Best of Mamablog: Gleichberechtigung. Ja. Aber.

Es sind Sommerferien, auch für unsere Autorinnen und ihre Familien. Deshalb publizieren wir zehn Lieblingsbeiträge unserer Bloggerinnen. Wir hoffen, das Wiederlesen macht auch Ihnen Spass! Der letzte Beitrag unserer Sommer-Best-of-Serie stammt von Andrea Fischer.

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Müssen alle wirklich das Gleiche tun, oder einfach nur gleich viel? Mann in Frauenkleidern am Staubsaugen. (Illustration: Jamie Vesta)

8. März um halb acht in der Früh. Frauenkampftag. Regen. Grau. An der Tramhaltestelle Männer. Und Frauen. Etwa gleich viele. Kämpferisch sieht keiner aus. Und keine. Eher müde.

Gut, man müsste sicher anderswo gucken, um zu sehen, dass es noch viel zu kämpfen gibt in Sachen Frauen. Für die Gleichberechtigung von Frau und Mann. Das muss man nicht schönreden und auch nichts ins Lächerliche ziehen. Gleichzeitig ist die Debatte um Gleichstellung meiner Ansicht nach an einen etwas eigentümlichen Punkt angelangt. Zumindest was die ewige Diskussion um gleiches häusliches Engagement in Mittelschichtsfamilien angeht.

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Die ewigen Diskussionen um die gerechte Teilung der Hausarbeit können anstrengend sein: Ein Mann putzt das Klo.

Das mit dem «Gleich» ist so eine Sache. Ist etwas nun «das Gleiche» oder «das Selbe»? Eine grammatikalische Knacknuss mit philosophischem Unterbau. Das Gleiche ist nämlich nicht das Selbe. Es ist lediglich ähnlich. Und dieses Detail geht ab und zu völlig vergessen in der ewigen Männer-und-Frauen-sollen-gleichviel-im-Haushalt-tun-Diskussion. Und da immerhin laut einer Statistik der Fachstelle für Gleichstellung von Mann und Frau des Kantons Zürich nur noch ein Drittel der Familien das traditionelle Familienmodell lebt, ist die sehr verbreitet.

Als wir kleine Kinder hatten, hatte ich die fixe Idee, dass man, also wir als Mann und Frau, alles teilt. Gleich viele Windeln wechseln, gleich viele zähe Nachtstunden mit einem weinenden Baby auf dem Arm durch die Wohnung tigern, gleich viel arbeiten gehen, Wäsche falten, Rechnungen bezahlen, auf Spielplatzbänken sitzen – und was immer es an gefühlten Millionen schönen und weniger schönen Dingen gibt, die eine Familie eben ausmachen.

Das hatte irgendwann zur Folge, dass wir, übermüdet und gleichberechtigungsbeflissen, wie wir waren – aus Überzeugung, wir sind ja modern – viele Stunden damit verbrachten, abzumachen, wer was wann tut. Und ich gebe zu: Vor allem ich war immer öfter im zackigen Buchhalter-Modus und habe wohl schon fast die abgewaschen Teller pro Kopf gezählt. Voll die kleinliche Milchbüchlirechung. Einen Teil kann man sicher als Charakterschwäche abbuchen. Der andere geht auf das Konto «unpassendes Modell gewählt».

Irgendwann wurde uns das zu blöd. Wir beschlossen, es mal anders zu versuchen und das so genannt egalitäre System zu kippen. Seit ein paar Jahren mache ich meine Familien-Jobs, mein Mann macht andere, jeder die, die ihm am besten liegen. Aber eben nicht dieselben, sondern einfach gleich viele. Darum habe ich beispielsweise keinen blassen Schimmer von unserer aktuellen Steuerrechnung, Lampen flicke ich keine mehr und Altglas trage ich auch nicht mehr zur Sammelstelle. Dafür bin ich zuständig dafür, dass es bei uns wohnlich ist, hab die Termine der Familie im Griff und habe ein Auge auf die Hausaufgaben. Logisch, helfen wir einander, wenn nötig. Aber wir müssen nicht mehr den ganzen Quark aushandeln.

Seit dieser Umstellung bin ich massiv weniger genervt, wenn ich am Morgen vor der Arbeit noch rasch das Bad putze und auf dem Heimweg einen Sack voll Essen anschleppe. Ich hab ja anderswo Pause und wir gemeinsam mehr Zeit und Energie für Interessanteres. Zudem haben die klaren Einteilungen auch unerwartet unterhaltsame Seiten. Wenn beispielsweise wieder so ein Telefonfuzzi anruft, um mir das neueste Angebot für noch besseres und schnelleres und billigeres Telefonieren anzudrehen, sage ich: «Oh, das tut mir leid, da verstehe ich gar nichts davon, wissen Sie, das macht alles mein Mann.» – «Und wann kommt der nach Hause?» (Jetzt Stimmlage noch um einen Tick verdoofen oder, je nach Stimmung, eine Prise Anklage und Jammer beimengen): «Siiiiie, dass weiss ich halt amigs auch nicht…» Aha und tschüss.

Vermutlich haben sich das die Vorkämpferinnen der Frauenrechte damals nicht ganz so vorgestellt. Für mich ist jedoch eine der möglichen logischen Weiterentwicklungen der Emanzipation, dass ich mich gemeinsam mit meinem Mann für unsere eigene Form des Familienlebens entscheiden kann, auch für eine altmodischere. Für diese Freiheit bin ich enorm dankbar. Und die wünsche ich allen. Frauen wie Männern.

Erstpublikation 13. März 2012

167 Kommentare zu «Best of Mamablog: Gleichberechtigung. Ja. Aber.»

  • Lotti sagt:

    Ich würde mich vehement zur Wehr setzen wenn mir jemand aussenstehender vorschreiben möchte wie mein Mann und ich das Familienleben organisieren. Ob mir mein Mann nun beim Saubermachen, oder bei der Wäsche hilft und ob ich durch „arbeiten gehen“ etwas zum Familieneinkommen beitragen will oder muss ist unsere private angelegenheit und für meine „Rechte“ kann ich selbst einstehen, das habe ich von meiner Mutter gelernt!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Eben Lotti, „er hilft dir“. Das heisst, es ist deine Arbeit und bestenfalls hilft er dir dabei. Wo steht denn geschrieben, dass es deine Arbeit ist? Warum bist du zuständig für die unbezahlte Arbeit und er für die bezahlte? Warum ist seine Arbeit wert, bezahlt zu werden und deine nicht? Denk mal ein bisschen darüber nach!

      • Sportpapi sagt:

        „Ich würde mich vehement zur Wehr setzen wenn mir jemand aussenstehender vorschreiben möchte wie mein Mann und ich das Familienleben organisieren.“ Und Pippi, glaubst du, Lotti hat weniger Geld zur Verfügung als ihr Mann?

      • gabi sagt:

        Diese Pippi….

        Weiss immer so viel.

        Ich frag mich übrigens immer, wie sie das macht.

        Wie stell ich mir die „Übertragung“ vor?

        Legt sie die Hände auf die Maus und schliesst die Augen?
        Oder empfängt sie die Botschaften durch das Berühren des Blogernamens auf dem Bildschirm mittels des kleinen, magischen Fingers?

        … URIELLA!

        Geben Sie es doch endlich zu! Laufen Sie nicht länger vor mir weg! …. Ich weiss, dass Sie Pippi sind!

        Heiraten Sie mich, URIELLA!

        Ich will ein Kind von Ihnen! Bitte!

      • gabi sagt:

        – Ah. Übrigens noch, Pippi:

        Sie Ärmste! Nicht nur, dass es heute – zum wievielten Mal eigentlich? (bald brechen Sie aliens Rekord) – wieder nicht geklappt hat mit dem Ignorieren… Nein!

        Hätten Sie sich dran gehalten, dann hätten Sie sich nicht schon wieder so peinlich zum Gespött gemacht.

        Jus studiert… Pffffh!

        😀

      • alien sagt:

        gabi stelle ich mir vor als Host vom World Domination Meeting, wo er wie ein James-Bond-Fiesling eine weisse Katze streichelt und dabei gedankenverloren grinst. Also, ich meine, er wäre das sehr gerne, aber es reicht zum stellvertretenden Stockwerkeigentümervorstandsvorsitzenden. Immerhin.

      • gabi sagt:

        Ich bin ja bescheiden:

        Mir reicht es sogar schon nur, wenn ich für den einen oder anderen Kriecher zum Dauerthema werde, das trotz Aufbietung aller bescheidenen Willenskraft einfach nicht zu ignorieren ist.

