Stressfreier Start in den Tag

Wettlauf gegen die Zeit: Mama zieht die Kinder an, Papa packt den Proviant. So entfallen zeitraubende Diskussionen und Leerläufe.(Flickr/Gemsling)

Strukturen schaffen: Mama zieht die Kinder an, Papa packt den Proviant. So entfallen viele Diskussionen und Leerläufe. (Flickr/Gemsling)

Manchmal läuft tatsächlich alles rund. Mama und Papa sind bereits geduscht und angezogen, wenn die Kleinen aufwachen, und diese wiederum arbeiten so vorbildlich mit, dass man sich innert kürzester Zeit ganz entspannt aufs Velo schwingen und Richtung Kita radeln kann.

Aber eben nur manchmal. Meistens sieht es anders aus. Der Wecker klingelt extrafrüh und man quält sich aus dem Bett, um noch ein bisschen die Ruhe vor dem Sturm zu geniessen. Zehn Sekunden später ruft der Kleinste schon nach dem Schoppen, der natürlich noch nicht fertig ist, was den kleinen Mister Ungeduldig den Ton auf Brüll-Lautstärke aufdrehen lässt. Mit dem Resultat, dass die grosse Schwester geweckt wird, die eigentlich noch müde wäre und deshalb erst mal nur rumjammert und wie ein Baby durch die Wohnung getragen werden will. Was natürlich nicht geht, da Papa ja bereits den Kleinen zur Beruhigung durch die Wohnung schaukelt und Mama gerade unter der Dusche steht.

Sind die zwei Kleinen erst mal mit ihrer morgendlichen Milchdosis versorgt, sollte man an solchen Tagen die Trinkphase nutzen, um sich möglichst rasch parat zu machen. Denn kurz danach will sich vermutlich mindestens eines der beiden Kinder auf gar keinen Fall umziehen sondern lieber spielen, die Grosse möchte trotz Regen unbedingt in den neuen Sandalen rausgehen, der Kleine versteckt unterdessen seinen linken Schuh und putzt seine Rotznase an Mamis Büro-Hose ab.

Irgendwie schafft man es dennoch immer aus dem Haus. Und meist kommt man auch rechtzeitig im Büro an. Aber eben nicht wirklich entspannt. Deshalb hier einige Tipps, die Familien den Start in den Tag erleichtern sollen:

•Die Kleider für die ganze Familie – auch für Mama und Papa – am Vorabend bereitlegen. So spart man wertvolle Zeit und Nerven.

•Will das Kind am Morgen unbedingt noch ein Wörtchen mitreden bei der Kleiderwahl, legen Sie am Abend zwei T-Shirts bereit, aus denen es sein Lieblingsteil auswählen darf. So wahren Sie das Mitbestimmungsrecht des Kleinen ohne langwierige Diskussionen.

•Kleinkindern angewöhnen, sich nach dem morgenlichen Toilettengang gleich im Bad umzuziehen. Dort stehen in der Regel weniger Spielsachen und andere spannende Sachen herum, die vom eigentlichen Vorhaben ablenken.

•Znüni-Dosen und Trinkflaschen am Abend in der Küche bereitstellen, so dass sie am Morgen nur noch schnell gefüllt und eingepackt werden müssen.

•Auch der Frühstückstisch kann schon am Abend gedeckt werden.

•Den Schulthek für den nächsten Tag immer gleich packen, sobald die Hausaufgaben gemacht sind. Sonst ist am Morgen bestimmt irgendein unverzichtbares Buch urplötzlich unauffindbar.

•Die Arbeiten klar aufteilen: Mama zieht die Kinder an, Papa packt den Proviant. So entfallen zeitraubende Diskussionen und Leerläufe.

•Strukturen schaffen: Spulen Sie jeden Morgen das exakt gleiche Programm ab. Schon nach wenigen Tagen werden sich die Kinder an den Ablauf gewöhnt haben und viel motivierter mitmachen – Kinder lieben bekanntlich Rituale.

•Grösseren Kindern bietet die Morgenmuffel-Uhr zusätzliche Unterstützung beim Meistern des Frühstarts.

•Zeichnungen, die den morgendlichen Ablauf illustrieren und in Schlafzimmer, Bad und Flur aufgehängt werden, bieten vor allem kleinen Kindern Orientierung und spornen zum Nachahmen an.

•Einen zweiten Wecker stellen, der fünf Minuten vor dem geplanten Abmarsch klingelt. Sind die Kinder schon vor dem Klingeln bereit für den Abflug, gibts eine kleine Belohnung.

