Zwei Frauen und ihr Baby

Eine Carte Blanche von Franziska Kohler*.

MamablogFreitag

Ultraschallbild des freudig erwarteten Babys.

Tanja ist im fünften Monat schwanger. Man kann es nur erahnen, ihr Bauch ist erst leicht gewölbt. Bald aber werden alle deutlich sehen können, dass sie ein Kind bekommt. Eines, das nach Schweizer Gesetz gar nicht hätte entstehen dürfen. Weil es mit zwei Müttern, aber ohne Vater aufwachsen wird.

Die biologische Mutter ist Tanja. Sie liess sich vor 19 Wochen in einer Inseminationsklinik in Dänemark künstlich befruchten. Der biologische Vater ist ein Journalist, 1,82 m gross, braune Haare, blaue Augen. So stand es jedenfalls auf der Liste mit anonymen Samenspendern, aus der Tanja sich zusammen mit Sarah, mit der sie seit fünf Jahren eine Beziehung führt, einen Vater für ihr Baby aussuchte. Wenige Wochen später ist Tanja nicht nur schwanger, sondern auch mit Sarah verheiratet: Im September haben die beiden ihre Partnerschaft offiziell eintragen lassen.

Ich treffe Tanja und Sarah zum ersten Mal an einem frühen Dienstagabend im Oktober. In einem Zürcher Café, in dem es genug Ecken und Nischen gibt, um sich stundenlang unbehelligt zu unterhalten. Auf den ersten Blick haben sie viele Gemeinsamkeiten: Beide sind Ende zwanzig, studierte Psychologinnen, beide sind offen, entspannt und unkompliziert. Auf den zweiten Blick zeichnen sich die Unterschiede zwischen ihnen ab: Tanja, gelassen und selbstbewusst; was sie sagt, hat Gewicht. Sarah, locker und verschmitzt; mit einem Mundwerk ausgestattet, das ihr manchmal vorauseilt, ohne dass sie es aufhalten würde wollen. An einem kleinen, runden Tisch erzählen sie ihre Geschichte.

Wie aus ihnen im Herbst 2007 ein Paar wurde. Wie sie ihr gemeinsames Leben planten, inklusive Hochzeit und Kindern. Wie perfekt der Hochzeitstag, wie lang der Weg zur Schwangerschaft war. Sie wechseln sich ab mit Sprechen, unterbrechen sich aber nie. Sie sind glücklich, dass ihre Wünsche sich erfüllt haben.

Im Schweizer Recht sind Geschichten wie die von Tanja und Sarah nicht vorgesehen. Denn dass ein homosexuelles Paar in einer eingetragenen Partnerschaft gemeinsam und auf offiziell anerkanntem Weg ein Kind bekommt, also durch künstliche Befruchtung oder durch Adoption, ist gesetzlich verboten. Trotzdem leben in unserem Land Tausende Kinder, die bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen.

Mittlerweile ist es dunkel geworden draussen. Ständig leeren sich die Tische und füllen sich wieder, Menschen schälen sich aus ihren Jacken und packen sich wieder ein. Der kleine, runde Tisch aber bleibt lange besetzt, denn Tanja und Sarah müssen viele Fragen beantworten: Warum haben die beiden sich für eine anonyme Samenspende entschieden, zum Beispiel, und verweigern ihrem Kind damit die Chance, seinen Vater kennenzulernen, bevor es 18 Jahre alt ist? Wie haben ihre Familien auf die Schwangerschaft reagiert, was sagen die Freunde? Wie ist das für Sarah: zu wissen, dass sie diesem Baby gegenüber keine Rechte und Pflichten hat, obwohl sie sich genauso sehr darauf freut wie Tanja?

Dieser Abend im Oktober ist der Beginn eines Projekts: Während der nächsten Monate wird der Mamablog Tanja und Sarah ein Stück auf ihrem Weg zum Wunschkind begleiten und in loser Folge über die beiden berichten. Darüber, wie sie die vielen Fragen beantwortet haben. Und darüber, was es heisst, als lesbisches Paar in der Schweiz ein Baby zu bekommen. Denn, so Tanja und Sarah, genau das können sich viele Menschen nicht vorstellen – und was sie nicht kennen, macht ihnen Angst. Das wollen die beiden ändern.

mbBioSarah (27, l.) und Tanja (29) leben in Zürich, sind seit fünf Jahren ein Paar und seit September 2012 verheiratet. Im März erwarten sie ihr erstes Kind. Der Mamablog begleitet sie während der Schwangerschaft und berichtet in regelmässigen Abständen über ihr Leben, ihre Liebe und ihren Alltag.



Franziska100x100*Franziska Kohler ist Nachrichten-Reporterin bei Tagesanzeiger.ch.

519 Kommentare zu «Zwei Frauen und ihr Baby»

  • Tim Behrensmeier sagt:

    Der Bericht zeigt, wie sehr Kinder zur „Sache“ verkommen, um das eigene Leben zu bereichern. Da entscheiden sich zwei Frauen lesbisch zu leben. Sie fordern das „Recht“ ein, zu heiraten. Zum Familienglück gehört dann noch so ein süsses kleines Kind. Wie soll das gehen? Der Forderung nach einem Kind folgt dann die medizinische Tat. Sinnvolle, heilsame Grenzen und Schutzgebiete von Ehe und Familie werden unterhölt und auf dem Altar der Gleichermacherei geopfert. Irgendwann werden werden wir die bitteren Früchte dieser Demagogik ernten. Arme Kinder! Arme Welt!

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  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Es kommt nicht darauf an, ob die Eltern hetero, bi- oder homosexuell sind. Hauptsache, die Kinder werden überall bedürfnisorientiert und gewaltlos erzogen und mit viel Liebe, Wärme, Nähe, Zuneigung, Zuwendung, Verständnis, Geduld, Geborgenheit und Sicherheit durchs Leben hindurch begleitet!

  • Katharina sagt:

    So So……

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Offenbar wird bei Gesetzetzesverstössen mit verschiedenen Ellen gemessen. Es gibt Gesetzesverstösse gegen Schweizer Gesetze die im Ausland begangen werden, die in der Schweiz geahndet werden und andere nicht. Das dringende Bedürfnis Mutter zu sein steht offenbar über Allem, eventuell auch über den Interessen des Kindes? Das muss man den Frauen lassen, in einigen Bereichen haben sie sich sehr schlau einen Freiraum aufgebaut mit Pseudo-Argumenten wie Mutterinstinkt u.ä. Lesbische Frau mit Bedürnfnis nach einem Kinde geniesst dann die totale Narrenfreit.

  • Meret Leenders sagt:

    Nicht zu fassen wie verstaubt hier einige Herren der Schöpfung daherkommen! @Papi: wie glauben Sie, lösen das alleinerziehende Mütter mit Söhnen? Alleinerziehende Väter mit Töchtern? Die sollten wohl auch verbote werden, oder? Ich wünsche Tanja und Sarah von Herzen alles Gute und freue mch,dass ihr Kind erwünscht ist und mit Liebe erwartet wird.

    • Ruedi sagt:

      Ob die Zwei gemeinsam die Verantwortung für das Kind (bis Volljährigkeit) mit ihrer Lebensgemeinschaft wahrnehmen können oder wollen – dafür müssen sie zuerst denn Beweis erbringen.

      Allein-Erziehend ist sicher nicht das Erziehungs-Ideal für Kinder – oder das was sich Kinder wünschen.

      • I. Hug sagt:

        Ob die zwei die gemeinsam die Verantwortung für das Kind bis zur Volljährigkeit mit ihrer Lebensgemeinschaft wahrnehmen können oder wollen (!), dafür müssen sie den Beweis erbringen: wie ist das denn bei den heterosexuellen(Ehe)- Paaren?

  • Sonja sagt:

    Die Frauen könnten ja einfach sagen dass das Baby bei einem One night stand entstanden ist, also wäre das ja auch kein Problem. Da wäre ja rechtlich auch nichts zu befürchten. Schlussendlich gibt es da auch noch die tausenden Alleinerziehenden , da ist oft auch keine Vaterfigur, also doch lieber 2 Frauen die sich gut ums Kind kümmern und gegenseitig entlasten als nur eine… ich sehe da überhaupt kein Problem. Es gibt tausende Kinder die durch IVF gezeugt wurden, wieso sollte nun ein lesbisches Paar das nicht anwenden dürfen? Alles Gute den beiden!

  • Annie sagt:

    Schade kann man den weiteren Verlauf der Geshichte der beiden Frauen und ihrem Baby nur auf Facebook verfolgen, denn ich bin kein Facebook-User und habe keinen Account.
    Ich interessiere mich jedoch sehr für ihre neuen Erfahrungen, denn auch meine Partnerin und ich möchten – sobald wir uns bereit dazu fühlen – gemeinsam Kinder bekommen!

    Ich wünsche Tanja und Sarah, sowie ihrem Baby nur das Beste! Herzliche Grüsse

    h

  • Papi sagt:

    Warum hat die Mutter nicht gleich mit einem ihr bekannten Mann geschlafen um so Leben zu erzeugen? Macht es einen Unterschied, sich lieblos Samen einspritzen lassen oder sich lieblos schwängern lassen? Immerhin ist die zweite Methode noch einigermassen natürlich… Wie haben sich die beiden entschieden, wer jetzt Mami und wer Papi (nei gaht gar nöd) ist? Wie nennt sich die Nicht-Mami überhaupt? Mit wem soll das Kind geschlechtsspezifische Themen diskutieren, angenommen es wird ein Junge… Ich bin gespannt, was da für Antworten kommen…

  • Ruedi sagt:

    Ist es nicht auch eine Moralfrage und Sinnfrage, wo zieht man in einer Gesellschaft die Grenzen – welche Regeln braucht sie?
    Homosexuelle Ehen, Adoption und nicht natürliche Kinderzeugung in diesen Beziehungen zu erlauben und nicht moralisieren. Alles was spaß und frei macht soll erlaubt sein, ob es Sinn macht oder nicht spielt keine Rolle mehr? – Was ist mit der Vorbildfunktion für die Kinder?

    Was kommt als nächstes? – Legalisieren von Innerfamiliären Beziehungen – nur noch die Liebe zählt, Moral ist unwichtig?

    Was sollte noch ein Tabu bleiben und was nicht? Hat man sich die Religion abgestreift – um sich auch der Moral zu entledigen?
    Bei allen Negativen Eigenschaften die Religion hatte und hat, Fanatismus und Extremismus war noch nie ein Segen, egal in welcher Form.

    Die Religion hatte doch auch immer die Funktion einer Moralinstanz. Und lange Zeit war die Religion auch die einzige Gesetzliche Instanz des Menschen. Mit zunehmender Entfernung der Menschen von Religiösen werten, ist auch eine Entfernung der Moral feststellbar. Das gleiche ist bei der Natur feststellbar, je mehr sich der Mensch von der Natur entfernt – je unnatürlicher wird sein Leben.

    Ist Moralfreiheit, Spaßgesellschaft, und die Abgrenzung vom normalen und dem natürlichen die neue Religion oder der Standard des 21 Jahrhunderts und bewährtes überflüssig – weil veraltet?

    • Peter E. M. Schudel sagt:

      Was, wenn das Kind nun ein Junge wird? Wollen die zwei Frauen wirklich mehrmals täglich einen Penis waschen? Was ist, wenn es eine Tochter wird und kaum 14 bringt sie ihren „Freund“ nach Hause? Man kann es drehen und wenden wie man will, da bleibt immer ein schaler Nachgeschmack.

      • pixel sagt:

        Sie drehen und wenden es aber auch wirklich so lange und beliebig, bis Sie einen schalen Nachgeschmack gefunden haben, nicht wahr?

      • Micaela sagt:

        Ich denke mal, dass die meisten Mütter Windeln wechseln etc. können unabhängig davon, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist. Eine Les.be kann dies wohl auch. Und immer den Les.ben Männerhass oder -ekel zu unterstellen…naja, Sie kennen offenbar keine Les.ben.

      • Peter E. M. Schudel sagt:

        Soso, es gibt Lesben die Männer lieben? Hm, wo haben Sie das denn her, aus Grimms Märchen? Was denken Sie, wieso diese Damen einen anonymen Samenspender genommen haben? Weil sie ein ganz normales Verhältnis zu Männern haben? Ist doch völliger Quatsch, aber bitte! @pixel: Für mich sind das zentrale Fragen, denn es geht doch um das Wohl des Kindes, nehme ich doch an! Also nochmals, was passiert, wenn es ein Junge wird? Wie wollen zwei Lesben einen Knaben zu einem vollwertigen Mitglied der Gesellschaft erziehen??? Was, wenn der Bub sich zu einem ganz normalen Hetero entwickelt? Lesben-Horror pur!

    • pixel sagt:

      Ich persönlich bin ja froh darum, dass wir uns weitgehendst von dieser Moralinstanz, die sie hier Religion nennen, verabschiedet haben. Sie verband (verbindet) leider auch Moralwerte, die viel mit der Ablehnung einer aus der Norm tretenden Art oder eines solchen Lebenstiles zu tun hatten. Alles, was nicht der religiös definierten Norm angepasst war, war entweder krank oder sonstwie schlecht und musste verbannt werden. Insofern begrüsse ich es als grossen Fortschritt, dass gesellschaftlich auch Andersdenkende oder -fühlende akzeptiert werden, oder zumindest eine solche Richtung spürbar ist.

      • Hermann sagt:

        Erstaunlich, wieviel Schweizerkäse so ein Thema produziert….

      • Ruedi sagt:

        Trotz allem Pixel, die Religion hatte und hat seine Berechtigung sie ist nicht auslöschbarer Teil des Menschlichen Entwicklungsprozesses u. Geschichte – der die heutige Gesellschaften ermöglicht hat. Die Gesellschaft braucht/e Regeln. Die sie sich immer auch quasi ,,Automatisch,, gemacht hat, sei das in der Familie, Sippe oder im Großen – in der Gesellschaft. Alles was diesen Gesellschaftlichen Gemeinschaften schadet/e wurde geächtet oder disqualifiziert. Alles was nicht der Norm der Mehrheit entsprach und das zusammen leben störte – wurde nicht akzeptiert – von der Sippe verstoßen um als Sippe überleben zu können, musste das so sein – eine natürliche Notwendigkeit und Überlebensstrategie.

        Daher war in früheren Zeiten und bis Heute Homosexualität zu recht Blasphemie und in der Gesellschaft unakzeptabel.
        Da sie unnatürlich und der Gesellschaft nicht nützlich war/ist – weil keine natürliche und notwendige Fortpflanzung stattfinden kann…

      • Ruedi sagt:

        …Und dies somit als untaugliche, unnatürliche und nicht nützliche Lebensform für die Gesellschaft angesehen wurde u. wird – viele sehen das auch heute noch so.

        Nur weil etwas Technisch machbar ist wie die künstlich herbeigeführte Schwangerschaft – heißt das noch lange nicht das es auch sinnvoll und nützlich für eine Gesellschaft ist. Diese muss entscheiden was sie Tolerieren will – und nicht der Einzelne.

        Früher wurden Die, die das nicht Akzeptieren konnten aus der Sippe verstoßen und mussten alleine klar kommen – was wie ein Todesurteil für die Verstoßenen war. Weil nur die Sippe das überleben des einzelnen ermöglichte. Der Mensch ist als Einzelgänger in der Natur nicht überlebensfähig, und wäre als Individualist schon lang ausgestorben – das überleben ist nur im Kollektiv wo die Mehrheit die ,,Notwendigsten,, Regeln bestimmen muss möglich.

      • Ruedi sagt:

        Die heutige ermöglichte oder erkaufte Individualität des einzelnen durch Geld und Technik ist nur Schein.

        Real ist für den einzelnen Menschen die Überlebensfähigkeit nur durch das Kollektiv und das sich selbst Unterordnen der Intakten Natur (Gott Schöpfung) gegenüber möglich. Da diese Natur alles bestimmend und stärker ist, wie der kleine sich selbst überschätzende Mensch, mit seiner kurzen schnell vorübergehenden Lebenserwartung. Die im Zeitfenster und der Entstehung des Universums und unseres natürlichen Lebensraumes ,,Erde,, gar keine Rolle gespielt hat. Wir sollten die kurze Zeit des geschenkten Lebens dazu nutzen um damit Respektvoll und Nachhaltig umzugehen – also das Gegenteil von dem was sehr viele zurzeit machen!

  • tststs sagt:

    ähm, wo sind all die Männer, die hier so gerne die staatlich verordnete Männerdiskriminierung betonen? Die wären bei einer Legalisierung in der Schweiz ja voll die gelackmeierten…?!? 😉
    Aber jetzt mal im Ernst: ein Kind/Baby braucht meiner Meinung nach prinzipiell zwei Dinge um zu einem „brauchbaren“ Menschen zu werden: gaaaanz viel Liebe (von einem Elternteil, von zweien, von einer ganzen Sippe) und Grenzen (resp. eine oder mehrere Bezugspersonen, die diese verkörpern). Da spielt das Geschlecht mMn keine so grosse Rolle! ABER jedes Kind hat recht darauf, zu erfahren, wer seine bio. Eltern

    • tststs sagt:

      sind. Und wenns bei einem ONS zustande kam, so ist dies sicher auch nicht schön für das Kind, aber mit dem Erwachsenenalter kann es vllt. verstehen, dass Mami da nur menschlichallzumenschlich gehandelt hat… Aber bei einer vorsätzlichen Vorenthaltung, wie es diese beiden Damen machen, ich weiss ja nicht….

    • Sportpapi sagt:

      Um das Geschlecht geht es doch in keiner Art und Weise. Ob die gleichgeschlechtlichen Eltern nun männlich oder weiblich sind, ist egal. Die Frage ist, ob gleichgeschlechtlich zulässig ist. Und unter welchen Voraussetzungen.

  • Sportpapi sagt:

    Im Wesentlichen geht es doch keineswegs um eine Geschlechterfrage, auch wenn einige dies hier gerne wieder konstruieren. Ich sehe drei Punkte. 1) Sollen gleich geschl echtliche Paar Kinder aufziehen dürfen? Ich bn nicht strikt dagegen. Allerdings ist zu prüfen, welche Option das andere leibliche Elternteil zu bieten hätte, was die Alternativen sind, im Einzelfall.
    2) Soll IVF etc. in der Schweiz erlaubt werden? Da habe ich noch keine gefestigte Meinung. Die Eltern sollten aber auf jeden Fall in der Lage sein, die Kinder ernähren und betreuen zu können.

    • Sportpapi sagt:

      Weiter zu 8.39: 3) Wenn es in der Schweiz nicht erlaubt ist, wie gehen wir mit Leuten um, die unsere Gesetze im Ausland umgehen (und das dann auch noch stolz verkünden). Hier wäre schon zu prüfen, welche Sanktionsmöglichkeiten bestehen. Wie wäre denn der Aufschrei, wenn die Eltern nun ihre 12jährige Tochter in der alten Heimat verheiraten, weil dies dort erlaubt ist (und diese z.B. einige Monate später mit Ehemann und Kind im Bauch in die Schweiz zurückkehrt), und bei dieser Gelegenheit auch noch gerade die jüngere Tochter beschnitten würde? Eben. Unsere Regeln sollen gelten!

    • mila sagt:

      Seit wann soll die IVF (zumindest für gleichgeschlechtliche Paare) in der Schweiz nicht erlaubt sein…? Verboten sind lediglich die Ei- und Embryonenspende sowie die Leihmutterschaft.

      http://www.kinderwunsch.ch/medizin/rechtsg-d.cfm

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila:
        sind Sie sicher? Denn die an nyme S ende wird ja ebenfalls nicht erwähnt, und ist hier doch nicht mehr erlaubt?
        (oder irre ich mich?)
        …“setzt sich für die Aufklärung über ungewollte Kinderlosigkeit“
        das klingt für mich schon eher nach einem ganz bestimmten Publikum und nicht universal.
        Ausser man besetzt die Begriffe dermassen neu dass es erstaunlich sein sollte das For tpf lanzung nur unter bestimmten Bedingungen gegeben ist,
        resp eben normal dass F ort pflanung ganz und gar nichts mehr mit biologischen Voraussetzungen zu tun hat.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila:
        sind Sie sicher? Denn die a n me S e de wird ja ebenfalls nicht erwähnt, und ist hier doch nicht mehr erlaubt?
        (oder irre ich mich?)
        …”setzt sich für die A klärung über un wollte Kind losigkeit”
        das klingt für mich schon eher nach einem ganz besti mten Publ kum und nicht universal.
        Ausser man besetzt die Begriffe dermassen neu dass es erstaunlich sein sollte das For pf l nzung nur unter bestimmten Bed gungen gegeben ist,
        resp eben normal dass F ort pf nung ganz und gar nichts mehr mit bio gischen Vorau etzungen zu tun hat.

      • Brunhild Steiner sagt:

        echt Wahnsinn was da alles auf der dunklen Liste steht

      • mila sagt:

        Ich meinte natürlich heterosexuelle Paare, und da ist IVF bei Unfruchtbarkeit doch die Standardbehandlung… Aber ich lasse mich gerne korrigieren. Restriktionen unterlegt ist sicher die PID.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mila
        es sperrt enorm, die Behandlung ist nicht für alle Konstellationen zugelassen,
        vielleicht kommt der Rest dann noch

    • femme sagt:

      sportpapi. sie haben dermassen verstaubte ansichten, dass ich es kaum fassen kann. kommen sie doch mal im jetzigen jahrhundert an. nicht zu glauben was sie ihren kindern an werten weitergeben. sie gehören wirklich zur sorte bünzlischweizer! ich hoffe für sie, dass ihre kinder nicht homosexuell sind. ansonsten tun mir ihre kinder wirklich leid!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @femme:
        also wenn Sie das auf 8:39 beziehen und als verstaubt taxieren,
        dann hat sich der Staub meiner Ansichten wohl schon komplett atomitisiert…

      • Carolina sagt:

        Sind wir doch froh, dass Nickwechsel hier so gar keinen zusätzlichen Staub mehr aufwühlen – das wäre dann wirklich zu viel……

      • Sportpapi sagt:

        @Femme: Mit Bünzli kann ich gut leben. Ansonsten weiss ich nicht, was Sie mir vorwerfen möchten. Erklären Sie, wo ich im letzten Jahrhundert stehen geblieben bin. Und weshalb Ihre hier nicht geäusserten Ansichten und Wertvorstellungen nicht nur moderner, sondern auch besser sind.

  • dani sagt:

    Wenn es das Ziel ist, einem neuen kleinen Menschen die Voraussetzungen zu einem glücklichen Leben zu bieten, spielt die Zusammensetzung des Elternpaares sicher keine Rolle. Deshalb einfach alles Gute den beiden! Was mich an dem Artikel aber enorm nervt ist die Formulierung „was es heisst, i n d e r S c h w e i z als lesbisches Paar ein Baby zu bekommen“. Nirgends, aber nirgendwo auf der Welt ist das problemloser. Sonst können wir es ja mal in Portugal, Griechenland, Bayern oder Pakistan versuchen!

    • Brunhild Steiner sagt:

      …so einfach ist es nun auch wieder nicht, IVF ist nicht zugelassen
      und freie Adoption ebenfalls nicht…
      Das Einzige was für die Beiden ein Vorteil ist, es wird keine Rolle spielen
      dass sie gegen hier geltendes Recht verstossen haben.

  • Ruedi sagt:

    Was bei diesem Menschlichen Machbarkeitswahnsinn im Bezug auf Künstliche Befruchtung der Weiblichen Eizelle, mit Männlichen ,,Schockgefrorenen,, Spermium-Keimzellen von Samenspendern bedacht werden sollte. Ist, dass der natürliche Auswahlprozess der Männlichen Keimzelle ausgeschaltet wird.

    Ist das gut/vernünftig? – Wenn die Natur ausgeschaltet wird, durch Menschliche Labor-Auswahl der Männlichen Keimzelle?

    Von ca. 300 Millionen Spermium-Keimzellen die auf natürlichem Weg in die Scheide gelangen, erreichen nur ca. 300 den Eileiter davon Befruchtet in den meisten Fällen, nur eine die Weibliche Eizelle. Ein sehr hartes natürliches Auswahlverfahren, so das gewährleistet ist, das nur die Stärkste und Lebensfähigste Männliche Keimzelle die Eizelle erreicht und befruchtet?

    Ich selber würde lieber freiwillig auf Kinder verzichten, als so einen ,,unnatürlichen,, weg wie eine Künstliche Befruchtung zu
    gehen – um Kinder zu kriegen.

    Bei vielem was in der Medizin angeboten wird, geht es in erster Linie um Finanzielle Interessen. Unter dem Aspekt, ist nicht alles angebotene auch sinnvoll, was sich zu Geld machen lässt! Viele Menschen lassen alles mit sich machen, weil sie das Denken anderen überlassen.

    • Hermann sagt:

      Ich habe schon gehoert, dass IVF Kinder mit zwei Koepfen produzieren kann, darueber gibt es sogar einen Film. Popeye, jener auf der Pirateninsel….

  • Baba Bü sagt:

    Ich bin begeistert!!!!!!!

  • mila sagt:

    Womöglich sind schwul-lesbische ‚Kooperation‘ das zukünftige Modell homosexueller Elternschaft – das Kind kennt beide biologischen Elternteile und wird weder dem Vater noch der Mutter ‚entzogen‘ (wie das bei der anonymen Samenspende oder einer Leihmuttereschaft der Fall ist):

    http://www.guardian.co.uk/music/2011/feb/21/rufus-wainwright-baby-with-lorca-cohen

  • irene feldmann sagt:

    liebe-liebe-liebe in welcher form auch immer, bewusstsein und mut, man kann nichts ausbremsen(kein biologischer vater), die wahrheit erreicht uns immer, einige hier haben wirklich ungelöste issues, andere sind gesund im leben, grundsätzlich gilt, verantwortung übernehmen und weitsinn haben, das ego kontrollieren und sich nicht als center des universums sehen……

  • NetWarrior sagt:

    Kann mir jemand erklären, wie pervers ein Mann sein muss, der seinen Samen für sowas hergibt?
    Das Problem beginnt doch an genau diesem Punkt.

  • max sagt:

    Die Polemik hätte man weglassen können: Die künstliche Befruchtung ist verboten. Das Kind bekommen hingegen ist erlaubt.

    Auch die Adoption ist nicht verboten, sondern sie wird nicht bewilligt. Das ist nicht das gleiche. Adoption ist nämlich nicht ein Recht der Adoptiveltern sondern ein Recht des Kindes. Mit Angst hat die fehlende Bewilligungsmöglichkeit für Adoptionen nichts zu tun, sondern mit der Frage, was sich gehört und was nicht und was das Kindswohl am besten fördert.

    Der Egoismus der Eltern ist in der Schweiz modisch und keine Eigenart von Lesben. Er ist ein grassierendes gesellschaftliches Problem.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Ich fasse mal meine Eindrücke zusammen, die ich nach dem Lesen der ( männlichen) Post hier habe:

    1. Frauen haben dann Kinder zu bekommen, wenn es den Männern passt
    2. Wenn sie Kinder bekommen, wenn es ihnen selber passt, ist das egoistisch
    3. Ein Kind ohne Vater aufwachsen zu lassen, ist egoistisch – von der Frau natürlich
    4. Wenn ein Vater sein Kind verlässt, ist die Mutter schuld, sie hat ihn vergrault. Warum? Weil sie egoistisch ist
    5. Wenn eine Frau ungewollt schwanger wird und das Kind gegen s. W. austrägt – egoistisch, sie wollte sie ihn reinlegen

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      6. Wenn sie das Kind nicht austrägt, weil sie nicht alleinerziehend sein will – egoistisch, das Kind hat ein Recht auf Leben
      7. Wenn sie den (ungewollten) Kindsvater verschweigt, egoistisch
      8. Wenn sie ihn nicht verschweigt – egoistisch, die will sich bereichern, der arme Mann
      9. Wenn sie keine Lust auf diesen ganzen Karsumpel hat und radikal beschliesst, neue Wege zu gehen und mit einer Frau zusammen eine Familie zu gründen – egoistisch, das arme Kind, der arme Vater……
      10. Wenn sie noch radikaler ist und keine Kinder will – egoistisch, wie kann sie nur, diese karrieregeile Schlampe

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Fazit: Papst Pius II., 1405-1464, hatte eben doch recht:

        Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle!

        Nun wissen wir auch, warum sich jedes Jahr 100 junge Männer umbringen.

        Sorry Herr Hollstein, aber der Suizid von jungen Männern ist in der Geschichte wohlbekannt, den gab es bereits, als die Frauen noch allgemein Haustierstatus hatten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Fazit: Papst Pius II., 1405-1464, hatte eben doch recht:

        Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle!

        Nun wissen wir auch, warum sich jedes Jahr 100 junge Männer umbringen.

        Sorry Herr H…….. aber der Suizid von jungen Männern ist in der Geschichte wohlbekannt, den gab es bereits, als die Frauen noch allgemein Haustierstatus hatten.

      • Pixel sagt:

        Pippi, die Zusammenfassung ist nicht ganz verkehrt. Korrekterweise muss man aber sagen, dass a) hier ein Querschnitt durch viele Themen gemacht wurde, b) die Meinungen auch von weiblichen Personen zu großen Teilen an verschiedensten Stellen ebenso vertreten werden und c) Provokation eben oft Gegenprovokation auslöst.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Pixel, meine Antwort hängt in der Leitung.

