Minderjährigenprostitution verbieten – auch in der Schweiz

Eine Carte Blanche von Chantal Galladé*

SCHWEIZ PROSTITUTION

Junge Prostituierte am Sihlquai in Zürich. (Keystone)

Vor gut einem Jahr begleitete ich die Zürcher Stadtpolizei eine Nacht lang durchs Rotlichtmilieu und beim Einsatz auf dem Strassenstrich, um mir ein Bild vor Ort zu machen. Was ich da sah, hat sich mir bis heute in meine Erinnerungen eingebrannt. Zum Teil sehr junge Frauen, welche kaum ein Wort Deutsch sprechen konnten, welche ihre Körper verkauften; ihre Aufpasser, welche ihnen das Geld abnahmen und sie kontrollierten in unmittelbarer Nähe.

Die Schweiz ist das einzige europäische Land, das die Prostitution 16-Jähriger erlaubt. Das ist stossend und unverständlich. Damit wird die Schweiz auch attraktiv für Sextouristen, welche gezielt minderjährige Prostituierte suchen. Es gibt Schweizer Escortagenturen, welche damit werben, dass sie Minderjährige im Angebot hätten.

Zusammen mit meinem Nationalratskollegen Luc Barthassat habe ich deshalb Vorstösse lanciert, welche das Mindestprostitutionsalter auf 18 anheben wollen und die Ratifizierung des Übereinkommens des Europarates zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch fordern. Obwohl die Schweiz das Abkommen unterzeichnet hat, haben wir unsere Gesetze nie angepasst. Würden wir das tun, müssten wir das Mindestalter für die Prostitution auf 18 anheben, wie andere Länder auch. Dabei würden sich nicht die Minderjährigen selbst, sondern die Freier strafbar machen.

Nun ist der Bundesrat an der Arbeit. Die Reaktionen auf unsere Vorstösse waren zahlreich. Viele empörten sich mit uns, dass die Schweiz ihre Kinder nicht besser vor sexueller Ausbeutung schützt. Andere befürworteten die heutige Regelung. Zum Beispiel mit dem Argument, die sexuelle Mündigkeit sei mit 16 erreicht. Dazu gilt es jedoch zu bedenken, dass es ein Unterschied ist, ob ein Jugendlicher selbstbestimmt und altersgerecht seine körperlichen und sexuellen Erfahrungen machen kann, oder ob er seinen Körper gegen Geld verkauft. Ersteres ist wichtig für die gesunde physische und psychische Entwicklung eines Heranwachsenden, während Zweites zu Schäden an Körper und Seele führt und eine gesunde Entwicklung beeinträchtigt. Es handelt sich bei der Minderjährigenprostitution auch nicht um die gesunde und lustvolle Entdeckung einer altersgerechten Sexualität, sondern um eine Arbeit. Auch in anderen Arbeitsbereichen werden Jugendliche speziell durch das Gesetz geschützt, wenn man annehmen muss, dass sie sonst Schaden nehmen oder in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden.

Andere meinten, die Jugendlichen hätten ja die Wahl und sollten deshalb selbst entscheiden. Auch das gilt so nicht. Die Pubertät ist eine Lebensphase, in der der Mensch in vielem noch nicht gefestigt ist und besonderen Schutz verdient und braucht. Es gibt verschiedene Situationen, wie zum Beispiel Gruppendruck, falsche Vorstellungen der Prostitutionsarbeit, Neugier ohne die Folgen fürs eigene Leben abschätzen zu können oder eine finanzielle Notlage der Familie, die Jugendliche in diese vermeintlich freie Wahl drängen können. Die Folgen für ihr Leben und ihre Entwicklung können sie nicht voll abschätzen und die Gefahr, bleibende Schäden zu nehmen, ist gross.

Der Einwand, es sei für die Freier nicht möglich, das Alter des oder der Prostituierten herauszufinden, ist zu einfach und wohl eher ein Vorwand. Wer sich auf so junge Prostituierte einlassen will, der muss besorgt darum sein, dass diese volljährig ist, sprich legal arbeitet und eine entsprechende Bewilligung hat. Das nennt man Verantwortung. Dasselbe muss die Verkäuferin auch machen, wenn Jugendliche in ihrem Laden Alkohol oder Zigaretten kaufen wollen, und dasselbe gilt auch bei anderen Vertragsabschlüssen, welche die Volljährigkeit voraussetzen.

Von einem zivilisierten Land können wir erwarten, dass es seine Kinder schützt.

SCHWEIZ SP ZH CHANTAL JULIANE GALLADE 2011*Chantal Galladé ist SP-Nationalrätin und Erziehungswissenschaftlerin. Sie unterrichtet Jugendliche an einer Berufsfachschule.

1.186 Kommentare zu «Minderjährigenprostitution verbieten – auch in der Schweiz»

  • Alfred Ineichen sagt:

    Das neue Gesetz schafft nur mehr Unsicherheit und eine Grauzone fuer willkuerliche Strafverfolgung von ansonsten unbescholtenen Mitbuergern. Echte Minderjaehrige im Sinne von deutlich erkennbaren Kindern sind bereits heute sehr gut geschützt. Eine 18 jaerige von eine 17 jaehrigen zu unterscheiden ist hingegen kaum moeglich. Die Presse wird ihr uebriges tun, um kuenftige faelle reisserisch auszuschlachten. Da wird dann jeder als Kinderschaender betitelt werden, der es mit einer 17 jaehrigen getan haben moege und ohne mit der Wimper zu zucken mit Vergewaltigern von 9 jaerigen in einen Topf geworfen – sind zukuenftig ja alles „Kinder“ und unterliegen dem gleichen Gesetz. So ist das aber, frueher hatte man Angst vor Verbrechen und heute muss man mehr Angst vor den Gesetzen haben.

    • ronald sagt:

      und 16 jährige sind kaum zu unterscheiden von 15 jährigen. wo ist alo der unterschied für einen freier?
      mindestalter 18 ist ok

  • Melanie sagt:

    Prostuition sollte in der Schweiz generell verboten werden – unabhängig vom Alter. Dabei sollten wir uns Schweden als Vorbild nehmen. Lest die aktuelle Ausgabe des Magazins.

    • ronald sagt:

      lies du mal seriöse studien.
      du wirst sehen, dass das modell schweden den prostituierten eher schadet.
      kontrolle ist kaum mehr möglich, zuhälter und menshenhändler haben leichteres spiel, schliesslich gibt es sie ja offiziell garnicht mehr

  • felix schwaibold sagt:

    nein das Mindestalter für Prostitution sol in die Schweiz l auf 16. Jahre bleiben mann soll später auch ab 16. Jahre in die Schweiz Erwachsene mensch gelten und nicht mehr minderjährig

  • André Dünner sagt:

    Bei einigen geht die Geschichte der Prostitution noch früher los. Doch wenn ich zwischen Prüderie oder Liberalismus zu wählen hätte, dann wohl die möglichste Mitte. Und keinenfalls schnurstracks. Das ist eine elastische Zone. Es ist nicht förderlich eine zu autonome Jugend zu haben. Wir vergessen die Alten. Genauso die Erziehung. Mit 16 ist ein Mensch nicht abgeschlossen, er ist lebebslang in Entwicklung. Das Prostitiertentum ist eine über 5000 Jahre alte Geschichte. Hat überhaupt nichts mit Erwachsensein zu tun. Das ist hormonell. Kapital ist nochmals ein weiterer Aspekt. Besitz, Macht …

  • Anna sagt:

    „Umfrage: soll das Mindestprostitutionsalter in der Schweiz auf 18 Jahre angehoben werden?
    Ja 49.7% Nein 50.3% 8964 Stimmen“
    Ich verstehe nicht wie über 4500 Tagesanzeigerleser ein Mindestprostitutionsalter von unter 18 Jahren gut finden können!
    Lieber Tagi schaut doch, dass ihr keine Technischen Fehler habt…

  • Fredi sagt:

    Sweet little sixteen. Verkauft für 150 Fränkli. An den Banker oder den alten Strassenkehrer. In der Schweiz gilt: Gegen Cash kannst Du (fast alles) haben. Ein Mädchen. Eine Blüte. Eine junge Seele, die sich dem Materialismus hingibt, weil es keine anderen Werte mehr kennt. Weil es sich selbst nicht mehr wertvoll erscheint. Weil es vergessen hat, das ihr junges Herz die Liebe sucht. Weil es vergessen, vielleicht nie verstanden hat, das die Liebe gerade sie selbst meint. In einem gesunden Gegenüber.

    Sweet little sixteen. Wenn Du wieder lächeln kannst, wird der Frühling lichter.

  • Rima sagt:

    Es ist ganz einfach. 16-jährige sind nicht volljährig und sind vor Prostiution zu schützen. Bestraft werden Eltern UND NATÜRICH der FREIER! Punkt um!!!!!!! (das ist doch eine Sauerei)

  • Lena Müller sagt:

    Ich bin auch dafür, dass es für beide Seite strafbar sein sollte. Es ist ein tragisches Thema. Ich habe selber vier Mädchen im Teenageralter und wenn ich das hier durchlese, wird mir echt schlecht. Das allerdings ausgerechnet Chantal Gallade über das Thema schreibt, ist ein absoluter Hohn! Gehört sie doch mit ihren Parteikollegen zu den Verhinderer eines schärferen Gesetzes für Phädophile. Für mich gehört das ins gleiche Thema. Welcher Freier fragt bei den Mädchen nach, wie alt sie sind? Sicherlich kaum einer.

  • anja dräger sagt:

    kann mir mal jemand erklären, was für kranke schweine es für richtig halten, dass ein 16jähriges mädchen nicht mündig genug ist, eine politische meinung zu haben (i.e. abzustimmen), aber zur käuflichen befriedigung benutzt werden darf? wer sind denn diese über 50%, die das für normal halten? – aber klar, es sind ja ausländerinnen. und wenn es schweizer mädchen wären..? stellt euch mal vor, eure 16jährige tochter steht statt im tanzkurs am strassenrand und jemand kauft sich mal so schnell, ganz legal, ihren körper zur bedürfnisverrichtung.

    • Karl Müller sagt:

      Darum soll dies auch verboten werden. Aber nicht so, wie Ch. Galladé dies eingebracht hat, nämlich einseitig indem der Freier bestraft wird, die Prosituierte aber ungestraft wäre. Das motiviert die Zuhälter erst recht, minderjährige auf den Strich zu schicken, denn 1. steigen die Preise und 2. kommen sie ohnehin straffrei davon. Das Risiko tragen die Freier. Völliger Nonsens. Verbieten und beide bestrafen wäre gerecht und würde auch am Ehesten nützen.

  • Widerspenstige sagt:

    Hier noch eindrücklich zum Thema ZWANGSprostitution ein Bericht von SF vom letzten Jahr (nur ca. 4 Min.) . Hier spricht eine 15-Jährige aus Amsterdam, welche gezwungen wurde durch ihren Freund – einen Zuhälter! – sich zu prostituieren. Ihre Aussage ist schockierend genug: ‚Es war den Freiern egal, wie jung ich war – sie wollten nur f…!‘ Eine ehem. Prostituierte spricht von 25 – 30 Jahre als Mindestalter, um überhaupt zu verstehen, was es bedeutet! Die jungen Frauen sähen nur das schnelle Geld u nicht ein verpfuschtes Leben:
    http://www.wissen.sf.tv/Dossiers/Gesellschaft/Prostitution#!videos

    • Widerspenstige sagt:

      Och…jetzt kommt das ganze Dossiers, auch nicht schlecht als Information. Ich wollte speziell nur den Bericht von 10vor10 vom 08.08.2011 ‚Sex unter 18‘ aus Amsterdam. Man muss dort in den Themen scrollen, ok?

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Am ersten Tag war die Diskussion schwierig, am zweiten Tag sehr interessant und nach dem dritten Tag hätte man sie besser geschlossen. Mittlerweilen ist das Thema auf sachlicher Basis wohl ausdiskutiert und weicht dem fröhlichen Beleidigen und Pflegen alter Feindschaften.
    „Du bist dumm (oder wahlweise pädophil oder frauen- bzw. männerhassend), nein du. Du hast keine Argumente mehr, nein, du hast keine mehr…“

    Insgesamt war es aber wieder mal eine interessante und inten Angelegenheit. Viele Arbeitgeber werden froh sein, dass sie wohl ab morgen wieder auf ihre Arbeitnehmer zählen können. 😉

    • Widerspenstige sagt:

      Richtig analysiert, Monsieur de Hummel!

    • Marcel Z. sagt:

      Definitiv, de Hummel: Heute wird über dieses Thema nur noch weit unter der Gürtellinie „diskutiert“ *gähn*

      Aber davor war es wirklich eine spannende Diskussion, was selten geworden ist im Mamablog.

  • Erika B. sagt:

    Also — versteh ich das richtig? — dass es bei obigen Streitereien darum geht, ob es Frauen gibt, die autonom und lustvoll Sex anbieten? Die sich also prostituieren, weil sie das als sinnvoll und als ihre Bestimmung auffassen, ohne fremdgesteuert zu sein? (Katharina contra Wildkatze/Pippi).
    Ich finde diese Frage zumindest spannend!
    Es gibt Filme, die das thematisieren (zB „Belle de jour“), und ich vermute zumindest, dass es solche Frauen gibt, wohl eher eine Minderheit? Ich würde dieses Phänomen jedenfalls nicht strikt feminstisch ablehnen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Es gibt zwar Feministinnen, die wild herumvögeln und darüber Bücher schreiben, vor einigen Jahren ein Französin, ich hab leider den Namen vergessen, da ich das Buch nicht gelesen habe, nur die Kritiken dazu. Ich habe allerdings viele Berichte von Prostituierten gelesen, Bücher, aus Europa und ausserhalb, aber noch nie bin ich auf einen Bericht gestossen, in dem die Frau das so betreibt wie in ‚Belle de Jour‘. Der Film ist sehr ästhetisch, aber dennoch die typisch männliche Sicht auf diese Dinge. Männer wollen das so, es beruhigt ihr Gewissen, sich vorzustellen, dass die Frau es aus Freude tut.

      • Arno sagt:

        @Pippi
        „Männer wollen das so, es beruhigt ihr Gewissen, sich vorzustellen, dass die Frau es aus Freude tut.“

        Nenne mir EINE Stelle, wo ein Mann dies behauptet ?!?

      • Wildkatze sagt:

        Hahaha! Als ob Männer sowas zugeben würden…! LOL!

      • Arno sagt:

        Du argumentierst immer schlechter Wildkatze… fast wie die „Rosi“ von der Liebhaberbühne Unterrückigen

      • Wildkatze sagt:

        Ja, ja, Arno, ich weiss…gehen Ihnen mal wieder die Argumente aus, nicht?

      • Arno sagt:

        Ja, ja Wilde – Rosi , ich weiss nicht ob du es gerade noch merkst , aber die Fragestellung ging von mir aus und NUR Beschimpfungen kamen von deiner Seite…..Dummerchen

      • Wildkatze sagt:

        Einfach süss, Arno…

      • Gabi sagt:

        Hihi… Wahnsinn: Nach Monaten voller Nonsenskoryphäen, „Beweisen“ auf dem historischen Niveau von Tarzancomics und der Beschränktheit, nicht einmal zu bemerken, wenn Argumente der eignen Sichtweise dienen, wenn bloss das Feindbildklischee stimmt, will eine derart sinnleere und intelligenzfreie Blog-Erscheinung wie Wildkatze auf mangelnde Argumente (Anderer!) verweisen.

        Prust!

        😀

      • Widerspenstige sagt:

        Aber hallo Gabi – anscheinend hat kein rendez-vous in besagter Bar mit Wildkatze in Wien stattgefunden?

        Habe schon gedacht, dass sie ‚aufgefressen‘ wurden inzwischen und doch hingegangen sind – klamheimlich, um dann einfach zu verschwinden. Jetzt bin ich beruhigt, Sie wieder hier putzmunter anzutreffen.

        P.S. Für diese Sätze wird man mich lynchen hier… 🙄

      • Wildkatze sagt:

        Ja, ja, Gabi, Sie Feigling! Wie ist denn das Wetter inzwischen in Wien? Also, auf der Gloriette und am Cobenzl war’s etwas windig.

      • Wildkatze sagt:

        …aber „Tosca“ war genial!

  • Marcel Z. sagt:

    Lustig: Meine beiden letzten Kommentare waren ursprünglich in einem einzigen zusammen gefasst- und der hängt bis dato in der Warteschlaufe. Trennen und ein paar Vokabeln austauschen- et voilà: Plötzlich funktioniert’s! Das verstehe, wer will.

    Gute Nacht!

  • Marcel Z. sagt:

    Schwedische Frauen wehren sich gegen das Prostitutionsverbot. Man spricht bei den offiziellen Statistiken von Auftragsarbeiten, deren Ergebnisse schon im Vornherein feststanden. Tatsächlich kann auch der neue Bericht die Wirksamkeit des Prostitutionsverbots nicht hinreichend belegen. Die Strassenprostitution ist zwar zurückgegangen, aber was sich hinter verschlossenen Türen und im Internet abspielt, lässt sich in seinem vollen Ausmass nur schwer skizzieren. Artikel hier: http://tinyurl.com/bvnwjrb

  • Marcel Z. sagt:

    Die Bilanz zum Prostitutionsverbot ist in Schweden bislang mehr als nur durchwachsen (generelles Prostitutionsverbot): Die Zahl der verurteilten Freier in Schweden stieg von elf im Jahre 1999 auf 108 2006. Doch der Alltag für die Prostituirten ist gefährlicher geworden. Nach Schweden werden pro Jahr zwischen 400 bis 600 Ausländerinnen gebracht. In Finnland dürften es zwischen 10′000 und 15′000 sein (Anm. Finnland grenzt an Russland, ein Unterschied). Artikel hier: http://tinyurl.com/c2yvu6.

  • max sagt:

    Dass eine 18-jährige erwachsen sein soll, das ist mir neu. Volljährig ist ein juristischer Begriff. Wenn wir darauf schauen wollen, ob ein Mensch tatsächlich eigenständig zu entscheiden imstande ist, dann müssten wir die Altersgrenze auf 21 oder 24 anheben. In dem Blogeintrag werden zudem die Zuhälter erwähnt. Diese sollte man mit der 9-schwänzigen Katze traktieren und wer immer nicht Schweizer ist aus dem Land weisen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Peitsche

  • Marc F sagt:

    Was soll der Egoismus! Es gibt auch Leute die stehen nicht auf alte Weiber. Immer diese Moralapostel. 16 ist genug alt um zu wissen was man macht! Prostitution verhindert ausserdem Vergewaltigungen.

    • Katharina sagt:

      the good woman/bad woman dichotomy:

      In the design of law, the behavior of men and the leading strategies of feminist law reform, the relationship is cast in oppositional terms: whoever a „prostitute“ is, „other women“ are not. In substance, the distinction provides a handy means of identifying appropriate female objects of punishment and contempt.

      avoidance of the economic question serves to maintain the „good woman“ distance from the interference of prostitution.

      whatever we are there for, it isn’t for the money. if he is no trick, she is no wh_re.
      „legitimate“ work is the place where women are supposed to make money and „real women“ do not combine sex with money.

      the woman’s effort to stay innocent , her efforts to prove innocence, is always an effort to prove she is not a wh_re.

    • Anh Toan sagt:

      @Katharina. Hab mal kurz angelesen, scheint wirklich echt gut, Danke für was interessantes.

    • Katharina sagt:

      eben aus der Sicht Amerikas, wo das ganze illegal ist. übrigens dann auch sehr interessant im späteren teil die Häufigkeit der Dissoziation bei jenen Frauen.

      juristisch gesehen ist das ganze wesentlich komplexer als der Anschein gemacht wird. Siehe auch die Implikationen betreffend Ehe.

      • Anh Toan sagt:

        Traditionell haben Frauen ja nichts gelernt ausser Frauenarbeit. Entweder sie heirateten, häufig besser liessen sich verheiraten, um nicht in der Prostituition zu landen, wie hätten sie sonst überleben können. Prostitution ist der Teufel, als bedingender Gegensatz zur göttlichen Ehe/Familie. Die Ehe braucht Prostitution, um ihre Existenz zu rechtfertigen. Es ging bei der Verurteilung von Prostitution auch nie um die arbeitenden Frauen, es geht um viel wichtigeres wie Moral, Sitte, Religion, Ordnung, das Elend der Frauen ist Collateral Damage. (meine Gedanken zu Ehe und Prostitution)

  • Richard Sieber sagt:

    Verrückt ist in der Schweiz, dass sich 16-jährige vor der Filmcamera nackt und prostitutiv zeigen können, aber nachher dürfen sie ihren Film nicht selbst ansehen – das wäre doch viel zu gefährlich! Dazu müssen sie 18 Jahre alt sein. Schon vor 50 Jahren wurde dieses Thema an der Uni Zürich mal diskutiert, aber bisher ist offenbar nichts geschehen….

  • Mel sagt:

    Unglaublich, dass es heute immer noch Menschen gibt, die ein Problem mit Prostitution haben. Dabei prostituieren wir und ja alle ständig, mehr oder weniger. Nicht weniger erstaunlich finde ich, dass die Wirkung solcher Zeitungsartikel völlig falsch eingeschätzt wird: viele bekommen dadurch erst Lust darauf und gehen hin. Das gilt auch für die Artikel über die Prostitution an der Zähringerstrasse, die dem Tages-Anzeiger aus irgendwelchen Gründen ein Dorn im Auge ist. Weshalb die Nachfrage steigt? Weil darüber geschrieben wird.

  • Kurt Röösli sagt:

    Welche Kinderschänder haben so zahlreich nein gestimmt? Sind es etwa Konsumenten?

    • Franz Mueller sagt:

      Dass ich nicht lache! Schwanzgesteurte Männer sind oft so gepolt, leider.Bitte nur einmal nach Thailand/Kambodscha oder in die Philippinen reisen. Dort trifft man immer wieder Landsleute, zumeist ältere Knacker, die hinter Kinder her sind. Der Fairness halber sei beigefügt, dass ebensoviele aus D, AT,F,I, NL etc. auf Kindersex aus sind. Woher ich das weiss? Ein Bekannter von mir arbeitet für „Medecin sans Frontier“ in Kambodscha als Arzt. Seine Schilderungen erwecken Eckel, nicht nur bei mir. Es gibt (viel) zu viele CH-Männer, denen der Verstand und die Moral total abhanden gekommen ist.

  • Eremit sagt:

    http://www.admin.ch/ch/d/sr/210/a305.html

    ZBG Art. 305
    b. Handlungsfähigkeit des Kindes
    1 Das Kind hat unter der elterlichen Sorge die gleiche beschränkte Handlungsfähigkeit wie eine bevormundete Person.

    Darf eine bevormundete Person nach Lust und Laune Verträge abschliessen?
    Falls ja, was ist dann der Sinn und Zweck eines Vormundes?

    • Widerspenstige sagt:

      Danke lieber Eremit für den ZGB-Auszug, den anscheinend gewisse Parlamentarier gefliessendlich überlesen haben…!

      Nein, natürlich nicht! Deshalb ist das Gesetz sofort in Kraft zu setzen und entsprechend zu ahnden. Eine 16-Jährige hat auf dem Strassenstrich oder in einem Bordell NICHTS zu suchen oder zu ‚geben‘. Punkt!

      • Karl Müller sagt:

        Richtig WS. Und auch sie gehört bestraft wie der Freier auch. Darum taugt der Vorschlag von Chantal Galladé nichts, denn dieser sieht vor, dass nur die Freier bestraft werden. Beide oder keine.

      • Widerspenstige sagt:

        @Karl Müller
        Nein, weil eine 16-Jährige eine beschränkte Handlungsfähigkeit hat und unter dem Schutz der Erziehungsberechtigten steht. Wie Anh Toan erwähnt, liegt diese beschränkte Handlungsfähigkeit im Ermessen der Entwicklungsstufe und Bildung etc. Es wurde in über 800 Kommentaren zum Teil objektiv darüber diskutiert, dass genau dies der Hauptgrund sein dürfte für eine Gesetzesanpassung. Der Freier ist mündig und vollumfänglich handlungsfähig – also strafbar! Auch ein 16-Jähriger Strichjunge sollte nicht bestraft werden, sondern sein Freier (Mann oder Frau ist egal!).

      • Anh Toan sagt:

        @Widerspenstige: Dass Freier einer 17 jährigen Prostituierten verwerflich handeln, dass eine 17 jährige wahrscheinlich noch nicht in der Lage ist, die Konsequenzen einzuschätzen, teile ich grundsätzlich. Wenn Strafe, dann Freier auch.

        Die einzige legitim diskutierbare Frage bei Sex gegen Geld mit 16-18 Jährigen ist, ob man mit Bestrafung damit tatsächlich jemanden schützt kann. Ich bin überzeugt, dass eine Kriminalisierung schlechter ist für die schwächste der involvierten Personen. Wenn die gesellschaftl. Ächtung das Mädchen nicht davon abhalten kann, kann es das Strafrecht auch nicht.

      • Anh Toan sagt:

        @Katharina: Werden mit der Strafdrohung die Freier abgehalten? Glaube ich auch nicht. Freuen tut es ausschliesslich die Zuhälter, noch ein paar mehr, die auf ihren Schutz angewiesen sind.

        Empörung, Abscheu rechtfertigt doch nicht ein kontraproduktives Mittel?

      • Katharina sagt:

        In erster Linie fordere ich eine bedeutend konsequentere Verfolgung des in weiten Bereichen dahinter stehenden Menschenhandels. Weiter sollte das Phänomenen überteuerter Mietzinsen und die Umnutzung, bzw. deren Illegalität angegangen werden.

        Und entsteht ein Kontakt in einem Umfeld, wo die Frau offensichtlich dazu gezwungen wird, macht sich der Freier mitschuldig und soll deshalb entsprechend bestraft werden. ist eigentlich mit bestehenden Gesetzen machbar, oder nicht?

        Als passende Strafe etwa die Umfunktionierung des Freier zu einer Toilette. oder wir Amis könnten diese Leute von anderen übernehmen und in unsere Gefängnisse stecken (gegen Verrechnung an die überstellenden Länder. dort ist es oft so, dass die betreffenden dann am empfangenden ende solcher Deals sind. prison bitches..

      • Anh Toan sagt:

        @Katharina: Den letzten Absatz verstehe ich nicht ganz: Juristisch, ich meine auch präziser Sprachgebrauch, gibt es keine unfreiwillige Prostitution, dies nennt man Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, Nötigung, vielleicht auch Körperverletzung. Unter Prostitution verstehe ich einvernehmliche sexuelle Handlungen gegen Entgelt unter sexualmündigen Personen, wobei sich die Einvernehmlichkeit auf die gesamte Dauer und alle Handlungen beziehen muss, nicht nur den Vertragsschluss. Bei „stop“ ist Schluss, no refund, no warranty.

      • Katharina sagt:

        „Juristisch, ich meine auch präziser Sprachgebrauch, gibt es keine unfreiwillige Prostitution, “ – aber sicher gibt es das, das ist ja gerade der Punkt, dass die Mehrheit der Ausprägungen von Prostitution unfreiwillig sind. Stichworte Menschenhandel, Drogen – bis zum Anfixen. Gefügig machen durch wiederholte Vergewaltigungen durch Zuhälter o. ae., Pass zurückbehalten, als Heiratsvermittler auftreten usw. Wenn sie dann gefügig sind, werden die ‚Kunden ‘darüber gelassen. und wenn sie zickt oder so, dann eben wieder gefügig machen. bei dieser Behandlung wird die stärkste Frau dann eben mittun und sicher ist das Zwang. And I am somewhat an expert about that, i might add, unfortunately. Coercion ist der englische Begriff dafür.

