Wenn plötzlich der Raketenalarm ertönt

ISRAEL NAHOST KONFLIKT OFFENSIVE LIBANON

Sie wissen sich zu helfen: Kinder in einem israelischen Bunker (Bild: Keystone)

Täglich wird berichtet über den Krieg in Syrien, Widerstände in Ägypten, Bombenalarm in Israel. Und auch in Burma, Kenia, Somalia und vielen anderen Ländern ist die Situation nicht besser: Weltweit finden aktuell über 30 Kriege und bewaffnete Konflikte statt. Das Leben der Menschen dort wird von Sorgen und Ängsten überschattet, Trauer, Wut und Hilflosigkeit gehören zu Tagesordnung.

Die Schweizerin Pascale Bollag* lebt in Tel Aviv und schildert im Interview, was in einer Mutter vorgeht, wenn plötzlich die Sirenen losheulen und wie man in unsicheren Zeiten trotzdem einen normalen Alltag führen kann.

Frau Bollag, Mitte November gab es in Tel Aviv zum ersten Mal seit mehr als zwanzig Jahren wieder Raketenalarm – wo waren Sie zu diesem Zeitpunkt?
Das erste Mal waren wir, mein Mann und unsere beiden Kinder, zuhause und bereiteten das Nachtessen vor, als plötzlich die Sirenen losgingen. Obwohl ich wahnsinnig erschrak, drehte ich den Gasherd ab, packte meinen Sohn und lief die Treppe zum Bunker runter. Dort warteten wir einige Minuten gingen dann wieder in die Wohnung. Als alles vorbei war und die Kinder wieder fröhlich spielten, ging ich zurück in die Küche und versuchte so zu tun, als ob nichts wäre. Aber dann kamen mir doch die Tränen. Beim zweiten Mal waren die Kinder in der Krippe und im Kindergarten. Das war ein ganz schreckliches Gefühl: Ich fühlte mich wahnsinnig hilflos. Wir waren alle vier an verschiedenen Orten und wussten nichts voneinander. Kurz nach Abklingen des Alarms bekamen wir eine Meldung, dass es den Kindern gut geht.

Gab es einen speziell schwierigen Moment?
Ich glaube, die schlimmste von allen Erfahrungen war, als ich mit meinen beiden Kindern im Auto auf dem Weg nach Hause war und der Raketenalarm losging. Eigentlich weiss ich, dass man rechts ranfahren, aus dem Auto steigen und sich auf den Boden legen sollte. Ich wusste aber auch, dass das in der vorgegebenen Zeit − 90 Sekunden − mit Kindern nicht möglich ist. In so einem Moment fühlt man sich sehr ausgesetzt und hilflos. Als ich dann einen Knall hörte, erschrak ich zwar sehr, aber ich wusste auch, dass die Rakete abgefangen wurde, und raste so schnell ich konnte nach Hause.

Reagiert man als Mutter anders?
Es ist interessant, wie man in einer Krisensituation handelt. Ich wusste gar nicht, wie stark dieser so genannte Beschützerinstinkt sein kann, sogar in Situationen, die man überhaupt nicht kennt. Als erstes nahm ich meine Kinder in die Arme. Ich hatte auf diese Weise das Gefühl, dass sie beschützt waren. Auch wenn man automatisch handelt, fand ich es nicht einfach, diese Beschützerrolle zu übernehmen, da ich grosse Mühe hatte, mit dieser Ausnahmesituation umzugehen. Gleichzeitig war ich überrascht, wie gut es mir gelang, eine Fassade aufzubauen und mir vor meinen Kindern meine Angst und meinen Schrecken nicht anmerken zu lassen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich dazu fähig bin.

Wie nimmt man nach einer «Entwarnung» das normale Leben wieder auf?
Ich war jeweils an den Tagen nach dem Raketenalarm sehr verunsichert, wusste nicht, ob ich mit den Kindern in den Park gehen oder doch lieber daheim bleiben sollte. Trotzdem nimmt das Leben interessanterweise wahnsinnig schnell wieder seinen normal Lauf. Man kehrt zurück zum Alltag und führt sein Leben fort wie bisher. Ich glaube, gerade weil ich Kinder habe, war es einfacher − auch wenn einem manchmal ein Strich durch die Rechnung gezogen wird: Der Geburtstag meiner Tochter fiel genau in diese schwierige Zeit. Da ich ihr den Alltag so normal wie möglich gestalten wollte, organisierte ich ihr eine kleine Kindergeburtstagsparty mit ihren Freundinnen bei uns. Kaum hatten wir uns zum Essen hingesetzt, ging es wieder los, und wir mussten mit zehn Vierjährigen aus der Wohnung stürmen.

Wie haben Ihre Kinder auf den Raketenalarm reagiert?
Meine Kinder sind zum Glück noch ziemlich klein, zwei und vier Jahre alt. Sie spürten schon, dass etwas anders war als sonst, aber sie verstanden nicht wirklich, was passiert. Es war für sie fast wie ein Spiel. Meine vier Jahre alte Tochter, hat mich kürzlich sogar gefragt, wann wir wieder zum Bunker gehen können, denn sie würde dort so gerne mit dem Nachbarsjungen spielen.

