Je höher das Arbeitspensum, desto weniger Geld auf dem Konto

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Der Mittelstand als grosser Verlierer: Arbeitet die Mutter mehr als 40 Prozent, bleibt der Familie am Ende weniger Geld übrig als ohne Zweiteinkommen.

«Vielleicht bin ich einfach zu bequem geworden als Vollzeitmami», konstatierte meine Freundin, als sie mir von ihrem Vorhaben erzählte, ins Berufsleben zurückzukehren. Nach mehreren Jahren Job-Abwesenheit eine Arbeit zu finden, sei per se enorm schwierig. «Zudem bin ich für eine Assistentinnenstelle mit meiner Ausbildung überqualifiziert, einen Job als Projektleiterin hingegen bekomme ich nicht als Teilzeiterin.» Ein Dilemma, das sie in ihrer Jobsuche von Beginn weg demotiviert und in ihr immer wieder die Frage aufkommen lässt, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt.

Die Antwort ist klar: Nein, das tut er in ihrem Fall nicht, zumindest nicht finanziell. Das zeigt die aktuelle Infras-Studie, die sich mit der Familienfreundlichkeit der Steuer- und Kinderbetreuungstarifsysteme in den Kantonen Basel und Zürich beschäftigt.

Die Studie ist Teil drei eines grösseren Benchmarking-Projekts, das im Auftrag der Kantonsregierungen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf untersucht hat. Die Resultate sind vor allem für den Mittelstand ernüchternd: So belegen die verschiedenen Rechenbeispiele, dass es sich für Familien mit zwei oder mehr Kindern im Vorschulalter in den meisten Fällen nicht lohnt, wenn die Mutter mehr als ein Mini-Pensum im Büro absolviert. Konkret steht Familien mit einem auf 100 Prozent hochgerechneten Gesamteinkommen von 18’000.- Franken monatlich (wobei sie 6000.- Franken verdient, er 12’000.- Franken) am meisten Geld zur Verfügung, wenn der Mann vollzeit arbeitet, die Frau aber nur 40 Prozent. Stockt die Frau ihr Pensum auf, bleibt am Ende des Monats trotz mehr Lohn weniger Geld im Portemonnaie übrig. Grund: Die Fremdbetreuungskosten und Steuern fressen nicht nur den gesamten Lohn der Mutter auf, sondern auch einen Teil des väterlichen Salärs.

Angesichts solcher Zahlen überrascht es nicht, dass heute rund ein Drittel der Mütter mit Kindern im Vorschulalter nicht erwerbstätig ist, ein weiteres Drittel arbeitet weniger als 50 Prozent. Erst wenn die Kinder älter als 15 Jahre sind, sinkt der Anteil nicht erwerbstätiger Mütter und die Pensen werden tendenziell erhöht. Denn sobald der Nachwuchs zur Schule geht, sieht die Situation anders aus: Die Kosten für die Kita fallen weg, folglich macht sich das Arbeiten auch für Mütter wieder bezahlt.

Bloss: Wer so lange aussetzt, verpasst schnell einmal den Anschluss. Die Karriere mag vor der Geburt des ersten Kindes noch so steil aufwärts gegangen sein, liegt sie erst mal zehn Jahre zurück, entlockt sie den Personalverantwortlichen höchstens noch ein müdes Gähnen. Deshalb sollten Frauen, die ihren Job nicht für immer aufgeben wollen, auch als Mütter beruflich stets am Ball bleiben – und der Staat muss die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass sie das können. Im eigenen Interesse, schliesslich ist heute ein Grossteil der Frauen gut ausgebildet und der Anteil weiblicher Hochschulabgänger wird in Zukunft weiter steigen. Hohe Ausbildungskosten in die Frauen zu investieren, um ihr Wissen danach brachliegen zu lassen, können wir uns schlicht nicht leisten.

Was also ist zu tun? Die Infras-Studie schlägt gleich mehrere Lösungswege vor: «Eine Anhebung der Höchstgrenze für den steuerlichen Betreuungskosten-Abzug wäre ein wichtiger Ansatzpunkt», so die Autoren. Im Kanton Zürich wird dieser 2013 auf 10’100.- Franken pro Kind und Jahr erhöht (heute 6500.- Franken), in Basel beträgt er bereits 10’000.- Franken. Noch entscheidender wäre laut Infras aber eine «genügend hohe Mitfinanzierung der Betreuungskosten durch die öffentliche Hand», was sich unmittelbar aufs Familienkonto auswirken würde. Damit besonders Familien mit mehreren Kindern profitieren, solle man klar höhere Geschwisterrabatte einführen. «Weiter könnten die Tarifsysteme so angepasst werden, dass der Maximaltarif erst bei einem deutlich höheren Einkommen erreicht wird und somit vor allem mittlere bis hohe Einkommen stärker entlastet werden».

Die Ideen sind vorhanden, jetzt müssen sie nur noch umgesetzt werden. Damit auch Mütter wieder einen echten Erwerbsanreiz bekommen. Denn heute ist die Motivation zu arbeiten für viele mittelständische Kleinkind-Mütter im besten Falle die, dass man seinen Job liebt, sich darin selbst verwirklicht und ihn als eine Art Hobby betreibt – eins, das nichts kostet, aber auch nichts einbringt. Oder aber man erledigt im Hinblick auf einen späteren, «echten» Wiedereinstieg vorübergehend eine Arbeit, die einen eigentlich unterfordert (die leitende Position bekommt der flexiblere Vollzeiter), einem folglich wenig Genugtuung verschafft und die nach Abzug der Betreuungskosten und Steuern nicht mehr Geld einbringt als das Praktikum während der Studienzeit. Dass da irgendwann die Frage auftaucht, ob man sich den ganzen Stress durch die Doppelbelastung überhaupt antun soll, ist verständlich und hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun.

552 Kommentare zu «Je höher das Arbeitspensum, desto weniger Geld auf dem Konto»

  • Marco Affolter sagt:

    Jetzt muss ich hier noch etwas an die Verfechter des Papi-geht-arbeiten-Mami-bleibt-zu-Hause-CH-Bünzli-Denkens richten: scheinbar gibts hierzulande einfach viele, die ausser den Hotelanlagen in Sharm-El-Sheik, Rimini und Mallorca das Ausland nicht kennen. Lustigerweise treffe ich auch im privaten Umfeld Italiener der 2./3. Generation deren Haltung der Fremdbetreuung gegenüber sogar der SVP zu weit ginge ;-). In der Mittelschicht Lateinamerikas (ARG/BRA) MÜSSEN in der Regel beide Eltern arbeiten. Und die Kinder sind wohl erzogen und glücklich. Mein Gott, Ihr Bünzlis bringt mich richtig in Rage!

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  • melchior sagt:

    was??? wie bittte? mit 18’000 sind die arm dran? was sollen denn schweizer familien machen mit einem einkommen von 5’000? wir kriegen auch keine unterstützungsbeiträge, (wurde abgelehnt) nur auslänger seinen da berechtigt… vor dem kind hatte ich auch einen guten job mit 7’500 brutto einkommen, leider kriege ich nun keine anstellung mehr…

  • Roli sagt:

    Hmm… Wenn der Mann 12’000 pro Monat Heim bringt muss die Frau ja nicht arbeiten und wenn sie trotzdem möchte ist auch das Geld für die Kinderbetreuung da.

    Wieso muss immer der Staat mit Kohle einspringen?
    Eine Frau die sich für den Haushalt entscheidet bekommt ja auch kein Geld vom Staat.

    Kranke Weltvorstellung bei der nur gefordert wird.

    • daniele sagt:

      Modell Schweden: 70% Steuern und dafür ausserhäusliche Betreuung des Kindes auf Top-Niveau, wenn die Mutter berufstätig ist.
      In Frankreich gibt es Frauen in Chefetagen mit 4 Kindern. Die haben ein Vermögen ausgegeben für die Fremdbetreuung der Kinder. Da klagt niemand, dass Fremdbetreuung des Kindes zuviel kostet.
      In der Schweiz soll immer alles vom Feinsten sein, möglichst wenig kosten und vom Staat bezahlt werden. Gilt ebenso für die Krankenkassenleistungen. Ich bin aber zu wenig bewandert um zu sagen, ob das nur ein helvetisches Phänomen ist.

  • maia sagt:

    Ich frage mich, warum alle immer nur arbeiten wollen, wenn es sich doch nichteinmal finaziell lohnt. Also mir würde es ohne Arbeit kaum langweilig. Ich wüsste extrem viel mit meiner Zeit anzufangen ohne den ständigen Stress.

  • Gernegut sagt:

    „Erfüllt euch das nicht genug?“ Nein, vor allem erfüllt es mich nicht für den Rest meines Lebens. Genau das passiert nämlich häufig, dass es nach einem Ausstieg keinen Wiedereinstieg mehr gibt. Auch Mütter die 40, 50, 60% arbeiten, erziehen ihre Kinder in erster Linie selbst und geben ihren Kindern die Möglichkeit mit anderen Kindern zusammen zu sein, was gerade bei Einzelkindern sehr wichtig für die gesunde Entwicklung ist.

  • Mutter sagt:

    Arbeit, Arbeit, Arbeit. Wo bleiben da die Kinder? Weshalb Kinder in die Welt setzen wenn Frau kurz nach dem Wochenbett wieder voll ins Berufleben einsteigt? Habe studiert und nach der Geburt meiner Tochter auf 20 Prozent reduziert. Geniesse jeden Tag mit meiner Tochter und bin stolz dass ICH und nicht irgendeine Kleinkinderziehungs-Praktikantin mein Kind erzieht. Wieso ist es so schwer in den ersten Jahren voll und ganz für sein Kind da zu sein? Erfüllt euch das nicht genug?

    • Jeanette Kuster sagt:

      Es gibt einen Mittelweg zwischen voll einsteigen und 20 Prozent arbeiten – die wenigsten Mütter arbeiten direkt nach der Geburt wieder vollzeit, es sei denn sie müssen. Zudem kann man vermutlich in den wenigsten Berufen sein Pensum auf 20 Prozent reduzieren.

    • Claudia sagt:

      Nein, es erfüllt viele Mütter nicht. Ich bin überrascht, dass das Thema ‚Depression‘ hier noch nicht erwähnt wurde. Grund nr. 1 warum Vollzeit Mütter depressiv sind, ist, dass sie sich von der Gesellschaft ausgeschlossen und nicht respektiert fühlten.Die Mütter, welche ich kenne, alle mit höchster Ausbildung, möchten gerne ein bisschen arbeiten. Das hat absolut nichts damit zu tun, dass sie ihre Kinder nicht so fest lieben als Vollzeit Mütter.

      • Sportpapi sagt:

        Erklären Sie: Wie ist der Zusammenhang Depression/Vollzeitmütter? Wie ist der Zusammenhang zwischen Burnout/Depression/ausser Haus-Arbeit bzw. sogar Doppel- und Mehrfachbelastung?

  • Frank Baum sagt:

    „Die Ideen sind vorhanden, jetzt müssen sie nur noch umgesetzt werden.“ Bei den Ideen fehlt der wichtigste Punkt: Wer soll das bezahlen? Deshalb werden sie auch nicht umgesetzt. Wenn wir die Familie mit CHF 18k im Monat steuerlich entlasten wollen und die Kinderbetreuung weiter subventionieren, dann steigen für den Staat die Ausgaben und es sinken die Einkommen. Was tun wir, um die Lücke zu schliessen? Wen bitten wir für diesen Spass zur Kasse?

  • mia sagt:

    Dass der gesunde Menschenverstand oft gerade bei den sogenannt „gut Ausgebildeten“ wenig bis überhaupt nicht vorhanden ist, ist eine alte Tatsache. Dabei wäre alles überaus einfach: Kinder ja: Frau bleibt zu Hause, Kinder nein: Frau geht arbeiten. Bei einem etwas bescheideneren Lebensstil und etwas weniger Anspruchsmentalität bei Familien, in denen Die Frau nicht arbeitet, würden solche Probleme nämlich erst gar nicht entstehen. Immerhin ging’s früher auch, und dies mit teilweise 5 und mehr Kindern und verhältnismässig bedeutend geringeren Löhnen.

  • Regula sagt:

    ich finde es sehr schade, dass der Einstieg nach ein paar Jahren Vollzeit Familienmanagerin schwer bis unmöglich ist, aber die verpasste Zeit, bzw.das nicht da sein, wenn die Kinder einem brauchen, rechtfertigt auch diese Schwierigkeiten. Es gibt Sachen, die sind nicht mehr nachzuholen, darunter fallen die verpassten Chancen, die Kinder zu unterstützen, wenn sie es brauchen, und nicht am Abend wenn ich ausgelaugt und entnervt von der Arbeit nach Hause kommen. Es geht immer, die Frage ist nur wie….!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Also wenn ich dieses Wort lese, FAMILIENMANAGERIN, krieg‘ ich die Krätze. Warum muss diese Tätigkeit mit dem Wort ‚Manager‘ verknüpft werden? Wird sie dadurch aufgewertet? Nein! Ist sie besser zu ertragen? Nein! Also wozu? Soviel ich mich erinnere, waren es die Freisinnigen, welche dieses Wortungetüm kreierten, zur Beruhigung der Mütter, die zu Hause die Infrastruktur bereit stellen. Vor ca. 20 J. wählten die Freisinnigen in Burgdorf noch die ‚Hausfrau des Jahres’………

  • Klarer sagt:

    In der kita in der unsere Kinder gehen, hat es einige Kinder dessen Eltern ihr Kind abliefern um „schwarz“ zu arbeiten. Ich frage mich nach welchen gesichtspunkten Kitas die Kinder auswählen. Wie kann man einen Kitaplatz bekommen, um Freizeit zu haben? Baden gehen? Putzen gehen? Bei den Tagesschulen ist es nicht anders.
    Das Tarivsystem bevorzugt niedere Einkommen und setzt falsche Anreize. Arbeit wird zur Strafe. Faulheit und Schwarzarbeit wird belohnt. Wer bevorzugt- der benachteiligt. Meine Frau arbeitet fast ausschliesslich für die für Kita und Tagi
    Danke liebe berner Direktion für Bildung

  • Rahel sagt:

    Ist ja wieder mal toll! Und wo bleibt die Versorgung für die Mütter, die AHV, die Pensionskasse? Was machen sie, wenn der Alte sie verlässt und sie auf ihren Kindern sitzen bleiben?

    • Frank Baum sagt:

      Alimente einfordern. Das tun sie ja sowieso die ganze Zeit.

      • maia sagt:

        AHV wird gesplittet und Frauen erhalten Erziehungsgutschriften, Pensionskasse geteilt und dann evt. 50:50 Betreuung der Kinder oder die Kinder – wenn sie den so eine Last für sie sind – dem Vater geben, arbeiten und Kinderalimente bezahlen?

  • Nico Meier sagt:

    Ich frage mich gerade selbst wie man den Grenzsteuersatz so kompliziert erklären kann wie ich es gerade getan habe 😉

    • alien sagt:

      War nicht kompliziert, aber unendlich öde. Das liegt an der Materie. Ich frage mich immer, wieso Steuerbeamte nicht reihenweise Suizid begehen aus Langeweile.

  • Nico Meier sagt:

    Ich finde den Ruf nach kostenlosen Kitas und nach zusätzlichen Steurabügen für die oberen 10’000 sehr interessant.
    Nur müssen wir wissen, dass dank der Progression Besserverdienende auch % mehr Steuern bezahlen dies führt aber datu, dass jeder Steuerabzug für Gutverdienende auch eine hühere Steuerersparnis bringt als für untere Einkommen.
    Nun mal angenommen man kommt den beiden Forderungen nach wer soll dann für die entstehenden Ausfälle bei den Steuern aufkommen? Soll die MWST erhöht werden die vorallem die unteren Einkommen stark belastet oder wer soll das bezahlen?

    • pixel sagt:

      Das ist richtig und gut so: „Nur müssen wir wissen, dass dank der Progression Besserverdienende auch % mehr Steuern bezahlen“.

      Wie aber kommen Sie auf diese Schlussfolgerung? “ dies führt aber datu, dass jeder Steuerabzug für Gutverdienende auch eine hühere Steuerersparnis bringt als für untere Einkommen.“

      • Nico Meier sagt:

        steuerbares Einkommen 40’000 Steuerbetrag 3’871
        Steuerabzug 5’000 ergibt 35’000 steuerbares Einkommen Steuerbetrag 3’007
        Steuerersparniss 864 Franken

        Steurbares Einkommen 200’000 Steuerbetrag 50’203
        Steuerabzug 5’000 steuerbares Einkommen 195’000 Steuerbetrag 48’452
        Steuerersparniss 1’751

        Mit dem gleichen Abzug spart der Gutverdiener mehr als das Doppelte an Steurn ein.
        Daher ist ein Steuerbazug umso wertvoller je höher das steuerbare Einkommen ist.

      • Sportpapi sagt:

        @Nico: Ändert nichts daran, dass man nur für Einkommen Steuern zahlen sollte, das auch ein Einkommen ist. Also für Lohn abzüglich Arbeitsaufwand, wozu eben auch Kinderbetreuung zählt.

      • Nico Meier sagt:

        Spinnen wir den Gedanken weiter da ich sooo gestresst bin möchte ich am Abend nicht kochen und gehe ins Restaurant.
        Ich lagere Arbeit die ich selber tun sollte (Kochen) ins Restaurant aus kann ich die Kosten fürs Restaurant abiehen?
        Putzen mag ich auch nicht. Putzfrau stelle ich an und ziehe sie von den Steuern ab.
        Sie sehen worauf ich hinaus will SP?

      • Nico Meier sagt:

        Wer sich dafür entscheidet Kinder zu haben soll für deren Betreuung sorgen wenn er das nicht selber tun kann oder will gibt es Kita die er selber bezahlen soll. Wenn er Geringverdiener ist so sind diese Plätze verbilligt wenn er Grossverdiener ist muss er voll zahlen.
        Wer dies nicht möchte soll die Kinder selber betreuen oder eine Tagesmutter suchen oder auf Kinder verzichten.

      • pixel sagt:

        Danke Nico, für das Rechenbeispiel und die Mühe. Ich verstehe nun, was Sie meinen.
        Es ist, wenn wir diese Spirale spinnen, die Grundsatzfrage, inwieweit man sich überhaupt für einen Sozialstaat, vielmehr Wohlfahrtsstaat einsetzen will oder nicht. Wenn ein jeder also alles von sich weisen will, weil er der Ueberzeugung ist, es sowieso nie beanspruchen zu müssen, dann ist das eine Entfernung davon. Die Schweiz (i.S das Schweizer Volk) ist somit mit Sicherheit stärker davon geprägt, als Schweden. Wir reden hier somit von einer Grundsatzhaltung, die zw uns beiden jeweils ander gelagert ist.

      • pixel sagt:

        Ich kann aber SPs Ansatz stützen, dass man es zumindest von der Steuer in Abzug bringen können sollte.
        Es als Arbeit zu verstehen, wie Sie Nico anführen anhand des Beispiels von Essen, davon bin ich ziemlich weit entfernt. Auch Paare mit Kindern müssen essen und die Kinder ebenso. Das Beispiel hinkt.

      • Nico Meier sagt:

        Ich finde soziale Absicherung durchaus sinvoll nur müssen wir uns echt fragen ob Paare mit Einkommen mit denen sie zu den Bestverdienenden 10% dieses Landes gehören wirklich etnlastet werden sollen oder ob wir dieses Geld nicht viel besser investieren, wenn wir tiefere Einkommen entlasten.
        Es gibt genügend alleinerziehende Mütter in meinem Umfeld die 100% arbeiten müssen und immer ende Monat kaum wissen wie sie alle Rechnungen zahlen sollen diese tun mir halt mehr leid als eine Frau die 40% arbeitet und von ihrem Lohn fast nichts hat wobei ja der Mann soviel verdient, dass es locker reicht.

      • Sportpapi sagt:

        @Nico: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Einkommen besteuern, das nicht übrig bleibt, ist Unsinn. Unfair. Ihr Problem löst man mit der Progression.

      • Nico Meier sagt:

        „Einkommen besteuern, das nicht übrig bleibt, ist Unsinn“
        Was habt ihr das Gefühl bleibt der Kassierin die 3’400 Franken pro Monat verdient übrig am Ende des Monats wenn sie alle Rechnungen bezahlt hat für sich und ihr Kind?
        Und diese Frau bezahlt ebenso Steuern wie jeder andere.
        Da bin ich zuerst dafür diese Frau als Geringverdienerin von der Steuer zu befreien, denn sie hat es sicherlich nötiger als die Familie mit Einkommen von weit über 10’000 Franken im Monat!

      • pixel sagt:

        Nico: Sie schreiben „…ob Paare mit Einkommen mit denen sie zu den Bestverdienenden 10% dieses Landes gehören wirklich etnlastet werden sollen“. Das was die Aut.orin vorschlägt mit dem Artikel betrifft eben nicht die obersten 10% des Landes, sondern die Mittelschicht. Wir haben nun festgestellt, dass die Mittelschicht eben 60% der Bevölkerung darstellen…

      • pixel sagt:

        Ein Blogger hier hat gestern spät am Abend noch etwas knackiges, prägnantes gepostet als Antwort wiederum auf dieses „wir wollen diejenigen, die ohnehin genug verdienen, nicht auch noch unterstützen“. Er meinte sinngemäss: „Und wir, die über 18000 im Monat verdienen, wollen euch die Krippen auch nicht bezahlen“. Es ist insofern markant, als dass er feststellt, dass niemand davon spricht, dass die gutbemittelten Bürger ständig ja auch für die anderen mitzahlen. Auch das darf mal festgehalten werden. Es scheint ein Selbstverständnis zu sein, dass diejenigen, die Geld haben, es halt nunmal

      • pixel sagt:

        auch einfach so haben. Aber von irgendwoher kommt das Geld ja. Leute arbeiten dafür, machen Abstriche, machen Ueberstunden bis zum Umfallen. Es gibt Ausnahmen, ich weiss. Aber sehr sehr viele büetzen eben wirklich. Auch das soll mal platziert werden. Das Dumme dabei ist nur diese Missgunst. Der daneben, der Geld hat, der soll doch mal einfach schweigen. Ja gut. Aber ist Ebendieser denn für die Lebensführung Desjenigen, der es nicht hat denn verantwortlich?

      • pixel sagt:

        Genau dieses Rad, das wir hier spinnen, bringt uns im Sinne eines Sozialstaates nirgends hin. Ich bin auch nicht für den Raucher verantwortlich, für den Uebergewichtler, für die Familie mit 5 Kindern, etc, etc. Auch der alleinerziehenden Frau mit 3 Kindern hab nicht ich die Kinder zugeschoben und ich hab auch nicht für den Ehebruch gesorgt. Auch bin ich nicht Schuld, dass sie in der Migros an der Kasse sitzt. Das ist Nonsens. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich. Sehen, dass müssen wir genauso ausblenden, wie solche, die nunmal eben mehr Geld haben, wenn wir vom Sozialstaat reden.

      • pixel sagt:

        Es ist – sozial gesehen – auch immer einfacher, auf die einzudreschen, die Geld haben, als auf solche, die es nicht haben.
        Obwohl beide zahlen. Die mit mehr, zahlen sogar auch mehr. Das ist fair.
        Wir sollten aber auch so fair bleiben, und das weiterhin berücksichtigen, wenn wir von den „Bösen, die sowieso Geld haben“ reden.
        Und noch was: Ich rede nicht von mir.

      • Nico Meier sagt:

        Es wurde hier bereits festgestellt, dass Paare mit Einkommen in dieser Höhe zu den obersten 10% gehören.
        Und diese will ich nicht entlasten auch wenn ich kein Sozialist bin.
        Entlastungen müssen in erster Linie für tiefe und mittlere Einkommen eingeführt werden.
        Und ich kann nicht alle entlasten, da jede entlastuing irgendwie finanziert werden muss.

    • Winston Smith sagt:

      @Nico: wenn es ums Kinderkriegen und die daraus entstehenden Kosten geht, ist also jeder selbst dafür verantwortlich? Kann ich nur unterstützen. Jedoch gilt das Selbstbestimmungsprinzip auch für die Berufswahl und das entsprechende Einkommen. Dieses ständige, pauschalisierende Unterstützen tiefer Einkommen ist alles andere als fair. Die Entscheidung für eine Berufstätigkeit mit besseren Einkommensaussichten oder das Tragen unternehmerischer Risiken ist ebenso eine private Entscheidung und der Nutzen sollte entsprechend zugute kommen und nicht durch zusätzliche Steuern zerstört werden!

      • Pixel sagt:

        Richtig! Sehe ich auch so.

      • Nico Meier sagt:

        Natürlich gibt es die freie Berufswahl aber was nun wenn sie schulisch schwach sind?
        Was wenn sie keine Matura machen können, da die Eltern schlicht nicht in der Lage oder willens sind ihnen den Besuch der Kantonsschule oder der Uni zu ermöglichen?
        Oder wenn sie ein Studium abbrechen müssen, da es keine Stipendien mehr gibt da der Vater neu geheiratet hat und die Stiefmutter die Unterhaltszahlungen unterbindet?

      • Nico Meier sagt:

        Wenn ich mir die Spitzensteuersätze in anderen Ländern in DE 42% oder in gewissen skandinavischen Ländern anschaue so soll jeder arme Steuerzahler in der Schweiz froh sein, dass bei uns die Steuerbelastung recht tief ist!

      • pixel sagt:

        „Wenn ich mir die Spitzensteuersätze in anderen Ländern in DE 42% oder in gewissen skandinavischen Ländern anschaue so soll jeder arme Steuerzahler in der Schweiz froh sein, dass bei uns die Steuerbelastung recht tief ist!“

        Nun ja, das ist ja eben Thema: ist man bereit im Gegenzug zu subventionierten oder teilsubventionierten Krippenplätzen, zu bezahlten Mutterschaftsurlaub von 80% für ein ganzes Jahr, etc. diesen Steuersatz in Kauf zu nehmen? Offenbar nicht. Und Sie, Nico, ja zuvorderst nicht, wenn ich Sie richtig verstehe.

      • pixel sagt:

        Oder anders formuliert: dieser Steuersatz scheint einen oder mehrere positiven Gründe zu haben für die Mehrheit der Bevölkerung.

      • Nico Meier sagt:

        Warum nicht gleich 100% Steuern auf dem Einkommen und der Staat teilt dann jedem eine kleine Wohnung zu und Essensmarken und alles was er so braucht?
        Einerseits wollen die Gutverdiener hier im Blog steuerlich erntlastet werden und gleichzeitig sollen die Krippen auch noch gratis sein?
        Hier liegt doch der Konflikt.
        In vielen skandinavischen Ländern arbeiten sehr gut ausgebildete Leute nur Teilzeit weil die Progression so starkt ansteigt ab einem gewissen Einkommen dies kann und darf auch nicht die Lösung sein.
        Ich kenne einen schwedischen Zahnarzt der arbeitet 60% mehr lohnt sich nicht.

      • Sportpapi sagt:

        „Oder anders formuliert: dieser Steuersatz scheint einen oder mehrere positiven Gründe zu haben für die Mehrheit der Bevölkerung.“ Vielleicht. Wenn sie denn gefragt wurde. Und offensichtlich schein eine Mehrheit in der Schweiz, die ja dazu mitreden kann, noch anderer Meinung zu sein.

    • mograf sagt:

      @nico meier: wie gefällt ihnen das: besser verdienende frau der oberen 10% kriegt kind und möchte arbeiten. egoistischerweise möchte sie das, um geld zu verdienen. die kitakosten gehen jedoch 1:1 mit dem nettolohn der frau einher. sie bleibt daher zu hause. so gehen dem staat erhebliche steuerzahlungen der frau durch die lappen. ganz zu schweigen von ahv, iv, pensionskasse. würde die frau sich für den job entscheiden, weil sie durch steuerbegünstigungen einen monetären sinn in ihrer arbeit sieht, so käme das dem staat durchaus zu gute. ihr rechenbeispiel führt es ja selbst an.

