Einsam an der Spitze

Liebe à la Demi Moore und Ashton Kutcher: Bloss die Ausnahme, die die Regel bestätigt

Liebe à la Demi Moore und Ashton Kutcher: Bloss die Ausnahme, die die Regel bestätigt

Die Emanzipation zeigt Folgen, die beiden Geschlechtern zu denken geben müssten. Über die Schwierigkeiten, welche  die Bildungsexpansion der Mädchen für die Jungen zeitigt, wurde in diesem Blog die letzten Tage ausgiebig diskutiert. Der weibliche Durchmarsch an Gymnasien und Hochschulen macht aber nicht nur den Buben und jungen Männern zu schaffen, er  hat auch unangenehme Konsequenzen für die vermeintlichen Profiteurinnen. Denn: Was passiert mit den erfolgreichen jungen Frauen, die den  Männern davonsprinten? Sie bleiben häufig allein und kinderlos.

Neuste Studien zum Partnerschaftsmarkt, die ich für die Titelgeschichte der neuen Weltwoche recherchierte, zeigen allesamt: Ihren Erfolg an Unis und im Beruf bezahlen Frauen mit dem Misserfolg in der Liebe.

  • Gemäss letzter Volkszählung sind nur knapp 45 Prozent der Frauen zwischen 30 und 45 mit einem akademischen Titel verheiratet. Von den Männer derselben Alters- und Bildungskategorie tragen immerhin 66 Prozent einen Ehering.
  • Lediglich 30 Prozent der Akademiker heiraten eine Frau auf demselben Ausbildungsniveau. Der Rest verbindet sich abwärts.
  • 40 Prozent der Akademikerinnen bleiben kinderlos. Längst nicht alle freiwillig.
  • Die Heiratschancen eines Mannes steigen auch im neuen Jahrtausend noch mit der Höhe seines IQ. Bei den Frauen gilt der umgekehrte Befund: Mit einer Steigerung des IQ um 16 Punkte sinken die Chancen, einen festen Partner zu finden, um vierzig Prozent.

In Sprache übersetzt: Das Gros der Männer zieht volle Lippen und Jugendlichkeit den neuen weiblichen Tugenden Bildung, Durchsetzungskraft und Ehrgeiz vor. Umgekehrt folgt das Gros der gebildeten, erfolgreichen Frauen vielleicht dem Klempner bis ins Schlafzimmer aber selten vor den Traualter. Die Frauen können heute zwar Karriere machen, sie haben aber nicht die Macht, Männern das als sexy zu verkaufen. Und selber sehnen sie sich immer noch nach einem Mann mit Macht und Status.  Das Beuteschema funktioniert, als hätte es Alice Schwarzer und Co. nie gegeben. Die Folge: Je mehr die Frau den Mann bildungsmässig hinter sich lässt, desto kleiner wird der Pool der passenden Partner.

Es ist geradezu paradox: Nach 40 Jahren Emanzipation haben die Frauen fast alles erreicht, wofür sie gekämpft haben: Sie dürfen studieren, allein an einer Bar sitzen, Karriere machen, abtreiben, politisieren und abstimmen. Nur das, was sie damals als Instrument der Unterdrückung orteten, fehlt vielen nun zum Glück: Ein Mann, eine Familie.

Hat die Frauenbewegung ihre Töchter in eine Sackgasse getrieben? Oder kommen Männer mit starken Frauen nicht klar? Laut Umfrage auf der Weltwoche-Website denkt zur Zeit eine Mehrheit, dass den Frauen einfach kein Mann mehr gut genug ist. Sie auch?

374 Kommentare zu «Einsam an der Spitze»

  • Franz Oettli sagt:

    Ja das habe ich schon manchmalnauch das Gefühl, dass die Leute schon sehr einsam sind. Man grüsst sich ja nicht mal mehr auf der Strasse, die Leute reden in ihre Telefone hinein und man hat auch nie mehr Zeit für einen Schwatz. Und die Frauen sind so arrogant und selbstbewusst, man hat gar keine Lust einen Scherz zu machen. Da ist zum Glück meine Generation noch anders, da kann man noch Lachen und dpes lustig haben miteinander. Auch wenn halt bei manchen esnlangsam harzt im Oberstübli und die Hüften langsam zwicken.

  • luckylu sagt:

    tomas bringt es im ersten beitrag auf den punkt, in millionen jahren hat sich der mensch entwickelt, hormonell gesteuert ergeben sich spezifische geschlechtereigenschaften, diese sollen nun über nacht verschwinden, so meint jedenfalls uma. sehr schön kommt, in den weiteren beiträgen, das statusdenken zum ausdruck, welches unsere gesellschaft heute prägt. um auf der karriere-
    leiter nach oben zu kommen, braucht eine frau starke ellenbogen. mehr noch als ein mann, hält sie sich dann für etwas ganz besonderes und kann das dann zu hause nicht abstellen. auf grund ihrer höheren sozialen kompetenz, können „haus“frauen durch geschickte diplomatie einen ausgleich schaffen, das genau ist „haus“männern fast unmöglich. weiterhin stellt sich ja die frage des nachwuchses, welcher für frauen, fast automatisch, das berufliche aus bedeutet. eine normale familie braucht aber auch kinder, sonst ist es eben keine. jeder mann kommt dabei irgendwann an einen punkt, wo er sich fragt, ob er sich das noch weiter antun möchte! als ehemals alleinerziehender vater, weiß ich wovon ich spreche. viele männer erkennen schon im vorfeld, daß eine solche partnerschaft verstärkt probleme macht und kratzen instinktiv die kurve. wer hier glaubt, die natur austricksen zu können, wird in mehr als 99% aller fälle schiffbruch erleiden. da unsere gesellschaft ja darauf abzielt die mutterrolle und somit die
    familie abzuschaffen, selbst die wörter mutter und vater, sollen ja laut eu-neusprech, abgeschafft werden. setzt sich dieser unnatürliche trend fort, wird die entsprechende gesellschaft, schlicht und ergreifend, aussterben.

  • Eremit sagt:

    „Nach 40 Jahren Emanzipation haben die Frauen fast alles erreicht, wofür sie gekämpft haben: Sie dürfen studieren, allein an einer Bar sitzen, Karriere machen, abtreiben, politisieren und abstimmen.“

    Sind dies die höchsten „Güter“ eines Menschen: (Uni)Studieren, alleine an der Bar sitzen, Karriere machen, abtreiben, politisieren und abstimmen?
    Sorry, da wäre dann aber leider was grundsätzliches verloren gegangen. Frauen kann dies auf eine Art egal sein, sie müssen sich in den daraus entwicklenden Kriegen „nur“ prostituieren, Männer hingegen werden dabei verstümmelt.

    • Isobel sagt:

      @Eremit
      Nein, das sind bestimmt nicht die höchsten güter und nicht unbedingt erstrebenswert. Bist du eigentlich ein frauenhasser oder wer oder was hat dich so zynisch gestimmt? Oder ist das deine art? Wie kommst du auf die idee, dass sich frauen während kriegen prostituieren und männer drauf gehen? Von wem werden denn kriege angezettelt? Von frauen?

  • Yves sagt:

    Jaja, Hauptsache, die Damen der Schöpfung können sich über irgend etwas beklagen…

    Jetzt mal ehrlich: Was soll das Ganze?

    Liebe Frauen, wenn ihr im Beruf Erfolg habt, dann seid doch einfach happy!

    Klar, ihr wollt natürlich Erfolg im Beruf UND einen starken Mann, zu dem ihr aufschauen könnt UND eine Familie UND dabei super aussehen…

    Aber: Es gibt im Leben nie alles!

    Es scheint, dass gewisse Frauen dies erst noch lernen müssen…

    • Til sagt:

      „Es scheint, dass gewisse Frauen dies erst noch lernen müssen…“
      Es scheint mir eher, dass gewisse Frauen dies nie lernen werden…

  • TST sagt:

    Wie im Artikel schon gesagt: Das Problem ist das Beuteschema der Frauen!
    Frauen verlieben sich ausschliesslich in Statushoehere Maenner. Punkt.
    Untersuchungen zeigen, dass Frauen in 98% aller Faelle zum Zeitpunkt der Eheschliessung davon ausgehen, dass der Mann ein Leben lang mehr verdient! Dies ist insbesondere auch unabhaengig vom eigenen Einkommen der Frau! Verdient die Frau viel muss der Mann eben noch mehr verdienen, damit er fuer die Frau als „Vater ihrer Kinder“ in betracht kommt. Denn bei den Kurzzeitbeziehungen nehmen sich Frauen durchaus auch mal gerne einen mittellosen „Knackarsch“ mit ins Bett.

    Wenn durch vielerlei Maennerdiskrimminierung und Frauenfoederung es inzwischen aber mehr Statushohe Frauen gibt als Maenner, dann ist der Pool der potentiellen Partner eben sehr begrenzt und nicht jede bekommt noch einen ab. Dafuer haben dann die wenigen noch verbliebenen Alpha-Maennchen gleich einen ganzen Harem, siehe Tiger Woods mit seinen mehr als 20 Geliebten.
    Auf der anderen Seite bleiben natuerlich auch die ganzen statusniederen Maenner gleichsam auf der Strecke! Ueber die redet aber niemand und niemand macht einen Blog dazu!

    Dabei waere die Loesung ganz einfach:
    Die Karrierefrauen nehmen sich einfach der statusniederen Maenner an, nutzen sie als Hausmaenner welche ihnen den Ruecken freihalten, waehrend sie das Geld verdienen und Karriere machen. So waeren alle gluecklich und ausserdem haetten wir dann auch genuegend Frauen in den Chefetagen und braeuchten nicht staendig neue Frauenfoerdergesetze!

    Bloss das waere einfach zu vernuenftig und wir wissen ja wie sehr Frauen mit Vernunft auf dem Kriegsfuss stehen…

    • Peter Müller sagt:

      Bravo – so läuft es wirklich 😉

      • Also ich finde, Auguste, wenn schon Rollentausch, dann hat der Hausmann manchmal ebenfalls ein kleines Gschänkli verdient: Den Mustang Shelby GT500 (Bj. 1967 natürlich, ein 350er tät’s übrigens auch) gibts dann zum Vierzigsten (noch besser zum Dreissigsten) geschenkt..!

        Hm? Dafür erledigen wir dann sämtliche Hausarbeiten (dreckiges Geschirr schnell in die Maschine stellen, die Kinder vor der Schule durchfüttern, dann Wohnung putzen, dann Mittagstisch, abends Fertigmahlzeit schnell in 4 Minuten in der Mikrowelle aufwärmen und später das eheliche Pflichtschiessen etc.), die schnell gemacht sind und uns irgendwie liegen. Den Rest der ganzen „Gratis“arbeit fordern wir dann wieder als Haushaltbeteiligung von der Ernährerin ein- und warum?

        Selbstverständlich nur damit wir die dabei frei gewordene Zeit mit dem geschenkten Mustang verbringen können- ich meine, gewisse Freiheiten sollten man uns Hausmännern doch auch noch lassen, oder nicht?

    • Sabine Schneider sagt:

      Als gutverdienende Frau mit ausgezeichneten Karriereaussichten und einem Mann, der deutlich weniger verdient (und wohl auch immer weniger verdienen wird) wäre ich dankbar, meinen Mann als Hausmann und Vollzeitvater „nutzen“ zu können, wie Sie es ausdrücken. Doch sein Ego lässt das leider nicht zu. Aus seiner Sicht würde er wohl komplett sein Gesicht verlieren, wenn er nicht nur eine erfolgreichere (sprich besser verdienende) Frau hat, sondern vor ihr auch noch kapitulieren würde…
      Bei wem liegt nun also das Problem – bei den gutverdienenden Frauen oder den zu stolzen Männern?

      • Auguste sagt:

        hmm…, mit dem gesichtsverlust und egodämpfer liesse sich womöglich noch leben, aber mit dem üblichen hausfrauen/hausmänner-gehalt kommt man nicht weit. da liegt das problem.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Genau. Wenn es nicht so wäre, hätten die Männer sich diesen Platz schon lange erobert, es ist das alte Lied, die Verteilung der bezahlten und der unbezahlten Arbeit, die erstere für die Männer, die zweite für die Frauen, alles im „Namen der Liebe“.

      • „Bei wem liegt nun also das Problem – bei den gutverdienenden Frauen oder den zu stolzen Männern?“

        Bei beiden. Sie sind als Haupternährerin mit Ihrem Hausmannenwunsch so ziemlich die Ausnahme, wenn man einer kürzlich erschienenen Studie zu diesem Thema aus Deutschland Glauben schenken will.

      • Auguste sagt:

        hmm…, soviel schmutziges geschirr kann ein mann gar nicht spülen, bis mann sich damit den neuen ford mustang shelby gt500 zusammen gespart hätte. solange solche und ähnliche träume gebaut werden, sind wir jungs nicht an den herd zu kriegen, sabine. zwar, wenn so was als kleines amuse-bouche sein hinterteil in der garage aublitzen liesse, müsste mann die sache vielleicht noch einmal mit seiner frau überschlafen. so vor der migros auf dem parkplatz….

      • Auguste sagt:

        hmm…, das vor der migros bezieht sich natürlich auf den schlitten und nicht den beischlaf – nur im fall.

      • Sagenhaft, wo diese Kommentare manchmal landen können, bitte –hier– hin:

        Also ich finde, Auguste, wenn schon Rollentausch, dann hat der Hausmann manchmal ebenfalls ein kleines Gschänkli verdient: Den Mustang Shelby GT500 (Bj. 1967 natürlich, ein 350er tät’s übrigens auch) gibts dann zum Vierzigsten (noch besser zum Dreissigsten) geschenkt..!

        Hm? Dafür erledigen wir dann sämtliche Hausarbeiten (dreckiges Geschirr schnell in die Maschine stellen, die Kinder vor der Schule durchfüttern, dann Wohnung putzen, dann Mittagstisch, abends Fertigmahlzeit schnell in 4 Minuten in der Mikrowelle aufwärmen und später das eheliche Pflichtschiessen etc.), die schnell gemacht sind und uns irgendwie liegen. Den Rest der ganzen “Gratis”arbeit fordern wir dann wieder als Haushaltbeteiligung von der Ernährerin ein- und warum?

        Selbstverständlich nur damit wir die dabei frei gewordene Zeit mit dem geschenkten Mustang verbringen können- ich meine, gewisse Freiheiten sollten man uns Hausmännern doch auch noch lassen, oder nicht?

      • Katharina sagt:

        Also ich fand nie Parkplätze vor einer Migros. Aber vielleicht ist das eine Parkfeld für einen Kleinwagen wie den Shelby klein genug. Mustangs haben den ruf eines Babe-Magnet.

        Hat bei mir nie funktioniert.

        Aber wegen dem Ruf des Wagens ist es vielleicht so, dass die Hauptverdienerin den kauf nicht erlaubt.

        spass beiseite:

        Mit
        „hmm…, mit dem gesichtsverlust und egodämpfer liesse sich womöglich noch leben, aber mit dem üblichen hausfrauen/hausmänner-gehalt kommt man nicht weit. da liegt das problem.“
        sagt Auguste eigentlich das wesentliche. Die Aufgabe der finanziellen Unabhängigkeit. Gleich wie gut eine Beziehung ist, es ist besser eine finanzielle Unabhängigkeit zu bewahren, soweit das geht.
        im umgekehrten fall wird oft stillschweigend erwartet, spätestens beim Kinderknick die stelle aufzugeben. bei mann nun ist mit sabine’s beitrag gezeigt, dass die weigerung der einkommensaufgabe als vorwurf einer angst vor kapitulation wahrgenommen wird.

        nebenbei: die wortwahl kapitulation ist symptomatisch. als ob die beziehung ein kriegsfeld sei.

      • Katharina sagt:

        Marcel, Sie sollten mal beim Jay Leno in Burbank reinschauen. der hat dort eine fabrikhalle voll Autos. Auch einige Shelbys.

        haben Sie schon mal Barret-Jackson Auktionen gesehen? (Werden auf Speed TV gezeigt).

      • Katharina, den Stall von Jay Leno kenne ich aus verschiedenen Artikeln, der hat da gewaltige Mobile drinnen stehen. Unter anderem einen güldenen (!) 1968er Toronado mit 1000 PS.

        Ich stehe übrigens nicht so auf Pony Cars. Mir müsste die Ernährerin schon einen originalen 1968er Hemi Charger schenken, damit ich einigermassen glücklich bin. Zur Not tät’s auch ein 1969er COPO Camaro mit 427er. Mit einem Hot Rod wäre ich natürlich ebenfalls überglücklich- da kriegte ich sogar richtig glänzig-feuchte Äugelein…

        Von erfolgreichen Frauen die Alleinernährerschaft zu verlangen ist in der Tat zu hoch gegriffen- bei den Männern funktionierts ja auch immer schlechter. Haupternährerrolle ist da schon wesentlich realistischer. umgekehrt hat sich der Mann dann natürlich auch an der ganzen Haushalts- und Erziehungsarbeit zu beteiligen. Doch genau da hapert es dann häufig, wie zum Beispiel eine US-Studie zu diesem Thema aufzeigt. Die von mir weiter oben erwähnte deutsche Studie kommt da interessanterweise zu einem (ganz) anderen Resultat, als die Amerikanische. Wobei der Gegenstand natürlich aus einer z. T. ganz anderer Perspektive untersucht wurde.

      • Auguste sagt:

        @ marcel zufferey

        hmm…, diese orginale aus den sechzigern sind fast unbezahlbar geworden, dagegen ist diese jüngste generation geradezu ein schnäppchen und es ist das erste mal, dass ein mustang wieder wie ein mustang aussieht – na ja, fast.

        @ katharina

        hmm…, auch ich bin immer wieder gern verblüfft über die wortwahl, die sich da und dort so unbewusst in die posts einschleicht. babe-magnet – und wie!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Autos sind mir eigentlich nicht wichtig, man kommt damit von A nach B. Aber diese Mustangs gefielen mir schon immer, sie sind etwas ganz Besonderes.

      • Auguste sagt:

        @pippi

        hmm…, und als ob das nicht schon genug wäre, setzen sie noch thelma und louise hinein und brad pitt oben drauf.

      • Katharina sagt:

        Also bei mir müsste der Babe Magnet eher aus den dreissiger Jahren sein: Mercedes 500k

        „http://www.shutterpoint.com/Photos-ViewPhoto.cfm?id=281915“

        Also da würde ich schon einsteigen. Mit stilechtem Hut aus der gleichen Epoche.
        Ist ja auch mehr ein Girl’s Toy als ein Boy’s Toy.
        Ich hatte vor Jahren eine Replika dieses Wagens. Allerdings in schwarz. Das original (es gibt meines Wissens noch etwa sieben, kostet allerdings etwa eine Million.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Also die Vorstellung „Auguste und Mustang“ gefällt mir noch viel besser als „Thelma&Louise&Brad“ im Mustang….. ach ja, Träume sind Schäume 😉

      • Katharina sagt:

        @Pippi Langstrumpf sagt:
        28. Juli 2010 um 17:45:

        Also ohne Brad Pitt kann ich auch träumen.

        Geena, well she’s cute.
        Der Film hat sowieso unterschwellig Anspielungen in die Richtung.

        Wenn ich Auguste wäre, würde ich mich vehement gegen Vergleiche mit Brad Pitt wehren.

        Ich kannte eine in der Schweiz, die einen Mustang fuhr. sie hat in dann nach sechs Monaten abgestossen. Grund: parkieren unmöglich.

        sagenhaft. und das bei einem Kompaktauto.

        Was ist mit der Faszination für Road Movies in der Schweiz? Insbesondere wie Thelma and Louise, Arizona im Sommer. In einem offenen Wagen. Das ist die Hölle bei 45 und mehr Grad im Schatten.

        Dann sind die Distanzen tödlich und du schläfst nach 5 stunden auf der Autobahn fast ein. Einerseits Tunnelvision vom Starren auf die Fahrbahn, dann werden die Augen von dem intensiven Hitze- und Sonnengeflimmere schnell müde.
        In einem offenen Wagen ist das auch lebensgefährlich wegen Hitze und Dehydration.

        Dann sind die county sherifss und state trooper in der Gegend ein Kapitel für sich.

        Die Gegend ist im Winter allerdings überirdisch schön wenn die Wüste blüht. Die Farben der Mesas sind einzigartig. Insbesondere entlang der Strecke von Flagstaff Richtung Albuquerque.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Katharina, ich weiss, dass du Brad Pitt nicht so toll findest, aber weisst du, das kannst du einfach nicht beurteilen (jetzt werden sich gewisse Leute wieder darüber mokieren, dass Pippi und Katharina sich hier wie Teenies aufführen – ja, das mag stimmen, aber es macht Spass!!).

        Also seit Brad sich den Ziegenbart rasiert hat, sieht er doch wieder ganz anmächelig aus, am besten gefiel er mir als Joe Black, so seidig und geheimnisvoll. Die unterschwelligen Anspielungen im Film Thelma&Louise habe ich auch wahrgenommen, das war ja das Reizvolle, vieles lag in der Luft, unausgesprochen, ich mag diese Filme, wo ich nicht alles vorgekaut bekomme, es muss Raum bleiben für Fantasie. Brad Pitt passt auch sehr gut in solche Filme, er hat ein sehr zurückgenommenes Spiel, sparsame Gesten, das fällt mir immer wieder auf, kommt auch besonders gut zum Ausdruck in „Legends of the Fall“.

      • Auguste sagt:

        hmm…, und in „sleepers“ war er stark und zusammen mit clooney in „ocean’s elven“ war’s lustig. zu geena davis nur soviel: eine schönere piratin gab’s meines wissens noch nie.

      • Katharina sagt:

        Ja, in Meet Joe Black war er sehr gut. Mir gefällt der Film sowieso. Ich bin ein Fan von Sir Anthony Hopkins, da besonders in Hannibal.

        Das mit dem Ziegenbart verstehe ich etwas, denn brad Pitt hat ja den ruf eines polierten Schnösels. Nur finde ich die Meckerbärte sowieso lachhaft. Jetzt ist er auch etwas aus dem Schnöselalter raus.
        ein Spitzenschauspieler ist er aber schon.

        Würde er mit Penelope Cruz zusammen eine Film machen, hätten wir dann beide was zum träumen.

        Noch zu Thelma and Louise:

        Die sehr diskreten Anspielungen sind eigentlich für die Handlung sehr wichtig, denn in der Realität macht die Handlung ansonsten keinen Sinn. Bei sexuellen Übergriffen kann ich sehr gut verstehen, dass bei sich anbietender Gelegenheit der Typ abgeknallt wird. Diese Gefühle kommen einfach, das verstehe ich leider sehr gut. Sie würde also mit grosser Wahrscheinlichkeit freigesprochen (wegen Selbstverteidigung).
        Auch ist die Hetzjagd mit der ganzen Armada der Helikopter am Schluss völlig unrealistisch.
        Aber: Lesbische Beziehungen, die lange andauern, gehen meiner Erfahrung nach viel tiefer als bei straight couples. So ist Trennung oft ein sehr traumatischer Vorgang. Die gegenseitige Hingabe kann soweit gehen, dass das Leben für die Partnerin gegeben würde, und zwar bedingungslos. Dies war ein Aspekt in meiner Situation.
        Der gemeinsame Suizid von Thelma und Louise aus der Ausweglosigkeit am Schluss des Filmes, wo nur die Wahl zwischen der Ergebung an die Polizei und damit der Trennung der beiden oder dem gemeinsamen Tod bestand, ist erst unter diesem Aspekt logisch.

        Der Aspekt selber wurde aber im Film nicht herausgearbeitet. Stattdessen ist es ein Versatzstück über den Stereotyp betonköpfiger Bullen und deren Überschätzung von Macht. Dies allerdings szenisch meisterhaft.

  • Tomas sagt:

    Auch wenn jetzt einige hyperventilieren werden: eine Frau, die dem Mann – mindestens ab und zu – nicht das Gefühl vermitteln kann, dass sie zu ihm aufschaut, dass sie sich unterordnen kann, die ist für uns einfach nicht interessant. Nicht sexy, nicht attraktiv. Sie kann ein guter Kumpel oder sogar ein one night stand sein, falls sie sonst attraktiv ist, aber damit hat es sich.

    Man kann über uns lachen oder schimpfen, aber so funktionieren wir nun mal – auch wenn sich das die meisten heute nicht trauen zuzugeben. Das heisst nicht, dass wir nichts mit einer Alpha Frau anfangen können – das heisst nur, dass wenn die Frau ausser ihrer Karriere auch eine funktionierende längerfristige Partnerschaft will, muss sie die Fähigkeit haben dies zu berücksichtigen.
    Aus meiner Sicht aber stellt sich immer die Frage, warum sollte ich mir sowas als Mann eigentlich antun…

    • uma sagt:

      danke für diesen ausserordentlichen erkenntnisbringenden beitrag! was sie beschreiben hat jedoch nichts mit mann oder frau zu tun, sondern ist eine einfache regel des menschlichen zusammenlebens. sie nennt sich kompromissbereitschaft & respekt, falls sie das noch nicht wissen… wenn sie ein unterordnen im wörtlichen sinne brauchen, dann sind sie wohl jemand, der wenig selbstbewusstsein hat und sehr auf bestätigung von aussen angewiesen ist, um ihrer eigenen vorstellung von männlichkeit gerecht werden zu können. ich kenne zum glück viele männer, die ihnen widersprechen würden und trotzdem keine angst hätten, ihre eier zu verlieren. deshalb würde ich ihre aussagen nicht auf männer generell übertragen.

  • Akademikerin sagt:

    Kinder und Familie kosten viel Zeit; trotz Tagesheimen und Hütedienst ist eine Karriere für beide Eltern nur schwierig möglich. Männer sind im Durchschnitt nicht bereit, in ihrer Karriere Kompromisse einzugehen, um die Karriere der Partnerin zu erleichtern. Das ist jedenfalls die Situtation, die ich standardmässig in meiner Umgebung, Naturwissenschaften an den Universitäten, beobachte. Somit sind die Frauen oft zu Familie-oder-Karriere Entscheidungen gezwungen. Dies führt zu niedrigen Frauenquoten in den Professuren und familienlosen Akademikerinnen. Männer können Karriere UND Familie haben, weil Ihre Partnerinnen auf Karriere häufig verzichten und somit mehr Zeit und Energie für „Familie“ übrigbleibt. In anderen Worten: die Frauen bezahlen für ihre Karriere einen viel höheren Preis als die Männer– nicht jede kann/will sich das leisten. Ich glaube nicht, dass die Akademikerinnen keinen Partner finden können, ich glaube eher, dass sie es so weit gebracht haben, weil sich GEGEN die Familie und FUER die Karriere entschieden haben.

  • andrea sagt:

    also in frankreich ist das „einfacher“
    da heiratet hochgebildeter mann eine frau zum kinder-und saubermachen und für die altenpflege
    nebenbei sucht er sich eine -das kann auch ein kluge sein – frau oder auch mehrere (gleichzeitig oder nacheinander), mit der er sich amüsiert
    (kann auch für frauen umgekehrt ausnahmsweise zutreffen)

    wenn man geschieden ist und nicht mätresse sein will, dann bleibt man eben allein oder wartet auf das wunder oder das nächste leben

    männer ohne geld und unreife männer gibt es ‚auch ’ne menge, sogar gut im bett und auch zur unterhaltung, aber wenn man schon ein unselbständiges erwachsenes männliches kind hat, braucht man nicht zwei, man will ja nicht sein ganzes leben kinder versorgen, auch wenn man es gern macht

    nebenbei spekulieren alle, ob man denn nicht vielleicht lesbisch ist (man bekommt auch anträge in der richtung), die freundinnen tun alles, um vielleicht doch jemanden aufzutreiben, der passt…

    alte gibts auch ne menge, die erst mit 60 begreifen, dass man ja nicht unbedingt ein kind als partnerin haben muss

    und ganz junge mit ödipuskomplex gibts auch

    einfach ohne mann und trotzdem voller freude leben

    viel spass beim weiterdiskutieren
    andrea

  • LOLI sagt:

    @Stella:

    Ich kenne dieses Gerede, musste mir das schon oft von Frauen anhöhren. Frauen wir dir stelle ich dann aber immer die gleiche Frage:

    Warum interessierst du dich ausgerechnet für jene Männer, welche die von dir beschriebenen Bedürfnisse haben? Willst du etwa behaupten, dass alle Männer die gleichen Anschauungen von Frauen haben? Naja, wohl eher nicht! Vielleicht solltest du dich das nächste mal mit jemanden abgeben, der dich nicht bloss flachlegen will. welch tolle eigenschaften – ausser dem tragen von loboutins, die ich persönlich als krönung der geschmackslosigkeit empfinde – gehören sonst noch zu dir? vielleicht auch eine, die nichts mit deinem aussehen zu tun hat…Und ganz allgemein, was ist für dich eine interessante Diskussion? Etwa die neue Höhe der durchschnittlichen Kapitalkosten in deinem Unternehmen, der visuellen Ästhetik der neusten Zigarettenwerbung, die im Vorspann zum letzten Kinofilm lief, der coolsten sexandthecity-folge oder weitere Banalitäten dieser Art? Wenn du dich als coiffeusin ausgeben musst ist das tragisch; fragt sich aber für wen und weshalb….

  • Guschti sagt:

    Begreifts endlich, Frauen! Männer, die einen Mann wollen sind schwul. Alle anderen wollen eine Frau und nicht eine Kampfzicke, die lieber ein Mann geworden wäre.

  • stella sagt:

    aus persönliche erfahrung…
    auch nach der arbeitszeit braucht eine karriere-frau interessanten diskussionen…
    bei männer ist es anders. sie brauchen eine junge, hübsche dame und der gedanke, sie baldmöglichst flachlegen zu können…
    es ist tragisch, sich als coiffeusin angeben zu müssen um überhaupt noch daten zu können.. aber leider eine traurige wahrheit..
    und für alle die, die glauben frauen an der macht nicht mehr feminin sind.. tja.. ich ziehe meine offene loboutin auch im office an – trotzdem werde ich als sehr seriöse geschäftspartner respektiert.. (CFO)

    und noch zuletzt and alle frauen – hört bitte auf zu glauben, dass kurze haare und kein make-up eine erfolgsrezept sind.. ungepflegte erscheinungen kommen nie gut an!!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Langhaarig und geschminkt mit High Heels heisst noch lange nicht gepflegt, da verwechselst du was. Ich kenne ausgesprochen schöne, sehr weibliche Frauen, die kurze Haare tragen und kaum Make-up. Lady Di trug übrigens immer kurze Haare. Ausserdem, auf Führungsebene nie offene Schuhe, die gehören in die Freizeit!

  • max sagt:

    Der alte Schwindel: Akademische Bildung heisst noch lange nicht, „besser ausgebildet“ oder „intelligenter“.
    Und was ist eine Karrierefrau? Die 0.00002% Frauen, die in den 0.001% Top-Chargen unserer Grossfirmen mitmischen?

  • Anonym sagt:

    Ich denke, dass das Problem, dass Frauen, die über gute Ausbildung verfügen also in diesen Dingen stark sind, stehen gelassen werden, setzt sich aus zwei Sachen zusammen.
    1. Den meisten Frauen genügt ein „schwächerer“ Mann nicht und wird nicht genügen.
    2. Die meisten Männer wissen das und werden schon gar nicht viel Energie investieren.
    Das Ganze läuft auch unterbewusst ab und macht aus unserer evolutionären Geschichte heraus Sinn.
    Ich zB. kann es auch nicht haben, wenn jemand besser ist als ich, nicht dass ich einen Aufstand mache, aber ich fühle mich gedrängt mich mehr anzustrengen. In den Sachen, in denen es mir nicht gelingt, ordne ich mich unter. ZB. im Sport ist es mir oft nicht möglich auf das Level anderer zu wachsen.
    Ich weiss nicht wie das mit anderen ist.

  • Ariane sagt:

    So alt ist der Mythos nicht.
    Früher musste ich als alleinerziehende Kaderfrau nur von meinen Kindern erzählen um meinen Date-Kaffee alleine weiter zu trinken. Und heute? Erst kürzlich passiert und nicht zum ersten Mal. An einer Bar, als nach einem längeren Gespräch ein sympathischer Lokiführer meinen beruflichen Titel erfuhr, nippte ich umgehend alleine weiter an meinem Campari.

  • rem74 sagt:

    Der alte Mythos vom Manne, welche keine erfolgreichere Frau als Lebensgefährtin zur Seite will!

    Ein schönes Märchen.
    Die Realität schaut anders aus. Der relevante Begriff, welcher sich auch im deutschsprachigen Raum durchgesetzt hat, heisst „Down Dating“. Eine Mehrheit der Akademikerinnen in den 30ern in meinem Bekanntenkreis datet schlicht KEINE Nicht-Akademiker. Diese Frauen scheitern nicht an den Männern, sondern an sich selbst.

    Frau Althaus, Sätze wie dieser: „Die Frauen können heute zwar Karriere machen, sie haben aber nicht die Macht, Männern das als sexy zu verkaufen.“ sind totaler Mist, mit Verlaub. Zeigen Sie mir einen Mann, der Nein sagt, weil sie besser gebildet ist, und ich zeige Ihnen zehn Frauen, die Nein sagen, weil der Mann ihren Ansprüchen nicht genügt.

    • Montaner sagt:

      Von allen Kommenatren hier hast du genau ins Schwarze getroffen, bin ganz deiner Meinung. Man muss schon wissen, dass die Emanzipation vorallem auch dazu geführt hat, dass Frauen nicht nur im Bezug zu früher sondern auch im Vergleich mit den Männern viel mehr Ansprüche an die potenziellen Partnen haben und fordern, als Männer! Vielleicht sollten Frauen wieder etwas bescheidener werden, wenn es um die Parnerwahl geht..

  • Fares sagt:

    Emanzipation der Frauen ist sicher eine gute Sache für die Gesellschaft, nur bitte nicht übertreiben!
    Als Libanese (Moslem, Araber 😉 seit 21 Jahre in der Schweiz habe ich 2 Erlebnissen früher gehabt die mich irritiert haben und seit dem mache ich was ich für richtig halte:

    Erlebnis 1: vor ca. 12 Jahren als selbsständiger kam eine Schweizerin für ein Bewerbungsgspräch zu mir, als wir fertig waren stande ich auf und wollte wie es meine Meinung nach für ein Gentelman gehört ihr helfen beim Mantel anziehen, da drehte sich in meine Richtung und sagte: mir siid do in der Schwiiz und Fraue chönet allei Mäntel aaziehe. Ich war einbisschen schockiert aber verhaltete mich weiter höflich und gab ihr den Mantel (im Übrigens habe ich Sie angestellt und Sie war lange Jahre eine super Mitarbeiterin).
    Erlebnis 2: ca. 2 Wochen später war ich in Begleitung einer Kollegin (auch Schweizerin) in einem Disko, als ich vor Ihr zum Ausgang lief sprach sie mich an: Bisch kei Gentelman wartisch nit uff mich? Ich war wirklich verwirrt und seit dem mache ich das was ich für richtig halte also beim Eintreten einer Bar ich zuerst und beim rausgehen Sie zuerst!

  • Rahel sagt:

    @ Albin Neupert (bino 56)

    Ich würde es etwas krasser ausdrücken: viele Männer empfinden ein weibliches Pendant nicht nur verunsichernd sondern regelrecht bedrohlich! Und was bedroht, muss man versuchen zu bekämpfen z. B. durch gezieltes Mobbing!

  • Albin Neupert (bino56) sagt:

    Ich glaube petra hat das Thema auf den Punkt gebracht: Respekt und Achtung sind für eine Beziehung Grundbedingung. Aber mehr Wissen (ob akademisch oder nur eingebildet) hat – wenn auch nicht zwingend – die Tendenz Überlegenheitsgefühle zu erzeugen, die für eine Beziehung ein Problem sind. (Bibel : 1. Kor. 8:1: „Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe erbaut“). Frauen tendieren einen Mann mit viel Wissen und hohem IQ oft interessant zu finden, Männer empfinden ein weibliches Pendent in der Regel als eher verunsichernd. Das muss zwar nicht sein, ist aber meistens so (der veröffentlichte Artikel ist ja statistischer Natur!).

  • petra sagt:

    Danke fuer diese Aussage.Es geht also so weiter wie immmer in Partnerschaften. Die auf gegenseitiegen Respekt und Achtung aufgebaut sind.

  • Mike sagt:

    Nach all den Kommentaren, zu diesem Artikel,glaube ich nicht das dieses Problem wirklich existiert. Jeder kann einen Partner finden wenn er oder sie will. Aber mit solchen Artikeln ist es moeglich eine grosse Anzahl von Hits zu kreieren. Eine billige Art von Journalismus.Beziehungen enstehen und vergehen, nichts neues auf diesem Planet.Also ein gutes neues Jahr.

  • planb sagt:

    wieder mal so loses und geistloses geschwätz. wenn frauen wirklich einen partner wollen, finden sie auch einen. die angesprochenen stehen und tappen vielleicht etwas im dunkeln trotz überragender intelligenz.
    überragende intelligenz heisst noch lange nicht, dass solche weibliche wesen auch klug und weise sind bzw. ihre intelligenz ps auf den boden bringen, apropos das selbe dürfte auch für männer gelten.

  • Matthias sagt:

    Nach einem Fall in meinem Bekanntenkreis ist bei mir der (statistisch nicht erhärtete) Eindruck entstanden: Eine Büroangestellte sucht sich früher und aktiver einen Lebenspartner. Die Akademikerin, die sich auf Ihr Studium konzentriert und sich danach ins Leben stürzen will, wird feststellen, dass die Auswahl kleiner geworden ist und die Partys und Feten mit Paaren stattfinden. Die Partnersuche ist für Frauen zwischen 16 und 22 Jahren einfacher als mit 25 Jahren.

