Ich bin froh, darf ich zur Schule

Der Mamablog erteilt regelmässig Kindern und Jugendlichen das Wort. Die Carte Jeune heute ist von Kortou (12) aus Phagnoua, Laos.

Kortou in ihrer Tracht Marcel Giger/by Stiftung Kinderdorf Pestalozzi

Die 12-jährige Kortou in ihrer Tracht. (Marcel Giger/ Stiftung Kinderdorf Pestalozzi)

Ich wohne in einer ländlichen Region im Norden von Laos. Meine Eltern sind Reisbauern, wie die meisten Familien hier im Dorf. Ich habe zwei jüngere Brüder, neun und sieben Jahre alt, die zu den beiden noch Kleineren unserer Familien schauen müssen. So bleiben die meisten Haushaltsaufgaben an mir hängen.

Ich füttere unsere Tiere, hole frisches Wasser, putze unsere Hütte und koche regelmässig. Meine Eltern sind tagsüber auf dem Reisfeld und kehren erst am späten Nachmittag zurück. So vollgepackt wie mein Tag ist, so schwer ist es für mich, die Schule zu besuchen. Bis vor wenigen Jahren haben entsprechend wenig Kinder des Dorfes die Schule besucht – oder den Unterricht nach kurzer Zeit abgebrochen. Das ist aber auch kein Wunder, denn die Lehrer unterrichten nur in der offiziellen Landessprache Lao. Da wir hier auf dem Land kein Lao sprechen, konnten die Schüler dem Unterricht gar nicht folgen. Sie haben kaum etwas verstanden.

Wenn die Kinder den Unterricht nicht von sich aus geschwänzt haben, so waren es häufig die Eltern, die ihre Kinder von der Schule holten. Wir Kinder müssen zu Hause ebenfalls mit anpacken, damit die Familie über die Runden kommt. Für Schulunterricht, der den Familien nichts bringt, bleibt meist keine Zeit.

Ich selbst habe aber grosses Glück. Vor wenigen Jahren wurde an einem schönen Aussichtspunkt in unserem Dorf eine neue Schule gebaut. Zur Schule gehört auch ein toller Vorplatz, auf dem wir fast jeden Tag spielen. Oft spielen wir mit einem Ball aus Rattan, den wir einander mit Kopf, Händen und Füssen zuspielen. Das macht riesig Spass. Zusammen mit den Eltern, den Leuten von der Gemeinde und der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi wurde auch der Schulunterricht verbessert. Wir singen nun volkstümliche Lieder, haben Handwerkunterricht und lernen Lao, damit wir dem Unterricht besser folgen können.

Letzte Woche haben wir zum Beispiel gelernt, wie man einen Kescher herstellt. An eine Stange mit einer Art Holzring wird mit einer Schnur ein Netz geknüpft. Zuerst hat uns der Lehrer vorgezeigt, wie das genau geht. Danach durften wir es ebenfalls probieren und haben unseren ersten eigenen Kescher hergestellt. Ich hatte Riesenspass, selbst einen Kescher zu machen und ihn meinen Eltern und Geschwistern zu zeigen. Meine Mutter hat ihn bereits einmal benutzt und ein paar Fische mit nach Hause gebracht. Dass ich zur Schule gehe, hilft also meiner ganzen Familie.

Mir gefällt auch, wie der Lehrer nun Rücksicht darauf nimmt, dass wir am Anfang noch kein Lao sprechen. Er unterrichtet zwar immer noch in Lao, erklärt uns aber die Dinge ganz anders. Zudem zeigt er uns, wie wir zur Natur Sorge tragen. Für mich und meine Eltern sind der Wald und die Felder sehr wichtig. Der Lehrer hat uns auch gesagt, dass wir als Kinder Rechte haben. Das habe ich bisher so nicht gewusst. Ich glaube, diese Art von Schulunterricht hilft uns Kindern hier in Laos ganz viel. Früher mussten die Schüler einfach dasitzen und wurden vom Lehrer mit Informationen überhäuft, die sie kaum verstanden haben. Heute lernen wir sehr viele nützliche Dinge, können Fragen stellen und dürfen sogar miteinander spielen. Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich zur Schule gehen kann.

Ich wünsche mir, dass ich noch lange zur Schule gehen kann, damit ich auch die Sekundarstufe besuchen kann – natürlich in meinem Dorf. Als Erwachsene möchte ich am liebsten selbst Lehrerin werden.


