Das Salsa-Sexismus-Phänomen

Ein Gastblog von Réda El Arbi.

Exotisch, temperamentvoll und irgendwie lasziv: Tanzende in den Strassen von Buenos Aires. (Foto: Keystone)

Von Sonntag bis Freitag 19.00 Uhr sind sie selbstbewusste Frauen, leisten ihren Beitrag im Beruf, sind politisch interessiert oder sogar aktiv, und lassen sich nicht wie Küken behandeln – im Gegenteil! Sie sagen klar an, was sie sind und was sie wollen. Machismo und Chauvinismus hat bei ihnen keine Chance, wird mit klaren Argumenten und mit Tricks aus dem Selbstverteidigungskurs weggefegt. Respekt!

Aber Freitag abends wechseln sie die Persönlichkeit wie Werwölfe bei Vollmond. Sie ziehen sich gürtelbreite Röckchen oder Kleidchen mit Seitenschlitz bis zur Achselhöhle über, schlüpfen in Prinzessinnenschühchen und machen sich auf den Weg in den lateinischen Tanzpalast. Egal ob, Salsa, Tango oder Lambada, Hauptsache exotisch, temperamentvoll und irgendwie lasziv.

Plötzlich entdecken sie ihr Herz für eine Kultur, deren Frauenbild noch irgendwo im 18. Jahrhundert vor sich hindämmert. Sie lassen sich führen, dominieren und auf ihre Weiblichkeit reduzieren. Es stört sie nicht, dass ritualisierter Sexismus das Herz der Latino-Tanzszene ausmacht. Es ist, als ob sie die Mickey-Mouse-Sexualität in diesem klar umrissenen, vom Alltag abgegrenzten Setting eher ertragen, als echte, schmutzige Erotik.

Natürlich führt der eine oder andere Tanz dann auch mal zu einem horizontalen Lambada, wo Frau nicht selten erfährt, dass der schöne Latino sich kaum um die weiblichen Bedürfnisse im Bett kümmert. Noch schwieriger wirds, wenn Mama Chica Ursula oder Elsbeth eine Beziehung mit einem ihrer Latino-Lover eingeht und herausfindet, dass der Angebetete sie nicht als vollständige Partnerin betrachtet, sondern, wie in der Macho-Kultur vorgesehen, als schönes Beiwerk. Ausserdem wird er wahrscheinlich seine beweglichen Latin-Hüften weiterhin mit anderen, grossäugigen Tanzpartnerinnen schütteln, auf dem Parkett und auf dem Laken. Und nein, das sind keine Vorurteile, sondern Beispiele, in meinem Bekanntenkreis oft belegt.

Sie denken, ich sei eifersüchtig? Ich hab mit meiner arabischen Herkunft selbst vom Exotenbonus profitiert, als ich es noch nötig hatte. Trotzdem verstehe ich nicht, wieso das Frauen ihren Grips und ihre Würde der Sehnsucht nach platter Romantik und unverhohlenem Sexismus opfern.

Liebe Damen, holen Sie sich ihre Sexualität in den Alltag zurück. Lassen Sie lieber am Montag im Büro Ihre emotionale Rüstung fallen, als am Freitagabend ihr Selbstwertgefühl in ritualisiertem Sexismus zu baden. Romantik und Erotik finden im echten Leben statt, jeden Tag – und nicht auf dem Parkett in einstudiertem Rollenverhalten, das schon unsere BH-verbrennenden Mütter und Grossmütter als hirnrissig entlarvten.

Réda Philippe El Arbi ist Mitinhaber der Kommunikationsagentur SeinSchein, Autor, Geschichtenerzähler, Kolumnist bei Clack.ch, Stadt-Blogger bei Züritipp.ch, Haustiersitter und war kurze Zeit Herausgeber des Zürcher Satiremagazins «Hauptstadt». Er schreibt, weil er nicht anders kann.

379 Kommentare zu «Das Salsa-Sexismus-Phänomen»

  • Dancingrini sagt:

    Ich wüsste gerne in welchen Clubs und mit welchen Bekannten du „recherchiert“ hast. Ich (w) tanze seit zehn Jahren Salsa, habe unterrichtet und kenne viele Salsaparties rund um den Globus.

    Beim Umgang mit der Salsaszene gilt das gleiche was in allen anderen Lebensbereichen gilt; „Sag mir, mit wem du dich abgibst ud ich sage dir, wer du bist.“

    Die Tänzer um mich herum betrachtet den Tanz auch als Sport, immer darum bemüht besser zu werden. Dass es spaß macht und Abende füllt ist ein positiver nebeneffekt.

    Komm doch mal vorbei auf eine „richtige“ Salsaparty: z.B. Mambo Swiss in Zürich!

  • gattopardo sagt:

    Trotzdem verstehe ich nicht, wieso das Frauen ihren Grips und ihre Würde der Sehnsucht nach platter Romantik und unverhohlenem Sexismus opfern.

    => Weil die Frauen halt genau SO sind.

    Noch Fragen?

  • irene feldmann sagt:

    reda philippe el arbi, sie schrieben den sensationellsten artikel, ich habe mich fast zu tode gelacht!!!! vielen dank und bitter, weiter so…….sie haben sooooooooooo recht!!! die wahrheit ist doch, frauen sollten frauen sein, und männer eben männer, im wahrsten sinne des wortes…………welches nicht ein zeichen der schwäche oder stärke ist sondern einfach realität und damit die schönheit des lebens…….

  • Alex sagt:

    irgendwann macht es als Mann auch gar keinen Spass mehr irgendwas zu machen weil eben fies und gemein

  • Alex sagt:

    übrigens ..alle Verallgemeinerungen sind falsch

  • Roberto sagt:

    PS. Sie wirken neidisch, tut mir leid.
    Und beleuchten Sie gerne auch mal ihre arabische Herkunft unter dem Gender-Aspekt, man wische auch vor der eigenen Türe.

    Schade der Tonfall des Blogs, in differenzierterer Form wäre das Thema Sexismus und Salsa nämlich wirklich eine Analyse wert – sage ich als Latino, ergo nach dem Schema rücksichtsloser Frauen-Unterdrücker-Macho, der es nötig hat.

    • Ali Ferkous sagt:

      jedenfalls hat Reda wieder mal eine Saite gezupft, die ein ganzes Orchester zum spielen zwingt! El Arbi ist der beste Blogger von Tsüri! ;-D

      • jean calvin sagt:

        Bei zwingen und Zürich fällt mir assoziativ sofort der gute Huldreich Zwingli ein. Bei dem durfte ja auch ungehindert die Lebensfreude ausgedrückt werden und tanzen war da an oberster Stelle. Aber das hat ja mit diesem Blog hier rein gar nichts zu tun. Hat er mich nun auch noch einmal dazu veranlasst, meine satirische Gitarre zu zupfen, der beste Blogger von Tsüri!

      • Roberto sagt:

        Wenn polemisieren eine Kunst ist, dann ja.

  • Roberto sagt:

    Ich habe das Gefühl, der einzige Sexist ist der Blogger selbst.
    Das reduzieren der Salsaszene auf deren billigstes Publikum, die Tussis und Möchtegern-Machos alleine, ist bereits eine Verallgemeinerung, die durch die paar Beispiele aus ihrem anscheinend sexistischem Bekanntenkreis nicht wahrer wird.

    Das Phänomen gibt es, wie in jeder anderen Szene auch, unbestritten.
    Dass aber solche Spielchen einen Teil der Würze des Lebens ausmachen und jeder und jede ein Anrecht darauf hat, damit zu spielen, scheint hier zu verschwinden.
    Schwarz-Weiss Malerei Ihrerseits, etwas geschmacklos,

  • sepp z. sagt:

    müsste man diesen tanz nicht von der genderpolizei verbieten lassen, weil er fundamentale gleichstellungsziele in frage stellt?
    und ausländisch ist er dazu auch noch grad.
    ein wunder, dass es sowas überhaupt in der schweiz gibt.

  • walter sagt:

    Es ist doch mehr komplex. Zum Beispiel Salsa puerto gegen Salsa Cubana. Anfaengerinen und Anfenger oder bessere Taenzern. Wer darf mit ‚top alphas‘ tanzen. Sexismus Von Frauen gegen Anfaenger sieht man naturlich auch. In der Schweiz mehr als z.B. in Spanien. Aber es get auch oft ’nur‘ um freunde am Tanzen. Ganz normal…

  • diva sagt:

    der mann hat mit jedem wort recht. das imponiergehabe vieler frauen von montag bis freitag ist nichts anderes als warten auf mr right… und wehe, der wird nur annähernd greifbar, da ist von toughen businesswoman, die wie ein pseudmann auf stöckelschuhen einher schreiten nix mehr da. kein wunder sind männer verunsichert oder nehmen die frauen einfach nicht ernst.

  • Diana sagt:

    Ich habe früher auch Salsa getanzt, habe aber genau aus diesem Grund aufgehört. Ich fand es einfach nur unangenehm mich so aufbretzeln zu müssen um überhaupt gesehen, geschweige denn aufgefordert zu werden. Das wurde mir dann echt zu blöd vor allem weil ich einfach Spass am Tanzen habe und sonst nichts (also keinen Freund suche oder so). Ich tanze jetzt jedenfalls Lindy Hop. Die Szene ist viel entspannter und freundlicher und die Musik hat Niveau!

    • Marc Heusser sagt:

      Oh ja, das kann ich aus vielen Gesprächen bestätigen, dass man sich als Frau aufbretzeln muss. Umgekehrt habe ich mir schon oft eine dunklere Hautfarbe gewünscht, wenn ich Salsa tanzen gehe – damit ich keinen Korb bekomme 🙂
      Salsa-Musik hat kein Niveau? Salsa ist anders als Swing, afrikanischer – mehr Rhythmus-Komplexität. Und es gibt viele Salsa-Stücke mit sehr gutem Text – ich würde mich nicht trauen, beim einen oder anderen von mehr Niveau zu reden, tanze beides gern. Aber sehr unterschiedlich sind sie. Beide übrigens ziemlich stark von schwarzer Kultur beeinflusst.

      • willie colon sagt:

        Bevor man Salsa das musikalische Niveau abspricht, müsste man es zuerst schaffen, all die komplexen Gegenrythmen zu schagen. Wenn jemand das kann, wird er/sie aber kaum noch sagen, Salsa habe kein musikalisches Niveau. Von den artistischen Bläsersätzen will ich hier gar nicht anfangen. Um die zu spielen, muss ein Bläser schon was drauf haben.

  • Marko Zahnd sagt:

    Eigentlich geht es in diesem Blog meiner Meinung nach weniger um Sex als vielmehr darum, sich selber treu zu sein. Wer die ganze Woche nur „chrampfet“, um dann am Wochenende umso mehr die Sau rauszulassen, macht etwas falsch! Ich kann nur jedem raten, sich einen Job zu suchen, der Spass macht und bei dem man seine Persönlichkeit nicht unterdrücken muss.

  • Esther sagt:

    „Tanzende in den Strassen von Buenos Aires“ steht in der Bildlegende. Der Tango entwickelte sich im Milieu von Buenos Aires und hat lasziv wirkende Figuren. So what? – Ich habe selber über Jahre hinweg Tango getanzt und weiss aus Erfahrung, dass das Darstellungen/Figuren sind, die nichts über die gelebte Einstellung der beiden Tanzenden zueinander aussagen müssen. Der Tango mag so wirken, als ob die Frau ganz vom „Diktat des Mannes“ abhängig sei ….Das stimmt aber nicht! Es ist die Frau, die ganz klar bestimmt, wie nahe der Partner ihr ist und wo sie(!) diese Grenze nicht überschreiten will.

  • Sandra sagt:

    Lieber Reda
    Woher haben Sie bloss diesen Quatsch? Welches Lokal haben Sie besucht? Mehr Klischee geht wirklich nicht mehr.. Als langjährige Salsatänzerin muss ich Sie enttäuschen. In den Zürcher „Tanzpalästen“ werden Sie kaum gürtelbreite Röckchen tragende, lasziv tanzende Damen und feurige Latino-Machos antreffen, sondern ganz normale Damen und Herren, die Spass haben und pure Lebensfreude ausstrahlen.

    • Marc Heusser sagt:

      Na ja, ich hab ja ein paar Clubs angegeben (Adagio, Kaufleuten, x-tra) – die gehören zu den Zürcher Salsa-Tanzpalästen. Und da findet Lebensfreude definitiv nicht nur auf dem Tanzparkett statt. Ich tanze Salsa, seit das in Zürich getanzt wird, und oft genug. An der Beobachtung ist mehr dran als nur Cliché. Und kenne das bestens von Freundinnen, samt herben Enttäuschungen. Ich kenne auch Cuba und México ein wenig, und weiss, dass die Erscheinung Machismo dort ebenfalls auftritt, sich Frauen zum Teil bitter beklagen – aber selbstverständlich sind nicht alle so!

  • Reto Burgener sagt:

    Vergessen Sie Grips und Würde. Wir sind Tiere, Männer wie Frauen, einfach relativ komplex, aber immer noch mit allen animalischen Instinkten ausgestattet, der Kopf ist oft das Werkzeug, sich mit der Wirklichkeit zu arrangieren. Unsere animalischen Instinkte fragen unseren Kopf letztlich nicht.

  • Katharina sagt:

    There walks a lady we all know
    Who shines white light and wants to show
    How everything still turns to gold
    And if you listen very hard
    The tune will come to you at last
    When all are one and one is all…♫

    http://www.youtube.com/watch?v=9Q7Vr3yQYWQ

  • Don Max sagt:

    Allen Heulbuben, dass „mann ja hier nicht mehr Mann sein darf“ und wie schön „natürlich“ es doch andernorts sei:
    Ja, mancherorts ist ein Mann, welcher sich von der Nervenansammlung zwischen seinen Beinen lenken lässt. Das gilt natürlich nur für Männer, Frauen die daselbe tun sind alles „Schlampen“ resp. „putas“.
    Meine Frau, Ladina, leidet zwar immer wieder darunter, dass selbst 3CPO lieber und besser tanzt als ich. Aber wenn sie Dinge in unserer Umgebung sieht, ist sie heiss vor Glück mit mir. Mehrmals fragten sie schon ledige Freundinnen „kann er mir nicht einen Freund mitbringen?“

  • Franz Oettli sagt:

    Ja also Tanzen soll ja Spass machen, da sollte man nicht an so komische Dinge denken. Andrerseits ist es ja schon so, dass viele Leute im Alltag einen „suure Schtei“ machen und erst am Abend wieder aufleben. Ist ja auch schade um die kurze Lebenszeit.

  • Patrick sagt:

    @Marie:
    Ich bin vor 2 Jahren nach Chile gezogen… (Valdivia um genau zu sein)… Machostrukturen gibts hier auch; aber im Süden Chiles ist die Gesellchaft eher matriarchalisch aufgebaut… Auch hier gibts Schattenseiten und Machodenken, aber gelebt wird eher das Gegenteil: In Familien sowie im Arbeitsleben werden Frauen respektier, sie habens aber auch hart und müssen sich durchsetzen mit Charakter. DIeser darf/soll aber durchaus feminin sein… starke Frauen gibts hier zuhauf, und die sind eben nicht vermännlicht sondern spielen ihren weiblichen Charme voll aus…

    • Patrick sagt:

      DIe Schattenseite davon: Konkret dürfen Frauen mit all IhrenReizen spielen, Männer müssen ganz vorsichtig abwägen und lernen, wie weit etwas Charakter sprich Persönlichkeit ist, und wann der CHarme persönlich ist. Sexuelle Belästigung und Sexismus gibts zwar auch, Frauen beweisen aber viel mehr Stärke und Selbstbewusstsein, teilweise auch dadurch, weil Sie bewusst mit dem Spielen (sprich wer mit dem Feuer spielt…)… Aber wie gesagt: In Grundzügen ist es hier eine matriarchalische Gesellschaft, und Frauen werden viel mehr respektiert und eben nicht gleich behandelt… Sie sind nicht gleich..

      • Patrick sagt:

        P.S: Hab das charmante Lächeln und die Bewerbung gesehen 😉 sobald ich mit meiner Selbstständigkeit noch mehr Erfolg habe, komme ich darauf zurück 😉

    • marie sagt:

      danke patrick. ich komme ursprünglich aus süditalien und bin ebenso erzogen worden. ich sehe es durchaus wie sie! und erlebe den umgang ähnlich. es ist der tat auch nicht das gelbe vom ei, und will auch nichts beschönigen. letztendlich geht es darum sich den alltag so zu gestalten, dass es irgendwie stimmt. einige brauchen eine rationale welt, um sich wohl zu fühlen, andere vermissen hier den emotionalen aspekt.
      und was die starken frauen betrifft: bingo auf den punkt gebracht.
      meine bewerbung bitte zuoberts lassen! danke 🙂

      • marie sagt:

        chile klingt gut! und viel glück bei ihrem vorhaben.

