Warum Kinder gern mit Waffen spielen

Die heutige Carte Blanche ist ein Interview mit dem Kinderpsychologen Allan Guggenbühl*.

Mamablog

Ein Junge zielt mit seiner Spielzeugpistole. (Foto: Flickr/Greg Westfall)

Herr Guggenbühl, was macht Waffen für Kinder so faszinierend?
Kinder sehen Spielzeugwaffen mit anderen Augen als Erwachsene. Während wir sie vor allem mit Gewalt, Verbrechen und Militär in Verbindung bringen, sehen Kinder in ihnen eine menschliche Verhaltensweise; nämlich aggressiv und bestimmt zu sein, sich zu messen und mit anderen zu kämpfen. Für Kinder handelt es sich um Symbole für Emotionen und nicht primär um ein Tötungsinstrument.

Was sehen Kinder denn in Waffen?
Spielzeugwaffen sind für sie ein Mittel, Aggressionen und Machtkämpfe spielerisch abzuhandeln. So setzen sie sich mit einem Schattenaspekt des Menschen auseinander. Waffen sind auch ein Mittel, sich mächtig und stark in einem sozialen Raum zu inszenieren, ein Symbol der Ich-Stärke.

Überall herrscht Konsens, dass Jungen viel mehr mit Waffen spielen, als Mädchen. Warum ist das so?
Waffen gelten in unserer Kultur als Männlichkeitsattribute. Als solche sind sie für Jungen attraktiv, weil sie auf der Suche nach ihrer Geschlechtsidentität sind. Sie symbolisieren aggressives Auftreten, Kampf und den Wunsch, sich zu verteidigen und für Sicherheit zu sorgen.

Hängt die Vorliebe für Waffen mit einer bestimmten Altersphase zusammen?
Kinder im Alter von vier bis acht oder maximal neun oder zehn Jahren spielen gern mit Waffen. Die Faszination geht nachher zurück. In der Vorpubertät setzen sich die Kinder dann mit sich selber auseinander, reflektieren Werte und ihre eigene Rolle im Leben.

Wie wirken sich Waffen auf die Entwicklung von Kindern aus?
Nicht die Waffen oder eben Spielzeugwaffen sind entscheidend, sondern welche Haltungen die Erwachsenen oder die Kultur mit Waffen verbinden. Sieht man im Spiel mit Spielzeugwaffen die Vorbereitung für einen effektiven Konflikt oder verbindet es mit spezifischen Feindbildern, dann sind Kriegsspiele problematisch. Es kommt also auf den Kontext an und nicht auf das Kriegsspiel an sich.

Wie meinen Sie das?
Es macht einen grossen Unterschied, ob man Waffen verherrlicht oder sogar in ihnen eine Möglichkeit zur Lösung ‹privater Probleme› sieht, wie in gewissen Ghettos Südamerikas. Wenn Kinder in einem politischen Konflikt aufwachsen, wie früher in Nordirland oder heute in Somalia oder im Kongo, dann sind die Kriegsspiele Ausdruck des effektiven Konflikts. Die symbolische Bedeutung vermischt sich mit der politischen Instrumentalisierung, die Kriegsspiele stimmen Kinder auf den effektiven Konflikt ein.

Eltern sollen ihren Kindern Spielwaffen also nicht verbieten?
Nein. Es ist unrealistisch, Kindern das Spiel mit Waffen zu verbieten, sie nehmen einfach Äste und sehen in ihnen Schwerter oder Gewehre. Natürlich müssen die Spielwaffen als solche klar erkennbar sein. Kinder verstehen die Reaktionen der Erwachsenen oft nicht. Eine Kindergärtnerin erzählte mir stolz, dass ihre Kinder kein Interesse an Waffen hätten. Tatsächlich hatten ihre Kinder die Waffen auf dem Weg zum Kindergarten in einem Gebüsch versteckt und nach dem Kindergarten wieder herausgeholt, aus Rücksicht auf die Kindergärtnerin. Wichtig ist jedoch, dass Kinder bei Kriegsspielen Regeln befolgen, zum Beispiel nicht auf Erwachsene zu zielen.

Können Kinder den Unterschied zwischen richtigen Waffen und Spielwaffen einschätzen?
Natürlich, unter der Voraussetzung, dass sie klar unterscheidbar sind.

Wie ist der Umgang mit Waffen als Sport, in der Schweiz der Schützensport, aus psychologischer Sicht zu bewerten?
Der Schützensport hat in der Schweiz eine Tradition und hat mit der Verteidigung unseres Landes zu tun. Wichtig sind klare Regeln und ein fester Rahmen. Wenn sich Jugendliche in Schützenvereinen engagieren, dann verlieren sie oft ihre Faszination für Waffen und das Schiessen wird zu einem Sport.

Aber in Schützenvereinen trainieren ja auch Kinder.
Kinder sollten nicht mit realen Waffen zu tun haben. Sie verstehen nicht ihre Gefahr und Funktion, bei Jugendlichen ist dies anders.

Interview: Martina Läubli.

Allan Guggenbühl*Prof. Dr. Allan Guggenbühl ist Kinder- und Jugendpsychologe, Psychotherapeut und Dozent an der Pädagogischen Hochschule Zürich. (Bild: Keystone)

155 Kommentare zu «Warum Kinder gern mit Waffen spielen»

  • Roland sagt:

    Sehr guter Artikel.
    Ich habe das Problem auch, dass viele Eltern kein Kriegsspielzeug tolerieren. In der Klasse meines Sohnes kommt es deswegen immer zu Diskussionen unter den Eltern.
    Ich finde, dass es völlig ungefährlich und harmlos ist. Vorausgesetzt, man redet mit dem Kind darüber. Mein Sohn weiß, dass es nur ein Spiel ist und dass echte Waffen und echter Krieg absolut gefährlich und verabscheuungswürdig ist.

    Liebe Grüße

  • Widerspenstige sagt:

    Der offiziellen Zeitung „New Light of Myanmar“ zufolge hatte ein Mob am vergangenen Freitag im Westen des Landes sieben Menschen getötet. Sie überfielen Dörfer und brannten etwa 500 Häuser nieder. Die Ausschreitungen waren offenbar ein Racheakt, nachdem eine Woche zuvor Buddhisten zehn Muslime getötet hatten. Anlass dafür soll wiederum die Vergewaltigung und Ermordung einer Frau gewesen sein, für die drei muslimische Männer verantwortlich gemacht werden.

    Auszug aus ‚Burma: Alte religiöse Konflikte brechen auf‘ f.a.z 11.06.2012

    • gabi sagt:

      Zeigt nun was genau?

      Oder zitieren wir einfach um des Zitierens willen?

      Ich weiss nun nicht mal, welche Sicht- oder Herangehensweise dieser Ausschnitt stützt? … Oder ev. auch widerspricht?

      Keine Ahnung.
      (aber ev. ist das ja genau Programm)

      Es ist einfach nur ein Zeitungsausschnitt, Muslime kommen auch drin vor, es ist fern und ich vermute, dass Sie auch weiterhin ausser „Hauptsache wir haben uns alle lieb“ (und dem schwammig Positiven von dem noch niemand – inkl. Ihnen wahrscheinlich – rausgefunden hat, was es sein könnte) nichts beizutragen vermögen, das mal zum Denken anregt.

