Der neue Hausfrauen-Feminismus

Löste mit ihrem Bekenntnis eine internationale Debatte aus: Hausfrau und Mutter Kelly Makino im Skype-Interview mit der «Huffington Post».

Löste mit ihrem Bekenntnis eine internationale Debatte aus: Die amerikanische Hausfrau und Mutter Kelly Makino im Skype-Interview mit der «Huffington Post».

«Ich habe das Gefühl, dass in der heutigen Gesellschaft gerade Frauen, die nicht arbeiten, sich von den Konventionen mit denen wir gross geworden sind befreien. Wieso dürfen wir nicht einfach Mädchen sein? Wieso müssen wir Buben und Mädchen gleichzeitig sein?» Diese Fragen stellt sich Kelly Makino, eine 33-jährige Mutter zweier Kinder. Makino schloss ihr College mit «magna cum laude» ab und machte an der University of Pennsylvania ein Master in Sozialarbeit. Sie zog nach New York, heiratete, bekam zwei Kinder und bis vor knapp einem Jahr lebte sie so, wie sie es sich immer vorgestellt hatte: Sie und ihr Mann arbeiteten beide, sie etwas weniger als er, man teilte sich die Hausarbeit auf, die Betreuung und Erziehung der Kinder ebenso.

Doch die Doppelbelastung machte dem jungen Ehepaar zu schaffen, beide waren ständig übermüdet, abgekämpft und gereizt. Von Kellys Lohn blieben nach allen Abzügen (etwa für die Kinderbetreuung) rund 1000 Dollar. Vor einem Jahr entschieden sich Kelly und ihr Mann Alvin, ihr Leben umzukrempeln und fortan der traditionellen Rollenverteilung zu folgen: Er geht arbeiten, sie kümmert sich um die Kinder und den Haushalt. Und endlich ist Kelly Makino glücklich.

Die Geschichte von Kelly und anderen Müttern, die sich entschieden haben, ihren Beruf an den Nagel zu hängen, um sich um die Familie zu kümmern, erschien vor wenigen Wochen im «New York Magazine» («The Retro Wife. Feminists who say they’re having it all – by choosing to stay home.») und hat eine angeregte Debatte ausgelöst. Auch die vielbeachtete Autorin Anne-Marie Slaughter griff das Thema im «The Atlantic» auf. Slaughter, ehemalige Planungsstabschefin von Hillary Clinton, hatte wegen ihrer Kinder ihren hochbezahlten Prestigejob in Washington für einen weniger einflussreichen, aber trotzdem anspruchsvollen und hochbezahlten Posten in der Nähe ihrer Familie aufgegeben. Ein Entscheid, der ihr damals viel Kritik von Frauenseite einbrachte. Als sie darauf in einem Essay schrieb, dass Kinder und Karriere nur bedingt vereinbar seien, katapultierte sie sich auf die Abschussliste etlicher Feministinnen. Wie konnte sie es nur wagen, dieses so lang erkämpfte Ziel zu hinterfragen?

Kelly Makino war nicht minder überrascht, dass der Artikel über sie derart viele Reaktionen auszulösen. «Nie hätte ich gedacht, dass ich einen derartigen Sturm auslösen würde», sagte die zweifache Mutter in einem Skype-Interview mit der «Huffington Post». Natürlich blieben auch in ihrem Fall die negativen Reaktionen nicht aus, so kritisierten unzählige Bloggerinnen und Journalistinnen den von Lisa Miller verfassten Text über diese neue selbstbewusste Generation von Frauen, die sich für die Kinder und gegen die Karriere entscheiden und dabei rundum zufrieden sind. Doch anders als Anne-Marie Slaughter, wurde Kelly Makino für ihren Entscheid und vor allem für ihren Mut, sich über die positiven Aspekte des Hausfrauen-Daseins zu äussern, von vielen Frauen gelobt. Plötzlich poppten ganze Armadas von jungen «Stay-at-home-mothers» auf.

Ausgerechnet jene Frauen, die von ihren Müttern gelernt hatten, dass nur eine arbeitstätige Mutter ihren Kindern ein Vorbild sein kann, tauschten sich in den Kommentaren über die Vorteile des hundertprozentigen Mutterseins aus und verlinkten dabei nicht selten auch ihre persönlichen Blogs. Denn diese neuen Fulltime-Moms machen ihren Job mit Begeisterung. Sie geben sich nicht zufrieden, den Haushalt und die Kinderbetreuung nur zu erledigen, sie wollen es gut tun und ihren Einsatz dokumentieren – und nicht zuletzt auch dafür gelobt werden. Der Blog ist dabei ein willkommenes Mittel.

woolf

Ein Leben für die Familie: Rebecca Woolf

Und tatsächlich, wer im Internet nach diesen sorgfältig gestalteten Hausfrauen-Blogs sucht, findet tonnenweise Seiten, wo Mütter Tipps für die perfekte Kindergeburtstagparty inklusiv selbst gemachter Muffins in Regenbogenfarben zum Besten geben, von ihnen konzipierte To-do-Listen für die Organisation der Hausarbeit zum Download freigeben oder Fotos von ihren selbst restaurierten Vintage-Möbel zeigen. Pionierin auf dem Gebiet ist mit Sicherheit Rebecca Woolf, die schon seit 2005 ihren Blog «Girls Gone Child» ins Leben rief – und mittlerweile auch Geld damit verdient.

Doch nicht nur im angelsächsichen Raum wächst die Zahl der bloggenden Mütter. Auch bei uns haben die so genannten Digital Moms Fuss gefasst und täglich kommen neue dazu. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass laut einer Studie der Kommunikationsgruppe Young & Rubicam bereits 93 Prozent der rund einer Million Schweizer Mütter das Internet täglich nutzt. Glaubt man den Recherchen des «New York Magazine», steigt die Zahl der Frauen, die ihre Arbeit aufgeben. Und: Auch ihr Selbstbewusstsein wächst. «Legt euch nicht mit uns an. Denn wir sind immer mehr und wir sind richtig cool», schrieb eine Leserin zum «Retro Wife»-Beitrag.


323 Kommentare zu «Der neue Hausfrauen-Feminismus»

  • Hans Alef sagt:

    Die übliche Rosinenpickerei. Warum machen wir emanzipierten Männer/Väter das mit ? In der heutigen Zeit und Arbeitswelt ist das Zuhause bleiben mit Kindern ein Privileg. Ist dieses Privileg nur für Mütter da ? Der amerikanische Männerrechtrechter Dr. Warren Farrell dazu: http://www.youtube.com/watch?v=je__JS1lmbk

  • Kitten sagt:

    Zur Hausfrau muss man aber auch berufen sein… ich könnte mir nie vorstellen, 100% Mutter und Hausfrau zu sein, DAS würde mich depressiv und aggressiv machen. Nach 2 Tagen alleine zu Hause mit den Kindern brauche ich die Abwechslung, die mir das Arbeitsleben bietet, auch wenn am Ende des Monats von meinem Lohn nach Abzug der Kinderbetreuung nicht viel bleibt.

  • susann sagt:

    In meinem Umfeld sind es die nicht erwerbstätigen Mütter, die Erschöpfungsdepressionen haben. Anzunehmen, dass die Doppelbelastung mit Beruf und Familie zehrender sei, als zu Hause den Laden im Alleingang zu schmeissen, ist soweit ich es beurteilen kann nicht richtig. Der Befreiungsschlag zum Rückzug in die gute Stube funktioniert m.E. nicht.

    • Sportpapi sagt:

      Ich kenne keine nicht erwerbstätige Mutter mit Erschöpfungsdepression, aber doch einige doppelbelastete, die zumindest immer wieder völlig am Anschlag laufen. Muss wohl an meinem Umfeld liegen…

  • Stephan sagt:

    Ich würde mich weigern, bei so einer Arbeitsteilung mit zu machen. Ich müsste voll arbeiten, hätte wenig Kontakt zu den Kindern, müsste die Rolle von Arbeitskollegen meiner Frau übernehmen weil Haushalten ein eher einsamer Job ist. Der Haushalt wäre voll auf meine Frau ausgerichtet, ich Gast zuhause.
    Nein merci.
    Abgesehen davon, Vollzeitmütter? Behütend, überperfekt. Sowas ähnliches wie viele pensionierte Schrebergärtner. Zeit für Homöpatie, Therapie, Förderung. Im Fall einer Scheidung voll Unterhaltspflichtig, keine Aussicht auf Sorgerecht, da keine Praxis mit den Kindern.

    • Frank Baum sagt:

      Dann lassen Sie es bleiben, Stephan. Nur, die anderen haben genauso ein Recht, die Dinge für sich so zu organisieren, wie es ihnen am besten passt. Leider stehen uns da die Feministinnen mit ihren totalitären Forderungen im Wege. Es gibt aber eben mutige Frauen, die sich dagegen zur Wehr setzen.

  • Nika sagt:

    Was soll diese Diskussion um was man darf und was nicht darf? Wer entscheidet, was man darf und was man nicht darf? Frei sind wir erst, wenn alle das machen können, was sie sich wünschen und deswegen nicht schief angeschaut werden von Feministinnen oder Nicht-Feministinnen. Ich plädiere für die Befrieung von jeglich Zwangsjacken. Wenn jemand einfach nnur gerne gerne Hausfrau/Hausmann sein will, was ist falsch daran? Und was ist falsch, wenn jemand einfach gerne Karriere macht und eine Frau/einen Mann hat, der den rest übernimmt.

  • Roland Strauss sagt:

    Ausgezeichneter Artikel. Ich glaube erst an die echte Befreiung der Frau, wenn es eine offizielle Hausfrauenschule gibt. Es gäbe da so viel zu lernen: Psychologie, Ernährungslehre, Schneidern, Gärtnern, Buchhaltung und vieles mehr.

    • Jürg. sagt:

      Ist doch die BäuerInnenschule..
      darf Modulweise besucht werden, wenn kein Interesse an Schweinehaltung besteht..

  • Marlisa Bachmann sagt:

    @ Gabi. Genau Frau Gabi, Frauen sind nicht nur ulkige Mittäterinnen, sondern selbst Straftäter bez. Straftäterin. Warum gibt es die weibliche Form für Täter/Straftäter nicht, also Straftäterin nicht? Frauen sind nicht nur brav, sondern können auch kriminell sein. Bsp: Mütter schauen bei Inzest etc. oftmals weg, ist eine wissenschaftlich belegte Studie. Ich habe solche Inzestopfer gesehen und betreut, Mütter haben weggeschaut.
    An Frauen/Männer/Mütter/Väter: Mehr Zivilcourage, nicht nur von Hausfrau durchorganisierte wohlstandswirtschaftsverwöhnte Kindergeburtstage, sondern um die Ecke schauen.

  • Roshan sagt:

    «Legt euch nicht mit uns an. Denn wir sind immer mehr und wir sind richtig cool» ist nichts weiter als eine weitere Demarkationslinie ziehen, und dies mit einem drohenden Unterton.

    Wie hiess es doch mal: Teile und herrsche. Es scheint, dass sehr viele das immer noch nicht begriffen haben.

    • Roshan sagt:

      Und dass der zweite Satz auch die Macher hier impliziert, nur nebenbei. Ob absichtlich oder nicht ist natürlich eine weitere Frage.

  • aladin sagt:

    Einzig nachhaltig zukunffähige Form der Familienorganisation wenn wir nicht als Gesellschaft an Kinderarmut, Bruch jeder Beziehung und Scheidungelend, Gefühlskälte und Verwahrlosung der Kinder sowie der Karrieregeilheit vom Feminismus betrogenen Frauen zu Grunde gehen wollen!

  • Peter Steiner sagt:

    Bis auf die Biologie und vielleicht ein paar generelle Veranlagungen sollten Weiblein und Männlein gleichberechtigt sein. Auch in der Entscheidung. Die von anderen vielleicht belächelt, aber doch immerhin respektiert werden sollte. Manchmal beneide ich die Hausfrauen und -männer über ihren vielseitigen, verantwortungsvollen Job.

    • gabi sagt:

      Ja, das könnte Ihnen so passen:

      Hier die „Mittäterinnen des Patriarchats“ noch als Unschuldslämmer darstellen, die ev. sogar von ihrer Wahlfreiheit Gebrauch machen!

      Ha! – Sie sind einer….

      Hey, WS!!!

      Hierher!

      Das ist einer… Das muss einer sein!

      Hier!

      Ich hab ihn: Maskulist! (oder Maskulinist! – weiss auch nicht genau… WS kennst sich da für uns alle viel besser aus.)

      😀

    • mili sagt:

      PS, ja und selbständig sind sie! wenn sie gerade keine Lust zum arbeiten haben, setzen sie sich auf ein Bänklein neben dem Sandkasten und träumen vor sich hin.

  • Dario sagt:

    Ich sehe das Problem nicht. Wenn es Frauen gibt, die gerne arbeiten und für die Kinder sorgen möchten, dann sollen die das tun. Wenn es Frauen gibt, die nur zu Hause sein möchten, sollen die das auch tun. Wenn es Frauen gibt, die nur arbeiten möchten und dem Mann die Hausarbeit übergeben, sollen die das so tun (mittlerweile gibt es ja auch solche Männer). Jede nach ihrem Gusto. Wichtig ist doch einfach, dass man letztlich glücklich ist mit seinem Leben. Ich sehe echt nicht ein, was Feministinnen da zu poltern haben. Ich bin ja auch nicht autom. homophob, bloss weil ich nicht selber schwul bin.

    • mira sagt:

      Das Problem liegt nicht bei den Feministinnen, sondern generell in der Eigenschaft, seinen eigenen Lebensentwurf als den „Richtigen“ zu verkaufen wollen und zu denken, dass das, was einen zufrieden macht, auch andere zufrieden machen muss. Solch IMHO extremistisches Verhalten findet man in vielen Bereichen des Lebens….

      • Frank Baum sagt:

        …man findet es vor allem bei den Feministinnen, gegen die sich diese Frauen in dem Artikel auflehnen.

    • gabi sagt:

      Ja aber…. die „feministische Verpflichtung“!?

      Die gilt offenbar auch für Nicht-Feministinnen, wie ich heute hier lernen durfte.

      (MB – unversiegbarer Quell erstaunlichen feministischen Wissens!)

      • mira sagt:

        Naja, wenn man den Mamablog als die letzte Instanz der Weisheit sieht… ich sehe den Mamablog eher als Bereicherung meiner eigenen „engen“ Lebenswirklichkeit. Manchmal interessant, manchmal belustigend, manchmals erschreckend, manchmal auch einfach nur langweilig.

    • Zorrita sagt:

      Einmal mehr steht immer nur die Wahlfreiheit der Frau zur Diskussion. Welcher Mann darf denn bei Ankunft des ersten Kindes wählen, ob er noch arbeiten gehen will, oder lieber zuhause bleibt? Da hinkt die Gleichberechtigung noch sehr hinten nach. Grundsätzlich ist es wichtig, dass als Paar entschieden wird, wie die Thematik gelöst werden kann – und beide die Wahl haben, ob sie sich Vollzeit oder Teilzeit am Erwerb und an der Familie beteiligen. D.h. die Politik ist gefragt, in dieser Sache die Wirtschaft endlich mehr in die Pflicht zu nehmen, sprich generell Teilzeitstellen für Eltern!

      • Sportpapi sagt:

        Die Politik ist gefragt? Die Wirtschaft? Oder doch in erster Linie einmal die beiden Partner, die miteinander aushandeln müssen, wie sie die anstehenden Aufgaben verteilen und bewältigen wollen?

      • Roshan sagt:

        Versuchen Sie doch, von Ihrem Arbeitgeber ein Teilzeit-Pensum zu erhalten, SP. Der Satz „Einmal mehr steht immer nur die Wahlfreiheit der Frau zur Diskussion“ hat eben schon seine Gültigkeit.

      • Sportpapi sagt:

        @Roshan: Ich habe ein Teilzeit-Pensum.

      • Frank Baum sagt:

        Auch ein Typischer Feministinnen-Beitrag. Zorrita. Eigenverantwortung? Fehlanzeige! Die Politik, die Wirtschaft und weiss der Gott wer sonst noch ist in der Pflicht. Die einzige, die nicht in der Pflicht ist, ist die Frau selbst.

      • Roshan sagt:

        „Der Satz “Einmal mehr steht nur die Wahlfreiheit der Frau zur Diskussion” hat eben schon seine Gültigkeit.“ behält dennoch seine Gültigkeit.

