«Pädophilie-Richtlinien»

Ein Papablog von Michael Marti.

MAMABLOG-MÄDCHEN

«Sollte irgendetwas merkwürdig sein, würde das Bordpersonal sofort eingreifen»: Mädchen in einem Flugzeug.

Der Fall schlägt derzeit ziemlich weit weg, in Australien, hohe Wellen. Aber das Thema geht einem als Mann und als Vater trotzdem nahe.

In der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» waren unlängst die Fakten zu lesen: Der australische Feuerwehrmann John McGirr wollte von Brisbane in seine Heimatstadt Sydney fliegen. Er hatte es sich in seinem Sessel schon bequem gemacht, da kam die Stewardess. Sie teilte ihm mit: Er müsse seinen Platz räumen. Wieso das? Die Richtlinien der Fluggesellschaft Virgin Australia erlaubten es nicht, dass Männer neben unbegleiteten Kindern sitzen.

Der so abgefertigte und versetzte McGirr sagte später den Medien, er habe sich wie ein Kinderschänder gefühlt. «Alle haben mich angestarrt. Ich war rot vor Scham. Ich fühlte mich abgeurteilt und eines Verbrechens schuldig, das ich nicht begangen hatte.» Die Airline Virgin Australia verteidigte das Vorgehen: Alleinreisende Kinder dürften grundsätzlich nicht neben Männern sitzen; man richte sich dabei nach den Wünschen der Kunden. Als daraufhin in den australischen Medien erst recht ein Sturm der Empörung losbrach, teilte die Fluggesellschaft mit, man werde die Richtlinien nun doch überprüfen.

Vielleicht wird es John McGirr trösten, dass er nicht der erste Mann ist, dem solches zugemutet worden ist; mittlerweile ist noch ein zweiter vergleichbarer Fall bekannt geworden. Und von British Airways weiss man, dass die Airline lange ähnlich verfuhr: Keine fremden Männer neben Kinder – es könnte ja ein Pädophiler sein. Dann wurde das Unternehmen wegen Diskriminierung verklagt und änderte 2010 die Praxis.

Im erwähnten «FAZ»-Artikel wurde zudem die Lufthansa, die grösste europäische Airline, zu ihrer Politik in diesem Zusammenhang befragt. Die Lufthansa kenne zwar keine Richtlinien wie Virgin Australia, meinte dazu der Sprecher der Fluggesellschaft. Aber: «Unsere Flugbegleiter kümmern sich während des Flugs besonders um alleinreisende Kinder und behalten sie im Auge. Sollte irgendetwas merkwürdig sein, würde das Bordpersonal sofort eingreifen.»

Auch hier: Jeder Mann ein potenzieller Triebtäter, ein möglicher Kinderschänder. Jeder. Auch Sie, geneigte Papablog-Leser.

Es stellt sich die Frage, wohin solche «Pädophilie-Richtlinien», die die Hälfte der erwachsenen Weltpopulation unter Generalverdacht stellen, noch führen werden – zu verbindlichen Ausgehzeiten für Männer womöglich? Montag bis Sonntag frühestens ab 20 Uhr – wenn die Kinder von der Strasse verschwunden sind?

Weshalb ich das alles in einem Papablog schreibe? Weil uns Vätern dieses Misstrauen in doppelter Hinsicht so nahegeht. Als Männer sehen wir uns ständiger Verdächtigungen ausgesetzt und verlieren unsere Unbefangenheit im Umgang mit den Kindern. Und als Väter fürchten wir in der allgemeinen Pädophilie-Furcht zusehends um den eigenen Nachwuchs – weil uns die öffentliche Meinung nahelegt, in jedem anderen Mann eine Bedrohung zu sehen. Es scheint, als sässen wir in der Falle.

Frauen, so glaube ich, würden eine solche Diskriminierung nicht hinnehmen. Frauen wären schon lange auf die Strasse gegangen. Und würden Airlines wie die Virgin Australia mit einem Boykott in die Knie zwingen.

Aber weshalb lassen sich Männer solche Dinge gefallen? Was denken Sie?

MICHAEL-MARTI_100Michael Marti, 46, ist Stellvertretender Chefredaktor von Newsnet und Vater von zwei Töchtern. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.
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793 Kommentare zu ««Pädophilie-Richtlinien»»

  • Stefan sagt:

    Singapore Airlines, Sydney-Singapore, im April 1999: Ich (M, damals 26), sass mit einem Mädchen (um 10) allein in einer Reihe, sie wollte ihren Papa in England besuchen gehen. Wir montierten ihren Teddybären fachgerecht und sie erklärte mir das Entertainment-System. Nach dem Flug dankten die Flugbegleiterinnen, dass ich mich mit ihr abgegeben hatte. Das waren noch Zeiten…

  • Dr. Feelgood sagt:

    Dr. Feelgood.

    Und sowieso, Frauen meinen immer sie machen es besser in der Erziehung und der Beziehung mit Kindern. Im Gegenteil, sie neigen dazu um “Psychoterror“ zu machen gegenüber dem Kind. So was , würde einem Vater nie in den Sinn kommen. Dann lieber eine geschmiert bekommen, und dann ist aber wiede Funkstille…

  • Hr.Meier sagt:

    Es gibt auch Pädophile Frauen…sogar Mütter, die Ihrer eigenen Kinder missbrauchen…
    Ich bin ein Mann und fliege viel….Gehts eigentlich noch?!!!!!!

  • Karl Müller sagt:

    @pixel: Ich kann Sie offenbar nicht überzeugen, dass ein Nährboden des Feminismus als Grundlage (und Argumentation!) dient, solche Massnahmen wie im Beitrag zu ergreifen.Versuchen Sie den Vergleich zu einer anderen, radikalen und totalitären Gruppe, die ihre Ideologie verbreitet. Da wird, zu Recht, oftmals auch die Verbindung zu Taten gezogen, die durch dieses Gedankengut ausgelöst oder gefördert wurden. Denselben Effekt haben wir hier. Da sitzen nicht zwingend FeministInnen in der GL, aber der Mindset, der solche Policies definiert, ist stark beeinflusst vom Femi.

    • Pixel sagt:

      Karl – nein 😉 so ganz können Sie mich nicht davon überzeugen. Wenn es darum geht, worauf Sie sich im ersten Satz beziehen, Massnahmen dagegen zu ergreifen wie in Bericht geschildert, dann meine ich sollte man gegen eine Diskriminierung als solches ankämpfen und nicht gegen den Fem. Wenn das ein Schwarzer gewesen wäre der neben einem Weißen den Stuhl verwiesen bekommen hätte, hätte hier auch ein Kampf geg die Diskrimienrung stattfinden müssen. Wieso genau ich die Parallele zum Fem. nicht ziehe steht in Teil zwei der gestrigen Konversation, der leider noch immer hängt.

      • Pixel sagt:

        Wenn Sie Zeit und Lust haben können Sie es ev morgen nachlesen. Es geht darum, dass Pädophilie hauptsächlich einer männlichen Neigung als Krankheitsbild zuzuschreiben ist. Es gibt auch Fälle von weibl Pädophilie, die bewegen sich aber in einem einstelligen Prozentbereich. Das heisst die UEBERZAHL bestimmt i.S eines logischen Fazits und nicht die feministische Ideologie.

      • Pixel sagt:

        Es ist verrückt! Meine Erklärung hierzu hängt erneut. Karl, wenn Sie mögen lesen Sie bitte morgen nochmal
        nach, ich geb es jetzt auf…

      • Karl Müller sagt:

        @Pixel: Ihr Vergleich mit dem Schwarzen finde ich gut. Klar muss da diese Diskriminierung angegangen werden. Aber gleichzeitig muss die Ursache ebenso angepackt werden, nämlich die Gruppierungen, die verbreiten, Schwarze seien minderwärtig oder ähnliches. Oder von Schwarzen ginge Gefahr aus, darum müssten die Weissen geschützt werden. Dass es zu dieser Diskriminierung kommt, dafür haben Gruppierungen mit ihrem Einfluss in der Gesellschaft gesorgt. Dass Männer nicht neben allein reisenden Kindern sitzen düfen, dafür haben auch hier Gruppierungen gesorgt. Das ist meine Aussage.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Übergriffe auf Kinder und Jugendliche werden nach wie vor von viel zu vielen banalisiert, negiert, verschwiegen. Z.B. auch vom Deutschen Olympischen Sportbund:

        http://www.youtube.com/watch?v=L_w69PsNrQk&feature=player_embedded

        Jedes 4. Mädchen und jeder 10. Junge erleiden während ihrer Kindheit ein oder mehrere sexuelle Übergriffe jeglicher Schwere, das sind nicht nur 0,003 irgendwas Prozent, die dafür verantwortlich sind.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sorry, falscher Link, hier ist der Richtige:

        http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Aktuell/100_index.php

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi: Ja es ist furchtbar! Es ist Realität! Aber wir müssen verhältnismässig bleiben und nicht ein ganzes Geschlecht, wohlgemerkt nur eines, vertoifeln und unter Generalverdacht ausgrenzen. Das ist definitiv der falsche Weg!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wir müssen niemanden verteufeln, wir müssen die Augen offenhalten und das Nötige tun. Wenn die Polizei immer wieder die Schwarzen rausnimmt auf der Strasse, wenn sie auf der Suche nach Chügelidealern ist und nicht auch Grossmütter und Anzugträger, ist das vielleicht nicht immer politisch korrekt, aber es ergibt Sinn. Das Richtige zu tun ist entscheidend, nicht irgendwelche weltfremden Theorien.

      • Fistik sagt:

        pippi, das Beispiel hinkt; die Polizei nimmt Schwarze raus welche sich auf der Strasse auffallend benehmen… und nicht einfach Schwarze, dann haetten wir in kuerzester Zeit Aufstand.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auffällig benehmen…… was immer das ist! Der Vergleich hinkt gar nicht, wer sollte Aufstand machen?

      • Sparter sagt:

        Augen offen halten, ist das richtige Mittel – Nicht Hysterie, Einsperren, Verbieten, Angst verbreiten. Im Gegenteil, Kinder sollen gerade möglichst wenig Angst haben und möglichst selbstbewusst sein.
        Hinsehen kann man übrigens nur, wenn man nicht verleugnet und negiert, gell Pippi…
        Damit liesse sich jedenfalls mehr Leid verhindern, als mit solch sexistischen Pragern, die übrigens auch Knaben treffen.
        Noch etwas: Der Unbekannte gehört zu den Ungefährlichsten. Es wäre also sinnvoller, dass Kinder nicht neben bekannten Personen beiderlei Geschlechts sitzen dürften.

      • Karl Müller sagt:

        @Pixel: Die häufigere Vorkommnis dieses Krankheitsbildes rechtfertigt doch nicht einen 1. Generalverdacht aller Männer und 2. das Ausschliessen der Möglichkeit von Frauen. Die einzig richtige Massnahme wäre ein Obligatorium einer Flugbegleiterin/eines Flugbegleiters, solange keine Eltern mitfliegen. Aber da sind wir zwei uns ja glaubs einig.

      • Pixel sagt:

        @karl: danke dass Sie sich die Zeit genommen haben nachzulesen was gestern ja noch nicht dastand.
        Nein, es rechtfertigt keinen Generalverdacht und schliesst auch nicht per se eine weibliche
        Täterschaft aus. Aber unsere Gesellschaft funktioniert nunmal sehr zahlenorientiert. Da wo eine Statistik eine grössere
        Zahl auswirft (und in diesem Feld sogar eine deutlich grössere) da schaut man hin. Und ja, im letzten Punkt sind wir uns einig!

      • Sportpapi sagt:

        Ein Obligatorium? Das heisst, das Ticket der Kinder kostet dann ein Mehrfaches, weil ja noch eine Person mitfliegen muss, deren Arbeitszeit auch noch bezahlt werden muss. Schön, wenn die Eltern das wollen. Nötig ist es aber sicher nicht.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Noch etwas, wegen der Zahlen. Wenn nun vor einiger Zeit – es ist bekannt und ich habe es verlinkt – schwarze Menschen nicht bei den weissen sitzen durften, dann konnte man das allenfalls auch mit Kriminalitätsquoten etc. begründen. Trotzdem ist es nicht zulässig.

    • Martin Joos sagt:

      Pixel, wenn Sie schon so wert auf Defintionen legen: Pädophilie ist KEINE Krankheit, auch wenn sie (noch) als solche deklariert wird. Sie ist es genauso viel oder wenig wie z.B. Homosexualität. Es gibt bei jeder Neigung/Veranlagung gesundes, krankhaftes, aber auch kriminelles Verhalten. Studieren Sie Statistiken und vergleichen Sie den prozentualen Anteil Pädophiler an der Bevölkerung und entsprechende Kriminalitätsstatisken! Und vergessen Sie dabei nicht, interfamiliäre Übergriffe gesondert zu betrachten! Es gibt viel mehr verantwortungsvoll lebende Pädophile als Sie – und Viele mehr- denken!

      • Katharina sagt:

        „Der Begriff Paedophilie (von griechisch παῖς pais „Knabe, Kind“ und φιλία philia „Freundschaft“) bezeichnet das primäre sexuelle Interesse an Personen, die noch nicht die Pubertät erreicht haben. Sofern es dauerhaft ist und der Betroffene darunter leidet oder wenn die Person reale Sexualkontakte mit Kindern auslebt, wird Paedophilie als psychische Störung angesehen, und zwar als Störung der Sexualpräferenz (Paraphilie). Der Begriff Paedosexualität wird teilweise synonym zum Begriff Paedophilie benutzt“

        http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie

      • Katharina sagt:

        Dass Sie Homosexualität, also Beziehungen unter Erwachsenen, mit Paedosexualitaet überhaupt in Verbindung zu bringen versuchen, ist für uns homosexuelle sehr beleidigend.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Verantwortungsvoll kann in dieser Hinsicht nur eines sein: Lebenslange Abstinenz, auch keine Bilder mit Kindern im sexuellen Kontext, weil für solche Bilder Kinder sexuell misshandelt werden. Wenn Pädos das sauber und konsequent durch ziehen, dann sind sie verantwortungsvoll, sonst nicht!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        2. Versuch, sonst hängt das halt bis Montag:

        Verantwortungsvoll kann in dieser Hinsicht nur eines sein: Lebenslange Abstinenz, auch keine Bilder mit Kindern im sexuellen Kontext, weil für solche Bilder Kinder sexuell misshandelt werden. Wenn Paed os das sauber und konsequent durch ziehen, dann sind sie verantwortungsvoll, sonst nicht!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf:
        fragt sich jetzt bloss ob Herr Joos mit „gesundem Verhalten“ bei „dieser Neigung“
        die lebenslange Abstinzenz meint.
        Ich hoffe dass es so gemeint ist.

      • Pixel sagt:

        @Martin: offensichtlich nehmen Sie Bezug auf meinen Post weiter oben. Dann also möchte ich Sie bitten in diesem expliziten Zusammenhang die Präferenz und Betonung auf das Wort „männlich“ und nicht auf „Krankheitsbild“ zu legen. Ansonsten danke dennoch für die Ausführung.

      • Pixel sagt:

        Genau BS, das möchte ich auch hoffen. Habe mich nämlich soeben gefragt, ob Herr Joos damit Taten rechtfertigen möchte indem er es als Neigung und nicht als Krankeitsbild statuieren will.

      • Martin Joos sagt:

        „Sofern es dauerhaft ist und der Betroffene darunter leidet oder wenn die Person reale Sexualkontakte mit Kindern auslebt, wird Paedophilie als psychische Störung angesehen, und zwar als Störung der Sexualpräferenz (Paraphilie).“

        … nur dann wird es problematisch…!

        Immer noch beleidigt oder inzwischen nachgedacht, Katharina?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das hoffe ich auch, Brunhilde! Ich bin halt etwas skeptisch in dieser Hinsicht, die Lehrer der Odenwaldschule fanden ihre Verhalten auch verantwortungsvoll, da sie Kinder ‚lieben‘. Gerade in intellektuellen Kreisen werden keine Verrenkungen gescheut, um Missbrauch als ‚Liebe zum Kind‘ zu deklarieren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Bei den Intellektuellen unter den Homos finden sich halt leider einige, welche ihre ‚Liebe zum Kind‘ ausleben möchten und das z.B. damit begründen, dass Kinder ‚ein Recht auf Sexualität mit Erwachsenen‘ haben. Prominentes Beispiel dieser Denke ist Volker Beck, Bundestagsabgeordneter der Grünen. Inzwischen rückte er etwas davon ab, aber ich denke, das tat er vor allem aus Opportunitätsgründen. Wenn dann aus denselben Kreisen die Forderung nach Adoption von fremden Kindern kommt, läuten bei mir alle Alarmglocken. So, jetzt dürft ihr mich hauen…….

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hier noch der Link, sonst heisst es wieder, ich würde etwas behaupten, um den armen Männern zu schaden:

        http://demokratischrechts.wordpress.com/2008/06/23/kindersex-ist-menschenrecht-volker-beck-grune/

      • Beno sagt:

        @Katharina

        1. September 2012 um 01:49

        Es besteht eine „kleine“ Verbindung und die ist ; alles zwei Gruppen haben ein hoher Anteil an BIID – Patienten ( =wesentlicher Ursache zu ihrer sex. Neigung )
        BIID = Body Integrity Identity Dissorder

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sie nennen sich Boy-Lover und Girl-Lover, ich könnte kotzen……..

        http://www.agpd.net/wir.html

      • Sparter sagt:

        Wenn das Verleugnen einmal endet, können die Kinder vielleicht anfangen zu leben.

        http://www.youtube.com/watch?v=Py092TEZfqg

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pixel:
        über die Jahre ist dieses Thema hier drin immer wieder mal diskutiert worden, und eigentlich in fast jedem Thread tauchten irgendwann solche oder ähnliche Voten auf,
        äusserst subtil und ohne klare Abgrenzungen, auch bei klarem Nachfragen nicht.
        Aber immer genug subtil um nicht klar fassbar zu sein, doch ungute Gefühle auslösend.
        Daher mein äusserstes Misstrauen.
        Für mich keine Rolle ob das nun „Neigung“ oder „Krankheitsbild“ ist,
        dafür gebe ich der Selbstverantwortung einen immer noch höheren Stellenwert,
        sprich Hände weg, ob von entsprechenden virtuellen Seiten oder real.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf:
        Wachsamkeit wird hier wohl leider noch sehr lange angesagt bleiben…

      • Katharina sagt:

        BS, der BIID Hinweis ist übrigens auch so ein subtiler, und medizinisch falscher Hinweis.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Katharina:
        ich denke ein Vergleichen ist da sowieso nicht möglich, rein schon die Gruppengrössen sind komplett unterschiedlich,
        auf Pädosexuellenseite würden bloss die kriminaltechnisch Erfassten überhaupt in so ein „Abklärungsmodus“,
        welcher dann so eine „Abweichung“ diagnostizieren würde, kommen- von dem her für mich (für meinen Standpunkt) nicht relevant.
        Die Subtilität bei den Pädosexualität-Legalisierungs-Wollenden entdecken reicht mir im Moment,
        verstehe aber Dein „rote Lampe-Alarm“.

      • Brunhild Steiner sagt:

        hab vergessen, ich sollte das anders schreiben…
        @Katharina:
        ich denke ein Vergleichen ist da sowieso nicht möglich, rein schon die Gruppengrössen sind komplett unterschiedlich,
        auf Pa edos exuellenseite würden bloss die kriminaltechnisch Erfassten überhaupt in so ein “Abklärungsmodus”,
        welcher dann so eine “Abweichung” diagnostizieren würde, kommen- von dem her für mich (für meinen Standpunkt) nicht relevant.
        Die Subtilität bei den Pa edos exualitaet-Legalisierungs-Wollenden entdecken reicht mir im Moment,
        verstehe aber Dein “rote Lampe-Alarm”.

      • Beno sagt:

        @Katharina

        Katharina sagt:
        1. September 2012 um 16:06
        BS, der BIID Hinweis ist übrigens auch so ein subtiler, und medizinisch falscher Hinweis.
        Warum ?

      • Katharina sagt:

        Pippi: „Bei den Intellektuellen unter den Homos“ – ich nehme an Du meintest Intellektuelle unter den Paedos. Ich mahne auch Dich an, Paedo- und Homosexualität nicht auf die gleiche Stufe zu stellen. Der Beck versucht, indem er sich mit schwulen Männern politisch assoziiert, seine Agenda, Paedosexualitaet, gesellschaftlich akzeptabel zu machen. Homosexualität ist ja eigentlich gesellschaftlich inzwischen akzeptiert und ein nicht Thema. dass die deutschen Homosexuellen-Verbände sich nicht vehement gegen jegliche Assoziation mit Leuten wie Beck wehren, ist für sie sehr schädlich.

      • Katharina sagt:

        Beno 1. 9. 2012, 13:41:

        Sie vermischen da zwei Dinge. nämlich sexuelle Orientierung und sexuelle Identität. Leute, die auf dem Gebiet der sexuellen Identität forschen, haben ein Interesse an der Forschung über BIID, da bei BIID eine neurologische Ursache vermutet wird (body mapping function) und eine veraltete Theorie über die Ursachen von Transsexualität eine Fehlfunktion der inner body mapping function sei. Neue Forschung zeigt aber, dass diese Menschen neurobiologisch tatsächlich dem anderen Geschlecht als dem physischen Phänotyp angehören.

      • Katharina sagt:

        Beno, 2: Das hat nichts mit sexueller Orientierung zu tun, die ja ‚nur‘ bedeutet, mit welchem erwachsenen Partner intim werden und in eine Liebes- und Lebensbeziehung einzugehen gewünscht ist.

        Es gibt wenige und im Mengengerüst (54 – 110) kleine Studien, die bei Menschen mit BIID eine Prävalenz von Homosexualität von 15% zeigen, höher als in der Gesamtbevölkerung (ca. 4-10% in den USA).

      • Katharina sagt:

        Beno, 3: Sie sagen dann aber, dass „(beide) Gruppen einen hoher Anteil an BIID – Patienten haben ( = wesentlicher Ursache zu ihrer sex. Neigung (= Orientierung) )“ und suggerieren einen kausalen Zusammenhang zwischen BIID und Homosexualität, bzw. Paedosexualitaet. Das ist erstens von den Fakten her falsch, siehe oben, und weiter eine Umkehrung des Aspektes der Prävalenz bei Leuten mit BIID. Bei Homosexuellen kommt BIID genau so selten vor wie bei Heterosexuellen. Drittens stellen Sie einen kausalen Zusammenhang zwischen BIID als Ursache von Homosexualität her, der nicht stimmt.

      • Katharina sagt:

        Beno, 4: den Zusammenhang mit Paedosexualitaet und biid habe ich nicht erkennen können. Und fand auch keine Daten, die eine Prävalenz von BIID in Paedos angibt, oder dass umgekehrt Paedos eine höhere Prävalenz von BIID haben würden.

      • Beno sagt:

        @Katharina

        Laut neusten Studien ( Dick Swaab) bei Menschen mit BIID ist die Prävalenz von Homosexualität sogar 38% (!) ..vielleicht nicht toll fuer dich zu horen, aber es scheint doch so zu sein

      • Beno sagt:

        @Katharina

        „und suggerieren einen kausalen Zusammenhang zwischen BIID und Homosexualität, bzw. Paedosexualitaet‘

        ..tu ich nicht, ich sprach von einem KLEINEN gemeinsamen Nenner (hohe Prävalenz bei Menschen mit BIID….von kausalen Zusammenhang war von mir keine Rede

      • Katharina sagt:

        „alles zwei Gruppen haben ein hoher Anteil an BIID – Patienten ( =wesentlicher Ursache zu ihrer sex. Neigung )“ ist keine Suggestion eines kausalen Zusammenhangs?

        Du verdrehst es eben, indem du sagst, die hoehere praevalenz von homosexualitaet bei BIID menschen haette etwas mit homosexualitaet zu tun und nicht damit, so wie die studien eben erwaehnen, dass die anderen die Befragung gar nicht mitmachen würden.

        die prozentzahlen: 80% der BIID sind maennlich, und davon 38% homo. der anteil von frauen mit BIID und homosexualitaet ist innerhaklb ihrer kohorte 7%.

      • Katharina sagt:

        das gewichtet mittel ergibt die zahl die ich angab, in der bissexuelle nicht enthalten sind. in einigen studien werden bisexuelle und homosexuelle in einer klassifizierung zusammengefasst.

        ich weiss echt nicht, was das ganze soll, ausser dass du offenbar ein problem mit homosexuellen leuten hast und nichts auslaesst diese mit pesudowissenschafts zu stigmatisieren.

      • Beno sagt:

        Wenn Skinheads einen kahlen Kopf haben und Krebspatienten auch, hat dies noch keinen kausalen Zusammenhang

        Auch habe ich eine andere Beteiligung ( mit BITT) bei Lesb. Frauen

      • Beno sagt:

        „ausser dass du offenbar ein problem mit homosexuellen leuten hast“ habe ich nicht…du fuehlst dich angegriffen !

  • Heidi sagt:

    Ich sehe das Problem nicht. Der Mann wird ja nicht vom Flugzeug verwiesen, sondern er wird aufgefordert, sich eine Reihe weiter nach hinten zu setzen. Meines Wissens sehen die Rückwände von Flugzeugsitzen alle ziemlich gleich aus…

    Allerdings: Ich musste bisher noch immer bei einer Flugbuchung meinen „Titel“ (Frau/Herr, bzw. Miss/Mr) angeben. Können die Airlines da nicht einfach im Voraus planen und bei der Platzzuweisung eine Miss neben das Kind setzen, so, dass solche Situationen gar nicht erst entstehen?

    • Pixel sagt:

      Heidi, das Problem, welches der Grossteil der männlichen Genossen hierbei sieht, liegt nicht in der Tatsache, nicht genau auf dem Platz sitzen zu können sondern darin, dass nicht neben einem Kind als Mann gesessen werden darf und man folglich eines potentiellen Kinderschänders verdächtigt wird. Dies ist also gleichzusetzen mit einer Diskriminierung. Diesen Ansatz kann ich verstehen, jedoch nicht die Tatsache, dass man sich persönlich dermaßen angegriffen fühlt um gleich allen Frauen dermassen herbe Beschuldigungen an den Kopf werfen zu müssen, wie es eben hier geschah.

      • Karl Müller sagt:

        @Pixel: „allen Frauen dermassen herbe Beschuldigungen an den Kopf werfen“? Wo wie was? Hier geht es nicht darum, ob Frauen oder Männer schuld sind, sondern aufzuzeigen, welche Ideologie welche Konsequenzen hat. Es gibt männliche Feministen und weibliche Personen, denen Gerechtigkeit und Gleichberechtigung wichtig ist. Meine Argumente zielen nie gegen Frauen per se, sondern gegen Ideologien wie den Feminismus, der ein ganzes Geschlecht entwürdigt und ausgzugrenzen versucht. Totalitär und dagegen gibt es nur ein Mittel: Kampf.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ein ganzes Geschlecht? Nicht doch, nur die Dumpfbacken desjenigen. Sind halt ein bisschen viele, aber das gibt sich.

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi: Leider nicht. Das Männliche ist des Feminismus Feind und nicht nur ein paar wenige Dumpfbacken wie Sie es nennen. Ob es mehr oder weniger Dumpfbacken gibt weiss ich nicht, aber dass der Kampf gegen die totalitäre Ideologie des Feminismus nun angefangen hat, schon. Und da werden es Gott sei Dank immer mehr, die sich wehren, wenn auch noch zuwenige.

      • Katharina sagt:

        Dass Feminismus totalitär ist, ist eine Unterstellung. Sie sind da aus Unkenntnis Opfer der p0pulistischen Rh3torik, die dieses Blatt hier gerne am weiter schwelen hält. KM.

        Dass die Frauenrechtler und -innen legitime politische Interessen vertreten bedeutet NICHT, dass sie Ihre Agenda unterstützen müssen, um in Ihren Augen legitim zu sein.

      • Katharina sagt:

        und wenn Sie hier von „und dagegen gibt es nur ein Mittel: Kampf.“ reden, KM, dann gebe ich Ihnen eine kleine Dosis Realität: diese ist, dass Frauenrechtler und -innen sich auch finanziell so vernetzen, dass Ihresgleichen auch juristisch wenig Chancen haben werden, dies, weil Ihresgleichen es ist, die den War on Women herausposaunt haben.

        eine weitere Dosis Realität ist, dass die beste Militäreinheit der Welt auf unserer Seite steht und die entsprechenden Mittel auch einsetzen wird, so es nötig sein würde. übrigens eine gemischt geschlechtliche Eliteeinheit.

        Da sage ich nur: you called war.

      • Pa sagt:

        Können Sie uns ein wenig genauer ausführen, um welche gemischte Eliteeinheit es sich handelt?

      • Karl Müller sagt:

        @Katharina: Ich bin der letzte, der die FeministInnen und Gender Mainstreamer hier unterschätzt. Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie stark die Radikalen bereits vernetzt und in den Institutionen abgesichert sind. Auch in den Gerichten und Regierungen. Da täuche ich mir nichts vor. Um so mehr muss der Kampf beginnen und zwar mit Aufklärung, Aufklärung und nochmals Aufklärung. Denn gegen die Wahrheit und Gerechtigkeit ist kein System gefeit, langfristig. Auch ein totalitäres wie das des Feminismus nicht.

      • Beno sagt:

        …dies kann sich fast nur um die Teletubbies handeln…gemischte Fanatsie-Elite !

      • Karl Müller sagt:

        @Katharina: Dass Feminismus eine totalitäre Ideologie ist, ahbe ich in meiner Beweisführung schon dutzende Male erläutert. Das sind keine hohlen Phrasen, sondern mit Fakten unterlegte Argumente. Wer die Augen offen hält und die Reaktionen und Programme der Genannten kennt, der wird feststellen, dass hier durchaus radikale und totalitäre Züge Bestandteil sind von der ganzen Bewegung.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die beiden mächtigsten Frauen der Welt sind beides Feministinnen, die eine erklärtermassen, die andere nur wegen ihrer Taten: Es ist eine Tatsache, dass die Frauen- und Familienpolitik unter der konservativen Merkel viel grössere Schritte getan hat als unter dem roten Schröder, für den war Frauenpolitik ‚Gedöns‘.

        Und die zweite ist Hillary Clinton, die hat aus ihrem Feminismus nie ein Geheimnis gemacht. Beide Frauen sind äusserst erfolgreich und anerkannt, niemand spricht ihnen die intellektuelle Brillanz ab.

      • sepp z. sagt:

        Pixel, werden da nicht die Opfer zu Tätern gemacht?!
        Männer werden in einer sehr absurden Art diskriminiert, aber gemäss Ihrer Aussage sind die Frauen jetzt die pauschal beschuldigten?
        Hallo?
        Hier werden doch die Männer pauschal beschuldigt und diskriminiert! Jeder Mann ein potentieller Pädophiler!
        Um das gehts hier in diesem Blog.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eine denkende Frau kann aufgrund der Zustände eigentlich gar nichts anderes, als eine Feministin zu sein. So oder so ähnlich äusserte sich auch schon Meryl Streep, die sich immer schon als Feministin bezeichnete. Nicht jede spricht es offen aus, in gewissen Kreisen würde frau sich damit selber absagen, aber gelebt wird sowieso danach.

      • Sportpapi sagt:

        Ach so. Hier gibt es einige – duchaus auch „denkende“ – Frauen, die immer wieder darauf wert legen, keine Feministinnen zu sein. Zumal wir ja immer noch nicht wissen, was das eigentlich ist, so eine Feministin. Aber offenbar wird man in diesem Klub ja auch Mitglied, wenn man das gar nicht beantragt…
        (und he, meine Frau und viele andere würden sich vielleicht nicht so darüber freuen, als „nicht-denkend“ beurteilt zu werden…)

      • Gabi sagt:

        Denkste!

        🙂

  • Mark Meier sagt:

    Bleiben wir bei den Fakten, eine solche Massnahme der Fluggesellschaften ist schlicht und einfach Sexistisch,da es die Männer aufgrund Ihres Geschlechtes diskriminiert. Dies ist ganz klar verboten. Sonst könnten wir auch argumentieren, dass die Krankenkassen Frauen verbieten sollen ab 22 Uhr alleine unterwegs zu sein.Da Die Gefahr besteht sie könnten vergewaltigt werden und dies hätte hohe Kosten für die Krankenkassen zur Folge. Genau so absurd argumentieren viele Frauen hier drinnen und offenbaren Ihr gehässigtes und frustriertes Männerbild und sehen in jedem Mann einfach ein potentiele Täter

    • pixel sagt:

      MM, Sie haben sich ja diesbezüglich mehrmals wiederholt, jeweils mit einer anderen Formulierung wobei diese hier die Geglückteste von allen ist. Gewissermassen ist es diskriminierend, da haben Sie und viele andere durchaus recht. Für mich persönlich hat sich diese Frage aber eigentlich nie gestellt sondern vielmehr, ob es der ganzen Aufregung in diesem Masse wert ist und ob der Feldzug gegen den Feminismus an der Stelle gerechtfertigt ist. Auf jeden Fall – und das ist an der Stelle positiv zu vermerken – hat es dazu geführt, dass man die Handhabung dieser „Präventionsmassnahme“ überdenkt.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Ich finde, man muss bei diesem Artikel nicht darüber diskutieren, ob der Feminismus schlecht oder gut sei. Es ist ja eher selten, dass es um Diskriminierung gegen Männer in diesem Blog geht. Hier liegt offenbar ein Fall vor, da muss man die Diskussion m.E. gar nicht ausweiten, sondern man kann diese Tatsache für sich stehen lassen.

        Und da scheinen hier offenbar einige (meine jetzt nicht pixel) Frauen Probleme zu haben. Das führt dann wiederum zu Angriffen auf die Frauen (oder zumindest auf den Feminismus) allgemein. Und am Schluss ist es hier wieder wie immer. 😉

      • pixel sagt:

        Wahre Worte, MdH! Ursache-Wirkung-Wirkung-Ursache. 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Ist es so einfach? Es ist doch tatsächlich nicht zu diskutieren, ob es sich um Diskriminierung handelt, sondern nur darum, ob diese aus quasi höherem Grund gerechtfertigt ist. Wenn man feststellt, dass es dies nicht, bei weitem nicht ist, dann fragt man sich, weshalb diese Fluggesellschaften auf diese Ideen kommen können (und weshalb es doch ein paar wenige Leute hier, nicht nur Frauen, gibt, die das unterstützen). Offensichtlich, weil offenbar unsere Wahrnehmung von Gefahr und Bedrohung sich längst von der Realität abgekoppelt hat. Und mit einer bestimmten Männersicht hat es auch zu tun.

    • Mark Meier sagt:

      Fakt ist die Massnahmen sind klar sexistisch und männerfeindlich. Da hier aber in etlichen Kommentaren von Frauen zu lesen war, dass Sie dies gut finden und man bei vielen Frauen immer noch merkt das sie die Männer immer als Täter hinstellen wollen. Ist es auch kein Wunder wenn die Männer auf die Barikaden gehen. Es bräuchte echt mal eine Kampagne usw. die mit dem völlig veraltertenden Frau= Opfer und Männer=Täter Klische aufräumt. Aber da dies überhaupt nicht im Interesse der Emanzen und Gleichstellungsbüros liegt (sie verdienen ja ihr Geld damit) passiert da nie was eher im Gegenteil!

      • pixel sagt:

        Ich bin Ihrer Meinung, dass wir mit vielen alten Rollenbildern aufräumen müssen, die sich im Laufe der Zeit gebildet haben und hartnäckig halten. Dazu gehören durchaus auch die von Ihnen erwähnten. Es ist somit von beiden Seiten nicht förderlich, in die alten Pauken zu schlagen. Dazu gehört auch, dass ein Grossteil des männlichen Publikums hier vorschnell den Feminismus per se „für alles schuld macht“ und Jede in diesen Topf packt, die wagt zu hinterfragen. Zudem ist es unfair und lässt die Betroffenen sich selbst wieder in demselben Rollenklischee wiederfinden, welches eben kritisert wird.

      • Karl Müller sagt:

        @Pixel: Ihr Einsatz für den Feminismus, der Ihnen auf Kosten der Männer viele Privilegien gebracht hat, Nachteile beseitigt, Vorteile erhalten/ausgebaut, kann ich verstehen. Er ist aber subjektiv und darum nicht objektiv. Objektiv muss der Feminismus der Gleichberechtigung und dem Diskriminierungsverbot gerecht werden und gerade da scheitert er kläglich. Der Feminismus ist eine einseitge Frauenförderung, die Gerechtigkeit ausschliesslich aus Frauensicht beurteilt. Zudem werden Männer im Feminismus kategorisch abgewertet, was zu entwürdigenden und verletzenden Massnahmen wie im Artikel führt

      • Pixel sagt:

        Karl, es ist ziemlich frustriend zu erkennen, dass es auch ein „selektives“ Lesen zu geben scheint….kurz: Sie haben mich leider überhaupt nicht verstanden.

      • Karl Müller sagt:

        @Pixel. Wie kann ich das missverstehen? „Dazu gehört auch, dass ein Grossteil des männlichen Publikums hier vorschnell den Feminismus per se “für alles schuld macht”“ Ich glaube, ich habe Sie hier sogar sehr gut verstanden. Und gerade der vorliegende Tatbestand zeigt, wie sehr der Nährboden, den der Feminismus bereitet, dazu führt, dass Männer, und nur Männer, unter Generalverdacht abgeführt werden. Nein, Pixel, das kann ein gesundes Gerechtigkeitsempfinden nicht verteideigen.

      • Pixel sagt:

        Karl, ich hab noch einiges danach und ziemlich viel davor geschrieben und zwar nicht nur in dem Post sondern in diesem gesamten thread. Dass Sie sich genau diesen einen Satz herauspicken und zwar aufgrund der Tatsache, dass er eben Ihre ganz persönliche Meinung und das Bild von mir untermauert, zeugt von ebendiesem erwähnten selektiven Lesen.

      • Karl Müller sagt:

        @Pixel: Nichts davon hat aber diesen Satz relativiert. Zumindest nichts, was ich gelesen habe und Sie verzeihen mir sicher, dass ich nicht alle Beiträge in diesem Blog gelesen haben kann. Aber anstatt mir Vorwürfe zu machen, hätten Sie ja die Gelegenheit diese Aussage zu relativieren oder zumindest differenzieren. Ich habe meine Argumente eingebracht, warum der feministische Nährboden zumindest mitschuldig ist, dass Männer unter Generalverdacht solche Auswüchse des Unmenschlichen wie bei dieser Airline über sich ergehen lassen müssen.

