Auf der Suche nach babyfreundlichen Lokalen

Eine Carte Blanche von Sara Müller*

Babys unter sich: Mütter und ihre Kleinkinder haben andere Ansprüche an ein Café. (PD)

Babys unter sich: Mütter und ihre Kleinkinder haben andere Ansprüche an ein Café. (PD)

Vor rund  einem halben Jahr war ich wieder einmal im Zentrum der Stadt Zürich, es war tiefster Winter. Eiskalt, und meine Tochter musste dringend die Windeln gewechselt haben und einen Schoppen bekommen.  Ich ging ins erste, nahe gelegene Café. Doch als ich es mit dem Kinderwagen betreten wollte, musste ich leider feststellen, dass sich die automatischen Schiebetüren ganz bewusst nur so weit öffnen liessen, dass man mit dem Kinderwagen nicht hineingehen konnte. Als Architektin stellte ich mir sofort die Frage, was wohl die Feuerpolizei dazu sagen würde? Leider darf ich den Namen des Cafés aus juristischen Gründen an dieser Stelle nicht nennen.

Aber zurück zu meinem Problem: Ich ging zum nächsten Café. Dort fragte ich höflich, ob ein Wickeltisch in der Toilette vorhanden sei. Fehlanzeige. Ich rief verzweifelt meine Freundin an, die vor einem Jahr Mutter geworden war. Sie nannte mir das Tibits im NZZ Café. Also eilte ich dorthin, denn mittlerweile war meine Tochter schon ziemlich verärgert, dass der Shoppen so lange auf sich warten liess. Der Tipp meiner Freundin erwies sich als weitaus mehr als tauglich: Ein Café mit viel Platz für Kinderwagen, etliche Trip-Traps und auch einem eigenen Wickelraum. Und zur Krönung sehr gutes Essen und leckere Getränke. Ich war hell begeistert. Endlich fühlte ich mich samt Kinderwagen und Baby willkommen. Das Café notierte ich in meinem Handy.

Im Gespräch mit Freundinnen erkannte ich, dass mein Problem anscheinend das Problem vieler anderer frischgebackener Mütter war. Wo gehe ich hin, wenn ich mitten beim Einkaufen mein Baby füttern muss? Wo kann ich es wickeln? Wo kann ich mich mit einer anderen Mutter treffen, die auch mit Kinderwagen unterwegs ist? Ich beschloss, allen Mütter zu helfen und entschied mich den ersten babyfreundlichen Café-Guide Zürichs zu kreieren.

Für meine Recherche fragte ich in meinem Bekanntenkreis nach Insider-Tipps und zog mit meiner mittlerweilen zehn Monate alten Tochter los und testete ein Café nach dem anderen auf seine Babyfreundlichkeit. Während vier Monaten besuchte ich 60 Lokale, trank mindestens 43 Kaffee und 5 Ovomaltine – am Ende schafften es 47  davon in meinen kleinen Guide. Zum Glück war ich an kein Zeitlimit gebunden. Das wäre eine unmögliche Mission gewesen, da mich die meisten Cafés, die es nicht in den Guide geschafft haben, viele Nerven gekostet und frustriert haben.  Es ist teilweise wirklich eine Herausforderung, den abschätzigen Blicken mancher Menschen standzuhalten. Vor allem wenn man mit wenigen Stunden Schlaf pro Nacht den Mamajob zu meistern hat und nur einen Kaffe und Wickeltisch möchte.

Vor rund einer Woche kam der fertige Guide aus dem Druck. Der Aufwand hat sich gelohnt, ich bekommen mittlerweile Bestellungen von ganz vielen, mir völlig unbekannten, Müttern und auch ganz liebe Mails von Müttern, die genau dasselbe erlebt haben in der Stadt Zürich und sogar darauf verzichten in die Stadt zu gehen, weil es immer so ein Stress ist. Mein Café-Guide ist somit an alle Mütter gerichtet, die in dieser Stadt herumirren und sich mit ihren Babies und Kinderwagen einfach in ein nettes Café setzen wollen, um kurz Pause von ihrem 24-Stunden Job als Mutter zu machen.

sara-mueller-baby-guide-portraet-200361 *Sara Müller wuchs in Bern auf, lebte darauf  mehrere Jahre im Ausland und seit einigen Jahren in Zürich. Ihren babyfreundlichen Café-Guide kann man direkt auf ihrer Homepage www.mammaconnect.ch bestellen.

161 Kommentare zu «Auf der Suche nach babyfreundlichen Lokalen»

  • Sandra sagt:

    Ich lebe seit 1 Jahr wieder hier und habe vorher 3 Jahre in Frankreich verbracht – Paris – riesenstadt und trotzdem super kinderfreundlich. kein wunder dass in der schweiz nur noch 0.5 kinder pro frau geboren werden – wer will sich denn dem allen aussetzen. überall wird man nur bös angeschaut wenn sich das baby mal nicht wie ein wohlerzogener erwachsener benimmt. schlimm find ich das. kann dem kommentar nur rechtgeben – soll man sich verschanzen? immerhin zahlen die kinder die rente derjenigen die sich jetzt aufregen…

  • Amélie Müller sagt:

    Was bitteschön soll der Apostroph im Titel des Büchleins? Schlimm, wenn nicht mal der Titel fehlerfrei daher kommt.

    • alien sagt:

      Mehrzahl und Deppenapostroph geht nicht, das tut schon fast physisch weh! Deutsche Sprak schwere Sprak.

  • Katharina sagt:

    War gerade bei einer Freundin zu Besuch in Schaffhausen die zwei kleine Kinder hat. Sie lud mich ins Kafi Bijou ein. Das ist ein idealer Ort mit Kinder. Man fühlt sich willkommen und es hat genug Platz für den Kinderwagen! Ich finde das Kafi sehr originell und empfehlenswert.

  • Hans Ueli Fritz Meier sagt:

    An dieser Stelle möchte ich ein vgrosses Lob an die Mitarbeiter des „Movie“ richten. War vor kurzem mit meiner Schwester und deren halbjährigen Tochter zum Zmittag da. Wir haben einen Tisch mit viel Platz für den Kinderwagen gekriegt, einen Kindersitz für die Kleine und alle Mitarbeiter hatten „uh froid“ an ihr.
    Mit dem Kind geht man in Züri besser ausserhalb der „Stosszeiten“ essen, wir waren z.B. um 11:30 Uhr schon dort.

  • Texas sagt:

    Ich lebe seit 1.5 Jahren in Texas, USA und nehme meinen einjährigen Sohn überall hin. Kinder sind hier willkommen, beim Café, im Restaurant, beim Coiffeur, Arzt, Einkaufen, an Konzerten, Festen etc. Überall erhält man positive Kommentare, Lächeln, auch wenn das Baby schreit. Mein Schock war dementsprechend gross, als ich letzten Herbst die Schweiz/ Zürich (ehm. Wohnort) besuchte. Ich verstehe die Autorin, sie spricht mir aus dem Herzen. Was ist denn nur los mit der Schweizer Mentalität? Sollen wir uns denn mit unseren Kindern zu Hause verschanzen?
    Mir graut es vor der Rückkehr in die Schweiz.

  • Fizzy sagt:

    Frau Müller, ist ja schön, dass Sie dank dem Tagi Werbung für Ihr Fräulein-Büchlein machen können. Und ich muss zugeben, habe mir überlegt, eines zu bestellen. Aber nur, um zu wissen, wo ich in Zukunft bestimmt nicht mehr hingehe. Ist Ihnen eventuell auch schon mal eingefallen, dass schreiende Kleinkinder nicht überall willkommen sind?

  • cebru sagt:

    Ich finde es unglaublich, welche hämischen und z.T. gehässigen Kommentare zu diesem Thema abgegeben werden.
    Baby-/Kinderfreundliche Lokale – bitte mehr davon. Gute Idee, weiter so!

  • tina sagt:

    in züri gibt es eine menge gemeinschaftszentren, in denen kinder willkommen sind.

  • BAlle Monika sagt:

    Hallo

    So was glaube ich ja nicht??Früher wurde mit den „lieben Kleinen“ jeden Tag an die frische Luft gegangen. Von wegen „chäfelen“.
    Das gab höchstens mal ab und zu bei einer Freundin.
    Dafür hatten die Kinder auch frische Luft und nicht nur Abgase…..

    Monika

  • sereen sagt:

    Zum Glück für mein Kind gehe ich sowieso nicht so gerne „käfälä“.

