

    Um die Kinder schon früh an die harte Realität des Managerlebens zu gewöhnen, sollte man ihnen den Bonus auch bei schlechten Noten ausbezahlen, und falls sie von der Schule fliegen eine saftige Abgangsentschädigung.

  • Hans sagt:

    Auch hier gilt mal wieder: „Kommt darauf an.“
    Wenn das Kind eigentlich Talent zu guten schulischen Leistungen hätte, dann ist es die PFLICHT der Eltern das Kind zum arbeiten zu motivieren. Jedes Kind spricht da auf andere Reize an. Das eine findet es schon toll genug, dass es bessere Noten als seine Gspändli hat, während ander mit CD’s oder Alpamarebesuchen gelockt werden können. Und es gibt sicher auch Kinder, die die Vorzüge von mehr Bargeld zu schätzen wissen.

    ABER, das gilt nur, wenn das Kind ein Motivationsproblem hat. Ist das Kind einfach überfordert, ist mehr Druck kontraproduktiv

  • Alfred Siffert sagt:

    Einfach nur erschreckend. Was ist das für eine Zivilgesellschaft? Quo usque ! Als vokativ und nicht derogativ. Ist mir Wurst wenn das nicht alle verstehen. Passt ja, da viele nicht mal das Thema an und für sich verstehen. Intrinsische Motivation als Gratistipp zum googlen. Und langsam weiss ich auch, warum wir so viele kranke Führungspersonen haben. Bei so Eltern kann das ja nichts werden. Gratis-Tipp an alle HR’s: redet mal mit den Eltern eines CEO-Kandiaten. Und ihr wisst sofort, wie krank genau der Kandidat ist. Bevor mir noch übel wird ab den Kommentaren geh ich mal ne Runde laufen. Gratis

    • Amélie Müller sagt:

      Für gute Noten lernen ist genauso extrinsische Motivation. Auch da gibt es Anerkennung für die Leistung, nicht für die Fortschritte oder die Anstrengung. Ist genauso falsch wie Geld.

  • Hans Saurenmann sagt:

    Als Grosseltern (Ur) habe ich immer dieses System Erfolgreich praktiziert, alle guten Noten werden mit Noetli abgegolten, meistens funktioniert es aber nicht immer! fuer Sechser muss eine Anerkennung vorgenommen werden, oder eines meiner Grosskinder musste fuer mich beim Umbau helfen mit seinem Freund, der hat die Fincken geklopf nach einer Tag, Bimpel hat durchgehalten und hat mir erklaert er werde nie auf dem Bau erscheien oder nur als Architekt, damit war ich zufrieden, hat die Matura geschaft. Tausend Wege fuehren nach Rom auch bei der Erziehung, uebrigens war kein guter Vater, so lala!!!!

  • Nala sagt:

    Ich finde es unfair nur „gute“ Noten zu belohnen. Unter Umständen ist die 4 die ein Kind erreicht viel die bessere Note, weil es sich wirklich hinsetzen musste und lernen und üben, als die 5,5 die ein intelligentes Kind auch ohne Lernen hinkriegt. Wir haben daher unseren Kindern einfach für die Bemühung um ein gutes Zeugnis etwas geschenkt. Mal ein mp3-Player, mal ein Scooter oder sowas was sie eh wollten. Als Legastheniker hätte unser Sohn sonst wohl nie etwas abbekommen während die stinkfaule Schwester auch ohne lernen 5er und höher hatte…

  • tina sagt:

    es gibt kinder, die sind motiviert und arbeiten sehr viel, aber kriegen keine guten noten hin.
    es gibt kinder, die sind nicht motiviert und arbeiten wenig, legen aber locker gute noten hin.
    warum soll ich ein kind belohnen, das sich nicht engagiert? und warum soll ich das kind, das viel arbeitet dafür nicht belohnen?
    es gibt kein pauschalrezept.
    aber semester anfang und ende feiern finde ich auf jedenfall angebracht 🙂

  • Marc Heusser sagt:

    Ich liebe meinen Sohn immer, freu mich mit ihm über jede gute Leistung, aber auch über überwundene Schwierigkeiten und bin für ihn da wenn er mich braucht – und ja, für aussergewöhnliche Anstrengungen gebe ich ihm gerne was – manchmal braucht es speziellen Anreiz, besonders bei langfristigen Sachen – zB in eine Schule aufgenommen zu werden (er hatte es nicht einfach) – und besonders gerne, wenn er sich Sorge trägt, indem er bis 18 nicht raucht und keine Drogen nimmt, auch keinen Alkohol im Übermass konsumiert. Ich freu mich drauf, mit ihm dieses Ziel zu erreichen – es wird teuer für mich 😉

    • Eni sagt:

      Ich liebe meine Kinder auch mehr als mein Leben, aber leider ist mein Kleiner infolge eines Unfalles lernbehindert; soll ich nun den Kleinen weniger lieben als meinen Grossen? Liebe kann man doch nicht von Leistungen abhängig machen.

    • Amélie Müller sagt:

      Das Beispiel „Rauchen“ erinnert mich an einen Freund. Auch er hat Geld kassiert fürs Nichtrauchen. Am Tag nach seinem 18. Geburtstag hat er damit angefangen und nie mehr aufgehört. Er ist mittlerweile über 50.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Ich sehe das ganz praktisch, wenn ich eigene Kinder hätte, würde ich alle Mittel einsetzen um sie zu guten Schulleistungen zu bringen (natürlich im Verhältnis zu ihren Fähigkeiten).