      • pixel sagt:

        Karl, ich wüsste nicht wie man noch mehr differenzieren kann als ein Zugeständnis zu machen, dass es sich im Grundsatz um eine Diskriminierung handelt (der Mann wird diskriminiert behandelt von der Airline) und gleichermassen dafür zu plädieren, dass man mit den alten Rollenbildern aufräumen muss. Es sei denn, sie definieren „diversifiziert“ i. S. von „Ihrer Meinung sein“, dann aber bewegen wir uns in einer Endlosschlaufe oder können den Diskurs gleich beenden. Und nein, ich selbst bin dennoch nicht der Ansicht, dass der Feminismus an o. geschilderten Fall Schuld ist. Vielmehr glaube ich,

      • pixel sagt:

        dass die männliche Täterschaft im Falle Pädophilie de facto im höheren Prozentsatz vorzufinden ist, als die weibliche, die selbst bei einer Dunkelziffer vermutlich in einem einstelligen Prozentbereich bleibt. Wo hier der Feminismus Schuld sein soll, bleibt mir indes unklar.

      • pixel sagt:

        Der zweite Teil hängt wieder mal. Ganz läss.

      • Katharina sagt:

        Um auf den Anlass dieser „Geschichte“ zurückzukommen: diskriminierend ist ja nicht die Policy per se, sondern, dass der betreffende vor allen anderen Flugpassagieren als paedo dargestellt wurde. Es gibt diverse Weisungen betreffend Sitzplatzzuweisungen in Flugzeugen, die meist durch das Reservationssystem erledigt werden. Dabei geht es generell um De-Eskalation von Konflikten während des Flugs. So wird sicher niemand Rebbe Aaron direkt neben Ali Hasnt Bin Fack’d setzen.

      • Katharina sagt:

        Zudem hat der Flugkapitän das Recht, Fluggäste auf seinem Flug nicht zu akzeptieren und entsprechend auch die Entfernung eines Passagiers zu verordnen. Denn letztlich ist er/sie für die Sicherheit der Passagiere zuständig. Solche Massnahmen sind auch unter den Antidiskriminierungsgesetzen rechtens, weil es um übergeordnete Rechtsgüter geht. Einerseits im vorliegenden Beispiel um die Unversehrtheit des Kindes und weiter um die Sicherheit des Fluges an sich, der durch auffälliges Verhalten gefährdet werden kann.

      • Katharina sagt:

        Denn das letzte was eine Crew will ist ein Temper Tantrum in Midair ohne die Möglichkeit einer schnellen Landung.

      • Sportpapi sagt:

        Katharina, du erzählst heute Unsinn. Nein, es geht nicht um die öffentliche Handlung, sondern um die Policy an sich. Und nein, da gibt es keinerlei übergeordnete Rechte, die das rechtfertigen. Oder findet du wirklich, Jude neben Moslem ist vergleichbar mit Mann neben Kind?

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Was ist eigentlich schlimmer. Dass man hier den Feminismus oder die Feministinnen (mit-) verantwortlich macht. Oder dass man Sie dazu zählt?

      • Katharina sagt:

        In deinen Augen bin ich immer gspaessig, Sportler. Auch wenn Du so absolut sagts, was ‚Sache‘ sein soll, stimmt es nicht. lies doch die einschlägigen Abkommen und welches Gesetzeswerk bei Flügen greift, selber nach, Du Dummschwatz.

        ich sagte nicht Jud3 neben Mosl3m, sondern orthodoxer Rebbe neben Islam1st. Und so wie die einschlägigen Männer hier redeten, setze ich die sehr wohl denen gleich.

        Als Sportler: Wo ist Deine Replik zur Dokumentation auf dem Schweizer Fernsehen, die wurde hier ja erwähnt. Dein Schweigen dazu ordnet Dich da in eine sehr schäbige Ecke.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Man muss nichts nachlesen um zu wissen, dass auch in den Flugzeugen keine Willkür herrschen darf. Zum anderen: Was für eine Replik erwartest du von mir?

      • Katharina sagt:

        In dem Sinn redest Du hier seit Tagen Unsinn, und merkst nicht einmal, wie der Hauptbeitrag Leute wie Dich manipuliert hatte zu diesen absurden Voten die Ihr von Euch gebt. und Du mäkelst das Männerbild an, das hier repräsentiert wird? also echt… Ihr erzeugt dieses Image selber. Wenn ich mir nicht dauernd einredete, dass das, was jene Leute hier schreiben NICHT repräsentativ für die Schweiz ist, könnte ich ja echt auf die Idee kommen dass dem so ist. also schwafle hier nichts von dem ach so lädierten Männerbild.

      • Katharina sagt:

        das kannst Du ja dann mit der zuständigen Behörden ausmerzen, wenn Du mal von einem Flug rausgeworfen wirst. Der Kapitän hat sehr weitreichende Rechte.

        du bist UNSACHLICH, wenn du Dinge sagts wie mann müsse nichts nachlesen gehen. Du hast hier ad homienem gespielt, also friss deinen eigenen Dreck.

      • Katharina sagt:

        „Was für eine Replik erwartest du von mir?“ Du hast auf das betreffende Votum gesagt, die Votantin verstehe nichts von Diskriminierung. Shame on you 🙁 denn dadurch wird der Eindruck der Kameradeire nur noch verstärkt.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Ich habe noch einmal nachgelesen. Mach das doch auch, damit du nicht solchen Mist erzählen musst. Ein Lehrer, der sich vor Jahren schlimm an Mädchen vergriffen hat, rechtfertigt nicht, alle Männer als potentielle Vergewaltiger zu bezeichnen. Ich verlange ja auch nicht, dass man alle Frauen von ihren Babies fernhält, weil es Frauen gibt, die ihre Kinder töten. Verhältnismässigkeit!

      • Katharina sagt:

        wer sagt hier, das ale Männer Vergewaltiger und Kinderschänder seien? effing NIEMAND. Aber Deine ganze Rhetorik hier ist apologetisch und damit rückst Du Dich in die Nähe jener gestalten.

        das ist wirklich genau gleich wie mit den Islam1sten wie Du und andere sich verhalten. KEINE ABGRENZUNG IM VERHALTEN HIER.

        Alles nur aufgrund einer manipulierten Geschichte des Sauertopfes M.M hier, der es geschickt so eingefädelt hatte. dass Du so was nicht einmal durchschaust ist unglaublich!.

      • Sportpapi sagt:

        Pass auf, Katharina, es reicht!

      • Katharina sagt:

        Gotcha, ain’t ? Du willst mir drohen? Das ist alles, was Du übrig hast? Belegt ja nur, was ich vorher gesagt habe. Damit rückst Du Dich nur NOCH mehr in die Nähe der einschlägigen Scumbags.

      • pixel sagt:

        sp: „@Pixel: Was ist eigentlich schlimmer. Dass man hier den Feminismus oder die Feministinnen (mit-) verantwortlich macht. Oder dass man Sie dazu zählt?“ Wissen Sie selbst eigentlich was Sie von mir wissen möchten?
        Gegenfrage: Was ist schlimmer. Dass man als potentieller Kinderschänder dargestellt wird, in denselben Topf mit denen gepackt wird oder vor allen als solcher hingestellt und entblösst wird?

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Drohungen auszustossen, die jeglicher Grundlage entbehren, ist eher dein Gebiet. Nein, ich weiss, ich kann da gar nichts tun. Dien Anschuldigungen sind aber absolut daneben. Aber das weisst du ja auch, wenn du wieder mal in einer guten Phase darüber nachdenkst.
        @Pixel: Ich verstehe weder die eine, noch die andere Frage. Aber ja, ich weiss, was ich wissen wollte. Sie müssen aber nicht antworten.

      • Pixel sagt:

        Sp, Sie haben die Analogie nicht verstanden. Die eine, wie die andere Frage beinhaltet dasselbe Thema. Wenn man sich damit nicht identifizieren und das für sich annehmen kann dann ist es komplett irrelevant, welche der beiden Fragen mehr Missmut (i. S. „was ist schlimmer“) auslöst. Da Sie sich nicht mit Pädophilie identifizieren können wird es gleich schlimm für Sie sein, ob man Sie als potentiell pädophil vor anderen hinstellt oder die Pädophilen an sich verantwortlich dafür macht dass Sie diskriminiert werden. Dasselbe mit dem Feminismus.

      • Karl Müller sagt:

        @Katharina: Da haben Sie sich aber arg verrannt. Natürlich ist eine Policy per se diskriminierend, die ein Geschlecht unter Generalverdacht stellt, Kinder zu missbr4uchen. Mal abgesehen davon, dass es auch p4dophile Frauen gibt, rechtfertigt ein Prozentsatz von 0,03% krimineller Männer keine pauschale Regelung in der erwähnten Policy. Das erfüllt ganz klar den Tatbestand der Diskriminierung.

      • Sportpapi sagt:

        Ich weiss, was ich wissen wollte – ist natürlich unklar, doppeldeutig. Ich weiss, worauf meine Frage abzielte, was mich interessierte.

      • Marco Casutt sagt:

        Genau, niemand stellt alle Männer unter den Generalverdacht der Pädophilie, aber gleichzeitig werden alle Männer, die eine solche Diskriminierung nicht in Ordnung finden, durch die Blume als Kinderficker bezeichnet. Und danach fragt man sich, über was sich denn alle bloss so aufregen.

  • Eremit sagt:

    Sitzplatzzuordnung

    Sah es vor rund zwei Monaten auf dem Rückflug; bei der Airline verlor das System „zufälliger weise“ die Sitzplatzzuordnung bei den Alleine-Reisenden. So erhielten einige Alleine-Reisende, vorwiegend Männer, die Sitzplatzzuordnung erst am Gate. Ein „pädophilen-Verdächtiges Umplatzieren“ an Bord gab es somit nicht. Und es war gut, denn während fünf Stunden führte man ein interessantes Gespräch mit einer intellektuellen, sympathischen und attraktiven Canadierin über ihre Sorgen, ihre Problem, ihre Freuden und ihre Zukunft. Es war toll! Danke Star Alliance.

  • Eremit sagt:

    „Aber weshalb lassen sich Männer solche Dinge gefallen?“

    Lieber Michael Marti, das Ganze scheint wie bei Mobbing zu sein; die beliebteste Person gibt den Ton an. Und wer ist in der Gesellschaft beliebter? Wer ist in ihrem Kollegenkreis beliebter, die Kolleginnen oder die Kollegen? Es wäre m.E. im Augenblick nichts dagegen einzuwenden wenn Frauen beliebter sind. Nur stellt sich dabei die Gretchenfrage: Wie steht es mit dem Ego bzw. umgekehrt mit der Nächstenliebe bei diesen beliebten Personen?

    Bekanntlich, nicht jede/r mit glatten Worten meint es auch gut.

    • Karl Müller sagt:

      @Eremit: Ja, beliebt ist sicher ein Kriterium. Ich nenne es auch gesellschaftsfähig. Ist es gesellschaftsfähig, dass Männer sich für ihre und die Rechte der Kinder wehren? Nein, noch nicht. Das sieht man an einigen Kommentaren hier drin. Und solange das nicht so ist, werden die labilen Frauen und Männer unter uns weiterhin müde mit dem Kopf nicken, wenn Feministinnen verbreiten, welche fürchterliche Gefahr alleine von Männern ausgeht. Und sie werden energisch den Kopf schütteln, wenn Männer für ihre Menschenrechte einstehen. Denn Applaus der noch immer Tonangebenden, ist ihnen dann sicher.

    • pixel sagt:

      Selten so einen Stuss gelesen. Sorry, das musste raus.

      • Karl Müller sagt:

        @pixel: Genau das meinte ich, danke (quod erat demonstrandum)

      • Eremit sagt:

        pixel, ihr erste Satz ist der selbe einer Nichte als sie zehn war. Und der zweite einer nicht viel höheren Alterklasse. Wie jung sind sie?

        Auch wenn ihnen Erwachsensein schwer fäll; versuchen sie es mal mit Nächstenliebe.

      • Pixel sagt:

        Eremit, wenn Ihre 10 jährige Nichte bereits so früh diese Essenz verstanden hat dann ist sie ein intelligentes Kind. Ich kann es für Sie auch gerne „erwachsen“ formulieren: Ihr Beitrag ist weder im Inhalt noch in der Form korrekt (beliebteste Person in der Gesellschaft ist die Frau – ja, welche denn??) und entbehrt somit für mich jeglicher Grundlage einer tiefgründigen Auseinandersetzung der Rollenbilder, resp deren Klischees.

  • Peter-Jürg Saluz sagt:

    Ich habe zu früh einen Kommentar abgegeben und leider erst später bemerkt, dass an dieser Stelle eigentlich gar keine ernsthafte Diskussion erwartet wird. Frivolitäten, Banalitäten und ein kindisches Pseudonym sind offenbar Mama Blog-Standard. Dass jedes Mal – wie in einem Chat aus alten Zeiten – noch der Vorspann „XY sagt:“ eingefügt wird, macht das Ganze noch mühsamer. Es stellt sich daher die Frage, ob hier nicht alle denkenden Leser(innen) diskriminiert werden.

  • marie sagt:

    vorschlag: man setzt das kind alleine hin und der freie platz ist für die flugbegleiterin, damit sie sich um das anvertraute kind adäquat kümmern kann und sich die fluggäste nicht um ein fremdes kind kümmern müssen. dann ist allen gedient und es ist ruhe im karton.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Das ist aber auch keine wirkliche Lösung, was wenn es 5 Kinder hat? Wieso verbietet man nicht einfach, dass Kinder völlig unbegleitet fliegen? Es ist ja nicht so, dass es häufig Situationen gäbe, die verlangten das ein Kind (nicht ein Jugendlicher) ganz alleine fliegen muss.

      Ich kann mir nur wenig Gründe vorstellen, in denen ich mein Kind alleine auf eine Flugreise schicken würde.

      • marie sagt:

        ist auch eine option.

      • Eni sagt:

        Oder die Eltern sollen für die Kosten einer Begleitperson inkl deren Rückflug. Die Anzahl der allein fliegenden Kindern würde ratzfatz zurückgehen.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Ja, das wäre eine gute Sache. Wenn Eltern schon das Gefühl haben, sie müssten ihre Kinder alleine fliegen lassen, dann sollen sie auch für die gewünschte Sicherheit bezahlen. Ich finde es ja auch nicht gut, wenn ein Kind ganz alleine eine Flugreise bewältigen muss.
        Es kann ja nicht sein, dass ein unbescholtener Bürger am Flughafen stehen gelassen wird, weil die Eltern ihr Kind alleine fliegen lassen.

      • Sportpapi sagt:

        Mit Betonung auf „gewünschte Sicherheit“. Wer seine Kinder allein fliegen lässt, hat ja viel Vertrauen in die Selbstständigkeit seiner Kinder, wohl zu recht. Erinnert mich daran, dass wir als Kinder (>10) jeweils auch allein mit dem Zug nach Italien gefahren sind, wo uns die Grossmutter dann in Venedig abholte. Kein Problem, trotz der rund 10 Stunden Fahrt.

      • Eni sagt:

        Gewünscht Sicherheit ist etwas gewagt ausgedrückt: wahrscheinlich reagieren die Airlines so, weil sie Klagen fürchten und diese Angst wäre ja dann nicht aus dem Welt geschaft bei Eltern die bei ihrem Kind auf Begleitung verzichten weil sie die Kosten scheuen.

        Was Ihre selbständigen Reisen nach Italien angeht: sie waren nicht alleine und zu unserer Zeit waren die Eltern generell weniger vorsichtig/ängstlich als jetzt oder haben Sie in den letzten 15 Jahre noch einen Kinderwagen mit Inhalt vor einem Geschäft stehen sehen?

      • Sportpapi sagt:

        @Eni. Ja. Meinen.

      • Eni sagt:

        Tja, Sporpapi, das hätte ich mich nie im Leben getraut. Habe lange Zeit nicht mal meinen Hund alleine gelassen vor lauter Angst jemand könnte sie entführen, bis ich erlebt habe, dass sie ziemlich giftig auf Anäherungsversuche reagiert hat wenn sie vor einem Geschäft angebunden war.

      • Gabi sagt:

        Wollte übrigens praktisch dieselbe Erfahrung wie Sportpapi hin schreiben:

        Ich bin als Kind – auch unter zehn – oft auf ner sehr langen Strecke sogar Nachtzug gefahren. Sicherlich viel risikoreicher als ein Flug.

        Insofern verstehe ich für ein Mal MdH nicht. Ich kann mir X verschiedenen Situationen vorstellen, in welchen ich keine Hemmung hätte, mein Kind alleine eine Flugreise antreten zu lassen (ausser das Kind will nicht; versteht sich)

        Was haben wir alle Schiss, mein Gott!

        Apropos fliegen: Helikoptereltern sind mühsam und stehen einer eigenständigen Entwicklung des Kindes nur im Wege.

    • Peter Brunner sagt:

      Ich habe meine Platz vorzeitig gebucht, da bleibe ich sitzen. . . . Kann ja das Kind dermassen mir einer Grimasse erschrecken, dass es selber einen anderen Platz sucht . . ganz schnell . .und Ruhe ist im Karton.

  • *sigh* sagt:

    2/2
    Wollen wir alles und jeden kontrollieren, um abstrusen gesellschaftlichen Sicherheitsstandards (Ökonomisch: den Versicherungsansprüchen) zu genügen?
    Müssen sich im Jahr 2020 Menschen, die per Gesetz definiertes „Ungesundes“ zu sich nehmen, der Gesellschaft gegenüber bereit erklären auf subventionierte Gesundheitspflege zu verzichten?
    Müssen im Jahr 2012 Grosseltern Grosseltern eine entsprechende Zertifizierung nachweisen können, um vorschriftsgemäss auf ihre Enkel aufpassen zu dürfen?

  • *sigh* sagt:

    1/2
    SicherheitsWAHN ist das Stichwort.
    Sowohl Mann als Frau sind potenzielle Triebtäter, und da Statistikgemäss deutlich mehr Männer Kinder sexuell missbrauchen ist die Vorschrift der Fluglinie die nur auf Männer abzielt verständlich und richtig. Ob sie auch moralisch vertretbar ist steht auf einem anderen Blatt. Diesselbe moralische Problematik zeigt sich z.B. auch bei den Frauen die wegen POTENZIELLER Schwangerschaft höhere KK Prämien bezahlen müssen.

    • Karl Müller sagt:

      @sigh: Wieso reden Sie denn einfach von sexueller Ausbeutung von Seiten der Männer? Auch Frauen üben Gewalt an Kindern aus, und ja auch sexuelle, also müsste konsequenterweise kein Kind mehr neben einem Erwachsenen sitzen dürfen, denn dies ist ein statistisches Risiko. Wie absurd das ist, sieht hoffentlich jeder ein.

      • *sigh* sagt:

        Wer lesen kann ist im Vorteil:
        … und da Statistikgemäss deutlich mehr Männer Kinder sexuell missbrauchen …
        Klar soweit?
        Zum weiteren Teil Ihres Posts: Lesen Sie bitte auch meinen Teil 2/2 unten. Ich gehe mit Ihnen einig.

      • Karl Müller sagt:

        @sigh: Gebe den Ball gerne zurück: Ich schreibe von Gewalt allgemein UND sexueller Gewalt, aber nicht nur vom Letzteren. Für das Kind ist es glaube ich auch ziemlich dramatisch, wenn es mit einem Kissen erstickt wird. Und das tun Frauen mit ihren Kindern nach Statistik doch noch erstaunlich häufig. Also ist die Argumentation des Anteiles irreleveant, solange von beiden Geschlechtern eine Gefahr für die Kinder ausgeht. DAS war meine Aussage.

      • *sigh* sagt:

        Das Thema das der Blog, bzw. Herr Marti hier aufgegriffen hat, ist der Verdacht auf pädophiles Verhalten seitens der Männer, entsprechend meine Replik.
        Da man sich bei Diskussionen, solange sie fruchtbar bleiben sollen, auf ein Thema oder einen Aspekt desselben beschränken muss, sehe ich Ihren Einwurf nach wie vor als deplatziert an: Dass Gewalt an Kindern nichts Gutes ist, wollen Sie ja kaum diskutieren oder?

  • Urs Schnider sagt:

    Sollte man nicht eher Eltern «ausleuchten», welche Ihre Kinder alleine in ein Flugzeug setzen, und dann der Fluggesellschaft als «besorgte» Kunden (Eltern) solche Bedingungen stellen. Ich würde mich weigern, meinen Platz als (ebenfalls Kunde) zu räumen und fordern, die Eltern sollen Ihre Kinder begleiten, dann könnte ich Ihnen erklären, dass ich selber Vater bin und es sowas von irrsinnig und egoistisch finde, wenn jemand sein Kind alleine in einen Flieger setzt.

  • Fistik sagt:

    Vor 2 Wochen las ich in der Zeitung,

    Chauffeur in Amerika rettet 3 kleine Kinder, welche sich auf dem Highway begaben. Das älteste war gerade nur 5 (!) und trug das jüngste von ein paar Monaten in den Armen. Später stellte sich heraus, dass die Mutter mit dem Nachbarn fickte und dabei eingeschlafen war …und zum Schluss noch, im betreffenden Wohnort stehen 32 Sexualtäter registriert…
    Gegensätze gibts, zum heulen… !

  • Peter-Jürg Saluz sagt:

    Die kritisierten Richtlinien empfinde ich überhaupt nicht als diskriminierend. Sie schützen nämlich die allein reisenden Kinder UND die Männer. In der Enge eines Flugzeuges kann es – insbesondere auf mit Schlafphasen verbundenen Langstreckenflügen – leicht zu irritierenden Situationen kommen. Die präventive Massnahme macht daher Sinn. Wenn allgemein bekannt und anerkannt ist, dass neben allein reisenden Kindern nur Frauen sitzen dürfen, wird auch kein auf einen anderen Platz verwiesener Mann blossgestellt.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Exakt.

      • Beno sagt:

        @Peter-Jürg Saluz

        Ich kenne also viele Male grössere Gefahren für ein Kind, z. Bsp. auf dem Schulweg , eigene Familie… als die verschwindend kleine Möglichkeit, dass ein P&do neben einem alleinreisenden Kind , auf einem Langstreckenflug, in der Schlafphase, ungesehen, sich an einem Kind vergreift, Von den 2% dieser Kranken verfügen wohl die meisten nicht über die Mittel zu einem Langstreckenflug. Was bleibt dann noch übrig; allein die Theorie , es könnte was geschehen. Und darum wollen wir doch den alleinreisenden Kinder nicht die Männer neben ihnen vorenthalten.

      • Katharina sagt:

        dann waren Sie wohl noch nie in einem Langstreckenflug, Beno. so von wegen vorenthalten und so…. no thanks. no fingering tonight.

      • Beno sagt:

        Katharina, heute wieder mal ranzig ? ..mit vorenthalten meinte ich natürlich den gesunden Mann

        ….fingere dir mal eine Honigschnitte und geh schlafen, während dem Tageslicht wirkst du viel intelligenter 😉

    • Karl Müller sagt:

      @Peter: Es ist sexistisch, da es nur ein Geschlecht betrifft. Wenn die Statistik oder auch die Airline beweisen könnte, dass absolut keine Gefahr von Frauen ausginge, dann wäre die Sachlage anders. Aber Frauen sind keine Engel und auch Frauen können und werden zur Gefahr für Kinder. Somit ist diese Regelung nicht präventiv zum Schutz des Kindes, sondern schlicht einseitig und diskriminierend. Das hat meines Wissens auch ein ähnlicher Fall bei BA bereits zu Recht gezeigt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Heilige Einfalt, die Typen wollen’s einfach nicht begreifen. Da wird von Diskriminierung geschwafelt, wo es doch um etwas so Entscheidendes wie die Unversehrtheit von Kindern geht……. Idioten allesamt!
        Hat einer von euch Ignoranten heute abend zufälligerweise die Sendung über den Sportlehrer gesehen, der über Jahre hinweg Mädchen missbrauchte und dann für gut drei Jährchen höckeln durfte? Die Mädchen haben lebenslänglich, eine von ihnen ist völlig zerstört. Und ihr schwafelt von Diskriminierung, echt….. da verlier ich auch noch den Rest Respekt vor euch!

      • Sportpapi sagt:

        Wir sprechen von Diskriminierung, die nicht nur auf eine Seite zu beklagen ist, und vor allen von Verhältnismässigkeit. Etwas, was du ganz offenbar nicht verstehst.

      • Beno sagt:

        Pippi

        …da hat gerade eine Frau in den USA ihren Mann mit der Bratpfanne erschlagen; ebenso ihr Ex hat diese Gewalt in der Ehe bestätigt.
        Ab sofort dürfen Frauen in Kaufhäusern die Bratpfannen nur noch von weitem anschauen; …ist eine Vorsichtsmassregel !

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi: Da sind wir uns einig. Nur bei der Konsequenz happert es. Ich bin komplett dagegen, dass aus dieser Ausgangslage ein ganzes Geschlecht diskriminiert und entwürdigt wird. Und genau das geschieht, wenn Policies wie bei dieser Airline angewandt werden.

      • Gabi sagt:

        … „Idioten allesamt!“

    • Sportpapi sagt:

      Schützt die Männer? Wovor denn? Ich nehme an, Sie meinen nicht vor der Versuchung, oder? Also für übler Nachrede?

  • Mark Meier sagt:

    Das ganze ist schlicht und einfach Männerfeindlich und Sexistisch. Stellt euch doch mal vor wenn es umgekehrt wäre? Wenn keine allein reisende Frau neben einem Kind reisen dürfte? Sämtliche Emanzen, Gleichstellungsbeauftragte usw würden sofort Amok laufen.(Siehe z.b. Slut Walk nur weil ein Polizist sagte, Frauen sollten nicht wie Prostituierte rum laufen um das Risiko zu minimieren) Aber eben Gleichberechtigung ist immer nur dann wenn es den Frauen dient, wenn der Mann benachteiligt wird,wollen alle diese pseudo Emanzen plötzlich nichts mehr von Gleichstellung wissen.Einfach nur verlogen sowas

    • perdita sagt:

      Herr Meier, die Frage ist doch: warum laufen Männer nicht Amok, wenn sie auf eine dermassen dumme und ungerechte Weise unter Generalverdacht gestellt werden? Statt Emanzen und Gleichstellungsbeauftragte zu bashen sollten Sie sich fragen, wieso mann nicht den Mut aufbringt, die Dinge klarzustellen. Warum lässt der Typ im Flugzeug sich einfach abführen? Ja, wir alle haben ein zunehmendes kollektives Gefühl der Scham und der Hilflosigkeit: nach kapitalistischen Prinzipien durchorganisierte Kinderprostitution- und Pornographie, Folter- und Snuffvideos mit Kindern, Sklavenhaltung, Menschenhandel

  • Kofinas sagt:

    Ich finde diese Sitzregelung gut; den obigen Text unnötig und die Kommentare hier logischerweise auch.

  • Sofia Baffo sagt:

    10. sind, eine gleichberechtigte Chance zu geben, nicht Täter oder Täterinnen zu werden. Überlassen wir das den Fluggesellschaften?

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Sofia Baffo:
      so wie eigentlich die Meisten wissen dass Diebstahl nicht in Ordunung ist,
      egal wie hoch das eigene Bedürfnis und der persönliche Lustgewinn/Lebensqualität dadurch erreicht werden mögen, so wissen auch die Meisten, Frauen wie Männer, dass sexueller Kontakt zu Kindern nicht okay ist.
      Und dennoch passiert es, nicht nur im privaten Rahmen sondern auch organisiert.
      Das alles auf Pathologie, welche mit „neu gewonnenen Mitteln“ eliminiert werden könnte, zu reduzieren, ist mir zu wenig.

      • Sofia Baffo sagt:

        Natürlich ist es zu wenig, aber es gibt sicher eine Untergruppe von Täter, bei denen man präventiv viel erreichen könnte. Und ja, es gibt sicher kein Allheilmittel. Aber wenn immer mehr Techniken wie diese http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2012-04/hirnscan-taeterprofil-sexuelle-gewalt entwickelt werden, was bedeutet das für die Gesellschaft? Sind wir bereit uns ohne Orwell-Reflexe auf eine ethische Debatte einzulassen?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sofia Baffo:
        die „kleine Untergruppe der Täter“ welche Bereitschaft zeigt,
        resp den Willen dieses Bedürfnis nicht einfach so als gegeben und daher iO hinzunehmen,
        die bereit sind da was zu unternehmen, können heute auch ohne Hirnscans Hilfe finden.

        Aber ich stimme zu, dass es für Betroffene einfacher wäre sich mit diesem Verlangen „zu outen“
        wenn mensch dann nicht gleich als Aussätziger behandelt wird.

    • Sofia Baffo sagt:

      Ja, so meine ich es auch. Diese Diskussion ist schon rein sprachlich sehr heikel, weil eine neutrale Wortwahl fast unmöglich ist. Aber wenn sich diese Techniken weiterentwickeln, steht irgendwann die Frage im Raum, ob wir es noch verantworten können, nicht auf eine radikalere Art präventiv einzugreifen. Eigentlich wie bei den Impfungen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        … ich wär schon ganz dankbar wenn mal auf der grossorganisierten Ebene radikal durchgegriffen würde,
        den Artikel über die mexikanische Journalistin haben Sie bestimmt auch gelesen,
        und diese Frau ist längst nicht die Einzige welche mit solchen Drohungen leben muss.

    • Katharina sagt:

      präventive Therapie anhand eines heutzutage noch ambivalenten und rudimentären Wissensstandes betreffend Neuroinformatik?

      Wo Ihre Abhandlung etwas zerfällt ist, dass Wissenschaft nicht wertfrei ist und insbesondere Psychologie die Wissenschaftlichkeit und Wertefreiheit (Siehe Fragen um das DSM) abgesprochen werden kann.

      So ist etwa der Zeit Artik3l betreffend sexueller Orientierung und dessen Messbarkeit lachhaft. Vielleicht funktioniert das bei Männern. Bei Frauen sicher nicht.

      • Muttis Liebling sagt:

        Praeventive Therapie ist ja wohl ein Widerspruch in sich.

      • Katharina sagt:

        rein von der Wortwahl her gesehen schon. Worauf Sofia anspricht ist ein Meme in einigen Science Fiction Filmen die das Thema in Dystopien aufgreifen, speziell was Kriminalistik und die Prävention von Straftaten betrifft. Entspricht in der Logik Dingen wie es Bloomberg für die Stadt New York vorsieht.

        Gemäss ihrer Logik müsste ja bei einem durch ‚Hirnscans‘ vermuteten sozio-pathologischen ‚Befundes‘ prophylaktisch eine Therapie verordnet werden. Ditto bei einer entsprechenden Genanalyse.

    • Sofia sagt:

      @Katharina: Danke für all diese Ausführungen. „Wissenschaft nicht wertfrei ist und insbesondere Psychologie die Wissenschaftlichkeit und Wertefreiheit (Siehe Fragen um das DSM).“ Stimmt! Ich frage mich einfach, was passiert wenn diese Methoden immer weiter entwickelt werden. Ob man es schafft, das Ganze demokratisch einzusetzen oder eben nicht (totalitäreren Staat wollen wir ja nicht, wäre zu hoffen); aber gleichzeitig ist es möglich, dass irgendwann Opfer kommen und klagen man hätte für sie nichts gemacht…

    • Sofia sagt:

      … Und da diese Gruppe schon geschwächt ist, kann man sie noch leichter vernachlässigen, sei es nur aus Kostengründen.

      @Muttis Liebling: „Praeventive Therapie ist ja wohl ein Widerspruch in sich.“ Nicht unbedingt, es gibt ja schon gute Ansatze: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/hintergrund/missbrauch132.html

      Sorry Leute, ich konnte nicht früher antworten. 🙂

    • Sofia sagt:

      P.S. Katharina, hab noch was Wichtiges vergessen. „Vielleicht funktioniert das bei Männern. Bei Frauen sicher nicht.“ Wie wahr, wenn man das berücksichtigt:
      http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/niemand_weiss_was_frauen_wuenschen-1.2117429
      Vielleicht kommt man bei den Männer immer weiter und die Kriminalrate sinkt tatsächlich, aber bei der Frauen bleibt sie bestehen oder sie verstecken sich weiter gut hinter dem gender bias. Möchte mal die Differenzialistinnen mit ihrem Weiber-Kitsch dazu hören.

  • Sofia Baffo sagt:

    9. verblendete Verschwörungstheorien der Muttererde-Fraktion, so à la „wir haben die Natur kaputt gemacht“, „der Polizeistaat“, usw. Auf religiöse Wahnvorstellungen gehen wir lieber gar nicht ein, sonst kommen mir wieder die eifrigen Islamisten und die Abtreibungsgegner aus ihren Gruften heraus. Der Punkt ist: Wir haben immer mehr Möglichkeiten um der Natur auf die Schliche zu kommen. Jetzt (jetzt!) besteht eine moralische Plicht sich gründlich zu überlegen, wie man neu gewonnen Mittel einsetzt, um Leid und Opfer zu verhindern und um den Menschen, die von pathologischen Neigungen betroffen…

  • Sofia Baffo sagt:

    8. Von daher gibt es keinen Grund, von einem naturalistische Fehlschluss in den nächsten tappend zu denken, es gäbe so etwas wie grundsätzlich böse Menschen, die man vorbeugend bestrafen oder einsperren muss. Ebenso aber auch nicht das es alle Menschen irgendwo auch gut sind (so Ying und Yang mässig). Das führt nicht weiter. Oder sonst noch schlimmer, wie hier im Blog zu sehen ist, durch Pauschalisierungen am eigentlichen Problem herbeizustreithahneren (alle Männer sind pervers; Feministinnen terrorisieren den armen Ehemann; Züricherinnen, sind hochnäsig). Noch weniger rational sind…

    • pixel sagt:

      Sofia, Ihre Ansätze, soweit sie auch hochinteressant sind, kann ich mit den Informationen die mir bekannt sind, leider überhaupt nicht teilen. Dennoch sind wir, so wie ich vermute auch Sie, keine Psychologen sondern lediglich Laien, die sich mit dem einen oder anderen Thema etwas tiefgründer beschäftigt haben. Und das lässt mich die Frage aufwerfen, ob uns das alleine schon berechtigt, uns ein festes Urteil über das weitreichende Feld der Psychologie zu bilden. Namentlich finde ich es sehr gewagt zu behaupten, dass hinichtlich der psychologischen Krankheitsbilder grundsätzlich und theoretisch/

      • pixel sagt:

        / alle Menschen gleich wären, lediglich nicht dieselben Chancen hätten. Das sehe ich persönlich sehr anders. In meinen Augen ist diese Gleichstellung die Sie hier machen („es gibt keine bösen Menschen“) ein direkter Affront an alle Opfer, die es leider anders erfahren haben.

    • Sofia Baffo sagt:

      Meine Frage ist eher: Mit welchem Menschenbild kommen wir in der Prevention weiter? Wenn man alles aus einem wissenschaftlichen Blickwinkel betrachtet, fallen die Kategorien Gut und Böse weg, sonst ist man schnell beim naturalistischen Fehlschluss, und das wollen wir ja nicht (die Geschichte lässt grüssen). Sicher denke ich auch, dass Menschen zu unfassbar grauenvollen Taten fähig sind und stehe ganz klar auf der Seite der Opfer. Aber meine Utopie wäre, dass das immer weniger passiert. Deshalb hoffe ich, dass durch weniger Stigmatisierung die Hemmschwelle der Pädophile für mögliche…

      • Sofia Baffo sagt:

        …Therapieangebote sinkt und man z.B. durch Hirnscans bessere Prognosen machen kann. Sicher bleiben viele Täter jeglicher Art übrig, die auf Teufel komm raus straffällig werden, leider! Und ich bin mir bewusst, dass es nicht DIE Lösung gibt und auch keine feste Urteile. Aber neue Techniken und zwar immer mehr. Die grosse Frage ist, wie geht man damit um?

      • Fistik sagt:

        Hirnscans wäre doch nur ein kleiner Teil der Wahrheit…die emotionale Biografie eines Menschen ist massgebender

    • Sofia Baffo sagt:

      „Hirnscans wäre doch nur ein kleiner Teil der Wahrheit…die emotionale Biografie eines Menschen ist massgebender.“ In der Tat, aber die emotionale Biografie schlägt sich ins Gehirn nieder. So kommt es manchmal auch dazu, dass über Generationen hinweg, eine schreckliche Kettenreaktion entsteht. Ich weiss, wie utopisch mein Ansatz ist, aber vielleicht doch nicht so ganz Science-Fiction wie man denken könnte… ?

      • Brunhild Steiner sagt:

        Ich denke dass man negative Muster welche mensch erlernt hat
        auch ohne Hirnscans ausfindig machen kann,
        mit diesem Thema ist jeder der/die in einer dysfunktionalen Familie aufgewachsen ist, konfrontiert.
        Utopisch ist die grundsätzliche Idee, dass dem mehr Beachtung geschenkt werden sollte
        also keineswegs.
        Wer Augen hat sieht diese Generationslinien schon seit jeher,
        und stellt sich im besseren Fall den Mustern und lernt um.

      • Beno sagt:

        @Sofia Baffo

        „In der Tat, aber die emotionale Biografie schlägt sich ins Gehirn nieder“

        …das ist natürlich nicht direkt der Fall,… vielleicht in 200 Jahren ?! Aber da wird die Menschheit wohl mit anderen Dingen beschäftigt sein, als mit der emotionalen Biografie des Einzelnen…

      • Katharina sagt:

        komplexe Informationsmuster wie Emotionen können mit den bestehenden Technologien gar nicht gemessen werden. bei simplen Informationsmustern kann die Gehrinregion, die aktivER ist, gemessen werden. mehr nicht. Also z.B. wo logische Prozesse verarbeitet werden, wo Geräusche, Geruch, Geschmack, optisches usw.

        Weiter kann NICHT unterschieden werden, was tatsächliche äussere Sinneseinwirkungen sind und was Verarbeitung von Erinnerungsmustern (e.g. Träume).

        was Libido betrifft, ist es so, dass bei tatsächlicher Aktivität so ziemlich alle Gehirnregionen sehr aktiv werden.

      • Katharina sagt:

        dies (Libido) wurde noch nie mittels Scans direkt gemessen, weil dazu die zwei ja im MRI es tun müssten, was schon aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht geht. entsprechendes wurde mit EEG indirekt gemessen, was aber nur rudimentäre Angaben gibt. niemals so genau wie ein MRI oder CAT scan.

        Somit zusammenfassend; Sie können emotionale Biografie mit diesen Methoden (noch?) nicht messen. natürlich ist es so, dass die Biografie sich als neurobiologisches Muster im Gehirn abbildet, ohne das wäre die Erinnerung ja nicht vorhanden.