Stiftung Kinderdorf Pestalozzi: In Ländern wie Laos, Myanmar/Burma, Äthiopien oder Guatemala sind Kinder mit zahlreichen Hürden konfrontiert, die ihnen einen regelmässigen Schulbesuch erschweren oder gar verunmöglichen. Ebenso problematisch gestaltet sich die Situation für die Lehrkräfte. Sie sind in vielen Ländern eine Berufsgattung mit geringfügigem Ansehen, extrem schlechter Bezahlung und ohne professionelle Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Hinzu kommt der Umstand, dass Lehrerinnen und Lehrer bis zu 100 Schüler pro Klasse unterrichten müssen. Entsprechend gering ist die Qualifikation und Motivation der Lehrerschaft. Weltweit fehlt rund 132 Millionen Kindern der Zugang zu Unterricht auf Primarschulstufe. Um diesem Missstand entgegenzutreten, sind weltweit 1.7 Millionen ausgebildete Lehrkräfte notwendig. Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi setzt sich in ihrer täglichen Arbeit in der Schweiz und weltweit für die Bildung von Kindern und Jugendlichen ein, sei es für den Zugang zu Bildung als auch für die Ausbildung kompetenter Lehrkräfte.

84 Kommentare zu «Ich bin froh, darf ich zur Schule»

  • franziska sagt:

    schon krass…was für unsere Kinder oftmals ein Graus ist (die Schule), ist für Kinder in Drittweltländer ein Geschenk! 🙂 Es ist wichtig, dass wir (und vor allem auch unsere Kinder) uns dessen bewusst sind und unsere Lage schätzen!

  • Ursula sagt:

    Finde ich auch jenz.

  • Jenz sagt:

    Ich bin froh das es diesen Blog gibt, der einen Teil der Meschen aufkärt und auf diese Thema aufmerksam macht! Lg. Jenz

  • Andi sagt:

    Ein etwas abgeklärter Text eines zwölfjährigen Kindes aus Hinter-Laos. Wieviele Male gefärbt und redigiert durch Entwicklungshelfer? Könnte aus einem Webeprospekt stammen.

  • andreas furrer sagt:

    kortou spricht weder laos (geschweige denn deutsch). in den kommentaren wird denn auch schnell auf die rein visuellen komponenten (fettdruck) geschwenkt. der artikel selbst steht im sumpf der negerkässeli und tibetverherrlichung.

    • Widerspenstige sagt:

      @andreas furrer
      Was soll dieser rassistische und abwertende Kommentar von Ihnen hier?! Schämen Sie sich! 👿

    • Katharina sagt:

      Ich finde den heutigen Beitrag höchst interessant. Kortou schildert sehr eindrücklich und mit viel Freude, wie viel diese Schule und die Hilfe der Schweizer Organisation ihrer Familie und der Gemeinde im Weiteren brachten. Manchmal sind Leute dann still, wenn sie solches lesen und lassen es so wirken wie es da steht.

      Sicher hat jemand das ganze übersetzt. könnte vielleicht angemerkt werden für die Haare in der Suppe suchenden.

      Ansonsten verdienen solche Projekte wirklich Unterstützung. Sorry. in dem Sinn gefällt mir Ihr Beitrag gar nicht, Herr F.

      • andreas furrer sagt:

        der text und das bild bedienen einen mechanismus der dem des ablasses nicht unverwandt ist. im bildungsbetrieb geht es hauptsächlich um selektion. asien ist als markt darum so interessant weil es so bevölkerungsreich ist. natürlich sind mir kortou und das was ihr in den mund gelegt wird sympatisch. gleiche ich das aber via erfolgsprinzip und profit ab, bleibt da ein nachgeschmack. kortou lebt in einer welt in der sich auch demente zurechtfänden – minderwertig? „urbs it orbs“, das war ein bonmot von marshall mc luhan aus den siebzigern, frei übersetzt etwa: fortschritt produziert abfall.

  • marie sagt:

    ich hoffe, dass möglichst viele (würde es von herzen allen wünschen) kinder in entwicklungsländer zu ihrem recht kommen, eine schule besuchen zu dürfen. der bericht von kortou zeigt einmal mehr, dass es ein kindliches bedürfnis ist, zu lernen.
    ich wünsche von herzen kortou nur das beste.

  • irene feldmann sagt:

    frau camenzind, versuchen sie doch einfach den text zu lesen und das dickgedruckte zu ignorieren. es hat gründe, weshalb es so herausgehoben wurde, ausserdem ist der inhalt des textes relevant und bei der authorin bedanke ich mich herzlichst für den bereichernden text!!!

  • Lea Camenzind sagt:

    Liebe Frau Fischer, bitte lassen Sie es, Satzteile fett zu setzen. Wir Leser sind durchaus fähig, aus dem Text das FÜR UNS Relevante herauszulesen. Ihr Fetsetzen degradiert Ihren Artikel zu einem Schüleraufsatz.

    • gabi sagt:

      Find ich auch.

      Und ich fand die fetten Zeilen noch nicht mal besonders hervorhebenswert.