  • marcel sagt:

    Eine Zivilisation welche sich nur noch mit solchen Luxusproblemen beschäftigt, ist eh dem Untergang geweiht.

  • so ist es sagt:

    Würdet ihr frauen das kind / die kinder (vorallem baby bis Kindergarten) unbeschwert drei tage die woche beim mann lassen und arbeiten gehen?

    • pixel sagt:

      Absolut! Auch gerne 5. Ich hab echt kein Problem damit.

    • Valeria sagt:

      @ so ist es:
      Ist die Frage ernst gemeint? Echt?

      Es ist eine Sache, ob man als Frau arbeiten möchte, wenn es finanziell nicht nötig ist. Um das geht’s ja in diesem Blog auch. Und diese Frage muss jedes Elternpaar für sich entscheiden.

      Aber wer sein Kind nicht unbeschwert auch regelmässig beim eigenen Mann lassen kann, hat ein ernsthaftes Problem. In partnerschaftlicher Hinsicht. Meine Meinung.

    • alien sagt:

      meine hätte das zweifellos gemacht.

    • plop sagt:

      Ja. Warum auch nicht? Ist der Mann nicht fähig?

  • elena sagt:

    Ich finde Vater und Mann sein ist ein 24H/Job pro Tag. Mein Gott, was für Ansichten – auch, dass immer das Salär der Mutter für die Kinderbetreuung gerechnet wird ist so ein alter Zopf. Soll er doch einfach weniger arbeiten, dann sinken auch die Ausgaben für die Betreuung. Aber auf so eine Idee kommt man wohl nicht. Braucht auch viel Fantasie.

    • Barceloneta sagt:

      Wer soll einfach weniger arbeiten? Der Mann? Mal eine Frage: Hast Du Kinder? Weisst Du, was Kinder kosten? In vielen Fällen ist die Frau gezwungen, zu arbeiten. Es verdienen nur wenige 10000 pro Monat. Das ist die Ausnahme.

      • Ali Ferkous sagt:

        Wer hat denn euch gezwungen, Kinder zu haben? Weshalb soll der Staat noch mehr daran zahlen – ist eh eine Fehlinvestition für ihn, wie Prof. Reiner Eichenberger – selber Vater – ausgerechnet hat: zahlen doch die Bälge von heutzutage nie und nimmer in Steuern zurück, was alleine der Staat in sie investiert (hat) – seit neustem müssen es auch noch Musikstunden sein…, dann wollen alle auf die Uni, bspw. Medizin studieren (Fr. 1’000’000.–/Student/in) und dann nur 60 % arbeiten, wegen der Work-Life-Balance. Toller Beitrag an die Volkswirtschaft…

  • Benedikt sagt:

    Ist bei der Rechnung die AHV und die Pensionskasse drin?

  • Christian sagt:

    Wo ich wohne haben wir das Teilsplitting. Das 30 % Salär meiner Frau und das 100 % Salär von mir werden addiert und gelten als Gesamtenkommen. Versteuert wird aber nur auf der Durchschnittlichen Progressionsstufe, d.h. 100+30)/2=65%. Somit führt ihre Arbeit zu ener geringeren Belastung. Und führt gleichzeitig nicht zu einer Heiratsstrafe. Also eine super Sache. Aber das gibt im Kt ZH leider nicht.

  • Roland K. Moser sagt:

    Wieso muss eine Mutter noch ausser Haus arbeiten gehen? Mutter und Frau sein ist ein 24 h/Tag Job.

    • Julia_2 sagt:

      Müssen tut sie zum Glück nicht, dürfen aber.

    • Widerspenstige sagt:

      Weil sie aus finanziellen Gründen es einfach MUSS? Und ja, Mutter-Sein ist ein 24/7-Job, nur wird er nicht entsprechend von der Gesellschaft geschätzt und entlöhnt. Es ist ein Dienst an der Gesellschaft wie der Zivil- oder Militärdienst dh Abrechnung via Erwerbsersatzordnungs-Versicherung EO. Dann wäre diese Diskussion vom Tisch und ein wenig mehr Ruhe und Zufriedenheit würde einkehren. Natürlich nicht nach dem Giesskannenprinzip ausbezahlt, sondern nach dem steuerlichen Einkommen bzw. Vermögen berechnet.So wie es fortschrittliche familienfreundliche Länder schon seit Jahrzehnten praktizieren.

      • Franz Oettli sagt:

        Dann würde die Freundin von Frau Kuster immer noch klönen, weil das Familieneinkommen nach wie vor zu hoch ist und sie trotzdem keine Stelle als Projektleiterin mit Teilzeitpensum kriegt.

      • markant sagt:

        Unglaublich, in welchen Sphären lebt ihr eigentlich? Niemand befiehlt euch ihr sollt Kinder zeugen, es ist euer Trieb, kommt selbst für eure Triebbefriedigung auf. Eins würde mich noch interessieren: Wer ist euer Chef, wenn ihr sagt Mutte-Ssein sei eine 24/7- Job?

      • Jerry sagt:

        Sie sind bestimmt keinen Fan von Ayn Rand

      • Sportpapi sagt:

        Gesellschaft? Welcher Teil der Gesellschaft schätzt die gute Mutter nicht? Andererseits ist es wirklich nicht an der Gesellschaft, das private Familienglück zu finanzieren. Denkt man Solches weiter, sind Frauen dann eigentlich verpflichtet, der Gesellschaft Kinder zu gebären? Ausser sie sind UT?

    • Selina sagt:

      Da drängt sich die Frage auf: Weshalb muss ein Vater noch ausser Haus arbeiten gehen? Elternsein ist ein 24h/Tag Job – das gilt für beide Geschlechter. Was wünschenswert wäre, ist dass Paare selbst bestimmen können, wie sie sich die Erwerbs- und Familienarbeit aufteilen möchten.

      • Roland K. Moser sagt:

        Ich würde mal schauen, wie das die letzten 400’000 Jahre beim Menschen so gelaufen ist, mit den Rollen. Und dann darf niemand behaupten, man könne die Natur einfach so aushebeln.
        Zudem störe ich mich echt daran, wenn eine „Mutter“ noch auswärst arbeiten geht, und die Kinder in einen Hort gibt.
        Noch einer: Ich bin in extrem destruktiven Verhältnissen aufgewachsen: Mutter Alki und Medikamentensüchtig mit allen negativen Begleiterscheinungen. Ein gesundes Familienleben ist wichtig. Und auch, dass die Mutter weiss, dass sie Mutter ist und dies auch tut.
        Männer und Frauen sind ungleich – anders!

    • papa moll sagt:

      Wieso muss ein Vater noch ausser Haus arbeiten gehen? Vater und Mann sein ist ein 24 h/Tag Job.

      • Roland K. Moser sagt:

        ch würde mal schauen, wie das die letzten 400’000 Jahre beim Menschen so gelaufen ist, mit den Rollen. Und dann darf niemand behaupten, man könne die Natur einfach so aushebeln.
        Zudem störe ich mich echt daran, wenn eine „Mutter“ noch auswärst arbeiten geht, und die Kinder in einen Hort gibt.
        Noch einer: Ich bin in extrem destruktiven Verhältnissen aufgewachsen: Mutter Alki und Medikamentensüchtig mit allen negativen Begleiterscheinungen. Ein gesundes Familienleben ist wichtig. Und auch, dass die Mutter weiss, dass sie Mutter ist und dies auch tut.

        Männer und Frauen sind ungleich – anders!

      • Barceloneta sagt:

        @Roland K. Moser
        Es ist einfach zu sagen: „Es stört mich, wenn Frauen ausser Haus arbeiten gehen“. In sehr vielen Fällen ist es ein absolutes Muss, dass die Frau auch arbeiten geht, aus finanziellen Gründen. Und genau da fängt doch der ganze Teufelskreis an: Kaum noch jemand kann es sich leisten, eine Familie mit zwei oder drei Kindern zu gründen, und diese mit einem Verdienst zu unterhalten. Kinder haben ist ein teures „Hobby“. Und da rede ich aus Erfahrung! Was ist die Alternative? Dass kaum noch jemand Kinder hat? Kann’s ja auch nicht sein, wir sind so schon ein überaltertes Land!

    • maia sagt:

      Ich kann dieses 24h/Tag kaum mehr hören. Ist es den wirklich so, dass die Mutter 24h./Tg. sich nur mit den Kindern abgibt? auch Nachts? auch wenn sie in der Schule, in der Pfadi, im Lager usw. sind? Und wenn der Vater die Kinder abends die Kinder übernimmt? Ist das dann für ihn Freizeit und sie ist in dieser Zeit auch als Mutter beschäftig? Wenn der Vater das Geld für die Familie verdient-tut er dann nichts für die Familie? vielleicht würde er ja lieber etwas anderes tun als zu krüppeln? Interessanterweise jammern die Väter meist nicht, dass fast ihr ganzer Verdienst für die Familie draufgeht.

      • Roland K. Moser sagt:

        Ich sage ja, dass es eine Rollenaufteilung braucht. Was ich schlecht finde, ist, wenn Kinder in Krippen gegeben werden, damit die „Mutter“ auch noch Arbeiten kann. Das ist eine destruktive Mode, die Kinder irgendwohin zu geben, und arbeiten zu gehen, nur damit die „Mutter“ nicht von Sozialistinnen gemobbt wird.

    • Roland K. Moser sagt:

      Barceloneta: Wenn das Geld eines Einkommens nicht reicht um eine Familie mit 2 Kindern zu ernähren, ist es schlichtweg destruktive Symptombekämpfung, wenn die Mutter auch noch einen unterbezahlten Job annimmt.
      Nur schnell 2 Fakten:
      1. Die Lohnschere ist viel zu gross und müsste auf max. 1:3 (Netto, 100 % Pensum) verkleinert werden.
      2. Genau diejenigen, welche die am Lautesten wegen den zu tiefen Löhnen jammern, haben ja zu den bilateralen Verträgen und dem PFA gesagt. Das PFA dient einzig und allein dazu, den Arbeitsmarkt auszuhebeln um so die Löhne unten zu behalten.

  • Martin sagt:

    Mit kommt die Galle hoch, wenn eine Familie die 18’000 Fr. im Monat zur Verfügung hat, sich über Kosten für die Kinderbetreuung beschwert.

  • corrado lombardi sagt:

    nun verstehe ich: Kinder haben ausschliesslich mit Geld und Steuern zu tun. Na ja. (Ich hab auch zwei………)

  • Tom sagt:

    Das was diese Infra-Studie hier beweist, haben wir schon vor Jahren diskutiert und ist ja auch schon länger bekannt. NUR, es tut sich nichts. Genau so wie bei den für ältere Arbeitnehmer schädlichen, weil durch Altersprogression massiv höheren BVG-Abzügen, der Heiratsstrafe, dem Eigenmietwert, der Mietzins-Plafonierung etc. etc. Dies ist nicht das Land für Ideen FÜR das Volk, wie z.B. in den Skandinavischen Ländern. Hier ist das Ego der Habenden und noch mehr Habenwollenden das Credo für politisches Handeln. Und wir sind ja so dumm, jede Abstimmung in diesem Sinne zu beantworten. Leider!

  • Georg Stamm sagt:

    Die Lösungsvorschläge der Infras, die auf einem Gesamteinkommen von 18’000.-/Mt. basieren, sind fast eine Frechheit. Doppelverdienereltern aus dem sog. „Mittelstand“ sollen überall entlastet werden, damit sich eben die 18’000.-/Mt. lohnen. Die Zeche zahlen hundertausende Singles (natürl. ohne Kinder) oder traditionelle Paare mit nur einem Einkommen, das weit unter den 18’000.- liegt. Denn all die Vergünstigungen müssen kompensiert werden, von den anderen !

    • alien sagt:

      „infra“ weiss das natürlich, denn das Durchschnittseinkommen liegt weit darunter (lateinisch „infra“).

  • Stefan Schmid sagt:

    Alle Probleme lassen sich auf einen Punkt verdichten: der Krippenplatz ist zu teuer. Aber verlangt wird eben eine studierte Betreuerin, Lokalitäten modernster Machart und eine zentrale, gut erreichbare Lage mit hauffenweise Parkplätzen.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Und hier noch ein kleiner Aufsteller, auch die Schröderin macht Fortschritte:

    http://www.emma.de/ressorts/artikel/maenner/emma-gratuliert-zur-maennerkonferenz/

  • Laura sagt:

    Da bleibt nur eines – Flucht ins Ausland!

    Das positive Klima fuer ‚working Moms‘ und ‚working parents‘, die steuerliche Nicht-Benachteiligung von Doppelverdienern und das lueckenlose Beutreuungssystem hier spielt fuer uns eine wichtige Rolle – wir bleiben wohl noch ein Weilchen in Grossbritannien.

    • Nico Meier sagt:

      Und nicht zu vergessen die schlechten öffentlichen Schulen und die hohen Steuern aber hei bei diesem Einkommen kann man die Kinder ja in die Privatschule schicken.

  • Bubenmama sagt:

    Was ich mich als Vollzeitmutter immer wieder frage, was machen die arbeitenden Mütter mit ihren Schulkindern in den Ferien? Normalerweise hat man 5 höchstens 6 Wochen im Jahr, die Kids aber 12! Da braucht es doch dann auch Vollzeit Betreuung für die 2-3 Tage die man arbeitet, und die nette Nachbarin bei der sie sonst Mittagessen ist ja gerade dann auch mit der Familie im Urlaub…

  • johnnyfranklin sagt:

    Die zugrunde gelegten 18’000 Fr. Einkommen sind nur aus einem Grund so gewählt: Weil sich für die meisten anderen Leute (z.B. für solche mit einem Einkommen von 7’000 Franken zu 100%) das Arbeiten sehr wohl lohnt, da für sie die Krippen subventioniert sind und die Progression noch nicht so zuschlägt.

    Stellt sich die Frage: Wollen wir einem Paar mit 18’000 Franken Monatseinkommen (z.B. einem jungen Wirtschaftsanwalt und einer Bankerin) die Krippe subventionieren, damit sie sich ein noch grössere Villa leisten können? Und das z.B. zu Lasten der Steuern von weniger Gutbetuchten? Natürlich nicht!

    • Vorburger Toni sagt:

      Volltreffer. Absolut mit Ihnen einverstanden. Das finanzieren wir nicht länger mit.

    • Nico Meier sagt:

      johnnyfranklin danke für ihr votum das sehe ich genau so.
      Schluss mit dem Gemotze und den Forderungen der Umverteilung von Unten nach Oben!

      • mograf sagt:

        oh weh, die schlimmen besserverdienenden. … ich kann es nicht mehr hören. die steuern derer braucht das land dringend. und wenn die studierte frau wg. der hohen kinderbetreuungs-kosten ihren job länger oder gar nicht mehr ausübt, zahlt sie auch keine steuern, keine ahv, keine iv … und wenn studierte schweizer frauen zu hause bleiben, werden studierte ausländer ins land gebeten. und dann ist das gejaule riesengross, dass die guten jobs nur von nicht-schweizern besetzt sind. lasst um himmels willen die eh schon zu wenig vorhandenen studierten schweizer frauen wieder auf den arbeitsmarkt!

  • working mum sagt:

    … pardon, hier die Fortsetzung

    Lohn im Sektor F&E: Im Sektor „Forschung und Entwicklung“ betrug der Lohn 2010 für Stellen mit höchst anspruchsvoller und schwierigster sowie selbstständiger und qualifizierter Arbeiten (alle Ausbildungsniveaus, alle Altersstufen) 9’633 CHF.

  • working mum sagt:

    Wow, wo haben Sie denn dieses mittelständische Einkommen her? Hier Zahlen:

    Durchschnitt: Der monatliche Bruttolohn (alle Ausbildungsniveaus, alle Altersstufen) betrug 2010 5979 CHF. Nur bei 10.7% der Stellen beträgt der Bruttolohn weniger als 4’000 CHF.
    Lohn für Akademiker/innen: Der monatliche Bruttolohn für Arbeitnehmende mit Universitätsabschluss (alle Altersstufen) betrug 2010 10’349 CHF, mit Fachhochschulabschluss 8’968 CHF.

    Lohn im Sektor F&E: Im Sektor „Forschung und Entwicklung“ betrug der Lohn 2010 für Stellen mit höchst anspruchsvoller und schwierigster sowie selbstst

  • simon sorglos sagt:

    Das oben aufgeführte Budget-Beispiel beschreibt wohl eher den oberen Mittelstand und die steuerliche Belastung drückt mit Blick auf die familienbedingten Ausgaben stark aufs Portemonnaie.
    Haben Sie sich schon mal überlegt, falls verheiratet, sich scheiden zu lassen da sich meines Wissens alles (mit Ausnahme der Wittwenrente) ohne Ehevertrag regeln lässt?
    Im weiteren könnte sich der Vater überlegen, ob er z. B. 80% teilzeitarbeiten möchte – und könnte. Evtl. bleiben unter dem Strich im Vergleich ein paar Franken weniger aber er hat einen unbezahlbaren Tag mit den Kindern, und das jede Woche.

  • teilzeit mammi sagt:

    @michael saxer: effizient: wenn das Jobsharing Team funktioniert – ja unbedingt! sogar effizienter als wenn eine 100% Pensum mit Betriebsblindheit angestellt wird.
    und noch was, was sie vielleicht bedenken sollten: 2 x 50% zum Jobsharing ergibt mindestens 100% motivation zweier MitarbeiterInnen die an einem Strick ziehen und sich beruflich einbringen können und wollen!
    Und genau die Denke die Sie an den Tag bringen, hindert die Schweiz daran, in Sachen Gendermanagement fortschrittlich da zu stehen! es ist einfach nur himmeltraurig!!!

    • Reto B. sagt:

      Genau!

    • Michael Saxer sagt:

      Erstmal zum Thema Gendermanagement…ich schreibe nirgends, dass die Frau oder der Mann sein Pensum reduzieren soll. Das Geschlecht spielt da keine Rolle. Wenns vorteilhafter ist, werde auch ich später mein Pensum reduzieren und die Frau 100% arbeiten, das spielt mir keine Rolle. Aber hauptsache jeder Mann ist unter dem Generalverdacht des Sexisten…wirklich himmeltraurig.
      Und sie vergleichen grad einen schlechten Angestellten mit 2 Guten…das hinkt doch ganz leicht oder nicht?

      Jobsharing kann sehr gut sein, da haben sie recht. Das Risiko für ein Unternehmen ist jedoch grösser.

      • teilzeit mammi sagt:

        ich stellte nicht jeden mann als sexisten dar. aber in unserer gesellschaft sinds halt doch mehrheitlich männer, die den finger am abzug haben. was ich sagen wollte ist, dass ich mich als motivierte und engagierte teilzeitmitarbeiterin noch mit nem rosa kanninchenkostüm auf dem kopf stellen kann, und der vorzug dann schlussendlich doch der 100%-nicht-mamma weil flexibel -bewerberin gegeben wird – wenn denn eben alle so denken wie sie und das ist schade. und ich bleib dabei: vollzeitangest. kann sehr gut sein, für das Unternehmen bleibt auch da das Risiko 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Würde der Mann am Abzug den Vorzug der Teilzeit-Dame im Kaninchenkostüm geben, wäre es aber auch wieder nicht recht, oder?

      • Michael Saxer sagt:

        Nicht alle, und trotzdem stellen sie mich, unter dem Deckmantel der Anonymität, als einen hin, weil ich die Meinung vertrete, 100% arbeiten ist in vielen Fällen, grad bei anspruchsvolleren Tätigkeiten, effizienter. Obwohl ich nicht einmal zwischen Mann und Frau unterscheide
        Sie sagen selbst, dass ein 100% flexibler ist und bemängeln, dass so jemand den Vorzug kriegt. Als Unternehmen stelle ich den ein, der den Anforderungen am besten entspricht und da ist Flexibilität auch ein Faktor.

        Klar ist bei 100%’lern das Risiko auch. Aber da ist es 1 Person, sonst 2, die sich noch gut verstehen müssen

    • Sportpapi sagt:

      2×50%-Jobsharing gibt im besten Fall 100%. Denn man entscheidet sich ja nicht für Teilzeit, um dann wieder Überstunden zu machen. Und hat die anderen 50% meist schon verbindlich verplant, ist also auch nichts mit mehr Flexibilität. Dafür kommt der Koordinationsaufwand, verdoppelter Informations- und Weiterbildungsaufwand, usw. Teilzeit kann Sinn machen, muss aber nicht.

      • Nico Meier sagt:

        Ich habe in vielen Teams mitgearbeitet wo Stellen auf zwei bis drei Frauen verteilt worden sind.
        Wenn ich eine Frau habe 100% mit einem Kind so fehlt diese 3-4 Tage im Jahr weil ihr eines Kind krank ist.
        Wenn sie eine 100% stelle auf zwei 50% Frauen aufteilen so haben sie mindestens zwei Kinder die dan halt zu 6-8 Tagen zusätichen Ausfall führen.
        Diese Arbeit die durch die vielen Ausfälle ( 2x Grippe usw) liegen bleibt dürfen die anderen im Team erledigen.

  • Tom sagt:

    Was ist das eigentlich für ein dummer Zufall, der dafür sorgt, dass in der CH immer die Mütter ihr Pensum massiv pimpen und sich auch noch über das Resultat beklagen?? Es ist anstrengend, wenn beide Partner ein hohes Pensum haben, aber keinesfalls unmöglich. Ich bin für ein stärkeres Partizipieren des Staates bei der Kinderbetreuung zu haben, nur löst dies nicht das Problem der Mütter, die die berufliche Umlaufbahn verlassen haben.

  • Urs Stalder sagt:

    Und wen interesiert jetzt das?!

  • teilzeit mammi sagt:

    der blog spricht mir aus dem herzen. ich hatte einen spannenden job, dieser musste ich aufgeben, da ich nach der geburt nur noch 50% arb. wollte, damit ich auch mein kind aufwachsen sehe! heute arbeite ich zu 50%, bin jedoch völlig unterfordert. meine bewerbung wurde auf der zielstrecke ausgeschlagen, weil man den job dann doch lieber einer kinderlosen 80%-frau geben wollte und die stelle nun doch nicht einer 60%-mamma geben wollte, da dies dann doch zu wenig flexibel ist. frei nach dem motto: liebe mamma, sei doch froh, kannst du wenigstens noch irgendwo so tun als ob und hör auf zu maulen!!

    • Michael Saxer sagt:

      Und sie würden das wirklich anders handhaben, wenn es ihre Unternehmung ist? Würden sie lieber 2 Personen zu 50% einstellen als 1 Person zu 100%, die dann immer da ist und wo keine Infos verloren gehn wegen Jobsharing? Also ich kann jeden Arbeitgeber verstehen, der so handelt.
      Glauben sie echt, 2 Leute die beide 50% der selben Stelle erledigen sind so effizient wie eine 100% Arbeitskraft? Da geht massenhaft Zeit verloren mit Info-Transfer, einfach um dem andern mitzuteilen, was die letzten Tage los war. Oder es wird nicht gemacht und bleibt dann ne halbe Woche liegen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, nicht so effizient wie ein 100% tler, effizienter! Das ist keine Frage des Glaubens, sondern des Wissens, es gibt dazu einige Studien.

      • Reto B. sagt:

        Also ich muss sagen, dass das Mami, das bei uns arbeitet (weiss nicht mal wieviele Prozent, aber geschätzt 40% Büro 20% Home-Office), einen verdammt guten Job macht. Die reisst sich aber richtig den A. auf. Aber eben, die Vorurteile den Müttern oder Eltern allgemein gegenüber wieder. Ich würde als Arbeitgeber ein Gespräch mit beiden haben und der Person den Job geben, die den besseren Eindruck macht, unabhängig ob Mutter oder nicht.

    • Nico Meier sagt:

      Wenn ich die vielen Abwesenheiten der Teilzeitmütter in unserem Büro sehe kann ich jedne Chef verstehen, der keine Mütter anstellt.
      Denn ist der Kleine wiedermal krank bleibt die Arbeit an den Kollegen hängen, was dem Betriebsklima nicht gerade förderlich ist.

  • Peter Steiner sagt:

    Zahlen will keine(r), profitieren jede(r). Das geht so nicht auf, Leute.

  • Bitta sagt:

    anhand solcher Zahlen – ja, aber wer bitte verdient denn schon 12’000 Franken im Monat?! Mein Mann verdient 6’000, ich mit 70% 4’100, für uns lohnt sich das steuerlich allemal!

  • Scuba sagt:

    Mittelstand mit 18’000 Fr. Einkommen im Monat? Der Mittelstand verdient wohl deutlich weniger ;-(

    • Martin Peter sagt:

      Genau, das hab ich mich auch gefragt. Wieviele Prozent Mann/Frau kommt schon auf 12’000 monatlich? Das ist eher das obere 10%. Wiieder mal eine Studie, die von Annahmen ausgeht, die überhaupt nicht realistisch sind… Wie war doch der Medianlohn? 6’000.–??? oder so???

    • pablo sagt:

      Hab ich mich auch gefragt. Mittelstand = 12’000 CHF Monatslohn?

    • Frank Z. Marg sagt:

      Absolut. CHF 18’000.- ist schon der Hammer. Was haben diese Leute für Phantasiezahlen oder bin ich einfach derjenige, der nicht checkt, was die andern wirklich verdienen??

    • Hoppla... sagt:

      …da gehe ich doch gleich morgen zum Personalchef. Laut Studie habe ich als Mann mit 100%-Pensum noch 6’000.- zu gut!

    • Handwerker sagt:

      Hab mich auch gewundert, wie die auf 12’000.- monatlich kommen. Auf Seite 91 der Studie findet man die Zahlen: In der Grossregion ZH verdienen 10% über 12’000. Wenn man ein höheres Einkommen mitberücksichtigen will, dann doch bitte nicht die oberen 10% !!! Und dann noch vom Mittelstand reden… Die 10% sind die Reichen 😉
      Wenn dann hätte man wohl eher rund 8000.- als hohes Einkommen berücksichtigen müssen. Gemäss Studie sind das dann die mit einem mittleren Einkommen. Aber dann wäre die Studie wohl nicht beim Tagi angekommen

      • maribisch sagt:

        Diese Rechnung deprimiert mich vollkommen – der Mann verdient 12’000 und die Frau 6’000 für einen Vollzeitjob?? Das sagt schon alles. Aber wahrscheinlich enspricht das in vielen Fällen der Realität. Darum wird ja die Frau besser „Familienmanagerin“. Und die Firmen dann geleitete von den wichtigen und uniformen Männern in schwarzen Anzügen. Deprimierende Welt.

  • Was ich nicht ganz verstehe… wieso „hängen“ die Kinderbetreuungskosten am Lohn der Mutter???

    Der Mann im Artikel oben subventioniert ja nicht den Job der Frau, sondern bezahlt die zusätzlichen Kosten für die Krippe, weil er selber die Kinder gar nicht betreut. Der Ehemann könnte ja weniger arbeiten, somit weniger verdienen und so in eine tiefere Steuerklasse rutschen. Im obigen Beispiel würde es sicher schon einen massiven Unterschieden machen, wenn der Vater 80% arbeiten würde. So könnte Sie 40% arbeiten ohne grossen Unterschied (bzw. Strafe) beim steuerbaren Einkommen.

    ?