  • letsch sagt:

    Wir finden gute Leistungen sollten belohnt werden.
    Unser Sohn bekommt für seine gute Leistungen in der Schule jetzt am Ende des Schuljahres eine Belohnung.
    Wir machen als Familie an einem von ihm bestimmten Ort einen Ausflug.
    Und wir gehen in sein Lieblingsrestaurant Essen.
    Ich werde für ausserordentliche Leistungen auch belohnt.
    Die Belohnung sollte im Rahmen bleiben und nicht übertrieben sein.
    Bei uns gibt es für eine 6 oder 5-6 einen Franken mehr Sackgeld pro Woche. Dies motiviert und spornt an.

    • Tom sagt:

      Ich hoffe, ihr Sohn wird später im Arbeitsleben nicht nur dann motiviert und angespornt sein, wenn er Bonus erhält, weil er schon früh in diese Richtung „erzogen“ wurde. Muss meiner Meinung nach auch gar nicht soweit kommen, wenn man mit Belohnungen vernünftig bleibt (was bei Ihnen ja der Fall zu sein scheint). Ein interessanter Gedanke wäre noch, was alles als „ausserordentliche“ Leistung von Kindern/Jugendlichen betrachtet wird: Nur Noten? Ev. auch soziale Engagements in einem Verein, Unterstützung von „Gschpänli“. Gibts dafür auch eine Belohnung?

  • mandala sagt:

    peti schön, dass es bei Ihnen ein Dankeschön gibt. Früher war das noch mehr der Fall, darüber freute ich mich immer sehr!
    Meistens erhielt ich diese „Dankeschöns“ von Eltern, deren Kinder überhaupt nicht aufwendig zu lehren waren, hingegen dort, wo man viel persönlichen Einsatz gab, drückte nicht einmal ein Elternteil am Ende der Schulzeit ihres Kindes die Hand.
    Ich erhalte oft von meinen Schülern (7.Kl.) unter dem Jahr kleine Geschenke, Karten aus den Ferien, Mitbringsel, Zeichnungen, freiwilliges Helfen nach der Schule, liebe Briefe, die mich ebenso freuen.

  • Amélie Müller sagt:

    Zeugnis-Noten bezahlen geht noch, sofern man die verschiedenen Schulstufen und damit verbundene Niveau-Unterschiede miteinberechnet. Unmöglich ist die Idee, jede Prüfung zu belohnen. Am reichsten wird nicht das Kind mit den besten Noten, sondern das mit der Lehrperson, die am meisten Prüfungen macht. Völlig willkürlich.

  • mandala sagt:

    als Lehrerin würde ich es gerne wissen, ob die Eltern einen Bonus bei guten Noten bezahlen!
    So mache ich mit dem Schüler halbe-halbe!
    😉

    • peti sagt:

      Liebe Lehrerin, leider nein. Es gibt keinen Bonus, und auch keinen goldenen Fallschirm wenn ein Kind zur Schule rausfliegt… aber Sie dürfen gerne partizipieren, virtuell, Ihr Bonus beträgt in unserem Fall leider 0.00 Franken 🙂
      Allerdings, pflegen wir dem Lehrer / der Lehrerin direkt ein Dankeschön (Geschenk) zu überreichen, wenn unsere Kinder motiviert, gefördert und insgesamt gut betreut wurden… das kann ein Gutschein sein, zwei Flaschen Wein, ein Geschenkkorb oder je nach dem, was zur Person gut passt.

      • mandala sagt:

        @peti
        Ich finde es schön, wenn es am Ende eines Semesters einen „Zeugnisbatzen“ oder etwas Ähnliches gibt. Jede gute Note zu belohnen, macht in meinen Augen keinen Sinn. Bei einem kleinen Franziwörtlitest holt man sich ja schnell eine sechs, hingegen bei einem Geschichtetest über ein grösseres Kapitel wird es schwieriger.
        Das ernstgemeinte Lob über eine gute Leistung von Eltern ist wichtig. Dabei kann dieses Lob – je nach Fähigkeiten des Kindes- durchaus auch schon bei einer 4,5 ausgesprochen werden.
        Schüler wollen von sich aus gerne gute Noten bekommen,brauchen keinen materiellen Anstoss dazu

      • Hausi Meier sagt:

        Früher erhielt der Lehrer einen Schinken oder sonst was Brauchbares von den Eltern. Je besser situiert man war und je mehr um eine erfolgreiche Laufbahn des eigenen Kindes bemüht, desto grösser fiel die Gabe aus. Der Lehrer verdankte dies stets – mit weiterhin guten Noten im nächsten Zeugnis.
        Vielleicht steckt hier der Schlüssel für die guten Noten: Die Lehrpersonen erhalten einen minimalen Grundlohn und einen Bonus für jede gute Note, die er verteilt. Das fährt mehr ein als ein Gutschein oder ein guter Weintropfen 🙂

      • peti sagt:

        @mandala
        Genau, Frau Lehrerin, da stimme ich voll zu: Lob für eine gute Leitung und Einsatz sind ganz wichtig. Ein „Zeugnisbatzen“ oder eine Belohnung würde ich einfach nicht rein auf die Noten abstützen, denn z.B. in Familien mit mehreren Kindern mit unterschiedlichen schulischen Kompetenzen kann dies sehr problematisch sein bzw. für ein Kind, welches schlechtere schulische Leistung bringt kann dies sehr demotivierend sein. Oder man müsste in die Belohnung andere Kompetenzen mit einbeziehen, was allerdings schwer zu bemessen ist (da sind die Schulnoten halt schon sehr einfach 🙂 

  • starling sagt:

    Ich bekam als Kind auch für jede 6 im Zeugnis einen Fünfliber, jeweils von den Eltern und den Grosseltern, das war schon sehr erfreulich, aber ich war deswegen nicht besser in der Schule. Das Geld war einfach eine Geste der Anerkennung und wurde gern genommen.

