Erbarmet euch der Size-Zero-Frauen!

Mamablog

Schlankheitsfanatikerinnen oder dürre Ziegen? Victoria Beckham und Miranda Kerr rund dreieinhalb Monate nach der Geburt ihrer Kinder im letzen Jahr. (Foto links: Keystone, Foto rechts: AFP)

«Es gibt zwei Arten von Frauen: Fette Kühe und dürre Ziegen». Dieser Satz stammt nicht etwa von einem frauenverachtenden Idioten, sondern von meiner Kollegin Isabella. Etwas netter ausgedrückt wollte sie damit eigentlich nur sagen, dass Frauen ab einem gewissen Alter (ab 30 Jahren…) dazu neigen, entweder mollig oder hager zu werden. Die Frauen sollten sich gefälligst damit abfinden, denn hätten sie auch weitaus weniger Stress im Leben. Recht hat sie. Nur hapert es halt wie bei vielem im Leben manchmal an der Umsetzung und so sind leider unzählige Frauen – zumindest in unseren Breitengraden – mit ihrem Äusseren konstant unglücklich. Besonders ausgeprägt ist diese Unzufriedenheit in der Zeit nach der Schwangerschaft: Denn mit dem Muttersein beginnt für die fette Kuh auch der erbitterte Kampf gegen das hartnäckige Übergewicht – wobei diese Phase Monate, ja sogar Jahre dauern kann.

Vorbei sind die Zeiten, in denen sich die Schwangere unter ständiger Zustimmung ihres Umfelds («Du musst jetzt für zwei essen!») gelassen durch den Tag futtern konnte und für ihre runde Babykugel erst noch von allen Seiten Komplimente bekam. Das einst so entspannte Verhältnis zu den Extrapfunden verflüchtigt sich im Nu, zurück bleibt oft nur noch eins: Frust. Und seit Model-Mamis wie Miranda Kerr nur wenige Wochen nach der Geburt ihre perfekten Traumkörper wieder in Topform präsentieren, ist der Druck, möglichst schnell wieder schlank zu sein, noch grösser geworden.

Dass sich nicht nur ein paar wenige fanatische Frauen diesem Schlankheitsdiktat unterwerfen, beweist das Erlebnis einer Freundin von mir, die in London lebt: Nach der Geburt wurde ihr noch im Wochenbett von der Krankenschwester eine Broschüre mit Infos für ein sogenanntes «Mommy Makeover» in die Hand gedrückt. Sollte sie in einigen Monaten mit ihrem Aussehen nicht mehr zufrieden sein, würde man ihr im selben Krankenhaus ihren Körper wieder trimmen: Ein bisschen am Bauch und an der Brust schnipseln, wo nötig, Fett absaugen und per Laserstrahl auch die lästigen Schwangerschaftsstreifen wegradieren. Ganz nach dem Motto: Die Nachfrage bestimmt das Angebot.

Mir hat man kurze Zeit nach der Geburt die Schwangerschaft nicht mehr angesehen und nach wenigen Wochen konnte ich bereits wieder in meine allerengste Jeans schlüpfen, ohne zu murksen, als ob meine Taille niemals auf stattliche 110cm Umfang gewachsen wäre. Nein, ich habe mir kein «Mommy Makeover» geleistet, Sport, mal abgesehen von der empfohlenen Rückbildungsgymnastik, treibe ich auch jetzt knapp fünf Monate nach der Entbindung nicht und nein, ich habe auch keine radikale Diät gemacht oder mich auf mein ursprüngliches Gewicht runter gehungert. Ich habe das nicht nötig, denn ich gehöre zur Gattung dürre Ziege. Glück gehabt? Nur auf den ersten Blick. Denn glauben Sie mir, es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Während sich die fette Kuh damit abrackert, ihre überschüssigen Kilos loszuwerden, muss die dürre Ziege ständig darauf achten, dass sie ihr ohnehin schon spärliches Gewicht halten kann. Und das kann ganz schön anstrengend sein. Wagt sie es dann mal, sich zu beklagen, dass sie diese ständige Fresserei langsam satt hat, weht ihr ein eisiger Wind entgegen. Ganz im Gegensatz zur fetten Kuh: Sie kann bei jeder Gelegenheit rumjammern und wird erst noch moralisch aufgebaut und getröstet. Die dürre Ziege hingegen muss ihren Frust nicht nur für sich behalten, sie wird auch noch ständig auf ihr Dünnsein angesprochen. Es ist als ob man einen fiesen Pakt mit Heidi Klum geschlossen hätte und nun dafür bluten muss. Einer fetten Kuh gegenüber würde es niemand wagen ein «ui, wie du noch dick bist» entgegen zu schleudern, die dürre Ziege darf man aber als bemitleidenswertes Size-Zero-Opfer taxieren und auch noch vorwurfsvoll darauf hinweisen, dass eine stillende Mutter keine Diät machen sollte, weil dies dem Baby schaden könnte.

Falls Sie eine fette Kuh sind und sich gerade fürchterlich über das Geschriebene aufregen, so tut es mir leid. Doch möchte ich eigentlich nur klarmachen, dass wir am Ende im gleichen Boot sitzen: Sie möchten endlich aufhören ihre Problemzonen zu kaschieren, auch wieder mal etwas anderes als den langweiligen Fitnessteller bestellen und nicht immer gefragt werden, ob Sie wieder schon wieder schwanger sind und ich trauere meinem «saftigen» Aussehen und den sinnlichen Kurven nach und möchte Sätze wie «du musst jetzt aber aufpassen, dass du nicht zu dünn wirst, sonst siehst du am Ende aus wie Victoria Beckham» nicht mehr hören müssen. Same same but different. In diesem Sinn wünsche ich allen fetten Kühen da draussen viel Ausdauer und Geduld beim Abnehmen und den dürren Ziegen eine dicke Haut und viel Gelassenheit beim Ertragen giftiger Kommentare.

178 Kommentare zu «Erbarmet euch der Size-Zero-Frauen!»

  • julia sagt:

    ich stimme der autorin zu. als dürre ziege frag ich mich schon, woher sich die leute die frechheit nehmen, mich dauernd auf mein gewicht anzusprechen. ich entscheide selbst, wie schwer ich sein will und ja ich bin gern schlank.

  • Franz Oettli sagt:

    Ich weiss nicht, warum die Menschen heutzutage soviel mehr Energie in den Schein als ins Sein investieren. Das bringt einem und die Umwelt doch nicht weiter. Man muss ja nur mal in die freudlosen, inhaltsleeren Augen schauen Keine Empathie, keine Lebenserfahrung, nur darauf bedacht, Lob und Anerkennung zu erheischen. Warum werden solche Menschen auch immer portraitiert, es darf doch nicht unsere Zukunft sein, oder?

  • Sorry, die Typologie ist zu erweitern: 1. Ziege, 2. Rind und 3. Flusspferd. Eine fetter Ziege ist noch schmaler als ein Rind, ein mageres Rind breiter als eine fettärschige Ziege und ein Flusspferd steht vor den beiden anderen Prototypen und kann machen was es will.
    Also, liebe Texter(Innen), vergleicht nicht immer wieder Äpfel mit Birnen! Die beiden abgebildeten Promi-Shönheiten sind Rehe, Monate nach der Geburt sichtbar zur neuen Empfängnis bereit. Whatever.

  • Katharina sagt:

    Statt mit abwertenden begriffen um sich herumzuschlagen, und sich darüber zu ärgern, was andere vielleicht sagen oder denken mögen, hatten sie sich auf das wichtige Thema Self Body Image konzentrieren können. denn das ist ein Problem, besonders das bullying dazu (siehe „sich darüber zu ärgern, was andere vielleicht sagen oder denken mögen“). Somit eher ein seichter Text, der Frauen überhaupt keinen Anstoss für Reflexion gibt.

    • Erika B. sagt:

      Ich glaube, da schweben Sie doch ein bisschen über allem.
      Der Sarkasmus, der aus Begriffen wie Kühen und Ziegen durchscheint, tut Müttern gut, glaube ich. Sonst würden hier nicht viele so humorvoll und selbstkritisch reagieren.
      Das hat wenig damit zu tun, was andere über uns denken.