    • mograf sagt:

      leichter gesagt als getan. mein mann kann seinen job als leitender angestellter nicht zu 80% ausführen. auch wenn uns genau dein gedanke sehr behagt. da spielt der arbeitgeber nicht mit. und mein ursprünglicher job funktioniert genauso wenig in teilzeit. bleibt nur die selbständigkeit für mich. das kuriose: um meine kleine firma nicht ins minus zu manöwrieren, hab ich mir fast keinen lohn ausgezahlt. da dann die krippenkosten für meine kurzen höher als mein einkommen waren, wurden sie uns nicht als steuerfreibetrag anerkannt. haben also wiedere drauf gezahlt. das kann es doch auch nicht sein.

      • Mike C sagt:

        @mograf
        Ist es wirklich so, dass Ihr Mann ernsthaft mit seinen Vorgesetzten und der Personalabteilung sein Wunsch diskutiert hat? Ich frage nur, weil man meistens denkt “Ich bin nicht ersetzbar” und “Ohne mich geht das nicht”. Dies besonders, wenn man in einer leitenden Position ist. Dabei ist es meistens so, dass der Wille dazu fehlt teilzeit zu arbeiten. Fragen Sie Ihren Mann, dass er ein Meeting mit Ihrem Vorgesetzten und der Personalabteilung organisiert und dies diskutiert. Seine Reaktion darauf, wird zeigen, ob der Wille tatsächlich vorhanden ist…

    • dres sagt:

      Genau so läuft das, ist bei uns eins zu eins so. Nur dass meine Frau zu etwa 25 Prozent angestellt ist. Dieser Lohn schlägt sich als höhere Steuern nieder und entspricht genau dem, was für die Krippe bezahlt werden muss. Ein Luxus, den wir uns bei einem Kind noch leisten können, bei einem zweiten wäre das vorbei.

      • Spencer Barnes sagt:

        Genau aus diesem Grund haben meine Frau und ich kein zweites Kind, obwohl wir gerne ein zweites hätten. Es kann bei diesen mickrigen Steuerentlastungen kein zweiter Krippenplatz finanziert werden. Sehr traurig, was unsere Regierung für eine Familienpolitik betreibt.

    • mira sagt:

      Ja, das ist die Semantik des letzten Jahrtausends…. Auch wenn der Mann nicht weniger arbeiten kann, so bleibt es doch SEIN Anteil an der Kinderbetreuung, der fehlt/bezahlt werden muss.

      • Hotel Papa sagt:

        Den meisten Familien dürfte es ziemlich wurscht sein, aus welchen weltanschaulichen Spitzfindigkeiten wessen Last wo verbucht wird. Unter dem Strich kommt Minus raus. Und weil Familinarbeit sooooo unbefriedigend doch nicht ist, bleibt frau dann halt lieber zu Hause (ab und zu auch man, ist aber halt doch die Ausnahme die die die Regel bestätigt.

    • Mike C sagt:

      Ist es wirklich so, dass Ihr Mann ernsthaft mit seinen Vorgesetzten und der Personalabteilung sein Wunsch diskutiert hat? Ich frage nur, weil man meistens denkt „Ich bin nicht ersetzbar“ und „Ohne mich geht das nicht“. Dies besonders, wenn man in einer leitenden Position ist. Dabei ist es meistens so, dass der Wille dazu fehlt teilzeit zu arbeiten. Fragen Sie Ihren Mann, dass er ein Meeting mit Ihrem Vorgesetzten und der Personalabteilung organisiert und dies diskutiert. Seine Reaktion darauf, wird zeigen, ob der Wille tatsächlich vorhanden ist…

    • Die Kinder sind zu betreuen während der Arbeitswoche: macht 2.5 Tage pro Elternteil. Entweder man betreut die Kinder selber während dieser 2.5 Tage und arbeitet 50% oder man leistet sich den Luxus* 100%ig zu arbeiten und bezahlt dementsprechend mehr Geld für die externe Kinderbetreuung falls der Partner nicht wünscht weniger als 50% oder gar nicht zu arbeiten.

      *Gilt nur für die obere Mittelschicht wie im Beispiel. Bei Working-Poor gilt dies natürlich nicht.

      • Ilona Khan sagt:

        @it must be said: bei Working Poor sieht die Situation in der Regel so aus, dass diese Leute sich untereinander helfen (Familie, Freunde, Nachbarn). Working Poor brauch somit keine Krippen- oder KiTa-Plätze. Wenn diese noch zusätzlich durch den Staat subventioniert werden, dann bekommen genau diejenigen Subventionen, die sie eigentlich gar nicht gebrauchen: die Gut- bis Sehrgutverdienenden. zzgl. zu den Betreuungsabzügen gibt es auch allg. steuerabzüge für Kinder, noch mehr Steuerabzüge; für wen eigentlich?

    • Paulina sagt:

      Ja das ist wirklich ein Fehler im Text. Eigentlich müsste es heissen, dass da die Frau in diesem Beispiel 60% der Kinderbetreuung übernimmt, die anderen 40%, die über die Fremdbetreuung abgedeckt werden müssen, faktisch vom Lohn des Mannes abgerechnet werden müssen. Das heisst also, dass nicht der Lohn der Frau für die Fremdbetreuung, sondern ein Teil des Lohns des Mannes für die Fremdbetreuung drauf geht. Alles nur logisch – insbesondere nach der neuen Gesetzgebung, in der ja beide Elternteile in gleichem Masse verantwortlich sind.

      • Nico Meier sagt:

        Wenn ich verheiratet bin führe ich zusammen eine Kasse was spielt es da für eine Rolle ob die Kinderbetreuung vom Lohnder Frau oder dem Lohn des Mannes weggeht? Die Betreuung wird aus der Familienkasse bezahlt in die beide Einkommen fliessen.
        Wenn aber die Frau deutlich weniger verdient als der Mann pro Stunde/Tag gerechnet macht es sinn, dass wen auf %verzichtet werden die Frau auf einige % verzichtet, da so weniger Einkommen verloren geht.

    • Marco Casutt sagt:

      „wieso “hängen” die Kinderbetreuungskosten am Lohn der Mutter?“

      Weil man Fakten halt manchmal hinbiegen muss, damit sie die eigene Ideologie bestätigen.

  • mograf sagt:

    kann dem artikel nur zustimmen. habe in teilzeit als mutter leider so viel verdient, dass wir eine sagenhafte steuerrückzahlung hatten, sodass nach krippenabzügen weniger auf dem konto blieb als vor verdienst. was mich aber noch narrischer macht, sind die schulzeiten der kinder. welche frau kann sich denn mit einem teilzeitjob organisieren, wenn die kleinen nur von 8-12 in der schule sind. dafür aber noch 2 nachmittage hin müssen. mit arbeitsweg und 50% stelle krieg ich meine kleinen vormittags nicht versorgt. mittagstische? fehlanzeige. die schweiz ist da einfach hintendran in europa.

    • Pixel sagt:

      Sehr schön zusammengefasst! Besonders der letzte Satz „die schweiz ist da einfach hintendran in europa.“ ist eine Aussage die auch ich genauso unterschreiben kann.

  • Tobias sagt:

    Wenn man die Sache über mehrere Jahre betrachtet, kann es sich sehr wohl lohnen arbeiten zu gehen. Es kann zwar sein, dass in den ersten Jahren netto weniger zur Verfügung steht, aber wenn die Kinder zur Schule gehen und damit die Betreuungskosten sinken ist man dafür auch schon wieder mehrere Jahre in der Berufswelt mit allenfalls entsprechend besserer Position und höherem Lohn.

  • Philip sagt:

    Ach so, hier geht es um solche, die viel haben aber noch mehr möchten…
    Dann klicke ich mich da wieder raus…
    Wenn der Staat die Möglichkeiten FÜR ALLE schaffen würde, dann müsstet ihr Vielverdiener wohl auch mehr Steuern zahlen, das möchtet ihr ja bekanntlich auch nicht… ja was wollt ihr DANN

  • Evelyne sagt:

    Ich habe eben gelesen, dass man im deutschsprachigen Raum bestrebt ist, mehr Anreize für die BürgerInnen zu schaffen, damit auch die CH-Leute wieder mehr Kindern generieren als nur diejenigen mit Migrationshintergrund. Nachtkrippen, die mögl. zur Selbstverwirklichung mit Gratiskrippen ect. Irgendwie die gleiche Gratwanderung wie mit dem Lehrer-Image: Man motzt über die faulen und verweichlichten Lehrer und wundert sich dann, wenn nur noch Deutsche und deutschsprachige Polen ect. unsere Kinder unterrichten. Ich motze auch gerne über die Wohlstandsverliebtheit der CH-Eltern…

    • Evelyne sagt:

      …aber letzten Endes würde es mich doch auch freuen, wenn CH-Eltern punkto Geburtenrate mithalten könnten. Aber irgendwie schon traurig, dass ohne (Zweit)Auto und 1mal Strandferien pro Jahr und vollbezahltes Studium im Jugendalter für die Kids das Bild eines erbärmlichen Familienlebens entsteht.

  • Peter Wyler sagt:

    Was machen meine Frau und ich (beide studiert) falsch? Mittelstand mit CHF 18’000 pro Monat bei Pensen von 100% bzw. 40%!? Was für ein Mittelstand soll das genau sein? Ich habe ja schon an vielen Orten gearbeitet… aber solche Löhne sind für den „Mittelstand“ schlicht unrealistisch! Sonst würden wir ja unter der Armutsgrenze leben… Soviel zum Wert dieser sogenannten Studie!

    • alien sagt:

      studiert? So ein falscher Fehler aber auch. Heute zählt weder Bildung noch Intelligenz. Es zählt nur der Schneid.

      • pixel sagt:

        Ach kommen Sie, alien. Es zählt allem voran die Branche. Würde ich denselben Job in einer anderen Branche ausüben, würde ich ca 20% mehr Gehalt erhalten. Es interessiert mich halt einfach nur nicht und somit ist das ok. Richtig ist, dass ein Studium allerdings kein relevanter Massstab ist um einen guten Verdienst zu statuieren.

      • alien sagt:

        Nö, meine Beobachtung ist halt schon, dass derjenige, der den besseren Player abgibt, auch weiter kommt.

      • Pixel sagt:

        In Ihrer Branche ja. Aber nicht grundsätzlich.

      • alien sagt:

        In vielen Branchen ist das so. In einigen nicht, in einigen weniger. Aber je mehr Geld verdient wird, desto eher strombergts.

  • Peter Wyler sagt:

    Was mache meine Frau und (beide studiert) falsch? Mittelstand mit CHF 18’000 pro Monat bei Pensen von 100% bzw. 40%? Was für ein Mittelstand soll das genau sein? Ich habe ja schon an vielen Orten gearbeitet… aber solche Löhne sind für den „Mittelstand“ schlicht unrealistisch! Sonst würden wir ja unter der Armutsgrenze leben… Soviel zum Wert dieser sogenannten Studie!

    • Daisy Duck sagt:

      Gehe völlig mit Ihnen einig, was bitteschön soll das für ein Mittelstand sein? Ich (studiert) bringe es mit meinem Freund zusammen auf CHF 13’000, wovon wir hervorragend leben können. Der Autor geht in seinem Artikel zudem davon aus, dass der Mann mehr verdient. Dies ist bei uns (und ich kenne einige, bei denen das auch der Fall ist) nicht der Fall. Was soll man in so einer Situation tun? Fazit: Fragezeichen zur Studie….

    • Sven Kühn sagt:

      Das ist nicht bei 100+40% sondern bei 100% + 100% (100% hochgerechnet) – und das ist ziemlich realistisch.

    • Pete Zahut sagt:

      Der Mittelstand geht bei einer 4-Köpfigen Familie von einem jährl. Familieneinkommen von CHF 103’000 – 244’000. Diese Bandbreite stellt drei fünftel der haushalte, welche zur Mittelschicht gehören.

      Einkommen Erwachsener 1 bei 100% von CHF 12’000 * 13 = 156’000
      Einkommen Erwachsener 2 bei 100% von CHF 6’000 * 13 = 78’000
      Einkommen Familie bei zwei 100% Anstellungen wäre CHF 18’000 mtl oder 234’000.

      Ergo: Sogar bei einer 100% Anstellung beider Elternteile gehörte diese Familie noch zum (oberen) Mittelstand.

      Nun arbeitet aber ein Elternteil nur 40%. Das wären somit CHF 187’200 im Jahr

    • Peter Wyler sagt:

      Interessant: Wir gehören tatsächlich nicht zum Mittelstand… Haben wir jetzt Anrecht auf staatliche Unterstützung? Dass ich nicht lache… wenn das kein Schwachsinn ist. Wir sind ja auch nicht blind, aber in unserem Bekanntenkreis glaube ich nicht, dass irgendjemand sich nicht zum Mittelstand zählen würde, obwohl sie diese Lohnklassen keinesfalls erreichen!

      • pixel sagt:

        Herr Wyler, die 18000 setzen sich aus 2×100% zusammen und nicht 140%. Vielleicht gehören Sie dann ja doch zum Mittelstand der übrigens, wie der o.g. Link aufzeigt, eine ziemlich hohe Bandbreit darstellt:

        „Zum Mittelstand gehören demnach Einpersonenhaushalte mit einem Bruttogesamteinkommen zwischen 49’000 und 116’000 Franken pro Jahr, wie Studien-Mitautor Markus Schärrer vor den Medien in Zürich erklärte. Für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern liegen diese Grenzen bei 103’000 und 244’000 Franken.“

      • alien sagt:

        Bei einer so unscharfen Definition musst Du Dich ja nicht

        verpixeln…

      • pixel sagt:

        Interessant dabei ist ja, dass in diesem Blogthema jeder anscheinend besser weiss, was der Mittelstand ist. Wenn wir uns aber die definierte Bandbreite anschauen, dann stellen wir fest, dass in beiden Fällen (Einpersonenhaushalt und Haushalt mit zwei Erw und 2 Kindern) die höchtste Einkommensklasse mehr als doppelt über der tiefsten liegt. Ich tu mir echt schwer damit, zu glauben, dass die allermeisten hier als Einzelpersonen kein Gehalt von Jährlich 49000 (bei 100%) bestreiten….

      • pixel sagt:

        alien…?

        Welcher Planet?

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Nach Abzügen wird das bei einigen schon so sein. Ansonsten ist die Definition von Mittelstand ja nicht wirklich entscheidend. Allerdings sollte ein Beispiel gut gewählt sein, um als Beispiel zu dienen. Und da fühlen sich heute halt viele nicht angesprochen.

      • pixel sagt:

        Stimmt Sp, da geh ich einig mit Ihnen. Es ist trotzdem wertvoll, mal deutlich zu machen, dass ein offiziell definierter Mittelstand die 60% der arbeitenden Gesamtbevölkerung darstellen, die eben nicht an der Armutsgrenze lebt und nicht zu den Topverdienern gezählt werden kann. Das irritierende ist, wie Sie richtig festhalten, dass das Beispiel sich am oberen Ende des Mittelstandes orientiert und nicht – eben – in der Mitte. Wenn sich also die Allermeisten hier am Bsp im Art. messen, dann stehen plötzlich ganz wagemutige Behauptungen im Raum, man gehöre nicht zum Mittelstand, was Nonsens ist.

      • René sagt:

        Gemäss BFS-Studie „Einkommensungleichheit und staatliche Umverteilung“ sind die obengenannten Einkommensgrenzen schlicht falsch. So zeigt die Grafik G 2.1.2 auf Seite 10, dass die obersten 20% der Haushalte (ohne Rentnerhaushalte) im Mittel rund 16’000 CHF Bruttoeinkommen haben. Die Grenze zu den zweitobersten 20% und damit zum Mittelstand dürfte also ungefähr bei 13’500 CHF liegen. Die BASS-Studie scheint mir methodisch irgendwie… verwirrlich.
        http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/publikationen.html?publicationID=4800

      • pixel sagt:

        René: Haben Sie richtig verlinkt? Also wenn ich mir das kostenlose PDF downloade, dann habe ich auf Seite 10 keine Grafik und im Text ist auch nichts dergleichen erwähnt. Ueberhaupt beschäftigt sich die Studie da mit der Entwicklung der Einkommensverhältnisse (Ausgaben) über die letzten Jahre. Also irgendwie was ganz anderes….?

      • alien sagt:

        Erde, sogar Schweiz, aber ich komme mir seit geraumer Zeit vor wie ein Ausländer in meinem eigenen Land. „alien“ war ein Zufallsname, hat sich aber als unheimlich passend herausgestellt.

      • pixel sagt:

        alien: Zu Hause ist immer da, wo man sich wohl und aufgehoben fühlt.

      • alien sagt:

        Ja? Dann kommt mir spontan „Nirgends“ in den Sinn.

      • Pixel sagt:

        Oh weh Alien… Auszeit?

      • Pete Zahut sagt:

        Die Berechung von bis zu 244k macht Sinn!

        Was man vergisst:

        – Die Steuerbelastung im oberen Mittelstand, kann nicht mit einem 13ten Monatslohn beglichen werden.
        – Es gibt keine Krankenkassenunterstützung
        – Wenn Sie Spitex beanspruchen zahlen Sie voll
        – Der Krippenrabatt hört bei einem Einkommen von CHF 120k auf
        – Sie kommen in keine Wohngenossenschaft
        – ..

        Man verdient zwar gut, kann aber genau so wenig sparen wie die mittlere oder untere Mittelklasse. Darum sitzen alle Mittelklässler im gleichen Boot und gehören eigentlich zu den 99%! Hört mal auf euch gegenseitig zu pisaken!

      • Sportpapi sagt:

        „Man verdient zwar gut, kann aber genau so wenig sparen wie die mittlere oder untere Mittelklasse.“ Also bitte! Natürlich gibt es – leider – einen Moment, wo das verfügbare Einkommen weniger wird. Schlicht ein Fehler im System. Aber das hört dann auch irgendwann wieder auf. Kommt dazu, dass ab einem gewissen Einkommen/Vermögen auch andere Möglichkeiten der Steueroptimierungen bestehen.

      • Pixel sagt:

        Absolut korrekt Pete! Bin ganz bei Ihnen.

      • Pixel sagt:

        Ja danke, das ist dasselbe PDF. Aber gut, selbst wenn ich mich nun auf Ihre Aussage beziehe, dass sie oberen 20% im Schnitt 16000 brutto (!) zur Verfügung haben sollen, erscheint mir das ehrlich gesagt eher nicht realistisch. Sprich, ich kenne da einige, von denen ich weiß, dass alleine der Mann soviel monatlich nach Hause bringt…..

  • Petra K. sagt:

    Das Problem ist auch, dass man nicht mehr bereit ist, Einschränkungen zu akzeptieren. Kein Mensch kann alles haben. Kinder sind schliesslich kein Unfall und kein Schicksalsschlag. Wenn sie einmal da sind, verdienen sie die volle Aufmerksamkeit. Der Boom der Fremdbetreuung ist beängstigend. Und wer soll das alles bezahlen? Was will man denn noch alles, nebst den Prämienverbilligungen, Steuerreduktionen und Familienrabatten? Kinder kosten nun mal Geld und vielleicht geht das halt nicht ohne Einschränkungen. Singles (ob freiwillig oder nicht) kann man nicht unendlich weiter schröpfen.

    • Nico Meier sagt:

      Danke Petra K. für ihre weisen Worte.
      Kinderlose Paare werden immer wieder als die totalen Schmarotzer hingestellt obwohl sie steuertechnisch den grossteil der Familien finanzieren (Schulen, Spielplätze, Turnhallen usw.)

    • pixel sagt:

      „Das Problem ist auch, dass man nicht mehr bereit ist, Einschränkungen zu akzeptieren. Kein Mensch kann alles haben.“

      Sagt eine Alleinstehende und kinderlos….

      Nein Petra, das ist nicht das Problem. Glauben Sie mir, der Grossteil der Eltern nimmt AUTOMATISCH EInschränkungen an, sobald Kinder da sind. Und wahrscheinlich proportional zur Anzahl der Kinder stehen auch die Einschränkungen.

    • Nico Meier sagt:

      Wenn ich mir überlege, dass meine Grosmutter auf einem Bauernhof in sehr bescheidenen Verhältnissen 4 Kinder grossgezogen hat ohne Krippe und ohne Mutterschaftsurlaub und mit Arbeiten den ganzen Tag so frage ich mich warum das heute so ein riesigs Problem sein soll.
      Stimmt zweimal pro Jahr in die Karibik zu fliegen ist ja ein Menschenrecht der Städter das habe ich natürlich nicht berücksichtigt.

      • Mimi sagt:

        Nico Meier: Hatte Sie eine andere Wahl ohne gesellschaftlich anzuecken? Würde Sie es nochmals gleich machen. Wenn Sie noch lebt können Sie sie fragen. Meine Grossmutter würde nicht mehr heiraten und nicht mehr so viele Kinder haben.

    • Franz Oettli sagt:

      Diesem Votum schliesse ich mich voll an. Elternzeit ist nie und nimmer verlorene Zeit!

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Da wird mit Zahlen jongliert, gewerweisst, was nun viel oder weniger ist, Mittelstand oder nicht. Darum geht es doch gar nicht. Es geht um die Tatsache, dass es sich für Mütter NICHT LOHNT, erwerbstätig zu sein, das ist der Skandal! Ob das nun auf höherem oder tieferem Niveau geschieht, ist nebensächlich. Es geht Leuten mit einer guten Ausbildung, die in ZH eine gute Stelle haben, entschieden besser als solchen, auf die das nicht zutrifft, das ist aber nicht der Punkt. Die Strukturen sind ein Witz, weil sie altväterisch den Mann als Ernährer vorsehen und die Frau als Zudienerin.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich spreche im Übrigen hier nicht aus einer finanziell privilegierten Warte, bei uns war es immer ein Hängen und Würgen, meine Kinder mussten finanziell auf Vieles verzichten. Es wäre uns aber entschieden besser gegangen, wenn die Krippen kostenlos gewesen wären, die Kinderabzüge nennenswert und die Situation auf dem Arbeitsmarkt familienfreundlicher.

      • Sportpapi sagt:

        Natürlich. Uns zu Hause wäre es auch besser gegangen, wenn wir jeden Monat noch den einen oder anderen Tausender zum knappen Arbeitereinkommen dazu bekommen hätten. Allerdings lieber gerne als Direktzahlung, wenn ich schon wünschen darf.

    • Reto B. sagt:

      Meine Güte, ich muss Pippi mal zustimmen. Okay ich finde nicht, dass Krippen gratis sein sollen, aber sonst, korrekt. Es geht nicht darum, Reiche oder Arme zu unterstützen, sondern Familien, Eltern und nicht zuletzt Mütter. Bitte beachte auch, dass es nicht nur die Mütter sind, denen diese Situation aufgebürdet wird. Ich will auch, dass 2 gleichstarke Pfeiler das Haus Familie tragen, aber so wie’s ausschaut, muss ja ich die Kohle heimbringen, meine Frau geht ja besser lieber nicht arbeiten und wird Hausfrau mit Doktortitel unter dem Applaus der Ewiggestrigen…

      • Sportpapi sagt:

        @Reto B. Nein, Sie sehen das völlig falsch. Ich bin dafür, dass Ihre Frau arbeiten geht, und Sie zu Hause bleiben. Denn ich bin progressiv und finde es viel besser, wenn Kinder durch ihre Väter erzogen werden…
        Ernsthaft: Ist mir doch egal, wie Sie uns Ihre Frau sich aufteilen. Wenn Sie aber ihre Arbeit, die Ihnen bzw. Ihrer Frau offensichtlich wichtig ist, die „Berufung“ ist, aufgeben, nur weil das ein bisschen mehr Geld einbringt, dann haben Sie meinen Applaus aber sicher nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, auch volkswirtschaftlich ein absoluter Witz. Die enorme Einwanderung wäre nicht nötig gewesen, wenn vor 30 J. die Weichen richtig gestellt worden wären, die Frauen im Erwerbsleben hätten bleiben können, es genügend Krippen gegeben hätte und dadurch die Lust, Kinder in die Welt zu setzen grösser gewesen wäre – wie in Frankreich, da haben die Frauen 3 und mehr Kinder, trotz Berufstätigkeit. Auch die linken Parteien kriegten da den Finger nicht raus, Genossen sind halt auch Männer, die den Kuchen am liebsten unter sich aufteilen und zu Hause eine Frau haben, die ihnen alles abnimmt.

      • Sportpapi sagt:

        Haben wir denn wirklich Einwanderung, weil wir es „nötig“ haben? Und: würden denn die Frauen Jobs annehmen, in denen die Einwanderer in den letzten Jahrzehnten vor allem gearbeitet haben?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ….und der Sportler meint mal wieder, wenn er das Ernährermodell umkehrt, sei er progressiv….. es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre!

        Du hast mich gefragt, ob ich dich als frauenfeindlich einstufe? Ja, tu‘ ich, immer wieder aufs Neue, wenn ich deine Statements lese!

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Nein, damals hast du von Frauenhass gesprochen. Und du weisst gut, weshalb du die Antwort schuldig geblieben bist. Frauenfeindlich? Also bitte. Du meinst, weil ich möchte, dass sie sich auch wie erwachsene, mündige Menschen verhalten und für ihre Entscheidungen einstehen. Für mich ist das eher eine Form der Wertschätzung.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wer sonst sollte sich denn erwachsen aufführen, wenn nicht die Frauen? Männer wie der Sportler ziehen es ja vor, ewige Kindsköpfe zu bleiben. Du kannst mich jeden Tag fragen, ob ich finde, dass du frauenfeindlich bist, du wirst jeden Tag dieselbe Anwort kriegen – oder auch nicht, wenn es mir stinkt, deinen schwerfälligen Geist auf Trab zu bringen.

      • Sportpapi sagt:

        Ach, jetzt wieder auf diesem Niveau. Ach ja.

    • Sportpapi sagt:

      @Pippi: Auch hier: Wie die Eltern Erwerbs- und Hausarbeit aufteilen ist Ihnen überlassen. Sie können auch einen Teil auslagern. Aber natürlich müssen sie dafür zahlen. Wer sonst?

      • Pixel sagt:

        Pippi hat doch recht, obschon ich mir nicht sicher bin, ob dieser Art.ikel auf das abzielt. Fakt ist, und das hatten wir doch schon zu Genüge, dass das ganz oft eine Reihe von Verstrickungen ist die allesamt in Abhängigkeit zueinander stehen und dann, am Ende des Tages die Rechnung so aussieht, dass es am profitabelsten ist, ein Elternteil bleibt zu Hause. Und lasst uns fair bleiben und feststellen: es ist (aus genau denselben Abhängigkeiten) meistens das weibliche Elternteil.

      • Pixel sagt:

        Sorry das ging nicht explizit an Sie, sp. Falsch platziert.

      • Marco Casutt sagt:

        „Und lasst uns fair bleiben und feststellen: es ist (aus genau denselben Abhängigkeiten) meistens das weibliche Elternteil.“

        Welche Abhängigkeiten sind gemeint?

      • pixel sagt:

        MC: Mutterschaftsurlaub->Off-Zeit->erschwerter Einstieg-> Einstieg mit Teilzeit und nicht qualifikationsgerecht->tieferes Gehalt->Rechnerisch nicht profitabler Erwerb bei gleichzeitiger Fremdbetreuung

      • Marco Casutt sagt:

        Also könnte man auf den Mutterschaftsurlaub verzichten und die Zahl von Vätern als Hausmänner würde ansteigen, oder? Oder hat es vielleicht doch andere Gründe?