  • Blume sagt:

    zu Hause sind. Aber ansonsten bin ich persönlich lieber doppelt belastet und rede 2,5 Tage pro Woche mit erwachsenen Menschen, und bin die restlichen 4.5 Tage zufrieden, dass ich mit den Kindern sein darf. Gut, unser Haushalt ist nicht perfekt, aber damit kann man ein paar Jahre leben 🙂 Und ja die Argumentation ist nicht unbedingt feministisch sondern egoistisch, aber es macht zufrieden 🙂

    • gabi sagt:

      Also, was ich wirklich gelernt hab in der Zeit beim MB:

      Feminismus und Zufriedenheit schliessen sich defintiv aus. Ist quasi wie Materie und Antimaterie.

      • Reto B. sagt:

        Ach gabi, du weisst doch nicht mal was Feminismus ist. Nicht dass ich es wüsste, aber ich weiss, dass du es nicht weisst. Also arbeite lieber an der Materie Zufriedenheit und mach dir keine Gedanken über Antimaterie…

      • gabi sagt:

        Das stimmt allerdings.

        Aber da bin ich ja in bester Gesellschaft: Selbst die lautesten selbsternannten EInpeitscherinnen des Feminismus, haben sich ja gegenseitig zerfleischt, wenn´s um die „richtige“ Definition geht.

        😉

    • leslie sagt:

      Blume: Wenn man nicht in der Lage ist, sich mit Kindern zu beschäftigen dann sollte man keine kriegen. Punkt. Die Frauen heute wollen alles: Kinder, möglichst prestigeträchtigen Job (Quotenchefin bei der Stadt), Ausgang, Party, Mann der sich um alles kümmert. Eben Egoismus, wie du sagst.

  • Blume sagt:

    Also ich freue mich für die Frauen, die das können. Ich kann es nicht. Mal ganz abgesehen vom Geld. Ich liebe meine Kinder wirklich über alles, und jetzt wo sie reden können würde es wohl auch gehen, aber die ersten 1,5 Jahre die ganze Zeit mit dem Kind… Ich glaube ich hätte mich zu Tode gelangweilt. Also ich bin mir sogar ziemlich sicher, ich sehe es jetzt nämlich bei anderen. Ich muss dazu sagen, dass wir für Akademiker auch sehr früh Kinder hatten und im ganzen Bekanntenkreis die einzigen waren und unsere Familien weit weg wohnen. Vielleicht geht es ja wenn man genug Bekannte hat die auch

    • Luise sagt:

      Ich konnte es auch nicht. Das hat nichts mit Liebe zu tun. Ständig zu Hause sein, wo sich alles um den Kinder-Stundenplan dreht, war ganz einfach nicht mein Ding. Ich hatte auch keine Lust zum Basteln. Die Kinder gingen gern in die Krippe und wenn wir zusammen waren, hatten wir Quality-Time. Abgesehen davon, dass wir meinen Lohn brauchten…

      • simone sagt:

        @sportpapi: sie haben recht, ich sollte mich nichtso aufregen nur weil ich mich als gutausgebildete hausfrau angegriffen fühle, wenn zwei gutausgebildete teilzeitmütter mitleid mit mir haben, weil ich mich ach so unterfordert zu hause mit meinem langweiligen baby herumschlage. genau so wie eine arbeitende mutter nicht ständig als rabenmütter dargestellt werden möchte, will ich auch nicht als gelangweilte und intellektuel zurückgebliebene mutter dargestellt werden. und dass wir mit unseren kindern anscheinend keine quality time haben können oder wie soll ich diese expliziete erwähnung verstehen

    • mira sagt:

      Vielleicht hat das auch damit zu tun, dass eine Akad meist einen interessanteren Job hat als andere. Ich wäre zB auch lieber Hausfrau, als Wurstverkäuferin zu sein.

      • simone sagt:

        sorry! dieses elitäre gelaber von euch „akademikerInnen“ ist einfach unsäglich. sag mal, nehmt ihr eure kinder überhaupt als gleichwertige, kompetente wesen wahr oder sind das für euch einfach so kleine, herzige asseccoires? und drückt ihr jeder wurstverkäuferin euer mitleid aus, weil sie einen solch langweiligen job hat? da zeigt sich einmal mehr – die emotionale intelligenz kann man leider nicht studieren….

      • Sportpapi sagt:

        @Simone: Worüber regen Sie sich so auf? Und was tragen Sie denn zur Diskussion bei?

  • Nina sagt:

    Eigentlich ist das doch nicht der springende Punkt. Dass Frau ausser Haus arbeitet (oder nicht), ist von der grossen Mehrheit heute akzeptiert. Was hingegen überhaupt noch nicht akzeptiert ist, ist dass Mann NICHT ausser Haus arbeitet, noch nicht mal in Teilzeit. Das wäre das brennende Thema!

    • Widerspenstige sagt:

      Ja klar wäre das das brennende und auch interessante Thema, wird aber gerne tunlichst verschwiegen oder grad im Ansatz einer Diskussion als Utopie oder Hirngespinst von FeministInnen abgewürgt. Siehe heute bei diesem Thema wieder exemplarisch pro und contra gegeneinander ausgespielt. Wo zwei sich bekriegen da lacht der Dritte und kassiert munter weiter mehr Lohn, Vollzeitarbeit etc.

      • gabi sagt:

        Wahrscheinlich social media agents am Werk, WS?

        Abgewürgt also…

        Heute schon wieder jemanden ausgemacht, WS, der eigentlich noch ganz skandalöse Hintergründe zur Verschwörung des Patriarchats aufdecken wollte, aber von mir zum Schweigen gebracht wurde?

        🙂

        Omerta, allenthalben.

        („… pro und contra gegeneinander ausgespielt… “ find ich übrigens einen Ihrer lustigeren absurden Sager!)

    • mira sagt:

      Absolut einverstanden. Frauen haben heute die Wahl ob sie für Lohn arbeiten wollen, Hausfrauen sein wollen, oder eine Mischung aus beidem sind. Ihr Frausein (umd mittlerweile auch in den meisten Fällen ihr Muttersein) wird ein keinem der Fälle in Frage gestellt. Bei Männern sieht das ganz anders aus. Hausmänner werden eher kritisch beäugt. Unsere Erfahrung ist, dass es oftmals (freiwillige und unfreiwillige) Hausfrauen sind, welche dem gegenüber kritisch eingestellt sind. Als ob ein Hausmann ihnen irgendetwas wegnehmen könnte… Ich habe den Mechanismus noch nicht verstanden.

      • Sportpapi sagt:

        Richtig: Ein Mann, der gerne bei den Kindern bleiben würde, kann sich bestenfalls eine Reduktion auf 50% (also „Arbeitsteilung“ mit der Partnerin) erkämpfen. Und auch das führt meist nicht gerade zu grosser Begeisterung.

    • Frank Baum sagt:

      Sie haben den springenden Punkt nicht verstanden, Nina. Immer mehr Frauen wollen gar nicht mehr ausser Haus arbeiten – obwohl wir hier 40 Jahre Indoktrinierung über uns ergehen liessen, dass dies der einzige Weg zur Glückseligkeit sein muss. Es wehren sich die Frauen gegen den Feminismus und das zu Recht. Dann gibt es noch die verblendeten Feministinnen, die das – egal wie deutlich dargestellt – nie wahrhaben wollen. Selbstreflexion ist genau die Eigenschaft, die Feministinnen eben abgeht.

      • Doc G. sagt:

        Frank, da genau ist einer der Punkte!
        Ob Arbeit ausser Haus als solches, oder der Mann aus Hausmann…

        Es sind aus meiner Sicht eher die Frauen die damit ein Problem haben, als die bösen Patriarchen!

        Es ist für viele Damen ein angenehmes und daher selbstverständliches Weltbild, das SIE bei den Kindern bleibt und Shoppen geht, der Mann gefälligst -als richtiger Mann !?- arbeiten zu gehen hat.
        Feminismus hin oder her.

        Frauen haben doch die Wahlfreiheit… Arbeiten gehen oder Haushalt.. Männer dagegen kaum. Was die gesellschaftliche Akzeptanz angeht. Wirtschaftliche Gründe mal abgeseh

  • manuel sagt:

    das ging jetzt aber lange. ist aber genau dass, was ich schon immer sagte, beide arbeiten + kinder, das ist min. ein 300% pensum, hat dan der eine oder andere noch strasse bei der arbeit noch mehr. ich hätte auch kein problem selber zuhause zu bleiben, aber beide arbeiten gehen wäre für mich, eben wegen der viel zu hohen belastung, nie zur debatte gestanden. niemand hat mehr zeit heute, wenn einer zu hause ist eben doch, und da sind ja nicht nur die kinder, da sind auch noch alterne eltern, verwante, die gesellschaft (ja die gibts auch noch) etc.

  • Marlisa Bachmann sagt:

    Hausfrauen sind nie Femistinnen und werden nie Feministinnen werden. Hausfrauen sind die klassischen Mittäterinnen des Gesellschaftsmodell Patriarchat: Er verdient für die gleiche Arbeit mehr als eine Frau. Hausfrauen gibt es nur, wenn der Mann genug verdient und die Hausdame es sich leisten kann, Wohnung und Kind zu hüten und ihre Daseinsberechtigung im Internet bestätigen zu lassen.
    Weil Männer für die gleiche Arbeit mehr verdienen als Frauen. Dafür gibt es die typischen unterbezahlten Frauenjobs und 20 bis 50 % weniger Lohn für die arbeitende Frau.

    • gabi sagt:

      🙂

      Ich wusste, irgend was besonders Ulkiges musste noch kommen!

      „Mittäterinnen“

      „Was arbeitet eigentlich Deine Mama?“

      „Mittäterin!“

      Klasse.

      Ja doch, im Diffamieren macht den Sprecherinnen der reinen Lehre niemand so schnell was vor. Das „Patriarchat“ schon gar nicht!

    • gabi sagt:

      Zu blöd übrigens für die Unternehmer:

      Wenn diese „Mitäterinnen“ nicht so doof daheim rumhängen würden, dann könnte man die Männer alle feuern und hätte nen Riesengewinn! Schliesslich machen die genau die gleiche Arbeit für 20-50% weniger Lohn.

      Also als Arbeitgeber würd ich schon aus Kalkül nur Frauen einstellen.

      🙂

      Ja, was?!

      Wieso nur machen beim „Feminismus“ längst keine emanzipierten Frauen mehr mit?!

    • Luise sagt:

      Ein bisschen krass ausgedrückt, aber wahr.

      • gabi sagt:

        Nun ja… Das Wort „emanzipiert“ meint ja auch, zu Selbständigkeit im Denken gefunden zu haben.

        Das geht den verbliebenen revolutionären Kämpferinnen offenbar ziemlich ab.

        Wer für Menschen, die sich für Hausarbeit entscheiden (und selbst wenn sie sich dafür entscheiden müssen), nur Ausdrücke wie „Mittäterinnen des Patriarchats“ übrig hat, kommt natürlich schlecht über x-Mal wiedergekäute Phraseologie hinaus.

    • gabi sagt:

      Übrigens endlich wieder mal eine, welche die Clubstatuten zu kennen scheint, die der Öffentlichkeit, als verbindliches Handout, was „Feminismus“ denn nun endlich genau sei, so hartnäckig vor enthalten werden.

      Also Hausfrauen auf jeden Fall nie.

      – Ist doch schon mal was!

      Merke: Wahlfreiheit bitte nur innerhalb der klaren Statutenrichtlinien.

      🙂

      … Aber belustigend sind sie halt einfach schon… die „Feministinnen“.

      • Widerspenstige sagt:

        …genau so belustigend wie Maskulisten, die jede Äusserung in Richtung Feminismus ins Lächerliche ziehen müssen, gell gabriel. DAS ist doch einfach lustig, wie Sie sich hier aufplustern den ganzen Tag zu so einem Frauenthema par excellence. Aber was will man mehr erwarten von einem Mann in einem Frauennick in einem Mamiblog… 🙄

      • gabi sagt:

        Raaa-ha-ha….

        🙂

        Sogar der „Frauennick“ wird noch bemüht.

        Ein Brüller.

        Und nachdem man schon die Deutungshoheit darüber hat, was (echter!) Feminismus zu sein hat und was nicht… Dann ist frau selbstverständlich auch befähigt, anderen zu erklären, wer ein Maskulist (keine Ahnung, was das ist…Wohl ein ähnlich einzusetzender Nullausdruck wie Feminist. Und wieso eigentlich nciht MaskulINist?)

        Ja: Es muss bitter sein, wenn ausser Phraseologie – und der Fähigkeit sich auch noch den letzten Gegenhinweis zum eignen Beweis zu verbiegen – einfach nichts im Oberstübchen rumgeistern mag.

      • gabi sagt:

        Das ist ja eh der Running-Gag hier:

        Die Exponentin des unverhohlendsten Sexismus hier in diesem Blog, verteilt Urteile, was wirklich feministisch und wer echt Maskuli(ni)st sei, weiss, dass alle, die´s nicht genau so wie sie sehen möchten, „abgewürgt“ werden, kann vorsagen, was die „feministische Verpflichtung“ sei, und kämpft – Achtung, festhalten! – für GLEICHberechtigung und Wahlfreiheit!

        🙂

        Sie sind ein Witz, Widersprüchlichste!

        Aber ein ziemlich tragischer!

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Marlisa Bachmann:
      wie beruhigend wissen Sie dermassen Bescheid über „die“ Hausfrauen und ihre Befindlichkeit,
      insbesondere ihre subversive Mittäterschaft, endlich bringt wieder mal jemand Licht ins Dunkle….,

      und eines machen Ihre Worte überdeutlich klar:
      solange dieser Hickhack nicht beendet ist sind die Frauen auch nicht wirklich befreit.
      Bloss von einem Gefängnis ins nächste transferiert zu werden-
      nein danke!

      • Roshan sagt:

        Teile und herrsche (oder frausche) ist das Motto, BS. Der daraus folgende Hickhack dient der Ablenkung und Verstreuung (oder Zerstreuung) sozial positiv wirkender Kräfte, die gebündelt viel erreichen könnten.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Roshan:
        immerhin scheint der Hickhack erfreulicherweise nicht mehr die ganze Abteilung zuzumüllen, sehr viele Statements sind ausgewogen und bis jetzt hab ich keinen Kommentar gesehen, der die lohnarbeitenden Frauen dermassen abqualifiziert- , aber Aufrufe zur „feministischen Verpflichtung“ mit klarer Betonung was bestimmt nicht dazugehört und entsprechende Unterstützung, oder hab ich was übersehen?
        Nach Befreiung zur Wahlfreiheit klingt sowas jedenfalls nicht.
        Nach grundsätzlichem Respekt auch nicht.

      • Roshan sagt:

        Weiter unten steht was ich mit ‚divide et impera‘ meine. Und zugemüllt wird leider immer noch – wenn auch in zugegebenermassen vermindertem Umfang.

        Zu den ‚Aufrufen‘ sage ich nur, dass Numerologie mit Angabe eines Datums in hebräischer Zeitrechnung hinfällig wird.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Roshan:
        ich glaub ich versteh den dezenten Hinweis bezüglich numerologischem Aufrufen…,
        und, endlich wieder freies Durchkommen, freut mich sehr!

    • Barbara sagt:

      Dieses Gedankengut will doch die Frauen genau so in eine Rolle zwängen wie die uralten Gesinnungen unserer Vorväter. Warum darf eine Frau nicht wählen? Dass eine Frau sich selber überlegen darf, was sie gern hätte und mit ihrem Partner diskutieren kann, wie das partnerschaftl. geregelt werden kann ist für mich Feminismus. Meine Ex-Schwiegermutter war Feministin und fand jede Frau MUSS arbeiten und die Kinder fremd-betreuen lassen. Und mit 60J. wollte sie unsere Tochter weil sie nichts von ihren Kindern hatte. Coole Feministin. Mit 60j zu merken, dass da noch was war. Sie ist nicht allein.

    • Peter fu sagt:

      Wer nicht barbusig und medial inszeniert auf Umstände hinweist darf sich ja auch nicht wirklich Feministin nennen. Oder im Untergrund Terroranschläge auf Schaltstellen der Macht durchführt und polizeilich gesucht wird. Alle anderen sind Mittäterinnen. Ich bitte Sie um letzte Konsequenz; mit all diesen Weichspüler-Demo-Übergriffslosen-Feministinnen kann man ja gar nichts anfangen. Pussies.
      Sie liegen zwar nicht ganz falsch, aber an der Argumentation und Sprache würde ich noch feilen; Sprache einer Szene ist allgemein gesehen bedeutungslos, falsch oder einfach unverständlich.