      • alien sagt:

        Pixel, Pippi hat hier oftmals lediglich die Funktion eines Trolls: Möglichst kurze, lapidare Provokationen, um möglichst hässige, möglichst dumme Reaktionen auszulösen.

      • Sportpapi sagt:

        Soso, Pippi. Bist du sicher, dass du das gelesen hast, und nicht einfach deine eigenen Klischees reproduzierst? Vielleicht hast du ja auch schon gemerkt, dass du hier praktisch die einzige bist, die aus der Ausgangslage eine Geschlechterfrage konstruierst. Indem du bei gleichgeschlechtlichen Frauen gutheisst, was du bei Männern dann nicht für zulässig hältst. Um auf deine Punkte zurückzukehren: Kinder sollen entstehen, wenn die Eltern (beide) bereit sind, es erziehen, ernähren, ausbilden, betreuen können. Im Zentrum steht das Kind, nicht die Eltern. Und „ungewollt“ kommt etwas zu häufig vor.

    • Laura TI sagt:

      Und wie sieht es aus, wenn man jedes „Mutter“ durch „Vater“ , „Frau“ durch „Mann“ ersetzt? Also dort wo es geht, weil das mit dem Kuckucks-kind geht nur bei Frauen.

      • Peter E. M. Schudel sagt:

        Pippi, sorry, Du scheinst immer noch auf der antiquierten Emmanzenwelle zu schwimmen. Frau kann heute tun und lassen was immer sie will. Meinungen anderer sind nicht relevant und tangieren eigentlich nur Spiesserseelen. Abgesehen davon, was ist der Unterschied zwischen hetero-, lesben- und Homosex? Richtig, so gut wie keiner. Alle machen Heterosex. Die Praktiken sind sich absolut identisch. Ergo, ist das Geschwafel der jeweiligen Gruppen über die anderen sowieso völlig überflüssig.

    • Ruedi sagt:

      1. Frauen haben dann Kinder zu bekommen, wenn es den Männern passt.
      Antwort: Nein! – Frauen sollten dann Kinder bekommen wenn sie denn passenden Vater dazu gefunden haben.

      2. Wenn sie Kinder bekommen, wenn es ihnen selber passt, ist das egoistisch.
      Antwort: Ja ist Egoistisch, weil Kinder kriegt man nicht alleine und wenn es einem gerade passt. Frau muss dafür auch die Verantwortung, Mental u. Finanziell (Allein erziehend) übernehmen können, aus Emanzipations u. Gleichberechtigungs-Gründen.

      3. Ein Kind ohne Vater aufwachsen zu lassen, ist egoistisch – von der Frau natürlich.
      Antwort: Ja klar egoistisch – vor allem gegenüber dem Kind! Ohne Vater gibt es keine Kinder, jedes Kind hat einen Vater, und ein Persönliches Herkunfts u. Identitätsrecht auf diesen Vater. Auch Pippi ist in den Lenden eines Vaters produziert worden. Damals als Spermium, Männliche Keimzelle hatte Pippi sogar ein Schwänzchen – Ja, auch emanzipierte Frauen waren mal Männliche Keimzellen.

      4. Wenn ein Vater sein Kind verlässt, ist die Mutter schuld, sie hat ihn vergrault. Warum? Weil sie egoistisch ist.
      Antwort: Ja könnte sein! – Aber nicht nur Deswegen! Sie ist auch Schuldig weil sie sich den Falschen Vater ausgesucht hat.

      5. Wenn eine Frau ungewollt schwanger wird und das Kind gegen s. W. austrägt – egoistisch, sie wollte ihn reinlegen.
      Antwort: Ja, kommt vor das sie ihn reinlegen will! Wenn Frau willentlich Sex macht, jedoch ungewollt Schwanger wird, hat sie tatsächlich was falsch gemacht. Siehe auch Antwort 2, letzter Satz.

    • Ruedi sagt:

      6. Wenn sie das Kind nicht austrägt, weil sie nicht allein erziehend sein will – egoistisch, das Kind hat ein Recht auf Leben.
      Antwort: Hätte sie nicht kopflos, schutzlos respektive verantwortungslosen Sex gemacht und verhütet, wäre sie jetzt nicht in dieser misslichen Situation. Wenn sie vorher den Vater nicht fragt, ob dieser mit der Abtreibung einverstanden ist, dann ist es tatsächlich egoistisch – weil es auch sein Kind ist.

      7. Wenn sie den (ungewollten) Kindsvater verschweigt, egoistisch.
      Antwort: Ja! – Logisch! – Mega-Total-egoistisch! Als Sexobjekt war der Mann gut genug – als Vater nicht! Siehe auch Antwort 2, letzter Satz u. Antwort 3: Persönliches Herkunfts u. Identitätsrecht des Kindes.

      8. Wenn sie ihn nicht verschweigt – egoistisch, die will sich bereichern, der arme Mann.
      Antwort: Ja sehr egoistisch, wenn sie wie Rachida Dati reihenweise nur mit Reichen rumvögelt und dann Schwanger sofort zum Richter rennt. Während sie bei ihrem ersten Kind denn Namen des Vaters verschwiegen hat, weil bei dem nix zu holen war. Schön ist in Frankreich (u.Italien) auch, das Gutaussehende Frauen, politische Karriere machen können, indem sie sich nach oben durchvögeln können. Ich dachte immer das funktioniert nur bei Models und Schauspielerinnen.

      9. Wenn sie keine Lust auf diesen ganzen Karsumpel hat und radikal beschliesst, neue Wege zu gehen und mit einer Frau zusammen eine Familie zu gründen – egoistisch, das arme Kind, der arme Vater.
      Antwort: Ja das arme Kind! Ist von der Natur auch nicht so vorgesehen. Dann stellt sich noch die Moralische Frage u. wieder Antwort 3: Persönliches Herkunfts u. Identitätsrecht des Kindes. – Was ist Karsumpel? – Zwei Frauen sind kein Vater-Ersatz.

      10. Wenn sie noch radikaler ist und keine Kinder will – egoistisch, wie kann sie nur, diese karrieregeile Schlampe.
      Antwort: Das ist eine Persönliche Entscheidung der Frau die außer ihren Partner niemanden was angeht. Für einige Frauen wäre es aber tatsächlich besser, wenn sie keine Kinder haben – vor allem bei denen die Kinder aus ,,egoistischen,, Gründen haben wollen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schön, dass du das alles bestätigst Rüedu. Für dich und deinesgleichen sind Frauen ein Haustier, im besten Fall, oft auch sowas wie die Hölle. Versuchs doch mal mit Männern, da kannst du dir den ganzen Ärger ersparen und den Frauen auch. Wobei ich vermute, dass du bei den meisten Schwulen kein Bein auf den Boden kriegen würdest, die sind etwas heikel, was Dumpfbackigkeit betrifft.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schön, dass du das alles bestätigst Rüedu. Für dich und deinesgleichen sind Frauen ein Haustier, im besten Fall, oft auch sowas wie die Hölle. Versuchs doch mal mit Männern, da kannst du dir den ganzen Ärger ersparen und den Frauen auch. Wobei ich vermute, dass du bei den meisten Sch3uIe& kein Bein auf den Boden kriegen würdest, die sind etwas heikel, was Dumpfbackigkeit betrifft.

      • gabi sagt:

        Sehr schön, Pippi.

        Bringen Sie´s noch mal. Erst duch die beständige Wiederholung des Unantasbaren lässt sich die Last unangenehmer Vorstellungen mindern.

        Ich seh Sie förmlich, wie Sie ihr Mantra am Laufmeter vor sich hin murmelnd wiederholen, wie einen abgegriffenen Rosenkranz.

        Schön solche Rituale, nicht?

        Sehen Sie nur… Die Kirche hat sich nicht minder mit der Kraft des Phrasenwiderholens beschäftigt: Alles was gegen die Realität der heiligen Mutter Kirche (auch wenn´s in Ihrem Falle eine areligiöse Variante davon ist) hilft, ist wertvoll!

      • Laura TI sagt:

        Männer haben dann Kinder zu bekommen, wenn es den Frauen passt
Wenn sie Kinder bekommen, wenn es ihnen selber passt, ist das egoistisch
Ein Kind ohne Mutter aufwachsen zu lassen, ist egoistisch
        Wenn eine Mutter ihr Kind verlässt, ist der Vater schuldWarum? Weil sie
Wenn ein Mann ungewollt schwanger wird und das Kind gegen i. W. behalten will – unmöglich
        Wenn er das Kind nicht behalten will, egal die Frau kann entscheiden, was sie machen will, er hat dazu nichts zu sagen
        Wenn er keine Lust auf diesen ganzen Karsumpel hat und radikal beschliesst, neue Wege zu gehen und mit einem Mann zusammen

      • Laura TI sagt:

        2/ Wenn er keine Lust auf diesen ganzen Karsumpel hat und radikal beschliesst, neue Wege zu gehen und mit einem Mann zusammen eine Familie zu gründen – egoistisch, das arme Kind, ganz ohne Mutter 
Wenn er noch radikaler ist und keine Kinder will – egoistischer Kerl.

      • Widerspenstige sagt:

        Wir sind wieder mal soweit – verbale Provokation erzeugt verbale Provokation.

        Gewalt erzeugt Gewalt

        Auge um Auge, Zahn um Zahn

        Und die ‚heiligen Schriften‘ der Religionshüter erhalten auch anfangs 21. Jhd. laufend Bestätigung – jetzt einfach in Foren.

        Mensch – quo vadis?! 👿

      • gabi sagt:

        Naja…. Aber weil´s halt dermassen offensichtlich ist (und sich selbst in dieser Simplizität ihr Fassungsvermögen übersteigt), wie Sie´s auch noch mal beschreiben, Laura, muss man eben auch anerkennen:

        Gross was Anderes als „Dumpfbackigkeit“, oder ähnlich geistlose Erwiderungen, würden uns Beiden an Stelle von Pippi ja auch nicht einfallen. Oder?!

        Und wenn wir uns die „Blösse“ geben würden, diese Offensichtlichkeit anzuerkennen…Dann wären wir eben nicht Pippi!

        – Daher kann ich in ihrem speziellen Fall wirklich nur noch höhnen. Sie sagen zwar nichts Falsches Laura, doch bei Pippi…Wozu?

      • gabi sagt:

        WS: Nicht nur verbale Gewalt erzeugt Gegengewalt:

        Auch das – an sich ja nicht als „aggressiv“ zu wertende – Verweigern eines aktiven Mitdenkens in einer Diskussion, kann zu „verbaler Gewalt“ führen.

        Sie kennen das ja.

        Insbesondere – und das macht´s dann irgendwann halt auch aggressiv – wenn dabei auch noch so getan wird, als hätte man jetzt aber echt nen guten Punkt oder ein griffiges Argument… Ist aber jedesmal komplett überfordert, wenn man gebeten wird, es dann doch einfach mal vor zu bringen.

      • gabi sagt:

        Für eine ganz besonders hinterfotzige Art der „verbalen Gewalt“ halte ich dann übrigens stets den allerbillisten und miesesten Trick (den zu verwenden allerdings – das muss ich anerkennen – aufgrund seiner Offensichtlichkeit doch einigen Mut erfordert), um sich um Tacheles zu drücken:

        Die Flucht in ne Gruppe.

        Wenn´s zu eng wird, den Faden einfach grad ganz durchschnippeln, an dem noch irgend eine Logik oder Stringenz hätte eingefordert werden können, und es einfach, laut aufheulend als die Schuld des Gegenübers brankmarken:

        „Nur weil ich eine Frau bin… “

        Opfercelebrity, sozusagen.

  • Hermann sagt:

    Ich habe einen Stiefsohn, den ich genauso mag, wie meine drei eigenen. Manchmal bin ich so froh um ihn, da er meinen Jaehzorn nicht erben konnte, und oft der einzige ist, der einen ruhigen Kopf behaelt. Genetische Verwandschaft ist egal. Ich sehe auch nicht ein, warum zwei Muetter ein Problem sein sollten, oder eben auch zwei Vaeter. Auch verstehe ich nicht, was es den Staat angeht, wie Kinder aufwachsen, solange sie liebevolle Eltern haben. Und ja, ich habe fuer Obama gestimmt.

    • Brunhild Steiner sagt:

      „Genetische Verwandschaft ist egal.“
      offenbar sehen das aber die Kinder, mittlerweile Erwachsenen geworden, aus miras link anders,
      das einfach so unter den Tisch wischen weil es für einen selbst vielleicht egal wäre
      finde ich der Sache nicht ganz gerecht geworden,
      im Übrigen selbst in der US Langzeitstudie welche hier ab und zu verlinkt wurde, die Hälfte der Kinder welche aufgrund anonymer Spende entstanden, angebe,n den Vater gerne kennengelernt haben zu wollen.
      Das sind Aussagen unmittelbar Betroffener!

      • Blitz Blank sagt:

        Ich denke Hermann meint, dass die genetische Verwandtschaft für die Qualität der Elternschaft egal ist.

      • Hermann sagt:

        stimmt genau. Der Gwunder, wer nun der Samenspender gewesen war, ist einfach zu verstehen. Das wird die Dankbarkeit des Kindes nicht beeintraechtigen, gute Eltern zu haben oder gehabt zu haben. Daraus zu schliessen, das Kind haette sich sein Leben lang einen Papi ersehnt, finde ich naiv. Weniger naiv ist, dass manche Erwachsene sich gesehnt hatten als Kind, einen anderen Papi zu haben (oder eben auch keinen).

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Hermann, das trifft es sehr gut. Einen andern Vater, keinen jähzornigen, der dreinschlägt, wenn es ihm gerade passt, weil er Stress hatt oder einfach, weil kind im falschen Moment am falschen Ort ist. Einen, vor dem kind keine Angst haben muss.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hermann:
        das sind aber verschiedene Dinge!
        Die Dankbarkeit überhaupt Eltern gehabt zu haben versus
        es waren nicht, oder nur teilweise auch die „genetischen“,
        die Suche und Sehnsucht nach der genetischen Verwandtschaft einfach unter „Gwunder“ abzubuchen
        zeugt nicht grad von Ernstnehmen dieser Betroffenen.

    • Hermann sagt:

      Liebe Brunhilde, Ich denke, ich nehme alle Leute ernst, oder versuchs zumindestens. Ich zweifle aber, dass es eine Lebenserfuellung ist, seine biologischen Eltern kennen zu lernen. Gepraegt wird man durch diejenigen, welche man um sich herum hat, im Guten wie im Schlechten.

      • Brunhild Steiner sagt:

        …haben Sie den link von mira angeschaut?

      • Hermann sagt:

        Ja, habe ich. Natuerlich habe ich Verstaendni fuer diese Leute. Ich bin einfach der Ansicht, dass es OK ist, wenn zwei Frauen beschliessen, ein Baby zu haben. Zudem ist es sehr einfach, Artikel zu finden, welche das Thema ganz anders angehen, als in Miras Link. Siehe http://www.cnn.com/2010/HEALTH/06/07/lesbian.children.adjustment/?hpt=T2. Dort wird klar gesagt: „Children from lesbian families rated higher in social, academic and total competence. They also showed lower rates in social, rule-breaking, aggressive problem behavior.“ Studie: 25 Jahre mit 78 Paaren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Genau Hermann, und das erstaunt auch niemanden, der ernsthaft über die Zusammenhänge von Gewalt, Männlichkeitswahn und Gesellschaft nachgedacht hat.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hermann:
        in einer ähnlichen Studie, welche das vollumfänglich gutheisst,
        steht aber auch dass sich die Kinder von anonymen Spender wünschten den Vater zu kennen…
        das ist für mich ausschlaggebend genug.

  • Franz Oettli sagt:

    ja also ich weiss nicht so recht. Für mich waren die Kinder auch das Ergebnis einer Liebesbeziehung. Wenn ich in die Augen meiner Söhne schaue, sehe ich auch die Augen meiner Frau. Das ist etwas, das doch einer so künstlich erzeugten Nachkommenschaft fehlt. Ich kann auch nie mehr sagen, meine Söhne seien nicht meine Söhne. Wie ist das mit der nichtbeteiligten Vaterin, wenn sie in fünf, zehn oder so Jahren dann plötzlich nicht mehr will, sie ist ja biologisch überhaupt nicht beteiligt: Und tschüss?

    • Franz Oettli sagt:

      Diese innige, untrennbare Verbundenheit ist eben auch in späteren Krisen, die es so oder so auch geben wird, eminent wichtig. Nicht zuletzt sind die stärksten Bindungen die Blutbeziehungen und familiären Banden. Ob’s einem passt oder nicht, man ist Von den Eltern gezeugtes Kind oder, umgekehrt, Elternteil eines Kindes, und das nicht nur auf dem Papier.

      Übrigens: Warum keine Adoption, gerade von einem Kind, das sonst nur noch schlechtere Karten im Leben hätte?

    • Carolina sagt:

      ‚Wenn ich in die Augen meiner Söhne schaue, sehe ich auch die Augen meiner Frau‘ – gehört mit zum schönsten, was ich hier gelesen habe.

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Auch gleichgeschlechtliche Paare sollen das uneingeschränkte Recht haben, ohne Hindernisse und Schikanen eine Familie zu gründen, Kinder kriegen oder adoptieren und grossziehen zu dürfen. Es kommt nicht darauf an, ob die Eltern hetero, bi- oder homosexuell sind – Hauptsache die Kinder werden überall bedürfnisorientiert mit viel Liebe, Wärme, Nähe, Zuneigung, Geborgenheit, Zuwendung und Sicherheit erzogen!

    • Brunhild Steiner sagt:

      … sobald eine grössere Hightech-Medizinmaschinerie angeworfen werden muss um sich diesen Wunsch zu erfüllen wird es schwierig mit der Rechtszusprache. Und meist vom jeweiligen Staat geregelt.
      Was wiegt schwerer, das Recht eines Menschen in egal welcher Konstellation auf Nachwuchs, oder das Recht des Nachwuchs auf von Beginn weg offengelegte Identität der genetischen Eltern? Auf Kontakt zu ihnen?
      Ob es keine Rolle spielt ist Überzeugungssache, ich teile diese Überzeugung nicht.

    • maia sagt:

      Meiner Meinung nach, hat niemand ein RECHT auf Kinder, aber Kinder haben sehr wohl ein RECHT auf beide Elternteile. Ich weiss, dass das juristisch nicht so ist und auch nicht durchsetzbar ist – aber moralisch ist das für mich so. Und das gilt für alle Menschen.

      • Pixel sagt:

        Das Wort „recht“ ist hier eh nicht ganz korrekt gewählt, wenn Sie es so auslegen wollen. Das Recht, in dem Fall Kinder zu haben, richtet sich danach, was für Möglichkeiten einem geboten werden. Wenn es es also für ein h.etero.se.xuelles Paar möglich ist, diese Möglichkeiten wahrzunehmen, sollte es für ein h.om.o.se.x.uelles Paar ebenso möglich sein. Genauso die Diskussion um die Anonymität der Samenspende. Ist es möglich, anonym zu bleiben, soll man diese Möglichkeit ebenso wahrnehmen können. OB nun diese Anonymität ethisch vertretbar ist oder nicht, ist eine andere Frage.

      • Pixel sagt:

        Wenn Sie nun aber, wie ich vermute und der Eingangspost von Andrea vorgibt, Bezug auf die klassische Rollenverteilung hinsichtlich der Erziehung und Obhut nehmen, dann widerspreche ich. Ein Kind hat das RECHT auf eine Obhut die ihm alles Notwendige hinsichtlich Zuneigung und Aufmerksamkeit auf allen Ebenen gibt. Ob es von einem oder zwei Elternteilen wahrgenommen wird und welcher se.x.uellen Orientierung diese angehören erscheint mir nicht massgebend zu sein für das Wohlergehen des Kindes.

      • Carolina sagt:

        Aber Pixel, die ethisch/moralische Komponente ist nicht einfach eine andere Frage, sie ist DIE Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang steht. Und die ich für mich ganz eindeutig so beantworte wie Brunhild und Maia: Kinder, unser Nachwuchs, unsere Zukunft, haben zweifellos ein Recht auf Wissen um ihre Herkunft, ihre genetischen Eltern. Diesem Recht hat sich für meine Begriffe jedes Recht auf Selbstverwirklichung unterzuordnen. Nur weil etwas machbar ist, leitet sich daraus kein (juristisches oder moralisches) Recht ab.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pixel:
        da bleiben aber viele offene Fragen
        1. Kinderlosigkeit bei xx/xy kann unter “Kra kheit/F hlbildungen” abgebucht werden, mit enstprechend me izinischen Massnahmen zur Behebung.
        Kinderlosigkeit bei xx/xx oder xy/xy hat nichts mit Kran heit oder Fe lbildung der Fo pflanzungs rgane zu tun,
        warum sollte in diesem Fall das gleiche Recht abgeleitet werden können?
        2. Gesetze über die anon me S ende leiten sich ua aufgrund ethischer Überzeugungen ab,
        Sie können Gesetzestexte nicht vom ethischen Kontext, oder dahinterstehenden Überzeugungen trennen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Und vorallem
        3. was soll das Klischee mit der klassischen Rollenverteilung?
        Das hat doch überhaupt nichts mit klassischen Rollen zu tun wenn man sich den Hinweis erlaubt dass ein Kind nun mal zu seiner Entstehung Mann und Frau benötigt, und mensch sich daraus ableitet dass es diese beiden verschiedenen Menschtypen auch in der engsten Beziehung vorhanden haben sollte?
        Klassische Rollenteilung bezieht sich üblicherweise auf die Aufteilung der Lohn/Betreuungs/Hausarbeit,
        bitte vermischen Sie das nicht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pixel:
        da bleiben aber viele offene Fragen
        1. Kinderlosigkeit bei xx/xy kann unter “Krankheit/Fehlbildungen” abgebucht werden, mit enstprechend medizinischen Massnahmen zur Behebung.
        Kinderlosigkeit bei 2x oder 2xy hat nichts mit Krankheit oder Fehlbildung der Fortpflanzungsorgane zu tun,
        warum sollte in diesem Fall das gleiche Recht abgeleitet werden können?
        2. Gesetze über die anonyme Spende leiten sich ua aufgrund ethischer Überzeugungen ab,
        Sie können Gesetzestexte nicht vom ethischen Kontext, oder dahinterstehenden Überzeugungen trennen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        seltsam was da wieder sperrt,
        die Vergleiche hinken sehr, pixel, im einen Fall haben Sie med Ursachen die Unfruchtbarkeit zur Folge haben,
        im anderen Fall liegt es nicht an Fehlfunktionen, sondern einfach daran dass es in dieser Konstellation nun mal keine Fortpflanzung geben kann.
        Also komplett verschiedene Ausgangslagen!
        Und zum Rechtswesen, die meisten Gesetze sind aufgrund ethischer/moralischer, was auch immer für, Überlegungen formuliert worden, was soll diese seltsame Abtrennerei?

      • Brunhild Steiner sagt:

        also die Tatsache dass es irgendwie eine Art Standartverfahren gibt
        was die Entstehung weiterer Artgenossen betrifft,
        und Massnahmen zur Behebung eines Problems auch damit zu tun haben sollten,
        ob es denn bei Abwesenheit des Problems ganza anders wäre,
        das zu erwähnen geht in die Z?
        Meine Güte, was für eine schöne neue Welt…

      • Brunhild Steiner sagt:

        naja, im weiteren schliesse ich mich Carolina an
        und warte dann mal ob es die ersten beiden Punkte auch noch schaffen werden…

      • Pixel sagt:

        Carolina und BS: sicher, in weiten Teilen gebe ich ja recht. Ich habe diese Frage für mich selbst jedoch noch nicht final beantwortet und steh dem somit indifferent gegenüber. Die Diskussionen hier muss man einmal unterscheiden zwischen der Frage der gl.geschl. Elternschaft und zweitens der Frage des ethisch Vertretbaren des mediz. Fortschrittes in diesem Feld. Meistens schlagen die Leute hier aber in beide Kerben und ich möchte in erster Linie die erste Frage positiv verteidigen.

      • Pixel sagt:

        Die zweite Frage wiederum gehört für mich komplett abgekoppelt von der se.x.uellen Orientierung. Und hat somit, strengenommen, in diesem Blogthema auch nicht wirklich viel verloren. Denn WENN dieses Angebot schon besteht und nutzbar ist, dann soll es unabhängig der se.x.uellen Orientierung nutzbar sein. Das ist das was ich sage.

      • Pixel sagt:

        Carolina: mit „klassische Rollenverteilung“ meinte ich hier natürlich nicht die Aufgabenteilung sondern „Mann / Frau“. Ich ging davon aus, dass das aus dem Kontext deutlich genug war.

      • Carolina sagt:

        Pixel, wir drehen uns schon wieder im Kreis. Sie möchten die se u lle Orientierung und ein daraus abgeleitetes Recht auf ein Kind verteidigen, akzeptieren aber nicht, dass die meisten hier sich gar nicht gegen eine S oder L-Ehe ausgesprochen haben, aber die Rechte des Kindes – die ja nun mal mit diesem Thread zur Diskussion gestellt wurden – in den Vordergrund stellen. ich für meinen Teil meine, dass aus dem wenigen, was ich von den zwei Frauen gehört habe, (noch) nicht erkennbar ist, ob die unumstösslichen Rechte des Kindes vor dem Recht auf Selbstverwirklichung der Frauen stehen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pixel:
        aufgrund der Voraussetzungen ist das ein Gebiet welches nicht so einfach
        auf verschiedene Schubladen aufgeteilt werden kann,
        von Beginn weg gl geschl Paare können nur und ausschiesslich über Hightechmedizin Nachwuchs erhalten, in diesen Fällen sind immer beide Aspekte Hand in Hand, ob uns das nun passt oder nicht.
        Andere Gegebenheiten lassen sich über das Vormundschaftsrecht ausreichend lösen (in eine neue Partnerschaft gebrachte Kinder), ich finde es sehr falsch in jenen Fällen jede Verbindung zur einen genetischen Herkunftsfamilie per A dop zu kappen…

      • Widerspenstige sagt:

        Pixel, ich bin da Ihrer Meinung und habe es hier anderweitig schon erwähnt: solange sich nicht mal weltweit eine E th ikk omm is sion über den Machbarkeitswahn der F ort pf lanzungsm edizin einig ist, solange wird es solche Diskrepanzen geben u sich Paare im Ausland bedienen.

        Ich möchte es deshalb auch lieber abgekoppelt diskutieren, sonst dreht man sich ganz klar im Kreis. Was nicht sein darf, ist nicht oder so ähnlich. Das ist leider an der Realität vorbei diskutiert, denn das Paar im Artikel hat es am Gesetz vorbei getan. Da nützt alles sich Sperren dagegen nichts.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        wer weiss da schon ob der andere Elternteil nicht aufgrund von im Raum hängenden Drohungen in eine A dop einwilligt? Zumal das weitere verwandschaftliche Umfeld ohnehin nie gefragt wird?
        Ano me Same s ende ist hier in CH verboten, interessant dass nun über eine Kampagne-
        und was hier angekündigt worden ist, ist in meinen Augen nichts anderes als das, weder spontan noch zufällig!
        versucht wird über die emotionale Schiene Zustimmung für eine spätere Abstimmung zu schaffen.
        Und nochmal, ich bin in jedem Fall gegen eine anonyme Spende,

      • Brunhild Steiner sagt:

        3/
        und bin auch in jedem Fall dagegen,
        dem Kind von Beginn weg und ganz geplant den einen Elternteil vorzuenthalten.
        Mich stört es enorm dass nun auf solche Art Einfluss genommen wird, das Vorgehen dieser Frauen ist hier illegal, und soll nun weichgespült werden, jede und jeder welche sich in folgenden Beiträgen kritisch äussern wird, wird vermutlich „Unmenschlichkeit“ „Hartherzigkeit“ etc vorgeworfen werden.
        Naja, damit kann ich leben, aber mit solcher Manipulation eher nicht.
        Und solange ich schreiben kann werde ich das auch…

      • Widerspenstige sagt:

        …2ter Versuch stark gekürzt…

        Pixel, ich teile Ihre Meinung weitgehend, im Besonderen wegen der Abkopplung der ethisch/moralischen Frage. Es liegt nicht in unserem Ermessen, dem Paar im Artikel Eigennutz zu unterstellen, wenn im Gegenzug vorbehaltlos bei He te ropaaren Kinder ohne grosse Überlegungen darüber in die Welt gestellt werden. Das kratzt sich heftigst!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        auch für die klassische Variante ist an no nym hier verboten!
        Auch diese weichen ins Ausland aus,
        auch das finde ich absolut daneben!
        Sie können hier die Dinge nicht voneinander abkopplen, Überzeugungen äussern sich nun mal in den entsprechenden Gesetzen…

      • Widerspenstige sagt:

        Test Ethikkommission

      • Widerspenstige sagt:

        Test Machbarkeitswahn

      • Widerspenstige sagt:

        …3ter Versuch..
        Pixel, ich bin da Ihrer Meinung und habe es hier anderweitig schon erwähnt: solange sich nicht mal weltweit eine Ethikkommission über den Machbarkeitswahn der F-medizin einig ist, solange wird es solche Diskrepanzen geben u sich Paare im Ausland bedienen.