  • beat graf sagt:

    für ein gutes Zeugnis bekam ich jeweils Fr. 5.– vom Grossvater…und Zeugnisse gabs damals 3 mal im Jahr, vor 50 Jahren!

    • pablo sagt:

      ich auch ! ein 5liber (damals noch ein silbriger) und 1 fr. extra fuer jeden 6er und genauso allerdings „inflationsbereinigt“ hab ich diese tradition fortgesetzt. Zur matur darfs dann auch noch ein vreneli extra sein….;-)

  • San sagt:

    Da es abzulehnen ist, Kinder über immaterielle Dinge zu motivieren (da eine solche Motivation unabhängig von Noten etc. selbstverständlich sein sollte) oder zu sanktionieren (Liebesentzug bei schlechten Noten), ist das Belohnen mit Geld bei guten Noten/freiwilligem Helfen etc. pädagogisch wertvoll. Zudem lernt ein Kind so besser, mit Geld umzugehen. Nichtmonetäre Belohnungssysteme (in Realität wohl oft Sanktionssysteme) gelangen nach meiner Erfahrung primär bei bildungsfernen Familien zur Anwendung.

    • Amélie Müller sagt:

      Beide Eltern Lehrer, also ziemlich bildungsnah: Bei uns gibt es am Ende des Semesters eine grosse Portion Luxemburgerli für alle. Einfach zum Feiern, weil das Semester vorbei ist.

      • Eni sagt:

        Es ist eher so, dass Sanktionssysteme unabhängig von Schulleistungen praktiziert werden (sonst gäbe es nicht so viele misshandelte Kleinkinder), dass aber Gleichgültigkeit gegenüber dem kindlichem Werden sehr verbreitet ist und das nicht nur in bildungsfernen Familien

  • Kiki sagt:

    Ich denke, es macht einen grossen Unterschied, ob die Belohnungstaktik von einem Migranten praktiziert wird oder von einer bildungsnahen Schweizer Familie. Bei einem Migranten, der selber wenig persoenliche Ressourcen hat, die Kinder in der Schweizer Schule zu unterstuetzen, kann Belohnung ein Weg sein, den Kindern die Wichtigkeit des Lernens und der Integration zu zeigen. In einem solchen Fall muessen sich die Kinder den schulischen Erfolg auch viel haerter selber erarbeiten. Ein Hoch auf Silas, der die Bildung und Integration seiner Kinder unterstuetzt!

    • malibe sagt:

      Der absolut klügste Kommentar zum Blog! Eindeutig klüger als der Blog. Kiki, Du wohnst nicht zufällig in Wabern und heisst mit „bürgrlichem“Namen Elisabeth?

      • Kiki sagt:

        Nein, ich wohne im Ausland und verfolge via Mamablog, wie die Themen Kinder, Muttersein und Familie in meiner alten Heimat so angegangen werden…

  • Manuela sagt:

    Ich finde die Idee überzeugend, in der Pizzeria zu feiern, dass man wieder ein Schuljahr mit Höhen und Tiefen hinter sich gebracht hat. Wegen der Unmenge an Klausuren und weil ich nicht meine Kinder auf Noten abrichten möchte, würde ich sie nie für einzelne Noten belohnen. Am Ende kann man sich für gute Noten nämlich auch nicht allzu viel kaufen und statt auf den Inhalt hat man sich nur auf die Note fixiert. Statt die Noten zu verbessern, würde ich mich fragen, warum mein Kind nicht von sich aus neugierig ist und sich für den Stoff interessiert. Vielleicht ist da ja der Haken…

  • Amélie Müller sagt:

    Wenn finanzieller Abgleich, dann richtig und logisch nachvollziehbar. Nehmen wir mal, der grosse Bruder war auf einem privaten Gymnasium, weil er das andere nicht packte. Kostenpunkt für 6 Jahre: rund 150K. Biete ich also den jüngeren Kindern folgenden Deal an: Wer es schafft, die Matur auf der öffentlichen Schule zu machen, kriegt die Hälfte vom Eingesparten am 25. Geburi bar ausbezahlt. Natürlich nur möglich, wenn die Matura im Bereich des Machbaren ist, die Kinder aber eher minimalistisch (wie die meisten Jugendlichen).
    Moralisch bedenklich oder eine logische Rechnung?

    • Ursi sagt:

      Ist die Rechnung denn wirklich logisch? Und was ist, wenn der jüngere eine sehr viel handwerklichere Ader hat und lieber einen Beruf in der Baubranche mit Lehre lernt, dann sich weiterbildet bis zB zum Bauleiter und mit 30 einen super lukrativen Beruf hat, während der andere nach dem Abschluss des privaten Gymis gerade das zweite Studium abgebrochen hat und immer noch von Mama finanziert wird? Mit anderen Worten: welches sind denn logischerweise die zu belohnenden Ausbildungen? Ihr Beispiel ist für mich logisch nicht nachvollziehbar, da es die Bedürfnisse der Kinder völlig ausser Acht lässt.

