Ich blogge, also bin ich – eine Mutter

SCHWEIZ SWISS RE RUESCHLIKON

Willkommener Zeitvertreib: Die Zahl der bloggenden Mütter nimmt ständig zu (Bild: Keystone)

Letzte Woche habe ich an dieser Stelle über den neuen Hausfrauen-Feminismus und bloggende Mütter geschrieben. Kritisch fielen die Kommentare vor allem über letztere aus. Von übertriebenem Geltungsdrang dieser Frauen war die Rede, und dass diese Blogs doch sowieso niemanden interessieren würde – warum also die ganze Mühe? Nun, ich sehe das ein bisschen anders. Denn es gibt sehr viele durchaus lesenswerte, mit grosser Sorgfalt und Liebe gestaltete Blogs. Ausserdem: Bloggen macht Spass! Und wer es geschickt macht, kann damit sogar Geld verdienen.

Hier eine kleine Auswahl an «Mamablogs», die durchaus mehr zu bieten haben als intime Einblicke ins Familienfotoalbum oder seitenweise detaillierte Frustbekenntnisse.

FrauMutterFrau Mutter
«Manchmal tue oder sage ich Dinge als Mutter, auf die ich nicht stolz bin. ‹Halt endlich mal die Klappe›, das habe ich zu meinem Sohn gesagt. Und nicht in Zimmerlautstärke. Ein Glück war gerade kein RTL-II-Reporter in der Nähe.» Der Blog von «Frau Mutter» alias Nina, einer verheirateten, zweifachen Mutter aus Berlin, ist wundervoll erfrischend, satirisch. Sie beschreibt auf sehr amüsante Weise den Alltag einer Mutter, die «mal jung war, Hobbies und eine Taille hatte», im trendigen Berlin- Kreuzberg wohnte und deren Leben sich jetzt vor allem um Trotzattacken, Mittelohrentzündungen und dem endlosen Abbau von Wäschebergen dreht. Ideale Lektüre für Tage, an denen man am liebsten alles hinschmeissen und ins nächste Flugzeug Richtung Irgendwo steigen möchte.

FamilianistasFamilianistas
Hinter «Familianistas» stehen die Journalistinnen Andrea Bornhauser und Nicole Gutschalk. Ihr Familienportal beschäftigt sich mit den schönen Dingen des Elternalltages, nach hitzigen Diskussionen über die Vor- oder Nachteile von Impfungen sucht man hier vergeblich. Stattdessen zeigt dieser Blog, dass man als Mutter in erster Linie immer noch Frau ist und Eltern nach wie vor ein Paar bleiben: So findet man zum Beispiel in der Reise-Rubrik Wandertipps für die ganze Familie, genauso wie für ein romantisches Wochenende ohne Kinder. Ausserdem bietet das Portal viele Modetipps für die Kleinen, die Mamas Fashion-Herz höher schlagen lassen. Ist aber budgettechnisch Sparen angesagt, empfiehlt sich die Rubrik Do it mit vielen Tipps zum Selbermachen.

GirlsGoneChildGirl’s Gone Child
Rebecca Woolf gehört zu den Ur-Gesteinen der Mom-Blogger-Szene. Seit zehn Jahren begeisterte Bloggerin, entschied sie sich mit ihrer ersten Schwangerschaft 2005, ihr Hobby auch weiterhin zu pflegen: «Girl’s Gone Child» war geboren. Acht Jahre und drei Kinder später (Woolf ist inzwischen Mutter von Archer, Fable und den Zwillingen Boheme und Reverie) hat die Dreissigjährige ihren Blog zum Beruf gemacht, der ihr nebst Popularität auch Geld einbringt. Wieviel sie mit ihrem Blog verdient, verrät Woolf nicht (also kann man davon ausgehen, dass es ziemlich viel ist…), ausser, dass ihre Blogeinnahmen jährlich um zwanzig Prozent steigen. Nicht schlecht. Zudem hat Woolf ein Buch übers erfolgreiche Bloggen geschrieben und gibt in einer eigenen Internet-Sendung Tipps zur Gestaltung von Kinderzimmern.

RabenmutterRabenmutter
Die Rabenmutter, die Schweizer Journalistin und Buchautorin Nathalie Sassine-Hauptmann, gehört ebenfalls zur «alten Garde» der Mama-Bloggerinnen. Seit 2007 schreibt die zweifache Mutter über Familienthemen, manchmal über den eigenen Alltag, sehr oft über die Elternschaft im Allgemeinen. Interessant für jemanden, der sich auch mit den politischen und gesellschaftlichen Aspekten des Elternseins beschäftigt.

MotherloadMotherlode
Der Elternblog der «New York Times» wird von mehreren Autorinnen betrieben. Die Beiträge sind logischerweise sehr auf die USA bezogen, aber auch für Mütter dieseits des grossen Teiches lesenswert. Absolut textlastig, mit so gut wie gar keinen Bildern, ist dieser Blog definitiv nichts für Fashion- oder Lifestylefreunde. Wer sich  mit den ernsteren und manchmal auch traurigeren Themen der Elternschaft auseinandersetzen möchte, findet hier garantiert viele interessante Denkanstösse, sowie bereichernde Leser-Diskussionen.

DesignForMinikidsDesign for Minikid
Wie es der Name schon sagt, befasst sich dieser Blog mit der Welt der ganz kleinen Kindern. Gerade Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, werden sich über die von Erin Loechner liebevoll zusammen gestellten Baby-Kleider und Accessoires freuen – sich teilweise aber auch fragen, ob denn tatsächlich so viel Sachen nötig sind. Natürlich nicht! Trotzdem ist man froh, wenn man zum Beispiel gerade nach einem Hochstuhl Ausschau hält und eine erfahrene Mutter bereits eine Vorselektion gemacht hat. Somit überzeugen die Dinger garantiert nicht nur optisch, sondern auch praktisch.

