Mann am Steuer

«Haben Sie die Bremse angezogen?», fragt die Wanderin freundlich, aber bestimmt. Ihr Nebensatz («Das war immer meine grösste Angst») geht in einem gequälten Lachen unter, das sie nur mit Mühe und Not über die Lippen bringt. Denn die Frau hat Angst.

Angst um zwei kleine Mädchen, die an einem milden Sommertag mit ihren Vätern einen Ausflug an den Rand der Rheinschlucht geniessen. Vergnügt saugen sie den Brei vom Löffel, den sie – in den Alpträumen der Wanderin – jeden Moment abzugeben drohen.

Keine fünf Schritte vor der Holzbank, bei der wir den Nachwuchs füttern, geht es in die Tiefe. Der Grand Canyon der Schweiz heisst nicht umsonst so. Die Aussicht ist atemberaubend, sie fesselt uns, sie lässt unsere Münder aufklappen wie der Brei jene der Töchter – bis die Frage nach der Bremse kommt.

Es ist nicht der erste Seitenhieb, den wir im Flimserwald einstecken müssen. Die Gruppen von Rentnerinnen, die uns mehrmals überholen lassen, sind zwar offensichtlich sehr angetan von zwei Männern mit Kinderwagen. Und gleichzeitig sehr verunsichert. Können die das? So ganz allein? Wo sind die Mütter?

Das und mehr lesen wir in ihren Augen, während sie mit Komplimenten zu den Kleinen ihre inneren Alarmglocken übertönen wollen – und scheitern. Und wir fragen uns wiederholt: Haben Mütter am Kinderwagen generell Vortritt? Nein!

Im Gegenteil: Ist die ganze Familie auf Achse, soll der Papa ran. Nur so wird die Ausfahrt zum bleibenden Erlebnis für Gross und Klein. Ein Steuermann im Element scheut weder Aufwand noch Kosten, jedes sich bietende Abenteuer in Angriff zu nehmen.

Wir Männer stehen auch mit dreirädrigen Secondhand-Buggies auf sportliche Fahrweise. Bei uns wird der Passagier geschüttelt statt gerührt – und hat erst noch Spass daran. (Angstschreie tönen definitiv anders!) Bei uns ist der Weg das Ziel. Bei uns ist kein Hang zu steil, keine Last zu schwer, keine Treppe zu lang.

«Ist diese Abkürzung kinderwagentauglich?» Das wollen wir gefälligst selber erfahren. «Sollen wir die Flaschen nicht auf den nächsten Einkauf verschieben?» Das mit Tetris geschulte Auge findet immer eine Lücke, sowohl im als auch für den Wagen. «Es gibt sicher eine Umfahrung …» Das mag sein, aber auf dieser Baustelle sind zwei Bagger gleichzeitig am Werk. Es führt also kein Weg daran vorbei.

Das Kind vor uns weckt das Kind in uns, und dieses Gefühl fährt nirgends besser ein als am Steuer eines Kinderwagens. Und, ja, auch wir wissen, wo die Bremse ist.

145 Kommentare zu «Mann am Steuer»

  • Martin sagt:

    Ich geniesse die Blicke der Leute (besonders Frauen) in der Stadt, im Dorf, am See usw.. Durch meine Selbständigkeit und Flexibilität im Beruf hab ich meinen 8 Monate jungen Sohn bis 3 mal die Woche für mich alleine. Das beste was es gibt und ein wunderbares Privileg!!! Ich zieh nur die Bremse beim „Bööögie“ sonst gibt’s nur Vollgas mit ihm!!

  • sandra sagt:

    Wow, ein guter Text von einem Papa, der die Zeit mit seinen Kindern geniesst. Und daraus folgen giftige, an Bösartigkeit grenzende Kommentare. Jede Gelegenheit seinen Frust auszuleben ist willkommen? Ups, hab ich’s auch gerade getan! 🙂 Danke für den lustigen Text und weiterhin immer die Bremse anziehen – beim Kinderwagen!

  • Daniel sagt:

    Wenn nur der Papa Freude hat, ist es ja die Hauptsache!!!

  • Böhli sagt:

    Mit Tetris-geschultem Auge ist wirklich gut. Hab keine Kinder, keinen Kinderwagen und die zur Rushhour den Trameingang verstopfenden Gefährte nerven mich total – aber der Artikel ist witzig. Die Schweizer sollten sich grundsätzlich etwas mehr um sich selber kümmern, wie immer ihren Latz bei den anderen reinhalten. Aber das meckern ist halt einfach. Und ja, _natürlich_ meine ich mich besonders damit.

    • Petter sagt:

      Stimme Ihnen betreffend Trameingang verstopfende Gefährte zu. Allerdings nur, wenn dies überdimensionisierte Monstergefährte sind. Die kleinen Buggys stören überhaupt nicht… und so einen werde ich mir dann kaufen! 🙂
      PS: Wieso müssen diese Monster so gross sein? Selbstverwirklichung der Eltern? Es werden im Durchschnitt auf jeden Fall nicht mehr Sachen als mit einem Buggy transportiert…

    • Vincenzo P. sagt:

      Wenn die Flächen die für Kinderwagen und Rollstühle vorgesehen sind nicht immer von Pendlern mit ihren nervigen Rollkoffern zugestellt wären, würden die Kinderwagen nicht im Eingang des Trams stehen…

      Zudem stelle ich immer wieder fest das z.T. Frauen auch beim dritten Kind noch keine Ahnung haben, wie das Gefährt ins ÖV manövriert wird, ohne dass das Kind riskiert unter den Bus zu kullern. Oder: Mutter versorgt Kind A samt Kinderwagen im Bus während Kind B quängelnderweise davor stehen bleibt, mit dem Resultat, dass der Bus entweder mit A + Mutter oder nur mit A aber immer ohne B losfährt.