Haben Sie noch weitere Tipps und Tricks zum Thema auf Lager? Bitte unten eintragen!

59 Kommentare zu «Stressfreier Start in den Tag»

  • Nina sagt:

    Abends bereitlegen ist super. Abends bereitlegen ist das A und O. Wenn ich nur abends noch genug fit wäre, um das auch zu machen… Mittlerweile bin ich soweit, dass ich eh spätestens um 22:00 Uhr in die Federn falle und lieber morgens dann um 5:00/30 raus aus den Federn und das in Ruhe und neuer Frische erledigen, bevor die Kids wach sind… Und bevor ich Kinder hatte, war ich kaum vor Mitternacht ins Bett zu kriegen… 😉

  • Roshan sagt:

    Es hat halt doch etwas mit dem Waschküchenzettel in der Waschküche als essentielles Paradigma einer Kultur, die Konformismus und Fremdbestimmung als ultima Ratio sieht und den minutengenau vorgesetzten Zeitplan als Kanon verherrlicht.

    Wenn dann der Abweichler unterdrückende Kühlschrank Skandinavien als anzustrebendes Eldorado gesehen wird und das zum demografischen Konsens würde, dann sehe ich für das Land schwarz.. Oder eben Eis-Weiss. Time to move on I guess.

    • irene feldmann sagt:

      wäre es möglich roshan, all dies auch auf GUT DEUTSCH zu formulieren?? simpel???

      • Roshan sagt:

        ich denke nicht, dass ich es so simple formulieren kann, dass es in einen simpleton tweet passt. so I pass. Additionally: Deutsch als Unsprache ist sicher das letzte, was Sie einfordern sollten, so den Ihre Herkunft authentisch wäre.

      • irene feldmann sagt:

        es giit halt noch RICHTIGII glarner – nauscheliii roshan!!! ahahahahahaaaaaaaaaaaa

    • Widerspenstige sagt:

      Roshan alias Kat, kennst Du eigentlich Skandinavien und den Lebensstil aus eigenen Reisen dort oder nur aus Reiseberichten oder so? Ich spreche aus eigenen Reiseerfahrungen und Gesprächen mit Skandinaviern. Immerhin werden diese Länder regelmässig in den Statistiken auf den vordersten Plätzen angeführt bei Volksbefragungen über deren Befindlichkeiten, Zufriedenheit der Lebensumstände etc Also was Du da wieder anführst wie zB Eis-Weiss ist etwas zu klischiert. Diese Menschen scheinen wirklich mehrheitlich zufrieden zu sein. Ich agiere gerne unkonventionell u fühle mich hier in CH eingeengt.

      • irene feldmann sagt:

        dänemark ist spitze // widerspenstige…….so ganz falsch liegst du nicht, finnland auch nicht ohne, den rest kenne ich zuwenig!!!!

  • Andy Arbeit sagt:

    Vor kurzem beim Eltern Club Schweiz ein gleicher Artikel gelesen: „Hektik am Morgen muss nicht sein“ (https://www.elternclubschweiz.ch/artikel/hektik-am-morgen-muss-nicht-sein).
    Hetze und Nervosität, Morgen für Morgen. Ärger, Wut und Stress sind vorprogrammiert. Die Kinder kommen gehetzt in der Schule und die Eltern genervt am Arbeitsplatz an. Wie bringt man Kinder dazu, mit der morgendlichen Routine klarzukommen?

    Finde die Tipss hier im Mamablogg super. Ein Zeitmanagement ist für uns immernoch das beste und funktioniert bestens – zu 80% jedenfalls 😉

    • Widerspenstige sagt:

      Ich finde einige Tipps heute auch super u helfen bestimmt der einen oder anderen Situation aus der Stressspirale morgens. Dazu fällt mir wieder ein, dass der Schulbeginn morgens um 07.30h in manchen Kantonen einfach zu früh angesetzt ist und auf 08.00h – 08.30h sich manifestieren sollte. Dies wäre möglich, wenn es flächendeckend in CH ENDLICH Mittagstische geben würde u somit die halbe Stunde später morgens durch Wegfallen von Hin- und Retourwege über den Mittag kompensierbar wäre. So wäre das Dreiphasen-System von 8h Schule/Arbeit, 8h Freizeit, 8h Schlafenszeit wie in Skandinavien machbarer.