ProjectNurseryProject Nursery
Wo wir schon bei Babys sind: Erstschwangere beschäftigt nebst dem eigenen Wohlbefinden und der grossen körperlichen Veränderung oft auch ein weiteres Thema – das Babyzimmer. Welche Möbel braucht es? Und wie soll es aussehen? Melisa Fluhr und ihre Studienkollegin Pam Ginocchio, zwei Interior-Designerinnen mit einer Vorliebe für Selbstgemachtes, bieten mit ihrem Blog eine Plattform, wo Eltern Fotos von ihren Babyzimmern hochladen können. Nebst vielen wirklich sehr schönen Beispielen gibt es auch einige auf ihre Weise durchaus bemerkenswerte Schrecklichkeiten. Doch auch diese können nützlich sein: Zu wissen, wie man das angehende Kinderzimmer auf keinen Fall einrichten möchte, kann ebenfalls hilfreich sein.

Kennen Sie auch einen empfehlenswerten Blog? Oder betreiben Sie einen eigenen?
Inputs sind herzlich willkommen!


128 Kommentare zu «Ich blogge, also bin ich – eine Mutter»

  • Zuckermom sagt:

    Leider erkranken immer mehr Kinder an Diabetes Typ 1.
    Wir Mütter berichten aus unseren Erfahrungen im Umgang mit der Diabetes Typ 1 Erkrankung unserer Kinder.
    Schaut doch mal vorbei.
    http://kindermittyp1diabetes.wordpress.com.

  • AinzelWerk sagt:

    Ich blogge – und das aus Leidenschaft und weil es unheimlich Spaß macht – eine Homepage, die nur fur die Familie und Freude bestimmt ist habe ich auch.

    Und auch wenn es „augenscheinlich“ niemanden interessiert, ich liebe meinen Blog 😉

    LG

  • Rahel sagt:

    http://mamambini.ch

    mamambini.ch ist ein mom blog aus Zürich, heute mit einem Kinderkrippe-Guide! Viel Spass beim Lesen!!! Grüsse rahel

  • cleverkids sagt:

    http://www.dieangelones.ch Diesem “ Inland-Blog “ folgen wir sehr gerne. Ein Blog mit Herz und einem Augenzwinkern, Liebe Angelones, weiter so ; )

  • Lorelai sagt:

    Huhu! Ich blogge auch und zwar von nebenan aus dem schönen Ländle! Aber nur wenn die Kinder nicht an meinen Beinen hängen 😉 http://loregilmore.blogspot.com

  • http://gminggmangg.wordpress.com/ Ich muttere und blogge. Beides nicht ausschliesslich.

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Diverse Blogs+Foren können eine Bereicherung/Hilfe für (werdende) Eltern sein. All jene, Kinderlose zum Beispiel, dies nicht interessiert, müssen die Blogs + Foren ja auch nicht lesen und kommentieren ;). Meine Favoriten, teils schon genannt, sind neben diesem: http://www.wireltern.ch, http://www.rabenmutter.ch, http://www.elternplanet.ch, http://www.familienleben.ch, http://www.angelones.ch, http://www.elternclubschweiz.ch, http://www.mamahatjetztkeinezeit.wordpress.com, http://www.gminggmangg.wordpress.com, http://www.fuckermothers.wordpress.com, http://www.swissmonforum.ch. Es gibt über alles mögliche Blogs+Foren, warum nicht auch über Familien, Eltern, Kind?

  • Nina sagt:

    Ja Grüezi, Ihr lieben Eidgenossen! Mein Gott, vielen lieben Dank für diese nette Erwähnung. Das macht mich sehr glücklich!
    Sonnige Grüsse aus Berlin

  • Gabriela sagt:

    Der Blog http://schaeresteipapier.blogspot.ch/ von Nathalie Kramer. Wunderschön und mit viel Liebe gemacht. Super Ideen und Vorschläge aus den verschiedensten Bereichen, Bastelideen, Buchvorschläge, Ausflüge etc. Sehr zu empfehlen!

  • gabi sagt:

    Mein Mitgefühl gilt all den bloggenden Müttern dieser Welt.

    Wie schwer muss das sein in dieser Gesellschaft?

    Gewiss kämpfen viele dieser Mütter mit einem schlechten Gewissen, das ihnen täglich durch herablassenden Fragen vermittelt wird, wie sich ihr Einsatz im Netz wohl mit dem Muttersein verträgt.

    Es muss ein unglaublicher Kampf sein, sich diesen festgezurrten Rollenklischees zu entwinden, um einen Gegensoldiarität aufbauen zu können.

    Viel schwerer wie für mich als Kerl z.B., der niemals je dumm gefragt würde, wieviel Zeit er im Netz verbringe. Bei Männern ist das ja vollkommen okay!

  • Stephanie sagt:

    Kinderwelt Zürich http://www.kiwez.ch. Eine tolle Sammlung von Kindergeburtstagsideen über Beratungsstellen zu tollen Bastelideen bis zu interessanten Tests von Velohelmen und rollenden Friseuren.

  • Roshan sagt:

    http://mommiedear.wordpress.com/

    Nur mit privater Einladung.

  • Andy Arbeit sagt:

    Weiter so „Blogging-Mum‘s“ 😉

    Finde ich super!
    Viele bloggende Mütter findet man auch beim Eltern Club Schweiz: https://www.elternclubschweiz.ch/search/content/Blog/blog
    Diese lese ich regelmässig, da immer wieder neue und von verschiedenen Autorinnen Bloggs erscheinen.