      • Amélie Müller sagt:

        Natürlich darf jedes Kind lernen, was es will. Aber wenn ein Kind die Matura machen und später studieren will, ermögliche ich das, auch wenn es in der Privatschule ist. Wenn es eine Lehre macht, wohnt es in der Zeit kostenlos daheim und wird soweit unterstützt wie nötig. Auch anschliessende Studien natürlich. Aber wenn ich eine Ausbildung mit etwas Fleiss gratis haben kann oder dafür ein halbes Vermögen bezahle, macht das für mich einen grossen Unterschied. Ich profitiere also auch, wenn das Kind sich anstrengt. Warum den „Gewinn“ nicht teilen?

  • Amélie Müller sagt:

    Ob sich die Kinder für Schulnoten oder für Geld oder für Mamas Lob anstrengen, macht keinen grossen Unterschied. Alles ist ein Belohnungssystem. Die Motivation ist dabei extrinsisch (von aussen). Erstrebenswert wäre, dass das Kind lernt, weil es sich für den Stoff interessiert und Fortschritte machen will.

    • Brunhild Steiner sagt:

      …mit der Währung Lob kommen Sie aber nicht weit wenn Sie vor der Auslage Ihres Verlangen stehen…

    • Amélie Müller sagt:

      Das meinte ich ja: auch Noten sind ein „falsches“ Belohnungssystem. Da kann man genauso gut Geld geben.

  • michael klein sagt:

    ich hatte mit meinen töchtern abgemacht, für eine 1 und eine 2 (deutsches system) gibts was von mir, und für eine 5 oder sechs ist eine rückzahlung fällig. das war ein perfektes system und ich bin mit freuden arm dabei geworden. während am anfang noch wirklich das geld der motivator für gute noten war, war es später die dabei gewonnen einsicht, das gute noten immer besser sind. jetzt studieren sie und sind fleissig auch ohne geld für bestandene klausuren.

  • Hausi Meier sagt:

    Wer in der Schule gute Leistungen erbringt, ist bereits belohnt. Dazu kann man gratulieren, staunen etc. Aber finanziell belohnen? Und wie geht es den Kindern, die sehr (!) viel leisten und dennoch auf keinen grünen Zweig kommen? Das gibt es auch schon mal innerhalb der Familie.
    Wir belohnen nicht die Noten, sondern den Einsatz. Das ist fairer und motivierender.

    • Mario Monaro sagt:

      Wenn das bei Kindern richtig ist – und so erscheint es mir – warum versuchen wir das in der Gesellschaft nicht auch umzusetzen? Menschen mit hoher Sozialkompetenz und grossem Einsatz stehen oft im Schatten von grossspureigen Blendern.

      • Hausi Meier sagt:

        Da wäre ich sofort dabei, dies käme aber wohl einer Revolution gleich. Wie tief verankert das monetäre Leistungsprinzip in unserer Gesellschaft steckt, zeigt ja bereits das Blog-Thema und diverse Kommentare, die mich traurig stimmen. Bereits den Kindern wird verinnerlicht, dass Erfolg und Geld zusammengehören. Und schliesslich staunen wir über die Konsumhaltung unserer Jugend?

      • gabi sagt:

        Das stimmt zwar alles, aber wie – oder wer; welches Gremium – bestimmt werden könnte, welche Menschen mit Sozialkompetenz für diese mit was belohnt würden… Das ist nun wirklich nicht so einfach praktisch um zu setzen.

        – Also spielt halt doch wieder dieser verfluchte Markt, der uns alle in den Abgrund treibt.

  • thomas sagt:

    Warum auch nicht, mein Junge ist schlussendlich trotzdem mehr mit der guten Note als mit der Geldbelohnung zufrieden.

  • Marianne sagt:

    Persönlich finde ich das belohnen mit Geld der falsche Anreiz ist, wir sehen ja, alles muss immer mehr, toller und grösser sein.
    Wir haben unsere Kinder unterstützt und ihnen mit einem Nachhilfe Angebot bei Bedarf Hilfe angeboten. Auch haben wir den Noten nicht so viel Bedeutung beigemessen.
    Viel wichtiger war, wie ging es ihnen wie war ihre Gefühlslage, in welchen Lebensabschnitt sind sie.
    Was war ihnen wichtig, das Lernen kam dann von alleine.
    Gehen sie ihren eigenen weg, oder erfüllen sie die Wünsche der Eltern.
    Die beiden erwachsenen Töchter haben ein Studium angeschlossen.

  • Serina sagt:

    Nebst Freude ü.d. gute Leistung, die ich (immer 100% gearbeitet) mit 3 Kindern teile, belohne ich sie für jede einzelne gute Note(5+), ob das nun fürs Singen,Kochen,Sport,Handarbeit/Werken,Tippen/Schreibmaschine,fürs Mitmachen während der Stunde (mündliche Note) oder für Mathe,Deutsch,Geschichte,Franz,etc. Mit dem Extra-Batzen leisten sie sich Sachen, die ich ihnen wahrscheinlich sowieso kaufen würde, oder manchmal auch nicht (zB früher Pokémon-Sammelkarten). Alle meine Kinder (heute 2 Gymi-Schüler +1 Kleinkl./anschl.Anlehre) wurden immer als sehr motiviert eingestuft. Bisher alle zufrieden…

  • Peter Steiner sagt:

    Richtig: Man muss bereits die Kinder früh an den Bonus-Mechanismus der Wirtschaft gewöhnen, damit Sie später auch nach dem Milchbüechli-Prinzip („was bringt’s mir? was kostet’s mich?“) durchs Leben gehen. So sind ja viele Erfolgsgeschichten kürzlich in der Bankindustrie geschrieben worden… Nein, im Ernst: Belohnung ja, aber bitte mit Augenmass, und es kann auch durchaus „nur“ ein ernstgemeintes Lob sein. Schlussendlich lernt ein Kind ja für sich selber und nicht dafür, das Mamma prahlen kann, es habe es ins Gymi geschafft.