        Ich möchte es deshalb auch lieber abgekoppelt diskutieren, sonst dreht man sich ganz klar im Kreis. Was nicht sein darf, ist nicht oder so ähnlich. Das ist leider an der Realität vorbei diskutiert, denn das Paar im Artikel hat es am Gesetz vorbei getan. Da nützt alles sich Sperren dagegen nichts.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        da bin ich dann mal auf den ganzen Text gespannt 😉 aber schon mühsam die momentane Wortabschussliste…, wenn sich Plattform schon so avantgardistisch vorwagt sollte sie das zu hundert Prozent…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        wieso sollte das abgekoppelt diskutiert werden, resp was genau hätten Sie gerne diskutiert?
        Wir werden vor vollendete Tatsachen gestellt, okay.
        Das werden wir im Übrigen noch auf ganz anderen Gebieten…,
        aber was genau wollen Sie nun „diskutieren“?
        Den Betroffenen geht es ganz klar um Freigabe der Hightechmedizin für alle,
        und zwar hier.

      • Widerspenstige sagt:

        Brunhild, ja, um das geht es doch im eigentlichen Sinn: um die Grenzen in der F-Medizin und wer wohl sollte diese setzen?! Wir kleinen Stäubchen in riesigen Milliardengewinne erzielenden F-Medizin? Ach wo.

        Ich appeliere an dieser Stelle an die ETHIKKOMMISSION, sich mit mehr Vehemenz diesem essentiellen Thema anzunehmen und ein STOPP endlich weltweit zu erwirken. Das geht nur auf der politischen Ebene und einem Einbinden lassen in die EU-Richtlinien. Wäre die CH in der EU, dann könnte sie mitbestimmen und bei ethischen Fragen ihr Vetorecht gebrauchen. So können wir ALLE jetzt zusehen, tja!!

      • Carolina sagt:

        Kneifen Sie mich mal, WS, und erklären Sie mir, ob ich völlig auf dem Schlauch stehe: eine weltweite Ethikkommission (!) sollte die anonyme FP-Medizin verbieten, aber solange das nicht der Fall ist, wollen Sie es es für moralisch legitim erklärt haben, dass unsere zwei Exponentinnen hier und andere Paare, die damit willentlich eine ganz klare Beschneidung der Rechte des Kindes in Kauf nehmen, sich diese ‚Ware Kind‘ weiter halt im Ausland ‚einkaufen‘, weil es ja hier untersagt ist? Meinten Sie das wirklich so?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        gefällt mir, nur bin ich mir nicht sicher ob wir da mittels Vetorecht tatsächlich die „fortschrittlicheren“, resp hi-technologiefreundlicheren Mitstaaten hätten bremsen können?
        Für den Moment wünsch ich mir einfach dass wir kleinen Stäubchen uns keinen Sand in die Augen streuen lassen und uns mit Betroffenheitsberichten nicht weichspülen lassen was das aktuell bestehende Recht betrifft.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina:
        ich mach jede Wette dass es zumindest der Betreiber hier für moralisch legitim erklärt haben will,
        darum die ganze Kampagne.

      • pixel sagt:

        Carolina, Ihre Worte an mich: „Sie möchten die se u lle Orientierung und ein daraus abgeleitetes Recht auf ein Kind verteidigen, akzeptieren aber nicht, dass die meisten hier sich gar nicht gegen eine S oder L-Ehe ausgesprochen haben, aber die Rechte des Kindes – die ja nun mal mit diesem Thread zur Diskussion gestellt wurden – in den Vordergrund stellen.“
        Ich weiss nicht, wie ich mich klarer ausdrücken kann, ohne Gefahr zu laufen, mich zu wiederholen. Ein ho.mo.se uelles Paar kann auch mittels Adoption zu einem Kind kommen, korrekt? Deswegen kopple ich es voneinander ab.

      • pixel sagt:

        Heutzutage stehen den Paaren, egal welcher se.uellen Orientierung verschiedenste Möglichkeiten zur Verfügung, zu einem gemeinsamen Kind zu gelangen. WENN wir diese Möglichkeiten haben und haben wollen (und einige davon scheinen wir haben zu wollen), dann sollten sie ALLEN PAAREN zugänglich sein. Ob ICH die, bzw sämtliche Möglichkeiten gut finde, dazu kann ich mich noch nicht äussern. Deswegen drehen wir uns auch nicht im Kreis, weil ich schlicht noch keine finale Meinung dazu habe.

      • pixel sagt:

        BS: ich wiederhole mich auch hier, bezogen auf Ihre Aussage „von Beginn weg gl geschl Paare können nur und ausschiesslich über Hightechmedizin Nachwuchs erhalten, in diesen Fällen sind immer beide Aspekte Hand in Hand, “
        EBEN NICHT! Weil es bspw auch den Weg der Adoption gibt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        offenbar wollte dieses Paar aber keine Adoption, denn auch diese hätten sie sich, mit Umständen aber machbar
        im Ausland organisieren können,
        sondern explit Nachwuchs mit mindestens einer genetisch authentischen Komponente…
        und inklusive Ausklammern der zweitbeteiligten genetischen Komponente.

      • pixel sagt:

        BS: „Mich stört es enorm dass nun auf solche Art Einfluss genommen wird, das Vorgehen dieser Frauen ist hier illegal, und soll nun weichgespült werden, jede und jeder welche sich in folgenden Beiträgen kritisch äussern wird, wird vermutlich “Unmenschlichkeit” “Hartherzigkeit” etc vorgeworfen werden.“
        Steigern Sie sich nun bitte nicht in etwas hinein. Es soll nichts weichgespült werden. Es gibt nunmal einfach Menschen, die sehen es anders.

      • pixel sagt:

        BS: Ja, in diesem Fall wollte es das Paar so. Was ich aber im Blog hier festgestellt habe, dass die beiden Themen gerne miteinander vermischt werden, besonders vor dem Hintergrund der h.omo. uellen Elternschaft. Offenbar ist dies anstössiger, als wenn es ein he.ter.o. uelles Paar betrifft…

      • pixel sagt:

        Genau deswegen möchte ich es gerne voneinander abkoppeln. Denn ein Wunsch nach Kindern muss nicht zwangsläufig mit Hightech-Medizin einhergehen, ebenso wenig wie Letzteres nur ho.mo.s.exuelle Paare betrifft.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        sehe das auch vor dem Hintergrund unsrer Rechtslage und Bestrebungen diese den liberaleren Staaten anzupassen.
        Dazu gehört Meinungsmache, gerade auch über die Medien, inklusive Reportagen, mit möglichst emotionalen Anknüpfpunkten wo man fast nicht mehr dagegen sein kann, will man nicht herzlos erscheinen.
        Empfinde ein Daraufhinweisen nicht als Hineinsteigern.

      • Carolina sagt:

        Pixel, wenn Sie jetzt wieder Adoption als gleichberechtigt der anonymen Insemination darstellen, blenden Sie wieder aus, dass bei Adoption das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner genetischen Eltern oder auch eines Elternteils heutzutage gewahrt wird – also drehen wir uns wieder auf demselben Karussell, in dem ich sage, dass jedes Kind ein Recht darauf hat, zumindest um seine genetischen Eltern (nicht die, die sich dazu ernennen!) zu wissen und Sie sagen, dass das Hose wie Jacke sei……. Für mich weit mehr als eine ‚Meinung‘, hier werden ethische Fragen höchster Wichtigkeit berührt.

      • Carolina sagt:

        Und natürlich ist es Meinungsmache, wie Brunhild sagt, wenn uns hier ein lesbisches Paar vorgestellt wird, die ja bereits über die Kindsfrage entschieden haben. Will man nicht als absolut hartherzig und hoffnungslos altmodisch erscheinen, kann man wohl kaum noch die Frage diskutieren, ob homosexuelle Paare dasselbe Recht auf Kind haben (wenn das überhaupt jemand hat) wie gleichgeschlechtliche – diese Frage wird hier im Sinne unserer Gastgeber längst beantwortet.

      • Carolina sagt:

        Und natürlich ist es Meinungsmache, wie Brunhild sagt, wenn uns hier ein le bic hes Paar vorgestellt wird, die ja bereits über die Kindsfrage entschieden haben. Will man nicht als absolut hartherzig und hoffnungslos altmodisch erscheinen, kann man wohl kaum noch die Frage diskutieren, ob h m se uelle Paare dasselbe Recht auf Kind haben (wenn das überhaupt jemand hat) wie g.eichg.schl.chtliche – diese Frage wird hier im Sinne unserer Gastgeber längst beantwortet.

      • Carolina sagt:

        Mir scheint fast, man kann das bereits daran erkennen, dass die Worte, die g eicht schl chtl ches Verhalten bezeichnen, der Zensur unterworfen sind…… Das ist wirklich lächerlich!

      • pixel sagt:

        Carolina und BS: Ich verstehe ja euren Punkt und wie ich mehrmals schon erwähnt habe, neige ich dazu, die Meinung (und für mich sind es nach wie vor Meinungen, Carolina) mit euch zu teilen was die erwähnte „High-Tech-Medizin“ anbelangt. Dennoch, eigentlich will ich nicht darüber diskutieren weil ich mich schlichtweg noch nicht dazu äussern will mit einem finalen Statemen. Bloss, sind und bleiben es für mich trotzdem zwei Paar Schuhe. Ferner möchte ich darauf hinweisen, dass selbst bei Adoption nicht immer die Eltern oder beide Elternteile bekannt sind, korrekt?

      • pixel sagt:

        Da wiederum aber scheint es absolut unfragwürdig zu sein, so ein Kind zu adoptieren. Wieso auch nicht, man hilft ja schliesslich. Wenn man aber eure beiden Ansätze mit derselben Vehemenz des besagten Kindrechts verfolgen würde, wie ihr das bezüglich der Insemination tut, dürfte man also auch kein Kind adoptieren, bei welchem die Herkunft der Eltern unklar ist. Es scheint also, dass es sich hierbei nicht nur um das Prinzip Kindsrecht handelt sondern um das Prinzip der „unnatürlichen Kinderentstehung“. Das kann und darf man auch gerne so argumentieren.

      • Laura TI sagt:

        korrekt pixel und aus einem mir ganz nahe stehenden Fall kann ich Ihnen dazu sagen, dass das Kind in der Pubertät eine extreme Krise durchgemacht hat, und das obwohl das Kind als auch seine Adoptiveltern psychologisch eng betreut wurden, eben weil es keine Ahnung hat, woher es stammt. Weder Vater noch Mutter sind bekannt, es wurde in einem Drittweltland auf den Stufen zu einem Spital gefunden unmittelbar nach seiner Geburt. Hier wird theoretisiert aber was wie es in der Praxis aussieht das wird fein säuberlich ausgeblendet, weil es nicht meinungskonform ist.

      • Widerspenstige sagt:

        Carolina: ‚eine weltweite Ethikkommission (!) sollte die anonyme FP-Medizin verbieten, aber solange das nicht der Fall ist, wollen Sie es es für moralisch legitim erklärt haben, dass unsere zwei Exponentinnen hier und andere Paare, die damit willentlich eine ganz klare Beschneidung der Rechte des Kindes in Kauf nehmen, sich diese ‘Ware Kind’ weiter halt im Ausland ‘einkaufen’, weil es ja hier untersagt ist? Meinten Sie das wirklich so?‘ Ich persönlich würde so etwas niemals bei mir vornehmen lassen, aber ich kam glücklicherweise auch nie in eine solche Situation. Ist das jetzt klarer gesagt?

      • Widerspenstige sagt:

        Solange hier keine länderübergreifend verbindlichen Gesetze und somit ethisch/moralische Richtlinien von einer Ethikkommission (was für eine seriöse Vorabklärung garantieren sollte!) ENDLICH für Klarheit sorgen, wird es solche Kinderwünsche geben. Es ist fragwürdig für mich wie auch ua Pixel immer wieder betont, jetzt hier H omo paare vs. H ete ropaare auszuspielen. Kommt dazu, dass bei einer Adoption eigentlich ebenso fragwürdig mit der Herkunft genetischer Eltern verfahren wird u nicht immer bekannt ist.

        Übrigens: es ist nur die Stiefkind-Adoption für H omo paare zugelassen in CH.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        was mich betrifft würde ich eine Neuregelung des Adoptivrecht sehr begrüssen,
        ich meine mal gelesen zu haben, dass auch auf offizieller Seite drüber nachgedacht wird.
        Eine Art neuer Status für das Adoptivkind, rechtlich klar verbindlich, aber genauso klar, dass dies nicht seine genetischen Eltern sind, um den Identitätskrisen vorzubeugen.
        In dem Zusammenhang wäre sehr interessant zu wissen ob Kinder die ohne Kontakt zu den eigenen Eltern, aber in Heimen/Kinderdörfern uä aufwachsen, ähnliches durchleben wie klassische Adoptivkinder, oder ob sie ihre Identitätsfindung anders erleb.

  • Oli Weber sagt:

    Im Grunde ist die Homosexualisierung der Ehe einfach ein grosses Experiment am Menschen. Es kann positiv ausgehen, ebenso aber auch ins Auge gehen. Welches davon zutrifft, wird man erst in 20 Jahren sehen, wenn diese Kinder erwachsen geworden sind und ein eigenständiges Leben führen.
    Je nachdem werden sie ihr Geschlechtsleben auf dieselbe Weise wie ihre Elternteile regeln (gute Erfahrung gemacht), oder es wird einen Backlash zurück zur konventionellen Familie geben (schlechte Erfahrung gemacht), oder sie werden es gar nicht mehr schaffen, sich fortzupflanzen (traumatische Erfahrung gemacht).

  • Clemens sagt:

    Anderer Ansatz: Kann man eigentlich als Samenspender die „Zielgruppe der möglichen Empfängerinnen“ irgendwie vertraglich begrenzen? 😉

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Die nehmen nicht jeden!

      • Eduardo sagt:

        Ja klar, in der feministischen Inseminationsklinik werden nur sorgfältig selektierte, das heisst ausschliesslich langbeinige und blauäugige Samenspender mit vollem Haar, überdurchschnittlichem IQ und hohem Einkommen akzeptiert. Und ganz wichtig: Per Spenderkatalog ergibt sich so für die Samenempfängerinnen auch die höchst willkommene Chance, die eigenen genetischen Mängel kompensieren zu können. Soviel zum Thema „innere Werte bei Männern“, auf welche die Frauen doch angeblich vor allem anderen so einen derartigen Wert legen 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Blond, blauäugig und langbeinig sind doch eher genau die Attribute, welche Männer bei Frauen suchen. Frauen sind da vielseitiger, der glutäugige, schwarzhaarige mit dem umwerfenden Teint ist mindestens so begehrt.

      • gabi sagt:

        Gestern gab´s ne sehr interessante Sendung für Menschen, die den Blond/Blauäugig-Wahn verinnerlicht haben (muss übrigens wieder herzhaft lachen, wie Pippi sich Männer als Grossgruppe vorstellt, die gesamthaft das genau gleiche sucht):

        Die Lebensborn-Verbrechen: Z.B. Kiddies, die in der Ukraine oder Polen einfach von der SS mitgeschleppt worden, weil es der arischen Norm so hübsch entsprach. Und natürlich auch die vielen „Zuchterfolge“ zw. Jungmädels, welche den Anforderungen gerecht wurden und begattungswilligen Recken.

        Die Frage nach ihren Wurzeln lässt die heute noch nicht zur Ruhe kmn

  • Michael sagt:

    Ich finde es sehr mutig und gut, dass Tanja und Sarah mit Hilfe des Blogs Vorurteile und Ängste abbauen wollen.
    Weiter so!
    Die Anzahl (und Qualität) der Kommentare zeigt, dass in diesem Bereich noch viel zu tun ist…
    Ich wünsche Tanja und Sarah alles Gute.

    • Carolina sagt:

      Sie werden es nicht glauben, Michael, da ich zu den Skeptikern gehöre, aber auch ich wünsche den beiden alles Gute – vor allem aber dem Baby. Ich wünsche ihm ‚Eltern‘, die sich noch viel mehr Gedanken darüber machen, wie sie ihm eine sichere, geschützte, kindgerechte Kindheit bieten können, die in der Lage sind, ihre eigenen Wünsche und Befindlichkeiten mal aussen vor zu lassen, um aus Perspektive des Kindes, das sie ja auch selbst einmal waren, zu hinterfragen, ob schon alles wirklich durchdacht ist.

  • Ruedi sagt:

    …Und nicht selten ist diese Idee der Gratis Rundumversorgung, ein Teil der Fraulichen Motivation Kinder zu kriegen. Und somit ist die Berufliche Karriere bereits abgeschlossen bevor sie richtig begonnen hat. So nebenbei labert Frau dann noch etwas von Quoten und der Benachteiligung der armen Emanzen-Huschelis in der Berufswelt, sich aber eigentlich in der geschützten Werkstatt des Rundum versorgten Haushalts viel wohler fühlen. Wenn Arbeit, dann nur so viel, wie es die Emanzipatorische Lust und Laune der Madam zulässt. Aber bitte nicht zu stressig u. schweißtreibend. Dabei beruft Frau sich dann gerne bei jeder Gelegenheit auf das schwache Geschlecht, wenn es zu stressig wird. Junger Mann können sie mir bitte die schwere Tasche hochtragen. Lustigerweise findet sich fast immer ein dummer Testosteron gesteuerter Diener 😉

  • Ruedi sagt:

    …Familienplanung in diesen Ländern ist folgende: Zuerst ein paar Kinder ausbrüten, der Rest ergibt sich irgendwie, aber meistens mehr schlecht als recht.
    Sobald die Geschlechtsreife erreicht ist – wird der Brutautomat aktiviert. Die Emanzipation der Frauen steckt in diesen Ländern noch in den Kinderschuhen und ist in Sachen Familienplanung eine Entwicklungswüste. Die Jungen Frauen werfen sich da selbst ins kalte Wasser, weil das Östrogen denn Brutkasten bedient. Im Gegensatz zur Schweiz wo die Emanzipation die Grenzen des guten und erträglichen bereits überschritten hat, siehe Pippi-Strumpfhose mit ihrer (meistens) von der Emanzipation stark zerzausten Meinung. Viele Frauen können ihr Östrogen genauso wenig kontrollieren, wie die Männer ihr Testosteron. Am liebsten ist es vielen Müttern, wenn die Materielle Verantwortung von denn Männern, Familie oder Gesellschaft übernommen wird…

  • Ruedi sagt:

    Die Mental stark beschränkte Pippi-Tante hat keine Ahnung. Sie meint die ganze Welt funktioniert so wie ihre kleine Beschränkte Schweizer-Emanzenwelt, als geschützte Emanzen-Werkstatt. In der Realität auch wenn es schlecht ist, ist es so dass von Südamerika über Afrika bis Asien usw. die Mütter als Bezugsperson für das Kind genauso ersetzbar und unwichtig sind wie die Väter (gemäß Pippis Meinung). Und die Mütter eigentlich nicht mehr sind, wie ein Brutautomat der nach der Geburt ausgeschaltet werden kann. Kinder kriegen ist da draußen in der großen Welt für Frauen genauso wie Pippi sagt es für Männer ist: Wie schnell aufs Klo gehen!
    Die Mütter geben ihre Kinder kurz nach der Geburt den Großmüttern und Tanten ab, und gehen arbeiten. Sie müssen irgendwie Geld verdienen – mangels Möglichkeiten, notfalls auch Horizontal…

  • roter stern sagt:

    aus (meiner) ethischer sicht ist das verhalten von tanja und sarah, wie so vieles andere auf dieser welt, nicht vertretbar.
    ich spreche damit selbstverständlich nicht ihre homosexualität an.

  • marcus sagt:

    (1/2)

    ist anonyme kindsproduktion (leihmutter/-vater) für gleichgeschlechtliche eltern sinnvoll?

    Pro
    . wunsch zweier menschen erfüllt

    Kontra
    . industrielle statt biologische produktion, aus wille und nicht aus liebe
    . ungeklärte, rechtliche situation bei anonymer vater- (samenspende) oder (leih-)mutterschaft (produkthaftpflicht?)
    . väterliche elternqualität fehlt in der erziehung
    . kind kennt biologischen vater nicht (mögliche identitätskrise)
    . aussenseitertum (z.B. hänseleien, rechtfertigungsdruck)

    • marcus sagt:

      (2/2)

      zusammenfassend: eher nein, die reifsten überzeugendsten statements haben mira und xyxyxy abgegeben. frage bleibt, wie wir das in zukunft rechtlich und gesellschaftlich angehen wollen.

      • Viktor Troska sagt:

        Gutes Statement! Man weiss von Adoptionskindern, dass viele mit der Zeit den Wunsch verspüren ihre biologischen Eltern kennenzulernen. Wieso sollte das bei einem künstlich mittels Samenspende erzeugten Kind anders sein?
        Aber das ist alles egal. Hauptsache man kann sich seinen Wunsch ums verrecken erfüllen.
        Ich empfinde diese Zwängerei als zutiefst egoistisch und dem Kind gegenüber unfair!

    • Carolina sagt:

      Marcus, hilft mir, diese Zusammenfassung. In gewisser Weise wird die CH-Gesellschaft ja vor vollendete Tatsachen gestellt: für ein Dagegen-Sein gibt es gar keinen Platz mehr, denn man geht einfach ins Ausland. Damit müssen wir wohl leben, aber mich macht es eher etwas resigniert. Denn das für mich oberste Kriterium, das Kindswohl, scheint mir eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Es geht um Selbstverwirklichung, eine durch und durch individualisierte Gesellschaft, die zu hinterfragen schon als nicht mehr korrekt gilt. Ich persönlich bin im Prinzip dafür, dass Homosexuelle Kinder aufziehen

      • Carolina sagt:

        /2 allerdings halte ich die Gleichung zwei Mütter = genauso gut wie Mutter und Vater für grundfalsch. Es hat etwas mit Identifikation, mit Rollenbildern und Charakterschulung zu tun, dass Kindern wünschenswerterweise das weibliche und männliche Element beim Aufwachsen brauchen, beim Aufwachsen (!) und nicht erst mit 18!
        Sandra hat oben einen Link aufgeschaltet, der viel mehr Beachtung finden sollte – der nämlich erwachsene Kinder, die adoptiert bzw. in gleichgeschl. Beziehungen aufgewachsen sind, reden lässt. Das sollte der Masstab sein, nicht Selbstverwirklichung auf Biegen und Brechen.

      • xyxyxy sagt:

        welcher Link? welche Sandra?

        haben zufällig das schw -Wort gebraucht? so kam ich auch mal in die Schlaufe, obwohl ich es positiv verwendet habe

      • Carolina sagt:

        Tatsächlich. Ein Blog über gleichgeschlechtliche Partnerschaften, aber das Wort H m s…… darf nicht verwendet werden? Spinnert.

      • Carolina sagt:

        Völlig harmloser erster P st – die 2) passt natürlich kaum ins Bild. Weiss nicht, welches Wörtlein nicht passt…..

      • Carolina sagt:

        Bitte, bitte, schalten Sie den ersten Post frei!

      • Carolina sagt:

        Sorry, xy (nehme an, Sie beziehen sich auf mich?): das war mira und der Link ist:
        http://www.spenderkinder.de/Main/UeberUns

      • xyxyxy sagt:

        ja danke – die Friede-Freude- ist doch toll Fraktion leugnet das einfach konsequent
        in diesem Sinne kann man den Link ruhig zweimal aufschalten (obwohl es wenig nützen wird, da diese unbequeme Tatsache nicht ins ideologische Weltbild passt)

      • Ruedi sagt:

        Welcher Link?

      • Carolina sagt:

        /1 Ma cus, hilft mir, diese Zusammenfassung. In gewisser Weise wird die CH-Gesellschaft ja vor vollendete Tatsachen gestellt: für ein Dagegen-Sein gibt es gar keinen Platz mehr, denn man geht einfach ins Ausland. Damit müssen wir wohl leben, aber mich macht es eher etwas resigniert. Denn das für mich oberste Kriterium, das Kin swohl, scheint mir eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Es geht um Selbstverwirklichung, eine durch und durch in ivid alisierte Gesellschaft, die zu hinterfragen schon als nicht mehr ko rekt gilt. Ich bin im Prinzip dafür, dass H m s x e l e Kinder aufziehen,

  • Salvatore sagt:

    Aufgrund ihrer regelmässigen Posts in diesem Blog würde ich Pippi bzw. ihre Geschichte wirklich gerne mal kennen lernen. Sie muss in ihrem Leben einige traumatische Erfahrungen durchgemacht haben, um so verschroben und bitter zu werden.

    • Marco Casutt sagt:

      Sie hat’s weiter oben geschrieben. Wurde in jungen Jahren geschwängert, verlassen und hat sich seitdem dem Krieg gegen die bösen Menschen (aka Männer) verschrieben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        O Herr, schick Hirn!

        Feministin aus Rache, das würde in dein beschränktes Weltbild passen, nicht wahr, Marco? Aber du täuscht dich, erstens plagen mich keine Ressentiments gegenüber dem Kindsvater, zweitens war ich schon feministisch mit 16, lange bevor ich ihn kennenlernte.

      • Salvatore sagt:

        Das tut mir wirklichl leid, Pippi. Ich hoffe, du kannst diese Erfahrung eines Tages verarbeiten und eine gewisse geistige Ausgeglichenheit erreichen. Auch hinsichtlich deines Kindes, dem du deine Weltanschauung mit auf den Weg gibst.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Danke Salvatore, das ist nett, dass du dir Gedanken machst, aber es ist eine gemähte Wiese. Das Kind erwachsen, es geht ihm gut, mir auch 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hier noch ein paar Gründe, warum ich schon mit 16 Feministin war:

        Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde.

        Thomas von Aquin, Kirchenlehrer, 1225-1275

        Frauen haben nicht mehr Hirn als ein Strohputz auf dem Acker, der für die Vogelschau ist hinausgestellt worden.

        Georg Stengel, Jesuit, 1584-1651

        Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle!

        Papst Pius II., 1405-1464

        Die grösste Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden.

        Martin Luther

      • gabi sagt:

        Komisch…

        Und ich dachte immer, Feministinnen (was immer das auch sei) träten dafür an, um derartige Aussagen zu widerlegen!

        Doch Pippi tanzt selbst auf ihrem ureigensten Gebiet aus der Reihe!

        🙂

      • Marco Casutt sagt:

        @ Pippi Langstrumpf: Sorry für die falsche Behauptung, hatte den Beitrag so interpretiert. Sie zitieren übrigens alles Theisten. Selbstverständlich sind die übelste S_existen (wie bspw. auch Speziesisten). Aber gegen die B_ibel scheinen Sie interessanterweise viel weniger zu schiessen als gegen den K_oran, obwohl auch in dieser explizit steht, Frauen seien Eigentum der Männer und sollen sich unterordnen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        In der Bibel ist vor allem das AT mit dem Koran vergleichbar, das ist ja für Reformierte nicht so entscheidend. Ausserdem ist der christliche Glaube schon lange kompatibel mit einer Demokratie, sonst gäbe es ihn gar nicht mehr. Ich bin trotzdem schon lange ausgetreten, aber die Reformierten sind in der Tat nicht mein grösstes Problem. Der Mensch glaubt, was er kann, solange er seinen Glauben niemandem aufzwingt, ist schon viel gewonnen.

      • Marco Casutt sagt:

        „das ist ja für Reformierte nicht so entscheidend.“

        Doch, ist es. „Jesus“ sagt dies auch im NT.

        „Der Mensch glaubt, was er kann, solange er seinen Glauben niemandem aufzwingt, ist schon viel gewonnen.“

        So lange man nur selbst glaubt, Frauen seien Eigentum der Männer, und diese Denkweise niemandem aufzwingt, haben Sie kein Problem damit? Glaube ich nicht so recht.

  • Blitz Blank sagt:

    Ich finde es irrelevant, ob Spenderkinder unter der (teilweisen/vollständigen) Anonymität des Spenders leiden oder nicht.

    Relevant ist für mich die Frage, ob und wie man eine vorsätzliche Beschneidung des Rechts des Kindes, seine genetischen Eltern zu kennen, legitimieren kann.

    • Carolina sagt:

      Aha. Da kann ich Ihnen einmal mehr nicht folgen, BB. Sollte es nicht heissen: relevant ist für mich die Frage, wie man eine vorsätzliche Beschneidung des Rechts des Kindes, seine genetischen Eltern zu kennen, verhindern kann?

  • cosmic sagt:

    Was hier keiner zu verstehen scheint ist, dass das Kind den biologischen Vater mit 18 Jahren sehen kann; der Spender hat sich rechtlich dazu verpflichtet.

    Des Weiteren finde ich die Annahme von euch, dass sich Tanja und Sarah nicht mit dem Wohl ihres zukünftigen Kindes auseinandergesetzt hätten, unerhört.

    • mira sagt:

      Nein, laut Text ist der Spender in Dänemark ein anonymer Spender. Oder haben sie da weiterführende Informationen?

      • cosmic sagt:

        „Warum haben die beiden sich für eine anonyme Samenspende entschieden, zum Beispiel, und verweigern ihrem Kind damit die Chance, seinen Vater kennenzulernen, bevor es 18 Jahre alt ist? „

      • mira sagt:

        @cosmic
        Danke, das war mir nicht mehr bewusst! Das mildert die ganze Sache etwas ab. Bleibt die Tatsache, dass solche Kinder aufwachsen, ohne den Vater zu kennen (nicht mal aus Erzählungen/Photos/etc), was ich persönlich absolut nicht gutheissen kann. Wenn sowas durch tragische Schicksal passiert, dann ist es so. Aber gewollt? Nein, das kann ich bei bestem Willen nicht verstehen.