    Mütter die aus ihrem Tagesgeschehen erzählen, finde ich eine Bereicherung für andere Mütter (und auch Väter). Man spiegelt sich in den Geschichten oder zieht positive und auch negative Erfahrungen daraus…
    Unterhaltsam und Lehrreich sind sie meistens aber immer.

  • Nicole sagt:

    Mein Tipp:

    http://www.dieangelones.ch

    Und wenn ich hier so manche Kommentatoren regelmässig lese, dann weiss ich, dass auch das Lesen und Kommentieren von Blog-Beiträgen offenbar ein sehr angenehmer Zeitvertreib zu sein scheint…. 😉

    • marie sagt:

      und manchmal ist es sogar mehr als guter zeitvertreib – kann auch den eigenen horizont erweitern.

      • Jacques Tati sagt:

        Und da ich nun mal hier – aber keine Mutter bin, dafür Vater von bereits Erwachsenen – nur etwas zum Zitat.
        Im Original von René Descartes (Rationalist) heisst es „Dubio, cogito – ergo sum“,
        also „Ich zweifle, denke – also bin ich“….
        (Aber da ja niemand gerne zweifelt, wurde das dann einfach weggelassen).

      • marie sagt:

        ich mag zweifler/innen.

      • gabi sagt:

        … Sofern Sie sich gewiss sind, dass auch die richtigen Gewissheiten angezweifelt werden!

        😉

    • Danke, dass immerhin ein weiterer „Inland-Blog“ erwähnt wird!

  • Sily sagt:

    Ich bin mal so frech.. und mach hier Werbung für meinen eigenen Blog.

    http://www.handkehrum.ch
    Wenn Perspektiven sich verschieben – Leben aus Familiensicht

    Das Ziel dieses Bloges ist es Texte zu veröffentlichen, die Alltägliches, Politisches und Aktuelles aus Sicht einer Vollzeitmutter beleuchten.

    • lora kamm sagt:

      Liebe Sily, habe eben schnell in Ihren Blog geschaut, den Text „Hugo Stamm“ gelesen und Ihr Entrée. Dort bin ich aber sofort
      wieder rausgegangen: Sie sprechen ausschliesslich von LesERn. Also, ich möchte nicht unter die männl. Vereinfachung
      geduckt werden, sorry

      • Brunhild Steiner sagt:

        …das ist eben unser aller Unglück hier, im deutschen Sprachraum unterwegs sein zu müssen,
        und mit der Neutralität von Mehrzahlformen kein gröberes Problem zu haben-
        auf englisch wärs da ein bisschen einfacher, und „LesERn“ kein Grund wieder rauszugehen…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sily:
        werden Sie dort drüben noch auf die aufgeworfenen Fragen eingehen?
        Hut ab vor der Einsatzbereitschaft, also ich meine selbstverständlich Damenhut ab!

      • marie sagt:

        fr kamm sie sehen das mit der sprache viel zu eng. machen sie sich das leben leichter, indem sie versuchen, darüber zu stehen. es gibt anderes anzupacken.

      • lora kamm sagt:

        @Brunhild Steiner 14.11h: Dazu kann gesagt werden, dass es im deutschen Sprachraum eine genügend lange Zeit ein
        Bewusstsein dafür gegeben haben muss, weibliche Menschen anzusprechen, zu benennen, über Sprache wahrnehmbar zu machen. Darauf zu verzichten bedeutet in der Unerkenntlichkeit zu verschwinden, im männl. Prinzip aufzugehen. Wir werden alle zu er, nicht zu ihr. Ein umfassender sprach-visibler Verlust. Für den weiblichen Teil.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @lora kamm:
        kann so gesehen werden, doch ist mir das einfach zu wenig Sprachentwicklungsgeschichte berücksichtigt.
        Es gibt Sprachen welche nur den sächlichen Artikel kennen, und unsere die bis drei Artikel führen,
        dann solche die das Wort selbst in die Mehrzahlform setzen, andere geben die Mehrzahl durch eine beigefügte Silbe an- alles sehr spannend, aber unterdrückt oder unsichtbar gemacht fühle ich mich dadurch nicht.

      • gabi sagt:

        Na sehen Sie… Kommt auch ganz ohne dass ich da bin in die üblichen öden Schienen.

        – Natürlich trotzdem bloss immer die Schuld der „Anderen, immer diese Anderen“.

        Gtotchen… Wird das hier eigentlich bloss zu einer Art überdimensionierten Klagemauer, wo sich die immer Gleichen (wenn auch unter anderem Namen) die Äuglein über die böse, böse patriarchale Welt ausweinen?

      • Sily sagt:

        Sie haben selbstverständlich recht :-). Ich werde es ändern sobald meine Kids schlafen. Schönen Abend!

  • Annika sagt:

    Ich lese die Textbeiträge gerne und auch jene in anderen Blogs, auch Mütter dürfen sich schliesslich vernetzen! Und auch Hausfrauen dürfen mal Pause haben. Die Kommentare hier meist nicht oder nur sehr selektiv (Carolina, Brunhilde).

  • Themama sagt:

    Ich habe selber einen Mama Blog http://themama.ch und lese solche auch sehr gerne.
    Bloggen bereitet mir Freude und im Austausch mit anderen Müttern gibt es immer wieder etwas zu lernen 😉

  • Philipp Rittermann sagt:

    ja. aber ist es nicht so, dass bloggende mütter einfach zu viel zeit haben? wie sehen sie das?