  • Peter27 sagt:

    Akademikerfrauen sind zu kopflastig und sind im Bett, wenn sie es überhaupt mit einem Mann dahin schaffen, so spannend wie eine Gummipuppe. So einfach ist das…

    • Till sagt:

      Diese Aussage ist ebenso dumm wie pauschal. Klingt so, als hättes du schon mindestens 1000 Akademikerinnen im Bett gehabt um deine Bemerkung statistisch zu begründen. Ist es nicht so, dass nebst uns Männern, nun auch die Frauen den Druck der Arbeitswelt zu spüren bekommen und danach, wenn sich beide Kaderleute zu Hause zum enspannen treffen, keiner mehr Lust hat, dem anderen zuzuhören, oder den anderen zu fühlen?…Die klassische Rollenverteilung hatte zumindest einen Vorteil, man war beruflich und persönlich Paarmässig getrennt…doch die Anforderungen jener Zeit waren auch nicht von der Echtzeit-Internet-Globalisierung geprägt.

  • max sagt:

    Sprach ein weiser Mann zu der jungen Frau, die genau die Frage stellte: Was mache ich falsch?
    Er fragte: Würden Sie für den Mann auch die Socken waschen?

    Was sage ich als richtiger Mann dazu? Erstens wasche ich meine Socken selber, zweitens auch eine Akademikerin sollte Socken waschen können.

  • pedrodesconocido sagt:

    @sunny: Ich höre und lese immer wieder, dass Frauen weniger verdienen als Männer. Selber in den „Fünfzigern“ kann ich auf eine bald 40-jähriger Erwerbstätigkeit in Schweizerbetrieben zurückblicken. Ich war während dieser Zeit (incl. Lehrzeit und Studienjobs) bei mehr als 10 Unternehmen (Textilhandel, Industrie, Gesundheitswesen, Banken, Versicherungen) angestellt. Ausnahmslos habe ich dabei auch mit Frauen zusammengearbeitet. Nicht ein einziges Mal habe ich dabei die Erfahrung gemacht, dass eine Frau für dieselbe Arbeit weniger Lohn als ein Mann erhielt.
    Was sicher zutreffen dürfte, ist dass der Durchschnittsverdienst der Frauen in vielen Unternehmen kleiner ist als derjenige der Männer. Das ist aber im Zusammenhang mit der Tatsache zu sehen, dass Kaderpositionen mit entsprechend höherem Verdienst mehrheitlich von Männern besetzt sind – wie man diese Tatsache bewertet, ist Gegenstand von hunderten soziologischen, psychologischen, kulturhistorischen etc. Studien und sei hier nicht mein Thema.
    Nochmals, aus meiner persönliche Erfahrung ist mir seit 1973 kein Beispiel bekannt, wonach eine Frau für gleiche Arbeit bei gleicher Qualifikation nicht denselben Verdienst erzielt hätte.
    Anfügen könnte ich dem höchstens, dass sich meine ersten 25 Berufsjahre auf „subalterne“ Jobs beschränkten, und sich die Sache im „Kaderbereich“ möglicherweise anders präsentiert. Bin selber seit zwölf Jahren im mittleren Kader tätig, aber in einer Institution die sich in „Genderfragen“ politisch äusserst korrekt, also egalitär, verhält.

  • Bea sagt:

    Volltreffer Melanie, das ist der Grund wieso ich die Weltwoche nicht mehr lese, zu sehr opinionated aus Frauensicht!

  • Wernä sagt:

    Na was die Emanzipation angeht, suchen sich doch Frauen eher das angenhmere raus. Aber erobert werden wollen sie und
    die anderen angenhmen Vorteile wollen sie natürlich nicht missen.
    Denn es ist doch schließlich bequem auszuwählen, als bei der Partnerwahl selbst aktiv zu werden!

  • Nadia sagt:

    Dass uns Frauen keinn Mann mehr genug ist, liegt nur daran, dass wir uns selber zu Hohe Messlatten stellen.
    Wir Frauen sind uns selber nicht gut genug. Deshalb sollten wir auch einmal stehen bleiben und uns wieder einmal Orten= orientieren und zurück schauen: woher komme ich, und wo stehe ich heute (im Beruf).

  • Lara sagt:

    vielleicht sollten wir unseren Mädchen auch sagen, dass sie nicht ‚alles haben können‘:

    http://www.stuff.co.nz/life-style/3068361/Supermum-myth-Women-can-t-have-it-all

  • Sunny sagt:

    EINSAM AN DER SPITZE – ein Thema, das bestimmt in zunehmedem Masse zum Thema einer aufstrebenden Frauenwelt wird. ZUM EINEN: …liegt es teilweise sicher daran, dass die Frau vom Mann zu lange unterdrückt wurde. Das was im Orient geschieht und von uns im Westen als verabscheuungswürdig gebrandmarkt wird, wenn die Frau verachtet, missbraucht und einseitig von der Justiz und dem Familienclan verfolgt wird (z.B. bei Ehebruch), oder durch unmenschliche Geniatalien-Verstümmelungen und Bildungssperren zurückgesetzt und unterdrückt wird bis heute, geschah bei uns – wenn auch sicher in keinerem Ausmass – eher verdeckt, subtil und auch oft unter Verschwiegenheit geheim, was auch immer die differenten Schweigegründe des beschämenden gesellschaftlichen Probelms waren!
    Das hat sich sicher in vielerlei Hinsicht geändert, ist aber bis heute nicht vom Tisch, da ja Frauen, trotz bester Ausbildung und Leistungsnachweises, immer noch weniger verdienen als Männer. (was antürlich eine gesellschaftliche Schande ist). Wobei natürlich die mögliche Ausrede, dass der Mann als Versorger der Familie mehr Geld brauche, zum Grossteil bedeutungslos geworden ist.
    ZUM ANDEREN: Frauen, welche in unserem Breitengraden nicht nur benachteiligt, sondern auch unterdrückt worden sind von Männern, haben sich begreiflicherweise dieser Zurücksetzung immer mehr zur Wehr gesetzt, indem sie bessere Ausbildung anstrebten und durch ihre Kampagnen den Respekt durch ihre Emanzipation zurückforderten.
    Dies hat einem Grossteil der Frauen den gewünschten Erolg gebracht, wenn auch leider nur teilweise.
    Was aber als Nebeneffekt eintrat, wurde bei allen verständlichen Bemühungen um die richtige Anerkennung der Frau nicht einkalkuliert. So ist es nur verständlich, dass Männer im allgemeinen solche Frauen lieber meiden, da sie empfinden Gefahr zu laufen, in die zweite Linie zurückversetzt zu werden und unter ein falsches oder unerwünschtes Kommando zu kommen. Diese Abneigung ist denn auch zu verstehen, da es in der Natur der Frau liegt, sich eher anzulehnen, als zu regieren, wenn man das mal so salopp ausdrücken darf.
    Wenn das zutrifft, muss sich die heutige moderne und gebildete Gesellschaft sagen lassen, dass infolge der sehr effizienten Zielstrebigkeit der Frauen, ihre Achtung und Würde in der Männerwelt zurück zu erobern, doch sehrwahrscheinlich einiges aus dem Ruder gelaufen ist, und sich die Frau heute wundert, nicht gebührlich vom Mann geschätzt und begeht zu werden.

  • ralph kocher sagt:

    …egozentrisch? Brauchen die jemanden? Alpha bleibt immer an der Spitze! Bis sie bricht…

  • Herbert sagt:

    Ich als Mann sehne mich nach allem was weiblich ist. Und wenn diese Eigenschaften verloren gehen weil Disziplin, Verantwortung und Leistung diesen Platz einnehmen dann ist das sehr traurig. Dann frage ich mich: Was ist aus diesem lebensfrohen lachenden strahlenden Mädel geworden?

    Ich finde GleichBERECHTIGUNG sehr gut!
    (Und zwar weil mache Männer zu 2/3 weiblich sind und manche Frauen zu 2/3 männlich.)

    Aber GleichHEIT auf der anderen Seite finde ich garnicht gut. Das ist Zwang. Und Zwang ist immer schlecht.

    Diese Erwartungshaltung vieler Eltern, dass ihre Tochter Karriere machen muss um in der Welt etwas Wert zu sein ist Gift!

  • Biene sagt:

    @jey-jey: Sehr schön geschrieben! Ich denke schon lange, dass man auch ohne Family-Kinder-tralitrala-etceterea Glücklich sein kann!

  • jey-jey sagt:

    ich glaube man müsste das scheinbar so erstrebenswerte Ziel „geheiratet zu werden / eine Familie zu haben“ mal genauer anschauen. In meinen Augen ist das einfach ein alter Zopf und da das allen immer vorgelebt wurde haben alle das Gefühl, dass das so sein muss dass man glücklich ist.
    Das wird einem irgendwie auf’s Auge gedrückt, dass Menschen die das haben, glücklicher sind, und die, die’s nicht haben, unglücklich sind. ich muss lächeln wenn mir vorgemacht wird, dass ich unglücklich sein muss, weil ich all das nicht habe. oder dass ich irgendwie wie ein 2.Klass-mensch angeschaut werde – vielleicht noch mit einem mitleidigen Blick, weil mich keiner will.
    Wie gesagt – ich muss dann immer lächeln (eigentlich auch mitleidig, aber über die schwarz-weiss-denkerei): ich habe eine gute Beziehung, einen guten Job, mein eigenes Geld, kann machen was ich will, habe ein tolles Auto und ein cooles Motorrad, kann Sex haben wann ich will, kann in die Ferien wann ich will, kann ganz viel spontan unternehmen und und und… und zudem habe ich 2 Göttikinder, mit denen ich tolle Sachen unternehmen kann… (so für die Momente wo man vielleicht doch mal schauen will wie das denn ist). ich muss also wirklich sagen, ich bin glücklich.
    und wenn ich das dann damit vergleiche, mit denen, die glücklich sein sollten (da sie ja verheiratet sind und/oder Familie haben), dann muss ich sagen dass da zwischen der so schönen, tollen, heimelig-kuscheligen-Familien- Demo-version und der Realität irgendwie eine grosse Lücke klafft…
    wenn ich die verheirateten Frauen mit Familie anschaue, dann sind die alle entweder getrennt, geschieden, frustriert, haben sonstwie eine schlechte Ehe/Beziehung, ziemlich sicher keinen guten Sex und/oder sind sonstwie kurz vor einem Burnout oder einer Depression.
    Und ich denke der Prozentsatz unter denen, die verheiratet sind, aber nur wegen der Kinder beim Partner bleibt, obwohl’s eigentlich seit längerem gar nicht mehr klappt und man sich eh nichts mehr zu sagen, müsste man auch mal in einer Studie miteinbeziehen.

    vielleicht ist es auch das alte Gesetz (das übrigens die Existenz der Coiffeure sichert): man will immer das, was man nicht hat… (Brünetten wollen blond sein, glatthaarige wollen eine Lockenmähne, Mütter wollen lieber Karriere statt Kind, und Karrierefrauen wollen lieber doch heim an den Herd und Windelnwechseln…….)

  • ularra sagt:

    Aus meiner Sicht ist die Idee, dass nur glücklich ist, wer in einer Beziehung lebt und Kinder hat, langsam überholt. Ich glaube, dass sich in unsere Gesellschaft neue Lebensmodelle entwickeln werden, die über diese alten Klischees hinausgehen. Es wird uns halt einfach immer noch eingeredet, dass wir nur mit einer Familie glückich sein können. Der Weg des Alleinseins ist aus meiner Sicht mindestens genauso abenteuerlich und erfüllend. Nur ist er halt nicht Mainstream, sondern ist eine Leistung von Pionierinnen. War übrigens selber alleinerziehende Mutter eines jeztz erwachsenen Sohnes.

  • sab sagt:

    Dieser Beitrag von Frau Althaus geht gerade noch so über meine Toleranzschwelle. Ich empfehle die Beiträge zur Partnerwahl (Foto mit Implantaten).

  • YES sagt:

    Ich: Master in Betriebswirtschaft, mein Freund: Strassenbauer. Seit Jahren glücklich lieert. War am Anfang für ihn nicht ganz einfach. Als er meine Freunde kennenlernte war meinstens die erste Frage: Was hast du studiert? Nichts… aber da muss er halt drüber stehn und das tut er in der Zwischenzeit. Übrigens: Intellektuell ist er mir natürlich in keiner Weise unterlegen! Um das gehts doch eigentlich, nicht um den Beruf/Status.

  • GJHammes sagt:

    Na ja, alldem kann ich nur hinzufügen, dass ich eine Tochter im Alter von knapp 38 Jahren habe, Fachfrau in den Bereichen, Bank, Versicherung und Finanzen. Recht intelligent also. Was sie bisher an Männerbekanntschaften hatte, war alles viele Jahre jünger und führte noch, wie ich als Vater und erfahrener Mann sagen konnte, Strichlisten, dachten aber sicher nicht ans heiraten. Was ich des öfteren meiner Tochter sagen musste war, dass sie es nicht als erstrebenswert ansehen solle, dem jeweiligen Manne wissen und merken zu lassen, dass sie ihm an Intelligenz überlegen war, das verkraften halt die wenigsten Männer. Alphatier als Frau in einer Beziehung? Da muss der Mann halt ein untergeordnetes Rudeltier sein und wer möchte das schon? 🙂

  • Susanne sagt:

    Viele moderne Frauen heiraten nicht und leben dennoch glücklich mit Mann und Kindern zusammen: Sind unverheiratete Paare mit Kindern in der Statistik mit einbezogen?

  • Hans Latte sagt:

    Es mag viele gescheite Theorien geben. Als FH-Ingenieur bin ich mit einer Frau verheiratet, die Abitur hat und mir von ihrer Ausbildung (Gesundheitswesen) her ebenbürtig ist. Sie hat immerhin noch Matura und ist in Sprachen besser als ich. Das alles hat mich nie gestört. Bevor ich sie kennen gelernt habe, hatte ich ein eher traditionelles Rollenbild. Sie hat mich sozusagen emanzipiert. Ich kümmere mich genauso viel um unsere Kinder wie sie und sie arbeitet fast so viel wie ich. Ich bin übrer vieles froh, was ich im Leben gelernt habe, weil sie so emanzipiert sein wollte. Und doch gingen mir diese Emanzipations-Alüren mit den Jahren immer mehr auf den Sack. Die unterschwelligen Botschaften sind, dass sie als Frau zu kurz kommt, dass die Männer sowieso sozial inkompetent und unempathisch sind, dass jeder Mann ein potentieller Frauenverprügler und Vergewaltiger ist, dass Männer es nötig haben sich ständig zu beweisen, dass Männer nur Sex wollen, aber keien Liebe geben und es mit jederer tun würden. Das ist mit den Jahren ermüdend und mir hängt dieses übergrosse unzufiredenheitsgen zum Hals heraus. Heute sind wir nicht mehr zusammen und ich bin irgendwie erleichtert, ich stehe nicht ständig in irgend einer Schuld. Ich weiss nicht, ob es an der Emanzipation liegt, aber zu viele dieser Frauen denen ich ihren beruflichen Erfolg wirklich gönne, sind mit nichts zufrieden. Ich wünsche ihr sicher nur Gutes und würde ihr sogar gönnen, dass sie einen netten Typen kennen lernt. Dann wäre ich aber gespannt, wie lange der das aushält oder ob sie plötzlich entdeckt, dass sie lieber „mehr Frau“ sein möchte. Ja vielleicht bin ich doch irgendwie altmodisch geblieben. Wenn ich wieder eine Frau kennen lerne, dann gibt es genau zwei Dinge, die mich sofortiger Wirkung in die Flucht schlagen: „Dumme und abfällige Bemerkungen über Männer (oder über irgendwelche anderen Menschengruppen) und wenn sie raucht.“

  • Melanie Hospodarsky sagt:

    Da wird die Weltwoche ja erleichter gewesen sein, wenn Nicole Althaus wiedermal alte Rollenbilder zementiert. Frauen, studiert nicht soviel, sonst findet ihr keinen Mann. Eine Variante davon ist auch – Mädchen, lasst euch beschneiden, sonst findet ihr keinen, der euch heiratet. Das finden wir allerdings barbarisch, oder? Wenn’s um intellektuelle Beschneidung geht, scheint es ok zu sein. Immerhin sind etwa die Hälfte verheiratet von den 30-45jährigen, das finde ich erstaunlich. Unverheiratet heisst auch nicht unglücklich, liebe Nicole, und es heisst auch nicht unbedingt kinderlos. Aber eben, bei der Weltwoche lernt man das nicht. – Dieses Thema ist schon so abgedroschen, übelster Backlash – gähn

  • Sebastian Krüger sagt:

    Das Problem ist wohl, dass niemand in allen Disziplinen gut sein kann. Viele Powerfrauen haben enorme Fähigkeiten, aber es mangelt ihnen eben (mal abgesehen vom Äusseren) an den weiblichen Eigenschaften, die die einen Grossteil der Anziehung zwischen Mann und Frau bewirken und die dem Mann unterschwellig das Gefühl geben, dass diese Frau für seinen Nachwuchs die beste Mutter sein wird und ihm selbst auch die ganz spezielle, wertvolle weibliche Wärme geben kann. Und ja, natürlich ist der Beschützerinstinkt ein wesentlicher Faktor bei vielen Männern. Wird er nicht stimuliert, kann das die Partnerwahl fatal beeinflussen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Shaolin: nicht gerade ermutigend… .

    Fragen: wer von den betroffenen Frauen in hohen Positionen stand oder steht unter Druck, besser auszusehen als die Konkurrentin? Haben Sie bezüglich Aussehen Dinge unternommen, die sie in einer anderen Position/mit anderen Zielen nicht getan hätten? Haben sich die Anstrengungen für Sie ausgezahlt?
    Und würden Sie behaupten, als Mann wär das nicht die Hälfte so wichtig gewesen?

  • Franz sagt:

    @Ventilator Hoppla, Sie fühlen Sich wohl auf den Schlips getreten! Versuchen Sie aber trotzdem, nicht alles zu vermischen und erinnern Sie sich doch daran worum es im Artikel eigentlich geht. „Einsam an der Spitze“ hiess das doch, oder? Es ist doch wohl nicht das Gleiche, wenn jemand IV Bezüger oder Sozialhilfeempfänger ist/wird und sich dann seinen Pflichten nicht mehr gebührend annehmen kann, als wenn jemand aus EGOISMUS diese Pflichten nicht mehr wahrnimmt und sie stattdessen der Allgemeinheit weiterdelegiert nur um sich zu verwirklichen.

    Sie verwenden den Begriff „erfolgreich“? Finden Sie nicht auch, dass das ziemlich relativ ist? Oder wollen Sie behaupten, dass ein Managing Director, der drei seiner vier Häuser verkaufen muss, weil er mittlerweile seit drei Jahren selbstverschuldet arbeitslos ist und die Scheidung und den Lebensunterhalt für seine Kinder zahlen muss, sich noch als erfolgreich in Ihrem Sinn bezeichnen würde? (beachte, das zitierte und mir bekannte Beispiel handelt von einem Mann).

    Dann noch zu Ihrer letzten Bemerkung: Es geht eben – siehe wieder Artikel – nicht nur darum, dass zwei workaholics sich finden dürfen oder nicht, sondern was sie sonst noch bewältigen können oder nicht. Und bei 60 Stunden muss zwangsläufig jemand anders einspringen…… und ab hier wiederhol‘ ich mich……

  • Shaolin sagt:

    @brunhild: Viele patriarchische Arbeitgeber, setzen noch auf die altbewährte Aufbauorganisation. Frauen als sekretärinnen, verantwortungsvolle Jobs an Männer. Das Vertrauen dieser Generation von Männer in Frauen, ist und wird geprägt von ihrem alten Bild der Rollverteilung. Ich denke es wird noch einige Generationen dauern,bis sich dies ändern kann. Dass attraktive Frauen eher noch in Positionen befördert werden in dem Kundenkontakt wichtig ist, ist fast normal. schon eine attraktive Servicefachangestellte kann ein Argument sein, ein Restaurant zu besuchen.
    Doch auch schon Männer legen sich unters Messer um ihr alter zu kaschieren oder Haare anzusetzen.

    Allgemein wird uns vermittelt, dass man nur durch eine Karriere und viel Geld glücklich werden kann. Doch das muss Mann wie Frau selber entscheiden was sie glücklich macht.

    Dumme fleissige kommen weit, intelligente hinterfragende Leute habe mühe…

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Shaolin: klar haben Sie recht! Und, ehm, nein, unter dem Messer lag ich noch nicht, zu mehr als Heisswachs hab ich bisher noch nicht gegriffen 😉
    Aber, eigentlich ernsthaftes Thema, würde es einem Mann mit dezidierter Karriereabsicht in Sinn kommen an sich rumzuschrauben? Und hat bei zwei leistungsgleichen Frauen wirklich diejenige mit der Brustvergrösserung die besseren Chancen?! (Kommt wohl auf den Chef an…)
    Natürlich wär mir lieber bewusste Dame würde sich mit ausgeglichener Ernährung und Sport karrieretauglich machen… .

  • Shaolin sagt:

    @Brunhild
    😉 gefällt mir ihre ehrlichkeit.
    Sie reden wohl aus Erfahrung in Sachen OPs? Doch hat das wirklich mit Emanzipation zu tun? dezimiert man bzw. Frau sich nicht wieder auf Ihr äusseres und wollte die Emanzipation nicht die geistige Gleichstellung erreichen. Nun egal uns Männer freuts wohl wenn sich die Frauen so ins zeug legen. Doch machen die Frauen das nicht um den Männer zugefallen (CEO’s, Manager, etc.) anstatt sich im eigenem Körper wohl zu fühlen (ist schlussendlich die Ausrede).? Da hört doch Emanzipation auf und das patriarchat gibt denen Frauen eine Chance, die den Männer Honig bzw. Ihr decolté ums Gesicht schmieren.

    In sexueller Hinsich haben Sich die Frauen schon lange Emanzipiert, doch sie sind noch nicht über ihren eiteln Schatten gesprungen, denn auf dieser Schiene lässt ihr euch wieder unterdrücken ohne es zu merken…..

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Shaolin:aus den Erzählungen meiner im Bankwesen gearbeitet habenden Verwandten komme ich zum Schluss, dass sich, jedenfalls in gewissen Instituten anscheinend noch nicht viel geändert hat. Früher waren es die hochhackigen Schuhe, und bei der Besprechung mit dem Chef ein zusätzlich geöffneter Blusenknopf der karrierefördernd wirken konnte, die Methoden wurden nun einfach den Möglichkeiten der Zeit angepasst. Es ist eben auch Emanzipation, dass es überhaupt Schönheitsop’s für Frauen gibt, und die sich getrauen sich unters Messer zu legen… . 😉
    Und es zeigt zusätzlich metapherhaft treffend auf, wie schwergewichtig Oberflächlichkeit immer noch sein kann, schönglänzende Papiere verkaufen durch oberflächengestylte Berater, und wenn was schiefgehen sollte sind wir’s nicht gewesen- ich wünsch ihr komplikationsfreien Ops… .

  • Ventilator sagt:

    @ Franz:

    Ich lese aus Ihren Statements gewisse Ressentiments gegen erfolgreiche Leute und insbesondere gegen erfolgreiche Frauen heraus.

    Da bin ich gar nicht einverstanden.

    Es ist natürlich völliger Quatsch, dass Leute, die 60 Stunden pro Woche arbeiten, ihre gesamtgesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen müssten, indem sie keine Kinder zeugen. (Nur nebenbei gesagt: Und was ist denn mit allen Sozialhilfeempfängern und IV-Rentnern? Dürfen die auch keine Kinder haben? Wenn das tatsächlich ihre Meinung ist, dann bewegen Sie sich auf gefährlichem Terrain…)

    Es geht eben darum, dass Frauen, die 60 Stunden pro Woche arbeiten, sich nach einem Mann sehnen, der aufgrund seiner Stellung und seines Erfolgs dann ebenfalls 60 Stunden pro Woche arbeitet. Das ist das Problem! Und nichts sonst…

  • Shaolin sagt:

    @ Alle
    Hatte gerade am Wochenende ein ganz „spannende“ Unterhaltung zu dem Thema:

    Eine 23 Jährige attraktive Bänklerin, hat mir erzählt, dass ihr Ziel ist mit 40 Jahren eine Filliale selber leiten zu können, deshalb ernähre Sie sich nur noch mit 1 Joghurt pro Tag und lasse sich ihre Brüste vergrössern. Sie möchte ihre attraktivität steigern um eine Chance in dem Beruf zu erhalten.
    Eigentlich war ich zuerst mehr schockiert als interessiert. Doch sie hat mir dan sogar erläutert, dass sie ihren jetzigen Freund mit Haushaltführung, Kochen und Waschen verwöhnt obwohl sie ihn nicht mal zu 100 liebt und auch im Bett nicht viel zu holen ist. dies macht sie nur um ihre weitere Zukunft zu sichern.
    Was soll ich hier noch dazu sagen?
    ngela Merkel hatte auch keine Gesichts OP und ist die mächtigste Frau der Welt, aber dies wollte sie gar nicht hören. Wenn sich solche Frauen nicht mehr ^mit ihrer Intelligenz helfen können, greifen sie auf oberflächliche Optionen züruck.
    Die Gesellschaft ist und war schon immer krank, dass Mädchen in dem Alter solche Gedanken haben müssen. Wo ist den hier die Emanzipation geblieben? Bei den vergrösserten Brüsten?

  • Franz sagt:

    @sab absolut richtig. @ Biene auch hier stimme ich zu. Es spielt im Grund keine Rolle welche Art von Egoismus, es ist alles unverträglich mit dem Wesen eines Anderen.

    Bevor aber die Gesellschaft nicht einsieht, dass Egoismus ein negativer Charakterzug ist (siehe Annabelle Artikel), sollten solche Personen allein bleiben. Für mich wäre dies dann zumindest eine akzeptable Art gesamtheitlich Verantwortung zu übernehmen. Nicht indem man etwas tut, sondern indem man etwas eben nicht tut.

    Das Problem ist dabei nur, dass diese Typen (Singles und Geschiedene) an den Spitzen von Firmen Platz nehmen (oder sonstwie Führungsfunktionen wahrnehmen) und von dort aus ihre irren Weltanschauungen verbreiten. Sie berufen Sitzungen ein um 0500 Uhr am Sonntagmorgen irgendwo auf einer Alp oder setzen mails ab um 0130 Uhr am Samstagmorgen oder derlei mehr.

    Selbstverständlich unterstelle ich nicht jedem/jeder Egoismus für den beruflichen Werdegang, zumindest nicht von Beginn an. Es ist durchaus so, dass es Leute gibt, die das was sie tun heiss lieben. Aber es muss doch jedem Assistenzarzt, Professor, Anwalt oder Möchtegern-CEO klar sein, dass eine 60- Stunden Woche es geradezu verbieten eine ernsthafte Verbindung einzugehen, geschweige denn Kinder zu zeugen.

  • Biene sagt:

    @sab
    Stimme absolut zu. Auch addicts jeglicher Art (drugs, sports etc.) sollten es besser bleiben lassen mit Partnern, geschweige denn Nachwuchs, denn bei Ihnen dreht sich alles nur ums EGO! Partnerin und/oder Kinder bleiben auf der Strecke…

  • sab sagt:

    @Franz
    Dann sollten Karrieremänner auch keine Partnerin und Kinder haben. Sonst bleiben nur Kollateralschäden zurück (Frauen und Kinder). Sie sollten sich dann kurzfristigere Liebeleien suchen.

  • Franz sagt:

    Ich bin kein Fundi und wähle nicht SVP, aber zu Kajana muss ich doch sagen: Sollte es sich bei ihnen um den Typ Frau handeln, um den es im Artikel geht, kann ich Ihnen nur raten, bleiben Sie alleine! Zumindest solange, bis Sie für sich herausgefunden haben, was Sie eigentlich genau wollen und wie Sie für sich Verantwortung übernehmen in der Gesellschaft und Nachhaltigkeit definieren. Sollten Sie hingegen nicht dem oben beschriebenen Typus entsprechen, dann richte ich diese Empfehlung an die, die sich darin erkennen können. Für die Männer muss dann aber gelten, lasst die Finger von solchen Frauen! Oder wollt ihr, dass Eure (zukünftigen) Kinder um Zeitfenster bei Ihnen bitten müssen, damit ein kurzes Gespräch nach dem Frühstückskaffee stattfinden kann, bevor die ach so gebildeten, sich auf „Augenhöhe“ begegnenden Eltern wieder in Ihre Erwachsenenwelt entschwinden. Das mag jetzt etwas überspitzt klingen, aber glauben sie mir, das läuft rund um mich herum täglich ab. Juristinnen und Juristen, die mir ab und an ihre Lebensgeschichten erzählen und um Verständnis bitten. Aber wissen Sie was das Kränkste an der ganzen Sache ist? Genau diese Art Frauen schaffen es auf die Annabelle Titelseite und werden dort als Powerfrauen „hochglänzig“ hochgejubelt. Toll nicht wahr?
    Zum Schluss nochmal: Ich bin nicht gegen Frauen, die an die Spitze wollen, aber wenn, dann bitte alleine! Pfastert Euren Weg nicht mit noch mehr Kollateralschäden (Männer, Kinder). Das gilt insbesondere für die, die ihre LAP (Lebensabschnittpartner) aus Langeweile wechseln. Diese Art Frau braucht zwar auch Zuwendung aber aus dem medizinischen Bereich.

  • sab sagt:

    Herr Shaolin, Sie sprechen Dinge an, die durch uns alle leider immer weniger Aufmerksamkeit bekommen. Auch hier sollte jeder bei sich anfangen und dies ändern. Der Grund für die Respektlosigkeiten der Menschen untereinander ist sicher nicht die Frauenbewegung. Ich behaupte sogar, dass sie einen positiven Einfluss auf die Weltpolitik hatte. Kriege, Wirtschaftskrisen und Konkurrenzdruck hat es schon vor der Frauenbewegung gegeben. Für mich ist die Fixierung aufs äusserliche für junge Mädchen (auch die Buben machen dies mit) ein Schritt zurück und ist das Gegenteil dessen, was die Frauenbewegung wollte. Bis zu einem gewissen Alter meinen Frauen heutzutage, dass sie genauso gleich wie die Männer behandelt werden und verteufeln vorschnell Alice Schwarzer. Im Berufsleben und mit Kindern kommen sie dann in der Realität an. Perfekte Menschen gibt es noch nicht, warten wir mal ab, was die Gentechnik uns beschert.

  • Shaolin sagt:

    @ SAB
    Ich rede nicht von normaler Pflege, sonder die verweichlichung der Männer. Frauen möchten ja sensible, zuhörende, immer rasierte Männer, die aber im gleichen Zug stark und männlich sein müssen… Wie soll das gehen?
    Der dekandente Lebensstil wurde einerseits von der globalisierung und anderseits durch unseren hohen Lebensstandard noch grösser.
    Ich finde es gut wenn Frau und Mann Karriere machen können, sich selbst verwirklichen. Für mich ist die heutige Gesellschaft krank und kaum noch heilbar. Es gibt keine Wertschätzung mehr. Keine Menschen mehr die das Spiel durschauen und sich für einen eigenen Lebensstil entscheiden. Nein man folgt dem gängigen Bild vom perfekten Menschen, was uns die Stars etc. vormachen.
    Sehen sie doch mal die jungen Frauen von heute an: jede 2 denkt Sie kanns als Modell schaffen, es gibt ja für jedes Dorf eine Miss heute. Das Gefül perfekt zu sein ist doch eher last als freud. Und auch die werden Mühe haben den perfekten Mann zu finden.
    Gehen Sie mit mir einig, dass es keine perfekten Menschen gibt? Nur die Makken eines jedes sind doch auch interessant.?

    Heute wird nicht mehr geredet, Mann und Frau rennen vor den Problemen davon, man hat ja die Wahl heute….

  • sab sagt:

    Herr Shaolin, welches sind denn Ihrer Ansicht nach die wirklich wichtigen Aspekte im Leben einer Frau? Welches sind Ihrer Ansicht nach die wirklich wichtigen Aspekte im Leben eines Schweizer Mannes (werde die Aussagen mit jenen meines Partners abgleichen)- Gepflegte Männer sind auch vor 30 Jahren schon besser bei den Frauen angekommen als ungepflegte Männer. Das metrosexuelle Geschwall gehört doch eher in die unnatürliche Technoszene der 90er Jahre. Der Wunsch nach dekadentem Lebensstil wird immer grösser… hat sich durch die Globalisierung verstärkt, was wiederum beide Geschlechter betrifft und nichts ursächlich mit der Emanzipation der Frauen zu tun hat. Schön für die, welche hoffen, mal zur Elite dazuzugehören. Warum machen Männer so gerne Karriere? Um zur Elite dazuzugehören? Um als Alleinernährer seiner Familie zu dienen? Um Ihren Anspruch an sich selbst zu befriedigen?

  • Shaolin sagt:

    @kajana ventilator

    Seit der Emanzipation der Frau werden die Männer aufgefordert sich zu pflegen wie Frauen (z.Bsp. Metrosexuelle Männer) Auch unser Verhalten müssen wir nur noch an die Bedürfnisse der Frauen ausrichten.
    Auch der Reichtum unseres Landes lässt solche Misstände entstehen… Der Wunsch nach dekadentem Lebensstil wird immer grösser (auch bei niedrigverdienenden) So dass man bzw. Frau sich nicht mehr nur mit einem „normalen“ Arbeiter abgibt… Das sieht man auch bei der Berufswahl unser Schweizerinnen und Schweizer…. Jeder 2. studiert in der HOffnung in der Elitte zu landen.
    Deshalb gibt es wirklich noch wenige Frauen die die wirklich wichtigen Aspekte des Lebens als erstrebenswert sehen. Das soll keine pauschalisierung sein nur mein eigenes Gefühl…kann mich täuschen…

  • Ventilator sagt:

    @ kajana:

    Ich glaube jeder kennt solche Beispiele. Deshalb bin ich auch zu dieser Einschätzung gelangt.

    Ich stimme Ihnen zu, dass erfolgreiche Frauen ihre Erwartungen an einen Partner überdenken müssen. Aber das Problem ist eben auf der persönlichen Ebene nicht gelöst. Das Rollenbild der Männer müsste in der gesellschaftlichen Wahrnehmung neu erdacht werden. Kinderwagen schiebende und den Haushalt besorgende Männer dürften eben nicht mehr als unsexy oder umnännliche wahrgenommen werden, insbesondere nicht von emanzipierten und erfolgreichen Frauen…

    Das Problem ist, dass sich die Frauen auch untereinander Druck machen, ein möglichst erfolgreiches Alphatier an ihre Seite zu bekommen…Nur wollen solche Männer eben selten Frauen auf Augenhöhe, was sicher jeder aus seinem eigenen Bekanntenkreis bestätigen kann.

    Und damit beginnt der Teufelskreis wieder von vorne.

    Die Emanzipation endet eben nicht vor der Wohnungstür. Das haben leider viele Frauen noch nicht begriffen…

  • kajana sagt:

    @Ventilator

    Bezüglich Ihrer Partnerin habe ich Sie wohl missverstanden. Ich stimme Ihnen zu, dass einige erfolgreiche und emanzipierte Frauen ihre Erwartungen an einen Partner überdenken müssen. Beispiele, wie Sie sie genannt haben, kenne ich leider auch.

  • Ventilator sagt:

    @ Kajana:

    Ich muss Ihnen leider in doppelter Hinsicht widersprechen:

    Erstens: Selbstverständlich habe ich mich mit diesem Frauentyp beschäftigt, ich bin ja schliesslich mit einer Frau der hier diskutierten Spezies zusammen:-) Und wie meiner persönlichen Bemerkung am Schluss meines Beitrags zu entnehmen ist, liebe ich meine Freundin ja genau aus diesem Grund, weil sie eben gerade keinen Ernährer-Beschützer-Typ will, sondern auf andere Dinge wert legt als auf einen guten Job und ein dickes Bankkonto (womit ich mich in dieser Hinsicht gleich selber disqualifiziert habe:-)).

    Zweitens: Meine Freundin ist – leider – die Ausnahme. Meiner persönlichen Erfahrung nach zu urteilen suchen eben auch erfolgreiche und intelligente Frauen einen Mann, zu dem sie aufschauen können. Ich habe in meinem Bekanntenkreis genügend Beispiele für solche Frauen. Sie beenden Beziehungen, weil die entsprechenden Männer „nicht stark genug“ waren, oder „weil es langweilig wurde“ o.ä. Und wenn man dann genauer hinhört, merkt man, dass der wahre Grund eben derjenige war, dass der Verflossene als zu wenig „männlich“, d.h. zu wenig vorzeigbar, betrachtet wurde (ein Freund von mir wurde sogar mit genau dieser Begründung von seiner Ex verlassen – sie war Juristin…).
    Wie gesagt, das ist meine persönliche Erfahrung, empirisch belegen kann ich dies nicht. Es gibt wie immer solche und andere, aber bei der Mehrheit der hier zu diskutierenden Fälle verhält es sich meines Erachtens so…

    Und solange sich das Männerbild in unserer Gesellschaft nicht ändert, wird es weiterhin zahlreiche kinderlose Akademikerinnen und Firmenchefinnen geben…

    Schönen Gruss!