        😀

  • Lotti sagt:

    Mich stört an den beiden Bildern zu diesem „heissen“ Artikel ist das lächerlich machen der Männer im Allgemeinen. Was für ein Geschrei und Proteste hätte es gegeben wenn Frauen bei der Hausarbeit in so lächerlichen Posen dargestellt worden wären? Zeigt das nicht die fehlende Toleranz und Bereitschaft zu einer echten Einigung. Ausserdem ist es doch jeder Familie selbst überlassen, intern zu regeln wie die Familienaufgaben verteilt werden. Es muss für die Familie stimmen und die Umwelt hat dabei nicht dreinzureden. Jjede Frau ist/sollte heut zu Tage in der Lage ihre Rechte selbst einzufordern

    • Hitz sagt:

      Das ist das Wesentliche an der ganzen Gleichberechtigungsdiskussion. Gleichberechtigung ist immer eine Frage zwischen zwei Menschen und niemals diejenige einer ganzen Gesellschaft.

      • Katharina sagt:

        wenn die rechte im juristischen Sinn gleich und durchsetzbar wären, dann ja. Tatsache ist aber , dass dem nicht so ist, vor allem was durchsetzbar ist.

      • Sportpapi sagt:

        Ist es nicht? Wenn objektiv eine Ungleichbehandlung vorliegt, ist das einklagbar. Sonst eben nicht.

      • Pixel sagt:

        Ach was sportpapi – haben Sie hier ev etwas schnell geschossen? Wenn objektiv eine ungleiche Behandlung vorliegt…wenn ich nun drüber nachdenke, wieviele Jungs hier im MB motzen wegen: Militär oder dem Recht nach einer Trennung oder Scheidung was sowohl Kind und Geld anbelangt, dann ist das alles andere als objektiv. Genauso wenig wie Sie mir jetzt sagen werden dass die Frauen zu Unrecht sich ungleich behandelt fühlen wenn es um die beruflichen Perspektiven insbesondere nach Mutterschaftsurlaub geht. Es geht immer eine subjektive Wahrnehmung voraus!

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Die Militärpflicht nur für Männer ist objektiv und klar eine Ungleichbehandlung, eine Diskriminierung, die längst abgeschafft gehört. Beim Scheidungsrecht bzw. vor allem Sorgerecht etc. ist das Problem, dass die Gerichte sich für eine Seite entscheiden müssen. Da ist es nachvollziehbar, dass die Kinder meist zu den Müttern kommen, ich habe nie etwas anderes gesagt. Allerdings brauchen wir das gemeinsame Sorgerecht und weitere Rahmenbedingungen, um den Kindern den Vater zu erhalten (und dem Vater die Kinder). Dies würde auch ermöglichen, dass die Ex-Partner ihr Leben selbst finanzieren.

      • Sportpapi sagt:

        Es gibt auch ganz viele andere Fälle, bei denen ich sagen würde, dass objektiv eine Diskriminierung vorliegt. In weiteren vielen Fällen ist es vielleicht so, aber es ist schlecht nachweisbar. Aber es gibt auch viele Fälle, wo schlicht und einfach nicht die fehlenden Chancen das Problem sind, sondern schlicht der Wille und die Energie fehlt, die Chancen zu packen. Ich finde das sehr verständlich, die Ausreden dazu aber nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Noch zur beruflichen Perspektive nach Mutterschaftsurlaub: Sicher gibt es Deppen, die eine Frau nicht glauben, wenn diese versichert, nach wie vor sich beruflich verwirklichen zu wollen. Es gibt aber auch andere. Meist sind es aber die Frauen selber, die diesen Weg dann nicht mehr gehen wollen. Die weder ein Vollpensum, noch die für eine Karriere nötigen Überstunden und allenfalls Auslandaufenthalte auch sich nehmen wollen. Verständlicherweise!

      • gabi sagt:

        Wenn subjektive Wahrnehung immer bereits gleich zu setzen wäre mit judizierbaren Tatsachen, so wüsste ich nicht, wie dies dann noch „Rechtsstaat“ geheissen werden könnte.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn Dummies Fremdwörter brauchen:

        „Für das Wort judizierbar wurden in unserer Datenbank noch keine Synonyme hinterlegt. Meinen Sie vielleicht: Judenfreund, Judengegner, Judenhaß, Judenhass, Judentum, Judenverfolgung, Judenvergasung, Judenvernichtung,…… „

      • gabi sagt:

        🙂

        😀

        Schon wieder nicht geklappt, mit dem Ignoieren heute?!

        Und dann auch noch so ein Schämer.

        Tut mir jetzt aber schampar leid (mal ganz abgesehen davon, dass Sie, wie schon ihr ganzes Blogleben lang, nur auf diesem „Niveau“ von Deutschfehlern zu operieren können scheinen).

        Veruschen Sie´s mal mit „judizieren“. Ziehen Sie dann von Ihrer Festplattenkapazität mal kurz ein Minimum ab, dass ansonsten „emma sagt, dass…“ zugewiesen ist, lassen Sie´s kurz für ein klein wenig Deutschgefühl rennen und bilden Sie ein Adjektiv draus.

        Peinlich, wie immer. – Mitten in die Nesseln!

      • gabi sagt:

        Oh… Sehen Sie: Und das „das“ hab ich fälschlicherweise auch grad noch mit Doppel-S geschrieben.

        Ev. gleich noch ein weiterer Hinweis für Sie auf allfällige antisem. Absichten!?

        Jaja… Noch zertretende Kaugummis aufm Asphalt wollen Ihnen was sagen.

      • pixel sagt:

        Sp: Vielleicht müssten wir sogar in diesem Fall „subjektive“ und „objektive“ Wahrnehmung genauer definieren. Glauben Sie mir, deutlich die Mehrheit der Frauen fühlt sich benachteiligt nach dem Mutterschaftsurlaub (blenden Sie meine Situation aus, die ist nicht unbedingt massgebend und vermutlich ein extremerer Fall – dennoch kein Sonderfall). Was hört man als Gegenargument? „Du hast dich ja freiwillig für ein Kind entschieden“. Ist das nun subjektiv oder objektiv? Und Militär? man könnte hier locker entgegnen: „bitte, geht doch in den Zivildienst“. Das sind Beispiele, die aufzeigen sollen//

      • pixel sagt:

        // dass aus meiner Sicht immer eine subjektive Wahrnehmung vorausgehen muss, um sie irgendwann zu berichtigen und eine Gleichstellung herzustellen. Ich bin mir auch fast sicher, dass die Südstaaten-Schwarzen sich in der Geschichte massiv benachteiligt fühlten (zu Recht), ein Weisser hat das offensichtlich damals anders gesehen. Wenn man Argumente auf seiner Seite haben möchte, ist man meist sehr subjektiv.

      • gabi sagt:

        Naja…

        Irgendwie ja auch eine sehr nachvollziehbare Blamage in Ihrem Fall, Pippi:

        Für jemanden, die sich ihr ganzes Weltbild nur aus Dingen zusammenschustert, die irgendwo bereits vorgekaut (am liebsten in Emma, versteht sich!) sind oder zumindest jederzeit aus dem Netz mit copy-paste als „eigener Gedankengang“ ausgegeben werden kann, muss es EXTREEEEM verwirrend sein, wenn das Wörtlein so nicht Buchstaben für Buchstaben in Wikipedia aufscheint, sondern sogar – da sind Sie etwas schwächer – selber hergeleitet werden muss.

        Für ne angebliche Jus-Studentin allerdings strunzig doof.

        😉

      • gabi sagt:

        Pixel: Ja, so ist es.

        Und muss auch selbstverständlich so sein.

        Am Anfang steht ein subjektives Empfinden. Richtig.

        Und das gilt es auszuprechen und abwägen zu lassen.

        Ich schreibe doch hier nicht gegen das subjektive Empfinden an sich an (und selbst das wäre ja mein subjektiver Eindruck! 😉 )

        Mir geht es darum, dass der subjektive Eindruck an sich eben noch nicht gleich gewichtet werden kann mit einer objektiven Tatsache. Das ist alles.

        Um bei ihrem Bsp. der Südstaatenschwarzen zu bleiben: Der arme Ku-Klux-Klan fühlt sich ganz gewiss auch – subjektiv – ungerecht behandelt.

      • gabi sagt:

        „Wenn man Argumente auf seiner Seite haben möchte, ist man meist sehr subjektiv.“

        Stimmt.

        „Möchten“ allein reicht halt nie.

        Will man mit seinen Argumenten punkten, sollten sie jedoch möglichst jeder objektiven Prüfung stand halten.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Ich verstehe sie nicht. Natürlich gibt es ein subjektives Empfinden, das mehr oder weniger nahe bei den objektiven Fakten liegt. Wenn es um Diskriminierung geht, dann stehen aber die Fakten im Zentrum. Dass der Militärdienst unbestreitbar eine Diskriminierung ist, liegt auf der Hand – ihr Hinweis auf den Zivildienst, der noch einmal deutlich länger dauert, ist absolut unpassend. Wie ist es denn nun mit der Diskrimiierung von Müttern, die unbedingt Karriere machen wollen, im Job? Können Sie da etwas beitragen, etwas belegen?

