Familienbett: Sex, lass nach!

Mamablog

Sehr kuschelig und sehr unsexy: Szene aus dem Familienfilm «Yours, Mine and Ours» mit Rene Russo (am Bettrand ganz links) und Dennis Quaid (am Bettrand ganz rechts). (Foto: Paramount)

Am Montag schläft sie mit Nick. Am Dienstag ist Leo an der Reihe und am Mittwoch Yara, ihre Jüngste. Dann beginnt es von vorn. Die befreundete Mutter erzählte mir ihre Organisation der Nächte vor kurzem bei einem Bier. Das klappe prima, diese Regelung führe unter ihren Kindern – sie sind zehn, sechs und vier Jahre alt – zu keinen Streitereien. Sie liebten es bei ihr zu schlafen – und sie selbst, na ja, eigentlich auch, wenn die Kleinen sie nicht gerade treten oder aus dem Bett hinausdrängen würden.

Ich hörte ihr mit wachsendem Staunen zu – und fragte mich: Hatte ich da was verpasst? Nach ein paar langen Sekunden beschloss ich nachzufragen: «Ja und sag mal, was ist mit Ben? Äh, ich meine, seid ihr denn noch zusammen?» Haha, ja klar, lachte sie laut. Er schlafe im oberen Stockwerk in seinem eigenen Zimmer. Das täten sie schon lange. Wenn er in Kuschellaune sei, brauche er bloss runterzukommen – ins Familienbett.

Familienbett? Die Freundin war überrascht, dass ich überrascht war und erklärte mir: Das sei das Normalste der Welt. Bei den Urvölkern würden fast alle Familien so schlafen. Gemeinsam auf einer Matratze, nicht einsam – jeder im eigenen Bett. Mit Co-Sleeping hätten sie angefangen. Ich grinste und dachte, jaja, Co-Sleeping, so hat es auch bei uns angefangen. Doch die Gute sprach nicht von Sex. Sie war bereits mitten in einer Abhandlung über die Vorteile, wenn das Baby von Anfang an im Elternbett schläft: Ist gut für die Eltern-Kind-Bindung, praktisch zum Stillen, und so weiter und so fort.

Meine Neugierde war geweckt. Am Tag danach startete ich meine eigene kleine Mini-Umfrage. In Gesprächen mit befreundeten Müttern und Vätern fragte ich sie, ob ihre Kinder nachts bei ihnen im Bett schlafen würden. Acht von zwölf Befragten antworteten mit Ja: Die Kinder würden zwar meist im eigenen Bett einschlafen, doch gegen Mitternacht würden sie zu den Eltern ins Bett kriechen, um dort bis zum Morgen weiterzuschlafen. Die Kleinen – alle zwischen zwei und neunjährig – träumten schlecht, hätten Angst oder fühlten sich allein. Das Weiterschlafen zu dritt oder zu viert sei aber meist nicht sehr bequem. Deshalb gehe häufig der Vater ins frei gewordene Kinderbett, ins Gästebett – oder auf die ausziehbare Couch.

Hat man da noch Worte? Ich weiss, meine Umfrage ist nicht repräsentativ. Vielleicht habe ich an jenen drei Tagen die falschen Menschen gefragt. Dennoch widerspiegeln die Antworten einen Teil der jungen Familien. Was mich irritiert: Diese Männer und Frauen treten einfach so ihren Kindern den allerletzten Ort ab, den ihnen als Paar mit einer Familie noch bleibt. Ihr Bett. Ihr Zimmer. Ihre gemeinsamen Stunden zusammen, nur für sich. Um darauf aber schwer seufzend zu klagen, ihr Sex- und Beziehungsleben sei auch nicht mehr das, was es mal gewesen ist.

Kein Wunder, ist man versucht zu sagen, wenn ihnen nicht mal mehr dieser Freiraum mehr bleibt und sie sich gegenüber den Kindern nicht abgrenzen. Für unsere Kinder ist unser Zimmer in der Nacht tabu. Wir haben das Bett unserer Paarbeziehung zu liebe mit Löwenkräften verteidigt. Raus! Die Buben haben dort nichts zu suchen. Es ist unser Rückzugsort. Die Kinder akzeptieren es – und finden es schön, sich an einem Sonntag Morgen zu uns ins Bett zu kuscheln.

Wie halten Sie es? Teilen Sie ihr Bett mit den Kindern – oder geht das für Sie gar nicht?

gabi15x150Gabriela Braun ist freischaffende Journalistin und Mutter eines zehnjährigen Sohnes. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Erlenbach ZH.

205 Kommentare zu «Familienbett: Sex, lass nach!»

  • Corinne Link sagt:

    Hmm, prinzipiell genau meine Meinung. Andererseits: ich schlafe auch nicht gerne alleine, warum verlange ich es von meinem Kind? Und selbst wenn ich über diesen Einwand hinwegsehe, die Alternative bei meiner 20 Monate alten Tochter hieße, die Nacht auf einer unbequemen Matratze in ihrem Zimmer zu verbringen- ohne Mann, und auch dort die Nachteile des Familienbetts erleben. Ich kann sie ja nicht an ihr Bett fesseln. Und möchte auch nicht die halbe Nacht damit verbringen, sie immer wieder in ihr Bett zu bringen, nur damit sie 2 std später wieder angetapst kommt. Wenn jemand dafür eine Lösung hat

  • Isa sagt:

    Es ist schon traurig….heutzutage sind wirklich Kinder bei so vielen Familien an der ersten Stelle und danach kommt lange nichts. Warum muss man sein komplettes Leben nur nach den Bedürfnissen der Kinder ausrichten und sich zum Teil sogar den Alltag und mittlerweile auch die Nacht vom Kind planen lassen? Bei uns war es noch so, dass Kinder einfach „mitgelaufen“sind und das hat für alle so gepasst weil es auch normal ist! Und nicht wegen Stillen und Durchschlafen und Saugbedürfnis des Kindes sich seine Partnerschaft zerstören…da können einem sie Männer heutzutage echt nur noch leid tun. 🙁

    • Leo Schmidli sagt:

      Man kann Ihre Aussage auch umdrehen:
      „Es ist schon traurig….heutzutage sind wirklich Eltern bei so vielen Familien an der ersten Stelle und danach kommt lange nichts. Warum muss man sein komplettes Leben nur nach den eigenen Bedürfnissen ausrichten und sich zum Teil sogar den Alltag und mittlerweile auch die Nacht selber planen?“
      Warum haben Sie Sich noch einmal für Kinder entschieden?

      • Bettina sagt:

        Und warum die Partnerschaft zerstören? Das passiert ganz oft schon bevor die Kinder überhaupt da sind, man merkt es einfach oft erst mit den Kindern. Man muss die Partnerschaft so oder so pflegen, ob mit oder ohne Kinder. Aber ein Familienbett heisst doch noch lange nicht, dass die Kinder immer und überall an erster Stelle kommen.

  • elektra sagt:

    Famlienbett ist das schönste, was es gibt, wir haben 6 kinder, also schlafen immer 2 oder 3 bei uns, und kein Sex? Wir haben 6 Kinder…Tragisch, wer nur in seinem Bett Sex miteinander hat.

  • Rahel sagt:

    Die Kinder bei uns im Bett war, bis auf vereinzelte, wirklich seltene Male, an denen die Kinder krank waren ( was für mich aus zwei Gründen jeweils schreckliche Nächte waren, erstens aus Angst, man schaffe es nicht rechtzeitig mit der Kleinen aufs Klo zum
    Erbrechen,zweitens aus Angst, wenn sie dann mal eingeschlafen sind, sie aufzuwecken wenn man sich bloss bewegt oder atmet ) absolut kein Thema bei uns! Direkt vom Spital zu Hause legten wir unsere Babys in ihr eigenes, kuscheliges Stubenwägeli. So kannten sie gar nichts anderes und fühlten sich pudelwohl!

  • so en seich sagt:

    weniger sex wegen dem familiennett? so ein Blödsinn…
    wir schlafen mit kind und katz in einem Bett. dafür haben wir kein Kinderzimmer, sondern ein zweites schlafzimmer aka sexzimmer:) ausserdem kann mein mann sich da mal verkriechen, wenn er früh raus muss oder mal alleine schlafen will.

    und: wer im bett essen kann, kann auch in der küche vögeln

  • Dea sagt:

    Mit diesem Artikel bin ich garnicht einverstanden. Mit erstaunen stelle ich fest, dass die Meinung besteht Sex hätte man nur im Ehebett. Immer wieder höre ich die Empörung Kinder im Ehebett zerstören die Beziehung und das Paar sein. Ich für mein Teil kann überall Sex haben und brauche dafür nicht zwingend mein Bett. In diesem wiederum möchte ich zwingend schlafen, um am nächsten Tag ausgeruht zu sein. Manchmal frage ich mich da wessen Ehe gefährderter ist? Sex auf das Ehebett zu beschränken klingt nicht sehr kreativ!