        Dagegen muss in erster Linie was gemacht werden. und darüber wird auch in diesem Forum äussert wenig geredet, stattdessen etwas theoretisch auf einem bigotten Moralpodest lamentiert oder schlüpfrige Peinlichkeiten ausgetauscht.
        Das habe ich ja schon ganz am Anfang gesagt und der Verlauf der Kommentare scheint mir Recht zu geben.

        Der französische Weg ist eben der easy way out, ohne wirklich Verbesserungen zu bringen, weil es das wesentliche Element, den Menschenhandel nicht wirklich adressiert, oder wie die Praxis genau wie in anderen Ländern auch zeigt, nicht einmal die bestehenden Gesetze gegen den Handel, die Versklavung und und und durchgesetzt werden. die Frauen haben nirgendwo, wo sie hingehen und Hilfe erhoffen können und mit der Illegalität wird das nur noch schlimmer. so ist das.

        Und warum wird so wenig gegen den Menschenhandel getan? einfach, weil dessen Bekämpfung eben die Auseinandersetzung mit den mächtigen bedeutet, dort wo die Intersektion von Menschenhandel, Waffenhandel und Drogenhandel ist. high finance und (globale) Machtpolitik.

        Siehe die ganz neue Peinlichkeit betreffend Secret Service und Prostituierten anlässlich des kommenden Besuchs von Obama in Kolumbien. dort ist Prostitution legal und reguliert. die Damen konnten also zur Polizei gehen. zum Glück, denn wenn es illegal wäre eben nicht.

      • alien sagt:

        Das letzte Argument von Katharina ist wirklich schlagend. Pippi? Wildkatze?

      • Beno sagt:

        „Und warum wird so wenig gegen den Menschenhandel getan? einfach, weil dessen Bekämpfung eben die Auseinandersetzung mit den mächtigen bedeutet, dort wo die Intersektion von Menschenhandel, Waffenhandelund Drogenhandel ist. high financeund (globale) Machtpolitik“
        – Dies ist wohl zu viel „Ehre“ für diese A…löcher…meistens sind es „nur“ Leute mit irgend einer geeigneten Liegenschaft, ein paar Schläger dazu und natürlich dem van Dir (Katharina) beschriebenen Terror.
        Das Problem ist mehr, dass niemand sie anzeigt ; darum ein Verbot von Zuhälterei,dann besteht auch eine rechtliche Grundlage

      • Anh Toan sagt:

        @Katharina: 1/2 „die Mehrheit der Ausprägungen von Prostitution unfreiwillig sind“
        Ich finde es durchaus richtig, einen Freier wegen Beteiligung/(Mit-)täterschaft an Nötigung, Körperverletzung oder Vergewaltigung zu bestrafen, sobald er erkennen kann, dass tatsächlich ein Druck auf die Prostituierte ausgeübt wird, der sich nicht mit einem nun mal in unserer Gesellschaft üblichen Druck zur Einkommenserzielung vergleichen lässt. Bestraft man aber Freier an sich, vermutet das Strafgesetz die Unfreiwilligkeit unwiderlegbar, kein auch nur (Eventual)Vorsatz muss sich auf Unterdrückung richten.

      • Anh Toan sagt:

        Katharina 2/2: Mag sein, ich denke zu rechtsdogmatisch, und werfe anderen vor, moralisch zu denken. Ausschlag gibt bei mir nicht die Dogmatik, sondern das praktische Resultat: Die Kriminalisierung des Geschäfts Sex gegen Geld an sich, ist zumindest eine wichtiges Element für die schlimmsten Umstände in diesem Geschäft.

        Der Freier hat wegen Unsittlichkeit trotz Zahlung keinerlei Anspruch auf irgendeine Leistung. Fordert er Leistung, ist es Vergewaltigung, ist sie komplett besoffen, high od. Entzug, oder die Leistung wird von einem Dritten (Zuh.) gefordert Schändung: Das haut rein.

      • Anh Toan sagt:

        @Katharina: 3/2 ha ha: Würden die Strafverfolgungsbehörden diese Waffen einsetzen, dort wo die Umstände mit blossem Auge als entsetzlich erkennbar sind, würde hundertmal mehr erreicht, als mit einer Geldbusse an die Freier: Wissen Freier, dass da wo die Umstände schlimm sind, vom Gesetz wirklich hart angefasst werden, zahlen sie lieber mehr und gehen woanders hin. Ich meine, generell gilt, je billiger die Leistung umso grösser die Wahrscheinlichkeit, dass Ausbeutung vorliegt: Manche werden aufheulen, ich glaube für einen Neuwagen kann ich viele Frauen od Männer finden, die mir einen blasen.

      • Anh Toan sagt:

        Katharina: 4/2: In meinem letzten Beispiel dürfte das Angebot in den meisten Fällen freiwillig angenommen werden, ausser man hängt dem Determinismus an, dann handle ich aber auch nicht freiwillig. Ich bin ein Mann, was soll ich tun?

      • Anh Toan sagt:

        5/2 Ein kleinen juristischen Fehler habe ich gefunden:Fordern einer Leistung von einer Prostituierten nachdem bezahltwurde ist nicht Vergewaltigung, es ist aber (versuchte) sexuelle Nötigung, auch dafür gibts bis zu 10 Jahre. Und da ist dann noch „Ausnutzung der Notlage“, darauf stehen bis zu drei Jahre.

        Für schlimme Fälle stellt das Strafrecht ausreichend Bazookas zur Verfügung, selbst Gehilfenschaft bei diesen Delikten gibt heftig Haue.

        Bei der Forderung nach Bestrafung von Prostitution, benutzen interessierte Kreise (Zuhälter ua) die Moral, zwecks Erhalt des Status Quo.

      • Anh Toan sagt:

        @Katharina als Person: Ihr letzter Satz im ersten Abschnitt 15. April 2012 um 22:47: Ich bewundere zutiefst Ihre Fähigkeit, dennoch differenziert zu argumentieren. Selbstverständlich resultieren die Differentierungen auch aus vertieften Kenntnissen, ich meine, es braucht Grösse, die Erkenntnisse zu akzeptieren. Respekt.

      • Karl Müller sagt:

        @WS: Eine beschränkte Handlungsfähigkeit schützt nicht vor Strafverfolgung. Ihr Argument würde ja bedeuten, dass eine beschränkte Handlungsfähigkeit einen Freipass für kriminelle Handlungen wären. Es braucht zwingend eine Strafe für die Prostituierten, als auch für die Freier. Nur für die Freier ist einerseit ungerecht und andererseits untergräbt es das hehre Ziel, die Minderjährigen zu schützen. Im Gegenteil schafft man Anreize, da so jede minderjährige Prostituierte straflos ihren Verdienst einholen kann. Rohrkrepierer nennt man sowas.

      • Widerspenstige sagt:

        @Karl Müller
        ‚…Eine beschränkte Handlungsfähigkeit schützt nicht vor Strafverfolgung. Ihr Argument würde ja bedeuten, dass eine beschränkte Handlungsfähigkeit einen Freipass für kriminelle Handlungen wären…‘ Sie schützt dort, wo diese in Frage gestellt werden darf eben bei Minderjährigen wegen Entwicklungsstand u Bildung, ok?!
        ‚..Es braucht zwingend eine Strafe für die Prostituierten, als auch für die Freier…’Falsch! Wie auch Katharian erwähnt hat, kann die Prostituierte dadurch zur Polizei gehen, falls sie bedroht wird. Das Gesetz ist durchdacht worden von entsprechenden Fachpersonen!

      • Karl Müller sagt:

        @WS: Die Prostituierte kann zur Polizei gehen, währenddem sie eine verbotene Hanlund ausführt und darum soll die verbotene Handlung straffrei sein? Ist das feministische Argumentation? Nein, will man Minderjährigenprostitution reduzieren, dann gehören beide bestraft, Prostituierte und Freier. Gegen eine einseitige, ungerechte und erneut diskriminierende Lösung würden viele keine Hand bieten. Von solchen Gesetzen haben wir bereit genug in der Schweiz. Darum verbieten und beide bestrafen oder keinen.

    • Anh Toan sagt:

      Unmündige und bevormundende Personen können Verträge selbständig abschliessen, soweit sie auf Grund Ihrer Entwicklung und Bildung in der Lage sind, den Inhalt des Vertrages in seiner Bedeutung zu verstehen. Das ZGB redet von beschränkter, also eben weder ausgeschlossener noch unbegrenzter Handlungsfähigkeit. Wo die Grenze liegt, muss in jedem Fall anhand der konkreten Reife eines Unmündigen entschieden werden. Sonst könnte ein 12jähriger nicht mal Kaugummi oder einen Bleistift kaufen.

  • heidi reiff sagt:

    Ich schätze das Land Schweiz, Punkt.

    • Benjamin Huber sagt:

      Was Sie nicht sagen!
      Sie schätzen ein Land, in dem 16jährige sexuell ausgebeutet werden dürfen…?!
      In dieser Hinsicht schäme ich mich, Schweizer zu sein.

  • Widerspenstige sagt:

    Prostitution in Japan (aus Wiki)

    Wenn man von Prostitution in Japan spricht, muss man sich vom europäischen Verständnis des Begriffes entfernen. Im Gegensatz zum christlich geprägten Weltbild wurde Prostitution in Japan nicht in Verbindung gebracht mit Scham oder Sünde, sondern durch andere Moralvorstellungen beeinflusst. Demnach genossen Kurtisanen Prestige und Anerkennung. Bei der Suche nach einem europäischen Äquivalent könnte man sie am ehesten mit den griechischen Hetären vergleichen. Die Begriffe „Kurtisane“ und „Prostituierte“ werden in der Literatur eher…

    • Widerspenstige sagt:

      /2 …wahllos und willkürlich verwendet, da es kein allgemein akzeptiertes Kriterium für eine Trennung gibt. Um Prostitution in Japan verstehen zu können, ist es nötig, die Gepflogenheiten und Ansichten der vormodernen japanischen Gesellschaft zu berücksichtigen…‘

      Wir reden hier nur über den geläufigen Begriff von ‚Prostitution‘ im Westen. Ich entferne mich jeweils davon und meine damit den kulturhistorisch anerkannten Begriff in einem völlig anderen Blickwinkel wie auch in der Antike, Renaissance etc.

  • Marcel Z. sagt:

    Der neue Freischalt-Filter scheint jedes zweite Wort zu sperren: Von drei völlig seriösen Kommentaren landen zwei im Filter- sonst alles in Ordnung bei der Redaktion?

    • max sagt:

      @Marcel
      Vermutlich nicht. NA und MB hatten wir zum nötigen Anstand erzogen mit viel Mühe. Vermutlich müssten wir den Lernprozess neu in Gang setzen. Allerdings fehlt mir zur Zeit die nötige Zeit.

    • pixel sagt:

      @marcel: versteh ich nicht. bei mir geht alles durch.

    • Marcel Z. sagt:

      Dann muss ich zur rethorischen Delinquentengruppe gehören hier drinnen, pixel, die es strenger zu überwachen gilt. Also mein kopierter Kommentar vom 13. April an Sie bzgl. meiner Haltung ggü. der Prostitution 16-Jähriger ging erst nach dem dritten Mal durch, als ich eine durchaus geläufigen Bezeichnung für das Haus-s-chwe-in (extra verfremdet) durch ein völlig harmloses Attribut ersetzt habe.

      • Anh Toan sagt:

        Marcel Z. Bei mir blieben halt Jacques Brel Zitat, oder eine Tierbezeichnung hängen, ich glaube da prüft eine software alles mal, die kann nur Deutsch, schmeisst z.B. Tierbezeichnungen, die auch als Beleidigung verwendet werden können, in die Warteschlaufe. Vielleicht ist Dein Wortschatz zu komplex.

  • Sportpapi sagt:

    Wie viele der von Gallade angetroffenen “sehr jungen” Frauen sind denn wirklich 16/17jährig? Wie viele jugendliche Prostituierte gibt es überhaupt? Nur damit wir mal wissen, wovon wir überhaupt sprechen. Für mich ist dann klar: Verbot unter 18 ist für mich selbstverständlich. Wobei in der Regel auch die Frau bestraft werden sollte, da sie sonst am nächsten Tag wieder da steht. Gleichzeitig sollte aber auch die Prostitution von Frauen und Männern über 18 Jahren endlich klar und sauber geregelt werden (als Gewerbe mit Aufsicht).

  • Marcel Z. sagt:

    Zu Verboten und ihren Nebenwirkungen hier ein gutes Interview mit dem bekannten Strafverteidiger und Strafrechtsexperten Valentin “Valentino” Landmann anlässlich seines vor Jahren erschienen Buches “Verbrechen als Markt” in dem er sich auch explizit zur wachsenden Kriminalisierung Prostituierter äussert: http://tinyurl.com/d7hhrds

    Ein Zitat: “Was nicht kriminalisiert werden muss, kann entkriminalisiert werden. Ein Verbot der Prostitution trifft nicht den Zuhälter. Der lässt sich das zusätzliche Risiko gut bezahlen. Es trifft einzig und allein die Frau, die man eigentlich schützen will. Je mehr wir den Rotlichtbereich liberalisieren, desto eher erlangt die einzelne Frau Rechtsschutz. Arbeitet sie legal, kann sie zur Polizei gehen, wenn sie unter Druck gesetzt wird.”

    • Blitz Blank sagt:

      Sehr interessante Gedanken.
      Ich finde es herrscht eine gewisse Tendenz, gesellschaftliche Probleme über das Strafgesetz lösen zu wollen.
      Als vor ein paar Jahren in Europa/USA bekannt wurde, dass die Kleider in Bangladesh von Kindern genäht wurden, entstand eine Welle der Empörung und die Kleider aus Bangladesh wurden auf breiter Front boykottiert. Diejenigen, die darunter litten waren natürlich wieder vor allem die Kinder und deren Familien, die jetzt arbeitslos wurden und kein Einkommen mehr hatten. Das in der Theorie moralisch Richtige ist also nicht immer das Richtige. Als man diese Auswirkungen erkannte, ginge manche dazu über, wieder Kinderarbeit zuzulassen, aber die Arbeitsbedingungen zu verbessern und den Kindern den Besuch einer Schule zu ermöglichen.

    • Marcel Z. sagt:

      Blitz Blank, Sie haben den Nagel einmal mehr auf den Kopf getroffen. Wir hier im Westen versuchen zunehmend alle gesellschaftlichen Probleme über das Strafgesetz zu lösen- was ja auch unbestreitbar eine grosse Wirkung zeigt. Ich bin, wie gesagt, nicht einfach per se gegen Gesetze und Verbote, ganz im Gegenteil. Doch das in der Theorie moralisch Richtige ist in der Praxis nicht immer das Richtige, wie Sie richtigerweise festgestellt haben. Ich bin zum Beispiel für eine Legalisierung von Drogen- in einem gesetzlich enger gefassten Rahmen natürlich.

  • Marcel Z. sagt:

    Bilanz in Schweden durchwachsen- doch zwei Kommentare von mir warten auf Freischaltung…

  • Marcel Z. sagt:

    Die Bilanz zum Sexkaufverbot ist in Schweden bislang mehr als nur durchwachsen (gemerelles Prostitutionsverbot): Die Zahl der verurteilten Freier in Schweden stieg von elf im Jahre 1999 auf 108 2006. Doch der Alltag für die Huren ist gefährlicher geworden. Nach Schweden werden pro Jahr zwischen 400 bis 600 Ausländerinnen gebracht. In Finnland dürften es zwischen 10’000 und 15’000 sein (Anm. Finnland grenzt an Russland, ein Unterschied). Artikel hier: http://tinyurl.com/c2yvu6

    Schwedische Frauen wehren sich gegen das Sexverbot. Man spricht bei den offiziellen Statistiken von Auftragsarbeiten, deren Ergebnisse schon im Vornherein feststanden. Tatsächlich kann auch der neue Bericht die Wirksamkeit des Sexverbots nicht hinreichend belegen. Die Strassenprostitution ist zwar zurückgegangen, aber was sich hinter verschlossenen Türen und im Internet abspielt, lässt sich in seinem vollen Ausmass nur schwer skizzieren. Artikel hier: http://tinyurl.com/bvnwjrb

  • Auguste sagt:

    hmm…, damit bei diesem wichtigen vorstoss von frau galladé das wahre gesicht der schweiz zum vorschein käme, müsste man die abstimmung im parlament geheim durchführen. das wäre aufschlussreich.

    die bittere ironie bei der prostitution ist, dass „verbesserungen“ oder verbote, die das „gewerbe“ behindern, letztlich das leben derer noch schwieriger machen, die eh schon am ende der wertschöpfungskette stehen und sich dagegen kaum wehren können. das ei hätte sein schicksal als ei des kolumbus wahrscheinlich auch nicht gleich beurteilt wie der neutrale betrachter dieses schlauen lösungsansatzes

    • Ali Ferkous sagt:

      mit der kleinen Korrektur, dass Frau Galladé nicht die Prostitution verbieten will, sondern Minderjährige vor dem Eintritt in dieses Business schützen. Ausser einem pädophilen Freier wird’s wohl auf die 2 Jährchen älter nicht draufankommen.

      • Anh Toan sagt:

        @Ali Ferkous: Dem Freier ist mit einer 19 jährigen, die eine 17 jährige gut spielt, genauso gedient, (Kindersex ist anderes Thema). Mit der Kriminalisierung wird einzig die 17 jährige ins kriminelle Umfeld getrieben, auch wenn sie nicht selber kriminalisiert wird. Damit wird sie erst der Ausbeutung zugänglich gemacht.

        Prostitution durch 16-18 Jährige in der Schweiz, dürfte meistens Gelegenheitsprositution sein, oder ist ohnehin strafbar, da nicht freiwillig. Die Polizei beschäftigt sich mit Anzeigen vom Ex, weil ihr neuer Typ mehr Geschenke macht, die paar wirklichen Profis zu den Zuhältern.

      • Ali Ferkous sagt:

        @Anh Toan und Antoine – ja, dann schaffen wir gleich alle Gesetze ab, denn mit Gesetzen werden die Leute in die Kriminalität getrieben – u.a. ist nur der Gesetzgeber schuld, wenn besoffene Autofahrer straffällig werden, denn wenn es keine Alkohollimite im Gesetz gäbe, dann… Auch treibt das Gesetz den Schwiegersohn in die Kriminalität, wenn der die Schwiegermutter mit dem Bügeleisen erschlägt. Ich nehme an, Sie beiden hätten auch nichts dagegen, wenn der Vati auf die eigene Tochter hockt – Fritzl ist schon recht, nur die österreichischen Gesetze sind schlecht?

      • Anh Toan sagt:

        @Ali Ferkous. Ob Strafrecht ein einziges Verbrechen verhindert, ausser private Blutfehden, ist durchaus umstritten. Aber zumindest, wenn Strafrecht die Situation verschlimmert, nicht nur nicht verbessert, können doch nicht moralische Ansprüche kontraproduktive Fakten setzen, nur um das Fähnlein der Moral aufrecht in den Wind zu halten. Genauso hat die ganze Pristitutionsgeschichte schon immer funktioniert. Im gesetz verbieten, die Mädchen den Zuhältern ausliefern, die haben lieber 10 Kunden pro Mädchen für vierzig als einen für dreihundert: Das hält die Preise tief.

  • Jeanne Peterer sagt:

    Es ist beschämend für die Schweiz, dass die Prostitution von Minderjährigen erlaubt ist. 16-jährige, ob Frau oder Mann, haben noch nicht die Reife, diese im weiteren Leben einschneidende Entscheidung zu treffen und sollten gesetzlich geschützt werden. Ich bedaure, dass die Schweiz in dieser Hinsicht ein schlechtes Vorbild ist.
    Ich zähle auf das Verständnis der Politiker die richtigen Massnahmen zu treffen.

  • Beatrice sagt:

    finde ich auch so schlimm

  • Blitz Blank sagt:

    Als ich meinem Freund Plurp vom Mars von einem „ältesten Gewerbe der Welt“ erzählte, meinte er, dass dieses älteste Gewerbe dann wohl auch ein sehr wichtiges Gewerbe sein müsse. Und weil es so wichtig sei, würde das älteste Gewerbe wohl auch ein überaus grosses Ansehen bei den Menschen geniessen. Und jene, die in diesem ältesten Gewerbe tätig seien, würden sicher sehr viele Privilegien geniessen können.

    Tja. Mein Freund Plurp vom Mars. Keine Ahnung hat er… von der Erde.

    • Wildkatze sagt:

      Wie schön, Blitz Blank! You made my day!

    • Karl von Bruk sagt:

      Was den astronomischen Stundenlohn einer halbwegs Stuempernden statt nur Betruegenden betrifft hat der Mars“mensch“ allerdings ins Schwarze getroffen….

    • Anh Toan sagt:

      @Blitz Blank: Ich würde Plurp vom Mars antworten:

      Die Mächtigen brauchten aber Teufel, möglichst viele davon, um ihre Macht als Schutz zu rechtfertigen. Die Bezeichnung dieses Gewerbes als teuflisch, als Hölle schlechthin zu bezeichnen, half der Rechtfertigung der viel extremeren weil lebenslangen unwiderrufbaren und unauflösbaren Herrschaftsstruktur des Mannes über die Frau, Familie genannt. In der Familie ist der Mann Chef, die Frau wird davor geschützt, in der Prostitution, diesem teuflischen Gewerbe unrettbar ihre Seele zu verlieren. Was ist da ein bisschen joggeln und Socken waschen.

      • Blitz Blank sagt:

        Dieses „Gewerbe“ wurde nicht nur als teuflisch bezeichnet, die Bedingungen waren/sind auch „teuflisch“ (prekär), also ganz anderes als man es vom einem der „ältesten (wichtigsten?) Gewerbe der Welt“ erwarten würde.
        Das war ja eh der „genialste“ Schachzug der – hinsichtlich der Reproduktion – minderwertigen Männer, dass sie die für die Reproduktion ungleich wertvolleren „Frauen“ unter ihre Kontrolle/Gewalt gebracht haben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, deshalb ist es auch nicht denkbar, dass in einer Gesellschaft, wo die Geschlechter wirklich gleichberechtigt sind, Prostitution erlaubt ist. Die Möglichkeit, Frauen zu kaufen ist das Herzstück des Patriarchats. Wer das verteidigt, ist nicht interessiert daran, dem Patriarchat wirklich den Garaus zu machen.

      • Anh Toan sagt:

        @Pippi: Ist Prostitution das Herzstück des Patriachates, kann es in einer gleichberechtigten Gesellschaft keine Prostitutution geben, keine Frau würde Sex gegen Geld verkaufen, somit brauchts keine Strafbarkeit, die wird obsolet.

        Ich glaube, auch in einer geschlechtsmässig gleichberechtigten Gesellschaft gibts das Angebot Sex gegen Geld. Wieso prostituieren sich eigentlich Stricher an Homos, was hat dies mit Patriachat zu tun?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „Was hat der Stricher mit dem Patriarchat zu tun?“
        Tja, die Antwort darauf kannst du dir selber geben, wenn du dich mit der Materie seriös auseinander setzt und ins Grundsätzliche gehst.

      • Sportpapi sagt:

        Ja, so simpel ist die Sache. Wenn man ins Grundsätzliche geht, ist alles, was schief läuft (und eigentlich auch alles andere, aber darüber wird nicht gerne gesprochen) eine Folge des Patriarchats. Da muss man gar nicht mehr darüber nachdenken. So einfach ist das!

      • Wildkatze sagt:

        Richtig, Sportpapi! Hat’s bei Ihnen gezündet? Oder war das nur eine Fehlzündung?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das war eine Fehlzündung, der Sportler will auch immer die Welt erklärt haben hier, weil er zu faul ist, mal etwas zu lesen, die Frage könnte von ihm stammen.
        Als er mal eine Studie brachte, war die aus den 60er Jahren! Seitdem hat er wohl nichts mehr gelesen.

      • Anh Toan sagt:

        @Pippi: Was hat der Stricher mit dem Patriachat zu tun?

        Angenommen, unser Gesellschaftssystem, bei dem nicht alle auf der Welt gleichviel haben, es reichere und ärmere gibt, wär reicher ist, mehr soziale Achtung geniesst, ist einzig auf das Patriachat zurückführen. Dann besteht ein Zusammenhang. Hätten alle immer gleichviel, wäre jedes Geschäft (inkl. Prostitution) unmöglich. Dass wir nicht im Sozalismus leben, führe ich nicht auf das Patriachat zurück, sondern unseren Wunsch, nicht zu verhungern. Ist eine emanzipierte Gesellschaft Deiner Meinung nach zwingend sozialistisch?

      • Wildkatze sagt:

        Gegenfrage: Ist denn eine gerechte Gesellschaft (nur) im Kapitalismus möglich?

        Und: Ja! Unser ungerechtes Gesellschaftssystem ist auf das Patriarchat zurückzuführen. Kapitalismus ist das Kind des Patriarchats!

      • Wildkatze sagt:

        Anh Toan, Ihre wirklich bescheuerte Antwort an Plurp vom Mars zeigt mal einfach wieder, dass Sie von der Materie keine Ahnung haben! Ach, es ist wirklich mühsam, wenn Leute glauben, sich zu etwas äussern zu müssen, wovon sie einfach nichts verstehen und auch nicht bereit sind, sich wenigstens ein Basiswissen darüber anzueignen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich bin eigentlich ziemlich zufrieden mit der sozialen Marktwirtschaft, wenn sie denn sozial ist. Allzu oft diktiert der Markt alles, rücksichtslos, zum Nachteil der wirtschaftlich Schwächeren.
        Unser Lohngefüge z.B. hat auch damit zu tun, gewisse Berufe garantieren ein weit überdurchschnittliches Einkommen, obschon sie gesellschaftlich nicht halb so wichtig sind wie andere, schlecht bezahlte Tätigkeiten. Die Gier des Einzelnen wird zu sehr belohnt, zum Schaden der ganzen Gesellschaft, das kann es nicht sein. Das in einem solchen System alles einen Marktwert hat, auch die Sexualität, ist klar.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Studie aus den 60er Jahren? Zu was denn (gibt ja hier gar keine Fragestellung…) Kann sein, mag mich gar nicht erinnern. Wobei wir wohl sowieso unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was denn eigentlich überhaupt eine „Studie“ ist.

  • Christian Schmid sagt:

    Nein, ich bin gegen ein Verbot. Wer mit 16-Jährigen oder noch jüngeren will, tut dies so oder so, vielfach sogar noch ungebeten! Legale Möglichkeiten sind daher viel besser als überhaupt keine. Es gibt wohl schon genug hässliche Missbrauchsfälle, das streitet wohl niemand mehr ab, der klar bei Verstand ist. Tatsache ist doch wohl, dass keine der sehr gut verdienenden jungen Prostituierten ihren Werdegang unter Lebensgefahr einschlägt, dazu gehören gewisse Ambitionen. Und überhaupt: Was meinen Sie alle zu den männlichen Pendants?!

