Wieder nur Täter?

Ein Gastblog von Walter Hollstein*.

Mamablog

Auch Frauen können sexistisch sein: Günther Jauch, Anne Wizorek (Initiatorin des Twitter-Hashtags #aufschrei, FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin und Alice Schwarzer. (Foto: Screenshot ARD)

Im sonntäglichen Politik-Talk der ARD ging es um die Frage, ob Deutschland ein Sexismus-Problem hat. Günther Jauch, der Moderator, wies Alice Schwarzer darauf hin, dass sie ihm mal in einer Talkrunde gesagt habe, seine Krawatte sei auch nur ein Penisersatz. Schwarzer überhörte das. Jauch wurde grundsätzlicher und meinte, wenn er Vergleichbares zu einer Frau gesagt hätte, wäre das sexistisch gewesen. Schwarzer ignorierte ihn erneut.

Das ist typisch für die gegenwärtige Debatte. Sexismus wird nur auf Frauen als Opfer bezogen; die Täter sind ausschliesslich Männer. Damit kein Missverständnis entsteht: Sexismus ist widerwärtig, und es ist gut, dass es darüber eine öffentliche Diskussion gibt. Aber: Sexismus gibt es eben so sehr gegen Männer. Wenn z. B. Marilyn French in ihrem millionenfach verkauften Roman «Frauen» in die Welt schaut, erblickt sie «verrottete Männer» und « grossartige Frauen».  Bereits diese Dichotomie ist sexistisch. Es geht aber noch weiter: Männer sind für French allesamt Nazis, die als Unterdrücker und Widerlinge nichts anderes als den Tod verdienen.

«Was ist ein Mann in Salzsäure?», fragt Schwarzers «Emma» und antwortet lakonisch: «Ein gelöstes Problem.» Das war – nur en passant – in der nationalsozialistischen Epoche ein Judenwitz. Als in den USA Lorena Bobbit ihren Gatten – einen  offenbar notorischen Ehebrecher – im Schlaf mit einem Messer entmannte, kommentierte Alice Schwarzer, dass Lorena Bobbit «ihren Mann entwaffnet» habe. «Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen.»

Das ist von gestern, aber heutzutage ist es nicht besser: Sybille Berg bezeichnet in ihrem Stück «Missionen der Schönheit» alle Männer als «Schweine». Acht Frauen erzählen, wie sehr sie unter den Männern gelitten haben und was diesen also dafür gebührt. Strafen sind z. B., dass ihnen die Kehle durchschnitten werden soll oder fesseln und verhungern lassen, «die Eier abschneiden». Am 11. Februar 2012 schreibt Berg in der Wiener «Presse»: «Männer sind eben so. Sie müssen sich vermehren, das ist ihr Job. Egal, ob hetero- oder homosexuell, da muss immer was gehen, da müssen Pornos geschaut werden, Prostituierte gekauft, da muss gefummelt und einer weggesteckt werden». Im April 2012 ergänzt sie ihre Welt- und Geschlechtersicht in einer «Spiegel Online»-Kolumne: «In der Welt der Männer langt es vermutlich, das Kinn nach vorne zu schieben, den Gegner beiseite zu walzen, nicht zuzuhören, keine Rücksicht auf Verluste.»

Die amerikanischen Wissenschaftler Katherine A. Young und Paul Nathanson haben in ihrer Untersuchung «Spreading Misandry» minutiös belegt, wie die moderne Populärkultur unter dem feministischen Einfluss vor allem im Fernsehen, im Film und in der Massenliteratur «die Verachtung gegenüber Männern» propagiert. «Male bashing» nennt man das in den USA. Die preisgekrönte amerikanische Journalistin Kathleen Parker beschreibt in ihrem neuen Buch «Save the Males», wie verbales Eindreschen auf Männer inzwischen nachgerade zum Volkssport geworden ist.

Das muss Mann nicht auf sich sitzen lassen. Kritik ist selbstverständlich berechtigt, wenn es um männliche Vergehen und Fehler geht. Doch kein Mann muss sich, weil er nun mal eben Mann ist, als Vergewaltiger, Idiot oder Missgeburt der Natur beschimpfen lassen. Da ist Widerstand eine Frage der männlichen Selbstachtung. Auch Empörung, Wut und Korrektur sind mehr als berechtigt, und angesichts der Hasstiraden des ideologischen Feminismus ist es eigentlich befremdlich, dass sie auf Männerseite so moderat ausfallen. Nehmen wir uns ein Beispiel an den Frauen.

Im Grunde genommen wäre es ja ganz einfach: Es geht um Anstand und Respekt. Was man selber nicht angetan bekommen möchte, sollten wir auch nicht anderen antun. Nur eben: Das gilt für beide Geschlechter. Und zwar: gleichermassen.

hiollstein150x150 Kopie*Walter Hollstein ist em. Prof. für politische Soziologie, Gutachter des Europarates für Männerfragen und Autor von «Was vom Manne übrig blieb. Das missachtete Geschlecht» (Verlag Opus Magnum 2012).

726 Kommentare zu «Wieder nur Täter?»

  • Anna sagt:

    Wenn ich diesen Artikel lese, kann ich mich nur einmal mehr mit den Männern solidarisieren – die Frauen haben noch immer nicht begriffen, dass sie Anrecht auf MEHR oder BESSERES haben, nur weil sie Frauen sind und jahrelang ein Ungleichgewicht herrschte. Sie benehmen sich wie die Axt im Wald und wundern sich, warum jeder mit dem Finger auf Emanzen zeigt (ein Unwort wie ich finde).

    Ich bevorzuge Männer in jeder Hinsicht – was grundsätzlich nicht geht, sind diese Status Symbol-geilen Menschen jeglicher Art – Menschlichkeit heisst das Schlagwort nicht Übervorteilung!

  • Widerspenstige sagt:

    Wie kann frau sich wehren, wenn sie sich in einer Männerrunde vorfindet, welche zu vorgerückter Stunde immer dreister mit Herrenwitzen um sich schlägt? Hier habe ich einen Artikel in der ZEIT gefunden, wie frau sich im Vorfeld abgrenzen kann oder besser gesagt MUSS: http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-01/sexuelle-belaestigung-herrenwitze

    Wehrt sie sich nämlich nicht rechtzeitig (‚Mag ich nicht, hört auf damit!‘) und denkt ‚Ach, immer dasselbe…ich stell mich einfach taub‘, dann hat sie dem weiteren dreister werdenden Witzeln oder gar Betatschen bereits die grüne Ampel gegeben.

    • gabi sagt:

      Frau.
      Mann.
      Der Krieg.

      Gibt es für Sie überhaupt ein anderes Thema in Ihrem Leben, dem Sie auch nur annähernd irgend eine ähnliche Aufmerksamkeit schenken würden?

      Und komisch, nicht?! – Es scheint immer tatsächlich nur auf diesen Zwist hinaus zu laufen.

      … Obwohl Sie doch nach nichts Anderem zu suchen bemüht sind.

      • gabi sagt:

        Und übrigens:

        Das Bsp. aus der Zeit passt ALLERBESTENS zu Ihnen, WS.

        Genau dies ist ja diese Art, die ich Ihnen vorwerfe. Erst vom einen sprechen, dann aber plötzlich nur noch mit Beispieln und Tipps fürs Andere kommen… Weil für´s Erstere halt offenbar doch nichts wirklich Schlaues auf die Schnell auf zu treiben war.

        Für mich tatsächlich: Typisch WS.

        Fällt Ihnen echt nicht auf, dass der Artikel etwas zu verbalen „Übergriffen“ und „Grenzüberschreitungen“ verspricht… Dann aber plötzlich nur noch allernaheliegendste Bsp. zu konreten Tatsch- und Grapschübergriffen bietet???

        Typisch WS!

  • Katharina sagt:

    Hier habe ich nun echt den Überblick verloren. worüber streitet Ihr eigentlich, falls es ein Streit ist?

    • mila sagt:

      Kein Streit, lediglich eine Auseinandersetzung über unterschiedliche Gewichtungen der Debatte.

    • gabi sagt:

      Ob der Fall einer missglückten Anmache, eines Politikers, dessen Selbstbild ganz allgemein schon recht fern des Fremdbilds ruht, dazu geeignet ist, eine Sexismus-Debatte im „Grossen und Ganzen“ anzufachen.

      Und für mich im Weiteren:

      Wie gut oder wie schlecht es dem „Feminismus“ (wasimmerderauchsei) ansteht, sich für politische Kampagnen derart offensichtlich einspannen zu lassen, bzw. in welch ungünstigstem Licht er sich damit allen jungen und tatsächlich emanzipierten Frauen gegenüber präsentiert.

    • mila sagt:

      Dazu ein letztes von meiner Seite: mir ist ehrlich gesagt ziemlich wurscht, was den Stein ins Rollen brachte. Die Frage ist vielmehr, was man daraus macht – nachdem die Debatte längst die Grenzen des Einzelfalls B. gesprengt hat. Dies von einer jungen Frau, die sich selbst bewusst nicht Feministin nennt, aber wohl tatsächlich emanzipiert ist. 😉

      • gabi sagt:

        Schockiert mich nach wie vor nicht minder, wie Ihr „diffus“-Sager, mila.

        Eigentlich ist´s ja dann auch ganz allgemein nicht so wichtig, es mit der Wahrheit so genau zu nehmen. Es ist dann auch nicht so wichtig, ob man einer Person Unrecht tut oder nicht.

        Denn… Das ist ja nicht die Frage!

        Wichtig ist nur, was man draus macht!

        Hey… Überlegen Sie sich das bitte mal, was Sie da sagen?!

        – Wenn eine Debatte angeblich lääängst den (der anderen politischen Gruppierung hochwillkommenen) Einzelfall gesprengt hat… Dann würd´s den in dieser aufgesetzten Form ja gar nicht brauchen!!!

      • mila sagt:

        1. Brüderle wurde nicht unrecht getan, er muss lediglich die Konsequenzen seines Verhaltens tragen – so wie die Journalistin auch. 2. Es kommt nicht selten vor, dass ein medialer Aufhänger eine gesellschafliche Breitenwirkung entfaltet – besonders, wenn ein Thema schon länger vor sich hinschwelt und so langsam unter den Nägeln zu brennen beginnt.

        Unterlassen Sie bitte Ihre unsachlichen Bemerkungen.

      • gabi sagt:

        Wie bitte?

        Also heute übelegen Sie wirklich nicht lange.

        Es ist gerecht und angemessen, wenn ich aufgrund eines jämmerlich scheiterndes Versuches einer Anmache (aufgrund einer vollkommenen Fehleinschätzung) wochenlang durch die Foren gezerrt werde, als Beispiel für…

        Sagen Sie mal, mila: Sie haben überhaupt nichts zum Thema gelesen, was?!

        (ist mir schon an Anfang dieses Blogs aufgefallen, als Sie überhaupt nix zur Grundkonstellation wussten)

        Das, was Brüderle inzwischen unterstellt wird… das ist alles gerechtfertigt?

        Nein: Sie überlegen wirklich nicht, was Sie heute sagen.

      • gabi sagt:

        Na, gut.

        Hängt.

        Geh jetzt eh raus.

        Ist absurd, so zu tun, dass alles, was Brüderle seither angelastet wird „angemessen“ sei. Und menschenverachtend noch dazu, mila!

      • Katharina sagt:

        „2. Es kommt nicht selten vor, dass ein medialer Aufhänger eine gesellschafliche Breitenwirkung entfaltet – besonders, wenn ein Thema schon länger vor sich hinschwelt und so langsam unter den Nägeln zu brennen beginnt.“ – ich denke dies fasst das Phänomen und den Aufschrei gut zusammen. Was logischerweise eigentlich geschehen sollte, ist, dass von plumpen Sprüchen betroffenen Männer auch davon schildern, wie sie das empfanden. Das würde das stereotype Opfer-Täter Schema etwas richtig stellen.

      • mila sagt:

        Ich habe Artikel gelesen aus: der NZZ, dem TA und der ZEIT, und am meisten beeindruckt hat mich der Beitrag von Lisa Caspari in der ZEIT („Wir sind nicht schwach“). Da unterstreich ich jedes Wort. Aber Sie verzeihen mir, wenn ich mit Brüderle kein Mitgefühl aufzubringen vermag, die unschöne Suppe hat er sich eigenverantwortlich eingebrockt.

      • mila sagt:

        PS: Sie tun nachgerade so, als sei das Verdikt zu Brüderle eindeutig und einhellig – das ist es aber nicht. Es gibt hinreichend Stimmen, die sich zu seinen Gunsten aussprechen, sei es aus Mitleid oder aufgrund der teils überzogenen Reaktionen. Aber lustigerweise ist kaum jemand der Meinung, er hätte sich absolut nichts zuschulden kommen lassen. Was ich unterm Strich durchaus vielsagend finde.

      • gabi sagt:

        Die Frage ist nicht bloss, ob Brüderle (und ich betone an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich, dass mir der Kerl schon seit geraumer Zeit unsympathisch ist! – Allerdings nicht, wegen derart lächerlicher Peinlichkeiten!) nur die eine oder die andere Art des Zuspruchs oder der Verurteilung erfährt.

        Sondern vor allem, aufgrund von welcher – ursprünglich wirklich völlig nebensächlichen – Situation er sich plötzlich unter vollkommen unpassenden Generalisierungen verurteilt sieht.

    • Katharina sagt:

      Naja, Ich fand den Grundanlass der Debatte ein Anlass, wo es um Ageismus geht (kenne kein deutsches Wort dafür).

      Wegen Anmache: Ich lud einmal eine bi-curious in einen Club für Frauen, die Frauen lieben, ein. Sie fand dann das ganze etwas ‚Fleischmarkt mässig‘ so vom beschauen her…. und hatte Mühe damit, die aktive Rolle des auf eine Zugehens zu spielen.

      Ansonsten denke ich, das ganze ist ein politischer Spin. Es sollen ja bald Wahlen in Deutschland sein.

      • gabi sagt:

        🙂

        Danke für den Einblick.

        Ich hatte eh Lust, Sie zu fragen, wie denn Ihr Eindruck von dem Diskurs zur „richtigen“ Anmache ist, aber dachte, bei mir klinken Sie sich sowieso gleich aus.

        Also nun dennoch:

        Würden Sie sich meinen Eindruck aus ihrer Szene anschliessen, dass ein und dieselbe Anmache das eine Mal hochwillkommen ist und dann mit Adjektiven wie „keck“ oder „selbstbewusst“ versehen würde, was bei einem Anderen (bzw. bei Ihnen: einer Anderen) als „plump“, „eingebildet“ oder gar „herablassend“ verhöhnt würde?

      • Katharina sagt:

        naja… die Szene ist ja eher so, dass wir wissen, was wir wollen wenn wir in eine Pick-me-up Bar gehen und dazu Zeichen setzen. Wir haben dazu eine Art Stammeskodex. Frau weiss also wer usw. In heti lokale gehen wir nicht. In anderen Umgebungen, etwa einem Dinner Date, werden wir von unbeteiligten selten angemacht. Meist eher schmunzelnd belustigte und mit etwas Neid vermischte Bemerkungen, weil wir unsere Beziehung ziemlich offen zeigen. Dinnierende Turteltauben etwa.

      • Katharina sagt:

        Als meine Partnerin mal lange nicht in der Stadt war und wir etwas in Krise waren, ging ich an einen solchen Ort, mit all den Zeichen gebenden Insignien. Im Sinne von aufgetusst würdet Ihr wohl sagen und dass ich meine Pheromone versprühen wollte, war ziemlich klar.

        Mich befremdete die Fleischbeschau dann doch etwas, vor allem als eine dann meinte, ich sähe ja gar nicht wie eine Lesbe aus und mich Lipstick Lesbian nannte – in unseren Kreisen eher eine Beleidigung.

      • Katharina sagt:

        Als meine Partnerin mal lange nicht in der Stadt war und wir etwas in Krise waren, ging ich an einen solchen Ort, mit all den Zeichen gebenden Insignien. Im Sinne von auf ge tu sst würdet Ihr wohl sagen und dass ich meine Ph er om one versprühen wollte, war ziemlich klar.

        Mich befremdete die Fleischbeschau dann doch etwas, vor allem als eine dann meinte, ich sähe ja gar nicht wie eine L espe aus und mich Lipstick Le s b ian nannte – in unseren Kreisen eher eine Beleidigung.

      • Katharina sagt:

        Das Gefühl, dass zurückblieb, war ein mich selber schämen. Ich verzog mich dann in eine etwas unauffällige Ecke des Lokals. Nach einiger Zeit ging eine auf mich zu und fragte direkt, you feel ashamed of yourself and this meat market, too, don‘t you? Ich fand diese Eröffnung – oder Anmache – in ihrer Offenheit und Ehrlichkeit einen Aufsteller. Naja, wir hatten dann ein sehr interessantes Gespräch darüber, dass uns die ganze Szene anödet und wir es bedauern, dass das ganze etwas in einem G h etto abläuft, welches wir dann verliessen. die Nacht mit ihr war wundervoll.

      • gabi sagt:

        🙂

        Scheint also so, als ob das Zwischengeschlechtliche auch im Gleichgeschlechtlichen seine ewige, verzwickte Rolle spielt.

        😉

      • Katharina sagt:

        … und der Abschied am Morgen bittersüss, weil wir wussten, dass wir uns nie wiedersehen werden. Dieses Bittersüsse hat eine suchtmachende Wirkung, nebenbei.

      • Katharina sagt:

        Aber offen gestanden gibt es in unseren Kreisen schon welche, die ein betont stereotyp-männliches Gehabe zeigen, mit entsprechend vul gären Sprüchen. So forderte mich eine mal auf meine Assets doch dem Publikum nicht vorzuenthalten. Meine Partnerin warf mir einen etwas giftigen Blick zu, der sagte, don‘t you dare. Nun denn…. sie ignorierend ging ich dann mit der betreffenden auf die Bühne und setzte besagte Assets direkt vor ihrem Gesicht in Szene und sagte nur, they are real, fabulous and you’ll never get any. Die war so perplex und beschämt, dass sie unter Gelächter der anwesenden wegging.

      • gabi sagt:

        Hihi… den letzten Teil seh ich erst nachträglich.

        Ja. Kann ich mir gut vorstellen.

        Ein Klassiker, würde ich sagen:

        Zwei, die sich finden, indem sie gemeinsam doof finden, was alle Andere zum Anmachen machen… Um dann ins Bett zu gehen und beglückt zu tun, was die Anderen ja alle eigentlich auch nur machen wollten. (kennt der Hetero dängg au)

        … Eben: So zu tun, als ob dieses Spiel, mit einem hübschen Konsens versehen, wie es RICHTIG zu laufen habe, dann ohne Widersprüche um zu setzen sei, ist absurd.

        Ich find das so seltsam an dieser „Debatte“.

      • gabi sagt:

        Oh… „den letzten Teil“ bezog sich auf 13.29

        Danke Kath. Fand ich interessant.

        Na also… Geht doch ab und zu. (Wenn keine unpassenden Unterstellungen rein hängen! )

        😉

        Schönes Weekend noch!

  • gabi sagt:

    Ich wollte ja damit auch nichts monokausal erklären.

    Aber ich finde schon, dass dieser Aspekt hier ziemlich nachdrücklich unter den Teppich gekehrt wurde. Also, dass Brüderles unglückliche Anmache von jemand Anderem ausgesprochen nur allzu willkommen sein könnte.

    Wenn´s aber nicht klar an Formulierungen oder Wortwahl fest zu machen ist, dann ist´s eben auch unmöglich, einen gültigen „Verhaltenskodex“ (verbal!) zu definieren.

    Von wegen Pessimismus und Ausgeschlossenfühlen hast Du natürlich recht.

    Brüderle ist insofern zweifellos ein grosser, grosser Optimist!

    😉

    • gabi sagt:

      Dein Verweis zum schwulen Tagiblogger war klasse! Ein Vergnügen zum Lesen, war das.

      (auch wenn ich nicht gerne aufs Fraufragen zum Ausgehendürfen bei Heteros gestossen wurde)

    • Carolina sagt:

      Sicher ist das so. Wie bei Männern umgekehrt natürlich auch. Die hoffen auch lieber auf eine 20jährige als auf eine 50jährige. Was ist daran befremdlich? Aber genauso ist es, wie Du sagst: aus diesen unterschiedlichen Befindlichkeiten heraus, die jeweils auch noch von Situation, Zeitpunkt und Interessenlage abhängen – wie soll das ein Kodex definiert werden? Das schliesst aber nicht aus, dass diejenigen, die wirklich ein Problem haben, die diskriminiert werden und sehr wenig dagegen ausrichten können, eine Stimme haben müssen. Da reicht ein ‚Hab‘ Dich nicht so‘ eben nicht aus.

      • gabi sagt:

        Allerdings.

        Doch wie Du oben schon andeutest: Diese – berechtigten – Stimmen, kommen ja weit weniger zu Gehör.

        Weil wir ja – leider, leider – wirklich wichtigere Themen zu behandeln haben. „Das grosse Ganze“ quasi. Ein Fall zum Vorführen (im wahrsten Sinne des Wortes). Ein Fall, der den Blätterwald (von links her, gegen eine darbende FDP – Zufälle gibt´s!) rauschen lässt.

    • mila sagt:

      Noch einmal die Ausgangslage: ein Politiker äussert sich über den Ausschnitt der Journalistin, die ein Poträt über ihn schreibt. Dumm ist dies in jedem Fall, und aufgrund des beruflichen Zusammenhangs auch in Sachen Sexismus im Empfinden vieler hinreichend problematisch – zumindest eine diskutable Grauzone. Deshalb wird debattiert, auch wenn es aus ihrer beider Sicht nichts zu diskutieren gäbe.

      PS: Hierbei ging es nie um die Ahndung eines sexuellen Übergriffs, sondern um eine Grundsatzbetrachtung, die der Fall medial ins Rollen brachte – losgelöst vom politischen Problem der FDP bzw. des B.

      • Carolina sagt:

        Das ist genau das, was ich bezweifle. Hier ging es nie um Sexismus, sondern darum, endlich, endlich etwas zu finden, womit man einen Politiker, der eine Partei vertritt, die der Stern seit einiger Zeit auf dem Kieker hat, aufspiessen kann. Es ist und war eine politische Kampagne. Diese war, ohne dass irgendjemand die geringste Rücksicht darauf nehmen würde, dass hier ein Mann, der zwar dumm gehandelt hat, aber nicht gesetzeswidrig, gemobbt und medial gevierteilt wurde, die Grundlage für eine Hashtag-Twitter-Anti-Sexismus-Debatte. Und natürlich hat B damit zu tun – insofern nämlich, als sein

      • Carolina sagt:

        /2 peinliches Verhalten als Sexismus erklärt wurde. Keine saubere Definition, keine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema (das eine Auseinandersetzung bräuchte), sondern hauptsächlich Heuchelei (ich doch nicht!), verschwommenen Grenzen, persönlichen Befindlichkeiten, die zu gesellschaftlichen Relevanz aufgeblasen werden etc. Eine Grundsatzbetrachtung, die wirklich ihr Geld wert wäre, würde sich durch saubere Definitionen bzw ehrliches Eingestehen der Tatsache, dass es manchmal keine klaren Definitionen gibt, sondern dass Grenzen der Empfindlichkeit fliessend sein können, auszeichen.

      • Carolina sagt:

        Komme nicht mehr durch – und da Wochenende ist, kann man es wohl vergessen……

  • Carolina sagt:

    Naja, Gabi, es gibt da noch einen anderen Aspekt. Ich sehe hier, wie übrigens überall, wo sich mehr als 3 Menschen treffen, einfach unterschiedliche Haltungen, die natürlich immer auch charakter- und erfahrungsbedingt sind. Die Pessimistin (immer auch männlich Form!) ist nicht nur P, wenn sie altert, sondern auch, wenn sie beklagt, dass sie immer irgendwie zu kurz kommt oder aussen vor gelassen wird. Der Optimist kann vielleicht deshalb optimistisch sein, weil er gelernt hat, dass letztlich das meiste gut rauskommt – und dann natürlich noch hunderte von Zwischentypen. Deshalb erstaunt es mich

    • Carolina sagt:

      /2 ja so, dass man tatsächlich meint, Befindlichkeiten vorgeben bzw einhaagen zu können. Das einzige, was ich zum Thema Sexismus für wirklich allgemeingültig halte ist, dass Mann und Frau sich einfach, wie immer im Leben fragen müssen, ob man selber so behandelt werden will, wie man das mit anderen tut. Diskriminierung, Machtspiele mit Abhängigen, schon gar Missbrauch in welcher Form auch immer,, haben per se erst mal nicht viel damit zu tun – die sind blosszustellen und schärfstens zu verurteilen. Tatsache ist eben aber auch, dass eine Erwartungshaltung, dass irgendwie das eigene Leben nie so

    • Carolina sagt:

      /3 richtig das ist, dass man sich eigentlich gewünscht hätte, genau das nach sich zieht – ein Leben, dass man sich so eigentlich nicht richtig gewünscht hätte. Da können halt Menschen, die das Altern (z.B.) hinnehmen als Chance und nicht als Verlust oder eine Familie, die man sich ja irgendwann selbst gewünscht hat, die dann aber in Chaos ausgeartet ist, gelassener reagieren und die Verantwortung übernehmen als solche, die stets das Negative erwarten. (od. erhoffen). Und so gesehen, ist Brüderle einfach auf die Falsche gestossen – bzw umgekehrt. Aber mit Sexismus hat das mMn nichts zu tun.

    • mila sagt:

      Kann Ihnen für einmal nicht folgen, Carolina. Selbst für meinen Begriff ist das etwas weit ausgeholt, um die Sachlage eines dummen Spruchs zu erklären.

      • Carolina sagt:

        Ich versuche immer noch zwischen Sexismus, Uebergriffen und Unhöflichkeit/Dummheit/schlechten Manieren zu differenzieren. Sie haben natürlich Recht, besonders klar ist das da oben nicht. Aber nachdem ich die Diskussion dieser Woche verfolgt habe, ist mir noch klarer geworden, dass Binsi bzw die Bloggerin, die sie zitierte, Recht hat. Es gibt keine Verordnung gegen platte Sprüche, gegen Unanständigkeit. Ich meine sogar, dass wir alle, Männlein und Weiblein, auch lernen müssen, damit zu leben, dass andere Menschen politisch inkorrekt handeln und sich äussern, das gehört zum Leben dazu. Sich über

      • Carolina sagt:

        /2 jeden dummen Spruch aufzuregen heisst mMn die wirklichen Probleme, die Frauen durchaus mit klarer Diskriminierung haben können, unter den Tisch zu kehren. Eine ständige Betroffenheitshaltung da einzunehmen, wo es um menschelnde Menschen geht, heisst eben auch, Situationen, die wirklich betroffen machen sollten, kleinzureden. Und da müssen wir Frauen uns oft genug an der eigenen Nase nehmen. Und deshalb auch habe ich darauf hingewiesen (ungeschickt, ja, ich weiss), dass wir alle Charakterdispositionen haben, die vielleicht eher in Richtung Negativ- oder Positivsicht gehen – das hat aber

      • Carolina sagt:

        /3 nicht unbedingt etwas mit der gesellschaftlichen Gesamtsituation zu tun, sondern mit Befindlichkeiten, bei denen Menschen ganz unterschiedlich auf das reagieren, was ihnen begegnet.

      • gabi sagt:

        Ja. Ja. Ja.

        Genau.

        Das „Sich über jeden dummen Spruch aufzuregen heisst mMn die wirklichen Probleme, die Frauen durchaus mit klarer Diskriminierung haben können, unter den Tisch zu kehren. “ und alles was da oben grad folgt, trifft es!

        … Aber es tut halt so ungeheuer gut, wenn man von sich selber sagen darf, wie „engagiert“ man sich, schon nur (oder eben überhaupt nur) in der öffentlichen Debatte gegen Diskriminierung wehrt.

        Selbst, wenn´s gar keine ist.

      • mila sagt:

        Ok, so betrachtet gebe ich Ihnen weitgehend recht – aber hier ging es nie darum, das Verhalten eines B. strafrechtlich zu ahnden oder mit Verboten zu belegen. Es geht schlicht um einen breiten Reflexionsbedarf zum gesellschaftlichem Umgang mit einer heiklen Thematik. Das ist das, was Gabi und Sie mit Verlaub verkennen, indem sie sich weiter am Einzelfall B. orientieren – die Diskussion hat sich längst von diesem entfernt.

      • gabi sagt:

        Bei Ihnen, mila, hab ich dazu wirklich nicht mehr zu sagen, als was Sie so passend und unpassend nur wenige Seiten zuvor geäussert haben:

        „Genau ein diffuser Fall wie dieser eignet sich, um Licht in ein diffuses Thema zu bringen – zum Wohle aller, wie man versucht ist zu sagen.“

        Wow.

        Breiter Reflexionsbedarf, kann man da nur sagen.

      • mila sagt:

        1. Für mich liegt im Fall B. ein sträflich dummes Verhalten eines Politikers gegenüber einer Journalistin vor – die medialen Wellen, die über ihm zusammengeschlagen sind, hat er alleine zu mit seinem unprofessionellen Verhalten zu verantworten. Im tatsächlich privaten Verhältnis muss frau jedoch solche Sprüche aushalten können – und mann sollte sich überlegen, ob es nicht evt. doch bessere Ansatzpunkte für eine Anmache gibt. Etwa mit einem individuellen Kompliment an die ganze Person, statt mit niveaulosen Sprüchen zuhanden einzelner Körperteile. Hat in meinen Augen etwas mit Respekt zu tun.

      • mila sagt:

        2. Die Grenzen zwischen fehlendem Anstand, Sexismus und Übergriff bleiben bis zu einem gewissen Teil notwendig diffus, aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmungen. Das einzige, was man demnach tun kann ist, sich bisweilen in die Empfindungen des anderen einzufühlen – statt diese reflexartig als lächerlich abzutun und somit ausschliesslich vom eigenen Standpunkt aus zu argumentieren.

      • Carolina sagt:

        Ja, mila, damit kann ich leben. Allerdings würde ich das Verhalten der Journalistin auch unter Respektlosigkeit einordnen. Und dass Politiker ganz allein dafür verantwortlich sind, sich zum Narren zu machen – und dann damit leben müssen, dass sie völlig unglaubwürdig werden, das ist so. Insofern ist Ahndung hier sehr schnell gegeben. Respekt muss immer von beiden Seiten kommen – und mehrere, nicht wegen ihrer B-Anhänglichkeit bekannte, Journalistinnen haben mittlerweise bekundet, dass B zu ihnen immer völlig korrekt war. Für mich ist das eine mediale Aktion einer Zeitschrift, die nicht gerade

      • gabi sagt:

        Über Ihr „2.“ muss ich nun wirklich lachen, mila.

        Na… Dann fühlen Sie sich doch mal in den guten Brüderle rein!

        😀

        mila: Erkennen Sie denn allen Ernstes nicht die Lächerlichkeit einer solchen Aussage. „und mann sollte sich überlegen, ob es nicht evt. doch bessere Ansatzpunkte für eine Anmache gibt.“?

        Was empfehlen Sie? – Bundesweite Anmachseminare?

        Über nichts Anderes denkt der heranwachsende männliche Jugendliche Tag und Nacht nach. Über „noch bessere Ansatzpunkte für eine Anmache“!

        Schön, dass Sie den Tipp auch noch geben!

        Die immerrichtige Zauberformel gibt´s dennoch nicht.

      • Carolina sagt:

        / sicher nicht für ihren Antis*xismus bekannten Zeitschrift. Diesen Unterschied zwischen politischer Kampagne und den wirklichen Anklagen von Frauen, die wirklich diskriminiert werden und die es wirklich verdient haben, ernst genommen zu werden, nicht herauszuarbeiten, finde ich einfach nicht korrekt.

      • mila sagt:

        Von der Beidseitigkeit hatten wir es schon eimmal, das sehe ich auch so. Und verweise im übrigen auf die immerweisen, umsichtigen statements von xyxyxy.

      • mila sagt:

        Gabi, können Sie eigentlich auch mal diskutieren, ohne am gefühlten Laufmeter aus der Haut zu fahren? Mühsam, das. Nur weil jemand eine andere Haltung einnimmt als Sie, heisst das noch lange nicht, dass diese keine Berechtigung hat.

      • Carolina sagt:

        Ja, genau – xy ist da weitsichtig genug, zwischen Befindlichkeiten und wirklichen Verletzungen zu unterscheiden. Und, da ich sonst das Heu nicht auf derselben Bühne habe wie M B*nsw*nger, verweise ich nochmals beigeistert auf ihren B*ogmag.

        Hat aufgehört zu schneien, versuche jetzt, mich nach Hause durchzukämpfen. Vielleicht bis später und schönen Tag allerseits.

      • mila sagt:

        Aber das wird es doch, Carolina. Die Rolle der Journalistin/des Sterns wird ebenfalls ausgeleuchtet. Nun muss sich der Einzelne nur noch individuell fragen, in welchem Verhältnis die einzelnen Faktoren stehen und was für ihn am Ende dieser Debatte relevant ist bzw. bleibt.

      • gabi sagt:

        „Nur weil jemand eine andere Haltung einnimmt als Sie, heisst das noch lange nicht, dass diese keine Berechtigung hat.“

        Weshalb schon öfters auf dem MB aufgefallen sein dürfe: Nicht andere „Haltungen“ lassen mich aus der Haut fahren, sondern unzulängliche Begründungen. Gar solche, welche die vorgegebenen Grundhaltungen sogar noch torpedieren, erst recht.

        Der Sager mit dem „diffusen Fall“ , der aufgrund seiner Diffusheit besonders geeignet ist, übers nicht „diffuse“ zu debattieren: DAS ist die Art von „Argumentation“, die mich – ja – tatsächlich aus der Haut fahren lässt.

        Ist daneben.

      • mila sagt:

        Für mich trifft es nach wie vor den Kern der Sache, aufgrund obiger Erläuterung, Gabi. Sie sind nicht das Begründungsmass aller MB-Dinge, nur Ihr eigenes. Vergessen Sie das bitte nicht, und wahren Sie den Ton.

        PS@ Carolina: xyxyxy schreibt das gegenseitig Zuhören gross, dass tue ich auch. Man muss nicht unkritisch gegenüber der Rolle der Journalistin sein um festzuhalten: offensichtlich gibt es jenseits der politischen Kampagne ein Problem, über dass sich grundsätzlich zu sprechen lohnt – da es die Gemüter bewegt.

      • mila sagt:

        …oder denken Sie wirklich, man würde auf allen Kanälen darüber debattieren, wenn es ausschliesslich um den Einzelfall B. ginge? Ich nicht.

      • gabi sagt:

        Also als Spiegelbild einer Seelenlage sehe ich die ganze „Debatte“ natürlich auch, mila.

        Bloss spiegelt sie für mich halt etwas, das ziemlich weit entfernt von dem ist, was ein Grossteil der leidenschaftlichst Debattierenden ansprechen will.

        Ob ich mich als Serviertochter betatschen lassen muss oder ob ein alter Knacki mit seiner Vorstellung eines Kompliments ins Fettnäpfchen tritt, kann eben nur insofern verknüpft werden, wenn sich die „Opfer“, bzw. all jene, die für sie zu sprechen beanspruchen, sich einmal ein gestehen, dass es im Spannungsfeld zw. den Geschlechtern, bzw. für alle,

      • gabi sagt:

        Ob ich mich als Serviertochter betatschen lassen muss oder ob ein alter Typ mit seiner Vorstellung eines Kompliments ins Fettnäpfchen tritt, kann eben nur insofern verknüpft werden, wenn sich die “Opfer”, bzw. all jene, die für sie zu sprechen beanspruchen, sich einmal ein gestehen, dass es im Spannungsfeld zw. den Geschlechtern, bzw. für alle,
        die sich von einem Anderen angezogen fühlen und ausloten möchten, ob da was geht, nicht so einfach mit schwarz und weiss zu machen ist.

        Daß die Vorstellung, wie dies „korrekt“ zu geschehen habe, allem widerspricht, was die Natur dieses Spiels ausmacht

      • mila sagt:

        Ich rede die ganze Zeit von (diffusen) Grauzonen, Gabi. Und lote selbige für mich (mitunter neu) aus, indem ich mir darüber schreibend Gedanken mache. Soviel anders als Sie sehe ich die Ausgangsproblematik nicht, und davon ausgehend versuche ich, mir ein möglichst umfassendes Bild zu machen – sowohl was die weibliche als auch was die männliche Perspektive betrifft.

      • gabi sagt:

        Mist. Da ist was verloren gegangen und kommt so schlecht rüber:

        Ich will sagen, dass es für mich vollkommen unanständig ist, Brüderles Scheitern in eine Reihe mit betatschten Serviertöchtern zu stellen. Weil ERSTERS eben nicht einfach mit klaren s/w-Tipps zu klären ist.

      • Widerspenstige sagt:

        Es wird diffus bleiben, wenn nicht der Ansatz von einem Sexismus-Knigge, wie ich einen solchen schon erwähnt habe (jedoch umgehend ins Lächerliche gezogen wurde!) in diese Debatte einbezogen wird. Wieso weigert man sich dagegen, um nur mal einen ANSATZ von ‚geht noch durch‘ oder ‚geht gar nicht u ist krass abwertend gemeint‘ mal durchzuspielen? Wir sind doch eigentlich im Kern der Sache gleicher Meinung oder irre ich mich da? Gerade weil es keinerlei Hinweise gibt u im Diffusen spielt – ja, es menschelet sehr, darf aber kein Freipass sein! – sollte doch hier weiter gedacht werden dürfen.

      • gabi sagt:

        Lächerlich ist es vor allem deshalb, WS, weil Ihnen nicht auffällt, dass Sie alleine schon in einer Forderung nach einem solchen, Ihren üblichen Sexismus zelebrieren.

        Es bräuchte keinen „Sexismus-Knigge“, weil der originale Knigge bereits alles drin hätte, was dafür vonnöten wäre (und sich zugleich dennoch dabei auch noch die von Ihnen geschätzte Sitte des Indenmantelhelfens drin findet!).