    • Jezebel sagt:

      @Peter Steiner: Das war ein Schuss in Schwarze! Leider geht es in den meisten Fällen nur um die Eitelkeit der Eltern, die befriedigt werden muss und weniger um das Wohl der Kinder. Ich habe vielfach erlebt, dass nur nachgefragt wird, bis die Kinder im Gymi sind und danach interessiert sich niemand mehr welche Studienrichtung oder so… oder welche Lehre… Es geht immer wieder nur um diesen einen Schritt. Grundsätzlich befürworte ich die Belohung der Zeugnisnoten (machen wir ja auch) aber alles moderat. Alles was übertrieben ist, schadet schlussendlich den Kids.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Peter Steiner:
      🙂

    • Andi Meier sagt:

      Da kann schön der Link zur Boni-Debatte in der Wirtschaft gezogen werden. Wird man belohnt für eine Momentaufnahme (z.Bsp. eine einzelne Note) oder für eine langfristige positive Entwicklung oder einen grossen Effort in einem Problem-Fach?
      Bei mir im Verein haben gewisse Väter ihren Kindern Geld gegeben für jedes Tor, dass sie schiessen. Das hat aber weder bessere Fussballer noch bessere Teamplayer hervorgebracht.

      • Carolina sagt:

        Im Fussball-Verein unseres Sohnes kriegen die Söhne aus einem bestimmten Kulturkreis, die keine Tore schiessen oder dem am Spielrand täubelnden Vater nicht genügend Leistung bringen, auch gern mal einen Knuff hinter die Ohren – da ist die Diskussion Belohnung oder Nichtbelohnung eher Luxus. Auch das macht weder bessere Fussballer noch überhaupt Teamplayer, sondern erzeugt nur mehr Aggression.

    • Widerspenstige sagt:

      Peter Steiner, so ist es und ich war bei uns dagegen, aber der Papa wollte gute Leistung sehen u diese entsprechend belohnen….also bei Mama gab es Naturalien in Form von Wünschen, Kinobesuche, Zirkusbesuche etc und beim Papa gab es cash…

      • lisi sagt:

        @Peter Steiner, danke für dies klaren Worte.
        Die Note zu belohnen finde ich sowieso grundsätzlich problematisch. Da kriegt ein Kind welches ring lernt viel Geld ohne viel Leistung. Das andere Kind welches viel lernt und büffelt und sich mit ach und krach eine halbe Note steigert (zB. von 4 auf 4.5) geht leer aus? Wir machen unsere Kinder fürs Leben fit nicht für unser Ego und nicht für die Wirtschaft.
        Bei uns gab oder gibt es manchmal ein kleines Geschenkli, in einem Jahr war das ein besonderer Füller. Dies kriegen sie jedoch unabhängig von der Note, sondern für den Einsatz während dem Jahr.

      • lisi sagt:

        Zu den Fussballern nur so viel:
        Wir kennen Vereine wo jedes Kind einen Fünfliber für ein Tor erhält, das Ergebnis dabei, 20 Kinder stehen vor dem selben Tor und kicken ohne Technik und Teamgeist. Es geht ja nicht mehr um die Mannschaft sondern um das eigene Kässeli. Ach ja und mehr Tore werden auch nicht geschossen und eine Verteidigung existiert schon gar nicht mehr. Die Trainer sind wenig begeistert. Die raten, wenn schon für jedes Tor welches die Mannschaft erzielt, kommt ein Bazen in ein Kässeli. Mit diesem wird ende Saison etwas unternommen. Ansonsten sollen sie zum Tennis wechseln;-)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @lisi:
        „Ansonsten sollen sie zum Tennis wechseln;-)“
        wer weiss, wer weiss…,
        vielleicht verdanken wir dem grosszügigen „fünfliberen“ das Miterlebendürfen einer grossartigen Karriere? 😉

    • U. Knecht sagt:

      +1

  • sofia sagt:

    Ich habe in meiner Primarschulzeit für Notem ab 5,5 im Zeugnis auch Geld bekommen. Wieviel weiss ich jedoch nicht mehr, aber sicherlich keine 200.- aber wirklich eine Motivation war es dazumal nicht, da ich nie etwas für solche Noten machen musste.
    Aber ich denke gewissen Kindern hilft das. Mir hat es in der Lehre auch geholfen, dass ich wusse, dass ich bei einem Gesamtschnitt einer 5 im Abschlusszeugnis 1000.- von meinem Arbeitgeber bekomme.