  • bitta sagt:

    witzig, wie oft hier die Prostitution 16jähriger verteidigt wird. Ich verteidige generell nur, was mir selbst gefällt und was ich selbst nutze. Wenn ich dann noch Väter sehe, die selber eine Teenietochter zu Hause haben und die kaum ältere Mädchen abschleppen, frage ich mich, was in dieser Welt schief läuft. Das Argument von wegen „strafmündig“ und „kein Kind mehr“ ist hinfällig. Wie Frau Galladé schreibt, denkt das Gesetz in allen anderen Bereichen, dass man mit 16 noch nicht handlungsfähig ist – nur verkaufsfähig, das soll man sein. Traurig.

    • pixel sagt:

      ich glaube, das Gesetzt denkt nicht. DAS ist das Problem.

    • Sportpapi sagt:

      „Ich verteidige generell nur, was mir selbst gefällt und was ich selbst nutze.“ Das mag für Sie gelten, andere denken vielleicht noch etwas weiter. Denn sonst gäbe es viele Erungenschaften der letzen Jahre nicht. Oder weshalb sollten sich die Stimmberechtigten (üblicherwese männlich, über 40) für die Anliegen von Frauen, Kindern und Familien einsetzen?

    • alien sagt:

      „Ich verteidige generell nur, was mir selbst gefällt und was ich selbst nutze.“ Müll. Ich verteidige die obligatorische Schulpflicht in Ghana. Ich verteidige das Reduzieren der Geschäftsflüge. Ich verteidige die Anklage gegen Breivik. Bitte Bitta, ich guck schon über meinen persönlichen Horizont hinaus. Manchmal mindestens. Du nicht? Und Du wagst es, das hier zu bekennen? Momoll, mutig mutig.

  • Wolfgang aus Deutschland sagt:

    In Deutschland wurde dieses Alter Ende 2008 auf 18 angehoben. Ich habe allerdings noch von keinem Strafverfahren gegen Freier gehört, die mit minderjährigen Prostituierten verkehren. In den Bordellen durften sich aus Jugendschutzgründen auch vorher keine Minderjährigen aufhalten.
    Die Gesetzesänderung tut keinem weh, ändern wird sich dadurch allerdings nichts.

  • gattopardo sagt:

    Ja, Schweden, die heile Welt mit Prostitutionsverbot seit 1999. Schützt halt leider trotzdem nicht vor Fällen wie Göran Lindberg. Vielleicht schützt das nicht nur nicht gegen Fälle wie Lindberg, sondern gerade weil die Prostitution verboten ist, kann sie nur noch durch Personen, welche solch hohe Aemter besetzen oder gute Beziehungen zu ihnen haben, betrieben werden.

    @ Pipi, Danke für die Entblössung der hässlichen Fratze. (Wenn man Männern den freien Zugriff auf jederzeit Sex verwehren will, schaltet ihr Hirn auf ‘Bsetztzeiche’, da ist dann gar niemand mehr zuhause.) lol

    • Widerspenstige sagt:

      Leider häufen sich in Schweden die negativen Auswüchse dieses Verbotes, wie ich es in einem Bericht darüber mal vernommen habe. Es ist wie mit allen allzumenschlichen Trieben und Süchten: es bahnt sich seinen Weg unaufhaltsam und mit Vehemenz. Es sind ja bekanntlich vorwiegend die Nordländer, welche Sauf- und Sexorgien in Feriendestinationen veranstalten, dass der Teufel seine helle Freude daran hat! Einfach wieder mal ein Problem ausgesourced ins Ausland, in ärmere Länder – aus den Augen aus dem Sinn….!

      btw. long time no see, gattopardo…what’s up? 😉

    • Widerspenstige sagt:

      Wo ist mein Beitrag von letzter Nacht hier?

      @ gattopardo (…long time no see…gattopardos sitadel)
      Leider hast du recht damit, gattopardo und es zeigen sich entsprechende Auswüchse. Auch in Form von Outsourcing in Ferienländern, wo man u.a. an Strandparties die Sau rauslässt und keine Frau mehr sicher ist, als Freiwild zu gelten.

      Soll das die erwünschte Wirkung eines Prostitutionsverbotes sein?

    • Widerspenstige sagt:

      gattopardo, es hängen meine Beiträge seit letzte Nacht im off fest….anscheinend haben sie eine Achillesferse gekratzt

      • Widerspenstige sagt:

        Ach wie wundervoll – meine Beiträge sind erst heute freigeschaltet worden, wo es niemanden mehr wirklich kratzt. Dankeschön! 🙁

    • Katharina sagt:

      ganz eindeutig fürchten die gewisse Aspekte der Diskussion.

    • Marcel Z. sagt:

      Das glaube ich nicht, Katharina. Aber der automatische Kommentarfilter wurde zwischenzeitlich auf Vordermann gebracht. So habe ich die Kopie eines ursprünglichen Kommentares von mir, den ich als Antwort auf pixel’s Frage hinposten wollte, erst beim dritten Mal durch gebracht, weil ich die rüdere, deutsche Bezeichnung für ein in Europa weit verbreitetes, vierbeiniges, im allgemeinen borstiges, rosafarbenes Säuge- und Nutztier durch ein völlig harmloses Atrribut ersetzt habe…

  • Anh Toan sagt:

    ZUHAELTER sind, wenn Prostitution illegal ist, vorerst nichts als notwendige Dienstleister. Da der Rechtsschutz fehlt, braucht es einen anderen Schutz, wer sich prostituiert ist meistens schwächer (physisch, sozial) als der Freier. In vielen Sprachen wird für diesen Schutz auf das Wort Mutter bezug genommen, auf Deutsch die Puffmutter. Diese Beschützer verstehen aber auch bald, wie notwendig ihre Dienste für die Mädchen sind, sie ihre Kunden ausbeuten können. Und da sie es können, tun es zumindest manche. Sind diese ausgepresst, brauchts neue Kunden.

    • Arno sagt:

      Was wollen sie eigentlich genau sagen ?

      • Anh Toan sagt:

        Dass Zuhälter erst durch die Illegalität notwendig werden, und dass Zuhälter nicht an sich böse sind, sie leisten notwendige Dienste, das Mädchen braucht Schutz wenn das Geschäft illegal ist, wer bestraft wird, spielt keine Rolle. Wäre das Geschäfts legal, hätte das Mädchen den Schutz des Rechts, und bräuchte keinen Zuhälter. Erst die Illegalität der Prostitution lässt das Bedürfnis nach Zuhälterdiensten entstehen. Denkt man ünbefangen darüber nach, muss es so sein, wenn Prostitution eine gewöhnliche Dienstleistung ist, brauchts sowenig Zuhäter wir für Friseur oder Anwaltsdienste.

      • Anh Toan sagt:

        Ich kanns auch deutlicher sagen: Ihr Kommentar sagt doch Prostitution soll legal sein (transparent) aber Zuhälterei müsse bestraft werden, diese sei übel. Ich sage Ihnen, wenn Prostitution legal ist, gibts keine Zuhälterei.

      • Arno sagt:

        Prostitution ist legal …und Zuhälter drängen sich auf; so siehts aus. Wäre eine andere Form von Sicherheit gewährleistet, könnte man sehr einfach die Zuhälterei verbieten; weil sie eben doch „an sich böse“ sind…

      • Anh Toan sagt:

        @Arno: Die Zuhälter in der Schweiz sind da notwendig, wo die Prostitution eigentlich illegal ist, jedoch toleriert wird, mit Touristinnenvisa, Heiratsvisa für aussereuropäische Mädchen, oder für europäische, deren Sprach- und sonstige Bildung nicht ausreicht, um einen Businessplan zu erstellen der den Ansprüchen der Ausgleichskassen genügt, diese kämpfen gegen Scheinselbständigkeit direkt in die Arme der Zuhälter.

      • Pixel sagt:

        @marcel: gut, ich löse mich gerne von dem Begriff. Ich hab ihn im Übrigen auch nicht in die Ründe geworfen, aber egal. Marcel, da Sie bekennender Kenner der Szene sind, beuge ich mich ehrfürchtig vor Ihnen. Und nun, nachdem wir uns von dem Begriff gelöst haben und ich vor Ihnen auf die Knie bin: Verstehen Sie denn, was ich so grundsätzlich mit meinem Gedanken hinterfragen wollte?

    • pixel sagt:

      Wieso gibt’s eigentlich keine weiblichen Zuhälter? also Zuhälterinnen?

      • Anh Toan sagt:

        Die meisten Zuhälter auf der Welt sind, und waren schon immer, weiblich. „Puffmütter“ sind der Prototyp des Zuhälters.

      • Marcel Z. sagt:

        Gibt es. Und, vor allem im Zusammenhang mit der Romaprostitution, nicht einmal selten. Zudem: Als was würdest Du die Inahberin eines Salons bezeichnen, die von den Huren, die bei ihr arbeiten, durchschnittlich 30 Prozent des Nettoerlöses einfordert? Das ist z. Z. der Branchendurchschnitt. Oder den Vermieter einer Liegenschaft, der seine Wohnungen an Prostituierte zu völlig überrissenen Preisen vermietet..? Aber wirklich überrissen, so dass sich aus Kostengründen bis zu 5 Huren eine 1-Zimmer Wohnung teilen müssen..?! Die Zuhälterei hat viele Gesichter, das sollte man nie vergessen!

      • Pixel sagt:

        Pardon, eine Puffmutter hat eigentlich meiner Einschätzung nach mit einem Zuhältertum eher wenig zu tun. Das ist in der Regel eine, die selbst mal aktiv dabei war und aufgrund ihres Alters und / oder Aussehens nicht mehr tätig ist. Sie betreut die Mädchen aber schafft sie nicht an. Die Mädchen werden nicht von ihr aus Thailand, Ukraine oder Polen geholt. Und beileibe: das grosse Geld erwirtschaftet sie damit bestimmt auch nicht!

      • Marcel Z. sagt:

        Wenn mein Kommentar nicht in der Warteschlaufe wäre, pixel. Ist er aber, item: Eine „Puffmutter“ garniert zur Zeit 30+ Prozent aller Einnahmen der bei ihr arbeitenden Prostituierten. Zuhälterei ist, bis auf den Strassenstrich und einige, offene Lokale eh‘ passė, das hat auch das Milieu begriffen. Man geht einfach neue Wege, diesen zum Beispiel: Hauseigentümer vermieten ihre Wohnungen zu völlig überrissenen Preisen an Prostituierte. Diese Behausungen sind im allgemeinen um ein Mehrfaches teurer, als der Markt hergibt. Man sollte sich vom allgemein gängigen Begriff der Zuhälterei lösen.

      • Marcel Z. sagt:

        Wenn man dann noch davon ausgeht, dass eine rechtmässig gemeldete Prostituierte noch Steuern bezahlen muss, dann bleibt ihr- nach Abzug der 30+ Prozent-Gebühr von der „Puffmutter“- gerade mal noch die Hälfte des ursprünglich erwirtschafteten Betrages. Bei einem Verbot der Prostitution nach schwedischem Vorbild (NICHT wie im Artikel erwähnt lediglich für 16-Jährige!) muss davon ausgegangen werden, dass die Gebühren für die verbleibenden Prostituierten drastisch steigen- und davon wird nur die Zuhälterei in all ihren Formen profitieren, wie auch Valentin Landmann zu Recht ausführt.

      • Pixel sagt:

        Hierhin:
        @marcel: gut, ich löse mich gerne von dem Begriff. Ich hab ihn im Übrigen auch nicht in die Ründe geworfen, aber egal. Marcel, da Sie bekennender Kenner der Szene sind, beuge ich mich ehrfürchtig vor Ihnen. Und nun, nachdem wir uns von dem Begriff gelöst haben und ich vor Ihnen auf die Knie bin: Verstehen Sie denn, was ich so grundsätzlich mit meinem Gedanken hinterfragen wollte?

      • Marcel Z. sagt:

        Bekennend? Ich habe beruflich bedingt z. T. erschreckend tiefe Einblicke in dieses Gewerbe- soll ich das verstecken? Ich kann bei diesem Thema leider nicht aus einer bequemen, sicheren Wohnzimmerperspektive mit einem Latte Macchiato neben meinem teuren Laptop auf dem noch halb gedeckten Esstisch argumentieren, pixel.

        Was Sie uns zu sagen versuchen, ist mir ehrlich gestanden nicht klar, nein: Klären Sie mich, der hieniden ein einfaches, prosaisches Dasein fristen muss, doch bitte auf, pixel!

      • Anh Toan sagt:

        @Pixel und marcel: was marcel sagt, denke ich stimmt für die Schweiz durchaus. In der dritten Welt kommen die Mädchen und Jungs ohne Bildung vom Land in die Metropole. Sie haben keinerlei Kontakte, und werden von „Müttern“ aufgenommen, die ihnen „helfen“ mit Unterkunft, Kleidern, Besorgen von Kunden und Lokalitäten sowie Bestechung der Behörden. Diese „Mütter“, werden tatsächlich so genannt, versuchen, die Abhängigkeit der Mädchen zu erhalten, indem sie jeden Kontakt nach aussen verhindern. Das Mädchen kann bestenfalls aufs Land zurück als Verliererin, frei arbeiten in die eigene Tasche nie.

      • Anh Toan sagt:

        @pixel und marcel. Zwei der grössten Clubs in Saigon werden von einer staatlichen Tourismustochter geführt: Die jungen hübschen Vietnamesinnen zahlen 10USD Eintritt, Männer (ob alt oder jung), kommen meistens gratis rein. Der Staat als Zuhälter, auch das gibts.

      • pixel sagt:

        @marcel: ganz einfach und rudimentär gesagt: hätten Männer nicht ihre immer wieder abstrusen Bedürfnisse, gäbe es dieses – das älteste aller – Gewerbe nicht. Ja oder nein?

      • pixel sagt:

        und noch was marcel: Sie müssen Ihre erschreckend tiefen, beruflich bedingten (….) Einblicke nicht verstecken. Keinesfalls. Nur das, was Sie hier tun – und das schon eine ganze Weile (konkret: zwei Tage) ist eher damit zu prahlen. Jemanden, den diese Einblicke erschrecken, der geht anders damit um, da bin ich mir fast sicher.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du hast das sauber auf den Punkt gebracht Pixel, danke!

      • Marcel Z. sagt:

        Prahlen? Sagen Sie’s doch einfach fadegrad: Sie mögen mich nicht besonders, das wäre ehrlicher! Dass mich mein Metier auch irgendwie fasziniert- und ich gewissen Tatsachen mit einer gewissen Leidenschaft und Freude (=Erkenntnisgewinn) auf den Grund zu gehen versuche, ist für Sie natürlich völlig unverständlich. Menschliche Abgründe faszinieren mich, denn sie sind mein Beruf. Und nein: Es gibt nur noch wenig, was mich bei Menschen wirklich schockieren könnte, nennen Sie das meinetwegen Dėformation professionelle.

        Und das mit dem Mann und seinem Trieb: Nein, das sehe ich ganz anders.

      • Anh Toan sagt:

        @pixel: Ja, wären Männer nicht geil, gäbe es keine Prostitution. Es gäbe auch keine Morde, Vergewaltigungen, terrorismus, keine Drogen, keine Wirtschaftskrisen, keine Kriege, keine Armut, alles wäre gut, es gäbe keine Menschen.

      • pixel sagt:

        marcel: oh, keine Sorge, ich kanns auch fadegrad sagen: stimmt, ich mag Ihre Kommentare und Ansichten nicht besonders. Ob ich Sie mag oder nicht – nun ja, das bleibt eine philosophische Frage (kann man jemanden mögen oder nicht mögen ohne ihn oder sie persönlich zu kennen.) Genauso wie Ihre festgelegte Meinung über mich. Leider aber – und das kann ich Ihnen auch gerne ehrlich und fadegrad sagen – reden Sie hier auch etwas um den heissen Brei herum. Was wollen Sie uns denn eigentlich mitteilen? Dass sie Prostitution von Minderjährigen unterstützen?

      • pixel sagt:

        @Anh Toan: gewissermassen ist das alles so 😉 wissen Sie, leider muss man manchmal (ganz oft…) schwarz/weiss malen, um Leuten, etwas zu verdeutlichen. Natürlich ist nicht alles so einfach und im übrigen hab ich an sich nichts gegen Prostitution, solange sie freiwillig betrieben wird. Es ekelt mich einfach nur an, das ist alles. Was ich aber für mich nicht akzeptieren kann, ist unfreiwillige Bereitstellung einer körperlichen Dienstleistung. Und nun, ist aber die Frage, wie viele Prostituierte es denn tatsächlich freiwillig machen? Die dürften in einem tiefen einstelligen Prozentsatz liegen

      • Marcel Z. sagt:

        @pixel, ganz falsch:

        Marcel Z. sagt:
        13. April 2012 um 10:37
        Sex mit Minderjährigen ist unter aller Sau, auch wenn er gesetzlich erlaubt ist: Da graust’s mir. Diese Form der Prostitution gehört verboten, ohne Wenn und Aber. Und sollte es der Gesetzgeber doch einmal fertig bringen, Menschenhandel mit drakonischen Strafen zu belegen, dann wird am Schluss nur noch die Prostitution übrig bleiben, die zum einen legal- und, das gibt’s auch: Freiwillig von den betreffenden Frauen ausgeübt wird.

        Konkret: Ich bin für ein Verbot, weiss aber, dass das nur bedingt etwas bewirken wird. Alles klar?

      • Marcel Z. sagt:

        Falsch, pixel:

        Marcel Z. sagt:
        13. April 2012 um 10:37
        Sex mit Minderjährigen ist unter aller Sau, auch wenn er gesetzlich erlaubt ist: Da graust’s mir. Diese Form der Prostitution gehört verboten, ohne Wenn und Aber. Und sollte es der Gesetzgeber doch einmal fertig bringen, Menschenhandel mit drakonischen Strafen zu belegen, dann wird am Schluss nur noch die Prostitution übrig bleiben, die zum einen legal- und, das gibt’s auch: Freiwillig von den betreffenden Frauen ausgeübt wird.

        Konkret: Ich bin für ein Verbot, weiss aber, dass dieses nur einen bedingten Nutzen bringen wird.

      • Marcel Z. sagt:

        Drei Kommentare warten hier auf Freischaltung, pixel, dieser vieleicht auch noch. Warten Sie die Freischaltung ab, dann wissen Sie, was ich sagen will.

      • Marcel Z. sagt:

        Marcel Z. sagt:
        13. April 2012 um 10:37
        Sex mit Minderjährigen ist jenseits, auch wenn er gesetzlich erlaubt ist. Diese Form der Prostitution gehört verboten, ohne Wenn und Aber. Und sollte es der Gesetzgeber doch einmal fertig bringen, Menschenhandel mit drakonischen Strafen zu belegen, dann wird am Schluss nur noch die Prostitution übrig bleiben, die zum einen legal- und, das gibt’s auch: Freiwillig von den betreffenden Frauen ausgeübt wird.

      • Anh Toan sagt:

        @Pixel: 1/2 Freiwillig ist ein dehnbarer Begriff, man sieht dies auch beim „freiwilligen“ Schuldenschnitt in Griechenland. Niemand hat 100% freien Willen, das widerspräche unserer Natur als soziale Wesen. Dann wäre die Frage, ob die Tiolettenfrau ihren Job freiwillig macht, aber auch nicht jede Kassiererin im Supermarkt macht ihren Job freiwillig. Meine Frau hat den Job gemacht um das Haus der Familie vor den Gläubigern zu retten, den Fall vom unteren Mittelstand in die Armut zu vermeiden. Andrerseits konnte ihr niemand vorschreiben, mit einem Kunden mitzugehen:

      • Marcel Z. sagt:

        Jetzt weiss ich, welche beiden Begriffe in den Filter fallen. Gut, ich denke, damit dürfte Ihre Frage beantwortet sein, pixel: Ich bin für ein Verbot, weiss aber gleichzeitig um dessen Nachteile. Mal schauen ob der Genitiv auch im Filter hängen bleibt…

        Bin gespannt!

      • alien sagt:

        Pixel, Marcel gehört definitiv zu den differenzierteren Kommentierern hier. Frauen sollten dankbar sein über differenzierte Männer, finde ich, es gibt genug Idioten. Differenziert heisst nicht „übereinstimmend“. Hier geht es darum, unterschiedliche Meinungen auszutauschen. Und in der Tat, es geht nicht um die Person hinter der Meinung (im Allgemeinen zumindest nicht), es geht um Meinungen.

      • Anh Toan sagt:

        @pixel2/2: In den Bars/Cafes von Saigon hängen Mädels rum, die bekommen Provision, wenn Ihnen jemand einen Trink bezahlt, machen die Servierarbeit gratis, bestenfalls zum gesetzlichen Minimallohn. Wollen Sie mit jemandem weggehen, müssen sie dem Chef Geld bezahlen, je nach Kaufkraft der Kundschaft. Ob sie mit jemanden mitgehen, entscheiden sie alber selber, es ist so freiwillig, wie die Entscheidung, in welcher Bar man als Toilettenfrau arbeitet, an welchem Fliessband man steht.

      • Marcel Z. sagt:

        Danke für die Blumen, alien 😉

        By the way: Hast Du mir mal einen Buchtipp? Ich sitze z. Z. gerade auf dem Trockenen. Ein Stück gute Prosa, wenn möglich, in welcher Form auch immer. Und bitte keinen Klassiker.

      • pixel sagt:

        @Marcel: der Filter ist ein ganz einfacher. Es ist der Blogbeitrag, der Artikel, an sich!

      • pixel sagt:

        @alien: na gut, vielleicht habe ich also nicht aufmerksam genug gelesen. Um das „differenzierte“ von Marcel zu finden, müsste ich vermutlich also nochmals den ganzen Blog durchstudieren. Und das wiederum ist mir, wenn ich die Anzahl der Kommentare betrachte, ein Garaus und irgendwie der Zeit zu schade. Aber alien, wenn Sie meinen, dass Marcel differenziert ist, dann will ich mich dem anschliessen und abschliessend sagen: auch differenziert sein ist also eine Interpretationssache.

      • pixel sagt:

        @anh toan: natürlich ist „freiwillig“ ein dehnbarer Begriff. Davon rede ich ja. Bestimmt gibt es Frauen, die das tatsächlich einfach aus dem Blauen heraus machen, frei von indirekten Zwängen oder Nöten. Aber dieser Anteil ist bestimmt zu vernachlässigen…

      • alien sagt:

        Eine Freundin von mir las das hier: http://www.amazon.de/Ger%C3%A4usch-einer-Schnecke-beim-Essen/dp/3312004985 , fand es ganz toll, ich weiss es nicht. Ich hab das hier gelesen: http://www.amazon.de/Was-ist-mit-den-Amis/dp/3451305755/ , sehr erhellend. Ansonsten bin ich an Fachliteratur (http://www.amazon.de/gp/product/0596517742/ und so Zeugs). Andere Bücher, die ich liebe, gibt es im Moment leider nicht im gelesenen Zustand… ich suche auch Tipps. Den Vian muss ich allerdings auch noch fertig lesen…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ‚Frauen sollten dankbar sein……………….‘ wofür, für eine Selbstverständlichkeit?

        Zuff ist alles andere als differenziert, er ist ein Grossmaul mit einem Mega-Komplex. Nicht der Einzige hier, die Komplexhaufen geben sich hier gewissermassen die Klinke in die Hand. Deshalb wird die Prostitution auch so verteidigt! Wenn man nur darf gegen Bargeld, weil man ein solcher Ablöscher und Langweiler ist, alles klar……..

      • pixel sagt:

        @marcel, bezogen auf Ihren rezitierten Kommentar vom 13.4, 10:37. Somit entschuldige ich mich, dass ich den übersehen habe. Und ja, naiv zu glauben, dass ein Verbot keine Nachteile mit sich zieht. Dann sind wir uns ja für einmal einig. Wie schön.

      • Anh Toan sagt:

        @Pippi: Als ich Single war, durfte ich oft ohne Bezahlung, jetzt bin ich wieder monogam und zahle immer. So siehst Du die Tatsache, dass ich meine Frau unterhalte. Wenn ich eine Frau treffe, muss ich nett zu ihr sein, dass erwartest Du doch von einem Mann der Dich kennen lernen möchte, mit Dir Zeit verbringen, vielleicht auch Dich anfassen, riechen, angefasst werden wer weiss was sich ergibt…Ist diese Frau arm und ich hab Geld in der Tasche, bin ich nett, wenn ich ihr kein Geld gebe? Ist Sex nur auf gleicher finanzieller Ebene, oder für Geizkragen legitim?

      • Marcel Z. sagt:

        Sehr differenzierter Kommentar, wie üblich, Pipi: Es geht doch nichts über eine gepflegte Unterhaltung, finde ich. Und wenn einem die Argumente ausgehen, dann einfach mal ad hominem- auf die Person- spielen. Weiter so!

        @pixel: Bei über 800 zum Teil primitivsten Kommentaren beiderlei Geschlechts kann auch von niemandem verlangt werden, alle Post einer Person zu kennen, nichts für ungut 😉

      • alien sagt:

        Marcel, ein Stück von mir muss die Zensur noch passieren, aber es kommt wohl schon noch.

      • alien sagt:

        Pippi hat sich vor einigen Monaten definitiv darauf verlegt, stets auf die Menschen zu schiessen, wenn ihr ihre Meinungen nicht passten, und nicht auf die Meinungen selbst. Das ist ihr modus operandi, und er ist nicht sonderlich selten. Natürlich ist er ziemlich schädlich. Pippi, er zeugt nicht von Souveränität. Und sogar von Unsouveränität zeugt es, andere der Unsouveränität zu bezichtigen.

        Ups, das schiesst ja auf mich zurück.

      • Marcel Z. sagt:

        Es gibt bereits Stimmen, die von einem autoritären Feminismus sprechen, der u. a. auf den „autoritären Charakter“ einzelner Beteiligter im Geschlechterdiskurs zurück geführt werden muss. Unter den Begriff „autoritärer Charakter“ fasst Erich Fromm (1900- 1980) ein bestimmtes Muster von sozialen Einstellungen bzw. Persönlichkeitseigenschaften, die das Sozialverhalten seiner Auffassung nach negativ prägen, u.a. durch Vorurteile, Konformität, Destruktivität, Autoritarismus, extremen Gehorsam gegenüber Autoritäten, Rassismus und Ethnozentrismus, d.h. Ablehnung des Fremden und fremder Kulturen.

      • Marcel Z. sagt:

        Ach ja, fast vergessen: Erich Fromm war ein bedeutender, deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe. „Haben oder Sein“ gehört zu seinen wichtigsten Werken. Ich habe es seinerzeit auf den Süd-Philippinen gelesen: Absolut empfehlenswert, alien 😉

      • Arno sagt:

        @ Marcel.Z.

        “ Menschliche Abgründe faszinieren mich, denn sie sind mein Beruf. Und nein: Es gibt nur noch wenig, was mich bei Menschen wirklich schockieren könnte, nennen Sie das meinetwegen Dėformation professionelle.“

        Darf ich fragen, was sie für ein „professionelle“ sie ausüben…dies kann nämlich alles sein vom Elektromonteur über Sozialarbeiter…oder Träger bei Umzügen (… von Bordellen.. zBsp.) , …oder gar Polizist ?

        Oder ist dies zuuu differenziert ?

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Diskutiert habe ich über das vorliegende Thema schon genug, aber ein wenig in die Lobhudelei will ich auch noch einsteigen. 😉

        Die Beiträge von Marcel gefallen mir auch sehr gut. Es ist ja völlig normal, dass es bei vielen nicht so gut ankommt, wenn jemand aus eigener Erfahrung berichtet. Da steht man mit einer im luftleeren Raum gebackenen Meinung plötzlich etwas doof da. Was nicht selten dazu führt, dass der Poster als Aufschneider abgetan wird.