  • alien sagt:

    wordpress bugzilla

  • Andreas Ungricht sagt:

    Die ganze Sichtweise von Waffen hat sich in den letzten 20 Jahren stark verändert. Das hat wohl damit zu tu, dass wir in der Schweiz und auch in Europa, lange keinen Krieg mehr hatten. Mit dem Wort Waffe, Pistole, Sturgewehr meint man kriminell, gefährlich, Tat, Bedrohung. Eine Waffe kann aber auch Vereinsleben, Sport, Sicherheit und Abwehr bedeuten. Man sollte Waffen nicht verteufeln, sondern diejenigen, die sie missbrauchen. Die Waffe schiesst nicht von selbst, da braucht es einen Finger.

  • Peter Matter sagt:

    Kinder spielen gerne mit Waffen, weil sie auf Grund ihrer beschränkten Selbstreflektion eben nicht nur ehrlich und offen zu ihren Empfindungen stehen, womit sie unsere abgeklärten Herzen erweichen, sondern weil sie in ihrer Naivität auch gnadenlos dem unkontrollierbaren, animalisch-niederen Instinkten im jungen Alter ausgeliefert sind.

    • Widerspenstige sagt:

      Beschränkt ist hier eigentlich nur die Selbstreflektionsfähigkeit der Erwachsenen, welche ihre Kinder nicht vermehrt vor solchen Bildern via Medien schützen und sie lieber einen Krimi ansehen lassen als eine Liebeszene. Dass es animalische Urinstinkte sind (wieso niedere?), welche hier wirken, ist wohl unbestritten. Nur das Mass der Reizüberflutung via Medien prangere ich stark an und wie diese Spirale der Gewaltvermittlung besser kontrolliert und präventiv vorgebeugt werden kann mit mehr Kontrolle auch via Eltern, was Kinder sich ansehen bewusst oder unbewusst. Ihr Tun gilt als Vorbild!

    • Fistik sagt:

      ..nur spielen die meisten Kinder heute weder böser Cowboy noch Posträuber, sonder meistens einen Polizisten >>> dann halt mit animalisch niederen Instinkten 😉

      • Fistik sagt:

        WS…und nach ihrer Meinung nur die Liebesszenen in „Skyfall“ ..?!

      • Widerspenstige sagt:

        Unsinn! Ist ja ein Film für Erwachsene und nicht für Kinder im Primarschulalter, gell Fistik. Um diese geht es glaube ich im Artikel hier.

      • Fistik sagt:

        …und was ist dann mit ihrer Liebesszene ?

      • Fistik sagt:

        Bei den Starwars-Fighters von Lego für Kinder von 7 …klicken sie im Geheimen ihr GUN weg ?! 🙂

      • Fistik sagt:

        „Ist ja ein Film für Erwachsene“ …? Kinder ab 12 Jahren haben Zutritt, …gellen sie Widerspenstige ( es ist schnell eimal was geplaudert , was gut klingt )
        Aber macht nichts , es ist ein bisschen ihr Ladenbesitzer-Niveau …einfach plaudern, …Hauptsache man kan schnell scoren

      • gabi sagt:

        Ich fänd das ja auch begrüssenswert, WS.

        Bloss ist´s in der Realität nicht realisierbar. Selbst wenn´s den Staatsfernsehen aufgedrückt werden könnte. Wie den Privaten? Wer kontrolliert´s? Was ist mit alternativen Kanälen? Werden Sat-Schüsseln wie im Iran verboten? Wie die Streams? Wird das Internet abgeschafft?

        Jaja… Es wäre so schön, wenn alles schön wär.

        Apropos Realismus.

        Ich muss auf ihr Beispiel aus Burma zurück kommen.

        Schon mal überlebt wieso ausgerechnet die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi sich ausdrücklich dagegen verwehrt zu jenem Konflikt Stellung zu beziehen?

      • gabi sagt:

        Schon mal überlegt, dass es in Burma ca. 125 verschiedene Ethnien und Minderheiten gibt?

        Vielleicht gibt´s ja einen Grund, weshalb es ausgerechnet bei der Muslimischen kracht, den Menschen wie Sie aber prinzipiell nicht sehen wollen (bis es kracht)?

        Vielleicht ist es so, vielleicht ist es anders.

        SIE finden sowas garantiert nie raus. Denn Sie haben ja schon längst, und aus ein paar Tausend Kilometern Entfernung, beschlossen, an was es keinesfalls liegen kann.

        Bravo.

        Hilft das? – Wem?

        Auch hab ich brav bei der MTV-Moderatorin das Positive, von dem Sie ständig plapperten gesucht.

      • gabi sagt:

        Sie konnten es ja leider auch nicht genauer beschreiben… Ausser dass die zwei Konvertitinnen ja gewiss auch Positives entdeckt haben müssten, um zu diesen Schritt… etc.

        Ja. Gewiss.

        Ich hab´s brav versucht und Einiges gelesen.

        Alledings gab´s nicht mehr zu entdecken, als das Kristiane Backer sich in ihrem Erfolg zunehmen verloren, plan- und strukturlos (!) fühlte. Und dass der Izlam ihr diese Struktur schenkt; das Gefühl von Gott und seinem Plan durchdrungen zu sein.

        Das war´s?

        Das war alles?

        Meinen Sie, das klappt bei den Amischen nicht auch?

        – Nichts, ausser Phraseologie.

      • Widerspenstige sagt:

        Es ist ALLES realisierbar, wenn der politische Wille vorhanden wäre. Aber hier werden beide Augen und Ohren fest zugedrückt und den Wirtschaftskaptänen u Medien deren Gewinnmargen gehuldigt und der Kniefall gemacht. Auf Kosten unserer Kinder! Auf Kosten unserer friedfertigen Mitmenschen, welche eher das Positive im andersdenkenden Nachbar sehen als das Negative! Auf Kosten des MITEINANDER statt Gegeneinander!

        Ich diskutiere mit Ihnen nicht mehr, solange Sie verbale A tta ken gegen meine Aussagen laufen, ok Gabriel?! Das hat auch mit Gewaltbereitschaft zu tun – die virtuelle Verunglimpfung!

      • Widerspenstige sagt:

        Und lassen Sie doch solche Sätze sein, wenn Sie nichts Näheres über diese wundervolle kluge und von mir äusserst geschätzte Persönlichkeit wissen, Gabriel: ‚…Schon mal überlebt wieso ausgerechnet die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi sich ausdrücklich dagegen verwehrt zu jenem Konflikt Stellung zu beziehen?..‘ Eben. Wieso wohl ist sie Friedensnobelpreisträgerin geworden? Reflektien ist wohl eher nicht Ihre Stärke, sonst wüssten Sie es.

      • gabi sagt:

        Aber Sie müssen schon zugeben:

        Nach einer gewissen Zeit wird´s doch immer anstrengender auch wirklich jede Möglichkeit, die eignen Gewissheiten mal zweifelnd zu hinterfragen, wieder ins richtige Fahrwasser zu rücken.

        😉

      • gabi sagt:

        (obwohl ich natürlich einsehe, dass ausgerechnet SIE sich das öffentliche NICHT Farbe bekennen wollen automatisch als zuverlässigsten Beweis der Friedensbereitschaft*, ev. gar der Solidarisierung?, gedeutet wissen wollen)

        * wobei dies in diesem Falle übrigens nicht auszuschliessen ist. Aber ich bin mir – auch ohne die Nobelpreisträgerin persönlich zu kennen – sicher, dass sich die Frau dennoch etwas genauer für die Hintergründe des Konflikts interessiert, denn als blosse Bühne, um Generalabsolutionen zu erteilen, wie Sie.