  • Miranda sagt:

    Ja diesen „Gspürschmiverein“ verstehe ich auch nicht! Irgendwo möchte ich mit meinem Mann auch noch ungestört sein! Das ist doch eine Erziehungsfrage! Kein Wunder gehen immer mehr Männer bzw. auch frauen fremd…Das ist ja kein Zustand! Und dem Kind macht man so zuletzt einen Gefallen!!!

  • Katharina B. sagt:

    Hui,
    Das es dazu so hoch zu und hergeht?
    Was kümmert es mich, wo und wann andere Leute Sex haben?
    Für uns war und ist das Schlafzimmer zum Schlafen da. Für die ganze Familie übrigens.
    Sex und Paarleben findet im Wachzustand statt und nicht überwiegend in dem Bett, in dem geschlafen wird. Weder bevor wir ein Kind hatten noch nachher.

    Hingegen finde ich es traurig, wenn das Schlafzimmer der einzige Rückzugsort ist, den man hat. DAS kann ich mir für mein Leben überhaupt nicht vorstellen. Das Bett und Schlafzimmer mit dem Kind zu teilen hingegen schon.

  • Marco Bless sagt:

    Das ist einfach nur noch krank. Was sind das denn für Frauen und Männer? „Co-Sleeping“, Urvölker, „Familienbett“ (!)
    Hat man da noch Worte?

    Dem armen Kerl, der aus der Kuschelzone des „Familienbetts“ outgesourct wurde, kann man nur raten, sich einen freien Platz in einem Bett einer anderen Frau zu suchen, oder sich von der nächsten Brücke zu stürzen.

  • Jeanclaude sagt:

    All diese Beispiele der weiblichen Emanzipation erstaunen mich. Als Vater würde ich in dauerhaften co-sleeping-Situationen mein co-sleeping in einem fremden Bett geniessen. Und nur mit Erwachsenen.

  • fufi sagt:

    Also wenn SEX, selbstverständlich nach GELD, das einzig Erstrebenswerte im Leben wäre?
    Tja, weshalb machen sie denn noch immer Kinder und jubilieren in der SI:
    „Endlich sind wir eine richtige Familie!“

    Also fufi meint:
    da gäb’s doch noch das eine oder andere Wichtigere?

    In einer „Beziehung“?

    😉

  • Ganter sagt:

    lol, der Sex! Wieder mal der Sex!

    Die kümmern sich um das Sexleben (was für ein Wort!), wie um irgend einen Haustier, das ohne seine regelmässige Pflege eingehen würde. Und wenns um das Sexleben nicht so gut bestellt ist, wird man deprimiert, gereizt und traurig… 🙁 Was für Lebensentwürfe, haha!

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Als ob es bloss das Bett für den Sex gäbe… Wir erziehen und begleiten unsere beiden Kinder bedürfnisorientiert mit viel Nähe, Wärme, Geborgenheit, Zuneigung und Zuwendung durchs Leben – da gehören unter anderem auch Familienbett und Einschlafbegleitung nach Bedarf dazu. Solange die Lebens- und Schlafsituation für alle Beteiligten – Eltern wie Kinder – stimmt, ist doch alles bestens :)! Und dass Jugendliche noch im Ehebett der Eltern schlafen, ist ein Ammenmärchen. Einfach Leben und leben lassen und sich von niemandem dreinreden lassen, dann kommts schon gut :)! Wünsche allen eine gute Nacht!

    • Marco Bless sagt:

      Naja, mit den Jugendlichen ist das vielleicht gar nicht so eine schlechte Sache? Wenn die Tochter ihren ersten Freund mit nach Hause bringt, kann er ja gleich mit im „Familienbett“ schlafen; nach Bedarf mit Eingleitbeschlafung. Oder?

      Ehrlich gesagt, mir wird schon bei Ihrer Wortwahl anders. „bedürfnisorientiert“ „Familienbett“ „Einschlafbegleitung“ „Schlafsituation“… oooje!

  • Paula sagt:

    Familienbett senkt das Risiko für den plötzlichen Kindstod enorm, natürlich nur, wenn man rauch- und alkoholfrei zu Bett geht.
    Da wir gerne unsere Sprösslineg in unserem extra angefertigten 2×2,70m-Bett haben, sagen wir immer: Wenn er (unser Ältester) seine Freundin mitbringt, rücken wir alle etwas zusammen!
    Familienbett hin oder her – das sollte doch jeder für sich entscheiden! Und niemand sollte für die eine oder andere Variante verurteilt werden.

  • babuschka miro sagt:

    in welchem schwarzkatholischen kanton leben SIE denn???sex kann man ja nicht nur im bett unter der bettdecke haben…unsete kinder schlafen auch bei uns…manchmal beide,manchmal eins,ab und zu keins.wenns lange phasen waren mit beiden,haben wir auch schon betten gezügelt und ein familienzimmer gemacht 🙂 und was den sex betrifft:der ist bei uns eher origineller und spannender geworden 😉

  • Agapimu sagt:

    2) Und später, wenn er Nähe und Geborgenheit suchte, durfte er immer zu uns kommen. Heute ist er 14 und kommt nicht mehr und das ist gut so und ganz natürlich. All die giftigen Bemerkungen (”der ist mit 20 noch in eurem Bett”) wurden Lügen gestraft… Ich selber schlief auch ab und zu mit meiner Mutter im gleichen Bett und weder ich noch unser Sohn sind geschädigt. Im Gegenteil, wie oben schon von anderen beschrieben, die Eltern-Kind-Beziehung wird gestärkt
    PS: Statistisch gibt es in den Völkern, wo die Kinder bei den Eltern schlafen, weniger Fälle von plötzlichem Kindstod.Interessant, nicht?

    • Agapimu sagt:

      PS nachzulesen im Schlaf-Buch der Leche League.ch

    • korushe sagt:

      nun wenn das kind im schlaf aufhoert zu atmen hoeren sie es nicht, was gerne vergessen wird, bei voelkern wo kinder bei den eltern schlafen ist die kindessterblichkeit groesser und die kinder sterben schon an ganz anderen dingen, die sie bei uns dank guter vorsorge, massenhafter ernaehrung (auch ueber die mutter) und hygene ueberleben. es gibt viele theorien ueber den kindstod, aber bisher nichts worauf sich die medeziner festlegen oder behandeln koennen.

  • Agapimu sagt:

    Bin gar nicht einverstanden mit diesem Artikel: Unser Baby hat auch bei uns geschlafen, zusätzlich ein Bett neben unseres gestellt, so praktisch gestillt, anstatt jede Nacht aufzustehen, der Kleine schlief friedlich und wir hatten auch so einen erholsamen Schlaf. Natürlich wurden wir auch belächelt! Aber ab 1 Jahr legten wir den Kleinen in sein eigenes Bettchen in seinem eigenen Zimmer, sein Papa schlief während 2 Wochen daneben um den Übergang zu vereinfachen (nicht ich, da er sonst die Milch gerochen und nicht durchgeschlafen hätte) und so ging alles “comme sur des roulettes” reibungslos!

  • Arnold Laine sagt:

    acht von zwölf…?
    Wenn auch nicht repräsentativ, so entspricht dieser Anteil grob der Scheidungsrate hierzulande (2010: 54.4%, Quelle:admin.ch).
    Ein Schelm, wer da einen Zusammenhang sieht…!

  • Schlafmütze sagt:

    ich hab mir immer gesagt, dass unser Kind dann einmal nicht auf Dauer in unser Bett oder Zimmer gehört!
    Was so ein Kind nicht alles verändert 🙂 Nach 4 Monaten im Beistellbett und jetzt im grösseren Kinderbett gleich neben dem Elternbett kann ich mir einfach nicht vorstellen unseren Kleinen in sein Zimmer „abzuschieben“….obwohl er wohl in 90% problemlos durchschlafen würde. Tja, und was nun? Kommt Zeit, kommt Rat? Die spinnen eben alle ein wenig, die (manche davon) Eltern ;-D

  • maja sagt:

    Grundsätzlich haben wir alleine im Ehebett geschlafen. Wir hatten aber ein richtig breites Bett mit Treppe – Wohnlandschaft und der Fernseher an der Wand montiert. Gab es einen Familienfilm haben wir es uns im Bett gemütlich gemacht und zusammen den Film angeschaut. Im Winter war das richtig kuschelig und schön warm.