      • marie sagt:

        hr casutt, sorry, die wenigsten männer würden freiwillig hausmann sein und seine ehefrau geht arbeiten.
        da sollte ein gesinnungswandel in sachen arbeit stattfinden (endlich weg von der ernährerrolle, endlich familienfreundliche strukturen schaffen, die eine anspruchsvolle arbeit erlaubt auch in teilzeit erlauben, gesinnungswandel der arbeitgeber, also auch karrieremöglichkeiten im jobsharing, dafür bräuchte es vermehrt bezahlbaren wohnraum usw…)

      • pixel sagt:

        MC, Sie haben nach den Abhängigkeiten gefragt und ich habe Ihnen stichwortartig vorgekaut, was unschwer zu erkennen ist. Wissen Sie, von mir aus können auch Papis in den Vaterschaftsurlaub gehen – ich war eh nicht scharf drauf, 9 Monate die Plauze vor mir herzuschieben, mit Uebelkeit zu kämpfen, 7 mal in der Nacht aufzustehen um zu stillen und dabei meinen Job zu verlieren. Bitte, überzeugen Sie doch Mutter Natur, dass wir – den Vögeln gleich – lieber ein Ei brüten wollen, und so gleichberechtigt den Nachwuchs in die Welt entschlüpfen lassen.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: So einfach geht das? Und alles logisch verkettet? Wenn ich daran denke, dass mir wohl schon die RS die ganze Karriere versaut hat, wird mir gleich schlecht. 🙂

      • pixel sagt:

        Ach ja, die RS!
        ja, sp, da schlag ich doch auch nochmal in dieselbe Kerbe und frage: „wer hätts erfunde??“

        Man kann sich aber auch meinen Beitrag gerne nochmals durchlesen, auch den, den ich geschrieben habe, bevor MC nach den Abhängigkeiten gefragt hat, nachdem er sich ausgerechnet am letzten Satz gestossen hat. Wer hat nun das Problem? MC oder ich?

      • Marco Casutt sagt:

        „hr casutt, sorry, die wenigsten männer würden freiwillig hausmann sein und seine ehefrau geht arbeiten.“

        Woher wissen Sie das? Oder kann nicht sein, was nicht sein darf?

      • Marco Casutt sagt:

        @ pixel: Ach, die Natur ist schuld… Ich dachte, es seien die Männer.

      • Marco Casutt sagt:

        „ja, sp, da schlag ich doch auch nochmal in dieselbe Kerbe und frage: “wer hätts erfunde??”“

        Ihre Argumentationen sind durch und durch sexistisch. Weil es Männer erfunden haben, ist es okay, wenn Männer dadurch diskriminiert werden. Und Sie merken’s wohl nicht mal.

        „Wer hat nun das Problem? MC oder ich?“

        Gestossen habe ich mich nicht am letzten Satz, habe lediglich eine Frage gestellt. Denn die Tatsache, *dass* es sich für Eltern eher lohnt, die Kinder selbst zu betreuen, finde ich an sich nicht tragisch. Die Eltern können auf Augenhöhe selber bestimmen, welcher von beiden dies übernimmt.

      • Sportpapi sagt:

        Ja, wer hat es erfunden? Ich weiss nur, dass zuletzt eine grosse Mehrheit (80%?) der Bevölkerung gegen eine Abschaffung der Armee gestimmt hat. Da müssen auch ein paar Frauen dabei gewesen sein…

      • pixel sagt:

        Na klar, Sp und MC, rollen wir die RS Geschichte wieder auf. Sexistisch? Sie haben Sie ja wohl nicht alle. Wissen Sie, MC, würden Sie lesen und Gleichberechtigung als Norm und nicht als Abart verstehen, müssten Sie sich auch nicht am letzten Satz stossen.

      • Nico Meier sagt:

        Wenn ich mir überlege, dass ich gegen 300 Tage im Militär verbracht habe und das als einfacher Soldat so frage ich mich teilweise schon ob sich das gelohnt hat.
        Nach der Matur direkt in die RS damals einen EO Mindestsatz von ich glaube 48 Franken pro Tag erhalten für eine Präsenzzeit von 5:30 bis meistens nach 23:00. Samstag Morgen ins Weekend entlassen und Sonntag 22:00 wieder in der Kaserne und die ganze Schindrei für 1’440 Franken im Monat.
        Und ja wer UT gewesen ist der hat während dieser Zeit nach der Lehre gearbeitet und seine Karriere gepflegt.

      • pixel sagt:

        Wie geil ist das denn 😀

        Danke echt, für die lustige Zeit die ihr mir hier beschert.

      • pixel sagt:

        MC: „@ pixel: Ach, die Natur ist schuld… Ich dachte, es seien die Männer.“

        Ach so, wir sprachen von SCHULD?? Ja dann….

        Ich kanns schon noch so drehen, MC, dass die Männer schuld sind an allem. Kein Problem. Extra für Sie, damit Sie das hören, was Sie ja eigentlich hören wollen.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Sie haben gerade eine etwas schwacher Phase. Nehmen Sie einen Kaffee, vielleicht hilfts!

      • pixel sagt:

        Sp, Danke für den Tipp.
        Offensichtlich haben wir auch hier eine unterschiedliche Warhnehmung von „schwacher Partei“.

      • pixel sagt:

        Schauen Sie, Sp: Gerne kopiere ich für Sie die obengenannten Zeilen nochmals rein
        „Pippi hat doch recht, obschon ich mir nicht sicher bin, ob dieser Art.ikel auf das abzielt. Fakt ist, und das hatten wir doch schon zu Genüge, dass das ganz oft eine Reihe von Verstrickungen ist die allesamt in Abhängigkeit zueinander stehen und dann, am Ende des Tages die Rechnung so aussieht, dass es am profitabelsten ist, ein Elternteil bleibt zu Hause.“
        Ich habe extra für alle Beteiligten den letzten Satz, der die RS wieder aufleben liess, weggelassen. Das hatten wir ja schon. Und jetzt diskutieren weiter?

      • Sportpapi sagt:

        Und, was wollen Sie wissen? (den Unterschied von Phase und Partei kennen Sie ja sicher…). Ich finde es ziemlich schräg, wenn wir von Karriere, von Lebensinhalten, von grössen Träumen sprechen, die verfolgt werden wollen – dann kurzfristiges Profitdenken in den Vordergrund zu stellen. Gibt es wirklich nichts anderes, das Sie bewegt?

      • pixel sagt:

        Sp, Sie hatten auch schon eine stärkere Phase, haben Sie selbst den Kaffee schon getrunken? Sie kennen vielleicht jetzt den Unterschied dazu, etwas in Anführungsstriche zu setzen? Ich hatte und hab keine schwache Phase. Wenn wir etwas als schwach bezeichnen dürfen in diesem Verlauf hier, dann ist das die Argumentationsseite des männlichen Parts (mal hier als Variante mit ‚Part‘ da Ihnen offensichtlich das Wort ‚Partei‘ aufstösst). Was ich wissen will? hab ich irgendwo was gefragt? Ich stelle fest. Also nochmals: der Kaffee würde eher Ihnen als mir guttun.

      • pixel sagt:

        Die Feststellung war hier: „…. und dann, am Ende des Tages die Rechnung so aussieht, dass es am profitabelsten ist, ein Elternteil bleibt zu Hause.”

        Offensichtlich sind sich die Herren ja einig, dass nicht die Frau, sondern hauptsächlich der Mann zu Hause bleibt. DAS ist das Belustigende.

      • Marco Casutt sagt:

        Ja, sexistisch deshalb, weil es für Sie offenbar eine Rolle spielt, *wer* die sexistischen Gesetze erschaffen hat, um zu entscheiden, *ob* sie überhaupt sexistisch sind. Auch hier implizieren Sie allen Männern eine Mitschuld (da sie halt dem bösen Geschlecht angehören).

        „Offensichtlich sind sich die Herren ja einig, dass nicht die Frau, sondern hauptsächlich der Mann zu Hause bleibt.“

        Unsinn, das hat niemand geschrieben, das haben Sie sich aus den Fingern gesaugt. Die Frage ist bloss, wieso tendenziell eher die Frau zu Hause bleibt. Die scheint für Sie ja klar zu sein, für andere eben nicht.

      • Pixel sagt:

        MC: stimmt schon, das hat niemand so gesagt, aufgrund der heftigen und undifferenzierten sowie auch in kleinster Art und Weise ruckfragenden Reaktionen kann man das so interpretieren. Richtig ist sicherlich, dass sehr viele Frauen zu Hause bleiben um mit dem Kind zu sein. Ganz von sich aus, aufgrund freier Entscheidung. Da bin ich einig mit Ihnen. Dann gibt es einen Teil, der freiwillig Teilzeit arbeiten möchte und die Branche sowie der Beruf das realisierbar machen. Dann gibt es hier jedoch welche, die aufgrund der Branche und/oder Position grosse Schwierigkeiten haben. Die Gründe dafür

      • Pixel sagt:

        Sind vielfältig, mitunter aber sind es auch die hiesigen Strukturen, die es erschweren. Ich kenne aber auch einen beachtlichen Teil, die sehr gerne beruflich engagierter wären, die nebst den genannten Strukturen mitunter auch mit – nennen wir es „sozialem Druck“ – zu kämpfen haben, Erwartungen, die die Gesellschaft eben an eine Mutter hat. Liest man nur schon hier im Blog, wird das deutlich. Das, und auch die Abhängikeiten, an denen Sie sich so stark gestoßen haben, führen bei eben diesem genannten Teil der Frauen dazu, dass sie zu Hause bleiben.

      • Pixel sagt:

        Um die Gedankenkette zu schliessen: genau deswegen geht mein Votum an unterstützende Strukturen, zuvorderst erleichterter Zugang zu Krippenplätzen (Angebot aber auch Kosten) aber auch flexiblere Arbeitszeiten für beide (Mann und Frau).

    • dres sagt:

      Absolut einverstanden: Wobei sich genau genommen das Zweiverdienertum nicht lohnt. Das betrifft nicht einfach „Mütter“. Wenn die Ärztin 100 Prozent arbeitet ist das Teilzeiteinkommen des Mannes im besten Fall ein finanzielles Nullsummenspiel, im Normallfall kostet es. Deshalb sollten – als minimer erster Schritt – wenigstens die Einkommen endlich getrennt versteuert werden.

    • Nico Meier sagt:

      Dem Steuervogt ist es egal ob der Mann oder die Frau arbeitet er greift einfach dank der Progression bei Gutverdienern stärker zu als bei Geringverdienern.
      Viele Familien kommen auch wenn Papi und Mami arbeiten niemals auf ein Einkommen von 12’000 Franken daher empfinden viele diese Diskussion als ein grosser Hohn.
      Krippen gratis zu machen bedeutet, der Steuertzahler bezahlt die ganzen Kosten dies führt zu Steuererhöhungen in irgendeiner Form MWST oder direkte Bundessteuer oder Einkomenssteuer oder Lohnprozente.

    • Franz Oettli sagt:

      So ist das halt mit der Steuerprogression: Je höher das Haushaltseinkommen, desto höher die Steuern, die ärmeren Schichten sollen nicht soviel Steuern bezahlen, damit ihnen auch etwas zum Leben bleibt. Was ist daran so falsch, möchten Sie die Flat Tax?

      • Nico Meier sagt:

        Nein ich bin für die Steuerprogression auch wenn ich sie dank einigen Lohnerhöhungen in den vergangenen Jahren nach erfolgten Weiterbildungen am eigenen Leib erfahren muss.
        Jeder soll nach seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zum Gemeinwesen beitragen.
        Und wer Kinder hat soll pauschale Steuerabzüge geltend machen können und zwar für alle gleich hoch egal ob sie selber die Kinder betreuen oder betreuen lassen.

  • Annabelle Knecht sagt:

    Nicht zu vergessen ist auch der soziale Aspekt einer Krippe. Die Krippe schafft für Kinder einen Platz wo sie schon früh die Selbständigkeit erfahren und Verantwortung übernehmen dürfen (z.B. helfen Znüni vorbereiten, jüngeren Kindern in die Jacke oder Schuhe helfen etc.). Kinder wollen Aufgaben haben. Sie probieren in der Krippe auch viel mehr aus (Gruppendynamik); essen auch mal Spinat, weil sein Gspändli dies auch tut. Natürlich sollte das Kind nicht 7 Tage die Woche in der Krippe sein. 2 Tage erachte ich als ideal. Jedem Kind sollte der Zugang zu einer Krippe ermöglicht werden.

    • Nico Meier sagt:

      Der Zugang ist möglich er kostet für Gutverdiener etwas mehr als für Geringverdiener dies ist genau um auch Geringverdienern die Krippe zu ermöglichen.

  • Hermann sagt:

    Wenn ich mit den Kindern einkaufen gehe, wollen sie dies und das. Oft hoeren sie von mir, wir haben kein Geld dafuer. So lernen sie, dass man nicht einfach alles kaufen kann, sondern ein enges Budget einhalten muss. Das ist relativ klein, weil Mamma genau das macht, was sie will, Teilzeit als Aerztin fuer ein Naturheilmittel, das viel Chemie ersetz. Fuer 1400 Franken pro Monat. Sich selber treu sein und nur ausgeben was man hat, sind keine schlechten Tugenden, besonders wenn man diese schon als Kind lernt.

  • Alain de la France sagt:

    Selbst wenn die Betroffenen mit Gesamteinkommen 18000 CHF/mt. eine Partei gründen würden.
    Der Wähleranteil wäre relativ klein …
    (Ausserhalb von CH – sogar verschwindend klein).

    • Hans Müller sagt:

      Da irren Sie sich aber gewaltig! Haben Sie schon mal was von der SVP gehört? Wird von Milliardären geführt und von armen Schluckern gewählt.

      • alien sagt:

        Dead on, Hans, dead on.

      • Alain de la France sagt:

        Ein weiteres Paradox wäre, dass genau die Gegenseite in CH, also rot-grün (politologisch) argumentiert,
        dass sie auf Grund der besser gebildeten Wähler – auch die Wähler mit den höchsten Durchschnittseinkommen hätten.
        Oder hoffen sie etwa auf die Masse der „NI’s“ – ein Begriff von Lenin ?

      • Alain de la France sagt:

        Gegen „Müllereien“ bin ich relativ resistent; viel Training an der „Rue Mueller, Montmartre“.
        Und, „the times – they are -a- changeing“; also die Zeiten, Konstellationen und Erkenntnisse ändern.
        Gegen „Alien-Attacken“ hilft immer noch „from the mars hotel“ von „Grateful Dead“ -LOL-

    • Alain de la France sagt:

      Sie meinen, die ehemalige „BGB“ (Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei – oder „Bauern gegen Bauern“) ?
      Die wurde natürlich von Milliardären gegründet, Herr Müller.
      Bürger – heisst hier „citoyen“ – und genau diese Citoyens haben 1789 sogar eine Revolution gewagt 😉
      (gegen die damalige „Classe-politique – repräsentiert durch den 1. und 2. Stand).
      Ich bin aber CH-Bürger, wohne aber zufällig an einer „Rue Danton“ …

  • Mamma sagt:

    Ich stelle fest: Mit einem Netto-Einkommen von ca. 7800.- sind wir gemessen an den o.g. HH-Einkommen ja richtig arm! (mein Mann arbeitet 80%, ich 60%). Gehe voll einig mit den Meinungen der Kommentierenden: Von Subventionen profitieren sollten die, die sie nötig haben. Ich verstehe sowieso nicht, warum Familien mit Kindern für jeden Anspruch (Krippe, Hort, Prämienverbill. KK) ihre Ansprüche separat geltend machen müssen. Wäre es nicht einfacher und unbürokratischer, kleine und mittlere Einkommen von Familien steuerlich deutlicher zu entlasten?

    • marie sagt:

      …und billigeren wohnraum fördern.

    • Gernegut sagt:

      Nein, denn du sollst jedesmal darum bitten müssen und es jedesmal spüren, wie dankbar du dafür sein musst! *ironieoff*
      Natürlich hast du recht, aber unser System ist nun mal so, dass ständig kontrolliert werden muss, dass auch ja niemand ein Räppli zu wenig bezahlen muss, auch wenn die ganze Kontrolliererei Milliarden verschlingt.

    • Petra K. sagt:

      Wieviel Steuerentlastung will man denn noch? Wieviele Familien zahlen denn überhaupt noch Bundessteuern? Die meisten Familien bezahlen jetzt schon weniger Steuern als sie für ihre Mobile-, Internet- und TV-Abos bezahlen.

    • Nico Meier sagt:

      Billiger Wohnraum für wen?
      Wenn ich sehe, dass heute in Zürich bereits viele Genossenschaftswohnungen an Gutverdiener vermietet sind, die solch vergünstigten Wohnraum sicher nicht nötig haben bin ich spektisch.

      • Mitleser sagt:

        Leider wahr! Als eines der besten Beispiele hierfür ist die Riedtli Genossenschaft. Wenn es immernoch so ist wie vor 15 Jahren, dann wohnen dort z.B. Ärzte mit eigenen Praxen und Ferienhaus.
        Ich weiss das, weil ich mit deren Kindern zur Schule bin. Das sind dann noch jene welche einen auf „Links“ machen.
        Wenn man solchen man Leuten die Wohnung künden würde, gäbe es viele Bezahlbare Wohnungen in der Stadt.

      • Nico Meier sagt:

        Oder SP Politikerinnen, die sehr gut verdienen aber die Genossenschaftswohnungen nicht abgeben möchten, da sie das Gefühl haben links zu sein berechtige automatisch zum Wohnen in einer billigen Genossenschahftswohung.

  • Andy S sagt:

    Als werdender Vater wohl innert den nächsten 2-3 Jahren beneide ich meine Dänischen Arbeitskolleginnen und -kollegen. Die haben nämlich die komplette Wahlfreiheit so zu arbeiten wie sie es wünschen und mehr-arbeit lohnt sich dort auch finanziell. Nichtsdestotrotz finde ich die Schlussfolgerung Ihrer Freundin nicht sehr weitsichtig. Mag sein, dass es sich finanziell nicht unmittelbar lohnt zu arbeiten, ich bin aber überzeugt, dass sich das beruflich am Ball bleiben (v.a. in hochqualifizierten Berufen) längerfristig auch finanziell lohnen wird. (übrigens auch für den Mann! 🙂 )

  • Kathrin sagt:

    Liebe Frau Kuster
    Abgesehen davon ob Eltern verheiratet sind oder nicht, viel oder wenig verdienen, müssen sich nicht beide Elternteile um die Betreuung ihrer Kinder kümmern bzw. dafür zahlen? Ich bekomme aus ihrem Artikel den Eindruck, dass die Kinderbeteuung den Vater praktisch, wie auch finanziell nichts angeht und sich die Mutter alleine organisieren muss. Ob sich ihre Arbeit lohnt, hängt dann von den Betreungskosten ab. Ab wann lohnt sich den die Arbeit vom Vater? Denken Sie wirklich so altmodisch?
    Kathrin

    • Jeanette Kuster sagt:

      Liebe Kathrin
      Ich rechne doch nur so, damit die Sache übersichtlich ist, dh damit man sofort sieht, ob sich der Zweitjob für die Familie als Ganzes (!) finanziell lohnt. Logisch sollen sich Mama UND Papa um die Kinder kümmern und ihr Einkommen gerecht teilen. Das ist für mich so selbstverständlich, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen wäre, dass man das anders verstehen könnte. 🙂

      • Kathrin sagt:

        Liebe Janette
        Es wir eben oft so argumentiert, das es heisst „mit dem Lohn der Mutter zahlt man gerade mal die Krippe“. Ich finde, das ist ein Denkfehler, der tief inder Gesellschaft hockt. Na ja, nicht verwunderlich, wenn vor einer Generation der Vater noch als Ernährer galt.
        Liebe Grüsse und weiter so! 🙂
        Kathrin

  • gabi sagt:

    „Das Gesetz der Arbeit scheint äußerst ungerecht
    – aber es ist da, und niemand kann es ändern:

    Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast,
    desto besser wird sie bezahlt.“

    Mark Twain

  • M. Bolliger sagt:

    Ich hab den Text gelesen bis zum Beispiel, wer wieviel verdiene….
    In diesem Fall kann ich hier nicht mitsprechen: Mein Mann und ich würden zusammen bei 100% Pensen ca 9’500.- Fr verdienen.
    Wir arbeiten beide Teilzeit, haben einen Sohn, den wir gemeinsam betreuen. Zur Zeit haben wir ein monatliches Einkommen von 4’800.- Fr. Und wir leben einigermassen gut damit. Wer mit… sagen wir mal 10’000.- Fr monatlich nicht anständig leben kann, ist selber schuld. Da bring ich echt kein Mitleid auf!!

    • Jeanette Kuster sagt:

      Spannendes Interview zum Thema: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Der-Mittelstand-steht-als-Verlierer-da/story/24377992
      «Geringverdienern geht es dank Subventionen und anderen Leistungen besser als früher, die Reichsten haben von den Steuererleichterungen profitiert. Frustriert ist die Mitte mit steuerbarem Jahreseinkommen zwischen 80’000 und 150’000 Franken, die wenig vom Staat bekommt, steuerlich relativ stark belastet wird und doch am Schluss nicht viel mehr in der Tasche hat als jemand, der Sozialhilfe bezieht.»

      • Sportpapi sagt:

        Ja. Hier liegt der Missstand.

      • Nico Meier sagt:

        Dann müssen Steuererleichterungen her für Ehepare mit einem Einkommen von zwischen 80’000 und 150’000 Franken aber bitte ohne Bezug darauf ob Kinder vorhanden sind oder nicht, denn kinderlose Paare werden dank fehlenden Abzügen noch stärker steuerlich belastet als Familien mit Kindern.

  • Gernegut sagt:

    Natürlich lohnt sich arbeiten auf jeden Fall, auch wenn 4-5 Jahre lang ein kleines bisschen weniger rausspringt als vorher und nachher. Darum geht es nämlich, um die paar Jährchen, bis die Kinder in der Schule sind. Ich finde, sogar meine Arbeit lohnt sich, auch wenn ich mit 40% nur knapp 2000 monatlich verdiene, dazu kommen Kinderzulagen und Alimente von insgesamt 750. Subventionierte Kita gibts hier nicht, Grosseltern und Tagesmütter auch nicht. Also organisieren wir wenigverdienenden Mütter uns wohl oder übel halt untereinander. Mich nervt dieses Mittelstandsgejammer echt!

  • Michael Saxer sagt:

    Und das wundert irgendwer? Da wird seit Jahren gesagt, dass Hausarbeit und Kindererziehen auch eine Vollzeitarbeit ist und trotzdem erwarten alle, dass wenn man dies jemand anderem gibt und selbst einer Tätigkeit nachgeht, dass man am Schluss das grosse Geschäft damit macht? Wie widersprüchlich ist das denn?
    Und ich seh nicht ein, warum wieder die Gesellschaft die Kosten für die Kinder tragen soll. Aber passt in den Zeitgeist. Ich mach was und die andern sollen sich dann darum kümmern, weil ich besseres zu tun habe…
    Wer Kinder will, soll auch dafür aufkommen.

    • Jimi sagt:

      Mal wieder nicht sehr weit gedacht….
      Natürlich hat die Gesellschaft die Kosten für die Kinder mitzutragen. Ansonsten wären Kinderlose (das ist nicht immer freiwillig dessen bin ich mir bewusst) die absoluten Superprofiteure. Kein Aufwand, maximaler Ertrag.
      Wer denken sie bezahlt in der Zukunft die AHV (oder alle anderen Sozialwerke)?

    • Nico Meier sagt:

      Herr Saxer hat recht. als Kinderlose egal ob freiwillig oder gezwungen bezahlt man schon genügend Steuern, KK-Prämien usw. Die Belastung für Kinderlose darf nicht weiter wachsen.

      • Michael Saxer sagt:

        Realistisch ist auch das leider nicht, die Belastung wird auch für Kinderlose steigen. Aber wenn Kinderlose gleichstark für Kinderbetreuung aufkommen müssen, wie die Eltern, dann läuft etwas schief…
        Denn auf der anderen Seite kümmern sich die Kinder später um die Eltern, wodurch sie nicht durch die Spitex oder so betreut werden müssen und sie somit günstiger wegkommen im Alter. Kinderlose müssen das selbst tragen und da käme auch keiner auf die Idee unentgeltliche Betreuung für Kinderlose zu verlangen. Aber wenn ich soviel für fremde Kinder zahle, wie wenn ich eigene hätte, wäre das nur fair

      • Jimi sagt:

        Das ist aber jammern auf sehr hohem Niveau.
        In der Schweiz zahlt man verhältnismässig wenig Steuern, und das man als Kinderloser extrem belastet ist, wäre mir neu.
        Zugegebenermassen fehlt (noch) die Erfahrung bezüglich staatlicher Kinder-Unterstützung, Aber so rein aus meiner ev. begrenzten Sicht denke ich, dass ich mir ohne Kinder einiges mehr leisten konnte als meine gleichaltrigen Kollegen mit Kindern, also kann es so schlimm nicht sein.
        Natürlich kann man anstatt Kinder zu haben, auch bereits erwachsene Einwanderer die AHV bezahlen lassen.

      • Mia sagt:

        Sind sie sicher, dass Kinder sich um die Eltern später – anstelle Spitex und Pflegeheim – kümmern??? Wieso sind diese denn propenvoll??? Genau, die Kinder können oder wollen es sich nicht leisten! Wer kann es sich heute in diesem gnadenlosen Arbeitsmarkt leisten, für ein paar Jahre auszusteigen und sich um die alten Eltern kümmern?? Ich könnte es nicht; meine Rechnungen kommen trotzdem rein. Ausser ich lebe vom Staat….dann zahlen es wieder die Anderen.

  • Eric sagt:

    Jedes Kind wird es danken, wenn es von den leiblichen Eltern erzogen wurde.
    Was ist heute der Sinn einer Familie? Stress mit Kinder bringen und holen? Und wenn das Kind krank ist?
    Der Staat sollte dafür da sein, eien Familie finanziell zu entlasten, nicht die Verantwortung der Kinder zu übernehmen.
    Es gibt viele Berufe, bei denen man (Frau) den Anschluss nicht gleich verpasst.

    • Valeria sagt:

      Für den Mann übrigens auch.

    • Reto B. sagt:

      Toll, machen sie doch mal gleich ne Liste welche Jobs denn Frau mit Option Mutter noch machen darf und welche nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Nicht darf. Aber es gibt Jobs, da ist eine Auszeit von ein paar Jahren kein Problem. In anderen schon. Das wird das kluge Paar hoffentlich in ihrer Lebensplanung berücksichtigen.

      • nati sagt:

        @ sportpapi: das wird das kluge Paar hoffentlich berücksichtigen…. Arbeit soll ja auch noch das sein was Spass macht und nicht nur dazu da das der Lebensplan passt

      • alien sagt:

        Ja, Papi, das fand ich jetzt auch grad reichlich naiv. Lebenspläne ändern sich, mitunter radikal, und plötzlich steht man mit einem Beruf da, der gar nicht zum aktuellen Plan passt. Das ist nicht selten, Papi, und es ist ein Problem, vor dem viele Leute stehen. Du vielleicht nicht, viele andere aber schon, auch viele andere hier drinnen.

      • Sportpapi sagt:

        @Alien: Was ist naiv? Wenn man hier die Extrempositionen etwas relativiert? In wie vielen Berufen meinen Sie, könnte man nicht mal einige wenige Jahre Auszeit nehmen, ohne hoffnungslos den Anschluss zu verpassen? Mir fallen spontan einige ein.

    • Corinne sagt:

      Meine Kinder werden von ihren leiblichen Eltern erzogen. Da ändern die zwei Tage Krippe nichts daran. Dafür lernen sie dort Dinge, die ich ihnen zu Hause nicht bieten kann (einfügen in eine Gruppe, auch einmal warten, teilen etc.).

      • alien sagt:

        Also, Corinne, ich bin ja ganz einverstanden mit Dir, aber andere werden Dir gekreuzte Zeigefinger entgegenstrecken und ausrufen „Vade retro satanas“…

      • Mia sagt:

        Ich stimme Corinne zu. Arbeit kann ja unter dem Strich auch etwas Anderes bringen wie „nur“ Geld. Es soll Menschen geben, die gerne Arbeiten. Die durch die Arbeit bessere Eltern sind, da intellektuell ausgelastet, etc etc.

