Keinen Bock auf Kinder

Eine Carte Blanche von Shiva Arbabi*

Missverstanden: Wer keine Kinder will, stösst nicht nur auf fragende Blicke. (Flickr / Christopher Lance)

Schliesslich wird so ein Kind auch nicht mit einem Garantieschein geliefert: Baby. (Flickr / Christopher Lance)

Das Umfeld klatscht jeweils begeistert, wenn ein Kind unterwegs ist. Bei mir ist es umgekehrt: Seit ich mich als freiwillig kinderlos oute, entgegnen mir statt Applaus Buhrufe. Als hätte ich einem Kind ins Gesicht geschlagen, zwingen mich die Blicke vor allem junger Mamis zur Rechtfertigung. Ich hätte nie gedacht, mit dieser Entscheidung auf so viel Unverständnis zu stossen: «Wie kannst Du nur? Du bist doch fruchtbar! Du wirst es bereuen! Du musst dich fortpflanzen wie ALLE!»

Dabei gibt es so doch viele Vorteile, die ein kinderloses Leben mit sich bringt: Ich muss mir beispielsweise keine Sorgen um das Wohl des Kindes machen, muss es nicht erziehen und meinen Eltern beweisen, dass ich es besser kann. Ich brauche mich ausserdem nicht um Schulleistung, unangenehme Fragen, Leistungsdruck, Mobbing, gemeine Lehrer, anstrengende Familienausflüge, überteuerte Sommerferien, falsche Freunde, Pubertät, Drogen oder andere Übel zu kümmern. Es bleibt mir auch erspart, mich täglich neu organisieren zu müssen, um den vielen familiären Verpflichtungen nachzukommen. Ich höre sie jetzt schon, all die Hipster-Mamis, die mir sagen, ich sei egoistisch und total negativ eingestellt.

Mag sein. Aber meiner Meinung nach schadet es nicht, wenn man auch seinen Verstand benutzt, statt allein der romantischen Vorstellung einer perfekten TV-Werbung-Familie nachzuhängen und dabei die Realität völlig ausser Acht zu lassen. Und mein Verstand sagt: Keine Kinder. In der neuen Tragikomödie «Ein freudiges Ereignis» wird der Mythos von der glücklichen Elternschaft beispielhaft zerpflückt. Das junge Paar fragt sich im Kinofilm, warum sie niemand gewarnt hat. Sie hatten sich auf ihr erstes Kind gefreut und sogar ihre Karriere aufs Spiel gesetzt. Das Kind werde die Erfüllung ihres Lebens werden, hatte man ihnen versprochen. Doch die Realität ist ernüchternd.

Das Leben ist schön — aber auch ganz schön hart. Vielleicht will ich es ja einfach keinem Kind zumuten? Seit drei Jahren habe ich einen Beagle. Auch wenn dies vielleicht blöd klingen mag, aber ich weiss nicht, wie mir geschehen würde, wenn ihm etwas zustossen würde – geschweige denn meinem Kind! Ich würde wahrscheinlich täglich vor Sorge sterben. Denn wie gern man sein Kind auch vor Leid und Enttäuschung beschützen möchte, es bleibt eine Utopie.

Es war ein langer Prozess bis mein Mann und ich uns gegen ein Kind entschieden haben. Bis vor ein paar Jahren waren wir uns diesbezüglich gar nicht mal so sicher und haben das Thema so lange vor uns hingeschoben und durchgekaut, bis «rein biologisch» die Zeit gekommen war. Aber ich möchte nicht auch zu diesen Frauen gehören, die um jeden Preis noch ein Kind wollen, bevor es zu spät ist.

Vielleicht mache ich mir ja auch einfach zu viele Gedanken, aber: Für jede materielle Anschaffung, die wir machen, wägen wir ja auch genau ab, bevor wir eine Entscheidung treffen. Und gehen mehrmals zu Ikea, Möbel Pfister oder wo auch immer hin und vergleichen hier und da und schauen womöglich noch im Internet nach. Ist ein Kind nicht die wichtigste Entscheidung im Leben und sollte deshalb wohl überlegt sein? Ist es nicht besser, sich etwas mehr Gedanken zu machen als keine? Schliesslich wird so ein Kind auch nicht mit einem Garantieschein geliefert.

Es gibt keine Schule für Eltern oder für das Elternsein, das ist mir schon klar. Denn jeder macht seine ganz persönliche Erfahrung mit seinen Kindern und soll auch die Freiheit haben, zu entscheiden, wie er oder sie es für richtig hält. Das Gleiche gilt aber auch für jemanden wie mich, der nun mal keine Kinder will. Auch wenn ich oft zu hören bekomme, dass ich es später einmal bereuen werde, diese Erfahrung nicht gemacht zu haben und wir an Weihnachten zu zweit da hocken werden, weil keine Kinder und Enkel von uns zu Besuch kommen, macht mich das nicht traurig. Viel trauriger ist es doch, dass man die Kinder und Enkel oft nur an diesen wenigen Tagen im Jahr wiedersieht.

shiva arbabiShiva Arbabi (*1974) ist Radiomoderatorin. 2010 gründete sie ihr eigenes Internetradio Piratenradio.ch, das am 8. Mai sein 3-jähriges Jubiläum im Kinski (ZH) feiert.

457 Kommentare zu «Keinen Bock auf Kinder»

  • Judith sagt:

    Hallo,

    da ich mich gerade genau mit diesem Thema, dem Kinderwunsch, wissenschaftlich beschäftige, war ich sehr froh diesen Beitrag zu finden, der sich mal mit der Gegenseite, mit Menschen die keinen Kinderwunsch haben, beschäftigt.

    Genau solche Probanden suche ich noch dringend, denn ich brauche für meine Studie nicht nur Menschen, die wie die meisten einen Kinderwunsch haben, sondern sehr verschiedenen Menschen, mit verschiedenen Vorstellungen und Wünschen. Teilnahme für Personen zw. 16 und 45 Jahren, die keine Kinder haben. Vielen Dank =) https://survey2.edu.uni-graz.at/821984/lang-de

  • Melissa sagt:

    Ein toller Artikel, spricht mir aus der Seele. Gerne passe ich auf meine Nichten und Neffen auf, oder auf Kinder von Freunden, wenn die mal wieder keine Möglichkeit haben ihre Kinder wegen Gelmangel bei einem Babysitter, oder in einer Krippe unterzubringen, da der Staat ja so unheimlich gut Menschen mit Kindern unterstützt, die in Schichten arbeiten.Mein Mann und ich haben gute Jobs, wir lieben unsere Freiheit und unsere Ruhe. Warum sollten wir etwas daran ändern wollen?

  • Lulu sagt:

    Wenn man sich Kinder wünscht, ist man irgendwie egoistisch: man wünscht sich, ein Teil von Sich ind er Welt zu sehen.. Liebe auszutauschen.. sich lebendig fühlen..
    Wenn man sich keine wünscht, ist es manchmal aus Angst, manchmal um andere Ziele in seinem Leben zu verwirklichen.
    Beides egoistisch, beides nicht.
    Wieso kann nicht einfach jeder Mensch seine persönliche Entscheidung treffen (jedes Lebeen, jede Erfahrung, ist so unterschiedlich… genauso unterschiedlich sind die daraus resultierenden Erfahrungen!)?
    Wäre es zu schön, wenn niemand eine Etikette drauf kleben würde?

  • Moni sagt:

    Danke für diesen Artikel, endlich mal jemand mit der gleichen Einstellung wie ich.
    Mehrere meiner Freunde haben in den letzten zwei Jahren Kinder bekommen, und natürlich kamen dann die mehr oder weniger ernstgemeinten Fragen, wann es denn bei mir soweit sei. Ich gebe zu, die Kleinen sind süß, aber ich bin doch immer wieder froh, wenn ich sie abends bei ihren Müttern lassen kann. Ich habe jedenfalls nicht den geringsten Wunsch, mir selbst ein Kind zuzulegen. Ja, ich bin egoistisch. Und? Es ist MEIN Leben, dann kann ich damit auch tun was ICH will – und nicht was „die Gesellschaft“ mir einredet.

  • karla sagt:

    Mich stört an diesem Artikel einzig die salopp formulierte Betitelung, weil sie der Entscheidung für oder gegen Kindung überhaupt nicht gerecht wird. Es ist, wie schon mehrmals gesagt hier, die wichtigste Frage / Entscheidung überhaupt. Wer sagt schon „moll, ich hab jetzt Bock, gründen wir eine Familie“, ohne weiter Nachzudenken. Wohl eher eine verschwindend kleine Minderheit.

  • Miamia sagt:

    ja, so lange die kinder klein sind ist es harte arbeit. man wälzt sich nächte lang im bett vor sorge. und doch sehr ich gerade was mit guten bekannten passiert ist die alt geworden sind und keine kinder haben. kinder sind natürlich kei. garant für lässige besuche im altersheim und doch, gibt einem die familie, irgendwann die kinder selber einem halt und sinn. zum glück dürfen wir selber entscheiden. ich möchte mein mami da sein, meine kinder ehrlich und aufruchtig nie missen

  • Papi sagt:

    Ich als Vater von zwei Kindern verstehe die Diskussion ehrlich gesagt nicht und es stimmt mich nachdenklich. Warum?
    1) Es ist jedem seine freie Entscheidung und niemand sollte sich rechtfertigen müssen.
    2) Das AHV-Argument ist Blödsinn. Wäre die AHV nach dem Kapitaldeckungsverfahren finanziert würde sich die Frage gar nicht stellen.
    3) Ich finde es tragisch, wenn jemand in unseren Breitengraden Kinder aus wirtschaftlichen oder Alters-Vorsorge-Gründen in die Welt setzt.
    4) Schlimm und alles andere als lustig finde ich nur den unerfülllten Kinderwunsch
    5) Ohne unsere Eltern gäbe es uns nicht

  • Silvia sagt:

    Was bitte schön sind hipster-mamis??? mütter dies sich in zeiten wie diesen noch entscheiden kinder zu kriegen?

  • Luise sagt:

    Meine Kinder sind erwachsen und das ist schön. Wir haben eine gute, ehrliche Beziehung und heute viele Freiheiten. Denke ich aber an all die Jahre wo das Geld knapp war, ich kaum jemals eine Minute für mich hatte, dauernd am Organisieren war, die Tochter ständig kiffte und mit anderen Drogen experimentierte, der Sohn jedes Wochenende soff und sich prügelte, uff, das war hart. Ich verstehe sehr gut, wenn sich jemand gegen das Kinderhaben entscheidet. Wir haben die Wahl und das ist gut so.

  • Hermann sagt:

    Mein Juengster ist 6, mein Aeltester ist 33. Ich liebe meine 4 Kinder sehr, habe aber jeden Einzelnen (4 Buben) schon mehrmals ins Pfefferland gewuenscht. Und teuer waren alle. Hat man keine Kinder, fehlt einem vielleicht die Erfahrung, dass man sich manchmal wuenscht, keine Kinder zu haben. Ich beneide meine kinderlosen Freunde, die Zeit und Geld fuer lange Ferien haben und sich nie aufregen muessen, dass schon wieder einer das WC nicht getroffen hat. Das Tuepfli aufs i ist dann, wenn man beschuldigt wird, zu nett gewesen zu sein, weshalb sie nicht auf die Haerte des Lebens vorbereitet wurden

  • Diana sagt:

    Obwohl Mutter von 4 Töchtern pflichte ich Shiva Arbabi total zu. Sich freiwillig diesen Wahnsinn anzutun kann man sich nur überlegen und legitimerweise nicht wollen. Und glauben Sie mir, liebe Frau Arbabi, das Kinderhaben ist vieeeeeel schlimmer als man es sich vorstellen kann. Leider genau jetzt, da sich das Bildungsystem nur betreiben lässt, wenn sich Eltern um alles kümmernund überall involvieren müssen und Privatschulen und Nachhilfeunterricht zum Standartprogramm gehören. Also ob Kinder oder nicht…es gibt bestimmt kein richtig oder falsch…

  • mira sagt:

    Der Entscheid für oder gegen Kinder wird nicht auf Verstandesbasis gefällt, sondern durch Hormone und durch Prägung. Die rationalen Argumente für oder wider werden im Gehirn nachschaltet, um vor sich selber die Entscheidung zu rechtfertigen. Das geht uns allen so und dies nicht nur in Bezug auf Kinder.
    Prinzipiell finde ich es besser, wenn Eltern ohne Kinderwunsch keine Kinder haben. Ich denke, sie würden in vielen Fällen Schwierigkeiten haben, den Kindern genug Liebe und Geborgenheit zu bieten. Das Resultat sind dann schwierige Kindheiten und schwierige Eltern-Kind-Beziehungen.

    • mira sagt:

      Nervig ist es natürlich, wenn Frauen (natürlich auch Männer) ab 50 über ihre (gewollte) Kinderlosigkeit klagen „ich bin ja so allein“. Ich kenne auch solche Fälle und weiss dann nicht, wie reagieren. Wie soll man damit umgehen, wenn jemand mit seinem eigenen Lebensentwurf hadert? Mitleid haben? „Selber schuld“ sagen? Ignorieren?

      • marie sagt:

        einfach akzeptieren. es gibt ja auch genug betagte menschen in heimen, die klagen, dass ihre kinder sowie enkel sie nie besuchen. denen kann man ja auch nicht sagen „sie haben sie halt schlecht erzogen“…

      • xyxyxy sagt:

        mira – sehr gut begründet, hab es auch schon oft versucht, aber es ist vergebliche Liebesmüh – die Mehrheit beharrt auf ihre rationalen selbstrechtfertigenden Argumente

        was soll man mit den Jammeris tun? natürlich akzeptieren, aber dennoch liebevoll darauf hinweisen, dass es ja ihre Entscheidung war und dass die Einzige Lösung darin besteht, endlich einmal Verantwortung für seine Entscheidung zu übernehmen. Weil nur dann, ist der Jammeri fähig, sein Leben in die Hand zu nehmen. Sonst wird er weiter jammern bis zum Grab.

    • Widerspenstige sagt:

      Ja, dieser Entscheid kann wirklich nicht auf der rationalen Ebene gefällt werden. Ich wollte eigentlich auch nicht vor Dreissig Kinder haben und zuerst das Leben geniessen, Reisen, Events, Unabhängigkeit und eigenes Geschäft aufbauen etc Und dann kam alles zusammen und ich wurde ungeplant schwanger, da die Pille versagte während einer Ferienreise in die Subtropen mit Brech-Durchfall. Es musste so sein anscheinend, auch wenn das ziemlich schlecht geplant war während dem Geschäftsaufbau. Es stellte sich für mich immer mal während meinen 20iger Jahren die Kinderfrage Ja oder Nein.

    • Widerspenstige sagt:

      ….wartet auf Freigabe….aha seit 12:49…

      Wer sich gegen das Kindhaben entscheidet und sich dann irgendwann darüber beklagt, weiss bestimmt, dass Entscheidungen Konsequenzen nach sich ziehen. Es täte aber doch gut, den Frauen dann einfach nicht einen Spiegel vorzuhalten. Dass sie sich geirrt haben in ihrem damaligen Lebensentscheid, ist schon Kummer genug. Da bräuchte es dann von aussen nicht noch den verbalen Hammer.

      Ich würde einfach sagen: ‚Schau, es gibt noch viele Kinder, die Du betreuen kannst von Freunden, Nachbarn etc. oder Besuche doch ein SOS-Pestalozzi-Kinderdorf.‘ Das hilft.

      • Claudia sagt:

        @Widerspenstige: es gibt halt auch viele Frauen, die zum richtigen Zeitpunkt halt keinen Partner haben. Sollen diese Frauen dann einfach irgendein „Depp“ reinlegen; nur damit sie sich den Kinderwunsch erfüllen können????? Der blöde Mann zahlt dann nämlich die nächsten 20 – 25 Jahre; und Zahlväter gibt es leider schon genug. Ich finde DAS wäre total egoistisch!

      • gabi sagt:

        -Aber Claudia!

        Sie existieren doch gar nicht!

        Im Namen von Widersprüchlichste bitte ich Sie, sich zu verhalten, wie es sich geziemt.

        Wenn Sie schon den „Frauendenkmustern“, mit denen die gute WS alles und nichts begründen kann, nicht folgen können, dann seien Sie doch so gut, und halten Sie einfach die Klappe.

        Sonst muss sich die arme WS doch noch ewig weiter winden!

        (by the way: SIND Sie überhaupt eine Frau, wo Sie doch WS nicht einmal ansatzweise unterstützen wollen? – Es tummeln sich hier ja noch manche Andere, deren Nicknamen die Anforderungen von Widersprüchlichste nicht erfüllen!)

      • Claudia sagt:

        Liebe Gabi, Ja ich bin eine Frau…und zwar eine, die als Kind einen tieftraurigen Zahlvater erleben musste, weil die Mutter ihn nach einer Scheidung mit allen Mitteln von den Kindern ferngehalten hat. Aber die Kohle nehmen; das ging dann….

      • gabi sagt:

        Ich glaub Ihnen ja.

        Ich sage nur, Sie passen da, scheint´s, nicht ganz in ein bestimmtes Weltbild.

        Und das mit dem Namen war nur ne Anspielung drauf, dass wenn jeweils die eignen „Argumente“ von Widersprüchlichste wieder mal allzu heftig bocken und gar nichts mehr geht, dann kramt Sie – ca. zwei Jahre nachdem Sie´s rausgefunden hat! – die Tatsache aus, dass ich ein Mann bin (was ich gar nie bestritten habe).

        🙂

  • O.T. sagt:

    Leben und leben lassen. Sie wollen keine Kinder – gut. Ich will und habe Kind(er) – auch gut. Kinder sollte man aus Überzeugung haben, nicht, weil es die Gesellschaft verlangt. Jedem sein eigenes Lebensmodell.

    • Andrea Mordasini, Bern sagt:

      Genau, niemand muss sich rechtfertigen. So wie wir uns eben für Kinder entschieden haben, entscheiden sich andere dagegen. Tatsache ist, dass sowohl der Entscheid dafür wie dagegen egoistisch ist. Mit Fragen nach dem Kinderwunsch halte ich mich jeweils zurück. Denn hinter einer Kinderlosigkeit kann sich auch ein unerfüllter Kinderwunsch verbergen! Mit etwas mehr Mit- und Füreinander, etwas mehr gegenseitigem Leben und leben lassen, etwas mehr Respekt, Rücksicht, Toleranz, Lockerheit und XMV auf Seiten der Kinderlosen und der Eltern wäre das Zusammenleben noch etwas friedlicher und harmonischer

  • Patrick Kunz sagt:

    mal abgesehen davon dass ich nicht ganz einsehe wie in einem land mit einer solch niedrigen geburtenrate ein gesellschaftlicher druck entstehen soll, finde ich den artikel sehr gut. er beschreibt äusserst treffend die denkweise einer konsumorienterten gesellschaft, sogar im bezug auf das gründen einer familie. ich denke man kann die „beschaffung“ eines kindes nicht mit einem neuen auto vergleichen. für mich persönlich ist der entscheid einer familiengründung das gegenteil vom gesellschaftlichen trend. weg vom konsumorientierten denken hin zum entscheid durch bauchgefühl.

    • Patrick Kunz sagt:

      ???

      • Moni sagt:

        Gerade durch die niedrige Geburtenrate entsteht der Druck. „Es gibt schon so wenig Kinder, da kannst Du Dich nicht einfach ausklinken. Du musst dazu beitragen, dass unser Land weiterbesteht. Wer soll denn sonst später unsere Renten zahlen?“ (Zynisch, aber wahr…) Wenn alle anderen „genug“ Kinder hätten, wäre es längst nicht so schlimm, wenn ich mich der Fortpflanzung verweigere.

  • Therese sagt:

    Als Mutter eines Kleinkinds und eine Babies kann ich bestätigen, dass die Realität tatsächlich ernüchternd ist. Kinder zu haben verlangt einem unglaublich viel ab und stellt das Leben als Paar auf die Probe. Ich würde trotzdem mit niemandem tauschen wollen. Aber deswegen gleich zu denken, dass alle rundherum dasselbe Lebensmodell haben sollten, kann ich nicht nachvollziehen.

  • Andi sagt:

    Kinder haben ist leider eine potentielle Amutsfalle und Risiko für mittlere bis grössere, menschliche Probleme, insbesondere für Zahlväter.

  • Beng sagt:

    Natürlich ist es jedem seine eigene Entscheidung ob er/sie Kinder will oder nicht und niemand sollte darüber richten. Ein Kind muss man wollen, weil man eine Familie will, nicht weil man Angst hat von der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden oder einmal alleine zu sein. Ich möchte Kinder weil sie mein Nachwuchs sind, ich werde sie formen, ein Teil von mir wird in ihnen weiterleben und ich werde eines Tages unglaublich Stolz darauf sein was aus ihnen geworden ist und Glücklich wenn sie selber Familie haben. Ich kann mir keine lohnendere Aufgabe im Leben vorstellen

  • Tom sagt:

    Ich bin absolut der Meinung, dass jedermann und -frau das Recht hat sich für oder gegen Kinder zu entscheiden ohne sich gross dafür rechtfertigen zu müssen. Aber genau dies tut Frau Arbabi in Ihrem Artikel. Ich werde den Verdacht nicht los, dass sie eigentlich Kinder möchte, den Mumm dazu aber schlichtweg nicht hat.

    • carla sagt:

      und selbst wenn, was ist so schlimm daran?
      eine freundin von mir hat von daheim nicht sehr viel schönes mitbekommen. für sie ist klar, dass sie aus angst annähernd so viel falsch zu machen wie ihre eltern, lieber auf kinder verzichtet.
      eine unglaublich traurige, aber mutige entscheidung.

  • Philippe sagt:

    Zitat aus dem Artikel:(…) Das Leben ist schön — aber auch ganz schön hart. Vielleicht will ich es ja einfach keinem Kind zumuten? (…) Was für eine „Zumutung“ war es in den Kriegsjahren Kinder zu kriegen? Oder während der grossen Weltwirtschaftskrise Ende der 1920-er Jahre? Für was man sich auch immer entscheidet, ob für oder gegen Kinder, niemand weiss zum Glück wie es am Ende ausschaut. Ich weiss nur, dass der Entscheid für Kinder, mit allen Konsequenzen für uns/mich der einzig richtige war! Dafür bin ich dankbar, auch wenn ich nicht weiss was morgen ist! Gut so!

  • Kurt Z.M. sagt:

    Gottlob haben sich nicht ausgerechnet die Eltern von Frau Arbabi überlegt, ob sie Kinder haben wollen oder nicht. Sonst wäre uns dieser achso weise Blogerguss ja tatsächlich erspart geblieben! (lach)

  • Roman Meier sagt:

    Wichtigstes Ziel eines jeden Lebewesens ist, sich fortzuplanzen. Wer das nicht schafft, hat sein Lebensziel verfehlt und ist ein Verlierer. Der Mensch scheint wohl die einzige Spezies zu sein, bei der sich Individuen bewusst gegen eine Fortpflanzung entscheiden. Ob das schon Zeichen eines beginnenden Niedergangs unserer Art ist?

  • Rebbi Heiniger sagt:

    Ich finde es schade, das die Frage Kind ja oder nein heute wie eine Anschaffung eines Möbelstückes betrachtet wird. Sei es dass man alles unternimmt um keine Kinder zu bekommen oder alles unternimmt um Kinder zu bekommen. Kinder sind doch keine Ware sondern Menschen!

  • Kurt Ochsner sagt:

    Je älter ich werde (Jg. 1953), desto mehr erkenne ich, dass ich meine zwei nun erwachsenen Kinder als Motivation für mein weiteres mich Anstrengen und mich Einsetzen (=Arbeit) und mein moralisches Verhalten brauche. So ein grosser Idealist bin ich halt nicht, dass ich das ausschliesslich für die Allgemeinheit tue. Wenn ich mein Haus unterhalte, etwas gründe oder etwas bewusst unterlasse, ist immer der Gedanke dabei: „was bleibt davon, wenn meine Kinder mich beerdigt haben?“ Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben, da ich ein Egozentriker bin?

  • Wolfgang sagt:

    Diese „Problematik“ kann man auch – wie Olaf Schubert – mit ein bisschen Spass bearbeiten:
    http://www.youtube.com/watch?v=uOQVaY5JqhA

  • Eric LaVie sagt:

    man muss nicht extra kinder haben nur weil alle anderen auch welche haben. finde ich.

    des weiteren möchte ich mich herzlich dafür bedanken (und meine grosse bewunderung kundtun) dass du courage und testikel hattest/hast so ein tolles webradio zu dingsen. irgendwann werde ich eine frau von deinem kaliber heiraten und mit ihr keine kinder haben. und dann hören wir beim kuscheln piratenradio. 🙂

  • Annina sagt:

    Für mich ist es in der heutigen Zeit weitaus egoistischer Kids zu haben als nicht. Habe mich mit meinem Mann trotzdem dafür entschieden (war schon immer mein Lebenstraum…) und es zum Glück wirklich noch keine Sekunde bereut. Ich bewundere aber Leute, die sich freiwillig für ein Leben ohne Kinder entscheiden, gerade auch, weil dies für mich nie vorstellbar gewesen wäre.

  • Marc Reto Wirth sagt:

    Es fällt auf, dass solche Exponentinnen/Journalistinnen dieser Meinungsthesen (u.a. auch Bettina Weber vom Tagi) in letzter Zeit eine hohe – und meines Erachtens – übertriebenen Medienpräsenz gewährt wird.
    Die Motivation dazu kann vielfältig sein; Provokation? Versuch, den wahren, neuen Trendwerten der Gesellschaft (Familie/ Kinder sowie Solidarität der Gemeinschaft) Gegensteuer zu geben? Oder ist es schlicht eine Forum um für Frustrationen im persönlichen Bereich Medienraum zu geben, da der individualistische Egoismus der Selbstverwirklichung – zum Glück – nicht mehr so gefragt ist?

  • mandingo sagt:

    super artikel shiva…. der entscheid für/ gegen kinder ist sehr persönlich und hängt von versch. faktoren ab. ich hab als kind in meiner familie viel enge und stress erlebt. ich bin heute glücklich ohne kinder… mit zeit und selbstliebe… das leben ist wunderbar… und das ist kein egoismus – ganz im gegenteil! liebe führt zur auflösung des egos… je grösser die liebe, je kleiner das ego. wir können uns einem anderen menschen (und insb. kindern) nur in dem masse öffnen, wie wir uns selbst für uns geöffnet haben…

  • Simone sagt:

    Ich sehe das Problem nicht in ihrem Entscheid sondern im Umfeld, das Sie sich gewaehlt haben. Streng und urteilend… Warum umgeben Sie sich nicht mit offenen Menschen? Oder sind Sie selber streng und urteilend und fuehlen sich schlussendlich unter „ihresgleichen“ wohler?
    Mein Umfeld ist so unterschiedlich in den Lebensformen und Lebensentscheiden, da draengt niemand den anderen die eigene Lebensform auf.

  • Kevin Rüdisühli sagt:

    ich wette meine kinder drauf, dass frau arabi in 2 jahren noch ein torschlusskind bekommt, dass ihr dann in 7 jahren zuviel ist. generation ich-projekt.

