Eigene E-Mail für Kleinkinder?

Eine Carte Blanche von Yael Wyler*.

Sinnvoll oder schädlich: Ab welchem Alter sollten sich Kinder mit Computern und sozialen Medien auseinandersetzen?

Sinnvoll oder schädlich: Ab welchem Alter sollten sich Kinder mit Computern und sozialen Medien auseinandersetzen? (Flickr/Charlie Brewer)

Letzthin habe ich eine Mail mit dem Absender «@accountgoogali» bekommen. Darin wurde ich über den Usernamen und das Passwort meiner 5-jährigen Tochter für den Zugriff auf das Googali-Computerprogramm für Kleinkinder informiert. Diese gutgemeinte Information, welche die Benutzung des im Kindergarten angewandten Computerprogamms auch für zu Hause gewährt, war die erste feine Stimulation meiner Aggressionssensoren. Kurz darauf folgte eine weitere Anregung, beziehungsweise Aufregung: Eine Bekannte erzählte mir stolz, dass ihr 2-jähriger Neffe die ganze «Angry Birds»-Spielapplikationspallette auf dem iPhone beherrscht.

Aggressive Gefühle werden meist durch unbewusstes Neidempfinden geschürt, aber nicht in diesem Fall: Meine Aggression ist eigenständiger Natur, ich bin nicht neidisch auf Eltern mit Kindern, die Apps und Computerprogramme beherrschen, denn dafür braucht es weder besonders viel Kreativität noch irgendeinen gewissen Einsatz intellektueller Fähigkeit. Die neuen Technologien sind so userfreundlich, dass jegliche Bemühung zur Benutzung des eigenen Denkens kopfschüttelnd verneint wird. So ist das.

Das Computerprogramm Googali, entwickelt für Kinder im Vorschulalter, soll den kleinen Fingerlein beibringen, wie man E-Mails schreibt und wie man sich wertvolle Informationen über Schildkröten oder sonstige Tiere, Länder und ähnlich Interessantes findet. Natürlich gibt es dazu auch eine Rechenmaschine und ein paar Spiele. Alles 100 Prozent kinderfreundlich und angepasst an die sogenannten neuen Herausforderungen unseres Zeitalters. Bald wird bestimmt auch ein Facebooki und Twitterli für Kinder entwickelt, da bin ich mir sicher. Die Kinder müssen sich ja auch in den sozialen Medien zurecht finden, dies ist schliesslich die Zukunft, anders werden sie keine Stelle finden und ganz bestimmt zu traurigen Nebenfiguren in einer noch traurigeren Gesellschaft.

Die Vorstellung von Kindern am Computerbildschirm impliziert bei mir Fettleibigkeit und Einschränkung der eigenen Kreativität. Da ist nichts mehr mit der von mir in komplett vereinfachter Form als Idee plädierten Erziehung der Ästhetik. Seien wir doch ehrlich und lehnen uns gelassen und vertrauensvoll an Friedrich Schiller, «es gibt keinen anderen Weg, den sinnlichen Menschen vernünftig zu machen, als dass man denselben zuvor ästhetisch macht» (23. Brief). Dafür gehe ich dann mit meiner Tochter lieber ins Kindertheater oder lasse sie auf Bäume klettern, so romantisch verklärt und abgelutscht dies jetzt auch tönen mag.

Es ist auch nicht erstaunlich, dass ausgerechnet die Grossmanager der grössten High-Tech-Giganten wie Apple, Google oder HP ihre Kinder in Amerika im Silicon Valley ausgerechnet an Schulen schicken, wo es ausdrücklich und bewusst entschieden keine Computer im Lernprogramm gibt. Ich verstehe diesen Entscheid, diese erfolgreichen Topmanager wissen eben, was es braucht, um die oberste Leiste der Karrierenleiter zu erklimmen: Unter anderem Eigeninitiative, Fantasie, kreative Ideen und vermutlich auch ein bisschen frische Luft.

wyler* Yael Wyler ist Mutter zweier Kinder und lebt, schreibt und arbeitet in Tel Aviv.

211 Kommentare zu «Eigene E-Mail für Kleinkinder?»

  • Papa aus Überzeugung sagt:

    vielleicht fehlt mir die Computererfahrung als Kind – sonst hätte ich sicher auch schon von Aggressionssensoren gehört……

    • Karrierefrau sagt:

      Sie haben recht. Hoffentlich erklärt Frau Wyler noch, was sie gemeint hat. Ich hoffe, sie unterstützt unser „Bemühen zur Benutzung des eigenen Denkens“ und schüttelt nicht nur den Kopf.
      Falls sie uns so hilflos zurücklässt, möchte ich keine Blogs von ihr mehr lesen.

      • diebestemama sagt:

        Genau! Nur weil hier Mütter angesprochen werden sollen, heisst das noch lange nicht, dass eine ungenaue Kleinkindersprache verwendet werden darf. Diese müssen nämlich auch wir Mütter nicht akzeptieren!
        eigentlich wollte ich mich hier nicht mehr beteiligen, da ich eine Teilzeitstelle und deshalb neben der Familienarbeit wenig Zeit habe.

  • Tobi sagt:

    Liebe Frau Wyler

    Weder Eigeninitiative, Fantasie, kreative Ideen noch frische Luft stehen im Kontrast zu Computern.
    Auf solche Ideen kommt man wahrscheinlich, wenn man erst als Erwachsene mit diesen in Berührung kommt und eben nicht versteht, was man da eigentlich genau tut.

    Das lernen einer Programmiersprache fördert Kreativität, Logik und das Verständnis von Abläufen wie sonst nichts. Und es ist viel einfacher als Französisch oder Englisch (man muss nämlich z.B. keine Ausnahmen büffeln).

  • Christian Knuchel sagt:

    IT-Systeme sind die Zukunft unserer Zivilisation. Die Frage ist nicht das ob, sondern das wie, wenn es um den Kontakt zwischen Computern und Kleinkindern geht. Geht man den Weg des Nutzens des blossen Gerätes hängt es davon ab, was man den Kindern zur Verfügung stellt. Bei kleineren Kindern können es Problemlösungsspiele sein, bei grösseren beispielsweise Minecraft/Computercraft/Feed the Beast.

    Noch wertvoller ist es, Kinder dazu zu inspirieren, sich für Computer an sich zu interessieren, und nicht nur deren Nutzung. Unsere gesamte Zivilisation wird sich in diesem Jahrhundert digital umbauen.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Das Schlimme daran ist, die Kids können zwar auf diversen Programmen rumklicken, habe aber oft mit zwanzig noch keine Ahnung, was da abläuft. Aussagen wie „Cool, wenn ich ein Foto mache und nach Hause komme, ist es schon auf meinem PC“ zeigen auf, dass ein grosser Teil keine Ahnung hat, wo ihre Daten wirklich liegen. Man überlegt auch nicht, sondern klickt mal auf Gut Glück. Gut, man muss nicht Automechaniker sein, um ein Auto zu fahren, ein bisschen Ahnung über die Funktion wäre trotzdem schön.

  • irene feldmann sagt:

    wir richten uns selbst zu grunde. wie hiess noch der autor dieses buches????

  • gabi sagt:

    Zur Erwähnung der Valley-Topmanager, die ihre Kinder angeblich so computerlos wie möglich aufwachsen lassen wollen, passt übrigens auch die Sage (die ich mir ebenso so gut vorstellen kann und für äusserst plausibel halte), dass im Hause Berlusconi ein ziemlich striktes und restriktives Fernsehregime herrschte.

  • Christian Duerig sagt:

    You Tube
    Sie wollen etwas Neues lernen.
    Gehen Sie auf You Tub und schauen Sie sich ein Kurzvideo dazu an. Hier gibt es ab und zu sehr schöne Denkanstösse.
    Beispiel: Sie wollen Ihrer Katze die Augen reinigen.

    Mit „Conseils véto – Comment nettoyer les yeux de son chat“ oder folgendem Link:
    http://www.youtube.com/watch?v=TnbDP6LEaNo
    lernen Sie, professionell, Ihrer Katze zu helfen.
    Viel Spass und Erfolg mit You Tube. Crigs

    • Andi sagt:

      Danke für den Link. Ich wollte schon lange eine Katze, und nun weiss ich, wie ich ihr auch Pfoten und Augen reinigen kann. Gibt’s auch CAS in Katzenpflege?

  • Christian Duerig sagt:

    @ Andy Arbeit
    Schützen Sie Ihren Geldbeutel. Die Kurse mit der Migros Klubschule mögen etwas beitragen. Ich aber meide sie.
    Im Internet finden Sie viele gute Gratisangebote. Besonders „Geist und Gehirn“ auf You Tube ist sehr förderlich. Sobald Sie mehr über Ihr Gehirn wissen, können Sie’s auch besser nutzen, trainieren und schützen. Prof. Dr. Dr. Martin Spitzer hilft Ihnen mit seinen 143 Videobeiträgen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Crigs

  • Andy Arbeit sagt:

    Umso wichtiger, dass Eltern und natürlich Kinder und Jugendliche die lernen Medienkompetenz und fördern. Interessant: Die Migros Klubschule bietet in Zusammenarbeit mit Pro Juventute Kurse zum Thema „Neue Medien“ an. Ausgebildete Medienprofis-Moderatoren thematisieren mit Eltern, Grosseltern, Lehrpersonen und Interessierten, wie sie den Herausforderungen des Medienalltags begegnen können: http://www.projuventute.ch/Kurse-Handy-Facebook-Co.2281.0.html

  • Christian Duerig sagt:

    Frau Yael Wyler, Sie haben mit einigen Ihrer Vermutungen recht. Ich empfehle Ihnen, via You Tube die 143-teilige Videovorlesungsserie „Geist und Gehirn“ von Prof. Dr. Dr. Martin Spitzer anzuschauen, und Beweise für Ihre Vermutungen einzuholen. Herr Martin Spitzer erklärt klar und herrvorragend, was in unserem Gehirn tatsächlich passiert. Die neusten Erkenntnisse aus der Gehirnforschung werden eingebracht. Sie sind anschliessend in der Lage, Ihre Irrtümer zu korrigieren. Lernen stützt sich immer auf äussere Impulse, das kann auch ein iPad sein. Viel Erfolg und Begeisterung. Crigs

  • Wie mit so vielen Dingen im Leben und der Geschichte geht es nicht mit und auch nicht ohne. Wann, wie, wo und wieviel, sollten sich die Eltern sehr genau überlegen und die Kinder begleiten. Wird auch für mich noch eine Herausforderung! Besonders, wenn die Tochter vom Papa wissen will, warum sie nur eine begrentzte Zeit die neuen Medien nutzen darf und ich kein Limit habe :-).

  • Yves Vassel sagt:

    „Die Vorstellung von Kindern am Computerbildschirm impliziert bei mir Fettleibigkeit und Einschränkung der eigenen Kreativität.“
    Computer dienen nicht nur dem Konsum sondern auch der Kreation. Sie haben selber Ihren Artikel auf dem Computer kreiert. Jemand anderes hat die Seite auf der der Artikel erscheint designt. Ein dritter hat den Code geschrieben. Ein vierter hat Ihr Photo bearbeitet.
    Kann es sein, dass Kinder auch Kreativität am Bildschirm lernen können? Es ist einfach alles schlechte auf die Technik zu schieben. Es hängt von den Eltern ab was sie ihren Kindern am Computer beibringen.

  • alam sagt:

    Der Hauptjob der Kinder ist, sich zu entwickeln. Genau das tun sie aber nicht oder nur einseitig in der virtuellen Welt. Deshalb sollten sie nicht allzu viel Zeit damit vergeuden. Der Medienkonsum schadet wahrscheinlich nicht mal so sehr, aber die Frage ist, was sie in dieser Zeit alles NICHT getan und somit verpasst haben.