    • Blanche Wu sagt:

      Und wo ist das Problem. Wenn der Mann gut verdient und es sich die Frau leisten kann nicht arbeiten zu müssen und in unserer Gesellschaft nicht auch noch Angst vor dem Mann haben muss und der Mann nichts dagegen hat, dass die Frau zuhause ist…warum sollte man das nicht machen? Was hat das mit Patriarchat zu tun? Die Frau entscheidet ja total freiwillig, dass sie zuhause sein möchte. Was ist schlecht daran. Der Mann zwang sie ja nicht und hat es vielleicht auch gar nicht erwartet.

    • Petter sagt:

      Troll or not troll: That is the question!

    • Frank Baum sagt:

      Genau daran scheitert der Feminismus: der Feminismus verbreitet eine dogmatische Weltanschauung, was denn Frauen bitteschön zu tun haben und was nicht. Der Feminismus ist vor allem ein Problem für die Frauen. Vor allem für jene, die sich nicht in das Weltbild der Feministinnen zwängen lassen wollen.

      • gabi sagt:

        …Insbesondere auch ein Problem für alle, die sich „Feministinnen“ nenne, weil sie offenbar selber keinerlei Plan haben, was das genau sein soll; wer daher im Namen desselben für sie sprechen darf, oder wer aufgrund von Abweichlertum diffammiert werden soll.

        „Feminismus“ ist einfach nur heisse Luft mit viel Sexismus in den Abwinden.

    • Blanche Wu sagt:

      Es ist sowieso bemitleidenswert, wenn man es nötig hat immer mit den selben Floskeln zu kommen. Kapitalist, Linker, Rechter, Beziehungskiste, Patriarchat, Nazi, bla bla bla… viele Menschen drücken sich mit solchen Begriffen ja selber in eine Art Gefängnis. Und viele meinen mit diesen Wörtern zu wissen wie die Welt tickt. Sie meinen die Weisheit mit dem Löffel gegessen zu haben. Warum eine Hausfrau keine Feministin sein kann, das muss mir mal jemand erklären. Vermutlich hat es mehr Hausfrauen die wirklich feministisch und sich von gesellschaftlichen Zwängen befreit haben, als die die es sein

    • Michael Baleanu sagt:

      „Hausfrauen sind die klassischen Mittäterinnen des Gesellschaftsmodell Patriarchat: Er verdient für die gleiche Arbeit mehr als eine Frau. Hausfrauen gibt es nur, wenn der Mann genug verdient und die Hausdame es sich leisten kann, Wohnung und Kind zu hüten und ihre Daseinsberechtigung im Internet bestätigen zu lassen.“

      Wer es noch nicht begriffen hat: Der Feminismus will, dass Vater UND Mutter für jeweils 1000 EUR/Monat, jeweils 48 h/Woche malochen und die Kinder an Kitas abgegeben werden, an Erzieherinnen die 800 EUR/Monat die Kinder qualitätsgesichert aufbewahren.

      Prost Mahlzeit!

  • Gaby sagt:

    Ich freue mich für jede Frau, die glücklich ist. Ob sie nun einer bezahlten Arbeit nachgeht oder daheim bleibt. Vergesst bitte einfach nie: irgendwann sind auch eure Kids erwachsen. Was dann? 100% Haushalt? Wiedereinstieg in den Beruf auf welcher Stufe (sofern überhaupt möglich)? Auch sollte die Scheidungsrate zur Kenntnis genommen werden (es passiert nämlich nicht immer nur den andern!): und Alimente werden nicht ewig bezahlt!

    • Ich freue mich für jedes KIND das glücklich ist und nicht in einer „Tagesstruktur“ aufwachsen muss! Auch Männer, die glücklich sind, freuen mich. Und Frauen natürlich genau so!

      (Immer interessant, wie viel man… aus der Wortwahl von Menschen heraus lesen kann.)

    • Sportpapi sagt:

      Wenn das offenbar das Hauptthema ist: Vielleicht sollten wir wirklich mal über die Scheidungsrate reden? Ist es eigentlich nicht so, wie ich vermute, dass in „traditonellen“ Ehen die Scheidungsrate deutlich tiefer liegt als in denen, bei denen schon an der Hochzeit die spätere Trennung angedacht und Dauerthema ist?

  • Christine Fivian sagt:

    Was, wenn das Kinderidyll oder das Familienidyll Risse bekommt… Für mich ist das nicht die Lösung, sondern ein beelendender Backlash. Weil die Frauen nach wie vor die Hauptbetroffenen der Doppelbelastung sind, beginnen sie offenbar zu resignieren. Und vergessen, dass nur diejenigen die Möglichkeit haben zu Hause zu bleiben und sich ernähren zu lassen, deren Mann genug verdient. Für alle anderen müssten Politik und Wirtschaft endlich die Bedingungen schaffen, die Frauen nicht mehr zu einer Entweder-Oder-Enscheidung zwingt. Teilzeitarbeit und kindergerechte Infrastrukturen sind die Antwort.

    • Jürg. sagt:

      Solange nur über Frauen diskutiert wird wird sich auch nichts ändern..

    • Sportpapi sagt:

      Wir sind doch schon die Könige der Teilzeitarbeit. Und wie kommen Sie darauf, dass Frauen „nach wie vor“ Hauptbetroffene der Doppelbelastung sind? Ist nicht das Problem die Doppel- bzw. Überbelastung an sich, unabhänigig vom Geschlecht? Und dass genau dies heute immer mehr verlangt wird, nur um dann auf der anderen Seite wieder Konzepte zur Reduktion der Doppelbelastung zu erstellen?

  • Dass der HausfrauenBERUF irgendwie zur Komiknummer erklärt wurde, hat doch nicht zuletzt der Feminismus gefördert… (Nicht nur DEN Feminismus gefördert!) Indem gerade diese (Sorry!) Mode…. jeder modernen Frau nahelegt, etwas ANDERES zu tun, zu arbeiten, Kohle zu verdienen, damit man/frau sich ZWEI Autos leisten kann (Die frau nur braucht, um zur Arbeit zu fahren). Schade eigentlich! Hat den Frauen eventuell mehr geschadet, als genutzt. Was gibt es schöners als ein gut geführtes Haus…?
    Oder sehe ich das alles total falsch?

    Ist es etwa BESSER, wenn JEDER ERWACHSENE nur dem Geld nachrennt?

    • aurea sagt:

      Also ich gehe gerne arbeiten, zuhause ist es mir viel zu langweilig. Die Kinder sind den ganzen Tag in der Schule und nachher mit den Kollegen unterwegs. Der Haushalt ist in 1-2 Stunden erledigt, dass kann ich auch am Abend erledigen. Als ich arbeitslos war, bin ich fast durchgedreht, was soll man denn den ganzen Tag machen wenn man nicht gerne fern sieht?

      Zudem „muss“ ich auch arbeiten, da ein Einkommen in der Stadt Zürich nicht weit reicht.

  • Gerhard Engler sagt:

    Jede Familie soll selber entscheiden, was für sie das beste ist. Für mich persönlich sah es so aus: Ich habe (als Mann) nur 70% gearbeitet, damit ich die ersten 10 Lebensjahre meiner Kinder voll miterleben konnte. Wenn meine Frau sich alleine um die Kinder gekümmert hätte und ich nur am Abend und Wochenende die Kinder gesehen hätte, dann hätte mir etwas sehr Wesentliches in meinem Leben gefehlt. Glücklicherweise wollte auch meine Ehefrau zu 50% arbeiten und so hatten wir eine wundervolle Zeit. Jetzt sind meine Kinder im Gymnasium und wir arbeiten beide 80%.

  • Maike Müller sagt:

    Eigentlich dachte ich immer, unsere Eltern hätten für die Freiheit selbst zu entscheiden gekämpft. Die Möglichkeit für Mann und Frau, einer Karriere nachzugehen, oder aber nur für die Kinder da zu sein, oder beides, wie auch immer. Nur soll sich keiner anmassen, den gewählten Lebensstil anderen aufzudrücken. Unsere Gesellschaft t ist erst frei von den alten Zwängen wenn nicht mehr ständig extra über eine Hausfrau, einen Hausmann oder die Karriere- und Kindjongleuren berichtet wird, sondern wenn die Leute selbstverständlich machen können, was ihnen wohl ist und man sich nicht rechtfertigen muss

  • Nina sagt:

    „…blieben nach der Kinderbetreuung nur noch 1000.-„. Bei den meisten, die ich kenne, reicht der Lohn nicht mal zur Bezahlung der Kinderbetreuungskosten, weshalb Subventionen beansprucht werden müssen. Und ausserdem würde ich gern mal wissen, wie glücklich die Ehemänner sind, die ihren Frauen das Backen von regenbogenfarbenen Muffins ermöglichen und den ganzen Druck der Arbeitswelt abkriegen. Oder sind die am Ende froh, dass sie sich nicht um die Kinder kümmern müssen…? Ich kenne jedenfalls mehr Männer, die gern weniger arbeiten würden, es sich aber nicht einrichten können, als umgekehrt.

    • Luise sagt:

      @Nina. Du hast voll recht!

    • Manuela sagt:

      regenbogenfarbene Muffins – ich will auch einen!

    • tina sagt:

      nina, wieso die kinderbetreuungskosten nur vom lohn der mutter abziehen? denkfehler, denkfehler!

      • Nina sagt:

        Überhaupt kein Denkfehler. Es geht nicht um Mutter- oder Vaterlohn, sondern ums Zweiteinkommen. Ob die zusätzlichen Kosten durch die zusätzlichen Mehreinnahmen gedeckt werden können. Ich betrachte das rein wirtschaftlich, aber natürlich kann man das Thema auch anders angehen. Ich find’s jedenfalls kompletten Blödsinn, einen normalen Job durch den des Partners quer zu subventionieren. Draufzahlen, damit beide arbeiten können und am Schluss erst noch gemeinsam weniger in der Tasche haben??

      • Sportpapi sagt:

        @Nina: Da liegt der Denkfehler an einem anderen Ort. 1) was, wenn beide in ihrem Job glücklich sind? Andere Hobbies kosten auch etwas… und b) was ist mit der langen Perspektive? Ich schaue dieses „Draufzahlen“, das wir im Moment auch erleben, als Investition in die Zukunft an.

  • The Damned sagt:

    Dieser Artikel zeigt vor allem die soziale Wirklichkeit sehr gut qualifizierter (und auch entsprechend verdienender) Paare. Oder glaubt jemand ernsthaft, die im Artikel erwähnten Top-Frauen hätten einen Klempner, Lastwagenchauffeur oder den Postboten, der immer zwei Mal klingelt, geheiratet..?! Eben.

  • Nina sagt:

    Diese Diskussion ist komplett überflüssig. Es gibt kein Generalrezept zur erfolgreichen Lebensgestaltung, da all dies von ganz vielen individuellen und sozialen Faktoren abhängt. Wer freiwillig arbeiten geht, obwohl er keine Lust hat, nur weil er irgendwelchen Erwartungen gerecht werden will, ist genau so blöd, wie wer Zuhause bleibt aus dem gleichen Grund. Allerdings gilt es zu bedenken, dass eh nur eine Minderheit frei wählen kann und es völlig fehl am Platz ist, wenn diese dann auch noch grosse Sprüche klopft!

    • gabi sagt:

      „… nur weil er irgendwelchen Erwartungen gerecht werden will“

      Äh… Nahrung – Kleidung – Wohnmöglichkeit…?!

      Obwohl er gar keine Lust auf Arbet hat? Schön blöd!

      • Nina sagt:

        Ich rede eben nicht von denen, die aus materiellen Gründen arbeiten – hab genug Kaderfrauen kennengelernt, bei denen ein 80 – 100% Pensum wirklich nicht nötig gewesen wäre und die auch keine Lust drauf hatten oder sogar drunter litten. Trotzdem konnten sie sich nicht dazu überwinden, ihr Leben umzukrempeln, obwohl ihnen jede Alternative offen gestanden hätte.

      • gabi sagt:

        Ach so. Okay.

        Tschuldigung… dann sind wir glaub ähnlicher Meinung.

        Schön.

        😉

  • karola kinkerlich sagt:

    mit dem täglichen leben abzustimmen, sondern meine mutter versorgte tagsüber 3 kinder, einen kranken mann (20 jahre lang) und abends, wenn die kinder zu hause waren, ging sie schulhäuser putzen! findet heraus was für euch und eure liebsten am besten passt und dann zieht es durch und hört auf mit dem geklöne! isch doch wahr…

  • karola kinkerlich sagt:

    kann man nicht auch einmal das positive am ganzen sehen? heute haben so viele familien die wahl (klar, es gibt auch immer wieder welche, die keine haben). sie können versuchen zu arbeiten mit kindern und finden heraus, dass sie das modell nicht glücklich macht, also können sie sich dazu entscheiden, dass ein elternteil die familien- und haushaltarbeit übernimmt. ist doch toll so! für mich stimmt z.b. im moment die variante, dass ich 50% arbeite, mein mann ist selbständig. meine mutter und grosseltern hatten damals diese wahl nicht, waren meilenweit davon entfernt, sich und und ihre bedürfnisse

  • kamy sagt:

    O-Ton des Freundes (11) meines Sohnes beim Spielen am Nachmittag:
    „Ohh menno, ich muss jetzt nach hause, meine Mama ist doch alleine und hat sonst nix zu tun“
    ja ja, Kindermund …

    • gabi sagt:

      Gut für die Frau oder schlecht für die Frau? Moralisch verwerflich gar? Gut für das Kind oder schlecht für das Kind? An welchen Gegenbildern genau fest gemacht?

      Also wirklich…. Was „beweist“ uns das nun fürs Grosse und Ganze?

      • kamy sagt:

        der Punkt ist: hier ist das Kind für die Mutter da, und nicht die Mutter für das Kind. Weil die Kinder das „Zuhause-Bleiben“ der Mutter legitimieren, müssen sie auch anwesend sein, und werden eingeschränkt.
        Dass dies nicht immer der Fall sein muss, ist klar.
        Es handelte sich in dem geschilderten Fall um ein Exemplar der berühmt-berüchtigten „Helikopter-Mutti“ oder auch Glucken-Mutti.
        Aus dem geschilderten Fall ist aber nicht abzuleiten, was jetzt grundsätzlich falsch oder richtig ist. Das steht jeder Familie frei, wie ich meine. Solange man keinen Dritten belastet (Transfers, s.o.)

      • gabi sagt:

        hey… Was ist denn heute bloss los?

        Auch hier: Voll bei Ihnen. Sorry, wenn ich Sie – gebranntes Kind – falsch verstanden hab.

        (jep: Helikopter-Muttis… Zum K…tzen!)

    • Sportpapi sagt:

      „Ooh menno (das Wort wird wirklich gebraucht!), schon wieder in die Spielgruppe. Dabei würde ich doch so gerne zu Hause spielen…“

  • Katharina B, sagt:

    Es ist schön und absolut erstrebenswert, wenn Menschen das Leben leben können, das sie sich wünschen.
    Traurig finde ich dann einfach, wenn sie das, was sie für sich selber wünschen, auf alle projizieren.
    Das Ziel jeder Emanzipationsbewegung muss sein, dass Individuen das tun können, was ihnen als Individuen am meisten entspricht. Ob und in welchem Bereich die Fähigkeiten und Möglichkeiten eines Individuums liegen bestimmt nicht das Geschlecht, sondern der Charakter und die Talente der Person.
    Dürfen statt müssen, das wäre schön!

    • sonja sempacher sagt:

      Dürfen statt müssen wäre in allen Bereichen des Lebens schön und erstrebenswert.
      aber selbst im allerperfektesten Leben gibts ab und zu ein Müssen. Das ist systemimmanent.

  • Carole sagt:

    Man muss nicht bis nach Amerika um Frauen zu finden die von zuhause aus Arbeiten. Wir sind ein Unternehmen mit 5 Frauen welche International und von zuhause aus Arbeiten.
    Mit den Hilfsmitteln von Skype und G+ Hangouts Webinars und Community Netzwerke schaffen und damit den Spagat von Familie, Berufung und Beruf vereinen.
    Die Technik bietet unglaubliche möglichkeiten und die Welt wird klein…

    Seit über 10 Jahren helfen wir Famiilen rund um die Welt erfolgreich zu sein als Familie

  • kamy sagt:

    das Problem ist wirklich, dass Hausfrau heute etwas völlig anderes ist als die Jahrtausende davor.
    Arbeit fand früher im Haus und dem nahen Umfeld statt, auch für die Männer. Kinder (nicht nur 1,3) wurden von der gesamten Familie – und dem Dorf – erzogen. Niemals kümmerte sich nur eine Person um diese Kinder. Keiner hat sich aus dem Erwerbsleben (Feld, Tierhaltung, Handwerk) verabschiedet, weil er Kinder (viele) erziehen musste.
    Es wundert mich nicht, dass sich heute Frauen zuhause wohlfühlen. Sie sind sozial angesehen und können ihrem Ehrenamt nachgehen. Das ist DER super Job, her damit.