    • Katharina sagt:

      Das sehe ich anders. besonders weil das Mantra darüber, was andere über einen sagen und was in den Glossen steht, und wie ach so schlecht der Glossen Inhalt doch sei, – und das auf einer Plattform, die selber Glossen unterhält und von denselben Schreibern befeuern lässt wie hier – , ständig perpetuiert wird. Sagen Sie mir nun, was denn ach so unglaublich mies daran sein soll. bei nip and tuck anzuklopfen, oder etwas Training zu machen.

    • Katharina sagt:

      /2: Das wesentliche, und das haben Sie vielleicht nicht erfasst, ist das Bullying und (eigenes) BODY IMAGE. das ist das Problem. Einerseits, dass sich Frauen konstant von den Glossen beeinflussen lassen – und den stichelnden Bemerkungen in ihrem Umfeld, – , und andererseits, dass sie sich nicht mit ihrem eigenen Body auseinandersetzen und ihn als das Gefäss ihrer selbst annehmen.

    • Katharina sagt:

      /3: Statt ihn anzunehmen und dann vielleicht etwas gegen Mängel ihres Selbstwertgefühls betreffend ihres Gefässes zu tun, so sie denn wollen, lassen sie sich von äusseren Faktoren beeinflussen, die ihnen in stichelnder Weise – aus dem Neid und Selbstdefinitionsgefühl des Umfeldes heraus, erniedrige deine nächste um dich selber besser zu fühlen – vermittelt werden. Im Wesentlichen: Eine Frau ist nicht einfach eine Nummer auf der Gewichtsskala.

    • Katharina sagt:

      Deshalb finde ich diesen Text oberflächlich, weil dieser nur mit p0lemischen abwertenden Wörtern um sich wirft, statt etwas unter die Oberfläche zu gehen.

      Nein, ich bin überhaupt nicht abgehoben und ich sehe nicht, weshalb Sie von Sarkasmus sprechen. Ich bin nun selber neue Mama und ich habe mit den Änderungen meines Bodys keine Probleme. Ich schaue morgens in den Spiegel und freue mich über die lebensspendende Fähigkeit und dass ich, so wie ich bin, begehrt werde. „Ich glaube, da schweben Sie doch ein bisschen über allem.“ weise ich in dem Sinn zurück.

    • Katharina sagt:

      Ach ja…. meine Masse auf dem Fleischmarkt sind 96-61-89 cm, 1.75 m, 70 kg

      • Erika B. sagt:

        Vielen Dank für die ausführliiche Replik.
        Eine junge Mama, toll, ich gratuliere, und dann mit diesen Massen! (Ich meins ehrlich).
        Wenn Sie mal etwas weiter sind und ihr Kind etwas grösser, werden Sie den Sarkasmus vielleicht verstehen, der hier durchzieht. Ich bin eine selbstbewusste Frau, stolz auf mein Muttersein (meine Töchter sind young ladies) und finds lustig, uns mal über uns selber lustig zu machen. Das ist alles.

  • alam sagt:

    Also, wenn man echte Ziegen und heutige Kühe anschaut, ist da der Unterschied gar nicht so riesig. Beide sind eher dürr. Fette Kühe, wo sind die?

  • Thomas sagt:

    Jaja, ich weiss, ich bin ein Mann, und jaja, ich weiss, ich behandle die Sache mit Ratio, und beides ist in den Augen vieler des Teufels. Dennoch wage ich, mich zu Wort zu melden.

    Die Sache ist einfach: Jeder Mensch hat seinen individuellen (!) Bedarf an Energie. Den deckt er mit Nahrung. Erfüllt er seinen Bedarf nicht, verringert das sein Gewicht, nimmt er mehr auf, als er benötigt, erhöht er sein Gewicht. Beides ist nicht im Sinne der Natur und schädigt die Gesundheit.

    Das ist schon das ganze Geheimnis.

  • Blitz Blank sagt:

    Ein paar Tipps zum Glücklichsein:

    -Eine weniger anthropozentrische Einstellung macht vieles einfacher.
    -Die Suche nach Glück macht oft unglücklich.
    -Sinn macht glücklich.

    In diesem Sinne wünsche ich allen ein sinnvolles Leben!

  • Rickenbach Franz sagt:

    als Vater von 3 Kindern von unterschiedlichen Frauen kann ich nur sagen: während der Schwangerschaft normal Essen, nach der Geburt stillen (was normal sein sollte) und der Frauenkörper ist noch kurzer Zeit wieder normal, d.h. so wie er davor war. Alles andere sind Ausreden und sich hinter etwas verstecken. Klar liebt ihr mich für meine Frauenversteherargumente 🙂

    • Nadine sagt:

      So viel zur Theorie. Wer nie schwanger war und es nie sein wird, kann auch keine Meinung dazu haben, weil er keine Ahnung hat wie das ist.

    • gugus sagt:

      ich geh mich mal eine runde totlachen…
      sehr, sehr offensichtlich sind sie nicht gynäkologe.

      • Franz Rickenbach sagt:

        sorry aber mein Partnerinnen hatten es im Griff wie oben beschrieben, alle mit unterschiedlichen Körpern (Kühe, Ziegen, usw). Frau kann sich auch einreden, dass Frau nach der Geburt Figurprobleme hat / haben wird.

    • Monica sagt:

      Schön, dass Sie Ihre Manneskraft gleich bei 3 Frauen ausprobieren durften. Eine Frau und 3 Kinder wären ja eigentlich genug (vorallem auch für das Portemonnaie!). Wo ist hier das Verantwortungsgefühl? Kinder brauchen beide Elternteile gleichermassen

  • Elissa sagt:

    Es ist doch eigentlich relativ simpel: Frauen wollen weder das eine (fette Kuh) noch das andere (dürre Ziege) sein. Niemand will einen fetten Schwabbelarsch und überall heraus quillender Speck – genau so unattraktiv sind faltige Gesichter und knochige Hintern. Viel wichtiger als das Gewicht sind die Proportionen – und ob der Körper einigermassen straff ist. Sehr dünne Frauen haben häufig keine schöne Haut, früh Falten und kein gesundes Haar. Osteoporose-Gefahr kommt ebenfalls noch dazu. Wie immer und überall gilt: Das gesunde Mittelmass finden!

    • Marie-Anne sagt:

      Da stimme ich voll zu, ich bin auch lieber ein Pferd 😉

    • mariana sagt:

      Hmm nee sehe ich anders Elissa, wir müssen schon von echten Magersüchtigen oder anderes kranken Frauen (verspätete Pubertät, frühzeitiger Eintritt der Wechseljahre, Schilddrüsenüberfunktion) sprechen, wenn du die Osteoporose ansprichst, hier erhöht sich das Risiko nämlich erst, wenn man seine Tage nicht mehr bekommt, da die meisten Frauen eh die Pille nehmen erübrigt sich die Gefahr. Weiter können auch Diabetes, zu wenig Bewegung, Rauchen und zb Schilddrüsenmedikamente Risikofaktoren sein. Es hängt nicht per se mit dem Dünnsein zusammen sondern mit Krankheiten die oft Dünnsein auslösen…

      • mariana sagt:

        Weiter ist es ein Irrtum zu glauben, dass Übergewichtige weniger schnell altern und was für einer! Sowohl bei der Fettverbrennung wie beim Fettabbau werden viele freie Radikale frei, und naaa was machen die?ALT! durch Mutationen/Translationsfehler.. Sie lassen nicht nur die Haut sondern eben auch etliche andere wichtige Organe schneller altern, was zu vielen Krankheitsbildern führt. Schlimmer noch als fett zu sein, ist zunehmen-abnehmen-zunehmen, am besten immer schlank bleiben! Kurz was für ein Ammenmärchen das dünne Frauen runzliger sind. Phahaha! das liegt am Rauchen Stress und an der Sonne

  • Sugus sagt:

    Liebe Kühe, liebe Ziegen, lasst Euch einfach nicht zur Schnecke machen. Was mich betrifft, bin froh, dass ich eine graue Maus bin.

  • Katja sagt:

    Da die meisten Frauen eh schon überbesorgt sind was ihr Gewicht anbelangt, braucht es nicht noch despektierliche Bezeichnungen wie „fette Kuh“ und „dürre Ziege“, finde ich.

