An Papas Rockzipfel

Gemeinsam gegen Vorurteile: Nils Pickert und sein Sohn. (Bild: Nils Pickert)

Gemeinsam gegen Vorurteile: Nils Pickert und sein Sohn. (Bild: Nils Pickert)

Doch, Sie sehen richtig. Das sind Vater und Sohn, die da in Rock und Kleid durch die Strassen spazieren. Es ist nicht etwa Fasnacht und sie haben auch keine Wette verloren, sondern es ist beiden absolut ernst damit.

Nils Pickert, der Papa im Mama-Outfit, hat angefangen Röcke zu tragen, um seinen Sohn zu unterstützen. Der Kleine entdeckte nämlich schon früh seine Vorliebe für Mädchenkleider. Anstatt ihm diese auszureden oder ihn zumindest für den Gang in die Öffentlichkeit in Jungsklamotten zu stecken, liessen ihn seine Eltern gewähren. Doch wie das so ist, wenn jemand aus der Norm fällt, sorgte der kleine Mann in seinem roten Kleidchen immer wieder für Aufsehen und wurde von den anderen Kindern ausgelacht und gehänselt. So sehr, dass er sich zwischenzeitlich nicht mehr traute, im Rock oder Kleid aus dem Haus zu gehen. Da sei ihm «nach reiflicher Überlegung nur eine Möglichkeit geblieben», schreibt Pickert in der «Emma», nämlich «die Schultern für meinen kleinen Kerl breit zu machen und mir selbst einen Rock anzuziehen». Wer ein Problem damit habe, dass ein Mann Frauenkleider trage, könne sich fortan mit ihm anlegen, anstatt auf seinen Sohn loszugehen, so seine Überlegung.

Dass in der Tat viele Leute das Ganze zumindest sehr ungewöhnlich finden, beweist die Tatsache, dass sich Pickerts «Emma»-Artikel im Nu weltweit verbreitete. Es wurde so viel geschrieben über das feminine Vater-Sohn-Styling, dass Pickert sich am Ende gar entschied, in der «Huffington Post» eine Stellungnahme zu seinen Erziehungsmethoden zu verfassen.

Doch es braucht nicht einmal ein ganzes Outfit, um die Gemüter zu erregen. In der Kita, die meine Tochter früher besucht hat, liessen sich die Kinder ab und zu von den Betreuerinnen die Fingernägel farbig lackieren. Jungs wie Mädchen. Und alle haben sie ihre verzierten Hände am Feierabend stolz ihren Eltern gezeigt. Als ich das auf dem Spielplatz einmal beiläufig einer anderen Mutter erzählte, sah diese mich völlig schockiert an und sagte, dass sie sich so etwas ganz sicher nicht würde bieten lassen.

Ich war ziemlich überrascht von ihrer Reaktion. Wovor sie wohl Angst hat? Dass ein Junge, der als Kleinkind ab und zu lackierte Nägel trägt, in eine Transvestiten-Karriere gedrängt wird? Oder geht es vielmehr darum, dass sie als Mama sich schämen würde, wenn ihr kleiner Junge so verweiblicht würde?

Kinder lieben es bekanntlich, sich zu verkleiden – und dazu gehört nun einmal auch, sich zu schminken, sei das mit Fasnachtsfarben oder den Schminkutensilien der Mutter. Ich habe schon Fotos von befreundeten Familien gesehen, auf denen ein dreijähriger Junge höchst professionell mit dem Lidschatten der Mama vor dem Spiegel hantiert – und das sah nicht etwa abartig aus, sondern einfach nur süss. Und doch muss ich zugeben, dass ich mich ziemlich amüsiert habe, als mir ein männliches Kita-Gspänli meiner Tochter einmal erzählte, sein Vater habe ihm zu Hause die Nägel frisch lackiert. Vater und Sohn mit pinkem Glitzernagellack in der Hand, das gab irgendwie ein lustiges Bild ab.

Bin ich also doch nicht so offen, wie ich dachte? Beziehungsweise: Wie würde ich reagieren, wenn mein kleiner Junge sich der Welt plötzlich nur noch im Glitzerkleidchen und mit Lack auf den Nägeln präsentieren wollte? Ich denke, mit dem Nagellack könnte ich gut leben. Wie gesagt, das läuft für mich unter malen und basteln. Und da meine Tochter fürs Leben gern «Nägeli male» spielt, stelle ich mich schon mal darauf ein, dass auch mein Sohn eines Tages mitmachen will.

Ginge es hingegen gleich um die ganze Garderobe, hätte ich zugegebenermassen mehr Mühe, mich daran zu gewöhnen. Ich würde mich wohl ähnlich fühlen wie Cheryl Kilodavis, die ihrem Sohn Dyson die Tutus und Tiaras erst ausreden wollte. Bis ihr älterer Sohn sie eines Tages fragte, warum sie Dyson nicht einfach fröhlich sein Leben leben lasse. Da habe sie gemerkt, dass das Ganze ihr eigenes Problem sei, nicht Dysons. Und um das auch der Gesellschaft klarzumachen, hat sie 2010 das Bilderbuch «The Princess Boy» geschrieben. Für mehr Toleranz gegenüber denen, die ein bisschen anders sind.

Wie viel Toleranz haben Sie, wenn es um die Garderobe Ihrer Kinder geht? Lassen Sie Ihren Sohn auf Wunsch in Mädchenkleidern rumlaufen und die Tochter in Jungsklamotten? Und warum empfindet eigentlich die Mehrheit einen «Princess Boy» als abnormal, während die Prinzessin in Jungsklamotten akzeptiert wird? Würden Sie als Vater Ihren Sohn nach dem Vorbild von Nils Pickert auch modisch unterstützen (mein Mann hat mir bereits mitgeteilt, dass er das nie tun würde – uff, da bin ich aber beruhigt)? Oder ist das der völlig falsche Weg, weil es dem Kind auf lange Sicht nichts bringt, wenn sich auch noch der Vater der Lächerlichkeit preisgibt? Ja wird Nils Pickerts Sohn seinen Vater in zehn Jahren vielleicht sogar dafür hassen, dass er dem Kleidchenwahn kein Ende gesetzt hat? Und wo ziehen Sie persönlich die Grenze? Sind rosa Nägel und ein, zwei Haarspangen bei Jungs noch okay, oder geht das absolut gar nicht?

Fragen über Fragen. Ich bin gespannt auf Ihre Antworten.

353 Kommentare zu «An Papas Rockzipfel»

  • Nina sagt:

    Der Post ist zwar schon eine Weile her, aber ich finde das Thema immer noch wichtig!

    Ich denke, dass jeder Mensch entscheiden darf, wie er sich kleidet bzw. wie er sich am wohlsten fühlt,
    egal welches Geschlecht derjenige von Geburt aus hat.
    Der Vater des Jungen zeigt, dass es völlig okay ist so zu sein, wie man will und ist damit, meiner Meinung nach, ein gutes Vorbild.

  • Franz sagt:

    Besser als Vorfall

    Im „Regensburger Wochenblatt“ (Landkreis Regensburg) vom 13.02.2013 war folgendes zu lesen:

    „Schüler kommt im Kleid, Rektor flippt völlig aus!
    Axel L. ist nicht der bravste Schüler, doch ein Rowdie ist er nicht. Am unsinnigen Donnerstag geht er in die Neutraublinger Mittelschule als Frau verkleidet. Der Rektor aber findet das gar nicht komisch und schließt ihn vom Unterricht aus.“. Er hat ihm mit einem verschärften Verweis gedroht, erzählt die Mutter. Außerdem sollte die Klassenleiterin noch die Bemerkung im Zeugnis ändern!

  • Becky sagt:

    Auch mein Sohn hat sich mit 4 liebend gerne die Nägel angemalt – das ist aber nun vorbei. Er ist sehr feingliedrig und süss, und seit 2 Jahren lässt er sich die Haare wachsen. Wir werden an den Kassen regelmässig gefragt, ob „sie“ schon sechs sei, und es gibt auch Hänseleien auf dem Schulbus, dass er wie ein Mädchen aussehe. Das ist ihm jedoch egal, ihm gefallen seine schönen, langen, lockigen blonden Haare. Ist doch gut so. Mir würde er mit raspelkurzen Haaren auch besser gefallen, aber ich liebe ihn, so wie er ist. Wie ich auf Röcke reagieren würde, weiss ich nicht. Ich trage auch keine.

  • Katharina B. sagt:

    Wenn schon die Eltern nicht zu ihrem Kind stehen, wer denn sonst?!

    Also ich finde es mutig, was dieser Vater tut. Er gibt seinem Sohn nicht nur die nötige Rückendeckung und „Empowerment“, sondern ist ihm auch gleich noch ein Vorbild, das besagt: Gehe Deinen Weg auch wenn es Widerstände gibt.

    Mir gefällt das.

    • gabi sagt:

      Indem ich genau dasselbe tue wie mein Sohn, zeige ich ihm eben nicht „gehe Deinen Weg“, sondern ich tue so, als wäre es normal, dass sich anderen Menschen dem eignen Weg sofort angleichen. Und wirke er noch so bekloppt.

  • Nicoretta sagt:

    Mein erster Gedanke: „Geile Siech“, der Papa!
    Der Papa beweist Mut und auch einiges an Humor…
    Solche Väter könnte die Welt mehr vertragen!!

  • Vlad Malkin sagt:

    Je mehr Beiträge ich in diesem Blog lese, umso eindrücklicher wird mir bewusst, dass die Schweizerische Gesellschaft total verweichlicht und degeneriert ist. Da schreiben übersensible Väter tatsächlich, dass sie ihre Söhne lieber geschminkt in High Heels und Rock in die Schule schicken würden, statt sie mit einem Gewehr/Pistole/Pfeilbogen spielen zu lassen.

    • Hinz sagt:

      Das ist jetzt aber ein total unsensibler Beitrag, Herr Malkin. Ich finde, wir sollten das in einem Stuhlkreis thematisieren und abschliessend versöhnen wir uns alle, indem wir unsere Namen tanzen und uns ein warmes Hodenbad gönnen.

      • gabi sagt:

        Auf die Gefahr hin, mich als unsensibel zu outen?

        Wie geht eigentlich ein Hodenbad?

      • Hinz sagt:

        Da fragen Sie mich völlig über, aber wir könnten diese Frage ebenfalls in einem Stuhlkreis thematisieren und uns dabei sämtliche dahingehenden Vorstellungen, Wünsche und Anregungen offenbaren. Wäre das nicht einfach prima?

      • gabi sagt:

        Find ich super: Den Gedanken, dass wir unser gesamtes Potential aus dem Austausch untereinander aktivieren können… Wofür, wenn nicht für dies ist der MB da!?

        😉

      • Hinz sagt:

        Da MB eigentlich auch ebenso gut für „Mackerblog“ stehen könnte und wir dann weniger Verrenkungen machen müssten, könnten wir während des Stuhlkreises eigentlich auch Fussball schauen, Bier trinken und ungesunde fettige Snacks reinzischen. Natürlich mit dem gebührenden Mass an Sensibilität und Empathie für alles und jeden. Gegenstimmen?

  • Beni sagt:

    Werdet wie die Kinder.

  • Soccerdad sagt:

    Das man heute ein Kind noch antiautoritär Erziehen will verstehe ich nicht. Dazu muss man ein Ignorant oder dumm sein. Man kann ja mal was aus solidarität mitmachen um zu zeigen, dass es zwar der Norm abweicht, aber dennoch völlig in Ordnung ist, aber das hier grenzt an Schildbürgertum. Das Loch ist zu klein für die ausgegrabene Erde, als gräbt man ein noch grösseres Loch.

    • Monica Carrara sagt:

      Ein Spielkamerad von mir hat in den Siebzigern, die heute als besonders tolerant gelten, für grosse Diskussionen in der Nachbarschaft gesorgt: er liebte es mit Puppen zu spielen und hat wie am Spiess geschrien, wenn man sie ihm wegnahm. Er ist ein Familienpapa geworden und kümmert sich rührend um seine Kinder. Wo liegt das Problem? Er ist von Kindesbeinen an liebevoll gewesen – erst zu seiner Puppe, dann zu seinen Kindern. Männer, die so fürchterlich auf ihre Männlichkeit beharren hinterlassen bei mir immer den Verdacht, dass sie selbst nicht von dieser überzeugt sind. Seien Sie ruhig mutiger.

  • Paula Moser sagt:

    Ich finde das verhalten des Vaters einfach nur spitze! Auch wenn der Junge transsexuell sein sollte (Was noch gar nicht gesagt ist) finde ich es schön das der Vater aus Solidarität mit macht.

    • Monica Carrara sagt:

      Liebe Paula, das sehe ich ganz genauso. Ich finde dieser Papa ist sensationell humorvoll, süss und mutig. Er steht komplett und für jedermann erkennbar hinter seinem Sohn. Das ist ein statement an dem sich viele ein Beispiel nehmen sollten. Glauben Sie ein Wikinger, Römer, Grieche oder Pharaone hätte sich wegen seines Röckchens weniger männlich gefühlt? Im Barock waren lange Haare und Rauschebärte, Rüschenhemden und Pumphosen hip. Heute gibt es andere Schönheitsideale- das hat doch nichts mit „Verweichlichung“ zu tun. Es zeigt nur, dass wir alle Trends unterliegen. Bitte Horizont öffnen!!!

  • Franz Oettli sagt:

    Ein Kind braucht jemanden, der es ins Leben einführt, ihm Leitplanken und Wegweiser vorgibt. So wie der Fall hier aussieht, hat der Papi wohl zu schnell die Segel gestrichen ob der Flausen des Kindes. Eigentlich sollten die Eltern das Kind eriehen, nicht umgekehrt. Mit so einem Vater hätte ich mich als Goof sicher dann mal geschämt, so läuft man vielleicht in Fiji herum dort passt’s, aber sicher nicht in der Schweiz. Ausser man ist in einer Sekte.

    • daniela sagt:

      ja, hauptsache man entspricht der norm und fällt nicht auf, bleibt das rädchen, das in der gesellschaft schön tickt. alles gut und recht. nur: was, wenn kind nicht so ist? soll es sich dann verleugnen, verbiegen, schämen oder doch besser einen weg finden (ev mit hilfe der eltern), sich mit seiner andersartigkeit zurecht zu finden? ihr kommentar sagt ja schon vieles aus über ihre griesgrämige, abwertende haltung, nicht nur anderen gegenüber, sondern vor allem sich selbst.

      • Franz Oettli sagt:

        Ich weiss nicht, was Sie in meine Worte alles hineinlesen. Ich denke einfach, dass es nur wenige Ausnahmen gibt, die es rechtfertigen, ein Kind nicht nach den gängigen Usanzen zu erziehen. Schliesslich soll es sich dereinst in diese Gesellschaft einfügen, wenn auch einen farbigen Punkt setzen, durchaus, aber doch eine Basis erhalten, daran teilzunehmen und nicht von ihr ausgegrenzt zu werden. Das hat eigentlich nichts mit griesgrämig oder abwertend zu tun. In der Pubertät ist es dann sowieso nochmals ganz anders, aber das abgebildete Kind ist ja noch viel zu jung dafür.

      • gabi sagt:

        Sensationell!

        Für solche Kopfgeburten ist der MB halt einfach immer wieder interessant.

        Da fragt man sich dann halt schon, wie wohl die Kindheit einer Daniela ausgesehen haben mag, wenn dermassen schwere Knörze Eingang ins Interpretationsrepertoire finden.

  • Pixel sagt:

    Hallo Schweiz, gepriesen sei deine Humorlosigkeit. Macht euch mal locker.

    • Sportpapi sagt:

      Ah, das Ganze war als Scherz gemeint?

      • Pixel sagt:

        Wenn man ständig stirnrunzelnd, bitterernst und ohne die Fähigkeit das Leben oder auch bestimmte Situationen locker anzugehen, ist das Leben vermutlich wirklich ein schlechter Scherz, sp.