  • Tom Baer sagt:

    Über Co-Sleeping in Wikipedia: „Das gemeinsame Schlafen mit den Eltern ist weltweit verbreitet und wegen kultureller Gegebenheiten sowie schon aus Gründen begrenzten Wohnraums üblich.
    In Deutschland hatten bis Anfang des 20. Jahrhunderts viele Kinder kein eigenes Bett.“
    Das Kinder im gleich im gleichen Raum schlafen ist für mich nichts besonderes.

    • Nathalie sagt:

      Also bei meinem Vater war das so mit dem Co-Sleeping: Eltern in einem Bett und die drei Kinder im anderen. Soweit ich weiss, war das ein sehr verbreitetes Modell…

      • Tom Baer sagt:

        Das Co-Sleeping sehe ich aus evolutionären Sicht so: Säuglinge suchen instinktiv Schutz bei einer Person. Soweit mir bekannt ist machen das auch alle Säugetiere, weil es einfach alleine zu gefährlich ist. Ich kann mir vorstellen, dass Säuglinge nicht wissen, dass sie alleine im Kinderzimmer sicher sind.

    • Nico sagt:

      Ja, üblich war es, aber das heisst noch nicht, dass es für die heutige Zeit das richtige ist.. Es war auch üblich, Ehen aufgrund ökonomischer Logik zu schliessen. Ich habe einige Paare gesehen, die auseinander gingen, weil sie vor lauter Fokussierung darauf, ihren Kindern genug Liebe zu geben, sich nicht mehr um die Liebe zwischen ihnen beiden gekümmert haben… ob das den Kindern wirklich so gut tut? Ist eine glückliche Beziehung zwischen den Eltern nicht das beste, was einem Kind passieren kann? Und dafür braucht es nun mal auch ein wenig Intimität und Zärtlichkeit…

    • korushe sagt:

      ja ist es und war es, aber da haben die eltern auch sex wenn die kinder daneben schlafen, man kann die dinge nicht mixen. das geht eben nicht.

  • Stella sagt:

    übrigens betreiben wir weder eine laissez-faire Erziehung noch eine 50 JahrErziehung. Es gibt hier zwei Fraktionen, die einen schreien immer: in den Naturvölkern machens sie es au so, die anderen schreien: das ist antiautoritäre Erziehung. Sagt mal seht ihr nur schwarz oder weiss? Das würde mir mehr Sorgen machen, als ob mein Kund bei mir schläft oder nicht. Für die einen stimmts halt einfach, für die anderen nicht. Punkt!

  • Stella sagt:

    Ich durfte als Mädchen auch immer ins Bett meiner Mutter und bin keine egoistische oder verweichlichte Frau geworden. Für mich ist das ganz normal, meine Kinder durften auch bei uns im Bett schlafen. Stellt euch vor die beiden Grossen 8&10 shlafen seit sie 4 Jahre alt sind freiwillig im eigenen Bett, der Kleine 6 Jahre kommt ab und zu noch. Sex hatten wir auch schon wenn sie neben uns schliefen oder anderswo. Was macht denn die ganze Anti cosleeping Fraktion in den Ferien? Verzichtet ihr da alle auf Sex oder könnt ihr euch eine juniorensuite leisten;)

    • Nathalie sagt:

      Wir mieten ne Wohnung. Oder bestellen Kinderbetten ins Zimmer. Im Zimmer stören mich die Kids nicht. Nur in meinem Bett (wobei ich auch keinen Sex haben mag, wenn sie bei mir im Zimmer sind, drum eben lieber Ferienwohnung als Hotelzimmer teilen…).

    • Nathalie sagt:

      Wie habt Ihr sie denn umgewöhnt? Von alleine sind sie vermutlich ja aber auch nicht mit der Idee gekommen… Habt Ihr dann einfach irgendwann gesagt, so jetzt probieren wir’s mal mit eigenem Bett? So gesehen wäre es dann ja nur eine Frage des Zeitpunktes, ob man die Umgewöhnung eben früher oder später oder sogar von Anfang an durchführt… Und wenn die Kids aus dem Kleinkindalter raus sind, schlafen sie ja alle durch. Ich kenn jedenfalls eine Familie, wo die Teenie-Tochter (13!) noch bei den Eltern im Bett schläft – die haben die Umgewöhnung dann vermutlich einfach nie durchgeführt…

    • Sportpapi sagt:

      @Stella: Eher Wohnung oder gleich ein Haus. Im Hotel brauchen wir für die drei Kinder sowieso einen zweiten Raum.

  • Julenissen sagt:

    Glücklich all die, welche überhaupt noch Sex kriegen. Bei uns ist nicht die Kleine, welche auch gerne zu uns ins Bett möchte, sondern schlicht die verlorene „Lust“ meiner Frau… Und es soll niemand mit klugen Ratschlägen wie Romantik, Kerzen, Schaumbad, Städtereisen, was auch immer kommen…es geht nicht um schöne(re) Einzelerlebnisse sondern um ganz grundsätzlich überhaupt noch Sex zu haben!! Ich bin auch nicht der Typ, der es schön findet einfach nur „bedient“ zu werden. Ich finde es normal die Lust zu verlieren, wenn der Partner keine Lust mehr hat…

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Heute ist übrigens Weltkindertag! Wenigstens heute sollten sie im Mamibett schlafen dürfen, finde ich. Meine sind leider schon zu gross. 😉

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Ein Hoch der Familienkutsche! Ich denke gerne an die Zeit zurück, als meine Chnudis unbedingt in mein Bett kriechen wollten, der Eine hielt es dort sehr lange aus. Irgendwann war es kein Thema mehr, aber wenn ich mal allein verreiste, gab es immer ein Kämpfli, wer derweilen im Mamibett schlafen darf.

  • Susann sagt:

    Unser Grosser konnte lange, lange nur gut schlafen, wenn es bei uns im Bett war. 3m Futon war da die Lösung. Er ist dann bei Ankunft der kleinen Geschwister fröhlich mit ins Kinderzimmer gezogen.
    Wie im Artikel erwähnt gibt es in der Wohnung ja häufig eine zweite Schlafstatt, wo sich Familienbett-Eltern ja dann ungestört vergnügen können. Wir waren jeweils im Gästebett zugange.

    • Nathalie sagt:

      Das bestätigt meine Theorie, dass es nicht ums Elternbett geht, sondern ums Alleine-Schlafen… Kann dazu auch sagen, dass ich selbst ins Kinderzimmer zügeln musste, als mein jüngerer Bruder ankam, und ich mich daran erinnere, mich einsam und alleine gefühlt zu haben dort, während die anderen gemütlich zu dritt nächtigten… Es ging da weniger um meine Eltern, als ums Alleine sein, und kaum kriegt ich Gesellschaft im Kinderzimmer, war’s nicht mehr nötig, den Eltern Gesellschaft zu leisten…

  • Thomas Z. sagt:

    Himmel! Was ihr für Probleme habt! Macht doch was ihr wollt, und macht es doch, wie ihr wollt – jedem nach seinem Geschmack, so lange es niemandem weh tut. Aber schaut ums Himmels Willen – bitte! bitte! bitte! -, dass eure Kinder, Goofen und Blagen so rauskommen – egal, wo sie pennen -, dass sie auch toleranten und heiteren Mitmenschen nicht ständig und überall auf den Wecker gehen. Danke! Vielen, vielen, vielen Dank!

  • Jacqui sagt:

    Die Ausquartierung unserer Kleinen steht uns noch bevor. Nach 3 1/2 Monaten ist es nun langsam fällig. Sie schläft durch und ich hoffe das gelingt auch in ihrem eigenen Bett. Mir ist die Nähe zu meinem Kind wichtig, sie sollte sich anfangs besonders geborgen fühlen, so zwischen uns liegend. Ausserdem hatte auf diese Weise, der Papa auch die Gelegenheit, sie länger um sich zu haben und kennen zu lernen. Die Eltern-Kind-Nähe funktioniert, nun soll sich auch die Eltern-ohne-Kind-Nähe wieder einpendeln. Auch die Eltern brauchen Zärtlichkeit … schliesslich möchten wir uns noch lange lieb haben!

  • KT sagt:

    woher weiss die verehrte mamablog-leserschaft eigentlich so genau, was „naturvölker“ (allein für den begriff hätte ich gern mal eine definition) punkto familienbett und sex zu tun und zu lassen pflegen? kennen sie ein „naturvolk“ persönlich? werden da nicht auch gern romantisierende legenden verbreitet, à la rousseaus „zurück zur natur“? vielleicht hat es ja einen ganz pragmatischen grund, dass zwischen zwei geschwistern im urwald oft zwei jahre abstand liegen – und nein, am stillen liegt es nicht, das ist nachweislich keine sichere verhütung 😉

    • Carolina sagt:

      Naja, KT, wenn Sie und Ihre Frau mit allen Kindern, Schwiegereltern, Eltern, Grossmüttern und dem lieben Vieh auf der Schlafstelle liegen müssten, ist die Verhütungsfrage von ganz allein geklärt – so stelle ich mir das jedenfalls vor. Dieses Klischee eines Naturvolks halte ich auch für absolut lächerlich – Klein Erna bastelt sich ein wenig Sozialromantik zusammen.