    • tina sagt:

      ja das stimmt ja alles, nur: auch wenn man bücher liest, verliert man zeit um sinnvolleres zu machen. oder wenn man skateboard fährt. oder in der wiese liegt und die wolken beobachtet. man könnte zu all dem ja-abers einbringen und hätte recht

  • Blanche Wu sagt:

    Das Problem an Computern ist doch, dass wir persönlich „dümmer“ werden. Man muss sich nichts mehr merken, man kann es ja googeln. Man merkt sich keine Städte mehr, dafür gibt es ein Navi, man merkt sich keine Nummern mehr, es gibt das Handy. Also wird man wirklich dümmer. Weil das eigene Wissen immer mehr abgegeben wird und man ja einfach nachschlagen kann. Warum noch auswendig lernen, selber entdecken oder sich verfahren in einer fremden Stadt? Man soll doch rasch wie möglich das Ziel erreichen, dass man aber dumb wird, merkt man nicht. Und wenn schon Kinder damit anfangen, gute Nacht am 6i.

    • Widerspenstige sagt:

      Sehe das auch länger je mehr so.

    • Yves Vassel sagt:

      Wieder ein reisserischer Artikel mit pauschalisierenden Kommentaren. Wir werden nicht einfach dümmer wenn wir Informationskompetenz entwickeln. Die uns zugänglichen Informationen werden immer umfangreicher. Nicht jeder ist aber kompetent genug um auf sie zuzugreifen. Wir werden nur dümmer wenn wir uns die von Ihnen aufgezählten Sachen nicht mehr merken aber auch nicht lernen wie wir mit neuen Technologien umgehen können und sie für uns nutzen können.

    • alien sagt:

      Blanche, Intelligenz misst sich nicht im Wissen. Intelligenz ist Problemlösungskompetenz. Und da haben die meisten von uns der Wikipedia und auch Google etwas voraus.

      • Muttis Liebling sagt:

        Intelligenz ist Verknüpfungsfähigkeit. Schon die Begriffe ‚Problem‘ und ‚Problemlösung‘ sind artifiziell, setzen Wertung voraus. Für meine Begriffe intelligent ist es, auf Einsteigerniveau, wenn man zwischen Schrödingers Katze und der Asyldebatte in CH einen Zusammenhang herstellen kann. In diesem Fall: Man sieht nur, was man provoziert oder erzeugt hat.

  • just me sagt:

    …, ich muss immer schmunzeln…! Die Kinderlein kommen mit dem Smartphone bestens zu Recht…, lange bevor sie mit Messer und Gabel am Tisch zurecht kommen…!!! 🙂

  • andreas furrer sagt:

    die frage ist etwa so blöd, wie jene nach der einschaltung des gehirns. im zeitalter der früherfassung (war da nicht eben ein bundesratsbeschluss über embryonale selektion?) kann man das gehirn nicht früh genug vernetzen. fragt sich immer, in welches getto die kinder denn hineingezwungen werden sollen (tenniswunder, elternbetreuung oder gewinnbringende anlage). benutzen sie ihr hirn und sie haben auch kein problem mit den menthalen aktivitäten ihres nachwuchses.

  • Widerspenstige sagt:

    ..??..!!..(…)..!!..??..

    • gabi sagt:

      Lustig: Man weiss tatsächlich auch so ganz genau, was Sie meinen, WS.

    • Widerspenstige sagt:

      Kommt Ihnen aus eigenen Beiträgen bekannt vor, gell gabriel 😆

      • gabi sagt:

        Und dass Sie den Unterschied nicht erkennen können, wollen Sie bestimmt als weiteren Beweis des Unterschiedes zw. „männlichem“ und „weiblichem“ Denken gewertet haben wollen…

        Wobei „ganzheitlicher“ natürlich nicht irgendwie wertend gemeint ist… Sondern einfach nur… äh… „anders“.

        Köstlich.

        🙂

      • Widerspenstige sagt:

        Ihre Reaktion jeweils zeigt ja wunderschön, was ich damit andeuten wollte. Das nennt sich dann Fallstudie hier im MB….hihi…

        Im ernst: unsere Welt sähe anders aus, wenn mehr Frauen in Führungspositionen mitgewirkt hätten. Das ist gerade im Beispiel aus Skandinavien u dem hohen Anteil an Internetzugängen sicherlich auch zuzuschreiben. In Island hat eine Frau die Präsidentschaft übernommen, als der Inselstaat in den Strudel der Finanzkrise (wer hat diese wohl verursacht? Frauen?)
        geriet. Sie hat nach kurzer Zeit Island aus dem Strudel genommen, aber leider dabei nicht an ihre Neider gedacht

      • gabi sagt:

        Gähn…

        Da staunt man noch über Menschen, die sich die vierte Dimension nicht vorstellen können. Sie kommen nicht mal bis zur Dritten.

        Die Welt als einziges Abziehbildchen Ihres Sexismus-Fetisch: Nichts, das sich nicht irgendwo noch auf diese einfache, schlichte, dümmliche Welterklärungsformel herunter brechen liesse.

        Ungeheuerlich!

  • starling sagt:

    Die Frau hat so recht! Und die Vorurteile über fettleibige Kinder, die fettleibig sind, weil sie Knöpfchen drücken, anstatt draussen herum zu springen, bestätigt sich immer wieder. Es ist mehr als ein Vorurteil, es ist eine Erfahrungstatsache. Kinder brauchen frische Luft, Anregung, andere Kinder, keine Knöpfchenanordnung, um virtuelle Töggle herumzuschieben.

    • Sportpapi sagt:

      Erfahrungstatsache… Diese Wortschöpfungen immer! Richtig ist, dass die mit bekannten Studien zeigen, dass auch gute Sportler sehr viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen. Und erst Kinder, die wirklich sehr viel Zeit vor dem Fernseher sitzen, haben Nachteile beim Bewegungsumfang und ihrer sportlichen Leistungsfähigkeit.

  • Reisender sagt:

    Habe keine Kinder und verstehe nichts von diesem Thema. Aber als ich letzthin in Chile das Baby-Fernseh-Programm sah (dürfte aus den USA kommen), da wurde mir übel. Schmetterlinge, Sternchen, Bälle, alles schön abgerundet und ohne Ecken und Kanten, in den schönsten Pastellfarben, ganz ruhige Bewegungen, damit ja kein Stress aufkommt. Die Säuglnge nd Kleinkinder sind ganz ruhig und verfolgen gespannt das Programm. Ich glaube, das gibt es in der Schweiz (noch) nicht. Kurz darauf habe ich im Hotel die junge Frau gesehen, welche Coca-Cola in den Schoppen für den Säugling schüttete…

    • Katharina sagt:

      Sie sollten so was nicht sagen, denn sicher wird die super duper NSA das abgreifen und Sie verfolgen, und dem Schweizer Dienst das auch prompt rapportieren! Oblabla hat ja versichert das das alles rechtens ist.

      Das SRF braucht keinen eigenen Bebe Kanal, weil das Hauptprogramm schon sedativ genug ist.

  • Thomas sagt:

    Es ist bestimmt korrekt, was einige bereits erwähnt haben: Es gibt für alles ein „richtiges Mass“ – nur, beim Gebrauch heutiger Computer und Smartphones scheint kaum jemand wirklich zu wissen, was „richtig“ oder „falsch“ ist.

    Fakt ist, dass sich negative Erscheinungen sehr schleichend festsetzen – digitale Beziehungen, wie sie durch „Social Networks“ angeboten werden, bergen viel Unglück.

    Für solche, die bereits Internet/Gaming/Netzwerk-süchtige Kinder und Jugendliche zu Hause haben, empfehlen sich 2 Bücher ganz besonders: „Digitale Demenz“ und „Junkies wie wir“.

  • Widerspenstige sagt:

    @Redaktion
    Ich verstehe jetzt dieses Zögern weniger wegen meinem Inhalt, sondern nach den News aus dem Silicon Valley und dem Geheimdienst dort als der wahre Grund. Damit kann ich leben und warte mal geduldig auf Ihre Entscheidung. 😉

    • gabi sagt:

      Eben!

      Also doch die Verschwö…

      Argh… Hi-Hi… Aaaah!

      (dumpfer Schlag, Schleifgeräusche, eine Tür fällt ins Schloss)

  • Hermann sagt:

    Man muss im Silicon Valley seine Kinder nicht an superteure Waldorf Schulen schicken, um sie vor Computern zu bewahren. Es genügt, sie in die Volksschule zu schicken, denn diese vermögen sowieso keine Computer. Meine zwei gehen in eine ganz normale Volksschule, wo es noch Papier und Farbstifte gibt. Da aber das Geld für den Zeichenlehrer fehlt, haben sich die Eltern zusammengetan um Zeichnen zu lehren. Ich selbst habe letzthin den Kindergaertler beigebracht, wie man eine Kuh zeichnet, ein grosser Erfolg. Und als guter Schweizer wusste ich ja den Unterschied zwischen Euter und Hörnern.

  • Francesca sagt:

    Nun ja, die Tiraden gegen die Neuentwicklungen der Technik – man denke nur an den Aufstand gegen die Dampfloks – sind so alt, wie diejenigen über die Jugend. Am Höhlenfeuer sitzen und Felle anziehen mag ja romantisch sein, aber ich ziehe meine Bodenheizung vor, jedenfalls im Winter.

  • I.S. sagt:

    Ein kurzer Erfahrungsbericht: Die vierjährige Tochter einer uns bekannten Familie beherrscht Ipads und -phones besser als ich. Ausserdem Kindercomputer mit ‚Lernprogrammen‘, etc., etc.
    Allerdings ist es ihr nicht möglich, sich länger als fünf Minuten mit einer Sache zu beschäftigen, geschweige denn, dass sie eigene Ideen entwickelt: Zeichnen – Fehlanzeige. Ihre Motorik ist die einer Zweijährigen. Spielen kann sie nicht – sie braucht einen Erwachsenen oder andere Kinder, die ihr Ideen dazu vermitteln. Wenn sie bei uns ist, fragt sie nach wenigen Minuten nach dem Fernseher. Im Trend der Zeit.

  • Stefan W. sagt:

    Da ich in den 60er Jahren zur Welt gekommen bin, habe ich schon ziemlich viele Dinge überlebt, die ganz schrecklich und schädlich für Kinder sind. Angefangen von den Micky-Maus-Comics, die ich verschlungen habe, bevor ich lesen konnte („Die KInder werden nie mehr richtig deutsch lernen“) über Plastikspielzeug („Legosteine? Unechter Mist“), dann Fernsehen („Untergang jeglicher Kultur“) und schliesslich den erstem Computer, den ich mir schon mit 17 vom Sackgeld absparte („dummes Elektronikdings, Zeitvergeudung“). Und meine Kinder spielen eben lieber Minecraft statt Monopoly. Ja und? Problem wo?

  • alien sagt:

    Was mir übriges SEHR gefällt, ist, dass hier „E-Mail“ a) richtig geschrieben wird und b) das richtige Geschlecht (nämlich weiblich) hat. Beides ist in der Schweiz leider selten.

    Also Leute: das geht so, wie es hier im Titel steht.

  • pixel sagt:

    keine Ahnung was daran so schlimm sein soll, Kinder mit dem zusammenkommen zu lassen, was nicht Zukunft, sondern längst Realität ist. Ich bin ein digital Immigrant und mein Kind per se ein digital Native. Und in 15 Jahren reden wir hoffentlich gar nicht mehr von den beiden Begriffen. Die Internet Penetration ist in den nordischen Ländern (Island zuvorderst) am höchsten. Hat es wohl mit der Mentalität zu tun…? Think.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @pixel:
      also wenn ich über Island „thinke“ dann fallen mir noch ein paar andere Dinge ein welche vielleicht zu einer sehr offenen Einstellung führen könnten, die Lebensumstände welche rein von der Umgebung her gegeben sind und ihr Einfluss auf das Leben an und für sich und den Alltag im Besonderen?