      • Widerspenstige sagt:

        Gabriel: ‚..* sicher, dass sich die Frau dennoch etwas genauer für die Hintergründe des Konflikts interessiert, denn als blosse Bühne, um Generalabsolutionen zu erteilen, wie Sie..‘

        Wo habe ausgerechnet ich eine Generalabsolution erteilt u diese auch noch als Bühne benützt?
        Das sind so verunglimpfende Aussagen, die bei Ihnen federleicht über die Lippen gleiten. Mit dem Anspruch aber, gefälligst gelesen zu werden u nicht locker zu lassen, bis das Gegenüber reagiert! WO und WIE? Diese Konvertitinnen waren reale BEISPIELE, nicht ein Abnicken u Nivelieren des Problems mit islam. Gehirnwäsche!!

      • gabi sagt:

        Sie haben bisher noch nicht den kleinsten Hinweis gegeben, zu was die Konvertitinnen als reale Beispiele taugen.

        Nichts. Nada. Niet.

        Sie wiederholen ausschliesslich, dass es welche seien. Positive noch dazu.

        Was genau, weiss niemand. Und ich kann nicht mal schreiben: „… ausser Ihnen“.

        Denn mir scheint, für Sie ersetzt hier die Versicherung, über gute Argumente zu verfügen, das vorbringen Ebensolcher.

        Mich interessiert das tatsächlich! – Umso böser werde ich, wenn hinterfragtes Blabalb nur zu weiterem Blabla führt.

        Bringen Sie doch was. Ich möcht mich wirklich gerne damit aus-

      • gabi sagt:

        einandersetzen. Und es ärgert mich, dass dies mit Ihnen vollkommen unmöglich scheint, weil Sie sich ja auch gar nicht für Handfestes zu interessieren scheinen. Hauptsache, Sie wissen schon aus dem Bauch heraus, was richtig und was falsch ist.

        Ich glaub, Sie kriegen dann auch gar nicht mit, wieso – bzw. an WAS – ich mit Anderen durchaus noch ernsthaft weiter tun kann und mich eben auch mit Vorhaltungen auseinander setzen muss. Wie etwa mit Sportpapi; wie etwa seinem Insistieren auf Umsetzbarkeit.

        Bloss eben: Ist doch in keiner Art und Weis zu vergleichen mit: Aber die zwei Konvertitinnen,

      • gabi sagt:

        die ich im Fernsehen sah, waren doch ganz nett… Das ist doch was ganz Positives.

        Das ist dann bloss auf marie-Niveau, die auf ein kulturübergreifendes Festival verweist und findet, „wär doch schön, wenn wir alle… “ – Als ob dem jemand widersprechen würde.

        Bloss den Problemen kann man so auf die Dauer dennoch nicht ausweichen, indem man – ausgerechnet als „Feministin“! – so tut, als solle es einem lieber nicht so kümmer müssen und mit der hübschen Stickdecke des Relativierens drüber, käm dann schon irgendwie alles gut. Hauptsache keine Foderungen!

      • gabi sagt:

        Und ja: SELBSTVERSTÄNDLICH lese ich bei der Burmasache daraus, dass Sie auf den Zug von BB aufgesprungen sind und damit meine Feststellung relativieren wollen, dass es verdächtig oft ebendiese Reli ist, um die herum es Zoff gibt.

        Wie würden Sie´s denn gerne gelesen haben? – Wieder mal als „Kulturvermittlerin“!? Das ist lächerlich.

        Nein: Sie wissen ja, wie´s wirklich ist: „Es handelt sich wohl eher um das Problem der Burmesischen Militärregierung, welche jahrzehntelang die Bevölkerung völlig isoliert und menschenverachtend geführt hat.

      • gabi sagt:

        Die Presse schiebt jetzt vor, dass es sich um Buddhisten handle gegen Muslime. Verdrehte Wahrheiten! “

        Ja. Stellen Sie sich nur vor: Klingt für mich nach Absolution.

        Ist einfach nicht das, wonach es ausschaut. Ist bloss das Resultat der Militärjunta-Isolation… Als ob das für die anderen 125 Minderheiten nicht auch gelte!

        SIE wissen dennoch, wie der Hase läuft. Zwar auch nicht so genau… Aber zumindest in welche Richtung er AUF GAR KEINEN FALL laufen DARF.

        Sie produzieren Denkverbote am Laufmeter. Wie sollen damit Probleme gelöst werden?

      • Katharina sagt:

        ws, zu Burma scheinst du auf dem Holzweg zu sein. es handelt sich um ein genozid, bei dem die Weltmedien weg schauen….

        http://www.independent.co.uk/news/world/asia/burmas-monks-call-for-muslim-community-to-be-shunned-7973317.html

      • gabi sagt:

        Aber auf welchem denn genau?

        Noch mal; meine Aussage dazu – bzw. noch BEVOR dieses Beispiel von BB kam und WS äusserst willkommen war – lautete:

        Es scheint, als ob diese Reli sehr viel öfter Zoff mit ihrer Umgebung kriegt, als andere Relis untereinander.

        Dann kam also das Burma-Beispiel, wo´s nun umgekehrt sei. Sei!

        Meine erste Reaktion war: kann gut die Ausnahme sein, welche die Regel bestätigt.

        Die Zweite: Interessant, dass die Friedensnobelpreisträgerin sich um die Verurteilung der Gewalt gegen diese Muslime drückt. Offenbar ist da nicht alles so klar, wie es eine WS gerne hätte.

      • gabi sagt:

        Und im Weiteren der Hinweis, dass es noch ca. 125 andere Minderheiten in Burma gibt… Aber offenbar genau mit dieser der grosse Zoff abgeht.

        Mehr kam von mir nicht.

        Es ist – wie so oft von mir – ein Hinweis darauf, dass es sich lohnen könnte, der Sache etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen, als gleich ausm Bauch und Gutmenschentum raus wissen zu wollen, wer die Lieben, wer die Bösen und, gescheige denn, was die Vorgeschichte ist.

        Wie so oft im MB (und Sie hatten das mit den Pasdaran ja auch oft genug drauf): Simples Hinterfragen von Gewissheiten scheint Einige der Raserei nahe zu bringen.

      • Widerspenstige sagt:

        Hier noch ein interessanter Artikel zu Burma, den ich weiter nicht mehr k om mentieren möchte u morgen darauf zurück komme, falls genügend Zeit vorhanden ist: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/burma-alte-religioese-konflikte-brechen-auf-11781771.html

        <iDerzeit sind es aber vor allem die Berichte über die religiösen Unruhen, die den Glauben an den bislang scheinbar reibungslosen Übergang von der Militärdiktatur zur Demokratie erschüttern. Der offiziellen Zeitung „New Light of Myanmar“ zufolge hatte ein Mob am vergangenen Freitag im Westen des Landes sieben Menschen getötet.

      • gabi sagt:

        Mich würde – auch angesichts dessen, dass die Situation in Burma für uns schlicht und einfach nicht umfassend zu beurteilen ist* – doch eher mal wundernehmen, was denn nun endlich das viele Positive sein könnte, welches Ihnen zum Theam Islam eingegeben wurde, als Sie zwei Konvertitinnen sahen. Was denn nun exakt?

        Sie haben´s wirklich oft betont. Ich wüsste bis heute gerne, was Sie genau meinen.

        *und weder im einen noch im andren Falle die Einschätzung des Zentralrats der Ex-Muslime z.Th. Islamkonferenz in Deutschland aushebelt, mit der ich mich sehr identifizieren kann.

      • gabi sagt:

        Gucken Sie ruhig mal rein… Die schreiben sozusagen auch über Sie!

        http://www.ex-muslime.de

        Lesen Sie ruhig mal, was Betroffene sagen, die nicht nur fern vom Schuss launige Theoriechen entwickeln, wieso alle, die sich zum Thema Islam Gedanken machen, schon aus Prinzip die wirklichen Integrationsbremsen zu sein haben.