        Wenn ich schon dabei bin. Die Beiträge von Alien gefallen mir eigentlich auch, auch wenn ich ihn gestern mal etwas unwirsch kritisiert habe. 😉

      • Marcel Z. sagt:

        @Arno: Mit der Bekanntgabe von persönlichen Daten im Internet habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Aber sie können mit Sicherheit davon ausgehen, dass über das hier diskutierte Thema wirklich sehr viel weiss. Ich habe es nicht nötig, zu bluffen.

        Auch ihnen vielen Dank für die Blumen, Monsieur de Hummel. Kann es sein, dass wir uns kennen? Ich meine in der Realität? Haben Sie mir im letzten Sommer nicht an einem gemeinsamen Anlass einen guten Rum aus Ihrer „Hausapotheke“ zu probieren gegeben..?

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Marcel

        Ich glaube nicht. Es sei denn, ich hätte mich danach noch so intensiv meiner Hausapotheke gewidmet, dass ich den ganzen Anlass vergesse habe. 😉

      • alien sagt:

        Ich bin nicht beleidigbar. Katharina hat mich neulich als tendenziell Pädophilen diffamieren wollen. Sie hatte keinen Erfolg, und ich bin der Gemeinde hier dankbar dafür. Eine solche Beleidigung wäre wohl so ungefähr das, wo wirksame Beleidigung für mich anfängt. Und eine solche ist dergestalt, dass sie tendenziell auf den Urheber zurückfällt.

        Seltsamerweise reagiere ich empfindlich, wenn mich jemand einen „Trottel“ nennt. Praktisch jedes andere beleidigende Wort prallt ab wie Brent an Meereswasser.

        Danke fürs Kompliment.

      • Arno sagt:

        ….dann vielleicht doch Steuerberater , Marcel ?

      • Arno sagt:

        @alien

        Vergiss nicht , dass mit „tendenziell Pädophilen“ du an der untersten Stufe der gesellschaftlichen Leiter angekommen wärst…danach kommen rassistische Feministinnen …usw…
        … mit „Trottel“ hingegen, damit kann man doch ein bisschen leben …die gibts doch übrall ? 😛

      • Marcel Z. sagt:

        Ich weiss nicht, was für Steuerberater Sie alles kennen, Arno, aber jene, die ich kenne, machen nur Steuerberatungen…

        Schönen Abend allerseits 😉

      • Arno sagt:

        …meiner hat noch nebenbei einen Schrebergarten, wo er regelmässig aussät…

        Auch guten Abend !

      • alien sagt:

        Es gibt einige Leute hier, welche mich persönlich kennen. Wer also auf mich feuern will, ich bin durchaus verletzlich. Wieso aber gibt es immer mal wieder so doofe Versuche, meine Person zu outen? Ich tue das mit niemandem. Wollt Ihr wissen, wie Pippi wirklich heisst? Wollt Ihr? Ja, dann findet das selbst heraus. Ich bin dumm wie das Gras. Äh trumm wie das Gas. Sorry. Summ wie das Bras.

  • Arno sagt:

    Warum Prostiution nicht transparenter machen und mit Securitys arbeiten; die Zuhälterei ist das Übel und muss meiner Meinung nach verboten werden; weil dies Sklaverei ist.

  • Sportpapi sagt:

    Wie viele der von Gallade angetroffenen „sehr jungen“ Frauen sind denn wirklich 16/17jährig? Wie viele jugendliche Dirnen gibt es überhaupt? Nur damit wir mal wissen, wovon wir überhaupt sprechen. Für mich ist dann klar: Verbot unter 18 ist für mich selbstverständlich. Wobei in der Regel auch die Frau bestraft werden sollte, da sie sonst am nächsten Tag wieder da steht. Gleichzeitig sollte aber auch die Prostitution von Frauen und Männern über 18 Jahren endlich klar und sauber geregelt werden (als Gewerbe mit Aufsicht).

  • Anh Toan sagt:

    Geldstrafen in der Prostitution werden gegen wen auch immer ausgesprochen, letztendlich von den Prostituierten erarbeitet und von den Freiern bezahlt. Die Prostituierten sind schliesslich die einzigen die arbeiten, die Freier die einzigen die zahlen. Ist Prostitution illegal, sind die Zuhälter die einzigen, die kassieren.

  • Anh Toan sagt:

    „Der Mensch als Ware“ Wer sich freiwillig einvernehmlichen Sex gegen Geld anbietet, verkauft nicht sich selbst, er verkauft eine Illusion, spielt eine Rolle. Sex gegen Geld ist Unterhaltungsindustrie, wie Kino, Ballet oder Theater. Die Kunst der Prostitution besteht darin, das zu sein, was sich der Kunde wünscht. Meistens wissen beide Beteiligten, dass es nur eine Illusion ist, Theater halt. Wer gut Theater spielt, kann daraus Befriedigung aus der Arbeit erfahren, nicht nur Geld erhalten.

    • Anh Toan sagt:

      Ein 24 jähriger Devisenhändler darf mit einer 17 jährigen Schülerin übers Wochenende im Cabrio ins Tessin fahren, auf einem Markt einkaufen, ein wenig Bootfahren auf dem See, einen Ring kaufen und was sie über die Nacht im Hotelzimmer machen schweigen. Ist das strafbar?

      • Anh Toan sagt:

        Wird es strafbar, wenn er keinen Ring kauft und ihr einen Tausender gibt: „*Kauf Dir was Schönes!“

      • Anh Toan sagt:

        Ist es strafbar, wenn er nicht 24 sondern 64 ist? (die Sau die!)

      • Anh Toan sagt:

        Ist es strafbar, wenn er 64 statt 24 ist? Wenn er Robert Redford ist?

      • pixel sagt:

        @Anh Toan: Sie machen es ein bisschen einfach. Prostitution zu vergleichen mit einem Lebensstil, der nicht der „Norm“ entspricht, ist einfach vermessen und bemüht. Vielleicht sollten Sie mal der Herkunft und tatsächlichen Bedeutung des Wortes auf den Grund gehen: „Prostitution“ – von lateinisch prostituere „nach vorn/ zur Schau stellen, preisgeben. Und jetzt dürfen Sie nochmals Ihre Argumente erläutern.

      • Anh Toan sagt:

        @Pixel: Warum setzen Sie sich nicht mit meinen konkreten Fragen auseinander: Sollte der 24 jährige Devisenhändler bestraft werden? Prostitution von nicht Volljährigen in der Schweiz ist, wenn sie nicht freiwillig ist, ohnehin zumindest als Nötigung strafbar, eventuell Freiheitsberaubung, Körperverletzung, Vergewaltigung, Menschenhandel etc.

        Ich denke, die meisten Fälle der freiwilligen Prostitution durch 16-18 jährige ist Gelegenheitsprostitution, der reichere „Freier“ ist grosszügig, macht Geschenke und erhält sexuelle Leistungen als Dankeschön. Wer kann eine Strafbarkeitsgrenze definieren?

      • Pixel sagt:

        @anh toan: na gut, ich setze mich also mit ihren konkreten Fragen auseinander. 1. Ja, das ist in Ordnung, denn was die beiden in der Nacht machen geht weder Sie noch mich was an. Es sei denn, sie schreit oder wehrt sich, weil es offenbar gegen ihren Willen geschieht. 2. Wieso sollte der Tausender strafbar sein? 3. Was ist genau strafbar wenn er 64 und Robert Redford ist? Sie sehen, das bringt uns so nicht weiter, lieber anh toan. Deswegen meine ich: sie machen sich die Fragestellung etwas einfach. Die Sache ist, ob etwas gegen den Willen geschieht. Und ich setze jetzt voraus, dass Sie //

      • Pixel sagt:

        // schlau genug sind, um zu wissen, dass „gegen den Willen“ weitaus komplexer und verstrickter ist als einfach Nein sagen zu können.

      • Anh Toan sagt:

        @Pixel: gegen den Willen ist immer strafbar (Vergewaltigung, Nötigung, Körperverletzung, Freiheitsberaubung). Es geht um einvernehmliche Leistung Sex gegen Geld.

        Ihr Konjunktiv („Ich könnte….hinterfragen, wie Sie sie kennengelernt haben) nervt mich deutlicher weniger, als dass hier niemand zugeben kann, Freier zu sein. Prostituierte müssten verhungern, wenn nicht mindestens die Hälfte der Männer lügen. Ja, ich zahle Mädchen Drinks, gebe Ihnen manchmal Geld und sage Ihnen, sie können gehen, ich werde weder schreien noch prügeln. Häufig geben sie mir guten Sex.

    • bitta sagt:

      und dabei wird vergessen, dass kaum eine 16jährige klar weiss, was sie tut,wenn sie ihren Körper verkauft, und kaum eine wird es freiwillig tun! Mit 16 ist man dermassen im hormonellen Chaos, dass man garantiert nicht klaren Geistes darüber entscheiden kann, seinen Körper verkaufen zu wollen – oder eben nicht. Wieso sollen 16jährige nicht wählen, starken Alkohol trinken, ein Auto fahren können, aber sich selbst an alte Männer verkaufen dürfen sie? Das ist krank.

      • Anh Toan sagt:

        @bitta: Gemäss aktuellem Recht kann eine 16 jährige dem ganzen Fussballteam ein Gangbang anbieten, z.B. weil sie denkt, damit ihre Popularität zu steigern, nach dem Vorschlag des Artikels wären die Fussballer strafbar, einzig wenn sie dafür bezahlen. Wenn sie lediglich das „hormonelle Chaos“ des Mädchens ausnutzen, ihre Mitschülerin nicht bezahlen, soll es straflos bleiben. Sie könnten sogar vorher Bezahlung versprechen, haben sie keinerlei Absicht, ihr Versprechen zu erfüllen, kann dies meines Eracchtens nicht als Versuch bestraft werden, sie wollten nie Geld für Sex zahlen, bleiben straflos.

      • Pixel sagt:

        Nun gut, wie in fast jedem Bereich gibt es eine Grauzone im Gesetz. Leider, ist aber so. Dennoch: 1. Ich bin weiblich und war auch mal 16. Glauben Sie mir – KEINE – würde allein aufgrund ihres Hormonhaushaltes einem kom

      • Pixel sagt:

        Nun gut, wie in fast jedem Bereich gibt es eine Grauzone im Gesetz. Leider, ist aber so. Dennoch: 1. Ich bin weiblich und war auch mal 16. Glauben Sie mir – KEINE – würde allein aufgrund ihres Hormonhaushaltes einem kompletten Fußballteam so was anbieten wollen. Sie steht auf einen, oder zwei vielleicht. Aber die ganze 11er? Davor ekelt sie sich.
        Ich verstehe schon, dass Sie hier die Gesetzmässigkeiten aufführen wollten. Das ist auch ok. Dennoch, etwas realitätsbezogen muss es schon sein.

      • Pixel sagt:

        Sorry, der erste Kommentar – Tastaturproblem 😉

    • Anh Toan sagt:

      Ich lebe mit einer deutlich jüngeren Frau, sie war 23 als ich sie kennenlernte, und hat als Prostituierte gearbeitet. Ich habe deutlich mehr Geld als sie, und kann einfacher Geld verdienen als sie (ausser ich helfe ihr, sich in einem guten Markt zu prostituieren). Ich wollte sie besser kennenlernen, Zeit mit ihr verbringen und, dass sie nicht als Prostituierte arbeitet. Da ich verstehe, dass sie diese Arbeit macht, weil sie das Geld braucht, werde ich ihr monatlich ein durchschnittliches lokales Einkommen bezahlen und ich glaube nicht an platonische Beziehungen auf Dauer. Bin ich Freier?

      • Pixel sagt:

        Gewissermaßen sind Sie Freier, ja. Das hat hier aber eher damit zu tun, dass Ihre Freundin bereits ohnehin als Prostituierte arbeitet. Ich könnte jetzt hier an dieser Stelle hinterfragen, wie Sie sie kennengelernt haben und warum Sie nicht wollen, dass sie als Prostituierte arbeitet. Ausserdem würde mich interessieren, warum die junge Frau nicht anders Geld verdienen kann. Und dann hätte ich auch noch die Frage, wieso sie Ihr Geld einfach so akzeptiert.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sobald man dann eine persönliche Beziehung zu einer Frau hat, will man nicht mehr, dass sie als Prostituierte arbeitet. Dies zeigt doch deutlich, dass Mann ganz genau weiss, dass das kein Beruf ist, es ist ein Zustand der Duldung der sexuellen Ausbeutung!

        Dass man das einem Menschen, den man schätzt, nicht zumuten will, ist klar. Und hier beginnt sie halt, die Doppelmoral: Wenn es um die anonyme Prostituierte geht, ist das ok., man ist ja modern und aufgeschlossen, ist ein Beruf wie jeder andere bla bla, nur wenn die Freundin davon lebt, ist Prostitution plötzlich doch nicht so problemlos.

      • Anh Toan sagt:

        @Pixel: Für Sie gibt es also Prostituierte und Frauen, nur so kann ich mir erklären, dass es eine Rolle spielt, ob meine Frau als Prostituierte gearbeitet hat. Wer sich einmal prostituiert hat, wird für den Rest des Lebens gebranntmarkt als gefallenes Mädchen und ist darum für alle Zeit eine Prostituierte. Ich kenne einen Banker, der seinen Hugo Boss Anzug physisch an die Wand genagelt hat und Künstler wurde. Er ist Banker. Eine Prostituierte bleibt eine Prostituierte, ich bitte Sie dringend, meine Interpretation Ihrer Aussage zu berichtigen.

      • Anh Toan sagt:

        @Pippi: Jetzt wirds interessant, habe mich nämlich schon auch selbst gefragt, wieso ich nicht akzeptieren kann, wenn sich meine Partnerin prostituiert: Erstens will ich niemanden treffen, der sagt, gestern habe ich Deine Partnerin gebumst, in diesem Fall wäre mir wohl noch (unwesentlich) lieber, er hätte wenigstens dafür bezahlt. Ich glaube nicht, dass mein zweites Argument, es zeigt es meiner Umwelt, dass ich nicht in der Lage bin, für meine Frau angemessen aufzukommen, mein Selbstbewusstsein so stark angreift, dass es ein „no go“ wäre. Schlicht und einfach, triviale, menschliche Eifersucht.

      • pixel sagt:

        nein anh toan. Sie haben ich falsch verstanden, oder ich mich unklar ausgedrückt. Dass, was hier ausserdem passiert ist, dass Sie selbst eine Situation mitbringen und dadurch ganz viel Emotionalität und Sensibilisierung auf ein Thema, was ich aber überhaupt nicht angesprochen habe. Ich kenne Ihre Lebenssituation nicht, ich schau nur auf das, was mir mitgeteilt wurde. Ich weiss nicht, ob Sie verheiratet sind oder nicht, ob Sie sie lieben, ob Sie gemeinsam nun ein Leben aufgebaut haben, ob dies oder jenes. Es gibt haufenweise ganz dumm gelaufener Lebenswege, und es ist gross, wenn man diese

      • pixel sagt:

        mit oder ohne Unterstützung anderer verlassen kann und einen für sich besser empfunden Weg beschreiten kann. Ich verurteile weder Sie noch Ihre Frau. Sie müssen aber auch verstehen, dass ich selbst, als weibliches Wesen, automatisch eine gewisse Identifikation herstelle und mich befrage, ob ich denn jemals sowas machen könnte, egal in welcher Lebenssituation. Dass ich mich befrage, ob ich denn nicht lieber putzen gehen würde, als meinen Körper zu verkaufen und ob ich letzterem überhaupt psychisch gewachsen wäre.

      • pixel sagt:

        @anh toan: Prostitution ist und bleibt ein unglaublich vielschichtes und komplexes Thema, denn es tangiert die soziale, die wirtschaftliche und die emotionale Ebene der Person. Ich glaube daher auch, dass die Frau, die sich ehemals prostituiert hat, sich selbst eher verurteilt, als das Umfeld es tut.

      • alien sagt:

        Pippi, wenn ich eine Beziehung anfinge zu einer Aktienhändlerin, dann würde ich aber ganz fest drauf drängen, dass sie diesen Gelderwerb aufgibt.

        Dass es anderseits Aktienhändler gibt, akzeptiere ich. Ich will auch jemanden, der für mich Aktien handelt, wenn ich das will. Ich will ihn einfach nicht kennen.

      • Anh Toan sagt:

        Die Frau verurteilt sich einzig, weil es das Umfeld tut. Am widerlichsten sind Freier, die Prostituierte verachten, ich hatte zwei Monate im Hafen von Eritrea nur noch Brel’s „Port d’Amsterdam* im Kopf:

        Et ils pissent comme je pleure
        sur les filles d’Amsterdam

        Ich hatte aber auch Bekannte, die an Hochzeiten mit einer Studentin von einem Escort Service auftauchten, weil sie grad Single waren, beides heisst Prostitution, ist aber etwas ganz anderes. Erstere haben keine (ernsthafte) Option, während es beim Escort Service wohl schon freiwillig zu nennen ist.

      • Anh Toan sagt:

        Die Frau verurteilt sich einzig, weil es das Umfeld tut. Am widerlichsten sind Freier, die Prostituierte verachten, ich hatte zwei Monate im Hafen von Eritrea nur noch Brel’s “Port d’Amsterdam* im Kopf: (Zitiere ich, kommt Warteschlaufe…)

        Ich hatte aber auch Bekannte, die an Hochzeiten mit einer Studentin von einem Escort Service auftauchten, weil sie grad Single waren, beides heisst Prostitution, ist aber etwas ganz anderes. Erstere haben keine (ernsthafte) Option, während es beim Escort Service wohl schon freiwillig zu nennen ist.

      • Anh Toan sagt:

        Meine Emotionalität in Sachen Herabwürdigung von Prositution hat ihren Ursprung, als ich 17 war, eine hübsche, gut 20j Frau anstotterte, die rumspazierte, nicht extrem aufgedonnert, ein „vielleicht“. Sie hat begriffen, er weiss nicht mal was er will, hat gesagt, ich könne morgen nachmittag mit ihr ins Kino gehen. Wir gingen ins Kino und was trinken (sie hat bezahlt!), haben geplaudert in Englisch, und mir vor der Arbeit eine erstklassige Gratisdienstleistung erbracht. Weil ich ein angenehmer Begleiter war, hat sie sich bedankt. Ich habe sie nie mehr gesehen, aber ich liebe sie noch immer.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        http://www.borderlinezone.org/trauma/trauma.htm

        ‚Auch Prostitution ist häufig Folge von sexueller Traumatisierung in der Kindheit, Schätzungen sagen, dass ca. 90 % der Prostituierten in der Kindheit sexuell traumatisiert worden sind‘ – Ausschnitt aus dem oben angegebenen Link.

        Diese Frauen haben nie gelernt, ihrem Körper Sorge zu tragen, weil sie es nicht durften, über sie wurde bereits als Kind in einer solch absoluten Weise verfügt, dass ihr Körper auch für sie selbst wertlos wurde, benutzbar. Ihre Suizidanfälligkeit ist ebenfalls dramatisch erhöht.

      • Anh Toan sagt:

        @Pippi: Selbstverständlich ist das so, diese Arbeit basiert ja ausschliesslich auf Lügen, der Freier kauft die Lüge. Alles ist Lüge in diesem Geschäft, nicht nur die Wimpern. Ohne Vertrauen gibts keine Liebe, ohne Liebe kein Leben.

        Aber Buchhalter bekommen Hämeroiden, Manager Herzinfarkte, Fabrikarbeiter Gehörschäden, Bauarbeiter krumme Rücken, das Leben bringt uns alle um.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Bei deiner Antwort kann ich mir quasi aussuchen, ob ich dich als Idioten oder als Zyniker einreihen will. Ich finde beides eine Zumutung. Klar dass jemand mit einer solchen Haltung für Sex zahlen muss, freiwillig werden solche Typen nicht mal mit der Beisszange berührt.

      • Anh Toan sagt:

        @pippi: Schon wieder ohne Argumente?

      • alien sagt:

        Naja, geht man halt allein an die Hochzeit, ist doch kein Beinbruch. Und vielleicht lernt man ja jemanden kennen und ist nachher nicht mehr allein. Ne, dafür würde ich niemals eine professionelle Begleiterin engagieren.

      • Anh Toan sagt:

        @Pippi: Vertrauen ist eine Voraussetzung von Liebe, Vertrauen bedeutet, nicht wissen. Wenn ich nicht weiss, muss ich vertrauen, hatte ich unrecht, war ich ein Idiot. Die wirklichen Idioten sind aber diejenigen, die nicht vertrauen können, weil sie Angst davor haben, als Idiot dazustehen, weil sie nie gewinnen können. Wer angreift, kann verlieren, wer nicht angreift, kann nicht gewinnen. Es gibt natürlich auch viele Idioten, die nicht merken, dass sie vertrauen, glauben sie wissen, diese Idioten liefern mir Rechtfertigung für Zynismus.

      • Katharina sagt:

        Sehr bemerkenswert der letzte Abschnitt in der Studie der Uni Zürich:

        Er betont, dass vor allem die Rahmenbedingungen der Sexarbeiterinnen verbessert werden müssen: «Sichere Arbeitsbedingungen sind ebenso wichtig wie soziale Hilfen für diese Frauen, die allein im Raum Zürich jährlich bis zu 2,8 Millionen Kontakte mit Freiern haben.»

      • Anh Toan sagt:

        @alien: Habe nie gesagt, ich würde eine professionelle Begleiterin für eine Hochzeit anstellen. Ich habe lediglich auf die unterschiedlichen Formen von Sex gegen Geld (Prostitution) aufmerksam gemacht. Von den Befürwortern des Verbots ist die grosse Mehrheit der Ansicht, dass Sex gegen Geld grundsätzlich und immer Ausnützung von Frauen ist (die Strichjungen interessieren sie einen Dreck) oder konsequent die widerlichsten Erscheinungsformen von Prostitution als die typischen darstellen. Strafrecht betrifft jeden Fall von Sex gegen Geld.

      • alien sagt:

        your mileage may vary

        Ich bin in der Tat sehr tolerant. Wenn jemand zu Prostituierten geht, dann soll er. Wenn jemand das aus Prinzip nicht tut, so ist das auch absolut in Ordnung. Wenn jemand Freier verachtet, dann, tja, soll er, solang er einfach seine Meinung äussert. Da ich aber Freier sein nicht als a priori schlecht erachte, will ich nicht, dass Freier a priori verfolgt werden. Das will ich nicht nur nicht, nein, ich würde es nicht tolerieren. Dort ist die Grenze meiner Toleranz. Ich weiss, eine solche Haltung passt Wildkatze und Pippi (und anderen Frauen) nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar will man die Freier nicht verfolgt sehen, wenn man selber einer ist.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die Grenze meiner Toleranz ist dort, wo eine Gesellschaft es zulässt, dass Menschen sexuell ausgebeutet werden. Wo widerliche Typen, die nur gegen Geld eine Frau bekommen, meinen, sie hätten Anspruch auf Sex. Nein, haben sie nicht!

        Aber die Freier zählen sowieso zum Abschaum der Menschheit, ihrem Tun wird zunehmend ein Riegel geschoben.

      • alien sagt:

        He Pippi, Du kriminalisierst Deine Kunden!

        (So wirkt Deine idiotische Bezichtigung.)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Armseliger Idiot!

      • alien sagt:

        Du diffamierst mich, ich wehre mich dagegen mit gleicher Münze, und dann beleidigst Du mich? Na, Du bist mir ja eine tolle Juristin, Du.

      • Wildkatze sagt:

        Alien, sag mal: Bist Du jetzt ganz durchgeknallt???
        Was soll denn das heissen: „He, Pippi! Du kriminalisierst Deine Kunden!“

        alien, bis jetzt habe ich Dich verteidigt – durch so manchen Boden hindurch. Aber das geht zu weit! Hiermit kündige ich Dir meine Freundschaft! Mit Leuten, die solche Diffamierungen in den öffentlichen Raum stellen, möchte ich nicht weiter befreundet sein. Schade.

      • Sportpapi sagt:

        @WK: Sie haben aber schon gesehen, dass Alien zuerst von Pippi als Freier bezichtigt wurde? Sie müssten nur mal lesen…

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, gemäss den diesbezüglichen Äusserungen von alien könnte man zumindest vermuten, dass Pippi recht haben KÖNNTE. Kein einziger von Pippis Kommentaren jedoch gibt auch nur den geringsten Anlass zu einer Vermutung, wie alien sie hier in den Raum stellt.

      • Gabi sagt:

        Puh… Immer noch derselbe Kindergarten hier.

        Hab inzwischen gar keine Ahnung mehr, was ich eigentlich hier in Anwesenheit von ein paar verbrämten xfach-Nicks diskutieren wollten, die doch überhaupt keine Gelegenheit auslassen zu demonstrieren, wie unwillig oder unfähig sie sind, auch nur mal ein Bisschen selbständig – also ohne ideologische Scheuklappen – zu reflektieren, bevor die Phrasologie losrattert.

      • alien sagt:

        Wildkatze, schau genau, Pippi hat mich ein paar Posts weiter oben als Freier bezeichnet. Das konnte ich nicht auf mir sitzenlassen und ich habe mit gleicher Münze zurückgeschlagen. Ich habe aber, anders als sie, in meinen Post eine kleine Relativierung eingebaut.

      • alien sagt:

        Pippi bezeichnet mich als Freier. Woher sie das wissen könnte, keine Ahnung. Ich habe NIE gesagt hier, ich bewege mich in der Prostitution, niemals. Ich habe mir erlaubt, meine eigenen Meinungen zu haben hier, nicht jene, die von mir erwartet werden von Wildkatze oder Pippi, nicht jene, deren Gegenteil politisch korrekt wäre, nein, ganz einfach meine Meinung. Mit der Meinung kann man nicht einverstanden sein, ja man soll, he, ich will keine Zustimmung, davon habe ich nichts. Wenn aber jemand gegen mich als Person schiesst, dann schiesst er sich ins Abseits. Wer auf den Menschen spielen muss

      • alien sagt:

        der verabschiedet sich von der anständigen Diskussion. Warum tut er das? Vielleicht, weil er sonst keine gute Argumentation mehr findet? Oder weil er sich ob den ganzen widrigen Argumenten nicht mehr zurecht findet?

      • Wildkatze sagt:

        „Die Liebe überwindet den Tod. Aber es kommt vor, dass eine kleine üble Sache die Liebe überwindet.“ (Marie von Ebner-Eschenbach) – Wenn man das Wort „Liebe“ mit dem Wort „Freundschaft“ ersetzt, hat das die selbe Gültigkeit.

  • Thomas Läubli sagt:

    In der Öffentlichkeit sorgen milde Urteile gegen jugendliche Straftäter immer wieder für Kopfschütteln. Die Bevölkerung traut also Jugendlichen die Reife zu, die sie schuldfähig macht, und ist der Meinung, dass Jugendliche Verantwortung für das übernehmen können, was sie tun. Wenn Chantal Galladé schreibt, man müsse von einem zivilisierten Land erwarten, das es seine Kinder schützt, gebe ich ihr recht. Nur: Ab 16 ist man kein Kind mehr.