    • mira sagt:

      @ KT
      Eine sichere Verhütung ist es nicht, stimmt. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass man schwanger wird, ist deutlich herabgesetzt. Statistisch gesehen wäre es verwunderlich, wenn der „natürliche“ Abstand kürzer wäre.

    • Agapimu sagt:

      Ja, @KT, da kann dir das „Schlafbuch“ von La Leche League genaue Auskunft geben. Dort wird von „Naturvölkern“ berichtet, wo Kinder ganz natürlich bei den Eltern schlafen, die Mutter es Tag und Nacht nach Bedarf stillt. Stillen hat verhütende Wirkung wenn mehrere Stunden pro Tag gestillt wird, und davon x (ich weiss nicht mehr wieviele, steht im Buch) während der Nacht, da der Körper dann ein anderes Hormon ausschüttet, das verhütende Wirkung hat. Zudem zeigt die Statistik, dass dort wo Kinder regelmässig mit Eltern schlafen, die Sterblichkeitsrate des plötzlichen Kindstod deutlich geringer ist

      • Mia sagt:

        Lustig ist immer, dass bei gewissen Themen alle immer zurück zur „Natur“ wollen. Dabei wird fleissig künstlich befruchtet, der Zahn wird auch mit Spritze gezogen und Kaiserschnitte geplant. Ja was jetzt 2012 in der Schweiz oder zurück zur Natur. Wir sind so weit weg von der Natur inzwischen wie es nur irgendwie geht! Kein Naturvolk ZERSTÖRT die Natur in der es lebt……

  • Patrick sagt:

    Schön wenn das die Fragen sind mit denen man sich beschäftigen darf.
    Ich für meinen Teil wär schon überglücklich endlich mal eine Partnerin zu finden mit der man sich vorstellen kann Kinder zu haben.

    • Carolina sagt:

      Patrick, ich weiss ja nicht, wie alt Sie sind – aber ich drücke Ihnen die Daumen. Und glauben Sie mir, jede Situation hat ihre eigenen Fragen/Probleme. Um diese hier brauchen Sie sich jetzt wirklich noch keine Gedanken zu machen…..

  • tinu sagt:

    Wenn Mami und Papi nicht so tollen Sex haben und die Beziehung auch nicht so recht klappt ,liegt es wohl an den beiden und nicht an den Kids die ab und zu auf „Besuch“ kommen.Und ich lieb es mit meiner kleinen einzuschlafen..stört mich auch nicht im geringsten wenn später noch meine Frau dazukommt..aber eben manche lieben halt die komplizierte Tour..nur jeder für sich.. ??

    • Carolina sagt:

      Das sehe ich auch so, tinu (wenn es wirklich nur die Kleinen sind und nicht noch Hund, Katze, Grossmutter etc.).
      Und was mir bei den Beiträgen hier auch noch so auffällt: bei denen, die über ihren ach-so-phantasievollen Sex reden und dass ihre Beziehung wegen der Babies keinerlei Einschränkungen erfährt – da läuten bei mir alle Alarmglocken. Ich glaube, dass die sexuelle Beziehung der allermeisten eine Aenderung erfährt – und erstmal sicher nicht zum Besten. Und viele Menschen orientieren sich dann an denen, die vorgeben, bei ihnen sei alles wie bisher – naja…..

      • tinu sagt:

        Recht hast Du Caroline,aber wer Familie haben will muss auch halt einfach mal seine eigen intressen nach hinten schieben und jetzt Achtung halt einfach mal auf etwas verzichten können und dazu sind halt nicht alle bereit !!

      • Nathalie sagt:

        Da habt ihr beide Recht, aber ich denke mal, ob man nu im gleichen Bett schläft oder nicht – der Sex leidet sowieso erst mal, wenn man Babies zuhause hat. Mir geht es auch weniger darum, sondern eher um ungestörten Schlaf, weshalb ich auf unserem Elternbett bestehe… Kinder schlafen viel unruhiger und ich umso besser, wenn sie nicht neben mir liegen. Eine umso fittere Mami steht ihnen dann am nächsten Tag zur Verfügung. Sehe daran jetzt nichts Egoistisches!

      • Carolina sagt:

        Ja, eben. Und einige Blogs zurück, als es um Schreibabies ging, haben wir ja gesehen, dass es sich halt manchmal nicht vermeiden lässt, die Babies im Bett zu haben (ich ziehe dann schon irgendwann auch eine Altersgrenze) – meine Tochter hat nur geschlafen, wenn sie auf meinem Bauch lag, über Monate. Sex? Gott sei Dank habe ich einen verständnisvollen Mann – und irgendwann ging es halt wieder ab. Aber Sex war so ziemlich das letzte, wonach mir der Sinn stand, als ich mit so einem schnaufenden Oefeli auf dem Bauch schlafen musste.

      • Nathalie sagt:

        Ha. Ich bin sicher, Carolina, wenn Du 80/90 Jahre alt bist, denkst Du mit einem Lächeln ans Oefeli zurück… 😉

      • Carolina sagt:

        Ist eigentlich heute schon so, aber damals war mir überhaupt nicht zum Lachen zumute. Ich habe heute noch Beklemmungen, wenn ich an diese Affenhitze zurückdenke…. Aber es ist was Gscheites dabei herausgekommen und die Beziehung besteht immer noch erfolgreich.

      • mira sagt:

        @Nathalie
        Hast Du den Freud’schen Verschreiber bei Dir gesehen? “ Kinder schlafen viel unruhiger … wenn sie nicht neben mir liegen“.
        Wir haben anfangs auch darauf bestanden, dass unsere Grosse bei sich im Bett bleibt. Bis es bei mir irgendwann „klick“ gemacht hat und ich es zuliess. Die ersten Wochen schlief sie auch sehr unruhig, dann aber entspannte sie sich und jetzt schläft sie wie ein Murmeltier. Total kuschelig.

      • Nathalie sagt:

        Mira, ach, tatsächlich, den Freud’schen hab ich übersehen (der besagt in etwa das Gegenteil von dem, was ich eigentlich sagen wollte)… 😉 Na jedenfalls gehöre ich zu den Glücklichen, wo die Kinder sowieso meist ruhig und friedlich in ihren Bettchen ein- und durchschlafen, also braucht es bei uns keine Grundsatzdiskussion. Das Alleinfühlen ist tatsächlich ein Grund, warum die Kids schlecht schlafen, aber das kann man auch mit anderen Massnahmen als Familienbett managen. Ich vertrete sowieso die Meinung, alles ist recht in Hinblick auf Schlaf, solange es für alle funktioniert.

      • xyxyxy sagt:

        1a – Carolina, hab das selbe auch gedacht: Bei uns alles super, wie haben halt Phantasie, ho, ho, ho
        Solche Leute ….. gähn

      • mira sagt:

        @Nathalie
        Welche Massnahmen würden Sie denn sonst vorschlagen, um dem Alleinsein vorzubeugen? Wie gesagt, uns stört das Familienbett nicht, im Gegenteil, es ist eine Bereicherung. Aber generell interessiert es mich, denn ich habe nicht den Anspruch, dass nur unsere Lösung die einzig Richtige ist.

      • Nathalie sagt:

        Mira: da gibt’s verschiedenes, ein heisser Tip meiner Meinung nach ist, die Kids gemeinsam einzuquartieren. Bei uns zuhause reicht ein umfassendes Gute-Nacht-Ritual, Nachtlicht, offene Zimmertür zum Einschlafen, und zum Durchschlafen nur schon die Option, ins Elternbett zu schlüpfen bzw. nachts zwischendurch mal 5 Minuten bei den Eltern kuscheln, wenn’s nötig ist und wieder zurück, statt die ganze Nacht den Platz im Bett streitig machen. Kenne auch Eltern, die ihre Kinder bei sich im Bett einschlafen lassen und sie dann in ihr Zimmer transportieren (was mir zu umständlich wäre).

      • mira sagt:

        @Nathalie
        Ok, das tönt alles relativ normal. Möglicherweise kommt die Grosse ja nicht mehr, wenn der Kleine alt genug für das Kinderzimmer ist. Noch geht das nicht, da er aus dem Kinderbett rausfallen würde. Wieder zurückbringen ist mir persönlich zu mühsam, da schlafe ich lieber durch…
        Ich denke, dass es absolut ok ist, wenn Kinder im eigenen Zimmer schlafen, wenn sie dies auch freiwillig und gerne tun!