  • Andreas sagt:

    Vielen Frauen ginge es besser, wenn sie ihre Körperkomplexe ablegen könnten. Mir kommt dazu spontan die RTL2 Sendung „Extrem schön! – Endlich ein neues Leben“ in den Sinn. Was die meisten Frauen dort bräuchten sind nicht Schönheits-OPs, sondern eine Psychotherapie! Es würde mich mal interessieren, wie es diesen Frauen ein Jahr nach dem ganzenTV-Zirkus um sie herum so geht. Sind sie immer noch so glücklich? Gibt ein gestraffter Bauch und schöne Brüste wirklich ein gesundes Selbstbewusstsein zurück? Falls es überhaupt einmal vorhanden war…

    • Marie-Anne sagt:

      Die Frauen in dieser Sendung sind Extrembeispiele, damit kann die Schönheitsindustrie Werbung machen und zeigen, was alles möglich ist. Ich glaube tatsächlich, dass die Frauen glücklicher sind, wenn sie keinen Steinbruch mehr im Mund haben, sondern einigermassen normale Zähne, sie können damit auch wieder kauen. Oder wenn sie nicht mehr mit Brüsten rumlaufen müssen, die bis zum Bauchnabel hängen, u.a. getrauen sie sich wieder in ein Schwimmbad und schwimmen ist gut für Körper und Geist. ‚Normal‘ auszusehen und keine auffälligen Merkmale zu haben, trägt sicher zum Wohlbefinden bei.

  • Kathy sagt:

    isst natürlich 🙂

  • Nina sagt:

    Ich bin eine fette Kuh und meine Mutter war/ist eine dürre Ziege. Daher kenne ich die Problematik von beiden Seiten. Aber danke, dass sich auch mal eine dürre Ziege öffentlich beklagt. Von denen hört man nämlich nicht soviel – wohl, weil das Mitleid sich für diese Gattung in Grenzen hält, wie man hier liest… Drum tat es gut, mal sowas zu lesen. Kopf hoch! Ich glaub, nach der Kinderproduktionsphase muss man eh erst wieder richtig zu sich selbst finden – innen und aussen… Und ja, das braucht Geduld.

    • Kathy sagt:

      Das bin ich auch – eine fette Kuh, Kind einer dürren Ziege:) Momentan würde mich zwar niemand als fett bezeichnen, aber der Weg dorthin war sehr sehr hart. Meine Mutter hingegen muss darauf schauen, dass sie oft und mastig ist.

      Beides ist nicht schön, trotzdem würde meine Mutter nicht mit mir tauschen wollen. Aber ich mit ihr! Du wirst zwar als sehr dünne Person öfter auf das Gewicht angesprochen, aber das Selbstvertrauen sinkt weniger, weil die Figur ja sehr „in“ ist.

  • Luise sagt:

    ich liebe Kühe und Ziegen, auch 4beinige. Selber zähle ich mich eher zur zickigen Sorte, obschon ich mein letztes Kind vor 27 Jahren geboren habe. Ehrlich gestanden bin ich ganz zufrieden, eine „dürre Ziege“ zu sein.

  • Selena Kraft sagt:

    Schon mal was von „Too posh to push“ gehört? So kann man nämlich nach einer Geburt ebenfalls schnell wieder so dünn sein wie vorher und ist weder für Mami noch Baby nicht unbedingt gesund.

    • Nina sagt:

      Wie soll das denn gehen? Mehr Erläuterungen, bitte!

      • Selena Kraft: sagt:

        Kurz gesagt: im 8 Schwangerschaftsmonat melden sich diese Mütter zum Kaiserschnitt an. Normalerweise legt der Bauch im 9. Monat nochmals an Umfang zu und mit dieser Methode kann man anscheinend diesen Schub umgehen und schneller wieder abnehmen und zurück zur alten Figur. Google es mal. Ich befürworte diese Art von Geburt nicht!

  • Salvatore sagt:

    Im Alltag auf der Strasse erhält man gar nicht das Gefühl, das vielen Frauen das Äussere so wichtig ist.

  • Francesca sagt:

    Wir sind Frauen, und weder Ziegen noch Kühe. Wieviel Selbstverachtung liegt doch in dieser Bezeichnungl! Ein einzig Geschlecht von Neurotikerinnen? Hoffentlich nicht. Beckham und Kerr sind so oder so von einem andern Stern, leben anders, müssen nicht jeden Morgen früh aufstehen und zur Arbeit gehen, haben andere Häuser, Autos, Männer und Kreditkarten. Haben halt Geld in Hülle und Fülle, es sei ihnen gegönnt. Wieso um alles in der Welt sollen wir also aussehen wie die?

    • marie sagt:

      …hatte in der tat auch mühe mit diesen tier-vergleichen…
      und was beckjam & co betrifft: bingo francesca.

    • Katharina sagt:

      es heisst zwar Planet Hollywood, ist aber nur eine Restaurantkette auf Planet Sol 3, oder Erde genannt. 🙄

      Wer hat denn keine Kreditikarten….. ein seltsames Konzept. so exotisch wie Fussgänger. Sie gehen ja auch nicht blutt auf die Strasse. tia, zum nicht blutt sein gehört auch ein anständiges Set von vier Rädern. sodaliso. ich gehe dann wohl zu meinem fitness coach. ist zwar ne zickige Drama Queen, aber eben. die Masse stimmen halt mit etwas Arbeit. und sonst gib es immer noch Mister Nip and Tuck.

      Und die zickigen Bemerkungen von aburteilenden Kühen gehen am pompösen Hintern vorbei.

  • Sportpapi sagt:

    Ich verstehe das ja völlig. Ich musste mir auch immer anhören, ob ich eigentlich auch irgendwie solidar-schwanger wäre. Das hat soooo weh getan, dass ich mir immer gleich etwas zu essen holen musste. 🙂

    • Laura TI sagt:

      Kommentar meines Nachbarn vor Jahren, also ich ihm sagt, dass wir Nummer Drei etwarten: „Hab ich mir gedacht, dein Mann hat schon wieder so zugelegt“

  • MS sagt:

    „Pakt“ schreibt man nicht mit „ck“!!!

  • T.Frey sagt:

    Also so viel Dummheit der Frauen schmerzt. Ich hatte immer eine gute Figur. Keine dürre Ziege und keine fette Kuh. Auch nach der Geburt meines Sohnes nicht. Ich koche jeden Tag gerne und gut, vor allem Frischware, Fleich, Fisch, Salat, Gemüses Teigewaren, Kartoffel, Reis. Feines Brot Käse Cafe,Tee , Glas Rotwein, Champagner .Ein schön gedeckter Tisch.
    Keine Fertigschachteln die sich im Kreise drehen und chem.Zeugs beinhalten. Vom vielen Abfall mal abgsehen. Wer kochen kann und es geniesst wird weder dürr noch eine fette Sau. Wenn ich diese Dicken sehe stellt es mir ab igitt.

    • Sportpapi sagt:

      Ach, so einfach ist das? Und es schmerzt nicht einmal?

      • T.Frey sagt:

        Ja das ist wie ein guter Liebhaber zu sein, wissen sie was das ist?

      • Sportpapi sagt:

        Ich weiss nicht. Was macht den denn aus?

      • Kathy sagt:

        Gratuliere T.Frey. Ich wünsche Ihnen ein bisschen mehr Mitgefühl und die Fähigkeit, Äusseres von Innerem zu unterscheiden.

      • max sagt:

        @Kathy,
        Nina,
        Pasquale

        Seid Ihr nicht dicht oder nur eifersüchtig. Diese Mutter isst gesund, ist gesund und ist mit sich zufrieden. Wer will mehr im Leben? Ah, ihr wollt ein bisschen fremdjammern, andere jammern hören, damit die Welt ja ein Jammertal bleibt. Für mich gehört Ihr zu der Sorte Leute, die nicht glücklich sein können, weil glücklich sein das grösste Unglück ist.

    • Nina sagt:

      Und wer mitfühlen kann und nicht den Bezug zur Realität verloren hat, wird weder fies noch abgehoben. Mir löscht es ab, wenn ich diese Arroganten höre. Igitt.