      • Vincenzo P. sagt:

        An der beschriebenen Situation könnten allerdings auch die vielfach mehr auf den Fahrplan als auf den Fahrgast fokussierten Chauffeure bei BernMobil verantwortlich sein…

      • Petter sagt:

        Haben Sie das tatsächlich schon erlebt, dass der Chauffeur ohne B losfährt? Ist ja unglaublich… Sprechen Sie von Zürich?

      • Vincenzo P. sagt:

        Ja, beide Situationen in Bern am Bahnhof, Wylerbus. Die Haltestelle ist allerdings nicht nur zur Rush Hour sehr unübersichtlich.

  • Franz Oettli sagt:

    zweite Hälfte, nochmals von Hand

    Geniessen Sie ruhog noch die Zeit mit Ihren Kleinen, der Ernst des Lebens kommt noch früh genug. Dann wollen ja auch irgendwann die Kinder nichts mehr von den Eltern wissen.

  • Ruth Stebler sagt:

    Haha witziger Text. In Kanada sehen auch wir Frauen das etwas gelassener. Es hat dermassen viel Natur, und die Kinder muessen sich einfach mal daran gewoehnen, runterzufallen oder sich den Kopf anzuschlagen. Je frueher, desto besser. Im Wald hat es sogar Baeren…

    • E.H.Roth. sagt:

      so ist es genau Frau R.S. so sollte es sein bei einer richtig guten Erziehung. Leider sehen hier im Herzen Europas das viele Mütter anders. Die Ableger werden beschützt und mit Watte umwickelt. Hat damit zu tun, dass wir immer mehr Alt-Eltern haben – die reagieren überängstlich, realitätsfremd ja hysterisch beim geringsten Kratzer. Da wird gleich die ganze Hausapotheke konsultiert, getröstet, geknuddelt, abgeschleckt und ganz ganz viel Liebe gegeben – das volle Weichspülprogramm eben. In den Wald gehen dürfen Kinder gar nicht ohne Begleitung könnte ja ein Geist kommen uuhhh

  • Muttis Liebling sagt:

    Gluckenhausen gibt es überall, nicht nur in CH. Wird hier nur besonders befördert, weil es (noch) keine richtigen Fragen gibt.

  • Fred sagt:

    Schöner Text. Was mir noch fehlt, ist der manifeste Exotenstatus. Ausserhalb der Kita-Hol- und Bringzeiten ist man als Mann mit Wagen an einem Wochentag eine radikale Minderheit. Von Frauen 50+ gibts sehr oft wohlwollende Blicke, von Frauen in meinem Alter (+/- 35) oft hässige. Sind wohl die mit dem Vollzeit arbeitenden Partnär. Und ja, Mütter müssen sich entspannen und lernen, dass auch nicht lotrecht angezogene Kappen oder leicht verschobene Socken kein Hinderungsgrund für Ausfahrten mit Papa sind. 😉 Haben sies dann mal gecheckt, läuft es aber. Und läck macht es Freude!

  • Hermann sagt:

    Wenn ich meinen Kleinen im Vorchindsgi abhole (oder hinbringe), falle ich in keiner Weise auf, denn ich treffe genauso viele Muetter wie Vaeter, die das gleiche tun. Hier ( Silicon Valley) tut das, wer gerade Zeit hat. Vor etwa 30 Jahren war es hier vielleicht auch eher als wie in CH heute. Ein Bericht wie obiger wuerde hier heute nur mit Kopfschuetteln beantwortet. Fast nett, wie die Schweiz auf so etwas schaut….

  • Nathalie sagt:

    Lustig. Ich frag mich immer das Gegenteil. Bei den vielen Müttern, die ich am Wochenende alleine und einsam oder in Rudeln ohne Männer ihre Kinderwagen schieben sehe. Wo sind da die Männer???

  • Katharina sagt:

    Der Text ist wirklich gut geschrieben. Da hat jemand wohl auch beim Schreiben seine Freude gehabt, nicht nur beim Ausflug. Entspannt Euch etwas, Leute.

  • Widerspenstige sagt:

    Das könnte den Hype zu gestylteren Buggies erklären, wenn jetzt der Papa damit die Wege unsicher machen will. Aufgepasst, jetzt kauft der Papa ein und kurbelt mal ganz gehörig die Verkaufszahlen in der Kinderabteilung der Läden an. Mama wollte immer sparen und lieh sich meistens den Buggy der Schwester oder Freundin aus…jaja. Lasst die Papas ums Himmels Willen machen – ich habs auch fast nicht geglaubt aber unseren drei Kindern haben die Spaziertouren von Papa nicht geschadet. Sie gehen alle noch aufrecht und ich bin stolz darauf, die Fäden locker laufen gelassen zu haben. 😆

    • Widerspenstige sagt:

      Ich fand es übrigens sehr sexy, wie er seine Kinder spazieren führte. Auch beobachtete ich immer wieder die unverhohlen etwas neidisch blickenden Mütter auf meinen Buggy schiebenden Mann. Er wollte es einfach tun, auch wenn er ganz alleine war auf weiter Flur vor ca. 27 Jahren! Nur gaaanz selten war mal ein Mann – wenn, dann war es ein Ausländer! – anzutreffen, welcher mehr verschämt als stolz den Kinderwagen vor sich her schob. Wie sich die Zeiten geändert haben und wie fortgeschritten die Emanzipation des Mannes ist…wow!