        Respekt und Anstand wäre grundsätzlich zu vermitteln und einzufordern. Daran mangelt es.

        Es wieder nur auf Ihr – gegen – uns in diese wirklich mühelige Dauerpauchalisierung zu zwängen IST lächerlich.

      • gabi sagt:

        – Und Rechtschreibefehler sind auch lächerlich! Sorry.

        Sie wissen genau, was ich meine.

        Grenzüberschreitungen sind doch nicht einfach bloss zu verurteilen, weil so hübsch einfach dem einen Geschlecht die Täter- und dem anderen Geschlecht die Opferrolle zugeteilt wird.

        Auch ein unangenehm angemachter Junge, der sich von älteren Herren betatschen lassen muss, findet das nicht grossartig.

        Fällt aber durch jedes Raster, wenn einem keine feineren Filter einfallen, als grobe sexistische Pauschalisierungen!

      • mila sagt:

        Wo haben Sie diese Gleichsetzung gesehen, ganz konkret? Jedenfalls nicht bei mir. Und damit entschuldige ich mich definitiv ins Wochenende.

        Sehe es mit dem Sexismus- Knigge übrigens so ziemlich ähnlich wie Sie – falls Sie das einen Gang runterschalten lässt.

      • Widerspenstige sagt:

        Gut, dass Sie das erwähnen, Gabriel. Sie kennen also die Anstandsregeln gemäss allgemein anerkanntem Knigge der Umgangsformen noch. Bedauerlich nur, dass Sie diesen hier im MB so selten erkennen lassen. Muss wohl immer am Gegenüber liegen, dass Sie so reagieren, wie SIE zu reagieren pflegen! Ich notiere dies im Protokoll der MB-Sternstunden der Erkenntnis.Also wissen Sie demnach genau, um was es sich handelt.

        Dann sollten es aber die JournalistInnen ebenso checken und ENDLICH aufhören, den Geschlechterkampf mit populistischen Kampfparolen anzuheizen, nur um Überleben zu können im Markt!

      • gabi sagt:

        Allerdings, WS.

        Die kenne ich. Und drum switch ich nie einfach aus dem Nichts raus um.

        Sondern erst, wenn jemand ganz hartnäckig und über lange Strecken versucht, sich eines klaren Statements zu eignen Widersprüchlichktn zu entwinden.

        So wie SIE jeweils in all den vielen, vielen Debatten, wo Sie sich immer wieder um ein klares Wort der Erkenntnis drücken mussten; sich lieber nur regungslos am Ende ihre Kläppergßlis tot stellten oder im Sinne des A/B-Dialogs plötzlich wieder zu entschwinden und von „grossen und Ganzen“ zu fabulieren versuchten.

        Erwarten Sie dabei keinen Respekt von mir

      • Widerspenstige sagt:

        Genau ich habe mich jeweils nicht gedrückt – das haben SIE mir jeweils unterschoben! – sondern mich mit Ihnen auf eine Fehlersuche gemacht. Also das ist jetzt wirklich der Hammer, zeigt mir aber wieder mal, wie Sie und Ihresgleichen argumentieren u keinen Schritt von Gesagtem aus dem eigenen Leichenkeller abweichen wollen.

        Mila hat es hier gerade sehr pointiert erklärt: es ist nicht IHRE Sache, hier im MB als Schiedsrichter zu fungieren. Ich habe jeweils Fehler zugegeben u mich belehren lassen! Was ich bei Ihnen jeweils sehr vermisse, abgesehen von ein paar wenigen Einsichten. Schade. 🙄

      • gabi sagt:

        In keiner Art und Weise, WS.

        Und es ist ein derart klar wiederholtes Muster, dass es wirklich keiner Grütze meinerseits bedarf, das jeweils auch zu prophezeien:

        Gucken Sie nur: Wie vorhergesagt, sind Sie nun also schon wieder hier und wollen alles lääängst geklärt haben.

        Was Sie kein einziges Mal getan haben. Selbst halbherzige Entschuldigungen kriegen Sie ja nicht auf ne Reihe, die tatsächlich eine bleibt: Das Falschgeld bei der Kassiererin.

        Sie können´s nicht.

        Und ich richte darüber, weil Sie sich mit diesen Behauptungen jeweils an mich wenden. Logisch. Eigentlich!

      • gabi sagt:

        Blablablablablabla… WS:

        Mit Ihnen ist es immer dasselbe:

        Phrasen, Phrasen, Phrasen.

        Und wehe, man wirft Sie auf Ihre angeblichen Wichtigkeiten zurück… DANN ist es natürlich nur ein „Detail“, dem man sich, billig, wie immer, entwinden kann.

        Ich glaube Ihnen ja sogar, dass Sie tatsächlich nicht zu unterscheiden vermögen, wie unterschiedlich aufgeschlossen Sie Ideen, Vorschlägen, „Tatsachenberichten“, ja sogar dem „Grossen und Ganzen“ gegenüber sind, je nachdem ob Sie sich vorher drauf verlegt haben, die Quelle als sakrosankt (vornehmlich weiblich also) anzusehen oder nicht.

      • gabi sagt:

        aber eben: Erwarten Sie dann keinen Respekt von mir.

        Hey.. Apropos drücken:

        Sie wollten mir doch zumindest noch erklären, was Sie unter „Maskulinist“ verstehen wollen… Wenn Sie mich schon diesem Club zuordnen wollen.

        Und wenn Sie ansonsten ja alles geäussert haben, was es zu äussern gibt, dann können Sie mir gerne auch nur den Link reinstellen, wo Sie je was tatsächlich mal beantwortet oder zu etwas gestanden wären, auf dessen Widersprüchtlichkeit ich hinwies.

        Aber gäll: Muss dann schon passen. Nicht nur wieder den nächsten Seitensausgang anrennen!

      • gabi sagt:

        In der grossen Mehrzahl Ihrer „Fälle“ ist es ja so, dass Sie jeweils mit diesem typischen lauten „Ha!“ irgend etwas „Neues“ bringen, dass Null und Nichts Neues enthält.
        Dabei tun Sie aber immer so, als hätten Sie JETZT aber alles gesagt. Und Sie glauben das!!!

        Ihr Kurierartikel war so ein Superbeispiel. Null Newswert (oder höchstens willkommen, um nochmal über die Lauterkeit von Leserbriefzitaten zu hirnen), aber genau so von Ihnen präsentiert:

        http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/28902/von-negerlein-und-anderen-unworten/comment-page-5/#comment-246010

      • gabi sagt:

        … Aber gewisss haben Sie nicht die GERINGSTE Ahnung, weshalb man Ihnen JEDESMAL in diesen Situationen genau dasselbe Verhalten prophezeien kann… Und es prompt 1:1 eintrifft.

        An I H N E N , WS, – das wissen Sie zumindest mit absoluter Sicherheit (und das ist doch immerhin auch schon mal was!) – kann es jedenfalls ganz gewiss nicht liegen!

        Wie immer… halt.

  • gabi sagt:

    Alt werden sucks.

    – Und zwar nicht da, wo´s beim Jungsein Spass machte.

    Ist eben so.

    Man kann sich dem auch ganz ohne ideologische Verbrämung oder einem heimeligen Gruppenleiden stellen.

  • gabi sagt:

    leider nicht mehr denselben Effekt haben, wie einst. (klagen werden sie weniger… Denn das wäre ein Eingeständnis und ungut fürs Selbstbild)

    Wie oft ist hier von weiblicher Seite betont worden, dass Brüderle „alt“ sei. Dass er „unattraktiv“ sei, etc., etc.

    Wie oft ist hier nur das Mäntelchen des Schweigens von weiblicher Seite drüber gelegt worden, was denn wohl das Alter mit dem Sachverhalt (jetzt nur mal zur Verdeutlichung) zu tun hat?
    Wieso können sich – viele, nicht alle! – Frauen der Tatsache nicht stellen, dass exakt derselbe Spruch ansonsten gar zu geschmeicheltem Erröten führte?!

    • mila sagt:

      Dazu nur eins: wer sich bei einen gutaussehenden Mann von diesem fast schon antiquiert dämlichen Spruch geschmeichelt fühlt, hat es nicht besser verdient. In meinen Augen verzeiht auch eine blendende Hülle sträfliche Einfallslosigkeit/Vulgarität nicht.

      Aber gut, wenn zwei zusammen finden, die das lockerer sehen… Pech nur, wenn dies nicht der Fall ist, und man sich die öffentliche Blösse geben muss.

      • gabi sagt:

        Es gibt nicht EINEN Anmachversuch, der nicht das Risiko in sich trägt, sich eine Blösse zu geben.

        Keinen, den Sie als plump und ordinär empfinden. Und keinen, den Sie als galant und kultiviert empfinden.

        Denn WIE Sie ihn empfinden, kann nur der Anmachversuch an sich ans Licht bringen.

        … Und das Wundersame von dem ich spreche, ist ja gerade, dass ich – auch Ihnen – unterstelle, dass Sie denselben Spruch (muss ja nicht dieser sein) einmal so und einmal ganz anders empfinden würden).

      • mila sagt:

        Nö, Gabi – einen gewissen Standard bin ich mir wert, und fahre damit ganz gut. Im übrigen klassiere ich Komplimente nicht nach Alterskategorien – ich freue mich auch über die reizenden Worte eines älteren Herrn. Aber eben: ein individuelles Kompliment unterscheidet sich stark von einen Standartsprüchlein in Richtung meiner Brüste.

      • mila sagt:

        Hier wartet eine Unterscheidung zwischen individuellem Kompliment und Standardspruch bezüglich diverser Körperteile, die die Qualität einer Anmache bestimmt – wenigstens in meinen Augen.

      • gabi sagt:

        Geht Sie doch überhaupt nichts an, so lange der Spruch nicht Ihnen gilt, mila!

        Denn die Angesprochene kann eben nur beurteilen, ob sie den „Standardspruch“ – oder was auch immer – zu schätzen gedenkt oder eben nicht.

        Es ist und bleibt individuell. Sowohl, was ich als Mann äussere, als auch, was bei der Frau ankommt.

        Da hier weder ein Abhängigkeits- noch ein sonstiges Machtverhältnis gegeben ist (zumindest nicht, vom Politiker her. Wir sind nicht in Russland!) gibt´s doch dazu einfach nichts mehr zu sagen.

        Mann kann den Kopf schütteln darüber, wie ungeheuer schlecht ein Brüderle

      • gabi sagt:

        seine Aussenwirkung ein zu schätzen vermag.

        Da sich diese Unfähigkeit bei Brüderle (Kann frau seit Jahren beobachten… bloss ist´s dann schwerer irgendwie monokausal in den Frauenbefreiungsschweinwerfer zu rücken!) nun WIRKLICH nicht nur aufs Zwischengeschlechtliche beschränkt, taugt es nur für Eines als Beispiel:
        Traumwandlerische Sicherheit in der Fettnäpfchenverortung!

        So f*%king what?!

        Unter diesem dermassen gesuchten Aspekt „Sexismus“ über einen derart einfach gelegenen Fall diskutieren zu wollen, würde einzig und alleine Sinn machen, wenn er damit nun schlagartig die Stimmen von

      • gabi sagt:

        einem Grossteil aller Männer erhalten und bereits als nächster Bundespräsident gehandelt würde.

        Ist aber nicht.

        Daher ist und bleibt dieser Fall VOLLKOMMEN an den Haaren (bzw. an der politischen Richtung des Stern) herbei gezogen und taugt nicht in der klitzekleinsten Art und Weise dafür konstruktiv eine ernst zu nehmende Debatte zum Thema Sexismus zu führen.

      • mila sagt:

        Hat sehr wohl mit mir zu tun, wenn plötzlich Sprüche kommen wie: bei den meisten Frauen kommt es darauf an, von wem die Anmache ausgeht (Ihre Pauschalisierung btw). Gegen diese Pauschalisierung verwehre ich mich entschieden, sie ist genau so wenig haltbar wie der Spruch: Frauen bevorzugen Machos. In meinem Umfeld tun sie das jedenfalls nicht.

      • gabi sagt:

        Gegen MEINE Pauschalisierung: okay.

        Aber was der Brüderle zu der Journi rausgelassen hat… DAS geht Sie nichts an. Das meinte ich.

        Zu meinem Eindruck, unter den ich Sie natürlich mitpauschalisiere, das stimmt, dürfen Sie sehr wohl finden:

        Aber bei mir ist das natürlich gaaanz anders!

        Allerdings muss ich Ihnen gestehen, dass GENAU diese Reaktion, beim bewusst drauf Angesprochenwerden, der Erfahrung entspricht, welche dieser Pauschalisierung meinerseits zu Grunde liegt.

        😉

      • mila sagt:

        Keine Ahnung, was Sie damit sagen wollten – aber klar ist, dass jeder das Recht hat, einen empfundenen Missstand zu thematisieren, so auch die Journalistin. Oder soll aus Ihrer Sicht ein öffentliches Mäntelchen des Schweigens über derartige Vorfälle gelegt werden? Komische Denke. Und wie gesagt, auch die Journalistin muss sich ihrerseits kritische Fragen gefallen lassen – völlig ok für mich.

      • mila sagt:

        Ach so: Sie nehmen mein Einschreiten gegen Ihre Pauschalisierung als Beweis, dass an Ihrer Pauschalisierung etwas Wahres dran sein muss? Ein klassischer Tautologieschluss, würde ich meinen. Korrigieren Sie mich bitte, falls ich Sie falsch verstanden haben sollte.

      • gabi sagt:

        Sorry: Komme schlicht nicht mehr mit.

      • gabi sagt:

        Oder meinten Sie etwas DAS?

        „Keine Ahnung, was Sie damit sagen wollten – aber klar ist, dass jeder das Recht hat, einen empfundenen Missstand zu thematisieren, so auch die Journalistin. “

        Ein misslungener Anmachversuch ist ein Missstand, an dem ich die Welt Teil haben lassen muss?!

        Und zwar nicht einfach nur in der Art von “ ein alter Sack ist gerade dabei gescheitert mich… “ sondern in der Art von „Seht nur, unter welch unvorstellbar grausamen Sprüchen wir Frauen zu leiden haben!“

        … Ich kann wirklich nur hoffen, Sie hätten nicht das gemeint.

        (und falls es – immer noch! – daran

      • gabi sagt:

        liegen sollte, dass Sie sich immer noch nicht informiert haben, was denn ursprünglich im Artikel stand, verlinke ich ihn Ihnen zuliebe noch einmal hier rein:

        http://www.stern.de/politik/deutschland/stern-portraet-ueber-rainer-bruederle-der-herrenwitz-1964668.html )

  • gabi sagt:

    Mir ist ja nachträglich noch was Wichtiges (finde ich) eingefallen:

    Im Grunde genommen ist Brüderle die Schwester im Geiste all jener Frauen, die klagen: „Bist Du nicht mehr jung und knackig, bist Du für alle Männer plötzlich nur noch Luft!“

    Schrecklich, nicht?! – Mag für die vergiftetsten Pasdaran nicht gelten, aber Frauen über 40 wissen GENAU was ich meine.

    Ja. Älter werden ist har.

    Dabei fühlt man sich aber immer noch vom anderen Geschlecht angezogen. Als Mann wie als Frau. Das bleibt so. Da ändere offenbar nicht mal Impotenz was daran.

    Dass Anmache, im Jahre X nach der „Befreiung“,

    • gabi sagt:

      immer noch (fast ausschliesslich) dem Mann den aktiven Part abverlangt, ist mindestens so sehr die „Schuld“ der Frauen, wie der Männer: Offenbar vermögen wir alle (jedenfalls ausserhalb unserer Breiten) einfach nicht anders zu ticken. Es bleibt leider auch weiterhin die Regel.

      Deshalb tun altgewordene Frauen in diesem Spiel, was sie immer schon taten: Wenig. Und klagen darüber „plötzlich wie Luft“ behandelt zu werden. Und sie leiden drunter.

      Deshalb tun altgewordene Männer in diesem Spiel, was sie schon immer taten: Sie baggern. Und leiden darunter, dass der Effekt ihrer „glatten Sprüche“

  • Eduardo sagt:

    Der Hinweis von Walter Hollstein auf den Ursprung des geschmacklosen und typisch feministischen Witzes mit der Salzsäure ist sehr interessant, denn mir war bei der Lektüre von Alice Schwarzers „Der kleine Unterschied und seine grossen Folgen“ die verblüffende Ähnlichkeit im Stil und in der manipulativen Argumentationsweise zum Machwerk „Mein Kampf“ eines gewissen Österreichers aus Braunau aufgefallen. Auch die Auftritte von Alice Schwarzer und ihr unfairer, gehässiger und persönlich verletzender Umgang mit Diskussionsgegnern in Talkshows usw. gehen in diese Richtung.

  • Carolina sagt:

    Gabi: heute schon Tingler gelesen? Sagt für meine Begriffe eigentlich alles und das auch noch auf total witzige Weise……

    • gabi sagt:

      Ein echtes Vergnügen, den zu lesen.

      Aber natürlich eh nicht ernst zu nehmen, in einer Debatte, wohin uns pc doch bitte fürhen möge, im Verhältnis der BEIDEN Geschlechter UNTEREINANDER. Also wenn es um ECHTEN Sexismus und WAHRE Pauschalisierung:

      Ist ja voll schwul, der Typ!

      🙂

      • gabi sagt:

        Grrrr…

        „WAHRE Pauschalisierung geht“

        hätte da stehen müssen.
        Ohne geht, geht natürlich nicht. (ich loss mi nidd zwinge, vo Zwinge nach Laufe z laufe!)

  • Daniel sagt:

    Gabi und Houdini: Schade könnt ihr meine Hand nicht sehen, da zeigt nähmlich ein Finger nach oben und es ist nicht der Daumen!

    • Carolina sagt:

      Ist die Frage ernst gemeint, SP? Natürlich ist das nicht seriöser Journalismus – es ist eine Art ‚Verstehen Sie Spass‘ auf serbisch. Freiwild? Was ist daran jetzt verwerflich, wenn die Kamera ihn dabei beobachtet, wie er auf eine zur Schau gestellte P…. reagiert? Der Mann ist noch nicht tot, oder? Also reagiert er alles in allem sehr gelassen. Allerdings könnte er etwas mehr Humor zeigen – auch wenn man sich über Geschmack streiten kann. Aber Humor wird einem Politiker in der Regel höher angerechnet als Beleidigtsein.

      • gabi sagt:

        Seriöser Journalismus hätte mir dann schon etwas detaillierteren Einblick gewähren müssen…

        🙂

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Nein, die Frage war natürlich nicht ernst gemeint. Aber es zeigt, was man mit Politikern so anstellt, und – natürlich – immer professionelles Verhalten erwartet.

      • Reto B. sagt:

        Und meinereiner fragt sich, was gewesen wäre, wenn ein Interviewer einer Politikerin seinen entblössten Heini gezeigt hätte. Aber es ist offensichtlich nicht dasselbe, wenn zwei das gleiche tun. Offensichtlich, weil Frau das eh schon die ganze Zeit über sich ergehen lassen muss. Und das beste, irgendwie bin ich daran mitschuldig als Mann.

      • gabi sagt:

        Pfffhhh…. Naja: Soweit möchte ich dann doch nicht gehen, dass das Phänomen der ExibitionistEN – und ich hab mich als Junge im Ernst geärgert, dass meine Chancen, irgendwo eine weibliche Exibitionistin anzutreffen, verschwindend gering waren! – nun ebenfalls noch einmal den Sexismus DER (also aller) Männer beweise.

  • Reto Stadelman sagt:

    „Männer sind für French allesamt Nazis, die als Unterdrücker und Widerlinge nichts anderes als den Tod verdienen.“
    Nicht nur French sieht das so. Es gibt auch noch andere Damen die regelmässig in die Tasten hauen die das genau gleich sehen… Und damit sind wir bei einem Kernproblem der Gleichberechtigung: Die Sachlichkeit ist auf Seiten der Feministinnen VÖLLIG verlorengegangen. Feminismus ist im 21. Jahrhundert zu einer fanatischen extremen Glaubensrichtung geworden der die Gleichberechtigung öffentlich in Frage stellt und fast Niemand stellt sich dem in den Weg.

  • Daniel sagt:

    Ja Super, Alice Schwarzer die Super Emanze bei Günther Jauch in der Sendung und natürlich immer schön jeder Mann als „Sex-Grüsel“ in den gleichen Topf werfen. Ich krieg echt einen dicken Hals wenn ich die nur schon sehe!

    • gabi sagt:

      Sie sollten das Viagra schneller runter schlucken!

      😉

      • gabi sagt:

        … Sieht sonst aus wie ein Kropf!

      • Daniel sagt:

        @Gabi: Ich brauche noch kein VIAGRA, trotzdem Danke Sie EMANZE!

      • gabi sagt:

        😀

        … Die Schwarzer würde sich im Grab umdrehen!

      • Daniel sagt:

        Die Schwarzer lebt noch, leider! Mann Ihre Einstellung ist auch für die Katz!

      • gabi sagt:

        Aber ich schreib doch: WÜRDE

        Und darum geht´s der Schwarzer ja auch oft genug; oder?!

        Würde.

        🙂

      • Daniel sagt:

        Apropo WÜRDE; mit Ihnen zu Diskutieren ist mir echt zu Blöde! Hoffentlich sind Sie nicht Verheiratet, der mann tut mir jetzt schon Leid!

      • houdini sagt:

        sie lieben diese spielchen, nicht wahr, gabi?

      • alien sagt:

        Schäm Dich, gabi, Daniel so zu verarschen.

        Naja, eigentlich nicht. Ist ganz erheiternd. Daniel, auf Deine Kosten wurde grad gelacht.

      • gabi sagt:

        Wüsste nicht einmal, ob das in der Schweiz überhaupt ginge, Daniel:

        Gibt´s denn jetzt schon die gleichgeschlechtliche Ehe?

        😉

        Daniel… Jetzt mal im Ernst:

        1. haben wir zwei gar nicht seriös diskutiert, sondern – aus meiner Warte – etwas albern geblödelt.

        2. bin ich ein Mann und – ich glaub, da sind sich sogar meine schärfsten Gegner(innen) einig – alles andere als ne Emanze.

        Sie sehen… Aus Voreingenommenheit aufs falsche Gleis zu geraten, davor ist kein Geschlecht gefeit

      • gabi sagt:

        Und houdini:

        Nein. Hab den armen Daniel doch gar nicht bewusst foppen wollen. Wirklich nicht.

        Hab nur etwas kindische Wortspielereien (und einen alten RadioEriwanWitz) gemacht. Dass er sich dadurch doof angemacht fühlt, finde ich schade.

      • alien sagt:

        Ich auch. Daniel, Du musst Dir dringend Eine Humordetektionsmaschinerie einsetzen lassen, das geht sonst nicht weiter mit Dir.

  • Sportpapi sagt:

    Das deutlichste Beispiel, worum es hier eigentlich geht, sah man gestern bei Markus Lanz. Als Jutta Dittfurt Stellung beziehen sollte zu heftigsten Angriffen gegenüber Martin Lindner, und nur noch herumdruckste. Jaja, für diese sexistischen Attacken gibt es sicher eine Erklärung, das hat sicher eine Vorgeschichte, …

  • marie sagt:

    Hr h haette mit seinem Ansatz durchaus seinen Beitrag leisten koennen. Aber einmal mehr hat er ebenso erfolgreich eine einseitige Polemik entfacht, die die von der Sache ablenkt.
    @Gabi
    ich lese ihre posts nicht mehr. Warum eine Zensur, wenn es Gabi gibt?

    • Sportpapi sagt:

      Er hat mit seinen sachlichen Worten eine Polemik entfacht?

      • gabi sagt:

        marie liest ja meine Wort schon seit Wochen nicht mehr.

        Chaupeau vor so viel Antizipationsvermögen!

        (wär´s sexistisch, wenn ich schrübe „weibliche Intuition“???)

        😀

  • marie sagt:

    Mit anstand, Respekt und Selbstachtung koennt sehr viel Wind aus den Segeln gemnommen werden. Aber scheint hier kein Thema zu sein. Schade.
    @rediwrum sind so viele gesperrt?

    • gabi sagt:

      Kein Thema?

      Es geht im Grunde genommen um nicht Anderes.

      Bloss, dass ein nicht zu verachtender Teil hier drin meint, ein Manko müsse nur auf einer Seite verortet werden, so was liesse sich verordnen und sei nicht eine ERZIEHUNGSfrage, sondern könnte ev. mit lusigen „Sexismus-Seminaren“ an Schulen gelöst werden.

      … Also ungefähr gleich weltfremd, wie wenn jemand meinen würde – als Bsp. jetzt! – Kultur und Ethik hätten bei uns, losgelöst von Zeit und Entwicklung, ihre ehernen, ewiggültigen Werte gefunden.

      🙂

      • marie sagt:

        Gabi, sie benehmen sich wie immer daneben. Sie bloggen noch und andere sind gesperrt. Sagt alles ueber den Blog aus, der immer wie mehr zum mackerblog verkommt. Halten sie sich ans heutige Thema und nicht an Aussagen vergangener Themen, die sie missverstanden haben, weil ihr Schaum ihre lesefaehigkeit beeinträchtigt.
        Machen sie einen Bogen, sie zerreißen threads und unterstellen blgoggenden infames.

      • gabi sagt:

        Tut mir leid… Ich hab einfach ne Närrin gefressen an Phraseologie.

        Mich fasziniert, wie die funktioniert (bzw. immer weider an sich selber scheitert) und kann dem stundenlang zusehen.

        PS: Sie verwechseln da etwas: „missverstehen“ eines Anderen ist nicht ganz genau dasselbe, wie wenn man später etwas Geäussertes in abgewandeltem Licht verstanden wissen will. Denn ansonsten hätte man das „Missverständnis“ ja mit links bereinigen können. Dass ich dem gegenüber nicht offen bin, lass ich mir von Ihnen nicht nachsagen.

        😉

  • Luisa Haltner sagt:

    Lese ich d.Kommentare, scheint mir, dass viele nicht wissen, was Sexismus für Frauen ist. Ein paar Beispiele – u.MANN denke, eine Frau, ein Chef verhält sich so zu einemMann:
    Aussagen: So hübsch u.noch gescheit! Was wollen Sie studieren, Sie heiraten ja doch. Wieso haben Sie keinen Mann +Kinder? Sie als Frau… etc.
    Grapscher: Prüde Tussi/Schlampe. Bist was Besseres? Hab Dich nicht so! Bist nicht aus Gold! usw.
    Diverses:Blondinen-Witze, Zoten, Beschimpfen, wenn man „Nein“ sagt. „Aber ich liebe Dich doch!“=Sei dankbar, dass ich mich mit Dir befasse. usw.
    Mir scheint, dies wird oft übersehen.

    • gabi sagt:

      Luisa: Überlegen Sie mal, wie alt Sie sind.

      Ihre Eingangsaussagen (zu gescheit und studieren) lassen darauf schliessen, dass Sie sich leidenschaftlich für Kämpfe des vorigen Jahrhunderts einsetzen.

      Und um doofe, ja sogar unangenehme, Männer kommen Sie nicht rum. Auch in Zukunft nicht.

      Ich allerdings auch nicht. Genau so wenig, um mühsame Frauen.

      Und ich kann mich nicht mal weinerlich in eine Grossgruppe à la „… nur weil ich ein Mann bin… “ reinjammern, wenn mir einer blöd kommt! – Ich armes Shwein!

      • Luisa Haltner sagt:

        Ach, Gabi, Ihnen kann frau nur Glück wünschen, weil d.Sprüche noch kein Jahr alt sind…

      • gabi sagt:

        Im Ernst?

        Von letztem Jahr, das hier: „So hübsch u.noch gescheit! Was wollen Sie studieren, Sie heiraten ja doch. „?

        Wundert mich zugegebenermassen (in welchem Alter war der Gute denn?)

        Aber ich muss dennoch auch fragen:

        Grämt Sie das?

        Was meinen Sie, wie oft ich in meinem Leben auf irgend einen Umstand angesprochen worden bin, von dem das Gegenüber meinte, er müsse mir doch EIGENTLICH ungeheuer wichtig sein?

        Und um einen Satz wie „Wieso haben Sie keinen Mann +Kinder?“ als etwas Negatives zu begreifen (selbst, wenn Sie gar keinen wollen), müssen Sie sich schon auch selber etwas bemühen

      • gabi sagt:

        Ich habe volles Verständniss, dass Frau sich ärgert und sich wehren sollte, wenn sie wirklich belästigt wird. Wenn gar noch körperliche Übergriffe stattfinden, Grapscher, etc., sowieso. Keine Frage.

        Aber Blondinen-Witze??? – Ehrlich gesagt, hab ich die Besten (oder Diffamierendsten?) immer von Frauen erzählt gekriegt. War das unanständig von mir zu zu hören? Hätte ich sagen sollen… „Du, das finde ich jetzt aber voll sexistisch!“???

        Diese totale Vermischung von ernstzunehmenden Anliegen und weinerlichen Befindlichkeiten tut dieser Debatte alles Andere als gut!

      • gabi sagt:

        PS: Und während ich´s erzähle: Die heftigsten Blondinen-Witze kamen von jener, die sich Gleichberechtigung am Grössten auf die Fahne gemalt hatte.

        Ja, was heisst denn das?!

        Bei Frauen ist es okay, bei Männern nicht?!

        Die Sexismus-Debatte ist nicht unbedingt in jenem Sinne überfällig, in welchen die Frauen sie zu führen gedenken, die sie los treten.

      • alien sagt:

        Hm. „Bei Frauen ist’s ok, bei Männern nicht.“ Das ist ein Satz, über den man diskutieren sollte, in der Tat. Er zeigt nämlich einen Sexismus auf. Und Sexismus mit Gegensexismus zu bekämpfen, das ist nicht etwas, das geht (ist ja klar). In diesem Zusammenhang: Jan Fleischhauer in Spiegel Online.

    • Peter Fu sagt:

      1. Aussagen: Sexismus.
      Grabschen: kein Sexismus. Übergriffe.
      Blondinen-Witze: kein Sexismus. Witze. konkret lässt’s sich diskutieren.
      Diverses: kein Sexismus. Übergriffe / unverhältnismässig / dumm.

      Annahmen über (Intentionen von) Männern zu treffen und sie entsprechend zu behandeln ist das feminine Pendent aller Handlungen und ist sexistisch.

      Männern übergriffiges oder idiotisches Verhalten aufgrund ihres Geschlechts als Sexismus vorzuwerfen ist genau genommen sexistisch.

      Frauen sind mindestens so sexistisch wie Männer, problematisch ist dabei das Bild wer wie in Sexismus involviert ist.

  • will williamson sagt:

    Jesus hat die Debatte offenbar voraus gesehen. Darum soll er gesagt haben: „Selig sind die geistig Armen, denn ihrer ist das Himmelreich!“

  • Scheint mir mehr „Der AufschreiB“ zu sein, als „Der Aufschrei“

    In Zürich waren die Frauen heute jedenfalls ruhig wie immer und widmeten ihre Zeit vorwiegend ihren Handys…. Wie immer.

  • peter sagt:

    Erstmal tut es mir leid dass ich PetER heisse. Aber es steht nun mal nicht PetSIE in meinem Ausweis.
    Dann tut es mi leid, dass ich einen Fortsatz zwischen meinen unteren Extremitäten habe. DIE Pharmainduatrie hat noch keine Pille dagegen entwickelt. (Hiesse es DER Pharmaindustrie gäbe es „die“ sicher schon.)
    Ich fühle mich auch immer schlecht wenn wieder ein Täter oder ein Mörder gesucht wird – denn anscheinend gibt es hier die geschlechtsneutrale Form nicht.
    Dafür lebe ich immer wieder auf, wenn die alle Parkplätze besetzt sind und ich an den freien Frauenparkplätzen vorbeifahren darf…

    • peter sagt:

      …also bin ich nicht berechtigt hier mitzureden. Ich zeige nämlich Interesse am anden Geschlecht und eigentlich dürfte ich das allerhöchstens zeigen.
      Wär ich aber vom anderen Grschlecht, dürfte ich mit Interesse am andern Geschlecht auch nicht mitreden, danich ja ebenso nicht objektiv wäre.
      Aber ich dürfte zumindest den freien Parkplatz ansteuern, was ich aber aus Solidarität nicht täte. So bleibt der Parkplatz leer und die Diskussion über Sexismus ebenso. 🙂

  • mikkesch sagt:

    An der Selbstverliebtheit, mit der sich die sog. modernen Frauen präsentieren, scheint heutzutage kaum jemand mehr Anstoß zu nehmen: Die Überzeugung vieler Frauen, sie seien etwas Besonderes, und alles, was sie sich wünschen, stehe ihnen natürlich auch zu, hat sich im gleichen Umfang aufgeblasen wie der Sexismus. Eine Ursache dieser Entwicklung ist, dass sich intellektuelle Frauen vom Feminismus abgewandt haben. Irgendwann fanden mit einem Mal auch die Frauen, dass Feminismus unglamourös sei, die Mädels verkrampft wirken lasse und, was noch schlimmer ist – vom Shoppen abhaltet.

  • Teilzeitpapi sagt:

    Hm, irgendwie beides nicht aus meiner Welt, aber hätten wir im Alltag so viele Kriminalfälle wie in den Medien hätten wir wohl andere Probleme. Dass manche im Kampf über das Ziel hinausschiessen oder die Methoden der verhassten Gegner anwenden ist nichts Neues. Dass die Opferrolle einem nicht weiterbringt ist auch vielerorts sichtbar. Man kann damit als Menschengruppe (oder zumindest als ihr Anführer) vielleicht Milliarden Dollar abholen, aber man kommt nicht wirklich weiter. Zeigen seit Jahrzehnten ein paar in sich zerstrittene, aber in der Opferrolle geeinte Stämme im Nahen Osten.

    • Teilzeitpapi sagt:

      Oder auf Frauen und Männer bezogen: Ziehe ich als Mann immer wieder „schwierige“ Männer an hat das etwas mit mir zu tun. Natürlich kann ich einfach auf die Frau projezieren und mich als Mister Superperfect ohne Änderungsbedarf in die Opferrolle versetzen. Und irgendwann von meinen paar Frauen pars pro toto auf alle schliessen. Ändere ich aber mich werde ich andere Frauen anziehen und neuartige Begegnungen erleben. Und das unsexistische daran: Das funktioniert für beide Geschlechter so. 🙂

      • Teilzeitpapi sagt:

        Ziehe ich als Mann immer wieder “schwierige” Männer an… Frauen meinte ich, aber auch gleichgeschlechtlich funktioniert es so. 😉

    • Teilzeitpapi sagt:

      Anders sieht es bei strukturellen Dingen aus. Wie z.B. fehlende männliche Vorbilder in Kitas, schlecht bezahlte „Frauenberufe“, etc. Oder wenn in gewissen Ländern Frauen sich verhüllen, weil jede unverhüllte Frau als Freiwild angesehen wird. Verschiedene Formen von Benachteiligung und Unterdrückung. Es lohnt sich immer anzuschauen, wie Gesellschaften die Frauen, Juden und Homosexuelle behandeln. Und ja, es gab/gibt auch Matriarchate und mächtige Mätressen, aber viel seltener.

  • mikkesch sagt:

    Feministinnen geben gern männlichen Sexisten die Schuld – das ist einfach, aber unfair. In Wahrheit müssen die Frauen die Schuld ausschließlich bei Ihnen selbst suchen. In einer Umfrage unter tausend britischen Mädchen gaben sechzig Prozent an, »Topmodel« sei ihr bevorzugtes Karriereziel, 25 Prozent konnten sich vorstellen, Stripperin zu werden. Der Wertekatalog hat sich in jeder Hinsicht in Richtung Sexismus verschoben. Der Einfluss der Männer spielt in diesem Fall keine Rolle.

    • Luisa Haltner sagt:

      Mikkesch, was hat das mit Sexismus zu tun?! Ist es Männern erlaubt, eine Stripperin (die sie gerne angeifern) als Person zu missachten? Ueber sie zu verfügen gegen ihren Willen? Oder bei einem Model?! Eine Frau ist ein Mensch, sollten Sie das noch nicht kapiert haben – egal welchen Beruf sie ausübt!
      Im Uebrigen haben Männer den heutigen Wertekatalog gemacht, und dieser ist eindeutig sexistisch – noch immer – weil er für Frauen und Männer ungleiche Massstäbe ansetzt!

      • Eduardo sagt:

        Ani DiFranco, eine US-amerikanische Musikerin und in den USA eine Art Lesben-Ikone, beschwerte sich mal in einem Interview bitterlich über ihre weiblichen Fans, die in ihren Konzerten in der ersten Reihe stehen und dort schamlos züngeln würden, und dass Männer so etwas niemals wagen würden. Welches Geschlecht welcher Ausrichtung geifert hier wen lüstern an und ist sexistisch und respektlos?

  • Blanche Wu sagt:

    Viele suchen auch etwas, weil sie nichts mehr haben worüber man sich beklagen kann. Entweder habe ich eine Bettonhülle um mich oder mir fällt Sexismus nicht wirklich auf. Arbeite in einer Männerdomäne und man gewöhnt sich an einiges. Man muss es halt nicht auf sich beziehen. Vieles ist Grosskotzerei und nicht ernst gemeint. Ohne dumme Sprüche und Überkorrektheit wäre die Welt sterbenslangweilig. Dann würde man sich wohl sogar sexistisch belästigt fühlen vom Stubenkater oder seiner Bulldogge welche einem anwinselt (wuff wufff – übersetzt „ein blöder sexistischer Spruch“)… langsam wirds lächer

    • Unerträglich!! sagt:

      Schön, wenn SIE sich an derbe Sprüche und Anzüglichkeiten gewöhnen können – manche Frauen können oder WOLLEN dies einfach nicht! Auch darum geht es! Ich will mich nicht wehren müssen, sollen diejenigen, die mich dazu bringen, dass ich mich bedrängt/unwohl fühle, damit aufhören! Ich kann es nicht mehr hören, dieses „wehrt Euch doch einfach“, das zumeist von sogar von Frauen kommt! DAS finde ich lächerlich – wenn es nicht so traurig wär…
      Und: Die ganzen Männer, die hier spötteln oder alles bagatellisieren, haben wohl ein ziemlich mieses Selbstwertgefühl, sonst hätten sie das nicht nötig.

