Lightkultur

Mamablog1

Wovon Generationen von Frauen, insbesondere Feministinnen, geträumt haben: Alessandra Ambrosio vor ihrer Kaiserschnitt-Niederkunft im achten Monat auf einem via Twitter selbst verbreiteten Foto.

Zugegeben, ich war noch nie im achten Monat schwanger. Und Model bin ich auch nicht. Trotzdem erlaube ich mir, die etwas spezielle Niederkunft des brasilianischen Mannequins Alessandra Ambrosio als Anlass zu nehmen, um einige Fragen aufzuwerfen im heutigen Papablog.

Alessandra Ambrosio, die unter anderem regelmässig Unterwäsche des Labels Victoria’s Secret auf dem Laufsteg präsentiert, machte Anfang Mai damit Schlagzeilen, dass sie mit einem geplanten Kaiserschnitt im achten Schwangerschaftsmonat ihr zweites Kind, Sohnemann Noah Phönix, zur Welt brachte.

Schwangerschaften dauern in der Regel neun Monate, so viel ist auch mir bekannt. Ambrosio allerdings ersparte sich die vier letzten Wochen – aus «ästhetischen Gründen», wie in der Presse zu lesen war. Denn dank dem frühzeitigen Kaiserschnitt wird die finale extreme Dehnung der Bauchdecke verhindert und so bilden sich am Mutterbody nicht nur weniger Schwangerschaftsstreifen, vielmehr ist Mama auch wieder ganz fix dünn als wie zuvor.

Nun ist Ambrosio nicht die erste Frau, die sich beim Gynäkologen eine Frühgeburt bestellte, um möglichst früh, wieder ins Berufsleben einzusteigen (Originalton Ambrosio: «Ich habe meinem Manager gesagt: Ich weiss, ich habe einen Job zu erledigen, also nehmt die Aufträge einfach an»). Vielmehr handelt es sich bei diesem zu frühen Niederkommen um einen Trend, wie ich letzthin im «Blick» lesen durfte. Berufstätige Prominenten-Mamas wie Angelina Jolie, Nicole Kidman, aber auch Ambrosios «Victoria’s Secret»-Kollegin Miranda Kerr liessen ihren Nachwuchs aus ästhetischen Gründen früher von Chirurgen herausschnipseln.

«Too posh to push», zu schick, um zu pressen, nennt man diese Frühgeburten per Kaiserschnitt auch, und es ist klar, dass dies nicht überall gut ankommt. Gerade Frauen sind es, welche in einschlägigen Foren diese Light-Mamas anklagen, die sich eine wohl terminierte Geburt per Sectio caesarea leisten. Verantwortungslos gegenüber dem Kind sei das. Beängstigend. Egoistisch. Eine «grobe Form der Kindsmisshandlung».

Aber weshalb eigentlich regen sich die auf?

In diesem Geschichtchen von Alessandra Ambrosio kommt doch alles auf geradezu märchenhafte Weise zusammen, was sich Frauen, Feministinnen besonders, während Generationen gewünscht haben: Eine Frau ist Mutter und erfolgreiche Geschäftsfrau in einem; sie ist dermassen selbstbestimmt, dass sie selbst den Termin ihrer Niederkunft ganz den eigenen Bedürfnissen entsprechenden festlegen kann. Und die Männer, in diesem Fall hochbezahlte Mediziner, helfen ihr nach Kräften dabei. Es gibt auch keinen Karriereknick im Curriculum des zweifachen Mamis Alessandra Ambrosio – im Gegenteil: Sie nutzt ihre Schwangerschaften und den jeweils rasanten Wiedereinstieg souverän zur Selbstvermarktung und Marktsteigerung. Und jetzt mal ehrlich: So toll finden wir Papas Schwangerschaftsstreifen nun auch nicht, dass wir gegen eine frühzeitige Kaiserschnittgeburt substanziell etwas einzuwenden hätten.

Nun gut, einen kleinen Schönheitsfehler hat die Sache womöglich. Ob der mit dem Chirurgenskalpell ans Licht der Welt beförderte Noah Phönix es vorgezogen hätte, noch ein paar Wochen länger in seiner Mama drin zu bleiben, um plantschend in Fruchtwasser seine letzte embryonale Entwicklungsphase abzuschliessen, dies weiss man leider nicht. Zu dumm, können Neugeborene nicht reden.

MICHAEL-MARTI_100Michael Marti, 45, ist Stellvertretender Chefredaktor von Newsnet und Vater von zwei Töchtern. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.

422 Kommentare zu «Lightkultur»

  • Andrea Mordasini sagt:

    Ein Baby extra und freiwillig zu früh rausnehmen lassen, ist egoistisch und zeugt von wenig gesundem Menschenverstand. Nicht umsonst hat die Natur 40 Schwangerschaftswochen und nicht 36 vorgesehen… Sorry, Mütter die „Ums Verroden“ und um ihrer „guten“ Figur wegen eine Frühgeburt und unnötige Strapazen für ihre Säuglinge vorziehen, sollten gleich besser auf Kinder verzichten! Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dieses „posh too push“ wirklich Schule machen wird – ich hoffe es jedenfalls!

  • Wildkatze sagt:

    Test

  • Katharina sagt:

    Bureau of Justice Statistics, NCVS Victimization Analysis Tool (NVAT)

    http://bjs.ojp.usdoj.gov/index.cfm?ty=nvat

    Custom Tables, Parameters selected:

    Years: 2001-2010
    Victimization Type: Rape/Sexual Assault, Aggravated Assault, Simple Assault
    First Variable: Sex
    Second Variable: Victim-offender relationship

    Zusammengefasst, Prozentanteil:

    Crime Type:
    Rape/Sexual Assault Male 09 Female 91
    Aggravated Assault Male 58 Female 42
    Simple Assault Male 53 Female 47

  • Chris Müller sagt:

    Ich persönliche finde diese Entwicklung etwas bedenklich. Das Wohl der Mutter wie auch des Kindes sollte absolut im Vordergrund stehen. Habe einfach die Befürchtung, dass es sich mehr um egoistische Selbstverwirklichung geht, anstatt was gut und vernüfntig ist.

  • Elena sagt:

    Folgen für das Kind sind Unreife des Gehirns, Unreife der Entwicklung

  • Tina Straub sagt:

    Schlecht recherchiert… Man konnte überall lesen, dass Miranda Kerr ihren Sohn auf natürlichen Weg und sogar ohne Schmerzmittel auf die Welt brachte. Ausserdem dass er ein stattliches Geburtsgewicht hatte, weiss jetzt nicht mehr genau, wie viel….

  • Ja, wenn die Geburt nicht normal verläuft, dann bekommt das Energiefeld des Kindes „Stress“, dies ist kinesiologisch nachweisbar, z.B. durch Testen mit dem Muskeltest via die Mutter, oder Testen mit dem Tensor-Gerät etc.
    Dies kann jedoch balanciert werden, sodass keine derartigen „Blockaden“ zurückbleiben.
    Ein Eingriff in die Natur ist stets etwas problematisch und der Egoismus steht dann an erster Stelle, statt die „Herzens-Liebe“ zum neuen Kind.

  • Beno sagt:

    @Ali
    …genau wegen solchen Antworten
    Pippi sagt:
    „die Frau, die sich an Bübchen vergreift, ist eine seltene Ausnahme. Sexuelle Gewalt ist und bleibt ein typisch männliches Delikt, daran gibt es nichts zu schräubeln.“ ???

    Ein Modell – Beispiel für den von Karin Jäckel ihrem Text !

    „Frauen als Kinder Missbrauchende und Gewalt Ausübende als mögliche Gefahrenquelle bewusst auszuklammern, bedeutet, Täterinnen durch Schweigen zu schützen und Kindesmissbrauch zu ermöglichen. Kein Frauenschutz kann so viel wert sein.“

  • Beno sagt:

    @Katharina

    -Zuerst hast du es über bescheidene 2-3% und „seltenen Ausnahmefällen“ geredet…jetzt scheinen 16, 2 % schon unumstritten.

    – Beim Fall „Beratungsstelle Phoenix“ reagierst du nur mit dämlich übler Nachrede…zudem könnte ich dir ein x-beliebiges Land nennen, wo noch höhere Ziffern herrschen ( Holland zBsp. 3 von 8 sind Täterinnen )

    Mich stört das einseitige Täterbild von euch..

    • Ali Ferkous sagt:

      Beno, erwartest du von einer misandrischen Lesbe etwa Streichelheinheiten?

      • Ali Ferkous sagt:

        Schlussendlich stellt sich die Frage, weshalb du dich & andere von Trollen wie Kath und Pippi vom Thema: „eingeleitete Frühgeburt statt Schwangerschaftsstreifen“ abbringen lässt

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Frauen, welche Tatsachen nennen, sind unbequem. Deswegen sind sie keine Trolle. Die Männer sind für soviel Gewalt auf Erden verantwortlich und wollen noch nicht mal dazu stehen, wie nennt man das, Feigheit?
        Offenbar verschafft ihnen diese Gewalt grosse Vorteile, sonst würden sie sie nicht so verteidigen.

        http://youtu.be/xxgRmDX5A7c

      • Sportpapi sagt:

        Ich bin nicht feig, im Gegenteil. Trotzdem: Wozu soll ich bitte stehen? Wer verteidigt Gewalt?

      • gabi sagt:

        Irgendwas bleibt immer hängen, Sportpapi.

        Lustig übrigens, wie hier immer wieder über Gewalt im Speziellen oder Niederträchtiges im Allgemeinen von den MB-Trollen ins Spiel gebracht wird (der Anderen; immer der Anderen versteht sich!). Während sich die Chefideologinnen noch nicht mal an die Grundregeln eines sozialen Umgangs halten können (noch an die Nettiquette, sich keiner Sockenpuppen zu bedienen).

        Wo beginnt Gewalt eigentlich? Für einige denkende Köpfe sogar bereits beim Diffamieren und bewussten Unterstellen diskriminierender Unwahrheiten…

        Äh… Pippi: Feigheit also? Himalaya???

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar, von Amendt, einem der verbissensten aus der Maskulistenecke, Benos Guru. Für den ist die Welt erst wieder in Ordnung, wenn das alte Hierarchiesystem wieder vollständig hergestellt ist: Männer oben und Frauen unten. Diese Verlierertypen, die mit Frauen auf Augenhöhe nichts anfangen können sind so lächerlich!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sportler nur soviel: Wenn wir wirklich in eine Gesellschaft leben würden, die Gewalt verabscheut, hätten wir dieses Problem schon lange im Griff. Aber das Gegenteil ist der Fall, Gewalt wird verherrlicht, in jeglicher Form, die sexuelle Gewalt ist ein besonders widerliches Beispiel. Wenn du ständig alles relativierst, was da passiert, hilfst du mit bei der Grundstimmung: Alles halb so schlimm, das sind Ausnahmen etc. Ich sage dir, es sind keine Ausnahmen, die kath. Kirche z.B. ist im Moment dabei, ihren uaSstall auszumisten, nach langem lavieren, abstreiten, banalisieren. Auch hier: TÄTER, m!

      • Gabi sagt:

        Kleiner Hinweis Pippi:

        Alle regen sich hier ständig über die von Ihnen angesprochene Relativierung auf.

        Genau darum geht es.

        SIE reden hier ohne Unterlass der Relativierung von Gewalt das Wort.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Nicht jedes Problem, das wir sehen, lässt sich auch umgehend lösen. Wo und durch wen wird Gewalt verherrlicht?

      • Katharina sagt:

        Sportler, also manchmal kommst du mir vor wie dieser unsägliche Somm.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Erklär!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Indem Gewalt banalisiert und die Opfer zu Mitschuldigen gemacht werden, wird der Gewalt weiter Boden bereitet. Die Rechte von Frauen sind keinen Pfifferling wert, solange nach aussen die heile Fassade aufrecht erhalten wird. Deshalb sind Leute wie du, Sportler, auch so erpicht darauf, dass Frauen sich in Abhängigkeit vom Mann begeben, sobald Kinder da sind.
      Du banalisierst die Gewalt gegen Frauen, die sexuelle Ausbeutung von Kindern, alles, was Männern den Schwächeren antun. Das ist einfach nur schweinisch! Damit machst du dich mitschuldig!

      • gabi sagt:

        Danke Pippi.

        Ja.

        Genau so, wie es hier von Pippi wieder mal steht, habe ich das gemeint, mit dem „Diffamieren und bewussten Unterstellen diskriminierender Unwahrheiten…“

        Die Anderen. Immer die Anderen.

      • gabi sagt:

        Ah… Bin seit ein paar Tagen grad etwas auf die RAF-Sprache sensibilisiert (Sie erinnern sich: Die deutsche Rote Armee Fraktion. Von Ex-Terrorist Brook als „Gruppe der Frauen“, welche dort wie Pippi die Deutungshoheit beanspruchten, was „gut“ und was „böse“ ist, bezeichnet)

        „mitschuldig machen“ „schweinisch“

        Aha.

        Bei Ulrike Meinhof hiess es zwar „Schweinesystem“. Aber in der Leichtfertigkeit des Urteils und der (notwendigen – sonst stürzte ja das Weltbild ein!) Taktik, den Opfern ihrer Hirngespinste keinesfalls zuzugestehen ihre Einwände ernsthaft abzuwägen, ziemlich nah beieinander.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hier hätte es hin sollen:

        Klar, von Amendt, einem der verbissensten aus der Maskulistenecke, Benos Guru. Für den ist die Welt erst wieder in Ordnung, wenn das alte Hierarchiesystem wieder vollständig hergestellt ist: Männer oben und Frauen unten. Diese Verlierertypen, die mit Frauen auf Augenhöhe nichts anfangen können sind so lächerlich!

        Und mich mit Ulrike Meinhof zu vergleichen, ist echt zu viel der Ehre……..

      • alien sagt:

        Pippi, auf den Mann zu schiessen, ist blöd. Wenn Du Argumente hast, die seine invalidieren, dann heraus damit. Wenn nicht, dann schweig am besten. Sonst bleibt der schale Nachgeschmack zurück, dass Amendt Recht hat, weil Du ihn angreifst statt seine Argumente. Bei uns war es so: Obwohl ich natürlich der stärkere von uns beiden Ehepartnern war, habe ich meine Frau niemals geschlagen, sie hat mir öfters einmal einen Klaps gegeben. Das beweist natürlich gar nichts, das ist ja nur ein Beispiel.

      • Sportpapi sagt:

        Für einmal hat Alien völlig recht.
        Zu deinen an mich persönlich gerichteten Worten: Spinnst du eigentlich? Ich bitte dich jetzt in aller Freundlichkeit, mir weder zu unterstellen, dass ich irgendwelche Abhängigkeiten befürworte, noch vor allem, dass ich Abhängigkeiten befürworte, um Gewalt in irgendeiner Form zu rechtfertigen oder unter den Teppich zu kehren. Ich verabscheue Gewalt. Ich werde mich jederzeit dafür einsetzen, dass Menschen, denen Gewalt angetan wird, geholfen wird (inklusive härteste Strafen gegen die Peiniger). Ich stehe dafür auch persönlich hin, wenn es sein muss.

      • Sportpapi sagt:

        Aber ich wehre mich, wenn du hier die Not der Leute für deinen politischen Kampf missbrauchst. Wenn du wissentlich Falschaussagen machst, so tust, als wäre jeder Mann ein Gewalttäter, jede Frau ein Opfer, täglich. Da musst du dir dann schon gefallen lassen, dass solche manipulativen Aussagen nicht einfach hingenommen werden. Schon gar nicht, wenn das Thema nur der Abklenkung dient und keine Argumente zur laufenden Diskussion liefern. Was du machst und verlangst, ist nichts anderes als Sippenhaft und pauschale Verunglimpfung, inklusive Rechtfertigung von Diskriminierung als Folge davon.

      • Beno sagt:

        Und noch einen für dich Pippi…auf Augenhöhe !

        „Die Studie von Murray A. Straus (online gestellt im Oktober 2007), welche Dominanz und Symmetrie in den Partnerbeziehungen von Universitäts-Studenten in 32 (!) Ländern zum Gegenstand hat, zeigt, daß Gewalt fast überall eher von Frauen als von Männern ausgeht. Ausnahmen sind Iran, Tansania, Griechenland und Brasilien. Im Gesamtergebnis sieht die Verteilung aus wie rechts ersichtlich“

      • Beno sagt:

        Oder nochmals Pippi’s konfrontierender Leberschlag…

        1)“Eine Befragung, die Prof. Gerhard Amendt vom Institut für Geschlechter- und Generationenforschung der Universität Bremen an 700 Männern durchführen ließ, hatte zum Ergebnis, daß Handgreiflichkeiten (z.B. Schläge ins Gesicht, Wurf einer Tasse, schmerzhafte Fußtritte, Angriffe mit einem Messer, der Treppensturz durch gemeinschaftliche Einwirklung von Exfrau und Schwiegermutter) kurz vor oder während der Trennung -d.h. während der hoch konfliktreichen Scheidungsphase – in folgender geschlechtlicher Verteilung ausgeführt wurden:

      • Beno sagt:

        …und zuletzt den zufriedenen Kinnschlag ( Uppercut )

        2) „Demnach sind Frauen um ein Vielfaches gewalttätiger bzw. handgreiflicher als Männer – und dies am ausgeprägtesten in der Situation der Partner-Trennung. Ob dies in ihrer Natur liegt oder (auch) in ihrer zu erwartenden Straffreiheit, d.h. an den schon erwähnten Vorerwartungen der polizeilichen Ermittler, ist eine Frage für sich. Erwähnt sei auch noch, daß Amendt für seine obigen Untersuchungen auf die finanzielle Förderung eines Mäzens angewiesen war.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Aber sicher, deshalb sind die Gefängnisse voll mit Männern, die Gewalt ausübten. Wir sperren sicher die Falschen ein. Absolut lächerlich, du machst dich hier zum Idioten, weiter so, ich amüsiere mich gerne ein bisschen auf deine Kosten.

        Weil die Frauen so gewalttätig sind, gibt es diese Misere auf der Welt. Und überall werden die Opfer dieser Hyänen eingesperrt, die armen Männer. Mir kommen gleich die Tränen……

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        :rofl:

      • gabi sagt:

        Verleumdung… Überall nur Verleumdung.

        Die Stammheim-Insassen und Selbstmord?!

        – Pah! Wer´s glaubt.

        (ich würd mich weniger um die zweifelhafte „Ehre“ des Vergleichs sorgen, sondern eher darum, weshalb es in der Verbindung mit der verkrampften, selbstverantwortlichen Verblendung, so verdammt gut hin kommt)

      • Beno sagt:

        Du willst es nicht wissen…da ist dir DEIN Guru, Alice Schwarzer schon lange voraus …du doofe Ignorantin !

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Nur ao am Rande: Wegen einer Frau, die mich geschlagen hat, würde ich niemals zur Polizei gehen. Und ich würde auch nie meine überlegene Körperkraft ausnutzen, ausser um mich zu wehren. Ich glaube, da geht es mir wie den meisten Männern. Ganz so lächerlich finde ich Benos Geschichten nicht.

      • gabi sagt:

        Das kann man doch gar nicht vergleichen… Wenn Männer von Frauen geschlagen werden, dann haben sie es ja wohl sicher auch irgendwo provoziert!

      • Beno sagt:

        S.P.
        …ah ja noch…. danke für dein „nicht ganz so lächerlich“….

      • Beno sagt:

        Und f’ür Pippi noch ein saftiges „Nachtreten“;

        Aus dem Sicherheitsbericht der deutschen Bundesregierung :

        „In einer sehr differenzierten Längsschnittstudie konnten Moffitt und Kollegen zeigen, dass die Prädiktoren der Gewalt in Partnerbeziehungen bei Frauen in vielfacher Hinsicht recht ähnlich sind wie bei Männern und dass die entsprechenden Täterraten der Frauen sogar etwas höher ausfielen als jene der Männer. (Seite 124 unten.)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „Das Problem mit Zitaten im Internet ist, dass man nie weiß ob sie authentisch sind.” – Abraham Lincoln

      • Beno sagt:

        …ja, aber dies sagte auch schon Brutus… nichts Neues also auf Augenhöhe

      • gabi sagt:

        Wow. Immerhin.
        Zum allerersten Mal seit nunmehr Jahren:

        Pippi Langstrumpf sagt:
        28. Mai 2012 um 17:10

        Das allererste Mal was Witziges von Pippi.

        – In Bezug auf sie selber allerdings – wie immer ein Rohrkrepierer.

        Authentizität… Von Pippi… Alias Silberscheinchen… Alias…

        Eben: Himalaya.

        Nicht zu (zumal offenkundigen) Fehler stehen zu können, kann man zweifellos auch als Feigheit bezeichnen. Aber ganz abgesehen von Feigheit oder nicht: Man sollte mit den Konsequenzen der Unwahrheiten und Unterstellungen klar kommen, die man in die Welt setzt!

        Im Namen des Guten erst Recht!

      • Eni sagt:

        @ Pippi Lagstrumpf

        Sorry, da muss ich Ihnen wiedersprechen. In Klosterschulen und Heimen wurden Kinder von Nonnen misshandelt, teilweise bis zum Tode. Gewalt ist leider nicht männlich.

        Auch ist darauf hinzuweisen, dass die Täter/Täterinnen innerhalb der Katholischen Kirche nahezu ausschliesslich in eine geistliche Laufbahn gezwungen wurden und deswegen frustriert und seelisch kastriert waren. Soll keine Entschuldigung sein für diese schlimmen Taten, aber es ist halt eine Tatsache, dass Menschen unter Zwang sehr schlimme Dinge tun.

      • Eni sagt:

        @ Pippi Langstrumpf

        Und wenn Sie noch so oft behaupten dass Gewalt männlich ist, wird es nicht wahrer: 20% Frauenanteil sind KEINE Ausnahmen sondern ein beträchtlicher Anteil!

      • Eni sagt:

        @ Pippi Langstrumpf

        Noch etwas: auf der einen Seite sind die Männer welche Kinder missbrauchen und auf der anderen Seite sind der Kinder Mütter die tatenlos zusehen weil sie nicht Ansehen und Status verlieren wollen, wenn sie nicht sogar den Männern die Kinder zuhalten. Ersteres haben wir doch hier im Blog, sofern die Geschichte nicht erstunken und erlogen ist.