      • Valeria sagt:

        @ Corinne und Mia:
        Seit ich wieder arbeite, bin ich ausgeglichener, entspannter, energiegeladener, glücklicher und verbringe mehr (!) intensive „quality time“ mit meiner Tochter. Ich LIEBE meine Arbeit. Genau so wie viele Männer ihre Arbeit lieben und sich nie den Vorwurf gefallen lassen müssten, dass sie sich doch gefälligst zwischen Arbeit und Familie hätten entscheiden müssen.

  • Nico Meier sagt:

    Hier werden immer wieder die hohen Kosten für die Fremdbetreung als Problem dargestellt.
    Ich finde es richtig, dass Krippen für Geringverdiener subventioniert werden und auch, dass Gutverdiener den vollen Betrag bezahlen müssen. Es kann doch nicht sein, dass Krippen für Gutverdiener subventioniert werden.

    • alien sagt:

      Hier bin ich einverstanden, voll. Wir haben uns dumm und dämlich bezahlt für die Kinderkrippe, aber wir konnten es uns leisten, und ich will (und wollte) nicht, dass uns der Staat diese Lasten abnimmt.

    • Nico Meier sagt:

      Es gibt leider alleinerziehende Mütter so wie es meine war, die sind darauf angewiesen zu arbeiten und die Kinder feemdbetreuen zu lassen diese sollen von den Subventionen profitieren. Die anderen sollen den vollen Preis zahlen und falls sie merken, dass sich nicht lohnt für die Frau zu arbeiten dan soll sie es lassen.

      • Corinne sagt:

        Da stimme ich Ihnen zu. Aber es sollten die ganzen Krippenkosten steuerlich abziehbar sein. Ich kann mein zu versteuerndes Einkommen nur erzielen, WEIL meine Kinder in der Krippe sind. Trotzdem wird mir verwehrt, die vollen Kosten dafür abzuziehen. Auf der anderen Seite kann ich jeden Rappen für den Arbeitsweg abziehen. Ganz grundsätzlich würde ich auch einen Wechsel zum Ehegatten-Splitting befürworten, weil dann keine Lebens- bzw. Erwerbsform mehr bevorzugt würde (alo kein Ehegattentarif mehr, sondern das Einkommen durch 2 teilen und den dann gültigen Satz für das gesammte EInkommen anwenden)

      • Sportpapi sagt:

        @Corinne: Grundsätzlich ist das völlig richtig. Wenn auch bei der konkreten Umsetzung einige Probleme auftauchen.

      • Nico Meier sagt:

        Ich bin dagegen Abzüge einseitig für Leute einzuführen, die die Betreuung „fremdvergeben“
        Statdessen sollte pro Kind ein Pauschalabzug machbar sein, der auch die Betreuung mit einschliesst.
        So würden nicht nur die Eltern profitieren die die Kinder fremdbetreuen lassen sondern auch diese, die bewusst auf einen Teil oder das ganze zweite Einkommen verzichten um die Kinder selber zu betreuen.

        Jeder Steuerabzug für Gutverdiener führt zu Steuerausfällen die irgendwo durch irgendjemanden kompensiert oder eingespart werden müssen.

    • Reto B. sagt:

      Nicht einverstanden.Es ist doch insbesondere im Interesse der Schweiz, dass die gutausgebildeten Frauen (Ärztinnen, Managerinnen, Ingenieurinnen, etc.) am Ball bleiben. Wenn wir den Anreiz so setzen, dass eben diesen Frauen (und notabene ihren Männern genauso) als Option eigentlich nur eins bleibt (Er schafft sich dumm und dämlich und bringt die Knete heim, sie wird Hausfrau/Mutter und Karriere futsch), dann leiden nicht nur diese 2 sondern eben auch der Ausbildungs und Werkplatz Schweiz. Es geht nicht darum, den gutverdienenden was zu schenken, sondern der Schweiz!

      • alien sagt:

        Nein. Die Gut Verdienenden können und sollen es selbst finanzieren. Für sie ist das ja nicht soooo unendlich teuer. Ich war ja selbst in dieser Situation. Das Problem waren nicht die Kosten, das Problem war eher das Angebot. Bei uns gab es dieses, aber an anderen Orten in der Nähe nicht.

        Reto B., was Du propagierst ist eine weitere Zersplitterung der Gesellschaft und eine verstärkte Aufteilung in arm und reich. Und das wird irgendwann auch den Reichen nicht mehr gefallen, spätestens, wenn sie im Rahmen einer Revolution aufgefressen werden.

      • Patrick sagt:

        Sehe ich genau gleich wie Sie Reto B..
        Möchte einzig noch ergänzen, dass es aus langfristigen, volkswirtschaftlichen Überlegungen heraus sinnvoll wäre entsprechende Anreize zu setzen, um die chronisch tiefen Geburtenraten aus dem Keller zu bekommen. Frankreich, wo die Vereinbarkeit von Beruf und Familie vorbildlich ist, zeigt mit einer Rate von 2.02 Genurten pro Frau eindrücklich auf, was in dieser Hinsicht möglich ist.

      • Reto B. sagt:

        @ alien. Stellen sie sich die Ausgangslage vor: Gutverdienend, Kind im Anflug. Also Möglichkeit 1: Arsch aufreissen, beide arbeiten, Krippe bezahlen, Steuern horrend, wenig Unterstützung. Möglichkeit 2: Mama macht keine Karriere, Ausbildung fürn Arsch, keine Krippenkosten, weniger Steuern zahlen, Hausfrau werden. Tja, de facto entscheiden sich vielzuviele für 2. Und so bekommt die Schweiz weder Steuern durch Mehrarbeit, noch Krippenarbeitsplätze und hat eine Ausbildung fürd Füx finanziert. Aber Hauptsache wir haben den oberen 10’000 wieder ans Bein gep***.

      • Sportpapi sagt:

        @Reto B. Also wir haben uns entschieden, Kinder zu haben. Aus Freude, weil wir das so wollten. Im Wissen, dass dies nicht nur Arbeit bedeutet, sondern auch unser Einkommen halbiert. Ich finde es richtig und wichtig, dass man sich bewusst für Kinder entscheiden. Die Idee, dass diese plötzlich „im Anflug“ sind, quasi vom Storch gebracht, ist doch absurd. Und ich weiss wirklich nicht, weshalb man gut Verdienende mit spannenden Jobs noch finanziell motivieren muss, damit sie weiterarbeiten.

      • Werni sagt:

        @Sportpapi: Wie wissen nicht, wieso „gut Verdienende“ noch Motivation brauchen, um zu arbeiten? Weil sie (resp. die ebenfalls arbeitende Mutter) für ihre Arbeit momentan eben NICHT „gut“, sondern PRAKTISCH NICHTS verdienen. Ein einigermassen vernünftiger Lohn ist aber halt für die meisten Menschen ein Anreiz. Die momentan staatlich geförderte Faulheit ist ein volkswirtschaftlicher Blödsinn, der auch den schlechter Verdienenden nur Schaden bringt.

      • mira sagt:

        @Reto B
        Wenn ein Päärchen ein Kind plant, dann hat es viele Optionen offen, von beide 100%, über 50%/50% bis zu 0%/100%. Was davon der Mann oder die Frau übernimmt ist VERHANDLUNGSSACHE des Päärchens. Wenn sich eine Mehrzahl der Frauen dazu entscheidet, zuhause zu sein und die Männer damit einverstanden sind, dann ist das deren freie Entscheidung und ich sehe nicht ein, warum man das durch Subventionen verändern soll.

      • alien sagt:

        Reto B., gut Verdiendende sind dann, statt reich, nur noch leidlich wohlstehend. Wenn vom hohen Einkommen ein Fünftel abgeht vom Einkommen (und das ist hoch gerecchnet), dann sind die Leute nicht arm. Was geändert werden muss, ist, dass diese Ausgaben überall vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden können.

        Generell denke ich wirklich nicht, dass der Staat den Mittelstand stärker unterstützen soll als die Armen. Die Reichen soll er noch weniger unterstützen.

        Reto B., was ist Deine Ansicht zu den Armen? Sind sie sich selbst zu überlassen oder was?

      • Nico Meier sagt:

        Mal angenomen Musterfamilie mit 14’400 Franken im Monat bezahlt zweimal 2’800 Franken also 5’600 Krippe im Monat sind also 67’200 im Jahr für die Krippe.
        187’200 Fr sind nach Abzügen ca Steuerbares Einkommen von 160’000 wenn wir davon die Krippe 67’200 als Abzüge rechnen so sinkt das steuerbare Einkommen auf 92’800.
        Solch hohe Abzüge sindnichts anderes als Geburtsprämien für die Superreichen, da gerade bei den oberen Einkommen zusätzliche Lohnabzüge überproportionale Einspareungen zur Folge haben.
        Steuersenkungen für die Gutbetuchten als Babyprämie getarnt oder wie?

    • Nico Meier sagt:

      Was ist denn Ihre Lösung Reto B.?
      Krippen auch für Gutvberdiener subventionieren oder Steuersenklungen für Gutverdiener?

      • alien sagt:

        Abschaffung der Armen. Einfach an die Wand stellen und mit dem Flammenwerfer drüber.

        Eure Armut kotzt mich an.

      • Reto B. sagt:

        Ich stelle mir ein System vor, das Eltern, die beide über 50% arbeiten, die Krippe soweit finanziert, dass sie zumindest nicht weniger verdienen gegenüber Eltern bei denen nur einer (oder eine) verdient. So dass wir nicht einen Anreiz setzen, zuhause zu bleiben oder arbeiten zu gehen, sondern die Entscheidung unabhängig von einer finanziellen Überlegung fällt. Und ja, das wird wohl die gesamte Schweiz kosten (Steuern), aber ich bin halt der Meinung dass Familien unterstützt gehören, von den Karriereegoisten hab ich die Nase voll – finde auch nicht, dass sie so einen tollen Job machen.

      • Sportpapi sagt:

        @Reto B: Normal bis gut verdienende Eltern mit 1-2 Kindern im Vorschulalter schaffen es doch meist, dass noch ein Rest bleibt. Bei drei Kindern – da spreche ich aus Erfahrung – geht es dann nicht auf. Allerdings ist diese Zeit meist sehr kurz.

      • Nico Meier sagt:

        Reto B. dies würde bedeuten, dass die Krippen auch für Gutverdiener subventioniert würden dies lehne ich ab.
        Ich würde mir aber wünschen, dass die gesetzlichen Vorgaben für die Krippen weniger rigide wären so könnte eine gewisse Konkurrenz entstehen, die die Kosten für Krippenplätze generell senken würde.
        Wenn wir aber mit den Gesetzen Situtaionen schaffen bei denen eine Krippenbetreuerin beinahe schon ein Studium benötigt verteuern sich die Krippen weiter unnötig.

      • Jeanette Kuster sagt:

        @Sportpapi: Das stimmt eben nicht, leider bleibt schon bei 2 Kindern oft nichts mehr übrig vom Zweiteinkommen, wenn man keine subventionierten Kitaplätze bekommt. Und „Normalverdiener“ kriegen bekanntlich keine. Deshalb wäre meiner Meinung nach der Ansatz, dass «der Maximaltarif erst bei einem deutlich höheren Einkommen erreicht wird», wichtig und richtig.

      • Nico Meier sagt:

        Frau Kuster sie verlangen, dass der Maximaltarif erst bei noch höheren Einkommen erreicht wird.
        Ab welchem Einkommen soll dann der Normaltarif erreicht werden und wer zahlt die Differenz?

      • Sportpapi sagt:

        @Jeanette Kuster: Können wir uns darauf einigen, dass die Krippenkosten (Vollzeit) bei zwei Kindern rund 5000 Franken im Monat ausmachen? Da ist es richtig, dass beim „Normalverdiener“ dann nicht mehr viel übrig bleibt. Ich finde das nicht so stossend. Störend finde ich, dass ich die Fremdbetreuungskosten nicht vollständig vom Zweiteinkommen abziehen kann. Denn dann würde es ja aufgehen.

      • Nico Meier sagt:

        Oder man lockert die Vorschriften für Krippen und hört auf das Personal unnötig hoch qualifizieren zu wollen dadurch könnten krippenplätze auch in der Vollkostenrechnung günstiger werden damit wäre allen gedient.

  • Ahnungslos sagt:

    Wieso geht man eigentlich immer davon aus, dass die Fremdbetreuung eines Kindes weniger kosten soll, als was man selber mit einer anderen Tätigkeit verdient während dieser Zeit? – das würde ja eigentlich heissen, dass Kinderbetreuung eine simple und wenig wertvolle Arbeit ist. Ist es das?

    • mira sagt:

      Ja, das frage ich mich auch. Bei einer Gering-Verdiener – Familie ist es verständlich, dass subventioniert werden soll. Aber wer das Geld hat, der sollte die Leistung auch bezahlen.

    • Paulina sagt:

      Davon geht man aus, weil in der Fremdbetreuung im Schnitt mehr Kinder pro Erwachsener betreut werden als in der Betreuung zu Hause.

      • Paulina sagt:

        Es gibt noch einen Grund warum die Fremdbetreuung eines Kindes billiger ist, als die Betreuung zu Hause. Die Kleinkinderzieherinnen sind dazu ausgebildet Kinder zu betreuen. (Wobei die Betonung auf der Betreuung liegt. Natürlich kann ein Betreuer oder eine Betreuer nicht die eigenen Eltern gänzlich ersetzen.)
        Kleinkinderzieher sind ziemlich effizient, was das Windelwechseln, das Füttern und das Beilegen von Konflikten anbelangt.
        Wenn ich in meinem Garten Rüebli züchte, würden die mich schlussendlich auch mehr kosten (ink. Arbeitszeit), als wenn ich die Rüebli bei Rüeblibauer einkaufe.

      • Sportpapi sagt:

        Andererseits findet die Betreuung der Kinder zu Hause im Haus oder der Wohnung statt, die schon bezahlt ist. Während bei der Fremdbetreuung (ausser Tagesmutter) noch ein Raum/Gebäude teuer gemietet und – nach Auflagen! – eingerichtet werden muss.

      • Paulina sagt:

        @ sportpapi: dafür kann man sich als Eltern auch wiederum einige Anschaffungen sparen: Wir hatten keinen extra Bastelbereich in der Wohnung, weil das Kind ja im der Kita gebastelt hat. Wir hatten auch kein Einrad, keine Rutschbahn, keinen Kletterpark. Wir hatten nicht 100 Brettspiele plus 100 Kinderbüchli ect. Viele Sachen kann einem ein Kita zur Verfügung stellen, deren Anschaffung sich im privaten Bereich kaum lohnen würde. Auch darum sollte es billiger sein, ein Kind in die Kita zu bringen: ganz viele können ganz viel gemeinsam nutzen.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Erstens müsste die Gesellschaft mal wissen, wie sie sich Leben mit Kindern vorstellt, d.h. ob Mami und Papi arbeitet, Kind in der Krippe die erwünschte Form ist. Dann müsste man die Steuern, Sozialwerke usw. danach ausrichten. Zweitens möchte ich als Single über meine Steuern nicht noch mehr an Leistungen bezahlen, die ich nicht beanspruchen kann (Witwenrente, Waisenrente, Kinderkrippe usw.). Und gleich noch eine Anmerkung: Nein, diese Kinder bezahlen nich meine AHV (die bezahle ich selber), sondern sie helfen lediglich dem Staat sein Finanzmodell durchzuziehen.

    • Ahnungslos sagt:

      aber sie backen die Brötchen, fahren die Trams, wechseln die Autoreifen, flicken die Kanalisation, renovieren das Altersheim, wischen die Gehsteige, passen die Anzüge an, reinigen den Hintern, und viele andere erwünschte Tätigkeiten, die man als älterer Herr vielleicht ungern macht und auch immer schlechter machen kann.

  • *sigh* sagt:

    True story (wenn auch etwas abgehoben was den angesprochenden Salärbereich angeht)..

    Wie wäre es mit Steuererleichterungen für Firmen die interne Kinderbetreuung in Kombination mit entsprechenden Teilzeitstellen (mitunter sogar erwünschte Beteiligung der Eltern an der Firmen-Kinderbetreuung) anbieten? Das würde Strukturen ändern und auch das nicht zu unterschätzende Distanz/Zeit-Problem mit der Kita lösen.

    Man stelle sich vor, einE ArbeitnehmerIn sucht sich seine/ihre Stelle anhand des Firmen-Kita Angebotes aus..

    • Sportpapi sagt:

      „Man stelle sich vor, einE ArbeitnehmerIn sucht sich seine/ihre Stelle anhand des Firmen-Kita Angebotes aus.“ Ist doch teilweise heute schon so. Nur: wofür braucht es dazu Steuererleichterungen?

      • *sigh* sagt:

        Damit Firmen nebst dem sozialen (der sich leider nur schwer in ökonomischen Renditezahlen ausdrücken lässt) auch auf dem Budget nachvollziehbaren Anreiz sehen sowas anbieten zu wollen. Von alleine kommen unsere lieben Manager scheinbar nicht auf solche Ideen..

      • Sportpapi sagt:

        Sie kommen auf die Idee, wenn Fachkräftemangel herrscht. Wie im Moment.

  • Markus sagt:

    Die KiTa-Kosten sind so hoch (Pfungen CHF 1077,50 für 2 Kleinkinder und Tag pro Monat!), sodass selbst ein 20% Penum der Frau sich wohl nur selten rechnet. Da ist es ganz egal wie wenig oder viel der Mann verdient und die Steuern sich zusätzlich noch negativ Auswirken.
    D.h. die Frau müsste im Monat Netto CHF 5387,50 verdinen um auch ohne Steuernachteil keinen Verlust zu machen.
    Das die Kita noch 4 Wochen pro Jahr geschlossen ist (wo man auch bezalt) und das man bei Krankheit der Kinder nicht einmal Arbeiten kann, kommt noch dazu.
    Gruss
    Markus

  • Leo Stern sagt:

    Mamiarbeit (Erziehungsarbeit) ist doch nicht so billig als dass sie mit einem Nebenjob abgegolten werden kann.

  • Jeanclaude sagt:

    Das Problem ist längst bekannt und wird auch durch eine „Frauenquote“ nicht gelöst. Die Firmen müssten für die sogenannten
    „für eine Arbeit ÜBERQUALIFIZIERTEN“ Frauen Management-Posten auf zwei Teilzeit-Frauen verteilen und zusätzlich einen Kinderhütedienst einrichten. Also muss der Staat sorgen, dass Unternehmen für solche Investitionen und die Arbeitnehmerin steuerlich entlastet werden. Der Steuerausfall würde dann durch generell höhere Steuern wieder wettgemacht. So unglücklich der Ausdruck, aber allfällig staatlich durch Quoten vorgeschriebene Frauenarbeit muss halt subventioniert werden.

  • Salome sagt:

    Es beklagt sich ja keiner, dass man mit einem Einkommen von 18’000 bzw. 12’000 im Monat die Familie nicht durchbringt, sondern dass bei grösseren Pensen unter dem Strich nicht mehr Geld übrig bleibt.
    In der Studie werden die 6000/12000 übrigens als „höheres Einkommen“ bezeichnet, und es heisst auch nicht, dass die Frau den kleineren Lohn heimbringt und weniger arbeitet… Trotzdem nähme es mich wunder, wie es aussieht, wenn beide Partner ein ähnliches Einkommen haben (was doch vor dem ersten Kind realistisch sein dürfte) und wenn beide Teilzeit arbeiten.

  • Sportpapi sagt:

    Das Grundproblem, das ich auch sehe, sind diese Fallen. Fehler im System. Bereiche, in denen für mehr Arbeit zwar mehr Einkommen generiert wird, dieses aber durch Verlust von Subventionen und mehr Steuern mehr als nur aufgefressen wird. Arbeit muss sich lohnen! Das Problem sind unter anderem die Subventionen und Rabatte, die einschenken, ab einem gewissen Einkommen aber plötzlich fast ganz wegfallen. Eine ganz andere Geschichte sind die Fremdbetreuungskosten an sich. Hier lagert man ja eine Arbeit aus, um eine andere zu tun. Das lohnt sich halt nicht immer.

    • Pixel sagt:

      Sp: diese Feststellung interessiert mich, aber ich kann sie nicht ganz verstehen, da zu wenig konkret.
      Namentlich der ganze Abschnitt hier:“ Bereiche, in denen für mehr Arbeit zwar mehr Einkommen generiert wird, dieses aber durch Verlust von Subventionen und mehr Steuern mehr als nur aufgefressen wird. “
      Welche Bereiche? Welche Subventionen? Wieso dann mehr Steuern?“

    • Pixel sagt:

      Und weiter auch das “ Das Problem sind unter anderem die Subventionen und Rabatte, die einschenken, ab einem gewissen Einkommen aber plötzlich fast ganz wegfallen. “
      Welche Subventionen und Rabatte?

  • Chris Müller sagt:

    Ich bin generell der Meinung, dass sich Arbeit lohnen muss. Es kann nicht sein (egal auf welcher Einkommenstufe man sich befindet), die Nebenkosten/Belastungen überproportional zur zusätlich geleisteten Einheit steigen. Wer mehr arbeitet soll auch mehr übrig haben.

    • pixel sagt:

      Das kann ich gut mit Ihnen teilen. Wenn wir den Gedanken zu Ende denken führt das aber unweigerlich dazu,dass bei einer Durschnittsfamilie (zwei Kinder, mittleres Einkommen) sich in den ersten Jahren oft nicht lohnt, wenn beide arbeiten gehen, weil faktisch ein Gehalt für die Betreuungskosten draufgeht.

      • hausmannus sagt:

        Nein, das geht so nicht auf! Arbeit muss sich lohnen, ja, aber wenn die (externen) Umstände, welche nötig sind um arbeiten zu können kosten, dann muss man gut überlegen, wem diese Kosten aufzubürden sind. Neben Kinderbetreuung etwa auch Kosten für Arbeitsweg, Ausrüstung, Ausbildung etc. Ansonsten werden – wieder einmal – Gewinne privatisiert und sämtliche Kosten sozialisiert.

      • Chris Müller sagt:

        Leider…JA und das sollte meiner Meinung nach nicht so sein. Damit will ich aber auch nicht sagen, dass die Allgmeinheit dafür aufzukommen hat. Es sollte einach etwas ökonomisch sinnvoll sein.

    • Martin sagt:

      Kinder verursachen nun einmal Kosten. Und eine gute Kinderbetreuung sollte einem auch etwas Wert sein.Also muss man viel mehr Verdienen wie eine gute Kinderbetreuung kostet.Dazu kommen auch noch kosten für die Putzfrau kochen etc.
      Meist kann man bei einer Doppelbelastung die Hausarbeit am Feierabend und Wochenende machen. Man hat weniger Zeit für die Familie und für sich selbst. Das ganze ist ein grosser Selbstbetrug. Es können auch beide Elternteile Teilzeitarbeiten. Ist sicher schlecht für die Karriere aber bewahrt einen vor einer Herzattacke oder Burnout.

  • Greatsheep sagt:

    Ich möchte mal den Mythos „Frauen haben absolut keine Chance nach x Jahren Abwesenheit“ in Frage stellen. Klar hörte ich schon davon, aber nach hartnäckigem Bohren und Nachfragen stellt sich häufig heraus, dass frau/man entweder herumgeschnöselt respektive völlig absurde Erwartungen hat. Andererseits kenne ich auch Frauen die nach totaler Abwesenheit von 15 oder gar 25 Jahren sofort einen Job bekamen. Sie waren sich aber nicht zu schade auch zuerst mal einen „Tubeli-Job“ anzunehmen und da sie gut sind stiegen sie schnell auf oder wechselten einfacher die Stelle. Sooo dunkel ist die Welt nicht!

    • Valeria sagt:

      Wie wahr.

      Eine Bekannte hat nach einem Jahr Assistenzarzt-Zeit (Dauer: 5-6 Jahre) ein Kind bekommen. Sie würde jetzt nach 4 Jahren Pause und zwei weiteren Jahren wissenschaftlicher Arbeit gerne ihren Facharzt zu Ende bringen. Sie ist sich aber zu schade, noch einmal als Assistenzarzt zu arbeiten. Tja Mädel, dann wird das wohl nix mit dem Facharzt…

    • Gernegut sagt:

      Nein, da tut ihr den Frauen unrecht. Als Frau Ende 30er anfangs 40er ist es wirklich extrem schwierig, eine Stelle zu finden! Sogar wenn man immer gearbeitet hat und früher jeweils zwischen 3 Jobs wählen konnte, das sage ich aus eigener Erfahrung. Nach ein paar Jahren Pause ist es für viele gar schlicht unmöglich.
      @Greatsheep:
      Eine überqualifizierte Frau kriegt keinen „Tubeli-Job“. Die nehmen lieber andere, weil die länger bleiben.

      @Valeria:
      Eine Mutter kann nicht einfach so nebenbei als Assistenzärztin arbeiten. Weisst du wie Assistenzärzte arbeiten müssen

      • Gernegut sagt:

        Wenn frau selber auf Arbeitssuche ist und davon erzählt, rücken plötzlich viele Frauen im Umfeld damit heraus, dass sie teilweise schon jahrelang auf der Suche sind und zig Bewerbungen geschrieben haben.

      • marie sagt:

        „Als Frau Ende 30er anfangs 40er ist es wirklich extrem schwierig, eine Stelle zu finden! Sogar wenn man immer gearbeitet hat und früher jeweils zwischen 3 Jobs wählen konnte, das sage ich aus eigener Erfahrung. Nach ein paar Jahren Pause ist es für viele gar schlicht unmöglich.“
        kann ich nur bezeugen, auch ohne kind! vor kurzem sagte mir eine personalfachfrau, dass ich wahrscheinlich, wenn ich glück hätte, nur noch mit einem im absoluten glücksfall mit einem zweiten jobwechsel rechnen kann. ich bin 43.

      • Valeria sagt:

        @ Gernegut:
        Ja, ich weiss, wie Assistenzärzte arbeiten müssen. Und nein, nebenbei geht das nicht. Um das geht es aber nicht.

        Diese Frau hat ihre Ausbildung nicht zu Ende gebracht und erwartet jetzt, dass man ihr die fehlende Zeit quasi „schenkt“, weil sie nicht mehr in die Position als Unterhund im Krankenhaus (nichts anderes ist die Assistenzzeit) zurückkehren möchte. Und das ist eine absolut lächerliche Forderung.

    • Gernegut sagt:

      Soso, wer den Facharzt nicht hat, ist also ein Mädel und Unterhund? Was genau sollte die Frau deiner Meinung nach machen, um in deinen Augen nicht mehr Mädel und Unterhund zu sein? Als was kann sie arbeiten, oder welchen Abschluss kann sie noch machen, der mit der Familie vereinbar ist? Wenn du wirklich mit kleinen Kindern den Assistenzarzt gemacht hast, dann hast die Kinder schlicht und einfach nicht du betreut sondern jemand anders. Ist das nun lobenswert? Müssen das alle anderen auch wollen?

      • Valeria sagt:

        Regen Sie sich wieder ab, Gernegut.

        „Mädel“ bezieht sich auf die Forderung dieser Frau, man möge ihr doch Teile dieser Ausbildung schenken. Das ist absolut lächerlich. Und „Unterhund“ ist das reale Leben als Assistenzarzt.

        Sie soll entweder weiter in der Wissenschaft tätig sein oder aber die Assistenzarzt-Zeit nachholen (was mit einem 6-jährigen Kind eigentlich kein Problem sein sollte, Vollzeit), wenn Sie als Arzt arbeiten möchte. Aber ich sehe nicht ein, warum man ihr etwas schenken sollte. Und genau das möchte sie ja.