      • Karl Müller sagt:

        @Unerträglich: „Und: Die ganzen Männer, die hier spötteln oder alles bagatellisieren, haben wohl ein ziemlich mieses Selbstwertgefühl, sonst hätten sie das nicht nötig.“ Wenn ich den #Aufschrei so überfliege, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als teilweise zu bagatellisieren. Oder anders gesagt, eine Bagatelle muss ich nicht bagatellisieren. Er hat mir auf den Po geguckt #Aufschrei? Nein, sexuelle Belästigung ist nicht i.O., aber nicht alles ist sexuelle Belästigung. Das muss auch ein #Vollpfostenjournalismus begreifen.

      • Sportpapi sagt:

        „Und: Die ganzen Männer, die hier spötteln oder alles bagatellisieren, haben wohl ein ziemlich mieses Selbstwertgefühl, sonst hätten sie das nicht nötig.“ Die spötteln eher nicht, sondern schütteln den Kopf. Weil sie sehen, wie eben Bagatellen zu Skandalen gemacht werden. Und sie staunen – eben, Selbstbewusstsein – was Frauen offenbar aus dem Tritt bringen kann.

      • gabi sagt:

        Mch erstaunt überhaupt, wie viele Frauen zutiefst beklommen feststellen, dass das Leben kein Ponyhof ist.

        Dass sich nicht einfach alles nur an „Ich will… “ und „ich will nicht…“ orientiert.

        Dass der Mensch täglich mit Dingen konfrontiert wird, die ihm nicht passen. Mann wie Frau. (übrigens die Voraussetzung, um überhaupt darauf zu kommen, dass man etwas „nicht will“!)

        Passt mir was nicht, kann ich das äussern. Und sollte ich auch, so lange ich nicht an Leib und Leben gefährdet oder in einem Abhängikeitsverhältnis bin.

      • gabi sagt:

        Es gibt selbstverständlich Grenzüberschreitungen, die sind nicht zu akzeptieren. Und bei genau diesen ist die Gesellschaft gefragt, die sich – in der Situation! – auch gegen einen Aggressor solidarisieren sollte.

        Im Falle Brüderle, der ja hier zum Exempel gemacht wird, ist das nicht annähernd gegeben.

      • Reto Stadelman sagt:

        @Unerträglich!!
        Diese „derben Sprüche“ hören auch Männer jeden Tag. Man nimmt sich gegenseitig hoch, veräppelt sich und begrüsst sich mit Worten die hier definitiv nicht geschrieben werden dürfen… So ist das nun mal und das hat NICHTS mit Sexismus zu tun sondern mit Kommunikation, Sozialisierung, Druck Abbau und noch vieles mehr. Je nach Umfeld geschieht das auf andere Art und Weise als man es sich gewöhnt ist. Aber die weinerliche „ich werde fertig gemacht“ Einstellung die ich bei ihnen herauslesen kann hilft ihnen sicher nicht. Sie machen sich höchstens unbeliebt bei den Kollegen…

  • Gamma sagt:

    Schlimm, dass Emanzen nicht mal einen Unterschied zwischen heterosexuellen und homosexuellen Männern machen. Ein Mann der irgendwann mal missbraucht/unterdrückt wurde, ignorieren sie, schliesslich wird Mann ihrer Logik nach mit sich selber fertig. Wenn aber eine Frau missbraucht wird, dann geben sie ihr alle mögliche Unterstützung. Emanzen sehen nur undifferenziert „Mann“ und lassen an einem Sadismus aus, schädigen ihm noch mehr als ihm schon angetan wurde.

    Schwule müssen nicht nur mit chauvinistischen Heteromännern fertig werden, auch Emanzen sind ihre Feinde.

  • The Damned sagt:

    Also das mit dem sog. weiblichen Sexismus- diesen verorte ich persönlich vor allem im Bereich der Medien: Sexistische, männerverachtende Medienberichterstattung scheint an der Tagesordnung zu sein, Sybille Berg, Silke Burmester, beide SPON, Tina Groll (Zeit), mitunter auch JournalistInnen aus dem Haus dieses Blogs, EMMA in toto, das Ende von Hanna Rosin (oder das vermeintliche Ende der Männer? So genau weiss ich das gar nicht mehr)… Kein Zufall, dass Hollstein u. a. Beispiele aus der Unterhaltungsindustrie, worunter mittlerweile auch die Medien fallen, auflistet.

  • Roland sagt:

    Leute, bleibt cool: Es geht um Anstand und Respekt. Was man selber nicht angetan bekommen möchte, sollten wir auch nicht anderen antun.

  • Karl Müller sagt:

    „Auch Empörung, Wut und Korrektur sind mehr als berechtigt, und angesichts der Hasstiraden des ideologischen Feminismus ist es eigentlich befremdlich, dass sie auf Männerseite so moderat ausfallen.“ Zuerst vielen Dank Hr. Hollstein, für diese erneut grandiose Replik zur Empörungskampagne #Aufschrei. Das Zitierte ist noch viel zu harmlos ausgedrückt, die Männer wehren sich nicht moderat, viele wehren sich gar nicht, sondern stimmen bedingungslos in die einseitige Darstellung des ideologischen Feminismus ein. Mea culpa maxima für etwas, das sie nicht getan haben. Ihr Artikel ist wohltuend, danke

  • Tom Schneider sagt:

    Der Feminismus ist längst an einem Punkt angekommen wo nicht nur Gleichberechtigung sondern die Bevorteilung der Frau gefordert wird. Beschneidet man die Rechte der Männer ist das alles absolut in Ordnung, da es bekanntlich die Diskriminierung der Frau aufhebt – fordert man Gleichberechtigung beim Rentenalter, Scheidungsrecht oder ähnliches, ist das absolut nicht in Ordnung, immerhin ist es ja zum Nachteil der Frau.
    Fordert man Lohngleichheit, wird man als Held gefeiert, fordert man eine Sozialen Dienstpflicht für Frauen, der wie die Männer vom Arbeitsplatz fernhält ist man der Böse.

  • Hitz sagt:

    Es geht nicht nur um Männer in diesen sterbenslangweiligen, geistlosen und pauschalisierenden Anklageorgien, nein, es geht ganz spezifisch um WEISSE Männer. Anscheinend sind es vor allem die, die an allem Schuld sind. Und wenn sie sich dann genügend verbogen haben, um den völlig bescheuerten Anklagen der saturierten Wohlstandsdeppinnen zu entgehen, werden sie als rückgratlose Schwächlinge (diesmal zu Recht) abqualifiziert und zu Gunsten von irgendwelchen heissblütigen Südländern stehengelassen, weil die kein Problem damit haben, Mann zu sein.

  • Unerträglich!! sagt:

    Ein schlechter Text. Typisch für die Diskussion ist wohl eher, dass viele Männer total allergisch, abwehrend darauf reagieren. Da kommen Aussagen von Einzelnen wie Sybillle Berg und Schwarzer natürlich gerade recht. Wieso diese Abwehr, dieses Zurückschlagen? Dabei geht es bei dem Thema um was anderes. Wieso nicht einfach mal zuhören, was die Frauen über Twitter erzählen?Was sie tagtäglich erleben und von unangenehm bis angsteinflössend reicht?Tatsache ist nun einmal, dass es viel mehr männliche Gewalt, Abwertung und Sexismus von Männern gegenüber Frauen als umgekehrt gibt. Denken Sie mal!

    • martin wettstein sagt:

      sie tun jetzt so als ob die Männer die beleidigten Leberwürste seien… dabei sind es ja die Frauen die sich ständig selbst in die Opferrolle katapultieren!! Denken Sie mal!

    • Reto Stadelman sagt:

      Nach dem jahrelang auf den Männer herumgehackt wurde, die Probleme der Männer nicht ernst genommen worden sind oder auch oft publik wurde das einige dieser „tagtäglich erlebten Schweinereien“ nichts weiter als aufgebauschte Storys sind und sich die Probleme der Frauen aus den 50-zigern nachweislich praktisch in Luft aufgelöst haben, haben wir Männer jetzt einfach die Schnauze voll.
      Das Ergebnis ist eine allergische Reaktion auf Feminismus. Man ist übersensibilisiert und abgestumpft für Frauenanliegen und fragt sich einfach wo denn nun die gleichen Rechte für Männer bleiben… Noch Fragen?

  • W.v.Kuensberg sagt:

    Leider sind die (feministischen) Frauen die grössten und gemeinsten Feinde der Frauen und nicht der Männer.
    Leider glauben Sie, nur der Extremismus würde ihnen die notwendige Würde in einem Zusammenleben der Geschlechter ermöglichen.

  • Beno sagt:

    Nehmen wir mal an, jemand outet in einer Talkshow seinen Wunsch, Alice Schwarzer mit einem Stanlemesser die Brüste abschneiden zu wollten 🙂

    Was geschieht mit dem wohl…?

    Und was geschah umgekehrt mit A. S. …?

  • Guido Sautner sagt:

    Man sollte Gewalt und Misshandlung nicht mit Alltags-Sexismus verwechseln. Und ich glaube wirklich, wir Männer sollten uns bei dem Thema ein bisschen zurückhalten. Natürlich gibt es Sexismus auf beiden Seiten, aber wer mal an einem öffentlichen Platz beobachtet, was sich Männer zum Teil erlauben hat nun wirklich nichts mit Anstand zu tun, aber leider sehr viel mit Sexismus. Das gilt auch für nicht so öffentliche Plätze.

  • Thommen_63 sagt:

    Als Schwuler kann ich das bestätigen, dass die politische Korrektheit aus überwiegend Sexismus besteht. Wir werden noch mehr davon erleben…

  • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

    Auch damit kann Sexismus abgebaut werden:
    programm.ard.de/Homepage?sendung=287219370101453

  • Dave Hill sagt:

    Gratuliere – ein Supertext der wahre Worte gelassen darlegt … danke schön!

    • pixel sagt:

      Ich weiss gar nicht, was ich an Ihrem Satz Richtiges finden könnte. Gratulation? Supertext? wahre Worte? gelassen? (gelassen?????!). Und dann auch noch ein Dankeschön. Also als Realist mit einem klaren Blick und beiden Beinen auf dem Boden möchte ich Sie jetzt nicht bezeichnen.

      • Sportpapi sagt:

        Sondern?

      • pixel sagt:

        Sie fühlen sich angesprochen, Sp? Oder einfach neugierig?

      • Markus Blond sagt:

        fixel:
        ja, sondern? kommen sie mal vom hohen Ross runter, sie sind ja unausstehlich.

      • Pixel sagt:

        Hallo Herr Bond. Macht nix, mir gefällts eigentlich ganz gut da oben. Sie sollten auch mal übers Wochenende raus und hinauf. Der Hochnebel trübt nicht nur den Blick.

      • gabi sagt:

        Ein Geisterfahrer!?

        – Das sind doch Hunderte, die uns da entgegen rasen!

        🙂

      • pixel sagt:

        ich weiss nicht, gabi. So vom hohen Ross aus geschätzt sind das ein paar verirrte Ameisen nur. Ich gebe aber auch zu, es ist Freitag Abend und ich hab sowas von keinen Bock auf dieses „ich-hab-grad-nix-besseres-zu tun-mit-meiner- Zeit-, also- schiess-ich-mal-Mist-in-der-Gegend-rum-Gemetzel“.

      • pixel sagt:

        ps: Ihr treuer fixel.

        (Oh mann…, bescheuert)

      • Sabine sagt:

        jetzt mal so gesagt, pixel, sie drücken sich wirklich vor einer antwort.

      • pixel sagt:

        Vor welcher Antwort denn, Sabine? Haben Sie den Verlauf gelesen? Was ich von Daves Aussage halte, habe ich ja unmissverständlich ausgedrückt. Was daraus als Konsequenz herausgeht an dem, wie er die Themen für sich einordnet und verbindet und habe deutlich gemacht, dass ich wo ganz anders stehe und Dinge ganz ander beurteile. Was das Gegenteil dessen wäre, ich ich so einen Menschen an der Stelle bezeichnen würde, soll sich jeder in seinen eigenen Worten zurechtschustern.

      • pixel sagt:

        Was also will Sp mit dieser Gegenfrage ausser Provokation? Haben Sie sich das schon mal überlegt? Wenn er sich angesprochen fühlt, dann muss er die Lage so sehen, wie Dave auch. Andernfalls wäre er nicht betroffen. Und er ist intelligent genug, die o.e. Schlussfolgerung selbst zu ziehen.

      • gabi sagt:

        pixel:

        Dann täubeln Sie hier doch nicht rum, sondern sage Sie einfach, weshalb Dave Hill keinesfalls als Realist beizeichnet werden darf, der mit klarem Blick und beiden Breinen auf dem Boden steht und BEGRÜNDEN Sie´s.

        Anstatt einfach nur etwas Dampf abzulassen und dann – mit 0 Aussage! – etwas weiter zu quängeln.

        Denn ansonsten ist das bei Ihnen doch aussschliesslich ein “ich-hab-grad-nix-besseres-zu tun-mit-meiner- Zeit-, also- schiess-ich-mal-Mist-in-der-Gegend-rum-Gemetzel”.

        Und, hey… pixel:

        Könnte sogar sein, dass ihr Vergleich passt. Aber sich nicht bloß so aus ner Laune raus

      • pixel sagt:

        Ach was Gabi. Ich war klar genug und habe gesagt, dass ich an dem Satz NICHTS unterschreiben kann. NICHTS meint NICHTS. Und ehrlich gesagt, nachdem mir am selbigen Tage nach 3 Anläufen sämtliche Meinungsäusserungen ob des Ar t ik els zensuriert wurden, mache ich mir ab dato auch keine Mühe mehr. Lassen Sie gut sein. So einfach kann man aus einer Fliege einen Elefanten machen. Ich muss off, sry.

  • Nicolo sagt:

    Männer sind selbst schuld. Heute gibts nur noch Metrosexuelle Muttersöhnchen… Keiner von denen ist ein RICHTIGER MANN…. NULL durchsetzungsvermögen. Nur jammern, dass sie von ihren Frauen ständig fertiggemacht werden.. HAHAHA… Mann kann richtig zuschauen wie ihnen das Weib beide Eier abnimmt. Frauen haben die alleinige Macht und Macht korrumpiert nunmal. Deshalb habe ich (26, 180cm, blauäugig, braune haare, guter body) bereits eine Vasektomie hinter mir. Ich kenne einige in meinem alter die das gemacht haben. Und ihr fragt euch noch warum die Geburtenrate so niedrig ist?

    • Hüpp sagt:

      Douchebag.

    • Eduardo sagt:

      Eine gute, vernünftige Entscheidung und die allerbeste Antwort auf Langstrumpf, Widerspenstige und Co. bzw. genauer gesagt deren jüngere Nachfolgerinnen! Jetzt noch den Frauen, die Sie interessieren, vorgaukeln, Sie seien reich oder zumindest daran, grosse Karriere zu machen, und wollten unbedingt ein Kind, und dem kurzfristigen Vergnügen steht nichts mehr im Wege. Denn nichts wünschen sich Frauen ganz offen oder klammheimlich (Feministinnen) mehr als einen Geldmann, der dann als lebenslanger Versorger in den Dienst genommen werden kann 😉

    • Reto Stadelman sagt:

      Douchbag hoch 2…

      • Eduardo sagt:

        Doch letztes Monatsende hoffentlich nicht die Alimentenzahlung vergessen, Knucklehead…? 😉

      • Eduardo sagt:

        Sorry, vielleicht ging meine „Freundlichkeit“ an den falschen Empfänger! Es ist hier im Forum leider nicht immer ganz klar ersichtlich, wer auf wen geantwortet hat.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Walti nietslloH ist der letzte Romantiker, der leidet unter den bösen Frauen. Das glaub‘ ich ihm sogar, für seine Generation muss es besonders hart sein. Aufgewachsen im Bewusstsein, dass Frauen auf James Bond Typen stehen, tat diese Männergeneration alles, um dem Bild zu genügen – und dann kam die Frauenbewegung. Alles für die Katz‘ der Macho, der die Fäden in der Hand hatte und die Puppen tanzen liess, hatte ausgedient. Diese Generation Männer ist heimatlos, ihnen fehlt der Durchblick, eigentlich bräuchte jeder einzelne von ihnen einen weiblichen Coach, nur, wer will das tun? Also ich nicht!

    • Hotel Papa sagt:

      Und der SNAG, den die Frauenbewegung propagierte regiert die Welt, ja?

      DIESE Generation ist entwurzelt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn ich sehe, wie sehr die jungen Journalistinnen – die Generation bis 30 – auf Zack sind, mach‘ ich mir gar keine Sorgen. Die nehmen sich, was ihnen gebührt, fordern Respekt und suchen den Fehler nicht bei sich, wenn sie blöd angemacht werden in einer Welt von Dummschwätzern und Vorgestrigen. Ja ja, es wird noch eine viel steifere Brise wehen in den Redaktionsstuben, die alten Chauvis, auch die jungen untern ihnen, haben ausgedient. Wir brauchen eine neue Gesellschaftsordnung und sie wird kommen, ganz klar.

      • Gabi sagt:

        Rabarber-Rabarber-Rabarber…

        Hey… So kleine feministische drehende und trommelnde Gebetsmühlen. Wär das nicht was? So als Emma-Franchising?!

        🙂

      • Walter Schneider sagt:

        Ich war beruhigt als ich sah, dass vor allem Frauen den Haushaltsmüll entsorgen, Strassen, Häuser, Brücken bauen, AKWs betreiben, in der Schwerindustrie den Ton angeben, das Oel aus der Erde herausholen, raffinerieren und zur Tanke karren, Kohle aus dem Erdreich graben. Puuuu!

    • malena sagt:

      Hämisch, despektierlich, überheblich, schadenfroh. Sind die bösen Männer schuld daran dass Sie so schreiben? Jetzt geht sicher ein männlicher Leser eine Frau blöd anmachen (wegen dieser arroganten Feministin), die dann hier wieder einen feindseligen Kommentar schreibt (wegen diesem respektlosen Kerl). Und die Katze beisst sich in den Schwanz…

    • sepp z. sagt:

      Pippi, echt keine sexistischen Sprüche gefunden im obigen Text?
      Lesen Sies nochmal durch, klappt bestimmt noch.

      • Unerträglich!! sagt:

        Wie amüsant, dass „Feministin“ wieder/immer noch ein Schimpfwort ist! Die gesellschaftliche Entwicklung ist scheinbar wieder Jahre zurückgeworfen, wenn Feministinnen wieder Angst machen! Am schlimmsten ist es ja für Frauen,als Feministin zu gelten – man könnte ja so die Weiblichkeit verlieren (wie enn bitte?) und vor allem den Männern nicht mehr gefallen! Denn davor haben die Männer haben Angst, auch dass sie ihre Dominanz verlieren können, das scheint ihnen gefährlich vorzukommen – stellt Euch vor, Frauen drängen in Führungspositionien, das macht schon Angst!!!

      • Sportpapi sagt:

        Feministin ist, wenn schon, ein Schimpfwort, nicht weil man Angst hat vor Ihnen. Sondern weil man sie an dem misst, wie Sabine unten sagt, was sie sagen und schreiben. Für manche ist auch SVPler ein Schimpfwort, aus den gleichen Gründen.

      • gabi sagt:

        Unerträglich:

        Ich wüsste wirklich nicht, was jene Frauen, die nun in Führungspositionen gelangen -(und die offenbar Angst machen… Ihnen? – Also ich kenn niemanden, dem das schlaflose Nächte bereitet!) mit den paar belächelten Exemplaren am Hut haben, die sich – immer etwas zu laut – als Feministinnen (wasimmerdasauchsei) anpreisen.

        Frauen in Führungspositionen sind in der Regel sehr emanzipierte Frauen; können also schon daher nichts mit Ideologieschwaflern wie „Feministinnen“ zu tun haben.

    • Frank Baum sagt:

      Pippi, der älteren Generation geht es wunderbar, Danke der Nachfrage! Vor allem die Typen, die auf Macho machen tun sich immer noch leichter als die Weicheier und Frauenversteher. An der Front ist die Welt in Ordnung, das kann ich Ihnen aus Erfahrung sagen. Ihr Aufreger war aber auch sonst vergebens: Der Text hat mit Machos ncihts zu tun. Es geht um den Sexismus, den wir den Feministinnen zu verdanken haben. Und da geben Sie ja das beste Beispiel ab.

      • Widerspenstige sagt:

        Frank B: ‚Es geht um den Sexismus, den wir den Feministinnen zu verdanken haben.‘ Nein, umgekehrt wäre besser gedacht. Weil zuviele sexistsiche Misstände herrschten, wurde der Feminismus ins Leben gerufen. Denken bevor man einfach mal losschreibt wäre sinnvoll, danke.

      • Karl Müller sagt:

        @Widersepsntige: Schalten Sie ieinen Moment die feministische Sicht aus, der Text handelt um Sexismus an Männern! Ich weiss, das ist ein harter Schlag, aber wir Männer erleben das auch täglich. Wir erleben wie gut dokumentiert täglich Androphobie bis zu Misandrie. Und ja, wir werden sexuell belästigt, täglich und mehrfach. Optisch als auch verbal als auch durch Gesten und Handlungen. Wir erleben Stalkerinnen und solche die uns aus verletztem Ego etwas anhängen wollen. Und die Medien und die Justiz beziehen oftmals gegen uns Stellung wie das BfS nachweislich dargelegt hat. #Aufschrei?

      • Sportpapi sagt:

        Welcher Feminismus, WS? DEN Feminismus gibt es gar nicht. DEN hat auch niemand ins Leben gerufen.

      • gabi sagt:

        „Denken bevor man einfach mal losschreibt wäre sinnvoll, danke.“

        🙂

        Von WS lernen, heisst siegen lernen, was?!

    • Widerspenstige sagt:

      ‚…und dann kam die Frauenbewegung..‘ Ist ja sonnenklar, dass genau das ein Dorn im Auge von jenen Männern ist und somit dem Feminismus ‚die Schuld‘ in die Stöckelschuhe schieben wollen. An sich selber mal den Blick kritisch ruhen lassen und hinterfragen, wieso denn so radikal verbal die Kampftrommel gerührt wurde zu Beginn, auf diese Idee kommen diese Männer und auch Frauen derselben Denke einfach nicht! Aber Du siehst es ja selber täglich, wie ua ein WH hier nur die spitzen Zungen und krassesten sexistischen Beispiele nennt, damit er überhaupt sich Gehör verschaffen kann. Armselig!

      • Sabine sagt:

        es zeigt einfach, dass auch Frauen ignorante sexistische dummköpfe sein können.
        och, so ein tabu. fauch, kratz.

        die gesellschaft muss einfach noch lernen auch Frauen zu dem was sie sagen in die Verantwortung zu nehmen.
        Das wird noch kommen, und zum Glück sind ja Texte auf lange Zeit abrufbar.

        Die Zukunft wird die Feministinnen an dem messen was sie gesagt haben, und da gibt es noch sehr sehr viel Korrekturbedarf.

      • gabi sagt:

        🙂
        😀

        „An sich selber mal den Blick kritisch ruhen lassen und hinterfragen, wieso denn so radikal verbal die Kampftrommel gerührt wurde“

        Von WS lernen, heisst siegen lernen.

        Grad auch in Sachen Selbstkritik (und Fehler eingestehen) quasi unschlagbar.

        🙂

      • gabi sagt:

        „Die Zukunft wird die Feministinnen an dem messen was sie gesagt haben, und da gibt es noch sehr sehr viel Korrekturbedarf.“

        Also, liebe Sabine, da darf ich glaub wirklich aus Erfahrung behaupten:

        Wenn Frauen, die sich besonders selbsteingenommen als „Feministinnen“ bezeichnen, überhaupt etwas noch mehr hassen, als Cholera, Pest und die Kräze zusammen, dann ist es, sich an dem messen zu lassen, was sie selber äussern.

        DAS ist das absolute Amagedon, für die Guten!

      • Frank Baum sagt:

        @WS: Es ist gar nicht so sonnenklar, dass der Feminismus ein Dorn im Auge der Männer war. Immerhin waren es ja Männer, die die Anliegen voran trieben. Das Frauenwahlrecht wurde von Männern eingeführt nicht von Feministinnen. Es ist aber leider eine Tatsache, dass sich der Feminismus von Bürgerrechtsbewegungen massiv unterscheidet. Wo die Bürgerrechtsbewegung auf eigene Rechte aber gegen Hass setzt, da setzt der Feminismus auf Hass und zwar im Allgemeinen, nicht ein paar verlorene Extremisten. Daher: Der Sexismus kam von den Feministinnen. Sieht man hier im Blog jeden Tag.

      • gabi sagt:

        Sorry… Wer und wo war das vor ein zwei Tagen, der ein Vergleich mit Martin Luther King eingebracht hat?

        Waren das nicht Sie, Frank?!

        Der war sehr gut.

    • Eduardo sagt:

      Beschreiben Sie uns doch bitte, bitte endlich einmal in aller Ruhe, was Ihnen persönlich angetan wurde. Ständig muss man hier Ihre immergleichen gehässigen und verächtlichen Kommentare lesen. Es wäre auch schön, wenn Sie, die „Widerspenstige“ und einige andere Frauen hier persönliche Beleidigungen unterlassen würden. Da fehlt es wohl an Argumenten. Danke.

  • Argonaut sagt:

    Diese ganze Debatte ist völlig lächerlich. Frauen wie diese Laura Himmelreich oder dieses Wesen Alice Schwarzer empfinden ihren eigenen Eisprung doch schon als einen Akt von Sexismus.

  • Markus Schneider sagt:

    Sexismus bestätigt bloss den vorhandenen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Natürlich ist die Frage, woraus der Unterschied besteht und wie damit umgegangen wird. Nicht diskussionswürdig sind für mich jedoch alle Gleichschaltungsszenarien, ganz egal ob damit eine Gleichheit bloss behauptet oder tatsächlich erreicht werden soll. Die geschlechtslosen Übermenschen mit ihren unisex-Gedanken können meinetwegen zur Hölle fahren.

  • M. Jenal sagt:

    Guter Artikel. Auch Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen (die meisten haben durchaus Anstand und Respekt und halten sich mit dumben Pauschalurteilen zurück) muss nicht alles unwidersprochen durchgelassen werden. In der Opferrolle ist es natürlich bequem. Schade hat Jauch nicht nachgebohrt! Wer Werbung, TV-Unterhaltung, öffentliche Diskussionen verfolgt, merkt, dass Sexismus in beide Richtungen völlig normal ist. Genauso wie Frauen werden auch Männer mit bestimmten, starken negativen Vorurteilen und Attributen völlig selbstverständlich und nicht hinterfragt verbunden.

  • malena sagt:

    Was mir auffällt in der Diskussion ist dass es vielen – Frauen und Männern – offenbar um (fehlenden) Respekt geht. Vielleicht ist das ein Punkt, den man einmal genauer beleuchten könnte (ich meine jemand kompetenteres als ich):
    Was ist respektvolles Verhalten zwischen den Geschlechtern überhaupt, in welchen Situationen? Ist Respekt eine persönliche Grundhaltung, oder richtet er sich nach dem Gegenüber (Verhalten, Aussehen…)? Wem wird der Respekt entzogen (dem Grapscher…)? Welche Mechanismen (z.B. Werbung, Porno, Medien…) fördern den gegenseitigen Respekt, welche erodieren ihn?

    • Carolina sagt:

      Respekt, Malena;-) Da gebe ich Ihnen völlig Recht. Dieses Label Sexismus ist so abgenudelt, dass wir alle vergessen, was sich dahinter verbergen könnte. Das einzige, was jeder Mensch (mit dem Geschlecht hat das null zu tun) machen kann, ist diesen Respekt einzufordern, ich sage dem auch Anstand. Und allen ist ja wohl bewusst, dass man schlechte Manieren, unanständiges Verhalten und Grobschlächtigkeit nicht einfach verbieten kann. Wohin soll das führen? Aber woran wir alle mitmachen können, ist ein einigermassen respektvoller Umgang miteinander und klare Ansagen, wenn dagegen verstossen wird.

      • Gabi sagt:

        „Das einzige, was jeder Mensch (mit dem Geschlecht hat das null zu tun) machen kann, ist diesen Respekt einzufordern, ich sage dem auch Anstand. Und allen ist ja wohl bewusst, dass man schlechte Manieren, unanständiges Verhalten und Grobschlächtigkeit nicht einfach verbieten kann. “

        Genau so!

        Da braucht´s dann nämlich auch kein Sexismus-Seminar in der Schule. Denn das ist schlicht und einfach in dem drin, was ALLE – und zwar von Zuhause aus! – zum Thema Respekt und Anstand vermittelt kriegen und praktizieren sollten!

      • malena sagt:

        @Gabi: bin nur teilweise einverstanden. Es gibt ja schon den systemischen Sexismus, z.B. geschlechtsspezifische Vorurteile, Stereotypen, fixe Meinungen wie man oder frau zu sein hat, oder dass man Respekt vermissen lässt gerade WEIL es um Frauej (oder umgekehrt Männer) geht. Sexismus-Seminar in der Schule kenn ich nicht, aber eine Sexismus-Debatte finde ich schon wichtig.

      • Gabi sagt:

        „dass man Respekt vermissen lässt gerade WEIL es um Frauen (oder umgekehrt Männer) geht. “

        Ja. Klar kommt das vor. Komm ich auch klar damit, so lange sich nicht plötzlich alle anwesenden auch noch mit jemandem solidarisieren wollen, der dermassen despektiertlich tickt (und ich meine jetzt im einen, wie im anderen Falle).

        Und ich hätte nicht einmal was gegen eine ECHTE Sexismus-Debatte.

        Aber wie ist die überhaupt zustande zu bringen. Ich find´s erschreckend, wie viele schon nur hier im MB nicht einmal wissen, was die Definition des Wortes umfasst und´s dabei auch noch selber praktizieren!

    • Pixel sagt:

      Respekt fängt im Kopf an und nicht auf der Zunge.

  • sepp z. sagt:

    Guter und notwendiger Beitrag.
    Danke.

  • Auguste sagt:

    hmm…, mit der existenz von sexismus kann ich gut leben, womit schwerer umzugehen ist, ist die tatsache, dass sich offensichlich soviele menschen irgendwie angegriffen fühlen, wenn versucht wird, dieses „naturprodukt“ in bahnen zu lenken, die es für beide geschlechter letztlich vernachlässigbar machen. der aufschrei der feministinnen sowie die betroffenheitsreflexe von vielen männern deuten an, dass da noch ein ganzes stück kulturelle wegstrecke vor uns liegt. dennoch, dass sexistisches heute oft furchtbar nach hinten losgehen kann, ist recht ermutigend.

    • Ernst Battista sagt:

      Falsch, heute geht Sexistisches nur genau in eine Richtung los. Die FeministInnen sind leider auf einem Auge Blind – oder wollen aus eigennützigen Motiven eben nur die eine Wahrheit sehen. Das hat nichts mit konsequentem Handeln zu tun. Daher kann dem kaum was Ermutigendes abgewonnen werden.

  • Rahel sagt:

    Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie man übereinander nur so herziehen kann!
    Ich für mich bin froh, dass ich einen wunderbaren Partner zur Seite habe und unsere Kinder einen tollen Vater!

  • Irina sagt:

    Liebt euch einfach, Alle. Und Ladies, pfeift euch mal selbst zurück.

  • Mike sagt:

    Feminismus = Sexismus = Diskriminierung = Rassismus

    • Auguste sagt:

      hmm…, gut müssen sie den beweis für diese these nicht liefern, mike. sie wären für lange, lange zeit beschäfigt.

      • T. Dumont sagt:

        Mindestens die ersten drei Gleichungen sind beweisbar (siehe Artikel oben). Letztes würde ich auch in Frage stellen.

      • mikkesch sagt:

        Dieser Meinung bin ich nicht. Beweise könnte ich Ihnen im Sekunden-Takt liefern. Aber Sie müssen dann schon bereit sein, all dies zu lesen.

  • alien sagt:

    Nur das: Ich glaube, dass die Feministinnen, so Recht sie hatten und haben mit ihrer Feststellung von Sexismus in der Gesellschaft, hier die Sache systematisch überzeichnen, da die Erfahrung zeigt, dass man, wenn man 10 von etwas will, 100 davon fordern muss um 1 zu kriegen. Ich finde das schade, bei mir ist das nicht nötig. Aber bei der Gesellschaft wohl schon.

  • Patrick Meyer sagt:

    Sicherlich gehört gegenseitiger Respekt als oberste Prämisse zu einem guten Miteinander. Aber jetzt den schwarzen Peter ausschliesslich den Männern in die Schuhe zu schieben, ist falsch. Man schaue sich im Alltag in den Büros, Einkaufshäusern etc. mal die Kleidung und das Aufstylen vieler Frauen an. Teilweise sind dies regelrechte Provokationen. Bei meiner Freundin in der Schule sind die Schülerinnen (5. Klasse) teilweise wie Mädchen vom Strassenstrich gekleidet. Solche Dinge lösen nun mal natürlich Reize und Begehrlichkeiten aus.

    • Märli sagt:

      Am besten alle Frauen in ein grosses weites Gewand stecken, darüber noch ein grosses Tuch um die Haare zu verhüllen, und das Gesicht mit einem Schleier verdecken, damit sich sicher ja kein Mann veranlasst sehen könnte diese Frau anzumachen.
      Ist das der Grund gewisse sich Frauen doch vieleicht selbstbestimmt auch bei uns verhüllen?
      Ich bin der Meinung jede/r darf anziehen was sie/er will, ohne dass jemand das Recht hat sie/er (sexuell) anzumachen.

      • T. Dumont sagt:

        Jeder Mensch hat für sein Verhalten Kosequenzen zu erwarten und rechnet auch damit. Alles auf „den Täter“ (es scheint ja keine Täterinnen zu geben (?)) zu schieben, ist sehr einfach. Als mündige Menschen müssen wir die auch gewärtigen, vor krassen Fällen schützt uns das Recht aber ein gewisses Mass müssen wir tragen, denn wer sich exponiert wird wahrgenommen und bekommt Rückmeldungen. Beispiel: Betrunken durch die Strassen zu wanken (individuelle Entscheidung!) löst bei Mitmenschen eine Reaktion hervor. Was ist OK? Ausweichen, abschätzige Blicke, Beleidigungen oder gar Schläge?

  • Jolanda Egger sagt:

    Wenn es um Anstand u.Respekt geht, Hr.Hollstein, dann hören Sie mit dem Gejammere von wegen arme Männer u.Buben, die v.d.Frauen diskriminiert würden auf. Männer werden nicht diskriminiert. Sie verlieren lediglich ein paar (ungerechtfertigte) Privilegien, wie: Verbot f.Frauen z.studieren, Gleichbehandlung von Knaben im Unterricht, statt automatische Bevorzugung, Karriere v.Frauen bis ins mittlere/höhere Kader, usw. Männer werden nicht ausgeschlossen, sondern Frauen dürfen auch.
    Was ist also mit d.vielgerühmten Leistungswettbewerb?!
    PS: Privileg kommt v.lat.: privare=berauben… alles klar?!

    • max sagt:

      Ich glaube das ist er jetzt. Der dümmste Kommentar zu diesem Thema. Fern von jeglicher Realität. Gratulation, Frau Egger.

    • malena sagt:

      Wirklich, Frau Egger? Sind die Studien, die Herr Hollstein zitiert, allesamt nur Gejammer? Ist für Sie die Debatte mit Ihrem absoluten Urteil: „Männer werden nicht diskriminiert.“ abgeschlossen?

      Ich könnte zwar noch sagen, dass ich mit Ihrer Analyse dem Abbau von männlichen Privilegien und weiblicher Diskriminierung generell einverstanden bin, aber irgendwie habe ich nicht den Eindruck, dass Sie an einer differenzierten Diskussion interessiert sind. So fällt es mir richtig schwer mich mit Ihnen zu solidarisieren…

      • Jolanda Egger sagt:

        Sie müssen sich nicht solidarisieren, nur darüber nachdenken, liebe Malena!
        Und: Ein absolutes Urteil masse ich mir sicher nicht an, sondern möchte auf etwas hinweisen, das meistens übersehen wird, und zwar von Frauen wie Männern.
        Noch etwas: Bei 600 Zeichen wird eine wirklich differenzierte Diskussion enorm schwierig, weil man nicht jedesmal extra anfügen kann: Ja, es gibt anständige Männer u.es gibt anständige Frauen, ichweiss… Sie ist ja mündlich oftmals fast nicht möglich, weil man zwangsläufig generalisieren muss, um Dinge zu benennen. Tut Hollstein übrigens fast nur…

      • Gabi sagt:

        War das jetzt ein arbaisches Sprachprogramm oder so?

        Wo werden jetzt genau für Frauen Studienverbote ausgesprochen?

        – Also die Frau hat ordentlich einen an der Waffel.

    • The Damned sagt:

      „Auch wer meint, Frauen seien ausnahmslos Opfer von Sexismus, Männer immerzu Täter, denkt selbst sexistisch. Nicht nur in Bezug auf Männer, auch auf Frauen. Denn wer sie ausschließlich als Opfer definiert, degradiert sie.“ Wenn das ausgerechnet die deutsche und, notabene, linke (!) taz meint, wird wohl was dran sein.

    • Sportpapi sagt:

      Ach ja, unsere Privilegien.
      Für Leistungswettbewerb wäre ich übrigens auch. Ich bin deshalb der letzte, der über die geringere Zahl männlicher Maturanden oder weiblicher ETH-Studenten klagen würde.

    • Frank Baum sagt:

      Egger, Sie haben den Text nicht verstanden. Lesen Sie ihn noch einmal und versuchen Sie erenuet einen Kommentar abzusetzen, der mit dem Artikel etwas zu tun hat.

      • Eni sagt:

        @ Egger

        Sie scheinen die letzten Jahre verschlafen zu haben, sonst hätten sie geschnallt, dass die Buben in der Schule mehr als nur benachteiligt werden. So viel Ignoranz ist ja schon fast eine Straftat.