      • Sportpapi sagt:

        Ist nicht das Problem an den beschriebenen Beispielen, dass die Kinder zwar erst nach 8 Uhr in den Kindergarten müssen (an die Kinder gut angepasst), aber wegen der Berufstätigkeit der Eltern bereits viel früher in ihrer Betruungsinstitution abgegeben werden.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    All diese senkrechten Schweizer, die nicht früh genug aufstehen können, um möglichst schnell ins Hamsterrad zu treten, ätzend! Ich plädiere für einen späteren Schulanfang, wie in England. Alles vor 9 Uhr ist Folter. Spätestens wenn die Kinder in die Pubertät kommen, leiden sie unter permanentem Schlafmangel, wie Untersuchungen immer wieder zeigen. Der Biorhythmus verschiebt sich. Unausgeschlafene lernen gar nichts, die hocken nur da und hoffen auf die Pause. Sehr sinnvoll.

    • Stephan Baumann sagt:

      Na hallo, es gibt auch Frühaufsteher. Ich stehe um 4 auf, lese ne zeitlang, gehe tischdecken und Trümmer wegräumen. Um 5.30 steht der Jüngste auf, um 6 der Älteste. Anschliessend wird die Mittlere und die Mutter geweckt und ich sitze um 6.10 im Bus zur Arbeit. Lieber früh beginnen und dann auch mal fertig sein.

  • Guido Singenberger sagt:

    Das Leben ist kein Paradies und kein Ferienlager. Ich glaube die Männer, die der Staat zu ALLEM verpflichtet, haben das bereits verstanden. Mutti’s.., ihr habt keine Probleme, ausser ihr schafft sie euch selbst.

    • irene feldmann sagt:

      guido singenberger: mich würde mal interessieren in WELCHEM JAHR sie geboren sind???

      • Roshan sagt:

        in welchem Jahr sind Sie geboren, irene? ist es relevant? nope.. hmm oder vielleicht was sie betrifft doch?

      • irene feldmann sagt:

        roshan der satz: die der staat zu allem verpflichtet…… und muttis ihr habt keine probleme ausser ihr schafft sie euch selbst…..really roshan……sounds like 1745……….oder einen stau irgendwo, welcher nie aufgelöst wurde……..n.b. 1963!!! ich kam für kennedy(grins)

  • TheSwissMiss sagt:

    Ich finde es immer wieder überraschend wie schnell sich die Leute über etwas aufregen können und wie wenig Toleranz es manchmal gibt. Die einen brauchen eben mehr Tipps und Tricks, bei den anderen läuft es ganz automatisch gut. Ein Tipp ist da, damit man ihn entweder annehmen kann oder nicht und einen Blog kann man entweder lesen oder es sein lassen. Ich finde es gut, wenn Mütter untereinander teilen was bei ihnen funktioniert und was nicht – mit den Infos kann dann ja jeder anfangen was er will.

    • Jacqueline sagt:

      @TheSwissMiss – Sie sprechen mir aus der Seele! Habe mich schon ein paar mal gewundert, was für „Zicken-Ton“ hier zeitweise an den Tag gelegt wird! Was mich persönlich immer mehr stört, ist dass immer mehr auf den Berufstätigen Frauen rumgenörgelt wird – wenn die Frau nicht arbeiten würden, dann….blabla…JEDER aber wirklich jeder muss für sich selber entscheiden, wissen wie er/sie seine Familie managt! Und wie Sie schreiben – die Tipps sind doch OK – wer sie nicht braucht – sehr gut – und für die Anderen ist es evtl. eine weiter Hilfestellung im täglichen Leben mit Bubis! LG

  • Olivia sagt:

    Hm… wo liegt denn das Problem? Ich lege abends immer die Kleider parat, ob für mich oder meinen Sohn. Morgens kriegt er um sechs seine Milch und darf dann bis 7.30 weiterpennen, in der Zeit ist Papa schon parat und liest in der Küche und frühstückt. Mama schläft lieber auch bis 7.30. Von 7.30 bis 8.00 wird der Junior von Mama parat für den Kinderwagen oder Veloanhänger gemacht, den Papa schon vorbereitet hat. Um Punkt 8 sind Papa und Sohn weg und Mama geht in RUHE duschen, anziehen und ist um 8.30 aus dem Haus und um 9 im Büro. 🙂 Wir wohnen halt in der Stadt, da sind die Anfahrtswege kurz..