      • Nathalie sagt:

        Mira, ich denke, vieles ist einfach Gewohnheitssache. Bei mir war im Elternbett schlafen immer die letzte Option (weil mein Mann und ich sonst nicht schlafen konnten), meine Mädels haben aber beide schon als Babies sehr früh und fast immer durchgeschlafen (hätte ihnen was gefehlt in ihrem Zimmer in ihrem Bett, wäre das ja nicht so gewesen), aber wenn ich mehr Nächte hätte durchwachen müssen mit ihnen, dann wär das Familienbett vielleicht auch bei uns notläufig zur Gewohnheit geworden. Denke, da gibt es kein richtig oder falsch, sondern nur ein funktioniert oder eben nicht.

      • Nathalie sagt:

        Nochmal Mira: die Grosse hatte übrigens so eine Phase mit ca. 2, wo sie plötzlich nachts aufgewacht ist und stundenlang vor sich hin gequatscht und gesungen hat. Wir haben dann die Gitterstäbe vom Bett entfernt, und siehe da, sie hat die Möglichkeit nur selten genutzt, aber wieder friedlich durchgeschlafen.

      • mira sagt:

        @Nathalie
        Unsere Grosse hat ab Geburt durchgeschlafen (ja, ich gehörte zu den glücklichen 1%). Erst mit ca. 2 fing sie an, nachts aufzuwachen. Vorher war für uns das Thema Familienbett auch nicht aktuell. Mit dem Thema konfrontiert, hat es mich aber überzeugt. Wäre sie ein Durchschläfer geblieben, dann hätte ich mich auch nie damit befasst.

  • Tomas sagt:

    Wenn meine Kinder krank sind oder Alpträume haben, OK, ausnahmsweise können sie zu mir kommen.
    Aber immer in meinem Bett? Nein, danke.
    Und die Naturvölker? Ich schätze, denen kommt es auch nicht suspekt, im gleichen Bett gleichzeitig Sex zu haben.

  • Sportpapi sagt:

    Jeder wie er will. Wir haben unseren Säuglingen einen „Babybalkon“ bauen lassen, so dass sie zwar bei uns, aber in einem eigenen Bett lagen. Dies vor allem der stillenden Mutter zu liebe. Mit spätestens halbjährig dann ins Kinderzimmer, wo sie jetzt zu dritt schlafen (und wehe, es fehlt mal einer). Trotzdem kommen sie in der Nacht gerne mal zu uns. Meist merken wir das erst am Morgen, sont tragen wir sie zurück (und dann schlafen sie umgehend ein und bleiben auch). Ab 6 Uhr dürfen sie kommen. Aber ja, das Bett gehört in erster Linie uns Eltern.

  • stefan gasser sagt:

    Ja natürlich, alles Argumente, die der persönlichen Erfüllung, nach der wir ja immerzu streben, nicht gerade zuträglich sind. Auch als Eltern haben wir selbstverständlich das Recht: Dauernd im Ausgang zu sein, uns betrunken zum Idioten zu machen, unglaublichen Sex während der ganzen Ehe zu haben, die Hobbys zu pflegen, Karriere zu machen, den Freundeskreis nicht zu vernachlässigen, kulturell à jour zu bleiben, schlank und attraktiv zu sein. Hey, Eure Probleme möchte ich haben. Kinder schlafen hin und wieder im Bett – wenns für Eltern und Kind stimmt, ist das doch prima.

    • Nathalie sagt:

      Darauf kann ich alles gut und gerne verzichten – nur ein Recht proklamiere ich hier: das Recht auf guten Schlaf! Und stell Dir vor, unsere Kinder schlafen auch ganz gut und friedlich in eigenen Zimmern und eigenen Betten (wobei ich da ja eher denke, einfach Glück zu haben mit den Schlafmützen).

    • Nathalie sagt:

      Danke, dass Du Dich so um uns sorgst, Martin – ist aber nicht nötig, denn ja, ich mag Sex im Bett, finde es da viel gemütlicher als andernorts (dies mal ein Statement gegen all die Abenteuer in Küche, Bad und dergleichen – jedem seine Vorlieben, gell?). Hab aber gemerkt, dass der gute Sex ganz direkt und geradlinig abhängig ist vom guten Schlaf in den Nächten zuvor… (und der Stefan redet ja vom unglaublichen Sex während der ganzen Ehe – worauf ich in den ersten Monaten nach der Geburt aber zugunsten meines Schlafes gerne verzichtet habe.)

  • Clemens sagt:

    Kinder soll(t)en grundsätzlich im eigenen Bett schlafen. Haben ich und meine beiden Schwestern damals auch getan, ohne erkennbare bleibende Schäden! Ausnahmen gab’s ab und zu bei Krankheit oder Gewittern… Ich würde kein Auge zukriegen, wenn unser Zweijähriger neben mir schlafen würde.

    Da man Grenzen als Eltern nur gemeinsam setzen kann und meine Partnerin das lockerer sieht, bevorzuge ich das Gästebett und bin damit ein Vertreter der Mehrheit der Umfrage der Autorin. KEINE Auswirkungen auf den Sex? Da kann ich nur mein rechtes unteres Augenlid nach unten ziehen und müde lächeln…

    • Mia sagt:

      Tja….irgendwann wird der Sex halt auswärtig geholt….selber Schuld die Frauen…

    • Roger sagt:

      „Kinder soll(t)en grundsätzlich im eigenen Bett schlafen“. So was kann nur ein zivilisationsgeschädigter Mensch wie Sie behaupten! Gerade Kleinkinder sehnen sich nach körperlicher Nähe und Geborgenheit! Stillen und körperliche Nähe sorgen für ein perfektes Ambiente für das Kind, das in der Regel nach dem zu Bett gehen innerhalb von 10 Min. einschläft!
      Man muss sich einmal vergewissern dass die Idee eines Kinderzimmers den meisten Asiaten und Afrikanern völlig fremd ist, zumindest wenn die Kinder noch klein sind. Das Zusammensein, auch im Bett, bewirkt einen wichtigen Zusammenhalt der Familie

      • Agapimu sagt:

        ja genau @roger! Unser Baby hat auch bei uns geschlafen, zusätzlich ein Bett neben unseres gestellt, so praktisch gestillt, anstatt jede Nacht aufzustehen, der Kleine schlief friedlich und wir hatten auch so einen erholsamen Schlaf. Natürlich wurden wir auch belächelt! Aber ab 1 Jahr legten wir den Kleinen in sein eigenes Bettchen in seinem eigenen Zimmer, sein Papa schlief während 2 Wochen daneben um den Übergang zu vereinfachen (nicht ich, da er sonst die Milch gerochen und nicht durchgeschlafen hätte) und so ging alles „comme sur des roulettes“ reibungslos! Seitdem kam er vereinzelte Male

      • Agapimu sagt:

        2) zu uns ins Bett, wenn er Nähe und Geborgenheit suchte und heute ist er 14 und kommt nicht mehr und das ist gut so und ganz natürlich. All die giftigen Bemerkungen („der ist mit 20 noch in eurem Bett“) wurden Lügen gestraft… Ich selber schlief auch ab und zu mit meiner Mutter im gleichen Bett und weder ich noch unser Sohn sind geschädigt. Im Gegenteil, wie oben schon von anderen beschrieben, die Eltern-Kind-Beziehung wird gestärkt 🙂
        PS: Statistisch gibt es in den Völkern, wo die Kinder bei den Eltern schlafen, weniger Fälle von plötzlichem Kindstod.Interessant, nicht?

  • plop sagt:

    Es ist ja aber auch ein Platz-Problem. Wenn man dann zu viert auf einer 1.60 Matratze schlafen soll wirds schon eng. Wenn man aber ein grosses Schlafzimmer hat kann ich folgendes empfehlen: 2 Betten nebeneinander (bei uns ein 1.60 und 1.20) und dann hats genug Platz für alle und alles.