      • Pasquale sagt:

        T.Frey – das Musterbeispiel eines Menschen, bei dem oberflächlich alles immer tipptopp und totaaal im Reinen ist… Und irgendwo hinter der spiegelglatten Fassade gibts dann einfach ein Zimmer, wo mehr Chaos und Dreck vor sich hinexistieren, als es all die Schlampen und Looser jemals ansammeln könnten…

      • T.Frey sagt:

        Ja so seid ihr wenn da jemand genug Selbstbewusstsein hat und versteht zu leben und zu liebe da wollt ihr es in den Dreck ziehen Geht nicht weil ich nicht auf die anderen (wer ist denn das )höre. ein bischen mehr Weiterbildung in Richtung ich bin OK. du bist OK. Alles andere akzeptiere ich in dieser billigen Form nicht.

  • Erika B. sagt:

    Als ich beim zweiten Mal schwanger war, hat mir die Gyni ein miserables Bindegewebe attestiert. Und so wars dann. Obwohl ich schlank bin und keine Gewichtsprobleme habe, ging der Bauch nicht zurück. Das ist Veranlagung, nicht zu ändern.
    Ich war also eine Ziegen-Kuh-Mischung.
    Mit viel Bauch- und Beckenbodentraining ging dann der Bauch innert drei Monaten zurück, nicht superflach, aber jeanskompatibel.
    Was ich damit sagen will?
    Die Natur gibt vieles vor. Nehmt die Frauen, wie sie sind.

  • Rebecca sagt:

    kann das super nachvollziehen, auch wenn ich noch kein Kind habe, gehöre ich im Moment zu den dürren Ziegen. Kann essen was ich will und nehme nicht zu, wow wie toll meinen da alle, aber sobald ich mal krank bin und 3-4kg abnehme dauert es ewig bis ich die wieder drauf habe, nicht wirklich witzig. Und ja, nicht nur einmal musste ich mir anhören „iss doch noch mehr, du bist ja sowieso schon zu dünn“, „du bist doch magersüchtig“ blablabla, auch nicht wirklich nett und angenehm. Einer „fetten Kuh“ würd man ja nie sagen „willst du das echt alles essen?“, „meine Güte bist du fett“.

    • Nina sagt:

      Das ist ein bisschen Neid, und vermutlich sogar die falsche Annahme, dass man Dir indirekt damit ja ein Kompliment macht…

  • O.T. sagt:

    Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was mit diesem Text bezweckt werden soll. Soll ich jetzt Mitleid haben mit den Size-Zero-Mammas?! Und nein, ich bin keine fette Kuh, habe ebenfalls meine Schwangerschaftskilos 10 Tage nach der Geburt runtergehabt und habe in meine Hosen gepasst. Aber ich kenne viele Frauen, denen es nicht so geht und die leiden. Soll dieser Artikel ihnen gut tun?! Das bezweifle ich.

    • Pixel sagt:

      Der Artikel bezweckt das vor Augen führen einer anderen Perspektive. Und so ganz grundsätzlich finde ich das eigentlich immer eine gute Sache. Man muss es auch nicht werten, schon gar nicht, wenn man auch nix mit der neu erschlossenen Perspektive anfangen kann.

      • O.T. sagt:

        Eine andere Perspektive einzunehmen, finde ich eine gute Sache. Aber dann sollte das Ganze anders geschrieben sein.

  • Valeria sagt:

    Um auf den Text von Frau Merli zurückzukommen: Nach der Geburt hatte ich innerhalb von 6 Monaten und ohne Mühe wieder mein altes Gewicht und einen BMI von ungefähr 20. Also weder fette Kuh noch dürre Ziege. Mein Körper scheint das gut geregelt zu haben, gegessen habe ich sowohl vor wie auch nach der Schwangerschaft etwa gleich viel.

    NUR: Ich nehme weiter ab. Langsam, aber es sind schon 4kg weniger wie vorher. Und weil das Fett etwas anders verteilt ist wie früher, sieht es noch nach weniger aus. Langsam kommen besorgte Nachfragen und ja, auch dumme Kommentare von anderen Müttern. Das trifft.

    • Valeria sagt:

      Ich habe dann das Gefühl, ich müsste mich erklären. Ich müsste mich dafür rechtfertigen, wozu ich eigentlich keinen Grund sehe. Ich stille noch und das wird wahrscheinlich die Extra-Purzel-Pfunde erklären. Natürlich freue ich mich, dass das so einfach geklappt hat. Aber ich habe nichts dafür getan und bin deswegen weder stolz drauf noch sehe ich einen Grund, mich dafür erklären zu müssen. Es ist einfach so. Punkt.

      • Nina sagt:

        Kopf hoch! Bei mir war das überhaupt nicht so. Und ich habe 6 Monate voll gestillt und dann zusätzlich zur Beikost bis jährig. Drum mag ich meinerseits die Kommentare nicht mehr hören, dass beim Stillen alle Pfunde ganz von alleine im Nu verschwinden. Und nein, ich habe während der Schwangerschaft nicht zuviel zugelegt, sondern genau soviel wie empfohlen.

  • Widerspenstige sagt:

    Auch wieder zurück aus der Mamischonzeit (nee, eben kein Urlaub!) Nina Merli? Seien Sie welcome back!

    @Redaktion: dann kann ja auch der Hinweis unter dem Bild in der Bildlegende ‚….ist im Mutterschaftsurlaub..‘ entfernt werden. Übrigens auch bei Jeanette Kuster. Meinem Korrektoratsauge entgeht selten etwas…hihi 😉

  • Lila sagt:

    Kenn ich, Ich gehöre zur Gattung dürre Ziege. So dürr das meine Lehrer mich mal zum Psychologen schicken wollten, da sie dachten ich hätte Bulimie oder so. Das war nicht so toll…

  • gabi sagt:

    Find´s übrigens im Zusammenhang mit Körpergefühl immer sehr interessant, dass alles immer nur an der Front dicke Kuh vs. dürre Ziege abgeht.

    Als ob das – nun mal ganz abgesehen von subjektiver Schönheit des Gesichts oder Körpergrösse und Proportion – ein derart wesentlicher Aspekt optischer Attraktivität wie Körperhaltung kaum je einen halben Satz in (den von mir je gelesenen) Frauenheftli wert scheint.

    Mit ner miesen Haltung verdirbt man sich die Chancen langfristig (über Entwicklungsjahre hinweg) sogar noch nachhaltiger als mit ein paar Kilos zu viel!

    • Widerspenstige sagt:

      Da bin ich erstaunlicherweise mal einig mit Ihren Aussagen, gabi, und gut beobachtet haben Sie. Eine ‚miese Haltung‘ kann physisch oder auch psychisch gemeint sein, nicht? Es kommt auf die Ausstrahlung darauf an und nichts kann eine gute mE wettmachen. Ich mag diese tierischen Vergleiche überhaupt nicht im Fall und finde diese deplaziert. Gibt es solche im Französischen überhaupt und kennen Sie solche Ausdrücke für eine Frau? Wäre noch interessant zu wissen.

      • Nina sagt:

        Bin auch ich voll einverstanden. Nur das Problem ist, wenn man sich in seiner Haut nicht wohl fühlt – egal ob zu dick oder zu dünn, dann wirkt sich das schnurstracks direkt auf die Haltung, physisch und psychisch, sprich auch Ausstrahlung, aus. Also muss man wohl erst mal an seiner inneren Haltung arbeiten, dann an der äusseren und dann am Gewicht. Ganz schön viel Arbeit, die ganz schön viel Kraft braucht, und vor allem eines: Geduld und Gelassenheit.

    • gabi sagt:

      Bien sur j´en connais, ma biche!

      Et il y en a encore beaucoup plus!

      Also mit Tierbezeichnungen fang ich jetzt bestimmt nicht auch noch an mir Gedanken zu machen. Das ufert ja komplett aus!

      Am Schluss darf ich kein Kompliment über ein Pfirsichhäutchen machen…. Weil… Da sind heute doch so viele Pestizide drin!

      Und übrigens hab ich´s tatsächlich auf die Körperhaltung bezogen. Wobei das mit der Einstellung und Austrahlung wohl auch eine Rolle spielt… Aber auch im Playgirl werden keine allzu hässlichen Macker abgelichtet, nur weil sie ein gutes Herz haben!