      • Patrick sagt:

        hehehe 😉 mach ich…
        Danke für die Wünsche: Mal schauen wie’s rauskommt. Im Moment bin ich gerade in der Kulturschock/Sturm&Drang Phase renn oft mit meinem sturen Schweizer-Kopf gegen eine ebenso sture Kulturwand, spannend hehehe
        auf der anderen Seite entsprechen einige Kulturelle eigenschaften meinem eigenen Kulturmix (Halb Spanier (mutterseits), viertel Italiener & viertel schweizer; aber in der Schweiz geboren und 35 Jahre lang aufgewachsen..) Chiles Ureinwohner sind ähnlich verschlossen wie Alpenbewohner, und Chiles Süden wurde durch Spanier, Deutsche & Holländer besiedelt.

  • dres sagt:

    Falls es jemanden interessiert: Dortmund-Real ist ein Klassespiel! Das Resultat lautet zur Pause äusserst egalitär 1:1, und die Stimmung auf dem Sofa äusserst entspannt und kaum genderfeindlich.
    Deshalb @Herrn Arbi: Hören Sie doch auf sich zu verteidigen und gehen Sie im Sturm aufs Sofa!

  • Anna sagt:

    Ja, ich kenne wirklich auch so Frauen, vorallem im Zusammenhang dem Lambada Boom der letzten zwei Jahre oder so. Deswegen würde ich das ganze auch Lambada-Sexismus-Phänomen nennen.
    Ich tanze gerne, aber es geht auch ohne die eklige Anmache.
    Und wie es dumme Männer gibt, so gibt es halt auch dumme Frauen

  • Marco sagt:

    Der Blog ist ein wenig polemisch aber er hat einen wahren Kern. Vermutlich lassen wir Männer hübschen Salsatänzerinnen aber auch mehr durchgehen als der Normalofrau.
    Allerdings muss ich sagen, dass wir Schweizer im Bezug auf Flirten, Kennenlernen oder harmlosen Smalltalk totale Pfeifen sind. Kein Wunder können Latinos und Latinas bei uns punkten, auch wenn sie keine verantwortungsvollen Leben führen (insbesondere die Machomänner. Da habe ich schon einiges gesehen. Viele Latinas wissen auch nicht wirklich was Verantwortung ist aber die Latinos sind da wirklich noch viel schlimmer).

    • marie sagt:

      ich vermute, dass wir manchmal zwischen lebenslust und verantwortungslosem umgang nicht mehr richtig unterscheiden können. schade, uns würde ein wenig mehr lebenslust nämlich gut tun.

    • Ruedi sagt:

      Ja so ist das Marco, Schweizer wirken auf andere mindestens für ein halbes Jahr etwas zugefroren, wie ein Gletscher.

      Aber die Latina-Mamis produzieren sich ihre Machos mit allen Facetten selbst. Sie behandeln ihre Jungs je nach Laune, wie Könige oder Prügelknaben. Das von der Mami gelernte Machoverhalten, geben sie dann als Erwachsene, eins zu eins an ihre Liebhaberinnen weiter.

      Das ist bei denn Schweizer Mamis nicht viel anders, die Ihre Jungs zu dem Erziehen was sie später als Mann sind. Im Extremfall ist es dann ein Hardcore Macho, oder ein unterwürfiges Weichei!

      Die Welt wurde schon immer vom Matriarchat regiert, nur haben es viele Frauen noch nicht bemerkt, wie viel Macht sie haben. Oder sie wissen es, und spielen damit.

      http://www.youtube.com/watch?v=KaVnA88oNTg

      • Patrick sagt:

        Als in der Schweiz geborerner und in der Schweiz aufgewachsener halb Spanier Viertel Italiener und Viertel Schweizer, der aber 35 Jahre lang in der Schweiz gelebt und dessen Mentalität automatisch verinnerlicht hat ist die zugefrorenheit eher als Schutzmechanismus zu sehen. Der Schweizer gibt sein Vertrauen nur langsam, wem er es aber gibt, dann oft sein Leben lang, deshalb auch die Angewöhnungsphase.
        Das beschriebene Lateinamerika-Schema stimmt aus einem engen Blickwinkel. Aus der Nähe beobachtet ist es eine Erziehungsform, bei der nicht nur die Mentalität der Persönlichkeit gefördert wird…

      • Patrick sagt:

        sondern auch der emotionale Basis der Persönlichkeit viel Spielraum gelassen wird. Das führt nicht nur dazu, dass „Latinos“ sensualer sind, sondern ihre Gefühlswelt auch viel besser kennen, als Schweizer, die mit ihren eigenen Gefühlen halt nur mehr oder weniger zurecht kommen, und sich deshalb oft in den extremen bewegen und erst viel viel später, falls überhaupt, in den Griff kriegen…
        Es sind effektiv zwei Erziehungswelten, eine (die Schweizer) eher Mental, die andere (Latino) vorwiegend emotional…
        Die Gesellschaften und Berufswelt beruhen dann letztendlich auf dem Erziehungmodell…

      • xyxyxy sagt:

        Gut gesagt Patrick – ich kenne diese zwei Welten bestens.
        Unter dem Strich, Summa Summarum ist die Schweizer Art vorzuziehen. Beschert sogar -langfristig- mehr Lebensglück. Aber eine Prise Chilli und Salsa kann die Schweizer Art definitiv gebrauchen. Definitiv.

      • Patrick sagt:

        @xyxyxy: Ich persönlich (und das meine ich so) bin vor zwei Jahren nach CHile ausgewandert, sprich ich ziehe die Lateinamerikanische Weise in einigen Dingen der Schweizer Kultur vor…
        Ich bin aber in Frieden gegangen (nicht aus Trotz), sondern in der Hoffnung, dass ich mich mit meinem eigenartigen Kulturmix hier in Chile glücklicher fühle als in der Schweiz…
        Mal schauen wie’s rauskommt. Im Moment bin ich gerade in der Kulturschock/Sturm&Drang Phase 😉 renn oft mit meinem sturen Schweizer-Kopf gegen eine ebenso sture Kulturwand, spannend 😉 hehehe

  • dres sagt:

    Dass sich so viele Leute wegen dieser Tänzchen so ereifern können? Da bin ich tatsächlich froh, dass gleich Champions League beginnt. Mit 22 Jungs, die lasziv einem Ball hinterher rennen, unglaubliche Emotionen zeigen, Kunst pur – und danach noch zusammen duschen! Schönen Abend und relax allerseits… 😉

  • Fistik sagt:

    Sie ziehen sich gürtelbreite Röckchen oder Kleidchen mit Seitenschlitz bis zur Achselhöhle über, schlüpfen in Prinzessinnenschühchen und machen sich auf den Weg in den lateinischen Tanzpalast. Egal ob, Salsa, Tango oder Lambada, Hauptsache exotisch, temperamentvoll und irgendwie lasziv.

    Ich weiss nicht, woher der gute Mann seine Träume hat, aber dies spielt sich höchstens bei ein paar Liebhaber in speziellen Clubs …..oder aber in der muffigen Migrosclubschule in Zürich ab. Dort, wo alternde und drahtige Singel-Frauen, mit ein bisschchen Passion ihrem verpatzten Leben nachstolpern…..

    • Luise sagt:

      auch ganz schön klischiert… altern tun wir alle und drahtig ist allemal besser als fett. Und ob Singles ein verpatztes Leben haben ist ebenfalls eine kühne, wenn nicht gar eine dumme Behauptung.

    • Fistik sagt:

      Luise

      Die Betonung lag auf Salsatanzende Singels in der M.C.Schule…und nicht , dass Singels allgemein drahtig sind und ein verpatztes Leben haben. Nicht so angebrand tun !

  • Jeanclaude sagt:

    Meinungsfreiheit gilt in diesem Blog nicht. Drückt man das Mitleid mit dem wohl durch einen Latino Gehörnten aus, wird der Beitrag gelöscht. Wenigstens wird man nicht noch gesteinigt…..

  • xyxyxy sagt:

    selten so ein Käse gelesen: Salsa (und eigentlich alle Tänze) sind nun sexistisch, rückständig: sprich für den rechtschaffenen Menschen von heute unmoralisch.
    Bravo Herr Reda! Das Imperium schlägt zurück. Die Neo-Puritaner haben ihre Stimme erhoben.

    • marie sagt:

      danke xy! sehe ich auch so. und die neopuritaner verlangen dann mad men zustände im büro. ätzend.

    • Sportpapi sagt:

      @xyxyxy: Jetzt enttäuschen Sie mich aber. Der Aufruf ging doch eher in die andere Richtung.

      • xyxyxy sagt:

        Herr Arbi
        Es gibt immer Leute, welche in sich total widersprüchlich sind. Das wären sie auch, wenn sie nicht tanzen.
        Selbst der Widerspruch muss nicht per se schlecht sein. Wie sie an anderer Stelle sagten: man kann auch ein Black Metal Konzert besuchen, ohne gleich ein Satanist zu sein.
        Ich glaube an Gleichstellung und finde es gut, wenn man im Alltag (Arbeit) sich als Kollegen begegnet. Deswegen leugne ich nicht das Spiel zwischen Mann und Frau. Aber an gewissen Orten ist es angebracht, an anderen nicht. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen!

    • Reda El Arbi sagt:

      Herr oder Frau YXYXYX; natürlich sind die Tänze und das ihnen zugrunde liegende Muster sexistisch. Das hat mit der Zeit zu tun, in denen sie entstanden. Sollte man sie deswegen nicht Tanzen? Doch kann man gerne. Man sollte aber die Heuchelei beiseite lassen, und eine Art Sexismus verurteilen und den anderen in den Himmel loben. Innere Kongruenz bei den Urteilen.

      • xyxyxy sagt:

        Finden Sie SP? Letztlich ist es mir das WARUM egal. Im Resultat sagt man: tanzen ist irgendwie unmoralisch. Und Leute die Tanzen sind es irgendwie auch. Das stört mich.
        Wenn er R. einige Damen kennt, nicht nicht sonderlich schlau sind, muss er das doch nicht gleich auf alle verallgemeinern.

      • Reda El Arbi sagt:

        xyxyxyxyx; Sie haben den Inhalt des Posts absolut nicht begriffen, sorry. Lesen Sie doch nochmals, so Wort für Wort. 🙂

      • xyxyxy sagt:

        ich verstehe sie sehr wohl Herr Arbi. Sie finden Tänze sexistisch, da bei einem Tanz der Mann führt (um es auf den Punkt zu bringen). Und sie verurteilen sämtliche Damen, welche während der Arbeit einigermassen kühl und reserviert sind und gerne Lateinamerikanische Tänze tanzen und unterstellen ihnen dann gleich noch, dass sie relativ dumm sind, wenn es um Sex geht.
        Etwas anderes sagen sie beim Besten willen nicht Herr Arbi.
        Ich empfinde diese Wahrnehmung platt und oberflächlich und schrecklich zweidimensional.

      • xyxyxy sagt:

        Nehmen sie nur diesen Satz: „Man sollte aber die Heuchelei beiseite lassen, und eine Art Sexismus verurteilen und den anderen in den Himmel loben. Innere Kongruenz bei den Urteilen.“

        Sie stellen Tanzen auf eine Linie mit sexistischer Diskriminierung oder Belästigung.
        Dabei stellt für die Meisten die Tanzen, der Tanz ein Spiel dar, das man freiwillig spielt, das räumlich und zeitlich sehr genau definiert und begrenzt ist. Wie sagte doch gleich Manni Matter: „kein Sinn für Brunst und Kunst“.

      • Sportpapi sagt:

        @xyxyxy: mit sexistischer Diskriminierung und Belästigung? Ich glaube, da interpretieren Sie wieder einmal frei.

      • xyxyxy sagt:

        finden sie sportpapi? – wenn ich nichts verstehe von dem was Arbi eigentlich sagen wollte – und sie nun auch finden, ich interpretiere nach belieben….
        WAS UM ALLES IN DER WELT WOLLTE ER DANN SAGEN?
        Er sagt „Tänze sind sexistisch“ und er sagt „meinetwegen tanzt meine lieben Damen, aber dann akzeptiert Sexismus auch an anderen Orten“. Sexismus bewertet Arbi eindeutig negativ: Mann hat das sagen, führt (wie eben beim Tanz), Frau gehorcht lässt sich führen. Er sagt, wer das beim Tanzen akzeptiert, soll sich auch sonst nicht so zieren, sonst ist das Heuchelei.
        Sorry. Das sagt er.

  • carlos gardel sagt:

    Wenn das ein polemischer Versuch ist und der Autor schreibt, „weil er nicht anders kann“, so sei der Artikel einmal gelesen und dann auf den Müll damit. Wenn Herrn Réda Philippe El Arbi sich danach wohler fühlt, warum nicht.
    Seltsamerweise scheint da der Tango verschont zu werden (Feststellung, kein Werturteil). Insgesamt für mich pseudo-intellektueller Artikel.

    • Reda El Arbi sagt:

      Tango gehärt natärlich auch dazu. Und beschimpfen Sie mich nicht als Pseudointellektuellen. Oder noch schlimmer, als Intellektuellen!

      • carlos gardel sagt:

        Entschuldigung von mir, Herr Reda El Arbi, falls Sie sie annehmen. Da gingen mir wohl die polemischen Pferde durch. Um etwas positives zu sagen: Ich glaube, Frauen sind sehrwohl fähig, verschiedene Ebenen des Lebens auseinanderzuhalten. Wenn sie gelegentlich Tangorituale und ähnliches zelebrieren, so ist das eine theatralische Metabebene und muss nicht zwingend mit ihrem sonstigen Leben zu tun haben.
        So, mit dem Wort „Metaebene“ muss ich mich nun wohl als (Pseudo)-Intelektueller beschimpfen lassen.

      • Katharina sagt:

        Intellektueller! natürlich ist das blas femie.

  • Marc Gähwiler sagt:

    Wer sich erinnern kann: Zum Thema gab es im Jahr 2000 eine sehr launige Polemik im „Magazin“, „Ethnolove (Die Feministin und der Macho)“

    Soweit ich mich erinnere, wurde da Herrn Arbis Standpunkt schön dargelegt.

  • Blitz Blank sagt:

    Statt eingebildete Probleme hier ein echtes Problem (aus den USA):

    Vergewaltigungen von Soldatinnen in der US-Army:
    http://www.imdb.com/title/tt2120152/

  • Luise sagt:

    Warum so gehässig? Kann der Autor nicht tanzen? Was ist schlecht daran, wenn sich Frauen beim Tanzen führen lassen? Und übrigens ist Macho in Lateinamerika kein Schimpfwort. Es heisst ganz einfach „Mann“. Warum muss ein Mann über Machos herziehen und Frauen, die sich auf das erotische Salsaspielchen einlassen? Warum muss denn alles so grauenhaft politisch korrekt sein?

    • Valeria sagt:

      Ich glaube, es geht in dem Artikel v.a. um Frauen, die unter der Woche so unheimlich politisch korrekt tun und dann plötzlich trotzdem den alten Rollenklischees frönen. Kann man tun, muss man nicht.

  • Theodor Jung sagt:

    Schon Sigmund Freud hat geschrieben, dass frau hin und wieder eine gehörige Portion Penis braucht. Wenn frau sich wochentags als Neutrum gibt (oder als „genderneutrales Wesen“ in den Worten El Arbis), dann muss sie sich ihre Portion am Wochenende holen.

  • Montgomery sagt:

    Yesss! Endlich mal jemand, der den Durchblick hat. Vielen Dank für den Artikel! Eine wahre Offenbarung… Bravo!!!

  • Karl Müller sagt:

    Scharf analysiert! Einer von vielen Widersprüchen des Feminismus. Lasst Frauen doch einfach wieder so sein, wie sie wollen und Männer ebenso. Das Korsett des Feminismus ist bei Mann und Frau gescheitert.

    • hans fallada sagt:

      hmm oder vielleicht sind sie einfach darin gescheitert zu verstehen worums beim feminismus geht?

      • Reda El Arbi sagt:

        Es geht auch nicht um den Feminismus, sondern um Sexismus und innere Kongruenz. Und in meinen Augen wärs weitaus veministischer, als Frau zur eigenen Sexualität zu stehen, und zwar im Alltag, da sich das Geschlecht schwer ablegen lässt, als sich wochentags als genderneutrales Wesen zu sehen und am Wochenende dann dafür im Sexismus zu baden.

      • marie sagt:

        lesen sie bitte die posts von patrick – hr el arbi, das hat durchaus auch mit dem „männlichen“ verhalten dieser breitengraden zu tun, die es nicht zulassen, eben UNGEZWUNGEN miteinander umzugehen.
        wieso sehen sie nur ein „fehlverhalten“ bei den frauen hr el arbi?