    • Andrea sagt:

      Das Problem beginnt wahrscheinlich dann, wenn es mehr als ein Kind bereit zu machen gilt, das eine Elternteil früher aus dem Haus muss, die Kinder in einem Alter sind, wo sie am morgen lieber noch länger schlafen oder, wenn sie wach sind, spielen wollen, zusammen streiten oder alles selber machen wollen, was ja eigentlich gut wäre, aber alles komplizierter macht, weil das Müesli den Weg nicht in den Kindermund, sondern auf den Tisch und Fussboden findet, die Kleider verkehrt herum angezogen sind etc. Ein einziges Kind, dazu noch im Schoppenalter, und zwei Elternteile, das ist einfacher.

    • Roshan sagt:

      „Wir wohnen halt in der Stadt, da sind die Anfahrtswege kurz..“ – dafür eben stressig, weil im überfüllten stickigen OeV zu absolvieren. Auf dem Lande, mit einem geräumigen und gut klimatisierten SUV und staufreien Strassen absolviert sich das ganze stressfrei.

      • Sportpapi sagt:

        Wo auf dem Land gibt es staufreie Strassen? Sind da nicht die Kolonnen, die sich täglich durch die Dörfer walzen?

  • Daniel C. Spark sagt:

    Die meisten Tipps sind altbewährt und funktionieren. Das mit dem Bereitlegen der Kleider wäre auch genial. Funktioniert bei und bei Vater und Kind. Meiner Frau versuche ich das seit Jahren schmackhaft zu machen. Allerdings ohne Erfolg. Während ich mich rasiere, anziehe, das Kind bereitmache und füttere steht sie vor dem Kleiderschrank. Sind dann die Kleiner mich Ach und Krach gewählt, lassen sich die passenden Schuhe nicht finde. Weiss jemand, was ich falsch mache?

    • Widerspenstige sagt:

      Wieso Sie Daniel? Lassen Sie öfters mal das Kind ruhig schlafen und widmen Sie sich nur Ihrem Bereitmachen. Dann wird Ihre Frau ziemlich schnell erwachsen und legt sich alles bereit am Vorabend. Sie sind zu gutmütig, sorry alle Frauen, denen ich jetzt auf den grossen Zeh damit trete. Aber das nennt sich GleichWERTigkeit innerhalb einer funktionierenden Partnerschaft mit Kind. Wenn der Partner schon so vorbildlich mithilft, dann sollte die Partnerin mehr Eigenverantwortung an den Tag legen. Genau so könnten dann Probleme bis zu einer Trennung entstehen…

      Die Medaille hat zwei Seiten, Mädels.

      • Sportpapi sagt:

        Wäre es gleichwertig, würde der Partner nicht vorbildlich „mithelfen“, sondern einfach seinen Part übernehmen…

      • Widerspenstige sagt:

        Wenn es denn so mal wäre in praktisch allen Familien, dann wären die Gleichstellungsbüros und Gender Studien bald mal Schnee von gestern. Aber es stimmt, wie Du es formuliert hast, Sportpapi, und mir gefällt Deine Korrektur in diesem Fall. Sie zeigt mir, dass Du doch ziemlich gründlich gewisse Aussagen zu Herzen nimmst. Es besteht Hoffnung, wow! 😀

      • Sportpapi sagt:

        Ich mache keine allgemeingültigen Aussagen. Aber hier ist es so, dass der Vater den Job macht, und sich von der Mutter etwas Mithilfe erhoffen würde. Dass du selbst da noch von väterlicher „Mithilfe“ sprichst, zeigt nur, in welchen Denkmustern du verfangen bist.

      • Widerspenstige sagt:

        Ich dachte, es wäre klar sonst formuliert und ich bin sogar über meinen feministischen Schatten gesprungen, Sportpaps. Ich sage ja dem Daniel, dass er zu gutmütig sei und gemäss seiner Schilderung alles richtig macht. Und appeliere an die Eigenverantwortung seiner Partnerin – nicht seine Mutter gell Sport, also bitte! – bleibe somit nicht stehen auf den üblichen frauenrechtlerischen Argumenten. Ich weiss grad nicht, auf welchem Schlauch du stehst. Mithilfe? Ja wenn Du nur diese kleine Episode betrachtest, dann stimmt Dein Argument. Ich sagte es jedoch im Kontext gängiger Beziehungsarbeit, ok?

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Ich bin ganz einfach wie du – sprachsensibel…

    • Petter sagt:

      Wie wärs mit Reden? Es darf auch mal ein bisschen lauter sein… Die Männer von heute haben kein Rückgrat mehr.