    • sereen sagt:

      „Käfälä“ ist für mich nämlich der ultimative Symbolismus für das leicht dümmliche, wohlstandsverwöhnte, urbane Frölein. So à la Reese Witherspoon in Romantikkomödien.

    • shilgia sagt:

      Es geht ja meistens auch nicht wirklich ums „kaeffele“… aber wenn mein Kind gewickelt werden muss und seine Mahlzeit will, dann ist ein Kaff halt der einzige Ort, an dem ich das tun kann- und nebenbei trinke ich etwas, was ja auch dem Kaffee/ Restaurant zugute kommt. Manchmal geht es auch in den grossen Kaufhaeuser ohne Konsum- aber dort sind manchmal die Toiletten mit Wickeltisch abgeschlossen…

  • rosa wunderkind sagt:

    Wahnsinn! Samstags bei schönem Wetter im Starbucks. 3-Jähriges Kind schmiert Kuchen und Schokolade auf die Polster. Mama und Papa schauen vergnügt zu. Wo könnte man bei schönem Wetter sonst noch hingehen? Ich bin froh musste ich meine Kindheit nicht im Café verbringen.

  • alam sagt:

    Kinder sind keine „Spezies“, sondern Kindsein ist ein natürlicher Zustand, den jeder von uns durchlebt. Wir alle haben manchmal geschrien, manchmal gelacht, manchmal genervt, manchmal unterhalten, als wir noch klein waren.

  • R.Zbinden sagt:

    Und ich suche Kinder- und Elternfreie Lokale, wo man seine Ruhe hat und seine Zeitung ungestört lesen kann. Bei ausreichendem Licht nota bene!

  • Robert Felder sagt:

    Ich befürworte eine Guide der Baby Cafés! Und vor allem dann, wenn sich die Eltern mit ihren Lieblingen dann auch dort aufhalten! … und nur dort. Denn ich als kinderloser Single ärgere mich manchmal über das ohrenbeteubende Gebrüll der Sprösslinge und fast noch mehr über die stolzen Mütter, die absolut nicht im Sinn haben, auf die anderen Gäste Rücksicht zu nehmen. Ruhig seinen Café zu schlürfen …. geht oft nur mit Oropax oder dem Smartphonestöpsel im Ohr. Deshalb bin ich sehr für Baby-Cafés!

  • Christian Duerig sagt:

    Was uns unsterblich macht sind unsere Kinder. Sie erzählen von uns, längst wenn wir …….
    Sie wollen unsere Geschichte kennen lernen. Wir müssen diese wahrheitsgetreu weitergeben und sie werden daraus lernen. Sie werden die Geschichte weitererzählen, mit viel Lärm und Lebensfreude auch im Café. Nichts kann diese Kinder ersetzen. Sie sind der Beweis für Leben.

  • Eremit sagt:

    Bezüglich Kinder- und Familienfreundlichkeit gibt es in der Schweiz noch ein Entwicklungspotential. Nur, was ist die Urasche für dieses Symptom?

    • Widerspenstige sagt:

      Ach wie schön Dich wieder mal hier zu lesen, Eremit!

      Das ist eine sehr gute Frage, die mich auch immer wieder beschäftigt. Wieso ist es vorallem in der Deutschschweiz so familienfeindlich an öffentlichen Plätzen? In der Westschweiz oder im Tessin konnte ich sowas eher selten beobachten oder irre ich mich? Es kann sein, dass es einen Zusammenhang geben könnte oder wie siehst Du das Eremit?

      • Muttis Liebling sagt:

        Die Deutschschweizer haben nur ein Sinnesorgan, das ist ihr Portemonnaie. Man kann in diesem Landstrich über alles diskutiern, es geht am Ende nur zu den Kosten.

      • Sportpapi sagt:

        Ich halte es ja eher für eine typisch (deutsch-) schweizerische Mentalität, dass man glaubt, überall auf der Welt sei alles besser als bei uns…

  • Pascal Sutter sagt:

    Was ist eigentlich mit denen die an ihren Laptops in Cafés sitzen? Die digitalen penner suggerieren einem eine grausame Lust am Müssiggang wenn man nicht auch seine iTunes Library zum Latte sortiert.

  • Claudia sagt:

    Ich will auch Käfelen…..nur der doofe Job kommt da immer dazwischen. Mhmmmmmm….was mach ich nun???

  • Eva honegger sagt:

    viel Lärm um nichts, man kann ja mit der Freundin zuhause Kaffee trinken?.

  • Andreas Kern sagt:

    Ich hätte lieber ein Kinder/Babyverbot in gewissen Lokalen so wie das Rauchverbot. Frauen mit Babies haben das Gefühl sie dürfen alles und wenn es mal plärrt sei es Musik und Unterhaltung – nein, ist es nicht – es ist eine akkustische Verschmutzung der Umwelt…

  • mandala sagt:

    Danke, Verena.
    Ich hätte es nicht besser ausdrücken können!

  • TheSwissMiss sagt:

    Meine Kinder brauchen zwar keinen Kinderwagen mehr und ich wohne auch nicht in Zürich aber ich finde das eine gute Idee. Anstatt sich nur über die Situation zu ärgern hat die Idee dieser Mutter zu etwas positivem geführt und hilft vielleicht so anderen Müttern. Ich wünsche viel Erfolg damit.

  • Fischbacher, Chrigel sagt:

    Als Vater, der sein Kind seit dessen Geburt alleine und ohne Hilfe grossgezogen hat, denke ich die frau hat was an der waffel.

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Auch die Motzer waren mal Kinder und nicht bereits als ruhige, brave, stille, lebenserfahrene und wohlerzogene Erwachsene auf die Welt gekommen! Kinder sind + bleiben unsere Zukunft, die Gäste und Kunden von morgen. Sie sind ein wichtiger Teil dieser Gesellschaft, gehören in unser Leben, unsere Welt und unseren Alltag. Mit etwas mehr gegenseitigem Leben und leben lassen, mehr Mit- und Füreinander statt Gegeneinander, etwas mehr Toleranz, Akzeptanz, Rücksicht, Respekt, Anstand, Verständnis, Hilfsbereitschaft, Lockerheit und XMV auf allen Seiten wäre das Zusammenleben noch einfacher und schöner!

    • Claudia sagt:

      Ich schlage ihnen mal vor, sie arbeiten nur einen Tag nur als Servicekraft in einem Kaffee wo andauernd Babygeschrei herrscht…..Da wünsche ich Ihnen aber ganz viel Toleranz.

    • Widerspenstige sagt:

      Und ich schlage vor, mal mehr ins Ausland zu gehen und dort beeindruckende Gelassenheit zu konstatieren bei sehr vielen Serviceleuten. Ein aufmunterndes Lächeln da, eine Handreichung dort, eine grösseere Aufmerksamkeit den Gästen gegenüber generell. So habe ich es immer wieder erlebt vorallem in Thailand, in Skandinavien und in südlichen Ländern. Dort herrrscht sogar noch mehr Hektik und es laufen ständig TV-Geräte in den meisten Restaurant. Kein Vergleich zu den ruhigen Oasen hier in CH. Aber wer eine Mutter mit Baby in einem Café nicht erträgt, sollte besser Zuhause seinen Kaffee trinken.

      • diana sagt:

        ja! und in hawaiianischen breiten habe ich keinerlei (frustriertes) kindergeschrei vernommen. irgendwas läuft hierzulande wohl falsch… ich schätze mal die fehlende gelassenheit in bezug auf kinder, und zwar von seiten von eltern und umwelt….

      • Ohrstöpsel sagt:

        Besser wäre , die Mütter mit Ihren Schreihälsen würden zu Hause bleiben.
        Zum Glück gibt’s Caffés die den Monster Kinderwagen keinen Einlass gewähren.

  • Caroline sagt:

    Ich verstehe einfach nicht, warum so viele Eltern ihre Umgebung als so kinderfeindlich empfinden. Mein Sohn ist jetzt dann zwei Jahre alt und mir ist keine einzige negative Reaktion in Erinnerung geblieben. Aber klar, wenn man zwar Kinder, aber partout nicht sein Leben den neuen Umständen ein bisschen anpassen will, dann gerät man wohl in solche Situationen.