    • bitta sagt:

      doch, mit 16 ist man ein Kind. Ob es Ihnen passt oder nicht, aber nur weil eine 16jährige körperlich attraktiv wirkt, macht sie das lange noch nicht zu einer Person, die ihr Handeln vollumfänglich einschätzen kann. Diese milden Urteile, welche sie bemängeln, haben kaum je einen 16jährigen betroffen, sondern junge Menschen nach der Volljährigkeit, also über 18 Jahren.

      • Bitta sagt:

        Wenn es noch Kinder sind, wo sind dann die Eltern? Auch DIE gehören gestraft wegen unterlassener Beaufsichtigung un Erzhung.

      • Anh Toan sagt:

        @bitta: das Jugendstrafgesetz gilt in der Schweiz für 10-18 Jährige, ab 15 Altersjahr gibts Bussen bis CHF 2’000 oder Freiheitsentzug bis zu einem Jahr, ab 16 bis zu vier Jahren. Ganz schön heftig Kinder vier Jahre „weg zu sperren“.

        16 jährige sind weder im allgemeinen noch im juristischen Sprachgebrauch Kinder.

      • Anh Toan sagt:

        @Bitta: Ringsum alle in den Knast, weil die Teenagertochter einem Schulkollgen für einen Fuffi einen runtergeholt hat?

        Nach Dich mal locker, nimm Dich zurück, denk mal nach.

      • Bitta sagt:

        Anh Toan: Sie entheben Eltern ihrer Verantwortung, Schuld sind immer nur die andern? Wir reden hier nicht von gelegentlichem Sex unter Bekannten, sondern von (zumindest halb-)professionineller Prostitution von Minderjährigen.

      • Anh Toan sagt:

        Es gibt kein nicht professionelle Prostitution per defintionem: Wenn bezahlt wird (auch ein einziges Mal) ist es Prostitution. Ist das Ihnen nicht klar?

      • Bitta sagt:

        Sorry, ich habe eine andere Vorstellung von Guten Sitten als vielleicht bei Ihnen in Vietnam. Ich finde das nicht gut, wenn sich meine Tochter prostituieren würde, und da stehe ich als Mutter auch in der Pflicht.

      • Anh Toan sagt:

        @Bitta: Icvh finde es auch nicht gut, ich bin nur überzeugt, dass man die Sache schlimmer macht für die Mädchen. Solange mir hier niemand ein Argument bringt, wem ausser den Zuhältern es nützlich ist, wehre ich mich dagegen, gerade und insebsondere diese unreifen 16-18 Mädchen, die sich durch gesellschaftliche Ächtung nicht davon abbringen lassen sich zu prostituieren, an Zuhälter auszuliefern. Ich behaupte, dies ist das Resultat, und keiner nennt mir ein vernüftiges Argument dagegen. Die kleinbourgoisen hypokriten Selbstgerechten gings noch nie um die Mädchen, es geht um Moral!

      • Anh Toan sagt:

        Mir wär lleber, nicht lieb, aber dennoch lieber, meine Tochter würde sich in einem sauberen Hotelzimmer an selbst ausgesuchte Männer prostituieren, ihre Kundschaft aufbauen, richtig Kohle verdienen und ein freies Leben führen, als dass sie von einem Zuhälter an jeden beliebigen Man verkauft wird, von ihm das Geld abgenommen bekommt und verprügelt wird. Würden Sie Ihre Tochter physisch mit Gewalt daran hindern, auf den Strich zu gehen? Dürfen Sie das überhaupt?

        Wir haben ein Problem, also verbieten wir es, dann müssen wir es nicht mehr sehen. (Das Problem wird dabei grösser)

      • Bitta sagt:

        Es geht auch darum, dass man als Gesellschaft ein Zeichen, Leitplanken, setzt und somit eine Limite, was ok ist und was nicht. Wegen ein paar Raser werden ja auch nicht alle Tempoverbotsschilder abmontiert. Sind nun die Eltern (auch) in der Verantwortung, was mit deren Brut nach 20.00h geschieht, ihrer Meinung nach, oder nicht, befürworten Sie jegliches laisser faire?

      • Anh Toan sagt:

        @Bitta: Dann halt ein wenig überdeutlich:

        Mit einer Tempolimite werden die Opfer von Verkehrsunfällen zumindest nicht schwerer und häufiger verletzt, mittels Kriminalisierung der Prostitution, auch bei Bestrafung der Freier, nicht der Prostituierten, werden die Prostituierten noch verletzbarer.

        Sollche Zeichen sind nicht hilfreich.

      • Bitta sagt:

        Sie blenden mein Argument konsequent aus: Haben die Eltern keinerlei Verantwortung für ihr Kind (Th. Läubli und bitta, oben)? Meiner Meinung nach ja, auch.

      • Anh Toan sagt:

        @Bitta: Ja, die Eltern haben Verantortung, das steht im gestz, die müssen das tun, so ist es gut, aberr es ist nicht so. s gibt Eltern, denen es nicht gelingt diese Verantwortung wahrzunehmen, was dann. Dürfen wir als Gesetzgeber diese Mädchen in die Arme von Zuhältern treiben? Wir tun dies, auch wenn wir nur die Freier bestrafen.

      • Katharina sagt:

        Bitta, lesen sie die Analyse die ich am 15. April 2012 um 19:19 „die gute Frau / schlechte Frau Dichotomie“ verlinkt habe. Dort wird genau das problem der Eltern, bzw wie die Ausgrenzung durch die Eltern erst junge Frauen in die Prostitution treiben, aufgezeigt. vergessen sie nicht wir reden von einem globalen Problem und zumindest kontinentalen Verkehrswegen. und lesen sie was dort über missing persons steht. die meisten junge Frauen, deren Spuren letztlich nicht mehr verfolgbar sind… weil die Eltern entsprechende Aussagen verweigern. the first pimp often is your own brother…

  • E.H.Roth sagt:

    hm, spannend zu lesen wie sich einige Leute über das Milieu bescheid wissen. Ich bin überzeugt, dass die meisten hier weder dort gewesen sind, dort Freunde haben noch jemals mit mit diesen Personen je verkehrten. Ihr seid mir ja vielleicht lustige Nasen hier über etwas Schreiben wo man nur vom hören sagen oder gelesenem kennt.

    • alien sagt:

      Ich hingegen bin überzeugt, dass praktisch jeder von uns Leute kennt, die mit dem Milieu Kontakt hatten oder sogar haben.

      • E.H.Roth sagt:

        ich lasse Ihre Meinung gelten auch wenn ich nicht ganz überzeugt bin. Das grösste Übel ist der Menschenhandel. Kann nur das Buch von E.B. Skinner „Menschenhandel“ empfehlen.

      • alien sagt:

        Roth, wenn Deines Chefs Ehefrau, die Du kennst, in ihren 20ern ein paar Blowjobs gegen Geld gemacht hat, dann weisst Du das nicht, und so unwahrscheinlich ist das nicht. Und Deine 50-jährige Kollegin vom Nebentisch? Weisst Du ganz bestimmt, womit sie sich am Anfang ihrer Berufszeit etwas hinzuverdient hat? Nein, weisst Du nicht.

    • Lorenz Häfeli sagt:

      Ihren Worten nach zu urteilen, ist Im Umkehrschluss also anzunehmen, dass Sie einschlägige Milieu-Erfahrungen mitbringen wenn es um das Ablaichen auf eine 16jährige geht. Würde ich so nicht unbedingt herausposaunen. Lässt nämlich auch den Schluss zu, dass Sie einen Hang zur Pädophilie haben und/oder keine Frau kriegen weil Sie grottenhässlich, dumm, ungepflegt oder für eine Beziehung mit einer normalen Frau zu schwanzgesteuert sind. Zutreffendes bitte ankreuzen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, häfeli, diese art der steuerung fiele bei ihnen, glaubt man einem ihrer früheren posts, wohl ins kapitel: filigransteuerungstechnik.

        als sie dran waren, war der liebe gott wahrscheinlich gerade auf einem miniaturisierungs-trip: verkleinungsform beim namen, verkleinerungsform beim hirn und verkleinerungsform beim geschlechtsteil. die wege des herrn…

        youtube: travis tritt – ten feet tall and bulletproof

      • Katharina sagt:

        ausgenommen natürlich, dass beim haefeli die Wahrscheinlichkeit einer Sockenpuppe sehr wahrscheinlich ist. xx, nicht xy btw.

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Auguste ich habe mal ne Frage an dich: Es ist nun ca. das 3. oder 4. mal dass du über mein Geschlechtsteil redest, weil ich einmal den Ausdruck ‚Schnäbeli‘ verwendet habe. Das bei dir als 72 jähriger natürlich ein Ding, inkl. Hodensack herumbambelt, welches bis zu den Kniescheiben geht, und du das toll findest ist mir schon klar. Du gehörst ja auch zu einer Generation die das noch als wichtig erachtet. Nun hätte ich gerne gewusst: Bist du irgendwie an meinem Penis interessiert? Hast du Träume in diese Richtung?

      • Beno sagt:

        Stimmt das August….was Lorenz Häfeli/Schnäbeli da behauptet ?!

      • Wildkatze sagt:

        Wie kann man eine so bescheuerte Frage stellen? Glaubt Ihr wirklich, dass jemand wie Auguste darauf eingeht? Nein, das hat er wirklich nicht nötig. Auguste ist über jeden Zweifel erhaben!

      • Lorenz Häfeli sagt:

        oh Wildkatze, scheinbar leckst du nicht nur bei Pippi den Speichel aus den Mundwinkeln. Ist der alte Mann auch auf deiner Liste?

      • Katharina sagt:

        WK: „Auguste ist über jeden Zweifel erhaben“ – ehm klar. wer war nun Autor der Telenovela? Diese ist Häresie in deinem bigotten Kanon. ich fordere die sofortige Exkommunion, Teer und Federn. Subito und Punkt!

      • Sportpapi sagt:

        Ja, wir haben bei Auguste eigentlich auch keine Zweifel mehr…

      • Beno sagt:

        Ich wollte eigentlich nur beifügen, dass wenn das stimmt mit dem Hodensack…Auguste keinen String mehr tragen sollte

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Aufgrund von Aguschtlis Musiktext-Zitate gehe ich davon aus, dass er so ein abgehalfteter Musiker ist. Es ist ja bekannt, dass die eigentlich zwar musikalisch Künstler sind, aber vielfach auch erzkonservativ, versoffen, primitiv und manchmal sogar SVP-Anhänger. Und der Glaube, dass sich maskuline Sexualität über die Länge seines widerlichen Dings definiert. Kein Wunder, man hat sich ja ein Leben lang nur mit Musik befasst. Und was dazu gehört: Behaarte Brust, offenes Hemd, Goldkettchen etc. Soll er nun auf den String-Tanga verzichten?Er sieht doch gut aus darin, wenn’s bis zu den Knien hängt

      • Beno sagt:

        …ok,ok…dann halt keine Bassgeige mehr spielen…?!

      • Widerspenstige sagt:

        Widerliche Klischees werden da bedient bezüglich Musiker, Lorenz! Ich kenne einige Musiker persönlich und kann nur sagen, dass diese alles andere als erzkonservativ oder gar primitv etc. sind – im Gegenteil! Was Sie da tröten sind abgehalfterte Country- oder Schlager-Tingeltangel-Sänger, keine echten Musiker! Also bitte!! 👿

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @Beno: 🙂 nun beginnt sich in meinem Kopf gegen meinen Willen ein Bild aufzubauen: roter Männertanga, eher etwas in die Länge gezogen, Bassgeige. Um Himmels Willen ich hoffe ich kann noch schlafen.

        @Widerspenstige: ok, ok, sorry – ich nehm’s bei all den anderen Musikern zurück. t’schuldigung!

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @Widerspenstige: Erlaube mir doch noch eine kleine Korrektur Deiner Aussage. Nicht nur bei Kauntri und Schlager. Versuche Dich mal an Bilder von bestimmten Rockmusikern zu erinnern: Lange Haare hängen ins Gesicht, Kopf etwas vornüber geneigt, Zylinder auf dem Kopf, Zigarette im Mund, Ärmel nach hinten gerollt damit man die Tatoos ja gut sehen kann, offenes Hemd, Goldkettchen. Ha, und all da Nigga-Zeugs (sorry für den Audruck)? Früher hat man sie in Ketten gelegt, heute tun sie es freiwillig. Alles das ist Protz-Gehabe, genau in der Art wie ich es weiter oben angedeutet habe.

      • Marcel Z. sagt:

        Hm, also ich stand meinen (ehemaligen) Liebeleien auch immer ganz besonders aufgeschlossen gegenüber- egal, was sie sagten, es konnte immer nur richtig sein- aus vergleichsweise praktischen Gründen notabene.

        youtube: Billy Idol – Flesh For Phantasy

  • df sagt:

    Mich erschrecken die meistenen Kommentare hier total. Erstaunlicherweise scheinen beim Thema Prostitution komplett andere Regeln zu gelten. Ich als Mann unterschreibe hier sofort und bin erschreckt über so viel Unverständnis und gescheites Geschwafel. Soviel Stuss habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Die vielen Vergleiche mit SPA und was weiss ich sind echt total durchgeknallt. Wie kann jemand ernsthaft kein Problem damit haben, wenn da draussen Sex mit Kindern praktiziert wird. Danke Frau Gallade, ich find Ihr Engagement super!

    • Anh Toan sagt:

      @df Als ich siebzehn war, hätte ich Sie gehasst dafür, mich als Kind zu bezeichnen.

      • bitta sagt:

        Sie hätten es gehasst, wären es aber dennoch gewesen. Eigenes Urteil steht hier nicht im Vordergrund. Ein 10jähriger will auch nicht als zu jung für gewisse Filme bezeichnet werden, denn er selbst hält sich für alt genug.

  • gttprd sagt:

    1) Frauen, welche sich freiwillig prostituieren, tun das gar nicht freiwillig, sondern sind Opfer eines erfolgreichen Gehirnwaschganges. Sie meinen nur, dass sie es freiwillig machen, in Wirklichkeit sind sie Marionetten an den Fäden der Patriarchen! Und alle, welche das nicht einsehen, sind der Patriarchen nützliche Idioten!

    2) Weil ich ein Problem mit der Prostitution oder Sexualität habe, setze ich kurzerhand alle Prostituierten mit unmündigen seelischen Krüppeln gleich, die erst durch die Prostitution verkrüppelt wurden und darum ist Prostitution per se schlecht.

    • alien sagt:

      leo: 1) stimmt nicht so schlecht als Beschreibung der Meinung der Feministinnen, denke ich.

      • Widerspenstige sagt:

        Ich korrigiere, alien: das ist die ganz persönliche Meinung von einzelnen Bloggenden hier. Das ist NICHT die Meinung von Feministinnen per se, ok?! Das will ich hier nicht mehr lesen müssen, dass dies auf Kosten des Feminismus geht! Ich sehe mich zwar als gemässigte Feministin, befürworte jedoch u.a. lizenzierte Bordelle wie von mir immer schon erwähnt in ähnlichen Themen. Also nix da von Pauschalisierungen ohne Ende im Namen des Feminismus!

      • Katharina sagt:

        i second, WS das ganze als Disput des Feminismus darzustellen ist auch historisch falsch. denn dank den Verdiensten einiger Feministinnen gibt es besseren Schutz für working girls. das ist ja gerade die Kritik an den bigotten, dass deren prohibitive Argumentiererei die rechte jener Frauen wieder einschränkt, und das ganze aus einem moralischen Impetus heraus von den wesentlichen Aspekten, nämlich der Eliminierung des Sklavenhandels ablenkt, siehe das Feigenblatt der Franzosen.

      • Wildkatze sagt:

        Nennt mir mal eine ernst zu nehmende Feministin, die sich für Prostitution einsetzt.Für Prostitution – nicht für die Prostituierten!

      • Beno sagt:

        @Wildkatze

        Frauen u. Männer welche sich für die Interessen der Frau einsetzen , brauchen sich HEUTE nicht mehr Feministinnen /en zu nennen..

      • Wildkatze sagt:

        „brauchen“? – Es ist mir eine Ehre!

      • alien sagt:

        Ok. Ich spreche nicht über DIE Feministinnen, ich spreche über manche davon. Sind ja Menschen, und als solche alle anders.

        Wildkatze: die Frau aus dem Film von Katharina ist sehr ernst zu nehmen.

      • Widerspenstige sagt:

        WK sagt: ‚Nennt mir mal eine ernst zu nehmende Feministin, die sich für Prostitution einsetzt.Für Prostitution – nicht für die Prostituierten!..‘

        ‚..Im Zusammenhang mit der sexuellen Revolution ist die Prostitution von einem Tabuthema allmählich in den Rang eines gesellschaftlich zumindest hingenommenen Alltagsphänomens aufgerückt. Weite Teile der Frauenbewegung lehnten und lehnen die Prostitution scharf ab und fordern auch in Deutschland eine Regelung ähnlich wie in Schweden, wo nicht die Prostituierte, sondern der Freier strafbedroht ist. Andererseits gibt es feministische Strömungen,..‘

      • Widerspenstige sagt:

        /2 ….Andererseits gibt es feministische Strömungen, die die freiwillige Prostitution vorsichtig oder gar euphorisch positiv sehen…‘ (aus Wikipedia)

        Die Frauenbewegung hat sich in ihren anfänglichen Bestrebungen diesem Tabuthema öffentlich angenommen u engagiert gegen die ‚Doppelmoral‘ gekämpft in ‚Ladies National Organisation‘ in GB während der spätviktorianschen Zeit. Die Kampagne radikalisierte zahlreiche Frauen und erreichte die Abschaffung der Erlasse, die Prostituierte zum Opfer staatlicher Willkür machten. Leider liess das Interesse an deren Rechten nach Erreichen der Ziele nach…

      • Karl Müller sagt:

        „wo nicht die Prostituierte, sondern der Freier strafbedroht ist“ Passt perfekt zum Feminismus. Das arme Opfer (Frau!) kann nicht anders, der Freier (Mann!) muss alleine bestraft werden. Pro Femina, Pro Misandrie. Wer die heilige Kuh des Feminismus schlachtet, der kommt zu einem gerechten Ergebnis: Entweder werden beide bestraft oder keine. Ich bin für beide.

      • Widerspenstige sagt:

        @Karl Müller
        Nein, wo die Nachfrage (Freier) zurück geht wegen Bestrafung, geht automatisch auch das Angebot zurück. Das ist ein marktwirtschaftliches Gesetz und dürfte Wirkung zeigen.

        Als Vergleich: am Letten war vor Jahren der Drogenhandel und -konsum das Tagesthema. Dann wurde dem unerträglichen Treiben der Stecker gezogen mittels staatl. Programm/Methadonabgabe an Drogenabhängige etc. Dealer zogen sich vom Letten zurück – Irrtum vorbehalten – und es kehrte Ruhe dort ein. Klar wurde der Drogenhandel dadurch nicht abgeschafft, aber entschärft. Dem Strassenstrich wird dasselbe passieren!

      • Sportpapi sagt:

        @Widerspenstige: Vielleicht würde verordneter Gratis-Sex das Problem auch lösen? Aber so haben Sie Ihr Beispiel wohl nicht gemeint, oder?

      • tststs sagt:

        @K.Müller: Haben Sie schon mal überlegt, dass es auch weibliche Freier und männliche Huren gibt?!
        Es ist erstaundlich, wie hier ständig versucht wird, die Gegenerinnen von Prostitution (also Prostitution als Gesamtes oder Teile draus) mit dem Argument des Feminismus beizukommen und ihnen unterstellt, sie sähen die Frauen nur in der Opferrolle…
        @WS: Habe den Vergleich ja auch schon gebracht. Präzisierend könnte man noch anmerken, dass reine Repression (Platzspitz) nichts genützt hat, sondern eben nur die Verdrängung zur Folge hatte, erst das gesamtheitliche Konzept hat hingehausen…

      • tststs sagt:

        @K.Müller: Haben Sie schon mal überlegt, dass es auch weibliche Freier und männliche Stricher gibt?!
        Es ist erstaundlich, wie hier ständig versucht wird, die Gegenerinnen von Prostitution (also Prostitution als Gesamtes oder Teile draus) mit dem Argument des Feminismus beizukommen und ihnen unterstellt, sie sähen die Frauen nur in der Opferrolle…
        @WS: Habe den Vergleich ja auch schon gebracht. Präzisierend könnte man noch anmerken, dass reine Repression (Platzspitz) nichts genützt hat, sondern eben nur die Verdrängung zur Folge hatte, erst das gesamtheitliche Konzept hat hingehausen

    • Marcel Z. sagt:

      Auf individueller Ebene ginge ich jetzt sogar noch einen Schritt weiter: Wie stellt man den eigenen, problematischen Bezug zur Sexualität als gesellschaftlich relevantes Problem dar?

      • Marcel Z. sagt:

        Und wenn ich mir die Ihrem Kommentar zugrunde liegenden Aussagen noch einmal durch den Kopf gehen lasse, gttprd, dann weisen solche Zirkelschlüsse- und etwas anderes sind diese Aussagen nicht- eigentlich die klassischen Merkmale einer Verschwörungstheorie auf. Nur sind es dieses Mal nicht Halliburton, die Illuminaten oder die Juden, sondern eben die Männer ganz allgemein, die an allem schuld sind…

      • Beno sagt:

        Sorry , gehört oben zu WK

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wer Prostitution ablehnt, hat ein Problem mit seiner Sexualität? Ach, so ist das. Und die Freier sind demnach die Hirsche im Bett, deshalb müssen sie auch zahlen für Sex….. 🙄

        Ich war auch schon mit einem Mann im Bett, von dem ich erfuhr, dass er regelmässig mit Nutten schläft, der Typ war die absolute Nullnummer!

      • Sportpapi sagt:

        Ich war auch schon mal mit einer Frau im Bett, die war eine absolute Nullnummer. Ich glaube, Frauen sind im Bett einfach schlecht… Also bitte, Pippi!

    • Beno sagt:

      …nicht ganz meinerseits 😀

  • Marcel Z. sagt:

    Ich habe vor langer Zeit einmal mit einer Prostituierten zusammen gelebt, die sich freiwillig für diese harte Tätigkeit entschieden hat. Sie hatte, so weit ich mich erinnern kann, mehrere Zehntausend Franken Schulden, die sie dank ihrer Tätigkeit innert gut 12 Monaten zurück zahlen konnte. Über eine abgeschlossene Ausbildung verfügte sie nicht. Wäre Prostitution verboten, hätte sie ja auch als Putzfrau für 20.– Brutto die Stunde (oder für noch weniger damals im Verkauf) ihre Schulden ab arbeiten können. Sie hätte dafür einfach nicht nur 12 Monate, sondern vieleicht 12 Jahre gebraucht…

    • Rene Nidegger sagt:

      Marcel: wie freiwillig sich diese Frau für die Prostition entschieden hatte, ist angesichts ihrer Schulden vielleicht etwas schöngemalt.

    • xyxyxy sagt:

      Und die war 16?

      • Marcel Z. sagt:

        Mein Kommentar bezieht sich einzig und allein auf das von einzelnen hier geforderte Verbot der Prostitution ganz generell, das habe ich vergessen zu erwähnen.

        Was wollen die Befürworterinnen eines solchen Verbotes solchen Frauen sagen? „Nein, nein, wir wollen Sie in ihrer Handlungsfreiheit absolut nicht einschränken, das sehen sie gaaanz falsch, gute Frau! Gehen Sie doch zu einer Schuldenberatungsstelle!“ Oder: „Zahlen sie ihre Schulden halt in 12 Jahren ab- das geht doch auch einmal vorbei! Zudem ist das moralisch einwandfrei und wir zollen ihnen dafür unseren allerhöchsten Respekt…“

      • Marcel Z. sagt:

        Abgesehen davon: Wer ein Verbot der Prostitution fordert (= Bestrafung der Freierei wie z. B. in Schweden) muss sich konsequenterweise auch dafür einsetzen, den Drogenhandel zwar zu verbieten, aber nur die süchtigen KonsumentInnen zu bestrafen, wenn ein Geschäft auffliegt. Im Klartext: Der Kügeli-Dealer kann tagtäglich seelenruhig seinen illegalen Geschäften nach gehen und muss sich nicht einmal vor einer Bestrafung fürchten, wenn er dabei erwischt wird, während ein Schwerstsüchtiger bereits beim geringsten Tatverdacht eingebuchtet wird: Was für eine verquere Logik!

      • Wildkatze sagt:

        Nein, die verquere Logik liegt bei Ihnen! Wie ich schon mal sagte: Es geht um Gewinner und Verlierer – nicht um Händler und Konsumenten!

      • alien sagt:

        Wildkatze, bitte geh in die Niederungen der Argumentation und erkläre uns stringent, wieso Marcel nicht Recht hat und Du schon. Das kann ja sein, aber vorläufig halte ich Marcels Text für viel plausibler als sein Gegenteil. Übersehe ich etwas?

        Weisst Du, „proof by authority“, also die Beweisführung durch schiere Autorität, die Du versuchst, indem Du Dein Feministinnentum in die Waagschaale wirfst (und letzteres ist ja ganz in Ordnung), diese Beweisführung funktioniert nicht nur nicht, sie zeigt darüber hinaus auch auf, dass der Beweis auf stringente Art nicht zu führen ist. Also: tu es bitte!

    • Marcel Z. sagt:

      Wie auch immer Du das begrifflich umschreiben willst, an einem Grundsatz lässt sich m. E. nicht rütteln: Den Dealer oder die Prostituierte im Gegensatz zum Freier, bzw. Süchtigen nicht zu bestrafen, entbehrt buchstäblich jeder Logik! Eine solche Forderung ist geradezu grotesk und überdies ganz klar Männerfeindlich! Zudem stellt sie einen eklatantem Verstoss gegen den in der Bundesverfassung verankerten Grundsatz dar, wonach alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind! Von Deinem ausgesprochen merkwürdigen Verständnis von Angebot und Nachfrage will ich gar nicht erst sprechen.

      • alien sagt:

        NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN!!!! Die Prostitution ist von Grund auf nur schlecht! Sie hat nichts, gar nichts, überhaupt gar nichts Positives an sich! Nur schon darum, weil sie das nicht darf!! Nein, wir Hardcore-Feministinnen (und das sind ja eigentlich die einzigen wahren Feministinnen) wollen nicht, dass man es überhaupt erwägen kann, darüber nachzudenken, in die Diskussion einzusteigen, dass es unter gewissen seltenen Umständen ein paar wenige Aspekte der Prostitution geben könnte, die nicht TOTAL verwerflich sind! NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN!!!!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        B U L L S H I T

        Lies halt nach, warum in den Ländern, wo die Freierei verboten ist, genau diese und nicht die Frauen bestraft werden. Die Leute haben sich etwas überlegt, sie sind qualifiziert, verstehen etwas von der Sache und von juristischen Fragen. Was willst du dagegen in die Waagschale werfen? Warum solltest ausgerechnet du es besser wissen?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schon die Fragestellung ist ein Witz.

        Auch die Sklaverei hatte etwas Positives an sich, für die Sklavenhalter, deshalb wurde sie auch verteidigt bis aufs Blut.

      • alien sagt:

        Hm. Ehrlich gesagt hat Pippis Frage viel für sich. Es muss einen leicht einsichtigen Grund geben, warum die Strafen so definiert wurden, wie sie definiert wurden. Ich weiss ihn jetzt grad nicht, was aber einfach daran liegen wird, dass ich mich das noch nie gefragt habe (warum nicht? Die Strafnorm betrifft mich nicht, sie betrifft niemanden, den ich kenne, und ich bin nicht wirklich ein Feminist).