  • Markus Schneider sagt:

    „You could write anything you wanted to about the white American male and nobody ever protested. Not even the white American male. But if you wrote anything disagreeable about any other race or class or gender the critics and the public became furious and your hate mail stacked up, although book sales didn’t seem to drop off. When they hated you, they had to read you. They were aching to see what you would say next about their world. While the white American male didn’t give a damn what you said about him because he ruled the world—at the moment, anyhow.“ (Charles Henry Bukowski)

    • Pixel sagt:

      Sie haben ja fairerweise tatsächlich den Schlüsselsatz und Pointe zugleich mitzitiert: While the white American male didn’t give a damn what you said about him because he ruled the world—at the moment, anyhow.”
      „BECAUSE HE RULED THE WORLD….“

  • shakan sagt:

    Frauen müssen lernen, mit solchen Komplimenten und Aussagen entsprechend umzugehen. Oft sind ihre Aussagen ebenfalls weit unter der virtuellen Gürtellinie. Viele Männer müssen und können dies verarbeiten, ohne sich von den von Frauen geäusserten anzüglichen und sexistischen Bemerkungen und Verhaltensformen zu sehr beeinträchtigen zu lassen.

    • Pixel sagt:

      Soso…müssen sie. Also ich kann schon mit so einem
      Kompliment ganz gut leben, aber kann es das Gegenüber auch? So ein Kompliment ist doch einfach platt und schnöde und lässt – gerade einen Mann in solch einer Stellung – nicht gerade gut dastehen. Dass es Frauen gibt, die auch platte Anmache praktizieren, bestreite ich nicht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es keine mit so einem Rang tun wird.

      • Sportpapi sagt:

        Sicher? Dabei hat der Aut or heute diese Beispiele doch gerade gebracht. Und wenn Sie gestern Markus Lanz gesehen hätten, wären Sie wohl auch ganz anderer Meinung.

      • pixel sagt:

        sp, M lanz ist ehrlich gesagt nicht unbedingt mein Favorit, wenn es um fundierte Recherche geht. Oft sind auch die ausgewählten Diskussionspartner äusserst fragwürdig betreffend der Kompetenz oder deren Hintergrund. Ich habe es gestern nicht gesehen und meine Aeusserung hier beläuft sich in erster Linie auf Erfahrungswerten bez seines Sendeformates.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Es ging auch nicht um die Recherche. Eingespiel wurde, wie der in der Runde anwesende Martin Lindner im Parlament offen sexistisch angegriffen wurde („Eier krauler“). Und die Reaktion von Jutta Dittfurt darauf, da müsse es wohl eine Vorgeschichte geben…

      • gabi sagt:

        Hat die Frauen wohl mit seinem ausgefüllten Schritt provoziert… Jaja!

    • Markus Blond sagt:

      fixel:
      sagen sie mal, wieso schminken sich Frauen eigentlich, zeigen das Dekoltee, also Brustfleisch, und laufen mit kurzen Röcken rum. Aber doch nicht etwa um dem Mann zu gefallen?

  • Tschannen Werner sagt:

    diese Probleme existieren nur weil gewisse Frauen bei der Gleichstellung von Mann und Frau zuviele Rosinen rausgepickt haben!

    • Sencho sagt:

      Was gibt es in der Männerwelt zu jammern? Jetzt merkt ihr wie es ist, Thema von Witzen, Herabsetzungen und verbaler Gewalt zu sein, nur weil man ein bestimmtes Geschlecht hat. Ich empfehle allen, die jetzt jammern, zum Bespiel Filme und Fernsehserien aus den 60iger bis 90iger Jahren anzusehen, dann könnt ihr sehen, was Sexismus heisst. Ständiges Lächerlichmachen und Herabsetzen bis zur Rechtfertigung von Gewalt.

      • Ernst Battista sagt:

        So ein Stuss. Was soll daran neu sein? Der durchschnittliche Mann ist schon immer Herabsetzung und verbaler und anderer Gewalt ausgesetzt gewesen – das ist absolut keine neue Errungenschaft, welche wir der neuen Frau zu verdanken haben. Dies war ist noch immer Teil der Sozialisierung, wie sie Männer erfahren – leider. Der Unterschied ist nur, dass eben dieser durchschnittliche Mann dies im Gegensatz zu den Frauen bisher kaum als etwas Geschlechtssystematisches sondern als etwas Persönliches angeschaut hat. Frauen scheinen primär immer alles auf ihr Geschlecht zu beziehen.

      • Frank Baum sagt:

        @Sencho: In welcher Serie der 90er Jahre wurden Frauen lächerlich gemacht?

      • gabi sagt:

        Ich find´s unheimlich, wenn sich Frauen, die ausgerechnet auf sebstbestimmt und selbstbewusst machen möchten, sich unbedingt an Dööfies aus TV-Serien erinnern wollen, mit denen sie sich offenkundig identifizieren „mussten“.

        Die Ärmsten. – Lief einfach nichts Anständiges im TV!

        🙂

        Auch ich kann mich an x Dorftrottel in Funk und Fernsehen erinnern. Bloss wüsste ich nicht, welcher Komplex mich dazu treiben sollte, mich darüber zu grämen, dass das Männer gewesen sein sollen wie ich.

        Wie man so komplexgesteuert der grossen neuen Zeit entgegen driften soll, ist mir ein Rätsel.

    • Pixel sagt:

      Welche Gleichstellung?

  • Lala sagt:

    Einer Frau an einer Bar zu sagen, Sie könnte ein Dirndl ausfüllen würde ich Spontan auch ein Kompliment nennen und das geht ja scheinbar schon nicht. Wie lächerlich ich diesen Fall finde kann man gar nicht in Worten ausdrücken…

    Von daher… Am besten gar niemanden ansprechen oder dann direkt wüst beschimpfen. So herrschen wenigstens sofort klare Verhältnisse…

    • gabi sagt:

      Ich kann schon nur den Kopf schütteln, wenn auf einen Vorschlag (der offenbar in der Talkshow fiel) hingewiesen wird, man möge sich doch bitte daran orientieren, was der eigenen Schwester oder Tochter zu zumuten sei….

      Okay! – Also.

      Dann seh ich den „Skandal“ erst recht nicht.

      Ich hab nicht den Hauch von Mühe beim Gedanken, dass ich so was (Dirndl ausfüllenkönnen) auch meiner Tochter oder Schwester sagen könnte. Ich komm auch gut damit klar, dass ein fremder, älterer Herr denen so was zuraunen könnte.

      – Als ob die das nicht einordnen könnten!

      Lachhaft.

    • Pixel sagt:

      Also so ein wahnsinnig tolles Kompliment finde ich die Dindl-gschicht jetzt aber auch nicht. Ist natürlich – beidseitige – Niveausache. Spricht somit nicht für den Kerl und seinen Rang. Genaue deswegen hätte ich jetzt niemals was unternommen (es ist die Angelegenheit einfach nicht wert). Vor dem Hintergrund seiner Stellung, ihres Alters und der Tatsache, durch die Veröffentlichung Geld zu kassieren, sollte man die Angelegenheit vor allem wegen anderer Faktoren aufbauschen als jenem des Se x i s mu s. Aber egal. So grundsätzlich finde ich persönlich Dirndls auch ziemlich kacke und selbst wenn

      • Pixel sagt:

        ich so einen Vorbau hätte, würde ich den lieber nicht in so einem Teil präsentieren wollen. Aber wie gesagt, dass ist auch Niveausache des Gegenübers, WAS für eine Art von Komliment man daraus machen möchte.

      • gabi sagt:

        Auch ich muss nicht alles „wahnsinnig toll“ finden, was ich meiner Tochter oder Schwester zu mute.

        „Zumuten“ ist ein ganz gutes Wort. In jeder Hinsicht… Sinnieren Sie mal drüber.

        Plus:

        Wie mehrmals festgestellt: Es ist NICHT einfach nur Niveausache des Gegenübers, wie ein Kompliment – oder gar ein ziemlich unverhohlener booty call! – beim weiblichen Gegenüber ankommt!

        Sondern es ist auch Sache der Attraktivität und Jugend des „Komplimentierenden“ (zählen Sie mit, wie oft alleine hier schon Brüderles Alter betont wurde), der Phermone, der Bereitschaft und Lust der Empfängerin.

      • Pixel sagt:

        Gabi, sinnieren ist nicht so meine Sache. Und über Dirndls erst recht nicht. Ich stelle grundsätzlich lieber fest, nachdem ich nachgedacht habe.

      • gabi sagt:

        Dass sinnieren nicht so Ihre Sache ist… Glaub ich sofort!

        🙂

      • pixel sagt:

        sicher Gabi, das verstecke ich auch nicht. Ich werte sinnieren wohl nur deutlich anders, als Sie es tun und offenbar tiefer, als nachdenken.

  • The Damned sagt:

    Wenn man dem Begriff Sexismus den Stachel Geschlecht heraus ziehen würde, dann könnte man endlich vernünftig darüber diskutieren!

  • houdini sagt:

    wie siehts eigentlich mit „positivem sexismus“ aus? also, frauen in den mantel helfen, die tür aufhalten, komplimente machen, zu einem drink einladen, etc. müsste man(n) konsequenterweise darauf nicht auch verzichten – v.a. auch, da es durchaus auch frauen gibt, die dies als (negativen) sexismus verstehen bzw. sich dadurch nicht für voll genommen fühlen?

    • tina sagt:

      ich, weiblich, halte auch die tür auf, egal ob mann oder frau. hilft das? auch mache ich frauen und männern komplimente, zahle mal einen drink, aber helfe niemandem aus dem mantel. es ist dann ok, wenn sie es nicht nur dann tun, weil sie sich einem geschlecht verpflichtet fühlen. aus dem mantel helfe ich nur darum nicht, weil ich das irgendwie für veraltet halte, und da es mir nie passiert würde es mich verunsichern. aber ich denke man braucht sich nur über benachteiligungen aufgrund des geschlechts gedanken zu machen, der rest ist eine frage der persönlichen haltung

      • *sigh* sagt:

        es ist dann ok, wenn sie es nicht nur dann tun, weil sie sich einem geschlecht verpflichtet fühlen.
        Nun, um ehrlich zu sein war das das einzige Kriterium (sie ist eine Frau) das mir beigebracht wurde damit ich einen anderen Menschen doch noch etwas netter behandle.
        houdini hat schon Recht, das ist sexistisch. Ich dürfte also einer Kollegin nur Komplimente machen die auch einem Kollegen mache.

        Bitte sag mir tina, wollen Frauen W-I-R-K-L-I-C-H auf diese angenehme Spezialbehandlung verzichten?

      • Hotel Papa sagt:

        Das mit dem Mantel ist so eine Sache. Einem Mann damit zu helfen klassiert diesen gemäss Knigge als alt und gebrechlich. (dann darf man.)
        Es ist wirklich praktisch nur als ritterliche Geste von einem Mann an eine Frau üblich und „statthaft“. In diesem Sinne wirklich sexistisch.

        Ist jetzt die Frage, ob man es deswegen verdammen soll (gewisse Richtungen des F. tun das). Ich finde es einfach eine Geste der Wertschätzung. Wir sind nicht gleich, und was ist falsch daran, seinem Gegenüber sagen zu wollen „ich möchte dich beeindrucken!“

      • gabi sagt:

        Tja… Wenn nur irgend eine „Feministin“ (wasimmerdasauchsei) wüsste, welche Statuen für ihren Club den nun gelten sollten und welche nicht.

    • Widerspenstige sagt:

      Ich geniesse es, als Frau behandelt zu werden und lasse mir gerne die Türe öffnen, einen Platz im Restaurant reservieren, in den Mantel helfen, einen Drink bezahlen oder sonstige Gesten der Galanterie und Wertschätzung. Nein, ich konnte mich noch nie mit jenen Frauen anfreunden, welche diese Gesten als unter ihrer Frauenwürde betrachteten u bin da ziemlich angefeindet worden. Das fand und finde ich sehr schade. Wie soll denn ein Mann noch eine Frau umwerben dürfen, wenn er es mit Blicken oder einem charmanten Witz etc nicht mehr sollte? Aber ich schweife ab vom Thema heute hier… 🙂

      • Reto Burgener sagt:

        So daneben ist das Thema nicht. Sie beschreiben da eigentlich Sexismus unter Frauen. Und ehrlich gesagt, wer sind denn die schlimmsten Feinde der Frauen? Wohl die Frauen selbst.

    • Auguste sagt:

      hmm…, houdini, eine frau, die sich schon darüber beklagen mag, dass man ihr in den mantel hilft, möchte ich etwas später gewiss nicht hören, wenn es darum geht, ihr aus einigen kleidungsstücken zu helfen. bei einer 50 : 50 geschlechterverteilung sind die chancen intakt angenehmere gesellschaft zu finden. er sang es mal so…

      youtube: dwight yoakam – ain’t that lonely yet

      • Franziska sagt:

        Ich bin froh und dankbar, wenn mir mein Freund in den Mantel hilft, wenn ich noch eine Tasche habe und mit dem gstabitgen Wintermantel an einer übervölkerten Garderobe stehe und die Ärmel nicht finde. Aber ich helfe in dieser Situation auch meiner Mutter, meiner Schwester und würde auch mir nahestehenden Männern in den Mantel helfen, wenn das denn gewünscht wäre 🙂 Macht doch nicht so ein Zeug um nichts: Es ist einfach praktisch in gewissen Situationen und deshalb einfach ein Freundschaftsdienst. Was ist da sexistisch? Das ist weit weg von generell lästigem paternalistischem Gehabe.

  • Alicibus sagt:

    Es ist jetzt natürlich sehr einfach, nur diejenigen „Feminist_innen“ zu nennen, die sich auf diese Weise gegen Männer richten. Und nicht darüber zu schreiben, dass es auch sehr viele andere gibt, Feminsten und Feministinnen, die für Frauen und Männer einsetzen, und die Sexismus gegen beide Seiten verurteilen. Im Feminismus geht es grundsätzlich um mehr Freiheit für alle. Den Feminismus auf Schwarzer, French und die Emma zu reduzieren, ist genauso unzulässig und falsch, wie nur Sexismus gegen Frauen anzuerkennen und die Männer als böses Geschlecht darzustellen.

    • Widerspenstige sagt:

      Endlich noch jemand hier im MB, der/die das Ding Feminismus und deren Verschiedenartigkeit, wie dies innerhalb einer Partei auch Gültligkeit hat, mal erklärt aus seiner/ihrer Sicht. Es wäre wünschenswert, wenn Sie sich zu solchen Themen hier öfters melden würden. Es sind eben die radikalen Frauenrechtlerinnen wie im Artikel erwähnt, welche als Emanzen gelten auch aus Frauensicht und weniger als Feministinnen nach moderner Perspektive. Diese kommen in allen Medien zu Wort, um den Geschlechterkampf mehr zu schüren als dem Anliegen im Kern zu dienen! DAS ist die Krux!

      Wo haben Sie gesteckt? 😉

      • gabi sagt:

        Wieso, WS?

        Ich hör da immer noch genau so wenig Verbindliches wie immer:

        „Im Feminismus geht es grundsätzlich um mehr Freiheit für alle.“ Wie schön. Wie liberal, eigentlich. Verwunderlich, dass da ausgerechnet Brüderle sein Fett weg kriegt.

        Keine Ahnung, wieso „Femi“ dann überhaupt noch drin steckt. Ist ja ein Ding für alle!

        Auch Alicibus verstärkt also nur den Eindruck: JeKaMi.

        Und von einer konkreten Richtungsidee (über deren Ausprägung man sich durchaus streiten kann) ist der „Feminismus“ doch ganz offensichtlich weit entfernt, wenn wiederum die bekanntesten selbsternannten Ver-

      • gabi sagt:

        treterinnen plötzlich eine zu reduzierte Sicht hätten.

        Ja… Wer bestimmt denn dann, wann dem so ist? Wenn´s doch sowieso um alle geht und alle mittun können, wenn´s nur um „mehr Freiheit für alle“ geht, dann heisst das eben wieder nur so viel wie: Für wolkenförmige Wolken!

        – Nichts, eben.

        Und jede(r?) kann mitmachen.

        Nehmen Sie sich selbst als Bsp. und überlegen Sie mal, wie „feministisch“ anderen „Feministinnen“ ihr „feministisches“ Beklatschen von Frauenisolation in eigenen Arbeitsstädten bei den Suadis, das Sie gar als Morgenröte des Matriarchats bejubeln, reinkommt!

        Bedeutungslos.

      • gabi sagt:

        Ah… Und hallo: Apropos Reduzierung auf ein Pauschalbild:

        Wen haben Sie grad eben hier noch als „Maskulinisten“ beschimpft? Aufgrund welcher Unterstellung gleich nochmal?

        Wie schön, dass wir beim Thma „Sexismus“ alle so ungeheuer wach und aufmerksam sind.

        🙂

    • Reto Burgener sagt:

      @ Alicibus: Feministinnen setzten sich für mehr Freiheit für alle ein? Geben Sie mir bitte ein Beispiel.

    • Sportpapi sagt:

      Ach so. Ja dann bin ich eigentlich auch ein Feminist. Irgendwie.

      • gabi sagt:

        Clubregeln, gut und hilfreich wie die Rotarier und Lions.

        … Oder Freimaurer!

        Ha!

        Das grosse F!
        Das grosse F?!

        Oh Schreck…

        Wieso ist mir das nie früher aufgefallen!?

        Es ist eine RIESIGE Freimaurerverschwörung!

        Der Feminismus ist eine Freimaurer (DIESELBE BUCHSTABENANZAHL!… Jesses-Maria-und-Josef-steh-uns-bei!!!) -VERSCHWÖRUNG!!!

    • Reto Stadelman sagt:

      Das mag wohl stimmen, leider bin ich bisher noch keiner Feministin begegnet die genau so dachte wie Sie. Und übrigens wäre ich auch ein Feminist wenn es so ist. Denn ich VERABSCHEUE Männer die Frauen aus sexistischen Gründen anders behandeln als Männer. Aber das zählt wohl nicht denn so lange ich mich nicht für Quoten einsetze…
      Aber ja, damit sind wir wieder beim Thema. Es gibt also verschiedene Arten von Feminismus. Wo ist denn der vernünftige sachliche Feminismus? Manchmal (eher selten) schreibt Frau Binswanger ganz sachlich, aber damit hat es sich dann auch schon…

  • The Damned sagt:

    Wie sehen eigentlich die immer wieder von Kommentatoren erwähnten, amerikanischen Verhältnisse aus? Von einer Geschlechterapartheid ist mir bislang noch nie etwas zu Ohren gekommen. Auch meine Verwandten drüben konnten mir nichts Entsprechendes bestätigen. Oder gibt es dort schon Frauen- und Männerbusse..?

  • Rudi Pommel sagt:

    „Die Krawatte sei auch nur ein Penisersatz.“ – Danke für diese längst überfällige Aussage. Darf ich jetzt dieses (völlig unpraktische und unbequeme) Ding aus sexistischen Gründen nicht mehr für meine Arbeit anziehen? Ich werde dies sofort meinem Vorgesetzten mitteilen… Nochmals vielen Dank… 😉

  • Luditius sagt:

    Genau. Ich bin faul, unfähig und ein sexuelles Monster – und deswegen Hausmann.
    Bitte – diese Diskussion ist doch sowas von unsinnig. Ansonsten müssten alle Frauen lesbisch sein und alle Männer schwul. Viel Spass bei der Fortpflanzung.

  • Bernie vom Wieslihof sagt:

    Spricht ein Mann von einem „schön ausgefüllten Pullover“ einer Dame, ist das bereits sexistisch, erwähnt aber eine Frau die „schöne Beule in seiner Hose“ darf „Mann“ das hinnehmen. Ich würde dieser Dame ins Gesicht lächeln und mich über ihre Feststellung bedanken, die Dame jedoch mit dem ausgefüllten Pullover findet das jedoch bereits eine Beleidigung. Wo bleibt da die Gleichberechtigung ?

  • Nina sagt:

    Mit dem Feminismus verhält es sich natürlich wie mit allen Untersuchungsgegenständen. Wer in ihm alles Übel dieser Welt finden will, der schafft das auch. Ich frage mich, ob Hollstein den altbekannten Denkfehler macht und seinen Analysen voraussetzt, dass Frauen die besseren Menschen sind. Denn natürlich ziehen viele hin und wieder verächtlich über „die Männer“ im Allgemeinen her. Das ist aber nicht „der Feminismus“, das sind Wutanfälle. Und es verhält sich gerade umgekehrt. Je mehr feministische Aufklärung über Geschlechterkram, desto cooler in der Regel der Umgang.

    • Sportpapi sagt:

      „Je mehr feministische Aufklärung über Geschlechterkram, desto cooler in der Regel der Umgang.“ Ach ja? Eher nicht.

    • max sagt:

      Natürlich. Die Welt ist voll von coolen Feministinnen…

      • gabi sagt:

        Die wirklich coolen Feministinnen sind sicher die, die gar nichts von ihrer Mitgliedschaft wissen. Müssen auch nicht. Das erledigen die selbsternannten Sprecherinnen desselben.

  • Natalie Kuster sagt:

    „Doch kein Mann muss sich, weil er nun mal eben Mann ist, als Vergewaltiger, Idiot oder Missgeburt der Natur beschimpfen lassen.“
    Doch keine Frau muss sich, wie sie nun mal eben Frau ist, als geile Sau, Fotze oder Schlampe beschimpfen lassen.
    Aber das passiert täglich, tausendfach. Wir haben es lange über uns ergehen lassen. Jetzt ist langsam genug. Vielleicht werdet ihr euch ja langsam klar, wie das ist. Was die Männer nun immer mehr „durchmachen“ müssen, gehört zum Läuterungsprozess. Erst wenn ihr auch versteht, wie das ist, kann man auf Augenhöhe miteinander reden.

    • houdini sagt:

      „Doch keine Frau muss sich, wie sie nun mal eben Frau ist, als geile Sau, Fotze oder Schlampe beschimpfen lassen.
      Aber das passiert täglich, tausendfach.“

      ehrlich? sie scheinen in einer ganz üblen gegend zu leben/arbeiten… ich kenne ehrlich gesagt keine männer, die das tun. und es ist nicht so, dass ich in einer rosaroten blase lebe.

      sie sollten sofort den job wechseln bzw. dort wegziehen, wo sie leben…

    • malena sagt:

      Frau kann doch nicht die Männern für ihr Fehlverhalten kritisieren und dann sagen, jetzt machen wir das gleiche mit Euch… Da verlieren wir doch alle dabei, zumindest unsere Integrität und den Anspruch, mit unseren Argumenten ernst genommen zu werden…

    • Hotel Papa sagt:

      „Kindergarten“ haben wir so etwas jeweils genannt.

    • Reto B. sagt:

      Hmmm, also in etwa 1 von 10 Fällen kam Schl**e an eine Frau von einem Mann, sonst immer von einer Frau. Den einzigen Ausdruck, den ich in letzter Zeit hörte, war „geile Sau“, so hab ich vor kurzem eine meiner besten Kolleginnen bezeichnet (weiss nicht mehr genau, eventuell wars auch „heisses Gerät“). Sie fands cool und hat sich bedankt (war auch entsprechend aufgebretzelt). Dann haben wir uns noch ein bisschen an den dummen Gesichtern der Kollegen geweidet, die drumrumstanden.

  • Rico sagt:

    Irgendwie gibt bes doch bei aller Anbaggerei doch einen riesen Unterschied. Macht ein junger gutaussehender Mann eine Frau an und schaut ihr womöglich einen Sekundenbruchteil zu lange ins Decolleté dann wird das meistens nicht als sexuelle Belästigung empfunden.,sondern eher als Kompliment aufgefasst. Was es ja meistens auchist. Wenn jedoch ein älterer Mann das gleiche tut wird sofort „sexuelle Belästigung“ geschrieen. Warum schauen ältere Männer länger hin: ihre Reaktionszeit ist nicht mehrt so schnell wie diese von einem jungen Mann (kann man ganz einfach auch beim Autofahren feststellen).

    • gabi sagt:

      Auf genau diesen Aspekt – der mir gleich schon als Erstes beim armen Brüderle einfiel – wird hier PRINZIPIELL nicht eingegangen!

      Wo käme der „Feminismus“ (wasimmerdasauchsei) denn da bloss hin!?

      😀

  • Pascal—S sagt:

    Wenn ich das hier alles lese, dann beginnt mich die Fortpflanzung, Liebe und die Gesellschaft anzuwidern. Big Time.

    • Brunhild Steiner sagt:

      nun, zu Ihrer Erleichterung darf gesagt werden, dass das was Sie hier lesen
      mit Ihrer Fortpflanzung und Ihrer Liebe grad mal gar nichts zu tun hat,
      und von der „Gesellschaft“ wohl auch nur einen kleinen Teil zeigt…

    • Brunhild Steiner sagt:

      nun, zu Ihrer Erleichterung darf gesagt werden, dass das was Sie hier lesen
      mit Ihrer F o r t p f l a n z u n g und Ihrer L i e b e grad mal gar nichts zu tun hat,
      und von der “G e s e l l s c h a f t” wohl auch nur einen kleinen Teil zeigt…

  • G. Meier sagt:

    Diese Diskussion ist für mich unglaublich. Aber für ’Emma’ ein gefundenes Fressen, um die Auflage ihres Blattes zu steigern. Sollen sich denn Männer und Frauen komplett voneinander entfremden und nur noch virtuell Kontakt suchen. Dies wiederum würde den Umsatz der Kontaktagenturen steigern. Im Fall des Sternartikels scheint mir mein Verdacht nicht unbegründet zu sein, dass diese Veröffentlichung aus politischen Gründen zum jetzigen Zeitpunkt erfolgt. Eine selbstbewusste Frau kann einen Mann, der aus ihrer Sicht zu weit geht, in die Schranken weisen; ungeachtet einer angeblichen Abhängigkeit.

    • Widerspenstige sagt:

      Frauen wie Männer sollen sich einfach respektvoller als bisher der jeweiligen Situation entsprechend verhalten. Hier handelt es sich anscheinend um einen Grenzfall zwischen privatem und beruflichem Geschehen des VERBALEN sexistischen Fehlverhaltens zwischen einem älteren Mann und einer ziemlich jüngeren Frau. Ob dieses Hochbauschen in den Medien des eigentlich alltäglichen(!) Fehlverhaltens BEIDER Personen aus einem Januarloch oder Frauenrechts oder politischem Kalkül (was ich weniger in Betracht ziehe hier) entstanden ist, sei zu diskutieren.

  • tststs sagt:

    Um zu zeigen, dass ich das Thema auch ernstnehme, hier mein Beitrag/Frage:
    Werden Männer zu Opfern von Gewalt (in jedwelcher Form) ist eher ein Mann der Täter als eine Frau.

    Ich frage mich deshalb, ob SgM nicht auch zu grossen Teilen von Männern kommt?

    (angeregt von Luisa Halters Post, dass das medial vermittelte Bild des unfähigen Mannes doch meistens noch von Männer produziert wird)

    • tststs sagt:

      Und bitte, es ist mir klar, dass der ungeneigte Leser in meinem Post nur eines liest: ahh, da versucht eine Frau die Frauen wieder einmal zu „Nicht-Tätern“ zu machen und sie in Schutz zu nehmen…
      🙂

      Ist aber mitnichten meine Absicht, sondern eine ehrliche und offene Analyse des Problems, resp. der Versuch…

      • Reto B. sagt:

        Ich erinnere mich, dass ich mal hagelblau durchs Niederdorf heimgewankt bin und eine Sexworkerin auf mich zukam und fragte, ob wir ein bisschen Spass haben wollen. Ich hab höflichabgelehnt, sagte, ich hätte schon genug „Spass“ gehabt und wolle nur noch schlafen. Sie hat mir dann kräftig in den Schritt gelangt, zu reiben begonnen und gesagt, ich hätte sicher einen grossen Schwanz. Ich hab sie zur Seite geschoben und bin heimgelaufen. Ich muss heute noch schmunzeln, wenn ich daran denke. Mir deswegen einen Kopf zu machen, käme mir nicht in den Sinn. Ist ja nix passiert.

      • Reto B. sagt:

        Hmm und eben überleg ich mir, wie die erste aus der WildeKatze oder Pippi Fraktion mich jetzt drauf hinweist, dass ich indirekt von einem Mann sexuell belästigt wurde, der die Frau zur Prostitution zwingt. Ich denke SgM und SgF geht nicht immer eindeutig von Frauen respektive Männern aus. Weshalb ich mich so wenig drüber aufrege? Weils mir nix bringt. Er hindert mich ja nicht wirklich (wohl einer der grossen Unterschiede, weshalb Frauen ihn eher bekämpfen).

      • gabi sagt:

        Dass es Männer sind, von denen in einer grossen Mehrzahl der Fälle Gewalt ausgeht, ist nicht zu bestreiten.

        Dass diesem Umstand allerdings nur Frauen als Opfer beigestellt werden, ist unlauter. Ein paar Kommentare weiter drüben kann sich alam noch nicht mal vorstellen, dass auch Jungs im Wald Opfer von Gewalt- und/oder Triebtätern werden können.

        DAS ist absurd.

        Und es ist wenig hilfreich. Denn die männlichen Opfer werden damit marginalisiert, obwohl die genauso drunter leiden können.

        Die Gesellschaft leidet unter Gewalttätern. Ja.

        Viele davon sind Männer. Ja.

      • gabi sagt:

        So zu tun, als hätten sich deshalb ALLE Männer für Einzelne zu rechtfertigen, ist…. SEXISMUS.

        So zu tun, als gäbe es einen direkten Bezug zw. einem misslungenen Anmachversuch eines abgehalfterten, älteren Politikers und tatschenden oder gar vergewaltigenden Männern ist eine ungeheuerliche Diffamierung.

        Eine „Debatte“ die auf einem solchen Fall aufbaut, ist die heisse Luft nicht wert, die´s braucht, um dabei Atem zu holen.

      • mila sagt:

        Gäbe es nichts zu diskutieren – es würde nicht derart hitzig diskutiert. Daran ändert sich auch nichts, wenn man versucht, die Diskussion krampfhaft abzuwürgen. Genau ein diffuser Fall wie dieser eignet sich, um Licht in ein diffuses Thema zu bringen – zum Wohle aller, wie man versucht ist zu sagen.

      • gabi sagt:

        Schockierende Aussage.

        Sehr schockierende Aussage, mila.

        Und mit einem Hintergrund aus einem ehemals kommunistischen Staat und den Lehren, die man daraus ziehen könnte, für mich noch viel schockierender.

        „Genau ein diffuser Fall wie dieser eignet sich…“

        Der Zweck heiligt die Mittel.

        Und die paar Opfer, die ev. auf der Strecke bleiben… Also bitte: Schliesslich geht es um Grösseres.

        Bedenklich.

    • Hotel Papa sagt:

      Sexismus in der Form, dass man als Mann aufgrund des Geschlechts abgeurteilt wird, kommt definitiv in der Mehrzahl nicht von Männern. Sexismus in der Form von unerwünschter Anmache (ja, das gibt es, auch wenn mann wohl eher geneigt ist, davon geschmeichelt zu sein) auch nicht.

      Wenn wir von echten Übergriffen reden, kommt meine Schere im Kopf. Erlebt (auch indirekt) habe ich weder das eine noch das andere. Von Seiten einer Frau vorstellen kann ich mir das weniger. Weibliche Aggression hat andere Formen.

      • tststs sagt:

        „Sexismus in der Form, dass man als Mann aufgrund des Geschlechts abgeurteilt wird, kommt definitiv in der Mehrzahl nicht von Männern.“ In welcher Form gibt es Sexismus denn noch? Ist doch die klass. Definition?
        Anschlussfrage: Wie zeigt sich Sexismus im Alltag?
        – körperliche Übergriffe
        – Benachteiligung in der Ausbildung wegen des Geschlechts
        – Benachteiligung im Beruf wegen des Geschlechts
        – „schlechterer (böserer, dümmerer, unfähigerer) Mensch“ wegen des Geschlechts zu spüren bekommen
        – Benachteiligung im Gesetz wegen des Geschlechts
        -…
        Ergänzungen?

      • houdini sagt:

        „Weibliche Aggression hat andere Formen.“

        “A man will rip off your arm and throw it into a river, but he will leave you as a human being intact. He won’t mess with who you are. Women are non-violent but they will shit inside of your heart.” – Louis CK

      • Carolina sagt:

        ts, differenzieren Sie doch jetzt endlich mal. Sexismus ist per se kein körperlicher Uebergriff – Sie machen mit dem-in-den-gleichen-Topf-werfen wirkliche Uebergriffe klein! Sexismus ist in erster Linie Blödheit, zur Schau gestellte Ignoranz und ein Verstossen gegen einen (übrigens nicht ausdefinierten) sozialen Kodex. Da hilft nur, selber am Selbstwertgefühl zu basteln und sich als Frau klarzumachen, dass man Dummheit nie verbieten lassen kann – aber eine Beurteilung ist möglich und übrigens auch Gegenwehr. Ein Uebergriff ist ein ziemlich klar definierter körperlicher Angriff, gleich welcher

      • Carolina sagt:

        /2 Art, der geahndet werden muss. Ich bringe meinen Töchtern bei (erfolgreich übrigens – sie lachen über diesen Sh*tst*rm nur und halten ihn für einen Ausdruck von Betroffenheitsreiterei), dass sie nicht jede Dummheit, jede blöde Bemerkung auf sich beziehen, denn sie sind keine Opfer. Sie wehren sich, sagen klar, was ihnen nicht passt und machen nicht die Faust im Sack.

      • Carolina sagt:

        (Oh Mann, der zweite Teil macht natürlich so gar keinen Sinn)

  • Beatrix sagt:

    Ich stimme dem letzten Absatz des Artikel völlig zu, mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen.

  • zysi sagt:

    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-sexismus-ist-bruederle-opfer-oder-taeter/7701200.html
    Der Fall Brüderle ist völlig ungeeignet in eine Diskussion um Vergewaltigungsphänomene und ernsthafte sexuelle Übergriffe und Belästigungen einzusteigen. Der Fall Brüderle ist auch nicht exemplarisch für ein männliches Einstiegsverhalten in kriminelles Tun. Im Gegenteil. Wer Tanzkarten verteilen möchte und Handküsse geben möchte und auf den Busen schaut, nachts um halb 1 Uhr in einer Hotelbar,. ist gerade nicht verdächtig und es gibt auch keinen Generalverdacht: du Mann, du Schwein

  • Florian Meier sagt:

    In meinen Augen haben Frauen, die von Männern unsittlich behandelt werden oft auch selber Schuld. Ich heisse das Verhalten solcher Männer überhaupt nicht gut, aber vielen Frauen, denen das widerfahren ist, haben dies durch ihr Verhalten oder ihrer Gaderobe provoziert. Der Mensch mag ja ein hochentwickeltes Lebewesen sein, nichts desto trotz kommen auch bei uns noch immer ab und zu unterbewusste niedere Instinkte durch, die sich nur schwer steuern lassen. So z.B. spielt unbewusst Körpergeruch bei der Partnerwahl eine wichtige Rolle.

    • malena sagt:

      Nun mal halblang! Der Frau die SCHULD an einem Übergriff geben geht gar nicht! Ich sehe zwar den Punkt, dass Männer unterschiedlich reagieren, je nachdem wie eine Frau aufgemacht ist, aber die Verantwortung und Schuld für das eigene Verhalten ist und bleibt bei den Männern!
      Wenn ein Tourist mit Klunkern überladen durch ein gefährliches Quartier von Nairobi spaziert und dabei ausgeraubt wird, ist er vielleicht ein naiver Depp, aber das entschuldigt den Angreifer nicht im geringsten für seine Tat!

      • tststs sagt:

        @Malena: da ichs ein bisschen schärfer formuliert habe, hängts noch in der Red. Schliesse mich Ihnen total an…

      • Florian Meier sagt:

        Lesen Sie doch noch mal meinen Kommentar. Im zweiten Satz sage ich doch auch, dass das Verhalten solcher Männer trotz dieser Umstände nicht zu rechtfertigen ist. ich will nur darauf hinweisen, das der Grund für solche Übergriffe nicht unbedingt immer so eindeutig ist.

      • tststs sagt:

        Hr. Meier, gutheissen und rechtfertigen sind zwei verschiedene Paar Schuhe; und wenn Sie doch selber schreiben, dass das Verhalten NICHT zu rechtfertigen sei, dann doch auch nicht durch einen kurzen Rock, oder?

      • Frank Baum sagt:

        @malena: Um bei Ihrem Beispiel mit dem Touristen zu bleiben. Sein Verhalten würde man nicht als naiv somdern als provozierend darstellen. Man würde ihm unterstellen, sein Schicksal herausgefordert zu haben. Man würde sagen: „Der war selber schuld! Sowas macht man nicht in Nairobi!“. In seinem Falle würden linke Sozialromantiker den Angreifer (was soll er denn tun, er ist ja arm?) in Schutz nehmen und den Touristen verurteilen.

    • tststs sagt:

      Um diese ewige Argument mit aller Härte in den Senkel zu stellen:

      „Ja, aber sie Herr Polizist, das Meitli hatte so ein herziges Kleidli an, und sie fragte ja, ob ich mit ihr spielen wollte…da konnte ich doch nicht nein sagen…und sie ist ja freiwillig in mein Auto gestiegen…“

      Es ist verlockend, aber genau so macht man Opfer zu Täter…

    • malena sagt:

      @Florian Meier: Sorry aber Sie nennen es im ersten Satz klar „selber schuld“. Vielleicht meinen Sie es ja wirklich nicht so, aber die Formulierung ist schon wichtig…

      • Florian Meier sagt:

        Ja, das mit dem geschriebenen Wort ist immer so eine Sache 😉
        Ich denke, würden wir in einer Diskussionsrunde zusammen sitzen, käme es nicht so leicht zu Missverständnissen. „Selber Schuld“ ist vielleicht wirklich falsch formuliert, denn die Frau geht ja nicht den Vorsatz auf die Strasse unsittlich behandelt zu werden.