  • Christian Duerig sagt:

    Es war McDonald, der den Wickeltisch, Spielbühne für Kids ins Restaurant brachte. Es war McDonald, der der ganzen Welt Hygiene vorführte. Es war McDonald, der die Angestelltetn einheitlich uniformierte. Es sind die Amerikaner, die als erste mit ppb für Reinheit sorgen. Kinder sind bei McDonald willkommen. Überraschungen sorgen für positive Erinnerungen und die sind fürs Geschäft das Wichtigste. Kunden, die zufrieden sind und sich vergnügen mit ……. Klatsch & Tratsch beim Café mit ….McDonald.
    Das Zürcher Opernhaus wird bald Kinder im Zuschauerraum antreffen, wegen dem McDonald.

    • Mäse sagt:

      Das Einzige was McDonalds gemacht hat ist die Industrialisierung der Verpflegung. Der Ganze Rest hat schon vorher existiert. Es ist auch McDonalds der vorzugsweise mit 5$ Jobs operiert. Nichts was McDonalds tut ist weil sie irgendwas oder wer lieben und willkommen heissen, sondern es ist nur Optimierung des Geschäftes. Ich mag solche Lubhudeleien für Ausbeuter und Umweltverschmutzer nicht wirklich.

      • Christian Duerig sagt:

        @ Mäse
        Das ist aber nicht korrekt was Sie da behaupten. Erkundigen Sie sich einmal über die Leistungen von McDonald. McDonald hat als erste Nahrungskette die Qualitätskontrolle und die Zertifizierung eingeführt. Heute können Sie auf den Speisekarten lesen, woher die Nahrung kommt. Das ist das Verdienst von McDonald. McDonald ist kein Ausbeuter und Umweltverschmutzer. McDonald ist ein Vorbild für Restaurants weltweit. McDonald ist massgebend. Voilà.

    • alien sagt:

      Man muss CD verstehen. Er begeistert sich für konsequent durchgezogene Konzepte. Ob die Resultate gut sind, ist eher zweitrangig, ob die Konzepte wirklich gut sind, eh. Man darf das so sehen. Ich bin halt eher Anhänger des Individualismus.

      • Christian Duerig sagt:

        @ alien
        Sie können mich nicht verstehen, denn Sie haben sich noch gar nicht engagiert.
        Beispiel Musik: Ich bewundere Umi Garrett (wird am 15. August 13 jährig). Sie spielte mit 8 Jahren den Gnomenreigen von Liszt wie nie ein Wunderkind zuvor. Lernen Sie Umi via You Tube kennen.
        Yuja Wang: Hören und schauen Sie Yuja zu, wie schön und anstrengend Klavierspielen sein kann. Lernen Sie Hilary Hahn kennen. Niemand spielt die Violine so elegant, perfekt, ausdrucksvoll wie Hilary.
        Beispiel Mathe: Folgen Sie John Conway während 6 Stunden via iTunes und lernen Sie das „Free Will Theorem“.
        usf. Crigs

    • Anna sagt:

      Also bitte: die „hygienesichen“ von Gästen oft verkleckerten Hallen von Mac Donald , die akkustisch schlimmer sind das das Shopville, (in diesem „famililenfreundlichen???“ Lokal wo meine Tochter mehr als einmal an einen Geburtsatg eingealden war wo die Kinder Spiele auf dem „grusigen“ Fussboden machten !!!) Was soll da für Babys und Mamis gemütlich sein ???
      …. dann wickle ich lieber gleich im Babywagen….

  • verena sagt:

    ich glaube mein sohn hätte sich massloss gelangweilt, wäre ich mit ihm in der stadt von café zu café gegangen um mich mit meinen freundinnen auszutauschen und so ganz nebenbei noch in einem wichtigen büechli zu vermerken, ob es denn auch einen wickeltisch hat. geht doch raus mit euren kindern! was sind das für luxusprobleme die frau müller da anspricht? kann ich echt nicht verstehen. wenn ich einen kaffee trinken will und mich mit meinen freundinnen austauschen möchte, dann mach ich das, aber bitte ohne kind – so kann man sich auch mehr als 1 minute auf das gegenüber konzentrieren..

    • Neo-Mami sagt:

      Als Mami will man ja gerade raus mit den Kindern und nicht den ganzen Tag in den eigenen 4 Wänden rumsitzen. Und wenn man mal in der Stadt unterwegs ist, muss ein Baby zwischendurch gestillt/geschöppelt und gewickelt werden – das ist völlig normal und keineswegs ein Luxusproblem! Da bin ich froh, wenn ich weiss, in welche Lokale ich mit Kinderwagen gehen kann, ohne schief angeschaut zu werden und wo ich mein Kind nicht auf dem dreckigen Boden einer Toilette wickeln muss…

    • Robert sagt:

      Ehm, also, irgendwie.. Hallo?! Kein Wunder fällt die Schweiz in den Pisa Studien regelmässig durch: es ging ursprünglich darum, einen Wickeltisch sowie einen Ort zu finden, wo das Kind in Ruhe gefüttert werden kann, und daraus leitete sich die Idee für den Guide ab. Kommt dazu, dass ich es nicht gerade als angenehm empfinden würde, das Kind auf einer Parkbank wickeln zu müssen. Und das als (noch) nicht-Vater…

      Ich hoffe aber schon, dass ich den Guide, wenn es dann mal so weit ist, auch als Vater benutzen darf, und nicht Müttern vorbehalten bleibt. Wir leben doch schon im 21. Jahrhundert.

    • alam sagt:

      Aha, und wo ist dann das Kind?

      • Beat sagt:

        Hier ein paar Möglichkeiten zur Auswahl:
        – Kindergarten / Kita
        – beim Vater
        – bei den Grosseltern
        – bei Tante / Onkel / Götti
        – spielt mit seinem Gspänli beim Nachbarn

      • Alice sagt:

        Frau könnte das Kind zBsp auch bei einer anderen Freundin mit Kind lassen, bzw. man wechselt sich ab.

    • alam sagt:

      Soso, das wäre dann wiederum o.k., das Kind abzuschieben, damit ich in Ruhe ins Kafi kann?

      • Peche sagt:

        @alam, mal in Ruhe eine Stunde, oder 2, ein Kind ab zu geben an ein Freundin, damit Mutter mal wirklich entspannt ein Käffchen trinken kann, hat nix zu tun mit abschieben.

        Mutter oder Vater brauchen auch mal ein kurzer Zeit ohne Kind. Ich rede aus Erfahrung, wie schön es sein kann ohne Kind, weil mein Sohnemann wird bald auch mal zu uns sagen : bin mal mit Kollegen fort (er ist jetzt 12). Schiebt er denn seinen Eltern ab????

        Schöne Sonntig (oh, mein Sohn schlaft heuteabend bei Freunden und wir haben Sturmfrei !!!!!!!)

    • shilgia sagt:

      Es stimmt- ich koennte mein Kind einmal 2 Stunden abgeben… aber vorallem mit Saeuglingen macht man das eher nicht… und manchmal muss man auch mit den Kinder einkaufen gehen- die brauchen ja auch manchmal Schuhe/ Kleider… und manchmal geht es einfach nicht anders…. Auch ich war schon ein paar Mal sehr froh ein Kaffee zu finden, in dem ich kurz hinsitzen, wickeln, Flasche geben/ stillen konnte.

      • Anna sagt:

        Das mit dem „gelangweilt“ ist jetzt aber total Erwachsenen-Perspektive !!
        Wieso sollten sich die Kinder wegen Notizen zu Café-Recherchen der Mutter langweilen ???
        In dem Alter hat es weder meine Tochter noch mein Sohn gekümmert, geschweige denn gelangweilt was ich in welchem Lokal tat… Hauptsache es gab etwas zu sehen … oder es war nicht zu laute und nicht zu hiess….oder sie konnten grad ihr Nickerchen machen … oder eben grad gestillt werden… oder gewickelt ! DAS war wichtig !…
        Mich „störte“ mein Baby nie während dem „Käfele“ mit gleichsgesinnten, ohne Konzerntrationsprobleme!

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Dass wir unsere Kinder nicht immer und überall mitnehmen, ist für uns klar. Doch Kinder-, Kinderwagen-+Stillverbote sind kontraproduktiv und ein Schlag ins Gesicht verantwortungsbewusster Eltern! Oder hat jemand schon mal von „Kinderlosen-Verboten“ gehört? Na, eben! Wir lassen uns aber nicht vorschreiben, was wir wann, wie und wo mit unseren Kinder zu tun bzw zu unterlassen haben, sondern entscheiden immer noch gerne selber! Und wir kennen also niemanden, der seine Kinder in Nobellokale mitschleppt. Soviel zum Thema XMV. Somit würden auch solche provokativen Verbote+Diskussionen überflüssig.