      • pixel sagt:

        Eben, BS. So schwierig, wie Sp es weiter unten hinstellt, scheint die Aufgabenstellung ja nicht zu sein. Es hat mit der Mentalität und der Offenheit gegenüber neuen Begebenheiten zu tun. Der Unterschied zu den meisten südlichen Ländern liegt hierbei in der Kaufkraft, weswegen die südlichen Länder nicht sehr weit vorne auf der der europäischen Skala sind. Für Katharina betone ich „europäisch“ gerne nochmal, auch wenn ich ihre grundsätzlich globale (oder US orientierte) Denke sehr schätze.

      • pixel sagt:

        Gerne füge ich hinzu: es handelt sich hierbei um ein Teilgebiet meines Studienfachs, weswegen ich behaupten kann zu wissen, wovon ich rede.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Also, als Wissenschaftlerin: Können Sie sich erklären, wie Island offenbar zu einer „Penetration“ von 97 Prozent kommt? Erscheint Ihnen das wahrscheinlich?
        Wenn es um „Mentalität“ geht, bin ich immer sehr skeptisch. Was ist das? Ist da wirklich etwas fassbar, oder sind das eher unsere Klischees?

      • Pixel sagt:

        Ich bin nich Wissenschaftlerin, eher ein Marketer, aber egal. Sicher, die Zusammenhänge und verschiedenen Faktoren muss man sich selber zuziehen und daraus ein Resultat ableiten. Da Sie ja so gerne nachforschen dürfen sie auch noch andere Zahlen zuziehen und mir Ihr Fazit dazu nennen. Vielleicht kommen Sie auf ein anderes Ergebnis und entsprechende These, die ich dann aber gerne hören würde. Ob Sie sich die Mühe meinetwegen machen müssen bleibt offen. Diskutieren Sie doch mit denen weiter, die die Zeit und den Aggresivitätsfaktor haben den Sie dazu benötigen.

      • Pixel sagt:

        Abgesehen davon sp, wäre es interessant gewesen Ihre Meinung zum Thema zu lesen. Stattdessen schießen Sie sich lieber auf Meinungen anderer ein (besonders wenn Pixel drüber steht). Nennen Sie doch der werten Leserschaft vorerst Ihre Meinung und lassen uns dann diskutieren wenn nötig. Das wäre doch mal ein intelligentes Vorgehen.

      • Pixel sagt:

        Abgesehen davon sp, wäre es interessant gewesen Ihre Meinung zum Thema zu lesen. Stattdessen schießen Sie sich lieber auf Meinungen anderer ein (besonders wenn Pixel drüber steht). Nennen Sie doch der werten Leserschaft vorerst Ihre Meinung und lassen uns dann diskutieren wenn nötig. Das wäre doch mal ein intelligentes Vorgehen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        ich dachte nicht nur an Kaufkraft sondern auch an die Besiedlungssituation,
        die teilweise langen Distanzen zur nächstgrösseren Ortschaft und somit die Möglichkeiten des Internets zur „weniger aufwendigen“ Erwerbstätigkeit, aber auch Kontakt-halten. Und auch die klimatischen Verhältnisse welche Einfluss auf das Freizeitverhalten haben.

      • pixel sagt:

        Bs, sicherlich, die generellen Lebensumstände führen bestimmt auch zu einer häufigeren Nutzung des Internets. Dennoch ist z.B. äusserst auffällig, dass zuoberst tatsächlich sämtliche nördlichen Länder aufgeführt werden, Holland direkt nach Island. Und so viel anders ist das Leben in diesen Punkten gegenüber der Schweiz nun auch nicht. Zudem wurde auch die Entwicklung bestimmter anderer Themen in der Historie hierzu berücksichtigt, sodass man die These als solches durchaus stehen lassen kann: Die nordischen Länder sind generell offener eingestellt gegenüber Neuentwicklungen.

      • pixel sagt:

        und hier noch für alle Interessierten: „Internetzugang der Haushalte 2012“ (in Prozent):
        – Island, 95
        – Niederlande 94
        – Norwegen 93
        – Schweden und Dänemark je 92
        – Finnland 87
        – Deutschland und Schweiz je 85

        – Spanien, Italien und Portugal sind dann alle unter 70 (Portugal sogar nur bei 61)

      • pixel sagt:

        Quelle zur obigen Aufführung der Vollständigkeit halber:
        http://www.bfs.admin.ch
        (mindestens 1 PC im Haushalt)

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Ich habe doch dazu meine Meinung geschrieben. Ich halte eine „Penetration“ von 97 Prozenz für unglaublich hoch. Weil die fehlenden Anschlüsse in der Schweiz vor allem auf die „älteren Semester“ zurückzuführen sind (Familien mit Kindern sind dann auch bei 97%…). Mehr gibt es wohl vor allem dann, wenn Internet, Telefon etc. über Internet laufen. Da haben wir in der Schweiz halt schon länger eine Top-Infrastruktur, mit der die meisten älteren Menschen doch sehr zufrieden sind. Fazit: Ich sehe hier eher keine Mentalitätsunterschiede. Aber ich bin ja auch nicht Fachmann.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        danke für die Auflistung, und ja, ich anerkenne dass die Bedingungen bezüglich Klima/Landschaftsfaktoren zwischen Niederlanden und der Schweiz um einiges näher sind als weiter im höheren Norden/Westen… .
        Interessant wär bezüglich Island zu wissen, wie sich die Bevölkerung aufteilt bezüglich Alter, denke mir wie SP dass es bei uns möglicherweise am hohen Seniorenanteil liegt. Ich kenne ein paar im AHV-Alter die bewusst keinen Internetanschluss haben wollen.

      • pixel sagt:

        BS: Vergleichen Sie die Zahlen D und CH und ziehen Sie hier auch folgerichtige Schlüsse zum Seniorenanteil? Ich erwähne es gerne nochmals: Unsere Gruppen, aufgeteilt in 5 mal 4 Personen, insgesamt also 20 haben sind unabhängig voneinander in einer ca 2 tägigen Arbeit zum mir bereits erwähnten Schluss gekommen. Natürlich darf man auch weiterhin hinterfragen. Man sollte aber auch mehr wie nur diese Parameter zuziehen um zu einem effektiven Ergebnis zu kommen. Und diese Parameter liegen wie auch schon erwähnt, teilweise in der Historie.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        D und CH liegen beide bei 85% und beide Länder haben doch einen eher höheren Anteil an älteren Menschen.
        Ja, ich weiss nicht wie die Altersdurchmischung ab Niederlande aufwärts aussieht, was mir soeben aufgefallen ist, Finnland, welches ja ein sehr technologie-affines Land sein soll (Nokia und so), liegt nur 2 Punkte höher als CH?

    • Katharina sagt:

      „Die Internet Penetration ist in den nordischen Ländern (Island zuvorderst“ klar…… stimmt das nicht. Ausser Sie betrachten die USA als ein nordisches Land, was auch immer Sie mit der Penetration meinten.

      • pixel sagt:

        ich sprach nicht von global, oder liebe kath?

      • pixel sagt:

        Penetration meint die Interntet Durchdringung gemessen an der gesamten Einwohnerzahl eines Landes. Konkret: In Island haben am meisten Leute Zugang zum Internet und die höchste Nutzerfrequenz gemessen an der Einwohnerzahl und gegenübergestellt zu anderen europäischen Ländern.

      • alien sagt:

        Es ist nicht Zufall, Kat, dass Linus Torwalds Finne ist.

      • Katharina sagt:

        Liebe Pixel, mir geht das dann schnell so, dass wenn ’nordische Länder‘ da steht, ich dann schnell an die südlichen Länder denke und naturgemäss für mich ist die Assoziation dann Lateinamerika. Danke für die Klarstellung.

        Ich finde Island für eine statistische Untersuchung aus mehreren Gründen eher ungeeignet. dies weil das Land mit knapp 320’000 Einwohnern in etwa der Bevölkerung Zürichs entspricht und 65% der Bevölkerung in der Hauptstadt lebt. Von da her müsste eine vergleichende Studie eine zwischen Städten sein, nicht Ländern.

      • Katharina sagt:

        Was die Durchdringung oder Abdeckung (nicht Penetration) betrifft: Länder, die ein Mandat der Grund Versorgung haben, haben den Vorteil, dass die Infrastruktur subventioniert wird, bzw. dass der Anteil der Gebühren, der für den Bau der Infrastruktur eingesetzt wird, steuerlich privilegiert ist. Dies ist der Anreiz, dass die teuren schnellen Leitungen eben im Trottoir versenkt werden. Die USA kennt leider kein solches Mandat. Weiter ist es so, dass die geografische Weitläufigkeit und Siedlungsstruktur eine sehr grosse Rolle spielt.

      • Katharina sagt:

        So sind die nordamerikanischen Ballungszentren gut mit den neuen Daten Leitungen abgedeckt, weil es naturgemäss profitabler ist, eine 5 km Glasfaser Leitung in Manhattan zu bauen, wenn daran dann zig Wolkenkratzer mit je 10 – 20‘000 Anschlüssen angehängt werden können als etwa in Texas, wo die 5 km vielleicht 10 Häuser bedienen – der Grund, dass die USA in solchen Statistiken eher im Mittelfeld bleibt. In LA kommt noch dazu, dass die Stadt, was Dienstanbieter betrifft, nicht homogen ist und mangels eines Mandats sehr unterschiedlich ist.

      • Katharina sagt:

        Wenn Sie im ‚falschen‘ Quartier wohnen, erhalten sie bestenfalls adsl und das von nur einem Anbieter. 400 Meter daneben haben Sie Glasfaser, kabel-internet usw. In Südeuropa kann dies einer der Gründe sein, dass die Durchdringung weniger gut ist, wenn die Geographie mitberücksichtigt wird. vielleicht sollten sie Informationen über die Anschlussgebühren einholen, um eine Korrelation zu Kaufkraft zeigen zu können.

    • Sportpapi sagt:

      Ich thinke und komme doch nicht drauf. Was meint Pixel wohl da?

      • pixel sagt:

        sp, einmal mehr: Sie denken, was Sie denken wollen. Das wissen wir ja schon längst. Auch, dass die Schweiz für Sie das Nonplusultra ist. Man nennt so Typen auch gerne Patrioten. Ist ja in Ordnung. Hat aber mit Denken nichts zu tun. Und immer noch, sp: Sie dürfen mich gerne direkt ansprechen.

      • Sportpapi sagt:

        Ach, Pixel. Sie sind doch offenbar wissenschaftlich geschult. Da haben Sie doch präzis formulieren gelernt. Ebenso, Theorien zu begründen und Hypothesen zu belegen.

      • Pixel sagt:

        Grade fiel mir wieder ein, warum ich dem MB fernblieb. Danke.

      • Widerspenstige sagt:

        .;-) Seien Sie willkommen Pixel.

      • mila sagt:

        Ach, pixel. Dabei habe ich mich grad gefreut, wieder einmal von Ihnen zu lesen… Fürs Schreiben fehlt mir die Zeit, bzw. würde ich die knappe, die mir zur Verfügung steht, gerne sinnvoll(er) nutzen – gibt es ein Forum abseits des MB, wo Aufwand und Ertrag in (wie soll ich es ausdrücken) ‚harmonischerem‘ Einklang stehen?

      • marie sagt:

        schliesse mich hier mila einmal mehr an. „harmonisch“ würde ich jedoch mit aufmerksamerem und/oder respektvollerem einklang ersetzen.
        (nichts gegen kontrovers geführte debatten, aber immer dieses abwerten von einzelnen postenden, um sich aufzuwerten, u.a. sp-spezialität, macht es müssig halt. …und die zensi erst.)

      • pixel sagt:

        mila und marie: auch schön, euch mal wieder hier anzutreffen 🙂
        und mila: nein, ich wüsste von keinem anderen Forum, aber ich suche ehrlich gesagt auch nicht wirklich. Ich werde oben noch BS antworten und dann vertschüsse ich mich wieder 😉 machts gut, auf ein ander mal dann wieder!