      • gabi sagt:

        Da warst Du jetzt aber sehr gnädig, Sportpapi, beim Zivi-Dienst:

        Denn der käme ja nicht mal annähernd an ein objektives Gegenargument ran, weil die sich diskriminiert fühlenden schliesslich nicht einach der Zwangsdienst an sich schlimm finden, sondern eben, dass ihn nur Männer machen müssen.

        Darauf zu kontern „mach halt nen Anderen“ geht nicht mal ansatzweise darauf ein, dass Frauen eben überhaupt keinen, also weder Zivil- noch Militärdienst, leisten müssen.

        …Eben: bloss subjektiv gerne Recht haben zu möchten, ersetzt nicht die Suche nach geeigneten Argumenten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Duden: Die Suche nach „judizierbar“ lieferte 0 Treffer

        Ja, Fremdwörter sind Glücksache, armer Narr!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Im Netz kostet der Fremdwörterduden nur 14.99 Euro:

        http://www.duden.de/suchen/sprachwissen/judizierbar

        Aber ich verstehe schon, dass du mit dem Arbeitslosengeld nicht weit kommst. Dafür hast du Zeit, dir hier den ganzen Tag eine Blösse nach der andern zu geben.

      • Sportpapi sagt:

        @Gabi: Ja, ich war da äusserst zurückhaltend und habe zurückgehalten, was mir als erstes auf der Zunge lag. Pixel scheint heute argumentativ jedenfalls keinen guten Tag zu haben.
        @Pippi: Du hast den Begriff, den es nicht gibt, der aber gemäss google-Recherche doch häufig verwendet wird, nicht verstanden? Ernsthaft? Oder hast du zum Thema wirklich nicht Substantielles mehr zu bieten?

      • Sportpapi sagt:

        Wie auch immer. Nach meinem Sprachverständnis ist es jedenfalls so, wenn es gemäss Duden das Verb judizieren gibt, dann auch die abgeleitete Form judizierbar. Es werden ja nicht alle Konjugations- und Deklinationsformen aufgeführt. Aber das nur am Rande.

      • gabi sagt:

        Was soll´s…

        Was kann von jemandem erwartet werden, der seine ganze „eigne Meingung“ nur aufs mantramässige Nachbeten von Dingen abstützt, die es im Netz (aber wirklich ausgeschrieben!) zu kopieren gibt.

        🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es ist schwer, zu Müll etwas Substanzielles beizutragen. Aber ich weiss, dass du dich an g’s Müll erfreust, Säuhäfeli Säuddecheli sagt man dazu in Bern.

      • gabi sagt:

        Ich persönlich hab ja die Erfahrung gemacht, dass das täubelnde Abstreiten von Offensichtlichem peinliche Dinge nur noch peinlicher macht.

        So wie grad eben mit „judizierbar“.

        Aber leider kann man Sie ja nie an eignen Erfahrungen teil haben lassen.

        Und aufm Netz hab ich´s so auch nirgends auf Widipedia hinterlassen. In der Emma schon gar nicht.

        Tut mir leid, dass es halt dennoch so ist (auch wenn´s für Sie ohne diese „konkreten Beweise“ natürlich sehr schwer zu schlucken sein muss!)

        😉

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Lotti und Hitz haben hier eine interessante Diskussion angestossen, von der du – wie wir wissen – nur zu gerne ablenkst (auch wenn du auch mit der Ablenkung im Unrecht bist). Pixel und ich sind etwas auf ein Nebengleis gefahren, aber trotzdem wäre auch da ein Ansatz für Diskussionen. Komm, gib dir Mühe!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar kann man, es ist nicht verboten, sinn- und zwecklos Buchstaben aneinander zu reihen.
        Ist bei dir auch nichts Neues, dein Hobby quasi. Zwar unfreiwillig, weil du gerne „wichtige Wörtli“ sagen resp. schreiben würdest, um deinen Null-Aussagen Gewichtigkeit zu geben. Ungefähr Niveau Kindergarten, dort ist das auch sehr beliebt. Dass der Duden einem Hirsch wie dir zu banal ist, erstaunt auch nicht weiter. Ha, wäre ja gelacht, wenn sich ein gabi nach einem ordinären Duden richten würde, das würde ihn doch beschneiden in seiner Kreativität, seiner Sprachgewalt…..

      • Sportpapi sagt:

        Noch einmal, für die Langsamen unter uns: gemäss Duden gibt es das Verb judizieren: http://www.duden.de/rechtschreibung/judizieren

      • Sportpapi sagt:

        Und es gibt Regeln, wie die Endung -bar an Verben angehängt wird: http://www.duden.de/rechtschreibung/_bar
        Übrigens ist dieses -bar natürlich interessant, verwandt mit gebären, wohl auch meinem geliebten Barren, aber auch der Amphore für die Säufer unter uns.

      • gabi sagt:

        Ich lach mich kapputt.

        Wie lange wollen Sie denn heute noch drauf hinweisen, dass Sie also entweder zu doof oder zu verbiestert aufs gabibashing geeicht sind, dass Ihnen die Bedeutung von „judizierbar“ durch die Denk-Lappen geht?

        Wie lange ziehen Sie das denn jetzt durch? Bin wirklich neugierig.

        Ist doch vollkommen nebensächlich, welche Beleidigungen Sie nun noch dazu flicken wollen. Die peinliche Hauptaussage ist und bleibt: Sie scheinen mit dem Wort „judizieren“ nichts anfangen zu können. Als angebl.Jus-Studi!

        Hey… Die Zeitungsartikel mit „judizierbar“ drin auf google. War auch ich?!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Sportler. Aber judzierbar nicht, sowenig wie „gärtnerbar“ von gärtnern, oder „schreibbar“ von schreiben, oder „lachbar“ von lachen……….

      • gabi sagt:

        Einfach nur aufs Dümmste verhöhnbar!

        🙂

        – Jetzt nehmen Sie sich halt ein Tempo, Pippi.

        Drei mal kräfig schneuzen – Emma anklicken – irgend einen beliebigen Artikel aufrufen (ist ja egal was; geht ja doch immer um dieselbe Gewissheit!) – link in den MB stelen – mit einem inneren „Ha!“ das ewas angeknackte Selbstvertrauen zurückordern –

        … Und gut ist!

      • Sportpapi sagt:

        schreibbar geht nicht? Muss ich gleich dem Duden melden, der den Begriff in seinen Erläuterungen verwendet. Und den verschiedenen D-E-Wörterbuchherausgebern…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        …und jetzt muss ich gehen, hab gleich ein Rendez-vous mit einem intelligenten, attraktiven jungen Mann.

        Ach ist das schön, Erholung…… 🙂

      • gabi sagt:

        Na kommen Sie, arme Pippi:

        Stützen Sie sich auf mich. Ich helfe Ihnen sogar.

        Wie wäre es damit:

        http://www.emma.de/ressorts/artikel/sexualitaet/pat-und-patrick-califia/

        Nein. Ich habe keine Ahnung, wie der Zusammenhang zum tagesaktuellen Thema zu schaffen wäre…. Aber das hat Ihnen ja noch nie zu schaffen gemacht.

        😀

      • pixel sagt:

        sp: Ich weiss nicht, was Ihnen auf der Zunge lag, was Gabi ausgesprochen haben soll, aber vielleicht hab ich heute nicht nur argumentarisch einen schlechten Tag sondern bin auch noch etwas begriffstutzig. Kann sein, passiert zum Glück nicht nur mir. Wie stellen Sie sich vor, soll ich Ihnen denn Beispiele liefern zum Thema „Berufseinstieg und Chancen der Frau nach Mutterschaft“? Dass die Hochschule St. Gallen dies in ihrem Weiterbildungsangebot berücksichtig dürfte schon zum Denken anregen. Item. Nach wie vor behaupte ich, dass einer objektive Festhaltung einer Diskriminierung immer

      • pixel sagt:

        ein subjektives Empfinden einer Gruppe von Menschen vorangeht. Und sp, JA! auch wenn Sie SUBJEKTIV es anders empfinden, OBJEKTIV besteht eine deutliche Benachteiligung der Frau als Mutter im Berufsleben. Dass Sie dabei erfolgreich immer wieder weggucken und das Gegenteil behaupten ist eine subjektive und äusserst selektive Wahrnehmung.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Wenn die Benachteiligung einer Arbeitnehmern, nur weil sie a) Frau und b) sogar Mutter ist, tatsächlich, objektiv vorhanden ist, dann kann sie eben in Zahlen und Fakten dargestellt und belegt werden. Solches ist mir nicht bekannt, obwohl ich es keineswegs ausschliessen möchte. Ihre Zusammenhänge zwischen subjektivem Empfinden und objektiven Fakten kann ich nicht nachvollziehen. Richtig ist doch, dass es ein subjektives Empfinden gibt, das Grundlage für eine vertiefe, eben objektive Untersuchung sein könnte. Wenn eine solche denn überhaupt möglich ist.