      • Pixel sagt:

        Sehen Sie sp, das ist der Unterschied in dem Fall von mir zu Ihnen: ich finde das einfach nur witzig. Ich mag dem so von mir aus auch gar nicht so wahnsinnig viel Gewicht verleihen, wie es offenbar bei doch einigen (gemessen an der Vielzahl der Ko m men ta re) der Fall zu sein scheint. Seh ich sowas auf der Strasse grinse ich und find es einfach nur klasse. Soll er doch machen, was er will. Aber der Schweizer verdreht den Kopf und lästert ab.

      • Sportpapi sagt:

        Schauen Sie, Pixel. Sehe ich so etwas auf der Strasse, grinse ich auch. Weshalb ich das Klasse finden sollte, weiss ich allerdings nicht. Aber es ist mir auch völlig egal, soll er doch machen, was er will. Für seine grosse Show den kleinen Sohn zu missbrauchen, finde ich etwas weniger toll. Aber auch nicht weiter schlimm. Also, das wärs. Aber warum wird nun aus dem Ganzen eine grosse Geschichte der EMMA (haben Sie sie gelesen?), die dann von allen Medien aufgenommen wird? Etwa wegen der Schweizer, die lästern? Oder doch wegen der Botschaft, die vermittelt werden soll?

      • Pixel sagt:

        Ne, Emma hab ich nicht gelesen. Ich hab zwar schon verstanden, dass da ein Bezug darauf genommen wird im A r t i kel, aber irgendwie verlieh ich dem nicht so ein Gewicht wie Sie es tun. Ich kann mich über die Emma einfach nicht echauffieren. Deswegen vermutlich, weil das schlicht kein Format ist, was mich anspricht.

      • Sportpapi sagt:

        Wissen Sie, Pixel. Da ist ein Autor, der sein Leben mit Schreiben verdient, und der in der EMMA einen Artikel über seine eigene Heldentat schreibt. Die Geschichte geht dann um die Welt und sorgt für seine paar Minuten Berühmtheit. Und Sie finden es nicht nötig, um den Hintergrund etwas verstehen zu können, den verlinkten Originalartikel zu lesen? Und fragen sich, was die Diskussion soll? Ja, eben, das frage ich mich doch auch. Es hätte beim Lächeln der paar wenigen Zuschauer im Städtchen bleiben können, wenn da nicht einige eine politische Kampagne daraus hätten zimmern wollen.

      • Katharina sagt:

        c l a c k – shame on you pixel. but it is t r a s h, too. so it is on topic. lulz.

      • Pixel sagt:

        So gesehen sp und vor diesem Hintergrund kann ich NATÜRLICH die erhitzten Gemüter verstehen. Nein kann ich auch jetzt nicht. Ganz ehrlich. Und nochwas: den verlinkten Artikel las ich nicht wg Emma – oder anders rum: meine Prioritäten habe ich anders gesetzt.

      • Pixel sagt:

        You name it kath: it’s trash TOO.

    • Muttis Liebling sagt:

      Behaltet die Wehrpflicht, aber mit mindestens 1 Jahr Grundwehrdienst am Stück.

  • Eni sagt:

    Die einzigen Röcke in welchen Männer attraktiv aussehen sind schottische Kilts; ansonsten lieber bleiben lassen.

  • Pat Studer sagt:

    Shit! Nur noch Weichbecher, welche heute Kinder „erziehen“??

  • Gregor sagt:

    Achgott. Ist doch wurscht, dass und wenn ein Bub mal die Fingernägel lackiert und einen Rock anzieht. Dass aber der Papa einen Rock anzieht, damit der Bub nicht alleine ist, ist ein Zeichen für einen mindestens in diesem Bereich lausigen Papa. Der Papa soll seinem Bub erklären, dass die Norm für Buben hierzulande keine Röcke sind, dass er aber unter bestimmten Umständen Röcke tragen darf und er vielleicht Leuten begegnen wird, die nocht sehr tolerant sind und ihn, den Bub, seines Rocks wegen anöden. Damit hat er seine Vaterpflicht erfüllt.

  • alam sagt:

    Bist du sicher? Nie Mamas Schuhe probiert? Nie irgendwelches Schminkzeug „getestet“? Frag mal deine Mutter, die erinnert sich bestimmt noch.

  • carina sagt:

    ich denke dem kind wird damit keinen gefallen getan. wenn es überall doof angeschaut wird und später dann gehänselt von gleichaltrigen. man sollte dem kind eine klare linie geben und sagen was „normal“ ist. das hat von mir aus gesehen nicht viel mit toleranz zu tun…

  • alam sagt:

    Ich bin heilfroh, dass ich selber keine Röcke tragen muss, obwohl ich eine Frau bin. Ich würde also auch in Solidarität mit meinem Sohn keinen Rock anziehen, ich mag die Dinger einfach nicht. Aber verbieten würde ich es ihm auch nicht. Kürzlich kam er doch mit lackierten Fingernägeln nach Hause und ging auch so in die Schule. Einige Jungs haben dann ihre Nägel auch angemalt und nach ein paar Tagen war der Spuk vorbei. Ich glaube, das gehört zur normalen Entwicklung der Jungs, sich auch mal ein bisschen wie eine Lady zu fühlen.

  • Frank Baum sagt:

    Dass der Vater in dieser Geschichte ein Kleid anzieht, ist dumm. Das hilft gar nichts. Die Frage für den Buben ist ja nicht, wie sein Vater zu der Sache steht sondern wie andere Kinder zu der Sache stehen. Auf andere Kinder macht der Vater des betroffenen Jungen aber überhaupt keinen Eindruck sondern nur, was andere Jungen darüber denken. Wahrscheinlich erledigt sich diese Spin nach einer kurzen Weile von alleine.

    • Pixel sagt:

      Doch, ich finde es so oder so eine große Sache Unterstützung von seinen Eltern zu erhalten. Genau in diesem Alter und auch später stärkt es das Selbstbewusstsein. Heute ist es das Thema Rock und übermorgen wird es die Berufswahl sein. Wenn er dann Tänzer oder Schauspieler werden möchte anstelle eines ordentlichen Studiums anzugehen, dann wird genau dieser Vater ihm auch in dieser Wahl stärkend zur Seite stehen. Als Umkehrschluss würde ich nun fast behaupten können, dass diejenigen hier drin, die das als Quatsch abtun vermutlich auch diejenigen sind, die lieber den Anwalt als den Tänzer sehen.

      • Sportpapi sagt:

        Quatsch!

      • Pixel sagt:

        Na das ist ja mal ein ungewohnt starkes Argument!

      • Sportpapi sagt:

        Sie haben es so gewollt!

      • Pixel sagt:

        Soso, tat ich das? Na das ist wirklich lustig, wie immer wieder andere besser über mich Bescheid wissen als ich über mich selbst. Dann dürfen Sie mir das ja auch gerne ausführen und mir erklären, warum dieser (theoretische und angenommene!!!) Umkehrschluss falsch ist. Offenbar besitze ich nicht dieselben hellseherischen Fähigkeiten wie Sie.

      • Sportpapi sagt:

        1) Ein guter Vater wird sein Kind immer in seinen Berufswünschen unterstützen. Auch wenn er
        2) den Sohn vielleicht lieber als Anwalt denn als Tänzer sehen würde. Vielleicht aber auch umgekehrt. Denn natürlich hat jeder Vater, jede Mutter Träume für seine Kinder. Für mich ist das ein Zeichen von Liebe und Interesse für das Kind. Auf jeden Fall hat es nichts mit einander zu tun. Aber ja, was ich mir wirklich wünsche – dass mein Kind sich zwar auch mal anders entscheiden wird als die Mehrheit, auch mal gegen den Strom schwimmt. Aber nicht immer, nicht aus Prinzip. Denn das ist anstrengend…

      • Pixel sagt:

        Ok sp, dann machen Sie die Unterscheidung zu einem späteren Zeitpunkt beim Kind. Offenbar ist dieses Kind mit seiner Rock-Phase zu klein. Da unterscheiden Sie und stufen es in „Willensbildung“ ein. Ist in Ordnung, kann ich nachvollziehen. Es ist aber nicht ganz das, worauf ich mit meiner A n t wo rt an FB hinauswollte. Ich finde es zeugt tatsächlich von ungemeiner Grösse, sich auf diese öffentliche Art und Weise hinter sein Kind zu stellen und es in einem Punkt zu bestärken der nicht schlecht ist, jedoch von der Norm abweicht. Das ist eine Prinzipienfrage zum Thema „Norm“

      • Pixel sagt:

        Ok sp, dann machen Sie die Unterscheidung zu einem späteren Zeitpunkt beim Kind. Offenbar ist dieses Kind mit seiner Rock-Phase zu klein. Da unterscheiden Sie und stufen es in „Willensbildung“ ein. Ist in Ordnung, kann ich nachvollziehen. Es ist aber nicht ganz das, worauf ich mit meiner A n t wo rt an FB hinauswollte. Ich finde es zeugt tatsächlich von ungemeiner Grösse, sich auf diese öffentliche Art und Weise hinter sein Kind zu stellen und es in einem Punkt zu bestärken der nicht schlecht ist, jedoch von der Norm abweicht. Das ist eine Prinzipienfrage zum Thema „Norm“

      • gabi sagt:

        Ich find den Gedanken sehr befremdlich, es fördere das Selbstbewusstsein des Kindes.

        Jaja… Gewiss. Grad in dem Alter, in welchem der Bub zweifellos ist, wird es ihn geradezu über sich selbst hinauswachsen lassen, wenn ihn seine ganze Schule verlacht und ihm dann der Beistand seines Papas herzlich wenig nützen wird, weil nämlich der Papa an sich – noch vor dem Kleinen! – der absolute Brüller sein wird, der sich in den Augen der Anderen zum Depp macht:

        „Dein Vater tuckt im Röckli rum!“

        – Hätte Muhammed Ali so einen Papi gehabt, der wäre heute noch Boxweltmeister!

  • Widerspenstige sagt:

    Witzig dieser Papi mit Sohnemann und sooooo gleichberechtigt. 😀
    Frauen tragen im Westen seit dem Feminismus gerne Hosen und wollen da gar nicht mehr raus aus diesem bequemen Kleidungsstück und Männer tragen….?? Also nochmals: Männer tragen Hosen, Kilts, Tunikas… was zum Kuckuck soll diese Diskussion hier? Ist doch völlig egal, wer was trägt, nicht? Solange er sich sonst an gewisse gesellschaftliche Regeln hält und die Freiheit des anderen nicht zu arg touchiert.

    Ahaaa! Wenn das durchgewunken wird ohne grosses TamTam, dann wäre ja ein Kopftuch auch keine müde Zeile wert…

    • Sportpapi sagt:

      @WS: Erklär mir mal, weshalb es denn von der EMMA et al zu einer so grossen Geschichte gemacht wird?

    • Widerspenstige sagt:

      Weil sich endlich mal ein Mann traut vielleicht? Weil ein Mann zeigt, wie es auch gehen könnte in der Erziehung? Weil er als Papi grosse Klasse in meinen Augen ist? Weil er sich um die Meinung anderer einen feuchten kehrt und sein Kind ernst nimmt? Weil es Mut dazu braucht und dieser in unseren Breitengraden an einer Hand abgezählt werden kann wenn es um solche Überschreitung von Konventionen geht?

      Ich bin keine Emma-Leserin, schnuppere nur ab und zu online dort drin. Aber Alice Schwarzer ist viel lockerer geworden als noch in ihren ersten Kampfjahren. Sie gefällt mir immer besser. 8)

      • Sportpapi sagt:

        „Was zum Kuckuck soll diese Diskussion hier? Ist doch völlig egal, wer was trägt, nicht? Solange er sich sonst an gewisse gesellschaftliche Regeln hält und die Freiheit des anderen nicht zu arg touchiert.“ Eben. Warum also die Geschichte, hier und in der EMMA. Aber man kann doch nicht eine Story bringen und einseitig bewerten, sich dann aber wundern, dass andere Leute ebenfalls einen Kommentar abgeben.

      • Widerspenstige sagt:

        Habe den Emma-Artikel noch nicht gelesen…bin unter Druck gerade und werde es dann später mal tun. Es wird sich wohl um Gleichberechtigung handeln, wie ich eingangs geschrieben habe. Auch Männer dürfen, was Frauen schon lange sich genommen haben in der Kleiderfrage, ist das so schwer zu verstehen?

        Entspanne Dich Sportpaps – gute Nacht wünsche ich Dir.

      • Sportpapi sagt:

        Wenn du wüsstest, wie entspannt ich gerade bin.

  • mia sagt:

    Richtig Sportpapi: Barfusslaufen ist sogar seeeeehhhhhr gesund. Immerhin hat man damit die Chance, in einen schönen schimmernden Glasscherben oder eine appetitliche grüngelbe Spucke zu treten.

  • mia sagt:

    Ja, ja, es gibt nichts Lustigeres, als wenn Jungen in Röckchen in der Öffentlichkeit ‚rumlaufen und auch so in die Schule gehen! Weshalb denn all die Diskussionen, wenn muslimische Frauen und Mädchen ihr Kopftuch tragen wollen? Und ich, bei Weitem noch nicht +60, würde, mich extrrm daran stören, wenn Kinder „nur mit Turnschuhen und Käppi“ vor meiner Nase herumrennen würden. Es gibt ja schliesslich unter anderem noch so etwas wie Schamgefühl, welches man seinen Kindern wenigstens ansatzweise noch vermitteln könnte. Aber eben, das passt zu allem andern.

  • cloudy sagt:

    Zudem ist meine Tochter vor kurzem auch mit angemalten Nägeln aus der Kinderkrippe gekommen und seither muss ich immer wieder mal meine Lungen freischreien (natürlich nur in einem geschlossenen Raum ohne Mithörer, klar), weil die Kleine seither ununterbrochen ihre Nägel anmalen möchte. Ich halte das nicht für gesund! Für die Nägel natürlich.

  • cloudy sagt:

    Ich gehöre zur Fraktion der Mamis, die ihrer Tochter gerne Jungs-Klamotten anzieht, weil die 1. kuuler aussehen und 2. hasse ich Hello Kitty! Jetzt ist es aber so, dass ihre Oma völlig auf pinkes Zeugs für kleine Mädchen abfährt und ihr letzthin eine leuchtendpinke Winterjacke (mit Hello Kitty Plemplem) gekauft hat. Ich habe erstmal 5 Min. lang geschrien, bevor ich sagen konnte, dass ich mich für diese Jacke garantiert nicht bei ihr bedanke. Egal, es ist jetzt der Tochter Lieblingsstück. Schreien erlöst von innerem Druck und kann helfen, die Präferenzen des eigenen Kindes besser zu akzeptieren

  • plop sagt:

    Soo toll würd ich das nicht finden… Mein Bub darf auch geschminkt raus, der Wunsch nach Röckli etc ist bis anhin noch nicht aufgetreten. Ich weiss also nicht, wie ich dann reagieren werde… Auch find ich Hosen um einiges praktischer.

  • Fabu sagt:

    Der Junge geht in die Schule und bekommt eine runtergehauen weil er mädchen Kleider trägt und dann begründet er es damit, dass es sein Vater auch tut? Da bekommt er gleich nochmals eine xD Anders zu sein ist nichts schlechtes, aber man muss sich dessen bewusst sein. Der Vater jedoch redet dem Sohn damit ein, dass er normal ist. Lieb gemeint vom Vater, aber keine Hilfe für die Zukunft. Zu dem Bild…..naja….also wer Barfuss durch die Stadt läuft, kann von mir aus auch ein Rock tragen….

    • marie sagt:

      fabu, der sohn IST normal, nur trägt der kleine offenbar gerne schüppli. that’s it. ich finde dann im gegenzug, dass es NICHT normal ist, den kleinen zu verhauen, weil er gerne schüppli trägt.

      • gabi sagt:

        marie, der sohn IST normal, nur trägt der kleine offenbar gerne schüppli. that’s it.

        Sie können soviel finden, wie Sie wollen und natürlich ist es nicht okay, deshalb verhauen zu werden (dagegen vorzugehen, würde ich von jedem Elternteil als auch anderweitigen Zeugen erwarten!).

        Nicht normal ist es nur vom Vater, deshalb ebenfalls Röckli tragen zu müssen, bloss um mit Bubi solidarisch zu sein… Obwohl der ja gerade was ANDERES tragen möchte.

        Eigentlich ziemlcih so wie fabu das sagt.