  • Martin Cesna sagt:

    Auf die Begründung, dass man wegen der AHV Kinder haben sollte, gibt es eine Antwort: Familien mit 8 Kindern importieren, sofort bevorzugt einbürgern und den Kindern eine ordentliche Ausbildung verschaffen. Dann zahlen sie später die nötige AHV (und auch Steuern).
    Das andere, worüber fast nichts im Text steht, sind die „kinderwürdigen Verhältnisse“ die es braucht: Grosse günstige Wohnungen, einigermassen zentral und doch mit Umland zum Toben herum, Nachbarn, die nicht ständig wegen Lärmbelästigung die Polizei rufen und Mieten für diese Wohnungen, die bezahlbar sind. Kinder sind nicht privat.

  • Daniel Adler sagt:

    Lustig ist doch, dass diejenigen, die sich bewusst gegen eigene Kinder entscheiden, wahrscheinlich vergessen haben oder einfach nicht daran denken, dass sie mal selber Kinder waren (und auch noch sind, sofern die Eltern leben) und sie es wohl kaum bereuen, auf der Welt zu sein. Mithin froh sein können, dass sich ihre Eltern anders entschieden und verhalten haben.

    Ob jemand eigene Kinder hat oder lieber auf Kinder verzichten möchte, spielt m.E. keine grosse Rolle. Die Kernfrage ist doch, welchen Beitrag jemand an die Gemeinschaft leistet (als Berufstätiger, Unternehmer, Vater, Mutter …) .

  • Marie sagt:

    Die Entscheidung, aus welchen Gründen auch immer, keine Kinder haben zu wollen, ist absolut verantwortungsbewusst. Unverantwortlich ist es, sich von seinem Umfeld dazu „überreden“ oder drängen zu lassen, obwohl man selber nicht wirklich Kinder wollte. Das ist keine gute Ausgangslage, weder für die Eltern noch für die Kinder.

    • Tatjana sagt:

      Liebe Marie, bin absolut Ihrer Meinung. Es gibt immer 10 Gründe die dageben und dafür sprechen. Jeder soll das machen, was für Ihn stimmt! Wichtig finde ich einfach, wenn man für Kinder entscheidet, soll man die Verantwortung dafür übernehmen und sein Kind nicht einfach abschieben zu Eltern, Krippe usw…..Entweder Karriere oder Kind.

    • Hotel Papa sagt:

      “ aus welchen Gründen auch immer, keine Kinder haben zu wollen, ist absolut verantwortungsbewusst.“ Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Ich würde sicher keiner/m dreinreden wollen, auf die Seite oder die andere, aber ob jede Entscheidung dafür oder dagegen auf Verantwortung fusst?

  • Muttis Liebling sagt:

    Es gibt selten ein Thema, welches so fehlbewertet wird, wie das Kinderkriegen. Dabei ist es ganz einfach, Kinder bekommt man nicht wegen …, man bekommt sie. Das ist so normal wie Kacken und bedarf überhaupt keiner Überlegung, Rechtfertigung oder Begründung. Auch keiner besonderen Sorgfalt, wenn es mal schief läuft, hat man eben Pech gehabt. Wenn eine Frau 5-6 mal gebärt, kann ruhig mal ein Kind vom Auto überfahren werden und eines vom Baum fallen.
    Schlimmer als kein Kind ist nur ein Kind mit Zuwendungsneurose der Eltern. Die Aufzuchtoptimierung ist es, was vielen Frauen Kinder vermiest.

    • Muttis Liebling sagt:

      Individuell kann man die Frage nicht klären. 1.4 kumulative Fertilität bei wachsender Lebensdauer bedeutet, dass die Bevölkerung exponentiell überaltert. In 200 Jahren sind 50% der mitteleuropäischen Bevölkerung über 75 Jahre alt, da ist Mitteleuropa eine einzige Gerontologie.
      Nur das ist das Problem, es ist ein strukturelles, kein quantitatives, kein life-style Problem. Wer mir da mit seinem individuellen Lebensgefühl kommt, mit der Hoheit über seinen Körper und seine Biographie, der gehört für mich in den Ausguss.
      Man kann Kinder verweigern, aber dann muss man kompensatorisch sehr kurz leben

      • marcel sagt:

        Da ist zwar mathematisch richtig, nur vergessen Sie dabei, dass es mittlerweile hartnäckige antibiotikaresistente Keime gibt, der Klimwandel auch am fortschreiten ist, dazu kommt die zunehmende Luftverschmutzung, die Verfettung der Leute längs wie mehr genetisch veränderte Industrielebensmittel auf den Markt kommt, irgend einer dieser Viren aus Fernost oder sonstwo wird sich mal zur Epidemie ausbreiten und Kriege können auch wieder ausbrechen usw usw…
        Ich glaube es wird ganz anderst kommen, als sie sich das so ausrechnen…

    • Muttis Liebling sagt:

      Letzendlich ist es eine Wertefrage: Ist die Welt für mich oder bin ich für die Welt da?. Ich bin für die Welt da und deshalb war klar, das Familie und Kinder das erste in meinem Erwachsenendasein sein werden. Noch vor dem Beruf, lange vor dem.
      Als ich mit 33 Jahren Studium und Subspezialisierung beendet hatte, waren die Kinder auf dem Gymnasium. Da konnte ich mich voll auf den Beruf konzentrieren und hatte noch gar nichts verpasst.

      • Addi sagt:

        @Muttil Liebling: „Letzendlich ist es eine Wertefrage: Ist die Welt für mich oder bin ich für die Welt da?. Ich bin für die Welt da und deshalb war klar, das Familie und Kinder das erste in meinem Erwachsenendasein sein werden.“ Na sowas. Ich bin mir sicher, der Welt ist es so was von egal, ob sie Kinder in sie gesetzt haben oder nicht. Also die Welt bracht ihre Kinder garantiert nicht, die käme auch ohne Menschen sehr gut aus! Eine solch komische Aussage habe ich ja noch nie gehört. Und ja, ich habe auch Kinder.

      • Kai Neknete sagt:

        Sie wissen ganz genau, Muttis Liebling, dass unsere Demografie sich laufend wandelt. Wir importieren bekanntlich im grossen Stile Fortpflanzungsfreudige. Nicht gerade so hell wie die Ashkenazi, der intelligentesten Ethnie überhaupt. Wir selber sind es bekanntlich ja auch nicht. Deshalb ist ihre abenteuerliche, schulbuchhafte 200-Jahr-Theorie auch schon nach 20 Jahren obsolete. Nach 20 Jahren teurer Ausbildung 45 Jahre beim Staat die hohle Hand machen, nur marginal einzahlen und schlussendlich gleich nochmal 20 Jahre ihre geliebte AHV geniessen. Komm, schaffen wir uns ab!

      • R:Einhold sagt:

        Nichts verpasst? Doch, die schönste kinderlose Zeit die es gibt! Nämlich die von 20-40, wo man jung, tatkräftig, festfreudig, voller Ideen ist. Wo man Expeditionen macht, Verhältnisse hat, abstürzt, aufsteht, all das was man nur ohne Kinder machen kann. Dass sie für die Welt da sind glaub ich nicht, sie wiedersprechen sich ja selber wenn sie dann sagen, dass sie jetzt 35 sind und „nichts verpasst“ haben. Dass ist ja das Grundproblem vieler Menschen ob mit oder ohne, alle müssen sich irgendwie rechtfertigen…dabei gilt nur eins: leben und leben lassen Gruss vom Vater mit 40ig

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Muttis Liebling:
        das da
        „Wenn eine Frau 5-6 mal gebärt,
        kann ruhig mal ein Kind vom Auto überfahren werden und eines vom Baum fallen.“
        gehört für mich auch in die Kategorie „Wertefrage“,
        auch wenn Sie gerne betonen hinter den Nicks stünden ja eigentlich keine Personen
        (was ich lächerlich finde, wer betätigt denn die Tastatur?)
        finde ich diese Formulierung einen Affront all denjenigen gegenüber die Kinder
        aufgrund von Unfällen verloren oder schwer behindert haben.

        Die Trauerintensität ist nicht abhängig von der Anzahl überlebenden Geschwistern!

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        und ob das je anders war, bloss weil man’s sich früher eher gewöhnt war und damit rechnete
        dass es ohnehin nicht alle bis ins Erwachsenenleben schaffen werden,
        das können wir nicht wissen, es ist natürlich einfacher sich darauf zu berufen, dass es den Menschen nicht soviel ausgemacht hätte, da sie nichts anderes kannten und damit rechnen mussten-
        sich vorstellen wieviel Leid die auszuhalten hatten, es vielleicht eben doch sehr wohl fühlten,
        ist nicht besonders angenehm.
        Aber ob wir ihnen damit Recht tun?

      • gabi sagt:

        Über MLs Werte müssen wir glaub sowieso nicht allzu viele Worte verlieren.

        Aber was Sie ansprechen, BS, hat mich dennoch des Öfteren erstaunt.

        Offenbar hat man das zu anderen Zeiten tatsächlich viel ergebener hin genommen. Hab dazu vor nicht allzu langer Zeit von Mozart gelesen, der ja ein fleissiger und offener – bis hin zum Tourette-Syndrom – Briefeschreiber war. Der scheint auch recht achselzuckend über den Tod eines Kindes hinweg gegangen zu sein.

        … Und ich meine halt schon, dass es in Gesellschaften, in welchen alle bloss ein, zwei Kinder haben, als grössere Katastrophe gilt.

      • Walter Boshalter sagt:

        Natürlich hat man es viel ergebener hingenommen. Bis ins späte 19. Jahrhundert heran hat die durchschnittliche Frau in Europa (also nicht die aus Film, Fernseh und Erzählung verbreitete Frauenfigur der oberen 10%) in ihrem Leben zwanzig mal gebärt und ist oft irgendwann dabei verstorben. Vom Nachwuchs starb die Hälfte der Kinder vor dem Alter 6 Monate. und weitere 20% vor dem Alter 6 Jahre. Abgesehen von einem Shit Happens blieb da nicht viel Zeit zum Nachdenken.

  • braxx sagt:

    Kein Wunder, dass alle Paar Jahrhunderte irgendwelche Vandalen irgendwelche Römer kaputthauen und ihre Zivilisation zu Kleinholz machen. Die Vandalen pflanzen sich fort und wollen weiter, mehr, während die Römer sich hedonistisch den Genüssen ergeben, welche ihnen der Wohlstand und Individualisierung bietet. Also kann Frau Arbabi und Gleichgesinnten (und -gesintinnen…) nur hoffen, dass sie das Zeitliche absegnen werden, bevor die Vandalen die Tür eindrücken…

  • Lovsimedve sagt:

    Als Vater zweier Kinder habe ich nichts gegen Kinderlose, nur sollten diese dann auch entsprechend zur Kasse gebeten werden. Es ist wiederlich, wie unsere Gesellschaft Familien abstraft.

  • Danielle sagt:

    Danke, Laurens u.ä. für die vernünftigen, klugen Kommentare.
    Es geht mir sowas von auf die Nerven, wenn Kinderhaben als ‚Aufopferung‘ dargestellt wird – kein Mensch hat Kinder aus NICHT egoistischen Gründen. Es gibt nichts Egoistischeres als Kinder zu haben, sich fortzupflanzen. Das ist an sich völlig natürlich, aber wenn es dann von der Gesellschaft mit dieser Wertung versehen wird, ist das total verdreht.
    @Markus: Wenn da jemand Schwachsinn erzählt, und erst noch auf primitive Weise, dass sind Sie das. Genau auf Nachwuchs von Leuten wie Sie könnten wir gern verzichten.

  • Tobias sagt:

    etwas vom schlimmsten, anderen zuliebe Kinder zu kriegen. Darunter leiden diese nur, denn es wird heile Welt gespielt, aber die Kinder werden eigentlich nicht geliebt und die merken das im Unterbewusstsein ständig, wo das immer nagt. Solche Familien gibt es zuhauf, da es früher einfach dazu gehörte: Partner und Kinder.

  • Tatjana sagt:

    Nur weil es uns die Gesellschaft vorschreibt, man muss Kinder auf die Welt stellen, muss dies nicht auch die eigene Wahrheit sein. Ich bin ebenfalls sehr skeptisch was das Kinderkriegen angeht. Wenn jemand Kinder auf die Welt stellt, nur damit er im Alter nicht einsam ist, finde ich dies sehr egoistisch. Es gibt viele Mütter, die hätten meiner Meinung lieber keine Kinder. Gute Eltern die sich ihrer Verantwortung stellen und Ihren Kindern gute Werte mitgeben, gibt es leider wenig. Und dies, weil Sie ihren Verstand aussen vor lassen und sich zu wenig Gedanken machen, zum Thema Kinderkiegen.

  • Widerspenstige sagt:

    Wenn man alles vorher wüsste, würde man so manches gar nie wagen. Es braucht etwas Mut dazu, eine Familie zu gründen und sich auf dieses Abenteuer einzulassen.

    Denn Unvorhergesehenes ist Programm. Täglich.

    Wer ein geordnetes Leben vorzieht mit einigermassen berechenbaren Elementen ist gut beraten, keine Kinder oder eigenes Geschäft etc zu haben. Wem jedoch genau dieser Nervenkitzel behagt und risikoreichere Lebensumstände bewusst in Kauf nehmen will, der sollte es unbedingt versuchen. Niemals in meinem Leben habe ich eigene Denkmuster so infrage gestellt erhalten wie durch meine Kinder 😀

    • Jürg. sagt:

      😯
      Ja, Kinder halten einem Gnadenlos den Spiegel vor. Ich hätte nie geglaubt das Gabi ihr Sohn ist.

      • gabi sagt:

        Der war echt witzig, Jürg!

        😉

        Aber „Frauendenkmuster“ natürlich auch.

        So ein klassisches, magisches WS-Wort:

        Nicht an den „Argumenten“, die Widersprüchliste auffährt, stimmt etwas nicht. Nein; wie denn auch!

        Es sind keine wirren Gedanken, die immer zwischen puren Sexismus und Gängelung der Geschlechtsgenossinnen (zu deren Befreiung!) oszilieren….Wie denn auch?

        Es sind einfach… „Frauendenkmuster“!

        Welche eigentlich nur noch unter der Tatsache leiden, dass so viele Frauen (also die Emanzipierten natürlich nur) ebenfalls nur ein wenig heisse Luft und viel Gängelung ausmachen.

      • gabi sagt:

        Also nicht wirre, in sich sinnleere Phraseologie-Stammeleien, sondern es ist Ausdruck der Andersartigkeit der Frauen… Und die Flucht in die grosse, grosse Gruppe scheint wieder mal geglückt.

        Scheint.

        Denn es bezeugt ja nur wieder einmal mehr, wer hier dem nachhaltigsten Sexismus (für die gute und gerechte Sache, versteht sich!) fröhnt.

        Wenn´s so was wie „Feminismus“ gäbe und ich dran glaubte, würd ich mich in Grund und Boden schämen, wenn derartige Figuren in dessen Namen das Wort ergreifen dürften.

      • Widerspenstige sagt:

        Zum Thema nicht viel mehr beizutragen, gabriel? Aber klar doch, ist ja viiiel wichtiger, meine posts in der Luft zu zerreissen mit Veurve um sich damit gleich selber wieder bloss zu stellen. Wie @mila (nochmals vielen Dank!) sehr gut Ihre Art des Mitwirkens hier sezierte…autsch! Und das zelebrieren Sie ja grad eindrücklich wieder selber und ich zitiere deshalb gerne Ihre Worte: ‚Also nicht wirre, in sich sinnleere Phraseologie-Stammeleien, sondern es ist Ausdruck der Andersartigkeit des Gabriel….‘. Sie hätten mein Sohn sein sollen, dann hätte ich Sie regelmässig übers Knie gelegt. 🙂

      • gabi sagt:

        Pfffh…..

        Sie meinen die letzte traurige Vorstellung von Ihnen und mila?

        Wo es dann am Schluss sogar nicht mehr ums Inhaltliche gehen sollte? Sondern ums Grosse und Ganze, als letzte Flucht, vor dann halt irgendwann auch die heisse Luft nur noch als laues Lüftchen eingestellt werden musste?

        🙂

        Und Ihre Kiddies? – Die können Sie echt mit derart bedeutungslosen Floskeln abspeisen, die auf nichts, ausser Ihrem tiefenverankerten Seksismus, hinweisen? Wenn was nicht aufgeht oder Sie was nicht erklären können… Dann sind das einfach „Frauendemkmuster“?

        😀

      • gabi sagt:

        … Übrigens stellt diese sexistische Floskel eine ziemlich heftige Beleidigung aller anderen Frauen dar, die durchaus in der Lage sind, kohärent, klug, sachlich und nicht derart lächerlich widersprüchlich wie Sie zu argumentieren.

        Die müssen sich nicht Ihre Unfähighkeit plötzlich als „Frauendenkmuster“ von Ihnen mit aufschnallen lassen.

      • Widerspenstige sagt:

        Ach soooo….das Wort ‚Frauendenkmuster‘ stösst wieder mal auf Widerstand bei Ihrem Denkmuster, gabriel. Sie armer Mann. Aber ich muss Sie korrigieren: das mit dem Inhalt stammt nicht von mir, sondern vom mila, gell. Nur das mit dem Grossen und Ganzen stammt von mir, zwar aus einem ganz anderen Zusammenhang und anderen thread (typische Wortverdreherei u Abkopplung aus dem Zusammenhang).

        Mir geht es um INHALT, ok?! Also was haben Sie zum Thema beizutragen? Wollten Sie überhaupt Kinder haben, gabriel? Wann betreuen Sie Ihren Sohn? Fragen über Fragen, die selten bis nie beantwortet werden..naja

      • Widerspenstige sagt:

        Das ist mitnichten eine sexistische Floskel, sondern beinhaltet das komplexe Denken mit zwei Hirnhälften gleichzeitig bei der Frau, wie es die Gehirnforschung erst kürzlich publiziert hat. Ich habe es in einem thread sogar mit einem Link dazu hier plaziert (WO IST DAS ARCHIV?).

        Aber das ist ein cleverer Schachzug von Ihnen, Frauen hier aufzuwiegeln gegen feministische Aussagen, die nicht ins eigene Denkmuster passen. DAS ist Rufmord, gabriel!! Sie erheben nur dann Ihre ungezügelte Wortverdreherei, wie beim Wort ‚Mittäterinnen des Patriarchats‘ übrigens auch wieder! Das ist widerlich…ächz!

      • gabi sagt:

        Etwas wirrer geht immer, ich weiss.

        Aber das Spielchen müssen Sie schon alleine spielen, Widersprüchlichste.

        Zum Thema hier (KInder/keine Kinder) habe ich beigetragen. Kann man nachlesen. Wie immer in Blogs eigentlich. Aber das ist ja nicht so Ihre Stärke (bzw. würde allzu krass die Schwächen offenbaren).

        Ja: „Frauendenkmuster“ als Notfallschirmchen, wenn wieder mal was nicht aufgegangen ist, daran störe ich mich.

        Wie eigentlich alles, was Ihren unverhohlenen Sexismus jeweils zu einem wertvollen Beitrag zur GLEICHberechtigung sitlisieren möchte (oder schlicht Unfähigkeit kaschiert).

      • gabi sagt:

        Auch so eine – extrem lächerliche – Vorstellung, die nur einmal mehr Ihre Unfähigkeit markiert, mal von Ihrem seltsamen Sexismus-Spielchen ab zu kommen:

        Aufwiegeln!

        Emanzipierte Frauen, die solch krassen Qwatsch wie den Ihren nicht goutieren, sind damit nicht automatisch dumme Huschelis, die – obwohl ja selber Frauen – Ihren „Frauendenkmustern“ nicht zu folgen vermögen. Sie wären vielmehr Anlass dazu, dass Sie sich mal hinterfragen welche Anmassung hinter Ihren Phantasien steht, selbst für die Frauen zu sprechen, die sich explizit gegen die andauernde Gängelung durch Sie zur Wehr setzen.

      • gabi sagt:

        By the way….

        Wo Sie sowieso grad am Wirrer-werden sind:

        Vielleicht erklären Sie dem geneigten Leser ja schnell, wo hier – bei den „Mittäterinnen des Patriarchats“ – Wortverdreherei betrieben wurde

        http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/30672/der-neue-hausfrauen-feminismus/comment-page-4/#comment-259141

      • Widerspenstige sagt:

        Wirklich emanzipierte kluge Frauen verstehen genau, was meine Aussagen u Links zur GleichWERTigkeit beitragen u wo es noch ziemlich hapert damit. Das müssen bestimmt nicht SIE hier erklären wollen. Und ich habe praktisch noch nie generell Frauen für ‚dumme Huschelis‘ dargestellt, welche meinem ‚Frauendenkmuster‘ nicht zu folgen vermögen! Das sind Unterstellungen Ihrerseits, gabriel.
        Aber wenn eine Frau ein Studium mit ’suma con laude‘ abschliesst u sich brüstet, nur noch Hausfrau sein zu wollen, dann habe ich u meine gleichdenkenden Schwestern wenig Verständnis dafür. Das ist keine Gängelung!

      • Widerspenstige sagt:

        …mein post hängt wieder im off seit 13:57…

        Dazu nur soviel: Wirklich emanzipierte kluge Frauen verstehen sehr gut, was ich mit meinen Aussagen zu bestimmten Themen sagen will und wie die Links dazu zur GleichWERTigkeit beitragen können. Aber Wortverdreher wie Sie drücken sämtliche Aussagen mit feministischem Beigeschmack runter und machen sie lächerlich. Sie disqualifizieren sich gerade wieder mal selbst mit solchen Lächerlichkeiten.

        Ich werde einen Teufel tun u gehe in den Frühlingstag an die Sonne. Sollten Sie auch tun mit Ihrem Sohnemann oder macht das wieder mal die Mami?!

        So long!

      • gabi sagt:

        Aber Widersprüchlichste: Hätte ich denn etwas Anderes erwarten können?

        Gab´s denn irgendwo und irgendwann in der langen Geschichte des MB eine einzige Situation, aus der Sie und Ihresgleichen sich nicht derart plump und billig heraus gewunden haben?

        Hatten Sie denn jemals was Anderes drauf als zur Unterfütterung irgend einer Behauptung, einfach bloss die Behauptung zu wiederholen?

        Auch „Wortspielereien“, die man dem Gegenüber unterstellt, sind nicht aus dem Hut zu zaubern, indem man einfach nur behauptet, da wären welche.

      • gabi sagt:

        Wär ja auch ganz was Neues gewesen, wenn eine Unterstellung von Widerspüchlichste in irgend einer Art und Weise mal unterfüttert hätte werden können…

    • Widerspenstige sagt:

      😆 so krass war es nicht gemeint, aber meine Kinder sind ähnlich kritisch mit Mami, ja klar. Aber sie haben immer noch Respekt vor Mamis Aussagen, was bei gabriel wohl nie in seiner Kindheit der Fall war. Er scheint an gewissen Frauendenkmustern sehr zu leiden. Dafür kann ich aber nichts. Das muss er selber mit sich ausmachen, was da seine Mami oder Frauen an ihm verbrochen zu haben scheinen. Ich löse wohl einen Trigger mit meinen Aussagen bei ihm aus. Vielleicht sollte er mal therapeutisch das behandeln lassen….wer weiss…

      • Jürg. sagt:

        und vielleicht sind ihre nicht so ausdauernd, ein schönes Wochenende! 😉

      • gabi sagt:

        „Frauendenkmustern“!?

        Wieder so ein magisches, vollommen leeres, aber dafür sexistisches Wort als Ersatz für irgend ein Argument?

        Ah.

        Und derart sexistischen Unsinn als billige Ausflucht lassen Ihnen Ihre Kids durchgehen?

        Echt?!

        – Der Apfel fällt nicht weit vom Ross.

      • gabi sagt:

        „Frauendenkmuster“…. Hihi.

        Und wenn Ihnen bei Ihren Kindern jeder kluge Begründung oder irgend ein in sich logisches Argument fehlt… Dann lassen die Ihnen derart sexistischen Unnsin als billige Ausflucht durchgehen?

        Echt?!

        – Der Apfel fällt nicht weit vom Ross.

        😀

      • gabi sagt:

        “Frauendenkmuster”…. Hihi.

        Und wenn bei Ihren Kindern jedes durchdachte Argument fehlt… Dann würden die Ihnen einen solchen sxistischen Nonsens als billige Ausflucht durchgehen lassen?

        Echt?!

        – Der Apfel fällt nicht weit vom Ross.

        😀

  • Tamara I sagt:

    Ist doch in Ordnung, die Umwelt wird sich auch nicht beschweren über weniger Menschen. Momentan kann ich es mir kein bisschen vorstellen jemals Mutter zu werden, aber vielleicht kommt das noch mit dem Alter…Ich finde kinderlos kann man sehr gut glücklich werden.

  • Anne sagt:

    Ich werde dieses Jahr 90 und habe 4 Kinder produziert. Ich war alleine erziehende Mutter, der Vater hat sich selbst verwirklicht. Ich hatte gute Kinder und war immer stolz auf diese. Wenn sie mich fragen, ob ich sie hergeben möchte, sage ich mit Überzeugung Nein. Wenn ich aber nochmals zurück könnte, würde ich Kinderlos bleiben. Kinder sind nicht da, damit es uns Alten im Alter bessergehe. Ich habe meine Kinder erzogen, dass es IHNEN gut gehe und sie mich nicht mehr brauchen. Wenn Frauen keine Kinder wollen, ist das ihr Recht so zu bestimmen und geht niemanden etwas an. Nun könnt Ihr über mich herfallen…

    • Frölein Mittens sagt:

      Habe selber ein 8 Monate alte Tochter und kann Sie sehr gut nachvollziehen. Ich war mir immer sicher, dass es min. 2 Kinder sein werden, wenn nicht 3! Momentan bin ich mir aber schon bei nr.2 unsicher und wie Sie sagen, ich würde die Kleine niemehr niemehr hergeben aber in Anbetracht der heutigen, gesellschaftlichen Situation ist es wahrscheinlich am besten für’s eigene Nervenkostüm, keine Kinder zu haben…

    • Schmidt sagt:

      Ich bewundere Sie. Absolut super Einstellung, dass Sie nicht das Gefühl haben, man braucht Kinder, damit diese später für einen sorgen.

      • Julia. sagt:

        Ich finde es fantastisch, dass Sie sich mit 90 am Mamablog beteiligen! Das nur so nebenbei. Wenn ältere Menschen ihre Erfahrung mit einbringen, dann bedanke ich mich als junge Mama von 2 Kindern…ich finde meine Kinder super und meinen Mann trotzdem immer noch super aber ich finde, dass niemand Kinder haben muss. Jeder kann das für sich alleine entscheiden. Ein Leben kann erfüllt sein mit Kindern oder ohne Kinder und dafür sind wir zu einem grossen Teil selber verantwortlich.

