13 Filme, die Eltern gesehen haben müssen

Mamablog

Gute Filme beleben die Familie – und ersetzen jeden Ratgeber.

Lasst die Wälder in Frieden und kauft keine Erziehungsratgeber* und Beziehungsbücher mehr! Guckt Filme. Das macht mehr Spass und schont das Papier für gute Romane.

1 Carnage

Der Gott des Gemetzels von Polanski nach dem Theaterstück von Yasmina Reza. Zwei Elternpaare streiten sich bis aufs Blut über eine Schlägerei, die zwischen ihren Söhnen stattgefunden hat. Eine boshaft-brillante Studie über die brüchige Doppelbödigkeit des zivilisierten Umgangs miteinander.

2 Krieg der Knöpfe

Eine Liebeserklärung an die kindliche Sehnsucht nach Freiheit und die Fähigkeit von Kids, ihre Dinge untereinander zu regeln – zum Preis einer nur losen Beziehung zu den Eltern. (Das Original von 1962 nach einem Roman von 1912 ist zwar in schwarz-weiss, aber auch für Kids eine faszinierendes Fenster in eine andere Zeit. Gibt’s auch als Remake.)

3 Die rote Zora

Die Siebzigerjahre-Fernsehserie über die schöne, wilde Zora hat den gleichen Effekt wie Krieg der Knöpfe, aber deutlich weniger Machismo. (Nach den «Knöpfen» und «Zora» darf man sich dafür die dööfliche Pipi Langstrumpf schenken.)

mbDi2

Jodie Foster, John Reilly, Christoph Waltz und Kate Winslet in Polanskis «Carnage».

4 Barbapapa

Eine fantasievolle Hommage an die Ideale der Siebziger wie Hippie-Familienidylle, engagierten Umweltschutz, eigenes Gemüse und viel Kreativität – hoffentlich nie tot zu kriegen. (Die Tassen, Lätzchen, T-Shirts und Nachtischlampen, die es von den Barbas mittlerweile gibt, hätten sie selbst sicher «Ra-Ro-Rick-Barbatrick» mit einer Demonstration verhindert)

5 Was geschah wirklich mit Baby Jane?

Ein Psychodrama um die tödliche Rivalität zwischen Geschwistern mit Bette Davis und Joan Crawford. Für alle Eltern, die sich wünschen, dass sich ihre Kinder etwas näher wären. Weiter weg wäre manchmal besser.

6 Die Truman-Show

Eine Realsatire über Reality-Shows, die sich ausgezeichnet als Bedingung dafür eignet, dass Kids überhaupt Heidi K. und ihre Mädels und den ganzen weiteren Quark sehen dürfen. (Erpressung als Erziehungsmittel hat zu Unrecht einen nur miesen Ruf.)

7 Ich – Einfach unverbesserlich

Meine Tochter empfiehlt den Film, weil man daran sehe, wie nett Bösewichte werden können, wenn die richtigen Kids in ihrem Leben auftauchen. Das gute, alte Heidi-Alpöhi-Kleiner-Lord-Motiv also. Hilft sehr, wenn mal wieder gehässige Tramtelefonierer und vertrocknete Gouvernanten ihren Kinderhasser-Blick aufsetzen. Man kann sich dann innerlich ausmalen, wie sanft die würden, wenn sie lange genug mit unseren Kindern zusammen sein dürften. Müsste man ihnen vielleicht mal anbieten.

8 Shrek eins bis drei

Kaum jemand hat meiner Meinung nach den Bogen vom Kennenlernen über das Verlieben, vom Zweifel bis zur Familiengründung so liebevoll abgehandelt, inklusive den Folgen für die Ehe. Immer wieder gern.

9 Biutiful

Wegen Javier Bardem, Javier Bardem, Javier Bardem. Und natürlich, weil der Film so nah dran ist am Leben, an jeder Pore, an jedem Streit, jeder Versöhnung und an der Elternliebe bis zum Tod. Und wegen Javier Bardem.

10 Into the Wild

Ein junger Mann beschliesst, allein in der Wildnis zu leben und verendet dort in grosser Einsamkeit. Eine tragische Einladung dazu, den eigenen Kids nicht ganz jeden Furz durchgehen zu lassen. Und die ernüchternde Feststellung, dass das leider ab einem gewissen Alter Wunschdenken ist.

11 Die Blume der Hausfrau

Ein umwerfend trister Dokumentarfilm aus den Neunzigern über Staubsaugervertreter. Hilft beklemmend gut dabei, die Farbe im eigenen Haushaltsalltag wieder zu sehen.

12 Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Heilt uns Eltern davon, die Kinder mittels vermeintlich pädagogisch wertvollen Filmen von eigenen Erfahrungen mit Sex, Drugs and Rock ’n‘ Roll bewahren zu wollen. Mein Vater hat mich mit zwölf in den Film mitgenommen, danach habe ich beschlossen, Fixerin zu werden. Hat Gott sei Dank nicht geklappt.

13 We need to talk about Kevin

Ein verstörender Film über die Mutter eines Schulattentäters auf der qualvollen Suche nach dem «Warum». Mit vielen roten Bildern, wenig Blut und der ewigen Frage, wie sehr wir und unser Verhalten unsere Kinder prägen und wir mit schuld sind daran. Der Film gibt keine schlüssige Antwort darauf. Weil es vielleicht einfach keine gibt. Mehr als unser Bestes geben, können wir nicht. Auch wenn das manchmal nicht viel ist.

Und weil es noch mindestens 100 x 13 weitere Filme gibt, die hier auch hin geschrieben gehören: Do it!

(*Jaja, ich habe ebenfalls so ein Ding verfasst. Aber das ist auch eher ein Trostgeber als ein Ratgeber, im Fall.)

393 Kommentare zu «13 Filme, die Eltern gesehen haben müssen»

  • karolina mattens sagt:

    Into the Wild – für mich (1985er Jahrgang) ein sehr schöner, tiefgründiger Film, der sehr nah an eine Lebensrealität zwischen dem Verlangen nach Authentizität und falschem Wunschdenken herankommt.
    – Für meine Eltern, denen ich meinen „Lieblingsfilm“ endlich einmal zeigen wollte: Ein grausamer Film über einen dummen, naiven und egoistischen Jungen. Mein Vater meinte, er konnt danach nicht schlafen, weil er sich so geärgert hat.
    … Wie ich sehe, sieht die Autorin das eher wie meine Eltern 😉 Aber nichts für ungut.

  • Katharina sagt:

    p1xel: Ich bitte Dich wirklich den W1ki Artikel, der den Fall P. zusammenfasst, zu lesen. Achte darauf, wie das Opf3r konsistent darauf besteht, dass es nie seine Einwilligung gab, und der Tät3r mehrfach gebeten wurde, aufzuhören. Und achte auch darauf, in wessen Haus das ganze passierte und wer sonst noch anwesend war.
    zudem hat der Tät3r auch die aussergerichtliche Vereinbarung von 600 Tausend zur Wieder Gut Machen nie bezahlt.
    Es geht nicht um ewigen B4nn, sondern um eine saubere Aufklärung. Und das beinhaltet auch die K0rruptions-Vorwuerfe.

  • Rumpelstilz sagt:

    Folgende DVD’s kaufen und mit den Kindern gemeinsam anschauen: „Unsere kleine Farm“ und „Die Waltons“. Manche sagen dem kitschig, aber das stimmt nicht ganz. vieles hat erzieherischen Wert.

  • Massimo sagt:

    Wir haben gar keinen Fernseher bei uns… 😉 Sind wir nun schlechte Eltern?

  • E.H.Roth sagt:

    hier noch meinen Beitrag an Filmen für die Familie: Kaltes Land und Kleine wahre Lügen. Für die harten Kerle hier There will be Blood. Der Film Kaltres Land ist eine wahre Geschichte (USA) und eine kleine Lektion in Geschichte über die Rechte der Frauen am Arbeitsplatz.

  • Sabine Graber sagt:

    Ganz klar: Hotaru no Haka (Grave of the Fireflies / die letzten Glühwührmchen). Die gleiche Intensität wie Schindlers List. Der Wert des Lebens, Geschwisterliebe, Auswirkungen von Krieg auf die Normalen.

    • Nicole sagt:

      Oh, ein heftiger Film! Was habe ich geweint. Zeigt wieder mal, dass Animationsfilm nicht gleich harmlos bedeutet. Unbedingt zuerst mal ohne Kinder schauen…

  • Irene sagt:

    – Mein Name ist Eugen
    – Club der toten Dichter
    – Das fliegende Klassenzimmer
    – Le Papillon

  • Christian Duerig sagt:

    THE LADY
    Informieren Sie sich mit folgendem Link: http://www.imdb.com/title/tt1802197/
    Hier finden Sie eine sehr kurze Zusammenfassung.
    Ich warte angespannt auf den 14. Juni und die Reaktionen in der Presse und am Fernsehen. Vielleicht weiss auch das Radio diese Frau zu würdigen. Die Weltöffentlichkeit tat es wenigstens mit dem Friedensnobelpreis.
    Also noch 16 Tage warten.

  • Hugo sagt:

    Sind wir schon im literarischen und publizistischen Sommerloch?

  • Daniel Münger sagt:

    DIE CHRONIKEN VON NARNIA – OBEN – CHARLIE & LOUISE – BACK TO GAYA – DAS FLIEGENDE KLASSENZIMMER – CORALINE – DIE FLINTSTONES IN VIVA ROCK VEGAS – FANTASIA – DIE KLEINEN SUPERSTROLCHE – DIE REISE DER PINGUINE – EIN ZWILLING KOMMT SELTEN ALLEIN – EMIL UND DIE DETEKTIVE – HERR DER DIEBE – HUGO CABRET – MEIN NAME IST EUGEN – DIE ABENTEUER VON TIM & STRUPPI – TOM SAWYER – DAS WUNDER VON LOCH NESS – DAS ZWEITE WUNDER VON LOCH NESS – DAS ZAUBERFLUGZEUG – TIME BANDITS – BEIM LEBEN MEINER SCHWESTER – BULLY – DAVID COPPERFIELD – DER GESTIEFELTE KATER – LUCAS, DER AMEISENSCHRECK – WALL-E

  • StefanB sagt:

    Ja, es gäbe noch viele Filme für Eltern (und Erwachsene, auch solche die es werden wollen): Mit fällt da gerade ein sehr poetischer Film ein, in dem es ums Brechen von Traditionen geht (und um des Schweizers liebste Süssigkeit). Oder für Eltern, die sich wieder mal ins Gefühlsleben pubertierender Jugendlicher einfühlen (müssen), gäbe es den Schweizer Spielfilm „Rampass“ (kennt leider kaum jemand).

    • Brunhild Steiner sagt:

      Hallo StefanB!
      Lange nicht gelesen, hab schon befürchtet Sie hätten sich abgeseilt-
      welcome back, für wie lange auch immer…
      und Chocolat, stimmt, sehr zu empfehlen, bietet ausreichend Gesprächsstoff 🙂

      • Rabe sagt:

        Juliette Binoche und Johnny Depp sind zwar grossartige Akteure, aber der Film „Chocolat“ ist doch arg konventionell.

    • O. S. sagt:

      Das Brechen von Traditionen ist inzwischen so was von einem Selbst- und Leerläufer geworden, dass er blindlings, zwanghaft, zigfach kopiert nur noch ein müdes Gähnen provoziert. Jeder Tatort muss heute mit Traditionen brechen, das sind dann so spiessige Übungen für ein längst saturiertes Publikum, dem es egal geworden ist, ob da ein paar Schüler auf den Pulten stehen, ein paar Schwule über die Leinwand laufen oder – wie meist – ein Priester der Wollust und der Doppelmoral überführt und ultmativ lächerlich gemacht wird. Und Johnny Depp als Zigeuner ist das Sahnehäubchen, das Kotzen verursacht.

    • Christian Duerig sagt:

      AKTUELL
      Mit „The Lady“ von Luc Besson lernen Sie die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi näher kennen. Am 14. Juni trifft sie in Genf vor die Weltöffentlichkeit. Leider ist das SF nicht in der Lage, den Film vor diesem Datum auszustrahlen. Ich versuchte alles, sogar über das EDA, diese aussergewöhnliche Frau den Schweizern vorzustellen. Der Film „The Lady“ ist noch nicht freigegeben. Ich warte gespannt, wie der Auftritt von Frau Aung San Suu Kyi in der Presse und in der Tagesschau gewürdigt wird. Vorläufig helfen Sie sich mit dem Internet. Viel Glück. Crigs

      • Christian Duerig sagt:

        NACHTRAG
        Soeben habe ich den Film „The Woman In White-1997“ nach dem Roman von Wilkie Collins gesehen. Er gehört ab sofort zu meinen 10 besten Empfehlungen für gute Filme. Sehr feinfühlig und zuversichtlich nähern wir uns dem Geheimnis. Sehr lehrreich !
        Der Roman zählt heute zur Weltliteratur.

  • Katharina sagt:

    irgendwie mager das ganze….

    zum Titelbild würde wohl etwas von den Waltons passen.

  • Katharina sagt:

    Momo. Sowohl das Buch als auch der Film

    http://de.wikipedia.org/wiki/Momo

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Übrigens habe ich noch ein paar gaaaanz schöne Filme vergessen: ‚Indochine‘, ‚La Reine Margot‘, beide mit dem schönen Vincent Perez (ich hatte lange eine totale Schwäche für ihn, gleicht meinem Sizilianer aufs Haar). Und dann natürlich auch noch die Filme über Elizabeth I., mit Cate Blanchet. Diese Schauspielerin liebe ich sowieso, sie hat eine Bildschirmpräsenz, die selten ist, eine sehr smarte Frau.

    • Genderbender sagt:

      Selten habe ich im Kino so gelitten wie während ‚La Reine Margot‘. Ich hasse es, wenn in einem Historienfilm ständig geschrieen und sich am Boden gewälzt wird und die Leute fast eine Filmstunde brauchen, um endlich zu sterben. Die Franzosen können einfach keine Historienschinken machen, das können nur die Briten.

    • Genderbender sagt:

      PS: bzgl. Elizabeth und Cate Blanchett stimme ich Ihnen zu 100% zu.

    • Christian Duerig sagt:

      @ Pippi Langstrumpf
      Ich kenne all Ihre hier erwähnten Filme und unterstütze Ihr Lob.
      Kennen Sie „Gloomy Sunday“? Es ist eine Semidoc. Schauen Sie rein. Ilona spielt vortrefflich.
      Kennen Sie „Message In A Bottle“? Herzzerreissend !
      Kennen Sie „The English Patient“? Juliet Binoche gewinnt Ihr Herz.
      Kennen Sie „Anne And The King“? Jodie Fester spielt sehr überzeugend und vertritt sehr stark die Rechte einer Frau.
      Kennen Sie….
      Meine Liste ist voll mit englischen, australischen und amerikanischen Filmen. Dies habe ich PBS und BBC zu verdanken.
      Schauen Sie bei „Masterpiece“ rein. Crigs

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, bis auf Anne and the King, den verpasste ich leider im Kino, muss mal schauen für die DVD, kenne ich alle. Grossartige Filme, eben Filme zum eintauchen. Gloomy Sunday ist mir auch in unauslöschlicher Erinnerung, ein wunderbarer Film. Er hat sowas von ’so könnte es sein, wenn die Menschen ihre Kleingeistigkeit und ihre Eifersucht im Griff hätten‘.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        meine Antwort ist in der Warteschlaufe, obschon ich kein einziges kritisches Wörtchen schrieb…… es ist die reinste Willkür!

      • gabi sagt:

        Müsste Ihnen also vollkommen vertraut sein.

        Aber ist Ihnen nur angenehm, wenn es Ihre eigne Willkür ist!

  • Elisabeth sagt:

    Die vielen Filmtipps finde ich toll. Allerdings würde ich mir nie einen Film von Polanski ansehen. Er hat 1977 zugegeben, dass er Geschlechtsverkehr mit einer Minderjährigen hatte. Er ist aus den USA geflohen ohne seine Haftsrafe voll verbüsst zu haben. Bei den Schilderungen des minderjährigen Opers wird einem schlecht. Und darum gehört weder „Carnage“ noch ein anderer Polanskifilm auf eine Liste von Filmen die Eltern gesehen haben müssen.

    • Christian Duerig sagt:

      @ Elisabeth
      Auch Polanski gehört zum Leben. Verschliessen Sie nicht die Augen, sondern sehen Sie, wie verführerisch er mit Frauen umgeht. Männer ahmen ihn nach. Also,…..
      Polanski ist und bleibt für mich nur auf der Leinwand. Lernen konnte ich von ihm nichts. Ich musste seine Filme kennen lernen, weil er so viel in der Presse zitiert wird. Ich musste mir selber ein Bild machen, um nicht der Presse zu verfallen. Geld hat er von mir nie gekriegt. Alle seine Filme finden Sie gratis im Internet.

      • Elisabeth sagt:

        Ich verschliesse meine Augen nicht. Im Gegenteil: ich sehe hin, und erkenne, dass sich diese Art von Kunst nicht vom Künstler trennen lässt. Und da ich den Künstler verabscheue, verabscheue ich auch sein Werk!