        Und sorry: Tut mir echt leid, wenn bei denen Ihr Zerrbild, wie rassistisch oder wie vollkommen unbegründet vorurteilsbeladen Islamophobie zu sein hat, erschüttert wird.

        Diese Leute kennen den Islam nicht einfach nur aus ein paar netten Küchengesprächen.

      • gabi sagt:

        Vielleicht kommen Sie ja, als in der Wolle gefärbte Frauenbewegte, dann mal drauf, wieso sich die Aktivisten des Zentralrats der Ex-Muslime derart bewusst der Ideen alter Frauenrechtskampagnen bedienen.

        Oder vielleicht kommen Sie als erklärte „Kulturvermittlerin“ dahinter, wieso eine politische Forderung „Wider die falsche Toleranz“ heisst.

        Oder vielleicht machen Sie sich als überzeugte Humanistin sogar Gedanken, wieso die Vereinssatzungen mit „“Für Humanismus und Aufklärung!“ “ betitelt werden.

        Wer weiss?

        Könnte ja alles sein.

        Versuchen Sie´s doch wenigstens mal !!!

  • Katharina sagt:

    ein konstruktiver Umgang zum Thema.. und wie das Video zeigt ist Gender kein relevanter Aspekt.

    http://www.youtube.com/watch?v=0eJLWZpRYtE

  • Katharina sagt:

    „Für Kinder handelt es sich um Symbole für Emotionen und nicht primär um ein Tötungsinstrument.“
    „ein Symbol der Ich-Stärke.“
    „Waffen gelten in unserer Kultur als Männlichkeitsattribute“

    http://www.youtube.com/watch?v=dKWw6WBcTVw&feature=related

    hasta la vista, ‚my psychologist‘

  • Volkan Aydin sagt:

    Als ich 6 Jahrealt war, kam mein Nachbar nach Hause, er abolvierte gerde die Rs oder so. Er hatte ein Gewehr auf seinem Rücken festgeschnallt, Ich fand das voll Cool, rannte zu ihm und sagte er solle doch die Waffe mal zeigen und Schiessen. Ee machte mir klar das diese Waffen nur dazu da sind um zu töten, egal ob man mit diesen Spielt oder Sport macht, Sie wurde erfunden um zu töten, alles andere ist nur ablenkung, er sagte mir ich solle doch immer auf Waffen verzichten…. Heute bin ich 28 und musste noch die diese Penisverlängerungen in die Hand nehmen, Psychologe hin oder her! Waffen = nogo

  • Christoph sagt:

    Da war ich letzhin auf einem Mittelaltermarkt und habe ein paar kleinen Jungen beim spielen mit Holzschwertern und Dolchen zugesehen. Abgesehen von ein paar Feinheiten, hatten die instinktiv eine Ahnung wie man damit umgeht und was man so tun kann. Allerdings ist auch klar eine Hemmschwelle zu erkennen gewesen, die Stösse und Hiebe gingen absichtlich ins Leere oder wurden nur angetäuscht. Ich denke, dass das Kämpfen an sich zu einem guten Teil auch genetisch verankert ist und nicht nur erlernt oder abgeguckt wird.

    • PlainCitizen sagt:

      Da kommt mir auch so eine Rittergeschichte in den Sinn. Wir speilten, als ein Wohnbus vor dem Radio-Studio anhielt und ein Ehepaar ausstieg und zum iNterview ins Radio ging. Dann kam der Sohn raus, in unserem (zarten) Alter, und der sprach englisch, wir nur deutsch, und wir haben uns bestens unterhalten. Er hat uns gezeigt, wie man bei einm Schwertkampf stilvoll stirbt, wir haben Ritterlis gespielt bis zum Abwinken, und wir haben uns alle halb tot gelacht. Dann war das Interview der Eltern vorbei und wir haben uns herzlich verabschiedet.

  • Widerspenstige sagt:

    Nicht verbieten ist besser als Spielzeugwaffen einfach so unter den Christbaum als Geschenk zu legen. Das ist für mich ein subtiler Unterschied und fördere als Elter somit nicht die Ansicht, dass so ein ‚Spielzeug‘ selbstverständlich sei. Es ist ja wohl ziemlich unsinnig, die Gewaltverherrlichung in den Medien täglich auf die Kinder loszulassen via Krimis oder Tagesschausendungen mit blutigen Spuren nach einem Attentat. Im Gegenzug darüber hier zu diskutieren, ob pro oder contra. Es fehlt an Richtlinien, was ausgestrahlt werden darf vor 22h auch in den News via entspr. Kommissionen, nicht?!

    • Katharina sagt:

      nein. ein Komitee des ‚proper think‘ ist das letzte was wir brauchen. die rote Pest scheint wirklich epidemische Ausmasse anzunehmen.

    • Widerspenstige sagt:

      Doch! Wir wollen hier keine amerikanischen oder asiatischen Verhältnisse, welche 24/7 die Bevölkerung einer Tsunamiwelle gleich via Multi-Medien mit Gewaltszenen, Werbeeinschüben etc. überfluten und so eine Reizüberflutung schaffen. Wo haben diese verrückten Amokläufe von Jugendlichen auf ihre Schulen denn angefangen?? In welchem Land war das eben noch?! Das hat nichts, aber gar nichts mit ‚rote Pest‘ (was genau meinst Du damit?) zu tun, sondern mit Reizüberflutung und Präventionswille der Zuständigen, genau solche unkontrollierbaren Amokläufe hier zu verhindern. Gewalt erzeugt Gewalt, ok?!

    • Widerspenstige sagt:

      …zum 2ten Versuch gekürzt…
      Doch! Wir wollen hier keine amerikan. oder asiatischen Verhältnisse, welche 24/7 die Bevölkerung einer Tsunamiwelle gleich via M ul ti-M ed ien mit Gewaltszenen, Werbeeinschüben etc. überfluten u so eine Reizüberflutung schaffen. Wo haben diese verrückten A mo kläufe von Jugendlichen auf ihre Schulen denn angefangen?? In welchem Land war das eben noch?! Das hat nichts, aber gar nichts mit ‘rote Pest’ (was genau meinst Du damit?) zu tun, sondern mit Reizüberflutung und Präventionswille der Zuständigen, genau solche unkontrollierbaren Amokläufe hier zu verhindern.

    • Widerspenstige sagt:

      Test Amokläufe

    • Widerspenstige sagt:

      Test Multi-Medien

      • gabi sagt:

        mehr mit Monopolisierung. Und die daraus reslutierenden Probleme kennen wir inzw. : von Monsantos bis Verluderung des Energieversorgungsnetzes.

        Das, wofür die KMUs – und ihre Inovationskraft – stehen, gibt´s schon lange nur noch in Ausnahmefällen. Die Regel ist doch, dass die Multis (eben: dieselben Monopolisten oder artverwandte Riesen wie oben) gerade jene Dinge, welche diese KMUs als Zulieferer boten, nach Fernost ausgelagert haben. Sei profitabler. Für die Multis. Für den oberen Teil der Schere.

        Für echte Innovation – from the grassrouts – seh ich in den US immer weniger Möglichkeiten.

    • Widerspenstige sagt:

      …zum 3ten Versuch gekürzt…
      Doch! Wir wollen hier mE keine amerikan. oder asiatischen Verhältnisse, welche 24/7 die Bevölkerung einer Tsunamiwelle gleich via Multi-M edien mit Gewaltszenen, Werbeeinschüben etc. überfluten u so eine Reizüberflutung schaffen. Wo haben diese verrückten A.okläu.e von Jugendlichen auf ihre Schulen denn angefangen?? In welchem Land war das eben noch?! Das hat nichts, aber gar nichts mit ‘rote Pest’ (was genau meinst Du damit?) zu tun, sondern mit Reizüberflutung u Präventionswille der Zuständigen, genau solche unkontrollierbaren A.okläu.e hier zu verhindern.