      • hans fallada sagt:

        schon klar. ich mein den karl müller.

      • Reda El Arbi sagt:

        Liebe Marie, ich sehe das Fehlverhalten nicht nur bei Frauen. Ich kenne einige Männer, die sich wie Vollidioten verhalten. wenn sie es mit Frauen zu tun haben. Aber das Thema der Kolumne ist grundsätzlich Heuchelei, Selbstverantwortung und Authentizität. Es geht nicht darum, den Schwachsinn eines Geschlechtes gegen den Schwachsinn des anderen aufzuwiegen und dann zu urteilen. Es geht mir darum, die Heuchelei der unterschiedlichen Beurteilung ein und derselben Sache aufzuzeigen. Ich hätte auch sagen können: Wenn George Clooney es macht, ist es Charme, wenn Ferdi Müller es macht, ist es Sexismus

      • Roland sagt:

        D A N K E
        @ Réda Philippe El Arbi

      • marie sagt:

        hr el arbi, das ist doch das gleiche bei euch männern. wenn die jolie sie anbaggert sind sie hin und weg, aber wenn sie vreni rüdishüli aus hinterpfupfigen im grauen sack sie anbaggert ist es hässlich…
        sie sehen schon, dass ihre einseitig berichterstattung über unmögliches benehmen der kampfemanzen, die mit latinos entfesselt, leidenschaftlich sich an die wäsche gehen lassen… (ein wenig überspitzt, aber äh, äh… bin sprachlos, dass sie das nicht sehen).

      • Pixel sagt:

        @reda: deswegen bin ich authentisch und tanze weiter Hip Hop. 🙂

      • Reda El Arbi sagt:

        @Maire: Wenn ich den Männern einen SPiegel vorhalte, mach ich das entweder im FHM oder in einem Männerblog. Hier gehts nicht um Vergleich, sondern um ein Verhalten von gewissen Frauen.

        Wenn Ihnen auf alles nur einfällt „aber die Männer auch“, ist das irgendwie Kindergarten und nicht umbedingt Selbstverantwortung. 🙂

      • Sportpapi sagt:

        @Reda: Offenbar neu hier… Nebenbei: Ich finde es gut, wie Sie hier auch weiter Stellung beziehen. Das sind wir uns hier eher nicht so gewohnt.

      • Katharina sagt:

        „gewissen Frauen“ eben, nichts als ein kleiner Buenzli. lachhaft von exoten Bonus zu schwafeln. es gibt Frauen mit Hirn, die hinter die vermeintlichen Looks sehen. in ca. 5 Minuten. in ZH aufgewachsen, einer engstirnigen Stadt. pfff. offensichtlich ist die Feldstudie zum Text aus dem Milieu wo für die Damen bezahlt wird.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „….. und am Wochenende dann dafür im Sexismus zu baden.“ Seh‘ ich auch so. Ich beklage es, weil es die Frauen unglaubwürdig macht, es lässt sie als nicht authentisch erscheinen, die Woche über das Reibeisen und am Weekend dann das Schmusekätzchen, das Weibchen, das sich lustvoll unterordnet. Was soll die Maskerade? Ist alles Zeitverschwendung und bringt die Frauenbewegung nicht weiter, im Gegenteil, wir werden gewogen und als zu leicht befunden. Es ist das, was ich meinen Geschlechtsgenossinen sehr übel nehme, blöde Weiber, sorry! Seien wir endlich wir selbst. Keine Klischees.

      • Sportpapi sagt:

        Ärgerlich, Pippi, wenn die „blöden Weiber“ einfach nicht so wollen, wie sie sollen. Vielleicht, weil sie eben wirklich mal sich selbst sein wollen statt irgendwelchen fremden Vorgaben zu gehorchen?

      • gabi sagt:

        Reda ist aber keiner Sockenpuppe von mir, marie – Gäll!

        Auf Kindergarten kommt man bei Ihrer Art „Argumente“ zu liefern offenbar ganz von alleine…

  • Toni sagt:

    Ist es nicht die Sehnsucht nach klaren Regeln und Rollenspiele ?
    In der heutigen Zeit, wo Mann und Frau ihre Rolle erst selber definieren müssen, sucht man vielleicht wieder Nischen, die klar sind. Das ist sehr entlastend. Ich als Mann musste mich auch daran gewöhnen, beim Tanzen den Takt anzugeben und zu führen, wo im Alltag partnerschaftlich die Positionen erst ausgehandelt werden müssen. Den Frauen wird es ähnlich ergehen, dass sie beim Tanzen sich fallen lassen müssen und geführt werden.
    Der Wiederspruch, dass wir im Leben verschiedenste Rollen spielen dürfen ist auch nichts negatives.

  • Kathi sagt:

    Herrjee, Herr El Arbi, dann bleiben Sie der Salsa-Szene doch fern, wenn’s Ihnen nicht gefällt, und lassen Sie denen, die das gerne tun, ihren Spass – wohin auch immer sie das führen mag.
    Aber BITTE ersparen Sie uns Ihre super-klischierten Aussagen über Latinos!
    Ich lebe in Südamerika, mag Salsa, bin mit einem Latino und Tanzlehrer verheiratet (er geht weder fremd noch hat er mich auf der Tanzfläche rumgekriegt, sondern weil er einfach ein toller, intelligenter und humorvoller Mann ist) – deswegen habe ich noch lange nicht alle meine emanzipatorischen Ansichten über Bord geworfen!

  • Patrick sagt:

    Die Frage und der Aufruf genial. Die Einleitung
    Nur eine im ganzen Leben ausgewogene Weiblichkeit ist wirklich stark! Tatsache
    Die Grundantwort zur Frage ist jedoch einfach: In immer noch maskulindominierten Büros (Achtung: Ich meine hier die Mentalität nicht die Männer-/Frauenquote) ist es für Frauen immer noch nötig, den maskulinAnteil im Gehirn hochzuischrauben um den Alltag zu Überleben. (Meiner Erfahrung nach haben Frauen immer noch ein emotional fragileres Grundgerüst)
    Am Wochenende im Privatleben sowei in der Liebe und Leidenschaft sind alle Waffen erlaubt, da kann Frau 100% Frau sein.

    • Patrick sagt:

      Präzisierung:
      Hier in Südamerika werden Frauen im Büro nicht wie Männer behandelt (gegenseitig aus Spass an den Karren fahren, aufziehen, herausfordern, Gefühlsnüchtern argumentieren, etc.) sondern sind 100% Weiblich: Launisch, wenn sie launisch sind, geborgenheitsbedürftig wenn sie unausgeglichen sind, und die Männer behandeln sie wie sie Frauen im Privatleben behandeln, eine Umarmung hier, Küsschen da, zuhören wenn eine Frau sich aussprechen muss, Takt- und Gefühvoll behandeln, etc.
      Diese Dinge währen wohl das notwendige Tauschangebot, damit eine Frau Ihre Rüstung im Büro runterfahren kann.

      • marie sagt:

        patrick, hiermit bewerbe ich mich bei ihnen. ich will auch an einem solchen ort arbeiten!
        🙂 (ich kenne das smiley für ein charmantes lächeln nicht… genügt es trotzdem?)

      • Patrick sagt:

        Und jetzt die Gegenthese:
        Solange in der schweizer Arbeitswelt Werte wie profesionelle Nüchternheit, Effizienz, Produktivität, professioneller Wettbewerb, Konkurrenz, wichtiger sind als das soziale Zusammenleben in der Arbeit und wir mental Beruf und Privat trennen, muss Frau im Berufsleben Rüstung raufziehen.
        So einfach. Und da etwas anderes der Schweizer Kultur und deren Werte entgegentritt (Die Schweiz gilt ja als profesionell, effizient, präzise, etc.) ist der Vorschlag des Autors sowie dessen These schlicht und einfach unmöglich, solange sich die Schweizer Kultur nicht neu definiert.

      • marie sagt:

        🙂 ich vesuche schon lange einen kulturwandel diesbezüglich in die wege zu leiten, aber irgendwie sind die männer da nicht so bereit. und hässlich, unfraulich, uncharmant usw bin ich nicht.
        oh patrick, wo genau südamerika?

      • alien sagt:

        Bei uns wird bei der Arbeit geschafft, effizient und so, da ist kein Platz für Gefühle, und vor allem keine Zeit.

        Gefühlskrüppel gibt es zwar, aber die gehen dann einfach ein paar Wochen in die Psychi und schon klappt’s wieder.

      • hans fallada sagt:

        das war dann aber eine gute psychi 🙂

      • mira sagt:

        @Patrick
        Naja, südländische Männer sind auch nicht gerade für Effizienz und Gefühlsausgeglichenheit berühmt. Hier scheint es mir eher um einen kulturellen, denn um einen Geschlechter – Unterschied zu handeln. Ich hatte beruflich mehrfach mit Südländern zu tun und staunte immer wieder über die mannigfaltige Gefühlswelt….

      • marie sagt:

        mira, ein weing ,ehr chaos würden wir ja vertragen – wenn die mannigfaltigen gefühle dabei ein wenig ausbrechen würden, hätte ich sicherlich nix dagegen. 🙂

      • mira sagt:

        @marie
        Das ist Geschmackssache. Mich nervt sowas eher. Da hab ich lieber einen nüchternen Schweizer als Arbeitskollege.

    • Julia_2 sagt:

      @ Patrick, Sie schreiben: „…ist es für Frauen immer noch nötig, den maskulinAnteil im Gehirn hochzuischrauben um den Alltag zu Überleben“. Wenn etwas zum Gehirn einer Frau gehört, wie kann’s dann maskulin sein? Nur so gefühlsnüchtern nachgefragt…

      • marie sagt:

        er meint, dass frauen, die in der arbeitswelt ernst genommen werden wollen, sich eben dem maskulinen verhalten sowie der „maskulinen arbeitsweise“ anpassen muss. so etwa. empfehlung: keine pms-anfälle am arbeitsplatz julia2 😉
        entspricht durchaus der realität. (zumindest meiner)

      • mira sagt:

        @marie
        Ich habe auch zuhause keine PMS – Anfälle… Ob ich vielleicht ein verkannter Mann bin?

      • Julia_2 sagt:

        Naja, mein Umfeld (im Beruf und ganz allgemein) ist anscheinend rein gar nicht repräsentativ. Da dürfen Männer Gefühle zeigen und Frauen nüchtern und logisch argumentieren und umgekehrt, je nach Charakter und Situation halt. Dementsprechend kann ich es mir erlauben, mich einfach so zu geben, wie ich bin mit „aufziehen, herausfordern, Gefühlsnüchtern argumentieren, etc.“. Aber nein, halt, dass bin ja gar nicht wirklich ich, das ist das böse Männerumfeld, das mich dazu veranlasst mich so zu verhalten.
        Was genau verstehen Sie, marie, unter pms-anfall? Physische, psychische Symptome oder beides?

      • marie sagt:

        😆 dafür habe ich zum verteilen, aber das seit ca erst drei jahre… na ja über 40 halt 😉 aber irgendeinmal, werde ich in der absolut weiblichsten montur, mit dem dichtesten kitt im flur stehen und wie eine bezerkerin brüllen: haltet alle den mund und nervt mich nicht, lasst mich in ruhe arbeiten, ich habe pms!!! ja, davon träume ich, aber wenn ich weiter so mache, dann wird er real, dieser traum. 🙂

      • marie sagt:

        julia ich arbeite in einem erzkonservativen umfeld, mit altväterischen vorgesetzten. für mich ist es alltag, bin aber froh, wenn ich anderes lese. bleiben sie dort, oder suchen sie sich beim nächsten mal ähnliche verhältnisse.
        meine pms beschert mir ein anderes univerum und spediert mich absolut physisch, wie psychisch in einen ausnahmezustand. …aber halb so wild, meine arbeitskollegin hält das aus, denn sie heult während ihrer pms ununterbrochen, das halt ich dann aus. und wir verstehen uns prächtig, deshalb geht’s. und danke der nachfrage.

      • Julia_2 sagt:

        Okay, ich bin verwöhnt und auch bin dankbar für mein Umfeld. Ich wehre mich aber gegen Patricks Schubladen denken.

        Marie, ich wünsche Ihnen ein verständnisvolles Umfeld und hoffe, dass Ihre unschönen Tage einigermassen aushaltbar werden.

      • Patrick sagt:

        hehehe… OK gute Frage: Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch eine männliche und weibliche Seite hat… was als männlich und weiblich definiert wird ist Kulturell bedingt (sprich willkürlich, nicht absolut)…
        Folglich wäre meiner Meinung nach der Maskulinanteil im Frauenhirn, derselbe wie im Männerhirn: Nüchternheit über Gefühle, Ratio über Emotio, kalkulieren über spüren/fühlen, etc. sprich all das was traditionellerweise den Männern zugeschrieben wird.
        Individuell ist das aber Persönlichkeitsabhängig ganz verschieden verteilt: von femininen Männern über Machos, von Mannfrauen bis Tussis…

    • Patrick sagt:

      @Julia_2: Wie war das also mit dem Schubladendenken???
      Da bin ich wohl plötzlich in Ihr Schubladendenken gekommen… ups 😉

    • *sigh* sagt:

      Ich muss REA aber doch zustimmen: Frauen verstehen es mE sonst meist besser, mit der Ambivalenz des Lebens umzugehen (okay, an manchen Tagen werden sie biologisch dazu gezwungen launisch zu sein) um so die gefühlte Welt auch im nüchternen, effizienten schweizer Arbeitsleben nicht ganz zu vergessen — die Frage bleibt also warum sich dennoch manche (viele?) Frauen damit offenbar schwertun und dies am Wochenende mit einer plötzlich ganz anderen, eigentlich übertriebenen, Weiblichkeit kompensieren wollen.
      Männer schrauben auch unter der Woche am Auto, machen Sport, saufen Bier — was tun Frauen?

      • marie sagt:

        sigh – es ist aufwendiger als am auto zu schrauben und bier zu saufen 😉

      • *sigh* sagt:

        Da hat wohl jemand kein (liebstes) Auto.. 🙂

      • marie sagt:

        @sigh
        habe vor kurzem meinen mixer auseinandergenommen (er geht wieder!) und es hat mir unglaublich spass gemacht und war auch anstrengend. aber beim arg tango konzentriere ich mich gleichzeitig auf den partner, auf die musik, auf meine haltung, auf meine erscheinung, auf meine gefühle, auf mein äusseres, auf meine tanzschuhe (neu!!!), auf meinen blick usw. ganz zu schweigen auf die vorbereitung meines äusseren für die milonga… tun sie das auch bei ihrem lieblingsauto, falls ja, wäre ich gerne maus 🙂

      • *sigh* sagt:

        Da gibts einiges ums Thema Auto bei dem die Passion gedeihen kann, angefangen beim Einrichten der Werkstatt über die Auswahl der richtigen Materialen bis hin zum eigentlichen Schrauben was für sich genommen schon eine Unendlichkeit lang getrieben werden kann. All das geht natürlich ohne Hintergrundwissen welches auch erst zu beschaffen ist gar nicht erst los.. Passion ist das richtige Wort.

      • marie sagt:

        ja die empfinde ich beim arg tango in absoluter reinster form. weil ICH da bestimme, wie weit es geht. und ich dadurch ein teil meiner auffassung von passion und erotik ausleben kann. das kann ich im büro nicht, das kann ich in der strassenbahn (idr) nicht, das kann ich in der migros/coop eher weniger, das kann ich am löbegge auch eher weniger usw…
        deshalb tanzen viele frauen gerne. und deshalb lasse ich zumindest den männern ihre werkstatt, ihren fussballmatch, ihr feierabendbiere unter jungs usw…
        rea hat für meine begriffe im text leider nicht differenziert, DAS finde ich schade.

  • Nairita sagt:

    voll ins Schwarze getroffen, diese Analyse, chapeau!!

  • bruno sagt:

    Ja, ich denke sie sind eifersüchtig…

  • peterundpaul sagt:

    Aber Freitag abends wechseln sie die Persönlichkeit wie Werwölfe – nicht ganz richtig! Frauen s i n d Werwölfe im Schafspelz! Beachtet man sie nicht, d.h. lässt man sie in Ruhe, sind sie beleidigt weil Mann sie nicht wahrnimmt. Spricht/Quatscht ein Mann sie an, wird er als Sexist abgestraft! Wie Mann es macht, Mann macht es n i e richtig – so einfach ist das!
    Also immer mit <Zeugen, nie allein und am besten gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz vorsichtig – so wie Mann rohe eier anfasst.