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Sie führen eine spitze Feder, sind gleichzeitig aber sehr empfindlich, wenn es um Rückmeldungen geht. Für mich geht das nicht auf. Ich für meinen Teil freue mich sehr über kontroverse Diskussionen. Und fühle mich auch nicht gleich angegriffen, wenn jemand mir widerspricht. Und schon gar nicht, wenn er/sie dies belegt. Würde mich freuen, Pixel, wenn wir miteinander diskutieren würden, ohne innert kürzester Zeit auf die persönliche Ebene auszuweichen. Ich nehme zur Kenntnis, dass ich Sie besser persönlich angesprochen hätte. Die Antwort darauf ist aber doch noch eine Spur heftiger…

      • pixel sagt:

        sp, richtig ist, dass ich gelegentlich eine spitze Feder führe. Aber gleichzeitig scheine ich speziell bei Ihnen damit eine Triggerwirkung zu erzielen. Ungewollt versteht sich. Ihr Feedback ist oft wenig konstruktiv. Lieber stellen Sie mich (oder andere) als „Madame Oberweis“ hin, was natürlich meinerseits enstprechende Rückmeldung erzeugt. Zum Obigen: Studien gehen ja meist tiefer, als die Basisinformationen die man sich innert 30 Minuten aus dem Netz zuzieht. Nicht umsonst heissen sie Studien. Unsere haben eben erwähntes Ergebnis erziehlt. Alles andere kann man so stehen lassen.

      • gabi sagt:

        „Ihr Feedback ist oft wenig konstruktiv.“

        Ihre Meldungen sind oft wenig durchdacht, Pixel.
        (durchaus korrekt vorgetragene) Bitten, unreflektiert Wirkendes etwas besser aus zu deutschen, können Sie selten nachkommen.
        Hinweise, auf mögliche Zusammenhänge, die Ihnen nicht geläufig sind, tun Sie meist nur pikiert ab.

        Sie auf diese Tatsachen in einer Art aufmerksam zu machen, die Sie als „konstruktiv“ empfinden, scheint ein Ding der Unmöglichkeit.

      • Widerspenstige sagt:

        Memo: Frauen haben eine andere Art, die Dinge zu sehen und entsprechend anders diskutieren sie. Das darf auch mal wieder erwähnt werden. ANDERS heisst eben ANDERS als Sie gabi und auch Sportpaps es gewohnt sind in ihrem Umfeld. Die Gehirnforschung ist noch sehr jung und zu komplex, aber die ersten Ergebnisse zeigen immer deutlicher Unterschiede im ganzheitlichen Denkmuster des weiblichen Hirns und dem eher eindimensionalen des männlichen Hirns sprich Frauen denken gleichzeitig mit der linken u rechten Hälfte im Gegensatz zur nur rechten Hirnhälfte beim Mann. Unbequeme Fakten? Nein, ANDERS…

      • gabi sagt:

        Ja. Ganz allgemein gibt es grosse Unterschiede zwischen Hirnstrukturen und deren Potential.

        Es gibt einfach Klügere und Dümmere.

        Ein interessantes Phänomen scheinen mir aber immer jene Dümmeren, die sich jedes Manko auch noch gerne zum Gruppenmerkmal schönreden wollen… Auch wenn´s noch so viele aus ebenjener Gruppe gibt, die sich dezidiert dagegen verwehren.

        Und wenn´s dann mal wieder ein Gnusch gibt, zwischen Dingen, die gefälligst nicht an den zuvor definierten Gruppengrenzen auseinanderdividiert werden sollten und Dingen, wo dies unbedingt getan werden müsse…

        Ist es urkomisch!
        😀

      • Widerspenstige sagt:

        Es fällt doch nicht nur mir auf, dass Sie sich immer wieder daran stossen, dass ausgerechnet gut gebildete Frauen mit Fachwissen nicht fähig seien, Themen genügend reflektiert zu durchleuchten etc. Genau das vermisse ich bei SP u Ihnen oft:
        ‚(durchaus korrekt vorgetragene) Bitten, unreflektiert Wirkendes etwas besser aus zu deutschen, können Sie selten nachkommen.Hinweise, auf mögliche Zusammenhänge, die Ihnen nicht geläufig sind, tun Sie meist nur pikiert ab.‘

        Sie auf diese Tatsachen in einer Art aufmerksam zu machen, die Sie als “konstruktiv” empfinden, scheint ein Ding der Unmöglichkeit.

      • Carolina sagt:

        Katharina ist doch wohl auch eine Frau, oder? Ist es nicht wünschenswert, mit Leuten zu diskutieren, die nicht alles für bare Münze nehmen, die sich erlauben, Fragen zu stellen, Zweifel zu haben und gerade Studien, die es wie Sand am Meer gibt und alles, aber auch alles beweisen können, aber genau besehen vielleicht empirisch gar keine Relevanz haben, genauer unter die Lupe nehmen? Wohin zeigt die Lernkurve, wenn es nicht ‚erlaubt‘ ist, hart zu diskutieren, auch wenn es nicht im eigenen Sinne ist? Was hat das mit Frau/Mann zu tun? Ueberzeugen Sie uns, Pixel, antworten Sie auf Katharina.

      • gabi sagt:

        Also wenn Sie das schreiben, WS, kann ich wirklich nur laut auflachen.

        Man wird sich im Detail bei pixel noch streiten können (doch auch dazu, müsste sie sich erst mal drauf einlassen, es zu durchdenken – etwa beim Zusammenhang Immobilienpreise und Doppelverdienerhaushalt, wo sie offenbar schon passen musste).

        In Ihrem Falle ist da aber wirklich nur schallendes Gelächter angebracht.

        🙂
        😀
        😉

      • Widerspenstige sagt:

        gabi, ich warne Sie! Sie begeben sich auf ein Minenfeld mit genau diesem post 11:42! Bleiben Sie auf dem Boden und reflektieren Sie doch mal, was ich mit den neusten Gehirnforschungen damit andeuten wollte, ok? Das wäre konstruktiver, als Ihre Antwort soeben. 😡

      • gabi sagt:

        „Warnen“ Sie, wen Sie wollen, WS.

        Bei Ihnen weiss ich, wie heute schon erwähnt, ja selbst wenn da nur steht „..??..!!..(…)..!!..??..“ genau was Sie sagen wollen.

        Es ist immer dasselbe.

        Ob ich nun meinen Senf dazu gebe oder nicht.

        Durch den krassen Widerspruch zu all dem, dass Sie persönlich unter jenem Jekami-Schlagwort „Feminismus“ zusammenfassen wollen, bleibt ihr tief verwurzelter Sexismus ein steter Quelll unendlicher Erheiterung.

        Ich werd Sie also nicht warnen, sondern ermuntern: Nur weiter so.

      • gabi sagt:

        Und das DAS wieder mal ohne die doofen SS!

      • Carolina sagt:

        Oh Mann, Ihr zwei……
        Pixels Studie würde mich sehr interessieren, das ganze Thema ist interessant für mich. Aber wirklicher Erkenntnisgewinn ist doch erst dann zu erhoffen, wenn auch Zweifel erlaubt sind, wenn Fragen gestattet sind – nur dann kann man den Wert einer Aussage prüfen. Warum ziehen Sie sich bei den ersten Fragen und Bitten nach weiterem Hintergrund zurück, Pixel? Sie können doch nicht ernsthaft an einem Blog interessiert sein, in dem alle ja und amen zu allem sagen? Katharina hat doch sehr Relevantes anständig vorgebracht, warum nicht einfach darauf reagieren?

      • Widerspenstige sagt:

        Carolina, ich halte Katharinas Gründe für gegeben und dürfen ruhig einbezogen werden in die Ausführungen von Pixel.

        Nur, auch ich finde es schade, wenn eine Pixel wieder mal hier mitschreibt, eigene Überlegungen einbringt mit Statistiken u dann jede Zeile von ihr zerpflückt wird auf eine Art und Weise von SP, das an den Kopf langen lässt! Wieso nicht einfach eigene Überlegungen anhängen u so eine kontruktive Diskussionsbasis schaffen? Ich verstehe einfach nicht dieses Hick-Hack u driefte entsprechend dann auch noch ab. Aus Trotz oder aus einer inneren Wut die mich dann spontan überfällt!

      • gabi sagt:

        Ja: Verstehen Sie einfach nicht.

        Aber hier kommt mein (naja… Eigentlich eher Ihrer) Trost:

        Sie können das gar nicht verstehen.

        Weil, wissen Sie, Männer und Frauen sind ja so unterschiedlich. Da KÖNNEN Sie gar nicht mitkommen, was mit simplen Nachfragen gemeint sein könnte. Sie Arme!

        Zudem führt Sie Ihr Reflex, der jeder Nachfrage ja auch nur mit dem Unterschieben eines Motives (Gruss von Hannah A.!) „kontern“ kann, anstatt mit dem eigentlichen Vertiefen, automatisch ins Abseits…

        Doch da können Sie nichts dafür. Das verstehe Sie einfach nicht, weil Sie „halt ganzheitlicher“ denken
        😀

      • Carolina sagt:

        Ich sehe absolut nichts Unanständiges an SP’s Einwänden. Seine Art ist seine Art, sie hat genauso ihre Berechtigung wie Ihre, meine oder welche auch immer. Mir ist es tausendmal lieber, Katharina oder SP oder wer auch immer bringen Zweifel, Fragen, Anmerkungen, Kritik an, als wenn alles glattgebügelt und jedes Mal auf ‚Korrektheit‘ abgeklopft wird. Nur das kritische Hinterfragen bringt die Diskussion weiter. Ich selber bin von meinen Argumenten längst überzeugt, reizvoll wird es erst, wenn ich hier eines besseren belehrt werde. In anständigem Ton, klar, aber der ist hier gegeben, finde ich.

      • Widerspenstige sagt:

        Ganz bei Ihnen, Carolina, bis zu dem Punkt, wo Sie das Gefühl haben, dass sich SPs Äusserungen ziemlich im Rahmen befinden. Pixel hat da bereits ihre eigenen Erfahrungen mit SP gemacht und reagiert anscheinend etwas empfindlicher als uns Aussenstehenden bewusst ist. Das ist ein Ding zw. Pixel und SP – so wie es ein Ding ist zw. gabi und mir. Ich kann die Reaktion von Pixel sehr gut nachvollziehen, weil ich mich öfters über gewissen lehrerhaften Frage- und Antwortstil aufgeregt habe. Vielleicht liegt es am Kommunikationsstil und weniger am lustvollen Argumentierenwollen. Le ton fait la musique!

      • gabi sagt:

        Wahrscheinliche sind einfache Fragen (und bitten zu etwas genaueren Ausführungen sowieso) einfach zu wenig… äh… ganzheitlich?!

        Kann nur am Gegenüber liegen. Wär keinen Moment verwunderlich, wenn´s am Schluss nicht mal mit Frage oder Aussage an sich zu tun hätte, sondern nur an dessen Geschlecht!

        Jaja… Diese Sexisten allenthalben! Was ist das nur für eine Welt?!

        😀

      • Widerspenstige sagt:

        Es muss schon etwas daran sein, was ich wegen dem Diskussionsstil sagte und der GANZHEITLICHEN Denkweise von Frauen, dass sich ausgerechnet eine Katharina, mila, Pixel, marie….meine Wenigkeit u speziell Pippi und WK hier ziemlich missverstanden fühlen von der Art und Weise der Argumentation von Männern wie max, SP, Frank Baum, Karl Müller und natürlich Sie gabriel. Gibt das nicht zu Denken?! Alles nur wirre und unreflektierte Frauenhirne, welche sich verzetteln, nicht argumentieren können u auf simples Nachfragen nicht fähig sind zu antworten? Ich muss jetzt gut aufpassen, dass…. 😡

      • gabi sagt:

        Grossartig!