      • tststs sagt:

        ah, das klingt doch schon ganz anders… 🙂
        Und ja im Aug-zu-Aug-Gespräch würde sowas viel weniger passieren, resp. wäre schneller gelöst…

    • Markus Blond sagt:

      was Florian Meier meint ist, dass gewisse Frauen unvorsichtig sind. es beschönigt nicht die Tat oder soll die Täter schützen, eher Prävention, dass man nicht mit dem Feuer spielen soll.

      Es ist mein gutes Recht in einem Stadion auf der „falschen“ Tribünenhälfte für das andere Team zu johlen, aber ich bin nicht fahrlässig. Kurz: Birne einschalten, Augen aufmachen, Situation abklären, Handeln.

  • Mamili sagt:

    Vielleicht wäre es besser, von Sexismus gegenüber dem anderen Geschlecht zu sprechen und die Diskussion nicht von voreweg nur eingleisig aufzustellen.

  • Widerspenstige sagt:

    Richtig, dies ist Taktik, das Abwürgen, Verniedlichen, das Lächerlichmachen von Argumenten mit dem Hinweis womöglich ‚Frauen machen das ja auch….ätsch!‘ Da komme ich mir vor wie in einem Kindergarten…Diese Taktik kann man hier ua vorallem bei meinen posts schön als Beispiele sehen, wie es ein gabriel praktiziert. Anschauungsunterricht par excellence wie es sexistischer nicht sein könnte.

    Und überhaupt von ‚Täter‘ und ‚Opfer‘ zu sprechen wie bei der Polizei oder Gerichtsprozess ist mE einfach daneben. Es geht ja um einen angemessenen respektvollen Umgang zw. den Geschlechtern – KEINE TAT!

    • Spaltpilz sagt:

      Es muss wahnsinnig schwer sein, Hollenstein zu verstehen und seine Ausagen im Zusammenhang einordnen zu können.

    • Gabi sagt:

      Aha…. „respektvollen Umgang zw. den Geschlechtern“

      Darum geht es also.

      Also so im Sinne von: Keine Pauschalisierenden?! Oder Keine Unterstellungen?!

      Tatsächlich.

      Seltsames Bsp. dafür, by the way. Denn – bei aller Fähigkeit, das als schlechte Anmache zu begreifen – ich seh nicht mal ein, wieso die Erwähnung eines köperlichen Vorzugs (welchen man unter anderen Umständen gar als Kompliment begreifen würde) ausgerechnet als ultimativer Beweis von Respektlosigkeit gelten könnte. Wenn der alte Mann wenigstens was derb Awertendes aufgefahren hätte… Aber nicht mal das!

  • Eisenring sagt:

    Frauen sind die einzigen Opfer, die auf ihren Täter warten.

    • sereen sagt:

      Stimm leider. Ob Opfer oder Täter, man benötigt immer ein Gegenüber, der/die sich dafür anbietet.

      • Teilzeitpapi sagt:

        So ein Stuss. Der in Nordkorea im Gulag geborene Junge hat natürlich nur darauf gewartet, darin geboren zu werden und dass sich ihm die Folterknechte anbieten. Welche Relativitätstheorie wurde hier derart verbogen?

  • Francesca sagt:

    Das hat alles seine Richtigkeit. Dennoch greift es zu wenig. Das Verhalten mancher Frauen kommt aus der typischen Underdog Situation des weiblichen Geschlechtes. Da wird jahrelang Wut unterdrückt, Hass geschürt, die Faust im Sack gemacht. Wehe wenn sie losgelassen, heisst es doch. Das Mann-Frau-Hick-Hack bringt uns jedoch nichts. Wir müssen den Menschen in den Vordergrund stellen und von den Schubladisierungen weg kommen. Kultivierte Wut, hüben wie drüben, verhärtet die Fronten bloss. Und langweilt die, die sich nicht betroffen fühlen, unendlich.

  • tststs sagt:

    die Rede ist, sofort darauf hingewiesen wird, dass auch Frauen Täter seien…

    Wie sollen sich Frauen dieser Diskussion stellen, wenn ihre eigene immer abgewürgt wird?

    • tststs sagt:

      Ich finde deshalb übrigens den gewählten Zeitpunkt für diesen Blog unpassend und dadurch unnötig provozierend…

      (Denn ich zB hätte mir gewünscht, dass auch hier das Thema latenter Sexismus gegen Frauen aufgegriffen wird… nachdem ich mich darüber hätte auslassen können, könnte ich ohne schalen Beigschmack ernsthaft über das Thema „Männer als Sexismusopfer“ schreiben…so aber bleibt bei mir eben irgendwie das Gefühl, das Thema werde wieder einmal an den Rand gedrängt…)
      Hoffe, das war deutlich genug als subjektiv markiert… 🙂

    • Sportpapi sagt:

      @tststs: Ich finde das absurd. Eigentlich sollte die Diskussion um Sexismus gehen. Dann dreht man es, macht daraus das Unterthema Sexismus gegen Frauen (was ja per se genauso sexistisch ist, und die vielen Pauschalisierungen, die mitschwingen, sowieso). Und wundert sich, dass dann die andere Seite sagt, dass da aber Erhebliches ausgeblendet wird. Absurd!

  • tststs sagt:

    Schade vergisst Hr. Hollstein ebenfalls zu erwähnen, dass es Frau Schwarzer war, die dann die Männer in Schutz nahm, als Frau Wiebke (unter stummen Abnicken von Hr. Karasek?) den Männern einfach unterstellte, sie könnten doch nicht anders und das sei halt der Unterschied der Geschlechter.
    Auch wurde der Sexismus gegenüber Männern angesprochen und Frau Koch Mehrin antwortete treffend, dass es selbstverständlich auch Frauen gäbe, die sich sexistisch verhalten, aber das sei hier nicht Thema (was auch stimmt) und dass es etwas verstörend ist, dass jedes Mal, wenn von Sexismus gegen Frauen /

  • will williamson sagt:

    Mir scheint, in der Berichterstattung der Medien gebe es neuerdings auch ein Januarloch. Deshalb wird jetzt dieses Thema auf allen Kanälen diskutiert. Als ob wir keine wichtigeren Probleme hätten. Nach meinem Dafürhalten eine völlig übertriebene, absurde Diskussion. Wo es letztlich hinführt, hat der Fall Kachelmann gezeigt. Weil der Mann angeblich immer der Stärkere ist, wandert er nach einer Beschuldigung auch ohne Beweise mal vorsorglich in den Knast.

    • Some1 sagt:

      Man stelle sich vor wie Madame Schwarzer sich echauffieren würde, wenn dieses Thema nicht gebührend breit geschlagen wird.

      Im Übrigen ist Kachelmann ja nicht in den Knast gewandert (U-Haft ausgenommen, dafür wurde er allerdings entschädigt).

  • Katharina sagt:

    Beim Grundanlass , der zu diesem Aufschrei fuehrte, geht es um Macht, bzw konkret eine Frage, die die Qualifikation des Politikers wegen seinem Alter in Frage stellte. Es war also sie, die den ersten Schritt in der Art der Frage machte.

    • Auguste sagt:

      hmm…, kat, in einem land, das das rentenalter auf 67 heraufsetzen will, kann man einen 67-jährigen natürlich schon mal fragen, ob er wirklich der geeignete mensch an der spitze einer partei ist, die sich vor allem mit den zukunftssorgen der jungen und mittleren generation auseinandersetzen muss, damit das alter menschenwürdig finanzierbar bleibt.

      dass sie allerdings einen betrunkenen anquatscht, lässt frau himmelreich auch in etwas zweifelhaftem licht erscheinen. es gibt nicht so viele, die im vollrausch noch zu grossem fähig waren…

      youtube: george jones – if the drinking don’t kill me

      • Carolina sagt:

        Der Ton macht die Musik, A, wie Sie uns ja hier immer wieder vor Augen führen – sie hat gefragt ‚wie es sich denn für einen Mann in Ihrem Alter anfühlt, nochmal für ein Spitzenamt vorgeschlagen worden zu sein‘. Ich nehme mal an, dass bei diesen Anlässen nicht zimperlich miteinander umgegangen wird – von allen Seiten. Wer dabei allen Ernstes meint, hier ginge es um Sexismus, hat nichts verstanden – es geht in erster Linie um eine Kampagne von seiten eines Magazins, die übrigens vor den Wahlen in Niedersachsen der sehr ungeliebten FDP 2% und Auszug aus dem Landtag prophezeite…..

      • Frank Baum sagt:

        @Auguste: Die Stern-Reporterin wollte an dem Abend nichts Ausfindig machen. Es geht nicht um das Alter der Personen – wieso auch? Der Stern will provozieren und das wird diese Frau auch tun wollen. In den Berichten wird immer der Eindruck vermittelt, als sei hier Frau Müller aus der Buchhaltung bei der Weihnachsfeier beleidigt worden. Eine Stern-Reporterin will einen Skandal provozieren, weil nur ein Skandal Umsatz bringt. Das ist ihr dann auch geglückt.

      • max sagt:

        Nö, Auguste, kann man nicht. Erstens, weil das gar keine Frage war, sondern ein Angriff auf Brüderle, schliesslich hat er die Antwort auf die „Frage“ mit der Annahme der Wahl schon gegeben, und zweitens hätte Frau Himmelreich z.B. einer Frau Hamm-Brücher diese Frage nie gestellt.
        Dumm ist sie ja auch noch. Was erwartet sie nach einer solchen Eröffnung? Würde sie ein Interview mit Frau Roth (Grüne) auch so beginnen:“Liebe Frau Roth, ihre Partei propagiert eine gesunde, massvolle Ernährung. Sind Sie der Meinung, dass Sie mit Ihrem fetten Hintern das richtige Aushängeschild für Ihre Partei sind?“

      • gabi sagt:

        🙂

        Klasse.

      • Hotel Papa sagt:

        Nö. Nicht klasse. Primitiv, belidigend, unsachlich, und jedem -ismusvorwurf Tür und Tor öffnend.

        Gibt dem Poster sicher the warm fuzzies. Sachlicher Beitragswert zur Diskussion: Dürftig bis nonexistent.

      • Gabi sagt:

        Hä?!

        Hotel Papa?!

        Diesen Vergleich „Würde sie ein Interview mit Frau Roth (Grüne) auch so beginnen:”Liebe Frau Roth, ihre Partei propagiert eine gesunde, massvolle Ernährung. Sind Sie der Meinung, dass Sie mit Ihrem fetten Hintern das richtige Aushängeschild für Ihre Partei sind?” finde ich klasse.

        Und den hat max doch nicht gebracht, um Frau Roth zu beleidigen, sondern um zu verdeutlichen, wie „seltsam“ Frau Himmelreich in dieses „profesionelle“ Gespräch einzusteigen gedachte!

      • Hotel Papa sagt:

        Dass mann diesen Pfeil überhaupt in seinem Köcher findet, egal ob jetzt pseudohypothetisch vorgebracht, spricht nicht für den Schreiber.

      • Gabi sagt:

        Weil?

        Wie wollen Sie denn sonst was überzeichnen, wenn nicht durchs überzeichnen???

        Ist doch ebenfalls schon ein Schrittchen Richtung Zensur. Finden Sie nicht?

        Bitte nur jüngere Herren, die frau „galant“ anmachen.

        und

        Bitte nur überzeichnende Vergleiche, die sich keinesfalls auf breitbackige Frauen beziehen.

        Versteh sie da nun nicht, Hotelpaps.

      • Widerspenstige sagt:

        Ach ja, ‚dumm ist sie auch noch..‘ DAS musste ja noch kommen und bestätigt genau DEN sexistischen Mechanismus in diesem ganzen Theater um Sexismus – wenn es eine Frau mal übertreibt oder wenn ein Mann sich blöd angemacht vorkommt ‚DUMM IST SIE AUCH NOCH‘ – jajaja!! Applaus von gabriel…!! DAS IST MASKULISMUS PUR!

        Bin ich froh, dass Du das sagst, Hotel Papa! Sowas findet gabriel ‚Klasse‘ – Du reagierst da differenzierter und nennst es so, wie ich es auch empfunden habe. Dankeschön!

      • Sportpapi sagt:

        Maskulismus? Gibt es DEN Maskulismus überhaupt? 🙂

      • gabi sagt:

        Ach ja… Eigentlich wollte ich mir ja noch erklären lassen, wie der Club „Maskulinismus“ zu definieren ist und woran Sie meine Mitgliedschaft ausmachen wollen.

        Aber bei den vielen Antworten, die Sie jeweils schuldig bleiben, wenns etwas konkreter werden sollte, geht halt schnell mal was vergessen, gäll?!

        🙂

        Aha…

      • max sagt:

        @Hotel Papa: Für den Schreiber spricht allerdings, dass lila Pudel sein Geschreibsel nicht toll finden.

        @ Widerspenstige: Wenn Du es besonders intelligent findest, mit einer Eingangsbemerkung den zu beleidigen, von dem Du etwas willst, ist das Deine Sache. Im realen Leben hast Du damit allerdings wenig Erfolg.

      • gabi sagt:

        Aber max… Ev. haben wir da etwas ganz falsch verstanden. Und vielleicht – man weiss ja leider nicht so genau, was sich hinter dem Begriff überhaupt verbirgt – geht es beim Feminismus auch gar nicht um Erfolg im richtigen Leben.

        Der Feminismus scheint eher zu einer Art Zauberformel zu verkommen, mit der man sich jedes Scheitern so herrlich denkfaul und einfach erklären kann.

        …NUR weil ich eine Frau bin… Schnief! Heul! Rotz!

  • malena sagt:

    Leute, was ist denn so schwer daran, sowohl den männlichen als auch den weiblichen Sexismus in unserer Gesellschaft rational und unaufgeregt zu reflektieren, und beide Seiten anzuhören? Kommentare, die reflexartig nur auf das andere Geschlecht zeigen („sie aber auch“, „sie haben angefangen“, „sie sind viel schlimmer“), disqualifizieren sich doch selber und zeugen von Engstirnigkeit. Über solches Diskussionsverhalten ist mein 7-jähriger Sohn langsam hinweg… Mag ja sogar sein dass der männliche Sexismus älter und plumper ist als der weibliche, thematisieren darf man trotzdem beide…

    • Gabi sagt:

      Ganz bei Ihnen! Merci.

    • tststs sagt:

      Selbstverständlich soll und muss der Sexismus gegen Männer thematisiert werden; ihn aber an der Diskussion an Sexismus gegenüber Frauen aufzuhängen, birgt eben die Gefahr, dass es scheint, als werde er nur auf das Tablett gebracht um den Sexismus gegenüber relativierend abzuschwächen…

      • tststs sagt:

        um den Sexismus gegenüber FRAUEN relativierend abzuschwächen…

      • Gabi sagt:

        Ich find überhaupt, dass das vollkomme Durcheinander, dass mittlerweile um den Begriff herum herrscht, weil offenbar viele nicht zw. Sexismus und sexueller Belästigung zu unterscheiden vermögen, birgt erst recht viele Gefahren.

      • malena sagt:

        Das hier ist eigentlich ein Thread zu Sexismus gegenüber Männern. Ihr Kommentar relativiert das Thema doch auch, wenn Sie dem Autor unterstellen, er wolle nur vom Sexismus gegen Frauen ablenken. Können wir uns darauf einigen, dass wir beide Seiten unaufgeregt und fair diskutieren sollten? Und hoffentlich mit einer konstruktiven und vorwärtschauenden Debatte, die den momentanen Medien-Hype überdauert…

      • tststs sagt:

        Wer spricht denn hier von sexueller Belästigung? Kann schon eine Form von Sexismus sein, aber ich verstehe nicht ganz, worauf Sie hinaus wollen…?

      • tststs sagt:

        @Malena: natürlich, und in Verbindung mit meinen Posts an anderer Stelle ist glaub auch besser verständlich
        🙂
        Dann versuchen wir das ganze mal in die Diskussion einzubinden: Ist es möglich, dass das Problem SgM (Sexismus gegen Männer) deshalb unter die Räder kommt, weil er fast immer an der Diskussion SgF aufgehängt wird und auch die aufgeklärten Frauen Mühe haben, sachlich zu bleiben?

      • Gabi sagt:

        tststs… Sie können im aufgebauschten Exempel im besten Fall von Belästigung sprechen.
        Im besten Falle!
        Denn für mich wär´s das eigentlich ja erst, wenn er ohne ersichtlichen Anlass an völlig unpassendem Ort auf sie zukäme. Oder aber – noch wichtiger – trotz eindeutigen Abfuhrgesten insistiert und noch mühsamer wird.

        Haben wir hier alles NICHT.

        Von Sexismus zu sprechen, find ich bedenklich und verwässert dessen Bedeutung.

        Weder VERLANGT Brüderle, dass die Journi dadurch eine Geschlechterrolle verkörpere noch ist davon aus zu gehen, dass er ALLE Frauen genau so angemacht hätte.

      • Gabi sagt:

        Dass er einen Mann nicht gleich anmacht, liegt ja wohl in der Natur der Sache… Es sei denn, der gute Brüderle wäre auch noch schwul.

        Ach… Abenteuerlich, was heutzutage aus einer derartigen Nebensächlichkeit konstruiert werden kann.

      • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

        tsts, das tun Männer doch immer! Es braucht sog. „Frauenhäuser“, wo Frauen Sicherheit und Unterschlupf finden. Die Antwort der Männer : Männerhäuser!

      • Carolina sagt:

        Ich schlage vor, dass man mal über das nachdenkt, was gestern M. B.i.n.s.w.a.n.g.e.r geschrieben hat, nämlich dass ein riesiger Unterschied zwischen Sexismus und (sexuellen) Uebergriffen besteht, der hier völlig ignoriert wird (http://blog.tagesanzeiger.ch/blogmag/index.php/4783/woran-die-sexismus-debatte-krankt/). Ich kann mich dem nur anschliessen, nämlich dass die Betroffenheitsschwelle, wenn es darum geht, etwas sexistisch zu nennen, eine völlig individuelle ist. MMn hat die Stern-Reporterin eindeutig eine politische Agenda, während die Betroffenheit sich sehr in Grenzen hält, aber

      • Carolina sagt:

        /2 von ihr natürlich medial ausgeschlachtet wird. Es gibt genügend Frauen, die das Benehmen von Brüderle gelassen parieren bzw ignorieren können, das Ganze mit Humor nehmen. Andere halten es für eine Beleidigung. Also kann es keine in Zement gegossene Definition von Sexismus geben und ich finde, Frauen sind gut beraten, diesen Betroffenheitskult endlich mal zu hinterfragen. Wenn frau sich wirklich durch so eine plumpe Anmache in ihrer Integrität getroffen fühlt, hat sie ein Problem, nicht Ewig-Gestrige wie Brüderle. Und sie macht damit wirkliche Uebergriffe, die nicht zu entschuldigen sind,

      • Carolina sagt:

        /3 klein, weil sie etwas, dass alle Geschlechter nun mal ertragen müssen, nämlich dass es doofe Menschen um sie herum gibt, die doofe Dinge von sich geben oder sich nicht so benehmen, wie man es sich erhoffen würde, auf eine Stufe stellen mit wirklicher Ausnutzung eines Abhängigkeitsverhältnisses, das in der Regel bei sexuellen Uebergriffen vorliegt.

      • tststs sagt:

        Also einfach ums mal zu erwähnen: Frau Himmelreich fühlte sich nicht sexuell belästigt, sie hat einfach in ihr Portrait über Herrn Brüderle einfliessen lassen, dass er über dieses Jahr hinweg eben immer wieder „Altherrenwitze“ ihr gegenüber fallen liess. Weder hat sie ihn angezeigt noch sich selber als Opfer bezeichnet.
        Sie hatte sich wohl, wie Koch-Mehrin es nannte, ein dickes Fell zugetan… Und die Frage ist nun, ob es Zeit ist, dass Frauen nicht mehr ein Fell brauchen, sondern gewisse Herren (und Damen) einen Maulkorb…

      • mila sagt:

        Danke für den Artikelhinweis, Carolina. Und ich bin ja absolut auch dafür, dass man möglichst zeitnah auf empfundene Übergriffe reagiert – umgekehrt aber eben auch die Konsequenzen für das eigene Verhalten tragen muss. Es gibt nun mal keinen Freibrief für schmierige Sprüche – so wie es der Journalistin offen steht, darüber zu schreiben (und sich damit selbst Kritik auszusetzen), kann auch Brüderle Stellung dazu nehmen.

      • Carolina sagt:

        Brüderle hat doch, seien wir ehrlich, keine Chance mehr. Egal was er sagt, es wird gegen ihn verwendet – wobei ich sein Verhalten auch ziemlich widerlich finde. Aber wir alle (eben auch Männer) müssen doch mit Dummheit und Ignoranz irgendwie fertigwerden, denn verbieten kann man sie einfach nicht. Frauen sind auch weitgehend selber dafür verantwortlich, den Mund aufzumachen und sich gewisse Dinge zu verbitten. Aber mit einem Jahr Zeitverzug und im Auftrag des S*terns sehe ich das als politische Kampagne und nichts anderes.

      • mila sagt:

        …dass er es nicht tut, spricht Bände dafür, wie dieser Sachverhalt einzuordnen ist.

        PS: sexuelle Übergriffe finden mitnichten immer im Abhängigkeitsverhältnis statt.

      • Carolina sagt:

        mila, ich komme mal wieder nicht mehr durch, melde mich später wieder…. Sie kennen das ja…..

      • malena sagt:

        @tststs: Mein ich ja, mein originaler Kommentar richtet sich gegen die Relativierung… 🙂

        Ich glaube auch, dass Sie recht haben, und der Sexismus der Frauen von einem Teil der Kommentatoren als Ablenkung vom Sexismus der Männer vorgebracht wird (und umgekehrt). Einzige Lösung: besser machen, beide Themen (zeitlich) getrennt thematisieren, und schauen, ob sich die Relativierer dann zurückhalten (habe so meine Zweifel…)! 🙂

        und: immer sachlich bleiben, auch wenn es manchmal mühsam ist… 🙂

      • mila sagt:

        Ich sehe den Artikel als Beitrag gegen den alltäglichen S e x i s m u s, und als solchen legitim. Und wie gesagt, auch die Journalistin muss sich kritische Fragen hinsichtlich einer politischen Stossrichtung gefallen lassen – weshalb sollte Brüderle davor geschont werden? Zumal er sehr wohl wusste, mit wem er es zu tun hat.

        Wie Gabi durchaus treffend bemerkte: mich interessiert der ganze Mensch, nicht nur das geschönte Portät.

      • Carolina sagt:

        ts, Sie wollen Dummheit verbieten? Maulkörbe für alles, was Ihnen nicht in den Kram passt? Vielleicht fangen wir Frauen endlich mal damit an, statt ‚dickes Fell‘ proaktiv klar das zu benennen, was uns nicht passt. Dann kämen auch die individuellen Bewertungen zum Ausdruck, die nämlich bei Frauen sehr, sehr ausgeprägt sind, eg viele Frauen fühlen sich nämlich gar nicht ständig angemacht; diese sehr stark individuelle Komponente ignorieren Sie einfach, als ob es eine allgemeingültige Definition für Sexismus gäbe.

      • Carolina sagt:

        Absolut, mila, das sehe ich genauso. Natürlich darf, ja soll sie darüber schreiben – aber machen wir uns nichts vor, es geht hier nicht um eine vom lieben St*rn inszenierte Kampagne zur Ausmerzung des S, sondern um eine zeitlich genau abgepasste Demontage einer Partei/eines Politikers. Dass der sich diese Blösse gegeben habt, ist seine eigene Blödheit, damit muss er leben und mir gibt es Hinweise auf die ganze Person.

      • Frank Baum sagt:

        Brüderle macht das absolut Richtige, indem er schweigt. Die ganze Geschichte ist letztlich nur eine politische Kampagne gegen die FDP. Der Ball wird genüsslich von Grünen und SPD aufgenommen und weitergespielt. Aber eben: im Lande von Alice Schwarzer genügt schon die reine Anschuldigung, Opfer eines Herrenwitzes geworden zu sein, um einen Sturm der Entrüstung auszulösen und bei Jauch zu landen. Um nicht parteiisch zu wirken, lässt man den Aufschrei dem Sexismus im Allgemeinen gelten und wendet sich gleich wieder Brüderle zu, der sich doch jetzt gefälligst zu äussern habe.

      • tststs sagt:

        „Vielleicht fangen wir Frauen endlich mal damit an, statt ‘dickes Fell’ proaktiv klar das zu benennen, was uns nicht passt.“
        Ja genau, das habe ich ganz vergessen: es ist ja nicht so, dass es schon länger bekannt ist… aber ja, wie gesagt, wenn es für Sie ok ist, dass auch mit Ihren Töchtern noch so umgegangen wird, ist das ok, aber bitte lassen Sie anderen, die es eben nicht ok, nicht angebracht und in diesem Fall sogar sexistisch finden, dass eine Journalistin auf ihre Brüste angesprochen wird, auch ihre Sicht der Dinge.
        Und ich will Dummheit/Sexismus nicht verbieten, aber er soll offen angeklagt werden dürfen, ohne dass der Kläger sofort als hysterisch und überempfindlich dargestellt wird. Denn, um auf das obige Zitat zurückzukommen, was passiert denn mit den Frauen, die es direkt (oder eben von mir aus auch indirekt wie Frau Himmelreich) ansprechen?

      • houdini sagt:

        wobei sich mein mitleid mit dem guten mann in ziemlichen grenzen hält – gehört schlussendlich in dieselbe kategorie wie die dumm-twitterer einer wohlbekannten polit-bewegung der schweiz…

      • Widerspenstige sagt:

        Carolina, der Artikel von MB war sehr differenziert geschrieben und ich habe dort auch noch meinen Senf beigefügt. Mein jüngster Sohn sah sich plötzlich konfrontiert mit Kollegen aus D, welche von Sexismus sprachen, aber damit sexuelle Übergriffe und/oder sexuelle Inhalte in Witzen meinten! Zum Glück sprechen wir in der Familie solche Themen an u diskutieren darüber je nach dem…
        Es gibt endlich eine breite Diskussion darüber, was es denn nun sei u wo die Unterschiede liegen. Ein Sexismus-Knigge wäre wohl langsam aber sicher angebracht u diesen in der Volksschule mal durchgehen, nicht? 😉

      • gabi sagt:

        Oder ein Button?

        Wie wär´s mit einem Button?!

        Fänd ich noch viel besser. Und da sähe man die Engagiertheit dann auch gleich viel besser.

        Jessesnei… Wird das langsam lächerlich hier.

      • Carolina sagt:

        WS, ich habe ja schon gesagt, dass ich davon gar nichts halte. Für meine Begriffe hat das etwas mit gutem, altem Anstand zu tun – man verletzt andere Menschen nicht, man unterlässt tunlichst, ihnen zu nahe zu treten. Und wenn es dann doch mal passiert, darf der, der sich geschädigt fühlt, laut und deutlich sagen, dass er das nicht will. Und nochmal: Sexismus ist etwas ganz anderes als ein Uebergriff. Ich weise nochmals auf den Artikel von Michele Binswanger hin, damit kann ich mich voll und ganz identifizieren.

      • Carolina sagt:

        Ts, was passiert denn mit Frauen, die ‚es‘ direkt ansprechen? Diese Frauen fordern Respekt ein, sie machen nicht auf beleidigt, spielen nicht das Opferlamm und verlangen von der Umgebung, dass jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird. Sie sind sich ihrer Stärke bewusst und gehen nicht ständig davon aus, dass alle (Männer) ihnen dauernd an den Karren fahren wollen (ausser, das kommt dann besonders gern, von ihren eigenen, die sind merkwürdigerweise immer die Ausnahmen). Und wenn sie das nicht können, dann lernen sie es, denn Frauen haben eine inherente Begabung dafür, soziale Zusammenhänge zu

      • Carolina sagt:

        /2 erkennen und richtig einzuordnen.

        WS, mein Post an Sie hängt. Ich fürchte jedoch, Sie wollen ihn nicht sehen.

      • Widerspenstige sagt:

        Carolina, ich kann es mir denken, was Sie mir unten die Nase reiben wollen. Es steht ja bereits in Ihrem post, was Sie davon halten dürften: ‚Es gibt genügend Frauen, die das Benehmen von Brüderle gelassen parieren bzw ignorieren können, das Ganze mit Humor nehmen. Andere halten es für eine Beleidigung. Also kann es keine in Zement gegossene Definition von Sexismus geben und ich finde, Frauen sind gut beraten, diesen Betroffenheitskult endlich mal zu hinterfragen. Wenn frau sich wirklich durch so eine plumpe Anmache in ihrer Integrität getroffen fühlt, hat sie ein Problem.‘ Ich zeige auf!!

      • Widerspenstige sagt:

        Ich persönlich würde mich tatsächlich durch so eine Äusserung nicht sonderlich als Frau angegriffen fühlen, denn aus diesem Alter bin ich definitiv draussen. Mir geht es in den meisten Fällen um das SICHTBARMACHEN von Missständen und hier handelt es sich um einen etwas altertümlichen verbalen Annäherungsversuch eines alternden Möchtegern. Also darüber darf man schon aus mehr Distanz argumentieren. Was ich hier irgendwo ja auch erwähnt habe in mehreren posts. Nur werden meine ausgewogenen posts weniger beachtet – wieso wohl?!

      • Gabi sagt:

        „…und hier handelt es sich um einen etwas altertümlichen verbalen Annäherungsversuch eines alternden Möchtegern.“

        Was für ein Missstand!

        Und Sie zeigen den auf.

        Da können Sie aber echt wieder mal stolz auf sich sein.

        Einmal mehr: Sooo engagiert. Ganz toll.

        Das sind sie also, die „Missstände“ die aufgezeigt gehören.

        Aber sich wundern, wenn man nicht ernst genommen wird.

        Lustig übrigens, wie auch Sie nochmal explizit betonen müssen, was für ein ALTER Sack das sei.

        Eben… Wär Brüderle jung und attraktiv, wäre der „Missstand“ ev. noch nicht mal aufgefallen…

        Nonstop Nonsens.

      • Carolina sagt:

        Aus gegebenem Anlass zitiere ich hier nochmal M. Binswanger:
        ‚Das zweite Problem bei der Sexismus-Debatte ist die Definition. Was ist genau sexistisch? Natürlich kann man Definitionen im Internet nachlesen, aber im Alltagserleben variieren die Wahrnehmungen dessen, was als sexistisch empfunden wird (oder nicht) gewaltig. Die eine fühlt sich schon durch einen Blick belästigt, die andere erst, wenn es Übergriffe gibt. Das Empfinden hängt wiederum ab von der jeweiligen Situation, dem Alter, der Lebensphase, in der man sich befindet, dem Interesse am Gegenüber, der Mentalitäten usw. Menschen sind

      • Gabi sagt:

        Stopp – Da hab ich Ihnen grad mal Unrecht getan, WS.

        Sie haben´s wirklich anders gemeint, als ich´s – mittlerweile schon dauergenervt – gelesen habe.

        (Sehen Sie? … Ist doch eigentlich keine Hexerei zu Fehlern auch mal stehen zu können, nicht?!)

        😉

      • Carolina sagt:

        /2 soziale Wesen und interagieren, wobei die Sexualität zu den stärksten Antrieben gehört. Dabei geht manchmal auch etwas schief. Aber nicht jeder ungeschickte Annäherungsversuch ist per se sexistisch.

        Der dritte Punkt von Frau Lobo erscheint mir der wichtigste. Sie appelliert nämlich an die Eigenverantwortung der Frauen. Sexismus ist nämlich ein komplexes soziales Problem, allfällige Lösungen liegen in den Händen beider Geschlechter. Es gehe nicht an, schreibt Lobo, von den Männern immer nur Rücksichtsnahme zu verlangen und auf Wohlverhalten zu hoffen.

      • Carolina sagt:

        /3 Man müsse seine Grenzen auch deutlich machen. Und das heisst: Nicht einfach stillhalten, hinnehmen, beleidigt sein, ohne seine Grenzen klar zu machen. Man muss mitteilen, wenn man sich belästigt fühlt und zwar möglichst zeitnah und möglichst auch im betreffenden sozialen Rahmen. Erst so können nämlich die Grenzen ausgehandelt werden, die in der Interaktion der Geschlechter gelten sollen. Oder wie es Frau Lobo formuliert:

      • Carolina sagt:

        /4 «Zusammenleben bestimmen. So funktioniert doch soziale Reifung: Männer lernen von Frauen, Frauen lernen von Männern, man spricht gemeinsam darüber, wie man mit unterschiedlichen Bedürfnissen umgehen kann, Menschen [sic!] wachsen aneinander.»

        Und das ist der Punkt. Wir können davon ausgehen, dass eine Mehrheit der Männer begreift, dass Frauen keine Objekte sind und auch danach handelt. Für die ist es aber wichtig, nicht einfach unter Generalverdacht gestellt zu werden. Und diejenigen, die es noch nicht wissen, denen muss man es deutlich machen. Das aber ist Aufgabe der Frauen. Drum lieber

      • Gabi sagt:

        Caro… Ich krieg schon wieder Pusteln!

        😉

      • Carolina sagt:

        /5 im richtigen Leben aufschreien, als nur auf Twitter.‘

        In Teil 1, der aus völlig unerfindlichen Gründen hängt, sage ich es: dieses sind Zitate aus dem hier erschienen BlogMag – geschrieben von M B*ns*anger. Dem schliesse ich mich an.

      • Carolina sagt:

        Gabi, das ist nicht von mir – wie gesagt. Aber gibt meine Meinung komplett wieder. Checke gleich mal von wg Bibeli 😉

      • Carolina sagt:

        WS, ich nehme Ihre ausgewogenen Posts sehr wohl wahr – aber da Sie mich, wenn ich es wage zu widersprechen, sofort als Gabi-Groupie outen (wogegen ich eigentlich gar nichts habe, allerdings frage ich mich, ob das womöglich sexistisch ist, dass Sie mir so gar keine eigene Meinung zutrauen – WITZ!), halte ich mich sehr zurück.

      • Gabi sagt:

        Als die eigentlich (also in WAHRHEIT) entscheidende Instanz, und schon nur um die gtotgegebene Hierarchie zw. den Geschlechtern zu wahren, als Mann, heisse ich diesen Kommentar von Caro an Sie, WS, gut.

      • Widerspenstige sagt:

        Ich verzichte auf solche Brosamen von Ihnen, Gabriel wie auch Carolina. Wo oute ich Sie ’sofort‘ als Gabi-Groupie?? Es fällt nicht nur mir auf, wie sorglos Sie beide mit solchen Aussagen hier um sich schmeissen. Aber eben….absolute Wörter wie ’nie‘ und ‚immer‘ und ’sofort‘ und überhaupt….für die Einen ist Blut dünner als Wasser…

        Ich war mal ziemlich auf Ihrer Seite bis ich bemerkt habe, wie Sie Beide argumentieren und mit Gegenstimmen umgehen. Da hat es bei mir geklingelt…dauert eine gewisse Zeit, bis das passiert, bin ja Humanistin. 🙂

      • Carolina sagt:

        Wow, WS, da bleibt mir die Sprache weg. Brosamen? Und das Ganze noch garniert mit einem Smilie? Ok.

      • gabi sagt:

        „Es fällt nicht nur mir auf, wie sorglos Sie beide mit solchen Aussagen hier um sich schmeissen. Aber eben….absolute Wörter wie ‘nie’ und ‘immer’ und ’sofort’ und überhaupt…“

        Fälllt Ihnen auf, ja?!

        Kein Wunder!

        Einer, der Sprache derart wichtig ist! Einer (zumindest selbt-)erklärten Sprachsensiblen!

        Wie immer WS:

        Einmal ist es ganz wichtig. Einmal nicht.

        Einmal hängt das ganze feministische (wasimmerdasauchsei) Bewusstsein an Wortzipfelchen des Deutschen.
        Mal ist genau Dasselbe bloss ein vernachlässigbares Detail der Sprache.

        Ja: Ist schon wichtig, dass Ihnen jeweils „was auffällt“!

  • Lorena sagt:

    Wenn ich die ganze Sexismus-Debatte verflolge, habe ich den Eindruck, wir naehern uns langsam aber sicher amerikanischen Verhaeltnissen. Armes Europa.

  • Hotel Papa sagt:

    Der Unterschied zwischen dem alltäglichen männlichen Sexismus und dem männerfressenden Feminismus ist doch folgender: Ersterer ist dumpf und unbewusst. Muss deshalb an die Oberfläche geholt und bewusst gemacht werden, ja. Trotzdem: es gilt der Aphorismus, dass man nicht bösen Willen annehmen soll, wenn Dummheit und Ignoranz als Erklärung auch ausreichen.
    Diesen ‚benefit of the doubt‘ können die Feministinnen nicht für sich in Anspruch nehmen. Feministinnen sind heute über weite Strecken unverholen und bewusst Prediger von Männerhass.
    Statt zu befreien ist er zu einer Hassideologie verkommen.

    • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

      Wen wundert’s?

      • Sportpapi sagt:

        mich.

      • Hotel Papa sagt:

        Mich.

      • Lala sagt:

        Von dem was ich in meinem Umfeld so mitbekomme und sehe.

        Wundern mich Personen wie sie SEHR… Ich kann die meisten Ihrer ansichten in keinster Weise nachvollziehen. Ich habe mitlerweile, das Gefühl, dass Sie gezielt versuchen die frustrierte Altemanze zu kraikieren… Ernst kann ja kein Mensch meinen was Sie (und 1-2 andere) hier so verkünden.

      • Hotel Papa sagt:

        Lala: Ich möchte das auch glauben. Dazu sind diese 2..3 aber zu authentisch. Wenns eine Karikatur ist, dann eine verdammt gut gemachte.

    • Widerspenstige sagt:

      Hotel Papa, long time no see…

      ABER, es gibt DIE Feministinnen schlicht nicht, sondern es kommen fast nur Diejenigen in die Medien, welche ihre Stimme ziemlich wortgewaltig erheben und ihre Meinung zur Lage der Geschlechter zwischen Buchdeckeln klemmen und einen Verlag dafür finden, es zu drucken und zu vermarkten. Und wer hat das Sagen in den meisten Verlagen? Ja, das sind immer noch ziemlich viele Männer, welche diese Stimmung schön Anheizen, solange die Kasse damit klingelt!