      Ich fand Sätze wie diese anregender:

      „Der Lehrer hat uns auch gesagt, dass wir als Kinder Rechte haben. Das habe ich bisher so nicht gewusst.“

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Lea Camenzind:
      und woraus schliessen Sie dass Frau F die Fettsetzung zu verantworten hat?
      Ich lese oben bloss „m b r e d a k t i o n“

    • Amélie Müller sagt:

      Absolut! Wir sind schon selber in der Lage, den Text zu lesen und zu urteilen, was uns wichtig ist. Wenn die Verfasserin etwas hervorheben will, soll sie sich sprachlicher Mittel bedienen.

    • Eduardo sagt:

      Stimmt, diese pädagogischen Textauszeichnungen sind wirklich recht penetrant. Man hat als Leser ständig das Gefühl, für dumm gehalten zu werden. Und dem Text würde ein seriöseres Deutsch auch nicht schaden. Das fängt schon bei der Überschrift „Ich bin froh, darf ich zur Schule“ an. Gemeint ist vermutlich „Ich bin froh, dass ich zur Schule darf“.

      • Katharina sagt:

        es ist eine Jugendliche, die das Ganze in einer anderen Sprache schrieb und irgendwer hat es übersetzt, viellciht auch versucht, den Tonfall des Beitrages auch in der Übersetzung wiederzugeben ich verstehe wirklich nicht, warum auf so etwas herumgeritten wird. Wie haben Sie im gleichen Alter geschrieben?

      • alien sagt:

        Eduardo. Das hier schreibt ein Kind. Darum ist ein etwas kindischer Tonfall auch ok.

  • alien sagt:

    Cool, das Teil gefällt. Bitte richten Sie das an Kortou aus. Wenn es in Laos noch so rückständig ist, wird es im benachbarten Burma noch viel primitiver sein. Hoffentlich geht es dort auch vorwärts.

    • Danke für das Kompliment. Bei unserer nächsten Reise ins Projektland werden wir es Kortou weiterleiten. Wir unterstützen nebst Laos in Südostasien auch Projekte und Partnerorganisationen in Myanmar/Burma und Thailand.

      • Widerspenstige sagt:

        Ich finde Ihre Arbeit bewundernswert und erwähne die Wichtigkeit solcher Stiftungen immer gerne. Der Aufsatz von Kortou deckt sich mit meinen persönlichen Erfahrungen aus Thailand, welche ich im Mutterland meines Mannes gemacht habe. Vorallem auf dem Land gibt es immer noch diese Zustände, welche ich jedoch weniger als primitiv, sondern eher als kulturelle Bereicherung wahrnahm. Dass Bildung der Grundstein für eigenständiges Leben ohne grössere Abhängigkeiten schafft, sieht man im Aufsatz von Kortou sehr eindrücklich. Diese Kinder wissen mehr vom Leben als unsere hier. Danke dafür!

      • R. Hess sagt:

        war schon 2 mal in Laos in Vientiane. Es sah schon sehr fortschrittlich aus, ueberhaupt nicht so, wie es hier beschrieben wird. Okay, das mag wohl auf dem Lande etwas anders sein. In Vientiane wird gebaut wie verrueckt. Zu Thailand muss ich sagen, es ist schon sehr entwickelt. War schon sehr ueberrascht, wie viele Frauen dort mind 1 IPhone haben, manchmal sogar 2 bis 3 Handys. Auch ist es so, dass sich viele bereits ein Auto leisten koennen, Motorbikes hat jedermann. Und auch sonst ist mir die Armut nicht so aufgefallen. Hungern muss (fast) niemand. Viele habe ein falsches Bild ueber Thailand

      • tina sagt:

        „diese kinder wissen mehr vom leben als unsere hier“
        ??
        wozu musste dieser seitenhieb sein? weil unsere kinder hier nicht auf feldern arbeiten? das haben schon unsere eltern grösstenteils nicht. das ist nicht unser leben. weil sie nicht leiden? das ist doch das ziel: kinder sollen nicht leiden. ich wollte darüber hinweglesen, aber nun möchte ich doch zu gerne wissen, was der gedanke hinter diesem satz war

      • Widerspenstige sagt:

        R. Hess, Vientiane liegt direkt am Grenzfluss Mekong und bildet somit eine wichtige Grenzstadt mit direktem Anschluss via Brücke zum gegenüber liegenden Grenzort Nong Khai in Thailand. Ein strategisch wichtiger Ort wird immer und überall auf der Welt fortschrittlicher sein als andere ländliche Dörfer. Es existiert aber nach wie vor eine breite Schere zwischen der armen ländlichen Bevölkerung – wie von Kortou beschrieben immer noch Realität – und der reichen Elite. Auch wenn fast alle bereits ein Handy zücken, gibt dies noch wenig Rückschlüsse auf deren Bildungsstand u gesellschaftl. Stellung.