  • Caro sagt:

    Also erstens bin ich zwar selber Mami eines Kleinkindes, aber trotzdem der Meinung, dass nicht jedes Café kindertauglich sein muss. Bin ich ohne Kind unterwegs, geniesse ich es nämlich durchaus auch, meinen Kaffe in einer kindergeschreifreien Zone zu trinken. Zweitens habe ich auch ohne Guide schnell herausgefunden, in welchem Lokal Kinder passend sind und welches ich lieber meide. Drittens kann ein Baby oder Kleinkind problemlos auch mal auf dem Toilettenboden gewickelt werden. Und viertens beweist dieses Beispiel einmal mehr, dass nichts zu belanglos ist, um ein Buch darüber zu schreiben.

  • gugus sagt:

    was ich mich frage: wie haben sie rausgefunden, dass sich die türen „ganz bewusst“ nicht mehr öffnen liessen? ich hätte ja gedacht, dass die einstellung heizungsbedingt war. haben sie nachgefragt?

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Meine und andere friedlich spielende Kinder wurden vor längerem im Familienrestaurant mit Spielecke von intoleranten Betagten respektlos als „Saugoofen“ angemotzt :(. Warum setzen sich diese Nörgler aber auch ums Verrecken in ein solches Familienresti und dann noch ausgerechnet in die Nähe der Spielecke, wenn sie Kinder scheinbar nicht ertragen? Ich setzte mich früher als Nichtraucherin auch nicht extra im Zug ins Raucherabteil, um dann lautstark über die Raucher, den Gestank und das Nikotin abzulästern! Kinder sind keine Stör- und Lärmfaktoren, sondern können eine Bereicherung für alle sein!

    • Rose sagt:

      Rauchabteile gibt es nicht mehr.Gemäss ihrer Aussage sollten sie aber auch mit Kindern nicht in Restis und Kaffees gehen, die von Nicht-Eltern als Ruheoase geschätzt werden, oder? Wie war das nochmals mit der Toleranz????

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        Darum schrieb ich ja FRÜHER bez. Raucherabteil. NR bin ich immer noch ;). Und wegen Platzmangels im NR-Abteil setzte ich mich auch mal ins Raucherabteil, motzte aber dann sicher nicht über die Raucher. Soviel zum Thema Toleranz;). Von mir aus dürfen ALLE ins Familienresti, aber dann bitte nicht über die dort spielenden, lachenden Kindern lästern! Kinder als (Sau)goofen zu beschimpfen, ist daneben und völlig respektlos! Von Kindern/Jugendlichen Respekt und Anstand erwarten, ihnen diese für mich auch wichtigen Werte nicht entgegenbringen, darf einfach nicht sein! Auch Kinder verdienen Respekt!

  • Bruna sagt:

    Es gibt kein Recht im öffentlichen Raum auf Ruhe. Sorry… Ich muss auch mit Auto-,Baustellen- und sonstigem Lärm leben, warum soll ich also meinem Kind den Mund verbieten? Wenn mich das Leben generell stört, dann empfehle ich jenen, zu Hause zu bleiben oder aufs Land zu ziehen. (Aber aufgepasst, auf dem Land hat es Kuhglocken..)

  • Widerspenstige sagt:

    Gutes Marketing nennt man das und ich gratuliere für das learning-by-doing-by-myself, Sara Müller! Und dass Sie gar noch einen Guide dazu auf den Markt bringen, zeugt von sehr viel Geschäftssinn! Lassen Sie sich ja nicht durch evtl. negative Kommentare darüber Ihr Engagement in diese Richtung schmälern. Dass Ihre Recherche auch bezahlt werden will via Café-Guide zum Kaufen ist doch selbstredend. Vielleicht entstehen ja flächendeckend für die gesamte Schweiz solche Guides für div. Branchen, solange wir uns in einem eher familienfeindlichen Land befinden. Die Gastrobranche zB darf umdenken, ja!

    • Beat sagt:

      Wenn die Mutter meines Kinde am WE Nachtschicht hat und ich in die Disco will, dann erwarte ich, dass dort die Musik leiser gedreht wird und alle Rücksicht auf mein Kind nehmen. Das muss einfach selbstverständlich sein. Da müssen alle umdenken. *Ironie off*

    • Widerspenstige sagt:

      Wie bitte? Der gesunde Menschenverstand scheint gerade auch auf ‚off‘ zu sein bei so einem Vergleich… 🙄

  • Mamma sagt:

    Ich find’s doch sonderbar, wie plötzlich die Erziehungskeule in die Runde geschleudert wirt. Es gibt Kinder mit fähigen Eltern, die man trotz guter, konsequenter, liebevoller Erziehung einfach nicht „ruhigstellen“ kann. Ich habe so einen Sonnenschein daheim, masslos neugierig und temperamentvoll. Mit ihm 5 Minuten auswärts ein Kafi trinken: no way.. Den Stress erspare ich mir und den anderen Gästen gerne.. Übrigens: Italienerin moniere ich oft die mangelnde Kinderfreundlichkeit hier. Aber auch in italienischen Gaststätten sind lautes Geplärre und Kindergepolter nicht überall willkommen.

  • Eine Gotte sagt:

    Ich kann schon verstehen, warum sich gewisse Personen hier aufregen. Es gibt beide Extreme: Die nicht vorhandene Babyfreundlichkeit sowie auch die „nervenden“ Situationen für nicht Eltern. Solang beide Seiten mehr Respekt voreinander zeigen, sollte es doch möglich sein, dass Eltern und nicht Eltern nebeneinander leben können. Ansonsten gibt es bald das Extrem, dass es „Babyfreie“ Lokale gibt und „Babycafés“.
    Eine persönlich Frage an die Mütter/Väter habe ich allerdings doch noch: Warum „muss“ ich als Helfer beim Kinderwagen in den Bus tragen immer rückwärts und gebückt einsteigen?

    • alam sagt:

      …ev. weil sie vorgedrängelt haben?
      *duckundweg*

      • Lena sagt:

        Danke „Eine Gotte“, ist auch ein Anliegen von mir!
        Bitte liebe Eltern, wenn wir Euch helfen den Kinderwagen (meist noch mit Einkäufen bepackt) ins Tram zu hieven, dann möchte ich schon das „obere“ Ende in Händen halten und nicht etwa das gruuusige Vorderrad, wo ich mich auch noch bücken muss!

      • Eine Gotte sagt:

        Nein alam, habe micht nicht vorgedrängelt. Ich frage „brauchen Sie hilfe?“ – „Ja das wäre sehr nett“ – „Wo soll ich den Kinderwagen halten?“ und dann immer die gleiche Antwort: Vorne am Rad oder ähnliches.

    • Luisa sagt:

      Eine sehr gute Frage! Als mein Sohn noch im Kinderwagen war, habe ich meistens darauf geachtet, dass ich am vorderen Teil des Wagens stand und der Helfer hinten. Meistens hat das gut geklappt, manchmal waren die Leute aber etwas verwirrt, weil sie sich das nicht gewöhnt sind!
      Ich finde es auch einfach eine Frage des Anstandes, dass man als Mutter die schmutzigere Seite übernimmt, wenn man möchte, dass einem fremde Leute helfen.

      • Rose sagt:

        Ich helfe immer beim Kinderwagen hieven. Aber nur bei den Griffen. Ich habe schöne Kleider an, die ich zum Arbeiten brauche und finde auch, dass sich die Eltern selber bücken und dreckig machen können.

  • Soccerdad sagt:

    Banker bleiben Banker, auch als Eltern. Geldgierig. Möglich dass, dieser Guide für nicht Zürcher nützlich sein kann, aber für diese Preise kann man diese 60 Lokale gleich selber testen, wenn man den muss.

  • Fabio sagt:

    Wir haben eine 2 Monate alte Tochter und werden uns diesen Ratgeber nicht anschaffen, denn mit gesundem Menschenverstand kommt man auch in Zürcher Restaurants und Cafes gut durch. Allein dem Kind zu Liebe gehen wir in Quartierbetriebe die weniger stark frequentiert sind als die Innenstadt. Diese sind oft unkomplizierter und servieren den gleichen Kaffee aber im ruhigerem Ambiente. Und wenn mal gestillt oder gewicket werden muss, dann bieten alternativ auch viele Apotheken kostenfrei einen Raum zur Verfügung an – das spart Stress & ist angenehmer für Mutter/Kind um das notwendigste zu erledigen

  • urs bilger sagt:

    danke fuer den link; jetzt kann ich wenigstens nachschauen, wohin ich NIE gehen sollte.