  • kajana sagt:

    @ Shaolin

    Ich stimme Ihnen zu, auch den Verzicht in Betracht zu ziehen. Zum Thema Bewundernm: ich weiß, dass ich einen Mann dafür bewundern möchte, was ihn für mich zu einem liebenswerten Menschen macht. Und in der gleichen Art wünsche ich es mir umgekehrt auch……

  • Shaolin sagt:

    @Kajana
    Genau das was Sie hier von Ihrem guten Freund beschreiben, macht denn meisten Männern Angst. Dass sie nicht bewundert werden sondern Ihre Frau bewundern müssen, dass sie nicht davonläuft (haben die das Gefühl)
    Klar ist bei einem solchen Lebensstyl mit Job, Haus, Kind und Mann ein entsprechend durchgeplanter Tagesablauf wichtig.
    Doch sie gehen mit mir einig, dass viele Fraugen eben beides möchten und doch nicht damit klarkommen. Manchmal muss man im Leben verzichten könne, erst recht wenns um den möglichen Verlust eines Partners geht. Nur zuviel Verzicht macht auch Unglücklich und die Beziehung wird nicht besser werden.
    Auch Kinder können fleissige Eltern als Vorbilder dienen. Denn es ist eh gut, wenn Kinder sehen, dass nichts gratis ist und wenn was erreicht wird nur durch harte Arbeit.

  • kajana sagt:

    @marcel

    Mir hat ein sehr guter Freund, der ein Alphatier wie im Bilderbuch ist, selbst gesagt, er fürchte sich vor starken Frauen, weil er bei ihnen das Gefühl habe, nicht gebraucht zu werden. Ihm sei es außerdem zu anstrengend, sich durch eine gleichberechtigte Partnerin regelmäßig in Frage stellen zu lassen. Permanent den starken Helden spielen und sich bewundern lassen, sei ihm lieber…..

  • kajana sagt:

    @ Ventilator

    Sie scheinen sich lange nicht mehr mit dem Typ Frau, der hier diskutiert wird, beschäftigt zu haben. Ich bin davon überzeugt, dass gerade diese Frauen weder einen Ernährer, Beschützer, etc. wollen/brauchen, weil sie sehr gut für sich selbst sorgen können! Diese Frauen halten eher Ausschau nach jemanden, den sie um ihrer selbst willen lieben können und der ihnen geistig auf Augenhöhe begegnet. Und Kinderliebe, Haushaltstauglichkeitt, Treue sowie ein attraktives Äußeres spielen für mich einen entscheidene Rolle…und ich würde mich freuen, wenn ich das über meinen Partner sagen könnte.

  • kajana sagt:

    @ Shaolin

    Ich kann Ihre Meinung so nicht teilen. Meine Eltern haben es mir einfach anders vorgelebt, beide starke Persönlichkeiten und auf Augenhöhe, beide berufstätig und trotzdem zwei Kinder erfolgreich in die Welt gesetzt&erzogen. Aber das ging nur mit einer tiptop Kinderbetreuung durch Kinderkrippe und Kindergarten sowie Großeltern&Freunde. Es ist also beides möglich: Familie&Beruf bei Mann&Frau.

  • Ventilator sagt:

    So, zu diesem Thema muss auch ich meinen Senf dazugeben.

    Meine These lautet: Die Frauen sind zum grossen Teil selber schuld, dass – wenn erfolgreich und intelligent – sie den Mann fürs Leben nicht finden.

    Seit der Emanzipation der Frauen hat sich das Rollenbild der Frau grundlegend geädert, darüber müssen wir nicht diskutieren. Was aber ist mit den Männern? Die Männer sollen immer noch dieselbe Rolle innehaben wie eh und je: Der starke Ernährer und Beschützer der Familie. Das gutverdienende Alphatier, erfolgreich und durchsetzungsstark. Das macht Männer attraktiv. Die meisten Frauen wollen einen Mann, zu dem sie aufschauen und an den sie sich anlehnen können. Eigenschaften wie Kinderliebe, Häuslichkeit, Treue oder schlicht gutes Aussehen spielen oft nur eine untergeordnete Rolle…

    Nur leider passt das eben nicht mehr zum neuen Rollenbild der Frau. Denn wenn sich Frau bei der Partnerwahl eben ausschliesslich „nach oben“ orientiert, dann wird die Luft für erfolgreiche und intelligente Frauen eben irgendwann sehr dünn…

    Welche erfolgreiche Firmenchefin will schon sagen können, sie habe ihren Mann geheiratet, weil er so kinderlieb sei und gut kochen könne? Oder weil er einen Knackarsch habe?
    Die Emanzipation hört eben nicht bei den Frauen auf. Und gerade erfolgreiche Frauen sollten sich von ihrem althergebrachten Männerbild verabschieden…

    Und um gleich noch allen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die aus meinem Beitrag eine persönliche Frustration herauszulesen glauben: Ich bin mit einer erfolgreichen Bauingenieurin zusammen, die – nur so als Randbemerkung – über eins achtzig gross ist…Und einer der Gründe, warum ich sie so liebe, ist der, dass sie – trotz ihres Erfolgs – eben gerade nichts von althergebrachten Rollenmustern hält…

    Machts gut Leute!

  • Mara sagt:

    @Shaolin
    Ich kann einiges von dem, was Sie sagen unterschreiben, zwei Dinge möchte ich trotzdem noch anfügen.
    Erstens glaube ich, dass ich einen ganz anderen Traum geträumt hätte, wenn ich meinen Mann damals nicht getroffen hätte. Für mich war es damals nicht das höchste Ziel eine Familie zu gründen, nicht mal eine Partnerschaft zu leben. Wobei wohl auch sein Traum ein anderer geworden wäre, wenn er mich nicht getroffen hätte. Wir haben uns auf einzigartiger Weise ergänzt.
    Zweitens denken ich, dass ich genauso mit Herzen gerne Mutter geworden bin, nur Mutter sein ist eine Facette von mir, genauso wie Ehefrau, Geliebte, Chefin, Freundin, Vertraute. Das alles zu leben ist spannend und auch anstrengend aber in meinen Augen das grosse Weiterkommen als Person und eigentlich auch der einzige Reichtum, der bleibenden Wert hat.

  • Shaolin sagt:

    @Mara
    Nein so ist es nicht gemeint. Bin nicht der Mensch der pauschale Urteile fällt.
    Die Frauen haben schon immer mehr gearbeitet als wir Männer und wurden of nie gebührlich dafür belohnt. Auch meine und Ihre Grosseltern haben beide viel gearbeitet, doch die Rollenverteilung war klar und wurde auch nicht immer als Last empfunden. Hier findet seit den 50/60er Jahren ein reger Umschwung statt. Die Rollenverteilung befindet sich im Wandel. Die „hardcore“ Emanzen der 80-90er Jahren, haben viel erreicht aber leider auch viel Konfusion in unsere Bewusstein für Famillie gebracht. Hier wurde erreicht dass viele Frauen das Gefühl haben das wir Männer eh alle unsensible, egoistische Machos sind. Doch im gleichen Zeitpunkt erwarten sie einen starken Mann an Ihrer Seite. Stark nicht auf seine Muskelkraft herabgesetzt, sonder ein starkes Bewusstsein ohne sich nur auf seine animalischen Triebe herunterzufahren.
    Finde es super, dass Sie das mit einem entsprechen Verständnisvollen und eben starken Partner durchführen konnten. Doch hätten Sie nicht ein Mann mit den gleichen Vorstellungen und Zielen gefunden, wäre auch die Erfüllung ihres Traumes und vieles erschwert worden.
    ganz ehrlich: Erfolgreiche Frauen sind anziehend. Doch auch eine Frau die mit dem herzen gern Mutter sein möchte, und nicht nur auf ihr persönliches Weiterkommen fixiert sind. Klar stellt sich die Frage in welchen „Reichtum“ Mann- und Frau leben möchten.

  • sab sagt:

    Wenn hier mit Ostfrauen Russinnen, Polinnen usw. gemeint sind, dann können sich die Schweizer Männer aber warm anziehen. Dort werden die Männer doch ebenso wenig ernstgenommen, wie es hier der Fall ist, nur merken es die Männer nicht – habe privat einige Akademikerinnen von dort kennengelernt. Liebenswürdig sind sie, was aber mit der allgemein dort verbreiteteren Gastfreundschaft zu tun hat. Davon könnten wir Westeuropäer etwas übernehmen und dazulernen. Gibt es noch spontane Personen hier? Es muss doch immer erst die Agenda quergelesen werden, bevor eine Verabredung nach zwei Wochen zustande kommt. Feminine Frauen sind für Männer nun mal attraktiv, gepflegte, gutaussehende Männer sind auch für uns Frauen jederzeit attraktiv. Ein normaler IQ reicht doch für die meisten Männer und Frauen aus, wenn das Gesamtpaket stimmt.

  • Die Erkenntnisse von Frau Nicole Althaus kann ich bestätigen. Für den an-spruchsvollen Mann gibt es mehr gute Frauen als gute Männer für die an-spruchsvolle Frau. Doch das Problem liegt im Zeitalterwechsel, welcher einem Zeitzyklus von 2170 Jahren eines Weltenmonates des platonischen Jahres un-terworfen ist. So haben wir seit der Menschenrechtserklärung den Übergang zum Matriarchat begonnen und nun sind die Frauen langsam aber sicher und unaufhaltsam und in immer mehr mächtigen Positionen im Kommen. So hat man beim letzten Wechsel zum Patriarchat ab 300 v Ch. die Männer auf den Säulen mit dem Geschlechtsteil offenbart und der Frau hat man das Feigenplatt aufgezwungen. Hingegen zeigt man jetzt die Männer mit den Hirnwindungen in den Muskeln und weg retouchierter Männlichkeit und die Frauen zeigt man so viel wie möglich von der Evaseite ohne Feigenblatt. So haben wir in den Indust-rienationen bereits schon mehr Frauen, welche an den Universitäten studieren als Männer. Als Schulungsleiter habe ich wesentlich mehr Frauen in der Weiter-bildung als Männer. Die jahrtausend alte Verknechtung der Frauen wird Be-standteil der Vergangenheit. In Saudarabien hat jeder 5. Mann Spermieninsufi-zienz. Das Bisphenol A haltige Wasser in den Pet Flaschen und das nur über jahrhunderte abbaubare Benzinblei in den Böden, „lässt grüssen“ (Verweichlichung). Die westlichen Menschen, darunter eine Mehrzahl von Männer sind passive glotzende Heldenkonsumenten geworden, oder lassen sich, weil die Mutter für sie teils zu wenig Zeit hatte, als Pascha verwöhnen oder vergnügen sich mit dem Jagdtrieb in seichten Gewässern. Jeder Paradigmawechsel bringt markan-te Umbrüche. Ich stelle in meinen Beratungen fest, dass die starken Frauen eben oft einen Mann auserwählen, welcher die „Anima“ Betonung mehr entwi-ckelt hat.
    Eine Absurdität ist, dass die westliche Welt glaubt die Frauen seien in der arabi-schen Welt unterdrückt. Die Praxis vor Ort in genannten Länder aber zeigt, dass die Männer mit ihrem männlichen Imponiergehabe Zuhause sehr folgsam sind und die Frauen viel mehr das Zepter schwingen, als wir im Westen glauben. In Israel, Thailand, Indien oder im restlichen asiatischen Raum, auch im Tibet ist dies nicht anders. Medien fokussierte Schicksale sind gesamthaft gesehen nicht repräsentativ und dies gibt oft falsche Vorstellungsbilder. Persönlich habe ich festgestellt, dass die Südamerikaner mit lateinischen Wurzeln die Frauen mehr verknechten als die Männer in den islamischen Lebenskreisen.

  • antonio sagt:

    offen gestanden: mich fasziniert die emotionale intelligenz von frauen weitaus mehr als die rationale!

  • Marcel sagt:

    Das Männer Angst vor intelligenten Frauen haben, halte ich für ein vom Feminismus entwickeltes, zweitklassiges Märchen, dass nur einen Zweck hat: Die Männer um jeden Preis soweit zu verunsichern, dass sie sich am Ende wirklich vor intelligenten, erfolgreichen Frauen fürchten.

    So ein Schmarrn‘!

    Was mir hingegen vielmehr auffällt, ist der Umstand, dass sich viele Frauen in Wirklichkeit vor starken, selbstbewussten Männern fürchten. Aber das darf niemand wissen- des was nicht sein darf, ist auch nicht! Dem Deutungsreichtum des Feminismus- bzw. dessen Deutungsarmut sind offenbar keine Grenzen mehr gesetzt.

  • Jojo007 sagt:

    Die Gene sitzen tief. Aus Sicht der Evolution wäre die Menscheit wohl ausgestorben, wenn Frauen sich nicht nach „starken“ Männer umgeschaut hätten und Männer sich nach geburtsfreudigen , -fähigen Frauen. Es wird noch ein paar (friedvolle) Jahrzehnte brauchen bis sich dies ändert.

  • Michael sagt:

    Mit Märchen aufräumen

    Bitte, bleiben Sie bei der Realität. Es ist ein altes Ammenmärchen, dass die Frauen sich früher nicht durchgesetzt hätten.
    Auch dass sie keine „Kaderpositionen“ (was immer das genau heisst und seit wann) bekommen hätten, stimmt so nicht.
    Der Bildungszugang war formell zwar geringer. In der Praxis – so behaupte ich strikte – waren sie aber
    1. mit ebensoviel Wissen ausgestattet
    2. in der Lage, Lesen, Schreiben, Sprachen oder weitere Gebiete der Wissenschaft zu lernen
    3. oftmals sozial ebensogut gestellt, manchmal auch höher, als wie die Männer.
    Ausnahme waren die 50er Jahre, seit denen gewisse Leute nicht müde werden, von „Jahrtausenden“ zu sprechen
    Grund: In den 50ern wurden Länder neu aufgebaut, die Wirtschaft musste wachsen, Gürtel waren eng geschnallt. That’s it.

  • SwissMale sagt:

    @ Katjana

    Das ist jetzt auch wieder pauschal (weniger Intelligent = Geldgeil)! Ich kenne auch das Gegenteil, akadem. Frauen, die aus St.Gallen / Innerschweiz / Graubünden etc. gezielt in Zürich leben wollen um hier wegen der Dichte an Banker/ Anwälte etc. einen solchen zu angeln und das hinter vorgehaltener Hand auch unumwunde zugeben (Motto: weniger ist unter meinem Niveau!)

    Was die Attraktivität der Akademikerinnen anbelagt: Es ist durchaus auch sehr angenehm, wenn die Frau mit Intelligenz gesegnet ist, sieht sie auch noch hübsch und gepflegt aus, wäre es schon ein Lotto-5er. Zum 6-er brauchts noch das eine oder andere dazu 😉
    Also, ein sehr weitläufiges Thema mit seeeehr vielen Facetten. Die würde ich schon gerne bei einem „Schtreitgespräch“ 😉 mit dir vertiefen, Angst habe auch ich nicht vor intelligenten Frauen. Lg frederick789@yahoo.com

  • Mara sagt:

    @Shaolin
    Ich verstehe Ihre Argumentation nicht richtig. Wollen Sie sagen, dass unsere Vorfahren (in meinem Fall waren das bis zur vorletzten Generation Bauern, beide voll berufstätig auf dem Feld und im Stall) Familie und Beruf nicht unter einen Hut gebracht haben? Wenn ich da so den Erzählungen meiner Eltern und Grosseltern zuhöre, dann hatten die aber mehrheitlich eine schöne Jugend verbringen können.
    Woher die Annahme, dass die heutigen Kinder das nicht mehr können sollen? Mal eine Stunde allein zu sein, mal selbständig die Hausaufgaben machen, selber Verantwortung übernehmen. Ich sehe nicht ein, dass eine berufstätige Mutter sich dessen schämen muss und dass jemand darunter leiden muss, wenn die Mutter ihren beruflichen Weg gehen will. Für mich war das immer ganz klar, dass ich auch als Mutter meine Karriere nicht vernachlässigen will, ich bin auch so aufgewachsen, beide Eltern berufstätig und ich habe das auch von anfang an meinem Partner so gesagt. Er hat das auch immer voll unterstützt, oder viel mehr, er hat wohl genau so eine Frau gesucht, die seine Geschäftsidee mitverfolgen kann, ihm eine Partnerin auch auf diesem Gebiet zu sein und das ganze aus einem akademischen Blickwinkel auszuleuchten. Klar war das nicht immer einfach, vor als die Kinder ganz klein waren, aber zusammen haben wir das auch geschafft.
    Ich finde es schade, dass man Karrierefrauen so abstempelt als wären die alle herzlose geldgierige Vaps, denen man nichts recht machen kann, ich kann Ihnen versichern, so sind sie nicht.

  • Shaolin sagt:

    @KAJANA
    Das tut mir leid für Sie.
    Bei der Verwirklichung Ihrer Karriere haben Sie da auch mal daran gedacht, wenn Sie Kinder, Karriere, Mann unter einen Hut bringen wollen, dass früher oder später jemand darunter leidet.??! Meist sind es ja die Kinder die keine Erzieher im Haus haben oder geschiedene Eltern vorfinden die beide Ihren Jobträumen nacheifern. Wieso nicht mal was aufgeben, dafür lebt es sich halt nich mehr so konvortabel wie zuvohr…

    Emanzipation hat nicht alleine mit Karriere zu tun, sonder auch mit der freien Entscheidung eines jeden Menschen (Mann und Frau) sich für Karriere, Reisen oder Kinder zu entscheiden. Früher hatten Sie die Wahl nicht.

    Das ist die alte Leier vom „Weggli und Füffi“ die auch uns Männer betrifft

  • kajana sagt:

    @ads

    mmhh, dass sehe ich anders. Ich hatte bereits einen Partner mit geringerem sozialen Prestige. Aber auch er kam mit dem Wunsch nach einer Familie UND meiner beruflichen Verwirklichung nicht zurecht, leider. Wenn das anders gewesen wäre, hätte sicher mehr draus werden können.

  • Methusalem sagt:

    Unter Emanzipation habe ich gutgläubig die Verweiblichung der Politik, Geschäftsleitung und dergleichen vorgestellt. Ein edler Wunsch, wenn ich die Grösse meiner sehr gescheiten aber dennoch überaus bescheidenen Mutter als Massstab für Weiblichkeit setze. Eine Aussage von ihr zu der Abstimmung über das Frauenstimmrecht; Die guten Frauen steuern ihren Mann, in Liebe und Fürsorge und der Mann stimmt in ihrem Sinne ohne es zu merken.
    Nun Jahre später, mit Frauenstimmrecht u.A.m. sind die Frauen männlich geworden, die Männer aber denken nicht daran weiblich zu werden. Quo vadis?

  • ads sagt:

    Das Problem sehe ich zumindest um Teil darin, dass erfolgreiche Frauen einerseits zwar emanzipiert genug sind um Karriere zu machen, nicht aber um einen Mann mit einem niedrigerem sozialen Prestige zu heiraten. Eine konsequentere Emanzipation wäre sinnvoller als die ideologische Rosinenpickerei vieler heutiger Frauen.

  • Shaolin sagt:

    @ Roland

    Ohne irgendwem zu nahe zu treten, möchte ich ihnen gerne nahe legen, dass auch Thailänderinnen nach ein paar Jahren in der Schweiz aufmüpfiger werden wenn sie erkennen was eine Frau in dem Land erreichen kann ohne sich einem Mann anzuhängen. Und genau so geht es den hiesigen Frauen die Erfolgsorientiert sind. Mutter werten ist nich mehr was schönes und eher ein Hinterniss beim Erreichen Ihrer Karriereziele. Auch ein Mann muss mitziehen und mithalten können.
    Viele Männer fühlen sich in ihrem Stolz gekränkt wenn die Frau mehr nach Hause bringt als der Mann (Dies war tausende Jahre normal dass der Mann die Familie ernährt) Mit diesem Wechsel können sich viele patriarchen nicht ampfinden und nehmen sich lieber eine Frau die keine grossen Karriereziele haben.
    Doch traurig ist, das ein tieferer Bildungsstand bei euch Statistikern mit Dummheit gleichgesetzt wird. Es gibt doch noch Frauen die Stolz drauf sind Mütter und Hausfrauen zu sein.

  • Vietcong sagt:

    „Die Heiratschancen eines Mannes steigen auch im neuen Jahrtausend noch mit der Höhe seines IQ. Bei den Frauen gilt der umgekehrte Befund: Mit einer Steigerung des IQ um 16 Punkte sinken die Chancen, einen festen Partner zu finden, um vierzig Prozent.“
    ich möchte ja mal diesen hochseiltänzer sehen, der mir diesen satz mathematisch erklären kann 🙂
    das heisst also, dass eine frau mit IQ 32 nur noch 20% chancen auf einen mann hat? und eine mit IQ 48 überhaupt keinen mann mehr ergattern wird? ok, eigentlich logisch, so dumme frauen, will kein mann 😀

    „Laut Umfrage auf der Weltwoche-Website denkt zur Zeit eine Mehrheit, dass den Frauen einfach kein Mann mehr gut genug ist. Sie auch?“
    ach so! internet-umfragen haben also statistisch repräsentativen charakter? lol

    nein jetzt mal im ernst:
    selbstverständlich haben männer probleme mit starken frauen. selbstverständlich wünschen sich auch starke frauen immer noch einen noch stärkeren partner, an dem sie anlehnen können. selbstverständlich haben erfolgreiche frauen weniger zeit für kinder oder familie. es gibt halt (noch) nicht so viele hausmänner, damit die rechnung aufgehen würde.

    nun ich würde behaupten – egal ob frau oder mann – wer sich mit dem wunsch nach erfolg und dem damit verbundenen karrierestreben selber bescheisst, hats irgendwie auch nicht anders verdient, als dass er eines tages aufwacht und merkt: mist ich habe ja mein leben vergeudet.

  • Roland sagt:

    ich selber musste auch schon feststellen das ich als Mann lieber eine Frau habe, die einen niederigen Bildungsstandart hat als ich..

    zurzeit bin ich mit einer Thai-Frau zusammen die hier lebt, ich muss einfach sagen die Beziehung ist viel entspannter. Schweizerinnen wollen einfach um jeden Preis dem Mann beweisen können das sie auch alles erreichen können.. was sie aber nach aktuellen Umfragen überhaupt nicht glücklich macht.

  • kajana sagt:

    @mara

    Liebe Mara, vielen herzlichen Dank für Ihren sehr persönlichen Beitrag. Er gibt mir auf der einen Seite Mut und läßt mich hoffen aber auf der anderen Seite tut mir Ihr Verlust sehr leid.

  • kajana sagt:

    @anonymus

    doch, wenn GEMEINSAM und stetig an einem WIR gearbeitet wird…..und wie steht es um die Treue der Herrn?

  • kajana sagt:

    @Miranda

    nein, dass heißt es ganz sicher nicht….

  • Biene sagt:

    @anonymous
    so ein schmarren!

  • Anonymous sagt:

    aus der weisheit eines tennies: attraktive, egal ob gebildet oder nicht, junge frauen sind nicht treu.

  • Mike sagt:

    @kajana

    Hey, Deine Beschreibung tönt ja wie ein Geschenk des Himmels! So eine Frau suche ich schon lange. Also falls Du einen Mann suchst, der keine Angst vor erfolgreichen Frauen hat, dann melde Dich doch bei mir: nimbleness1@yahoo.com 😉 Aber raufschauen zu mir musst du trotzdem, bin 1.93 m gross… ;.)

  • Shaolin sagt:

    @ Alle!

    Erfolgreiche Frauen machen mir nicht angst, sind sogar sehrt attraktiv. Wieso sollten wir auch Angst haben? Einem Mann ist natürlich die Angst im Nacken, dass seine Frau mal mehr verdient und die Familie ernährt wie ein Schreckensgespenst, dass eigentlich nicht natürlich ist. Doch wieso nicht? Schrumpft eure Männlichkeit? Viele Frauen habe aber wirklich die Tendenz, zusätzlich zu der Änderung des natürlichen Überlebensstruktur von Mann und Frau, den Männer das Gefühl zu geben, dass sie nicht auf ihn angewiesen ist. Dann sind wir nur noch mittel zum Zweck um ein weiteres Lebensziel dieser Frauen zu erreichen: Kinder…..

  • Miranda sagt:

    @kajana

    Das heisst, dass alle nicht studierten Frauen einen Mann nur wegen des Geldes lieben???

    Genau solche arroganten Aussagen wirken weder auf Männer noch auf Frauen symphatisch oder sexy… Sowieso dieses ganze Gerede von wegen nur studierte seinen intelligent ist zum kotzen!

  • Biene sagt:

    Wieso rennen Männer eigentlich davon, wenn man als Frau weiss was man will, erlfolgreich ist, alleine auf Reisen geht, gut Ausschaut, sportlich aber trotzdem weiblich ist ? Und dann hört man zu allem „übel“ auch noch von allen wie liebenswürdig, nett, charmant und ne super tolle Frau man ist etc.? Was soll das liebe Männer?
    Und daran sollen wir auch noch selbst schuld sein!?!? DANKE!

  • gargamel sagt:

    @karl: rené kuhn, sind sie’s? 8)

  • Mara sagt:

    @ kajana
    Ich gebe Ihnen insofern Recht, studierte Frauen wünschen sich einen Partner auf Augenhöhe, wobei das nicht im beruflichen Sinne gemeint sein muss, eher im menschlichen. Ebenso wie sich eine studierte Frau in einer Beziehung nicht auf ihre beruflichen Qualitäten berufen sollte sondern eben auch auf die menschlichen. Ich selber bin über 40, habe zwei lebensbejahende selbständige Teenager, habe früher mal studiert mit anschliessendem Doktorat und nun Geschäftsinhaberin eines mittleren Unternehmens. Man kann also durchaus „alles“ haben, wenn man auch gewillt ist, den Preis dafür zu bezahlen. Ich bin daheim in erster Linie Mutter und Hausfrau und im Büro halt die Chefin, wobei ich auch dort versuche menschlich zu sein, mit Herz zu entscheiden und nicht nur mit blossem Kalkül. Ich finde, dass ich als Frau die Möglichkeit habe alle Facetten meines Seins auszuleben in dieser Position und das macht den grossen Reiz aus. Mein verstorbener Mann hat die Firma aufgebaut, oder besser, wir haben es zusammen gemacht, mit viel Herzblut, Fliess, Zeit und Liebe. Wir haben ZUSAMMEN gearbeitet, gelebt und geliebt. Er war denn auch ein sehr starker Charakter zu dem ich, obwohl er „nur“ eine Lehre absolviert hat, immer aufschauen konnte. Wir haben uns sozusagen ergänzt in unserem Wesen und unserem Handeln.
    Was ich eigentlich sagen will: Nur Mut, nehmt nicht den erst besten, lasst euch Zeit mit der Wahl des richtigen Partners und auf einen, der euch nicht so liebt, wie ihr seid und einen, den ihr nicht so lieben könnte wie er ist, könnt ihr jederzeit verzichtem.

  • Karl sagt:

    Wundert mich nicht. Die moderne Frau von heute will alles und zwar sofort. Eine Osteuropäerin wird, wenn es um die Heirat geht, einem Mann aufzähle, was sie für ihn tun wird. Eine Schweizerin aber zählt auf, was sie alles NICHT für ihren Mann tun wird.

  • kajana sagt:

    Ich falle in die untersuchte Zielgruppe: weiblich, Ende 20, studiert, beruflich erfolgrein, gut aussehend und leider allein. Die im Beitrag dafür genannten Gründe kann ich nur bestätigen. Es ist traurig, dass viele Männer, aus welchen Gründen auch immer, Frauen auf geistiger&beruflicher Augenhöhe nicht an ihrer Seite haben wollen oder versuchen, sie nach kurzer Zeit doch in die KKK-Ecke zu drängen. Beides zu kombinieren geht nicht. Warum denn nicht? Und das die betroffenen Frauen zu hohe Erwartungen haben halte ich für Unsinn. Sie wünschen sich lediglich einen Partner auf Augenhöhe, den sie um seiner selbst willen lieben können und NICHT wegen seines Geldes&Besitzes. Das spielt für diese Frauen überhaupt keine Rolle, für die dümmere bzw. bequeme Frauenfraktion dagegen schon. Aber solange Männer sich wegen ihres Geldes&Besitzes von Frauen lieben lassen, sie für ihr Ego jemanden brauchen, der zu ihnen aufschaut und nichts in Frage stellt; solange wird sich wohl wenig verändern…..

  • Urs sagt:

    Seit wann ist Intelligenz anziehend? Meiner Erfahrung ist sie das weder bei Mann noch bei Frau.
    Um es etwas stark vereinfacht auszudrücken, muss eine Frau entweder sexy sein und/oder ein grosses Herz haben. Letzteres bleibt bei einer *wirklichen* Karriere wohl nur in Ausnahmefällen nicht auf der Strecke.

  • itaro sagt:

    ja ich möchti nicht mini kinder in kinderkrippe und ewigi discussione mit emanzipierte frau und noch theorie und so.
    Als maa möchti ich AU glücklich sii

  • Bern_Lady sagt:

    Mit Frauen, die alles haben, immer nur an sich denken und sich dann noch beklagen, habe ich sicher kein Mitleid. Mit den Handwerkern hingegen schon. Und zwar nicht etwa weil sie von der Frauenwelt vernachlässigt würden, denn dem ist definitiv nicht so. Ich und jede Menge Frauen die ich kenne haben lieber einen echten Helden zuhause als einen, der bei einem Wasserschaden zu heulen anfängt…
    Aber die Büetzer tun mir leid wegen all dieser selbsternannten „besseren“ Individuen (Frauen und Männer!!), die unsere hochqualifizierten Fachkräfte allen Ernstes als dumm und unbrauchbar hinstellen wollen!! Neulich wurde in einem deutschen Kriminalfilm ein Handwerker als Person mit niedrigem Bildungsgrad abgetan. Mein Umfeld besteht zum grössten Teil aus Handwerkern, ich bin tief betroffen von solchen Aussagen und wünsche mir endlich mehr Respekt für die Menschen, die unsere Infrastruktur herstellen!!

    Ich arbeite jetzt einmal weiter in meinem exzellenten Bürojob und warte solange sehnsüchtig auf den Heiratsantrag von meinem Elektriker 🙂

  • SwissMale sagt:

    …ja, ja…selber schuld! Und damit (Partnersuche / Heirat) ist es noch nicht getan! Wenn man dann an eine Schweizerin (Europäerin) gerät und heiratet, dann ist das immernoch erst etwa eine 50% Chance auf eine glückliche Zukunft. Bekanntlich wird jede 2 Ehe geschieden, was jedoch tunlichst unter dem Deckel gehalten wird, ist die Tatsache, das inzwischen mind. jede 2. Ehe oder Familie auseinander bricht, weil heutzutage, was früher den Männern als Cliché anhaftete, die „emanzipierten“ Frauen auf Treue und Familiensinn pfeiffen, immer auf der Lauer nach einem „besseren“ Partner (take me to the next level!) oder einem verführerischen Lover für den kleinen Hunger zwischendurch. Was das für den Mann, die Kinder und den weiteren Familienkreis bedeutet, ist egal – bekanntes Motto „ICH lebe nur einmal!“ und die platte Ausrede : „Wenn die Mutter glücklich ist, sind die Kinder glücklich!“ Ob die Kinder wirklich glücklich werden wenn der Vater kalt gestellt wird (mit 0,0 Rechten / 100% Pflichten) und der Neue in diese Rolle gepresst wird? Und hält das dann für ewig (grosses Fragezeichen).

    Da wundert es absolut nicht, dass der Run auf Frauen aus dem Osten so ausgeprägt ist: Statistisch gesehen hat man eine 90% Sicherheit auf eine tragfähige Partnerschaft/Ehe (siehe ehemalige Statistik zu diesem Thema im FACTS).
    Und als Sahnehäubchen: sie benehmen sich weiblich, kleiden sich weiblich, sind i.d.R. sehr gut ausgebildet, dafür weniger eingebildet. Sie empfinden es kulturellbedingt als persönliches Versagen, wenn die Familie auseinander bricht, möchten eine glückliche Familie und einen normalen Mann, der kein Wodka-Säufer ist und Frau und Kind im Stich lässt.

    Emanzipation hin oder her, Männer wollen treue, verlässliche FRAUEN, nicht „Varianten von Männern“

  • Alex Geier sagt:

    Wieso überrascht mich dieser Artikel nicht? Ganz einfach, es gibt ein gutes altes Sprichwort welches nicht nur Männer am Stammtisch und sonstwo in den Mund nehmen: „dumm flirtet gut, oder so ähnlich“… Wie soll sich ein Mann eine Frau zutun, die ihm ebenbürtig oder sogar überlegen ist, wenn doch eigenltich in unserer Gesellschaft die Frauen immer noch die heldenhaften Männer wie James Bond, Lenny Kravitz, George Clooney und dergleichen, sozusagen zum hochschauen und anlehnen suchen. Da wird dann auch für eine noch so attraktive Miss Einstein die Luft schon sehr dünn, v.a. wenn sie womöglich noch im Top Management oder sonstwo an der Spitze ihre emanzipierte Frau steht.
    Die Lösung dieses „Problems* ist einfach, Frauen reduziert Eure Ansprüche bei der Männerwahl und Männer tauscht Eure Porsche Schlüssel gegen einen Kinderwagen und geht ins MuKi (VaKi) Turnen anstatt Eure Mucki‘ s zu trainieren, wenn Euch Eure Herzdame das Wasser reichen kann resp. überlegen ist.

  • Rolf sagt:

    Was hat denn der Ehering mit Glück in der Liebe zu tun?

  • Adriano sagt:

    Machen wir es uns mit dieser einseitigen Betrachtung nicht zu einfach? ‚Nur‘ Akademikerin sein ist zwar ein schönes Attribut, aber wer denn wählt nur aufgrund des Titels oder des IQ seinen Partner aus? Äusserlich attraktive und trotz evtl. Doktorhut weiblich anmutende Frauen dürften auch bei den gebildeten Männern begehrt sein wie frische Brötchen. Aber Mannweiber mit einem unübersehbaren Touch zur Arroganz (jawoll, meine Damen!) werden vom andern Geschlecht in aller Regel als ‚Neutrum‘ wahrgenommen, da stehen die Chancen, einen Lebenspartner zu finden, schon fast auf unter Null…

  • Diczky sagt:

    so ist es. ihr ward mit dem status nicht zufrieden und wolltet mehr. jetzt habt ihr das geschenk, also bitte beklagt euch nicht!.. nein im ernst. ich glaube, dass männer damit nicht sehr gut umgehen können. ich hätte wahrscheinlich weniger mühe damit, da ich von einer starken mama grossgezogen wurde. but die frage ist auch ob es für die frau okay ist, wenn der mann bedeutend weniger macht hat als sie? don’t know.. also ich wollte schon immer hausmann werden. nur melden 😉

  • Jonnyswiss sagt:

    Hmmm, ich bin mir einfach nicht ganz sicher, aber manchmal habe ich das Gefühl das Frau (und ich rede jetzt nicht ausschliesslich nur von Akademikerinnen sondern auch von den „Frauen normalos“!) ihre Ansprüche einfach nur irgendwo in den Sternen angesetzt haben!

    Ich flirte online mit einer Frau – und wenn ich dann irgendwann mal frage ob man sie (ohne Erwartungen!) zu einem Kaffee treffen kann zieht sie ihren imaginären Schwanz ein.

    Da frage ich mich zuerst mal was ich dieser Frau angetan habe.
    Dann aber festigt sich bei mir die Überzeugung dass ich (wieder einmal) an einen „Problemhaufen“ geraten bin.

    Und da ich mich doch mal entschlossen habe, mich mit keinem „Problemhaufen“ mehr abzugeben passt der ihre Entscheidung eigentlich perfekt…

    Aber ist es wirklich so, dass ALLE Frauen, ob erfolgreiche Geschäftsfrau oder sonst irgendwie Erfolgreich, ein „Problemhaufen“ sind und vielleicht ihre „Emanzipation“ einfach (noch) nicht verkraften?

    Ich weiss es nicht, doch fehlt mir bisher der Beweis dass eine selbstbewusste Frau auch mal hier sitzen könnte, bei einem Glas Wein über Gott und die liebe Welt zu plaudern und dies ohne irgend welche Bedenken oder Vorbehalte dass ich (vielleicht?) ein Mann sein könnte 😉

    Na ja, vielleicht werde ich dies ja noch eines Tages erleben dürfen…?

    Ach ja, so nebenbei: mit deutschen Frauen erleben wir dieses schöne „miteinander“ jetzt schon manchmal, aber schweizer Frau scheint da noch lange nicht so weit zu sein….

  • tom sagt:

    und wieder ist das opfer die frau und der täter…..
    in New York traf ich dieses Jahr eine aufgestellte (und ich behaupte) intelligente
    Ägypterin, die mir sagte: der westliche feminismus ist für die frauen schlimmer als der
    islam.
    in meiner hauptbrautschauzeit mitte der 1980er-Jahre bot ich (matura, studiert und man sagt „sehr gut aussehend“)
    den potentiellen frauen stets die teilzeit mit ortsvorgaben dieser vermeindlichen karrierefrau.
    nach diesem angebot löste sich die verbindung seitens der frauen stets wie ein kondesstreifen einer flüchtenden
    rakete auf, da ich dem beuteschema (sprich „antivorzeigetyp in teilzeit“) nicht entsprach.
    heute bin ich glücklich in voller teilung der kinder und beruf mit einer arabischen frau liiert und kann
    nur sagen: dort habe ich echte emanzipation erlebt, da diese frauen innerlich stark sind und nicht
    äusserlich-dumpfen vorgaben folgen.

  • Bernice sagt:

    Ich habe jahrelang darunter gelitten, dass ich keinen mir intellektuell ebenbürtigen Mann gefunden habe. Männliche Angst vor intelligenten Frauen kenne ich zur Genüge. Seit fünf Jahren bin ich verheiratet mit einem ebenso intelligenten Mann wie ich es bin (beide IQ 164). Gefunden haben wir uns in „Mensa“ dem weltumspannenden Verein für hochintelligente Menschen. Das ist ein Geheimtipp für intelligente Frauen. Denn die männlichen Mitglieder sind dort in der Überzahl und viele haben keine Angst vor hellen Köpfen! Join the club and make your fortune!