      • Widerspenstige sagt:

        Sollte heissen ‚…Das hat nichts, aber gar nichts mit ‘rote Pest’ (was genau meinst Du damit?) zu tun, sondern mit VERMINDERTER Reizüberflutung u Präventionswille der Zuständigen, genau solche unkontrollierbaren A.okläu.e hier zu verhindern…‘ Denn wo Gewalt verherrlichend dargestellt wird, findet Gewalt auch vermehrt statt. Dass es in einem Sozialstaat wie in Norwegen zu so einem A.oklauf kam, war eine absolute Ausnahme u passiert auf jeden Fall höchst selten! Aus Ländern ohne staatliche Präventionsmassnahmen u Mithilfe der Bevölkerung darin in ihrem eigenen täglichen Verhalten passiert’s!

      • Fistik sagt:

        Richtig, in Europa besteht sowas von Zensur in den Medien, ist auch gut so ( nur wollen wir’s ja nicht gleich ins Puritanische übertreiben. ..)
        Und wo hat es bei den A*mokläufer angefangen…bei den Römern, Nazis möglicherweise schon; aber bei denen geht es um Liebesentzug in der Kindheit !.viele leiden am Asberger Syndrom, oder haben Scheisseltern. Sonst würden nicht SIE zu den Waffen greifen und der andere grosse Teil eben nicht.
        Diese Schlächter entnehmen ihre Weisheiten nicht aus Zeitungen od. Fernsehen, sondern Spiele wie World of Warcraft , wo sie Die fehlende Beachtung kriegen

      • gabi sagt:

        Es hat wohl mehr mit einer Grundmentalität zu tun. Interessanter wird der Vergleich der Amis nämlich mit direkten Nachbarn… Die eigentlich ja wirklich genau dieselben Voraussetzungen hätten. Die Kanadier.

        Das find ich spannend. Wo kommt sie nur her, die US-amerikanische Mentalität?

        Ein Bsp., das mich schon in der Schule tief beeindruckt hat, was ein Freund, der als Austausschüler einen Sommer drüben war. In der Familie sind sich zwei Jungs in die Haare geraten, wer schneller schwämme.

        Das haben sie dann mit Fäusten ausgetragen. Wer schneller schwimmt! – Neben einem Badesee. Im Sommer.

      • Katharina sagt:

        Ueber die Ursachen jener am ok laeufe bist du wohl nicht informiert. try mobbying und bullying shunning etc. In welchem Land? war es Deutschland oder Amerika?

      • Katharina sagt:

        gabi, der unterschied zwischen usa und kanada ist klein. ausser: in den medien wird ueber kanada wenig geschrieben. ein weiterer unterschied: viel weniger dicht bevoelkert als die usa.

      • alien sagt:

        Also, was ich so aus „How I met your mother“ lerne, ist, dass Kanadiersein in den USA nicht supersexy ist.

        Interessanterweise ist die heisseste Frau in HIMYM Kanadierin.

      • Beno sagt:

        Katharina

        Es ist Nebensache, aber der Unterschied zwischen USA und Kanada ist in vieler Hinsicht grösser als man denkt; wirtschaftlich, sozialpolitisch und kulturell holpert die USA schwer hinter Kanada her. Kanada hat in vieler Hinsicht Zukunft !
        Die USA ist eine abgefuckte, moralistische Proletenkultur mit Schulden, Schulden und nochmals Schulden.
        Die meisten Amokläufer rekrutieren sich dann auch aus so einer Gesellschaft

      • alien sagt:

        Cool, Beno. Die USA hat mehr Probleme als sie sich eingesteht, aber sie hat viel Erneuerungsenergie drinnen.

      • Katharina sagt:

        „wirtschaftlich, sozialpolitisch und kulturell holpert die USA schwer hinter Kanada her“

        Canada GDP $1.74 Trillion
        USA GDP $15.09 Trillion

        Canada per capita: 50’345
        USA per capita 48’442

        US dollars at current prices – 2011

        Source: World Bank und OECD

      • Katharina sagt:

        “Die USA ist eine abgefu&ckte, mor&alistische Prol&etenkultur mit Schulden, Schulden und nochmals Schulden”

        die Schweiz ist eine Prol&etenkultur mit gestohlenem und verstecktem Geld und einer pro Kopf Verschuldung, die weit höher als die der Amerikaner ist.

        🙄

        Wir können weitere Stereotypen hin und her schieben.

        Kanada betreibt zur zeit eine der schlimmsten globalen Verschmutzungen im ökologisch sehr heiklen Arktischen Gebiet mit der Gewinnung von Energie aus Teersand.

        ein sehr sauberes Land mit einem herablassenden, n4tionalistischen Duktus, der unerreicht ist.

      • Beno sagt:

        Auf immer mehr Schulden basierte Wirtschaft…. läuft fantastisch

      • U. Knecht sagt:

        Wieviele Essensgutscheine werden in den USA ausgegeben, wieviel in Kanada, hm?

      • gabi sagt:

        … Aber dabei meinte ich doch noch nicht mal die Wirtschaftskindereien (und wem haben wir die Finanzkrise noch gleich zu verdanken…?), sondern „bloss“ den Umstand, dass den Kanadiern das Schiesseisen nicht so locker sitzt, wie den Amis.

        Wie man in Kanada noch nicht fürchten muss, gleich als potentieller Einbrecher über den Haufen geschossen zu werden, wenn man mal nen verirrten Fuss- oder meinetwegen Baseball aus einem privaten Grundstück holen will.

        Da scheint es nun mal tatsächlich ein paar Unterschiede zu geben.

      • Beno sagt:

        alien…die Ressourcen und guten Mentalitäten liegen in Kanada; ich weiss bei > „God bless you“ nicht , wo die Erneuerungsenergie der USA liegen ?! Gerade sind wieder 5 Städte in Kalifornien konkurs gegangen

    • gabi sagt:

      Der Glaube an die Erneuerungsenergie ist inzwischen wohl eher Folklore.

      Erneuerung kann nur mit und oft genug von einem starken Mittelstand ausgehen. Der bedingt nun einmal, dass die Schere im Auge behalten wird. Das passiert in den USA seit Reagan nicht mehr. Dabei müsste es doch – siehe Entwicklung der Steuersätze seither – nun besser denn je gehen?!

      Kann es aber nicht.

      Denn bei immer grösserer Schere (Russland ist da die beste Karikatur von) konzentiert sich die Geldelite immer mehr aufs blosse Machen von noch mehr Geld. Was NICHT gleichgesetzt werden kann mit Inovation! Aber umso

      • gabi sagt:

        Oh: HIer!

        …mehr mit Monopolisierung. Und die daraus reslutierenden Probleme kennen wir nun: von Monsantos bis Energieversorgungs-Blackouts.

        Das, wofür die KMUs – und ihre Inovationskraft – stehen, gibt´s schon lange nur noch in Ausnahmefällen. Die Regel ist doch, dass die Multis (eben: dieselben Monopolisten oder artverwandte Riesen wie oben) gerade jene Dinge, welche diese KMUs als Zulieferer boten, nach Fernost ausgelagert haben. Sei profitabler. Für die Multis. Für den oberen Teil der Schere.

        Für echte Innovation – from the grassrouts – seh ich in den US immer weniger Möglichkeiten.