      • think about sagt:

        siehe werbe-clip zum bogaboo donkey…. de man(n) fährt stolz, mit stetigem smile durch die stadt mit seinem buggy und realisiert erst einige 100 meter später….Upps… hab mein kind zuhause vergessen !!! 🙂

    • Roshan sagt:

      vielleicht betrafen die neidischen Blicke Ihren Mann?

      • Lorenz Pfister sagt:

        Was habt ihr eigentlich immer mit diesem Neid? Das Argument wird anscheinend bei jedem toten Schaf hinter dem Ofen hervorgeholt und stimmt sowas von nicht. Gähn.

  • Roshan sagt:

    ein witziger Text. gefällt.

  • bündner sagt:

    Nach der Arbeit hole ich meine Tochter gerne 1x pro Woche von der Krippe ab, liebe es mit ihr im Babybjörn im Dorfladen einkaufen zu gehen und sie im Kinderwagen durch die Welt zu schieben.

    Und wisst ihr was:
    1. Gabs bis jetzt nur positive Reaktionen
    2. Muss es nur für meine Tochter und mich stimmen – und das tuts. Sie hat eine riesen Freude an mir und ich auch an ihr.

    Was will man mehr?

    • tina sagt:

      ich frage mich, wieso nur einmal wöchentlich von der krippe abholen, wenn doch der büdner und sein töchti und sogar alle anderen so freude haben

      • Patrick sagt:

        Eventuell gibt’s Gründe Tina. Vielleicht sogar sehr gute. Kein Grund hier ihr Weltbild andern um die Ohren zu knallen.

      • tina sagt:

        Ah, siehe „10 hochprozentige Ausreden“. Der Artikel endet mit „wer nicht will, will nicht“. Ich sehe keinen Grund, mir anderer Leute Weltbild kommentarlos um die Ohren knallen zu lassen

      • pixel sagt:

        tina, das Weltbild haben Sie dem Guten Herr bündner um die Ohren geknallt, nicht umgekehrt. Aber auch das werden Sie – es würde mich wenig erstaunen – anders sehen. Mein Partner holt unseren Sohn übrigens auch nur einmal die Woche ab, WEIL ES NICHT ANDERS GEHT. Dafür bringt er ihn täglich dahin.
        Um sich ein Weltbild vorerst um die Ohren knallen lassen zu können, hätten Sie korrekterweise folgende Fragen vorab stellen müssen: 1. Wie oft geht das Kind in die Krippe, 2. Wie oft wird es von ihm hingebracht. Die wichtigste Frage stelle gerne ich Ihnen: Was geht Sie das eigentlich an?

      • Nathalie sagt:

        Bei mir holt sie immer der Papa ab und ich (Mama) nur 1x pro Woche. Weil es nicht anders geht. Hat weniger mit dem Geschlecht zu tun, als mit organisatorischen Gegebenheiten. Aber wenn Sie mir nun daraus auch einen Vorwurf stricken wollen, bitte schön, nur zu!

      • bündner sagt:

        Liebe Tina

        pixel sagt es richtig:

        1. Wie oft geht das Kind in die Krippe
        2. Wie oft wird es von ihm hingebracht.

        Die wichtigste Frage stelle gerne ich Ihnen: Was geht Sie das eigentlich an?
        —-

        Ich sage nur so viel: Bei uns geht das Kind 1 Tag in die Krippe, um Sozialkompetenz zu gewinnen und nicht um dort 5 Tage die Woche aus Selbstverwirklichungsgründen deponiert zu sein.

        Es ist einfach zu ver- / urteilen, wenn man nicht nach den Details fragt…

        Liebe Grüsse
        bündner, der jetzt das schöne Wetter mit seinem Töchterchen in Graubünden geniessen geht…

    • Ultrafemme sagt:

      so ganz unrecht hat tina aber doch nicht. bündner kommt doch etwas so herüber, dass sein Lebensmodell wohl das beste sei und Graubünden ach der sooo viel bessere Kanton sei.

      • pixel sagt:

        UF: meine Wahrnehmung ist eine andere. Dass Graubünden der sooo viel bessere Kanton sein soll, dass ist reine Interpretationssache und wäre es abgesehen davon auch gar nicht, hätte er nicht zufällig den Nick so gewählt. Es gibt in diesem Post nämlich nichts anderes, was darauf hinweisen würde.

      • Ultrafemme sagt:

        „Dass Graubünden der sooo viel bessere Kanton sein soll, dass ist reine Interpretationssache und wäre es abgesehen davon auch gar nicht, hätte er nicht zufällig den Nick so gewählt. Es gibt in diesem Post nämlich nichts anderes, was darauf hinweisen würde.“ – „Liebe Grüsse, bündner, der jetzt das schöne Wetter mit seinem Töchterchen in Graubünden geniessen geht…“ sollte so klar sein, nicht?

      • Ultrafemme sagt:

        siehe sein Beitrag um 16:10. Das ganze ist sowieso nicht so wichtig.

    • Lorenz Pfister sagt:

      Wenn’s Tina nichts anginge, müsste Bündner auch nicht publizieren.