  • Daniel Zollinger sagt:

    Das ist ja das, was diese Karriere Geilen „Damen“ auch wollen. Ein Mann fürs Bett, dann Kinder machen und dann kommt denen noch in den Sinn das sie doch noch Karriere machen wollen und er kann dann zu Hause mit den Kindern hocken. Oder sie reichen die Scheidung ein und er kann dann zahlen.

  • Eva sagt:

    Bin auch Akademikerin und lebe in einer glücklichen, gleichberechtigten Beziehung mit einem Nicht-Akademiker. Der Artikel muss wohl polarisierend geschrieben werden, sonst würde ihn ja keiner lesen. Und (gebildete) Frauen, die keinen Mann haben/finden, sind leichte, „billige“ Opfer… Wieviele weniger „gebildete“ Frauen (und Männer) gibt es denn, die auch keine/n Mann/Frau finden? Ausserdem ist es mir zuwider, wie die Beziehungbeglückten dann mit erhobenem Zeigefinger alles besser wissen, weil sie es ja „geschafft“ haben.

    Es ist doch immer schwierig, eine/n Partner zu finden, vor allem, wenn man (mit zunehmendem Alter) jemanden „für den Rest des Lebens“ such, statt unbeschwert zu experimentieren wie mit 16.: Man/Frau muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, innerlich frei dafür, bzw. offen, und jemandem begegnen, der in der gleichen Verfassung ist. Dann muss man ausreichend Gelegenheit haben, einander kennen zu lernen, genügend Gemeinsamkeiten entdecken oder andere Faktoren, die das Interesse aneinander wachsen lassen. Etc. Idealerweise weiss man auch, was man braucht. Und das ist nicht unbedingt das, was man immer gesucht hat. All dies erfordert Zeit, einen freien Kopf und ein empfängliches Herz. Wann bitte sehr hat man das, wenn man 50 Stunden wöchentlich (plus vorzugsweise auch am Wochenende) arbeitet?

    Wie auch immmer, ich wünsche allen weiblichen und männlichen Singles unabhängig von ihrer Ausbildung, dass sie den Optimismus nie verlieren und dass sie ihr Leben auch als Singles geniessen.

  • cerco sagt:

    ich, 24 jahre alt, hätte sehr gerne eine alpha-frau!

  • J. Giardiello sagt:

    Dieser Artikel ist zu einseitig.Dies verblüfft mich umso mehr, weil dieser von einer Frau geschrieben wurde. Er erweckt den Eindruck: Starke, intelligente, gebildete Frau = frustierte Frau ohne Mann und Kinder. Fragen wir doch wie sich verheiratete Frauen fühlen, die Kinder haben und auf Ihre Karriere verzichten mussten. Sind diese wirklich glücklicher (auch im Sexualleben) und als selbständige und erfolgreiche Frauen? Oder geht es darum, dass die heutige Gesellschaft und deren Struktur – der Mensch war bereits auf den Mond – es immer noch nicht erlaubt einer Frau Karriere und Kinder zu vereinbaren?

  • kleine frage sagt:

    Why do most women prefer to have large breasts rather than large brains?
    Because most men see better than they think!!
    (Autor unbekannt, aus den USA)

  • Fräulein sagt:

    Wo wir gerade über „intelligente“ Frauen sprechen, müssen wir natürlich auch die zwei Formen von Intelligenz unterscheiden, die „Emotionale Intelligenz“ EQ und das IQ. Mag das IQ noch so hoch sein, Frauen mit niedrigem EQ (da u.a. auch soziale Intelligenz beinhaltet) haben des öftern Probleme mit der Partnersuche.
    Ich denke es ist ein Fakt, dass die Gesellschaft trotz der weiblichen Emanzipation in Paarbeziehungen immer noch etwas „altmodisch“ ist (sprich: Männer bevorzugen eine Frau, die ihnen in irgendeiner Form untergeordnet sind oder die ihnen das Gefühl gibt, von ihnen (finanziell/emotional/egal) abhängig zu sein). Leider schaffen es viele Akademikerinnen nicht, dem Mann dieses Gefühl zu vermitteln, da sie selber „rundum perfekt“ sind und für sich sorgen können. Womöglich sehnen sie sich sogar nach einer „noch stärkeren“ Schulter als ihre eigene, wobei klar ist, dass dann der Männerradius noch weiter eingeschränkt ist.
    Ich denke, die Gesellschaft wird sich noch mehr von der alteingesessenen Paarrollen distanzieren müssen, damit zB ein Alpha-Weibchen auch mal einen Mann „tragen“ kann und er sich nicht gleich seiner Männlichkeit beraubt fühlt.

  • newa sagt:

    Wir Frauen haben wirklich nichts dazugelernt – machen uns immer noch gegenseitig fertig und die Männer lachen sich schlapp darüber. Kommt mir bekannt vor, dass doch die Frauen – jetzt neu die 30-40jährigen an ihrer Lage selber Schuld sind (ab 45 wirds mit dem Nachwuchs bekanntlich auch weniger). Bin glücklicherweise in einer Beziehung, wo ich nicht die starke Schulter gefunden habe sondern etwas fürs Herz. Vielleicht haben sich die Probleme auch in dieser Generation gewandelt (zunehmender Konkurrenzdruck durch das andere Geschlecht). Auch Männer zwischen 30-40 leiden offenbar an Profilierungssucht – wird leider nie thematisiert. Frage an die Männer: Welche Männer zwischen 30 und 40 wollen noch eine moralische Verantwortung für eine Familie übernehmen (die finanziellen Verpflichtungen werden selbstverständlich mit der Partnerin geteilt – Doppelverdiener)? Welche Männer zwischen 30 und 40 feiern lieber Party bis in den Morgen und wollen sich nicht festlegen?

  • Ben sagt:

    @Xandra: etwas gar schwarz/weiss formuliert aber im Kern aus meiner Sicht korrekt. Ich mache eben diese Erfahrungen auch bei uns im Betrieb. Zwar als Mann und deshalb eher in einer beobachtenden als in einer direkt involvierten Position. Entgegen anderen Kommentaren (von wegen Frauen haben es im Berufsleben härter etc) stelle ich bei uns das pure Gegenteil fest. Frauenförderung wird grossgeschrieben. Offizielle Losung ist, dass bei einer Stellenbesetzung bei gleicher Qualifikation die Bewerberin den Vorzug erhält. Nur, was heisst gleiche Qualifikation? In der Praxis heisst das, dass mehr oder weniger automatisch die Bewerberin den Vorzug erhält, ausser es existieren extrem krasse Unterschiede bei der Qualifikation. Das finde ich eigentlich gar nicht mal so schlimm weil ich es erstens sehr schätze mit Frauen zusammezuarbeiten und zweitens der Meinung bin, dass man durchaus zu sog frauenfördernden Massnahmen greifen darf um ein bestehendes Ungleichgewicht zu korrigieren. Was mich aber extrem stört ist die Tatsache, dass es dann oft gerade diejenigen Frauen sind die sich permanent beklagen, rumstänkern, Ansprüche stellen (sie sind ja die ach so Armen) und so weiter und so fort. Dabei sind es oft hausgemachte Probleme. Und, somit schliesst sich der Kreis zum Posting von Xandra, diese Frauen entstammen fast immer der Alterskategorie 30-40J.

    Kommentar zum Thema Akademikerinnen/Intelligenz: Ich kenne dumme Akademikerinnen und oberschlaue Putzfrauen. Verwechseln wir nicht Intelligenz mit Wissen. Dumme, fleissige Menschen können sich leichter einen Titel erarbeiten als faule intelligente Menschen. Dies alles ist nicht wertend gemeint, es ist schlicht und einfach so.
    Also: ein Akademikerstatus korreliert aus meiner Sicht nicht explizit mit Schlauheit/Intelligenz.

  • Enriq sagt:

    @ Lilja
    Doch liebe Lilja! Ich weiss genau was du meinst und eigentlich suche ich genau so eine Frau, aber das ist aus Sicht von uns Männern auch gar nicht so einfach! In diesen Kreisen wird dann auch gefordert, das mann sich so benimmt und eben auch nicht mehr männlich sein darf, sondern nur noch so von Intelligenz und Benehmen strotzen muss!
    Deine Worte: „Ich möchte nach Gesprächen mit ihm süchtig werden. Ich möchte fasziniert sein von seinen Gedanken, jeden Tag aufs Neue.“ sind unglaublich schön und eigentlich auch genau das was ich bei einer Frau suche….

  • Christine sagt:

    Also, ich (Studentin) bin schon seit bald 4 Jahren überglücklich mit meinem Freund (Polymechaniker, in Weiterbildung) zusammen. Auch wenn wir von der Ausbildung her gesehen sehr verschieden sind, so ergänzen wir uns menschlich einfach perfekt. Ich denke, man sollte „schulische* nicht mit „sozialer“ Intelligenz verwechseln! Viele Akademikerinnen sind wohl einfach ZU emanzipiert und haben vergessen, dass Männer auch nur Menschen sind – Kein Wunder klappts nicht mit Beziehungen… (Handkehrum gibt es hald einfach viele Männer, die eine hübsche aber weniger intelligente Frau bevorzugen – Sie sind und bleiben hald genetisch die Jäger)

  • Xandra sagt:

    Entweder ich bin doch dumm, oder da stimmt was nicht. Ich bin Akademikerin mit allem drum und dran samt stattlichem IQ und hatte nie, wirklich nie Probleme, einen Mann zu finden, eher im Gegenteil. Das kann es also nicht sein. Mir kommt es eher so vor, dass die Generation, die jetzt so zwischen 30 und 40 ist, Ansprüche kultiviert, dass es zum Abwinken ist. Diese Frauen wurden häufig von den Eltern mit Stolz durchs Studium getragen und angebetet. Meine Generation hingegen hat sich die Ausbildung erkämpfen müssen, wir waren „nur Frauen“ und unsere Väter wollten uns möglichst gut verheiraten. Ich stelle heute fest, dass es auch beruflich schwierig ist, mit diesen Frauen zu arbeiten, es sind Prinzessinnen, die überall ihren Kopf durchsetzen wollen. Mit jüngeren Frauen geht es hingegen wieder besser, man bleibt bei der Sache. Frauen im fraglichen Alter dürften also auch in Sachen Männer keine realistischen Ansprüche stellen, ist zu befürchten. Nur wer sich selber richtig einschätzt, findet den passenden Partner.

  • Peter sagt:

    Glaube keiner Studie, die du nicht selbst beeinflusst hast. Das Ganze ist eine Studie im Auftrag der Weltwoche(dem Parteiblatt der ultrakonservativen SVP-Ideologen).
    Also nichts wie los – Frauen – Bildung ist nichts für Euch, ein hoher IQ nein danke, selbstständig und frei sein, das wollt ihr doch sicher nicht, selber bestimmen was für euch gut ist, nein das tun wir Männer doch für Euch viel besser.
    Wenn ihr diesen linken Akademikerkeisen folgt, seid ihr das ganze Leben partner- und kinderlos und unglücklich.
    Neben all den philosophischen Fragen muss vielleicht hier wirklich auch die Politik noch etwas herhalten. Die SVP zeigt täglich, dass sie die Frauen zurück an den Herd schicken will und das zu jedem Preis. Intelligente emanzipierte Frauen wählen nämlich niemals SVP.
    ….

  • Damien Meili sagt:

    Alle Deutschen die hier mitreden mal Aufstecken bitte..

  • PsychoMcPhail sagt:

    Akademiker haben meist einen hochdotierten Job oder sind selbständig, sind in selbigem erfogreich und arbeiten i.d.R. länger als im Tarifvertrag steht. Mütter sind nicht selten teilzeitbeschäftigt oder zu Hause. Kann es sein, dass der Tag nur 24 Stunden hat? Dass zwei Karrieremenschen zusammen nicht viel mehr als die Schlafgelegenheit teilten, weil sie sich sonst kaum sähen? Von Kindern ganz zu schweigen? Ist es nicht vielleicht einfach ein Zeitproblem? Dass doppelte Berufstätigkeit (in gehobenen Positionen) und Familie sich ausschließen, weil einfach die Zeit nicht ausreicht? Dass erfolgreiche Partnerschaft deswegen eine arbeitsteilige Koesxistenz ist? Früher sagte man, hinter jedem erfolgreichen Mann stehe eine kluge Frau. Heute sind die klugen frauen selber erfolgreich. Die Frage ist, wo wir jetzt die Männer hinstellen. Solange Feministinnen darauf beharren, dass Männer immer im Weg stehen, Machisten den Mann immer noch über die Frau stellen und Frauen sich keine Männer vorstellen könne, die hinter ihnen stehen, werden Männer die zu letzterem bereit sind, keine Frauen finden und erfolgreiche kluge Frauen keine Männer. bewegen wir uns doch aufeinander zu! Männer sollten sich fragen, ob sie sich denn wirklich nur über beruflichen Erfolg und nichts anderes definieren können. Frauen sollten sich mal fragen, ob sie nicht auch in dem Typen, der sich um den Haushalt und die Kinder kümmert, einen ganzen Kerl sehen können, bei dem sie sich sicher aufgehoben fühlen.
    Fühlt sich die Vorstellung komisch an? Vielleicht ist es ja eines Tages ganz normal…

  • Vor 250 Kommentaren hat einer geschrieben, das Wort Liebe komme nirgends vor. Und tatsächlich, so ist es. Liebe ist das Gegenteil von Abwägung. Und sie kommt auch bei weiblichen Akademikerinnen vor.

  • barndt sagt:

    meine freundin hatte noch nie 24 stunden lang ein baby bei sich gehabt, ich aber schon. und wenn ich mal sage ein baby darf man weinen lassen wird sie wütend denn kein guter vater lässt so was zu, ja bestimmt!!!.
    ich finfe dass das alles auf idealismus basiere, sie sieht das in filmen und glaubt es genau so machen zu müssen. was die akadmikerinnen verstehen müssen ist dass idealismus in einer beziehung fehl am platz ist. auch ein brad pitt muss am morgen auf toilette. ich auch.

  • Jacqueline ich bin der neue Mann wasche Wäsche putze die Wohnung geh einkaufen koche also wo ist das Problem?

  • Robert sagt:

    Ja, ja, der Mamablog hat sich zum beliebten Männertreff gemausert… stimmt schon!
    Aber zum Thema: Ist der Ansatz denn heute völlig ausser Mode, dass man einen Menschen trifft, ihn kennenlernt, vielleicht irgendwann merkt, dass man ihn mag, sich dann verliebt und vielleicht ganz am Schluss überlegt, woran es gelegen haben könnte? Passiert Verlieben heute ausschliesslich geplant und aus Berechnung??

  • Sander sagt:

    @lilija, suha: ich kann nur aus eigene Erfahrung reden. Ich bin auch schon seit Zeiten single. Und habe mich mal für 6 Monate bei Elite-partner angemeldet. Das kennt Ihr schon, gll! Fazit: nach 2 Monate hatte ich schon eine Frau, die mir aber meine Kaffee (für die Auge meiner 5-Jährigen Tochter notabene) aus meine Hände geschlagen hat, weil ich irgendein Spiel nicht mitspielen wollte. Die 4 restliche Monate bei Elite Partner habe ich nicht mehr benützt. Es braucht eben ein Kluger Mann, die sölche Neigungen etwas entgegen zu setzen vermag. Diese Partnerbeziehung gibt es natürlich nicht mehr. Psychologisch: ich würde Euere Spiele auch nicht mitmachen, weil das zum Scheitern verurteilt ist. Grenzen setzen, Idealisierung in Schranken halten, Enttäusschungen zumuten, und Auseinandersetzungen nicht ausweichen. Das ist gesund und das würde ich mit Euch tun..LG und schönes Tägli..

  • Regina sagt:

    Guter Kommentar, Ramon Widmer! Selber als Frau erfolgreich und durchsetzungsstark, intelligent, dynamisch (alles Bezeichnungen von Mitarbeitern), weiss ich, dass ich doch eben frau bin und geniesse diese andere Seite sehr. Auch wenn ich dabei vielleicht mit meinem Herzallerliebsten etwas öfter Aus-Einander-setzungen habe, weiss ich, dass er eben vom Mars kommt und ich von der Venus und das akzeptiere ich, ja finde es gerade schön. ICH bin gerne frau mit allen Benachteiligungen, die ich immer wieder in der Arbeitswelt (beweise zuerst, was du kannst) und zugegebenermassen auch am Kochherd („das kannst Du einfach besser“) erlebe. IHN liebe ich, den zugeknöpften, typischen Mann, mein Gegenstück.

  • Raphi sagt:

    Das Lesen des Artikels, wie auch der Beiträge, macht mir Freude.

    Glauben wir nach wie vor, dass sich die Partnerwahl nach Kriterien wie Intelligenz, Humor, gute Gespräch, etc. richtet? Das alles kann man täglich hören und lesen. In singles-Shows sollen es sogar die schönen Augen sein, die zum Entscheid bewogen haben.
    Wir Menschen sind so abgehoben, dass wir vergessen, dass wir nicht viel anders wie die Tiere sind. Lösung in einem Wort:
    Biologie.

    Obwohl empirisch zwar bei den Frauen einen Zusammenhang zwischen Intelligenz und Ledig-Status festgestellt werden kann, erachte ich dich als Nebenprodukt. Ein Versuch für eine Erklärung.

    An die Frauen: lügt euch nicht an, ihr sucht einen Mann mit Macht, Status und Geld. Einen Jäger. Und vor allem: einen Mann.
    An die Männer: lügt euch nicht an, wir sind primär von der Fortpflanzung getrieben. Quantität zählt.

    Tip: geht in den Zoo, beobachtet, und macht es im Leben nach. Einfach gesitteter, wir sind ja schliesslich doch noch etwas verschieden 😉

  • Rolf sagt:

    Die Ansprüche mancher Frauen auf männliche Attribute, wiederspiegeln der vergessen gegangene Hauptgründe, wieso man sich überhaupt sich auf eine Beziehung einlässt. Dazu braucht es IMMER zwei Personen dazu! Da kann ich Yves nur beipflichten. Viele, ob Mann oder Frau, sind in der Sache (und das meine ich so) „Liebe“ kompromissbereit wie nie zu vor. Eine nie da gewesene Dekadenz!

  • fred feuerstein sagt:

    Klingt für mich irgendwie, als ob der Mann das alleinige Recht der Wahl „seiner“ Frau hätte – Frauen wählen doch auch, oder? Kluge Frauen könnten zu hohe Ansprüche an die Männerwelt haben, den klugen Männern reichen volle Lippen und Jugendlichkeit…

  • Suha sagt:

    @Lilija – sie sprechen mir aus der Seele! es gibt nichts schrecklicheres als die Erkenntnis, dass man einen totalen Langweiler der immer dasselbe Blabla nachplappert erwischt hat!! – hier sehe ich auch einen Hauptgrund für die vieldiskutierte Sexflaute im Ehebett – Auch ich wünsche mir einen Mann der mich intellektuell anregt – das finde ich absolut sexy!!

  • Urs sagt:

    Mal rein selektionstechnisch gesprochen heisst das die klugen Frauen werden sich nicht fortpflanzen, die klugen Männer aber schon 😉

  • Yves sagt:

    Liebe ist oder sie ist nicht. Sie kann nicht erzwungen oder erkauft werden und ist kompromislos. Leider aber sehe ich es oft, dass viele dennoch Kompromisse eingehen, die letztendlich immer in ein unglückliches Leben führen. Bezüglich den sog. „Alpha-Frauen“ (geht eigentlich auch Alpha-Männern an) stelle ich immer wieder fest, dass solche oft rationalgesteuerte Menschen, es mit der Liebe schwer haben. Es hat oft wenig Platz für die Gefühlsebene und wenn mal mehr Gefühle da sind, wird rationalisiert.

  • Daniel sagt:

    „Herz und Seele sind immer staerker als der Verstand und hoeren nie auf ihre Ziele zu verfolgen“.

    Oder wie die Akademikerin mir Forschungs – und Lehraufrag einst zitierte:
    „Nichts ist so unmöglich aufzuhalten, wie das Vordringen einer Idee, deren Zeit gekommen ist“ [Pierre Teilhard de Chardin]

  • Ramon Widmer sagt:

    -„der Status“ eines Mannes wird in unserer pluralistischen Gesellschaft mit zig Sub-Kulturen etc. NICHT ausschliesslich über Optik, Einkommen, Bildung definiert. In vielen Situationen sind Humor oder der jeweiligen Situation angepasstes Verhalten wesentlich entscheidender für die Attraktivität innerhalb dieses Kreises.
    Viele Akademiker sind in gewissen Situationen Proleten sowohl Verbal auch als Körperlich hoffnungslos unterlegen und ohne die angemessene coolness schlicht die Loser bei den Frauen. Gerade zu Vergeistigte („Hirn-Wixer“) sind oftmals von Alltags-Situationen resp. Konfrontationen überfordert und nicht in der Lage das zu überspielen. Doch Frauen stehen (generell) auf Typen die „die Situation im Griff“ haben und wissen was zu tun ist. (oder zumindest den Anschein erwecken) (Die Ausnahme ist die „Krankenschwester“.) Generell ist ein starker Partner einem schwachen vorzuziehen, in jeder Beziehung.
    Überhaupt scheint mir das Verhalten, der Umgang mit Sich und den Andern, entscheidend. Für ein Ekelpaket mit fetter Brieftasche bleibt nur die Option „teuer im Unterhalt“, Status hin oder her. Andere Männer werden ihn belächeln. (auch wenn sie die Frau gerne bei sich übernachten lassen würden, 1x)

    Bei Frauen verhält sich das schlussendlich ähnlich. Eine äusserlich attraktive Zicke, gebildet oder nicht, hält Mann auch nicht auf Dauer aus. Allerdings scheint mir hier die Leidensfähigkeit/Toleranz/Gleichgültigkeit bei Männern deutlich grösser zu sein.
    Vielleicht ist das das in mehreren Kommentaren erwähnte „einfacher Gestrickt“ (ohne das das je abwertend gemeint war, im Gegenteil, da sind wir sogar Stolz drauf)

    Auch Frauen können unscheinbares Äusseres kompensieren, sei es durch Lebensfreude, Toleranz, Loyalität, Hingabe, Leidenschaft etc. 100te Möglichkeiten.
    Frauen haben zu 90% eine natürliche Anziehungskraft der sich die Männer nur schwer entziehen können. Gerade auch in Sachen Sex und Erotik sind Frauen oft überrascht was die Männer wirklich anmacht….. schöne Frauen sind da NICHT das Mass aller Dinge.

    Wenn sich die emanzipierte, gebildete Frau allerdings zu schade ist sich den Ansprüchen der Männer zu „unterwerfen“ dann hat sie mM nicht verstanden um was es geht und was sie für sich verpasst.

    Frauen haben, von ihren Ansprüchen abgesehen, eine 100% Chance einen Partner zu finden. Männer nicht. Jeder Mann weiss das. Die erwähnte „Damenwahl“ ist Realität. Es bleiben die Ansprüche. Und wenn steigende Ansprüche mit sinkender Attraktivität einhergehen ist der Misserfolg wahrscheinlich und vor allem verdient.

    Gerade Frauen die nicht auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind sollten in der Lage sein zu begreifen das ihr beruflicher „Erfolg“ Attraktivitäts-Neutral ist. Was interessiert ist ihre Hingabe, ihr Einsatz und Leidenschaft für das was sie den Tag hindurch tun. Ob als Mutter und/oder Ärztin ist egal. Es zählt nicht WAS man tut sondern WIE man es tut. Alles andere ist Prostitution! (oder zumindest abstossend oberflächlich 😉 )

    Noch was zur Diskussion hier; schon witzig wie die Damenwelt auf ein paar Macho-Sprüche reagiert. Glaubt ihr ernsthaft die Autoren nähmen sich zu 100% ernst? Das ist Humor! Ein funken Wahrheit verpackt in einer provokativen Aussage. Damit sollte man eigentlich umgehen können….

    Der erste Preis in der Kategorie Humor geht übrigens an den heiratsunwilligen Klempner! :))

  • Albert Schrut sagt:

    Eine Frau muss nicht Akademikerin sein, um intelligent zu sein. Nicht alle Akademikerinnnen sind intelligent. Es gibt so viele Frauen und Männer, dass alle einen Partner finden können, wenn sie wollen. Die leidenschaftliche Liebe überbrückt alle Gegensätze; meistens aber nur für kurze zeit. Wo sich die Frauen vermännlichen (oft sogenannte Emanzipation), da verweiblichen sich die Männer. Es nützt den Frauen nichts, wenn sie alles besser wissen und ständig diskutieren wollen. Frauen, die einen dauernd bequatschen, begehen eine psychische Vergewaltigung an den Männern. Am Ende dreht sich alles um Macht. Auch der kleinste Wurm will sich die Erde untertan machen, wenn auch nicht bewusst. Wir können noch viel vom Verhalten der Kinder und auch der Tiere lernen, denn wir haben uns nicht viel davon entfernt. Welche Frau will einen Bettler heiraten und welcher Mann fühlt sich sofort zu einer hässlichen Frau hingezogen ? Das ganze Spiel ist einfach: Frauen wollen Status, Sicherheit und Kinder. Eine emanzipierte Frau kann sich das zum Teil selber bieten. Sie braucht nicht dauernd einen Mann.
    Ein Mann will Gefahr, Spiel und Anerkennung. Gewisse Frauen können ihm das bieten. Diese versucht er für sich mit verschiedenen Balzritualen zu gewinnen. Das Leben ist einfach.

  • tinel grantig sagt:

    ich war zufällig auf diesen beitrag gestossen und habe spontan was gepostet. jetzt staune ich, dass die ‚diskussion‘ über ein ‚frauenproblem‘ (im MAMAblog) fast ausschliesslich von männern geführt wird.

    *überleg

    krass!

  • Peter Braun sagt:

    Wenn ich so die Kommentare meiner Geschlechtsgenossen lese, dann schäme ich mich für sie. Es wird auf’s hässlichste und voller Vorurteile über das „Feindbild“ Akademikerin hergezogen:
    Akademikerinnen sind hässlich
    Akademikerinnen können nicht kochen
    Akademikerinnen sind kalt
    Akademikerinnen haben kein Herz
    Akademikerinnen sind nicht weiblich
    etc. etc.
    Ich glaube, dass viele Männer hier gar keine Ahnung haben von was sie sprechen, weil sie gar nicht mit Akademikerinnen verkehren. Nur so kann ich mir dieses künstlich aufgebaute Feindbild erklären.
    Meine Partnerin ist Akademikerin, und blitzgescheit (IQ über 145) und verfolgt zu Recht auch ihre eigenen Ziele und Träume. Sie ist aber auch bildschön und warmherzig, eben diese Fähigkeiten, die Akademikerinnen in diesem Forum kategorisch abgesprochen werden.

  • martin sagt:

    „Ich möchte nach Gesprächen mit ihm süchtig werden. Ich möchte fasziniert sein von seinen Gedanken, jeden Tag aufs Neue.“
    Ein schöner Gedanke, aber für einen Menschen alleine nicht zu erfüllen. Was du verlangst ist ein für immer andauerndes „verliebt sein“ – ein Alltag ist so wohl kaum möglich.
    Eine Freundin hat das mir gegenüber mal so formuliert: „ein Mann muss eine Frau immer auf Händen tragen“. Das sind die Ansprüche an eine Beziehung die entstehen wenn man zu viele Meg Ryan Filme gesehen hat – hunderttausende Hollywoodfilme die uns erzählen, wie ein Traumpaar zueinander findet – und kaum einer der zeigt, wie das selbe Paar nach ein paar Jahren den Alltag bewältigt…

  • Mark 45 sagt:

    @Lilja
    Ihre (leidenschaftlichen?) Ansprüche haben etwas reizvolles. Doch auch in Philosophie mag es Alltag geben, solcherlei. Denkwerk ist auch endlich. Geistvoll kann es aus meiner Sicht bleiben, wenn spontane Intuition dazu kommt, eigenes Erleben philosophisch zu sehen. Das heisst aber sich emotional darauf einlassen und auch Abgründe durchleben. Ein guter Teppich Liebe für derlei Wege ist sicher nützlich. Und Mut zur Unsicherheit. Ist das in ihrem „Irgendwie wird es schon gehen?“ enthalten?

  • Jürg sagt:

    @Lilja
    „Ich möchte nach Gesprächen mit ihm süchtig werden. Ich möchte fasziniert sein von seinen Gedanken, jeden Tag aufs Neue. Ich brauche einen Philosophen“

    für mich ist dies eine Horrorvorstellung, ich will doch keine Frau die einen Philosophen braucht, ich will sie auch nicht durchs Leben „führen“. Ich möchte auch keine Frau die fasziniert ist von meinen Gedanken!

    Meine Frau soll das tun und machen was für sie wichtig (und vielleicht für die ganze Menschheit) ist, und wenn sie mich (Sprich auch das gedankenlose Kind in mir) so liebt wie ich bin, dann bin ich glüklich..

  • Marcel 1 sagt:

    „Männer ernähren Frauen, doch Frauen ernähren Männer wenn, dann nur vorübergehend.“ Soviel zum dressierten Mann wie er vor gut dreissig Jahren definiert wurde. Wenn man nicht wüsste, dass sich dieses Verhalten unter ganz bestimmten Voraussetzungen verändert, wie eine grossangelegte Studie beweist (mit Vorbehalt allerdings), dann müsste man dieser Aussage von Esther Vilar vorbehaltlos zustimmen.

  • Marcel 1 sagt:

    Bemerkenswerterweise gehen viele Männer von Anfang an davon aus, dass Frauen in einer Beziehung bei weitem nicht nur Schönheit, Harmonie und Liebe suchen- sondern vor allem „Sicherheiten“. Zumindest in meinem Umfeld ist diese Ansicht weitverbreitet. Und nun soll mir mal einer das Wort „Sicherheit“ lange genug übersetzen- wohin wird uns das führen? Wie sieht „die starke Schulter“ eigentlich genau aus? Hat sie eine Nummer, eine Kontonummer sogar vieleicht?

    Das Beuteschema ist Realität, Ausnahmen wie Lilja bestätigen die Regel. Manchmal werde ich den Eindruck nicht los, dass es (vor allem?) die Frauen selbst sind, die einer gleichberechtigten Zukunft im Wege stehen. Statistisch liesse sich das übrigens problemlos beweisen.

    Aber mich beschäftigt in diesem Zusammenhang langsam eine ganz andere Frage: Wie weit lässt sich unser Dasein eigentlich entmystifizieren?

  • Lilja sagt:

    Also mir geht es nicht um Geld oder Macht. Er könnte ein armer Schlucker sein, irgendwie kommt man schon durch.
    Aber er muss unbedingt genauso intelligent oder intelligenter sein als ich („gefühlt“, nicht am IQ gemessen), weil ich mich sonst einfach langweilen würde.
    Ich möchte nach Gesprächen mit ihm süchtig werden. Ich möchte fasziniert sein von seinen Gedanken, jeden Tag aufs Neue. Ich brauche einen Philosophen.

    Bis jetzt habe ich so jemanden noch nicht gefunden (bin fast 29); das liegt aber bestimmt nicht daran, daß es solche Männer nicht gäbe, sondern daß es anscheinend niemanden gibt, der genau so etwas bei einer Frau sucht. Es gibt Männer, die eine intelligentere Frau tolerieren oder sogar stolz darauf sind, aber ich kenne niemanden, der sich deshalb in eine Frau verlieben würde.

  • Marcel 1 sagt:

    Ist Liebe eigentlich eine romantische Erfindung?

  • Stefan Brennwald sagt:

    Gehe schwer mit Hans Imhof einig in der Einstellung. Viele Akademiker wollen nach einem anstrengenden Tag nicht auch noch eine anstrengende Frau zuhause, die nicht einfach ein wenig schmusen (nicht unbedingt Sex!) und „vergessen“ kann (da zu kalt und zu wenig lieb) aber dafür den ganzen Abend lang noch umso mehr analytisch über den Tag, über andere und den Partner herzieht. Wenn selbst Topmanager solche kopflastigen Frauen meiden, ist es selbstredend, dass diese Karrierezicken allein bleiben und sich halt am abend in einem Chat noch einen immergeilen, einfach gestrickten Handwerker als „Zückerli“ fürs Horizontale heimordern. Abmotzen und lästern können sie ja unter Kolleginnen a la Sex and the City. Wozu also eine Beziehung zu einem Mann ? Brave new World.

  • Marcel 1 sagt:

    Die ökonomische Komponente ist offenbar nicht zu unterschätzen, wenn man die Beiträge hier so liest: Der Homo oeconomicus wie er leibt und lebt also- oder Animal triste: Der Kosten- und Nutzenoptimierung- auch der sexuellen- darf nichts im Wege stehen. Stanley Kubrick soll bei den Dreharbeiten zu seinem letzten Film „Eyes Wide Shut“ den Verdacht geäussert haben, dass sich zwischen Männern und Frauen gar am Ende doch nicht soviel verändert hat, wie immer behauptet wird. Das Beuteschema und die Sexualität- ein klassischer Tauschhandel also. Der Mensch- nichts weiter als ein Sinn- und Ziellos akkumulierendes, völlig rational handelndes und ausschliesslich auf den eigenen Vorteil bedachtes Tier, das tief in seinem Inneren auf Gedeih und Verderb dem Pinzip der natürlichen Selektion und der Arterhaltung ausgesetzt ist…

    Ich hätte nie gedacht, dass uns die klassische Volkswirtschaftslehre so stark in Fleisch und Blut übergeht…

  • Hansli sagt:

    Die Frau will Mann der mehr hat. Da muss sich der Mann halt mit einer Nichtakademikerin begnügen! Bin selbst Akademiker und kenne viele Studenten ohne Freundin, aber fast keine Studentinnen ohne Freund. Als Student ist jeder Mann untendurch, lange Arbeitszeiten, verdient nichts, kein Auto, vielleicht noch bei Hotel Mama da kein Geld usw…… Die Studentin hingegen angelt sich einen der bereits eine Job hat. Nach dem Studium ändert sich die Situation plötzlich! Solange die Frau keinen „Gleichwertigen“ Partner akzeptiert wird sich auch nichts ändern. Ich kenne mehr Männer die eine moderne Rollenverteilung wollen als Frauen.

  • Marc Christen sagt:

    Wenn jemand 40 Jahre alt wurde und sich immer 100% auf seine/ihre Karriere, Handwerk, Kunst, Firma oder was auch immer konzentriert hat, darin erfolgreich war und sich wohl fühlte, nie gross nach einer Familie und Partnerschaft sehnte, dann gibts nur eins. Dann ist es unmöglich, dass diese Person sich mit 40 plötzlich anders fühlt, bloss wegen dieser runden Zahl. Es ist wichtig, sich von vornherein über seine Ziele im Klaren zu sein. Wenn es andererseits das Streben nach Anerkennung ist, muss man wissen dass man ca. alle 10 Jahre eine neue soziale Rolle annimmt, und eine andere Normalvorstellung. Man müsste schon eine laufende Theaterkulisse sein, um jede Dekade ein passendes Bild abzugeben. Also warum an Zweifeln nagen anstatt zwei drei Tropfen Melancholie in die Lebensphilosophie einfliessen lassen. Niemand kriegt alles. Eine Frau muss vielleicht auch ein wenig öfter sich selbst sein und ein wenig seltener „eine Frau“, dann hegt sie weniger umfassende Erwartungen an sich selbst.

  • Mikkesch sagt:

    Es ist besser, Du bist als Mann stinkreich und siehst nicht gerade gut aus, als dass Du als arbeitsloser Brad-Pitt-Doppelgänger eine Frau zu finden versuchst, die mit Dir eine feste Partnerschaft eingeht. Das ist nun mal so. Während – und das ist das Ungerechte an der Sache – eine Frau, die bloss gut aussieht, auch gesellschaftlich aufsteigen kann, weil sie sich einen statusüberlegenen Mann sucht und auch findet.

  • Tobias Michael Frey sagt:

    über-‚emanzipierte‘ frauen die einerseits für sich alle freiheiten beanspruchen und immer noch in ihrer ganzen weiblichkeit wahrgenommen werden wollen, andererseits den mann in seinem ‚mann sein‘ – ich meine damit nicht, sich z.bsp. der mitverantwortung im haushalt oder erziehung zu entziehen – komplett kastrieren und mit stumpf und stiel ausrotten wollen, weil diese für das gesamte übel dieser welt verantwortlich sind (mike hamilton, 1. Juni 2009 um 10:57 trifft den nagel auf den kopf)! viele männliche kommentare beweisen zur genüge, dass sich widerstand regt und sich die ‚bösen‘ männer von solchen ‚guten‘ frauen zu emanzipieren beginnen … u.a., indem man sie eben nicht zu partnerinnen wählt.

    emanzipierte männer hätten an und für sich nichts gegen eine starke frau an ihrer seite, jedoch einfach keinen bock, sowieso nichts mehr richtig/gescheit machen zu können.

    viele dieser frauen haben die beziehung sowie ihren partner in ihrer egoistischen haltung zu einem persönlichen experimentier- resp. schlachtfeld ihrer emanzipation sowie ihres geschlechterkampfes umfunktioniert, bei der gegenseitige gefühle, emotionen und liebe – ja, auch der emanzipierte mann sehnt sich und sucht danach! – leider auf der strecke bleiben.