Jetzt mal abgesehen von der aktuell kritischeren Situation: Wie ist das Leben für eine Familie in Tel Aviv. Welche Vor und Nachteile erleben Sie?
Tel Aviv war noch vor nicht allzu vielen Jahren keine Stadt, in der viele Familien und Kleinkinder wohnen. Die meisten Familien zogen nach dem ersten oder zweiten Kind in die Vororte. Doch seit einigen Jahren bleiben immer mehr Familien in Tel Aviv, was auch die Dynamik und das Stadtbild verändert: Es gibt unglaublich viele Spielplätze, im Sommer sind die Strände voller Kinder. Überhaupt ist das Klima hier ein riesiger Vorteil, die Kinder verbringen den grössten Teil des Jahres im Freien. Ich glaube nicht, dass sich der Alltag hier stark vom Alltag in der Schweiz unterscheidet. Tel Aviv ist eine internationale und sehr moderne Stadt. Die Leute arbeiten, die Restaurants sind immer voll, auch die Bars und Clubs, und es ist immer etwas los. Vielleicht ist unser Alltag etwas lebhafter als in der Schweiz. Gerade weil die meisten hier schon einige Kriege und Krisen erlebt haben, wissen sie das Leben zu schätzen und zu geniessen.

pascale headshot *Pascale Bollag lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Tel Aviv. Über eine Rückkehr in die Schweiz hat sie mehrmals nachgedacht. Doch nach rund 15 Jahren im Ausland «weiss ich gar nicht, wie einfach diese Umstellung wäre», sagt sie.

79 Kommentare zu «Wenn plötzlich der Raketenalarm ertönt»

  • alice-gurini sagt:

    Ich finde das schrecklich man trägt es immer mit ! bin 70 und wir mussten an der Grenze immer in den Keller !ich kann Heute noch nicht mit geschlossener Türe schlaffen !Die wissen nicht was Sie den Seelen zu leide tun !darum mehr Frauen an die Macht!Sie haben Die grössere Klappe als Männer aber Sie Kriegen nicht!weg mit den Militärs die sich nur Profilieren !
    Der Satz Soldaten an Die Front ! das muss verboten werden das sind unsere Söhne !lieber Streiken und Unmilitärisch sein !oder auch ein Feigling !EGAL !dafür nicht getötet werden !Blauhelme das ist eine Alternative!Alice

  • alice-gurini sagt:

    Ja ich weiss wie sich das anfühlt !wir wohnten an der Grenze !und wir musste 1940-45 viel in den Dunklen Keller! 11Kinder und alle haben Heute noch ein Mullmiges Gefühl wenns Dunkel wird in einem Raum !!schrecklich dass es noch Kriege gibt !Heute hat man eine Kultivierte Sprache die man brauchen kann ! Diplomaten breuchte es viel mehr und gute Schulbildung in allen Ländern !und Anti- Baby Pillen Gratis in einigen Ländern !Und alle Die Ausländer Die in Europa Lehren machen!! müssen 5 Jahre in Ihre Heimat zurück um das weiterzugeben !Ja WUNSCHDENKEN Alice

  • Karin Waser sagt:

    Es stellt sich aber auch die Frage, unter welchen Umständen ich in der ruhigen Schweiz leben kann. Welche Lebensqualität hätte Fam. Bollag hier? Wie sieht’s mit Jobs aus? Oder von Sozialhilfe leben? Ein Umzug in ein anderes Land ist nie einfach.

    • Katharina sagt:

      …. und der um gekehrte Kulturschock bei einer Rückwanderung ist nicht zu unterschätzen, was die Schweiz betrifft, ist der oft grösser als der Kulturschock bei der Auswanderung.

  • René Suter sagt:

    Es ist bekannt, dass es in Israel ab und zu unangenehm werden kann. Ich habe selber sehr lange im Ausland gelebt. Die Türen zur Schweiz waren und sind für mich als Eidgenosse immer offen. Deshalb stellt sich in vorliegenden Fall die Frage: Will ich mich und meine Familie dem Terror ausliefern oder in der noch ruhigen Schwez leben!

  • Edgar sagt:

    jemand hat hier die Einseitigkeit des Artikels beklagt, in durchaus moderatem Ton. Ich habe ihm zugestimmt. Das reicht, sowohl seinen (ihren?) Beitrag wie auch meinen kurzen Kommentar zu streichen. Für mich unverständndlich.

    • gabi sagt:

      Gemäss der alten Ostblock-Freiheit:

      Jeder darf sagen, was er will… So lange es meiner Meinung entspricht.

      😉

  • ER sagt:

    Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag

  • Widerspenstige sagt:

    Danke Pascale Bollag für Ihren eindrücklichen Einblick in Ihr Leben in einem Land, das uns hier in der Schweiz ziemlich gespalten via Medien vermittelt wird. Dass es über 20 Jahre relativ ruhig war und ein Leben dort absolut bereichernd sein kann, scheint einigen Bloggenden fremd zu sein. Das Land hat viel zu bieten, wenn der politische Moment mal ausgeblendet werden kann. Bitte berichten Sie uns doch weiter aus Ihrem Alltag und wie es mit der Stellung der Frau bestellt ist. Gibt es Kitas, Tagesschulen etc. und wie einfach kann eine Mutter eine gute Stelle finden? Fragen über Fragen… 😉

  • Widerspenstige sagt:

    Der heutige Tag ist bereits Geschichte, bevor er überhaupt begonnen hat und jetzt ganz ruhig endet. Es ist nichts Wesentliches passiert an diesem Weltuntergangsdatum. Es war auch nie so gemeint übrigens, sondern eher im spirituellen Sinn. Ein Umdenken in verschiedenen Bereichen unseres Lebens. Die Energiewende ist ein Teil davon. Und dass sich unterdrückte Völker erheben gegen ihre Unterdrücker – das ist bereits geschehen und nimmt nun seinen Lauf.