  • bak sagt:

    Man kann die Kinder auch anders belohnen:
    Lesen sie den guten Aufsatz durch und sagen sie was ihnen gefallen hat.
    Studieren sie die Rechenprüfung und lassen sich dann etwas erklären.
    Parlieren sie auf Französisch über die Franzprüfung.
    Um gute Noten zu belohnen gibt es viele Möglichkeiten. Meistens ist die gute Note schon Belohnung und Ermunterung genug sich weiterhin um gute Noten zu bemühen . Schlechte Noten sind jedoch eine Belastung, jetzt braucht ein Kind eine externe Aufmunterung.

    • Carolina sagt:

      Ab Alter, sagen wir mal, 13 oder 14 hätten uns unsere beiden älteren Töchter etwas gehustet, wenn wir die Prüfungen und Aufsätze nochmal hätten durchhecheln wollen (es sei denn, sie haben sie in seltenen Fällen freiwillig vorgelegt). Trotzdem wussten sie, dass wir Interesse haben, dass sie immer zu uns kommen konnten und dass wir sie bei schlechten Prüfungen nicht aus dem Haus jagen würden. Bei sehr guten Leistungen haben sie einen Extrawunsch frei, bei weniger guten eben nicht. Das hat völlig gereicht. Sie wurden, wie gewünscht, an der langen Leine gelassen, aber aufgemuntert bei schlechten

      • Carolina sagt:

        /2 Noten wurden sie ganz sicher nicht – allerdings auch nicht bestraft. Das betreffende Kind wusste jeweils schon ganz genau, wo etwas schiefgelaufen war und konnte von uns alle Hilfe der Welt erwarten – aber keine Belohnung.

  • John Kipkoech sagt:

    Und wie soll eine Familie (es gibt deren viele) die Kinder mit Geld belohnen, wenn man ohnehin jeden Franken zweimal umdrehen muss? Die Methode hat aber auch schon in der Schule Einzug gehalten, die Lehrerin meines 15-jährigen belohnt die Schüler mit den besten Noten mit Schokolade, Ende jeden Semesters – ich finds aber nicht gut.

    • Franziska sagt:

      In nicht so begüterten Familien läuft es vermutlich einfach so, wie bei uns seinerzeit: Es läuft mit Negativanreizen – kleinere, aber sehr unerfreuliche Diskussionen bei jeder Note unter 5. Aber niemals Sanktionen. Lob gab es übrigens nie, nicht mal für eine 6. Kommentar zur Gymiprüfung: Wir haben nichts anderes erwartet … In der Retrospektive: Ein wenig Lob wäre manchmal schön gewesen. Vielleicht kann man aber mit zu viel Lob und vor allem mit materiellen Anreizen die innere Motivation wirklich zu wollen udn sich wirklich zu interessieren auch untergraben?

      • elena sagt:

        Zum Glück hatte ich nicht so oberkomplizierte Eltern….ich bekam einfach Geld für jedes Zeugnis, völlig egal, ob es gut war oder schlecht. Da hab ich mich einfach gefreut und das war es dann. Also keine Riesengedanken, keine ‚machen wir alles richtig‘ Gefühlw sondern ganz spontan und frei nach dem Motto ‚Geld haben die Kinder ja meist zu wenig‘ und Freude machen kann man ja auch mal mit dem ach so bösen Geld…..Genauso mache ich es mit meinen drei Töchtern auch. Jetzt gehen wir alle Essen, weil wir Hunger haben und zahlen mit dem bösen Geld.

      • Carolina sagt:

        Erst habe ich gestutzt bei ‚oberkompliziert‘, aber ich bin versucht, Ihnen Recht zu geben. Nachdem unsere älteren Kinder aus dem Schulleben (fast) heraus sind, dem Kleineren das aber alles noch bevorsteht, denke ich mir manches Mal, dass solche Dinge im nachhinein eigentlich gar keine grosse Rolle gespielt haben. In jeder Familie wird das ein wenig anders gehandhabt (sogar innerhalb der Familie) und ich kann nirgends einen Schaden für die Kinder erkennen. Motivierte, interessierte und liebevolle Eltern ergeben, zumindest längerfristig, motivierte Kinder, egal wie das im einzelnen aussieht.

  • Das war doch schon immer so – überhaupt nichts NEUES.
    Es beginnt schon bei Kindern dass Geld Macht ist – Geld verleitet zu mehr Leistung – Geld ist Macht!
    Alexandra weber

    • Manuela sagt:

      Das wird leider häufig so gesehen. Aber ob man wirklich einen so großen Zusammenhang zwischen ‚Geld ist Macht‘ und ‚Wissen ist Macht‘ über Noten herstellen kann? Wie viele kommen durch’s Gymi nur mit auswendiglernen und sind hinterher genauso doof, wie vorher? Muss man Kinder schon in der Primarschule auf Verblödung trimmen, nur damit sie hinterher sowas wie ‚consultant‘ in der Berufsbezeichnung stehen haben?

  • Auguste sagt:

    hmm…, belohnung für gute arbeit ist ein sehr lebensnaher ansatz. in cash ist besser als in sachwerten, weil es kinder zu interessanten entscheidungen zwingt: sparen oder ausgeben, 50 : 50 usw. bei mehreren kindern empfiehlt sich ein bonus-system, das sich nach der relativen verbesserung (steigerung in den einzelnen fächern) bemisst – es sind eben nicht alle kinder sechser-schüler. zusätzlich kann man ja noch „meilensteine“ einbauen: 5er = x franken, 6er = y franken. so ist sichergestellt, das alle eine chance auf preisgeld haben, und die guten – wie im richtigen leben – auf etwas mehr.