      • Katharina sagt:

        Inwieweit sich komplexe Informationsmuster in der DNA abbilden, wissen wir nicht. die meisten DNA Analysen und die Attribution von Merkmalen arbeiten statistisch, nicht kausal. ‚Ketten über Generationen‘. Auch hier fehlt ins das informationstheoretische Wissen über komplexere Aspekte. Will heissen, wir können nicht eine Information direkt einer DNA Sequenz in einem bestimmten Teilstrang der DNA zuordnen. Dort wo wir das können, handelt es sich um nicht komplexe Informationssachverhalte. (e.g. Geschlecht, Augenfarbe und ähnliche triviale Elementarattribute.

      • Katharina sagt:

        Dass die Biografie sich direkt in der DNA (oder genauer den Reproduktionszellen) abbildet, ist hoch hypothetisch. Aus quantenmechanischer Sicht kann das aber nicht ausgeschlossen werden. Auch hier entbehrt Ihre Abhandlung der wissenschaftlichen Basis, selbst unter dem Aspekt neuerer Forschung (Quantenmechanik).

      • Beno sagt:

        Katharina
        „Dass die Biografie sich direkt in der DNA (oder genauer den Reproduktionszellen) abbildet, ist hoch hypothetisch.“ tut sie auch nicht, höchstens nach Generationen mit Menschen, welche eine ähnliche Biografie hatten

      • Katharina sagt:

        das entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Dazu gibt es nicht einmal eine Hypothese in den Biowissenschaften. erklären Sie mir doch, wie ‚Biografie‘ in DNA speak abgebildet sein soll. welche Sequenzen zB. das ist alles Humbug. und rassistisch obendrein.

      • Beno sagt:

        …was liest du eigentlich Katharina, ich sagte doch eine Biografie schlägt sich nicht direkt in DNA …hast du etwa Angst um deine Zwillinge ?

      • Katharina sagt:

        das sagte ich deswegen: „tut sie auch nicht, höchstens nach Generationen mit Menschen, welche eine ähnliche Biografie hatten“ – Generationen? wie viele denn? können Sie die Biografie ihrer vor vor vor fahren aus ihrer DNA ablesen? nein. oder denken sie, was auch immer ihre vorfahren als Biografie lebten, sei über die DNA an sie weiter vererbt?

        oder anders gefragt: Wie viele Generationen brauchte es um ein simples Attribut – Hautfarbe – vererbbar zu machen. wir reden da von hundert tausenden von Jahren. und ergibt sich daraus eine vererbbarkeit von verhalten? nein.

      • Beno sagt:

        Du beginnst doch mit dem in diesem Zusammenhang kuriosen DNA was ich negierte und von „höchstens“ sprach…zudem ist es praktisch unmöglich, dass Generationen die gleiche Biografie haben.

      • Sofia sagt:

        @Beno: „…das ist natürlich nicht direkt der Fall,… vielleicht in 200 Jahren“
        Was ich damit meinte, ist das traumatische Erfahrungen die Gehirn-Aktivität verändern, man kann das heute mehr oder weniger nachweisen. So muss man Betroffene auch ernst nehmen und kann sie nicht mehr als Simultanen oder Weicheier abstempeln, was ja früher z.T. noch üblich war.

      • Sofia sagt:

        @Brunhild Steiner: „Wer Augen hat sieht diese Generationslinien schon seit jeher,
        und stellt sich im besseren Fall den Mustern und lernt um.“ Ja, nur geschieht das leider viel zu oft nicht. Es gibt Leute die lesen zwar Alice Miller, aber checken es irgendwie trotzdem nicht…

      • Sofia sagt:

        „Dass die Biografie sich direkt in der DNA (oder genauer den Reproduktionszellen) abbildet…“ Ich wollte übrigens auf keinen Fall so weit gehen. Sondern eher sagen, dass man heute familiäre Strukturen, schwierige Kindheit aber auch genetische Faktoren nicht mehr als Einbildung von Analytiker abtun kann (z.B. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12136507), aber gleichzeitig auch differenzierter bei der Ursachenforschung vorgehen kann (z.B. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16497388 ). Beno, ich dachte, das mit den emotionalen Erlebnissen war in Bezug auf Traumatisierungen und so, sorry…

      • Sofia sagt:

        Viele dieser neuen Studien muss man natürlich sehr kritisch betrachten (siehe „neurosexism“). Ich befürchte aber auch, dass man irgendwann, obwohl die Techniken da sind, die Sache auf die leichte Schulter nimmt. Insbesondere weil so vieles im Verborgenen passiert, dass in der Öffentlichkeit irgendwie doch noch ein intaktes Gesamtbild bleibt („das sind Ausnahmen, Leute die sowieso schon Probleme hatten“, usw.). Es bleiben krasse Fälle in Erinnerung, als ob wären es Seltenheiten. Ich habe aber schon oft genug gesehen, wie Soziopathen es hinkriegen, ein ganzes Umfeld in Schach zu halten…

      • Sofia sagt:

        Da kommt nichts, gar nichts, ans Licht! Ich empfinde es also als grosse Erleichterung, wenn man immer mehr darüber versteht (z.B. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3163302/). Denn Ursache -> Lösung einfacher. Zudem habe ich bei einer substanzinduzierte Mini-Psychose erlebt, wie es sich anfühlt, wenn man plötzlich Mordgedanken hat, aber keine entsprechende emotionale „moralische“ Reaktion dazu, extrem beängstigend! Spätestens seit dann kann ich mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die immer so drauf sind…

      • Sofia sagt:

        Aber ich bin eine Schwarzweissdenkende und habe zwischendurch euphorische Phasen, deshalb bin ich wahrscheinlich auch zu optimistisch und leichtgläubig. Das Problem ist v.a. die Machbarkeit. Sagen und tun… Nochmals Entschuldigung für die späte Antwort, bin halt immer so chaotisch. 😉

      • Sofia sagt:

        „Ketten über Generationen.“ Da dachte ich nicht ans genetische, ich meine einfach, wenn man eine solche Geschichte als Beispiel (Achtung ist ein triggernder Text) nimmt: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gefaengnisbesuch-bei-einem-gewalttaeter-wie-florian-zum-foltermoerder-wurde-a-613873.html Vielleicht gelingt es, wenn man in ärztliche Routinenkontrollen durch neue Methoden genauere Hinweise z.B. auf Misshandlungen finden kann, dass man früher in ein solches System präventiv eingreifen kann, weil ja die bekanntlich beinahe hermetisch abgeschlossen sind…

      • Sofia sagt:

        …Oft kommt ja erst in der dritter Generation oder so ein sensibleres Mitglied, der/die durch Krisen und „low functioning“ gezwungen ist, das Ganze dann auszubaden und den Schlussstrich zu ziehen; oder noch Schlimmeres wie im obigen Fall. Meine Kommentare werden nicht freigeschaltet. 😉

  • Sofia Baffo sagt:

    7. und das natürlich nur bei mediatisch wirkungsvolle ans Tageslicht gebrachten Fälle, das von dem bösen Psycho auf dem Flugzeug, anstatt dass man endlich einen wertneutralen und wissenschaftlichen Ansatz zu den pathologischen Ausprägungen des menschlichen Gehirns einnehmen würde. Krankheiten und Neigungen die ohne Romantisierungen zu therapieren und zu erforschen gelten. Und bevor jemanden mit dem Nazi-Eugenetik-Gedankenverbrechen-Vorwurf kommt: Was die amoralische Evolution mit der Zeit so alles hervorgebracht hat, ist zum Teil einfach unfassbar abscheulich…

  • Sofia Baffo sagt:

    6. Oder zumindest eine partielle Leidverminderung, sei diese auch nur klein, wäre es bei dieser Angelegenheit schon ein beträchtlicher Erfolg. Vielleicht hat man einfach Angst. Denn eine radikale Konfrontation mit der Thematik würde die ganze Gesellschaft den selben unerträglichen Ambivalenzgefühle ausliefern, die Überlebende von sexuellem Missbrauch das ganze Leben mit sich herumtragen müssen. Mittels Tabus, Stigmatisierungen und gleichzeitige ziellose Paranoia bewahrt man also lieber das schöne schwarz-weiss Bild der netten Familie und ganz auf der anderen Seite, …

  • Sofia Baffo sagt:

    5. nur weil man zu faul und kurzfristig denkend ist, um eine angemessene ethische Debatte durchzuziehen oder weil man bloss Angst vom wissenschaftlichen Fortschritt hat? Die Neurowissenschaften und die Psychologie sollten nicht mehr als reines Kuriositätenkabinett angesehen werden, um merkwürdige Bücher über Venus und Mars zu schreiben. Es besteht nämlich tatsächlich die Chance, dass für die traumatisch bedingten intergenerationale Verwicklungen, die sich über Familien und ganze Gesellschaften ausdehnen, endlich einige Auswege gefunden werden…

    • Sportpapi sagt:

      Und auf diese ethische Debatte wäre ich gespannt. Wenn Sie schon einmal mit einer Ethik-Kommission zu tun hatten (oder wahlweise mit Datenschützern im Forschungsumfeld), dann wissen Sie, was heute schon alles nicht geht.

  • Sofia Baffo sagt:

    4. Ich nehme Medikamente gegen mein ADHS, und das nicht lediglich wegen meinem Leidensdruck, sondern auch weil ich damit gewisse gesellschaftliche Kosten vermeiden kann (verlorene Schuljahre, Umfälle, Gesundheitskosten wegen der Fülle an Komorbiditäten, usw.). Sollte also eine pedosexuelle Neigung, eine Soziopathie und Ähnliches, und zwar abgesehen von konkreten und nachweisbare strafrechtlichrelevanten Handlungen, nicht auch als grundsätzlich therapiebedürftig angesehen werden? Und sollte man den Einsatz von Messinstrumente wie Hirnscans, gar nicht ernsthaft in Betracht ziehen…

  • Sofia Baffo sagt:

    3. Wie heisst es immer, wenn neue Forschungsergebnisse oder Therapiemöglichkeiten rauskommen? „Es gibt ethische Fragen, die man klären sollte“, „Man muss natürlich den ethischen Aspekt berücksichtigen“. Ja, sicher, das muss man unbedingt. Aber WANN wird das gemacht? Überübermorgen? Diskriminierend finde ich, wenn nur eine Gruppe (in diesem Fall ein Geschlecht) gezwungen wird, bei Vorbeugungsmassnahmen mitzumachen. Ich sehe also nicht ein, weshalb man zum Beispiel eine auf die ganze Bevölkerung ausgeweitete neuropsychologische Untersuchung nicht in Erwägung ziehen sollte…

  • Sofia Baffo sagt:

    2. diese bizarre Fluggesellschaft zu echauffieren, sollte man hier lieber mal über echte Prevention diskutieren. Stichwort: Hirnscans. Viele in der Psychiatrie beschriebene pathologische Phänomene kann man heute mit neurologischen Messinstrumente schon relativ gut erfassen. Und eben gerade auch pädophile Neigungen. Sowie die Soziopathie und das z.T. schon im Kindesalter. Der Neuropsychologe Niels Birbaumer z.B. arbeitet an der Entwicklung einer Therapie für die Soziopathie (http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/03/Portraet-Birbaumer/seite-1 ). WIESO wird über das nicht geredet?…

  • Sofia Baffo sagt:

    1. Wie einige schon geschrieben haben, ist schon der Titel falsch, denn es wäre angemessener von Pädosexuellen- oder Täter-Richtlinien zu reden. Wenn man hingegen aus Faulheit einfach das Wort „Pädophile“ benutzt, nimmt man damit auch Betroffene rein, die sich ihrer Neigung bewusst sind und täglich dagegen ankämpfen. Das ist sicher eine kleine Gruppe, aber auch die gibt’s. Es ist traurig, wie diese ganze Diskussion jetzt wieder in einem lächerlichen und niveaulosen Geschlechterkampf ausgeartet ist, bei diesem Thema völlig fehl am Platz und geschmacklos. Anstatt sich über…

  • Martin Schmid sagt:

    Ich lese den Mamablog jetzt schon eine ganze Weile und habe bislang noch nie einen Kommentar eingestellt. Prävention und Diskriminierung sind nicht dasselbe. Unter welchen Umständen Prävention gerechtfertigt ist, und mit welchen Mitteln sie bei welchen Menschen wann zur Anwendung kommen, sind ganz zentrale Fragen im Zusammenhang mit diesem Thema. Die im Text erwähnte Massnahme wurde denkbar schlecht umgesetzt. Vielmehr müsste man sich fragen, ob es nicht besser wäre, Kinder generell separat zu plazieren. Männer qua Geschlecht umzuplazieren, ist tatsächlich jenseits von Gut und Böse!

  • Pat sagt:

    Warum nur Männer? — Ich z.B. wurde als Kind von einer Krankenschwester begrabscht. Es lebe die Emanzenlehre vom „bösen Mann“.

  • xyxyxy sagt:

    Zusammenfassend kann man sagen:
    Die Dummheit stirbt nie aus. Wieviel Kinder wurden eigentlich während eines regulären Linienflugs sexuell missbraucht?
    Ich tippe mal auf die Zahl Null.
    Von einem Risiko kann man in dieser Situation also überhaupt nicht sprechen.
    Trotzdem eine so groteske Massnahme und in diesem Blog sogar noch Leute, die das vernünftig finden.

    Für all diese, bar jeder Realität Verängstigten sage ich es nochmals: der Missbrauch in der Kernfamilie (Vater/Mutter – Kind) ist um ein X-Faches höher. Man müsste also jede Familie permanent Video überwachen – oder evt. gleich verbieten

    • Sportpapi sagt:

      Ach, es geht eben nicht um das reale Risiko, sondern um das, was sich gewisse Menschen so alles vorstellen können, wenn sie sich in die Sache reinsteigern.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      @ xyxy

      Ist so, ja. Mich nimmt ja wirkllich wunder, wer auf diese idiotische Idee dieser Flugregelung gekommen ist und was die Gründe dafür waren. Die zahlreichen Fälle von Missbrauch während Flügen waren höchstwahrschienlich nicht ausschlaggebend…

      Und wieso verbietet die Gesellschaft nicht einfach, dass Kinder unbegleitet fliegen oder bieten kostenpflichtige Begleitpersonen an? Das z.B. fände ich durchaus sinnvoll. Eine detaillierte Stellungsnahme der Airline wäre wirklich sehr interessant.

  • Jo sagt:

    Ach wie herzig. VIRGIN heisst die Firma 🙂 Voll unschuldig, koketierend mit einem jungfräulichen Namen, voll selbstgerecht was die politische Korrektheit betrifft.

  • Tobias sagt:

    Männer lassen sich vielmehr gefallen als Frauen,
    weil man als Mann stets ein Verlierer ist, wo die Frau ein Opfer ist.

    Männer müssen eben stark sein, in jeder Situation. Als Mann darf man sich nicht beschweren, denn das
    wäre ein Zeichen von Schwäche.

    Gleichstellung von Mann und Frau? Das war und ist bis jetzt eine Einbahnstrasse…

  • Mike Müller sagt:

    Abgesehen davon, dass die Massnahme der Fluggesellschaft völlig unverhältnismässig ist (denn wie sollte und wollte ein Mann in einem Flugzeug, wo er vor hunderten anderen Passagieren und der Besatzung exponiert ist, ein Kind belästigen?), noch eine andere Frage: Warum hat eigentlich die Besatzung dem Mann den Platz neben dem Kind gegeben? Das hätte man ja schon beim Check-in verhindern können. Zudem müsste man nach der Logik der Fluggesellschaft auch männliche Lehrer, Sportraine etc., ja sogar Stewards aus ihren Berufen verbannen – es sind ja alles potenzielle Pädophile…

  • Blitz Blank sagt:

    Wikipedia:
    Pädophilie gilt als psychiatrische Störung mit einem vermuteten Verbreitungsgrad von etwa 5%.
    0.4% bis 4% bis 10% davon sind Frauen.

    Gemäss diesen Zahlen muss man annehmen, dass Pädophilie zwar kein Männerproblem aber eine „Männerkrankheit“ ist. Doch ist das wirklich so?
    Könnte es sein, dass Pädophilie bei Frauen einfach anders ist?
    Während bei der männlichen Pädophilie das Kind Sexualobjekt ist, ist bei der weiblichen Pädophilie das Kind vielleicht eher Liebesobjekt (=Partnerersatz). Der Missbrauch findet also anstatt auf der sexuellen eher auf der emotionalen Ebene statt.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Da machst du einen entscheidenden Denkfehler: Auch ein Kind bringt seinen Eltern, Geschwistern etc. Liebe und Zuneigung entgegen, es ist nicht nur Objekt. Es teilt Gefühle mit seiner Sippe, den Menschen, die sich um es kümmern.

      Mit der Sexualität verhält es sich völlig anders: Kinder sind zwar auch sexuelle Wesen, aber sie teilen NIE ihre Sexualität mit Erwachsenen, das ist immer ein Übergriff.

    • Sportpapi sagt:

      BB: Sie sehen das völlig richtig. Deshalb hat Pippi vielleicht sogar recht, gibt aber keine Antwort auf Ihre Aussage.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, da liegt BB falsch. Wenn Kinder geknuddelt und verschmust werden von Menschen, die sie lieben, dann mögen sie das, es passt, sie haben keine schlechten Gefühle dabei, sie schämen sich nicht und fühlen sich nicht benutzt. Wir sollten wirklich aufpassen mit diesen Vermischereien. Menschen sind soziale Wesen, die Körperkontakt nicht nur mögen, sondern brauchen. Babys, die das nicht bekommen, sterben, es gab Experimente dazu im 3. Reich. Aber Kinder wollen NIE Sex mit Erwachsenen, auch wenn sie ihre Verführungskraft testen sollten in einem gewissen Alter, sie wollen trotzdem keinen Sex.

    • Katharina sagt:

      BB, der Begriff ist falsch. es müsste pädosexuell heissen. Das gibt es auch bei Frauen, aber eben in der Prävalenz weit seltener (0.4 – 10 %). Zudem geht es nicht um Ersatz eines erwachsenen Partners sondern einer Umlagerung und Überlagerung von Libido und Macht im Sinne eines Objektes, das unterworfen wird und nur so bei Täter/Täterin Gefühle der Libido entstehen können

    • Katharina sagt:

      BB, der Begriff ist falsch. es müsste pädosexuell heissen. Das gibt es auch bei Frauen, aber eben in der Prävalenz weit seltener (0.4 – 10 %).

    • Katharina sagt:

      Der Begriff ist falsch. es müsste paedosexuell heissen. Das gibt es auch bei Frauen, aber eben in der Praevalenz weit seltener (0.4 – 10 %). Zudem geht es nicht um Ersatz eines erwachsenen Partners sondern einer Umlagerung und Überlagerung von Libido und Macht im Sinne eines Objektes, das unterworfen wird und nur so bei Täter/Täterin Gefühle der Libido entstehen können

      • Fistik sagt:

        Katharina, was für eine Angabe 0,4-10% …die 0,4% ist in dem Zusammenhang fast ein mehr ein liebliches Runterspielen

        In England spricht man schon von bis zu 20%

        http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/krankheitenstoerungen/tid-17515/sexueller-missbrauch-wenn-frauen-taeter-werden_aid_488458.html

      • Katharina sagt:

        ich gehe auf das statistische nicht mehr ein. das habe ich x-mal weit und breit erklärt und halte mich da an die wohl grösste statistische Datenbank mit konsistenter Taxonomie, dem wohl am breitesten gefächerten Mengengerüst an Ethnien und Einkommensverhältnissen und auch dem längsten Zeitgerüst. Die Quellen dazu habe ich genug oft hier hinterlegt. wenn zb auf GB verwiesen wird, dann interessiert ein Artik3l in einer deutschen Glosse nicht. Vor allem nicht, wenn die britischen Quellen nicht einmal genannt werden, sondern weiter oben die Prävalenz, die ich nannte bestätigt wird.

      • Katharina sagt:

        Und vor allem auch dann nicht, wenn die Mitwisserschaft der Mutter auf Genderstereotypen reduziert wird, statt den Aspekt der häuslichen Gewalt und des Terrors, die der väterliche Bock ausübt, um sein Regiment aufrecht zu erhalten, mit einzubeziehen. Kann alles nachgelesen werden in den konsistenten Schilderungen der Kinder. Und dann frecherweise die Mitwisserschaft unter ‚Täterin‘ verbucht wird, womit ja die angeblich höheren Anteile begründet werden. eine Schande so etwas.

      • Fistik sagt:

        @Katharina

        Täterinnen nur als arme Mitwisserinnen zu bestempeln….tönt ja noch lieblicher

        Zudem: die Glosse, wie sie focus nennen, hat die Zahlen wiederum aus “ medical journal“ in GB…sicher auch was Lusches, gelle ?!

      • Katharina sagt:

        Im gesamten Artikel wird NIRGENDS auf ein „medical journal” in GB hingewiesen. Schauen Sie, ich kenne diese ganzen Austausche ad nauseam, mit den immer gleichen Verweisen auf Zeitungsartikel ohne Quellen.

        Die Zahlen mit soliden, peer reviewed Quellen, sagen alle das gleiche aus.

        Da bringt es nichts, mit ‚auch Frauen‘ davon abzulenken. das macht nur diejenigen die das tun zwiespältig.

      • Fistik sagt:

        Katharina

        Die Zahl der Kinder, die beim britischen Sorgentelefon ChildLine angeben,
        von Frauen sexuell missbraucht worden zu sein, hat sich in den
        vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt, wie heute enthüllt wurde.
        Neue Zahlen zeigen beim Sorgentelefon für diesen Zeitraum einen Anstieg von
        132 Prozent in Bezug auf Beschwerden über weibliche sexuelle Belästigungen,
        verglichen mit einem Anstieg von 27 Prozent der Misshandlungen durch Männer.
        Immerhin 2.142 Kinder erzählten im vergangenen Jahr ChildLine, sie seien von
        einer Frau sexuell missbraucht worden – beinahe ein Viertel aller Anrufe, bei
        denen das Geschlecht des Angreifers identifiziert werden konnte. (…)

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Blitz Blank:
      Missbrauch kann auf emotionale/geistiger und/oder körperlicher Ebene stattfinden,
      egal auf welcher Ebene
      Pädosexualität ist etwas „eigenständiges“ (nicht jeder Kindsmissbraucher ist pädosexuell)
      wie Pippi und Katharina gut erläutern.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Versuch vier
      Für Herrn BB:
      Missbrauch kann auf emotionale/geistiger und/oder körperlicher Ebene stattfinden,
      egal auf welcher Ebene
      P dose ua ität ist etwas “eigenständiges” (nicht jeder Kindsmissbraucher ist p dos uell)
      wie P und K gut erläutern.

      • Brunhild Steiner sagt:

        aha, mensch sollte die Sache also nicht beim widerlichen Namen nennen?
        Fände ich aber sehr wichtig dass die Dinge als das benannt werden
        das sie sind.

      • Katharina sagt:

        wenn Du es mit ae statt ä schreibst geht es durch.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Katharina:
        danke, werd ich mir merken
        denn das Thema wird bestimmt immer wieder mal zur Sprache gebracht werden müssen.

  • Giovanni Baptista sagt:

    Mit dem Risiko, das ich bereits gesagtes wiederhole:
    1. Das Umsetzen eines Passagiers ist eine plausible Vorsichtsmassnahme. Ich würde sie als Massnahme akzeptieren, auch wenn es mich betreffen sollte. Die Art und Weise, wie das gemacht wurde ist aber hochgradig verletztend und stümperhaft, wenn die Beschreibung im Blog stimmt.
    2. Aus psychologischer Sicht haben vor allem die Pingpong Blogs gewisser Kinderbuchfiguren hohen Unterhaltungswert. Sehr tragisch ist und traurig stimmt allerdings, dass dahinter eine psychopathische Egomanie mit unverarbeiteten Minderwertigkeitskomplexen stecken dürfte

    • Karl Müller sagt:

      @Giovanni: Zu Punkt 1: Das sehe ich auch so, wenn es Passagiere (damit geschlechtsneutral) sind, die umgesetzt werden. Da aber ein ganzes Geschlecht damit gemeint ist, ist es zutiefst diskriminierend und verletzend. Würde mir das passieren, ich würde die Airline verklagen und danach meiden. Das ist schlicht androphob sowas und darf keine Schule machen.

  • Karl Müller sagt:

    @Michael Marti: Vielen Dank für die klaren Worte. An Ihrer Abschlussfrage nage ich auch nach vielen Jahren Engagement im Bereich Gleichberechtigung noch immer. Einige Ansätze sind sicher bekannt, wie z.B. daass Männer oft immer noch das Gefühl haben, sie müssten die Starken sein und die Nennung eines Unrechts, das man selber erlebt, sei eine Schwäche. Andererseits erlebe ich viele Männer immer noch ohne das Bewusstsein, dass Männer arg diskriminiert und in ihrer Würde herabgesetzt werden. Zu lange wurde ihnen eingetrichtert, dass Männer = Täter und Frauen = Opfer seien.

  • Christoph Schnyder sagt:

    Solche „Richtlinien“ sind natürlich eine Sauerei. Schuld ist hier aber nicht der Feminismus, sondern das gesamtgesellschaftliche Phänomen der Pädophilie-Hysterie, wo hinter jeder Ecke ein Kinderschänder vermutet wird, bis zu einem Punkt wo die Angst in keinem Verhältnis mehr zur Wahrscheinlichkeit des Verbrechens steht. Diese Paranioa, die auch bei uns schon schlimm genug ist, ist im angelsächsischen Raum traditionell noch eine Stufe stärker ausgeprägt. Insofern verwundert es nicht, dass AU und GB Airlines so handeln, auch wenn die Massnahme selbst für dortige Verhältnisse übertrieben sind.

    • Katharina sagt:

      Ausser, dass in GB eine Airline auf Diskriminierung eingeklagt wurde und der Kläger recht bekam. ein Präjudiz, das auch für Australien gilt, (British Commonwealth und in beiden Ländern gilt common law) d.h. Virgin MUSS ihre Policy überprüfen.

      • Katharina sagt:

        ein kleines, aber die Faktenlage dieser ‚Geschichte‘ hier wesentlich änderndes Detail.

      • Pixel sagt:

        Genau Katharina, auf sowohl den Beitrag von Schnyder, der zusammenfassend sehr treffend auch meine Meinung beschrieben hat (ohne genaues Hintergrundwissen zu haben), wie auch auf Deine Darlegung der Geschichte, aufgrund welcher überhaupt erst diese Massnahme eingeführt wurde, habe ich die ganze Zeit gehofft. Genau das nämlich war es, was ich mit „Erfahrungswerte“ meinte, als ich die Frage in die Runde warf und dabei sehr offensichtlich komplett missverstandenen wurde.

      • Sportpapi sagt:

        Die zusätzliche Information zeigt vor allem, dass die Empörung zu recht erfolgt, und eben keine Erfahrungswerte vorlagen, die eine solche Massnahme rechtfertigten. Nicht wirklich eine Überraschung, oder?

      • pixel sagt:

        SP: Aus dem Netz zitiert „Das bedeutet, dass, wo immer in Einrichtungen Übergriffe gegenüber Mädchen und Jungen geschehen, mit null Toleranz dagegen vorgegangen werden muss. Statt Scham oder falschverstandener Kollegialität muss es vollständige Aufklärung geben. “ http://www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/
        Zum einen sehe ich die Hysterie, von der Schnyder und viele andere hier sprechen, zum anderen kann ich aber auch o.g. Aussage unterstützen. WIE man Strukturen aufbricht, das scheint die wesentliche Frage zu sein. DER UMGANG DAMIT ist m.E. nach NOCHT NICHT GEGLÜCKT.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Sie stossen doch damit offene Türen ein. Meinen Sie, hier wäre jemand nicht absolut für „Null Toleranz“? Gerade das hat doch hier auch einige Mal zu heftiger Verärgerung geführt, weil der Vorwurf im Raum stand, mann würde lieber wegschauen, möchte Täter nicht zur Verantwortung ziehen. Gerade das Gegenteil ist der Fall. Allerdings muss bei all dem auch die Rechtsstaatlichkeit, und damit die Verhältnismässigkeit beachtet werden, gerade wenn es um Prävention und nicht Bestrafung geht. Btw: Die Initiantin dieses Runden Tisches ist aktuell die Lieblingsfeindin der „EMMA“.

      • Pixel sagt:

        Sp: mich interessiert die Emma nicht. Ich habe diese Zeitschrift noch nie gelesen. Wieso war das nun so nennenswert für Sie? Den o.e link habe ich via Google gefunden

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die EMMA ist vollständig Online, kostenlos, alle vergangenen Ausgaben, wie der Spiegel. Das nenne ich Leserinnenservice.

        http://www.emma.de/

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Ich finde es bemerkenswert. Mir zeigt das, wie schnell man zu einem Feindbild abgestempfelt wird, nur weil man in einem Thema klar und deutlich eine andere Meinung vertritt. Zur Emma – ich blättere manchmal online, gleich wie in der WOZ oder der Weltwoche (nicht nur online). um auch die Extremmeinungen zu finden, die in Tagi und NZZ weniger vorkommen.

      • Katharina sagt:

        Nein die Empörung ist nicht gerechtfertigt, weil die Faktenlage bewusst manipuliert wurde, um die Empörung zu erzeugen.

        M.M weiss ganz genau was er tat. es ist sein Job das zu tun. aber die Leser sollten so langsam aber sicher solchen Tricks auf die Schliche gekommen sein.

        All das, um sinnvolles, so wie Pixel das anmerkte, nämlich das Ausbrechen aus den Tabus und den damit zusammenhängenden Mustern durch das Hintergrundrauschen der ganzen Pseudoempörung zu übertönen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Es sind eben lange nicht alle paedosexuell, die sich an Kindern oder Jugendlichen vergreifen, das ist ja das Problem. Viele sind Gelegenheitstäter, die sich schnell ‚bedienen‘, weil sie grad Lust dazu haben und mit keiner Gegenwehr rechnen müssen. Sie nutzen ihren Erwachsenenstatus aus, oft sind sie auch in einer gewissen Respektsposition gegenüber ihrem Opfer.

      Es gibt übrigens viel Literatur zum Thema, es schadet nicht, mal etwas zu lesen, bevor man die wildesten Theorien verfolgt.

      • Valeria sagt:

        „Es sind eben lange nicht alle paedosexuell, die sich an Kindern oder Jugendlichen vergreifen, …“

        Was Jugendliche betrifft, gebe ich Ihnen teilweise Recht. Aber Kinder? Wer einfach nur geil ist, hat genügend Auswahl (Puff, da gibt’s auch keine Gegenwehr und legal ist es auch noch…), da muss man sich jetzt wirklich nicht an einem Kind vergreifen…

      • pixel sagt:

        Valeria, ich möcht kurz eingreifen weil ich glaube, dass hier ein Missverständnis vorliegt. Wenn ich Pippi richtig verstehe, dann liegt der Kern der Aussage darin, dass nicht bei allen die sich an _kindern und Jugendlichen_ vergreifen, direkt das Krankheitsbild vorliegt. Ich bin keine Medizinerin, definiere aber Krankheitsbild als etwas Chronisches, Wiederkehrendes. Pippi meint, dass durchaus ein Teil von denen Trieb-/Gelegenheitstäter sind. Sie stellt damit keinesfalls in Frage, ob diese Tatsache nun besser oder schlechter ist.

      • Sportpapi sagt:

        Nein. Pippi sagt eigentlich, dass viele Männer die Gelegenheit ergreifen, wenn diese gerade günstig ist. Egal, ob Kind, Jugendliche oder Frau. Nicht weil sie krank sind, sondern lustgesteuert. Männer halt.

      • pixel sagt:

        SP: Ich empfinde es so, dass das nun eine sehr freie und provozierende Interpretation von Ihnen ist.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sie bedienen sich, respektlos, behandeln ihr Opfer als Objekt. Männer, die ihre Affekte nicht kontrollieren wollen, wozu auch, sind ja nur Kinder, Jugendliche, Frauen. Ob das krank ist, weiss ich nicht, es ist jedenfalls sehr verbreitet. Es beschränkt sich nicht auf ungebildete Trolls, es geht quer durch alle Gesellschaftsschichten, die Folgen für das Opfer werden herunter gespielt, negiert.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Ich habe deine Aussagen also richtig interpretiert?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja. Allerdings gefällt mir das Wort ‚Lust‘ in diesem Zusammenhang nicht wirklich, weil es um fehlende Kontrolle geht, es geht darum, dass Mann sich etwas erlaubt, etwas herausnimmt, von dem man genau weiss, dass es einem nicht zusteht. Ein Akt der Respektlosigkeit, gegründet auf der Haltung, dass diese Objekte etwas Minderwertiges sind, sonst würde man sich das nicht erlauben.

      • Fistik sagt:

        empathielos heisst dies , pippi…kann Asperger-syndroom sein

      • alien sagt:

        Pippi, was Du sagst, ist in diesem Fall höchst beleidigend. Die meisten Männer sind NICHT so. „Gelegenheit macht Diebe“ schreibst Du um als „Gelegenheit macht Vergewaltiger“. Beides ist natürlich total falsch. Und Du weisst es. Die meisten Männer würden NIEMALS jemanden vergewaltigen. Du weisst das an sich, dennoch

      • Fistik sagt:

        ..dies nur, damit sie nicht eine psychische Krankeit mit Macho-Betragen verwechseln

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Die Regeln sind eigentlich ganz einfach, wenn man mit „Fakten“ auftrumpfen will, die offensichtlich dem allgemein Bekannten widersprechen. Quellen posten. Funktioniert in jedem Fussballforum, aber hier denken gewisse Leute, dass alleine ihre Persönlichkeit Garantie genug für die Richtigkeit ihrer Aussagen seien…

        Aber tatsächlich gibt es sog. Ersatztäter. Nur funktionieren die natürlich nicht nach dem Prinzip „Oh, gerade keine Frau da, nehme ich halt ein Kind“. Da spielen nrmw. andere krankhafte Neigungen (dissoziale PS, Sadismus) eine Rolle.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Diese Ersatztäter machen aber offensichtlich doch 35% der pädophilen Täter aus (siehe Brand, Thomas: Verurteilte Sexualstraftäter: Evaluation ambulanter psychotherapeutischer Behandlung, S .30-31 – findet man bei google books). Das ist natürlich tatsächlich eine sehr grosse Menge.
        Nichtsdestotrotz ist es natürlich schwachsinnig zu denken, dass normale erregte Erwachse zu Kinder greifen würden, wenn sie sonst nichts in Reichweite haben. Diese Art von Gelegenheitspädophilie ohne krankhaften Hintergrund gibt es nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich weiss nicht, wie das Syndrom heisst, es ist mir auch egal. Fehlende Affektkontrolle ist soviel ich weiss bei verschiedenen Kranheitsbildern vorhanden, ob Machotum auch eine Krankheit ist, wer weiss……..

        Ich weiss einfach, dass sich dieses Verhalten häufig zeigt, wie auch Kate gestern sagte: Sie kennt keine Frau, die nicht ähnliche Geschichten zu berichten weiss. Es sind nicht einfach die bösen P’s, es ist der ganz normale Wahnsinn, deshalb sind auch die Kinderpornos dermassen verbreitet, das sind lange nicht alle P’s, die sich sowas zu Gemüte führen.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Diese Ersatztäter machen aber offensichtlich doch 35% der p5dophilen Täter aus (siehe Brand, Thomas: Verurteilte Sex.ualstraftäter: Evaluation ambulanter psychotherapeutischer Behandlung, S .30-31 – findet man bei google books). Das ist natürlich tatsächlich eine sehr grosse Menge.
        Nichtsdestotrotz ist es natürlich schwachsinnig zu denken, dass normale erregte Erwachsene zu Kinder greifen würden, wenn sie sonst nichts in Reichweite haben. Diese Art von Gelegenheitsp9dophilie ohne krankhaften Hintergrund gibt es nicht.

      • Marco Casutt sagt:

        „Pippi, was Du sagst, ist in diesem Fall höchst beleidigend “

        Genau, in diesem einen, absoluten Ausnahmefall.

  • Katharina sagt:

    Dennoch ist der Beitrag über die Cervelats heute der meist gelesene.

    • Christoph Schnyder sagt:

      Aber dieser Artikel weckt immer noch mehr Interesse als sämtliche Artikel zur Einwanderung und zum Steuerstreit.

    • Katharina sagt:

      1: Vielleicht haben Sie nicht klar gesehen, warum ich das geschrieben habe. Es geht um folgendes: Er schreibt “Die Lufthansa … Flugbegleiter kümmern sich während des Flugs besonders um alleinreisende Kinder und behalten sie im Auge. Sollte irgendetwas merkwürdig sein, würde das Bordpersonal sofort eingreifen. Auch hier: Jeder Mann ein potenzieller …Täter“

      Genau dort macht er die Manipulation, die den Verlauf hier geprägt hat.

    • Katharina sagt:

      2: Es ist so, dass die Crew rechtlich verpflichtet ist, Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, in ihrer Obhut haben und für ihr Wohlergehen auch rechtlich verpflichtet ist. Das ist so bei internationalen Flügen, und wohl in den meisten Ländern auch bei Inlandflügen. So kann der Check-In für das Kind nur durch eine erziehungsberechtigte Person gemacht werden und es muss sichergestellt sein, dass beim Check-Out an der Destination eine dazu berechtigte Person das Kind abholt.

    • Katharina sagt:

      3: Zwischen Check-In und Check-Out ist die Fluggesellschaft verantwortlich und muss das Kind auch nach den Sicherheitskontrollen direkt in Empfang nehmen. Bei der Platzreservierungen müssen die Wünsche der Eltern berücksichtigt werden, so die IATA Abkommen.

      Was Lufthansa sagt, widerspiegelt nicht mehr und nicht weniger als das und hat nichts damit zu tun, dass ein Mann neben dem Kind sitzt, wenn die Platz Reservierungen eben sich so ergeben haben.

    • Katharina sagt:

      4: und mit dem dargelegten Spin hat er eben die Hyperventilationen erzeugt, die hier nachlesbar sind. Die Frage bleibt natürlich die, ob er damit dem vermeintlichen Meme der Männerdiskriminierung zugespielt hat oder eben eigentlich der Frauenbewegung einen grossen Dienst erwies.

      Aus dem, was er schrieb, denke ich die Absicht war ersteres, aber der Effekt war das genaue Gegenteil, wie ja nachlesbar ist. Denn die einschlägig bekannten männlichen Mitwirkenden hier haben sich mit ihren absurden Voten klassisch gemäss dem Prinzip der Ratteninsel verhalten.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Es kann ja jeder die Sachen wahrnehmen, wie er/sie will. Deine Wahrnehmung hier scheint mir etwas speziell. Soso, die männliche Voten waren absurd, während die weiblichen natürlich absolut sachlich waren – indem sie vielfach das Problem einfach negierten.