  • gugus sagt:

    ich finde, die café-situation wird hier unnötig bejammert. wir haben sogar mit zwillingswagen meistens einen platz gefunden und in der regel wurde/wird uns und unseren kindern mehr als freundlich begegnet. und sie benehmen sich nicht immer wie phlegmatische musterkinder.
    zudem: wenn man fünfzehn franken für einen guide verlangt, sollte dieser (und die dazugehörige website) bitte wenigstens halbwegs professionell und ansprechend gestaltet werden. ansonsten: gratis website zum thema… aber klar, damit lässt sich kein geld machen.

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Eigentlich ists ein Armutszeugnis, dass es solche Guides überhaupt braucht und die Anwesenheit von Kindern in Restis nicht normal ist (ich spreche da nicht unbedingt von Luxuslokalen!). Schliesslich sind die Kinder die Gäste und Kunden von morgen. Doch leider vergessen dies einige. Nicht alle Kinder sind schlecht erzogen, im Gegenteil. Meine können sich benehmen, auch auswärts. Einfach schade und traurig, dass einige Besserwisser und Nörgler uns zum vornherein vorverurteilen statt uns eine gerechte Chance zu geben! @M(k)otztüe: wie armselig, dass Sie ein schreiendes Kind abscheulich finden :(!

  • Mamma sagt:

    Warum schreiben Sie SHOPPEN statt Schoppen? Neudeutsch?? Übrigens wäre zu diesem Thema ein Guide angebracht: Wo kann man als Mutter/Vater in Ruhe shoppen, ohne dass die Kleinen nerven. Z.b. Film- und Spielecke, Verkaufspersonal dass die Kleinen bespasst, Fresstation/Wickeltisch..?

  • Mamma sagt:

    Und wieder ein grosses Weltproblem gelöst.. Sorry, Frau Müller. Es gibt mittlerweile wirklich viele babyfreundliche Zonen in der Stadt. Jeder Starbucks funktioniert auch für Windelträger. Ich bin froh, muss ich nicht in jedem Café Kindergeplärre und Geburtserlebnisse vom Nachbartisch mitkriegen. Wenn ich aus dem Haus komme, möchte ich etwas Ruhe vor meinen zwei Kleinen haben. (PS: Warum richtet sich Ihr Guide an Mütter? Vielleicht weil die Papis da viel pragmatischer sind und keinen brauchen?)

    • Sandy sagt:

      „babyfreundliche Zone“ wenn ich das schon höre… Hilfe!!! Es kann ja nicht sein dass ich erst überlegen muss, in welcher Zone ich mich befinde, damit ich einen Kaffee trinken kann ob mit oder ohne Kinder! Ein bisschen mehr Toleranz und Freundlichkeit würde der Schweizer Gastronomie im Allgemeinen nicht schaden. Starbucks und Kinderfreundlich? Da gibt es sicher besseres.
      Ich kann auch in Ruhe mit meinen Kindern einen Kaffee trinken. Dafür muss ich nicht alleine aus dem Haus. Aber das kommt immer auf die Erziehung an!

      • Mamma sagt:

        Ich weiss nicht, wie Sie es geschafft haben, Ihren Zweijährigen so zu „erziehen“ (oder besser: disziplinieren?) , dass er schon ruhig in einem Kaffee sass..! Geben Sie doch auch Sie ein Guide heraus, Sie haben sicher unzählige gute Ratschläge auf Lager..;-) Es gibt genug Orte für Kinder und ErzeugerInnen, müssen unbedingt alle gastronomischen Einrichtungen noch „unerzogene“ Kinder aufnehmen?

      • Mamma sagt:

        Was haben Sie gegen Starbucks? Die Autorin suchte eine Gaststätte mit Wickeltisch und weiteren Annehmlichkeiten für Kinder. Da kann man gegen Starbucks nichts sagen.. Dasselbbe auch im IKEA, im MIGROS-/COOP-Restaurant und und und..

  • m(k)otztüte sagt:

    Wenn ich in ein Café gehe, dann bezahle ich schliesslich Geld dafür, mir eine schöne, genussvolle Ruhepause zu gönnen. Eltern mit schreienden Babies und quietschenden und tobenden Kleinkindern sind eine absolute Zumutung und haben an einem solchen Ort, der für Erwachsene gedacht ist, nichts zu suchen. Wäre ja ok, wenn es entsprechende kinderfreundliche Cafés und Restaurants gäbe, bitte auch so gekennzeichnet, damit ich sie meiden kann. Aber diese überfallartige Heimsuchung, man sitzt da und geniesst und plötzlich schreit ein Kind… das ist so abscheulich.

    • Anne sagt:

      Falsch, Sie bezahlen für einen Kaffee und einen Sitzplatz. Wenn Sie Ruhe wollen, können Sie Ihren Kaffee ja im Ruheabteil des Zuges trinken. Oder vielleicht wären Kaffee-Verrichtungsboxen was für Sie?

    • San sagt:

      Wenn ich in ein Kaffee gehe, suche ich eine positive Atmosphäre. Motz- und Kotztüten verbreiten diese nicht. Babys meist schon.

    • Reto B. sagt:

      Da komme ich gleich zum nächsten Punkt. Mir gehen Leute, die einen Kaffee bestellen und dann 1.5 Sunden einen Tisch im Restaurant besetzen tierisch aufn Keks. Auf Leute, die es verdienen, nehm ich Rücksicht, also frischgebackene Eltern, Schwangere, Behinderte, etc… weil sich das so gehört. Wems nicht passt, soll Einsiedler werden.

      • Rose sagt:

        @Reto. Also Eltern „verdienen“ es lange zu sitzen?????? Und jemand, der jeden Tag krampft und die Sozialwerke füllt verdient es nicht??? Mhm……komische Logik….Da such ich mir doch gleich einen Mann, der für mich die nächsten 20 Jahre bezahlt, gehe Käfelen, mit dem Baby samt Baby Kafi Guide und verdiene mir so meinen Platz im Kaffee (Ironie aus). Es ist jeder Mensch gleich viel Wert. Punkt. Und natürlich lasse ich Schwangere, Behinderte und ältere Menschen Bsp im Tram absitzen.

  • Daniel C. Spark sagt:

    Darf auch ein Papi diesen Café-Führer benutzen? Sehr sympatische Initiative. Ich kenne das Problem. Meine Tochter habe ich seinerzeit mal auf dem Autositz, mal auf einem Zigarettenautomat, mal auf einem unbenutzten Barhocker gewickelt. Aber gut wäre es schon, wenn ein Wickeltisch vorhanden wäre. Und bitte nicht nur auf dem Damen-WC, sondern auch bei den Herren. Auch wenn ein Wickeltisch vorhanden war, durfte ich ihn deshalb oft nicht benutzen.

    • think about sagt:

      Also als die k… .schon am dampfen war ging ich Wickeln – egal ob der nun bei den Damen angebracht war. Hatte meist lustige Gespräche. Musste ja beim Ersten auch eine „kleine Dame“ wickeln 🙂

      • Hotel Papa sagt:

        Yep, wo ist das Problem? Die empfindlichen Geschäfte laufen ja hinter verschlossenen Türen ab. Soviel Toleraz muss sein.

  • Manuela sagt:

    Also in ein Café muss man mit Kinderwagen nicht unbedingt sitzen. Darauf hat man zumindest keinen Anspruch. Aber es ist ein Problem, dass es kaum Möglichkeiten gibt, Babys zu wickeln. Auch auf Spielplätzen fehlt diese Möglichkeit. Obwohl da saubere Toiletten und Wickeltische deutlich mehr Sinn machen würden, als sonstwo. Aus diesem Grund muss man eben wissen wo in der Nähe das (die) nächst größere Kaufhaus(kette) ist. Die sind da in der Regel seeeehr gut ausgestattet. Ansonsten knallhart im Wagen wickeln. Geht auch, nur im Winter nicht im Freien.

    • think about sagt:

      Gewickelt wird auch auf dem Boden. Eine Matte ist ja hier in der Wickeltasche vorhanden. Parkbank, Kofferraum, Waschtisch im Café-WC, am See auf der Wiese,…. bitte aber Budget-Säckli bereit halten 🙂 Und sonst halt auch im KiWa.

    • Diana sagt:

      Wofür man/frau nicht alles einen Guide benötigt. Sehe es ganz genauso, überall da wo eine gerade und genug breite „Lagerungsmöglichkeit“ gibt, wickel ich auch (und stille auch überall da wo’s mir passt!) Natürlich verrenkt sich so mancher Passant den Hals wenn das ach so arme Baby auf der Parkbank usw. gewickelt werden „muss“.