  • AF sagt:

    So einen Quatsch hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Sehr Klischeebehaftet…. Ganz so einfach wies hier tönt ist es eben nicht. Man muss unterscheiden können zwischen Tanzparkett und dem täglichen Leben, es geht eben NICHT dass man dies 1:1 weiterzieht.. Es gelten im Arbeitsleben und auf dem Tanzparkett andere Regeln, besonders für Frauen. Aber in beiden Bereichen bestimmen wir mit und sind keineswegs den „Machos“ ausgeliefert. Erotik ins Büro verschieben? Tönt vielleicht nett, geht aber nicht so easy. BHs verbrennen? das war vielleicht in den 68ern und ist längstens überholt

  • Karem sagt:

    Also nach 10 Jahren Salsatanzen in der gesamten Schweiz muss ich sagen, dass dieser Artikel in Bezug auf Salsa realitätsfremd ist. Wenige Orte wo es viele Lations gibt, wenige Frauen die sich sexuell hingeben wollen.

    Realität ist, dass viele im Salsa eine Freude suchen, die sie im Alltag nicht finden. Das stimmt, diese Freude darf in den Alltag kommen. Allerdings gilt das auch für alle, die den Alltag nicht ertragen und daher Abends Bier trinken, exzessiv Sport treiben, sich in eine Bücherscheinwelt flüchten oder TV-Serien für Freunde halten, um das Triste sein zu kompensieren.

  • simon sagt:

    Ich belächle diese Feministen immer wieder gerne, da sie doch nichts anderes versuchen, als die Männer in ihrem Geschlechtsbild, nämlich den armen, nicht selbständig denkenden Frauen ihren Willen aufzudrängen. Ich versteh’s einfach nicht; einerseits zu sagen, Frauen sind genau gleich fähig wie Männer, Entscheidungen zu treffen (was sie zweifelsohne sind!), sie andererseits versuchen zu bevormunden, da ihnen ihre Entscheidungen nicht ins Weltbild passen.

  • alpöhi sagt:

    Schon noch blöd, dass die menschliche Natur sich nicht den ganz tiefgründigen, über Jahrzehnte von Generationen von Intellektuellen ausgedachten Theorien anpasst.

    • marie sagt:

      aber mit einem mri kann man das ja versuchen zu beweisen, zu finden, zu sehen, wa da gaaaaaaaaaanz genau abläuft und danach eine norm „begehren“ erstellen und diese zur konvention „wie es ausgelebt werden soll, damit es allen passt“ ausrufen… 😉

      • André sagt:

        … ja genau, und dann diejenigen, die dieser von besserwisserischen Intellektos herbeigewünschten Norm nicht gerecht werden, in einem Blog an die Wand stellen und Ihnen mit „unseren BH-verbrennenden Grossmüttern“ den Garaus machen. LOL

  • Dr.Cactus sagt:

    meine Fresse..

    Keine Ahnung aber grossmäulig über Salsa herziehen.. pff..wer tanzt noch Lambada?? *vergröhl*

    Machos? Na und? Ich wundere mich immer über die fahlen Definitionen was ein Macho ausmacht. Und bitte, diverse Idioten (ob Macho oder nicht) gibt es
    beim Salsa sowie auch bei anderen sportlichen Aktivitäten.
    Und Salsa ist ein „Fruchtbarkeitstanz“ im hergeleiteten Sinne, wieso die Lust beim Tanzen und
    das Spiel zwischen Frau und Mann nicht geniessen wollen?
    Warum muss eine Frau sich im Büro weiblich etc.. zeigen? Im Büro will man Arbeiten!

    cheers

    Ein Latino mit Salsa im Blut

    • marie sagt:

      weil wohl diesen motzenden männern diese lust und den genuss dabei nicht vergönnt ist 😆
      ja, die definition von macho würde mich auch wunder nehmen.

      • Philipp Ritterunterhosenmann sagt:

        macho = philipp m. rittermann 🙂

      • Ruedi sagt:

        Was ist ein Macho?
        Wenn man einen Macho fragt wie geht es deiner Frau, antwortet er mit einer Gegenfrage welche Frau meinst du? – Ehefrau, Freundin oder Geliebte?
        Machos sammeln Gebrauchte Damen-Slips wie Jäger Hirschgeweihe – und vermehren sich – ohne sich um denn Nachwuchs zu kümmern.
        Frauen auf Balztour sind bereits zufrieden, wenn sie merken dass sie denn Mann haben könnten – Männer sind erst zufrieden wenn sie die Frau genommen haben.
        Ein Macho sagt einer Frau alles was sie hören will (Reina oder Princesa) nur um sie flachzulegen.
        Schweizer Frauen sind in der Hüfte etwas zu steif und langweilig – im Gegensatz zu denn Latinas, die können die Hüfte bewegen wie wenn es eine (Hüft-)Sprache ist.
        http://www.youtube.com/watch?v=2cehkSxOLNA&feature=player_embedded

    • karabao sagt:

      Ich habe viele Jahre in Lateinamerika gelebt und bin absolut der selben Meinung wie Reda……………..wie sehr, sehr viele Latinas auch !!

      • Katharina sagt:

        klar.. ganz Lateinamerika ist alles das selbe. die Latinos und Latinos regen sich mehr darüber auf, wie ein europäischer Gringo herablassend schwafelt, ohne die Kulturen der Laender zu kennen. 🙄

      • Peter sagt:

        Es gibt eben Latina’s und Latina’s. Wenn man schon viele Jahre in Lateinamerika gelebt hat sollte man eigentlich auch die Widersprüche in dieser Kultur erkennen…. Reda’s Meinung entspricht unserem Denkschema und das passt nicht so zur lateinischen Welt. Und die Grammatik „wo Frau nicht selten erfährt….“. Naja, Reda, studieren sie mal diese Kultur, verbringen sie einmal ein paar Monate oder so in Lateinamerika; aber auch hierzulande kann man die Latina-Welt studieren.

      • Reda El Arbi sagt:

        Naja, ich hab ein paar Monate in Panama gelebt. Nur ich kritisieren nicht die lateinamerikanische Kultur, sondern deren billigen Abklatsch in unseren Clubs. Ich kritisiere auch nicht Latino-Männer im allgemeinen, sondern solche, die Salsa-Schuppen als Bühne zu abschleppen nutzen. Und in erster Linie kritisiere ich Frauen, die Sexismus von weitem riechen, ausser er kommt in einem exotischen Gewand.

  • dres sagt:

    Und, Herr Arbi, wie viele Damen haben Sie bereits verärgert mit Ihrem Blog? Habe gerade keine Zeit zu zählen… Oder sind schon mehrere hundert in Ihrem Büro aufgetaucht, die jetzt auch unter der Woche ihre erotischen Bedürfnisse ausleben möchten? 😉

  • Rima sagt:

    Was ist das jetzt für ein Schrottbericht? Da wird ein Cliché nach dem anderen gezogen. Wieso kann frau nicht einfach Spass haben an einem erotischen Tanz? Der führt bei weitem nicht immer in die Horizontale wie ICH aus MEINEM Bekanntenkreis weiss. Zudem ist der erwähnte Latino meist keiner, denn auch mitteleuropäischen Männer finden (zum Glück) Vergnügen an diesen Tänzen. Wieso soll frau unter der Wochen erotisch aufgemotzt ins Büro marschieren? So ein Schwachsinn, Herr El Arbi! Ich hoffe, Sie meinen es mit diesem Artikel nicht all zu ernst…….

    • Bob sagt:

      Und jetzt stellen Sie sich das Gejammer unter den Frauen vor, wenn ein Mann eine, für mehr bereite, Frau sitzen lässt mit Worten wie „Danke für den Tanz! Tschüss!“ Diese Frau wäre den Tränen nahe, und würde sich beklagen, dass sie nicht einmal an einem Tanzabend einen Mann finden kann!

    • U. Knecht sagt:

      Ich glaube, es ist auch ein Plädoyer für mehr Authentizität im Alltagsleben. Und da hat der Autor natürlich recht.

  • Stadelman Reto sagt:

    „Trotzdem verstehe ich nicht, wieso das Frauen ihren Grips und ihre Würde der Sehnsucht nach platter Romantik und unverhohlenem Sexismus opfern.“
    Weil es irgendwie menschlich ist. Man will sich ja nicht immer beherrschen müssen, manchmal lässt man sich einfach gehen ohne nachzudenken. Und wo kann man dass sonst machen, wenn nicht in der Freizeit beim Tanzen? Was aber unverständlich ist: Wie man gleichzeitig dem Mann JEDEN Fehler vorhält und versucht ihn als das Böse der Welt darzustellen… Das ist Doppelmoral der schlimmsten Sorte…

    • Bitta sagt:

      genau – die Männer wechseln ja auch sofort in den Balzmodus, kaum betreten sie die Szenie-Bar nach Feierabend. Wenn es also Frauen gibt, die das genauso machen, why not? Meins wärs nicht, aber ist doch besser, diese Frauen sind unter der Woche professionell und nur am Weekend unterwürfig, als dass sie sich schon im Büro als laszives williges Frauchen zeigen. Da würd ich sofort ins Nachbarteam wechseln, in welchem nur Männer arbeiten.

  • Beno sagt:

    Basejumping ist auch erotisch !
    ….da kann man so lekker aufeinanderfallen….innnhtensiv

  • Erika B. sagt:

    Das oben (12:31) war eine Antwort an @jeanclaude

  • Erika B. sagt:

    Da bin ich mir auch überhaupt nicht sicher.
    Tanz hat mit Erotik zu tun, das ist einfach so. Je nach Art des Tanzens beginnt vielleicht ein Spiel, ein Flirt, und dann muss frau vielleicht Grenzen ziehen — oder eben nicht.
    (Es gab mal einen guten Film darüber, Tango im Titel, ich erinnere mich nicht mehr an den Titel, müsste googeln … )

  • Beno sagt:

    Gut geschrieben! ..und Reda wirkt auf dem Bildchen obendrein noch sympathisch…ich dachte , ich hätte dies nur… ;-)))

  • Frank Baum sagt:

    Für die linksextremen Spinner wie Al Rabi ist tanzen unterdessen auch schon der reine Sexismus. Das muss man jetzt also auch noch verbieten, um die Gleichberectigung zu retten und Frauen blos nicht auf ihre Weiblichkeit zu reduzieren. Das ist eine reine Bankrotterklärung des Feminismus. Mit Gleichberechtigung oder Selbstwertgefühl hat das alles nichts zu tun. Es ist reine Bevormundung.

    Zum Glück können wir uns den Feminismus sparen. Wir stellen fest, dass Frauen gleichberechtigt sind. Sie sind auch mündig ihre Hobbies und Vorlieben selber zu wählen.

    • Pierre sagt:

      Vielleicht ist der Artikel von Monsieur Provocateur nur eine Überspitzung oder konsequente Weiterführung der Sexismus-Argumentation… ?
      Das Führen ins Absurdum sollte die Frage aufwerfen, ob und wie der Vorwurf jeweils zwar legitim aber absolut deplatziert sein könnte.. trarara

    • Reda El Arbi sagt:

      Herr Franz Bamm, Ihnen fehlt eindeutig der Sinn für Ironie und Verhältnismässigkeit. Aber, wie ich ihrem Comment entnehme, kommen Sie aus dem eher rechten Lager, und da lacht men wohl eher über Schenkelklopfer als über feine Übertreibung und Ironie 🙂

  • Jeanclaude sagt:

    Süffisant geschrieben, dieser Artikel, allerdings mit schlecht verborgenem neidischen Unterton. Ob emanzipierte Frauen einen Exotenbonus für einen Lover aus dem verwunschenen Land der vermummten Sklavinnen ausrichten, wage ich zu bezweifeln.

    • Reda El Arbi sagt:

      Naja, das mit dem neidischen Unterton gefällt mir besonders :). Und wenn Sie Zürich meinen mit “ dem verwunschenen Land der vermummten Sklavinnen“, dann sollten Sie mal wieder Tram fahren.

      Kurz zum Neid: Nein, danke. Hab grad geheiratet und davor ein ziemlich bewegtes Leben gehabt. Auch auf dem Parket.

      Aber war n Versuch wert, konnten Sie ja nicht wissen. Also, nochmals, vielleicht treffen Sie ja beim zweiten Mal. 😀

  • akade sagt:

    jetzt im ernst? ihnen ist aber schon klar, dass es hier um zwei völlig verschiedene kategorien handelt? hier noch einmal zum mitsingen:

    in der gesellschaft braucht es gleichstellung. da geht es um konstrukte und konditionierung. das findet im kopf statt.

    im schlafzimmer oder beim tanz geht es um körper. da will man unterschiede.

    • Pixel sagt:

      Richtig.
      Aber wahrscheinlich müssen wir auch darüber diskutieren, ob es Unterdrückung der Frau ist, wenn sie beim Sex unten liegt.

      • marie sagt:

        😆 post des tages pixel – you made my day.

      • Widerspenstige sagt:

        Richtig, und ja, Pixel, deshalb darf ja auch das Buch dieses Sommers ’50 shades of grey‘ nicht sein gemäss den Gegnern (waren Sie dafür oder dagegen, sorry…weiss ich grad nicht mehr u war nichts Persönliches demfall jetzt, ja?). Geht mE in dieselbe Ecke und ich habe das Buch verteidigt, weil es wirklich zwei verschiedene Bereiche betrifft.

        Wäre ja noch schöner, wenn sich Frau nicht mal mehr so richtig heissem Sex egal in welcher Position hingeben dürfte…uff! 😛

      • Tomas sagt:

        Das hat schon eine gewisse Alice lange vor ihnen bemängelt („jede Penetration ist Unterdrückung“).
        Aber das Lustigste daran fand ich schon seit immer die Tatsache, dass sie als Lesbe damit quasi allen deutschsprachigen hetero Frauen, die sich emanzipiert nennen wollten, den Sex vermiest hat. Sehr schön in „Schossgebete“ von Roche eingebettet 🙂

      • marie sagt:

        hey tomas! sie sind in der tat in den 70ern stehen geblieben, muss ja traumatisch auf sie ausgewirkt haben. sie kommen immer mit dieser ollen geschichte, die nun wirklich kein thema (mehr) ist. 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich vermute mal Tomas, dass du mit der gewissen Alice dieselbe meinst wie ich, die ist aber nicht lesbisch, die lebte über 10 J. mit einem Mann eine Liebesbeziehung.
        Es ging auch nie um Penetration, sondern darum, dass Frauen im Bett das toll zu finden haben, was Männer mit ihnen machen, was immer das ist. Da sträubt sich jeder eigenständigen Frau das Fell, abgesehen davon ist das nicht guter Sex, sondern nichts weiter als hinhalten, welcher Mann braucht sowas?
        Und nochwas: Wenn die Augenhöhe vor der Schlafzimmertüre abgegeben werden muss, kann es mit der Emanzipation nicht weit her sein.

      • alien sagt:

        Also ehrlich gesagt, Pixel, wenn man es richtig macht wird die Frau in der Missionarsstellung schon etwas nach unten gedrückt. Nicht unterdrückt…

      • Sportpapi sagt:

        Und was denn die Alternative wäre. „Augenhöhe“ halte ich auf längere Sicht für sehr unbequem bis anstrengend…

      • hans fallada sagt:

        äh thomas woher weisst du, dass a. s. lesbisch ist?

      • Pixel sagt:

        Alien: weiß ich, ist auch gut so 😉

    • Reda El Arbi sagt:

      Es ging nicht um Gelichstellung, es ging um Sexismus.

      • marie sagt:

        😆 echt jetzt?

      • Widerspenstige sagt:

        Gleichstellung beschäftigt sich gerade intensivst mit Sexismus, Reda El Arbi oder was verstehen Sie unter Gleichstellung der Geschlechter? Jetzt bin ich aber gespannt auf Ihre Definition, dankeschön.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn ihr mir noch ein persönliches Geständnis erlaubt: Ich finde nix so absolut unsexy wie ein Mann, der von einer Frau Unterwürfigkeit verlangt, in welchem Bereich auch immer. Damit demonstriert er so eindrücklich wie mit nichts anderem, was für ein Losertyp er ist, weil er es eben nur mit einer Frau schafft, die ihm unterlegen ist, oder wenigstens so tut. Gibt es etwas Erbärmlicheres?

      • Sportpapi sagt:

        Was für ein überraschendes Geständnis… 🙂
        Ich finde eine unterwürfige Frau ja auch absolut unsexy. Vielleicht wird doch noch etwas aus uns? 🙂

      • mila sagt:

        …oder es reicht sogar zu einem Dreier? 😉

        Spass beiseite: ich finde ReA hat bei aller Polemik einige neuralgische Punkte angesprochen. Dafür zolle ich ihm – im Rahmen dieses Textes – Respekt. Wenngleich auch ich mir etwas mehr argumentatorische Ausgewogenheit gewünscht hätte.

      • Sportpapi sagt:

        Sie haben recht, mila. Ich fand auch, da wurden einige gute Punkte angesprochen. Man muss das ja nicht zu wichtig nehmen, aber darüber nachdenken. Anderseits weiss ich nicht recht, was Ihnen bezüglich Ausgewogenheit fehlt.