      • Widerspenstige sagt:

        tina, das war mE kein Seitenhieb, sondern die etwas überspitzte Bezeichnung von mitten im Leben stehen schon als Kind. Wir neigen dazu hier im Westen, Kindern zuwenig zuzutrauen, sie überzubehüten, ihnen möglichst alle Probleme aus dem Weg räumen zu wollen etc.Dies ist kontraproduktiv für eine gesunde und verantwortungsvolle Persönlichkeitsentwicklung. Es darf deshalb nicht wundern, wenn Jugendliche immer länger Zuhause hocken u immer später erwachsen werden wollen. Deshalb mein Hinweis aus dem eindrücklichen Inhalt des Aufsatzes hier. Nicht zu verwechseln mit Ausnützen und Kinderarbeit!

      • tina sagt:

        widerspenstige, sehr überspitzt, auch diese aussage wieder. da ist man froh, dass wenigstens die einen kinder in die schule dürfen, anstatt den ganzen tag zu arbeiten, damit die familie durchkommt aber gleichzeitig wirft man das den kindern hier vor, nicht zu müssen und nennt das, was man hier an kindsmisshandlung grenzende ausbeutung nennen würde, verstoss gegen kinderrechte, sie würden „mehr vom leben wissen“. wir wollen alle dass es unseren kindern gut geht und dass sie nicht arbeiten müssen, statt zur schule zu gehen. das darf man ihnen nicht negativ ankreiden

      • Gabi sagt:

        Da geh ich mit Ihnen einig, Tina.

        Das war einfach so eine übliche undurchdachte Gutmensch-Phrase.

  • Roshan sagt:

    „Dass ich zur Schule gehe, hilft also meiner ganzen Familie.“ zeigt, wie nachhaltig punktuelle Hilfe sein kann, und wie sie mehrere Generationen weiterbringt und das Überleben sicherstellen kann.

    Es wird auch gezeigt, wie gerne junge Menschen lernen, wenn dies in einer ihre Neugierde anfachender Form geschieht.

    Auch ein gut gestalteter Einblick in ein mir unbekanntes Land.

  • Marina sagt:

    Endlich ein Beitrag, der ein relevantes Thema behandelt!

    • Amélie Müller sagt:

      Genau. Endlich ein Beitrag, der zum Nachdenken anregt. Der ein Gespräch am Mittagstisch nach sich ziehen wird. Der unseren Blick über die eigene Spaghettischüssel hinaus lockt. Danke, und bitte mehr davon!

    • Roshan sagt:

      Dem stimme ich zu.

  • Andreas sagt:

    Hier ein kleines Projekt das Maedchen in Laos eine bessere bildung schaffen soll. dies ist ein kleiner Anfang aber wenn wir alle etwas spenden koennen wir etwas gutes tun. Wir sollten mal dankbar sein, dass es uns allen so gut geht.

  • Karin Gut sagt:

    Leider hat die Entwicklungshilfe der letzten Jahrzehnte vor allem geholfen die Weltbevölkerung in nur 35 Jahren zu verdoppeln. Die Schlüsselrolle der Bildung wurde zu lange verkannt. Dieses Dorf in Laos ist ein hoffnungsvolles Beispiel. Aber so wie uns heute global durch die Überbevölkerung die Probleme über den Kopf wachsen, können wir tatsächlich nur noch hoffen, dass das irgendwie zu retten ist.

    • Sportpapi sagt:

      Wie hat die Entwicklungshilfe geholfen, die Weltbevölkerung zu verdoppeln? Indem wir die Kinder in Not jeweils nicht alle verhungern liessen, sondern einigen wenigen das Überleben ermöglichten?

      • Karin Gut sagt:

        Die Entwicklungshilfe hat Essen gegen, aber viel zu wenig Bildung. Die Folge: Die breite Masse der Bevölkerung lebt ungebildet vor sich hin und ist damit zufrieden jeden Tag genug zu essen zu haben. Die politische und wirtschaftliche Obersicht lebt derweil in Saus und Braus und verhökert den Landes-Reichtum ins Ausland, wodurch dann unter dem Strich oftmals viel mehr Geld in die 1.Welt fliesst, als die 1.Welt Hilfsgelder in die Entwicklungshilfe zahlt.

      • Sportpapi sagt:

        Das beantwortet meine Frage nicht. Verhungernn lassen wäre also die bessere Alternative gewesen, um die Überbevölkerung zu reduzieren. Natürlich kann man immer auch anderes tun. Die Alternative ist aber auch, die Entwicklungshilfe einzustellen.

      • gabi sagt:

        Ich bin auf jeden Vorschlag – sofern möglich bitte demokratisch-rechtsstaatlich umsetzbar! – gespannt, der mir erklärt, wie wir Wachstum und Fortschritt losgelöst von Bevölkerungswachstum global hin kriegen könnten.

      • Karin Gut sagt:

        @Sportpapi: Bildung ist die Antwort. BILDUNG, Sportpapi, BILDUNG. Mit Bildung wären neue Generationen herangewachsen die sich organisieren können, die Strukturen bilden können, die Wissen austauschen können, Generationen welche politisch Einfluss nehmen können. Halb Afrika (die Hälfte welche wählen darf) macht kreuzt das Bildchen des Clan-Verwandten an, welcher dann aber doch wieder hauptsächlich in die eigene Tasche wirtschaftet.