    Hier mein Musiktipp mit Simon & Garfunkel -The Sound of Silence: http://www.youtube.com/watch?v=dTCNwgzM2rQ
    Listen and enjoy! 🙂

  • Daniel Gruber sagt:

    Bedenklich wie hier zensiert wird. Wenns ums Thema Israel geht sind kritische Stimmen obwohl objektiv verfasst nicht erwünscht. Würde vom Tages-Anzeiger mehr erwarten.

  • gabi sagt:

    Wurden denn – ums tatsächlich von „Mama“-, bzw. Elternseite anzughen – viele Voraussetzungen geschaffen, dass Mischehen möglichst gefördert werden? Möglichst viele Kinder dort aufwachsen, die sich nur einer geografischen „Heimat“ alleine, und nicht einer Reli oder Ideologie, verhaftet fühlen? Dass sich die beiden Seiten so „durchwachsen“, dass sich Friede einfacher umsetzen lässt?

    Oder wurde alles dafür getan zu separieren?

  • Franz Oettli sagt:

    Kinder gehören zu den Schwächsten, umso tröstlicher, wenn die Eltern ihren Beschützerinstinkt entdecken. Anklagen sollte man die Kriegsfalken, wo auch immer, die Leid in Kauf nehmen gerade auch von Kindern. Wo auch immer. Und ich nehme an, jede Mutter oder jeder Vater aus einem Krisengebiet würde sich Frieden für die Familie wünschen. Gerade kommt mir dieses Bild hoch, wo vor laufender Reporterkamera ein Mann erschossen wurde, der sich in einem Hauseingang kauerte und sein Kind beschützen wollte. Ich weiss nicht mal mehr, wo dieses Leid geschah.

    • Jasmin21 sagt:

      Ich kann mich an dieses Bild erinnern. War eine Propagandaaktion…

    • Tomas sagt:

      Ja, auf den Fake sind damals viele reingefallen, es gab darüber mal auf Arte eine Dokumentation.
      War keine Ausnahme, ich kenne viele Beispiele davon.

  • Herbert Schmucke sagt:

    Der Beitrag zeigt, wie subjektiv das Empfinden ist. Eine Mutter in den palästinensischen Gebieten wäre wohl froh, es gäbe überhaupt einen Raketenalarm und Luftschutzkeller. Sie kann auch nicht im Traum daran denken, weg zu ziehen: Wohin denn? Wer nun die Politisierung dieses Artikels beklagt, sollte sich doch bitte sehr überlegen, weshalb dies genau bei diesem Artikel passiert: Weil er eben politische Fragen aufwirft, die über die individuelle Komponente hinausgehen. Man sympathisiert nun mal mit dem unterdrückten David, nicht mit Goliath.

    • Jasmin21 sagt:

      Der Beitrag war aber total unpolitisch und wirft keine Fragen auf! Scheinbar können gewisse Menschen beim Wort Tel Aviv oder Israel an nichts anderes denken als an die Palästinenser…. Traurig! Warum denken Sie beim Thema „Schokolade“ nicht an Kinderarbeit und Kinderverschleppungen? Das ist an der Elfenbeinküste Realität. Aber nein, lieber hackt man auf Israel rum, so muss man sich nicht um andere Probleme kümmern.

      • gabi sagt:

        Mich wundert eher, wie „klar“ für viele noch die Rolenzuteilung scheint.

        Wer ist hier David? Wer Goliath?

      • Widerspenstige sagt:

        gabi, ist das eine rhetorische Fragestellung?

      • gabi sagt:

        Nichts, was man mal so schnell auf dem Niveau Fussballfanclub abhandeln könnte, WS.

        🙂

        PS: Vergessen Sie´s WS. – Seit den letzten oberpeinlichen Erkenntnissen über die „Tiefe“, mit der Sie laut zu bejubelnde Positionen vorab (oder meist wohl eher nur: währenddessen) aus zu loten vermögen, denk ich, ich hab mich hier lange genug zum Däppen gemacht, indem ich Sie für voll nehmen wollte.

      • Widerspenstige sagt:

        Wie bitte? Sie erlauben sich, so weit aus dem Fenster zu gucken? Ja wer diskutiert denn noch mit Ihnen hier? Ausser Neubloggende ohne Kenntnis, was Sie hier betreiben. Ich habe ebenso zu lange gedacht, dass es sich nur um einen besonders verqueren Menschen handelt, der sich auch noch in einem Frauennick hier rumtreibt. Wer sich hier wie in einem Fussballfanclub aufführt sind wohl eher Sie, gabi! Entweder man ist Ihrer dezidierten Meinung oder Sie zerpflücken sämtliche Argumente des Gegenübers mit Veurve. Zum Deppen machen wir uns alle hier mal – je nach Tagesbefindlichkeit.