    • dres sagt:

      Keine Möglichkeiten zu wickeln… Meine Güte, ich habe unseren Junior so ziemlich an jeden möglichen und unmöglichen Ort gewickelt. Wegen ein bisschen Kinderkacke lasse ich mir das Bier bzw. Leben generell sicher nicht vermiesen. 😉

      • S. Kienast sagt:

        Als Gastwirtin ärgere ich mich nie über die Kinder, aber manchmal masslos über die Eltern. Wir haben einen separaten Wickelraum und dennoch wird überall gewickelt. Die stinkende Windel verschwindet dann nicht im Windeleimer, sondern (z.B. wie gestern) auf dem ausgegessenen Teller, sonst im Papierkorb neben dem Thresen. Die Gäste vom Tisch nebenan dürfen während Ihrer Konsumation zugucken beim „Saubermachen“ und statt Kaffeeduft füllt „Kackeduft“ den Raum. Glauben Sie mir; KEIN EINZELFALL! Da können die Kinder nix dafür. Und natürlich ohne Händewaschen wird weiter konsumiert und gefüttert.

  • Pascal Sutter sagt:

    Ernsthaft. Die schreienden pöbelnden Kinder die hier beschrieben werden – noch nie getroffen. Auch als ich selber noch keine Kinder hatte. Die trifft man wahrscheinlich nur in der eigenen Vorstellung. Ebenso wie die Sartre-lesenden Hipster, die gibts wenn auch nur in Biotopen.
    In einer Stadt wie Zürich wo shoppen und käfelen zu den Hobbies gezählt wird darf man von den Gewerblern schon einen gewissen famiienfreundlichen Standard erwarten. Und wenn man angepflaumt wird kann man auch mal rabiat antworten und eine schlechte Bewertung auf zuri.net abgeben.

  • Alicia sagt:

    Ich bin spnierin, jedes Mal wenn wir nach Spanien in den Ferien gehen meine Tochter ( 5Jahre alt) fragt: Mami, warum hier störe ich nicht?, gute frage, aber die beste frage wäre: warum die kinder in der Schweiz stören? Wir waren vor kurze Zeit in Peru und dort es war ein Paradise für mich, sie wird immer ins Resti zu erst angeschprochen, der Kinderarzt spricht mit ihr 90% von der Zeit…Warum wenn meine Tochter 5min. lang im Tram spricht muss immer jemand sich drehen? Kinder sind ein Wunder. Kinder sind unsere Zukunft.

    • Jasi sagt:

      In Spanien sind Sie in den Ferien, da ist alles entspannt. Wenn aber jemand nach einem 8 – 12 Stunden-Arbeitstag nur noch nach Hause will, empfindet er schon mal Kindergeschrei oder einen ins volle Tram drängelnden Kinderwagen als Störung.

      • Anne sagt:

        ..auch hässige Gesichter in grauen Anzügen, vollgestopfte Freitagtaschen auf dem Rücken, überlaut telefonierende Mitmenschen, kreischende Teenies und miefende Hunde sind mir nach einem langen Arbeitstag auf dem Heimweg von der Krippe ein regelrechter Greuel…
        irgendwie sitzen wir doch alle im gleichen B… äh Tram.

      • Valeria sagt:

        @ Jasi:
        Ihre Logik geht nicht auf. Es geht ja nicht drum, dass die Mutter und ihr Kind entspannt sind, sondern dass in den Ferien in Spanien viel entspannter mit ihnen umgegangen wird. Und zwar von Leuten, die eben nicht in Spanien in den Ferien sind, sondern da leben.

      • alam sagt:

        Woher wissen Sie denn, ob die Mutter mit dem „ins volle Tram drängelnden Kinderwagen“ nicht auch „nach einem 8 – 12 Stunden-Arbeitstag nur noch nach Hause will“? Sie hat vielleicht einfach ihr Kind von der Tagesbetreuung abgeholt…

  • Sportpapi sagt:

    Mich stört allerdings, dass hier eine Werbeplattform für nur eine Anbieterin geboten wurde. Hier eine Alternative: http://www.gugusdada.com/wir%20ueber%20uns.html

  • Ylene sagt:

    Kommt nach Bern, liebe Zürcher, dort habt Ihr das Problem nicht. Die meisten Cafés haben Wickeltisch und die Bedienung war jedes Mal kinderfreundlich. (Dafür schauen wir, dass sich die Kinder benehmen und wir bleiben auch nicht ewig.) Unsere Kleinen gehen gerne auswärts essen, für sie ist es etwas spezielles.

  • Roli sagt:

    Je länger je mehr hat die Gesellschaft keine Nerven mehr für kleine Kinder in der Öffentlichkeit.
    Dies liegt meiner Meinung nach an wenigen, aber immer mehr extremen Eltern die das Gefühl haben sich alles erlauben zu können.

    Beispiele?
    > Stillen am Tisch im Cafe.. damit meine ich die in der Mitte des Cafes und ohne wenigsten etwas zu verdecken.
    > Wickeln auf dem Tisch im Cafe.. schon gesehen.
    > Kinder mit dreckigen Schuhen auf den Stühlen.
    > Essen umherschmeissen ohne das sich die Eltern kümmern
    > Kinder die Leute physisch beim Essen stören… tatschen etc… ohne Ermahnung der Eltern

    • Valeria sagt:

      …interessant. Ich dachte, ich hätte auf diesen Beitrag bereits eine Antwort geschrieben…

      @ Roli:
      Bei uns war es so: Unsere Tochter war als Neugeborenes sehr pflegeleicht und freundlich, hat sowieso meistens geschlafen, weshalb wir sie fast überall mitgenommen haben. Hatte sie aber Hunger, gab es nur zwei Möglichkeiten: Schreien lassen oder Stillen. Da ich die erste Variante für meine Umgebung als „unzumutbarer“ eingestuft hatte, stillte ich sie. Überall. Notfalls auch in der Mitte des Cafés.

      Ein schreiendes Kind „anzudocken“, ist manchmal nicht so einfach und manchmal konnte ich…

      • Valeria sagt:

        …das nicht ohne Sichtkontakt. Ergo, war meine Brust für wenige Sekunden „entblösst“. Ich habe aber immer darauf vertraut, dass die anwesenden Personen mir diese Intimsphäre gönnen und halt kurz wegschauen. Aber natürlich gab es auch diese „empörten Starrer“. Es gibt kaum was unangenehmeres.

        Versuchen Sie sich doch beim nächsten Mal in die Situation der Frau zu versetzen: Könnte Sie überhaupt irgendwo anders hin? Gibt es einen Nebenraum? Sind die Toiletten einigermassen sauber? Wenn nein, dann wissen sie, warum die Frau halt in der Mitte des Cafés sitzen geblieben ist.

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        Genau, sehe es auch so: lieber rasch stillen, statt ein Kleinkind unnötig schreien zu lassen. Wie würden all die Nörgler wohl reagieren, wenn das Kind einfach so schreien gelassen und „lärmen“ würde? Eben! Zudem: Ein Stillkind im Resti macht ja nichts anderes als wir Erwachsenen auch, es stillt ein Grundbedürfnis und isst – so wie wir auch ab und zu auswärts. So what? Und völlig entblösst stillende Mamis habe ich übrigens noch nie angetroffen. Die meisten tun dies recht diskret und ohne gross aufzufallen. Zudem bedeckt der Babykopf mehr oder weniger die ganze Brust. Wo also liegt das Problem?!

      • Alice sagt:

        Das Wickeln auf einem Tisch, wo andere Menschen wieder essen finde ich wirklich eklig. Und mit dreckigen Schuhen auf Stühle, Polster etc geht auch gar nicht. Stillende Mütter stören mich ich im Kaffee selber überhaupt nicht. Am Abend in einem schönen Restaurant finde ich es aber eher unangebracht.

  • Zazacou sagt:

    Liebe Mamis (die nicht in der Stadt leben)
    Ehrlich gesagt, ich kann das rumgejammere nicht mehr hören. Die Stadt ist laut. Die Stadt ist unfreundlich etc. etc. Dann kommt doch BITTE einfach nicht in diese – meines Erachtens – wunderschöne Stadt. Habe selber zwei Kleinkinder und lebe hier. Es gibt sehr viele Angebote, wo ich mit meinen Kleinen hingehen kann. Und bitteschön. von 60 haben es 47 Lokale in den Guide geschafft! Das spricht ja wohl für sich selber.