      • Christian Duerig sagt:

        @ Elisabeth
        Sie haben alle meine Symphatie.

      • xyxyxy sagt:

        Elisabeth – ich kann ihre Haltung zwar nachvollziehen, aber dann dürften wir womöglich ganz, ganz viele Kunstwerke nicht mehr ansehen, anhören. Was sollen wir dann mit den Weisheiten der alten Griechen machen, welche sich gerne mit minderjährigen „Lustknaben“ vergnügten? Und was mit all jenen, von denen wir die dunklen Seiten einfach nicht (in ihrer ganzen Schwärze) kennen? Sind sie deswegen besser, weil wir sie nicht kennen?
        Polanskis Pianist ist auch ein sehr guter, menschlicher Film. Ich würd ihn mir ansehen. Carnage noch nicht gesehen, aber meine Frau fand ihn sehr gut.

      • Elisabeth sagt:

        @xyxyxy
        Es gibt Werke die sich vom Künstler trennen lassen, andere weniger. Die Identifikation und das in-Bezug-Setzen, sowohl seitens des Künstlers als auch seitens des Betrachters, ist eine Erscheinung der Neuzeit (genauer: seit der Rennaissance). Gerade Polanskifilme werden ja damit umworben von Polanski zu sein. Ausserdem würden es mir die Medienpräsenz und die Aktulität der Diskussion um seine Missbrauchstaten unmöglich machen zu vergessen, wer der Regisseurs des Films ist. Darum: Trennung Werk-Künstler hier nicht möglich.

      • StefanB sagt:

        Elisabeth:
        Ich ehre Ihr Ansinnen – aber es ist nun mal zwingend, das Werk von der Person des Künstlers (odre Künstlerin) zu trennen. Gefallen Ihnen die Gemälde von Gauguin? Auch er floh nach Tahiti, aber nicht wegen Schulden! Oder sind die Pyramiden der Ägypter oder der Maya weniger schön und eindrücklich, wenn man bedenkt, dass sie mit dem Blut tausender versklavter Menschen erbaut wurden?

      • Elisabeth sagt:

        @StefanB
        Ich habe bereits erläutert, was der Unterschied zwischen einem antiken und einem zeitgenössischen Kunstwerk bezüglich der Künstler-Werk-Verbindung ist.
        Protest hat immer auch eine normgebende Komponente. Ich protestiere gegen zeitgenössiche pädophile Künstler (und natürlich auch Vertreter anderer Berufsgattungen), weil ich damit sagen will: Was du getan hat und was du tust ist nicht richtig.
        Auf die Frage, ob ein Werk durch das Wissen, dass sein Erschaffer ein böser Mensch ist, weniger schön ist, muss ich sagen: Ja, es wird dadurch weniger schön!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, Polanski hat sich an einer Minderjährigen vergriffen, das war schweinisch. Aber sie hat ihm verziehen, auch öffentlich. Ausserdem war Polanski nicht nur Täter, er hatte eine Kindheit in der Hölle, seine Mama kam im KZ um, er überlebte als 9 jähriges Kind im Getto nur mit sehr viel Glück.
        Später wurde seine hochschwangere Frau Sharon ermordert von der Manson Bande, regelrecht geschlachtet. Dieser Mann ging mehr als einmal durch die Hölle, ich las seine Biographie, ich finde, man kann nicht einfach den Stab über ihn brechen. Als Regisseur ist er ganz grosse Klasse, seine Filme sind einzig.

      • Eni sagt:

        Wenn aus jedem KZ Häftling ein Verbrecher geworden wäre………… na dann gute Nacht.

        Männer die Kinder missbrauchen sind Schweine, aber wenn sie Filme machen sind sie keine. Ist für mich nicht logisch. Kinderschänder ist Kinderschänder. Punkt.

      • alien sagt:

        Kaum jemand würde jemanden für seine Verbrechen entschuldigen, nur wegen seiner Verdienste. Die Architektur, die unter dem Sowjetregime entwickelt wurde, gehört zum Menschheitserbe. Die Botschaft darf man nicht mit dem Botschafter identifizieren.

      • Elisabeth sagt:

        @ Pippi
        Man kann doch nicht einfach sagen: Mein Leben war so beschissen, da kann ich es mir erlauben ein Mädchen zu missbrauchen.
        Ich kann nicht verstehen, warum gerade so viele Kulturschaffende hinter Polanski stehen. Schliesslich hat er eines der schlimmsten Verbrechen begangen. Dass das Opfer dem Täter verzeiht, zeigt einzig die Grösse und Würde des Opfers, schmälert aber die Tat in keinster Weise. (Verzeihen heisst auch verarbeiten, es heisst nicht, dass das Opfer das Geschehene gutheisst.)
        Ich könnte es nicht ertragen mir einen Film von ihm anzusehen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sie war eine Jugendliche, kein Kind, das ist ein Unterschied. Polanski hat sich schuldig gemacht, ohne Zweifel, aber es ist nun 40 Jahre her und sie hat ihm längstens verziehen. Ich sage einfach, dieser Mensch hat viel mehr ertragen müssen, als er je austeilte, es steht in keinem Verhältnis. Dies und die lange Zeit seit dem Ereignis erlauben es, ihm zu verzeihen.

      • alien sagt:

        Elisabeth und Pippi, man muss ihm nicht verzeihen, um seine Filme zu mögen! Ich verzeihe ihm nicht, halte das aber auch nicht für nötig.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf:
        gewisse Verteidigungsargumente kann ich nachvollziehen, aber angesichts Ihres Einsatzes hier
        nicht nachzulassen dass es kein Pardon für männliche Gewalttäter gibt, und schon gar niemals eine Entschuldigung, und dass sie in Überzahl vorhanden sind,
        nein, das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen!
        Die wenigsten Täter haben echte Annahme&Geborgenheit erlebt,
        und vermutlich lassen sich auch noch ein paar Schicksalschläge finden,
        das entschuldigt nie in keinem Fall,
        und ihre Relativierung „sie war jugendlich, nicht Kind“ da kommt mir das Essen hoch, also echt!
        Das sagen Sie?

      • Eni sagt:

        @ Brunhild Steiner

        Danke, so in etwa geht es mir auch.

        Übrigens: Hitler hatte vielleicht auch keine schöne Kindheit oder sonstwie Schicksalschläge erlitten.

      • Katharina sagt:

        halt halt… sie hat ihm nicht verziehen, sondern nur gesagt, dass sie aus dem ganzen Medien Rummel herausgehaltenen zu werden wünscht. Zudem: ihre Mutter hat ihre Tochter in den Produzentenzirkeln ‚herumgereicht‘ in einschlägiger Weise, in der Hoffnung, dass daraus ein Break im Movie Business sich ergebe, auch das muss gesagt sein.

        Was rechtlich geschah, war, dass Polanski drei Monate absitzte während das Verfahren lief, dann in einem Plea Bargain sich zu einer minderen Tat als der Vorwurf bekannte und die abgesessene Zeit dann angerechnet wurde. Solche Deals sind mit guten Anwälten häufig.

      • Katharina sagt:

        /2: Danach hat sich die Staatsanwaltschaft nicht an den Plea Bargain gehalten, bedeutet, die entsprechenden Dokumente zuhanden des Gerichts nicht unterzeichnet. Polanski hatte das Land aber schon verlassen und wurde damit zu einem Justiz Flüchtling. Das Los Angeles County musste deshalb eben den Fall weiterverfolgen, aber wollte eigentlich nie, sodass das ganze einfach immer wieder schubladisiert wurde, bis ein neuer Staatsanwalt aus wahltaktischen Gründen (er stand zur Wiederwahl an) das ganze aufwärmte und diverse Behörden in Europa bemühte.

      • Katharina sagt:

        /3: warum die Schweiz darauf eingestiegen ist, ist seltsam. Evtl. der Grund, dass die dann schlussendlich dem Rechtshilfe Gesuch doch nicht stattgegeben haben.

        Es ist immer noch ein offenes Verfahren. Nur ist es so, dass, wenn es wirklich noch einmal ausgebreitet werden sollte, eben das ganze herumreichen auch ausgebreitet würde, woran die Movie Moguls eben ganz und gar nicht interessiert sind, und auch das Los Angeles County nicht, Stichwort Korruption.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf:
        „Dies und die lange Zeit seit dem Ereignis erlauben es, ihm zu verzeihen.“
        und wenn es jetzt ein Kind gewesen wäre, dann nicht?
        Oder nur wenn das erwachsene Kind ihm öffentlich verziehen hätte?
        Ich denke nicht dass es für Verzeihen oder Vergeben irgendjemandes Erlaubnis braucht,
        genausowenig existieren Fristen.

        Wichtig ist nur dass es keine oberflächliche Wischaktion ist,
        und manchmal sollte man „verzeihen“ nicht mit „vergessen“ gleichsetzen.

      • Katharina sagt:

        /4: All das entschuldigt, was Polanski machte, aber nicht. Vor allem auch nicht, wenn seine eigene Geschichte berücksichtigt wird, denn genau aus dieser sollte er ja das sensibilisierte Bewusstsein haben. das haut nicht hin, sondern könnte nur mildernde Umstände begründen (siehe das mit drei Monaten angerechnete Knastzeit milde Strafmass). Für mich wäre es, wenn er die gesamten Profite eines Filmes an eine Hilfsorganisation für missbrauchte Jugendliche spenden würde, symbolisch gesühnt.

      • Katharina sagt:

        /5: Ich bin eigentlich für eine kristallklare Aufklärung dieses Falles, um eben die wirklichen Verstrickungen offenzulegen.

        Kann es von seinem Schaffen als Künstler, das wirklich ausserordentlich ist, getrennt werden? Ich weiss es nicht. Wenn er das Thema in einem Film aufgreifen würde, dann für mich ja.

      • Katharina sagt:

        Brunhild..manchmal ist es von Vorteil, wenn ‚dank‘ der Zeichenbegrenzung zerstückelte Beiträge zu ende gelesen werden, bzw auf das letzte teil gewartet wird… vielleicht muss da ein end-of als Signal abgemacht werden….

        Natürlich hat Pippi hier ein logisches Manko. Würde sie die Filme Polanskis nicht schätzen, dann wäre ihr Ton anders.

        und natürlich kann bei vielen Missbrauchern mit der eigenen Biografie die Wurzel des Übels erklärt werden. leider ist es so, dass jene Saat sich über Generationen so weitergibt. darum ist break the cycle so wichtig! Und das bei Frühsignalen.

      • Christian Duerig sagt:

        @ Elisabeth
        Der Schänder Polanski ist noch verwerflicher, wenn Sie seine Filme kennen. Die guten Filme könne die Schatten nicht zum Verschwinden bringen. Seine Seele kann nur der Richter flicken. Polanski ist kein Vater, sondern ein Filmproduzent, der versucht, mit sensationellen Beiträgen Brot nach Hause zu bringen. Die wahre Geschichte erzählt er seinen Angehörigen nicht. Also: Wir verachten ihn gemeinsam. Er soll sich dem Gericht stellen. Basta.

      • Beno sagt:

        Hast du wieder Nahrung für deine Skandalgeilheit, Katharina..?….knöpf dir doch einen „Wirklichen Bösewicht “ vor ; dieser ist und bleibt ein ethischer Zweifelsfall…begreiflicherweise

      • Katharina sagt:

        nein ist er nicht. er ist ganz einfach ein two faced scum bag.

      • Beno sagt:

        Wir haben teilen eure amerikanische Scheinmoral hier nicht in Europa..anyway warum lässt du ihn nicht via den Kuckucksclan vorführen ?

      • xyxyxy sagt:

        Pippin verteidigt doch Polanski nicht. Sie macht nur auf den Menschen als ganzes aufmerksam. Wenn er heute noch ein Kinderschaender wäre, wuerden wir sein Schaffen zurecht boykottieren. Soweit ich das beurteilen kann ist er das aber nicht. Ich finde es bedenklich dass ihm die Franzosen einen Orden verliehen haben, dass die Schweizer Kulturschaffenden ihn wie einen Messias verehrt haben, aber ueber ihn einen ewigen Bann auszusprechen,egal was er heute ist und tut, finde ich genau so schlimm.

      • Katharina sagt:

        wer stellt die Prämie für die Bounty Hunter? Europa hat ja keine Scheinmoral..siehe das Gejammere um den Polanski. wäre er eine Frau und das Opfer ein Junge, tia…… masculinists united würde eben erwähnte Bounty Hunters anstellen, nicht?

        oder siehe Pippis doppelbödige Justifikation des Polanski? Oder das seltsame gebaren der Schweizer Justiz in dem Fall, wo zuerst wegen eines quid pro quo der Polanski gefasst wurde.

      • Katharina sagt:

        xy: pippi macht einen unterschied zwischen einem Kind als Opfer und einem jungen Teenager, die mit Drogen und Alkohol vollgepumot wurde, damit sie willig war. beides opfer die sich nicht wehren können. und beim Polanski sei das dann ok, weil seine Mutter im KZ verrecken musste. und er im Ghetto knapp überlebte. eine solche Logik ist absurd, come on…

      • Katharina sagt:

        und noch was , xy: seine Vorliebe für sehr junge Frauen in der Grauzone des age of consent ist gut dokumentiert…. also bitte. der Herr ist inzwischen ja nicht mehr ein adoleszenter Jüngling, wo einiges vielleicht wegen dem geringen Alterunterschied durchgehen mag.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @xyxyxy:
        “ Ich sage einfach, dieser Mensch hat viel mehr ertragen müssen,
        als er je austeilte, es steht in keinem Verhältnis.“
        klingt für mich schon eher nach Entschuldigung über den Verstand.
        Auch wenn sie schreibt dass er schuldig wurde.
        Solche Aussagen von jemandem die nie müde wird in anderen Fällen genau das Gegenteil zu vertreten, über Seiten hinweg und nicht immer besonders freundlich formuliert,
        das passt einfach nirgendwo zusammen.

      • Sportpapi sagt:

        Ich würde Pippi ja gerne fragen, was sie denn im gleichen Zusammenhang von unserem Freund Berlusconi hält…

      • Beno sagt:

        @Katharina

        Es bleibt ethisch ein Unterschied, ob einer Sex aus gegenseitiger Zuneigung mit einer 16 Jährigen hat…oder ein Mädchen missbraucht…dies brauchen wir aber nicht mit Puritanern zu diskutieren…die kennen nur schwarz-weiss…

        @ S.P.
        Berlusconi ist doch noch wirklich ein anderes Kaliber…der hat so eine lange Liste von Anklagen, dass die Bonga-Bonga Feste fast als eine „gute Tat „zu sehen sind…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich entschuldige gar nichts, offenbar hab ich mich nicht klar genug ausgedrückt: Was Polanski tat, war schrecklich für das Opfer, es war moralisch und rechtlich absolut verwerflich. Aber es sind nun fast 40 J., darf man ihn wegen dieses Vergehens lebenslang an den Pranger stellen? Wenn er keine berühmte Persönlichkeit wäre, würde das auch niemand tun. Deshalb sagte ich, dass es Gründe gibt, ihm zu verzeihen. Mein Einwand, dass es eine Jugendliche war und kein Kind zielt nur darauf ab, dass er kein Kinderschänder ist, sondern ein Mann, der junge Mädchen liebt, wie es Mio. tun, mehr oder weniger

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ….heimlich. Es ist sehr doppelmoralistisch, ihm das vorzuwerfen, wo doch unsere Gesellschaft genau in diese Richtung zielt, die Models können nicht jung genug sein. Was man ihm vorwerfen kann, ist das Delikt.

        Wenn ich Polanskis Leben beleuchte, das in punkto Schmerz und Leid aussergewöhnlich war, entschuldigt das nicht seine Tat, es zeigt nur auf, dass er mehr ist als das Ungeheuer, als das er dargestellt wurde.

        Ich hab ihn übrigens mal kennengelernt, in Gstaad, an einer Fondueparty auf dem Eggli. Ich war 18, er sprach mich an, wahr sehr freundlich und respektvoll.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und noch was: Vergewaltigung ist so oder so ein schweres Verbrechen, ob es nun an einer Minderjährigen oder an einer erwachsenen Frau verübt wird. Und wenn Drogen im Spiel sind, um das Opfer gefügig zu machen, ist es doppelt verwerflich.

        Aber wie lange darf man einem Menschen so etwas vorhalten? Sind fast 40 J. genug, oder sollte es x-mal lebenslänglich sein, wie die absurden Urteile in den USA. Früher hat man die Leute auch gehängt, geköpft und noch gevierteilt, einfach hängen reichte nicht, die menschliche Dummheit und Grausamkeit ist grenzenlos.

      • gabi sagt:

        Zumindest konsequent im Suhlen in schaumigstem Subjektivismus.

        Ganz, ganz schlimm… Dass es ne grausame Vergewaltigung war und was das Mädchen dabei erleiden musste, weiss sie ganz genau. Aber andererseits hat sie ihn mal kennengelernt und der war nämlich nett.