      • Valeria sagt:

        Ich persönlich habe die Assistenzzeit ohne Kinder gemacht, kenne aber sehr viele Frauen, die irgendwann die Schnauze voll haben und nach 3 oder 4 Jahren schwanger werden. Diese pausieren und beenden dann die Ausbildung, oft in Teilzeit. Das geht, nicht überall, nicht bei jedem Chef und vielleicht nicht in der Herzchirurgie. Aber es ist grundsätzlich machbar.

      • Valeria sagt:

        Ach ja: Selbst wenn ich in der Assistenz-Zeit meine Tochter bekommen hätte, gibt es immer noch den Vater. Oder gilt das für Sie auch schon als Fremdbetreuung? Und wie steht es mit männlichen Assistenzärzten? Finden Sie das dann auch nicht lobenswert, wenn diese Vater werden?

      • Pixel sagt:

        Valeria: das ist Ihr Berufsfeld mit den von Ihnen angesprochenen Voraussetzungen. Ich meine, Sie sollten nicht auf den Rest der Welt daraus schließen. Ich hatte fünf Monate (Monate!!!) Pause und zwar auch nur deswegen weil mir direkt nach der Mutterschaft gekündigt wurde. Ich habe über ein Jahr gebraucht an Stellensuche um genau da wieder anzuknüpfen. Ich hatte zwar zwischenzeitlich eine Stelle angenommen, die entsprach aber einer Qualifikation die ich vor ca 10 Jahren hatte…ich hab sie nur angenommen damit ich etwas habe und einen nahtlosen Anschluss im CV anmerken kann.

      • Pixel sagt:

        Kaum auszudenken, wie das ausgesehen hätte, hätte ich ein oder zwei Jahre Pause gemacht! Also lassen wir das bitte, mit irgendwelchen Schuldzuweisungen. Davon hab ich nämlich echt langsam die Nase voll. Fakt ist: es ist schwer und es ist nicht fair. Wäre da nicht mein extremer Wunsch gewesen, den man nicht von allen so erwarten darf, hätte ich schon längst aufgegeben und den Gedanken verworfen, dass ich jemals wieder da anknüpfen kann wo ich vorher war. Erzählt die Story also dann, wenn ihr sie selbst erlebt habt. Alles andere ist ein Affront an all jene die wollen aber keine Chance erhalten.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Sie haben eine schlechte Erfahrung gemacht, zu der wir uns früher schon geäussert haben. Eine Entlassung, die nicht hätte sein dürfen (ohne dass wir Genaueres wissen). Aber glauben Sie, das könnte man nun verallgemeinern? So läuft es?

      • Valeria sagt:

        @ Pixel:
        Ich habe auch lediglich ein kleines, nicht repräsentatives Beispiel gebracht… Als Ergänzung zum obigen Post, dass arbeiten kann, wer arbeiten will. Aber wer Forderungen hat (flexiblere Planung, Teilzeit, selbstbestimmte Ferien, etc.), der muss auch mit den Konsequenzen klarkommen.

        Frauen wie die im Beispiel genannte, die plötzlich irrwitzige Forderungen stellen, bestätigen das Vorurteil vieler Chefs, dass man besser keine Mutter einstellt. Und das finde ich extrem schade. Denn es geht zu Lasten all derer, die gerne und ambitioniert arbeiten. Also Frauen wie Sie und ich. Mütter.

      • Pixel sagt:

        Sp: es ist auch nicht notwendig dass Sie Näheres darüber wissen, denn die Entlassung selbst ist hier nicht wirklich relevant. Es geht um die Auszeit, die – so oder so – sehr kurz ausfiel. Trotz dem der Einstieg (gemäss Vorstellung) aber hart war. Und ja, ich bin überzeugt, es ist für die Allermeisten hart wieder einzusteigen – zumindest an die Posten, die sie vorher inne hielten.

      • Pixel sagt:

        Richtig Valeria. Das Vorurteil geht sogar schon soweit, dass man in Interviews auf 100% Stellen (auf die man sich schließlich genau deswegen beworben hat) vorsichtig darauf hingewiesen wird, dass es 100% sind oder ungläubig gefragt wird, ob man sich sicher ist, dass man 100 arbeiten will.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Meinen Sie, die Rückfragen passieren einfach aus Böswilligkeit? Oder vielleicht auch aus Erfahrung?

      • Pixel sagt:

        Nein, sp. Sicher nicht Böswilligkeit! Das habe ich auch nicht gemeint. Aus Erfahrung vielleicht, aber allem voran meine ich, wie auch geschrieben, aus Vorurteilen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Valerie, ich versteh‘ nicht ganz, warum du so auf deiner Kollegin herumhackst. Dass ihr nichts geschenkt werden soll, ist klar, aber warum bist du so gehässig? Fürchtest du, dass sie mit ihrem Anliegen evt. Erfolg haben könnte? Und, ganz nebenbei, Arzt wolte sie sicher nie werden, sondern Ärztin.

      • Valeria sagt:

        Nein, ich fürchte bloss, wie ich oben bereits erwähnt habe, dass durch solches Verhalten zukünftige Chefs/Cheffinnen dreimal drüber nachdenken, eine Mutter einzustellen. Und das kann doch nicht Sinn der Sache sein.

        Und sorry, natürlich möchte Sie als Ärztin arbeiten und nicht als Arzt. Allein schon des Aufwands wegen. So eine Geschlechtsumwandlung ist ja nicht ohne…

  • Teilzeitpapa sagt:

    Danke Frau Kuster, genauso ging es mir (uns) bis vor einem Jahr auch! Ich habe mich nie beklagt darüber, aber rein rechnerisch stimmt die Überlegung. Abgesehen von der EK-Höhe (auf diesem Level gibt’s wirklich keine finanziellen Sorgen) muss man dies halt wie eine Aufwendung für eine Ausbildung betrachten. Je nach Kinderzahl stimmt die Rechnung nach ein paar Jährchen wieder und man (Frau) hat den Anschluss nicht verpasst (falls sie oder er bis dann nicht ausgebrannt ist).

  • Urs sagt:

    Schon lustig wie reflexartig die Voten auf das hohe Einkommen zielen. Das eigentliche Problem sehen sie nicht (können oder wollen sie nicht?), nämlich dass diese Zielgruppe von Frauen ohne Lohn arbeiten würde, wenn sie es dann täte.

    • Reto B. sagt:

      Genau… Und das ist ja nicht nur hier so. Es geht nicht darum, dass jemand mehr oder weniger „geschenkt“ bekommt, sondern, dass sich in dieser Gesellschaft arbeiten, ausbilden und sparen immer weniger lohnt. In meinen Augen müsste sich in absolut jedem Aspekt seines Lebens Mehrarbeit lohnen. Dass hier von linker Seite einfach hingenommen wird, dass das für eine Mutter mit akademischem Titel nicht gelten soll, versteh es wer will. Von der rechten Seite erwarte ich ja nicht mehr, aber ech, von links auch? Unheilige Allianz? Aber dann wieder motzen, wieso dass es zuwenig Managerfrauen gibt.

      • Sportpapi sagt:

        Mehrarbeit? Wie kommen Sie darauf? Nein, die eine Arbeit wird ausgelagert, dafür eine andere geleistet. Unter dem Strich bleibt dabei halt manchmal nichts. Ausser man verdient sehr gut.

    • Marco Casutt sagt:

      Dieses „eigentliche Problem“ existiert aber auch nur dann, wenn man davon ausgeht, dass der Lohn der Frau prinzipiell der Betreuung der Kinder angerechnet werden muss (und nicht die beider Elternteile, wie es in einer gleichberechtigten Beziehung eigentlich zu erwarten wäre). Das „eigentliche Problem“ im konkreten Fall besteht darin, dass eine sehr teure Krippe gewählt wurde, bzw. dass sich sowohl Vater als auch Mutter zu gut sind, die eigenen Kinder selbst zu betreuen (was bei dem Lohn auch nicht weiter verwundert).

  • Hans sagt:

    Ich würde schampar gerne mal so jemand kennenlernen. So mit einem zwölfer im Monat. Oder eine „Projektleiterin“ mit einem sechser nach mehreren Jahren Abwesenheit ergo weniger Erfahrung. Die müssen ja bös was auf dem Kasten haben. Wenns nicht gerade das eigene Geschäft ist, dann steht dem keine adäquate Leistung gegenüber behaupte ich mal. Ohne die entsprechenden Umgebungsbedingungen, zum Beispiel weil branchenüblich, sowie einem schützenden Firmenumfeld (bisschen Verantwortung hier, ein wenig mitreden da, das Leiterchen raufgespült) ist eine solche Entlöhnung schlicht nicht zu erreichen.

    • Valeria sagt:

      @ Hans:
      Es gibt tatsächlich Leute, die haben einen langen Ausbildungsweg hinter sich und sich durch viele, viele Überstunden ihren Lohn verdient. Zeitweise habe ich locker 150-200% gearbeitet, einhergehend mit der entsprechenden Verantwortung. Auch heute sind Überstunden normal. Ich sehe also nicht ein, warum ich als Akademikerin nicht etwas mehr verdienen sollte als ein Maurer oder eine Bürokraft.

      • Sportpapi sagt:

        Man könnte in diesem Zusammanhang gerne von Lebensverdienst sprechen. Wenn ich zudem schaue, was ein Oberarzt auf die Stunde verdient, dann ist das angesichts der erwarteten Arbeitsstunden auch nicht mehr ganz so viel. Valeria hat hier durchaus recht, finde ich.

      • Marco Casutt sagt:

        Da Maurer oder „Bürokräfte“ ja nie Überstunden machen bzw. Verantwortung tragen?

      • Sportpapi sagt:

        @MC: Rechnen Sie einfach den Stundenlohn aus und vergleichen Sie. Das gilt für alle, ob Maurer oder Arzt.

      • Hans sagt:

        Liebe Valeria
        Ich wollte mit meinem Kommentar eigentlich nur thematisieren, dass hier beleibe nicht vom Durchschnitt geredet wird, was der Artikel jedoch suggeriert. Ich habe auch einen langen Ausbildungsweg hinter mir, nur, berechtigt mich dies automatisch dazu mehr zu verdienen? Ok, es ist üblich. Ja. Aber entspricht die Lohnhöhe wirklich der Leistung die ich erbringe. Sind wir mal ehrlich… Wenn ich die Branche wechseln würde, erhalte ich mühelos das Doppelte, arbeite aber mit derselben Leistung weiter. Also liegt es am Umfeld, und weiteren begünstigenden Faktoren.

    • Nico Meier sagt:

      Etwas mehr verdienen ist ja nichts verwerfliches deswegen gibt es die Progression bei den Steuern, dam jene die mehr verdienen auch mehr abgeben sollen an den Staat der ihnen das Studium geschenkt hat.

      • Valeria sagt:

        @ Nico Meier:
        Sie haben absolut Recht. Mir ging es auch mehr um den Kommentar von Hans. Er schreibt ganz klar, dass eine solche Entlöhnung ohne ein „schützendes Firmenumfeld“ und „das Leiterchen raufgespült“ nicht zu erreichen ist. Und das stimmt so nicht. Aber es braucht halt ein bisschen Arbeit und etwas mehr Engagement als es ein normaler 8-to-5-Job mit sich bringt. Im Leben bekommt keiner etwas geschenkt.

      • Marco Casutt sagt:

        @ Valeria: Er sagt in erster Linie, dass dem Lohn keine adäquate Leistung gegenübersteht. Und das ist ja zweifellos so. Dass es Unterschiede gibt, ist verständlich, in diesem Mass aber sicher nicht.

      • Nico Meier sagt:

        In vielen Fällen wird zuerst ein Studium absolviert, das der Staat grösstenteils bezahlt desweiteren ist meist der Papa im Hintergrund, der für die Lebenshaltungskosten in den 10-12 „unproduktiven“ Jahren während Kanti und Studium aufkommt.
        Wenn dann der Studi mit 30 ins Erwerbsleben eintritt möchte er einen hohen Lohn und möglichst keine Steuern zahlen.
        Diese Haltung stösst teilweise auf Unverständniss.

      • Sportpapi sagt:

        @Nico: Ich für meinen Teil habe mein Studium und mein Leben in dieser Zeit selber bezahlt. Wie ganz viele andere auch. Und wir haben mit weniger gelebt, als üblicherweise als „Existenzminimum“ bezeichnet wird. Und selbst wenn die Eltern noch unterstützen können/müssen, ist das doch immer noch privat. In Zukunft wird es aber wohl eher auf ein Darlehen hinauslaufen, das dann vom höheren Lohn zurückbezahlt werden muss. Wie in anderen Ländern längst üblich. Wenn es überhaupt noch einen höheren Lohn gibt.

      • Valeria sagt:

        @ Nico Meier:
        Sie haben offensichtlich nicht studiert. Was Sie schreiben hat mit der Realität entweder gar nichts oder nur für einen ganz kleinen Prozentsatz der Studierenden etwas zu tun.

        @ Marco Casutt:
        Warum sollte denn dem Lohn keine adäquate Leistung gegenüberstehen?

      • marie sagt:

        @sport
        bologna macht’s zum grössten teil unmöglich „so wie früher“!

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Das hatten wir schon. Und es stimmt nicht. Meistens nicht.

      • Nico Meier sagt:

        SP ich gebe Ihen/Dir recht es wird auf Darlehen hinauslaufen was ich auch fair finden würde, denn jeder der sich beruflich weiterbildet muss in der Regel die Weiterbildung selber voll bezahlen oder er muss sich für mehrere Jahre zum tiefen Lohn in der Firma verpflichten.
        Die Ungleichheit zwischen Unistudium und beruflicher Weiterbildung muss beseitigt werden.

      • Marco Casutt sagt:

        @ Valeria: Weil deren Leistung nicht drei- oder viermal höher ist als die von „Normalsterblichen“, ganz einfach.

      • Hotel Papa sagt:

        @SP: Wenn Du nicht z.B. in Amerika studiert hast, dann hast Du dein Studium NICHT selbst bezahlt. Die Gebühren vielleicht. Die haben aber herzlich wenig mit dem zu tun, was das Studium gekostet hat.

      • Sportpapi sagt:

        @Hotel Papa: Du hast recht. Ich habe mein Leben während dem Studium selber finanziert. Und damit Bezug genommen auf den „Papa im Hintergrund“. Andererseits: Manchmal ist es schon erstaunlich, welche Ausbildungskosten ein Student offenbar auslösen soll. In gewissen Fächern natürlich schon. Aber wenn ich an meine Semester Geschichte zurückdenke…?

      • Nico Meier sagt:

        Ich habe kürzlich gelesen ein Medizinstudium koste je nach Universität in der Vollkostenrechnung den Staat zwischen 500’000 und 1Mio Franken. Die Studiengebühren von einigen 100 Franken pro Semester sind im Vergleich dazu lächerlich.
        Ich denke vorallem die Personalkosten sowie die Kosten für die Bauten und technischen Geräte sind sehr hoch.

      • Sportpapi sagt:

        Eben, Nico. Ein Studium, das zu meiner Zeit aber aus Vorlesungen vor mehreren Hundert Studierenden, Seminaren mit gegen 100, Seminararbeiten, die leider wegen der Masse nicht im einzelnen korrigiert und besprochen werden können, Prüfungen mit Multiple-Choice, ist eben dann nicht so teuer.

      • Valeria sagt:

        @ Marco Casutt:
        Dann sollten Sie ihre Kritik gegen Manager, die ein Vielfaches dieser 12’000 bekommen oder gegen IV-Bezüger, deren arbeitstechnische „Leistung“ 0% ist, richten. Ihr Prinzip geht leider nicht auf, weil sich Leistung oft nicht in Stunden messen lässt. Ein Künstler wird ja auch nicht danach bezahlt, wie lange er an einem Bild gemalt hat. Und ein Projektleiter trägt Verantwortung, was auch bezahlt werden soll.

        Oder sind sie wirklich der Ansicht, ein Ingenieur, der die Statik von Gebäuden berechnet (Verantwortung!) soll gleich viel verdienen wie ihre Coiffeuse?

      • Paulina sagt:

        @ Valeria: Ich bin nicht ganz mit ihrer Aussage einverstanden. Da ich nach meiner ersten Ausbildung 6 Jahre lang einer sehr schlecht bezahlten und nun nach meinem Studium einer sehr gut bezahlten Arbeit nachgehe, kann ich den Lohnunterschied immer weniger nachvollziehen. Ich schlecht bezahlten Job habe ich „gekrampft“ bis zum umfallen, musste für Fehler gerade stehen, getraute mich nicht zu Hause zu bleiben wenn ich krank war. Verantwortung habe ich damals auch getragen. (Nicht über Leben oder Tod, aber sonst). Jetzt habe ich einen Schoggijob und verdiene mehr als das doppelte. Ungerecht!

      • Nico Meier sagt:

        Ich finde es stossend, dass eine Coiffeuse trotz abgeschlossener Lehre nach der Lehre auf einen Lohn von nicht mal 3’500 Franken kommt obwohl sie den ganzen Tag auf den Beinen ist und eine in meinen Augen nicht leichten Beruf ausübt.
        Ich finde es vorallem tragisch , dass es Leute wie Valeria gibt, die die Leistung einer Coiffeuse lächerlich machen nur weil sie das Gefühl haben weil sie die Möglichkeit gehabt haben ein Studium zu machen seien sie bessere Menschen.

      • Valeria sagt:

        Ok, ich geb’s zu. Wie arrogant und egoistisch von mir, überhaupt studiert zu haben. Und das noch auf Kosten der Schweizer Bevölkerung. Ich schäme mich so. Und dann nach 6 Jahren Aus- und weiteren 6 Jahren Weiterbildung zu erwarten, dafür auch noch mehr Lohn zu bekommen. Das ist einfach… das Letzte.

      • Sportpapi sagt:

        @Valeria: Sie haben vergessen, dass es reines Glück war, dass Sie und nicht die Coiffeuse zum Studium zugelassen wurden.

      • Valeria sagt:

        Danke, Pippi, für den Hinweis. Das hätte ich fast vergessen.

      • Marco Casutt sagt:

        @ Valeria: Meine Kritik richtet sich gegen alle Lohn-Verhältnisse, die m.E. jenseits sind. IV-Bezüger erhalten keinen Lohn.

        „Oder sind sie wirklich der Ansicht, ein Ingenieur, der die Statik von Gebäuden berechnet (Verantwortung!) soll gleich viel verdienen wie ihre Coiffeuse?“

        Nein, nicht unbedingt. Habe ja weiter oben geschrieben „Dass es Unterschiede gibt, ist verständlich“. Wie Nico Meier ja auch geschrieben hat, ist die Entlöhnung gerade bspw. bei „meiner Coiffeuse“ ein Hohn. Und ja, da finde ich es zynisch, wenn andere so viel mehr verdienen.

      • Valeria sagt:

        @ Marco Casutt:
        Ich persönlich empfinde die exorbitanten Löhne und Boni von gewissen Managern als Hohn. Auch die Tatsache, dass ein Konzern ein Unglück wie Schweizerhalle zu verantworten hat, aber nie dafür belangt wird, ist ein Hohn. Ich empfinde es als Hohn, dass man, wenn man nur genug Geld hat, selbst in Deutschland Organe „kaufen“ kann. Das kotzt mich an.

        Da ist die Diskussion über 10-20 Kisten, die Anwälte oder Ingenieure nach Hause bringen, nur Mumpitz.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der Läppli-Film war nicht auf dich gemünzt, Valerie. Ich hab kein Problem damit, dass Leute mit langen Ausbildungen und viel Verantwortung hohe Löhne haben. Aber ich habe ein Problem damit, wenn Leute, die eine 3-jährige Ausbildung absolvierten und anstrengende Berufe ausüben, nicht mal 4000 Fr. verdienen, das ist ein Witz! Und weiter hab ich ein Problem mit Leuten, welche diese gewisse Akademikerarroganz verbreiten, die ist absolut unnötig und kontraproduktiv. Man – und frau – sollte den Leuten die Chance geben, selber zu entdecken, dass man gut ist, alles andere wirkt peinlich.

      • Valeria sagt:

        Wir sind doch grundsätzlich alle gleicher Meinung irgendwie: Jeder Mensch, der den ganzen Tag arbeitet (egal, ob er das zu Hause tut, in der Firma, im eigenen Geschäft, nach 2 oder 12 Jahren Ausbildung) sollte anständig bezahlt werden. Bzw. er/sie sollte so viel Geld zur Verfügung haben, dass er/sie sich und seine/ihre Familie ernähren kann, vielleicht ein Hobby ausüben und einmal pro Jahr in die Ferien fahren kann. Ihr wisst schon, all die kleinen Dinge, die so zum normalen Leben dazugehören.

  • Nico Meier sagt:

    In diesem Beispiel verdient die Familie mit 140% Arbeit 18’000 Franken also 234’000 Franken im Jahr.
    Das Meidaneinkommen i der CH liegt bei ca 6’000 Franken wären bei 140% also 8’400 im Monat.
    Nun frage ich mich von wo bis wo geht der Mittelstand?

    Ich bin damit einverstande, dass gerade im Bereich Bruttoeinkommen zusammen zwischen 80’000 und 150’000 Franken einerseits kaum noch Prämien- oder Hortvergünstigungen erhältlich sind und andererseits die Heiratsstrafe sowie die Progression hart zuschlägt.
    Familieneinkommen von über 200’000 gehören für mich nicht zum darbenden Mittelstand!

    • Pixel sagt:

      In diesem Beispiel verdient die Familie bei 140% CHF 14400 mtl.

    • Nico Meier sagt:

      Einverstanden 14’400 pro Monat sind 187’200 pro Jahr.
      Der Medianlohn in der Schweiz liegt bei 6’000 Franken pro Monat die hälfte der Arbeitenden verdient auf 100% gerchnet mehr und die andere Hälfte weniger als diese 6’000 Franken pro Monat.
      Das Medianlohnehepaar hätte also bei 140% 8’400 Franken Brutto.
      Unsere Familie hier im Beispiel hat also satter 6’000 Franken mehr im Monat als die Meidianfamilie wo liegt das `Problem?
      Ich verdiene auch nicht schlecht und muss dafür steuerlich auch bluten finde es aber richtig, dass besserverdienende auch mehr bezahlen müssen!

      • Pixel sagt:

        Nico, kein Grund mich hier anzugehen. Ich hab nicht von Problem gesprochen, ich hab nur auf eine falsche Rechnung hingewiesen. Das Ding ist: zuerst werden (zumindest aus der Wahrnehmung nahezu aller hier) falsche Zahlen im Art.ikel aufgesetzt, dann wird mit diesen auch nochmal falsch hochgerechnet. Ruckzuck entsteht ein komplett verzerrtes Bild.

      • Nico Meier sagt:

        Bereits mit den 12’000 Franken Lohn des Mannes sind wir bei 156’000 Franken im Monat.
        Es gibt viele Eltern die zusammen nicht auf einen solchen Lohn kommen, daher die vielen entsetzten Reaktionen.
        Wer Kinder will soll entweder die Kinder selber betreuen oder die Kosten für die Betreuung bezahlen ist ja nicht schwer.
        Familien die wirklich Geringverrdiener sind sollen Staatlich unterstützt werden Gutverdiener wie in diesem Beispiel aber nicht!

      • Pixel sagt:

        Vielleicht mögen Sie ja auch meine Beiträge lesen? Wie wir festgestellt haben, sind die 12 vom Mann ja auch eher deutlich überdurchschnittlich….

      • Nico Meier sagt:

        Durchschnitt ist ein schlechter Ratgeber weil wenn ich herr Hinz nehme der 6’000 Franken im Monat verdient und Herr Manager der 100’000 im Monat verdient so verdienen die beiden im Durchschnitt 53’000 Franken pro Monat und sind durchschnittlich Gutverdiener.
        Nehmen sie das Medianeinkommen von ca 6’000 Franken Brutto im Monat als Vergleichsbasis.

  • Reto Müller sagt:

    Ich finde diese Jammerei immer wieder unangenehm. Mit Kindern entscheidet man sich dafür die innere Biouhr zu befriedigen und das ist es. Da weiss ich vorher was auf mich zukommt. Wieviel Frauen sind denn nur aus Alibizwecken auf er Uni ? Da wird sich was potentiell später gutverdienendes geangelt und dann kommen Kinder. Sorry, ihr Feministen das sind Erfahrungswerte und keine Ausnahmen. Ist ja alles kein Problem – nur dann eben bitte nicht dieses Subventionsgeschrei anstimmen. Aber wie schaffen das die vielen kinderreichen Familien mit deutlichen Migrationshintergrund?

  • falbala sagt:

    dieser Beitrag ist für eine Working-Poor – Familie der reinste Hohn…….

  • Petter sagt:

    12’000.- als ein Lohnteil und dann noch staatliche Untestützung? Aber sonst geht es noch gut? Wir kommen mit 7’000.- durch und sind nicht am jammern, im Gegenteil. Bei unseren Freunden übrigens dasselbe.
    Was sind doch gewisse Leute weltfremd…

  • falbala sagt:

    jaja der arme Mittelstand. und mit dem Geld das die bösen Steuern fressen wird doch so Manches bezahlt um das wir sehr froh sind , oder nicht?

  • Hans Schmid sagt:

    Das überlastete (progressive) Steuersystem nimmt jeden Anreiz berufstätig zu sein und dem Gesamtwohl zu dienen. Die Steuern für den Mittelstand sind einfach zu hoch, die Progression zu steil – fertig.

  • Michael K. sagt:

    Hochgerechnet 18’000 Franken ist wirklich ganz schön viel. Diese Zahlen sind die Besten für den Artikel treffen aber wohl auf die meisten Leser nicht zu. Wer etwas mehr Infos möchte, der soll doch auf den Link der Studie klicken und auf Seite 4 der Kurzfassung sich die Tabelle anschauen. Dort ist die Berechnung für Haushalte für mittlere Einkommen, (4’000 / 8’000) sicher für die Meisten realistischer. Hier „lohnt“ es sich im Kt. Zürich für die Person mit dem geringeren Einkommen bis zu 40% zu arbeiten.

  • Markus sagt:

    Familien, die mehr als 200k/Jahr heim bringen, sollen noch vom Staat bezuschusst werden? Gehts noch? Wenn solch bekloppten Ideen kein Riegel vorgeschoben wird, wird uns der Kapitalismus, der bisher tendenziell Wohlstand brachte, in die Hölle bringen. Menschen mit Heugabeln vor Parlamenten und Villen… Was nach solchen „Revolutionen“ passiert, ist bekanntermassen kein Zuckerschlecken mehr.

  • Ilhan Rabic sagt:

    Wer zusammen 18’000 Fr. im Monat verdient, müsste an sich andere Sorgen machen. Ob sie etwas mehr bezahlen ist dann wohl ein Luxusproblem. Wer so viel verdient ist ohehin ein kleiner Teil der Gesellschaft, wichtiger ist, wie Familien mit schlechten Einkommen besser leben können.

  • Fischbacher, Chrigel sagt:

    Ein 12er im Monat genügt um eine 4 köpfige Familie relativ kompfi über die Runden zu bringen.
    Wenn die Frau arbeiten möchte und noch einen 6er bringt steigt das Jahreseinkommen um 50 % auf ca. 216000.-. Und der Staat soll die KITA berappen.
    Vielleicht erstellen Sie eine Liste der Aufgaben die der Staat zu übernehmen hat.