      😉

  • Leo Klaus sagt:

    Es ist wirklich einen Wahnsinn wie Frauen versuchen, die Modetrends der Filmstars zu kopieren. Letztere leben nur von ihrem Aussehen und haben enorm viel Geld fuer Nannys, Trainers, OPs.

    Aber wenn Frau unbedingt wieder Size-Zero sein will, dann hilft am besten nur eines – Stillen, denn das Extragewicht ist eigentlich als Nahrung fuer das Baby gedacht. Dann purzeln die Pfuende weg und einige Frauen muessen sogar schauen, dass sie nicht zu sehr abnehmen.

    Ich weiss, nicht jede Frau kann/mag/will stillen, aber wenn sie wirklich so verzweifelt annehmen will, dann hilft es!

    • Nina sagt:

      Nicht unbedingt. Es kann auch sein, dass man beim Stillen zunimmt. Weil man hormonell bedingt Wasser einlagert. Weil man aufgrund des hohen Kalorienbedarfs Heisshunger-Attacken bewältigen muss. Und der Schlaf- und Zeitmangel tragen das ihre auch noch dazu bei… Es gibt kein Patentrezept, ausser: die Geduld nicht verlieren und immer wieder darauf hinarbeiten, sich anständig zu ernähren und ausreichend zu bewegen. Und das gilt aber auch für die dürren Ziegen…

  • Beat sagt:

    Als unfreiwilliger dünner Ziegenbock (BMI 17,8) kann ich voll mit der Autorin mitfühlen.

  • Lala sagt:

    Erscheint mir eher, dass die „dürren Ziegen“ es ungerecht finden selber nicht über Ihre Figur motzen zu dürfen… Auch wenn meist überhaupt kein Grund dazu besteht, das spielt keine Rolle, da fehlt halt einfach eine Möglichkeit sich in den Mittelpunkt zu stellen die man wohl auch gern hätte.

  • radagast sagt:

    ich behaupte mal frech, dass 90% der frauen, vor die wahl gestellt, sich für den körper von scrawny spice, und nicht für den von adele, entscheiden würden…

    • radagast sagt:

      oder anders gesagt: die fetten kühe würden in den meisten fällen mit den dürren ziegen tauschen – umgekehrt bin ich mir da nicht so sicher… insofern erscheint mir dieser „wir-dünnen-haben’s-auch-nicht-einfach“ hilferuf etwas, nun ja, heuchlerisch.

      • Lea sagt:

        Würde nie mit einer dürren Ziege tauschen! Habe zwar zum Glück kein Übergewicht, BMI ist o.k., aber als dürr gehe ich sicher nicht durch 😉 Und ehrlich gesagt bin ich froh darüber. Halte mein Gewicht locker ohne Diät, kann auch mal Süsses essen und muss mich nicht wie die Dünnen zwangsmästen. Wenn ich aber mal krank bin, habe ich genügend reserven und ausserdem friere ich nicht so schnell 🙂 Mein Beileid an alle fetten Kühe und dürren Ziegen, aber mögt euch einfach wie ihr seid, denn glücklich zu sein und zu lächeln macht auch schön!

      • Martin sagt:

        Genau, und wir Männer möchten uns ja auch nicht an dürren Kochen stossen.
        Rund isch gsund…
        😉

    • marie sagt:

      😉 …wobei adele sieht m.e. klasse aus und kann singen und beth ditto, fine ich persönlich eins a. und ich finde beide frauen schön.
      (ich war selbst mal ein kaliber wie adele und fand mich genauso attraktiv wie heute – bin mittlerweile halb so schwer und finde mich nicht attraktiver. aber um ein wenig „licht“ in dieses heuchlerische zu bringen: „leichtes“ gewicht vereinfacht in der tat das leben und man ist weniger „harten“ vorurteilen ausgesetzt. die vorurteile als ü-gewichtige auszuhalten bedingt ein rückgrat wie kruppstahl, daran kann frau „zerbrechen“.)

      • radagast sagt:

        eben. die gesellschaftliche ächtung von dicken spielt auf einem ganz anderen level als die von dürren. die ausnahmen von der regel, wie erwähnte adele oder beth ditto, bestätigen dies – berichterstattung über die damen transportiert oft auch, zumindest unterschwellig, die verwunderung, wie man so dick (und somit ja auch faul, masslos und undiszipliniert) und doch erfolgreich sein kann.

      • marie sagt:

        richtig rada, genauso ist es (natürlich ausnahmen ausgenommen)! bin ganz bei ihnen, habe ja die erfahrung in „beidem“ 😉

      • Nico Meier sagt:

        Also bei beth ditto würde ich nicht mehr von gesudem Gewicht sprechen.
        Zuviele Pfunde könnendie Gesundheit auch gefährden das muss man schon etwas differenzieren.
        Allein schon die Zusatzbelastung für die Gelenke und das herz sindnicht zu unterschätzen.

      • marie sagt:

        frage der priorität und gesundheit kann nicht einmal die who griffig formulieren. so what.

  • Amos sagt:

    Wenn eine Frau vorher schlank war, wird sie’s auch nachher wieder sein. Ihre Essgewohnheiten verändern sich ja nicht, und nur darauf kommt’s an.

    • Nina sagt:

      Das stimmt ja aber überhaupt nicht! 1) während der Schwangerschaft werden die Essgewohnheiten oft komplett durcheinandergebracht – wegen den Hormonen (Übelkeit, Heisshunger usw.). 2) die Kilos, die man während der Schwangerschaft zunimmt, gehen nicht bei allen von alleine wieder weg. 3) Kleine Kinder zu haben und somit konstant zuwenig Zeit und viel Stress, das verändert die Essgewohnheiten. 4) Es ist nicht nur das Essen, das unsere Körperform beeinflusst, da gibt es noch Hormone, Stress, Schlafmangel, Muskeln, Bewegung, Alterung…

  • radagast sagt:

    empfehle den fetten kühen sich eine schilddrüsenüberfunktion zuzulegen… die verbraucht unmengen an energie! und der resultierende gewichtsverlust wiegt die paar nebeneffekte (etwas nevosität, ein bisschen schweissausbrüche, eventuell ein kropf) bei weitem auf, nicht?
    mindestens so effizient wie bulimie!

    • marie sagt:

      und den ausgemergelten ziegen eine schilddrüsenunterfuktion. dann wäre die welt in der tat „in ordnung“. 😉

  • Nico Meier sagt:

    Ich bin weder Frau noch Arzt aber das Stillen hat den positiven Nebeneffekt, dass de Pfunde recht schnell wieder weg sind.
    Eine gute Freundin von mir war seit Teenagerzeiten immeretwas fülliger nach der Geburt hat sie über ein Jahr gestillt und wurde recht schnell dünnerals vor der Schwangerschaft seither treibt sie regelmässig Sport und hält ihr Gewicht recht gut bwohl se mit 32 die magische Grenze von 30 jahrn auch überschritten hat.
    Desweiteren wird das Körpergewicht in erster Linie durh die Hormone gesteuert, deswegen ist das Abnehmen wie auch das Zunehmen auf längere Sicht fast unmöglich.

    • Nina sagt:

      Das gilt leider nicht für alle. Auch ein Vorurteil – trifft bei vielen zu, aber bei Weitem nicht bei allen.

  • marie sagt:

    fr m! alles was mit lebenserhaltender nahrungsaufnahme zu tun hat, ist stress. ständig daran denken dass man muss oder eben nicht darf…

    bitte dr frankenstein melden sie sich. fr m’s stoffwechsel ist beschissen, meiner auch (jedoch das gegenteil). wären sie so nett mit ihrer erfahrung unseren ein bisschen zu melangieren und dann gerecht zwischen uns beiden zu verteilen?
    herzlichst ihre marie

  • gabi sagt:

    Mein Gott – wie viel psychischen Belastungen könnten die fetten Kühe und die dürren Ziegen durch das simple Tragen einer Burkha vermeiden.

    Einfach mal die Tipps vom wahren und einzigen Gesundheitspropheten beachten!

    Sorry…

    Jep: Bin etwas abgelenkt heute. Und aufgeregt!

    In Theran geht´s los!