      • PlainCitizen sagt:

        @Gabi – durch günstigere Produktion, bessere Abläufe, und vor allem durch günstige Energie.

      • Karin Gut sagt:

        @Sportpapi: Klar ist verhungern lassen nicht die Lösung. Es ist aber auch nicht die Lösung einfach jedes Jahr das Ernte-Defizit mit Nahrungshilfe auszugleichen. So wird die Nahrungshilfe zum immer kommenden Grundstock, welcher fest eingeplant ist, statt eine Nothilfe für Krisen.
        Sobald in einem Jahr Nahrungsmittelhilfe notwendig war, müsste man zusammen mit einer GEBILDETEN Bevölkerung analysieren, mit welchen Massnahmen Gegensteuer gegeben werden kann, damit in den nächsten Jahren genug Nahrung geerntet werden kann. Ohne Bildung wird einfach Hilfe geliefert, geliefert, geliefert, …

      • gabi sagt:

        Klingt einfach, PlainCitizen. Zu einfach. Oder einfach unrealistisch.

        Wird der Sache ebensowenig gerecht, wie die Vorstellung, dass Bildung alleine – ich denke schon nur an all die arbeitslosen Akademiker in jenen Ländern, die keine anständig ausgebildeten Handwerker mehr hin kriegen – schon das Zaubermittel wäre.

    • Muttis Liebling sagt:

      Ohne Entwicklungshilfe wäre die Weltbevölkerung schneller gewachsen.

      • Karin Gut sagt:

        Wie auch immer, Muttis Liebling, was man jedenfalls sicher weiss: Aktuell wächst die Weltbevölkerung um jährlich 80 Millionen Menschen.
        Zum Vergleich: In nur 4 Jahren ergibt das ein Bevölkerungswachstum von 0.32 Milliarden Menschen, was mehr als die gesamte Bevölkerung der riesengrossen USA ist.

      • Muttis Liebling sagt:

        Das ist bekannt. Kinder sind in armen Ländern Substitut für die nicht existierende Rentenversicherung. Der Norden hat das Bevölkerungwachstum aber vor allem dadurch verstärkt, als dass es den Lebensverländerungsprozess in diesen Ländern durch Medikamenten- und sonstigen Warenexport beschleunigt hat.
        Man hätte die sog. 3-Welt-Länder völlig in Ruhe lassen sollen. Gleichzeitig an denen verdienen, die Konsequenzen aber nicht mittragen zu wollen, ist zuhöchst amoralisch.
        Entwicklungshilfe ist nur der Türöffner für die amerikanische und europäische, inzwischen auch die chinesische Exportwirtschaft.

      • Muttis Liebling sagt:

        In einem gewissen Sinne kann ich die Schweiz verstehen, die niemals Kolonialmacht war, jetzt aber die Folgen mittragen soll.

      • think about sagt:

        Es ist ein schwieriges Thema… Überbevölkerung – da sind soviele Stakeholders. Firmen die Investitionen und Absätze ihrer Produkte in diesen Ländern fördern wollen. Religionsgruppen welche die Not der Menschen ausnützen und versuchen Hoffnung zu vermitteln – und Kondome nicht willkommen heissen..erst langsam findet ein umdenken statt. Ein Staatsapparat welcher Korruption legitimiert in gewissem Masse und nur die für die Wiederwahl erforderlichen Versprechen dem Volk gegenüber hält. Dies ist in Entwicklungsländern häuftig der Fall. Aber zum obigen Text: Ist Bildung wirklich die Voraussetzung..

      • think about sagt:

        part 2: …..die Voraussetzung für eine Entwicklung. Es gibt in der Geschichte (auch Europa) Beispiele wo die Entwicklung einen grossen Schub machte und in einem zweiten Schritt die Bildung entscheiden weitere Unterstützung lieferte. Aber 1980 sah es in China ja auch nicht danach aus, dass diese Entwicklung stattfindet. Die Unterstützungsprojekte in den Länder welche Schulen fördern find ich persönlich gut – politische Stabilität welche zB Landenteignungen verhindert finde ich jedoch ebenfalls wichtig da dies die Basis der Unabhänigkeit für die Familien auf dem Land ist.

      • Karin Gut sagt:

        @think about: Ja, Überbevölkerung ist ein schwieriges Thema und wird uns noch viele Schwierigkeiten bereiten.
        Nur noch eine Bemerkung zu China: Grundsätzlich hat dort Wissen, Bildung und Erfindergeist eine jahrtausendealte Tradition. China ist ein Riesenland, welches quasi 1.Welt, 2.Welt und 3.Welt in einem Land hat. Besonders in den küstennahen Städten gibt es viele altehrwürdige Universitäten. Während der Kulturrevolution gab es 10 Jahre Bildungskrise, aber heute gibt es 2138 Hochschulen und Universitäten (1 pro 500’000, das ist ein ansehnlicher Wert).