      • Widerspenstige sagt:

        Was Sie für oberpeinlich betrachten, ist in Tat und Wahrheit eine Mücke, aus der Sie einen Elephanten zu machen pflegen. Wie ein Wasserfall kommen dann die posts und nehmen kein Ende mehr. DAS nenne ich eher peinlich, wenn man nicht fähig ist, seine Sätze ein wenig überlegter in die Zeilenlänge zu kürzen. Einfach mal den verbalen Hahn aufdrehen und es plätschern lassen….Sowas nennen Sie dann diskutieren? Sie sehen ja selber, wieviele hier noch mittun wollen.

        Zur Sache: Sie stellen also ernsthaft infrage, wer Goliath und wer David dort ist? Wer hat denn die Mauer errichtet?

      • Herbert Schmucke sagt:

        Frau Jasmin21, Sie vereinfachen hier die Welt ziemlich, nicht? Die Schokolade, welche ich kaufe, stammt nicht aus Kinderarbeit. Ich behaupte nicht, die Palästinenser seien an der vertrackten Situation völlig unschuldig. Aber wie die Kräfteverhältnisse sind, ist unbestritten. Israel besitzt als einziges Land im mittleren Osten Atombomben und über eine hochmoderne Armee. Israel erhält von den USA mehr Wirtschaftshilfe, als sie alle anderen Länder dieser Welt zusammen erhalten. Das sind Fakten. Die Rollenzuteilung David/Goliath ist also klar, Frau gabi.
        Ich war übrigens selbst auch in Israel.

      • gabi sagt:

        Ich seh´s übrigens wie Sie, Herr Schmucke!

        (und bin – wie die aufgebrachte Widerspenstige in ihrem sexistischen Wahn sowieso bei jeder Gelegenheit betonen muss – ein Mann)

  • Baxpehler sagt:

    Nette „Menschen“ , diese Schuldzuweiser! Es geht nicht um Schuld sondern um das Recht überall in der Welt ohne Raketen und Angst zu leben

    • gabi sagt:

      Bitte?!

      Egal was?!

      Egal, wohin ich unter welchen Umständen gehe und was ich da vorher tue… Gleich darauf hab ich das Recht, gefälligst in Frieden gelassen zu werden?

      Es darf doch festgehalten weden, dass Herzels erste Emissäre zurück nach Europa telegrafierten:

      „Die Braut ist sehr schön, jedoch bereits vergeben“

      • Baxpehler sagt:

        Dümmerchen

      • gabi sagt:

        Wer?

        Herzel?

        Seine Emissäre?

        Oder jene, die nach ihm kamen und sich auf ihn bezogen? (bzw.: beziehen zu können glaubten)

      • gabi sagt:

        Apropos Herzl…

        Schon mal durchgespielt, was wohl ab ginge, wenn ein Grossteil der Ungarn plötzlich in Jekaterinburg auftauchen würde und fände: „Endlich wieder daheim!“, sich aus ihrer Geschichte in ihrem einstigen Stammland einen Anspruch ableiten und die Locals aus der Gegend heraus komplimentieren würden? (und wohlverstanden: die Ungarn wären bloss die Hälfte der Zeit mal kurz abwesend gewesen!)

    • Herbert Schmucke sagt:

      Eine Welt ohne Raketen und Armeen wäre tatsächlich erstrebenswert, Frau/Herr Baxpehler. Gerade Israel hortet selbst jedoch die gefährlichsten Raketen im nahen Osten (Atombomben), sollte also vielleicht einmal bei sich selbst anfangen, wenn es eine raketenfreie Welt wünscht. Dass man überhaupt irgendwo je ohne Angst leben können wird, wage ich zu bezweifeln. Angst vor Jobverlust, vor Armut, vor Krankheiten, vor Hunger, vor Veränderungen usw. ist auch Angst. Vermutlich wird der Weltfrieden und ein angstfreies Leben für alle stets eine Utopie bleiben. Trotzdem ein glückliches neues Jahr allen!

  • Roland Schürch sagt:

    Interessant wäre zu erfahren, wieso die Familie Bollag in Israel leben muss. Selbstverschuldete Situationen interessieren mich nicht und hätten nichts im Mamablog verloren.

    • Nina Merli sagt:

      Wir erlauben uns, selber zu entscheiden, welche Beiträge im Mama-Blog etwas „verloren“ haben und welche nicht.

      • Peter Steiner sagt:

        Ich fand es eigentlich ganz interessant zu lesen, wie Mütter frewillig in Kriegsgebieten leben und in Kauf nehmen ihre Kinder zu traumatisieren oder im schlimmsten Fall ums Leben kommen zu lassen.

        Aber wie hier schon von anderen gechrieben, es wäre schön gewesen im Artikel darauf hinzuweisen, dass nicht alle Mütter die Wahl haben.

      • Anna Sursilvana sagt:

        Herr Steiner, wie bereits gesagt, Tel Aviv ist KEIN Kriegsgebiet.

        Und woraus schliessen Sie, dass Frau Bollag eine Wahl hat? Aus dem Artikel gehen die derzeitigen Lebensumstände nicht hervor.

      • Susi Gerber sagt:

        @ Steiner und Schürch:
        1. Wie bereits gesagt, Tel Aviv ist kein Kriegsgebiet.
        2. Woher wissen Sie denn, dass Familie Bollag freiwillig in Tel Aviv lebt? Woher wollen Sie wissen, dass ein Leben z. Bsp. in der Schweiz qualitativ besser ist?
        3. Angenommen Familie Bollag engagiert sich in einem humanitären oder politischen Projekt für Palästinenser, würden zum Boykott fon israelischen Produkten aufrufen etc. – würden Sie sich dann immer noch darüber aufregen, dass sie „freiwillig“ dort sind?