    • Regula sagt:

      Ich sag ja schon lange dass diese Diskussion eine Wohlstandsdiskussion ist. Da muss man nicht 100 Jahre zurück oder in drittwelt Länder schauen. Nur schon im nahesten Europa braucht es zwei Löhne um durch den Monat zu kommen.

  • kamy sagt:

    Ein weiteres Problem ist das Weg-Drängen der Väter.
    Es gibt inzwischen Legionen von Vätern, die nach einer Scheidung darunter leiden, dass das Versorger-Modell einfach weitergeführt wird. Sie werden fast gänzlich zum Zahlpapa. – weil sie diese Rolle ja vorher schon gewählt haben, wenn sie die Erziehung und Pflege allein der Mutter überlassen haben. Ich denke, jeder kennt diese traurigen Väterschicksale.
    Zu bedenken ist außerdem, dass die traditionelle Rollenverteilung nie bedeutet hat, dass Frauen nicht zur Versorgung der Familie beigetragen haben. Über Jahrtausende haben Frauen „gearbeitet“

  • Anne sagt:

    Ich überlege mir nach diesem Artikel, weshalb nicht ER seinen Job an den Nagel gehängt hat und fortan Kind und Haushalt übernimmt, damit der ganzen Situation der Druck genommen wurde. Das ist für mich der springende Punkt bei der Frage, ob es hier um Feminismus geht oder nicht. Solange solche Familien-Modelle in unserer Gesellschaft „unbequem“ sind (für die Männer nämlich, die lauter komischer Nachfragen ertragen müssen) kann keine Rede davon sein, dass unsere Gesellschaft mit der Gender-Frage neutral umzugehen gelernt hat.

    • Manly Man sagt:

      weil er ein Mann ist und ein Mann geht arbeiten!

      • Felix M sagt:

        Weil SIE zuhause bleiben will und sich nicht vorstellen kann, dass er eventuell auch gerne Hausmann wäre!! Ich könnte mir das sehr gut vorstellen und würde sehr gerne mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen – SIE aber kann sich nicht vorstellen, 100% zu arbeiten und Karriere zu machen. Trotz Studium. Von wegen Opfer und so. Kaum sind Kinder da, wollen Frauen gar nicht mehr Karriere machen oder 100% arbeiten. Der Mann aber, ja der muss.

      • Reto B. sagt:

        Voll bei ihnen, Felix! Das war auch mein erster Gedanke. Wie toll das dann jeweils der Mann findet. Ich weiss nicht ob ich der Provider sein will und meiner Frau ein Leben in einer befohlener-output-befreiten Umgebung ermöglichen will, damit sie sich mit Regenbogendonuts verwirklichen kann. Dass sie daneben wichtige Arbeit macht, sehe ich durchaus ein. Aber ich wär ziemlich stinkig, wenn ich erst 3-4 Jahre auf 80% runtergeschraubt habe, damit sie dann nachher feststellt, dass sie jetzt doch lieber Hausfrau ist und ich nun Karriere machen soll. Der Zug ist dann aber ein bisschen abgefahren.

    • Nici Wobart sagt:

      Genau, liebe Anne, das ist der springende Punkt der Diskussion – alles andere ist Ablenkung und Augenwischerei. Unbequem sind solche Modelle nicht nur der komischen Nachfragen wegen (an die Adresse beider Elternteile, möchte ich ergänzen), sondern auch weil die Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten im Beruf für Frauen im Vergleich mit Männern immer noch massiv eingeschränkt sind.

    • Jo Mooth sagt:

      Vielen Männern liegt auch wenig an den Kindern. Die werden nur Väter, damit ihre Frauen Mütter werden können. Umgekehrt haben wenige Frauen Lust, wegen des Jobs auf Kinder zu verzichten. Im Zweifel schauen sie halt dann für sie. Weshalb Frauen noch immer lieber Mütter werden als Männer Väter liegt wohl an der Erziehung. Und ein wenig an der Genetik.

    • Sportpapi sagt:

      @Anne: Weshalb nicht er? Wissen wir es denn? Vielleicht war es auch eine Option? Vielleicht wurde es ja ausgewürfelt…

  • kamy sagt:

    Ist ja alles schön und gut, wenn eine Frau sich so entscheidet und ihr Leben nur im Dienst der Familie und Küche und Ehrenamt verbringen will. Kann man machen. Wenn ihre „Versorgung“ gewährleistet ist – meist über den Ehemann – ist das Ihr Problem. Wenn aber andere die Versorgung mit übernehmen, etwa durch Ehegattensplitting oder Mit-Versicherung, dann hat man schon ein paar Tackte mit zu reden. Weil genau dann andere für sie einer Erwerbsarbeit nachgehen müssen, um die nötigen Transfers zu erwirtschaften. Ist kein Problem wenn Babies betreut werden müssen. Andernfalls ein Verteilungsproblem.

  • Sonja Sempacher sagt:

    „In die Krippe abschieben“… In unsere Krippe gehen die Kinder richtig gerne, sie freuen sich auf die Gschpänli.

  • Sonja Sempacher sagt:

    Ich denke, es tut Kinder gut, mit anderen Kindern zusammen zu sein und es tut Frauen gut, einem sinnvollen Beruf nachzugehen und finanziell unabhängig zu sein und zu bleiben. Das Leben kann sehr lang sein und die wenigsten Ehen halten, bis dass der Tod sie scheidet. Klar ist es angenehmer zuhause zu bleiben. Aber die Kinder werden schnell gross und dann ist der Zug für die Mamis beruflich abgefahren. Ich finde die ganze Diskussion etwas auf eine zu kurze Zeitspanne fokussiert. Wenn in der Beziehung alles gut geht, ist das mit dem zuhause – bleiben schon in Ordnung. nur, wo ist das schon so?

    • Brunhild Steiner sagt:

      klingt als ob es üblicherweise „nicht so“ wäre was ich in Frage stelle.
      (Und nein, die 50% sind nicht einfach gleich „die Hälfte von allen schaffts eh nicht)

      • sonja sempacher sagt:

        Frau Steiner, bitte helfen Sie mir. Ich verstehe nicht, was Sie sagen wollen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        „Wenn in der Beziehung alles gut geht, ist das mit dem zuhause – bleiben schon in Ordnung.
        nur, wo ist das schon so?“
        ich nehme an damit spielten Sie auf die oft geäusserte „Scheidungsrate von 50%“ an, so quasi im Sinne von „jede zweite Familie wird eh geschieden. Diese 50% beziehen sich aber nicht auf die Erstehen, es ist falsch, zumindest wenn man erst einmal geheiratet hat, sich mantramässig auf „wir schaffens, wir schaffens nicht, wir schaffens, wir schaffens nicht“ einzustimmen. Es klappt viel öfters als uns eingeredet wird.

      • sonja sempacher sagt:

        Liebe Frau Steiner
        Wie Sie Statistk verdrehen, bleibt Ihnen überlassen. solange Sie nicht bei einer Bank oder Versicherung arbeiten…Ohne scheiternde Erstehen gäbe es kaum Zweitehen. Logisch.
        sie sollten bedenken, dass es Frauen gibt, die Ihren Beruf gerne ausüben und Ihre Freiheit behalten wollen. eventuell hält die Beziehung dann auch länger. Für die kurze Zeit, in der Kinder klein sind, sollte man sich den Beruf nicht ruinieren. wenn die Kinder flügge sind, möchte ich nicht nur den Haushalt führen. Frauen haben viele Talente, es ist schade darum.
        Egal, obs mit der Ehe klappt oder nicht.

      • gabi sagt:

        Eventuell, ja.

        Auch viele Männer haben noch viele andere Talente, die sie nicht entfalten können, weil sie dies oder eben jenes tun müssen.

        Schade drum. Oder?!

        Weiso genau sollten Frauen zwingend mehr darunter leiden als Männer, dass wir alle – die Meisten zuindest – unsere Träume nicht ausleben können?…. Oder uns eines Tages plötzlich gar nicht mehr so sicher sind, ob wir ev. alles ganz anders hätten machen müssen?

        Das Nichterreichen eines Dauerglücks- und Erfülltheitszustandes ist an sich noch nicht frauenfeindlich,

      • Brunhild Steiner sagt:

        @sonja sempacher:
        was genau ist nun Ihr Thema, das berufstätigsein als Mutter an sich als Wahlfreiheit,
        oder dass sie das sein müsste aufgrund evtl Scheidung?

        Verdrehen muss ich da gar nichts, ich habe einfach mal beim Amt welches die Zahlen jeweils publiziert nach dem Schlüssel gefragt. Sie bekommen von den Zivilstandsämter nur die Gesamtnennungen, und da muss ich nichts verdrehen um zu erkennen dass Erst-ehen eben nicht zu 50% gefährdet sind.

      • sonja Sempacher sagt:

        Liebe Frau steiner
        Zu ihrer Frage „was genau ist nun Ihr Thema, das berufstätigsein als Mutter an sich als Wahlfreiheit,
        oder dass sie das sein müsste aufgrund evtl Scheidung?“
        Ich bin für Wahlfreiheit und ich bin fürs berufliche Arbeiten wegen der persönlichen Erfüllung. Auch wegen der Erfüllung, eigenes Geld zu haben sowie gute Zukunftschancen. Im worst case (Scheidung), den ich bei meiner Ehe eigentlich nie in Betracht gezogen habe, kann die Selbstständigkeit sicher nicht schaden. Das setzt natürlich einen guten Beruf vorraus.
        Aber das ist Ansichtssache, was einen Beruf erfüllend macht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @sonja Sempacher:
        einverstanden, besonders mit der Wahlfreiheit 😉

  • diva sagt:

    das ist eine GANZ TOLLE FRAU! HUT ab vor jeder, die sich dafür entscheidet, sich ganz einer aufgabe zu widmen und die richtig zu machen, anstatt auf allen hocheziten tanzen zu wollen. es ist KEIN zeichen von feminismus oder emanzipation, wenn man versucht „alles unter einen hut“ zu bekommen und „karriere“ zu machen. für mich ist eine frau, die total familenfrau ist und diese aufgabe mit herzblut erfüllt, um einiges emanzipierter als alle diese „superfrauen“, die ihre kinder in die krippe abschieben.

    • tina sagt:

      oje. und die erwerbstätigen väter schieben nie die kinder in die krippe ab, weil sie sie an ihre ehe-hausfrauen abschieben

      • Luise sagt:

        🙂 Als ich vor 30 Jahren meine Kinder in die Krippe brachte war ich im Dorf als Rabenmutter verschrien. Scheint, da hat sich nicht viel geändert.

      • Stefan sagt:

        Oje. Ich würde viel lieber die Kinder in die Krippe fahren oder mit ihnen spielen, und den Broterwerb getrost meiner Frau überlassen. Ja, so eine Familie ist halt arbeitsteilung. Während der eine „draussen“ tagtäglich im Acker steht, darf ja, die Frau, daheim das Haus in schuss halten und nebenbei die Kinder grossziehen. Keiner der männer geht zum Spass arbeiten, falls Ihnen das entgangen ist.

      • mira sagt:

        @Stefan
        Warum haben sie denn keine solche Frau geheiratet?

      • Sportpapi sagt:

        @mira: Wo findet man die?

  • Kari Keil sagt:

    Karriere machen ist doch heutzutage nicht mehr zeitgemäss! Die Frauen scheinen da einem alten Zopf hinterher zu rennen! Aber vielleicht müssen die Frauen selbst erfahren, wie es ist als Marionette der Arbeitswelt missbraucht zu werden und schlussendlich mit Burnout und gescheiterter Ehe aufzuwachen!

    • Manuela sagt:

      Also ob Kinder, Haushalt und dann noch abends ein anspruchsvoller Gatte beim wohlverdienten Feierabend nicht zum Burn-out führen… Und fremdbestimmt ist eine Mutter, die den ganzen Tag nur von den Wünschen und Ansprüchen der übrigen Familienmitgliedern zugeschüttet wird ja auch kein bisschen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

  • Manuela sagt:

    Ich hab auch immernoch nicht verstanden, warum in 95% der Fälle die Mutter zu Hause bleibt. Wo doch Väter auch mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen. Die Mutter macht doch lediglich 50% der Eltern aus.
    Wenn sich also eine Familie dafür entscheidet, Kinder zu Hause zu erziehen, warum gibt dann nicht der Vater den Job auf? Bei den wenigsten ist das Lohngefälle soooo groß, dass das finanziell wirklich nicht tragbar wäre. Vor allem in Zukunft werden diese Unmengen gut ausgebildeter Frauen nicht mehr vor dem Problem stehen, dass Lohnunterschiede unüberbrückbar sind.
    Warum also die Mutter?

    • Jürg. sagt:

      Ich musste meine Frau zum arbeiten zwingen, bin also Feminist 🙂
      Jedoch hätte sie niemals eingewiligt dass ich an ihrer Stelle zuhause bleibe..

      • Manuela sagt:

        Ja nun, jeder entscheidet selber, wen er heiratet. Da muss man dann mit leben können 🙂
        Das erklärt allerdings nicht, warum Frauen zu Hause bleiben?

      • tina sagt:

        vielleicht weil die krippenkosten immer vom frauenlohn abgezogen werden, und die steuern auch gleich noch, und dann kommt man zum schluss, es lohne sich nicht

      • gabi sagt:

        „Antworten

        Jürg. sagt:
        11. April 2013 um 13:11

        Ich musste meine Frau zum arbeiten zwingen, bin also Feminist :)“

        Hab laut auflachen müssen!

        Für mich der Spruch des Tages…

        Wie Recht Sie haben. Denen muss man einfach sagen, was das Richtige für die ist („Aufklärung“ klingt besser!), sonst haben die doch gar keine Ahnung!

        😀

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Das scheint mir jetzt hier definitiv nicht das Thema. Wenn eine Familie rechnet, was sich lohnt, wird sie hoffentlich alle Optionen durchspielen. Und wenn sie es sich leisten kann, nicht nur vom maximalen momentanen Einkommen, sondern auch den jeweiligen Präferenzen ausgehen.
        @Jürg: So lustig es klingt. So ist es doch häufig tatsächlich. Wenn wir also schon heutige Gegebenheiten über sozialen Druck erklären möchten, wäre dies sicher auch mal ein Thema. Letztlich sind die Männer aber auch selber schuld, wenn sie ihre Interessen nicht mehr durchsetzen.

  • Pedro D.l. sagt:

    Ich finde es höchste Zeit, dass die Männer die Erziehung und Betreuung der Kinder übernehmen – was daraus wird, wenn das die Frauen machen, sehen wir ja an unserer kaputten Gesellschaft!

  • Phil sagt:

    Frauen können von mir aus arbeiten gehen und Karriere machen – diesen Fehler hat die Männerwelt auch mal gemacht, also wenn das die Frauen uns Männern nachmachen wollen, bitteschön. Ich bin froh, wenn ich mich den wichtigen Dingen im Leben widmen kann und sich meine Frau der Arbeitswelt als Marionette hingibt!

  • Gerda Schuurman sagt:

    Von was wollen sich die Frauen denn noch alles so befreien? Kaum haben die eine Befreiung hinter sich, reut es denen und befreien sie sich von der Befreiung. Wenn „man“ nur endlich mal das machen würde wofür man Talent hat…..

  • Stef sagt:

    Wenn sich auch bei den Frauen das Bild lösen würde, dass vor allem Frauen für die Kinderbetreuung zuständig sind, dann würden Frauen auch das Ziel der Lohngleichheit erreichen. Eine Frau, welche zuerst eine teure, staatlich finanzierte Ausbildung mit einem Master absolviert, um sich nachher ausschliesslich der Kinderbetreuung widmet, schadet der Gesellschaft und ist zudem mitverantwortlich für die übermässige Einwanderung von Fachkräften aus dem Ausland. Skandinavien macht es uns vor: nur mit einer ausgebauten Fremdbetreuung von Kindern ist eine Ökonomie aus sich selbst heraus konkurrenzfähig

    • Jürg. sagt:

      komplett Falsch, was die Frau ihren Kindern mitgeben kann ist unbezahlbar.
      Der Gesellschaft schaden Leute die nichts besseres zu tun haben als Blogeinträge zu schreiben, oder gar keine Ausbildung machen.