  • Hans Saurenmann sagt:

    Da ich ab und zu meinen Senf im Mama Blog ausgedrueckt habe, habe ich mich entschlossen die Einladung nach Madrid zum International Congress meeting against economic crisis, Human Trafficking, and forced labor anzunehmen. Werde alles was ich im MamaBlog gelernt habe einbringen und die Solution hier wieder im Mama Blog herauslassen sobald ein Thema auf Irrwegen abdriftet. Spielt doch keine Rolle wer der Veruersacher ist sondern das wir ueberhaupt Uebergriffe an Kinder und Jugentlichen haben und da ist meiner Meinung die Katholische Kirche mit seinen Pedophilen an vordersten Front,der Rest folgt

  • Widerspenstige sagt:

    Die genannten Fälle im Leitartikel sind doch nach wie vor Ausnahmeerscheinungen gemessen am Durchschnitt der relativ normal zum Geburtstermin ablaufenden Geburten! Das ist nichts anderes als ein raffinierter Aufhänger und dürfte keine einzige werdende Mutter einfach so kalt lassen. Die erwähnten Promi-Mütter üben den Spagat zwischen vertraglichen Bedingungen und Machbarkeit der Spitzenmedizin. Wer Millionen mit seinem äusseren Erscheinungsbild verdient wie Schauspielerinnen, Top-Models etc., muss die Konsequenzen tragen können. Einmal mehr wird Frau der Strick gedreht, g’schämig!

    • Frölein_Mitens sagt:

      In erster Linie werden wohl die Kinder dieser Exponate die Konsequenzen tragen. Und meiner Schwägerin, sie ist Hebamme, erzählte mir letztens, dass mittlerweile 70% der Frauen in Privatkliniken und 30% der Frauen in Spitälern per KS entbunden werden.

    • Widerspenstige sagt:

      Frölein, es geht aber im Artikel nicht um die Grundsatzfrage KS ja oder nein sondern um die bewusste Verkürzung der Schwangerschaft aus beruflichen Gründen der werdenden Promi-Mutter! Das sind zwei Paar verschiedene Schuhe, ok?

      Dass ein natürlicher Geburtsverlauf IMMER einer bewussten Verkürzung dem Kind zuliebe vorzuziehen ist, steht wohl kaum zur Diskussion.

      Ich gehe noch einen Schritt weiter und lege die spirituelle Relevanz des natürlichen Geburtstages in die Waagschale, damit der Lebensplan des neuen Menschen astrologisch und numerologisch präziser berechnet werden kann.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ WS

        Da würde ich jetzt aber gerne noch genauer nachfragen. Ich sehe es genauso, dass es für das Kind vermutlich das beste ist, wenn es die volle Zeit im Mutterbauch absitzt. Aber die spirituelle Relevanz ergibt sich mir nicht.
        Glauben Sie wirklich, dass das Problem darin bestehen könnte, dass man quasi unter dem falschen Stern geboren wird? Ich habe kein Problem damit, wenn sie das glauben, aber es macht in meinen Augen nicht besonders viel Sinn.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        „damit der Lebensplan des neuen Menschen
        astrologisch und numerologisch präziser berechnet werden kann.“
        Bedeutet das, alle nicht wirklich „autonom“ zur Welt gekommenen, also alle Geburten per geplantem Kaiserschnitt, Einleitung, aufgrund äusserer Einwirkung (Blasensprung)
        dürften sich auf allfällig vorgenommene astrologisch und numerische Berechnungen gar nicht zu stark abstützen?

        Naja, persönlich glaube ich an ein geborenwerden in Freiheit, grundsätzlich geliebt und angenommen, ohne irgendwelche, über einem schwebenden astrologisch/numerologischen Vorbestimmtheiten.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        grundsätzlich verstehe ich auch nicht so ganz, warum das „Entstehungsdatum“ und die Monate dazwischen berechnungsmässig gar keinen Einfluss haben sollen? Wenn da grundlegend ein Einfluss vorhanden ist, dann müsste dies doch ein bisschen umfassender sein?

      • Widerspenstige sagt:

        @Monsieur: ja, es dürfte genau dieser Aspekt mitspielen, wenn astrolog. Berechnungen/Konstelationen aufgrund des genauen Geburtstermins mit Zeit/Ort etc. öfters als Humbug abgetan wird, wenn diese auf den Betroffenen selber ganz und gar nicht zutreffen! Er/Sie kann sich darin nicht erkennen u bucht es als Humbug ab. Dass verkürzte Schwangerschaften den Lebensplan durcheinander bringen KÖNNEN – ich betone können, nicht müssen! – ist demnach naheliegend. Wir sind spirituelle Wesen, ob wir daran glauben oder nicht ist eigentlich irrelevant. Jedes Wesen hat seine Lebensaufgabe zu erfüllen…

      • Widerspenstige sagt:

        @Brunhild: bei astrolog. und numerolog. Berechnungen/Deutungen geht es nicht darum, ob das neugeborene Menschenkind mehr oder eher weniger liebenswert ist je nach Geburtszeit etc. Das wäre ja wirklich vermessen, nein! Es geht ja bei diesen Daten um das bessere Erkennen der Charaktereigenschaften, Neigungen (ohne Einbezug von Ererbtem vorerst!), welche je nach dem vorsichtigeres Herantasten an eine Sache oder Menschen empfehlen. Was man selber mit solchen Deutungen anfängt, ist ja sehr individuell. Ich kann mich einfach mehr darauf verlassen, je natürlicher u präziser der Geburtstermin ist.

      • Widerspenstige sagt:

        Meine Antwort an MdH wartet auf Freigabe….(*mit den Fingern auf den Tisch drommle…)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        danke für die Antwort!
        „Es geht ja bei diesen Daten um das bessere Erkennen der Charaktereigenschaften, Neigungen …, welche je nach dem vorsichtigeres Herantasten an eine Sache oder Menschen empfehlen.“

        Und bedeutet nun ein „un-natürlicher“ Termin dass gravierende Fehleinschätzungen gemacht werden könnten?
        Mensch sich quasi auf eine falsche Fährte begibt was das Herantasten betrifft und einen Umweg macht?
        Angenommen das „bessere Erkennen“ aufgrund einer solchen Analyse ist tatsächlich relevant,
        müsste es doch diese Konsequenz zeigen?

      • Brunhild Steiner sagt:

        20.29h
        was haben Sie denn da wieder für ein Wort erwischt? 😉

      • Widerspenstige sagt:

        Brunhild, keine Ahnung, in welches Fettnäpfchen ich gerade getreten bin….

        Aber die Antwort steht auch dort drin an Sie: ja klar treten Fehleinschätzungen ein und deshalb werden diese Deutungen leider missverstanden und als Scharlatanerie verunglimpft. Sie beruhen ja immer auf dem jeweiligen Geburtstermin etc.

        Ich warte nicht bis zur Freischaltung und gehe lieber ‚Romy‘ anschauen im 3sat..bis später vielleicht 🙂

      • Katharina sagt:

        WS: ein Detail zu Numerologie, bzw Kabalah: wie wird das Problem der Zeitrechnung gehandhabt?

        das heutige Datum: 27. Mai 2012 ist hebräisch 6. Sivan, 5772.

        Wenn Du nun für dieses Datum Numerologie anwendest, ergibt sich nicht ein anderes Resultat, abhängig von der Methode der Zeitrechnung?

      • alien sagt:

        Waswas Katharina, unsere Zeitrechnung ist die GÜLTIGE, wir nehmen doch nicht diese Pseudozählung der Amateurketzer vom Nahen Osten!

        /IRONY OFF

        Obwohl Deines natürlich ein sehr gutes Argument ist GEGEN die Numerologie…

  • Frölein_Mitens sagt:

    Find’s extrem schade, das heute so viele Kinder in die Welt geholt werden. 40 Wochen entwickelt sich der kleine Mensch perfekt im eigenen Körper, verdrängt Gedärm und wächst (Bin jede Tag fasziniert, dass das klappt ohne irgendwelche innerlichen Verletzungen) nimmt was es braucht und dan am Tag X muss man die Geschütze der modernen Medizin hochfahren? Ich kenne eine Frau, die Ihr Kind am 8.9.2010 rausschnibbeln liess, weils so ein ‚cooles Datum‘ ist. Ich wurde auch schon oft von Arbeitskollegen etc gefragt, wie ich’s den gern hät. Für mich steht eine normale Geburt ausser Frage.

    • pixel sagt:

      Das ist richtig, ich vertrete diese Meinung auch. Es ist auch schön gesagt mit der ganzen Geschichte im Hintergrund, wie sensationell die Natur das eingerichtet hat. Auch heute noch, wenn ich meinen Sohn anschaue denke ich mir manchmal, gott-oh-gott, wie „einfach“ das ging und ich hier nun dieses extrem komplexe und „perfekte“ kleine Menschlein vor mir sitzen habe. Ein wahres Wunder. Und dennoch gestehe ich anderen ein, dass sie andere Lebenssituationen haben, die manchmal ein Eingreifen in die Natur brauchen oder es sinnvoll ist. Man kann nicht alles in einen Topf werfen.

    • Elisabeth sagt:

      Es steht ja ausser Frage, dass die Entwicklung eines Fötus eine unglaubliches und für den menschlichen Verstand kaum fassbare Vorgehen ist. Es ist aber auch so, dass gerade die moderne Medizin diesen Vorgang zunehmen unterstützend begleitet. Neugeborenen- und Müttersterblichkeit wurde zum Beispiel durch die moderne Medizin drastisch vermindert. Das was für die Natur perfekt ist, ist für das Individuum und die sozialisierte Gesellschaft eben nicht immer der perfekte Verlauf. (zb Dammriss) Es ist nicht verwerflich, eine Geburt mit medzinischen Massnahmen verträglicher für das Individuum zu mchn.

      • Frölein_Mitens sagt:

        Es spricht ja auch nichts gegen einen Kasierschnitt, wenn es den so sein muss. Aber das mittlerweile 70% der Frauen in Privatkliniken und 30% in den Spitälern schon von Anfang an wissen, dass sie nicht ’normal‘ gebären wollen, find ich eine bedenkliche Entwicklung. Zumal man ja heute weiss, dass das Baby selber entscheidet, wann es komen will (Wie genau das allerdings geht, das weiss man noch nicht). Ich selber bin jetzt in der 30. Woche und freu mich unheimlich auf den Moment, wenn’s dann endlich losgeht, die Wehen einsetzen und man das endlich selber miterleben darf…

      • Elisabeth sagt:

        Ja sie persönlich freuen sich darauf (Nebenfrage: 1. Geburt, hört sich jedenfalls danach an) Viele Frauen freuen sich persönlich darauf, ihr Kind unter Mithilfe der modernen Technik und Medizin zu bekommen. Was soll daran verwerflich sein? Ich glaube nicht, dass es dem Kind schadet per Kaiserschnitt geboren zu werden. Der Einfluss ist vernachlässigbar wenn man ihn mit dem Selbstbestimmungsrecht der Mutter aufwiegt. Wenn dem nicht so währe, würden nicht so viele Ärzte geplante Kaiserschnitte durchführen.

      • Valeria sagt:

        @ Fröilein_Mitens:
        Von allen Kaiserschnitten, die momentan durchgeführt werden, sind die meisten nicht gewollt, sondern ein Kompromiss. Es gibt Gründe (Querlage), bei denen kein Arzt/keine Hebamme eine normale Geburt begleiten würde und es gibt Gründe, wo das Risiko für das Kind bei einem Kaiserschnitt einfach viel geringer ist und man deshalb präventiv auf diese Möglichkeit zurückgreift. Reine Wunschkaiserschnitte (aus welchen privaten Gründen auch immer), sind auch hier relativ selten.

        Ich gönne Ihnen ihre Vorfreude. Aber verurteilen Sie keine Frau, bei der dieser Wunsch nicht geklappt hat.

      • Sportpapi sagt:

        @Valeria: Nimmt mich ja Wunder, wie man Solches belegen kann. In welcher Statistik tauchen denn „reine Wunschkaiserschnitte“ auf?

  • a.ricca sagt:

    wenn kinder durch kaiserschnitt geboren werden, sind sie taggeburten, d.heisst extrovertiert und nach aussen gerichtet, auch später beruflich. die nachgeburten hingegen sind introvertierter und haben im leben 1 andere aufgabe als die taggeborene. nicht alle sollen chefs und leiter im leben sein, es sollte auch menschen geben die nicht in einer leitende position arbeiten. was wäre das für eine welt in der nur befehlshaber gibt, nur musiker und keine zuhörer? usw. zudem sollte man die lebensrhythmen achten, sonst werden wir zu zauberlehrlinge.

  • Elisabeth sagt:

    Wenn wir vom Wohl des Kindes sprechen, müssen wir auch darüber sprechen, dass das Wohl des Kindes stark vom Wohl der Mutter abhängt! Eine glückliche Mutter, selbständig und erfolgreich nützt dem Kind immer mehr als eine, die sich zum „angeblichen Wohl“ des Kindes aufgegben hat.

  • Mamamia sagt:

    Kaiserschnitt, um das gefährdete Leben zu retten ist eine Notwendigkeit. Aber freiwilliger Kaiserschnitt? Beim Kaiserschnitt kommt das Kind zur Welt, ohne „etwas geleistet“ haben zu müssen, (auch die Mutter leistet keine „Arbeit“). Dieses Muster prägt das Kind und zieht sich durch das ganze Leben weiter. Man kann sich auch mal überlegen, ob ein solcher Start ins Leben das Kind stark macht oder verweichlicht. Ich beobachte, dass unsere Gesellschaft eher verweichlicht, träge und verwöhnt ist. Wir wollen keine echten Lebens-Prüfungen mehr. Die Tüchtigen aus anderen Kulturen werden uns überholen.

    • Quasimodo Braun sagt:

      Wenn du weisst, dass dein Kind fast gestorben wäre, weil man unbedingt einen Kaiserschnitt vermeiden wollten (eine natürliche Geburt ist ja das einzig Wahre fürs Kind), dann überlegst du dir auch mehr als einmal ob du das Risiko einer natürlichen Geburt nochmals eingehen möchtest. Natürlich ist jede Geburt anders. Aber mir im Zweifelsfall nehm‘ ich lieber das ach so verweichlichte Kind, anstelle des Toten…

  • Hansruedi sagt:

    Wenn kein mediz. Grund vorliegt ist es heute leider nur Bequemlichkeit weil der Arzt nachts seine Ruhe will.

  • Quasimodo Braun sagt:

    Ein Kaiserschnitt im 8. Monat nur damit es weniger Schwangerschaftsstreifen, etc. gibt ist eine Perversion der heutigen Zeit. Das Kinderkriegen ist dabei eher ein Akt des Lifestyles (ein Haus, ein Baum, ein Kind…), denn eine Herzensangelegenheit.
    Aber: nach den Gescheh- und Erlebnissen bei der kürzlichen Geburt unseres ersten Kindes (wir haben zum Glück zur richtigen Zeit auf einen KS gedrängt), ist eine natürliche Geburt bei einem allfälligen zweiten Kind gar keine Option mehr. Und ja, wir wissen, dass beim nächsten Mal natürlich alles ganz anders sein kann.

  • Frank Baum sagt:

    Felix Marti hat Recht: die Feministinnen sollten bei dieser Geschichte in die Hände klatschen. Im 8. Monat das Kind herausoperieren, um die eigenen Pläne zu verfolgen, ist doch das Ultimo in Sachen Selbstbestimmung der Frau. Bei seiner Argumentation vergisst Felix Marti – genauso wie die Feministinnen – einen einzigen Akteur bei diesem Spiel: das Kind. Die Interessen des Kindes waren den Feministinnen schon immer fremd. Sie sind nur dann interessant, wenn es um Alimente geht.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Hast du dich mal wieder ausgekotzt, Baum? Den Feministinnen waren die Interessen der Kinder schon immer fremd, klar.

      Es waren die Feministinnen, die in den 70ern den unsäglichen ‚Lolita-Trend‘ als das entlarvten, was er wirklich ist: Sexuelle Ausbeutung der schäbigsten Art. Wenn immer irgendwo ein Skandal auffliegt, in dem Kinder gequält, ausgebeutet, getötet werden, sind Männer die Täter, nicht Frauen oder Feministinnen.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Hast du eigentlich auch ein anderes Thema? Hier ging es um die Selbstbestimmung der Frau, um „mein Bauch gehört mir“. Um die fatale Tendenz, das Wohl der Mutter automatisch mit dem Wohl des Kindes gleichzusetzen. Dass hier Feministinnen manchmal auch überborden, wirst hoffentlich auch du nicht abstreiten.

      • Gabi sagt:

        Das Lehrreichste im Mamablog – nach doch schon einigen Monaten hier drin – ist die Verbreitung der Fertigkeit über etwas NICHT zu sprechen, bzw. auch noch das fernste Thema immer wieder vom Konkreten (und damit Lösungsorientierten) hinunter zu zerren, in Niederungen, die vertraut scheinen, bzw. deren Phraseologie die Damen durch beständiges Üben und mantramässigem Dauerzitieren tief verinnerlich haben.

        Dass dies so ausgeprägt all jene zu beherrschen scheint,die sich auf „Feminismus“, „Selbstbestimmung der Frau“ und „Gendergerechtigkeit“ berufen, lässt es umso intelligenzferner scheinen.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        „Wenn immer irgendwo ein Skandal auffliegt, in dem Kinder gequält, ausgebeutet, getötet werden, sind Männer die Täter…“

        Es bestreitet ja niemand, dass Männer für die absolute Mehrheit der Gewaltverbrechen verantwortlich sind. Aber wieso reicht es nicht, einfach bei der Wahrheit zu bleiben. Wieso braucht es noch die Verallgemeinerung, die das Argument zum Schluss unbrauchbar macht?
        Natürlich gibt es auch Frauen, die Kinder töten und sexuelle Übergriffe begehen.

        Wie es auch falsch ist, dass es den Feministen nie um die Kinder gehen würde. Ist es denn so schwierig?

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Nie und immer sind immer falsch bzw. nie richtig…
        Wenn zwei Seiten auf derart unsachlicher Ebene diskutieren und die andere als das Böse sehen, dann ist es ja eh schon ausgeschlossen, irgendeinen Kompromiss zu finden.

      • Wildkatze sagt:

        Monsieur, ich denke mal, dass die Zahl der Frauen in unserem Land, die Kinder töten oder sexuell missbrauchen, verschwindend klein ist. Bei Männern sieht es da gaaanz anders aus! Also: Wovon reden wir? Von den Ausnahmen?

      • Gabi sagt:

        G. Enslin. B. Mohnhaupt. Die Meinhof… Alle zum Wohle und zur Befreiung der Menschheit. Ganz in Ihrem Sinne, WK. Und natürlich nur, weil sie sich wehren mussten. Gegen das Schweinesystem. Aber egal gegen was. Hauptsache, es ist mit dem Verteufeln „der Anderen“ getan. Ganz wie bei Ihnen. Dass es in Ihrem Falle nun mal grad an der Geschlechtsgrenze verläuft ist Ihr Problem. Oder besser: Ist nun mal gerade Ihr Problem. Zeitgeist- und Umgebungsbedingt, offenbar. Aber Sie wären ne genau so begeisterte (echte) Pasdaran.
        Wussten Sie, das Brook von der RAF als „Gruppe der Frauen“ sprach?
        Hm?Wirkatze?

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ WK

        Ja, da haben sie recht. Das bestreite ich auch keineswegs. Aber wieso nicht einfach bei den Fakten bleiben, wenn die doch schon genug schlimm sind? Ich sage ja nur, dass ich etwas gegen diese dumme Verallgemeinerung habe. Es gibt Frauen, die Verbrechen an Kindern begehen. Aber keine Frage, die absolute Grosszahl von Sexual- und Gewaltverbrechen wird von Männern begangen. Und glauben Sie mir, ich verabscheue jeden Kinderschänder.

        Aber wenn eine Diskussion schon mit einer absoluten Aussage beginnt, die offensichtlich falsch ist („immer“), dann macht sie einfach keinen Sinn.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Ich finde es einfach schade, wenn jedwelche Themen dazu benutzt werden, für seine Überzeugung Stimmung zu machen. Wenn man über Sexualverbrechen spricht, dann spricht man über Sexualverbrechen und nicht den Genderkrieg. Wie man auch nicht einfach über Ausländer sprechen sollte, wenn es um die Raserdebatte geht.

        Diese Instrumentalisierung vergiftet nur das Klima und verhindert die Konsensfindung. In vielen Dingen könnte ich in der Sache wohl auch Pippi zustimmen. Daher ist es doch einfach unsinnig, ein Thema so aufzuzäumen, dass ein sachlicher Meinungsaustausch verunmöglicht wird.

      • Gabi sagt:

        Mit Verlaub, M. de Hummel

        Haben Sie denn schon mal einen Hauch einer Aussage von WK vernommen, die nicht einfach nur diesem Bausch-und-Bogen-Bild huldigt?

        Darf ich Sie daran erinnern, dass sie hier schon ganz hemmungslos mit Kath dafür einstand, dass Männer prinzipiell aus der Kindererziehung ausgeschlossen werden sollten?!

        Also alle! Weil immer bloss schlecht fürs Kind!

        Ich verstehe nicht, wieso wir Menschen, die – und sei es im Namen es Guten – dermassen inhumane Zielvorstellungen verherrlichen, nicht einfach als das benennen, was sie eindeutig sind.

        Dieses ständig „Gendere“ ist mir

      • Gabi sagt:

        mir schon sowas von zuwider.

        Was müssen wir hier betonen, dass wir Kinderschänder verabscheuen?

        Ja, ist denn das nicht selbstverständlich?! Und ist es nicht selbstverständlich, dass ich niemanden mit solchen Monstrositäten unter Generalverdacht stelle? Und individuell (wie bei Alien, der von Kath zum Solchen ernannt wurde) schon gar nicht?

        Wo sind wir hier hinein geraten, wo Sie, M. de Hummel, den ich hier weiss Gott als ruhig und vermittelnd empfinde, sich vorauseilend dazu erklären zu müssen glaubt?

      • Wildkatze sagt:

        @Monsieur:
        Von wie vielen Frauen haben Sie bis jetzt gehört, die ihre gesamte Familie und danach sich selbst töten? Von wie vielen Frauen haben Sie gehört, die Amok laufen und Schüler und Lehrer töten?
        Nein, damit unterstelle ich IHNEN nicht, dass Sie so etwas tun würden, weil Sie ein Mann sind. Aber es ist doch klipp + klar, dass Männer ein weitaus grösseres Gefahrenpotential darstellen als Frauen. Das schleckt nun mal keine Geiss weg!