      • Christoph Schnyder sagt:

        Richtig, das Lufthansa-Beispiel ist an den Haaren herbeigezogen, deren Policy ist unproblematisch. Und zugegeben, der BA-Fall ist auch schon seit 2 Jahren abschliessend erledigt, und die Virgin- und Qantas-Fälle werden es wohl bald auch sein. Dies ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass mehrere grosse internationale Airlines gemeint haben, dass so etwas legitim sei und von der Öffentlichkeit akzeptiert würde. Auch wenn einige Kommentare hier ins geschmacklose abgleiten – ein bisschen Entrüstung sollte man schon zeigen dürfen.

      • Katharina sagt:

        natürlich sagts Du ’spezielle Wahrnehmung‘. Wenn Du wüsstest wie schweizerisch diese Aussage mir vorkommt….

        übrigens habe ich nirgends von DIE männliche Voten geredet, sondern von die einschlägig bekannten männlichen Mitwirkenden. Betrifft einige Individuen hier und nicht Männer als übergreifende Kategorie. Du hast wohl, was ich betreffend männlich weiblich Dichotomie gesagt habe, nie begriffen, oder Du unterhälst diese Dichotomie absichtlich weiter. Honny soit qui mal y oense. Da ich Dich nicht für dumm halte, denke ich es handelt sich um das zweite.

      • Katharina sagt:

        oder vielleicht doch das erste, denn wie du selber sagst, verstehst du die offensichtliche Manipulation im Text nicht und machst aber die genau gleiche Manipulation, in dem die meine Aussage so ausweitest, als ob ich von DEN Männern geredet hätte. wenn es unbewusst war, dann verstehst du die Manipulation wohl nicht. weiter ist es so, dass ich auch klar darauf hingewiesen hatte, dass die Policy der Virgin indirekt über BA klar als Diskriminierung ausgewiesen ist. abschliessend und rechtskräftig.

  • Rambo sagt:

    Ich beobachte seit vielen Jahren, dass die Männer (ja, bewusst Mehrzahl) sich regelmässig Pflichten aufbrummen lassen und leider ihre Rechte nicht einfordern. Apropos einfordern, kommen sie an solche Situationen, sind sie schnell überfordert. Und so werden die lieben Frauen immer weiter in eine Rolle gedrängt, welche Sie sich auch nicht unbedingt ausgesucht haben. Liebe Artgenossen, wacht endlich auf und fordert eure Rechte ein. Aderst gesagt, zeigt Eier.

  • Thomas1 sagt:

    Dass sie, sobald sie sich belästigt fühlt, sich entweder verbal zu behaupten weiss oder einfach den Knopf drückt, damit die Stewadress kommt und sich ihr anvertraut?

    • Nathalie sagt:

      Voll einverstanden! Das meine ich, wenn ich sage, wer seine Kinder vor allem Schlechtem beschützen will, richtet an ihnen Schaden an… Die werden ja paranoid und unselbständig, schlechte Voraussetzungen für ein glückliches, erfülltes Leben später!

  • Thomas1 sagt:

    wenn es überhaupt je vorgekommen ist- nicht mehr im Flugzeug. So what? Der Pädophile findet einen anderen Ort. Das Problem ist damit in keiner Weise gelöst. Was aber gesellschaftlich passiert, indem mal jedem mit Misstrauen begegnet wird, ist fatal. Ich denke da vor allem an das Mädchen, das von nun an auch im Bus, im Tram, im Kino – überall Angst haben wird, dass der Mann neben ihr pädophil sein könnte. Wie wär’s, wenn man stattdessen Mädchen dazu erzieht und darin fördert, sich zu wehren? Wäre das nicht viel einfacher, sinnvoller und gesünder für unsere gesellschaftliche Entwicklung?

  • Thomas1 sagt:

    Das fatale Ergebnis solcher angstgesteuerten Haltungen wurde an Firmen untersucht: man kann beobachten, dass in Unternehmen, in denen der Chef seinen Mitarbeitenden misstraut und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen trifft, MEHR geklaut und betrogen wird, als in Unternehmen, in denen allen grundsätzlich mit Vertrauen begegnet wird und man halt damit lebt, dass es auch vorkommen kann, dass das Vertrauen missbraucht wird. Zu diesem Fall: Das Problem -in diesem Fall Belästigung von Minderjährigen durch Männer- wird mit diesem Beispiel in keiner Weise gelöst, sondern es geschieht nun lediglich

  • Thomas1 sagt:

    Hier geht es meines Erachtens nicht darum, welches Geschlecht diskriminiert wird, sondern dass der Mensch im Menschsein diskriminiert wird. Was ist das für eine Welt, in der wir mal grundsätzlich jedem misstrauen? Wenn ich als Unternehmer keine Frauen mehr einstelle, weil sie evt. bald schwanger werden könnten, keinem Ausländer meine Wohnung vermiete, weil er evt. die Miete nicht fristgerecht bezahlen wird? Jedem Muslim mit Rucksack ausweiche, weil er ein Bomber sein könnte? Kein Kind mehr an einen Fussballmatch lasse, weil er sich zu einem Hooligan entwickeln könnte?

  • Schwuler Vater sagt:

    Könnt ihr euch vorstellen, wie schlimm das Ganze als schwuler/bisexueller Vater ist??!! Ich liebe meine Kinder, aber von Pädophilie bin ich meilenweit entfernt!!

  • S.Tavros sagt:

    Die spinnen,…nicht nur die Römer.
    Wer ist hier eigentlich krank? Die Welt scheint nur noch aus Neurotikern und Psychopathen zu bestehen. Wird Hysterie zur Normative erhoben?
    Ich jedenfalls werde nie wieder ein von der Mutter im ShopingTempel allein gelassenes, schreiendes, eingenässtes Kind jemals wieder zum InfoPoint schaffen. Lieber nehme ich eine Anzeige wegen unterlassener Hilfe inkauf. Damit lebe ich besser als mit den grundlosen Vorwürfen übergeschnappter Weiblichkeit. Heute bereits können Voyeure sich am Leid der HIlflosen weiden und dazu glaubwürdig Angst vor Anzeige vorschützen.

  • Pixel sagt:

    ui, anlässlich der Terminvereinbarung zwecks Autokauf letzhin hat mich der Autohändler zuerst am Telefon gefragt, wie ich denn ohne Navi zu ihm finden würde (Frau=Navigationsprobleme), und dann hat er mir das Auto ungewaschen vorgefahren und mich gefragt, ob er zur Testfahrt nicht lieber mitkommen solle (Frau=baut Unfall, kann nicht fahren). Und als mein Partner später ebenfalls eine Testfahrt vereinbart hat, wurde er nicht gefragt, ob er ohne Navi zu ihm findet, das Auto war blitzblank und er konnte so lange testfahren wie er wollte und das sogar, ohne seinen Ausweis abzugeben.

    • Pixel sagt:

      Ich fühle mich also wirklich diskriminiert. Jahre zuvor, als ich 18/19 Jahre alt war und im Verkauf eines PC Handelsgeschäftes einem Ferienjob nachging, da wollte durchwegs kein Mann von mir beraten werden. Schliesslich versteh ich als Frau sowieso nichts. „Haben Sie nicht noch einen Verkäufer, der gerade Dienst hat“? Wieviele solcher Situationen begegnen einem Leben? Zuhauf! Und jetzt? Ach ja, jetzt bin ich „die Feministin“. Alles klar.

      • Pixel sagt:

        Wer heult mit?

      • Sportpapi sagt:

        Und wie viele Male haben Sie sich geärgert? Dass man Ihnen Kompetenzen abgesprochen hat, weil Sie eine Frau sind? Und können Sie sich vorstellen, dass der pauschale Verdacht, nicht nur unfähig, sondern sogar kriminell zu sein (noch schlimmer – Kinder-Schänder!) wohl noch eine ganz andere Tragweite hat? Ebenso, dass es sich nicht um eine dumme Idee eines dummen Menschen, sondern eine Richtlinie einer grossen Firma handelt?

      • Marco Casutt sagt:

        „Wer heult mit?“

        So ein Beitrag (allen Kritikern der Diskriminierung Weinerlichkeit zu unterstellen) würde bei einer Diskussion über Diskriminierung von Frauen innert Sekunden zerrissen. Aber natürlich ist das hier etwas völlig anderes…

      • Karl Müller sagt:

        @Sportpapi: Danke. Im ungleich schlimmeren Fall vom Verdacht der Pädophilie sollen Männer wohl einfach schweigen und sich alles gefallen lassen. Aber Hauptsache das Auto zur Testfahrt ist gewaschen worden… Wahrscheinlich diskriminiert der Gentleman FeministInnen auch, wenn er ihnen die Tür aufhält (Vergleich zum Navi) als Hilfestellung, denn Frau ist ja stark genug und das ist ein weiterer Beweis, warum es Diskrminierungen an Frauen in unserer Gesellschaft noch gibt und warum Frauenförderungsprogramme dringend nötig sind. *IronieOff*

      • *sigh* sagt:

        Pixel, wenn Sie in Zukunft auch nur noch Ansatzweise ernst genommen werden wollen sollten Sie Sportpapi und Marco Casutt auf deren zwei Fragen antworten. Sie sind äusserst berechtigt, geht es doch darum ob für M und W die gleichen Kriterien in Sachen Empfindung gelten dürfen.

      • Pixel sagt:

        Sigh, ob ich in Zukunft ansatzweise ernst genommen werde definiere ich nicht darüber ob Sie das meinen.
        Sp: ehrlich gesagt, ich hab gelacht! Ich kann sowas nicht ernst nehmen. Hab ich erwähnt dass ich mich geärgert habe? Nein, das war das was Sie dahinein interpretiert haben. Wir haben das Auto gekauft. Zusammen, mein Partner und ich und wir haben zusammen über dieses klischeebelastete Gebahren gelacht. De Facto fahre das Auto ich im Alltag weswegen es in erster Linie für mich wichtig war. Und die Sache mit dem Verkauf damals. Das hat mich als junges Mädel schon irritiert, aber auch hier

      • Pixel sagt:

        Auch hier: mit der Zeit definiert man seinen Wert nicht darüber, wie andere einem einschätzen sondern aufgrund der Tatsache, was man mitbringt und kann.
        Marco: mich haben Sie doch eh schon längst schubladisiert und es ist komplett egal was ich schreibe, Sie werden mir diskriminierende Worte und Feminismus anlasten. Wenn Sie mir irgendwo aufzeigen wo ich ZUERST diskriminierend war, dann mach ich mit die Mühe auf Ihre permanenten Anschuldigungen (auch hier) einzugehen. Ansonstent lassen Sie es als Feststellung Ihrerseits stehen und bereichern Sie sich und Ihren Abend damit.

      • Pixel sagt:

        Die Frage, warum man sich persönlich betroffen fühlt hat mir übrigens keiner der Werten Herren beantworten können. Ich habe sie ganz zu Beginn, als ich noch zuversichtlich war und ernsthaft geglaubt habe hier könne ein genderfreier und konstruktiver Diskurs stattfinden, gestellt. So, die liebe Müh hat sich ausser ansatzweise Sp sonst keiner gemacht. Stattdessen hat man sich darauf konzentriert angriffslustige, spitzfindige oder gar beleidigende Kommentare zu platzieren. Nun ja, mittlerweile ist mir auch der Anstandskragen geplatzt.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Schön, Sie haben sich also nicht geägert. Ich zumindest ärgere mich sehr, wenn ich ungerecht behandelt werde, selbst wenn es von einem Dummkopf ist. Natürlich ist es aber klug, da nicht zu lange darüber nachzudenken.

      • Pixel sagt:

        Sp: im Grundsatz kann ich das verstehen, das hat ja auch nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern dürfte ein menschlicher Zug sein. Dass, was ich geschildert habe, ging gegen mich persönlich. Es war keine Vorschrift, die der Autohändler einzuhalten hatte, es war seine ganz persönliche und eigene Wertung gegen mich in dem Moment. Würden Sie denn nun die Flugzeuggeschichte auch so einstufen?

      • Sportpapi sagt:

        Nein, Pixel, eben so würde ich es nicht einstufen (wie oben beschrieben). Das macht es umso schlimmer.

      • pixel sagt:

        Ok, dann haben wir wirklich unterschiedliche Wertungen diesbezüglich. Ich z.B sehe es weniger schlimm, weil ich anerkennen würde, dass das Flugpersonal nicht gegen mich persönlich wertet sondern auf Anweisung/Vorschrift handelt. Diese wiederum wird vermutlich unter „Sicherheitsmassnahme“ geregelt sein. Ob das an sich Sinn macht oder nicht, da kann man lange herumdebattieren. Es macht vermutlich genauso wenig Sinn wie die Check-In Kontrollen die ich, wie Sie auch, als überrissen empfinde. In der Anmutung aber, und darauf möchte ich hinaus, hat es nichts mit einer pers Degradierung zu tun.

  • Theodor sagt:

    Und wie ist es im Zug oder Tram? Muss ich da in Zukunft aufstehen, wenn sich ein unbedarftes Kind in mein Abteil setzt? Und mich freuen, wieder ein Kind vor einem Übergriff geschützt zu haben? Oder sollte ich nicht doch in der Nähe des Kindes sitzen bleiben damit nicht ein anderer Mann, der ja vielleicht wirklich ein Pädophiler ist, sich dahin setzt? Und was machen wir eigentlich mit all den Mördern? Davon gibt’s ja auch ganz viele, meistens Männer. Am besten die Männer bleiben in Zukunft zuhause, mit Fussfessel, um sich selber vor falschen Vorwürfen zu schützen.
    Schwachsinn, das Ganze!

    • Nathalie sagt:

      Das fänd ich eigentlich mal schön. Wenn man sich um fremde Menschen kümmern würde, ihnen helfen, wo nötig, sie beschützen, wo nötig. Sich netterweise neben ein Kind setzen, das alleine unterwegs ist, mit dem Ziel, dass es nicht belästigt wird, sondern seine Reise in Ruhe und Sicherheit absolvieren kann!

  • Rudolf Mühlemann sagt:

    Diese ganze gottverd….. Hysterie geht mir langsam auf den Geist. Irgendwann kann man das böse Raubtier „Mann“ nur noch in speziellen Hochsicherheitstrakts in den Zoologischen Gärten betrachten, hinter dickem Panzerglas und bewacht von militanten Feminstinnen in Reitstiefeln und Kampfanzug. Im Ernst: Das mit dem Männer-Bashing sollte endlich aufhören! Der Mann an sich ist der neue Jude. Offensichtlich eignet er sich trefflich als Sündebock für alles und jedes. Für diejenigen, die es noch nicht gemerkt haben: Nicht alle Männer sind „Sex-Grüsel“, so kürzlich ein sogenanntes Qualitätsblatt.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Nicht alle Frauen sind Terroristinnen, trotzdem werden sie vor jedem Flug durchgecheckt, als wären sie es………

      • Clemens sagt:

        Und dann noch von vierschrötigen Frauen in Kampfstiefeln, oder Pippi? 😉

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi: Dieser Vergleich hiknt gewaltig, denn Männer werden auch durchgecheckt. Bei der Airline werden aber offenbar NUR Männer umplatziert.

    • vietcong sagt:

      auch ihnen, herr mühlemann, lege ich nahe: verlassen sie den blog. es wird ihnen wunderbar gut tun. da draussen, ausserhalb des internets, existiert eine wunderbar farbige welt, wo mann und frau und kind ganz wunderbar miteinander zurechtkommen. keine künstlichen probleme, ausgelöst durch anonyme blogger in anonymen blogs.

      • Petter sagt:

        @Vietcong: Sie haben Recht, viel zu viel Zeit mit unsympathischen, hetzerischen und besserwisserischen Kommentatoren verbracht. Das Leben findet schliesslich draussen statt… Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag! 🙂

    • marak sagt:

      Es geht um den pädophilen Mann. Das ist mal ein Punkt und das hat gar nichts mit sich im Männerzoo aufgeilenden gestiefelten Feministengrenadierinnen zu tun. Die Diskussion wird eben im Artikel schon falsch aufgegeleist.
      Die Frage ist vielmehr, ob die Massnahme überhaupt Sinn macht? Es geht darum (im übergeordneten Sinn) ob im Umgang mit Pädophilie der falsche Weg gewählt wird. Und auch darum, wo das sinnvolle Verhältnis zwischen Massnahme und statistischer Eintritt des Ereignisses liegt.

      Aber der Männerdiskriminierende Ansatz des Artikels erzeugt halt mehr posts.

  • vietcong sagt:

    ich schau mal wieder kurz rein um den sturm im wasserglas zu glätten: es gibt noch eine andere seite dieser richtlinien. für ein kind ist es sehr viel angenehmer nicht neben einem fremden mann sitzen zu müssen. und das nicht aus sexuellen gründen. im übrigen ist mir die geschilderte geschichte auch schon widerfahren, doch kam ich mir nicht vor wie ein krimineller, sondern ich sass dem kind zuliebe einfach auf einen aderen platz. jeder der hier einen auf hysterie macht, egal ob nach hinten oder vorne, ist meiner meinung nach ein hysteriker und auf solche sollte man nicht hören. tschüss.

    • Pixel sagt:

      Schön dass Sie dennoch kurz vorbeigeschaut haben! Merci! 🙂

    • Sportpapi sagt:

      Sie meinen also, ein Kind sitzt lieber neben einer fremden Frau? Ja das ist natürlich etwas ganz anderes…

    • Nathalie sagt:

      Ich glaube, ein Kind fliegt weder gern allein, noch neben fremden Menschen. Mag sein, dass es Umstände gibt, die es erfordern, aber ich finde grundsätzlich die Idee etwas unsympathisch, ein Kind alleine fliegen zu lassen. Und zwar nicht aufgrund von irgendwelchen Ängsten auch immer, sondern eben weil ich mir das fürs Kind als nicht gerade spassig vorstelle…

      • xyxyxy sagt:

        also Kinder sitzen gerne neben netten Erwachsenen – ganz egal ob Mann oder Frau
        Kinder kommen oft zu mir, wenn ich mit meinen Buben draussen bin, fangen mit mir an zu reden und hätten es am liebsten ich würde mit ihnen spielen oder Geschichten erzählen
        keine Ahnung was Vietcong da erzählt….

  • Clemens sagt:

    Dürfen Männer eigentlich neben allein reisenden Frauen sitzen? Hmm, find ich irgendwie schon auch grenzwertig… Ob man sich dieses Risikos bei den SBB und anderen Verkehrsbetrieben wohl bewusst ist?

    • Sportpapi sagt:

      Eben. Nur wenige Kinder reisen allein mit dem Flugzeug, aber ganz viele täglich mit der Bahn. Und, in der Schule sitzen sogar Knaben und Mädchen nebeneinander!

      • Clemens sagt:

        So weit sind wir schon! Ich sagte ja schon immer, das Bildungswesen geht vor die Hunde…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Weniger die Knaben sind das Problem in der Schule, als eher die Lehrer, wenn ich an die Schlagzeilen denke. Du legst hier wieder mal falsche Fährten, Sportler! Ja, ich weiss, du wolltest ironisch sein, leider verträgt ein solches Thema Ironie ganz schlecht, einfach darum, weil es zuviele Opfer gibt. Google doch mal ein bisschen………

      • alien sagt:

        Hm. Was willst Du, Pippi? Verhindern, dass Männer Lehrer werden?

  • Mike sagt:

    Ist laecherlich. Aber leider die klare Entwicklung auf dieser Welt. Ich lebe in Thailand und werde schraeg angeschaut und vermutlich irgendwann mal verhaftet, wenn ich mit dem 13-jaehrigen Sohn meiner Ehefrau einkaufen fahre auf dem Moped. Schoene Aussichten. M.

  • Andreas Kaufmann sagt:

    Wie blöd ist denn die Airline, dass sie solche Sitzordnungen nicht gleich beim Einchecken verhindern. Wäre einfach durch entsprechende Schulung des Personals, oder noch einfacher durch eine entsprechende Software. Wenn natürlich das Kind dann als letztes eincheckt, muss es halt noch die freien Plätze nehmen!

    • Christoph Schnyder sagt:

      Gemäss dem ursprünglichen Artikel scheint es sich dabei wohl um zwei oder drei unglückliche Fälle gehandelt zu haben, wo sowohl die Platzreservation als auch die Diskretion des Kabinenpersonals nicht gemäss Erwartungen funktioniert haben. Nur durch diese Fälle ist diese Policy einiger Fluggesellschaften überhaupt öffentlich bekanntgeworden. Angewandt wird sie wohl tagtäglich, ohne dass es jemand merkt. (Was die Sache aus meiner Sicht nicht besser macht.)

  • Billy sagt:

    Ich meine bei der SBB sollten auch alle Sitze neben den Kindern frei bleiben müssen. Es könnte sich doch so ein Grüsel neben die so artigen Jugendlichen setzen.

  • manuel sagt:

    um einmal wieder auf die frage zurückzukommen. es sieht so aus, wie wenn mir männer zu wenig organisiert wären. das geld, dass der boykott auch so richtig weh tut haben wir ja. sollen die doch den ticketpreis vom kind einziehen.

  • Paul Keller sagt:

    Danke für diesen guten Artikel. Ich arbeite als Primarlehrer und stehe damit schon unter Generalverdacht. Traurig stimmen mich vor allem auch die Instruktionen während der Ausbildung, wie z.B.: Lasse im Sportunterricht bei Geräteübungen lieber ein Kind fallen, als du es anfasst.
    Passiert irgendein Vorfall in der Garderobe bin ich gezwungen eine Lehrerin beizuziehen, nie würde oder dürfte ich alleine „eingreifen“.
    Leider gibt es Pädophile und dagegen ist vorzugehen, aber so leiden schlichtweg alle.

  • Nico Meier sagt:

    Mich würde mal interessieren wieviele Kinder überhaupt ohne Begleitung ein Flugzeug besteigen und warum?
    Ich würde mich hüten ein kleines Kind alleine in ein Flugzeug zu stecken aus verschiedenen Gründen.

    • Pixel sagt:

      Wie definiert man „klein“?

    • Kurt Müller sagt:

      Unsere zwei Söhne besuchten in Australien ein Internat und flogen so jährlich mindestens fünf Mal zwischen Hong Kong (später Singapur) und Brisbane hin und her. Dies ab einem Alter von 9 Jahren. QANTAS versuchte jeweils, die – je nach Flugdatum – z.T. zahlreichen Schüler in einem Bereich der Kabine zusammen zu platzieren. Es kam aber ab und zu auch vor, dass einer unserer Söhne alleine flog. Dann wurde er jeweils in die Businessklasse gesetzt, wo der Abstand zum Sitznachbarn grösser ist.

      • Hugo sagt:

        Warum in alle Welt muss ein 9-jähriges Kind mehrmals jährlich wegen der Schule von HongKong nach Brisbane fliegen? Sicher nicht, weil es das will, oder? War da die Profilierungsneurose eines Vaters oder einer Mutter wohl eher der Grund?

      • Kurt Müller sagt:

        Zum einen tut man das, damit ein Kind eine ausgeglichene Bildung bekommt – z.B. mit viel Sport. Zum anderen, damit ein Kind nicht „Warum in alle Welt“ schreibt, sondern „Warum in aller Welt“.

  • Dieter C. Kuser sagt:

    Ich bin absolut dafuer, Kinder zu schuetzen, aber —- aus jeden Mann deshalb, per ‚Dekret‘, einen Kinderschaender zu machen? Ich schalge die Gruendung der ‚Kiddie-Air‘ vor! Finanziert von ‚besorgten Eltern‘, denen scheinbar die Zeit fehlt (?), ihre Kinder zu begleiten!

  • Jürg sagt:

    Hallo Zusammen
    Der Vorfall im Flugzeug und die vielem Kommentare haben eines gemeinsam; verrückt. Verrückt in der Wahrnehmung, verrückt was den gesunden Menschenverstand anbelangt und erst Recht was die Beziehungen zwischen den Menschen untereinander betrifft. Ein so vergiftetes Klima, Kunststück sieht die Welt so aus wie sie ist. Macht doch bitte Ordnung vor eurer eigenen Haustüre, dann ist es überall sauber! Zum eigentlichen Thema möchte ich nur Anmerken, dass in einer so verrückten Welt, diese Massnahme völlig logisch ist. Die wahrhaftige Sicherheit findet Ihr allerdings nur in euch selber

  • Peter sagt:

    Ich werde wohl weiterhin Kinder hassen, Eltern mit Kindern jederzeit böse anschauen und sie bei jeder Gelegenheit öffentlich diskreditieren und alles fördern was Familien das Leben zur Hölle macht. Alles andere ist ja schliesslich Pädophil!

  • Daniel sagt:

    Bei der Lösungsfindung muss in erster Linie das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen, ohne aber dass die daraus abgeleiteten Massnahmen Diskriminierend sind. Es ist m.E. nicht konstruktiv, wenn solche Themen Geschlechterspezifisch geführt werden. Dies führt nur noch zu mehr Unmut zwischen Mann und Frau, wie ihn Frau Langstrumpf mit ihrem Beitrag nur noch mehr schürt.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Findest du Daniel, dass ich etwas schüre?

      • Karl Müller sagt:

        @Pixel/Pippi: Auf der ersten Beitragsseite habe ich begründet, weshalb der Feminismus schuld ist an dieser Misere. Die Stereotype, ja der Generalverdacht wird durch die Mann=Täter, Frau= Opfer Zementierungen ja geradewegs untermauert. Die Konsequenz davon ist eben gerade das vorliegende Beispiel, dass kein Mann mehr neben einem Kind, das alleine unterwegs ist, im Flugzeug sitzen darf. Krank ist auch die Rechtssprechung, die dieser „Vorsichtsmassnahme“ zugrunde liegt. Die Airline soll verklagt werden können, weil sie einen Mann neben ein Kind gesetzt hat? Krank, einfach nur krank.

    • Pixel sagt:

      „Bei der Lösungsfindung muss in erster Linie das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen, ohne aber dass die daraus abgeleiteten Massnahmen Diskriminierend sind. Es ist m.E. nicht konstruktiv, wenn solche Themen Geschlechterspezifisch geführt werden.“
      Ich gehe absolut einig mit Ihnen!

      Leider aber schürt nicht Frau Langstrumpf, sondern sehr sehr viele andere mit deren angriffslustigen Art den Unmut zwischen den Geschlechtern. ZUERST fielen feministisch-angriffige Beiträge, wo ich nicht verstehen kann, wieso man hier auf den Feminismus zurückgreifen muss. Erschliesst sich mir überhaupt nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, das wüsste ich auch gern. Ich kenne z.B. keine einzige Fluglinie, die von Feministinnen geführt wird oder Feministinnen gehört, leider. Die hier diskutierte Massnahme ist also eine von streng ökonomisch denken Managern ausgetüftelte Vorsichtsmassnahme. Oder sind am Änd alle Fluggesellschaften weltweit unterwandert von Feministinnen? Ein reizvoller Gedanke, doch, hat was…… 😉

      • Pixel sagt:

        Jo, wahrscheinlich! Die bösen Feministinnen breiten sich aber auch überall aus.

      • Dieter C. Kuser sagt:

        „…kenne keine einzige Fluglinie, die von Feministinnen geführt wird oder Feministinnen gehört, leider …“ Warum? Einfach gell?

      • vietcong sagt:

        ich lege euch allen nahe, mal ein paar monate ohne blog auszukommen. ich habs wiedermal versucht und es ist wunderbar befreiend. besonders dir pippi, lege ich dies nahe. da du ja immer noch hier bist. nach all der zeit. manchmal tut etwas abstand gut.

      • alien sagt:

        Hey, vietcong! Wie geht’s?

    • Remo Wyss sagt:

      Aus meiner Sicht braucht es keine Lösungsfindung. Virgin Australia muss die Praxis einfach ändern. Bei British Airways ging es ja auch. Für mich ist das in etwa die gleiche Schublade, wie die Berner Beizen, die alle Ausländer ohne C-Bewilligung ausgewiesen haben, mit dem Argument, sie würden so gegen die Kriminalität vorgehen. Möglicherweise gut gemeint, aber meilenweit übers Ziel hinausgeschossen, und dabei noch eine ganze Bevölkerungsgruppe beleidigt.

  • Meier Jack sagt:

    Der Autor trifft den Nagel auf den Kopf. In die ähnliche Richtung gehen auch die Empfehlungen für männliche Lehrer an einigen Schulen, sie dürften sich nicht alleine mit einem Schüler/einer Schülerin in einem Raum aufhalten. Aber Hand aufs Herz: wie reagieren Sie, wenn ein Lehrer erzählt, „er liebe die Arbeit mit Jugendlichen“. Wird man da nach all den Medienberichten nicht hellhörig? Was denken Sie, wenn Sie von einem Mann hören, er sei Kindergärtner oder arbeite in einem Kinderhort?

  • pedrodesconocido sagt:

    2) Es hilft nicht, wenn ich mir einrede, dass die schreibenden in einem solchen Blog nicht repräsentativ für alle Frauen stehen – mit den nicht schreibenden habe ich ja keinen Kontakt.
    Als einzige Lösung bleibt mir vermutlich nur die Hoffnung, dass die Normalität zwischen den Geschlechtern auch in der CH noch existiert, und dass ich mich vor einer eventuell bei mir zunehmenden Misogynie schützen muss, indem ich mir diesen Blog nicht weiter zumute.

    • Pixel sagt:

      Eigentlich möchte ich nicht indiskret werden, da Sie aber relativ offenherzig Ihre persönliche Angelegenheit hier präsentieren, erlaube ich mir die Frage, wie genau Sie gedenken, hier im MB eine Partnerin zu finden? Oder hab ich Sie falsch verstanden?

      • pedrodesconocido sagt:

        Denke mal, dass es für Sie ein leichtes ist, Ihre rhetorische Frage selbst zu beantworten…..

      • Pixel sagt:

        Oh danke, für diesen ehrliche und konstruktive und offenbarende Antwort.
        Das heisst, Sie haben Zugang zu meiner e-Mail? oder wie oder was? Dann können Sie also mit mir in Kontakt treten?

      • alien sagt:

        pedro meinte wahrscheinlich, dass er eine Frau, die im MB schreibt, eh nicht will.

        Seltsam, pedro, bei mir hat das Mittun im Blog keineswegs zu Frauenfeindlichkeit geführt. Und es gibt durchaus Leute hier, die ausserordentlich allergisch auf mich reagieren.

  • pedrodesconocido sagt:

    1) Ich lebe und arbeite seit vielen Jahren – in unterschiedlichen Ländern – im Ausland. Bin ohne Partnerin, weil dauernd wechselnde Berufsumstände dies erschweren, würde aber einer Partnerschaft mit einer Frau sehr viel abgewinnen. Versuche mich über das Internet einigermassen mit der Schweiz in Verbindung zu halten und bin dabei vor ca. 3 Jahren auf den ‚Mamablog‘ gestossen. Das Bild von Frauen (Männer interessieren mich weniger…..), das sich mir in diesem Blog präsentiert, lässt mich nun wirklich vor meinem obgenannten Wunsch erschaudern.

    • Maja sagt:

      1. Eher wenige Frauen schreiben in diesem Blog.
      2. Ich kann höchstens eine Handvoll ausmachen, die Männer schlechtmachen.
      3. Die Anzahl der Männer jedoch, die hier fröhlich alle Frauen schlechtmachen, kann ich nicht mal mit beiden Händen abzählen.
      Ich muss mir dann auch immer sagen, dass das nicht repräsentativ ist. Ich hoffe es.

      • alien sagt:

        Unbekannter Peter: Ich stimme Maja zu. Manche Frauen hier sind mühsam, viele Männer hier sind aber richtige Idioten.

  • Stefan sagt:

    Ich als Vater und Mann habe mit dem Generalverdacht nicht das geringste Problem. Da ich nicht pädophil bin, habe ich nichts zu befürchten. Der Generalverdacht ergibt sich aus Erfahrungswerten und solange Pädophile frei herumlaufen dürfen geht der Kinderschutz über alles andere. Wer sich darüber beklagt macht sich verdächtig.

    • manuel sagt:

      so und was machen wir mit verdächtigen. im wald aussetzen? zumindest aus der gesellschaft verbannen, oder gleich mal vorsorglich einbuchten. es kann und wird immer schreckliches passieren. für mich stellt sich jedoch immer mehr die frage, auch in anderen bereichen, wollen wir unser rechtssystem so aufrechterhalten, oder doch lieber wieder leute vorsorglich an die mauer stellen. den seinen wir ehrlich, ein lehrer der unter generalverdacht steht kann seine arbeit gar nicht war nehmen, ein artz noch viel weniger. sollte ine kind mit einem fahrzeug kollidieren, soll ich ihm helfen etc.

    • alien sagt:

      Stefan, dass Du nichts zu befürchten hast, stimmt einfach nicht. Glaub mir, wenn irgend jemand über Dich irgendwelche plausibel klingenden, genügend unappetitlichen Behauptungen anstellt, dann wird etwas kleben bleiben, auch wenn Du (nach einem Jahr, die Justiz ist langsam) justizmässig vollständig sauber davon kommst.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Generalverdacht ist so ein dramatisierender Begriff, wenn es um eine einfach Vorsichtsmassnahme geht. Echt, das Geheul einiger Männer hier ist ein Witz!

    Die meisten Terroristen sind männlichen Geschlechts, trotzdem müssen sich alle, auch die Frauen, vor jedem Flug UMFASSENDEN Sicherheitsmassnahmen unterziehen, die, wenn man die Statistik betrachtet, im Falle der Frauen völlig überrissen scheinen. Trotzdem wird das von den allermeisten Frauen ohne zu murren in Kauf genommen, zum Wohl aller.

    Hier nun geht es um eine einfache Massnahme, einen Sitzwechsel, und was passiert? Kollektives Heulen!

    • Ursina Halbermatten sagt:

      Frau Langstrumpf, es geht nicht um eine „einfache Massnahme“, sondern darum, dass ein unbescholtener Mensch guten Willens etwas tun soll, um etwas zu verhindern, das er nicht im Sinne hat.

      Ausserdem hat noch niemand dargelegt, welches Leid man einem Kind in einem Flugzeug antun könnte.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ein unbescholtener Mensch sollte demzufolge auch keine Mühe haben, eine einfache Sicherheitsmassnahme zu befolgen. Wenn sie sich nicht vorstellen können, was auf einem Flug einem Kind alles passieren kann, namentlich auf einem Langstreckenflug, nachts, wenn alle unter Wolldecken liegen, dann ist das ihr Problem.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn ich auf dem Flughafen durchgecheckt werde wie eine Terroristin, obschon ich eine unbescholtene Bürgerin bin, die nichts Böses im Sinn hat und noch kaum je eine Busse bekam, geschweige denn sonst etwas Strafbares getan hat, könnte ich auch beleidigt sein. Diese Massnahmen sind ein viel gröberer Einschnitt in meine Privatsphäre, als wenn ich den Sitz wechseln müsste. Wie viele Frauen gibt es, die ein Flugzeug entführten? Ich weiss von einer.

      • Pixel sagt:

        Frau Halbermatten, es ist, wie ich hier bereits erwähnt habe, auf jeden Fall keine besonders geglückte Art meiner Ansicht nach, diese – nennen wir es einfachheitshalber Präventivmassnahme – umzusetzen. Am besten fände ich persönlich, eine Stewardess hätte einfach ein Auge auf das Kind und fertig. Da würde ich mich als Mutter wohl genug damit fühlen. Aber anscheinend handhabt das genau jene Fluggesellschaft leider anders. Ob das nun Anlass genug sein muss für ein kollektives Heulen wie Pippi es treffend ausdrückt, sei dahingestellt.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: „Wenn sie sich nicht vorstellen können, was auf einem Flug einem Kind alles passieren kann, namentlich auf einem Langstreckenflug, nachts, wenn alle unter Wolldecken liegen, dann ist das ihr Problem.“ Mir scheint es eher, wer sich das vorstellen kann, hat ernsthaft ein Problem.
        @Pixel: „Kollektives Heulen“ ist ziemlich verächtlich. Viele hier sind einfach empört und äussern sich entsprechend. Und wundern sich wirklich, wie einige wenige Frauen hier das ins Lächerliche ziehen können.

      • Pixel sagt:

        Sp: nein, verächtlich wollte ich das nicht hinstellen, sehe aber nun ein, dass man es so interpretieren könnte. Schauen Sie, Pippi hat auch irgendwo dieses Beispiel mit den allgemeinen Flughafenkontrollen erwähnt. Da möcht ich anknüpfen, denn ich persönlich finde es ziemlich passend. Wir alle müssen durch diese Kontrollen, obschon sich (wahrscheinlich) keiner von uns betroffen fühlt. Und dennoch, auch wenn es lästig ist, man akzeptiert es, sagt ok, ich bin kein Attentäter, aber ich sehe ein, dass es Sicherheitsmassnahmen sind. Oder man macht ein Drama und ordnet es dem Feminismus zu.

      • Sportpapi sagt:

        Ich schüttle auch den Kopf wegen dieser Sicherheitsvorkehrungen, die ich für völlig überrissen halte – ein Attentat in einem Zug wäre wohl genauso schwer wiegend. Aber das ist halt noch etwas Symbolik dabei. Aber: die Kontrollen betreffen alle. Und: es geht immerhin um Todesgefahr und nicht die Gefahr eines Übergriffes, den sich die meisten hier bei aller Fantasie nicht vorstellen können.

  • Denis F. sagt:

    Erinnert an folgenden Vergleich:

    Lehrerin (27) hat Sex mit 5 minderjährigen Schülern.
    Kommentare: Ist ja nicht so, als ob die Jungs es nicht genossen hätten; Auf alten Pfannen lernt man kochen; usw.

    Lehrer (27) hat Sex mit minderjähriger Schülerin.
    Kommentare: Knüpft ihn auf den Pädophilen Wi**er!!!; Und wiedereinmal der typische Machtmissbrauch der Männer! usw.

    Guckt euch doch nur mal die Schwartzer an, Hackfresse, dass Sie niemals einer bei gutem Verstand anfassen würde, aber hinter jedem Blick eine Vergewaltigung sehen…

  • David Daniel sagt:

    Warum vergisst man immer, dass auch Frauen pädophil sein können, andere Menschen sexuell missbrauchen und vergewaltigen?

  • Daniel sagt:

    Die Regelung der Lufthansa macht eigentlich Sinn. Wenn sich ein Kind nicht wohl fühlt sollte es dies dem Bordpersonal sagen dürfen. Auch der Sitzwechsel des Kindes muss da möglich sein. Selbstverständlich kann sich ein Kind nicht nur neben einem Mann sondern auch neben einer Frau nicht wohl fühlen.