  • mira sagt:

    Der Text ist lustig und berechtigt. Die Bilder jedoch sind teils grenzwertig. Kein normaler Vater würde den Buggy so nahe an den Abgrund stellen…
    Männer sind oft unkonventionell in ihren Lösungen. Dies ist zwar nicht immer besser als Althergebrachtes, aber gibt dem ganzen etwas Frische. Und… je länger ein Mann seine Kinder betreut, desto „konventioneller“ wird sein Verhalten. Weil sich gewisse Dinge einfach bewähren 🙂

  • tina sagt:

    nett gemeint, aber dochdoch, das steht schon in den kommentaren. da es so viele kommentare auch wieder nicht sind, kopiere ich die stellen nicht auch noch.
    kinder grossziehen tut man ja nicht mutterseelenallein, sondern das umfeld mischt oft mit und das ist gut so, und genau so finde ich, muss das mit dem hinweis auf den nahen abgrund verstanden werden. frauen hören solche bemerkungen durchaus auch

    • dres sagt:

      Tun Sie sich etwas Gute. Der Sommer beginnt gerade, das Leben ist zu schön um so krampfhaft überall das Schlechte zu sehen. 😉 Mike Shiva hat gesprochen 😉

      • tina sagt:

        der artikelschreiber ist doch der jammerer. mir gehts übrigens saumässig gut, ich habe ferien, darf darum auch mal überflüssige artikel kommentieren während ich am feinen zmittag kochen bin, die brut ist am velöle und basteln, später gehen wir in die badi (ohne bier und ohne kerl) und dann packen wir für die ferien. und darin bin ich richtig gut. ich kann sogar ein zelt allein aufbauen 😉

    • dres sagt:

      Sehen Sie? Es geht ja auch ohne Zweihänder! 😉 Wünsche Ihnen ganz schöne Ferien! Erholen Sie sich gut und kommentieren Sie das nächste Mal ein bisschen weniger offensiv… 😉

  • Eni sagt:

    Da andauernd irgendwelche Mütter ihre Kinder samt Kinderwagen in einem fliessendem Gewässer versenken, sollte man Frauen am Kinderwagensteuer generell verbieten.

    • tina sagt:

      andauernd ist ein klein wenig übertrieben, aber ja, da das tatsächlich eine gefahr ist, ist die reaktion auf am abgrundstehende kinderwagen nicht unberechtigt. weiss nur nicht wieso man(n) davon ausgeht, dass nur männer opfer von fürsorglichen bemerkungen diesbezüglich sein sollen. man darf davon ausgehen dass hoffentlich niemand denkt „ist ja nicht mein kinderwagen der da nah am abgrund steht, geht mich nichts an“.

  • tina sagt:

    ou und dieses peinliche sich brüsten damit dass man in der lage ist viel in einen wagen zu packen (es gibt übrigens wirklich maclaren buggies…). frauen machen auch den clown mit den kindern, haaaaaaaaaaaaaaallooooooooooooooo clichée! frauen können auch packen. es ist auch nicht jeder mann grösser als 180 und so manche frau auch nicht viel kleiner. und zu guter letzt: gibt es den echt, den mann, der denkt, frauen müssten alle gleich denken??

    • Clemens sagt:

      Zum letzten Satz: Ich bin schon froh, wenn sie es ÜBERHAUPT tun… harharhar, sorry den konnte ich mir nicht verkneifen.

      • tina sagt:

        ja isch guet. sehr lustig. ausländerfeindlich hatten wir schon, seien wir doch noch frauenfeindlich. das zeichnet bestimmt einen guten vater aus

    • Nick Schmid sagt:

      Hey Tina, komm wieder runter… Es hat niemand geschrieben, nur Männer könnten Autos vollpacken. Es hat sich auch niemand erfrecht zu schreiben, Mütter wären nicht in der Lage, mit ihren Kindern Spass zu haben. Beim vorliegenden Thema geht’s darum, dass Männer sehr wohl alleine mit den Kindern unterwegs sein können und es keine fürsorglichen oder besorgten Kommentare Dritter braucht. Wenn Mutti mit dem Nachwuchs unterwegs ist kommt ja auch keiner auf die Idee, den Kindsvater zu vermissen, da geht man davon aus, dass sie das dank genetischer Programmierung im Griff hat.

    • Der Papi sagt:

      @tina
      Was genau ist Ihr problem! Ich spüre da einen gewissen Neid heraus. Falls Sie keinen Mann haben der Ihnen beim Kinderwagensteuern behilflich ist, tut mit das ja schrecklich leid für Sie…..

      • tina sagt:

        ich kann unmöglich mit fremden kommunizieren die ich papi nennen muss. das ist pervers. was mich stört habe ich geschrieben, aber ein problem ist es nicht wirklich. ähm und worauf denken sie, soll ich neidisch sein?

    • Patrick sagt:

      Nein, nicht alle Frauen denken gleich. Meine z.B. kann mit Ironie umgehen (hab ich Schwein…)

  • tina sagt:

    ist doch vielsagend dass die männer, die sich für tolle väter halten, tatsächlich denken die kinder hätten halt bei ihnen spass aber nicht mit den müttern. einen kinderwagen an einen abgrund stellen ist einfach nur obersträflich idiotisch. und was wohl diese männer, die es ja achso männlich-cool finden gleichzeitig bier zu trinken und einen kinderwagen zu schieben, über eine frau denken würden die das machen? muss dieses bubi-raushängen denn sein, nur weil man jetzt nachwuchs hat?

    • Fistik sagt:

      @tina

      …machen erst ihren Sprachkurs zu Ende…

      • tina sagt:

        ui, fehler gefunden fistik, bravo!

      • Fistik sagt:

        nein tina, das nutzlose aneinander brabbeln fällt auf

      • tina sagt:

        vielsagend übrigens auch diese reaktion. dieses leute disqualifizieren wollen eine meinung zum ausdruck zu bringen, weil sie nicht deutschsprachig sind. wenn das dein einziges argument ist (ausländer raus? sollen erstmal deutsch lernen?) gegen meine meinung…. hust

      • Valeria sagt:

        Ihrer Wortwahl nach zu urteilen, sind Sie nicht Ausländerin.