  • Damian Diemel sagt:

    SUPER Verlinkung zum Text: „warum Kinder, die gerne mit Waffen spielen, irritieren“. Wieder mal Click-Fängerei vom Billigsten, zumal der Text zu einer anderen Aussage kommt. Doch es gibt eine einfache Lösung: wir stecken alle Jungs in rosa Strampler, geben ihnen eine Puppe die man säugen kann und nennen sie Prinzessin. Männer sind ja ,von Natur aus, krank; also lieber früher als später zur Gehirnwäsche greifen.

  • Hans Gerber sagt:

    Ich nehme an, dass die BZ nun Aerger kriegt wegen dem Bild zum Artikel. Oder darf sich nur die Weltwoche so ein Bild nicht leisten?

  • PlainCitizen sagt:

    Es geht nicht nur um Waffen. Es ging in meiner Kindheit auch um den Mythos, wie man sich verhält: Als edler Cowboy oder als hinterhältiger Halunke, als böser Indianer oder als Winnetou. Die Frage ist, woran sich die Kinder heute orientieren. An Bin Laden? Ich weiss es nicht.

    • Fistik sagt:

      Ich kann ihnen den V

    • Fistik sagt:

      Ich kann ihnen den Vorhang ein bisschen aufziehen; bei all den „Call of Duty“ Spielen wird in den meisten Fällen gegen die dummen Nazis gekämpft oder aber gegen den bösen Taliban.
      Es besteht also immer noch die Unterscheidung, Waffen zu „edlen“ Zwecken einzusetzen; zudem gibt es noch eine Zensur, …es gibt also ZUM Glück keine Spiele ,wo ein Idiot massal Schulkinder schlachtet…

  • Tschannen Werner sagt:

    all dieses pazifistische getue! Eine jede Person sollte wissen wie man eine Waffe bedient! Das es immernoch solch realitätsfremde Eltern gibt die keinen Sinn in Waffentraining sehen. Meine Kinder lehrnen den Umgang mit verschiedenen Schusswaffen, Nahkampf und überleben in der Natur!! Wesshalb? Weil dieses Wissen sicher viel besser ist als dieses esoterische neohippiegequatsche das gewisse Eltern aus psychologischen Ratgeber weitergeben.

    • Bruno Wild sagt:

      Ganz Ihrer Meinung. Und danach lasse ich mein Kinder gegeneinander antreten, damit nur die stärksten überleben. Nur so können wir eine Generation überlebensstarker Schweizer bilden die dem zukünftigen Kampf um Land und Ressourcen gewachsen sind!

  • Auguste sagt:

    hmm…, ich mache pippi blöd an, also bin ich. da waren wir in der antike aber schon mal ein schönes stück weiter, gabi. sind sind wie lokalradio – immer auf sendung, aber meistens nur stau- und verkehrsmeldungen oder eigenwerbung.

  • Markus Schneider sagt:

    Waffen sind die ultimativen Machtinstrumente – und Macht ist gleich neben Essen und Trinken ein existenzielles Bedürfnis. Was aber Kinder tun ist überhaupt nicht „mit Waffen spielen“ – sie bekommen doch bloss Imitate in die Finger. Insofern ist der ganze Artikel dummes Geschwätz. Natürlich lösen Waffen bestimmte Probleme und das ist selbst dann so, wenn sie vielleicht andere verursachen. Herr Guggenbühl soll doch mal seinen missratenen Sohn dazu befragen.

    • Blitz Blank sagt:

      „missratener“ Sohn

      Ob dieses mentale Modell beim geraten von Kindern hilfreich ist?

    • Auguste sagt:

      hmm…, markus schneider, machtstreben mag zwar verbreitet sein, aber existenziell wird es dadurch noch lange nicht, wenn man nicht gerade despot, autokrat, oligarch, mafioso oder silvio berlusconi ist. wenn sie mir nicht glauben, zeichnen sie mal einen geometrischen körer mit aufeinandergestappelten hierarchieschichten wie man sie überall auf der welt findet. wahrscheinlich wird ein pyramide draus – dann gehen sie auf wiki und lesen mal den artikel über maslow und seine pyramide.

    • Franz Oettli sagt:

      Vielleicht ist das am Anfang nur Spiel, aber man gewöhnt sich daran, auf ein Gesicht zu zielen und abzudrücken. Und das ist nicht gut. Auch diese Kriegsspiele am PC sind nicht gut. Viel Schlimmes auf der Welt passiert dann auf diese Weise in der Realität. Soll man den Kindern nicht beibringen, was gut und was schlecht ist?

      • Roy Lembo sagt:

        Danke Herr Oettli

        Ganz ihrer Meinung. Ich habe meinen Kindern Spielzeugwaffen verboten, als ein anderes Kind meinem Sohn eine Pistole an die Schläfe hielt und abdrückte. Klar, war nur Wasser drin, aber ich fand die ganze Situation so absurd, dass ich nicht wollte, dass meine Kinder solche Szenen nachspielen. Ich sehe da keinen psychologischen Nutzen, Herr Guggenbühl. Verbieten kann sehr wohl die Lösung sein, wenn man seine Entscheidung begründet. Aber vielleicht haben sie recht und meine Kinder haben irgendwo ein Arsenal an Spielzeugwaffen versteckt. Ich denke aber eher nicht…

      • PlainCitizen sagt:

        Es hätte gereicht, ihm zu erklären, dass das ziemlich dreckig ist.

    • Gerhardt Berger sagt:

      Vielen Dank für diesen absolut kompetenten Beitrag. Weniger kompetent sind die Kommentare dazu und man vermutet, das die Kommentatoren Schweizer sein müssen, ein Volk, in dem das weibliche Geschlecht seit ewig die Oberhand hat. Anders sind solch boshafte und böse Kommentare wie der von Herrn Schneider nicht zu erklären: so äussert sich dann eben jemand, wenn er nie mit einem Spielzeuggewehr spielen durfte: das ist passive Agression!! Menschen, die ihre Gefühle zeigen: vor denen muss sich niemand fürchten. Angst habe ich vor denen: den angepassen, den stummen, den „alles wird gut“ Menschen…

      • Markus Schneider sagt:

        Ich habe vor denen Angst, die nicht lesen können oder wenn sie es können, dann trotzdem immer das Gegenteil „verstehen“. Neben dem Speilzeuggewehr durfte ich übrigens auch mit einem Sturmgewehr 57 sowie 90 spielen – aber auch richtig schiessen. Der 57er Knüppel befindet sich nebenbei noch immer in meinem Besitz, zum Dank für meine vollständig geleisteten Militärdiensttage und für den Fall, dass man in der Schweiz meine Schützenkünste mal nötig hat.

      • Katharina sagt:

        „Ich habe vor denen Angst, die nicht lesen können oder wenn sie es können, dann trotzdem immer das Gegenteil “verstehen”“ so geht e mir oft mit Schweizern. die verstehen oder verdrehen auch sehr oft ins Gegenteil…..

      • alien sagt:

        Hm. Immer, wenn der Kontext des Rezipienten wesentlich abweicht von jenem des Senders, dann kann es zu Missverständnissen kommen. Katharina, was Du schreibst, stösst hier auch manchmal auf wenig Verständnis, wie Du weisst.

      • Katharina sagt:

        q.e.d.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Ich hab meinem Sohn konsequent alle Pistolen weggenommen, die er sich irgendwie ergatterte. Bis zum Tag, als er seine Brotscheibe so abbiss, dass die Form einer Pistole entstand, da gab ich auf. Ich hab mir übrigens als Kind auch ‚Waffen‘ gebastelt, an der Bandsäge schon herausgeschnitten aus einem Stück Sperrholz. Niemand hatte was dagegen. Ich fertigte dann auch welche für die Nachbarskinder an.