        Aber bei Ihnen MUSS es natürlich gleich ein paar Nummern grösser in den MB. Unter Hmophbie geht nix!

      • marie sagt:

        gabi, sie können posten was sie wollen – ich tu’s auch.
        ich finde hr p grossartig, couragiert und ja, ich finde es witzig, wie er das umsetzt. aber zugegeben: es ist einfacher dem sohn das schüppli auszureden, damit ruhe im karton ist.
        sie müssen aber zugeben: wenn es um eine fliege gehen würde, ware da keine, absolut keine entrüstung manifest. aber bei einem schüppli… gehen die wogen hoch, bei einigen. was sollen wir denn daraus schliessen? wenn nicht h-phobie. oder verletzt es „das männliche/weibliche prinzip“? gibt es das? falls ja, wie sieht es aus? falls nein, warum dann so „negativ“?

      • gabi sagt:

        Ich schliesse daraus, dass Sie sich Dinge einfach gerne vorschnell mit „Homophobie“ erklären.

      • dres sagt:

        Hallo, Marie, Si sind sehr engagiert heute! ;-). Ich würde die Bubis von YB am liebsten das ganze nächste Jahr im Schüpli Fussball spielen lassen. Und aus Solidarität würde ich vielleicht sogar wieder mal ins Stadiion gehen und eine YB-Wurst essen. Ansonsten ist es mir eigentlich ziemlich egal, welche Buben und Papis in Röcklein rumlaufen… 😉

      • marie sagt:

        dann beantworten sie doch ganz einfach meine fragen.

      • marie sagt:

        @dres
        wenn ich das schaffe die yb-bubis in schüppli zu stecken, dann will ich sehen, wie sie am wurststand eine yb-wurst essen. mogeln geht nicht. würde mein arsenal an schüpplis dem yb zur verfügung stellen.
        🙂

      • marie sagt:

        und ja ich bin sehr engagiert heute, dres. ich finde das nämlich eine spannende debatte.
        bub im schüüppli und papa der couragiert ein anrecht auf anderssein einfordert, ohne dafür „bestraft“ zu werden. ich frage mich nämlich von wo das kommt. vllt kriege ich ja noch eine antwort, oder auch nicht.

      • Marco Casutt sagt:

        „natürlich ist es nicht okay, deshalb verhauen zu werden“

        Zumindeset „Fabu“ scheint das anders zu sehen, er platziert sogar einen xD-Smiley danach. Scheint er ganz witzig zu finden. An sich ist es schon bezeichnend genug, dass sich alle darüber entsetzen, dass das Kind einen Rock tragen will, nicht aber dass andere Kinder es deswegen schlagen (könnten?).

      • gabi sagt:

        Ich hab in meinem Leben genug Dinge getan oder getragen (bzw. eben auch: nicht getragen), um von meiner damaligen Unmwelt (schon nach der Pubertät allerdings) als „schwul“ abgestempelt zu werden.

        Und?

        Brauchte ich meinen Papa dafür?

        Sollte ich so tun, als hätte ich mir die Reaktionen meiner Umwelt nicht abfingerln können?

        – Das ist doch höchst lächerlich, marie.

        Und Ihre Unterstellungen, allen hier kritsch Diskutierenden gleich Hmophbie vorzuwerfen, sind beleidigend.

        Ihre Fragen sind echt wieder mal doof und orientieren sich lediglich an dem, zu dem Sie´s hier machen wollen.

      • dres sagt:

        Ach Marie, ich finde die Geschichte ja auch rührend und diesen Mann couragiert. Aber ich würde zu gerne mal einen Tag lang Mäuschen spielen können um zu schauen, wie da sonst erzogen wird in dieser Familie. Wenn es nur einfach eine Show ist um beim Man-muss-bei-allem-tolerant-sein-Publikum zu punkten finde ich es nur halb so cool. Und die YB-Wurst werde ich selbsverständlich genüsslich verspeisen, wenn Sie mir den Bobadischa dafür in ein Röcklein stecken… 😉

      • marie sagt:

        @gabi
        warum beleidigend? h-phobie ist alltag. sie geben es ja selbst zu, dass „gewisse dinge“ andere veranlasst als „schwule“ abgestempelt zu werden, was ja unbehagen erzeugt. ich sehe das problem bei den „gegnern“ als beim bub, der schüppli tragen will und dessen vater, der den bub darin unterstützt.

      • marie sagt:

        @dres
        …ich finde den vater einwandfrei. er hätte auch die fliege getragen, wenn es die fliege gewesen wäre. wahrscheinlich ist das eine ganz normale, vllt ein wenig exzentrische, familie, die den alltag genauso durchlebt wie andere familien. ich gehe zumindest davon aus.
        @g
        mein post an sie wartet mal wieder im nirwana. aber ich glaube es macht wenig sinn mit uns beiden – es artet ohnehin immer im chääre aus…

      • gabi sagt:

        Nicht nur „mit uns“…. Denn damit würden Sie es – für sich selbst gewiss beruhigend – auf ein simples zwischenmenschliches Problem zwischen uns beiden schieben.

        Das Beispiel von eben, wie Sie eben auch Sportpapi so gekonnt und äusserst routiniert (das darf man schon sagen) etwas völlig anderes unterstellen, um dann auf genau das von Ihnen Unterstellte ein vermeintlich gelungenes Gegenargument zu bringen, deutet bei Ihnen auf dein anderes Problem hin.

        … Aber ich verstehe die Schmerzhaftigkeit einer allfälligen Erkenntnis durchaus.

        Also: Augen zu und durch!

      • dres sagt:

        @Marie: einverstanden. Und wo könnte die Grenze gezogen werden? Kinder haben bisweilen schon sehr viel Fantasie. Was ist wenn Sohnemann Mamas String aus der Schublade packt und nur mit diesem bekleidet in die Migros will? Oder oben ohne und mit BH? Man muss dann wirklich nicht zwingend jeden Furz der Kids unterstützen bzw. auch noch fördern. Ob Röcklein da jetzt grenzwertig sind ist eine andere Frage. Vielleicht wäre der Kompromiss mit dem Kilt wirklich nicht das Schlechteste…

      • marie sagt:

        @dres
        ich habe über jahre hinweg regelmässig kinder gehütet und es waren nicht wenige. das bedürfnis von buben mädchenkleidung zu tragen war bei allen vorhanden, inkl. unterwäsche, bei einigen ausgeprägte, bei anderen weniger. aber eben, die diese knöpfe haben früc gecheckt, dass unterwäsche eben unter der wäsche getragen wird. dass ein bub den string der mutter über den hosen oder „blutt“ tragen wollte, hab ich zumindest noch nie erlebt. unterwäsche ist unterwäsche, ganz einfach.
        …kilt? da müsste man zuerst die schotten fagen, denn es ist traditionell am „clan“ gebunden. ob die uns wollen?

      • dres sagt:

        Marie, das wäre die letzte meiner Ängste. Sollten da Anzeichen auftauchen wäre ich der erste, der ihn beim Outing unterstützen würde. Aber und nein: Kinder dürfen nicht einfach jederzeit was sie wollen. Diese bedingungslos antautoritäre Linie teile ich keinesfalls..

      • Patrick sagt:

        das mag sein, dass es nicht normal ist, Marie, de facto aber durchaus möglich, je nach Umfeld halt. Es gibt Schulen, die von einem links-liberalen Umfeld geprägt sind, da mag so was durchgehen und dann gibt es andere, wo ein patriarchalischeres Männerbild dominiert. Ob das gut ist oder nicht, sei dahingestellt. Ich war in einer solchen Schule und was ich da wirklich nicht gebraucht hätte, ist ein Papa der mich im Röckchentragen unterstützt. Weil das ganz bestimmt zu schmerzhaften Erlebnissen geführt hätte. Klar kann man auch mit schmerzhaften Erlebnissen leben, aber man muss nicht.

      • gabi sagt:

        „@gabi
        warum beleidigend? h-phobie ist alltag. “

        Immer noch amüsant.

        Ja: Warum beleidigend? Sie beantworten es kaum, indem Sie so tun, als käme das Beleidigende von anderswoher.

        Wenn ich einfach jedem, der das Hochjubeln – wohlbegründet und sich dezidiert gegen den Homophobievorwurf verwehrend – einfach „homophob“ nenne… Wer beleidigt denn wohl wen? Hm?

        Das Leben könnte so viel anständiger ablaufen zwischenmenschlich, wenn man mal einfach den alles trübenden pc-Vorfilter weglassen könnte.

    • dres sagt:

      Genau, Marie. Wenn in der Kita die Buben mal in ein Schüppli gesteckt werden und die Mädchen eine Ritterrüstung tragen ist das völlig ok, selbstverständlich auch bei Tages- oder Grossmüttern oder Kindergeburtstagen etc. Unser Flegel hat am Wochenende auch mit dem Bäbi der Cousine gespielt, da läuten bei mir definitiv keine Alarmglocken. Aber mit dem Röcklein würde ich mit ihm sicher nicht auf den Fussballplatz gehen. In dieser Frage gibts definitiv Lösungen, bei denen am Ende alle zufrieden sind. Kein Drama wegen Röcklein, aber immer und überall muss es nicht sein.

      • marie sagt:

        eben dres. der knirps kann doch anziehen, was er will. es sollte einfach dem klima angepasst sein. der rest ist doch egal. angst davor, als papa eines ho-sexuellen kindes zu gelten? falls ja: dem kind ist mit dieser am wenigsten geholfen. falls nein, was denn?

      • dres sagt:

        @Marie, die Antwort ist weiter oben bzw. falsch platziert…

      • marie sagt:

        wissen wir denn, dass die erziehung grundsätzlich antiautoritär ist bei herrn p? er wird seinem sohn genau das gleiche „predigen“ wie väter, die ihrem sohn das vermöbeln anderer verbietet, nicht in der nase zu popeln, sich die hände zu waschen, wenn sie schmutzig sind, sein zimmer aufzuräumen, wenn mal wieder chaos herrscht usw. ich gehe zumindest davon aus.
        hr p hat diesen weg gewählt und dabei offenbar eine debatte lanciert. MIR ist das zwar rätselhaft, warum es eine debatte lanciert, aber offenbar gibt es einige, die sich daran stossen. hätte nie mit soviel „gegnern“ gerechnet h. morgen.

      • dres sagt:

        ¦Marie: Es ist bald Weihnachten, da erhitzen sich die Gemüter immer ein bisschen mehr. Ich sehe hier aber nicht einfach nur Gegner und Befürworter, sondern auch durchaus differenzierte Meinungen, bei denen Röcklein und Grezziehungen möglich sind. Ich wehre mich genauso gegen konservativ-bünzlige Vorstellungen wie gegen Aussagen, dass Kids jederzeit und überall tragen dürfen was sie gerade möchten.

  • Gabi sagt:

    Also um bei Monty Python zu beinen:

    Und umgekehrt?

    Wie fänden wir´s denn, wenn der Beitrag da oben gelautet hätte, der Sohn muss doch damit umgehen können, das der Vater ihn jeweils in hohen Pumps, im Deuxpieces und voll geschminkt vom Fussballclub abholen kommt?

    WAS?

    Soll nicht?

    Weil der Kleine gehänselt werden könnte?

    Sollen nicht so spiessig sein, die Fussballkameraden! – ist doch ganz einfach.

    • marie sagt:

      der ehemalige präsi vom fc st. pauli war ein drag. an den versammlungen erschien sie als diva. blonde perrücke, pinkiges mini und highheels. an den fussballveranstaltungen erschien sie ebenso… aber huch, die ganz vielen söhne der paulifäns, haben es ja gesehen. sind sie jetzt irgendwie ähm… traumatisiert?

      • Gabi sagt:

        Ja, super marie: Ganz tolles Argument.

        Genau das wird die Trane in Hinterhupfingen, irgendwo im Mittelland, den Spielkameraden seines Sohnes einfach sagen… Und gut ist.

      • tststs sagt:

        Tja Gabi, aber die Psyche eines Kindes funktioniert in der Grossstadt gleich, wie in Hinterpfuffingen… also, sind diese Jungs jetzt dragisiert..äh…dramatisiert…äh…traumatisiert?

      • gabi sagt:

        Der Junge, der in Hinterhupfigen von einer Transe von Papa abgeholt wird… Was glauben Sie genau, wie der sich fühlen wird?

        Was er tun wird?

        Meinen Sie, seine Gschpönli setzen sich mit ihm zusammen in der Garderobe hin und diskutieren darüber, wie wertvoll „Anderssein“ für die Fähighkeit Toleranz und Progressivität zu entwickeln sei?

        Lenken Sie doch nicht ständig davon ab, dass ein vergiftetes Festhalten an einem Bild, wie die Realität doch bitte zu sein habe, durchaus zu Kollateralschäden am eignen Kind führen kann.

      • Freddy sagt:

        Heftige negative Reaktionen, hervorgerufen durch andersein, traumatisieren auf längere Zeit…ob es jetzt in Hinterhupfigen ist oder Hupfigen-City

  • Augsute sagt:

    hmm…, war nils pickerts sohn ein trendsetter letzten sommer? erst vor ein paar wochen forderte auch peer steinbrück von seinen genossen „mehr beinfreiheit“ für seine kandidatur gegen angela merkel, während diese öffenlich eher zur hose, und damit eigentlich zu weniger freiheit unten rum neigt. verkehrte welt, und sie dreht sich trotzdem weiter – und das höchstwahrscheinlich auch noch über den 21. dezember hinaus. mehr gibt es zu diesem thema nicht zu vernehmen von mir.

    youtube: waylon jennings – wrong

  • Maria sagt:

    Mich stört der Trend, alles immer in Kategorien einzuteilen. Ob im Kleider- oder im Spielzeugladen, meistens wird ganz klar zwischen Mädchen- und Jungssachen unterschieden. Unsere Kinder haben erst im Kindergarten ‚gelernt‘ dass pink eine Mädchenfarbe ist, dabei fand unser Bub bis dahin pink ganz toll.
    Ich muss aber zugeben, dass ich es witzig finde, wenn unsere Tochter ihr Röckli mit einem ‚Bob de Boumaa‘-Pullover kombiniert, dass mir aber umgekehrt ein Junge im Glitzer-Blüemli-Pulli gewöhnungsbedürftig vorkäme. Dabei finden viele Jungs Glitzer ganz toll…

    • tststs sagt:

      Natürlich finden Jungs Glitzer toll. Und es ist noch keine 50 Jahre her, da durften sie das auch offen zeigen… aber dazumals waren auch Plateaus und lange Haare für Männer nur für einen gewissen Teil der Bevölkerung ein Problem… (ach gottchen, mein Vater hatte die höhren Absätze damals, als ich sie heute je tragen würde….)

    • Vlad Malkin sagt:

      Mein Sohn hasst zur Zeit alle Mädchensachen- und Spielzeuge. Er will nur mit Transformer, Start Wars und Pistolen spielen (oder er kämpft mit seinen Freunden). Anziehen will er nur noch Kleider mit „gefährlichen“ Sujets (Motörhead, Roboter, Godzillas usw.). Weder meine Frau noch ich haben ihn jemals angehalten, nur mit bestimmten „Jungen“Sachen zu spielen. Seine Interessen könnnen wir nur begrenzt steuern. Leider leben wir in einer Gesellschaft, in der ein Junge so nicht mehr sein darf. Ein Junge in Pink, mit lackierten Nägel und mit Rock ist genehmer als ein wildes Kind. Schöne neue Welt.

      • Marco Casutt sagt:

        Unsinn, wir leben (immer mehr) in einer Gesellschaft, in der ein Bub nicht so sein _muss_. Was daran schlimm sein soll, ist mir schleierhaft.

  • Lorena sagt:

    Der Junge tut mir Leid, einen so beklppten Vater zu haben.

  • Agathe sagt:

    Ein wichtiger Blog-Beitrag! Es ist Geschmacksache, ob man gleich im Partnerlook und Rock auftreten will….aber es geht eindeutig um eine grundsätzliche „Öffnung“ der Scheuklappen/Schubladen. Es ist einfach grässlich, wie schon kleinste Babies und Kinder in Normen gepresst werden über das Vehikel Kleidung. Da gibt es ganz klar die rosa und die dunkelblau-grau-schwarz Abteilung, natürlich wahlweise mit den „passenden“ prints versehen: Prinzessin/Glitzer-Sternchen oder Dino/Truck… Wie armselig! Unser fast 5-jähriger Sohn mag und trägt alle Farben. Er trägt auch goldene Leggins…was soll’s?!