        Und alles zusammen und alles gleichzeitig. Hatte nen netten Gyn aber Männer gehören prinzipiell ausgeschlossen. Fordert von der Welt, sich an ihr Weltbild zu halten, aber hat nicht mal die Eierstöcke sich auf einen Nick zu beschränken

        Grauenhafte Vorstellung, wenn Menschen wie Pippi im echten Leben was zu sagen hätten: Willkür pur.

      • E.H.Roth sagt:

        der Punkt ist, wenn der kleine Polanzki nicht so berühmt, Jude, verfolgt etc. hätte / wäre er schon längst ausgeliefert und in den USA verurteilt worden. Ich vertrete auch die Meinung, wer einmal ein Vergewaltiger immer ein Vergewaltiger. Dass er ein Faible für zu junge Mädchen hat ist ein Fakt. Wenn nicht mehr dahinter wäre, hätte die USA schon lange dien Haftbefehl fallen lassen. Da er noch nicht verurteilt wurde ist schlicht eine Sauerei egal ob er nun schöne Filme drehen lies oder nicht das sollte keinen Einfluss auf eine gerechte Strafe haben. Nazi Verbr. wurden auch bis zum Ende verfolgt

      • Katharina sagt:

        Beno: das Opfer war zur Tatzeit 13, nicht 16. er war 43. wesentlicher Unterschied.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „…..aber ueber ihn einen ewigen Bann auszusprechen,egal was er heute ist und tut, finde ich genau so schlimm.“

        xyxyxy sagt es, ich sehe es genauso. Es gibt auch kein logisches Manko, aber vielleicht die Fähigkeit zum differenzierten Denken.

        Im übrigen ist es mir egal, ob gewisse Leute hier das verstehen oder nicht, ich sage meine Meinung, bekunde meine Haltung, nicht mehr oder weniger, als ich es immer tue. Niemand muss diese Meinung teilen.

      • Katharina sagt:

        Würdest Du den Fall wirklich kennen, Pippi, dann wüstest Du, dass es nicht nur um die vorgeworfenen Taten geht, sondern auch darum, warm das Gericht den plea bargain nicht akzeptierte. Denn dahinter stecken Verfahrensmängel und möglicherweise Korruption. Und das ist auch der Grund, weshalb die Schweizer Behörden schlussendlich das Auslieferungsbegehren ablehnten, weil „stated that the extradition to the U.S. was rejected, in part, because U.S. officials failed to produce certain documents, specifically „confidential testimony from a January 2010 hearing on the original sentencing agreement“

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der Schluss eines Interviews von 2009

        Hatten Sie und Polanski in all den Jahren Kontakt?
        Ja, das hatten wir. Darüber, wie das abgelaufen ist, möchte ich nicht sprechen, aber Mr. Polanski hat mir gegenüber sein Bedauern ausgedrückt. Er hat mich wissen lassen, dass es ihm leid tut.

        Reicht das?
        Ich weiß nicht, ob es all den anderen Leuten reicht, die sich jetzt zu Wort melden. Er hat sich bei mir entschuldigt. Er hat einen Fehler gemacht, aber so sind Menschen eben. Ich habe ihm vergeben. Wenn ich heute seinen Namen höre, fühle ich keine Wut mehr. Was andere darüber denken, spielt keine Rolle.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das kenne ich alles Kate, ich hab mich intensiv mit dem Fall befasst. Es macht aber keinen Sinn, das hier aufzurollen, wer sich ein abschliessendes Urteil bilden will, kann das problemlos tun, es gibt genügend Informationen.

      • Katharina sagt:

        In December 2008, P.s lawyer in the United States filed a request to Judge David S. Wesley to have the case dismissed on the grounds of judicial and prosecutorial misconduct. The filing claims that Judge Rittenband (now deceased) violated the plea bargain by keeping in communication about the case with a deputy district attorney who was not involved. … P.’s lawyer filed a further request to have the case dismissed, and to have the case moved out of Los Angeles, as the Los Angeles courts require him to appear before the court for any sentencing or dismissal, and P. did not intend to appear.

      • Katharina sagt:

        In February 2009, P.s request was tentatively denied by Judge Peter Espinoza, who said that he would make a ruling if P. appeared in court.The same month, Samantha Geimer filed to have the charges against P. dismissed from court, saying that decades of publicity as well as the prosecutor’s focus on lurid details continues to traumatize her and her family. Judge Espinoza also stated there was misconduct by the judge in the original case but Polanski must return to the United States to actually apply for dismissal.

      • Katharina sagt:

        Gut, Pippi, Also wer sich weiter informieren will, hier:

        http://en.wikipedia.org/wiki/Roman_Polanski_sexual_abuse_case

      • gabi sagt:

        Tief drin suhlen, immer wieder eintauchen, das Gefühl am ganzen Körper geniessen, es in jede Pore eindringen lassen.

        Subjektivismus pur… Makes you feel so young again.

        Gott, seid Ihr infantil.

        Ihr habt null Wertkoordinaten; null. Alle Beide.

      • alien sagt:

        Siehst Du, Pippi, dass man guten Gewissens unterschiedlicher Meinung sein kann hier? Es gibt eben mehrere einander widersprechende gültige Rechtsauffassungen. Die einen würden Polanski nach 80 Jahren am liebsten an den Eiern aufhängen und an der Sonne vertrocknen lassen, die anderen verzeihen ihm seinen Fehler. Und niemand davon ist ein Arschloch.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf:
        „Niemand muss diese Meinung teilen.“
        Nun, das tu ich ja definitiv nicht immer, aber um Ihre Meinung zu teilen oder nicht, muss mensch erst mal richtig verstanden haben was genau Sie meinten…, und hier fand ich Ihren Kommentar einfach nur noch schräg,
        die weitere Ausführung hat ein bisschen Licht gebracht, aber
        “ sondern ein Mann, der junge Mädchen liebt“,
        da geht bei mir gleich wieder der Alarm los, es geht doch da nicht um Liebe im Sinne von partnerschaftlicher Anziehung, sondern um was ganz anderes! Wasser auf die Mühlen von Sie wissen schon welchen…

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        das Wort „Liebe“, jedenfalls wenn es als eine Zuneigung/Hingabe etc-Beziehung zwischen Menschen auf partnerschaftlicher, oder zumindest selbstständiger Ebene (Mündigkeit etc) verstanden wird,
        sollte für solche Konstellationen in Totalabhängigkeit gar nicht erst benutzt werden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Brunhilde, über die richtige Terminologie können wir lange streiten, also ‚ein Mann, der junge Mädchen begehrt‘. Es verstehen übrigens viele Männer unter Liebe fast ausschliesslich Begehren, aber ich will hier nicht werten über Gefühle und Empfindungen. Ich finde es einfach scheinheilig, wenn hier so getan wird, als wäre Polanski der Einzige, der solche Vorlieben pflegt. Und ein Stück weit ist es auch Biologie, eine sehr junge Frau war immer ein Objekt des Begehrens. Wichtig ist, dass man den jungen Frauen den Schonraum bietet, den sie brauchen, dafür haben wir Gesetze.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf:
        ich bin davon überzeugt dass es gerade auf diesem Gebiet enorm wichtig ist die Sache,
        wenigstens ein bisschen, mit klaren Begriffen zu benennen.
        Richtig, es geht um Begierde, Begehren. Und auch richtig, das Wort „Liebe“ wird von vielen sehr verschiedenartig verstanden, aber ich stelle mir vor dass es schon einen gewissen Grundkonsens gibt,
        nämlich dass „Liebe“ etwas mit Wohlwollen, Interesse das es dem anderen gut geht, dass ihm mein Verhalten nicht Schaden zufügt, seine Entwicklung nicht vergiftet, keine reine Bedürfnisbefriedigung ua.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        Gerade weil eben zwischen Begehren, und Liebe (die im Idealfall nämlich auch zu Selbstlosigkeit fähig ist!)
        ein Unterschied besteht, sollte man nicht dulden dass diese grossartige Fähigkeit für Beziehungsbeschreibungen herhalten muss, die dieser Einfühlsamkeit und nicht-verletzten-wollen nicht mal annähernd nahe kommt.
        Und deshalb finde ich es auch sehr wichtig, dass wir dass auch ganz klar kommunizieren-
        es fängt im Kopf an, mit den Worten die wir benutzen, die anderen Botschaften senden.

      • Pixel sagt:

        Also ich finde es auch erstaunlich wie schnell man von beruflicher auf private Ebene abrutscht, besonders wenn die Person berühmt und somit öffentlich ist. Was haben Pollanskis Filme (Carnage übrigens ein Meisterwerk sondergleichen, die Akteure ebenso!) mit seiner Person und erst recht mit seiner Vergangenheit zu tun? Er verherrlicht ja keine Gewalttaten in seinen Filmen, das ist doch der maßgebende Unterschied. Ich bezweifle, dass die Gegner hier wissen, ob das Haus/ die Wohnung in der sie leben ev von einem pädophilen Architekten gebaut wurde und trotzdem wohnt man da. Ob das Gemüse welches

      • Pixel sagt:

        vom Bio-Bauern und möglichen Vergewaltiger nebenan schlechter ist. Anders gesagt: keine Informationen zu haben über Leute macht sie nicht besser. Und weil man von Otto Meier von nebenan keine Information hat und bezieht man seine Dienstleistung oder seine Ware unvoreingenommen. Damals, vor einigen Jahren als Sin City rauskam war ich erstaunt wie gehypt der Film wurde obschon ich den einfach nur gewaltgeladen und -verherrlichend fand. Einfach nur bescheuert. Obschon Rodríguez zusammen mit Terentino durchaus gute Filme gemacht hat. Ich boykottiere einen Film wegen seiner Inhalte!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klare Worte Pixel, da kann ich nur beipflichten!

        Wer prominent ist, steht im Schaufenster, mit den guten und den bösen Taten. Wir müssen einfach aufpassen, dass wir einem Prominenten dann nicht jahrzehntelang nachtragen, was bei Otto Normalverbraucher längstens verziehen wäre. Auf die Umstände kommt es auch immer an, er stand zu seiner Tat, hat sich beim Opfer entschuldigt und eingstanden, dass er einen grossen Fehler gemacht hat. Das würde ich mir von Typen wie Kachel nnam, Kahn etc. auch mal wünschen. Die leugnen durch alle Böden hindurch und werden vom Feuilleton verteidigt.

      • Sportpapi sagt:

        @Pixel: Ich finde das eine seltsame Meinung. Natürlich sagt der Leumund des Herstellers nichts über die Qualität eines Produktes aus. Und es ist auch nicht so, dass ich jeden Verkäufer überprüfe. Aber von Leuten, die mir unsympathisch sind, oder die sogar erwiesenermassen gegen Gesetze verstossen, kaufe ich nicht.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Leugnen Sie? Wirklich? Ja dann werden sie ja sicher auch umgehend verurteilt! (bestraft sind sie ja längst!)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, sie leugnen, davon bin ich überzeugt. Bestraft werden sie leider nicht. Zu seinen Taten zu stehen, ist halt Charaktersache.

      • gabi sagt:

        „Ja, sie leugnen, davon bin ich überzeugt.“

        Tolles Rechtsverständnis, Pippi.

        In Emden ist ein 18-Jähriger grad für den Aufruf zur Lynchjustiz angeklagt worden.

        Der war auch ganz, ganz sicher, dass Derjenige, den er am Liebsten aufgeknüpft hätte, einfach nur leugnet.

      • alien sagt:

        Ich las „In Emden ist ein 18-Jähriger grad für den Aufruf zur Lynchjustiz aufgehängt worden. „

      • alien sagt:

        Vielleicht haben die Gerichte ja Recht und Kachelmann ist wirklich genau so schuldig bzw. unschuldig, wie sie befunden haben. Die Überzeugung von Pippi ist wahrscheinlich weniger Wert als die Ansicht eines Haufens Juristen, welche alle vorhandenen Beweismittel gesehen und bewertet haben. Pippi, so funktioniert Justiz! Und wenn Dir das nicht passt, dann lass die Juristerei lieber sein.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ….auch nach anderthalb Jahren noch nicht gemerkt, dass Idioten von mir keine Antwort bekommen.

      • alien sagt:

        a) Sind solche Beleidigungen strafrechtlich relevant, Pippi. Pass also auf Deine Sprache auf.
        b) War mir das klar, was Du aber machtest, WAR eine Antwort.

      • Sportpapi sagt:

        Ich nehms mal als Kompliment, dass ich immer noch Antworten bekomme…

      • Eni sagt:

        Pippi, der Kinderschänderfan. Diese Doppelmoral passt doch.

      • gabi sagt:

        Pah…. Doppelmoral!

        Das wär ja noch einfach.

        Inzwischen mein ich, für Pippi sollte man sich eher Begriffen wie Multipelmoral nähern. Passend zu ihren vielen virtuellen Persönlichkeiten.

        Phraseologie und unglaublich viel Blabla, um die Gewissheit zu verbreiten, die einzige Wahrheit und Gerechtigkeit gepachtet zu haben, die sich nach ein paar Monaten genauerem Hinschauen bloss als komplizierte Kaschierung einer banalen, selbstbezogenen Willkür entpuppt.

        Jämmerliches Nichts.

      • gabi sagt:

        Doppelmoral?

        Ganz abgesehen davon, dass sie längst etwas mehr als bloss zwei Positionen gleichzeitig beansprucht – stets im Namen des Guten und Gerechten, versteht sich! – , meine ich „Scheinmoral“ trifft es schmerzlicher.

      • Pixel sagt:

        Nun ja, um klarer zu werden: ich mag diese Eigendynamik nicht die eine Masse erzeugt und oft auf ziemlich willkürlicher Grundlage. Ähnlich wie bei der Sache mit dem Model, welches angeblich (….!) vorzeitig das Baby hat holen lassen. Meine Güte, was echauffieren sich da die Geister! Wenn ich vom Bauern nebenan WEISS, dass er ein Verbrecher ist, dann kaufe ich keine Ware von ihm. Aber wenn ich seine Vergangenheit nur vage über Hören-Sagen kenne, und ihn JETZT als glaubwürdigen Menschen einschätze, dann sehe ich keinen Anlass, seine Ware zu boykottieren.

      • Pixel sagt:

        Zudem hat die filmbranche auch noch weitere und mehrere Ebenen als die eines Bauern. Der Betrag der ich dem Bauern für den Salatkopf gebe geht wesentlich direkter in seine Tasche, resp ist die Verweigerung direkter für ihn spürbar. Das was ich hier an 19 Franken für den Kinoeinitritt bezahle geht mit max 50 Rappen an den Regisseur alleine. Ein Film hat zudem auch noch andere Funktionen, nebst der der Unterhaltung. Mich persönlich hat der Film fasziniert und sehr nachdenklich gestimmt. Ein Spiegel, wie unsere Gesellschaft und der Mensch funktioniert!

      • Eni sagt:

        Jaja, den Täter zum Opfer machen, er macht ja soooooo gute Filme, was macht es da schon, dass er sich ab und zu an einem Mädchen vergreift? Er ist halt ein Künstler, nicht so ein Bünzli wie wir.

        Den Bauern würde man hängen, aber Polanski wird der Arsch geleckt, weil er berühmt ist. Pfui

      • pixel sagt:

        eni, manche Menschen sollten spät abends nicht mehr Blogs lesen und kommentieren. Mich inklusive. Gute Nacht!

      • Katharina sagt:

        irgendein Wort… keine Ahnung welches und es wartet.

    • Eni sagt:

      Und ja: der Bauer bekommt die Salatsetzlinge sicher gratis, der Traktor fährt auch mit Luft, als Arbeiter hält er Sklaven und selber arbeitet er nur Hobbymässig. Ironie of

    • Katharina sagt:

      pix: Ich bitte Dich wirklich den weiter oben verlinkten Artikel, der den Fall zusammenfasst, zu lesen. Insbesondere achte darauf, wie das Opfer darauf besteht, dass es nie seine Einwilligung gab, und er mehrfach gebeten wurde, aufzuhören. Und achte auch darauf, in wessen Haus das ganze passierte und wer sonst noch anwesend war.

      Zudem hat er auch die aussergerichtliche finanzielle Vereinbarung zur Wiedergutmachung nie bezahlt.

      Es geht nicht um ewiges, sondern um eine saubere Aufklärung. Und das beinhaltet auch die Korruption.

  • Christian Duerig sagt:

    BBC / PBS
    Gehen Sie mit folgendem Link zu den Meisterwerken der Weltliteratur: http://www.pbs.org/wgbh/masterpiece/index.html
    Selten treffen Sie auf einen deutschen Author.
    Das Schweizer- und das Deutschfernsehen können hier nicht Schritt halten.
    Überzeugen Sie sich, falls Sie Englisch beherrschen. Crigs

    • alien sagt:

      So, wie ich das sehe, geht es hier um Fernsehserien. U{S¦K}-Serien sind sicher in ihrer Vielfalt und schieren Menge aussergewöhnlich weltweit, und auch qualitativ hat es ganz Tolles darunter, und zwar Vieles. Auch die US-Literatur ist grossartig. In beiden Bereichen kann es der deutschsprachige Output aber mit dem englischen aufnehmen. An Deutschsprachige wurden knapp halb so viele Literaturnobelpreise vergeben wie an solche aus den USA und UK zusammen, und deutschsprachige Serien werden auch weltweit verkauft.