    • gabi sagt:

      Wie schön… Es hat tatsächlich mal einen Moment in Ihrem Leben gegeben, wo gelebte Realität Ihnen in Ihr grossartiges, selbsterschaffenes Ultimative-Wahrheit-Universum reinfunken durfte?!

      – Erstaunlich.

      Wie seltsam, dass Sie sich daraufhin nicht auch bei anderen Gewissheiten an die Möglichkeit erinnern, auch mal daneben liegen zu können.

      Muss die berühmte Ausnahme von der Regel sein.

      • sepp z. sagt:

        hab mich bei demselben gedanken ertappt 🙂

      • gabi sagt:

        Mir gefällt in der Story vor allem diese Simplizität; diese Offensichtlichkeit:

        Hat sich als unschuldiges (noch nicht verblendetes) Kind selber Waffen gebastelt! Erinnert sich daran! Hatte Spass damit!

        – Aber weiss es gegenüber ihrem eignen Kind, geschult durch Postillien, die sie ständig zu zitieren hat, doch besser. Folgt also brav ihren vorgegebenen Standards… Weiss- am EIGENEN Erlebten vorbei – was richtiger ist

        Frappierend!

        Und dennoch kann sie, für das Liebste aller Bubis, ihren eignen Sohn (also ein Mann! – by the way!!!) – , über ihren Schatten springen.

        Welch inneres Drama!
        🙂

  • Beat sagt:

    Früher war es Indianerlis, dann sind diese ausgestorben, dann bonny and clyde, die wurden dann erschossen und heute sind es Roboter, und die sterben einfach nie. Kämpft weiter Kinder, für die freiheit der Roboter und der tyrannei der Eltern, die nichts davon verstehen. knallt alle roboter ab und lässt sie wieder auferstehen. hauptsache ihr streckt irgendwann die waffen nieder und raucht nur noch die friedenspfeife…..

  • 70er Kind sagt:

    … und wir haben auch Doktorspiele gespielt – und oh Wunder, ich bin kein pädofieler oder vergewaltiger geworden.
    (um einen Vergleich zu bringe zu den Waffenspielen)

  • 70er Kind sagt:

    … und dann war da immer die Zeit um den 1.August herum. Was haben wir da mit Kanöndli Frauenfürze Stuuuuundenlang im Sandkasten chlepfen lassen und dazu Mooregringe gegessen. (alles rasistisch und politisch unkorrekt) Wir sind aber weder pyromane oder Kriegserbrecher geworden.

  • plop sagt:

    Scheint ein Männerthema zu sein…. Habe ich, weil ich eine Frau bin, nur wenig Verständnis für diese art Spiel? Ich verbiete es schon nicht, gebe aber kund, dass ich das nicht mag.

    • 70er Kind sagt:

      find ich doch toll, du machst das bestimmt gut. Was hasst du den gespielt als Kind?

      • Fistik sagt:

        …ich glaube plop war diejenige, die immer sofort hinfiel 🙂

      • plop sagt:

        Viel gezeichnet und gebastelt… Mein Bruder hatte mal eine Zapfenpistole. Hat die aber auch kaum benutzt… Komisch ist halt, dass der Bub (3,5) zwar Indianer (Innianer…) und Pirat etc spielt, mit viel geballere, aber ja eigentlich gar nicht weiss, was das ist… Eh ja… gehört wohl dazu und ich werd meine Akzeptanz wohl noch ein bisschen vergrössern müssen, denn ich hab 2 Buben.
        @Fistik, nicht ganz unrecht… Ich war z.B. eine total unfähige velofahrerin…

      • Fistik sagt:

        sehen sie, plop…aber dafür hatten sie sicher andere Qualitäten… Orientierungslaufen ? 😉

      • alien sagt:

        Oh Mann, plop hat denk viel 1, 2 oder 3 gespielt, ihr wisst schon, „plop, das heisst stop“. Hättet Ihr Tubelis besser auch gemacht, ist gut für die Allgemeinbildung.

      • Mark sagt:

        Ihr Tubelis. Der Geistesriese teilt mal wieder aus, trotz aller Bildung blöd geblieben.

      • alien sagt:

        Blod geblieben? Nein, mitnichten. Ich erlaube mir zuweilen eine gewisse Naivität. „Werdet wie die Kinder“ sagte einmal so eine historische Figur im nahen Osten.

      • Fistik sagt:

        Alien,…im Sandkasten müsstest du jetzt von mir Tubeli, „Coggi“ aus meiner Kanone drinken

  • 54fünziger Kind (männlich) sagt:

    Ich habe als Kind immer ein schwarzes Puppi in gelben Strickkleidern mit mir herumgeschleppt uns es heiss geliebt und gleichzeitig mit dem gebogenen Staubsaugerrohr wild um mich herum geschossen. Dabei habe ich mir rein gar nichts gedacht und war einfach nur glücklich dabei. Wenigstens in der Erinnerung…….

  • 70er Kind sagt:

    Ich bin mir sicher dass zu diesem thema kein „Schlusswort“ gesprochen werden kann, zu unterschiedlich sind die Meinungen, Erahrungen und Ansichten. Alleine nur muss gehofft werden dass wir alle unsere Verantwortung wahr nehmen, unseren Kindern sozialkompetenzen beibringen. (Shweizerische Werte, waren ja mal gar ncht so schlecht, respekt un respektieren)
    – Liebe grüsse an alle! –

  • 70er Kind sagt:

    Wir müssen unbedingt die Erziehung userer Kinder wieder in „unsere“ Hände nehmen – denn sonst macht es womöglich ein Spielkamerädli (mit schlechtem Deutsch-akzent) und wir wundern uns dann warum und woher diese gewaltigen Kraftardrücke und womöglich grosse Gewaltbereitschft kommt. Was will ich damit sagen? Den Kopf bei der Sachn haben, Kindrerziheung ist/sollte denn doch halt keine Freizeitbeschäftigung sein. Ich höre (in Sitzungen) oft dass es viele Gründe gäbe warum die Zeit fehlt für die Erziehung – aber wohlwissend entschied man sich für eine Familie. Ein Kind will „LIEBE“ und nicht Geld.

    • xyxyxy sagt:

      auf jeden Fall: die Frage hier ist nicht Chäpseli-Pistole ja oder nein. Sondern welche Werte und welche Inhalte vermittle ich als Person, im Familienleben etc.
      Wenn ich natürlich nur eine Leerstelle bei den Kindern hinterlasse … wird sie irgedjemand oder irgendetwas füllen.

      • 70er Kind sagt:

        Es ist doch immer dass selbe:
        Familie haben „UND“ beide Elternteile wollen arbeiten damit man min. 10’000.- verdienen kann damit später das/die Kinder ein schönes Leben haben? WANN??? (als Krimineller Jugentlicher)
        Oder dann doch lieber weniger – und dafür mehr Familie – dass muss dann doche jeder selber wissen.

  • xyxyxy sagt:

    Ich denke Kinder spielen gesehenes nach. Meine Kinder wollen Schwert und Helm etc. weil sie das bei Wickie gesehen haben. Sie spielen Piraten, mit Feuerkanonen weil sie das irgendwo gesehen haben.
    Sachen, wo Menschen Menschen totschiessen, haben sie nicht gesehen und wollten das auch gar nicht sehen.

    Wir als kinder schossen auf einander weil wir das bei Karl May gesehen haben. War aber immer harmlos, nie mit echter Aggression verbunden. „Päng. Du bist tot. – Nein, stimmt gar nicht. Du hast mich nicht getroffen“ war völlig harmlos.