    • Mama Job sagt:

      das Problem ist aber eben, dass wenn die Frau also für 100% ‚einen 6er dazu bringt‘ – das dann bei z.B. einem 50% Pensum 3000 Franken ausmacht – die Familie aber auch etwa 3000 stutz für die Kita bezahlt – und (auch wegen der Progression) viel mehr Steuern – der Mann dann also das Hobby ‚Job‘ der Frau noch finanziell sponsern muss.
      Das Problem für den Staat ist dann, dass die Frau ihn womöglich viel gekostet hat für die Ausbildung, die dann aber für nix ist, weil die Frau ja nach der langen Kinderpause diese nicht mehr einsetzen kann…

      • Sportpapi sagt:

        Und wenn wir das nicht als „Kosten für ein Hobby“, sondern eine Investition wie eine teure Ausbildung betrachten würden? Kann man das überhaupt anders betrachten, ernsthaft? Ausser natürlich, die Frau ist froh um die Ausrede, weil sie eigentlich gar nicht so unzufrieden mit der Situation ist.

      • mira sagt:

        Achtung, hier ist ein Denkfehler drin! Der Mann in diesem Beispiel bezahlt nicht den Job der Frau, sondern er bezahlt Kitakosten, weil er selber die Kinder nicht betreut. Der Mann könnte ja weniger arbeiten, damit weniger verdienen und damit in eine tiefere Steuerklasse rutschen.

        Dass es sich längerfristig für die Familie finanziell lohnt, wenn die Frau arbeiten geht, müsste ja eigentlich nicht erwähnt werden…

      • Nico Meier sagt:

        Oder die Frau arbeitet nur 20% so verdient sie auch nur 1’200 im Monat und kann die Kinder 4 Tage pro Woche betreuen.
        So bleibt sie im Job drin und der eine Tag Kita pro Woche wird auch nicht gleich mehrere 1000 Franken pro Monat kosten.

      • mira sagt:

        @Nico Meier
        Das ist auch eine Möglichkeit. Umgekehrt kann auch der Mann nur 20% arbeiten, damit der den Anschluss nicht verliert und die Frau macht vorwärts. Wie sich eine Familie organisiert ist immer erstmals Sache der Familie. Denn diese müssen ja mit dem gewählten Modell leben.

      • Nico Meier sagt:

        Mira natürlich darf sich jede Familie so organisieren wie sie möchte aber wenn die Frau bei 100% 6’000 verdient und der Mann bei 100% 12’000 so würde ich mich dafür entscheiden, den Mann 100% arbeiten zu lassen und die Frau 20% so wird 13’200 erzielt ansonsten würden „nur“ 8’400 erzielt.
        Bedeutet Mann arbeiten Frau 20% bringt unter dem Strich einiges mehr.

      • mira sagt:

        @Nico Meier
        Einverstanden, solange die Einkommen nicht aufgrund von Erfahrung (Frau jünger als Mann), sondern aufgrund des gewählten Berufes (zb Kindergärtnerin versus Manager) so unterschiedlich sind. Aber schlussendlich muss es wirklich jede Familie selber wissen, ich denke, heute sind wir frei genug, dass man nach eigenen Gutdünken einen Partner und ein „Modell“ auswählen kann.

    • pixel sagt:

      Irgendwie messen Sie aber mit ungleichen Sachverhalten, Herr Fischbacher. Wenn in dieser Beispiels-Familie mit 4 Kindern die Frau 50% arbeiten geht, dann werden die Betreuungskosten für diese 4 Kinder DEUTLICH mehr auffressen, als der Erwerb aus diesen 50% beträgt. Wobei wir dann wieder bei der Feststellung wären, dass also weniger rauskommt Ende des Monats, als wenn die Frau nicht arbeiten würde.

  • Anton Schneider sagt:

    Arbeit muss sich lohnen, Kinder haben auch?! Die Anspruchshaltung trotz Kinder als tun und haben zu dürfen,, ist nun bereits tief verankert. Eine wahrlich soziale Gesellschaft, nicht 1 Tag vergeht, ohne dass der Tagi dies nicht zum Thema macht. Tages-Kita, Nachtbetreuung, Steuervergünstigungen noch und noch. Wer bezahlt denn die neu definierte Gerechtigkeit? Der kinderlose Mittelstand und mit welchem Recht wir der gemolken? Werden denn die Kinderfreuden an den Lohn angerechnet? 50% der Verheirateten sind nach wenigen Jahren wieder geschieden, was ist damit?Das ist falsche Gerechtigkeit!

  • Hans Müller sagt:

    18’000 CHF monatlich? Mittelstand? Häääh? Der Medianlohn 2010 in der Schweiz war 6000 CHF (Brutto). Ist das jetzt der Mamablog für die oberen 10000?

  • Supermom sagt:

    Schade, dass der Fulltime-Hausfrauenjob weiterhin mitleidig belächelt wird, nicht als „Arbeit“ gilt (wo kein Lohnzettel und Chefe ist, ist auch keine Arbeit) und als unbefriedigend angeschaut wird. Dabei kann jede Frau diesen Job selber gestalten und punkto Kreativität und Selbstverwirklichung sind absolut keine Grenzen gesetzt. Innovation statt Konsumation!!

  • Evelyne sagt:

    Was mich interessieren würde, ist die steuerliche Belastung eines gemeinsamen Haushaltseinkommens in ZH oder BL von 18’000.- monatl…wie viel bleibt nach Abzug der Steuern dann noch übrig? Als Alleinerziehende mit 4500..- Nettoeinkommen (inkl. Kindsalimente + Kinderzulagen von 200.-) habe ich eine sehr geringe steuerliche Belastung und sehr geringe KiTa-Kosten (300.- für 2,5 Tage). ….Naja, vermutlich kriegt man aber bei einem besseren Chefposten mit 12’000.- auch den 13. Monatslohn + irgend eine Form von „Bonus“…hab ich wieder mal die Arschkarte gezogen 😛 But I’m happy :-)!

    • pixel sagt:

      Nein Evelyn, wir zahlen für die Krippe bei Vollzeitbetreuung 2300/mtl und leben in Zürich-Umgebung. In der Stadt sinds schnell auch mal 2800. Dabei hatte es wenig damit zu tun, wieviel mein Partner verdient. Allein die Tatsache, dass wir beide verdienen hätte uns auch mit einem UNTERDURSCHNITTLICHEN Gehalt nicht an die Subventionsgrenze gebracht. Da hätten wir beide zusammen (ZUSAMMEN!!) unter CHF 8000 verdienen müssen. Noch Fragen?

      • Sportpapi sagt:

        Nur eine: Wofür steht Ihr Beispiel?

      • pixel sagt:

        Was meinen Sie, Sp mit nur eine?

      • Sportpapi sagt:

        Antwort auf: „Noch Fragen?“

      • pixel sagt:

        Gegenfrage: Ist das, wenn man meinen Beitrag gelesen hat, nicht selbsterklärend? Warum müssen wir hier ständig so unfassbar anstrengende Umwege gehen? Sagen Sie mir doch einfach, was Sie denken, es spart mir und Ihnen relativ viel Zeit und den anderen ihre Nerven.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Es ist einfach nicht die Antwort auf Evelynes Frage. Und ich erkenne ihre Angaben als sehr realistisch bei einem Kind und weiss, dass sich das natürlich vervielfachen kann. Nur: was fangen wir damit an? Ist uns die Vollzeitbetreuung unserer Kinder nicht so viel wert? Kann es billiger angeboten werden? Oder muss es tatsächlich auch für Gutverdiener subventioniert werden? Oder was?

      • pixel sagt:

        Evelyn stellt hier so Einiges in den Raum und wirft auch nicht nur eine Frage auf. Wieviel eine steuerliche Belastung beträgt bei Einkommen xy kann sich jeder sehr gut selbst ausrechnen. Da fühle ich mich nicht berufen, das hier rgendjemandem vorzurechnen. Was Evelyn wahrscheinlich am meisten interessiert ist, wieviel am Ende des Monats dann doch noch übrigbleibt im Vergleich zu ihrer Situation. Auch hier ist unschwer zu beantworten, dass jemand, der besser verdient auch nach sämtlichen Abzügen deutlich über der Armutsgrenze sich bewegen wird. Auch das ist kein Geheimnis. Was ich aber //

      • pixel sagt:

        //aufzeigen wollte mit meinem/unserem Beispiel und stellvertretend für eine Mittelschicht ist, dass die VERHAELTNISSE ungleich sind. Das heisst, rein theoretisch, wird Evelyn wahrscheinlich prozentuell mehr Anteil an ihrem Gehalt haben, als wir. Und das ist auch richtig so. Schliesslich gibt es – aus gutem Grund – auch die progressive Steuerlast.

      • Nico Meier sagt:

        Ja die Besserverdienenden tragen die Hauptlast bei den Steuern soll dies nun nicht mehr gelten nur weil jemand Kinder hat?

      • Pixel sagt:

        Nico: LESEN???

  • Superpapa sagt:

    An marie: natürlich reichen 18’000.– aus pro Monat. Das Prolem ist m.E. die Ungleichheit zwischen der Besteuerung mit / ohne Kindern. Dazu kommt die immer noch vorhandene Heiratsstrafe. Und bei allem Respekt: nicht zuletzt sind die „Grossverdiener“ eine wesentliche Komponente in unserer Gesellschaft. Neben der absolut richtigen Entlastung von weniger Verdienenden, gerät diese Gruppe rasch in die Situation, die überbordenenden Wohnkosten mit Kindern nicht mehr ohne Weiteres tragen zu können. Dies gemäss dem Motto: nicht alle benötigen einen Palast, aber jeder eine Bleibe die er mag.

    • xyxyxy sagt:

      schön, schön – die Armen brauchen Unterstützung, die Reichen (die nur relativ Reich sind und deren Bleiben und Autos und Ausbildung für die Kinder auch Geld kosten) sollte man auch steuerlich entlasten. Ebenso die Unternehmen, auf welche wir ja angewiesen sind.
      Alles richtig. Nur wer bezahlt dann noch die Zechen?
      Ah richtig. Die von der Normalität entrückten, ominösen Superreichen. Das 1%, das soll doch unser aller Zeche bezahlen. Also genau die, welche sich mit uns sowieso nicht mit uns verbunden fühlen, und nur hier wohnen, weil sie bei uns etwas weniger zahlen müssen als anderswo.

      • xyxyxy sagt:

        ehrlich gesagt: diese Lösung fänd ich auch die beste. Denn vielleicht gehöre ich ja auch mal zum gehobenen Mittelstand. Zum obersten %, werde ich wohl nie gehören.
        Nur irgendwie scheint mir diese Lösung, dass die einen für uns alle bezahlen nicht ganz realistisch.

        Fazit: wir alle zahlen nicht gerne Steuern. Wir alle empfinden, irgendwie gerade unsere Situation als ungerecht. Egal ob wir Arm, untere oder obere Mittelschicht, oder gar Superreich sind.

  • Stefan Bellwald sagt:

    Frau Kuster, sind sie sich bewusst, dass solche Steuererleichterungen finanziert werden müssen? In diesem Fall von unten nach oben? Soll das gerecht sein? Oder gehts einfach nur darum, Partikularinteressen durchzusetzen, eine Anspruchshaltung zu befriedigen? CHF 18000, um Himmels willen, ja dann macht man halt mal den Trip in die Malediven mit der Familie nicht, oder kauft sich halt nen Kombi und keinen Porsche.

  • Rosy sagt:

    Komisches Beispiel. 12’000 und 6000 Fr. im Monat!? Was arbeiten diese Leute – Direktoren, Manager? Die meisten Menschen, die wir kennen, sind froh, wenn die Familie (Vater+Mutter) über 6000 Fr. verfügen können – monatlich.
    Realistische Mama-Blogs sehen anders aus…

  • Claude sagt:

    Kleine Frage: gehört wirklich noch zum Mittelstand, wer auf Fr. 18’000 Monatslohn kommt? (Rechne: mal 13 ergibt 234’000 Franken – mehr als z.B. einige Regierungsräte in der Schweiz. Mittelstand?) Wo liegen denn die heute allgemein anerkannten Unter- bzw. Obergrenzen? Danke für freundliche Aufklärung.

  • marie sagt:

    18’000.– reichen nicht eine familie zu ernähren?
    so sehr ich sie mag fr k, aber ähm… ich finde das ein ausgezeichneter lohn. sorry, aber da sehe ich nicht ein, weshalb diese grossverdiener (für mich sind sie das!) entlastet werden sollen.

    • pixel sagt:

      Davon redet hier frau k ja auch nicht, marie. Liest man den ersten Abschnitt, kann man sich relativ schnell nochmals die ganze Spirale verinnerlichen. Erstens, beziehen sich die 18000 auf den Fall, wenn auch die Frau 100 arbeitet. Zweitens tut sie das ja aber selten, wie der erste Abschnitt gut erklärt und auch drittens wieso sie dann auch meistens davon absieht und der Fokus vom interessanten Job zur finanziellen Stütze entrückt. Wobei dann eben rechnerisch die finanzielle Stütze keine mehr ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        „Konkret steht Familien mit einem auf 100 Prozent hochgerechneten Gesamteinkommen von 18′000.- Franken monatlich (wobei sie 6000.- Franken verdient, er 12′000.- Franken) am meisten Geld zur Verfügung, wenn der Mann vollzeit arbeitet, die Frau aber nur 40 Prozent. “
        dieses „wenn“ verwirrt wohl, ich hab das als 100% plus 40% verstanden. Mit davon als Gesamtsumme die 18’000.

      • pixel sagt:

        Ok – so hab ich das nicht betrachtet, aber auch nach nochmaligem Durchlesen kann ich es eigentlich nur so verstehen, dass die Aussage wie folgt ist: Wenn zusammen ein Bruttoeinkommen von CHF 18000 erwirtschaftet würde, dann wäre die Steuerbelastung unangemessen hoch. Rechnerisch ergibt sich daraus, dass ein optimales „Kosten-Nutzen-Verhältnis“ vorliegt, wenn die gemeinsam erwirtschaftete Summe nicht CHF 14400 übersteigt. Wobei hier daraus geschlossen wird, dass die Frau folglich nur 40% arbeiten geht.

      • marie sagt:

        das ist so pixel, wie sie es erklärt haben. aber ich wollte es eigentlich nicht so brachial posten und entschuldige mich ein bisschen dafür. aber es bleibt klagen auf hohem niveau.

      • alien sagt:

        Ja, marie, immer diese Hausangestellten und ungelernten Hilfskräfte, die hier posten. Unsereins hat solche Gesellschaft ja gar nicht nötig.

        Und jetzt zieh ich die Reitklamotten aus und hol die Golfausrüstung heraus. Ich habe heute Nachmittag ein Spiel mit meinem CEO (ich bin VR-Präsi).

    • marie sagt:

      ich finde auch 12’000.— immer noch sehr viel (x13=156000.–). anstatt die kosten auf die allgemeinheit (bei diesem betrag) abzuwälzen, wäre zbsp billigerer wohnraum in zh (oder basel oder bern oder genf… usw) einzufordern wohl eher angebracht.

      • xyxyxy sagt:

        150k ist nach wie vor ein sehr überdurchschnittlicher Lohn, den nur eine kleine Minderheit erreicht, das ist so

        bei solchen Studien frage ich mich schon, ob bei ihnen sehr fingiert zu Werke gegangen ist, damit man eben genau die Resultate erreicht die man will, um so politische Forderungen stellen zu können, die eben genau auf eine bestimmte Klientel zugeschnitten ist.
        Schweizweit liegt der Durchschnitt etwa bei 8000.- p.m. – warum wird nicht mit solchen Zahlen gerechnet?

      • Sportpapi sagt:

        Und ich denke, wir sollten nicht vom Durschnittslohn, sondern vom Medianlohn ausgehen. Macht wohl noch einmal einen rechten Unterschied.

      • Nico Meier sagt:

        Medianlohn liegt bei ca 6’000 Franken pro Person bei 100% Pensum.

      • xyxyxy sagt:

        richtig – das bestätigt mein Votum gleich noch doppelt
        – wieso geht eine Studie einfach vom DOPPELTEN Medianlohn aus?
        bitte um Erklärung

      • Sportpapi sagt:

        @xyxyxy: Da fehlt wohl ein „nicht“. Welche Studien meinen Sie? Ich finde es schon richtig, dass man in politischen Prozessen auch die Extreme anschaut. Denn die Strukturen sollten auch da stimmen. Allerdings sollte man dann in der Kommunikation nicht so tun, als ob diese Extreme plötzlich „normal“ seien.

    • Tomas sagt:

      12000 im Monat, das nehmen sie als Beispiel? Das ist in der Tat etwas realitätsfremd, Frau Kuster.

      Sonst bin ich aber einverstanden, dass die Steuersysteme bizzarr gestaltet sind. Dass man zum Beispiel für die Krippenplätze nach eigenem Lohn zahlen muss – was eine Art Besteuerung darstellt – und anschliessend bei den Steuern diesen Betrag nicht vollumfänglich abziehen darf finde ich nur eine von den vielen Frechheiten.
      Als meine zwei Kinder für jeweils zwei Tage in der Woche in die Tagi gingen, kostete es uns einen Kleinwagen pro Jahr und da sind unsere Löhne bedeutend tiefer als ihr Beispiel

  • Pierre sagt:

    In einem System, das durch Straf(gebärd)en Arbeitsleistung erzwingt, scheint mir ein ausschliessliches Belohnungssystem für Frauen gemäss Artikel eine gefährliche Signalwirkung und tatsächliche Diskriminierung zu beinhalten,oder? Wenn schon muss das System gewechselt werden anstatt eine Diskriminierung einzuführen. Allerdings wär’s keine Diskriminierung, wenn die Betreuungsverhältnisse gleichverteilter wären. Now how to do that? Vielleicht sollte man sich ebenso ein Belohnungssystem für Männer ausdenken, damit diese zu Hause bleiben und Kinder betreuen? Scheint mir konsequent und fair.

    • greg Miller sagt:

      richtig beschämend, wenn ein Einkommen 12’000.– beträgt und man dann noch das Gefühl hat auf Kosten der Kinder noch mehr verdienen zu wollen, einfach krank so etwas…..

  • Pierre sagt:

    Vielleicht wäre es ein Ansatz in freie(re) Bildungsangebote zu investieren, was nicht nur den bildungsferneren Schichten zugute kommen würde, sondern auch Wieder-Quer-Einsteigenden? Das dürfte doch zu mehr sozialer Dynamik, Eigenverantwortung, Wettbewerb, sprich mehr Innovation und so Zeugs führen und auch nicht-Müttern wäre geholfen.
    Wenn man bzw. Mütter nicht auf ihrer Qualifikations und Erfahrungsstufe weitermachen können (_etwa_ wo pausiert) ist nicht grundsätzlich etwas falsch…?

    • pixel sagt:

      Der Ansatz ist zwar wohlgesinnt, aber ich fürchte, die Tatsache, dass Mütter keinen adäquaten Teilzeitjob finden können liegt eher darin, dass der Grad der Verantwortung offenbar ungleich am Grad der Prozentanstellung gemessen wird.

  • Ich bin jetzt 72, war 20 Jahre lang Teilzeit-Hausmann, was mich sehr befriedigte. Hingegen hätte ich mir nicht vorstellen können, ganz auf eine Berufsarbeit zu verzichten. Ich brauchte dieses Fenster zur Welt. So kann ich Frauen nur ermuntern, beruflich tätig zu sein. Ich verdiente nicht 12’000 im Monat, sondern 5’000, meine Frau etwas mehr, zusammen also ein guter Lohn.Wir konnten aber trotz einfachem Lebensstil nicht enorm viel auf die Seite legen, da unsere Kinder studierten. Es gibt aber Wichtigeres als das Geld. Georges

  • Pascal Meister sagt:

    Solche Löhne mögen in der Stadt Zürich oder Zug durchaus in den Bereich des Mittelstands gehören, im Toggenburg oder Wallis wäre das Beispiel sehr exotisch. Schade, dass überall die gleichen Abzüge und Kosten gelten sollen, wo doch Löhne und Mieten derart auseinander laufen! Man müsste sich langsam fragen, ob es nicht besser wäre, die ganze Subventionitis aufzuhören und stattdessen nur noch Kinderzulagen auszurichten, mindestens 250 Franken pro Monat, maximal das Dreifache, abhängig vom Einkommen – je mehr, desto mehr, um Anreize für Besserverdiener zu schaffen.

    • alien sagt:

      Ein Familieneinkommen von 180k im Jahr ist NICHT Mittelstand. Das ist mindestens oberster Mittelstand.

    • Marco Casutt sagt:

      Falsch, die sind auch in der Stadt Zürich oder Zug Bonzen.

    • alien sagt:

      Hm. „Anreize für Besserverdiener“. Was ist das? Glaubst Du, dass Du durch Kinderzulagen Leute zu einer besseren Ausbildung bringen kannst? Oder willst Du durch Kinderzulagen mehr gut gebildete Ausländer in die Schweiz holen? Du reichtst wahrscheinlich viel kürzer und willst einfach die aktuellen Besserverdiener belohnen für ihr besser Verdienen.

      Egoist.

  • Sportpapi sagt:

    „Mamas Arbeit frisst Papas Lohn.“ Gehen wir mal grundsätzlich davon aus, dass Mama und Papa etwa gleich verdienen. Dann geht es nur noch darum, ob sich ein zweites EInkommen lohnt. Bzw. wie viele Gesamtstellenprozente. 140 finde ich auch da nicht so verkehrt.

  • diva sagt:

    die genannten einkommenszahlen haben a) mit mittelstand nix zu tun und wer soviel verdient muss sicher nicht noch vom «staat» unterstützt werden. gehts eigentlich noch!
    es gibt alleinerziehende, die mit weniger klarkommen müssen und gar nix vom «staat» bekommen. wer unterstützt die?
    nen gutverdienenden mann haben, sich selbstverwirklichen und einfach den hals nicht voll genug bekommen, was denn noch? am besten die staatlich finanzierte nanny, putzfrau und haushälterin dazu oder was?

  • Valeria sagt:

    Solange wir es als Selbstverständlichkeit ansehen, dass Frau (unter bestimmten Umständen) arbeiten „darf“, während Mann arbeiten „muss“, wird sich nichts ändern. Und nichts anderes zementiert dieser Artikel.

  • Pixel sagt:

    „…wobei sie 6000 und er 12000 verdient…“
    Beide bei 100%

    Also mir fällt da extrem was auf. Die Mehrheit scheint es als unauffällig oder normal zu werten.

    • Sportpapi sagt:

      Ach, man muss doch die Verhältnisse so extrem wählen, damit sie die eigene Argumentation unterstützen. Würden wir von annähernd gleichem Einkommen ausgehen, wie es mir realistischer scheint, könnte man nicht nur über die Mütter diskutieren. Oder müsste noch andere Erkenntnisse einbringen…

      • Pierre sagt:

        Nun, es heisst Frauen verdienen ca biszu 20% weniger Lohn für dieselbe Arbeit oder Leistung oder so.
        Es heisst, Frauen heiraten/paaren sich stärker nach oben gerichtet, et vice versa. Also, nicht mehr sooooo absurd.
        Hingegen, das Anschauungs-Beispiel mit diesen Einkommenszahlen ist absurd.

    • Marco Casutt sagt:

      Nein, bei der Frau sind es 40%, bei 100% würde sie mit CHF 15000 einen Viertel mehr verdienen als ihr Mann. Wäre es umgekehrt, wäre der Aufschrei der Empörung kaum auszudenken. Die Probleme von solch Gutbetuchten haben mit Normalsterblichen ohnehin nichts zu tun, womit der Tagi einmal mehr zeigt, für wen solche Artikel eigentlich geschrieben werden.

      • Pixel sagt:

        MC: Sorry aber leider ganz falsch! Die 6000 wie auch die 12000 beziehen sich auf jeweils 100%. Gesamt also 18000 bei 100%. Das beste „Kosten-Nutzen-Verhältnis“ wäre bei einer errechneten Summe von 14400. In diesem Beispiel wurde dann der Frau ein Pensum von 40% zugeteilt. Lesen Sie bitte nochmals den Artikel genauer nach, bevor Sie sich echauffieren.

      • Pixel sagt:

        MC: selektives Lesen ist definitiv Ihre Stärke!

      • Marco Casutt sagt:

        Ja, das habe ich tatsächlich falsch interpretiert. Das Beispiel zeigt ja nur, dass die Löhne nach „oben offen“ sind (und eben mit Normalverdienern nichts zu tun haben). Auch ein Lohn von 6000.- ist nicht gerade wenig. Dass Sie implizieren, es sei Standard, dass Männer doppelt so viel wie Frauen verdienen, ist absurd.

  • AufbauOst sagt:

    Hallo Frau Kuster,

    aufs Wesentliche reduziert … – Sie haben Recht – es lohnt für Frau nicht wieder voll einzusteigen. Ob gewollt oder nicht – das ist eine Tatsache.
    Einzig ihr recherchiertes Bild vom Einkommen – gut zu wissen über welches Einkommen sie und ihre Familie verfügen – aber bitte, nur weil Sie denken Sie gehören zum Mittelstand heist das nicht, dass alle dieses Einkommen haben. Es gibt öffentliche Seiten zB:
    http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/20/02/blank/key/einkommen0/niveau.html – ich frage mich ob das Journalismus ist, was sie da schreiben… – Note 1 – setzen!

    • Jeanette Kuster sagt:

      Wenn Sie den Text aufmerksam lesen, werden Sie feststellen, dass ich nirgends von unserem Einkommen rede, sondern das Bsp einer Freundin anführe. Und die konkreten Zahlen entstammen der genannten Studie, in welcher eine Familie mit diesen Salären sehr wohl als Mittelstand (mit höherem Einkommen) bezeichnet wird – basierend auf der Schw. Lohnstrukturerhebung.

      • AufbauOst sagt:

        Guten Tag,
        ich habe die Studie studiert, allerdings werden dort bezüglich Einkaommen pauschal festgelegt. Es gibt keine seriöse Angabe über Quellen dieser Einkommen – das entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Grundlagen welche belegbar sind, sind die Daten vom BFS (auf Grund der steuerbaren Einkommen und Haushaltsbefragungen – welche gesetzlich korrekt ausgefüllt werden müssen)! Medianlohn Oberste 10% der Bevölkerung 2008 – 10’538 CHF, Median: 5’823 CHF.
        Nebenbei: Ich habe den Text gelesen und die Aussage bzgl. Ihres Einkommen – provokante These!
        PS: Ich stimme dem Inhalt ZU!

  • Thomas sagt:

    Ich rate jedem Ehemann, seine Frau zur Erwerbstätigket zu zwingen – irgend ein triftiger Grund wird ihm schon einfallen. Tut er es nicht und wird die die Ehe eines Tages geschieden, wird die Ehefrau behaupten, sie fände den beruflichen Anschluss nicht mehr und sie habe für den Ehemann auf ihre Karriere verzichtet (so was hat man schon von Coiffeusen und Verkäuferinnen gehört…), und dann wird sie ihn nach Strich und Faden ausnehmen. Also, nochmals: Ich rate jedem Ehemann, seine Frau zur Erwerbstätigket zu zwingen – irgend ein triftiger Grund wird ihm schon einfallen.

  • eduardo sagt:

    KiKri, KiTa und GaTaSchu – Kapitalisten, Feministen und Marxisten einig Hand in Hand, einer der nützliche Idiot des anderen. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen. Oder vielleicht doch noch etwas: „Heim an den Herd“ müssen sie und/oder er sowieso, denn die ganze lästige Hausarbeit muss neben der „Karrierearbeit“ auch noch erledigt werden, nur dann nicht verteilt über den ganzen Tag, sondern zusammengedrängt auf die Abende und die Wochenenden. Dazu kommt dann noch zusätzlicher Stress durch das frühmorgendliche Fahren der Kinder zur Kindertagestätte und das Abholen am Abend. Viel Spass dabei.