  • lora kamm sagt:

    @Daniel: Mann denkt in Hirarchien. Sein Blick ist fixiert auf Chef, Übergeordnetem. (Weibl.) Unterwerfung
    nötigt ihm keinerlei Respekt ab. Wenn er sich in’s Zeug legt für die Frau im Haus (mit dem Vorwand des
    glücklichen Kindes) lügt er: Er verteidigt seine eigene Dominanz. Frau ohne eigenes Einkommen garantiert
    ihm seine Überlegenheit und ihre Abhängigkeit. Irgendwo MUSS er sich als Chief installieren, ansonsten er
    an sich selbst erkrankt. Die „neue“ Frau mit ihrem Focus auf Harmonie kommt ihm dabei sehr entgegen/gelegen.
    Politisch jedoch+ im Gesetz der Ökonomie wird sie zur Verliererin

    • Genderbender sagt:

      Ich hatte schon immer das dumpfe Gefühl, dass mit den Männern allesamt etwas nicht stimmt. Endlich, endlich bringt jemand Licht ins Dunkel. Danke, danke Wildka… äh, klora lamm!

    • Daniel sagt:

      @lora kamm: Wessen Blick hier fixiert ist, ist klar zu erkennen 😉

      • staun sagt:

        kleine anfrage: worum geht es hier? um vermutete/unterstellte mehrfachnicks oder phobien einzelner postender davor? da wird etwas weiter oben jemand als ‚unreif‘ tituliert, ein anderer glaubt selbstherrlich, das recht auf ‚klein-machen‘ zu haben. wie, bitteschön, sollen da interessierte noch ein mü lust/freude/spass daran haben, ihre eigenen wahrnehmungen/erfahrungen ins gespräch zu bringen? verarschen kann ich mich selber. abqualifizieren sowieso, falls weiblich. denn frau macht sich’s ohnehin (siehe die herren-meinung quer durch den blog!) bequem und werde einfach ‚opfer’…

      • Sportpapi sagt:

        @staun: Das mit den Mehrfachnicks ist halt einfach schon mehrfach vorgekommen. Aber gut, hat ja jede/r ein Recht, mal einen Neuanfang zu machen. Ansonsten „staun“ ich auch gerade, dass Sie zu den Meldungen von L. Kamm nichts zu melden haben. Meinen Sie, das ist förderlich? Das mit dem „klein machen“ haben Sie wohl auch bewusst aus dem Zusammenhang gerissen, oder? Das halte ich ebenfalls nicht für faire Gesprächskultur. Schade.

      • gabi sagt:

        Auch steht da nichts von „werden Opfer“… Sondern es geht um genau die, welche sich ständig zum Opfer stilisieren wollen, wenn ihnen nichts mehr einfällt, wenn sachlich nicht diskutiert werden kann, wenn sie Standards einfordern, die sie selber nie bereit sind ein zu halten… Oder wenn sie grad wieder mit etwas aufgeflogen sind, was den Grundregeln eines gesitteten Umgangs in einer Diskussion widerspricht. (Und sei´s auch nur schon, dass sie sich mit dem xten Nick wieder mal selbst überlistet haben).

        „Staun“, hm?!

        🙂

  • Manuela sagt:

    Es gibt sehr viele liebevolle, aber der ist besonders schön:
    http://crappypictures.com

  • Brunhild Steiner sagt:

    Was mich schon länger brennend interessiert,
    inwieweit haben die Schreiberinnen hier auch Oberhand was die Führung dieses Gefässes betrifft?
    Sind es die weiblichen „Sie’s“ welche „letzte Kommentare“ entfernt haben,
    und sich dagegen sträuben Stichwortverzeichnis und Archiv wieder aufzuschalten,
    oder leiden wir unter patriarchalischen Schreibtischentscheiden?…

  • Anne sagt:

    Ich finde den Mamablog spannend, weil verschiedene Autoren in verschiedener Qualität diverse Themen – von ernst bis augenzwinkernd – gestalten.
    Mütterblogs – welche als kleinsten gemeinsamen Nenner das Muttersein haben, packen mich nicht (hab mich durch die Tipps mal durchgeklickt). Wenn ich gutes Design suche, gibt es effizienteres. Und wenn ich Familienthemen hab, die mich beschäftigen, rede ich mit meinen Freunden oder lese mal wieder Jesper Juuls. Aber jeder das ihre.
    Kommentare zu bloggenden Mütter hab ich kaum gelesen, zum (unsäglichen) Wort „Hausfrauenfeminismus“ aber schon.

    • lora kamm sagt:

      Frauen haben Mio. von Jahre (bis hin zu genetischem) Wissen bzgl. Muttersein angehäuft.
      Absurd, wenn Männer welche sich dieser Gesellschafts-Aufbauarbeit dauerhaft entzogen haben und
      dieser (im Gegensatz zur eigenen) keinen Wert zudachten, nun mit „guten“ Ratschlägen daherkommen.
      Mann hat O Kompetenz diesbezüglich. Im Gegenteil: Seine gentische Vergangenheit ist die der Zerstörung
      der Früchte der Frauen (Kriege + zivile Gewalt). Der aktuelle Mann verteidigt nichts anderes als dass es bleibt
      wie einst: Frau kümmert sich, von ihm abhängig ! um seine Brut und seine schmutzigen Unterhosen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        … das klingt ja sehr vertraut…
        und von Lösungsorientiertheit genauso entfernt wie die angesprochene andere Seite…

      • Roshan sagt:

        Wegen „genetischem Wissen“, „genetischer Vergangenheit“ und anderem Pseudowissenschaftlichem mache ich hier nun eine Pause und schaue mir ein paar Staffeln Raumschiff Voyager an. Dort gibt es nämlich ein Paar ganz tolle Rollenvorbilder. Für ein ganzes Panoptikum von Gendern.