      • Widerspenstige sagt:

        Gehe mit Dir einig ML, dass die Weltbevölkerung ohne jegliche Entwicklungshilfe noch schneller gewachsen wäre. Hätten die Kolonialherren jedoch es dabei belassen, nur kulturelle Erkenntnisse einfliessen zu lassen im Land und in ihrer Heimat, wäre der ganze heutige Schlamassel vielleicht weniger arg gewesen. Leider haben sie sich auch noch verpflichtet gefühlt, ihre Religionen mitzuschleppen u den Kolonien – nebst eigene Sprachen wie Spanisch, Portugisich, Französisch, Englisch etc. – aufzuzwingen. Vorallem hat hier das Christentum mit ihren Dogmen ua der Verteufelung von Verhütungsmitteln

      • Widerspenstige sagt:

        /2 Tür und Tor geöffnet für eine ungebremste Bevölkerungsexplosion. Aber sieht sich auch heute noch nicht verpflichtet, diese krassen Diskrepanzen zwischen Menschenrechtsvertretung (Kirche) vs. Menschenrechtsverletzung (Verteufelung von Verhütung u Abtreibung) öffentlich richtig zu stellen. Aber ich drifte jetzt vielleicht zu sehr ab.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        Sie driften vorallem nur in die halbe Wahrheit ab und das finde ich nicht in Ordnung.
        Ja, dieser Zwangsexport hat Elend gebracht, aber eben nicht nur!
        Vielen hat es auch eine Verbesserung gebracht einen Weg aus dem Geisterglauben, dem Ahnenkult und anderen, ganz und gar nicht freiheitsliebenden Ur-Vorstellungen, sondern sehr vereinnahmenden Systemen, zu finden.
        Nicht alles im asiatischen Raum war und ist r e l i g.mässig so vorbildlich friedlich,
        klammern Sie das nicht so oft aus! Tempelprostititution bspw war kein Import vom Westen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        da war ein „ti“ zuviel dabei…

    • Eduardo sagt:

      Das wohl unlösbare Problem ist, den Leuten in den armen Ländern verständlich zu machen, dass es weit besser ist, nur zwei Kinder zu haben, die sie halbwegs anständig unterbringen, ernähren, kleiden, medizinisch versorgen und ausbilden lassen können, als fünf, sieben, neun und mehr Kinder, die dann alle im tiefen Elend leben, ihre Mütter jahrzehntelang ans Haus binden und später, selbst erwachsen und grossenteils arbeitslos geworden, ihren altgewordenen Eltern bis zu deren verfrühtem Tod auf der Tasche liegen werden. Kinder als Krankheits- und Altersvorsorge in der 3. Welt ist bloss ein Mythos.

      • Sportpapi sagt:

        „Kinder als Krankheits- und Altersvorsorge in der 3. Welt ist bloss ein Mythos.“ Ach ja?

      • Eduardo sagt:

        Und noch etwas zur modischen Verteufelung der Kirchen auch hier im Forum: Die evangelische und katholische Kirche bzw. der Papst haben wenig bis nichts mit der fatalen Bevölkerungszunahme in vielen armen Ländern zu tun, die jegliche Fortschritte bei Bildung und wirtschaftlicher Entwicklung völlig zunichte macht. In nichtchristlichen Ländern wie Ägypten, Pakistan, Nepal oder Bangladesh explodieren die Bevölkerungszahlen trotzdem geradezu. Und auch die alten Kolonialherren vor x Jahren, der „Kapitalismus“, die „westliche Ausbeutung“ und bla bal bla haben mit dem Desaster heute nichts zu tun.

      • Eduardo sagt:

        @ Sportpapi: Ja, nur ein unausrottbarer Mythos. Ist schon einmal aufgefallen, dass immer nur von verhungernden Kindern in Afrika usw. die Rede ist, aber nie von deren verhungernden Eltern? Das heißt, die Eltern opfern egoistisch das Leben ihrer eigenen überschüssigen Kinder, wenn es sein muss. Ein Haus voll hungriger Kinder hilft nicht bei der Krankheitsfürsorge ihrer Eltern, und deren Lebenserwartung ist (unter anderem wegen der Armut durch ihre vielen Kinder) in den armen Ländern sowieso so gering, dass kaum noch Notwendigkeit besteht, sich später von den eigenen Kindern versorgen zu lassen.