    • gabi sagt:

      Bei uns gab es einen Typen in der Gegend, der sich in einem Regenmantel, ohne nix drunter, vor anderen Leuten entblösste und sein geschwollenes Glied aufs Heftigste rieb.

      Also da hat man dann wieder gesehen, mit welchen Scheuklappen unsere Gesellschaft die Norm durchpressen will!

      Wie man den armen Kerl, aus diesem spiessigen Schubladendenken heraus, davon abhalten wollte, zu tun, wozu es ihn einfach trieb, war keine Ruhmesblatt für uns!

      Man hätte den Menschen doch einfach in seiner Andersartigkeit akzeptieren und bestärken können!

      Schade, hat nicht wenigstens sein Papa nicht mitgemacht!

      • gabi sagt:

        Schade eigentlich, dass schon alle weg sind:

        In der Gedankenlosgikeit der Querverbindung liegt für mich grad der Reiz beim Exibitionisternbild.

        Völlig egal für welch schräges Anliegen eine Rechtfertigung gesucht wird… Hauptsache „Anderssein“ kommt als grundsätzlich positive Assoziation rein.

      • Sportpapi sagt:

        Du verkennst da etwas, Gabi. Das Anders-Sein muss schon in gewünschter Richtung stattfinden. Sonst geht das gar nicht!

  • Susanne Kerner sagt:

    Eigentlich fängt das alles schon viel vorher an: Beim Essen, beim Haarschitt, bei der Einrichtung der Kinderzimmer – wir Eltern sind schon die Kleinstgesellschaft mit Erwartungen und Anforderungen! Es bleibt eine Herausforderung für die Erziehenden, das Kind sich selbst sein zu lassen und ihm trotzdem Grenzen geben zu können.

  • Helge Harder sagt:

    Kleidung ist nun mal ein sehr starkes soziales Signal, egal was einem theoretisch in einer gleichberechtigten Gesellschaft vorschwebt.
    Kinder experimentieren damit, wie mit anderen sozialen Normen, um die Regeln zu lernen und sich zurecht zu finden. Mit Transgender oder Homosexualität hat das mMn gar nix zu tun. Von daher weiß ich nicht ob der Papa seinem Sohn einen Gefallen tut. Er zeigt ihm immerhin, dass er bedingungslos hinter ihm steht, das ist ja schon viel.
    Aber vielleicht wäre es besser, sozial verständlich im Schottenrock aufzutreten, statt sich als Freaks zu exponieren.

    • dres sagt:

      Richtig. Oder sozial verständlich im Mini und mit Strapsen an die Fasnacht und das Röckli-Zeugs sonst eher zurückhaltend zu fördern… 😉

    • tststs sagt:

      Schön zu wissen, dass bereits ein Rock ausreichend ist um als Freak zu gelten…

      • dres sagt:

        Jetzt wissens Sies! 😉 Dieser Blog war schon immer eine fantastische Informationsquelle… 😉

      • Sportpapi sagt:

        Was sonst definiert denn den Freak?

      • tststs sagt:

        Ahhhh freak out….
        Le Freak…
        c’est chique…

        😉

      • Helge Harder sagt:

        Blödsinn, Männer tragen überall auf der Welt Röcke oder Kleider: Schotten, Mönche aller Sorten, etc.
        Deshalb meinte ich ja sozial verständlich: Ich versteh nicht weshalb der Papi einen roten Rüschenrock tragen muss. Er könnte auch einen Schottenrock tragen, oder eine Tunika, oder, oder…
        Und ja, er sieht so aus wie ein Freak, genau so gut könnte ein Bänker in Boxershorts und UGG Boots rumlaufen. Ich find’s ja witzig und OK, aber denke nicht das dem Jungen damit geholfen ist.

      • Pixel sagt:

        Sp: Gegenfrage: ein Freak ist also per se jemand, der sich nicht an eine Norm hält?

      • Pixel sagt:

        Danke sp,aber Sie müssen nicht für mich googeln – nebenbei haben Sie mir leider nicht meine Frage beantwortet: Was bedeutet Freak für SIE? Denn, wenn Sie mir schon so deutlich den Link vorlegen, drängt es sich mir auch auf anzumerken, dass genaudiese Definition sich eher wenig bis gar nicht mit dem von Ihnen vermittelten Bild deckt.

      • Sportpapi sagt:

        Nicht? „Lebensweise bzw. Lebensstil und Lebensführung eines Freaks können sich von der eines Durchschnittsbürgers unterscheiden und bewusst individuell, unangepasst, anders oder „flippig“ sein.“ Eben, bewusst unangepasst, provokant. Nicht einmal ein eigener Stil, sondern einfach abweichend. So sehe ich das auch.

      • Pixel sagt:

        Und dazu gehört bereits, einen Rock zu tragen (hier bei uns, wohlverstanden). Dann also ist per dieser Definition eine vollverschleierte Frau in unserer Kultur ein Freak? Ja, da bin ich im fall sofort dabei!

      • Sportpapi sagt:

        Natürlich, Pixel. Was sonst? Noch mehr, wenn es sich um einen vollverschleierten, christlichen Knaben und seinen Vater handelt, um beim Beispiel zu bleiben.

      • Pixel sagt:

        Sp: um beim Beispiel, nicht aber beim Thema zu bleiben, so muss es korrigiert werden, sp. Oder wie verstehe ich das denn, dass Sie Verständnis für diese Art von Freak haben der aus reli gi ö sem Hintergrund ein solcher ist und das ja sogar auch noch verteidigen, aber einen Vater mit Rock nicht,

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Ich habe doch kein Verständnis, in beiden Fällen nicht. Freaks! Aber in beiden Fällen braucht es weder Verbote noch Gebote, schon gar keine öffentliche Diskussion und Plattform, um die Botschaft auch noch zu verbreiten.

  • dres sagt:

    An einer Fasnacht mag das ja gehen und könnte für Papa und Sohn witzig sein. Aber als tägliches Tenue für den Spaziergang in die Stadt? Nun, wer sich denn so zur Schau stellen mag, warum auch nicht. Interessant wäre es zu wissen, ob der kleine Sohnemann den Tarif generell so durchgibt bei seinen Eltern. Das wäre dann fatal…

  • Vlad Malkin sagt:

    Die gleichen Leute die das so schampar toll, weltoffen und zeitgemäss finden, bekunden dann aber plötzliche grosse Mühe damit, wenn ein Junge mit einem Gewehr oder einer Pistole spielen will. Das geht dann gar nicht. Das wird dann als quasi-Vorstufe zum Amoklauf interpretiert. Natürlich darf der Junge in Frauenkleider rumlaufen wenn er das möchte. Von Gleichaltrigen wird er natürlich nur aufs Maul kriegen, da können unsere Gleichstellungs-Moralapostel, Verfechter einer asexuellen Gesellschaft und die professionell Empörten erzählen wie sie wollen.

    • Gabi sagt:

      Touchdown!!!!!!!!!!!!!!!!!

      • tststs sagt:

        Einen solchen Kommentar kurz nach den grauenhaften Ereignissen vom Freitag zu schreiben ist schon geschmacklos, aber dann noch zu applaudieren ist einfach nur noch… tststs

      • marie sagt:

        @ts
        die meisten gegner hier haben die „aussage“ nicht wirklich verstanden. es geht um das anrecht „anders zu sein“ und nicht um das mannsein. aber das mannsein scheint für die „contras“ thema zu sein.
        (und ja, hab genau das gleiche gedacht, als ich es gelesen habe)

      • marie sagt:

        …es hätte ja auch eine fliege oder pappnase sein können.

      • marie sagt:

        …es hätte aber niemals solche diskussionen veranlasst, weil man(n) sich eben am bueb im röckli stösst.

      • Gabi sagt:

        So krieg ich das nun einmal wirklich mit, tststs.

        Mit ganz klaren Bildern, was okay zu sein hat und was bitte nicht. Was im Namen des Guten und Richtigen zulässig ist und wo man sich gefälligst zu entsetzen hat.

        Das hat ja lange Tradition hier im MB und führt bei vielen (oft den immergleichen) dazu, dass sie auch gar nicht richtig lesen müssen (oder können), was gesagt wird… Denn das Bild im Kopf hat ja schon souffliert, was es zu sein hat.

        Gucken Sie nur schon marie´s Kommentar hier, direkt auf meinen Beitrag hin: Weiter daneben, als es mir nun zum Problem des Mannseins drehen zu wollen

      • Gabi sagt:

        kann man schlecht liegen. marie musste dafür mit aller Gewalt meine – wenigen! – Kommentare heute hier schlichtweg ignorieren können.

        Und Sie, tststs, bemühen sich bitte auch nochmal und überlegen doch bitte auch, wieso „Einen solchen Kommentar kurz nach den grauenhaften Ereignissen vom Freitag zu schreiben“ geschmacklos sei.

        Amok läuft jeden Tag jemand auf dieser Welt. Darf Malkin deshalb diese Assoziation nicht bringen? – Die wir alle durchaus erleben können, wenn´s um Kinder mit Knarren geht???

        Absurd. Gefangen im pc-Dschungelcamp.

      • gabi sagt:

        Ah… auch doch noch freigeschaltet worden:

        Ja, bitte: Überlegen!

        Das ist einfach absurd, eine solche Aussage mit dem Hinweis auf das Massaker verbieten zu wollen.

        Gedankenpolizei Gewehr bei Fuss.

      • gabi sagt:

        Ah… auch doch noch frieigeschaltet worden:

        Ja, bitte: Überlegen!

        Das ist einfach absurd, eine solche Aussage mit dem Hinweis auf die Tragödie in den US verbieten zu wollen.

        Und beleidigend!

    • Gabi sagt:

      kann man schlecht liegen. marie musste dafür mit aller Gewalt meine – wenigen! – Kommentare heute hier schlichtweg ignorieren können. Ihre Nachrotzer unterstreichen die Ignoranz nur noch

      Und Sie, tststs, bemühen sich bitte auch nochmal und überlegen doch bitte auch, wieso “Einen solchen Kommentar kurz nach den grauenhaften Ereignissen vom Freitag zu schreiben” geschmacklos sei.

      Anok läuft jeden Tag jemand auf dieser Welt. Darf Malkin deshalb diese Assoziation nicht bringen? – Die wir alle durchaus erleben können, wenn´s um Kinder mit Spiezlzeugwaffen geht???

      Absurd. Verloren im pc-Dickicht.

    • Marco Casutt sagt:

      „Von Gleichaltrigen wird er natürlich nur aufs Maul kriegen“

      Am ehesten von Kindern von Eltern wie Ihnen…

      • gabi sagt:

        Soso.

        Weiss man erst mal, dass die Anderen die Bösen sind, ist man in seinem eignen Gutsein gleich viel sicherer; gäll?!

        🙂

      • Marco Casutt sagt:

        Es hilft halt manchmal, ein bisschen nachzudenken: Irgendwoher haben die Kinder ja diese Abneigung. Und da ist der homophobe Papa nicht unbedingt die unwahrscheinlichste Möglichkeit.

      • gabi sagt:

        Jaja… Typischer Satz eines Schwlunhassers:

        „Natürlich darf der Junge in Frauenkleider rumlaufen wenn er das möchte.“

        Wie wär´s, wenn Sie sich Ihren guten Tipp erst mal selber zu Herzen nähmen?

      • Marco Casutt sagt:

        Sie scheinen auch nur sehr selektiv zu lesen. Die Aussage war grundsätzlich: Natürlich darf er so rumlaufen, aber er kriegt halt auf die Fresse. Und *damit* scheint Herr Malkin keinerlei Mühe zu haben, ich habe sogar die böse Ahnung, dass er es sogar befürwortet.

      • Vlad Malkin sagt:

        Danke für Ihren unqualifizierten Anschuldigungen. Als würde ich meinen Sohn homophob oder zum Schläger erziehen. Aber ja, Sie haben insofern recht, als dass ich aus einer Kultur komme, in der es offiziell keine Homosexualität kennt und Männer hart sein müssen (was natürlich Blödsinn ist). Ich sage nur wie es ist. Kinder kennen keine politische Korrektheit. In jeder Schule, speziell in einer mit einem hohen Migrantenanteil aus muslimischen Länder, wäre ein solcher Bub im Rock DAS Opfer schlechthin. Seine Schulzeit wäre die Hölle. Wer etwas anderes behauptet ist einfach nur realitätsfremd.

      • Pixel sagt:

        Ganz bei casutt! Sehe es auch so. Was man ausserdem hier in der Debatte oben Rock vs Gewehr unterscheiden muss ist eben der Unterschied „harmlos“ vs „gewalt“. Also ich akzeptiere auf jeden Fall aus ebengenanntem Grund eher dass mein Sohn dereinst mit Rock als mit Gewehr herumlaufen will.

      • Freddy sagt:

        Die Stellung könnte auch lauten; zwinge ich meinen Jungen, mit Rock und der ganze Rest in die Schule zu gehen…könnte er im schlechtesten Fall später mit einem Gewehr rumlaufen

      • gabi sagt:

        Solche Meldungen wie von Casut liebe ich im Mamablog (grad beim nächsten Thema geht´s überigens auch um Menschen, die sich selber blossstellen, ohne sich dessen bewusst zu sein):

        „Und *damit* scheint Herr Malkin keinerlei Mühe zu haben, ich habe sogar die böse Ahnung, dass er es sogar befürwortet.“

        Nach einem halbherzigen Versuch, sich der Offensichtlichkeit zu verwehren, mit der er schon zuvor was unterstellt hat.

        Aber Zack: Weiss er schon Weiteres zu berichten. Und dabei mache ich jede Wette, der gute Casutt ist einer, der Vorurteile ja eigentlich prinzipiell nicht gut findet…

        🙂
        😀

    • Lichtblau sagt:

      Falls meine 5jährige darauf besteht, mit Suri-Cruise-Heels, Hotpants und Extensions in den Kindergarten zu gehen, bringe ich sie in der selben Aufmachung hin. Ach, das ist was ganz anderes? Wirklich?

    • Hinz sagt:

      @Malkin, Gabi, Sportpapi: Danke, Ihr rettet mir den Tag, indem Ihr nicht jedem neuen hirnrissigen Hochjubeln irgendeiner PC-Weichheit zustimmen müsst.

  • Sportpapi sagt:

    Ich wollte ja immer nur in kurzen Turnhosen und Turnschuhen in die Schule. Durfte ich aber nicht. Jetzt kommt mein ältester mit dem gleichen Anliegen. Der jüngere würde am liebsten gleich nackt, vielleicht noch mit einem Windelpack hinaus. Aber sicher immer nur in Gummistiefeln. Darf er aber nicht. In einem Kleidchen? Nein! Aus dem gleichen Grund.

    • Susann sagt:

      Aber die Norm, dass Jungs keine Röcke tragen sollen, ist ja nicht rational begründet (im Gegensatz zur Bekleidet-Rausgehen-Norm). Dank der Tatsache, dass irgendwann gewisse Eltern ihre Töchter in Hosen aus dem Haus liessen, erlaubt es mir als Frau heutzutage Hosen zu tragen. Als meine Mutter zur Schule ging, war es ihr noch nicht erlaubt ihre Haare offen zu tragen. Alle nicht rationalen Normen dienen nur dazu jemandem den Tag zu versauen und anderen Leuten in ihr Leben zu schwatzen. Lassen wir das doch sein und erfreuen uns daran wie vielfältig wir sind.

      • Sportpapi sagt:

        @Susanne: Das mit dem rational begründen ist so eine Sache. Also ich scheitere bei meinen Kindern damit jeweils genauso wie es schon meine Eltern getan haben. Weshalb nicht barfuss in die Schule, wenn es doch überall heisst, dass dies am gesündesten ist. Weshalb nicht nackt in die Badi, sondern noch so einen Stoffetzen für nichts? Und was für rationale Gründe gibt es für Röcke statt Hosen?