      • xyxyxy sagt:

        und wenn es so wäre, wie sie sich das schön reden cosmic?
        so als Mensch, wie Menschen nun mal sind, wollte das Kind seinen Vater vielleicht schon mit 12 kennen lernen –
        und dann müsste es hören: „du darfst deinen eigenen Vater nicht sehen – und wir sagen dir auch nicht wer es ist, erst wenn du volljährig bist“ – wow, ich nenne das Misshandlung!
        und wenn es mit 12 ihn sehen würde, und bei ihm bleiben wollte – und der Vater, überwältigt von seinem Kind, würde das auch wollen?

        wie oberflächlich kann man eigentlich sein, dass man sich nicht solche Gedanken macht?

      • cosmic sagt:

        @xyxyxy denken Sie wirklich, dass die Beiden sich keine Gedanken gemacht hätten? Anders als bei Heteropaaren wurden die beiden voll nicht „aus Versehen“ schwanger-so eine Sache braucht Planung!

      • Widerspenstige sagt:

        Das wäre der Punkt, wo ich eher noch diskutieren würde. Über das Alter, ab wann das Kind den biologischen Vater sehen dürfte. Das müsste mE reduziert werden auf 12 Jahre als Basis. Denn genau vor oder bereits während der Pupertät braucht so manches Kind vermehrt Hilfe zur Identitätsfindung.

        Die kann nicht ausschliesslich von den Betreuenden bestimmt werden. Schon gar nicht mit einem Vertrag wie hier erwähnt.

        Das ist unmenschlich und realitätsfremd. Wer sich ständig für das Kindeswohl stark macht, KANN das nicht einfach vom Tisch wischen. Ein No-Go!

      • Viktor Troska sagt:

        Samenspenden sollte verboten sein wie das Austragen von Kindern durch Leihmütter. Das ist ein Produkt der perversen Fortpflanzungsindustrie, welche alles ermöglichen muss in der heutigen ICH-Gesellschaft. Ich finde es abartig, dass hier diskutiert wird ab wann ein Kind seinen Erzeuger sehen kann/darf oder ob es ihn überhaupt je kennenlernen kann. Bodenloser Egoismus und dem Kind gegenüber eine Zumutung. Ich würde niemals Samen spenden. Verstehe diese Männer nicht, die das tun.
        Wer unbedingt ein Kind will und keines bekommen kann soll eines adoptieren. Es gibt genug Vollwaisen auf der Welt.

      • Widerspenstige sagt:

        Viktor Toska, ich würde die Adoption auch vorziehen aus genau den erwähnten Gründen von Ihnen. Leider ist dies in CH (noch) verboten an gl.geschl. Paare. Somit wird auf Alternativen ins Ausland ausgewichen wie hier nach DK. Es lässt sich wohl nicht vermeiden, solange sich nicht mal eine Ethikkommission einig ist weltweit was Fortpflanzungsmedizin anbelangt. Da stosse ich auch auf ziemliche Zweifel über den Machbarkeitswahn in dieser Richtung. Aber wenn man den biolog. Vater ab einem gewissen Alter – ich würde ab 12 Jahren vorschlagen – sehen kann, wäre dies das kleinere Übel.

    • Blitz Blank sagt:

      Ich denke jedes Kind hat ein Recht, seine genetischen Eltern zu kennen.
      Ich persönlich sehe keinen Grund, der die VORSÄTZLICHE Beschneidung dieses Kindsrechts legitimieren könnte.

      • xyxyxy sagt:

        cosmic – sie sind schwer von begriff, sonst würden sie eben merken, dass dem Kind diese Gedanken (von denen sie sicher sind, dass die „Mütter“ sie sie gemacht haben) rein gar nichts nützen – sie also AM KIND VORBEI GEDACHT haben – wenn sein Vater anonym in Dänemark bleibt
        oder es eben nicht bei seinem Vater sein könnte, wenn es wollte, selbst wenn dieser nicht anonym bleibt,
        weil sich dieser (ohne das Kind je gesehen zu haben und ohne das Kind je gefragt wurde) für alle Zeiten zum NICHT-Vater erklären musste
        so läuft es in der Realität auf der Erde Herr Cosmic

      • Eni sagt:

        Wenn ich der Spender wäre, würde ich auch auf Anonymität bestehen, weil ich sonst Gefahr laufen würde zu Alimenten verknurrt zu werden.

      • xyxyxy sagt:

        Schon gesagt Eni. Womit wieder bewiesen wäre dass man sich nicht darum kümmert wie es einmal dem Menschen gehen wird, der wissen will, wer sein genetischer Vater ist. Bei den Beteiligten herrscht das kurzfristige Eigeninteresse.

      • Eni sagt:

        Ich kann mich nicht darüber äussern, ob es gesetzlich erlaubt sein soll, ob Gleichgeschlechtliche Kinder aufziehen sollen dürfen, aber die Tatsache, wie viele Kinder in „richtigen“ Familien misshandelt und vernachlässigt werden, soll einem schon zu denken geben. Ich denke nicht, dass ein Regenbogenkind bezüglich Liebe und Aufmerksam Mangel leiden wird, aber hinterfrage, wie ein solches Kind wissen soll, wie es seine Sexualität ohne Vorbild entwickeln kann, sofern es hetero ist.

      • Eni sagt:

        Was das Desinteresse angeht: man kann von einem Mann nicht erwarten, dass er daran Interesse haben kann nur der Zahlvater zu werden ohne an der Entwicklung beteiligt zu sein. Andererseits glaube ich auch nicht, dass Männer aus Nächstenliebe ihr Sperma spenden, sondern weil es ihr Selbstwertgefühl steigert, ihr Erbgut zu vererben und das ohne zeitlichen und finanziellen Aufwand. Daselbe bei Eispenden und bei Leihmutterschaft geht es schliesslich nur ums Geld, nur bedenken diese Frauen nicht, dass eine Schwangerschaft nicht ohne Bindung an das werdende Leben einhergeht. Verlust gegen Geld, tja.

  • Frölein Mittens sagt:

    Einfach nur krank und egoistisch. Dass soetwasem auch noch eine Platform gegeben wird, stimmt mich äusserst bedenklich. Und dass das jetzt auch noch wiederkehrend im Mamablog thematisiert wird, zeigt auf welchem Niveau dieser Blog angekommen ist, was mitlerweile alles an skurilem und abartigem thematisiert werden muss, um die Leserschaft unterhalten zu können.

    • Auguste sagt:

      hmm…, frölein mittens, sollte ihrem nick bolts freundin patin gestanden haben, dann wären sie sich ja an allerhand skurriles gewohnt. abartig? – die beiden wollen ja kein kälbchen aufziehen, wenn ich den eingangstext richtig verstanden habe. abartige wortwahl, my dear.

      youtube: bolt – barking at the moon (german)

    • Reto B. sagt:

      Was ist denn krank? Homosexualität? Was ist egoistisch? Ein Kind zu wollen? Bloss, dass man mal auf einer gewissen Grundlage diskutieren kann. Grundlegend bin ich dafür, fast alles zu thematisieren, egal ob es gut oder schlecht sei. Im Extremfall sollte man ja auch verstehen, wie ein Weltkrieg zustandekommen kann. Bei allen Dingen müssen wir als Gesellschaft doch die Guten fördern und Auswirkungen der Schlechten abfedern. Ignorieren und Verschweigen bringt in meinen Augen garnix, sapere aude, trau dich, zu wissen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, so sehe ich das auch. Man kann über alles reden, das heisst nicht, dass man alles gut finden muss. Ich werde hier immer wieder meine Meinung sagen und bin gespannt auf die Meinung von andern, die sich auch Gedanken gemacht haben.

        Was halt störend ist, sind die Krawallbrüder, die sich täglich hier abreagieren.

      • Ruedi sagt:

        Was halt störend ist, sind die RADAUHENNEN, die sich täglich hier abreagieren.

      • Reto B. sagt:

        Ich finde, ohne die Radauhennen und die Krawallbrüder wäre der Blog um einiges ärmer. Mal ganz ehrlich, genau den Fight Papst gegen Judith Butler finde ich hier interessant, auch wenn ich euch alle irgendwie nicht ernstnehmen kann 😛

  • Francesca sagt:

    Wir müssen endlich die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare ermöglichen. Stösst in diesem Fall Tanja etwas zu, kommt das Kind unter Vormundschaft und es ist der Willkür des Amtes überlassen, ob Sarah es weiterhin aufziehen darf. Zudem würde Sarah Tanja als Haupterbin beerben, das Kind später Sarah jedoch nicht. Sarah könnte es zwar begünstigen, doch nur wie irgendeinen Fremden und zu einem hohen Steuersatz. Ein Pflichtteilsschutz wird das Kind Sarah gegenüber nicht haben. Diese Ungerechtigkeit müssen wir den Kindern zuliebe ändern, so dass etwa Sarah dieses Kind wird adoptieren können.

    • Widerspenstige sagt:

      Das habe ich ebenso in meinem Statement erwähnt, blieb aber bisher bis auf Ihren Anstoss hier unko mm entiert. Ich sehe hier auch dringenden Bedarf, dieses Gesetz dem Kindeswohl entsprechend anzupassen wie in Dänemark.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Nur aus erbrechtlichen Gründen muss nicht das Adoptionsgesetz geändert werden. Wenn in diesem Beispiel hier die leibliche Mutter versterben würde und ihre Partnerin alles erbt, kann sie, wie erwähnt, das Kind begünstigen oder das Kind kann sich sogar, wenn es erwachsen ist, von der Frau adoptieren lassen und geniesst dadurch auch alle erbrechtlichten Vergünstigungen der direkten Nachkommen.

    • nicolas pidoula sagt:

      Tut mir leid, aber Sie haben wohl noch nie mit Kindern aus solchen „Ehen“ zu tun gehabt. Bevor Sie hier mit Druck vorwärtsstressen, fragen Sie doch zuerst mal diese, ob die das auch so toll finden. Ich kann Ihnen versichern: Nein, finden sie nicht so toll!

      • gabi sagt:

        Jetzt hören Sie aber auf, Nicolas!

        Pippi kann Ihnen x Emma-Artikel aufzählen, die alle beweisen, dass Sie Recht hat. Die muss dazu überhaupt niemanden kennen!

        Also halten Sie gefälligst – um Pippis schnoddrigen Ton zu treffen – die Klappe!

      • Reto B. sagt:

        Haben denn sie mit Kindern aus „solchen Ehen“ zu tun gehabt? Ich schon. Ich bin Taufpate eines Jungen, der bei seiner Mutter und ihrer gleichgeschlechtlichen eingetragenen Partnerin, also Frau lebt. Er quengelt zwar manchmal, dass seine Mamis streng sind, aber ein Wort, dass es ein Problem ist, zwei Mamis und keinen Papi zu haben, habe ich von ihm nie gehört. Das ist zwar nicht statistisch, aber mehr als der Durchschnitt hier.

      • Guido Singenberger sagt:

        @Gabi.., Sie kommentieren hier in aggressiver und höchst unanständiger Form. Und die andere Sache, dass 2 Frauen eine Familie mit Kinder ohne Vater planen, ist psychologisch eine Unzulänglichkeit. Ich habe nichts dagegen einzuwenden, dass sich gleichgeschlechtliche Lieben, aber eine normale Familie besteht weltweit aus Nachwuchs, Mutter und Vater.

      • pixel sagt:

        Guido: „aber eine normale Familie besteht weltweit aus Nachwuchs, Mutter und Vater.“

        Normal!
        Eine normale Familie besteht mittlerweile im hiesigen westlichen Lebensraum aus Mutter (biologisch), Vater (biologisch), Mami oder Papi no. 2 weil Papi oder Mami wieder eine Freundin hat, einer handvoll Halbschwestern und -brüdern und doppelt sovielen Cousins und Cousinen. Ich kanns auch einfacher sagen: eine „Normale“ Familie mit den von Ihnen verinnerlichten traditionellen Werte gibt es nur noch selten.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Sind Sie sicher? Und: glauben Sie, die Beteiligten wünschen sich das so, wenn sie wählen könnten?

      • pixel sagt:

        Das ist das, was ich wahrnehme, Sp. Ohne mich jetzt auf Recherche begeben zu wollen, bin ich mir auch fast sicher, dass es Zahlenbelege gibt, die das untermauern. Item. Fakt ist, dass man länger suchen muss, um eine Familie unserer Generation zu finden, die noch in genau derselben Konstellation Bestand hat, wie zu Beginn auch. Und das wäre dann auch nur der äussere Schein….Ob man sich sowas wünscht? Verkehrte Frage m.E. Ich glaube eher, die meisten lassen sich willkürlich auf eine Familie (i.S. auf ein Kind) ein.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Ich weiss nicht, was Sie mit „unserer Generation“ meinen. Zu meinen Schulzeiten war es jedenfall eher noch die Ausnahme, dass die Eltern geschieden waren. Vor allem dann im Gymnasium. Aber natürlich kam es vor. Und niemand hat sich darüber gefreut.
        Was meinen Sie mit willkürlich? Absichtlich, bewusst? In meinem Umfeld mit vielen „intakten“ Familien hoffen jedenfalls alle, das es so bleibt. Weil man eben die Familie bewusst gegründet hat. Sich so eingerichtet hat, wie es passt, wie man sich das vorgestellt hat. Müssen nun alle damit rechnen, dass dies noch ändert? Fatalistisch?

      • pixel sagt:

        Sp, mit „unsere Generation“ meinte ich Sie, mich. Leute unseres Alters (ich denke, Sie werden sich auch irgendwo zw. 33-45 Jahren bewegen), die jetzt Eltern sind von 0-ca14 Jährigen Kindern.
        Wenn ich um mich herumschaue (und das meint nicht meine Freunde, denn viele von denen haben keine Familie gegründet, sondern Arbeitskollegen meine, die meines Partners, Krippe, etc.), dann sehe ich zuvorderst viele Patchworkfamilien und an zweiter Stelle Alleinerziehende.

      • pixel sagt:

        Sp, wir haben uns nun aber durch Ihre Fragen etwas zuweit davon entfernt, was meine Antwort an Guido eigentlich war: „Norm“ ist heutzutage ein deutlich dehnbarer Begriff geworden wenn es um Familienmodelle geht.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Altersmässig getroffen. Und trotzdem widerhole ich: Ich erlebe diese vielbesprochenen Patchworkfamilien in meinem Umfeld nicht. Nach wie vor besteht das Ideal der „intakten“ Familie, das offenbar entgegen allen Unkenrufen auch nach wie vor häufig gelebt werden kann. Ist es die Norm? Nein, eben eher ein Ideal. Aber so zu tun, als wäre heute die Patchworkfamilie die Norm, scheint mir doch übertrieben.

      • Nicolas Pidoula sagt:

        Ich schmunzle amüsiert. Ich will mich hier jetzt nich outen. Aber Sie dürfen sicher sein: Ich bin ein Fachmann in dieser Sache. Was ich leider von den meisten hier bezweifle. Auch in Sachen Studien. Also mässigen Sie mal Ihren Ton. Sie verraten sich.

    • Reto B. sagt:

      In meinen Augen würde es Sinn machen, 2 Dinge gesondert zu betrachten. Erstens bestehende Rainbow Familien. Zweitens Adoption und Möglichkeit der Befruchtung für gleichgeschlechtliche Paare, wo noch kein Kind vorhanden ist. Dass man übers zweite streiten kann, sehe ich ja noch ein. Aber mit dem kindswohl zu argumentieren um ersteres zu verhindern ist einfach nur daneben. Die Kinder, so sie denn leiden müssten, würden ja eh schon leiden – es ginge nur darum, ihnen eine gesetzliche Grundlage und Sicherheit zu geben, wenn eben zum Beispiel dem leiblichen Mami etwas passiert.

      • xyxyxy sagt:

        Reto – auf diese Ebene versuchte ich die Diskussion von Anfang an zu bringen
        und ich glaube, fast alle Kritiker sehen in Punkt 1 kein Problem, sondern eben in dem erzeugen von künstlichen Halbwaisen
        lesen sie nur alles nach

      • Sportpapi sagt:

        Kann man so tun. Der Vollständigkeit halber sollte man dann aber schon auch den zweiten leiblichen Elternteil in die Überlegungen einbeziehen.

      • Reto B. sagt:

        Korrekt Sportpapi, wäre dann ja auch noch interessant, ob die neue Mami oder der neue Papi auch den Teil mit der Unterhaltspflicht übernimmt. Kenne aber durchaus einige, denen wäre es das wert (oder es gibt sowieso nicht viel zu „verlieren“, was der Expartner einschiessen könnte).

      • Sportpapi sagt:

        Eine Alternative wäre aber auch, dass der Ex-Partner Sorgerecht und vor allem Obhutspflicht übernimmt. Wie auch immer. Adoptiert werden kann nur, wenn da eine Stelle frei ist.

  • Sternchen sagt:

    Dass Homosexuelle Kinder wollen kann ich verstehen. Verstehen kann ich hingegen nicht, den Kindern den Vater vorzuenthalten. Anstelle der Samenbank könnt man sich ja auch ein Homosexuelles, männliches Paar suchen, und zusammen eine Familie gründen. Das ganze funktioniert und auch ohne Geschlechtsverkehr. Also, wo ist das Problem?

    • xyxyxy sagt:

      haben sie meine Geschichte gelesen, von meiner Bekannten welche bei ihrer Tante aufwachsen musste, und diese Mami nennen musste, obwohl sie wusste dass ihre Tante ihre wirkliche Mami ist und ihre Cousins eigentlich ihre Geschwister? Sie litt darunter ein Leben lang und leidet über die Willkür ihrer Mutter, ausgerechnet sie wegzugeben bis heute.

      also all die welche meinen ein solches Kinderverleihitis, sei völlig easy, die haben sich mit der menschlichen Psyche wohl noch nie ernsthaft auseinander gesetzt.

  • DB aus Z. sagt:

    Spannend und gut geschrieben! Ich freue mich auf die weiteren Beiträge von Franziska Kohler zu diesem brisanten Thema.

  • gugus sagt:

    wünsche sarah und tanja alles gute, eine gute schwangerschaft und viel spass mit dem wutzel, wenn es dann da ist. ich bin gespannt auf die beiträge (und etwas weniger auf die teils wirklich haarsträubenden kommentare, aber jänu…).

  • mira sagt:

    Schaut mal hier: Hier melden sich betroffene zu Wort:

    http://www.spenderkinder.de/Main/UeberUns

    „Wir lehnen anonyme Samenspenden ab. Alle von uns möchten mehr oder weniger dringend wissen, von wem sie genetisch abstammen und würden gerne ihre Halbgeschwister finden. Viele von uns fühlen sich verletzt von der Art und Weise, wie die Reproduktionsärzte und -kliniken uns angesichts dieses Wunsches behandelt haben. „

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Jeder Mensch hat das Recht, zu wissen, woher er stammt. Eine Gesellschaft, welche die Samenspende erlaubt, muss dafür sorgen, dass diese Kinder später ihre Wurzeln kennenlernen können. Seit die anonyme Spende in der Schweiz nicht mehr erlaubt ist, resp. die Kinder bei Volljährigkeit die Möglichkeit haben, die Daten des Samenspenders zu erfahren, ging übrigens die Bereitschaft zu spenden vollständig zurück.

      • mira sagt:

        Ich denke, schon Kinder sollten das Recht haben, ihren Vater zu kennen. Wenn sich dieser nicht kümmert schlimm genug! Die beiden Frauen hier kümmern sich aber anscheindend nicht darum, Ihr Egoismus ist stärker, als die Sorge um das Kind und seine Rechte zum Kennen des biologischen Vaters. Schade, weil ich könnte mir vorstellen, dass sie „sonst“ gute Eltern/Ersatzeltern wären.

      • Good Day sagt:

        Samenspenden basiert auf rein finanziellen Interessen, warum sonst wollen die „zukuenftigen Vaeter“ ihre Peronalien nicht bekannt geben, damit „ihr Kind“ sich spaeter, wenn es will, sich mit Ihnen in Verbindung setzen kann?

    • pixel sagt:

      Danke mira, das ist schon eindrücklich. Was ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann, ist wieso den Aerzten die Schuld gegeben wird. Das finde ich verkehr. Für mich sind das neutral gelagerte Dritte, die mit dem ENTSCHEID an sich, nichts zu tun haben.

      • mira sagt:

        Weil die Ärzte die Insemination durchführen und damit für den „Akt“ zuständig sind. Die Ärzte sind die Schnittstelle und damit im Besitz der Daten. Ohne Arzt kein Samenspenderkind.

    • gabi sagt:

      Wird dann einfach schwierig, da die gesetzliche Grundlage wohl wackelig werden müsste:

      Kennt das Kind den Vater, wird es auch Ansprüche durchsetzen können. (Erbe, ev. Unerhalt, Pflege?). Denn der biologische Vater ist ist vor dem Gesetz ja prinzipiell der Hängemann; bzw. der Letzte, den die Hunde beissen.

      Im Zuge der Diskussion um Babyklappen könnte durchaus mal intensiver diskutiert werden, wieso es im Falle der Mutter sogar als unterstützenswert, im Falle der Männer aber vollkommen ausgeschlossen zu sein hat, sich von einem Kind lossagen zu können.

      • mira sagt:

        Vorgeschlagen wird da, dass der gesetzliche Anspruch auf Unterhalt von einer anderen Person „übernommen“ werden können sollte.

        Wegen der Babyklappen: interessanter Punkt, wenn auch nicht genau gleich, weil es hier um bestehende Kinder und das vermeiden von Not geht, während es bei Samenspenden um geplante Kinder (Identifikationsprobleme einkalkuliert) geht.

      • gabi sagt:

        Natürlich nicht: ist mir klar.

        Aber das Gesetz versucht natürlich ein alleweil geltendes Regelwerk für diese Fragen zu sein.

        Wenn wir nun feststellen, dass es auch Fälle gibt, in denen sich Väter zu Recht nicht um ihren Nachwuchs zu sorgen haben, dann gibt es im Zeitalter der Verhütung von Schwangerschaft oder gar der Verhinderung des Heranreifens eine Vielzahl von Situationen, in welchen andere Väter dann ebendieses Recht mit guten Grund auch für sich in Anspruch nehmen können müssten.

      • mira sagt:

        @gabi
        Ja, das ist in der Tat in guter Punkt. Ich habe dazu keine Lösung parat. Gerecht wäre es, wenn die Mutter nicht anonym bleiben dürfte und damit dem Kind das Recht auf Kentniss der Mutter gegeben wird. Praktisch gesehen würden dann aber weniger Mütter davon Gebrauch machen, was in diesen Extremfällen auch nicht zum Kindswohl ist.

      • xyxyxy sagt:

        gabi – bezüglich Babyklappe – ich denke wir sollten hier klar unterscheiden, es gibt viele Fälle wo das Kind nicht bei seinen biologischen Eltern aufwachsen kann – wegen einer Notsituation
        hier wird über eine „Familienplanung“ diskutiert welche vorsätzlich voraussetzt, dass das Kind einen biologischen Eltern nicht kennen darf.
        Wenn Kinder schon Mühe haben einem Elternteil zu vergeben, der sie damals weggab, weil er damals z.B. ein Junkie war oder so, wieviel mehr Staub in der Psyche wirbelt es dann auf, wenn es ohne äussere Not in eine solche Situation geworfen wird.

      • gabi sagt:

        Aber den anderen Fall gibt´s eben auch: Frau die beschliesst, aktiv „Familienplanung“ zu betreiben, indem sie sich schwängern lässt. Wenn sie dabei dem Erzeuger jedoch was ganz Anderes erzählt, was dann? Wenn er ev. nicht mal von der Schwangerschaft informiert wird, sondern irgendwann zu Geldforderungen kommt wie… äh… Die Jungfrau zum Kind?

        Wieso genau ist dann klar, dass der Erzeuger (Vater trifft es für mich hier wirklich kaum) dennoch zahlen muss?

      • xyxyxy sagt:

        Ja Gabi sicher grenzwertig, aber wer Sex hat muss immer mit Konsequenzen rechnen. Selber Schuld wenn man sich mit jeder einlässt und dann erst noch ohne Gummi. Wir wurden alle einmal aufgeklärt .

      • Viktor Troska sagt:

        xyxyxy du hast die Problematik auf den Punkt gebracht.
        Ich könnte mir vorstellen, dass ein Kind im Erwachsenenalter, wenn es die Tragweite seiner „Herstellung“ begriffen hat, ein echtes Problem mit seinen „Zieheltern“ bekommen und diesen Vorwürfe machen könnte.

        Warum eigentlich immer diese Zwängerei? Dieser Egoismus alles muss möglich sein?
        Mira’s Link sollte zum Nachdenken anregen.

      • gabi sagt:

        Find ich recht einfach gedacht: „Selber Schuld wenn man sich mit jeder einlässt und dann erst noch ohne Gummi. Wir wurden alle einmal aufgeklärt .“

        Dann sollten alle Teenager halt wirklich bis zur Heirat warten! – Oder es nur tun, wenn sie auch wirklich, wirklich sicher sind „den richtigen Partner“ gefunden zu haben. (auch wenn dann selbstredend ein echter Vergleich eigentlich nicht mehr drin liegt)

      • xyxyxy sagt:

        Gabi -jetzt mal halblang, sie reden von fraus aktiver familienplanung. sie reden nicht von teenies.
        Sie reden von erwachsenen Menschen, welche sich nicht in einer Notsituation (schwer Deppressiv/Drogensucht etc.) befinden.
        Ja, da finde ich doch, dass dem Bürger soviel Mündigkeit zugesprochen werden darf, dass wer Sex hat, sich auch über die Konsequenzen bewusst sein und dafür Verantwortung übernehmen muss. Was bitte sollte daran verkehrt sein?
        Wer mit einer Frau schläft, der er nicht trauen kann, sollte halt mindestens Gummi tragen, oder es sein lassen.

      • xyxyxy sagt:

        Gabi 2
        ich denke – viele sind eben doch nicht wirklcih aufgeklärt.
        und begreifen nicht, dass Sex trotz aller Triebhaftigkeit eben doch mehr ist als schei s en und essen.
        Mindestens weil daraus Kinder entstehen bleibt er höchst intim und setzt Vertrauen und menschliche Reife der Beteiligten voraus. – so ist das und so wird das immer bleiben – berücksichtigt man das nicht, kann es eben sein, dass man lebenslang unerfreuliche Konsequenzen tragen muss.

      • Sportpapi sagt:

        @xyxyxy: Ich bin da ganz bei Gabi. Wer eine Frau nicht trauen kann, sollte mit ihr überhaupt keinen Sex haben. Es geht in diesen Fällen ja gerade um missbrauchtes Vertrauen. Wo kommen wir da hin, wenn solches nach dem Motto „selber schuld“ einfach akzeptiert wird. Das halten wir in anderen Fällen ja auch nicht so, sondern sprechen von Täuschung oder Betrug. Mit entsprechenden Konsequenzen. Und auch das andere gilt: Das auch von Seite des Mannes eine „Notsituation“ erklärt wird, weshalb er sich von jeder Verantwortung freimacht, ist zumindest nicht abwägig. Aber nicht vorgesehen.

      • Sportpapi sagt:

        „Berücksichtigt man das nicht, kann es eben sein, dass man lebenslang unerfreuliche Konsequenzen tragen muss.“ Für Frauen ist das dann eine Notsituation, die eine Abtreibung rechtfertigt. Für Männer eine unerfreuliche Konsequenz, die das ganze Leben und die weitere Familienplanung beeinträchtigt. Aber da kann man halt nichts tun…

      • xyxyxy sagt:

        Sportpapi – es ist doch so: wir werden nicht absolute Gleichheit haben können, weil wir (Mann und Frau) eben rund um Sex und Kinder kriegen nicht gleich sind. Deshalb kann man keine absolute Gerechtigkeit erzwingen.
        Frau muss beweisen können, das sie vom Partner vergewaltigt wurde. D.i. sehr schwer, fies wenn sie es doch wurde. Aber ändern können wir das nicht, weil ja sonst jede Frau einfach falsch bezichtigen könnte.
        Genau so hier: Mann müsste beweisen können, dass die Frau sich absichtlich ein Kind ergaunerte. Wird noch schwieriger zu beweisen. Wie soll das gehen? Tonbandaufnahmen?

      • Sportpapi sagt:

        @xyxyxy: Von beweisen spreche ich nicht. Aber genauso wenig wie wir eine Frau sagen: selber schuld, wenn sie vergewaltigt wird. Genauso wenig sind Männer selber schuld, wenn sie auf das Wort der Partnerin vertraut haben. Rechtlich gesehen nutzt das natürlich nichts. Aber ich möchte nicht in einer Welt leben, in der in erster Linie Misstrauen herrscht, und jeder sich selber schützen muss, weil nichts mehr heilig ist.

      • xyxyxy sagt:

        Man kann schon immer nach dem Staat schreien, aber eine Gesellschaft wird nicht funktionieren können, wenn Menschen nicht ein gesundes Mass ein Eigenverantwortung tragen. Trau schau wem – heisst es deshalb in Sachen Sex.
        Ja – man sollte vielleicht ein wenig zurückhaltender sein. Und wenn man das nicht will, bitte – dann aber auch Verantwortung übernehmen. Man hat sich freiwillig auf den anderen eingelassen.
        Bei klar beweisbarem Betrug, klar sollte der Betrüger bestraft werden. Aber wie? Soll nun einfach der Staat zahlen, wenn Mamma selbst kein Geld hat? – Für MEIN Kind, würde ich immer sorgen!