    • peterundpaul (heute die weibliche Ausgabe) sagt:

      Wenn Frauen keine Kinder wollen, ist das ihr Recht so zu bestimmen und geht niemanden etwas an. Nun könnt Ihr über mich herfalllen – dazu besteht überhaupt kein Grund., eine gute und ehrliche Aussage! Ich bin zwar etwas jünger (70), habe, resp. hatte nur 1 Kind und stimme ihnen zu, Nur ,ich bereue es heute als alleinerziehende Mutter mich für das Kind entschieden zu haben. Es war ein Entscheid f ü r das Kind und g e g e n mich. Es bedeutete Verzicht, Aufopferung, gesundheitliche Probleme und heute frage ich mich ernsthaft W O F Ü R

  • Andy sagt:

    Ich verstehe Sie absolut und zum guten Glück sieht meine Partnerin dies ähnlich. Wenn man sich überlegt, was es alles braucht um nur schon die richtige Partnerin zu finden, fragt man sich wirklich ob man dieses Glück wirklich riskieren sollte. Klar, alle Eltern können nie aufhören zu betonen was für ein Geschenk ihre Kinder sind. Aber die eigene Beziehung?Ich kenne leider keine Beziehung welche sich nur schon auf dem gleichen Level gehalten hat, wie bevor Kinder da waren.Ich liebe meine Partnerin und ich möcht IHR meine Energie geben und keine Risiken eingehen weil es die Gesellschaft so will.

    • O.T. sagt:

      Unsere Beziehung hat sich seit der Geburt unserer Tochter nicht wesentlich verändert, sie ist wahrscheinlich, v.a. durch das Erlebnis der Geburt, noch inniger geworden. Aber ich bin überzeugt, dass man, wenn es vorher nicht schon die beste Partnerschaft war, nach der Geburt sicher nicht besser wird. Andy, Sie müssen aber keine Angst haben 😉

  • Laurens sagt:

    Auf Kinder zu verzichten ist im Grunde gelebter Umweltschutz. Die Spezies Mensch ist nicht vom Aussterben bedroht, eine individuelle Verantwortung zum Arterhalt ist somit nicht gegeben.
    In meinem Bekanntenkreis bin ich alles andere als alleine in meinem Verzicht auf Kinder und Familie.
    Egoïstisch? Jein. Ich empfinde all die kreischenden Blagen im öV und an Coop-Kassen auch nicht als Bereicherung.

    • Markus sagt:

      So ein Schwachsinn!! „Auf Kinder verzichten ist im Grunde gelebter Umweltschutz“
      Die Weltbevölkerung wächst pro Jahr um 80 Millionen netto, da macht ihr Beitrag zum „Umweltschutz“ überhaupt keinen Unterschied.
      Wer keine Kinder hat soll gefälligst auf die AHV Altervorsorge freiwillig verzichten oder doppelt so viel einzahlen, weil dann niemand da ist, um die Rente zu finanzieren! (Wie sie vielleicht wissen basiert die AHV auf dem Umlageprinzip: die heute Jungen zahlen für die heute Alten)
      Keine Kinder haben ist Schmarotzertum!
      Und die Überbevölkerung der Erde bekommen sie so nicht in den Griff

      • Rosskopf sagt:

        Keine Sorge das machen wir bereits schon.

      • Rose sagt:

        Schmarotzertum???? Es sollten mal für nur 1 Tag die arbeitenden Frauen ohne Kinder streiken und ein wenig „Huuuusfrau“ sein . Würde heissen. Kein Kindergarten / keine Lehrerinnen (hoher Frauenanteil), keine Krankenschwestern…..keine monatliche Einzahlung von AHV/ALV, Steuern etc etc. Ich würde Schmarotzertum sieht anders aus!

      • Kiril sagt:

        Wenn jeder so denkt, wie Sie, dann ist das Nichthaben von Kindern natürlich kein Umweltschutz. Wenn jeder der Meinung ist, es bewirke sowieso nichts, dann können wir unserer noch Blau-Grüner Erde bald „lebewohl“ sagen.

      • Tatjana sagt:

        Lieber Markus Schmarotzerei….Da gäbe es genug andere Situationen in der Schweiz, bei denen man endlich einmal die Notbremese ziehen müsste um der Schmarozerei ein Ende zu setzen. Was ist den mit den Familien die vom Sozialamt leben und Prämienverbilligung erhalten, die werden von uns Berufstätigen finanziert. Ich würde niemals Kinder zeugen, nur damit wir im Alter genügend Geld haben. Diesbezüglich gibt es auch andere Methoden. Wer weiss, was bis dann überhaupt noch alles existiert…

      • Sabrina sagt:

        Ihre Rechnung mit der AHV geht für mich nicht auf. Ich bin 30 und werde vermutlich keine Kinder wollen. Dadurch werde weiterhin 100% arbeiten bis ich pensioniert werde, in ca. 35 Jahren. Habe ich damit nicht genug getan für die AHV?? Wäre ich Mutter und würde mich entscheiden für meine Kinder zuhause zu bleiben, würde ich Jahre evtl. Jahrzehnte keine AHV bezahlen, da ich kein Einkommen hätte. Ich leiste meinen Beitrag an der Gesellschaft, ohne dass ich Kinder habe und bin auch noch glücklich und unabhängig damit.

      • Marie sagt:

        Also, ich würde niemals Kind von jemandem sein sollen, der mich bekommen hat, weil sie/er nicht mehr AHV-Beiträge/Steuern etc zahlen wollte. Kinder haben sollte man aus Überzeugung, und jene, die dies nicht wollen, bezahlen im übrigen ja auch mit ihren Steuern alle staatlichen Angebote für Kinder und Eltern mit.

      • Laurens sagt:

        Markus,
        Dein Vorwurf des Schmarotzertums ist komplett verfehlt. ICH zahle ja AHV-Beiträge, und das im Wissen darum, dass ich wohl kaum in den Genuss vergleichbarer Leistungen kommen werde. Weil die AHV nach momentanen Spielregeln eben nicht nachhaltig ist.
        Wer Kinder in die Welt setzt, verursacht Folgekosten, die der Staat und damit der Steuerzahler zu tragen hat, in Form von Infrastrukturen aller erdenklicher Art. Mit anderen Worten: Kinder zu haben ist nach Deiner Logik eben genau so Schmarotzertum. Weil der Mensch nun einmal ein Organismus ist, der keinem Ökosystem gut tut.

      • Tatjana sagt:

        Tja leider gibt es Menschen die Kinder auf die Welt stellen, als Altersvorsorge.Wer weiss schon, was in ein paar Jahren ist. Wenn man das Schmarotzen stoppen möchte, gibt es genug andere Themen die man dringend einmal angehen sollte. Was ist mit den vielen Familien die vom Sozialamt leben und Prämienverbilligung erhalten. Die finanzieren wir berufstätigen. Sollen die auch einfach auf ihr Geld verzichten……Keine Kinder zu haben ist ehrlicher, als Kinder auf die Welt zu stellen und Sie dann zu benutzen, als Altersvorsorge oder für die Einsamkeit im Alter…Einfach nur Egoistisch!

      • HundundSau sagt:

        Markus: Was, wenn nicht der Verzicht auf Kinder, soll denn bitte schön die Weltbevölkerung reduzieren? Alternativen wären da noch: Atomkrieg oder ne neue Pest-Welle. Ich habe da eine recht pragmatische Einstellung: Wenn jemand einen Kinderwunsch hat, soll er EIN Kind bekommen. Der Kinderwunsch ist erfüllt und das Bevölkerungswachstum hält sich in Grenzen. Mehr als ein Kind zu bekommen empfinde ich in unserer überbevölkerten Welt als erst recht egoistisch.

      • HundundSau sagt:

        Und kommen Sie mir nicht mit Rentenbeiträgen. (immer der Standartspruch, wenn Leute keine Kinder bekommen wollen) Das Rentensystem funktioniert derzeit nur mit Bevölkerungswachtum und das kann auf Dauer nicht gut gehen. Wo soll das hin? Unsere Erde hat eine begrenzte Kapazität und definitiv keinen Platz für eine ökologisch falsch geplante Rentenwirtschaft. Das System muss geändert werden. Mehr Kinder für die Renten zu bekommen ist totaler Schwachsinn.

      • Lucy sagt:

        Markus, Sie haben das nicht vollständig durchgedacht…. Wir kinderlose arbeiten unser ganzes Leben, mehr oder weniger um die 80-100%, wodurch wir die älteren Generationen viel mehr unterstützen, als Menschen, die jetzt Eltern werden oder sind, und wo die Mutter meist mehrere Jahre fern von ihrem Beruf bleibt, wodurch sie somit KEINE Leistungen für Ihre AHV und die jetzigen Älteren einbezahlt, und das über Jahre! Es kommt auch des öfteren vor, das Mütter gar nicht mehr ins Berufsleben einsteigen und somit wenig in unser System einzahlen, aber umso mehr davon Gebrauch machen…!!

      • Lydia sagt:

        Der Schreiber verkennt, dass ich ZUERST mit all meinen Steuern die Ausbildung SEINER Kinder finanzieren muss und dies JETZT auch mache. Ob seine Kinder irgend wann in ferner Zukunft meine AHV bezahlen werden, wird sich zeigen. Diesen Tatbeweis müssten sie zuerst erbringen.
        Als Vollzeit arbeitender Steuerzahler zum Schmarotzer abgestempelt zu werden – diese Rechnung geht nicht auf.

    • Rita sagt:

      Wie Recht sie haben! Die Menschheit stirbt noch lange nicht aus! Und für dass die Menschheit die Krönung der Schöpfung sein soll
      machen wir am meisten kaput in der Natur! Also, macht es überhaupt nichts, wenn ein paar kleine Monster weniger sind!

      • marcel sagt:

        Markus: Ich muss ja auch mit meinen Steuern die Ausbildung Ihrer Kinder mitfinanzieren. Schon die Grundschule kostet rund 120’000, die Kanti nochmals 70’000 und bei der UNI gehts von 150’000 bis knapp eine Million!
        Wenn Sie mir als kinderlosem Schmarotzertum vorwerfen, dann werde ich Ihnen das einfach auch vor! Sie geben ja auch nur aus purem Egoismus ihr Genmaterial weiter! Die Menschheit hat sich in 100 Jahren vervierfacht und diese bedenkenlose Fortpflanzerei wird sich noch grässlich rächen!

    • Dani Kobler sagt:

      @ Laurens: Ich denke sie verzichten eher auf Kinder weil sie a.) keinen Kinderwunsch haben oder b.) keine Partnerin.
      Ich nehme an ihr Umweltbewustsein geht auch soweit das sie darauf verzichten mit einem Privatflugzeug jeweil nach NY zum Weihnachtsshopping zu fliegen, und dieser Verzicht schmerzt sie sicher sehr.
      So und nun dürfen sie die tiefere Bedeutung von Verzicht nachlesen.

    • Markus sagt:

      SIE zahlen AHV für Ihre Eltern, für sie wird niemand da sein der die Rente bezahlt, also wäre es richtig sie würden auf ihre rente verzichten, also profitieren sie von anderen die für sie bezahlen, und das ist gemäss Bedeutungswörterbuch Schmarotzertum.
      Jeder darf Kinder haben oder nicht wenn er, sie wil, keiner soll dazu gezwingen werden weder zu haben oder nicht, aber wenn es darum geht die AHV logisch zu gestalten scheitert das am politischen Willen.
      Folgekosten sind vernachlässigbar, weil eigene Kinder keine Integratuionsmassnahmen benötigen, als die die „importiert“ werden.

      • Claudia sagt:

        @Markus:Was ist dann mit den AHV-Lücken, die entstehen weil durch die Betreuungsaufgabe nichts einbezahlt wird? Oder soll man ihren Eltern die AHV kürzen, da sie, bzw ihre Frau nicht lückenlos einbezahlen? Meine teure & selberbezahlte Weiterbildung habe ich auch nicht gemacht, um mal mehr Steuern zahlen zu „dürfen“ sondern wegen dem besseren Job. Und doch ist es eine Tatsache (mehr Steuern), die dann wieder der Gesellschaft zugute kommt. Hören sie doch mit dem AHV Argument auf. Keiner hat Kinder wegen der AHV!

      • marcel sagt:

        Markus: Und muss ich als kinderloser Ihnen jetzt die Füsse küssen, dass Ihre Kinder (und viele andere auch) mal meine AHV bezahlen? Bei Ihren komischen Ansichten bin ich sogar stolz darauf ein „Schmarotzer“ zu sein.
        PS Und wer bezahlt eigentlich die Ausbildung ihrer Kinder – vermutlich steuern wir Kinderlosen dazu am meisten mit unseren Steuern bei – darf ich Sie jetzt auch Schmarotzer schimpfen?

      • Laurens sagt:

        Jeder darf Kinder haben oder nicht. Aber die, welche auf Kinder verzichten, müssen halt damit leben, von Leuten wie Markus als Schmarotzer beschimpft zu werden, während die von Markus gezeugten Blagen rumplärren. Schöne, selbstgerechte Welt à la Markus. Singles tragen über die Steuern mehr zur Allgemeinheit bei als Eltern. Was für eine Schmarotzerei, der Singles wohlgemerkt.

        PS: Ich werde NICHT auf meine Rente verzichten. Da dürfen Markus‘ Goofen mir die AHV bezahlen, weil ich mit meinen Steuern deren Ausbildung finanziere. Danke auch.

      • marcel sagt:

        Laurens: Lesen Sie heute den Artikel in der Rubrik Kultur über Singles. Gemäss einer Studie der Uni Freiburg kostet jedes Kind die Allgemeinheit Fr. 160’000.–, ein nicht unwesentlicher Teil davon bezahlt von uns Singles und Kinderlosen!
        Dieser Markus soll einfach schön ruhig sein in Zukunft mit seinen von der Allgemeinheit subventionierten Kindern.

        Als kinderloser wird man eh immer leicht diskriminiert, aber beschimpfen lasse ich mich sicher nie mehr von solchen Typen – bei 7.1 Mrd Menschen schon gar nicht – wir pflanzen uns nämlich gerade in den Abgrund fort…

      • Bärnu Siebner sagt:

        @Markus: Meine Eltern sind aber gestorben bevor sie 60 waren! Und nun für wen bezahle ich jetzt? Vermutlich für Leute wie sie, denn ihre Kinder werden nie soviel einzahlen um es für SIE reicht, deswegen ist die AHV eine Sozialleistung, SIE providieren 100% auch davon, sind also auch ein wie SIE sagen Schmarotzer! Arbeiten sie als Eltern? Wer bezahlt die Ausbildung, Krankenkasse, Kinderzulagen? Natürlich: SIE als Steuerzahler, Selbstverständlich würden SIE nie Geld annehmen (auch nicht indirekt) von Anderen! PS: uch habe 2 Kinder und bin trotzdem ein Schmarotzer wie ALLE Anderen auch!

  • Sportkrücke sagt:

    Als glücklicher Vater von 3 Kindern sage ich Ihnen, dass
    * Sie sich nicht rechtfertigen müssen
    * Sie weder heute noch später etwas bereuen müssen
    * Sie zu „Freunden“, welche einen solchen Entscheid nicht verstehen, ruhig auch mal ein bisschen Abstand gewinnen dürfen…

    Vor allem die ersten Lebensjahre eines Kindes sind ein echter Einschitt in das parterschaftliche Verhältnis. Ob sich Kinderkriegen „lohnt“ ist eh ein total müssiges Thema, da man die Alternative eh nicht selber erlebt.

    Und noch was: piratenradio.ch ist etwas vom besten im Augenblick, weiter so …

    • elena sagt:

      Sehe ich ziemliche genau so als Mutter von 3 Töchtern.

      • Nelly sagt:

        Sehe ich auch so.. als Mutter eines Sohnes!- ich kenne in meinem Freundeskreis Niemanden, der Frauen verurteilen würde, die KEINEN Kinderwunsch haben.. an Shivas Stelle würde ich vielleicht mal den Kollegenkreis wechseln 😉

  • Gabor Horvath sagt:

    Also ich habe mir jetzt mal den gesamten Antwortenthread hier angesehen und fühle mich in meiner Entscheidung von vor 20 Jahren, keine Kinder zu haben erneut bestätigt…

  • Herbert Matter sagt:

    Die Autorin hat recht, wenn sie Haltungen entgegentritt, die Frauen auf die Fortpflanzung quasi einschwören möchten. Wie einst die Nazis. Aber wer sich frei dafür entscheidet, Kinder zu bekommen, sagt ja zur einer individuumstranszendenten Zukunft, an der er Anteil hat, aber sie weder kontrollieren kann noch will. Der Fortpflanzungsstreik ist typisch für kollektivdepressive Verhältnisse: die führenden Cliquen im alten Rom hatten dauernd Probleme mit dem „Sklavennachschub“, da es mit der Züchtung haperte. Nun leben wir ja in einem Land der Freien: der freien, allzu kostenbewussten Egocentrics.

  • Walter Roffler sagt:

    Wir wollten Kinder – und ehrlich gesagt, haben wir uns das Ganze etwas romantischer vorgestellt. Die kleinen Scheisser schätzen unser Engagement nur bedingt und unsere kinderlosen Nachbarn sonnen sich, während wir uns nerven. Trotzdem wäre es das Schlimmste, eben diese Nervensägen nicht mehr um sich zu haben. In Anbetracht der Überbevölkerung ist jedoch klar- bei mehr als 2 Kindern darf die Egoistenfrage umgekehrt gestellt werden.

  • marie sagt:

    unglaublich, man wirft sich gegenseitig egoismus vor und argumentiert immer noch mit ahv, alv, umwelt, raumplanung usw… ?
    😯

    • Philipp Rittermann sagt:

      rote-rose-rote-rose-rote-rose-rosemariiiiiiiiiiiiiieeeee…..bier über mittag macht fröhlich! 8)

    • Jürg. sagt:

      cool nicht 🙂

    • NinaZ sagt:

      Gell, marie, die hocken irgendwie in eingeschränkten Ansichtskreisen und merken es wahrscheinlich dann erst, wenn’s schon zu spät ist. Herrjeh, geniesst doch allesamt das Leben so, wie ihr’s habt. Andernfalls ändert ‚was daran und motzt nicht nur über die anderen oder eure eigene Situation. Naja… jedem sein Glück, das er möchte.

  • Rolf sagt:

    Die Wahrnehmung ist eine seltsame Sache. Mir scheint sehr viele Menschen gehen davon aus, es seien rationale Entscheidungen und Gedanken, welche sich auf die Lebensplanung eines Einzelnen oder eines Paares auswirken. Daher denken sie „Ich sehe das Leben so und aus diesem und jenem Grund werde ich Kinder haben.“
    Zumindest bei mir ist es umgekehrt. Ich habe 2 Kinder, welche sich ergeben haben und deshalb sehe ich, das die Gesellschaft auf Kinder angewiesen ist. Das bedeutet u. A. Verdienstausfall und das soll von denen bezahlt werden, die Zeit haben Geld zu verdienen. Ist aber nur Subjektiv.

  • Valérie Grandjean sagt:

    Liebe Frau Arbabi, herzlichen Glückwunsch zu diesem Artikel – eine Wohltat! 🙂
    Für all diejenigen, die die Kinderlosen als Egoisten bezeichnen, möchte ich auf Folgendes aufmerksam machen: als Kinderlose sind mein Partner+ich häufig gefragt z. Einspringen b.Hüten od. f. ganze Wochenende. Denn wir Kinderlose sind flexibel, geben dafür sogar e. Ferien- oder Freitag +sind ausserdem verlässlich, weil wir nicht weg. Krankheit des eigenen Kindes kurzfristig absagen müssen. Ausserdem unternehmen wir regelmässig m. d. geistig behinderten Cousin etwas, die Cousine hat keine Zeit weg. ihren Kindern…

    • Jürg. sagt:

      das Egoistenargument ist sowieso lachhaft, sonst will ja auch keiner ein Gutmensch sein.
      Was kann egoistischer sein als seine Gene auf dem Planeten zu verteilen?

    • Teilzeitpapi sagt:

      Hm, sowohl der Entscheid für oder gegen Kinder kann auf Egoismus basieren (muss aber nicht). Kinderlose können sich selbstverständlich für andere (auch Kinder) engagieren (was wiederum egoistisch oder altruistisch motiviert sein kann). Der Unterschied ist vielleicht, dass Eltern ihren allenfalls früher vorhandenen Egoismus stark ablegen MÜSSEN, weil wenn nicht landen im schlimmsten Fall die Kinder bei einer Pflegefamilie. Dass Eltern zu sich schauen bleibt wichtig, dient neu aber genauso den Kindern, die von Eltern profitieren, denen es gut geht.

  • Hans Gseh sagt:

    Rational gesehen macht es überhaupt keinen Sinn Kinder zu haben: Finanzielle Belastung, Probleme mit der Erziehung, eingeschränkte Freiheiten und sowieso ständig der Klotz am Bein. Keine Kinder zu haben ist sicher der bequemere Weg. Ich habe trotzdem welche. Und ebenso wenig Lust mich dafür zu rechtfertigen.

  • Agnes sagt:

    Liebe Autorin. Danke für Ihre ausführlichen Artikel. So möchte ich auch gerne meine Gedanken mit Ihnen teilen. Unser Kind ist die 11 Jahre alt und die schönste Herausforderung auf der Welt, die es gibt. iIh bin sehr dankbar, dass ich Mutter werden durte.Ja, ich sehe es wie sie, Kinder zu haben ist eine Lebensaufgabe. Nur schade, dass Leute wie sie, die so tiefgründig durch die Welt gehen Ihr Wissen, Ihre Liebe, Ihre Passion zum Leben nicht an die nächste Generation weitervermitteln. – Aber, rechtfertigen Sie sich auch zu anderen Entschlüssen von Ihrem Leben immer öffentlich u.so ausführlich?

    • thought sagt:

      „Nur schade, dass Leute wie sie, die so tiefgründig durch die Welt gehen Ihr Wissen, Ihre Liebe, Ihre Passion zum Leben nicht an die nächste Generation weitervermitteln.“

      Agnes, ist ein Kind zu zeugen etwas die einizige Möglichkeit, sein Wissen, seine Liebe, seine Passion zum Leben an die nächste Generation weitzuvermitteln?

      • Agnes sagt:

        Nein, aber eine schöne.
        Die Autorin provoziert mit Ihrem Rechtfertigungsartikel. Entweder sucht sie bewusst die Auseinandersetzung mit einem kontroversen Thema oder sie hat ihren Entscheid keine Kinder zu wollen noch nicht verdaut. Es scheint mir, sie sucht die Bestätigung von aussen. “ Ich habe richtig gehandelt “ .
        Schönen Abend, Agnes..

    • Addi sagt:

      Genau Agnes, nur wenn man ein Kind gezeugt hat, kann man seine LIebe, seine Passion zum Leben der nächsten Generation weitervermitteln. Kinderlose haben ja nie Kontakt zu Kindern…

  • Valérie Grandjean sagt:

    An alle (freiwillig oder unfreiwillig) Kinderlosen: Wenn immer Sie wieder erstaunt gefragt werden: „Was, du hast keine Kinder?! Warum nicht?“, dann drehen Sie einfach den Spiess ab und zu um und sagen Sie: „Was, du hast Kinder?! Warum denn bloss?“ Und dann weiden Sie sich an den verdutzten Gesichtern und amüsieren sich… Das macht’s erträglicher… 🙂
    Denn: Warum müssen sich die Kinderlosen eigentlich immer rechtferigen?
    Ich gratuliere allen „Betroffenen“ zur Gegen-den-Mainstream-Entscheidung (wenn sie freiwillig war) und ein wunderschönes Leben!

    • Valeria sagt:

      Sich fortzupflanzen dient nun einmal der Arterhaltung, ist also ein nicht unerheblicher Teil des Menschseins… Das würde ich auch jedem so mitteilen, den mich ernsthaft fragen würde: „Was, du hast Kinder?! Warum denn bloss?“

      Im Gegenzug würde ich allerdings nie jemanden fragen, warum er KEINE Kinder hat. Die meisten sind nämlich, so ist es jedenfalls in meinem Umfeld, nicht freiwillig kinderlos.

  • NinaZ sagt:

    Hui, hab‘ ich’s gut – bin ja schon fast echli verwöhnt: Ich muss oder soll nämlich gar nichts – trotz Kind… denn ich mache es sehr gerne!

  • Anne sagt:

    Die Krux ist doch, dass die Möglichkeit besteht, allenfalls mal ein Gefühl des Bereunes zu haben, wenn man nie Kinder hatte, v.a. dann, wenn man diesen Entscheid nicht aus freiem Willem gewählt hat.
    Aber das Gefühl des Bereuens wird sich bei Eltern von Kindern wohl kaum einstellen, da diese weitreichende Veränderung nicht mehr weggedacht werden kann.
    Ich wage mal zu Behaupten, dass man nur dann Bereuen kann, wenn man vorschnell und ohne Bauchgefühl entschieden hat. Man muss wohlwollend mit sich selbst und seinen Gründen sein können, um frühere Entscheide nicht in Frage zu stellen.

  • Peter sagt:

    Ein einigermassen anständiger Mensch fragt in unserem Kulturkreis niemanden, weshalb man keine Kinder habe.

    • Teilzeitpapi sagt:

      Danke. Das hat mich auch irritiert und eine Weile gedauert, bis ich es bemerkt habe. Möglicherweise liegt es daran, dass Kinder zu Statussymbolen geworden sind und in gewissen Kreisen (die anscheinend nicht meine sind) vielleicht beim gegenseitigen Statuswetteifern diese Frage auftaucht. Reine Mutmassung, keine Ahnung, da mir solche Fragerei völlig fremd ist. Mich interessiert mehr, ob es den Mitmenschen gut geht, egal ob Single, schwul oder als Eltern.

    • Tomasino sagt:

      Ich weiss nicht, ob hier Takt mit Gleichgültigkeit gleichgesetzt wird. Man unterhält sich zwar über den Kauf eines Smartphones, aber ob jemand gewollt oder ungewollt keine Kinder hat, ist einem egal. Da ist wohl der Ton entscheidend, nicht die Frage an und für sich.

      • Teilzeitpapi sagt:

        Vielleicht ist das auch einfach ein sehr persönlicher, intimer Entscheid? Immerhin geht es um Dinge wie Liebesleben, Fruchtbarkeit, Zeugungsfähigkeit. Es kann ja auch ein „Unfall“ gewesen sein. Was geht mich das alles an? Wenn mir jemand sowas erzählen möchte, von mir aus. Aber ich werde nur zuhören, kaum kommentieren und wahrscheinlich keine Fragen stellen. Sondern das Vertrauen sehen, das mir entgegengebracht wird und dieses respektieren.

    • Widerspenstige sagt:

      Peter, das finde ich auch, dass das ziemlich pietätlos ist zu fragen, weshalb man keine Kinder hat.

      Es ist mE auch fragwürdig, dies in so einem Artikel hier so breitzutreten.

      Aber anscheinend trifft es einen Nerv, denn es melden sich sehr viele zu Wort, die vorher nie hier waren. Das heisst wohl, dass die Generation Spassgesellschaft hier mitmischelt.