    • Jürg. sagt:

      Sehen sie das als echten Beitrag zur Kulturförderung

  • Karl sagt:

    Liebe Frau Wehrli

    Interessant an diesen Beiträgen ist, dass die Protagonisten immer aus dem gut ausgebildeten, privilegierten Akademikermilieu stammen. Mich würde vor allem die Lebenspraxis von Menschen der unteren Mittelschicht interessieren. Ein anderer wichtiger Aspekt erscheint mir, dass der Mann die Rolle als Alleinernährer offenbar ohne mit den Wimpern zu zucken ausfüllt. Obwohl dies bedeutet, dass er wirtschaftlich über Jahrzehnte für Kinder und Frau verantwortlich ist und kaum Freizeit hat, um seinen Freundeskreis zu pflegen. Die Bedürfnisse des Mannes scheinen jedoch egal zu sein.

  • Krin sagt:

    Es ist doch erstaunlich, wie viele Menschen sich darüber Gedanken machen, wie andere Menschen ihr Leben gestalten sollen. Solange niemand zu Schaden kommt, sollte jede Familie das Recht haben, das zu tun, was sie glücklich macht, ohne an den einen oder anderen idealistischen Massstäben gemessen zu werden.

  • Roland K. Moser sagt:

    Hat Michele Binswanger diesen Artikel schon gelesen?

  • Aloha sagt:

    Jedem das seine, aber Frau sollte sich schon bewusst sein, dass einige Jahre berufsfreie Zeit lücken in der Altersvorsorge gibt und es danach schwieriger wird, einen Job zu finden… Ich persönlich habe das Glück, dass ich praktisch nur während der Schulstunden arbeite, ich wüsste auch nicht, was ich in dieser Zeit zu hause soll? Auf das Kind warten? Den Haushalt schmeisse ich, wenn meine Tochter Zimmerstunden macht, mit Freunden abgemacht hat oder später am Abend. Meine Tochter weiss, sie geht zur Schule, Mami und Papi arbeiten. Es fehlen nur noch die Arbeitgeber ;-)!!!

  • Heidi Keller sagt:

    Ich frage mich einfach, weshalb sie dann die teure Ausbildung macht, die ja grösstenteils von der Gesellschaft finanziert wird. Der Wiedereinstieg nach einer langen Kinderpause ist eine Illusion. Die Kinder werden gross und sie wird zu den frustrierten bald 50-Jährigen ehören, die ihre Männer nerven, welche sie dann gegen eine Jüngere eintauschen. Für die Sozialhilfe darf dann ja wieder der Staat – also die Gesellschaft – aufkommen. Dass man mit zwei Kleinkindern ziemlich organisieren muss, um noch Teilzeit berufstätig zu bleiben, stimmt. Hat aber auch viele schöne Seiten.

  • Luise sagt:

    Wie auch immer: In meinem Bekanntenkreis kenne ich mehrere Frauen, die nach Mitte 50 in die Krise rutschten weil ihnen der Lebensinhalt (Kinder), plötzlich abhanden kam und sich die Ehe abgeschliffen hat. Natürlich kann man auch im Beruf in die Krise kommen. Ich plädiere dafür, dass Frauen UND Männer möglichst viele Optionen haben. Hat nix mit Feminismus zu tun.

    • gabi sagt:

      Ihr Wort in Fanatikerinnen Ohr!

      • Luise sagt:

        Die schlimmsten Feindinnen eines gleichberechtigten und in jeder Hinsicht erfüllten Lebens haben wir Frauen leider in den eigenen Reihen. Es spricht ja überhaupt nichts dagegen für die Kinder da zu sein und einen Beruf auszuüben!

      • gabi sagt:

        Überhaupt nichts?

        Eine Seite vor dieser faseln Vorkämpferinnen des WAHREN Feminismus* (also nicht jenes der Anderen) von einer „feministischen Verpflichtung“.

        Scheint so, als spräche ein ansehlicher Teil von Frauen, die sich allen Ernstes zu den Sprecherinnen aller Geschlechtsgenossinnen aufspielen, sehr wohl dagegen.

        *Die an anderer Stelle gerne von der Wahlfreiheit faseln, welche vom Patriarchat verhindertert würde…

  • Walter Bossert sagt:

    Genau dieses Thema war einfach über-überfällig! Schliesslich gibt es immer noch ein paar Milliarden Frauen welche glücklich und zufrieden das machen was ihnen die Natur zugeordnet hat und selbst hierzulande könnte es ja passieren dass plötzlich eine Frau wieder das macht was sie selber will.Das wäre natürlich ein unverzeihlicher Rückschlag für alle Emanzen.

    • Aloha sagt:

      Welche Natur? Das ein Elternteil voll zu hause bleibt ist etwas ganz neues historisch gesehen (Adel ausgeschlossen). Meine Grosseltern haben beide auf dem Feld gearbeitet!

    • Gerda Schuurman sagt:

      Walter Bossart: nicht die Natur entscheidet wofür man geschickt ist, sondern die Veranlagung. Und man/frau sollte ohne falschem Ehrgeiz zu dem stehen für was man Talent hat. Braucht aber viel Selbsterkenntniss, welche wiederum der Schlüssel zu Weisheit und Zufriedenheit ist.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Walter Bossert:
      ehm, und wo genau orten Sie diese Milliarden von Frauen?
      Selbst hierzulande wars vor der Industrialisierung üblich dass sich Beide um Haus&Hof gekümmert haben, durch die lokale Verankerung waren aber auch Beide präsent. Und die Milliarden welche in anderen Gegenden das machen „was ihnen die Natur zugeordnet hat“, die schleppen teilweise täglich ein paar Liter Wasser von der km entfernten Quelle ran, währendem andere sich in dieser Zeit erbaulichem Austausch ergeben…

    • Brunhild Steiner sagt:

      ehm, und wo genau orten Sie diese Mil liarden von Frau uen?
      Selbst hierzulande wars vor der Indu strialisierung üblich dass sich Beide um Haus&Hof gekümmert haben, durch die lokale Veran kerung waren aber auch Beide präsent. Und die Mil liarden welche in anderen Gegenden das machen “was ihnen die Na tur zugeordnet hat”, die schleppen teilweise täglich ein paar Liter Was ser von der km entfernten Quel le ran, währendem ande re sich in dieser Zeit erbaulichem Aus tausch ergeben…

    • Auguste sagt:

      hmm…, spätestens seit man das fleisch portionengerecht kaufen kann, und der „höhleneingang“ ein kaba-schloss hat, hat sich die zuordnung der natur im familiären bereich wahrscheinlich etwas verschoben. aber sie haben ganz recht, herr bossert, wer seine erfüllung im backen von bunten muffins sieht, der folgt seiner natur und kämpft sogar noch gegen den hunger in der welt.

      jetzt schreib ich noch schnell einen blog: die cupcake- und muffin-mania bodigt den feminismus. die musik dazu gibt es schon seit 1985, und der „ranzen“ kommt später.

      youtube: ronnie milsap – she keeps the home fires…

  • Jüngling sagt:

    Ich muss zum ganzen sagen ich frage mich wirklich langsam was eigentlich dahinter steckt, meine Mutter hat 5 Kinder in einem ehemaligen Bauernhaus aufgezogen welches auch noch Garten und Tierpflege beinhaltete. So wie ich das erlebt habe war das aber ein recht angenehmer Job den ich also lieber machen würde als (so wie ich jetzt gerade) irgendwo im Büro zu sitzen. Schliesslich arbeitet man nicht für irgend einen A-loch-Chef sondern für die geliebten Personen im Leben. Und meine Mutter hat zwei Mal am Tag ein Schläfchen gehalten, so was habe ich in meiner Berufskarriere noch nie gemacht!

    • gabi sagt:

      Die Vorstellung, dass das Berufsleben an sich für alle Frauen mit „Selbstverwirklichung“ gleich zu setzen sei… Und ein Kind auf zu ziehen dagegen keinesfalls!… Ist der Grundsündenfall, mit dem sich der grösste Teil der überkommenenen Fregatten, die sich heute im Ernst noch getrauen, sich Feministinnen zu nennen, von Anfang an als ziemlich denkfaul desavouiert haben.

      • Luise sagt:

        Selbstverwirklichung im Beruf ist tatsächlich selten glaube ich. Es kommt auf die Ausbildung und den Beruf an. Wer den ganzen Tag beim Grossverteiler an der Kasse sitzt würde vermutlich lieber daheim haushalten.

      • gabi sagt:

        Ob das dann wohl aus feministischer Sicht gerechtfertigt werden kann?

        Oder muss man dann das Kassenwesen per se bekämpfen? Oder ist es einfach ungerecht, dass eine Mehrheit der Kassenfräuleins Frauen sind? Sollte man eine Quote einführen? Oder sollte man Kassiererinnen staatlich auf ein höheres Lohnniveau fördern, damit die Schichten kürzer werden könnten? Oder sollte man die Kassenboxen vergrössern, damit diese Frauen ihre Kinder mit an den Arbeitsplatz holen könnten?

    • mira sagt:

      Ja, an das Mittagsschläfchen meiner Mutter…. daran denke ich auch manchmal wenn ich die Mittagspause durcharbeite…

  • jolanda sagt:

    Und wir alle bezahlen dann die Sozialhilfe, wenn diese Hausfrauen von ihren Ehemännern verlassen werden… Dieses Lebensmodell hat keine Zukunft.

    • Sportpapi sagt:

      Sie meinen, wenn die Hausfrauen die Ehemänner verlassen? Scheint mir realistischer. Aber ändert nichts an der Tatsache, dass dies leider so sein kann.

  • Miamia sagt:

    ich glaube dass es in dieser geschichte, schlicht, um die wahl geht. ich persöndlich bin hausfrau und möchte es bleiben. ich kann mir vorstellen, wenn sich die möglichkeit ergibt irgendwann wieder als ausgleich einen oder zwei tage arbeiten zu gehen. jedoch will ich in naher zukunft keinen job in dem ich so gefordert werde dass ich die arbeit auch nur gedanklich nach hause nehmen muss. trotz meines hochschulabschluss liegt mein fokus zu 100 % bei meiner familie und meinem haus. und ich möchte dass eine solche einstellung genauso akzeptiert und angesehen wird.

    • Roland K. Moser sagt:

      Gemäss den SozialistInnen dürfen Sie aber nicht Hausfrau und Mutter sein, vor allem nicht, wenn Sie Freude daran haben!

      • Miamia sagt:

        dankeschön! 😉 die ewigen disskusionen. hausfrauen sind alls abhängige nie wieder in einen beruf einsteigende muttertiere die schlussendlich durch fehlendes einkommen und gescheiterter beziehung vom staat abhängige unglückliche mütter, weil die kinder ausgeflogen sind…ähm ja. genau so wie alle die arbeiten, es aus purer freude tun, ihre kinder abschieben, unabhängig sind(betreuungs subventionen;) ) zwar gefordert werden, da sie alles unter einen hut bringen müssen aber überglücklich weil sie es doch schaffen. das ist doch alles nicht wahr. jede familie muss ihr eigenes alltagsmodell finden

  • Auguste sagt:

    hmm…, feminismus ist, wenn sich eine frau unter berücksichtigung ihrer lebensumstände grundsätzlich selber entscheiden kann, wie sie ihr leben führen will. „at work“ – gut, „dahoam“ – schlecht, und beides vermischt ein ziemlich sicherer weg in richtung brunout oder erfüllung – kommt doch ganz auf die frau drauf an.

    dass frauen, die für sie richtige entscheidung quasi als „gospel“ mit einem eigenen blog feiern und auskosten – warum nicht ? wir brauchen alle unsere dosis streicheleinheiten auf die eine oder andere weise. bloggen befreit – auch uns kerle. fragen sie nur gabi oder sportpapi.

    • Sportpapi sagt:

      Oh, auf die Streicheleinheiten warte ich aber noch.

      • gabi sagt:

        Hihi… Find ich – ob von Männlein oder Weiblein – etwas vom Lustigsten in Blogs:

        Von manischen Blogern des manischen Blogens bezichtigt zu werden.

        Jaja… Verrückt, diese Internetsüchtigen!

        🙂
        😀
        😉

      • Auguste sagt:

        hmm…, kommen sie, sportpapi, hier eine kleine für sie von meinem lieblings-poeten, der das offenbar ähnlich wie sie empfindet…

        youtube: dwight yoakam – it’s never alright

        …und gabi, es sind unsere schwächen, die uns erst erträglich machen. wobei man es damit – wie in ihrem fall – oft auch etwas übertreiben kann und dann kippt’s.

      • gabi sagt:

        Soso… Kippts.

        Also wie eine Kellerfalltür, was?!

        😀

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Auguste:
      grundsätzlich selbst entscheiden kann-
      das wär ja schön, aber wenn Sätze fallen wie „feministische Verpflichtung“ und „entziehen sich der Berufswelt“
      frag ich mich wo die Freiheit geblieben ist zu der wir anscheinend berufen worden sind?

      • Luise sagt:

        Tatsächlich gibt es Frauen, die sich aus Feigheit der Berufswelt entziehen und zuhause Kinderchen und Hobbies pflegen und auf den Lohn des Mannes warten.

        Jetzt könnt ihr mich steinigen:-)

      • gabi sagt:

        Und es gibt Menschen, die sich aus „Feigheit“ in einen Beruf reinsteigern. Oder in ein Hobby. Oder was auch immer.

        Gibt´s. Sind alles Menschen.

        Ungeheuer anmassend ist doch eben nur, wenn Einzelne Vertreter einer Gruppe sich zum Sprecher für alle erklären (ob die wollen oder nicht und dabei auch noch mit Anderen streiten, wer denn nun eher das alleinige Vertretungsrecht beanspruchen dürfe) und allen vorschreiben wollen, was nun „richtig“ und was „falsch“ zu sein habe.

        (siehe WS und „feministische Verpflichtung“… Die facshistoide Verwandschaft lässt grüssen!)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Luise:
        das gibt’s auf der „Gegenseite“ genauso, also was bitte sehr soll das nun?

      • Sportpapi sagt:

        @Luise: Und es gibt natürlich die Eltern, die sich im Büro verkriechen und die Kindererziehung auslagern, weil sie sich damit überfordert und gestresst fühlen… Ja, es gibt wohl alles!

  • Esther sagt:

    Wann hören wir Frauen endlich auf, uns gegenseitig fertig zu machen? Alle Modelle im Umgang mit Arbeit und Familie haben ihre Vorteile und Nachteile. Auf den Nachteilen herumzureiten macht uns alle zu Verliererinnen. Ich wünsche mir mehr gegenseitiges Verständnis, Akzeptanz und vielleicht sogar gegenseitige Unterstützung wo möglich? Das wäre schön und würde allen Familienpersonen weiterhelfen.

    • gabi sagt:

      „…macht uns alle zu Verliererinnen. “

      Zu Verliererinnen? – ich dachte zu Feministinnen???

      • Esther sagt:

        Liebe Gabi, deinen Kommentar verstehe ich nicht.

      • Jürg. sagt:

        @Esther
        ein Anspielung von Gabi auf das gehäufte Auftreten von Feminismus im Titel: sobald Frauen kämpfen ist es Feminismus (selbst gegen Frauen, oder Übergwicht oder was auch immer die Lebensqualität beeinträchtig)

      • gabi sagt:

        Merci Jürg.

        Es hat seinen guten Grund, wieso emanzipierte Frauen mit einem dermassen schwammigen, stets GEGEN jemanden und jeden Tag neu, immer anders, gedeuteten und so vollkommen sinnentleerten und lächerlich gemachten Begriff „Feminismus“ überhaupt nichts mehr anfangen können.

        (und bitte verbuchen Sie auch diese Meldung von mir, und Esthers Frage und Ihre Erklärung unter „Feminismus“ ab. Da geht einfach alles!)