  • David Bühlmann sagt:

    Passt doch gut zum Kapitalismus, oder?

  • Widerspenstige sagt:

    Liebe Gabriela Braun

    Da haben Sie sich aber auf etwas eingelassen mit dieser neuen Aufgabe als Blogwartin sozusagen dh ich muss mich artig verhalten und möglichst nicht zu provokative Beiträge plazieren. Oder ist das Gegenteil gefragt, damit es viele Beiträge generiert? Egal.

    Auf jeden FallI wünsche ich Ihnen viel Glück, noch mehr gute Nerven und vorallem viel Gelassenheit für diese heikle Aufgabe in diesem manchmal verrückten verbalen Therapieraum oder besser gesagt Teufelsküche des Wortgefechtes.

    Sie sind gewarnt…. willkommen hier im Mamablog! 😆

  • minerva B. sagt:

    Ja klar.. mache ich immer so und bin immer gut gefahren…

  • Paul Moser sagt:

    Wir haben unsere Kinder nicht für einzelne gute Noten im Zeugnis belohnt (auch nicht für gute Noten in Prüfungsarbeiten durchs Jahr), es gab vielmehr für ein gutes Zeugnis als Ganzes ein „Schuljahresschluss-Geschenk“ – nicht Bargeld, sondern etwas, das schon länger auf der Wunschliste stand und so nicht bis Weihnachten warten musste.

  • Märli sagt:

    Ich habe meine Tochter belohnt, wenn sie das von mir geforderte Lernpensum selbständig absolviert hatte. Die Noten waren dann meistens eher ein Nebenthema, weil sie dadurch besser geworden waren. Mir war es wichtiger, dass sie sich daran gewöhnte, regelmässig zu lernen, denn nur auf gute Noten fokussiert zu sein, was für sie etwas schwierig war, mit einer starken Legasthenie hatte sie vor allem bei den Fremdsprachen Probleme.

  • Sama sagt:

    Wenn gute Noten und höhere Schulbildung selbverständlich sind, dann werden diesem wenig Beachtung geschenkt, dann sind Eltern nicht wirklich stolz auf ihr Kind, weil die Kinder die minimalen Erwartungen erfüllen.
    Für den genannten Serviceangestellten jedoch ist die höhere Schulbildung seiner Kinder etwas ganz besonderes – er ist unglaublich stolz auf seinen Nachwuchs und verfolgt klar das Ziel, dass es seine Kinder „mal besser haben sollen“- die Kinder erbringen in seinen Augen nichts Selbstverständliches, sondern etwas ganz Besonderes – und das ist es, was er zu Recht belohnt.

    • kaya sagt:

      das sehe ich auch so und kann daher sein bezahlen für gute noten verstehen. grundsätzlich finde ich es aber falsch für noten zu belohnen, vielmehr sollte es für die erbrachte leistung sein.
      während meine geschwister jeweils ihr portemonnaie öffnen konnten, wurde ich regelmässig zum lernen in den ferien verdonnert. meine exzellenten noten in singen, turnen und zeichnen wurden natürlich nicht honoriert, wie sagte mein vater da immer vernichtend: „mit schön singe häsch nöd gfrässe!“

      • Barbara H. sagt:

        ja, das ist absolut unfair! Wie oben geschrieben, habe ich eine ähnliche Situation bei mir zu Hause. Mein 2. Kind tut mir oft sehr leid, weil es viel mehr für die Schule arbeiten muss, als die beiden anderen + dann kommt es manchmal doch nicht gut heraus. Wir sollten unsere Kinder auch nicht überfordern…sie müssen in der 1.-6. Klasse bereits 3 Sprachen lernen, wenn sie schon im Deutsch mit der Rechtschreibung Mühe haben, wie sollen sie denn Englisch schreiben lernen + dann noch Französisch? + dann noch alles mit Noten?? Da muss das Notensystem nochmals überdacht werden, finde ich

      • Cybot sagt:

        Und wie willst du die Leistung messen, wenn nicht mit Noten? Letztlich ist es doch das Ergebnis, das zählt. Sonst wird derjenige, der es gar nicht nötig hat, einfach so tun, als würde er stundenlang lernen, weil er dafür belohnt wird, selbst wenn die Note am Ende schlecht ist. Oder wie unser Mathelehrer immer sagte: Was nützt dir die beste Herleitung, wenn das Ergebnis falsch ist? Wenn du später mal Ingenieur wirst, stürzt die Brücke trotzdem ein, egal wie schön der Entwurf war.

    • kaya sagt:

      @ Cybot. es geht doch darum, dass vor allem kinder mit guten noten belohnt werden und schulschwache kinder leer ausgehen, obwohl sie vielleicht viel mehr zeit und kraft ins lernen investiert haben als andere, denen 5er und 6er nur so in den schoss fallen. daher finde ich es vermessen, eine leistung „nur“ nach noten zu beurteilen.
      kinder die im einen oder anderen fach mühe haben, brauchen oft hilfe bei den aufgaben und ich finde es nur schon eine leistung, wenn das reibungslos klappt. es gibt sicher einige eltern die verstehen was ich meine, wenn ich das stichwort schulaufgaben sage.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Sama:
      dieses System ist aber schon in der Primarschule so gelaufen, nicht erst ab „höherer“ Schule,
      und gerade weil er nun in einem Land lebt wo gute Schulbildung durchaus zu den Selbstverständlichkeiten dazugehört
      finde ich es kein gutes Signal wenn „das beste aus seinen Möglichkeiten machen“ dermassen finanziell angespornt wird.