    Das einzige (uralte Kultur-)Volk jener Gegend, dem ich zutrauen, dass sie´s schaffen könnten, von einem umfassenden Aufstand tatsächlich hin zu einer offeneren und demokratischeren Gesellschaft zu finden (denn im Gegesatz zu den Anderen hatten sie die irren Frömmler nun schon lange genug!).

    • Auguste sagt:

      hmm…, da hat die welt ja noch mal schwein gehabt, dass es nicht in teheran losgeht – mit all den halbfertigen atombomben und so in der gegend. aber wenn die israeli iranische ziele auch nicht richtig in die bordcomputer ihrer bomber eingeben können, dann erlebt die geschichte vielleicht den ersten ausbleibenden krieg wegen rechtschreibeschwäche.

      die gabis dieser welt als friedenserhaltende massnahme? – die welt stünde kopf.

      youtube: upside down – diana ross oder eher: pointer sisters – i’m so excited

  • max sagt:

    Kommt wohl darauf an, ob die Frauen mit ihrem Ehegespons zufrieden sind. Die einen fressen aus Liebeskummer, die anderen vergessen das Essen aus Liebeskummer.

    Richtig, dann sind noch diejenigen, die gar nicht verheiratet sind, aber die sind echt selber schuld, wenn sie sich ein Kind machen lassen…

    • Nina sagt:

      Nein, stimmt auch nicht ganz. Liebeskummer ist sicher ein Faktor, aber die Zufriedenheit mit sich selbst definiert sich lange nicht (nur) durch den Partner. Es gibt auch noch sowas wie SELBSTZUFRIEDENHEIT!

    • Alessandra sagt:

      Was ist denn das für ein Statement?!? Da bin ich also selber „schuld“! Hallo?!? Vielleicht habe ich mir das sogar freiwillig ausgesucht?!? Ich glaub’s ja nicht!

  • Marie-Anne sagt:

    Dünn ist nicht zwangsläufig schön, auch wenn das viele zu glauben scheinen. Die verkniffenen Gesichter der ‚Schönheiten‘, die keinerlei Unterhautfett mehr haben, zeigen das ganz plastisch. Ab einem gewissen Alter sieht das dann nur noch verhärmt aus, das macht kein Size 0 mehr wett. Dünne Ziegen sind für wohlhabende Männer ein Statussymbol, oft haben solche Männer noch eine kurvige Freundin nebenbei.

    • Laura TI sagt:

      Ja genau so ist es. Size 0 ist nicht erstrebenswert, aber was, wenn man nicht über Size 0 rauskommt und das trotz Spaghetti Carbonara und „Double double schoggi Kingsize Glacebecher“? Dünne Ziegen müssen genauso diszipliniert beim Essen sein, weil die immer darauf schauen müssen, dass sie nicht unter die Schallgrenze fallen und darüber reden geht ja schon gar nicht, da wird man überhaupt nicht ernst genommen. Ein Problem ist es trotzdem für die Betroffenen, weil die möchten gar nicht Size 0 rumlaufen.

      • Nico Meier sagt:

        Wenn wir alle uner Gewicht einfach so akzeptieren würden wie es ist so wären wir sicher alle glücklicher.
        Solange kein extremes Über oder Untergewicht vorliegt ist medizinisch gegen ein par Kilos zuviel oder zu wenig nichts einzuwende wieso machen wir uns denn so einen Stress?

      • Sportpapi sagt:

        Ja, wenn kein extremes Über- oder Untergewicht vorlegt…

      • Nico Meier sagt:

        Klingt nun vielleicht etwas komisch aber sind wir dch froh, dass wir gesund sind ob mit ein par ilos mehr oder weniger st doch nicht so wichtig hauptsache gesund.

      • Nico Meier sagt:

        Desweiteren ist die Ausstrahlung eines menschens in meinen Augen wichtiger als nur as Körpergewicht eine Frau die mit sich zufrieden ist hat mehr Ausstrahlung und wirkt dadurch auch einiges attraktiver.

  • maja sagt:

    Wenn die Realität wirklich so wäre wie oben beschrieben dann gute Nacht. Zum Gück sind das nur Fantasien einer Frau die gerne schreibt.

    • Josephine sagt:

      Ojemine Maja. Klar gibt es diese Frauen. Das passt aber wohl einfach nicht in dein enges Weltbild, gelle. Ich sag bloss: Dürre Ziege grüsst fette Kuh.

      • Pixel sagt:

        Richtig, Josephine – aber in diese Kerbe schlagen hier viele. Keiner scheint den Artikel wirklich gelesen zu haben. Da gehts gar nicht, sich bemühen zu müssen um schlank zu sein, sondern eher ums Gegenteil. Aber offensichtlich stösst das auf so wenig Verständnis, dass man viel Angriffslust spüren darf. Ich habe seit der Geburt vor ca 18 Monaten bestimmt 4-5 Kilo abgenommen und war davor bereits eher zierlich. Ich muss mir auch immer wieder anhören, wie schmal ich doch geworden bin. Ich sag den Leuten ja auch nicht, wie fett sie geworden sind.

      • Laura TI sagt:

        Kenn ich Pixel, ich bin nach der Geburt vom dritten Kind unter die Schallgrenze vom 50 kg gefallen und das bei einer Körpergrösse von 180. Hässlich, nur noch hässlich, überall Knochen und richtig ausgemergelt hat das ausgesehen. Ich als Schoggiverachter musste mir jeden Abend ein Schoggi-Magnum reinziehen und mir kam das Ko…. Und dann muss man sich anhören, man hungere sich noch zu Tode oder sei magersüchtig.

      • Sportpapi sagt:

        @Laura Ti: Sie waren also ganz offensichtlich extrem untergewichtig bei einem BMI von etwa 15. Da hoffe ich doch sehr, dass ihre Freunde sich Sorgen gemacht haben, und Sie darauf angesprochen haben. Das ist nicht das gleiche wie Übergewicht, das die meisten doch auch selber bemerken und beklagen.

      • mila sagt:

        Also, wenn wir schon mal beim Thema sind… ich habe es ebenfalls satt, mir ständig anhören zu müssen, ich solle doch mehr essen. Und ich bestehe weiss Gott nicht allein aus Haut und Knochen.

        Diese obsessive Fixierung auf Äusserlichkeiten, dieses ungenierte Einmischen in die körperlichen Befindlichkeiten anderer (das häufig ein Projizieren des eigenen gestörten Körperverhältnisses auf andere ist), zeigt, wie weit (wir) Frauen im Allgemeinen noch von geistiger Emanzipation entfernt sind.

      • marie sagt:

        mila! bin ganz bei ihnen.

      • Pixel sagt:

        Sp: das hat sicherlich was, dass man sich eher mal Sorgen macht, besonders wenn jemand plötzlich stark abnimmt. Dennoch, und da bin ich ganz bei mila, ganz oft entscheiden ein paar Kilo mehr oder weniger kaum über den Gesundheitszustand. Vielmehr ist es ganz oft auch einfach eine Missgunst, die über die „ach ich mach mir Sorgen-Schiene“ kanalisiert wird.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Um ein paar Kilo mehr oder weniger ging es mir nicht. Sondern um extremes Untergewicht. Wir haben doch hier schon oft verlangt, dass man sich gegenseitig schaut, dass man sich interessiert, dass man unterstützt. Andererseits wehrt man sich immer gegen jegliche Einmischungen, wenn man selber betroffen ist. So ganz geht das nicht auf.

      • Laura TI sagt:

        SP, es ist eines, wenn man freundlich gefragt wird, ob alles in Ordnung sei, was es in meinem Fall ja war, oder ob man angemacht wird, dass man das mit Absicht macht. Das hat nichts mehr mit Freundlichkeit zu tun, sondern mit stochern in Wunden, weil wenn man gegen Gewichtsverlust ankämpft, dann kämpft man und braucht keinen, der einem noch mit dem Hämmerchen eines überzieht.

      • Valeria sagt:

        @ Laura TI:
        Ich verstehe, dass Sie das Verhalten genervt hat. Aber wie Sportpapi schon korrekt angemerkt hat, handelt es sich bei Gewicht/Grösse, die Sie angegeben haben, um extremes Untergewicht. So einen BMI erreicht man in der Regel nur, wenn man an Anorexie oder einer anderen ernsthaften Krankheit leidet. Ich kenne Ihren Körperbau nicht, aber ich habe schon viele essgestörte junge Frauen gesehen und keine mit einem BMI von 15 hat noch annähernd gesund ausgesehen. Da ist die Reaktion Ihrer Mitmenschen verständlich, das hat nichts mit „stochern“ zu tun, sondern mit Besorgnis und Angst.