      • Susann sagt:

        Ich würde meinem Sohn keinen Rock aufdrängen, aber wenn er denn einen tragen wollte, würde mir kein für mich akzeptabler Grund einfallen, weswegen ich es ihm verbieten könnte. In einer freiheitlichen Gesellschaft soll jedes Verbot begründet sein. Als Angehörige einer Volksgruppe, welche erst 1971 das Wahlrecht erhalten hat, schätze ich es, wenn Verbote und Einschränkungen durchgehend auf ihre Richtigkeit und Fairness überprüft werden. Noch vor 3 Generationen waren Dinge glasklar und Normen unumstösslich, mit welchen wir heute nicht mehr leben möchten.

      • Sportpapi sagt:

        @Susann: Damit kann ich leben. Meiner Meinung nach braucht es keinerlei Kleidervorschriften. Ok.

      • Patrick sagt:

        Wir Menschen sind eben nicht rational und der Versuch, alles nur rational zu sehen, ist zum Scheitern verurteilt. Die Antwort auf die gestellten Fragen ist stark abhängig vom Umfeld. Dann, wenn ich das Gefühl habe, dass mein Kind droht zum Aussenseiter zu werden, wäre wohl der Moment gekommen, wo ich den Verkleidungsdrang nicht mehr ganz so toll finden würde. Ich weiss, dass dies dem Kind nicht die Message gibt, dass man sich verwirklichen soll und darf. Mit ein Grund, weil man das in dieser Gesellschaft nicht ad infinitum darf.

      • AucheinPapi sagt:

        @SP: Rationale Gründe für Röcke ? Diese Frage sagt überdeutlich das Sie in ihrem bissherigen Leben noch nie einen getragen haben. Probieren Sie’s aus dann wissen Sie’s… 😉

      • Sportpapi sagt:

        Och, wenn hier jemand einen Vorteil sehen würde, hätte er/sie ihn wohl schon vor Tagen auf den Tisch gelegt. Und die Frauen würden mehrheitlich wieder in Röcken auf die Strasse…

    • tststs sagt:

      „Der jüngere würde am liebsten gleich nackt, vielleicht noch mit einem Windelpack hinaus.“
      Mein Göttibub (4 Jahre alt) hat sich erdreistet diesen Sommer gemeinsam mit dem gleichaltrigen Nachbarsjungen blutt (ausser Turnschuhe und Käppli) draussen Fussball zu spielen. Die direkten Anwohner (auch die +60) hatten keine Mühe damit, der Nachbar um die Ecke (ca. 55) fand es eine Frechheit…

      • marie sagt:

        war mal bei einer familie zu besuch (die war sowas von ätepatäte), aber ihre 5 jährige tochter war der hammer: sie flitzte nackt im essberich rum und die eltern erstarrten zur salzsäule. ich bin ihr nachgerannt, um sie noch anzufeuern.
        betroffenes schweigen 🙂 die kleine war klasse! ich hoffe sie ist noch so.

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Damit habe ich auch keine Mühe, das machen meine Jungs (3/5) ständig. Und am liebsten haben sie auch in der Badi oder am Strand keine Badehosen an. Sollen sie. Aber: ICH passe mich nicht an, damit sie sich gut fühlen. Und: zum Einkaufen, weggehen, ins Restaurant etc. ziehe ich sie an. Weil es sich so gehört. Und ich ihnen das beibringen möchte.

  • Philipp Rittermann sagt:

    nun. ich bin mir wirklich nicht sicher, ob mit solchen aktionen wirklich das selbstvertrauen des kindes gefördert wird. vielleicht sollte „papi“ da mal über die bücher.

    • tststs sagt:

      Sondern…?

      • marie sagt:

        dabei trug der hlg georg auch röckli als er den drachen tötete und die angebetete fand ihn mit röckli auch attraktiv. also gibt es def. keinen grund, das den heutigen jungs zu „verbieten“.

      • tststs sagt:

        Ich glaube, das Problem liegt darin, dass es halt schon einen RICHTIGEN MANN (mutig, stark, unabhängig vom Urteil anderer) braucht, um als Mann heutzutage einen Rock zu tragen… und viele Jungs, die sich bis heute für die wahren Kerle hielten, müssen bei diesem Blog einsehen, dass sie eher Hosenschisser sind… 😉

      • tststs sagt:

        Resp. dass dieser 3jährige mehr Mann ist, als sie in ihrem ganzen Leben waren…

      • marie sagt:

        genau ts! der kleine tötet auf seine art drachen… absolut unterstützungswürdig, wie es der vater tut.

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Ja, für mich macht es auch einen „richtigen Mann“ aus, mit Rock, in diesen Farben, barfuss durch die Stadt zu laufen. Ja, denn richtige Männer lieben die Provokation, fühlen sich nur stark, wenn sie aus der Reihe tanzen können, müssen sich ständig profilieren, Grund finden, im Gespräch zu bleiben, in den Medienberichten. Was soll diese absurde Überhöhung? Was hat das Ganze überhaupt mit Mann sein zu tun, im Guten wie im Schlechten?

      • marie sagt:

        es geht um „anders“sein nicht um mannsein. denn DAS ist offenbar das thema der „gegner“, aber nicht die des vaters.

      • gabi sagt:

        Sehen Sie, maire?

        Gutes Beispiel: Vielleicht fällt Ihnen nach mehrmalgiem (einmal reicht wohl nicht, so wie ich Ihre Themenzentriertheit hier erlebe) Durchlesen auf, wer hier „Kerlsein“ „Mannsein“ etc. überhaupt eingebracht hat.

        Kleiner Tipp (denn ich seh schon: Alleine schaffen Sie´s einfach nicht): Sportpapi war es nicht. Er hat nur auf eine ebensolche Aussage reagiert.

      • gabi sagt:

        Da es also nicht mal um meine eignen Aussagen geht hier, erlaube ich mir, mich mal wieder wirlich aufzuregen:

        WAS ist denn gopferdelli dermassen schwierig daran, den Basisrespekt und die Grundvoraussetzung für eine gesittete Diskussion aufzubringen und die Gesprächspartner an dem zu messen, was die tatsächlich äussern???????????

        Und nicht ständig – wie Sie es so ermüdend oft tun – nur in dieser zutiefst egoistischen Art nur von dem Labern zu können, was Sie ganz offensichtlich so traumatisiert anmutend umtreibt???????

      • Auguste sagt:

        hmm…, tststs, sie interpretieren da vielleicht etwas zuviel in uns kerle rein. wir agieren oft völlig situativ, aber nie ohne das ziel aus den augen zu verlieren…

        youtube: friends – joey’s bag (greek subs)

      • marie sagt:

        @g
        hä? verstehe kein wort, was sie meinen. und es dreht sich schon für gewisse ums mann sein.
        ich werde ab sofort ihre posts nicht mehr lesen.

      • gabi sagt:

        Das war auch ohne Ihre Bestätigung offensichtlich, marie. (und eigentlich wie meistens, wenn Sie dieses kindliche Erstaunen an den Tag legen, dass Mitbloger ev. auch etwas handfestere Überlegungen dazu erwarten, wieso man für oder gegen was ist… Und nicht bloss „Anderssein“ an sich schon als „Wert“ verkaufen will)

        Sie verstehen einfach nicht, dass nicht alle Anderen hier drin bloss über das Thema plaudern wollen, das Sie hier raus lesen und wie es gefälligst auch alle Anderen zu verstehen haben.

  • gabi sagt:

    Hängt wohl schlicht vom Grad der Homphobie der Umgebung ab, in wiefern Unbeteiligte daraus einen Grund zum Schockiertsein ableiten wollen.

    Ist hier ja auch noch simpel.

    Dennoch wird dieses Rezept allein auch kein „Allheilmittel“ für sämtliche, zweifelhaftere, Belange aller Wünsche eines Kindes sein.

    • Sportpapi sagt:

      Weshalb soll ich mein Kind darin unterstützen, sich als Aussenseiter zu positionieren? Es hat überhaupt nichts mit Homophobie zu tun, wenn ich nicht möchte, dass mein Sohn in einem Kleidchen in den Kindergarten geht. Sondern sich einigermassen so kleidet, wie es der doch sehr breiten Norm entspricht.

      • tststs sagt:

        Ihr Kind ist ja auch dazu da in jedem Bereich Ihren Vorstellungen zu entsprechen…

        Gott, da kommt mir meine Tante in den Sinn, die ihrern Töchtern (auch mit 16!!!) nicht erlaubt, die Haare kürzer als bis zum Halsansatz zu schneiden… weil es IHR sonst nicht mehr gefalle….

      • Kathy sagt:

        Nö, es ist einfach oberspiessig! Wenn sie wenigstens von ihren Mädchen verlangen würden, mit Röcken in den Kindergarten zu gehen, würde ich es ja noch nachvollziehen können, ich vermute aber starkt, das Hosen tragen ist für sie bei Mädchen ok. Das ist nicht fair und nicht mit gleichen Ellen gemessen.

      • Sportpapi sagt:

        @Kathy: Ich habe drei Jungs. Und ich würde auch bei Mädchen lieber Hosen anziehen als Röcke.

      • Gabi sagt:

        „Ich bin ein Holzfäller und fühl mich gut, am Tag packt mich die Arbeitswut!“

        Bei einem Röckchen, lieber Sportpapi, denke ich mir halt schon, dass die Reaktionen anders geartet sind, wie wenn der Kleine beschlösse, nur noch im Batmankostüm draussen rumzulaufen.

        Dass er sich damit zum Aussenseiter macht, ist allerdings klar. Das abzustreiten oder bloss mit irgend so einer „muss halt tolerant sein“-Haltung, die man ausgerechnet von anderen Kleinkindern erwartet!, zu übergehen, wäre blöd.

        Würd ich das mit dem Röckchen einem Sohn erlauben, so würde ich ihn zuvor ins Gebet nehmen, und ihm das

      • Gabi sagt:

        klarmachen: Das er sich damit zum Aussenseiter machen kann.

        Dass dies dann aber seine bewusste Entscheidung sei und dass er damit umgehen können muss oder es ansonsten lassen soll.

        ER. Mit ihm mit zu „röckeln“, das fände ich allerdings bekloppt, es sei denn, ich hätte selber Spass daran. Wenn nicht, so wär es das vollkommen falsche Signal ihn glauben zu machen, Eltern seien vor allem dazu da Eigenbrödeleien“ mit ihrem breiten Rücken“ abzumildern. Wenn er´s will, muss er das auch selber lernen.

        Denn dafür ist der Junge im Bild alt genug.

      • Sportpapi sagt:

        Eben, Gabi. Völlig einverstanden.

      • Marco Casutt sagt:

        „Und ich würde auch bei Mädchen lieber Hosen anziehen als Röcke.“

        Sie würden also egoistischerweise einfach gesellschaftliche Konventionen übergehen? Wieso denn das?

      • gabi sagt:

        … Auch schlecht vom Thema weggelenkt kann blöd vom Thema weggelenkt sein.

      • Marco Casutt sagt:

        Wieso sollten denn diese Normen für Mädchen nicht gelten? Gibt’s da auch Argumente oder nur blöde Sprüche?

      • gabi sagt:

        Sie tun´s im Falle von Hosen nun einmal nicht.

        Ja. Auch schon bemerkt.

        Ist so.

        Wollen Sie´s bestreiten?

        Wollen Sie nun darüber diskutieren?

        Immer weiter weg kommt der Sache auch nicht näher.

      • Marco Casutt sagt:

        Nun, ein richtig züchtiges Mädchen hat auch heute noch Röcke an. Klar gibt’s auch die Liederlichen, aber wollen wir das wirklich noch fördern? Was sollen denn die Nachbarn denken?

      • Sportpapi sagt:

        Dachtes ich es mir doch. Dieser Casutt ist nicht von dieser Welt.

      • Marco Casutt sagt:

        Danke für die Blumen, das wär nicht nötig gewesen 😳

  • Diego Braun sagt:

    Da werden alle Argumente, die „trendy“ sind angeführt, um das Verhalten dieses Vaters ins „Heldenhafte“ zu hieven. Aber ein Kind weiss nicht, wie es sich in einer Gesellschaft bewegen soll. Da müssen Eltern als Vorbilder führen. Der Vater beweist mit seinem Auftritt nur, dass sein Sohn seinen Willen durchgesetzt hat. Auch ich habe als Kind Mutters Stöckelschuhe, Kleider und gar BH’s ausprobiert. Zu verlangen, dass ich diese auch in der Öffentlichkeit tragen darf, wäre mir nie in den Sinn gekommen. Irgendwann kann dieser Vater das Kind nicht mehr bei der Hand nehmen, und WAS IST DANN?

    • Valeria sagt:

      Oh mein Gott, dann wird das Kind womöglich… HOMOSEXUELL!!!

      • Diego Braun sagt:

        Das sagen SIE! Ihre Intoleranz zeigt sich gerade in Ihrer tendenziösen Aussage, aber immerhin haben Sie einen „trendy“-Anlauf genommen! Ich gehe davon aus, dass Sie noch sehr jung sind, noch keine Elternerfahrung haben und noch eine ganze Weile im Reifeprozess stecken. Wenn Sie später dann allenfalls Kinder haben, hoffe ich, dass Sie sich Ihrer Verantwortung bez. des Kindes in der Gesellschaft mehr bewusst werden!

      • Valeria sagt:

        Nun ja. Nicht ganz korrekt, Ihre Annahmen. Aber netter Versuch.

        Bezüglich Verantwortung in der Gesellschaft: Ich kann meiner Tochter sehr wohl den Sinn und Unsinn gesellschaftlicher Konventionen erklären und ihr auch erklären, warum man als Mann keine Röcke trägt und beim Niesen die Hand vor den Mund hält. Beides ist nur bedingt sinnvoll, was ich ihr ebenfalls erklären werde. Um auf den Ausgangspost zurückzukommen:

        „Irgendwann kann dieser Vater das Kind nicht mehr bei der Hand nehmen, und WAS IST DANN?“

        Ja. Was soll dann sein? Auf was wollen Sie hinaus?

      • Diego Braun sagt:

        OKAY. Dieser Punkt geht an Sie Valeria. Was ich meine ist: Der Vater kann seine schützende Hand jetzt noch über seinen Sprössling halten. Doch, ob er ihm zukunftsweisend damit hilft, bezweifle ich. Mitschüler können erbarmungslos sein. Ich würde dies meinem Sohn öffentlich nicht antun. Zu Hause darf er Vieles, was ich hinsichtlich eines zukünftigen Zusammenlebens in der Gesellschaft nicht empfehlen würde. Einmal erwachsen, soll er dann in Eigenverantwortung das machen, was er sich vorstellt. Schönen Gruss!

    • tststs sagt:

      Dann braucht das Kind die Hand vllt gar nicht mehr, weil es genug Selbstvertrauen durch die Erzeihung bekommen hat…?!

  • Peter Panther sagt:

    Wow! I’m speechless!!! Ich wünsche mir, dass alle Eltern der Welt so tolerant, verständlich und klug umgehen würden mit ihren Kindern wie dieser PAPA eben, egal ob es um Mädchenkleider geht oder was anders.

    • Diego Braun sagt:

      Ach was, Herr Peter Pan., sie sind „speechless“? Sie sind echt „in“, Wow!. Ich hätte bei mir gedacht im Deutschsprachigen Raum würde noch ein „Ich-bin-sprachlos“ genügen!

  • Jérôme Bakunin sagt:

    Toll! Es lebe die fortschreitende Verweichlichung des Mannes!

    • marie sagt:

      nein, es lebe die zivilcourage!

      • tststs sagt:

        Ach wissen Sie Marie, Jérôme scheint auszublenden, dass ca. 80% aller grossen Männern in Kleidern (Röcke, Togas, Kilts etc.) unterwegs waren… Da stellt sich mir doch die Frage, weshalb der momentane Mann soviel Mühe mit der Hängefreiheit hat… lieber einen einzwängenden Käfig für die Kronjuwelen? Hang zur Selbstkasteiung?
        🙂

      • marie sagt:

        @ts
        😆 hey. beim anblick könnte man(n) den kronjuwelen an die eier gehen… ich vermute es wäre eine frage der zeit, dass beim männerröckli tragen es plötzlich h(asi)&m(ausi) pushups für… 😯

      • Sportpapi sagt:

        Ich finde ja auch, man sollte zu den Zeiten zurückkehren, da die Frauen noch nackt oder zumindest barbusig unterwegs waren. Was sollen nur immer diese gesellschaftlichen Konventionen?