  • Hans Imhof sagt:

    @ jaqueline. Sie haben ein völlig veraltetes Männerbild. Die neuen Männer sind schon lange. Männer. Wenn sie blind sind, sollten eigentlich auch Sie Glück haben, denn auch ein blindes Huhn findet in der Rege. Sicher trage ich als Mann die halbe Last zu hause, wie ist mein Ding und das Resultat ist ein hohes Niveau! Sicher bin ich bereit einer Frau die auf ihren Job verzichtet (freiwillig) nebst Haushaltsgeld 5’000.- pro Monat zu geben. Sicher will ich auch 50 % der Kinderbetreuung, auch nach einer Scheidung, etc. Allles kein Problem für den neuen Mann den es haufenweise gibt. Aber die erfolgreiche Frau: sie will mich ja nicht, der nur viel verdient aber nicht internationale Karriere macht. Die liebe Frau kann meist nicht gut kochen, ich schon und biete dies mehrfach pro Woche, mag aber echt nicht den Schlangenfrass einer Karrierefrau. Mag auch nicht englisch oder Hochdeutsch sprechen, mag sprechen wir mir der Schnabel gewachsen ist … das ist modern, finde ich und moderne Männer. Capito? Wohl nicht. Wahrscheinlich sind sie so ein Bürofräulein mit Uniabschluss und monatlich 20’000.- Einnahmen, verstehen die Welt aber nun wirklich nicht.

  • Roman sagt:

    @Manfred Rentsch

    Ich habe mit zahlreichen Akademikerinnen gesprochen und das Ergebnis ist fast jedesmal das gleiche: Karriere, Karriere, Karriere. Leider werden damit keine Kinder gezeugt.

    Die Raubtiere sind nicht ausgestorben, sie sind zahlreicher und aktiver denn je….

  • Marco Treiber sagt:

    Mir als Arzt hat einmal ein kleingewachsener, ledig gebliebener alter Bauer sein Leid geklagt: trotz Bauernhof habe er mit seinen 1.55 cm halt nie eine Frau gefunden. Das dumme Klischee, dass eine Frau tausend Ansprüchen genügen muss und jeder noch so dummer Mann sofort eine Frau findet ist halt nicht mehr als das: ein dumme Klischee.

  • lala sagt:

    die emanzipation frisst ihre töchter, nun gut.
    wer aber ergreift partei für ihre counterparts,
    die tausenden von dummen männern, die eben-
    falls bindungslos durchs leben schleudern?
    womöglich brandschatzend, raubmordend und
    vergewaltigend ob ihrer verzweifelten situation?

  • Dan Wunderli sagt:

    Etwas vom wichtigsten ist, dass man schon früh (sagen wir einige Monate, nachdem man sich kenne gelernt hat) über die Zukunftsvorstellungen unterhält. Meine Freundin sagte mir zum Beispiel schon früh, dass sie nur mit mir zusammen bleiben wolle, wenn ich eine Zukunft für unsere Beziehung sehe, auch ganz langfristig gedacht. Ich konnte natürlich nicht sagen „Ok, ich heirate dich dann in 2 Jahren“, aber trotzdem war der Rahmen mal klar und ich kam zum Schluss, dass ich es gerne versuchen will.

    Jetzt sind wir zwar noch nicht verheiratet, aber trotzdem reden wir schon darüber, wie es wohl sein könnte, wenn wir Kinder haben. Ich bot z.B. an, 20% auf die Kinder auf zu passen, je nach Anstellung könne ich mir dies gut vorstellen. Sie scheint das zu goutieren, eine 50-50 Aufteilung kommt für mich ehrlich gesagt nicht in Frage, aber das scheint für sie ok zu sein. Ich glaube durch solche frühzeitigen Fragen kann man vielen Problemen aus dem Weg gehen.

  • Claudio sagt:

    Ist es nicht so, dass man sich vermehrt auf die Natur verlassen sollte ? Ist nicht sie die, die dafür sorgt, dass die Pfanne seinen Deckel bekommt ? Die Frage ist natürlich, ob eine Karrierefixierte Frau überhaupt noch fähig ist, Emotionen oder den weiblichen Instinkt vor das Ratio zu stellen ? Auf das Bauchgefühl hören war noch nie schlecht, wenn man das noch kann…
    Zur Emanzipation : Ich habe kein Problem mit emanzipierten Frauen, im Gegenteil, es ist eine Freude, jemanden auf gleicher Augenhöhe zu haben. Ladies, aber dies bitte nicht mit Machtgehabe, Respektlosigkeit und Egoismus verwechseln. …

  • Hans Keller sagt:

    @Jacqueline,

    bin mit Ihnen absolut einverstanden: Unter der Voraussetzung, dass bei jedem Neugeborenen ein DNA-/Vaterschaftstest gemacht wird und bei einer Trennung oder Scheidung die Kindererziehung obligatorisch zu gleichen Teilen verteilt wird (50/50). Einverstanden? Ja? – Super. Nein? – Neue Frauen braucht das Land!

    Gruss von einem Mann mit IQ > 140

  • Marcel 1 sagt:

    Das Wort Liebe ist in all den bisher fast 200 Kommentaren bestenfalls drei mal vorgekommen.

    Das sagt eigentlich mehr als tausend Worte.

  • Gilberto Urrutia sagt:

    Liebe Frauen:
    Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen ist blosse Überforderung.
    Folge bitte lieber dem Ruf eure Kinder und lasse euch vielmehr von eurem mütterlichen Naturtrieb führen.
    Weil das Mitmachen als ein zusätzlicher Zahn des gierigen Zahnradgetriebes der Raubwirtschaft und der Globalisierung, was die Zerstörung unser eigenen Familie, natürlichen Lebensraum und Klima verschärft, gewiss kein Privileg ist.

    „Rette ein Kind und Du rettest die Welt!“
    Fjodor Michailowitsch Dostojewski, 1821-1881, russischer Dichter

    „Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.“
    Pearl Sydensticker Buck, 1892-1973, US-amerikanische Schriftstellerin, Literaturnobelpreis 1938

  • Hans Keller sagt:

    Frauen verwechseln Emanzipation mit purem Egoismus.

    Emanzipation = Die perfekte, politisch-korrekte Ausrede um endlos einzufordern. Respekt haben verboten. Überheblichkeit obligatorisch.

  • Jacqueline sagt:

    Das Kernproblem bleibt: Die gerechte Aufteilung der bezahlten und der unbezahlten Arbeit! Wenn die Männer endlich bereit sind, auch unbezahlte Arbeit zu machen, ist die Lösung gefunden. Jede/jeder kann den gewählten Beruf ausüben und sich den Kindern widmen (und der ungeliebten Hausarbeit). Ich behaupte, dass solche Partnerschaften am dauerhaftesten sind, meine Behauptung stützt sich auf Beobachtungen der letzten zwanzig Jahre. Ich unterstelle den Männern, dass sie nicht bereit sind, sich auf so etwas einzulassen, das würde nämlich bedeuten, dass sie nicht allein das Geld nach Hause bringen und sich in eine gewisse materielle Abhängigkeit von der Frau begeben, alles eine Machtfrage. Darüber wird zwar nicht gesprochen, aber in den Köpfen herrscht die Meinung vor: wer das Geld nach Hause bringt, hat das Sagen. Aufgeklärte Frauen wissen schon, warum sie sich solchen Stress ersparen. Der Spruch ist schon älter, aber nach wie vor gültig: Neue Männer braucht das Land!!!!!

  • Manfred Rentsch sagt:

    Ich bin 64, schon 22 Jahre mit einer gescheiteren, emanizipierten Frau verheiratet und freue mich daran, auch wenn es nicht immer leicht ist. Liebe Männer, ich muss ehrlich sagen, wenn ich eine Frau wäre, würde ich auch keinen Mann mehr finden. Ich finde zu meinem Leidwesen das Gros der Männer entweder immer noch zu Macho, arrogant und gewaltätig, oder biertischig und uninteressant, meistens zu laut, oder dann das Gegenteil, lauwarm, feige und unverantwortlich. Es stellen sich eindeutig immer noch zu wenig Männer ein paar gescheite Fragen über sich selber und meinen es könne noch 2000 Jahre weitergehen mit 500m hohe Häuser bauen, Waffen produzieren, Staudämme in die Landschaft stellen, Chemie Tonnenweise auf den Boden streuen und der Erde mit Geldgier und sogenanntem freiem Raubunternehmertum noch den Rest zu geben. Es ist Zeit einzusehen, dass die Raubritter ausgestorben sind und die Inquisition ein Schandfleck für die Menschheit ist, es ist Zeit einmal still zu werden und den darwinistischen Irrsinn von Konkurrenz und Erfolg mit Kooperation und Mitgefühl zu ersetzen. Auch wenn ich von vielen der neuen Frauen schwer enttäuscht bin, so muss ich doch klar JA zur weiblichen Energie sagen, also Frauen macht weiter, aber auch ihr mit Intelligenz und Mitgefühl, dem ihr eigentlich näher stehen solltet als wir Männer.

  • Robert sagt:

    Wenn mal davon ausgeht, dass zwischen den Geschlechtern kein grundsätzlicher Krieg herrscht, dann glaube ich auch (und nach wie vor), dass nicht der IQ oder die Bildung oder das Einkommen ein Hindernis darstellt – sondern das, was typischerweise damit auch noch verbunden ist.
    Eine grundsätzliche Bindungsunfähigkeit findet sich wohl generell häufiger bei Frauen UND Männern, denen das Leben viele andere Möglichkeiten bietet. Und wenn man sich die Beziehungen dauernd selbst sabotiert, dann läuft das bei mir unter „Bindungsunfähig“.
    Andererseits sollte doch eine hohe Intelligenz auch die Fähigkeit mit sich bringen, einem möglichen Partner zu geben, war er will und braucht und ihm nicht dauernd unter die Nase zu reiben, dass er (oder sie) nicht genügt. Eigentlich sollten kluge Frauen ja sogar viel bessere Chancen bei Männern haben – vorausgesetzt sie „wollen“ wirklich und setzen ihre Klugheit entsprechend ein. Bessere Chancen als Frauen, die sich einfach unterordnen und manipulieren lassen und so den Weg des geringsten Wiederstandes anbieten.
    Auch ein Stereotyp ist ja der Wunsch der Männer, eine „stolze und starke Frau“ an der Seite zu haben. Nachfrage bestünde also sehr wohl in meinen Augen. Letztlich braucht es ja „irgendwas“, sozusagen einen Aufhänger, damit er oder sie etwas bestimmtes auch als Problem wahrnehmen und einer bestimmten Ursache zuordnen.

    Vielleicht ist es ja auch einfach so, dass von aussen insbesondere Frauen, die zicken, so wahrgenommen werden als „intelligente“ Frauen, die sich „querstellen“. Und diejenigen, die noch intelligenter sind und zu einer harmonischen Beziehung fähig, auch einfach nicht so auffallen.

    Und mal ehrlich: Ein SO riesiges Problem ist das doch jetzt auch nicht, dass sich nicht Mittel und Wege finden liessen, damit umzugehen! Manchmal deucht es mir, dass es einfach cooler ist, sich mit allerlei Problemen möglichst öffentlich herumzuschlagen als unspektakuläre Lösungen in Kauf zu nehmen…

  • Papa sagt:

    @ Stefan Brennwald: Das ist natürlich eine Optik. Nur: Wäre es nicht zielgerichteter, sich vom trügerischen Streben nach Verliebtheit zu verabschieden und nach echter Liebe zu suchen. Liebe, die auch dann hält, wenn sich die äusseren Umstände ändern? Das ist natürlich eine Typenfrage und wenn man die Kommentare hier und in anderen Beiträgen liest nicht selbstverständlich. Ich meine aber, dass dann – wie hier zum Glück auch hinlänglich geschildert, Unterschiede bei Bildung, Status oder Intelligenz nicht mehr so wichtig sind.

  • Dan sagt:

    Eine Korrelation von IQ, Bildung und Erfolg ist belegbar (ja, durch andere Statistiken) nicht zwingend gegeben. Ausserdem beinhaltet „Erfolg“ für viele Männer und Frauen wohl sehr Unterschiedliches (spricht die Autorin primär von Geld und Macht?). Sorry – Ein typischer vermeintlich-wissenschaftlicher Annabelle-Leifstyle-Artikel für pseudoemanzipierte Frauen. Wer sich in solche wilden Interpretationen auf Grund der aufgeführten „Daten“ resp. „Information“ hineinsteigert, sollte sich wirklich intensiver mit Statistik befassen. Und da könnte man gar schon provokativ fragen: Meint die Autorin etwa gar nicht sich selber, wenn sie von erfolgreichen und intelligenten Frauen spricht? Dann nehme ich alles zurück… (wird das jetzt zensuriert?)

  • Johannes sagt:

    Ein dummer Mann wie ich, muss wenigstens ein Mal in seinem Leben etwas Gescheites tun: Eine gescheite Frau heiraten.
    Je höher die Bildung, desto stärker ist dasStreben nach Erfolg und gesellschaftlichem Rang vorhanden.
    Da stellen aber Frau und Mann nicht die gleichen Ansprüche.
    Während viele Männer mit einer „Vorzeigedame“ ihre Bedürfnisse im Streben nach Erfolg voll befriedigt sehen, sieht das für die gebildete Frau anders aus, sofern sie nicht auch männliche Verhaltensnormen angenommen hat.

    Nur wenige Frauen vermögen wohl die Rangkämpfe in akademischen Kreisen zu bestehen, und können gleichzeitig liebende Mutter und Ehefrau sein.Gerade das Kind braucht die bedingungslose Liebe der Mutter. Nicht die leistungsgebundene Zuwendung des Leistungsbürgers.

  • ajk sagt:

    „Wir Männer sind halt einfacher gestrickt“ – soso, Männer sind also Dumm. Seltsam das sie so viele tolle Technischen Werkezuge erfunden haben, welche die meisten Frauen nicht mal ansatzweise verstehen.

    „bröckelnde Bindungswilligkeit“ – und warum lassen sich dann Frauen scheiden, und nicht die Männer?

    Ich finde es lustig wie Männer unterstellt wird, das sie nicht die Frauen unterstützen wollen, während die letzten Jahrzehnte damit erfüllt waren, das Männer die Frauen unterdrücken wollen wenn sie sie „den Ernährer mimen wollen“..

    Mädels, schraubt eure aberwitzigen Anforderungen runter, werdet bodenständig und fleissig, lernt endlich Männer ernst zu nehmen, und dann, dann vielleicht findet ihr gute Männer.

    /ajk

  • O je. Eine gescheite, hübsche und erfolgreiche Frau braucht keinen Mann. Sie freut sich über ihre Freiheit, auch sexuell, und opfert die nicht fahrlässig. Ein Mann aber braucht eine Frau, sonst geht er seelisch zugrunde. Die Frauen sind Katzen, die Männer aber Hunde. Wau,wau!

  • Beat Betschart sagt:

    @Domenico: Danke vielmal, kurz und knapp den Kern gebracht, Punkt, Basta!
    Solange Frauen mit einem Jahreseinkommen von sagen wir 5 Mio einem Mann keine Chance geben, der NUR 4,5 Mio verdient, hat die Autorin einfach nur Recht. Dieses Prinzip, sich einen besser gebildeten (=erwartet besserverdienenden) Mann zu angeln, lässt sich nun mal einfach nicht wegleugnen, auch wenn feministische Genderwissenschaftlerinnen und die versammelte Männer-und Gesellschaftsfeminisierungsszene sich damit schwertut, oft einfachste Wahrheiten anzuerkennen und lieber die Dinge solange zu verdrehen, bis es wieder ins Dogma passt.

  • Hans Imhof sagt:

    @ jaqueline. denke sie haben ein völlig altes männerbild. bildung ist und bleibt für partnerwahl aus männersicht unwesentlich. must sind: sex, kinder erziehen können (ob mit hilfe von nany oder alleine ist egal), sie muss zeit für mich haben, ich gebe ihr mindestens soviel zeit zurück, etc. ob sie gebildet ist oder nicht, ist unwesentlich. wenn ich die wahl zwischen zwei gleich guten ladies in den mustkriterien habe, nehme ich die gebildete, da sie meine kinder erzieht (siehe text oben). und geld ist für männer auch unwichtiger … frau hat mehr zu verlieren wie sie schreiben, idiotisches denken, was mehr, beide haben rund 90 jahre zu leben und wollen glücklich werden … der mann beabsichtig nicht von grund auf, die parternin einst zu wechseln, ideal wäre für ihn, ab 20 mit derselben glücklich zu sein, sex zu haben, beisammen zu sein, füreinander da zu sein, kinder und enkel zu haben etc.

  • Paolo Parró sagt:

    Clevere, intelligente, talentierte, ehrgeizige und selbstbewusste Frauen (alpha-Frau) gibt es doch nicht erst seit einigen Jahren. Es fragt sich, wollen die sogenannten alpha-Frauen in der heutigen Zeit wirklich eine Liebesbeziehung, Kinder und Familie?
    Hat es nur den Anschein, dass den alpha-Frauen der Erfolg in Liebe und Familie ausbleibt?
    Dass wir Männer hauptsächlich auf junge, wilde und eher „ungebildete“ Frauen stehen ist stark pauschalisiert und vermessen. Die alpha-Frau ist absolut sexy und schreckt keineswegs ab. Viele Männer wünschen sich eine Frau mit den Eigenschaften einer alpha-Frau.
    Ich denke es liegt an den heutigen Möglichkeiten für Frauen und an der Erfolgsorientierung. Macht, Ansehen, Luxus und Anerkennung sind heute und spätestens seit First Lady Hillary Clinton, auch angestrebte äussere Werte von Frauen.

    Vielleicht liegt es auch daran, dass akademisch gebildete Frauen, zu wenig „Übung oder Erfahrung“ in Sachen Beziehung besitzen?
    Vielleicht setzen die 28 bis 35 jährigen Frauen die Männer mit Themen wie Kinder und Familie zu schnell, zu stark unter Druck?
    Vielleicht stellen die alpha-Frauen einfach zu hohe Anforderungen an ihren „Traum-Mann“?

    Ob „nach unten“ oder „nach oben“ orientiert, rein bildungsmässig, spielt für eine Liebesbeziehung keine Rolle.
    Es muss einfach passen.

  • Hans Imhof sagt:

    Abwechslung ist des Stichwort. Im Beruf muss mann sich hochgeistig rumschlagen, mit der frau mag man dann eher gut essen, schmusen, das leben geniessen … und hierzu ist es mir völlig wurst, ob die partnerin studiert ist oder nicht, hauptsache sie sieht etwas gut aus. so denken viele männer. bildung der frau ist für mann somit unwesentlich. ausnahme welche die regel bestätigt: für die kinder wäre eine intelligente frau wichtig. nicht nur wegen genen (eh umstritten), sondern wegen zusammen sein. meine zukünftige frau wird oft mit meinen kindern zusammen sein, und es wäre für die kinder besser, mit einer intelligenten mutter aufzuwachsen. die bidlung für die frau, ist für die frau hingegen bestimmt wesentlich, wie auch der artikel sagt. gebildete frau mag nicht unbedingt den völlig hilflosen mann. frauen haben da ein riesen problem, wie so oft. männer wären durchaus öfter bereit auch diese und jende zu versuchen.

  • Jasmina sagt:

    @ Stefan Brennwald: Sie tun mir leid. Sollte Ihre Partnerin nach einem Kind also nicht mehr top aussehen, würden Sie sie verlassen, oder als Umkehrschluss würden Sie mit einer Frau zusammenbleiben, die Sie nicht lieben, so lange sie top aussieht?
    Sind Sie selber etwa ein Adonis?…

  • Chris sagt:

    Also mir wäre das egal zu Hause den Haushalt zu führen und auf die Kinder zu schauen. Beim Durchstöbern der Singlebörsen mit Niveau hatte ich aber nicht den Eindruck, dass eine solche Rollenverteilung gewünscht ist. Nein, der Mann sollte dann schon auch beruflich erfolgreich sein. Aber so ist halt das Leben. Man kann nicht alles haben und ein Gleichberechtigtes Dasein ist immer um ein vielfaches komplizierter als ein Hierarchisches.

  • Lena sagt:

    @ marco
    Das ist kein männerspezifisches Problem, das geht den scheuen, nicht-aufgetakelten Kommilitoninnen genau gleich. Oder drehst du dich etwa nach „Mauerblümchen“ um?

    Im Übrigen finde ich die Diskussion müssig, ob Mann oder Frau schuld sind… Es kann doch einfach sein, dass man – warum auch immer – nicht den richtigen Menschen trifft. Ich kenne viele tolle Frauen (weder hässlich, noch gesellschaftsuntauglich, noch doof), die trotzdem keinen Partner haben.
    Warum suchen wir immer Schuldige?

    PS. Was hat das eigentlich mit „Mama“ zu tun?

  • Stefan Brennwald sagt:

    @markus: „Das mit der Fleischschau stimmt allerdings. Das “Auge zu fangen” hilft. Sobald man aber gelegenheit hat, sich näher kennen zu lernen, gelten auch andere Werte, auch beim Gros der Männer. Dann werden Frauen interessant, nach denen mann sich auf der Strasse nicht umgedreht hätte“ Stimmt nicht ganz. Selber erlebt. Gewisse Sachen stören dann nach einer Gewissen Zeit trotzdem.. schlechte Figur etc, spätestens wenn man am Strand ist zusammen. Wenn die 1. Liebe weg ist, dann ist eine „hässliche Hülle“ die beste Garantie für ein angekündigtes, baldiges Ende.

  • Stjepan P. sagt:

    Hat sicherlich auch etwas damit zu tun das wir in einer Gesellschaft in der Schweiz leben die von massiven Minderwertigkeits und Komplexensymptome dominiert wird.

    In meiner ehmaligen Heimat sind Ehen von Akademikerin oder Frauen in sehr hohen Positionen und dem Mann der zb auf dem Bau arbeitet gang und gebe.

  • Jacqueline sagt:

    Die meisten Männer suchen immer noch eine Frau, die bereit ist, den Haushalt und die Kindererziehung selber zu bewältigen und werden fündig bei jenen Frauen, die mit einem Beruf nur die Zeit bis zur Ehe überbrücken wollen. Je gebildeter die Frau aber ist, desto weniger ist sie bereit, zu Hause die Gratisarbeit zu machen um dann, so zwischen 40 und 50, eventuell gegen eine jüngere, knackigere eingetauscht zu werden. Akademisch gebildete Frauen haben sehr viel zu verlieren, wenn sie sich auf ein Hausfrauendasein einlassen, andererseits sind die Männer, die ein wirklich partnerschaftliches Modell (50/50) leben wollen, immer noch sehr dünn gesät. Daraus ergibt sich die bekannte Konstellation: Der Mann heiratet „nach unten“, die gebildete Frau bleibt allein. Wenigstens muss sie nicht mehr auf Kinder verzichten, wenn sie diese unbedingt will, die Zeiten der sozialen Ächtung von ledigen Müttern sind glücklicherweise (fast) vorbei. Es dauert wohl noch eine Generation, bis sich Männer und Frauen bezahlte und unbezahlte Arbeit wirklich teilen.

  • lea spescha sagt:

    wieso wird klugheit immer noch gleichgesetzt mit bildung. ich kenne viele gescheite frauen mit nichtakademischer bildung und ebensoviele männer savoir vivre und intelligenz, studiert haben sie nicht unbedingt. vielleicht liegt’s halt doch nicht an der bildung allein. möglicherweise ist für eine heirat emotionale intelligenz und empathie wichtiger. high-IQ-stuten können letztere beiden qualitäten auch haben, das eine schliesst das andere nicht aus. könnten andere qualitäten vor lauter bildung und strebsamen büffeln auf der strecke bleiben?

  • Mikkesch sagt:

    Die archaischen Beuteschemata sind tief verwurzelte Ängste und Bedürfnisse, und man muss sich erst bewusst machen, dass diese Ängste heute nicht mehr nötig sind. Wenn Sie Abiturientinnen heute fragen – und deutlich mehr Mädchen als Jungen machen ja mittlerweile Abitur –, dann sagen sie, sie möchten einen Beruf, der sie ernähren kann und auch ihr Kind, denn sie wollen nicht vom bröckelnden Versorgungswillen der Männer abhängig sein. Aber ich kenne keine Frau, und jetzt liebe Männer wird’s ernst, auch die Emanzipierteste nicht, die sagt, ich brauche einen Beruf, um mich, meinen Mann und meine zwei Kinder ernähren zu können.
    Und darum sind erfolgreiche Frauen die viel grösseren Egoisten unserer so modernen Gesellschaft, als die Männer gleicher Garde.

  • marco sagt:

    Sehen wir es mal von der anderen Seite, nämlich der vom Mann: Wenn man als junger Mann intelligent ist, studiert und eher von der scheuen Sorte ist, dann lassen einen die hübschen Fräuleins links liegen. D.h. Mann + Jung + Intelligent + Akademiker = Uninteressant. In dem Alter (so bis 25) fahren die Mädels (auch die intelligenten) auf die frühreifen, auffälligen, coolen oder liquiden Typen ab. Also wenn wundert es, wenn dann genau diese Frauen später keinen wirklich guten Partner finden. Einen Ex-Streber wollen sie ja nicht. Sie begreifen auch nicht, dass genau diese Typen eigentlich mit zunehmendem Alter das beste Potenzial haben … leider hat dann die Frau nach x misslungenen Partnerschaften entweder schon ein permanentes Beziehungsproblem oder sie verkehrt in Kreisen wo sich nur diese ExCool Typen tummeln.
    Der Widerspruch liegt wohl in der Natur der Frau, denn für die Auswahl des Sexualpartners hat sie in der Regel andere Kriterien als für die Auswahl des Lebenspartners oder Versorgers. Und je intelligenter und gebildeter eine Frau ist, desto mehr gerät sie in dieses Dilemma, dass leider meistens mit Verdruss endet. Ich denke nicht, dass es an der Ausbildung, dem Ehrgeiz oder dem IQ liegt. Es liegt an der falschen Prägung (siehe MTV, etc.) in den jungen Jahren einer Frau …

  • Domenico sagt:

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Frauen in meinem Kollegen- und Freundeskreis (die meisten von ihnen sind Akademikerinnen mit hervorragenden Jobs), allesamt mit Männern verheiratet/zusammen sind, welche noch erfolgreicher sind. Man könnte daher auch sagen, die Frauen orientieren sich nach oben. Wenn die Frauen aber selber schon zuoberst sind, dann sind „noch bessere“ Männer relativ rar. Also, liebe Frauen, nicht immer den Männern die Schuld geben.

  • Serafin Einstein sagt:

    Statistiken sind eine schöne Sache.. Ihr Interpretation allerdings auch. Die Rollenverteilung von Frau und Mann sind seit Äonen kulturell, biologisch und sozial geprägte Strukturen, die sich nicht innerhalb weniger Generationen wegrationalisieren lassen. auch gibt es eine grosse Diskrepanz öffentlich vertretener Meinungen und privat gelebter Realität. Die Utopie hinkt der Realität oft weit mehr hinterher als es uns lieb sein kann. Es gibt sie halt immer noch, die archaisch geprägten Bedürfnisse von Mann und Frau und nur weil wir diese auf Grund unsrer Bildung zu reflektieren im Stande sind, lösen sie sich nicht einfach in Nichts auf. Es ist auch interessant, dass sich diese Diskussion unter anderem ausgerechnet um den sogenannten IQ dreht, einem Mess und Bewertungsverfahren das in erster Linie von Männern geprägt wurde. Auch viele Aspekte die zu statistischen Ergebnissen führen, werden hier als gegeben vorausgesetzt, und nicht näher hinterfragt. Frauen und Männer sind nicht gleich, umso mehr würde ich den Frauen raten, ihre Weltbilder und Meinungen nicht so oft an männlich geprägten Messverfahren zu bewerten. dazu kommt auch, dass in Akademikerkreisen grundsätzlich weniger geheiratet wird, als in Nicht-Akademikerkreisen. Wenn dann noch all die archaisch weiblich-männlichen Bedürfnisse dazukommen, die zu definieren hier den Rahmen sprengen würde, erscheint es mir plausibel, weshalb die Auswahl potentieller männlicher Partner sich zusätzlich auf ein Minimum reduziert. . Ich persönlich finde, es gibt nichts attraktiveres als eine Frau, die mit ihrer Intelligenz und Intuition das Sicherheitsrüstung der Ratio aufbrechen kann. Solange wir Intelligenz und Bildung allerdings mit der Ratio gleichsetzen, solange wird sich diese Diskussion im Kreise drehen.

  • Mike Hamilton sagt:

    @ Mira: Der Artikel selber ist ein sich staendig wiederholendes Klagelied. Manchmal subtil, ‚mal plump, jedoch immer mit dem selben Hintergedanken: Der Mann ist schuld an *hier einsetzen was Sie moechten* und sollte, sofern er endlich einmal vernuenftig werden sollte bzw. zivilisiert, sich doch bitte entsprechend aendern.

  • kevin sagt:

    mein vater ist schriftsteller mit iq 170 – hat kein akademischen titel oder ähnliches und zufrieden mit meiner mutter verheiratet (sie arbeitet als akademikerin bei bank und hat einen iq von knapp 100) ausserdem finanziert sie die ganze familie mit einenm grossen einkommen!
    ich vermute eher dass im bezug zu der thematik vielen frauen ihr akademischer titel in den kopf steigt… jeder kann so ein titel holen wenn er will.

  • Papa sagt:

    @ Karin: Der Rat für Deine Brüder ist noch nachvollziehbar. Mich würde interessieren, was er Dir geraten hat…

  • tinel grantig sagt:

    @Heinrich: word!

    viele singles in meinem bekanntenkreis im alter ab mitte dreissig ‚leiden‘ am phänomen, dass sie ‚den / die richtige/-n‘ noch nicht gefunden haben. meist hatten sie bis dahin auch keine zeit dafür. ihre ausbildung und ihre karriere musste ja geplant und realisiert werden. das war überdies auch oft ein sehr individualistischer (egoistischer?) weg. die persönlichen bedürfnisse stehen permanent im vordergrund (es müffelt nach ‚ich-AG‘). die hohen ansprüche an sich selber werden dann auch an den/die potentielle mann/frau fürs leben gestellt. er/sie muss ganz einfach perfekt sein. damit ist die erste hürde, eine glückliche beziehung zu führen schon mal sehr hoch gesetzt. erfolgreiche frauen sind dann hartnäckiger und bleiben solo. männer ticken da anders und geben sich schliesslich ‚mit weniger‘ zufrieden (kommt auch im beitrag von Adrian E. zum ausdruck).
    das ist bloss (m)eine analyse, keine wertung des ganzen (vgl. zustimmung zu Heinrich).

  • martin sagt:

    zählt 1&1 zusammen!
    frauen wollen inteligentere männer haben, als sie es selber sind. sie wollen den einen beschützer haben!
    sind sie aber die inteligenesten, dann bleiben sie halt notgedrungen alleine.
    unsere wurzeln (die evolution) können wir halt einfach nicht mit intelekt ausschalten.
    und eigentlich ist es interessant, dass diese frauen mit einem genetischenen hohen potenzial, ihre gene nicht weitertagen können.
    ob da die „natur“ sich selber regelt?
    martin

  • Thedi sagt:

    Alle reden hier von den Frauen die keinen Mann finden. Es ist aber auch anders herum: viele Männer müssen sich auswärts umsehen, wenn sie eine passende Frau suchen. Unbestritten ist: da ist etwas falsch gelaufen. Umsomehr ist bestritten – was ist falsch gelaufen? Viel Spass beim weiter streiten.

  • niko sagt:

    Das ist ganz einfach: Ein ‚weniger erfolgreicher‘ Mann kommt sowieso nicht in Frage. Ein ‚erfolgreicherer‘ Mann wird konkurrenziert und egalisiert… obwohl er meistens gar nicht in Wettstreit treten will… bis er schliesslich von dannen zieht… und dann werden wir alle aelter… und verbissener… und irgendwann ist man halt alleine ! So ist das !

  • ben sagt:

    „Ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass die Männer vor einer Frau mit Intellekt Angst haben. Weil sie da eben nicht den grossen, cleveren Beschützer raushängen können.“ – was für ein klischierter blödsinn. muss das sein?

  • ... sagt:

    weil narzissmus nicht sexy ist

  • Adrian E. sagt:

    Der Artikel ist durchaus interessant, aber leider wird zu wenig darauf eingegangen, welche der hauptsächlichen Hypothesen eher erklären kann, dass bei Frauen höhere Bildung und Intelligenz negativ mit der Wahrscheinlichkeit, einen Partner und eine Familie zu haben korreliert:
    a) Tendenziell wollen viele Frauen eher einen Partner, der ihnen sozial und bezüglich der Bildung mindestens gleichgestellt ist, und weil einem grossen Teil der Männer dieses Kriterium weniger wichtig ist (und ein grosser Teil eine Beziehung oder Ehe mit einer weniger gebildeten Frau eingeht), bleiben für die gebildeten, beruflich erfolgreichen Frauen weniger den Kriterien entsprechende Männer übrig. Für Frauen mit einem niedrigeren Bildungsgrad kommt dagegen im allgemeinen ein grösserer Kreis von möglichen Partnern in Frage.
    b) Ein hoher Grad an Bildung und Intelligenz bei Frauen wirkt auf viele Männer abschreckend.

    Der Artikel scheint b) zu suggerieren. Sicher kann das unter Umständen eine Rolle spielen (insbesondere bei weniger gebildeten und schlechter verdienenden Männern kann der Widerspruch zu traditionellen Geschlechterrollen zu gross sein, wenn eine Frau deutlich gebildeter ist und besser verdient als sie, aber ich glaube kaum, dass es einen grossen Teil der beruflich erfolgreichen Akademiker stört, wenn eine Frau, die sie kennen lernen, ebenso gebildet und erfolgreich ist wie sie selbst), insgesamt erscheint mir aber Hypothese a) einiges plausibler.

    Eine Entscheidung, welche der beiden Hypothesen eher zutrifft, lässt sich aufgrund statistischer Angaben kaum finden.

  • Kate sagt:

    Ich weiss nicht, ob es wirklich um die Intelligenz geht. Habe ich (Akademikerin, 35, seit fast 10 Jahren in stabiler Partnerschaft) vereinzelt zwar auch schon so erfahren. Und ich bin nun weiss Gott weder kalt noch ehrgeizig oder disktutiere alles aus, und ich gehe auch nicht ins Museum oder Theater. Aber Ihr könnt noch so lange etwas anderes behaupten, es gibt einfach einige Männer, denen das irgendwie Angst macht. Vielmehr scheint mir aber folgendes ausschlaggebend: Ich habe diverse männliche Akademiker-Kollegen, die (allerdings nur hinter vorgehaltener Hand) zugeben, dass sie es kaum ertragen könnten, wenn ihre Partnerin mehr verdienen würde als sie (Gott sei Dank ist das bei meinem Partner anders). Im Denken des Mannes ist es offenbar sehr tief verwurzelt, der Ernährer der Familie sein zu wollen/müssen. Das hat wohl irgendwie mit dem männlichen Stolz zu tun, denn rational erklärbar ist es nicht. Ist doch schön, wenn man die Verantwortung dafür teilen kann.

  • Heinrich sagt:

    Ich mag intelligente Frauen. Man will ja auch etwas zu schwatzen haben.
    Mir ist gute Kommunikation wichtig. Und die gibt es nur mit einer gescheiten Frau.
    Leider sind Frauen mit einem hohen IQ und gleichzeitig einem hohen EQ dünn gesät
    und normalerweise in einer festen Beziehung.
    Die karrieregeile alleswolllende Tusse will niemand. Höchstens für einen ONS.
    Die übersteigerten Ansprüche solcher Frauen an Ihre potentielle Partner, führen zu
    39-jährigen „ich will jetzt um jeden Preis ein Kind“-Frauen.
    Mann-Frau-Kind ist sowohl eine Liebesangelegenheit, als auch eine Verhandlungssache,
    die faire Konditionen für Beide voraussetzt.

  • Felix Thür sagt:

    Männer haben nichts gegen starke Frauen. Aber sie haben etwas gegen Mangel an Respekt und Kontrollwut. Genauso wie eine Frau keinen Mann ausstehen kann, der sie von oben herab behandelt, selbst wenn er Millionär ist. Ihr Karrierefrauen könnt den Mann Eurer Träume sehr wohl finden, ihr müsst einfach folgendes beachten:
    1. Sucht jemanden der Euch ergänzt, dem andere Dinge wichtiger sind als die Karriere und der Euch den Rücken frei hält. Solche Männer gibt es, ihr müsst nur mal Eure gewohnten Kreise verlassen.
    2. Behandelt schwächere Männer so, wie ihr selbst von einem stärkeren Mann behandelt werden möchtet: nämlich mit Respekt. Verwechselt nie Euren Partner mit einem Eurer Angestellten.

  • nico sagt:

    Also bei allem Respekt vor dem weiblichen Geschlecht, aber Aussagen wie „Männer haben Angst vor klugen Frauen“ sind mit Vorsicht zu geniessen. Während dem Studium habe ich die Beobachtung gemacht, dass sich einige Kolleginnen mit einem schon fast wahnhaften Ehrgeiz in den Vordergrund drängen wollen. Natürlich ist es richtig, dass die Frauen lernen sich in Diskursen durchzusetzen, doch ich finde sie verlieren dabei einiges an ihrem weiblichen Charme und dies ist glaube ich ein entscheidender Faktor warum sich viele Männer von solchen Frauen nicht angezogen fühlen.
    Aber wenn die Frauen lernen trotz Intelligenz auch ihre weibliche Seite zu bewahren, dann nehme ich gerne auch ne Frau mit einem IQ von 142.

  • Leonie sagt:

    Ich glaube nicht, dass das Problem bei der Angst der Männer vor gebildeten selbstbewussten Frauen zu suchen ist. Vielmehr liegt es an den Ansprüchen der Frauen, die ihren eigenen „Stand“ beinahe als Mindestmass für den Partner ansetzen.