  • Nathalie sagt:

    Meine Grosse ging nach der Geburt direkt in ihr eigenes Zimmer – ich konnte sonst kein Auge schliessen. Meistens schlief sie super, und wenn nicht, hab ich mich zu ihr ins Zimmer gelegt, damit mein Mann fit war fürs Büro am nächsten Morgen. Mittlerweile kann sie ihr Bett selber verlassen, auch jetzt schläft sie allermeistens friedlich im eigenen Bett, hin und wieder sucht sie aber den Weg zu uns, wo sie auch toleriert wird, solange sie einigermassen still hält – sonst muss sie zurück in ihr Bett…

    • Nathalie sagt:

      …Mit der Kleinen stellt sich das Problem erst gar nicht, da sie sowieso immer friedlich durchschläft – in ihrem eigenen Bett im eigenen Zimmer. Wenn sie jährig wird, werden wir sie umquartieren – ins Zimmer zu ihrer Schwester, dann sind die beiden nicht alleine nachts und wir haben wieder ein Zimmer mehr zur Verfügung für Spielen, Werken, Gäste…

    • Nathalie sagt:

      was ich vergessen hab: wenn sie mal krank ist und etwas Nähe braucht zum Schlafen, muss leider mein Mann jetzt auf die Couch flüchten, aber dies ist die Ausnahme, nicht die Regel, und darauf bestehen wir auch. Ich schlafe schon lange nicht mehr gerne alleine im Bett, aber immer noch lieber mit meinem Mann als mit meinen Kids…

      • Leni sagt:

        @Nathalie: finde ich super wie Du das regelst. Ich finde auch, dass das Elternbett hauptsächlich für die Eltern da ist. Oder muss man sich als Frau/Mann wegen der Kinder in Luft auflösen und auf sämtliche Bedürfnisse verzichten? Kinder müssen auch lernen, dass nicht sie immer und andauernd im Vordergrund sind. Kein Wunder ist die Scheidungsrate so hoch. Irgendwann hat man „nur“ noch die Kinder als Gemeinsamkeit und sonst nichts mehr….

      • Eni sagt:

        Genau, die Seitensprungportale boomen und für viele muss man Verständnis haben wenn sie unter dem Hag durchfressen.

  • Ursula sagt:

    Es geht nicht nur um Sex sondern um die Beziehung an sich. Den ganzen Tag bin ich für die Kinder da, nach Feierabend auch mein Partner. Sind die Kinder erst mal im Bett, hat er evtl. noch Fussballtraining, ich treffe mich vielleicht mal mit einer Freundin oder muss sonstige Sachen erledigen. Das Bett ist dann oft der einzige Treffpunkt für uns. Es ist wichtig, sich aneinander zu kuscheln, zu quatschen oder eben auch Sex zu haben. Ich denke, Kinder sind glücklich, wenn es die Eltern miteinander auch sind. Hauptargument bei Trennungen ist oft: „Wir haben uns auseinandergelebt“…kein Wunder!

  • Olaf sagt:

    Meine Kinder haben von Anfang an im eigenen Bett und auch im eigenen Zimmer geschlafen. Grund: Ich kann mit Kindern nicht schlafen (kein Platz, ewiges gezappel). Kommen die Kinder doch mal in unser Bett, dann gehe ich ins Gästezimmer. Das hat nichts mit Sex zu tun, sondern einfach mit in ruhe schlafen können.

  • Bodie sagt:

    Nach Geburt des ersten Kindes schlief dieses immer bei uns im Bett. Mittlerweile haben wir ein Familienschlafzimmer für alle. Das Sexleben kommt nicht zu kurz, im Gegenteil, man nutzt die Gelegenheiten und Orte die sich bieten und fummelt nicht mal vor dem Einschlafen bisschen rum und schläft danach gleich ein. Wir hatten aber auch schon Sex im Familienbett .. Von Freunden wurden wir anfangs über unser Familienschlafzimmer belächelt, heute handhaben es einige auch so. Der Grosse ist nun 10 und schläft aus eigenem Wunsch mehr und mehr in seinem eigenen Bett.

  • Sandra Studer sagt:

    Mein Gott seid Ihr phantasielos! Natürlich schlafen unsere 3 Kinder auch sehr oft bei uns, aber wir haben tollen Sex im Wohnzimmer oder sogar in der Küche, das hält unsere Partnerschaft tausendmal lebendiger als ein Höpi jeden Freitagabend im Ehebett! Kann ich nur empfehlen! Woher kommt eigentlich die Idee, dass Sex nur im Ehebett stattfinden muss? Unserem Sexleben gehts prima, und das trotz den drei Kindern… mein Mann ist übrigens in Afrika, dort ist wirklich üblich, dass alle zusammenschlafen und es ist aber auch üblich, dass die Eheleute phantasievoll sind im Suchen von netten Plätzchen..

    • Tomas sagt:

      SS: ich glaube, sie machen da einen falschen Umkehrschluss.
      Ob ich Sex an unterschiedlichen Orten praktiziere hat mit der Tatsache, dass es hauptsächlich in meinem Bett stattfindet nichts zu tun, es ist vielmehr sowohl als auch. Nur, „anderswo“ sind es naturgemäss eher die Quickies und wenn man sich Zeit füreinander nehmen will und sich ausgiebig auskosten will, ist ein gutes und grosses Bett immer noch die beste Variante.

      • Eni sagt:

        Sorry meinen Einwand, aber in Afrika hat es wohl viele beschnittene Frauen, die sich keinen phantasievollen Sex wünschen, sondern dass ES möglichst schnell vorbei ist.

      • François Longchamps sagt:

        kenne Afrikanerinnen recht gut und kann ihnen sagen, dass auch beschnittene wunderschöne Orgasmen erleben können, bitte nicht dumme Pauschalmeinungen. Es ist absolut skandalös, dass wir Europäer nicht genügent tun, damit die Beschneidung weltweit unterbunden wird. Übrigens ist die Beschneidung des Mädchen besonders in den islamischen Länder Schwarzafrikas verbreitet, bei den andern kaum bis gar nicht, oder sogar verboten. Knabenbeschneidung ist auch eine Sexualverstümmelung.

      • Eni sagt:

        Dann müssen Sie mir mal genauer erklären wie eine Frau, deren Schamlippen und Klitoris vollständig entfernt wurden und die Öffnung bis auf ein kleines Löchlein zugenäht wurde einen Orgasmus haben kann. Und wenn ja das Sexleben als beschnittene Frau so toll ist, dann sollte man ja die Mädchenbeschneidung nicht ausrotten sondern als obligat erklären. Und Mädchenbeschneidungen hat es schon gegeben, bevor der Isl.m überhaupt „erfunden“ wurde. Hat unter anderem den Zweck, dass Frau keine Lust empfindet und dem Ehemann keine Hörner aufsetzt.

  • Valeria sagt:

    Zwei Monate nach der Geburt habe ich ein befreundetes Ehepaar mit einem gleich alten Baby getroffen. Bezüglich Schlafzimmer meinte er, dass der Kleine von Anfang an in seinem eigenen Zimmer schlafe. Man möchte schliesslich auch noch etwas Privatsphäre für die Beziehung… *hüstel*. In dem Moment hatte seine Frau einen sehr gequälten Ausdruck im Gesicht.

    Auf was ich hinaus will: Es ist doch egal, wo das Kind schläft und weshalb. Wichtig ist einfach, dass es für alle stimmt. Wer

    • Valeria sagt:

      …ohnehin überall rummacht, braucht kein Bett. Und für wen Sex nur im Schlafzimmer stattfinden kann, soll sich dieses Refugium schaffen. So what!

  • Irene sagt:

    Meine Tochter hat es immer mal wieder versucht bei uns ins Bett zu kriechen, ich habe dann die ganze Sache einfach umgedreht; ich habe mich zu ihr ins Bett gelegt. Meist sind wir beide so eingeschlafen und wenn ich irgendwann von ihr „rausgetreten“ wurde, bin ich wieder ins eigene Bett zu meinem Mann zurück – bei den vielen Turnlektionen die meine Tochter (14) nachts heute noch so durchexerziert, war diese Variante auf die Länge massiv erholsamer. Mich nimmt ja wunder wie ein Partner in einigen Jahren (bitte Himmel – noch mindestens 4 Jahre ;-)!) ihren Beinen Einhalt gebieten will 🙂

  • Lady B sagt:

    Mein Mann und ich hatten ein paar schlimme Nächte verbracht mit unseren Kindern, die immer irgendwie zuletzt quer in unseren Bett lagen. Bis wir auf die glorreiche Idee kamen ein Kinder Matrazze unter dem Bett zu verstauen. Wer mitten in der Nacht Angst hatte und nicht im eigenen Bett schlafen wollte, dürfte auf die gemütliche Bettstelle neben unsere liegen, und alle haben wunderbar geschlafen.

  • SomeintPhia sagt:

    Schön, wenn uns das Verhalten der Urvölker noch in der modernen Welt prägt .. hin und wieder, darf die Kleine schon bei uns sein, doch in den anderen 95% der Nächte gehört das Elternbett eben den Eltern. Da können auch die Urvölker nichts daran ändern, wo kämen wir da hin .. 😉

    • Sportpapi sagt:

      Und neben den Kindern liegt auch noch die Grossmutter und die Schwägerin im Ehebett, was trotzdem nicht vom Sex abhält. Man ist ja ganz natürlich…

      • Gabi sagt:

        Erinnern wir uns daran, wie lange auch in unseren Breiten Nutzvieh und Mensch nicht nur unter demselben Dach, sondern auch innerhalb der selben Mauern wohnten.