        Das Problem ist halt einfach, dass es unheimlich anstrengend ist, einen Text wie den Ihrigen zu lesen… Es muss ja nicht gleich Pulitzer-Preis-verdächtig sein, aber Gross-/Kleinschreibung, Interpunktion und dergleichen kann man ja schnell korrigieren.

      • Eni sagt:

        Ach Tina, machen Sie doch nicht so ein Gedöns. Der Artikel ist ironisch gemeint.

        Klar ist es idiotisch einen Kinderwagen so nah am Abgrund zu parken, aber Sie müssen bedenken, dass es ausschliesslich Frauen waren die es in die Schlagzeilen geschafft haben, weil sie ihr Kind samt Kinderwagen versenkt haben.

    • tina sagt:

      valeria: deutsch ist ja nur eine unserer landessprachen. euer über rechtschreibung diskutieren lässt eindeutig zwischen den zeilen lesen dass ich sowas von ins schwarze getroffen habe

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Tinatante, gib dir etwas Mühe! Ins Schwarze hast du sicher nicht getroffen, aber wer so besserwisserisch auftritt, sollte wenigstens die Grundregeln des schriftlichen Ausdrucks kennen. Sonst mühsam, wollen nicht lesen solches Chrüsimüsi 🙄

      • tina sagt:

        pippi, „ihr“ (?) müsst es ja nicht lesen. hübsch stereotype vertedigungsmechanismen: auf rechtschreibefehler verweisen statt auf den inhalt, neid vorwerfen (auch wenn unnachvollziehbar), das „wir“-gefühl heraushängen um zu zeigen dass man (also ich) ausseinseiter ist, und dann auch noch das pseudonym verhunzen als letztes as im ärmel. potz 🙂

      • Fistik sagt:

        @ tina

        …oder ist dies ein etwas plumper Versuch , um ihren wirklichen Nick zu verschleiern ?

      • Roshan sagt:

        hmmm… das t mit l ersetzen?

      • tina sagt:

        fistik, genau! mist! ich bin ertappt! habe meinen richtigen nick nicht gut genug verschleiert 😀 (ich glaube darüber kugle ich mich noch in 2 wochen vor lachen – es ist zu befürchten dass du das überhaupt nicht witzig gemeint hast. ich nehme an du schreibst hier öfter, so wie pippilangstrumpf? und bist stolz darauf?)

      • Clemens sagt:

        Ach ja, und bei Tinalein hat ja auch gaaaaaar niemand ins Schwarze getroffen… Neinneinnein.

      • Fistik sagt:

        @Roshan

        meintest du etwa Fislik ?

        @tina

        es war zwar witzig gemeint,aber scheint doch für dich zweifelhaft…lieg dann wohl an dir ?!

      • Franz Oettli sagt:

        Ja also meine Frau war ja jeweils sehr froh, wenn ich ihr die beiden Bengel für eine Weile abnahm und nach dem rechten schaute. Natürlich ging ich etws ruppiger zur Sache, aber das machte doch nichts. Im Gegenteil, wir drei hatten oft eine gute Zeit mit Arbeiten, Hütten oder Segelflugzeuge bauen. Der Schreiberling soll diese Zeit ruhig geniessen, der Ernst kommt dann noch früh genug, oder auch die Zeit, wo die Kinder schwieriger werden.

  • Fistik sagt:

    Sorry, gehörte eigentlich bei

    „Pascal Sutter sagt:
    18. Juli 2012 um 09:37“

  • Tom sagt:

    Werte Diva
    Bitte informiere uns doch, woher man denn wissen sollte, dass nur die muetterlichen Herztoene dem Kinde zum Wohle gereichen? Danke.

  • Fistik sagt:

    Männer mit Kinderwagen haben Sex. Weil ihre „Frauen“ ihnen vertrauen.

    Ich check`s noch immer nicht richtig; sie meinen, sie gehen fremd ? oder halten sie sich am Kinderwagen fest beim Sex ?

    • Ich bin der altmodischen Ansicht dass es für Sex auch Vertrauen braucht. Vielleicht stehe ich heute da alleine da? Fremdgehen ist für mich keine Option

      • Fistik sagt:

        „dass es für Sex auch Vertrauen braucht“

        „Sex Richtige“ !… weil, damit unterscheiden wir uns auch vom Tier 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Pasci echt, ich gratuliere deiner Mama! Die hat das wirklich gut gemacht!

    • Monsieur de Hummel sagt:

      @ Pascal

      Und wieso sollte es für Sex Vertrauen brauchen? Es braucht Vertrauen, wenn man gemeinsam Kinder grossziehen will oder man heiratatet und eine Wohnung kauft usw. Aber wenn es nur um Sex geht, sehe ich diese Notwendigkeit jetzt nicht unbedingt. Oder haben Sie einen Vertrauensfetisch? 😉

      • Hitz sagt:

        @Hummel: Vielleicht ist er ja so ein altmodisches Kerlchen, das in Sex eben mehr sieht oder davon mehr haben will als nur Körpersäfte auszutauschen und ein wenig in der Gegend rumzukopulieren. Es soll ja trotz all der shades of gray und ähnlicher Modernismen ja tatsächlich noch Leute geben, die z.B. auch keinen Bock haben, mit allen und jeden eine tiefe Kommunikation zu führen. Das ist kein „Vertrauensfetisch“, sondern in meinen Augen einfach ein gewisser Sinn für Würde.

      • gabi sagt:

        🙂

        Ah… Wenigstens Sie, MdH.

        Bleiben Sie übrig!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hitz, high 5!