      • Sportpapi sagt:

        @xyxyxy: Wir sprechen aneinander vorbei. Ich schreie nicht nach dem Staat. Ich schreie nach Eigenverantwortung. Ich bin dafür, dass man mit den Konsequenzen lebt, und folglich z.B. gegen Abtreibung (in den meisten Fällen). Ich bin aber auch dafür, dass man ehrlich und fair ist, und nicht den Partner/die Partnerin übers Ohr haut. Und schon gar nicht das noch entschuldigt mit: selber schuld, hätte halt aufpassen sollen. So nicht!

      • Sportpapi sagt:

        Aber, das hat Gabi ja angesprochen. Wenn wir akzeptieren, dass es eine „Notsituation“ gibt, die einen Schwangerschaftsabbruch legitimiert, oder die Babyklappe, ohne dass wir diese Notsituation genauer definieren. Dann muss das in der Konsequenz auch für Männer gelten, deren Leben ebenso beeinträchtigt wird. Dann sollten diese auch nein sagen dürfen, wenn sie sich dem nicht gewachsen fühlen, wenn sie sich nicht das künftige Leben „verbauen“ wollen.

      • xyxyxy sagt:

        da sind wir uns in allem einige sportpapi – nur gabi hat ja vorgeschlagen, dass Mann analog zur Babyklappe auch das Recht haben soll – sich vom Kind loszusagen (wenn er „betrogen“ wurde).
        Und da sage ich, 1. keine Notlage – wie das bei Babyklappe wohl immer der Fall ist – und 2. wie soll man denn so einen „Betrug“ beweisen können. Was für Kosten kämen da auf uns Steuerzahler, nur weil Leute ihr Sexleben nicht im Griff haben. – Und könnten dann umgekehrt auch Frauen klagen, welche Kachelfröschen vertrauten, dass sie Heirat und Kinder bekämen – und dann plötzlich der Zug für immer abgefahren ist

      • xyxyxy sagt:

        in unserer Gesellschaft ist der Sex legal. Wir haben keine Verbot für Ehebruch, Verlobungsbruch, keine Sanktionen für Lügen, Verführen, Betrügen, was oft einer Kopulation vorausgeht sie begleitet. Wir haben auch kein Verbot für Sado-Maso – mit Fessel und Peitsche. Alles ist legal.
        Das bringt Vorteile mit sich, aber auch Nachteile. Wenn der Sado-Partner plötzlch weiter macht, obwohl man NEIN sagt, kann man es schwer beseisen, trotz Wunden.
        Wenn der Verlobte einen hängen mit ü40 hängen lässt, kann man ihn nicht einklagen. Und wenn Frau sich mit süsser Verführung ein Baby ergaunert, auch nicht.

      • xyxyxy sagt:

        ein grösseres Mass an Freiheit – bringt halt ein grösseres Mass an Verantwortung mit sich
        das ist alles, was ich sage
        Für sein Sexleben ist Mann und Frau selbst verantwortlich.

      • Sportpapi sagt:

        @xyxyxy: Definieren Sie „Notlage“. Wenn ich sehe, womit eine Abtreibung begründet wird, von erwachsenen Frauen, die mitten im Job stehen, manchmal sogar in fester Beziehung. Dann erscheint mir der Mann, der eigentlich Pläne für eine eigene Familie hat, nun aber Jahrzehntelang für ein Kind bezahlt, das er kaum zu sehen bekommt, schon auch in einer „Notlage“. Die Anführungszeichen an beiden Stellen sind bewusst gesetzt.

      • Sportpapi sagt:

        Also eben: Freiheit hat eine Kehrseite – Verantwortung. Das gilt aber für alle Beteiligten gleich.

      • xyxyxy sagt:

        Sportpapi – die diskssion mir gabi dreht sich um die BABYKLAPPE – um ein Kind, das auch seine Erzeuger niemals kennen wird.
        Von Abtreibung haben Sie gesprochen. Ich bin prinzipiell auch gegen Abtreibung. Doch eine Fristenlösung scheint mir das kleinere Übel. Ihr Beispiel? Eine solche Beziehung wo sie heimlich abtreibt, während er Kinder will – ist eh zum scheitern verurteilt. Die kann man auch mit (schwer durchsetzbaren) Gesetzen nicht retten.
        Ehrlich gesagt, verstehe ich nciht ganz ihr Problem. Gesetze sind ein Konsens – dass wir fair und glücklich leben, liegt in usneer Eigenverantwortug

      • xyxyxy sagt:

        ok – beim zweiten Lesen sehe ich, dass ich ihren Post falsch verstanden habe

        sie finden es ungerecht, dass die Frau abtreiben kann – der Mann aber nicht.
        sie haben insorfern Recht, dass hier Mann und Frau ungleich lange Spiesse haben
        aber für mich ist es so unsinnig sich darüber zu beschweren, wie es Radikal-Feministinnen sich darüber beschwerten, dass die Frauen mit dem Kinderaustragen und der Monatsregel benachteiligt seien.
        Der Unterschied liegt in der Natur – nur ein Dummkopf rebelliert gegen diese.

      • Sportpapi sagt:

        Den Dummkopf nehme ich jetzt ein bisschen persönlich. Wenn wir dann wenigstens immer mit „Natur“ argumentieren würden. Gerade das ist dann aber auch wieder nicht gefragt, oder? Viel mehr beschäftigen wir uns damit, „natürliche“ Unterschiede künstlich auszugleichen.

      • xyxyxy sagt:

        müssen sie aber nicht Sportpapi – ich denke eher, dass sie sich von Dummköpfen die Agenda diktieren lassen wollen.
        Wir beherzigen die natürlichen Unterschiede, auch wenn andere das nicht tun. Wir kontern unsinnige Forderungen nicht mit unsinnigen Forderungen. Wir weisen höchstens darauf hin, dass man dann ja auch das……. tun müsste (was ja gar nicht geht inder Realität).

        Mann wird von Frau um seine Familienpläne betrogen? kann man nicht bestrafen (kaum zu beweisen).
        Aber sonst müsste die Verprellte von Kachelfrosch, diesen auch verklagen können.

      • Sportpapi sagt:

        Nur noch so viel: Ich glaube, es ist sogar so, dass eine (aufgelöste) Verlobung rechtlich gewisse Forderungen nach sich ziehen kann. Weil es sich eben um ein verbindliches Versprechen handelt, das nicht eingehalten wird. Aber das Rechtliche ist sowieso nicht das, was ich im Zentrum sehe.

      • tststs sagt:

        @sportpapi: ich glaube, „verlobt“ ist einer der wenigen Zustände, der einiges mehr an Rechten (zB. volles Mitbestimmungsrecht bei Unfall des Verlobten, dito Erbrecht), als an Pflichten (kein Unterhalt etc) mit sich bringt… aber Ihnen geht es ja um das Moralische… ist halt schon heikel. Ich denke man müsste zu allererst unterscheiden, ob GV betrieben wurde um sich bewusst fortzupflanzen oder jöst for fön! In ersterem Fall kann ich ein gewisses Mitspracherecht des werdenen Kindsvaters verstehen, in zweiterem nicht. Denn wie sollte dies aussehen? Darf der Mann die Frau zum Austragen zwingen?

      • tststs sagt:

        @sportpapi: ich glaube, “verlobt” ist einer der wenigen Zustände, der einiges mehr an Rechten (zB. volles Mitbestimmungsrecht bei Unfall des Verlobten, dito Erbrecht), als an Pflichten (kein Unterhalt etc) mit sich bringt… aber Ihnen geht es ja um das Moralische… ist halt schon heikel. Ich denke man müsste zu allererst unterscheiden, ob G.V betrieben wurde um sich bewusst fortzupflanzen oder jöst for fön! In ersterem Fall kann ich ein gewisses Mitspracherecht des werdenen Kindsvaters verstehen, in zweiterem nicht. Denn wie sollte dies aussehen? Darf der Mann die Frau zum Austragen zwingen?

      • gabi sagt:

        Jöst för fön… Und dann doch austragen und den Mann zum zahlen zwingen, ist´s sicher auch nicht.

        – Aber wie das „beweisbar“ wäre… Das ist wirklich schwer zu sagen.

  • C. Lechmann sagt:

    Noch ein persönlicher Gedanke betreffend Samenbank: Kann sich im Forum ein Mann vorstellen, dass wenn er aus irgeneinem Grund zeugungsunfähig wäre, dass seine Partnerin irgendwo auf der Welt eine Samenbank aufsucht, sich befruchten lässt und er dann für dieses Kind die Vaterrolle übernehmen würde? Ich könnte das niemals, ich würde mich ganz einfach damit abfinden, dass mein Leben nicht dazu bestimmt war um Kinder zu kriegen.

    • Pixel sagt:

      Das sind jetzt natürlich Grundsatzdiskussionen die Sie anstossen, wennauch spannende. Ich als Frau hätte mir auch niemals ein Kind auf „unnatürlichem“ Wege gewünscht. Genau wie Sie, hätte ich mich (und mein Partner) damit abgefunden und unser Leben anders gestaltet. Ich kann das eh wenig verstehen, wenn man sich so in diesen Kinderwunsch hineinbegibt, dass man alles Mögliche und nahezu Unmögliche versucht um es doch noch geschehen zu lassen. Aber das ist ja nur meine Sicht. Grundsätzlich meine ich aber auch, muss das jeder Mensch für sich selbst beantworten und verantworten.

      • C. Lechmann sagt:

        Es ist tatsächlich eine Grundsatzdiskussion. Ich bin daher auch sehr gespannt zu erfahren, warum die beiden diesen Schritt gehen. Ich hoffe, dass in den Berichten auch kritische Gedanken, Ängste, Zukunftspläne etc. der Beiden ausgeführt werden. Dies vor allem auch zu der Planung und zum „Akt“. Was dabei in den Beiden vorgegangen ist, wie/warum wurde entschieden, wer die Mutterrolle übernimmt etc.

  • C. Lechmann sagt:

    Man nehme was man kriegt – sogar mit dem Leben ist es wie im Shoppingcenter! Einfach so mal konsumieren… Ich bin davon überzeugt, dass Mutter-Natur sich soweit klar war, dass es zum Leben Mutter und Vater braucht. Aber eben Vater oder mindestens seinen Samen, kann man sich ja auch kaufen. Noch etwas zu den berühmten Politikern: Wenige Beispiele von sehr bekannten Personen, was ist mit den Millionen anonymen Kindern die sich nach ihrem Vater sehnen? Für mich als Vater sind meine Kinder ein wunderbares Geschenk, Leben das mit Liebe entstand und mit keinem Geld der Welt erworben werden kann!

    • Diego Braun sagt:

      @lechmann: Und das darf ich ihnen versichern, die Sehnsucht nach dem Vater, den man (ich)nie kennengelernt hat, bleibt ein Leben lang.Oder gar so ausgedrückt: Je älter man (ich) wird, desto mehr fehlt dieses Identifikationsteil.Nicht nur psychisch, sondern auch physisch. Denn, wenn plötzlich eine Krankheit auftaucht, die med. als ererbt definiert wird, fängt es automatisch an im Kopf zu rotieren. Die Mutterseite kennt man inzwischen, und von der Vaterseite und seiner Familie kennt man kaum etwas. Darum beglückwünsche ich sie zu ihrer Vaterschaft. Vater und Mutter…aber nur, aber sicher!!!

  • Diego Braun sagt:

    Also,wenn ich all diese Kommentare lese, schleicht sich bei mir folgendes Gefühl ein,z.B.als leitendes Sprachrohr würde ich,mit all ihrem absoluten Wissen,sagen „Pippi for Präsident“(hier natürlich -in)Muss ich mich hier beliebt machen?Nein!Rechthaberei zeugt vielleicht von pragmatischer-mathematischer Intelligenz nicht aber von emotionaler.Muss ich gleicher Meinung sein weil Homosexualität „in“ ist.Auch „Nein“!Ich bin gegen Homosexualität bes.in diesem Fall,auch wenn ich riskiere mit dieser Äusserung von versch.Seite gekreuzigt zu werden.Was ich hier lese sind zig Argumente zu Rechtfertigung.

    • Marco Casutt sagt:

      Niemand verbietet Ihnen, „gegen Homosexualität“ zu sein und gekreuzigt werden Sie wohl auch kaum (dies tun üblicherweise eher die, die „gegen Homosexualität“ sind, wie auch steinigen oder auf dem Scheiterhaufen verbrennen). Ein Argument in der Diskussion um homosexuelle Eltern ist dies aber keineswegs (mir scheint, sie sehen es als das).

  • Marie sagt:

    Ich bin absolut dafür, dass auch homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen! Was ich aber sehr bedenklich finde, ist, wenn man einem Kind das Recht verwehrt, seine leiblichen Eltern kennen zu lernen! Es gibt Fälle, da geht es nicht anders, weil die leiblichen Eltern unbekannt sind. Aber ansosten ist dies ein Menschenrecht. Im übrigen gilt auch für heterosexuelle Paare, die eine Samenspende in Anspruch nehmen. Auch sie sollten ihrem Kind, wenn es dies wünscht, den leiblichen Vater bekannt geben müssen. Rechtlich hat es ja keine Ansprüche gegenüber ihm, da die Adoption gilt.

    • 70er Kind sagt:

      Marie, zu deiner Info: auch Frauen die zusammen leben und/oder verheiratet sind, sind „HOMOSEXUELLE PAARE“. Homo ist das gleichgeschlechtliche was auf der anderen Seite das Hetero ist Mehrgeschlechtliche (Frau/Mann.)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @70er Kind:
        wie kommen Sie denn auf die Idee, Marie wüsste das nicht?
        Sie plädiert für freie Adoption und vermutlich freie Samenspende, aber in jedem Fall/jeder Konstelltation dafür, dass das Kind den Vater kennenlernen könnte (und somit anonyme Samenspende ausgeschlossen ist).

  • gabi sagt:

    Kann ich mir gut vorstellen.

    Sie müssen ja auch sehr drunter leiden, Pippi. Sie Ärmste.

    • Auguste sagt:

      hmm…, und ich kann mir vorstellen, gabi, dass, um sich etwas gut vorstellen zu können, die geistigen parameter etwas weiter gefasst sein müssten als in ihrem fall, sie limitierter.

  • Peter sagt:

    Ich hoffe, dass wir bald eine Geschichte über ein männliches Päarchen mit Kind(er-Wunsch) lesen können

    • gugus sagt:

      DAS fände ich auch spannend. nur ob es da viel zu schreiben gibt in der schweiz…? aber eine recherche sollte es den mamablog wert sein.

  • Auguste sagt:

    hmm…, interessante ausgangslage und gutes projekt – die journalistische coverage im mamablog. ich müsste lügen, wenn ich dieser entwicklung so wohlgemut gegenüber stehen würde, wie dem eintauchen des löffels in mein znüni-birchermüesli. aber um zu brauchbaren erkenntnissen über eine entwicklung zu gelangen, die sich wohl eher verbreiten als wieder verschwinden wird, sind experimente unumgänglich.

    ein kind, zwei gleichgeschlechtliche „elternteile“ – das risiko, dass es schief geht, liegt wahrscheinlich kaum höher als beim gesetzlich vorgesehenen normalfall. da bin ich mal gespannt.

  • dreamer84 sagt:

    wieder mal typisch. Lesben dürfen Kinder haben, werden sogar von den Medien bejubelt, begleitet und in den Himmel gelobt. Wollen aber zwei Schwule ein Kind haben, kann man sicher sein, das genau die gleichen Medien die ersten sind die grossspurig dagegen sind…

    • Auguste sagt:

      hmm…, die männliche unzulänglichkeit im herstellungsprozess wird da wohl noch ganz lange zeit eine unüberwindliche hürde darstellen. im richtigen leben genügt wollen alleine eben immer noch nicht – man muss auch können.

      youtube: patty loveless – the trouble with the truth

      • Brunhild Steiner sagt:

        …auch der Frau nützt alles Wollen nicht wenn sie ohne Lieferung bleibt…

      • Auguste sagt:

        hmm…, brunhild steiner, das ist ja genau das leicht stossende daran – dem fortpflanzungsprozess in gleichgeschlechtlichen partnerschaften geht die eleganz und die leichtigkeit des natürlichen völlig ab. wie man es auch dreht – es bleibt ein „gwürg“.

        demgegenüber kann das aufziehen wahrscheinlich genauso gut wie im gängigen heteroumfeld von statten gehen, wenn auch wohl mit gewissen spezifischen eigenheiten. mir fällt es zugegeben nicht leicht, einen ganz unvoreingenommenen standpunkt zu finden bei diesem thema. sind das da homo oder hetero gefühle…

        youtube: chely wright – it was

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Auguste:
        „die spezifischen Eigenheiten“ sehe ich nicht in der Qualifikation oder Fähigkeit zur Erziehung/Betreuung,
        sondern im Vorenthalten des anderen Geschlechtes in einer sehr nahen Beziehung,
        der Eltern-Kind-Beziehung.
        Ich finde Mann und Frau sind verschieden, und jedes Kind hat ein Anrecht
        auf den wahren Gegebenheiten beruhender Elternschaft, (es kann ohne diese ja gar nicht in Existenz kommen)
        das im Voraus bewusst wegzuplanen ist für mich eine Art Diebstahl.

    • gugus sagt:

      ich glaube kaum, dass die tagi-journalistinnen gegen die vaterschaft von schwulen paaren ist. wie kommen sie denn darauf?!

  • Pinky sagt:

    Ich bin einfach total gegen Leihmutterschaft und daher haben homosexuelle Männer sicherlich weniger Möglichkeiten, also nur Adoption. Aber ich finde ein Kind sollte einfach im Bauch seiner Mutter entstehen und wachsen und dies ist sicherlich auch wichtig für das Kind. Heute will jeder einfach alles haben. Wenn man kein Kind kriegen kann, sei es gesundheitlich oder geschlechtshalber, dann kauft man sich halt eins. Ist doch total krank. Ansonsten habe ich eigentlich gar keine Bedenken, dass 2 Frauen ein Kind aufziehen oder 2 Männer eine Adoptivkind.

  • Blitz Blank sagt:

    Um die Situation dieses lesbischen Paares besser verstehen zu können würde ich gerne etwas über die Gründe/Überlegungen/Bedingungen erfahren, die zu der gewählten Art der Samenbeschaffung geführt haben.

    Wäre also schön, wenn ich in kommenden Berichten etwas dazu erfahren würde.

    Vielen Dank im Voraus!

  • Sandra Althans sagt:

    Viel Glück! Ich hoffe nur, Ihr bekommt mit dem Jugendamt nicht Probleme. Bin nicht verheiratet und habe mit meinem Freund 3 Kinder, vor allem beim letzten fühlte ich mich wie eine Verbrecherin und wurde vom Jugendamt mit bösen Briefen zugedeckt, weil ich zufällig auch die Hauptverdienerin bin. Auch das ist hier nicht vorgesehen…

    • Verstehe ich jetzt nicht ganz. Was soll den ihre persönlichen Verhältnisse das Jugendamt angehen?

      • gugus sagt:

        die vormundschaftsbehörde regelt das sorgerecht. die darin enthaltenen faktoren sind betreuung, aufenhalt, unterhaltszahlungen und von denen abhängig auch das einkommen. so gesehen: als sorgerechtsregelnde instanz gehen di persönlichen verhältnisse die vormundschaftbehörde durchaus was an (man mag das richtig finden oder nicht, es ist der status quo). bei verheirateten paaren wird das sorgerecht nicht geregelt, also sind dann auch die persönlichen verhältnisse irrelevant.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das wird zukünftig kein Problem mehr sein, weil Vormundschafts- und Fürsorgebehörde nicht mehr mit Laien besetzt werden können. ENDLICH! Die Zeiten, wo sich Hinz und Kunz, frei von jeglichen Sachkenntnissen, in diesen sehr heiklen Bereichen wichtig machen konnten und direkt in Familien eingreifen, sind vorbei!

  • Widerspenstige sagt:

    Ich wünsche den Beiden viel Glück auf ihrem unkonventionellen Weg und sehe wenig Probleme. Es dürfte die Ausnahmeerscheinung der Regel herkömmlicher Partnerschaften in CH sein u deshalb nicht weiter zu dramatisieren. Es wachsen ja auch zuviele Kinder in Familien auf, wo der Vater ständig im Ausland tätig ist u so die Mutter für die Kinder sorgt. Niemand mockiert sich darüber gross. Ist ja selbstverständlich u deshalb kein Thema, nicht wahr? Stossend ist noch die Gesetzeslücke, welche der Partnerin Sarah nicht dieselben Rechte u Pflichten auferlegt. Das müsste noch korrigiert werden wie in DK!.

  • pascal sutter sagt:

    Ist doch absolut in Ordnung! und ich wünsche den beiden alles gute! sowieso allen gleichgeschlechtlichen paaren die eltern werden!

    wos mir das hirn wölbt & platzt ist wenn ich solche artikel lesen muss ( http://goo.gl/9tb14 ) die penisträger irgendwie zu einem rollenmodell für frauen machen wollen wie wenn die nicht selber wüssten, wies geht. sowenig wie ich mir unbedingt weibliche seiten aneignen will die mir heute fehlen sollte das eine frau auch haben.

  • Hans Mayer sagt:

    Ich kenne mehrere Personen, die ihren Vater nie kennengelernt haben, weil er die Familie im Babyalter verlassen hat. Auf Nimmerwiedersehen. Sie sind nun alle Mitte bis Ende Zwanzig, glücklich und zufrieden und haben davon keinerlei psychischen Schaden davongetragen, ganz im Gegenteil. Sie sind reifer und selbstbewusster als viele andere im selben Alter. Das Fehlen des Vaters kann (!) problematisch sein, muss aber nicht. Und was sollen die beiden Frauen dazu auch entgegnen? Solange die Schweiz dieses Modell nicht regelt, gelten die Bestimmungen der Samenbanken. Und die sind gegeben. Punkt.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Diese Beobachtung konnte ich auch schon oft machen, unabhängig von meinen eigenen Söhnen. Es fällt z.B. auch auf, dass viele grosse Politiker die Söhne von alleinerziehenden Müttern waren, vielleicht können sich Jungs besser entfalten, ihre fürsorglichen Seiten besser entwickeln, sind freier und weniger eingeschränkt, wenn kein Mann im Haus ist, ich weiss es nicht. Spontan fallen mir diese Politiker ein: Willy Brandt, Bill Clinton, Gerhard Schröder, Barack Obama.

      • xyxyxy sagt:

        sie verlgeichen Äpfel mit Birnen
        in ihrem Beispiel haben sie einen Vater, der davon ist, von dem die Mutter sagt „your Father was a Rolling Stone…“
        den sie kennen lernen können (vielleicht aber nicht möchten)

        im anderen Beispiel ist es so, dass die Mutter (oder umgekehrt der Vater) irgendwann sagen muss: ich wollte NIE dass du einen Vater hast, du darfst und kannst ihn auch nicht kennen lernen, so war das von Anfang an abgemacht. Das ist eine ganz andere Sache. Warum kommen sie immer mit Behelfsbeispielen und nicht mit echten Samenspender- und Leihmütter Kindern? über diese gibt es Doks.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Leihmutterschaft kommt für mich nie in Frage, da werde ich immer dagegen sein, abgesehen von absoluten Ausnahmefällen, wenn z.B. eine Frau für ihre Schwester ein Kind austrägt, weil die es selber krankheitshalber nicht tun kann.

        Samenspende ist etwas anderes, da sehe ich keine Probleme. Allerdings sollte jeder Mensch das Recht haben, seine Abstammung zu kennen, Samenspender müssen also bereit sein, ihre Daten zu hinterlegen, falls das Kind sie später kennen lernen will.

      • Stefan Baumgartner sagt:

        Oder aber diese Herren mussten in der Vergangenheit härter für Anerkennung kämpfen, da sie als Kinder öfters gehänselt wurden resp. eher die Ausenseiter waren.

      • xyxyxy sagt:

        jetzt kommen wir uns schon näher Pippi – die Frage ist jetzt einfach, ob die beiden „Mütter“ auch dazu bereit sind
        und ob das Kind nicht auch das Recht hat, seinen Vater kennen zu lernen und so es will, ihn regelmässig zu sehen und – wenn es will, bei ihm zu wohnen!
        Denn wissen sie, selbst ein Mann könnte sein Kind lieben, wenn er es sieht. Und ein Kind könnte sich tiefer mit ihm verbunden fühlen, als mit seinen beiden Müttern. UND WAS DANN? wollen die „Mütter“ dieses Risiko eingehen?
        Nein, nein – deshalb Verträge: „kein Anspruch etc.“ das ist unmenschlich

      • gabi sagt:

        Also diese Pippi… Die weiss so viel.

        Bloss davon, dass ein Grossteil der Diktatoren und Tyrannen der Geschichte alle dominate Mütter hatten…. Passt nicht so ganz ins Strahlebild, welches zu vermitteln Pippi zu ihrem einzigen Daseinszweck auserkoren zu haben scheint.

        Wenn´s passt, ist jedes Beispiel gut, wenn´s der eignen Weltkonzeption widerspricht, ist´s prinzipiell falsch.

        Ungefähr so offen für Infos wie Gevatter Breschnew.

      • xyxyxy sagt:

        ist ja wieder einmal typisch – da nenne ich ein konkretes Problem, welches durch solcherart Kinderzeugung entsteht und KEINER aber auch nicht EINER der „ist doch toll, easy, nett-Fraktion“ geht darauf ein.
        Soviel zum Realitätsbezug und zur Bereitschaft sich mit den Schattenseiten auseinanderzusetzen. Einfach nur bla, bla – und wenn man konkret wird, kommt das grosse Schweigen.

      • Viktor Troska sagt:

        Samenspenden sollte genau so verboten sein wie das Austragen von Kindern durch Leihmütter. Ich finde den Gedanken unterträglich, dass ein Kind, welches den Wunsch verspürt seinen Erzeuger kennenzulernen dies nicht kann, weil es sich beim Erzeuger um irgendeinen anonymen Spender handelt. Das ist einfach abartig! Verstehe die Männer nicht die Samen spenden!
        Wer keine Kinder kriegen kann, sollte das einfach mal akzeptieren und kann immer noch ein Vollwaise aus der dritten Welt adoptieren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich verstehe die Männer auch nicht, die Samen spenden. Natürlich sind viele Frauen darum froh darum und denen mag ich das auch gönnen, aber die Spender verstehe ich nicht wirklich.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    In der längsten Zeit der Menscheitsgeschichte war der biologische Vater des Kindes nicht zentral, die Männer der Ursprungsfamilie der Frau waren für ein Kind viel wichtiger.

    Interessant ist, dass immer gleich von Egoismus der Frauen gesprochen wird, wenn sie ein Kind allein aufziehen. In vielen dieser Fälle tun sie nichts anderes, als das Beste machen aus einer Situation, die ursprünglich anders gedacht war. Ich höre nie Vorwürfe an die Kindsväter und IHREN EGOISMUS, wenn sie sich aus allem raushalten. Es ist gut, wenn Frauen sich frei machen und neue Wege gehen, unabhängig sind!

    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/soziologin-illouz-macht-euren-kinderwunsch-nicht-von-liebe-abhaengig-a-790592.html

    • pascal sutter sagt:

      zu den weiteren neuzeitlichen erfindungen gehören, wenn man mal ganz realistisch ist, auch der *monogamismus“ und die „familie“. aber man soll sich schon fragen, welchen strömungen man sich hingeben will um zum persönlichen glück zu finden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Zweifellos Pascal, nicht alles ist für alle das Richtige. Was mir am Modell von Illouz gefällt ist, dass es die romantische Liebe befreit. Und die Möglichkeit für Frauen, Kinder zu bekommen erleichtert. Es gibt schon jetzt viele, gut ausgebildete Frauen, die ihren Kinderwunsch irgendwann begruben, weil es nie passte. Erst waren sie lange in Ausbildung und als sie soweit waren, gab es keine passenden Männer mehr, die hatten sich mittlerweile bei der folgenden Generation Frauen umgesehen. Diese Frauen werden immer mehr, was, neben der persönlichen Tragik, sehr schade für die Gesellschaft ist.

      • mira sagt:

        @Pippi Langstrumpf
        Da kann man nur sagen: selbst verschuldet. Jede normal-intelligente Frau weiss, dass irgendwann Schluss ist. Warum sich also nicht rechtzeitig einen Vater-geeigneten Mann suchen? Davon gibt es genügend. Leider haben viele Frauen Scheuklappen auf und suchen gezielt nach Mister NotExisting.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich sehe nicht, dass sie selber ’schuld‘ sind, von Schuld möchte ich sowieso nicht sprechen in diesem Zusammenhang. Aber Frauen um 30 wollen oft nicht mehr lange warten, hingegen sind die Männer ihres Alters, oft noch nicht bereit, Verantwortung zu übernehmen.
        Als ich meinen ersten Sohn erwartete, in den frühen Zwanzigern, ungeplant, war der Kindsvater, damals 35, noch nicht bereit, er fühlte sich ‚zu jung‘ für eine Familie. Ich bekam mein Kind trotzdem, weil es für mich, vom Moment an, wo ich von ihm wusste, ein Wunschkind war.

      • mira sagt:

        @Pippi Langstrumpf
        Wer sagt denn, dass die Männer gleichalt sein müssen? Wenn es ja schon bekannt ist, dass sich viele Männer um die 30 zu jung fühlen, dann sucht sich Frau doch besser von Anfang an einen Ältern. Nebst allen Beschränkungen die wir durch unsere Gesellschaft haben: Frauen sind denkende Individuen, die sich ihr Leben selbst gestalten können!