      • Christian Duerig sagt:

        AUSSERGEWÖHNLICHE LADY
        Am 14. Juni 2012 spricht Aung San Suu Kyi in Genf. Verpassen Sie die Gelegenheit nicht, und schauen Sie sich den Film „The Lady“ von Luc Besson an. Hier kommen Sie dieser aussergewöhnlichen Frau sehr nah. Ich habe Tränen vergossen für diese Lady und sie wird fest in meinen Erinnerungen bleiben. Sie finden den Film im Internet. Zeigen Sie den Film Ihren Kindern. Die Traurigkeit lernen Sie mit Würde tragen. Die Kinder werden viel von ihrer Unerfahrenheit ablegen. Viel Erfolg wünscht Crigs

      • alien sagt:

        Ein FRANZOSE, der einen Film macht über eine REVOLUTIONÄRIN in ASIEN????

      • Christian Duerig sagt:

        @ alien
        Mein Freund und Feind, bitte schauen Sie sich den Film an. Sie entdecken keine Revolutionärin. Sorry.
        Bitte, verharren Sie nicht länger in Ignoranz. Alle Ihre Basteleien werden in sich zusammenfallen. Viel Glück beim Lernen. Crigs

      • gabi sagt:

        Also wenn er nicht Franzose wäre, so würde er gewiss NZZ lesen.

        – Was, Alien?!

        😀

        … Unglaublich. Die Ignoranz in Person.

      • alien sagt:

        Ich kenne die Dame recht gut, sicher nicht so gut, dass ich nichts mehr über sie lernen könnte. „Ignorant“ geht meilenweit an mir vorbei leider… Mit den üblichen beleidigenden Wörtern bin ich nicht zu treffen…

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Ich muss es wieder einmal mit einer Vorhersage versuchen, irgendwann muss es doch mal klappen. Dieses mal habe ich ein sehr gutes Gefühl.

    Das nächste oder übernächste Thema. Müssen Frauen für die Abtreibung selbst bezahlen?

  • Christian Duerig sagt:

    KULTUR SPANIEN
    Mit dem Roman von Miguel de Cervantes „Don Quijote“ und den Werken von Carlos Fuentes tauchen Sie in Weltliteratur ein.
    Sogar Kinder können diese Erzählungen verstehen. Sie sind klar, zeitlos, wirken erzieherisch, bereichern und wecken vor allem die Neugierde.

  • Christian Duerig sagt:

    GEHEIMNISSE
    Sie sind die treibende Kraft in den Naturwissenschaften und Mathematik. Brian Greene ist sogar zuversichtlich, dass die Existenz des Multiverse bald möglich wird. Lesen Sie dazu den Artikel im Newsweek-Magazin mit folgendem Link: http://www.thedailybeast.com/newsweek/2012/05/20/brian-greene-welcome-to-the-multiverse.html
    Falls Sie kein Flair für Mathematik haben, dann bleiben Sie unter den Philosophen und vermuten weiterhin. Gewissheit erreichen Sie auf dieser Stufe nie.
    Beim Problemlösen verhalte ich mich philosophisch. Mit dem Auffinden der Lösung werde ich mathematisch. Crigs

  • Christian Duerig sagt:

    MEISTERWERK
    Der Film von Marin Scorsese aus dem Jahre 2011 „Hugo Cabret“ nach dem Kinderroman von Brian Selznicks ist ein MUSS für alle Eltern. Die Geheimnisse der Jugendzeit, der Adoleszent, des Erwachsenenalter sind hier auf schönste verknüpft. Weltanschauungen prägen und verwirren. Nur derjenige wird glücklich, der sich von allem loslösen kann, ausser seinenem eigenen Gedächtnis. Die Seele eines verbitterten Menschen zu „reparieren“ ist das höchste Ziel von Erziehung.
    Geheimnisse machen neugierig, können verbinden, können schützen und täuschen. Wir brauchen sie fürs Leben. Schauen Sie rein.

  • Genderbender sagt:

    Um die lieben Kleinen zu Höchstleistungen in der Schule anzuspornen:

    Battle Royale
    http://de.wikipedia.org/wiki/Battle_Royale

    • Christian Duerig sagt:

      @ Genderbender
      Unterstellen Sie nicht Ziele, die ich nicht anpeile. Sorry, Sie sind auf dem Holzweg.

      • Genderbender sagt:

        Wer hat Sie denn überhaupt gefragt?

        PS: ‚Hirngespinst‘ schreibt man mit zwei ’n‘, nicht mit dreien, Sie Klugsch**sser.

      • Christian Duerig sagt:

        Wenigsten habe ich immer noch ein A** (Auslassen mit 2 Sternen!)

  • Christian Duerig sagt:

    KULTUREN
    Die Auswahl im deutschen Kulturkreis hat nichts auszuweisen. Die Filme wirken weder aufklärend, erzieherisch noch sprachlich. Deutsch hat nichts zu bieten.
    Die Auswahl im englischen Kulturkreis tritt auf mit:
    Charles Dickens: Bleak House, Oliver Twist, Little Dorrit.
    Jane Austen: Pride & Prejudice, Emma, Mansfield Park, uam.
    Lucy Maud Montgomery: Anne Of Green Gables.
    Hier sind aussergewöhnliche Authoren vorhanden und in den Filmen treten sehr bekannte Schauspieler auf. Jeder Film ist ein Genuss und löst die schwierigsten Probleme auf realistische Art und Weise. Es sind Meisterwerke.

    • alien sagt:

      NEIN, beginnt gar nicht damit, darüber nachzudenken, mit Dürig argumentieren zu wollen!

      • Christian Duerig sagt:

        Dazu brauchen Sie Niveau. Sorry.
        Ich spreche Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, etwas Russisch, lerne momentan Griechisch und Latein.
        Die Mathematik und Physik begleiteten mich seit 1950. Heute bin ich in der Quantenmechanik zu finden. Herzliche Grüsse.

      • alien sagt:

        Ein Quäntchen Mechanik kann er auch…

        Jungejunge, hast Du es wirklich nötig, mit Deinen Sprach- und sonstigen Kenntnissen zu prahlen? Ich nicht. Ich kann auch Vieles, ich bin auch in mehreren Disziplinen zuhaus. Und solche Leute gibt es hier mehrere, hör also auf, hier den Neunmalklugen zu machen. Das bringt Dir nur Verachtung ein, nichts weiter.

        C’intendiam?

      • alien sagt:

        Äh und genug Niveau, andere nicht der Niveaulosigkeit zu bezichtigen, hab ich. Du?

      • gabi sagt:

        Machen Sie sich nicht noch lächerlicher, Alien.

        Sie lassen in jedem zweiten Blog Äusserungen fallen, die genau das verdeutlichen.

        … Schon nur angefangen bei Ihren krass schubladisierenden NZZ-Leser-Einordnungen.

        Versuchen Sie´s! Es lebt sich besser, wenn das Bild, das man abgibt sich etwas besser mit jenem deckt, das man gerne von sich zeichnen möchte.

        Und übrigens habe ich viel weniger Probleme mit Schubladisierern wie Ihnen, als Sie vielleicht meinen. Ich find´s nicht nur menschlich, sich an gewissen sehr persönlich eingefärbten Erfahrungswerten und Karteien zu orientieren,

      • gabi sagt:

        sondern auch wirklich okay.

        Mann sollte nur dazu stehen können.

        Denn nur, wenn man sich seiner Schubladen bewusst ist, kann man sich auch eingestehen, wenn das Gegenüber partout nicht rein passen will.

        Ist man – wie Sie – unfähig sich auch nur über sein beständiges, – deutlichst – wertendes Denken im Klaren zu sein, kommt man nie bis auf dieses Niveau.

      • gabi sagt:

        Oh… Ein Schreibfehler!

        In diesem Falle ist der „Mann“ ein man und damit – ganz selbstverständlich – auch jede Frau (die das wie immer – Gender kann mich kreuzweise – genau gleich betrifft)

    • marie sagt:

      doch ich habe ein deutsches meisterwerk der neuren zeit gepostet – aber ich warte auf frschltng.
      nur wie wollen sie goethes w meisters lehrjahre filmisch umsetzen? und den demian von hesse? aber der zauberberg und den felix krull wurden doch mal meisterlich umgesetzt – aber d literatur ist in erster linie kopfliteratur… den englischen bildungsroman ist dann eher besser umsetzbar, da die identifikationsflächen breiter angelegt sind… der grüne heinrich kellers? … nicht einfache identifikationsflächen…

      • Christian Duerig sagt:

        @ marie
        Goethe verachte ich zu tiefst. Er hat nie geliebt, sondern nur geschwärmt. Sein Verhalten und seine Romane klaffen weit auseinander.
        Hesse anerkenne ich nur im Gedicht: „Im Nebel“. Sein angebliches Meisterwerk „Das Glasperlenspiel“, ist ein Konstrukt und Hirngespinnst. Es sprudelt voller Katastrophen und ist sehr, sehr langweilig und eintönig.
        Zauberberg kenne ich nicht. Ich werde mich bemühen, ihn kennen zu lernen. Herzlichen Dank

      • Genderbender sagt:

        @ Duerig: Den Felix Krull würde ich Ihnen persönlich eher ans Herz legen als den Zauberberg.

      • Beno sagt:

        @Christian Duerig

        „Sein Verhalten und seine Romane klaffen weit auseinander.“ ..???… wie muss man dies den begreifen ?
        …und Jo Nesbø z. Bsp…..sollte er sich etwa so verhalten wie in seinen Romanen ?

      • Christian Duerig sagt:

        @ Beno
        Wer sich nicht mit einer Figur des Romans identifizieren kann, der sollte ihn nicht schreiben. Bei Goethe finde ich nur Verachtung für Frauen und Naturwissenschaften. Goethe war nur ein trinkfreudiger, kollegialer Geheimrat. Sorry
        Bei Hermann Hesse haben die Drogen sehr starken Einfluss genommen. Nachtlokale und Saufereien haben auch ihn zerstört. Schwärmen hilft dann nicht mehr weiter.
        Vermutlich ist Felix Krull ein Hochstapler, von dem ich nichts, aber auch gar nichts lernen kann (Ein kleiner Goethe).
        Ich bleibe beim Zauberberg. Vermutlich wartet hier ein Geheimnis. Ich werde sehen.

      • gabi sagt:

        Mh… Musste schon die Augen verdrehen, weil hier jemand aus diesem Grund keinen Polanski-Film sehen will.

        Selbst losgelöst von der simplen Tatsache, dass die Person wohl kaum bei dem, was damals geschah, dabei gewesen ist, im wörtlichen Sinne beschränkt.

        Aber davon abgesehen… Reich-Ranicki (selbst in dieser Hinsicht auch nicht ganz unverdächtig) meinte, dass grosses Talent keineswegs immer an grosse Liebenswürdigkeit gekoppelt sein müsse (oder so Ähnlich. Ich meine, er hat es sogar drastischer geäussert).

      • alien sagt:

        Ranicki selbst ist ja kein Pestalozzi, ich meine, ich würde an einem Bankett NIE neben ihm sitzen wollen. Aber als Literaturkritiker schlägt er sich ganz wacker, wie man hört.

      • Beno sagt:

        @Christian Duerig
        „Wer sich nicht mit einer Figur des Romans identifizieren kann, der sollte ihn nicht schreiben.“ …dies kann man generell doch nicht so sagen, vor allem wenn es Fiktion ist “

        Im Fall Goethe werf ich ihnen schwere Unkenntnis vor; Faust… z. Bsp. ist ein Meisterwerk…
        und auf „http://www.odysseetheater.com/goethe/texte/texte.htm “ werden sie den Umfang seiner Werke erkennen

    • blackball sagt:

      Ach, Christian Duerig …:

      Martin Walser?
      Franz Kafka?
      Kurt Tucholsky?
      Berthold Brecht?
      Erich Kästner?
      Friedrich Dürrenmatt?
      Max Frisch?
      Elfriede Jelinek?
      Günter Grass?

      Schon mal ein Buch einer dieser Schriftsteller gelesen?

      • marie sagt:

        georg büchner
        lessing
        josef roth
        stefan zweig
        alfred döblin
        thomas bernhard
        trakl
        heinrich mann

      • Sportpapi sagt:

        Heinz. G. Konsalik. Sandra Brown, …

      • Christian Duerig sagt:

        Nur Elfriede Jelinek kenne ich noch nicht.
        Da ich heute in „Englisch“ zu Hause bin und die Sprache von Shakespeare geniessen kann, lege ich das Deutsche langsam zur Seite. Es hat nicht die Kraft, Klarheit und Kürze wie das Englisch. Sie können dies mit irgend einer Gebrauchsanweisung überprüfen. Englische Texte sind die kürzesten !
        Ihre Liste zeigt so unterschiedliche Personen, dass ich daraus nicht klug werde, sondern nur verwirrt. Könnten diese Personen gleichzeitig aufeinandertreffen, sie würden sich gegenseitig totschlagen. Sorry.

      • marie sagt:

        es lebe die vielfalt! 🙂 wenn durch männliches gebaren solche literatur entwickelt, dürfen die sich rugig an den haaren reissen… die feindseeligkeiten gibt es durchaus auch in der englischen literatur…

      • blackball sagt:

        Christian Duerig,

        Stellen Sie sich Charles Bukowski, Franz Kafka und Sarah Kuttner in einem Raum vor, die drei hätten wohl viel Spass miteinander …

      • marie sagt:

        @bb
        😆

      • Christian Duerig sagt:

        @ marie
        Mit Stefan Zweig und Georg Trackl haben Sie zwei Eintagsfliegen getroffen. Nur in ganz seltenen, sehr kurzen Zeitabschnitten ist man mit diesen Schriftstellern auf gleicher Ebene.
        Ich bin überracht, dass Sie Heinrich Waggerl nicht erwähnen. Versuchen Sie, sein „Wiesenbuch“ zu lesen. Gegenwärtig ist es vergriffen. Hier spüren Sie Wärme, Freude, Zufriedenheit, Zuversicht, Humor und nur ganz kurz Verzweiflung. Viel Spass.
        Für mich war diese Lektüre Abwechsulg & Entspannung. Der Neugierde hat sie kaum gedient. Sorry.

      • Christian Duerig sagt:

        @ blackball
        Die drei würden Poker spielen. Ohne Geldeinsätze ist das aber reine Zeitverschwendung. Die drei gelangen auf keine höhere Stufe. Sie haben nur Spass. Was soll das ?

      • blackball sagt:

        Christian Duerig,

        Sehen Sie, es macht keinen Sinn, einem Blinden Farben zu beschreiben.

        Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.

      • Christian Duerig sagt:

        @ blackball
        Sie müssen nicht Farben beschreiben. Überlassen Sie das den Physikern. Nur Stümper versuchen etwas, was nur dem Auge zugänglich ist, in Worte zu kleiden. Naturwissenschaftler brauchen alle Sinne und das Gehirn. Sie lassen sich nicht von Worten blenden. Sie, Herr blackball, tragen nicht zu unrecht den Namen blackball. Ich an Ihrer Stelle würde den Namen ändern. Weichen Sie nicht zu Paintball aus. Er würde Angst und Schrecken verbreiten. Nennen Sie sich auch nicht Pastell, denn zu leicht würden Sie als… bezeichnet werden. Also, ….. Ich kann Ihnen nicht weiter helfen. Sorry.

      • xyxyxy sagt:

        Herr Dürig – wenn sie so reden, verstehen einfach die deutsche Sprache nicht wirklich und hören an ihrer Schönheit vorbei.
        Ich bin kein Profi für Fremdsprachen, aber ich kenne solche Profis und sie alle bezeugen, dass Deutsch aussergewöhnlich ist, äusserst bildreich und sehr, sehr präzise. Kein Wunder ist deutsch (nach den alten Griechen) die Sprache der Philosophen.
        Natürlich deutsch ist nicht schön zum singen, und es gibt wenig her von der Melodie, dafür aber glänzt es mit den oben erwähnten Reichtümern.

      • alien sagt:

        Mr. Dürig, englische Gebrauchsanweisungen sind vor allem darum kürzer, weil eine Übersetzung fast in jede Sprache den Text länger macht. Die freiere Syntax des Deutschen, die Möglichkeiten, die sich durch die viel filigranere Flexion ergeben (also Fälle und Konjugationen etwa), die machen das Deutsche zu einer ziemlich guten Sprache.

        Englisch ist schön einfach, man kann schnell viel und die Vielfalt der Wörter ist gross. Ich liebe das Englische sehr, klar, aber das Deutsche eben auch.

      • Meta sagt:

        Siegfried Lenz?
        Christian Morgenstern?
        Arno Geiger?

      • Meta sagt:

        Robert Musils „Törless“? Von wegen adoleszenten Verwirrungen?