      • Gabi sagt:

        Noch ein paar wilde Ticks weiter und wir sind wieder bei der Intimbereichtsrasurdiskussion.

      • marie sagt:

        eher nicht, da 3 jährige noch keine intimbehaarung haben, zumindest ist das eine biologische norm, gibt aber sicherlich auch ausnahmen.

      • Sportpapi sagt:

        Aber die Mütter und Väter. Und die sollten sich doch solidarisch erklären…

  • Lexi sagt:

    Die Herren-Kollektion von Jean Paul Gaultier umfasst auch Röcke. Was tragen eigentlich die Schotten seit dem 18. Jahrhundert unter dem Kilt? In Papua-Neuguinea tragen auch Männer einen Rock-ähnlichen Umhang und die Hüfte. Dessen Name fällt mir allerdings gerade nicht ein. In Japan und Indien gibt es ähnliches und das auch nicht erst seit gestern. Was also soll die Aufregung, nur weil der geistige Horizont von ein paar Schwiizer Bünzli noch nicht einmal bis zur eigenen Nasenspitze reicht?
    Das schlimme an dem Mann auf dem Foto sind die grässlichen Farben, aber sicherlich nicht der Rock.

    • Saorsa sagt:

      Ich hätte den beiden auch gerne den schönen Vorschlag gemacht, sich in Schottland einen passenden schönen Kilt zu kaufen. Sie hätten ihre „Röcek“, die Leute würden zwar immer noch gucken, aber die Kleidung wäre durch und druch männlich.

  • Nina sagt:

    Kenne auch das umgekehrte: Eltern, die ihren Baby-Sohn lange in Mädchenkleider gesteckt haben, weil sie sich eigentlich ein Mädchen gewünscht hatten… Aus dem Buben wurde trotzdem ein „normaler“ Mann – aber das wäre auch mal ein Blog-Thema wert: Eltern, die ihre Kinder nicht so nehmen können, wie sie sind. Oder auch: massiv ausgeprägter Geschlechterwunsch in Bezug auf sein Kind. Ansonsten muss ich sagen, bezüglich geschlechtstereotypischen Regeln haben’s Mädchen heute definitiv einfacher als Jungs…

  • Richi Schweizer sagt:

    Lächerlich! Als Mann im roten Rock durch die Stadt flanieren. Und erst noch barfuss. Bin ich froh, dass ich meinen Knirps schon als 3-jährigen zum Auto schrauben mitgenommen habe. Inzwischen tunt er seine eigene Karre und macht auch mal zwischendurch was an meinen Wagen. Das Schöne daran: das Leben gibt uns Recht. Den Frauen gefällt das. Wir können uns beide nicht beklagen 😉

  • mikkesch sagt:

    Man kann solche Lebensabschnitte dulden, aber die Gegebenheit deshalb auf die Spitze treiben, finde ich persönlich ungeschickt. Toleranz heisst ja nicht, dass ich jede Entwicklungs-Phase meines Kindes für gut halte.

    • mostindianer sagt:

      ich glaub, das ist der entwicklungsphase sowieso egal. die kommt, ob sie’s gut finden oder nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Die Frage ist aber, ob und wie lange sie bleibt. Und das ist sehr wohl vm Verhalten der Eltern abhängig.

      • mostindianer sagt:

        „dulden“ und „für gut halten“. das klingt so, als würde man das auftreten von entwicklungsphasen beeinflussen können. ich bin der meinung, dass man das nicht kann, das ende einer entwicklungsphase ist also auf keinen fall vom verhalten der eltern abhängig.

      • Sportpapi sagt:

        Sie meinen also, die Reaktionen der Eltern haben keinerlei Einfluss auf das Verhalten des Kindes? Das wäre aber eine Bankrotterklärung!

      • mostindianer sagt:

        verhalten: ja (hoffentlich!). entwicklungsphase: nein.

      • Valeria sagt:

        Da gebe ich mostindianer recht. Natürlich kann man das Verhalten von Kindern durch Erziehung beeinflussen. Das heisst aber nicht, dass die Entwicklungsphase deswegen schneller oder länger dauert. Man kann einem pubertären Teenie z.B. sehr wohl erklären, was geht und was nicht. Auf seine hormonelle Lage hat das allerdings wenig Einfluss.

      • Sportpapi sagt:

        Dann muss ich wohl fragen, weshalb wir hier eigentlich von „Entwicklungsphase“ sprechen. Von Hormonen. Ich sehe ein Kind mit einem Wunsch (Phase? – also viele Jungen durchlaufen diese wohl nicht…). Und einen Vater, der das Kind bestärkt, in dem er jetzt selber einen Rock trägt. Während ich und viele andere Väter zumindest klar kommuniziert hätten, dass wir das nicht so eine gute Idee finden, sondern eher unangemessen. (ob wir es denn verboten hätten, steht noch auf einem anderen Blatt). Ist einfach ein anderes Feedback, oder?

      • mostindianer sagt:

        ich hab nicht von entwicklungsphasen gesprochen. ich hab nur auf mikkesch 16. Dezember 22:56 reagiert.

    • Susann sagt:

      Aber es geht doch nicht um eine Entwicklungsphase sondern ums Prinzip der Gleichberechtigung der Geschlechter. Gleichberechtigung bedeutet sonst, dass sich Mädchen in „männlichen“ Domänen bewegen dürfen, Jungs aber keine mit feminin assoziierten Verhaltensweisen annehmen sollen. Ich sage meinem Glitzernagellack tragenden 6-jährigen, dass er alles tun darf, was Mädchen dürfen. Alles andere wäre entweder Heuchelei oder ganz klar eine Absage an die Gleichberechtigung.

      • marie sagt:

        das ist der eine aspekt. aber dieser sohn und vater sind absolut zu respektieren, denn es geht darum, das recht zu haben „anders“ zu sein, ohne dass man sich darüber lustig macht. eine abfuhr an das „gleichmachen/gleichschalten“ sozusagen.

  • Rico Bach sagt:

    Würde mich interessieren ob die Mutter nun Männerkleider trägt… ? Ist ja schön „frei“ zu sein aber irgendiwe finde ich das ziemlich „schräg“…

  • christoph steiger sagt:

    Find ich cool Herr Pickert. Ich befürchte bloss, dass Ihr Kind spätestens in der Grundstufe abgeklärt und behandelt wird. Wir sollten wieder etwas mehr Mut (und Verständnis) für Individualität und Charakter unserer Kinder in den Schulen aufbringen. Es lassen sich eben nicht alle Kinder über einen Leist schlagen.

    • Frank Baum sagt:

      Wo werden denn alle Kinder über einen Leist geschlagen? In einer Pluralistischen Gesellschaft jedenfalls nicht. Aber selbst eine pluralistische Gesellschaft gibt es diejenigen, die verstehen, dass wir eine Gesellschaft sind und diejenigen, die glauben, wir seien einfach ein Haufen von Einzelkämpfern, wo jeder einfach so tun und lassen kann, was er will – ohne Rücksicht auf Verluste.

      • christoph steiger sagt:

        In der Schule Herr Baum. Die Anzahl Kinder, die als Verhaltensauffällig eingestuft werden, (und z.T. medikamentös behandelt werden) hat sich in den letzen Zehn Jahren verdoppelt. Dies nicht, weil die Kinder innert diesem Zeitraum häufiger Irre geworden wären, sondern weil ein anderer Massstab angelegt wird. Wer Kinder im Schulalter hat weiss wovon ich spreche.

      • Sportpapi sagt:

        Nur ein anderer Massstab? Sicher? Ich glaube nicht.

      • christoph steiger sagt:

        Ich glaube nicht, ich weiss es. Auch Sie sportpapi würden mit ihrer auffällig hohen Blog-Kadenz nach Grundschulmasstäben als Verhaltensauffällig eingestuft und therapiert werden 🙂 Wenigstens bekämen sie dann gratis Psychopharmaka :-))

      • Sportpapi sagt:

        @Christoph Steiger. Sie behaupten etwas, was sich kaum belegen lässt. Wären Sie vom Fach, wüssten Sie das.

  • Simone Fankhauser sagt:

    Mein Sohn, mittlerweile 5 Jahre alt, fand die letzten 2 Jahre Jupes und Röckli in rosa oder rot das Allerschönste. Ich erlaubte es ihm zuhause, im Garten oder in den Ferien am Strand. Wenn wir jedoch in die Stadt gingen, musste er Hosen anziehen. Mir wäre es ja egal gewesen, doch ich wollte nicht, dass dann später im Kindergarten über ihn gespöttelt wurde. Erst mit Kindergartenbeginn wurde ihm der Unterschied Mädchen/Bub klar. Er verkleidet sich zuhause immer noch gerne in Mädchenkleider und seine Lieblingsfarbe ist pink, zum Glück gibts ja auch Hemden und Bubenshirts in dieser Farbe.

  • marie sagt:

    ich würde hr p und seinen sohn spontan zu einem bier resp. kindersirup einladen.
    klasse und mehr davon! 🙂

    • marie sagt:

      vergessen anzufügen: was für ein vater, was für ein mann!

    • Muttis Liebling sagt:

      Warum soll es noch mehr von diesem Unfug geben? Es ist ein grundsätzliches Gebot, nur Dinge zu tun, die Sinn machen. Irgendwann, wenn Papa nicht dabei ist, werden sich andere Knaben den Spross vornehmen und ihm die Kleiderregeln in den Körper prügeln und dieser wird den Vater dann fragen, warum er ihn nicht mit der Weitsicht des Erwachsenen davor bewahrt hat.

      • Sportpapi sagt:

        Danke, ML. Zuerst meinte ich ja auch, Marie fände die Aktion eine Bieridee, und wollte dem Vater für das kindische Verhalten einen Sirup anbieten…

      • marie sagt:

        @ml
        DAS gibt durchaus sinn! und wie. es hätte auch eine pappnase oder eine fliege sein können. der vater zeigt zivilcourage; er hätte sich auch die fliege umgebunden, wenn sein sohn wegen der fliege angefeindet worden wäre. das mädchenröckli scheint aber mehr gemüter zu erhitzen. frage mich nur warum (achtung ironie).
        es geht darum, das anderssein zu akzeptieren – ohne angefeindet zu werden. that’s it!

      • marie sagt:

        hm… „h-phobes“ in diesem blog geht durch. mein post wird zensuriert. unglaublich!
        👿

      • tststs sagt:

        Aha, Kleidung tragen ist also Unfug… tststs
        „werden sich andere Knaben den Spross vornehmen und ihm die Kleiderregeln in den Körper prügeln“ Wie kommen Sie denn darauf? Oder ist es das, was Sie Ihren Kindern beibringen?

      • Muttis Liebling sagt:

        Unfug ist es, ohne Not gegen soziale Normen und Rollen zu verstossen. Wenn Not ist, das kann gern das normale Protestieren eines Jugendliche sein, darf das schon mal sein. Aber in diesem Fall ist Not sicher nicht gegeben.
        Unter Knaben ist es allgemein üblich, dass krasse Aussenseiter verprügelt werden. Das muss man ihnen nicht an-, sollte man ihnen aber auch nicht aberziehen.
        Eine gesunde Aggresivität, verbunden mit dem Wunsch, seine Position und sich selbst abzugrenzen, ist unbedingt notwendig.

      • Sportpapi sagt:

        Ach, wie kommt er darauf? Weil Kinder nicht alle so sind, wie wir sie uns in unseren Träumen vorstellen?

      • Sportpapi sagt:

        Aber da hatte ich ja auch recht, oder? Ständig hören wir hier, wie das eine ewiggestrig, das andere aber unglaublich progressiv, und damit gut ist. Und dann wird nach Lust und Laune mit urururalten Erinnerungen argumentiert, aber 90 Prozent der Geschichte ausgeblendet? Ja, ich für meinen Teil argumentiere lieber mit der heutigen Zeit.

      • tststs sagt:

        Ja Sportpapi, es gibt Kinder, die andere Kinder wegen solchen Dingen verprügeln…aber nicht weil sie irgendwie selber auf diese Idee gekommen sind, sondern weil ihnen von zu Hause ein bewisses Bild mitgeben wird (nämlich a) wie jemand auszusehen und sich zu benehmen hat, besonders geschlechterspezifisch und b) wie man mit jemandem umgeht, der nicht a) entspricht)! Die meisten Kinder sind nämlich idR neidisch, das ein anderes Kind etwas darf und es selber nicht (und nicht vergessen, die meisten Kindern lieben das Spiel mit (Ver)Kleidung)…

      • Sportpapi sagt:

        Das oben ging an Marie und ist verrutscht.

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Doch, ich glaube, auf solche Ideen kommen Kinder von selbst. Wir gegen die anderen scheint da ganz tief verwurzelt zu sein.

      • marie sagt:

        was ist an zivilcourage denn progressiv und innovativ? das sollte m.e. selbstverständlich sein. denn noch einmal es geht nicht um das mannsein, es um das anderssein dürfen.

      • Gabi sagt:

        Es geht vor allem und das AndersseinKÖNNEN.

        Das bedingt was.

        Und es ist nicht einfach bloss der „breite Rücken“ eines Papis.

        Das Begreifen der menschlichen Normalreaktion auf die „Abweichung“, ist mal das absolute Basiswisses dafür. Dabei einfach nur etwas „innovativ“ und „progressiv“ rein zu sprengseln und an die „Selbstverständlichkeit“ zu appellieren, die das doch bitte für alle Anderen darzustellen habe, ist einfach nur Wishfull thinking und so ziemlich das Gegenteil von kindergerecht.

      • tststs sagt:

        Sorry, Sportpapi, aber Normen sind etwas Anerzogenes und nicht etwas Angeborenes, genauso wie die Reaktion auf Unbekanntes!
        Aber ja, solange man Eltern zu Hause hat, die erzählen, dass Männer schon immer Hosen anhatten, erwarte ich auch von den Kindern keine andere Reaktion…
        (und wissen Sie, ich wurde damals von einigen Kindern ausgeschlossen, weil ich ein Scheidungskind war – das erste an der Schule – , aber auch nicht von allen… und heute?!?)

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Ausschliessen, nicht einschliessen? Wissen Sie, Kinder haben so viele Gründe, andere zu mögen, oder eben nicht. Da müssen Eltern gar nicht auch noch ihren Senf dazugeben.
        Und von wegen Zivilcourage. Diese ist, sich für Leute einzusetzen, die gehänselt werden (aus was für Gründen auch immer), auch wenn man diese selber etwas schräg findet.

      • marie sagt:

        genau das tut der vater ja… halt im frauenschüppli. so what?

      • Marco Casutt sagt:

        @ Sportpapi: Sie würden Ihrem Kind also bspw. auch verbieten, eine Brille zu tragen, auch wenn es diese benötigt? Denn mglw. wird es deswegen auch verprügelt.

      • gabi sagt:

        Wenn sich der Sohn das nur traut, weil´s der grosse Papi auch macht, dann sollte er es schlichtweg lassen.

        Wenn er es alleien tun will und kann… Und mit den Konsequenzen klar kommt, soll er es tun.

        Mehr ist da nicht.

      • gabi sagt:

        Marco Casutt:

        Soll Sportpapi dann auch eine Brille tragen? Aus Solidarität?

      • Marco Casutt sagt:

        @ gabi: Nein, das Verhalten des Vaters finde ich auch ein bisschen seltsam. Noch seltsamer finde ich jedoch Leute, die „gesellschaftliche Normen“ als einziges Kriterium dafür nehmen, wie man auszusehen hat.

      • gabi sagt:

        „die “gesellschaftliche Normen” als einziges Kriterium dafür nehmen, wie man auszusehen hat.“

        Von wem sprechen Sie überhaupt?

        Von Sportpapi bestimmt nicht.