    In einer Runde haben wir letzthin mal die Zusammensetzungen von lesbischen und schwulen Paaren im Kollegenkreis diskutiert und dabei Folgendes festgestellt: Bei den Frauenbeziehungen findet sich eine starke Ausgeglichenheit was den Bildungsstand anbetrifft. Kaum eine meiner akademisch gebildeten Kolleginnen ist mit einer Nicht-Akademikerin zusammen (Aussnahme bilden die „Kultur- und Kunstschaffenden“). Bei den Männern scheint der Bildungsstatus eine untergeordnetere Rolle zu spielen, so dass die Pärchen diesbezüglich auch viel gemischter sind (und ich rede jetzt nicht von Suger Daddies).

    Wenn ich selbst ganz ehrlich bin, schätze auch ich die Wahrscheinlichkeit als gering ein, dass ich jemals eine längere Beziehung mit einer Nicht-Akademikerin führen werde. Eine ausgeglichene und gleichberechtigte Beziehung erfordert für mich, dass man sich gegenseitig intellektuell das Wasser reichen kann, um in Krisenzeiten den gegenseitigen Respekt zu wahren. So bin ich wohl auch ohne kulturhistorisch verankerte Geschlechterrollen in diesem „Status-Denken“ der Frau gefangen.

    Inwiefern diese Beobachtungen übertragbar sind weiss ich nicht. Aber ich denke schon, dass es auch heterosexuell empfindenden Frauen schwer fällt, einen Partner zu respektieren, der ihnen in (nicht Beziehungs-) Diskussionen und teilweise auch in Bezug auf Sozial-Status stark unterlegen ist. Gutes Aussehen als Gegengewicht reicht Frauen halt einfach meist nicht aus.

  • Adamo sagt:

    Ein sehr guter Artikel!
    Mit dem Satz „Nur das, was sie damals als Instrument der Unterdrückung orteten, fehlt vielen nun zum Glück: Ein Mann, eine Familie.“ komme ich allerdings nicht zurecht. Wer sagt, dass es diese Attribute zum Glück braucht? Es ist die Definition der Autorin und sämtliche Partneragenturen nutzen diese Definition für ihr eigenes Geschäftsmodell.

    Was das Bildungsniveau anbelangt: ich frage mich, ob mit dem Bildungsniveau auch die zickenhaften Dimensionen zunehmen. Die (männlichen wie weiblichen) Zicken sind es wohl, die schlussendlich übrig bleiben. Die Bildung allein ist also kein Indiz.

  • Flo sagt:

    Intelligente, erfolgreiche Frauen sind nicht per se stark. Dies gilt gerade im privaten Umfeld. Sie haben oft mehr Mühe mit der eigenen, komplexeren Identität, mit den eigenen widersprüchlichen Wunschvorstellungen. Frau will Volldampf weiter Karriere machen, aber eigentlich träumt frau ja auch davon eigenhändig Kinder aufzuziehen.
    Zusammen mit der einen oder anderen körperlich bedingten Stimmungsschwankung verhindert das effektiv dass diese Frauen in der Beziehung die durchgehend starke Rolle einnehmen können – in Diskrepanz zum höheren beruflichen Erfolg oder der intellektuellen Überlegenheit.

    Kein Problem, sollte man meinen, eine weniger starre, auf die Bedürfnisse angepasste Rollenverteilung wäre ja sowieso erstrebenswert. Ich denke aber dass diese dynamischere Rollenverteilung in der Beziehung ein Unsicherheitsfaktor darstellt, zumal in Krisenzeiten.

    Kleine Bemerkung am Rande: Es gibt kein Recht auf eine glückliche Beziehung, auch keine Schuld bei nichtzustandekommen, weder bei Mann noch Frau…

  • Marcel sagt:

    Also ich hätte nichts gegen eine Frau mit dreistelligem IQ einzuwenden….ich erwarte spannende Diskussionen davon.

  • Lara sagt:

    schon mal überlegt, dass es für männer à la trolle billiger käme eine gut verdienende frau zu heiraten um dann nach der scheidung keine unterhaltszahlungen leisten zu müssen?

  • Mira sagt:

    @ Luc
    Die Löhne haben sich nicht halbiert, sondern unsere Erwartunen sind exponentiell gestiegen. Während meine Grosseltern noch mit 6 Kindern in einer 3-Zimmer Wohnung geleben haben, „brauchen“ heute schon viele Eltern mind. 4 Zimmer mit nur einem Kind. Selbstverständlich fliegt man mind. 1 x pro Jahr in Urlaub und hat 2 Autos. Kein Wunder, dass da ein Einkommen nicht mehr reicht…

  • Peter sagt:

    Meiner Erfahrung nach gibt es haufenweise gute Frauen, die zu haben sind. Die guten Maenner hingegen sind entweder schwul oder vergeben. Wenn man es auf den Punkt bringt sind wir Maenner einfach weniger begehrenswert, und Frauen mit Niveau bleiben lieber single als sich einen Bier saufenden, Pommes Chips essenden Fussballfan, der den ganzen Sonntag vor der Glotze hockt, zu angeln. Von denen gibts naemlich haufenweise freie Kandidaten.

    Misandrie scheint hier, ausser mir, niemanden zu stören. Äusserungen dieser Art, gegen Frauen gerichtet, werden wahrscheinlich zensuriert. Ihre pauschale, abwertende Charakterisierung der Männer, Herr Meier, sagt viel über Sie, wenig über Männer aus. Einfältige Klischees. Zu oft Brigitte gelesen ?

  • Mrs.No sagt:

    @ Stefan Brennwald:
    Was denken sie wohl, womit Frau besser bedient ist: Einem Typen, der Cunnilingus buchstabieren kann oder einem, der tatsächlich was davon versteht?

  • Robert sagt:

    Die Frage ist doch, ob das „Problem“ alleine darin liegt, dass eine Frau besser gebildet, intelligenter ist und auch noch mehr verdient als ein Mann – oder ob es daran liegt, dass Frau und Mann vor diesem Hintergrund nicht miteinander umgehen können. Ohne auf „arrogant“ hinausgehen zu wollen sollte es doch mit den entsprechenden emotionalen und sozialen Kompetenzen möglich sein, einander das zu geben, was beide wollen und brauchen?
    Ich habe den Verdacht, dass die Situation der besser gebildeten und erfolgreichen Frau bereits ein für Beziehungen ungünstiges Umfeld schaffen, einfach weil die Beziehungen darin einen geringen Stellenwert einnehmen. Das passiert umgekehrt bei den Männern ja auch (Workaholics), nur passt das besser zum Stereotyp der „klassischen“ Beziehung und wird von Frauen leichtfertig akzeptiert – mit dem Resultat, dass nach ein paar Jahren Ehe erst die Notbremse gezogen wird.

  • Peter 2 sagt:

    Muss den beiden Schreibenden (Nicole und Michèle) mal ein Kränzchen winden. Auch wenn die Artikel teilweise etwas sehr überzeichnet sind, sind sie, und vor allem die Reaktionen darauf, immer wieder erfrischend.
    Wenn uns die Trolle noch mit ihren unsäglichen Kommentaren verschonen würden, wäre das Ganze sehr amüsant. Und gemeint sind die Trolle beiderseits des Geschlechtergrabens! Leider gibts auch weibliche Emanzos.

    Nur eine Bitte: hört auf mit Eurer Intelligenz zu bluffen. Was hat IQ 142 und ähnliches mit der Diskussion zu tun? Solche Dinge sollten doch eigentlich von selber durchscheinen und in hochstehenden Kommentaren gipfeln:-))

  • Luc sagt:

    Diese Entwicklung ist nur eine Fortsetzung der Teilnahme der Frauen am „externen“ Arbeitsmarkt seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Das Angebot am Arbeitsmarkt haben die Frauen beinahe verdoppelt. Dafür haben sich bei gleicher Nachfrage die Löhne halbiert. Um mittelständisch in einer Familie zu leben braucht es heutzutage zwei Löhne. Die Leidtragenden sind alle: Kinder, Männer und die Frauen selbst, die ihr Frau-Sein auf dem Altar der vermeintlichen Gleichheit (im Klartext Vermännlichung) geopfert haben.

  • Mira sagt:

    @ Mike Hamilton
    In den ganzen 132 Kommentaren hat sich keine einzige Frau beklagt. Wo ist jetzt ihr Problem?

  • Peter sagt:

    Frauen, Ihr armen, intelligenten, verkannten Wesen, wenn ich Zeit habe, bedaure ich Euch. OK?

  • @Georges Ayer: den faulen Mann möchte ich sehen, der sich 24*7 um die Kids kümmert!

    Interessanterweise habe ich mehr männliche als weibliche Freunde und Bekannte, welche keine Partnerin haben.

  • Hans Keller sagt:

    Männer haben nicht Angst vor gut ausgebildeten und intelligenten schweizer Frauen – im Gegenteil. Aber Männer haben kein Interesse für arrogante, eingebildete Mannsweiber, die sich für ein erhabeneres Menschengeschlecht (Göttinnen?) halten und glauben alles besser zu wissen und zu können als wir sog. „Neandertaler“. Ach, Frauen können Männer einfach nicht verstehen… schade.

  • Hans sagt:

    Da hilft kein Selbstmitleid. Stabile Beziehungen brauchen ständige Pflege, Kompromisse, Verzicht und die Begabtheit, zu wissen wann man über den eigenen Schatten springen soll. Meine Erfahrung: mit einer gebildeten Frau kann man über so vieles mehr reden und auch die höhere Werte stimmen, aber das reicht zum netten Kennenlernen und verlieben. Für eine lange und stabile Beziehung sind die Ansprüche von beiden Seiten aber meist zu unterschiedlich und zu hoch gesteckt. Oder habe ich in meiner bescheidenen Erfahrung nur die Falschen getroffen…

  • Mike Hamilton sagt:

    Schon einmal ueberlegt, dass evtl. gebildete Frauen weniger heiraten (muessen, um es provokativ zu machen)? Moeglicherweise liegt das Problem auch nicht bei den Maennern, welche nicht mit einer akademisch gebildeteren Frau klarkommen wuerden, sondern doch bei den Kampf-Emanzen, welche jegliche Attraktivitaet fuer das andere Geschlecht niedertrampeln…Um es kurz zu machen, (Frauen) hoert endlich auf euch staendig in die Opferrolle zu verkriechen! Wenn ihr schon so gebildet seit, dann anlysiert eure Situation und leitet entsprechende Massnahmen ein (selbstverstaendlich nur, wenn eure jetzige Situation nicht befriedigend sein sollte). Sich darueber zu beklagen und zu laestern bringt euch im Liebesleben keinen Hoehepunkt naeher…

  • Rolf sagt:

    Der IQ ist eh nicht entscheidend. Es sind viel mehr die Ansprüche die gestiegen sind. Zudem ist die Geduld und die Zeit, die eine Karrierefrau für eine Partnerschaft aufbringen kann, sehr begrenzt. Das führt doch offensichtlich zu einer kleineren Quote.

    Ein Klischee bringe ich nun aber doch! 🙂 Der Mann muss grösser sein als die Frau. Das ist bei den meisten Frauen immer das wichtigste. Diese Erfahrung kann ich als nicht so grosser Mann leider nur bestätigen.

  • Georges Ayer sagt:

    Die Lösung ist eigentlich ganz einfach: So wie Männer sich eine doofe Blondine halten, braucht so eine Intelligenzbestie nur die Courage sich irgend ein Bimbo zu halten. Ansprüche einfach runter fahren. Mit dem schwulen Freund kann man ins Theater oder ins Kunstmuseum und zu hause hat man dann den unterbelichteten aber umso feurigeren Hengst. Man muss als Karrierefrau nur den faulen Mann finden, der sich gerne um die Kinder kümmert und sich ebenso gerne aushalten lässt, wie die doofe Blonde. Dann schickt man halt den Hengst zum Schoppen und baut weiter an der Karriere.

  • Vels sagt:

    Mara sagt:
    29. Mai 2009 um 16:16

    @Darja Rauber
    «Aber nur Frauen müssen sich offenbar zwischen Kind und Karriere entscheiden. Das ist ein Märchen,….».

    Bravo Mara! Bin ganz Ihrer Meinung. Im Übrigen wage ich zu behaupten, haben die meisten Frauen und Männer die ewige Gleichmacherei gründlich satt („Die neuen Frauen sind die neuen Männer“ od. ähnl. ?). Es lebe der Unterschied !!! Aber vor allem wir Männer sind genervt von der ewigen Schuldsuche beim männlichen Geschlecht und der Möchtegerne-Opferrolle vieler Frauen. Weder Frau noch Mann sollte der irrigen Annahme sein, ein „Edelwesen“ zu sein.

  • Karin sagt:

    Mein Vater, Akademiker und mit einer schönen aber nicht so hellen Frau verheiratet (sorry Mami, aber that’s fact), hat meinen zwei Brüdern immer eingebläut „Sueched oi ä gschiidi!“

  • Mira sagt:

    @ Peter
    „Warum reden wir nicht über die unattraktive Kassiererin an der Migroskasse, schlecht bazahlt, wenig begehrt, partnerlos ? Erinnert mich an Brasilien, wo sich die Armen der Favelas die billigen TV-Soaps anschauen und sich ob der Liebesprobleme der Schönen und Reichen zu Tode grämen.“

    Ja, das ist ein schöner Vergleich. Oder die armen Inder, welchen in starren Kasten- und Geschlechterrollen gefangen sind und im Kino mit den reichen Superstars mitweinen.

  • Sonja sagt:

    @Jasmina
    die erfahrung, dass männer angst haben vor einer gebildeten frau habe ich auch gemacht. allein die tatsache, eine meinung zu etwas zu haben war ein stolperstein und so wünschte ich mir natürlich auch einen partner, der selbstbewusst genug ist – auch als nicht-akademiker – mich in meiner ganzen person zu akzeptieren…diese männer sind aber sehr dünn gesät…

  • Ulrich Raumer sagt:

    Da die Kosten bei einer Scheidung astronomisch mit vielen Nachteilen für die Männer sind, sollte sich jeder Mann zweimal überlegen, ob er mit einer schönen, intelligenten oder „schlimmer“ noch beidem klar kommt und die Ansprüche dieser Frau erfüllen kann. Wenn Mann damit klar kommt sind intelligente Frau gemäss dem Nachhaltigkeitsprinzip eigentlich attraktiver, da Schönheit vergänglich ist (Intelligenz in wenigen Fällen auch (Alkohlexzesse oder Alzheimer, das Risiko ist aber geringer). Aber wir Männer sind halt in der Regel einfach gestrickt und wir orientieren uns häufig nur an den Äusserlichkeiten. Intelligenz wird dann je nach Verständnis als plus oder minus gewertet. Für mich waren sowohl dumme als auch sehr intelligente Frauen immer eher One-Night Stands. Geheiratet habe ich nach meinem Verständnis im oberen Mittelfeld sowohl was Intelligenz ++ als auch Schönheit + betrifft und wir sind seit bald 22 Jahren zusammen ohne das sich ein Ende abzeichnet.

  • David Meili sagt:

    Die Diskussion ist intereressant, und ich kann lediglich mit Portugal vergleichen. Dort gibt es Karrierefrauen, die sich primär für ihre Familie interessieren (selbst für diei Grosseltern!) und deshalb gesellschaftlich Erfolg und gute Männer haben. Lebensziel in Zürich: Zwei Kinder, möglichst gegengeschlechtlich, besser durch Behandlung noch Zwillinge, SUV, Haus mit Seesicht, Privatschule, Lifestyle nach NZZ am Sonntag und von Termin zu Termin… So verspielt man die besten Jahre. Kein Wunder, dass man nach 20 Jahren auf Swissfriends oder Parship als Occasion landet.

  • Jasmina sagt:

    was soll eine höhere Bildung damit zu tun haben, dass einer Frau kein Mann mehr gut genug ist? Im Gegenteil! Eine gebildete Frau ist nicht mehr auf einen gut verdienenden Versorger angewiesen und wird auch einem Mann eine Chance geben, welcher keinen Tobjob inne hat.
    Ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass die Männer vor einer Frau mit Intellekt Angst haben. Weil sie da eben nicht den grossen, cleveren Beschützer raushängen können. Man(n) muss da einfach umdenken und Frau machen lassen.
    Ich, Akademikerin mit IQ 142, bin mit einem Mechaniker verheiratet, der eben genau an mir schätzt, dass ich mein Gehirn benutze und mich laufend weiter bilde. Und mich stört es gar nicht, dass er kein Akademiker ist, ganz im Gegenteil: mit einem solchen wäre ich nie glücklich geworden. Wir ergänzen uns perfekt.
    So lange die Männer sich in der Rolle des Ernährers und Familienoberhaupts sehen, ist es kein Wunder, dass sie lieber eine Coiffeuse heiraten (nichts gegen Coiffeusen) als gegen eine Frau, welche auf ihrem Fachgebiet eventuell besser performt als sie selber.. Frauen hingegen würden sich sicher nach „unten“ orientieren, aber diese Männer haben wohl erst recht Probleme mit einer Frau, die bildungsmässig über ihnen steht.
    Wenn gesagt wird, Männer würden nach wie vor volle Lippen einer intelligenten Frau vorziehen, was wäre dann mit einer schönen Akademikerin? Wäre die Angst vor dem Geist so gross, dass das attraktive Äussere ausgeschlagen wird?
    Mein Mann sah auch zuerst mein Äusseres, dann erfuhr er, dass ich studiert habe. Gestört hats ihn nicht. Und genau solche Männer braucht es, die stolz darauf sind, nicht nur ein Doofchen hinter dem Herd zu haben.

  • ben sagt:

    zu dem thema fällt mir ein das die emanzipation der frauen wohl ein stück weit funktioniert hat. die gesellschaft der männer und frauen hingegen, na da stecken wir eher noch in der steinzeit fest. es gibt durchaus gründe die ein beziehungsleben für beruflich sehr erfolgreiche frauen schwierig machen, einer ist zum beispiel das im gegensatz zu männern (hübsche frau reicht allemal hin) die frauen hart damit konfrontiert würden das ein beruflich weniger erfolgreicher mann an ihrer seite schlicht als loser abgestempelt werden wird. und wer will das schon ständig „spüren“? natürlich will auch kein mann sich selber so dargestellt sehen weshalb ein schreiner kaum eine direktorin anbaggern wird – noch nicht mal wenn sie ihm gefällt und sie ebenfalls angetan ist.
    man könnte hier sagen das problem müssten die männer lösen aber so einfach ist es nicht. es betrifft beide geschlechter und die gesellschaft als ganzes.
    ich teile mit meiner ex das sorgerecht für das kind 50:50, d.h. das kind lebt zwei wochen im monat bei mir. als handwerker mache ich seit jahren die erfahrung das ich im job deswegen von auftraggebern immer wieder stichelig angefragt werde ob denn dieses PROBLEM immer noch bestehe.
    immerhin muss ich den kleinen ja in die tagesschule bringen, das erschwert die vergabe von aufträgen an mich ungemein 😉 aber kriegen tu ich sie trotzdem. aber es könnte mehr sein wird mir eingeflüstert. ach ja der loser, nie vergessen solange ich aufgaben erledige die dem andern geschlecht zugetan sind.
    zurück zu den erfolgreichen frauen: können und wollen die frauen ganz allgemein mit einem mann eine beziehung eingehen und leben der seinem leben andere prioritäten als beruflichen erfolg und üppiger versorger gegeben hat?
    wohl nur zwangshalber, wenn es für nichts „besseres“ gereicht hat oder das schicksal in unbedachten momenten zugeschlagen hat. und das betrifft erfolgreiche frauen weil auch erfolgreiche frauen die verantwortung und den gesellschaftlichen konflikt partner- und familienversorgerin zu sein scheuen.

  • Stefan Brennwald sagt:

    ES wäre so einfach. Frauen ändern das Beuteschema nach unten. Freue mich jetzt schon, wenn meine Akad.-Ex mit einem Bauarbeiter aufkreuzt, der nur die Hälfte Ihrer Fremdwörter versteht;)

  • Peter sagt:

    was ich hier nicht verstehe, ist, warum einige männer so hasserfüllt gegen die studierten unverheirateten frauen ausschlagen. hört man hier eine ganz grosse frustration heraus? weil diese frauen vielleicht gar nicht so unglücklich sind? weil man im eigenen leben zu viele körbe gekriegt hat?

    @mira
    Warum reden wir nicht über die unattraktive Kassiererin an der Migroskasse, schlecht bazahlt, wenig begehrt, partnerlos ? Erinnert mich an Brasilien, wo sich die Armen der Favelas die billigen TV-Soaps anschauen und sich ob der Liebesprobleme der Schönen und Reichen zu Tode grämen.

  • Mira sagt:

    @ Nic:
    „nicht studierte frauen haben besseren und mehr sex….“
    das ist bei den männern auch so…

    was ich hier nicht verstehe, ist, warum einige männer so hasserfüllt gegen die studierten unverheirateten frauen ausschlagen. hört man hier eine ganz grosse frustration heraus? weil diese frauen vielleicht gar nicht so unglücklich sind? weil man im eigenen leben zu viele körbe gekriegt hat?

  • Peter sagt:

    Ich bin Akademikerin, 30, gut verdienend und hatte noch keine Partnerschaft. Nicht dass ich die Gesellschaft meide, nicht dass ich sehr wählerisch bin (meiner Erfahrung nach sind Handwerker sogar interessantere Gesprächspartner und verlässlichere Freunde als Akademiker), es hat bisher einfach nicht geklappt. Ich glaube darum, dass es – egal bei wem – immer um die äusserliche Erscheinung geht. Wer nicht mit Schönheit gesegnet ist, geht leer aus.

    @Isabelle
    Genau so ist es, wobei eine unattraktive Erscheinung teilweise mit Status kompensiert werden kann, zumindest gilt das für Männer. Wir alle kennen die alten, meist männlichen Superreichen, die alle paar Jahre ein anderes Model als Trophäe rumschleppen. Es ist in diesen Fällen wohl offensichtlich, dass diese Männer, wären sie Handwerker, sich mit weniger attraktiven Damen begnügen müssten.
    Was erfolgreiche, attraktive Akademikerinnen betrifft : Es ist doch wohl ein Witz zu behaupten, diese Damen hätten keine guten Chancen, einen Partner zu finden. Es ist doch wohl eher so, dass die Ansprüche derart hochgeschraubt werden, dass damit der Misserfolg fast zwangsläufig vorgezeichnet wird.
    Wer sich für zu grossartig hält, um eine Partnerschaft zu wagen, der bleibt halt allein. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

  • Stefan Brennwald sagt:

    Ich bin definitiv nicht (ein) Emanzo. Schön weiter, dass mir Frau Althaus in meinen korrekten Schlüssen Recht gab, auch wenn sexuell frustrierte Mannsweiber dies natürlich alles gaaanz anders sehen. Schönen Abend.

  • Regina sagt:

    Das Thema ist doch nicht neu, sondern uralt.
    Vielleicht sollten wir alle wieder einmal „der Widerspenstigen Zähmung“ von Shakespeare lesen…

    Jedenfalls kann es nicht sein, dass intelligente Frauen bei den Männern nur eine Chance haben, wenn sie hübsch sind, sich etwas dumm stellen und den Mund halten.

    Meine Mutter sagte immer: stets hübsch lächeln, und alles wunderbar finden was er sagt. Über jeden seiner Witze herzhaft lachen, aber selber keine Witze machen!
    Naja, hat nichts genützt. Bin aber trotzdem in einer glücklichen Beziehung (verheiratet).

    übrigens, könnte es auch sein, dass das Heiraten stets eine Art Absicherung für die Frau war, was jetzt mit Unterhaltsvertrag, Vaterschaftsanerkenneung und der Unabhängikeit der Frau (gesellschaftlich und finanziell), für eine gebildete Frau gar nicht mehr „nötig“ ist? Für die Männer war Heiraten schon immer eher eine Verpflichtung, ein sich binden müssen, besonders früher, wo das Familiegründen quasi unausweichlich war. Vielleicht gibt es unter den Akademikerinnen öfters Frauen, die unverheiratet aber in einer langjährigen Beziehung leben, je nach dem auch mit Kindern?

    Und … aaaah, der Emanzo ist weg, kein Gynokratinnengeschwätz mehr. Viele sehr intelligente Beiträge hier, von Frauen und Männern. Vielen Dank. Die paar anderen Trolle sind dagegen gut auszuhalten.

  • Nevenerend76 sagt:

    @ Bigmac: Ich möchte mich hier nicht weiter dazu äussern als dass; Bigmac, das ist wirklich der treffende Beitrag. Bin absolut Ihrer Meinung. Jede Frau die das begriffen hat, ist einen grossen Schritt weiter, betr. Beziehung geniessen und leben können.

  • Philip sagt:

    Also ich kann diesen Artikel nur bestätigen. Aus meiner eigenen Erfahrung weiss ich, dass dieser Typ Frau rechthaberisch und eingebildet ist und zudem eine enorme Erwartungshaltung an den Tag legt (was ja die CH-Frauen allgemein schon sind). Ich persönlich würde mir das nur noch unter gewissen Umständen (eher gar nicht) antun. Ich bin auch überzeugt, dass die Männer, die sich hier mit diesen „Alpha-Frauen“ abgeben, ziemliche Waschlappen sein müssen. Zudem halte ich von grossmäuligen Akademikern/innen überhaupt nichts – 2/3 von denen sind sowieso unbrauchbar und verschwendetes Steuergeld (vorallem mit all den Jockeln die heute Gymi machen). In einem Beruf zählt immer noch Charakter und Erfahrung und das bekommt man auch – und hauptsächlich – durch die Praxis. Naja, zumindest „kann“ der Mann noch „gegen unten“ (wie diskriminierend ist das denn?) heiraten, was die Frauen wohl anscheinend nicht können! Also ihr Extra-Frauen: Anpassen oder alleine bleiben – oder unglücklich heiraten und von einer Scheidung zur anderen rennen. Wenn ihr schon emanzipiert seit, könnt ihr auch mal ein paar Schritte nach vorne (oder nach unten) machen! Aber glaubt ja nicht, dass jemand auf euch wartet. Schönheit vergeht und Männer bleiben Männer! byebye!

  • Wellington da Souza Oliveira sagt:

    Also aufgewachsen in Zuerich und Sao Paulo kann ich ganz gut verstehen, dass in Europa viele Frauen Probleme haben einen Mann zu finden. Hier in Brasilien sind die Frauen, und ich denke garade an die Akademikerinnen, wesentlich weiblicher sind und auch sein wollen. Mit Emanzipation kommen sie hier nicht weit. Das wird nicht gutiert. Und sehr viele Frauen sind hier sehr Geschaefttuechtig, haben aber ihr Sexappeal und Ausstrahlung nicht verloren.

  • Viktor sagt:

    Emanzipation heisst auf allen Ebenen. Leider scheint das für unsere gebildeten Frauen nicht zu zutreffen. Wie viele Jahre haben sich Männer in der Betrachtung der Frau als Macho ausgegeben, die Frau unterdrückt, Er auf der Arbeit, Sie am Herd. Heute wo die Frau die Möglichkeit hat, den Rollentausch vorzunehmen, sind sie der Lage nicht gewachsen. Heisst, andere Attribute zu anerkennen und zu akzeptieren, wie nicht berufliche oder gesellschaftliche Gleichstellung. Dies hatten die Männer über Jahrzehnte zu akzeptieren. In Länder wo der Frauenanteil an der Bevölkerung grösser ist, haben die Frauen dies schon lange akzeptiert, wenn sie dem Familiewunsch nachkommen wollen.

  • Barbara Krähenbühl sagt:

    Die gesellschaftlichen Veränderungen sind noch nicht abgeschlossen. Grob könnte man folgende Einteilung machen:

    Stufe 1: Zugang zu höherer Bildung für Frauen, aber reduzierter Zugang zu Kaderpositionen, da die gängige Vorstellung klassischer Führungsqualitäten tendenziell männliche Eigenschaften beinhaltet. Entsprechend machen Frauen Karriere, die diesen Vorstellungen am nächsten kommen.

    Stufe 2: Veränderte Vorstellungen, welche Eigenschaften in Kaderpositionen wichtig sind. Insbesondere: Kombination verschiedener Führungspersönlichkeiten als Erfolgsrezept. Folge: Verstärkter Zugang zu Kaderpositionen jeglicher (führungskompetenter) Frauentypen.

    Wir befinden uns am Beginn der 2. Stufe. Die 1. Stufe hatte zur Folge, dass ein hoher Anteil weiblicher Führungskräfte eher unfeminin waren/sind. Die Kausalität ist somit umgekehrt als vom Autor suggeriert: Die im Partnermarkt „schwerer vermittelbaren“ machten mit höherer Wahrschinlichkeit Karriere, da sie für kompetenter gehalten wurden.

    Mit der Aufnahme weiblicher Eigenschaften in den (bewussten und unbewusst-gesellschaftlichen) Kader-Kompetenzkatalog wird sich das ändern.

    Als Akademikerin versuchte ich lange eher meine männlichen Stärken zu fördern, was dank femininem Äusseren die Partnersuche nicht beeinträchtigte. Dennoch strebe ich heute ein ausgeglicheneres Set an Qualitäten an, da ich dies längerfristig für erfolgsversprechender halte.

  • Hans Keller sagt:

    Tja, da haben sich unsere lieben Super-Europäerinnen mit ihrer Super-duper-Emanzipationswelle wohl selbst ins Knie geschossen. Während wir Männer seit Jahrhunderten für Frau und Familie gerne finanziell aufkommen, sind sich die gut verdienenden Karrierefrauen immer noch zu schade für (Haus-)Mann und Kinder finanziell allleine vorzusorgen. Grund? Wahrscheinlich weiblicher Egoismus und ständige Unzufriedenheit mit Allem… bye bye European ladies! 🙂

  • Pagultra sagt:

    Männer! Was gibt es schöneres als eine interessante, gebildete Frau, welche nicht nur mit ihren klassisch weiblichen Attributen beeindruckt, sondern auch als Mensch an sich? Welche nicht nur Partnerin, sondern auch beste Freundin ist; mit der man(n) über die Hintergründe der Welt, der Gesellschaft und der eigenen Person philosophieren kann; welche man für ihren Intellekt, ihre Ziele und ihre Taten bewundern kann; mit der eine Beziehung nicht nur auf biologisch-evolutionären Füssen steht, sondern gleichzeitig auch Stabilität und Variation aus platonisch-humanistischen Elementen bezieht; mir der die schlussendlich absolute physische Grenze zwischen zwei Individuen durch die geistige Nähe aufgelöst wird.
    Jeder Mann sollte jauchzen vor Freude, dass es solch edle Geschöpfe gibt. Dass sie nicht einfach zu „fangen“ sind, ist mindestens ein Zeichen dafür, dass es noch einige Männer gibt, welche die Sache gleich sehen wie ich.

  • vielbeschäftigt sagt:

    naja vielbeschäftigte karrieremenschen scheinen die ganzen kommentator(inn)en ja eh nicht zu sein… sonst hätten sie freitagnachmittag kurz nach drei wohl keine zeit für dieses ganze hin und her… 🙂

  • Bigmac sagt:

    1. Den Artikel von Nicole Althaus finde ich lesenswert, auch wenn er keine neuen Erkenntnisse bringt.
    2. Es ist schade, dass sich die Diskussion im Blog sehr schnell auf geschlechterspezifische Schuldzuweisungen reduziert hat.

    Es scheint offensichtlich eine objektive, statistisch belegte Tatsache zu sein, dass intelligente Frauen und dumme Männer eher zu den Verlierern bei der Partnerschaftswahl gehören. Die Diskussion dieser Tatsache auf eine Einzelfallbetrachtung zu reduzieren kann aber nur zu falschen Ergebnissen und Streit führen. Dass es auch intelligente und erfolgreiche Nicht-Akademiker sowie absolut trottelige Akademiker gibt ist sicher eine akzeptierte Tatsache. Der Zusammenhang Akademiker=intelligenter =höheres Einkommen=höherer Status ist jedoch statistisch signifikant nachweisbar und damit als grundlage für eine Studie über das Verhalten einer Gesellschaft als Ganzes durchaus zulässig.

    Das Verhalten von Mann und Frau in statistischen Dimensionen entspricht nun dem, was man nach der Evolutionstheorie erwarten kann. Wo ist hier die Überraschung und viel wichtiger: wo ist das Problem? Die intelligenten Männer scheinen Frauen zu finden. Dass die dummen Männer sich nicht in gleich hohem Masse fortpflanzen, dafür sollten wir ja – aus Sicht der Gesellschaft – dankbar sein ;-). Bleiben die intelligenten Frauen, die ja eigentlich intelligent genug sein sollten, selbst Abhilfe zu schaffen, oder?

    Nun doch noch ein Beitrag auf individueller Ebene, um auch noch etwas zu dieser Diskussion beigetragen zu haben. Was mir aus meiner persönlichen Erfahrung mit Frauen auffällt, ist, dass bei ausnahmslos allen die Schwächen des jeweiligen Partners ein ständiges Thema sind. Ebenso die Diskussionen darum, wie der Partner „erzogen“ oder „verändert“ werden könnte.

    Unter Männern – zumindest in meinem Bekanntenkreis – sind die Schwächen der Partnerin nie ein Thema. Entweder man(n) ist in seiner Beziehung mehr oder weniger zufrieden und akzeptiert die Partnerin mitsamt ihren Schwächen, oder man(n) geht. Den Partner „ändern“ zu wollen, auf die Idee kommt keiner.

    Ich kann mir nun vorstellen, das eine Frau, die intellektuell über ihrem Partner steht, sehr viel mehr Schwächen an ihrem Partner findet als wenn es umgekehrt ist. Die männliche Toleranz gegenüber „Änderungsversuchen“ ist jedoch nicht unendlich…

  • Marcel sagt:

    Ich hab mir wider einmal ein Diskussion Weiblein gegen Männlein angetan und komme wider einmal zum Schluss dass es immer noch die gleichen Probleme sind. Eines der entscheidenden Probleme ist dass Frau immer denkt *Schwanzgesteuert* der Mann hingegen getraut sich nicht *Mösengesteuert* auszusprechen. Ich versuche Dies mal ins allgemein Deutsche zu übersetzen. Der Mann hat ein Date mit einer Traum Frau = sein gestammtes Umfeld weiss es, der gleiche Mann hat ein Date mit einer Frau die nicht dem Typ „Traum Frau“ entspricht = kein Mensch erfährt irgendetwas. Die Frau hat ein Date mit einem Traum Mann = Ihr gestammtes Umfeld weiss es, die gleiche Frau hat ein Date mit einem Mann der nicht dem Typ „Traum Mann“ entspricht = Ihr gestammtes Umfeld weiss es und als Entschuldigung wird dann noch alles „Sie“ Störende des Langen und Breiten weiter erzählt. Sollte dann noch der Fall eintreten dass sich der betreffende Mann wehren sollte oder nochmals dass verlangen haben, wird er als *Schwanzgesteuert* abgetan. Langer Rede Kurzer Sinn : Mann und Frau sind gleich *Schwanz/Mösen gesteuert* nur die Frau will es sich nicht eingestehen und sucht Entschuldigungen.

  • Nina Amberg sagt:

    Was ich in der Ausgangslage der Diskussion einfach nicht nachvollziehen kann, ist wieso Kinder und Ehe per se als „glücklich machender“ als ein Leben ohne Kinder, und ohne Trauschein sein soll? Und wieso sind Frauen, die arbeiten und gut verdienen weniger attraktiv als solche die daheim sind? Das ist doch Blödsinn!?
    Meiner Meinung nach wird schon im Leitartikel mit Klischees gearbeitet: Singles sind doch nicht automatisch unglücklich, und Menschen ohne Kinder auch nicht. Ebensowenig ist jede Frau, die für Kinder und Haushalt zuständig ist, nicht automatisch glücklich. Es kommt doch immer auf das individuelle Umfeld an, und letztlich auch auf die eigene Gefühlswelt. Manche suchen die Bestätigung in einer Karriere, Anderen bedeutet die Betreuung der Kinder und die Gestaltung des Haushalts mehr… egal ob Männlein oder Weiblein (obwohl der Hausmann nicht besonders verbreitet ist…) Es gibt auch Menschen, die in einer unglücklichen Beziehung weit einsamer sind, als wenn sie eigene Wege gehen können.
    Wichtig bleibt aber immer die Fähigkeit jedes Menschen, sich selbst ein Leben gestalten zu können, das ihm/ihr gefällt, und in dem er/sie nicht aufgrund finanzieller Gründe in Situationen und Abhängigkeiten verharren muss, die einfach nicht mehr tragbar sind. Deshalb ist die Ausbildung für Männer und Frauen so wichtig. Und deshalb ist die im Leitartikel aufgestellte These Blödsinn.

  • Nic sagt:

    …intellektuelle frauen sind einfach oft extrem anstrengend und wollen alles bereden….mit ihrer psychologisiererei gehen sie einem höllisch auf die nerven….da mögen sie noch so schön sein……irgendwie verlernen die „frau“ zu sein…einfach mal sich gehen lassen und enjoy the show…..dafür steht ihnen einfach der kopf im wege…das ist schade….uuuund…very important point…nicht studierte frauen haben besseren und mehr sex….kein witz, ist wissenschaftlich belegt oder so 😉

  • Mira sagt:

    @ Matthias Vogelsanger
    „Als Klempner stört mich dies überhaupt nicht.“ Danke! Sie haben mich heute so richtig zum Lachen gebracht :))

    @ Jeremiah
    Als Ingenieur sind sie vielleicht in der ähnlichen Position, dass sie mehr das Menschliche in der Beziehung suchen. Das, was man selber durch seine Berufswahl bedingt, nicht immer unbedingt gefördert hat. Ich mag den Begriff „nach unten“ auch nicht, weil jeder Mensch einzigartig ist und Talente haben mag, die man nicht sofort nach aussen sieht. EQ ist hier sicherlich zu nennen.
    Des weiteren ist Bildung nicht mit Intelligenz gleichzusetzen. Nicht alle Menschen kommen aus einer Familiensituation, in der Söhnchen und Töchterchen studieren geht….