      • Christian Duerig sagt:

        @ xyxyxy
        Das Deutsch das Sie lesen ist und bleibt gelesenes Deutsch. Es ist nie gesprochene Sprache und ist nicht in der Lage, die Realität wiederzugeben. Deutsch ist eine Sprache für Schwärmer. Es führt zu Auswüchsen wie Goethe, Kleist, Schiller usam. Der Wahn steigert sich bis zum ……Die Grammatik ist so kompliziert, dass sie ständig den Duden konsultieren müssen. Sie machen aus den Germanen mit Hilfe von Deutsch Übergriechen. Ein Schwachsinn erster Güte.
        Deutsch verschwindet und es überlebt das Internet mit Englisch. Englisch ist viel trickreicher als man es ihnen erzählt.
        My Fair Lady.

      • Beno sagt:

        @Christian Duerig

        Mit dem Deutsch aus dem 18 ten Jahrhundert ist es halt so ne Sache…hè ….lesen sie mal aus der Zeit das Englisch…ohne Dictionary.
        …und Internetsprache ist keine Dichtsprache..sie Krösus…

      • alien sagt:

        Derweil in den USA jeder Chindsgigärtner so redet, wie Shakespeare schrieb. Klar.

        Dürig, Sie machen sich lächerlich hier.

      • Meta sagt:

        Werter Herr Duerig: Lesen Sie sich mal an einem ruhigen Abend den Faust vor, laut, vorzugsweise mit einer halben Flasche Wein. Wenn das Zwänzgi dann immer noch nicht abegheit, ist wirklich Hopfen und Malz verloren. (Pardon my mixed metaphors. Meine Affinität zum Englischen ist auch höher als zum Deutschen, aber das liegt doch nicht an den Sprachen, sondern an ihrer Bedeutung für mich – seien Sie nicht so apodiktisch, das steht niemandem gut.)

    • Katharina sagt:

      Momo. Sowohl das Buch als auch der Film.

    • Peter Schmid sagt:

      Nun werde auch ich Ihnen Herr Duerig die nötige Aufmerksamkeit schenken,die Sie so dringend benötigen. Was hat Ihnen den mehr gefehlt? die Zuneigung des Vaters oder die der Mutter? ich tippe auf den Vater. Herr Deurig Sie sind nicht schuld daran, dass er Ihnen seine Liebe nicht zeigen konnte…oder war er überhaupt zugegen? Oder hat Ihnen ihre Mutter die nötige Bewunderung vorenthalten? Vielleicht sogar ein Heimkind gewesen? Selbst wenn sie so ein Tausendsassa sind (Betonung auf „wenn“) wie Sie behaupten. Eines durften Sie nie lernen. Erwachsen zu sein. Hören auf zu lesen.leben Sie! jetzt

      • Katharina sagt:

        so sehr ich Duerig aus einigen gründen nicht so mag, finde ich doch, dass sie, Peter, hier zu weit gehen. kann sein dass er Heimkind war. kann sein dass er Liebesmangel hatte. was auch immer. aber aus solchen Vermutungen ihn persönlich zu vernuetelen ist nicht fair.

        wenn schon, dann üben sie Kritik an seinem Verhalten hier im Forum, und nicht an einer nur vermuteten Persönlichkeit mit einer vermuteten Biografie. und weiter: schon jemandem die reine Tatsache, ein Heimkind zu sein, vorzuwerfen, ist einfach unstatthaft. oder nicht?

        Und lesen btw ist eine sehr bereichernde Tätigkeit.

      • Christian Duerig sagt:

        @ Peter Schmid
        Was schreiben Sie für einen Schwachsinn. Sie haben mich in keiner Weise getroffen. Ich bin mehr als vergnügt und habe Lebensfreude und vor allem Neugierde. Das trieb mich bis zur QM. Wo sind Sie stecken geblieben, damit man Sie eventuell aus dem Sumpf ziehen kann ? Sie bilden sich ein, Kinder zu kennen, wo Sie vermutlich noch nie Kinder unterrichtet und geführt haben. Vielleicht sind Sie nicht einmal Vater. Also, was wollen Sie? Meine Vorbilder sind: Leonard Susskind, John Horton Conway, Edward Witten, Gilbert Strang, Frank Wilczek, Raymond Davis Jr, Paul Erdös, Gallois, Euler..

      • alien sagt:

        QM, Dürig? Sie sind Quartiermeister? Momoll, eine steile Karriere fürwahr.

      • Christian Duerig sagt:

        @ alien
        Ich kenne sogar das FREE WILL THEOREM. Sie können den 6-stündigen Beweis via iTunes U mit John Horton Conway nachvollziehen. Er ist vermutlich der genialste Mathematiker der Gegenwart. Ich studiere zur Zeit sein Buch „The Symmetries Of Things“. Verdrehen und wursteln Sie weiter, wenn es Ihnen Spass macht. Mathematiker suchen nicht Karrieren. Man könnte sie nicht entsprechend belohnen. Denken Sie an alle Forscher am CERN. Die meisten verdienen vielleicht weniger als Sie, Herr alien. Macht es Ihnen Spass da droben ?

      • alien sagt:

        Ich kann Ihnen mit Sicherheit garantieren, dass die allermeisten Angestellten am Cern mehr verdienen als ich. Ich achte diese Leute sehr. Wenn sie ins Banking einsteigen, weil sie halt irgendwann mit dem Forschen am Fermilab oder am Cern aufhören müssen, dann finde ich das sehr bedauerlich, ich kenne solche Fälle.

        Ich finde übrigens die Spekulationen von Peter auch sehr daneben und überflüssig.

        Dürig, mein Massstab ist es, ob reale Probleme gelöst werden, solche, die wir heute haben oder in naher Zukunft haben werden. L’art pou l’art in der Mathematik ärgert mich nur.

  • marie sagt:

    bin ich themenfremd? ausfallend? ehrverletztend? unsachlich? 😥

    • alien sagt:

      Jedes dieser Adjektive ist hier täglich auf mehrere Posts zutreffend. Und Du gehörst ja sicher nicht zu den üblichen Verdächtigen.

      • marie sagt:

        doch. ich wollte hier nur etwas empfehlen, was heute politisch wieder salonfähig ist und me falsch verstanden wird… und meine film empfehlung von edgar reitz (seine dreiteilige chronik) war wohl zuviel des guten – und nein, me habe ich keines dieser kriterien verletzt… 😯

  • marie sagt:

    2. versuch:
    sollte sich jemand für den begriff heimat interessieren, weil die jugendlichen im umfeld gegen rchts abdriften, hier eine empfehlung, die den begriff heimat ohne dgmatischen hintergrund versucht zu erklären:
    heimat, die zweite heimat und die dritte heimat. eine dreiteilige chronik von edgar reit(z). etwas vom besten überhaupt… aber ich glaube es gibt auch weniger lange filme, um dieses thema abzuhandeln, also nur für solche gedacht, die sitzlederkino mögen.
    mal schaune ob diese version funzt… 😳

  • Manu sagt:

    Little Miss Sunshine

  • Frank Baum sagt:

    Wenn das Sommerloch bereits im Mai beginnt, kann man das dann eigentlich auch auf die Klimaerwärmung zurück führen?

  • Dre Rohrbach sagt:

    Winnetou 1 – 3. Ich habe diese vor ein paar Wochen wieder einmal mit meinem 11 Jährigen Sohn angeschaut. A dream came true. Und er fand es genauso schön.

  • camaso sagt:

    Absolut nicht jedem zuzumuten, bei Kindern ev. erst ab einer gewissen Reife:
    La Famme qui chante / Die Frau die singt (Thema: Erwachsen und geboren werden (in dieser Reihenfolge) im Kriegsgebiet Libanon, Kriegstraumata, aufbrechende persönliche Katastrophen, Suche nach der eigenen Geschichte). Der aufwühlendste Film, den ich je gesehen habe; basiert auf einem Theaterstück.
    Zudem:
    Requiem for a dream / Requiem für einen Traum (Thema: Drogen unterschiedlicher Art und ihre Folgen bei Jugendlichen und Erwachsenen; welche seltsamen Wege es in die Droge gibt; wie geht die Gesellschaft damit um).

  • andrea fischer sagt:

    Danke jetzt schon ganz herzlich für die vielen Filmtipps! Werde bei unserer Videothek mal nach Mengenratbatt fragen, mir drei Tage Regen wünschen und viel, viel fernsehen.

    • marie sagt:

      gern geschehen fr f. liegen lernen ist einer, der ihnen auch einen einblick in die suche des beziehungslebens von jungen menschen geben könnte, sollte ihr sohn oft freundinnen wechseln…

  • Stefan W. sagt:

    Wollte mir doch gleich „Gott des Gemetzels“ kaufen. Legal kann man ihn z.B. im ITunes Store herunterladen. Kostet CHF 20.-. Aber nur in deutsch oder französisch. Englisch scheint es nicht zu geben. (Nein, auch nicht, wenn man nach „Carnage“ sucht). Oder man kann die DVD bei Amazon bestellen. Kostet € 13.85 und hat eine Menge Sprachen und Untertitelsprachen drauf. Oder man kann eine illegale Version mit allen Sprachen herunterladen. Ich hab mir jetzt die DVD bestellt. Aber wieso man nicht dasselbe Angebot legal und zu einem angemessenen Preis downloaden kann, ist mir schleierhaft.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      torrent.to (für Tobago). Da finde ich so gut wie alles, auch recht schnell, nachdem es auf dem Markt ist.

      • Sportpapi sagt:

        Und ich dachte, du seist Anhänger der SV P. Nun auch noch Piratenpartei…?

      • alien sagt:

        Ja eben, das ist nicht so richtig legal.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sportler, lesen was da steht! Wie kommst du auf die Idee, dass ich Anhänger der SVP bin? Ich bin in keiner Partei und stelle immer wieder fest, dass ich das auch nicht könnte. Mal stimme ich mit den Rechten, mal mit den Linken, bei Wahlen wird es dann schwieriger.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich lade aber nur Musik runter für meinen MP3 Player, die CD’s hab ich alle mal gekauft, aber mit dem Kopierschutz kann ich sie nicht auf den Player laden. Ich weiss sonst keine Lösung und zweimal zahle ich nicht.

      • marie sagt:

        pippi kein problem! das machen viele, runterladen alleine, ist in der schweiz nicht wirklich illegal.

      • alien sagt:

        Genau, nicht wirklich. Es macht einem schon ein etwas schlechtes Gewissen. Aber verfolgt werden kann man nicht dafür.

      • blackball sagt:

        Pippi, das Herunterladen von Daten/Dateien ist in der Schweiz zur Zeit nicht strafbar. Beachten Sie aber, dass beim abgeschlossenen Download von *.torrent Dateien automatisch geseedet wird. Dies müssen Sie auf jeden Fall unterdrücken, da ansonsten Ihr Download wieder als Upload (seed) betrachtet wird. Dann haben Sie allerdings ein kleines Problem … Sie sind somit ein klassischer Leecher, also einer der nur herunterlädt (to leech: schmarotzen) 😉

      • Beno sagt:

        @Pippi

        Bist du ganz sicher, dass es ein MP3 Player ist…. und nicht irgend ein Stück aus einem Sicherungskasten? 😮

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Danke für die Unterstützung 🙂

        Ich weiss, dass ich gegen keine Gesetze verstosse in der CH, wenn ich herunterlade. Es ist für mich mehr eine moralische Frage. Lebende Musiker, die ich mag, will ich ja nicht schädigen, vom süssen David habe ich natürlich alles gekauft!! Aber schon lange verstorbene, das sieht es anders aus. Ich habe z.B. das Gesamtwerk von Bach heruntergeladen über Vuze, das ging 3! Wochen, bis ich alles hatte, Bach war so unendlich produktiv. Und ich lade nicht nur, ich spende auch.

      • Stranger sagt:

        Pippi, bist Du das?

    • Daniel Münger sagt:

      @Pippi – Wer’s glaubt… eine andere Lösung heisst beispielsweise N°23 Recorder. Der nimmt alles auf, was auch aus Deinen Boxen kommt.

      • Daniel Münger sagt:

        @Blackball – Je mehr Du schliesst, desto langsamer Deine Downloads. Ein Tip von mich: Nimm irgendein grosses File, kopiere es in mehrere Ordner, und biete diese alle an.

  • Hans Müller sagt:

    Prayers for Bobby täte vielen Eltern gut und sollte Pflichtprogramm sein.

  • xyxyxy sagt:

    Einige gute Filme wurden schon genannt. Für mich der absolute Favorit ist MAGNOLIA – da geht es um Kinder (Kleine und Erwachsene Kinder) – der Film ist hammermässig gut. Das einzige Problem: dass ihn fast niemand versteht. (2mal schauen ist das Minimum und er dauert über 3 Stunden !)

    • marie sagt:

      oh ich liebe „sitzkino“!!! und ja magnolia ist immer wieder ein „neuer“ film, wenn man ihn schaut… grossartig. auch die schauspieler (sogar cruise spielt gut – sich selbst wohl 😉 )

  • falbala sagt:

    unbedingt: Maman est chez le coiffeur !

  • tststs sagt:

    Was ich an den Barbapapas übrigens so mag (also heute find ichs klasse, als Kind hat es mich verwirrt –> Generation Gender): dass der Papa rosa (und die Mutter schwarz) ist…
    😉

    • Sportpapi sagt:

      Macht eben eine schlanke Figur, das schwarz…

      • Valeria sagt:

        @ tststs: Habe vor einiger Zeit mal gelesen, dass die Verbindung rosa –> Mädchen und blau –> Junge erst etwa 100 Jahre alt ist. Vorher war es gerade umgekehrt. Rosa war als „Verkleinerungsform“ von Rot (Männlichkeit, Eros und so) den Jungen vorbehalten. Hellblau dagegen den Mädchen, weil Blau als Farbe für die Jungfrau Maria stand. Hat mich sehr erstaunt, dass so etwas selbstverständliches gar nicht so alt und selbstverständlich ist…

      • alien sagt:

        Das ist ja mal interessant. Man lernt immer was dazu hier.

      • Sportpapi sagt:

        Ich weiss noch, wie wir uns in der Primarschule um die „Farbe“ der Geräteschuhe gestritten hatten. Nur (!) schwarz für die Jungs, weiss für die Mädchen. Bis wir dann im Kunstturnen hörten, dass dies eigentlich genau anders herum geht…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Valeria:
        ich bin noch keine 100 Jahre alt, aber zu meiner Kinderzeit wurden
        bei Mädchengeburten hellblaue Zuckermandeln, bei Jungengeburten rosa Zuckermandeln verschenkt,
        und die Stoffbändeli im Krankenhaus hatten auch diese Farbverteilung.

      • Valeria sagt:

        @ Brunhild Steiner:
        Das ist ja interessant. Ich war wirklich immer der Ansicht, diese Farbverteilung ist soooo fest, dass muss schon sehr lange so sein. Umso erstaunter war ich dann, als ich las, dass dem eben nicht so ist. Wie schnell die Menschen doch vergessen. Zwei oder drei Generationen und alles ist anders, als wär’s schon immer so gewesen…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Valeria:
        ich habe mal ein Buch über Farben gelesen, indem auch der Kostenfaktor beleuchtet worden ist.
        Rot war sehr kostenintensiv, Blau eher nicht,
        konnte ein Farbstoff dank neuen Methoden „billiger“ beschafft werden, rutschte diese Farbe auch in der Hierarchie, was Würdenträgerkleider etc betrifft, ab…

      • Katharina sagt:

        Gender Mainstreaming begann also schon vor 100 Jahren. das himmelblau für die Jungfrau Marius. Die arme Rosette…..

  • tststs sagt:

    Ahh, wir rutschen ja doch in die allgemeine Film-Schiene ab. Deshalb noch etwas zum nachdenken:
    Welches ist Ihr Lieblingsfilm? Wenn Sie jetzt sagen: ahh ich kann mich nicht entscheiden, dann stellen Sie es sich so vor: Sie dürften Ihr Leben lang nur noch einen Film anschauen, was wäre es für ein Film?

    Ich muss dann bei mir leider sagen, dass ich bei was Banalem wie Forrest Gump/Dirty Dancing/Wall-E/Shrek lande… (übrigens alles Filme mit ganz grossartigem Soundtrack!!!)

    • marie sagt:

      zu meiner entlastung ts: auf die einsame insel käme ua auf alle fälle „drei nüsse für aschenbrödel“ und „die rote zora und ihre bande“ (und das buch „mein name ist eugen“) mit! klasse! 🙂

      • tststs sagt:

        Die drei Nüsse…
        Ach, da muss ich wieder mal sagen, dass mich das Feiertags-TV-Programm von Jahr zu Jahr mehr enttäuscht… warten Sies nur ab, Marie, in 3 Jahren wird auch unser geliebtes Aschenbrödel verbannt….

        Und es gibt nichts zu entlasten: wenn schon, denn schon bin ich hier der banausische Tiefflieger 😉

      • Kathrin sagt:

        Wenn ich auf die einsame Insel müsste, dann nur mit der Musicalaufzeichnung von 1982 von Stephen Sondheim Sweeney Todd . Mit George Hearn und Angela Lansbury.