      • pixel sagt:

        Sp: Wir können uns auf Ihre letzten beiden Sätze einigen; das meinte ich, auch wenn ich es nicht so treffend ausgedrückt habe wie Sie es eben taten.

      • Katharina sagt:

        judizierbar – judizieren – judicare im lateinischen. sollte eigentlich bei Leuten, die juris prudenz studieren, bekannt sein.

        „judicare: To decide or determine in a judicial manner.

        In civil and old English Law, judicare means to judge, to pass judgment or sentence, or to decide an issue in an impartial fashion. It refers to the interpretation and application of the laws to the facts and the administration of justice.“

        West’s Encyclopedia of American Law, edition 2. Copyright 2008 The Gale Group, Inc. All rights reserved.

      • Katharina sagt:

        ju­di­zie­ren

        Gebrauch: Rechtssprache.

        Bedeutung: Recht sprechen; gerichtlich urteilen, entscheiden; richten.

        Quelle: Duden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schon etwas armselig, wie du dich wieder aufspielen musst. Aber das kennen wir ja schon von dir. Wenn du gelesen hättest, wäre dir vielleicht aufgefallen, dass es nie um judizieren ging, sondern um judizierbar. Der Duden erwähnt 0 Treffer bei judizierbar. Alles klar?

      • gabi sagt:

        Ein Selbstläufer.

        Unglaublich.

        Einfach, weil man zu borniert ist, einen peinlichen Fehler ein zu gestehen.

        Pippi: Ist tatsächlich noch nie vorgekommen bei Ihnen. Schon mal aufgefallen?

        Sie sind einfach fehlerfrei.

        Und so machen Sie sich in Ihrer Unfähigkeit, zu Offensichtlichem zu stehen, einfach nur zum Gespött.

        Alles kein Problem; by the way. – Machen Sie nur!

        Aber die Vorstellung, alleine schon das Frausein an sich, würde Sie zum besseren Geschlecht machen und gar zu einer besseren Zukunft führen, ist absurd, wenn man nicht mal zu solchen Peititessen stehen kann.

      • Sportpapi sagt:

        Alles natürlich eng beim Thema, oder?

      • gabi sagt:

        Dabei versuche ich mich in Austrismen ja noch zurückzuhalten. (ich meine, dass „judizierbar“ in Wien etwas öfters zu hören und v.a. zu lesen ist – was allerdings nichts daran ändert, dass es gesamtdeutsch in seiner grammatischen Logik funktioniert).

        Andere Wörter kommen mir kaum je über die Lippen, die hier gang und gäbe sind. „inkludiert“ mag ich z.B. ganz und gar nicht. Oder Dinge, die nur einen Hang zum Pseudo-Lateinern offenbaren: Was musste ich lachen, als ich zum ersten Mal kapierte, das „Ferialpraktikanten“, nichts Anderes sind als junge Leute, die ein Ferienpraktikum absolvieren+

        🙂

      • Katharina sagt:

        All das nur, weil ich nicht so blöd bin, einer wildfremden Person, die sich hinter Fake Accounts versteckt und damit immer virtuell blieb, persönliche Koordinaten (Adresse und Telefon) preis zugeben. Dies von Anfang an, weil eben eine Vertrauensbasis dafür durch Ihr Verhalten nie aufgebaut werden konnte. Ganz abgesehen davon, dass in der Online Welt die strikte Regel herrscht, mit direkten Koordinaten und Face to Face Meetings (in Ihrem Fall auch über eine Person, die neulich hier an einem Kongress war), extrem vorsichtig zu sein.

      • Katharina sagt:

        Weil Sie denselben Vorwurf früher an andere hier mitwirkende machten, nachdem jene Ihnen auch die Offenbarung von mehr persönlichen Informationen verweigerten, weil auch die beobachteten, dass Sie dies nicht im Sinne vertrauensbildender Massnahmen auf Gegenrecht tun, sondern gefischte Informationen als Angriffsvektor benutzten, war eine Annäherung in Ihrem Sinn sehr früh keine Option mehr. Oft benutzten Sie solche Informationsfragmente, um Leute zu einer Solidarität an diesem Ort hier zu manipulieren, damit Sie hier Ihre Off-Topic persönlichen Vendettas durchexerzieren können.

      • Katharina sagt:

        Um zum Thema zurückzukommen: Es geht ja darum, ob Fragen der Diskriminierung judizierbar sind oder nicht. Judizierbar sind diese nur, wenn objektiv ein Gesetzesverstoss feststellbar ist und dieser dann auch in der Judikative geahndet werden kann oder kompostierbar ist. Darüber gingen die Meinungen auseinander. Mein Beitrag hierzu war, dass meiner Meinung nach zwar Diskriminierung objektiv feststellbar ist, ich aber anzweifle, dass die diskriminierte Person dies tatsächlich durch die Judikative abklären lassen kann, aufgrund diverser Hindernisse im System.

      • Katharina sagt:

        „kompostierbar ist.“ sollte kompensierbar heissen.

        Jedenfalls haben Sie, Pippi, eine solche Diskussion mit Ihren Beiträgen zerschossen.

        So, you do NOT add value here, but take valuable Motivation away.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        5 hasserfüllte Antworten auf einen sachlichen Dreizeiler, der mit dir nicht mal was zu tun hat. Du suchst ständig Gelegenheiten, mir ans Bein zu pinkeln, weil du keine Zurückweisungen erträgst.
        Du tust mir wirklich nur noch leid, Kate.

  • PlainCitizen sagt:

    Nur wer bereit ist, für den Lebensunterhalt des Partners aufzukommen, ist emanzipiert.

  • Ludwig sagt:

    Hausarbeit hat aber auch für Männer was meditatives – das schreibt übrigens auch Peter Redvoort in „Die Söhne Egalias“ …

    Ludwig

  • Katharina sagt:

    Gleichberechtigung ist nicht one size fits all.

    http://www.youtube.com/watch?v=ulTDU0QYVBM

    aber one size fits all war zukunftsweisend.

  • ritva laaksonen sagt:

    Die gleichstellung der geschlechter, hat nur stress verursacht.Früher verdiente der mann das geld, die frau war zuständig für den wohl des mannes, haushalt und kinder.Die rollenteilung funktionierte gut, und stress war nicht vorhanden. Die gleichberechtigung verursachte viel ärger und überfordete das familienleben.Jetzt müssen frauen als müllmänner arbeiten und die männer windeln waschen, alle müssen ins militär.Männer und frauen sind verschieden aus hormonellen gründen. Ideal ist, wenn beide eltern arbeiten, eine hausangestellte zu haben. Bei uns war es so, und gleichberechtigunsprobleme weg.

  • Christian Klar sagt:

    Seit Jahrzehnten immer die gleiche Leiher. So was von abgelutscht und zu Tode geschwätzt. Ich gähn mir einen ab. Monogamie, Pärchengroove, ewige Liebe etc., etc., etc. Verabschiedet euch endlich von euren Illusionen. Frau und Mann kommen zusammen um sich fortzupflanzen, punkt. Alles andere ist Biochemie die uns dahin führt. Männer sollten unter Männern bleiben und die Frauen unter Frauen und die Kinder kommen mit fünf Jahren ins „Kinderhaus“ und leben unter sich.

    • alien sagt:

      Was bist denn Du für ein Spinner?

      • gabi sagt:

        Sicher einer, der nzz-lesenden SVP-Wähler sofort zu Tode verurteilen würde, wenn sie dann auch noch Banker wären.

        – Oder meinen Sie, er ist am Schluss nicht so ein Schubladisierer?

        😀

      • alien sagt:

        gabi ist profund soziopathisch. Den liebt niemand. Egal, er will das gar nicht..

      • gabi sagt:

        Ein Thema, das Sie zweifellos beschäftigt.

        Wer ist denn nun besser dran, alien?

        Der, von dem Sie meinen, er will das eh nicht oder eher der, der keine Selbsterniedrigung auslässt, in der Hoffnung doch bitte, bitte geliebt (lies: anerkannt) zu werden, um dann doch von den umdackelten bloss wieder und wieder den Schuh zu kriegen*?

        Was meinen Sie?

        *im Übrigen nur allzu verständlich. Wer mag das Dauergekrieche zwischen den Füssen schon?

  • Hermann sagt:

    Dieses System funktioniert bei uns auch einigermassen. Wo es klemmt ist beim Aufraeumen des Puffs, das die Kinder hinterlassen. Nach dem Verursacherprinzip muessen die das selbst tun, machen es aber unter keinen Umstaenden. So gibt es jeden Tag ein Riesentheater, aber ohne Erfolg. Dem Aelteren haben wir nun die X-box abgestellt und dem Computer ein Password gegeben. Das nuetzt ein bisschen. Geht das anderen Eltern aehnlich?