  • Mirko Sedal sagt:

    Viele dieser „erfolgreichen“ intelligenten Frauen überschätzen sich bezüglich ihrem Aussehen und sind wohl weniger frisch und sexy als sie sich das vorstellen. Ihre Wunschkandidaten finden wohl attraktivere Frauen – auch wenn das nur wenige zugeben, dies zählt immer noch viel.

  • toshiro sagt:

    Zum Thema: Es ist sicher so, dass ein Teil der Männer lieber eine Freundin/Ehefrau als Partnerin haben, die ihnen (ihrer Meinung nach) nicht das Wasser reichen kann. Wieso dies so ist, bleibt wohl Gegenstand von Spekulationen, bis genügend ernstzunehmende Daten darüber gesammelt und ausgewertet sind (dies scheint, nach kurzer Recherche, noch nicht der Fall zu sein). Was hingegen meines Erachtens keinen Sinn ergibt, ist, das Ganze stets mit dem Bisherigen erklären zu wollen, und den Zustand so quasi abzusegnen. Wir brauchen eher eine momentane Zustandsaufnahme und Methoden, diesen zu ändern – ohne den ewigen Blick zurück.

    Ich persönlich kann mich am ehesten mit dem Beitrag von ‚Akademikerin‘ identifizieren. Meines Erachtens gibt es sowieso viel zu wenig Frauen, die Ingenieurstudiengänge besuchen. Mehr Frauen würde unter anderem bedeuten, dass Problemlösungen dann robuster würden. Und natürlich sage ich dies auch aus Eigennützigkeit. Diese Frauen sind – aus meiner Sicht – nämlich auch viel interessanter; wobei mir generell möglichst kluge Frauen viel attraktiver erscheinen als solche, die ich als ‚dumm‘ ansehe.

  • Yves sagt:

    @Darja Rauber: Die Männer hier drin sind zum Glück in der Realität, wie ich sie aus meinem Umfeld wahrnehme, die Minderheit. Und der Grossteil der feindseligen Beiträge hier im Forum stammen ja immer wieder von den gleichen Herren (Markus nennt die ja auch treffenderweise Trolle!). In diesem Sinne wünsche ich ein trollfreies Wochenende allen 😉

  • Michael sagt:

    Liebe Darja, Deinen Beitrag von 14:49 stimmt mich jetzt grad ein wenig nachdenklich. Vielleicht ist es gerade Dein Comment der (auch) zu einem Lösungsansatz führen könnte. Du machst Dir ganz fest viele Gedanken um das Warum. Vielleicht grad ein wenig zuviele. Darf ich Dir das Angebot unterbreiten, ALLE Deine Gedanken zum Themenkreis hochkomprimiert in einen kurzen Satz zu pressen? Ich glaube dann hättest Du die Lösung. Alles was mehr als ein Satz zur Problembeschreibung braucht ist ein strukturelles Problem. Kein eigentliches. Ich probiers mal: Erfolgreiche und Intelligente Frauen (und Männer) haben kein Problem bei der Partnerwahl, wenn das soziale Umfeld stimmt.

  • Mara sagt:

    @Darja Rauber

    Aber nur Frauen müssen sich offenbar zwischen Kind und Karriere entscheiden.

    Das ist ein Märchen, mit dem man so vieles entscdhuldigt, sei es die Kinderlosigkeit oder sei es die Karrierelosigkeit.
    Aber, es geht beides zusammen, ganz wunderbar. Klar, es ist harte Arbeit, ein achzehn bis zwanzig Stunden Tag ist eher die Regel als die Ausnahme, vor allem, wenn man sich als Paar auch noch verstehen will.

    Ich lese so viel Machtkampf in diesem Blog, ein tolerantes Miteinander wäre doch viel schlauer. Profitiern vom Andersein zwischen Männer und Frauen, so wie es die Natur nun mal vorgesehen hat.
    Welche der hier schreibenden Faruen hat den unter der Unterdrückung vor der Emanzipation gelitten?

  • Darja Rauber sagt:

    @ Yves: Zum Glück muss ich solche Männer nicht in meinem Umfeld erdulden, das wäre ja schrecklich! 🙂 Und als emanzipierte Frau würde ich mich auf solche Typen auch gar nicht einlassen!

    „So drauf“ kommt man als Frau, wenn man einen Grossteil der Beiträge hier liest… Da kriegt man schon so seine grundsätzlichen Zweifel an der Gesellschaft! Aber ich bin froh, dass Sie mir bestätigen, dass es auch hier in diesem Blog noch Männer mit weniger feindseligen Absichten hat!

  • Andreas sagt:

    Liebe Darja,

    Ja, auch Frauen „dürfen sich als vollwertige Menschen fühlen“ (Zitat), sie sind gerne dazu eingeladen. ;p

    Aber nun ernsthaft: Es kann nicht sein, dass eine vom Inhalt eigentlich sehr interessante Diskussion, derart aussartet und in Gehässigkeiten endet wie hier. Zum Glücklichsein gehört auch ein gutes Stück an Gelassenheit, was hier wohl doch einigen zu fehlen scheint. Des weiteren empfinde ich es als sehr kindisch, wie jeweils das andere Geschecht pauschalisierend für einen bestimmten Sachverhalt verantwortlich gemacht wird.
    Interessant finde ich auch, dass hier der biologische Aspekt gröstenteils ausgeblendet wird. Frauen und Männer zeigen aus einleuchtenden Gründen verschiedene Verhaltensmuster. Wieso wird diese Verschiedenheit nicht einfach akzeptiert? Wieso arten solche Diskussionen immer wieder zu Geschlechterkämpfen aus?

  • Markus sagt:

    ^ Sorry, sollte natürlich Stephan B. heissen.

  • Yves sagt:

    @Darja Rauber Stimmt natürlich nicht. Der moderne Mann verzichtet gerne auf das tägliche Ärmel-Raus-Fahren und Stühle-Sagen und übernimmt in der Familie genauso Verantwortung. Ich frage mich gerade, welche Männer Sie in ihrem Umfeld so erdulden müssen, dass Sie so drauf sind 😉

  • Darja Rauber sagt:

    @ Markus
    Aber nur Frauen müssen sich offenbar zwischen Kind und Karriere entscheiden. Männer dürfen da „de Fünfer und s Weggli“ haben… weil die Frau ja gerne auf Selbstverwirklichung zugunsten derjenigen ihres Mannes verzichtet…

  • Yves sagt:

    @Markus You’re right.

  • Markus sagt:

    @maite: „Ich glaube nicht, dass eine Frau einem Mann vortäuschen muss, an einer echten Beziehung interessiert zu sein, um zu Sex zu kommen (umgekehrt schon eher).“

    Erfrischend ehrlich. Kompliment.

    Zu Emanzo und Oliver: Habs schon mal gesagt, aber Wiederhoung schadet wohl nicht: Don’t feed the trolls.

  • Jeremiah sagt:

    @Leonie Schwarz: Take it easy. Am besten machen Sie’s mit den Beiträgen des liiieben Herrn Brennwald einfach wie mit denen von unserem geehrten Emanzo. Einfach überlesen. Bringt ja doch nichts.

    @Mira: Bin Ihrer Meinung. IQ ist nicht gleich EQ. Meine heiss geliebte Ehefrau kommt intelligenzmässig nicht an mich ran (heisst ich habe nach „unten“ geheiratet, wobei mir dieses „nach unten“ als Begriff überhaupt nicht gefällt, schliesslich sind wir gleichwertig) aber das ist mir sowas von egal. Ich bewundere und liebe sie weil sie mich als Mensch versteht und nicht als der Ingenieur der ich unter anderem auch noch bin.

    Ich kenne überigends auch Männer (Uni Abgänger, gutaussehend, spontan, lusitg, …), welche nicht einfach eine Freundin/Frau finden weil sie so hohe Ansprüche ans andere Geschlecht stellen. Und ich finde die in Frage kommenden Damen durchaus attraktiv. Es gibt die , vielleicht überhöhten, Ansprüche also auf beiden Seiten.

  • Markus sagt:

    „Im Übrigen frage ich mich schon, ob eigentlich die Frau wählen kann. Das kann sie eigentlich nur, wenn sie sehr gut aussieht und zwangsläufig das Interesse der Männer weckt. Wenn nicht, trifft der Mann die Vorentscheidung, indem er gar nicht erst um sie wirbt. Versucht sie es dann selber, gilt sie rasch als verzweifelte alte Jungfer oder als sexsüchtige Schlampe, auf jedenfall macht sie sich nicht beliebter, wenn sie Eigeninitiative ergreift… “

    Vorentscheidung stimmt, aber verzweifelt muss nicht sein.

    Es gibt ein Spiel für Erwachsene. Es heisst Flirten. Leichtfüssig, unverbindlich, macht Spass. Kann man lernen. Es gibt Naturtalente, und solche die mehr Mühe damit haben, erfolgreiche, und weniger erfolgreiche. Mitspielen dürfen alle. Es gibt wenige Regeln: Keiner muss, jeder darf. Und wer aufgibt (das Spiel, nicht das eine personifizierte Ziel) ist selber schuld.

    Das leichtfüssig muss man allerdings schaffen. Ist nicht immer leicht. Ich weiss, wovon ich rede.

  • Maite sagt:

    @Stefan Brennwald:
    Es ging mir dabei nicht um „Samenklau“ oder so… im übrigen meinte ich Singles jedweden Geschlechts, nicht nur Frauen.
    In einigen Ländern können schon heute alleinstehende Personen (Männer und Frauen) Kinder adoptieren. Alleinstehende Frauen können sich mittels Spendersamen ganz legal befruchten lassen (der Spender hat ja wohl gewusst, dass aus seinem Samen vielleicht mal ein Kind entsteht, als er gespendet hat). Sogar alleinstehende Männer können via Leihmutterschaft legal zu einem (eigenen!) Kind kommen, ohne eine Partnerin zu haben. Ich sage jetzt mal nicht, ob ich das gut finde oder nicht – aber es ist (in gewissen Ländern) legal und wird zunehmend einfacher. Das war mein Punkt.
    Abgesehen davon, „welcher Mann lässt sowas mit sich machen?“ Naja, jeder, der beim One-Night-Stand auf den Gummi verzichtet. Oder ist es so unvorstellbar, dass nicht nur der Mann, sondern auch die Frau mal einfach auf Sex, und nicht gleich auf eine Beziehung, aus ist? Ich glaube nicht, dass eine Frau einem Mann vortäuschen muss, an einer echten Beziehung interessiert zu sein, um zu Sex zu kommen (umgekehrt schon eher).

  • Michael sagt:

    aaaah die Diskussion dreht sich so was von im Kreis: Sgt Klinger hats auf den Punkt gebracht. Zack. Alles andere ist heisse Luft^und bla bla bla

    Für alle die, die den Beitrag nicht suchen wollen, kurz zusammengefasst: Obwohl ich die drastische Wortwahl nicht meinen Zuspruch findet, so entspricht es der Tatsache, dass sehr intelligente und erfolgreiche Frauen keine Referenzpersonen (Freundenskreis) haben, an denen Sie Ihre soziale „Komptabilität“ messen können. Bei Männer ist das eben anders.Kurz: Ich will nicht mit einem Mann mit Brüsten abmachen, sondern mit einer Frau.

  • sonja sagt:

    ähm…. amüsante Nachmittagslektüre hier..! Da lese ich von so viel Intel(l)ekt oder eben nicht – egal auf welcher Geschlechterseite auch immer. Und sie(h) mal an, auch ein einfach gestrickter oder gestickter Akademiker (na was denn nun?), der seinen Beziehungsfrust öffentlich auslebt, ist auch da! Irgend wie nicht sehr gebilde(d)t, oder? Vielleicht wurde er von seiner Ex ein wenig zu oft igno(r)iert. Gegenseitige Akzeptanz ist wahrlich(e) eine Herausforderung. Ich glaub, da geh ich doch lieber mal mit meinem Bike einen Kaffe(e) trinken. Schönen Frust noch!

  • Leonora sagt:

    Ich glaub Herr Brennwald ist Emanzo

  • Yves sagt:

    @Stefan Brennwald Äh. Kennen Sie eigentlich Emanzo? Sie würden sich gut mit ihm vertragen…

  • Markus sagt:

    @Darja. „Das impliziert nämlich, dass wir Frauen doch besser auf Gleichberechtigung verzichten und uns zu unserem eigenen Wohl wieder gemütlich in die generelle Diskriminierung fügen sollten.“

    Nö. Das impliziert, dass sich frau entscheiden darf, was ihr wichtiger ist. Karriere oder Familie. Jede einzelne. Im übrigen bin ich der festen Überzeugung, dass das „keinen Abbekommen“ vor allem ein Problem des weiblichen nicht Akzeptierens des „ungenügenden Angebots“ ist. Wir Männer sind grösstenteils recht einfach gestrickt. Eine Frau, die es schafft, neben erfolgreich auch sympathisch (und, ja, tageslichttauglich) zu sein, wird keiner von der Bettkante schubsen. Als Frau kann man also sogar den fünfer und ’s weggli haben.

    Das mit der Fleischschau stimmt allerdings. Das „Auge zu fangen“ hilft. Sobald man aber gelegenheit hat, sich näher kennen zu lernen, gelten auch andere Werte, auch beim Gros der Männer. Dann werden Frauen interessant, nach denen mann sich auf der Strasse nicht umgedreht hätte.

    „So reden kann nur einer, der das Glück hatte, als Mann geboren zu werden…!“
    So reden kann nur eine, die das Glück hatte, als Frau geboren zu werden und somit die oben erwähnte Option überhaupt zu haben. Als Mann hat man gefällgst fähig zu sein, die Ernährerrolle übernehmen zu können. (Die sexuell erfolgreiche Alternative, die es durchaus auch gibt, die des Playboys, ist materiell auch nicht weniger aufwändig.)

  • Stefan Brennwald sagt:

    Der Mann bleibt allein, wenn er es so will (weil er nicht “initiiert”, wie sie sagen). Die Frau je nachdem, auch wenn sie es nicht will (weil sie auf der “Viehschau” durch die Männer durchfällt und nichts anderes zählt). – AMEN.

  • Werner Meier sagt:

    Also irgendwie verwunder mich ob des Tons dieser Diskussion, dass sich überhaupt noch Männlein und Weiblein nachhaltig finden können. Aber hier liegt wahrscheinlich ein weiterer Verhalt, der heutzutage (zumindest für sich selber) geklärt werden muss: Wofür und für wielange soll ich mich für jemanden entscheiden? Hat die Karrierefrau primär „nur“ ein soziales Manko oder braucht sie auch einen Begleitservice, der auf Anlässen gut aussehen soll?

  • Markus sagt:

    @Nicole: „Das Verfallsdatum weiblicher Schönheit kommt sehr viel schneller als das der männlichen.“

    Jein. Das der oberflächlichen, ja. Das jener Schönheit, die aus Zufriedenheit, Ausgeglichenheit von innen kommt, kommt nie.

    Da hat die Frau, die im Leben auch andere Prioritäten als das Familiegründen hat, vielleicht irgendwann mal sogar Vorteile. Wenn sie allerdings das „keinen abbekommen“ halt doch als Strafe versteht und bitter wird…

    PS: warum müssen wir uns hier eigentlich siezen? Macht doch im I-Net sonst auch keiner.

  • Stefan Brennwald sagt:

    Ich liebe die Frauen und nur Frauen. Aber solche, die fähig sind, gleichzeitig intelligent und lieb zu sein. Das gibt es. Also bitte nicht aufregen über ein paar traurige Wahrheiten.

  • Darja Rauber sagt:

    @ Markus
    „Bis die Frauen gelernt haben, über ihre Steinzeitinstinkte wegzudenken“. Interessant, dass Sie das sagen! Hoffen doch die Frauen genauso, dass die Männer endlich über das Steindeit“denken“ wegkommen und Frauen als Menschen, nicht mehr nur als Frischfleisch und Sexobjekt sehen…!

    Im Übrigen frage ich mich schon, ob eigentlich die Frau wählen kann. Das kann sie eigentlich nur, wenn sie sehr gut aussieht und zwangsläufig das Interesse der Männer weckt. Wenn nicht, trifft der Mann die Vorentscheidung, indem er gar nicht erst um sie wirbt. Versucht sie es dann selber, gilt sie rasch als verzweifelte alte Jungfer oder als sexsüchtige Schlampe, auf jedenfall macht sie sich nicht beliebter, wenn sie Eigeninitiative ergreift…

    Der Mann bleibt allein, wenn er es so will (weil er nicht „initiiert“, wie sie sagen). Die Frau je nachdem, auch wenn sie es nicht will (weil sie auf der „Viehschau“ durch die Männer durchfällt und nichts anderes zählt). Ein Mann, der auf derselben „Viehschau“ aufgrund seines Äusseren durchfällt, kann immer noch mit Macht und Geld und Intelligenz punkten. Schön, dass die Frauen auch noch andere Werte zählen lassen. Dumm nur, dass sie reichen, aber hässlichen Männern eine Chance geben. Das bestärkt diese dann im Glauben, mit Geld und Ansehen jede Frau kaufen zu können. DAS ist der Fehler der Frauen, der ist allerdings verständlich angesichts des Dilemmas, in dem sie steckt…

    Jaja, die Gleichberechtigung muss wohl einen Preis haben. Es darf ja nicht sein, dass sich Frauen als vollwertige Menschen fühlen könnten…! Begreifen Sie eigentlich, wie menschenverachtend Ihr Kommentar klingt, wenn Sie vom „Preis der Gleichberechtigung“ reden? Das impliziert nämlich, dass wir Frauen doch besser auf Gleichberechtigung verzichten und uns zu unserem eigenen Wohl wieder gemütlich in die generelle Diskriminierung fügen sollten. So reden kann nur einer, der das Glück hatte, als Mann geboren zu werden…!

  • Yves sagt:

    @Darja Rauber: Nun mal ganz langsam. Die Ansichten der breiten Mehrheit der Männer sind sicher nicht hier im Forum vertretten und längst nicht alle Beiträge der Männer zeugen von latentem Frauenhass und Chauvinismus.

    Müssen Frauen, und dürfen Männer?

    Frauen wie Männer müssen nur ihren eigenen Idealen folgen. Jemand, der durch externe Einflüsse aufgezwungenen Idealen nachjagt, kann auf Dauer kein Glück finden.

    Frau und Mann haben absolut die gleichen Rechte, sind aber nicht gleich, in der Wahl ihres Weges. Sei es Partnerwahl, Karriere, Ausbildung etc. Und das ist doch letztendlich gut so.

  • Matthias Vogelsanger sagt:

    „Umgekehrt folgt das Gros der gebildeten, erfolgreichen Frauen vielleicht dem Klempner bis ins Schlafzimmer aber selten vor den Traualter.“

    Als Klempner stört mich dies überhaupt nicht.

  • Leoni Schwarz sagt:

    @ Katrin: Gut zu lesen, dass es auch anderen hier so geht. Es ist wirklich zum K******. Andererseits haben Sie wahrscheinlich recht, dieser Typ klingt extrem frustriert, das Leben hat es wohl nicht gut mit ihm gemeint, und das muss er nun irgendwo rauslassen. Und wenn es nur ein anonymer Blog ist… Eigentlich bemitleidenswert.

    Gewisse Leute hier sollten vielleicht mal zum Psychiater. Soviel Frauenhass ist ja krankhaft…

  • Markus sagt:

    Dürfen… müssen…

    Natürlich nicht. Aber währen der Mann initiieren muss (nein, er muss nicht, dann bleibt er einfach allein), darf die Frau wählen.

    Und das Beuteschema bleibt (zumindest bisher) wirklich. Somit stellt sich in einer statusmässig ausgeglichenen Gesellschaft das erklärte Paarungs-Ungleichgewicht ein. Es bleibt der Preis der Gleichberechtigung, bis die Wählerinnen in ein paar Generationen gelernt haben, über ihre Steinzeitinstinkte hinwegzusehen.

  • Tom sagt:

    Meine Zukünftige sollte einfach Jungfrau sein (mit Gegenrecht), und wenn’s geht hübsch und schlau. Vielleicht finde ich das halt auch nicht mehr.

  • Kathrin sagt:

    @ Brennwald: Mir wird schlecht, wenn ich Ihre Kommentare lesen. Da bleibt mir nur noch die Hoffnung, dass Sie ein Einzelfall sind oder das alles ein bisschen ironisch meinen.
    @Leoni Schwarz: Regen Sie sich nicht auf, der Brennwald ist es doch gar nicht wert. Ich lese grosse Frustration aus seinen Beiträgen, vermutlich lässt er seine Wut über was-weiss-ich einfach in diesem Blog raus.

  • Darja Rauber sagt:

    Dürfen nur Männer intelligent sein?
    Müssen nur Frauen schön sein?
    Dürfen nur Männer Forderungen an ihre Partnerin stellen, nicht umgekehrt?
    Müssen nur Frauen liebevoll und zärtlichs ein?
    Dürfen nur Männer Individuen sein?
    Müssen nur Frauen dem verklärten, diffusen Ideal eienr „Weiblichkeit“ entsprechen?
    Müssen Frauen, und dürfen Männer?
    Wenn ich die geballte Ladung chauvinister, frauenverachtender Beiträge hier lese, könnte mir schlecht werden. Komisch, dass sich die „Herren der Schöpfung“ hier überbieten im Fertigmachen und in Bösartigkeiten gegen die paar Diskussionteilnehmerinnen, während letztere inhaltlich relevante, grösstenteils höfliche Beiträge posten… Spricht das ganze cholerische Gebaren der Männer hier vielleicht doch von einer tiefsitzenden Verunsicherung?

    Mein Gott bin ich froh, einen netten, respektvollen, sympathischen Partner zu haben, für den eine Frau ein gleichwertiges menschliches Wesen ist! Scheint absolut keine Selbstverständlichkeit zu sein…! Angesichts all dieses latenten Frauenhasses in der Männerwelt müsste man sich, wenn man denn nur könnte, schon schwer überlegen, ob man nochmals als Frau geborenw erden wollte… Nur dumm, dass es dann auch keine Männer mehr gebe…!

  • Werner Meier sagt:

    Viele Frauen bleiben für mich leider generell unattraktiv, weil sie zu kalt und zu arrogant daherkommen. Ob gescheit oder dumm. Die Welt hat zu wenig Herz und Originalität.

  • Leoni Schwarz sagt:

    @ Herrn Brennwald: Danke für den Versuch, mich bzw. meinen Partner auf persönlicher Ebene anzugreifen und zu beleidigen. Über Ihren Intellekt zweifle ich langsam auch, so grosskotzig und arrogant wie Sie daherkommen. Nur nebenbei: Man kann auch Ingenieurwissenschaften und Raum- und Luftfahrtechnik studiert haben und anschliessend Pilot werden… und der Verdienst ist alles andere als schlecht. Das nur so nebenbei, Sie unerträglicher Chauvinist!

    Sie behaupten also, dass die tollen, gutaussehenden, reichen Männer ZUERST die attraktiven UND intelligenten Frauen wählen würden? Daran zweifle ich stark. Viele Männer sind doch einfach schwanzgesteuert und es ist ihnen völlig egal, was die Frau im Kopf hat. Hauptsache schön muss sie sein, ein Renommierobjekt für den „Herrn der Schöpfung“.

    Wenn die Anzahl guaussehender Frauen gleich bleibt, die Anzahl der gutgebildeten, intelligenten, studierten Frauen aber ansteigt, weshalb freuen sich die Männer dann nicht darüber, sondern beschweren sich generell??? Und glauben SIe denn als Mann nur Ansprüche stellen und sich über Frauen, die nicht „top“ aussehen, verächtlich äussern zu können? Glauben Sie denn allen Ernstes, wir sind immer noch in einer Zeit, in der einseitig Männer Frauen beurteilen konnten und durften? Nein, diese Zeiten sind vorbei, und Männer werden nun auch von Frauen mit Ansprüchen beurteilt. Willkommen in der Realität!

  • Stefan Brennwald sagt:

    @Nicole A. Merci. Ich hab zu viel gelesen über die ganzen Gendersachen, es war immer erheiternd- da ich aus einer privilegierten Position von oben herabschauen kann. Glück. Dennoch liess ich mich auf das Experiment „Frau zu gebildete für ihr Aussehen“ ein, in Form von einer Beziehung. Was resultierte, waren extrem aggressive Streitigkeiten auf argumentativ höchstem Niveau und eine zunehmende, für mich unerklärliche Unzufriedenheit im Innersten bei mir. Grund aber war es wohl, da ich damit gleich 2x die A-Karte gezogen hatte: Erstens eine nicht „liebe“ Frau (zwar klever, aber unfähig, WIRKLICH lieb und zärtlich zu sein, also echt, ohne zu spielen) erdulden zu müssen und zweitens noch das Wissen, jemand objektiv unattraktives an der Seite zu haben.

  • Nicole Althaus sagt:

    @ Yves: Natürlich haben Sie recht, dass akademisch nicht gleich intelligent sein muss und vice versa. Eine Frau braucht nicht studiert zu haben, um offenbar im Liebesreigen sitzen zu bleiben, es reicht, wenn sie hierarchisch aufsteigt und eine Führungsposition einnimmt. Siehe etwa die Umfrage-Ergebnisse hier : http://www.elitepartner.de/km/magazin/partnersuche/artikel/maenner-wollen-intelligente-frauen-ohne-karriere.html
    @ Brennwald: Erklären kann ich schon, dass es immer öfter nicht klappt zwischen Männern udn Frauen. Und Ihre Erklärung trifft zu. Sie sind ganz offensichtlich zu gebildet für ihr Aussehen. Anzufügen gilt es aber: Auch Männer sind oft gescheiter als sie aussehen, das stört die Frauen aber weniger. Und: Das Verfallsdatum weiblicher Schönheit kommt sehr viel schneller als das der männlichen. Leider. Und: Frauen können mit Status ihr Ausseres weniger bis gar nicht kompensieren, so wie das Männer gern machen: Siehe Silvio Berlusconi, Woody Allen, Jürg Marquard etc. Auch leider. Aber ja: Frauen sind selber schuld, wenn sie solche Männer anlachen. Und zu guter Letzt: Das Umgekehrte findet sich auch: Demi Moore, Madonna. Selten zwar und unter Einsatz von sehr viel Botox. Bringt mich das zum Jubeln? Nee. Umkehrung ist keine Emanzipation.

  • Rémy sagt:

    @stephan brennwald
    Sie haben zum glück meine auch nicht so verfolgt zu haben den ich war ja der mit dem bärenfell chauvi einzeiler am Anfang. Eigentor…sorry gell
    also mit den chauvis dachte ich natürlich an all die anderen chauvis 🙂

  • Stefan Brennwald sagt:

    @WÄRENOCH: Auch das einer der hochstehenden Beiträge hier drin. Persönlich erlebt. Zu tough, um noch „lieb“ zu sein. Und für alle dies nicht glauben nach meinen Beiträgen, ich will tatsächlich eine Frau, die intelligent ist!

  • Stefan Brennwald sagt:

    @Remy Sie scheinen meine Beiträge nicht verfolgt zu haben. Daher chauvi knapp des Rätsels Lösung: Beruflich erfolgreiche Frauen sind ob Ihrem monetären Erfolg oft so verblendet und überselbstbewusst geworden, dass sie vergessen, dass ihr kluges Köpfchen leider leider hinter einer nicht sonderlich anziehenden körperlichen Oberfläche steckt- und wundern sich noch.

  • Wärenochinteressant sagt:

    Männer mögen nun einmal besonders feminine Frauen. Dies beinhaltet (neben der Optik, da habens halt manche schwerer als andere) viel Wärme aber auch die Fähigkeit, zu seiner Unvollkommenheit stehen zu können, einmal nachgeben zu können. Vielleicht musste sich manche Akademikerin zu lange in einem männlichen Umfeld behaupten und allen demonstrieren, wie gut, erfolgreich, tough sie ist? Vielleicht ist bei der einen oder anderen dabei irgendwo ihre Lieblichkeit auf der Strecke geblieben? Wenn Frau ständig im (Geschlechter-) Schützengraben steht, nützen auch High Heels und Lippenstift wenig. Liebenswürdigkeit bedingt auch die Fähigkeit, sich selbst nicht so tierisch ernst zu nehmen und auch einmal über sich selber lachen zu können.

  • Rémy sagt:

    Hmm, mich stören die langen, tiefgehenden, differenzierten und zum teil aufklärenden Beiträge der Frauen weit weniger als gewisse pauschal-Chauvinistischen Einzeiler die hie und da wieder auftauchen…das bringt die Ansichten der Frauen über intelektuell minderbemittelte Männer auch nicht weiter…
    Da liegt der Hund begraben 😉

  • Sgt Klinger sagt:

    the man is right, in dieser Diskussion wird dauernd impliziert, dass akademisches Wissen bei Menschen etwas „höheres“, „besseres“ etc. sei. Als Nicht-Akademiker kenne ich viele AkademikerInnen welche ihr Wissen weder in Bildung noch Erfolg ummünzen können. Dabei fehlt es auch an der Intelligenz.
    Vielleicht mündet bei einigen Menschen das erarbeiten von akademischem Wissen in Charakterzüge die mit „eigensinnig“, „speziell“, „menschlich nicht kompatibel“, „egoistisch“ „elitär“ bezeichnet werden können… vor lauter zielorientiert leben und sich nicht vom Pfad abbringen lassen. Und dann mit den angesammelten „Fürzen“ den Typen welcher Ingemar Kamprad, James Dean, Reich-Ranitzky und Marcus Schenkenberg vereinigt finden -wahrliche eine Herausforderung.

  • Yves sagt:

    Viele sprechen hier von erfolgreichen intelligenten Frauen, manche über sich selbst, andere von Bekannten. Nun ja, was ist denn erfolgreich und intelligent?

    Und wenn es davon so viele gäbe, warum sind eben diese Frauen in den Teppich-Etagen immer noch eine rare Erscheinung? Oder üben hier ein paar die totale Selbstüberschätzung? Über Erfolg und Intelligenz sprechen nur jene, die sie zu haben scheinen.

  • Maik D. sagt:

    @ susanna. Ich fahre jetzt mit meinem Bike in die Stadt und geniesse irgendwo die Sonne mit einem Kaffe und dem Gala. So schön kann das Leben sein. Einfach einfach… Obwohl Akademiker in alten Turnschuhen und schlabbrigen Hosen…;-)

  • Maik D. sagt:

    @ susanna. Klar, einfach gestrickt kann nicht das Argument sein. Aber Leben-Lassen schon. Viel Spass und geniesst den wunderbaren Nachmittag…

  • Stefan Brennwald sagt:

    @Leoni Schwarz: Seit wann ist ein Pilot „erfolgreich“ ? Weder akademisch, intellektuell noch einkommensmässig sind diese oft abwesenden, übermüdeten Luftbusfahrer ein guter sozialer Fang. Unter Männern sind diese imagemässig eher eine Randerscheinung. QED: Die Eigenverblendung der erfolgreichen Frau funktioniert bereits! Herrlich.

  • Stefan Brennwald sagt:

    Hehe, ja das wär was;) Die Länge der weibl.akad.Beiträge spricht Bände. Es wird nicht verstanden, dass SIE, die doch alles gaben im Leben, nun auf dem Abstellgleis stehen- dies wird von vorn und hinten beleuchtet und nicht eingesehen; witzig ist doch, dass selbst Nicole A. nicht erklären will/kann, dass scheinbar so gute/wertvolle gebildete Frauen aus Ihrem Bekanntenkreis einfach keinen abbekommen. Die Antwort ist simpel. Die betroffenen Frauen sind zu gebildet für ihr Aussehen. Was meint das ? Ganz einfach, eine eher unsportliche Durchschnittsfrau (hochgebildet), die vielleicht noch den einen oder anderen Schönheitsmangel im Gesicht zeigt, wird nur schon vom Durchschnittsmann ignoiert auf der Strasse. Nun, wenn dann doch mal das Glück lacht und ein Cicco kommt und die gebildete Frau anspricht, stellt sich zu schnell heraus, dass dieser Mann für die ach so gebildete Frau einfach keine Herausforderung ist und vice versa der Mann sofort weiche Eier bekommt, wenn er hört, was die angesprochene im Monat verdient. Zusammengefasst haben nur schöne gebildete Frauen, einen erfolgreichen Mann zu bekommen. D.h. die erfolgreichen Männer suchen sich zwar zuerst die schönen UND gebildeten Frauen aus, da diese aber extreme Mangelware sind, wird just nach unten orientiert. Wer zurückbleibt wissen wir nun ja.

  • Yves sagt:

    Lustig, hier wird Universität = Karriere = Intelligent = Gebilded gleichgesetzt. Und das durchs Band. Das kann es doch nicht sein. Ich kann da nur sagen, dass es auch viele intelligente Frauen gibt, die nicht studiert haben und/oder eine Karriere machen. Um zu studieren, braucht jemand wohl nicht gerade überdurchschnittliche Intelligenz. Weiter ist die Gleichung Karriere = Guter Lohn / Status nicht zulässig.

    Hmmm. Ich überlege mir gerade, ob es sich nicht auch so verhalten könnte…

    Während eben jene gebildete und karriere-versessenen Schönheiten an der beruflichen Laufbahn arbeiten, finden andere eben Zeit, die erfolgreichen Alpha-Männchen zu jagen (natürlich lassen die den Mann immer im Glauben, dass es genau umgekehrt ist!).

    Aber vermütlich ist die Wahrheit eine Mischung aus allen von euch genannten Gründen und lässt sich (wie so oft, wenn es die Realität betrifft) nicht simpel und einfach darstellt.

  • Susanna sagt:

    @Maik D. „sie einfach ein, dass wir Akademiker Männer sehr einfach gestrickt sind“. Klar, wenn man ein Mann ist, dann sind Männer „einfach gestrickt“ und Frauen „kompliziert“. Ist man eine Frau sind Frauen „einfach gestrickt“ und Männer „kompliziert“…..Diese Art von unreflektertem Geschlechtervorurteil e.g. Frauen sind kompliziert, Männer sind halt einfach gestickt, bringt niemanden weiter.

  • Leoni Schwarz sagt:

    @ Brennwald: Ja, Herr Brennwald, ich war mit mehr als einem dieser Männer zusammen und nenne nun ein Prachtsexemplar von Mann (gutaussehend, gebildet, Pilot) meinen Partner. Ich habe ja gesagt, dass ich hohe Ansprüche stelle, sie aber auch selber erfüllen will. Alles andere wäre schon etwas anmassend. Aber nur weil ich mich zum Feminismus bekenne, heisst das nicht, dass ich nicht auch gute Typen abkriege. Ich würde sogar sagen – die Besten. Dass sie mit starken Frauen umgehen können, ist noch das Zückerchen!

  • Mira sagt:

    Ich denke, dass das v.a. ein Problem der Frauen ist. Als Studentin habe ich immer wieder von Kolleginnen gehört, dass sie lieber einen Mann hätten, der intelligenter und besser ausgebildet ist als sie. Ich habe das nie verstanden, da ich mich fast ausschliesslich in Nicht-Akademiker verliebt habe. Und schlussendlich auch einen solchen geheiratet habe.

    Intelligenz ist in einer Beziehung nur untergeordnet wichtig. Viel wichtiger sind für mich Einfühlungsvermögen, Liebesfähigkeit, Bindungsfähigkeit, Spontaneität, Flexibilität, etc. Wenn ich zuhause bin, habe ich keine Lust, über mathematische Modelle zu diskutieren, sondern suche Wärme und Geborgenheit. Und das bieten meiner Meinung nach Nicht-Akademiker viel besser. Ich weiss, dass das chauvinistisch tönt, aber meiner Erfahrung nach reicht ein Akad in einer Beziehung.

    An der Schönheit kann es übrigens nicht liegen: Die durchschnittliche Studentin ist IMHO hübscher, als die durchschnittliche KV-Absolventin. Die oben genannten Unterschiede gibts erst auf PhD-Level.

    Ich glaube auch nicht, dass es an den Männern liegt. Natürlich ist es mir auch vorgekommen, dass ein Mann verschüchtert reagierte, als er erfuhr, dass ich eine Akad bin (und erst noch Phil. II). Allerdings konnte ich das immer abfangen, in dem ich ihm gezeigt habe, dass ich auch nur ein Mensch bin (was ja auch stimmt … ).

  • Maik D. sagt:

    @ Stefan Brennwald: Wir hätten’s bestimmt lustig bei einem Bier :-). Es zeigt sich ja schon an der Länge der Akademikerinnenbeiträge, wo hier der Hund begraben ist…

  • Stefan Brennwald sagt:

    genau Maik, einfach nur leben und nicht ständig auf höchstem Niveau mit der Uniabsolventin argumentieren, selbst am Strand in den Ferien. Ab und zu ja! Aber nicht ständig. Übrigens sind Juristinnen und Ökonominnen mitunter die Schlimmsten. Leider latenter Testosteronschaden.

  • Maik D. sagt:

    @Leoni Schwarz: Eins vorne weg – es geht hier nicht um karrieregeil oder nicht. Es geht um Akademiker/innen – um nicht mehr und nicht weniger. Das sind zwei völlig verschiedenen paar Schuhe. Ich berücksichtige in meiner Betrachtung auch nicht das Kinderhaben – das hat auch nichts mit Akademiker oder Nicht-Akademiker zu tun.
    Ich denke einfach, dass Akademikerinnen einfach mal ein bisschen zurücklehnen sollten und nicht immer so angestrengt intellektuell spielen müssen – nur weil man mal studiert hat. Sehen sie einfach ein, dass wir Akademiker Männer sehr einfach gestrickt sind – auf jedenfalls diejenigen, mit welchen ich verkehre. Die wollen nicht immer die Nadeln im Heuhaufen suchen gehen. Die wollen auch nicht immer jedes Thema ausführlichste diskutiert haben. Auch akademiker Mann will einfach nur leben…Beste Grüsse

  • the man sagt:

    @ Nicole Althaus:
    Ob ich mich angegriffen fühle? kein bisschen. Wieso auch? Wenn Ihre Analyse zutrifft leiden eher Akademikerinnen unter diesem Problem. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen dass (wie Sie selber schreiben) „Frauen lieber allein bleiben als sich auf einen Partner einzulassen, den sie nicht als ebenbürtig sehen“.
    Ausschlaggebend ist nicht die Gesellschaft oder die Männer oder das Verhältnis untereinander, sondern wie sich diese Frauen selber sehen und einschätzen. Ich mag vielleicht ein Durchschnittstyp sein, habe aber während meiner Jahre an der Uni nur eine handvoll Frauen kennengelernt, die überdurchschnittliches drauf hatten.
    Eins ist mir noch wichtig: Es ist ein Fehler akademisches Wissen mit Bildung, Intelligenz und Erfolg gleichzusetzen.