      • marie sagt:

        @ts
        …die drei nüsse habe ICH MIR auf dvd letzte weihnachten geschenkt, genau aus den genannten gründen ihrerseits… 😆 und die rote zora ist bei mir im büchergestell (damals gekalut aus der schülerbiblere!!!!)… muss(te) einfach sein.

      • O. S. sagt:

        Mit einer DVD-Gesamtausgabe von Luchino Visconti.

      • alien sagt:

        Ah Du warst das! Ich hab das Buch soo vermisst…

        Meine Jugendliteratur war ein bisschen typischer Bubenstuff. Karl May und Science Fiction jeder couleur. Und ja, Krimis habe ich damals noch gelesen, tu ich heute nicht mehr.

        5 Freunde haben mir aber auch gefallen.

      • marie sagt:

        keine krimis? nun die fünfte frau von mankell: SEHR empfehlenswert. und die verfilmung 2002 mir rolf lassgård ist genau so gut wie das buch!
        ab in die buchhandlung oder dvd schuppen mit dir! 😉

      • alien sagt:

        Krimis kucke ich zuweilen im Fernsehen am Fernseher, aber sie zu lesen langweilt mich halt eher. Michael Crichton fand ich sehr spannend damals (Jurassic Park, Andromeda), heute finde ich den auch platt.

        Nein, heute lese ich eher so Zeugs wie Philip Roth und so. Oder eben Dalai Lama 🙂

    • Kathrin sagt:

      Hallo tststs, was heisst hier allgemeine Filmschiene? In Manchurian Candidate ja um eine Mutter die ihr Sohn manipuliert und um politische Themen die immer noch nicht abgearbeitet sind, also kann man mit den Teenager ab etwa 14 Jahren gut disskutieren nach dem Film. Oder?

      • alien sagt:

        Hm. Die Frage, die nicht uninteressant wäre, ist, inwieweit vielleicht alle Filme irgendwie mit Familie zu tun haben.

  • Kathrin sagt:

    Ein Film für Teenager und ihre Eltern, weil er wieder politisch hochaktuell ist: Manchurian Candidate/Deutscher Titel: Botschafter der Angst, aber nur der von 1962. Schauspielerisch eine Glanzleistung mit Starbesetzung!

  • allis sagt:

    WALL-E 🙂 für die ganze Familie was zum nachdenken..

    • tststs sagt:

      drei Daumen hoch! Endlich wieder mal was in guter alter Disneymanier! Ein Film, der Kinder nicht in eptileptischen Anfälle versetzt und die Eltern philosophisch in Atem hält
      🙂

      • alien sagt:

        Rapunzel fand ich übrigens sehr lustig, die kleinen Gags (wie der Räuber, der das Chamäleon „Frosch“ nennt) sind zum Goissen.

  • Edith sagt:

    … und wie wär’s mit „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung“ ? Ist so herrlich Heile Welt.

  • Cybot sagt:

    Filme schauen statt lesen ist vielleicht bequemer, aber „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ ist als Buch noch hundertmal eindrücklicher als im Film. Aber das gilt natürlich für alle Buchverfilmungen.

    • Valeria sagt:

      Nun ja, fast alle… ich habe vor Jahren so ziemlich alle Tolkien-Werke verschlungen und war der Ansicht, dass LotR schlicht unverfilmbar ist. Nach langem Ringen habe ich mich dann doch zum Kinobesuch überreden lassen. Und war schlicht begeistert. Klar, viele Passagen wurden vereinfacht oder ganz weggelassen, aber im grossen und ganzen ist die Verfilmung sehr gut gelungen. Ansonsten fällt mir aber kein Film ein, der auch nur annähernd an die Buchvorlage rankommt.

  • Christoph Lieberherr sagt:

    Natürlich ist es interessant, Filme zu gucken mit der Familie. Ob es nun 13×100 sind oder etwas weniger, spielt keine Rolle. Aber wer was lustig/interessant/abstossend findet, ist schon allein den Film wert. James Bond geht immer, wenn die Zeit der Bärenbrüder mal vorbei ist. Daheim wird es allerdings imemr schwieriger, sich mit der Auswahl von Swisscom Digital auf einen zu einigen – wenn man mal alphabetisch bei A anfängt, verziehen sich spätestes bei E die ersten beleidigt auf ihr Zimmer, noch bevor man gewählt hat.

  • tststs sagt:

    Wenn wir gerade beim Thema Filme und Kinder sind: letzhin lief wieder einmal „La Boum“ im TV… heieiei, ich glaube, der käme heute durch keine Zensurstelle mehr durch… 😉

    • Sportpapi sagt:

      Ach ja. Wie haben wir geschwärmt von dieser Frau. Wobei: Tun wir eigentlich heute noch…

      • E.H.Roth sagt:

        hm, so wie in La Boum war’s wirklich… im Vergleich zu heute eine fast unschuldige Zeit…

      • Sportpapi sagt:

        Ach- die Fete geht weiter!

      • tststs sagt:

        Eine unschuldige Zeit?!? Tun Sie das Video in den Recorder und drücken Replay! Was alleine in Teil eins versoffen und verraucht wird, damit könnten Sie heute eine 10-teilige Vampir-Saga machen („Biss zum St.Niemerleinstag“)…

    • E.H.Roth sagt:

      ts, das ist nichts zu dem was heute versoffen und eingeworfen wird und überall einen Dreck hinterlassen haben wir auch nicht wie heute.

      • tststs sagt:

        In den Filmen?
        Wann haben Sie zuletzt in einem Film eine 13jährige rauchen gesehen (und sogar noch vor den Eltern?!)

      • tststs sagt:

        Und wenn Sie schreiben: „hm, so wie in La Boum war’s wirklich“ dann dürfte die heutige Jugend dasselbe (also Filme=Abbild) reklamieren, und dann sind einzig und allein gewisse Sexszenen expliziter; ansonsten hatten es die Jugendlichen früher bedeutend einfacher an Alk und Ziggis ranzukommen (wenn die Eltern Franzosen waren, haben sie es einem ja förmlich nachgeworfen *gg*)

      • E.H.Roth sagt:

        Ach ts, das ist schlimm für Sie? Eine Ziggi, das doch nicht schlimm. Heute sehen Sie am HB alle rauchen und energie-drinks saufen und sonst was noch.

      • marie sagt:

        nun, diese elende vampirsaga strotzt doch nur von unsäglicher doppelmoralinsaurer was weiss ich… da war la boum KONKRETER, sprich: realer! 😉 in jeder hinsicht.

      • E.H.Roth sagt:

        ts, ich akzeptiere ihre Haltung und Meinung. Ich gebe zu, dass ich nicht gerade viel von den jungen Leute heute und der heutigen Erziehung halte. Wenn es andere Ansichten gibt stört das auch nicht, denn schlussendlich gibt es kein Rezept. Wichtig ist, dass jeder sein bestes gibt so wie er/sie es eben kann.

      • E.H.Roth sagt:

        ts, Sie meinen heute kommen die Kids nicht leicht an Alkohol und Drogen? Mein Vater zb. hatte auch nie etwas dagegen wenn ich mal ein Glas Wein getrunken habe als Kind und siehe da, ich bin kein Alki geworden, noch schlimmer ich trinke nicht mal Alkohol! Und nicht weil es mir schlecht wurde auch mal eine Ziggi durfte ich rauchen genau wie im Film das hat überhaupt nicht geschadet. Aber ich weiss, in der CH war es auch in den 70er verpönt nur nicht in GR, Ital. oder F.

      • E.H.Roth sagt:

        was ich nicht verstehe ist, dass Schweizer glauben sie wüssten es besser als andere wie man Kinder erzieht.

      • alien sagt:

        Wir Schweizer wohnen im Gelobten Land (TM)!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die haben zwar geraucht und auch mal gesoffen, aber die ganzen Pillen und dieser Dreck, der eingworfen wird, um am Wochenende jedes mal den Ausnahmezustand zu erleben, das gab es nicht.

        Kürzlich las ich eine Reportage im Stern über die schlimmste Disco von Berlin, den ‚Berghain‘, kaputt ist nur der Vorname……

  • Columbo sagt:

    „Home Alone“ – Egal wie sehr die eigenen Lieblinge manchmal an den elterlichen Nerven zerren, irgendwo auf der Welt gibt’s noch viel unausstehlichere Goofen

  • marie sagt:

    amarcord von fellini – gibt für heutige verhältnisse zwar ein einblick in die unschuldige bubenpubertät, aber heutzutage sind immer noch die wenigsten jungs pervers. also alles beim „alten“ 🙂

  • Phil sagt:

    Nette Liste.

    Hätte da auch ein paar Vorschläge. Sollte man sehen, BEVOR man Eltern wird!

    1. Rosemary’s Baby
    2. Reflecting Skin
    3. Léolo
    4. M
    5. Carrie
    6. The Shining
    7. La cité des enfants perdus
    8. Donnie Darko
    9. Dazed & Confused
    10. Natural Born Killers
    11. Das Omen (1976)
    12. Léon der Profi
    13. The Butterfly Effect

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Tolle Liste, besonders 1. 5. 7. 11. und 13. Wenn ich sehe, wieviele Filme ich vergessen habe aufzulisten……
      Eigentlich ist es ganz einfach, für mich ist ein Film dann gut, wenn ich alles um mich herum vergesse und ganz eintauchen kann. Davon gibt es leider immer weniger, es hat auch mit der Schnitttechnik zu tun, diese schnellen Abfolgen, das Filme nervös und verunmöglicht es mir, mich ganz hineinzugeben. Es gibt zu viele ‚Actionfilme‘ aber ich habe gelesen, dass die Filmindustrie davon wieder wegkommt, weil das Publikum ausbleibt, es werden wieder mehr Filme mit einer Story gedreht.

      • Mitleser sagt:

        Du sprichst mir aus dem Herzen!

        Diese sehr schnellen Schnitte sind wirklich abartig. Ich hoffe auch das davon wieder abstand genommen wird.
        Es gab in letzter Zeit zwei drei Filme welche (sehr) gut währen. Nur der Schnitt………

        Mir gehen auch diese ganzen Remakes und 3-D Pseudo-Neuverfilmungen gegen den Strich.

      • O. S. sagt:

        Dann dürften dir die Werke von Andrej Tarkovski gefallen. „Andrej Rublev“ dauert etwa 4 Stunden, „Das Opfer“ auch – eigentlich der Vorläufer von von Triers „Melancholia“. Manchmal wird minutenlang nicht gesprochen. Das vom Medium Fernsehen beeinflusste Kino, wo ständig was los sein muss – immer nur Steigerung und Entladung, dann das ganze von vorne, ohne Sinn für Dramaturgie – ist mir oft zu geschwätzig. „Es geht nur noch um Tiere, Menschen, Sensationen“, sagte Peter Bichsel einmal. Und es werden so viele schlechte Drehbücher geschrieben, mein Gott.

      • Mitleser sagt:

        Ganz vergessen.

        Für mich einer der besten Filme überhaupt: la Haine

      • Mitleser sagt:

        O.S.

        Die Filme sagen mir nichts, aber ich google mal nach. „Minutenlang nicht gesprochen“ Hört sich gut an! Wie in den Spaghetti- Western. No Country for Old Men gehört für mich auch zu jenen Filmen welche diese Spielart beherschen.

        Von Lars von Trier kenne ich nur The Boss of It All und Dogville. Beide gut. Auch wenn erster ein recht speziellen Humor hat.

    • Meta sagt:

      Revolutionary Road?

  • Kurt Bachstett sagt:

    Die Blechtrommel.
    Seltsam dass der Film nicht in dieser Liste steht.

    • marie sagt:

      da schalte ich aus. und nach 20 seiten hab ich das buch wieder der biblere zurückgegeben. ich habe eine sehr hohe schmerzgrenze bei filmen und büchern, aber diese geschichte (sei es buch, sei es film) fand ich zum abwinken.

      • E.H.Roth sagt:

        marie da lesen Sie mal Chesare Pavese.

      • marie sagt:

        @r roth
        oh ich kenne seine lyrik! wunderschön, stark, berührend… sollte mich seiner prosa annähern. da haben sie recht. danke für den tipp!

      • Beno sagt:

        ja..marie…wenn doch der gute roth im Hirn nicht wäre..

      • E.H.Roth sagt:

        Pavese’s Prosa empfand ich schwierig zu lesen man spürte seine schwere Depression förmlich. Da ist Brecht gerade eitler Sonnenschein.

      • marie sagt:

        leichte kost ist es nicht – aber eine herausforderung, die sich lohnt! und denken sie an die zeit, als diese entstand. und sollte eine warnung sein, wie ein mensch zerbrechen kann, wenn er sich menschlich in einer gesellschaft bewegen muss, die keine (oder kaum) menschlichkeit zulässt und in der folge innere flucht das einzige ist, was bleibt.

      • Beno sagt:

        …und doch verrät dich dein ‚empfinden‘..marie

      • E.H.Roth sagt:

        hatte mich lange mit der Nachkriegszeit von Film und Literatur Italiens befasst marie.

      • marie sagt:

        ich bin damit aufgewachsen und erhielt infos aus erster hand – diese erfahrung war etwas vom besten in meiner kindheit. möchte sie nicht missen. 😉 ich sehe, wir könnten uns stundenlang über klassiker unterhalten. ich habe nebst meiner oma ja keine vorbilder, aber diesen vorbild kommt bei mir die unglaublich starke anna magnani sehr nahe. ich vermisse solche frauen! über sie schrieb tennessee williams:
        „sie stand so sehr ausserhalb jeder konvention wie niemand sonst, den ich in meinem leben gekannt habe …in dieser unbürgerlichkeit wurzelte wohl auch ihre stolze selbstsicherheit.“

      • marie sagt:

        was meinen sie damit beno?

      • Beno sagt:

        …da hilft auch kein „beischräubeln“ mehr…marie

      • marie sagt:

        sie sind mir heute zu kryptisch beno…

      • Sportpapi sagt:

        Haha. Mein Bild vom Italien der Nachkriegszeit wird ewig von Guareschis wunderbaren Geschichten geprägt sein 🙂

      • marie sagt:

        ja, beste gesellschaftliche darstellung italiens der nachkriegszeit. absolute klassiker… die sympathische antipode zu pasolini. 😉

      • Beno sagt:

        …aber ich will dich nicht weiter plagen, denn so schlecht ist roth auch wieder nicht…darum entlasse ich dich wieder mit ihm in deine Hirngänge …und den tollen ital. Filmen…

      • marie sagt:

        wie grosszügig beno. :-*

      • E.H.Roth sagt:

        das tolle an den italienischen Filmen ist, sie sind sehr Familien orientiert. Lustig und Tragisch zugleich. Übertrieben aber doch der Wahrheit nahe. Gerade die Filme von Guareschi aber auch Fellini ( zB. Rom, offene Stadt) waren zu deren Zeit oft von der Kirche Italiens kritisieret worden auch Teile der Bevölkerung war damals nicht begeistert. Solche Filme finde ich sind gute Filme für jugendliche nicht Shrek und solcher Klamauk.

      • marie sagt:

        my favourite in sachen doppelmoral: hochzeit auf italienisch! für mich… zeitlos und ja, immer noch aktuell – und ehrlich gesagt, mit nichten übertrieben! 😉

      • Beno sagt:

        …non c’è problema…marie…con o senza gambe pelose ..!

      • tststs sagt:

        Wer Shrek als Klamauk abtut (oder noch schlimmer: als Kinderfilm), der hat ihn schlicht nicht verstanden 😉

      • alien sagt:

        Ah ja, apropos gambe. Lustig wird es so ab Sekunde 40…

    • E.H.Roth sagt:

      Ja der Guareschi einfach fantastisch Italien der 40/50er treffender konnten die Befindlichkeiten kaum beschrieben werden

      • E.H.Roth sagt:

        marie und sprtler, kennt ihr den Schriftsteller „Pitigrilli“? Wenn nicht, dann hier mal lesen. Den habe ich in meiner ebenfalls Jugend gelesen.
        http://www.mein-italien.info/literatur/pitigrilli.htm

      • marie sagt:

        …ne, aber ich werde mich mal da einlesen. klingt interessant!

      • marie sagt:

        @r roth
        pitigrilli: „Ich wünschte, dass bei jedem Fall von Abtreibung oder Kindesmord nicht das Mädchen, das abgetrieben oder getötet hat, bestraft würde, sondern dass man ihren Vater, ihre Mutter, ihre älteren Brüder, ihre Hausnachbarn und diejenige köpfte, die ihr durch Klatschereien, falsche Einschätzung, Vorurteil und Erziehung die Meinung beigebracht haben, dass die Schwangerschaft, ohne vorherige Ansage beim Standesbeamten, ein Verbrechen sei.“
        bemerkenswert… aber das ist wohl ein anderes thema!