      • gabi sagt:

        …theoretisch zumindest.

        Praktisch gibt´s auch noch jene Anderen, die einfach Ideologiephrasen nachplappern und keinesfalls je auf Zusammenhänge eingehen können, die ihrem Weltbild widersprächen.

        (aber die gibt´s natürlich auch bei den Männern)

      • pixel sagt:

        mira: „Wer sagt denn, dass die Männer gleichalt sein müssen? Wenn es ja schon bekannt ist, dass sich viele Männer um die 30 zu jung fühlen, dann sucht sich Frau doch besser von Anfang an einen Ältern“

        Weil man vielleicht mit einer Partnerschaft zuvorderst andere Werte verbindet? Weil ich mir mit Mitte zwanzig vielleicht ein anderes Leben vorstelle, als der mit Mitte vierzig? Weil man eine Partnerschaft nicht zuerst mit dem Ziel ein Kind zu haben eingeht und dies schon kaum mit Anfang 20…? Sorry, aber das ist ganz grosser Quark den Sie hier gerade verzapft haben.

      • Carolina sagt:

        Echt, pixel? Vielleicht sieht mira das tatsächlich etwas, ähem, gefestigt, aber warum soll es ‚Quark‘ sein, eine Beziehung mit dem Gedanken an Fortpflanzung und Familie einzugehen – bzw zumindest mit dem Geschehen-lassen? Mira hat einfach nur gesagt, dass es anscheinend zunehmend Frauen gibt, die ‚vergessen‘ bzw. nicht klar genug denken, dass es eben (noch) ein biologische Uhr gibt.
        Als Quark (Verzeihung) betrachte ich Ihre wiederholte Aussage, dass eine Frau der Vater in der Kindererziehung sein kann.

      • pixel sagt:

        Carolina: Nun, da scheinen wir offensichtlich gegensätzlicher Meinung zu sein. Ich glaube halt daran – und Sie dürfen mir auch an der Stelle getrost Romantik oder wie Sie es vielleicht eher formulieren würden, eine Labilität vorwerfen – dass Partnerschaften auf Liebe gründen sollten und der gemeinsamen Absicht, das Leben miteinander bestreiten zu wollen. Wenn sich daraus, egal zu welchem Zeitpunkt, der Wunsch ergibt, einen Nachwuchs mit auf diesen Weg zu nehmen, dann finde ich das natürlich. Aber mit dem Ziel quasi einen Samenspender (aka zukünftigen Vater des Kindes) zu finden, gehe

      • pixel sagt:

        ich persönlich nicht an eine Partnerschaft heran und bin es auch nie. Und Sie dürfen mich auch gerne eines Besseren belehren, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass genau sowas Alleinerziehende und Patchworkfamilien hervorbringt: eigennützige Interessen.
        Ich kann es auch gut stehen lassen, wenn Sie Quark finden, dass eine der beiden Frauen im Falle einer h.o.mo.se.uellen Beziehung quasi die „Vaterrolle“ übernimmt. Obschon ich eher glaube, dass Sie nicht wirklich verstanden oder falsch verstanden haben, was ich damit meinte.

      • pixel sagt:

        Im Uebrigen, und das denke ich mir heute shcon den ganzen Tag, fände ich es richtig gut, würde sich Katharina zu Wort melden. Ich denke, sie hat sich bestimmt sehr ausführlich und intensiv mit diesen Themen auseinandergesetzt. Ihre Worte dazu würden mich wirklich interessieren.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        ich bedauere immer wieder sehr dass das Archiv gestrichen worden ist,
        es ist ja längst nicht das erste mal dass gleic gesch echtliche Elternschaft Thema war,
        es gäbe sehr viel zum lesen, auch von der heute Vermissten…

      • Carolina sagt:

        Pixel, der Wunsch bleibt ihnen unbenommen…
        Wir geraten in Gefahr, Haare zu spalten. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte: weder möchte ich der Mehrheit der Frauen vorwerfen, sie gingen eine Beziehung ein, um einen Samenspender für ihr ungeborenes Kind zu haben (obwohl wir alle wissen, dass sich auf unterbewusster Ebene da so einiges abspielt) noch würde ich Ihnen übermässige Romantik vorwerfen, wenn Sie das Gegenteil tun. Was mMn Alleinerziehende und Patchworkfamilien hervorbringt, sind, da gebe ich Ihnen Recht, eigennützige Interessen. Und nur um das

      • Carolina sagt:

        /2 geht es mir hier. Dass nämlich Paare, egal welcher Couleur, Ihre Sehnsucht nach einem Kind zur Prämisse ihres Handels machen und dabei womöglich das ureigenste Interesse eines Kindes nicht in den Vordergrund stellen. Nach dem Motto: wenn es schon nicht auf natürlichem Weg geht, gehe ich halt ins Ausland, Leihmutterschaft, Fertilitätskliniken, postmenopausale Kinderwünsche – alles kein Problem mehr. Macht Ihnen das wirklich überhaupt keine Sorgen?
        Zum ‚Quark‘: erklären Sie es mir.

      • mira sagt:

        @pixel
        Natürlich gehört Liebe zu einer Partnerschaft. Eine Ehe aber ausschliesslich auf Romantik zu gründen ist ziemlich naiv und führt meines Erachtens u.a. zu der hohen Scheidungsrate in westlichen Ländern. Liebe kann vergehen und wenn da nicht noch stabile andere Pfeiler da sind, gibt es für viele Paare keine Zukunft mehr.

      • Pixel sagt:

        Carolina: ich weiß ja nicht was und wie Sie es genau verstanden haben, ich habe mich auch an verschiedensten Stellen dazu geäußert. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass ein Kind sehr gut in der Obhut gl.geschl Paare grosswerden kann. Ich sehe hier absolut keinen Nachteil gegenüber he.terose.xuellen Paaren. In erster Linie weil ich glaube, das Wichtigste ist, dass die Partnerschaft an sich intakt ist, dass positive Werte weitergegeben werden können. Gründend auf der Tatsache, dass offenbar Viele es nötig halten von Vater- und Mutterrolle zu reden, habe ich das relativieren wollen und

      • Pixel sagt:

        Somit einem Elternteil quasi die „vaterrolle“ zugeordnet. Auch um deutlich zu machen, dass wir an dieser Stelle nicht von der klassischen Rollenverteilung ausgehen können. Wenn Sie mich fragen, finde ich es eh etwas befremdlich, dass man eine klassische Rollenverteilung irgendwo hineinprojizieren möchte wo relativ offensichtlich ist, dass nicht diese Schemata gelebt werden…

      • Pixel sagt:

        Mira: ich sprach von Liebe, nicht von Verliebtsein. Per meiner Definition gründet Liebe auf stabilen Pfeilern.

      • Katharina sagt:

        „Im Uebrigen, und das denke ich mir heute shcon den ganzen Tag, fände ich es richtig gut, würde sich Katharina zu Wort melden“ Wir waren tagelang in Transit und seit Freitag in der Schweiz. Es ergab sich für uns einfach keine Zeit, uns mit dem Thema hier zu befassen.

    • P. Wyss sagt:

      Kindsvater? Was ist das denn für ein abgrundtief dämlicher Begriff?!?
      Es heisst Vater und Schluss!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Wir brauchen andere Strukturen, kluge Frauen wussten das schon vor 700 Jahren, beklagten die weitverbreitete Misogynie. Es wurde tatsächlich besser, aber es gibt zuviele, die den alten Zeiten nachtrauern, die Gleichberechtigung ist nicht in trockenen Tüchern. Wenn ich sehe, was 3 Flugstunden von hier passiert, wie Frauen unterdrückt werden, weiss ich, dass wir auf der Hut sein müssen.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Christine_de_Pizan

      • Stefan Baumgartner sagt:

        Witzig. In einem der erste Sätze, der von Ihnen eingefügten Link steht geschriebn: Ihrem Vater verdankte sie eine gute Bildung in Latein, Geometrie und Arithmetik….
        kKeine weiteren Fragen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, sie hatte offenbar einen Vater, der fortschrittlicher war als so viele, die sich hier täglich abreagieren. Sie konnte nur von einem Mann gefördert und unterrichtet werden, weil es so gut wie keine Frauen gab, die lesen und schreiben konnten. Nein, nicht weil sie zu dumm waren.

        Ich hab hier schon lange keine Fragen mehr!

    • Sportpapi sagt:

      @Pippi: Ich weiss, du plädierst dafür, dass Frauen jederzeit nach Lust und Laune Kinder bekommen sollen. Notfalls auch ohne Partner, wenn sich kein passender findet, oder dieser „nicht bereit ist, Verantwortung zu übernehmen“. In der Verantwortung ist der Partner dann aber doch, oder? Ausser natürlich, dein Traum wird wahr, und die Gesellschaft, „Papa Staat“ übernimmt auch noch die finanzielle Verantwortung, so dass vermeintlich gar keine „Abhängigkeiten“ mehr bestehen. Was sie natürlich heute schon tut, im Notfall. Weil das Kindswohl wichtiger ist als die Bestrafung verantwortungsloser Eltern

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Seit es Menschen gibt, bekommen Menschenfrauen Babys, das ist so und wird so bleiben. Ob nun die Mutter mit einem Mann oder mit einer Frau zusammenlebt, oder vielleicht in ihrer Ursprungsfamilie bleibt, ist alles nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass dieses Kind die Geborgenheit einer Mutter bekommt und weiss, dass es geliebt wird. Ich wünsche den Frauen alles Gute und dem Kind vielleicht mal noch ein Geschwisterchen!

    • Marco Casutt sagt:

      Aber homosexuelle Männer dürfen das nicht, nehm ich mal an?

      • pixel sagt:

        Wieso schliessen Sie das daraus?
        Vielleicht meint Pippi es ja wirklich so, ich für meinen Teil befürworte auch die männliche gleichgeschlechtliche Elternschaft. Für mich gibt es da keinen (massgebenden) Unterschied.

      • Cassandra sagt:

        Können Männer schwanger werden, Marco??!!
        Was seid Ihr Männer doch I-will-au-Zwängeli.

      • Marco Casutt sagt:

        „Wieso schliessen Sie das daraus?“

        Hm, vielleicht weil es Männer (das personifizierte Böse) sind?

      • Marco Casutt sagt:

        „Können Männer schwanger werden, Marco??!!“

        Nein, das können sie (noch?) nicht. Was tut dies zur Sache?

      • xyxyxy sagt:

        Pixel warten sie nur ab. Pippi ist tatsächlich dagegen. Sie hat das früher ausdrücklich gesagt.
        Sie hat deshalb auch ganz stark betont: von Frauen geboren, Mutter, geborgen bei Frau etc.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Was sollen Männer auch dürfen, schwanger werden? Das liegt nicht in meinem Entscheid, bisher ist es nicht möglich. Eine Mutter ist ein must für ein Kind, ein Vater ein nice to have – falls er ein guter, fürsorglicher, liebevoller Mensch ist.

      • Marco Casutt sagt:

        „Eine Mutter ist ein must für ein Kind, ein Vater ein nice to have“

        Okay, da schein ich etwas im Biologieunterricht falsch verstanden zu haben. Danke für die Aufklärung. Sie scheinen übrigens auch ein überaus liebevoller Mensch zu sein…

      • xyxyxy sagt:

        Nein Pippi – Männer können so wenig ein Kind austragen, wie Frauen eines zeugen können.
        Aber sie können wie Frauen sich den fremden Samen eines Mannes nehmen, eben auch eine gebärfreudige Frau nehmen (in Indien gibt es günstige) und in diese ihren Samen tun. Dann können sie, sobald das Kind fertig gebacken, es aus der Röhre nehmen und sich über „ihr“ gemeinsames Kind freuen, wie Sir Elton John.
        Das ist absolut das gleiche, Pippi (nur für Sie wahrscheinlich nicht). Stimmts?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein xy, das ist nicht dasselbe. Mütter, die gezwungen sind, ihre Kinder wegzugeben, bleiben traumatisiert zurück, auch das Kind ist traumatisiert. Samenspende ist für einen Mann wie einmal auf Toilette, in den 70er Jahren gehörte es an der HSG schon fast zum guten Ton, Samenspender zu sein.

        Es sind die armen Frauen, welche aus wirtschafltichen Gründen für schwule Paare Kinder austragen. Die ultimative Ausbeutung, klar bin ich dagegen. Leihmutterschaft muss verboten bleiben, genauso wie das Ausweiden der Armen, um Organe zu ‚ernten‘, hier eine Niere, dort ein Stück Leber, eine Augenhornhaut.

      • xyxyxy sagt:

        sehen sie Pixel? ich hab es ihnen doch gesagt
        wenn Frauen das tun, ist es für Pippi ideologisch gut – wenn Männer das tun, ist es ein Gräuel
        ein Kind ohne Frau als Mama ist traumatisiert, eines ohne Mann als Papi nicht
        that´s Pippis World

        hören sie also genau zu, wenn sie applaudieren. Denn die Menschen haben die verschiedensten Gründe warum sie für oder gegen eine Sache sind.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ist ja schön xy, dass du das als meine Welt beschreibst, ich bin aber nicht die Schöpferin, es sind biologische Tatsachen. Wie gesagt, es ist normal, dass Frauen Kinder bekommen. Aber Frauen Kinder wegzunehmen und andern Leuten zu geben, obschon die Frauen nicht gestorben sind, das ist nicht normal, das entsteht immer aus einer Notsituation heraus, Notsituationen, die z.T. durchaus gesellschaftlich gewollt sind, die armen Frauen, welche selber kaum überleben können, haben keine Möglichkeit, sich zu wehren. Solche Ausbeutung nun zu erlauben, damit auch die schwulen Paare von einer völlig

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        … verdrehten, künstlichen ‚Gerechtigkeit‘ sollen profitieren können, hat mit Gerechtigkeit eben gar nichts zu tun. Es werden ganz klar die Ärmsten einmal mehr ausgebeutet, die Frauen einmal mehr von den Männern. Da werde ich mich immer dagegen stellen.

        Etwas anderes ist es, wenn sich ein paar trennt, das Kind vom Vater betreut wird und der einen Freund hat, das sind gewachsene Strukturen, dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden.

      • xyxyxy sagt:

        ja sehen sie, bei solchen gewachsenen Strukturen habe ich auch bei Frauen nichts einzuwenden.
        Ich bin eben im Gegensatz zu ihnen Geschlechtsneutral.
        Künstlich erzeugte Halbwaisen, finde ich eben bei Frauen genauso fragwürdig wie bei Männern.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf:
        und wie stehen Sie zum Szenario:
        gute Freundinnen des xy-Paares wären zur Eizellenspende und Leihmutterschaft bereit?
        Würden das den Beiden sogar von sich aus als Vorschlag unterbreiten?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das ist eine schwierige Frage Brunhilde, weil ich eigentlich der Meinung bin, dass erwachsene Menschen in ihren höchstpersönlichen Entscheiden nicht gegängelt werden sollten. Ich denke, dass solche Kinder bereits existieren, wenn sich alle einig sind, braucht es nur noch eine Klinik, die mitmacht. Meines Wissens ist das z.B. in Brüssel kein Problem. Es muss ja gar nie von Leihmutterschaft gesprochen werden. Wenn unter guten Freunden solche Freundschaftsdienste geleistet werden, wer sollte etwas dagegen haben? Andererseits, warum sollte eine Frau das tun? Ich kenne keine, die sowas möchte.

      • Marco Casutt sagt:

        @ Brunhild Steiner: „Pippi Langstrumpf“ hat das weiter oben schon erklärt. Die Frauen machen so etwas niemals freiwillig, sie werden immer dazu (in welcher Form auch immer) genötigt. Männer machen übrigens alles, was sie tun, freiwillig.

      • Marco Casutt sagt:

        „weil ich eigentlich der Meinung bin, dass erwachsene Menschen in ihren höchstpersönlichen Entscheiden nicht gegängelt werden sollten.“

        Haha, nice one. Ihr Humor wird immer besser, Realsatire kann das nicht sein.

      • pixel sagt:

        xy: ok, an der Stelle hatten Sie recht, Pippi scheint tatsächlich dieser Auffassung zu sein. Wissen Sie, wenn ich an der einen oder anderen Stelle applaudierte, haben so einige mir auch nicht recht zugehört allein aus der Tatsache, dass ich Pippi applaudierte. Obschon ich oft genug nicht ihrer Meinung bin. Mich ärgert, dass man immer wieder über sie herzieht, wo es daneben noch mindestens eine handvoll anderer Extre.mist.en hier gibt von denen ich persönlich eher denke, die haben einen Knall. Sie hat halt ihre Meinung und die ist sehr gefestigt. Wieso kann man das nicht einfach stehen lassen?

      • Marco Casutt sagt:

        „Mich ärgert, dass man immer wieder über sie herzieht“

        Nun, andere ärgert es eben, wenn die Dame mit der gefestigten Meinung in sexistischer Manier über alle Männer herzieht, mit Kommentaren, die in einem auch nur einigermassen vernünftig moderierten Blog sofort gelöscht würden.

      • pixel sagt:

        Herr Casutt: ok, das wiederum kann ich verstehen.

        Ich verschaffe meinem Aerger hin und wieder auch Luft und meine, das ist prinzipiell in Ordnung. Aber man kann doch auch manchmal einfach drüber stehen, no? 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Da muss ich entschieden widersprechen, ich ziehe nicht ‚über alle Männer her‘, warum sollte ich? Ich könnte hier jetzt locker eine Handvoll aufzählen, die ich sehr schätze, mit denen ich mich sehr sehr gerne austausche und die mir noch nie Grund gaben, sie anzugreifen. Männer, die durchaus nicht immer meiner Meinung waren, dies aber immer anständig formulierten. Nein, ich nenne keine Namen, es wäre nicht zu ihrem Vorteil.

      • Katharina sagt:

        „Wieso schliessen Sie das daraus?“ weil das Pippi a.a.O. schon mehrfach so gesagt hat.

    • sepp z. sagt:

      in jedem beitrag des mamiblogs lese ich unterdessen solche feministischen, männerverachtenden beiträge wie jener von langstrumpf.
      diese zahlreichen extremen beiträge bestätigen bloss, dass in der schweizer politik noch gewaltige anstrengungen notwendig sind, um die oft marginalen rechte der männer in familienangelegenheiten auszubauen und zu stärken. damit männer nicht wie heute bloss pflichten tragen, aber wenig rechte haben. ich bin guten mutes: die bevölkerung scheint diese feministische ideologie langsam aber sicher auszubremsen 🙂

      • Nick Anderst sagt:

        So etwas arg beschränktes wie dieses weltfremde Geplapper von Frau Langstrumpf habe ich ja noch selten gelesen.

        Wenn es sich doch um rein biologische „Tatsachen“ handelt, warum argumentieren Sie dann ausschliesslich mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Motiven? Eine biologische Tatsache ist, dass Frauen wie auch Männer alleine kein Kind bekommen können.

        Nur schon das Wort „normal“ zu verwenden, zeugt jedoch von einer dogmatischen Herangehensweise. Aber das ist ja auch nicht weiter verwunderlich, da Sie ja selbst sagen, Kinder bräuchten unbedingt eine Mutter.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auch wenn es dir nicht passt, wiederhole ich es gern: Kinder brauchen eine Mutter! In Ausnahmefällen kann jemand anders diese Mutter ersetzen, z.B. eine ältere Schwester, ein Bruder, die Grossmutter.
        Bei Alice Schwarzer war es übrigens der Grossvater, wie sie in ihren Memoiren schreibt.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Und wenn wir schon beim Ausmisten sind: Ich war Frauen gegenüber eher mal im Ton daneben, das geb ich gerne zu. Ich ärgere mich bei Frauen halt auch mehr, weil ich oft weniger verstehe, warum sie eine bestimmte Meinung vertreten, eine Meinung, welche ihnen nicht weiterhilft, nach meinem subjektiven Empfinden. Da geniessen Männer viel eher eine gewisse Narrenfreiheit………

      • Brunhild Steiner sagt:

        😉 aber immerhin ein kleiner Grund zur Freude liefern diese Frauen doch, sie sind ganz befreit-frei in ihrer Meinung- also mal vorausgesetzt Sie gehen nicht davon aus diese seien mann-ferngesteuert an der Tastatur?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ja ja, die Kraft des positiven Denkens 😉

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi:
        ich schätz mal das soll meinen, es ist positives Denken zu glauben man (also frau wenn nicht „linientreu“)
        schreibe selbstbefreit, dabei sie doch eigentlich nichts anderes als mann-ferngesteuert ist?
        Oder tue ich Ihnen Unrecht und hab Sie echt falsch verstanden?
        (Was ja nicht unbedingt die schlechtere Variante wär…)

    • Sportpapi sagt:

      „Eine Mutter ist ein must für ein Kind, ein Vater ein nice to have.“ Was für ein Menschenbild!

  • Ursi sagt:

    @ xyxyxy:
    Ich verstehe nicht wieso sie sich so über diese sache aufregen. Leben und leben lassen! Es gibt so viele Väter die seine Vaterrolle nicht ernst nehmen. Was nützt dem Kind so einen Vater zu haben??!!! Bei einem lesbischen oder schwulem Paar erhält das Kind höchstwahrscheinlich mehr Liebe! Und vor allem gibt es Grossväter, Onkel, Götti, usw. im Familienumfeld. Also das Kind hat auch Bezug zu einer männlicher Person!!

    • Thomas Altmann sagt:

      Ursi. Absolut korrekt. jeder vernünftige Mensch sieht das genau so.

      • xyxyxy sagt:

        zum Fünften Mal: fragen sie die erwachsenen Samenspenderkinder
        dann wissen sie, was ich dagegen habe

        und nochmals zum fünften Mal: natürlich gibt es immer eine schlechtere Konstellation, aber das ist kein Argument. Denn damit könnte man schlicht alles rechtfertigen.

        Und zum dritten Mal: es geht mir überhaupt nicht um gleichgeschlechtliche Paare. Ich würde bei hetero Paaren und Singles Silbe für Silbe dasselbe sagen.

    • Clemens sagt:

      Super Argumentation.

      „So viele“ Väter, die ihre Vaterrolle nicht ernst nehmen -> eigene Beobachtung wird zur Tatsache erklärt.
      „Was nützt es dem Kind, so einen Vater zu haben?“ -> heterosexuelle Männer sind also von vornherein die schlechteren Väter.

      Ich bin froh, dass meine eigene Mutter nicht so einen Stuss redet.

    • gabi sagt:

      Ursi, es ist wohl einen Unterschied, ob man einen echten schlechten Vater hat (was ich sicherlich auch nicht toll finde) oder eine Frau, die behauptet: „Ich bin Dein Papi!“

      Im ersteren Fall ermöglicht selbst das ein Reiben am schlechten Vater ein Beschäftigen mit dem als falsch empfundenen Vaterbild. Im zweiten Falle, ist da gar nichts, ausser einer offensichtlich unwahren Behauptung.

      • Clemens sagt:

        @gabi: Völlig einverstanden, genau darum geht es. Besser als in ihrem zweiten Absatz könnte man es kaum ausdrücken!

        Zur männlichen Entwicklung gehört eben auch ein Distanzieren von gewissen Eigenschaften des Vaters. Später entdeckt man als Mann diese Eigenschaften möglicherweise bei sich selber auch (wenn man selber Kinder hat).

      • Ursi sagt:

        Einige aus meinem Freundeskreis arbeit mit Kinder und Eltern zusammen. Ihre Erfahrung ist, dass die Kinder die ihren Vater kennen, grössere Schwirigkeiten im Alltag haben wie die, die zwei Mütter oder zwei Väter haben. Einen Grund dafür könnte sein, dass sie weniger Liebe und Zuneigung erhalten. Und die Behauptung, dass eine der beiden Frauen sagt „ich bin dein Papi“ ist völlig falsch!

      • gabi sagt:

        Den Satz habe ich so Ähnlich aus vorhergehenen Statements hier entliehen.

        Darf ich fragen, wie alte die Kinder Ihres Bsp. aus Ihrem Freundeskreis sind, bitte?

    • mira sagt:

      @Ursi,
      Bei der Diskussion geht es nicht um Liebe, denn diese können Menschen unabhängig vom Geschlecht geben. Es geht um Identifikation, um die eigene genetische Herkunft. Der Wunsch, diese zu kennen ist in uns Menschen tief verankert. Einem Menschen diesen Wunsch wissentlich zu verwehren ist brutal.

      • xyxyxy sagt:

        mira – unsere „Jöö ist doch alles toll Fraktion“ ignoriert diesen Fakt geflissentlich

        schon x mal darauf hingewiesen, habe ich noch keine einzige Antwort darauf bekommen, nur Leugnung dass es so ist und den Verlgeich von Äpfeln mit Birnen.

      • mira sagt:

        @xyxyxy
        Ich hatte noch nie mit einem Samenspenderkind zu tun, aber mit einem aus dem Ausland adoptierten. Die Wucht des erwachsenen Wunsches, die leiblichen Eltern kennen zu lernen, und die Energie, die in deren Verwirklichung gesteckt wurde, hat mich umgehauen.

      • xyxyxy sagt:

        gab mal ne Dok darüber – nicht eins dieser Kinder sagte: alles claro kein Problem, sondern jahrelange Kämpfe, Krisen, und schliesslich die dempremierende Kapitulation vor der Endgültigkeit – nicht möglich.
        Im Unterschied zu den aus dem Ausland adoptierten, wo vielleicht eine Notlage der Grund war, kommt bei diesen noch hinzu, dass eben keine Notlage vorlag, sondern just die Gleichgültigkeit ihrer BEIDER Erzeuger gegenüber ihrem Bedürfnis. Und dem Erzeuger den sie kennen, müssen sie das dann erstmal noch vergeben. Dem anderen können sie nicht, der bleibt ja der ewige Unbekannte

      • xyxyxy sagt:

        2….. der ewige Unbekannte, der vl. sogar jemand ist, den sie kennen.

        Die Dok war extrem eindrücklich. Und man fragt sich, warum sich kein Mensch um das Schicksal dieser Leute kümmert. Warum alle so bereitwillig, diese realen Menschen und ihre Stimmen einfach ausblenden.

  • Thomas Altmann sagt:

    Ihr seid alle so furchtbar eingesperrt in Eurer kleinen Box aus gesellschaftlichen Einschränkungen und Vorurteilen. Gleichgeschlechtliche Paare gibt es jetzt immer mehr und man gewöhnt sich daran, genauso wie es für Kinder ganz allmählich normal wird zwei Mütter oder zwei Väter zu haben. Ihr seht immer nur das halbleere Glas. Dabei ist es für viele im Gegenteil eine Bereicherung so aufzuwachsen. Kriecht einfach mal aus Eurer Box raus.

    • plop sagt:

      Es scheint schon so, dass die heutige Zeit uns noch manche „neue Norm“ bringen wird. Auch wenn ich nicht alles per se gut finde (beispielsweise Fortpflanzungsmedizin, da bin ich mir nicht ganz klar), werden wir mit diesen Dingen Leben. Es öffnen sich Dinge.

    • Blitz Blank sagt:

      Die meisten hier haben wohl nichts gegen gleichgeschlechtliche bzw. nichtgenetische Eltern.
      Das ethische Problem ist das willentliche Vorenthalten eines genetischen Elternteils.

      Wenn eine lesbische Frau gerne ein „eigenes“ (=genetisches) Kind haben will, dann sollte sie diesen Wunsch nach „Genetik“ auch dem eigenen Kind zugestehen und ihm einen regelmässigen Kontakt zu seinem genetischen Vater (der „genetische Onkel/Götti“) gewähren.

      • xyxyxy sagt:

        BB – sie beweisen ja, dass wir nicht so schwer zu verstehen sind
        aber unsere „Gegner“ weigern sich einfach uns zuzuhören, es ist viel einfacher uns in eine homophobe Ecke zu stellen.

        Allerdings halte ich es auch für Problematisch, aus dem Vater von Anfang an einen Onkel zu machen. Siehe mein Beispiel oben mit der Frau aus Bosnien. Die ihrer Tante „Mama“ sagen musste und ihrer Mutter „Tante“ und nicht bei ihr Leben durfte.
        Stellen sie sich vor, dass Kind sagt auf einmal: ich will aber bei meinem Vater leben! – Was dann? deshalb bleibt er ja anonym.

      • Katharina sagt:

        und mit welchen recht postulieren SIE, BB, dass ein genetisches Elternteil Rechte hat, wenn es diese bei der Samenspende explizit abgetreten hat. (So werden hier anonyme Spender behandelt, sie müssen entsprechende Papiere unterschreiben, dass sie ihre Rechte abtreten). Es gibt eben Rechte auf allen drei Seiten…. haben sie sich das mal so überlegt?

    • Tomas sagt:

      Ohne etwas zu hinterfragen lebt es sich so frei und cool…

    • Thomas Altmann sagt:

      Tomas, genau, alle die konservativ erzogenen Leute die ihre Doktrin nicht hinterfragen, die meinen wirklich sie hätten die Freiheit Andere dazu zu zwingen das zu glauben und zu leben was sie für richtig halten und das finden sie dann cool. Primitiv und rückständig. Ich schaue lieber vorwärts.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Warum sollte ich es für fortschrittlich und erstrebenswert halten einem Kind,
        das nur aufgrund Kombination beider Geschlechter entstehen kann,
        das eine Geschlecht von Beginn weg in der persönlichsten Beziehung bewusst vorzuenthalten?
        Das befürworte ich auch nicht in der Single-Konstellation.