  • Stefan Brennwald sagt:

    @Maite: „Je länger desto mehr hat das Single-bleiben nicht mehr die unausweichliche Konsequenz des kinderlos-bleibens (ausser man möchte das).“ Wie bitte ? Welcher Mann macht das bitteschön mit ? Ein Kopulationsunfall ist von keinem der Singlemänner beabsichtigt. Vielleicht wäre Samenraub die neue hilfreiche Alternative, um klevere Frauen nicht ganz vereinsamen zu lassen ?

  • Stefan Brennwald sagt:

    @Akademikerin: Dein Jöö wird sich bald in ein Jauul und dann in ein Wääää wandeln. Kein Mann auf Erden, will jede Aktion auf der Goldwaage abwägen müssen, bevor er die Frau damit konfrontiert. Vielleicht hatte ich einfach nur Pech mit meiner Akademikerin. Bewunderung hätte ich nur erhalten, wenn ich Chef des Investmentbankings gewsen wäre.
    @Gabriela_W: Kennst Du Trudi Gerster ?
    @Inda: herrlich erkannt, anhimmeln dürfen nur Frauen. Sonst wirds für die Frauen langweilig.
    @Isabelle: 1A – HOCHRICHTIG. Ein TRIPLE AAA für die Frau ! Aussehen geht über alles, egal welche Bildungsschicht. Pech gehabt!
    @Nicole Althaus: Was zu tun ist ? Die bildungsnahen Frauen, die nicht gegen oben anhimmeln können und das Bärenfell einfach per Selbstbetrug selber kaufen, haben verloren. Insbesondere wenn der Hintern und sonstiges optisch noch zu breit geraten ist. Lösung: vielleicht Gleichgeschlechtlichkeit ?

  • Ramon Neville sagt:

    Nein, die Frauenbewegung hat ihre Töchter in keine Sackgasse hineingetrieben, sondern teilweise aus der Sackgasse der hierarchischen Rollenverteilung hinausgeführt. Aber viele Männer sind dort stecken geblieben, das zeigen die Kommentare der Paläo-Patriarchen hier ja zur Genüge.

  • Maite sagt:

    zur Frage, ob es die Frauen sind, die wählerisch sind, oder die Männer, die keine erfolgreichen Frauen wollen: Es gibt wohl beides. Ich kenne mehrere Männer, die offen und explizit sagen, dass sie sich nie mit einer Frau zusammen tun würden, die mehr verdient als sie selber; und dass sie ein grosses Problem damit hätten (evtl. sogar Scheidungsgrund) wenn ihre jetzige Frau/Freundin plötzlich mehr verdienen würde als sie selber. Daraus schliesse ich, dass es noch viel mehr solche Männer gibt, die es einfach nicht offen zugeben, dass sie so denken. Jedenfalls wäre es zu einseitig, die „Schuld“ alleine den wählerischen Frauen zuzuschreiben!

    Dass hoch gebildete, erfolgreiche Frauen wählerisch sind und nicht einfach jeden nehmen, ist ja wohl einleuchtend. Erfolgreiche Männer sind ja auch wählerisch (wenn auch teils auf andere Kriterien bezogen). Also als erfolgreiche Frau würde ich zum Beispiel nie einen Mann wollen, der ein Problem damit hat, dass ich mehr verdiene als er. Ist doch logisch.

    Wenn ein Partner dich unglücklich macht, bleibst du lieber single. Gilt für Frauen, die keinen Mann finden, der sie so wie sie sind (erfolgreich, karrierebewusst) mag; genauso wie für Männer, die keine Frau finden, die ihnen das gibt, was sie suchen (Häuslichkeit, Familie, die Frau im Rücken, die eigene Ansprüche zurückstellt und dafür die Karriere des Manns ermöglicht/unterstützt). Je länger desto mehr hat das Single-bleiben nicht mehr die unausweichliche Konsequenz des kinderlos-bleibens (ausser man möchte das).

    Oder aber man kann realistisch sein und wissen, dass jede dauerhafte Partnerschaft irgendwelche Kompromisse mit sich bringt. Falsch ist nur, wenn sich nur eine/r in der Partnerschaft, der Partnerschaft zuliebe, verbiegt, und der/die andere das als normal einfach hinnimmt.

    Ganz nebenbei: Ich kenne zwei Akademikerinnen, die mit Handwerkern liiert sind. Das sind ganz tolle, emanzipierte Männer, und wundervolle Beziehungen. Ob jetzt ein Mann „fähig“ ist, mit einer intelligenten erfolgreichen Frau eine gute Beziehung zu führen, hängt wenig davon ab, wie gebildet der Mann ist – es gibt die „guten“ in allen Schichten, ebenso wie die, die mit intelligenten Frauen nichts anfangen können.

  • Leoni Schwarz sagt:

    Ich würd jedenfalls lieber alleine bleiben als mich auf einen Mann wie „Emanzo“ u. Co. einzulassen, der „Tropinnen“ zu importieren als reelle Möglichkeit der Parnterfindung betrachtet, und der von Frauen wie von mehr oder weniger exotischen Haustieren und Handelsware redet! Solche primitiven Paschas werden von starken, selbstbewussten Frauen mit Recht verschmäht.

    @ Akademikerin: Super Beitrag! 🙂 Genauso seh ich`s auch, Sie bringen es aber auf den Punkt!!

  • Stefan Brennwald sagt:

    @leoni schwarz. Grundsätzlich guter Beitrag, vor allem gefällt mir, dass neuerdings HSG Abgänger, die Kohle scheffeln, eben auch noch gut aussehen müssen (oder küssbar zumindest), weil die Frau von heute sowieso finanziell unabhängig ist. Und eine Frau von ganz unten will der Unisg-Absolvent auch nicht. Kritisch an Ihrem Beitrag folgendes:
    „Und ich bin lieber alleine als mit einem Mann zusammen, der mich nur als Frau und nicht auch als Menschen sieht. Zum Glück kenne ich aber genug Männer, die nicht dem Klischee entsprechen, die kein Problem mit erfolgreichen und intelligenten Frauen haben, sondern diese viel spannender und herausfordernder finden als eine dumme blonde Barbie!“ So, und diese Männer, die „angeblich“ kein problem mit intelligenten Frauen haben, wollten die Sie ? Bzw Sie haben hohe Ansprüche, aber sehen Sie dementsprechend auch sehr gut aus ? Sonst wirds nämlich nichts- ausser Sie schrauben am Anspruchsrad!

  • Nicole Althaus sagt:

    @Susanna: Geh absolut mit Ihnen einig, dass es viele Wege gibt, glücklich zu werden. Ohne Mann und ohne Kinder. Das wollte ich mit dem zitierten Paradoxon nicht abstreiten. Ich habe aber einige Frauen in meinem Bekanntenkreis, die alle voraussetzungen hätten glücklich zu sein und doch immer wieder betonen, dass ihnen eine Beziehung fehlt, dass sie sich Kinder neben dem Beruf wünschen. Und ehrlich gesagt, finde ich diesen Anspruch nicht überrissen. Aber mir fällt auch auf: Diese Frauen bleiben lieber allein als sich auf einen Partner einzulassen, den sie nicht als ebenbürtig sehen: bildungsmässig, grössenmässig, einkommensmässig. Und: In meinem Bekanntenkreis trifft man auch die Männer, die sich gegen unten verliebt haben. Beiden Geschlechtern kann man wohl nicht vorwerfen, wie sie ihr Glück suchen. Nur finden tun sie es so seltener. Was ist zu tun?

  • Thomas Zumbrunn sagt:

    @Leoni Schwarz: Ein Detail am Rande. Sie sprechen von der Fortpflanzung als “Beitrag an der Gesellschaft”. Diese Aussage entspringt einem falschen Artverständnis, welches aber allgegenwärtig ist. Fortpflanzung nützt primär den Eltern, welche damit ihre Gene weitergeben können, und nicht dem Fortbestand der Art „Mensch“. Wenn man schon die Gesellschaft bemüht, dann stellt sich wohl eher die Frage, ob angesichts der heutigen Überpopulation Fortpflanzung ein willkommener Beitrag ist. Letzteres ist aber offenbar ein Tabu-Thema.

  • rana sagt:

    Menschen, an die hohe Ansprüche gestellt werden, stellen diese auch vermehrt an andere. Das ist geschelchtsunspezifisch.
    Wenn ich also gut gebildet bin, einen tollen aber aufwendigen und zeitintensiven Job habe und meine Hobbies mit Literatur etc zu tun haben… dann habe ich schon den Anspruch an meinen Partner, dass er dafür 1. Verständnis hat und 2. sich auch für den einen oder anderen meiner Gedanken interessiert. Ganz ohne diese beiden Punkte geht’s ja nun nicht, das ist aber bei Männern nicht anders. Die wollen auch Verständnis, wenn sie ne 60 Stunden-Woche haben, um Karriere zu machen wollen sie unterstützung und dass Frau sie abends fragt ‚Mein Schatz, wie war dein Tag?‘.
    Und ich finde ausserdem dass man ruhig von den Leuten fordern darf, sich auf gehobenen Niveau auseinanderzusetzen, das soll unsere Gesellschaft ja weiterbringen. Wir können das Niveau auch wieder senken, aber vorsicht… was wenn Frauen die geschickteren Strategien zum Bären fangen, verarbeiten und Fell gärben entwickeln?

  • Isabelle sagt:

    Ich bin Akademikerin, 30, gut verdienend und hatte noch keine Partnerschaft. Nicht dass ich die Gesellschaft meide, nicht dass ich sehr wählerisch bin (meiner Erfahrung nach sind Handwerker sogar interessantere Gesprächspartner und verlässlichere Freunde als Akademiker), es hat bisher einfach nicht geklappt. Ich glaube darum, dass es – egal bei wem – immer um die äusserliche Erscheinung geht. Wer nicht mit Schönheit gesegnet ist, geht leer aus.

  • Susanna sagt:

    @Hans Keller
    Solange die Männer soviel Verachtung haben für die Frauen auf dem selben Kontintent, muss es ja niemanden mehr wundern, wenn es bei der Partnersuche nicht klappt…….welche Frau will schon einen Partner, der sie insgeheim verachtet?

  • Susanne sagt:

    ich grüble weiter.
    ist es das selbstbewusstsein einer frau das abschrecken lässt? die unabhängigkeit? das eigene geld verdienen wollen? das eigene bärenfell auswählen und mit dem eigenen verdientem geld bezahlen? ist es wirklich die selbständigkeit einer frau die dem mann den gewohnten boden unter den füssen wegzieht?

  • Hans Keller sagt:

    Europäerinnen sind viel zu kompliziert. Sie halten sich für was Besseres und sind ständig unzufrieden. Schade.

  • Gabriela_W sagt:

    @Rémy
    Was ich als blitzgescheite, gutaussehende und gut-verdienende Frau dazu sage ??? 😉
    Was hat ich für ein Glück meinen lieben, humorvollen, gutaussehenden, blitzgescheiten 50%-(Haus)mann gefunden zu haben, der mich anhimmelt und mir ab und zu ein Bärenfell mit nach Hause bringt (ja, das beeindruckt mich ungemein!), und so ganz nebenbei auch ein super Papi für unsere Kinder ist. Wie hab‘ ich das bloss verdient?
    Aber ganz im Ernst, ich denke schon, dass die Gesellschaft sich im Zuge der Emanzipation drastsich verändert hat. Das neue Frauenbild hat sich schon vielmehr herauskristallisiert als das neue Männerbild. Da braucht es noch Bewegung und Ideen und Anpassungen – und zwar von Männlein und Weiblein. Ja, liebe Männer, ihr müsst euch auch eine neue Rolle suchen. Aber wir Frauen müssen euch diese auch finden lassen. Vielleicht müssen wir dann halt in Zukunft auf die Bärenfelle verzichten (*seufz*)…

  • Inda sagt:

    @rana: „wär ja noch schöner, nicht mehr angehimmelt zu werden und das jetzt bei seiner Frau selber machen sollen…“ Es gibt ja für den Mann wahrscheinlich keine verlässlichere Methode seine Frau/Freundin zu verlieren, als diese ständig anzuhimmeln. Unmännlich, unerotisch, will keine Frau auf Dauer. Nach erfolgreichem werben (ja, ist immer noch Männersache!) sollte die geschenkte Aufmerksamkeit und Bewunderung schleunigst reduziert werden. Wem das intuitiv abgeht, kann sich solches Verhalten ja antrainieren. Wer das nicht kann oder will, hat verloren.

  • Leoni Schwarz sagt:

    @ Maik D: Aber selbstverständlich dürfen Männer Karriere machen, häufig der Familie und dem Haushalt fernbleiben deswegen, und in Diskussionen immer Recht haben wollen, ohne als „anstrengend“ zu gelten??? Sind denn nur karrieregeile und selbstbewusste Frauen für ihre Männer anstrengend, oder könnte es auch mal ungekehrt sein??? Sie messen mit zwei Ellen, und das ist nicht fair.

  • Akademikerin sagt:

    Wow, das scheint ja unter Männern ein heiss diskutiertes Thema zu sein. Ich selbst bin Akademikerin, hab ausserdem ein richtig männliches Studium gewählt, Elektrotechnik an der ETH, und meine Erfahrungen während des Studiums waren die folgenden: Haben meine Kollegen eine Frau kennengelernt, war diese voller Bewunderung, dass sie so ein schwieriges Studium ergriffen haben, haben ich und meine Kolleginnen hingegen jemanden kennengelernt, konnte man so richtig zusehen, wie das Gegenüber schrumpfte, wenn man sein Studium preisgab. Ein Jus-Studi sagte mir einmal: Och, dann verstehst Du ja mehr von Mathe als ich. Klar tat ich das, aber wo ist die Tragödie? Tja, ich war nicht einfach von ein paar coolen Sprüchen zu beeindrucken, dafür braucht es schon etwas mehr.
    Es ist nicht wahr, dass sich Akademikerinnen nicht beeindrucken lassen, aber eben weniger von materiellen Dingen als von Geist und Intellekt. Die Ansprüche an das Wesen eines Mannes steigen mit der Bildung der Frau, das ist wahr. Interessanterweise trifft das auf Männer in viel geringerem Masse zu. Deren Ansprüche an Frauen wachsen nicht mit der Bildung, was für mich bedeutet, dass da Gros der Männer ohnehin davon ausgeht, dass Frauen nicht an sie herankommen. Wie in einem Beitrag zu lesen ist, ist es ja ganz schön anstrengend, wenn man nicht einfach nur bestimmen kann, sondern das Gegenüber Argumente hören will. Ich kann da nur sagen: Jöö! Mehr fällt mir dazu nicht ein, so einfältig ist diese Aussage.
    Ich frage mich allerdings immer wieder, wieso Männer mit Frauen zusammen sind, die nicht einmal verstehen können, was sie beruflich machen, geschweige denn, sich dafür interessieren und mitreden können? Ist es so wichtig, bewundert zu werden, selbst wenn die andere gar nicht weiss, was genau sie da anhimmelt, Hauptsache, sie bezahlen das Essen? Ist das nicht unaufrichtig und richtig – dumm?
    Naja, auf jeden Fall haben alle meine Kolleginnen geheiratet, Kinder gekriegt, verdienen mal weniger, öfter mehr als ihre Männer, denen deswegen kein Zacken aus der Hose fällt, und eines haben wir alle gemeinsam: Unsere Männer sind manns genug, eine ihnen ebenbürtige Frau zu wollen.

  • Leoni Schwarz sagt:

    Man kann wahrscheinlich das letzte Restchen biologischen Determinismus, der in uns allen steckt, nicht wegdiskutieren. Ich werfe den Männern nicht grundsätzlich vor, dass sie junge, attraktive Frauen bevorzugen. So ist das nun mal halt. Man darf aber auch den Frauen nicht vorwerfen, dass sie starke, ebenbürtige Partner haben wollen. Wenn das wirtschaftliche Argument des „Versorgers“ nicht mehr zählt, bleibt den Frauen nur der Mann als Mensch – sein Körper und sein Geist. Da wollen sie dann halt auch den gutaussehenden, trainierten, charmanten Partner. Die Männer sind ja nicht anders, was ihre Ansprüche an die Äusserlichkeiten der Frauen anbelangt. Klar, das führt tendenziell dazu, dass die erfolgreichsten Frauen mehr Mühe haben bei der Partnerwahl, ebenso wie die „Verlierer“ unter den Männern. Das Problem sehe ich allerdings darin, dass bei Frauen generell als positiv bewertete Eigenschaften eines Individuums plötzlich in Zusammenhang mit ihrem Geschlecht als negativ bewertet werden (Intelligenz, Ehrgeiz, Talent, Selbstbewusstsein), während es eine solche Ambivalenz bei Männern nicht gibt. Es ist, als ob Frauen irgenwie nicht „gut“ sein dürften, Männer hingegen schon. Und unsere Gesellschaft macht es den alleingebliebenen Männern viel einfacher, doch noch an eine Frau zu kommen – sei es nun eine Prostituierte für die körperlichen Bedürfnisse, oder eine „Importfrau“ aus Thailand für eine etwas gefühlvollere Verbindung, während den Frauen dann halt meist nur das Alleinsein bleibt. Schlimm ist daran, dass den jungen Frauen so latent das Gefühl gegeben wird, sich als Individuum mit menschlichen Wünschen und Sehnsüchten nach Transdenzend verwirklichen zu wollen sei etwas Schlechtes, weil sie Frauen seien. Weil den Frauen so das Gefühl gegeben wird, Selbstbestimmung, Selbstrespekt, Eigenverantwortung, Bildung, Teilnahme am öffentlichen Diskurs, Interesse, Selbstverwirklichung, Individualität führten bei ihnen wahrscheinlich nur zur Einsamkeit, während dieselben erwünschenswerten Eigenschaften dem Mann tatsächlich Vorteil brignen. Den Frauen wird so indirekt beigebracht, sich besser mehr als Geschlecht denn als Individuum zu betrachten, auf eigene Wünsche zu verzichten, lieber passiv und fremdbestimmt zu sein, um zumindest ein bisschen Liebe zu „verdienen“. Ob die Liebe dieser Männer verdient werden muss, ist eine andere Frage…

    Ich bleibe lieber alleine und verzichte auf meinen „Beitrag an der Gesellschaft“ (die Fortpflanzung), solange dieser nur als weibliche Pflicht angesehen wird. Und ich bin lieber alleine als mit einem Mann zusammen, der mich nur als Frau und nicht auch als Menschen sieht. Zum Glück kenne ich aber genug Männer, die nicht dem Klischee entsprechen, die kein Problem mit erfolgreichen und intelligenten Frauen haben, sondern diese viel spannender und herausfordernder finden als eine dumme blonde Barbie! Daher glaube ich auch nicht, dass das angesprochene Thema ein grosses Problem ist. In der Liebe spielen immer Gefühle, Äusserlichkeiten, Umstände und eine gute Portion Glück mit, so dass man nicht voraussagen kann, dass Akademikerinnen alleine bleiben. Auf jeden Fall hat es mich nicht vom Studieren abgehalten! Ich habe hohe Ansprüche an einen Mann, bin aber auch bereit, selber hohe Ansprüche zu erfüllen. Ich denke, DAS ist letztendlich entscheidend bei beiden Geschlechtern.

  • Susanna sagt:

    @Stefan Brennwald „Starke Frauen sind dermassen anstrengend. Ich hatte selber so eine Beziehung: es war eine MORDSarbeit, ständig die richtigen Gegenargumente in Streits (häufig!) aufzubauen und sich rechtfertigen zu müssen für alles. Wenn die Frau über Dir ist, gelingt keine Beziehung, studiere selber.“

    Das ist wieder so ein unqualifiziertes und undifferenziertes Vorurteil. Bitte nicht von EINEM Exemplare auf ALLE schliessen, denn das verhebt logisch nicht.

  • Susanne sagt:

    hm. gute frage.

    ich grüble und grüble nach, und mein resultat der grübelei ist, sie haben angst, die männer.
    nein, anderst formuliert, es gibt männer die angst haben vor klugen frauen, wie es auch umgekehrt passieren kann. angst vor klugen männern, dann lieber einen einfacheren..
    die frage ist nun, was ist einfach.

  • Susanna sagt:

    „Nur das, was sie damals als Instrument der Unterdrückung orteten, fehlt vielen nun zum Glück: Ein Mann, eine Familie.“
    Liebe Frau Althaus, es gibt heute doch so viele verschiedene Lebensentwürfe, die alle gleich glücklich oder unglücklich machen können. Mit Kindern, ohne Kinder, in Beziehung, Single. Ich persönlich mache auf jeden Fall mein Glück nicht von einem Mann oder Kind abhängig (da ist das Unglück doch bereits vorprogrammiert). Der alte Spruch „man kannn sich nur selber glücklich machen“ gilt in meinen Augen immer noch. Ausserdem muss man sich irgendwie damit abfinden, dass man im Leben nicht immer alles haben kann, was man vielleicht gerne möchte. Vieles ist vom Glück, Schicksal, der Bestimmung, oder wie man das nun eben nennen will, abhängig.

  • Maik D. sagt:

    Ich denke, dass Frauen mit einer höheren Ausbildung auch einen höheren Anspruch an das Leben und den Lebenspartner haben. Männer mit höherer Ausbildung haben andererseits diesen Anspruch oft nicht. Ich vermute, dass Damen mit Karriereabsichten einfach zu anstrengend für uns gebildeten Männer sind da Sie die Trennung von Geschäft und Privatem einfach nicht hinkriegen…

  • Matt sagt:

    Liegt es am Mann der keine gebildete Frau will oder liegt es an der Frau die keinen ungebildeten Mann will? Wohl eher Option 2…

  • Thomas Zumbrunn sagt:

    @Nicole Althaus: Den Weltwoche-Artikel werde ich lesen. Worauf ich mit meiner ersten Bemerkung ebenfalls abzielte war, ob Männer bei der Partnerwahl überhaupt was zu sagen haben. Oder ob es nicht eher so ist, dass Frauen miteinander direkt, nicht indirekt über die Präferenzen der Männer, um Zugang zu Männern konkurrieren. Ein guter Ausbildungsstand wäre demnach für Frauen ein hinderliches Merkmal im Konkurrenzkampf und würde, wie Reto das antönt, durch natürliche Selektion benachteiligt.

  • Nicole Althaus sagt:

    @Tony: nein, natürlich muss Frau nicht verheiratet sein und Mann genau so wenig. Aber ob nicht verheiratete Frauen einen festen Partner haben und ob der gleich ausgebildet ist, wird beim Bundesamt für Statistik leider nicht erhoben 😉
    @the man: Das schreib ich ja grade, dass das Beuteschema sich nicht erändert hat. Weder beim Weiblein noch beim Männlein. Frauen heiraten immer noch gern nach oben, Männer nach unten. Und deshalb wirds ja grad schwierig. Ich habe in diesem Text nirgendwo den Männern die Schuld gegeben – ich habe bloss die soziologische Tatsache geschildert, dass Männchen und Frauen mit ihren romantischen Vorlieben offenbar nicht mehr zusammenfinden. Fühlen Sie sich als Mann angegriffen, weil das eine Frau geschrieben hat ;-))
    @Thomas Zumbrunn: lesen Sie den Weltwoche Artikel: ich schreib ja auch, dass Frau den Klempner nicht vor den Alltar führen will. obwohl sie selber gut verdient, schaut sie (laut Studien) noch immer nach Männern mit Status und gutem Zahltag aus. Und ja, sie haben Recht, auf dem Partnerschaftsmarkt gibt es neben dem Überschuss an gutausgebildeten Frauen auch ein Überschuss an schlecht ausgebildeten Männern. Die Chance, dass die beiden Gruppen sich ineinander verlieben, tendiert statistisch gesehen gegen null.

  • Rémy sagt:

    Bis jetzt hat ausser rana keine Frau reagiert…warum nicht?
    Würde mich schon noch interessieren was die Frauen zu dieser Frage zu sagen haben…

  • Xaydes sagt:

    Kenne auch hochqualifizierte Damen die leider in mehreren Partnerschaften scheiterten, da sie an sich selbst übertriebene hohe Anforderungen stellen und mindeste gleiche von ihren Partnern erwarten. Wollen in jeder Hinsicht eine Superfrau darstellen (mit Hinweis“ darstellen, was niemand auf die Dauer so eine Show aushalten kann), eine Beziehung ist immer ein Geben und Nehmen, was wiederum bei gewissen Frauen als Versagen gedeutet wird, wenn man nachgibt.
    Hollywood-Klischee lässt grüssen: gutaussehende und gebildete = erfolgreiche Frau braucht ebenso erfolgreichen Mann um gebildeten Nachwuchs zu bekomme und den Alltag alles ohne Mühe unter Dach und Fach kriegt

  • Rémy sagt:

    @hans meier
    …und auch die Frauen sind noch erpicht auf unsere Bärenfelle! auch wenn sie das nicht gerne zugeben 🙂

  • Papa sagt:

    Also, das ist ja mal wieder ein Thema… ;-))) Erstaunlicherweise kommt kaum jemand auf die Idee, dass das Ganze auch mit Liebe zu tun haben könnte. Meine Frau ist mir intelektuell mehr als ebenbürtig. Aber wir lieben uns und bis jetzt haben wir noch in jeder ach so vertrackten Situation eine Lösung gefunden. Mag sein, dass Liebe ein Relikt aus alten Tagen ist, bei uns funktionierts jedenfalls ausgezeichnet und zwar immer besser, je länger wir zusammen sind. Ich bin jedenfalls noch nie auf die Idee gekommen, eine dümmere Frau suchen zu müssen. Übrigens: Es gibt nach wie vor genügend Dinge, in denen sich Mann profilieren kann. Und noch ein kleiner Trost: Kinder haben oft einfacher gestrickte Gemüter auch lieber… ;-)))

  • christian sagt:

    Es ist ja nichts neues, das wenn man die ganze geschichte vereinfacht darstellen will, ein Mann eine Frau nach dem Aussehen und eine Frau einen Mann nach dem Status bewertet… (das effektive matching ist ein wenig komplizierter meiner Meinung nach, da noch so details dazu kommen wie „synchronität“ und „passen“ von verhaltensweisen, auf die Bevölkerung hochgeschlagen kann das vernachlässigt werden, da ohne Aussehen und Status, synchronität etc. keine Rolle spielt)

    Hier kommt dem Feminismus die „alte“ Partnerselektion gewaltig in die Quere: eine Frau die Karriere verfolgt will eben trotzdem einen Mann der einen gewissen Status besitzt, da dieses Schema ins Hirn jeder Frau eingeprägt ist. Wenn man nun ihr Akademisches Umfeld betrachtet, sind dort die Männer mit Status normalerweise Männer mit Karrierewünschen. Leider können aber nicht beide Karriere machen, weil man ja auch noch Kinder will. Eine Frau akademische Frau, die effektiv Karrierewünsche hat ist also immer ein wenig schlechter gestellt, als eine die „Status“ eines mannes gleich definiert, aber keine keine Karrierewünsche hegt.

    Ich bin ziemlich sicher man könnte noch einen viel extremeren zusammenhang finden, wenn man die akademischen Frauen segregiert zwischen Karrierewünschend und Karrierenichtwünschen und dann noch zwischen attraktiv und unattraktiv (attraktivität ist für Männer übrigens mehrheitlich objektiv, nur für die Frauen die das nicht wissen). Eine unattraktive Frau mit Karrierewünschen wird es äusserst schwer haben, einen Mann zu finden, der 1. sie will und 2. ihren ansprüchen, die sie eben doch hat, gerecht wird.

    Jede Frau kann irgend einen Mann finden, es gibt genügend Männer die effektiv JEDE nehmen würden, aber wenn man zusätzlich noch Ansprüche hat, wird es sehr schwer…

  • the man sagt:

    Aaahhh, ein schönes Thema!

    Diversen Studien zufolge orientieren sich Frauen bei der Partnersuche nur „nach oben“ – was auch immer das heissen mag – sie suchen also einen Partner mit höherem gesellschaftlichen Prestige. Auf die Frage: „würden Sie einen Partner mit tieferem gesellschaftlichen Ansehen heiraten?“ antworten die meisten der befragten Männer mit „Ja“, aber alle befragten Frauen mit „Nein“ (Prof. B. Ludwig).
    Der springende Punkt ist natürlich, wie man sein Gegenüber einschätzt – und vor allem wie man sich selber einschätzt! An diesem Punkt lasse ich gerne meine persönliche Erfahrung mit jungen Akademikerinnen einfliessen: Grandiose Selbstüberschätzung! Die meisten könnten wohl locker über 40 positive Eigenschaften aufzählen, die ihr Partner haben muss – auf die Idee, dass sie selber einem solchen „Mr Perfect“ nie genügen könnten, kommt keine.

    Aber ich weiss schon: „The Man“ ist mal wieder nur frustriert, underf… und hat Angst vor „starken“ Frauen 🙂

  • Wärenochinteressant sagt:

    Das ist jetzt sicher sehr pauschalisierend und naturgemäss unfair, aber man müsste sich die vielen unverheirateten Akademikerinnen vielleicht auch einmal anschauen? „Sie ist hochgebildet, sie ist schön…“. Also in meinen verblassenden Erinnerungen an die Hochschulzeit kommen nicht besonders viele solche Prachtsexemplare vor (und die wenigen waren hoch begehrt). Nicht dass die Männer generell besser aussahen. Aber die männlichen Präferenzen spielen halt wohl auch hier. Andererseits dürften schon auch hohe Ansprüche der Akademikerinnen eine Rolle spielen. Vermutlich zu Recht aber dann halt leider oft mit den erwähnten Folgen. Vielleicht hilft es uns Männern, dass wir hier etwas „simpler gestrickt“ sind und uns eher auch „abwärts verbinden“, wie Frau Althaus etwas böse schreibt (habs auch getan, allerdings nicht bewusst).

  • Thomas Zumbrunn sagt:

    Sie gehen in Ihrem Artikel implizit davon aus, dass die Partnerwahl vom Mann vollzogen wird. Ähnlich wie bei den meisten Säugetieren (und Insekten, Fischen, Reptilien, Vögeln) dürfte aber auch beim Menschen „female choice“ überwiegen, da Frauen mehr in den Nachwuchs investieren. D.h. wenn man davon ausgeht, dass Frauen Männer auswählen statt umgekehrt, bricht Ihre Argumentation zusammen. Die von Ihnen beschriebenen Muster liessen sich folglich durch Konkurrenz zwischen den Frauen um Männer erklären statt durch Präferenzen der Männer für „volle Lippen und Jugendlichkeit“.

    Einen Aspekt, den Sie teilweise ausblenden, ist die Reziprozität. Wenn gut ausgebildete Frauen keinen Ehemann finden, weil schlechter ausgebildete Frauen gut ausgebildete Männer ehelichen, dann müssten folglich im selben Umfang schlecht ausgebildete Männer ohne Ehefrau bleiben – ansonsten müsste das Verhältnis der Anzahl heiratsfähiger Frauen zur Anzahl heiratsfähiger Männer stark in Richtung der heiratsfähigen Frauen verschoben sein, was nicht den Tatsachen entsprechen dürfte. Der Klempner in Ihrem Beispiel müsste deshalb ebenso unverheiratet bleiben.

  • rana sagt:

    Vielleicht wollen Männer keine alpha-Weibchen… wär ja noch schöner, nicht mehr angehimmelt zu werden und das jetzt bei seiner Frau selber machen sollen…
    Im übrigen sind machen weder Partnerschaft noch Mutterschaft per se glücklich!

  • Mike sagt:

    Ich behaupte, dass das nicht direkt mit der Bildung zu tun hat. Sondern mit dem Charakter. Meine Frau, die ich glücklicherweise gefunden habe, ist sehr willensstark, intelligent und zielstrebig. Aber am Ende des Tages verbringt sie gerne auch mal die Zeit mit mir (und neuerdings mit unserem kleinen Sohn). Ein Charakterzug, die ich bei manchen Akademikerinnern vermisst hatte. Da ging es häufig um karriererelevante Anlässe und Termine. Zusätzlich der Wunsch, aber nur genau bei einem freien „Slot“, einen Partner oder Familie zu haben, gleicht der 5er und Weggli Mentalität.

    Das gleiche Verhalten des männlichen Pendants widerspricht meiner Lebenseinstellung übrigens genauso. Vielleicht wird diese Konstellation von den Frauen eher geduldet, was die Quoten angeht.

  • Erstaunliche Aussagen! Im Konfirmandenunterricht in Brugg (dem Prophetenstädtchen mit der schönen Lateinschule) vertrat damals Pfr. Georg (kein Adonis aber Frau und sechs (ja 6! Kinder)) die Theorie: Eine Frau will immer einen Mann haben, der etwas intelligenter ist als sie, darum bleiben die gescheitesten Frauen und die dümmsten Männer unverheiratet. Dies der Kenntnisstand anno 1982! Aber wie hat sich die Welt seither verändert! 200 Gleichstellungsbeamtinnen arbeiten im Land und intelligente Journalistinnen dürfen nun auch frisch von der Leber weg bloggen und Bücher schreiben. Und man höre und staune, sie kommen zu den gleichen Ergebnissen wie mein damaliger Brugger Kanzel-Patriarch, der „phallokratische Märchen“ (O-Ton Sybille Berg) erzählte. Das macht mich ja schon sehr nachdenklich. Jetzt wo die Frauen ungehindert Denken und Schreiben dürfen, Denken und Schreiben sie „patriarchalischen Quatsch“. Vielleicht war er gar nicht so „quatschig“ der „patriarchale Quatsch“.
    Frau lese auch – nein nicht Eva Herman (ein kind): die darf man ja niederbrüllen, wei sie eine Nazitante sein soll – zum Beispiel Zeit-Redaktorin Susanne Gaschke (ein kind) schon 2005 „Die Emanzipationsfalle: erfolgreich, einsam, kinderlos“.

  • Patrick Meier sagt:

    Meiner Erfahrung nach gibt es haufenweise gute Frauen, die zu haben sind. Die guten Maenner hingegen sind entweder schwul oder vergeben. Wenn man es auf den Punkt bringt sind wir Maenner einfach weniger begehrenswert, und Frauen mit Niveau bleiben lieber single als sich einen Bier saufenden, Pommes Chips essenden Fussballfan, der den ganzen Sonntag vor der Glotze hockt, zu angeln. Von denen gibts naemlich haufenweise freie Kandidaten.

  • tony sagt:

    Das kann nicht ihr ernst sein? Warum MUSS Frau verheiratet sein? Der Artikel unterstellt, dass die nicht verheirateten Damen alle unglücklich sind und sehnsüchtigst einen Partner suchen ……………. ich bin wohl im falschen Film!

  • Peter Arnold sagt:

    Warum finden diese frauen keinen Partner ? Vielleicht sind sie einfach nicht liebenswert.

  • Reto sagt:

    „… bleiben allein und kinderlos“. Dann würde dies bedeuten, dass sich (weibliche) Emanzipation als evolutionären Fehlschlag offenbaren und somit wieder verschwinden würde… bin mal gespannt.

  • Stefan Brennwald sagt:

    Eigentlich lautet die bittere Konsequenz für eher unterdurchschnittliche oder hässlichere Frauen: je weniger sie bildungsmässig/beruflich/einkommensmässig! aufsteigen, umso eher finden sie tatsächlich noch einen Mann, der eine Familie / längere Beziehung mit ihnen will. Die schlimmste Kombi ist demzufolge für eine Frau: extrem klever, dicklich und emotional stark und unabhängig. Da will ich mal sehen wie dort die Beziehungsquote aussieht.

  • Hans Meier sagt:

    Früher konnten wir Männer die Frauen noch beeindrucken und verwöhnen, in dem wir ihnen von unserer Jagtbeute, das Bärenfell, schenkten. Dieses Schema steckt auch heute noch in uns Männer, auch wenn wir heute eine Kravatte tragen. Aber wie soll Mann eine erfolgreiche, intelektuelle Frau verwöhnen und beeindrucken? Aussichtslos! Also sucht man(n) sich eine Frau, welche man noch verwöhnen kann.

  • Stefan Brennwald sagt:

    Starke Frauen sind dermassen anstrengend. Ich hatte selber so eine Beziehung: es war eine MORDSarbeit, ständig die richtigen Gegenargumente in Streits (häufig!) aufzubauen und sich rechtfertigen zu müssen für alles. Wenn die Frau über Dir ist, gelingt keine Beziehung, studiere selber.

  • Stefan Brennwald sagt:

    Bin Student. Und was ist mit den mittelschönen und hässlichen Studentinnen ? Wer nimmt die dann noch, wenn angeblich selbst die schönsten Akademikerinnen niemanden finden (was ich etwas bezweilfe) ?

  • Robert P sagt:

    Dieser Artikel klingt so, als würden Männer keine intelligente Frauen wollen. Doch kann es nicht sein, dass viele dieser Frauen auch etwas hohe Ansprüche an den Tag legen? Die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen sein…

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