    • Widerspenstige sagt:

      Esther, das wäre das Ziel einer idealisierten Gesellschaft und sicherlich erstrebenswert. Es geht jedoch um Aufklärung speziell von Frauen, welche sich immer noch in einer Luftblase wähnen und bei einer Trennung oder Todesfall des Partners sich hart auf den Boden der Realität fallend wiederfinden müssen. Solange alles rund läuft in einer Beziehung, ist doch nicht viel gegen eine begrenzte Vollzeitstelle Zuhause einzuwenden. Bei einer 50% Scheidungsrate muss dieser Umstand einfach in Erwägung gezogen werden. Was dann? Es sind eher präventive Mahnrufe von lebenserfahrenen Frauen u auch Männern.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Die Scheidungsrate von Erstehen liegt NICHT bei 50%

      • gabi sagt:

        Wie oft ist WS schon drauf hin gewiesen worden?

        Wie oft hat sie´s aus ideologischen Gründen sofort wieder von der beschränkten Festplattenkapazität löschen müssen?

        Wie oft wird auch diese Vorstellung in Zukunft noch wieder und wieder von ihr aufgetischt werden?

      • mira sagt:

        @Brunhild Steiner
        Würde es etwas am Inhalt von WS Post ändern, wenn die Scheidungsrate bei 40%, oder bei 30% liegen würde? Sind 30% vernachlässigbar?

      • gabi sagt:

        Wenn wir alle niemals je etwas täten, was das Risiko des Scheiterns mit einschliessen würde, könnten wir uns aber alle gleich die Kugel geben.

        Alle darauf verpflichten zu wollen, es gefälligst so zu tun, wie die verbliebene Chefpasdaran dies – im Namen des Feminismus (wasimmerdasauchsei) – für richtig hält, ist verachtenswürdige Gängelung.

        Es ist Vorschrift; es ist das Behandeln mündiger Menschen, als wären Sie allesamt Vollidoiten, für die nur Widersprüchliche weiss, was richtig ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mira:
        mir kommt da einfach immer zuviel negative Erwartungshaltung entgegen,
        ganz allgemein bei jedem Kommentar der sich auf 50% beruft,
        es klingt so nach unausweichlichem Schicksal, wenn 2 Paare vor mir stehn wird eins auseinandergehn.
        Zudem gibt’s wirklich viele Gründe um 100%/0% aufzuteilen oder nicht, das Scheidungsrisiko als Hauptgrund gegen 100%/0% finde ich nicht durchdacht.
        Würden wir uns 50/50 aufteilen hätten wir im Scheidungsfall genauso Probleme, so sicher dass dann mindestens einer das Pensum hochschrauben könnte weil die Ausgaben steigen könnten wir ja nicht sein.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        eine 50%/50% Aufteilung (wenn einem Paar wichtig ist dass beide zu gleichen Teilen an Lohnarbeit, Haushalt, Erziehung, Kindbetreuung etc beteiligt sind) hätte also ähnliche Risiken, weniger hohe Einlagen in Vorsorge während der Ehezeit und dann ebenfalls Ungewissheiten im Scheidungsfall.
        Aber das Scheidungsargument kommt meistens nur auf die 100%/0% Variante mit Unterton „und dann wird sich das Hausfrauchen noch wundern“, und das gefällt mir nicht.

    • Andrea Mordasini, Bern sagt:

      Genau Esther, sehe es auch so! Statt sich gegenseitig zu bekriegen, sollten sich Mütter doch erst recht unterstützen, egal für welches Familien- und Lebensmodell man sich entschieden hat (Hauptsache es fühlen sich alle – Eltern wie Kinder – dabei wohl!). Mit etwas mehr Mit- und Füreinander statt Gegeneinander, etwas mehr gegenseitigem Leben und leben lassen, weniger Vorverurteilungen, dafür mehr Rücksicht, Respekt, Toleranz, Akzeptanz, Verständnis und XMV auf ALLEN Seiten wäre das Zusammenleben, gerade auch zwischen uns Müttern, noch viel friedlicher, gemütlicher, einfacher und harmonischer!

  • Luise sagt:

    Ja, Haushalt ist Arbeit. Aber ich sage: Das sind Frauen, die sich der Berufswelt entziehen. Sollen sie. Aber sie werden es bereuen, spätestens dann, wenn die Kinder aufliegen und sich die Frau fragt: Wars das jetzt? Eine Stelle findet sie nicht mehr. Der Mann ist mit Beruf und Hobbies beschäftigt und Grosskinder zum Hüten gibts noch keine. Ich finde es schade, wenn sich gut ausgebildete Frauen die Berufswelt versagen. Kinder und Haushalt müssen dann als Lebensinhalt herhalten.

    • Sportpapi sagt:

      Also die Frauen, die ich kenne, bereuen das in der Regel nicht. Die geniessen ihre Freiheiten, sind mit (Teilzeit) Beruf und vor allem Hobbies beschäftigt, engagieren sich in der Gemeinde, wo sie Lust haben dazu. Und finden sehr wohl einen Lebensinhalt, der genauso attraktiv ist wie irgendein „Job“ gegen Geld. Nur muss man es sich auch leisten können, als Familie…

    • J. Malan sagt:

      Völliger Stumpfsinn…diese Frauen finden problemlos einen Job….und zwar in kürzester Zeit!

      • Urs Haller sagt:

        Völlig Blödsinn Luise! Der Lebensinhalt findet man sicher nicht nur in der Berufswelt. Ich kenne aus meinem eigenen Umfeld einige Mütter um die 50 die sich wunderbar entfalten seit die Kids ausgezogen sind. Sie engagieren sich in Vereinen, Gemeinde oder Kirche. Natürlich gibts auch die Frauen die dann plötzlich in ein Loch fallen. Doch diese Fälle sind eher selten und meiner Meinung nach „hausgemacht“. Man muss halt was machen aus seinem Leben. Ich finde es sehr löblich wenn eine Frau zu 100% Familienfrau ist. Wir hätten weniger kaputte Leute in der Gesellschaft wenn Kids behütet aufwachsen.

    • Widerspenstige sagt:

      Richtig erkannt, Luise! 🙂

      • Brunhild Steiner sagt:

        …aber auch nur wenns durch die Klischeebrille betrachtet wird,
        Weitsicht und anderen Lebensentwürfen nicht von vornherein den Erfolg absprechen
        würde den Brillenrahmen in Nullkommanichts zersplittern lassen…

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Luise:
      so funktioniert das aber nur wenn man alles schön auf die Klischees reduziert,
      glücklich wird auch nicht wer sich den Beruf zum alles definierenden Lebensinhalt macht,
      irgendwann ist man nämlich pensioniert…

    • gabi sagt:

      Pfffh…. !

      Herrliche Vorstellung der Arbeitswelt, wo sich niemand jemals – vor der Rente schon gar nicht – fragen könnte: „War´s das jetzt?“

      Berufswelt = Lebensinhalt.

      Klingt ungeheuer befreit!

      • Luise sagt:

        Berufswelt als einzigen Lebensinhalt finde ich ebenso falsch! Aber wenn man sich in beiden Welten bewegt, eröffnet das viele Möglichkeiten, schenkt vielfältige Kontakte und Gesichtspunkte.

      • gabi sagt:

        Da geb ich Ihnen Recht.

        Gut, wer sich´s leisten kann.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Luise:
        mich stört dass Sie oft ein Hausfrausein auf Null-Engagement oder Interessen neben Kind, Mann, Haus zu reduzieren scheinen; selbstverständlich weitet Lohnarbeit das Feld, aber das gilt auch für ehrenamtliche und sonstige Engagements.
        Ich kenne keine „Traditionskonstellation“ wo sich der Zuhausepart ausschliesslich auf Küche&Kind fokussiert.

  • Gilberte sagt:

    Schon der erste Satz von Nina Merli missfällt mir zutiefst: … gerade Frauen, DIE NICHT ARBEITEN…
    Hallo, arbeitete eine Frau, die zuhause grosse Arbeit leistet, NICHT??? Ist eine Arbeit, die nicht bezahlt ist keine Arbeit???
    Das habe bereits ich zu oft hören müssen, als ich als Familienfrau keiner Arbeit ausser Haus nach ging. Aber wenn sogar Frauen, die Hausfrauenarbeit, die so vielseitig ist (Ernährung, Pflege, Kochen, Putzen, Psychologie, Inndekoration, etc.) abstempeln, als wäre das keine Arbeit. Worte sagen viel aus! Richtige Wortwahl ist angesagt!!!

    • gabi sagt:

      Das Bisschen Hauhalt…. Pah!

      • Fritz sagt:

        Gabi dich möchte ich nicht im Traum als Frau! Weil du nie in der Lage sein wirst ein Frau zu werden ( Haus Frau) ist einer der Härtesten Jop s wo s gibt! Wenn man eine intakte Familie führen will……………!!!

      • reto ruggeri sagt:

        gabi: das bisschen haushalt? sie haben ja wohl überhaupt keinen dunst, weder von haushalt noch von kindererziehung.
        wahrscheinlich sind sie sehr jung und werden darum entschuldigt.

      • gabi sagt:

        Ich kann
        A tatsächlich niemals ne Frau werden (bzw. will mich umoperieren lassen), bin
        B nicht mehr jung,
        C finde es interessant, wie Frauen, die 100% arbeiten, sehr schnell dazu tendieren, die Arbeit des Partners, der zu Hause wirkt, genau so abschätzig zu bewerten, wie´s einst die Väter taten… Will sagen: Scheint ein nicht sehr geschlechtsspezifisches Phänomen zu sein, dass die eigne Arbeit immer als schwieriger und aufopferungsvoller angesehen wird, als die des Anderen.

        D ist „das Bisschen Haushalt, das macht sich von allein – sagt mein Mann!“ in ironischer Schlager aus den 70ern!

    • Sportpapi sagt:

      Ja. Und als Konsequenz muss es sich dann auch finanziell lohnen, wenn man statt zu Hause Hausfrau und Mutter zu sein „arbeiten geht“. Auch wenn dies häufig keineswegs anstrengender ist…

    • Auguste sagt:

      hmm…, nein, gilberte, wenn es richtig läuft, dann ist arbeit = leistung x zeit gegen materielles entgelt – alles andere ist einfach nur mühe. am einfachsten ist dabei immer noch die verrechnung in harter währung, wobei die privaten vergütungsmodelle kaum weniger haarsträubend sein können als die in der wirtschaft, wie die gestrige zeitungs- und mamablog-lektüre eindeutig zeigte.

      worte können aber auch schall und rauch sein und zählen an der migros-kasse null und geben auch keine cumulus-punkte. es ist, glaub ich, ein griechisches sprichwort: gute bücher (kassa) – gute beziehung.

    • Widerspenstige sagt:

      Finde ich auch, Gilberte! Worte sind wichtig, wie sie gerade hier in einem MB formuliert rüber kommen. Mehr Wortsensibilität tut Not!

    • mira sagt:

      Ein Grund könnte sein, dass Hausfrauen u.a. auch Tätigkeiten ausführen, welche andere in der Freizeit machen (Stichwort Innendekoration oder zB auf den Spielplatz gehen oder Kuchen backen, ein Menu kochen). Ich denke, Hausfrauen hätten eine grössere Akzeptanz, wenn nicht immer betont würde, wie „schwer“ sie arbeiten würden…

      • Sportpapi sagt:

        @mira: Ich glaube, sie wehren sich einfach dagegen, dass diese Tätigkeiten als Freizeitvergnügen abgetan werden…

    • Andrea Mordasini, Bern sagt:

      Solange Mutter- und Hausfrausein in der Gesellschaft belächelt und auf „Plöischle“, „käfele“, mit den Kindern spielen und bisschen Haushalt reduziert wird, wird sich bezüglich besserer Stellenwert nichts ändern! Doch Muttersein inkl. Haushalt ist ein Knochenjob, egal ob die Mutter dabei noch auswärts Teilzeit tätig ist: 24/24 Std., 7/7 Tage, 365/365. Und so wie ich das Muttersein liebe, liebe ich meinen Teilzeitjob, der mir Abwechslung, etwas Unabhängigkeit und Sicherheit gibt. Was, wenn dem Partner, der 100% arbeitet, was zustösst (Krankheit, Unfall, Kündigung)?! Dies als kleiner Denkanstoss!

  • Natalie Kuster sagt:

    Wenn hier wirklich Selbstbestimmung (und nicht negativer, indirekter Druck der Männerwelt à la „Schatz, es wäre alles viel einfacher, wenn du zuhause bleiben würdest!“) dahinter steckt, will ich mich hierzu nicht negativ äussern. Jedoch finde ich schon, dass ein abgeschlossenes Studium auch eine gesellschaftliche und feministische Verpflichtung mit sich bringt. Ich hoffe sehr, dass dies nicht zum Trend wird. Sonst ändert sich die Teppich-Etage niemals…

    • Jürg. sagt:

      umgekehrt ist es ok? Schatz unser Leben wäre soviel besser, bring endlich Geld nach Hause?

    • Sportpapi sagt:

      Eine feministische Verpflichtung? Wird ja immer besser. „Wir kämpfen für deine Wahlfreiheit. Wir sind dann aber sehr enttäuscht, wenn du diese Freiheit nicht so nütztst, wie wie das vorgesehen haben…“

    • Widerspenstige sagt:

      Richtig erkannt, Nathalie! 🙂
      Der feministische Gedanke hat vorallem das Ziel, gut ausgebildete Frauen in alle gesellschaftl. Stufen zu integrieren. Das heisst also auch, Verantwortung in der Gesellschaft der Ausbildung entsprechend wahrzunehmen. Schliesslich kostet ein Studium die Gesellschaft einiges an Steuergeldern, welche rasch durch entsprechendes Einkommen wieder zurück versteuert wird. Wer dies Zuhause im Sandkasten vertrödelt, scheint nur Rechte in Anspruch nehmen zu wollen, aber die daraus entstehenden Pflichten der Gesellschaft gegenüber bewusst zu vernachlässigen. Schade drum.

      • Sportpapi sagt:

        Also statt der Männer, die die Frauen an den Herd gekettet haben, haben wir heute „den Feminismus“, der sie zur Arbeit treibt? Wunderbar…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        schade drum?!
        Und feministische Verpflichtungen welche Sie nun unterstützen, nachdem Sie früher auch Wahlfreiheit unterstützt haben?
        ist das nun der neue Weg, dass ab einem bestimmten Ausbildungsabschluss gewisse Entscheidungen Tabu sein sollten?
        Und was ist mit Männern die heute nicht mehr auf ihrem Ausbildungsniveau tätig sind, oder reduziert haben?

        War das wirklich der Hauptgedanke und „vorallem-Ziel“?
        In einer gleichwertigen Gesellschaft sollten alle in ihren Möglichkeiten frei entscheiden dürfen sollen,
        ohne Vorwürfe zu hören.

      • gabi sagt:

        Köstlich. Schon wieder ein neuer Aspekt des allgemeingültigen „Feminismus“!

        (guter Umkehrschluss von Sportpapi, übrigens)

        Herrlich.

        Was wären wir ohne diesen ominösen Feminismus, über den so viele Engagierte, so viel Unterschiedliches (bis hin zum Isolieren von Frauen in abgeschottete Städte!) zu berichten wissen?

        …Müssten wir ja den ganzen lieben Tag lang Klatschheftli über Royals, Schauspieler oder Models lesen, um uns anderweitig über ähnlich sinnlose Aussagen hochtrabende Gedanken machen zu können.

    • Stefan Baumgartner sagt:

      Die gesellschaftliche und feministische Verpflichtung könnte aber auch eine richtige induviduelle Erziehung sein. Die Menschen in der Teppich-Etage wurden ja auch mal erzogen aber anscheinend die falschen Werte beigebracht. Eine Änderung der Mentalität in der Teppich-Etage kann nicht nur durch einen direkten Einfluss (Personelle Änderung) herbeigeführt werden sondern auch durch einen indirekten Einfluss (Vermittlung der richtigen moralischen Wertvorstellungen). Ich würde sogar behaupten, dass eine richtige Erziehung Volkswirtschaftlich mehr bringt als die zusätzliche Produktivität.

      • Manuela sagt:

        Ja aber, jeder Mutter hat die Freiheit, ihre Kinder so zu erziehen, wie sie will. Welche Werte sie favorisiert, ist ihr Ding. Die heutigen Manager wurden doch von Müttern erzogen, die zu Hause bleiben. Man könnte auch sagen: Da sieht man, was bei rauskommt.
        Mit dieser Argumentation beisst sich die Maus selbst in den Schw anz

      • mili sagt:

        Stimme Ihnen zu, SB. Sollte deshalb aber jede Familie selber bstimmen können, was die richtige Erziehung ist? sollte da die Gesellschaft da nicht mitbestimmen können? Ich traue nicht allen Eltern zu, die Kinder gut zu Erziehen. schnell kommt dann der Ruf nach Unterstützung. sinnvoller als die Familien steuerlich zu unterstützen, wäre eine Unterstützung bei der Erziehung. Bezahlen muss es die Gesellschaft ja sowieso.