        Pippi, wir sind keine Juristen, wir müssten alle jetzt unleserliche Juristereitexte lesen gehen müssen. Nimm uns das doch ab und sag, wieso es so ist, wie es ist. Vielleicht sehen wir das ja ein?

      • Sportpapi sagt:

        Das ist ja wohl keine juristische Frage. Oder zumindest gibt es keine juristische Antwort darauf.

  • Thomas Hunter sagt:

    Es ist stossend, sexuelle Reife an einem absoluten Alter festzumachen nur um sich moralisch profilieren zu können. Zudem: Welch‘ freudloses Menschenbild, welches Sexualität stets als Zwang und Missbrauch wahrnimmt.

  • Sina sagt:

    Ich finde das Verbot der Prostitution bis 18 Jahre richtig und zwar aus dem gleichen Grund wie die Hanflegalisierung abgelehnt wurde. Angenommen ihre 16-Jährige Tochter geht auf den Strich und sie wollen ihr erklären, dass es falsch ist und sie sagt: Aber es ist nicht verboten. Was ist ihre Antwort darauf?

    Hinzukommt: Es geht hier nicht darum etwas generell zu verbieten. Frau Galladé differenziert klar zwischen sexueller Mündigkeit und dem Prostitutionsverbot.

  • Claudio Thaler sagt:

    Parlamentarier: Verbietet es einfach und lasst die Öffentlichkeit in Ruhe mit der Moralkeule. Wer soll denn da was dagegen haben. Warum muss hier eine Kampagne gefahren werden ????????

    • Julia_2 sagt:

      @Claudio: Lesen Sie doch ein paar der anderen Kommentare. Man glaubt es kaum, aber es gibt tatsächlich solche die was dagegen haben…

      • alien sagt:

        In der Schweiz haben wir sowas wie „Demokratie“… die Leute wollen mitreden beim Kreieren neuer Regeln. Das ist m.E. sehr gut so.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Aber es stimmt schon. Würde das eidg. Parlament ein Gesetz verabschieden, würde niemals das Referendum dagegen ergriffen werden. Wer würde denn da die Führung für das Referundum übernehmen?

      • alien sagt:

        Die SVP? Im Namen der „Freiheit“! Haa, das wäre so schön, wenn die sich mal so richtig gleichzeitig in den Fuss, das Knie, die Hüfte, die Ellbogen und die Handwurzeln schiessen würden. Aber erleben werde ich das wohl nicht…

      • Wildkatze sagt:

        Also, ich bin mit Hummel einverstanden. Mal sehen, wer sich da trauen würde, sich zu outen!

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Es scheinen sich ja vor allem 2 verschiedene Lösungsansätze hier im Blog abzuzeichnen. Die eine Seite, der ich auch angehöre, würde die Prostitution gerne rechtlich besser verankern und regeln. Dies, um die illegalen Auswüchse der Prostitution besser kontrollieren zu können. Sprich arbeitsrechtlicher Schutz, Lizenzzwang, regelmässige Kontrollen usw.

    Die andere Seite scheint eher der LInie folgen zu wollen, welche gewisse europäische Staaten eingeschlagen haben. Nämlich das Verbot der Prostitutio (z.B. in Schweden und Irland).

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Sex (oder die Frau) soll kein handelbares Gut sein, auch wenn ein Vertrag freiwillig (obwohl die Freiwilligkeit von dieser Seite ohnehin angezweifelt wird) ist.

      Ich persönlich kann auch gut ohne Prostitution leben. Aber einerseits will ich sie nicht verbieten, wenn sie auf Freiwilligkeit beruht. Und zum anderen glaube ich nicht, dass man die Frauen/Mädchen besser schützt, wenn man die Prostitution allgemein verbietet.

      Daher würde mich von der Seite, die das Verbot vertritt interessieren. Glaubt ihr nicht, dass das Verbot die Situation der
      Prostituierten verschlimmern würde?

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Wäre für euch vor allem der moralische Sieg im Zentrum oder denkt ihr, dass ein Verbot langfristig tatsächlich eine Besserung mit sich bringen würde? Also im Sinne, dass die Prostitution tatsächlich erheblich eingeschränkt würde.

      • Widerspenstige sagt:

        Genau das ist der heikle Punkt, welcher kurz nach dem Parlamentsbeschluss in Frankreich näher unter die Lupe genommen wurde von einem Dok-Team. Prostituierte haben sich beklagt, dass ihre Situation sich verschlimmern dürfte, da sie dadurch kriminalisiert werden, nicht mehr ärztlich betreut werden ohne weiteres etc. Das kann man nicht einfach ausblenden unter dem Argument – aus den Augen aus dem Sinn! Das ist Augenwischerei – leider Schuss in die falsche Richtung. Aber zuerst beobachten, ob es sich bewahrheitet, was direkt betroffene Prostituierte sagen nach Vollzug des Gesetzes in F.

      • alien sagt:

        Nein, ich bin sogar überzeugt, dass ein Verbot mittelfristig kontraproduktiv wäre. Erstens würde die Gesundheitskontrolle noch einmal deutlich erschwert, weil die Prostitution in den unkontrollierten Untergrund verlegt würde. Sie würde wohl schon kleiner, aber den dann weniger Prostituierten geht es wesentlich schlechter. Wichtig ist auch, dass die Prostitution dann im Ansehen der Bevölkerung noch einmal deutlich sinken würde, was die Lebensbedingungen und das Selbstwertgefühl der Prostituierten senkte. Nein, ein Verbot kann sich in meinen Augen keinesfalls positiv auswirken.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Ich habe die Frage so sachlich wie möglich gestellt und dabei keiner Seite als besser oder schlechter dargestellt. Völlig ohne Herabsetzung einer Meinung und unnötige Provokation. Dies weil der Grossteil der Seite schon durch Streitereien verseucht ist. Ich finde es schon sehr kindisch, wenn es nicht mal dann möglich ist, sachlich darauf zu antworten.

        Ich würde mir da doch mehr Antworten wie von WS erwünschen.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Der obige Beitrag steht jetzt natürlich an der falschen Stelle. 😉

    • Widerspenstige sagt:

      Ich fordere lizenzierte Bordelle, wo die Verführerinnen – ja, ich sage jetzt mal bewusst nicht Sexarbeiterinnen! – einem GAV-ähnlichen Arbeitsvertrag unterliegen und somit eine andere Stellung arbeitsrechtlich und gesellschaftlich erhalten dürften. Somit entfällt der Strassenstrich, welcher verboten gehört! Er fällt in die menchenverachtende Kategorie Menschenhandel, Ausbeutung und ist eine kriminelle Tat, welche schöngeredet wird von Benutzern. Also das Anheben auf 18 Jahre löst das Problem dahinter in keiner Weise. Es wäre eine Augenwischerei – nicht mehr und nicht weniger.

      • alien sagt:

        Hm der Staat könnte solche eidg. zugel. Bordelle betreiben, man könnte sie dem Verkehrsdepartement unterstellen, im Bundesamt für gewerblichen Geschlechtsverkehr (BAGGV). Ganz komplett mit Geschlechtsverkehrspolizisten, Geschlechtsverkehrsregeln und so weiter. Erlaubt wird der nur, wenn ein Freier einen Geschlechtsverkehrsführerschein hat. Kondome werden alle paar Jahre kontrolliert (Wie die Abgaskontrolle bei Autos), und den Führerschein gibt’s am Anfang nur auf Probe. Gruppensex ist Geschlechtskreisverkehr, Razzien im Puff heissen Geschlechtsverkehrskontrollen.

      • Widerspenstige sagt:

        …komm‘ runter von deinem Trip, ok alien?! Entweder du lässt deine Überlegungen sachlich raus oder dann nicht hier bei diesem post – dankeschön gell! Mir liegt daran, es mal ganz nüchtern und mehr objektiv zu beackern u verzichte wenn möglich auf Polemik! Eine verdammt schwierige Sache auch für mich, aber ich versuche es wenigstens. 🙁

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nicht die Tatsache, dass sich die Frau auf der Strasse verkauft, macht die Prostitution zu einer menschenverachtenden Praxis, sondern die Tatsache, dass sie sich überhaupt verkauft. Auch wenn sich die Frau nachher waschen kann, bleibt die Tatsache, dass sie sexuell ausgebeutet wurde, Wasser und Seife können das nicht wegwaschen, das ist Augenwischerei und naiv und dient vor allem auch dem Gewissen der Freier. Alles nicht so schlimm, sie ist ja am Warmen, hat ein Bad, um sich zu säubern…..

      • alien sagt:

        Andernorts habe ich meine ernsten Gedanken angebracht. Das hier war ein bisschen Humor. Es gibt in meinen Augen nur sehr wenige Themen, wo Humor grundsätzlich verboten ist. Und Prostitution sowie die Eidgenossenschaft gehören nicht dazu (dieser Ansicht bin ich schon lange, ich habe sie nicht soeben erfunden). Aber, Widerspenstige, dass es Leute mit Humordefizit gibt, habe ich schon oft schmerzlich zur Kenntnis nehmen müssen. Ob Du dazu gehörst? Weiss nicht.

        Mit Pippi bin ich einverstanden. Gewerblicher Sex auf der Strasse und in einem Puff unterscheiden sich nicht fundamental. Ich wär

      • alien sagt:

        e durchaus dafür, den Strassenstrich zu bekämpfen, die Salonprostitution aber weiterhin zuzulassen (noch besser kontrolliert, wo nötig). Zuhälterei sollte absolut verboten bleiben und bekämpft werden. Prostituierte sollen auf ihrem Verdienst die üblichen Abgaben leisten und Steuern bezahlen. Es geht nicht darum, ihren Beruf zum „ganz normalen“ zu machen, denn das beurteilt die Öffentlichkeit, und die lässt sich ja kaum davon beeinflussen, ob eine Prostituierte sich gesundheitsversichern kann oder nicht. Nein, es geht um die Sicherheit der Prostituierten, um ihre Altersvorsorge. Dafür bin ich

      • alien sagt:

        sehr. Prostituierte sind Menschen wie Nichtprostituierte. Und ihnen dieses Bewusstsein zu geben, ist viel humaner als ihre Tätigkeit zu verbieten und zu kriminalisieren (auch wenn nur das Freiertum kriminalisiert wird, de facto haben also Prostituierte dauernd mit Kriminellen zu tun, und DAS halte ich für sehr schlimm).

      • Widerspenstige sagt:

        Es gibt verschiedene Arten von Angeboten innerhalb des RotlichtMilieu, Pippi. Willst du das Rad neu erfinden? Ich nicht. Und du weisst, wo ich mit meiner Meinung stehe, was menschenverachtende u vorallem frauenverachtende Tätigkeiten anbelangt. Es existieren aber Frauen, die tatsächlich – mit eigenen Augen gesehen u auch gesprochen! – sich anbieten WOLLEN und als sog. Verführerinnen ihr Leben verdienen. Es geht jetzt hier um das Differenzieren von erzwungenem (Notlage) oder freiwilligem Sexangebot!

        Darüber MUSS objektiver diskutiert werden können als erwachsene informierte Bloggende.

      • alien sagt:

        Knastwächter zum Beispiel haben auch ständig mit Kriminellen zu tun. Und gut tut ihnen das nicht. Und Polizisten? Sind das nicht auch in Euren Augen oft recht misstrauische Typen? Das bringt der Beruf mit sich. Aber Staatsangestellte (eben, Gefängniswärter und Polizisten) sind eben Staats angestellte, während Prostituierte selbständig erwerben. Und das macht sie sehr schutzlos, viel schutzloser als einen Angestellten. Wenn dann noch die Verachtung der Gesellschaft dazu kommt, und noch schlimmer, die Verachtung der Feministinnen, Frauen wie sie, dann wird es hässlich. Prostituier

      • alien sagt:

        te brauchen unsere Solidarität.

      • alien sagt:

        Ja, Widerspenstige, eine Freundin von mir bläst hin und wieder jemandem einen und verdient so ein paar Kröten dazu. Sie hat sonst einen normalen (Handwerks-)beruf, sie lebt ein normales bürgerliches Leben mit Kindern, und finanziell geht es ihr nicht schlecht. Der Blowjob passiert wohl bei ihr zuhause (weiss ich nicht so genau). Sie fühlt sich deswegen nicht schlecht, sie ist seelisch ziemlich robust.

        Sie hat mir etwas für die Wohnung gemacht, und ich habe sie dafür bezahlt. Ich habe sie nie für einen Blowjob bezahlt, wie gesagt, es ist eine Freundin.

      • Wildkatze sagt:

        „Freiwillige“ Prostitution bei uns ist in etwa das gleiche wie das „freiwillige“ Tragen einer Burka bei Musliminnen. Für diejenigen, die vom Freiheitsdenken der Aufklärung infiziert sind, ist es irritierend zu sehen, dass Individuen ihre Freiheit dazu nutzen, sich besser unterwerfen zu können; beispielsweise eine emanzipiert wirkende Frau, die sich in einer freien Gesellschaft aus freien Stücken prostituiert, als Sinnbild ihrer Unterwerfung unter die Herrschaft des Mannes über die Frau. So etwas kann man nur begreifen wenn man sich bewusst macht, dass dieses Paradoxon vom handelnden Individuum

      • Wildkatze sagt:

        2/
        gar nicht als paradox empfunden wird. Denn eine Frau, die sich patriarchalen Dogmen (und Prostitution, wie sie immer wieder von Männern gefordert wird, ist ein solches Dogma) unterwirft, fühlt sich in diesem Moment sehr wohl frei im Sinne von Handlungsfähigkeit: Sie kann schliesslich tun, was sie will! – Dass ihr Wille vom männlichen Unterwerfungsschema bestimmt ist, ihre Handlungsfreiheit also nur im Modus autoritärer Unfreiheit auftritt, entzieht sich ihrer subjektiven Empfindung. Würde man einer solchen Frau also künftig verbieten, sich zu prostituieren, würde sie dies als autoritäre

      • Wildkatze sagt:

        3/
        Zumutung und empfindliche Einschränkung ihrer Handlungsfähigkeit empfinden. Dass ihre „Handlungsfreiheit“ aber auf der Gehirnwäsche von Männern beruht, ist diesen Frauen nicht bewusst. Den Beweis für diese Gehirnwäsche, und wie diese funktioniert, bekommen wir in den einschlägigen Kommentaren gewisser Männer hier überdeutlich vor Augen geführt!

      • alien sagt:

        Wildkatze, um Geld zu verdienen muss ich mich den ökonomischen Dogmen unterwerfen. Ich bin niemals frei. Dessen bin ich mir bewusst. Und dennoch gehe ich zur Arbeit, regelmässig. Es ist ein Zwang, ein Dogma, eine Unfreiheit. Ist das eine Gehirnwäsche von Seiten der Wirtschaftsführer? Damit will ich Dich fragen: Was macht eine Prostituierte unfreier als einen Strassenbauarbeiter, der leidet unter seinem idiotischen Boss und schlechten Arbeitsbedingungen (nicht hierzulande, aber in anderen Ländern sicher)?

      • Wildkatze sagt:

        alien, die Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen ist ja aus genau diesen Gründen in vollem Gang!

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Naja, in vollem Gange scheint mir ein wenig übertrieben. Die Idee ist chanceloser als eine Kampagne, welche 20 Wochen Ferien verlangt. Dass der Sozialismus in der Praxis bisher auch noch nicht funktioniert, ist ja augenfällig.

        Aber abgesehen davon, was heisst denn schon Freiheit? Wir sind nun mal gezwungen uns zu ernähren und vor Wind und Wetter zu schützen, dies bedingt ein Einkommen. Selbst mit einem Grundeinkommen gibt es noch Zwänge. Denn dieses deckt ja längst nicht alle Bedürfnisse. Vielleicht will man ja Kinder oder nicht am Bahngleis wohnen oder täglich aus der Dose futtern.

      • Wildkatze sagt:

        Sehr schön dargelegt, Hummel. Sie bestätigen damit genau das, was die Befürworter des BGE schon immer sagten: Trotz BGE werden die Menschen weiter arbeiten wollen! Aber vielleicht wollen sich dann nicht mehr so viele Frauen prostituieren, wenn sie wissen, dass zumindest ihre Grundbedürfnisse gedeckt sind. Ist das vielleicht auch ein Grund, weshalb vor allem Männer gegen ein BGE sind?

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ WK

        Ich glaube eben, dass es auch heute sehr viele Prostituierte gibt, die sich für genau die Bedürfnisse prostituieren, welche über dem absoluten Minimum liegen (und da wäre man wohl mit 2’500). Eben eine halbwegs angenehme Wohnlage, vielleicht Kinder oder ausgewogene Ernährungen. Daneben gibt es natürlich auch diejenigen, welche sich für Luxus prostituieren.

        Das Problem mit den ausländischen Prostituierten, welche für 3 Monate (oder länger und dafür illegal) kommen, wäre zusätzlich sowieso nicht erfasst.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Aber ich muss Ihnen dahingehend recht geben, dass es sicher einige Fälle von Prostitution verhindern könnte. Bei anderen, unabdingbaren Drecksjobs würde es vermutlich weniger helfen.

        Zudem muss ich sagen, dass mir eigentlich rein ideologisch die Idee gefällt, sogar der Sozialismus. Aber ich glaube einfach nicht, dass das wirklich funktionieren kann. Die Umsetzung klappt einfach nicht so, wie man sich das wünschen würde. Dasselbe Problem beim Anarchismus, der mir eigentlich als Gedanke auch nicht missfällt. Aber Theorie und Praxis sind halt zwei verschiedene Paar Schuhe.

      • Wildkatze sagt:

        Die mag es geben. Aber es gibt auch viele, deren Männer sich z.B. vor Alimentenzahlungen drücken und sie sich somit „etwas dazu verdienen“ wollen/müssen.
        Zudem gehen Sie nach wie vor von einer „freiwilligen“ Prostitution aus, die es m.M. nach nicht gibt. Die Gründe dafür habe ich doch oben gerade ausgeführt.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ WK
        Ich bin mir sicher, dass i.d.R. Zwangslagen zur Prostitution führen. Aber nicht unbedingt in jedem Fall verhinderbare Zwangslagen. Sondern halt die eben angesprochenen Zwangslagen, welche einen auch zu anderen (unliebsamen) Jobs führen. Für mich gehört das immer noch in den Bereich der „Freiwilligkeit“ (welche es vielleicht ja ohnehin nicht gibt, schliesslich wird man bis zu einem gewissen Grad gezwungen). Natürlich gibt es bei der Prostitution sicher übermässigen gewaltsamen Zwang, das möchte ich nicht in Abrede stellen.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Ich habe ihre Ausführungen bzgl. Gehirnwäsche schon gesehen. Geht man davon aus, dann gibt es die freiwillige Prostitution natürlich nicht. Aber diese Ansichten einer Art männlichen Weltverschwörung teile ich nicht.

        Hier haben wir halt einen unlösbaren Konflikt. Ich sehe durchaus in vielen Bereichen eine unfaire Schere zwischen den Geschlechtern, aber nicht in dem Ausmass wie Sie. Sicher spielt dabei eine Rolle, dass Sie eine Frau sind und ich ein Mann. Auch wenn man objektiv ist, gibt es vermutlich gewisse Sichtweisen, die man bloss als Mitglied einer gewissen Geschlechtergruppe hat.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Ich könnte mir vorstellen, dass wir in Themen, die nicht genderbelastet sind (gibt es die ? 😉 ), gar nicht so weit auseinanderliegen würden.

      • Wildkatze sagt:

        Nun, zumindest in der Grundsatzdiskussion scheinen wir uns einig zu sein. Auch was Sozialismus und Anarchie anbelangt. Zudem teile ich Ihre Meinung, dass deren Umsetzung (in unserer Zeit jedenfalls) illusorisch ist, was aber vor allem mit dem Gedankengut des patriarchalen Systems zu tun hat, in dem wir leben (müssen).

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wildkatze, grosses Kompliment!
        Deine Ausführungen (15.57 und folgende) treffen voll ins Schwarze

        „Für diejenigen, die vom Freiheitsdenken der Aufklärung infiziert sind, ist es irritierend zu sehen, dass Individuen ihre Freiheit dazu nutzen, sich besser unterwerfen zu können“

        genau darum geht es. Und der Vergleich mit der Burka – sehr anschaulich! Aus diesem Grund gibt es Bereiche, die der Staat nicht dem Individuum überlassen kann, man kann ja auch nicht seine Organe verkaufen, resp. man kann, aber es bleibt verboten.

      • Katharina sagt:

        ausser natürlich, dass die Annahme jeglicher Absenz von Freiwilligkeit in jeder from der Prostitution und das Dogma, dass dem nicht so sei, weil sie IMMER einem patriarchalen Unterwerfungsschema erlegen seien, einfach nicht stimmt.

      • Wildkatze sagt:

        Dann wüsste ich gerne, weshalb das nicht stimmen soll. Einfach so eine derartige Behauptung in den Raum zu stellen ohne Begründung, ist nur eines: billig!

      • alien sagt:

        Für Dich, Wildkatze, ist Prostitution IMMER das Gleiche wie Sklaverei und Menschenhandel. Ich glaube, endlich verstehe ich, was Du meinst. Ist lang gegangen. Du akzeptierst meine Differenziation hier nicht. Ja, ok, das ist Dein gutes Recht. Aber es ist meines, das NICHT so zu sehen.

        Wildkatze, die Lage wird nicht besser, wenn man in den Schützengräben bleibt und bei jeder Gelegenheit den Kopf herausstreckt und auf die Gegenseite schiesst. Die tut das Gleiche. Die Spaziergänger, die versuchen, die Parteien einander anzunähern, werden derweil bestenfalls ignoriert, schlimmstenfalls als Kollate

      • alien sagt:

        Kollateralschaden abgeknallt. „Er wollte vermitteln.“ steht auf dem Grabstein.

      • Katharina sagt:

        WK: „Einfach so eine derartige Behauptung in den Raum zu stellen ohne Begründung, ist nur eines: billig!“ ich verbitte mir solche Sprüche. Es ist keine einfach in den Raum gestellte Begründung, siehe als Beispiel dieser Link hier:

        http://dodsonandross.com/blogs/liandra-dahl/2012/04/prostitution-sex-slavery-sex-positive-feminist-sex-workers

        Und was umgekehrt billig ist, auf meine eindringlichen Warnungen wohin ein absolutes Verbot der Prostitution führt, und dabei die USA erwähne, NICHT einzugehen, weil es eben die gesamte geheuchelte Argumentation deiner Seite hinfällig macht, ist ‚billig‘.

      • Wildkatze sagt:

        „Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt umseiner selbst willen oder vielmehr, trotz seiner selbst. (Victor Hugo)

      • Sportpapi sagt:

        @WK: Gibt es in der Schweiz Menschen, deren „Grundbedürfnisse“ (2500 Franken!) nicht abgedeckt sind? Und zur Freiheit, bzw. „Gehirnwäsche“: Das ist eine etwas spezielle Sichtweise: Wie kommt es, dass in diesem System einige wenige Frauen sich gerne prostituieren, einige mehr ungerne, und viele das nie tun würden?
        @Pippi: Sind wir wieder bei den sittenwidrigen Verträgen? Nach welchen Werten richten sich denn die?

      • alien sagt:

        Katharina, Wildkatze ist keine Heuchlerin. Sie hat einfach ihre eigenen, starken Meinungen. Du auch. Respektiert Euch. Als Personen. Bitte.

      • Wildkatze sagt:

        Natürlich gibt es solche Menschen in der Schweiz, Sportpapi! Aber das sind wohl vor allem allein erziehende Mütter mit ihren Kindern. Ich kenne solche persönlich und habe denen auch schon finanziell geholfen, wenn mal gar nichts mehr ging. Aber Sie, in Ihrem selbstgefälligen Dunstkreis, nehmen sowas offensichtlich nicht einmal wahr!

      • Katharina sagt:

        Zum Nebenthema, dass BGE nicht machbar sein soll, was ich sehr bezweifle, wenn deutsche Experten die Machbarkeit zumindest im Kontext Deutschlands grundsolide nachgewiesen haben, sagte ich einmal, es gäbe in letzter Konsequenz eine radikalere Lösung über die Notenbank. Und siehe da:

        Sheila Blair, immerhin 19. Vorsitzende der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), sagt, dass die Einkommens-Ungleichheit mit direkten zinslosen Darlehen von 10 Millionen USD pro Haushalt eliminiert werden kann:

        http://www.washingtonpost.com/opinions/fix-income-inequality-with-10-million-loans-for-everyone/2012/04/13/gIQATUQAFT_story.html

      • Sportpapi sagt:

        @WK: Ich habe gerade einer bald alleinerziehenden (oder schon lange?) das Angebot einer Bürgschaft gemacht, damit sie schnell eine Wohnung erhält. Aber auch sie wird nie unter dem Existenzminimum leben, bzw. höchstens, bist die Gelder fliessen, die sie beanspruchen kann. Oder bis sie wieder selber ein Einkommen hat…

    • Marcel Z. sagt:

      Die Prostitution zu verbieten ist vieleicht ein moralischer Sieg. Doch dann sollten wir uns auch der verlogenen, bürgerlichen Doppelmoral zuwenden, die das kirchliche Prinzip der ehelichen Treue immer noch hochhält, wie Katharina einmal richtigerweise bemerkt hat. Ausser den BefürworterInnen eines Prostitutionsverbotes geht es in Wirklichkeit um die Kontrolle der Sexualität: Dann müsste man sie in dieselbe Reihe einordnen, wie die kirchlichen Verteter. Ich persönlich halte nichts von der Wiedereinführung rigider, prüder Moralvorstellungen. Dafür, sorry, ficke ich einfach zu gerne 😉

      • sepp z. sagt:

        gibt es überhaupt ein Land, wo die Prostitution verboten ist (weil schlecht oder unmoralisch), und wo keine Prostituierten mehr arbeiten? Ich nehm mal an, in Schweden und Irland und Frankreich gibts weiterhin Prostitution. Und wohl sogar in fundamentalistisch religiösen Staaten, welche Prostitution ebenfalls verbieten.
        Und da würde ich dann schon fragen: Erst führt man einen moralischen Kreuzzug gegen die Prostitution und Freier, und danach akzeptiert man sie doch (Schweden etc). Da ist doch was faul?

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Es gibt mit Sicherheit keine Gesellschaft, in der es keine Prostitution gibt. Es gibt ja selbst in islamischen Ländern Prostitution, wo diese teilweise mit dem Tod bestraft wird.
        Auch gibt es trotz Todesstrafe Homesexualität in islamischen Ländern, auch wenn Ahmadinedschad das nicht glauben will. 😉 Dasselbe bei bei den Drogen.

        Selbst wenn die Prostitution also nicht akzeptiert wird, gibt es sie. Solange das menschliche Bedürfnis da ist, lässt es sich nie ganz ausmerzen.

      • Wildkatze sagt:

        Geht das nicht in Ihren Schädel, Sepp? Es wurde hier doch schon ausführlichst dargelegt, dass auch Einbruch, Mord, Vergewaltigung und sonstige kriminellen Handlungen stattfinden, obwohl sie kriminell und somit verboten sind. Sollen wir diese deshalb einfach erlauben?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es geht nicht in seinen Schädel, weil er das nicht zulässt! Wenn man Männern den freien Zugriff auf jederzeit Sex verwehren will, schaltet ihr Hirn auf ‚Bsetztzeiche‘, da ist dann gar niemand mehr zuhause.