      • Susi Gerber sagt:

        wart.t uf fre.schalt.ng seit 15:25
        @ Ste.ner und Schürch:
        1. Wie bereits gesagt, TLV ist kein Kriegsgebiet.
        2. Woher wissen Sie denn, dass Familie B.llag freiwillig in TLV lebt? Woher wollen Sie wissen, dass ein Leben z. Bsp. in der CH qualitativ besser ist?
        3. Angenommen Familie B.llag engagiert sich in einem h.manitären oder p.litischen Projekt für Plstinenser, würden zum Boyk.tt von isr.elischen Produkten aufrufen etc. – würden Sie sich dann immer noch darüber ufregen, dass sie “freiwillig” dort sind?

    • Jean-Claude sagt:

      Herr Schürch- warum können Sie nicht einfach den Beitrag so akzeptieren wie er ist: eine Frau erzählt aus ihrer Situation als Mutter. Warum sie genau in dieser Situation ist- vor allem aber Ihre Mutmassung, ob Frau Bollag auch das Recht hat, dort zu leben und gar Ihre moralisch und antiisraelische Wertung ist hier völlig fehl am Platz!

  • Brunhild Steiner sagt:

    Warum wurden nun soviele Beiträge entfernt?

  • Patrick sagt:

    Es sollte doch möglich sein, über so etwas zu schreiben, ohne dass jeder gleich politische Propaganda in die eine oder andere Richtung vermutet, nicht?
    Eine Mutter erzählt, wie sie etwas erlebt. Kein warum, wieso, aber den anderen geht es auch schlecht etc.
    Womöglich fand man einfach keine Schweizer Mutter im Gazastreifen, die über die israelischen Angriffe berichten konnte.

  • mira sagt:

    Jede Mutter leidet wenn Krieg ist, egal ob Israeli oder Palästinenserin… Und egal, auf welcher „Seite“ ihr Land steht…

  • Patrick sagt:

    Falls sie es nicht bemerkt haben, geht es in diesem Beitrag eigentlich nicht um Politik und Schuldzuweisungen, sondern um das subjektive Erleben von Ausnahmesituationen. Es handelt sich um eine Schweizerin – alles also ganz neutral…

  • Rahel sagt:

    Ist ja wieder typisch, dass sofort politisch diskutiert wird. Der Artikel ist nicht politisch und zeigt ganz einfach auf, wie es ist, wenn man ploetzlich mit Sirenengeheul und Raketen leben muss. Es ist generell keine Situation, die irgendwer irgendwo erleben will/ sollte!!!

    • Peter Steiner sagt:

      Deshalb ist wohl auch kein Verständnis zu erwarten wenn sich Mütte rmit ihren Kindern freiwillig in ein Krisengebiet begeben. Sie und Pascale haben offensichtlich die Wahl und somit auch die Verantwortung.

      • Anna Sursilvana sagt:

        Fr. Bollag lebt seit ca 15J im Ausland, Kinder sind 2 u 4J alt. Wir wissen weder, ob sie immer in TLV/IL lebte, ob sie bewusst nach IL auswanderte, „hängen blieb“ oder wegen Privatleben/Beruf/Reisen CH verliess.
        Mitte Nov gab’s in TLV zum 1. Mal seit mehr als 20J wieder Raketenalarm. Ich denke nicht, dass man von TLV – und vielen anderen Teilen IL’s – als Kriegsgebiet bezeichnen kann.
        Rückkehr CH? Vielleicht möglich, jedoch müssten die Familien von vorne beginnen.
        Rückkehr CH? Für Fr. Bollag, Rahel und ihre Familien möglich, jedoch für viele andere Bewohner (egal welche Religion) nicht.

      • Susi Gerber sagt:

        Herr Steiner, Tel Aviv war – und ist jetzt glücklicherweise wieder – ruhig. Mich würde interessieren, wie Sie darauf kommen, dass Tel Aviv ein Kriegsgebiet ist.
        Würden Sie von Marseille auch von einem Kriegsgebiete (für Juden) sprechen?

      • gabi sagt:

        Herr Steiner hat – einfach nachzulesen, gleich da oben – von einem Krisengebiet gesprochen.

        Und als das kann man Tel Aviv durchaus bezeichnen, angesichts der geringen Abstände zu den verschiedenen Hotspots der Gegend.

        Wollen Sie das im Ernst bestreiten?

      • Susi Gerber sagt:

        Gabi, TLV ist weder ein Krisen- noch Kriegsgebiet. Ich weiss es aus Erfahrung. Die Region um Tel Aviv ist sehr dicht besiedelt, 3,8 Mio Menschen in der Agglo.
        Sicherlich ist in TLV (nur etwas über 400’000 Einw)+Umgebung nicht alles perfekt, so sind die Leute z. B. mit immer teureren Wohnungsmieten konfrontiert. Es gibt Quartiere, in denen es kürzlich zu Problemen mit Miganten aus dem Horn von Afrika kam. Busse und Züge – so kam es mir jedenfalls vor – sind chronisch überfüllt. Juden, Moslems, Christen etc. leben friedlich miteinander oder nebeinander her. Also eine normale, moderne Grosstadt.