  • markus roth sagt:

    „emanzipierte“ personen die sich an rollenmodelle klammern sind eben nur pseudo emanzipiert ! mit grammatikalischen formulierungen wie „gleich“ und „dasselbe“ hat es auch nichts zu tun, sondern mit gegenseitigem respekt, echtem verständnis, einfühlungsvermögen und zuneigung. Wo dies fehlt lässt sich auch nichts emanzipieren. wirkliche emanzipation ist der weg zur gereiften menschwerdung.

    • gabi sagt:

      Gut gesagt!

    • Muttis Liebling sagt:

      Ohne Rollenmodelle kommt man nicht aus. Kein Mensch ist in der Lage, jede Entscheidung zu überdenken. Deshalb delegiert man Standards an Rollen. Sowas wie Schwimmen, Velo- oder Autofahren wären ohne Rollenverhaten nicht möglich.
      Umgekehrt kann man Verhaltensweisen, die noch offen sind, wie Emanzipation, nicht in Rollen pressen. Emanzipation setzt ja voraus, das Ungleichgewicht entstanden ist, redet nicht über deren Ursachen. Eigentlich sollte jeder Mensch emanzipiert sein, wenn er es nicht ist, ist etwas schief gegangen. Emanzipation muss man nicht erreichen, nur das Nichtentstehen verhindern.

      • gabi sagt:

        ML; das geht nun aber nicht ganz auf.

        Qua Definition emanzipiert man sich VON etwas.

        Ihr letzter Satz geht daher so nicht auf.

        (auch wenn ich Ihnen ansonsten zustimme: Jep. Ohne Vorbilder, von denen man sich aber eben auch lösen kann, aber nicht muss – so interpretiere ich Sie -, geht´s nicht)

  • Widerspenstige sagt:

    Es müsste heissen: Gleichberechtigung.Ja. (ohne Wenn und Aber) 😉

    Übrigens hat der gute Markus Theunert nach nur drei Wochen Stellenantritt den Hut genommen, weil er partout Präsident seiner Männerguilde bleiben wollte. Beides geht halt nicht und schon türmte er…. 😀

    • Sportpapi sagt:

      So kann man es auch sehen… Du würdest aus deinen langjährigen Engagements aussteigen, nur weil diese deinen Chefinnen gerade nicht passen? Sicher nicht, oder? Nein, es war einfach nur peinlich.
      http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/fallengelassen-1.17397258

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, peinlich für ihn. Wer fordert, dass Kindern in Schulen und Elternhaus Gewaltpornos, inkl. Fäkalszenen, gezeigt werden soll zwecks „Aufklärung“, hat sie nicht mehr alle.

        Und seine Forderung nach „zertifizierten Bordellen“ war auch kein Gag, das meinen die Männerbündlerischen mit ihrem Präsidenten ganz ernst.

        Also alles wie gehabt, der freie Zugriff auf die weibliche Sexualität (Jungs werden mit der oben erwähnten „Aufklärung“ rechtzeitig angefixt) ist das Schwerpunktthema der Fortschrittlichen. Soweit waren wir schon, das brauchen wir nicht. Herr T. war eine Fehlbesetzung.

      • Sportpapi sagt:

        Ach Pippi, und das haben die Frauen nach drei Wochen bemerkt? Dass da ein Mann (jawohl, ein Mann im Gleichstellungsbüro, was für eine Frechheit!) mit eigenen Ansichten eingestellt wurde? Peinlich, wirklich.

      • Stefan sagt:

        Da muss ich dir recht geben. Diese Forderungen waren absolut lächerlich. Für Herr Theunert meint mit „Porno“ wahrscheinlich noch die lustigen „Schulmädchenreport“ aus den 70er Jahren und hat keine Ahnung was Pornographie heute heisst.
        Auch andere Forderungen von männer.ch wie „Liebesschulen für Männer“ etc… sind ziemlich hohl.
        Problematisch finde ich schon, dass diese ganzen Gleichstellungsbehörden fest in Frauenhand sind und ein Männerbeauftragter grundsätzlich keine schlechte Idee wäre. aber nicht Herr Theunert

      • Stefan sagt:

        @ Sportpapi. Jawohl, da gebe ich dir recht. Das Vorgehen der Gleichstellungsbehörde war wirklich nicht sauber. Anstellen, nach 3 Wochen mit Bekanntem abservieren geht gar nicht. Diese Stelle wird ja nie mehr besetzt, und genau dies war das Ziel der Chefinnen. Aber eben. Herr Theunert war definitiv die falsche Person.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das glaube ich nicht, dass dies das Ziel war! Es gibt viele Frauen, die sich nichts mehr wünschen, als das Männer mal ein paar Schritte machen, sich überlegen, was Gleichberechtigung für sie heisst, wie es mit der Aufteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit aussehen soll, wie die Beziehung zu den Kindern aussehen soll etc.
        Wenn dann Herr T. den Fokus – einmal mehr – auf die freie Verfügbarkeit der weiblichen Sexualität lenkt, ist das erbärmlich und schadet der Sache, und den Männern, enorm.

      • Sportpapi sagt:

        Es ist ja schon Unsinn, dass es im Gleichstellungsbüro einen Männerbeauftragten braucht. Was sind denn die anderen Mitarbeiterinnen? Frauenbeauftragte? Wäre immerhin ehrlich…

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: „Sich überlegen, was Gleichberechtigung für sie heisst, wie es mit der Aufteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit aussehen soll, wie die Beziehung zu den Kindern aussehen soll etc.“ Ich kenne keinen Mann, der darüber nicht intensiv nachdenkt, bevor er eine Familie gründet. Du schon? Zum anderen hat sich Theunert in zwei Punkten geäussert, in denen er durchaus mehrheitsfähige, aber sicher zulässige Ansichten vertritt. Und dies zudem auch nicht erst seit Kurzem.

      • Valeria sagt:

        @ Sportpapi:
        Wenn man sich gewisse Gleichstellungsbüros anschaut, bestehen diese tatsächlich mehr aus Frauenbeauftragten. So verneinen viele z.B. die Tatsache, dass auch Männer unter häuslicher Gewalt leiden können. Und nicht nur Frauen und Kinder.

      • Sportpapi sagt:

        @Valeria: Ich weiss. Deshalb halte ich die Einrichtung eines Männerbeauftragten keineswegs für einen Fortschritt, sondern eher für eine Kapitulation vor den Verhältnissen.

      • Valeria sagt:

        @ Sportpapi:
        Hat was… leider.

      • alien sagt:

        Nein, Sportpapi. Die Verhältnisse haben was Schlechtes an sich, und sie müssen verbessert werden. Und dafür braucht es Leute, die sich darum kümmern, von allein geschieht das nicht. Der Männerbeauftragte sollte genau das tun.

        Von weiblicher Gewalt und dem gesellschaftlichen Ignorieren kann ich ein Lied singen. Dieses Ignorieren geht sehr, sehr weit, und es wird in den nächsten dreissig Jahren kaum angegangen werden, geschweige denn gelöst. Und ja, ich meine eine Art von Gewalt, die, würde sie von Männern begangen, die Justiz schlagartig auf Trab bringen würde.

      • Sportpapi sagt:

        @Alien: Lies noch einmal, was ich geschrieben habe.

      • alien sagt:

        Lesen? Sorry, ich bin ein Write-Only-Typ, ich lese nicht…

    • Widerspenstige sagt:

      Sooo einfach ist die Sache denn doch nicht – für pro und contra Männerbeauftragter. Ich habe gemeint, irgendwo gelesen zu haben, dass M. Theunert sehr wohl bereits bei den Bewerbungsgesprächen darauf aufmerksam gemacht wurde, dass dieses Doppelamt dann nicht goutiert und eine Lösung erwartet werde. Eine Gratiszeitung hat mal wieder nur Narzissmus betrieben u diese ‚Lösung‘ beschleunigt. DAS finde ich persönlich verwerflicher aus Sicht dieses Journalismus!

      Hier der Link darüber aus dieser Zeitung:
      http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Sind-Sie-ueber-Pornos-gestolpert/story/28179385

      • Widerspenstige sagt:

        Also um Missverständnis vorzubeugen: ich meinte mit Gratiszeitung (20Min. glaube ich wars) und der Link stammt aus dem igaT (Zensi umgehend habe ich es missverständlich geschrieben).

      • Sportpapi sagt:

        Eben: Er hat im Voraus klar gemacht, dass er zwar aus dem Rampenlicht zurücktritt, aber sein Engagement keineswegs beendet. Weshalb auch? Die Mitarbeiterinnen sind ja offensichtlich auch in ihren „Partnerorganisationen“ (!) verankert. „Zum anderen waren es die weiblichen Gleichstellungsbeauftragten und ihre Partnerorganisationen selbst, die Mühe mit mir hatten.“ Ist denn nun Ponographie ein Gleichstellungsthema? Wenn nein, dann darf Theuert seine legitime, private Meinung sowieso äussern. Wenn ja, dann erst recht!