      • gabi sagt:

        Hört, hört.

        Und wer definiert dann genau, welches die „richtige“ Erziehung sei? Ne demokratische Institution vielleicht?

        Welche Staatsangestellten, wachen mit welchen Tools darüber? Und wenn das Vermitteln der falschen Werte bei Eltern schon ein derart grosses Risiko darstsellt (oder die einheitliche Wertevermittlung nicht sichergestellt werden kann)… Sollte man den Eltern nicht vorsichtshalber die Kinder schon viel früher wegnehmen und in umfassend gleichgeschaltete Kitas geben?

        So wie etwa, öh, in der DDR?

        Phrasen klingen immer viel besser als konretere Fragen nach der Umsetzbarkeit.

      • Sportpapi sagt:

        @Manuela: Ich dachte ja, die heutigen Manager wurden grösstenteils in irgendwelchen Elite-Gymnasien erzogen…

  • Ylene sagt:

    Soll doch jede/r machen, was er/sie sich leisten kann. Ich arbeite 60%, mein Mann 100% (ein Tag zu Hause, Arbeitgeber wollte nicht, dass er auf 80% reduziert) und ich fühle mich weder gestresst, noch habe ich das Gefühl, dass meine Kinder resp, Arbeit zu kurz kommen. Ich finde persönlich das ‚ich verzichte auf Karriere‘-Argument noch so lustig. Die meisten von uns sind nun mal nicht Chef und werden es auch nicht sein – egal ob mit oder ohne Kinder. Wer sagt, dass diese Leute ohne Kinder Karriere machen würden (nehme an, sie meinen damit eine Führungsposition)?

    • Ylene sagt:

      Und natürlich geht momentan von meinem Lohn ein grosser Teil für die Kinderbetreuung drauf, aber das ist nur temporär. Mein Grosser kommt nächsten Sommer in die Schule (Mittagstisch), meine Kleine in den Kindergarten. Das kostet dann schon mal weniger. Glücklicherweise sind in meinem Bekanntenkreis die Frauen entspannt, da zickt keine Vollzeitmutter gegen Teilzeit-Mami oder voll arbeitende Mutter. Zumindest hier haben wir begriffen, dass unterschiedliche Leute unterschiedliche Bedürfnisse haben und unterschiedlich glücklich werden.

  • Cybot sagt:

    Hier wird die falsche Frage gestellt. Frauen sollen doch nicht zum Arbeiten gezwungen werden, sie sollen aber die Möglichkeit dazu haben, wenn sie es wollen. Wenn eine Frau Hausfrau sein will, es sich leisten kann, und damit glücklich ist, ist das vielleicht tatsächlich der einfachere Weg. Aber damit ist eben nicht jede Frau zufrieden. Wenn sie eine berufliche Herausforderung sucht, dann sollte sie eben auch die Möglichkeiten haben, nicht Hausfrau sein zu müssen. Nur darum geht es doch.

    • Sportpapi sagt:

      @Cybot: Nein, konsequenterweise geht es auch darum, dass eine Frau Hausfrau und Mutter sein kann, auch wenn es sich die Familie eigentlich nicht leisten kann. Ist doch schon seltsam, wie wir Doppelverdiener subventionieren wegen der Wahlfreiheit, es schlecht verdienenden Familien aber nicht ermöglichen, ein traditionelles Modell zu wählen. So muss die Frau im schlimmsten Fall halt die Kinder subventioniert betreuuen lassen, um in der Zeit putzen zu gehen, statt selber den Kindern zu schauen. Wahlfreiheit? Eher nicht!

  • Marco Inneichen sagt:

    Fühle ich da einen Hauch Zynismus zwischen den Zeilen?

  • tina sagt:

    immer wird das einkommen der väter voll gerechnet, und von dem der mütter werden dann kinderbetreuungskosten und steuern abgezogen bis nichts mehr übrig bleibt, und dann heisst es, es lohne sich nicht. denkfehler! machts doch mal andersrum: zieht den lohnverlust nicht erwerbstätiger mütter vom lohn des vaters ab, und bei erwerbstätigkeit der mütter die kinderbetreuung auch vom lohn des vaters, und schon sieht es ganz anders aus. aber am ehrlichsten wäre eine mischrechnung, und zwar eine, die länger dauert als kinder gross ziehen

    • Jürg. sagt:

      der verpasste Lohnanstieg, die Pensionskasse sowie AHV

    • Sportpapi sagt:

      Normalerweise rechnet man einfach das Familieneinkommen und die Alternativen/Folgen, wenn er oder sie beruflich reduziert.

    • Cybot sagt:

      Du musst die Kinderbetreuungskosten überhaupt nicht nur von einem Lohn abziehen. Zieh sie vom gesamten Haushaltseinkommen ab. Wenn mit Kinderbetreuung mehr übrig bleibt, als wenn die Frau zu Hause bleibt, hast du dein Ergebnis.

      • tina sagt:

        ja, bin ganz eurer meinung, aber in den medien wird immer immer immer nur der lohn der mütter gegen kinderbetreuung und steuern verrechnet, und dann gejammert es lohne sich nicht

      • Sportpapi sagt:

        @tina: In den Medien ist ja auch immer nur von der Wahlfreiheit der Mutter die Rede. Nie wird darüber gesprochen, dass vielleicht auch mal ein Vater bei seinen Kindern bleiben möchte, und er deshalb – wie selbstverständlich – sein Erwerbseinkommen aufgibt.

      • tina sagt:

        sportpapi, hm das ist eine andere thematik, und ich hatte den eindruck, dass einfach selbstredend vorausgesetzt wird, dass die mütter dann (mehr) arbeiten müssen

  • marie sagt:

    sollte man sich nicht im vorfeld einigen, was karriere bedeutet? im angelsächsichen sprachgebrauch bedeutet karriere nichts anderes, als im arbeitsprozess drinzubleiben, ohne dass die position des ceos angestrebt wird.

  • Manuela sagt:

    Mal ne dumme Frage: Wenn es einem Partner zu viel wird – egal womit, warum hilft dann nicht der andere Partner so viel mehr mit – egal bei was, dass alle wieder zu recht kommen?
    Und wo ist bitteschön was gewonnen, wenn man sich seine Bestätigung statt über die Lohntüte, von anderen Müttern holt, die einem zur gelungenen Geburtstagsparty applaudieren? Ist nur eine andere Währung.
    Ich finde die einseitige Fixierung immer problematisch – egal ob auf Kind oder auf Karriere. Das schränkt den Horizont ein.

    • gabi sagt:

      Jep. Oder umgekehrt formuliert: Das ständige flüchten in eine Gruppe. Das Aufgehobensein in: „Die sagen nämlich auch alle, dass…. bliblablo“

      Wie emanzipiert!

      😀

    • Sportpapi sagt:

      Ich nehme an, wenn beide Eltern vollzeitig berufstätig sind, und sich den doch noch ansehnlichen Rest Hausarbeit und Kinderbetreuung aufteilen, dann laufen ziemlich sicher bald beide am Anschlag. Gegenseitig aushelfen ist da wohl nur beschränkt möglich.

      • Manuela sagt:

        Mitnichten laufen alle am Anschlag. Anstrengend ist es schon. Aber es ist nichts für jeden, das geb ich zu.
        Aber es müssen ja auch nicht beide Vollzeit arbeiten, oder?
        Und fragen Sie mal eine Vollzeitmami, die gerade eine Geburtstagsparty organisiert. Die wird auch wahrscheinlich auch antworten, wie anstrengend ihr Leben ist… Alles Definitionssache!

      • shilgia sagt:

        Ganz recht. Ich und mein Mann arbeiten beide 100% (nicht ganz so freiwillig, wenn ich das anmerken darf). Bleibt neben der Arbeit die Hausarbeit und die Kinder. Da bleibt eben auch viel auf der Strecke. Zum Glueck muss man nicht immer perfekt sein. So ist halt mal das Haus nicht geputzt und schoene Herbstdekoration fehlt und es gibt einfachen Kuchen zum Geburtstag anstatt eine aufwendige Torte und die Waesche liegt ein paar Tage rum, bis sie gewaschen, gebuegelt und geflickt wird…

      • Manuela sagt:

        Genau so funktioniert es Shilgia, man setzt Prioritäten. Damit kann man nämlich auch durchaus glücklich werden. Bleibt die Wäsche im Wäschekorb bis einer Zeit und Lust hat, sie aufzuräumen, geht die Welt kein bisschen unter.
        Im Übrigen hab ich auch nie verstanden, weshalb eine Frau, die ausschließlich zu Hause bei den Kindern ist, auch noch den ganzen Haushalt machen soll. Sie hat doch schon eine Arbeit und verbringt die Zeit mit den Kinder, unternimmt was ihnen etc. Warum in diesem Fall der Standard ist, dass die Wäsche sofort ordentlich im Schrank landet, erschließt sich mir nicht.

      • shilgia sagt:

        Manuela- gut geschrieben! Auch die Anforderung (sei sie nun von aussen oder an sich selbst), dass alles immer „picobello“ sein muss, fuehrt nur zu Stress. Auch eine Mutter, die zu Hause ist hat hauptsaechlich eine andere Aufgabe als Hausarbeit… das hast du wirklich gut geschrieben und du hast sehr recht!

      • Sportpapi sagt:

        @shilgia: Richtig, im Haushalt kann man vielleicht etwas Aufwand reduzieren. Sollte man auch tun, wenn man nicht voll arbeitet. Bleiben noch die Kinder…
        @Manuela: Ich habe noch keine Vollzeitmamis (aber natürlich berufstätige) gehört, die sich über die Organisation eines Kindergeburtstages gestresst gefühlt haben. Hingegen sind sie am Ende eines intensiven Tages mit 2-3 häufig anstrengenden, fordernden Kindern zu recht auch sehr erschöpft.

  • Michael sagt:

    Immer natürlich vorausgesetzt Frau hat einen Partner, der ihr diesen Lebensstil ermöglich und auch kein Problem damit hat, später falls die Beziehung mal in die Hose geht (50% Scheidungsquote) ihre „Life-Style-Choices“ dann finanziell zu kompensieren. Denn schließlich hat sie ihre Karriere geopfert (Sozialwissenschaften, harhar) um die Kinder zu erziehen.
    Lebenslang, einschließlich der Rente, bis einer von den beiden in die Kiste springt. (Stichwort: Nacheheliche Solidarität!)

    Das ist kein europäisches Problem, wie die Sportwagen amerikanischer Scheidungsanwältinnen beweisen.

  • Anne sagt:

    Mich ärgert, diese ewige Leier von „Kind oder Karriere“. Ich verzichte mit meiner 50%-Pensenreduktion ebenfalls auf eine „Karriere“ – und vor allem aber auf eine volle AHV-Rente…
    Und was am 100%-Hausfrauen-Dasein und wettbewerbsmässigen Muffinsbacken feministisch sein soll, sehe ich nicht ein.
    Das Problem liegt doch vielmehr darin, dass die Vereinbarkeit von Beruf, Kinder und Haushalt so kräftezehrend ist. Insofern schmeckt mir dieser Hausfrauen-Feminismus eher nach „aus der Not eine Tugend machen“.

    • mili sagt:

      Danke, Anne! Sie bringen es auf den Punkt.

    • Manuela sagt:

      Dem füge ich nichts hinzu. Danke

    • gabi sagt:

      Hihi… Ich weiss, nach über zwei Jahren Mamanblog ja noch nicht mal was genau am „feministisch sein“ „feministisch“ sein soll.

      Und bevor ich mich hier tummelte, glaubte ich sogar noch eher eine Idee davon zu haben.

      Doch seit ich hier sehe, wie Alles und Nichts unter dieses Allerweltswort passt (und sich eben grad in diesem Moment schon wieder die Einen, die´s „wirklich schnallen“, mit den Anderen, die´s „wirklich schnallen“ anpampen), macht das Wort „Feminismus“ gerade mal so viel viel Sinn wie etwa „Randensaft“.

    • Sportpapi sagt:

      Klar: Wer mehrere Jobs gut erledigen möchte, wird wohl immer an den Rand seiner Kräfte kommen.

    • xyxyxy sagt:

      Familie haben ist kräftezehrend… aber ist es jetzt eine Not, wenn man als Paar nicht 200% arbeiten kann?
      Ich staune immer wieder darüber wie toll hier all das Arbeiten finden. Ich wäre gerne mehr zu Hause. Wenn ich genug Geld hätte, würde ich viel mehr zu Hause und würde lieber etwas Kreatives machen.
      Die wenigsten Menschen die ich kenne, üben einen Beruf aus, von dem sie sagen können: „das ist auch meine Berufung“
      und auf dem Sterbebett ist das meist genannte Bedauern „….hätte ich nur mehr Zeit mit einer Familie gehabt“ nie aber “ … nur mehr gearbeitet/Karriere gemacht.“

      • Sportpapi sagt:

        @xyxyxy: Genau. Wie schön wäre es doch, im Lotto zu gewinnen, und den Rest des Lebens den Hobbies, oder auch dem, was hier immer wieder als „Gratisarbeit“ verpönt wird (und bei mir mindestens teilweise Ehrenamt heisst) widmen zu können. Selbst gewählt, selbstverantwortlich, selbstgesteuert. Und wenn man keine Lust mehr hat, macht man etwas anderes.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Sehr viele Themen…, da wär mal die Gegenüberstellung von Karriere,
    unter welcher ich überdurchschnittliche Arbeitszeiten und evtl. Woe-Einsatz verstehe
    versus Lohnarbeit mit geringer bis hoher Begeisterung und Engagement.
    Und die Freiheit sich dafür oder dagegen zu entscheiden egal ob man nun xx oder xy ist.
    Immerhin steht deutlich dass BEIDE unter der Belastung gelitten haben.
    Eben, Familie bedeutet, auch bei hoher Fremdbetreuung immer noch jede Menge Arbeit
    und nicht alle kinderspezifischen Arbeiten können ausgelagert werden!

    • Brunhild Steiner sagt:

      2/
      Ein hohes Berufsengagement beider Eltern funktioniert nur wenn sich Beide an vorher diskutierte Vereinbarungen halten-
      falls solche überhaupt existieren und man nicht einfach dachte, dass sich das dann schon fair regeln wird.
      Plus, dass wenn Veränderungen zum Unguten auftauchen man sich gemeinsam hinsetzt und neuevaluiert,
      sich neu orientiert wie beschrieben.

  • Lu sagt:

    Ich finde das toll.
    Klar, ich selber würde das Hausfrauendasein nicht wollen und es wäre auch nicht das Richtige für mich. Aber Sinn und Zweck der Emanzipation ist ja, dass Frauen die Möglichkeit haben, das zu machen was sie wollen. Das ihnen die Möglichkeit offen steht, ihr Leben so zu gestalten wie sie es möchten, egal ob es Full-Time-Mommy, Verwaltungsratpräsidentin oder einen Teilzeitjob mit einem KInd das 2 Tage die Woche in der KiTa ist.

    • Manuela sagt:

      Äh, ich hatte das nicht so verstanden, dass Sinn und Zweck des Feminismus ist, dass Frauen machen können, was sie wollen. Es ging eher darum, dass mit mehr Entscheidungsfreiheit, die Verantwortung für Lohn und Familie auf alle Schultern verteilt wird, weil das mehr Freiheit für alle bringt.
      Keiner kann einfach so machen was er will. Mir ist jedenfalls noch niemand begegnet…

      • Sportpapi sagt:

        @Manuela: Die Entscheidungsfreiheit bedeutet also, die Verantwortung für Lohn und Familie gerechter aufzuteilen? Dann ist die Freiheit aber an einem kleinen Ort. Und ich glaube nicht, dass „der Feminismus“ dafür gekämpft hat, dass Frauen endlich mehr finanzielle Verantwortung für die Familien übernehmen…

      • Manuela sagt:

        Wenn man die Gesamtmenge an Verantwortung auf mehr Schultern verteilt, bekommt der Einzelne mehr Freiräume. Die kann er nutzen, oder auch nicht. Im Endeffekt sehe ich aber in meinem Umfeld jeden Tag, dass genau das hervorragend funktioniert.
        Ich glaube wohl, dass der Feminismus für mehr finanzielle Verantwortung von Frauen gekämpft hat, denn anders formuliert, heißt das nämlich weniger finanzielle Abhängigkeit von Frauen. Das ist durchaus ein zentraler Punkt im Feminismus, weil es zu mehr Gleichberechtigung und Entscheidungsfreiheit für beide Geschlechter führt.