      • Widerspenstige sagt:

        Und wieso haben diese armen Menschen trotzdem soviele Kinder, Eduardo? Auch wenn ihnen durch Hilfswerke gesagt wird, dass sie besser nur ein oder zwei Kinder haben sollten? Wie erklären Sie sich denn dieses Phänomen? Unwissen kann es ja nicht sein. Kann nur noch an zuwenig Bildung und/oder Unkenntnis/nicht vorhandene oder zu teure Verhütungsmitteln liegen oder nicht? Und haben diese Völker ein Alterssystem wie wir hier und können ruhig alt werden? Wo leben Sie in welcher Hemisphäre, Eduardo?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        nun, in Afrika hat es auch damit zu tun dass die Frauen des öfteren ihre S e x u a l i t ä t nicht besonders selbstbestimmt leben können, und aufs Kondom bestehen? Können Sie grad vergessen.

      • Frank Baum sagt:

        Das Bevölkerungswachstum ist ein Problem, das sich von alleine löst. Die westlichen Länder machen es ja vor. Hier ist ein Weg gefunden worden, sich selber auszurotten (also eine negative Wachstumsrate herbei zu führen). Die Frage ist lediglich, woran das liegt. Dazu gibt es drei Thesen: (1) Wohlstand mit Bürgerschicht, (2) Bildung und (3) Frauenrechte. Ich denke, dass Frauenrechte am ehesten zu einer Kontrolle des Bevölkerungswachstums beitragen. Das wäre dann auch der „demokratische Weg“, um Wachstum und F>ortschritt unter einen Hut zu bringen.

      • Frank Baum sagt:

        In dem Zusammenhang ist das, was heute hier beschrieben wird – Mädchen in der 3. Welt eine Bildung zu ermöglichen – wohl der beste Weg, um an dieses Ziel zu gelangen. Man kann ja die Leute nicht zur Emanzipation verdonnern. Dies ist bekanntlich ein kultureller Schritt, der sich niemand einfach so von aussen aufdrängen lässt. Von innen heraus gelingt er am ehesten, wenn Frauen Zugang zu Bildung erhalten. Sollte aus Kortou dereinst eine Lehrerin werden, ist das die beste Voraussetzung, dass sie und ihresgleichen sich für ihre Rechte einsetzen wird und diese auch erstreitet.

      • Katharina sagt:

        BS: ich denke WS weiss wenig über Machismo, so wie er in Lateinamerika ‚zelebriert‘ wird. Die denken gar nicht soweit, dass es sich um eine Form der ‚Altersvorsorge‘ handeln könnte und überlassen Haus, Herd und Kinder den Mamas.

        Der Einfluss etwa der katholischen Kirche ist sicher in Lateinamerika gross und das europäische Klischee ist, dass sich das auf Geburtenkontrolle auswirke. Wer aber jenen Kulturkreis kennt, weiss, dass dem nicht so ist. In der Beziehung sind sie dort sehr frei. Es sind auch Länder mit einem recht guten Bildungssystem, was von Afrika nicht einfach so gesagt werden kann

      • Katharina sagt:

        BS,2: Der Kontinent leidet immer noch daran, dass die Ländergrenzen künstlich sind und in etwa so regiert werden wie Europa im 19. Jhdt. Zu Asien kann ich wenig sagen, mangels Kenntnis.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Katharina:
        danke fürs Blick noch in die andere Himmelsrichtung lenken,
        zu Afrika, da hängt wirklich Vieles im Schiefen, jedenfalls auch bei „natürlicherer“ Grenzziehung bleibt die Frage nach weiblicher Selbstbestimmung.

      • Widerspenstige sagt:

        Ich habe bewusst die Fragen so an Eduardo gestellt, weil er mE aus genau so einer Machoecke heraus diese Probleme lösen will. Er spricht von einem Mythos, was einfach so nicht stimmt. Und klar spielen in jenen Gesellschaften/Kulturen vorallem in Beziehungen die patriarchalen Machtspiele ungebremst ihre verheerenden Auswüchse wie eben Bevölkerungsexplosion, Umweltzerstörung etc. Dass hier die Dogmen der Religionen – ob nun christl. oder islam. Prägung sei hier weniger von Relevanz – stark mit hinein spielen in diese Komplexitität der Materie sei unbenommen.

      • Widerspenstige sagt:

        Frank Baum, ich bin beeindruckt über Ihre Aussagen hier und teile diese gerne. Sie haben sich inzwischen schlauer gemacht über die Wichtigkeit der Frauenrechte in der Welt? Anders kann ich es mir fast nicht erklären und sehe Licht im Tunnel des verkannten Feminismus auftauchen… 🙂

      • Gabi sagt:

        Verkannt?

        Wie denn nur?

        Wo noch nicht mal die „Feministinnen“ selber zu definieren vermögen, was der „feministischen Position“ entspricht und was nicht?

        Um verkannt sein zu können, müsst man erst mal eine anerkannte Identität entwickeln.

        „Feminismus“ ist längst bloss ein Allerweltswort, unter dem jeder Trottel irgend einen Humbug ausbreiten kann.