      • Laura TI sagt:

        Valeria, stimmt, man sieht auch mit BMI 17 kaum gesund aus, aber wissen Sie wie viel Disziplin dahinter steckt, von 15 auf 17 zu kommen? Täglich? Andauernd? Schicksalsschläge hauen einen dann wieder um ein paar Kommastellen nach unten. Da Absicht dahinter zu sehen und vor allem das Unverständnis, das einem immer wieder entgegenschlägt, die „das ist doch gar kein Problem“ -Schiene? Weil genau so wie zu fett sein, ist zu dünn sein auf Dauer auch nicht gesund.

      • Valeria sagt:

        @ Laura TI:
        War denn nun in dieser Zeit alles in Ordnung (Ihr Post von 12:02) oder eben nicht (12:57)?

        Ich möchte Sie in keinster Weise angreifen. Aber Sie müssen verstehen, dass sich Menschen Sorgen machen, wenn man aussieht, als würde man demnächst tot umkippen. Und das tut man mit diesem BMI, so leid es mir tut. Wenn dann noch Schicksalsschläge dahinterstecken, ist es für Angehörige unheimlich schwierig, da einfach nur zuzusehen und sich mit einem „Ist ja alles in Ordnung“ zufrieden zu geben. Weil es das ja offensichtlich nicht ist.

        Ich hoffe sehr, dass es Ihnen heute wieder besser geht.

      • Sportpapi sagt:

        Eben. Gerade wenn Schicksalsschläge Grund ist – nicht für das Untergewicht, sondern für fehlenden Appetit bzw. Essen vergessen – ist doch ein Hinweis von Freunden wichtig. Auch wenn es nervt.

      • Laura TI sagt:

        Nein nein, die Schicksalsschläge kamen später, ich hab in der Schwangerschaft eher wenig zugelegt und danach jedes Kind mindestens 18 Monate gestillt, das hat schon gezerrt am Körper und bei letzten war es halt dann besonders schlimm anzusehen, da war ich wirklich dürr und ich wusste das ja auch und ich tat ja auch etwas dagegen, nur ist es eben nicht so einfach und die gut gemeinten Fragen, die hab ich ja auch gerne beantwortet, nur die hinterlistigen, die haben verletzt, wohl genauso wie wenn eine fette Kuh merkt, dass hinter ihrem Rücken gelästert wird.

      • Laura TI sagt:

        und klar legt man sich eine dickere Haut zu, aber im Gegensatz zur dicken Kuh, kann die dünne Ziege halt auf kein Verständnis hoffen.

        @Valeria
        Jaja, heute geht es allen wieder gut, BMI ist stabil bei knappen 18,5, heute nehm ich es halt, wie es kommt, das ist das Schöne am älter werden, man kann Dinge auch mal so stehen lassen und braucht sich nicht immer zu rechtfertigen dafür.

      • Valeria sagt:

        @ Laura TI:
        Schön, das zu hören. Ist zwar immer noch wenig, aber liegt im „gesunden“ Rahmen, das ist toll.

  • Heidi Merz sagt:

    Ich gehöre zur Gattung fette Kühe und werfe von Zeit zu Zeit neidvolle, sehnsüchtige Blicke auf dürre Ziegen. Deren Perspektive mal zu lesen finde ich sehr lehrreich. Obwohl mich die Gyn. regelmässig mit meinem BMI nervt, fühle ich mich zur Zeit (7 Mte. nach Geburt) recht wohl in meinem Körper. Vermutlich, weil ich mich in meinem Leben glücklich und zufrieden fühle: in der Beziehung zum Partner, im Job, in der Mutterrolle. Vielleicht fehlt mir aber auch einfach der Ehrgeiz oder die Eitelkeit, „besser aussehen“ zu wollen.

    • Valeria sagt:

      Ich persönlich bin der Ansicht, dass „gutes Aussehen“ relativ wenig mit dem Gewicht zu tun hat. Wer sich rundum wohl fühlt, strahlt das auch aus.

  • Walter Boshalter sagt:

    Wobei mir eine Frage im Artikel unbeantwortet bleibt: Was ist denn genau der Unterschied zwischen Isabella und einem frauenverachtenden Idioten?

  • Alessandra sagt:

    Danke Nina! Ich gehöre auch zu den dürren Ziegen, die immer so giftig angeguckt werden. Dass ich alle 2 Stunden nachlegen muss um nicht schwupp auf erbärmlich mageren 45kg zu landen, findet natürlich niemand lästig – ausser mir. Sport mache ich seit 20 Jahren nicht mehr, mir genügt das ganz normale Leben. 3 Wochen nach der Geburt meiner Tochter passte ich wieder in meine engen Jeans und hab noch 3 Jahre gestillt. Seit Jahrzehnten wird mir gesagt „Wenn Du erst mal 30 (40, 50…) bist, wirst auch Du in die Breite gehen.“ Inzwischen antworte ich „Bin halt ne Hundehütte – in jeder Ecke ’n Knochen“

    • Franka sagt:

      Könnte mir vorstellen, dass ich auch einmal zu dieser Sparte Frauen gehören werde, die ohne grosse Anstrengung dünn bleibt. Meine Mutter hat mit den Schwangerschaften sogar hinterher weniger gewogen als vorher… Was mich ärgert ist zum Beispiel die schon ein paar mal erlebte Situation im Restaurant. Die normale Portion ist mir zu gross, ich esse nicht alles und sage „phu, jetzt hab ich zu viel gegessen“. Und was dann kam war ein giftiges „du musst gar nichts sagen, so dünn wie du bist“… Als ob mein Magen deshalb weniger voll werden könnte.

  • pixel sagt:

    Hat jemand überhaupt GELESEN? Und Uebrigens, Frau Merli, herzlich willkommen zurück! 🙂

  • pixel sagt:

    Nicht lesen oder überfliegen und dann in die altbekannten Kerben zu schlagen und Klischees zu bemühen kann manchmal gut, in diesem Fall total daneben sein. Der Artikel schreibt nichts, aber auch gar nichts davon, was Sie nun aufgegriffen haben.

  • diva sagt:

    es ist wohl ein witz, aepfel mit birnen vergleichen zu wollen. frauen vom kaliber beckham, haben nannys, putzfrauen, hausangestellte und und… das nötige kleingeld und die verbissenheit, sich jeden tag mehrere stunden im gym zu quälen (mit personaltrainer) versteht sich! für sie sind kinder prestigeobjekte. es ist angesagt in hollywood eigene kinder zu haben, aber nur bis zur geburt und hie und da für ein foto. that’s it. fakt ist, dass es genetisch bedingt dünne frauen gibt, die schon wenige wochen nach der geburt wieder schlank sind, doch die sind defintiv in der minderheit.

  • Andreas Kaufmann sagt:

    Mit dem Unterschied, dass die dürren Ziegen trotz allem unglaublich angesagt sind (siehe. V.Beckham & Co.). Oder ist mir etwas entgangen, wenn ich mich an keine fette Kuh aus den Promi-Spalten erinnern kann? Wieso eigentliche ist dieser um Ausgleich und Verständnis bemühte Blog ausschliesslich mit zwei Ziegen-Frauen bebildert? Und welche der beiden Tier-Frauen-Arten wird letztlich mehr beneidet?
    Eben. Not the same – different!

  • Daniel Küttel sagt:

    Made my day :o) Was hab ich jetzt gelacht. Natürlich hab ich gleich einige „fette Kühe“ auf den Blog aufmerksam gemacht.

  • Fabienne sagt:

    Vielen Dank. Mir geht es genau so, und es ist schön, zu wissen, dass ich nicht alleine bin. (Ganz abgesehen davon, dass es einigen Leuten gut tun würde, diesen Artikel zu lesen…). Bei mir war gewichts- und kleidermässig 10 Tage nach der Geburt alles wieder so wie vor der Schwangerschaft. Und das, obwohl ich leise gehofft hatte, dass das eine oder andere Kilo hängen bleiben würde, und ich auch alles dafür getan habe.