      Gut so! 🙂

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Gratuliere der Autorin, dass sie den Entscheid „Kinder Ja oder Nein“ offenbar realistisch gefällt hat. Ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen das tun. Versteht mich nicht falsch, weder Ja noch Nein ist die bessere Entscheidung, nur sollte man versuchen, sie anhand von realen Tatsachen zu fällen. Zu viele legen sich Kinder zu, weil in ihrem Umfeld halt jetzt die Zeit gekommen ist, wo sich alle Kinder zulegen.

    • Teilzeitpapi sagt:

      Realistisch? Das ist doch ein irrationaler Entscheid, wage ich zu behaupten. Niemand weiss, auf was man sich einlässt und so weiss auch niemand, was man verpasst hat. Wird das Kind gesund sein oder wäre es ein gesundes geworden? Sogar behindert? Oder pflegeleicht? Wenige Wochen Schlafstörungen oder jahrelange? Ein Schreikind? Was wird man im Spiegel, welcher das Kind einem ständig und manchmal gnadenlos vorhält, sehen? Kennt man sich gut genug? Wird man lernen, was zu lernen ist? Angehende Eltern zeichnet sich der Mut (oder Leichtsinn?) aus, eine Reise ins Unbekannte/Ungewisse anzutreten.

      • Teilzeitpapi sagt:

        Tippfehler: Angehende Eltern zeichnet sicher der Mut (oder Leichtsinn?) aus, eine Reise ins Unbekannte/Ungewisse anzutreten.

      • Ylene sagt:

        Sorry, aber das ist hoffentlich kein irrationaler Entscheid. Auch wenn man (noch) keine Kinder hat, kann man sich doch rational überlegen, was das ungefähr alles heisst. So schwierig ist das jetzt echt nicht. So wie man sich hoffentlich auch überlegt, was ein neuer Job / Wohnung / Beziehung mit sich bringt. Das Leben ist ja generell nicht 100% planbar und learning on the job funktioniert nicht nur beim neuen Job sondern auch als Eltern.

      • Teilzeitpapi sagt:

        Die Bandbreite ist sehr gross. Welche angehenden Eltern stellen den Wecker alle Stunde um mal zu ERFAHREN, was das heisst? Gedanken sind Theorie. Frau wünscht sich diese oder jene Geburt, plötzlich gibt es vor dem Termin einen Notfallkaiserschnitt und die Eltern sind einfach nur noch froh, dass das Kind lebt. Das Beste ist nicht rational überlegen (höchstens bisschen die Bandbreite ausdenken), sondern Offenheit und das Vertrauen, dass man es irgendwie schaffen wird (inkl. Hilfe suchen/annehmen bei Bedarf).

      • Teilzeitpapi sagt:

        Mit „irgendwie“ meine ich nicht Verzweiflung, sondern Improvisation, zu tun, was ansteht. Natürlich ist das Leben nicht 100% planbar, können plötzlich auftretende Unfälle/Krankheiten schlagartig das Leben verändern. Aber Kinder haben hat doch Spezialitäten. Kaum glaubt man das Kind zu kennen entdeckt man Neues (oder es schläft plötzlich nicht mehr durch), weil es sich weiterentwickelt, ein ständiger gegenseitiger Lernprozess. Und dann die Verantwortung für ein junges Leben (führt oft zu Sorgen, die zwar nichts bringen oder Ängsten, die dann das Kind in seiner Entwicklung einschränken).

    • David sagt:

      Sehr gut geschrieben. Dem ist nichts inzuzufügen.

      • Oliver Burkardsmaier sagt:

        Ich weiss nicht, ob man sich rational für Kinder entscheiden kann. Man kann sich aber rational dagegen entscheiden.
        Ein guter Grund wäre zum beispiel ein erhöhtes Risiko von erblichen Krankheiten. Da wäre es schon nicht schlecht, wenn man sich das Kindeswohl schon vor der Empfängnis oder Zeugung vor Augen führen würde. Ebenso die Frage, ob man dem emotional aber auch materiell gewachsen ist.
        Und der Egoismusvorwurf an Nicht-Eltern ist ohnehin das lächerlichste weit und breit: Ich habe schon von so vielen Fortpflanzern gehört, dass das für sie die totale Erfüllung sei. Und das Kind?

    • Tomasino sagt:

      Kinder zu bekommen, ist nie ein rationaler Entscheid. Deshalb kann man ihn nicht anhand einer Liste mit Vor- und Nachteilen fällen. Kinder kriegen ist ein Teil der menschlichen Natur, und wie es mit der menschlichen Natur ist, ist sie nicht bei allen auf die gleiche Art ausgeprägt. Entweder springt man ins kalte Wasser oder nicht. Beides ist legitim.

  • Claudia v.G.-Huwiler sagt:

    Wenn ich so die Kommentare lesen, habe ich eines festgestellt: Wieso reagieren Leute welche Kinder haben so auf Kinderlose? Es ist doch irgendwie eigenartig; Kinderlose, sollen für Familien mit Kindern Verständnis haben, aber umgekehrt funktioniert das nicht???? Auch immer wieder die mahnenden Worte: Wenn ihr alt seid, werdet ihr eure Entscheidungen bereuen, ihr habt niemanden der sich um euch kümmert und und und…. Ich bin ungewollt kinderlos. Für mich kam aber eine künstliche Befruchtung nicht in Frage und habe mich somit indirekt gegen Kinder entschieden. Ich bereue meine Entscheidung nicht. Höre aber immer wieder den Satz: Wenn du alt bist, wirst du deine Entscheidung bereuen. Es ist doch ganz einfach: Mein Leben, meine Entscheidung. Kinderlose tun doch niemandem etwas. Besser keine Kinder, als schlechte Eltern zu sein und von denen gibt es genug. (leider)

    • Johannes Clark sagt:

      Die mahnenden Wort, dass man im hohen Alter «alleine und verloren sei» (überspitzt ausgedrückt) kann man sowieso nur von Personen akzeptieren, welche folgende Kriterien erfüllen: Hohes Alter UND «Kinderlos» (keine Kinder, keine Kinder mehr, Kinder haben sich abgewendet, Kinder haben einen längeren Anfahrtsweg als einen halben Tag… kurzum: «Kinder nicht zur Verfügung»). Über alle andern düfen wir getrost lachen, da sie von einer pers. Annahme so überzeugt sind, dass sie tatsächlich glauben die Wahrheit zu sprechen

  • T.Frey sagt:

    Da die Kinder sich die Mammis aussuchen bevor sie sich entscheiden auf die Welt zu kommen, kommt es wie es muss oder eben nicht. Ich wollte auch keines aber dann kam mein Sohn als ich ihm später erzählte ich wollte eigentlich keine Kind, sagte er aber ich habe mich durchgesetzt, wir haben sehr gelacht. Nun ich bin glücklich einen tollen Sohn zu haben, bereue nichts, im Gegenteil.

    • Joerg Hanspeter sagt:

      Wie kann man als Frau ein Kind kriegen, wenn man keines will? Ich weiss, dass das vielen Männern passiert, aber wie kann das einer Frau passieren?

      • Annette sagt:

        zum beispiel wenn die spirale verrutscht. ist mir passiert. tja, es kann passieren auch wenn man verhütet.

      • smart sagt:

        Sie scheinen keine Frauen zu kennen! Trotz 100 Jahren Emanzipation ist es ihnen immer noch am wohlsten in der Opferrolle!

    • T.Frey sagt:

      Ja das ist so obwohl die Periode nicht ausbleibt ist Frau trotzdem schwanger auch mein Frauenarzt hat nichts gemerkt. Nicht so wichtig tun mein Herr sie sind nur ein Mann. Wann ihr die Kinder zeugt und wem das wisst ihr sowieso nicht. Frau immer.Die Natur hat den Frauen die Verantwortung über das Leben gegeben. Nicht euch Männern ihr würdet das nicht durchstehen.

      • Joerg Hanspeter sagt:

        Das Problem ist lediglich, dass es viel mehr Schwangerschaften trotz Pille, Spirale usw. gibt, als es eigentlich gemäss allen Untersuchungen geben dürfte. Da mache sich mal jederman (jeder Mann) seine eigenen Gedanken.

  • Daniel Mühlauer sagt:

    Pflichte Hugo Schweizer völlig bei. Wenn es für die betreffende Dame so selbstverständlich ist, dass ein Leben sowohl mit als auch ohne Kinder legitim ist (was ich natürlich nur bestätige), dann bräuchte sie aus persönlicher Sicht auch nicht dermassen ausführlich zu diesem Thema Stellung zu nehmen, geschweige denn aufgrund ihrer kognitiven Dissonanz das Kidnerkriegen geradezu abwerten.

    • Pascale sagt:

      Ähm… das ist der MAMABLOG und da geht es schliesslich um solche Themen *augeverdreh* Ich finde den Artikel gelungen und kann nachempfinden, wie es der Autorin geht.

    • Rose sagt:

      Ich finde nicht, dass Frau Arabi das Kinderkriegen abwertet. Sie zeigt nur auf, dass alles Vor- und Nachteile hat. Und so ist es auch; auch das Leben mit Kindern bietet Nachteile. Nur muss jeder selber entscheiden, was ihm wichtiger ist. Im Umfeld beobachte ich, dass viele Vollzeit-Mamis einfach die Decke auf den (unbenutzen) Kopf fällt. Ich finde es gut, wenn man sich eine solche Verantwortung gut überlegt. Und ihr dann noch kognitive Dissonanz zu unterstellen, nur weil sie anderer Meinung ist, finde ich eine Frechheit.

  • Hugo Schweizer sagt:

    Die Tatsache, dass sich Frau Arabi so ausführlich rechtfertigt, keine Kinder zu haben, bedeutet wohl, dass sie insgeheim doch Zweifel hat und es später einmal bereuen wird. Nur Mut!

  • Anne sagt:

    Was mich am Blogeintrag heute wirklich beelendet, ist die Vorstellung, ein solches Umfeld zu haben wie es offenbar Frau Arbabi hat. Interessant, weshalb sich Leute, die keine Kinder haben wollen, sich ständig in Situationen wiederfinden, wo sie sich erkären und rechtfertigen müssen. Frau Arbabi, fragen Sie doch einfach mal zurück, weshalb denn ihre Kollegen/Freunde überhaupt Kinder wollten? Es gibt ja kaum DEN Grund, der dann auch noch allen genehm sein soll – in diesem und jenem Fall. Aber vielleicht wäre es an der Zeit zu überlegen, mit was für Freunden man sich da umgibt…

    • Jo Mooth sagt:

      Das tönt ja grad so, als sollten Kinderlose nur mit Kinderlosen verkehren. Zu Recht haben viele Kommentatoren auf die Freiheit jedes einzelnen verwiesen, Kinder zu haben oder eben nicht. Und die heutige Bloggerin macht ja nun einen glücklichen Eindruck. Dass es sie stört, wenn ihre bewusste Kinderlosigkeit auf Unverständnis stösst, ist verständlich. Aber deswegen gleich den Freundeskreis auszuwechseln ist wohl übertrieben. Oder sind sie mit all ihren Freunden immer einig?

      • Anne sagt:

        äh Jo Mooth, lesen Sie lieber oder interepretieren Sie einfach gern?
        Ich habe weder geschrieben, sie soll den Freundeskreis auswechseln noch dass Kinderlose nur mit Kinderlosen verkehren sollten. So ein Mumpitz. Das Verständnis für eine freie Entscheidung ist ja schön (mindestens partiell) in einem Blog zu bekommen. Nur wäre es mir persönlich wichtiger, dies von meinen eigenen Freunden/Verwandten zu erfahren.

    • Mike sagt:

      Aus meiner Erfahrung reagiert man auf die Frage „warum willst/wolltest du denn Kinder“ nur mit komplettem Unverständnis. Viele Eltern scheinen es als total selbstverständlich anzunehmen, dass sich jede/r unbedingt fortpflanzen will – darum versteht man auch nicht, wenn jemand klipp und klar sagt, dass er/sie keine Kinder will. Als Begründung für den Kinderwunsch kommen dann nur so Eigentümlichkeiten wie „dafür sind wir auf der Welt“ oder „keine Kinder haben ist egoistisch“.

      • Teilzeitpapi sagt:

        Irgendwie irritiert mich das. Ich habe noch nie jemanden gefragt, warum/ob er sie Kinder will. Wurde das auch noch nie gefragt. Entweder man hat oder hat nicht. Klar habe ich schon gefragt, ob jemand Kinder hat. Aber mehr auf der Suche nach Gemeinsamkeiten, nicht als „Check“. Aber vielleicht habe ich so ein komisches Umfeld, wo es keine Rolle spielt, ob jemand Kinder hat oder nicht und warum oder warum nicht. 😉

      • gugus sagt:

        es ist ja aber nun auch nicht so, dass das etwas völlig unnatürliches wäre und nicht in der natur des menschen läge, sich fortzupflanzen.

  • Jo Mooth sagt:

    Sehr guter Artikel! Kinderlose sind keine Verräter. Sie können sogar altruistische Motive haben, wenn man an die Überbevölkerung denkt. Dennoch: wer nicht mitmacht und die CVP-Familie nicht als Keimzelle des Staates sehen mag, macht sich unbeliebt. Kinderlosigkeit ist nämlich eine bsondere Art der Dienstverweigerung. Und wenn man sich als Kinderloser dann noch drüber ärgert, dass man Kitas mitfinazieren soll, ist definitiv Essig.

    • Teilzeitpapi sagt:

      Volles Verständnis für Ihre „Dienstverweigerung“. Interessant wird es werden, ob Sie zukünftig dann auch Verständnis für die Bezahldienstverweigerung der jüngeren AHV-Einzahler haben und auf Rententeile verzichten werden (oder länger arbeiten, vorausgesetzt die Unternehmen denken um). Eine Riesenchance, Altruismus zu zeigen. 🙂

      • Tom Bellier sagt:

        Interessant wäre mal folgende Rechnung: wieviel kostet ein Kind (Schule, Steuerabzüge, etc.) verglichen mit den später effektiv einbezahlten AHV-Beiträgen. Dem gegenüber gestellt, die vollen AHV-Einzahlungen einer Frau, die wärend der Zeit, in der sie ein Kind grossziehen würde (und ggf. nicht arbeitet) eben arbeitet und einzahlt. Könnte eine ziemlich knappe Sache werden.

      • Rina sagt:

        Das ist ja ein super toller Grund Kinder in die Welt zu setzen: nämlich damit sie mir die AHV-Zahlen. Ich gratuliere Ihnen herzlichst.
        Im übrigen zahle ich heute AHV ein wohl unter anderem für Ihre Eltern.

      • Teilzeitpapi sagt:

        @ Tom Bellier: Am günstigsten wäre unsere Gesellschaft, wenn sich alle sofort umbringen würden. Und ja, wir haben eine Nachhaltigkeitslücke in der Generationenbilanz, aber deutlich kleinere als andere Länder. Bin nicht sicher, aber ich glaube, die Demografie ist da rausgerechnet. Die Gründe liegen also im staatlichen Haushalten und der Tendenz, auf Pump der zukünftigen Generationen zu leben (deutlicher sichtbar im Ausland ohne Schuldenbremse). Politisch halt praktikabler, da diejenigen, die bezahlen werden, noch nicht wählen und abstimmen können.

      • Teilzeitpapi sagt:

        @Rina: Natürlich ist das kein individueller Grund (oder zumindest noch nicht, vielleicht wird es zukünftig mal einer, wenn die Einschnitte kommen). Aber bloss weil es kein Grund ist besteht ist deshalb der Zusammenhang zwischen Altersvorsorge (in jeglicher Form) und nachkommenden Generationen aus der Welt.

        Schön, dass Sie in die AHV einzahlen. Es geht nicht um den aktuellen Stand, sondern die Dynamik. Was würde wohl abgehen, wenn Sie ab morgen z.B. doppelt soviele Rentner versorgen müssten? Das ist die Richtung, in die es geht (langsam, aber exponentiell, da es eine GeburtenRATE ist).

      • smart sagt:

        Seien Sie beruhigt Herr Teilzeitpapi, wir die auf eigene Kinder verzichten legen genug Kohle auf die Seite damit wir uns im Alter notfalls auch ohne AHV durchschlagen könnten. In der Regel ist es so dass die Gebärfreudigen jeweils sehr freudig das Erbe der kinderlosen Geschwister, Tantis oder Onkels annehmen….. Das mit der AHV ist definitiv das dümmste Argument um eigene Kinder auf die Welt zu stellen!

      • Hans Kernhaus sagt:

        Mit dem Geld, das man spart, wenn man kein Kind hat an Stelle von z. B. zweien (so ca. 1.2 Mio. ohne Zins, mit Zins etwa das Doppelte), kann einem die AHV gestohlen bleiben, falls sie wirklich nicht mehr bezahlt wird. Allein der Zins ist höher als die Maximalrente — und doch, doch, der wird noch bezahlt, denn in Indien und Asien wird auch dann noch fleissig gearbeitet und gezeugt.

        Dachte übrigens immer, der AHV-Anspruch entstehe (auch moralisch) dadurch, dass ich brav einzahle (viel mehr als ich je erhalten werde), und nicht durchs Kinderzeugen.

      • Teilzeitpapi sagt:

        Dann lassen Sie sich mal von Ihrer Kohle pflegen. 😉 Oder schauen, was die Kohle noch Wert ist, wenn die Nachfrage danach sinkt. Vererbt wird heute meist von sehr alten Menschen zu ebenfalls älteren, Erbe dringt heute in den Familien kaum mehr runter zu den Familien mit kleinen Kindern (exkl. Vorbezug).
        Ich sage nicht, man soll Kinder für die AHV zeugen. Aber Kinder zu haben oder nicht beeinflusst unsere Gesellschaft massgeblich, insbesondere über die AHV (aber auch, dass sich die Gesellschaft Kindergeschrei nicht mehr gewöhnt ist und es deshalb erste Klagen vor Gerichten gibt).

      • Teilzeitpapi sagt:

        Übrigens war bei anderen Völkern ohne AHV nicht nur die Altersvorsorge eine Motivation für Kinder. Sondern auch die Anzahl Krieger. Mehr Knaben bedeutete mehr Krieger, mehr Krieger bedeutete höhere Expansionschancen, bedeutete mehr Land, mehr Macht und auch mehr Sicherheit vor anderen angreifenden Stämmen. Erklärt, warum die Gebärfunktion der Frau in gewissen Kulturen als das wichtigste angesehen wird. Diese Macht über die „Kriegerproduktion“ wurde/wird dann oft von den Männern kontrolliert.

      • Teilzeitpapi sagt:

        In Afghanistan können die Taliban 2 von 3 Söhnen einer Familie verheizen, haben immer noch einen für den Weiterbestand sowie 3 Töchter der gleichen Familie. Kombiniert mit Polygamie ergibt das eine ordentliche „Kriegerproduktion“. Auf der gegnerischen Seite stirbt oft ein Einzelkind und damit eine ganze Familie aus (darum wird technisch hochgerüstet zwecks Risikominimierung, weil der „gesellschaftliche“ Preis eines toten Soldaten viel höher ist). Bisschen Gunnar Heinsohn (natürlich kritisch wie bei allem) lesen, höchst interessant.

      • Jo Mooth sagt:

        @Teilzeitpapi: Gut, ich seh es ein. Weil ich aber dennoch kein Kindergeschrei will, beginne ich nun wegen der AHV zu rauchen.

      • U. Knecht sagt:

        JM +1

      • Widerspenstige sagt:

        Ich sehe das ähnlich, aber lassen Sie sie nur bei ihrer Denkweise, Teilzeitpapi. Es dürfte der jetzigen Generation noch schwer im Magen liegen, ein Mehrfaches an Lohnabzügen an die AHV, IV, EO etc in Kauf nehmen zu müssen. Das haben sie im hohen Norden schon lange erkannt und sorgen vor. Aber hier in Helvetien herrscht Individualismus in Reinkultur. Das kann man an einer Hand abzählen, wer das alles finanzieren soll. Denn die letzten beissen die Hunde…

        Ausser das gesicherte Grundeinkommen (gGE = BGE) wird an der Urne angenommen, das marrode System neu berechnet und entsprechend umgesetzt.

  • Pascal Meister sagt:

    Dass es immer noch einen sozialen Druck gibt, Kinder auf die Welt zu stellen, vor allem gegenüber Frauen, finde ich schlicht unerträglich. Es ist doch vernünftig, wenn sich jeder Mensch überlegt, was für ihn passt und was nicht. Und gerade der Entscheid für ein Kind hat gewaltige Konsequenzen auf das Leben für mindestens 20 Jahre – und in den ersten Jahren braucht man faktisch eine 24h-Betreuung sicherstellen, OK nicht immer selbst, aber die Verantwortung ist da. Ich habe mich vor Jahren bewusst gegen Kinder entschieden und bleibe dabei.

    • francesca sagt:

      Ich habe nie kapiert, warum Kinder zu haben für die Meisten so erstrebenswert ist. Erst jede Nacht aufstehen, Kind an die Nippel, mindestens 2 Jahre lang vollgeschissene Windeln, nie Zeit für sich, dann Pubertät, freche Schnauze und anmassendes Verhalten, dann unter Umständen Studium finanzieren, wenn nötig bis 30. Dann Erbvorbezug für Auto, Haus oder Eigentumswohnung, dann gut genug um die Kindeskinder zu hüten, weil Mutti Audi und Ferien mitfinanzieren muss und wenn die eigenen Kräfte versagen??? Ab ins AH, (möglichst günstig) das sie für dich aussuchen. Schönes Leben!

  • Tomas sagt:

    Ihr Entscheid, ihre Konsequenzen. Vermutlich haben sie in ihrem Leben etwas anderes, was ihnen das Gefühl gibt den Lebenssinn zu verkörpern.
    Dumm aber dennoch immer wieder vorkommend ist es nur dann, wenn irgendwann ihr Mann plötzlich doch noch Kinder will und dies nur mit einer jüngeren Frau möglich wird. Aber eben, genauso dumm wenn die Kinder da sind aber man will nicht mehr als Familie für sie da sein.

  • markus müller sagt:

    immerhin, kein kind zu haben ist wohl eine der umweltschonendsten formen des lebens die es gibt. da könnte sich jeder grüne ein stück von abschneiden. ich selber will auch keine kinder. keine lust meine ganze freiheit aufzugeben. auch sehe ich mich nicht gezwungen eine gesellschaftliche norm zu erfüllen oder mein eigenes schlechtes gewissen zu beruhigen. letzteres ist wohl der egoistischste aller gründe kinder zu haben und wohl auch der am weitesten verbreitete. wenn das kind mal da ist – im nachhinein kann man sich natürlich alles schönreden 😉

    • markus müller sagt:

      am ende des lebens muss man sowieso alles und jeden loslassen. egal ob einer am bett steht oder nicht – wir alle sterben allein.

    • Pascal Sutter sagt:

      Mit Kindern gibt man seine Freiheit nicht auf – man übernimmt Verantwortung.

      • Teilzeitpapi sagt:

        Verantwortung, sowas Altbackenes. Das übernimmt der Staat. Der zahlt auch die AHV. Notfalls kann er einfach ein bisschen mehr Geld drucken, wenn nicht mehr genug reinkommt. 😉

        So ein Quatsch wegen umweltschonend. Sollte der kinderbedingte Konsum gemeint sein, so ist es umweltschonendes Nicht-Leben. Und ansonsten hängt es vom Lifestyle ab, ob man umweltschonend lebt, mit und ohne Kinder.

      • alien sagt:

        Leute ohne Kinder leben tendenziell umweltzerstörerischer. Sie fliegen mehr, haben ein grösseres Auto, haben eine grössere Wohnung (pro Person meine ich), die auch mehr Heizenergie braucht, kümmern sich generell weniger um Nachhaltigkeit. Das sind meine Beobachtungen.

      • Rose sagt:

        @Alien: Leute mit vielen Kindern haben eher grosse Autos! Ich passe auch in einen Smart. Und eines der heutigen Hauptprobleme ist die Ressoucenknappheit. Um mehr und mehr Menschen durchzufüttern wird mehr und mehr Natur kaputt gemacht……Und ihre „Beboachtung“ hält wohl keinem statistischen Test stand……

    • Cybot sagt:

      Sich umzubringen ist noch viel umweltschonender nach dieser Logik.

      • Andi sagt:

        Und ich finde, dass diese extremen Totschlag-Argumente einfach nichts bringen. Wer weiter mit einer exponentiellen Bevölkerungszunahme rechnet, sieht vielleicht, wohin das führt.

  • ace sagt:

    Wer mal darüber nachdenkt, merkt, dass das Argument „du wirst es einmal bereuen“ gewaltig hinkt. Denn wenn man zur „rechten Zeit“ sich keine Kinder wünscht, es dann mit 60 aber bereut, wäre man dann besser dran, hätte man Kinder bekommen, als man sich noch keine gewünscht hat? Ich denke nicht.

  • Helen Koller sagt:

    Super, zum Glück wieder einmal eine junge Frau, die sich nicht drängen lässt, trotz der ganzen Cervelat-Promis, für die
    es nur noch :ein Ziel zu geben scheint: Fortpflanzung! Ob man sich auch schon gefragt hat, ob die Weitergabe ihrer Gene
    so unentbehrlich ist?

  • Michèle sagt:

    Kinder haben ist nicht für Jedermann/frau. Ja, Sie kosten viel, sind oft krank,(und als Eltern kriegt man fast jeden Virus den Sie nach Hause bringen). Ja man macht sich enorm Sorgen um Sie, und manchmal nerven Sie einem so, dass man Sie am liebsten vor die Türe setzen will mit einem Schild „Gratis zum mitnehmen“. Aber…die Liebe die man für diese kleinen und dann grossen Kinder empfindet ist enormer als alles andere, und obwohl Ich fast keine Zeit für mich habe…würde ich es nie ändern.

  • Gerda Schuurman sagt:

    Shiva muss Kinder lieben, denn sie hat sich entschieden diese Kinder nicht das Leiden von unfähige, verträumte Eltern auszusätzen. Sollte sie sich jemals anders besinnen, wird ihr Kind verantwortungsvoll und resepktvoll aufwachsen und dadurch wird dem Kind viel Gefühlsduselei (positiv als negativ) erspart.

  • Eine Gotte sagt:

    Wenn ich (w, 28) gegenüber den Bekannten/Freunden etc. äussere, dass ich keine Kinder möchte, werde ich in endlos lange Diskussionen verwickelt und mit tausenden warums überhäuft. Das ist mir langsam so zuwider, dass ich einfach zur Ausrede „jetzt noch nicht“ greife. Es ist schon erstaunlich, wie die Meinung „Frauen MÜSSEN Kinder kriegen/wollen“ in einer eigentlich aufgeklärten Gesellschaft noch so eine grosses Gewicht hat.