        Ist ungefähr wie ne freikirchliche Predigt: Da lässt sich auch einfach frei plappern. Hauptsache, man findet am Schluss irgendwie den Rank, um sein Geplappere zum Beweis zu erheben, dass Jäsus das genau so sieht und uns alle ganz lieb hat.

    • Katharina sagt:

      Was ‚Entwicklungshilfe‘ oft bewirkt, ist die Zerstörung lokal gewachsener Landwirtschaft, mit im lokalen Klima anbaubaren Nutzpflanzen, und diese ersetzt durch in den westlichen Ländern mit Subventionen unterstützten Überschüssen. Damit wird eine Infrastruktur zur Selbstversorgung zerstört und eine Abhängigkeit von westlicher Agrartechnologie erzeugt. Damit wird die ländliche Bevölkerung ihrer Lebensgrundlage zerstört und in die Slums der Riesenstädte getrieben, quasi als Flüchtlinge.

      • Katharina sagt:

        /2: Die Oberschicht, wie schon erwähnt, lässt die durch die westlichen Regierungsprogramme zur Entwicklungshilfe gar nicht erst der Bevölkerung zukommen, sondern profitiert durch die Lenkung der inzwischen erzeugten Abhängigkeit über die eigenen Clans massiv.

        Auch wenn es richtig ist, dass breiter Zugang zu Bildung eine Vorbedingung zu einer Verbesserung ist, möchte ich dennoch anmerken, dass dazu der lokal gewachsene Kontext berücksichtigt werden muss, siehe etwa das imminent wichtige Thema der Agronomie, wo wir im Westen von den Traditionen der ‚dritten‘ Welt sehr viel lernen könnten.

      • Katharina sagt:

        (Teil 1 wartet)

  • Sportpapi sagt:

    In diesem Umfeld, in dem immer wieder darüber diskutiert wird, wie schlecht doch unsere Schule in der Schweiz ist, ist so ein Beitrag mal eine wohltuende Erfrischung. Wirkt wie eiskaltes Wasser…

    • bitta sagt:

      richtig – aber darauf, dass man bei uns den richtigen Umgang mit der Natur lernt, kann man lange warten. Da sind nach wie vor die Eltern gefragt, denn im Gegensatz zu den laotischen Eltern können wir dieses Wissen auch vermitteln. Wir tun’s bloss nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Wie kommen Sie darauf, Bitta? Wenn mein Sohn einmal in der Woche mit dem Kindergarten in den Wald geht, wird er wohl etwas über die Natur lernen. Dann gibt es Geissen auf dem Schulhausplatz und den Schulgarten. Später Abfallunterricht und/oder Schulbesuche des WWF. http://www.wwf.ch/de/aktiv/lehrer/schuleaktiv/schulbesuche/
        Dazu kommen natürlich die Naturwissenschaftlichen Fächer, Bio, Chemie, Physik, usw.

  • irene feldmann sagt:

    dieser artikel regt zum denken an…..

    • Muttis Liebling sagt:

      Warum?

      • irene feldmann sagt:

        wenn man jahre im ÜBERFLUSS lebt, vergisst man schnell, wie es auch sein, oft ist, könnte…..mit sehr , sehr wenig LEBT man, und diese 10000000000000000000 sachen die wir europäer(nicht alle) um uns herum-horten, lassen das wichtige vergessen………lernen dürfen ist ein PRIVILEG, sein leben verbessern zu können damit, zu wachsen, eine realle chance zu haben, bis zu einem gewissen grad natürlich, man FREIE entscheidung treffen kann. schauen sie mal muttis liebling, eltern welche den ganzen tag im reisfeld sind, alles was dann mit den jüngeren kidds zu tun hat, fällt auf die ältesten ab..etc.

      • irene feldmann sagt:

        2.teil.. und dem sagt man auch kindheit. wo ich wohne, israel, bekommen die meisten kinder(nicht alle) alles, d.h. schule-hobbies-extrahilfe-kurz gesagt, was sie sich wünschen(kinder). vielleicht ist das vergleiche ziehen nicht angebracht doch man sollte sich einfach ab und zu wieder mal daran erinnern das, einfach LEBEN DÜRFEN schon mal etwas ist, und mit dem was man dann noch daraus entstehen lässt, nicht eine selbstverändlichkeit ist!

      • Katharina sagt:

        Bildung ist nicht privileg, sondern ein Grundrecht jeden Kindes.

      • irene feldmann sagt:

        katharina, die ganze welt ist nicht die schweiz, oder europa. sage mal einem kinds-soldaten(wie in africa) du hast ein recht kind zu sein, in die schule zu gehen, jeden tag geregelt zu essen, ein recht auf schutz und ein dach über dem kopf … etc. diese KINDER werden dich nur anschauen und denken, von welchem planeten ist dann katharina……es ist zeit, die realität auch wirklich zu erfassen und nicht nur darüber zu DISSKUTIEREN, und zwar WELTFREMD.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.