      • Katharina sagt:

        und was gibt dir, Brunhild, das recht, aufgrund deiner privaten Ansicht dazu Gesetze und Einschränkungen zu fordern? das Recht besteht schlicht und einfach nicht und der Staat hat in diesem Thema überhaupt nichts zu suchen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Katharina:
        weil ich das für ein elementares Recht für Kinder erachte,
        umgekehrt kann genauso gut gefragt werden, warum davon ausgegangen werden sollte dass Kinder nicht das Recht haben beide biologischen Elternteile zu kennen und unmittelbaren Kontakt zu ihnen zu haben,
        warum es für sie von Vorteil sein sollte von Beginn weg in so eine Absenz-Situation geplant zu sein.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/bricht man die Gesetzgebung herunter stehen letztendendes immer persönliche Überzeugungen da,
        alles was formuliert ist, basiert auf Überzeugung einer Mehrheit-
        und bloss weil in gewissen Ländern die Mehrheit anders überzeugt ist,
        bedeutet das auch, dass sie „Recht haben“?

  • Clemens sagt:

    Da ja zumindest das Wohl der Mütter gewahrt ist, stimmt es ja für (fast) alle…

    Ich bin froh, neben einer Mutter auch einen (greif- und erlebbaren) Vater inkl. väterlichen Vorfahren zu haben und meine biologische und familiäre Herkunft auf beiden Seiten nachvollziehen zu können.

    Ich weiss nicht, wie ich mit der Ungewissheit leben würde, wer mein Vater ist (und der Gewissheit, NIE auch nur ein Detail über ihn zu erfahren).

    Aber eben, Hauptsache für die beiden Mütter stimmts… Go Grrrrrls!

  • mira sagt:

    Das Kind wird zwei liebevolle Mütter haben, welche sich das Kind gewünscht haben und bestimmt liebevoll für ihns sorgen werden. Und damit hat es das Kind sicherlich besser, als ein Kind aus einer verwahrlosten Familie. Allerdings finde auch ich die Samenspende nicht gut. Die entstehende Identitätskrise (wer ist mein Vater, warum wollter er mich nicht?) wird kommen, warum so etwas bewusst provozieren? Ich würde dafür plädieren, dass lesbische Paare ein Kind adptieren können, damit nicht dieser definitiv schlechtere Weg gewählt werden muss.

    • mira sagt:

      Es gibt schon genügend Kinder mit vorprogrammierten Identitätskrisen (zB Waisen) bei uns. Warum soll sich eine intakte lesbische Familie nicht um solche Kinder kümmern können, als weitere „Problemfälle“ in die Welt zu setzen? Damit wären doch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: bedürftige Kinder bekommen ein schönes Zuhause, und der Mutter-Instinkt könnte auch von solchen Frauen ausgelebt werden.

      • mira sagt:

        Eine weitere, viel günstigere Konstellation finde ich den Zusammenschluss von lesbischem Paar mit zB homosexuellem Vater oder auch Hetero-Vater, welcher in freundschaftlicher Beziehung zur Familie steht und das Kind als VATER durch die Kindheit begleitet.

      • xyxyxy sagt:

        mira – Samenspender- und Leihmütterkinder werden immer von ihren „Eltern“ gewollt.
        Aber wenn sie sich die Mühe machen würden, wüssten sie, dass diese Kinder als ERWACHSENE unter Identitätsproblemen leiden. Und auch nicht mit Waisen oder Halbwaisen zu vergleichen sind. Weil ihr wirklicher Vater/Mutter eben willentlich nichts von ihnen wissen will, und höchstwahrscheinlich noch lebt, evt. sogar in ihrem Umfeld.

        Das ist die realität, jenseits von unseren rührseligen Wunschvorstellungen, die im Moment zwar wahr sind. Das Leben dauert länger. Und wie gesagt: es gibt Schlimmeres ist KEIN ARGUMENT

      • mira sagt:

        @xyxyxy
        Ähm, warum schreiben sie mir das? Mir ist das mit der Identitätskrise bewusst und ich habe auch nicht geschrieben, dass die Probleme von solchen Kindern und zB Waisen identisch sind. Ich denke, viele Waisen haben einen grösseren Rucksack zu tragen, als andere Kinder, das wollen sie ja nicht bestreiten oder?

      • mira sagt:

        Eine weitere, viel günstigere Konstellation finde ich den Zusammenschluss von le-bischem Paar mit zB hom-se-uellem Vater oder auch Het-ro-Vater, welcher in freundschaftlicher Beziehung zur Familie steht und das Kind als VATER durch die Kindheit begleitet.

      • xyxyxy sagt:

        mira – es gibt schlimmeres ist kein Argument.
        Kinder verleihitis ist auch nicht so der Hit, finde ich. Ich kenne ein Frau in Bosnien, die wuchs bei ihrer Tante auf, weil diese Kinderlos und ihre Mutter sagte: wenn es ein Mädchen wird kannst du es haben. Sie wuchs bei der Tante auf und wusste: meine echte Mama und meine Geschwister sind woanders. – Das ist misshandlung und die Frau leidet bis ins hohe Alter darunter.

        Nein, sorry – Kinder adoptieren, welche keine (fähigen) Eltern mehr haben ist sehr gut. D.h. dem Leid begegnen. Alles andere sollte nicht begünstigt werden.

      • mira sagt:

        @xyxyxy
        Mensch, xy, lesen sie doch meinen Beitrag nochmals. Ich bin gleicher Meinung wie sie, nur habe ich es etwas positiver formuliert. Ich habe NICHT geschrieben, dass es gut ist, weil es Schlimmeres gibt, sondern dass ich die Samenspende nicht gut finde, obwohl das „Eltern“paar liebevoll ist. Das mit der Frau in Bosnien finde ich schlimm, warum legen sie mir sowas in den Mund?

      • xyxyxy sagt:

        sorry mira – ich bin manchmal unachtsam
        jetzt lese ich es: Warum soll sich eine intakte lesbische Familie nicht um solche Kinder kümmern können, als weitere “Problemfälle” in die Welt zu setzen? Damit wären doch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: bedürftige Kinder bekommen ein schönes Zuhause, und der Mutter-Instinkt könnte auch von solchen Frauen ausgelebt werden.

        ich bin ja froh, wenn wir einer meinung sind – würde noch hinzufügen Hetero oder Schwule – auch die sollen doch Waisen adoptieren, anstatt künstlich Halbwaise zu schaffen.

      • mira sagt:

        @xyxyxy
        Ja, ich bin mit ihrem letzten Satz auch einverstanden.
        Ich kann den dringenden Kinderwunsch der beiden Lesben verstehen, auch ich bin eine Frau und auch ich hatte einen solchen Wunsch. Ich finde es aber bedenklich, wenn dieser „umsverecke“ durchgesetzt werden muss. Und schade, dass unsere Gesetzgebung da nicht mehr Möglichkeiten schafft, damit dieser Wunsch auf einem guten Wege ausgelebt werden kann.

      • Sportpapi sagt:

        Wie gewohnt sehr vernünftig, mira.

  • Thomas Beeringer sagt:

    Egoismus pur, Verachtung gegenüber dem ungeborenen Leben. Wie soll so etwas gut gehen? Wie soll sich so ein Kind normal entwickeln können. Aber ist natürlich toll, alles geht, man kann und darf sich ja auch über alles wegsetzen, vorausgesetzt man steht politisch Links und/oder ist im gleichgeschlechtlichen Umfeld aktiv. Man ist ja so tolerant – nur kritischer oder mindestens neutraler Journalismus würde wohl ein wenig anders aussehen. Eine Serie zum Wegklicken.

  • Pascal Meister sagt:

    Vielleicht sollte man einfach festhalten, dass Verbote, welche leicht zu umgehen sind und dazu noch straffrei, ziemlich sinnlos sind in der heutigen Wel.

    • Brunhild Steiner sagt:

      …doch ist Anpassung an das jeweils liberalste Gesetz deshalb die Lösung?

      • Tomas sagt:

        Ich glaube, er meinte eher dass dies nicht straffrei bleiben sollte. Wobei eben, in einem solchen Fall löst die Strafe das Problem nicht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Tomas:
        da bin ich aber auf Vorschläge bezüglich „Strafe“ gespannt, was ist mit all denjenigen welche sich im Ausland Fortpflanzungsmedizin organisieren, inklusive Tests welche hier (noch?) nicht erlaubt sind, oder sich über die hier geltenden Altersbegrenzungen hinwegsetzen? Ich denke wir müssen damit leben dass es bei diesem Verbot nicht um „Strafe“ gehen kann, sondern einfach dass im Moment noch die Mehrheit nicht wünscht dass diese Behandlungen unterstützt werden. Ohne Folgen für diejenigen welche sich das im Ausland organisieren gehen.

      • Sportpapi sagt:

        Sicher müsste man darüber nachdenken, in welcher Form der Gesetzesverstoss sanktioniert werden kann. Ohne dass ich eine Idee dazu habe.

      • Katharina sagt:

        da die IVF ausserhalb der Schweiz geschah, untersteht sie nicht der Schweizer Jurisdiktion. Ganz einfach.

  • Tomas sagt:

    Die Geschichten werde ich mit Interesse lesen.
    Aber ich für mich bin glücklich, habe ich einen Vater und eine Mutter gehabt.
    Ich mag den Frauen ihr Glück gönnen, finde aber gleichzeitig ihre Haltung dem Kind gegenüber egoistisch. Wahrscheinlich wäre meine Wahrnehmung bei einer Adoption anders – sie würden einem bereits Elterlosen Kind ein Zuhause geben. Just my 5 cents.

  • isabel brokenheart sagt:

    es ist egoismus pur.. es gab allerdings schon früher frauen, die nur ein kind wollten, aber keinen vater dazu. als betroffenes kind, heute erwachsene, kann ich nur davon abraten dem kind den vater von vorne herein vorenthalten zu wollen. zwar lebe ich heute damit, aber es beeinflusst mich immer noch stark und das trauma, das miteinhergeht, wünsche ich niemandem. kinder sind keine accessoires!

  • gelsomina sagt:

    lifestyle accessoire? woraus lesen sie das?
    oder ist das grundsätzlich so, auch bei einem heterosexuellen paar: wer ein kind aus einer anonymen samnspende bekommt, dem sind die gefühle des kindes „wurscht“? auch dieses wird seinen leiblichen vater nicht kennen.

  • xyxyxy sagt:

    das soll politische Meinungsmache sein

  • plop sagt:

    „Was soll das?“ frage ich mich eher weil: will ich Innenansichten unbekannter Frauenbäuche sehen (Ultraschallbilder)? Und mag ich so zeilenfüllende Stimmungsbeschriebe lesen? Zum Glück ist dies ein frei lesbares Medium – man kanns einfach lassen.

  • xyxyxy sagt:

    Samenspender-, und Leihmütter Kinder leiden als Erwachsene unter tiefen Identitätsproblemen. Das schleckt keine Geiss weg.
    Mein „Jööhh“, und mein „so läss“ Faktor ist also bei so rührseligen Geschichten wie sie nun der MB bringt sehr gedämpft.
    Warum keine Reihe von eben solchen Kindern, die nun, 20 Jahre später, als Erwachsene umherirren und fragen: wo und wer ist mein Vater/meine Mutter, der/die willentlich nichts von mir wissen will?

    Immerhin sind wir hier erwachsene Menschen. Und erwachsene Menschen sollten sich doch auch stets die langfristigen Konsequenzen ansehen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      …warten Sie ab, da werden im Laufe des Tages mit Garantie noch x Verweise auf Studien erscheinen, welche die Unbedenklichkeit solcher Szenarien untermauern, plus hundertausendfache Hinweise auf ganz üble heterosexuelle Konstellationen, in deren Licht das Leben dieses, und anderer in selben Umständen, Kindes ein Spaziergang im irdischen Paradies veheisst.

      • xyxyxy sagt:

        Brunhild – es geht nicht um hetero oder homo
        sondern um Samenspender und Leihmütter – einzig das sollte diskutiert werden.

        Und dazu gibt es eigentlich nur ein Befund, dass die ERWACHSENEN Kinder eben mehrheitlich unter Identitätsproblemen leiden.
        Und auch nicht mit Waisen oder Halbwaisen zu vergleichen sind, weil ihr Vater/Mutter eben willentlich nichts von ihnen wissen will, und höchstwahrscheinlich noch lebt, evt. sogar in ihrem Umfeld. Dazu wird es keine gegenteilige Studie geben.
        Aber vermischen sie die Themen bitte nicht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @xyxyxy:
        es bleibt Ihnen nichts andres übrig als die beiden Dingen gemeinsam zu betrachten,
        vorgestellt ist ein xx/xx-Paar mit Kinderwunsch, und diesen können sie, wenn sich die eine xx nicht mit einem xy einlassen will, nur und ausschliesslich über Samenspende, resp bei xy/xy über Leihmutterschaft erreichen.
        Im Übrigen, und das sollten Sie mittlerweile wissen, stehe ich Samenspende/Eizellenspende/Leihmutterschaft in egal welchem Szenario eher kritisch gegenüber.

      • Katharina sagt:

        „Und dazu gibt es eigentlich nur ein Befund, dass die ERWACHSENEN Kinder eben mehrheitlich unter Identitätsproblemen leiden.“ – belegen Sie das doch mal, xy…. es stimmt einfach nicht.

    • erwachsene frau, die weiss, von was sie spricht sagt:

      ….das ist einfach nur Schwachsinn! Ich frage mich, in welcher Position Sie sind, um sich urteilsfähig zu fühlen? Aber immer schön behaupten…

  • Blitz Blank sagt:

    „seinen Vater kennenzulernen, bevor es 18 Jahre alt ist“

    Das finde ich problematisch. Mit welchem Recht tut frau das?
    Nun Probleme gibt es ja auch bei „natürlichen“ Konstellationen mit genetischen Eltern. Und schlussendlich wird kein Kind gefragt ob es in jene Familie hineingeboren werden will.
    Wie wäre es deshalb, wenn der Staat/Kanton jedem Kind mit 25 Jahren ein unentgeltliches Klageverfahren gegenüber seinen Eltern offerieren würde?

    • Sarah sagt:

      Das wäre zu begrüssen! Mir sind übrigens nur Inzestfälle aus Normalofamilien bekannt!! warum wohl?

      • Marie sagt:

        Weil in unsere Welt die (vorgetäuschte?) „normale“ Familie nicht hinterfragt wird.
        Desewegen konnte der Fritzel in Oesterreich mit der eigenmen Tochter 7 (oder mehr) Kinder im Keller machen und keiner will was gesehen habe.
        Schliesslich war er Hetero – vielleicht hat die Ehefrau auch mal Ehepflicht-Pause gewollt?

  • Sandra Müller sagt:

    Ich habe kein Problem damit, dass zwei Frauen gemeinsam ein Kind grossziehen. Auch wenn in meinem weiteren Bekanntenkreis das bisher nie über längere Zeit funktioniert hat… Ich habe aber ein Problem damit, dass Kinder ohne Vater aufwachsen MÜSSEN. Es gibt bereits mehr als genug vaterlose Kinder. Mehr als genug Kinder von Vätern die emotional oder physisch abwesend sind. Aber es gibt ebenso viele Männer die sich ein Kind wünschen – ob mit oder ohne Partnerin! Anonyme künstliche Samenspenden sollte es nicht geben dürfen.

    • pixel sagt:

      Dieses Kind wird mit einem Vater aufwachsen. Auch wenn der Vater (im herkömmlichen Sinne) nun eine Frau ist. Es hat zwei Personen, die es grossziehen, ihm Liebe schenken und durchs Leben begleiten.
      Dass Sie persönlich ein Problem damit haben, dass es ein homosexuelles Paar ist, kann ich respektieren. Ihre Argumente wird es dadurch aber nicht untermauern oder belegen.

      • gabi sagt:

        Mir scheint eher, Pixel, dass Sie damit Probleme damit haben, dass ein Vater ein Vater ist.

        Und eben keine Frau, die Vater spielt.

        Klar hat das Kind zwar zwei Personen, die es grossziehen, ihm L. schenken und durchs Leben begl.

        Okay.

        Ändert aber nichts daran: Einen Vater hat das Kind nicht.

        Und das Kind wird es – sollte es dereinst tatsächlich drunter leiden – bestimmt nicht trösten, wenn die beiden Frauen betonen, sie seien nun halt einfach Mami und Papi für es. Das Kind wird sich GERADE durch ein solches Beharren erst recht nicht verstanden fühlen.

      • pixel sagt:

        Nein Gabi. Ich habe kein Problem damit, denn ich befürworte auch männliche hom.o.sexuelle Paare als Eltern.
        Dann hat das Kind zwei Väter.

      • pixel sagt:

        Vielleicht müssen wir auch einfach mal festhalten: Ich persönlich sehe einfach keinen Nachteil darin, wenn das Kind mit gleichgeschlechtlichen Eltern aufwächst. Ich kann mir vorstellen, dass das sehr gut funktioniert und dem Kind absolut keine Nachteile daraus entwachsen. Zumindest, bis mich jemand vom Gegenteil überzeugt mit fundierten Belegen. Ich glaube, der Mensch ist sehr anpassungsfähig und ich bin überzeugt davon, dass eine Obhut die mit Liebe erfüllt ist, immer eine Positive ist.

      • pixel sagt:

        Der einzige Schaden, den man eventuell daraus ableiten könnte ist das darauf reagierende Umfeld (….).

      • gabi sagt:

        Das Umfeld ist vor allem auch das Umfeld der Eltern.

        Ich hab auch nicht prinzipiell Mühe damit, dass gleichgeschlechtliche Paare Kinder grossziehen dürften.

        Meine Mühe ist anders gelagert, doch sehe ich ein, dass ich natürlich auch viel Mühe mit dem Verhalten von Heteropaaren im Umgang mit ihren Kinder haben kann.

        Was ich in Bezug auf ein Lesbenpaar für äusserst problematisch halten würde, wäre, wenn es sich um ein kombiniertes Männerhasser-Paar handelte… In dessen Umfeld das Kind dann auch kaum ein liebevolles und/oder bewundenswertes männliches Wesen fände.

        Das wäre übel!

      • Widerspenstige sagt:

        Bin da ganz bei Ihnen, pixel, das dürfte der grösste Schaden sein, den das Kind erfährt…das Umfeld.

        Das Umfeld soll sich aber um das eigene Leben kümmern und vor der eigenen Türe das Häufchen Staub wegwischen. Wäre ein Anfang, mal die anderen Menschen leben zu lassen. Es ist ja doch eine Ausnahme von der Regel so eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft mit Kind. Was soll denn dieses Einmischen von Staat und Umfeld?

      • gabi sagt:

        Also um den Bogen noch mal klar zu Heteropaaren zu schlagen:

        Ich kann natürlich auch nicht verhindern, dass X Normaleltern ihre Kinder in einem Umfeld oder einer geistigen Haltung aufziehen, die ich für schrecklich halte und von der ich annehme, dass es dem Kind einen nachhaltigen Knacks bereiten muss. Das ist in jedem Fall übel.

        Ich kann nur hoffen, dass ein paar psychologische Vorabklärungen unabhängig und sorgfältig gemacht werden.

        Dass einfach jedes lesbische oder schule Paar aus Prinzip Kinder haben dürten… DAS fände ich ebenso falsch, wie voraussetzungslose Adoption.

      • Sandra Müller sagt:

        So ein Quatsch. Lesen Sie doch genau. Ich bin selber bi, kenne viele Lesben und das Problem von Kindern ohne Väter – ob gewollt oder nicht ist aber ein Unterschied. Und eine Frau ist und wird kein Vater.

      • gabi sagt:

        Oh… Hier natürlich:

        WS… Was ist denn nun mit dem Positiven im I. für das die Konvertitinnen stehen?

        Ich weiterhin darauf, ob da nun noch was hinter der Phraseologie kommt, oder ob´s einfach ein Bisschen Gutmensch-Bblabla gewesen sein soll.

        Weil´s so nett klang, irgendwie.

      • Sandra Müller sagt:

        Ein Kind soll das Recht auf beide Elternteile haben, egal wie diese leben oder wie das Familienmodell aussieht, ob schwul oder lesbisch. Papa (männlich) und Mama (weiblich). Und ein Vater der im herkömmlichen Sinne eine Frau ist: Das ist doch Blödsinn. Man kann nur hoffen, dass die Beziehung möglichst lange hält und die nicht biologische Mutter sich auch in einem solchen Fall weiter um das so geliebte und gewollte Kind kümmert. Gilt für Väter/Männer ebenso

      • Pixel sagt:

        Gabi, „Das Umfeld ist vor allem auch das Umfeld der Eltern.“
        Was bedeutet diese Aussage nun für Sie? Gehen Sie davon aus, dass dieses Umfeld von h.omo.se.xuellen Paaren geprägt ist und deswegen unausgeglichen und schlecht? Oder wie verstehe ich das? Mich jedenfalls haben Sie glaube ich wenig gut verstanden. Ich sprach vom Umfeld i.S. von Menschen, die eben nicht akzeptieren können, dass gl.geschl. Paare ein Kind haben….

      • gabi sagt:

        Ich möchte damit sagen, dass das weitere Umfeld auch erst die zweite Priorität haben kann (eben: man kann sowieso für jeden Hafenkäse gemobbt werden). Das nähere Umfeld ist für mich wesentlich wichtiger. Und darin hoffe ich, dass auch ein paar normale Exemplare des Gegengeschlechts einen Platz haben.

        Weil ich der Überzeugung bin, dass es für jedes Kind wichtig ist, schon früh Bezugspersonen JEDEN Geschlechts zu sehen, aber auch zu lieben, zu bewundern, nacheifern zu können.

        „Gehen Sie davon aus, dass dieses Umfeld von h.omo.se.xuellen Paaren geprägt ist und deswegen unausgeglichen und

      • gabi sagt:

        schlecht?“

        Wenn ich das prinzipiell bei jedem schwulen oder lesbischen Paar so sehen würde, dann hätte ich ja wohl kaum die präzisierende Eingrenzung vorgenommen, oder?!

        Dass es jedoch Lesben gibt, die einen ausgesprochenen Männerhass (oder eine Männerphobie – haben wir ja auch im MB ein gutes Bsp.) an den Tag legen, werden Sie kaum bestreiten. In DEREN Umfeld kann ich mir nun einmal schlecht vorstellen, dass ein umverkrampftes Verhältnis zu einer männlichen Person gepflegt wird, die dem Kind nahe sein kann.

        DAS fände ich falsch.

        (bei Schwulen scheint Frauenhass übr. weniger verbreitet!)

      • gabi sagt:

        Uff. Endlich. ist das Mühsam

        Bei Thema gleichgeschlechtliche Eltern nicht über ……-Hass schreiben zu können, ist sowas von gaga.

      • Pixel sagt:

        Sandra: was genau ist Quatsch? Dass ich, auch wenn hetero, darauf vertrauen möchte, dass gl. geschl. Paare bewusst und überlegt den Schritt in die Elternschaft machen, genauso wie ich es mir übrigens von hetero.sexuellen Paaren ebenso wünschen würde? Wenn Sie eine andere Überzeugung haben, dann spricht das für eine bewusste Auseinandersetzung und Reflektion. Ich finde aber nicht gut, wenn Sie an dieser Stelle von sich auf andere schliessen.

      • Widerspenstige sagt:

        Was soll denn das werden, wenn es fertig ist? Es wird IMMER genügend männliche Bezugspersonen geben in einem Umfeld wie Grossväter, Cousins, Onkel, Nachbarskinder und deren Väter etc. Ich verstehe dieses Aufbauschen einfach nicht! Millionen von Kinder wachsen ohne Väter auf u verkümmern deshalb nicht. So ein Unsinn!!

        Gabi, habe ich gestern noch eine Antwort hinterlassen, gell. Lesen Sie doch nach im entsprechenden thread u lassen Sie mich bitte in Ruhe damit, ja? Wäre nett…

      • gabi sagt:

        Da man Sie, WS, über mehrere neue Themen hinweg jeweils daran erinnern muss, dass die blosse Behauptung, über gute Argumente zu verfügen, deren Vorbringen nicht ersetzt, habe ich keine Ahnung, wo ich suchen sollte.

        Wo genau haben Sie eine Antwort hinterlassen?

        Ich finde bis jetzt keine.

      • Widerspenstige sagt:

        Gabriel, beim thread vom Mittwoch ‚Bubensuizid‘ wo mit BB oben beginnt – unter ‚Wozu‘ meine posts. Und ich behaupte nirgendwo, dass meine Argumente per se gut seien. Das ist eine Behauptung von Ihnen, Sie Nervensäge, gopf!

        Und was ist Ihre Meinung hier zu meiner Aussage über das männliche Umfeld und dass dies mE völlig genügend mir erscheint? Was ist denn mit allen Kindern, welche aus X-Gründen ohne Väter aufwachsen MÜSSEN? Ich verstehe den ganzen Hipe gerade nicht in diesem Zusammenhang und vermute einfach moralische u tradtionelle Werte als Maske für diese diskriminierende Meinungsmache!

      • gabi sagt:

        Na dann vermuten Sie mal schön…

        Meine Antworten zu Ihren Vermutungen und Fragen, gehen eigentlich aus meinen Posts hervor, meine ich.

        Aber ich guck jetzt mal beim Bubensuizid kurz nach.

      • gabi sagt:

        Wie vermutet: Einfach nichts.

        Aber neue Behauptungen, was ich wohl alles rein- oder rausinterpretieren würde.

        Sie haben mir tagelang ein Beispiel des Positiven im Islam versprochen.

        Sie bringen – zum Xten Mal – nur das Beispiel von zwei Frauen die konvertiert sind.

        Das ist an sich weder postitiv noch negativ: Es ist einfach nur die Erwähnung von zwei Frauen, die konvertiert sind.

        Sonst nichts.

        Wie so oft bei Ihnen: Viel heisse Luft aus überhaupt nichts. Aber eingeschnappt sein und es versuchen neu zu drehen, wenn man sie drauf aufmerksam macht!

      • Katharina sagt:

        „Auch wenn der Vater (im herkömmlichen Sinne) nun eine Frau ist“ – sorry aber auch das ist bull. in lesbischen Beziehungen ist es nicht so, dass die eine eine männliche Rolle innehat. typisches Missverständnis von Heteros.

    • Sandra Müller sagt:

      Ihr habt da wohl etwas falsch verstanden: Ich bin DAFÜR, dass auch lesbische und homosexuelle Paare Kinder haben dürfen, aber ich bin DAGEGEN, dass Kinder ohne die Chance aufwachsen einen Vater zu haben der sich um sie kümmert, egal ob lesbisch, schwul oder sonstwas. Eine Garantie für lebenslanges Familienglück hat man so oder so nicht.

      • Pixel sagt:

        Vielleicht verstehe ich Sie schon wieder falsch. Aber mir scheint das gerade widersprüchlich. Wie wollen Sie denn bei einem gl.geschl. Paar (z.B. Weibliches) gewährleisten, dass es mit Vater aufwächst?

      • alien sagt:

        Der „Vater“ ist in diesem Fall halt eine Frau, nicht wahr. Und Sandra meint, dass der sich genau so wenig aus seiner Verantwortung abschleichen darf im Falle einer Trennung wie ein leiblicher Vater es darf.

  • Sarah sagt:

    Gratulation! Wenigsten ein paar Schweizerinnen sind im 21. Jahrhundert angekommen!! Gruss aus Vancouver, wo es schon ganz viele dieser Familien (d.h. zwei Väter, oder zwei Mütter) gibt 😉

  • Karl Müller sagt:

    Hier wird dem Kind von vornherein der Vater vorenthalten. Willentlich. Das Kind wird seinen Vater nie kennenlernen, noch die Geschichte der Familie des Vaters. Zu Recht ist das heute verboten in der Schweiz, aus genau diesem Grund.

    • Oswald Müntener sagt:

      Für das Kind wird es ein lebenslanges Trauma werden, den Vater nicht kennenlernen zu dürfen (ich arbeite mit Kindern mit solchen Erfahrungen). Es gibt wohl nichts egoistischeres als sich einen solchen Kinderwunsch zu erfüllen!

      • Jost Stebler sagt:

        Es gibt jede Menge Kinder, die ohne ein Elternteil oder sogar als Waisen aufwachsen, noch dazu in wirtschaftlichen oder sozialen Bedingungen, die ebenfalls traumatisieren.
        Dieses Baby hat zwei Elternteile, die es gewünscht haben, die sich darauf freuen, die es lieben. Welchen Geschlechts diese beiden Personen sind, ist irrelevant.

      • Muttis Liebling sagt:

        Das Geschlecht der Eltern ist keineswegs irrelevant. Jedes Kind braucht einen männlichen und einen weiblichen Charakter in der erziehenden Begleitung. 2 oder 5 Frauen sind nicht mehr als eine, da fehlt eine Qualität.

      • xyxyxy sagt:

        ja jost stebler – das Geschlecht ist irrelevant – nicht aber die Tatsache, dass der Vater ein anonymer Samenspender ist und bleibt.
        Das löst bei Kindern, wenn sie erwachsen werden eine Identiätskrise aus.

        Natürlich gibt es schlimmeres. Viel viel schlimmeres. Aber wenn wir das zur Richtschnur machen, könnten wir auch wieder Kinderarbeit und Verdingkinder einführen, weil es irgenwo auf der Welt noch viel schlimmere Bedingungen gibt.
        Es gibt schlimmeres IST KEIN ARGUMENT.