      • Sportpapi sagt:

        Zumal ja die Gruppe der Männer in unserem (unserem?) Land, die Kinder töten oder sexuell missbrauchen, auch verschwindend klein ist.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die Zahl der Männer in unserem Land, die Kinder sexuell ausbeuten, soll verschwindend klein sein? Sag mal Sportler, bist du wirklich ein solcher Ignorant? Bei dieser Scheuklappenmentalität hat es doch überhaupt keinen Sinn, noch irgendwie zu diskutieren.
        Jedes 4. Mädchen soll einschlägige Erfahrungen gemacht haben in seiner Kindheit, laut Expertenmeinungen. Bei einer Klassenzusammenkunft kamen wir zu später Stunde mal auf dieses Thema, in unserer Klasse stimmte die Quote genau. Die meisten Übergriffe blieben folgenlos für die Täter! Bei den Buben ist es einer von 10, welcher Opfer wurde.

      • Beno sagt:

        Es erscheint unfassbar: Eine Mutter missbraucht ihr eigenes Kind, quält es jahrelang. Doch keiner bemerkt etwas. Noch immer nimmt die Bevölkerung weibliche Sexualstraftäter nicht wahr. Das Thema wird tabuisiert. Doch es ist bittere Realität. Und seine Ausmaße sind viel größer, als bisher angenommen. Neuesten Untersuchungen zufolge lässt sich der Anteil von Sexualstraftäterinnen heute auf 10-15 Prozent festmachen. Die Kölner Organisation „Zartbitter“ spricht sogar von bis zu 25 Prozent weiblicher Täter.

        Autorin: Sabine Sternemann

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Gabi

        Ja, da haben Sie recht. Es missfällt mir eigentlich auch, dass man selbst so übervorsichtig verhält, während andere einfach mit dem Zweihänder operieren. Aber dazu bin ich bereit, um einer sachlichen Diskussion eine Chance zu geben.
        Wie halt der deutsche Politiker sich äusserst verhalten zur Politik gewisser Länder äussert, während ein Liebermann Dinger raushaut, für die man in der NPD als Extremist verschrien würde.

        Aber sich ebenso zu verhalten, ist keine Option für mich. Ich hoffe, dass sich einfach genug finden, die über den Tellerrand einer Ideologie hinausblicken wollen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die Rate von 25 % durch Frauen verübte Taten ist eine Schätzung, die von den meisten Expert/Innen so nicht geteilt wird. Und die die FAKTEN ZEIGEN EIN GANZ ANDERES BILD, wir wollen hier ja bei den Fakten bleiben, nicht wahr!

        Laut polizeilicher Kriminalstatistik beträgt die Quote 2,3 % Frauen. Auch das ist schrecklich genug, aber doch eine ganz andere Aussage als 25 %. Es ist immer ein furchtbarer Eingriff ins Leben eines Kindes und die Tat wird nicht weniger schrecklich, wenn man einfach sagt, Frauen tun es genauso. Tun sie nicht, zum Glück! Es ist bei Frauen äusserst selten.

      • Wildkatze sagt:

        Es ist das alte Lied! Männer wollen von den von ihnen und ihren Geschlechtsgenossen begangenen Gewalttaten ablenken und zeigen mit dem Finger auf die Frauen: Ihr auch! – Da besteht überhaupt keine Relation! Lächerlich, so ein Gehabe!

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Pippi

        Ja gern, Fakten sind mir höchst willkommen. In einem Post, der aus welchen Gründen auch immer in der Warteschleife ist, habe ich zwei Beiträge gepostet, in denen es u.a. um die Anteile der Frauen bei Sexualstraftaten geht. Da werden auch Zahlen des Bundeskriminalamtes genannt. Dass die Quote tief ist, ist ja offensichtlich. Ebenso dass es (wie immer) eine Dunkelziffer gibt.

        Mir geht es ja nicht darum, dass ich gerne hätte, dass die Quote auf 10, 20 oder was auch immer steigt. Ich bin bloss gegen die „immer und nie“-Phrasen-Drescherei.

      • Beno sagt:

        @Pippi …Fakten , nicht wahr !
        Es ist schlimm zu erfahren, dass Frauen so etwas tun“, sagt die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung Christine Bergmann. Nach einer Studie ihrer Geschäftsstelle werden zehn Prozent der Missbrauchsfälle von Frauen verübt. Der Psychologe Alexander Homes hat weltweit recherchiert und spricht sogar davon, dass die Hälfte aller Missbrauchstäter weiblich ist. So genau weiß es niemand, die Dunkelziffer ist hoch, es werden nur wenige Daten erfasst. Laut Bergmann ist es dringend notwendig, dass Betroffene über die Tat sprechen, und dass ihnen geglaubt wird.

      • Katharina sagt:

        STAT-TAB:

        Sexuelle Handlungen mit Kindern (Art. 187)

        Jahr, m, w

        2009 785 35
        2010 655 30
        2011 698 29

      • Katharina sagt:

        und zu Sabine Sternemann, und die Erhebungen des deutschen Bundesfamilienministeriums sagt dies hier wohl alles:

        http://www.e110.de/index.cfm?event=page.detail&cid=2&fkcid=1&id=58466

        (Gleiche Quelle wie die oben geposteten Aussagen betr. Sternemann)

      • Katharina sagt:

        und eine Expertenmeinung zu besagtem Alexander Homes:

        http://www.karin-jaeckel-autorin.de/homes/homesposse.html

        sagt eigentlich alles.

      • Katharina sagt:

        soweit zu den angeforderten Fakten.

        same old lamo. nächstes mal sollte vielleicht nicht ein Apologete der Paedofraktion als ‚Gegenbeweis‘ bemüht werden.

      • Beno sagt:

        @Katharina
        Du willst es einfach nicht wahrhaben; …hast du bei Arne Hoffmann auch noch ein privates Skandälchen , um seine Glaubwürdikeit zu unterminen ?
        Arne Hoffmann
        kraftfelder.madmindworx.com/…/Sexueller_Missbrauch_durch_Frauen.pdf

      • Beno sagt:

        …weiter

        http://www.kinderqualen.de (Frauen als Täter..)

      • Beno sagt:

        …oder jenes

        Die Zahl der von Frauen begangenen Taten erscheint darin relativ gering: Nur 2,3 Prozent der strafbaren Handlungen wurden von weiblichen Tätern verübt. Doch diese Zahlen ergeben ein falsches Bild. Frauen sind häufiger als bisher angenommen auch Täterinnen.
        Gisela Braun, Referentin bei der Arbeitsgemeinschaft „Kinder- und Jugendschutz, Landesstelle NRW e.V.“, fasst gegenüber aktenzeichenxy.de, dem online-Auftritt der ZDF-Fernsehfahndung, neueste Untersuchungen zusammen und geht heute von einem 10-15 prozentigen Anteil weiblicher Straftäterinnen aus.

      • Beno sagt:

        …und zum nachdenken

        Schon immer haben Frauen einen engeren und auch körperlich intensiveren Kontakt zu Kindern als Männer. Dies bringt schon ihre klassische Rolle als Mutter mit sich. Dadurch ist es sehr schwer zu erkennen, wo liebevolle, mütterliche Fürsorglichkeit anfängt und übertriebene, ja krankhafte Bemutterung, emotionale Abhängigkeit und sexueller Missbrauch enden. Dies gilt es klar voneinander zu unterscheiden. Schließlich geht es um Machtmissbrauch und letztlich um Gewalt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        http://kinderschutz.ch/cmsn/de/category/rubriken/themen/pr%C3%A4vention-sexuelle-ausbeutunggewalt/zahlen-und-fakten

        Das sind Zahlen aus der CH, auch hier ist die Quote 97,5 % Männer, 2,5 % Frauen. Natürlich gibt es eine Dunkelziffer, eine sehr hohe sogar nach übereinstimmenden Aussagen von Experten. Allerdings ist nicht anzunehmen, dass diese bei weiblichen Tätern viel höher ist als bei männlichen, warum auch.

        Es ist die bewährte Taktik aus der Maskulisten- und der Pädoecke, dass Frauen genauso schlimm, wenn nicht sogar weit schlimmer seien. Damit wird versucht, die Taten zu relativieren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auch bei männlichen Opfern sind die Täter in weit überwiegendem Teil männlich, die Frau, die sich an Bübchen vergreift, ist eine seltene Ausnahme. Sexuelle Gewalt ist und bleibt ein typisch männliches Delikt, daran gibt es nichts zu schräubeln. Warum genau das so ist, können wir nur mutmassen, solange wir nicht in einer wirklich gleichberechtigten Gesellschaft leben.
        Ein Beitrag ist noch in der Schlaufe.

      • Beno sagt:

        @Pippi

        …ist es einfach Sturheit , bei 15% von seltener Ausnahme zu sprechen ? ( …wobei weltweit gesehen die Dunkelziffer erheblich höher liegt.) …du soltest einmal deine Haltung darin „beischräubeln“

      • Beno sagt:

        Seltene Ausnahme ?…bescheuert

        Forscher der Lucy Faithful Foundation LFF, einer Kinderschutzorganisation, die sich mit Sexualtäterinnen auseinandersetzt, schätzen dem Bericht nach, dass bis zu 64.000 Frauen im Vereinigten Königreich Kinder sexuell missbrauchen.

      • Beno sagt:

        Steve Lowe, Leiter der gerichtlichen Beratungsstelle Phoenix, die wegen Kindesmissbrauchs verurteilte Täter behandelt, sagte dem Observer, die Anzahl an weiblichen Pädophilen sei zu lange versteckt worden: „Für eine Gesellschaft ist es schwierig, Frauen als Sexualtäter anzuerkennen. Aber jene von uns, die mit Pädophilen arbeiten, haben Belege dafür gesehen, dass Frauen dazu fähig sind, furchtbare Verbrechen an Kindern zu begehen – so schlimme wie Männer.“ Vertreter des Child Exploitation and Online Protection Centres sagten, dass die große Dunkelziffer an Sexualtäterinnen Grund zur Beunruhigung gäben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du kannst das noch so oft wiederholen wie du willst, Beno, die polizeilichen Kriminalstatistiken sprechen eine klare Sprache: 97 % der Täter sind männlich. Auch in der Dunkelziffer werden sich die Verhältnisse nicht plötzlich ändern. Bescheuert bin ich keineswegs, nur sachlich. Aber wieder einmal kann nicht sein, was nicht sein darf. Für die Gewalt auf Erden sind die Männer verantwortlich, das bessert sich, wenn die Gesellschaften weniger patriarchal sind, d.h. die Gewalt nimmt ab, aber es sind immer noch die Männer zum überwiegenden Teil. Das sind die Fakten, akzeptier es oder lass es bleiben

      • Beno sagt:

        Ich nehme diese erschreckenden Signale ernst…ich bin ja nicht bescheuert…

      • Katharina sagt:

        Beno: „Bei 78,4% der Betroffenen handelt es sich um weibliche Opfer
        und bei 21,6% um männliche Opfer. “ steht so auf http://www.kinderqualen.de/index.html.

        dann weiter in der gleichen Quelle:

        Die Täter nach Geschlecht unterteilt:

        männl 83,8%
        weibl 16,2%

        diese Zahlen sprechen für sich und wurden hier von niemandem bestritten.

        Sie stimmen in etwa mit den Erhebungen des hiesigen FBI überein, die ich mal in Detail inklusive Quellen postete.

        Also: was genau ist Ihr Punkt? dass über weibliche Täter nicht gesprochen werde? stimmt eben nicht. Im Gegenteil. bei den männlichen Tätern ist das leider nur noch eine kleine Novelle am Rande des täglichen News Streams. Wieder mal einen gefasst, zum Glück. Ab in die Klapse oder den Knast oder beides. fertig.
        Wenn einmal eine Frau gefasst wird, wird das zur Headline der nationalen News. und die hand of the law knallt dann recht hart runter. Zudem ist das ganze hier nicht tabu, es gibt gut ausgebaute Anlaufstellen, sowohl für weibliche als auch männliche Opfer, wo professionell Geschulte zur Hilfe und Intervention bereitstehen, und dazu gehört auch die Vermittlung von Anwälten betreffend punitive damages. Dadurch ist ein grosser finanzieller Anreiz gegeben, eben nicht im Dunkeln zu bleiben. Der Effekt ist eine bedeutend kleinere Dunkelziffer.
        Also: Wenn dann das statistische Gesamtbild des FBI, mit immerhin einem wesentlich grösseren Mengengerüst, das zudem viel weiter gefächert ist, was Ethnien, Einkommen etc. betrifft als das Deutsche, dann schlussendlich auf Dezimalpunkte genau zwischen DE und USA übereinstimmt, sagt das eigentlich alles aus, nicht?
        Was Sie, bzw. die von Ihnen angegebenen Quellen zu konstruieren versuchen, ist das ewig gleiche die Urschuld von Allem den Müttern in die Schuhe zu schieben, ähnlich dem Eva Meme im AT, weil sich die Frau erdreistet, selber Erkenntnis zu suchen. Es ist das altbekannte ewige Sündenbock Meme.
        Die Zahlen sprechen eine andere und unmissverständliche Sprache.

        Bei Tauwetter steht dies: „In der öffentlichen Auseinandersetzung wird das Thema oft lediglich thematisiert von Männern, deren Interesse zu sein scheint, das Problem der Gewalt gegen Frauen zu relativieren oder Fachberatungstellen in Frage zu stellen“ – meiner Meinung nach eine gute Zusammenfassung dessen, was hier so abläuft.

        Und zu Arizona, das du erwähntest, bleibt nur zu sagen, dass das inzwischen eine Inkarnation eines Aryian State geworden ist, wo die unabhängigen Beratungsstellen und die Rechte von Frauen systematisch beschnitten werden und das Funding, obwohl durch Bundesrecht vorgeschrieben, gekappt wird. Es nennt sich War on Women. und der Chief dort, Sheriff Arpaio, ist einer der schlimmsten Sorte, dem ein ganzer Waschzettel von human rights violations vorgeworfen wird. das ist die schlimmste aller Quellen die Sie vorbringen können.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Pippi hat geagt, 97% der Täter sind männlich. Offenbar sind die Zahlen also nicht ganz unbestritten. Letztlich geht es aber nicht um diese Verhältnis, sondern darum, ob wir wirklich glauben, ständig von Verbrechern umgeben zu sein. Ein Generalverdacht jeder Art ist unangebracht. Und um bei dir zu bleiben: definitiv diskriminierend.

      • Beno sagt:

        http://www.anti-kinderporno.de/seite/frauentaeterinnen.php

        Ja …Katharina…da gehts eben auch noch um…auch wenn dir das dein determiniertes Täterprofil zerrüttet !!!

        „Frauen, die Kinder sexuell mißbrauchen, bleiben oft unbehelligt – weil viele nur Männern solche verletzenden Übergriffe zutrauen. Meist sind es Mütter, manchmal Tanten, gelegentlich Babysitter: Frauen, die ihre Schützlinge sexuell quälen, haben oft kein Unrechtsbewußtsein. Die Tricks, mit denen die Täterinnen sich aus der Verantwortung stehlen wollen, sind vielfältig.

      • Katharina sagt:

        Beno: halte dich gefälligst an saubere Erhebungen, nicht den ewig gleichen nur in Repetition zitierten Statements mit politischer Agenda. KEINE der von Dir angeführten Zitate verweist auf verifizierbare Quellen, Zahlen und Statistiken.

      • Katharina sagt:

        halte dich gefälligst an saubere Erhebungen, nicht den ewig gleichen nur in Repetition zitierten Aussagen mit politischer Agenda. KEINE der von Dir angeführten Zitate verweist auf verifizierbare Quellen, Zahlen und Statistiken.

      • Katharina sagt:

        KEINE der von Dir angeführten Zitate verweist auf verifizierbare Quellen.

      • Katharina sagt:

        Interessant ist doch weiter, Benn0, dass eine deiner Quellen sagt, dass viele jener Täterinnen der Beihilfe überfuhrt wurden, also, dass sie in erster Linie Mittäterinnen sind. Zuträgerinnen für die Devianz ihres männlichen Partners. und dann weg schauten, weil der Gewaltpegel so gross ist, dass sie eben das machen , da sie keinen weiteren Ausweg mehr wissen. ich kenne das ganze leider zu gut. eigene Erfahrung.

      • gabi sagt:

        Ah… Auch so ne Allerweltserklärung.

        Ein Grossteil der Täter und Täterinnen sind als Kinder selber Gewalt ausgeliefert gewesen (apropos – falls das nicht wie Ableben und Zwillingsschwangerschaft ebenfalls bloss herbei fantasiert ist – Katharina: Auch immer wieder mal nah am Gewalt ausüben? – Beginnt verbal; you know!).

        Heisst: In ihren Gewaltausbrüchen wissen sich diese Menschen sozusagen auch nicht anders zu helfen.

        Genügt mir im Hinblick auf künftige Generationen aber nicht, um einfach nur die Schultern zu zucken und zu finden: Jöö.

        In Bezug auf ne Teilgruppe schon gar nicht!

      • Katharina sagt:

        „Ein Grossteil der Täter und Täterinnen sind als Kinder selber Gewalt ausgeliefert gewesen “ – das kann so gesagt werden und ist wohl Konsens der Fachleute. Das darf aber nicht Rechtfertigung für Taten sein, sondern eine Mahnung, diese Saat so früh wie möglich zu stoppen. dass verbales eine Indikation sein kann, lasse ich in dem Sinn so gelten, Gabi.

        Ein wesentlicher Aspekt meiner Heilung, so ich mich als geheilt betrachten kann, ist, mit meiner überwältigenden Wut und den sich daraus ergebenden Sachen umgehen zu lernen.

      • gabi sagt:

        Hm… Okay. Da Sie grad ganz vernünftig antworten, möchte ich fragen (und ich bin nun mal wirklich neugierig, auf Sachen die mir NICHT nahe sind):

        Finden Sie denn, Sie können das? Ich krieg diese Vorstellung wirklich nicht auf die Reihe. Wenn ich schon nur die Rage, in die Sie sich steigern, sehe, wenn Sie Ungeheuerlichkeiten wie „geschlechtsselektive Befruchtung“ fordern, dann müsste Ihnen doch klar sein, was das impliziert?!

        „daraus ergebende Sachen“… Sie überkommt doch hier im MB mindestens einmal wöchentlich diese zugleich blinde, aber dennoch so erschreckend zielgerichtete Wut?!

      • gabi sagt:

        Zielgerichtet, weil sie sich nur in Nuancen (und gewiss in weniger peinlichen „Koryphäen“-Verweisen wie bei ihr) vom Männerhass einer WK unterscheidet. Die einfach alles und jedes am/im/um den Mann für das Böse dieser Welt verantwortlich macht.
        Und blind zugleich, weil – Sie wissen es selber – Sie oft gar nicht fähig oder willens sind, erst mal genau zu lesen, was da vielleicht nur in Ihrer Phantasie steht. Die Andy Sämig Dism.-Vorwürfe etwa, die Ihnen nach zweitem Durchlesen jeweils wohl selber peinlich waren. Von Ihren Scheinwelten (Mord / Schwangersch.) ganz zu schweigen.

        Wut im Griff?

      • gabi sagt:

        EBEN ist erlittene Gewalt sicher nicht die Joker-Entschuldigung für ausgeübte Gewalt.

        Eben. (Respekt übrigens für Ihren Hinweise bei Polanski… Ein Fall der keineswegs einfach so klar ist, wie wenn man gut und böse einfach nur der Geschlechtsgrenze entlang verteilen will!)

        Umso weniger versteh ich, wie sehr Ihre Energie hier fürs Relativieren von weiblicher Gewalt draufgeht.

        Ich hab hier niemanden entdeckt, der oder die das Gewaltpotential von Männern wegdiskutieren will. Wieso ist es so wichtig, dies bei Frauen zu tun? Und den Anderen – wie Pippi – zugleich noch Relativieren vorzuwerfen

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Und wenn es dann wirklich nicht klappt, dann verlasse ich den Blog lieber, als einfach dasselbe Spiel zu spielen.

      Es ist auch eine gute Übung, die Emotionalität in einer emotional geführten Debatte auszuschalten und zumindest selbst objektiv zu bleiben. Aber wenn das andere halt partout nicht können oder zu stolz dazu sind, dann lässt sich das nicht erzwingen.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Wenn man schon darüber spricht. Artikel über Kindesmissbrauch durch Frauen (mit Daten des Amtes für Statistik). Die Texte sagen aber nur aus, was jedem klar sein dürfte. Anzahl der Täterinnen ist viel geringer als die der Täter, aber höher, als man glaubte. Und die Dunkelziffer wird als hoch eingeschätzt, weil Missbrauch durch eine Frau eher tabuisiert wird und schwer beweisbar ist.

        http://www.sueddeutsche.de/panorama/kindesmissbrauch-ich-habe-mir-gewuenscht-ich-waere-tot-1.30936
        http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sexueller-missbrauch-durch-frauen-verkehrte-lust-a-788332.html

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hummel, wenn hier harte Fakten, d.h. Fakten aus polizeilichen Kriminalstatistiken, nicht Mutmassungen von selbsternannten ‚Experten‘ gepostet werden, ist das das genaue Gegenteil von Emotionalität. Also hör auf mit der Verdreherei, man kann nicht dem Frieden zuliebe sagen ja ja, sind alle gleich schlimm, wenn es nicht so ist. Ein wenig Sachlichkeit wäre nötig, aber damit sind Männer oft überfordert.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Dann einigen wir uns darauf, dass in dieser Geschichte die Kriminalstatistiken die harten Fakten sind, oder? Und wie viele Männer werden also jährlich wegen Mord oder Übergriffen an Kindern verurteilt?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, die harten Fakten: Es sind Tausende. Noch Fragen?

      • Sportpapi sagt:

        Wo hast du die Tausende her? Habe gerade kurz recherchiert und bin für 2006 auf 364 Verurteilungen von Erwachsenen wegen sexuellen Handlungen mit Kindern gekommen. Darin eingerechnet wohl auch einvernehmlicher Sex mit zu grosser Altersdifferenz. Wie auch immer: es ist genug, rechtfertigt aber bei weitem nicht, „Männer“ unter Generalverdacht zu stellen.

      • gabi sagt:

        Komm Sport… Machen wir uns mittlerweile nicht nur selber lächerlich, mit diesen durchgeknallten Schrullen, denen immer bloss dieselbe Plattenrille kratzt?

        Die vollkommen von Gewaltphantasien besessen scheinen, welche sie aber immer nur einer Aussengruppe (und dass es in diesem Falle die Männer sind, ist doch so lang wie breit) zuschreiben wollen, die nur ja keinesfalls was mit ihnen zu tun hat.

        Denn sie sind ja die Guten! Auf der richtigen Seite der Geschichte, sozusagen. Vorbildlich, wie Ulrike Meinhof halt.