        Bitte mischen Sie doch einfach nicht, irgend eine Diskussion, die SIE unbedingt führen möchten (und für die Sie offenbar ein festes Bild der Wunschgegner haben) mit den – berechtigten – Bedenken eines Sportpapis.

      • Sportpapi sagt:

        @Casutt: Wenn sie einen guten Grund finden, weshalb der Knabe bessser einen Rock trägt, akzeptiere ich ihr Beispiel mit der Brille. Aber auch dann muss es der Vater nicht auch tun. Und man darf gerne gegen gesellschaftliche Normen verstossen, wenn man weiss, was man tut. Das tut der Junge hier nicht. Und der Vater geniesst es offenbar, mit dem Kind seinen Widerstand zu zelebrieren. Ich finde das eher missbräuchlich als vorbildlich.

      • Marco Casutt sagt:

        Weil er es will, ist m.E. schon ein ziemlich guter Grund. Ihr Gegenargument ist ja auch bloss das, dass es andere nicht wollen und diese (die Gesellschaft) halt in der Mehrheit sind. Aber die geht es nichts an, was andere anziehen. Ich denke aber auch, dass es der Vater deshalb nicht selbst tun sollte.

      • Sportpapi sagt:

        Ach, Casutt, wenn ich denke, was mein 5jähriger alles will. Und morgen wieder anders. Manchmal lasse ich ihn ins Messer laufen, manchmal nicht. Aber bezüglich Rückmeldungen von aussen nehme ich halt zur Kenntnis, was da ist, und träume nicht von einer anderen, besseren Welt.

    • Tomas sagt:

      Ich finde es überhaupt nicht Klasse. Jeder kann von mir aus tun was er will, aber ich würde sowas meinem Sohn ersparen.
      Wenn er dann mal später selber genug Verstand hat, um die Konsequenzen einschätzen zu können, von mir aus kann er sich seine Kleider selber aussuchen.
      Das hat nichts mit Offenheit zu tun, und ich werde mir jetzt Beispiele ersparen, die dies belegen würden. Der Mann hat einfach eine an der Waffel, sorry, just my five cents.

      • marie sagt:

        was würden sie ihrem sohn ersparen wollen? dass er vermöbelt wird, weil er schüppli trägt? wie erwähnt, es hätte eine fliege sein können, eine pappnase usw… aber offenbar haben hier einige mühe weil es ein schüppli ist. ich sehe darin nichts verwerfliches. aber im vermöbeln, weil er ein schüppli trägt, weil er uu eine pappnase tragen würde, oder eine fliege, das ist für mich verwerflich. finden sie nicht auch?

      • gabi sagt:

        Kommen Sie marie:

        Eine noch doofere Frage hätten Sie nicht auf Lager?!

        Nein: Thomas findet vermöbeln, für egal was, bestimmt super.

        Ihnen ist einfach unwohl, wenn´s nicht streng an Ihrer Auffassung, wie pc die Realität zu sein hat, entlang läuft. Oder?

      • marie sagt:

        gabi, tomas beherrscht das stursein besser als sie 😉 er könnte jetzt zu einem thema stellung nehmen, das ihm sehr wichtig ist.

      • Tomas sagt:

        marie, ich kann im Rock herumlaufen, mir die Augen schminken und trotzdem der volle Kerl sein, für den ich mich halte. Ich kann mir, aus meiner Verständnis meiner Selbst heraus, geradezu alles erlauben, meine Welt kommt deshalb nicht ins wanken, ich weiss wer ich bin.

        Wenn aber ein Bübli nicht in jeder beliebigen Maskerade, sondern konsequent im Alltag in rosa Kleidchen öffentlich herumläuft, wird seine Haltung nicht als irgendwie intellektuell frei und offen eingestuft. Er wird für die meisten für immer zu einer Schwuchtel, unabhängig davon wie er das selber zehn Jahre später sieht.

      • marie sagt:

        @tomas
        sie benutzen das wort schwuchtel (schwuler auch?) ja auch als schimpfwort – warum ist das ein schimpfwort?

      • marie sagt:

        @t
        mein post hängt 😉
        noch mal: sie benutzen das wort lethcuwhcs (auch ?reluwhcs – beides rückwärts) ja auch als schimpfwort. warum sind das schimpfwörter? und was veranlasst männer (sicher auch frauen), dies auch noch als schimpfwörter zu benutzen?

      • Tomas sagt:

        m: das ist ein Irrtum: ich verwende das Wort nicht pejorativ. Ich habe nach einem möglichst exakten Ausdruck für einen Mann in Frauenkleidern gesucht, das pejorative samt sex. preferenz haben sie da unaufgefordert selbst hineinprojiziert. Wenn sie sich Mühe machen und weitere zehn Begriffe dafür auflisten, wird ihnen keiner positiv vorkommen, und das ist auch kein Zufall. Männer die Frauenkleider tragen sind einfach irgendwie immer lächerlich, ausser es geht um haute couture, dann sind sie abgehoben lächerlich. Dass ich selber einige kenne, interessant finde und schätze ändert nichts daran.

      • marie sagt:

        liegt es daran, dass diese (ihr wort) lächerlichen männer (buben?) in frauenkleider auf ablehnung stossen? falls ja, von wem?
        wir drehen uns im kreis – fakt ist für einige: bub in frauenkleider geht nicht. begründung: bub wird der lächerlichkeit preisgegeben und im schlimmsten falle verprügelt und auf ewigkeiten defamiert.
        mir stellt sich die frage: wieviele normen und konventionen braucht es, um als halbwegs „gesundes“, zufriedenes wesen aus einem buben zu machen. hr p hat sich für diesen weg entschieden, sie einen anderen. beiden gebührt grosser respekt.
        aber warum die anfeindung?

      • Tomas sagt:

        m: Anfeindung? Welche Anfeindung? Mir persönlich sind Menschen und Kleider die sie tragen grundsätzlich gleichgültig. Die Tatsache aber ist, dass man mit Kleidern gewisse Einstellungen und Präferenzen zum Ausdruck bringt, und in diesem Fall würde ein solches zurschaustellen ausschliesslich und irreparabel Nachteile für das Kind bringen. Das kann ich als Erwachsener definitiv besser beurteilen. Und wie gesagt, wenn später im Erwachsenenalter jemand immer noch das Gefühl hat, nur als Frau herumlaufen zu müssen, sei es drum. Es ist sein Entscheid und seine Konsequenzen.

      • marie sagt:

        irreparable nachteile? ich sehe nur eines: die irreparablen nachteile entstehen, weil es offenbar solche gibt, die in einem bub, der mädchenkleidung trägt, „es“ als no go erachten.
        deshalb noch einmal, wieviel normen und konventionen braucht es, um einen kleinen buben (oder auch mädchen) die emotionale sicherheit zu geben und dabei selbstbewusst zu werden, dass er ein einigermassen zufriedenes leben leben kann? können sie mir das sagen?
        es ist anfeindung darin „irreparable nachteile“ zu sehen tomas. indirekt zwar, aber immerhin.

      • Tomas sagt:

        marie: sie tun ihrem kleinen Transvestiten keinen Gefallen, wenn sie ihn in einer Vorstellung leben lassen, im Kleidchen herumzulaufen würde etwas ganz normales sein und alle fänden gar nichts dabei. Ein kleines Kind hat noch lange keine Ahnung, welche Tragweite gewisse Dinge haben, die in unserer Gesellschaft einfach so funktionieren. Wenn hier über Kinder die als Models arbeiten diskutiert wird, scheinen das alle, sie auch, zu verstehen, obwohl der Schaden den sie so erleiden könnten eher hypothetischer Art sei.

      • Tomas sagt:

        Ein bekennender Transvestit tut sich mit seinem coming out aber gleichzeitig für immer als Freak abstempeln. Dass er wohl nie ein Bundesrat wird schmerzt wohl nur die wenigsten, sie können sich jetzt aber selber im Stillen überlegen, welche Berufsperspektiven ihm sonst noch offenbleiben. Der ach so verständnisvoller Vater schickt seinen ahnungslosen Sohn in eine Welt, die in der überwältigenden Mehrheit nur Spott für ihn übrig haben wird. Er macht mit seiner Haltung einen Aussenseiter aus ihm, ohne dass es überhaupt klar sei, ob die Kleidervorliebe von Dauer sei.

      • Tomas sagt:

        Es kann tatsächlich sein, dass jemand auch als Erwachsener genau das will, dass er nur als Frauenkleider tragender Mann glücklich sein kann, egal welche Konsequenzen es für seine Berufswahl oder soziale Kontakte haben wird. Aber dann soll er das selber entscheiden, und zwar erst dann, wenn er weisst was er tut. Bis dann kann er seine Kleidchen zuhause tragen, solange es ihm Spass macht. Wenn der Vater ihn liebt, sollte er ihm eher auf eine altersgerechte Art die Tragweite seines tun beibringen, und nicht als Tanzbär Normalität vorspielen, wo keine ist.

      • Tomas sagt:

        Meine kleine Tochter ist wie wild danach, sich in wunderschöne Kleider zu werfen, hochhackige Schuhe anzuziehen, sich mit den Schminken zu bemalen. Sie zieht sich ein Minikleid von Paco Rabanne an, das bei mir im Schrank hängt, aus kleinen goldenen Metallstücken, durchsichtig und mit offenem Ausschnitt, dazu goldene Highheels und stolziert so in der Wohnung. Sie ist 8, macht sowas aber seit jeher. Wenn ich sie so fotografiere und das Bild publiziere, werden alle entsetzt von einem Schaden reden, das dem armen Kind zugefügt wurde, obwohl sie so zehn Jahre später auf eine Party gehen wird.

      • marie sagt:

        tomas, der unterschied besteht darin, dass ihre tochter als sexualisiertes objekt wahrgenommen wird (mit 8 jahren), in der rolle ihres eigenen geschlechts. im fotografieren würden sie diese sexualisierte objektrolle „unterstützen“.
        beim jungen ist es die phase mädchenkleider zu tragen, um ihm die möglichkeit/das recht zu geben, ohne anfeindung, seine identität selbst zu ergründen. der papa bestärkt ihn darin es zu dürfen, mit der aufforderung an die kritiker, die anfeidung doch bitte bei ihm zu tun. ich sehe da schon einen unterschied.

      • Tomas sagt:

        Natürlich gibt es da ein Unterschied. Während meine Tochter, sollte sie eines Tages mit Bildern von sich selbst in dem Paco Rabanne Kleid und den Schminken im kindlichen Gesicht konfrontiert werden, dies als etwas lustiges darstellen kann, wird der Junge, wenn er sich einmal auf solchem Bild sieht und womöglich nicht mehr seine Vorliebe so offen ausleben will wohl eher peinlich berührt, und das in dem besseren Fall. Er wird nie eine Karriere machen, egal ob beruflich, oder politisch – die Bilder werden immer irgendwo schlummern. Bilder die jeder auf der Strasse von ihm machen kann. Merci, Papa

      • marie sagt:

        hm… und ihre tochter kann ganz bestimmt mit diesen „lolita bildern“ ceo der weltbank werden 😉 tomas, wir haben hier ein gesellschaftliches problem, dass mit normen und konventionen menschen brechen kann, bloss weil… sie „anders“ sind.
        es liegt an „unserer“ haltung, die wir hinterfragen und angehen sollten, denn wir geben sie weiter. eine gesellschaft misst sich daran, wie sie mit minderheiten umgeht. die crux sehe ich darin und nicht in einem jungen der gerne mädchenkleidung trägt. das was wir darin „lesen“, gibt mir dann enorm zu denken.
        bin nicht ihrer meinung.

      • Tomas sagt:

        m: zuerst einmal, ich führe meine Tochter in solcher Aufmachung nicht in der Öffentlichkeit vor, wie das der Mann mit seinem Sohn macht. Ich verbreite generell keine Bilder meiner Kinder. Und schliesslich, ich mache mich nicht zusätzlich zum Trottel, in der Hoffnung dass damit das lächerlich- sein abgeschwächt wird. Das ist aber alles unwichtig.
        Das, was wesentlich ist, ist die Tatsache, dass wenn ein Mädchen mal zuhause mit mamas Kleidern und Schminke experimentiert, verbaut das niemandem irgendetwas, weil das zu Recht als völlig normal angesehen wird. Im Unterschied zum geschilderten Fall.

      • Tomas sagt:

        m: Das Wesentliche ist nicht das Problem mit „anders sein“ wie sie immer wieder schreiben. Solange ich es selber bin, der den Anspruch erhebt als andersartig akzeptiert zu werden oder allenfalls Konsequenzen des nicht akzeptiert werden zu tragen, ist für mich alles OK. Hier wird aber ein Kind das selber keine Ahnung hat der Lächerlichkeit zugeführt. Wenn ein 16 jähriges Model nicht selber beurteilen kann wie sich Fotos für die es modelt auf ihr Leben auswirken, ist das, was der Vater mit seinem Sohn macht, ein qualifiziertes Kindsmissbrauch. Ja, sein Sohn wird ihn dafür einmal hassen.

      • marie sagt:

        das problem ist nicht das anderssein, das problem ist, was wir daraus machen aufgrund der vorherrschenden normen! und nein hr p missbraucht sein kind nicht. können wir uns einigen, dass wir uns nicht einig sind?

      • Freddy sagt:

        marie
        Ist ein bisschen „Plappertheorie“ was sie da sagen; der Mensch braucht sich sicher nicht NUR an Normen zu halten, er kann sie aber auch nicht völlig in den Wind schlagen

      • marie sagt:

        ja freddy, das ganze als plappertheorie abzustempeln ist ja auch die norm, nicht wahr? 😉

      • Freddy sagt:

        marie

        Normplappern also ?!…geht auch 😉

      • U. Knecht sagt:

        Marie, gewöhnen Sie sich dran: Das Erwachsenenleben ist voller Konventionen. Wir fahren auf i.d.R. der rechten Seite, die Kleiderabteilungen sind i.d.R. geschlechtergetrennt. Man kann sich daran halten, dann ist das Leben einfacher, oder man lehnt sich dagegen auf und muss sich nicht wundern, wenn andere sich ebenso wundern. So einfach ist das.

      • marie sagt:

        @ u.k
        nö.

      • Tomas sagt:

        m: ich verstehe sie überhaupt nicht. Das erklärte Ziel des Mannes – sein Kind zu schützen – hat er durch sein handeln in das Gegenteil verwandelt. Auf dem Bild sehen die beiden wie Mitglieder von irgendeiner suspekten Sekte aus. Was soll daran toll sein, das eigene Kind dermassen zu exponieren? Glauben sie wirklich, dass wenn sein Sohn Jungenkleider in der Öffentlichkeit tragen müsste, aus ihn eine gesichtslose, angepasste graue Maus werden müsste? Es geht doch gar nicht um das Kind, das ist für den Vater nur Ausrede für sein eigenes Exhibicionismus (schaut wie anders ich doch bin, so toll…)

      • marie sagt:

        ich sehe schon was sie meinen, bin einfach anderer meinung.
        für mich ist das ok und finde den papa immer noch klasse. und ich glaube, wenn sein sohn älter sein wird, wird das ohnehin kaum mehr thema sein, denn ich finde die jungen machen das viel besser als wir ollen 😉 wir haben immer noch das gefühl, wir müssen an normen und konv. festhalten, die einige (viele?) u.u. krank machen. wir sollten sie endlich hinterfragen (dürfen) und falls nötig über bord werfen. ist langsam zeit.
        (sorry muss hier aufhören, sonst wird’s zu knapp)

      • Tomas sagt:

        m: naja, wenn sie mich wirklich kennen, dann wissen sie dass „angepasst“ in meinem Fall wirklich kein passendes Adjektiv wäre. Dennoch, zu tun was man für richtig hält ist bei weitem nicht dasselbe wie pubertär gegen irgendeine Norm zu rebellieren, nur der Rebellion wegen. Und vor allem nicht auf Kosten von anderen.

        Anders sein wollen, nur damit ich anders bin, ist indirekt konformer als konform, nur noch sinnloser.

      • gabi sagt:

        Ich find´s einfach absurd, wie während der ganzen (zurückliegenden) Diskussion so getan wird, als ging´s nur darum, dass der Junge ausgelacht werden könnte, weil ER Röckli trägt.