      • Susi Gerber sagt:

        G.bi, TLV st weder ein Kr.sen- noch Kri.gsgebiet. Ich weiss es aus Erfahrung. Region um TLV ist sehr dicht besiedelt, 3,8 Mio Menschen in der Agglo.
        Sicherlich ist in TLV (nur etwas über 400′000 Einw)+Umgebung nicht alles perfekt, so sind die Leute z. B. mit hohen Wohnungsmieten konfrontiert. Es gibt Quartiere, in denen es kürzlich zu Problemen mit Miganten aus dem Horn von Afrika kam. Busse und Züge – so kam es mir jedenfalls vor – sind chronisch überfüllt. J.den, M.slems, Chr.sten etc. leben fri.dlich miteinander oder nebeinander her. Also eine normale, moderne Grosstadt. Bl.ck.rt seit 16:16

      • gabi sagt:

        Zu Susi Gerber:

        „Die normale, moderne Grosstadt“ hat nun einmal eine andere Hintergrundgeschichte, als eine andere normale, moderne Grossstadt. So zu tun, als hätte das nichts zu sagen, weil´s da auch Züge und Busse gibt, ist eine Form von Naivität (um nicht das abschätzigere Wort zu gebrauchen), die nun einmal Folgen hat.

        Siehe oben unter Karin Waser.

  • marie sagt:

    fr b o l lag ihrer familie und ihnen wünsche ich viel kraft und glück – den frauen und mütter und deren kindern in krisengebieten ebenso.
    (den frauen/müttern/kindern im gaza/westjordanland und den anderen krisengebieten geht es genau wir fr b. nur können diese frauen/müttern die möglichkeit woandershin zu ziehen nicht mal in erwägung ziehen.)

    • Susi Gerber sagt:

      Gabi, TLV st weder ein Kr.sen- noch Kri.gsgebiet. Ich weiss es aus Erfahrung. Region um TLV ist sehr dicht besiedelt, 3,8 Mio Menschen in der Agglo.
      Sicherlich ist in TLV (nur etwas über 400′000 Einw)+Umgebung nicht alles perfekt, so sind die Leute z. B. mit hohen Wohnungsmieten konfrontiert. Es gibt Quartiere, in denen es kürzlich zu Problemen mit Miganten aus dem Horn von Afrika kam. Busse und Züge – so kam es mir jedenfalls vor – sind chronisch überfüllt. J.den, M.slems, Chr.sten etc. leben fri.dlich miteinander oder nebeinander her. Also eine normale, moderne Grosstadt. Bl.ck.rt seit 16:16

      • gabi sagt:

        Die meisten „modernen, normalen“ Grosstädte sind einfach nicht Teil eines Staates mit derart unklaren – bzw. schlicht illegalen – Bodenbesitzverhältnissen, dessen Urkonflikt noch keine hundert Jahre alt und alles Andere als gelöst ist:

        Das macht TLV (auch wenn man´s noch so verkrampf anders sehen will) zum Teil eines Krisengebietes.

      • Karin Waser sagt:

        Gabi, von welchen Städten sprechen Sie genau? TLV entstand als kleine Siedlung. 66 jüd Familien, die bis dahin in den engen und dunklen Gassen Jaffas lebten, KAUFTEN 1909 das Land. Mit der Zeit ist eine Grossstadt daraus geworden. Man erzählte mir, dass sie von den Verkäufern ausgelacht wurden, da es sich um unfruchtbares unwirtliches sandiges Land handelte.

      • gabi sagt:

        Das ist zwar so.. Aber nehmen Sie an, Sie könnten TLV in irgend einer nicht allzu fernen Zukunft sozusagen aus der moralischen Mitverantwortung rauskaufen?

        – Kaum. Oder?!

        Ist ungefähr so logisch, wie wenn jene Banker, die jahrelang mit dazu beigetragen haben putzmuntere Betriebe zu filetieren, in der Bankenkrise, als sie von Arbeitgebern, die sich selber vollkomen an die Wand gefahren haben, plötzlich auf die Strasse gestellt wurden, weinten: Aber unsere Abteilung hat doch immer rentiert!

        Natürlich wurden auch viele Grundstücke und Häuser ganz legal erworben (insbesondere eben VOR der

      • gabi sagt:

        Staatsgründung), Selbstverständlich haben auch viele lautere Kibuzim in harter Fron der Wüste viel abgetrotzt.

        Dennoch hat Israel von Beginn weg (King David Hotel) einen Weg gewählt, der keinen Zweifel daran liess, dass es sich genau so Terror einsetzte, um vermeintlich legitime Ziele zu erreichen und eben auch gewaltsam annektiert.

        Das muss auch jedem in TLV klar sein. Und angsichts der Rücksichtslosigkeit, mit der dies geschah und geschieht, können auf die TLVer nicht auf das Verständnis der Vetriebenen zählen, die keine drei Nullen hinter jener Zahl stehen haben, welche die Anzahl

      • gabi sagt:

        der Jahre wiedergibt, seit sie zu Flüchtlingen wurden und sich daher ein Recht auf Rückkehr erhoffen.

        Einen Staat gründen zu wollen auf Basis religiöser Überlieferungen und / oder eines „rassisch“ anmutenden Nationalismus, der nur jene zur Einreise animiert, die einer genauen Prüfung der Vorfahren (!) stand halten, ist schlicht und ergreifend keine gute Idee gewesen. Mal ganz abgesehen davon, dass es eine seltsame Verwandschaft zu jenen irren Ideen aufweist, welche die Juden ja erst aus Europa zu fliehen zwang.