      • mila sagt:

        …ich schätze, am Ende werden die programmverpflichteten ‚Realitätenschaffer‘ hier unter sich bleiben, die formlosen ‚Meinungstauscher‘ mehr und mehr fernbleiben. Ich könnte mich natürlich irren, dennoch: jeder Forumsgemeinschaft das Forum, das sie verdient. 😉

      • Frank Z. Marg sagt:

        Wie beschränkt ist denn dieser Eintrag? (@Iora Kamm 18. April 2013 um 09:03)

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Sie könnten ja mal einen konstruktiven Beitrag leisten, und sich – wie gestern angetönt – wenigstens von den Extremistinnen distanzieren. Dass Ihnen (und marie) das auch heute wieder nicht gelingt, spricht auch für sich. Dass sie heute so tun, als finde dieses bemängelte „zutagen“ ohne ihre fleissige Beihilfe statt, zeugt nun auch nicht gerade von viel Realismus. Ich für meinen Teil würde mir ja wünschen, hier könnte wieder vermehrt eine „normale“ Diskussion stattfinden, in der andere Meinungen nicht gleich als persönliche Angri ffe verstanden werden und „gekontert“ werden müssen.

      • mila sagt:

        Die Kritik wurde angebracht – wenn man richtig zu lesen versteht. 😉

      • gabi sagt:

        Zw. den Zeilen, ganzheitlich… etc.

        🙂

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Da bin ich offensichtlich einmal mehr überfordert mit meiner Lesefähigkeit. Aber wenn Sie das sagen…

      • mila sagt:

        Yep, sage ich. Zumal programmatische Verpflichtungen hier drinnen unschwer zu erkennen sind – in welche Richtung sie im Einzelfall auch immer tendieren. 😉

      • Sportpapi sagt:

        Programmatische Verpflichtungen? Was immer das nun wieder ist. Und die halten Sie nun ab, gegenüber einer Geschlechtsgenossin sich so zu äussern, dass sie es zumindest auch mitbekommt?

      • mila sagt:

        Eigentlich zweifle ich an ihrer Lesekompetenz nicht… Auch führe ich lieber eine feine Klinge – Männer fürs Grobe gibt es hier zuhauf.

      • Sportpapi sagt:

        Ach wissen Sie, ich habe es nach wie vor eher mit klaren Worten und bin nicht so gut im Erahnen, was auf den unterschiedlichsten Ebenen vielleicht auch noch mitgemeint sein könnte. Und hier und heute wäre ganz einfach mal eine klare Aussage nötig gewesen. Wenn man denn sich wirklich distanzieren wollte.

      • mila sagt:

        Ich habe mich dezidiert distanziert. Aber mit der Meute heulen, damit die Meute mich auch wirklich versteht, ist mein Ding nicht. Genausowenig wie Herdenverhalten: die Gruppendruckmaschinerie verfängt bei mir nicht, sorry.

      • gabi sagt:

        Realsatire?

        Distanziert???

        🙂

        Ist wie bei den Argumenten: Zu behaupten, über Gute zu verfügen, ersetzt nicht deren vorbringen.

      • Sportpapi sagt:

        Dezidiert distanziert, mila? Ach ja. Und nein, Sie müssen nicht mit der Herde blöcken, sich nicht Gruppendruck unterwerfen. Ich hätte mir einfach gewünscht, Sie würden auch mal etwas Rückgrat zeigen, wenn es um das eigene Geschlecht geht. Aber gell, was interessiert mich das Geschwätz von gestern. Und damit genug, jede/r muss selber wissen, wie er sich hier präsentieren wil.

      • mila sagt:

        Für Ihrer beider Leseschwäche kann ich nun mal nichts – sorry abermals. 😉

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Anne:
      schliesse mich Ihnen an!
      Am MB schätze ich das enorm weite Spektrum,
      quer über die Schweiz und international, mit Kindern oder ohne,
      verschiedenste Lebensentwürfe,
      sehr Bodenständige bis akademisch Abgehobene,
      und noch ganz viel mehr, ich frage mich wo ein anderes Gefäss mit dieser Vielfalt am schweben ist.

      • mila sagt:

        Gehe grundsätzlich ebenfalls mit Anne und Ihnen einig, Brunhild. Nur scheint mir, als habe sich besagtes Spektrum in letzter Zeit markant gelichtet (und damit auch das allgemeine Niveau der Kommentare). Die Gründe dafür wurden von den entschwundenen Kommentierenden praktischerweise selbst angegeben – aber man kann selbige natürlich getrost ignorieren und wider besseres Wissen auf bessere Zeiten hoffen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila:
        das hier drin existiert seit über vier Jahren
        und bei Weitem nicht zum ersten mal durften wir solchen Ent/Ver-wicklungen zusehen-
        ich gebe die Hoffnung auf bessere Zeiten jedenfalls noch nicht auf!

      • gabi sagt:

        Aber mila:

        Ändern Sie doch was dran.

        Wenn Sie wissen, dass gewisse Mitblogger Mühe haben mit aus der Luft gegriffenen Behauptungen (übrigens ja auch an Brunhilds Adresse, welche jene Frage damals gestellt hat http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/30187/madchen-wollen-prinzessinnen-sein-na-und/comment-page-3/#comment-256689 )

        …Ja, dann lassen Sie sie doch einfach bleiben! Oder rechnen Sie mit Folgen.

        Finden Sie doch mal raus, wie der Blog sich entwickeln würde, wenn Sie nicht nur derart einseitig drauf bedacht wären, Ihr vorab schon festgezurrtes Weltbild zu bestätigen.