      • E.H.Roth sagt:

        ja, Sie werden sehen, vieles was heute als modernes Denken reklamiert wird, ist bereits früher schon da gewesen. (Pitigrilli sagte selber, es wurde zu viel und nur abgeschrieben).

      • marie sagt:

        oh, das ist def meine haltung. alles wurde schon mal gedacht, geschrieben und „kreiert“… auf mich wirkt das beruhigend. und ja, vieles ist heute nur noch retorte, aber trotzdem immer wieder interessant, was man daraus macht. 😉

      • E.H.Roth sagt:

        sehen Sie marie? Ich weiss, und hier im MB glauben Leute sie seien Modern und heute weiss man es besser als früher. Das ist einfach falsch. Gerade wer sich mit der Geschichte / Literatur befasst hatte, weiss das. Wir reden hier ja nicht über die Forschung wie das Meer, Klima etc. wo erst die Technik von heute neue Erkenntnisse offenbarten.

      • marie sagt:

        genau! 🙂 hier noch w genazinos dankesrede zum g büchner preis 2004. dort hat er versucht zu erklären, warum wir lesen.
        http://www.deutscheakademie.de/druckversionen/buechner_2004.html
        (sorry für die qualität des links, aber einen besseren habe ich auf die schnelle nicht gefunden)

      • marie sagt:

        habe ihnen einen link gepostet hr roth – nun, der link antichrist funktioniert, und meiner wird gesperrt. 😆 meiner ist so harmlos wie ein schmetterling auf einer blume…

      • E.H.Roth sagt:

        verstehe, bin auch gesperrt worden… 😉 ist schon gut. Thx. jedenfalls.

      • alien sagt:

        Der Mamablog lehrt Gelassenheit. Manchmal klappt’s, manchmal nicht. Oder, wie ich jeweils sage, „manchmal verlierst Du und manchmal gewinnen die anderen“.

    • Katharina sagt:

      und hier suhlen sich die trollenden Sockenpuppen in Machtphantasien.

      dem grasenden Günther sollte die Pfeife mit Gras gefüllt werden und der Weltfriede ist gerettet….

  • Peter Schmid sagt:

    Oder geht wieder mal ins Theater. Gottes Gemetzel ist zunächst mal ein Theaterstück und wurde in Zürich, in Bern auf der Klibühni Chur und im Kellertheater Winterthur aufgeführt, lange bevor Polanski sein Film drehte. Die Theaterversionen waren übrigens alle besser und spannender als der Film, der zwar von hervorragenden SchauspielerInnen gespielt wurde, aber auf der Leinwand nicht halb so eindringlich rüber kommt wie live im Theater. Ja im Theater werden sowieso all dieseThemen regelmässig verhandelt… ja ist ein Plädoyer fürs Theater… he wrklich.Theater wird massiv unterschätzt. HINGEHEN

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ja, Theater ist ganz toll, wenn es nicht extra originell sein will und damit einfach nur langweilig bis abstossend. Aber all die sich selbstverwirklichenden Regisseure, vor allem im deutschsprachigen Bereich, vielen Dank!

      Gut gemachte Filme nach einem Theaterstück finde ich übrigens ganz wichtig, damit erreicht man ein viel breiteres Publikum. Z.B. ‚Der Tod und das Mädchen‘ lief ewig lange am Broadway, Polanski hat es dann verfilmt, ein ganz eindrücklicher Film mit einer einmaligen Sigourney Weaver.

    • O. S. sagt:

      „Gottes Gemetzel“ – so könnte eine Kreuzung zwischen einem Bibel- und einem Kettensägenfilm heissen 🙂

  • Columbo sagt:

    „Terminator 2“ – Ein wenig Combat – Training fuer Junior kann nie schaden; und sei’s nur, falls er irgendwann mal Mutti aus der Klapsmuehle befreien muss.

  • Kurt Bachstett sagt:

    Der Vagabund und das Kind von Charlie Chaplin

  • tststs sagt:

    Welchen Film übers Elterndasein ich unbedingt empfehlen würde (und zwar nur wegen dem „Eltern-Sein): Meet the Fockers. Man kann über den Film denken, was man will, aber Dustin und Barbara als Gaylords Eltern sind einfach herrlich… 🙂

    • E.H.Roth sagt:

      solche Leute gibt es wirklich .. das ist mal ein Film wo es stimmt ts..

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das stimmt, diese Filme sind unerreicht, also z.B. die Episoden mit der Katze, ich hatte anschliessend Muskelkater im Kiefer. Und da kommt mir noch so ein Hammerfilm in den Sinn, ich lachte nur einmal, vom Anfang bis zum Schluss: Bienvenue chez les Ch’tis. Ich liiiiieebe solche Filme.

      Womit ich allerdings wenig anfangen kann, sind ‚Töggu‘ Filme, Shrek und so Zeug. Schöne Disney Filme wie Bambi durchaus, aber es gibt in diesem Genre viel Schrott.

  • tststs sagt:

    Mhmmm, mich stören zwei Dinge:
    1. Ist das jetzt eine Liste für Eltern (zum nachdenken und schmunzeln) oder um mit den Kindern gemeinsam zu schauen (dann ist sie nämlich je nach Alter der Kiddies nicht gerade… naja… geeignet)
    2. Bei allen Filmen, denen ein Buch zugrunde liegt, muss ich leider raten, lieber zum Buch als zum Film zu greifen…

    • Columbo sagt:

      Zum Punkt 1) hab ich mich auch gewundert … der Titel deutet auf „Gute Filme FUER ELTERN“ hin, der Text ist aber verwirrend.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Meine Schrecklichsten: ‚Salò oder die 120 T. von Sodom‘. Besonders abstossend fand ich, dass in diesem Film von Leuten, die gepflegtestes italienisch sprechen, die furchtbarsten Quälereien ausgeübt wurden, unerträglich. Ich habe es bereut, diesen Film gesehen zu haben, die Bilder verfolgten mich lange.
    ‚Freitag der 13‘ Teil 1+2. Diese Filme waren dermassen erfüllt von roher Brutalität und Grauen, dass ich anschliessend während Wochen jeden Tag eine Freundin einladen musste, bei mir zu schlafen, es war schrecklich.

    • marie sagt:

      zu salò: realer gings nimmer pippi. das grauslig marode im menschen ist hinter einer schönen fassade, genauso vorhanden, wie hinter einer hässlichen – also ist sodom auch in uns.
      ich fand ihn aufrüttelnd und pasolini war ein meister in jeder hinsicht. gibt noch andere filme, hoffe sie haben einige davon gesehen. sonst tipp: nachholen. 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Marie, die Lust auf weiter Filme von Pier Paolo Pasolini war mir deutlich vergangen. Ich kannte ihn als Autor, ‚Gramci‘ Asche‘. WEnn ich Filme schaue, will ich nicht ein ums andere Mal Ohrfeigen und Tritte einfangen, aber genauso fühle ich mich bei gewissen Filmen.

      • marie sagt:

        accattone, mamma roma, comizi d’amore, il vangelo secondo matteo, medea… pippi, filme mit starken persönlichkeiten ua va frauen!
        (pasolinis haltung: wer frauen zerstört, zerstört die welt)

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Und die Favoriten: ‚Awakening‘, ‚Great Gatsby‘. ‚Hécate‘, ‚Jenatsch‘ und ‚Violanta‘ von Daniel Schmid. Alle Polanski-Filme, besonders ‚Rosemary’s Baby‘. ‚Devil’s Advocate‘ und ‚Gottes Werk und Teufels Beitrag‘ mit Charlize Theron. Dann die Romy Schneider Filme, ‚Swimming Pool‘, ‚Das Mädchen und der Kommissar‘ und natürlich ‚Die Spaziergängerin von Sans Soucis‘. Und last but not least ‚Splendor in the Grass‘ mit der wunderbaren Nathalie Wood. Und ja, auch der schönste Mann der Filmgeschichte darf nicht fehlen: ‚Ben Hur‘ mit Charlton Heston.

      • tststs sagt:

        Jetzt sind Sie aber in Filme allgemein abgerutscht, oder?! Hat nichts mehr mit „Filme fürs Elterndasein“ zu tun… oder?!?
        🙂
        Stelle mir gerade den Erziehungsleitfaden irgendwo zwischen Ben Hur (Peitsche) und Rosmary’s Baby (wenn die Peitsche nichts mehr nützt) vor…
        😉

      • marie sagt:

        würde ich so nicht sehen ts. denn eigentlich kommt damit immer wie mehr das bedürfnis auf, endlich wieder vermehrt filme für erwachsene einzufordern. denn seit ca 15 jahren kommen selten noch solche filme in die kinos.

      • Valeria sagt:

        @ Pippi: Schon noch gut, dass (subjektive) Schönheit nichts mit inneren Werten zu tun hat… :-/

      • alien sagt:

        marie, Woody Allen lebt noch und macht immer mal wieder einen Fühm.

      • tststs sagt:

        So Marie. Sie wissens ja, ich meine es nicht böse, aber das muss jetzt raus:
        „filme für erwachsene einzufordern“… es gibt genügend Filme für Erwachsene. Was Sie jetzt wahrscheinlich meinen (und das entnehme ich Ihren bisher aufgelisteten Filme), sind „Filme mit Anspruch“, also solche, die uns irgendeinen Tiefgang vorgaukeln/die Abgründe des Lebens ausleuchten und mit pseudo-dogmatischen Stilmitteln versuchen uns hässliche Schauspieler und Aktricen mit Beinbehaarung näher zu bringen… ehrlich, ich finde das manchmal echt zum schiessen, da wollen manche extraintelektuell sein(scheinen) und fühlen sich verpflichtet, extra anstrengende Filme zu machen. Ehrlich, wer Wahrheit anstrebt und den Menschen die Augen öffnen will, soll sich bitte ein anderes Medium als Film suchen. Nichts gegen „Carnage“, ist als Umsetzung ok, auch die Dialoge haben Wortwitz (nicht nur oberflächlich, sondern auch im Nachhall), aber ganz ehrlich, da finde ich Shrek witziger/ehrlicher/tiefgründiger und dementsprechend sehenswerter…
        Pippi hat an anderer Stelle geschrieben, dass sie nicht eine Ohrfeige an der anderen will, wenn sie Filme schaut… und ich finde, viele sogenannte „Erwachsenen Filme“ zielen genau auf das ab…

      • Sportpapi sagt:

        @tstst: Das ist wie die tolle Bibliothek im Wohnzimmer, mit lauter Büchern, die man gelesen haben möchte, es aber doch nicht tut. Oder nur quasi aus „Pflichterfüllung“.

      • marie sagt:

        oh ich fand carnage erfrischend erwachsen! und nichts gegen shrek – gucke ich auch immer, wenn ich zeit habe.
        aber filme für erwachsene kann man auch mit humor ohne gleich mit der moralkeule zu schwingen zeigen. ken loachs looking for eric oder eben elling wie erwähnt, sind me filme, die man einfach schauen kann, zur reinen unterhaltung, zum schmunzeln und eben auch zum nachdenken.
        es muss nicht immer pasolini sein – aber müssen wir uns praktisch nur noch mit filmen auseinandersetzen, die nur noch ab 12 jahren freigegeben werden? die einem eben auch was vorgaukeln?

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Sie wollen mehr Filme ab 18? Die finden Sie auf einem anderen Kanal…

      • marie sagt:

        ich bin halt cinophil und mein geschmack sehr breit (nix gegen tim burton), aber den film sehe ich durchaus als ein wichtiges instrument, uns auch die möglichkeit zu geben mit dem kopf zu reisen, zu denken und ja, auch abzuschalten – auf mich hat der film eine verführerische wirkung, die meine sinne entfesseln kann, und da bin ich nicht die einzige. und ich bevorzuge dokumentarfilme im kino; einmaliges erlebnis (bin ja auch die, die im kino über „die reise der pinguine“ geheult hat, wie ein schlosshund! 😀

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das stimmt natürlich, tsts, ich habe hier meine Favoriten aufgelistet, die ‚heutige Aufgabe‘ hab ich nur überflogen, peinlich peinlich…. 😉

        ‚Awakenings‘ hab ich mit meinem damals 8 jährigen Sohn geschaut, er war so tief berührt wie ich und erzählte anschliessend davon in der Schule. Der Lehrer fand es daneben, dass mein Sohn diesen Film sehen durfte.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und ‚Ben Hur‘ hat auch eine besondere Anekdote: Der Film kam an einem Karfreitagnachmittag, ich schaute ihn wieder mal und mein kleiner Sohn kam auch immer wieder dazu, ohne ständig zu schauen. Aber am nächsten Tag hat er mit seinem Spielkameraden alle Plüschtierchen ‚gekreuzigt‘, als ich ins Zimmer kam, hingen die alle an der Wand. Das gab mir dann schon zu denken……..

      • marie sagt:

        römische gene? 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Valerie, wie meinen???

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ja marie, er hat tatsächlich italienische Gene, sein Papa ist ein Sizilianer. 😉

      • marie sagt:

        😆 uh…… na ja, es waren ja nur plüschtiere… für mich post des tages heute, übrigens!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Danke marie! Sag, wie machst du diesen Smiley? Ich konnte ihn auch mal, hab’s aber vergessen…….

      • marie sagt:

        : lol : alles aneinander!

      • Valeria sagt:

        @ Pippi:
        Charlton Heston war unter anderem Präsident der amerikanischen National Rifle Association (NRA), die sich als Waffenlobby für ein allgemeines Waffenbesitzrecht und die Rechte der Waffenbesitzer einsetzt. Er ist wegen dieses Engagements mehrfach in Kritik geraten.

      • marie sagt:

        macht nichts valeria. als ben hur sah er wirklich sexy aus! und wie er den wagen gekonnt in der arena lenkte… das hat nur noch steve mcqueen in bullit getoppt.

      • alien sagt:

        Ich schau niiiie wieder Ben Hur mit dem pistolenverrückten Heston!

      • O. S. sagt:

        *grein* Charlton Heston ist ein Rechter, wir haben es bei Michael Moore gesehen, pfui., pfui *grein*.

        Ähm,wir haben in der Schweiz etwa gleich liberale Waffengestze wie die USA. Und es hat erst noch jeder Wehrmann eine zuhause. Also: Geht augenblicklich demonstrieren!

      • O. S. sagt:

        @Valeria: Michael Moore ist ein fetter, linker Agitator, kein Journalist. Wen man bei ihm „in Kritik gerät“ heisst das noch gar nichts.

        Es gibt viele rechte und konservative Hollywoodlegenden: http://www.ranker.com/list/actors-republican-actor-and-conservative-actors-list/famous-conservatives

        Hier eine Auswahl: Frank Sinatra, Jon Voight, Clint Eatswood, Denzel Washington, Heather Locklear, James Woods, Bing Crosby, Mel Gibson, Adam Sandler, Jessica Simpson, Joe Pesci, Jemas Belushi, Vince Vaughn, Silvester Stallone, Dennis Hopper, Laura Prepon, Jon Cryer etc. etc.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich hab seit kurzem auch eine Pistole, samt Waffenschein natürlich. Ein altes Langgewehr hab ich von meinem Grossätti geerbt. Deswegen erschiesse ich doch niemanden! Ich finde es jedenfalls nicht schlecht, wenn man sich wehren kann, und wenn ich die Wahl habe zwischen ‚Iiluege‘ und mich wehren können, effektiv, wähle ich das zweite. Wegen Charlton Heston: Ich glaube nicht, dass er ein Armleuchter war, er hatte gewisse Vorstellungen und Werte, die muss man nicht teilen, ich kenne sie auch nicht im Einzelnen. Aber wie marie sagt, als Ben Hur war er unerreicht, sogar die Füsse waren bei dem schön

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Du machst mir Angst. Jetzt bin ich doch auch für ein vollständiges Waffenverbot in der Schweiz…

      • alien sagt:

        Also, ich hoffe schon, Du knallst jetzt einen Einbrecher nicht grad über den Haufen, das ist in der Schweiz nicht einfach so erlaubt, Pippi. Einbrecher brechen hierzulande ja auch darum meist ohne Knarre ein, damit sich niemand bedroht fühlen kann und sie erschiesst.

      • marie sagt:

        an die füsse ben hurs habe ich gar nicht gedacht,aber jetzt wo sie es erwähnen pippi… ja, auch die sexy in den sandalen, scho bau haubi sibni ,-)

      • Valeria sagt:

        Nun ja, erstens bin ich Pazifist und zweitens bin ich der Ansicht, dass eine Schusswaffe nichts in einem Privathaushalt zu suchen hat. Auch nicht zur Abwehr von Einbrechern. Und ja, ich persönlich finde auch, dass die unsäglichen Armeewaffen nicht zu Hause aufbewahrt werden sollten.

        Eine Jahrgängerin von mir ist bei einem Familienstreit erschossen worden, ein guter Bekannter hat sich mit der Armeewaffe ins Jenseits befördert und ein entfernter Kumpel ist bei einem Jagdunfall auch fast draufgegangen. Muss nicht sein.