      • Widerspenstige sagt:

        Richtig erkannt, Manuela! 🙂
        Der feministische Gedanke will GleichWERTigkeit, was nichts anderes heisst, als Verantwortung zu übernehmen auch finanzieller Natur der Ausbildung entsprechend. Es gibt überall Rechte, aber auch Pflichten.

        Hier wäre für Vollzeitmütter ein Grundlohn angemessen bzw. Annahme der Volksinitiative für ein gesichertes Grundeinkommen (gGE = BGE).

      • Sportpapi sagt:

        Oh ja, WS: Damit die Frauen nicht mehr von den „verdienenden“ Ehemännern abhängig sind, finanzieren wir sie nun einfach über den Staat. Schöne Freiheit ist das!
        @Manuela: Man hat doch schon immer die Gesamtmenge an Verantwortung relativ fair auf zwei paar Schultern verteilt. Und es werden bei aller Umverteilung beim besten Willen nicht mehr daraus. Und einfacher wird es auch nicht, wenn beide alles machen.

      • Manuela sagt:

        Ach SP, Besipiel:
        2009 wurde mein Patenonkel auf Kurzarbeit gesetzt. Keine Wahl, keine Diskussion, dafür ne Menge Probleme. Die Frau – Hausfrau, obwohl der jüngste Sohn 17 war. Haus abzuzahlen. Ende der Fahnenstange. Keiner da, der das irgendwie abfangen könnte. War in dem Jahr sicherlich kein Einzelfall. Immerhin hatte er immer frisch gebügelte Hemden im Schrank. Hat nur nicht viel geholfen, denn Bewerbungsgespräche waren zu der Zeit gerade Mangelware.
        Es gibt ja so unvorstellbar viele Situationen, die ich mir vorstellen kann, in denen man froh ist, nicht allein in der Verantwortung zu stehen

      • gabi sagt:

        Damit, finde ich, haben Sie absolut Recht Manuela.

        Doch wieso muss diese schlichte Wahrheit von WS – wie eigentlich alles, was sie drunter abbuchen will – gleich wieder vom „Feminismus“ (was immer das auch sei) vereinnahmt werden?

        Wär dass denn in einer Schwulenehe weniger wahr? Oder wenn nur die Frau gearbeitet hätte?

        Es ist einfach so was von vernebelnd und für jede Art der Gleichberechtigung überhaupt nicht zielführend, sich alles bloss ständig durch diesen verengend sexistischen Tunnelblick einer WS ansehen zu wollen.

      • Sportpapi sagt:

        @Manuela: Hier haben Sie natürlich recht. Natürlich ist es sicherer, wenn notfalls zwei ein Einkommen erwirtschaften können. Muss man sich überlegen. Andererseits ergeben 2×50% meist Einkommensmässig auch nicht 1×100%. Das Haus bleibt also vielleicht genau wegen dieser Entscheidung ein Traum (oder es braucht sowieso beide Einkommen). Ausserdem muss dann der eine auch noch innert nützlicher Frist aufstocken können, wenn der andere ausfällt.

    • Kathy sagt:

      Aber hallo Lu, das ist doch extrem anmassend den Männern gegenüber! Eine Frau kann sicher nicht frei entscheiden, ob und wieviel sie arbeitet, solange sie in einer Partnerschaft mit Kindern lebt. Wenn schon, dann muss die Entscheidung von beiden Partnern gefällt werden, da sie ja auch von beiden getragen werden muss.

  • Blitz Blank sagt:

    Also Mutterkarriere statt Berufskarriere mit perfekten Kindergeburtstagen und perfekt betreuten/geförderten Kindern und als logische Konsequenz natürlich perfekte Kinder.
    Ich warte schon auf die erste Mutterolympiade.

    Wie sagen doch die Amis: „If you can dream it you can do it.“
    Das gilt wohl auch für Albträume.

    • mila sagt:

      Dies sicherlich eine zu bedenkende (potentielle) Schattenseite, genauso wie die (Vollzeit-)Berufstätigkeit (potentielle) Schattenseiten hat. Was mich jedoch nachhaltig befremdet: wie eine erwachsene Frau und Mutter noch von sich selbst verniedlichend als Mädchen sprechen kann, in einem solchen Kontext (in einem anderen mag dies ja noch angehen, auch ich bezeichne mich zwischendurch gerne liebevoll als altes Mädchen; aber hier ist Kindersprache in meinen Augen völlig fehl am Platz).

      • Jürg. sagt:

        Erinnert mich an die Usernamen in einem Mütterforum schnügeli, chäferli, blümli etc ist durchaus gebräuchlich

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila:
        dachte ich mir auch, und dass es meilenweit nicht um „Junge oder Mädchensein“ geht-
        aber dann kam ich zum Schluss dass ich das mal unter
        „wurde aus einer Fremdsprache übersetzt und zusätzlich dem ganzen Kontext entnommen,
        würde sich, bei näherem und gründlicherem Hinsehen eventuell als heisser Luftballon entpuppen“
        abbuche…

  • Karl Müller sagt:

    Amerika ist uns wie meistens in der gesellschaftlichen Entwicklung einige Jahre voraus. So auch hier. Währenddem in der Schweiz Hausfrauen und Mütter heute belächelt und ausgegrenzt werden (steuerlich, gesellschaftlich etc.), so ist dies in Amerika offenbar nicht mehr in gleichem Masse der Fall. Erfrischend! Danke für den Beitrag Nina Merli.

    • Yves sagt:

      Ich hoffe nicht, das Amerika uns gesellschaftlich voraus ist, sonst müsste ich in ein paar Jahren das Land verlassen. Es gibt einiges an der amerikanischen Ethik die mir persönlich sehr zuwider ist.

    • Kathy sagt:

      stuerlich benachteiligt?? Wie kommen sie auf das?

  • mili sagt:

    vermutlich ist für Kinder der Ehrgeiz der Mutter, welchen sie im Berufsleben auslebt weniger einschneidend, als derjenige, der inKonkurrenz zu den Müttern ihrer Freunde ausartet. Kindergeburtstage sind eine tolle Chance um sich aufzuspielen.

    • Sportpapi sagt:

      Oh ja. So ein toller Kindergeburtstag – der eigene oder ein fremder – ist natürlich viel schlimmer als die dauerabwesenden Eltern, die ihre Karriere verfolgen.

      • mili sagt:

        Toll für wen, das ist doch die Frage.

      • mila sagt:

        Genau, mili. Und ob eine derart ‚professionalisierte‘ Hausfrau neben ihren sicherlich vielfältigen (Blog-)Aktivitäten so viel mehr ‚quality time‘ für und mit den Kindern bleibt, sei dahingestellt. Ehrgeiz kann sich in verschiedenen Erscheinungen (und Rollen) äussern, positiv wie negativ. Und wie immer gilt: jeder das ihre.

      • mila sagt:

        Da ging ein Dativ unterwegs vergessen, man sehe es mir nach.

      • Sportpapi sagt:

        Toll für wen? Sie haben es doch gesagt. Für die Kinder. Und ja, mila. Auch die „professionalisierte“ Hausfrau und Mutter kann vielleicht weniger „Quality“-Time mit ihren Kindern verbringen als die teil- oder ganz berufstätige. Doch wie wahrscheinlich ist das? Man sollte doch eher vom Normalfall ausgehen. Dass diese Mütter nun aber ihre Befriedigung in ihren Blogs finden, finde ich hingegen auch unnötig.

      • gabi sagt:

        Jaja… „Jeder das ihre“

        Hauptsache, Frau weiss dennoch, was davon das Schlechtere ist.

        🙂

  • gabi sagt:

    Immer mehr vom Gleichen:

    Die „echten“ Revolutionäre sehen sich immer mehr von der „Konterrevolution“ umstellt. Sie glauben die „reine Lehre“ – für die sie sich ansonsten gerne auch mal selber zerfleischen – mit Zähnen und Klauen verteidigen zu müssen. Es gibt jene die Recht haben (also all jene, welche das ureigenste Facettchen, welches selbstverständlich nur sie als das Wahre erkennen, ähnlich sehen). Und es gibt die Anderen: Die Huschelis. Die Handlanger des Patriarchats. Die Konterrevolutionäre, die einfach zu doof sind, das Richtige zu tun.

    Feminismus ist nur ein etwas angejahrtes Wort

  • mili sagt:

    Ich sehe nicht, was an diesem Modell mutig ein soll., Nach der Arbeit bin ich am Abend auch müde. wenn diese Müdigkeit zu gross würde, müsste ich mir auch überlegen, wie ich mein Leben ändern möchte. Mutig??

  • marie sagt:

    darum geht es doch: die Wahl zu haben, frei entscheiden zu können.

    • Jürg. sagt:

      eine Frau kann nur Entscheiden wenn da eine Freundin ist welche diese Entscheidung auch gut findet?

      • gabi sagt:

        🙂

        Toché!

      • marie sagt:

        @jürg.
        nein – ich gehe davon aus, dass selbstbewusste menschen die wahl erkennen können, um frei zu wählen. die „anderen“ arbeiten daran, und viele werden nie zu einem gesunden selbstbewusstsein kommen. über das warum sollte durchaus diskutiert werden, denn das fängt bei der erziehung an.

      • marie sagt:

        @j.
        dazu kommt noch, dass vielen (immer wie mehr) die finanziellen möglichkeiten gar nicht zur verfügung stehen, um frei wählen zu können.

      • Jürg. sagt:

        @marie
        Ja, die Wahlfreitheit verschwindet wohl. Es wird in Zukunft für die Mehrheit finanziell gar nicht mehr möglich sein wird, dass ein Partner zu hause bleibt.

    • shilgia sagt:

      Das waere schoen- nur koennen nicht alle frei entscheiden!

      • marie sagt:

        das ist das problem 😉

      • xyxyxy sagt:

        marie – 1. völlig richtig, alle können doch so leben, wie es für sie richtig ist,
        was sollen diese Normen, Etiketten, 3. Meinungen und der ganze Quatsch – einziges Kriterium ist doch wohl, ob die Familie als ganzes damit glücklich wird

        2. klar hat man die Wahl – nur schon im Vergleich mit vor 30 Jahren haben wir alle einen extreeeem hohen Wohlstand. Wir können wählen ob wir mehr Zeit oder mehr Geld haben wollen. Es geht auch mit viel weniger. Heute gilt ein Standard als arm, der damals solider Mittelstand war.

      • marie sagt:

        @xy
        voll bei dir, aber auch hier, sollen die betroffnen selber entscheiden wie sie den standard definieren wollen. ich brauche zbsp. gar kein auto, andere brauchen offenbar drei und mehr. usw… mir geht es in der tat um die möglichkeit der wahl, um nichts anderes. denn richtig bemerkt, im vergleich „zu früher“ geht es uns gut. aber vor allem familien im „niedriglohnsegment“ können es sich immer wie weniger leisten, frei zu wählen. hier frage ich mich halt, wie das zu bewerkstelligen ist, damit auch diese frei wählen können. …wird aber leider wohl nie soweit kommen.

      • xyxyxy sagt:

        marie – ich denke Familien im Niedriglohnsegment hatten schon immer viel weniger (Wahl)Freiheiten. Ich bin überzeugt, auch denen ging es früher weitaus schlechter als heute.
        Ich denke, wir leiden an dem allzu menschlichen goldenen Nostalgierückspiegel, deshalb herrscht einfach der subjektive Eindruck „es würde immer schwerer, schlechter, ungesunder, unmoralischer“ etc. – obwohl das nichts mit der Realität zu tun hat.

        Sonst: das Problem sind doch die Jammeris die nicht wahrhaben wollen, dass sie eine Wahl treffen und diese halt ihren (gerechten) Preis hat. (Du gehörst nicht dazu.)

      • marie sagt:

        das mit dem niedriglohnsegment ist so und war so. ist offenbar einfach wunschdenken meinerseits, ich würde es ihnen einfach gönnen.
        das andere, was du ansprichst hat wohl eben mit selbstbewusstsein zu tun wie heute morgen 8.43 gepostet. denn gesundes selbstbewusstsein bedeutet auch, mit den konsequenzen des frei gewählten entscheides umgehen zu können 😉 …daran arbeiten wohl die meisten, und es bleibt ein prozess. hauptsache man bleibt am ball. denn was sich heute bewährt, kann morgen schon vorbei sein…

      • xyxyxy sagt:

        ja bin ich voll bei dir marie
        Selbstbewusstsein, das lässt uns auch Verantwortung übernehmen für unsere Entscheidungen.
        Viele sind nicht bereit endlich Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Deshalb sind sie dann auch irritiert, wenn jmd. selbstbewusst zu einem anderen Lebensentwurft steht, dann fühlen sie sich persönlich angegriffen und müssen diesen anderen Lebensentwurf kritisieren, anstatt zu sagen: „find ich schön, wenn das aufgeht, für mich könnt ichs mir nicht vorstellen“
        All diese Kritik zeigt hingegen nur, dass sie sich ihrer selbst nicht sicher sind.

      • marie sagt:

        genauso sehe ich es auch. darum ist es eben wichtig schon in der erziehung darauf zu achten, dass wenn man gesundes selbstbewusstsein mitgeben will, eben auch auf die konsequenzen als folge geachtet wird. das eine geht ohne das andere eben schlecht.
        ich finde es auch schade, aber offenbar brauchen viele halt viiiiiiiiiiel mehr zeit dafür. he nu so de… streiten/debattieren wir weiterhin 😉
        (geits guet?)

      • xyxyxy sagt:

        mir geits guet – ich schreib dir wieder mal…
        muss jetzt los

  • Jacques Tati sagt:

    Mit all diesen „Lebensentwürfen“ ist doch vielfach so:
    „Und erstens kommt es anders – und zweitens, als Du denkst“.

    • tina sagt:

      🙂 ich kann redensarten nicht ausstehen, aber diese ist wahr

      • Jacques Tati sagt:

        Ist ja nicht einfach – so eine Redensart, nö,nö – fast schon „tiefen-philosophisch“;
        Wilhelm Busch – ein „Schüler des Weltphilosophen Schopenhauer“ (ein Melancholiker mit viel Humor).
        Oder – anders-herum – eine schlichte Lebenserfahrung 😉

  • Lumba Dox sagt:

    Ich sehe echt nicht ganz, was der big deal ist. Das ist doch fuer 3, 4 Jahre lustig, dann kommen die Kinder in den Kindergarten und Mami geht wieder brav (teilzeit) arbeiten. Wo ist das Problem? Ist ja nicht so, als ob die Mamis alle 25 Jahre zuhause bleiben wuerden und ihre Kinder noch verhaetscheln, wenn diese am Studieren sind…

    • @ Lumba Dox

      Sehe ich genau so! Da wird eine Welle aus etwas gemacht, das eigentlich völlig easy abgeht. Okay, Mama bleibt halt zuhause für eine Weile, dann werden die Kids grösser (das ist nun mal so) … Tja, und dann darf Mama sich überlegen, ob sie den beruflichen Anschluss verpasst hat oder sich jetzt freudig auf diverse Hobbies konzentrieren und ihre Kinder zu deren Sportevents, Klavierstunden, Dates, etc. chauffieren. Na bitte: where’s the beef? ;))

      • Sportpapi sagt:

        Vielleicht hat sie ja Freude an ihren Hobbies? Meinen Sie, irgendein Job sei zwingend spannender, vor allem selbstbestimmter? Vielleicht beginnt sie aber mit 30 auch ein Studium und ist mit 35, mit einer gewissen Lebenserfahrung, z.B. eine anerkannte Psychologin, die etwas zu sagen hat?

    • Bubenmama sagt:

      Was für eine weltfremde Idee vom Begriff Volltzeitmutter! Wenn die Kids in der Schule sind gehts erst richtig los. Ausserdem gibt es in einem Haushalt noch x andere Arbeiten als nur Kinderbetreuung. Ich hätte jedenfalls null Bock mir in einem unterbezahlten Teilzeitjob von jemandem der halb so alt ist wie ich sagen zu lassen was ich tun und lassen soll….

    • Sherlock Holmes sagt:

      Ich befürchte, dass frau unter Umständen genau die vier fehlenden Jahre (ungenannt natürlich) die schlechteren Chancen einbrocken.

  • Sven E. sagt:

    Eilmeldung: Alice Schwarzer wurde nach Kreislaufkollaps in Klinik eingeliefert.

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