  • Sportpapi sagt:

    Horror, wenn das jeden Morgen so läuft! Ich habe allerdings nicht verstanden, ob es sich nun um Säuglinge, Kleinkinder oder bereits etwas ältere Kinder handelt. Aber in jedem Fall – solche Zustände möchte ich auf keinen Fall regelmässig haben.

    • think about sagt:

      Glauben Sie mir…… im Inneren sage ich mir oft…. “ ommmmm ruhe bewahren….es ist nur eine kurze Zeit“. Und der Spagat beim Zeitdruck in den Morgenstunden zwischen „…komm ich mach das schnell..“ damit wir voran kommen und „…probier doch mal selber…..bla bla und …sehr gut machst du dies “ (befähigen -> Selbständigkeit) ist eine Herausforderung. Aber ich möchte es ja so also Heul ich hier nicht rum…:-) In 5 Jahren denke ich mit einem Schmunzeln zurück.

      • Sportpapi sagt:

        Kenne ich alles. Denn natürlich muss es auch bei uns mal schnell gehen. Aber eben – zum Glück nicht jeden Tag. Udn zum Glück sind meist sowieso alle so früh war, dass es eigentlich aufgehen sollte.

  • think about sagt:

    Wie xyxyyxy beschrieben hat – Zeit-Buffer ist wichtig. Meiner Frau und Ich machen unsere 3 jeweils alleine ready für den Tag. Für mich gilt: Vorabend Kleiderselection ist wichtig. Wetter-Check am Vorabend. Ruhe ausstrahlen am Morgen ist auch wichtig. Wenn ich genervt bin, kooperieren die Kinder weniger gut. Aber die Grosse hilft den Kleinen beim Schuhe/Jacke anziehen.
    Aber schön wir es, wenn in der Morgen-Szene nocht kurz vor dem Abmarsch die Windeln gefüllt werden :-). Oder wenn plötzlich 39Grad fieber erkennbar werden. Dann fängt ja der Spass erst richtig an….:-)

  • xyxyxy sagt:

    alles wird besser werden…
    mittlerweile ziehen sich unsere Jungs selbständig an und putzen die Zähne alleine … ja, was will man eigentlich noch mehr?

    bei uns klingelt der Wecker so früh, dass wir locker eine halbe Stunde verschlafen können, um immer noch rechtzeitig zu sein.

  • diva sagt:

    wohlastandsprobleme von wohlstandseltern… bleibt die frage, warum denn mutti nicht einfach zu hause bleibt? das hier beschriebene chaos ist ganz einfach der preis für die egoisitsche haltung der eltern. denn kinder spüren, ob es wirklich exitentiell ist, dass sie tagtäglich abgeschoben werden oder nicht… und sie protesiteren dagegen – auf ihre weise…

    • KM sagt:

      äh, also wir betreuen unsere kinder 100% selbst – das morgendrama haben wir trotzdem. das ist doch völlig normal und hat mit abgeschoben werden überhaupt nichts zu tun.

    • Valeria sagt:

      diva, Ihre Kommentare sind teilweise einfach nur ätzend. Ich hoffe für Sie, dass Sie nie in die Situation kommen, sich und Ihre Kinder alleine durchbringen zu müssen. Nicht wollen. Müssen.

    • gugus sagt:

      selten sowas lächerliches gelesen…

    • alam sagt:

      Spätestens mit 4 wenn die Kinder in den Kindergarten müssen, sind wir wieder alle gleich weit, auch die Mütter, die „zu Hause bleiben“. Diva hat offensichtlich keine Kinder.

    • tina sagt:

      genau. in die schule abgeschoben. wir bösen bösen eltern 🙂

    • Nicole sagt:

      So ein Quatsch! Ich erlebe Krippentage, wo alles wie geschmiert läuft am Morgen und Tage, an denen ich zuhause bin und es trotzdem ein Gequängele gibt mit Anziehen und Frühstücken….
      Und Kinder müssen spätestens beim Eintritt in den Kiga am Morgen halt vorwärts machen. Da nützt auch Mutti zuhause nix…

      • Sportpapi sagt:

        Naja. Von 6 Uhr, wenn unser Kindergärtner üblicherweise aufsteht, bis nach 8 Uhr, wenn er gehen muss, ist eine Menge Zeit… Hängt wohl vor allem davon ab, wie gut die Kinder aufstehen am Morgen. Dass ein Kindergärtner in der Lage sein sollte, sich selbstständig und innert nützlicher Frist anzuziehen, ist glaube ich sowieso klar. Bei den Jüngeren wirds natürlich schwieriger, wenn die auch früh weg sollten.