    • Hans Dampf sagt:

      Exakt.
      Im Gegenzug bin ich seit vorletztem Sommer immer öfters sofort wieder aus einem Lokal raus weil es mir zu kinderfreundlich (=laut) war.
      Meines Erachtens stimmt das Angebot heutzutage für alle Parteien, und wenn nicht sollte ein findiger Wirt die Augen aufmachen und die Goldader an beklagender Örtlichkeit anzapfen..

  • Sportpapi sagt:

    Wir sind jeweils bei Migrosrestaurants etc. sehr gut aufgehoben gewesen. Ansonsten scheint es mir auch eine Frage der Tageszeit, ob es Platz und (Bewegungs-)Raum für Kinder in einem Cafe hat.

    • think about sagt:

      Im Sommer die Josefwiese mit Pic-Nic Möglichkeit auf der Wiese in Spielplatz. Auch eine Bratwurst gibts dort. Ich hol mir da gern auch was vom Deli in der Markthalle beim Viadukt…meine Kids lieben den Tintenfish Salat 🙂

  • Anne sagt:

    Schade, dass der Guide nur „Mütter“ anspricht. 😉
    Aber was soll die ganze Aufregung hier? Als Eltern muss man wohl oder übel mal einkaufen gehen und kleine Kinder planen ihren Stuhlgang nun mal nicht nach Uhrzeit – Wickeltische zu finden, ist wirklich nicht einfach! Mobile Wickelmatten erleichtern das Ganze sehr, so kann man auch mal auf einer Wiese oder einem unbenutzen Tisch in einem Nebenraum des Restaurants wickeln (dies selbstverständlich nur im Einverständnis der Besitzer, bevor hier wieder das Geschrei los geht…). Ich hab da schon viel Verständnis erlebt.

    • Sportpapi sagt:

      Und notfalls wickelt man das Baby halt im Kinderwagen. Richtig, Wickeltische sind häufig schwierig zu finden (gerade für Männer). Aber ansonsten finde ich auch, ist da sehr viel Verständnis vorhanden.

      • Sgt Klinger sagt:

        ausooo, da geh ich ganz ungeniert in die Frauentoilette
        Tschuldigung…. ausser überraschte Gesichter hab ich da nie was negatives erlebt
        Eigentlich ist ja der Männerbonus gross wenn Mann wickelt

  • Mitleser sagt:

    „Als Architektin stellte ich mir sofort die Frage, was wohl die Feuerpolizei dazu sagen würde?“

    Nun die hat keine Freunde an so was und das zu recht. Ich hoffe doch sie haben es dem für den Kreis zuständigen Beamten der Feuerpolizei gemeldet, damit er einen Augenschein vornehmen kann?

  • melchiior sagt:

    wenn ich diemkommentare hier lese dann wird es mir angst und bange. Gibt es wirklich so viele Leute, die total weltfremd denken…
    Der Guide als App das wäre super. Ich hatte das Glück dass ich Jelmoli als tipp,erhalten habe und das war dann immer meine Rettung, wenn nix anderes ging. Mit meiner kleinen war ich schon nach 8 wochen unterwegs und sie liebtnes zu cäfelen und viele menschen zunsehen

    • Kitten sagt:

      Das Essen im Tibits ist aber einiges besser als im Jelmoli Restaurant… findet auch mein Nachwuchs 😉

      • Sportpapi sagt:

        Da gibt es aber gar keine Bratwürste. Also mein Nachwuchs würde sich da ganz anders entscheiden… 🙂

  • Nadine sagt:

    Wouw! Find‘ ich ne gute Sache! Anstatt motzen, mal gleich selber was unternehmen! Chapeau!

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Früher wars nicht besser, aber einfach anders! @Eisenring: wohl selber frustriert (und kinderlos?)…? Gerade Mütter, die die meiste Zeit mit den Kindern zusammen verbringen, haben das Recht auf soziale Kontakte, auch ausserhalb der eigenen 4 Wände! Und da gehören neben Spielplatz- auch Restaurantbesuche dazu, wieso denn nicht? Natürlich schleppe ich meine Kinder nicht immer und überall mit und organisiere für einen kinderfreien Abend auch mal einen „Hütidienst“. Doch daraum gehts hier nicht, sondern um die generell kinderfeindliche Gesellschaft, die Kinder weder in Restis noch im ÖV sehen wil

    • Roshan sagt:

      „die generell kinderfeindliche Gesellschaft“ – ich würde von der Stadt Zürich nicht auf den Rest des Landes oder der Welt schliessen.

    • Sportpapi sagt:

      „Doch daraum gehts hier nicht, sondern um die generell kinderfeindliche Gesellschaft, die Kinder weder in Restis noch im ÖV sehen will.“ Ist das wahr? Wir erleben das ganz anders.

      • Monica sagt:

        ich denke das hat mehr mit der Erziehung zu tun – es gibt einfach gewisse Eltern die das Gefühl haben ihr Nachwuchs sich alles erlauben kann und jede/r tolerant sein muss. Gut erzogene Kinder die sich zu benehmen wissen sind glaube ich überall willkommen.

      • Bruna sagt:

        Nur sind Kínder in der Regel nach 2 Jahren noch nicht erzogen….

      • Sportpapi sagt:

        Bei unseren drei Jungs kommt es sehr auf die Tagesform an. Aber es sind vor allem wir Eltern, die uns nicht mehr wohlfühlen, wenn sie es nicht mehr auf den Stühlen aushalten.

      • gugus sagt:

        wir auch. über die kinder kommen wir sehr oft zu netten gesprächen mit fremden, freundlichen menschen. oft hilft jemand mit dem kinderwagen. und angemotzt hat uns auch noch so gut wie nie jemand. und wir bemühen uns zwar, dass unsere kinder nicht total nerven, binden sie aber definitiv auch nicht an. bei uns überwiegen die positiven erlebnisse im bereich „unsere familie trifft auf herr und frau zücher“ absolut.

  • Hans sagt:

    Finde den Guide eine gute Sache. Erhöht er doch die Wahrscheinlichkeit, dass ich in nicht aufgeführten Lokalen vor den kleinen Schreihälsen und ihren meist arrogant bis genervt auftretenden Müttern verschont werde.
    Werde mir wohl auch einen bestellen, um herauszufinden, wo ich nachmittags besser nicht hingehe…

  • Kitten sagt:

    Hätte es mir jetzt auch digital auf dem Handy gewünscht… wenn ich schon mal in Zürich bin, möchte ich gerne spontan irgendwo einen Kaffee trinken gehen mit Kind und Kegel, und nicht zuerst zu Hause ein Büchlein konsultieren und voraus planen müssen.

    Aber die Autorin hat schon Recht: Babies und Kinder werden je länger je weniger gern gesehen in Restaurants und Kaffees. Schade, wirklich, sind sie doch die Konsumenten von morgen.

  • Mäse sagt:

    Also wenn die Dame 60 Cafe’s besucht hat und 47 schafften es in ihren Guide, dann ist das doch gar nicht so schlecht. Hier im ach so kinderfreundlichen México (Die Macholänder sind doch alle kinderfreundlich) würden das nicht mal 10 schaffen. Auf der anderen Seite haben die Frauen hier auch keine SUV’s als Kiinderwagen sondern ganz normale Buggies, da kommen sie überall hin und zur Not findet sich immer ein Plätzchen zum wickeln. Die Sache ist doch einfach die, dass Schweizer Kinder schon im Kinderwagen zu Wattebäuschen gemacht werden, die Mütter machen’s ihnen schon vor. Fresas eben 🙂

    • Claudia sagt:

      Das mit dem SUV stimmt….Die Kinderwagen verkommen zum Statussymbol. Und dann beschweren, dass man nirgends mehr reinkommt…..

    • Sportpapi sagt:

      Hm. Wenn ich das richtig sehe, habe die Leute grosse Kinderwagen, die ihre Wege in der Regel zu Fuss zurücklegen (die Kinder also früher oder später auch), während die Leute mit kleinen, gut verstaubaren unterwegs sind, die vor allem mit dem Auto fahren. Und wie ein Kinderwagen zu einem Statussymbol verkommen soll, ist mir auch vollends schleierhaft. Vielmehr geht es doch um die Funktionalität.