      • Sportpapi sagt:

        @Gabi: Ich kann einfach nicht anders. Aber du hast recht, man sollte eigentlich nicht immer wieder auf den gleichen Unsinn reagieren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „Von Gewaltphantasien besessene Schrullen“…… Guter Witz, wenn es nicht so traurig wäre! Die Frauenhäuser platzen aus allen Nähten, allein im deutschsprachigen Raum werden jährlich tausende von Männern verurteilt wegen sexueller Gewalt gegen Kinder. Die männliche Gewalt und ihre Folgen kostet die Gesellschaft hunderte von Millionen, Geld das völlig aus dem Fenster geworfen ist, weil es absolut keinen Grund dafür gibt. Da fragt sich, wer hier besessen ist, ich jedenfalls nicht. Schaut mal den Tatsachen ins Auge, anstatt hier herumzuöden von wegen ‚wir nicht, die Frauen auch‘.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Pippi

        Also, einmal will ichs noch versuchen. Habe ich gesagt, die Statistiken wären emotional? Nein, ich habe doch ausdrücklich gesagt, Fakten wären mir willkommen. Ich habe ja auch einen Link gepostet, in dem offizielle Zahlen sind, der leider nicht veröffentlich wurde. Und dort steht natürlich auch, dass die Männer in der absoluten Überzahl sind. Ob jetzt die Zahlen von Kath oder andere Zahlen stimmen, weiss ich nicht.

        Ich habe mich doch einzig und allein über deine Aussage geärgert, wonach es IMMER Männer wären, wenn Kinder sexuell missbraucht werden.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        „Wenn immer irgendwo ein Skandal auffliegt, in dem Kinder gequält, ausgebeutet, getötet werden, sind Männer die Täter, nicht Frauen oder Feministinnen.“

        Der Satz war es und der stimmt einfach nicht. Gegen die Fakten habe ich gar nichts. Das habe ich doch klar so ausgedrückt.

      • Katharina sagt:

        Sportler: „Habe gerade kurz recherchiert und bin für 2006 auf 364 Verurteilungen von Erwachsenen wegen sexuellen Handlungen mit Kindern gekommen“ – also so etwas. Ich sage nur dies: die Zahlen, die ich oben postete, sind direkt vom Infocube des schweizerischen Bundesamtes für Statistik. über STAT-TAB sind die Statistiken für Recherchen öffentlich zugänglich.

        Und da ist es doch so, dass

        2009: 785 + 35 = 820
        2010: 655 + 30 = 685
        2011: 698 + 29 = 727

        Verurteilungen nach StGB 187 erfolgten. Breakdown nach Gender:

        2009: 96% männlich
        2010: 96% männlich
        2011: 96% männlich

        Also warum postest Du so etwas des-informierendes? Wenn klar ist, dass tausende sich auf die Dunkelziffer bezieht. Aus der Dunkelziffer kannst du ja selber die Anzahl Incidents hochrechnen, bei einer incident ratio von 1:4 bei Frauen sicher eine kleine Rechnung anhand der Anzahl weiblicher Einwohner der Schweiz… nehmen wir 7 millionen. sagen wir 50% Frauen. macht: 3.5 Millionen. 1/4 ist dann 875000 Opfer.

        ergibt bei 96% männlichen Tätern dann 840‘000 von Männern an Mädchen verübte Übergriffe.

        Nehmen wir an, die Incident Ratio ist bei Männern tiefer:

        Incident ratio = 1:10 alleine ergibt 350‘000 Opfer. Ergibt bei 96% Männern 336‘000 von Männern an Jungen verübte Übergriffe.

        total: 1‘211‘000. die in der Justiz behandelten Fälle: siehe oben die paar hundert pro Jahr.

        übrigens: die Quell Daten auf STAT-TAB haben einen Breakdown anhand des Alters der Opfer. Der Breakdown geht von <1 Jahr alt bis über 90. Weniger als ein Jahr alt…. stell dir das vor. und die von den Stürmen der Zeit zum Kunstwerk der Würde, so wie nur das Leben es gestalten kann, skulpturierte Dame am anderen Ende.

        Und du vernuetelest das Ganze dann mit so was wie „Darin eingerechnet wohl auch einvernehmlicher Sex mit zu grosser Altersdifferenz“ – excuse me?

        enough said!

      • Beno sagt:

        @Katharina

        …Aus den Texten wird doch wohl auch dir deutlich, dass die Anzahl Verurteilungen nicht identisch ist, mit der Anzahl Strafttaten …gerade wegen dem hohen „Vertuschungs – Anteil “ ?!
        Zudem sind 16.2 keine Dunkelziffern sondern Fakten ( Dunkelziffern sind 40% in Deutschland ; was mir ausserordentlich viel erscheint …und weltweit selbst noch höher.)

        Du kannst es auf „Teufel komm raus“ abstreiten …ich würde eher einmal dein Urteil darin uploaden !!!

      • Katharina sagt:

        wenn du von weltweit redest.. warum gibts du dazu keine quellen an?

      • Beno sagt:

        Ich habe schon genug Quellen geliefert…

        …du hingegen schliesst von den Verurteilungen des „braven“ schweizerischen Bundesamtes für Statistik …auf „überall“
        I

      • Katharina sagt:

        „du hingegen schliesst von den Verurteilungen des “braven” schweizerischen Bundesamtes für Statistik …auf “überall”“ WAS? logik?

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Kath

        Danke für die Mühe. Egal wie gross die Dunkelziffer ist, dass die die Quote der Täterinnen sehr klein ist, ist unbestritten. Ebenso dass sie nicht 0% ist.

        Mehr gibt es denn dazu auch nicht zu sagen von meiner Seite.

      • Katharina sagt:

        und nein, es sind eben keine quellen, sondern simple Kolumnen. ich will hier nun nicht noch eine Diskussion über academic standard lostreten. deine Motivation, der ganze impetus und die Methodik deiner kreise ist klar. habe ich ja gezeigt.

      • Beno sagt:

        Dir fehlt im Moment die Logik…alle Quellen von mir stammen nicht aus der CH, während du liebevoll die Zahlen des Bundesamt für Statistik anführst, weil die eben gut in deine Einseitigkeit passen…

      • Beno sagt:

        …und zuletzt noch die von dir zitierte Karin Jäckel

        http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1375521/

        Frauen als Kinder Missbrauchende und Gewalt Ausübende als mögliche Gefahrenquelle bewusst auszuklammern, bedeutet, Täterinnen durch Schweigen zu schützen und Kindesmissbrauch zu ermöglichen. Kein Frauenschutz kann so viel wert sein.
        Ja Katharina…schreib dir dies mal auf dein Kopfkissen !

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Beno

        Da hast du wiederum auch recht. Das sollte nie geschehen, egal wie gross die Gefahrenquelle ist. Solange sie nicht 0 ist (was sie logischerweise nicht ist), muss sie ernst genommen werden.

      • Katharina sagt:

        ich habe nirgendwo postuliert, dass Frauen als Täterinnen auszuklammern seien. Wie gesagt, dein Angriffsvektor und die Taktiken deiner Kreise sind hier dokumentiert.

        Ich bezog mich auf das schweizerische Bundesamt für Statistik, weil dies die für diesen Blog wohl relevante Quelle ist. dass ich betreffend deren Quelldatenerhebbung und nicht harmonisierten Taxonomien Vorbehalte habe, habe ich früher einmal gesagt. jene taxonomische Harmonisierung ist inzwischen vollzogen worden und damit die Vergleichbarkeit im internationalen Kontext hergestellt.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Pippi und ich habe uns auf Verurteilungen („Klare Fakten“) geeinigt. Und sie hat trotzdem auf Tausende beharrt. So viel zum Schluss, denn die Diskussion ist müssig. Fakt ist einfach, dass weder die Menschen, noch die Männer im Speziellen einfach gewaltttätig sind. Sondern immer nur einzelne.

      • gabi sagt:

        Von Gewaltphantasien beherrscht. Ganz genau.

        Auch ich bin schon Opfer von Gewalt geworden. Und Männer waren´s noch dazu. Tatsächlich.

        Und? – Als ob damit schon alles gesagt sei.

        Genau das, macht dieses unglaublich und willentlich (!) Beschränkte so faschistoid.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        halt halt, Sportler, die Tausenden bezogen sich auf den deutschsprachigen Raum, das hab ich deutlich gesagt. Ich weiss nicht, wie es im übrigen Ausland aussieht, ich lese Stern, Spiegel, Zeit und sonst noch einiges aus D, neben den CH-Zeitungen.

        Im Übrigen hab ich nie bestritten, dass auch Frauen Täterinnen sein können, es ging mir bloss um die Relationen. Das ist eben entscheidend. Die Behauptungen aus gewissen Männerecken sind immer dieselben, sie versteigen sich auch dazu, die häusliche Gewalt genauso den Frauen in die Schuhe zu schieben. Sowas nennt man Verleumdung, das Motiv ist klar!

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Gut. Du antwortest also mit Daten für den deutschsprachigen Raum auf meine Aussage: „Zumal ja die Gruppe der Männer in unserem (unserem?) Land, die Kinder töten oder sexuell missbrauchen, auch verschwindend klein ist.“ Ok, nur ungefähr Faktor 20 daneben. Und: „Im Übrigen hab ich nie bestritten, dass auch Frauen Täterinnen sein können.“ Nicht in deinem Ausgangspost, in dem es um „wann immer“ ging? Wäre schön, es wäre so, wie du es jetzt siehst – dann hätten einige hier wieder einmal sich eine längere Diskussion sparen können!

      • Beno sagt:

        Gisela Braun, Referentin bei der Arbeitsgemeinschaft „Kinder- und Jugendschutz, Landesstelle NRW e.V.“, fasst gegenüber aktenzeichenxy.de, dem online-Auftritt der ZDF-Fernsehfahndung, neueste Untersuchungen zusammen und geht heute von einem 10-15 prozentigen Anteil weiblicher Straftäterinnen aus.

        …diese Frau saugt dies sicher aus ihrem Daumen…hé Pippi

      • Beno sagt:

        …und noch was zum Thema Gewalt und Frauen.. von Karin Jäckel

        1)Wissenschaftliche Forschungsergebnisse aus aller Welt, die nachweisen, dass Frauen nahezu ebenso oft Gewalt gegen Schwächere ausüben wie Männer, werden in Deutschland ignoriert und negiert. Wer über Täterinnen publizierte, kam quasi auf den feministischen Index. Frauenschutz und Frauenförderung, hieß es aus dem Bundesfamilienministerium, sei der Entzug von Männerprivilegien

      • Beno sagt:

        2) Und wenn ich zu Lesungen oder Vortragsreisen unterwegs war, um über sexuellen Kindesmissbrauch zu sprechen, der auch von Frauen verübt wird, musste ich anschließend nicht selten in Begleitung zum Bahnhof oder Hotel gehen, da mir von aufgebrachten Damen Frauenhass oder Nestbeschmutzung vorgeworfen und Strafaktionen angedroht wurden, damit ich mal wisse, „wie so was ist.“

      • gabi sagt:

        Köstlich.

        „… da mir von aufgebrachten Damen Frauenhass oder Nestbeschmutzung vorgeworfen und Strafaktionen angedroht wurden, damit ich mal wisse, “wie so was ist.”“

        Klar – wir erkennen anwesende Damen wieder.

        Fast so witzig wie die Gegendemonstranten bei der Wehrmachtsausstellung. Ich liebte einen Artikel eines Journis – grosse Klasse! – der bei der Beschreibung der wütende Verbrechenleugner (Beschmutzung der Wehrmacht! Verbrechen gab´s nicht!) damit endete, jenen zu zitieren, der ihm beschied: „Mit solchen wie Ihnen hätte man damals kurzen Prozess gemacht!“

        Das unfreiwillig Komische.

    • Reto Burgener sagt:

      Zu dem Artikel: Das ist Privatsache und wird auch Privatsache bleiben. Solche Artikel beuten zwar das Thema kommerziell aus, und sind eine Plattform für all jene, die ihr tägliches Bad in der Moral-Sauce brauchen (gell Pipi), bleiben darüber hinaus aber eine Einmischung in die privaten Entscheidungen.Nichts weiter. Rein gar nichts. Liebe Empörungs-Fanatiker: man kann auch einfach mal die Klappe halten.

  • Gabriela sagt:

    Wieso wartet die Gute nicht einfach bis sie 50 oder 60 geworden ist und bekommt dann dafür gleich Zwillinge? Sie hätte dann Zeit für die Kinder und müsste nicht mehr so sehr auf ihr „ach so wertvolles Äussere“ achten und könnte sich den wirklich wichtigen Dingen im Leben hingeben! 🙂

  • Felisa sagt:

    Nun sind wir also so weit, die Menschheit verbloedet langsam aber sicher. Nurn mann kann nicht nur diese Frauen vrurteilen zu einem Kaiserschnitt braucht es aauch Aerzte. Warum sich die Goetter in weiss, sich nicht wehren solche „Operationen“ und das sind sie nun mal,durchzufuehren ist mir ein Raetsel. Jedes Kind hat ein ungeschriebenes Recht ganze 9! Monate im Bauch zu bleiben wenn nicht irgendeine Gefahr droht. Ich verurteile diese Frauen und auch diese Aerzte aufs schaerfste und hoffe dieser „Trend“ wendet sich wieder zum Normalen. Kann es nur hoffen.

  • van der Waerden sagt:

    Das Interessanteste an diesem Artikel ist der Titel: Wieso nur ?
    Warum-Fragen kann man manchmal besser stellen als beantworten. So ist es auch hier – da der Autor ja zugibt, dass er wesentliche Tatsachen NICHT überblicken kann. Es ist nicht nur ein stummes Neugeborenes, um das es hier geht, sondern um einen ganzen Menschen.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Jetzt weiss ich endlich, warum Models so viel verdienen. Das ist Schmerzensgeld, weil sie täglich solchen Müll über sich lesen müssen.

    In der heutigen Zeit ist anonym sein der neue Luxus.

  • Kim Müller sagt:

    Schönheit ist wohl das undankbarste Kapital, das man besitzen kann…weil es so schnell zu flöte ist…umso schlimmer wenn man dem alles unterwirft..und nicht lebt, as if there were no tomorrow…

    • Muttis Liebling sagt:

      Schönheit mögen nur die nicht, die selbst aussehen, wie der kleine Bruder vom Mülleimer. Schönheit kann Waffe sein, Frieden oder Unfrieden stiften, Welten erschaffen oder zerstören. Nur Schönheit ist mächtiger als Kapital.

  • maschi sagt:

    Am problematischsten finde ich die Tatsache, dass einmal mehr alles dem (fragwürdigen) Schönheitsideal unserer Gesellschaft geopfert wird. Manchmal frage ich mich, was da aus jahrelangen Emanzipationsbemühungen geworden ist…ganz abgesehen von der Frage nach den Rechten des ungeborenen Kindes, das m.E. ein Recht auf seine Zeit in Mamma’s Bauch hat, die es braucht, wenn keine medizinische Notwenigkeit für eine frühere Geburt besteht.

  • pixel sagt:

    Ich finde es ziemlich schwierig, aus der Perspektive, die wir hier haben, darüber zu urteilen wie und was genau für Umstände und Ueberlegungen die Ambrosio dazu bewogen haben. Es ist immer leicht von aussen zu urteilen und dann auch noch aufgrund Informationen, die erstens fragwürdig sind (wahrscheinlich sind sie, aber nicht dennoch nicht bestätigt) und zweitens keine genauen Hintergründe bekanntgeben. Ausserdem kann die Person selbst nicht dazu befragt werden. So. Und nun masst man sich an, Schlüsse zu ziehen. Nicht mal eine generelle Thematik oder Annahme kann davon abgeleitet werden.

    • Erika B. sagt:

      Ich finde auch, dass die Dame ein krasses Beispiel ist. Sie verdient Millionen mit der Modeltätigkeit in der Wäschebranche, hat drei Wohnsitze, natürlich eine Nanny und bringt ihr Leben als Mami und Berufsfrau locker unter einen Hut. Ausserdem hat sie einen Partner. Soviel zu den Fakten, die sich problemlos recherchieren lassen.
      Ich finde die Story trotzdem interessant, weil die Frau ihre Geburt (und danach vermutlich auch die Bedürfnisse des Neugeborenen) ins Geschäftsleben einpasst.
      Warum setzt sie nicht gemütlich aus und macht ein Babyjahr? Mit den vielen Millionen doch kein Problem?

      • Auguste sagt:

        hmm…, im model business ist man schnell weg vom fenster und in einem globalen markt sind jeden tag hunderte schöngewachsener junger mädchen auf dem weg zu einem ersten shooting.

        youtube: kraftwerk – the model

      • Leerling sagt:

        Ausgussli, in Sachen Schönheit kannst Du (geistiger) Langschwanz-Zwerghamster eh nicht mithalten.

      • alien sagt:

        Ach Leerling, auch so eine Nullnummer?

    • Chregu sagt:

      Danke, Pixel.
      Es könnten ja durchaus (auch medizinische) Gründe vorgelegen haben, die Ambrosio zu diesem Schritt veranlasst haben. Sie hat auch ein Privatleben und muss nicht alle Dinge mit der Öffentlichkeit teilen.
      Trotzdem liegt die Vermutung nahe, dass sie das gemacht hat, um ihren Marktwert zu erhalten.
      Würde mich interessieren, wer nicht käuflich wäre in der gleichen Situation. Natürlich mit den gleichen Idealen.

    • Maria sagt:

      „Und nun masst man sich an, Schlüsse zu ziehen“ Wir sind eben in der Schweiz. Volkssport Nr. 1 ist hier mit dem Moralfinger auf andere zu zeigen. Sich aufregen, wenn eine Frau kosmetische Entscheidungen trifft. Dann aber fordern, dass jede Frau eine Modellfigur haben muss, ansonsten wird sie als zu dick verschrien. Aber es koennte ja jemandem andern besser gehen. Oder jemand koennte es wagen, selbst Entscheidungen zu treffen, entgegen dem, was Aertzte, die Gesellschaft etc, als „richtig“ definiert. Das ist das Problem.

      • Katharina sagt:

        ich sage ja ständig: Kantoenligeist…..

      • alien sagt:

        Das mit der Superfigur ist schon ein übles Übel. Eine Freundin von mir sieht blendend aus, aber sie findet, sie müsse ein paar Kilo abnehmen. Ich kann ihr schon sagen, dass ich so eine Idee daneben finde, aber sie bleibt bei der Idee…

      • pixel sagt:

        katharina, ich finde Kantönligeist auch furchtbar, wie Sie wissen. Aber das hier hat m.E. nach wenig damit zu tun. Ich kenne die Staaten kaum, da werden Sie besser berichten können. Aber wenn ich dort hinschau, dann wirkt das schon so auf mich, als ob gerade dieser Schönheitswahn und das Vergleichen untereinander äusserst stark ausgeprägt sind. Gibt es – jetzt mal überspitzt gefragt – in L.A. überhaupt Frauen, die nicht operiert sind (ästhetische Chirurgie)?

      • Leerling sagt:

        Ja alien, weil sie in den Augen der ‚Freundin‘ so unattraktiv sind, dass sie sich schämen würde auf sie zu hören? Sie sieht in ihnen nicht die Kompetenz um Frauen Ratschläge erteilen zu können? Sie hält sie für eine Nullnummer?

      • alien sagt:

        Haha! Wenn Du meinst, ist mir egal… Es geht doch nicht um mich!

      • Katharina sagt:

        pixel: Denken Sie wirklich L.A sei so, wie das medial transportiert wird?

        „Gibt es – jetzt mal überspitzt gefragt – in L.A. überhaupt Frauen, die nicht operiert sind (ästhetische Chirurgie)?“ die Mehrheit ist nicht operiert. die Leute sehen so aus wie in jeder westlichen Stadt. Also nix mit real housewives of orange county und so. Die Einstellung zur kosmetischen Chirurgie ist entspannt, nicht überfrachtet. Wir witzeln über diejenigen, die das fett aus dem Hinterteil in die Lippen spritzen lassen und nennen sie fashion victims, so wie überall.

      • Katharina sagt:

        /2:

        Umgekehrt achten wir aber, dass Leute für ihr Selbstverständnis Korrekturen machen lassen und diskutieren nicht lang und breit ob das nun richtig sein soll. Eine besondere peer pressure sehe ich nicht als allgemeines Phänomen. auch 90210 ist nur ein Klischee.
        Gute kosmetische Chirurgen sind übrigens eher rar, denn sie sind Künstler. bei den guten sehen sie es danach eben nicht. Und sowohl Frauen als auch Männer gehen da hin. die Exzesse sehen sie eher bei denen die im adult Entertainment arbeiten und die anderen wollen den Look eher nicht, logischerweise. Auch das etwas, das durch die Medien projiziert wird, um das durch Hollywood erzeugte reaktionäre Ideal zu unterhalten, indem L.A. als das sündigende Pflaster als Gegenthese benutzt wird. Die ‚guten‘ leben dann ja eben in den Hills, und unten im Flachland bei den Commoners zwischen den Hills und Downtown spielt sich dann das ‚adult entertainment ab, so das Klischee. Hat alles sehr viel System, wurde seit Jahrzehnten so gemacht und funktioniert immer noch – anscheinend global, wenn ich mir das hier im Blog so anschaue.

      • Katharina sagt:

        /3:

        Was Ihnen wohl nicht bewusst ist, ist dass die USA als ganzes sehr unterschiedlich ist und L.A ja nur ein teil. medial ist das so projiziert, als ob L.A und NYC das ganze Land repräsentierten, dem ist nicht so. Zudem eben: Die Stadt L.A. hat etwa die Grösse Belgiens. jetzt überlegen sie sich all die Leute in sehr unterschiedlichen quartieren. da kommt viel Diversität zusammen. Das Ganze in den Medien sichtbare ist davon nur der Teil der Showbusiness Leute. es ist nicht mal für Beverly Hills oder Hollywood repräsentativ.

        Wir ärgern uns auch etwas darüber, wie Hollywood und die ganze Medien Maschine dazu (inklusive Print etc.) diese Stadt nach aussen projiziert. Da schwingt auch etwas lokaler Kantönligeist mit, denn wir Angelinos empfinden die ‚Movie Business People‘ oder Hollywood Folks als Leute, die unsere Stadt usurpieren.

        Was hier sicher spielt, ist der Fitness Kult. das ist etwas so zu sehen, dass wir den Körper als Kunstwerk sehen in dem wir wohnen und den wir als das Heim unseres Wesens entsprechend pflegen sollten. Das kalifornische Wetter ist dann auch sehr induktiv für Betätigung draussen.
        und wir betrachten Leute, die ihren Körper nicht bewegen als Menschen die sich selber vernachlässigen. Natürlich ist das ein generalisierendes Wir.