    • Pixel sagt:

      Korrekt! Allerdings haperts da vermutlich bei der Umsetzung _wenn sich ein Kind nicht wohl fühlt, sollte es dies dem Bordpersonal sagen dürfen_
      Ähm, Sie verstehen richtig viel von Kindern?

    • Sportpapi sagt:

      Und selbstverständlich würde das Kind umplatziert, und nicht der Nachbar. Darf ich übrigens auch melden, wenn es mir neben eine zu dicken, vielleicht noch übel riechenden Person nicht wohl ist? Oder ich einfach lieber neben einer Frau sitzen möchte?

  • Martin sagt:

    Es wäre die Aufgabe der Airline für einen separaten Sitzplatz (im Sichtfeld der Stewardess) für alleinreisende Kinder zu Sorgen und nicht jeden männlichen Passagier als möglichen Pädophilien zu verdächtigen. Das wäre bedeutend billiger als irgend einen überbezahlten Juristen solche Richtlinien erfinden zu lassen.

  • Erich Burgener sagt:

    Der Generalverdacht ist eindeutig Diskriminierung und kein intelligenter Mensch kann ihn ernsthaft vertreten. Also gehört er verboten. Dass die Frauen bei diesem Artikel die Ahnungslosen mimen und keinen vernünftigen Gedanken hinkriegen passt schon. Es geht sowieso in erster Linie darum, mal ein Zeichen von seiten der Männer zu setzen, dass die weibliche Angstmacherei und Hysterie ihrerseits die Lebensqualität von vielen ruiniert.

  • Daniel sagt:

    Die Vorschrift der Fluggesellschaft ist für jeden Mann (ausser den Pädophilen) diskriminierend und demütigend. Zudem und vor allem ist sie auch nicht zum Wohle des Kindes.

  • alpöhi sagt:

    Wie wäre es es wenn die Flugbegleiterin einfach einen anderen Platz für das Kind sucht?

  • Freddy sagt:

    Endlich mal wieder ein guter Artikel, seit langem hier im Mama/Papablog. Gratulation, weiter so!

  • Pixel sagt:

    Fazit: konstruktiv kritischer Diskurs nicht möglich. Schade. Ich wäre ja tatsächlich an einer ehrlichen Widergabe der männlichen Sichtweise interessiert gewesen, stattdessen wird man in „die feministische“ Ecke gedrängt und mit zuhauf sinnlosen in stänkernden Kommentaren zugemüllt. Das Bild, was sich mir hier darstellt sind lauter stänkernde und herumzickende Divas in männlicher Form. Schade. Und das obschon ich mir zu diesem Thema bis dahin noch keine finale Meinung gebildet hatte. Ich hab lediglich hinterfragt. Zicken.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Pixel, es lief, von einigen Ausnahmen abgesehen, genauso, wie ich es erwartet hatte. Diese Diskussion hatten wir vor etwa zwei Jahren schon mal, deshalb war eigentlich klar, wie es sich entwickelt. Wobei ich sagen muss, dass es heute mehr Stimmen von Männern gab, welche nicht ins selbe Horn bliesen, es gibt durchaus Männer, die vernünftig denken in solchen Bereichen und nicht gleich losstänkern und sich als Opfer von Diskriminierung sehen. Insgesamt also erfreulich, trotz allem! Die Tendenz zeigt in die richtige Richtung 🙂

      • Pixel sagt:

        Also es ist eigentlich alles relativ einfach: An allem ist der böse, böse Feminismus schuld (an allem, aber auch wirklich!) denn die haben eine helle Freude an dem, dass sie endlich alle (alle, aber auch wirklich alle!) Männer schikanieren können. Schikanieren, jawoll!

      • Marco Casutt sagt:

        @ Pixel: Sie wiedergeben hier ziemlich genau das, was man hier leicht verändert täglich liest, jedoch selten von Männern: An allem ist das böse, böse Patriarchat schuld, denn Männer haben eine helle Freude daran, dass sie alle Frauen schikanieren können. Seltsamerweise sehen dies die meisten Frauen anders.

      • Pixel sagt:

        Marco, ich selbst bezeichne mich nicht als Feministin. Ich möchte Gleichberechtigung und am liebsten für alle auf der ganzen Welt. Mich werden Sie NIEMALS solche Sätze sagen hören oder dergleichen hier gelesen haben. Allerdings, betrachten Sie mal die Posts, wo Sie mir geantwortet haben hier. Das war durchwegs angriffig und stellenweise unfair. Hätten Sie nicht direkt mich in diese feministische Klischee-Ecke gedrängt und etwas relativierter meine Posts gelesen, hätten wir uns anders treffen können.

      • Marco Casutt sagt:

        Ich habe ihre diskriminierenden Aussagen als diskriminierend bezeichnet, wenn Sie das als „in die feministische Klischee-Ecke gedrängt werden“ sehen, spricht das ja eigentlich schon Bände, nicht?

      • Pixel sagt:

        Meine DISKRIMINIERENDEN AUSSAGEN?

        jo, danke, ebenfalls alles klar!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das sind leider Vorgänge, die ziemlich unbewusst ablaufen, Mann will nicht wahrhaben, dass es ein Problem ist, sogar ein grosses und wischt einfach alles weg. Da wird beschönigt und vernütiget, dass es ein Graus ist. Ich spreche jetzt nicht explizit von Übergriffen in Flugzeugen, sondern ganz generell von Übergriffen. Kinder sind diesen massiv ausgesetzt, immer wieder, ganz überraschend, von Leuten, von denen sie es nie gedacht hätten. Z.B. vom Berufsberater, ich war 15, ahnungslos, er war für mich eine Respektsperson. Beim Verabschieden legte er den Arm um mich vor dem Garderobenspiegel…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        … fasste mir an die Brust, grinste in den Spiegel und meinte: Ein schönes Paar, nicht wahr? Ich war schockiert und beschämt, ich hätte kotzen können. Er wollte mich unbedingt heimfahren, es war Winter, aber ich wäre lieber durch den Schneesturm gelaufen als auch nur noch eine Sekunde in der Gegenwart dieses Sauhundes zu verbringen. Als ich es meinen Freundinnen erzählte, sagten sie mir, dass er bekannt sei dafür…..

    • Sportpapi sagt:

      @Pixel: Sie übertreiben. Wenn man alllerdings bereits eine Aussage, dass man die Vorgehensweise tatsächlich als diskriminierend empfindet, als losstänkern und/oder weinerlich bezeichnet, dann kommt man natürlich zum Schluss. Ich frage mal ganz offen: Wie hätten sich denn die Männer hier äussern sollen, damit eine für Sie passende Diskussion entstanden wäre? Wie hätte ich z.B. mich äussern können? Ausser immer wieder nachfragen, welche Gefahren Sie denn überhaupt sehen, die es zu vermeiden gibt?

      • Pixel sagt:

        Sp, Sie sollten sich nicht persönlich angesprochen fühlen. Wenn ich sowas sage, dann meine ich eine Mehrheit und nicht wenige Ausnahmen. Ich verstand mich von der Mehrheit als Feministin in die Ecke gedrängt, praktisch keiner ging überhaupt auf meine Fragestellungen ein (ausser Sie, ok), und das hat mich genervt. Ich hab doch oben schon geschildert, wie ich mir das Szenario auch hätte vorstellen können. Vielleicht lesen Sie, wenn Sie Lust haben, die entsprechenden Passagen nochmals und teilen mir mit, ob Sie diese Anworten dort als konstruktiv empfinden.

      • Cassandra sagt:

        @Sportpapi: Sie haben ja Recht: Es ist schwierig für Männer, in solchen Themen „richtig“ zu reagieren! Es ist aber für Frauen (fast) üblich, dauernd in die militante Feministinnen-Ecke gedrängt zu werden. Frauen zu loben reicht meist schon, da muss noch nicht mal Kritik an d.Herren geübt werden.
        Trotzdem:Wieso kam es denn soweit, dass Männer nicht mehr neben unbegleiteten Kindern sitzen dürfen? Wegen den Feministinnen? Sicher nicht. Ich sehe einfach, wie (zuviele) Männer sofort mit Solidarität/Kameradenreflex mit d.Scheisskerlen reagieren, wenn sowas aufkommt. Und DAS ärgert mich.

      • Beno sagt:

        @Cassandra

        „wie (zuviele) Männer sofort mit Solidarität/Kameradenreflex mit d.Scheisskerlen reagieren, „ist ja wohl nicht ihr Ernst ?! 😯
        …selbst in Gefängnissen gibt es Null-Pardon mit diesen Scheisskerlen !

      • Sportpapi sagt:

        @Cassandra: Solidarität und Kameradenreflex gibt es bei diesem Thema unter Männern nicht. Was es gibt sind Grundtugenden wie die Unschuldsvermutung. Und Widerstand gegen pauschale Vorwürfe/Verdacht. Und Widerstand gegen daraus folgende Diskriminierungen.
        Nun, „der Femimnismus“ nimmt für sich in Anspruch, bezüglich Aufdeckung von Missbräuchen eine wichtige Rolle eingenommen zu haben. Zu recht wahrscheinlich. Nun überbordet es aber längst, und es ist klar, dass „der Feminismus“ hier weiterhin eine tragende Rolle spielt. „Feminismus“ ist für mich, was ich bei Pippi und der Emma lese.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich teile Cassandras Eindruck, was Kameradenreflex etc. betrifft, völlig.

      • Sportpapi sagt:

        Natürlich, Pippi. Die Männer decken lieber Kriminelle, als ihre Kinder zu schützen. Kameradschaft über alles!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mein Post ist zu weit oben gelandet.

      • Sportpapi sagt:

        Ich habe es gesehen, Pippi. Schöne Freundinnen hattest du! Da fehlte wohl tatsächlich etwas die Verantwortung, die Courage. Aber wo sind da die Männer-Bünde?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach, schnell die Verantwortung auf die Mädchen schieben, spinnst du? Wir waren alle um 14, 15, zu dieser Zeit sprach man nicht offen über Missbrauch, das wurde getan, aber nicht thematisiert. Die Tat war noch nie ein Tabu, nur das darüber sprechen. Wir hatten auch kaum Worte dafür, wir fühlten uns irgendwie schuldig, weil wir fürchteten, selber schuld zu sein. Dieser ganze Dreck lastete auf uns, niemand sprach darüber! Ich sagte es dann meiner Mama, sie ging beim dem vorbei und hat ihm d’Chuttle putzt, wie man so sagt. Aber eigentlich hätte man den anzeigen sollen.

      • Sportpapi sagt:

        Pippi, ich verstehe, dass den Freundinnen der Mut gefehlt hat. Aber mit Männerkumpanei hat das definitiv nichts zu tun.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das war nur ein Vorfall, es gab einige, ähnliche, auch krassere. Entscheidend war, dass der Angriff immer aus dem Hinterhalt erfolgte, ein Kind kann sich nicht wappnen, nie, gegen solche Übergriffe, weil Erwachsene Respektspersonen sind. Viele Kinder und Jugendliche können sich nicht wehren, weil sie paralysiert sind, völlig geschockt, dass ihnen sowas passiert, durch diesen Menschen. Sie fragen sich dann, was sie falsch machten. Wenn einem sowas widerfährt, fühlt man sich erniedrigt und beschmutzt, es ist einfach nur schrecklich.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Das kann ich nachvollziehen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Doch, hat es. Es war offenbar von einigen bekannt, bei uns in der Gegend gab es vier, von denen Mann es genau wusste, einige von ihnen mussten regelmässig ein paar Tage ‚go höckle‘. Darüber wurde nicht gesprochen, es war peinlich, fertig. Es der Uhrenmacher, der alte Zahnarzt, der Berufsberater, der Augenarzt, einer der Bäcker – von ihm munkelte man, dass das Kind, das seine Tochter mit 18 gebar, von ihm sei – und dann gab es sonst noch ein paar. Ich wusste das alles natürlich nicht, das erfuhr ich nach und nach, nur vom Uhrenmacher wusste ich es, zu dem durfte ich nie allein.

      • Katharina sagt:

        Sportler, ich kennen keine Frau, die nicht von mehreren solcher Vorfälle erzählt hat. Und das gleiche geschah, wie Pippi das schilderte. Das darüber sprechen war tabu, oder sie wurden verlacht oder noch schlimmer mit Massnamen gegen sie reagiert, in den wenigen Fällen, wo Hilfe gesucht wurde. Leider ist das auch heute noch oft so. Siehe Ihre eigene Verhaltensweise hier heute, in dem Sie auch dem shift of focus frönen und miteinander nicht zusammenhängende Fakten geschickt vermischen.

      • Katharina sagt:

        Deshalb eben der Eindruck der Kameraderie. ich denke nebenbei nicht dass Sie davon irgend etwas nachvollziehen können.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, es ist, wie Kate sagt. Dazu waren das alles ordentlich verheiratete Männer, alles sehr bürgerlich. Das waren keine ‚bösen Pädosexuellen‘, sondern Männer, die sich nach Lust und Laune ein bisschen an Kindern vergriffen, ganz nebenbei. Keiner von ihnen hat je ein Kind brutal vergewaltigt (mit Ausnahme des Bäckers vielleicht, von dem man munkelte) da passierten nur immer wieder diese Schweinereien, diese Übergriffe, die bedienten sich einfach, wie im Candyshop.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        2. Versuch:

        Ja, es ist, wie Kate sagt. Dazu waren das alles ordentlich verheiratete Männer, alles sehr bürgerlich. Das waren keine ‘bösen P’s‘, sondern Männer, die sich nach Lust und Laune ein bisschen an Kindern vergriffen, ganz nebenbei. Keiner von ihnen hat je ein Kind brutal vergewaltigt (mit Ausnahme des Bäckers vielleicht, von dem man munkelte) da passierten nur immer wieder diese Schweinereien, diese Übergriffe, die bedienten sich einfach, wie im Candyshop.

  • sepp z. sagt:

    ich muss sagen, ich finds richtig eklig, wie hier einige kommentierende frauen versuchen, männer per se als potentielle pädophiIe darzustellen. eklig.

    • Marie-Anne sagt:

      So habe ich die Kommentare nicht gelesen, von Unterstellungen las ich auch nichts, nur von Massnahmen, welche die Sicherheit von allein reisenden Kindern erhöhen sollen. Was ist daran falsch? Soviel Rücksicht sollte doch selbstverständlich sein?

    • Pixel sagt:

      Wo lesen Sie das Sepp? Können Sie mir ein Beispiel aufzeigen, dann find ich das nämlich vielleicht auch eklig.

      • Marco Casutt sagt:

        @ Pixel: Ich musste nur zwei Beiträge raufscrollen, um ein Beispiel zu finden: „Sind denn so viele von Euch Männern latent pädokriminell, dass ein solcher Kameraden-Reflex entsteht?“ Weitere Beispiele finden Sich in unzähligen Beiträgen von Pippi Langstrumpf (eigentlich bei jedem Artikel, interessanterweise passt’s hier zum Thema).

      • pixel sagt:

        Marco, das stimmt, da gebe ich Ihnen recht. Das ist wirklich nicht so toll, wie die Dame sich ausgedrückt hat. Angriffslust gabs gestern sehr viel und die Gemüter haben sich ganz schön erhitzt. Es ist keine Entschuldigung und kein Freipass für Beleidigungen. Das gilt übrigens für beide Seiten.

  • Cassandra sagt:

    Ganz ernsthaft, meine Herren: Die Empörung sollte nicht die Fluggesellschaften treffen, sondern Eure Mit-Männer, die Kinderpornos herunterladen, anschauen, weiterverbreiten, in Drittweltländer fliegen, um zu… – eben Pädokriminelle!!
    Sind denn so viele von Euch Männern latent pädokriminell, dass ein solcher Kameraden-Reflex entsteht?
    Die Empörung hier ist an die falsche Adresse gerichtet. Pädophile gehören geächtet, gerade und besonders durch die anständigen Männer!

    • Tobias sagt:

      Die Empörung kommt ja gerade daher, dass alle Männer, auch die anständigen, mit Pädokriminellen gleichgesetzt werden. Nix Kameraderie, im Gegenteil.

    • stef sagt:

      Ich denke es geht hier darum, dass mit dieser Regelung jedem normalen Mann der sich nie etwas zu schulde gekommen lassen hat unterstellt wird, dass seine gesellschaft neben einem kind gefährlich sein könnte. aber wen eine frau neben dem kind sitzt ist das ganz anders… was ist denn das anderes als diskriminierung? wir anständige mannen verurteilen jede form von pädohilie und andere krimiellen taten. es geht nicht um kameraden-reflex sondern dass wir männer mit dieser regelung diskriminiert werden.

    • Ursina Halbermatten sagt:

      Und was hat Ihre Aussage mit dem Vorfall zu tun, in dem ein wohlwollender und gesetzestreuer und anständiger Mensch aufgefordert wird, seinen Platz zu verlassen, weil er unter Umständen einem Kind Leid antun könnte?

    • Marco Casutt sagt:

      Hat nichts mit „Kameradenreflex“ zu tun, sondern mit der Ablehnung von Diskriminierung. Ich denke, Sie haben sich verschrieben: Alle Männer gehören geächtet, gerade und besonders wegen den Pädophilen. Anders kann Ihre Pauschalunterstellung von „eventueller“ Pädophilie bei allen Männern ja kaum gedeutet werden.

  • Haechler Markus sagt:

    Und wenn mit diesen Massnahmen nur ein Kind vor einem Phädophilen geschützt wurde, bin ich bereit als Vater diesen Beitrag zu leisten. Ist ihnen Ihr Ego wichtiger als die Sicherheit unserer Kinder?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Genau, das ist es doch! Sachlich, vernünftig, erwachsen, einem Mann würdig. Kein kindisches Stämpfele.

      • Christoph Schnyder sagt:

        Es ist eben überhaupt nicht sachlich, sondern paranoid. Ich bin genauso Vater, aber dass mein Kind im Flugzeug missbraucht werden könnte, ist nun wirklich das letzte worüber ich mir Sorgen mache. Da dürfte ich mein Kind ja auch nicht mehr allein aus dem Haus lassen, es könnte ja von irgendwem missbraucht werden. Mir ist dieses absolut minimale Restrisiko definitiv lieber, als wenn mein Kind in allen möglichen Bereichen systematisch von fremden Männern abgeschirmt wird.

    • Urs Müller sagt:

      Verzichtet Herr Hächler denn auch auf Autofahren, er könnte ja auch ein Kind mit dem Auto totfahren?
      Verzichtet er auf Kakao und Schokolade? Schliesslich müssen viele Kinder in Afrika Kakao ernten und verletzen sich dabei?
      Genau solche Totschlag-Argumente führen dann zu immer absurderen Regeln.

      • deniz sagt:

        absurd finde ich jetzt eher diese vergleiche…

        wenn es um mein eigenes kind ginge, wärs mir jedenfalls auch lieber, es würde den flug über nicht neben einen fremden mann gesetzt. natürlich sollte die fluggesellschaft dann aber bereits beim check-in darauf achten und nicht dutzende unbescholtene männer im flugzeug umplazieren

    • Pat sagt:

      Und wie, bitte, wird die Sicherheit eines Kindes in einem Flugzeug, in dem andere Passagiere und Flugbegleiter sind, von einem Kinderschänder gefährdet?

    • Sportpapi sagt:

      Ja, WENN durch eine solche Massnahme ein Kind vor einem schweren Übergriff geschützt würde, wäre ich auch einverstanden. Gefährlicher ist es aber wohl, überhaupt zu fliegen – man könnte wohl mir grösserer Wahrscheinlichkeit bei den wenigen sein, die abstürzen.

    • Erich Burgener sagt:

      Bei diesem Thema müssen wir vor allem wissen, ob wir es rational anpacken wollen, oder eben emotional. Alle diejenigen, die hier emotional ans Thema rangehen, geben erstens einen ziemichen Stuss von sich, und verletzen zweitens emotional andere Menschen. Die Haltung der betroffenen Air-Lines geht einfach zu weit. Punkt. Wer ernsthaft Angst hat, sein Kind könnte in einem Flugzeug sexuell missbraucht werden, sollte es halt begleiten. Und die Verhältnismässigkeit im Allgemeinen überdenken.

  • Thomas1 sagt:

    Es gab eine Zeit, da durften „auf Grund der Vorschriften“ Deutsche nicht bei Juden einkaufen…

    • sepp z. sagt:

      better safe than sorry?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich wusste, dass sie noch kommt, die Nazikeule. Kein Grund zu blöd, sie hervorzuholen, dafür gibt’s 100 Punkte, Thomi, du warst heute der Erste!

      • Sportpapi sagt:

        DAS ist jetzt also die Nazikeule? Oder vielleicht doch eher ein Hinweis darauf, wie absurd die Argumentation „Vorschrift“ ist?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Bist du neidisch Sportler? Morgen ist ein neuer Tag, streng dich an…….. 🙄

      • Pixel sagt:

        SP: „Oder vielleicht doch eher ein Hinweis darauf, wie absurd die Argumentation “Vorschrift” ist?“
        Wessen Argumentation ist das denn??

      • Marco Casutt sagt:

        Genau, bei Pippi Langstrumpf und ihren Vorurteilen über „Frauen mit Kopftuch“ ist die „Nazikeule“ natürlich komplett am falschen Ort…

      • Pixel sagt:

        Marco, heute besonders schlagfertig und argumentationsstark unterwegs?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der Marco hat halt besonders Freude an Frauen mit Kopftuch, da fühlt er sich als Mann gleich wohl. Heute ist hier ja auch noch das Gespenst eines Islamisten aufgetaucht, der allen Männern riet, Muslime zu werden. Ist nicht nötig, es gibt auch den Gesinnungsislam, wenn es um Frauen geht, und davon sind hier einige betroffen. Beim Islamisten zu Hause kommt die Frau gleich nach dem Haustier, wenn sie Glück hat, das sind doch noch erfreuliche Zustände…….

      • Marco Casutt sagt:

        Nein, ich verabscheue jegliche Religionen und den ihnen immanenten Sexismus, sodass ich nicht ausschliesslich den Islam (der sich marginal vom Christentum unterscheidet) kritisieren muss. Ist eigentlich bei jedem Thema dasselbe: Die Heuchelei und Doppelmoral ist völlig widerlich.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Bittas.

    • Thomas1 sagt:

      Danke für die Punkte, Pippi. In diesem Fall nehme ich sie gerne an, weil ich einfach recht habe 🙂
      Mein Kommentar steht hier am falschen Wort und bezieht sich einen früheren, sich-selbst-in-den-schwanz-beissenden Kommentar der besagt, das niemand diskriminiert wird, wenn etwas bloss auf Grund der Vorschriften geschieht. Und da der Grund, etwas passiere auf Grund der Vorschriften absurd ist, ist auch die Nazikeule angebracht. Bei der dümmlichen Argumentation hätte ich noch ganz andere Keulen auf Lager…

      • Nico Meier sagt:

        Wir müssen nicht mal die Nazikeule hervorholen es genügt der Hinweis darauf, dass in Südafrika noch vor wenigen Jahren schwarze Menschen im Bus hinten sitzen mussten weil es Vorschrift war.
        Oder dass in der Schweiz das Frauenstimmrecht auf Bundesebene erste 1971 eingeführt worden ist vorher durften Frauen nicht Wählen und Abstimmen weil es Vorschrift war.
        Das Argument weil es Vorschrift ist, ist ein Scheinargument und wird nur verwendet von
        Menschen wie Pipi die nicht über Argumente verfügen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Deine grotesken Behauptungen kommen daher, dass du nicht klar und logisch denken kannst, NM. Das zeigt sich immer wieder, einsame Spitze war in dieser Hinsicht die Diskussion zur Verhütung. Im Gegensatz zu dir bemühe ich nicht einfach irgendwelche Vorschriften, sondern begründe klar und deutlich, weshalb etwas richtig ist, in diesem Fall die Massnahme zur Sicherheit eines alleinreisenden Kindes.

      • Nico Meier sagt:

        Pipi ich habe von dir weder heute noch sonst je eine Argumentation gesehen deine Posts beschränken sich darauf andere schlecht zu machen schade eigentlich.
        Es kann doch nicht sein, dass wegen einigen wenigen Kinderschändern generell kein Mann neben einem Kind sitzen darf.
        Wie soll es weitergehen? Dürfen in Zukunft nur noch Frauen Lehrer, Kindergärtner oder Sportbetreuer werden aus angst vor Übergriffen?

      • Pixel sagt:

        Nein, Nico, so soll das nicht verstanden sein. Hier gehts darum, so zumindest meine Meinung, dass es bestimmt bessere Wege gegeben hätte, mit der „Problematik Pädophilie“ umzugehen. Die Fluggesellschaft in dem Beispiel finde ich, geht ziemlich platt damit um. Ob man jedoch ob dieser Tatsache direkt so ein Drama aufmachen muss und sich höchstpersönlich so angegriffen fühlt, ist hier die Frage die für den ganzen Diskurs sorgt.

      • Tom B sagt:

        Sag mal Pippi, warum musst du alle die eine andere Meinung haben beleidigen? Ich würde gerne deine Argumente lesen und nicht ständig diese persönlichen Angriffe!

        Ja, als Mann ist man unter Generalverdacht: ich wurde von einer fremden Frau angezeigt, weil ich Zigaretten auf der Haut meiner Tochter ausgedrückt haben soll. Zu deiner Information: Ich rauche nicht und habe nie geraucht! Die Narben auf der Haut meiner Tochter waren von den Windpocken! War nicht lustig für meine Familie und mich!

        „Better safe than sorry“ ist Quatsch… Mein Rat: Kinder aufklären, sie selbstbewusst und stark machen.

      • Nico Meier sagt:

        @Pixel genau wenn Männer diskriminiert werden weil sie Männer sind, dann sollen sie gefälligst schweigen.
        Werden aber Frauen diskriminiert weil sie Frauen sind so sollen diese ein Drama machen oder?

  • M.J. sagt:

    Wenn Männer sich für ihre Rechte einsetzen oder versuchen gegen solche Diskriminierung vorzugehen, kommen meistens gleich irgendwelche Feministinnen angeflogen und prangern die „bösen Männer“ an, welche eigentlich nur versuchen Gleichstellung zu erreichen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Angeflogen ist gut, schon den Hexen unterschob man, fliegen zu können. Welche Ungerechtigkeit, wenn jeder Otto Normalstösser zu Fuss von A nach B gehen muss.

      • M.J. sagt:

        @Pippi Langstrumpf
        Ein gutes Beispiel, für einen sinnfreien Kommentar. Immerhin beweist er, dass sie nicht argumentieren können. Sollte sie darauf abgezielt haben: Entschuldigung, guter Kommentar!

        Trotzdem haben Sie es, mit Ihren unzähligen Kommentaren zu diesem Thema, geschafft, mich zum schmunzeln zu bringen. Nicht weil mir der Inhalt besonders gut gefällt, sondern weil es genau das bestätigt, was ich in meinem 1. Kommentar geschrieben habe.

        „schon den Hexen unterschob man, fliegen zu können.“
        Welchen Hexen? Aus ihrer Antwort entnehmen ich, dass Frauen, welc

  • John Cordey sagt:

    „Unsere Richlinien sehen vor, sollte ein Mann, wie es bei ihenen der Fall ist, einen Platz neben einem unbegleiteten Kind zugeteilt bekommen (lächerlich dass dies der Computer nicht verhindern kann), wird diesem Mann ein kostenloses upgrade in die Business Class oder First Class angeboten. Selbstverständlich dürfen sie sich auch einen anderen Platz in der Economy Class suchen“
    Bei einer solchen aufforderung würde ich selbstverständlich wechseln, da ich ja entschädigt werde. Aber ohne entschädigung wegen Pädophilenverdachts den Platz wechseln? NEIN. Und wenn sie mich zwingen gehts vor Gericht!

    • René W. sagt:

      Ganz Ihrer Meinung! Ich würde auch sitzenbleiben, wenn ich einfach nur so „wechseln“ müsste, ohne dass ich einen besseren Platz erhielte. Man kann nämlich auch das Gör umplatzieren, wenn man schon zu doof ist, „gefährliche Sitzplätze“ für Kinder zu vermeiden… Wetten, ich würde mich durchsetzen? Man wehrt sich zu wenig gegen Stumpfsinn und Hysterie!

  • Peter Pfrunger sagt:

    Sie haben gar nichts begriffen. Ich weiss jetzt nicht ob ich lachen oder heulen soll.

    Ich versuchs mal so: Es gibt Länder, wo Frauen nicht Autofahren dürfen. Der erste Grund ist wohl um das Ziel der Unterdrückung der Frauen aber auch weil den Frauen generell eine Gefährlichkeit unterstellt wird, die Fähigkeit abgesprochen sich korrekt zu verhalten. Ist das in ihren Augen nicht diskriminierend?
    Nun ist ein Autounfall viel weniger verwerflich als ein Sexueller Übergriff auf Kinder. Ist also der Generalverdacht unter den die Männer gestellt werden nicht noch viel diskriminierender?

    • Sportpapi sagt:

      Ups – jetzt habe ich das gleiche Argument gleich auf der anderen Seite eingebracht. Wollte Ihr Uhrheberrecht nicht verletzen 🙂

  • Mark Meier sagt:

    Das ganze ist schlicht und einfach Männerfeindlich und Sexistisch. Aber kein Wunder schliesslich wird von all den Emanzen usw. der Mann seit Jahrzehnten stets als Täter und die Frau (und neu auch Kind) als armes Opfer hingestellt. Also gilt per se für alle Männer im Flugzeug schlicht der Generalverdacht er sei ein Pädophilier.Im Spital darf kein männlicher Arzt eine Frau ohne Aufsicht einer Krankenschwester an der Brust untersuchen.. auch dort gilt der Generalverdacht Männer sind ja alles Sexualverbrecher, Keine Ordonanz Waffe zuhause da ja jeder Mann ein potentieller Familien auslöscher ist..

  • Olivier sagt:

    Schon alleine die Tatsache, dass Pädophilie nur bei Männern vermutet wird, ist sexistisch. Weil Frauen ihre Kinder ständig betatschen, fallen pädophile Frauen nicht auf, weil man denkt, dieses Verhalten ist normal.

  • Patrick Matti sagt:

    @Bitta: perfekt ausgedrückt!
    Da gibt es, meiner Meinung nach, nichts mehr zu ergänzen…

    • Peter Pfrunger sagt:

      Wenn es ihrer Meinung nach zu Bittas Beitrag „nichts mehr zu ergänzen…“ gibt zeigt das bloss, dass sich nicht selber denken mögen und sich der Diskussion verweigern.
      Mit solch einer Haltung kommen wir alle nicht weiter. Das mag für sie nicht nötig sein – aber eben bloss bis sie selbst mal betroffen sind.

  • Patrick Matti sagt:

    Es soll Männer geben, welche sich ihrer pädophilen Neigung bewusst sind, und Hilfe suchen. Ich persönlich würde jeden der sich an Kindern vergreift am liebsten kastrieren. Doch damit ziehen sich diese noch mehr aus dem Sichtbereich. Das einzige was wirklich helfen würde wäre, wenn Pädophilie als Krankheit akzeptiert würde und es öffentliche Anlaufstellen geben würde, wohin sich ein betroffener anonym wenden kann. Zusätzlich muss öffentlich besser informiert werden über Anzeichen und Hilfe-Möglichkeiten. Nur so treten betroffene aus Ihrem Schattendasein um Hilfe suchen und annehmen zu können.

  • Bitta sagt:

    meine Güte. Es wurde überhaupt KEINER diskriminiert, denn es wurde nie gesagt, „DU bist pädophil, sitz weg“ – sondern eben, dass man auf Grund der Vorschriften KEINEN Mann neben einem Kind sitzen lassen. Wer sich nicht an Kindern vergehen will, muss sich nicht schämen sondern freut sich, dass man die Kinder schützt. Und er schützt sich selber, nämlich vor falschen Vorwürfen.

    • Thomas1 sagt:

      Was ist „Auf Grund der Vorschriften“ genau für ein Grund?

    • alien sagt:

      Es geht ja nicht um Scham. Es geht nur darum, es einen stresst, unter Generalverdacht gestellt zu werden. Ist das denn so unverständlich für Euch Frauen? Es gibt ja nicht nur schwarz und weiss. Die Alternative wäre nicht, einfach nichts zu tun. Nein, es wären viele Zwischenlösungen denkbar.

      Me mues halt rede mit de Lüüt.

    • Sportpapi sagt:

      Es gibt auch Länder, bei denen ist es Vorschrift, dass Frauen nicht Autofahren dürfen. Ist nicht persönlich und schon gar nicht diskriminierend. Einfach nur Vorschrift. Zum Schutz aller…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Zum Schutz wovor? Frauen bauen weniger Unfälle und weniger schwere. Es gibt Versicherungen, die ausdrücklich einen Frauenbonus geben. Versicherungen rechnen streng ökonomisch. Du siehst, dein Vergleich hinkt wieder mal. Vielleicht solltest du mal einen Kurs für logisches Denken besuchen………

      • Maja sagt:

        Der Punkt, den hier alle nicht sehen wollen, ist doch dass es keine Studie gibt, die beweist dass Frauen mehr Unfälle bauen. Allerdings zeigen Studien, dass sexuelle Übergriffe durch Männer ein bisschen häufiger sind als durch Frauen. Das mag sich bald ändern, wer weiss. Aber aufgrund dieser Statistik kann man die Massnahme rechtfertigen. Dass Frauen nicht autofahren dürfen, kann man damit nicht rechtfertigen.
        Wie ich schon gesagt habe, ist die Massnahme dennoch daneben weil völlig unverhältnismässig, und weil sie die Männer einem Generalverdacht unterstellt.

      • Maja sagt:

        Hab nicht richtig aufgepasst. Mein Post bezieht sich auf Sportpapi.

      • Sportpapi sagt:

        @Maja: Ich gebe Ihnen völlig recht, so mit Vernunft betrachtet. Aber diese fehlt eben in beiden Fällen. Und ein Risiko nahe 0 und ein mehrfaches dazu, das immer noch nahe 0 liegt, unterscheidet sich nicht wirklich.

    • Theodor sagt:

      Und wie ist es im Zug oder Tram? Muss ich da in Zukunft aufstehen, wenn sich ein unbedarftes Kind in mein Abteil setzt? Und mich freuen, wieder ein Kind vor einem Übergriff geschützt zu haben? Oder sollte ich nicht doch in der Nähe des Kindes sitzen bleiben damit nicht ein anderer Mann, der ja vielleicht wirklich ein Pädophiler ist, sich dahin setzt? Und was machen wir eigentlich mit all den Mördern? Davon gibt’s ja auch ganz viele, meistens Männer. Am besten die Männer bleiben in Zukunft zuhause, mit Fussfessel, um sich selber vor falschen Vorwürfen zu schützen.
      Schwachsinn, das Ganze!

  • Patrick Matti sagt:

    @Pixel und @Pippi Langstrumpf: Manchmal lässt sich das angekratzte Selbstwertgefühl mit sexistischen Äusserungen überdecken. Sie leisten damit hier jedoch keinen themenbezogenen Beitrag!
    Pädophilie ist kein neues Thema, man hat früher einfach nicht darüber gesprochen und war, infolge mangelnder Information, isoliert. Heute geht dies um die Welt. Das Problem wird nicht gelöst, indem mit dem Finger auf die Männer gezeigt wird, sondern in dem offen darüber gesprochen wird, und zwar Lösungsorientiert. Und nicht sexistisch! So kann betroffenen auch eher geholfen werden!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Lösungsorientiert. Genau darum geht es bei der Prävention: Ein Problem gar nicht erst entstehen zu lassen.

      Was die Hilfe betrifft: Leider können viele Pädos nicht ‚geheilt‘ werden, laut Aussage von Fachleuten. Sogenannte echte Pädos kann man nicht umprogrammieren, das Einzige, was funktioniert, ist eine lebenslange Enthaltsamkeit, wenn sie denn genügend Selbstkontrolle dafür aufbringen. Das ist es auch, wo sie unterstützt werden können. Es gibt z.B. in Berlin eine Anlaufstelle, wo sie das anonym tun können. Solche Angebote braucht es. Aber heilen……..

  • Steve Johnson sagt:

    Wenn Frauen mit Kindern Sex haben, wird das als geil empfunden, wenn Männer das tun, sind sie eklige Schweine. Dabei sind solche Frauen genauso eklige Schweine.
    Eine Vorschrift, die es Männern verbietet neben Kindern zu sitzen, halte ich für einen Quatsch. Dass diese Vorschrift auch für Frauen gelten soll, halte ich für einen noch grösseren Quatsch!

  • Thomas sagt:

    Das ist ja genau wieder typisch … wenn irgendwo Frauen diskriminiert werden, heisst es: „Das geht doch nicht! Frauen, wehrt Euch! Geht auf die Strasse“ und bla bla bla … wenn sich hier ein Mann echauffiert, kommen tatsächlich solche Individuen wie Pippi Langstrumpf mit der alten „Du bist ein Weichei“ Masche hervor … das ist genau die Waffe der Feministinnen: Auf die Angst der Männer, in der Gesellschaft als schwach angesehen zu werden, einzuhacken. Die Kommentare dieser Frau „Langstrumpf“ sind wohl die blödesten, kindischsten Einträge, die ich je in einem MB-Post gelesen habe.

    • Maja sagt:

      Und Sie reagieren auf eine Person (!), die solche Aussagen bringt, mit der Gegenaussage dass alle Feministinnen so drauf sind. Kein Deut besser, wenn Sie mich fragen.

    • *sigh* sagt:

      Maja, traurigerweise nimmt der Durchschnittsnormalo den „Feminismus“ leider als genau das wahr – als Hort der männerverurteilenden (bisweilen sogar hassenden), verbitterten Existenzen.

      Mit echter Gleichberechtigung hat „der Feminismus“ in den Augen der meisten Menschen längst nichts mehr zu tun – Leuten wie Pippi Langstrumpf die nur zu gern reisserisch rumbrüllen sei Dank. Es ist eben doch der Ton der die Musik macht.

  • beni sagt:

    Viel Lärm um nichts.
    Und wie oft tritt das Ganze dann hier ne unglaublich Welle an Entrüstung und Absurditäten los. Leute, die sich gerne reden hören und zu Allem eine Meinung haben – nicht erstaunlich, dass es zum Teil immer wieder die gleichen Namen sind.

    Mister McGirr, nehmen Sie das gelassen. Warum soll ich mich so saumässig aufregen über so eine Massnahme? Falls ich nicht pädophil veranlagt bin, kann ich doch auch – und v.a. als Mann – damit leben, dass man dem Thema mit einer gewissen Vorsicht begegnet. Ob das ne geeignete Massnahme der Fluggesellschaft ist, steht woanders.