  • Anna Sursilvana sagt:

    In vielen Kommentaren ist jeweils zu lesen, dass die Raketen, vom Gazastreifen aus abgefeuert, oft nur unbewohntes Gebiet treffen würde und deshalb harmlos seien.
    Dieses Interview zeigt, dass jede Rakete, egal ob sie in der Luft zerstört wird, auf freiem Feld oder beispielsweise auf einem Pausenplatz in Sderot einschlägt (am ersten Schultag nach den Sommerferien geschehen), Schaden verursacht.
    Ich wünsche allen betroffenen Menschen viel Kraft und ein möglichst normales Leben.

    • Ali Ferkous sagt:

      Liebe Anna – es macht wohl bezüglich der verursachten Gefahr einen grossen Unterschied, ob die Raketen die Treffergenauigkeit haben von 1.-August-Raketen oder von GPS-, bzw. fernkgelenkten Flugkörpern. In etwa ist dies der Unterschied zwischen einer Platz- und einer scharfen Patrone: bei beiden erschrickt man, wenn es knallt, bloss sterben tut man ab er ersten nicht!

      • Brunhild Steiner sagt:

        … hab ich ja gar nicht gewusst dass die einen Rakteten ja bloss in die „da spielen bloss die grossen Jungs mit-Kategorie“gehören und also demzufolge nur in allerseltensten Fällen Personen- oder Sachschaden verursachen,
        glücklicherweise sehen das die davon betroffenen Menschen ein bisschen anders und suchen ihre Schutzräume auf- wenn sie es können…

      • gabi sagt:

        Man kann allerdings tatsächlich auch vor Schreck sterben. Und, was genau in den Sprengköpfen ist, bleibt der verschreckten Phantasie der Opfer und dem Wissen des Erbauers überlassen.

        – Angenehm ist das gewiss nicht.

        Aber eben halt: Von einem Bewohner Isarels würd ich halt schon erwarten, sich mal etwas realistischer der Frage zu widmen, ob Landraub und diese verquere Art von Blut und Boden-Ideologie, die sich ausgerechnet an einer Reli und Vorfahrensnachweisen so eine Superidee als Basis für eine Staatsgründung war.

      • gabi sagt:

        diese verquere Art von Blut und Boden-Ideologie, die sich ausgerechnet an einer Reli und Vorfahrensnachweisen ORIENTIERT, müsste es heissen!

        Schon sehr beklemmend, wie sich mit einer derartigen Kozentration auf die 19.Jhd.-Idee eines Nationalstaats, die sich hier aus Bekenntnis und – mehr noch – Stammbaum nährt, ausgerechnet eine Brücke zu jenem „Staatsmann“ geschaffen wird, dem man allen Grund hatte zu entfliehen.

  • mira sagt:

    Keine einfache Situation, ich beneide Frau Bollag nicht. Es ist tatsächlich bemerkentswert, wie stark der Beschützerinstikt ist und andere, so grundlegende Emotionen wie Todesangst überlagern kann. Ich denke mir manchmal, dass ich im Notfall für meine Kinder mein Leben hingeben würde. Ich war aber glücklicherweise noch nie in so einer Situation und werde es hoffentlich auch nie sein.

  • Sonja Leder sagt:

    Egal ob Mutter und Kind mit Raketenalarm leben muss oder nicht: es gibt auch Palästinensische Frauen welche damit leben müssen. Heikles Thema, darum hat dies meiner Meinung nach nichts im Mamablog zu suchen!

    • Gregor sagt:

      Frau Leder, ein „heikles Thema“ ist das nur, weil Leute wie Sie unfundiert daherschwatzen.

      • gabi sagt:

        In der Sache dennoch nicht falsch.

        Oder kann man sich mittlerweile gar zurecht lesen, dass es dort ja eigentlich gar keine Palästinenser gibt?

      • Ali Ferkous sagt:

        Gregor, Sie sollten erst mal vor der eigenen Tür wischen! Verglichen mit den Lebensumständen in der Westbank oder im Gaza-Streifen ist das „bitzeli“ im sauberen und sicheren israelischen Bunker unterstehen ein Zuckerschlecken – zudem verfügt Israel auch über nahezu unbeschränkte Ressourcen in der Militärgewalt, dank den USA.

    • Jasmin21 sagt:

      Warum bitte hat diese Beschreibung einer schwierigen Situation als Mutter, die um das Leben ihrer Kinder bangt, nichts im Mamablog zu suchen? Weil es eine israelische Mutter ist? Überdenken Sie bitte mal ihre (rassistischen) Voruteile….

      • Frank Baum sagt:

        Wie Frau Leder richtig schreibt gibt es eben auch die palästinensischen Mütter, die nicht nur um die Sicherheit ihrer Kinder bangen müssen sondern deren Sicherheit akut in Gefahr ist. Die Israelis haben Gaza vor wenigen Jahren mit Napalm bombardiert. Israelische Mütter hätten die Gelegenheit demokratisch gegen dieses Verhalten vorzugehen. Das tun sie aber leider nicht. Eine Mehrheit befürwortet den Krieg, weil sie ganz offenbar von nationalistischen Blendern in die Irre geführt werden, die auf 3000 Jahre alte Geschichten anspielen. Kritik müssen sie sich auch Israelis gefallen lassen.