        Merci WS, genau so war es gemeint:

        Eine Unfähigkeit kann nie eine simple, geschlechtsneutrale Unfähigkeit sein.

        Nein: Es muss natürlich immer mehr dahinter stecken: Es kann gar nicht einfach nur um wirre, unreflektierte Hirne gehen – übrigens rechnen Sie sich da die Gruppe selber etwas stärker: diese Zusammenfassung ist die IHRE – , nein.

        Es sind FRAUENhirne. Warum denn wohl nur? Was muss bei dieser Betrachtungsweise zwangsläufig das dahinter liegende Motiv sein? (Hallo Hannah Arendt!)

        Und noch ein kleiner Tipp, von dem aber trostreich festgehalten werden kann,

      • gabi sagt:

        dass er sowieso erst beim eigentlichen, ernsthaften Diskutieren ums Thema an sich (also nicht das Eine und Einzige, von dem SIE immer nur plappern wollen ) schlagend würde:

        Nachfragen und Bitten um Vertiefung können schlecht bereits zu einer „Art und Weise der Argumentation“ verklärt werden (jetzt in Bezug auf SP und mich! Karl Müller oder Frank Baum stehen mir nachweislich auch nicht näher als etwa Pixel).

        Aber eben – und das ist ja die Krux: Würden Sie das begreifen, könnten Sie ja selbst irgend wann mal ne andere Überlegung auffahren, als das Vorbeten Ihres alles erklärenden Sexismus.

      • gabi sagt:

        Aber auch damit bleibt´s halt nur beim alten Rohrschach-Witz:

        Natürlich haben Sie überhaupt keine Ahnung, wie – und vor allem: von wem – das Thema, das Sie ständig zu verfolgen scheint, bei jeder Gelegenheit am Köcheln gehalten wird…

        Wär´s ein Comedy-Programm, wären Sie genau die Art Mitwirkende, bei der das Publikum schon los johlt und vor Vergnügen quitscht, wenn Sie nur die Bühne betreten. Weil vollkommen klar ist, welcher beliebte Running-Gag nun gleich wieder das Zwerchfell auf Trab halten wird!

        🙂

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Du begibst dich einmal mehr auf Glatteis. Es hat nichts mit einer anderen, ja sogar wohl möglich noch besseren (ganzheitlich) Art zu denken zu tun, wenn man seine eigenen Hypothesen/Behauptungen nicht belegen will oder kann. Und auf Nachfragen, Kritik empfindlich bis persönlich reagiert. Ich denke ganz viele Frauen, mit denen ich zusammenarbeite, und die täglich präzis und logisch argumentieren müssen, wären sehr verärgert, würde man ihnen diese Fähigkeiten praktisch als unweiblich/männlich bezeichnen. Ich verstehe das unter „kritisch hinterfragen“.

      • Sportpapi sagt:

        Aber wir kommen ja immer wieder ins gleiche Fahrwasser. Bereits das Nachfragen ist ungeheuerlich. Und eine geäusserte Meinung/Behauptung nicht einfach stehen lassen, sondern widersprechen, das geht gleich gar nicht. Und schon gar nicht über die Geschlechtergrenze hinweg. Doch: was wäre denn die Alternative?

      • Sportpapi sagt:

        „Katharina, mila, Pixel, marie….meine Wenigkeit u speziell Pippi und WK hier ziemlich missverstanden fühlen von der Art und Weise der Argumentation von Männern wie max, SP, Frank Baum, Karl Müller und natürlich Sie gabriel. Gibt das nicht zu Denken?! Alles nur wirre und unreflektierte Frauenhirne, welche sich verzetteln, nicht argumentieren können u auf simples Nachfragen nicht fähig sind zu antworten?“ 1) Bitte wirf diese Männer nicht in einen Topf. Da gehören Sie nicht hin. 2) Wirf diese Frauen nicht in einen Topf. Aber ja: weshalb nicht einfach Nachfragen freundlich beantworten?

      • gabi sagt:

        Dass Du hier schon wieder so äusserst, SP, sollte Dir ja eigentlich zu denken geben!

      • Katharina sagt:

        Pixel, ich wollte Dich nicht kritisieren oder Deine Seminararbeit verunglimpfen. Mir war einerseits der eine Begriff unklar und wie ich weiter oben erläuterte, die Wahl von Island als Studienfeld. Du hast mir gegenüber das dann geklärt. Vielleicht war es halt am Anfang deinerseits etwas unklar formuliert, aber dazu hast Du ja die klärenden Informationen nachgereicht. Danke dafür und mein Eindruck ist, dass Du Dich mir gegenüber absolut kollegial verhalten hast.

      • Widerspenstige sagt:

        Sportpapi u gabi: ‚1) Bitte wirf diese Männer nicht in einen Topf. Da gehören Sie nicht hin.‘ Wieso? Bitte um nähere Erklärung, denn diese Männer reagieren alle gleich, wenn es sich um Frauenrechtsthemen handelt. Wobei max, FB, KM sich wie Maskulisten (Emanzen) verhalten u Du u gabi wie Chauvis (Feministin) – mal gemässigt – mal radikaler.

        ‚2) Wirf diese Frauen nicht in einen Topf.‘ Wieso? Alle haben sich schon ähnlich aufgeregt über dasselbe Unvermögen.

        ‚Aber ja: weshalb nicht einfach Nachfragen freundlich beantworten?‘ Gut. Freundlich ist wohl ein relativer Begriff.

      • gabi sagt:

        Herrlich.

        „…alle gleich..“

        und

        “ Maskulisten (Emanzen) “

        Alles wild durcheinander, Hauptsache WS Vorstellung einer Gendertrennung der Guten und der Bösen bleibt unverrückbar.

        …. Und natürlich wieder mal keine Ahnung, wieso von dieser plumpen Weltsicht – die man aus ebendiesem Grund den Anderen, immer diesen Anderen unterstellen muss – auf keinen Fall abrücken darf.

        WS… Hallo!

        Dass es Ihnen nicht möglich ist stringent zu argumentieren hat NICHTS damit zu tun, dass Sie eine Frau sind.
        Sie könnten das auch als Mann nicht. Und Sie würden frapierend genau ihren Schreckfiguren

      • gabi sagt:

        ähneln, mit denen Sie mich und SP in einem Topf werfen wollen. Weil´s so schön passt im Weltbildchen. Und weil Sie selber sich´s doch so kuschelig gewohnt sind, sich alle Unfähigkeit und Unbill nur durch die Flucht in die grosse Gruppe (immerhin doch die Hälfte der Menschheit!) erklären zu können.

        Der Runnig Gag bleibt natürlich ein Lacher.

        Aber ernstzunehmender kommen Sie dennoch nicht rüber, wenn Sie nur wieder und wieder mit aller Gewalt an Allem, was ein SP oder ich tatsächlich über Frauen äussern, vorbei lesen müssen.

      • gabi sagt:

        Welche Frauenrechte bekämpfen SP und ich gleich nochmal, WS?

        Oder wollen Sie es heute gar zum zu erkämpfenden Frauenrecht erklären, ganz besonders wirr und zusammenhangslos darauf pochen zu dürfen, dass sich alles, aber wirklich alles, nur mit Sexismus (also dem, der Anderen, versteht sich!) erklären lässt?!

        Da lachen ja die Hühner… Abgesehen von echten Frauenrechtlerinnen und emanzipierten Frauen, die sich im Grab umdrehen würden, wenn Sie sähen, was für Figuren da sogar noch ihre Nachfolge beanspruchen.

        Einfach nur peinlich. Oder eben: Schlicht belustigend!

      • gabi sagt:

        Wenn ich Ihre heutige Realsatire wieder mal lese, WS, so könnte man glatt meinen, SP und ich forderten die Isolierung von Frauen in eigenen umzäumten Arbeits-„Städten“ oder ähnlich Absurdes…

        😀

      • Sportpapi sagt:

        Das einzige, das irgendwie abwertend tönt hier, ist übrigens Katharinas „Seminararbeit“…

      • gabi sagt:

        Na, WS? Wieder mal vom Acker, wie so oft wenn´s zu anstrengend wird?

        Ist´s fern vom Schuss, irgendwo in den Büschen, wieder mal irgendwie angenehmer?

        – Verständlich.

        Denn wie immer haben Sie ja einmal mehr die Stichworte zu Ihrer eignen Demontage geliefert.

        Bleiben wir doch einfach mal bei diesem Frage hier:

        Gegen welche Frauenrechte erheben oder erhoben Sportpapi und/oder ich je ihre Stimme?

        Wie klingt das für Sie, WS?

        Lässt sich daraus nun schon auf irgend eine, wie auch immer geartete, verwerfliche „Art und Weise der Argumentation“ schliessen?

      • gabi sagt:

        … So wie Sie das gerne (in Ermangelung irgend eines eignen vernünftigen Gedankens glauben machen wollen).

        Für mich klingt´s – einmal mehr – bloss eindeutig nach einer Aufforderung zur Präzisierung, die Sie zwangsläufig wieder schuldig bleiben müssen.

        Es ist die übliche Rückfrage, nachdem Sie wieder mal nichts, gar nichts, ausser einer weiteren plumpen Unterstellung und Ihren üblichen, zutiefst sexistischen Verallgemeinerungen (und eine Art Sippenhaft mit Spiessgesellen, die herzlich wenig mit SP und mir zu tun haben) auf zu bieten vermochten.

      • gabi sagt:

        Wie immer, WS:
        Nichts, Nada, Rien, Niente mit Hand und Fuss. Und Antworten auf simple Fragen erst recht nicht. Sondern bloss Unterstellungen und Spekulationen über die wahren Motive (Guguseli, Hannah A.!) der Fragenden.

        Und aus einer derart beschämenden, vollkommen hilflosen, Offside-Position, wollen Sie anderen Menschen etwas zu deren Befreiung vermitteln können?

        Ist „ganzheitlich“ eigentlich eine Art Synonym für „unfähig“, oder wie soll selbst der geneigteste neutrale Mitblogger diese Hilflosigkeit, mal irgend einen Punkt zu landen, werten?

  • Jaqueline sagt:

    Mein Vater sagt immer, dass bei den meisten Dingen (nicht nur beim Kochen 🙂 ) das richtige Mass, die richtige Menge wichtig ist. Die Menschheit würde ohne Veränderung stagnieren. Veränderungen sind wichtig. Dieser Beitrag übertreibt m.M. nach schon ein wenig. Im Sommer, wie im Winter sehe ich die Nachbarskinder oft draussen spielen (im Sommer natürlich öfters 🙂 ), trotz einer Welt voller Technologie. Der richtige Umgang zur richtigen Zeit ist wichtig, wie bei vielen anderen Situationen auch. Und wie bereits erwähnt, das Mass.

  • Widerspenstige sagt:

    Der goldene Mittelweg ist wohl angebracht dh mit Mass gereift ist halb gewonnen. Mir gibt aber zu Denken, dass ausgerechnet die Topmanager aus dem Silicon Valley ihre Kinder in einem PC-fernen Schulbetrieb sehen wollen. Was steckt da dahinter? Könnte es sein, dass diese Herren genau wissen, dass zuviel PC-Konsum im zu frühen Alter entwicklungshemmend sein könnte und diese Väter sich genauestens darüber via Suchtprävention durch entsp. Fachleute orientieren liessen? Sie verdienen sich eine goldene Nase mit nämlich genau den Werbemethoden, welche auf jeder Plattform junge User binden sollen 🙁

    • Widerspenstige sagt:

      Ach, das wurde heute freigegeben, wenn sich kein Mensch mehr dafür interessiert?

      Schade, denn ich sah darin Potential für eine tiefgründigere Untersuchung des Pro und Contra zu früher PC-Kenntnisse im Vorschulalter.

      • Muttis Liebling sagt:

        Hatte ich auch. 48 h Blockade. Langsam weiss ich nicht mehr, was das hier soll.