      • Sportpapi sagt:

        Bezüglich Dreier – wer darf dann eigentlich oben liegen? 🙂

      • marie sagt:

        welche mila?

      • mila sagt:

        Ich, marie. Oder glauben Sie, nur andere könnten anzügliche Witze reissen? 😉

        Sportpapi, ich finde, der Latino-Mann kam in diesem Artikel unter dem Strich zu schlecht weg. Denn: nicht jeder Hispano ist ein Kleinmacho mit zehn bereitwilligen Frauen am Finger. Und auch den salsatanzenden Frauen wurden einfach mal pauschal sexuelle ‚Bedürfnisse‘ unterstellt, wo es vielleicht einfach nur um Lebensfreude und Flirt geht.

      • marie sagt:

        @mila
        ich fragte eher nach den neuralgischen punkten. 🙂 am anderen zweifle ich nicht.

      • Pixel sagt:

        Dieses Missverständnis war jetzt herrlich (@mila und marie). Ein Komma, ein Komma, wo ist es geblieben? 😀

      • Pixel sagt:

        @sp: alle einmal! (oben liegen)

        Oder?
        Andere Vorschläge? 🙂

      • marie sagt:

        ich musste auch laut rauslachen!!! oh… pixel, sie klingen wie mein ehemaliger deutschlehrer (war übrigens mein lieblingslehrer und ja, ich seine lieblingsschülerin):
        die kommas, die kommas, marie!
        😆

      • Pixel sagt:

        Marie: sehr schön 🙂

        Fast hätte ich mich vertippt beim Komma um ein „m“….

      • marie sagt:

        ich hätte ihnen das glatt verziehen. 😉

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Dreieck? Dann ist niemand oben, aber auch niemand auf Augenhöhe… 🙂

      • mila sagt:

        My, my… Ist es nicht wundervoll, zu welcher Komik die deutsche Sprache alleine aufgrund der Interpunktion fähig ist? 🙂

        Die neuralgischen Punkte, marie: wieso wird Erotik als ‚Alltagsflucht‘ gelebt, und wieso steigert der Reiz des (vorgeblich) Verbotenen ihre Wirkung? Siehe meine früheren Posts an Carolina.

      • pixel sagt:

        SP: Ich dachte an Gleichberechtigung – aber Dreieck ist auch gut! So ist niemand im Nachteil und niemand im Vorteil. Je nach Veranlagung. 😀

      • Sportpapi sagt:

        Ach ja, das ist gelebte Gleichberechtigung… Aber da ist schon nur ein Mann dabei, oder? Höchstens… 🙂

      • marie sagt:

        @mila:
        weil frauen und männer in diesen breitengraden völlig verkrampft miteinander umgehen (männer sin me GENAUSO verkrampft), aufgrund der ratio, die selbst das irrationale (wie eben erotik) erklären will. anstatt den widerspruch zuzulassen um, sich ja enthemmt(er) geben zu können, werden widersprüche abgekanzelt. man tut das nicht. da ist halt ein latinoabend ein willkommensgeschenk!
        und führen sie sich mal lasziv am arbeitsplatz auf, mit 25 findet mann sie eine charmante frau, mit 45 sind sie „lächerlich“. und das ist nicht nur in der arbeitswelt so, auch privat.

  • Andreas Lehner sagt:

    Wow …. sie tanzen offensichtlich selber nicht. Als Mann und so als „lead“ geht es eigentlich nur darum das Sie gluecklich ist. Und das hat nichts mit Dominanz zu tun. Gar nicht so einfach da jede Dame verschieden ist. Mag altmodisch toennen … aber manch einer koennte was lernen fuers Leben wuerde er nur wissen wie man denn eine Dame korrekt uebers Parkett führt. Im uebrigen schlafe ich mit meinen Tanzpartnern nicht … aber mache Freunde fuers Leben. Aber ich sehe schon … Ihre Leser bevorzugen eine Biersaufenden Idioten vor dem Fernseher.

    • xyxyxy sagt:

      ich bin zwar kein guter Tänzer, aber ich dachte mir beim Lesen des Artikels auch, dass Herr R. wohl nichts von der Freude am Tanz versteht, sonst käme er nicht auf so seltsame Gedanken

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Der Artikel ist keine Aufforderung, nicht zu tanzen oder tanzende Männer abzulehnen, ich jedenfalls empfinde ihn nicht so. Aber die Feststellung, dass mittels lateinamerikanischem Tanz in die vorgestrige Weibchenrolle geschlüpft werden kann und das offenbar viele Frauen geniessen, die hab ich auch schon gemacht. Es stiess mir genauso sauer auf wie El Arbi. Vor allem auch, dass den Latinos Sachen verziehen werden, für die kaukasische Männer geteert und gefedert würden. Kulturrelativistisch halt und deshalb dumm.

      • Widerspenstige sagt:

        Ach ja? Kulturrelativismus ist dumm per se, Pippi? Wieso denn das? Oder möchtest Du es doch noch etwas präzisieren, was Du darunter genau verstehst, wäre noch nett von Dir. Gerade von Dir tönt es komisch, hattest Du doch ziemlich damit viel am Hut in Deiner Vergangenheit. Ich würde es niemals erwähnen, wenn es jetzt nicht zum x-ten Mal von Dir erwähnt wurde in letzter Zeit. Ohne Kultur wären wir nirgendwo, nur damit das auch noch glasklar gesagt wurde u es würde schon lange Anarchie herrschen – auch bei uns. Wer das in Frage stellt, möchte nur Flächenbrände legen, aber nichts löschen müssen!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Bitte Reda 8)

      • Sportpapi sagt:

        Schon wieder kulturrelativistisch? Jetzt muss ich dann das Wort doch nachschlagen… 🙂
        Und Pippi: Vielleicht ist eben die „vorgestrige Weibchenrolle“ gar nicht so out. Zumindest für einen kurzen Zeitraum. Wer will schon ständig „führen“ müssen?

      • Katharina sagt:

        he’ll hump you alright, pippi. but he is just as lousy as that other one. I know that from a first source 🙄

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich weiss nicht, wie du auf die abstruse Idee kommst, dass ich jemals dem Kulturrelativismus das Wort geredet hätte, Widerspenstige. Ausführen muss ich gar nichts, schlag bei Wiki nach, da steht es.

      • Sportpapi sagt:

        Da steht aber nichts davon, dass dies dumm ist. Eher nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar steht das dort nicht, Wiki wertet nicht. Ich schon. Es ist meine Meinung, viele teilen sie, einige nicht. Ich behaupte mal, wer lange genug darüber nachgedacht hat – wer denken kann – wird zum gleichen Schluss kommen wie ich. Ich war 16, als ich zum ersten Mal darüber nachdachte: Ein älterer Bekannter, der beruflich oft in Entwicklungsländern war, erzählte mir, wie froh die Frau sind, wenn sie von dort weg können. Ich verstand zuerst nicht, warum sollten sie, es ist doch ihre Heimat. Er erklärte mir dann ein paar ganz grundsätzliche Sachen, Menschenrechte und so…….

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Und wie froh erst die Männer sind, wenn sie dort wegkommen… Was hat das mit dem Begriff zu tun?

  • Die Beobachtung lässt sich beliebig wiederholen: Wer selbst sehen will, dem sei in Zürich zB in der Salsa-Szene das Adagio (Kongresshaus) dienstags, oder donnerstags das x-tra (Limmathaus), oder sonntags der Kaufleuten-Club empfohlen. Die interessante Frage wäre nun, weshalb das so ist und wie sich die beiden Verhaltensweisen verbinden lassen (lebendige Beziehung und Gleichberechtigung) sodass Paarbeziehungen weder altmodisch noch gleichberechtigt langweilig werden sondern spannend bleiben.! Also nicht entweder – oder, sondern beides! Das wäre ein lohnenswertes Thema für einen Artikel.

  • Erika B. sagt:

    Ich verstehe nicht, warum Frauen ihre Tanzlust am Freitagabend nicht ausleben sollen?
    Dafür mehr Erotik einbringen am Arbeitsplatz?
    Ich sehe den Zusammenhang wirklich nicht.
    Am Arbeitsplatz nehme ich mich zurück, auf dem Tanzplatz nicht.
    Dass one-night-stands nach dem Tanzen meist ins Leere führen, ist ja nun auch nicht neu.

    • xyxyxy sagt:

      ging mir genau so beim Lesen des Artikels – ich verstand den Zusammenhang nicht

      Tanzen ist u.a. auch ein Spiel. Wer Freude daran hat, sollte das ausleben. Und am besten gleich voll und ganz (sonst machts ja keinen Spass).
      Und all die Anspielungen auf Sex halte ich für kindisch. Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Jmd tanzt gerne und ist nicht aus auf Sex. Jmd tanzt gerne und ist aus auf Sex. Aber tanzen per se, hat nichts damit zu tun.

      Irgendwie Bünzlihaft wenn man meint, man müsse das zwanghaft miteinander verbinden.

    • Bob sagt:

      Weil ich am Arbeitsplatz 40 Stunden sind, und im Ausgang nur 2-3. Ausserdem wäre ihr Bett auch Montag-Donnerstag belegt. Sie können trotzdem hart arbeiten, zur Entspannung flirten, und am Abend feiern!

  • Pascal Meister sagt:

    Bei Frauen gilt für Salsa meistens das, was man bei Männern über Porsches sagt: Ein Zeichen dafür, dass im Bett nichts läuft… Ich halte mich also fern von Salsa-tanzenden Frauen, Erfahrungssache!

  • Bamert sagt:

    Wow! Toller Artikel, danke! Hatte ihn erst einer Frau zugeordnet, stattdessen, sehe ich am Schluss, dass er von einem Mann stammt. Freut mich doppelt, dass ich damit auch noch m-einem Klischeebild aufgesessen bin. – Ich habe manchmal den Eindruck, dass viele junge Frauen diese sexistischen „neuen-alten“ Rollen wie Abziehbilder einfach nachahmen, weil sie bereits darüber hinausgewachsen sind oder zu weit weg von der Erfahrung des „sich emanzipieren müssens“ sich befinden, schliesslich hatten sie Mütter, die das für sie gemacht haben! Ein Rollenspiel mit Gefahren, die zu wenig bewusst sind.

  • Fragender sagt:

    Klar, ich als man tanze nur um möglichst viele Frauen flachzulegen. Ich als Mann mache eigentlich alles in meinem Leben nur mit dem Ziel Frauen rumzukriegen und möglichst entwürdigenden und erniedrigenden Sex mit ihnen zu haben. Sämtliche anderen Motivationen sind einfach erlogen, weil ich meine wahre Absicht (Sex haben und Frauen erniedrigen) kaschieren will. Das stimmt immer, für alle Männer und für alles was sie machen. Meine Lieblingsopfer sind all die „übersexualisierten“ Frauen, die sich erlauben, sich zu lasziver Musik zu bewegen.. Vielen Dank für diesen „super differenzierten“ Bericht!

  • Vinxi sagt:

    mal v. Dom sub gehört???

    • Cybot sagt:

      Dort sind die Rollen sind aber deutlich weniger geschlechtsabhängig. Beim Tanzen übernimmt die Frau höchstens die Führung, wenn ihr Tanzpartner nicht tanzen kann.

  • Philipp Rittermann sagt:

    differenzierter artikel. es ist meine auffassung auch, dass der euopäische „sexismus“ in gewissen (südländischen) kulturen simpel und einfach mit „lebensfreude“ gleichgesetzt wird und somit auch keine ressentiments beinhaltet. ich glaube auch, dass die interpretationsformen mit den jeweiligen interkulturellen lebensumständen zu tun haben. einfach gesagt; in ländern mit niedrigerem wohlstand verglichen mit west-euorpa, hat man andere sorgen als sich mit „sexismus“ im weitesten sinne prioritär zu befassen.

  • Gumbo Fröhn sagt:

    Ich glaube, als Mann über die weibliche Faszination an diesen Tänzen zu lästern ist ungefähr dasselbe, wie wenn Frauen über Fussball als „hirnloses Gekicke“ oder über Autorennen als „umweltschädigendes Bubenzeugs“ reden. Da können sich die Geschlechter nicht begreifen. Ist im Tanzbereich als Mann auch nicht nötig, aber man kann’s nutzen: Lerne tanzen und du kriegst sie ALLE! 😉

  • marie sagt:

    tja, scheint irgendwie zu bewegen das thema. keiner wunder: in unserer überrationalisierten und wissenschaftlich belegten gefühlsausbrüchen mittels mri, ist offenbar das begehren immer noch rätselhaft. …ich hoffe es bleibt so.

  • hobbyläuferin sagt:

    Was für en chabis…
    Tanzen Sie Salsa? Ausser das der Mann führt, ist daran gar nichts machomässig…
    Im Gegenteil der Mann zieht sich eher etwas zurück, damit die Frau voll zur Geltung kommt.
    Mag sein, dass die Kultur in Südamerika machohaftiger ist, das kann ich nicht beurteilen. Salsa ist es aber nicht.
    Und wenn ich mit meinem Freund Salsa tanze, macht das unsere Verbindung enger und bestimmt nicht, dass ich mich ihm unterlegen fühle.

  • Clemens sagt:

    Der Autor scheint sowohl etwas gegen aggressiv ellbögelnde Mannsweiber als auch lasziv schnellvögelnde Tänzerinnen zu haben.

    Zumindest das erste kann ich verstehen, allein:

    Lieber Réda, umgekehrt wollen wir Männer solche moralinsauren Massregelungen und Verhaltensvorschriften von den Frauen ja auch nicht hören! Niemand ändert seine Vorlieben wegen eines solchen Artikels!

  • Blitz Blank sagt:

    Frauen gehen am Wochenende sexistische Tänze tanzen…
    Männer gehen am Wochenende machoiden Fussball spielen…

    Was ist schon wieder das Problem?

    • Blitz Blank sagt:

      Ach so, der Autor möchte, dass die Frauen unter der Woche mehr „Lambada“ mit den Männern tanzen.

      Vielleicht tun sie es ja nicht, weil dieses Spiel – im Gegensatz zum Spiel am Wochenende – keinen Spass macht, weil z.B. der Respekt oder die Fähigkeiten bei den Männern fehlen und aus Spass und Spiel schnell ein spassloser Ernst wird.

    • hans fallada sagt:

      zum glück spielen heute auch sehr viele mädchen und frauen fussball. die gleichung fussball = machoid ist somit ziemlich obsolet geworden. oder sehe ich da was falsch?

  • K.A. Barett sagt:

    R.E.A. hat recht. Schicken wir doch die in Mode gekommen Pseudo-Gender-Spielchen in den Orkus und freuen wir uns so unkompliziert als irgend möglich des Lebens. Dazu gehören auch die Erotiik und der Sex. So einfach ist das!

  • mira sagt:

    Kenne den Artikel ja schon und finde ihn immer noch anregend! Frauen wie Männer haben archaische Bedürfnisse, welche nichts mehr mit unserem heutigen Leben zu tun haben. Die sexuelle Unterwerfung der Frau ist wahrscheinlich so ein Steinzeit-Relikt, welches wenigstens halbwegs „politisch korrekt“ in so einer Szene ausgelebt werden kann. Verwerflich finde ich sowas nicht, eher belustigend.

  • Maria sagt:

    Ich bin schockiert darüber, welch niveaulose, rassisstischen Verallgemeinerungen in diesem Blog publiziert werden können. Von einem erfahrenen Geschichtenerzähler hätte ich mir eine differenziertere Analyse gewünscht, in der ein simpler Tanz (=kulturell verankerte Kunstform) von Sex und Genderfragen unterschieden werden. Zudem finde ich es eine absolute Frechheit, Frauen, die selbstbestimmt leben und sowohl ihre Hobbies, wie auch ihre Sex-und Beziehungspartner frei wählen, als niveaulos darzustellen, wenn sich in irgendeiner Form der lateinamerikanischen Kultur annähern.

  • marie sagt:

    und ach hr el arbi! wenn sie schon einfordern, dass frauen „ieber am Montag im Büro Ihre emotionale Rüstung fallen“ sollte ihnen einfach mal bewusst sein, dass viele frauen das eben nicht machen, weil es die herren im büro gar nicht verdient haben. schon mal in erwägung gezogen?
    bei ihrer haltung wohl eher nicht 😉

    • Andrea sagt:

      … und wenn die Frauen ihre emotionale Rüstung im Büro fallen lassen, kommen die Männer nicht mehr zum arbeiten. Und wir wollen nicht die ganze Arbeit allein erledigen.

    • Reda El Arbi sagt:

      liebe Marie,

      dass „Männer es verdient haben müssen“, wenn Frauen ihnen im Alltag offen und ohne emotionale Rüsung begegnen, ist eine eher erbämliche Aussage.