      • sepp z. sagt:

        werte wildkatze, ich verweise auf die eingangs geschriebene feststellung von mr. hummel, in der er zwei lösungsansätze feststellt. der zweite, der prostitution verbieten will, führt -wie du und ich feststellen- auf den holzweg. man kann prostitution nicht verbieten (wobei mir dann noch immer nicht klar ist, was am schwedischen modell denn besser ist als anderswo).
        ergo wäre die alternative dazu, dass man prostitution nicht ächtet oder die freier kriminalisiert, sondern klare regeln einführt, die arbeitsbedingungen verbessert, gewisse kontrollen einführt etc, analog zu vielen anderen gewerben.

      • Wildkatze sagt:

        Schon wieder falsch verstanden, Sepp. Ich bin absolut nicht der Meinung, dass diejenigen, die Prostitution verbieten wollen, auf dem Holzweg sind. Menschenhandel und Sklaverei gehören verboten. PUNKT.

      • Beno sagt:

        Menschenhandel und Sklaverei ist verboten !

      • Wildkatze sagt:

        Prostitution ist nichts anderes!

      • alien sagt:

        Es gibt wichtige Wirtschaftszweige, wo Sklaverei einigermassen toleriert ist und auch gängig. In der Landwirtschaft etwa. Menschenhandel ist etwas sehr Schlimmes, aber erstens gibt es Menschenhandel ohne Prostitution und zweitens haufenweise Prostitution ohne Menschenhandel. Wenn eine Schweizerin ohne Zuhälter sich prostituiert, dann kann man das nicht Menschenhandel nennen.

      • Wildkatze sagt:

        alien, sorry, aber Du verstehst den Grundgedanken der Prostitution nicht. Leider weiss ich auch nicht mehr, wie ich das denn noch erklären könnte. Wer nicht verstehen will, wird auch nicht verstehen. Da kann frau sich bemühen, solange sie will…

      • Beno sagt:

        @Wildkatze

        „Ich bin absolut nicht der Meinung, dass diejenigen, die Prostitution verbieten wollen, auf dem Holzweg sind. Menschenhandel und Sklaverei gehören verboten. PUNKT.

        Du widersprichst dir schon wieder ; hier machst du noch einen Unterschied zwischen Prostitution und… Sklaverei und Menschenhandel

      • alien sagt:

        Ich bin im Allgemeinen ein recht aufgewecktes Kerlchen und begreife viel. Aber in Bezug auf die Prostitution mache ich mir die Sache nicht so leicht, dass ich sie einfach verdamme. Ich versuche wirklich, sie sehr differenziert zu betrachten. Das ist wie die Produktion von Waffen. Ist es verwerflich, Flugzeugabwehrkanonen zu entwickeln und zu bauen? Wenn ich ein simples Gemüt mit einer einfach gestricken Meinung wäre, könnte man mich mit wenigen Argumenten von einer Position überzeugen. Das geht aber nicht hier, da ich eben nicht primitiv bin. Sorry, Wildkatze. Du musst mich also akzeptieren.

      • alien sagt:

        Mich, aber nicht meine Meinung. Ich bin ja kein Arschloch, nur weil ich anders denke als Du. Ich habe mir Gedanken gemacht hier, und meine Meinung ist fundiert. Sie ist anders als Deine aber deswegen genauso wertvoll.

      • alien sagt:

        Let’s agree to disagree.

      • Beno sagt:

        …sagst du jetzt,“ du wärst ein Arschloch wenn du so denken würdest als Wildkatze“ ?…pass nur auf Zirkelschlüsse auf 😉

      • Katharina sagt:

        „Menschenhandel und Sklaverei gehören verboten. PUNKT.“ – sie SIND verboten und es wird aber nicht einmal verfolgt. Siehe der Artikel hier, wo die Autorin sogar mit der Patrouille unterwegs ist und sowohl sie als auch die Polizisten live zusehen konnten, dass Zuhälterei geschah. Und was geschah: wurde der/die betreffende verhaftet? nein.

        Und sowohl die verlogenen SP als auch Deine Kreise unterschlagen das IMMER und IMMER wieder.

        Du kannst nicht pauschal alle formen der Prostitution mit Menschenhandel gleichstellen. Du kannst die Mehrzahl der Ausprägungen dem gleichstellen, aber nicht alle.

      • alien sagt:

        Beno, ich erwartete, dass irgend ein Idiot auf eine falsche Interpretation meines Texts kommt. Vada via il cü.

      • alien sagt:

        Also, Katharina, der Menschenhandel wird hierzulande durchaus verfolgt. Nicht genug, nicht genug konsequent, aber er wird verfolgt. Im Jahr 2009 sah ich einen Dokfilm über einen ungarischen oder rumänischen Menschenhändler, der hier als Zuhälter tätig war. Der wurde hinter Gitter geworfen, und vor Gericht gezogen. Und, Gipfel der Demütigung, medial verdammt 🙂

      • Arno sagt:

        Puh puh alien…doch etwas verwirrt und humorlos heute ? 😕

      • alien sagt:

        Verwirrt? Nö, ich denke, heute bin ich sogar noch klarer als sonst. Und humorlos bin ich eigentlich so gut wie gar nie.

      • Wildkatze sagt:

        Immerhin hat uns Zufi ja gestern um 14:46 aufgeklärt, dass in Schweden die Einführung des Prostitutionsverbots das Angebot um 50% reduziert hat. Für den Anfang schon mal nicht schlecht. Falls dieses Verbot auch ernst genommen und entsprechend umgesetzt wird, wird sich auch das noch bestehende Angebot in der nächsten Zeit mindestens nochmals um 50% reduzieren. Ein gelungener Anfang, finde ich.

      • Arno sagt:

        …dann bist du „sonst“ wohl noch verwirrter…

      • Katharina sagt:

        klar wird der Menschenhandel bei euch unterbunden. deshalb gibt es ja mit öffentlichen Geldern finanzierte Verrichtungsboxen. und dafür wird ja auch eine Gebühr erhoben, nicht? tia….. ist absolut ein Anreiz, die Zuhälter zu unterbinden… weil ja dann die Damen evt verschwinden und die Gebühren für all die mit öffentlichen Geldern ausgegebenen Millionen für die Bereitstellung der Verrichtungsboxen entfallen.

      • Katharina sagt:

        „dass in Schweden die Einführung des Prostitutionsverbots das Angebot um 50% reduziert hat“ – ehrlich gesagt bezweifle ich das.

      • Beno sagt:

        @alien

        Hallo „der alien“; …denkst du, du wirst es dir heute mit Wildkatze einig…. ?

      • Wildkatze sagt:

        Nun, gemäss Zufi gibt es hierfür nicht nur eine sondern gleich mehrere Studien. Aber man kann natürlich alles anzweifeln, was einem nicht so sehr in den Kram passt.

        Bezüglich „Verrichtungsboxen“ kann ich nur sagen, dass diese sofort abgeschafft gehören. Aber vielleicht sind diese entstanden, weil man sich mit dem Problem beschäftigt. Wer weiss, evtl. sind sie ja der Anfang vom Ende der Prostitution.

      • Wildkatze sagt:

        Ja, alien, wenn ich heute Deine Kommentare von gestern Abend nochmal durchlese bin ich entsetzt, wie ausgerechnet Du, als Vater zweier Töchter, so argumentieren kannst. Würdest Du diese Deine Position auch weiter vertreten, wenn Du feststellen müsstest, dass eine Deiner Töchter sich mit 16 prostituiert?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze:
        „Wer weiss, evtl. sind sie ja der Anfang vom Ende der Prostitution.“

        Dazu müssten aber noch in einigen Köpfen ein paar Neuschaltungen passieren…,
        wir können nicht drauf warten bis die Kunden auf die Idee eines Boykottes kommen-
        einige/die meisten? betrachten das lieber als normale Dienstleistung welche zu nutzen ist.

      • Wildkatze sagt:

        Brunhild, wir arbeiten daran, nicht wahr?

      • alien sagt:

        Wildkatze, die Frage ist nicht so schlecht, man muss sie ausweiten auf alle Berufe und Tätigkeiten. Ich will nicht, dass meine Töchter Polizistinnen werden, das würde mir Horrorvorstellungen bereiten. Dennoch will ich, dass es Polizistinnen gibt. Wildkatze, Du bist hier wohl so ungefähr über 80% der Männer und 60% der Frauen entsetzt, weil sie zur Prostitution eine liberalere Haltung einnehmen als Du. Tja, das ist schade. Ich will nicht, dass Du Deine Meinung änderst, aber ich will, dass Du andere zulässt und als gültig anschaust. Nicht als richtig (für Dich). Nur gültig.

      • alien sagt:

        Eine verdammte Scheisse ist aber, wie Du, Katharina, hier Interna, Peinlichkeiten, im Vertrauen mitgeteilte Informationen und falsche Behauptungen über Leute daherplauderst. Jeder von uns hat ein paar Leichen im Keller. Die einen ein totes Wiesel, aus denen Du aber eine tote Elefantenherde machst. Was ist mit Deinen Leichen im Keller? Sollen wir die hier outen?

        Tun wir nicht. Frag Dich: Warum nicht? Ja, warum nicht?

      • alien sagt:

        Wenn, sagen wir mal, eine Feministin von hier drin als 20-jährige ein bisschen als Prostituierte gearbeitet hätte, würde das ihre Position zunichte machen? Nein, würde es nicht. Ich war Soldat mit 19, aber ich erlaube mir dennoch, Pazifist zu sein.

      • Wildkatze sagt:

        alien, bezüglich Deiner Vorwürfe an Katharina verstehe ich nur „Bahnhof“. Wen oder was hat sie denn hier geoutet?

      • Wildkatze sagt:

        …und, alien, dann hoffen wir mal, dass Deine Töchter keine…ähmm, sagen wir mal Polizistinnen, werden…!

      • Arno sagt:

        Ich hoffe aber eigentlich schon, dass aliens Töchter Polizistinnen werden, dann können sie endlich seine „Leichen‘ aus dem Keller identifizieren …und ihn womöglich mit Handschellen versorgen 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Verrichtungsboxen, erinnern stark an öffentliche Toiletten. Nur das in den Verrichtungsboxen keine Toilettenschüssel benutzt wird, sondern ein lebender Mensch, oder jedenfalls ein Wesen, das aussieht wie ein Mensch, was es ja nicht ist, es ist nur eine Prostituierte, freigegeben zum Benutzen, gegen geringe Gebühr. :‘-(

        Die Kosten für die Bereitstellung trägt der Steuerzahler, wie bei den öffentlichen Toiletten. Schliesslich geht es um den heiligen Trieb des Mannes, da wird kein Aufwand gescheut. Gleichzeitig fehlt nach wie vor das Geld, um genügend qualitativ gute Krippen bereit zu stellen.

      • Sportpapi sagt:

        Warum schon wieder werden diese Verrichtungsboxen erstellt? Für die Männer/Freier, die auch mit der bisherigen Lösung zufrieden waren? Und wie ist das immer mit diesen Krippen. Gibt es wirklich immer noch zu wenig? Sind sie zu wenig gut? Oder ist es nicht so, dass mit dem extremen Ausbau der Kindertagesstätten in den letzten Jahren die Bedürfnisse noch viel mehr angestiegen sind?

      • alien sagt:

        Paps, jetzt NICHT über Krippen zu reden anfangen. Wo hat Katharina Leute outen wollen? Irgendwo hier, ich finde es grad nicht mehr. Sie hat mich neulich als Pädophiler diffamiert. Einfach so! Das wurde hier nicht durchgelassen wofür ich der Gemeinde sehr dankbar bin. Ich bin sehr entschieden KEIN Pädophiler, und ich habe dies ja diverse Male klar gesagt. Wenn ich klare Hinweise hätte, dass der Mamablogschreiber X ein Pädophiler wäre, würde ich die Polizei informieren. Ihn hier zu bezichtigen, ist dumm. Dumm und nutzlos. Wenn ich aber jemanden anzeige, ohne Hinweise zu haben, zeigt er danach

      • alien sagt:

        mich an. Wer also so Zeugs über Leute hier behauptet, der tut das, weill er ihren Ruf beschmutzen will. Hinweise (oder sogar Beweise) hat er nicht, sonst würde er diese benutzen im rechtlichen Sinn. Einen fremden Ruf beschmutzen ist aber strafbar. Das weisst Du, Pippi. Also bitte, verhalte Dich doch wenigstens EINMAL wie die Juristin, die Du sein willst.

      • alien sagt:

        … und schweig, weil zu sagen hast Du ja nichts.

        Und Katharina: Du eh nicht.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Pippi, du bist Juristin? Mit dem hätte ich jetzt ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet. Wenn du jetzt sagtst, du wärst sogar Professorin, dann würde ich glatt behaupten, zu wissen wer du bist…

      • Katharina sagt:

        nein ist sie nicht. aspirierend darauf, ja.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Das hört sich ja mal interessant an.

      • alien sagt:

        Ich sagte ja „… die Du sein willst.“

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Ich dachte jetzt eher aspirierend in Bezug auf die Professorin. DAS fände ich interessant. In Bezug auf die Juristin müsste es ja bedeuten, dass sie Studentin ist…

  • Roger sagt:

    Plötzlich sind sie dann doch wieder nicht mehr so liberal, obwohl man dieses Modewort mittlerweile überall hört…
    Würde sagen, eine 16 Jährige ist näher bei der Frau als beim Mädel 😉

    • alien sagt:

      Körperlich meist schon. Geistig meist nicht. Und darauf kommt es an. Nein, eine 16-jährige soll sich nicht prostituieren.

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Das Körperliche ist aber das Einzige was Leute wie Roger interessiert. Es geht um blinde Triebbefriedigung. Die Kleine könnte sogar vor seinen Augen weinen weil sie zur Prostitution gezwungen wird und Leute wie Roger & Co., die sich aufs Liberale berufen, würden kaltschnäutzig drüber steigen.

      • alien sagt:

        DAS könnte sein, in der Tat. Das wäre widerlich.

        Verstehst Du Wildkatze: Ich bin absolut gegen die Prostitution von nicht Volljährigen. Aber ich bin nicht dafür, dass der Staat die Prostitution von Volljährigen verbietet.

      • Katharina sagt:

        ach ist das kurlig. alien outet den lorenz als wildkatze. ich lach mich krumm.

      • Wildkatze sagt:

        alien, es geht hier um die Würde der Frau. Die (Würde) kann nicht mit der Volljährigkeit in den Müllcontainer geschmissen werden!

      • Wildkatze sagt:

        …oder wäre es Dir „wurscht“, wenn sich Deine Töchter mit 18 prostituierten? Weil sie dann ja volljährig wären?

      • Arno sagt:

        @Wildkatze

        Meine Tochter wird nächste Woche 18 ( darf also mitreden…hé…) Mir würde dies sehr was ausmachen !!!

      • Arno sagt:

        …aber wenn dies absolut ihr Wille wäre…was dann ?

      • Wildkatze sagt:

        Danke, Arno! Es gibt sie also doch, die Männer, die denken können!

      • Wildkatze sagt:

        Arno, „wenn das absolut ihr „Wille“ wäre“, müsste ich davon ausgehen, dass Sie als Vater ein absoluter Macho und ein Chauvischwein wären. Sie hätten es versäumt, Ihrer Tochter klar zu machen, dass es nicht ihr Lebenszweck ist oder sein kann, für die Triebbefriedigung der Männer da zu sein.

      • Arno sagt:

        @Wildkatze

        Das wäre mir zu einfach…dies so zu formulieren…Aber eben , du siehst Prostitution 200% nur moralisch schlecht… und darum müsste ich dich …wie eigentlich ???…nennen.

      • Arno sagt:

        …“Viertelnachachtmaissprösschen“ vielleicht ?

      • Wildkatze sagt:

        Arno, würden Sie hier genauer mitlesen wüssten Sie, dass ich mit Moral rein gar nichts am Hut habe. Ihre Antwort zeugt lediglich davon, dass Sie sich – und damit die Männer allgemein – sich vor Ihrer Verantwortung drücken wollen. Da habe ich mich wohl geirrt, was das Denken anbelangt.

      • Arno sagt:

        …um es wieder einmal schwarz-weiss zu sagen Wildkatze…ich habe mich mit meiner Benennung dir gegenüber nicht geirrt !

      • Sportpapi sagt:

        „Arno, “wenn das absolut ihr “Wille” wäre”, müsste ich davon ausgehen, dass Sie als Vater ein absoluter Macho und ein Chauvischwein wären. Sie hätten es versäumt, Ihrer Tochter klar zu machen, dass es nicht ihr Lebenszweck ist oder sein kann, für die Triebbefriedigung der Männer da zu sein.“ Das wäre dann also die falsche Gehirnwäsche gewesen…

      • Arno sagt:

        Zudem habe ich oben im „Konditional“ gesprochen…warum also immer deine dämlichen Beschimpfungen ?

        Weiter oben nennst du mich ein Sadist…während du mich und mein Umgehen mit meinen Kindern überhaupt nicht kennst.

      • Wildkatze sagt:

        Schwarz-weiss-Denken ist ja bei Männern sehr beliebt. Und zeugt von Unterfunktion gewisser Gehirnareale.

      • Sportpapi sagt:

        Schwarz-Weiss sind doch schon doppelt so viel wie es die WK üblicherweise pflegt.

      • Arno sagt:

        ….ich finde DICH eine einzige Unterfunktion !

      • Wildkatze sagt:

        Was DU findest, geht mir sowas von am unteren Rücken vorbei! Aber SOWAS…!!

      • Wildkatze sagt:

        …und der ober-armselige Sportler ist mir mal wieder keine Antwort wert.

      • Wildkatze sagt:

        Dieser Thread zeigt doch mal wieder überdeutlich, wie Männer reagieren, wenn ihnen die Argumente ausgehen. Immer wieder schön zu sehen!

      • Sportpapi sagt:

        Ja, das haben Sie gerade eindrücklich demonstriert.

      • Nico Meier sagt:

        Viele Töchter entscheiden sich zu etwas, mit dem man als Vater nicht einverstanden ist.
        Die Tochter eines guten Freundes hat sich entschlossen einen Asylbewerber aus Afrika zu ehelichen, der gute 20 Jahre älter ist als sie selber.
        Die Tochter is 19 Jahre alt und es ist ihr gutes Recht soetwas zu tun auch wenn ihr Vater dagegen ist.

        Ob es eine kluge Wahl ist wird sich zeigen.

  • Rudolph Bauer sagt:

    Ein sehr guter Artikel. Offenbar ist das „Bankgeheimnis“ nicht der einzige Punkt, in dem die Schweiz rechtlich und moralisch nicht ganz auf der Höhe der Zeit ist. – Kleiner Tipp an die Verfasserin: Schreiben Sie nicht so oft „welche“. „Der/die/das“ klingt wesentlich besser. (Für deutsche Ohren klingt „welche“ extrem bürokratisch und kleinkariert – was Sie allem Anschein nach gar nicht sind.)

  • sepp z. sagt:

    „…das Mindestalter für die Prostitution auf 18 anheben, wie andere Länder auch. Dabei würden sich nicht die Minderjährigen selbst sondern die Freier strafbar machen.“

    Entweder ists für Anbieter UND Nachfrager strafbar, oder für keinen der beiden.
    Aber asymmetrische Auslegungen der Gesetze wie von der SP-Politkerin vorgeschlagen unterhölen die Glaubwürdigkeit der Sache: „Wenn die minderjährige Prostituierten sich nicht strafbar machen, kanns ja nicht so schlimm sein…“

    • Karl Müller sagt:

      Genau Sepp. Und nebst der Ungerechtigkeit und Einseitigkeit untergräbt es das eigentliche Ziel der „Initiative“: Möglichst keine minderjährigen Prostituierten mehr. Genau das Gegenteil wird aber erreicht, denn damit können Minderjährige ohne Risiko aggressiv anwerben, beim Auffliegen wird ja eh nur der Mann verknackt. Auch Täuschungen, so quasi ich bin schon 18, werden dem Mann, der das Alter der Prostituierten wohl nur schwer prüfen kann, auf den Schultern der Männer ausgetragen. Absolute Frechheit und kontraproduktiv. Aber typisch Feminismus.

    • Marcel Z. sagt:

      Schwierig: Die Diskussion um das Schutzalter hatten wir ja schon unlängst hier:

      Auch ausserhalb der Prostitution macht sich beim Verkehr mit einem Minderjährigen nur der ältere Sexualpartner strafbar!

      • Karl Müller sagt:

        Ab 16 sind sie aber nicht mehr im Schutzalter!

      • Wildkatze sagt:

        Und genau DAS muss geändert werden! Da liegt der Hund begraben!

      • sepp z. sagt:

        Marcel, ich kenn jene Diskussion nicht.
        Aber ich stelle mir vor, dass sobald die/der Prostituierte ein Entgeld für Sex verlangt, klare Agenden der Beteiligten nachweisbar sind: Der/die eine will Geld verdienen, und der Käufer (selten die Käuferin) will eine sexuelle Dienstleistung.
        Darüber kann man geteilter Meinung sein, ob man das ab 16 oder 18 zulassen will.
        Aber wenn man gegen diese Art von Geschäfte ist, ist es unglaubwürdig, nur den Käufer der Dienstleistung zu Bestrafen, nicht aber den Anbieter einer kostenpflichtigen Dienstleistung.

      • Marcel Z. sagt:

        Hm, da habe ich ja ein schönes, neues Fässchen angestochen: Ja, Freierei mit einer 16-jährigen ist, streng nach dem Buchstaben des Gesetzes ausgelegt, gar nicht strafbar, aber: Bei käuflichem Sex handelt es sich aufgrund des Transaktionscharakters um einen rechtsgültigen Vertrag. Die Rechtsgrundlage einer Anhebung des Prostitutionsmindestalters kann folglich nicht mit dem Sexualstrafrecht-, sondern notbehelfsmässig nur mit dem Vertragsrecht begründet werden, dass besagt, dass beim Abschluss eines rechtsgültigen Vertrages beide Vertragsparteien die Volljährigkeit erreicht haben müssen..!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, es ist kein rechtsgültiger Vertrag, weil er sittenwidrig ist.

        Es gibt Bestrebungen, das zu ändern, einige mögen das begrüssen, für andere ist es der falsche Weg, weil es gilt der Prostitution die Basis zu entziehen und nicht, sie zu stabilisieren. Immer mehr Staaten erkennen dies, Norwegen, Schweden, Island, Kanada und neu Frankreich. Dies muss der Weg sein, der Mensch ist kein handelbares Gut!

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Marcel

        Nein, strafbar ist es im Moment tatsächlich nicht. Aber das lässt sich ja ändern. Es spricht überhaupt nichts dagegen, verschiedene Schutzalter zu haben. Eines für den „normalen“ Sex und eines für gewerblichen Sex. So machen es andere europäische Staaten.

        Will man es verbieten, dann braucht es ein strafrechtliches Verbot, sonst ist eine Durchsetzung gar nicht möglich. Mit dem
        Vertragsrecht lässt sich da nichts machen. Wenn man sagt, der Vertrag muss von zwei 18-Jährigen abgeschlossen werden,
        dann wird er bei Missachtung einfach ungültig.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Aber das würde ohnehin nichts am gegenwärtigen Zustand ändern, da der Dirnenlohn im Moment ohnehin noch sittenwidrig ist (Entscheid aus den 80er-Jahren) und daher nicht eingefordert werden kann.

        Aber selbst wenn der Prostituiertenvertrag durchsetzbar wäre, würde das die Problematik nicht lösen, wenn die Parteien 18 sein müssten. Denn damit wäre die Prostitution von 16 jährigen immer noch nicht illegal, der Vertrag wäre einfach ungültig. Das würde den „Mädchen“ nichts bringen.

      • alien sagt:

        Ja, aber Marcel, daran sieht man nur, dass die Gesetze nicht konsistent sind. Das Volljährigkeitsalter soll 18 sein und für alles gelten, (Alkoholisches) saufen, (frei) vögeln, (Beliebiges) rauchen, wählen, gewählt werden.

      • Marcel Z. sagt:

        Hm, de Hummel: Mir ging einfach plötzlich ein Lichtlein auf, weshalb es Prostitution mit 16-jährigen in der Schweiz gibt. Galladė spricht ja auch ganz explizit vom Vertragsrecht. Und stimmt: Ein Vertrag wird einfach nichtig, wenn die dazu notendigen Voraussetzungen nicht erfüllt sind.

        Was Sittenwiedrig ist, dürfte m. E. vor allem Definitions- und Ansichtssache sein, und entzieht sich damit einer objektiven Beurteilung. Aber die Rahmenbedingungen, innerhalb derer sich eine Gesellschaft bewegt, werden ja nicht nur durch gesetzliche Normen, sondern auch durch Sitten und Gebräuche bestimmt.

      • Marcel Z. sagt:

        Und damit sind wir beim ursprünglichen Problem: Käuflicher Sex mit einer 16-jährigen ist in der Schweiz nach dem Buchstaben des Gesetzes völlig legal und rechtens, aber er wiederspricht unserem sittlichen, moralischen und ethischen Empfinden. Das ist eine ganz interessante Diskrepanz, die sich bei Weitem nicht nur auf dem Feld der Sexualität finden lassen dürfte. Weilt ein Rechtstheoretiker unter uns?

      • Marcel Z. sagt:

        Und, vieleicht noch abschliessend: Gesetzliche Verbote haben es so an sich, dass all das, was verboten ist, auch weiterhin geschieht, wenn auch nur noch in stark reduziertem Rahmen. Aber daran zu glauben, ein Verbot bringe den Gegenstand einer gesetzlichen Norm gänzlich zum Verschwinden, ist reichlich naiv, das zeigt auch das Beispiel Schweden: Prostitution existiert dort oben nach wie vor. Gesetze sind also nichts weiter, als ein staatliches Regulativ.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das ist überhaupt kein Argument!
        Es wird auch weiterhin gestohlen, gemordet, geraubt und betrogen, obschon das alles verboten ist.
        Kinderpornographie ist auch verboten, trotzdem wird täglich dagegen verstossen, sollen wir also alles erlauben, dann haben wir Ruhe und sind im Einklang mit der Wirklichkeit?

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Marcel

        Ja, das ist wirklich so. Die Sittenwidrigkeit ist ein schwammiger Ausdruck. Es ist schon auch bewusst so offen formuliert, dass die Praxis auch den aktuellen gesellschaftlichen Werten entsprechen kann.
        Ich sehe es auch so, dass man nicht einfach verbieten soll, sondern möglichst darauf schauen, was den gewünschten Effekt hat.

        Und Pippi, es dürfte dir einleuchten, dass die Sache mit dem Mord ein wahnsinnig doofes Beispiel ist. Gäbe es eine realistische Möglichkeit, dass man das „Mordproblem“ mit einer Erlaubnis besser kontrollieren könnte, dann würde man auch darüber diskutieren.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Bei der Prostitution ist aber tatsächlich nicht klar, ob man die illegalen Seiten wie Menschenhandel und dergleichen durch ein Verbot der Prostitution wirklich einschränken kann. Denn viele negaitive Auswirkungen der Prostitution sind ja bereits jetzt illegal (Kinder, Menschenhandel). Es spricht ja niemand davon, dass man den Menschenhandel legitimieren will.

        Aber wer tatsächlich mit Mord und Raub als Beispiele kommt, will vermutlich eh nur provozieren.