      • Muttis Liebling sagt:

        Der Widerspruch zwischen dem Anspruch der Diskutanten und dem immer mehr Flachsprech der Inititanten wird zunehmend deutlicher. Ich habe schon ein paar mal vorgeschlagen, den Blog einzustellen, wenn man nicht in der Lage ist, den ohne Zensur zu beherrschen.
        Dabei gibt es auch bei den Themengeberinnen immer wieder gute Gedanken, aber wenn man die weiterführt, fällt der Hammer. Es ist nur Smalltalk gewünscht, unverbindliches Geblabber. Nie jemand weh tun, nur ohne Wehtun verläuft Kommunikation im Sand.

      • Andi sagt:

        Sinnlos, sag ich schon lange. Aber das glaubt mir weder die Redaktion noch der dumme August.

      • Katharina sagt:

        Warum wohl sind bestimmte Wörter auf jener Liste? Und warum ist die Zeichenbegrenzung in einem Bereich, der etwa zwei Tweets umfasst? Das macht bei einem Newsportal wenig Sinn, jene Wörter wohl sehr häufige Wörter in Beiträgen sind – ausser, dass eben bewusst eine differenzierte Diskussion aus politisch eindeutigen Motiven heraus behindert werden will. Das ein- und ausschalten diverser Mitglieder hier weist auf einen internen Zwist hin betreffend deren Haltung relativ zum Produkt und deren Haltung relativ zu den Themengeberinnen. Die Ein/Ausschalter als technische Leute stehen da mittendrin.

      • Muttis Liebling sagt:

        So ganz kann ich Dir nicht folgen, Katharina. Das hier bewusst politisch ausgeschaltet wird, bei gleichzeitigem Anspruch auf so eine Art gelenkter Tiefe, das ist schon klar. Aber ich denke nicht, dass es mit Personen zu tun hat. Da ist eine Haltung.
        Ich bin aus der DDR, ich kenne richtige Zensur, weiss damit umzugehen und weiss, wie man zwischen den Zeilen schreibt. Hier kultiviert sich etwas, was, Dir folgend, tatsächlich zwischen den Machern und den Machenden steht. Das ist aber nicht subjektiv.

  • michael klein sagt:

    ich weiss garnicht wieso man hier soviel draüber schreiben muss, kleinkinder gehören überall hin, nur nicht vor einen pc.

  • Amir sagt:

    Jungs, IT ist wie Lego. Erwachsene die halt nur (L)user sind, koennen das leider nicht vermitteln. Eltern, die die neuen Technologien auch beherrschen, koennen ihren Kindern damit sehr viel ueber Logik, Struktur, Systematik und Systemlehre weitergeben. Natuerlich nicht mit der Maus in der Hand. Und auch nicht mit Facebook. Da brauchts eher einen Text Editor, einen Compiler und sehr viel Wissen, das man weitergibt…

    • Luisa sagt:

      Oder scratch.mit.edu

    • alien sagt:

      Und die Schweizer Behörden wollen die Informatik abschaffen in der Volksschule. Meines Erachtens ein absoluter Schwachsinn. Mit dem gleichen Recht könnte man das Aufsatzschreiben abschaffen. HILFE!!!

    • Muttis Liebling sagt:

      Programmieren ist eine kreative Tätigkeit, die in Richtung Kunst gehen kann. Wer dazu begabt ist, sollte das Lernen. Die sogenannten sozialen Medien hingegen sind das Gegenteil von Kreativität. Da gibt es auch nichts zu lernen.
      Es ist schon ein riesiger Unterschied, ob man selbst gestaltet (Programmierung), oder sich gestalten lässt.

      • alien sagt:

        In der Tat. Informatik heisst heute „Powerpoint, Word und Excel bedienen“. Programmieren gehört nicht dazu. Wenigstens etwas JavaScript, das wäre schon toll. Nicht erst in der Informatikerlehre, nicht erst im Gymnasium. Nein, schon in der 2. Sek. Klar, manche Kinder werden das Programmieren nie lernen (das hat sich gezeigt), aber viele schon.

      • Muttis Liebling sagt:

        Programmieren ist Gott spielen. Man kann völlig eigene Welten erschaffen. Oder man kann Welt wiedererfinden. Genau das verlernt man, wenn man sich erst einmal in Spiegelungen einlässt.

  • Manuela sagt:

    Und noch was dazu. So kann mans nämlich auch sehen.

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=PDYEl62g1b8

    • Sportpapi sagt:

      Kann man. Aber muss man? Zerrissen ist ja immer schnell. Aber besser gemacht?

      • Manuela sagt:

        Ja, kann man. Man kann auch davon ausgehen, dass Kinder zwar klein, aber nicht blöd sind. Zumindest nicht blöder als die Erwachsenen in ihrer Umgebung.

  • Manuela sagt:

    Ich finde man darf auch nicht immer nur Verbote mit Erziehung gleichsetzten. Kinder haben keine Impulskontrolle und man braucht ihnen das gar nicht als Makel anzurechnen. Denn das zu entwickeln braucht mind. 20 Jahre und hartes Training. darum haben auch die meisten Erwachsenen nicht immer die Kontrolle über ihre Gelüste, Gefühle etc. Jeder, der heute zum dessert an einem Glace schleckt, statt in einen Apfel zu beissen, hat genau das gleiche Problem, wie mein Kind, wenn ich sage: genug Handy für heute. Nur ob das wirklich ein Problem ist?

  • Pascal Sutter sagt:

    Kontrollierter Zugang zu Medien ist nur dann gewährleistet wenn die Eltern das auch können. Das befingern und streicheln von Gadgets hat einen viel zu grossen Teil an unserer Lebenszeit eingenommen. Mich eingeschlossen.

  • Pascal Sutter sagt:

    Kontrollierter Zugang zu Medien ist nur dann gewährleistet wenn die Eltern das auch können. Das befingern und streicheln von Gadgets hat einen viel zu grossen Teil an unserer Lebenszeit eingenommen. Mich eingeschlossen.

  • alam sagt:

    Ich wüsste keinen einzigen Grund, warum die Kinder das alles so früh lernen müssten. Ich selber habe es sogar erst als Erwachsene gelernt in nullkommanichts, obwohl es damals in den Anfängen noch einiges komplizierter war als heute. Wenn schon sollen sie in der Schule die Schnürlischrift weglassen und dafür das Zehnfingersystem lernen. Das würde wirklich was bringen.

    • xyxyxy sagt:

      Zehnfingersytem ? heute reicht Google und CTRL + C / CTRL + V um zu doktorieren
      also macht die Schule alles richtig, dieses System müssen die Kleinen beherrschen, dann reicht es später sogar zu einem cum laude

      • alam sagt:

        Heute mag Google und CTRL + C / CTRL + V reichen, um zu doktorieren, aber ganz sicher nicht mehr, wenn unsere Kinder gross sind. Abgesehen davon, beginnt die Arbeit ja erst nach dem Doktorat. Selber schnell, gut und richtig schreiben können, war schon immer wichtig, halt jeweils mit den aktuell verfügbaren Schreibgeräten

      • alien sagt:

        Die Arbeit beginnt nach dem Doktorat? Echt jetzt? Die Jahre des Studiums sind vielen Leuten als die stressigste in ihrem Leben in Erinnerung. Wenn das bei Dir anders war, has Du a) ein H0-Spurstudium absolviert oder b) eine wirklich stressige, schwierige Karriere gemacht.

      • xyxyxy sagt:

        sorry – ich dachte, ich müsste nicht noch gross IRONIE draufschreiben

        haben sie tatsächlich gemeint, ich meine das ernst?
        dann ist ihr Glaube an die Menschheit ja noch kleiner als meiner

      • alien sagt:

        Was meint Dr. K. dazu? (Nein, das ist kein Spott, sie ist Dr.)

      • Katharina sagt:

        Was ich meine? offensichtlich ist xy kein Akademiker oder war im bescheidenen Genuss der post-bologna Schulen, bzw. dass es anscheinend genügt wenn eine Zeitung dann behauptet der Titel sei ein Plagiat, wenn betreffende Person politisch unliebsam wird.

        Was Deine Schule betrifft und Deine daraus sich ergebenden Qualifikationen: Dein Workrecord spricht für sich selber und ist kongruent mit dem Output jener Schule. Eher ein Minuspunkt. Die Asiaten bringen es einfach besser. Sorry for that.

      • xyxyxy sagt:

        K
        humorlose Wesen verstehen auch nie etwas

        „haben sie tatsächlich gemeint, ich meine das ernst?“

        bitte erst in Ruhe lesen, bevor Sie sich in komplizierten Sätzen richtend über mich erheben

      • Katharina sagt:

        xy, mein Beitrag war an alien gerichtet, der mich in diesen etwas lächerlichen Austausch hineinziehen wollte. Also überlegen Sie sich etwas, in welchem Ton Sie mir antworten.

      • gabi sagt:

        Kat, Sie sind gleich weit wie immer. Bzw. eben nicht. Ubeherrscht und schlecht erzogen wie eh und je (was Sie aber gleich wieder vergessen… Ich weiss).

        Und da wollen ausgerechnet Sie sich über was genau echauffieren, um sich über welche Anderen (und an xy haben Sie sich überdeutlich auch gewendet – vermutlich schon wieder vergessen, hm?!) zu erheben?

        Jaja… Das Niveau dieses Blogs, was?! Wie konnte es nur so weit kommen, wo Sie doch das Niveau immer so hoch hielten???

        😀

      • Katharina sagt:

        Und Sie denken tatsächlich, dass ich mich mit Ihnen über Form auslasse? Sicher nicht. Wohin xy mit seinem Einwurf zeigte, ist im Schweizer Kontext leider sehr klar und betrifft leider auch diese Plattform, die deswegen nicht einmal wegen Slander belangt wird. Nicht lustig, auch wenn xy mehrmals das Etikett ‚lustig‘ drauf kleben will.

        Wenn alien mich da hineinziehen will und anderswo noch mich als Argument gegen jemand weiteren benutzen will, wegen meines Aussehens und meiner akademischen Verdienste, dann ergibt sich eben diese etwas kalte Dusche und xy als kollateraler.

      • Katharina sagt:

        Zu schlechter Erziehung: you are simply below my class.

      • gabi sagt:

        Wie praktisch auch:

        … Gerade um diesem Selbstbild zu fröhnen, hilft etwas gnädige Vergesslichkeit ja ungemein!

        😉

      • alien sagt:

        Katharina, ein bisschen, ein bisschen viel mehr Gelassenheit würde Dir gut anstehen. Du darfst davon ausgehen, dass ich Dich nicht anzünde, und auch nicht als gabis agent provocateur wirke. Ich bin kein Dr., weil Dr. sein an meiner Schule und meiner Fakultät sehr unüblich ist, die meisten gehen mit dem Master ab. Wenn ETH im Titel steht, braucht es kein Dr., eigentlich.

        Stay cool please. Nicht alle sind wir hier, Dich zu verfolgen. Manchmal ist Ignorieren die beste Option.

      • gabi sagt:

        „Lass es uns einfach vergessen…“

        😀

      • Muttis Liebling sagt:

        alien, Studium ist die schönste Zeit im Leben. Es gibt eine Mehrheit, welche den inzwischen Überzeitgeistbegriff ‚Stress‘ bemüht. Aber was für ein Publikum studiert inzwischen und was wird studiert?
        An dem Tag, an dem mir indoktriniert wird, dass Automobilbau oder Marktforschung akademische Fächer sind, an dem Tag nehme ich meine letzte Tablette.
        Hingegen Philosophie, Mathematik, Medizin zu studieren, stresst nur, wenn man es nie wollte.Ansonsten ist es Erfüllung.