    • Valérie Grandjean sagt:

      Halten Sie die Ohren steif, das müssen Sie nun halt noch etwa 15 Jahre lang, bis zum Ende der Fruchtbarkeit, aushalten. Ich rede da aus Erfahrung… Immer wieder wird gefragt: „Was du hast keine Kinder?! Warum nicht?“ Ja, warum muss ich mich denn eigentlich immer rechtferigen? Drehen Sie einfach den Spiess um und sagen Sie: „Was, du hast Kinder?! Warum denn bloss?“ Und dann weiden Sie sich an den verdutzten Gesichtern und amüsieren sich… Das macht’s erträglicher.
      Aber trotzdem: Gratulation zu Ihrer Haltung! und viel Durchhaltewillen! 🙂

  • Roshan sagt:

    „Denn jedes macht seine ganz persönliche (Lebens-)Erfahrung … und soll auch die Freiheit haben, zu entscheiden, wie er oder sie es für richtig hält. Das Gleiche gilt aber auch für jemanden wie mich, das sich anders entscheidet.“ Bringt es eigentlich auf den Punkt und die selbstgerecht das Kollektiv anmahnenden und mit dem Etikett Egoist abstempelnden können ruhigen Gewissens überhört werden.

    Ein ehrlicher und persönlicher Text, der von gesundem Selbstvertrauen zeugt.

  • darwin sagt:

    4 Milliarden Jahre Evolution wegen einer besser bezahlte Arbeitsstelle aufgeben… eine evolutive Sackgasse also.
    Schade, aber vielleicht ist sogar besser so.

    • Teilzeitpapi sagt:

      Gut bezahlte Arbeitsstellen als Aussiebselektionierungskriterium, eine interessante Sichtweise! Die beste Verhütung ist ja auch eine möglichst gute Ausbildung. 😉

  • Jan sagt:

    Meine Frau und ich haben uns entschieden, keine Kinder zu bekommen. Einfach so ging es bei uns nicht, eine Behandlung wollten wir jedoch nicht machen.Wir sind glücklich so wie es läuft und amüsieren uns eher über die Reaktionen Anderer. Zum Beispiel als wir uns den Traum vom grossen Haus mit viel Umschwung erfüllten fragte der Verkäufer irgendwann „Brauchen Sie denn ein so grosses haus?“ Getreu nach der TV Werbung fiel die Antwort aus: „Nein, aber wir wollen es“. Und mit Kindern hätten wir es uns niemals leisten können.

    • alien sagt:

      Und dank der Kinderlosigkeit könnt Ihr auch kraftvoll der Zersiedelung der Schweiz Vorschub leisten. Well done.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @alien:
        war auch mein erster Gedanke, aber wer weiss, vielleicht dient das Haus auch für Wochenend-oder Ferienübernachtungen von Kindern aus Verwandten/Bekanntenkreis?
        Dann wiederum wärs eine weise und durchdachte Entscheidung gewesen, denn so eine Freundschaftsdienst-leistung würden Viele willkommen heissen…

      • R. Bieri sagt:

        D. h. als Kinderloser darf man nur an etwas Freude haben, wenn es irgendwelchen Kindern bzw. deren Eltern zugute kommt. Ist dies nicht erfüllt, hat man gefälligst ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man sich etwas gönnt oder sich über etwas freut. Dass Leute ohne Kinder diese Entscheidung bewusst gefällt haben könnten und sich ihr Leben daher nun einmal nicht um Kinder dreht, ist undenkbar, oder?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @R.Bieri:
        das Leben sollte sich so oder so nicht ausschliesslich um Kinder drehen,
        sondern ein bisschen um seine Ganzheitlichkeit und die verschiedenen Zusammenhänge.

        Und da kann mit und ohne Kinder von weise und vorausschauend
        bis sehr selbstgefällig und unklug alles entschieden werden.

  • manuel sagt:

    ich denke das muss doch jeder selber wissen, ich hätte gerne kinder, aber mit den frauen komme ich überhaupt nicht klar, also lasse ich es auch. was mir sehr wichtig erscheint, und meiner meinung nach im umfeld viel zu wenig geschah, ist sich gedanken darüber zu machen. wird schon gehen um dann kurz vor dem kollaps festzustellen, dass beide 100-120% arbeiten doch nicht so der hit ist. oder noch besser, bei einer beziehungskrise ein kind das ganze „kitten“ zu lassen. wie gesagt jedem wie er will, aber bitte immer hirn einschalten, auch den kindern zu liebe.

    • R. Bieri sagt:

      Stimmt mit meinem Beobachtungen überein: Kinder sollen eine zum scheitern bestimmte oder zumindest instabile Beziehung retten. Nicht belastbare Personen müssen um jeden Preis Kinder haben, obwohl allen klar ist, dass sie damit nicht fertig werden. Kinder werden in unmögliche finanzielle und soziale Umstände hineingeboren, als Geschenk der Eltern an sich selbst, damit sie sich an etwas erfreuen können.

  • m(k)otztüte sagt:

    Bin bald 60 und so froh darüber, keine Kinder zu haben. Viele wollten mir einreden, ich würde es dann mit 50 bereuen. Keine Spur. Mein Axiom ist nach wie vor: Kinder bekommt man aus Egoismus oder Dummheit. Die Leute wollen eine „bereichernde“ Erfahrung, etwas, das ihrem Leben vermeintlich einen Sinn gibt und ihren Tagen einen Inhalt, Anerkennung in Familie und Gesellschaft, oder ihre wertvollen Gene weitergeben. Alles nichts als egoistisch. Schon mal daran gedacht, dass man aus Verantwortungsgefühl keine Kinder in die Welt setzt, um nicht noch mehr Leid in die Welt zu tragen?

    • Brunhild Steiner sagt:

      @m(k)otztüte:

      finde ich schade dass man Sie „aus Egoismus oder Dummheit“ bekommen hat
      und Ihre Eltern „eine “bereichernde” Erfahrung, etwas, das ihrem Leben vermeintlich einen Sinn gibt und ihren Tagen einen Inhalt, Anerkennung in Familie und Gesellschaft,
      oder ihre wertvollen Gene weitergeben“ wollten.
      Oder waren Ihre Eltern doch nicht „Alles nichts als egoistisch.“-Gesinnte?
      „Schon mal daran gedacht, dass“ noch andere Überlegungen ausschlaggebend sein könnten?

      • Andrea Äberle sagt:

        echt super geschrieben! Ich wollte eigentlich auch nie (ein) Kind/er haben. Leider bin ich ungewollt schwanger geworden. Das Kind habe ich etwas später zur Adoption freigegeben. Naja aus einem Fehler lernt man. Ich bin 25ig und habe mich für eine Sterilisation entschieden. Will schliesslich das Leben geniessen und mich nicht 20 Jahre oder noch länger rumärgern. Habe lieber viel Geld und dafür keine Kinder als viele Kinder und kein Geld. Wenn ich unterwegs bin und Mütter sehe die sich mit ihren Kindern rumärgern bekomme ich einen Würgereiz.

      • Brunhild Steiner sagt:

        …dann empfiehlt sich immer eine Kotztüte dabei zu haben…

      • alien sagt:

        Brunhild, man muss doch froh sein, dass sich solche Leute nicht fortpflanzen. Eingefleischte Egoisten, die nicht sehen, dass keine Gesellschaft je funktioniert hätte, wenn alle so gewesen wären wie sie.

      • xyxyxy sagt:

        alien – ich bin voll bei ihnen – wenn hier die Natur eingreift und einen destruktiven Genpool in die Sackgasse führt, ist doch allen am besten gedient.

        Lustig finde ich einfach die Egoisten Schelte hüben wie drüben. Ich kann nicht aufhören, mich hier zu wiederholen.
        Nicht nur die Wissenschaft hat es längst erwiesen, jeder ehrliche Mensch hat das doch längst selbst gemerkt: wir alle sind eigennützig motiviert. Nur haben wir verschiedene Vorstellungen davon was uns nützt, und welcher Weg uns langfristig am glücklichsten macht.

      • Andrea Äberle sagt:

        @alien: sie treffen mich nicht im geringsten. Es ist meine Entscheidung. Es gibt viele Leute die so denken wie ich. Meine Freiheit ist mir am allerwichtigsten. Die 600’000.- die man für das erste Kind ausgibt habe ich in spätestens 40 jahren auf meinem Konto. Wer lacht dann wohl zuletzt? Sicher nicht sie.

      • alien sagt:

        Andrea, Sie Ihr Lachen hat den Preis von 600000 Franken? Erbärmlich. Meins ist gratis und unbezahlbar.

        Und Sie sind eine Egoistin und stolz drauf. Zum Glück sind nicht alle so.

    • Rose sagt:

      Leider pflanzen sich oft gerade die Menschen sehr aktiv fort, die dafür nicht wirkich gut geeigent sind……Aus meiner Zeit als Schulpsychologin könnte ich so einiges erzählen…..

      • m(k)otztüte sagt:

        Alien, ich habe mich nicht fortgepflanzt, weil ich beizeiten erkannt habe, dass ich einem Kind eine ebenso schlechte Mutter gewesen wäre wie ich eine hatte. Läuft das für Sie unter dem Label „eingefleischter Egoist“? Ich leide noch heute unter den Kindheitstraumata, hätte ich einen anderen Menschen auf den gleichen Weg schicken sollen?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Rose:
        und Sie denken wirklich dass z.Bsp Arbeitspsychologen nichts über sehr herausfordernde
        (kinderlos wenn möglich noch!) Mitarbeiter zu erzählen hätten?
        Oder dass es unter Umständen Eltern gibt die haarsträubendes über Ihre BerufskollegInnen erzählen könnten?

      • xyxyxy sagt:

        m(k)otztüte – vielen Dank für ihre ehrliche Begründung warum sie keine Kinder haben wollen

        wie gesagt, halte ich die Egoisten Schelte für idi.tisch – weil alle Menschen auf ihren Eigennutz bedacht sind

        sie nennen einen konkreten Grund und eine Angst, die sie zu ihrem Entscheid geführt haben – das steht hinter sehr vielen Entscheiden, dies gilt es nicht zu verurteilen
        leider haben nur wenig Menschen den Mut, ehrlich zu ihren „schwächen“ zu stehen, deshalb kommt es dann zu hochtrabenden Diskussionen mit gegenseitigen Beschuldigungen.

      • Rose sagt:

        @Brunhilde. Kinder die geschlagen, ja verdroschen, seelisch und körperlich gequält und vernachlässigt werden gibt es leider sehr sehr viele. Es gibt sicher gute und schlechte Mitarbeiter jeder Berufsgattung. Nur solches Leid tun wir sicher nicht einem anderen Menschen an.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @m(k)otztüte:
        dann finde ich es aber sehr schade wenn Sie von Ihrer eigenen Eltern offenbar auf alle anderen schliessen,
        siehe Ihr „Axiom“ weiter oben, aufgrund eigener leidvoller Erfahrung darauf zu verzichten ist sehr verständlich-
        auch wenn ich nie dran zweifeln will dass überwunden werden kann.
        Auch „grundlos“ verzichten ist absolut in Ordnung.
        Aber hier schwang doch sehr die Unterstellung mit dass nur sehr fragwürdige Motive zum Kinderhabenwollen führen,
        und das finde ich, bei allem Respekt und Verständnis für Ihre persönliche Geschichte, nicht in Ordnung.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Rose:
        Ihre Arbeit brachte es mit sich ausschliesslich mit den traurigen Seiten konfrontiert zu sein, es klingt aber beinah als ob das schon Regelfälle wären, und so ist es ja nicht, oder?
        Was verstehen Sie eigentlich unter „sehr aktiver Fortpflanzung“ und sind Ihnen bei den Betroffenen gemeinsame Nenner aufgefallen?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Rose:
        Ihre Arbeit brachte es mit sich ausschliesslich mit den traurigen Seiten konfrontiert zu sein, es klingt aber beinah als ob das schon Re gelfä lle wären, und so ist es ja nicht, oder?
        Was verstehen Sie eigentlich unter “sehr aktiver For tpfla nzung” und sind Ihnen bei den Betroffenen gemeinsame Nenner aufgefallen?

      • alien sagt:

        Nein, das läuft unter „Minderwertigkeitskomplex“. Egoismus ist das ja sicher nicht.

  • Pascal Sutter sagt:

    Ist doch ok. Ich bin froh um die Freunde, die keine Kinder haben – die ziehen nämlich noch mit mir um die Häuser wenn ich mal „frei“ habe 🙂

    • Pascal Sutter sagt:

      Schlimmer finde ich eigentlich nur die, die ein seelenloses, leeres Leben/Beziehung mit Kindern wissentlich auffüllen/reparieren wollen. Kinder bringen keinen „Sinn“ ins Leben – das ist ein Irrglaube.

      • gabi sagt:

        So absolut kann ich dem nicht bei pflichten.

        Doch. Find schon, dass Kinder dem Leben sehr viel geben können. Ob dies nun „Sinn“ genannt werden muss, ist mir ziemlich egal.

        „Erfüllend“ kann´s aber durchaus, in der Vielfachheit seiner Bedeutung, sein.

    • xyxyxy sagt:

      ich widerspreche dem Theoretiker auch, der sich vornehmlich von Büchern leiten lässt.

      Die Fortpflanzung ist von jeder Spezies ein ureigener Sinn. Das ganze Leben ist darauf konzipiert sich fortzupflanzen. Ihr Körper, ihre Hormone – alles ist daraufhin ausgerichtet.
      Alles andere ist philosophischer Natur. Ob es Sinn macht im Blog seine Zeit zu vertun, F… Y.. Bücher zu lesen, eine Beziehung zu pflegen oder in einer Karthause dem Schweigegelübde zu frönen…. – wer will das schon objektiv werten?

      • xyxyxy sagt:

        ich für mich, halte es für weit sinnvoller meinen Genen eine Zukunft zu geben, als einen Beagle zu fahren
        für mich ist das auch weit befriedigender
        es lässt mich auch fröhlicher in die Zukunft schauen
        es gibt mir auch bessere Erinnerungen

        aber hätte ich keine Kinder, würde einfach etwas anderes mein Leben ausfüllen… vielleicht etwas sinnvolleres? wer weiss, aber Sinn ist subjektiv

      • Richi Schweizer sagt:

        Ähhhhm, wo schreibt sie denn, dass sie einen Beagle fährt? Ich glaube, sie geht damit eher Gassi.
        Allerdings sind mir kinderlose Leute (ausser Bauern und Jäger natürlich), die einen Hund halten, eher suspekt. Hunde sind wie Kinder, nur noch dümmer und weniger entwicklungsfähig…

      • Addi sagt:

        xyxyxy: und was machen dann Homosexuelle? Die sind dann die Sinnlosen ihrer Spezies?

  • Beat Haug sagt:

    Es ist besser wenn nur diejenigen Kinder haben, die sich im Klaren sind über die positiven und negativen Seiten. Für die Erde reicht es wenn diejenigen Kinder kriegen die sie auch wirklich wollen denn die Überbevölkerung ist eines der grössten Probleme der Zukunft.

  • markant sagt:

    Frage mich auch wieso Frauen unbedingt Kinder wollen, nur schon die Geburtsschmerzen sollten abschreckend genug sein. Wahrscheinlich ist der Trieb einfach zu gross, als das rationale Überlegungen Platz hätten. Der Hammer aber ist, dass wenn es um die Gerechtfertigung von Kinder-Subventionen geht immer wieder Argumentiert wird, dass sie nur um den Erhalt der Menscheheit wegen Kinder machen.

    • xyxyxy sagt:

      nein – so ist das nicht
      Subventionen sind eine politische Überlegung – das müssen unsere Ökonomen beurteilen, ob es sinnvoll ist Anreize zu Nachkommenschaft zu geben oder nicht

      in der Diskussion hier sind hüben wie drüben so lächerliche Subjekte, die wahrscheinlich tatsächlich glauben, dass sie um die Erde bzw. das Volk zu retten das „selbstlose Opfer“ erbringen „Kinder zu haben“ oder eben „nicht zu haben“, das ist heuchlerischer Selbstbetrug.

      Ob ich hingegen für Subventionen für Kinder bin oder nicht, ist eine politische Überlegung. Zu der man sehr wohl eine dezidierte Meinung haben kann.

  • Krösemaya sagt:

    Mein Beitrag an eine weniger schlechte Welt ist es eben, mich nicht fortzupflanzen. Punkt und Ende der Diskussion.

    • alien sagt:

      Anerkennenswert. Allerdings wäre mein Leben schon leerer ohne meine Kinder.

      • xyxyxy sagt:

        nochmals einer mit einem durch und durch traurigen Menschenbild
        wenn ihre Kinder die Welt schlechter machen – dann können sie sich doch gleich selbst die Kugel geben, um die Welt zu verbessern
        sorry aber das ist ihre Logik –

        meine Kinder machen die Welt besser – das halte ich auch von meiner Wenigkeit so
        aber auf die Welt gestellt habe ich sie aus Lebensfreude, persönlichem Bedürfnis, Mut und Optimismus

  • Mina Peter sagt:

    Es ist doch völlig okey, wenn sich jemand entscheidet, keine Kinder zu haben. Und es ist völlig okey, wenn jemand Kinder hat. Schwierig wird es, wenn Kinderlose und Eltern sich gegenseitig nichts mehr gönnen wollen. Die jeweilige Leistung des anderen schmälern oder nur den eigenen Lebensweg als den einzig Richtigen anerkennen wollen. Dazu gehört, dass sich Kinderlose schreienden Kindern gegenüber tolerant zeigen, beim Einsteigen mit dem Kinderwagen in den antiken ÖV helfen, aber ebenso, dass Eltern es respektieren, dass auf der Bank im Cafe nicht gerade der richtige Ort zum Wickeln ist.

  • Juli sagt:

    Es gibt für mich kein richtig oder falsch bezügl Kinderwunsch. Ich war auch eine, die lange nicht wusste, ob sie einmal Kinder haben will. Zu schön schien mir das Leben mit Reisen, Ausgang, Freiheit, Unbesorgtheit…Die Autorin hat recht, es sind unzählige Sorgen und Freuden, die man sich damit aufhalst. Dennoch- genau diese Sorgen und Einschränkungen haben mich, inzwischen mit 2 Kindern, im Leben etwas weitergebracht. Meine persönliche Entwicklung hat profitiert! Man ist plötzlich nicht mehr das Wichtigste auf der Erde. Das ist doch gut so. Auch wenn es manchmal hart ist.

    • markant sagt:

      Wenn Sie sich als das wichtigste auf der Erde empfunden haben, wird es so sein, dass jetzt ihre Kinder das wichtigste sind und dann an zweiter Stelle gleich sie. Genau dies aber ist falsch, andere Mitmenschen sind genau so wichtig. Sie und Ihre Kinder sind nie wichtiger als andere. Genau damit habe ich Probleme, wenn sie ihre Kinder zu Göttern erküren, die allen anderen überlegen sind und denen sich alle anderen anpassen müssen.

    • Addi sagt:

      Wenn sie unbedingt Kinder bekommen mussten um zu merken, dass sie nicht das Wichtigste auf der Erde sind… Nun denn. Da kann ich ihnen auch nicht helfen.

  • Sophie Meier sagt:

    Ich kenne extrem viele Leute um die 50ig, 60ig, die freiwillig kinderlos sind und denen es blendend geht: grosses Umfeld, genug Geld, keine Sorgen, Reisen, keine Rosenkriege, keine Abhängigkeiten. Viele kriegen auch aus Egoismus Kinder ‚damit sie nicht allein sind im Alter‘ so ein Schwachsinn…wer weiss schon was in 40ig Jahren ist? es gibt nur den Moment.

    • gabi sagt:

      So sehr ich das ganz egoistisch verstehen kann, so sehr müssen wir doch feststellen, dass „keine Abhängigkeiten“ natürlich nur auf einem Wirtschaftswachstum beruhen, für das auch die Bienchen irgendwo her kommen müssen, die den Pesionären später ihren Zehnten abtreten.

      Ja: Wer weiss schon, was in 40 Jahren ist.

      Ich tipp mal, dass es sich steuerlich eher zu Ungunsten der „hier und jetzt“-Egoisten verändern wird.

      • R. Bieri sagt:

        Ihre Aussagen gelten nur unter der Prämisse, dass Wirtschaftswachstum um jeden Preis wünschenswert ist. Dieser Meinung bin ich nicht.

      • Roman sagt:

        @ Gabi: Was ist an kinderloser „Hier und Jetzt-Mentalität“ egoisitischer als eigene Kinder in die Welt zu setzen? Dies dient schliesslich auch der eigenen Befindlichkeit (Erüllung im Leben, etwas „Gutes“ tun, etwas weitergeben wollen) und ist damit ebenso „egoisitsch“. Egoisten sind m.M. nach Leute, die sich nicht um andere kümmern. Mit Kinder auf die Welt bringen hat das rein gar nichts zu tun. Ich kenne genügend Leute, die sich aufopfernd um andere Menschen (Göttikinder, Freunde, Allgemeinheit usw) kümmern und keine eigenen Kinder haben und leider auch viele Eltern mit Kindern als Accessoire

      • gabi sagt:

        Sag ich ja auch nicht. Aber eine konkrete Idee, wie´s ohne funktioniert, die würden wir dann halt doch benötigen.

        Haben Sie ev. eine?

      • alien sagt:

        Mal in meiner Schublade nachsehen, Gabi, da findet sich sicher was.

    • alien sagt:

      „Es gibt nur den Moment.“ Warum gehen wir denn in die Schule?

  • Christine sagt:

    Guter Artikel, bin momentan in ähnlicher Situation und überlege…
    Entweder fuer Kinder und gegen eine gute Arbeitsstelle mit Aufstieg oder keine Kinder und mann kann etwas erreichen…
    Solange es so ist, wird es die extrem Lager geben fuer oder entweder dagegen.
    Auch gibt es keine Lösung die fuer alle gilt.
    Es gilt hier Toleranz zu üben und das gilt fuer beide Seiten 🙂

  • Kris sagt:

    Sich gegen Kinder entscheiden ist egoistisch..? Sich für Kinder entscheiden ist doch noch viel egoistischer !!
    Die Weltbevölerung nimmt pro Tag um über 220.000 Menschen zu. Wir Menschen verdrängen Tier und Pflanzenwelt. Auch Arbeitsplätze und die Trinkwassermenge werden immer knapper. Also kann man froh sein, wenn noch Frauen mal für den Planeten statt nur für sein eigene Wünsche zu schauen..

    • alien sagt:

      Wenn die Kinderlosen wirklich alle umweltfreundlich wären, könnte man das ja nachvollziehen. Sind sie aber meist nicht. Viele Kinderlose fliegen übers Weekend schnell mal nach London und New York, haben einen Lexus und einen SLK zu Haus, das eh riesig ist.

      • Claudia sagt:

        Ich, kinderlos, habe kein Auto……kenne jedoch keine Familie, die keinen Kombi fährt um die Kinderlein (samt SUV-Kilnderwagen) rumzukutschieren….

      • Sportpapi sagt:

        Wir, drei Kinder, haben kein Auto. Dafür einen Veloanhänger… Aber tendenziell hat Claudia schon recht. Zumal das Gesetz das ja auch so verlangt…

  • Cybot sagt:

    Es ist eines der grundlegendsten Naturgesetze, dass der Erfolg unserer Art von erfolgreicher Fortpflanzung abhängt. Entsprechend tief ist das in uns verankert. Wenn sich jemand dagegen entscheidet, ist das seine Sache, das ist richtig. Aber dass er damit nicht unbedingt auf Verständnis stösst, ist ebenso verständlich, wir sind nun mal auf Fortpflanzung programmiert, daher sollte man sich über die Reaktionen nicht wundern. Den Kinderlosen gegenüber ist das nicht böse gemeint, aber wenn wir zulassen, dass Kinderlosigkeit normal wird, sterben wir aus.

    • Claudia v.G.-Huwiler sagt:

      Und wo liegt das Problem, wenn wir aussterben würden?

      • Cybot sagt:

        Ich hab nicht gesagt, dass das ein Problem wäre. Nur dass es recht schwierig sein dürfte, die Menschen davon zu überzeugen, dass Aussterben erstrebenswert ist. Aber wir können ja mal eine Volksinitiative lancieren und schauen, ob sich eine Mehrheit dafür findet.

      • Teilzeitpapi sagt:

        So gesehen stirbt unsere Kultur aus oder wird zumindest geschwächt (neben weiteren Gründen). Kinder sind immer auch Kulturträger. Kultur wird weitgehend in der Familie übermittelt. Sichtbar an den Jungen, die im Kindergarten der Lehrerin sagen „Sie haben mir gar nichts zu sagen, Sie sind eine Frau“. Oder den Mädchen, die in der Schule die Freiheiten der anderen Mädchen kennenlernen und diese auch leben möchten. Dabei ihr Leben riskieren, bloss für Rechte, die ihnen eigentlich in der Verfassung garantiert wären. Usw.

    • Andi sagt:

      Cybot: Lösen Sie sich vom Gedanken, dass Sie und ich etwas zählen auf und für diesen Planeten. Ça va pas changer le monde.

  • deborah sagt:

    Interessant wie man sich immer wieder dafür rechtfertigen muss. Ist doch okay, keine Kinder zu wollen. Genau so wies ok ist Kinder zu wollen 🙂 Aber das man keine will aus Angst sich um diese Sorgen zu müssen oder weil man die Familie nur an Weihnachten und sonst kaum sieht, ist irgendwie nicht ehrlich. Das Leben ist dazu da loszulassen, immer wieder und wir alle werden irgendwann gehen. Jetzt darum keine Kinder zu haben? Alles im Leben 30000 fach abzuwägen ob sich eine solche Investition auch lohnen möge? Frau Arbabi scheint mir ein bisschen zu sehr im Verstand und zu wenig im Herz zu leben.

  • maya sagt:

    vielen dank für diesen artikel, sie sprechen mir aus der seele. ich (jg. 1979) fühle mich auch nicht danach kinder zu bekommen und werde deshalb auch manchmal blöd angeschaut oder muss mir fiese bemerkungen anhören. sie haben sich offenbar gründlich damit auseinandergesetzt – das machen viele jetzt-eltern vorher leider nicht, und finden sich in lebenssituationen wieder, die sie irgendwann genauso bereuen, wie sie es uns kinderlosen gerne prophezeien. jeder soll das machen dürfen, was für ihn/sie stimmt und passt und dabei toleranz und verständnis von eltern und nicht-eltern erwarten dürfen.

  • yellow sagt:

    Danke, danke, danke =). Wirklich ein toller Artikel!

  • Stin Shal sagt:

    Das Leben ist ein Risiko, Kinder sind es auch , aber wenn Du keine Risiken eingehst, kannst Du nicht gewinnen 😉
    Viele der oben gennannten Gedanken haben wir uns auch gemacht, aber wie so oft denkt man meistens nur an die potentiell negativen Sachen, die einen erwarten koennen.

    Ich haette mir jedenfalls nicht gedacht, dass ich taeglich so eine Bereicherung erfahre durch unsere Tochter. Sie ist bestimmt das beste, was uns passiert ist.

    In dem Sinne: Don’t be afraid 😉

  • gugus sagt:

    „Ich höre sie jetzt schon, all die Hipster-Mamis, die mir sagen, ich sei egoistisch und total negativ eingestellt.“
    das finde ich genauso doof schubladisiert wie wenn man jemandem, der kinderlos bleiben möchte, als egoistisch bezeichnet.

    ich bin übrigens egoistisch und habe mir deswegen kinder „zugelegt“. aus einem einfachen, menschlichen bedürfnis heraus, das im grunde nicht wirklich erläuterbar ist. ich finde es völlig okay, wenn man keine kinder will.
    interessant finde ich es aber trotzdem, über die eigenen lebensentwürfe zu diskutieren, zu vergleichen etc. wertfrei.