  • Kerbos sagt:

    Diese Massnahme ist völlig unangebracht, da ein pädophiler in einem gefüllten Flugzeug wohl kein Kind belästigen wird. Er mag zwar pädophil, mit Sicherheit aber nicht blöd sein.

    Nebst dem Sachverhalt, dass diese Massnahme diskriminierend ist, gebe ich zu bedenken, dass sich doch ein Kind unter solchen Regeln gar nicht normal entwickeln kann. Schauen Sie die erwachsenen Männer mal an, Sie können ihre Gefühle gegenüber Kindern kaum mehr zeigen. Wie soll man so denn gesund und natürlich aufwachsen können?

  • als alleinerziehender vater wurde ich vor acht jahren bei der ankunft im hafen von venedig von der italienischen polizei verhaftet , von meinen zwei kindern während 6 stunden getrennt und verhört. den pass hatte man als fälschung taxiert, die kinder als opfer, erst nach rückfragen in die schweiz war alles geklärt und wir konnten weiterfahren. von den missbrauchstendenzen alleinerziehender mütter wird kaum geredet geschweige geschrieben, die sind mir als therapeut bekannt…ich hab es satt als mann generell unter täterverdacht zu sein und stelle die nebenwirkungen der emanzipation in frage –

    • beni sagt:

      emazipation, frauenrecht – das alles hat doch überhaupt nichts mit einem solchen fall zu tun. immer gleich feministen! zu schreien, wenn die herrn mal zurückstecken müssen, ist doch absurd. solche geschichten sind übel und sollten nicht vorkommen. ist doch klar. aber wenn ich mir als vater und mann sicher bin und dem thema mit einer gewissen lockerheit begegne, bewege ich mich doch auch nicht wie auf rohen eiern. man muss schon sehen, dass solche „falschverdächtigungen“ a) selten sind und b) vorkommen können, wenn man andereseits den pädophilen wirklich auf die finger schauen will und muss.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Worte eines selbstbewussten Mannes! 🙂

      • Roger sagt:

        Beni, apropos Pädophile; eine Statistik zeigt, dass neun von zehn Pädophilen schwul sind, darf man aber nicht zu laut sagen, da politisch nicht korrekt. Würde aber helfen, wenn man in Heimen beim Einstellen von Personal darauf achten würde.

      • Marco Casutt sagt:

        @ Roger: Was ist dies denn für eine Statistik? Haben Sie nähere Angaben dazu?

      • larissa sagt:

        Vielen Dank– das meinte ich in meinen Beiträgen auch, aber- nach einem langen Arbeitstag, stelle ich bei der Diskussion eine unglaubliche Polarisierung fest, immer gleich angegriffen, anstatt und zurückgeschoben, mindestens so pauschal, wie es empfunden wird. Das kann nicht fruchtbar sein! Es ist nun mal so, dass eine von 4 Frauen in ihrem Leben sexuelle Übergriffe erleben musste, dass sie viele Nachteile für ihr Leben hinnehmen musste. Geht es nicht darum, dass all diese Geschichten den Männern das Idealbild über sich selber, den Mann, kaputt machen, und er darum krampfhaft daran festhält?

      • Marco Casutt sagt:

        @ larissa: „Den Mann“ gibt es genausowenig wie „die Frau“ oder „den Jugo“ (Beitrag von Roger weiter oben). Bezeichnend auch, wie Sie bloss die weiblichen Opfer von sexuellen Übergriffen erwähnen. Bei den anderen ist’s ja halb so schlimm, nicht wahr?

  • Maja sagt:

    Diese Massnahme ist völlig überzogen, und sexistisch. Aber genauso daneben ist es, dafür Feministinnen die Schuld zu geben, das ist ein gesellschaftliches Problem.

  • Edwin Beeler sagt:

    Ja, alle, alle Männer sind von Grund auf schlecht und böse. Wo unbeaufsichtigte Kinder mitfliegen, sollte es Vorschrift sein, dass kein Mann im Cockpit sitzen darf. Als Begleitpersonal sind nur weibliche Angestellte zugelassen. Als Präventionsmassnahme gelten folgende Handlungen als Offizialdelikt: 1. Geboren-werden mit männl. Geschlechtsmerkmalen: lebenslängl. Ächtung. Zärtlichkeiten zwi. Vätern & ihren Kleinkindern: mit Pranger bestraft. Neues oblig.Schulfach nur f. Gesellschaftsmitgl. weiblichen Zuschnitts: Misstrauensschulung Männern gegenüber…. öff. Parkbänke: „Männer unerwünscht“. Usw

  • Beno sagt:

    Larissa

    „nicht weil sie Männer sind, sondern weil sie in einer patriarchalen Welt herangewachsen sind, die sie auf ein gewaltverherrlichendes Machotum mit Sexualisierung prägt“

    Ich weiss wirklich nicht in welchem Jahrzehnt sie leben…wenn heute ein Mann dies tun würde ist er doch ein Geächteter und zum Glück abgeschrieben..

    • larissa sagt:

      Bleiben Sie sachlich: Ich meine es hat sich „verdünnt“, das Machotum ist versteckter geworden und längst technologisiert. und versteckter und wird keine Frage von vielen Frauen nachgeäfft……

      • Sportpapi sagt:

        Jaja. Und wenn man es dann gar nicht mehr sieht und spürt, dann ist es doch vorhanden.

      • Beno sagt:

        Wohl sachlich wie in ihren Cowboy-Film Vorstellungen..? 👿

      • Maja sagt:

        Wenn ich alleine vom Kino nachhause gehe, werde ich mindestens zwei mal blöd angemacht, und in Folge dessen ausgelacht. Schon oft gab es Situationen, in denen ich wahnsinnige Angst hatte, schon einige Male wurde ich sexuell belästigt. Es ist wahr, man sieht und spürt es gar nicht mehr. All meine Kolleginnen und Freundinnen machen ähnliche Erfahrungen. Aber lassen Sie mich raten – Ich bin selber schuld!

      • Beno sagt:

        Maya,
        …werden sie auf eine gewaltverherrlichende Macho-Art angemacht ? …dann reden sie wohl von Kranken und Aussenseitern…

        …sehen sie schon wieder eine Verallgemeinerung des Bösen auf die Männerwelt

      • Maja sagt:

        Ich verallgemeinere nicht. Ich zähle nur auf, was mir passiert. Das heisst nicht, dass alle Männer böse sind, und genauso spreche ich mich gegen diese Diskriminierung im Flugzeug aus! Das einzige, wogegen ich protestiere, ist die Aussage dass es heutzutage keine Frauendiskriminierung gibt.

      • Maja sagt:

        Und ja, ich halte es für gewalttätiges Machotum wenn eine Gruppe von jungen Männern eine junge Frau in die Ecke drängen, und ihr dann nachlaufen während sie obszöne Sprüche von sich geben.

      • Sportpapi sagt:

        @Maja: „Das einzige, wogegen ich protestiere, ist die Aussage dass es heutzutage keine Frauendiskriminierung gibt.“ Da haben Sie sicher recht, wenn ich auch Ihre Erlebnisse weniger als Deiskriminierung, denn als Belästigung bezeichnen würde. Bis zu dem: „weil sie in einer patriarchalen Welt herangewachsen sind, die sie auf ein gewaltverherrlichendes Machotum mit Sexualisierung prägt” ist es aber noch ein weiter Schritt. Die Welt ist nicht so, nur weil es noch einzelne Deppen gibt, die sich in gewissen Situationen so verhalten.

      • Maja sagt:

        „Jaja. Und wenn man es dann gar nicht mehr sieht und spürt, dann ist es doch vorhanden.“ Natürlich ist es noch vorhanden, vielleicht nicht mehr in einem solchen Ausmass, und es trifft bestimmt nicht auf alle Männer zu (!), aber weswegen sonst wurde ich von diesen Männern belästigt?
        Sie können mir nicht weismachen, dass diese Männer mich als gleichwertig empfinden.

  • larissa sagt:

    übrigens: Es gibt ja auch Frauen, die Missbrauch begehen, also so ohne weiteres sollten Kinder auch nicht neben alleinstehenden Frauen sitzen, wenn schon dann schon, insbesondere in Mexico, wo ungeklärte Fälle von Mord an jungen Frauen im Verdacht stehen, dass Frauen die Zwischenhändlerinnen sind. – Leider wahr!

  • Nathalie sagt:

    Ich habe persönlich zwei gute Bekannte (1 weiblich, 1 männlich), die als Kinder schwer missbraucht wurden. Beide haben das aufgearbeitet und sind heute glückliche Erwachsene, die mit beiden Beinen im Leben stehen und ihr Leben im Griff haben. Erfolgreich privat und beruflich. Mein Fazit: es ist wichtiger, dass wir den Kindern beibringen, wie man mit Schwierigkeiten im Leben fertig wird und ihnen Unterstützung bieten dazu, statt sie vor allem potentiell Negativen beschützen zu wollen. Da uns das schlicht unmöglich ist oder wir dadurch selber Schaden an ihnen anrichten.

  • larissa sagt:

    naja ich kann die Männer schon verstehen, nur, es gab in den 80-er Jahren ein Fachbuch eines Psychiaters/ Sozialpsychologen Godenzi mit dem Titel:“Biederbrutal“ Er schreibt darin klipp und klar, ich zitiere, “ Männer sind potenzielle Vergewaltiger“- und zwar, so wie ich ihn verstand, nicht weil sie Männer sind, sondern weil sie in einer patriarchalen Welt herangewachsen sind, die sie auf ein gewaltverherrlichendes Machotum mit Sexualisierung prägt. Also Männer, distanziert Euch von euren Genossen. Es bleibt uns Frauen auch nicht erspart, bezogen auf das eigene Geschlecht! no sisterhood!

    • Marco Casutt sagt:

      Ich distanziere mich grundsätzlich von allen Vergewaltigern und Gewalttätern und zwar unabhängig des Geschlechts. Ich sehe andere Männer auch nicht als „Genossen“. Diese antisexistische Haltung scheint aber ganz offensichtlich vielen zu kompliziert zu sein, kann man doch für das Übel auf der Welt nicht pauschal gewissen Gruppierungen verantwortlich machen.

      • larissa sagt:

        vielleicht geht es auch darum, Handlungsweisen nicht immer grad persönlich zu nehmen und um die Schwierigkeit zu wissen, die eine Prävention bedeutet: Meine Tochter hatte im Kindergarten mal einen Unfall, zu dem mir die Ärzte sehr unangenehme Fragen stellten und sich dafür entschuldigten. Ich sagte, dass es keine Ursache sei, schliesslich können sie ja nicht wissen, welche Mutter ein Arschloch- sorry- ist und welche nicht. Lieber einmal zuviel fragen als vor lauter Vorsicht und Schamgefühl, allenfalls einen Fall durchgehen zu lassen. Narzisstische Menschen halten das schlecht aus.

      • Sportpapi sagt:

        Sie meinen so nach dem Motto: „Schlagen Sie ihr Kind“? Und dann ist man narzistisch, wenn man sich über die Frage ärgert?

      • Marco Casutt sagt:

        Aus präventiver Sicht wäre (wie schon erwähnt) weitaus effektiver, man würde Kindern den Kontakt zu männlichen Verwandten verbieten. Weshalb macht man es denn trotzdem nicht? Das hat mit Ihrem Beispiel aber ohnehin kaum etwas zu tun, dasselbe hätte man wohl den Vater auch gefragt.

  • Eni sagt:

    Die Fluggesellschaft könnte auch verbieten, dass ein Kind alleine fliegt und dass die Eltern bei Verhinderung eine Aufsichtsperson zu bezahlen haben die bei der Fluggesellschaft angestellt ist.

  • Lone Starr sagt:

    Ich habe z.B. auch zu Hause nie ohne dabeisein meiner Frau meine Tochter gewickelt und schon gar nicht an gewissen heiklen Stellen gewaschen noch danach gepudert oder gecremt. Auch wenn meine Tochter (jetzt 5 1/2) sich aufs Sofa zu mir setzt, passe ich penibel auf, dass ich sie nicht zu nahe an mich rann lasse geschweige sich bei mir auf den Schoss setzt. Man steht als Vater immer unter Generalverdacht, das wurde mir kürzlich beim letzten Kindergartengespräch durch die „Blume“ bestätigt. Das ist leider alles nicht sarkastisch gemeint…

    • Roger sagt:

      Einfach nur krank ist eine solche verunsicherte und paranoide Gesellschaft, und Du lässt Dir das gefallen?

    • Ernst Hugentobler sagt:

      Na endlich! Der erste sinnvolle Kommentar (habe von oben her gelesen). Genau das ist das Problem. Ein Mann kann heute nicht mehr unbefangen einem Kind gegenüber auftreten und die gleichen alltäglichen Handlungen setzen, wie eine Frau. Er wird immer schief angeschaut. Der Generalverdacht ist da und nicht zu leugnen, ich kenne dies aus meiner Tätgikeit in der Strafverfolgung zur Genüge. Der Grossvater, Vater, Onkel stehen schnell im Verdacht, wobei eine subjektive Befragung noch das Ihrige tut. Das Thema ist schon schwierig genug, auch ohne Verallgemeinerung und Generalverdacht.

    • Sportpapi sagt:

      Arme Tochter!

      • Pixel sagt:

        An dieser Stelle weiss ich nicht, wer ärmer ist: die Tochter oder der Vater, wobei bei letzterem „arm“ anders zu definieren ist.

      • Marco Casutt sagt:

        @ Pixel: Ist das nicht genau so ein Mann, wie Sie sich ihn wünschen? Ist ja alles durch Erfahrungswerte gerechtfertigt.

      • Pixel sagt:

        Toll, Marco, Sie machen mit jedem Post einen intelligenteren Eindruck. Hitze?

      • Kathy sagt:

        Aber Lone, das kanns doch nicht sein? Ich hatte es als kleines Mädchen lieber, wenn mein Vater mich gehalten hat wenn ich mal musste und es kein WC hatte, als wenn es meine Mutter tat. Die ist einfach schwächer. Und kuscheln mit dem Vater sollte doch jeder Tochter erlaubt sein, nicht!?

      • Marco Casutt sagt:

        „Und kuscheln mit dem Vater sollte doch jeder Tochter erlaubt sein, nicht!?“

        Lesen Sie mal der Kommentare der üblichen Verdächtigen durch. Da wird’s nicht lange dauern, bis ein Kuschel-Verbot für Männer gefordert wird. Und wenn einem die Argumentation zu mühsam wird, wird man beleidigend, wie „Pixel“ weiter oben.

  • Marco Casutt sagt:

    Wie sieht es eigentlich mit Transsexuellen Männern aus? Die wurden ja als für Kinder ungefährliche Menschen geboren. Ist es da irrelevant oder sollte man auch auf die sichere Seite gehen?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Und was ist mit den Marsmännchen?

      • Thomas sagt:

        Du kannst schon nichts anderes, als alles, was irgendwie mit der Diskriminierung von Männern zu tun hat, ins Lächerliche zu ziehen. Bitter much?

    • Marco Casutt sagt:

      q.e.d.: Ausser dem obligaten Spott der Superemanze nicht ein einziges Argument von Befürwortern dieser Schikane. Und das bei einem Sachverhalt, der ja eigentlich so eindeutig ist und „nur auf Erfahrungswerten basiert“.

  • Pixel sagt:

    Konkret fällt mir kein Beispiel einer Präventivmassnahme ein, wo kein entsprechender Erfahrungswert vorangeht. Man darf mir aber gerne ein solches Beispiel aufführen.

    • Pixel sagt:

      gehört zu meinem ersten Kommentar von 11:17.

    • Sportpapi sagt:

      @Pixel: Präventivmassnahmen richten sich gegen Vorkommnisse, die a) einen gewissen Schaden verursachen können und b) im Verhältnis dazu relativ häufig vorkommen. Und natürlich gibt es zunehmend mehr Massnahmen, die nicht auf Erfahrungswerten beruhen, sondern vor allem versicherungstechnisch ablaufen. Wenn zum Beispiel auf dem Trottinet (aus einem Teil bestehend!) meines Kindes (bzw. der Verpackung) steht, es sei nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet, da diese Kleinteile verschlucken könnten…

      • Pixel sagt:

        Sp. um auf Ihr letzgenanntes Beispiel einzugehen, wäre die Präventivmassnahme dann die, dieses Spielzeug aus dem Verkehr zu ziehen, resp erst gar nicht in den Verkauf zu bringen. Kaufen kann man es ja dennoch, der Hinweis ist also lediglich ein Hinweis mit dem Appell an die Selbstverantwortung. Offenbar haben sich zuwenige Kinder an genau diesen Spielezeugteilen so übelst verschluckt, dass es nachfolgend nicht mehr verkauft würde.

      • Beno sagt:

        @pixel
        Präventivmassnahmen werden „meistens “ auf Nutzen und gesellschaftlich Einfluss geprüft. Volkssentiment nicht, dies entsteht im Unterbauch und ist oft irrational als die Pest

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Das Trottinett ist so gross, dass es auch ein erwachsener Mensch beim besten Willen nicht verschlucken könnte. Schon ein Krokodil hätte Mühe… Nein, Präventivmassnahmen haben einfach zunehmen weniger mit dem tatsächlich vorhandenen Risiko zu tun. Amerikanische Verhältnisse, die jetzt auch bei uns Einzug halten.

      • Pixel sagt:

        SP: 🙂 da haben die von Verpackungen einfach copy-paste gemacht. Das war wahrscheinlich eine Anleitung von einem Playmobil Trottinettchen oder so. Sie haben schon auch recht damit, dass zunehmend potentielle Risikofaktoren eliminiert werden möchten. In dem geschilderten Fall mit der Fluggesellschaft finde ich es persönlich auch etwas – sagen wir zu hart umgesetzt. Es gäbe bestimmt andere Wege, mit der Problematik umzugehen. Offensichtlich jedoch wird es als Problematik angesehen, das ist der Punkt, auf den ich hinweisen möchte.

      • Sportpapi sagt:

        Ich glaube es wird eher als Problematik angesehen, dass nicht auszuschliessen ist, dass irgendjemand auf der Welt das als Problematik empfinden könnte. Und dann wägt man ab, wo man eher auf der sicheren Seite ist. Wird jetzt protestiert, ändert die Praxis umgehend wieder, wetten?

    • Robert sagt:

      Der Erfahrungswert in diesem Falle ist, dass die meisten Kinder von genau den Leuten misshandelt werden, die für sie sorgen sollten.

      Aber ich sehe, sie wollen einfach dass alles und jedes was möglicherweise gefährlich sein könnte verboten wird. Erfahrungswert ist ja Erfahrungswert.

  • Ursina Halbermatten sagt:

    Sonderbare Diskussion! Im Flugzeug wechsle ich meinen Platz, wenn ich höflich darum gebeten werde und wenn mir daraus keine Nachteile erwachsen oder wenn jemand wirklich auf menen Platz angewiesen ist. In so einem Fall mit dieser Begründung würde ich ihn nicht wechseln. Basta. Ich frage mich immer wieder, was Konsumenten alles mit sich machen lassen. Wehrt euch doch!

  • Pixel sagt:

    Ich frage mich, ob sich jemand schon mal überlegt hat, warum es Blitzableiter gibt, die Helmvorschrift, die Anschnallpflicht, die Sicherheitsvorkehrungen um überhaupt erst ein Flugzeug besteigen zu können, Bademeister in Badis, Security Leute auf Konzerten oder grösseren Veranstaltungen etc – die Liste ist beliebig erweiterbar. Zu denken sollte sie also geben, dass Sicherheitsmassnahmen und -vorkehrungen IMMER ein Anlass/Erfahrungswert vorangeht. WEIL Erfahrungswerte gesammelt wurden bezüglicher eines Sachverhaltes (Sicherheitslücke), werden Präventionsmassnahmen ergriffen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Pixel, Männer reagieren halt sehr emotional, wenn es um ihr gehätscheltes Ego geht. Die sind immer dann beleidigt, wenn sie keine Extrawurst bekommen, weil sie Männer sind. Das ist die männliche Definition von Diskriminierung.

      • Pixel sagt:

        ach Pippi, ich glaube, wir sind halt „die Feministinnen“ schlechthin! 🙂
        das erklärt wahrscheinlich einfach alles.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Du weisst genau, was Diskriminierung heisst und bedeutet. Dies ins Lächerliche ziehen, weil es Männer betrifft, hilft nicht wirklich weiter. Das mit der Extrawurst ist genauso verfehlt wie mit den „Privilegien“, von denen du sonst gerne sprichst. Es geht keineswegs um Extrawürste, sondern um korrekte Behandlung.

      • Pixel sagt:

        Sp: Ich gehe einig mit Ihnen, dass man keinesfalls – egal welchen Geschlechtes – Diskriminierung ins Lächerliche ziehen darf. Hier meine ich, stellt sich eher die Frage im Vorfeld, OB diese Sicherheitsvorkehrung diskriminierend ist. Wie empfinden Sie es denn?

      • Marco Casutt sagt:

        „Ich gehe einig mit Ihnen, dass man keinesfalls – egal welchen Geschlechtes – Diskriminierung ins Lächerliche ziehen darf.“

        Und folgender Satz macht das natürlich keineswegs:

        „Die sind immer dann beleidigt, wenn sie keine Extrawurst bekommen, weil sie Männer sind. Das ist die männliche Definition von Diskriminierung.“

      • Sportpapi sagt:

        Selbstverständlich ist diese Massnahme diskriminierend. Auch wenn ich, wenn gut gearbeitet wird, nichts davon merke. Allerdings entsteht den betroffenen Männern zumindest kein Nachteil daraus, immerhin.
        Wieso können Sie das nicht nachvollziehen? Stellen sich vor, ein Autovermieter gibt den Schlüssel nur Ihrem Mann, weil er der Meinung ist, Männer fahren besser als Frauen, weshalb er nicht an Frauen vermietet. Was meinen Sie?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, wein‘ dich aus, brauchst du ein Nastüechli?

      • Sportpapi sagt:

        Hm, Pippi, ich erinnnere dich dann wieder mal an diesen blöden Ausspruch.

      • Pixel sagt:

        Marco sorry, gerade sind Sie extrem unfair, und vermischen Posts von zwei Leuten. Erster Satz ist von mir, der zweite nicht.

      • Pixel sagt:

        SP: Wenn der Autohändler mir den Wagen nicht gibt, weil eine (als Beispiel) erhöhte Unfallquote bei Frauen festgestellt wurde, dann kann ich das eher nachvollziehen.

      • E.H.Roth sagt:

        Pippi, das hast Du jetzt mit Absicht geschrieben… nun Australien kann in manchen Themen des Lebens schon harsch sein.

      • Stef sagt:

        Pippi: Für eine alleinerziehende Mutter mit Kindern hatte ich keinen anderen Kommentar erwartet! Du stärkst das viel verbreitete Bild jener Frauen, die einfach nur abstossend sind.

      • Marco Casutt sagt:

        „Marco sorry, gerade sind Sie extrem unfair, und vermischen Posts von zwei Leuten. Erster Satz ist von mir, der zweite nicht.“

        Ähm, besten Dank für den Hinweis, aber das hab ich schon gemerkt. Unfair war’s nicht, da Sie den Beitrag folgendermassen quittiert haben:

        „ach Pippi, ich glaube, wir sind halt “die Feministinnen” schlechthin!
        das erklärt wahrscheinlich einfach alles.“

        Aber das ist sicher völliger Zufall, dass Sie ausnahmsweise den Sexismus Ihrer Busenfreundin nicht kritisiert haben, nicht wahr?

      • Pixel sagt:

        Marco, eine Busenfreundin hatte ich nie. Schade, dass Sie offenbar nicht in der Lage sind zu unterscheiden zwischen Ironie oder Sarkasmus und den Situationen, wo man jemandem Recht gibt aufgrund der Tatsache, dass man in dem Moment die Meinung teilt. (ob Pippi sich als Feministin bezeichnen möchte, da kann sie gerne selbst Stellung dazu nehmen – ich für meinen Teil tue es nicht). Glauben Sie, es lohnt sich, dass wir zwei heute noch weiter miteinander diskutieren? Für mich hat das längst eine diskussionswürdige Ebene verloren.

      • Marco Casutt sagt:

        „Für mich hat das längst eine diskussionswürdige Ebene verloren.“

        Weil man sich eingestehen müsste, dass die mit Abstand sexistischste Person, die sich hier zu Wort meldet, eine Frau ist? Wie Sie meinen, für mich ist das schlechter Stil.

      • Pixel sagt:

        schlechter Stil, ja. Davon zeugt der MB heute. Dann sind wir uns ja wenigstens in diesem Punkt einig.

    • Mark Meier sagt:

      So etwas ist schlicht und einfach Sexistisch und Männerfeindlich!

      • Pixel sagt:

        Wieso? Es wäre schön, wenn Sie auf meinen Kommentar eingehen könnten, denn diese Ihre Bemerkung hätten Sie ja auch ohne meinen Beitrag posten können. Insofern scheint es, dass Sie sich auf meinen Beitrag beziehen und da würde mich eine etwas definiertere Stellungnahme schon interessieren.

      • Michi B sagt:

        DITO !

      • E.H.Roth sagt:

        ist so Mark Meier stösst hier jedoch auf taube Ohren. Heute weiss man, dass Uebergriffe eher von Frauen aus gehen. Ich weiss auch nicht was man hier wem was vormachen will.

    • Ursina Halbermatten sagt:

      Erfahrungswerte gesammelt… Aha. Wie viele Kinder sind denn schon aus einem Flugzeugsitz entführt worden? In einem Flugzeug vergewalttig worden? Auf dem Flug sexuell belästigt worden? – Ausserdem geht es im vorlilegenden Fall vor allem darum, dass ein ganz bestimmter Mann beleidigt worden ist.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, da ist kein bestimmter Mann ‚beleidigt‘ worden. Es hiess nicht, Herr XY darf nicht neben dem Kind sitzen, weil er Herr XY ist, sondern er darf nicht, weil er ‚ein Mann‘ – unbestimmt – ist. Dazu ist es keine Beleidigung, sondern eine Vorsichtsmassnahme. Sonst wäre es auch eine Beleidigung, wenn ich mein Gepäck untersuchen lassen muss vor Flugbeginn – damit unterstellt man mir, eine Terroristin zu sein – es gilt aber, ein höherwertiges Gut zu schützen, nämlich die Sicherheit von allen Flugpassagieren, deshalb ist eine solche Massnahme gerechtfertigt.

      • René W. sagt:

        Pippi L. hat Recht, wenn sie sagt, die Sicherheit der Passagiere sei vorrangig, wenn man das Gepäck aller Passagiere durchsucht. Denn alle Passagiere könnten als Bombenträger missbraucht worden sein. Das ist praktisch möglich. Aber dioe die Sicherheit eines Kindes bezüglich Kinderschändung ist in einem Flugzeug, in dem auch andere Menschen reisen, auch gewährleistet, wenn es neben einem Kinderschänder sitzt. Der fällt nämlich mit Sicherheit auf und kann gestoppt werden, wenn er dem Kind etwas antun will. Ich jedenfalls würde meinen Sitz nur für einen deutlich besseren aufgeben.

    • Klicki sagt:

      Deshalb ist es ja auch völlig ok, wenn Schwarze generell als potentielle Drogenhändler, Asiatinnen als Prostituierte, Ex-Jugoslawen als Schläger etc. verdächtigt und entsprechend behandelt werden. Ist ja keine Diskriminierung, sondern beruht nur auf Erfahrungen!?

      • Tobias B. sagt:

        Eine Behandlung beruhend auf Erfahrungswerten finde ich Ok. Allerdings; wie viele Übergriffe von Männern auf Kinder in Flugzeugen gab es wirklich?

      • Roger sagt:

        Richtig, Klicki, wenn z. B. Jugos ein Imageproblem haben ist das meist hausgemacht, denn Finnen oder Holländer z.B. haben dieses Imageproblem nicht. Immer diese Schuldzuweisungen aus dem linken Lager….! Ich habe übrigens einige Zeit lang neben einem Thai Puff im Thurgau gewohnt, deshalb würde es mir jedoch nicht einfallen, Asiatinnen pauschal als Prostituierte zu bezeichnen wie Du das machst.

      • alien sagt:

        Gute Frage, Tobias. Ich glaube, es sind global in den letzten 60 Jahren drei. Davon sind zwei umstrittene Fälle.

      • Marco Casutt sagt:

        „Ich habe übrigens einige Zeit lang neben einem Thai Puff im Thurgau gewohnt, deshalb würde es mir jedoch nicht einfallen, Asiatinnen pauschal als Prostituierte zu bezeichnen wie Du das machst.“

        Aber es fällt Ihnen ein, „Jugos“ generell ein Imageproblem zu unterstellen? Faszinierend, welche sich hier manche selbst entlarven.

      • Klicki sagt:

        @Roger: Ihre Vorurteile sind entlarvend, deshalb haben Sie die Ironie in meinem Statement auch nicht erkannt.

    • Unnutz sagt:

      Ihr seid weibliche Machos. Ihr seid nicht besser als die Männer vor 50 Jahren. Aber eben, es ist der Trend. Die Männer haben sich für die Frauen eingesetzt und jetzt kommt das Dankeschön. Männer lernen daraus. Darum gibt es nicht mehr so viele die heiraten möchten. Ach herrje all die armen kinderlosen Singlefrauen… schnüff…

    • alpöhi sagt:

      Haben sie was gegen Blitzableiter und Bademeister?

    • Selina Smith sagt:

      Es gibt auch Pädophile Frauen, somit dürfen auch keine Frauen neben den unbegleiteten Kindern sitzen. Ach und von den sexuellen Übergriffen minderjähriger auf kleinere Kinder ganz zu schweigen, die dürfen da auch nicht sitzen. Dann muss den unbegleiteten Kindern wohl eine ganze Sitzreihe reserviert werden.
      Ausnahmen? Übertrieben? Pädophile Männer sind auch die Ausnahme!
      Prävention ist gut, aber bitte mit mass!

      • Nico Meier sagt:

        Wie wäre es wenn es generell Kindern erst ab einem gewissen Alter zum Beispiel 14 Jahre oder 16 Jahre gestattet würde alleine ohne Begleitung zu fliegen?
        Dann wäre das Problem auch gelöst.

    • Pixel sagt:

      Dieses Gestänkere nervt. Nahezu niemand versucht auf die eingangs erwähnte Bemerkung
      ernsthaft einzugehen und konstruktiv zu antworten. Das macht so keine Laune hier. Tschüss!

  • Tomas sagt:

    Wenn mich eine hübsche Flugbegleiterin nett bittet und mich in die erste Klasse upgradet, warum nicht. Ansonsten würde ich da nicht mitmachen, ist nicht mein Problem dass sie das Kind neben mich gesetzt haben. Heute wird die Platzierung mit Computer gemacht, eine Routine die solche Regel automatisch berücksichtigt schreibt ein Teenager in einer Viertelstunde.

    Der generelle Verdacht ist aber gerade bei diesem Fall nur die Eisbergspitze, in anderen Bereichen ist es noch viel beschämender und die Folgen viel gravierender, wie z.B. falsche Anschuldigungen bei Trennungen etc.

    • Blitz Blank sagt:

      „Wenn mich eine hübsche Flugbegleiterin…“

      Bei solchen (sexistischen) Sätzen ist es kein Wunder, dass man Männern bei diesem Thema ein Misstrauen entgegen bringt, denn sie scheinen immer nur an eines zu denken.

      Können Sie mir mal erklären, was die „sexyness“ der Flugbegleiterin mit ihrer Bereitschaft zu einem Upgrade zu tun hat?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Tomas frönt hier ständig seinem Sexismus, kommt sich dabei frech vor, der unartige Junge, und erntet von seinen Geschlechtsgenossen regelmässig Applaus. Es ist öde!

      • alien sagt:

        So kriegt man Einschaltquoten, Pippi, das weisst Du doch.

      • Marco Casutt sagt:

        „Bei solchen (sexistischen) Sätzen ist es kein Wunder, dass man Männern bei diesem Thema ein Misstrauen entgegen bringt“

        Was hat Sexismus mit Pädophilie zu tun? Geht’s am Ende gar nicht um die Kinder? honi soit qui mal y pense…

    • Tomas sagt:

      BB: der Satz hat zwei Komponenten. Eine bereits angesprochene: da ich weiss wie zum Beispiel die hiesige Strapsmaus auf sowas reagiert, kann ich mir solche Garnitur nur schwer versagen. Ich weiss, es ist kindisch, aber sei es drum, das Kind im Manne braucht ab und zu auch eine Selbstverwirklichung.
      Die zweite Komponente ist die Realität: wenn sie etwas unangenehmes von einem Mann verlangen, klappt es unter den genannten Voraussetzungen besser. Sie können sich über unsere Programmierung ärgern, oder ganz Oben beschweren, ändern wird sich nichts daran, höchstens haben Manche Angst es zuzugeben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Programmierung, ach so. Ich finde es bloss etwas zwanghaft, hier dauernd das testosterongesteuerte Böckchen raushängen zu lassen. Es wirkt so unreif, so nach ‚ich kann immer‘. Ja, das mag sein, aber was ist dabei, ist das ein Verdienst?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich hatte heute übrigens auch ein sehr erfreuliches Erlebnis punkto Männer: Im aktuellen ‚Stern‘ ist ein Interview mit einem Porsche-Spross. Nun könnte frau denken, ja, sicher so ein Leichtgewicht, das zufällig viel geerbt hat. Aber nein, der Mann hat was zu sagen, fern jeglichem aufgesetzten Getue, nimmt er Stellung zu den Fragen, spricht aus seinem Leben, aus seiner Familie, von seinen Projekten. Er ist u.a. Lehrer an einer Waldorfschule. Echt ein guter Typ, ein Mann der Sorte ‚könnte es sich leisten, ein A….. zu sein, ist aber keins‘, gefällt mir sehr. Es gibt sie, die neuen Männer!

      • Tomas sagt:

        Sag ich doch, das Kind im Mann 🙂
        Hey, an dem Tag, an dem dieser Teil von mir nicht mehr da sein wird können sie ruhig die Geräte abstellen.
        Aber sonst, das was sie hier „der neue Mann“ nennen, das gibt und gab es schon immer. Nur haben sie ihn dank ihrem Ideologiefilter nicht als solchen erkannt. Ich sage nur Stichwort „politisch korrekten Sex“ (Jawohl, Pippi, das wird sie jetzt bis an ihr Lebensende verfolgen 😉

  • Stefano Csaszar sagt:

    Jedermann Mann oder Frau soll alle nur erdenkliche Massnahmen proaktiv unterstützen! Jedoch die Flufgesellschaften müssen sich nicht hinter Vorschriften verstecken und das Denken nicht dann stoppen, wo es für sie teuer werden könnte, es handels sich doch um die Kunden der Zukunft. Potenzielle sexuelle Übergreifer (innen) sind: der Danebensitzenden (e), die Flugbegleiter (innen), ein oder eine Begleiter(in) aus der Verwandschaft (statistisch sehr gefählich). Die Crew ist verantwortlich für das Kind , darum müsste sie jede Massnahme treffen können.Eine gute Erfahrung kann später gefählich werden

  • meinrad peter sagt:

    ich gehöre zu den männern die als kinder (acuh sexuelle) übergriffe einer frau erdulden mussten. vielleicht sollte man das thema auch mal aus dieser sicht betrachten. ich bin sicher, dass es mindestens genauso viele übergriffe durch frauen wie durch männer gibt, aber die männer sind ja die „schweine“. diese etikette wird uns meistens von einer links gerichteten sozial industrie angedichtet, vorwiegend von frauen die selber mit sexualität, ihrer eigenen und der von uns männern, probleme haben.

  • Nedwed sagt:

    Der Sicherheitswahn ist, nicht nur im Zusammenhang mit Übergriffen auf Kinder, allgegenwärtig. Bald müssen wir im Auto Helm und feuerfeste Wäsche, auf dem Velo Töfflederkleider und beim Baden eine Schwimmweste tragen. Im Dorf dürfen wir mit dem Auto nur noch 5 km/h fahren und neben dem Grill oder Weihnachtsbaum muss ein Profifeuerlöscher stehen. All das hilft sicher, Opferzahlen zu verringern. Ob es aber angemessen, sinnvoll und verhältnismässig ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Unsere Gesellschaft ist daran, das Augenmass und den gesunden Menschenverstand völlig zu verlieren.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    „Better safe than sorry“ muss leider die Devise sein, weil es um die Rechte von Schwächeren geht. Wenn Männer auch nur ein bisschen Einfühlungsvermögen hätten, würden sie das einsehen und nicht in ein kollektives Gejammer ausbrechen, weil es EINMAL nicht um ihre Bedürfnisse geht. Ein bisschen Einsicht, ein bisschen Zurückstehen, ein bisschen Verständnis und ein bisschen erwachsen sein und nicht alles auf sich beziehen – sehr narzisstisch – und gleich beleidigt sein. Nochmal: Es geht nicht darum, Männer zu verdächtigen, es geht um Risikominimierung zugunsten von Schutzbedürftigen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Dazu sind Fluggesellschaften private Unternehmen, die können ihre AGB’s so formulieren, wie es ihnen passt. Das tun übrigens die Banken auch und greifen damit viiiiiel stärker in die persönlichen Rechte des Einzelnen ein, aber da schreit keiner. Warum wohl? Ach so, noch nie das Kleingedruckte gelesen, ist halt etwas mühsam……..

      • Sportpapi sagt:

        Private Unternehmen können tun und lassen, was sie wollen? Keine Frauen in den Golfklub lassen, unterschiedliche Löhne bezahlen, auch wenn dies diskriminierend ist, …

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Clubs können selber definieren, wen sie aufnehmen wollen. Und die Lohndiskriminierungen sind feste Tatsachen, das wird routinemässig gemacht, weil die Gefahr, eingeklagt zu werden, extrem klein ist. Der Lohnunterschied in privaten Firmen beträgt immer noch über 20 %, im den höheren Kadern sogar um die 30 %.

      • Argonaut sagt:

        Da statistisch betrachtet mehr Frauen als Männer sich an ihren Kindern vergehen, in Amerika seit mehr als 20 Jahren unhinterfragte Tatsache, in Europa noch immer noch ein Tabu, dürften eigentlich auch keine Frauen neben Kindern sitzen. Die pädophilen Frauen sind interessanterweise aber in den meisten Fällen alleinerziehende Mütter.

      • Marco Casutt sagt:

        „Der Lohnunterschied in privaten Firmen beträgt immer noch über 20 %, im den höheren Kadern sogar um die 30 %.“

        Na und? Sind ja private Unternehmen.