  • gugus sagt:

    beim aufkommen des radios, des telefons, des fernsehens schlug man in dieselbe bresche… die menschheit und die kinder verdummen, werden dick, doff, asozial. nun ja, das mit dem dick werden hat was. aber ansonsten: massvoll genossen finde ich die möglickeiten, die ein computer bietet, sehr spannend. ob mein sohn ein brettspiel mit brett oder am compi spiel, macht keinen grossen unterschied. jaja, ich weiss, die haptik fehlt… 

  • Simon Herzog sagt:

    Was ich bei diesen Debatten nie begreife, ist wieso es immer das eine oder andere Extrem sein muss. Meine Tochter klettert auf Bäumen, geht ins Theater, Museen und spielt mit dem iPad oder benutz eine Suchmaschine um an einfache Informationen zu kommen. Wir schauen uns auch kreative arbeiten am Komputer an, sei das Kunst, Design, Architektur oder filme. Diese Dinge inspirieren meine Tochter sehr wohl, denn man kann davon auch lernen und neue Ideen entwickeln. Die richtige Dosierung ist wichtig, nicht das pro contra IT als ob nur das eine oder andere die Lösung wäre.

  • Nina sagt:

    Ich sehe das nicht so radikal. Ich bemühe mich generell, möglichst wenige Dinge im Leben radikal zu sehen – i.e. Technologie ist sicher nicht des Teufels, sie verändert einfach gewisse Gewohnheiten und das ist an sich weder gut noch schlecht, sondern hat wie alles im Leben zwei Seiten. Da allerdings in unserer technologisierten Welt der Kontakt damit sicher nicht zu kurz kommt, halte ich es bei meinen Kindern so, dass ich die PC- und Fernsehaktivitäten auf dem Minimum halte. Damit das funktioniert, mussten wir Eltern uns aber selber auch an der Nase nehmen; das Gute daran:

    • Nina sagt:

      Je weniger wir davon selbst konsumieren, desto weniger fragen die Kids überhaupt danach, i.e. ich muss das nicht mal mit Verboten und starren Regeln lösen.

  • Manuela sagt:

    Das find ich jetzt bescheuert, denn wenn ein Kind auch mal ein paar Minuten auf dem Tablett etwas machen darf, hat das nichts mit Fettleibigkeit oder Antiästhetik zu tun. Mama und Papa benutzen selbstverständlich mal das Smartphone, Tablett, Compi. Klar wollen die Kleinen auch wissen was das ist. Dadurch werden sie weder ‚geparkt‘ noch intellektuell unterfordert. Und Frau Wyler, ihre Kinder klettern auch nicht den ganzen Tag aufm Baum rum. Das machen sie auch nur eine gewisse Zeit am Tag.
    Ich finde, die Kids sollten so viel wie möglich kontrollierten Zugang zu den ’neuen Medien‘ haben…

    • Manuela sagt:

      Sie sind tatsächlich digital natives. Das gehört so selbstverständlich zu ihrer Welt, wie wir es gewohnt waren, dass zu Hause ein TV stand. Bei meiner Mutter war das ja auch noch nicht so. Und nur, weil eine 30jährige sich noch erinnern kann, dass man auch mal ohne Natel gelebt hat, kann man nun wirklich nicht drauf schließen, dass die heutigen Kids vor dem Compi verwahrlosen werden. Wer hatte denn in den 90igern keinen Walkman oder Gameboy? Und danach gleich den Discman. Und irgendwann stand in jedem Haushalt ein Compi. Und bisher ist kaum einer dabei tot umgefallen, oder?

      • alien sagt:

        Volle Zustimmung. Meine Kinder haben eine Mailadresse, seit sie lesen können (nicht schreiben), benutzen sie aber nicht häufig. Die grosse ist 13 und wie die meisten Teenies hat sie ein Telefon, mit Whatsapp. Benutzt sie sehr fleissig. Sie hat Freunde, die zwanzig km entfernt wohnen, und da kommt so ein Smartphone handy zum Abmachen (ja Leute, so ist die Benutzung des Wortes „handy“ eigentlich gedacht). Die Kleine ist 10 und interessiert sich nicht so fürs Telefon. Das ist doch eine Alterserscheinung.

    • Sarah sagt:

      Ich gehe einig mit Ihnen: Wir Eltern sind die Vorbilder. Und Frau Wyler besucht nicht nur Theater, sondern sie benutzt offensichtlich auch so genannt neue Medien. Und früher oder später werden auch ihre Kinder den Umgang damit lernen wollen oder müssen.

      • Manuela sagt:

        Nicht nur, dass sie den Umgang damit lernen müssen. Mein Kind kennt keine Welt, in der es keinen Compi gibt. Sie kennt auch keine Welt, in der es keinen vollen Kühlschrank, keine Autos, keine Sandkasten oder Schaukeln, keine Stofftiere, keine Bausteine etc. gibt. Woher auch? Das alles gehört ganz selbstverständlich zu ihrer Welt und zu ihrem Leben. Und sie wird all das immer ganz selbstverständlich benutzen.
        Aber vielleicht haben diejenigen Erwachsenen, die selbst schon viel Zeit vor dem Compi vertrödelt haben Angst, dass es ihren Kindern genauso gehen wird. Nur, wessen Problem ist das?

      • Juno sagt:

        @Manuela: Schadet aber sicher nicht, wenn man Kindern klar macht, dass das was selbstverständlich zu ihrem Leben gehört nicht selbstverständlich ist. Und dass es auch ein Leben ohne Compi gibt.

      • Manuela sagt:

        Ach Juno, ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, wie es ist hungern zu müssen, auch wenn ich weiss, dass Millionen auf der Welt dem ausgesetzt sind. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie es ist in der Wüste zu leben, oder monatelang den Monsun zu erdulden. Ich weiss nicht, wie es in Ländern ist, in denen nicht alle ein Auto haben… Ich weiss, dass es das gibt, aber woher soll ich denn bitteschön die Erfahrung haben?

      • Juno sagt:

        @Manuela: Habe ich irgendwo gesagt, dass Sie die Kinder hungern lassen sollen? Ich finde es einfach essentiell, dass Kindern beigebracht wird, dass nicht einfach alles selbstverständlich ist; dass zum Beispiel Strom auch irgendwo her kommen muss, dass es sogar Orte gibt, wo das Handy keinen Empfang hat und dass es sogar – man höre und staune – in der Schweiz Leute gibt, die kein Auto haben.
        Ich finde eben gerade WEIL die Kinder all den Elektrokram völlig selbstverständlich benutzen, MUSS man da etwas Gegensteuer geben.

      • pixel sagt:

        falsch Juno. Es gibt in unserer hiesigen Gesellschaft KEIN Leben mehr ohne Internet Zugang. Ich frag mich aber grad, in welcher Zeitzone Sie denn leben um solches behaupten zu können.

  • bitta sagt:

    Man kann alles übertreiben. Kein Kind wird dick oder dumm, wenn es ein paar Minuten pro Tag vor dem PC sitzt oder ein Spiel auf dem Pad spielt – dieselben Reaktionen lösten früher Erfindungen wie das Auto oder der TV aus, und heute kräht kein Hahn mehr danach. Solange ein Kind sonst genug Input bekommt, spricht absolut nichts dagegen und wer sich dermassen ereifert, hat einfach nix verstanden.

    • michael klein sagt:

      zeigen sie mir auch nur ein kind egl welchen alters, das sich mit ein paar minuten am pc zufrieden gibt !

  • Marcel sagt:

    Hand klatscht, hand klatscht. Bin zu 100% mit diesem Beitrag einverstanden. Auch mir ist es ein Graus 5 Jährigen vor einem PC zu setzen mit als einziges Argument: „Die kleinen müssen den Umgang mit einem PC und Soziale medien lernen“
    Ich gebe eine 5 Jährige doch auch nicht die Autoschlüssel in der hand und sage: „Er muss den Umgang mit dem Motorisierten Transport lernen“

    • Valeria sagt:

      Nein, aber das tun Sie mit einem 18-jährigen hoffentlich auch nicht.

      Und Sie lassen den 5-jährigen auch nicht einfach so auf der Strasse spielen, sondern bringen ihm bei, die Verkehrsregeln zu beachten. Erst als Fussgänger, dann als Velofahrer und später als Autofahrer. Kinder müssen den Umgang mit dem Verkehr lernen, ob den Eltern das nun passt oder nicht. Das gilt übrigens auch für Rechtschreibung und Grammatik…

    • Peter Steiner sagt:

      Nicht ganz einverstanden, Valeria. Wir fanden, es sei nicht altersgerecht, bereits Kinder mit dem damals grassierenden Handy-Virus zu infizieren. Das Argument „den Umgang mit der Technik lernen“ zieht (noch) nicht in diesem Kindesalter. Und leider macht es gerade die Volksschule zunehmend schwerer, diese zu schnelle Entwicklung etwas zu bremsen: Anstatt des Telefonalarms bspw. nun das (zwingend notwendige) Facebook-Account. Das kann’s nicht sein. Bis sie erwachsen sind, werden sie einige Release-Updates mitmachen müssen, statt wichtigere Dinge zu erleben. Alles zu seiner Zeit.

    • Valeria sagt:

      @ Peter Steiner:
      Eben, alles zu seiner Zeit. Als Kind hatten wir alle Münz für die öffentlichen Telefone dabei, später waren es dann die Telefonkarten. Heute findet man weder Telefonkarten, noch öffentliche Telefone. Ab welchem Alter ist ein Handy nun gerechtfertigt? In der Stadt? Auf dem Land?

      Und ab wann ist eine Entwicklung „zu schnell“? Für Sie? Für Ihre Kinder? Oder für unsere gesamte Gesellschaft? Und warum?

    • Peter Steiner sagt:

      (1/2) Nicht: Wann ist die Entwicklung zu schnell, sondern: Wann ist dieser Entwicklungsschritt angebracht? Gegen eine zu frühe Einführung von Mail, Facebook & Co. sprechen aus meiner Sicht gesundheitliche Gründe (noch notwendige Ausprägung der Motorik, Fantasie kommt vor der einseitigen Belastung der Augen, Stichwort Myopie u.a.) oder auch die noch vorhandene (und bis zu einem gewissen Alter schützenswerte) Naivität der Kinder (Preisgabe von Persönlichem, Eingehen von Verträgen u.a.).

    • Peter Steiner sagt:

      (2/2) Betreffend Handy ist es nun schon so, dass wir (vielleicht auch, weil wir das zu unreflektiert einfach mitgemacht haben) unser Leben kaum mehr bestreiten können ohne. Es ist kein Vorteil, wenn wir immer wissen oder überwachen können, wo sich unsere Kinder aufhalten, das Vertrauen müssen wir nun nicht mehr so entwickeln. Sie sehen: Das Thema ist es durchaus wert, reflektiert zu werden.

    • Roshan sagt:

      PS: „nun das (zwingend notwendige) Facebook-Account“ – könnten Sie das etwas erklären? Wo wird ein solches Account vorgeschrieben?

      • Lukas Müller sagt:

        Kinder dürfen gemäss Facebook-Richtlinien gar keinen Account besitzen. Verantwortungsvolle Eltern wissen das. Übrigens fördern einige Spiele die Logik, das Denken, die Feinmotorik ungemein! Wer denkt das iPhone besteht aus Facebook und sinnlosen Klick-Apps hat wohl in seiner Kindheit selber zu oft Fern geschaut!

      • alien sagt:

        Ist das Memo demnach noch nicht bis zu Dir vorgedrungen, Roshan?

      • Roshan sagt:

        Welches Memo?

      • alien sagt:

        Das, wo drin steht, dass jedem Kind in den Industrie- und den Schwellenländern spätestens bis zum 6. Lebensjahr ein Twitter-, ein Facebook- (oder alternativ Google-+-) und ein Mailaccount eingerichtet werden muss. Whatsapp-, Skype-, i*-, Tumblr-, Flickr-, Instagram- und Slashdot-Accounts sind vorderhand noch optional aber natürlich heiss empfohlen.