      • Claudia sagt:

        @Sportpapi…bei ihnen geht es evt. um die Funktionalität…..bei vielen Frauen nicht (nur). Da gibt es Wagenmarken, die „in“ sind und astronomische Summen kosten. Weit mehr als der Wagen funktionell sein kann. Dann möglichst noch das Burberry oder Gucci Baby Täschchen rumgehängt und voilà. Baby, Babywagen, Tasche = Statussymbol. So kann man dann getrost Käfelen 😉

  • Roshan sagt:

    Das Pink der Publireportage ist viel zu schreiend. Zudem sollte der Guide im Zeitalter von iPaddle als App verfügbar sein.

  • Positiv sagt:

    Habe noch nie auf dem mamablog kommentiert, aber nach diesen nörgeligen Kommentaren am frühen Morgen muss hier mal was positives hin… Ist doch schön, dass Frau Müller sich nicht nur beklagt (und auch das übrigens in Massen, wie ich im Vergleich zu anderen Beiträgen finde), sondern gleich selbst etwas unternimmt um der Sache abzuhelfen. Das verdient ein Lob! Gibt es ev. Pläne den Führer auch online zur Verfügung zu stellen? Dann könnte er einfacher aktualisiert werden und vielleicht auch Nutzerkommentare/-bewertungen zulassen.

  • Philipp Rittermann sagt:

    ein thema aus der realität; kein, (mit verlaub), ganzganz wichtiges, aber gut. frage 1) wie-so, müssen familien mit kreischenden kleinkindern cafes belagern? bedingt stress für alle beteiligten? frage 2) wer hat die nerven ein „kinderkonformes“ cafe mit hort-infrastruktur zu betreiben – das müssten masochisten sein? frage 3) wäre es eventuell…nicht einfacher, die gschpänli bei sich zuhause zu verköstigen, wo man seine ruhe hat, die kinder ihr umfeld, und die eltern ihre gewohnte struktur?? letzte frage) wäre somit das thema hinfällig?

    • Luise sagt:

      Ich seh das genau so. Hab mich mit meinen 3 Kindern bei Freundinnen zuhause oder auf dem Spielplatz getroffen.War für alle Beteiligten besser und ruhiger

  • Eisenring sagt:

    Was Frau von heute alles braucht für ihr Wohlbefinden! Schweizer Prinzessinnen – Die totale Frustration ist vorprogrammiert.

    • Bitta sagt:

      Ahm… Ja, dass wir sozialen Kontakt brauchen uns nicht bloss schicksalsergeben zu Hause auf den Göttergatten warten, ist schon viel zu viel verlangt, gell.

      • Kathy sagt:

        Es gibt auch noch etwas zwischen Mitten-in-Zürich-Kaffee-Trinken und der totalen Isolation. Gute Freunde besuchen dich auch zu Hause, treffen dich auf dem Spielplatz oder machen einen Spaziergang zusammen.

  • diva sagt:

    ich frage mich bloss, wie das unsere mütter und grossmütter gemacht haben. denen kam es weder in den sinn, noch sahen sie eine notwendigkeit mit babies und kleinkindern ausgerechnet in café gehen zu müssen. es war einfach NORMAL, dass man als mutter für eine gewissen zeit im leben nicht überall dabei war und wurde deswegen neurotisch, noch verlor man einen zacken aus der krone. wie hygienisch sind wohl solche öffentlichen wickelplätze? und wie cool findet es wohl ein baby in einem café? schon allein aus den gründen wäre mir das selber nie in den sinn gekommen.

    • Francesca sagt:

      Ja, und es war NORMAL, dass die Oma da war und notfalls half, und es war NORMAL, dass der Papi genug Geld nach Hause brachte um die Familie auch ohne Frauen-Job durchzukriegen. Und es war NORMAL, dass man weder TV noch Internet noch Handy hatte. Und es war NICHT NORMAL, sich scheiden zu lassen. Und es war NICHT NORMAL, dass Frauen alleine in Cafés oder Restaurants gingen. Und es war NICHT NORMAL, dass Frauen einen Beruf erlernten. Bloss die Diven, die waren damals wie heute vor allem eins: dämlich.

      • Nanoka sagt:

        Bin ganz der Meinung von Diva. Welches Kleinkind im Wickelalter mag schon Cafés, Restaurants, Flugreisen, Partys für Erwachsene? Was sind schon 1 1/2 Jahre Pause aufs ganze Leben gesehen? Die Kleinen profitieren fürs Leben von dieser Zeit, die man sich nimmt.

        Den Guide finde ich übrigens super, für diejenigen welche die geeigneten Cafés einfach nicht vermögen zu finden. Und auch für alle anderen natürlich.

      • Ylene sagt:

        Francesca +1. Man könnte meinen, Kinder wären eine ansteckende Krankheit. Nur weil ich halt die erste Mutter im meinem Freundeskreis war, habe ich trotzdem noch Freundschaften, welche ich pflegen will. Ich würde jetzt ein Kind nicht an eine Cüpli-Party oder stundenlang ins Café oder Restaurant mitschleppen, aber mit dem Flugzeug in die Ferien oder ein Mittagessen im Restaurant, etc. ist kein Problem. Was Leute wie Diva und Nanoka scheinbar vergessen, ist dass heutzutage ein Quartier in der Stadt tagsüber wie ausgestorben ist – und ein bisschen Keime schaden einem Kind nicht, im Gegenteil.

    • Roshan sagt:

      Früher ™ gehört der Firma Ewigkeit AG. Die Wettbewerbskommission hat beschlossen, dass das Produkt viel Ähnlichkeit mit Heute (r) hat und deshalb im Dienstleistungssektor der Gegenwart (sm) nicht angeboten werden darf.

      Die Hochkommissarin für Zeitnormalisierung.

    • Bitta sagt:

      Diva hat offenbar keine Kinder, sonst wüsste sie, dass für viele Frauen nach einem so einschneidenden Erlebnis wie der Geburt die soziale Isolation eine schlimme Vorstellung ist. Ja, meine Oma ging auch nicht raus mit ihren Babies, aber sie findet es toll, dass man das heute kann. Auch im Tram haben mich schon ältere Damen angesprochen, wie schön sie es fänden, dass Neumamis nicht mehr ans Haus gebunden sind wie ihre Generation damals.

      • Luise sagt:

        Meine Oma und Mama gingen nie in ein Cafe. Weder mit noch ohne Baby. Ich tats gelegentlich vor 35 Jahren, aber mit dem Tragtuch. Frau/Mann ist gestresst, weil das Baby schreien könnte, entspannen kann man sich wohl am besten daheim. Und diese Mode mit den riesigen Kinderwagen – Verkehrshindernissen – kann gut verstehen, dass Cafe-Besitzer nicht besonders begeistert sind davon. Was ich heute an Müttern und Vätern mit Kids in Cafes beobachte: Sie sind alles andere als entspannt. Unterhaltungen werden durch die Kinder meist verunmöglicht. Wär wohl besser, sich bei irgendwem daheim zu treffen.

  • Livio sagt:

    Bitte bei gelegenheit das pendant herausgebem… Nicht Kindergerechte Café’s mit wenig Platz und mit Leuten, die nur am Zeitunglesen sind…:-)
    (Sollte dann auch von Eltern gelesen werden, damit Sie diese Lokale meiden können)

    • Sportpapi sagt:

      Das findet sich dann auf dem Seniorenblog unter „kinderfreie Restaurants“…

      • christian caderas sagt:

        Das Infinito in Zürich, gleich beim Jelmoli Bahnhofstrasse. Hat 2010 Schlagzeilen gemacht mit dem Kinderwagen-Verbotsschild an der Türe. Gehört zu meinen Lieblingslokalen in Zürich. Ob trotz oder wegen des Verbots behalt ich für mich ;-)…

      • think about sagt:

        🙂 Gleich nach dem Blog “ Wo Senioren über bitte in der City den Grosseinkauf machen“

    • Nico Meier sagt:

      Mich würden auch eher die „kinderfreien“ Kaffees interessieren, da ich in letzter Zeit immer an mehr Orten von Kindergeschrei gestört werde.

  • christa sagt:

    Shoppen? Freud’scher Verschreiber?!

    • mostindianer sagt:

      @christa: weish du dän nöd, wie die jungen heuzutage shreiben? shau mal sms odr chat vo junge a, dän weish bsheid.

      • Bitta sagt:

        Wie kommen Sie darauf, einer Architektin, die keine 20 mehr ist, zu unterstellen, sie schreibe in Jugend-Gossensprache?

      • mostindianer sagt:

        die einen verschreiben sich freud’sch, die anderen verlesen sich freud’sch.

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