      • Katharina sagt:

        Valeria: „die sich als Waffenlobby für ein allgemeines Waffenbesitzrecht und die Rechte der Waffenbesitzer einsetzt“ – da muss gesagt werden, dass der Besitz von Waffen in der amerikanischen Verfassung als Recht festgeschrieben ist. Second Amendment ist das Stichwort. Die NRA setzt sich dafür ein, dass dieses Recht nicht geschmälert wird.

      • Katharina sagt:

        /2: Die Logik des 2nd Amendment ist, dass alle Staatsmacht vom Bürger ausgeht, nicht vom Staat, und dass mit dem 2nd Amendment sichergestellt wird, dass das Volk real auch die Macht behält, damit eine nicht die Verfassung und die Bürgerrechte schützende Regierung des Amtes enthoben werden kann.

        das ist übrigens die gleiche Logik, die hinter dem Milizsystem der Schweiz steht. Und war auch Teil der Legitimation von OWS. Nur hat jene Bewegung das ganze durch die angezogenen Fringe Gurus verbockt. OWS hatte ursprünglich den Support des US Militärs (Siehe Präambel zur Unabhängigkeitserklaerung)

      • Katharina sagt:

        I propose that women get armed under the rights provided by the second amendment of the US constitution. Train themselves in the use of hand guns and protect themselves.

        It boils down to the simple question of … can you do the following act: shoot to kill. People buy handguns all the time for protection, but, because they cannot and are not trained to defend themselves to the point of shot to kill, the gun ends up in the hand of the attacker. This also applies to other self-defense training, because they never teach the full impact training, which has the prerequisite to mentally be prepared to above mentioned act.

        The attackers know that consciously or unconsciously. At the point when they can no longer assume that the victim essentially is defenseless, even having weapons or self-defense training, the attacks will diminish.

        It is a major flaw of our female mindset that this aspect is educated and socialized out of us.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Eine Waffe gehört in keinen Haushalt. Schon gar nicht zur Selbstverteidigung. Ausser wir akzeptieren, dass Einbrecher einfach über den Haufen geschossen werden, aus Versehen oder zum „Selbstschutz“.

      • alien sagt:

        Ich kann nicht shoot to kill, Katharina. Ich habe nie gekillt, ich hoffe, nie zu killen. Ich kann zwar mit einer Knarre umgehen, aber nur, weil ich das halt im Krieg musste, sorry, im Militär. Jetzt habe ich keine mehr, ich war sehr froh, als ich endlich abgeben konnte, als mein Militärdirektor mir das anbot (als er mir einen Schüblig und ein Victorinoxmesser gab im Tausch, griff ich sofort zu). Die tödlichste Waffe in meinem Haushalt ist mein grosses Fleischmesser (ja, auch Victorinox, was erwartest Du in meinem Kanton?).

        Katharina, in der Schweiz, wo es deutlich weniger Waffen im Umlauf hat als bei Euch in den US of A, gibt es auch weit geringere Probleme mit Schussswaffen. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass Waffen immer zu einem gewissen Prozentsatz genutzt werden zum Angriff. Wenn auf 100 Selbstverteidigungsknarren nur drei Angriffsknarren kommen, dann ist das Land im Vorteil, wo es halt nur 30 Selbstverteidigungswaffen hat, davon wird dann halt nur eine zum Angriff benutzt. Und schon ist das Schusswaffenproblem ein Drittel.

        Dass bei Euch das ganze gesellschaftliche Klima viel aufgeheizter ist als hierzulande, ist klar. Schusswaffen sind eine Folge davon – aber eben auch eine Ursache. Wo Waffen vorhanden sind, werden sie benutzt. Siehe den Fall Trayvon Martin/George Zimmerman, der auch hierzulande Schlagzeilen machte.

        Aber etwas Anderes, Katharina: Glaubst Du nicht, dass Du wahrscheinlich eher irgendwo unterwegs überfallen wirst als zuhaus? Und dann gar keine Pistole dabei hast? Und wenn doch, dass dann der Räuber davon ausgeht und Dich so überrumpeln wird, dass Du sie gar nicht zücken kannst? Genauso, wie er das auch bei Dir im Haus tun würde, wo er Dich sicher nicht dazu auffordert, zuerst Dein Schiesseisen aus der Nachttischschrankschublade zu holen und zu laden?

        Schusswaffen machen den Menschen in den meisten nicht-pathologischen Fällen unsicher.

      • gabi sagt:

        Ich sag doch, unsere Pasdaran sind von Gewaltphantasien besessen (welche sie den Anderen, immer nur den Anderen andichten, gegen die sie sich ja einfach nur wehren müssen!

        Pippi hat auch ne Knarre. – Aber klar.

        Sie soll ja auch dürfen. Ist schliesslich eine von den Guten!

        … Aber die Anderen! … Immer diese vermaledeiten Anderen!

        U. Meinhof winkt grüssend als Silhouette vor dem ihr zugewiesenen glühenden Haufen Kohlen von weiter unten.

      • marie sagt:

        😆
        pippi hat gleich mehrere bomben platzen lassen! zu hause ein halber sizilianer der plüschtiere im zimmer an die wand hängte, dann die mutter die eine waffe besitzt, LEGAL und dann noch ben hurs füsse lobt… na, da ist doch potential für terror…
        nehme das mit humor, grüsse einer waffen- und armeegegnerin, ihre pazifistin marie
        ps: obwohl ich auch zwei kenne die sich mit der ordonanzwaffe umgebracht haben.

      • gabi sagt:

        Würd mich nicht wundern, wenn Silberscheinchen – oder ein anderer abgespaltener Nick von ihr – auch noch die eine oder andere Puffen (Ösi-Ausdruck für Handfeuerwaffe) beitragen könnte.

        Ich seh sie alle, in trauter Vielsamkeit, irgendwo über der Aare gemeinsam Rohre fiedeln, Verschlüsse ölen und Waffen zusammensetzen.

        Gemeinschaftsarbeiten halt, bei denen sich wieder einmal zeigt, dass weibliche Sozialkompetenz viel höher entwickelt ist und dazu auserkoren ist, die Welt zu retten. Und sei´s nur mit virtuellen, weiblichen Mehrfachnicks. Ein legitimer Anfang.

  • Columbo sagt:

    „Back To The Future“ – Erlaubt man dem Sohn, mit einem leicht verschrobenen Wissenschaftler herum zu haengen, koennte dies rueckwirkend das Leben der ganzen Familie verbessern 🙂

  • Beno sagt:

    …oder für Katharina…wenn sie ihre Zwillinge ins Bett gebracht hat….

    YouTube „NikitA – 2012 (Никита – 2012) „

  • marie sagt:

    elling – macht toleranter!

  • Beno sagt:

    Hilfreich für Mütter…….YouTube „91258448 naked weapon “ so nach 24 Minuten…

  • reto sagt:

    Tanguy – Der Nesthocker
    Absolut empfehlenswert.

    • Ups sagt:

      Über den Film lache ich noch beim x-ten mal schauen Tränen! Und hoffe, mein Kind erspart uns diesen Weg;-)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Ups: ich bin zuversichtlich dass Ihnen da ziemlich viel Entscheidungsgewalt in die Hände gelegt worden ist, wer sagt denn schon dass man mit dem falsch-Wäsche-waschen erst so spät anfangen darf?….

  • Philipp Rittermann sagt:

    es fehlt: „the royal tennenbaums“.

  • marie sagt:

    gomorrha fehlt – das kann man kindern/jugendlichen erklären, was abwesenheit des staates bedeutet.

  • think about sagt:

    Für Kinder eine muss „Stand by me – Das Geheimnis eines Sommers“. Für Eltern auch immer wieder schön. Oder „the Goonies“ – kennt den noch jemand? Eliot das Schmunzelmonster? Sehr schön im Vergleich zu dem ganzen „Asia-Manga Comic“ brunz …. aber dies ist ein anderes Thema. Aber „Klasse 84″ und Breakfast Club“ gehört auch zu den Teenie-Jahren

    • Valeria sagt:

      Kennen Sie „Chihiros Reise ins Zauberland“? So von wegen Asia-Manga-Brunz… Gehört m.E. übrigens auch auf die Liste.

  • Miriam sagt:

    Wie wärs mit Tipps für Filme, die mit Kindern/Teenagern gemeinsam für „Quality family time“ gesehen werden können ?
    Ich habe mit meinen Kindern (15 Junge, 13 Mädchen ) den Film „August Rush“ („Der Klang des Herzens“) gesehen, und wir waren alle drei danach verzaubert, berührt, schwebend…. Vor allem für kreative, phantasievolle Kinder zu empfehlen.

    • E.H.Roth sagt:

      Ihr Junge schaut solche Filme? Well done. Bei uns schauen oder schauten die Kinder am liebsten Kettensägen-Masaker Geschichten. Hab ich nie verstanden wie man solche Filme anschauen kann.

      • Miriam sagt:

        Ich machte mit ihm einen Handel : Mal wählt er, und ich muss mit ihm schauen (schluck…), und dann darf ich wählen, und er muss den Film bis zum Ende sehen… Aber dieser Film traf ins Schwarze. Meine Kinder lieben auch Musik, und dieser Film handelt von der tieferen Dimension von Musik.

    • blackball sagt:

      Tja, E.H. Roth, Jedem das Seine. Glauben Sie mir, Sie werden genau so nicht verstanden wie Sie auch andere nicht verstehen. Sie möchten mehr Herzschmerz und unsereins halt mehr Gänsehaut. So isset …

  • Sportpapi sagt:

    Schont das Papier für gute Romane? Wie ist denn das zu verstehen?

  • xyxyxy sagt:

    Allgemein: stimmt, Filme können sehr lehrreich sein, wenn sie gut sind.

    Es gibt aber zwei Haken an der Sache.
    a) der Film erklärt nicht die Realität des Lebens, sondern die (falsche Sicht) des Regisseurs. Weil aber die Geschichte in sich so stimmig ist, meint der Zuschauer nur, so wäre die Realität. Wegen des guten Films, hat er nun die falsche Brille auf.

    b) der Film erklärt tatsächlich die Realität, aber der Zuschauer merkt es nicht – ihm fehlt das Verständnis die Bilder richtig zu deuten

    • E.H.Roth sagt:

      die Sicht des Regisseurs kann falsch sein? Wer sagt was richtig ist? Abweichungen zur Realität haben eher mit der Machbarkeit der Geschichte als Film zu tun. (Zeit, Budget, Spannung, Details, Wichtigkeit… ) Darum ist oft das Buch als Referenz zu empfehlen oder wenigstens das Making-Off sich an zuhören. Regisseure sind sich der Realität bewusst aber ein Film ist ein Film und muss verkauft werden da gibt es immer einen fiktiven Teil.

      • xyxyxy sagt:

        Roth – ich denke sie verstehen mich falsch, es ging mir nicht um eine gute Buchadaption, oder gute Inszenierung. Frau F. spricht ja über Erziehungs- und Beziehungsratgeber.
        Wenn es also überhaupt Sinn macht, dass es Ratgeber für das Leben gibt, dann muss es ja soetwas wie richtig, richtiger, weniger richtig oder falsch geben in Bezug auf das Leben (Beziehungen/ Erziehung).
        Der Geschichtenerzähler, ob Buch oder Film ist egal, kann mit seiner Geschichte eine realistische und hilfreiche Schau auf das Leben/den Menschen geben, oder eben nicht.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Leben lernt das Kind von alleine. Wir Eltern können uns getrost auf unser Glück konzentrieren. Wir können Vorbilder sein, aber auch Ablöscher. Die Entscheidung bleibt beim Kind. Pädagogen sind oft lächerlich tolpatschige Elefanten im bunten Porzellanladen der wuchernden kindlichen Fantasie. Eine einfühlsame (nicht theoretisch-pädagogisch-verkrampfte) Mutter oder ein unternehmungslustiger (egal was der Experte zum Lerngehalt den Unternehmungen sagt) Vater sind allemal besser als zwangsneurotische Eltern, die eine freie Kreatur zu ihrem IDEALEN-Menschenkindmonster heranzüchten wollen.

  • xyxyxy sagt:

    treffende Anmerkung zu Bahhnof Zoo!
    wir hatten diese doofe Buch in der Schule – hat gewirkt wie bei Frau F. – wir wollten sofort eine Drogenkarriere starten

    aber das hat nicht damit zu tun, dass es grundsätzlich nicht möglich ist präventiv zu wirken Frau F., sondern nur, dass eine Fixerstory aus der Feder eines pseudocleanen Fixers für Gefährdete mehr Werbund als Antiwerbung ist.
    Die Frage ist doch vielmehr: aus welchen Gründen ist ein junger Mensch gefärdet oder der andere nicht?

    • E.H.Roth sagt:

      mich hat diese Bahnhof Geschichte auch nicht interessiert da ich nie ein drögeler war. Wie ich einst mal gelesen habe ist Sucht eher eine genetische Sache als das Umfeld und Familie wie es zB. die Geschichte vom Zoo uns verkaufen möchte. Ich kenne leider einige Vermögende die starke Suchtprobleme haben aber durch das Geld können sie es besser verstecken was weniger gut Situierten vergönnt ist. Die lassen sich in Kliniken einweisen und bezahlen auch alles selber somit wird nichts öffentlich.

  • gabi sagt:

    Zum Bahnhof Zoo: „Mein Vater hat mich mit zwölf in den Film mitgenommen, danach habe ich beschlossen, Fixerin zu werden. “

    Eine solche Aussage höre ich nicht zum ersten Mal und nicht alle, bei welchen dieser Film diesen fatalen Wunsch auslöste (oder begünstigte), scheinen an der Umsetzung gescheitert zu sein.

    Offenbar hat das Kaputtgehen als Lebenssinn einen ganz eigenen Reiz.

    Nie im Leben würde mir einfallen, diesen Film auch noch meinen Kindern zu zeigen!

    (ganz abgesehen davon, dass er kein guter Film war, sondern seine Bekanntheit nur dem „Skandal“ der Buchaufregung geschuldet ist)

    • gabi sagt:

      …okay, ich ergänze: In wiefern die Liste jetzt NUR für Eltern sei, hat sich mir offenbar nicht erschlossen.

      Wenn Eltern glauben, sich über die Kinder vom Bahnhof Zoo einen besseren Zugang zur kindlichen Seele zu erschliessen, werden mir diese Eltern zwar höchst suspekt sein… Aber sei´s drum.

      Doch wie gesagt. Ist das nun echt für Eltern?
      Barbapapa für Eltern?

    • O. S. sagt:

      Uns wurde der Streifen in der Schule gezeigt. Er verfügt über eine Ästhetik, der man sich in der Tat nur schwer entziehen kann. Uli Edel/Bernd Eichinger und der wahre Hochgefühle auslösende Soundtrack von David Bowie. Dazu die no future-schummrig-weltuntergangshafte Stimmung West-Berlins in den frühen Achtzigern — Herrlich!

      Der Reality-Check kam dann wenig später bei einem Spaziergang auf der kleinen Schanze in Bern.

      Da sind die Bürger erschreckt und geben seither das Heroin den Rauschgiftsüchtigen diskret, sauber, kostenlos, sauber, kontrolliert, sauber, sauber in der Abgabestelle.

  • Der altmodische Bernhard sagt:

    Ein Geheimtipp: Es gibt auch so was wie Bücher. Meine Kinder (vier Mädchen) lieben Pippi und finden die keinesfalls „dööflich“ – immerhin sind die Bücher von A. Lindgren Pionierarbeit in Sachen Gleichberechtigung: Das erste Mal Kinderbücher mit einem Mädchen als Helden (noch vor Kurt Helds roter Zora, übrigens ein phantastisches Jugendbuch)! Auch mir haben diese Bücher in meiner Jugend Spass gemacht und wenn man sie gelesen hat, kann man auch die Filme mit Vergnügen schauen.

  • Muttis Liebling sagt:

    Es gibt sie also doch, die Parallelkulturen in Parallelgesellschaften. Bis auf ‚Wir Kinder vom Bahnhof Zoo‘ kenne ich nichts vom Genannten.

    • xyxyxy sagt:

      da ist es gut innne zu halten und sich zu fragen, ob man nicht in seinem eigenen Elfenbeinturm von (vor)gestern lebt

  • Alain de la France sagt:

    Im uebertragenen Sinne,
    ein Chemiebaukasten ist paedagogisch wertvoller – als ein theoret. Formelbuch.
    (Besonders Muetter sollten bei den kleinen Nebenwirkungen im (Kuechen)Labor nachsichtig sein).
    Aber selbst hergestelle Caramelbonbons oder Himbeer- oder Bananenaroma (zusammengemixt aus stinkenden Grundsubstanzen) ist ein schoener Erfolg…

  • Jack Kerouac sagt:

    Ich mochte die „rote Zora, genauso wie die „scharzen Brueder“;
    obwohl meine Cousine mir beinahe das Gesicht zerkratzt haette, als ich sie auf ihre schoenen
    „Spaghettihaare“ aufmerksam gemacht hatte… (Gruenaeugige koennen fauchen). (3).
    Spritzen mochte ich noch nie, sie koennten auch ein wildes, ungebundenes Hippieleben versauen (12).

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