      • tina sagt:

        „sollten“: funktioniert das bei euch zuhause, sportpapi? dieses „sollte langsam in der lage sein“ hat eben bei meinen kindern in vielen fällen eben nicht funktioniert. weil kinder kinder sind, und keine maschinen. die häken wechseln, neuerdings kommt pubertäre bleierne müdigkeit morgens dazu. da wird elterlicher support benötigt, die tricks sind individuell. nein, das ist keine erziehungsfrage, und das ist auch kein pubertätsclichée

      • Sportpapi sagt:

        @tina: ja, funktioniert bei uns zu Hause. Mit den angesprochenen individuellen Tricks…

      • tina sagt:

        ja, schön für euch ;-). gratuliere, schätze es, freu dich

    • Claudia sagt:

      abgeschoben! So ein Mist. Abschieben geht auch wenn Mami zuhause sitzt. Vor den TV, ins Zimmer, zu den Nachbarskindern…..etc etc. DIVA: meinen sie echt, dass es reicht Zuhause zu sitzen um eine gute Mutter zu sein? Für mich eher nicht. Ich wäre nämlich eine frustrierte Mutter….kognitiv unterfordert. Mit einer 50% Chance durch Scheidung alleinerziehend zu sein beuge ich auch dem finanziellen Disaster vor…..Frau kann das Arbeitspensum ja langsam steigern….

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        Meine Güte, Diva, was soll denn dieser aggressive Beitrag?! Abschieben, wie das schon nur tönt…! Es gibt nun mal Eltern, die arbeiten MÜSSEN und keine andere Wahl haben. Der Grosse geht in den Kiga und wird jeden Morgen dahin „abgeschoben“. Ja, auch wir kennen das Gehetze am Morgen: der Grosse, verträumt und morgenmuffelig, möchte lieber spielen als sich anziehen… Zu spät kam er jedenfalls noch nie, irgendwie reichts immer ;). Einige der genannten Tipps beherze auch ich: abends die Kleider vorbereiten, woraus der Grosse dann auswählen kann und das Täschli, den Leuchtgurt etc bereitlegen.

  • Biber sagt:

    Ja, da nehm ich mir als Morgenmuffel doch gerne mal 1-2 Tipps raus & versuch die morgendliche Tragödie zu entschärfen. Als Mensch, der einfach morgens um 7 noch nicht voll leistungsfähig ist, ist der vorgegebene Arbeits-/KiGa- & KiTa-Rhythmus einfach hart. Aber eben: man solls ja geniessen – schliesslich ist diese „wunderschöne“ Zeit einfach viel zu schnell vorbei (kann mir nicht vorstellen, dass ich den Einstieg in den Tag mit 2 Kids im Vorschlulalter und 2 arbeitenden Eltern ohne Nanny vermissen werde…). Ich fand das Frühaufstehn schon ohne Kinder hart;-) Aber ich gebe mir wirklich Mühe!

  • Sandra Studer sagt:

    Ach nee, bin alleine mit drei Kindern, bei uns laufen die Mörgen eigentlich tiptop. Am besten ist einfach Routine, jeder Tage (unter der Woche) der gleiche Ablauf. Allerdings sind die Kids auch schon 9 und 8, der Kleine ist zwei, läuft aber bestens nebenher. Ach ja, ich arbeite 100 Pro.

    • gugus sagt:

      sehr hilfreicher beitrag… *augenroll*
      wie halten sie perfekte mutter es eigentlich aus in dieser welt voller idioten, die den alltag nicht so gut meistern wie sie?

  • irene feldmann sagt:

    sie haben ja so recht mit ihrer beschreibung und organisation ist wirklich alles, doch denke ich mir hilft nur 1 GEDANKE, all dies ist mal vorbei, so geniesst es……………..

  • Christian Cortesi sagt:

    Vielleicht weniger Kontroll-Freaks als Eltern. Sorry, aber so ein Aufstehen und Anziehen ist doch völlig Standard und das macht jede Familie jeden Morgen. So what.

    Am übelsten sind die Mütter, welche glauben, jedem ungefragt Tipps geben zu müssen. Vielleicht sollte der Blog hier mal an diesem Thema arbeiten.

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