    • Susi Gerber sagt:

      Frau Leder, in den Medien und v.a. in einem Blogg sollen heikle Themen Platz haben. Tatsächlich wäre es ebenfalls interessant die Sicht einer „palästinensischen“ Mutter zu hören. Wie denkt sie z. Bsp. über Raketen-Abschussrampen, die bewusst vor Kindergärten, Schulen und Spitälern positioniert werden. Oder über fehlende Bunker (wo es doch tausende von Raketen gibt).
      Auch ein Interview über die Frau, die ein Baby in die Kamera streckt und mitteilt, dass dieses Bübchen „So Gott will, wird der kleine Mashal werden wie der große Mashal“. Mashal al-Jabari: getöteter Militärführer und Märtyrer.

      • gabi sagt:

        Denken Sie´s mal chronologisch durch, Susi Gerber:

        Ich find den lsIam und seinen Hang zum Tärror absoult bedenklich.

        Aber Sie werden ja wohl nicht behaupten, dass die Landnahme der Israelis deshalb in irgend einer From gerechtferigt ist, weil die 48 schon wussten, dass die Palästinenser 60 Jahre später Babys zu Märtyrern machen wollen… Oder?!

        Der Gedanke, auf Basis von Tärror einen Staat aufbauen zu wollen, halte ich so oder so für Wahnsinn; egal von welcher Seite. Und man sieht ja, wohin es führt… Das Erbe des „King David Hotel“.

      • gabi sagt:

        Denken Sie´s mal chronologisch durch, Susi Gerber:

        Ich find den lzmla und seinen Hang zum Tärohr (Schreibfehler tricksen die Zensi aus; sorry) absoult bedenklich.

        Aber Sie werden ja wohl nicht behaupten, dass die Landnahme der Jden deshalb in irgend einer From gerechtferigt ist, weil die 48 schon wussten, dass die vertriebenen Palästinenser 60 Jahre später Babys zu Merthierern machen wollen… Oder?!

        Der Gedanke, auf Basis von Thärör einen Staat aufbauen zu wollen, halte ich so oder so für Wahnsinn; egal von welcher Seite. Und man sieht ja, wohin es führt… Das Erbe des “King David Hotel”.

      • Susi Gerber sagt:

        Sorry Gabi, habe absolut keine Ahnung, was Sie mit dem Post sagen wollen – die „Schreibfehler“ sind übrigens sehr originell und haben mich zum Schmunzeln gebracht ;-), gute Idee.

      • Susi Gerber sagt:

        … und tatsächlich keine Zensi …

      • gabi sagt:

        Dass eine Frau – bei uns! – zwangsläufig auf Abscheu stossen müsste, wenn sie ihr Bübchen zum Murder und Heldentoten werden lassen möchte, ist doch klar.

        Aber Widerstand alleine können Sie den Betroffenen dort ja wohl schlecht vorwerfen. Bloss zu finden, dass sich doch einfach andere Staaten (ausser dem Vertreibenden) um die Vertriebenen kümmern sollen, find ich auch etwas billig… Insbesondere von einem Staat, der eine Art verkehrtem “Stammbaum-Nachweis” von Allen, die er einzubürgern gedenkt,verlangt.

        Man kann den Heimatlosen doch nicht einfach nur vorwerfen, schlechte Verlerlierer zu sein.

      • gabi sagt:

        Und nun kann ich´s halt dennoch nicht erklären, S. Gerber: Die Senzi!

        Zum K..tzen: schlcht Diskussionsverhinderung.

      • Thomas sagt:

        Ja, Frau Gabi, denken Sie es ebenfalls chronologisch durch: Die Uno versprach Israel einen Staat (vor dem 1. Wk). Die Israelis zogen daher dorthin und bewirtschaften das Land, das daraufhin aufblühte. Die Palästinenser kamen als Nutzniesser in das ursprünglich unbewohnte Gebiet. Israel war nach dem 2. WK die einzige Hoffnung für die Israelis, also kamen sie alle dorthin. Die umliegenden Staaten beschlossen daher, die Israelis ins Meer zu treiben. Etwas das sie bis heute gerne tun würden. Was hätten diese Menschen, die nirgends hingekonnt hätten, tun können, ausser zu kämpfen?

      • Thomas sagt:

        Wir wohlbehüteten Schweizer haben davon keine Ahnung. Klar, durch die Mittel der USA hat sich das Blatt heute gewendet. Israel ist nun klar der Stärkere, der die Schwächeren teilweise unterdrückt. Aber was sollen sie denn sonst tun? Die Schwächeren denken jeden Tag darüber nach, wie sie Israel fertigmachen können. Diesen Hass legen sie ihren Kindern schon in der Wiege. Sollte sich Israel einfach fertigmachen können? (und das würde geschehen, wenn sie ihre Macht nicht ausüben würden) Die Situation ist nicht ganz so einfach! Der Stärke ist nicht einfach nur der Böse weil er stärker ist!

  • Rahel sagt:

    Hallo Pascale… obwohl wir diesmal keinen Raketenalarm hatten- als Mutter ist es doppelt so schwer. Auch ich denke oft daran, ob wir in die Schweiz ziehen sollten oder nicht. Es ist wirklich nicht einfach nach all diesen Jahren in Israel. Schreib mir doch, wenn du Lust hast! Wir wohnen suedlich von Haifa.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.