      Es wäre mir lieber, es würden nicht ständig die Aggressivsten in Talkrunden eingeladen auf allen Kanälen!!

      • Gabi sagt:

        … Und dann sagen, sie sprächen im Namen des Feminismus?

        Was ich in diesem Falle so für nicht möglich halte?? Weil´s offenbar keinen Konsens gibt, wer in dessen Namen was rauslassen darf und was nicht.

        Aber das sag ich doch ständig, WS!

      • Hotel Papa sagt:

        Stimmt. Es sind einfach die lautesten, aggressivsten, die am meisten wahrgenommen werden.

        Manchmal bin ich versucht, einer Verschwörungstheorie zu verfallen. Eigentlich ist doch, was zwischen Mann und Frau sein will, Liebe. Mit Liebe lässt sich aber keine Machtpolitik betreiben. Also muss man Zwietracht säen, um die „Blöcke“ gegeneinander aufzubringen.

      • Hotel Papa sagt:

        PS: Ich habe durchaus bewusst diesen Feminismus als „männerfressend“ qualifiziert. Ich wollte diese Richtung von den kooperationsbereiten abgrenzen.

      • Carolina sagt:

        Hotel Papa, welcome back! Really!

      • Hotel Papa sagt:

        Danke. Kann nicht versprechen, dass das regelmässig wird. Ich lasse mich viel zu sehr von Hasstiraden provozieren, und dazu ist mir meine Lebenszeit zu schade.

      • Carolina sagt:

        Finden Sie nicht, dass die viel weniger geworden sind und meistens sehr schnell pariert werden?

      • Hotel Papa sagt:

        Heute auf jeden Fall.

      • Gabi sagt:

        Jetzt im MB?

        Stimmt.

        Die allzu Peinlichen halten mittlerweile recht oft die Klappe, nachdem sie ein paar schlechte Erfahrungen mit ihren eignen dümmlichen Äusserungen gemacht haben…

        😀

      • Auguste sagt:

        hmm…, nur einer leider nicht.

      • gabi sagt:

        …Aber, aber, Auguste.

        Bisschen lauter posaunen, was für ein fabelhafter und unfehlbarer Trolljäger Sie doch sind!

        Dann können Sie sich bestimmt auch dieses Mal wieder drüber weg schwindeln.

        🙂

  • Mirjana sagt:

    Es ist schon so, zu veruteilen ist Sexismus generell, egal auf welche Seite er vorkommt. Aber es ist meines Erachtens schon so, dass Frauen dem Problem stärker ausgesetzt sind.

  • Edith Habermann sagt:

    Das hier herbeigeredete Problem ist vorwiegend das Problem von Leuten über 40. Würden sich junge Männer so verhalten, wie sich dies Alice Schwarzer wünscht, dann würden diese Jungs von jungen Frauen links liegen gelassen und als Weicheier betitelt. Ich stelle fest, dass in der Klasse meiner Tochter schüchterne und ’sich korrekt verhaltende‘ Burschen als Verlierer angesehen werden und die Mädchen vorab die Machos und Möchtegern-Gangster aus dem Balkan anhimmeln. Leider ist auch meine Tochter einem solchen Typen verfallen, der schon einiges auf dem Kerbholz hat. Die Werte haben sich verschoben!

    • Gabi sagt:

      Das finde ich hingegen nicht.

      (und was hab ich mich zu jener Zeit als „sich korrekt verhaltender Bursche“ darüber geärgert, wie sehr Theorie und Praxis auseinander klaffen)

      Es ist im Gegenteil wie immer schon!

      Und alle Kopfgeburten vermögen die Evolution eben einfach nicht auf den Kopf zu stellen.

      Die Erkenntnis kam mir schon, als ich lernen durfte, dass jene, welche später in meinem erweiterten Bekanntenkreis die grösste Einpeitschern für die „Sache der Frauen“ war; für Emanzipation und Befreiung einstand, sich einen Macker anlachen musste, der sie daheim ordentlich vertrimmte.

      • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

        Gabi als „sich korrekt verhaltender Bursche“ – da lachen ja die Hühner!

      • Hotel Papa sagt:

        Weil ja, wer mit Dir nicht einer Meinung ist, deswegen automatisch ein Charakterlump um Frauenschänder ist, ja?

        Könnte es vielleicht daran liegen, dass wir, die wir in unserer Generation einen achtungsvollen Umgang mit Frauen als selbstverständlich gelernt haben, die dauernden pauschalisierungen und Anfeindungen einfach leid sind?

        Caveman:“Ich bin kein Arschloch!“

      • Gabi sagt:

        Aber das pippen doch die Hühner von den Dachpappen.

        Wussten Sie denn nicht, dass ich ein Vergewaltiger bin?

        (Sorry… Kann Ihnen keine Details liefern; hab ja selber erst hier davon erfahren. Aber WK weiss sicher genau so gut Bescheid wie Pippi!)

      • Eduardo sagt:

        Die überaus starke Neigung vieler Frauen bereits in der Schule für allerlei Machotypen (darunter ausgesprochene charakterliche Widerlinge) war mir auch schon aufgefallen. Später war dann der erfolgreiche Manager usw. bzw. der Versorger das Ziel der Sehnsüchte. Aber wie auch immer: Die meisten Feministinnen (z. B. Langstrumpf, Widerspenstige, WK) hier gehören offensichtlich der Generation 40plus an. Sorry, aber habt Ihr in diesem Alter eigentlich keine anderen Sorgen?

    • A. Wolf sagt:

      Da haben Sie eine grosse Wahrheit ausgesprochen, Frau Habermann.

    • Greatsheep sagt:

      Ist zwar ein übles Klischee, aber es hat was. Auch „früher“, in meiner Jugend war es sehr häufig so. Als „Anständiger“ mit Respekt vor den Frauen, war es zum Verzweifeln. Die meisten Frauen, aus allen Schichten und Millieus, stehen auf „Puff“, mieses Behandeln, Chef raushängen. Auch Schläge, Zusammenschlagen hält keine ab vor Stress-Beziehungen. Frau hat dann wenigstens was zum jammern 😉 .
      Meine Frau erzählte mir mal, wie ihre Arbeitskolleginnen ihre Beziehung mit mir, „stinklangweilig und oberspiessig“ fänden. Eine Beziehung ohne dauernden Streit und Auseinandersetzung sei keine …

  • Frau Müller sagt:

    eine kontstruktive Diskussion zu diesem Thema ist in Ordnung, aber man sollte endlich aufhören frustrierten und enttäuschten
    Frauen eine Platform zu geben. Moderne Frauen sind keine Opfer die man ständig schützen muss. Zudem werden doch die meisten Männer von Frauen erzogen. Und – Frau Schwarzer gehört schon längst pensioniert.

  • Alfred Frei sagt:

    Ist ja eine bekannte Strategie : wenn man mit Abstreiten, Verniedlichen oder Rechtfertigen nicht mehr weiterkommt, fängt man an zu winseln, dass man selber Opfer sei. NEIN. Solange Sexismus gegen Frauen so alltäglich und Sexismus gegen Männer so selten ist, ist es unnötig und kontraproduktiv, die Diskussion umkehren zu wollen.

    • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

      Danke, Alfred Frei. Aber das ist seit Jahrhunderten die männliche Strategie. Nicht sehr einfallsreich, wird aber immer wieder gerne praktiziert.

      • gabi sagt:

        Wir wissen ja, das Sie das Thema schon lange umtreibt.

        Und gewiss käme niemand auf die Idee, Sie zur Generation von jungen, emanzipierten und selbstbestimmten Frauen zu rechnen…

        Aber also mit den Jahrhunderten, wo Sie das schon beobachten – da übertreiben Sie jetzt doch.

        Sie kokettieren.

        Fishing for compliments?!

        – Von mir gibt´s keins.

        Immer gleich inhaltsleer.

  • Rima sagt:

    Ich pflichte Alma bei.( Ich habe in meiner Jugend auch mal einen Mann in den Po gekniffen, um mal zu zeigen, wie exlig das ist. Männer meinen aber komischerweis, wir Frauen würden das mögen……)

    • Gabi sagt:

      Ich hab noch keiner Frau (mit der mich nichts verband) in den Po gekniffen.
      Nor have any of my best friends.
      (ja; weiss ich mit absoluter Sicherheit).

      Was soll ich also von diesen sexistischen Pauschalisierungen halten?

      „Männer meinen… “

      Soso…

      • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

        Gabi, da Sie keine Frau sind, haben Sie von solchen Dingen auch keine Ahnung!

      • Gabi sagt:

        Hihi…

        Einfach nochmal lesen, WK

        Obwohl… Offenbar haben Sie gerade in jenem Punkt ,den ich hier drüber angesprochen habe, einen persönlichen Filter vorgeschaltet.

        Sonst googeln Sie doch einfach mal!

        Sexismus.
        Pauschalisierung.

        Eigentlich recht gut nachvollziehbar, wenn man sich erst mal in die Welt der Logik hinein traut und diese aufühlenden Stürme der Emotionen und vorgefertigten Monsterbildchen hinter sich lassen will.

        Lesen Sie doch einfach mal, was ich dazu schreibe, ja?!

      • Sportpapi sagt:

        Ausgerechnet die Wildkatze macht Sprüche zu Sexismus…

      • Gabi sagt:

        Ich sag ja: „Sex“ geht immer.

        Und einige Menschen scheinen da sofort alle Synapsen abzuschalten, wenn sie nur irgendwie „Sex“ lesen (ungefähr wie Beavis und Butthead!). Um was es sich bei Sexismus handelt und wie eine Verbindung zum statuierten Exempel zu schaffen ist, überfordert bereits deutlich.

  • Pascal—S sagt:

    Eine ganz seltsame Diskussion. Ist es tatsächlich so, dass die Frauen heute noch immer Rückendeckung von einer ätzenden Schwarzer und deren Generation braucht? Ist der Mief der „Alten“ tatsächlich noch so stark dass diskriminierte Frauen keine Männer finden, die Ihnen beistehen? Wenn ich obige Aussagen lese, dann wird mir als durchschnittlich gebildeter Mann elend. Wie das Ganze jetzt in den Medien breitgeschlagen wird ist unerträglich. Jeder Mann ein Schwein, na danke schön. Ihr seit Rassisten!

  • Elisabeth Brunner sagt:

    …und wenn sich Frauen klar dagegen wehren, gegen Anzüglichkeiten, dann werden sie Emanze gescholten oder sie müssen im Zug den Platz wechseln, weil das Gegenüber via Hosensack an sich herumfummelt. Weitere Beispiele gefällig?

  • markus müller sagt:

    auf der männerseite brauchen wir jetzt nicht auch noch mit dieser ‚ich bin ein opfer‘-mentalität anzufangen. denn genau daran krankt unsere gesellschaft am meisten: jeder ist nur noch opfer von irgendwas. sexismus, mobbing u.b.m. und wird dementsprechend so behandelt. wie will einer da noch ein selbstbewusstsein entwickeln? es wird immer männer geben die grabschen. frauen, lernt damit umzugehen. man kann sich ja wehren. – alice schwarzer u.co. haben in der vergangenheit grosses bewegt, sind mittlerweile jedoch zu karikaturen ihrer selbst verkommen. konservativer wie die geht gar nicht mehr.

    • markus müller sagt:

      u.v.m. sollte es heissen

    • Brunhild Steiner sagt:

      @markus müller:
      „es wird immer männer geben die grabschen.
      frauen, lernt damit umzugehen. man kann sich ja wehren.“
      Und das bringen Sie mit genau diesen Worten Ihren Töchtern bei, falls Sie welche haben?

  • alam sagt:

    Ist das nicht ein bisschen weit hergeholt? Natürlich polarisiert Schwarzer und ich glaube ihnen auch, dass mal eine Frau in den USA einen Mann entmannt hat. Wenn die Beispiele aber von so weit her an den Haaren herbeigezogen werden müssen, haben sie nicht allzuviel mit unserer Realität hier und heute zu tun, im Gegensatz zu dem was Frauen hier und heute täglich erleben.

    • Sportpapi sagt:

      Sie haben das Beispiel nicht verstanden.

      • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

        Sie auch nicht, Sportpaps!

      • Gabi sagt:

        alam… Klingt so, als wäre das Exempel, an dem die ganze Sache nun so aufgebläht wird, genau das, was Sie mit Ihrer Formulierung („im Gegensatz zu dem was Frauen hier und heute täglich erleben.“) meinen?

        Politiker, der ner Journalistin – die abends an einer Hotelbar auf ihn zukommt und ihn u.A. auf sein Alter anspricht – zuraunt: „Sie können ein Dirndl auch ausfüllen.“

        DAS ist das Schreckliche, was Frauen hier und heute tagtäglich erleben?

        DAS sind die Dinge, die endlich mal an den Pranger gehören?

        Keine Ahnung, wie s. die Welt verbessern soll, wenn wir über so einen Sch*+ß debattieren!

      • tststs sagt:

        Ja, Gabi, genau DAS ist es….
        Und es ist genau DAS, dass Sie es als Sch*** abtun…

        btw, sie sprach ihn auf Alter in einem Amt an, nicht Alter per se…und diese Frage hätte auch von einem männlichen Journalisten kommen können; während seine „Antwort“ an einen männlichen Journi wohl anders geklungen hätte (und sicherlich nicht ein äquivalente Anspielung zur Schlange in seiner Hose)…

      • Gabi sagt:

        Mir ist VOLLKOMMEN schleierhaft, was der Gewinn davon sein soll, dass ein Typ wie Brüderle so was nicht äussern darf.

        Dann darf´s nämlich auch Luis Figo nicht, wenn der dort sitzt.

        Ich WILL Menschen kennenlernen. Und dazu gehört gtotseidank eben auch, dass diese Leute Dinge äussern sollen und dürfen, die mir erlauben ein ungünstiges Urteil über sie zu fällen.

        Er hat Sie nicht betatscht. Sie ist in keinem Abhängigkeitsverhältnis zu ihm. Es ist abends an ner Hotelbar und sie kommt auf ihn zu.

        Was wollen Sie genau aus dem alten Brüderle machen? – Es ist halt einfach der alte Brüderle.

      • tststs sagt:

        Gabi, es ist ja ok, dass Sie dies so nonchalant abtun könnten… aber bitte, bitte, machen Sie einen Schritt weg von Ihrer Sichtweise der Dinge, und versuchen Sie es zumindest sich vorzustellen, dass es Menschen gibt, die sowas nicht so gern haben…

      • Carolina sagt:

        Ja, es gibt Menschen, die das nicht gern haben, es gibt aber auch welche, die mit Coolheit darüber hinwegsehen können, dass es immer Dummheit, Ignoranz etc geben wird. Sich wegen so einer Lächerlichkeit zum Opfer machen zu lassen ist doch einfach peinlich – wie gehen Sie denn sonst in Ihrer Umgebung mit Dummheit, Unwissenheit, Arroganz etc um? Wollen Sie wirklich die Menschen, die bei solchen Dingen das grosse Zittern kriegen, zur Grundlage einer, wie immer das auch aussehen soll, Gesetzgebung machen? Es muss doch möglich sein, dass Menschen sich zum Affen machen, vor allem Politiker. Wollen

      • Sportpapi sagt:

        Nicht gerne haben ist aber weit entfernt davon, dann einen solchen Skandal auszurufen. Das ist dann eben wirklich lächerlich und dient der Sache keineswegs.

      • tststs sagt:

        Naja, Carolina, es ist ja nicht nur der eine Spruch, es war ein ganzes Jahr, ein ganzes Jahr voller dummer Sprüche, die wohl die männlichen Journi-Kollegen nicht über sich haben ergehen lassen müssen. Und nochmals:
        Frau Himmelreich hat ja die nötige Coolness an den Tag gelegt, sie hat kein Drama daraus gemacht… Aber Coolness heisst nicht, darüber schweigen…

      • gabi sagt:

        Mir fällt ziemlich viel ein, was ich nicht so gerne habe. Verdammt viel!

        Ich könnte Klasse kategorisieren.

        Bei jemandem ist mir schon aufgefallen, dass es Linkshänder waren (ha! Da sind sie wieder). Andere Brillenträger.

        Also Anhaltspunkte hätte ich genug, die mir ne grosse Schublade böten.

        Ja… Warum eigentlich nicht auch ein Politikum draus machen?!

    • alam sagt:

      Beispiele gefällig?
      – 16-jähriges Mädchen im Wald von Mann überfallen. Ist MIR passiert. Habe noch nie gehört von Jungs die von Frauen im Wald überfallen wurden.
      – 20-jährige KV-Angestellte mit 3 Männern im gleichen Büro. Wer muss Kaffee machen und abwaschen? Auch selber erlebt und noch nie von einem umgekehrten Fall gehört.
      … und es gäbe noch viel mehr, was ich selber oder mein nächstes weibliches Umfeld wirklich erlebt hat und mein nächstes männliches Umfeld nicht.

      • Gabi sagt:

        Alam: Das tut mir zwar leid.

        Aber meine Frage hebeln diese Bsp. damit nicht aus:

        Was hat das aufgeblähte Exempel von Brüderle zu tun?

        Ist einer, der also die Anmache mit Sprüchen über ausgefüllte Dirndl verbindet, gleichzusetzen mit dem Mann, der Sie im Wald überfallen hat? (und, by the way: Noch nie von überfallenen Jungs gehört, die vergewaltigt werden???)

        Den Vergleich finde ich unzulässig.

        Dass Brüderle sich prinzipiell von ner Frau in ner Bürosituation Kaffee machen liesse? Schliesse ich nicht aus. Aber wiederum: Was hat das mit dem Exempel zu tun?!

      • Carolina sagt:

        Nochmal, alam, Sie setzen Sexismus mit Uebergriff gleich? Da brauchen wir (Frauen) uns nicht zu wundern, dass wir nicht ernst genommen werden. Kann mich da Gabi nur anschliessen. Wir haben schon auch eine Bringschuld, wenn es um den alltäglichen (übrigens völlig subjektiv von jeder Frau anders empfundenen) Sexismus geht – sagen Sie laut und deutlich, was Ihnen nicht passt, wehren Sie sich und zwar zeitnah! Bei Uebergriffen jedoch gelten völlig andere Gesetze – sie sind ein völliges no-go und es will doch wohl niemand behaupten, dass Brüderle hier ’schuldig‘ sei?

      • Gabi sagt:

        Merci Caro.

        Kriegst Du schon Ausschläge, von soviel Harmonie?!

        😉

      • Carolina sagt:

        Gabi, wir hatten ja jetzt unseren ersten Krach – hoffe, jetzt ist wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Die Pusteln sind am Zurückgehen…..;-)

      • gabi sagt:

        Da sieht man doch gleich wieder, was für ein harmoniesüchtiger Mensch ich bin:

        Ich hab den Gegenstand unseres „Krachs“ tatsächlich schon vergessen. (weiss echt nicht… Um was ging´s?)

        🙂

  • Bitta sagt:

    ach wie süss. Wie oft bitte wird ein Mann denn sexuell angegriffen, im Vergleich zu den Frauen? Frauen sexistisch zu behandeln, ist ja schon Volkssport, bei Männer ist es eine AUSNAHME! Gibt genug Witze gegen Blondinen und Frauen, viel mehr als gegen Männer. Und die meisten Männer finden es toll und nehmen es als Zeichen ihrer unfassbaren Anziehungskraft, wenn eine Frau sie anstarrt oder ihnen hinterherpfeift. Die Männer sollen sich mal nicht so haben, es geschieht ihnen recht, wenn sie jetzt auch mal ungewollt belästigt werden.

    • Frank Baum sagt:

      Sie haben den Artikel nicht verstanden. Hollstein spricht nicht von angestarrt werden oder dass einem jemand hinterher pfeift. Das passiert wirklich selten und ist wohl kaum ein Problem für Männer. Hollstein spricht genau die Situation an, die Jauch in seiner Sendung kurz gestreift hat: die permanenten Beleidigungen, die bei den Feministinnen an der Tagesordnung liegen. Und das ist ja auch der Punkt: genau die, die lauthals den „alltäglichen Sexismus“ gegen die Frauen ankreiden, betreiben diesen in der anderen Richtung den ganzen Tag in Form sexistischer Beleidigungen.

      • Frank Baum sagt:

        In einem haben Sie aber Recht: man sollte sich nicht so anstellen. Wir können gerne alle Verstösse aufzeigen, die die Menschen jeden Tag begehen. Genau das tut ja der Shitstorm #Aufschrei im Moment. Dann muss man aber die ganzen sexistischen Witze und Beleidigungen gegen die Männer mit aufnehmen. De-eskalierend wird dieser Prozess nicht. Gelingt dann so ein besseres Verständnis? Ich glaube kaum. Die Feministinnen werden sich nie reflektieren und hinterfragen. Dann sollte man aber lieber die Fünf gerade sein lassen und mit dem Jammern auf allen Seiten aufhören – auch bei #Aufschrei.

      • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

        Ist es „Jammern“, wenn man die Realität aufzeigt? – Hier werden mal wieder Opfer und Täter durcheinandergewürfelt.

      • Katharina sagt:

        und warum dann schreiben maenner, die sexistisch angemacht wurden, in jenem tweet nicht rein, was geschah?

      • Hotel Papa sagt:

        Vielleicht tun sies ja? Wer sucht das aus dem Tohuwabohu heraus? In Summe verbuchen das die Initiantinnen auf ihre Mühle.

      • tststs sagt:

        @ Hr. Baum: Ich glaube, diese Aktion soll jenen gelten, die das Problem als unwichtig abtun wollen. Die Quantität soll für sich sprechen. Dass dies bei Männern, die sich dieses Problems der Frauen bereits bewusst sind, nicht gerade schmeichelnd ankommt und als Generalangriff auf Männer verstanden werden kann, sehe ich auch… ich zähle aber weiterhin auf diese aufgeklärten Männer, dass sie auch hier rational rangehen und sehr wohl wissen, was Zweck dieser Aktion ist… 🙂

      • Gabi sagt:

        Aha…

        Der Zweck heiligt die Mittel!?

        Da begeben Sie sich aber in äussert bedenkliche Gesellschaft, tststs!

      • Widerspenstige sagt:

        Frank B, da fängt es ja gerade an, mit so einer pauschalen Äusserung, die so nicht gilt: ‚Die Feministinnen werden sich nie reflektieren und hinterfragen.‘ DIE Feministinnen gibt es schlicht nicht, alles klar? Bitte machen Sie sich darüber mal schlau und ich möchte gleichzeitig auch DIE Frauen anmahnen, endlich mal mit der Klatsche an DIE Männer aufzuhören. Die gibt es nämlich auch nicht! Da geht es mE wieder mal um PC, damit sich ausgewogene Männer wie Frauen nicht ständig blöd angemacht fühlen müssen! Das ist einfach nur noch peinlich so pauschalisierend zu reden – genau deshalb dieser Blog!

      • Gabi sagt:

        Sag ich doch immer.

        Endlich sehen Sie es ein, WS.

        Dann kann´s also auch nicht DIE feministische Sichtweise geben.
        Oder Sie können nicht pauschal „als Feministin“ handeln.

        Was denn nun, WS?!

        Wieder mal über die Implikationen des Gesagten nicht nachdenken können?!

        🙂

      • Widerspenstige sagt:

        Gabriel, wieso musste der letzte Satz noch angehängt werden? WIESO WAR DAS NÖTIG?? ‚Wieder mal über die Implikationen des Gesagten nicht nachdenken können?!‘ DAS ist genau der Vorwurf, welcher impliziert, dass mein Denkvermögen als engagierte Frau infrage gestellt wird – am Laufmeter notabene von Ihnen, einem Maskulisten. Ja Gabriel, inzwischen muss ich Sie in diese Ecke stellen, denn sonst hätten Sie es geschafft, genau so einen Satz NICHT anhängen zu müssen aus einem inneren Bedürfnis heraus. Sehen Sie, wo es bei Ihnen nicht minder sexistisch tickt als bei Frauen meines Engagements? 😯

      • Gabi sagt:

        Weil Sie – wie immer – beim letzten Mal abgehauen sind und dabei so taten, als hätten Sie ja niemals über das zuvor immer wieder Behauptete (Rechtsspruch) reden und Bsp. liefern wollen.

        Sie sind einmal mehr nicht dazu gestanden. Sie haben einmal mehr nicht begriffen, wieso sich ihre Beispiele selber ad absurdum geführt haben (obwohl.. ich glaube schon. Sie türmen nämlich immer erst, wenn gar nichts mehr geht).

        Und das ärgert mich. Vor allem, weil Sie früher oder später wieder so tun werden, als hätten sie ja längst gute Punkte gebracht.

        Lass ich Ihnen nicht mehr durch!

      • Gabi sagt:

        Und hier also nochmal für´s Protokoll:

        Den Feminismus gibt´s gar nicht. „DIE Feministinnen gibt es schlicht nicht, alles klar?“

        Alles klar.

        😉

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Der letzte Satz von Gabi ging doch nicht gegen dich als Frau. Sondern als Mensch…

      • Frank Baum sagt:

        @ts: Der Zweck einer Aktion ist das eine, der Effekt einer Aktion ist etwas ganz anderes. Das Problem, des Sexismus, wie ihn Frauen erleben, möchte ich in keinster Weise klein tun. Ich möchte es auch nicht durch den Sexismus, wie ihne Männer erleben (und von Hollenstein beschrieben) abwiegeln. Ich finde aber das Vorgehen bei #Aufschrei falsch: man stellt ein Opfer-Inventar auf und landet in der alten Feministinnen-Spur hin zum Geschlechter-Hass. Vor dem Hintergrund ist Hollenstein dann eben auch richtig: Die, die die Klage führen sind selbst Täterinnen!

      • Frank Baum sagt:

        @ts: Bei der Jauch-Sendung hat mE der Stern-Redaktor den besten Beitrag in diesem Zusammenhang gebracht: man soll sich immer vor Augen halten, ob man sein jeweiliges Verhalten auch seiner Schwester oder Tochter zumuten wollte. Das ist als Aufforderung sinnvoll und bringt uns weiter. Genauso sollte man die Alice Schwarzer Texte nehmen, „Mann“ durch „Frau“ ersetzen und die Feministinnen fragen: fändet ihr es OK, wenn so über euch geschrieben wird? Zu guter letzt sollte man in beiden Fällen gelassen bleiben. Jede Untat aufzulisten und herum zu wedeln, wie das #Aufschrei jetzt tut, ist heikel.

      • Carolina sagt:

        Stimme ich Ihnen vollumfänglich zu, FB, nur eine Anmerkung zu der Frage des Redakteurs (der ja flugs auf die Debatte aufgesprungen ist, es ging ihm ja um politische Demontage von B und seiner Partei): meine Töchter, ich werden mit solchen Dingen konfrontiert und wir meistern sie. Wenn uns einer zu dumm kommt oder berufliche irgendwelche Nachteile entstehen, wehren wir uns laut und deutlich und zeitnah. In der Regel gehen wir mit den Brüderles dieser Welt gelassen, wenn möglich humorvoll um – ich für meinen Teil habe lieber unperfekte Menschen um mich herum und halte es für völlig impraktikabel

      • Carolina sagt:

        /2 Dummheit zu verbieten – und zwar aller Arten von D. Ich fände es ganz schrecklich, wenn wir nur noch von glattgebügelten, verunsicherten, ständig auf pc achtenden Männern (bzw Frauen) umgeben werden. Man muss doch das Recht behalten, sich ggfs lächerlich zu machen.

      • tststs sagt:

        @Hr.Baum: Das Zitat fand ich ebenfalls sehr gut; besonders im Zusammenhang mit Frau Koch-Mehrins Hinweis darauf (sorry, ich wiederhole mich), dass sie ihren Töchtern dies nicht mehr zumuten möchte, sie möchte nicht mehr, dass ihre Kinder, wie sie es musste, sich einfach ein dickeres Fell zulegen müssen um gut durch das Leben zu kommen…
        „man stellt ein Opfer-Inventar auf und landet in der alten Feministinnen-Spur hin zum Geschlechter-Hass. Vor dem Hintergrund ist Hollenstein dann eben auch richtig: Die, die die Klage führen sind selbst Täterinnen!“
        Es landet nur der auf dieser Spur, der sowieso dorthin wollte. Diejenigen, die differenzieren können, erkennen, dass sich hier Frauen Raum verschaffen wollen für ihr Problem und nicht das männliche Geschlecht an den Pranger stellen wollen.

      • mila sagt:

        Dieses Recht hat Brüderle ja definitiv behalten, wenn Sie so wollen… Wir sprechen unter anderem heute über unterschiedlicheEmpfindungen, weil sich ein aktueller Aufhänger dazu bot. Ich persönlich begrüsse das als Anstosss, eine schwelende Konfliktlage ans Tageslicht, Perspektiven abzugleichen, Meinungen abzuklopfen. Und damit gönne ich erst mal meinem Handy eine Pause.

      • Frank Baum sagt:

        @C: Der Rat des Stern-Reporters richtete sich an Männer und ist deutlich wirkungsvoller als die #Aufschrei-Aktion mit ihrem Grenzen verwischen und der latenten Pauschalbeschuldigung. Ich sehe den Stern-Reporter auch zu allererst als politischen Akteur. Ihre Darstellung aus eigner und aus Sicht Ihrer Töchter ist toll. Ebenso wichtig die Grosszügigkeit bei Fehlern der anderen.

      • Widerspenstige sagt:

        Gabriel, das möchte ich noch richtig stellen: Sie warfen mir wieder mal Dinge vor, die weit zurück liegen u welche Sie dann im 2011(!) in einem Blog ausgegraben haben wegen dem Verhalten von Französinnen (wer macht sowas ausser einem Besessenen?!), wir sprachen aber über ein Details in der franz. Sprache, wieso wird aus ils/elles ein ils, wenn nur ein Mann mehr im Raum ist als es Frauen hat etc. Ihr Vorgehen ist mir dann doch zu blöd geworden u nehme ich nicht mehr ernst. Wortverdreherei hasse ich nämlich mehr als unbedingt recht haben zu müssen. Sp: jaja…als Mensch. Findest Du das fair?

      • Hotel Papa sagt:

        Sidetrack:
        „Details in der franz. Sprache, wieso wird aus ils/elles ein ils, wenn nur ein Mann mehr im Raum ist als es Frauen hat etc.“ Es ist schlimmer, wirklich chauvi: EIN Mann in der Gruppe -> ‚ils‘

      • gabi sagt:

        Schon wieder am Verdrehen, WS?

        Es ist Ihnen nicht einfach „zu blöd“ geworden.
        Sie wollen sogar argumentativ unterfüttern!
        Eine etwas seltsame Art, etwas „zu blöd“ zu finden. Oder?

        Wollen Sie den link nochmal hier? – Steht ja einfach da.

        Und wenn Sie drauf bestehen, such ich Ihnen gerne auch die weiteren verdrängten Momente raus, wo Sie WIEDER mit demselben Käse kommen.

        Was Sie hier plötzlich wieder nur als „Detail“ der französischen Sprach abtun wollen, ist ansonsten Gegenstand Ihres aufopferungsvollen Kampfes für Rechtsprech im Deutschen. Sie Sprachsensible, Sie!

        Zu nichts stehen…

      • gabi sagt:

        Wo Sie „Wortverdreherei“ doch so hassen.

        Warum stehen Sie denn nicht wenigstens zu dem, was Sie angekündigt hatten, damals? Und woraus Sie noch einige Male zurück kamen…

        Sie sind doch ansonsten – im Deutschen – diejenige, die sich so unglaublich am jenem Blödsinn aufregen kann, den Sie nun hier plötzlich als „Detail der französischen Sprache“ abtun.

        Ach… Also schon wieder was zur Definition des „Feminismus“ gelernt. (ist doch ein feministisches Anliegen, Ihre Genderrechtsprechkapriolen – ODER?!).

        Es ist nichts wirklich Kosmopolitisches.

        Nur DEUTSCHSPRACHIGE bestimmen was Sache ist

      • Widerspenstige sagt:

        Gabriel, Inhalt bitte, INHALT des Gesagen dort wegen den ils/elles wird zu ils, wenn NUR EIN MANN in einer Frauengruppe dazu kommt! Na, um das ging es und nur um DAS! Ich wollte und konnte dazu keine Stlellung nehmen, weil SIE es partout von MIR erklärt sehen wollten, WIE sich die Französinnen darüber echauffieren oder eben (NOCH) nicht! Diese ärgern sich bestimmt nicht so sehr darüber, weil ja die franz. Sprache das Weibliche wie das Männliche in den Wortendungen berücksichtigt. DAS ist bei weitem mehr als wir in der dt. Sprache erst seit ein paar Jahren praktizieren. Steht so in meinen posts

      • gabi sagt:

        WS:

        Ich lass mich übrigens gerne noch – apropos Sexismus und Pauschalisierungen – darüber aufklären, was mich genau (also GENAU… Nicht bloss die üblichen Schwammigkeiten, Selbsterfundenes oder Unterstelltes, please!) zum „Maskulinisten“ (wasimmerdasauchsei) macht.

        Im Gegensatz zu einigen, die sich gerne mit dem Prädikat „Feministinnen“ schmücken, wüsste ich schon gerne etwas genauer, was die Clubmitgliedschaft voraussetzt und impliziert.

        😉

      • Widerspenstige sagt:

        Wohingegen sich Widerstand regt ist die Abschaffung des verstaubten, aber doch noch sehr kokett klingenden Mademoiselle im Französischen….und eben dann meine Links wegen dem Aufstand der Französinnen nach dem S-Skandal eines DSK etc. Das habe ich dann ‚im grossen Ganzen‘ genannt u wollte damit keineswegs von sprachlichen Details ablenken. Diese bleiben für mich wichtig, da Sprache universell auf Menschen wirkt u WIE diese ‚vermarktet‘ wird.

        Hotel Papa: siehst Du wie sich das anfühlt, aber eben, was schon immer war, löst entweder ein Achselzucken oder ein Aufschrei aus – je nach dem…

      • gabi sagt:

        „bestimmt“, ja.

        Ganz bestimmt.

        …Klingt irgendwie fast wie „dürfte dann in weiblichem Sinne gelöst werden“

        An den Haaren herbei gezogener Versuch, sich des Offensichtlichen zu entledigen.

        – Mal ganz abgesehen davon, dass Sie dann damals ja gar nicht erst so tun hätten müssen, als wollten Sie sich noch schlagende Gegenbeweise suchen!

        Wieso haben Sie´s denn zu versuchen vorgegeben?

        Wo´s doch eigentlich sowieso „zu blöd“ ist. Und Sie ja offenbar ein ungeheuer überzeugendes „bestimmt“ einwerfen können?

        Mann, WS. Werden Sie erwachsen!

      • gabi sagt:

        PS: irgendwie wollten Sie noch den Satz mit der Implikationen, übers Gesagte nicht nachdenken zu können, reinquirlen.
        Der bezieht sich natürlich nicht auf ALLE Frauen. Ich bin ja kein Sexist. Im Gegensatz zu Ihnen. Er bezieht sich ausschliesslich auf SIE.

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Als Mensch. Dass du dich angegriffen fühlst als engagierte Frau, liebt eher an dir. Ich finde das etwas speziell. Wenn mir jemand die Meinung sagt, habe ich nicht das Gefühl, er habei mich als Mann angegriffen. Sondern allenfalls mich persönlich.

      • Frank Baum sagt:

        @ts: „Es landet nur der auf dieser Spur, der sowieso dorthin wollte.“ Das machen Sie sich leider zu einfach. Die Feministinnen wollen eindeutig auf die Spur. Das hat die Jauch-Runde gezeigt. Es ist auch die inherente Gefahr dieser Taktik. Darin unterscheiden sich ja auch die Feministinnen von der Bürgerrechtsbewegung. Hat ein Martin Luther King jemals einen OPfer-Kataster aufgestellt und die weissen MItbürger beleidigt? Das tat er nicht. Mehr noch: er distanzierte sich von denen, die das taten.

      • gabi sagt:

        Guter Bezug, Frank Baum.

        Wichtiger Punkt!

        … Dem Menschen natürlich wenig abgewinnen können, die das Heulsusige an sich schon für Engagement halten.

    • Selberaufschrei sagt:

      Hm, komisch. Nach der Definition, die der Fall Brüderle liefert, wurde ich bisher in allen Firmen, in denen ich gearbeitet habe von 40+ Frauen sexuell belästigt. Und ein Kollege aus einer anderen Firma hat mir vor kurzem das gleiche berichtet. Anscheinden ist das auch alltäglich. Nur finden wir das ja ganz toll, wie sie zu wissen scheinen (Sie sind also das weibliche Gegenstück zu männlichen Schmierlappen, die „du willst es doch auch, Schätzchen“ sagen).

  • Luisa Haltner sagt:

    Wie gehabt: Hollstein blendet grosszügig aus, dass Männer
    – d.Mode machen
    -Werbung u.Film u.somit d.Oeffentlichkeit beherrschen
    -Frauen verspotten, die sich nicht modisch kleiden
    -seit 2000 Jahren d.Moral definieren, sich NIE selber daran halten, dies aber v.d.Frauen verlangen
    -ein NEIN einer Frau nicht respektieren
    -jede Kritik stets von sich weisen u.d.Frau d.Schuld geben (steht ja schon in d.Bibel, dass d.Frau d.Ursprung allen Uebels ist!)
    -zu keinerlei Selbstkritik fähig sind
    Jetzt habe ich gleich undifferenziert argumentiert, wie Hollstein. Toll nicht?!

    • Salvatore sagt:

      Aufgrund Ihrer pauschalen Anschuldigen an die Herrenseite, denke ich nicht, dass Sie den Beitrag auch nur teilweise verstanden haben.

    • Sportpapi sagt:

      „Jetzt habe ich gleich undifferenziert argumentiert, wie Hollstein.“ Sie haben undifferenziert bis vööig unpassend argumentiert. Haben Sie überhaupt argumentiert? Hollstein hingegen hat das sehr klar und präzis getan.