      • Hitz sagt:

        @Pippi: Wie viele „Feministinnen“ sind auch Sie eigentlich vor allem in gewissem Sinne konservativ. Ich finde diesen Anteil sehr sympathisch und nachvollziehbar, wenn ich auch mit den Femi-Dingern dann doch meine Mühe habe. Aber die Welt ist halt ein vielschichtiges Ding und so sind wir es auch. Schön, wenn wir uns in gewissen Dingen einig sind.

        @gabi: Jemanden zuzustimmen, nur weil er Nicht-Pippi spricht und so locker-befreit-modern rüberkommt, obwohl man selber eigentlich konservativ ist, find ich irgendwie plump. Geht es hier um Meinungen oder um Personen?

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Hitz

        Schön und gut, wenn sie Ihre Ansichten und Werte haben, ich habe kein Problem damit. Aber wieso so angriffig? Klar brauche ich Vertrauen zu einer Ehefrau. Aber beim Sex, welcher zumindest m.E. nicht nur Verheirateten zusteht, finde ich besonderes Vertrauen keine Notwendigkeit. Wenn man mal vom dem Vertrauen absieht, dass einen der Partner nach dem Akt nicht gleick auffrisst oder dergleichen…
        Deshalb habe ich nachgefragt, inwiefern es seiner Ansicht nach Vertrauen dafür brachte.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Und das mit dem „früher“ und „altmodisch“ ist für mich auch nur bedingt eine Antwort. Mgw. war es vor einiger Zeit verpönt, eine Affäre zu haben. Dennoch hatten die Leute auch flüchtige Bekanntschaften, es musste vielleicht einfach eher im Verborgenen geschehen.
        Und wenn wir noch weiter zurückgehen, scheint es mir, als waren die alten Römer und Griechen offenbar sehr „vertrauenswürdige“ Leutchen. 😉

        Kurzum, ich sehe keinen Grund, wieso man „Sex ohne Vertrauen“ oder ohne Liebe als etwas Würdeloses darstellen müsste.

        @ Gabi
        Natürlich. 😉

      • E.H.Roth. sagt:

        hm, Vertrauen brauche ich bei meinem Garagisten oder den Kollegen im Sport, Für Familie, Heirat, gemeinsame Wohnung braucht es Courage.

      • Hitz sagt:

        @Hummel: Sie haben natürlich Recht mit Ihrer Sichtweise, zumindest für sich selber. Wenn Sie mich als angriffig empfunden haben bzw. sich angegriffen fühlten, bitte ich um Entschuldigung. Ich stelle bei mir einfach eine fortschreitende Ungeduld mit der heutigen Hedonistik und Beliebigkeit fest und da passiert es dann schon mal, dass ich Leuten Dinge unterstelle, die vielleicht gar nicht so sind bzw. worauf sie ein ebenso gutes Recht haben, wie ich auf meine Wertvorstellungen.
        Und Sex ohne Liebe oder Vertrauen ist nicht würdelos, aber mit beidem ist eine grössere Würde und Bereicherung möglich.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Hitz

        Kein Problem. 😉 Und ich bin eigentlich auch kein besonderer Anhänger der Hedonisten (oder auch der Shedonisten, die es ja auch gibt, wie ich in diesem Blog lernen durfte…). Vermutlich wäre meine persönliche Einstellung da häufig ähnlich wie die Ihrige. Aber wie Sie sagen, die Leute, denen es gefällt, haben grds. ihr Anrecht darauf.

  • Leonardo sagt:

    Ich arbeite Vollzeit, meine Frau kümmert sich um den (bald die) Kleinen. Am Abend und am Wochenende teilen wir die Arbeit und ich verbringe dann gern viel Zeit mit meinem Sohn. Dazu gehören alle – auch unschönen oder unsexy – Dinge. Aber da ich glücklich verheiratet bin, interessiert mich die Sexyness dabei herzlich wenig. Wobei für meine Frau offenbar genau das Sexy ist. Wisst ihr, ich halte nicht von „sich gehen lassen“: Aber mit dem Kind auf dem Spielplatz oder im Wald ist Stil für mich nicht mal sekundär… Väter ans Steuer! 😉

  • Männer mit Kinderwagen haben Sex. Weil ihre Mütter ihnen vertrauen.

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Du meine Güte, was sind das bloss für väterfeindliche Kommentare da?! Ich hoffe schwer, dass diese „nur“ ironisch gemeint sind! Da motzen einige Mütter, die Väter nähmen sich für ihre Kinder zu wenig Zeit und täten ihre Partnerinnen zu wenig entlasten. Und wenn sie es eben doch tun und sich um ihre Kinder kümmern (was ja normal ist!), dann ist s auch wieder nicht recht. Sorry, was bitte soll an einem Kinderwagen schiebenden bzw. tragenden Vater schon unsexy sein? Buschfrau hin oder her: ich finde Kinderwagen schiebende und Kinder tragende Väter toll – es sollte noch viel mehr davon geben ;)!

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Ich meine, klar ist es nicht speziell sexy. Ich finde es auch nicht sexy, wenn eine Frau windeln wechselt. Nur geht es dabei auch nicht in erster Linie darum, sexy zu sein. 😉

      Von daher ist es ein völlig falscher Ansatz, wenn man darüber diskutiert, ob der Mann nun gut aussieht, wenn er einen Kinderwagen schiebt. Das ist völlig irelevant.

  • Tanja sagt:

    PS: und wieso soll eine Frau als CEO unsexy sein?

  • maja sagt:

    Viel anders als die Mütter verhalten sich Väter gar nicht. Frauen überlegen auch ob der Weg gangbar ist, nur haben wir weniger Kraft und müssen dadurch mehr Umwege einschlagen.
    Wenn ich einen Mann mit Kinderwagen sehe, denke ich eher – schön die Mutter vertraut dem Papa also ist alles in Ordnung.