  • Lila sagt:

    Ich bin auf dem Land aufgewachsen und quasi in den Schützenverein hineingeboren. Mit einem Grossvater als Ehrenveteran, einem Vater als aktiver Schütze und einem Mami und einem Grosi die immer in der „Gaststube“ halfen, war ich oft im Schützehütli. Als Daddys Girl war ich ja eh immer dabei, wenn er ein Kränzchen schoss.
    Mir wurde jedoch von Anfang an klar gemacht, das Gewehr ist kein Spielzeug. Es wird nicht angefasst, wenn niemand dabei ist.
    Und naaja, wir sind gut damit gefahren. Ich habe weder einen seelischen Schaden, noch irgendeine Affinität zu Gewalt oder Waffen.

    • 70er Kind sagt:

      Ich vermute dass wir schon in dem Alter sind wo wir sagen können/müssen: „JA, zu unserer Zeit gabs dass wirklch noch nicht“
      Ich erinnere mich auf jeden Fall nicht all diese Probleme damals gehört zu haben. Wer sich nicht an die 80er erinnern kann hat sie nicht erlebt !

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich hatte es ähnlich, einfach ohne Gaststube. Aber wir hatten eine grosse Hofstatt mit vielen Bäumen, weil meine Vorfahren Bauern waren. Da schossen wir jeweils im Frühling die Vögel von den Kirschbäumen, weil es sonst im Sommer keine Kirschen gegeben hätte. Heute völlig undenkbar, dass 9 Jährige mit dem Luftgewehr auf Spatzen und Amseln schiessen, aber damals, Anfangs 70er Jahre, dachte sich niemand was Böses dabei.

  • 70er Kind sagt:

    Ach wie waren das noch zeiten, nicht wahr? Man konnte noch Räuer/Polizist oder Indianer/Cowboy spielen solange die „Chäpsli-pistole“ knallte und danach riefen wir halt: bäng, bäng….
    Alleine das Umeld kann auch nicht nur schud sein an späteren Gewaltzenen mit Waffen. Mein Vater war Jäger und hatte über 10 Gewehre und einige Pistolen zu hause. Ich schoss mit unter 10 Jahren mit richtigen Waffen – wurde aber auch richig gehend vom Vater ausgbildet. Bin der Meinung dass Spielzugwaffen sehr wohl schaden anrichten – entsprechen dem Umfeld, der Erziehung und der Veranlagung des Kindes. Na dann..

  • plop sagt:

    Ich finds nicht ganz einfach damit umzugehen. War das „auto-brumm-brumm“ ja noch härzig, nervt mich dieses kämpfen und schiessen. Also gibts deswegen manchmal ein gstürm, wenn ichs grad nicht schaffe, Ohren und Nerven auf Durchzug zu halten…

  • U. Knecht sagt:

    Wir haben unseren Kindern nie erlaubt, Spielzeugwaffen zu kaufen. Wohlwissend, dass sie das umgehen mit Holzstücken oder anderem Ersatz. Einer kriegte sogar eine Spielzeugpistole von seinem Gschpänli geschenkt, die dann prompt in den Abfalleimer wanderte.

    Es ging uns darum, ein Zeichen zu setzen: Waffen sind grundsätzlich nicht Teil unserer Familie. Auch nicht meines Egos als Mann.

  • Heinz Oswald sagt:

    Eine Waffe steht für mich als Sportinstrument, oder als Verteidigungsinstrument (Schweizerarmee) oder dann aber als Instrument, Andere zu beherrschen, zu okupieren. Für die jeweilige Motivation ist die Erziehung im Kindesalter von ausserordentlicher Bedeutung. Wer auf Eroberung/Beherrschen erzogen/konditioniert wird, wird auch, wenn nötig und möglich, die Waffe dafür gebrauchen.

  • max sagt:

    Es gibt Orte auf der Welt, wo 9-jährige mit echten Kalaschnikows und mit echten Buschmessern auf die Nachbarn anderer Ethnien losgehen und mit echten Amphetaminen gefüttert werden. Und genau das ist der Grund, warum kein Kind zum Spiel eine Waffe bekommen soll.

    • max sagt:

      Es fehlt nämlich sonst am Respekt der Sache gegenüber.

    • Carolina sagt:

      Naja, das würde ja heissen, dass die meisten damaligen Buben es heute für in Ordnung halten, dass es Ecken der Welt gibt, in denen Kinder als Soldaten instrumentalisiert sind, brutalisiert werden und Gewalt für gut befinden. Worum es hier viel eher geht ist, dass man einem Buben die Spielzeugwaffen vorenthält und er sich dann halt aus Lego eine baut. Letztlich kommt es also auf die Haltung der Eltern an und ich würde mal behaupten, dass zuviel Verbote und Hysterie den Reiz eher verstärken als vermindern.

    • Beat sagt:

      und es gibt Orte auf der Welt da gehen Erwachsene mit Armeewaffen auf die eigene Familie los, ohne vorher mit Drogen vollgerauscht zu werden. Und es gibt tausend Orte auf der Welt, wo Erwachsene nur mit Waffen fähig sind, Konflikte zu lösen. Wie sieht hier die Lösung aus?

  • Hans Jummer sagt:

    Nimmt mich wunder, ob der Presserat nun den Tagi rügt, wegen diesem Bild.

    • alien sagt:

      Sicher nicht, das ist ja nicht sichtbar eine Person, die einer Minderheit angehört, und dass es eine Spielzeugkanone ist, steht ja schon im Titel.

      Der Fall Weltwoche war ganz anders.

  • Sportpapi sagt:

    Erst ab vier interessieren sie sich für Waffen? Das muss ich meinen Jungs dann mal sagen. Ich glaube auch, dass man das Thema nicht übermässig gewichten sollte. Wenn ich sehe, mit welcher Begeisterung die Jungen Piraten spielen (und Säbel und Pistolen, und vor alllem Kanonen benutzen), aber gleichzeitig nicht verstehen, weshalb es böse Räuber gibt auf der Welt, ist doch noch alles in Ordnung. Die Frage bleibt allerdings: Weshalb diese Begeisterung für Waffen? Suche nach Geschlechteridentität scheint es wohl eher nicht zu sein.

  • Han sagt:

    Ich bin weiss und baunhaarig. Darf ich mich nun wegen des Photos diskriminiert fühlen und eine Antirassismusklage einreichen? Ich bin tief betroffen…

  • Fistik sagt:

    Dieser Herr Guggenbühl sieht ja schon selber ein bisschen aus wie ein Bandit …wenn jetzt unsere „Schnecke Auguste“ noch ein flotten Enrico Morricone auf You Tube aufstöbert…sind wir in Stimmung 😉

  • Blitz Blank sagt:

    Ich habe als Bub die ganze Spielkarriere von Indianer/Cowboy/Soldat durchgemacht. In einer neuen EHF-Siedlung haben wir in den Rohbauten regelrechte Kriege mit 1. August Feuerwerk gespielt. Stolz war ich auf meine selbstgebaute Holz-Maschinenpistole mit gekrümmten Magazin.
    Heute bin ich ein 99%-Pazifist.
    Spielzeugwaffen richten bei den Kindern definitiv keinen Schaden an. Was Schaden anrichtet ist ein gewalttätiges Umfeld.

  • Philipp Rittermann sagt:

    buben spielen mit waffen, mädchen mit puppen. erwachsene buben haben waffen.

  • gabi sagt:

    Freut mich, das zu lesen.

    Mir kommt das jeweils so was von schepps rein, wenn wohlmeinende Eltern glauben, das Verbieten von Spielwaffen wäre schon Garantie dafür, dass ihr Bubi ein guter Mensch würde.

    (und gegenteilige Beispiele sind mir bekannt)

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