      • Philipp Rittermann sagt:

        @hh müller und müntener -> dito! ein klassischer auswuchs der heutigen selbstverwirklichungs-manie zu lasten der kinder.

      • pixel sagt:

        xy: Wo genau ist denn Ihre Diskussion gelagert – in der Tatsache, dass der Vater ein anonymer Samenspender ist oder in der Tatsache, dass ein gleichgeschlechtliches Paar ein Kind grosszieht?

      • pixel sagt:

        JS: richtig, bin ganz bei Ihnen!

      • xyxyxy sagt:

        Pixel – die Repotage stellt eben die beiden Frauen mit ihrem Kinderwunsch in Vordergrund
        und scheint DIE REALE TATSACHE dahinter ausblenden zu wollen.
        Die infantile Jööö-Fraktion möchte am liebsten, dass wieder der Storch die Kinder bringt.
        Irgendwann werden Kinder aber erwachsen und merken, dass es einen Vater und eine Mutter braucht, damit ein Mensch wird. Wenn Sie diese erwachsenen Kinder Fragen, haben sie enorme Mühe damit dass ihr Vater (Mutter) willentlich nichts von ihnen wissen wollte/will (das hab ich mehrfach geschrieben. es wird einfach ignoriert, weil es den Jöö-Faktor stört.)

      • pixel sagt:

        xy: Aus Ihrer Antwort entnehme ich, dass Sie sehr wohl ein Problem mit BEIDEN Tatsachen haben: Sowohl der gleichgeschlechtlichen Elternschaft, als auch der Samenspende. Sie stellen fest, dass aufgrund der Tatsache, dass ein gl.geschl. Paar naturgemäss keine Kinder zeugen kann, somit die Elternschaft auch keinen Bestand hat. Dabei ziehen zwar elegant noch die Parallele zur Samenspende, die das in diesem Beitrag ermöglicht hat. Dieses Paar hätte aber auch ein Kind adoptieren können, und Sie hätten ein Problem damit.

      • gabi sagt:

        „Welchen Geschlechts diese beiden Personen sind, ist irrelevant.“

        Jost Stebler: Bloss weil Sie das so beschliessen, wird ein solcher Satz in den Ohren eines Kindes oder Jugendlichen auch nicht besser klingen, welches/r vielleicht darunter leiden wird.

      • Katharina sagt:

        „Das löst bei Kindern, wenn sie erwachsen werden eine Identitätskrise aus.“ das ist und bleibt einfach bull, und ändert nicht, wenn es ad nauseam in diesen Steinzeitblogs wiederholt wird.

      • gabi sagt:

        Dass Sie sich einreden müssen, dass dies keinesfalls so sein kann, ist zwar verständlich, ändert aber nichts daran, auch wenn Sie es sich ad nauseam wiederholen.

      • gabi sagt:

        Kleiner Hinweis noch dazu:

        Dass Sie das von Anfang an derart verkrampft als Bull abtun wollen, steigert die Chance nur noch mehr, dass die Kinder – falls also tatsächlich vorhanden – dieses so früh mit einem Denkverbot belegte Tabu, ein umso grösseres Gewicht erhält.

        (wie so viele mögliche Erkenntnisse, die man krampfhaft und mit grossem Energieaufwand von sich fern halten möchte)
        +

        😉

      • Katharina sagt:

        what??????

      • Katharina sagt:

        ach so, gabi, sie antworten im auto-repeat modus aufgrund eines Namens, Sie pavlonianischer clown.

      • gabi sagt:

        „“Das löst bei Kindern, wenn sie erwachsen werden eine Identitätskrise aus.” das ist und bleibt einfach bull, “

        Ihre Worte.

        Indem Sie bereits jetzt absprechen, dass dies überhaupt möglich sei (ich geh im Übrigen auch nicht davon aus, dass dies alle Kinder von ihnen nicht bekannten Vätern gleich empfinden!), ebnen Sie nicht gerade einen unverkrampften Umgang damit, oder?!

      • Katharina sagt:

        gabi, ich habe überhaupt keine Lust auf Ihre pseudo political correct und pseudo logischen Weisen einzugehen. Für die von mir kritisierte Aussage gibt es keine Belege. Es sind die immer wiederkehrenden Maeren der Gegner. es gibt aber genug Studien die das Gegenteil jener Aussage belegen. die wurden hier von mir mehrfach verlinkt. aber wenn schon im Vorfeld pro-aktiv bewitzelt wird, dass dann eben jene Belege kommen würden, ist eine Diskussion sinnlos. Somit eben: es ist und bleibt grossenteils bull. Mir ist es mehr oder weniger egal. was die Audienz hier über meine Familie denkt.

      • gabi sagt:

        Jaja… Der pawlowsche Reflex also.

        Sie verkennen offenbar, dass ich ja keineswegs kategorisch gegen das Recht auf Adoption für Homosexuelle antrete. Was ich aber den Kindern gegenüber ziemlich mies finde, ist, wenn von vorneweg alles, was tatsächlich zu Komplikationen führen könnte, einfach gleich mal weggewischt wird. Tabu.

        Ein Umstand, den ich übrigens bei Heteros nicht minder mies finde.

        Die Beispiele sind Legion von mittlerweile Erwachsenen, welche ein Riesenproblem damit zu haben scheinen, dass sie ihre biologischen Eltern nicht kennen.

        „Gibt´s einfach nicht!“ wie so oft bei Ihnen

      • gabi sagt:

        Jaja…Der pawlowsche Reflex also.

        Sie verkennen offenbar, dass ich ja keineswegs kategorisch gegen das Recht auf Ad0ption für Homsäksuelle antrete. Was ich aber den Kindern gegenüber ziemlich mies finde, ist, wenn von vorneweg alles, was tatsächlich zu Komplikationen führen könnte, einfach weggewischt wird: Tabu.

        Ein Umstand, den ich übrigens bei Normalos nicht minder mies finde.

        Die Beispiele sind Legion von mittlerweile Erwachsenen, welche ein Riesenproblem damit zu haben scheinen, dass sie ihre biologischen Eltern nicht kennen.

        Wie so oft bei Ihnen, kommt bloss: “Gibt´s einfach nicht!“

      • Katharina sagt:

        „Wie so oft bei Ihnen, kommt bloss: “Gibt´s einfach nicht!”“ das ist eine Ihrer allzu bekannten Unterstellungen. Belegen Sie doch etwa „Die Beispiele sind Legion von mittlerweile Erwachsenen, welche ein Riesenproblem damit zu haben scheinen, dass sie ihre biologischen Eltern nicht kennen.“ statt das einfach so als Behauptung in die Welt zu stellen. So kann eben nicht diskutiert werden und somit ist und bleibt es einfach bull.

      • gabi sagt:

        Ich kenne persönlich schon zwei.
        Im Blog sind weitere von TN erwähnt worden.
        Als dieser Blog lief, kam grad ne hochinteressante Sendung über Lebensbornkinder (übrigens ganz unterschiedliche, sowohl von der Originalherkunft – bzw. SS-Zuchtvaterschaft – als auch vom Alter des Zeitpunkts und dem Vertrauensverhältnis den Adoptiveltern gegenüber), die bis heute darunter leiden.

        Aber für Sie gibt´s die wohl einfach auch nicht.

        Weil ich Ihnen nicht mit dem Ihnen typischen Zahlen-/Statistikwust komme?
        Was sind Sie eigentlich für ein Mensch, wenn Sie GERADE PERSÖNLICHE Aussagen bloss verachten?

      • gabi sagt:

        Wenn Sie´s aber unpersönlicher brauchen, geben Sie doch einfach mal „Adoptivkinder“ und „leiden“ in google ein.

        Was mag nur zu all diesen Resultaten führen?

        Patriarchale Weltverschwörung ev.?

        Ich stelle immer wieder fest, dass Sie ein riesiges Respektproblem haben, Katharina:

        Zwar verlangen Sie den Ihnen gegenüber.

        Aber sobald Ihnen etwas nicht in den Kram passt, können Sie nicht mal den allergeringsten Grundrespekt aufbringen, überhaupt die Existenz von etwas anzuerkennen… bloss weil´s Ihnen nicht ins Weltbild passt.

        (womit Sie im MB immerhin ein paar Geschwister im Geiste finden)

      • Katharina sagt:

        wer ist TN, und wo lief besagte Sendung? what is your effing problem? are you able to discuss on a factual level?

        Again, you infer that i detest personal statements, which is absolutely not true. you get trapped again in your own impression and judgemental image of who i am. And yet you write a thing like „Was sind Sie eigentlich für ein Mensch, wenn Sie GERADE PERSÖNLICHE Aussagen bloss verachten?“ which is noit based in what i wrote here today.

      • Katharina sagt:

        „Ich stelle immer wieder fest, dass Sie ein riesiges Respektproblem haben, Katharina:“ i never had respect for you and i doubt if i ever will. simple as that. and I doubt that you understand how an american mind ticks. this article here is not really that important. nice to read, questionable and the ‚project behind it“ is something i don;t give a rat’s ass about, because it is a stolen plot.

        people will get heated up about it pro and con but nothing will change. nothing, zilch, nada.

        There is a child on the way that was wanted by a loving couple that worked hard to achieve pregnancy.

      • Katharina sagt:

        There is a child on the way that was wanted by a loving couple that worked hard to achieve pregnancy. –

        essentially, the best conditions for a child to arrive in this world. wanted and loved. there is nothing more to say about it from my point of view.

      • gabi sagt:

        TN = Teilnehmer

        Ihr Respektproblem, Katharina, manifestiert sich zur Genüge vollkommen losgelöst von mir.

    • Greatsheep sagt:

      Früher dachte ich mir nichts dabei. Aber seit ich fast tagtäglich erlebe welche Gruppe von Kindern am meisten Terror und Probleme in Schulklassen/Schulhäusern macht (nein nicht DIE Ausländer oder DIE Unterschichts-Kinder) habe ich meine Meinung. Die darf man aber nicht äussern da es der heutigen Doktrin des „anything-goes“ nicht entspricht.

      • Tomas sagt:

        GS: können sie das etwas präzisieren?

      • gabi sagt:

        Möchte ich auch gerne ausgedeutscht haben, Greatsheep.

      • Greatsheep sagt:

        Ob ein Kind dunkel ist oder zwei Väter, drei Mütter hat ist den meisten anderen Kindern ziemlich egal. Nicht egal ist, woher man kommt und dummerweise braucht es immer noch Same (Mann) und Ei (Frau). Das merke ich an meinen Kindern, dass Herkunft wichtig ist, da kann man auch Kriminalfälle lesen oder Psychologen, Psychiater befragen. Viele scheitern an ihrem Leben, weil ein Teil fehlte oder (psychisch) abwesend war. Klar, jetzt kommen wieder die dümmlichen Rechtfertigungen im Stil von „ich kenne auch solche, aber die sind ganz perfekt“. Nein, überdurchschnittlich fallen sie aus dem Rahmen.

      • gabi sagt:

        Danke vorab. Seh ich ja ähnlich.

        Mich hat am Meisten interessiert, wie Sie diese Gruppe umreissen:

        „welche Gruppe von Kindern am meisten Terror und Probleme in Schulklassen/Schulhäusern macht „

      • Greatsheep sagt:

        Kaum war meine Tochter in der 4. Klasse gab es die ersten Schläger und Mobber, natürlich nicht nur sie kam dran. Und, oh Wunder, was für ein Hellseher ich bin, die drei auffälligen Schüler(innen) sind Alleinerzogen (von vieren in der Klasse). Beim Sohn sind fünf von sechs „Vaterabwesenden/-reduzierte“ bekannte Schläger/Mobber/Störenfriede. Hinter vorgehaltener Hand sagt die Lehrerin, dass eigentlich so im Schulamt bekannt ist, aber man reduziert es lieber auf „Migrationsprobleme“, „kulturelle Probleme“, „Schichtenprobleme“ etc. um ja keinen Aerger zu provozieren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wir wollen doch hier bei den Tatsachen bleiben: Dass Kinder von Alleinerziehenden überdurchschnittlich aggressiv seien, ist eine Behauptung, die noch nie durch seriöse Studien erhärtet werden konnte, sie gehört ins Reich der Märchen! Was hingegen erhärtet werden konnte, vielfach und von verschiedensten Disziplinen, ist die Tatsache, dass Jungs aus patriarchalen Gesellschaften weit oben ausschwingen, wenn es um Gewalt geht, es ist ein angelerntes Verhalten. Das Problem ist die Gewaltverherrlichung, die umso stärker passiert, je patriarchaler eine Gesellschaft ist.

        http://www.tagesspiegel.de/berlin/gewalt-an-schule-in-neukoelln-junge-nach-geburtstagsschlaegen-krank-geschrieben/7365642.html

      • gabi sagt:

        Ach so, GS.

        Ja; ich weiss, was Sie meinen.

        Und mit Pippi haben wir ja auch prompt schon jemanden vor Ort (Merci, Pippilein), die das natürlich glieich ins ideologisch passende Bildchen rücken tut.

        Immer fleissig, Pippi!?

        😉

        (aber später bringen Sie bitte auch wieder mal nen guten Brüller; ja?!)

        🙂

    • pixel sagt:

      Ist jetzt nicht einfach die Partnerin „der Vater“?

      „Zu Recht ist das heute verboten in der Schweiz, aus genau diesem Grund.“
      Und wieso ist es erlaubt ins Leben Anderer einzugreifen, so pauschal, und zu massregeln?

      • Sandra Müller sagt:

        Sorry, aber eine Frau ist kein Vater! Eine Frau bleibt (gottseidank) eine Frau. Das einzige was leider oft gleich bleibt wie bei einigen Vätern ist, dass die Frau, welche das Kind nicht geboren hat, nach einer Trennung den Kontakt zum Kind abbricht… Traurig aber wahr.

      • xyxyxy sagt:

        aber Pixel – „ins Leben eingreifen“ das müssen wir andauernd – ich darf z.B. nicht meine Frau verprügeln, selbst wenn ich das will, da wird der Gesetzgeber einfach in mein intimstes Leben eingreifen und mir das verbieten.

        Warum? Ah, genau, weil ich mit meinem Prügeln ja ins Leben meiner Frau eingreife und somit auch ins Leben der Gesellschaft.
        Bitte also nicht solche Phrasen. Sondern klügere Argumente.
        Z.B. dass sie die klar formulierten Argumente für das Verbot anhören, darüber nachdenken und auf diese dann fundiert antworten.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        „Und wieso ist es erlaubt ins Leben Anderer einzugreifen…“
        unsere Gesetzgebung will zur Zeit nicht, dass unbegrenzt auf das Leben anderer-
        inklusive noch nicht Gewordener! eingegriffen wird.
        Indem mensch sich darüber hinwegsetzt und Leistungen im „liberaleren“ Ausland organisiert, dazu hier die Medienmaschienerie anwirft mit Reportager und Begleitberichten, wird genau dasselbe praktiziert, einfach mit umgekehrten Vorzeichen.

      • pixel sagt:

        xy: dann setzen Sie also „verprügeln der Frau“, einen Gewaltakt also, mit gleich mit der Tatsache, dass ein gleichgeschlechtliches Paar ein Kind grosszieht?

        Wow.

      • pixel sagt:

        BS: Ja, dann müsste konsequenterweise unsere Gesetzgebung aber einige Paare mutmasslich voneinander trennen oder gewisse Eheschliessungen im Vorfeld ausschliessen. Fakt ist doch, dass es nicht darum geht, zum Wohle der noch werdenden Kinder einzugreifen, sondern schlicht und ergreifend darum, dass man an hetersoxuellen Elternpaaren festhalten will. Aus Prinzip und Tradition. Dass ein beachtlicher Prozentsatz derer auch nicht funktioniert, sich trennt, Patchworkfamilien entstehen, Alleinerziehende, etc. etc scheint auf jeden Fall höher und besser gewertet zu werten. DAS widert mich an.

      • pixel sagt:

        T: ich sprach nicht von Geschlechtsumwandlung….

      • xyxyxy sagt:

        hören sie doch auf Pixel – unterstellen sie mir nicht so dummes Zeug. Das Wort gleichgeschlechtlich habe ich nie gebraucht. Ich würde Silbe für Silbe dasselbe schreiben, wenn ein kinderloses Heteropaar oder ein kinderloser Single, ein Kind mit anonymem Elternteil wollte. Ich habe ja gerade Brundhild deshalb explizit widersprochen.
        Und dann HABE ICH EXPLIZIT Menschen erwähnt (erwachsene Kinder) welche LEIDEN. Ja Pixel LEIDEN und meist nicht zu knapp. In deren Leben wird eingegriffen, ihnen das Recht verweigert, ihren Vater/Mutter zu kennen.
        Warum hören Sie mir nicht zu?

      • pixel sagt:

        Sorry xy, ich kann Ihnen wohl einfach wirklich nicht folgen. Entweder ich steh auf der Leitung, oder Sie drücken sich unklar und widersprüchlich aus. Wenn ich den Ueberblick Ihrer Posts zu diesem Thema hier betrachte, dann stelle ich einfach fest, was ich Ihnen weiter oben soeben geantwortet habe. Ich mag Ihnen nichts unterstellen, aber wir können uns ja nur auf diesem Weg unterhalten…

      • pixel sagt:

        xy: Wenn ich schreibe: „Und wieso ist es erlaubt ins Leben Anderer einzugreifen, so pauschal, und zu massregeln?“
        und bitte beachten Sie hier auch das kleine Wort PAUSCHAL, und Sie mir antworten: “ ich darf z.B. nicht meine Frau verprügeln, selbst wenn ich das will, da wird der Gesetzgeber einfach in mein intimstes Leben eingreifen und mir das verbieten.“ Welchen Schluss kann man (ich) daraus ziehen? Und dann werfen Sie mir auch noch Phrasendrescherei vor. Nein, für mich ist es ein Unterschied, ob ich pauschal Leuten einen Lebensstil verbiete, oder einen Gewaltakt unterbreche.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        klar, müsste man.
        Doch bloss weil wir immer noch schlechter Beispiele finden ist das für mich kein Grund das nun durchwinken zu wollen.
        Ein neues Leben entsteht durch die Kombination von Mann/Frau, welche sich (im Idealfall, klar) ergänzen, bereichern etc. Diese Bereicherung wird diesem Kind bewusst und geplant vorenthalten, das finde ich nicht in Ordnung.
        Finde ich übrigens auch bei bewusster Kinderplanung im Singlezustand nicht in Ordnung.
        Und nein, ich finde nicht dass eine Frau „Vaterschaft“ leben kann oder umgekehrt.

      • xyxyxy sagt:

        also Pixel – weil ich sie gut mag und auch für intelligent halte erklär ich mich nochmals
        „sie sagen nicht ins Leben eingreifen“ – das halte ich für eine Phrase, weil der STaat, bei genauer Hinsicht immer ins Leben eingreifen (muss!) – mein Beispiel war etwas krass, sorry

        der Witz ist ja, dass der Staat hier eingreift, weil Menschen in das Leben des KINDES vor dessen Geburt eingreifen und festschreiben „darf nie seinen Erzeuger kennenlernen etc.“ und ich mehrfach geschrieben habe, dass das Kind (fast immer) darunter leiden wird.
        Als greift hier der Gesetzgeber zum Schutz des Individuums/Ge

      • xyxyxy sagt:

        Pixel 2
        zum Schutz des Kindes/Gesellschaft ein.

        Natürlich sollte der Gesetzgeber mMn das allgmein tun, egal ob jetzt ein Homo oder Heteropaar oder ein Single hinter so etwas steht. Den einen das zu erlauben und den anderen nicht. Das wäre Diskriminierung.

      • pixel sagt:

        BS: Seh ich im Grunde für mich alles genauso. Mit dem Unterschied, oder der Ergänzung, dass ich trotzdem daneben auch akzeptieren möchte, dass es Menschen gibt, die sich nicht zu einer heterosexuellen Partnerschaft berufen fühlen und Ihre Emotionen nunmal dem gleichen Geschlecht gelten. Ich finde deswegen, man darf aufgrund der eigenen Befindlichkeiten nicht soweit eingreifen und dadurch deren Lebenskonzept massregeln wollen. Und ich finde, dass man auch durchaus auf den eigenen Verstand und die Vernunft Homosexueller appellieren darf und nicht über ihr Leben bestimmt, als wären es Unmündige.

      • xyxyxy sagt:

        Und Pixel – NEIN das unterstellen sie mir eben gerade. Das ist Brunhilds Position, nicht meine.
        Ich bin nicht dagegen wenn ein Homo Paar ein Waise oder halbwaise adoptiert. Besser ein gutes Homo Paar, als ein schlechtes Hetero Paar, ist da meine Devise.
        Genau so wie ich lieber einen guten Homo „Freund“ habe, als einen schlechten „Hetero“ Freund, oder Mitarbeiter oder was auch immer.
        Mir geht es alleine um, das willentliche loslösen von Vater/Mutter – Brave New World mässig.

      • gabi sagt:

        Kann mich xyxyxy nur anschliessen:

        Gleichgeschlechtliche Eltern, die später ihren Kindern auf deren Zwiespalt und Nöte mit dieser Situation nur standardmässig erwidern könnten: „Das IST jetzt aber dein Vater!“; bzw. bloss „ICH bin dein Vater!“, denen würd ich auf keinen Falll ein Kind überantworten wollen!

      • gabi sagt:

        WS… Was ist denn nun mit dem Positiven im I. für das die Konvertitinnen stehen?

        Ich warte schon lange darauf, ob da nun noch was hinter der Phraseologie kommt, oder ob´s einfach ein Bisschen Gutmensch-Bblabla gewesen sein soll.

      • xyxyxy sagt:

        Pixel – ich habe jetzt auf ihre Rückfrage nochmals geantwortet
        zudem eine Behauptung von ihnen über mich eindeutig zurückgewiesen.

        Es wäre nett, wenn sie mir darauf antworten würden.

      • Tomas sagt:

        Pix: eine Partnerin ist nie „einfach der Vater“

      • Pixel sagt:

        Xy: danke, dann habe ich Sie hier falsch verstanden: „Pixel – die Repotage stellt eben die beiden Frauen mit ihrem Kinderwunsch in Vordergrund und scheint DIE REALE TATSACHE dahinter ausblenden zu wollen.“
        Ich habe, wie auch weiter oben geschrieben, hieraus abgeleitet, dass aufgrund der Tatsache, dass gl.geschl. Paare naturgemäß keine Kinder zeugen können, Sie auch die Meinung vertreten, dass diese prinzipiell keine Kinde haben sollten. Das war wohl eine falsche Schlussfolgerung von mir, die wiederum darauf basiert, dass ich eben auch mit Samenspende kein allzu großes Problem habe.

      • Pixel sagt:

        T: ich habe Sie schon verstanden. Aber Sie mich wohl nicht. Meine Haltung bezüglich gl.geschl. Eltern habe ich weiter unten bereits bekanntgegeben. So können wir uns auch ganz einfach und ohne weitere provokativen Implizierungen darauf einigen, dass wir wohl unterschiedliche Meinungen dazu haben.

      • Karl Müller sagt:

        @Pixel: „Ich finde deswegen, man darf aufgrund der eigenen Befindlichkeiten nicht soweit eingreifen und dadurch deren Lebenskonzept massregeln wollen.“ Stopp. Hier sprechen wir nicht einfach „nur“ vom Lebenskonzept der zwei potentiellen Elternteile. Hier sprechen wir auch vom Kind, das danach mit dieser Situation, nämlich dem anonymen und damit inexistentenVater leben muss. Geplant und willentlich. Das ist für mich skandalös und gehört zum Wohle des Kindes bekämpft.

  • plop sagt:

    Indem Sie hier eine Folgeserie über diese werdende Familie schreiben, werden Sie wohl kaum was ändern – Sie bieten eher eine Plattform, wo sich Gegnerstimmen schön versammeln und ergötzen können. Für alle Anderen ist solch eine Familiengründung nicht spannender als die von Familie Z…

    • Brunhild Steiner sagt:

      Versuch zwei
      …steter Tropfen höhlt den Stein, ich denke es geht da schon um grössere Ziele und Absichten,
      das Part rsch fts setz ist durch, gerade auch weil im Vorfeld von den entsprechenden Inter sengr pen versprochen wurde es ginge ihnen bloss um die Part rschafts chte und keine Spekulation auf weitere Schritte-
      mittlerweile sieht das ganz anders aus,
      und ganz zu Ende wird das grüne Licht für Fortpf nzung edizin für alle stehen.
      Dahin kommt man mit kleinen Schritten, und das hier ist einer davon.

      • Katharina sagt:

        steter tropfen höhlt den Stein ist aber auch auf die ewig gestrigen biblethumpers anwendbar, die das Rad der Zeit zurückdrehen wollen. Die Schweiz ist bei diesem Thema halt einfach ein kleines Wägelchen hinten am Zug und quengelt weil der zu schon längst in eine andere – offenere Richtung – abgefahren ist. Tut mir Leid, aber das stetige kontinuierliche re-iterieren der selben Lügen ändert nichts an der Tatsache, dass diese Kinder ganz normal aufwachsen. mit dem genau gleichen Spektrum an normal sein und anders sein wie der ganze Rest der Kinder.

        Plop hat recht, es ist eigentlich kein Thema.

  • Markus Eberle sagt:

    Kinder können grausam sein. Wer Schulkinder hat, der weiss, dass es an jeder Schule Kinder gibt, die ausgegrenzt und gemobbt werden. Da reicht eine falsche Frisur, die falschen Kleider oder eine andere Nichtigkeit. Als Kind gleichgeschlechtlicher Eltern bietet man eine weit grössere Angriffsfläche und diese Eltern sollten sich einfach mal überlegen, ob es nicht egoistisch ist, ein Kind ihrem eigenen Glück unterzuordnen. Sie haben sich für diese Lebensform entschieden und da sind nun mal biologisch keine Kinder vorgesehen. Aber wer ist heute schon bereit zu verzicheten?

    • gabi sagt:

      Wie Sie richtig sagen: Gehänselt werden, kann man für jeden Blödsinn. Auch für die falsche Kleidermarke.

      Daher seh ich nicht ein, wieso das ev. Gehänseltwerden schon verhindern muss, irgend etwas zu tun, das ev. irgendwo anecken könnte.

    • Pixel sagt:

      Und woher nehmen diese Kinder das Verhaltensmuster des Hänseln über Ho.mo.sexuelle Eltern?

      • gabi sagt:

        Vom gleichen „Ort“, wie das Hänseln über Kleidermarken. Von der „Norm“. Und dass sie´s tun wohl noch schlimmer: Von Eltern, die ihnen irgendwie nicht zu vermitteln vermögen, dass es auch sie selber treffen kann, je mehr sie hänseln an sich zur Norm werden lassen.

        – Aber mir scheint, hier sind Sie, pixel, sowieso auf den falschen Dampfer aufgehupft: Hier schreib ich doch grad, dass einem alleine die Angst, ev. mal gehänselt zu werden, nicht davon abhalten sollte, etwas zu tun, dass seine Berechtigung haben kann.

      • pixel sagt:

        gabi, das ist seltsam. Einige Beiträge verschwinden, andere tauchen mal wieder an der falschen Stelle auf. Meine Antwort ging eigentlich an Aebersold Thomas, 7:42, ganz zuoberst….

      • pixel sagt:

        Da bin ich „unfreiwillig“ tatsächlich auf dem falschen Dampfer gelandet 😀

  • Barbara sagt:

    Tolle Idee! Ich were den Blog verfolgen!

  • Aebersold Thomas sagt:

    Mir ist das egal, ich bin tolerant und jeder soll machen, was er will. Aber: das Kind ist mir nicht ganz egal, denn hier handeln diese beiden Frauen extremst egoistisch. Ihr könnt es drehen und wenden wie ihr wollt; das Kind wird gehänselt ohne Ende im Kindergarten, in der Schule. Wieso? Weil andere Kinder nunmal so sind – grausam. Egal ob zu dick, zu dünn, zu grosse Nase oder 2 Mamis: alles Gründe zum mobben. War schon früher so und bleibt immer.

    • Cassandra sagt:

      Seit Männer d.Herrschaft über d.Frauen übernommen haben, führen sie Krieg. Und seit dem „durften“ Frauen permanent allein f.d.Kinder sorgen, weil d.Männer weg waren u.oft nicht wieder kamen. DA hat sich keiner darum geschert, wie es den „armen Kindlein“ (samt deren Müttern) erging! Zwei Frauen, die Kinder grossziehen, ist also um VIELES natürlicher als Krieg!
      Die Grausamkeit d.Kinder kommt übrigens aus d.Patriarchat, das alles u.jedes wertet, hierarchisiert u.damit permanent Ungleichheiten schafft.
      Wenn es um Sex geht, kümmert Ihr Männer Euch auch nicht um d.Kinder, Ihr Heuchler!!!

    • Mira sagt:

      Kinder werden sowieso gehänselt, das war immer so und wird immer so bleiben. Sollen Ausländer, Dunkelhäutige etc. keine Kinder in der Schweiz kriegen, nur weil das Umfeld oftmals rassistisch ist?!?! Kinder können gut damit leben, dass jemand „anders“ ist, jedoch bekommen sie von der Kinderstube die Idee eingetrichtet, dass nur dessen Lebensweise richtig ist und alles andere sei abnomral. Das Problem sind oftmals die Eltern von den Mitschülern und nicht die Kinder selbst….

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