      • Katharina sagt:

        /4:

        “anscheinend global, wenn ich mir das hier im Blog so anschaue.“ – was ich damit meine:
        Schauen Sie doch, wie manchmal Artikel der Empörung gemacht werden, wo über ein Magazin hergezogen wird, genau genommen ja über diese Projektionen des Celebrity Lives, das in den seltensten Fällen irgendetwas mit dem tatsächlichen Leben dieser Leute zu tun hat.
        Und schauen Sie dann auch diverse Kommentare an, die diese Empörung dann aufnehmen und weiterspinnen – oft in der Meinung, das ganze dieser Magazine, Gossip Novellen usw sei real und die Leute seien so, wie das projiziert wird. Es ist Propaganda, oft antithetisch benutzt, gerade damit die Leute sich empören und sich dem als These mitprojizierten Lebens Entwurf einfügen.

        Fakten bzw., dass die Mühe gemacht wird, solche überhaupt zu finden, gehen darin verloren. Auch das ist Absicht.

      • pixel sagt:

        Danke Katharina, für die Ausführungen – spannend zu lesen! ich dachte mir schon, dass das alles hab so wild ist „bei euch drüben“. Es ist mir schon bewusst, dass NY und L.A nicht Nordamerika repräsentieren und es auch da durchaus sehr vielschichtige Handhabungen, Lebensstyle und Ansichten gibt. Die Schweiz ist ja nunmal wirklich ein kleines Land mit eigentlich entsprechend kleinen Problemen, um nicht zu sagen Luxusproblemen. Und das wird immer wieder spürbar.

  • Genderbender sagt:

    Der eigentliche Skandal ist doch der Name ‚Phönix‘.

    • Muttis Liebling sagt:

      Vor allem, wenn mit ‚ö‘ geschrieben. Vielleicht als Akronym für Foe (tus is) nix gedacht.

      • Genderbender sagt:

        Beide Vornamen sind wohl Programm:
        Erst Noah – lange von Wasser umgeben;
        dann Phönix – nix mehr Foetus.

      • Muttis Liebling sagt:

        Nein, Programm traue ich der Dame nicht zu. Auch in der Schweiz sind seit Jahren mehr als 50% aller vergebenen Vornamen zweisilbig, bei den weiblichen enden fast alle davon auf ‚a‘ und beginnen mit ‚L‘. Noah ist bei den männlichen auch hier ein Spitzenreiter, es gibt überproprtional andere ‚N’s. Doppelnamen ohne Bindestrich haben an der zweiten Position immer irgendetwas Bekanntes, ob aus Mythologie (die Pseudointelligenten), aus Geldadel oder aus dem TV. Da gibt es klare Regeln. Ich habe 2011 noch nicht ausgewertet, vielleicht hat sich was geändert. Glaube ich aber eher nicht.

  • Giuli di Mona sagt:

    immer noch, ich wiederhole mich, nicht selber bestimmt sondern fremdgesteuert, unter dem einfluss von der gesellschaft.gefallen um jeden preis…

  • Claudia B. sagt:

    Keine Ahnung wie viele Alessandra Ambrosio’s es gibt. Aber DIE Alessandra Ambrosio, DAS Topmodel, hat ihr Söhnchen am 7. Mai gekriegt…

    • Muttis Liebling sagt:

      Schlechtes Timing, einen Tag zu früh.

      • marie sagt:

        2 tage ml!

      • Muttis Liebling sagt:

        warum?

      • marie sagt:

        5. mai. km geburtstag 😉

      • marie sagt:

        oh 8.mai!!! ich und zahlen… 😯 sorry für mein fauxpas.

      • Muttis Liebling sagt:

        marie, wer ist k.m. Konstantin Mecker oder Klaudia Marginale? Am 8.Mai 1945 hat die deutsche Wehrmacht kapituliert, damit den 2. Weltkrieg beendet, deshalb wird dieser Tag als der der Befreiung in einigen Ländern auch offiziell gefeiert. Tag der Befreiung und Entbindung sind naheliegende Begriffe.

      • marie sagt:

        ich weiss nicht wann der schöne konstantin wecker geburi hat. am 5. mai hat auf alle fälle karl marx. und ja mit dem 8. mai ist sicherlich die kapitulation ein meilenstein in der geschichte. am 8. mai hat aber auch henry dunant geburtstag.
        so oder so, mai ist der wonnemonat und sicherlich einer der schönsten monate im jahr – wenn nur das wetter mitmachen würde.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der schöne Konstantin mit der schönen Stimme ist ein Zwilling, also so zwischen Ende Mai und Ende Juni. Was die Pippi nicht alles weiss, nicht wahr! Tja, der Konstantin ist schon eine alte Liebe, aber gewisse Sachen vergisst frau nie.
        http://youtu.be/KkwY0rEnRPA

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und hier noch eine aktuellere Version dieses wunderbaren Liedes:

        http://youtu.be/Htk2ELTOjnU

  • Wanja Rothenberger sagt:

    Einfach nur dekadent! Ein perfektes Abbild unserer egoistischen Gesellschaft.

    • Chregu sagt:

      Ist das wirklich so?
      Oder ist das nicht genau umgekehrt: Das Vorbild unserer Gesellschaft?
      Oder ist Frau Ambrosio gar das Opfer?

  • Mario Monaro sagt:

    Jedenfalls steht bei einem solchen Kaiserschnitt nicht das Wohl des Kindes im Zentrum und das sollte es doch eigentlich…

    • Chregu sagt:

      Da bin ich nicht so sicher. Auch die Mutter hat ein Anrecht darauf, dass es ihr wohl ist.
      Wenn es der Mutter nicht gut geht – beispielsweise weil sie keinen Job mehr hat und ihr das sehr wichtig ist – dann leidet das Kind ganz sicher mit…

      • Leerling sagt:

        und soll sie einen Kaiserschnitt machen lassen weil sie keine Job hat und leidet? Haben sie Drogen genommen?

      • Chregu sagt:

        @Leerling: Ich finde es vermessen, nur auf Grund eines Kaiserschnitt Termins über eine Person zu urteilen. Offenbar können Sie das: Sie haben ja offenbar auch anhand meiner 2 Sätze erraten, dass ich Drogen genommen habe.
        Viele Fakten kennen wir nicht – auch nicht wie es Frau Ambrosio wirklich geht und wie der Entscheid zustande gekommen ist. Ich weiss daher auch nicht, wie ich an Ihrer Stelle entschieden hätte. Sie offenbar schon.

        Was ich jedenfalls sagen wollte ist dass das Wohl des Kindes direkt am Wohl der Eltern hängt und nicht isoliert betrachtet werden kann.

      • Leerling sagt:

        Chregu, ich habe zwei Fragen gestellt die sie nicht beantworten, sondern sie reagieren mit Polemik-Hundehäufchen

      • Chregu sagt:

        @Leerling: Sorry, nicht mein Niveau.

      • Leerling sagt:

        @Chregu: Tut mir leid. Ich wollte sie niveaumässig nicht überfordern…..

  • pixel sagt:

    nun, der Zufall wills. Ich habe erst vor 3 Tagen ein Interview gesehen mit eben diesem Model – im NEUNTEN Monat schwanger, der VORAUSSICHTLICHE Geburtstermin zum Zeitpunkt des Interviews: in drei Wochen. Darf man alles glauben, was die Presse hier schreibt?

    • Brunhild Steiner sagt:

      @pixel:
      also hätten Sie sich mit dieser Info jetzt nicht zurückhalten können?
      Sie machen die ganze erschaffene Empörung zunichte!!!!
      Und werfen nebenbei einen schon ziemlich fragwürdigen Blick auf das uns Vorgesetzte im Allgemeinen-
      sind Sie sicher dass es wirklich genau dieses Modell war?…

      • Pixel sagt:

        Ich halte mich ungerne zurück, wie man gelegentlich feststellen kann. 😉 ganz klar war es Ambrosio, kleine Tochter ausserdem noch dabei, von Nanny betreut. mich überrascht dann doch immer wieder, dass hier ausser nicknames und Werbepropaganda eines Blogthemas für irgendein Buch kaum was hinterfragt wird.

    • Erika B. sagt:

      Ich habe etwas recherchiert und verschiedene Interviews und TV-Beiträge angeschaut. Nein, ich denke, es stimmt, was der Autor schreibt. Sie hat das Kind ca. einen Monat zu früh auf die Welt gebracht. Ob per Kaiserschnitt, habe ich nicht herausfinden können. Jedenfalls wolle sie den millionenschweren Vertrag mit dem Wäschehersteller durch das zweite Kind „nicht aufs Spiel“ setzen, wird in einem TV-Beitrag gesagt.
      Das sind klare Prioritäten.

      • Pixel sagt:

        Danke für die Recherche! Alles ist möglich, man weiss es nicht. Was mir jedoch in der Tat auffiel, dass der Bauch für den 9. SS Monat relativ klein schien, insbesondere man selbst weiss wie gross die Kugel in den letzten paar Wochen noch werden kann.

  • Orlando sagt:

    Mich stimmt die Idee traurig, ein Kind aus anderen als aus medizinischen Gründen zum „Frühchen“ zu machen und es damit zu gefährden. Mein Sohn musste wegen einer Schwangerschaftsvergiftung Ende der 28. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt kommen und ich wäre froh um jeden Tag mehr Schwangerschaft gewesen. Natürlich kann man diese beiden Fälle nicht vergleichen und sicher ist die Gefahr von Komplikationen nach Erreichen der 36. Schwangerschaftswoche nicht mehr so gross. Aber wo zieht man die Grenze? Ab welcher Woche darf man ein Baby „holen“?

  • Erika B. sagt:

    … „was sich Frauen, Feministinnen besonders, während Generationen gewünscht haben…“
    So ein Blödsinn!
    Was hat eine frühzeitig beendete Schwangerschaft mit selbstbestimmter Weiblichkeit zu tun? Sich den Auftrittsterminen eines Wäscheherstellers zu beugen, finde ich nicht besonders mutig oder selbstbewusst.
    Feministisch wäre vielleicht, wenn sie sich dafür eingesetzt hätte, die nötige Auszeit für die Geburt zu bekommen.
    Aber das hätte wohl kein Aufsehen erregt.

  • think about sagt:

    Models sich eher eitel und berechnen. Kampfgeist und Konkurrenzgedanken – womöglich Verlustängste vom jetzigen Lebenstiel und die Definition über deren Aussehen kann in Depressionen enden. Alle wird gemacht, um dem vorzubeugen – auch ein Kind früher aus dem Bauch zu holen. Ich nenne dies extra so „rausholen“ anstelle zu „zur Welt bringen. Nicht alle Frauen werden eins mit dem Kind und lassen der Natur in anbetracht der Risiken ihren lauf. Aber ich möchte nicht in Ambrosios Haut stecken, wenn Komplikationen auftreten welche auf ihren Entscheid zurückzuführen sind…. dann hat sie aber Depressio

  • Ramona Furrer sagt:

    Sie schreiben: „So toll finden wir Papas Schwangerschaftsstreifen nun auch nicht, dass wir gegen eine frühzeitige Kaiserschnittgeburt substanziell etwas einzuwenden hätten.“ Entschuldigung Herr Marti, aber diese Aussage zeugt nicht gerade von Intelligenz. Erbärmlich!

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Erbärmlich ist höchstens ihr mangelndes Textverständnis. Der Text spricht doch gerade kritisch an, dass aus optischen Gründen eine frühzeitige Geburt vorgenommen wird. Daneben betont er mit ironischem Unterton, dass es nicht nur Frauen sind, die die Vorteile des frühen Kaiserschnitts schätzen, sondern auch die Männer.

      Wenn sie die zitierte Aussage und den Text an sich jetzt als Werbung für das vorzeitige „rausschnipseln“ aus optischen Gründen ansehen, ann zeugt das leider nicht gerade von Intelligenz…

  • luna sagt:

    ich bin medizinierin und das schon ein ganzes weilchen. noch nie in meiner ganzen karriere habe ich einen kaiserschnitt im 8. monat gesehen, der nicht medizinisch begründet war, sondern aus freien stücken oder ästhetischen gründen gewünscht war. ich glaube das ist eine klassische medien-ente.
    ansonsten: jede frau soll sich einen kaiserschnitt wünschen dürfen, wenn sie das möchte. ich denke, es sollte eine ‚informed decision‘ sein. schmerz- und risikofrei ist nämlich auch ein kaiserschnitt nicht!

    • Valeria sagt:

      Ok. Sie haben eine Patientin, die das aus oben genannten Gründen wünscht. Sie informieren Sie über die Folgen und Risiken, ein Kind in der 36. Schwangerschaftswoche per Sectio zu holen. Ich bin ja auch der Meinung, dass jede Frau selber entscheiden sollte, aber…

      …die Frage ist: Würden Sie als Ärztin es auch tun? Ich persönlich könnte das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.

      • Tinea pedis sagt:

        @Valeria: Sie als Ärztin mit mehrjähriger Forschungstätigkeit im Gebiet der Immunologie wissen doch wovon sie reden.
        Sie sagen weiter vorne, der Geburtskanal hätte noch nichts vom aufrechten Gang mitbekommen!?! Hat die Ärzteschaft immer noch nicht verstanden, dass die rückenliegende Geburt, schlichtwegs falsch ist? Wenn man nämlich stehend (wenns geht), oder im temperierten Wasser hockend, oder auf allen 4en, mit Bauch nach unten, das Kind zur Welt bringt, erledigt sich das Thema des Geburtskanals von selbst. Die Erdanziehung richtets. Unsere Tochter ist so völlig problemlos geboren worden

      • Valeria sagt:

        @ Tinea pedis: Es hat doch keiner irgendwas von auf dem Rücken liegen behauptet… o_0 Seit der Mensch auf zwei Beinen geht, hat sich sein Becken den Gegebenheiten angepasst. Die jetzige Form ist so etwas wie ein Kompromiss zwischen der Fähigkeit auf zwei Beinen gehen zu können und dem Gebären. Zudem hat sich mit der Evolution auch die Form/Grösse unseres Kopfes angepasst. Und nein, leider ist er dabei nicht „gebärfähiger“ geworden.

        Und klar kann man mit einer alternativen Stellung den Geburtskanal in der Form anpassen, was sich je nachdem positiv auf die Geburt auswirkt.

      • Tinea pedis sagt:

        valeria, ok sorry…. ich habe ihre Aussage auf die Richtung des Geburtskanals zur Erdachse adaptiert. Unter Berücksichtigung des Ermagnetfeldes, des Eisenkerns, der Ozonschicht., Drift der Kontinentalplatten, usw….. 😀

    • Hans Musterman sagt:

      This is not Amerika lalalala

  • Anna sagt:

    Für mich reiner Egoismus. Bin gleicher Meinung wie Valeria, diese 40 Wochen Schwangerschaft haben für die Entwicklung ihren Sinn, sonst wärens nicht 40 … Es gibt Studien, wonach Kaiserschnittkinder häufiger an Asthma leiden. Mein erstes Kind kam aus med. Gründen per Kaiserschnitt zur Welt, leidet heute an Asthma. Zufall? Ich weiss es nicht. Den Kaiserschnitt befürworte ich nur med. begründet, erachte diesen Eingriff als Schock, da das Kind, anders als bei norm. Geburtsverlauf, ohne nat. Vorbereitung und Mitwirkung, innert Minuten bei grellstem OPLicht seine Geborgenheit verlassen muss.

  • Giuli di Mona sagt:

    das ist das kapital von diesem model.dass meine ich ja auch!
    was mich aber stört ist, dass viele frauen sich dem gesellschaftsdruck vom perfektem körper beugen und die schönheit über die gesundheit und geborgenheit des kindes setzen. und dann noch der Meinung sind, es sei ihr freier wille. das ist einfach ein grausamer irrtum.

    • Isabelle sagt:

      Grandioser Kommentar: „…sich dem Gesellschaftsdruck beugen … und dann noch der Meinung sind, es sei ihr freier Wille.“

      Aus kinderärztlicher Sicht ist jeder Tag im (gesunden) Mutterbauch Gold wert für die Gesundheit und Entwicklung des Kindes. Und als Mutter von 3 Kindern würde ich mir nie anmassen wollen, selbst zu entscheiden, wenn das Kind „fertig entwickelt“ ist…

  • Nina sagt:

    Man weiss es ganz genau, ob das Kind noch im Fruchtwasser plantschen möchte: der Startschuss zur Geburt gibt nämlich das Kind, indem es in seinen Nebennieren Hormone produziert, die dem mütterlichen Gehirn sagen „hey Mama, ich bin fertig!“ Ein Kind im achten Monat zu holen, ohne dass es ein Notfall wäre, ist Kindesmisshandlung!

  • Auguste sagt:

    hmm…, das menschen zu jeder torheit fähig sind, ist nichts wirklich neues. aber dass die ärzteschaft nicht dagegen zu protestieren scheint, zu gehilfen einer potentiell lebensverändernden und nichts als idiotischen zeitgeistlosentwicklung zu werden, ist eigentlich noch viel bedenklicher. denn die sollten es ja eigentlich besser wissen.

    nur gut wird diese fehlentwicklung wahrscheinlich auf eine verschwindend kleine zahl von fällen beschränkt bleiben. seit heidi klum models im fernsehen aussucht, hat sich diese berufsgruppe nicht eben als sehr ernstzunehmendes rollenvorbild weiter empfohlen

    • Muttis Liebling sagt:

      Ärzte, Herr August, sind berufsbedigt immun gegen die gesellschaftlichen Konsequenzen ihres Handelns. Die interessieren sich nur für die Technik. Das verbindet sie mit anderen Berufen. In einem gewissen Sinn ist das sogar gut so. Das Korrektiv muss schon von weiter oben kommen, nur das kommt nicht.Dieses nennt man heute Selbstverantwortung.
      Also: Der Henker verantwortet nicht das richterlich angeordnete Hängen, der Investmenbanker nicht die Fehlspekulation und der Operateur nicht die vom KVG sanktionierte Wunsch OP. Schuldig ist immer der Möglichmachende, nicht der Ausführende.

  • Tomas sagt:

    Ich kann im Photoshop eine ganz andere Person aus jeder Frau machen, wenn es drauf ankommt und es unbedingt sein muss. Ich kann Alter nach Wunsch einstellen, Proportionen und Gesichtszüge anpassen, Gesichtsausdruck beeinflussen. Eine Haut ohne Schwangerschaftsstreifen ist ein Retusche- ABC,bei meisten Coversoder Beautyshots macht man sowieso komplett neue Haut, deswegen muss man nicht unbedingt das Bebe weniger lang planschen lassen.

    Ich vermute eher, dass es sich lediglich um die Paar Kilos mehr handelt, die Mami sonst wegtrainieren müsste, also nur um reine Bequemlichkeit.

    • Pixel sagt:

      Photoshop funzt auf dem Laufsteg leider nicht….

      • Tomas sagt:

        Ja. Deshalb laufen auch praktisch nur die jungen. Mamis findest du auf einem Laufsteg selten, als Model aber immer wieder.

      • Pixel sagt:

        Klum, Kerr, Ambrosio (hat bereits ein Mädchen), Bündchen, Moss (lief lange Zeit frequent, jetzt ist sie generell schon etwas alt für die Szene), etc da gibt’s doch einige und mind drei davon victorias Secret….

      • marie sagt:

        pixel nur ein kleiner einschub – bin im stress – kaiser karl nennt diese frauen fette muttis. und für die, die diese frauen laufen, hat kaiser karl wie andere genauso einflussreiche designer nur geringachtung übrig.

      • marie sagt:

        aus der sichtweise in der modebranche, die klar zwischen hautcouture und „mode/trend“ klar unterscheidet, laufen diese frauen nach den geburten eher in der zweiten liga.

      • Tomas sagt:

        Moss ist kein Model, die ist ein Naturphänomen 🙂
        Generell, was du da aufführst sind alles Fälle, wo der Name mehr als die Tatsachen zählt (Klum fand ich sowieso hässlich von erstem Blick an, wenn ich mal kurz subjektiv sein darf)
        Da muss schon sehr viel Geld und sehr gute Gene im Spiel sein, wenn ein Model auch nach dem Kinderkriegen noch auf dem Laufsteg bleibt. Wenn ich die Bignames weglasse, kenne ich kein einziges Beispiel. Mädchen die ich kenne und die sich die Laufstegwochen in Paris antun halten das meistens nur paar Jahre durch..

      • pixel sagt:

        thomas: ja, Klum ist als interessantes Model nicht nennenswert. Aehnlich wie die Schiffer. Fand ich auch nie besonders. Ganz toll die Turlington. Ach ja, die alte Garde halt…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es gibt schon solche, die auch noch nach Kindern auf dem Laufsteg waren: Jerry Hall z.B., oder Iman, die auch heute noch, mit über 50, absolut fantastisch aussieht. Ja ja, die Gene! Iman ist Ostafrikanerin, das sind oft sagenhaft schöne Frauen, Gazellen halt, mit feingeschnittenen Gesichtern.

    • pixel sagt:

      ja, das ist richtig, die meisten sind dann in der 2. Liga. Mitunter hat das aber weniger mit dem Body zu tun, als mit der Tatsache, dass sie Mütter sind und diese äusserste Flexibilität, die als Laufstegmodel gefordert wird, einfach nicht mehr haben und haben möchten. Und ja, die Moss, ein Phänomen sondergleichen. Man liebt sie einfach und weiss selbst eigentlich nicht mal so recht warum.

      • marie sagt:

        …weil sie ein stehauffrauchen ist? 😉 und sie hat was „menschliches“ und eine gesunde trotzhaltung (jetzt erst recht!)…

      • pixel sagt:

        nun ja, marie. das stimmt so alles, aber irgendwie ist sie ja schon auch recht kaputt, oder…

      • Tomas sagt:

        Moss ist Verkörperung dessen, was „Weiblichkeit“ im eigentlichen Sinne heisst. Eine Frau kann sich die einzelnen Attribute zulegen oder antrainieren, bei ihr sind sie einfach in der kristallinen Form da, das was uns Männer bezaubert und gleichzeitig zum Wahnsinn treibt.
        Das muss übrigens nicht einmal immer mit solchem Aussehen verbunden sein, ich kenne Paar Beispiele die nicht so „modelhaft“ sind, man(n) aber trotzdem keine Chance das überhaupt zu merken hat 😉

      • marie sagt:

        @pixel
        ja, aber irgendwie vermute ich bei moss soetwas wie leidenschaft und intensität. und das kann ich zumindest gut nachfühlen. und machen sie sich um moss keine sorgen, sie hat genug kohle und hat auch immer wieder bewiesen, dass sie im richtigen moment genau weiss, was zu tun ist. ich mag sie und würde sie nicht missen wollen – auf die anderen, könnte ich gut verzichten, die sind nämlich langweilig 😉

      • pixel sagt:

        ach, am coolsten waren moss und depp. die beiden fand ich himmlisch zusammen. depp vermutlich also, thomas, das männliche pendant zu moss.