      • Pixel sagt:

        Die Wahrnehmung von „Argumentation“….Sehen Sie, in meinen Augen argumentiert er nicht, er spielt Kindergarten „ich han im fall au en starke Papi dihai!“. Ist schon fast niedlich, weil unbeholfen und salopp. So einen Menschen (um nicht „Mann“ zu sagen), kann ich nicht ernst nehmen.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Das ist nun gerade sehr billig. Natürlich wurde argumentiert. Und statt sich auf die Diskussion einzulassen, machen Sie sie lächerlich?

    • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

      Bravo, Luise!

      • Luisa Haltner sagt:

        @Wildkatze: Ich weiss ja, dass frau Männer nicht kritisieren darf. Es ist nur so, dass Hollstein seit Jahren sein Gejammer über d.“Diskriminierung“ d.Männer durch d.Frauen, darüber, dass „d.Weibliche angebl. besser sei als d.Männliche“ (sic!), dass Buben in d.Schulen durch d.Lehrerinnen kein „männliches Verhalten“ mehr erlernen könnten, (meint er grapschen?!) usw. publiziert. Er vertritt darin d.alten (Un-)Werte, die Frauen grundsätzlich abwerten.
        Unerträglich ist aber, dass so viele Männer +Frauen Sexismus nicht einmal erkennen. Hollstein ist Propagandist f.Sexismus, nichts weniger!

  • Frank Z. Marg sagt:

    Gut geschrieben. Verbal lassen sich „Männer“ zu viel Verachtung bieten, ohne wirklich zu reagieren. Ich frage mich gerade, weshalb eigentlich? Weil mich lässt es oft auch kalt, wenn ich so Texte lese wie die von Schwarzer und Co. Ich denke dann immer, ja, ja lasst die Sau raus, dann gehts euch besser. Ob das klug ist, frage ich mich nun nach dem Lesen des Textes von Hollstein.

    • Bitta sagt:

      hier handelt es sich um eine sehr extreme Feministin, eine EINZELPERSON. Sexismus gegenüber Frauen aber wird von einer breiten Masse begangen, ist alltäglich, und deshalb erschreckender. Ein Freak allein richtet nicht viel Schaden an, wird aber ein negatives Verhalten erst salonfähig, dann sollte man wachsam sein.

      • Hotel Papa sagt:

        Es ist ja nicht salonfähig, schon lange nicht mehr.

        Katharina spricht es an: Das problem hier ist weniger Sexismus als Machtmissbrauch. (Was bei den herrschenden Machtverhältnissen natürlich häufiger ein Problem Mann Richtung Frau ist. Innerfamiliär möchte ich darüber aber lieber keine Statistik erstellen; könnte wenig schmeichelhaft für die Damenwelt herauskommen.)

      • tststs sagt:

        Jup, Seximus kann sich ja eigentlich nur der leisten, der (oder natürlich auch die) höher in der Hierarchie steht.
        Wenn nun ein Hr. Brüderle sich klassisch sexistisch verhält (also ein Verhalten, das er nur gegenüber den Frauen, nicht aber den Männern an den Tag legt), dann ist dies doppelt tragisch: es entlarvt bis zu einem gewissen Grad auch seine grundsätzliche Einstellung: Männer stehen höher als Frauen (nebst: Politiker über Journi)

      • Gabi sagt:

        also angesichts der Lawine, welche die Journalistin damit lostreten konnte, stellt sich schon nur die Frage, wie Sie genau definieren wollen, wer hier „höher in der Hierarchie“ steht.

        Die arbeiten nicht in derselben Bude, die zwei! Die sind nicht durch ein Organigramm „geregelt“.

        Sind zwei erwachsene Menschen, die sich abends in einer Hotelbar begegnen.

        Niemand zwingt die Frau, bei nem Typen hocken zu bleiben, der sie ihrer Meinung nach daneben anmacht. Und dafür dass er pampig reagiert habe, weil er abgewiesen wurde, fehlt ebenfalls jeder Hinweis.

        Eine echt blödes Exempel.

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Die Machtverhältnisse von Politiker zu Journalist sind sicher nicht so eindeutig, wie Sie das sehen. Das ist eher symbiotisch. Und hier hatte die Frau gerade gar nichts zu verlieren. Und nein, natürlich hätte er den gleichen Spruch gegenüber einem Mann nicht gemacht… Dafür andere!

      • tststs sagt:

        ähm ja, ich schreibe ja deutlich, dass es wohl Brüderles Einstellung ist, nicht das es faktisch so wäre…

        Ach Gabi, manchmal habe ich das Gefühl, Sie stehen mit dem Fernglas am Seitenrand und warten auf ein Eigengoal. Und auch heute muss ich wieder sagen: putzen Sie besser mal Ihre Brille…

      • gabi sagt:

        Klar doch. Muss an mir liegen.

        Auch wenn´s Anderen ebenfalls auffällt.

  • Christian Weber sagt:

    In der Welt einer Feministin wird sich der Mann auch nie anders zeigen.
    Welcher nette Herr würde denn auch etwas mit einer Frau zu tun haben wollen, von der er sich ständig anhören muss, welch unverbesserlich schlechte Person er wegen seines Penis ist.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Ist ja lustig, nun werden im Nachhinein Dinge entfernt, auf die mensch geantwortet hat?
    Obwohl die „Entfernten“ nicht mal Anlass zum Anstoss gaben?
    Das ist nicht nur eine Einbahnstrasse, das wird allmählich eine chaotische Baustelle….

  • Some1 sagt:

    Kürzlich in einem Club gewesen. Beim Tanzen grabsch mir eine Frau an den Hintern.
    Habe mich nun deswegen nach intensiven Gesprächen mit meinem Psychiater, in eine Klinik einliefern lassen um mir täglich erzählen zu lassen, dass dieses Ereignis falsch war und es nicht meine Schuld war. (Achtung Ironie)

    Mal ehrlich: Man kann alles übertreiben. Und man kann alles untertreiben. Brauchen wir jetzt wirklich noch eine Ethikkommission welche festlegt, in welcher Situation und mit Berücksichtigung welcher Faktoren, etwas nun Sexistisch ist oder nicht? 🙂

    • Bitta sagt:

      das ist deshalb so, weil du es als Kompliment auffasst, wenn dir eine Frau an den Hintern fasst. Weil du dennoch immer noch der Stärkere bist und Herr der Situation und jederzeit einen „Angriff“ abwehren könntest. Wird einer Frau an den Hintern gefasst (und meist noch zwischen die Beine), dann zeigt ihr das auf, dass sie in der schwächeren Opferrolle ist und sich gegen solche Übergriffe nicht wehren kann und quasi froh sein muss, dass es nicht noch weiter ging.

    • Some1 sagt:

      @Sportpapi:
      Ich denke es liegt an der Rolle, in welcher sich ein grosser Teil der männlichen, bzw. weiblichen Bevölkerung sieht.
      Meiner Meinung nach gibt es deutlich mehr Frauen, welche sich (z.T. sogar sehr gerne) in der Opferrolle sehen.

      Auf mein Beispiel bezogen: Natürlich habe ich mich nicht in der Opferrolle gesehen. Das liegt aber nicht daran, dass man die Fakten so wie Bitta einfach zu eigenen Gunsten verdrehen darf, sondern an meiner Einstellung. Es gibt durchaus Männer, welche so etwas nicht okay finden – und das zu recht, wenn man Sexismus ernst nehmen will.

      • Sportpapi sagt:

        @Some1: Und sie hätten reagiert, wie es Erwachsene halt tun, die auf eigenen Beinen stehen. Sie hätten deutlich ihre Meinung gesagt. Und wenn das in besagtem Umfeld häufig vorkommt, wären Sie wohl nicht häufig da, wenn es Sie wirklich stört. Ich gehe ja auch nicht mehr dahin, wo die Jugendlichen, männlich wie weiblich, besoffen herumgrölen. Weil es mir nicht mehr passt da.

  • Herbert Schenk sagt:

    Wieso sagen linke, lesbische Frauen (nicht abwertend gemeint) immer „Wir Frauen“, nehmen also in Anspruch, für alle Frauen zu sprechen (z.b. Schwarzer, Berg)?

    • Auguste sagt:

      hmm…, logik, herbert schenk. sie halten sich an das, was sie kennen. im gegensatz zum fdp-sitzenkandidaten, der das ausfüllen eines trachten-dekolletés hoffentlich noch nie an sich selbst ausprobiert hat. allerdings, wenn man sich die gegenwärtige fdp-spitze und ihr gebaren so anschaut, da gibt es nicht mehr viel, was ich denen nicht zutrauen täte.

  • Jedes Dirndel – ja die gesamte heutige Mode ist SEXISTISCH und animiert zu entsprechenden Bemerkungen und Tatschereien. Es ist immer noch Charaktersache was jeder Einzelne draus macht.
    Mann!!! kann auch einfach akzeptieren, dass die Frauen mit ihren Reizen spielen und die Männer locken!
    Stark ist der Wille doch das Fleisch ist ……..
    AW

    • Sportpapi sagt:

      Danke! Zumal die Frau den Politiker zuerst auf sein hohes Alter anspricht, was natürlich keineswegs despektierlich gemeint ist…

      • Auguste sagt:

        hmm…, „elder statesman“ wird von denen aber meistens mit wohlwollen, stolz und einem ordentlichen schuss bauchpinselnder genugtuung entgegen genommen, sportpapi, oder?

      • Sportpapi sagt:

        Ah, die Frage war so herum? Ich habe eher „alter Sack“ verstanden. Sie doch auch, oder?

      • tststs sagt:

        Hmmm, es ist sexistisch einen Politiker zu Fragen, ob er für ein politisches Amt nicht zu alt sei?

        „kann auch einfach akzeptieren, dass die Frauen mit ihren Reizen spielen und die Männer locken!“
        Jup, sie würden aber lieber so was höhren wie „sie sehen reizend aus“ oder noch besser, das Äusserliche auslassen und Eigenschaften loben „sie machen ihre Arbeit aber bis spätabends“
        🙂

      • tststs sagt:

        @SP: Sollte nicht als Zitat gelten, sondern als Zuspitzung dieses Arguments, das nun schon mehrmals genannt wurde. Sorry.
        Um auf Ihre Frage zu kommen: der Sexismus beginnt dort, wo man es nur einem Geschlecht sagen würde. Wenn Sie auch Männer Komplimente verteilen, dass ihr Pack in der Hose wieder besonder gut zur Geltung komme, ist es nur ehrlich, wenn sie Frauen auch zu den straffen Brüsten gratulieren 😉
        Und nochmals zur Alterfrage: es ist sicherlich nicht die netteste Frage, in meinen Augen aber nicht unangebracht? Es ist doch auch ok zu fragen, ob Hillary in vier Jahren nicht zu alt sei.

      • Sportpapi sagt:

        Ach, hier wird wieder gelöscht?
        @tststs: Sexistisch habe ich nicht geschrieben, sondern despektierlich. Und er wäre sicher auch lieber gefragt worden, weshalb er glaube, die Idealbesetzung für das Amt zu sein…

      • Gabi sagt:

        tststs… Ich glaube Sie parken da auf einem Grundirrtum:

        Es geht doch nicht darum, dass hier viele (ich hab eigentlich noch gar niemanden ausgemacht) alle Anderen überzeugen wollen, dass der Brüderle so was von einem gewinnenden, netten Typen ist.

        – Im Gegenteil. Geht mir richtiggehend auf den Sack, dass ich ausgerechnet DEN (den ich schon etwas länger unsympathisch finde) noch in Schutz nehmen muss.

        WARUM sollte dieser Mann nicht das Recht haben, sich zu blamieren? Warum sollte der doch bitte irgend was Anderes vorflunkern, als er ist?

        Er hat ja noch nicht mal was ABwertendes gesagt!?

  • Weber sagt:

    Genau!.. so ist es auch mit dem Rassismus. Äussert sich jemand rassistisch über Juden oder Schwarze, fällt es jedem auf. Zieht jemand über Russen, Amis oder Deutsche her, fällt der Rassismus niemanden auf.

    • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

      …und zieht jemand über Frauen her, sowieso nicht. Das scheint „normal“ zu sein.

      • Gabi sagt:

        Jep. Zum Beispiel wie bei dem hier:

        Was ist eine Frau in Schwefelsäure?

        – Ein gelöstes Problem.

        Ungeheuer komisch, was?!

        🙂

      • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

        Können Männer wie Sie auch was anderes, als Frauenwitze zu Männerwitzen umzufunktionieren? Zeugt nicht gerade von umwerfender Intelligenz. Aber auch das ist eine jahrhundertelange männliche Strategie. Einfach dümmlich – Punkt.

        P.S.: Dieser „Witz“ stammt übrigens aus der Nazi-Zeit und war auf Juden gemünzt.

      • gabi sagt:

        Was Sie nicht sagen WK.

        Stellen Sie sich vor, ich hab´s da oben auch gelesen.

        In einen Zusammenhang zu Ihrer Aussage vom 30. um 10.52 scheinen Sie es dennoch nicht bringen zu können.

        Mit Zeichnungen und Sprechblasen ist halt einfacher, nicht wahr?!

        🙂

  • *sigh* sagt:

    Männer erwarten nicht, dass sich „die Gesellschaft“ um den Alltagssexismus kümmert, das machen sie selbst in dem Moment wo es für den einzelnen nicht mehr tragbar ist, ggf. mit der nötigen Vehemenz (was bei einer Frau leider immer noch negativ behaftet ist) und die Sache ist gegessen.
    Was Männer aber zu Recht von den Legis-, und Exekutiv-Gewalt in unserem Land in Sachen „Gender“ erwarten und noch nicht bekommen haben, ist diesselbe Sensibilität und Aufmerksamkeit für „Männeranliegen“ wie sie für „Frauenanliegen“ selbstverständlich ist.

  • mila sagt:

    @Sportpapi: verrückte Zeit, tatsächlich? Ich lebe derartigen S e x i s m u s nicht in meinem Alltag, er begegnet mir eigentlich nur medial – hier im MB zum Beispiel. Von kollektiver Misandrie zu sprechen scheint mir insofern etwas überrissen, sind es doch immer die gleichen (einschlägigen) Kreise, die in dieses leidige Bockshorn stossen. Meiner Beobachtung nach schlagen sich viele Frauen auf Seiten der Männer – gerade weil sie wissen, wie s e x i s t i s c h e Behandlung sich anfühlt. Während Männer selbst oftmals abwiegeln.

    • mila sagt:

      Erlebe, sollte es heissen. Aber lebe stimmt auch, insofern ich aktiv gegen S e x i s m e n einschreite – unabhängig davon, gegen wen sie sich richten. Kommt aber, wie gesagt, eher selten vor; erfreulicherweise.

      @Redaktion: Bitte IP-Adresse freischalten, danke.

    • xyxyxy sagt:

      mila – wie weiter unten gesagt, der Alltag lässt uns entwarnung geben – jedoch werden hier mediale Ereignisse besprochen
      und natürlich muss man dann das Schreiben.
      Wenn irgendwelche Euter-Witze von gewissen Frauen bereits als Verbrechen gegen die Weiblichkeit mit Skandal beschrien werden, dann muss man ja wohl mal auf die im Artikel beschriebenen Ausfälle, die man in aller öffentlichkeit von sich geben kann, ohne dass es einen Aufschrei, gibt, nennen.
      Warum es keinen Aufschrei der Entrüstung gibt, haben sie hier und ich weiter unten beschrieben.

    • Sportpapi sagt:

      @mila: Erwachsene Menschen können auch damit umgehen, dass andere sich mal daneben benehmen, ohne gleich ein riesiges Geschrei zu veranstalten, oder nach psychologischer Betreuung zu verlangen. In welcher Welt leben wir, wenn jede Grenzüberschreitung – wenn es denn wirklich eine ist – gleich als Skandal betrachtet wird? In der Politiker nicht nach ihrer Politik, sondern ihrem bereits professionell frisierten Privatleben beurteilt werden, weil die Leute zu du mm sind, sich mit dem zu beschäftigen, was wirklich wichtig ist? Wer spielt hier, wer manipuliert hier die Meinungen?

      • Auguste sagt:

        hmm…, sp, ich glaube, die zeit und brüderle waren einfach reif und es brauchte nur noch ein flämmchen, damit die bombe hochging. mit ihm als spitzenkandidaten in den bundestagswahlkampf zu ziehen, das sieht schon auf einem partei-foto absurd aus. jüngere „spitzen-politiker“ als die fdp stellt in deutschland niemand – sieht man mal von den piraten ab. da waren vielleicht einige leute nur darauf aus, dem alten intriganten den todesstoss zu versetzen, zumal jeder weiss, dass brüderle auch nicht zögern würde, das bei ihm zu machen, wenn es seinen interessen dienen könnte.

      • Sportpapi sagt:

        @Auguste: Bei Markus Lanz nannte man das gestern „gezielten Abschuss“.

      • Carolina sagt:

        Also war es eine politische Aktion, die ja gerade der S.t.e.r.n auch nicht abgestritten hat, die seit längerer Zeit Aktionen gegen die FDP fährt. Und wir fallen darauf hinein und hauen auf Brüderle (den ich übrigens nie wählen würde, weil seine Kompetenz sich mMn darauf beschränkt, Weinköniginnen abzubusseln) mit Sexismus ein – das nenne ich gelungene Instrumentalisierung der doofen Schäflein.

    • mila sagt:

      Wie stereotyp: beim Mann ist es Klartext, bei Frauen Geschrei. Dass der Text derart hohe Wellen schlägt zeigt, dass zumindest aus weiblicher Sicht ein Kernproblem vorhanden ist – ob Sie das nun wahrhaben wollen oder nicht. Einmal mehr wäre etwas mehr Einfühlungsvermögen angesagt, statt reflexivem Beharren auf einer einmal gefassten Sicht.

      • Gabi sagt:

        Ich fürchte, das mit dem „Kernproblem“ stimmt sogar.

        Aber eben dennoch ganz anders, wie Sie das meinen, mila.

        Wenn ich mich in eine junge Frau einfühle, die bloss deshalb schon Zustände kriegt, weil ihr ein nicht mehr ganz frischer Typ an ner Hotelbar zuraunt: Sie können aber auch ein Dirndl ausfüllen!

        … Da fühle ich mich doch tatsächlich auch gleich ganz mies.

        Also mit den Einfühlen klappt´s. Allerdings nicht in diesem Sinne um Wohl „der Sache“.

      • Gabi sagt:

        muss natürlich heissen Zum Wohl der Sache.

      • mila sagt:

        Sie haben leicht reden: Sie sind keine Frau, und erleben derart lästige Situationen nicht mehrfach in Ihrem Leben. Irgenwann mag frau die dämlichen Sprüche nicht mehr hören und reagiert nur noch abwehrend auf alle Annäherungsversuche – dies die so oft vom Männern beklagte Kehrseite der Geschichte.

      • Gabi sagt:

        AUF DEN SIE VORHER ZUGEGANGEN IST.

        Nicht an einer Pressekonferernz. Nicht als Teil einer Journifragestunde. Zu einem Zeitpunkt und an einem Ort, wo dieser Politiker DAS RECHT hat, ein schlechtes Bild von sich ab zu geben.

        Und: Ohne das Risiko, sich zum Deppen zu machen, gibt´s auch keine „gute“ Anmache!

        Was Sie im Falle eines Brüderles verlangen ist – Verbot hin, Verbot her – ein Gebot:

        Sei entweder attraktiv genug, dass auch plumpe anmachen nur zu heissem Erröten führen oder wage es nicht, auch nur einen Pieps zu tun, der Dir angekreidet werden könnte.

      • mila sagt:

        Richtig, sie ist auf ihn zugegangen, als Journalistin, wie an der Frage unschwer zu erkennen ist. Journalisten tun das, wenn sich die Gelegenheit bietet; auch ausserhalb der Bürozeiten.

        Und mein Gebot (nicht: Verbot) wäre: nutze dein spärliches Kapital nicht auch noch zu deinen Ungunsten, es könnte unter Umständen einen peinlichen Bummerangeffekt nach sich ziehen. Sollte eigentlich selbsterklärend sein, ist es aber nicht: in der Regel aufgrund von eklatanter Selbstüberschätzung.

      • Sportpapi sagt:

        Als Journalistin??? Und warum brauchte sie dann ein Jahr, um den dazugehörige Text zu verfassen?

      • tststs sagt:

        @SP: Der Artikel war ein Portrait über einen Politiker, nachdem ihn die Reporterin über ein Jahr begleitet hat.

      • Gabi sagt:

        „nutze dein spärliches Kapital nicht auch noch zu deinen Ungunsten, es könnte unter Umständen einen peinlichen Bummerangeffekt nach sich ziehen. Sollte eigentlich selbsterklärend sein, ist es aber nicht: in der Regel aufgrund von eklatanter Selbstüberschätzung.“

        Seh ich lustigerweise genau so, mila

        Der Bummerangeffekt sollte sich hier aber auf das Verhältnis dieser Beiden beschränken.

        Als Beipiel, ja sogar als Exempel, für „Sexismus“ (oder was Einige dafür halten) taugt dieser missglückte Anbaggerversuch in keinster Art und Weise.

      • xyxyxy sagt:

        das zweit ist folgendes: ich bin ein extrem anständiger Mann. Einige meiner Bekannten/Kollegen sind weit lockerer, sind öfter mal anzüglich …. und vielen Frauen GEFÄLLT DAS. Punkt.
        Es gefällt vielen Frauen nur nicht beim unattraktiven Knacker. Und das ist eben die Heuchelei vieler Frauen. Gucken die (falschen) Männer hinterher ruft man „Belästigung“. Guckt gar niemand mehr ist man frustiert. Darüber müsste man sich auch mal Gedanken machen…. bevor man aufschreit.
        Würden die Damen am allermeisten die Anständigen honorieren, hätte sich Anstand längst als Masche durchgesetzt.

      • Gabi sagt:

        Ich find´s heut wirklich frappant. Sie sind nicht der Erste, der das heute hier vorbringt, xyxyxy.

        Auf das mögen diejenigen, die sich hachsoschrecklich durch so einen drögen Sager diskriminiert fühlen, unter gar keinen Umständen ein gehen.

      • Karl Müller sagt:

        @xyxyxy: * Einige meiner Bekannten/Kollegen sind weit lockerer, sind öfter mal anzüglich …. und vielen Frauen GEFÄLLT DAS. Punkt.* Absolut richtig. Ich erlebe das gerade aktuell. Dreister, doppeldeutiger und „direkter“ könnte der Kollege nicht sein, den meisten Frauen gefällts! Und sie treffen sich mit ihm privat, gehen darauf ein. Und ja, das kann man als Heuchelei bezeichnen, wenn auch ich nicht weiss, ob diese #Aufschrei-Kampagne eine grosse Zahl der Frauen darstellt, oder lediglich wieder ein feministisches Instrument ist, um Aufmerksamkeit zu ergattern. Wohl eher das zweite.

    • mila sagt:

      Es muss natürlich heissen: reflexartigem.

      • xyxyxy sagt:

        mila – ich wiederhole nocheinmal: wenn irgendwelche Euter-Witz mit Aufschrei und Skandal beschrieen werden, dann sollten mediale Beklatschung/Empfehlung von Mord und Verstümmelung auf jeden Fall gerechtfertigt sein.
        Und von jeder Frau – auch verurteilt werden. Soviel zum Ersten.

      • xyxyxy sagt:

        ja GAbi ich find es auch merkwürdig, dass niemand auf meine Statements reagiert
        .

      • mila sagt:

        xyxyxy: Dann oute ich mich mal Ihnen zuliebe. Ich stehe auf eloquente Männer mit Stil und Esprit, hintergründige Denker, auch: besinnliche Schweiger. Hingegen haben dumpfe Sprücheklopfer und Aufschneider ohne literarischen Sinn keinen Stich bei mir.

        Rein verbal betrachtet wären Sie demnach ganz mein Fall (meine Kommentare gingen an Sportpapi, dem es entschieden an Ihrer weitläufig-ausgewogenen Perspektive mangelt).

        Aber per Handy zu diskutieren ist eine leidige Angelegenheit.

      • Sportpapi sagt:

        Was für eine Überraschung, mila. („weitläufig-ausgewogenen Perspektive“ – keine Ahnung, was Sie damit meinen…). Ich stehe ja auch eher auf Frauen, die mit beiden Füssen auf dem Boden stehen, statt in irgendwelchen literarischen Wolken schwebend – insofern sind wir uns ja bezüglich der unterschiedlichen Vorlieben einig. 🙂

      • xyxyxy sagt:

        ok mila – besten Dank – aber ihnen ist schon bewusst, dass viele Frauen durchaus auf frechere Varianten stehen (falls diese nicht hoffnungslose Pfeifen sind) und dass es da schon ein Paradoxon gibt. Wie ich es beschrieben habe.
        Zum Beispiel eben, dass man zwar nicht gerne angeglotzt wird, aber wenn dann gar niemand mehr hinterher schaut, ist man irgendwie doch frustriert. Es besteht also ein gewisses Spannungsverhältnis. Deshalb finde ich die einzige richtige Art zu reagieren in etwa so, wie das Frau Binswanger kürzlich zum Thema geschrieben hat.

      • xyxyxy sagt:

        ok mila – besten Dank – leider kam meine Antwort gestern in den Nimbus.
        nochmals:aber ihnen ist schon bewusst, dass viele Frauen durchaus auf frechere Varianten stehen (falls diese nicht hoffnungslose Pfeifen sind) und dass es da schon ein Paradoxon gibt. Wie ich es beschrieben habe.
        Zum Beispiel eben, dass man zwar nicht gerne angeglotzt wird, aber wenn dann gar niemand mehr hinterher schaut, ist man irgendwie doch frustriert. Es besteht also ein gewisses Spannungsverhältnis. Deshalb finde ich die einzige richtige Art zu reagieren in etwa so, wie das Frau B. kürzlich zum Thema geschrieben ha

      • gabi sagt:

        by the way:

        Einfach mal mitzählen, wie deutlich das Angesprochene hervor tritt!

        Es fällt wirklich auf, wie auch jene, welche die „blöde Anmache“ abstrafen wollen, immer explizit drauf hinweisen müssen, was für ein alter Sack der Brüderle ist.

        🙂

        … Und ja: Dem will sich keine so recht stellen.

      • mila sagt:

        Der Typ ist schlichtweg unattraktiv, da denkt sich frau automatisch, Schuster bleib bei deinen Leisten. Im übrigen hätte ich sogar Taylor Kitsch eine derart dämliche Aussage übelgenommen (á propos Kitsch, Savages steht demnächst auf dem Programm, jupi).

        xyxyxy: nur unsichere Frauen brauchen die Bestätigung, gelassene bekommen sie – in jedem Alter. Hat etwas mit inneren Werten und Charisma zu tun. PS: mir ist seit meiner Teenagerzeit kein Mann mehr so blöd gekommen: hat vielleicht auch etwas mit dem eigenen Auftreten zu tun. Hatten wohl zuviel Respekt davor.

      • mila sagt:

        …und so betrachtet denke ich im vorliegenden Fall, könnte es Monsieur B durchaus mehr um Beleidigung als um Anmache gegangen sein. Das wäre dann in der Tat mehr eine kläglich gescheiterte Machtdemonstration als ein dümmlicher Herrenwitz.

      • xyxyxy sagt:

        genau mila – deswegen kritisiere ich ja den Aufschrei.
        1. Sehen sie: sie werden nicht dauernd belästigt (meine Frau auch nicht) – also müssten viele der angeblich Belästigten (ich rede nicht von echter Belästigung und Übergriffen!!!!) sich selbst bei der Nase nehmen: wo ist MEIN Problem? was will ich eigentlich? was strahle ich aus?
        2. nur unsichere Frauen…. aber davon gibt es haufenweise, (wie es auch haufenweise unsichere, weniger gescheite etc. Männer gibt ) und die interreagieren nun mal
        Wenn also viele Frauen

      • gabi sagt:

        … in jedem Falle ein sehr, sehr schlechter Aufhänger für „Sexismus“ oder gar ernst zu nehmende (!) Belästigung.

        – Aber natürlich das absoute Dum-Dum-Geschoss für eine vorzeitige Wahlkampagne des linken Stern gegen die angeschlagene FDP.

        … Manche Frauen lassen sich offenbar mit Lust und Vergnügen instrumentalisieren… da sieht man´s mal wieder!

        😉

      • xyxyxy sagt:

        Was Herrn B. betrifft – das interessiert mich nicht im geringsten. Hat er sie beledigt? kann gut sein. Ist es niveauvoll? Nein.
        Hat sie ihn auch beleidigt, gut möglich. Auch aggressive Jorunis sind auch selten niveauvoll, genau so wenig wie die Promis die zwischendurch mal einem Paparazzi eins auf die Maske hauen.
        Aber was hat uns das zu interessieren. Es ist ein Spiel unter Niveaulosen.

      • xyxyxy sagt:

        Was die interreakton unter den Geschlechtern betrifft. So ist doch die Grenzlinien individuell verschieden. Jede Frau mag es, wenn man sie nicht nur als Mensch, sondern auch als Frau beachtet und ihr irgendwie zu verstehen gibt, dass sie attraktiv ist. (Jeder Mann mag das ebenso) – Und je nach dem wie sie nun gestrickt ist, setzt sie die Grenzlinie zwischen Kompliment, Sympathiebekundung und Anmache irgendwo anders. Generall anders und individuell (je nach dem wer der Mann ist).
        Das meine ich, wenn ich von einem steten Spannungsverhältnis spreche.

      • mila sagt:

        Falsch: genau über solche diffusen Fälle nähert man sich dem Kern des Problems, nämlich den unterschiedlichen Wahrnehmungen/Empfindungen. Die lassen sich nicht einfach vom Tisch wegdiskutieren.

        xyxyxy, wenn es um Eigenverantwortung geht, bin ich ganz bei Ihnen, aber sie gilt selbstverständlich für beide Seiten. Statt die Geschmacklosigkeiten eines B als missglückte Anmache zu beschönigen, könnte man(n) auch einfach mal innehalten und sagen: das war beschämend und unprofessionell. Dann könnte man übergehen zur Frage, inwiefern das Verhalten der Journalistin dazu beigetragen hat.

      • mila sagt:

        Und was das Spannungsverhältnis betrifft: muss ich damit umgehen, dass ich als Frau registriert werde? Ja. Aber gefällt es mir? In den allermeisten Fällen nein. Eine gewisse Souveränität hilft, gerade wenn es darum geht, frühzeitig Grenzen abzustecken. Die dürfte vielen zugegebenermassen fehlen.

      • xyxyxy sagt:

        mila – B. ist ein Politiker – Politiker geben meistens erst dann etwas zu wenn sie mit dem Rücken zur Wand mit unwiderlegbaren Beweisen vor dem Richter stehen…. das ist nun mal so. Darum interessiert mich das auch nicht.
        Und was die Presse betrifft: ich bin überzeugt, dass die Journi absolut glücklich ist, über den Ausfall von B. – denn soetwas sucht man. Das gibt eine Story und nichts ist für einen Journi wichtiger.
        Darum will ich eigentlihc nur über den Alltag reden. Den realen Alltag unter den normalen Menschen.

      • mila sagt:

        Als Aufhänger für eine verbreitete Alltagsproblematik kam der Fall offenbar vielen (Frauen) gelegen. Darum gehts (mir).

      • mila sagt:

        ….und ja, ich finds gut, dass darüber öffentlich diskutiert wird, weil damit allen die Möglichkeit gegeben wird, ihr eigenes Verhalten zu prüfen und gegebenenfalls zu überdenken. Gerade auch Frauen, die viel zu oft das nette Mädchen sein und Konflikte lächeld umgehen wollen. Und aus allen Wolken fallen, wenn Männer sich dadurch erst recht ermutigt fühlen.

      • xyxyxy sagt:

        definitiv mila – gut wenn man darüber redet – und gut, wenn man dann sich gegenargumente auch anhört
        nur wenn der Mensch bereit ist, die Sicht der Welt aus den Augen seines Gegenübers anzuschauen – wird er klüger und weiser
        solange er auf darauf besteht, dass seine Sicht der Dinge die einzige Realität ist – kommen wir alle nicht voran (gilt natürlich auch für die Männer, die auch den Frauen zuhören müssen, darum finde ich eben, sollten die Frauen auch den Männern zuhören)

      • mila sagt:

        Hach, wie schön es ist, mit jemandem zu reden, der jeweils alle Faktoren einer Gleichung ins Blickfeld nimmt… Immer wieder ein Lichtblick – schönen Tag. 😉

      • xyxyxy sagt:

        mila – immer wieder schön mit jemandem zu reden, von dem man sich verstanden weiss.

  • xyxyxy sagt:

    Natürlich hat er Recht, all das was er beschreibt ist Sexismus.
    Warum reagieren (fast alle) Männer so gelassen (wie ich)? Weil wir uns davon nicht irre machen lassen.
    Wir werden uns deswegen nicht unterkriegen lassen.
    Übertriebenes Geschrei lässt meist auf Defizite und Komplexe schliessen.
    Darum trägts der Mann mit Fassung, wenn er neuerdings als das schwache Geschlecht dargestellt wird. So lange er kein Schwächling ist, wird er es in der Realität Tat für Tag sowieso widerlegen.
    Aber klar, wenn es ausufert, sollte man dagegen etwas tun …

    • Hj sagt:

      xy; grundsätzlich i.o. …. nur, das mit der gelassenheit … das hatte man(n) damals den „frauen am herd“ auch sagen wollen….;)

    • Hj sagt:

      … und, bei derartigem geschrei gehts eben ums genau gleiche wie andersrum … und da gibt’s ja eben knallharte sanktionen.

    • Frank Baum sagt:

      @xy: Wenn Übertriebenes Geschrei auf Defizite und KOmplexe schliessen lässt, muss man dann der Stern-Reporterin Defizite und Komplexe unterstellen? Wie sieht es mit all denjenigen auf, die ihre Geschichten bei #Aufschrei zum Besten geben?

      • Sportpapi sagt:

        Ja, was muss man denn der Stern-Reporterin wirklich unterstellen? Defizite und Komplexe wohl kaum. Aber einiges anderes!

      • xyxyxy sagt:

        @Baum – was die Reporterin macht ist legitim – es ist ihr Job und der Politiker ist etwas doof, wenn er es ihr so einfach macht.
        Der Aufschrei ist ja mehr – wenn sich dann x Leute über einen Euter-Witz bekreuzigen und zum Schutz Weihwasser spritzen. Das lässt auf Defizite und Komplexe schliessen.
        Wenn irgendjemand sagt, meine Kravatte sei mein Peniskomplex, dann ist mir doch das Schnurz, es sei denn ich hätte tatsächlich ein Komplex. Das meinte ich.

      • Frank Baum sagt:

        @xy: Wenn die Reporterin dem Brüderle nachstellt, um ein schlechtes Bild von ihm zu malen, dann ist das natürlich legitim, mit der Belästigungs-Geschichte aber extrem hinterfotzig. Sollte sie sich tatsächlich über die Herrenwitze von Herrn Brüderle aufgeregt haben, dann hätte sie Komplexe (genauso wie der, der sich über den Kravatten-Spruch ärgert). Sonst würde sie es einfach wegstecken. Sie hat aber keine Komplexe und die Witze sind ihr auch am Hintern vorbei gegangen, denke ich. Was zurück bleibt ist ihre hinterfotzige Arbeit. Ein weiterer Tiefpunkt für den deutschen Journalismus.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Weils mir so gut gefällt:
    Einbahnstrassen führen
    NIE (wirklich gar nie, auch nicht in Ausnahmefällen)
    zu einer
    VERSÖHNUNG.

    Einen friedlichen Tag allen….

    • Reto Burgener sagt:

      @ BS: Versöhnung finde ich gut. Wenn das das Ziel der Frauen ist, dann bin ich schon auf ihrer Seite. Mal schauen, wieviele Frauen hier heute Versöhnung vorschlagen.

      • Annika sagt:

        ich. Es geht nur miteinander.

      • Gabi sagt:

        Ich kann mit dem Ausdruck „Versöhnung“ in diesem Forum nun wirklich überhaupt nichts anfangen.

        „Versöhnung“ bedingt erstens einen nachhaltigen Konflikt, der zuvor gewütet haben muss und nun befriedet werden soll.

        „Versöhnung“ bedingt zweitens zwei ganz klar voneinander abzugrenzende Gruppen (äh… wie definiert man gleich nochmal Sexismus?!), die nun versuchen müssen, ihre Differenzen zu überwinden.

        Das finde ich vollkommen befremdend.

        Ich habe weder je das Gefühl gehabt, selber in einem Dauerkonflikt mit (allen) Frauen zu leben, noch kann ich in diesen pauschalisierten Parteien denken.

      • Gabi sagt:

        Es geht um ein Miteinander.

        Richtig.

        Immer und überall.

        Zwischen Familienmitgliedern, sozialen Schichten, Mensch und Tier, Nationalitäten, etc., etc., etc. geht´s immer nur um den Umgang von Mensch zu Mensch.

        Je grösser und bedeutungsschwangerer die Gruppen aufgebläht werden, um die es „im grossen Ganzen“ zu gehen habe, desto mehr kommt dies schlicht und einfach einer Entmenschlichung des eigentlichen Problems gleich.

        Ich kann mich keines Konflikts mit „den Frauen“ per se erinnern. Ich wüsste daher auch nicht, was „vorbei“ wäre. Ich könnte mich darum schlecht „aussöhnen“.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Gabi:
        vielleicht grenzen Sie den Begriff zu stark ein,
        im Gegensatz dazu dehne ich nun noch ein bisschen aus,
        auch Wortklaubereien und endlos-draufrumreiten bringt hier niemandem was-
        und wie Sie ganz genau wissen fahre ich überhaupt nicht auf der „Männer gehörten am Besten entsorgt“-Schiene.

      • Gabi sagt:

        Weiss ich doch genau, BS.

        Und das werfe ich Ihnen damit doch auch nicht vor.

        Aber jetzt mal im Ernst:

        „Versöhnen“!

        Als Gruppe!

        Gehört mein Sohn schon in die Eine oder gibt erst das erste Barthaar den Ausschlag?