  • Nora Richardson sagt:

    Wollte mich ja zurückhalten, kann es bei diesem Thema aber nicht. Mindestens 12’000.- Franken im Monat plus ev. 2400 Franken (40% Pensum) bis sogar 6000 Franken! Total also soll der Mittelstand ein Einkommen von 14’400-18’000 Franken im Monat haben? Wow, wenn das der Mittelstand ist, braucht diese Gruppe ganz bestimmt keine unterstützung! Mit dieser Definition sind dann auch mehr als 2/3 der CH-Bevölkerung als ARM zu bezeichnen. Wow.

    • pixel sagt:

      Exakt Nora. Relativ wenig scheint mir hier der effektiven Realität zu entsprechen. Weder die 12 vom Mann als Durchschnittsgehalt, noch die 6 der Frau bei 100%. Die Wahrheit wird wahrscheinlich irgendwo bei 10 und 7.2 liegen.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: 10 und 7.2 sind Durchschnittsgehälter?

      • pixel sagt:

        Was soll die Frage, Sp? Sagen Sie mir oder uns doch, was Sie denken.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Nach meinem Wissen ist 6000 Franken das Medianeinkommen. 10 und 7.2 sind also keineswegs Durchschnittsgehälter, sondern bereits deutlich überdurchschnittliche.

      • pixel sagt:

        Für die Mittelschicht in Zürich? Also, wenn ich mich so in unserem Umfeld umhöre scheint mir anderes.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Eben, Klartext. Es könnte sein, dass Sie durch Ihr Umfeld etwas eine verzerrte Realität wahrnehmen. Wie ich selber übrigens wohl auch.

      • pixel sagt:

        🙂 ich wusste, dass der kommt, sp!

        Nochmals: MITTELSCHICHT

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Sie wollten es hören, oder? Nebenbei: Theoretisch sollte das mittlere Einkommen, oder das Medianeinkommen innerhalb der Mittelschicht gleich hoch wie bei der gesamten Gesellschaft sein, oder?

      • Pixel sagt:

        Nö. Sie wollten es sagen. Ich hätte auch gut darauf verzichten können.
        Den zweiten Teil kann ich nicht ganz nachvollziehen…?

      • alien sagt:

        pixel: Dein Umfeld, meins, Sportpapis, ja dasjenige JEDER Person entspricht nicht dem Mittelwert.

      • Nico Meier sagt:

        In der Regelm bewegen wir uns in einem Umfeld das in etwa gleiche Löhne hat wie wir selber.
        Und trotzdem gibtr es den Fabrikarbeiter der für 4’200 brutto im Monat Brote bäckt für die Migros.
        Oder die Verkäuferin die ende Monat auf einen Bruttolohn von 3’500 Franken also netto knapp 3000 Franken verdient für 100% Arbeit.
        Wenn diese Menschen die Luxusprobleme hier lesen verstehe ich ihre Wut!

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Wenn die Mittelschicht ihren Namen zu recht trägt, dann weil sie einkommensmässig in der Mitte liegt.

      • Pixel sagt:

        Nico: von welchen Problemen – vielmehr Luxusproblemen – sprechen Sie genau? Eine Krippe zu finanzieren?

      • Nico Meier sagt:

        Wenn ich hier lese, dass man in der Region Zürich pro Krippenplatz bis zu 2’800 Franken bezahlen soll wären das für zwei Kinder 5’600 Franken pro Monat dafür stelle ich eine Nanny ein die die beiden Kinder in der Villa den ganzen Tag betreut warum also diese ganze Aufregung?
        Ob Mami 20% oder 40% oder 60% arbeiten soll ist das Luxusproblem vielen Frauen bleibt nichts andere übrig als 100% zu arbeiten weil sie nicht zu den Topverdiener gehören!

  • René sagt:

    mit einem Haushaltseinkommen von 18’000 dürfte die betreffenden Familie einkommensmässig zu den obersten 10% gehören – nicht gerade die bedauernswerteste Gesellschaftsschicht. Von Mittelstand kann da auf jeden Fall nicht die Rede sein. Ausserdem: nicht alle Frauen, welche weniger als 50% erwerbstätig sind oder gar nicht, tun dies aus finanziellen Überlegungen – einige entscheiden sich ja auch ganz bewuss für mehr Familienzeit. Zum konkreten Bsp: wie wäre es denn, wenn der Mann auf 80% reduziert und die Frau auf 60% oder 80% erhöht?

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Solche Absurditäten sind gewollt! Es soll den Frauen so richtig vermiest werden, berufstätig zu sein, die sollen zu Hause hocken und die unbezahlte Arbeit machen, die bezahlte soll den Männern vorbehalten bleiben. So war es und so soll es bleiben. Remo Largo hat es kürzlich mal gefordert: Frauen und Mütter sollten eine Partei gründen und ganz entschieden ihre Interessen vertreten, die Jungs in den Parteien lassen sie sonst ständig auflaufen. Wir brauchen: Kostenlose und qualitativ hochstehende Krippen, kostenlose Tagesschulen, anständige Kinderabzüge, genügend Teilzeitstellen für alle.

    • sepp z. sagt:

      das ist ja ok.
      aber dann müssen die 18’000 plus-verdiener auch willens sein, das finanziell zu unterstützen, anstatt im gleichen atemzug tiefere steuern zu fordern. beides zusammen hinterlässt einen sehr schalen eindruck.

    • mira sagt:

      Und bezahlen sollen das Ganze dann die Kinderlosen 🙂 Die werden sich freuen…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja ich weiss mira, der Verteilungskampf wird noch hart geführt werden. Aber die Kinderlosen beanspruchen ja auch AHV im Alter, AHV, die von den Kindern gezahlt werden (Umlageverfahren), welche zuerst aufgezogen werden mussten. Ein Kind einer Mittelstandsfamilie kostet, wenn es das erste ist, so um die 900’000 Franken bis zur Volljährigkeit, wenn sämtliche Kosten einberechnet werden. Da rechtfertigt es sich durchaus, dass die Kinderlosen mehr belastet werden, sie profitieren schliesslich auch.

      • Otho sagt:

        Wir kommunizieren nur noch über die sozialen Sicherungsinstitutionen. Na bravo! Geld oder nicht Geld, das ist hier die Frage. Der Materialismus feiert Urständ! Das ist wirklich der Siegeszug des Kapitalismus.

        Das ist doch interessant: Ohne einen leistungsbereiten Tubel, der für all die Frauen und Mütter und anderen ‚Opfer‘ das Volkseinkommen erwirtschaftet von Montag früh bis Freitags spät, ohne den Idioten, der in ein paar Stunden raus muss, um für die femin.istische Umverteilung zu schuften, würde das ganze System zusammenbrechen.

        Teilzeit ist Quatsch. Lieber voll als teilzeit leben.

      • Sportpapi sagt:

        Es könnte ja sein, dass dieser doch mittlerweile sehr aufgeblähte Sozialapparat, der die Menschen an die Hand nimmt und sie entmündigt, irgendwann einfach nicht mehr finanzierbar ist. Ich bin ja sehr für flächendeckende Kinderbetreuungsangebote nach Bedarf. Aber bezahlen sollten sie in der Regel die Familen doch selber.

    • René sagt:

      warum sollten den Krippen und Tagesschulen kostenlos sein? oder andersrum: ich kann mir ein Leben ohne unsere drei Kinder nicht vorstellen, aber das ist doch unser privates Glück für das wir selber verantwortlich sind – auch finanziell. Warum soll eine Gesellschaft Familien mit Kindern fördern? Sollte sie nicht alle – Familien und Kinderlose – gleich behandeln?

    • Sportpapi sagt:

      @Pippi: Ich weiss, du meinst, Kinder aufziehen ist quasi ein Dienst am Vater- oder Mutterland. Und nebenbei würden all diese kostenlosen Kinderbetreuungen, die dann irgendjemand doch bezahlt, ja auch ermöglichen, dass Frauen endlich ohne Partner/Ernährer an der Seite Kinder haben könnten.
      Nebenbei: Statt eine eigene Partei zu gründen, würde ich es ja begrüssen, wenn Frauen/Mütter sich überhaupt mehr für die Poltik interessieren, und sich vor allem engagieren würden. Wo sie dann aber hoffentlich nicht nur ihre eigenen Interessen vertreten…

    • Fistik sagt:

      pippi

      absurd ist , dass sie einerseits das volle Soregrecht bei den Müttern wollen, aber andrerseits klagen , dass sie nicht arbeiten können…..konsequent wie ein Luftballon

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ist schon sehr interessant, wenn die Geldfrage als etwas Unanständiges dargestellt wird, sobald die Frauen sie stellen!!!

      Bei Männern ist das natürlich gaaaanz anders, männliche Arbeit ist wert, bezahlt zu werden. Wenn Frauen das gleiche fordern, wendet Mann sich indigniert ab.

      Eine Frau, die Jahre in ihre Ausbildung investiert hat, will genauso wenig zu Hause hocken, ihre Kenntnisse brachliegen lassen und andern den Dreck wegräumen wie ein Mann. Nicht schwierig zu verstehen, wenn man nicht davon ausgeht, dass Frauen als Dienerinnen der Männer geboren wurden.

      • Sportpapi sagt:

        Ich zumndest habe nichts von Männern und Frauen gesagt. Sondern dass die Eltern für die Kinderbetreuung zuständig sind. Und dabei bleibe ich. Zur Geldfrage: Ich finde es bei Männern und Frauen gleich unanständig, von der Gesellschaft Geld zu verlangen, solange sie das eigentlich nicht nötig haben. Zuletzt, einmal mehr. Ich weiss irgendwie gar nicht, von was diese unbezahlten Frauen, die sich um Heim und Kinder kümmern, eigentlich leben.

      • Peter Steiner sagt:

        Das geht allen so, die falsch investiert haben, nicht nur Frauen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ja, Kinder aufziehen ist ein Dienst an der Gesellschaft, kein Hobby. Es sollte entsprechend gewürdigt werden. Wenn frau dazu einen ‚Ernährer‘ braucht, ist das eigentlich eine entwürdigende Situation, weil sie etwas als privat einstuft, was im Endeffekt niemals privat ist. So wenig privat wie die Versorgung der Alten und Kranken, es ist eine Aufgabe der Gesellschaft. In der neuen WW ist ein Artikel, worin die Unterhaltspflicht des Mannes für die Frau (n. Kinder!) im Scheidungsfall bestritten wird. Ja, dieser Meinung bin ich auch, aber dafür braucht es die entsprechende Infrastruktur.

      • Sportpapi sagt:

        Die Weltwoche hat aber dazu noch ganz anderes geschrieben, was du sicher gerne ausblendest. Frau braucht keinen Ernährer, um Kinder zu haben. Sondern einen Partner. Ich hoffe sehr, das bleibt auch so, zum Wohle vor allem auch der Kinder. Es macht zudem auch keinen Unterschied, ob man nun einen Mann als Ernährer hat, oder „Papi Staat“

      • Fistik sagt:

        pippi

        Ja, Kinder aufziehen ist ein Dienst an der Gesellschaft, kein Hobby..hahaha..danke also für ihre Kinder (…welche meines Wissens dem Staat bis jetzt nur Geld gekostet haben..Unfälle, Schule, Ausbildung.) Jetzt also noch gratis-Krippe ?!
        Gehen sie doch einfach arbeiten und zeugen sie keine Kinder , wenn sie nicht dafür aufkommen wollen.

        …und Angst wegen zuwenig Menschen braucht die Welt ja nicht echt zu haben ! 😉

    • Nico Meier sagt:

      Wer soll die ganzen kostenlosen Krippen den finanziert werden?
      Krippen sollen vom Verursacher also den Eltern der Kinder finanziert werden. Für Geringverdiener soll es subventionierte Plätze geben. Für Grossverdiener wie in diesem Beispiel soll es keine Subvention geben. Will die Frau arbeiten so soll sie eine Nanny einstellen oder die Tarife der Kita voll zahlen.
      Wäre ja nochschöner die Spitzenverdiener zu subventionieren!

      • Kathy sagt:

        Ein bisschen einfach Fistik… keine Ahnung wie alt Du bist, aber es ist in unser aller Interesse dass wir hier genug Nachwuchs haben. Ich will nicht die AHV der Alten bezahlen, und später dann selber nicht davon profitieren können!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach, einfache Gemüter wie Fistik sind halt schnell überfordert, wenn es um komplexe Zusammenhänge geht, das können wir hier immer wieder aufs Neue sehen. Den Homo oeconomicus heraushängen lassen und nicht mal das ganz Grundsätzliche dabei berechnen können, ist mehr als peinlich. Ungenügend, setzen!

      • Fistik sagt:

        Hallo Kathy

        ich finde Sichtweise zu einfach…gratis-Krippe ..nur weil Kathy Angst um ihre AHV hat 😕 Krippenkosten dem Lohn anpassen ok…
        Wenn beide Elternteile das Sorgerecht haben , können beide auch arbeiten, AHV einzahlen und die Krippe für iher Kinder finanzieren …easy doch ?!!!

      • Fistik sagt:

        ..und pippi, ich finde sie dann wieder einfach !…lustig he ? Eine PARASITIN mit Sprüchen ..

  • Nicolas Pidoula sagt:

    Cool! Und die Kinder fragt man natürlich wie immer NICHT. Schon mal nachgerechnet, wie viele unterschiedliche Betreuungspersonen ein Kind ab 1. Schulklasse hat? Schule: Im Minimum 4-5 Lehererinnen. Dazu noch Lehrpersonal mit Teilpensen pro Klasse. Tagesheim: 3-4 Betreuungspersonen. Mittagstisch (je nachdem in der Schule oder Tagesstruktur der Schule) nochmals 2 – 4 Personen. Macht so in etwa zwischden 9 – 12 Personen. Klar, für das Kind ist das das Beste. Abends kommen Mami und Papi entspannt nach Hause… Gebt doch den Kindern wenigstens in den ersten fünf Jahren etwas Familienzeit zuhause!!

    • think about sagt:

      Stimme ich zu, aber nicht des Berufsfeld lässt eine 5Jahres-Pause (weder bei Vater noch Mutter) zu, um wieder einen guten Einstieg zu finden.

  • Johnny sagt:

    Interessant scheint’s mir zu sein, dass die Frau 50% weniger als der Mann verdient. Das sagt alles.

    • alien sagt:

      Das sagt doch für sich noch gar nichts. Unterschiede im Einkommen sind so natürlich wie der Feuchtigkeitsgrad von 20-grädigem Wasser. Ursachen sind etwa Pensum, Art der Stelle, Geschlecht, Erfahrung und so weiter.

  • Sportpapi sagt:

    Und ja, das Beispiel mit den 18 000 Einkommen finde ich etwas speziell. Da wird es eigentlich sowieso irrelevant, ob noch Geld dazukommt oder weggeht. Bei einem steuerbaren Familieneinkommen von vielleicht 100 000 Franken jährlich erscheint mir das etwas passender.

    • sepp z. sagt:

      Perfide finde ich, dass Leute aus dieser hohen Einkommensklasse mehr Subventionen oder Steuersenkungen fordern. Wer muss denn dafür tiefer in die Tasche greifen?
      Die Antwort ist natürlich bereits angedacht: „…somit vor allem mittlere bis hohe Einkommen stärker entlastet werden».“
      Ja, wenn mittlere bis hohe Einkommen entlastet werden, müssen halt die mit weniger als 200’000 Einkommen etwas mehr bezahlen. Die Faulen, die bloss aus Faulheit nicht 200’000 pro Jahr nach Hause tragen. Die auch mehr verdienen würden, wenn sie sich etwas anstrengen würden…
      Oje, wie bin ich diese Platte satt!

  • Sportpapi sagt:

    Es ist auf jeden Fall eine komische Argumentation. Arbeit lohnt sich für die Mütter von (mehreren) Kindern im Vorschulalter nicht, man legt drauf. Also wird nicht gearbeitet, obwohl man weiss, dass dies eine relativ kurze Zeit betrifft, und dass ein Wiedereinstieg nach längerer Absenz, wie dargelegt, schwierig wird. Also scheint es logisch, dass die Familien diese Investition halt tätigen, zumal auch die Kinder dann noch nicht so teuer sind wie später. Da braucht es doch keine finanziellen Anreize, nur etwas klaren Verstand.

    • think about sagt:

      Ich denke es muss differenziert werden. SP hat erwähnt – wichtig – „Kleinkind“. Ich gehen von 0-3 Jahren aus. Mit Eintritt in den Kindergarten ist der finanz. Betreuungsaufwand wieder im Rahmen und die Tagesmutter für den Nachmittag nach dem KIGA ist einiges günstiger. Der Übergang den Jahren um am Ball zu bleiben kann natürlich zusätzliche Kosten mitbringen welcher eine Familie berücksichtigen soll. Aber wann Lohnt es sich? Eltern benötigen für ihre persönlich Zufriedenheit auch mal die Arbeit um für die Kids wieder voll dasein zu können. Nicht jeder ist eine 100% Mama.

  • Sportpapi sagt:

    „Denn heute ist die Motivation zu arbeiten für viele mittelständische Kleinkind-Mütter im besten Falle die, dass man seinen Job liebt, sich darin selbst verwirklicht.“ Ist das nicht genug? Muss noch wirtschaftliche Not dazu kommen? Oder eine finanzielle Belohnung? Ich meine, man arbeitet, um die Familie zu versorgen. Man arbeitet mehr, wenn die Arbeit befriedigt. Und manchmal arbeitet man auch nur, weil die Arbeit befriedigt – wenn man es sich leisten kann.

    • pixel sagt:

      Nein Sp, es geht hier um Folgendes: Die meisten Frauen wollen offenbar nicht 100% arbeiten. Mit diesen Voraussetzungen erhalten sie aber nicht die Position, die ihnen Spass machen würde und ihrer Qualifikaton entsprechen würde. Daraus ergibt sich eine unterqualifizierte Teilzeitstelle, die sich dann aber auch nicht mal finanziell rentiert. DAS ist der Punkt.

      • Sportpapi sagt:

        Erstaunlich. Als ich diesen Punkt in den letzten Tagen jeweils angeführt habe, wurde diese Ansicht eher nicht geteilt. Und jetzt: Fordern Sie auch, dass diese Frauen, die nicht 100% arbeiten wollen, dennoch in allen Kaderstufen vertreten sein sollen, ja müssen?

      • pixel sagt:

        Nein Sp. Da liegt glaube ich ein Missverständnis vor. Vielmehr mehrere. Ich fordere an dieser Stelle gar nichts, ich stelle fest. Das ist ein Unterschied. Richtig ist, dass in der Tat sehr viele Frauen nicht 100% arbeiten möchten, zumindest nicht in den ersten paar Jahren. Richtig ist aber auch, dass nur schon 20% weniger (also ein 80% Pensum) darüber entscheiden, was man für eine Position erhält. In sehr vielen Unternehmen gilt nach wie vor das „alles oder nichts“ Prinzip. Und nicht ganz unwichtig: hierbei handelt es sich NICHT nur um Kaderpositionen.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: 80% ist in einem Umfeld, in dem alle Überstunden arbeiten, sowieso nicht zu empfehlen. Das kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung berichten.

      • pixel sagt:

        Richtig. Deswegen ist meine persönliche Entscheidung auch nicht eine von 80%. Danke trotzdem für die Empfehlung.

      • Kathy sagt:

        Das sind doch nicht nur die Frauen! Fast alle Männer die ich kenne, würden Teilzeit arbeiten, wäre es nicht mit so vielen Hindernissen verbunden. Studien zeigen auch immer wieder, dass jemand mit einem 80% Pensum meist gleichviel leistet wie einer mit einem Vollzeitpensum, einfach in vier Tagen…

  • sepp z. sagt:

    heute wird ja für alles im namen des mittelstandes propaganda gemacht:
    die subventionen der bauern helfen dem mittelstand
    unternehmenssteuerreform II tut dem mittelstand gut
    pauschalsteuern für reiche ausländer sind ein geschenk für den mittelstand
    dito ausschaffungsinitiative
    dito mehr wettbewerb
    dito steuerabzüge für das wohneigentumsbesitzende 1/3 der bevölkerung
    …ja, und eben auch steuerrabatte für kinder.

  • Michael Lombardi sagt:

    Wo verdient man als Mittelständler 12`000 im Monat? Ich habe gedacht die Lehrer seien Gut-Verdiener, aber ich stelle fest, dass ich offenbar eher zur unteren Mittelschicht zähle!?!

    • Brunhild Steiner sagt:

      … ja, so schnell kanns gehen mit dem sozialen Abstieg,
      ein Artikel reicht und schon sitzt man weiter unten als gedacht-

      aber das erwähnte Kostenbeispiel finde ich schon einen ziemlichen Schlag ins Gesicht,
      ist das tatsächlich die übliche Lohnverteilung in einer Familie? Wow…

      • hp sagt:

        die übliche Lohnverteilung ist noch krasser. wieviele frauen kämpfen sich schon in solche positionen? wieviele frauen sind entrepreneurs? business thought leaders? verglichen mit den maennern gibt es nur einen klitzekleinen prozentsatz von frauen, welche salaere >10k verdienen. offensichtlich sind frauen ungleich weniger scharf auf wirklich hohe saläre. Sicher nicht zuletzt auch wegen den opfern die zu bringen die meisten nicht bereit sind.

  • Pin sagt:

    Warum überhaupt die Aufregung, der Titel des Artikels sagt doch schon alles „Je höher das Arbeitspensum, desto weniger Geld auf dem Konto“ also warum denn so viel arbeiten? Und ich bin überzeugt, Männer hätten kein Problem damit weniger oder gar nicht mehr zu arbeiten und sich nur noch um die Kinder zu kümmern, leider lässt die Natur und die heutige Arbeitswelt dies noch nicht zu.

  • Was hier nicht veranschlagt wird: Wenn die Mutter die Erziehungsarbeit als echte Aufgabe betrachtet leistet sie unschätzbares, das schliesslich der ganzen Familie zugute kommt und nicht dem Staat über höhere Steuern. Auf diesen Moment habe ich seit 30 Jahren gewartet, wo kühl kalkulierende Karrierefrauen mit ökonomischer Ausbildung (wie Monika Bütler) endlich entdecken, dass das patriarchale Ernährermodell für die Lebenszufriedenheit der Frau schliesslich besser ist. Die Kinder erleben eine Mutter, die sich ihnen widmet und haben danach auch den Anreiz eine Familie zu gründen.

    • max sagt:

      @Giorgio Girardet

      das schliesslich der ganzen Familie zugute kommt und nicht dem Staat über höhere Steuern.

      Elternteile, Väter oder Mütter, die zuhause sind, können wirtschaftlich sehr produktiv sein — nicht nur in der Kinderbetreuung, sondern auch im Haushalt: Geschickt und sparsam einkaufen, reparieren, was repariert werden kann, kochen, gärtnern, Nahrungsmittelvorräte konservieren, nähen… Auf die Art tragen sie zum Wohlstand ihrer Familie bei.

      Aber etwas tun solche Väter und Mütter derweil nicht: Steuern zahlen. Darum geht es in Wahrheit beim linken Frauen-Genderismus. Man will noch mehr bezahlte Arbeit, damit noch mehr Steuern bezahlt werden, damit die SP noch mehr Geld verteilen und ihre Wählerschaft bei Laune halten kann.

      • Thomas sagt:

        Klar erkannt.
        Der Linke Beschiss kommt immer in Verkleidung daher. Die Meisten sind leider zu blöd, es zu merken und wählen dann die Mispoche auch noch…

      • Selina sagt:

        @ Max & Giorgio: Aber wehe ihr jammert, wenn ihr dann bei einer Scheidung euren Ex-Frauen viele Jahre einen Batzen zahlen müsst und selber plötzlich mit 4000-5000 monatlich auskommen müsst. Denn eure Frauen finden mit jahrelanger Abwesenheit vom Arbeitsmarkt so schnell keinen Job mehr (und haben vielleicht auch gar kein Interesse daran, da ja der Ex zahlt). Und statistisch gesehen trifft’s einen von euch zwei…

      • Kathy sagt:

        Grr da könnte ich schreien!!!! Warum sollen das wieder die Mütter tun???

    • Otho sagt:

      Der Teilzeit-Gedanke ist eine Chimäre. Vor allem Mutterschaft kann nicht in Teilzeit funktionieren! Ebensowenig kann ein Mensch, der es wirklich in seinem Beruf zu etwas bringen will – egal in welchem, sei es als Künstler, Unternehmer oder Dozent – nur teilzeit daran arbeiten. Die fatale Umdeutung des Berufs, der Erwerbsarbeit, der Karriere in eine Art Hobby ist ein volkswirtschaftlicher Leichtsinn, den vor allem künftige Generationen bezahlen werden, mit schrumpfendem Vermögen, schwindendem Wohlstand und einer Beamtenkaste, die in Privilegien prasst auf Kosten der Wertschöpfung. Bonne nuit.

  • Franz Oettli sagt:

    Also ich weiss nicht, was das Gerenne heutzutage eigentlich bringen soll: Arbeit, Familie, Freunde, Beizentour, Hobbies, Reisen und und und. Alles kann man einfach nicht haben, wenn man Kinder will. Wir haben uns halt in der Nachbarschaft organisiert, dass für die Kinder immer jemand da war, auch wir haben unseren Teil geleistet, gratis und ohne Karrieremöglichkeiten, notabene. Uns wäre es aber niemals in den Sinn gekommen, darüber zu klagen.

    • hausmannus sagt:

      Kann dem nur zustimmen. Zudem habe ich mich gefragt, was bei >18’000.- denn noch das Problem ist. Viele wären froh, davon auch nur die Hälfte zu haben – oder überhaupt einen Job/Familie.

    • Petero sagt:

      Rechnen würde einigen Kommentatoren helfen. Die Rede ist von eimem 40% Pensum bei der Frau, also 40% von 6’000, macht 2’400 CHF. Ich (Mann) kann gut verstehen, dass Frau nebst dem Kindererziehen ein Teilzeitpensum will, wenn ihr der Job Spass und Abwechslung bringt. Finanziell profitiert der Staat kurz und langfristig. Der Staat sollte definitiv mehr unterstützen!

  • mira sagt:

    Ich kann hier der Argumentation nicht folgen. Warum sollte man Familien, die eh schon mehr verdienen, hier entlasten? Nur damit Frau um jeden Preis in der Arbeit bleibt? Wer beruflich Karriere machen will, der macht es, mit oder ohne günstige Kinderkrippen! Das hat nichts mit Geld zu tun. Das Familienleben ist einfach um ein Vielfaches entspannter, wenn nicht beide Elternteile so viel auswärts arbeiten.
    Übrigens: warum werden die Krippenkosten dem Lohn der Frau abgezogen? Wenn schon sollten sie vom GEMEINSAMEN Familienbudget abgezogen werden, denn der Mann hat ja genau gleich was davon…

  • max sagt:

    Das ist doch das Dauerthema hier im Blubb:

    Die Frauen schaffen, nicht um den Kunden zu dienen oder den Arbeitgebern zu nützen, sondern um sich selber zu verwirkliche, um “Karriere” zu machen, um Geltung zu erlangen. Da ist es doch vollkommen normal, dass sie nicht zu mehr Geld kommen.

  • max sagt:

    Das ist doch das Dauerthema hier im Blog:

    Die Frauen schaffen, nicht um den Kunden zu dienen oder den Arbeitgebern zu nützen, sondern um sich selber zu verwirkliche, um „Karriere“ zu machen, um Geltung zu erlangen. Da ist es doch vollkommen normal, dass sie nicht zu mehr Geld kommen.

  • Beni sagt:

    Längerfristig betrachtet sieht das für Frau vielleicht positiver aus.

    • pixel sagt:

      Genau Beni. Langfristig ist das Schlagwort. Aber das funktioniert auch nur dann, wenn die Frau auch gewillt ist 100% zu arbeiten.

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