  • Sarah sagt:

    Bin einverstanden mit vielen Gedanken der Bloggerin – so ähnlich denke ich auch. Wie -frage ich mich manchmal aber selbstkritisch – war das vor 500 Jahren, als man plötzlich Bücher drucken konnte, und das gemeine (=unästhetische!?) Volk mit Büchern überhäuft wurde. So wie ich die neuen Medien manchmal am liebsten als Teufelswerk auf den Mond schiessen würde (meistens dann, wenn unsere Teenager wieder an einem „Kasten“ kleben)haben anno dazumal kritische Zeitgenossen eben die Erfindung des Buchdrucks gesehen. Ich sehe da Parallelen in der heutigen Kritik gegenüber den neuen Medien.Oder?

    • subtile sagt:

      Meine Grossmutter, 1900 geboren, war eine eifrige Leserin, die ihre Kinder alle nach irgendwelchen so genannten Liebesromanen getauft hat. Die galten damals als Schundromane und waren für sie eigentlich verboten. Für deren Lesen wurde sie heftig gerügt und bestraft. Sie tat es trotzdem – im Versteckten. Aus ihr wurde dann, nicht wie prophezeit, ein hirnloses Geschöpf, das des Denkens unfähig war, sondern eine starke, sehr wohl lebenstüchtige und intelligente Frau. Ich bin gespannt, welches Teufelszeug meine Enkelin später ihren Kindern wird vorenthalten sollen.

  • Beat sagt:

    ….das eine tun, das andere nicht lassen. In einem gesunden Mass, ausgewogen, zugunsten der realen Welt, so sehen und praktizieren wir das auch jetzt schon mit unserer vierjährigen. So hat sie bereits zählen und Zahlen gelernt, ohne Druck unsererseits. Sie weiss aber auch was Elstern und Rosen sind……
    Schönä Sunntig

  • Valeria sagt:

    Wie wäre es eigentlich mal wieder mit einem positiven Beitrag hier?

    Dieses ständige Gestänkere und Gezanke und Gezetere… dieser absolute Negativismus, diese Aggression und das ewige „Ich bin im Fall s’besser Mami wie du!“ ist doch doof.

    Fakt ist, dass unsere Kinder in Zukunft mit Computern und mit sozialen Medien umgehen können müssen. Computer werden nicht verschwinden, sie sind und werden bestimmende Teile unseres Lebens. Und wir müssen damit umgehen lernen. Wie und in welchem Alter man das macht, ist Sache der Eltern. Aber es einfach auszublenden ist sicher nicht die optimale Lösung.

    • xyxyxy sagt:

      schon schon Valeria – aber auch Neurologen bestätigen, dass die Beschäftigung mit dem PC Kleinkindern eben nicht gut tut bezüglich der Entwicklung des Gehirns.

    • bitta sagt:

      dazu kann ich nur eins sagen: mein Jüngerer hat eine Sprachentwicklungsverzögerung. Keine Therapie, kein Training haben angeschlagen. Erst, als er ein iPad in die Finger bekam mit einer App, welche ihm Bilder anzeigt und den zugehörigen Namen nennt, hat er angefangen, diese Namen klar und deutlich zu wiederholen – das hatte KENE Logopädin geschafft, auch wir Eltern nicht. Wieso also wird alles gleich verteufelt, ohne dass man hinterfragt, ob es auch einen Nutzen haben kann?

      • Tinu sagt:

        Ja da ischt toll! Wer kann da was dagegen haben, soo tolles technisches Zeug: unser Kind sass nie ruhig bei Tisch, aber seit wir ein Fernsehr in der Küche haben, geht das super! Und es wollte nie mit Gspänli spielen draussen, aber jetzt mit dem Onlinegspänli draussen im Web kann es stundenlang lieb spielen. Und seit es im Kindergarten ein Handy besitzt, kann es mir immer sagen wann ich es abholen muss. Auso, KENE Probleme mehr. Könnte noch viel erzählen, aber ich muss jetzt los. Die Kinder warten sicher schon vor dem Mäk und haben hunger……

      • Valeria sagt:

        @ Tinu:
        Stellen Sie sich vor, es gibt tatsächlich Menschen, die ab und zu beim McDonalds einen Burger essen, ab und zu vor einem PC oder Fernseher sitzen, ja sogar manchmal im Trainer in der Wohnung rumhängen und TROTZDEM normale und verantwortungsvolle Bürger und Eltern sind. Nur, weil man etwas nicht gleich verteufelt, heisst das ja nicht, dass man 24/7 bedingungslos davon abhängig ist…

      • Tinu sagt:

        @Valeria
        Danke dir ganz herzlich für all die postitiven Beiträge hier und für deine verantwortungsvollen Belehrungen.
        Das tut gut. So steigt man gern ins Wochenende….

      • Valeria sagt:

        @ Tinu:
        Was soll das?

        Ihre Antwort auf bittas Kommentar war ja auch selten blöd, sorry. Sie hat ein Beispiel gebracht aus ihrem Leben und beschrieben, dass mit Hilfe eins iPads etwas gelungen ist, woran vorher einige gescheitert sind. Das ist schön und man kann das so stehen lassen. Vielleicht kann man ergänzen, dass das Kind vorher einfach noch nicht bereit und das mit dem iPad Zufall war. Aber das ins Lächerliche zu ziehen und bitta als Vollpfosten hinzustellen, die ihr Kind vor dem Fernseher deponiert, ungeschützt im Netz surft und ihre Kinder mit Fastfood vollstopft ist daneben.

      • Valeria sagt:

        Auch hinter dem Pseudonym „bitta“ steckt ein Mensch mit einer Geschichte. Ich kenne diesen Menschen genau so wenig wie Sie. Aber ich glaube, dieser Mensch wäre vielleicht auch angenehmer ins Wochenende gestartet als mit einer so dermassen dämlichen Antwort wie der Ihrigen von 12.05 Uhr.

      • Tinu sagt:

        @ Valeria, wer die Rechtschreibung und Grammatik beherrscht und Bilder zu benennen vermag, muss nicht zwangsläufig den Text verstehen…..

      • alien sagt:

        Valeria, Tinu gehört zur hierzulande weitverbreiteten Gattung der Nörgler, scheints, also zu den Leuten, die alles Scheisse finden. bittas Erfahrungen halte ich für lehrreich und informativ, danke, bitta.

      • xaru sagt:

        Es ist wunderbar das dein Kleiner Freude am Sprechen bekommen hat. Ganz egal wie dies schlussendlich gelang ob mit Logopädin, deinem Einsatz oder per iPad. Hauptsache er will es nun lernen! Mein Kleiner ist schwerhörig und lernt mühsam Wort um Wort, daher kann ich dir gut nachempfinden wie froh du über den Erfolg via iPad bist.

      • pixel sagt:

        tinu, ich wusste schon immer: es gibt ein Leben auf einem anderen Planeten. Herzlich willkommen! Auch Sie werden dereinst noch unsere Texte lesen und verstehen lernen. Geduld, Geduld.

    • Valeria sagt:

      @ xyxyxy:
      Die Art des Umgangs macht den Unterschied. Wer gemeinsam mit seinen Kindern die Welt der Computer erkundet, kann ihnen auch erklären, wozu man gewisse Sachen braucht und wovor man sich in Acht nehmen muss. Wer seine Kinder aber aus Bequemlichkeit vor dem PC deponiert, tut Ihnen natürlich keinen Gefallen. Das gleiche gilt übrigens für den Fernseher.

      Mich würde die Studie dieser Neurologen interessieren? Haben Sie Informationen dazu?

      • xyxyxy sagt:

        sorry Valeria – hab ich in einem Vortrag gehört vor ca. 1 Jahr …. aber nicht nur dort – müsste also zu finden sein

        und ja natürlich dürfen meine Kinder mit meinem iphone spielen und auch mit dem ipad und sogar mein Laptop dürfen sie benutzen. Genauso wie sie auch Fernseh schauen. Aber ich finde nicht, dass man sie jetzt auch noch absichtlich voll da hinein stossen muss. Anstatt einem Gamer haben wir deshalb unserem 5jähigen ein Tip Toy gekauft und in der Schule täten sie gut daran, genügend analogen Stoff zu bieten. Unsere Kinder werden von selbst digital genug.

      • S sagt:

        Z.B. Manfred Spitzer, Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen. Droemer, München 2012, ISBN 978-3-426-27603-7

    • marie sagt:

      an und für sich nichts dagegen und sie bringen durchaus berechtigte und richtige Argumente, die ich ebenso teile. aber es gibt genug erwachsene, die mit den neuen medien leider nicht umgehen können. dort liegt der hase begraben.
      aber wie gesagt, ansonsten nichts dagegen.

    • Ylene sagt:

      Valeria, ich kann mich dir nur anschliessen. Wir tuen unseren Kindern keinen Gefallen, wenn wir sie kategorisch von dieser Entwicklung fernhalten (oder sie damit zumüllen). Wie überall sonst kommt es auch hier auf das richtige Mass mit einem Quäntchen Vernunft an, aber damit kann man halt keine reisserischen Blogs schreiben. Übrigens ist mir ziemlich egal, was Topmanager im Silicon Valley mit ihren Kindern so machen.

    • Katharina sagt:

      Der Tonfall könnte wirklich besser werden.

      • Katharina sagt:

        Dennoch, so negativ fand ich den Ton in diesem Beitrag doch nicht. Dieser Trend zum virtuell öffentlichen und der Dauerberieselung mit Statusupdates finde ich auch nervend und sicher etwas, das für ein Vorschulkind zu früh ist.

    • pedrodesconocido sagt:

      Ein bisschen mehr Reflektion in die Tiefe würde ich bei Ihnen eigentlich voraussetzen. Natürlich werden Computer und deren Anwendungen zunehmend unser (vor allem berufliches) Leben bestimmen. Nun ist es aber so, dass unser Leben zum grösseren Teil von der nichtberuflichen Zeit bestimmt wird. Und da scheinen Computer nun mal keine grosse Hilfe zu sein – die zunehmende Zahl von Soziopathen scheint dies zu bestätigen. Schlussfolgerung: je mehr Zeit wir ausserhalb unsere beruflichen/schulischen Tätigkeiten mit Computern verbringen, desto weniger Zeit bleibt uns, für unsere sozialen Fähigkeiten.

      • Katharina sagt:

        Es ist bekannt, dass die Freidenker eine der intolerantesten Gruppierungen sind und sehr oft nicht den Fakten entsprechende Hypothesen verbreiten helfen, ‚Starling‘.

        So sagt etwa Spitzer, dass neue Technologien nur zur „oberflächlicher Beschäftigung mit Informationen“ führe, ohne dass diese Aussage wirklich substantiiert wird. Er meint wohl eher, dass durch die Benutzung dieser Technologien eine Unabhängigkeit davon erreicht wird, was er und seinesgleichen als ’nicht oberflächliche Beschäftigung‘ bezeichnen.

      • Katharina sagt:

        Wer denkt, dass die junge Generation solche Spielchen nicht durchschaut, ist reichlich naiv.

      • Katharina sagt:

        So ist auch, bleibt noch anzufügen, die Behauptung, dass die Prävalenz von Soziopathen mit der Anwendung von Informationstechnologien korreliere, reichlich abenteuerlich, vor allem, wenn die Prävalenz von derselben in Tat und Wahrheit sich in den letzten 20 Jahren verminderte.

  • Muttis Liebling sagt:

    Man sollte ruhig noch weiter gehen und Kinder von Anfang an zu antizyklischem Verhalten ermutigen. Es gibt dann doch immer wieder mal Phasen, in welchem sie dem Mainstream folgen. Aber, so durfte ich das bei meinen Kindern beobachten, es hält sich in Grenzen.

    • alien sagt:

      Voll einverstanden. Das eigene Urteil entwickeln und dem folgen halte ich für eine sehr wichtige Kompetenz heutiger Junger (War schon bei mir wichtig, natürlich).

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