      • mila sagt:

        Ach Gabi, ich würde ja sagen, dass Sie sich angesichts Ihrer auftürmenden Balken bloss keine selbstlosen Sorgen um meine Splitter zu machen brauchen… Jeder hätte in diesen Fall Verständnis, wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit vorübergehend ganz auf sich selbst richten. 😉

      • mila sagt:

        …damit Sie mich nicht missverstehen: in jenem Thread unterschreibe ich nach wie vor umstandlos jedes einzelne getätigte Wort, sehe aber darüber hinaus keinen weiteren Klärungs- oder Ergänzungsbedarf. Was immer Sie dazu brennend umtreibt, können Sie also jederzeit getrost dort nachlesen: es hat an Aktualität nichts eingebüsst.

      • gabi sagt:

        Sag ich doch:

        Und am 17. kam zuletzt ( einmal mehr nur – hatten wir ja schon vorher zur Genüge) wieder raus, dass Sie offenbar gar nicht richtig zu lesen vermögen, was das Gegenüber, auf das Sie zu reagieren glauben, überhaupt äussert.

        … Stichwort „Zugeständnis“.

        😉

        Nein: Natürlich nehmen Sie nichts zurück.

        Sie winden* sich einfach weiter bis ins nächste Fettnäpfchen. Wo Sie durch diese Methode (also, eigentlich immer nur auf den Vorwürfen rum zu reiten, die Sie zuvor eigens platziert haben) so sicher wie die Eisenbahn landen werden.

        Ein Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack!

        🙂

      • gabi sagt:

        Davon abgesehen klingt´s so oder so recht unreif:

        Nichts zurücknehmen müssen, wäre nur dann eine Quali (auf die Sie sich dann auch gerne was einbilden dürften), wenn Sie sich nicht schon so oft selber dabei überführt hätten, über Dinge zu richten, die sich nur als Produkt von zuvor gestreuten Unterstellungen und Verleumdungen heraus stellten.

        Dann ist das ganz und gar nichts Positives, sondern nur jene Art Unfähigkeit, auch einmal zu einem Fehler stehen zu können, wie sie in jener Ecke, wo Sie Ferien machen, so unglaublich tief verwurzelt ist.

  • sandra sagt:

    http://wer-ist-eigentlich-dran-mit-katzenklo.blogspot.ch/
    pädagogisch wertvoll mit Augenzwinkern. Mit viel Herz und Sachverstand. Etwas vom Besten in diesem Genre!

  • Kira sagt:

    ich frag mich grad ob die frau mutter hier etwas abgekupfert hat:
    http://www.frau-mutti.de/
    oder ob das zufall ist. jedenfalls ist die frau äh mutti sehr lesenswert, schon seit jahren.
    ausserdem mochte ich den folgenden auch immer, auch wenn es in letzter zeit nicht mehr ganz so viel um familie und co. ging. mütter und ihr ganzes drumherum entwickeln sich eben auch weiter, so auch ihre blogs.
    http://www.familienwahnsinnzumzweiten.blogspot.com

  • Roshan sagt:

    „Kritisch fielen die Anmerkungen vor allem über letztere aus“ – ist nicht meine Einschätzung. Die Kritik betraf mMn Mütter, die die ‚traditionelle Rollenverteilung‘ leben. Dass sie diese online verteidigen, erscheint mir nicht Gegenstand der Kritik letzte Woche zu sein, sondern der übliche Schlagabtausch, wo es nie um sachliche Hintergründe zur Wahl der eigenen Rolle in einer Familie geht. Ich beziehe mich auf die Anmerkungen zu Ihrem Beitrag letzte Woche, nicht auf Ihre Verweise zu anderen Beiträgen, die den Anlass Ihres Beitrages gaben.

  • lora kamm sagt:

    Wie ist es für die Verfasserinnen des Mama Blogs eigentlich auszuhalten, wenn ihre Artikel anschliessend von männl. Kommentatoren zugetaget werden (wie z.B. der von letzter Woche)? Finde nichts als breitbeinige Selbstdarstellung die sich in den Vordergrund drängt – so, wie es sich Mann im „wirklichen Leben“ halt gewohnt ist – mit null Informationsgehalt, dumm, ermüdend, öde, mit quengeligem Unterton und ständig nach Überlegenheit japsender „Beiträge“. Dass sich die Minderheit der Frauenkommentare diesen unqualifizierten Mist gefallen lässt, demonstriert exakt das patriarchale Konzept.

    • marie sagt:

      den,herren, die frauenthemen gerne bagatellisieren (aus welchen gründen auch immer), brauchen einfach einen vorschlag. hier ist er: gebt in die googlesuchmaschine den suchbegriff männerblog ein – es gibt einige, einfach auswählen. danke!

    • Andi sagt:

      Vielleicht versuchen Sie’s mal mit einem qualitativ höherstehenden Beitrag? Aber wie ich schon gestern sagte: sinnlos.

      • Daniel sagt:

        Ich finde Online-Kommentare auch oft völlig an der Sache vorbei und nur zur eigenen Positionierung dienend. (Manchmal von Männern, manchmal von Frauen.) Konstruktive, lösungsorientierte Beiträge sehe ich eher selten. Den Kommentar von lora kamm finde ich gar nicht konstruktiv oder einem Austausch dienlich. Es würde mich interessieren, ob ein so brachial sexistischer Kommentar überhaupt gepostet würde, wenn er sich gegen Frauen richten würde. Ich hoffe nicht.

      • Auguste sagt:

        hmm…, hör mal zu freundchen, bring mal was, das bei mir nicht als gequengel eines halbschlauen, der gerne mal unmotiviert in runden reinquatscht, ankommt. es ist ein verbreiteter irrtum unter idioten, dass man sich in blog-threads besonders natürlich verhalten soll – für die gruppe gilt: aim high. also, andi, zielen sie höher. sie können nur gewinnen.

        das ist der mamablog und nicht der „andi will…“ blog.

        youtube: buck owens – act naturally

      • Andi sagt:

        hmm…, am schtämpfele?