  • Sportpapi sagt:

    Ist das Leben einer Frau wirklich so fremdbestimmt, dass sie ständig Kommentare zu ihrem Aussehen erhält? Gerade auch negative? Wobei ich es mir ja auch nicht verkneifen kann: Etwas Sport würde aber schon nicht schaden…!

    • marie sagt:

      das ist in der tat so in sachen fremdbestimmung. und sport sowie diät oder „gesundes“ essverhalten nützt bei einigen, aber definitiv nicht bei allen.

      • Valeria sagt:

        Ich mache keinen Sport.

        Aber: Ich bin den ganzen Tag mit relativ „gutem“ Tempo zu Fuss unterwegs, Stockwerke hoch und runter, Sitzen ist eine Seltenheit. Und ich bin der festen Überzeugung, auf diese Weise mehr Bewegung zu bekommen, wie so mancher, der zweimal die Woche eine halbe Stunde joggen geht…

      • marie sagt:

        mache ich aus so – gezielter sport ist mir ein graus und ich habe mit diät und sport ehrlich gesagt auch noch nie abgenommen. und die alltägliche bewegung hält mich auch fit.

      • Martin sagt:

        Nehmt doch einfach es LC-1 und meine Nestle Aktien steigen wieder.
        http://www.youtube.com/watch?v=CXNv9CpYFCw

      • Marie-Anne sagt:

        Die Frau Quack sieht auch eher übergewichtig aus, vielleicht sind ihre Ratschläge doch nicht so toll. Junge Mütter haben soviel Anderes, Wichtigeres zu tun als sich darum zu kümmern, ob sie nun ein paar Kilos mehr oder weniger auf die Waage bringen, das Letzte, das sie brauchen, sind solche überflüssigen Programme, die nur zusätzlichen Stress verursachen. Stress ist ein wichtiger Faktor, um übergewichtig zu werden. Viele dieser Präventivprogramme sind reine Zeitverschwendung, aber Präventivmediziner müssen halt auch leben.

      • Pixel sagt:

        Ich finds einzig etwas schade, dass Sport sehr oft und fast ausschließlich in Verbindung mit dem Zweck der Gewichtsreduktion oder des Erhaltes gebracht wird. Ich zum Beispiel treibe Sport, weil es mir Spass macht (JA! Wirklich!), weil ich mich auspowern kann und danach ausgeglichener bin, weil ich den Kopf freikriege. Einzig Gewichte mag ich nicht so gerne stemmen, auch wenn ich es zweckdienlich bewusst tue. Aber Ausdauer mag ich super gerne, und nicht weil es der Figur dienen soll.

      • Pixel sagt:

        Der Körper gewöhnt sich außerdem auch an Bewegung, genauso wie er sich ans Gegenteil gewöhnt. Deswegen werde ich zum Beispiel eher mal kribbelig, wenn ich über einen Zeitraum mich gar nicht bewegen kann. Grrrrr.

      • Pixel sagt:

        Marie-Ann: ich gebe Ihnen recht, ich finds auch eher schwierig, wenn eine Frau plötzlich und erst in der Schwangerschaft darüber nachdenkt, sich sportlich zu betätigen. Ich persönlich finde, es ist Teil eines grundsätzlichen Konzeptes oder sagen wir mal Lebensführung oder man kann so gar nichts damit anfangen und dann finde ich das eigentlich auch ok, solange man sich wohl fühlt.

      • marie sagt:

        genau!
        sport wird mittlerweile gebetsmühlenartig gegen jeden pickel am hintern verschrieben. und irgendwannmal habe ich eben es auch am rande mitgekriegt, dass sport am effizientesten ist, wenn er spass macht.
        …ich wurde schon als kind dazu gezwungen sport zu machen. heute verabscheue ich gezielten sport, obwohl ich damals eigentlich ganz gut war. in der tat. schade.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Wenn ich denke, wozu ich als Kind alles gezwungen wurde. Ich glaube nicht, dass da ein Zusammenhang damit besteht, was ich heute gerne mag. Und ja, Sport gilt heute als Heilmittel für fast alles. Ist halt so. Bewegung ist leben. Aber wer nicht will, soll es halt blieben lassen.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie-Anne: Ist ja eigentlich egal, wie Frau Quack aussieht, oder? Ihr Wissen zieht sie aus entsprechenden kontrollierten Studien, ihre Projekte sind zumindest wissenschaftlich abgesichert. Sie werden vom Kanton unterstützt, weil bei vielen Müttern mit dem ersten Kind die Bewegung (von Sport möchten wir nicht sprechen) praktisch vollständig aufgegeben wird. Und es häufig zu einer massiven Gewichtszunahme kommt, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Insofern geht es bei den Kursen weniger um den aktuellen Sport, als um die Anleitung zu einem aktiven Lebensstil.

      • marie sagt:

        doch. ich empfinde beim gezielten sporttreiben immer noch das geliche gefühl, als es bei mir erzwungen wurde.
        ich habe genug bewegung, baue sie in meinem alltag ein und vermeide so, dieses gezielte spörtlen. ist einfach nix für mich, es gibt durchaus alternativen. aber sie verteidigen ja ihren berufsstand, was ja für ihren arbeitseinsatz spricht.

      • Sportpapi sagt:

        Zuletzt noch der Hinweis: Das Programm richtet sich vor allem an die ganz vielen Mütter aus fremden Kulturkreisen, die im Unispital gebären.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: „Wer keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird eines Tages Zeit haben müssen, krank zu sein.“ Andererseits hat ein kluger Schweizer Sportprofessor zur Empfehlung zur gesundheitswirksamen Bewegung von 30 Minuten am Tag kürzlich erklärt, dass man damit wohl 2-3 Jahre länger leben wird. Die dafür investierte Zeit wiegt das aber nicht auf, wenn man es nur widerwillig macht…

      • gabi sagt:

        Ich sag nur Krampfadern!

        Es lohnt sich einfach Sport zu machen. Egal für was.

    • Lea sagt:

      Finde ich lustig, habe noch nie einen negativen Kommentar über meine Figur gekriegt, obwohl ich nicht dünn bin. Glaube aber dass sich das einfach niemand getraut. Würdest du deiner Frau das echt sagen? Und sie macht dann keinen Kommentar zu deinem Fussgeruch oder deiner Behaarung? Der Männerkörper ist ja nicht gerade ein Tempel der Schönheit und Wohlgerüche… 🙂

    • Nina sagt:

      Ich habe vor den Kindern 3x pro Woche Sport gemacht. Immer. Während Jahren. Mein Gewicht war normal und stabil. Und der Sport hat mir den nötigen seelischen Ausgleich zum Büro-Job und -Stress gegeben. Seit ich mit meiner ersten Tochter schwanger wurde (das sind jetzt 4 Jahre), gab es keine Chance, dass ich diese Gewohnheit wieder aufgreifen könnte und ich leide sehr darunter, mir fehlt das. Aber Sport können sich nur die leisten, die körperlich (sprich gesundheitlich) auch fit sind dafür… 🙁

      • Sportpapi sagt:

        Keine Chance? Vielleicht hilft mal eine Sportberatung? (ich weiss ja nicht, welcher Art die Einschränkungen sind).

      • adlerauge sagt:

        ich versuch mir grad vorzustellen, wo ich die zeit hernehmen soll, vor oder nach der arbeit und neben den vaterfreuden und -pflichten, der beziehungspflege, dem freundeskreis und dem einen oder anderen hobby, welche sowieso schon ein sehr kümmerliches dasein fristen, noch die zeit hernehmen soll, – womöglich mehrmals pro woche – sport zu treiben.

      • Sportpapi sagt:

        Wer will, der findet die Zeit. Aber es ist ja freiwillig.

      • Pixel sagt:

        Ich schließe mich da SP an. Es ist immer eine Frage dessen, wie man seine Prios setzen möchte. Wenn Kinder da sind, ist es natürlich auch eine Frage der partnerschaftlichen Abklärung. Aber beide, mein Partner wie auch ich sind da engagiert weil uns sonst einfach was fehlt. Aber klar, viele weitere Hobbies gibt’s da dann nicht mehr oder nur äußerst eingeschränkt und Saison spezifisch.

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