      • gabi sagt:

        Sagt mal, Ihr Beiden:

        Stimmt das eigentlich wirklich mit den Gewalt- und Fäkalpornos oder ist das einfach wieder so ne typische Pippi-Verleumdung im Namen des „Wahren und Richtigen“?

      • Widerspenstige sagt:

        Bin gerade etwas unter Zeitdruck und deshalb nur kurz: natürlich ist es ein Gleichstellungsthema die Pornographiesierung u der Ansatz genau diesen Auswüchsen pädagogisch die Stirn zu bieten und in Begleitung HARMLOSE

      • Sportpapi sagt:

        Lies mal, was Pippis Hausblatt dazu schreibt (und was sie bewusst auslässt) http://www.emma.de/ressorts/artikel/maenner/schweizer-maennerbeauftragter-tritt-zurueck/

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hey Sportler, was ist denn in dich gefahren, DU verlinkst die EMMA?? 🙂 Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Bravo Sportler, weiter so!

      • Widerspenstige sagt:

        gopf, das Absenden ging zu schnell…nur nicht Hetzen, dann passiert es garantiert

        Also Fortsetzung: …und in Begleitung anhand HARMLOSER Pornodarstellungen im Schulunterricht ALTERSGERECHT aufzuarbeiten mehr als vernünftiger Ansatz. Auch mit den zertifierzierten Bordellen hätte ich keine Mühe, habe ich selber schon bei entsprechenden Themen dafür gesprochen. Was in geordneten Verhältnissen praktiziert wird, wird auch eher so ablaufen. Wer sagt denn, dass nur Frauen die Verführerinnen dort sein sollen, dasselbe gilt auch für männliche Verführer! Also alles ein wenig moderater sehen, ok?

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Du kannst uns dafür zeigen, wo du deine Gewalt- und Fäkalszenen herhast.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das stand so u.a. im 20 Minuten, kannst es selber suchen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hier, ich kann dich ja nicht ganz hängen lassen, wo du doch heute so einen guten Tag hast:

        http://www.20min.ch/schweiz/news/story/20617574

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn man Kindern erklären will, was Folter ist, muss man ihnen dafür auch keine Folterbilder zeigen, im Gegenteil, es würde viele von ihnen nachhaltig traumatisieren.

      • gabi sagt:

        Also die übliche Verleumdungs-Tour von Pippi.

        Was muss das für ein klägliches Weltentwürfchen sein, dass ganz offensichtlich nie ohne absichtliche Greuel- und Verleumdungs-Propaganda aus kommt (oder nicht existente Zusatznicks).

        Aber immer im Namen des „Wahren und Guten“.

        Uäh. Eckelhaft.

      • Hitz sagt:

        Es stimmt schon, dass die Einstellung und der Rauswurf Theunerts sehr unsauber abliefen, aber hier stellt sich die grundsätzliche Frage, wieso dieser Mann überhaupt angestellt wurde, was seine Funktion eigentlich überhaupt bewirken sollte und was zur Hölle diese ganzen Gender-Worker eigentlich so den ganzen Tag machen.
        Theunerts Einstellung zur Prostitution und sein „Fair-Trade-Vögel-Label“ oder wie er sich das auch immer vorstellen mag, find ich persönlich totale Kacke und reine Augenwischerei. Prostitution ist Scheisse, ob ZEWO-geprüft oder Greenpeace-gelabelt oder was weiss ich.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hitz, high 5 🙂

      • Stefan sagt:

        @ Hitz: Richtig!!! Ich kann ihnen nur Zustimmen. Ich als Mann möchte sehr gerne jemand, der sich dafür einsetzt, dass dort wo ungerechtigkeiten sind (Sorgerecht, Unterhalt, Militär, etc…) diese behoben werden. Genauso wie es richtig ist, dass sich jemand für die Anliegen der Frauen einsetzt.
        Aber gelabelte Prostitution, Liebesschulen für Männer, männerspezifische Gesundheitsförderung, Bundesamt für Familienfragen, Sexualpädagogik für Buben etc… das braucht es nicht.
        Genau dafür stand Theunert. Es ist klar, dass dies niemand will

      • alien sagt:

        „Niemand“? Hm. Offensichtlich nicht niemand. Mindestens er selbst wollte ja eine bestimmte Rolle. Sei also bitte sorgfältig miti der Sprache.

      • Sportpapi sagt:

        Niemand???

      • Hitz sagt:

        @Stefan: Seh ich genau so. Ich frage mich immer wieder, wieso man sich nicht ohne dieses Aufgeregt-Getue um seine Anliegen und gegen Ungerechtigkeiten kümmern bzw. einsetzen kann. Diese ganze Maskulisten-Eisenhans-Pipifax-Kiste ist genauso nervig wie die ewig umtriebigen Radikalfeministinnen und wenns dann quasi noch um das Menschenrecht auf den Puffbesuch geht, stellts bei mir gleich ganz ab. Die Typen sollen sich einen runterholen und gut ist.

      • Hitz sagt:

        Und natürlich will nicht Niemand diesen ganzen Firlefanz, aber meiner Ansicht nach besteht das Bedürfnis danach bei einer verschwindenden Minderheit der Männer. Die ganzen Hodenbad-Aktivisten profitieren einfach davon, dass sie nebenher auch noch legitime Anliegen wie Scheidungsrecht etc. bedienen. Gäbe es aber dafür auch einfach seriöse Stellen, die ohne Gspürschmi-Surfen auskämen, wäre männer.ch und ähnlicher Desorientierungsfurz ziemlich schnell vom Winde verweht.

      • Sportpapi sagt:

        Menschenrecht? Mir scheint eher, es geht um eine pragmatische Haltung. Und eine freiheitliche, liberale auf der anderen Seite.

      • Marco Casutt sagt:

        „Prostitution ist Scheisse, ob ZEWO-geprüft oder Greenpeace-gelabelt oder was weiss ich.“

        Ergänzend möchte ich erwähnen, dass dies nur gilt, wenn sich eine Frau prostituiert. Bei Männern ist das etwas komplett anderes. Da sie aufgrund ihres Geschlechts böse sind, können sie nie Opfer werden, egal von was oder wem. Da mglw. nicht alle die Emma lesen, wissen dies vielleicht noch nicht alle.

      • Marco Casutt sagt:

        „Diese ganze Maskulisten-Eisenhans-Pipifax-Kiste ist genauso nervig wie die ewig umtriebigen Radikalfeministinnen und wenns dann quasi noch um das Menschenrecht auf den Puffbesuch geht, stellts bei mir gleich ganz ab.“

        Böse Zungen behaupten ja, es ginge um das Recht der Frauen, selbst zu bestimmen, was sie wie tun wollen. Absurd, nicht wahr?

      • Stefan sagt:

        Ja, Hitz. Etwas derbe Sprache, aber richtig.
        Man sollte doch meinen, Mann und Frau, die eine normale Partnerschaft leben, sollten in der Lage sein, gemeinsam zu bestimmen, wie sie die Aufgaben, die halt anfallen, gemeinsam bewältigen können.
        Da braucht es keine Gleichstellungsbeauftragten die da dreinreden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hitz bringt das sauber auf den Punkt, auch wenn Casutt und der Sportler sich gleich wieder um ihr Hodenbad sorgen…..

        …..“und gut ist“

      • Marco Casutt sagt:

        Schauen Sie mal, Frau Langstrumpf, der Tagi berichtet über etwas, das er gar nicht gibt (bzw. geben darf): http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Der-versteckte-Strich/story/19404372

        Sollte man dies nicht Alice Schwarzer melden?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Muss noch ein wenig differenzieren: Die Gleichstellungsbüros möchte ich keinesfalls abschaffen, solange eine Denke wie die von Casutt und Co. salonfähig ist, braucht es leider diese Büros. Aber der Rest von Hitz‘ Post kann ich unterschreiben.

      • Marco Casutt sagt:

        „nervig wie die ewig umtriebigen Radikalfeministinnen“

        Tatsächlich gut auf den Punkt gebracht, eine bestimmte Person fühlt sich aber garantiert nicht angesprochen

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du meinst mich Marco, sprich es aus, ich bin dir nicht böse. Aber du liegst falsch, radikal bin ich überhaupt nicht, höchstens konsequent. Für mich ging es immer um die Gerechtigkeit, nicht mehr und nicht weniger. Es gibt KEINEN Grund, das eine Geschlecht zu privilegieren. Leider fühlen sich viele Männer bereits benachteiligt, wenn sie nicht mehr privilegiert sind. Nein, ich kann das auch nicht nachvollziehen, aber stelle es immer wieder fest.