      • marie sagt:

        :mrgreen: ähm… mhhhh… ja-aaaa!

      • pixel sagt:

        marie, wir verstehen uns auch hier, wie ich sehe 🙂

  • Wildkatze sagt:

    Wenn ich das Wort „Sohnemann“ lese, weiss ich bereits, mit was für einer Person ich es zu tun habe. Sogar eine doppelte männliche Identifikation muss her, damit ja allen klar wird, wie wichtig dieser Stammhalter ist! Ist ein Mädchen dann eine „Tochterfrau“?

    • E.H.Roth sagt:

      ja WK da gibt es Leute die sind sehr stolz auf ihren Ableger obwohl bei den meisten die so übertreiben, wenn es um ihren „Stammhalter“ geht, wäre eine abwischen am Leintuch besser gewesen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, das wort „stammhalter“ hat mich immer schon fasziniert, sind doch selbst männliche nachkommen, wenn sie denn frisch im familienstammbaum positioniert werden, eigentlich immer bloss zweige etwas ab vom stamm. zugegeben, für leute, deren steckenpferd es ist, bäume zu umarmen, ist der begriff ein segen – klingt er doch gleich so viel weniger nach esoterik-messe wie „baumkuschler“, was einen in der sonderbaren-weltrangliste sogar noch weit hinter „trainspotter“ und zweisilbige internet-trolle zurückfallen lässt.

      „tochterfrau“ muss ich mir erst noch durch den kopf gehen lassen, wildkatze

      • Leerling sagt:

        was du alt-schwuchtel unter stamm-halter verstehst ist allen klar. und dass du auf den versch. bahnhof-wc’s nicht bäume, sondern Jungs umarmst und dir ständig ihre dinge durch den kopf gehen lässt brauchst du auch nicht speziell zu erwähnen. deine vorliebe für kleine schnäbis hast du uns zur genüge gezeigt. du hast da noch was in den mundwinkeln. Den bescheuerten musikbegriff hast du aber vergessen, alter Mann.
        ich freu mich auf deine antwort

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Wildkatze, wieder mal sauber auf den Punkt gebracht, so guet!

  • Aloha sagt:

    Ich finde Kaiserschnitt ok, aber eine erzwungende „grundlose“ Frühgeburt zu riskieren??? Zudem, Modells sollten doch fähig sein, die Kilos auch nach 9 Monaten Schwangerschaft runter zu bringen. Ich war, ohne zu wollen, in 6 Monaten nach der Geburt leichter als zuvor… dann sollte es denen doch mit Personal Trainer und Hungerkuren erst recht gelingen. Sonst wäre es überlegenswert, auf eine Schwangerschaft zu verzichten. Einer Mutter sollte das Kindswohl / die Gesundheit des Kindes an vorderster Stelle stehen. Ich habe ja nichts gegen Mütter, die Karriere machen, aber nicht um jeden Preis…

    • alien sagt:

      Weil Du leicht abnehmen konntest, muss das also jede können? Müll. Die Menschen sind verschieden.

      • Muttis Liebling sagt:

        alien, es geht nicht um Kaiserschnitt, nicht um Abnehmen und nicht um Einzelentscheidungen. Es geht um die Hierarchie der Werte. ‚Sonst wäre es überlegenswert, auf eine Schwangerschaft zu verzichten.‘ schreibt Aloha. Das ist der entscheidende Satz. ‚Ich habe ja nichts gegen Mütter, die Karriere machen, aber nicht um jeden Preis…‘ ist dann Wertung, der kann man sich anschliessen, oder nicht. Ich würde in der Wertung weiter gehen und sagen, dass Kind immer vor Karriere kommt, man das aber sequentiell lösen zu versuchen sollte. Beides nicht gleichzeitig. Dann geht aber nicht Dauerkarriere.

    • Giuli di Mona sagt:

      ja, wenn das mit dem abnehmen nach der geburt immer so einfach wäre…
      ich bin nach 2 geburten(eine war eine sectio) immer noch schlank und schwangerschaftsstreifenfrei
      .zum glück!! der gesellschaftsdruck perfekt zu sein, auch nach der geburt ist enorm. die frau definiert sich v.a.über den mann.
      äusserliches, oberflächliches ist ein wichtiges statussymbol.

      • Hans Musterman sagt:

        @Giuli di Mona
        Aber du gibst mir recht damit das sich jeder selber aussucht welche Werte er von der „Geselschaft“ übernimmt und welche nicht? Oder denkst du das vieles Fremdgesteuert ist? Wenn ja, sollte man dann Werbung die mit Photoshop und anderen Tricks arbeitet nicht einfach als unlauterer Wetbewerb verbieten bzw. mit hohen Busen belegen? Oder ist es die Bildung und mangeldes Denkvermögen das viele diesem „Ideal“ nacheifern lässt? Da frag ich mich ob man so unmündigen Erwachsenen nicht mit einen Beistand helfen müsste.

      • O.T. sagt:

        Das Äusserliche ist ja auch das Kapital dieser Models, daher kann ich es verstehen, dass es zu einem Thema für sie wird. Was ich hingegen nicht verstehe, ist, warum sich diese Models nicht einfach einer Schönheits-OP nach der Geburt unterziehen. In dem Fall riskieren sie keine Schäden bei dem Kind, sondern gehen nur eigene Risiken ein. Das Geld haben sie ja. NIcht dass ich Schönheits-OPs toll finde, aber der Körper ist deren Kapital. Wir Normalos müssen halt mit der alten Diät- und Sport-Methode vorlieb nehmen … schlimm finde ich das nicht.

      • Wildkatze sagt:

        „die frau definiert sich v.a.über den mann.“ – Leider!
        Ist das Dummheit? Unterwürfigkeit? Mangelndes Selbstbewusstsein? – Weshalb ist das so?

      • alien sagt:

        Wieso etwas flicken, das man gar nicht erst kaputt machen muss?

      • Muttis Liebling sagt:

        Die Frau unterwierft sich dem Mann
        1. weil GLEICH ein physikalisch unmöglicher Zustand ist, deshalb sich einer unterwerfen MUSS
        2. es ist meist die Frau, weil sie wegen Mutterschaft den emotionalen Bereich mehr vorhalten muss
        3. es ist weniger der Mann, weil er tradiert (militärisch) den Gewinner vorhalten muss
        4. Frauen gewinnen durch Emphatie, Männer verlieren dadurch
        5. Testosteron macht aggressiv, Östrogen schwammig
        Wenn es keine Sinn hätte, Gegenpole zu schaffen, hätte die Evolution das nicht gemacht. Gleichheit, grundsätzlich, ist das dümmste, was GottInnen sich hätten ausdenken können.

      • marie sagt:

        @ml
        1. weshalb sich unterwerfen?
        2. östrgen macht schwammig… na ja in anbetracht, dass je nach dem wo frau sich gerade im zyklus befindet, hat frau schon die tendenz wasser zurückzubehalten, aber das macht frau nicht schwammig…

        im ernst ml geht es ihnen gut?

      • Wildkatze sagt:

        marie, diese Frage habe ich mir auch gestellt, als ich MLs Kommentar gelesen haben. Aber es geht tatsächlich noch unverschämter: Kürzlich habe ich im Bayern2-Radio eine Diskussion gehört, in der einer der Teilnehmer sagte, Gleichstellung von Mann und Frau wäre UNGERECHT (!), weil beide nun mal nicht gleich seien! Ich unterstelle ML, dass er das auch unterschreiben würde, so wie ich ihn wahrnehme.

  • Stadelman Reto sagt:

    Der einzige Grund warum ich dagegen bin ist schnell und simpel erklährt. Ich bin gegen den heute vorherrschenden Konsumwahn und übertriebenen Leistungsdruck. Mamas die sich das Kind mal schnell rausschnippeln lassen, sind nichts anderes als Menschen die in diesem Konsumwahn vollkommen aufgehen. Menschen die, ich kann es nur so emotional ausdrücken, ihre Seele an den Konsum verkaufen, und alles, von den Freunden, (Facebook) der Familie, (stellt man sich ebenfalls selber zusammen wie sie einem passt) bis über das Baby (Frühgeburt) diesem unterordnen, verstehe ich nicht.

    • Hans Musterman sagt:

      Dem kann ich mich nur anschliessen. Konsumwahn und Wachstum mit Schuldenanhäufung und grenzeloser Resourcenverschwendung. Die Ideale sind zur Perversion verkommen.Ein Leben eine Ware wie jede andere auch, dazu da um möglichst grossen Profit in irgendeiner Art rauszuschlagen. Aber was erwartet man schon von einem Lebewesen das sich wie ein Krebsgeschwür ausbreitet.

    • alien sagt:

      Langsam bitte. Leute, die Du nicht kennst, einfach so in wenigen Worten zu charakterisieren, ist sehr unseriös.

      • Hans Musterman sagt:

        @alien
        Wenn du meinen komentar damit meinst: Der bezieht sich nicht auf einen Einzelnen sondern auf die (westlichen?) Werte, bzw. was davon noch übrig ist.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, da muss ich mal Musterman beipflichten. Alien seien Sie nicht immer so anständig-schweizerisch-korrekt, kann man nicht… nicht alle in einen Topf … usw. ist wischiwaschi Zeugs wie eben Schweizer halt sind. Immer bedacht sich nicht zu exponieren. Der Kompromiss und ja aber, könnte, vielleicht… bringt nichts. Ich kann auch in wenigen Worten charakterisieren. Ja diese Models sind aufgeblasene unwichtige Kreaturen. Was hat so eine Ambrosia schon zu melden? Nichts eben.

      • Katharina sagt:

        „Ja diese Models sind aufgeblasene unwichtige Kreaturen“ – Kreaturen. aha…..

  • Thomas1 sagt:

    Leben ist dermassen komplex, dass wir mit unseren Messmethoden längst nicht alle Zusammenhänge erfassen können. Was wir zu 100% wissen: Leben funktioniert nicht linear-logisch. Wir wissen unterdessen auch zu genüge, dass Eingriffe linear-logischer Natur in der Regel zu unerwarteten Nebenwirkungen oder Spätfolgen führen, weil wir ja die Kreisläufe nicht wirklich kennen und damit nicht wissen, was langfristig herauskommt. Logisch. Im Fall der Geburt tragen vor allem die Kinder allfällige Spätfolgen für meine Entscheidung. Weshalb ich nur notfalls von einer natürlichen Geburt abweichen würde.

  • O.T. sagt:

    Es geht hier wirklich nicht um die Frage, Kaiserschnitt ja oder nein. Das ist ein alter Hut. Es geht darum, ob man ein Frühchen produzieren möchte, dies aus beruflichen als auch aus gesellschaftlichen Gründen. Als Schwangere, die während der Schwangerschaft aufgrund Komplikationen stets Angst haben muss, ein Frühchen zu haben, verstehe ich nicht, wie man willentlich ein Frühchen produzieren kann, das definitiv noch nicht ausgereift ist. Ich kann es verstehen, wenn es um ihr eigenes Leben oder um das Leben des Kindes gehen würde, aber nicht, weil der Bauch möglichst straff bleiben sollte.

  • A.Tschannen sagt:

    Wenn ein Kind schon so auf die Welt kommt (so nebenbei), dann tut es mir leid…sicher wird auch nicht gestillt…

  • Daniel sagt:

    Ich schreibe hier als Mann, Single und Kinderlos. Ich verstehe die ganze Diskussion nicht, ob Kaiserschnitt hin oder her. Jede Frau muss doch selbst entscheiden, was für sie richtig ist! Oder sehe ich das irgendwie falsch?

    • maya sagt:

      ..wenn es sich dabei nur um das Leben und den Körper der Mutter handelt, fein, dann darf sie alles selber entscheiden. Aber wenn ihre Entscheidung Einfluss nimmt auf die Entwicklung und das Leben des Kindes, ist das nicht vertretbar und nur dumm bzw. egoistisch.

    • Stadelman Reto sagt:

      Nein, sie sehen das richtig. Mann oder Frau ist hier aber nicht entscheidend für mich. Für mich geht es um die Frage ob man denn wirklich alles Konsumieren muss und nicht einmal die Natur Natur sein lassen kann… Konsum kann doch nicht alles sein worauf man sein Leben ausrichtet. Und genau so wenig ist ein Baby ein Konsumgut…

    • Muttis Liebling sagt:

      Sie sehen das falsch. Für mich kann ich nur entscheiden, was mich betrifft. Der gewünschte Kaiserschnitt betrifft 3 Parteien. Die Mutter, das Kind und alle über die Kosten des Gesundheitswesens mit zusätzlichen ca. 2.300 Franken.
      Ich bin grundsätzlich gegen den geplanten Kaiserschnitt, aber wenn schon, soll man sich den wie einen Lippenstift kaufen. Gerade wenn Krebspatienten sich die Therapie vor Gericht erstreiten müssen.

      • Chregu sagt:

        A propos Kosten: Bei den billigsten Geburten (ohne Arzt – zu Hause) wird von den KK am Meisten geknausert.

    • Chregu sagt:

      Es gibt kein richtig und kein falsch – nur verschiedene Meinungen. Wir können darüber diskutieren – entscheiden muss letztendlich jede selber. Wichtig scheint mir, dass der Entscheid auch später nicht mehr hinterfragt wird. Soo wesentlich ist die Geburt nun auch wieder nicht. – Hauptsache gesundes Kind.
      Es geht ja nicht nur um die Frage ob Kaiserschnitt oder nicht, sondern ob geplante Frühgeburt (ohne medizinische Gründe) oder nicht. Das geht einen Schritt weiter in die – aus meiner Sicht – falsche Richtung.
      Aber wir Männer haben ja gut reden. Wir müssen das ja nicht durchstehen 😉

      • marie sagt:

        @chregu
        „hauptsache gesundes kind“… da wäre ich vorsichtig. viele eltern entscheiden sich für das kind und nehmen das kind wie es kommt, auch krank, behindert usw.

      • Chregu sagt:

        Ja, hast recht – bin in dieser Beziehung verwöhnt.

  • GionSaram sagt:

    Es steht mir nicht an über Frauen zu urteilen die eine Geburt lieber vorzeitig mittels Kaiserschnitt über die Bühne bringen wollen anstatt die ganzen 9 Monate abzuwarten und den herkömmlichen Weg zu gehen. Die allfälligen Risiken dieser Entscheidungen tragen sie selber und ihr Kind. Alessandra Ambrosio hat sicherlich diese Operation aus eigener Tasche bezahlt und somit ist das vollständig ihre Privatsache. Hierzulande hingegen werden solche Entscheidungen ganz oder teilweise von allen anderen KVG Prämienzahlern mitfinanziert und das ist für mich inakzeptabel. Solidarität muss Grenzen haben.

    • Auguste sagt:

      hmm…, interessanter ansatz, gionsaram: solange man es aus dem eigenen sack bezahlt, sind sogar ethische abstriche irgendwie weniger störend – ja sogar offenbar akzeptabel. ich zweifle, dass dieses konzept die menschheit weiter bringen würde – aber hey, wenn humanität vs. kvg zur debatte stehen, dann wäre es ja wohl verrückt, die ganze sache nicht vom finanziellen aspekt her zu betrachten, denn wir sind ja alle in erster linie prämienzahler und dann menschen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Auguste:
        nicht ganz richtig, denn zuallererst- und das ist wirklich ganz wichtig!
        sind wir K o n s u m e n t e n
        (an dieser Stelle sei allen gedankt welche dafür gesorgt haben dass in der Regel auch nur noch von Konsumenten gesprochen wird, wenn es eigentlich um Menschen ginge…),
        und erst dann Prämienzahler, und am Schluss noch ein bisschen Menschen…
        guten Tag 🙂

      • stefica abramovic sagt:

        @Auguste
        Sehr schön, wie Sie das beschrieben haben.
        Natürlich ist jeder für sich verantwortlich, aber ich denke, dass wir uns immer mehr von der Natürlichkeit des Lebens entfernen.
        Was ist Schönheit? Muss dass nach einer Geburt ein flacher Bauch sein.
        wenn nur eins der Models aufstehen würde und diesem Wahnsinn eine Ende setzen würde, die haben eh Millionen gescheffelt und ich kann nicht nachvollziehen, dass Sie mit Ihrer Gesundheit und auch dem Wohlergehen Ihres Kindes so grob fährlässig handeln. Meines Erachtens Egoismus pur. Wem müssen Sie beweisen, dass Sie wieder schlank sind?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, ein flacher Bauch ist das Non-Plus-Ultra, wissen doch alle.

        Ich war extrem frustriert, als ich 3 W. nach der 2. Geburt immer noch nicht wieder in meine Levis Röhren Gr. 29 kam. Damals ahnte ich noch nicht, dass es ein Abschied für immer war. Es blieb dann lange bei Gr. 30, inzwischen sind auch die in der Brockenstube. Und ich lebe noch, eigentlich besser denn je. 🙂 Das Leben besteht aus vielen kleinen Abschieden, jeden Tag……

      • Muttis Liebling sagt:

        Brunhild, nein, wir sind alle, ob Vollzeitmutti oder Junkie zumindest Mitproduzenten. Wer sich gestern den Wettbwerb der Stammler und Unbegabten in Baku angesehen hat, hat den mitproduziert. Ich bin seit Jugend bewusster Konsumverweigerer, das gilt aber nur für Lebensunnötiges. Für die Migros bin ich Konsument.
        Wenn mein Kosumverhalten Massstab wäre, gäbe es keinen Individualverkehr, keine Skipisten, keine Nachtveranstalter. Deswegen machen WIR das nicht, weil WIR mich einschliesst. Das machen die, zu denen ich nicht gehöre.

      • Wildkatze sagt:

        Denkt man über den Ausdruck „human resources“ nach, dann ist „Konsument“ ja geradezu schmeichelhaft!

  • Giuli di Mona sagt:

    Nochmals, aus ästhetschen gründen eine sectio durchzuführen hat nichts mit freiem willen zu tun. es ist der wille der gesellschaft. zu vergleichen mit gruppendruck. will frau doch den ansprüchen von mann und den mitleidigen blicken in jugendlichen körpern steckenden mitfrauen stand halten können.

  • Cybot sagt:

    Die meisten scheinen sich hier ja einig zu sein, dass es nicht der Kaiserschnitt ist, der hier problematisch ist, sondern die geplante Frühgeburt. Aber wie ist das eigentlich bei einem Kaiserschnitt nach 9 Monaten? Macht man den zu einem berechneten Termin oder erst wenn die Wehen einsetzen? Die Vorhersage des Geburtstermins ist ja des öfteren ziemlich ungenau, auch eine Woche zu früh ist es ja eigentlich noch eine Frühgeburt. Weiss da jemand mehr?

    • alien sagt:

      Ist eine Geburt nach 8 Monaten eine „Frühgeburt“? Knapp schon, aber Beeinträchtigungen durch die zu frühe Geburt sind nicht wahrscheinlich.

      • Valeria sagt:

        Eine Frühgeburt ist alles, was vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommt. Ab der vollendeten 42. Woche beginnt dann die Übertragung, was das Risiko für das Kind wieder erhöht. Alles dazwischen ist eine Termingeburt und wird (falls nichts dagegenspricht) auch so behandelt.

        Mit Ultraschall kann man den Termin bei einem gesunden Embryo heute erstaunlich genau vorhersagen. Diese Terminbestimmung ist extrem wichtig und bestimmt über das weitere Vorgehen mit dem Neugeborenen. Deshalb gibt es hier kein „eigentlich zu früh“ oder „ist doch ziemlich ungenau“.

      • O.T. sagt:

        @alien:Haben Sie schon ein Frühchen, das vier Wochen zu früh gekommen ist, einmal gesehen? Haben Sie dessen Mutter gesehen, wie sie zuschauen muss, wie ihr Kind auf die Neonataloge verlegt werden muss, weil z.B. die Lungen noch nicht reif genug sind. Haben Sie mal mit einer Mutter gesprochen, die das Krankenhaus ohne ihr Frühchen verlassen musste? Ich bezweifle es.

      • alien sagt:

        Was, ich? Nein. Wenn ein Kind nach 36 Wochen auf die Welt kommt, es nach 37 Wochen aber schon keine Frühgeburt mehr ist, dann ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass es nach 36 Wochen brutal beeinträchtigt ist.

      • O.T. sagt:

        @alien:
        Nun, da könnte man sagen, dass jeder Tag zählt. An jedem Tag das Kind Fortschritte macht. Andererseits stimmt es, was du sagst, es ist ein relativ simples Rechenspiel, eines, das definitiv nicht immer aufgeht. Ich weiss nicht, wenn du ein solches Frühchen mal gesehen hättest, wie es Schläuchen liegt, oder du nur schon mal in die Neo musst, glaube ich, dass du anders darüber denken würdest. Was meinst du?

      • alien sagt:

        Wie denke ich denn? Ffff. Ich sprach über die übertrieben scharfe Definition von „Frühchen“, das ist alles. Bitte nichts in mein Zeugs hineinlesen, was ich nicht sagte.

    • Valeria sagt:

      @ alien:
      Eine Geburt nach 8 Monaten entspricht einer Geburt in der 35. Schwangerschaftswoche. Das ist eine Frühgeburt. Sie geht praktisch immer mit entsprechenden Problemen (Atemstörungen, Hirnblutungen, Augenprobleme… je früher umso ausgeprägter) einher. So etwas ist nicht anzustreben.

      • alien sagt:

        Hab ich das gesagt? Hab ich nicht gesagt.

      • Valeria sagt:

        „Wenn ein Kind nach 36 Wochen auf die Welt kommt, (…) , dann ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass es nach 36 Wochen brutal beeinträchtigt ist.“

        Jeder Neonatologe würde Ihnen sagen: DOCH! (Klar, eine bleibende Beeinträchtigung mit 30 Wochen ist wahrscheinlicher wie eine mit 36 Wochen. Aber jede Frühgeburt ist ein Risikokind. JEDE!

        „Hab ich das gesagt? Hab ich nicht gesagt.“

        Sie haben weiter oben gesagt, dass eine Geburt nach 8 Monaten zwar eine Frühgeburt ist, eine Beeinträchtigung durch diese zu frühe Geburt aber nicht wahrscheinlich ist. Und das stimmt nicht.

      • alien sagt:

        Hm, ich denke halt, dass unterhalb von 36 Wochen die Gefahr ansteigt, aber sicher nicht sprunghaft. Das sagt mir meine wissenschaftliche Erfahrung.