        Und das zu einer Zeit, als es noch kein elektrisches Licht gab! Nur natürlich, dass es unter diesen Umständen auch mal zu Verwechslungen kam. Unsere Vorfahren sind da bestimmt viel entspannter damit umgegangen.

        🙂

  • AndreasKaufmann sagt:

    Eigentlich sollte man als Mann darauf bestehen, dass man im Lendenschurz, unrasiert und mit Speer und Keule bewaffnet durch die Wohnung lümmelt, weil die „Naturvölker“ tun das auch und die sind sehr glücklich dabei ;-)!

    • Auguste sagt:

      hmm…, den lendenschurz löste die trainerhose ab, aus der keule wurde die bierflasche und der speer verwandelte sich in eine bis zehn fernbedienungen.nimmt man noch den derzeitigen lounge-trend bei den pölstermöbeln dazu, dann kommt man zu keinem andern schluss als: das volk ist sich ziemlich treu geblieben, nur die natur hat sich weiterentwickelt.

      youtube: grandpa – the judds (with lyrics)

    • Sportpapi sagt:

      Der Mann sollte eher darauf bestehen, dass sie im Lendenschurz…

  • Oliver Braun sagt:

    Die Juden machen das am besten, die haben viele Kinder, durfen jedoch nur 2 Wochen pro Montat sex haben. Wenn einen Frau Ihre Periode hat, mussen die glaube ich vom letzten blut ersichtigung 7 „reinen“ Tage zahlen und erst dann wieder…
    Ich finde dies wirklich eine gute idee.

    • Gabi sagt:

      Enterprise-Braun? – Sorry, kennen wir uns?

      Wieso genau gute Idee: Aufgrund der Fertilität oder anderweitig?

      • Oliver Braun sagt:

        Glaube nicht dass wir uns kennen.

        Ist einen super Idee da man nicht immer die Belastung hat dem anderen Partner zu befriedigen plus mit zwei wochen obligatorische Pause ist es jedes mal was frisches und etwas „to look forward to“

    • hobbyläuferin sagt:

      Wenig Sex soll eine gute Idee sein?
      Echt jetzt?

  • Savonier sagt:

    @Diva
    glaub mir wenn man sich mühe gibt das eine Beziehung nicht vollständig flöten geht , profitiert auch das Kind davon !
    Es kommt nicht selten vor das einer von den beiden Eltern genau durch solche Sachen unzufrieden sind mit der Beziehung! Was ist die folge ? Streitereien. Wieso nicht den Kindern beibringen das unser Bett ein Heiligtum ist, in der sich Mama und Papa etwas gutes tun können , wie reden, kuscheln, sex.

  • François Longchamps sagt:

    Unser Sohn (3) schläft bei uns, aber er schläft sofort und tief ein und somit können wir danach unser Sexleben ausleben, wie wir gerne möchten und kuscheln etc. Das eine schliesst das andere nicht aus, und zudem gibt es durch den Tag noch genügend Gelegenheiten, sein Passion gemeinsam auszuleben.

  • Lena Müller sagt:

    Meine ersten drei Kinder habe ich nie mit zu mir  ins Bett genommen und sie waren auch nie mit ihrem Bett in unserem Zimmer. Sie haben aber auch relativ früh durchgeschlafen. Damals habe ich nicht auswärts gearbeitet. Nach 11 Jahren kam ein „Nachzüglerli“. Jetzt sieht es anders aus. Ich arbeite viel auswärts und bin gestresst. Die Kleine schläft eher schlecht, dann musstem wir uns auch noch wegen Hausumbau Zimmermässig einschrenken. Deshalb hat sie viel bei uns geschlafen. Wir wollten sie umgewöhnen, jedoch ist dies bis heute nicht gelungen. Jetzt schlafe ich praktisch immer im Kinderzimmer und sie möchte fast jede Nacht bei mir schlafen. Ganz klar kommt die Partnerschaft so zu kurz. Ich hoffe jedoch dass es sich bald ändert. Bin aber auch der Meinung dass es Kinder gibt die etwas mehr Geborgenheit brauchen als andere. Und ich gebe sie ihr gerne, da sie tagsüber so entspannt und unkompliziert ist, einfach ein pflegeleichtes Prachtkind! 

  • Manuela sagt:

    Wenn die ‚Naturvölker‘ wüssten, wozu sie alles herhalten müssen! Das ist auch eine Form der Diskriminierung.

    Aber vielleicht hätten die Angehörigen der Naturvölker auch manchmal gern Privatsphäre. Vielleicht haben die ja für Sex eigene Hütten, in denen sie ungestört sein können. Warum eigentlich bauen die im Urwald keine 4-Zimmer-Wohnungen?
    Vielleicht fänden die’s ja total blöd, immer als Argument herangezogen zu werden, wenn ‚zivilisierte‘ Menschen mal wieder meinen im Namen der eigenen Ideologisierung missionieren gehen zu müssen…
    Fragen über Fragen…

  • Simon sagt:

    Ich war als Kind höchsten – und auch nur ganz selten – am Sonntagmorgen mal im Bett meiner Eltern, genau gleich meine Schwester. Und wir sind beide weder verängstigte Wesen, noch sonstwie gestört… glaube ich zumindest 😉

    Es kann doch nicht sein, dass das Leben der Eltern von den Kindern diktiert wird. Laissez-faire-Erziehung lässt grüssen…

  • mira sagt:

    Unsere Tochter kommt auch fast jede Nacht zu uns in Bett. Allerdings schlafen dann mein Mann und ich schon längstens und bemerken sie erst am Morgen, wenn wir aufwachen. Das Baby ist sowieso noch bei uns, schläft aber mittlerweile in einem Gitterbettchen neben dem Bett, da wir Angst haben, dass er rauskrabbelt.
    Für sonstige Aktivitäten hat sich das Sofa als sehr nett herausgestellt. Man ist da irgendwie aktiver als im Bett, wo man doch eh gleich einschläft… Aber auch andere Orte (zB Bad) können umfunktionniert werden.

    • mira sagt:

      Wer Sex will, der hat Sex. Egal ob mit oder ohne Familienbett! Die Kinder als Alibi für eingeschlafene Lust zu benutzen finde ich etwas befremdlich.

      • Laura TI sagt:

        Ich frag mich grad auch, wie langweilig Elternpaare wohl sind, wenn die denken, dass man gewisse Aktivitäten nur in der Nacht und nur im Bett haben kann.

      • Beno sagt:

        Genau Laura, man könnte auch noch auf der Arbeit schlafen…

      • Valeria sagt:

        Wie Recht Sie haben, mira und Laura TI.

      • mira sagt:

        @Laura TI
        Wenn die Lust nur bei Dunkelheit und unter der Decke gelebt werden darf, dann ist das Problem wahrscheinlich ganz ein anderes und hat nichts mit Kindern zu tun…

      • Sportpapi sagt:

        Es ist aber schon ein Vorteil, wenn man täglich miteinander (und nur miteinander) im Bett einschläft, kuschelt und sich daraus Sex ergibt. Ergibt einfach mehr Gelegenheiten. Überhaupt scheinen mir diese wilden Geschichten, wo man es überall viel spannender treiben könnte als im Bett vor allem eins – wilde Geschichten. Natürlich darf es mal Abwechslung sein. Aber immer?

      • Gabi sagt:

        🙂

        Ich warte nun eigentlich nur noch auf den Teilnehmer mit dem immerselben „Hmm.. „-Einstieg mit einem Song-Verweis auf Jürgen Drews!

        😉

      • Gabi sagt:

        Aber süss ist sie schon, diese Jürgen Drews!

        Würd mich wirklich nicht überraschen, wenn – hmm… – die Bettt-im-Kornfeld-Empfehlung ebenfalls noch folgt!

        (und hat ja im weitesten Sinne auch mit Kultur – Ackerkultur, Getreideanbau, etc. – zu tun!)

        😀

      • Beno sagt:

        Da ist sie noch jünger ! 😆

        http://www.youtube.com/watch?v=T3LmtY4smsI&feature=related

        …nur weiss sie noch nicht viel..: „Irgendwann Irgendwo Irgendwie“

      • mira sagt:

        @Sportpapi
        Wer sagt denn, dass es immer sein muss? Zumindest bei uns ist zur Einschlafzeit die Grosse ja noch in ihrem Zimmer und das elterliche Zimmer steht zur Verfügung. Sofa oder Bad sind jetzt weissgott keine wilden Geschichten, da würden mir ganz andere Dinge einfallen… die dann aber wirklich eher im Reich der Märchen anzusiedeln wären 🙂

      • Laura TI sagt:

        SP täglich?
        Mein Mann wollte auch ohne Kinder schlafen, unser Grosser hatte immer Mühe allein im dunkeln zu schlafen. Wissen Sie, wie wir uns aufgerieben haben, dass wir ihm das verwehrt haben, als er starb? Die andern Kindern durften danach bei uns schlafen, wenn sie es wollten und brauchten. Sich als Familie zu fühlen an jedem Tag, nicht bloss sonntags in der Früh, war für uns ein Weg zum Überleben.