      • Marco Casutt sagt:

        Antisexismus wird immer mehr salonfähig, auch wenn dies Femisexistinnen nicht passt. Interessant, dass Sie (wie eben selbst bestätigt) „die ewig umtriebigen Radikalfeministinnen“ ebenfalls nerven.

      • Marco Casutt sagt:

        Radikal wär nicht schlimm, wenn’s radikal antisexistisch wäre. Du bist hingegen radikal sexistisch, Du darfst es auch gerne konsequent nennen (scheinst die Begriffe, mit denen Du um Dich wirfst eh nicht verstehen).

        „Es gibt KEINEN Grund, das eine Geschlecht zu privilegieren.“

        Wird immer interessanter, wann machst Du denn die RS?

      • gabi sagt:

        Ouh… Hihi:

        Hab die Erwiderung von Pippi fast nicht lesen können.

        War so hell, die Schrift; wahrscheinlich von der vielen Kreide…

        Nein, nein – sie ist ja nicht so radikal.

        Z.B. ein Berufsverbot für männliche Gynäkologen fordern, ist ja noch…öhm… irgendwie moderat. Hätte ja auch verlangen können, dass man sie öffentlich pfählt oder so.

        Eigentlich, hab ich das Gefühl, gibt´s ja gar keine „Radikalen“ mehr. Alle so easy und relaxed wie Pippi, Mondscheinchen, Orange…etc., etc.

        😀
        🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Voilà Hitz, du siehst, was ich meine……..

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Du siehst dich offensichtlich völlig anders, als wir dich hier erleben. Was ist denn radikal, wenn du es nicht bist? Und es geht nur um Gerechtigkeit? Da bist du ganz einfach auf einem Auge blind. Und natürlich sollte man Gleichstellungsbüros abschaffen, solange sie nicht – mit Erfolgsausweis – sich auf beiden Seiten für Gleichstellung so einsetzen, dass es keinen Männerbeauftragten mehr braucht.

      • Sportpapi sagt:

        @Hitz: Unter Männern sind diese männer.ch ja eigentlich nicht so populär. Wie ich zumindest mich von diesem Männerbeauftragten auch nicht wirklich vertreten fühlte. Dennoch haben sie bezüglich Sorgerecht wichtige Steine ins Rollen gebracht, in anderen Bereichen vertreten sie zumindest legitime Anliegen, wie jede Partei oder Interessengruppe. Da können wir ja auch dagegen sein. Was wir aber auch nicht brauchen, sind Hitz-Köpfe, die uns erklären, wie ein „richtiger Mann“ zu sein, zu tun und zu denken habe. Danke, ich zumindest bin schon selber gross!

      • Marco Casutt sagt:

        „Voilà Hitz, du siehst, was ich meine……..“

        Nicht nur „Hitz“ sondern alle Leser sehen (einmal mehr) wie man sich verhält, wenn einem das Argumentieren (mangels Argumenten?) schwer fällt.

      • gabi sagt:

        Das ist ja das Lustige an Pippi: Das macht sie ja erst zum Running Gag!

        Auch beim absurdesten Stuss, den sie hier jeweils forderte, auch bei den allergröbsten Unterstellungen, auch bei den wildesten Welterklärungen und lachhaftesten Querbezügen, durfte der Hinweis ja nie fehlen, dass sie „einfach nur ganz klar sehe“ wie es ist.

        Und „klar sehen“ alleine, kann ja niemals radikal sein. Oh nein!

        Mich würd schon auch extreeem wunder nehmen, was denn für ne Pippi dann überhaupt noch radikal sein kann (Weiblicherseits – versteht sich! Sonst wär´s ja einfach).

      • gabi sagt:

        Für mich persönlich würde ja als Definition von „radikal“ schon vollends genügen, wenn eine Einzelperson allen Anderen vorschreibt, was sie zu tun haben, und sie ansonsten mit Beschimpfungen überschüttet.

        Als Definition von „absurd“ käme bei Pippi natürlich noch hinzu, dass sie´s im Namen der „Selbstbestimmung der Frau“ tut, wenn sie alle Anderen Geschlechtsgenossinen mindestens (!) als „Huschelis“ runter putzt.

        Also im Lächerlichmachen ihrer eigenen Standards holt sie sowieso niemand ein…

        Nicht radikal! Pfffh… Und Herodes war der Stifter des Kinderhilfswerkes!

        😀

      • Fistik sagt:

        @Stefan

        Was ist eigentlich schlecht an gelabelter Prostitution ?

      • Auguste sagt:

        hmm…, gabi, kuscheln mit sportpapi oder via pippi die welt anöden – heute ist offenbar letzteres dran. wer nur auf schwarz oder rot setzt, hat den reiz des spiels nicht verstanden. zu dumm aber auch.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auguste, er kann halt nicht anders. Ist so bei Besessenen. 🙄

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Zwei-sexistische-Sprueche-in-fuenf-Minuten/story/14655639

        …… interessant sind auch die klugen Leserbriefe dazu von unserem Hirsch Casutt

      • Marco Casutt sagt:

        Interessanter wär’s noch, wenn man alles lesen könnte, ich nehm aber an, Du wirst (wohl aufgrund Deines sympathischen Wesens) noch häufiger zensiert. In meinen „Leserbriefen“ (von den veröffentlichten sind es zwei an der Zahl) steht ausschliesslich, dass Sexualität und Sexismus nicht dasselbe ist (bemerkenswert, dass Du dies interessant findest) und dass sexuelle Belästigung selbstverständlich nicht akzeptabel ist.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auch das IOC beugt sich den Sexisten aus Saudi Arabien, die Frauen müssen im Hijab kämpfen:

        http://www.emma.de/ressorts/artikel/sport/proteste-gegen-judoka-mit-hijab/

      • Marco Casutt sagt:

        Alternativ könnte man, anstatt mit Links um sich zu werfen, auf das Geschriebene von anderen eingehen. Ach, ich vergass, die Argumente…

      • gabi sagt:

        Also, das war jetzt gemein.

        Pippi mag vielleicht argumentativ nicht so stark sein… Aber dafür kommt sie immer sofort zum Wesentlichen:

        Die Emma hat in ihrer letzten Ausgabe geschrieben, dass….

        😀

      • Katharina sagt:

        „interessant sind auch die klugen Leserbriefe dazu “ – und insbesondere der in seiner Generalisierung ausgesprochen rassistische Einwurf von Dir im von Dir verlinkten Artikeln am 3. August um 17:04 Uhr – konsistent mit der hier regelmässig praktizierte Aburteilung von Leuten, die ausländische Partner/Partnerinnen haben.

      • gabi sagt:

        Keinen Ahnung was oder wer hier genau gemeint ist.

        Aber ist ja eigentlch auch egal, oder?

        Die Art des Vorwurfs zeichnet sich bei Ihnen – vollkommen unabhängig vom Adressaten – durch eine ungeheure Beliebigkeit aus: Es deutet bereit alles wieder auf einen Rassisten, Faschisten oder gleich nem Nasi hin.

        Gibt´s überhaupt irgendwelche andere Menschen auf der, bzw. auf Ihrer kleinen, Welt?!

        Also für Sie?

        – Sie, die gerne Menschen mundtot machen und vom Arbeitsplatz feuern will?

        Was für ein leuchtendes Vorbild demokr. Gesinnung!

        Keine Freiheit ist so nutzlos wie die entgrenzte Psyche

      • gabi sagt:

        Ach so… War wohl für Pippi.

        Ist halt nicht mehr so klar zu erkennen, wer und was, wenn jeweils sowieso alles die gleichen sind.

        Hauptsache, es sind die Anderen. Die Anderen. Immer diese Anderen, aber auch!

        Hihi…

        Hey: War das jetzt eigentlich wieder mein Mabuse-Trick, den ich selber nicht mal bewusst beherrsche, oder was?!

        Divide et imperia!

        😀

        PS: Nein, nein… So weit will ich mich nicht ernsthaft hochstilisieren: Das geht bei Ihnen ganz von alleine im Oberstübchen ab. Schaffen Sie alle zwo emanzipiert von männlicher Bevormundung!

        😉

      • Fistik sagt:

        Katharina sagt:
        4. August 2012 um 22:13

        …hat schon was 🙂

    • Muttis Liebling sagt:

      Nur das nicht alle unter Gleichberechtigung das Gleiche verstehen. Ich bin für soziale und politische Gleichberechtigung.
      Politisch ist es weitgehend der Fall. Das hier aber Frauen immer noch weniger als Männer bei gleicher Arbeit verdienen, ist beschämend. Allerdings kenne ich das nur aus der Statistik, an meinem Arbeitsplatz ist es nicht der Fall. Fragt sich, wieweit Statistiken stimmen.
      Aufstiegsschancen kann man nicht regeln. Sollte ein Konzern merken, dass mit einer Frau an der Spitze mehr Kohle zu machen ist, regiert ab sofort die Frau. Wettbewerber scheren sich nicht um ander Quoten.