      • Valeria sagt:

        Gut. Aber was Sie denken und was das allgemeine Wissen/Vorgehen auf der Neonatologie ist, muss ja nicht umbedingt korrelieren. Irgendwo hat jemand schon geschrieben, dass die Schwangerschaft nunmal nicht linear verläuft. Ein Kind, was in der 20. Woche kommt, ist nicht halb-gesund. Und so ist ein Kind, welches in der 36. Woche kommt/geholt wird, eben nicht „ein-fast-noch-Termingeborenes“.

        Nur so: Lineare Verläufe sind in der Naturwissenschaft relativ selten…

      • alien sagt:

        Nein, aber die Schwangerschaften verlaufen ja sehr unterschiedlich, aber wenn definiert wurde, dass eine Geburt ab der 37. Woche im Termin liegt, dann kann man schon deduzieren, dass das dann wahrscheinlich für die grosse Mehrheit der Geburten so sein wird und dass eine Geburt eine Woche vorher meist wohl noch kein Problem nach sich zieht.

      • Valeria sagt:

        @ alien:
        Sorry, aber die Neonatologie arbeitet nicht nach gefühlten Wahrscheinlichkeiten. Die Grenzen liegen in diesem Bereich einfach zu eng. Das heisst, man hält sich an die gemessenen Werte und die Daten, alles andere ist Hokuspokus. Wenn ein Kind dann mit 36 Wochen fit und gesund ist, super! Aber man muss sich darauf vorbereiten, dass dem halt nicht so ist, weil die Wahrscheinlichkeit eben sprunghaft zunimmt, je jünger das Kind ist.

      • alien sagt:

        Gefühlt? Nein. Gesunder Menschenverstand.

    • Pixel sagt:

      Cybot: der geplante Kaiserschnitt nach neun Monaten (also das was man hierzulande gängig unter geplantem Kaiserschnitt versteht – das Model Ambrosio hat die Lage hier durchgewirbelt wegen des ungewöhnlich frühen Zeitpunktes) wird meist um den angenommenen / errechneten Geburtstermin gelegt. Es gibt durchaus Kaiserschnitte die dann unter der spontanen Geburt (also kein gewollter Kaiserschnitt) anfallen, die dann aber, indiziert aufgrund Komplikationen passieren oder passieren müssen. Meist werden die dann als Notfallkaiserschnitt deklariert. Das heisst, man kann sich eine naturl

    • Pixel sagt:

      natürliche Geburt zwar wünschen, man weiss aber nie ob das dann auch so klappt oder Mutter Natur solche Komplikationen macht, dass ohne Kaiserschnitt das Leben des Kindes, der Mutter oder beider gefährdet wird. Tatsache ist aber auch, dass sich Spitäler heutzutage eher keinem Risiko aussetzen wollen und die Tendenz da ist, eher früher als später das Messer anzusetzen.

  • Bitta sagt:

    diese Aussage von Herrn Marti schockiert mich: „So toll finden wir Papas Schwangerschaftsstreifen nun auch nicht, dass wir gegen eine frühzeitige Kaiserschnittgeburt substanziell etwas einzuwenden hätten.“
    Hallo?! Es geht hier um die KINDSGESUNDHEIT, nicht um Schwangerschaftsstreifen! Was für eine menschenverachtende, oberflächliche Aussage ist das denn bitte!

  • ronja_vs sagt:

    Eine Schwangerschaft dauert nicht ohne Grund 40 Wochen, in den letzten Wochen reift vorallem die Lunge aus, aber auch der Tag/Nacht Rhythmus entwickelt sich. Und das Baby legt vorallem an Gewicht zu. Gewicht, das es braucht um die Anpassungszeit der ersten Tage gut zu überstehen (schliesslich nehmen Babys in den ersten Tagen wieder bis zu 10% ab)
    Kaiserschnitt als medizinische Nötigkeit ist gold wert. Als ästhetische Lösung finde ich sie sehr fragwürdig.

  • Dan sagt:

    Zum Glück kann Frau selbst entscheiden wie sie gebähren will.
    Meine Frau hat sich zweimal gegen einen Kaiserschnitt entschieden, obschon sie beim 1. Kind fast gestorben wäre. Auch in unserer modernen westelichen Welt sterben immer noch Frauen wegen Komplikationen bei der „natürlichen“ Geburt von Kindern.

    Dafür hat sie nun einen schönen Bauch ohne hässliche Operationsnarbe.

    • Bitta sagt:

      man muss nicht stolz darauf sein, auf einen KS verzichtet zu haben, wenn man dafür das Wohl des Kindes oder das eigene aufs Spiel setzt. Mein Kind wäre bei der Geburt fast gestorben, deshalb gabs beim zweiten einen KS. Ich habe nicht aus falschem Stolz auf einer natürlichen Geburt mit ebenfalls erhöhtem Risiko bestanden. Und einen schönen Bauch hat sie kaum, wenn die Haut gedehnt wurde und reisst. Die Narbe sieht man übrigens kaum.

  • Nico Meier sagt:

    Für mich ist die Unterscheidung zwischen Kaiserschnitt nach 9 Monaten und frühzeitiger Kaiserschnittn entscheidend.
    Ich finde es verantwortungslos ein Frühchen zu produzieren nur um mehr Komfort für die Mutter zu erhalten.
    Eine Frühgeburt hat viele Nachteile für das Kind. Deseiteren finde ich einen Kaiserschnitt sinvoll wenn er wirklich nötig ist. Einen Kaiserschnitt zu planen weil es einfacher ist finde ich nicht erstrebenswert. einige Kollegen sind im medizinischen Bereich tätig und vertreten die Meinung, dass Durchkämpfen des Kindes bei der Geburt mache es Widerstandsfähiger.

    • Blitz Blank sagt:

      „einige Kollegen sind im medizinischen Bereich tätig und vertreten die Meinung“

      Sind diese Meinungen wissenschaftlich oder erfahrungsmässig begründbar oder handelt es sich bei diesen Meinungen eher um Überzeugungen?

      • Valeria sagt:

        Ich kenne auch Leute, die glauben, dass Kaiserschnittkinder „noch einmal geboren werden müssen“ (indem man sie durch enge Röhren quetscht etc…), weil sie die Geburt vermissen. Diese Leute sind auch im medizinischen Sektor tätig. Genauso wie viele Hebammen überzeugt sind, dass Moxibustion ein Kind im Bauch noch drehen kann. Mit wissenschaftlichen Methoden konnte dies nie nachgewiesen werden.

    • Nico Meier sagt:

      Meine Überzeugung habe ich dargelegt. Ich finde es falsch ein Kind vorsätzlich zum Frühchen zu machen, da Frühchen zu sein eine Minderung der Startchancen im leben bedeutet.
      Wenn ein frühchen natürlich entsteht ist es da seine aber ein Frühchen künstlich zu produzieren find eich falsch

      • Valeria sagt:

        Dieser Überzeugung schliesse ich mich an.

      • Mamma sagt:

        Dann müssten aber ganz viele Menschen ganz schlechte Startchancen haben. Und tatsache ist aber, dass in unserer sogenannten ersten Welt die allermeisten vor Termin-Geborene (8. Monat ist doch noch kein Frühchen!) problemlos gedeihen.

      • Valeria sagt:

        Bei vollendetem 8. Monat sind die Kinder noch nicht einmal 35. Wochen alt, das ist eine Frühgeburt. Und die allermeisten vor Termin-Geborene gedeihen NICHT problemlos.

      • Valeria sagt:

        Ergänzung: Mit VOR Termin meine ich alles vor Beginn der 38. Woche, alles war zwischen 38. und 42. Woche liegt, ist Termin.

      • alien sagt:

        Also so gegen Ende der 37. Woche ist zu früh und katastrophal, drei Tage später ist 38. Woche, damit Termin und problemlos? Das ist schon eine sehr primitive Sicht…

      • Valeria sagt:

        @ alien:
        Das ist nicht primitiv, das ist die medizinische Definition. Ein Kind mit 36/6 ist eine Frühgeburt und wird entsprechend beobachtet. Wenn sich zeigt, dass alles gesund ist, wird es dann behandelt wie ein Termingeborenes. Kommt ein Kind 37/1 zur Welt, wird es als Grenzfall natürlich auch entsprechend beobachtet, es ist aber per definitionem keine Frühgeburt mehr. Diese Daten wurden so definiert und sind wichtig. NATÜRLICH wird ein 28/6 anders behandelt wie ein 35/3. Und NATÜRLICH macht +/- 1 Tag keinen riesigen Unterschied. Aber zwei? Oder fünf? Oder zehn? Wo ziehen Sie die Grenze?

      • alien sagt:

        Keine Grenze. Einzelfälle, individuell anschauen.

  • Marlies sagt:

    man fragt sich dann wieso diese Frauen unbedingt ein Kind wollen wenn es doch so unbequem ist und nicht in die Karriere passt. Wie sich die ‚Frühgeburt‘ per Kaiserschnitt auf lange Sicht auf die armen Kinder auswirkt sieht man dann in 10- 20 Jahren.
    Mir fällt jedenfalls auf, dass es seit dem Kaiserschnitt Trend viel mehr Kinder gibt die ein seriöses Problem haben- wäre mal eine Studie wert. Interessant auch dass dieser chirurg. Eingriff erlaubt ist- einen gesunden Blinddarm operieren darf man aber nicht?

    • Valeria sagt:

      Man muss einfach unterscheiden zwischen medizinisch indiziertem Kaiserschnitt/Wunschkaiserschnitt auf Termin (insgesamt besseres Outcome) und Frühgeburt per Kaiserschnitt (schlechterer Outcome). Diese beiden Punkte sollten in der Diskussion hier nicht vermischt werden. Ein Kaiserschnitt per se ist für das Kind nicht schädlich, eine zu frühe Geburt aber schon.

    • Chregu sagt:

      Ich kann nicht abschätzen, welche Folgen die eine oder andere Art und Zeitpunkt der Geburt auf das Kind hat. Ist sicher auch abhängig vom Kind selber und vermutlich ist es ideal, auf die altbewährte Methode zur Welt zu kommen.
      Es erstaunt mich halt auch nicht, dass ein Model zu diesem Schnitt greift. Sind es nicht die selben Leute die alles tun, um ewig jung auszusehen? Ich mein auch schönheits OPs. Es ist ein harter Job. Nur wenige schaffen es an die Spitze. Für die meisten Frauen spielt das Aussehen des Bauches für das Berufsleben keine Rolle.
      Sie hat doch auch das Recht, ein Mami zu sein.

  • Pascal Sutter sagt:

    Wer sowas aus beruflichen oder ästhetischen Gründen macht, dem ist nicht mehr zu helfen. Da ist ja schon klar, welche Werte und Prioritäten gesetzt sind. Hoffentlich kommt die Frau zur Besinnung. Was macht eigentlich der Vater – war er einverstanden damit?

    • Mamma sagt:

      Und wenn der Vater nicht einverstanden war..? Was dann? Hätte er sie zum Austragen gezwungen…?

      • Monti sagt:

        @mamma, solche entscheide sollten zu zweit getroffen werden – klar, der Entscheid am Schluss liegt bei der Mutter, aber im Sinne einer funktionierenden Beziehung wäre das schlau.

        Ich könnte mit so einer Frau nichts anfangen – Kind raus, und sofort wieder arbeiten…für was hat man dann Kinder?
        Meine Frau hat den Termin in einem Monat und Sie wird danach 100% zu Hause bleiben und Mutter sein, klar, ist auch eine Geldfrage, das können nicht alle. Aber: Ein Kind braucht seine Eltern und nicht 90% Nannys und Kitas!

        Eine wirklich fragwürdige Entwicklung!

      • Pascal Sutter sagt:

        Ehm, der Vater hat ja wohl auch etwas zum Kindeswohl zu sagen, oder???!

      • E.H.Roth sagt:

        hm Herr Sutter, am besten sie finden solche Sachen heraus bevor das Kind da ist…

      • Pascal Sutter sagt:

        Gleich 2 komische Ansichten… Die Ansicht „Mein Bauch, mein Kind“ gehört in dieselbe geschichtliche Kiste wie die Inquisition und die Sklavenhaltung. Und die Ansicht dass Kitas für das Kind schädlich sind in die Kiste mit modernen Mythen.

    • Monti sagt:

      @Hr Suter

      Sorry was heisst hier moderner Mythos? Mein Kind wird von meiner Frau und mir erzogen und nicht von irgendwelchen Fremden! Es reicht schon, wenn ab der Schulpflicht die Kinder durch die Lehrer ideologisch auf die Reihe gebracht werden – das muss nicht schon ab Babyalter sein!

      • Gabriela sagt:

        @monti: Ui, verrückt! Ich dachte immer, solche eine (verstaubte) Meinung wie die Ihre, sind Mythen! Oder ist das ein Witz? Aber anscheinend weiss man hier im Forum genau bescheid über Ihre Meinung und überliest es einfach – mach ich beim nächsten Mal auch so 🙂

  • Blitz Blank sagt:

    Die „Natürlich“-VertreterInnen wollen die Schwangerschaft „natürlich“ unter Naturschutz stellen während sie gleichzeitig manipulierte Natur in ihrem Leben gebrauchen (Medizin, Technologie).
    Mich würde erst mal interessieren, ob in der letzten Schwangerschaftswoche noch wichtiges passiert und ob dem Kind ein nachhaltiger Schaden dadurch entsteht. Wenn nicht, ist das für mich vertretbar. Das gleiche gilt für den Kaiserschnitt.
    Anstatt die „Manipuliermöglichkeiten“ die uns heute zu Verfügung stehen zu tabuisieren (wie z.B. auch die Gentechnologie und die Sterbehilfe), sollten viel eher die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen (also z.B. sozialer Druck, wirtschaftliche Interessen) beleuchtet werden, in der solche Manipulationen stattfinden.

    • Valeria sagt:

      Medizinisch gesehen passiert bis zum Schluss etwas, ansonsten müsste das Kind ja nicht bis zur 40. Woche drin bleiben. Wenn es für die Natur also nicht wirklich wichtige Gründe gäbe, das Kind intern entwickeln zu lassen, würde sie es auch nicht tun. Bis zur Grenze zur Frühgeburt sind die Effekte halt relativ klein, ab der 39. Woche statistisch nicht signifikant. Aber vorher sind sie da.

    • Tamara sagt:

      In den letzten Wochen wächst das Kind hauptsächlich. Darum wächst ja auch der Bauch noch ziemlich stark und er kommt stärker zu Schwangerschaftstreifen. Die Lungen und alle anderen Organe sind grundsätzlich schon komplett entwickelt. Ich manchen Fällen kann es halt trotzdem zu Komplikationen kommen und dieses Risiko ist nun mal viel höher, als wenn man bis zum Schluss wartet.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Tamara:
        „Die Lungen und alle anderen Organe sind grundsätzlich schon komplett entwickelt.“
        Gerade wegen den Lungen und der späten Lungenreifung ist man in aller Regel ja um jede Woche
        die es noch drinbleibt froh…

      • Valeria sagt:

        @ Tamara:
        Grundsätzlich ja, die meisten Organe sind fast komplett entwickelt, die einen müssen noch wachsen, die anderen noch an ihren richtigen Platz wandern. Das Zentralnervensystem ist aber während der ganzen Schwangerschaft (und auch danach) sehr empfindlich und reagiert auf alle Umwelteinflüsse. Gerade eben, weil es nicht nur wächst, sondern sich auch noch entwickelt. Was nützt mir eine funktionierende Lunge, wenn das Gehirn nicht mitmacht…

        Eine Graphik folgt im nächsten Post, der wartet dann aber voraussichtlich erst auf die Freischaltung:

  • Amon Scherrer sagt:

    Lausiger Text, nichts Medizinisches recherchiert, keine Entwicklungspsychologie gelesen und keine Gedanken über die physiologischen Vorteile einer natürlichen Geburt. Dazu noch schlecht geschrieben von einem Mann. Muss das sein?

    • Tinea pedis sagt:

      Es ging dem Mann schliesslich auch nur darum etwas vorzuheizen um dann genüsslich zuschauen zu können, wie die Polemikbombe die er gelegt hat, explodiert. Wird im MB meistens so gemacht. Und (fast) immer geht die Rechnung auf….

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, die sitzen in ihren Redaktionsstuben und lachen sich ins Fäustchen, schon klar 😉

  • puenktli sagt:

    Es gibt meines Wissens ein paar wichtige Argumente für eine „normale“ Geburt aus medizinischer Sicht. Aufbau des Körperkontakts zur Mutter, richtige Lungenfunktion, Umstellung von innen nach aussen durch Stresshormone. Bei der Mutter ist die Gefahr eines Narbenrisses der Gebärmutter bei einer weiteren Geburt dreimal höher nach einem Kaiserschnitt. In diesem Sinne: Gott sei Dank gibts notfallmässig die Möglichkeit des Kaiserschnittes. Aber bitte nicht als Normalzustand. Es gibt immer gute Gründe, warum es ist, wie es ist.

  • Ruth sagt:

    Nun ja,einmal mehr bin ich darin bestätigt worden, dass der Mensch nicht das höchste aller Geschöpfe ist, sondern einfach nur degeneriert und geistig arm.
    Eine Schwangerschaft dauert im Normalfall 9 Monate, dies hat die Natur so entschieden. Dass der Mensch sich über die Gesetze der Natur hinwegstellt ist ein Fakt. Dass sich eine Mutter dazu entscheidet, das Risiko einer nicht vollständig ausgetragenen Schwangerschaft einzugehen ist egoistisch und dem Kind gegenüber einfach nur unverantwortlich.
    Es lebe die perfekte Figur, der Charakter ist inoperabel „daneben!“

  • Leonie Schwarz sagt:

    @ Rauber: Wie Recht Sie haben! Und ich möchte gerne noch hinzufügen: Wenn der Blog-Beitrag von einer der Frauen stammen würde, ok. Jede darf dazu ihre eigene Meinung haben. Aber ein Mann soll sich hier bitteschön mit Stellungnahmen zurückhalten. Schliesslich wird er nie eine Geburt durchstehen müssen! Und was ich an dem Beitrag auch höchst sexistisch finde: Es sind nicht nur Männer, die den „armen Frauen“ als Chirurgen helfen beim Kaiserschnitt. Es gibt heutzutage sehr wohl auch Chirurginnen und Operationsassistentinnen. Aber das ist dem Schreiberling offenbar entgangen!

    • Julia_2 sagt:

      @Schwarz: Bei der Geburt geht es ja nicht nur ums Mami, sondern vorallem ums Kind. Insofern finde ich es wichtig, dass sich ein verantwortungsvoller Vater auch darüber Gedanken macht. Was mich aber auch massiv gestört hat, war das mit den Chirurgen: „Und die Männer, in diesem Fall hochbezahlte Mediziner, helfen ihr nach Kräften dabei.“ Ganz ehrlich, Herr Marti, das ist extrem sexistisch! Schämen Sie sich!

    • Pixel sagt:

      Julia: korrigendum – bei der Geburt geht es AUCH ums mami!!!!

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Und wenn es eine Abstimmung über die Dauer der RS gibt, dann dürfen ich und die meisten Frauen nicht abstimmen, weil sie keine RS geleistet haben. Und wenn wir über einen Vaterschaftsurlaub abstimmen, dann dürfen nur die Männer mitmachen. Bei der Frage, ob man das gewünschte Geschlecht per Präimplantationsauslese wählen darf, nur diejenigenfragen, die in-vitro-fertilisation benötigen.

      -> das sind alles gesellschaftlich relevante Fragen, weshalb auch alle darüber entscheiden. Wenn eine zu frühe Geburt schädlich für das Baby sein kann, dann ist das auch ein Problem der ganzen Gesellschaft.

  • Darja Rauber sagt:

    Man mag über Ambrosios „Light-Geburt“ gerne unterschiedlicher Meinung sein. Ich persönlich finde es auch absurd, dass sie sich wegen ihrer beruflichen Verpflichtung ein Frühchen aus dem Bauch holen lässt. Aber, mit Erlaub: Ist nur ein Kaiserschnitt eine „Light-Geburt“? Oder auch jeglicher Einsatz schmerzstillender Medikamente während der Geburt? Sollen die Frauen bitte so viel und stark leiden, wie es die Natur und das Schicksal halt für sie vorgesehen haben? Darf man bei Krankheiten oder nach Operationen zwar Schmerzen bekämpfen, nicht aber bei einer Geburt?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Die Fundis – und derer hat es hier im Blog viele, wenn es um Frauen und ihre Rechte geht – sind dieser Meinung. Beim Zahni für jedes Karieszähnchen eine Spritze, aber vollmundig von ‚Natur‘ faseln, wenn es um die Schmerzen der Frauen geht bei Geburten.

      • Sportpapi sagt:

        Die Fundis… Ich glaube, es sind eher Frauen, die sich üblicherweise gegen einen geplanten Kaiserschnitt äussern. Und es hat folglich nichts mit Frauen und ihren Rechten zu tun.

      • alien sagt:

        Da kann ich nicht folgen.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Natürlich ist es auf eine Art eine light-Geburt, wenn man dabei weniger/keine Schmerzen hat. Wie auch bei jeder Operation. Aber jeder soll selbst entscheiden, wie viele Schmerzen er vertragen kann/will.
      Ich z.B. bin ziemlich schmerzunempflindlich und auch bei tiefem Karies brauche ich wirklich keine Spritze. Zudem finde ich es immer interessant, wie viele Schmerzen ich ertragen kann. Auch bei einer Finger-OP habe ich angefragt, ob man es nicht ohne Betäubung versuchen könne (konnte man nicht). 😉 Aber deswegen würde ich ja nie fordern, dass das andere auch so machen müssen.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Aber ich habe ehrlich gesagt noch nie von einem Fall in der Schweiz gehört, in dem einem Patienten in irgendeinem Fall eine angemessene Betäubung verweigert wurde. Eher den umgekehrten Fall, dass einem für jeden Mist eine Vollnarkose aufgeschwatzt wird.

      • marie sagt:

        doch mein ehem. zahnarzt hat mir mal eine spritze verweigert – es sei nicht nötig. als es nötig wurde, bin ich einfach in einem unbeobachteten moment einfach vom stuhl gehüpft und hab in angebrüllt. so kam ich zur spritze.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Ja ok, es bleibt natürlich immer noch die Frage, was nötig ist. 😉 Ein Familienmitglied wollte etwa schon bei der Dentalhygiene eine Spritze…

        Aber ich glaube, es dürfte klar sein, was gemeint war. Bei einer Weisheitszahn-OP, eine Geburt, einer Mandel-OP usw. dürfte die Betäubung in der Schweiz kaum verweigert werden (mal abgesehen von einem verbrecherischen Artzt, aber das zählte ja dann nicht). Aber versuchen sie mal, bei einer kleinen OP auf die Betäubung zu verzichten, dann werden sie angeschaut, als wären sie verrückt.