      • gabi sagt:

        Solche Kindereien machen doch nur den Blog kaputt!

        😉

    • Frank Baum sagt:

      Wie alle Feministinnen haben Sie von einer pluralistischen Gesellschaft nichts verstanden: Dass sich die Minderheit der Frauenkommentare diesen unqualifizierten Mist gefallen lässt, demonstriert nicht das patriarchale Konzept sondern die Redefreiheit. Redefreiheit ist für die Feministinnen natürlich ein rotes Tuch.

      • marie sagt:

        ich finde frau kamm hat die problematik der letzten zeit hier im mb sehr gut auf den punkt gebracht.
        für alle: es ist ein M A M A blog. wenn männer zu den themen sich äussern wollen, bitte, herzlichst willkommen. aber themen, von denen viele frauen betroffen sind, bagatellisieren und kleinmachen, ist schlicht ein no-go!
        noch einmal danke für die kenntnisnahme.

      • Sportpapi sagt:

        @marie: Dass kinderlose Frauen den Vätern erklären, dass sie in einem Mamablog am falschen Ort sind, ist einfach nur absurd. Danke noch einmal für die Kenntnisnahme!

      • marie sagt:

        ich bin für die familie – und dass ich kinderlos bin, geht sie im falle nichts an, war schliesslich nicht von mir gewollt.
        und mamathemen haben mit frausein grundsätzlich zu tun, und nicht nur mit muttersein (hätten sie gerne, gell?).

      • Sportpapi sagt:

        Natürlich, marie. Und Vereinbarkeit von Familie und Beruf und vieles mehr, was unter diesem Titel besprochen wird, betrifft die Väter nicht, gell. Egal, ich lasse euch jetzt. Nicht dass ich heute wieder in den Verdacht komme, hier ein Thema „zutagen“ zu wollen.

      • Sportpapi sagt:

        Noch ein letztes: Dass ich ein Mann bin, und ob ich es gerne bin, geht Sie auch gar nichts an. Ist nämlich völlig irrelevant. Als ob das Geschlecht eines Schreibenden irgendwie mitbestimmt, ob eine bestimmte Haltung oder geäusserte Meinung nun gut, relevant oder unpassend ist.

      • marie sagt:

        die vereinbarkeit von familie und beruf haben sie ja mit ihrer frau gelöst, wie sie uns ja immer sehr „vorbildlich“ schildern. aber sie bagatellisieren die problematik anderer, die es eben nicht haben/nicht können und die gründe scheinen ihnen ja egal zu sein… und ja, sie haben deshalb die neigung zu zutagen, gut erkannt.

      • marie sagt:

        auch richtig erkannt, nur lassen sie ausserhalb ihres gartenzauns (der oft an eine betonmauer erinnert) nichts anderes zu…

      • Frank Baum sagt:

        @marie: ich bagatellisiere und mache klein, was mir passt. Ob es sich dabei um Themen handelt, die mich persönlich betreffen oder nicht, spielt keine Rolle. Man nennt dieses Prinzip Meinungsfreiheit. Die lebe ich aus und lade Sie ein, dies auch zu tun. Damit unterscheide ich mich von den totalitären Feministinnen, die Andersdenkende zensurieren wollen.

      • marie sagt:

        „ich bagatellisiere und mache klein, was mir passt.“ das nenne ich schlicht: schlecht erzogen! …sie fühlen sich angesprochen? selber schuld. an sie habe ich nicht gedacht. aber schön, dass sie sich mit diesem satz selber outen und sich selber damit eben genau in diese schublade packen 😉

      • lora kamm sagt:

        @Baum 12.17h: Sie verwechseln Meinungsfreiheit mit einem Absondern von Substanzlosigkeit. Quasi eine öffentliche
        Bedürfnisanstalt. Wenn Sie sich damit brüsten, Themen nach Belieben zu bagatellisieren und „klein zu machen“ (welche
        Sie u.U. nicht einmal betreffen), die aber für eine bestimmte Gruppe von Menschen fundamental und von Wichtigkeit sind,
        ist das reine Unreife. Arroganz. Der Anspruch nach Inhalt und Argument IST Meinungsfreiheit.
        P.S.: Meine Kritik „am Mann“ bezieht sich ausschliesslich auf den heterosexuellen Mann. Zu anderen sex. Ausrichtungen
        fehlt mir Wissen.

      • Frank Baum sagt:

        @marie: Bagatellisieren und Klein Machen hat nichts mit Erziehung zu tun sondern lediglich mit der Fähigkeit, die Dinge einzuordnen. Es geht ja nur darum, ob man aus jeder Fliege einen Elefanten machen will oder eben nicht. Die Feministinnen greifen auf das Opfer-Abo zurück. Das OPfer ist man natürlich selber, jetzt fehlt noch die Tat und da wird eben jeder Quatsch aufgebläht. Das kann man eben auch anders sehen und ins rechte Licht rücken. Damit bagatellisiert man und macht klein. Alles andere ist nur, man darf niemanden unterbrechen, der gerade am Heulen ist.

      • Frank Baum sagt:

        Ein Anspruch an Inhalt und Substanz ist nicht Meinungsfreiheit sondern Zensur. Ich äussere meine Meinung, selbst wenn es Ihnen nicht gelingt, den Inhalt zu verstehen. Ich kann auch Dinge bagatellisieren und klein machen, die anderen Gruppen wichtig sind aber mir nicht. Ich ordne die Dinge einfach anders ein. Das mag anderen als arrogant erscheinen, ich finde hingegen das dauernde Opfer-Gehabe und Jammerlappentum unreif und erlaube mir, das auch so heraus zu streichen.