    • Beno sagt:

      Pippi,
      „es geht um Risikominimierung zugunsten von Schutzbedürftigen“ ..stimmt, nur ist dies ein enormer Gummiartikel. Von zurechter Aumerksamkeit bis zu absolutem , paranoidem Spiessertum !
      Vergessen wir nicht, jemanden falsch verleumden ist strafbar…

      • Stefano Csaszar sagt:

        Pippi Sie haben recht für niemanden sollte irgend eine Massnahme zuviel sein um ein Kind weder psychisch noch physisch zu schädigen!

    • Oliver Hackl sagt:

      Ein Mann neben ein Kind zu setzen ist also ein Risiko. Und das nicht etwa in einer dunklen Ecke im Parkhaus sondern mitten in einem Passagierflugzeug. OK.
      Dass das Männer nicht unbedingt schmeichelhaf finden müssten Sie mit Ihrem Einfühlungsvermögen eigentlich auch verstehen können. Das Recht zu jammern ist schliesslich nicht nur Frauen vorbehalten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es geht auch nicht darum, den Männern zu schmeicheln! Wie wäre es mit ein bisschen Nüchternheit? Wenn ich beim Flughafen kontrolliert werde, als wäre ich eine Terroristin, mein teures Piz Buin aus dem Handgepäck in den Kübel schmeissen muss, weil ich vergass, es ins Aufgabegepäck zu tun, breche ich auch nicht in Gejammer aus, sondern überlege kurz, was der Sinn der Aktion ist. Aber eben, Männer reagieren halt sehr emotional in solchen Situationen, das ist nichts Neues. Nein, das meine ich nicht ironisch, das ist meine Erfahrung!

      • Pixel sagt:

        Ja eben, sicher Pippi, es geht um eine nüchterne Betrachtungsweise um den Sinn der Aktion und letztendlich damit, wie man damit umgeht. Erfahrungswerte zeigen also eine Häufung auf, die eine solche Präventivmassnahme zu erfordern schienen. Warum sich per se anscheinend jeder(mann) persönlich davon betroffen fühlt, ist mir nicht ganz klar. Wieso fühlt man sich angesprochen, wenn man in sich weiss, dass man sich nicht angesprochen fühlen muss. Ich sprech da mal mit meinem Partner drüber, wie er das empfindet und damit umgeht. So ganz erschliesst sich mir das Problem noch nicht.

      • Beno sagt:

        Pippi
        Mit deinem teueren Piz Buin machst du eine „Übertretung allg. Bestimmungen des Flugverkehrs“…mit einem dicklichen, schammigen Männergesicht, NICHT

      • Marco Casutt sagt:

        „Warum sich per se anscheinend jeder(mann) persönlich davon betroffen fühlt, ist mir nicht ganz klar.“

        Ich nehme an, Ihnen ist ebenso unklar, wieso sich viele Dunkelhäutige vom Rassismus persönlich betroffen fühlen? Oder ist die Diskriminierung aufgrund der Ethnie schlimmer?

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Wo finden Sie denn solche Erfahrungswerte? Unterstellen Sie ernsthaft, dass es für ein Kind gefährlich ist, in aller Öffentlichkeit neben einem Mann zu sitzen? Ernsthaft? Weil er was tun könnte? Mit welchen Folgen für das Kind? Und wie häufig, meinen Sie, kommt es vor, dass ein allein reisendes Kind ausgerechent neben einem pädophilen Mann zu sitzen kommt? Sind da Massnahmen gerechtfertigt? Und, wenn wir schon bei Wahrscheinlichkeiten gegen 0 sind – ist dann eine Frau nicht ähnlich gefährlich? Better safe…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Als mein Sohn eine Zeitlang Mädchen trainierte – Sporttraining – die aus einem Mädchenheim kamen, alle in der Pubertät waren, haben wir darüber gesprochen, wie er sich vor evt. falschen Anschuldigungen am besten schützen kann. Das gehört einfach dazu, ich würde für ihn die Hand ins Feuer legen, aber das ist nicht entscheidend, entscheidend ist, dass es zuviele Übergriffe gab und nun die Männer unter erhöhter Beobachtung sind. Damit kann man sachlich umgehen und muss nicht beleidigt sein. Bei den Mädchen war immer eine weibliche Begleitung dabei, sonst wäre ich selbst notfalls dabei gewesen.

      • Pixel sagt:

        Marco, ich meinte diese Aussage nicht so spitz, wie Sie sie gerade hinstellen. Ich habe genuines Interesse daran, diese Frage beantwortet zu bekommen, da ich mich da offenbar zuwenig gut hineinversetzen kann. Ferner finde ich den Bogen den Sie hier spannen von diesem Thema, welches einer Sicherheitsvorkehrung gleichkommt zur Diskriminierung von Schwarzen etwas bemüht. Und um Ihre Frage zu beantworten: nein, Diskriminierung ist immer gleich schlimm und fragwürdig, egal welchen Gechlechtes oder ethnischen Abstammung.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Meine Antwort kommt dann vielleicht mal noch… Ich versuchs noch mal: Wo finden Sie denn solche Erfahrungswerte? Unterstellen Sie ernsthaft, dass es für ein Kind gefährlich ist, in aller Öffentlichkeit neben einem Mann zu sitzen? Ernsthaft? Weil er was tun könnte? Mit welchen Folgen für das Kind? Und wie häufig, meinen Sie, kommt es vor, dass ein allein reisendes Kind ausgerechent neben einem päd Mann zu sitzen kommt? Sind da Massnahmen gerechtfertigt? Und, wenn wir schon bei Wahrscheinlichkeiten gegen 0 sind – ist dann eine Frau nicht ähnlich gefährlich? Better safe…

      • Pixel sagt:

        Sp: Ich versuch im Lauf des Tages Ihre Fragen zu beantworten.

      • Marco Casutt sagt:

        „Ferner finde ich den Bogen den Sie hier spannen von diesem Thema, welches einer Sicherheitsvorkehrung gleichkommt zur Diskriminierung von Schwarzen etwas bemüht.“

        Ich nicht, da wird genau gleich argumentiert.

    • sepp z. sagt:

      frau langstrumpf, mit ihrem argument lassen sich auch tiefere löhne für frauen rechtfertigen: frauen kosten mehr (risiko schwangerschaft, mutterschaftsurlaub, etc für firma). deshalb: better safe than sorry.
      und (ihr zweites argument), es sind private firmen, die dürfen das.
      merken sie eigentlich, wie sie genaugleich argumentieren wie jene, die frauen diskriminieren?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, die Firmen dürfen das nicht, weil es keinen Grund dafür gibt, es ist reine Diskriminierung! Wenn Männer nicht neben alleinreisenden Kindern sitzen dürfen, ist das keine Diskriminierung, weil es um ein höherwertiges Gut geht, um den Schutz von Schwächeren. Warum fühlt sich ein Mann überhaupt diskriminiert, wenn er nicht neben einem Kind sitzen darf? Was genau ist sein Schaden dabei?

      • Beno sagt:

        „Warum fühlt sich ein Mann überhaupt diskriminiert, wenn er nicht neben einem Kind sitzen darf? “

        Die Gesellschaft besteht aus Männer und Frauen, ein Kind weiss das und es wäre eine komplette Verzerrung der Realität, ihm zu erklären, es dürfe nicht neben Männer sitzen, …weil dies und das geschehen könnte. Vorenthaltung des Geschlechtes Mann ! Gift für eine gesunde Kinderseele !
        Was tut es in Wartezimmer, in Bussen oder sonstwo ?

        Also warum ?…weil wir die echten Pädos fassen müssen und nicht falsche Leute beschuldigen

        Alles andere ist biederes Überreagieren !

      • Beno sagt:

        “Warum fühlt sich ein Mann überhaupt diskriminiert, wenn er nicht neben einem Kind sitzen darf? ”

        Die Gesellschaft besteht aus Männer und Frauen, ein Kind weiss das und es wäre eine komplette Verzerrung der Realität, ihm zu erklären, es dürfe nicht neben Männer sitzen, …weil dies und das geschehen könnte. Vorenthaltung des Geschlechtes Mann ! Gift für eine gesunde Kinderseele !
        Was tut es in Wartezimmer, in Bussen oder sonstwo ?

        Also warum ?…weil wir die echten P8dos fassen müssen und nicht falsche Leute beschuldigen

        Alles andere ist biederes Überreagieren !

  • Eni sagt:

    Warum konnte die Fluggesellschaft dem (bekannten) Problem, dass dann der betroffene Mann schief angesehen wird nicht vorgehen und von Anfang an entweder die Sitzplätze anderst verteilen oder durch Lautsprecherdurchsage die Sache klarstellen? Wenn man den Ängsten von Eltern vorbeugen möchte ist das ok, aber doch nicht auf eine derartig fragwürdige Weise.

  • Brunner Peter sagt:

    Man sollte den Männer verbieten Kinder zeugen.

    • Richard Kunz sagt:

      Wäre gar keine schlechte Idee. Würde der Weltbevölkerungs-Explosion entgegenwirken. Somit das Kernproblem von Sauberem Trinkwasser, Ernährung, Umweltverschmutzung, verstopfte Züge und Strassen, Flugverkeher ect. ect.
      Die Frauen bräuchten keine Männer mehr, könnten also 100% arbeiten und in der Freizeit Weiterbildung, Kuchen backen, Teepartys, mit Kolleginnen über belangloses Zeugs diskutieren, welch kein normaler Mann auch in hundert Jahren interessieren würde, wenn er ehrlich ist und nicht den Frauen in schleimischer Art gefallen möchte.

  • Oliver Hackl sagt:

    Der Autor fragt warum sich Männer das gefallen lassen? Ganz einfach, weil das für uns nichts neues ist. Wir sind es uns gewohnt die Bösen zu sein. Das gehört irgendwie zum Mann-sein dazu. Wir sind ja auch an allen Problemen der Welt schuld. Oder etwa nicht?

  • Fistik sagt:

    1) Meine Tochter ist heute 15, als kleine „Tante“ von 4 machten wir einmal zusammen 10 Tage Ferien; wir wollten mit meinem alten Buick entlang dem Neuenburgersee , Genfersee , Rhonetal zum Matterhorn fahren ( alles Wünsche meiner Tochter…) Beim ersten Hotel, habe ich die merkwürdig prüfenden Blicke der Menschen einfach ignoriert. Später aber im Unterwallis, nachdem ich zufällig aus dem Fenster des Hotels schaute und jemanden sah, meine Autonummer aufzuschreiben, wurde meine Aufmerksamkeit damit immer grösser. Mit kleinbürgerlichen Beschränktheit, wird einem den Pädo angeprojektiert…

    • Fistik sagt:

      2)..während man mit ein bisschen Menschenkenntnis sofort unser gutes Verhältnis miteinander wahrnehmen konnte. Dies ist dermassen schief…unbeschreiblich

      (Teil 1 ist wohl beim Dorfpolizisten…)

  • yellow sagt:

    mein vater (mittlerweile 70) arbeitet jeweils als samichlaus, seit ca. 35 jahren, in kindergärten oder bei dorfveranstaltungen oder so. nun dürfen die kinder an diesen anlässen nicht mehr auf sein knie sitzen (gab viele, die das gerne machten, der samichlaus erzählt manchmal auch geschichten). er könnte ja ein pädophiler sein. absurd. er kam sich vor wie ein verbrecher, als man ihm diese neue regelung mitteilte. tragisch.

    • Sophia Walter sagt:

      Das ist wirklich tragisch und sehr traurig. Etwas so unschuldiges, wie auf dem Schoss des Samichlauses sitzen, zu etwas verdorbenem zu machen. Es muss einen doch sehr wundern, woher diese dreckige Phantasie kommt!

  • Mättu sagt:

    Vor ein paar Jahren in Mürren: Ich verbringe mit ein paar Kollegen (die meisten Familienväter) das Wochenende. Wegen einer Falschreservation mussten wir ins Sporthotel.

    Dort suchten wir auf der Etage das Zimmer und in dem Moment kommen Mädchen aus der Etagendusche, welche dort im Skilager waren.

    Eine Riesenaufruhr. Lagerleitung verdächtigte uns der Pädophilie, drohte mit der Polizei. Das Schlimmste war, dass wir gar nicht auf sachlicher Ebene mit ihnen diskutieren konnten. Erst ein Wutausbruch eines Gruppenmitgliedes brachte Lagerleitung zur Ruhe und zum Zuhören, worauf sich der beruhigte.

  • Sophia Walter sagt:

    Ich kann mir schon vorstellen, dass alleinreisende Kinder sich neben grossen, erwachsenen, fremden, Männern vielleicht unwohl fühlen könnten. Mir stellt sich allerdings die Frage, warum das Kind überhaupt allein reisen muss. Also entweder, das Kind ist alt genug, mit der Situation des allein fliegens umzugehen, also auch neben Fremden, egal welchsen Geschlechts zu sitzen, oder aber das Kind ist nicht reif genug, dann sollte es nicht allein fliegen.

    • Pa sagt:

      Wassssssssss? Sie fordern eigenverantwortliches Handlen oder Verzicht? Geht es Ihnen noch gut im Jahre 2012?
      Sarkasmus off

  • Marc Schiesser sagt:

    wenn Airlines wirklich sich um Sicherheit der Kinder sorgen würden und nicht ständig pseudo-medienwirksame Massnahmen bringen würden, wäre das Problem längst gelöst. Lösung ist nämlich ganz einfach: Kinder dürfen nicht alleine reisen! Entweder A) Begleitperson oder B)Sitzplatz in der Nähe von Flugbegleiterinnen

  • Fritz Meier sagt:

    Es gibt auch pädophile Frauen, ich mag ich noch erinnern, dass zwei über 20 Jahre alten Krankenschwestern sich mehrfach ein Spass gemacht haben mich 12 jährigen Jungen aufzugeilen beim Waschen, als ich mit einem Gewicht am Bein im Spitalbett gelegen habe.

  • Severin Löffel sagt:

    Ächz, das ganze blöde Gerede über Kinderschänder geht mir mittlerweile schon so auf die Nerven. Jeder hat was dazu zu sagen und wieder seine eigene Meinung. Da findet sich alles von der überbesorgten Mutterkuh, die mit dem Spruch „Better safe than sorry“ durchs Leben geht (viel Spass damit übrigens, ist sicher läss) über die Verständnisvollen, die es zwar nicht schön finden alle Männer zu verdächtigen aber es eben doch auch verstehen können, bis zu den empörten Klägern, die sich nicht diskriminieren lassen wollen. Wir spinnen doch alle.

    • pixel sagt:

      danke, beim Durchlesen dieser Kommentare weiss man nicht so recht, ob und was man eigentlich dazu sagen soll. Sie haben das zum Glück treffend formuliert.

    • Sportpapi sagt:

      Ja, das trifft es. Wir spinnen alle – ich selber vielleicht etwas weniger 🙂

  • Mark Meier sagt:

    So etwas ist schlicht und einfach Sexistisch und Männerfeindlich. Und darf nicht akzeptiert werden. Wehret den Anfängen!!! Würde mir eine Fluggesellschaft dies „antun“ würde ich mich schlicht und einfach weigern. Dann sollen Sie halt das Kind umplatzieren. Und sobald ich wieder am Boden wäre, würde ich mir einen bissigen Anwalt nehmen und die Fluggesellschaft wegen Sexismus und Gleichstellung auf eine Unsume verklagen und an die Presse gehen.

    • Anton sagt:

      Und dann in aller Öffentlichkeit im selben Atemzug mit „pädophil“ genannt zu werden. à la: das ist doch der Pädophile vom Flugzeug. Nein Danke, Ich würde nicht mal als Pädophilenbekämpfer genannt werden wollen als Mann. Nur schon die Assoziation mit dem Begriff ist Rufselbsmord.

  • Kurt Blaser sagt:

    Ich als alleinreisender Mann verlange von der Fluggesellschaft nicht neben einem alleinreisenden Kind (Junge oder Mädchen) platziert zu werden, nicht neben einer Frau, vorausgesetzt Sie ist gläubige Muslimin (die dürfen nicht neben fremden Männer sitzen). Achso nein, wen ICH ja diese Forderungen stelle interessiert das keiner oder ich bin dann Rassist. Wie krank ist undere Welt und deren Bewohner doch geworden.

  • Zoran Loosli sagt:

    Richtlinien für „Pädophilie“?
    Michael Marti,haben Sie gemerkt, dass bereits im Titel Ihres Berichtes ein im wahrsten Sinne wesentlicher Teil verborgen liegt, was diese weltweite „Pädophilie“-Hysterie auslöst? „Pädophilie“ heisst „Liebe zu Kindern“,vergleichbar mit „Liebe zum Fliegen oder Autofahren“.Richtig müsste es also heissen: „RICHTLINIEN GEGEN PÄDOSEXUELLE ÜBERGRIFFE“
    Mit guten Recht wehren sich Männer gegen diese generelle Diskriminierung.Haben Sie sich schon mal gefragt,wie es jemandem zu Mute ist, der wirklich pädophil empfindet, also sicher niemals einem Kind schaden zufügen will?

    • Rima sagt:

      Herr Loosli, ihr Argumente in Ehren. Aber der pädophile denkt oder empfindet genau so. Er „will“ dem Kind keinen Schaden zufügen. Er missversteht und erkennt die Abwehrsignale des Kindes nicht und setzt seinen Willen durch. Darum finde ich ihre Argumentation etwas heikel. Aber Sie haben sicher recht, die Wortwahl ist unglücklich.

      • Zoran Loosli sagt:

        Herr/Frau Rima, bezeichnen Sie sich selbst als „pädophil“?
        Nein?
        Weshalb wissen Sie so sicher, wie ein „Pädophiler“ denkt und handelt?
        Sie bestätigen, was ich zu bedenken gebe: Jeder, der in einschlägigen Verdacht geraten ist, muss damit leben, in Zukunft als zumindest potentieller Kinderschänder betrachtet und behandelt zu werden.
        Sind Sie Autolenker/in, also eine potentielle Gefahr gemäss Unfallstatistik? Missverstehen Sie generell die Absicht eines Kindes das über die Strasse gehen will und setzen Sie ihren eigenen Willen durch, indem Sie zufahrern, das Kind verletzen oder totfahren?

    • Wilfried sagt:

      Wirklich pädophil empfinden, also einem Kind niemals Schaden zufügen, wird bei uns mit willkürlicher Auslegung des Strafgesetzes geahndet. In Regensdorf sitzt seit den 90er Jahren ein Mann ein, inzwischen verwahrt, der sich nur für Pädophilie, also für Liebe oder väterliche Zuneigung zu seinen Kindern ausgesprochen hat. Er sitzt sozusagen als Worttäter ein. Nachweislich hat er sich nie an Kindern vergangen, seine beiden Söhne haben dies aktenkundig bestätigt. Die Gesellschaft wird eben auch vor Worttätern, die absichtlich mies gemacht und falsch interpretiert werden, geschützt.

      • Martin Joos sagt:

        Danke, Wilfried, Sie weisen auf einen himmelschreienden Justizskandal im eigenen Lande hin: Da sitzt jemand seit Jahren zu Unrecht fest und wird nicht nur eine Flugreise lang von Kindern ferngehalten. Was sich die Schweizer Justiz in diesem Fall leistet, verdiente weit mehr Entrüstung und Proteste, bleibt aber wohl weiterhin „Juristenfutter“ und stillschweigende Geduld des Betroffenen, weil von wirklich Einflussreichen schulterzuckend und unbeeindruckt hingenommen wird, dass ein Mensch (einer von vielen?) in unserer Schweiz so viel Unrecht erleiden muss.
        Ohne Medienspektakel und Volksprotest!

  • Simo Senn sagt:

    Wann wird endlich mal darüber berichtet, wieviele Mütter ( Frauen ) sich an Kindern „vergreifen“ Diese Männerhatz muss ein Ende haben

    • Rima sagt:

      Dies als Männerhatz zu beschreiben finde ich jetzt etwas übertrieben. Aber Sie haben schon recht, es gibt Mütter die sich an ihren Kinder „vergreifen“ odersie eher „missbrauchen“ im emotionalen Sinn. Ich konnte das bei meiner Arbeit mit Kindern beobachten.

    • B Müller sagt:

      Ja genau, ich habe Frauen als gewalttätiger erlebt bisher. Inklusive meine Mutter.

  • Franco sagt:

    Vorsicht ist geboten … ist auch OK … aber trotzdem … mag mich erinnern, als unsere Tochter noch klein war, meinte meine Frau an regnerischen Sonntagen, ich solle doch mit ihr ins Schwimmbad gehen … dann könne sie ein bisschen ausruhen und ich Zeit mit der Tochter verbringen. Vergiss es … unsere Tochter schreit wie am Spiess, wenn es danach in der Dusche ans Haarewaschen geht … und was würde man denken … klar … „was macht den der mit der Tochter?“ … Hatte mich immer geweigert … denn … sag mal den Leuten, dass die Tochter immer so schreit beim Haarewaschen !! Kranke Welt !!

  • Mirco Walter sagt:

    Ich werde demnächst Vater einer Tochter und mein Kind wird nicht meinen Nachnamen tragen. Das das so ist, ist mir eigentlich egal. Ich habe mir aber auch schon Gedanken zu dem Thema gemacht. Ich glaube das man als Vater einer Tochter schon in Situationen kommen kann, wo jemand bezweifelt, der Vater zu sein. Derselbe Nachnamen würde da sicher helfen. Bei Frauen wird das Muttersein kaum je bezweifelt. Oder bin ich paranoid?

    • Mättu sagt:

      Meine Tochter trägt auch nicht denselben Nachnamen wie ich. Ein Nachteil ist dadurch (noch) nie entstanden. Aber Gedanken darüber mache ich mir schon.

      Schade finde ich viel mehr, dass wir bei der Geburt gar keine Wahl hatten, dass sie meinen Namen hätte tragen dürfen. Aber das ist wohl eine andere Geschichte…

    • Martin sagt:

      Stellen Sie sich vor, eine Aufsichtsperson im Hallenbad würde von Ihnen einen Nachweis verlangen, dass Sie der leibliche Vater Ihrer Tochter sind [gehört zu den üblichen Pflichten eines Bademeisters, der sieht, dass sich ein erwachsener Mann permanent mit einem Kind beschäftigt]. Da wäre ein Ausweis mit übereinstimmendem Namen von Vorteil, ansonsten müsste die Polizei sich bei Sozialämtern, Amtsvormundschaften, Einwohnerkontrollen erkundigen, und das ist am Wochenende Käse!

      • Sportpapi sagt:

        Und was, wenn ich Aufsichtsperson des Kindes bin, obwohl ich nicht mit ihm verwandt bin? Und nein, das gehört definitiv nicht zu den Pflichten des Badmeisters, der hätte genug anderes zu tun.

      • Martin sagt:

        @ Sportpapi: vom gesunden Menschenverstand träumen ist erlaubt, in der Praxis sieht man sich besser vor. Aus eigener Erfahrung bin ich geheilt davon, mit mir nicht verwandten Minderjährige an eine öffentliche Vergnügungsstätte wie z.B. das Alpamare zu begleiten. Es braucht nur ein unbedachtes Wort eines Beteiligten, und schon werden autoritäre Staatsdiener zu weiteren Abklärungen gerufen.

    • B Müller sagt:

      Wenn Ihnen das Kind Papi Papa sagt, ist das Beweis genug.

      • Alex Richter sagt:

        Eigenartige Ansicht! Der Knabe meiner Nachbarin nannte mich unlängst auch schon mal Papi, was ich jedoch nicht bin. Da ist man dann ganz schön angeschüttet mit dem Tee….!

      • B Müller sagt:

        Was ist daran eigenartig. Man fragt die Kinder ist das Euer Vater, und die geben dann Antwort.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Wenn mein Sohn brüllte wie am Spiess, wenn ich ihm die Haare wusch – ich konnte so vorsichtig sein, wie ich wollte – wurde ich im Hallenbad auch oft schräg angeschaut. Wenn Kinder schreien, wird halt geguckt, das soll auch so sein. Ich hatte oft Schweissausbrüche, weil er mir Szenen machte in der Oeffentlichkeit, das war nie angenehm, aber da muss man durch, das geht allen Eltern so, die solche Kinder haben.

      • sepp z. sagt:

        nee, pippi, frauen werden wohl schräg angeschaut, aber männer stehen unter general-pädophilie-verdacht. das ist ein unterschied, und um den gehts hier. bitte nicht vom thema ablenken und beschönigen. sonst kommt man noch auf die idee, sie unterstützen diese kampagne gegen die männer.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das ist keine Kampagne gegen ‚die Männer‘, sondern eine einfache Schutzmassnahme, die ich voll unterstütze. Ich würde nicht wollen, dass mein Kind, falls es allein fliegen würde, neben einem fremden Mann sitzt.

      • Marco Casutt sagt:

        „sonst kommt man noch auf die idee, sie unterstützen diese kampagne gegen die männer.“

        Sie glauben doch nicht im Ernst, die lässt sich sowas entgehen?

  • redcurrant sagt:

    Abgesehen vom Thema Diskriminierung in der Airline, das ich auch nicht gut heisse, könnte die Männergesellschaft in mancher Hinsicht mehr gegen Pädophilie bewirken als ihr bewusst ist.
    Männer sollten hier Tabus brechen und ihre kollegialen Rollen unter Männern nutzen um andern Männern mit pädophilen Neigungen Stopp zu sagen.
    Wenn Männer das Thema unter sich thematisieren und verurteilen würden, dann fände keiner mehr so viel Boden für sein Tun.
    Letztendlich geht es hier um ein Thema, das sehr viel Leid für die Betroffenen bedeutet.Jeder sollte mithelfen, solches Leid zu verhindern

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Schon der 3. Hoffungsschimmer auf dieser Seite, so gut!

      • alien sagt:

        Hör auf, verdammt, Pippi! Wenn ich das tue, und Du weisst, dass ich es tue, dann ist Dir das kein Wort Wert!

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Das kann doch nicht dein Ernst sein. Sind wir jetzt hier schon so weit, dass man glaubt, dass der Durchschnittsmann Pädophilie tolerieren würde? Himmel, sogar unter Gewaltverbrechern im Hochsicherheitstrakt werden Pädophile noch verachtet…

        @ redcurrant
        Würde mich jetzt doch noch interessieren. Kennen Sie denn selbst Männer, welche pädophile Neigungen haben? Ich wüsste von keinem. Ich gehe mal davon aus, dass diese ihre Neigung verstecken, so gut es geht. Bei den meisten Menschen die ich kenne, kommt es wohl nicht so gut an, pädophil zu sein…

    • Sportpapi sagt:

      @redcurrant: Kennen Sie ernsthaft Männer, die andere Männer „mit pädophilen Neigungen* nicht stoppen? Im Gegenteil: Sie werden meist schon aufmerksam, schreiten ein für Verhaltensweisen, die bei Frauen keineswegs als pädophil, sondern Kinder liebend bezeichnet werden…

  • gus sagt:

    Dazu kann man nur sagen, amtliche bewilligte Kriminalisierung der Männer und Zerstörung der Familie. Nicht nur Männer sondern auf Frauen müssten diesen Unsinn bekämpfen. Ob ich wohl je alleine mit meinem Grosskind eine Züriseefahrt machen kann? Weit haben wir es gebracht in unserer Gesellschaft!

    • Tom B sagt:

      Bin genau deiner Meinung.

      Ich bin selber Vater von 4 Kindern und kann diese nicht vor allem und jedem schützen. Ich versuche meinen Kinder Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben und sie nicht in Watte einzupacken.

      Natürlich darf ein unbekannter Mann neben meinen Kindern im Flugzeug sitzen. Wenn er sich noch mit unterhält umso besser. Was soll im Flieger passieren? Meine Kinder sollen ein normales Verhältnis zu Fremden pflegen können. Und ja, es gibt auch für mich Grenzen (z.B. Austausch der Emailadresse, Telefonnummer, Wohn-Adresse).

  • Billa sagt:

    Am einfachsten wäre es für die Fluggesellschaften gar keine unbegleiteten Kinder zu befördern. Od andererseits eine qualifizierte Kinderbetreuung in entsprechender abgetrennter Spielecke im Flugzeug anzubieten.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      …..oder keine alleinfliegenden Männer mehr, nur noch solche unter weiblicher Obhut.

      • Pa sagt:

        Pippi, dann sollten also allle Kapitäne Ihre Frauen mit ins Cockpit nehmen?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Dieses Problem löst sich von selbst, es gibt immer mehr Pilotinnen, ich flog schon in Maschinen, wo sowohl der Capt’n als auch der Co-Pilot eine Frau waren. Und ich lebe noch 🙄

  • Reto W. sagt:

    Abgesehen davon, dass ich es schätze, wenn im Flugzeug keine Kinder neben, hinter und vor mir sitzen…. 🙂 denke ich, es sollte kein Flight Attendant wagen, mich mir einer so idiotischen Begründung umzuplatzieren. Ich würde den Attendant vor allen anderen Passageiren so klein machen wie die verblödete Mutter, die mich vor Jahren vor Zuhörern äusserst böse angekeift hat, ich solle ihr (etwa zweijähres) Kind nicht berühren. „Berührt“ habe ich es, weil ich es von einem Paviankäfig (!) weggehoben habe, in das es ein Händchen gesteckt hat. Sie ist dann rasch verschwunden, die Keifmama.

  • Seli sagt:

    Habe alle Kommentare gelesen: Schade, wie viele Frustrationen zwischen Männern und Frauen bestehen. Es gibt Unterschiede und das ist auch ganz gut so! Aber es gibt auch viele Gemeinsamkeiten.
    Und es gibt Männer und Frauen, die finde ich ganz toll. Es gibt aber auch Männer und Frauen, welche ich absolut nicht ausstehen kann und unglaublich bescheuert finde. Das hat aber allein mit der Persönlichkeit der Menschen zu tun und nicht mit ihrem Geschlecht.
    Also liebe Leute: Weniger Generalverurteilungen, weniger Vorurteile, dafür mehr Verständnis und mehr Toleranz!

  • Markus sagt:

    Um eine perfekte Image-Pflege zu betreiben, kommt es manchmal zu sonderbaren Auswüchsen, jede Eventualität muss halt ausgeschlossen werden können. Aber ich sehe das Ganze nicht so arg: Weil ich breite Schultern habe, werde ich auch vor jedem Fussball- oder Eishockeyspiel bis auf die Knochen gefilzt als wäre ich ein gewaltbereiter Ultra. Aber das trage ich mit Fassung. Und gewisse Clubs in Zürich, welche ich schon im Ausgang besuchte, hatten auch die etwas diskriminierenden Einlassbestimmungen: Schweizer rein – Ausländer nein. Solche Sachen erscheinen aber nie in der Zeitung.

  • Petter sagt:

    Irgendwann kommt das Verbot, dass wir uns in der Nähe unserer eigenen Kinder aufhalten dürfen.

  • Thomas Zetterer sagt:

    Interessant ist, dass ich in Flugzeugen immer bekomme, was recht und billig ist: Man setzt mir keine übermässig fetten Leute auf den Nebensitz, deretwegen ich die Armlehne nicht mehr runterklappen kann, man platziert mich nicht um, weil sich irgend ein Spinner ausgedacht hat, irgend ein Goof müsse neben einer Frau sitzen statt neben mir, man findet immer einen anderen Platz für mich, wenn der Sitz kaputt ist usw. – Warum? Weil ich Business oder First Class reise? Nein. Weil ich rumtobe? Nein. Weil ich mit den Medien drohe? Nein. Ganz einfach: Weil meine Wünsche recht und billig sind, und…

    • Thomas Zetterer sagt:

      … weil ich diese Wünsche deutlich, bestimmt und anständig äussere. Manchmal muss ich es zweimal sagen, aber am Ende bekomme ich, was mir zusteht. DARAN liegt es nämlich: Viele lassen sich eines „bedrohten Kindes“ wegen umplatzieren (o.ä.), fühlen sich zu Recht verletzt und halten den Mund. Das sollte man eben nicht, den Mund halten, wenn einem Unrecht widerfährt. Wer sich für seine Rechte wehrt, wahrt sie in den meisten Fällen. Erst recht in einem Flugzeug…

  • Tausche meinen Platz noch so gerne, sollte dies bedeuten ich müsste nicht stundenlang neben einem Kind sitzen.

    An all die welche sich jetzt über dies Praxis der Fluglinie aufregen: Wir fliegen nächste Woche von Genf nach Bangkok mit unseren drei Kindern. Drei empörte Männer haben nun also die einmalige Gelegenheit 14 Stunden neben unseren Gofen zu sitzen. Dem jüngsten darf man sogar ab un zu einen Schoppen geben. Und, wie wärs?

    • Cybot sagt:

      Kinder die allein reisen, sind wohl kaum noch im Schoppen-Alter.

    • Peter Pfrunger sagt:

      Haben sie sich vielleicht mal über legt, dass wenn sie unter Pädophilenverdacht umgesetzt werden keiner mehr neben ihnen sitzen will? Es wurden schon Männer mit Bärten unter Terrorismusverdacht des Flugzeugs verwiesen. Wieso sie nicht unter Pädophilenverdacht? Das kommt bestimmt gut wenn sie dann beim Chef sagen müssen, dass sie nicht mitfliegen konnten weil man sie für einen Pädophilen hält.
      Da sind sie dann sicher froh, dass sie „nicht stundenlang neben einem Kind sitzen“ mussten.
      Sie wollen Vater sein? Nennen ihre Kinder abschätzig Gofen und haben Angst 14 Stunden mit ihnen zu verbringen.

  • max sagt:

    Um es klar zu formulieren, solche moderne Massenhysterien haben 3 treibende Kräfte im Hintergrund

    a) das Bedürfnis der Frauen, zu stänkern und zu tratschen bei ihren nachmittäglichen Teekränzchen. Besonders wichtig sind Männer als Objekte solcher Wichtigtuer- und Imponiergespräche.

    b) Professionelle Beraterinnen, Beauftragte, Psychologinnen, lauter Frauen, die keine ehrlichen und brauchbaren Berufe erlernt haben und sich einen den Angebotsmarkt für ihr anstudiertes Wissen äuffnen müssen.

    c) Linke Medien, die solchen Arbeitnehmerinnen zuliebe aus jedem Unsinn eine weltbewegende Wichtigkeit machen.

    • Mirjam Fraller sagt:

      Max, Genau! Am treffendsten finde ich das b) Ihrer Erläuterung. Gerade dort sitzen die meisten Feministinnen, Lesben und Männerhasserinnen. Ein Arbeitskollege von mir brachte es mal ziemlich deutlich auf den Punkt: Das ist die Sorte unzufriedener Frauen, die noch nie oder viel zu selten richtig geb…..worden sind. Sorry, aber es trifft auf den Punkt.

    • Charlie Zimmermann sagt:

      Ich hoffe sehr, dass Ihr Beitrag satirisch gemeint ist – bin mir aber nicht sicher. Vielleicht sind Sie wirklich ein solch verbitterter Sexist, der allem Übel der Welt gerne den Frauen zuordnet? Und aus Ihrem Text geht klar hervor, dass Sie eine Psychologin (oder Psychologen) dringend benötigen würden (vonwegen unerhlicher und unbrauchbarer Job – Sie zeigen genau, dass dieser Job wohl notwendig ist….).

      • Reto W. sagt:

        Herr Max ist nicht zwingend ein „verbitterter Sexist“, Herr Zimmermann. Wenn man sich auch über seine Wortwahl streiten kann und er etwas wenig differenziert: Er hat in der Regel leider gar nicht so unrecht, leider. Es gibt viele „Beraterinnen“ und natürlich auch „Berater“, die sich Arbeit beschaffen müssen und somit aus jeder Mücke einen Elefanten machen. Oder die Mücke sogar züchten. Schade, denn damit bringen sie ihre Kolleginen in Misskredit, die eine sinnvolle Aufgabe erfüllen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Zimmermann: Eine weitere Stimme der Vernunft. Die Hoffnung stirbt zuletzt…….

      • Pa sagt:

        Vielleicht sind Sie wirklich ein solch verbitterter Sexist, der allem Übel der Welt gerne den Frauen zuordnet?

        Wollen Sie nicht nocheinmal den Ausgangstext lesen, Charlie Zimmermann?

      • Charlie Zimmermann sagt:

        @Pa – diese Aussage bezog sich übrigens nicht auf den Autor des Textes – sondern auf den Kommentar von max. Deswegen auch eine Antwort auf dessen Kommentar. Hilft Ihnen dies?

    • max sagt:

      Vielleicht habe einen Satz unvorsichtig formuliert „von weltbewegender Wichtigkeit“. Selbstverständlich sehe auch ich jeden Kindsmissbrauch als etwas schreckliches an und ich möchte nicht in meiner Verwandschaft mit so etwa konfrontiert werden.

      Deshalb hätte ich lieber fomuliert „von globaler Wichtigkeit. Damit will ich sagen, es ist ein Unterschied, ob wir pro Jahr 15 solcher schrecklicher Fälle in der Schweiz bewältigen müssen, oder ob mit einem riesigen Affentheater und medialer Grossmannsucht 15’000 Fälle herbeigeschwafelt werden.

      In diesen 15’000 erfundenen Fällen gehen nämlich mit absoluter Sicherheit die 15 echten und grässlichen Fälle unter. Die Profi-Sozialtanten, Psychobetreuerinnen und Geschlechtlichkeits-Beauftragten können dann nämlich 15’000 mal so tun, als hätten sie gearbeitet und haben eine locker sauber Ausrede, wenn sie die 15 echten Fälle halt grad dummerweise übersehen haben, weil dort dann echtes Fachwissen, echtes Können, echtes Interesse nötig wäre.

      • Charlie Zimmermann sagt:

        @Reto W. – doch, aus meiner Sicht ist er ein verbitterter Sexist, dadurch dass er nicht Kritik an den Berufen anbringt, sondern den Vorwurf macht, dass alle Frauen in diesen Berufen daran Schuld seien. Er diskriminiert somit klar aufgrund des Geschlechtes.
        @Pa. Ausgangstext gelesen. und jetzt? Selbe Meinung
        Generell: Man darf gewisse Berufe hinterfragen, und es ist vielleicht auch ein berechtigter Vorwurf (die Wertung lasse ich hier bewusst aus), dass von manchen Personen aus diesen Berufsgattungen teilweise Probleme „gesehen“ werden, die evtl gar keine sind. Die Behauptung ist trotzdem kata.

  • Dr. Hans Stocker sagt:

    Scheint mir ein einfaches Problem. Die Airline muss ja wissen, ob es eine Mann oder eine Frau ist, die den Sitz neben dem Kind zugeteilt bekommt. Oder niemand…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Genau. Dies war auch mein erster Gedanke. Ausser bei Easy-Jet und andern Billig-Linien, wo jeder sitzt, wo er will.