      • marie sagt:

        alles klar m d h! ich weiss schon was sie meinen. …es wäre ja schon rein juristisch me fahrlässig, wenn nicht.
        wobei es bei mir eine wurzelbehandlung war, bei der selbst hartgesottene eine spritze bei einem normalen zahni eingefordert hätten.d en gleichen zahni habe ich auch schon am kragen gepackt. meinen jetzigen zahni hingegen, würde ich aber glatt heiraten – der ist guuuuut. 🙂

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ marie

        Ok, bei einer Wurzelbehandlung eine Spritze zu verweigern ist schon eher speziell. 😉 Das muss ja einer der gaaaaanz alten Schule sein.

    • Pixel sagt:

      Darja, die Frage ist, was man mit light-Geburt definieren möchte. Es geht hier kaum um die Schmerzen alleine sondern eine Bequemlichkeit da fixer Termin etc. Die Debatte Kaiserschnitt wurde hier zu Genüge bereits geführt. Ich für meinen Teil finde generell, sollte man sich nicht freiwillig Operationen unterziehen wollen. OP ist nicht zu verharmlosen. wenn allerdings die Umstände so sind, dass man auf diese Moglichkeit ausweichen muss, dann soll man sie auch nutzen.

    • Muttis Liebling sagt:

      Klar darf man Schmerzen bekämpfen, wenn man deren physiologischen Sinn dabei nicht verkennt. Die Bachmann, Namensstifterin eines Literaturpreises kannte, dank Medikamente keine Schmerzen mehr und hat erst ihre Finger und dann sich verbrannt.

  • Sama sagt:

    Ein Kind einen Monat zu früh zu holen ist heutzutage wohl für die Kinder kaum noch ein Problem, halte ich aber trotzdem für risikohaft, die neun Monate sind ja eh auch schon zu kurz und ein Kompromiss der Natur. Das eine Frau hingegen eine schmerzfreie Geburt haben möchte, auf Wunsch einen Kaiserschnitt und nach Terminkalender halte ich hingegen für legitim – die Mutter ist deshalb keine schlechtere Mutter, nur weil sie keine Schmerzen hatte. 100% Mutter ist jede, die ein Kind hat, egal ob unter Schmerzen geboren, per Kaiserschnitt oder adoptiert – light Mütter gibt es nicht.

    • Pixel sagt:

      Ich stimme zu!

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Es gibt keine light Mütter, aber mit Sicherheit gute und schlechte. Schmerzen und allfällige Geburtskomplikationen machen die gute Mutter sicher nicht aus. Von daher nichts gegen den Kaiserschnitt. Schwieriger wird es, wenn es darum geht, kosmetische Nebenwirkungen zu vermindern, indem man die Geburt um 4 Wochen verkürzt.

      Was die 4 Wochen weniger im Bauch bewirken können, weiss man wohl nicht genau. Von daher finde ich das Risiko doch zu gross. Wenn die Mutter ein zusätzliches Risiko bei der Geburt in Kauf nimmt, um Dehnungsstreifen aus dem Weg zu gehen, mutet das m.E. doch sehr seltsam an.

      • marie sagt:

        nun in ein paar jahren werden wir wohl sehen, was aus den kindern der modells geworden ist – heidi ja 4 solche geburten hinter sich, es wird sich sicherlich etwas räpresentatives daraus schliessen lassen 😉

  • max sagt:

    Zu dumm, können Neugeborene nicht reden.

    Vielleicht bleibt er ja dumm und kann später nie richtig reden. Dann wird er auch nicht Geschäftsmann sondern Kleinkrimineller, auch nicht Frauenchirurg sondern Schärer und Bader.

    Das Geburtsgewicht ist nämlich hochkorreliert mit dem IQ im Erwachsenenalter. Weiss niemand warum. Ist aber so. Ob es bei Kaiserschnittgeburten auch so ist, hingegen, darüber habe ich noch nichts gelesen.

  • Valeria sagt:

    Ob man das als Model machen soll oder nicht, ist eine Frage der Prioritäten. Aber aus medizinischen Gründen ist eine solche Aktion KLAR kontraindiziert. Wenn Kinder zu früh auf die Welt kommen (also alles vor der 37. SSW), dann zählt jeder einzelne Tag. Und jeder einzelne Tag mehr im Mutterbauch führt dazu, dass es dem Kind etwas besser geht, bzw. erhöht sein Überleben. Eine Frühgeburt ist immer ein Risiko. Neuere Daten zeigen sogar signifikante Unterschiede zwischen Termingeborenen und Sektio-Kindern, die aus medizinischen Gründen 2 Wochen früher geholt wurden, was ja in vielen Spitälern…

    • Valeria sagt:

      …dem „State of the Art“ entspricht. Das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Ärzte, welche Kinder „einfach so“ im 8. Schwangerschaftsmonat holen, sind m.E. unverantwortlich und handeln wider besseren Wissens, allein des Geldes wegen. Sowas macht mich traurig.

      • Pixel sagt:

        Valeria, mit meinem noch relativ unerschütterlichem Glauben an die guten Mediziner kann ich mir kaum vorstellen, dass die das des Geldes wegen machen. Macht auch wenig Sinn. Die Kohle kriegt er einige Wochen später ja so oder so. Aber auch dann, was will man als Mediziner machen? Man kann davon abraten und sich aus der Verantwortung ziehen, wenn dagegen entschieden wird. Aber wenn der Patient partout sein Ding durchziehen will…?

      • Valeria sagt:

        Wenn die Patientin partout ihr Ding durchziehen will, soll sie das tun. Aber ohne meine Hilfe.

        Medizinisch gesehen sprechen tausend Gründe gegen eine solche Aktion. Und kein einziger (nachvollziehbarer) dafür. Wer als Arzt da mitmacht, handelt gegen das, was er während seines Studiums geschworen hat: Das Leben zu schützen.

      • pixel sagt:

        ok, ja das ist konsequent und gut so! „Das Leben schützen“ – dies haben dann einige Mediziner viell falsch interpretiert und ihr eigenes gemeint 🙂

      • Chregu sagt:

        Pixel, „Die Kohle kriegt er…“ das stimmt so nicht. Wenn es der eine Arzt nicht gemacht hätte wäre bestimmt ein anderer dazu bereit gewesen. In diesem Fall geht es zudem sicher nicht nur um Geld, sondern auch um Prestige. Wir haben heute einen globalen Tourismus in dieser Hinsicht. Was hier verboten ist, kann ich woanders problemlos machen lassen. Es gibt in jeder Berufsgattung schwarze Schafe.
        Ich finde diese Entwicklung bedenklich, ist aber leider Realität.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich denke, dass einfach zu lange nicht erkannt wurde, wie wichtig jeder Tag zusätzlich, gerade für die Lungenreifung ist.

        @ Valerie: Was mich interessieren würde: Worin bestanden denn die grossen Unterschiede bei Sectiokindern, die termingererecht oder leicht zu früh geholt wurden?

      • Pixel sagt:

        Chregu, ich stimme zu. Ich bin zugegebenrmassen davon ausgegangen, dass man nicht mal einfach so den Frauenarzt wechselt. Aber stimmt schon, theoretisch kann man sich alles holen was man will. Zudem funktionieren die Amis diesbezüglich verm eh nochmal anders.

      • Katharina sagt:

        „Neuere Daten zeigen sogar signifikante Unterschiede zwischen Termingeborenen und Sektio-Kindern, die aus medizinischen Gründen 2 Wochen früher geholt wurden“ – dazu muss aber auch gesagt werden, dass viele dieser Erhebungen von Interessenverbänden von Midwifes gesponsert sind, und was wesentlich ist, in den Erhebungen nicht unterschieden wird zwischen elective Sectio und anderen. Ein Selektionsbias, weil die Quelldaten Situationen sind, wo vaginal Geburten geplant waren und diese wegen Komplikationen zu einer Geburt mit Sectio wurden. Die Risiken einer solchen Sectio sind in der Tat gross.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Jeder geplante Kaiserschnitt findet üblicherweise im achten Monat statt,
    da meist 2 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin.
    Und ob diese 2 Wochen zu früh für das Kind nun schlecht oder nicht sind, darüber werden die Meinungen wohl wieder mal tausend Kommentare lang auseinandergehen.

    Hightech-Missbrauch findet auf allen Gebieten statt, konsequent wäre da ganz einfach der Boykott der beworbenen Produkte, also auch kein Filmkonsumieren mehr in denen sich botoxbehandelte/chirurgisch optimierte Schöhnheiten tummeln…

    • Brunhild Steiner sagt:

      sorry, da hat sich höhnisch ein h zuviel bei der Schönheit eingeschlichen…

      • Valeria sagt:

        Der Schwangerschaftsbeginn wird ab dem 1. Tag der letzten Menstruation gerechnet. Dann dauert es 280 Tage, also 40 Wochen. Rechnet man nun der Einfachheit halber mit Monaten à je 30 Tagen, kommt man auf eine Schwangerschaftsdauer von 9.3 Monaten.

        Würde man das Kind im 8. Monat holen, hiesse das, dass die Geburt vor dem vollendeten achten Monat stattfinden würde, also mehr wie 1.3 Monate vorher. Ich gehe aber davon aus, dass das selbst bei dieser Frau nicht der Fall war, und dass das Kind mit 36 Wochen, also Mitte 9. Monat geholt wurde. Was trotzdem zu früh ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Valeria:
        stimmt, da hab ich mich vor lauter runterbrechenwollen in den Zeiten vertan!
        Der Autor hätte uns, der Einfachheit halber, eine exake Wochenangabe liefern sollen…

      • Valeria sagt:

        @ Brunhild Steiner:
        Ja, musste erst auch noch einmal lesen, es ist ja nicht explizit geschrieben. Aber da irgendwo stand, dass sich das Model „die letzten 4 Wochen sparte“, ging ich davon aus, dass es 40 Wochen minus 4 Wochen sein muss. Wäre interessant zu wissen, wann die Geburt denn genau erfolgte. Das ist nämlich nicht ganz unerheblich.

  • Dominique sagt:

    Nicht dass ich die Geschichte grundsätzlich gutheissen würde, aber es ist doch schön, darüber sprechen zu können. Die moderne Medizin hat uns zu vielem verholfen (einer der grossen Fortschritte ist, dass Mutter und Kind fast alle heutigen Geburten überhaupt überleben). Ohne Medizin ist unser Körper nämlich weit weg von Pefektion (Akne, Schnupfen, Allergien, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen…). Dennoch bin auch ich damit einverstanden, dass es irgendwo eine Grenze gibt. Ob Frau Ambrosio diese überschritten hat, vielleicht ja, vielleicht nein. Schön, darüber diskutieren zu können.

  • diva sagt:

    die ärzte die sowas tun haben einfach jegliches mass an ethik verloren. für geld tut ja der mensch alles. es ist auch ein beweis, dass die heutigen frauen immer jeglichen natürlichen instinkt verloren haben. mutterwerden und und muttersein wurde in unserer gesellschaft systematisch degradiert – allem voran von den frauen. wir werden alle den preis dafür bezahlen. dass es vorgeburtliche traumen gibt, wissen wir zwar, aber welche folgen diese «erzwungenen geburten» haben, wissen wir erst, wenn diese kinder erwachsen oder alt geworden sind. kaiserschnitt um leben zu retten JA, aus eitelkeit NEIN.

  • Giuli di Mona sagt:

    für ihren model-job einen geplanten frühzeitigen kaiserschnitt ist ja nachvollziehbar.
    Was mir sauer aufstosst, an dieser diskussion ist die angebliche selbstbestimmung.
    eine sectio aus ästhetischen gründen damit der partner sich an den „nicht-tollen“ schwangerschatsstrifen stören muss…,damit sich die frau sich nicht mit ihrem veränderten körper schämen muss…,damit sie nicht angst haben muss, das der partner nun wehmütig den streifenfreien hinterherträumt.
    in meinen augen hat das nichts mit selbstbestimmung zu tun sondern ist eine verzweiflungstat.

  • Klaus Bruggisser sagt:

    Seit jahrtausenden bekommen Frauen Kinder auf ganz natürliche Art (so wie alle Säugetiere auch). Nun haben plötzlich einige Kaiserschnitt-Tussies beschlossen, es wäre an der Zeit, hier mal etwas in die Evolution einzugreifen. Vielleicht ist es tatsächlich eines Tages möglich, die Kinder schon mit 5 Monaten zu amputieren, herauszuschneiden (oder wie soll man sagen?). Das gäbe dann kleinere Kinder mit vielen Vorteilen:
    – schneller da
    – billigerer Unterhalt (kleiner = weniger Kosten)
    – mehr Platz in den KITAs
    – bessere Ausnutzung der Grossraumbüros
    etc.
    Wäre doch gut, nicht wahr?

    • Valeria sagt:

      Das Argument mit den Säugetieren zählt hier leider nicht, da der Mensch irgendwann in den letzten Jahrtausenden den aufrechten Gang ausprobiert und für gut befunden hat. Dummerweise hat der Gebärkanal von dieser nicht unerheblichen Anpassung noch nichts mitbekommen, was nun dazu führt, dass eine Menschengeburt nicht ganz so „natürlich und einfach“ vonstatten geht, wie bei allen anderen Säugetieren. Oft schon. Aber verhältnismässig häufig eben nicht.

      Ansonsten halte ich ebenfalls so gar nichts von zu frühen Sektios.

    • Sama sagt:

      Und seit Jahrtausenden verrecken die Frauen – im gegensatz zu anderen Säugern – unter der Geburt, weil aufrechter Gang und Geburt nicht zusammen passen. Unzähligen Frauen leben noch heute in den ärmeren Ländern mit Blasen- und Darm-Fisteln nach Dammrissen, haben dauerhaft Schmerzen und sind dadurch inkontinent und werden von den Männern deshalb verlassen (bzw. die heiraten eine weitere Frau, weil die erste inkontinent ist und stinkt) Warum soll ausgerechnet die Geburt voller Schmerzen sein, wenn in allen anderen Bereichen des westlichen Lebens Schmerzfreiheit oberstes Ziel ist?

      • Leerling sagt:

        Genau! Scharf beobachtet! Sie sterben seit Jahrtausenden wie die Fliegen. Vor allem hier in unserer westl. Zivilisation liegen sie auf der Strasse nur so herum vor lauter Gesterbtheit. Lasst euch doch einfach nicht mehr schwängern. Lasst euch ausräumen. Wir müssen dann auch keine Alimente mehr bezahlen. Und stinken tut ihr auch nicht mehr…..

  • Vielleicht mögen Sie auch diesen Artikel lesen, den ich für den wir eltern-Blog geschrieben habe? Und auch die Kommentare dazu?
    http://blog.wireltern.ch/artikel/die-kaiserschnitt-diaet/
    Ich finds jedenfalls bedenklich.

    • Katharina sagt:

      stimmt, die Kommentare sind bedenklich. Allerdings absehbar, wenn der populistische Grundtenor Ihres Artikels betrachtet wird. Zudem wird, wie auch hier, sehr vieles als medizinische Fakten hingestellt, obwohl sie das nicht sind.

      • alien sagt:

        Ich glaube, Frau Rita fand nicht die Kommentare bedenklich sondern die im Artikel beschriebene Tendenz.

      • Katharina sagt:

        und ich eben erstens den populistische Stuss ohne medizinischen Faktencheck, plus die Kommentare.

      • Katharina sagt:

        gilt übrigens auch für diesen Artikel, denn wie pixel ja erwähnt, ist der wesentliche Aufhänger des Artikels wohl eine Ente, zumindest was den Termin betrifft. nicht verifizierbar. dass es wohl eine Ente war, habe ich um 01:44 schon angetoent.

  • Katharina sagt:

    Oh hail the judgementalist who knows the entire inside story (including medical circumstances) from headlines of a tabloid…. and one by the competition notabene.

    and what heretic blasphemy that a feminist chooses the too posh to push approach. thou shalt push for 30 hours to be a proper mother … for the socialist fatherland might i add?

    and the allegedly male surgeon ..why mention that actually… (high salaried..emphasis added!) a conspirator in this insurgency of self determination and defiance of your doctrine?

    • Leerling sagt:

      erzähl mal, wie hast du deine Zwillinge ‚geworfen‘? Wie Zwerge? Oder hat dir wie bei Rosemary’s Baby irgendeine weltverschworene Gruppierung geholfen? Oder warens die Pfleger im Psychiatriezentrum?

  • Erika B. sagt:

    Was soll das bloss mit Feminismus zu tun haben?
    Das versteh ich nicht.
    Ist das selbstbestimmte Weiblichkeit, wegen der Termine eines Wäscheunternehmens meine Schwangerschaft abzukürzen? Das Kind nicht ausreifen zu lassen?
    Ich finde NEIN!
    Das hätte ich nie gemacht.

  • fufi sagt:

    Demi Moore hat ja nach eigenen Angaben so etwa eine halbe Million Dollar für Schönheits(?)-Operationen verpulvert.
    Vergeblich, wie unterdessen die ganze interessierte Welt weiss, weil ihr 15Jahre jüngers Gschpusi ihr jetzt den Schuh gegeben hat.
    Jetzt versucht sie’s mit Magersucht.
    Fufi hat da so seine Zweifel, ob sie dadurch schöner werden wird.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Was soll diese Hetze gegen die selbstbestimmte Frau?

    Eine Wunschsectio, schmerzfrei und ohne Geburtstrauma, ist eine feine Sache und für Frauen tatsächlich ein Meilenstein. Ich würde nun nicht gerade die Schwangerschaft verkürzen, um Dehnungsstreifen aus dem Weg zu gehen – wenn sie entstehen sollen, tun sie das schon vorher, ich habe gar keine, obschon ich die Zeit voll ‚abgesessen‘ habe – es ist wohl eher eine Frage des Alters. Junge Haut ist elastischer. Ich denke, Wunschsectio aus diesem Grund ist die extreme Ausnahme, ich kenne jedenfalls keine, es gibt andere gute Gründe dafür.

    • adlerauge sagt:

      schmerzfrei? gibt’s wohl auch. aber nicht nur.

    • Carl Over sagt:

      Ein Kaiserschnitt ist alles andere als schmerzfrei. Dafür bin ich ganz damit einverstanden, dass die Frau selber bestimmen darf und soll. Die vaginale Geburt ist evolutionstechnisch gesehen immer noch ein unterentwickelter Prozess, der nur dank moderner Medizin nicht mehr Leben fordert… Wieso also den Kaiserschnitt nicht auch als „normal“ ansehen?

      • weissals sagt:

        @Carl, dass darf eine Frau ganz und gar nicht selbst bestimmen. Dem neuen Mensch muss ein optimaler Start ins Erdenleben gegeben werden und das ist mit Sicherheit nicht ein Kaiserschnitt und schon gar nicht eine provozierte Frühgeburt.

      • adlerauge sagt:

        den rest sehe ich auch so, pippi (und carl). aber dass ein kaiserschnitt mit keinen schmerzen einhergeht, ist eine illusion.

    • Pixel sagt:

      Pippi: nein. Keine Frage des Alters sondern des Bindegewebes. Ich war 36 und bin gertenschlank (also kein Material da, welches irgendeine Dehnung abfangen könnte) und der Kleine kam Punkt auf den Termin. Ich habe auch keine Dehnungsstreifen. Eine Bekannte, 12 Jahre jünger, Haut geplatzt in den letzten 2 Wochen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Interessant, dass hier Männer behaupten, ein Kaiserschnitt sei nicht schmerzlos. Wie viele hattet ihr denn so, dass ihr das wisst?

        Nun, muss er nicht, aber er kann. Meine 2 Sectio waren schmerzlos, absolut. Das Unangenehmste war der Blasenkatheter, der leider gelegt werden muss, damit der Operateur nicht in die Blase schneidet. Beim zweiten Mal wurde er dann auf meinen Wunsch erst im OP gelegt, als bereits die Narkose wirkte. Und vor allem hatte ich keine Folgeschmerzen, musste nicht auf Schwimmringen im Bett sitzen und vor jeder Blasenentlehrung Ängste ausstehen. Mir ging’s einfach nur gut!

  • tststs sagt:

    Haha, als ob Dehnungsstreifen erst in den letzten vier Wochen auftauchen… 🙂

    Das Einzige, was mich daran stört, ist das keine dieser Modelmütter hinsteht und das WIRKLICHE Geheimnis verraten: die guten Gene (das hat weder was mit Personal Trainer, 200$-Cremli oder 5 Nannies zu tun)! Aber das würde dann natürlich den vermeintlich selber erreichten Erfolg zunichte machen 🙂

    • marie sagt:

      wie gesagt, zählen tut aber nur ein fakt: keine schwangerschaftsstreifen. 🙂

      • fufi sagt:

        Sch nöd wahr!
        Keine Altersflecken, keine – weiss nicht wie man den Falten oben an der Oberlippe sagt, aber ich find sie sexy,
        straffes Gesicht undsoweiter.

        Hab mal eine Frau (Frau? Menschin?) gesehen im Tram.
        Gesicht einer 60jährigen.
        Hände einer 80jährigen.

        Tja, vielleicht hat das Geld nicht für eine Ganzkörperbehandlung gereicht?

        😛

      • mari sagt:

        darum tragen madonna und kaiser karl handschuhe 😉 aber wetten, dass die keine schwangerschftsstreifen haben?

      • marie sagt:

        ups kann meinen namen nicht mehr schreiben…

        darum tragen madonna und kaiser karl handschuhe aber wetten, dass die keine schwangerschftsstreifen haben?

  • fufi sagt:

    Früher oder später werden sie denn shon lernen zu reden.
    Vielleicht auch nonverbal.
    Und vielleicht wird ein ganzes Leben eine nonverbale Anklage werden.

    Mami, hab mich lieb, bitte!

    👿

    • marie sagt:

      fufi, hauptsache die frau hat keine schwangerschaftsstreifen… alles ander ist egal. öde gell?

      • fufi sagt:

        Nun ja, von wegen den 50+ Sexsymbolen für vorpubertäre und den sexy Grannies (T.T., Cher, etc)
        Die sollens doch machen wie Madonna:
        Kinder adoptieren.
        Am besten aus Afrika.
        Dort sind sie nämlich am billigsten.
        Medienberichte sind gratis und garantiert!

        Und die einzigen Streifen sind die, wo vom Hirn-, xgüsi: Fettabsaugen zurückbleiben!

      • alien sagt:

        Also ich als Tiger finde Streifen toll.

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