    • E.H.Roth. sagt:

      hm, und wer bezahlt die unbezahlten arbeiten des Mannes? Also, „unbezahlte arbeiten“ so was kann nur von Frauen kommen. Jemand der solche Äußerungen macht, sollte allein bleiben, denn jeder vernünftige Mann muss sich bei so einer Aussage der Frau abgezockt und betrogen fühlen. Wenn Frau alleine lebt bezahlt ihr ja auch niemand das Putzen der Wohnung aber sobald sie mit einem Mann lebt muss sie bezahlt werden. Aha, für mich heisst das, Frau will sich für ihre Dienstleistung bezahlen lassen wie eine Hure, war fair ist, nur steht dazu, dass es nur ums Geld geht.

  • Kathy sagt:

    Hahaha, mein Liebelingsblog:) Nachdem ich den Text das letzte Mal gelesen habe, haben wir zu Hause versucht die Arbeiten nach unseren Vorliebe zu verteilen. Leider haben wir die gleichen:)

  • Stefan sagt:

    “Für mich ist jedoch eine der möglichen logischen Weiterentwicklungen der Emanzipation, dass ich mich gemeinsam mit meinem Mann für unsere eigene Form des Familienlebens entscheiden kann, auch für eine altmodischere.”
    Da kann ich nur zustimmen. Emanzipation ist in der heutigen Zeit angekommen, Frau / Mann, Interessen, berufliche Ambitionen sind nun mal verschieden. Wie die Emanzipation 2012 aus Sicht der Vorkämpferinnen aussehen sollte wussten sie wahrscheinlich selbst nicht. Damals lag so viel im Argen, da mussten sie einfach drauf los kämpfen. Wir (Mann und Frau) können ihnen dankbar sein

    • gabi sagt:

      Stimmt.

      Allerdings nicht, wenn sie immer noch, inzwischen etwas planlos, weiter „kämpfen“, und sich einreden, indem Sie auf Genderrechtsprech beharren, und ähnliche Nichtigkeiten, befänden sie sich in direktester Solidarität mit gesteinigten Frauen in Afghanistan oder bei der Beschneidung verbluteten Mädchen im Sudan, etc.

      Das ist dann bloss unwürdig und peinlich.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Finde ich auch Stefan 🙂 Verbissene Zustände wollte nie jemand, aber am Anfang war es soooo schwierig, überhaupt etwas zu ändern, da wurde es halt schnell ein Aufrechnen.

      Andererseits dürfen wir uns nichts vormachen:
      „Die Illusion der Gleichheit“ – Cornelia Koppetsch analysiert die Familienarbeit in moderne Paarbeziehungen.
      Ein topaktueller Artikel in der neuen EMMA. http://www.emma.de/

      • Sportpapi sagt:

        Ach ja, in der Emma. Der Link macht aber nur Sinn, wenn der Artikel online verfügbar ist…

      • Stefan sagt:

        Hab ihn auch gesucht… 🙂
        Ich glaube, in dieser Frage fehlt vielen Frauen noch das Bewusstsein, dass „alles“, d.h. Job, Familie und viel Zeit mit den Kids einfach nicht geht und dass sie auf jeden Fall auf etwas verzichten müssen.

        Und klar… Die Frauen müssen halt immer noch von den Männern das einfordern, was sie wollen. Absprachen, Diskussionen müssen dazu sind nicht einfach, müssen aber in modernen Beziehungen geführt werden.

      • Sportpapi sagt:

        Dafür gibt es da sonst viel Amüsantes: Auflösung der Geschlechtertrennung im Sport! wird da gefordert. Denn die Frauen könnten es genauso, wenn man sie nur liesse…

      • Stefan sagt:

        @Pippi: Was wird gewünscht bezüglich Familienarbeit in modernen Paarbeziehungen?
        Ich würde sagen: Am Ende des Tages muss das Geld verdient sein, Zeit mit den Kindern, Zeit als Paar, Haushalt erledigt, Familienleben, andere Kontakte. Diese Aufgaben muss man sich doch als Paar so aufteilen, dass beide zufrieden, oder zumindest gleich unzufrieden sind, nicht? Dies zu erreichen ist das höchste der Gefühle, nicht?
        DAS ist es doch was wir brauchen. Oder sehen sie das anders?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Stefan, so sehe ich das auch.

        Der EMMA-Artikel ist erst gratis online verfügbar, wenn das nächste Heft herauskommt, im Moment muss man es kaufen, aber es lohnt sich, nicht nur wegen diesem Artikel.

      • gabi sagt:

        Ich glaub, man kann die Krux des mangelnden Bewusstseins darüber, was nun eimal schlecht alles gleichzeitig (geschweige denn, „gerecht“!) unter einen Hut zu bringen ist auch noch kürzer fassen:

        Es gibt auch keine „Gleichheit“ zwischen Männern. Oder zwischen Linkshändern. Oder zwischen Murmeltieren.

        Was wir der Emanzipation (und zwar im eigentlichen Sinne des Wortes und nicht usurpiert von ein paar hysterischen Schrullen!) zu verdanken haben, ist, dass wir uns die Art, wie wir´s in einer Paarbeziehung regeln, viel freier von betonierten Rollenvorgaben wie einst tun können.

      • Stefan sagt:

        @gabi. Ich empfinde es so: Es wird das Gefühl geschürt „wenn 50% Frauen in Chefetagen sitzen, wenn Lohngleichheit herrscht, wenn Männer gleich viel Zeit in Haushalt und Kinderbetreuung stecken, wenn es genügend Kinderkrippenplätze gibt, dann wird alles gut!“
        Absolut FALSCH: Jede Frau muss dann immer noch entscheiden, worauf sie verzichten will. Will sie Kinder oder nicht? Will sie auf den Job verzichten, und sich nur um die Kinder kümmern? Will siedas Kind in die Krippe geben und arbeiten, statt in der Badi herumzutollen mit ihm. Diese Entscheidungen werden nicht wirklich einfacher!!!

      • alien sagt:

        Nein Stefan. Die Männer werden dann so traurig und unterlastet zu Haus rumhängen wie heute die Frauen, und die Gesellschaft hat genau gar nichts gewonnen. Aber da die Männer leiden und die Frauen nicht, wird Pippi wohl zufrieden sein.

      • gabi sagt:

        Seh ich genau so.

        Eben: Nicht alle Probleme lassen sich (bei uns jedenfalls nicht mehr) einfach so mit Geschlecht erklären.

      • mila sagt:

        Ich wäre ja mit Stefans Aussagen in weiten Strecken einverstanden, wenn er die männliche Perspektive mit einbeziehen würde. Es sollte nicht nur an der Frau liegen abzuwägen, wie sie die Familien- und Erwerbsarbeit handhaben möchte (und worauf sie ggf. verzichtet). Es ist jedoch für die heutige Situation bezeichnend, dass sich vor allem noch die Frau zwischen unterschiedlichen Modellen entscheiden muss. Was, wie wir schon oft festgestellt haben, nicht zuletzt mit strukturellen Bedingungen zu tun hat. Gesellschaftspolitisch gibt es also noch einiges zu bewältigen – auch im Interesse der Männer.

      • mila sagt:

        Präziser noch: der Väter. Die vielleicht auch den einen oder anderen Tag lieber mit dem Nachwuchs tollend in der Badi verbringen würden, statt im stickigen Büro.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Da haben sie recht. Ich empfinde deshalb die Wahlfreiheit der Frau weniger als müssen, denn als dürfen. Während die Männer sich schon etwas durchsetzen müssen (aber auch können), wenn sie nicht den Vollzeiternährer spielen möchten.

  • dres sagt:

    Dieser Blog ist und bleibt mein Favorit! 😉 Wir arbeiten zuhause auch daran…

  • Sportpapi sagt:

    „Für mich ist jedoch eine der möglichen logischen Weiterentwicklungen der Emanzipation, dass ich mich gemeinsam mit meinem Mann für unsere eigene Form des Familienlebens entscheiden kann, auch für eine altmodischere.“ So ist es.

    • gabi sagt:

      Emanzipation.

      Heisst eben – eigentlich – sich von vorgebenen Klischees, wie es gefälligst zu sein, oder aber auch zu bleiben, hat, lösen kann. Sich davon emanzipiert, halt.

      … Und sei´s die Emma, die als Ersatz für´s „Patriarchat“, die für alle Anderen zu entscheiden können glaubt, was richtig und was falsch ist.

    • PlainCitizen sagt:

      Ja! Ja! Ja! Ja!

      Wir leben genau das: Miteinander aushandlen, wei man es hält. Bei uns zB bin ich der Hausmann.

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