  • Claude sagt:

    Vielleicht müsste mann sich weniger von den Medien beeinflussen lassen. Mir ist es auf jeden Fall schnurz,
    was andere Menschen denken und blabbern, wenn ich mit meinen eigenen oder fremden Kindern abgebe
    bzw. spiele. Die natürlichste Sache der Welt. Und dieses Recht lasse ich mir nicht nehmen.

    • Reto W. sagt:

      Recht haben Sie. Und wenn Sie jemand verdächtigt, Unrechtes zu tun, lassen Sie ihn so lange reden, bis er sie beschuldigt – und dann schleppen Sie ihn vor den Richter und lassen ihm (ihr) eine gehörige Tracht Prügel (metaphorisch) erteilen. – Es ist eine Unverschämt, jenanden eines Verbrechens zu verdächtigen, wenn er freundlich ist mit einem Mitmenschen, sei das nun ein Erwachsener oder ein Kind.

    • Thomas sagt:

      Ganz meine Meinung. Dumm nur, dass selbst in der meist noch vernünftigen Schweiz zunehmend hysterisch (Better safe, than sorry … blablabla) agiert wird. So hat vor ca. 2 Jahren die Zürcher Samichlausgesellschaft ihren Samichläusen untersagt Kinder auf den Schoss zu nehmen um Pädolophievorwürfen zu entgehen. Man stelle sich vor …

  • think about sagt:

    Ich sehe dies auch aus der Sicht „was traut die Gesellschaft den heutigen Vätern zu?“ Wer macht diese Richtinien in den Firmen? Sind diese voreingenommen aufgrund einem Vorfall welcher Konsequenzen hatte? Um Grundsatz gilt doch auch hier die Unschuldsvermutung. Wo führt es denn hin, wenn ich in Zukunft mit meinen Kindern bald nichtmehr zusammen auf die Toilette darf zur Unterstützung oder in der Badi, Camping, etc. zusammen Duschen.

  • blackball sagt:

    Ach Gottchen. Das ist genau der Grund, warum ein normales Miteinander nicht mehr möglich ist. Jeder ist berufsbetroffen und manipulativ empört. Schon die Kommentare…natürlich ist mal wieder der böse Feminismus an allem Schuld. Und nein, Herr Marti, ich stehe nicht unter Generalverdacht, weil ich mich nicht verdächtigt fühle(n will) und ich nicht zu dieser unsäglichen Gruppe der Dauerbetroffenen und -empörten gehöre.

    Schade benötigt die „Enter“-Taste nicht ein Mindestmass an Intelligenz des jeweils Texteingebenden zur Befehlsausführung, dreiviertel der Kommentare würden wohl nie abgesandt.

    • marak sagt:

      Die meisten fühlen sich vermutlich nicht unter Verdacht. Auch ich nicht und niemanden den ich persönlich kenne. Ich glaube aber auch, dass ein normales Miteinander die Regel und nicht die Ausnahme ist.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Danke Blackball, für die Stimme der Vernunft! Made my day…….

      • Sportpapi sagt:

        Ach Pippi, wieso wundert mich dein Kommentar nun nicht? Mein – gegenteiliger, natürlich – ist wieder mal gestrichen worden…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Sportler, du bist die verfolgte Unschuld, darfst nicht schreiben, was du fühlst. Mir kommen gleich die Tränen……

      • Peter Pfrunger sagt:

        Ihr Nickname ist eine Beleidigung für Astrid Lindgren und ihre Romanfigur.

    • Greatsheep sagt:

      Ach Gottchen blackball. Ich fühle mich auch nicht betroffen und nicht verdächtig, leider kommt das Betreffnis und der Verdacht zu mir. Gottchen, was interessiert mich schon die Anklage …. Gottchen, was interessiert mich schon, dass ich den Nachbarn nicht mehr helfen darf und mal so auf die Schnelle auf ihr Kind aufpassen kann.. Gottchen, was machen wir uns schon Probleme ist doch alles easy ….

    • blackball sagt:

      Ach Sportpapi, scrollen Sie mal zu Ihrem Kommentar von 10:56 … Eigentor, gell?

    • Monsieur de Hummel sagt:

      @ blackball

      So, so, man ist also nur unter Generalverdacht, wenn man sich selbst verdächtigt fühlt. Das macht Sinn. Der besagte Herr aus dem Artikel wurde als nur unter Generalverdacht gestellt, weil er sich selbst verdächtig(t) gefühlt hat? Da muss er wohl an seiner Selbsteinschätzung arbeiten, damit ihm dergleichen nicht mehr passiert.

      Zum Schluss vielleicht noch der Hinweis bzgl. Glashaus und Steinen und so…

      • blackball sagt:

        Verstehen und Begreifen ist einfach nicht dasselbe, Herr Hummel. Lesen Sie in aller Ruhe noch einmal den Text und es dürfte sogar Ihnen klar werden.

        Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

  • Muttis Liebling sagt:

    Ausserdem ist das Geschlechtsverhältnis bei der Pädophilie keinesfalls zu mannlastig, wie häufig dargestellt. Aus der geringen Zahl der bekannt gewordenen Fälle lässt sich keinesfalls auf die Dunkelziffer schliessen und Übergriffe eine reifen Frau werden von einem minderjährigen Knaben bisweilen alles andere als belästigend empfunden, führen folglich zu keiner Offenbarung oder gar Anzeige.

    • Mann sagt:

      Yea, Baby. Mit 12 Lenzen träumte ich auch von den Übergriffen reiferer Frauen. Leider gab es keine – aber ich hätte ganz bestimmt den Mund gehalten.

  • Muttis Liebling sagt:

    Diese Strategie kennt jeder aus dem Berufsleben: Beschäftige dich möglichst lautstark mit nebensächlichen Problemen, indem du die nachvollziehbar aufbläst, das wirkt verantwortungsvoll.
    Die Wahrscheinlichkeit für ein Kind, im öffentlichen Raum, ausserhalb der Familie und des Bekanntenkreises auf einen Pädophilen zu treffen, ist deutlich geringer als vom Blitz erschlagen zu werden.
    Präventiv, würde ich da, wenn überhaupt, anders heran gehen: Kinder fliegen nicht allein, entweder mit Eltern oder mit einem angestellten Flugbegleiter. Es gibt ja noch andere, vor allem wahrscheinlichere Risiken.

  • Thomas Steffen sagt:

    …solange man mir dagegen einen Sitz in der 1. Klasse anbietet – No Problem ! 🙂

  • Mike sagt:

    hat sich schon mal jemand über die Neigungen von Frauen gefragt? Dort wird vieles als „Mutterliebe“ getarnt !!!

    • Martin sagt:

      Ist eben noch nicht verpönt, aber mir sträuben sich manchmal die Haare, wenn ich sehe, dass irgendwelche ältere Frauen kein Wort an ein Kind richten können, ohne es gleich irgendwo zu betatschen. Wehe, ein Mann würde mal so eine Neigung zeigen….

  • Tom Meier sagt:

    Schöne kranke Welt! Bei einer solchen Situation würde ich mich natürlich als Mann auch verletzt fühlen! Man fühlt sich dann als Mensch zweiter Klasse! Ob ich dabei dann sprachlos wäre, das hingegen glaube ich nicht. Ich würde wegen Diskriminierung gegen die Fluggesellschaft klagen, ohne Frage! Mir persönlich gehen schon die Frauenparkplätze in den Parkhäuser auf den Wecker! Das empfinde ich ebenfalls als stossend!

    • Reto W. sagt:

      Und die Frauentage in der Sauna. Bezahlen die Damen eigentlich mehr für ihre Sonderbehandlung?! Eben nicht.

    • Muttis Liebling sagt:

      Das ist nicht krank, sondern Mimikri, Alibi-Beschäftigung, um nicht an die wirklichen Probleme heran zu müssen. Mit solchen Tendenzen muss man konsequent umgegen: Solche Fluggesellschaften meidet man, so wie man Medien meidet, die Probleme haben, Geschlechtsspezifität vs. -indifferenz inhaltlich und vor allem sprachlich umzusetzen.
      Heute entscheidet man besser mit seinem Geldbeutel, die Sprache wird verstanden.

    • Marco Casutt sagt:

      „Mir persönlich gehen schon die Frauenparkplätze in den Parkhäuser auf den Wecker!“

      Das ist eigentlich noch das geringste Problem, dafür gibt’s keinerlei rechtliche Grundlage und das Geschlecht des/der „Parkierenden“ kann getrost ignoriert werden.

    • Robert sagt:

      Frauenparkplätze sind super. Wenn ich grade nichts anderes sehe, stelle ich mein Auto immer da drauf.

      Noch lustiger ist die Geschichte, wenn man weiss, wieso es diese gibt, aber das ist etwas für einen anderen Post.

      • Nico Meier sagt:

        Frauenparkplätze, dass sind diese, die etwas breiter sind, dass auch Frauen es schaffen das Auto innerhalb des Parkfeldes zu parkieren oder?

  • Wilfried sagt:

    Dort, wo Männer und selbst Väter unter Generalverdacht stehen, gehen als Folge davon viele Familien auseinander, weil männliche Verwandte, z.B. ich als Grossvater, auf eine Nähe zu den Kids verzichten, da die Verdächtigungen auf die Länge unerträglich sind. Bliebe man im Familienverbund, so stellte sich ständig die Frage, wohin mit den Händen, wohin mit den Augen etc. Der Pädo-Wahn produziert so eine neue Form von Aussätzigen. Da reden so viele von Rassismus, aber der passiert bei uns mancherorts mittendrin.

    • Martin sagt:

      Vollkommen einverstanden, das Verhalten ist richtig hysterisch. Ich würde niemals mehr eine Aktivität mit meinen minderjährigen Neffen planen, alleine meinen Enkel hüten ist tabu. Mir bekannte Alimentenzahler würden – nach einem diffamierenden Erlebnis mit einer Aufsichtsperson – nie mehr mit ihrem Sprössling ins Alpamare gehen oder in den Ferien auf den Campingplatz, um solche Situationen zu meiden.

      • Reto W. sagt:

        Ist natürlcih eine Lösung, „nie mehr in die Ferien zu gehen“. Eine andere Lösung ist, die Diffamiererung so zu verprügeln (metaphorisch gemeint!), dass sie das Diffamieren für immer bleiben lässt und alles Diffamierende zurücknimmt. Es gibt gerichtliche und (selbstverständlich legale…) aussergerichtliche Methoden, die funktionieren. Das braucht etwas Geist und Kraft, aber es ist eine dankbare Aufgabe, weil man die Welt von einer üblen Zeitgenossin befreit hat.

      • Reto W. sagt:

        Sinnstörender Tippveler, sorry: … die Diffamiererin so zu …“ sollte es heisen.

    • Hans Berger sagt:

      Stimme absolut zu. Kenne einen Fall in dem die Kampfscheidung sich Jahre hinzog. Die Tochter war 5 -10 Jahre. Die Mutter versuchte mit allen Mitteln den Vater schlecht zu stellen um bei einer Scheidung das Sorgerecht zu erhalten. Der Vater traute sich über all die Jahre nicht das Mädchen zu umarmen oder zu streicheln. Das Mädchen fühlte sich somit nur von der Mutter geliebt. Bis Jahrzehnte danach hat sich kein guter Kontakt zum sonst liebevollen Vater eingestellt. Er leidet sehr darunter.

      • Reto W. sagt:

        Herr Berger, diese Milch ist nun vergossen – aber für andere in ähnlicher Lage: Nachdenken, planen, Kampfbereitschaft deutlich machen, kämpfen, nicht aufgeben! Und wenn man selber kein Kämpfer oder Nachdenker ist: HIlfe holen.

    • Urs sagt:

      Ich bin seit 8 Jahren alleinerziehender Vater einer eher dunkelhaeutigen Tochter und habe in dieser Zeit scheussliche Dinge zu hoeren bekommen, die die Beziehung zu meiner Tochter enorm belastet haben. Aussagen von „aufgeklaerten“ Frauen: Das kann gar nicht deine Tochter sein, dafuer ist sie zu dunkel oder noch schlimmer: Da kann sich ja jeder Mann in Afrika ein Maedchen kaufen…., gingen mir lange nicht aus dem Kopf. Es hat dazu gefuehrt, dass wir schliesslich die Schweiz verlassen haben und seit drei Jahren im Ausland leben.

  • Marcel sagt:

    Keine gute Entwicklung.
    Wobei ich beim fliegen lieber meine Ruhe habe und nicht gerne neben fremden Kindern sitze. Wenn’s dann beim umplatzieren noch einen Upgrade auf Business gibt, umso besser 🙂

  • Mensch sagt:

    Danke Feminismus.
    Männer schänden Kinder und prügeln ihre Frauen. Gewalt gegen Männer wird lächerlich gemacht und Missbrauch von Kindern durch Frauen verschwiegen.
    Da sind rückläufige Geburtszahlen kein Wunder.

  • Stefan Meier sagt:

    Meine Meinung dazu ist gespalten. Einerseits wäre ich empört und verletzt, wenn mir als Mann so etwas im Flugzeug passieren würde. Andererseits wäre mir lieber, wenn meine kleine Tochter neben einer Frau sitzen würde. Es kommt halt immer auf den Blickwinkel an. Dass es Pädophile gibt, ist eine Tatsache und ich möchte für mein Kind kein Risiko eingehen.

    • marak sagt:

      Auch wenn sogar ein pädophiler Mann daneben sitzt. Wenn der brav ein Airlineheftli liest und sonst nixt tut, wäre nicht mal das ein Problem. Nicht einmal Pädophile fummeln einfach drauflos in der Öffentlichkeit. Insbesondere in einer so gut überwachten Zone wie ein Flugzeug.

    • Marco Casutt sagt:

      Ich nehme an, Sie verhindern bspw. jeglichen Kontakt von männlichen Verwandten zu Ihrer kleinen Tochter? Da ist das Risiko nachweislich massiv grösser.

  • Vorsichtiger Mann sagt:

    Weil wir Männer ja schon lange unter (diversen) Generalverdacht stehen, würde ich halt auch konsequenter weise nie einem Kind (egal ob Junge oder Mädchen) helfen, dass sich irgendwo im Shopping-Center oder wo auch immer, verlaufen hat, hingefallen ist, etc.

    Das ist zwar tragisch, aber wie sagt Natalie Kuster so schön: Better safe than sorry…

    Und zur Fluggesellschaft: Wenn der Mann in die nächst bessere Klasse versetzt wird, dann geht es ja noch. Ansonsten muss das Kind versetzt werden, wenn sie es nicht schaffen, das beim Einchecken zu lösen. Das kann ja wohl nicht so schwer sein.

  • rouven sagt:

    Haben wir das Recht auf die Strasse zu gehen und unsere Sicht der Dinge kundzutun, sowie der Author es suggeriert? Wäre es nicht einfach unser Bemühen um mehr Toleranz und dem Wegkommen vom Generalverdacht mit dem nächsten publik gemachten Missbrauchsfall komplett in Grund und Boden zu treten? Eines jedoch ist Gewiss, ein Unternehmen dass in seinen AGB’s von vornherein Prä-judiz (shoot now, ask questions later) übt, erinnert schwer an das Amerika vor den 60ern. Vielleicht braucht es auch bei uns einmal eine Rosa Parks die sich weigert sich hinten in den Bus zu setzen. Nur hiesse die dann Peter

  • Mostafa Nasri sagt:

    Diese Entwicklung ist nur die logische Konsequenz des 70er Jahre Feminismus. Jeder Mann ein potentieller Vergewaltiger und Pädophiler hat uns der links-feministische Mainstream seit 40 Jahren eingetrichtert. Und viele Altfeministinnen machen kaum ein Hehl daraus, dass die Ausgrenzung des Mannes und seine Entfernung aus der Gesellschaft ihr Endziel darstellt. Aber nicht verzagen, es gibt eine wirksame Gegenbewegung: Sie heisst ISLAM. Jeder Mann, der sich ausgegrenzt führt soll Muslim werden, da wird er wieder respektiert! Und die Feministinnen werden sowieso in der Hölle braten.

    • rouven sagt:

      Genau, die Lösung heisst ISLAM, deswegen werden z.Bsp. in Afghanistan jährlich tausende von Jungen zwischen 11 und 15 als Frauenersatz und Tauschware zwischen Clans gehandelt, weil die Sharia dort so umgesetzt wird, wie die Taliban sie interpretiert haben (und die herzlich wenig mit dem zu tun hat was der Qur’an oder zumindest der Tafsir vorsieht) und das soziokulturelle Bild der Frau eben ist was es ist. Nein mein Lieber, der richtige Weg ist dies sicher nicht….

    • marie sagt:

      ne, oder? versuchen sie es mal mit sport – soll aggressionen abbauen.

    • think about sagt:

      Redaktion wo??!!!

    • alien sagt:

      Der admin ist auf dem einen Auge blind.

  • Lucia sagt:

    Als Frau habe ich es auch nicht lustig gefunden, als man mir den vorreservierten Gangsitz bei British Airways durch einen Mittlesitz im hinteren Teil des Flugzeugs ‚ersetzte‘ mit der Begründung es ginge nicht anders, weil eine Frau neben einem unbegleiteten Kind sitzen müsse. Es geht hier nicht nur um ‚arme Männer‘ und böse Feministinnen, damit macht man sich die Sache doch viel zu einfach!

  • Sibil Summermatter sagt:

    Ich durfte 2010 im „Monster“-Skatepark Sydney unter Androhung eines Hinauswurfs keine Fotos meines skatenden Bruders machen, wenn „Gefahr“ bestand, dass auch ein Kind mit auf das Bild kam. Das war schon mehr als merkwürdig ! Dito am „Badestrand“ in Brisbane: Fotos waren nur erlaubt, wenn weit und breit kein Kind zu sehen war.

  • xyxyxy sagt:

    Warum wir Männer nicht demonstrieren?
    Unter unserer Würde.

  • sepp z. sagt:

    eine absurde Entwicklung, derentwegen sich viele Feministinnen die Hände reiben.
    Es sind solche Auswüchse, aufgrund derer ich selbst als Linkswähler die meisten ‚Frauenanliegen‘ an der Urne konsequent ablehne.
    Sowas macht mich einfach hässig.

    • pixel sagt:

      Wie kommen Sie jetzt wieder auf „die Feministinnen“? Sie sind ein echtes Talent, Sepp, wenn es darum geht aus dem Nichts heraus wieder mal einen Verweis an „die Feministinnen“ zu produzieren. Das ist fast schon so, wie eine ganze Weile lang einfach mal „die Ausländer“ an allem Schuld waren. Egal, worum es ging, es waren einfach mal pauschal „die Ausländer“. Schön, haben Sie einen neuen Sündenbock: „Die Feministinnen“. (Wobei mich, am Rande erwähnt auch noch interessieren würde, wen Sie da alles in diesen Topf stecken. Wohl die gesamte weibliche Bevölkerung, ne?)

      • sepp z. sagt:

        pixel, all die Frauen, übrigens auch in diesem Forum, die sich nicht von solchen Pauschaldiskriminierungen von Männern à la Airlines distanzieren. Und ja, es geht hier um eine Gender-Diskussion.

  • Karl Müller sagt:

    Das ist ja nichts als die logische Konsequenz der jahrzehntelangen Hetze gegen Männer. Mann = Täter Frau = Opfer, da müssen solche Schlüsse ja geradezu gezogen werden. Es braucht endlich eine starke Gruppierung, die das feministische Bild in der Öffentlichkeit wieder korrigiert. Wann beginnt die Mehrheit der Männer sich endlich zu wehren?

  • Erich Meier sagt:

    Die Feministinnen sind ganz einfach selber schuld, wenn sie mit solchen Hysterien einer Männerbewegung Vorschub leisten, weil es ganz einfach offensichtlich ist, dass es eine solche braucht.

  • Johannes Helbling sagt:

    Klar, mag übertrieben sein. Aber stellen Sie sich vor, was für ein Theater gegen die Airlines losgetreten wird, wenn tatsächlich ein pädophiler Mann irgendwann neben einem unbegleiteten Kind sitzt. Die Airlinebranche operiert tagtäglich mit kleinen Risiken, deswegen sollten Sie sich ja z.B. angurten oder etwa sich nicht in eine Notausgangssitzreihe setzen, wenn Sie einen Emergency Exit nicht bedienen können.

    • Thomas Zetterer sagt:

      Ach, kommen Sie, Herr Helbling! Sitzt der böse Pädophile ganz alleine mit dem ganz alleine reisenden Kind im leeren Flugzeug?! Es hat überall Leute (viel zu viele für meinen Geschmack), es hat Mitpassagiere und Sterwardessen en masse. Was also sollte der Böse für ein Verbrechen verüben könnnen?! Den Facebookeintrag des Kindes erschleichen?! Ihm gierig aufs Knie schauen?! Oder ihm das Brötchen klauen?

      • Nathalie sagt:

        Na ja, es geht ja mehr darum, dass er Kontakt mit dem Kind aufnehmen kann. Die Täter fallen selten einfach so über ein Kind her, sondern bauen in der Regel erst mal eine Beziehung auf… (s. Internet-Bekanntschaften via Chatrooms, Facebook usw.).

      • Sportpapi sagt:

        Austausch von Mailadressen also? Hoffen wir nur, dass die Kinder dann am Strand immer unter Beaufsichtigung sind. Zum Glück kontrollieren wir ja zudem auch jedes ein- und ausgehende Mail unserer Kinder…

  • Reto Burgener sagt:

    Dieses Problem ist selbstgemacht. Den Umgang mit Pädophilie halte ich für irrational, und irrationale Richtlinien sind doch eine logische Folge davon. Den Fluglinien geht es nur um die Absicherung gegen eventuelle Schadenersatz-Klagen. Dass Frauen mutiger sind, im Erkämpfen von Freiheiten, ist wahr. Den Männern steckt die Furcht, etwas zu verlieren, offenbar gehörig in den Knochen.

  • Matthias erzinger sagt:

    Da müssen sich zuerst mal die Verantwortlichen von Medien, wie z.b. TA oder Newsnetz oder Blick an der Nase nehmen, die diese und andere Hysterien pflegen und hegen und grundsätzlich alles durch den Dreck ziehen. So oder so. Es bringt doch so nett Geld.

  • Filo sagt:

    Ich habe gewisses Verständnis für die grundsätzliche nicht-Platzierung von Männern neben unbegleiteten Kindern, es ist ja auch für einen Mann kein Nachteil, nicht neben einem Kind zu sitzen, eher im Gegenteil. Aber ein Passagier deswegen vom schon eingenommenen Sitz zu entfernen geht gar nicht, das ist demütigend. Die Airline soll mit dem Reservationssystem dafür sorgen, das dies nicht passiert. Und wenn die Plätze nicht auf den Tickets vorgegeben sind, soll sich eine Flugbegleiterin neben das Kind setzen, bis alle anderen Passagiere ihren Platz gefunden haben.

    • Peter sagt:

      Absolut Ihrer Meinung. Überhaupt nichts gegen die Regelung einzuwenden, aber die Handhabung war ungeschickt.

      Umgekehrt muss man ja auch nicht gleich in Tränen ausbrechen wie der gute McGirr. Das ganze läuft mit soviel Würde ab wie man sich gibt, und wenn er sich wegen einer solchen Banalität gleich wie ein Kinderschänder fühlt, sollte er sich fragen warum – die Airline hat ihm das sicher nicht suggeriert. Aber vielleicht fühlt er sich wegen geschlechtsgetrennter Toiletten ja auch wie ein Vergewaltiger. Und wegen des Sprengstoffverbots an Bord wie ein Terrorist.

      • Sportpapi sagt:

        @Peter: Die geschlechtsgetrennten Toiletten gelten für alle, ebenso wie die Eingangskontrollen. Aber ja, man kann sich bei beidem fragen, ob es das braucht. Und es ist nicht „in Tränen ausbrechen“, wenn sich auch Männer mal wehren. Immerhin geht es um pauschale Vorwürfe, nicht im irgendwelche sprachlich korrekte Formen etc.

  • Natalie Kuster sagt:

    Wie sagt man so schön? Better safe than sorry!!

    • Markus sagt:

      Solch ein Kommentar kann nur von einer Frau kommen. Als J&S-Leiter bin auch mit diesem Generalverdacht konfrontiert. Da wir keine Frauen finden die bereit sind den Leiterkurs zu absolvieren und Trainings zu leiten, überlegen wir uns den umgekehrten Weg. Keine Mädchen mehr zum Fussballtraining zuzulassen. Ich betrachte dies als ein Rückschritt, aber eben: Better safe than sorry! Hoffe Du hast keine die gerne Fussballspielen würde!

      • Markus sagt:

        Fehlt noch „Tochter“ im Schlusssatz vorhin

      • Natalie Kuster sagt:

        Es gibt durchaus Sportvereine mit weiblichen Trainern. Wer suchet, der findet.

      • Nathalie sagt:

        Keine Mädchen im Fussball-Club oder im Geräteturnen? Sorry, das ist Blödsinn! Jungs werden ebenso Opfer von Pädophilen wie Mädchen!

      • Sportpapi sagt:

        @Natalie: Zu denen würde ich dann aber meine Jungs nicht geben… Sie wissen ja: Better safe than sorry. Wobei – zu männlichen eigentlich auch nicht. Am besten behalte ich sie immer zu Hause!

    • Reto Burgener sagt:

      Ihre Aussage hat gleich mehrere logische Fehler: Punkto safe: Dann dürften Sie gar nicht fliegen, nur mit Blitzableiter aus dem Haus gehen, in kein Auto steigen, sich vor allem auch neben keine Heteros setzen, usw. Sicher ist unser Leben sicher nicht. Sorry: Das müssten Sie aber zu Tausenden von Männern sagen, die derart in ihrer Würde verletzt werden. Sie wollten wohl sagen: Better ignorant than headache by thinking !

      • Natalie Kuster sagt:

        Erstens vergleichen Sie hier Äpfel mit Birnen, Herr Burgener. Zweitens sind „Tausende von Männern, die derart in ihrer Würde verletzt werden“ wohl masslos übertrieben, wenn es um die Umplatzierung bei Flügen geht. Von den Millionen von Frauen, die tagtäglich ernsthaft in ihrer Würde verletzt werden, will ich jetzt gar nicht anfangen…

      • Markus sagt:

        @ Das Millionen von Frauen täglich in ihrer Würde verletzt werden bestreite ich in keiner Weise. Nur hilft es diesen Frauen kaum, wenn man die Männer nun einfach unter Generalverdacht stellt. Wie weiter unten zu lesen ist, hat dies gravierende folgen: Vereine nehmen keine Mädchen mehr auf oder haben Mühe Leiter zu finden; als Mann überlege ich es mir zweimal ob ich einem weinenden Kind helfen soll, könnte ja jemand denken ich sei die Ursache für das weinen; Lieber stehe ich im Zug als dass ich mich neben Kinder setze, u.s.w. Dabei passiert der grösste Teil im engsten Familienkreis.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Burgener, das Verhalten von Männern mit dem Wetter zu vergleichen, finde ich nun etwas diskriminierend den Männern gegenüber, aber wenn sie meinen……..

    • rage sagt:

      Dann wäre es aber – wenn wir schon von „sicher“ reden – sicherer, die männliche VERWANDTSCHAFT von dem Kind fernzuhalten als einen Fremden. Die Statistik liefert diesbezüglich sehr deutliche und kaum fehlinterpretierbare Daten…

      • rage sagt:

        P.S: Ich will damit nicht alle Väter unter Generalverdacht stellen! Ich bin sowieso keine Pädophilen-Paranoikerin… Mir geht es nur darum, auzuzeigen, dass die Massnahme, keine allein reisenden Kinder neben fremde Männer zu setzen, komplett unlogisch ist…

      • Nepomuk sagt:

        Genau da liegt der Wurm begraben: man redet zwar von Pädophilie, findet auch immer wieder ein paar spektakuläre Fälle, aber die Tatsache, dass diese Verbrechen meistens in der Verwandschaft passieren, ist immer noch tabu. Erst vor kurzem ist dieses Tabu bezüglich Geistlichen gefallen …

        Handlungen wie die Fluggesellschaft sind so gesehen eher als verzweifelter Aktionismus zu sehen.

      • Natalie Kuster sagt:

        Das ist durchaus eine reale, heikle Sache und ich finde es gut, erwähnst du das. Dennoch finde ich nicht, dass man aufgrund dieser Statistiken gewisses Gefahrenpotenzial von aussen ignorieren sollte.

      • Beno sagt:

        @Nepomuk

        Der Wurm ist,… dass man mit all den Generalverdächtigungen die Gesellschaft vergiftigt.
        (… übrigens werden laut „google“… 3 von 8 sexuellen Übergriffen an Kinder, von Frauen gemacht; wie würds denn ausschauen, wenn man sie so behandeln würde ?!

    • sepp z. sagt:

      Nathalie Kuster, solche Sprüche wurden gebraucht, um in der Apartheid die Verkehrsmittel zu rechtfertigen, wo Schwarze hinten und Weisse vorne sassen. Gratuliere!

      • Natalie Kuster sagt:

        Lieber Sepp, solche Sprüche, wie DU sie bringst sind etwa genauso unkonstruktiv wie Nazi-Vergleiche bei hitzigen Diskussionen über die Einwanderungspolitik (Godwins Law). Wir leben nicht mehr in der Vergangenheit. Aktuelle Probleme dürfen nicht totgeschwiegen werden.

    • Sportpapi sagt:

      Oh ja. Deshalb nehmen einige Vereine, die ich kenne, im Geräteturnen keine Mädchen mehr auf.

      • Natalie Kuster sagt:

        Es gibt genügend Alternativen, wenn man bereit ist zu suchen.

      • Sportpapi sagt:

        Gibt es. Und es gibt dann auch Privatschulen, die nur Mädchen aufnehmen. Es gibt alles – nur halt jede Medaille auch eine Kehrseite. Und selbst Sicherheitsfanatikern wird es nicht gelingen, jedes Risiko konsequent auszuschalten.

      • Natalie Kuster sagt:

        Richtig, Sportpapi. Jedes Sicherheitsrisiko lässt sich nicht ausmerzen. Und doch tue ich lieber, was ich kann (auch wenn es längst nicht alles abdeckt), statt süffisant mit einem Bier da zu hocken und mir zu denken „Kommt schon gut.“ Sollte meinen Kindern jemals etwas zustossen, kann ich immerhin von mir behaupten, dass ich es nicht darauf ankommen lassen habe.

      • Nathalie sagt:

        Nochmal hier: Jungs werden ebenso Opfer von Pädophilen wie Mädchen, ich glaube also nicht, dass das ein sinnvoller Grund ist, sie aus einem Club auszuschliessen oder in eine andere Schule zu stecken. Wenn, dann aus anderen Gründen, aber nicht deswegen. Ausserdem glaube ich, je mehr Mädchen weggesperrt werden, desto weniger lernen sie, mit männlichen Personen klar zu kommen.

      • Nathalie sagt:

        Btw. Natalie (ohne h): Sie wissen schon, dass Kinder lernen müssen, mit Gefahren, Unfällen und Misshandlungen (egal welcher Art) klarzukommen, wenn sie als selbständige Erwachsene eine echte Chance haben wollen im Leben?

    • David Rüegg sagt:

      Für mich ist der zwanghafte Drang zur absoluten Sicherheit ein viel grösserer Grund zur Sorge als ein gewisses Risiko im Leben zu akzeptieren.

      • Natalie Kuster sagt:

        Haben Sie Kinder, Herr Rüegg? Wissen Sie, was es bedeutet, ständig auch unter enormem gesellschaftlichem Druck zu stehen? Wenn etwas passiert heisst es immer gleich „Hätte die Mutter doch besser aufgepasst!“ oder schlimmeres! Nicht mit mir!

      • Sportpapi sagt:

        @Natalie: Sie erinnern mich an die Mutter, die ich gestern auf dem Spielplatz getroffen habe. Die ständig ihre zwei kleinen Kinder (2/4 jährig ungefähr) von allen Leitern, Bänken, Klettergelegenheiten heruntergeholt hat, weil es zu gefährlich und die Töchter dafür noch zu jung seien. Während mein Sohn (11 Monate) gleichzeitig die fast senkrechte Leiter rauf und runter geklettert ist (von mir gesichert natürlich). Zu viel Risikovermeidung kann definitiv auch fatale Nebenwirkungen haben…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ganz toll Sportler, diese Vergleiche! Aber Männer mit ungesicherten Sportanlagen oder Wetterausbrüchen zu vergleichen, kommt vielleicht tatsächlich den wirklichen Begebenheiten sehr nahe. Da kommt mir gleich wieder der Professor der Anthropologie in den Sinn, den ich hier auch schon erwähnte, und sein interessantes Werk: ‚Der Mann, ein Fehlgriff der Natur‘, von Rainer Knussmann

        http://www.booklooker.de/app/result.php?titel=Der+Mann%2C+ein+Fehlgriff+der+Natur.&setMediaType=0

      • rage sagt:

        Ich habe Kinder, und ich bin auch dieser Meinung. Meine Kinder nur deshalb in Watte packen, damit die Gesellschaft nachher nicht mir die Schuld gibt, wenn dem Kind etwas passiert?! Sicher nicht. Ich tue, was ich für uns für richtig und gesund erachte. Jede potentiell noch so kleine Gefahr schon Kilometer im voraus zu wittern und zu verhindern erachte ich nicht als gesund für die Entwicklung. Auch auf die Gefahr hin, dass die Blickvoyeure im Falle eines Unglücks dann mir die Schuld in die Schuhe schieben.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Lesen, nachdenken, argumentieren. Versuchs mal.

    • Marco Casutt sagt:

      Richtig, Frau Kuster. Konsequenterweise müsste man jedes Neugeborene der Mutter wegnehmen. Direkt nach der Geburt werden Kinder häufiger von der Mutter umgebracht als von fremden Männern. Oder ist die Sicherheit der Kinder nur relevant, wenn man Männer diskriminieren kann?

  • Daniel Küttel sagt:

    „Aber weshalb lassen sich Männer solche Dinge gefallen? Was denken Sie?“
    Wehrt man sich dann kommt das alte Sprichwort: „Nur ein gebissener Hund bellt.“ Aber man muss es keineswegs hinnehmen, gerade wenn man einen guten Platz hat. Man kann auch gerne darauf verweisen dass es noch 100te andere Gäste an Board hat die ebenfalls als potentielle Kinderschänder gelten und man soll doch sonst bitte das Kind auf den Platz einer Frau setzen, neben der kein Mann sitzt. Allerdings hab ich schon von Leuten gehört die wegen einem Kind nen besseren Platz erhalten haben. :o) Hat auch seine Vorteile.

    • H. Lecter sagt:

      Es hat auf jeden Fall massive Vorteile nicht neben einem Kind sitzen zu müssen.
      Ich hätte es gerne wenn die Kinder auch noch mindestens 10 Reihen Abstand von mir haben 🙂

    • Rascal sagt:

      Genau so sollte man es machen. Bei einem free upgrade in die Business oder First Class den Sitz freigeben, sonst sollen die Flugbegleiter für das Kind einen ‚geeigneten‘ Platz suchen.

  • Eduardo sagt:

    Entwickeln wir das doch konsequent weiter: Jeder Mann ist ein potentieller Kinderschänder (und Vergewaltiger seit den Siebzigerjahren sowieso), jede Mutter ist eine potentielle Kindesmisshandlerin, jeder Sportschütze ist ein potentieller Amokläufer, jeder Politiker ist ein potentieller Diktator, jeder Koch ist ein potentieller Typhuskranker, jeder Autofahrer ist ein potentieller Raser, jeder Reiche ist ein potentieller Steuerhinterzieher, jeder Patient ist ein potentieller Simulant, jeder Arbeitslose ist ein potentieller Arbeitsscheuer … Kurzum: Jeder/jede ist potentiell dies und das …

    • xyxyxy sagt:

      Ja so ist es auch.
      Prinzipiell ist jeder zu allem fähig.

    • pixel sagt:

      Ja. Und? Fazit? Die Aussage erschliesst sich mir nicht.

      • xyxyxy sagt:

        Das Fazit ist, dass wir deswegen nicht einen Überwachungs- und verbotsstaat machen können. Weil eben eigentlich jeder verdächtig ist, sogar der, der aufpasst, könnte ja…..
        und da die meisten missbrauchsfälle durch Verwandte geschehen, könnte man ja gleich verlangen, dass sämtliche Familien Videoüberwacht werden …. denn dort ist die Gefahr bekanntlich (fast) am grössten. Sicher um ein x-faches grösser, als während eines Fluges!

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Das ist in der Tat ziemlich verrückt. Da macht es in meinen Augen mehr Sinn, es zu verbieten, dass Kinder ohne Begleitung eines Erwachsenen fliegen… Natürlich sind Pädophile zu 99% Männer, aber ebenso sind nur eine verschwindende Anzahl Männer pädophil. Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet neben dem allein fliegenden Kind ein Pädophiler sitzt, welcher das Kind während des Fluges nötigt?
    Wenn man so konsequent alle möglichen Risiken eliminieren wollte, gäbe es kaum noch tragbare Passagiere.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Dann noch zur Thematik des Generalverdachts. Das ist tatsächlich für viele Männer ein Problem. Es ist ja nur schon verdächtig, mit seinem Kind auf die Toilette zu gehen oder seinem Kind beim waschen zu helfen. Grund dafür ist wohl v.a. die durch die Medien gepushte Überängstlichkeit. Wenn man den Leuten weismacht, dass hinter jedem Baum ein Kinderschänder lauert, wundert mich nicht, wenn sich eine gewisse Paranoia breit macht.
      Nicht falsch verstehen, ich finde es völlig richtig, so gut es geht, auf die Kinder aufzupassen. Aber irgendwo gibt es einfach Grenzen.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Dasselbe gilt ja auch für andere Bereiche. Ich finde es z.B. verständlich, dass man am Flughafen gewisse Kontrollen macht. Aber auch da muss man sich eingestehen, dass es irgendwo Grenzen des Zumutbaren gibt. Man wird nie ausschliessen können, dass ein Attentäter mitfliegt.

        Schlussendlich ist es eine Abwägung. Wie viel Einschränkung ist zumutbar, um mehr Sicherheit zu schaffen. Wenn impliziert wird, dass ein Mann unmöglich neben einem unbegleiteten Kind in einem Flugzeug sitzen darf, dann stimmt diese Verhältnismässigkeit doch in keinem Falle mehr.

    • Simone H. sagt:

      Ja, die Wahrscheinlichkeit eines Flugzeugsabsturz ist sicherlich markant höher

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