    • Sportpapi sagt:

      @Lora Kamm: Die Verfasserinnen des Blogs haben ja grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Sie bleiben bei „Mama-Themen“ wie heute und lösen damit wenig Reaktionen aus. Oder aber man versucht hier Rückmeldungen, Klicks, zu sammeln, um „im Geschäft“ zu bleiben, wozu möglichst kontroverse Themen angeboten werden müssen. Die Verfasserinnen haben sich für das zweite entschieden und achten darauf, mindestens einmal in der Woche ins bestens bekannte Horn zu blasen. Dafür brauchten sie unser Mitleid nicht. Zum Rest Ihres Ergu sses mag ich mich gar nicht äussern.

    • Bubi sagt:

      Fräulein Kamm: Relativ viele feministische Menschen mit sogenannt weiblichem Geschlecht schreiben in solchen Blogs Kommentare und verwenden dabei Pseudonyme, die auf einen „männliche“ Absender schliessen lassen.

    • Frühling sagt:

      Genauso ist das, lora kamm bringt es auf den Punkt. Früher schrieben hier viel mehr Frauen, es war ein interessanter Austausch. Denen wurde es offenbar zu blöd, wen wundert’s? Gleichzeitig wurde und wird der Blog immer mehr zugemüllt von den Subjekten, welche Frau kamm erwähnte. Ein unfriendly take-over auf der ganzen Linie, mit Billigung der Verantwortlichen.

      • gabi sagt:

        Opfer.

        Einmal mehr.

        Ungerechte Welt.

      • Sportpapi sagt:

        Oh ja, mit Billigung der Verantwortlichen. Aber stimmt, früher hat man sich immer gewundert, was sich gewisse Frauen jeweils erlauben durften, während Männer, die darauf reagierten, jeweils gesper rt wurden.

      • gabi sagt:

        Das muss ich natürlich schon auch sagen:

        Hätten die Verantwortlichen früh genug – also eben: damals – mal selber etwas auf die „…behält sich vor…“ -Richtlinie geachtet, wär mir gar nie eingefallen, mich „selber drum zu kümmern“.

        😉

      • mila sagt:

        Grossmannssucht, oder doch schon leicht paranoider Fanatismus? Wie auch immer: es erstaunt nicht, dass der Realitätenschaffer so gut mit dem selbsternannten Blogsäuberer zusammengeht. 😉

      • Sportpapi sagt:

        Hm, mila: Ich behalte mir vor, Beiträge jeder Art zu kommentieren. Ebenso wie es Gabi tut. Als selbsternannte „Blogsäuberin“ sind eigentlich nur Sie bisher hier aufgetreten. Ich habe auch noch nie geschrieben, dass gewisse Gruppen hier eigentlich auch nichts zu sagen hätten, weil sie dem falschen Geschlecht oder ähnlich angehören…

      • mila sagt:

        Haben Sie derartiges von mir je gehört? Grübeln Sie doch mal ganz genau nach… Aber auch Sie scheinen mittlerweile von der Unsitte befallen, die Kommentare unterschiedlicher Kommentierender zu einem undifferenzierten Einheitsbrei zu vermischen.

        PS: Blogsäuberin? Ja, klar… 😉 Und lesen Sie doch bitte noch einmal Gabis eigene Aussage („mich selber drum zu kümmern“) – es steht da, schwarz auf weiss: es handelt sich insofern noch nicht einmal um eine Interpretation von meiner Seite, lediglich um eine Ausdeutschung. Zumindest für Leute, die ohne Scheuklappen zu lesen verstehen.

      • mila sagt:

        Und ja: wie man sich bettet, so liegt man. Es hat auch den Anschein, dass es unheimlich schwer ist, aus dem einmal gemachten Bett wieder herauszukommen… respektive die Scheuklappen wenn schon nicht abzulegen, dann doch zumindest von Zeit zu Zeit neu zu justieren.

        Mittlerweile bieten Sie in meinen Augen eine nicht minder groteske Figur wie diejenige, zu der sie immer wieder den Schulterschluss meinen bekunden zu müssen.

      • gabi sagt:

        Aber mila…

        Meinen Sie das jetzt im Ernst?

        Noch nie von Ihnen gehört?

        Darf ich mal an Ihre Erstpeinlichkeit erinnern, bei der Sie so überlaut raus tröten mussten, dass Sie sich zur Moralwächterin und Solidaritätskämpferin berufen fühlen… Um – nach X Tagen des Rumwindens und immer nur wieder frisch Unterstellens – unvermittelt festzuhalten, Sie hätten ja auch nicht genau gelesen, um was es tatsächlich ging.

        Hat Sie aber nicht davon abgehalten, sehr, sehr konkret davon zu berichten, was ich von Frauen hielte, die einen Frauenteamsport betrieben.

        … je für was entschuldigit, mila?!

        😀

      • gabi sagt:

        Und ja:

        „mich selber drum zu kümmern“, wenn man absichtlich (oder natürlich auch aus schierer intellektueller Unfähigkeit seine Interpretationen von Tatsachen zu unterscheiden) dumm angegangen wird, das steht da.

        Wird auch weiterhin der Fall sein, mila.

        Und alle, denen´s nicht passt, können ja einfach versuchen an der Unterscheidung zw. Unterstellung und Argument zu arbeiten: So schwer es auch fällt; there is a way out!

        😉

      • Sportpapi sagt:

        Ach Gabi, du weisst doch: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern…“

      • gabi sagt:

        Das kannst Du bei mila allerdings so nicht anführen, SP:

        Das Konzept „Gestern“ scheint ja sowieso ein Überkommenes zu sein, wenn man sich auf der Zeitschiene in jede beliebige Richtung zu bewegen vermag!

        🙂

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