  • Lisa sagt:

    Ich bin mit 38 ungewollt schwanger geworden (ja auch das gibt es immer noch), mitten in der beruflichen Karriere. Ich wollte kein Kind und die Schwangerschaft war eine extrem unglückliche Zeit. Heute bin ich 49 und ich betrachte mein Kind (und Familie) als das Beste was mir im Leben passiert ist inkl. all die damit verbundenen Entbehrungen. Es hätte aber gerade so gut ein glückliches kinderloses Leben geben können.

  • Sabine sagt:

    Ich gebe Dir so Recht, Shiva. Ich habe einige Freundinnen mit Kinder und irgendwie tun die mir oft leid: so gestresst, die Kinder frech, schlafen nicht durch etc. Viele Eltern sind überfordert (würden dies aber NIE zugeben). Klar gibt es auch viele schöne Momente. Aber: jeder darf selber entscheiden, ob mit oder ohne Kinder. Und ich finde es super, dass Du so offen dazu stehst. Ich werde oft gefragt: „Haben Sie Kinder?“) und ich muss mich ja schon fast entschuldigen, dass ich keine habe und auch keine geplant sind (ohne Partner eh nicht.., aber auch wenn ich eienn Partner hätte, verzichte ich)

  • Peggy sagt:

    SUPER Artikel, perfekt geschrieben und spricht vielen aus der Seele.
    DANKE, sie haben meinen Tag versüsst 😉

  • Daniela sagt:

    jedem das seine – manchmal wird einem die entscheidung (leider) auch abgenommen – entweder es klappt einfach nicht, auch wenn man sich nichts sehnlicher wünscht oder man hat den richtigen partner nicht und geht doch schon auf ein gewisses alter zu…. es gibt also wirklich auch ein tolles leben ohne kinder – ich hab das glück, zwei süssen nichten zu haben – das reicht mir 🙂

  • Yves sagt:

    Ich finde es in Ordnung, dass man keine Kinder haben möchte. Jedoch frage ich euch dann, was ihr seht wenn ihr in den Spiegel guckt? Mal ehrlich, als Schweizer kann man mit 20 bereits genug verdienen und die Welt bereisen. Spätestens mit 50, hat man dann 30 Jahre Reisen hinter sich, ca 25 Iphones und mind. 5 Neuwagen gekauft. Was genau holt euch dann noch aus der Reserve? Bei mir werden es meine Enkel sein, denen ich meine Tipps geben darf und sehe, es war nicht alles blödsinn im Leben.

    • gugus sagt:

      vielleicht haben sie gar keine enkel? ich kenne genügend menschen in der generation meiner eltern, die erwachsene kinder haben, aber keine enkel. und wenn sie doch welche haben werde, scheren sie sich vielleicht einen dreck um ihre tipps. oder ihre kinder ziehen ans andere ende der welt… nicht missverstehen, ich wünsche ihnen viele tolle enkel, die sie betreuuen dürfen. aber man darf nicht damit rechnen und man hat kein recht darauf.

    • Andi sagt:

      Die Enkel werden Ihre Tipps für alte IPhones nicht mehr verstehen, Sie Gruftie… 🙂

  • Amos sagt:

    … und mit 42 rennen sie dann zur IVF, weil doch was fehlt …

    • gugus sagt:

      so ein blödsinn! woher wollen sie das wissen. zudem: es gibt genug ge-burnout-tete mütter und väter, die sich zwar die kinder nicht wirklich wegwünschen, aber deren leben ohne kinder vermutlich zufriedener gewesen wäre.

      • Rose sagt:

        Die armen armen Kinder, die das grosse Loch im eigenen Leben kitten müssen da viele Menschen keinen anderen Sinn haben, bzw die Beziehung retten sollen…..Sorry, wegen solchen Überlegungen sollte man schon gar keine Kinder haben. Die Ansprüche kann ein Kind gar nichr erfüllen. Ich kenne übrigens auch Frauen, die nur Kinder haben weil sie der Job angek…..hat…..und die denken dann noch „hauptsache einen Dummen finden, der mich dann finanziert“…Super Voraussetzung.

  • chris sagt:

    Das Leben ist schöne ohne Kinder, das Leben ist schön mit Kinder. Beides hat seine Vor und Nachteile.

  • Hugo sagt:

    Ein Gedanke noch:
    Wenn mehr Leute so denken, dann wird das Problem mit der AHV nicht kleiner.
    Die Spass- und Ego-Gesellschaft weiss es bis heute noch nicht, wie man das Problem lösen soll.
    Die Fertilitätsrate zum erhalt einer Gesellschaft liegt bei 2.1. Sie ist heute aber bei 1.5 (und damit zum Glück langsam wieder steigend gegenüber der letzten Jahre). Und trotzdem reicht es noch lange nicht, das demographische Problem anzugehen und zu lösen.
    Wir brauchen Strukturen, die Kinderkriegende unterstützen (oder Benachteiligungen für die Egoisten).

    • Bänie sagt:

      Herr Hugo, Sie erzählen so einen Quatsch! Sie müssen die Sozialkomponente der AHV abschaffen analog der Pensionskasse, dann ist das Vorsorgeproblem gelöst. Und zudem wächst die Weltbevölkerung wie auch der Einwohnerstand der Schweiz. Lieber gute Einwanderungsprogramme gestalten, also um jeden Preis Kinder zeugen, die später meist in den Kinderhorten aufwachsen, weil ja schliesslich beide Elternpaare öfters des Geldes wegen sich der Karriere widmen wollen. Ein Leben ohne Kinder kann übrigens wunderschön sein.

    • Vera sagt:

      es gibt genauso Leute, die aus Egoismus Kinder haben. Erzählen sie mir nicht, dass jemand nur wegen der AHV Kinder in die Welt setzt… Wenn man es global anschaut gibt es definitiv eher zu viele als zu wenige Menschen auf der Welt.

      • Teilzeitpapi sagt:

        Global kann man des nicht sehen, höchstens regional. China z.B. wird auch stark schrumpfen. Kommen dann noch Herausforderungen wie der Männerüberschuss hinzu (wie auch in Indien), etc. Zu wenige und zu viele Kinder, beides kann eine Gesellschaft vor grosse Herausforderungen stellen. Bei der ersten ist es die Versorgung der „unproduktiven“ (also älteren Menschen, aber auch die Auszubildenden), bei der zweiten genügend Arbeit für die immer mehr Nachrutschenden zu haben (gemäss Youth Bulge Theorie kommt es dann meist zu Auswanderung, Krieg oder Bürgerkrieg/Genozid).

    • Samuel Hofstetter sagt:

      Das demografische Problem ist die Auswirkung eines nicht aufzuhaltenden Zyklus – der mit dem Untergang Europas beendet ist. Die Zukunft liegt in Asien und Afrika, da gibt es genug Kinder. Wie kurzsichtig ist der Blick auf die Schweizer AHV Finanzierung im globalen Kontext. Die Ressourcen unser Welt sind endlich und sich zu wünschen, dass noch mehr Kinder geboren werden, ist reichlich egoistisch – ganz im Gegensatz zur Einstellung der Autorin, die einfach ehrlich ist – Hut ab !

  • Jolanda sagt:

    Die Entscheidung, Kinder Ja oder Nein, ist erst gefallen, wenn die Frau keine Kinder mehr bekommen kann. Bis dahin wird sie monatlich daran erinnert, dass sie d.Natur ein Schnippchen schlägt. Sie ist konfrontiert mit d.Frage: Ist das schlau/richtig, was ich da mache?
    Frauen ich sage es Euch: Ich kriege jetzt d.AHV, bin bei meiner Entscheidung, dass kein General mir ein Kind ermordet, geblieben, habe es BIS HEUTE (!!) noch nicht bereut. Aber auch ich weiss nicht, was noch kommt – und was andere Frauen fühlen, schon glei goar net!

  • Richard sagt:

    Ich will selber keine Kinder.Aber ich würd jetzt nie auf die Idee kommen, auf Leute herunterzuschauen, die sich für die Familie entscheiden, wie manche Kinderlose hier. Im Gegenteil: Ich finde es toll, wenn sich Leute bewusst für die Familie entscheiden, und hab grossen Respekt.
    Was bringt all der Genuss, das Reisen etc. wenn die schweizer Bevölkerung langsam ausstirbt? Die Überalterung ist ein Fakt, schon seit Jahrzenten, die grosse Einwanderung ist auch eine Folge dessen und der fehlenden Geburten, meiner Meinung nach. Der Bürger sollte sich hier eigentlich selber an der Nase nehmen.

    • Ylene sagt:

      Und was genau wollen Sie uns damit jetzt sagen? Geht hin und vermehret euch gefälligst, damit ich selber nicht muss, dafür finde ich euch dann toll? Und wieso wollen Sie jetzt keine Kinder, nachdem Sie den Genuss (den man übrigens auch mit Kinder haben kann) stark in Frage stellen und so beunruhigt über einen angeblichen Niedergang der Schweiz sind?

    • Tom sagt:

      @ Richard: da liegen Sie sicherlich richtig. Ich gehe noch einen Schritt weiter: wenn wir in 2-3 Generationen ausgestorben sein werden, dann bringt es aktuell nichts, endlos herum zu philosophieren. Mir fällt auf, dass andere Kulturen nicht annähernd so ängstlich sind, obwohl die Lebensumstände in der Regel eher schwieriger sind als bei uns.
      Mein Blick aus dem Home Office zeigt übrigens, dass auch heute Morgen keinerlei Kinder auf dem grossen Spielplatz draussen sind. Wir Eltern verbringen massiv Zeit, dafür zu sorgen, dass der Nachwuchs Gleichaltrige um sich hat. Wie wird das in 30a sein?

  • Josef Freuler sagt:

    Ja, Frau Arabi, sollen doch alle anderen Kinder haben und für die Altersvorsorge besorgt sein. Auch Sie werden einmal alt und sind froh das viele Menschen mit Ihren AHV-Einzahlungen Ihnen eine Rente ermöglichen. Ohne Kinder zu haben funktioniert dieses Solidaritätsprinzip nicht. Aber eben, alle anderen nur nicht ich!

    • john tobler sagt:

      wenn das ihr beweggrund ist ein kind in die welt zu setzen, dann sollten sie es bitte sein lassen. vermutlich auch dem kind zuliebe

    • Nadja sagt:

      Aber hallo? Der Kommentar ist wirklich unplatziert!! Sie machen genau das um was es ihm Artikel geht!! Kinder in die Welt zu setzten um das Solidaritätsprinzip nicht zu gefähdren ist wohl auch keine gute Idee!! Ich finde den Artikel super treffend und es tut gut ihn zu lesen. Es dürfte wohl eher diskutiert werden ob es auch Alternativen gibt bezüglich AHV.

    • Roger Möschler sagt:

      Solidaritätsprinzip? Eher Schneeballprinzip!

    • Katharina E. sagt:

      Und das ist dann weniger egoistisch, wenn ich Kinder zeuge, nur um meine Pension zu finanzieren? Aber sicher!
      Bin ich froh, kann ich als arbeitstätige, kinderlose Frau während 40 Jahren selber zur Pensionskasse und meiner 3. Säule beitragen.

    • Stefan Baumgartner sagt:

      Und zu welchem Zeitpunkt und unter welchen Konsequenzen endet dieses Prinzip? Darüber sollte man sich vielleicht auch mal Gedanken machen. Das ist in etwa wie die Vorstellung des unendlichen Wachstums nur leider in einer begrenzten Welt. Der „Aufprall“ in der Realität wird umso heftiger, je länger wir diesem Prinzip blind folgen. Daher ist es vielleicht gar nicht so schlimm, dass sich einige Paare gegen Kinder entscheiden.

      • gabi sagt:

        Die Erkenntnis, dass unser gesamtes Wirtschaftssystem immer und ausschliesslich auf Wachstum fusst, ist zwar erschreckend.

        Aber die gute Idee, wie´s ansonsten funktionieren sollte (und ich gäbe wirklich vieles darum, wenn eine Patetlösung gefunden würde!), die scheinen auch Sie hier nicht liefern zu können, Herr Baumgartner.

    • Claudia v.G.-Huwiler sagt:

      Immer der gleiche Spruch an jene die keine Kinder haben: Wer bezahlt eure AHV?

      Dabei ist die Geschichte doch so einfach: Paare die keine Kinder bekommen und beide berufstätig sind, bezahlen mehrheitlich um einiges mehr Steuern und beide Partner zahlen in die Sozialversicherungen und bekommen trotzdem nicht mehr AHV als jene die Kinder grossgezogen haben.

      Ich kann den Spruch einfach nicht mehr hören: WER BEZAHLT EURE AHV????

      Jeder soll für sich entscheiden, ob er Kinder möchte oder nicht. Keiner soll am andren reinreden was er tun soll und warum. Die AHV sollte aber wirklich kein Grund sein um Kinder zu bekommen.

      • Teilzeitpapi sagt:

        Das ist die Umverteilungswirkung der AHV. Trotzdem werden die Kinder von anderen Eure AHV bezahlen, weil es kein Spar- sondern Transfersystem ist. Natürlich soll jeder frei entscheiden können. Aber auch die Konsequenzen mittragen (z.B. Rentenkürzungen oder höheres Rentenalter). Und selbstverständlich können sich auch Kinderlose für bessere Bedingungen für Familien einsetzen, damit diejenigen, die Kinder möchten (auch die besser Ausgebildeten), auch diese bekommen können (und die Anzahl, die sie gerne hätten). Zusammen statt gegeneinander (sowhl Konsequenzen tragen wie Ursachenveränderung).

      • Rose sagt:

        die Hausfrauen bezahlen ja auch keine AHV für die ältere Generation…………und dies meist über JAHRE hinweg. Auch keine ALV etc etc…..Während die arbeitstätigen Personen immer und jeden Monat für die ältere Generation einbezahlen…..

      • Andi sagt:

        Teilzeitpapi: Das AHV-Argument ist blöd. Hören Sie endlich mal damit auf. Sie wird von Erwerbstätigen bezahlt, und zwar solange, wie es Erwerb gibt im Inland. Dort ist die Kausalität!

    • Dave Hill sagt:

      @Freuler: Das heisst, Sie sind einzig deswegen Vater geworden, damit später mal die AHV finanziert wird … ?

  • Jasmin21 sagt:

    Diese ewigen hick- hack Diskussionen… Es gibt kein richtig oder falsch sondern nur individuelle (oft nicht einfache) Entscheidungen, die jedeR für sich treffen muss.

    • Ylene sagt:

      Seh ich auch so, es sind nun mal nicht alle gleich und es haben nicht alle die gleichen Bedürfnisse und das ist auch gut so. Persönlich wage ich aber zu behaupten, dass niemand Kinder hat, weil er die Altersvorsorge unterstützen will und auch niemand keine Kinder hat, weil er was gegen die Überbevölkerung machen will, auch wenn das hier so behauptet wird. 🙂

      • Teilzeitpapi sagt:

        Natürlich nicht. Aber auch wenn man beim individuellen Entscheid nicht an das Kollektiv denkt ist und bleibt man Teil eines kollektiven Systems und beeinflusst der individuelle Entscheid das kollektive System. Zwar nur wenig, aber doch. Ob die Geburtenrate einer Gesellschaft (Wanderungssaldo mal ausgeblendet) bei 1.3, 2.1 oder 7.3 liegt beeinflusst stark die Herausforderungen, mit denen sich diese Gesellschaft konfrontiert sieht. Ob man sich als Teil der Gesellschaft fühlt oder nicht spielt dabei keine Rolle.

      • Ylene sagt:

        Das ist schon so, es ist dann aber von beiden Seiten sehr scheinheillig zu behaupten, man träfe eine bestimmte Entscheidung aus lauter Rücksicht aufs Allgemeinwohl. Das ist dann so, wie Bekannte, welche einem unter die Nase reiben, dass sie nie eingeflogene Spargeln essen würden (finde ich gut, geht ja auch mit Schiff oder man wartet halt) und dann findet man raus, dass sie Spargeln nicht ausstehen können und sowieso nicht essen. Ehm, ja.

      • gabi sagt:

        Yep. Seh ich auch so.

        Und vermag dennoch bei einigen Eltern mit Kindern zu finden, dass die das besser gelassen hätten und kann mir bei welchen ohne vorstellen, dass sie nicht ahnen, was ihnen entgeht.

        Die allumfassende Vorgabe, wie´s richtig oder falsch zu sein habe, gibt´s nicht. (ausser für die selbsternannten Einpeitscherinnen des Feminismus natürlich: die wissen in jeder Lebenssituation, was recht und was schlecht ist.. . 😉 )

  • Mia sagt:

    Toller Artikel! Hätte echt nicht gedacht, dass ausgerechnet der Mamablog mir mal aus dem Herzen spricht 🙂

  • Eveline Wegmüller sagt:

    Ein wunderbarer Beitrag, den ich als bewusst kinderlose Frau nur unterschreiben kann. Inzwischen glaube ich sogar, dass wir Kinderlosen oft die besseren Eltern wären, da wir nicht mit rosaroten Brillen in die Kinderfalle tappen, sondern uns genau ausmalen, was es bedeutet, Kinder zu haben. Und ich kenne einige inzwischen 50- und 60- Jährige, die auch keine Kinder haben und es nicht bereuen. Sie haben ihr Leben einfach anders gestaltet, und auch nicht schlechter. Kleine Kinder- kleine Sorgen, grosse Kinder-grosse Sorgen, keine Kinder…

    • Roli sagt:

      Ja klar „die besseren Eltern“… Keine Ahnung haben was Elternsein bedeutet aber es besser können…
      Sorry jetzt muss ich echt aufhören die Tasten zu drücken sonst wird es dreckig.

      • Rahel sagt:

        @Roli

        Kann Ihren Ärger nachvollziehen!
        Das wäre etwa das Gleiche, wie wenn ein Elektriker behaupten würde, er sei der bessere Zimmermann nur weil er sich vorher reiflich überlegt hat, Zimmermann zu werden und dann eben doch Elektriker wurde!

        🙂

  • Desi sagt:

    Ich finde das toll, dass Frauen sich über dieses Thema solche Gedanken machen und rational darüber nachdenken. Mir geht es mit diesem Thema genau gleich..

  • Anna Lyse sagt:

    Laut den Kommentaren hier hat man Kinder, um a) seinem Leben einen Sinn zu geben und/oder b) die Wirtschaft in Gang zu halten. Manchmal wünsche ich mir, Kinderkriegen wäre mit einem vorgängigen Eignungstest verbunden. Wie bei der Anschaffung eines Hundes zum Beispiel.

    • Teilzeitpapi sagt:

      c) weil Kinder bekommen sich einfach natürlich anfühlt, mit schönen Nebeneffekten wie der Möglichkeit, menschlich an den damit verbundenen positiven wie auch sehr herausfordernden Erfahrungen zu wachsen. Und sorry, der ressourcenintensive Lebensstil der meisten von uns (man bedenke nur schon den Anteil der öffentlichen Güter, die wir als Einzelner nicht wie private Güter wählen können) ist nicht geeignet/zukunftsfähig. Was soll man nun mit all diesen Leuten tun? Eignungstests vor dem Einkaufen und Abstimmen?

  • Rahel sagt:

    Ich finde diese Entscheidung keineswegs egoistisch! Das muss doch wirklich jede Frau/ jeder Mann/ jedes Paar für sich selbst entscheiden und mit der getroffenen Entschedung leben! Hauptsache man ist glücklich!

  • Natalie Kuster sagt:

    Sorry Frau Arabi, aber nicht Ihr Verstand, sondern Ihr Ego sagt Ihnen, dass Sie kein Kind wollen. Ein Kind bedeutet immer Verzicht auf einiges. Über Jahre, das weiss ich aus eigener Erfahrung. Wenn Sie nun das Gefühl haben ich bin ein blödes Hipster-Mami, dann tun Sie das ruhig. Selbstsucht wird eines Tages der Untergang unserer Gesellschaft bedeuten. Einfach nur traurig, sorry….

    • Roshan sagt:

      keine Kinder zu wollen ist Selbstsucht? Warum denn das, vor allem, da sie sich das ganze länger überlegt hat?

  • prometheus sagt:

    Zu diesem Thema fällt mir gerade ein Film ein:
    We need to talk about Keviin.
    Unglaublich harter, ehrlicher un brutaler Film. Regt ungemein zum Nachdenkenan.

  • Irene Steiner sagt:

    Bravo, sehr guter Artikel. Endlich jemand der ueber dieses Thema offen und ehrlich schreibt. Versteh gar nicht warum man sie kritisiert? Sie schreibt lediglich ihre (und sicher auch andrer) Meinung?
    Ich bin eine Mutter von 2 erwachsenen Töchtern!

  • keineMutter sagt:

    Ich bin ungewollt kinderlos. Als ich jung war, war ich auf alle schwangeren werdenden Mütter neidisch. Was haben wir alles unternommen, um doch noch zu wenigstens einem Kind zu kommen. Auch Adoptivkinder gab es keine.
    Als dann meine gebärfähige Zeit vorbei war,waren die Kinder der anderen er erwachsen. Einige bekamen keine Lehrstellen, andere nahmen Drogen, und…. Aber die allermeisten wurden frohe und gesunde Erwachsene. Also wirklich kein Grund, keine Kinder zu bekommen.
    Jetzt bin ich im Oma-Alter und vermisse Enkel sehr. Wir sind immer zu zweit. Unsere Freunde haben alle grosse Familien.

    • Teilzeitpapi sagt:

      Suchen Sie mal nach „Paten-Grosseltern“. Falls Sie sich das wünschen. Vielleicht schaffe ich es auch mal, dafür Zeit zu investieren und welche für unsere Kinder zu finden.

    • mia sagt:

      Ach Ihr armen, armen Tröpfe. Mir kommen gleich die Tränen.

  • Forestli sagt:

    Ich bin jetzt genau seid einem Jahr ins Mutterdasein eingetaucht und ich kann bestens verstehen, wenn man sich gegen Kinder entscheidet. Das ganze Leben verändert sich um 180° und wer was anderes behauptet, ist nicht ehrlich zu sich selbst. Der Körper ist hin, die Zweisamkeit mit dem Partner, geschweige denn ein Liebesleben findet erstmals nicht mehr statt, denn alles fokusiert sich auf den kleinen Engel. Ich liebe meine Tochter überalles, man wird in ein neues Leben katapultiert und muss sich erst mal wieder zurecht finden. Lesen sie doch mal das Buch „Kinderkacke“, so ehrlich, so gut!

    • Hugo sagt:

      Ich hoffe für Sie und Ihre Tochter, dass sie diese Zeilen niemals liest! Ich als Kind würde mich bedanken, wenn ich erfahren dürfte, dass ich für soviel Schmerz und Unglück meiner Mutter verantwortlich wäre. Die eingeschobene Zwischenbemerkung „Ich liebe meine Tochter über alles“ wirkt da einfach nur lächerlich! Sorry.
      Man wird auch nicht in ein neues Leben katapultiert, sondern man bereitet sich darauf vor! Wir sind Eltern von 2 Kindern und haben uns dafür entschieden. Meistens werden Kinder nicht über Nacht geliefert, sondern (hoffentlich) bewusst und aus Liebe gemacht.

      • Forestli sagt:

        Die Worte Schmerz und Leid habe ich nicht einmal erwähnt und sie als Mann können nicht wissen, was eine Geburt mit dem Körper einer Frau macht. Ich rede von Tatsachen und sie stellen mich hin, als wäre ich eine Rabenmutter, nur weil ich ehrlich bin. Das sie sich erlauben, so zu urteilen. Man wird in ein neues Leben katapultiert, nie habe ich behauptet, dass dies schlechter sei und wie bitteschön soll man sich auf etwas nie dagewesenes vorbereiten? Indem ich mich durch sämtliche Elternratgeber kämpfe? Unsere kleine ist aus Liebe entstanden und die Zeit ohne sie möchten wir nicht mehr missen.

    • Peggy sagt:

      Danke für die eherlichen Worte.

      • Peggy sagt:

        Und Hugo, wieviel kümmern Sie sich um ihre Kinder?

      • Hugo sagt:

        Stimmt, Peggy. Es gibt solche, die es nicht tun. Und da habe ich auch schon gesagt, dass es gut ist, wenn die dann keine Kinder haben. Sie sollen nicht Katastrophen produzieren.
        Es hängt eben viel an der eigenen Erziehung und der Vergangenheit. Vieles wird in die Kinder projiziert.
        Wie will ich meine Verantwortung in der Gesellschaft wahrnehmen, wenn man mir das nie gezeigt hat? Wie will ich Kinder erziehen, wenn ich es selber nicht wurde.
        Das Problem, das wir heute haben, ist nicht neu: Es ist die Folge der letzten 50 Jahre. Und es dauert leider viel zu lange, da wieder raus zu kommen.

    • Ylene sagt:

      Nun ja, ich habe 2 Kleinkinder und ich behaupte etwas anderes. Mein Mann und ich haben weiterhin mehrmals pro Woche Sex und meinem Körper sieht man die beiden Schwangerschaften nicht an. Wenn Sie Ihr gesamtes Leben auf Ihr Kind ausrichten, sind Sie selber schuld. Ein Kind kann sich auch mal selber beschäftigen, das muss nicht dauerunterhalten werden. Zudem sollte es lernen, dass es ein Teil der Familie und nicht der Mittelpunkt ist. Man kann auch gut mit Kinder in die Ferien und statt sich mit Freunden auswärts zu treffen, laden wir die halt zu uns ein. Oder die Grosseltern hüten (merci).

      • Forestli sagt:

        Nun ja, ich sehe „äusserlich“ nicht anders aus als vor der Schwangerschaft, wiege nur 53kg und hatte auch schon Sex. Man spricht ja nicht gerne von „inneren“ Beschwerden wie Miktionsstörungen, Hämorrohiden….
        Unsere Kleine kann sich sehrwohl selber beschäftigen, besucht auch die Kita und glauben sie mir, ich arbeite als Pflegeexpertin auf einer Intensivstation, mein Lebenspartner eben so, da hat sie von Anfang an lernen müssen, dass sie nicht „der Mittelpunkt“ ist. Meine Grosseltern wohnen nicht um die Ecke doch auch ich habe Freunde, die die Kleine hüten.

    • Teilzeitpapi sagt:

      Das ist eines der Probleme, dass viele heute denken, ihr Leben werde so bleiben wie mit 25. Und dann auch ohne Kinder mit 50 feststellen müssen, dass dem nicht so ist. Natürlich stellt Kinder bekommen das Leben auf den Kopf und das Kind braucht viel Aufmerksamkeit und Pflege. Achtung mit dem Fokus. Man kann Kinder auch aufwachsen lassen, ohne dass sie das Zentrum der Familie sind. Aufgabe (nicht nur die nötige Reduktion) der Beziehungspflege/Liebesleben tut auch den Kindern indirekt überhaupt nicht gut. Hoffe nicht, dass Ihr Körper „hin“ ist, sondern Sie gesund sind.