    • think about sagt:

      stimme ich voll zu. es ist nicht immer der fall, dass die mütter den väter volles vertrauen schenken in der erziehung. loslassen können muss gelernt werden oder bedarf viel aufwand/einfühlvermögen seitens mann. aber bei mehreren kinder gibt sich dies schnell, da beide gleichviel anpacken müssen.

  • Tanja sagt:

    Männer mit Kinderwagen oder Tragtasche sind doch nicht unsexy! Und dass ein Kind nur die Herztöne seiner Mutter hören soll, finde ich auch quatsch! Es ist toll wenn beide Eltern sich um die Kinder kümmern und Spass mit ihnen haben. Ich finde das am Wichtigsten! Und es geht ja wohl in dem Fall um die Kinder und um Spass und das Leben und nicht im Vordergrund, ob jemand sexy ist! Und überhaupt… wenn man fordert, muss man jemandem auch etwas zutrauen! Den Männern ist schon bewusst, dass sie bei ihren Abenteuern keine Risiken eingehen sollen. In diesem Sinne… allen viel Spass!

  • marie sagt:

    ist das wirklich so? falls ja: 🙄

  • dres sagt:

    Ein Detail wurde vergessen: Der Kinderwagen wird selbstverständlich einhändig gesteuert, in der anderen Hand ist eine Bierflasche… 😉

    • think about sagt:

      oder mit der anderen hand hält man die tochter, welche gerade auf der schulter sitzt und die tannenzapfen an den bäumen probiert zu erhaschen.

    • Columbo sagt:

      Huh?? Also wer einen Kinderwagen ohne Bierflaschenhalter kauft, sollte die Papi – Lizenz schleunigst abgeben 😉

      • dres sagt:

        😉 Noch wichtiger: Der Stauraum unter dem Sitz sollte gross genug sein für mindestens drei Kisten… 😉

      • Columbo sagt:

        3 Kisten … also auf so lange Maersche ginge ich eh nicht. Dann doch eher eine (nicht zu kleine, natuerlich) Kuehlbox, betrieben durch die auf der Oberseite des Gefaehrts montierten Solarzellen. Das spendet zusaetzlichen Schatten fuer den Kleinen; Papi’s Durst wird kuehl geloescht; und von den Birkenstock – Oeko – Mamis gibt’s zustimmende Blicke. Everybody wins.

      • chapulina sagt:

        Praxisfrage an Columbo: ist es bei der beschriebenen Fahrweise (die ich hoffentlich, sollte ich denn Mutter werden, vollstens unterstützen werde 😉 ) sinnvoll, einen Bierflaschenhalter anzubringen? Das wird doch total durchgeschüttelt, das arme, und danach nicht mehr wirklich geniessbar… oder? 😉

      • Muttis Liebling sagt:

        Das Entsorgungsproblem wäre zu lösen. 2 Liter Bier erzeugen 3 Liter Urin. Vor den Kinden, hinter den Kindern mit Beaufsichtigungsproblemen, vor den neugierig gaffenden Frauen. Versteckt. dann wieder ohne Kinderwagenaufsicht. Wie das?

      • Columbo sagt:

        @chapulina: Wenn’s sein muss, bin ich schon bereit, es waehrend der Durstloeschphase etwas ruhiger angehen zu lassen. Alles eine Frage der Prioritaeten.

      • Columbo sagt:

        Muttis Liebling: Mit Kinderwagen hinter die Buesche. Ein richtiger Bub kann gar nicht frueh genug lernen, wie Mann das Outdoor Abwasser-Problem angeht.

  • Tomas sagt:

    genau so ist es 🙂

  • Nick Schmid sagt:

    „Das mit Tetris geschulte Auge findet immer eine Lücke, sowohl im als auch für den Wagen.“ – Weltklasse!

    • think about sagt:

      find ich auch – und passt wirklich gut. deshalb übernehme ich auch das kofferraum packen für die familien-ferien mit auto. „passt nicht, gibts nicht“ 🙂 aber das berühmt necessaire am schluss von der frau ist ja der dauer-renner 🙂

    • Herbert Peter sagt:

      Oder Schach spielen – immer drei Züge vorausdenken. Funktioniert auch bei Frauen.

  • E.H.Roth sagt:

    hm, ich frage mich ab und an auch bei Frau am Steuer ob die das kann. und denke dann wo ist der Mann …
    Also mal Ehrlich, Kinder mögen es, wenn wenigsten ein Elternteil mit ihnen etwas Schabernack treibt. Kann Sie dabei nur unterstützen… „Seich“ machen solange es geht… egal was andere Denken oder glauben sagen zu müssen.

    • think about sagt:

      nicht alles was die frau für schabernack hält ist auch wirklich schabernack. vieles ist sehr wichtig für bindung, entwicklung und selbstvertrauen. mütter neigen hier eher zu hemmschwellen und „ach, wie sieht das den aus mitten auf der bahnhofstrasse so einen clown zu spielen“ !!!. Sorry, aber last mal „die Bremse etwas locker :-).

  • Judith Harper sagt:

    Ein Mann am Kinderwagen ist so „unsexy“ wie eine Frau als CEO oder im Boxring.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Stimmt überhaupt nicht! Die Kombination von ganzem Kerl und fürsorglichem Papa finde ich immer wieder hinreissend, ich beneide die Kleinen in den Wagen richtig, die haben Spass. 🙂 Kinder lieben es, wenn etwas läuft, wenn das Leben farbig ist und abwechslungsreich.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich gehe davon aus, dass Männer sich um Kinder kümmern, weil sie die Kleinen lieben, nicht weil sie sexy sein wollen.