    • KD sagt:

      Ich finde auch, dass die Kinder die Nähe der Eltern lange Zeit benötigen. Unsere Tochter hat mittlerweile ihr Bett in unserem Zimmer, somit schläft sie im eigenen Bett und wir können dennoch ruhig schlafen. Und wenn sie Lust hat, dann krabbelt sie nachts in unser Bett, was wir im übrigen beiden sehr schön finden. Und Sex haben wir auch noch und zwar regelmässig und selten im Bett. Wir vergessen weder unsere Paarbeziehung noch die Beziehung zum Kind, sind uns aber auch bewusst, dass wir eine FAMILIE sind und wollen auch diese Beziehung sorgfältig pflegen.

  • *sigh* sagt:

    Einmal mehr hat der gute Paracelsus recht: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist“.
    Ich persönliche würde aber auf MINDESTENS 2 exklusive Nächte die Woche bestehen.
    Soweit zumindest meine Theorie dazu – Praxiserfahrungen stehen noch aus… 🙂

  • hobbyläuferin sagt:

    Ich war als Kind auch ab und zu im Bett meiner Eltern, wenn ich schlecht schlief.
    Aber jede Nacht?

    Ich möchte das Kuscheln mit meinem Partner nicht missen und v.a. nicht aufgeben.

    Aber klar, mal wieder das Naturvölker-Argument… KO-Schlag

    • mira sagt:

      Meinst Du jetzt Kuscheln oder Sex? Weil Ersteres wird durch die Kinder nicht gestört.

      • hobbyläuferin sagt:

        Kuscheln führt meistens zu Sex 😉

        Ich habe ja noch keine Kinder. Aber ich glaube, ich könnte nicht so intim kuscheln, wie ich das sonst mag, wenn mein Kind neben uns liegt…

      • mira sagt:

        @hobbyläuferin
        Tja, dieses Intim-Kuscheln wird dann halt auf die Kinderfreien Zeiten gelegt. Die Prioritäten verändern sich, wenn Kinder kommen. Das betrifft nicht nur Kuscheln, sondern auch noch viele andere Dinge…. Abgesehen davon: sie können ihre zukünftigen Kinder auch aussperren. Ist nicht strafbar 😉

    • moniW sagt:

      Das Naturvölker-Argument würd ich nicht als K.O.-Schlag ansehen, liebe hobbyläuferin… Das sind einfach nur inkonsequente Menschen, die dieses Argument verwenden… Oder glaubst Du, die rennen in Baströcken rum und leben in Lehmhütten? Jagen noch ihr Essen und braten es auf offenem Feuer?? 😉 Nein nein, die Annehmlichkeiten der modernen Zivilisation geniessen sie gerne… Aber wenn’s um das vermeindliche Wohl der Brut geht (wohl eher darum, sich um Sex zu drücken, nur kann man das ja nicht sagen, also braucht man eine Ausrede), dann wollen sie bitteschön plötzlich Naturvölker sein…

  • mandy sagt:

    schliesse mich diva an. völlig normal (bin mutter von 4 kindern), dass die kids eine zeit lang im elternbett schlafen (und ja, wir haben noch sex :))

  • Pius Tschirky sagt:

    Finde es ein tolles Foto und was hier passiert ist wichtiger als aller Sex!

  • El Don sagt:

    Braucht es für Sex zwingend das Schlafzimmer? Und muss man es spätnachts machen?

    Dafür gibt es auch die Zeit zwischen dem Schlafen der Kinder im eigenen Bett und dem Umzug ins Elternbett….

    Und was gibts schöneres, als wenn das eigene Kind sich an einen kuschelt und friedlich schläft….

  • CoBo sagt:

    Das Bild oben sieht doch echt gemütlich aus! Mit der Katze und erst recht mit dem Hund hätte ich dann aber doch ernsthaft Mühe: Die würde ich definitiv dann doch raus schmeissen…

  • diva sagt:

    es IST NORMAL, dass kinder in der nacht den schutz der mutter suchen. kein anderes lebewesen – ausser der sogenannt zivilisierte mensch – zwingt seine jungen woanders zu schlafen! dieses sich abgrenzen, paar sein/bleiben wollen, brutal, ignorant und egoistisch.
    keine sorge: noch keiner ist im elternbett in rente gegangen! «der spuk» nach drei, vier jahren von selber auf… und soviel zeit ist das nun wirklich nicht, die man da «opfert» und sonst sollte man sich kinderkriegen lieber mal vorher überlegen. kinder sind keine gegenstände mit denen man sich schmückt und wegstellt, wenn sie nerven.

    • Bedde sagt:

      Es ist dann wohl auch NORMAL, dass Dein Mann vielleicht seine Erfüllung gelegentlich in andern Betten sucht…. (wie das ja bei allen andern Lebewesen auch der Fall ist, ausser bei den sogenannten zivilisierten Menschen)

      • moniW sagt:

        Genau, Bedde, seh ich auch so. Zu verdenken wär’s ihm jedenfalls nicht. Eltern sein bedeutet zwar auf vieles zu verzichten, aber komplett aufzugeben braucht man sich deswegen sicher nicht. Die Kinder sind auch nicht glücklicher wenn Mama und Papa unzufrieden sind. Eltern sind den ganzen Tag für Ihre Kinder da, irgendwann und irgendwo haben Sie das Recht auf Raum für sich.
        Brutal, ignorant und egoistisch, diva, sind Frauen die sich so ihrem Mann gegenüber verhalten! Friss ihn doch gleich auf nach dem Akt,wenn er seinen Job als Erzeuger getan hat… denn mehr scheint er für Dich nicht zu sein.

    • sepp z. sagt:

      Man kann sich vorstellen, wie die Glucke im obigen Artikel reagiert, wenn ihr Mann das Thema Sex anspricht.
      In so einem Fall kann man Mann schlicht eine junge Geliebte ausser Haus empfehlen. Das macht alle zufrieden.

      • Nicole sagt:

        Eine dümmere Antwort habe ich hier noch nicht gelesen…

      • Dario F sagt:

        Den Nagel auf den Kopf getroffen….. Bei uns (2 Kinder) haben diese in der Nacht bei uns im Bett nichts zu suchen… Bei Krankheit, Alpträumen oder sonstigen Problemen gibt es natürlich Ausnahmen. Ansonsten finden wir es wichtig einen Rückzugsort nur für uns Eltern zu haben

      • Kathy sagt:

        Könnt ihr wirklich alle nur in der Nacht und im Bett Sex haben?? Da kann man sich auch anders organisieren…

      • Gabi sagt:

        Prompt hab ich „onanieren“ gelesen.

      • Sportpapi sagt:

        Wer möchte schon seinen Sex „organisieren“? Nein, am liebsten hätte ich natürlich Tag und Nacht Sex. Dumm nur, dass wir meist erst am späteren abend allein zu zweit sind. Haben halt Kinder…

    • Andreas sagt:

      Da haben wir unsere Prioritäten anders: 1. Ehe, 2. Kinder, 3. Beruf, Hobby, Freunde etc. Wenn im Extremfall eine Mutter ihre Ehe für die Kinder „opfert“, dann erweist sie ihren Kindern einen Bärendienst! Und wenn ein Kind die ganze Nacht im Elternbett rumstrampelt, hat es am Tag auch nichts von den Eltern, die deswegen müde und gestresst sind. Natürlich brauchen kleine Kinder die Eltern mehr, aber man kann ihnen auch Grenzen setzen.

      Übrigens, über ihren Vergleich muss ich nur schmunzeln. Genaus könnten die Nudisten auch argumentieren: kein anderes Lebewesen trägt Kleider…

    • SanchaPanza sagt:

      Es ist ja wohl ein erheblicher Unterschied ob deine Kleinkinder ab und zu in dein Bett kommen oder ob dein zehnjähriger noch jede Nacht bei dir schläft. Und das Argument, alle die es anders machen sind Egoisten und sollten keine Kinder haben find ich ziemlich derb. Waren denn unsere Eltern alle Egoisten? Umgekehrt, ich finde Mütter eher egoistisch die ihre Kinder mit 10 Jahren noch in ihrem Bett haben. Wer kann sich da wohl nicht abnabeln? Das Kind oder die Mutter?

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.