      Und es geht nicht darum, was die Männer wollen oder nicht wollen. Es geht um den Mind Space, in dem sich Frauen bewegen, wie sehr sie sich einschränken, um dann während 2 bis 3 Stunden all das zu leben, was sie sonst verleugnen und sich selbst nicht zugestehen. Ich kenne jede Menge emanzipierte Frauen, die täglich ihre eigene Attraktivität leben und geniessen, ohne auf ritualisierte uralte Rollenmuster zurückgreifen zu müssen.

      • marie sagt:

        hr el arbi – ich weiss ihr alter nicht. aber glauben sie mir, eine frau über 35 gilt als gammelfleisch in der arbeitswelt. wenn sie sich sehr fraulich am arbeitsplatz gibt, dann macht man(N) sich hauptsächlich lustig über sie und das finde ich dann eher würdelos. frauen dürfen sein wie sie wollen, auch lasziv am arbeitsplatz, aber dies ist leider in gottes namen endlich und bringt am ende nur scheisse.
        und ja, ich bin der absoluten meinung, dass männer, wenn sie sich adäquat benehmen, von mir zumindest, reichlich belohnt werden, da sie es verdienen. 🙂 schade für sie, aber was soll’s!

      • Katharina sagt:

        „Es geht um den Mind Space, in dem sich Frauen bewegen, wie sehr sie sich einschränken, um dann während 2 bis 3 Stunden all das zu leben, was sie sonst verleugnen und sich selbst nicht zugestehen“ sagen Sie mal, wie kommen Sie überhaupt zur Annahme, dass das bei allen Frauen, die Freitag abends den Tango tanzen, zutrifft? Ihr eigener Mindspace verführt Sie dazu, ihre Vorurteile zu projizieren und daraus die ganze These zu konstruieren. Klischees, weiter nichts.

      • Reda El Arbi sagt:

        @Marie: ich bin 43 und hab vor einem halben Jahr eine 40-Jährige geheiratet.

        Und Katharina: Waren Sie mal in Bohemia oder in einem der anderen Clubs am Latino-Abend? Hm, Sie leben glaubs nicht in der Schweiz.

  • pixel sagt:

    Sie werfen da interessante Fragen auf, bemühen aber auch ganz schön die Klischees….Ein Künstler der dunkle Bilder mit komischen Gestalten malt, hat ein psychologisches Problem – Zumba ist ein Tanz (…) – Pilates macht schlank – Models sind dumm – und tango-tanzende Männer sind alle Machos

    und homosexuell.

  • Carolina sagt:

    Wie bitte, ReA? Ich soll mir sogar bei meinem genussvollen einmal-die-Woche-mich-gehen-lassen-dürfen, politische-Korrektheit-zu-Hause-lassen die politiischen Konsequenzen durch den Kopf gehen lassen? Verstehen Sie denn nicht, dass dieser Gegensatz zwischen korrekt und funktionierend während der Woche und sich-dem-Genuss-hingeben etwas vom Erotischsten sein kann? Ich bin durch und durch eigenständig und emanzipiert und genau das bin ich auch auf der Tanzfläche – nur für mich und für einmal nicht an die ‚politischen Konsequenzen‘ denkend.

    • Tomas sagt:

      Ich glaube, dass es eher andersherum gemeint war.
      Dass die politische Korrektheit, die die Dame heute an den Tag legt und von uns Männern vergeblich erwartet, möglicherweise hinterfragt werden könnte. Aber damit würden die meisten dermassen heillos überfordert, man stellt sich bloss nur vor: da wird Frau von den Männern als Frau wahrgenommen! Igitt aber sowas 🙂

      Den Gedanken hatte ich bereits vor Jahren, als ich versucht habe zu verstehen, wozu es die Fasnacht eigentlich braucht 🙂

      • Carolina sagt:

        Ich weiss nicht, ob da nicht die Hoffnung Vater des Gedankens war/ist, Tomas (bei ReA). Ich kenne nur sehr wenige Frauen, die von ihren Männern wirkliche pol. Korr. erwarten. Und wenn sie das tun, dann ist das etwa so naiv, wie auf den Ritter auf dem weissen Hengst zu warten. Es ist viel besser für die Beziehung zwischen Mann und Frau, wenn beide sich bewusst sind, dass der andere ‚dunkle Seiten‘ hat, Phantasien, die nur ihm/ihr gehören, Geheimnisse, die man nicht zu teilen bereit ist. Nur dadurch bekommt man eine Ahnung davon, dass wir alle viel tiefergründig und vielschichtiger sind als

      • Carolina sagt:

        /2 eine politisch korrektes Abbild oder Wunschbild der Wirklichkeit. Jedes sinnenfreudige Ausleben einer Leidenschaft, sofern es niemandem schadet, sollte eigentlich erwünscht sein und wird dadurch, dass andere es inkorrekt finden, noch ein wenig spannender.

      • mila sagt:

        …wobei ich mich frage, weshalb es das braucht, dass andere es inkorrekt finden. Sogenannt ‚verbotene‘ Phantasien haben meiner Wahrnehmung nach oftmals einen unheimlich biedermännischen Kern – zur Illustration siehe ’50 Shades of Grey‘.

      • Carolina sagt:

        Finde ich zwar auch, aber 50 Mio Auflage sprechen wohl doch dafür, dass es bei vielen so ist.

      • mila sagt:

        Gerade, weil es so ist, komme ich nicht umhin, ReA wenigstens in folgendem Punkt, der sich nahtlos auf das Buchphänomen übertragen lässt, zuzustimmen: „Es ist, als ob sie die Mickey-Mouse-Sexualität in diesem klar umrissenen, vom Alltag abgegrenzten Setting eher ertragen, als echte, schmutzige Erotik.“

      • Carolina sagt:

        Klar, aber das sind Maximalforderungen bzw -positionen. Echte, schmutzige Erotik muss ja von irgendwoher kommen. Wahrscheinlich ist es für die meisten schon durchaus lustfördernd, wenigstens ab und zu ein ‚vom Alltag abgegrenztes Setting‘ zu haben, auch wenn es aussieht wie Mickey-Mouse-Sex. Mal ganz davon abgesehen, dass viele von uns mit wirklich schmutzigem Sex gar umgehen könnten und ihn vielleicht auch gar nicht wollen. Aber jetzt alle kleinen Alltagsfluchten unter ritualisiertem Sexismus abzubuchen, halte ich für reichlich überheblich.

      • gabi sagt:

        Pffffh… Ich stelle mir seit „Mickey-Mouse-Sexualität“ ständig vor, es müsse eine Art Disney-Penthouse geben.

        Das würd ich mir dann heimlich kaufen und mich über höchst anzügliche, wilde Bilder von Minnie Mouse dumm und dämlich onanieren.

        … Und wenn ich erwischt würde, sage ich einfach: „es ist nicht so wie Du denkst…“

        Und hätte unbestreitbar Recht!

        🙂

      • mila sagt:

        Carolina, Sie wissen doch selbst am Besten: wo es weh tut, wenn ein Finger darauf gedrückt wird, sollte man (im eigenen Interesse) hinschauen. ‚Alltagsfluchten‘ sind gut – gelebter, ausgekosteter Alltag um ein Vielfaches besser. 😉

      • alien sagt:

        50 Shades of Grey ist für die BenissimoliebhaberInnen und die HandelsblattabonentInnen. Für mich und Frauen, die mich irgendwie interessieren ist das kaum was.

      • mila sagt:

        …das sollte übrigens nicht überheblich klingen. Aber ich habe so meine Vermutung, dass gerade die Texte, die eine instinktiv-instante Abwehrreaktion bewirken, nicht selten die sind, die einem am meisten zu sagen hätten. Wenigstens bei mir ist das oft der Fall.

      • Carolina sagt:

        Ich weiss schon, mila, und Sie haben natürlich Recht. Leider kriege ich jeden Tag die Fälle (übrigens von Männlein UND Weiblein) vorgelegt, die froh sind, überhaupt Sex zu haben, wenigstens ab und zu mal. Und die allermeisten muss man erst mal auf die Idee bringen, dass sie vielleicht mit kleinen (!) Alltagsfluchten für sich selber auch dem Sex auf die Sprünge helfen könnten. Und für mich selber geht es nur darum, dass ich ab und zu eine kleine Mickey-Mouse-Nebenweltfantasie auslebe, die auch für den Alltag ziemlich nützlich ist ….. Scheuklappen, siehe Aliens Post, sind kontraproduktiv.

      • Carolina sagt:

        Gabi, Du aale Wutz! Die Bestrafung folgt dann schon noch für diesen säuischen Post, wirst schon sehen 😉

      • Tomas sagt:

        Carolina: meine Bilder haben am meisten bei solchen Menschen zu Eklat geführt, die durch ihre Betrachtung in sich selbst etwas gesehen haben, was sie so nicht wahrhaben wollten.
        Was wir erregend finden hat nichts mit dem zu tun, wie wir sonst leben. Das eine kommt von Amygdala und lässt sich kaum steuern, das andere ist Produkt von kontrollierten Überlegungen und erlaubt uns mit einem Partner auf Augenhöhe das Leben gemeinsam zu bestreiten. Von einem auf das andere zu schliessen, wie das die Feministinnen praktizieren, ist unsinnig und irgendwie unklug.

      • mila sagt:

        Das finde ich jetzt meinerseits immens interessant, Tomas.

      • Carolina sagt:

        Ihre Bilder, Tomas? Sie malen oder fotografieren? Und ja, das ist wohl so, das hat mila oben schon richtig festgestellt: es ist immer ein sicheres Zeichen dafür, dass uns etwas umtreibt und mit uns zu tun hat, wenn wir heftig darauf reagieren. Aber meine Erfahrung ist, dass nur sehr wenige Menschen sich erlauben, diese ‚dunklen‘ Seiten an sich, die Tabus (auch wenn sie nach aussen völlig harmlos sind), zu leben. Und die paar, die das tun, müssen sich auch noch dafür verteidigen und irgendwelchen politisch korrekten Normen genügen? Der Reiz liegt ja gerade in der Widersprüchlichkeit.

      • Tomas sagt:

        mila: was denn genau?
        c: ich fotografiere. Wobei, in der letzten Zeit zeichne ich wieder und denke darüber nach, mit dem malen wieder anzufangen. Es hat zwei unbestreitbare Vorteile: erstens kann man nur das fotografieren, was es bereits so gibt. Man muss zuerst dafür sorgen, dass das Bild, was einem im Kopf herumgeistert, zuerst auch in der Realität stattfindet. Das kann amüsant, aber auch anstrengend und auch nicht ganz unproblematisch sein. Und zweitens, egal was ich zeichne, es wird nie so direkt verstanden, wie wenn auf dem Foto ein „richtiger“ Mensch zu sehen ist. Man hat mehr Freiheiten

      • mila sagt:

        Das: „meine Bilder haben am meisten bei solchen Menschen zu Eklat geführt, die durch ihre Betrachtung in sich selbst etwas gesehen haben, was sie so nicht wahrhaben wollten.“

      • Tomas sagt:

        mila: meine Bilder verursachen wiederholt Entrüstung und /oder Begeisterung. Die Reaktionen und Empfindungen der Zuschauer sind für mich seit jeher der variable Teil jedes Kunstwerkes, ich habe aber versucht ihn mit der Person des Zuschauers zu korrelieren. Ich habe Jahre damit verbracht, Reaktionen und Persönlichkeiten der Zuschauer auszuwerten. Habe sogar eigens zu diesem Zweck ein weibliches alter Ego von mir kreiert um zu überprüfen, ob die Reaktionen vom Geschlecht des Künstlers beeinflusst sind. Es gab sogar eine gemeinsame Ausstellung mit vier anderen Künstlerinnen 🙂

      • Tomas sagt:

        mila: 2/ Je weniger man sich mit irgendeinem Phänomen auseinandersetzt, zu dem man aber eine dezidierte Meinung besitzt, desto heftiger fallen Reaktionen auf Inputs aus, die auf das eigene Unterbewusstsein zielen, weil die Meinungen nicht durch eigene Meinungsfindung entstanden sind. Typische Opfer solcher inneren Widersprüche sind Menschen, die nicht die Fragestellung interessiert, sondern nur die Antwort. Also alle, die mit Hilfe einer Ideologie oder einer Religion die Antworten auf alle Fragen zu bekommen hoffen, ohne je die Fragen stellen zu müssen oder sie erst überhaupt zu kennen.

      • mila sagt:

        Spannende Gedankengänge, danke. Nun würde man sich natürlich gerne die Bilder dazu ansehen wollen.

      • mila sagt:

        (Idealiter. So hat der Segen der virtuellen Anonymität mitunter seine Schattenseiten.)

      • Tomas sagt:

        mila: So ist es wohl. Hier und jetzt.

  • Andrea sagt:

    Wir wollen auf dem Parkett unseren Spass haben und wenn ein Mann sich gut bewegen kann – umso besser. Ausserdem ist die Fantasie immer besser als die Realität. Also: den Moment geniessen und dann gehen …

  • Brunhild Steiner sagt:

    Guten Morgen Herr E A,
    da unterschreib ich doch glatt jeden Buchstaben, inklusive der Satzzeichen 🙂

  • gabi sagt:

    Ich kann El Arbi beipflichten: Ist dasselbe Phänomen wie mit Sextouristinnen, die in der Fremde dann plötzlich für all das schwärmen, was sie hier machohaft geisseln.

    Komm aber immer noch wesentlich besser damit klar (oder finde diese Sünde „lässlicher“), wie wenn ich keine vier Blogs vorher von ner Frau, die im MB nicht müde wird, vermutete Frauenfeindlichkeiten oder gar patriarchale Verschwörungen zu outen, plötzlich lesen muss wie sie – so wenig sie auch ein einziges vernünftiges Argument dafür findet – einem Niqab Positives abgewinnen will.

    Vielleicht nehmen wir Frauen einfach zu ernst

    • Carolina sagt:

      Also hallo, Gabi! Das ist ganz sicher nicht dasselbe, zumindest in meinen Büchern. Ich lebe etwas aus, was nun mal in mir ist, eine Phantasie, einen folgenlosen Traum – und das muss ich auch noch auf politische Korrektheit abklopfen? Womit ja dann der Genuss schon wieder zum Fenster heraus ist. Mit Tanzen kann man etwas üben, worin viele ganz schlecht sind: sich im richtigen Moment mal gehen lassen können.

      • gabi sagt:

        Aber nein, Caro: ich schreibe ja auch: „Lässliche Sünde“

        🙂

        Aber aus nem ähnlichen Eckchen wie bei den Sextouristinnen – wenn auch die kleinere und „folgenlosere“ (was heisst das eigentlich? Wann gilt etwas als „Folge“?) Alltagsflucht – kommt´s wohl schon.

        Doch die Sache mit dem Niqab-Positives abgewinnen wollen (grad auch noch angesichts jenes eher Mitleid erregenden Geschöpfs, dass diesen unbedingt tragen wollte) von jemandem, der ansonsten grosszügig Frauenfeinde am Werk sieht… Das hat mich schockiert und wirkt nach.

    • Widerspenstige sagt:

      Och, Sie armer Geschockter Sie…habe ich erst jetzt gelesen, dass ja ich damit gemeint sein dürfte, nicht wahr, Gabriel? Es soll Sie verfolgen in Ihren düstersten Träumen!

      Das passt ja hervorragend zum heutigen Tag – klebrige Nebelmasse schleicht um die Bäume und hüllt alles in undurchsichtiges Schweigen. Die Gedankengänge von Frauen werden Männer nie verstehen und wieso sie sich gerne in Stoffe hüllen und ein wenig Haremsdame spielen möchten. Ein Niqab ist der Stoff, aus dem diese Träume gemacht sind. Vielleicht hat N.I. einfach zuviele Märchen aus 1001 Nacht gelesen? Wer weiss, wer weiss.

  • marie sagt:

    „Liebe Damen, holen Sie sich ihre Sexualität in den Alltag zurück. Lassen Sie lieber am Montag im Büro Ihre emotionale Rüstung fallen, als am Freitagabend ihr Selbstwertgefühl in ritualisiertem Sexismus zu baden.“ ….hätten sie gerne, gell? motzen über „deren Frauenbild noch irgendwo im 18. Jahrhundert vor sich hindämmert.“ aber es selbst einfordern 😆 nichts für ungut, aber hämische artikel werden nun mal gerne mit häme quittiert!

  • Comtesse Sirène de Lalande sagt:

    Mode oder Moden sind nicht unbedingt mein Ding.
    Ich bin eine Rmantikerin vom Land und pflege andere Kulturen.
    An Yves Saint-Laurent mochte ich am meisten seine Schüchternheit,
    ja auch seine Zurückhaltung in Modedingen selbst.

  • Gabriel Neruda sagt:

    Zickenkrieg und Hahnenkämpfe haben auch ihren Unterhaltungsfaktor.
    Bei beiden kann man sich auf eine heftige Auseinandersetzung verlassen.