        Das können Sie mir doch nicht einfach als „Wortklauberei“ ankreiden!

        Versöhnung zw. zwei Gruppen bedingt eine glasklare Grenzziehung und ein Konflikt, den ALLE Teile der beiden Gruppen überhaupt mitgekriegt – gar mitgelitten – haben müssen.

        Seh ich einfach nicht.

      • Gabi sagt:

        Hm… Nochmal kürzer:

        Eben: Sie rechne ich keineswegs zur “Männer gehörten am Besten entsorgt”-Schiene.

        Ich zähle Sie noch nicht mal zur „alle Männer sind gleich“-Schiene.

        Da sie´s ebensowenig sind, wie die Frauen (wenn ich nur schon an die vielen denke, die ich kenne, die es sowas von satt haben, von selbsternannten Befreierinnen umarmt und vereinnahmt zu werden!), kann von diesen riesigen, vollkommen heterogenen Gruppen niemand erwarten, dass sie sich mit der anderen, vollkommen heterogenen, Gruppe versöhnen.

      • Sportpapi sagt:

        Wo braucht es „Versöhnung“? Gefordert wäre doch vor allem ein erwachsener Umgang miteinander. Hier komme ich mir manchmal vor wie die Fussballspieler, die beim geringsten Körperkontakt sich „vor Schmerzen“ schreiend am Boden wälzen, und dafür dann noch eine Entschuldigung erwarten…

      • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

        Solange Männer SO weitermachen, kann und wird es keine Versöhnung geben – nicht geben können! Früher oder später werden Frauen sich ganz von Männern zurückziehen…wenn sie zu der Einsicht gelangen, dass sie alles versucht haben, aber nichts gefruchtet hat. Dann: gute Nacht, Männer!

      • Sportpapi sagt:

        Dann gute Nacht, Frauen! Aber wer sollte das, ernsthaft, wollen?

      • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

        Frauen sollten lernen, ihre Energien auf Dinge zu konzentrieren, die sie verändern können. Die meisten Männer gehören offenbar nicht in diese Kategorie. Fazit: Ignorieren!

      • Pixel sagt:

        Ich versöhne mich bestimmt nicht mit jemandem, der angreift.

  • Hj sagt:

    ursache oder wirkung? häh? …
    ein schwing-prozess wird ewig laufen …

    • xyxyxy sagt:

      wollen sie damit sagen Pixel – dass der Sexismus der hier besprochen wird, nur eine Wirkung ist? Ganz im Sinne von : der Täter ist das unschuldige Opfer?

      • Pixel sagt:

        Ist natürlich schwer, wenn der Post nicht mehr da ist, die Antworten dazu jedoch schon….xy: Herr H. stellt die Dinge so dar, als ob es nie eine Geschichte oder Vergangenheit dazu gegeben hätte. Dass ist ungefähr so, als ob der Weisse sich darob empört, dass der Schwarze sich diskriminiert gefühlt hat und entsprechende Gegenreaktionen gezeigt hat.

    • Pixel sagt:

      Ja, schon klar. Zu hoch – oder lieber abstrakt?

  • Hj sagt:

    Hollenstein hat recht … und er bleibt differenziert – eben gleichermassen.
    schliesslich haben die heutigen frauen es auch in der hand, das pendel zu dämpfen. schlägts zurück, wird’s wiederum die töchter ihrer kinder treffen – und die schwingung wird wieder angeregt…
    m&f leben im hier&jetzt und weder im mittelalter noch in ferner zeit. jetzt wirken die kräfte und resultiert ein momentum.
    wir müssen endlich lernen als ganzes und individuum respektvoll dem gegenüber zu begegnen. Hollenstein hat recht und genauso wird’s mal wieder eine Schwarzer geben, in 50 oder 100 jahren. geben müssen.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Die armen Männer. Besitzen 95 % der Vermögen weltweit, ernten 80 % aller Einkommen, sitzen zu 90 % auf CEO und VR Stühlen, sind für 90 % aller Gewaltverbrechen verantwortlich und sind trotzdem ganz arm dran, verfolgt von den Frauen, laut den Maskulisten. Mir kommen gleich die Tränen. Ist ja auch wirklich schlimm, wenn Frauen mal ein paar dumme Witzchen über „Ihre Herrlichkeit“ machen. Wo kommen wir denn da hin, wenn wir solche Majestätsbeleidigungen zulassen.

    • Reto Burgener sagt:

      @ Pipi: Also ist Sexismus gegen Männer nur Majestätsbeleidigung und Sexismus gegen Frauen Prinzessinenbeleidigung?

    • Hj sagt:

      @pippi; hier geht’s doch nicht um „die männer“ … !?! hier und jetzt gehts um UNS – HIER und wie wir individuen in ch, in bs und zh, in unseren konkreten lebenswirklichkeiten damit umgehen.
      also ich habe nicht viel mehr als 50%…

      • Mathias sagt:

        Dafür haben wir die geringere Lebenserwartung, dafür die Wehrpflicht, werden beim kleinsten Misserfolg als Versager hingestellt und von Frau und Kinder verlassen wenn wir als Geldquelle versiegen, haben ein massiv höheres Risiko die Stelle zu verlieren und zu verarmen, werden immer öfters nur noch als geistig plumpes aber potentes Sexobjekt angesehen (Toyboymania), werden bereits im Kindesalter pathologisiert (natürlicher Bewegungs- und Entdeckungsdrang ist ADHS und wird mit Ritalin betäubt) etc. etc. Aber Sie sehen ja nur, was SIe sehen wollen: Frau Opfer – Mann Täter. Geschmacklos.

    • Ali Ferkous sagt:

      Pippi echt? Sie ist ein KI-Produkt eines Informatik-Nerds, der alle verbalfeministischen Beiträge auf Mamablog akribisch in seinem System abspeichert um zu beweisen, dass man nicht nur das Forbes Magazine auf Englisch, sondern auch Artikel auf Deutsch genau so gut von einem Computer erstellen lassen kann. 😀

    • Gabi sagt:

      „Maskulinismus“ ist dabei seine neueste Trouville, die er auch Andere seiner virtuellen Rechtsprechgeschöpfe plappern lässt.

      (Wahrscheinlich, damit nicht so auffällt, dass noch nicht einmal Konsens darüber herrschst, was den eigentlich verbindlich unter „Feminismus“ zu verstehen ist)

    • Chris Müller sagt:

      @ Pipi: Aha, dem männlichen Geschlecht nicht wirklich wohlgesonnen. Wer austeilt muss auch einstecken können.

      • Gabi sagt:

        „Einstecken können“

        … Also wenn das nur mal nicht grad auch wieder eine diskriminierende, abwertende, sexistische Anzüglichkeit eines Maskulinisten war!!!

        🙂

        Was für ein Zirkus!

    • Sigi sagt:

      Liebe Frau Langstrumpf,
      freuen Sie sich auf das Altersheim,
      denn da leben fast nur Frauen!

    • Sportpapi sagt:

      Wir sprechen aber über die Schweiz, oder Deutschland, Pippi.Und hier disqualifizierst du dich mit solchen Aussagen einmal mehr von einer vernünftigen Diskussion.

      • Sportpapi sagt:

        Nebenbei: Das Thema Schwarzer ist gefallen. DAZU könntest du ja mal ein bisschen nachdenken und dich äussern…

    • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

      All die albernen und dümmlichen Voten seitens der Männer auf Pippis Kommentar sprechen für sich…

      • Sportpapi sagt:

        @WK: Haben Sie heute eigentlich auch etwas beizutragen? Oder reicht es, den schlimmsten Hetzerinnen den Rücken zu stärken? Sie könnten ja auch einfach so ehrlich sein und sagen, dass Sie Sexismus für durchaus angemessen halten. In der Liebe und im Ka mpf ist alles erlaubt… Offenbar. Bei Ihnen und Ihren paar Kolleginnen.

    • houdini sagt:

      jungs, 90% von euch sind CEOs und hocken in VRs??? mist, wann und wo wurde das verteilt? das habe ich komplett verpasst! wo muss ich mich da melden, damit ich auch einen solchen posten bekomme?

      (was ich nicht in ordnung finde, ganz ehrlich, dass 9 von 10 von euch gewaltverbrecher sind!)

  • Reto Burgener sagt:

    Das scheint mir jetzt aber eine sehr plumpe Ausweich-Bewegung auf einen tadellosen Artikel. Kurz mal mit einer nebulösen Frage auf den Autor schiessen, und sich zu keinem der konkreten Punkte äussern … pffffff …

    • Reto Burgener sagt:

      @ BS : das war eigentlich an Sie adressiert.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Reto Burgener:
        ich hab mich zur Genüge sehr konkret geäussert, gehen Sie im Archiv wühlen.
        Im Gegensatz zum Autor welcher sich auch auf andere konstruktive Fragen, Überlegungen praktisch nie wirklich eingelassen hat- nein, diese Mühe mache ich mir diesesmal nicht mehr.

        Versöhnungsarbeit zwischen den Geschlechtern funktioniert so nun mal nicht.
        Und „tadellos“ ist der Artikel nicht, wie’s auch schon seine anderen Beiträge nicht waren,
        wiederholt gesagt,
        Einbahnstrassen führen nie zu einer Versöhnung.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hj:
        ich beziehe da seine früheren Artikel, und die daraus entstandenen Diskussionen-
        oder eher Nicht-Diskussionen, mit ein,
        leider ist das Archiv immer noch im Dämmerschlaf, und das Stichwortverzeichnis unsichtbar.

      • Sportpapi sagt:

        @BS: Was interessiert im heutigen Zusammenhang, was in alten Artikeln zu ganz anderen Themen gesagt wurde? Hier hat er ganz einfach recht mit der Darlegung, auch wenn ich daraus andere Konsequenzen ziehen würde. Und Sie könnten sich doch konkret dazu äussern, wenn Sie das ganz anders sehen, was ich erwarte.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi:
        dem ewigen Karussell entgehen Sie nur wenn Sie das eben im Kontext zur Kenntnis nehmen,
        sich an die früheren Diskussionen erinnern, (seit wann soll irrelevant sein was früher war, besonders wenn aus dem „früher“ keine vernünftigen Konsequenzen gezogen werden? Immer wieder von Neuem die Hände verbrennen?) heute werden Ihre Erwartungen mir gegenüber ganz konkret enttäuscht werden. Mir reichen die früheren Abteilungen wo sich besagter Herr standhaft geweigert hat sich auf einen konstruktiven Dialog einzulassen, und ich hab im Moment echt genug mit dem endlosen Öl ins Feuer giessen.

      • Sportpapi sagt:

        @BS: Ich habe die Rückmeldungen des Autors, die zwar selten, aber – Ausnahme hier – immerhin vorhanden waren, immer konstruktiv empfunden. Und nur weil er bei einem ganz anderen Thema nicht auf Ihrer Linie lag, ihm die Kompetenz in diesem abzusprechen, finde ich nicht richtig.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi:
        nein, wirklich aufs Nachhaken ist er nicht eingegangen,
        und ich habs schon dort platziert dass ich es doch einigermassen seltsam finde
        sich so raushalten wenn ihm dieses Thema dermassen unter den Nägeln brennt-
        und sich die Chance, besseres Verständnis zu verschaffen (indem er mit den sachlichen Teilnehmern in einen Dialog tritt) so gründlich verspielt.
        Das hat überhaupt nichts mit „nicht auf selber Linie liegen“ zu tun.

      • Pixel sagt:

        BS: absolut bei Ihnen! Sp, es ist wirklich sehr schade, dass es Sie immer nur dann nicht im Kontext interessiert, wenn es nach Ihrem Gusto nicht notwendig ist, einen Kontext herzustellen.

      • mila sagt:

        @Brunhild, Pixel: 😉

        @Sportpapi: Sie sollten in Sachen Objektivität dringend über die Bücher, momentan führen Sie den Begriff ad absurdum. Schade eigentlich.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Pixel:
    sowohl als auch, Schwerpunkt nicht immer einwandfrei feststellbar, und schon gar nicht fix-
    aber das wird in der kommenden Einbahnstrasse sowieso keine Rolle spielen…

  • Brunhild Steiner sagt:

    Wunderbar, auf zur dritten Runde (oder ists schon drüber?)…-
    würde sich der Autor dann auch wirklich denen stellen die an einer echten Auseinandersetzung interessiert sind- Blicke ins Archiv (anbei wieder mal die Bitte zur Rück-Aufschaltung…) wären da SEHR aufschlussreich, wäre das sogar ein Gewinn, aber so wird das wohl wieder in der üblichen Endlosschlaufe enden, schade für ein an sich wichtiges Thema.
    Und sehr ermüdend noch dazu.

  • Reto Burgener sagt:

    Was der Artikel beschreibt ist tatsächlicher Sexismus. Im Gegensatz zu den meisten Vorwürfen von Frauen, die plumpe Anmache mit Sexismus verwechseln. Ich hab’s schon vor Tagen gesagt. Die Frauen haben sich mit dem Skandalisieren von der Brüderle Geschichte ein Eigentor geschossen.

    • Gabi sagt:

      So ist es.

      Sie suchen nachdrücklich den Weg in die Ernstlosigkeit.

    • mila sagt:

      Ach ja, verniedlichen wir ‚plumpe‘ Anmachen ältlicher Herren während der Berufsausübung (!) doch ein bisschen, sie haben rein nichts damit zu tu, dass die eigentlich ernstzunehmende Gesprächspartnerin auf ein Stück Fleisch (und damit auf ihr Geschlecht) reduziert wird… Immer diese Kurzsichtigkeit.

    • mila sagt:

      Ok, zweiter Anlauf: Sie beide vergessen, dass die ‚plumpe‘ Anmache während der Berufsausübung geschah – nicht im Privaten, wo sie tatsächlich einfach nur degoutant gewesen wäre.

      • Gabi sagt:

        Was für ein Blödsinn: Falls Sie tatsächlich von Brüderle sprechen – Ihre Äusserung verunsichert mich, denn die ist dabei wirklich unpassend – stimmt das nicht. Es geschah abends in der Hotelbar. Nicht während einer Pressekonferenz, sondern an der Bar, wo die Journalistin auf den alten Mann zugegangen ist (und ihn sogar mit der, meiner Meinung nach ja auch etwas manierenlosen Frage angeganen ist, wie das denn nun sei, dass ausgerechnet so ein Alter wie er der Hoffnungsträger seiner Partei würde).

        Nach Feierabend.

        Man muss den Mann durchaus nicht sympathisch finden (ich tu´s nicht),

      • Gabi sagt:

        aber diese etwas plumpe Anzüglichkeit (die nicht zuletzt durch die mangelnde Attraktivität und das Alter des Herrn Brüderle wahrscheinlich als „unpassender“ empfunden wird, als beim Interview mit Tiger Woods) zu dem auf zublähen, als was es uns nun in den Kolumnen entgegen moralisiert, ist lächerlich. Vollkommen lächerlich.

        Dem Exempel fehlt die Ernsthaftigkeit.

      • mila sagt:

        Ok, vielleicht habe ich die Details falsch im Kopf – aber dann gilt: wie ‚unüberlegt‘ muss Mann eigentlich sein, zumal gegenüber einer Journalistin, die immer ‚auf Dienst‘ ist? Kein Verständnis meinerseits, denn hier verschwimmen die Grenzen zwischen beruflich und privat nach wie vor.

      • mila sagt:

        Insofern umgekehrt: das Ernsthaftigkeitsproblem liegt bei Brüderle.

      • Gabi sagt:

        Ja… Also heisst das dann

        „unüberlegt“ = „….“?

        Ach… Und ein Journalist, bzw. eine Journalistin noch unbedingter!, darf ich nie als etwas entspannter einschätzen? In einer Bar abends erst recht nicht?

        Läuft einfach nur drauf raus, dass Sie einem Brüderle kein Privatleben zugestehen. Ein Privatleben, in denen er SELBSTVERSTÄNDLICH auch dumm anzüglich sein können muss! – Sonst käm ja gar niemand drauf, ob er ihn nett findet, ODER EBEN NICHT.

        Ich frag mich, was Sie sich vorstellen, wie Prinz Felipe seine Frau dann überhaupt kennenlernen konnte.

      • Gabi sagt:

        Und das finde ich nicht okay, Mila:

        „Ok, vielleicht habe ich die Details falsch im Kopf“

        Ja. Offenbar.

        Zu was führt das wohl, wenn man keine Details kennt, aber einfach mal mitblökt, weil´s doch so gut klingt?

        Doch, doch, mila: ich weiss durchaus, warum ich versucht habe, Sie mal etwas grübeln lassen zu wollen, was Sie lieber als „längst durchgekaut“ abtun wollen.

      • mila sagt:

        Ähem, Gabi… wie es sich mit gegenseitiger Anziehung etc. verhält (von der Brüderle nicht ausgehen konnte), erklärt B. W e b e r leicht nachvollziehbar in ihrem heutigen Artikel. Es gibt im Übrigen auch galante Anmachen, nebenbei bemerkt. Dann entsteht so ein Problem gar nicht erst, selbst bei fehlender Anziehung.

        Und tatsächlich: für Personen des sogenannten öffentlichen Lebens wie Politiker ist kaum mehr etwas privat – das bedingt der Job. Wer das blindäugigerweise nicht einsieht, hätte wohl besser einen anderen Beruf gewählt.

      • Gabi sagt:

        Na, da hat Prinz Felipe aber ein Heidenglück gehabt!

        Das ist schlicht eine absurde Forderung, mila:

        „Es gibt im Übrigen auch galante Anmachen, nebenbei bemerkt. Dann entsteht so ein Problem gar nicht erst, selbst bei fehlender Anziehung.“

        Bei Amache, bitte nur galant sein!

        Ganz einfach, eigentlich.

        So ungefährt wie:

        Beim Witzemachen, bitte nur Lustige!

        Merken Sie das im Ernst nicht?

        Als ob Witze bei Allen gleich ankämen! Als ob wir alle denselben Humor teilen!

        Ich WILL auch schlechte Witze hören. Sie sind ebenfalls ein wertvolles Mittel um Menschen einschätzen zu können.

      • mila sagt:

        Schlechtes Beispiel, Gabi, weil die Begegnung der Beteiligten wie nachfolgend ausgeführt bestenfalls halbprivat war. Arbeiten Sie sich doch lieber für einmal an den eigenen Schubladen ab, statt sie auf Teufel komm raus bei anderen zu suchen. 😉

      • Gabi sagt:

        Ganz nach Sokrates: „Rede, damit ich Dich sehe!“

        Brüderle unsympathisch zu finden, kann erst zustande kommen, wenn der gute Mann plappern darf. Wenn nicht, erfahre ich auch nichts.

        Ob etwas als „galant“ empfunden wird, hat – da sprachen wir hier im MB auch schon genügend darüber – offenbar direkt damit zu tun, wer es äussert; also als wie attraktiv der oder die Äussernde empfunden wird.
        Sicher nicht leicht, das in zunehmendem Alter rechtzeitig zu checken. Aber gut fürs Gegenüber, um den Äussernden einschätzen zu können.

        Brüderle hat die Frau nicht betatscht und sie ist in keinerlei Ab-

      • Gabi sagt:

        hängigkeitverhältnis zu ihm.

        Was bleibt ist also nur:Ein vollkommen Misslungener Anmachversuch eines alten Mannes.

        Lächerlich, verbieten zu wollen sich zu blamieren.

        Und – apropos Plappern – nein, mila: Finde ich wirklich nicht okay (also bei jedem Thema!) Details nicht kennen, aber einfach mal mitblöken.

        Sie müssen diese Perspektive nicht teilen, aber die Umstände und die Zitate sind aus dem Bericht der Journalistin.

        http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/sexismus-debatte-prueder-in-waffen-12040794.html

        Was haben meine „Schubladen“ mit Ihnen zu tun? Passiert doch Ihnen!

      • mila sagt:

        Eine absurde Wortverdrehung von Ihrer Seite, einmal mehr. Es geht schlicht um das Gespür für die stimmige Anmache einem bestimmten Gegenüber gegenüber.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Ihre Argumentation hier ist ziemlich absurd. Das einzige, was Sie dem alten Herrn vorwerfen können, ist, dass er sich in privater Atmosphäre unprofessionell verhalten hat. Der wirkliche Skandal ist aber eigentlich das Verhalten der Journalistin, die jegliche professionelle Ethik vermissen lässt.

      • mila sagt:

        Mir ‚passiert‘ gar nicht, ich adaptiere – während Sie von verbieten sprechen, wo ich davon spreche, dass man für derart dumme Sprüche die Konsequenzen in Kauf nehmen muss. Echt, so verbissen anderen permanent vermeintliche Stricke drehen wollen, dabei aber nur auf einen kleinen Teil des Gesagten eingehen – spricht eben Schubladenbände.

      • mila sagt:

        Für mich ist Ihre Sicht wiederum absurd kurzsichtig, Sportpapi. Aber vom Handy aus ist es schwierig, eine längere Debatte zu führen – W e b e r sagt eigentlich alles, was es aus meiner Sicht dazu zu sagen gibt. Ich warte erst mal auf Freischaltung.

      • Gabi sagt:

        Das „verbieten“ wollte ich Ihnen nicht als Äusserung unterstellen, das präzisiere ich gerne.

        Aber eben: “ Es geht schlicht um das Gespür für die stimmige Anmache einem bestimmten Gegenüber gegenüber.“

        Wenn´s doch nur darum geht… Wozu dann die ganze mediale Aufregung?

        Und wiederum – ganz ohne das Wort „verbieten“ – : Bitte nur galante Anmache!

        Es geht nicht nur nicht, weil niemand weiss, was wie beim Gegenüber ankommt. Sondern es scheint mir in keiner weise zielführend, wenn – auch Unsympathlinge, wie Brüderle – einfach nur noch die Klappe halten, nackter Angst.

      • Gabi sagt:

        Übrigens, mila… Apropos:

        „Es geht schlicht um das Gespür für die stimmige Anmache einem bestimmten Gegenüber gegenüber.“

        Also ich persönlich finde, einem recht alten Politiker gegenüber, der sowieso nicht gerade als Sympathiebombe gilt und dessen Partei nur noch gegen den Abwärtsstrudel anschwimmt, diesen Satz alles Andere als stimmig und gefühlvoll:

        „Wie finden Sie´s eigentlich, im fortgeschrittenen Alter zum Hoffnungsträger aufzusteigen?“

        Für derart dumme Sprüche muss man doch einfach die Konsequenzen in Kauf nehmen können….

        🙂

        Again: DIeses Exempel ist nicht ernst zu nehmen.

      • mila sagt:

        Letzteres läuft unter dem Begriff ‚provokante journalistische Frage‘ – ob man einem Mann daraus einen Vorwurf herleiten würde? Ich wage es zu bezweifeln. Es gegen die Anmache aufzuwiegen, ist in jedem Fall deplatziert.

        Weshalb das mediale Tamtam? Weil das Thema nach wie vor für viele Frauen ein Problem darstellt, und offenbar zunehmend auch für Männer. Es geht dabei nicht um Maulkörbe, sondern um Wortwahl und Angemessenheit der Situation. Sich darüber ein paar grundsätzliche Gedanken zu machen, ist meines Errachtens nicht zuviel verlangt. Und könnte sich am Ende als befreiend erweisen.

      • Gabi sagt:

        „Es gegen die Anmache aufzuwiegen, ist in jedem Fall deplatziert.“ Absolut! Nicht wahr; ist doof deplatzierte Verbindungen zu schaffen?!

        Nicht minder deplatziert, als ne schlechte verbale (!) Anmache eines alten Mannes mit ernsten Situationen zu vergleichen, in welchen eine Abhängigkeit gegeben ist oder gar ein körperlicher Übergriff erfolgt.

        Vollkommen deplatziert.

        „Es geht dabei nicht um Maulkörbe, sondern um Wortwahl und Angemessenheit der Situation. Sich darüber ein paar grundsätzliche Gedanken zu machen, ist meines Errachtens nicht zuviel verlangt.“

        Hat nix mit diesem Exempel zutun

      • mila sagt:

        Aber sicher hat es das, deswegen diskutiert ganz Deutschland gegenwärtig darüber, wo die Grenzen zwischen Anmache und verbalem Übergriff verlaufen. Die nächste Stufe wäre dann der körperliche Übergriff (nicht: dieselbe Ebene, das hat niemand behauptet.)

      • Sportpapi sagt:

        Hm, mila: Das eine ist also eine provokante Frage, das andere aber geht gar nicht? (Obwohl es doch ganz einfach eine ehrliche Aussage ist, wie Sie das doch sonst auch einfordern…).

      • mila sagt:

        Selten einen dümmeren Spruch von Ihnen gehört, Sportpapi. Echt jetzt. Flüchten Sie sich immer in billige Polemik, wenn die Argumente ausgehen oder einer näheren Überprüfung nicht standhalten?

      • Gabi sagt:

        Im Grunde genommen, fängt so was ja schon nur mit falschen Bilcken an.

        Gäll?!

        Raaah…

        – Es geht nicht auf!

        – Es kann kein Austausch mehr stattfinden, wenn die Möglichkeit des Scheiterns nicht zugestanden wird!

      • mila sagt:

        @Gabi: wo wollen Sie jetzt das wieder gelesen haben? Aber bitte, wer sich partout reihenweise Körbe und schlimmstenfalls eine Anzeige wegen Belästigung (oder eben eine öffentliche Blosstellung) einholen will, soll sich bloss keine Gedanken dazu machen, wie das eigene Verhalten beim Gegenüber ankommt.

        @Sportpapi: billige P o l e m i k, bar jeder ernstzunehmenden argumentativen Grundlage.

      • Sportpapi sagt:

        Eigentllich geht es sogar darum, dass der falsche den falschen Blick drauf hat, denn beim richtigen findet man es dann wieder eher positiv-frech,..

      • Gabi sagt:

        Gelesen haben???

        Wie kommen Sie auch nur auf die Idee, dass es mit dem Anmahnen der „richtigen“ verbalen Anmache (wer definiert galant genau? An welchem Werk dürfte sich ein Richter orientieren?) schon getan wäre?

        Wie kommen Sie denn drauf, dass der „falsche Blick“ dann ausgespart werden dürfte?

        Was ist mit anzüglichem Schnalzen? – von Pfeiffen ganz zu schweigen?

        Ihre Einwürfe verkommen doch zwangsläufig zu billiger Polemik, bar jeder ernstzunehmenden argumentativen Grundlage.

      • Gabi sagt:

        Gelesen haben???

        Wie kommen Sie auch nur auf die Idee, dass es mit dem Anmahnen der “richtigen” verbalen Anmache (wer definiert galant genau? An welchem Werk dürfte sich ein Richter orientieren?) schon getan wäre?

        Wie kommen Sie denn drauf, dass der “falsche Blick” dann ausgespart werden dürfte?

        Was ist mit anzüglichem Schnalzen? – von Pfiffen ganz zu schweigen?

        Ihre Einwürfe verkommen doch zwangsläufig zu bliliger Polemik, bar jeder ernstzunehmenden argumentativen Grundlage.

      • mila sagt:

        @Gabi: tut mir leid, wenn Sie mir nicht folgen können. Es geht schlicht darum, die Konsequenzen fürs eigene Handeln (respektive Schnalzen) zu tragen. Im Privaten ist dies in der Regel die Abfuhr. Beruflich sieht das zurecht anders aus.

      • Kathy sagt:

        @ Gabi: Gestern stand aber in einem Aritkel, die beiden seien am Abend an der Bar zu einem Invertview verabreded gewesen (warum sollte sonst auch seine Sprecherin dabei gewesen sein?). Dann ist das überhaupt nicht privat. Auch nicht halbprivat. Und sowiso, als Politiker ist er eine Person der Öffentlichkeit und kann und darf sich nicht gleich doof verhalten wie das andere ältere Herren ev tun!

      • gabi sagt:

        In einer Hotelbar beim Dreikönigstreffen sind so ziemlich alle Parteifunktionäre vor Ort.

        Wieso sollte ausgerechnet seine Sprecherin also NICHT dort gewesen sein (Sprecherin! – Stellen Sie sich nur vor, was DIE Frau erst zu erzählen hätte… )?

        Von einem Interviewtermin hab ich gar nirgends was gelesen. Bestimmt kommt man da aber schnell etwas durcheinander, wenn man die Worte von Frau Himmelreich dahingehend lesen will: „… versuchte ein professionelles Gespräch zu führen“.

        Ist nicht ganz das Gleiche!

    • Brunhild Steiner sagt:

      @mila: 😉 solange Sie im Nachhinein nicht wieder deleted werden…

    • mila sagt:

      Malen Sie bloss nicht den Teufel an die Wand, Brunhild. Bislang hatte ich zumindest dieses Problem nicht. 😉

      Aber solange sich in Sachen Freischaltung nichts tut, verweise ich auf den Artikel von Bettina W e b e r, die den vorliegenden Beitrag quasi um die weibliche Perspektive ergänzt.

      • Sportpapi sagt:

        Sie meinen, den Beitrag von gestern, dem heute vernünftigerweise entgegnet wurde? Obwohl B. Weber für einmal nicht überbordete, halte ich sie doch keineswegs für die „weibliche Stimme“. Sondern im Thema generell für eine Extremposition.

  • modesty sagt:

    Wirklich, für mich bleibt stets eine Frage stehen: Wieso die Rufe nach Gleichberechtigung von männlicher Seite oft erst kommen, wenn es um die Rechte der Männer geht. Wo sind Ihre Beiträge, Herr Hollstein, zur Diskriminierung der Frauen als es um die Besetzung der Diplomatenstellen ging? Ach ja, das war ja die „Auswahl der Besten“.

    • Barbara H. sagt:

      womit diese Antwort auch zutrifft. Man besetzt offene Stelle mit den Besten – sei es männlich, sei es weiblich + es ist bestimmt so, dass es in der heutigen Zeit viele Frauen gibt, die die Männer am Arbeitsplatz provozieren + locken, so dass sie den Männern danach in den Rücken fallen können. Sorry, aber die Frauen wurden so feministisch, dass sie unterdessen keine Rücksicht auf Verluste mehr nehmen + Seitensprünge/Anmacherei genauso an der Tagesordnung sind, wie bei Männern.Wichtig ist, dass wir als Individuum ein gutes Selbstachtungsgefühl + gutes Selbstvertrauen haben, lasst einander leben!

    • Sportpapi sagt:

      Diskriminierung von Frauen bei der Besetzung von Diplomatenstellen? Ist das relevant – zum Thema heute? Gab es das wirklich? War es nicht so, dass auf eine vermutete Diskriminierung eine tatsächliche erfolgte, die nun wieder rückgängig gemacht wird?

  • Barbara sagt:

    Unrecht hat er nicht. Ich bin Jahrgang 62 und habe in den Achzigern mit den Feministen mehr als nur geliebäugelt. Ich war da schon sehr aufmerksam und empfindsam was Mann/Frau angeht. Heute, etwas älter, sehe ich immer noch, dass es einigen Frauen einfach dreckig geht, nur weil sie Frauen sind und es Männer gibt die sich Freiheiten raus nehmen die jenseits jeder Vernunft sind. Was aber umgekehrt heute einige Frauen sich raus nehmen und wie sie über Männer reden ist genau so respektlos, unanstaendig und vorallem masslos. „Schuldige“ gibt es in beiden Lagern, genau so wie Opfer.

    • Greatsheep sagt:

      Ich weiss heute noch, wie Ende der 70er-Jahre meine Mutter zwei Efrauzen aus der Wohnung schmiss und ihnen nachbrüllte, dass sie nicht eine Unterdrückung (Ehemann) beendet habe um jetzt in eine neue (Efrauzenbewegung) zu wechseln. Das beeindruckte mich als Kind ungemein und korrigierte mein Bild von der ewig guten, edlen Frau und dem schweinischen bösartigen männlichen Wesen mit dem ich in den ersten Jahren aufwuchs.

    • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

      Barbara, wie sollten – Ihrer Meinung nach – Frauen denn reagieren?

      • Gabi sagt:

        Mehr Tarzan-Comics lesen!

      • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

        Gabi, Barbara war gefragt. Nicht Männer, die ausser dümmlichen Sprüchen nichts beitragen können. Oder sind Sie nun auch als „Barbara“ hier unterwegs?

      • Gabi sagt:

        Wahrscheinlich kriegen Sie da wieder was durcheinander.

        Barbara ist einfach ein Mitbloggerin. Hat nichts mit der frauenrevolutionären Sagengestalt zu tun, die Ihnen wahrscheinlich leuchtende vorschwebt: Barbarella ist ein Sci-Fi-Comic.

      • alien sagt:

        Wegen Gabi wurde „facepalm“ erfunden!

    • Pixel sagt:

      Eben Barbara, deswegen habe ich, als ersten Beitrag auch gepostet, dass hier einmal mehr hinterfragt werden müsste, was zuerst da war: Huhn oder Ei? Und ist das alles nicht Reaktion auf Gegenreaktion? Aber der B. e i. T. R. a g wurde ja g e l ö scht. Aus unbekannten Gründen.

  • Sportpapi sagt:

    Toll? Nein, einfach klare Rede in einer verrückten Zeit.

  • Sportpapi sagt:

    Hollstein hat völlig recht, hier wird deutlich mit ungleichen Ellen gemessen. Nur die Folgerung kann ich nicht teilen. Wir Männer müssen nun keineswegs gleich aufgeregt reagieren, wie das bei den Frauen heute offenbar Pflicht ist. Wir können weiterhin auf Anstand plädieren, aber auch auf Grossügigkeit, wenn es mal zu einem Spruch kommt, der für uns an der Grenze des Erlaubten ist (was ja sehr individuell ist). Und sonst sagen wir es halt, zeitnah und direkt, wenn uns etwas nicht passt. Ohne dass wir gleich ein Drama oder eine politische Geschichte draus machen.

    • Muttis Liebling sagt:

      SP, das ist die einzig vernünftige Haltung.

    • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

      „…Grosszügigkeitm wenn es mal zu einem Spruch kommt, der für uns an der Grenze des Erlaubten ist…“ – Grosszügigkeit haben Frauen seit Jahrzehnten praktiziert. Was hat es gebracht? – Nichts! Im Gegenteil: Männer interpretieren Grosszügigkeit als „die haben das doch gern“!

    • malena sagt:

      Yes Sir! Es gibt Frauen und Männer, die den Dialog zwischen den Geschlechtern anständig, gleichberechtigt, und mit guten Argumenten führen, und gemeinsam an einer neuen Gesellschaft bauen wollen. An Ihnen sollten wir uns orientieren, nicht an den lautesten Schreiern und Nörglern, die im Hass auf das andere Geschlecht gefangen sind, das Verhältnis der Geschlechter als Nullsummenspiel begreifen, und in diesem ‚Machtkampf“ auch bereit sind, unfaire Mittel einzusetzen!

      • Carolina sagt:

        Ich würde noch weitergehen, Malena, und behaupten, dass die meisten von uns (zumindest in unseren Breitengraden) mit Erfolg dabei sind, unterschiedliche Interessen miteinander abzugleichen, gleichberechtigte Partnerschaften, deren Parameter wir selbst definieren können, zu führen und dass der angebliche Geschlechterkrieg so erkaltet ist wie der Kalte Krieg. Der Hass auf irgendjemanden ist natürlich völlig kontraproduktiv, er führt nur zur Verhärtung der Fronten, nicht zu einem erweiterten Verständnis.

      • mila sagt:

        Ich kann mich eigentlich nur wiederholen: ausgehend von meiner Alltagserfahrung sehe ich keine Fronten.

  • The Damned sagt:

    Eine seriös geführte Sexismus-Debatte besteht zu Beginn erst einmal aus einer so genau als möglich gefassten Definition, wer alles von welchem Sexismus in welcher Form betroffen ist. Das wurde bei dieser #aufschrei-Debatte schon einmal unterlassen. Die Nebenwirkungen treten langsam zutage: Sie entwickelt sich langsam zum Bumerang für den (radikalen) Feminismus. Eine Sexismus-Debatte ist notwendig, das Problem existiert nämlich tatsächlich. Nur sollten wir diese nicht hysterischen Fanatikerinnen überlassen, sonst verlieren am Schluss alle, Männer wie auch Frauen.

  • Muttis Liebling sagt:

    Teile und herrsche. Die Bevölkerung wird mit Pseudokonflikten beschäftigt gehalten, damit sie den wirklichen Konflikten wie ein hypnotisiertes Kaninchen begegnet. Spiegel online titelt heute ‚SPD verlangt Erklärung von Brüderle‘. Die sind sich auch nicht zu fein, dieses Thema für sich zu instrumentalisieren. Aber so ist das in einer Wettbewerbgesellschaft. Wenn man schon nicht nützen kann, muss man den Gegnern schaden. Manche bezeichnen das als Politik. In Wirklichkeit ist das nur widerlich.

    • holofernes sagt:

      Danke.

    • Wildkatze aka Wilde Katze sagt:

      Was genau ist daran „widerlich“?

      • Muttis Liebling sagt:

        WK, unter Politik versteht man gemein jegliche Tätigkeit und jegliches Gedankengut, welches auf die Zielgrösse Allgemeinwohl gerichtet ist und etwas enger meint man die Verbesserung des Gemeinwohls. Wenn die Zielgrösse aber Partikularinterese heisst, was bei Parteiengezänk inklusive Wahlkampf der Fall ist, nenne ich das widerlich.

    • Katharina sagt:

      “ Die Bevölkerung wird mit Pseudokonflikten beschäftigt gehalten, damit sie den wirklichen Konflikten wie ein hypnotisiertes Kaninchen begegnet“ – leider stimmt das oft.

  • gabi sagt:

    Kann ja gar nicht sein!

    Schon nur, weil´s diesen hier:“ideologischen Feminismus“, als allgemeinverständlichen und -konsensgenormten Begriff gar nicht gibt.

    Kann also auch unmöglich Hasstiraden absondern….

    Da er – da sind sich glaub alle einig, die sich des Wortes bedienen und sich zu dessen Vertreter(innen) zählen – sowieso nur zum Wohle der Menscheit dient, erst Recht nicht!

    Gibt´s gar nicht.

    🙂

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