    • Jürg. sagt:

      @Forestli
      Es kann schnell wieder besser werden, organisatorisch ist einiges möglich

      • Elissa sagt:

        Ich glaub mein Schwein pfeift! Da beschreibt eine junge Mutter ehrlich, dass für sie nach der Geburt ihres Kindes nicht einfach alles rosarot war – und zwar unter anderem aufgrund ganz konkreter, körperlicher Beschwerden (von denen sie die massivsten sicherlich nicht hier ins Forum reinschreibt) und irgendwelche Leute die entweder nicht den blassesten Schimmer von dieser Art Problemen haben, oder einfach SEHR VIEL Glück hatten (wie Madame Ylene) stellen sie als Rabenmutter hin und unterstellen in ihr unverschämten Weise, dass sie ihr Kind nicht lieben würde! Gehts eigentlich noch?

      • Elissa sagt:

        …wer also schwere körperliche Beeinträchtigungen von einer Geburt davon trägt, einen Dammriss erleidet, Kohabitationsverletzungen hat die nur schlecht verheilen oder noch monatelang mit Hämorrhoiden lebt, ist SELBER SCHULD?? Ylene, sie haben ihre Kinder vermutlich via Kaiserschnitt auf die Welt befördert und erlauben es sich nun, in einer derart ignoranten Art über andere Mütter zu urteilen, die nicht so viel Glück hatten wie sie und deren Körper die Belastungen von Schwangerschaft und Geburt nicht so leicht verkraften konnten? Forestli: Danke für ihre ehrlichen Worte!!!

      • Sportpapi sagt:

        @Elissa: Sie sollten mal den Verlauf (anhand der Zeiten) beachten, bevor Sie hier so hineinschiessen. Und: wo steht etwas von nicht liebender Rabenmutter?

  • Roger Möschler sagt:

    Keine Angst Frau Arbabi. Die Mamis mit ihrem „ich-rette-die-Welt-Selbstverständnis“ laufen mir auch täglich über den Weg. Ihr verachtender Blick, wenn ich und meine Frau das Leben geniessen, interpretierten wir zuerst auch falsch. Bis wir bemerkten, dass ihr Gezicke vor allem eins ist: Neid. Natürlich würde das kein Mami (im Gegensatz zum Papi) zugeben. Die Natur hat bei Müttern, betreffend Selbstverleugnung, volle Arbeit geleistet

    • Laura TI sagt:

      Sie denken also, dass eine Mami ihr Leben nicht mehr geniessen kann? Ist der nicht etwas zu sehr reduziert? Kinder sind eine grosse Aufgabe, verlangen viel Verzicht, aber dazu über gehen, dass grad wegen dem das Leben ungeniessbar würde?Ist es nicht wie so oft im Leben, dass man Entscheide fällt und lernt damit zu leben und dem auch gute Seiten abzugewinnen. Als erprobte 5-fach Mutter kann ich Ihnen sagen, langweilig wird es bei aller „Selbstverleugnung“ nie.

    • Roli sagt:

      Natürlich ist es im gewissen Sinne Neid, kann ich als Vater zweier pubertierenden Jungs sagen.

      Unsere Sommerferien letztes Jahr habe ein kleines Vermögen gekostet und ich habe noch etliche Träume die ich nun halt mal hinten anstellen muss.
      Auch die ewigen Diskussionen um nichts und Probleme in Freizeit und Schulfragen müsste ich nicht haben.
      Trotzdem, ich würde sie (meistens) nie hergeben.

      Die Kinderlosen müssen aber später auch meine Kommentare ertragen wenn sie Jammern nie Kinder gehabt zu haben.
      Wenn der Entscheid jedoch ein Leben lang nicht bereut wird… herzliche Gratulation.

      • xyxyxy sagt:

        Liebe Kinder gebt fein acht, ich hab euch etwas mitgebracht:
        „Es ist doch so, die gegenseitigen Verdächtigungen und (vermeintlichen) Beschuldigungen, sind doch darauf zurück zu führen, dass man sich seiner selbst nicht ganz sicher ist.
        WEnn man dann noch seinen Weg meint rechtfertigen zu müssen, dann wird man automatisch gegen Rechtfertigungen produzieren und schon ist man im Schlamassel.
        Wer sich seiner selbst sicher ist hingegen, nimmt seine Umwelt gar nicht so argusäugisch dreinblickend wahr.
        Ist es nicht so?“

      • Hugo sagt:

        Spannendes Argument, xyxyxy. Warum dann soviele Kommentare Ihrerseits?

      • xyxyxy sagt:

        hab ihnen oben geantwortet

        und hier noch als Zusatz:
        mich interessiert menschliches Verhalten – ist ein philantropischer Ausdruck von mir

  • kernell sagt:

    Ein Beagle.

  • marie-laure sagt:

    Wir haben uns vor 30 Jahren schon gegen Kinder entschieden – und es nie bereut. Ich stamme aus einer katholischen Familie in der beide Grossmütter 10 Kinder hatten… Gut, dass diese Zeiten vorbei sind und wir uns heute bewusst für oder gegen KinderSegen entscheiden können! Immer noch habe ich den Eindruck, dass (zu) viele junge Eltern einfach Kinder bekommen, weil man das so tut. Wenn nur Menschen, die gerne Kinder grossziehen, diese auch hätten, gäbe es weniger und glücklichere Menschen – Gesellschaft – Umwelt! Wir leben übrigens relativ einfach – unser Luxus ist Zeit für+ mit einander!

  • Hans sagt:

    Angesichts der unerfreulichen Folgen der Überbevölkerung, sowohl auf lokaler wie auf globaler Ebene, gilt mein Applaus allen die freiwillig auf Kinder verzichten.
    Und jetzt bitte keine dümmlichen Kommentare à la, „aber wenn alle… dann sterben wir aus!!!“ – es gibt mehr als genug Fortpflanzungswütige, welche die freiwillig Kinderlosen kompensieren!

    • Teilzeitpapi sagt:

      Jawohl, und eine Halbierung der Rente für Hans, weil die nachkommenden Generationen keinen Bock darauf haben, immer noch mehr „unproduktive“ Alte durchzufüttern! Und wenn sich Hans gegen die Rentenreduktion wehrt wird der gut ausgebildete Teil der nachkommenden Generationen mit den Füssen abstimmen und in demografisch stabilere Länder auswandern, die Talente mit Handkuss und rascher Staatsbürgerschaft nehmen.

      • Hans sagt:

        Ach ja, das beliebte Totschlagargument mit der Rente hatte ich ganz vergessen. Glaubt der Teilzeitpapi wirklich, dass es zukunftsträchtig ist, immer mehr Kinder auf die Welt zu stellen, um die heutigen Pyramiden-Rentensysteme noch weiter aufzublasen? Damit verschiebt man das Problem nur etwas weiter in die Zukunft.
        Was wir brauchen ist, eine nachhaltige Rentenfinanzierung, dazu gehören u.a. eine vernünftige Relation zwischen Pensionsalter und Lebenserwartung, Stopp der Diskriminierung älterer Arbeitnehmer durch das BVG, etc.
        Solche Umstellungen brauchen Jahrzehnte, höchste Zeit sie anzupacken.

      • Teilzeitpapi sagt:

        Natürlich gibt es Massnahmen, um die Auswirkungen der schrumpfenden Einzahlern zu mildern (das noch verschärft wird durch die gestiegene Lebenserwartung, richtig). Aber sie lösen die Probleme nicht, die mit einer Geburtenrate unter 2.1 entstehen.

      • Rose sagt:

        @Teilzeitpapi: Dann bitte auch keine Rente für Hausfrauen, die x Jahre nicht arbeiten und nichts in die AHV der älteren Generation einbezahlen. Mit der ALV das Gleiche. Bei einer Scheidungsrate von 50% füttert die steuerzahlende Allgemeinheit oftmals noch die Familien, hauptsächlich Mamis durch. Auch hier nur einen Bruchteil der Leistung bitte; da sie selber nicht voll 45 Jahre lang einbezahlen.

      • Teilzeitpapi sagt:

        Der Ehegatte muss mindestens den doppelten Mindestbeitrag in die AHV einbezahlen, damit die Ehefrau ohne bezahlte Arbeit von der AHV-Pflicht befreit ist.

        „Knapp drei Viertel der in einem Paarhaushalt lebenden Mütter (74%) gehen zurzeit einer Erwerbsarbeit nach. … Es wird deutlich, dass alleinerziehende Mütter häufiger berufstätig (88%) als diejenigen, die einen Partner haben. … Haushalte, in denen der Vater Vollzeit arbeitet und die Mutter zu Hause bleibt, inzwischen die Minderheit sind.“ (http://www.kmu.admin.ch/aktuell/00305/01379/01471/index.html?lang=de)

      • Teilzeitpapi sagt:

        Natürlich werden nicht wenige Alleinerziehende in irgendeiner Form vom Staat unterstützt. Aber für mich sieht es ganz danach aus, dass sich die Alleinerziehenden sehr anstrengen (eine Motivation sind sicher die Kinder, damit diese z.B. nicht gehänselt werden).

        Und ansonsten: Das war 2009. Willkommen in der Gegenwart. *winke-winke*

  • Klemm sagt:

    Mit oder ohne Kinder, das sollen doch wirklich alle selber entscheiden. Ausser im glücklichen Frankreich, mit durchschnittlich 2 ! Kindern pro Frau, wo die grosszügigen Kinderzulagen und die Geburtenprämie für viele die Arbeitslosigkeit „erträglicher“ machen.

  • Daddy Cool sagt:

    ich bin nun seit einigen jahren vater..und der kleine ist das anstregendste, mühsamste, nervenraubenste, geldverbrauchendste, zeit- und schlafraubenste aber trotzdem schönste und beste was mir je passiert ist..um das zu verstehen muss man aber wahrscheinlich selber vater werden/sein und genau deshalb würde ich es bereuen wenn ichs nicht erleben dürfte. Soll aber jeder selber entscheiden –> übrigens: reisen kann man auch mit kindern..und stellen sie sich vor es macht sogar spass, zB in südamerika wo die kinder der türöffner für tolle begegnungen mit einheimischen sind.

    • alien sagt:

      Um zu wissen, was Liebe ist, ist es nützlich, Kinder zu haben.
      Um zu wissen, was Hass ist, ist es nützlich, Mörgeli zu kennen.

  • Jutta Maier sagt:

    Ich habe mich schon als Teenager gegen das Kinderkriegen entschieden, und daran hat sich nie was geändert. Meiner entschiedenen Meinung nach gibt es genug Menschen auf der Welt (mittlerweile schon viel zu viele), die in menschenunwürdigen Situationen leben. Erst sollte dieser Zustand aufgeräumt werden, ehe neue Menschlein in die Welt gesetzt werden. Alles andere ist egoistisch, kurzsichtig und ganz einfach dumm.
    Besonders Vielkinderei ist nachgewiesenermassen ein Zeichen von wenig/nicht vorhandener Bildung.

    • Daddy Cool sagt:

      sie wissen schon dass es in vielen ländern diese erde keine sozialsystem gibt und die kinder dort sozusagen die altersvorsoge sicherstellen? ..

      • Teilzeitpapi sagt:

        Ja, und wir haben ein Sozialsystem, das ohne Kinder auskommt! Jedenfalls nach der Meinung sehr vieler… Naja, wenn man sieht, wie Politiker und Notenbank Billionen oder noch mehr aus dem Nichts zaubern, dann wird die Weiterführung der Sozialsystem mit schrumpfenden Einzahlern sicher null Problemo!

      • paul sagt:

        so so die kinder als soziales system??? in afrika oder asien? wo am meisten kinder gemacht werden hungern am meisten haben kein sauberes wasser die umwelt kolabiert die luft ist so verschutzt, dass ein warnhinweis auf die strassen gehöhrt atmen ist lebensgefährlich. waren sie schon mal in so einem kinderreichen land? ich glaube nicht sonst würden sie so etwas nicht schreiben.

      • Daddy Cool sagt:

        ich beziehe mich ja nur auf die Aussage von Jutta Maier die sagt für sie sei der Grund keine Kinder in die Welt zu setzen dass es bereits zu viele gibt (auf der ganzen Welt)..es ist aber wirklich so dass in vielen Ländern die Kinder die Altersvorsorge darstellen und unter diesem Hintergrund ist es auch verständlich dass in diesen Ländern die Geburtenrate entsprechend hoch ist.. Aber sicher nicht in der Schweiz! Deshalb finde ich dieses Argument ziemlich lächerlich..

      • Teilzeitpapi sagt:

        Okay, es sind anscheinend nicht die Kinder von heute und morgen, welche die AHV von morgen und übermorgen einzahlen. Sorry, hab ich wohl nicht aufgepasst in der Staatskunde. Wir haben eine Altersvorsorge, die ohne Kinder auskommt. Und das ein Gesellschaftsmitglied mit bezahlter Arbeit für immer mehr Gesellschaftsmitglieder mit Rente aufkommen muss (und zukünftig noch mehr, falls nicht das Rentenalter erhöht und/oder die Renten gesenkt werden) ist wahrscheinlich auch nur ein Gerücht.

      • Andi sagt:

        Teilzeitpapi, Sie haben nicht nur in Staatskunde nicht aufgepasst, sondern auch in Volkswirtschaft auch nicht: Der grössere Teil der Altersvorsorge kommt mittlerweile aus der selbstfinanzierten PK.

    • Nicole K. sagt:

      Das ist ja nun der grösste Blödsinn. Wir haben 3 Kinder, planen Nummer 4, haben studiert, sind berufstätig mit eigenen Firmen. In meinem Bekanntenkreis gibt es etliche Hochschulabsolventen mit erfolgreichen Jobs die 3, 4 oder mehr Kinder haben. Der Trend heutzutage ist es wieder, mehr Kinder zu bekommen was ich sehr schön finde. Ich finde die Aussagen, dass viele Kinder ein Zeichen von wenig Bildung sind unmöglich. Es zeugt entweder von Neid oder eingeschränktem Denken.

      • Anna Lyse sagt:

        „Besonders Vielkinderei ist nachgewiesenermassen ein Zeichen von wenig/nicht vorhandener Bildung.“

        Bitte Quelle dieser Aussage nachliefern ansonsten ist es ein Eingeständnis, dass die eigene Bildung nicht vollständig ist.

      • xyxyxy sagt:

        Nicole- global gesehen ist es so: Wohlstand(Bildung) sorgt für einen Rückgang der Geburtenrate

        Daddy – niemand von uns entscheidet sich für Kinder, weil er an das Wohl der AHV denkt – genauso wenig entscheidet sich jemand gegen Kinder um gegen die Überbevölkerung in Bangladesh etwas zu tun

        solche ideologischen Schlaumeieren sind hüben wie drüben der reinste Selbstbetrug

      • Teilzeitpapi sagt:

        Noch nicht, xyxyxy. Aber vielleicht wird irgendwann schmerzlich bewusst, dass unsere AHV auch etwas mit unseren Kindern/Kinderzahlen zu tun hat (sogar die Pensionskassen, auch wenn das komplizierter ist). Und es nur mit moderner kurzfristiger Sicht egoistisch ist, keine Kinder zu haben. Langfristig ist es egoistischer, welche zu haben. Sehen dann auch die Kinderlosen, wenn sie AHV bekommen, die Kinder von anderen einbezahlt haben und sie von Kindern von anderen gepflegt werden…

      • xyxyxy sagt:

        tzp – ich kenne mich bestens aus mit Sozialversicherungen und demographischer Entwicklung
        natürlich haben sie recht, tzp

        ABER der springende Punkt ist doch, dass weder sie, noch ich aufgrund einer moralischen Verpflichtung gegenüber unseren Sozialversicherungen Väter wurden. Das waren rein persönliche Entscheidungen und wir beide versprachen uns persönliches Glück davon.

      • Hugo sagt:

        @ xyxyxy:
        Bildung hat mit Wohlstand zu tun. das stimmt. Aber Wohlstand fördert Egoismus. Und das bringt Rückgang der Geburtenrate. Kurzfristiges, naives Denken paar sich damit und bringt der Gesellschaft schliesslich den sozialen Kollaps.
        Als gebildeter Mensch habe Sie sicher schon die Aufstiege und Niedergänge der sogenannt „höheren“ Kulturen studiert. Und da sind auch Sie darauf gestossen, dass immer der innere Zerfall basierend auf Dekadenz den Untergang dieser Kulturen iniziierte.
        Kinder sorgen für den Fortbestand einer Kultur! Egoismus macht sie kaputt!
        @ Nicole: Danke!

      • xyxyxy sagt:

        schauen sie nur die heuchelrische Diskussion oben, wo Volkönomische Gründe für und wider das Kindergebären genannt werden. Solche Gründe werden NIEMALS die Ursache für den Einzelnen sein, warum er Kinder will oder nicht.
        Das ist immer psychologische oder hormonelle Gründe.
        Die Volkswirtschaftlich ökonomischen Überlegungen sind gut für Politiker und Pädagogen, um zu entscheiden, was man fördern will und was nicht. Aber hier sind wir doch in einer persönlichen Diskussion. „Kein Bock (Lust) auf Kinder“ – man sollte darüber reden warum man Lust oder eben keine Lust darauf hat.

      • xyxyxy sagt:

        Hugo – langfristig gesehen ist eine Welt anzustreben in der Allgemeiner Wohlstand herrscht, in der es kein wesentliches Bevölkerungswachstum gibt. Es ist beruhigend zu wissen, dass sich Menschen und Völker einigermassen selbstregulierend verhalten. Ansonsten würden wir ja auf einen Kollaps zusteuern.
        Ich bin für Kinder. Ich habe Kinder. Dies ist Ausdruck von Lebensbejahung und Optimismus.
        Ich bin einfach für sachliche Argumente UND für eine saubere Trennlinie in diesen. Lesen sie, was ich tzp diesbezüglich geschrieben habe.

      • xyxyxy sagt:

        Hugo 2: (der erste wartet noch….)
        mir greifen die Argumente zu kurz. Egoismus ist kein Argument. Ich strebe Glück an, das war mein Hauptmotor um Kinder zu bekommen – ich wählte die Option Kinder nicht, aus selbstloser Aufopferung um den Fortbestand meines Volkes zu retten. (Gt bewahre Kinder vor solchen Eltern!)
        Viel eher müssten wir uns fragen, warum Menschen ihr Glück in etwas anderem suchen. Was steht dahinter?
        Oft gehört heute: Lebensverneinung (Arabi) und Pessimismus (Jutta).

      • Teilzeitpapi sagt:

        Einverstanden, xyxyxy (ich erhoffte zwar kein persönliches Glück, das suche ich woanders). ABER das könnte sich ändern. Jemand in einer Gesellschaft ohne Altersvorsorgesystem ist sich sehr bewusst, dass eines Tages hauptsächlich seine Kinder zu ihm/ihr schauen werden. Durch unser institutionalisiertes System ging der direkte Bezug zu den Kindern und das Bewusstsein darum verloren. So wie auch die wenigsten einem Obdachlosen ein Joghurt kaufen, sondern stattdessen der Unterstützungsakt im Steuern bezahlen besteht.

      • Teilzeitpapi sagt:

        Vielleicht wird irgendwann wieder mehr bewusst, dass nicht die AHV-Zweigstelle die AHV bezahlt, sondern sie nur von den Kindern und Kindeskindern transferiert. Und dass bei den Pensionskassen die Wertpapiere, die verkauft werden müssen um die Renten auszuzahlen, von jüngeren Anlegern gekauft werden (geringere Nachfrage senkt den Verkaufspreis…). Ich hoffe es jedenfalls, den die Besitzstandwahrung der Rentner wird nicht endlos weitergehen können, wenn die Verteilkämpfe schärfer werden (und das werden sie sicher). Sonst wandern die Einzahler aus, wenn die Belastung zu gross wird.

      • xyxyxy sagt:

        tzp – selbstverständlich ist das ein Wohlstandsphänomen – und wenn sich das ändert, ändern sich auch wieder Einstellungen und Gewohnheit. Also alles halb so wild. Selbstregulierend wie der Fuchs und Hasenbestand .
        Nur, Menschen welche nicht von Sozialsystemen getragen werden, haben auch wieder zum Eigennutz mehr Kinder (Schutz- Altersvorsorge). Selbst wenn dieser Eigennutz im Unbewussten schlummert, ist es so.

      • Andi sagt:

        Teilzeitpapi: Ihr Verständnis von Ökonomie ist wirklich abenteuerlich! Versuchen Sie’s mal mit einer Vollzeitstelle,,, 🙂

  • Greatsheep sagt:

    Jeder Entscheid ist ok.
    Mich nerven bloss die, die irgendwann wegen ihrem Entscheid herumjammern. Und es sind mehrheitlich die „Ich will NIE, NIE, NIE Kinder“-Leute. Gerade kürzlich nervten am Mittagstisch zwei Frauen um die 50 rum, wie sie das bereuen und was das für ein Fehlentscheid war. Bitte, aufhören damit und zu seiner Wahl stehen!

    • enzo lorenzo sagt:

      war mir eigentlich schon mit 16 ziemlich sicher, dass ich keine kinder haben werde. bin heute 46 und habe es wirklich noch nie eine sekunde bereut, dass ich keine schlaflosen nächte, verschissene windeln oder verkotzte rücksitze im auto erleben durfte. jedem das seine, aber ich staune, wie viele leute mir hinter vorgehaltener hand zuflüstern, sie würden sich das mit den kindern heute auch nochmal sehr gut überlegen…!
      bin mit der autorin absolut & 100%ig einverstanden, denn ich sehe regelmässig beispiele, wo ich denke „für hunde muss man prüfungen machen, aber nicht für babys!“

  • Peter Gaissberger sagt:

    Dieser Beitrag passt perfekt zur heutigen egoistischen Konsumgesellschaft der Schweiz. Sollen doch die armen immigranten viele Kinder machen. Wir nicht. Wir wollen Autos, Ferien, Spass und ja kein Kindergeschrei. Was aber interessant ist, dass Frau Arabi es für nötig findet quasi ein Rechtfertigungsartikel über ihren „keinen Bock auf Kinder“ zu veröffentlichen. Ist ja gut, wir haben verstanden. Der von ihr genannte Garantieschein ist scheinbar ihr Geld und die Pensionkasse für die Zukunft. Leider bieten Kinder halt keine Garantien. Das Piratenradio übrigens auch nicht.

    • Lena Huber sagt:

      Meinen Sie das ernst? Es kann wohl jeder selber entscheiden, ob er Kinder möchte, oder nicht! Egoistische Konsumgesellschaft? Dann wären wohl eher alle egoistisch, die die Weltbevölkerung noch weiter wachsen lassen, ohne Rücksicht auf die Auswirkungen auf die Umwelt zu nehmen. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte gerne Kinder, sehe aber nicht ein, was falsch daran sein soll, keine zu wollen. Würden sich alle Menschen vermehren wollen, müssten die ersten wohl schon bald auf den Mars ziehen.

    • turnaround sagt:

      Egoistisch ist gut. Kinderlose, doppelt verdienende Paare finanzieren über ihre Steuern die Familien zu einem grossen Teil. Der von Ihnen angeprangerte Konsum ist ein wichtiger volkswirtschaftlicher Beitrag zum Allgemeinwohl, wohingegen die persönliche, so wertvolle Lebenserfahrung, Kinder zu haben der Allgemeinheit Rücksichtnahme und Geld abverlangt. Wer auf einem überbevölkerten Planeten, in einem sehr dicht besiedelten Land das Kinder kriegen als selbstlosen Akt ansieht, kann dies eigentlich nur im Zusammenhang einer absurden „Rassenstärkung“ tun. Oder wo genau liegt der Nutzen für alle?

  • Esther Baumann sagt:

    Keine kinder zu haben ist ok, allerdings verzichtet man auf eine zentrale lebenserfahrung. Vielen auch in meinem umfeld wurde dies zu spät bewusst. Auf finanzielle leistungen der jungen möchte dann wiederum niemand verzichten, auch nicht die kinderlosen. Schon etwas paradox.

    • Annie B sagt:

      Na ja, auf unsere Steuergelder zwecks Unterstützung für Schule, Spielplätze etc mögt Ihr mit Kindern auch nicht verzichten. Ich hab eeigentlich kein Problem damit, ich mag einfach die ewig gleichen Argumente von den schmarotzenden Menschen ohne Kinder nicht mehr hören.

      • Esther Baumann sagt:

        liebe anni, schmarotzer sagen sie. da muss ich aber schon etwas richtigstellen: die järhlichen steuerbeiträge stehen in keinem verhältnis zur monatlichen AHV. dass sie schulen mitfinanzieren (wie alle steuerzahler) kommt übrigens eben wiederum allen zugute (gute ausbildung = gute berufschancen = eigenes, gutes einkommen = rückvergütung in form von steuern). materiell betrachtet ist die familie mit kindern klar ein minusgeschäft. das werden sie wohl nicht bezweifeln wollen? (siehe auch kommentare anderer kinderloser, die gerade deswegen auf kinder verzichten.)

      • Hugo sagt:

        Die ewig gleichen Argumente scheinen eben einfach nicht zu fruchten, darum muss man sie immer wieder bringen. Esther Baumann hat recht! Kinder zu unterstützen, ist unsere Pflicht. Wir alle waren es auch mal und haben davon profitiert. Hier sind also alle gleich und niemand bevorzugt. Aber die AHV und die Pflege von Alleinstehenden kostet Geld und dieses sollte on der Folgegeneration generiert werden. Und da ist es schon schmarotzend, die Kohle beziehen, aber keinen Beitrag dazu leisten zu wollen. Egoismus pur!

      • Jürg Steiner sagt:

        Ich verzichte gerne auf die AHV wenn ich meine Beiträge wieder zurückerhalte. Da braucht es die Steuern mit welchen die Schulen etc. Bezahlt werden gar nicht. Sprich doch mal mit der jungen Generation was Sie vom sogenannten Generationen Vertrag halten. Wir habde ihnen diesen einfach aufgedrängt. Sie konnten nicht wälen! Da dürfen wir aquch nicht erstaunt sdein, wenn Sie diesen Generationenvertrag nicht einhalten werden. Übrigens haben wir bereits 3-4mal zuviele Leute auf der erde. Da sollten Kinderkriegen nicht noch gefördert Werden!!

      • Rose sagt:

        Frau Baumann: die Kinderlosen zahlen jeden Monat AHV und ALV; im Gegensatz zu den Müttern, die nicht arbeiten. Auf diese Beiträge möchten sie auch nicht verzichten, oder??

      • Jürg. sagt:

        @Rose
        Bleiben Sie bei der Warheit:
        AHV:
        Beitragspflichtig sind auch verheiratete Personen ohne Erwerbseinkommen.

      • Claudia sagt:

        @Jürg: sie haben recht, aber der Mindestbetragt ist 300.– / Jahr!!! So viel bezahle ich im Monat. Und ALV-Abgabe bezahlt man nicht…..

  • Hugo sagt:

    Ich finde es gut, wenn sich Menschen bewusst entscheiden, keine Kinder zu haben. Wenigstens haben sie die Einsicht, nicht noch mehr Schaden anzurichten zu müssen, als sie das mit ihrem jetzigen Dasein schon tun…

    • Jutta Maier sagt:

      Vielleicht sind kindergebärende Frauen auch so blind, weil eine Geburt die reinste Hormonschleuder ist, unter der sie unkontrollierbar werden.