        Er wird vor allem ausgelacht werden, weil der komische Kauz, der neben ihm Röckli trägt, sein Papa ist. DAS ist erst lächerlich. Über den Kleinen würde noch kaum jemand allzu lange staunen.

        Aber bis zu dem Punkt kommt man natürlich kaum, wenn einem einzig und alleine wichtig scheint „Anderssein“ prinzipiell als erleuchtend abzufeiern und ansonsten eigentlich nichts zur Kenntnis nehmen zum müssen, weil… homophob!

      • gabi sagt:

        „bin einfach anderer meinung.“ Eben. Mehr – also im Sinne von mehr Sinn dahinter – ist da nicht.

        Hauptsache dagegen!

        Weil… „Anderssein“ ist ja an sich schon positiv.

      • Freddy sagt:

        …Schei***sse am Finger, ist auch schon „anders“ 😉

      • marie sagt:

        freddy ohne sch… an den fingern. g-geschenk an die menschheit.

      • Freddy sagt:

        g-gut ist, wenn marie die Röcke selber trägt…und nicht ihr Partner

      • marie sagt:

        sicher nicht für solche wie sie, freddy. g o t t e s – geschenke an die menschheit, die wissen was sich gehört, sind mir sehr suspekt.

      • Freddy sagt:

        sie sind sich selber susbekt

      • marie sagt:

        @f
        ihnen schreibe ich das gleiche wie gabi und dem anderen, der ihr bruder sein könnte. ab sofort lese ich ihre posts nicht mehr, die sind nur auf angriffe aus – geht anderswo spielen. danke für die kenntnisnahme.

      • Freddy sagt:

        scheint wohl doch nicht so weit her mit ihrer Loyalität gegenüber Andersdenkenden, marie !

        …aber wie schon erwähnt <>

      • Auguste sagt:

        hmm…, freddy, warum gibt es euch troll-gesox eigentlich nur in einer ausgabe: schwachköpfig. was sie gemeint hätten, wenn ihr hirn das hergeben hätte, und sie es auch noch hätten hinschreiben können, wäre toleranz und nicht loyalität gegenüber andersdenkenden gewesen.

        …und jetzt husch zurück in die baumschule für anfänger, krüger.

      • Freddy sagt:

        Auguste

        und was, wenn ich nun Loyalität sage und meine ?..im Bezug auf Männer mit Röcken,… wo marie dies Plappermässig entwickeln konnte

        was die einen am Finger haben , scheinen sie am Hirn zu haben

      • Auguste sagt:

        hmm…, freddy, loyalität bedeutet verbundenheit. eine verbundheit von marie zu ihnen kann ich dem austausch nicht entnehmen. toleranz wärs gewesen, das schleckt keine geiss und auch kein schlechter erklärungsversuch weg. bedaure, sie sehen immer noch nicht gescheiter aus.

        ganz allgemein gilt: trolle sind nie gescheit, sonst würden sie nicht rumtrollen. und wenn sie es trotzdem tun, dann komme ich manchmal ins spiel und führe sie an ihrer dämlichkeit vor allen andern vor. das bringt sie dann so in rage, dass sie sich noch weiter entblöden, dann komme wieder ich und lasse sie blöd dastehen.

      • Freddy sagt:

        ja,Auguste…Verbundenheit war`s…was marie zu den Männer mit Röcken fühlt…nicht NUR Toleranz

        aber toll ihre geistigen Gehversuche…sie armes Häuflein

      • gabi sagt:

        „dann komme ich manchmal ins spiel und führe sie an ihrer dämlichkeit vor allen andern vor. das bringt sie dann so in rage, dass sie sich noch weiter entblöden, dann komme wieder ich und lasse sie blöd dastehen.“

        Liegt bestimmt nur an der Blödheit der Trolle und sowieso aller Anderen, dass das ausser Guschti selber einfach niemand richtig mit kriegt, wie selbstlos er sich hier zu Tode siegt.

        🙂
        🙂
        😀

  • Amos Roth sagt:

    Wie heisst es doch „leben und leben lassen“. Wenn dieser Vater seinen Sohn auf diese Weise unterstützen möchte – gut für die beiden. Er sollte seinem Sohn aber auch beibringen, dass es nunmal verschiedene Sichtweisen auf die eigene (modische) Lebensgestaltung gibt, und moralinsaurers Getue von pseudo-Progressiven genauso engstiernig ist wie die Empörung irgendwelcher „Wertewächter“, die beim Buben schon eine Traumatisierung fürs Leben befürchten. Nach meiner Erfahrung sind die Erstgenannten (!) oftmals weitaus penetranter und missionarischer bei der vermeintlich politisch Korrekten Umerziehung

  • Fritz Nussbaumer sagt:

    Es ist noch keine 100 Jahre her, da trugen alle Kleinkinder ein Röcklein und wissen sie warum?
    Da mussten keine Windeln gewaschen werden. Der Küchenboden bestand aus gestampftem Lehm oder aus Terracotta-Platten.
    Der Wohnzimmerboden wurde eh jede Woche mit Stahlspänen gereinigt und anschliessen mit Bodenwichse behandelt.
    So ein kleines Pipi aufzunehmen war viel weniger mühsam als Windeln waschen.
    Im Freien war das alles auch kein Problem bei all den Kuhfladen, Rossbollen u.s.w. auf den ungeteerten Strassen.
    Es war z.T. echt schwierig, kleine Knaben und kleine Mädchen zu unterscheiden.

    • Thomas Bucher sagt:

      Jaja, das ging mir auch immer so, kann mich noch ganz gut erinnern. Als ob es gestern gewesen wäre.

    • tststs sagt:

      Und es ist knapp 100 Jahre her, da war die traditionelle Farbe für einen neugeborenen Jungen rosa…
      🙂

      • marie sagt:

        und auch noch nicht lange her, als männer noch „röcke“ trugen ….

      • Sportpapi sagt:

        Herren trugen Röcke? Ich glaube, da verwechseln Sie etwas. Auch wenn es teilweise so hiess.

      • marie sagt:

        ja sport, wenn für sie nur die letzten 40 jahre relevant sind, dann entgehen ihnen nätürlich ein paar tausend jahre geschichte.
        😉 (übrigens von ihnen vor kurzem so gepostet)

      • Sportpapi sagt:

        Was haben Sie gepostet, Marie? Mittelalterliche Männer in Röcken?

      • marie sagt:

        ähm männer trugen „röcke“ bis weit in die neuzeit, so als kleiner exkurs in die geschichte. ist aber schon ein wenig länger her als 40 jahre.

      • tststs sagt:

        Nein, Sportpapi, es war noch schlimmer: gestanden Senatoren in Leintüchern

        😉

      • marie sagt:

        und in diesen leintüchern haben sie auch noch imperien gegründet auf dem pferdle (autsch)… 🙂

      • Gabi sagt:

        Ich frage mich, wie sie sich in jener epischen Schlacht gegen die Amazonen überhaupt auseinander halten konnten!

        😀

      • marie sagt:

        die amazonen hatten eine höher stimme. daran erkannte man(n) die.

      • Gabi sagt:

        Und die kleinen, lieben Kamerädli des Rockbubis, denen die „paar tausend Jahre Geschichte“ nicht ebenfalls entgehen, die zeigen Sie mir dann bei Gelegenheit auch noch, gäll, marie?

      • marie sagt:

        ich verstehe ihren post nicht.

      • tststs sagt:

        Da wird mir gerade klar: der Benediktinerorden: ein Ansammlung von Homos… die Franzsikaner, Freaks…
        🙂

      • tststs sagt:

        Und wenn Ihr jetzt kommt und sagt: „Aber die tragen drunter doch Hosen“
        Da sag ich: „Strumpfhosen“ und lach mir noch viel mehr einen ab…

        😉
        😉
        😉

      • Sportpapi sagt:

        Was haben Sie nur mit ihren Homos? Spielt da ihre eigene Fantasie einen Streich? Finden Sie die Mönche nicht wirklich etwas als Freaks?

      • marie sagt:

        nein mönche sind keine freaks. warum?

      • marie sagt:

        ach weil sie röckli und strumpis tragen… da gäbe es aber anderes, das gewisse von denen als freaks entlarven würden 😉

      • Sparter sagt:

        LOL
        Benediktiner tragen keine Röcke, die tragen inzwischen Hosen. Früher trugen sie Kutten. Ist nicht das Gleiche.
        Das Problem ist, dass gewisse Leute wohl nicht ganz kapiert haben, was Mode bedeutet…
        Mir ist es jedenfalls Wurscht, wenn ein Mann weibliche Kleidung trägt, ich halte ihn dann für einen Transvestiten, aber das ist sein Bier.

      • Marco Casutt sagt:

        „Was haben Sie nur mit ihren Homos?“

        Wieso sollte es nicht in Ordnung sein, dass Buben „weibliche“ Kleidung tragen, wenn es nicht die Angst vor der „Schwulisierung“ ist?

        „Finden Sie die Mönche nicht wirklich etwas als Freaks?“

        Ja, aber weniger wegen der Kleidung, eher wegen den Wahnvorstellungen.

      • Sportpapi sagt:

        @Casutt: Sie finden die Mönchskleidung also irgendwie doch angemessen? Ich nicht. Zum anderen: Knaben sollen keine Mädchenkleidung tragen, weil sie keine Mädchen sind. So einfach. Mit schwul hat das nichts zu tun.

      • Marco Casutt sagt:

        „Sie finden die Mönchskleidung also irgendwie doch angemessen?“

        Was heisst „angemessen“? Wenn das jemand tragen will, wieso nicht? Es ist m.E. schon eher problematisch sein Leben von einem Buch zu bestimmen, in dem steht, man solle Schwule umbringen und „Hexen“ nicht am leben lassen (also nicht die Kleidung der Mönche ist relevant, sondern deren Verhalten, wie ich es bei anderen Menschen auch so sehe).

        „Knaben sollen keine Mädchenkleidung tragen, weil sie keine Mädchen sind.“

        Nur schon von „Mädchen-“ und „Knabenkleidung“ zu sprechen deutet mindestens auf eine, sagen wir „Metrophobie“ hin.

      • Nala sagt:

        Sportpapi: Warum dürfen dann Mädchen Jungskleidung tragen? Wieso ist das ok, aber nicht, dass Jungs Mädchenkleidung tragen? Was genau stört Sie daran, wenn männliche Wesen einen Rock tragen? Was genau triggert das bei Ihnen? Männer werden nicht zu Frauen nur weil sie Rock tragen. Sie werden deswegen auch nicht schwul. Es passiert rein gar nichts im Mann drin, nur weil er einen Rock trägt. Vielleicht mag Mann/Junge einfach das luftige Gefühl um die Beine, das nur ein Rock vermittelt.
        Solange alte Bappelis in so hässlichen Shorts rumlaufen dürfen, dürfen Knaben auch Röcke tragen.

      • Sportpapi sagt:

        @Nala: Das Kind darf, soll aber nicht, wenn ich wählen darf. Der Vater sowieso nicht. Aber nebenbei, mich irritiert das schreiende T-Shirt und die baren Füsse eigentlich noch fast mehr.

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Grundsätzlich spielts keine Rolle, was für Kleider die Kinder tragen, Hauptsache sie fühlen sich wohl dabei. Und dass Jungs auch mal Mädchenkleider tragen (möchten) und umgekehrt, ist ja nichts Schlimmes ;). Ich würde meinen sicher auch mal mit einem Röckli rumlaufen lassen, wenn er das möchte. Doch könnte ich es mir nicht vorstellen, meinen Partner im „Partnerlook“ zu sehen. Das würde für mich dann schon zu weit gehen. Ich trage ja auch nicht Röcke, wenn meine Kleine welche tragen will. Und Hosen trage ich, weil ich am liebsten welche trage und nicht, weil meine Kinder Hosen tragen… ;).

    • Nala sagt:

      Wenn Ihr Partner aber aus Spass auch Röcke tragen will? Weil er Röcke schöner findet? Das wär nicht ok? Die Frage ist ja, warum wir Frauen problemlos Männerkleidung (hosen!) tragen dürfen, während Männer in Röcken schräg angeschaut werden. Selbst wenn es Herrenröcke (googeln nach Amok, Utilikilt usw usf.) sind.
      Ich persönlich mag Röcke nicht, finde es unbequem. mein Partner liebt Röcke. So trägt er die Röcke und ich die Hosen 😀

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        Doch, wenn ER das will, ok :)! Aber es muss ja nicht sein, dass er Röcke anzieht, „nur“ weil der Sohn welche anziehen möchte. Der Kommentar mit dem Partnerlook bezog sich damit auf den Röcke tragenden Sohn ;). Ich selber mag auch keine Röcke, ausser mal hin und wieder im Sommer. Ich fühle mich ansonsten am wohlsten in Hosen. Dass mans generell cool und witzig findet, wenn sich Mädchen „bubenmässig“ ankleiden, während man umgekehrt die Nase rümpft und den Kopf schüttelt, kann ich aber auch nicht verstehen! Soll es doch jeder so handhaben wies ihm am besten passt! Leben und leben lassen halt ;).

  • E.WEber sagt:

    Find ich mutig, keine Ahnung ob ich so viel Mut wie dieser Vater hätte. Meinen Respekt hat er.

  • Alan David Sangines sagt:

    Dieser Vater ist ein Held! Statt sein Kind in gesellschaftliche Rollen zu zwängen, ermutigt er es, so zu sein, wie es ist. Eine ungewöhnliche Methode, dafür aber umso lobenswerter und zeigt bedingungslose Elternliebe! Egal ob man sich traut, eine solche Methode anzuwenden, alle Eltern sollten ihren Kindern Halt geben, wenn diese nicht einer gesellschaftlichen Norm entsprechen, statt zu versuchen, sie in ein Muster zu zwängen. Denn das ändert sowieso nichts an der Vorliebe des Kindes (z.B.ein Kleid zu tragen) und schadet ihm erst noch, indem es sich sogar vor den Eltern als „falsch“ fühlt.

    • mostindianer sagt:

      diesem statement kann ich nur zustimmen. vollumfänglich.

    • Sportpapi sagt:

      Ich finde ja eigentlich, es ist Aufgabe der Eltern, ihre Kinder irgendwie gesellschaftskonform zu erziehen. Ihr „in ein Muster zwängen“ heisst bei mir eher Erziehung. Natürlich soll man auch mal tolerant sein, die Kinder auch mal machen lassen. Aber sie in ihrem Tun noch verstärken macht für mich dann überhaupt keinen Sinn.

      • tststs sagt:

        Sie sollen sie dort in ein Muster zwingen, wo ein Muster nötig ist; ich denke da an Gesetze, aber auch an die Grundregeln des Anstandes. Aber sicher nicht, was Kleidung betrifft. Meine Mutter lies mir auch immer freie Hand (ich durfte mir mit 10 Jahren einen Buben-Haarschnittverpassen, mit 11 färben, abgesehen von bauchfrei durften meine Kleider alles sein (gern auch aus dem Schrank meiner Eltern etc)… Ansosten schliesse ich mich vollumfänglich Statement 1 an…

      • Sportpapi sagt:

        Ich finde ja persönlich bauchfrei deutlich weniger störend als Knaben und Männer in Rock und barfuss mitten in der Stadt. Aber so sind die Prioritäten halt anders. Nebenbei stört es mich auch, dass für die Provokation ein kleiner Junge herhalten muss. Ob der das in ein paar Jahren auch noch so toll findet?

      • marie sagt:

        aha, sie finder kinder bauchfrei auf dem marktplatz im einkaufszentrum weniger störend… ja, so sind prioritäten ander.

      • Sportpapi sagt:

        Jetzt waren Sie doch gerade noch begeistert, wenn die Kinder nackt herumrennen…

      • marie sagt:

        mich stört beides nicht. sie stellen einen kontext in sachen prioritäten her, der mir einfach aufgefallen ist.

      • alien sagt:

        ITEM. Wichtig ist, dass versucht wird, den Kindern zu vermitteln, dass sie selbst denken sollen. Kinder, welche das nicht können oder nicht wollen, sollen nicht müssen (soviel zur kleinen Modalverborgie).

    • Annebelle sagt:

      Chapeau! Ein tolles Beispiel für uns alle Eltern !

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