    • Philipp Rittermann sagt:

      …welche zu nichts führt und bloss gegenseitigen hass schürt – habe sogar ich alter löli mittlerweilen begriffen.

  • Katharina sagt:

    When I was young, it seemed that life was so wonderful,
    a miracle, oh it was beautiful, magical.
    And all the birds in the trees, well they’d be singing so happily,
    joyfully, playfully watching me.
    But then they send me away to teach me how to be sensible,
    logical, responsible, practical.
    And they showed me a world where I could be so dependable,
    clinical, intellectual, cynical.

    There are times when all the world’s asleep,
    the questions run too deep
    for such a simple man.
    Won’t you please, please tell me what we’ve learned
    I know it sounds absurd
    but please tell me who I am.

    • Katharina sagt:

      /2: Now watch what you say or they’ll be calling you a radical,
      liberal, fanatical, criminal.
      Won’t you sign up your name, we’d like to feel you’re
      acceptable, respecable, presentable, a vegtable!

      At night, when all the world’s asleep,
      the questions run so deep
      for such a simple man.
      Won’t you please, please tell me what we’ve learned
      I know it sounds absurd
      but please tell me who I am.

      http://www.youtube.com/watch?v=5k3JVfxluFU

      „Thanks for watching“

      • Philipp Rittermann sagt:

        supertramp begleiten mich schon mein ganzes leben. gewinnen sie was positives aus den anschaulichen texten.

    • Marcel sagt:

      Falls du in stillen Momenten
      ob deines Verstandes in Zweifeln versinkst
      warum du dein kostbares Leben
      mit einem Idioten wie mir verbringst,

      der alles das ignoriert, was dich definiert
      dich vor anderen denunziert,
      attackiert, blamiert, herumkommandiert
      ich sag es dir, falls es dich interessiert:

      Temperamentvoll, verwegen und schön,
      schnell und athletisch, entschlossen und kühn,
      mit stählernem Körper und feurigem Blick,
      ich bin es, was du willst, der ultimative
      Mann.

      • Marcel sagt:

        Nimm dir doch einen von denen
        mit gutem Charakter, humorvoll, gescheit,
        mit Rücksicht auf all deine Schwächen,
        Auch du bist letzendlich dazu nicht bereit

        Denn aufgrund deiner Erbanlagen
        Willst du Männer, die Bären jagen,
        Und sich mit anderen um dich schlagen,
        Und bei der Paarung niemals versagen!

        Temperamentvoll, verwegen und schön,
        schnell und athletisch, entschlossen und kühn,
        mit stählernem Körper und feurigem Blick,
        ich bin es, was du willst, der ultimative
        Mann.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Hätte ich nicht gedacht, dass ich in diesem Leben mal noch El Arbi recht geben müsste, aber jetzt ist es soweit: Wo er recht hat, hat er recht………

    • Katharina sagt:

      ist ja klar, warum du das sagts, nach dem du den typen auf seinem gefaess ja verdammt hast. pfff. what a phoney.

    • Katharina sagt:

      Prinzessinnenschühchen und irgendwie lasziv sind ja die bigotten Signalwörter des Judgementalists. eigentlich klar, dass dir als mennonitische Oberpuritanerin das gefällt.

    • Katharina sagt:

      „Plötzlich entdecken sie ihr Herz für eine Kultur, deren Frauenbild noch irgendwo im 18. Jahrhundert vor sich hindämmert“ zum Beispiel ist glattweg ein kolonialistische arrogante Aussage. Die lateinamerikanische Kutlur und die Stellung der Frauen darin ist in vielen Bereichen weiter als im archaischen Switzerland.

      jedenfalls erfüllt Redas Text diverse Kriterien des Rassismus.

      • gabi sagt:

        Sicher auch Antisemit, Kath… Wie immer halt.

      • adlerauge sagt:

        Sorry to disagree, aber es gibt in weiten Teilen Südamerikas klare Indizien dafür, dass die Männer ein solches oder ähnliches Frauenbild pflegen. Hören Sie sich mal um bei den sehr zahlreichen alleinerziehenden Müttern, welche ihre Ex-Männer und/oder -Lover als Nichtsnutze betiteln und dies nicht nur, weil sie sich um jegliche Unterstützung foutieren… Damit will ich nicht sagen, dass dieses Phänomen auf Südamerika beschränkt ist (ist es bei weitem nicht), sondern dass es auch sehr weitverbreitet ist.

      • Leonidas sagt:

        mach dich locker Katharina. deine aufgeregtheit lässt nur den verdacht aufkommen, dass du stark angesprochen fühlst von den im text beschriebenen frauen…

      • Alejandro sagt:

        @Leonidas: In Katharinas Worten, point taken (ausser vielleicht, dass man der Häufigkeit ihrer Wortmeldungen nach nicht unbedingt glaubt, dass sie von Sonntag bis Freitag, 19.00 Uhr, arbeitet). Vielleicht ist es aber gerade ihre Art von aufgesetztem Selbstbewusstsein, das sie in die Arme einer ‚magischen‘ Illusion exotischer Erotik treibt. Sie wird es uns bestimmt verraten. Leider.

      • Philipp Rittermann sagt:

        nein. das gegenteil ist der fall. es ist ein aufruf zu gegenseitiger toleranz und akzeptanz. und das beispiel ist meines erachtens sehr lebensnah gewählt.

      • hans fallada sagt:

        selten so einen quatsch gelesen katharina. ged löst!

      • Katharina sagt:

        es gibt mehrere Gründe warum ich ihn als Rassisten und Macho bezeichne, nicht nur diesen Text. etwas bornierteres und vorurteilsbeladeneres als ihn habe ich selten gesehen. sorry to clash your little party.

      • hans fallada sagt:

        katharina er provoziert. das ist erlaubt und bringt die diskussion in gang. du kannst hier ja sagen wie du es siehst.

    • Philipp Rittermann sagt:

      das sehe ich ach so. wenn sich weiblein und männlein einfach wieder „normal“ und unter gegenseitiger berücksichtigung ihrer bedürfnisse annähern; fällt das zusammenleben wohl um einiges einfacher aus. sowohl radikaler männlicher sexismus, als auch die ganze übersteigerte gender-debatte führen eigentlich bloss dazu, die gegnseitigen vorurteile zu bestärken. schlussendlich möchten wir doch alle einfach nur schöne beziehungen führen, nicht? schaffen wir das nicht und bleiben stur auf unseren haltungen kleben, stellen sich frustration und extremismus ein.

      • Urs Dudli sagt:

        Hey Philipp,
        voll auf den Punkt. Das Problem scheint aber zu sein, dass man sich aufgrund der fortgeschrittenen verworrenen Gender-Situation selbst nicht mehr treu sein kann und daher oft die eigenen Bedürfnisse verleugnet oder sich ganz einfach nicht mehr richtig spürt. Sonst würden nicht alle ihre eigenen Theorien verfechten als ginge es ums nackte überleben. Mehr Toleranz und Wille etwas Neues zu erfahren wäre schon sehr entspannend und zugleich sehr spannend für beide Seiten…

      • hans fallada sagt:

        was verstehst du unter die „ganz übersteigerte gender-debatte“? so wie du das gebrauchst, könnte man meinen, das wäre etwas gegen männer oder männlichkeit gerichtetes. ist es meines wissens aber überhaupt nicht.

  • Katharina sagt:

    ach der hönende Reda. gibt Frau Ratschläge wie ach so poopoo Tango sei und versteht die ganze Magie davon nicht. get lost. you disgust me.

    • mila sagt:

      Katharina, ich habe mich auch gefragt, was einen Mann bemüssigt, einen derart einseitigen Text zu schreiben. Wobei der Verfasser wohl gerade aufgrund des eigenen ‚Exotenbonus‘ durchaus den einen oder anderen nicht ganz unberechtigten Wink mit dem Zaunpfahl gibt.

      • mikkesch sagt:

        @Katharina
        Ihr verzerrter Realitätssinn bewirkt immer wieder Kopfschütteln. Und die gestreuten Anglizismen langweiligen. In Boston habe ich die High-Scool und das Collge besucht und lebe seit über 15 Jahren in der Schweiz. Im Gegensatz zu Ihnen, unterlasse ich es, in Denglisch Beiträge zu schreiben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „Trotzdem verstehe ich nicht, wieso das Frauen ihren Grips und ihre Würde der Sehnsucht nach platter Romantik und unverhohlenem Sexismus opfern.“
        Mila, damit hat er doch einfach völlig recht! Sind wir wirklich so uninspiriert, dass wir bei Mann/Frau Sachen nur ohnmächtig auf die alten Klischees zurückgreifen können? Sind wir nicht fähig, eine neue Art von Romantik, Zärtlichkeit und Erotik zu kreieren, jenseits von Sexismus? Das würde ich für ein Armutszeugnis halten, bin aber überzeugt, dass es nicht so ist.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schau dir doch mal „Love Story“ an, das war ein Kultfilm der Generation deiner Eltern. Trotzdem hatten die das schon drauf, der Film war sehr modern und wirkt auch heute noch nicht vorgestrig.Es gibt keinen Grund, in der Mottenkiste der 40er Jahre zu wühlen in Sachen Romantik.

        http://www.youtube.com/watch?v=V7676EC06oc

        ach, Hühnerhaut……..

      • Mark sagt:

        Problem? Kein Problem, der Link zeigt das Modell, als das sich Katharina auf FB ausgibt, sie missbraucht die Fotos von Orsi, legt Alben an und schickt die als ihre Fotos an FB Freunde, mit Erklärungen, wann und wo die Fotos entstanden. Auch der Lebenslauf von K. ist eine einzige Lüge, immer mehr FB Freunde haben sie deshalb geblockt.

    • Mark sagt:

      ach der hönende Nerd, frustriert an seinem PC hockend, weil niemand mehr seine Geschichten glaubt. Schon peinlich, wenn man so plump lügt und dann auffliegt. Wie geht es den Zwillingen?

      http://besteyecandy.com/section/celeb-photogallery/cid-830/sortedby-age/page-17/Orsi-Kocsis.html

      • Pixel sagt:

        Mark, was haben Sie denn für ein Problem? Ich meine, was sollen wir mt diesem Link genau anfangen?

        Oh Mann, das ist ja schlimmer als spam.

    • Reda El Arbi sagt:

      Hallo Katharina, gibts drüben in den Staaten keine Blogs, die Sie trollen können? Auf meiner FB-Seite sind Sie ja bereits geblockt, bei clack.ch kommt auch kaum mehr ein Post durch. Nett, dass die Mamabloggerinnen Ihnen noch eine Bühne geben, nicht?

      Lieber Gruss
      Der Quotenmann

    • Katharina sagt:

      cl4ck interessiert mich nicht. und es macht Spass, kleine Bünzlis wie Sie zu bashen. Bünzlis, denen beim Wort USA das Gehirn ausschaltet.

      ach ja, und Leute die im Geiste mit Ihnen verwandt sind blocke ich am Laufmeter. die können ja auf Ihren Gefässen rumtr0llen.

      • Reda El Arbi sagt:

        @Katharina: Um mich zu bashen müssten Sie irgendwann auf irgendeinem Kanal mal Gutes posten. Bisher seh ich nur ihre Verbitterung und zwischendurch Ihren Frust über die Schweiz, die Männer, die Frauen, das Universum und den ganzen Rest.

        Aber natürlich interesiert SIe sowieso nicht was ich schreibe. Drum reagieren SIe ja auch auf alle meine Veröffentlichungen, bis man Sie sperrt. 😀

      • Fistik sagt:

        Katharina
        Die meisten „heissen“ Latinos, welche ihre Tänze beherrschen, tun dies aus Tradition; sind also im Geiste eher langweilig und somit können sie sich ruhig in den USA einen Cowboy schnappen, nur für ein Tänzchen natürlich …der beherrscht wenigstens noch den 3 doppelten Bondage …und er wechselt ihnen gratis die Hufe ( …aber treten sie damit nicht den El Rabi …)

      • Katharina sagt:

        ohh natürlich würde ich des Redas A.. gerne mit frischen Hufen und Sporen treten.. ein deftiges Gaudi, ganz nach seinem Geschmack.

      • Katharina sagt:

        warum sollte ich zu Ihrem Geschreibsel was positives äussern? as i said, you disgust me, and I think you’re an asshole and a joke in your town. as per other communication experts over there….

        of course i find little your little cesspool a piss pool of fartsy racists. nothing will change that opinion, as long as folks like you float around there. btw, you might actually be a tenant in one of my properties over there. and that is what ticked you off.

        🙄

  • Tomas sagt:

    Sie meinen… es gibt eine Art Anlass, da ziehen sich die Schweizerinnen ein richtiges Kleid an? Und darunter keine Trainerhose oder so etwas ähnliches? Hey, geben sie es zu, you are kidding, man 🙂

    • Andrea sagt:

      Zieht Frau ein Kleid an, ist sie ein Männermagnet. Wenn frau das mag, ausprobieren, es funktioniert, immer.

      • Tomas sagt:

        Sagen sie mir etwas neues, Andrea 🙂

        Mich erstaunt eher, dass sogar wenn es erklärtermassen darum geht, einen Mann abzuschleppen, sind die Frauen hierzulande bereits soweit, dass sie in Jeans und und Pulli aufkreuzen.
        Zuletzt auf Ü30 Party letzten Samstag in Basel, wo mich meine Freundin hinterlistig gelockt hat 🙂

      • Andrea sagt:

        Ich komme selbst aus Basel, lebe jetzt aber im Kanton Zürich – und hier tragen Frauen in den Clubs Kleider. Trotzdem, das bedeutet nicht zwingend, dass sie einen abschleppen will. Also aufgepasst! 😉

      • Sigi sagt:

        Es kommt gewiss nicht bloss auf das Äussere einer Frau an.
        Auch die Dessous sind wichtig.

        Karl Kraus

      • Tomas sagt:

        Andrea: jaja, aufgepasst ist immer gut 🙂
        Mir fiel das gerade bei diesem Anlass auf… ich meine, da sind etwa 70% der Gäste Frauen, viele davon eben in einem Alter, in dem es an Gelegenheiten jemanden kennenzulernen bereits etwas mangelt. Als Mann kam ich mir während der etwa zehn Minuten, die ich alleine gewartet habe, wie ein Ausstellungstück. Und anstatt dass die Frauen sicherstellen, dass sie aber auch wirklich jeder anwesende Mann wahrnimmt, damit sie dann die Auswahl treffen können, kommen sie in einer Tarnkappe daher.

      • Andrea sagt:

        ououou Tomas. An einer Ü-30 Party, und Du denkst, es mangelt den Frauen an Gelegenheit jemanden kennenzulernen? lol.

      • Carolina sagt:

        Tja, Tomas, so sind wir Weiber: wollen doch tatsächlich wahrgenommen werden wegen unserer selbst und nicht weil wir aufgedonnert sind. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Es ist mir schon oft genug in Clubs passiert, dass Männer es nicht fassen können, dass ich gar keinen abschleppen will, dass ich nur abtanzen will – man könnte daraus folgern, dass, wären Sie auf dem Markt und am Angebot wirklich interessiert, vielleicht ein wenig hinter die Fassade schauen müssten.

      • Andrea sagt:

        zu Sigi: habe den Mann noch nicht getroffen, der irgendeinen Wert auf Dessous gelegt hat …:)

      • marie sagt:

        @t
        „die ich alleine gewartet habe, wie ein Ausstellungstück“ …ja das mögen wir frauen eben auch nicht. 😉

      • Tomas sagt:

        m: ich habe nichts von „nicht mögen“ geschrieben 😉

      • Andrea sagt:

        … und selbst wenn wir aufgebrezelt sind, heisst dass nicht, dass wir die Männer mit denen wir einen Abend durch durchfeiern, hinterher nach Hause nehmen. Meistens geht es einfach nur ums tanzen und sich amüsieren.

      • marie sagt:

        andrea viele männer können das eben nicht nachvollziehen 😉

      • Tomas sagt:

        Caro: wenn eine Frau erwartet, wegen etwas anderem als ihrem Äusseren von einem Mann angesprochen zu werden, ist sie entweder so etwas wie Marie Curie oder einfach nur naiv.

      • Tomas sagt:

        Andrea: das ist uns glaube ich nicht entgangen, und das stellt eigentlich auch keinen Problem dar. Mein Staunen bezog sich eher auf das Damenspezies das offensichtlich auf die Jagd geht, aber alles dafür tut damit diese erfolglos bleibt. Aber was solls, der Darwin wird es schon richten, solche Frauen geben glücklicherweise ihre Gene nicht so einfach weiter 🙂

      • mila sagt:

        Wenn Sie unter ‚Äusseres‘ auch Ausstrahlung subsummieren, würde ich Ihnen sogar vorbehaltlos Recht geben, Tomas… Aber Ausstrahlung hat eben nicht nur allein damit zu tun, wie eine Frau sich zurecht macht – sondern wie sie als Persönlichkeit wirkt.