      • Hitz sagt:

        @Pippi: Gute Antwort. Wenn man(n) alles nur machen würde, um auf irgendwelche Klischeedrescher „sexy“ zu wirken, könnte man eigentlich auch grad so gut gleich vor den Zug springen. Kinder hat man(n) nicht und man kümmert sich nicht um sie, um sexy zu sein, sondern dafür, dass man(n) Bedingungslosigkeit leben und lieben kann.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Pippi

        Da kann ich Ihnen ausnahmsweise bloss zustimmen.
        Was für eine dämliche Sichtweise, sexy sein zu müssen, wenn man seine Kinder spazieren führt…

    • diva sagt:

      nicht zu vergessen: mann mit «snuggli»… wenn man eigentlich wissen sollte, dass es nicht um irgendwelche herztöne geht, die das kind hören sollte, sondern eben die der MUTTER, dann ist «unsexy» noch milde ausgedrückt. keine afrikanische buschfrau käme auf die idee, ihr baby ihrem mann umzuschnallen. sie können zwar nicht intellektuell begründen warum, aber im herzen wissen sie es…

      • Nick Schmid sagt:

        Mann, echt, euch Weibern kann man es aber auch gar nie recht machen. Wenn Mann sich nicht um den Nachwuchs kümmert keift ihr, und wenn er’s doch tut wird er als unsexy (Waschlappen) betitelt. Vorschlag: Hockt ihr mal alle zusammen und überlegt euch, was ihr wirklich wollt, ok?

      • dres sagt:

        …afrikanische Buschfrau… Mann am Kinderwagen unsexy… Frau als CEO per se unsexy…
        Da kommentiert ja eine geballte Ladung Intellekt… 😉

      • Hobbyläuferin sagt:

        Hallo?
        Was gibt es schöneres als ein Mann der sich um sein Nachwuchs kümmert?
        Und euch muss der sowieso nicht gefallen,!

      • Valeria sagt:

        Ach, diva. Intellekt scheint auch nicht grad Ihre Stärke zu sein…

      • Danilo sagt:

        Diva…zu so einem Kommentar fällt mir nichts mehr ein!

      • Hitz sagt:

        Ich finde Snugglis zwar auch irgendwie Scheisse, aber wenn ich durch so ein Ding nicht mehr sexy wirke auf nörgelnde Zimtzicken, die ums verrecken nicht raffen, dass Kinder haben kein Schönheitswettbewerb ist, werd ich mir im Fortpflanzungsfalle sicher einen anschaffen.

      • sama sagt:

        @diva, eine afrikanische Buschfrau kann sich weder die Milch abpumpen und sie dem Mann mitgeben, noch würde es irgendeinen Sinn machen, wenn die Männer die Kinder auf ihre tagelangen Jagdzügen durch die Kalahari mitnehmen – mit Wissen im herzen hat das absolut nichts zu tun. Die ewig herangezogenen Vergleiche mit Menschen in anderen Lebensumständen sind absoluter Nonsens – was in der Kalahari richtig und sinnvoll ist, muss in einer europäischen Stadt nicht auch sinnvoll und richtig sein.

      • Ultrafemme sagt:

        Lieber eine Zimtschnitte als eine Zimtzicke. mein Motto, Hitz.

    • Nicole sagt:

      Das ist jetzt sicher ironisch gemeint, oder? 😉

    • Clemens sagt:

      Das liegt vielleicht auch nur daran, dass diese dämlichen Dinger – ich sprech von den Wägen – ergonomisch so blöd konstruiert sind, dass MANN immer nur in dieser leicht gebückten Haltung und mit Peggy-Bundy-Schrittchen vorwärts kommt damit. Oder gehts nur mir so? Vielleicht einfach das falsche Modell gekauft.

      Da sei ein bisschen Träumen gestattet – z.B. von einem „richtigen“ McLaren (SLR mit Flügeltüren und ein paar PS mehr), aber ich schweife ab…

    • Lucca Gaffuri sagt:

      Frage ist, ob ich für jemanden, der derartige Logorrhoe zu Papier bringt, wirklich sexy sein will? Und Nick Schmid sprach mir direkt aus dem herzen, wobei Sie glücklicherweise aber wohl eher ein Einzelfall sind!

    • sama sagt:

      Weder Mann, noch Frau mit einem Kinderwagen sind besonders sexy, genauso wenig wie jemand der/die im Coop am einkaufen ist oder eine durchschnittliceh Sekretärin eines CEO. Ich fühle mich die meiste Zeit auch nicht besonders sexy und will es auch gar nicht sein – alles zu seiner Zeit….

    • pixel sagt:

      So unsexy wie eine Frau als CEO oder im Boxring.

      Ich kann nur hoffen, dass wir eine unterschiedliche Auffassung von „sexy“ haben.

    • Roshan sagt:

      Warum? Leuchtet mir nicht ein.

      • pixel sagt:

        warum an wen?

      • Roshan sagt:

        betraf „Ein Mann am Kinderwagen ist so “unsexy” wie eine Frau als CEO oder im Boxring“.

      • pixel sagt:

        ach so. Mir leuchtet hier ohnehin nichts davon ein. Weder wieso ein Mann am Kinderwagen unsexy sein soll, wieso er es überhaupt sein müsste, wieso eine Frau als CEO unsexy ist und im Boxring anscheinend auch. Grosses Fragezeichen.

    • pixel sagt:

      Wahrscheinlich aber (und jetzt kommts mir erst), wollte Frau Harper eigentlich sagen, dass ein Mann am Kinderwagen eben gar nicht unsexy ist.

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