  • susanna sagt:

    Nun würde ich nicht das Resultat sondern die Anstrengung belohnen. In gewissen Fächern fliegt einem die gute Note doch nur so zu und in anderen muss man sich für ein Sosolala richtig ins Zeug legen.

    • Barbara H. sagt:

      Diese Einstellung gefällt mir. Ich habe 3 Kinder, der Älteste hat wenig Mühe in der Schule, der zweitälteste muss viel schaffen “ hat einige Probleme beim Lernen, also auch weniger gute Noten + die Dritte im Bunde rollt das Feld von hinten auf, ebenfalls keine Probleme beim Lernen.Der Grossvater gibt Geld als Belohnung für’s Zeugnis, was ich nicht guthiess…da aber alle seine Enkelkinder ‚belohnt‘ werden, habe ich entschieden, dass mein ‚Mittelkind‘ auch seinen Anteil erhalten soll. Er bekommt für das viele Schaffen + das Zeugnis seinen Batzen plus alle Enkel ein Briefli mit lieber Motivation

  • diva sagt:

    ich hab das als kind/jugendliche erlebt. als ich in die sek ging, bekam ich für jeden sechser 5 franken. das war damals sehr viel geld und damit konnte ich mir dann einen besonderen wunsch erfüllen. auch bei vielen meiner mitschülerinen gab es bei den zeugnissen einen extrabaten. aber ich habe eh für taschengeld gearbeitet. zu meiner zeit war gar nicht so unüblich, wie man heute meint. nur die höhe der beträge waren anders. auch arbeiten fürs taschengeld, war normal und so entwickelte man ein gefühl fürs geld und den wert von etwas, was meinte haben zu müssen.

  • Welschfreundlich sagt:

    Bei den eigenen Kindern machte ich es nicht, aber bei den Enkeln, vor allem wenn man beobachten konnte, wie die Anstrengungen gross waren, gab ich gemäss Notenlevel „Fünfliber“. Die Freude der unerwarteten Belehnung war gross!

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Welschfreundlich:
      bei allen Enkeln?
      Da hätte ich keine Einwände wenn sie vom Umfeld Geld oder Geschenke erhalten würden.
      Aber ich hätte sehr Mühe (und würde ehrlich gesagt einschreiten!) wenn nur die Kinder mit den offensichtlich glänzenden Noten beschenkt würden, und andere, die sich zwar anstrengen aber es dennoch nur knapp auf den Vierer schaffen, leer ausgehen müssten.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Interessieren würd mich nun noch
    ab welchem Gymijahr der finanzielle Anreiz reduziert werden wird,
    und mit welcher Begründung er das seiner Tochter verkaufen wird-
    nehme mal nicht an dass er eine Dauer-Motivations-Unterstützung bis zum Uniabschluss im Auge hat?

    Das gemeinsame Abschlussfeiern ziehe ich definitiv vor 🙂

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    eine kleine belohnung für gute leistungen ist immer angebracht und gibt motivation.

    • Ali Ferkous sagt:

      d. h., auch für Wohlverhalten, Ausführen der Haushalt-Ämtli, etc., etc.? Ich zweifle an der Wirkung der Motivationsspritze Geld, wenn sie regelmässig und nicht unerwartet eingesetzt wird – das zeigen ja auch Studien zum Thema Boni … Je nachdem, wie die Key Performance Indicators gesetzt werden, kann die Entwicklung auch ins Unerwünschte abdriften (Kind lernt nur noch für die Prüfungen, in denen es stark ist und somit einen 6er und Taschengeld holen kann – sowas können nicht nur Manager)

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        nun ja, herr ferkous. es ist meines erachtens wie bei vielem eine frage der verhältnis-, und -regelmässigkeit. mit bedacht und in der „richtigen“ situation eingesetzt, stärkt es den willen und auch des selbstbewusstsein der kids. und im gegensatz zu gewissen gewohnheitsverwöhnten manager, ist es für das kind eine belohnung im eigentlichen sinn und keine allgemeingültige usanz.

      • mila sagt:

        …dennoch lohnt es sich, über das Phänomen der Incentive-Superresponse-Tendenz nachzudenken, bevor man monetäre Anreizsysteme ins Auge fasst. 🙂

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        bonus-systeme sind in der tat heikel. folgende punkte müssen bestimmt sein. 1) klare, quantifizierbare und realistische zielvorgaben, sowie boni-obergrenzen, 2) einheitliche bemessungsgrundlage pro verantwortungsbereich, 3) transparente kommunikation der zahlen, 4) qualitative masstäbe auch miteinbeziehen!!, 5) evtl. prioritätenänderungen unter jahr miteinbeziehen, und 6) eigentlich das a und o jeglicher incentive-modelle: vergütungen gem. dem geschäftsgang; werden die primären firmenziele nicht erreicht, wird auch nichts ausgeschüttet. wird das so gehandhabt ist es auch glaubwürdig.

  • neni sagt:

    ein interessantes thema, dieses belohnungs-system für gute noten. an der wurzel des prinzips, sollte es nicht nötig sein, den kindern geld oder geschenke zu übergeben bei ablieferung besster noten, doch kann ich mir gut vorstellen das es kidds gibt, welchen diese lösung ausserordentlich hilft……in beider weise!!!

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