      • mila sagt:

        Den Folgekommentar finde ich übrigens völlig daneben.

      • Andrea sagt:

        Ich muss Tomas recht geben, dass Frauen sich nicht beklagen können, nicht wahrgenommen zu werden, wenn sie in grauen Säcken daher kommen. Andererseits hilft es auch nicht, aufgemotzt zu sein, mit einem Gesichtsausdruck, als würde einem die ganze Welt was schulden. Lächeln wirkt Wunder, Strahlen macht alle Träume wahr …

      • marie sagt:

        andrea und wer entscheidet was graue säcke sind? die männer wie tomas, rea?
        nun, sooooo wichtig sind die nun auch nicht 😉 es sind ja auch die, die z.bsp eher selten verstehen, dass nach einem schönen arg tango frau eigentlich den typen sicherlich nicht abschleppen wollen (komische sache: es sind hauptsächlich genau die männer aus diesen breitengraden, die das nicht verstehen. mit den latinos habe ich keinerlei probleme.).

      • Tomas sagt:

        Andrea: ja. bedingungslos. Und es kostet erst gar nichts. Nur… wie soll ich es sagen. Ich habe das Gefühl, dass es in der Schweiz für sehr viele Frauen einfacher ist, sich ein Kleid zu kaufen und gezielt zu tragen, als zu lächeln.

        Aber sonst: wenn eine die Ausstrahlung hat, kann sie alles anziehen, das spielt dann keine grosse Rolle mehr. In einem Kleid macht sie uns aber trotzdem glücklicher 😉

      • Tomas sagt:

        m: was „graue Säcke“ sind, bzw. was bewirkt, ob man eine Frau überhaupt wahrnimmt, entscheidet jeder einzelner Mann für sich. Für einen ist es so, für anderen anders 🙂
        Aber generell, ohne ins Detail zu gehen, gibt es schon Gemeinsamkeiten, glauben sie mir 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nicht alle Frauen haben schöne Beine, aber vielleicht andere Vorzüge, die in Hosen oder Jeans gut zur Geltung kommen. Marlene Dietrich z.B. oder Greta Garbo sahen in Hosen immer umwerfend aus, wobei die auch sensationelle Beine hatten und Hosen nicht zum Verstecken derselben trugen.

      • Tomas sagt:

        mila: was genau finden sie an dem Folgekommentar daneben? Bevor sie jemanden mit ihrer Persönlichkeit beeindrucken können, muss er erst auf sie als Frau aufmerksam werden. Das ist glaube ich der grösste Irrtum der Feministinnen: der Glaube, man kann die Männer irgendwie in diesem Punkt ändern.
        Eine Frau, die mich nicht als Frau anspricht, kann mich mit ihrer Persönlichkeit beeindrucken, aber dann ist sie ähnlich dran wie ein männlicher Kollege, der mich ebenfalls mit seiner Intelligenz oder anderen Charakterzügen anspricht. Verstehen sie was ich meine, und wo der Darwin ins Spiel kommt?

      • mila sagt:

        Tomas, wenn Sie nicht erkennen, dass dieser Kommentar absolut unter der Gürtellinie (und Ihrer Würde) ist, dann kann ich Ihnen entweder nicht weiterhelfen. Oder aber ich reagiere im Gegensatz zu anderen empfindlicher auf solche zutiefst chauvinistischen Sprüche. 😉

        In der Sache habe ich Ihnen hingegen, wie Sie feststellen konnten, durchaus Recht gegeben.

      • Tomas sagt:

        mila: ich finde das Spannungsfeld höchst interessant, das sich hier auftut. Bin schon seit langem daran, mir zu dem Thema Gedanken zu machen, unter anderem in meinen Bildern. Und sehe mich definitiv nicht als Chauvinisten an 🙂
        Leider bietet sich selten eine Möglichkeit, dies mit jemandem sachlich zu diskutieren.
        Ich kann in meinem Post immer noch nichts Verletzendes finden, und falls sie es so sehen, nun, dann war es erstens nicht so gemeint, und zweitens wecken sie meine Neugier, was genau sie als solches empfinden.

      • mila sagt:

        Die spezielle Form des Darwinismus, die sie hier aus der chauvinistischen Mottenkiste ausgegraben haben („Weibchen, die sich nicht benehmen wie Weibchen, sterben notwendig aus“), empfinde ich in einer Diskussion wie der vorliegenden als so unnötig wie unangebracht. Im Allgemeinen disqualifizieren sich Menschen, die solche Aussagen tätigen, in meinen Augen – sie bilden womöglich eine Ausnahme von der Regel, weil Sie an anderer Stelle durchaus Format bewiesen haben.

      • mila sagt:

        …und es soll dann auch tatsächlich noch Geschlechtskollegen von Ihnen geben, die (buchstäblich) eine sportlich-natürliche Partnerin zum Pferdestehlen suchen. Dabei erweisen sich die von mir durchaus geschätzten high heels mitunter als Problem.

        Kurzum: nicht jedem Mann ist an dieser einen (spezifischen) Ausdrucksform von Weiblichkeit gelegen, die Ihnen so ausgesprochen am Herzen liegt.

      • Tomas sagt:

        mila: Ich neige manchmal dazu die Problemstellungen bis auf das nackte Kern abschälen zu wollen. Man kann durchaus sagen, dass wenn eine Frau es trotz allen allfälligen Qualitäten nicht schafft, für einen männlichen Partner sexuell anziehend zu sein, bleibt sie höchstens eine platonische Kollegin und ihre Gene, egal wie wertvoll, werden nicht weiter verbreitet. So gesehen hat die sexuelle Attraktivität – beider Geschlechter natürlich – durchaus etwas mit dem armen Charles zu tun.

        Und ja, so sehr ich mir bei einem Tanzabend eine Partnerin in High Heels wünsche, für Pferdeklau wären Sneakers OK

      • mila sagt:

        Tomas: es gibt Männer (und Frauen), denen steht grundsätzlich nicht der Sinn nach schickem Ausgang und/oder Tanzabend. Darauf wollte ich hinaus.

        Und übrigens: es kann gut sein, dass ich mehr Blicke auf mich ziehe, wenn ich in Kleid und High Heels unterwegs bin. Das tut meinem Selbstbewusstsein ausgesprochen gut, wie ich zugeben muss. Angesprochen werde ich aber eher in Jeans und Stiefeln.

        …das Wichtigste überhaupt: mein Mann findet mich im naturbelassenen Look immer noch am Schönsten, und hätte gegen ein, zwei Kilo mehr nichts einzuwenden – im Gegenteil. Kein Wunder, liebe ich ihn. 😉

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Zumindest möchte ich ja am Morgen nicht erschrecken wegen der Frau neben mir, die doch gestern, geschminkt und gestylt, noch so toll ausgesehen hat.

      • Tomas sagt:

        Mila: Schönheit und Weiblichkeit kommt von innen, wie ich schon sagte. Vermutlich strahlen sie etwas aus, was ihr Mann wahrnehmen kann. Seien sie dankbar darum 🙂

    • Andrea sagt:

      zu Marie betr. Männer können das nicht nachvollziehen: Frauen können auch Nein sagen, und wenn’s die Männer nicht begreifen, dann darf frau einfach nicht zimperlich sein.

      zu Tomas: ja, wir haben Dich schon verstanden 🙂

      • marie sagt:

        keine angst andre, mein nein ist immer unmissverständlich.

      • Andrea sagt:

        Hallo Tomas?! Feministinnen stehen für die gleichen Rechte von Männern und Frauen ein. Nicht mehr und nicht weniger. Wo ist der Irrtum? Wir haben schon lange erkannt, dass man Männer, die älter als 3 Jahre alt sind, nicht mehr ändern kann. Wir wollen die Männer auch gar nicht ändern, wir lassen nur den einen oder anderen links liegen. Das fällt dann den Männern schwer, besonders wenn die Feministin sexy, attraktv und intelligent ist.

      • Tomas sagt:

        Andrea: hmm. Naja, das uns Frauen immer wieder abweisen, das ist normal, und sollte keinen Mann wurmen, das gehört dazu. Je mehr man abgewiesen wird, desto mehr gibt es auch das Gegenteil, so ist das Spiel eben.
        Die sexy und attraktive Feministin, die würde ich wirklich gerne einmal kennenlernen – egal wie sie mich finden würde. Sie wird immer wieder heraufbeschworen, ich habe sie aber noch nie live getroffen. Ich vermute, das es deshalb so ist, weil ich Sexiness mit etwas was von innen kommt definiere, und die Feministinnen wirkten auf mich bisher irgendwie humorlos, verkrampft und ungepflegt

      • Tomas sagt:

        Andrea: und ja, ich glaube, dass der grösste Fehler, den Feminismus begangen hat, ist eben der dass es NICHT die gleichen Rechte für beide Geschlechter will. Am Anfang, als es noch um die krassesten Fälle der Ungleichbehandlung der Frauen ging, spielte es keine so grosse Rolle. Heute ist es aber seine grösste Hypothek.

    • hans fallada sagt:

      was hattest du denn an thomas?

      • Reda El Arbi sagt:

        Es ging um Sexismus. Das hat nichts mit attraktiven Frauen zu tun, sondern mit einem sexuellen Rollenverständnis (Subjekt/Objekt), bzw Unterordnung und Reduzierung aufs Geschlecht.

      • marie sagt:

        beim sexuellen rollenverständnis hört die ratio auf, DAS sollte ihnen doch als mann mehr als bewusst sein. und das entscheidet letztendlich jede(r) für sich, ob man im moment subjekt ist, oder aber als objekt wahrgenommen werden will.

      • Reda El Arbi sagt:

        Dann ist es aber einfach Heuchelei, während der Woche auf jeden Flirt mit „Chauvi“ oder „Sexist“. Mir gehts nicht gegen die Tänze, mir gehts um innere Kongruenz bei den Werturteilen, die manche Frauen übers andere Geschlecht werfen.

      • marie sagt:

        hr el arbi lesen sie mal den post von patrick von heute 16:20. ich arbeite seit 26 jahren, das was patrick beschreibt, habe ich noch NIE, NIE erlebt! ich würde es gerne einmal, nur einmal erleben.
        ich pflege privat gaaaaaaaaaaanz anderen umgang als mit den herren im büro. und das hat seinen grund. in meinem privat leben wähle ICH aus. bei der arbeit muss ich mich mit solchen bageben, mit denen ich privat nicht einmal ein minzentee trinken würde.
        und sie?

      • marie sagt:

        deshalb: ganz bestimmt KEINE heuchelei.

      • Reda El Arbi sagt:

        Marie: Das mit dem Büro war ein Beispiel. Es steht für „Alltag“, der ja nicht nur aus Büro oder Arbeit besteht. Kann auch im Tram, im Cafe oder beim Einkaufen sein.

      • Tomas sagt:

        Schwarze Hose, schwarzes Hemd und schwarzes Jackett. Dazu schwarze rahmengenähte Schuhe. Ich wusste aber nicht, wohin wir nach dem Essen gehen, deshalb wollte ich auf das Meiste vorbereitet sein und das schien mir der Fall zu sein.

      • marie sagt:

        @rea
        heute morgen im tram: ich, bleistift jupe, meine wildleder stilettos, mein kashmir rolli, alles schwarz, mal wieder zeit gehabt, um mich richtig zu schminken, lancôme absolue rouge, mein boucclé mantelprunkstück von max mara, ja, ich fand mich heute morgen richtig attraktiv. und das fürs büro! an der haltestelle ein bild von ein mann, ich lächelnd. wir steigen ein, nehmen nebeinander platz, ich immer noch lächelnd, er auch. mir löschte es ab, weil er sich dermassen breitbeinig neben mir setzte, gott sei dank hatte er ein hose an, sonst wäre sein gemächt… so nicht! bin aufgestanden…

      • marie sagt:

        @rea
        heute morgen im tram: ich, bleistift jupe, meine wildleder stilettos, mein kashmir rolli, alles schwarz, mal wieder zeit gehabt, um mich richtig zu schminken, lancôme absolue rouge, mein boucclé mantelprunkstück von max mara, ja, ich fand mich heute morgen richtig attraktiv. und das fürs büro! an der haltestelle ein bild von ein mann, ich lächelnd. wir steigen ein, nehmen nebeinander platz, ich immer noch lächelnd, er auch. mir löschte es ab, weil er sich dermassen breitbeinig neben mir setzte, gott sei dank hatte er ein hose an, sonst wäre sein… so nicht! bin aufgestanden…

      • marie sagt:

        im büro war ich einmal mehr overdressed… aber das ist mir sch….egal. habe den lippenstift konsequent und regelmässig nachgezogen… einmal mehr: verloren, verlierer kriegen keine medaille.

      • marie sagt:

        der erste teil hängt im nirwana.

      • Tomas sagt:

        m: warum sehe ich solche Frauen nie wenn ich mal Tram nehme? 🙂
        Gut, vor etwa drei Wochen, in der Linie 6. Und ich tat was ich immer in einem solchen Fall tue: bin zu ihr gegangen und habe mich im Namen von allen berner Männer bedankt 🙂

      • marie sagt:

        tja – falsches tram?

        tomas, sie müssen auch zugeben, dass die männer in unseren breitengraden durchaus auch defizite aufweisen.

        (nettes kompliment für die frau, hoffentlich hat sie gestrahlt. das hätten sie für einmal verdient 😉 )

      • Tomas sagt:

        m: sie war erfreut, hat gelächelt und sah sichtlich verwirrt ob der Tatsache aus, dass ich weiter nichts von ihr wollte 🙂

  • mila sagt:

    Wusste ich’s doch, weshalb ich finnischen Tango vorziehe… 😉

    • Tomas sagt:

      Ok, ich werde googeln, aber trotzdem: finnischer Tango? Kenne ich nicht. Die argentinische version mal bei Seite, bleibt mir nur der Kriminaltango. Geht es da irgendwie um Kaurismäki? 🙂

      • gabi sagt:

        Nein: Ist ne Tatsache, Tomas:

        die Finnen sind – in ihrer Schwermut (wir alten Ostblöckler können da doch mit, oder?!) – vielleicht noch die grösseren Tangofans als die Argentinos.

      • Tinu sagt:

        Na, der finnische Tango wird viel körpernaher getanzt und fast nur im Grundschritt. Eher etwas langweiliger, oder?
        Der Ursprung des Tango liegt in Argentinien und die Finnen habens übernommen und ihren Stil entwickelt.

      • mila sagt:

        „Der finnische Tango ist weich, zärtlich – und heiss.“

        http://www.youtube.com/watch?v=bTrVSNzL52w

      • mila sagt:

        …offenbar ist es bei diesem Tango anders herum: er bietet Männern die Möglichkeit, aus ihrer Rolle auszubrechen – und Gefühle auszudrücken. Wunderschön anzusehen, die innig tanzenden, älteren Paare in der Youtube-Sequenz.

      • Tomas sagt:

        Cool, wieder was gelernt 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Den hab ich oft getanzt, ich wusste nicht, dass man ihn Finnisch nennt. Es sind einfach die Tangoschritte, ohne das ganze dramatische Brimborium, der Herumwirbelei, sehr pur und innig.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        der finnische Mann, er spricht nicht und er küsst nicht – ja, was tut er dann eigentlich, bleibt nicht mehr viel 😉

      • mila sagt:

        Wobei ich es schon verstehen kann, wenn man am Drama des argentinischen Tango Gefallen findet, Pippi. Oder des Flamenco, respektive des Paso Doble.

        Was mich persönlich gar nicht anspricht, ist hingegen das restliche Gros der lateinamerikanischen Tänze. Aber wie immer gilt: jedem das seine. 😉

      • mila sagt:

        PS: Eine einschlägige Filmempfehlung möchte ich an dieser Stelle nicht unterlassen:

        Strictly Ballroom – http://www.youtube.com/watch?v=7dtfxf3FFx4

    • pascal sutter sagt:

      ich <3 den finnischen Tango – so etwas schönes!

      • Nala sagt:

        Aehm Mila wenn ich mir youtube mit dem finnischen Tango anschaue und höre ist der aber eher dem englischen Tango ähnlich als dem Tango argentino. Das erste Lied war eindeutig englischer Tango und auch die Tanzhaltung gleicht eher dem englischen als dem argentinischen Tango.

        Körpernah wird jeder Standardtanz getanzt, also auch der Tango. Uebrigens englischer (standard) wie argentinischer (eigene Kategorie). Tanzen ist immer Gefühlsausdruck von Mann und Frau. Der Mann führt zwar, aber als Folgende ist die Frau nicht unterdrückt, sondern selbständig. Sie tanzt genauso zur Musik wie er.

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