  • xyxyxy sagt:

    … ich habe gestern schon gesagt, dass doch jeder nach seiner eigenen Fasson slig werden soll
    insofern „geniess das Auto und die Reisen, die Stille und die Freiheit – das ist dein Leben, das einzige das du hast“

    möchte hier nur noch anführen, dass jmd der keine Kinder hat, eben gar nie verstehen kann, warum die Geburt eines Kindes tatsächlich ein freudiges Ereignis ist, trotz aller hier aufgezählten „Nachteile“. Hat nichts mit Werbung oder Filmen zu tun. Das ist eben das Geheimnis, das nur der verstehen kann, der es selbst erlebt hat. Man kann das nicht ändern.

    • Teilzeitpapi sagt:

      Sehr schön geschrieben. Das Geheimnis des Lebens und des Leben Schenkens. Das auch keine noch so interessante und erhellende Wissenschaft entzaubern kann. 🙂

    • Roman Rebitz sagt:

      Nur weil sie diese Vorstellungskrat scheinbar nicht haben heisst dies noch lange nicht das andere nicht dazu fähig sind.

      • xyxyxy sagt:

        hä – RR?
        was sind denn sie für einer?
        das hat nichts mit Vorstellungskraft zu tun – sondern nur mit der Einsicht, dass theoretisches Wissen, niemals mit praktischer Erfahrung gleich zu setzen ist
        jeder erwachene Mensch der auch nur ein Mü an Weisheit besitzt, ist sich dessen bewusst

  • Teilzeitpapi sagt:

    Hm, irgendwie überzeugt mich der Beitrag nicht, weiss aber nicht genau warum. Auch ganz schön hartes Leben? Was sollen da all die Leute in Afrika sagen? Natürlich ist es hart, aber alt und krank werden und irgendwann sterben tun alle, ob mit oder ohne Kinder. Leid gehört zum Leben (von Kindern, Eltern und Kinderlosen). Sehe es nicht als meine Aufgabe, unsere Kinder davor zu bewahren, sondern ihnen einen guten Umgang damit vorzuleben. Und all die anderen übertriebenen Er-Wartungen, naja, jedem selbst überlassen, auf was er oder sie alles warten will.

    • Teilzeitpapi sagt:

      Und selbstverständlich auch Ihnen ein glückliches Leben, so wie Sie es wählen, Frau Arbabi. Ich wünsche Ihnen, dass Sie auch einfach leben können und sich nicht die ganze Zeit Gedanken machen. Aber mir ist bewusst, so ein Blogbeitrag ist kurz und ein Fragment wie fast alles.

    • xyxyxy sagt:

      eigentlich offenbart diese Aussage, dass man das Leben nicht lebenswert empfindet
      es ist Ausdruck eines tiefen Pessimismus

      • Teilzeitpapi sagt:

        Sehe ich überhaupt nicht so. Aber es gibt Leute, die krank/behindert nicht als lebenswert sehen und darum z.B. nicht verstehen können, warum jemand ein behindertes Kind nicht abtreiben lässt. Oder die altern nicht lebenswert finden und sehr viel Energie, Zeit und Geld in „Anti-Aging“ investieren (natürlich ihr gutes Recht). Ich sage nur, dass Leid immer zum Leben gehört hat. Dass die Leute selbst in den besten Momenten ein kleines bisschen leiden, weil sie eigentlich wissen, dass diese Momente wieder enden werden. Tiefer Pessimismus? Realismus?

      • xyxyxy sagt:

        aaaargh tzp – ich meinte doch nicht sie!!!!!
        sondern eben das von ihnen zurecht aufgegriffene Argument „das Leben ist zu hart, als das ich es meinem Kind zumuten möchte“
        dies offenbart einen tiefen Pessimismus und eine Lebensmüdigkeit

        (oder aber, es ist einfach eine ideologische Phrase mit der der betreffende Mensch, seine eigene Entscheidung in eine moralische – quasi selbstlose- verwandeln möchte) – ich denke jedoch eher das Erste trifft zu

      • Teilzeitpapi sagt:

        Ach so, da stand ich wohl auf dem Schlauch. 😉 Einverstanden. Vielleicht werden aber heute von Hollywood, Politikern, usw. so viele Illusionen verkauft und vielleicht in manchen Umfeldern soviele heile Kulissen gespielt, dass einige Leute denken, nur sie hätten Probleme oder würden zwischendurch leiden. Und dass sie eben dann den Kindern ein solches Traumschloss bieten müssten, obwohl wir, wie Sie schrieben, in einer Welt leben, die noch nie so gut aussah wie heute (Lebenserwartung, usw.).

  • Grog sagt:

    Hmmmm, all die erwähnten Argumente (sowohl die gegen wie die für Kinder) scheinen mir vorwiegend um die eigene Achse zu drehen. Schade, wenn die Motive für oder gegen Kinder vor allem mit der Erfüllung der eigenen Selbstverwirklichung zu tun haben.

    • Teilzeitpapi sagt:

      Die Leute, für die Kinder bekommen einfach eine natürliche Sache ist, tun das einfach. Ohne ein grosses Brimborium drum zu machen. Das sind dann meist auch keine Projektkinder, sondern einfach neue Familienmitglieder im Generationenzyklus von geboren werden und sterben.

    • xyxyxy sagt:

      ach Grog das haben sie IMMER – wir Menschen sind nun mal um unser eigenes Wohl bedacht
      wer das nicht einsieht, lebt in Selbstbetrug

      • Grog sagt:

        soso, xyxyxy, woher meinst du denn zu wissen, was DIE Menschen IMMER tun… Ich kann bei Menschen in meinem Umfeld einen grossen Unterschied feststellen bezüglich ob sie primär um das eigene Wohl bedacht sind oder ob sie ihre Mitmenschen (egal ob das Kinder oder andere sind) im Blick haben. Allen Menschen heimlich egoistische Motive zu unterstellen, scheint mir eher eine verallgemeinernde Projektion zu sein.

      • xyxyxy sagt:

        ach Grog – das ist eine wissenschaftlich erwiesene Tatsache – der Mensch IST tatsächlich so.
        Nahrung, Fortpflanzung, Sicherheit, Anerkennung – das sind Grundtriebe, die sie nicht ausschalten können.
        Der Unterschied zwishcen mir und dem den sie einen Egoisten nennen, ist einfach, dass ich nicht glaube dass der „Egoist“ langfristig so glücklich wird. Wer nie teilt und geizig ist, wird einsam und bitter werden. Also teile ich und weiss, dass das auch mir zu gute kommt. Ich bin nicht geizig, weil ich weiss, dass ich mich damit selbst bestrafen würde.
        Ich handle also auch eigennützig.

  • think about sagt:

    Keine Kinder – ist ok. Kinder haben – ist auch ok. Hauptsache die Entscheidungsgrundlage ist stabil und keiner sollte es auf lange Sicht bereuen müssen. Viele haben auch selbstzweifel, oder es fehlt der richtige Partner, oder der Hormomhaushalt mach nicht oder nur bedingt mit. ….Männer wollen auch nicht immer Kids! Also bitte zügelt eure Kommentare und urteilt nicht, wenn eine Frau kein Kinder möchte. Die Enttäuschen kann auch gross sein, wenn sie keine Kinder kriegen können. Je früher die Frau das weiss, desto besser. Es bleibt somit Zeit für die verarbeitung und das Begreiffen.

    • Teilzeitpapi sagt:

      Noch haben wir genügend Immigranten, welche verhindern, dass wir die Wirkung einer exponentiell schrumpfenden Gesellschaft mit einem auf Wachstum ausgelegten Wirtschafts- und Sozialsystem zu spüren bekommen. Doch für diese Lösung scheint die politische Akzeptanz zu sinken. Fällt sie weg dürfte es härter werden. U.a. bei der AHV, beim Pflegepersonal in Altersheimen und vielem mehr. Da werden dann vielleicht einige ihren Egoismus bereuen, vor allem falls das Versorgungspendel wieder mehr vom Staat zu privat (Familie) gehen sollte. Wir werden sehen, wird auf jeden Fall spannend.

  • barbara sagt:

    es wäre mehr als wünschenswert, dass sich alle bevor sie kinder auf die welt stellen soviele und noch mehr gedanken machen. in meinem umfeld sind nicht die leute am zufriedensten die die klassischen modelle wählen. und es sind nicht 100% der frauen, die in der fortpflanzung ihre einzige und grosse bestimmung sehen.
    die motivation kinder zu haben damit mit 70 weihnachten nicht alleine gefeiert werden muss scheint mir sehr egoistisch. kinder sind nämlich kein eigentum auf lebzeiten, sie sollen sich ein eigenes leben aufbauen. leider ist im modell kleinfamilie nicht immer die einsicht vorhanden.

  • Bitta sagt:

    ich frage mich ja jedes Mal, wie freiwillig ein Paar tatsächlich auf Kinder verzichtet hat, wenn es damit angeben muss, welche Luxusferien und teuren Hobbies es sich dafür leisten kann – wirkt für mich wie der unscheinbare Mann, der keine Frau abbekommt und dann eben einfach behauptet, dass ER halt zu wählerisch und die Richtige noch nicht aufgetaucht sei, um zu verschleiern, was die wahren Gründe für sein Alleinsein sind.. wer aber wirklich keine Kinder will und dies wie Frau Arbabi begründet, gehört respektiert.

    • Martin sagt:

      Nichts begriffen. Wie viele hässliche Papis gibts es ? Auffällig ist, dass es meist die eher unscheinbaren Männer sind, die sich von Frauen einspannen lassen und für Kinder das Leben lang zahlen müssen (natürlich geschieden und mit Existenzminium in 1Zi Wohnung). Die hübschen Männer haben das nicht nötig.

  • Alex sagt:

    Man sollte niemanden verurteilen, weil er keine Kinder will. Aber ein Kind ist nunmal etwas, dass man grossziehen muss. Das einem viel Energie kostet und alle Nerven ausraubt. Aber es gibt so viele kostbare Momente, die alles wieder gut machen.
    Ich denke nur schon zum ersten Mal sein Kind in den Händen zu halten und ihm in die Augen zu schauen.
    Das Kind ist ein Zeichen der Liebe der Eltern. Weil es sozusagen aus zwei Menschen in einem Stück wiedergeboren wird.
    Wie sagt man so schön „Eins werden“ mit seinem Partner. Man lebt mit seinem Partner in seinem Kind weiter. Eine Gabe für die Zukunft 🙂

    • Jutta Maier sagt:

      Vor allem ist ein Kind etwas, das vman später einmal in die Welt entlassen muss. Und diese Welt sieht zunehmend schlecht aus. Ganz besonders weil es zuviele Menschen gibt.

      • xyxyxy sagt:

        die Welt sah noch nie so gut aus wie heute
        Frau Jutta Maier – wann hätten sie denn lieber Kinder in die Welt entlassen?
        ja wann genau?

      • Tomasino sagt:

        Das jemand allen Ernstes behaupten kann, dass die Welt zunehmend schlechter aussieht, kann ich kaum glauben. Wahrscheinlich hätte Frau Maier die Kinder lieber zu Zeiten der Pest oder des dreissigjährigen Kriegs auf die Welt gestellt, als sie noch gute Perspektiven hatten.

  • Susanne Meier sagt:

    Ich denke, dass beides, sich für und sich gegen ein Kind zu entscheiden ziemlich schwierige Entscheidungen sind und beide Entscheidungen verdienen meinen vollen Respekt. Gerade als Frau muss man sich gut überlegen ob man zu Kindern ja sagen kann, weil es einem zumindest in der Kleinkinderphase auch viele Möglichkeiten einschränkt, die ohne Kinder selbstverständlich da sind. Obwohl ich mich für Kinder entschieden habe, kann ich jeden anderen Lebensentwurf ohne Kind genausogut verstehen. Es ist auch ohne Kinder möglich seine fürsorgliche Seite zu leben und sich intensiv um andere zu kümmern.

  • Heulsuse sagt:

    Jeder/jede kann und soll so leben, wie er/sie will. Trotzdem bin ich als dreifacher Vater, der sicher vor und nach geschiedener Ehe auch vieles falsch gemacht hat, ob der Aussagen im Bericht schockiert. Ich möchte trotz allem die mittlerweile jugendlichen Kinder nicht missen. vielleicht auch wegen der vielen Sorgen, des Sich-kümmerns, der zahllosen anderen Probleme, der Kosten etc. Gerade daran bin ich gewachsen. Und die Kinder eröffnen mir mit ihren Augen eine andere Welt, die mir schon viele Jahre verschlossen war durch Erwachsenenzwänge. Eigentlich eine traurige Haltung im obigen Bericht.

  • Andrea sagt:

    Könnte ich die Zeit zurückdrehen, bekäme ich wohl keine Kinder mehr. Sie „kosten“ mich bedeutend mehr als sie mir „geben“. Aussage „wenn die Kinder mal da sind, kommt es dann schon gut“, ist sehr heikel, bei mir stimmt sie nicht. Es gibt kein Zurück. Hört auf euer Bauchgefühl und macht nicht einfach das, was die Gesellschaft von euch erwartet. Ich hatte nie einen Kinderwunsch, ich bin einfach kein „Muttertier“ und fühle mich trotzdem total weiblich.

    • Jürg. sagt:

      Das Thema wünschte ich mir mal als Blog, oder wir haben zuviele Kinder. Danke für den Rat.

    • Sportpapi sagt:

      @Andrea: Weshalb haben Sie denn Kinder, wenn Sie nie einen Kinderwunsch hatten? Mit „weiblich“ hat das zudem sehr wenig zu tun. Ich hatte einen Kinderwunsch, und ich fühle mich dabei ausgesprochen männlich.

      • Andrea sagt:

        @sportpapi: mit „weiblich“ habe ich mich auf die Meinung vieler bezogen, dass „richtige“ Frauen einfach einen Kinderwunsch zu verspüren haben, als Naturgesetz sozusagen. Bei Männern akzeptiert die Gesellschaft die gewollte Kinderlosigkeit viel eher.
        Ich bekam erstens Kinder, weil mein wunderbarer Ehemann unbedingt welche wollte. Wie viele Männer bekommen (noch mehr) Kinder weil die Frau unbedingt welche will? Die fragt man dann auch nicht nach den Gründen. Zweitens, habe ich mich vom Umfeld überreden lassen, eben grad mit dem Argument: „Wenn das Kind mal da ist, freust du dich dann schon“.

    • Zoe sagt:

      Andrea, ich finde diese Aussage von Ihnen sehr mutig. Irgendwie fühl ich eine grosse Traurigkeit im Text. Was mir sehr leid tut. Kann mir die Situation gar nicht vorstellen.

  • Sportpapi sagt:

    Wen interessierts? Selbst ist die Frau/der Mann/das Paar. Soll doch jeder tun, wie es ihm gefällt.

    • mila sagt:

      Mich interessierts, genauso wie der gestrige Beitrag. Im Sinne bereichernder (fremder) Perspektiven.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Sportpapi:
      nun, offenbar gehen Sie davon aus dass Ihre Einschätzung ebenfalls interessieren sollte,
      sonst hätten Sie die Tastatur ja nicht aktiviert?
      Da finde ich den Artikel doch noch ein paar Spuren interessanter…, und sie tut ja gerade was ihr gefällt und schreibt darüber- ein Tun welches ihr gefällt, sie erfüllt eigentlich Ihre Forderung… .

      Abgesehen davon schätze ich gerade das hier drinnen, dass auch mal einfach über das ganz normale Leben und unsere Entscheidungsfindungen ausgetauscht werden kann. Schon seit über vier Jahren. 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Ich habe das durchaus positiv gemeint, auch in Bezug auf das: „Als hätte ich einem Kind ins Gesicht geschlagen, zwingen mich die Blicke vor allem junger Mamis zur Rechtfertigung. Ich hätte nie gedacht, mit dieser Entscheidung auf so viel Unverständnis zu stossen: «Wie kannst Du nur? Du bist doch fruchtbar! Du wirst es bereuen! Du musst dich fortpflanzen wie ALLE!»“ Andererseits wundere ich mich immer wieder, weshalb Menschen das Bedürfnis haben, ihren Lebensstil hier zu präsentieren. Und das meine ich durchaus auch selbstkritisch. Ist es doch Unsicherheit?

      • mila sagt:

        Es kann auch schlicht das Bedürfnis sein, (eigene) Erfahrung zu teilen. Und gäbe es dieses (zutiefst menschliche) Bedürfnis nicht, täten wir hier tatsächlich nichts anderes, als (trockene) Statistiken gegeneinander aufzurechen – was mir persönlich wenig sagen würde.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Wenn wir einfach unsere Erfahrungen austauschen wollen, ergibt sich daraus aber nie eine Diskussion. Da wäre ich dann eher weniger interessiert…

      • Roshan sagt:

        Warum denn nicht, SP?

      • mila sagt:

        Ehrlich gesagt, wird mir beim Erfahrungsaustausch (sofern es denn wirklich einer ist…) nie langweilig, auch ohne repräsentative Unterfütterung – lebensgesättigte Einzelfälle sagen mir im Zweifelsfall mehr als ein heruntergebrochener Durchschnitt. Aber das Wörtchen ausschliesslich wissen Sie sicher richtig einzuordnen. 😉

      • mila sagt:

        Orkus, einmal mehr.

      • Sportpapi sagt:

        @Roshan: Weil ein Erfahrungsaustausch nicht eine Diskussion darstellt, wie ich mir das vorstelle. Nicht dass es nicht auch interessant sein könnte. Aber eben nicht das Gleiche.

  • Alex sagt:

    Kinder? Ein Luxus, den ich mir nicht leisten möchte. Und wären sie erst da, kämen die unzähligen „gutgemeinten“ Ratschläge der Supermamis und -papis, die alles besser wissen, und wehe, man weicht von der Norm ab. Nein danke. Bedauerlicherweise verspüren viele den Drang, ihre Gene weiterzugeben, die es besser sein liessen. Aber um sich fortzupflanzen ist leider keiner zu blöd.

    • Roman Rebitz sagt:

      Leider haben sie betr. der Norm recht, allzu abweichendes Verhalten bei der Kindererziehung wird nicht gerne gesehen. Mobbing und getratsche lassen nicht lange auf sich warten, komischerweise auch von Personen welche man vorher völlig anders eingeschätzt hat.

  • susann sagt:

    Ich gönne jedem seinen Lebensstil und wer keine Kinder will, soll um Gotteswillen auch keine haben. Aber Leute, die sich die fast 70 Jahre des Erwachsenseins nur auf sich selbst konzentrieren wollen, sind mir doch etwas suspekt.

    • Jutta Maier sagt:

      Sie irren sich. Lesen Sie mal die Todesanzeigen: Menschen ohne Familie werden oft von viel mehr Menschen und Institutionen betrauert, als Familienmitglieder. Das liegt wohl daran, dass sie ihre Energie der Gemeinschaft widmen konnten, statt der Aufzucht eigener famlienmitglieder.

      • Tomasino sagt:

        Es ist wohl etwas schönfärberisch anzunehmen, dass Leute ohne Kinder sich mehr für die Gesellschaft engagieren. Das hängt wohl mehr von der Persönlichkeit als von der objektiv vorhandenen Freizeit ab.

  • Peter sagt:

    Ich bin verheiratet und zweifacher Vater. Das ist auch gut so. Wenn nun aber andere der Meinung sind, kinderlos zu bleiben, ist doch das auch ok. Aber verschont doch Welt mit sich ständig wiederholenden Moralpredigten (gilt für beide Lager). Mit oder ohne Kinder, Hauptsache der Mensch weiss sein kurzes Dasein auf dieser Erde (zumindest aus seiner eigenen Sichtweise) sinnvoll und glücklich zu gestalten.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Es gibt noch mehr Gründe die einem zu diesem Entschluss bewegen können,
    und noch weitaus absurdere Reaktionen, am widerlichsten fand ich persönlich die Behauptung,
    „ohne Kind auf die Welt gebracht zu haben sei ich keine richtige Frau“, ehm, wie bittte?!
    Und was ist dann mit den bedauernswerten Geschöpfen welche wollen würden aber nicht können?!
    Hab auch immer vor der Möglichkeit als Patentante angefragt zu werden ein bisschen gezittert,
    kam Go ttseidank niemandem in den Sinn…;-)

    Heute, viele Jahre und 3 Kinder später wär ich mir nicht so sicher ob ich es wirklich nicht bereuen würde

    • Brunhild Steiner sagt:

      2/
      aber selbst dann stünden mir ja ausreichend Möglichkeiten offen mich auf irgendwelche Art und Weisen in Kinderbeziehungen zu investieren. Den Film kenne ich nicht, habe aber persönlich die Erfahrung gemacht dass es nicht immer wirklich gerne gehört wird wenn man „die ganze Wahrheit“ erzählen will, wirkt vielleicht zu demotivierend wenn man nicht gleichzeitig schon am Schönen davon teilhaben kann? Aber zumindest in der entsprechenden Literatur werden heute die Dinge ja beim Namen genannt (Schlafmangel, Erschöpfungsdepression etc etc).

      So oder so, einen glücklichen Weg und viel Erfolg!!!

  • Pascale sagt:

    Wir haben uns auch bewusst gegen Kinder entschieden, weil wir u.a. lieber reisen und etwas von der Welt sehen wollen und einfach andere Pläne im Leben haben. Allerdings wird mal wirklich schräg angeschaut. Mir wurde sogar schon vorgehalten, ich würde meine Pflicht gegenüber der Gemeinschaft (Nachwuchskräfte, AHV etc.) nicht erfüllen als Frau! Nebenbei möchte ich erwähnen, dass ich meine AHV etc. selber finanziere, da ich 100% arbeite. Ist es egoistisch, wenn man keine Kinder haben möchte? Es ist auch egoistisch, wenn man welche haben möchte! Es ist ganz einfach eine persönliche Entscheidung…

    • Tomasino sagt:

      Richtig, sowohl der Entscheid für als auch der gegen Kinder ist egoistisch, wenn man so will. Niemand hat Kinder für die Gesellschaft, sondern nur für die Erfüllung der eigenen Vorstellungen vom Leben.

  • Leo Schmidli sagt:

    Soll doch jeder so machen, wie er (oder sie) möchte. Ich bin seit 6 Monaten Vater und glücklich. In meinem Freundeskreis gibt es Kollegen mit und ohne Kinder und das ist völlig in Ordnung. Ich kann auch die Leute verstehen, die sagen „Ich mag Kinder – solange es nicht meine eigenen sind!“ Wir sind doch alle alt genug, um selbständig Entscheidungen zu treffen, ohne uns rechtfertigen zu müssen. Beides hat Vor- und Nachteile, die aber individuell unterschiedlich ins Gewicht fallen.

  • Loredana sagt:

    Liebe Frau Arabi – wir haben ein Kind aber wir haben auch Freunde die sich gegen Kinder entschieden haben. Mir käme nie in den Sinn dies zu hinterfragen bzw. meine Kommentar abzugeben da die Frage Kinder habe zu wollen wirklich gut überlegt sein soll. Ich gehe davon aus, dass sich Paare, welche sich dagegen entschieden haben mehr überlegt haben als viele Paare, welche Kinder haben. Somit geniessen Sie Ihr Leben auch ohne Kinder! Und wir geniessen unser Leben mit Kind! Jeder doch wie er möchte und kann!

  • Rene sagt:

    Was andere Leute sagen, interessiert uns NULL! Wir haben keine Kinder, wir reisen dafür viel, fahren 2 schöne Autos, gehen im Winter fast jedes Wochenende Skifahren. Wir sind doch keine vom Staat programmierten Lebewesen, die so leben, wie es sich der Staat oder die Gesellschaft wünscht. Ist nur derjenige gut, der 2 Kinder hat, brav zur Kirche geht, den ÖV statt das Auto benutzt, nicht mehr als 10kg Fleisch pro Jahr isst, bei 18°C in der Wohnung friert, Velo nur mit Helm fährt etc? Wir leben so wie wir wollen und dazu gehören auch keine Kinder!

    • Brunhild Steiner sagt:

      …ein bisschen global-footprint-im-Auge behalten schadet niemanden,
      ob mit oder ohne Kindern…

      • Maria sagt:

        Das mit dem globalen footprint wurde schon mit Verzicht auf Kinder erfuellt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Maria:
        wenn dafür über-konsumiert wird weil soviel Freiraum&Finanzkraft besteht? Es zählt nicht nur was diese nicht-existierenden Kinder dann nicht-konsumieren werden, sondern auch welche Leistungen dann mal fehlen werden, und damit spiele ich jetzt nicht auf die AHV an sondern grundsätzlich den berufsweltlichen Nachwuchs.

    • Saporeil Mahani sagt:

      Wir haben auch 2 schöne Autos, ein Haus mit Pool (wohlig warm) und fliegen in der Businessclass nach Asien oder Amerika einmal im Jahr (ja, mit Kind) und auf den Global Footprint achten wir nicht besonders. Das ist schlecht, ich weiss. Ich fahre immer noch ohne Helm Fahrrad.

      Wie leben wie wir wollen und dazu gehört ein Kind.

      Die Lebensumstände sind oft gar nicht so verschieden nur das Lebenskonzept unterscheidet uns. Ich wehre mich einfach dagegen, dass man mit Kindern nur noch als Erzieher klassifiziert wird. Glauben Sie mir, wir geniessen einfach das Leben. Genau wie sie

      • Roger Möschler sagt:

        @brunhild: sie haben es noch nicht begriffen, dass sie ein Schneeballsystem anhimmeln: immer mehr Leute müssen für immer mehr Leute die AHV, IV, ALV etc. finanzieren.

      • marie sagt:

        alternative? 10 kinder pro frau, damit man die sozialwerke abschaffen kann?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Roger Möschler:
        interessante Diagnose, da hab ich mich doch extra von der AHV abgegrenzt,
        und Sie stellen Schneeballsystem-glauben fest?
        Wer hat nun was genau nicht so ganz begriffen?

  • Heinz sagt:

    Auch wir haben uns klare gegen Kinder entschieden und sind total glücklich damit. Wir haben 2 Katzen, welche aber nicht als Kinderersatz herhalten, und merken schon so, dass diese Abhängigkeitsverhältnis gewisse Einschränkungen mit sich bringt. Auch das dauernde Kindergeschrei ist etwas, was wir nicht unbedingt brauchen. Da bin ich also ganz gerne egoistisch. Auch im Hinblick darauf, dass Kinder für die Menschheit überlebenswichtig sind. Sollen die Kinder haben, welche sich das wünschen.

    • mia sagt:

      Uns geht es genauso. Mein Mann und ich sind seit 40 Jahren verheiratet. Wir wollten nie Kinder haben und sind vielleicht gerade deshalb so glücklich geworden. Zwar haben wir ein arbeitsintensives aber sehr schönes, entspanntes und unbeschwertes Leben, das wir in vollen Zügen und mit allem Drum und Dran geniessen. Und den Platz im Altersheim dürfen wir dereinst erst noch anmelden wenn WIR wollen…

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