      • sepp z. sagt:

        Natürlich kann man sich streiten, welcher Artikel und welches Gesetz Prostitution unter 18 Jahren verbieten soll.
        Ist das Anbieten solcher Dienstleistungen aber legal, und das Nachfragen illegal, ist das doch kein seriöses Verbot. Im Volksmund würde es dann heissen: Erlaubt, solange du dich nicht erwischen lässt.

      • Marcel Z. sagt:

        Ich habe nichts gegen Verbote und Gesetze. Ich wollte mit meinen oberen drei Kommentaren lediglich zum Ausdruck bringen, dass man die Wirkung von Verboten immer in die eigenen Betrachtungen miteinbeziehen- und auf gar keinen Fall überschätzen sollte. Wenn Verbote den von ihnen betroffenen Gegenstand spurlos zum Verschwinden- und sozusagen ungeschehen machen könnten, wäre ich sofort dafür, so gut wie alle Schattenseiten, die menschliches Handeln im allgemeinen nach sich zieht, rigoros zu verbieten.

      • Katharina sagt:

        „sittenwidrig“ ist sowieso ein ambivalentes Argument. Es gab eine Zeit, wo zwei Frauen, die miteinander schlafen, eine sittenwidrige Handlung vollzogen und dafür bestraft wurden.

        Im Grunde genommen geht es im Artikel ja nur darum, dass die Schweiz ein Abkommen unterzeichnet hat, aber nie die Gesetze angepasste.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Marcel

        Ja, so sehe ich es auch. Ein Verbot um des Verbotes willen bringt nichts, wenn die Folgen nicht die gewünschten sind.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Katharina

        Und so ist auch der Entscheid, wonach der Vertrag mit der „Dirne“ sittenwidrig ist, veraltet. Und nicht nur die homosexuelle Handlung war sittenwidrig. Wie schon angetönt, zur selben Zeit wurden auch noch das Konkubinat (nicht überall) oder das Geliebtentestament als sittenwidrig angesehen.

        Daher verstehe ich auch überhaupt, dass sich heute noch ernsthaft Leute auf den alten Entscheid bzgl. der Sittenwidrigkeit stützen. Zumal dieser sogar auch noch über das Konkubinat herzieht. Gerade da der Begriff der Begriff so ambivalent ist, muss er auch immer wieder neu definiert werden.

      • Marcel Z. sagt:

        @ de Hummel: Zu Verboten und ihren Nebenwirkungen hier ein gutes Interview mit dem bekannten Strafverteidiger und Strafrechtsexperten Valentin „Valentino“ Landmann anlässlich seines vor Jahren erschienen Buches „Verbrechen als Markt“ in dem er sich auch explizit zur wachsenden Kriminalisierung Prostituierter äussert: http://tinyurl.com/d7hhrds

        Ein Zitat: „Was nicht kriminalisiert werden muss, kann entkriminalisiert werden. Ein Verbot der Prostitution trifft nicht den Zuhälter. Der lässt sich das zusätzliche Risiko gut bezahlen. Es trifft einzig und allein die Frau, die man eigentlich schützen will. Je mehr wir den Rotlichtbereich liberalisieren, desto eher erlangt die einzelne Frau Rechtsschutz. Arbeitet sie legal, kann sie zur Polizei gehen, wenn sie unter Druck gesetzt wird.“

  • mario sagt:

    Absolut einverstanden mit Frau Gallardé. Hoffentlich scheinen die Räte in Bern dies auch einzusehen!
    Grundsätzlich: Ein Mann der zu einer Prostituierten geht (gehen muss) ist kein Mann sondern ein Kunde.

  • Algis sagt:

    Naaa, und was? Kein Gesetz das Problem beheben kann! Leute, sex ist N1 Ware in der Welt. Mehr als 60% aller Google suchergebnissen sind sex und erotik relevant. Sie sind mit top Gefühle des Mensches verbunden. 16J geistlich ist noch keine Frau, körperlich — ja, und, sehr oft schon weisst was ein orgasmus ist. Prostitution wirklich zu stoppen, wir müssen unsere Geselschaft KOMPLETT verändern, nein, umbauen — so zu sagen… nicht nur männer, frauen auch.

  • Martin sagt:

    Ich kann den Artikel voll und ganz unterschreiben. Ein entscheidender Aspekt fehlt mir dabei aber noch. Der Grossteil dieser Mädchen (Sorry, aber bei einem Alter von 16-17 Jahren kann man noch nicht von Frauen reden. Jungs sind im gleichen Alter auch noch keine Männer) werden gezielt in die Schweiz gekarrt und unter enormstem physischem und psychischem Druck zu dieser Arbeit gezwungen und aufs Schlimmste ausgebeutet. Hier soll und darf keine Toleranzspielraum sein. Toleranz heisst hier, dass ich die Ausbeutung dieser Mädchen durch Zuhälter UND Freier billige. Und wenn es meine Tochter wäre??

    • Butterfly sagt:

      Guter Kommentar. Finde es auch so schlimm, dass diese Mädchen in die Scheiz „gekarrt“ werden. Hier muss angesetzt werden, bei diesem „Menschenhandel“ und vor allem bei den Zuhältern. Grässliche Männer. Da könnte man doch etwas bewirken.

  • xyxyxy sagt:

    @Burgener 11:05
    jetzt beschweren sie sich darüber, dass ts und ich sie wie einen Freier behandeln, dabei waren es ja sie, der anfangs auf ein Blog über MINDERJÄHRIGEN Prostitution nur eine einzige Lobhudelei darauf gehalten hat und gesagt hat, dass Männer ganz allg. nicht auf Sex mit Partnerin stehen und die einzigen welche etwas von männl. Sexualität verstehen, eben Prostituierte seien, und zu viele darüber reden die keine Ahnung haben. Wer so etwas sagt MUSS ein passionierte Freier sein. Sonst hätten sie ja geredet wovon sie keine Ahnung haben.

    • xyxyxy sagt:

      @Burgener 11:05 2
      Jetzt plötzlich geben sie zu dass Minderjährige eigentlich nicht auf den Strich gehören, aber dass sie nur denken, dass man diesem Problem nicht mit Gesetzen beikommen kann.
      Oh wundersame Läuterung desjenigen, der Anfangs unverholen eine Blankorechtfertigung ausgesprochen hat.
      Entweder sie sind ein Dummschwätzer (so tun als wären sie ein passionierter (Minderjährigen)Freier und sind es nicht
      oder sie sind ein Heuchler (so tun als ginge es ihn nur um juristische und soziale Sachen, dabei sind sie ein passionierter Freier).

  • Marcel Breu sagt:

    Etwas mehr Ehrlichkeit würde diesem Thema gut tun. Prinzipiell ist das Verbot der Prostitution unter 18jähriger richtig, allerdings gibt es Ausnahmen. z.B. der bisexuelle 17jährige, der sich blasen lassen will, dafür aber auch noch gerne nen Hunderter hätte… Gerade im schwulen Milieu eine beliebte Tatsache und sicher häufiger als dass reale unter 18jährige Mädchen irgendwo in der Schweiz auf den Strich geschickt werden. Frau Gallade hätte sich die Ausweise zeigen lassen sollen. Leider wird immer wieder mit Schauermärchen Politik gemacht.

  • Franz Huber sagt:

    „Pubertät ist eine Lebensphase, in der der Mensch in vielem noch nicht gefestigt ist und besonderen Schutz … braucht.“ – richtig.
    „verschiedene Situationen … Gruppendruck, falsche Vorstellungen der Prostitutionsarbeit, Neugier ohne die Folgen fürs eigene Leben abschätzen zu können … finanzielle Notlage der Familie“ – es soll hier angesetzt werden, nicht durch weitere verbote. Es können durchaus situationen vorkommen, wo nichts relevantes dagegen einzuwenden wäre, mal von der ziemlich freien interpretation, was man unter „prostitution“ versteht. Wer den hund schlagen will…

  • Ed Mancini sagt:

    Es freut mich ehrlich (!) dass Frau Nationalrätin Galladé pragmatisch echte und dringende Probleme anpackt, anstatt wie in der Vergangenheit weitgehend erfundene Bedrohungs-Szenarien (Armeewaffe) lösen zu wollen.
    Und bei aller differenzierten, akademischen Schöngeisterei; 16-Jährige – also meistens noch schulpflichtig – dürfen nicht Auto fahren, abstimmen oder Spirituosen konsumieren. Es gibt zahlreiche Hollywood-Filme, die ihnen untersagt sind und noch mehr Videogames – aber Prostitution ist laut dem Gesetzgeber ein unproblematischer Zeitvertreib? Sex für Geld: ja – Skyrim: nein. Ein Witz!

  • alam sagt:

    Ein 16-jähriger hat im Puff nichts zu suchen, egal ob als Prostituierter oder Freier. Gilt alles auch in weiblicher Form.

  • alam sagt:

    Auf dem Strich hat es auch 16-jährige Jungs. Das könnten eure Söhne sein. Um die geht es genauso wie um die weiblichen Minderjährigen, die sich prostituieren. Was das jetzt mit Feministinnen zu tun haben sollte, ist mir schleierhaft. Chantal Galladé lanciert die parlamentarischen Vorstösse, welche das Mindestprostitutionsalter auf 18 anheben wollen übrigens zusammen mit ihrem Nationalratskollegen Luc Barthassat – siehe da: ein Mann!
    Wer lesen kann ist eindeutig besser informiert.

    • davitosan sagt:

      Die Analyse von Klicki bezieht sich m.E. nicht nur auf den obigen Artikel sondern die generelle Betrachtungsweise von „Feministinnen“ (auch über die Grenze, wie z.B. Frau Schwarzer in D) diesem Thema gegenüber. Und die Jungs waren von Klicki ebenso erwähnt. Prostitution ist in verschiedenen Alltagssituationen anzutreffen, nicht nur auf dem Strich, sondern auch in normalen Clubs und Bars ausserhalb des Milieus, ja sogar zu Hause.

    • Klicki sagt:

      Und dann gibt es noch die 16jährigen Buben, die ihre ersten sexuellen Erfahrungen im Puff machen und dafür auch noch Geld liegen lassen. Sind das keine Opfer? Für Sex bezahlen zu müssen ist objektiv eigentlich noch schlimmer als dafür bezahlt zu werden.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Das ist wirklich ein guter Artikel. Eine so differenzierte Sichtweise tut bei dieser Thematik sehr gut. Prostitution ist nicht einfach per se böse. Und nur weil man sie nicht verteufelt, heisst man den Menschenhandel noch lange nicht gut.

      • davitosan sagt:

        genau: Prostitution ist nicht per se Menschenhandel und umgekehrt. Leider gibt es diese Mischformen, welche zusammen mit dem reinen Menschenhandel und anderen kriminellen Akten mit allen möglichen Mitteln zu bekämpfen sind. Prostitution als solche soll jedoch im Sinne der dienstleistenden Person erlaubt sein und gehört seit jeher zum Gesellschaftsbild (ob nun hetero oder homo oder was auch immer es ist). Persönlich würde ich als Mann keine Frau unter 18 anfassen, aber ob es hier diesen Vorstoss braucht, ist aus meiner Sicht schwierig zu beantworten.

      • Karl Müller sagt:

        Prostitution ist per se schlecht. Für Freier und Frauen. Es vermittelt ein komplett falsches Bild der Frau, die damit als käuflich und Lustobjekt dargestellt wird.

      • Wildkatze sagt:

        Ich erkenne Sie nicht wieder, Karl Müller. Was ist da passiert? – Etwa die Wandlung von Saulus zu Paulus?

      • Wildkatze sagt:

        P.S.: Nicht, dass ich das etwa bemängeln würde, ich staune nur. Weiter so, Karl Müller!

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Wir sind ja nicht immer anderer Meinung 😉

      • alien sagt:

        Wildkatze, erlaubst Du, dass ich finde, dass Prostitution nicht in jedem Fall schlecht ist? Zumindest nicht schlechter als viele, viele andere Scheissjobs, wo man sich korrumpiert, wo man ausgebeutet wird. Lieber Prostituierte in der Schweiz als Diamantschürfer in Südamerika, als Söldner in Afrika. Oder illegaler polnischer Erntehelfer in Brandenburg.

      • Wildkatze sagt:

        alien, das ist mal wieder das altbekannte Muster, etwas Verwerfliches mit etwas noch Verwerflicherem zu relativieren!

      • alien sagt:

        Kein Muster. Meine Meinung, völlig meine. Nicht gekauft von jemandem. Basierend auf Lebenserfahrung.

      • alien sagt:

        ymmv, wie immer.

    • Marcel Z. sagt:

      Ein Post von Dir zum Thema Totalverbot der Prostitution ist mir bis heute in Erinnerung geblieben, Katharina: Wenn wir Prostitution ganz verbieten wollen, oder die Freierei unter Strafe stellen, dann sollten wir auch mit der bürgerlichen Heuchelei von ewiger Treue (Monogamie) Schluss machen.

      Sonst verkommen solch ambitionierte, feministische Projekte vollends zur Lachnummer, weil sie der menschlichen Natur m. E. diametral gegenüber stehen. Ausser wir wollen rigide Moralvorstellungen, die denjenigen der Kirche in nichts nachstehen, wieder zum allgemein verbindlichen Standard erheben.

      • Katharina sagt:

        Stimmt, natürlich geht es auch um das Monogamie-Dogma, aber das würde das Thema sprengen. so etwa die Frage, wie mit Polyamorie in einer Beziehung umgehen usw.

        In dem Post, soweit ich mich entsinne, ging ich auch auf des französische Gesetz ein, bzw. sage jedes Mal, wenn das on- oder off-topic thematisiert wird, dass ich den Weg grundsätzlich falsch finde. so wird bei der Thematisierung immer gesagt (andere) fortschrittliche Länder hätten das auch schon begriffen und ein Prostitutionsverbot eingeführt. Bei den dann genannten Länder werden dann aber die USA ausgeschlossen, wo Prostitution nie erlaubt war (mit Ausnahme eines Counties in der Nähe von Las Vegas). Schon diese Auslassung ist klares Indiz für Heuchelei.

        Warum wird die USA bewusst ausgeblendet? weil die hiesige Situation eben ganz klar zeigt, dass ein absolutes Verbot wie hier eben die Auswüchse des Menschenhandels, der Sklaverei und der Rechtlosigkeit dieser Frauen verschlimmert. es gibt bei einem verbot noch mehr organisiertes Verbrechen, noch mehr Sklaverei, noch schlimmere Zustände, weil in der absoluten Illegalität die Frauen noch mehr zu einer rechtlosen Commodity werden, die am Ende ihres Lifecycles ‚entsorgt‘ werden, und das spurlos. Weiter fördert es die Korruption innerhalb der Polizeiorgane – der Hauptgrund, dass Zuhälterei und Frauenhandel nicht ernsthaft verfolgt werden.

        Der ‚Witz‘ ist ja der, dass in den meisten Ländern, über die wir her reden, Zuhälterei, Menschenhandel und Sklaverei verboten ist, aber wie im Artikel ja so klar geschildert, die Polizei tatsächlich nur zuschaut, selbst wenn die Polizeibeamten in flagranti Zuhälterei jede Nacht beobachten können.

        Wie ich auf Seite 1 ganz am Anfang ja schrieb, finde ich es eben geheuchelt, ein absolutes Verbot zu fordern, wenn nicht einmal die bestehenden Gesetze gegen den Handel durchgesetzt werden.

        Wie in meinem Link diskutiert, gibt es tatsächlich freiwillige Formen der Prostitution durch ERWACHSENE Menschen. Das jede Form der Prostitution unfreiwillig ist, ist somit eine Mär, und für solche Leute ist ein Verbot eine Diskriminierung aufgrund eines von der Gegenseite vorgebrachten moralischen Anspruchs, dessen Argumente bei genauerem Hinschauen nicht stimmen (e.g.: dass ihr Wille vom männlichen Unterwerfungsschema bestimmt sei).

      • alien sagt:

        Pippi? Wildkatze? Ist Katharina jetzt auch diesem „Muster“ zum Opfer gefallen wie ich? Immerhin äussert sie hier eloquent und fundiert eine Meinung, die Eurer entgegenläuft. Das habe ich auch gemacht (minus das eloquent).

        Bitte zieht doch solche Gedanken einmal in Erwägung. Ganz im Stillen. Wir müssen es ja nicht mitkriegen.

      • Katharina sagt:

        Auch hier geht es um Prostitution, und sicher nicht um „männliches Unterwerfungsschema“ – ganz im Gegenteil.

        http://www.youtube.com/watch?v=AH6O8E81agA

      • Marcel Z. sagt:

        Deinem Post stimme ich vollumfänglich zu, Katharina. Und der Gedanke der bürgerlich-christlichen Doppelmoral in sexuellen Belangen- im Zusammenhang mit einem gänzlichen Verbot der Prostitution- hat mir den Horizont in dieser Frage ganz erheblich erweitert, weil er absolut schlüssig ist.

      • Wildkatze sagt:

        alien, Katharina hat ihre Meinung, ich die meine. Da muss ich gar nichts in Erwägung ziehen – schon gar nicht im stillen Kämmerlein.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „Patriarchat – das sind nicht nur die Männer. Patriarchat – das ist ein System, an dem sowohl Frauen als auch Männer teilhaben.“ Zitat einer bekannten Schauspielerin im Zusammenhang mit dem ‚Verbot‘, dass Frauen altern dürfen.

        Das gilt natürlich auch für das schwarze Herz des Patriarchats, die Prostitution. Frauen, welche diese Mechanismen verinnerlicht haben, empfinden sich als frei handelnde Individuen, wenn sie sich verkaufen. Genau wie die Strichjungen, alle zusammen sind sie Opfer desselben Systems. Man muss hinter die ‚Vorhänge‘ schauen, Oberflächlichkeit hilft nicht weiter!

      • Katharina sagt:

        „Frauen, welche diese Mechanismen verinnerlicht haben, empfinden sich als frei handelnde Individuen, wenn sie sich verkaufen.“ das kannst Du pauschalisierend so nicht sagen.

      • Katharina sagt:

        und: „Oberflächlichkeit hilft nicht weiter“ – ich weise deinen Vorwurf der Oberflächlichkeit entschieden zurück. da könnte ich kontern, dass das wiederholte Dreschen pauschaler Parolen von Zirkelschlüssen diese nicht beweiskräftiger machen.

      • Wildkatze sagt:

        „das kannst Du pauschalisierend so nicht sagen“ ist kein Argument. Vor allem dann nicht, wenn das Gegenargument Hand und Fuss hat!

      • Wildkatze sagt:

        und, was bitte sind…“Zirkelschlüsse“?

      • alien sagt:

        Zirkel = Kreis. Ich bin reich, also habe ich mehr Rechte als andere. Ich habe mehr Rechte als andere, also bin ich reich. So Zeugs halt.

      • Wildkatze sagt:

        Aha! Ist das nun richtig oder falsch?

      • alien sagt:

        Kann beides sein. Im mathematischen Sinn ist es dann richtig, wenn die beiden Aussagen gleichwertig sind („äquivalent“). Im Alltagssinn sind Zirkelschlüsse meist falsch, weil sie die Richtigkeit einander gegenseitig zuschieben. Meist ohne ausreichende Legitimation von aussen. Was man aber oft nicht sofort merkt, weil der Zirkelschluss so einfach verständlich ist, dass man zuerst denke, er müsse ja richtig sein. Meist aber hat man einfach zu einfach gedacht.

        Man sollte alles so einfach machen wie möglich. Aber nicht einfacher.
        — Albert Einstein

      • Marcel Z. sagt:

        Aus einer in sich geschlossen wirkenden Argumenation sind streng genommen fast nur Zirkelschlüsse möglich. Die Vorgänge auf dieser Welt scheinen in den Augen ideologisch verblendeter Menschen immer nach demselben Grundschema- einer mathematischen Formel gleich- abzulaufen. Diese Menschen glauben ernsthaft, die Weltformel gefunden zu haben; eine Gleichung also, nach der sich alle Probleme dieser Welt lösen lassen. In Wirklichkeit neigen sie lediglich zu starken Vereinfachungen und werden im Wesentlichen immer wieder das Opfer ihres eigenen, überwiegend selbstreferentiellen Bezugsrahmens.

      • Katharina sagt:

        WK: “was bitte sind…”Zirkelschlüsse“?

        http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkelschluss

  • Klicki sagt:

    Stellen Sie sich vor,
    … Ihre 16jährige Tochter prostituiert sich, um sich teure Klamotten zu kaufen.
    … Ihr 16jähriger Sohn hat einen 30jährigen Freund.
    … Ihre 17jährige Tochter steht auf Sadomaso
    … die Sexualpartner Ihrer 16jährige Tochter wechseln wöchentlich bis täglich.
    … Ihr 16jähriger Sohn geht ins Puff.
    … der Freund Ihrer 17jährigen Tochter ist ein 40jähriger Asylbewerber aus Nigeria.
    Über alle diese Vorstellungen werden sich manche Eltern erschreckt zeigen, und sei es auch nur hinter vorgehaltener Hand. Die Prostitution Minderjähriger herauszupicken, ist heuchlerischer Populismus. Warum nicht fordern, dass Minderjährige nur heterosexuellen romantischen Blümchensex mit gleichaltrigen Angehörigen der gleichen Hautfarbe und Konfession haben dürfen?

    Es ist übrigens gar nicht lange her, dass in manchen Ländern das Schutzalter für homosexuellen Sex bei 18 Jahren oder mehr lag. Das Argument war und ist immer das gleiche, nämlich die angeblich ungestörte sexuelle Entwicklung Unmündiger. Mindestens so sehr steckt dahinter der Wunsch, die Sexualität der Jugend zu kontrollieren.

    Dass heute die Feministinnen, die früher immer darauf insistiert haben, dass die Männer im Patriarchat die Sexualität der Frauen unterdrückten (als ob sich Frauen nie als Tugendwächterinnen betätigt hätten), diejenigen sind, die die Sexualität ihrer Geschlechtsgenossinnen kontrollieren wollen, ist noch ein weiterer Treppenwitz der Geschichte.

    • davitosan sagt:

      absolute Zustimmung; voll ins Schwarze Klicki.

    • Anh Toan sagt:

      Bravo! Vom ersten bis zum letzten Buchstaben. Bravo!

      • Wildkatze sagt:

        Von mir gibt’s hier kein „Bravo“, denn da zeigt mal wieder jemand, dass er/sie nicht die Bohne verstanden hat. Frauen als Prostituierte zu benutzen hat nichts, aber auch gar nichts, mit der Aufhebung von Unterdrückung weiblicher Sexualität zu tun. Genauso wenig, wie Frauen die Sexualität ihrer Geschlechtsgenossinnen kontrollieren wollen, wenn sie sich für Abschaffung der Prostitution einsetzen. Männer dürfen sich nicht an Frauen bedienen. Weder an Frauen, Mädchen, Knaben, oder was auch immer. Auch nicht an Tieren. Solche Perverslinge soll es ja auch geben. Darum geht’s! – Verstanden Klicki?

      • Katharina sagt:

        WK: „Genauso wenig, wie Frauen die Sexualität ihrer Geschlechtsgenossinnen kontrollieren wollen, wenn sie sich für Abschaffung der Prostitution einsetzen“ sorry, aber das muss ich nun doch vehement zurückweisen, auch wenn ich Klicki’s Votum in seiner Logik nicht folge. Ich muss allerdings sagen, dass er/sie mit „heuchlerischer Populismus“ eben den Punkt trifft – leider.

        Denn:

        ich weise entschieden zurück, dass Du und andere Followers Deines Ordens die Exkommunikation aus Deinem Orden aufgrund der Absenz von Intimbehaarung vollziehen und dann die Impertinenz haben, Oberflächlichkeit und ’nicht hinter den Vorhang zu sehen‘ vorzuwerfen. Damit entziehe ich Dir jegliche Glaubwürdigkeit, für die Sache von uns Frauen zu reden. Denn Du redest nur für eine unglaublich eindimensionale Sicht, verurteilst Leute, die eine promiskuitive Ader haben, und dies, obwohl du selber auf diversen Flughäfen dieses Planeten einem bigotten Doppelspiel fröntest, und dies in einer beruflichen Zeit, wo das Fragen der nationalen Sicherheit aufwarf. Und weiter auch, weil du aus Feigheit, zu deiner eigene Zuneigung auf Frauen zu stehen, nur, weil die lesbische Dynamik dich mehr einer Zurückweisung und einem Verlust der Kontrolle aussetzt als eine heterosexuelle Beziehung, dein eigenes Intimleben in die unerträgliche Sphäre des ‚What if I did‘ verschanzt hast. Und du trittst hier auf als Retterin der ach so unbewussten und gehirngewaschenen working girls, weil du meinst, die Moral sei auf deiner Seite? well, girl, work on your own awareness first.

        Ich erbringe fast täglich den Beweis, mich zu bemühen, differenziert zu bleiben, obwohl ich emotional eigentlich Männer sehr oft ins Pfefferland wünsche. Was ich mit der Mehrheit der Freier und Zuhälter machen würde, ist hier nicht druckbar. – Ausser vielleicht, dass ich die meisten Freier am liebsten als Installation eines port-a-potty sehen möchte, wo frau dann sich in deren Mund-zum-Pinkelloch-umfunktionierten erleichtern darf, denn meist ist der für 50 müde Fränkli angebotene Dienst nicht mehr als das. So würden diese Freier vielleicht emotional das Äquivalent der Erfahrung der meisten Dirnen erleben.

        Genaugenommen ist es so, dass Du unter doppelbödiger Indifferenz leidest. Denn Du umgehst die wesentlichen Probleme des Prostituierten-Geschäftes – nämlich die Implikationen des Menschenhandels und dass dieser in keinem Land effektiv verfolgt wird, trotz bestehender Gesetze, in einer persistenten Art. Warum?

        In dem Sinn empfinde ich es doch so, dass Du und andere einen Kontrollanspruch auszuüben versuchen, wie ich meine Sexualität zu leben habe. Und nein- ich nahm und nehme kein Geld dafür. Hasta 😉

      • Widerspenstige sagt:

        I second you, Katharina, bezüglich der Impertinenz der vorgebrachten gouvernantenhaften Argumente uns mündigen Frauen gegenüber ‚… In dem Sinn empfinde ich es doch so, dass Du und andere einen Kontrollanspruch auszuüben versuchen, wie ich meine Sexualität zu leben habe…‘ Genau!

        Der Feminismus hat Frau wie Mann von moralinen Sippenhaftungen befreit und dazu gehört auch die selbstbestimmte sexuelle Verfügungsgewalt über den eigenen Körper als Frau wie als Mann. Niemand schreibt uns Frauen vor – auch keine anderen Frauen notabene! – wie Sexualität gelebt werden soll/darf! NIEMAND!!

      • Wildkatze sagt:

        Also, Katharina, das ist wirklich die grösste SCHEISSE, die ich je gelesen habe! Nur weil Du möchtest, dass ich lesbisch sein soll, ich das aber leider nicht bin, selbst wenn ich Frauen attraktiv finde, denn das sind sie nun mal!
        Und was soll denn der Blödsinn, „obwohl Du selber auf diversen Flughäfen dieses Planeten einem bigotten Doppelspiel fröntest, und dies in einer beruflichen Zeit, wo das Fragen der nationalen Sicherheit aufwarf.“ – Sag mal, hat man Dir heute in Deiner schwer bewachten „gated community“ vergessen, Dir Deine tägliche Pillenration zu verabreichen?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Jetzt würde ich noch gern erfahren, was Prostitution mit Sexualität der Frau zu tun hat!

        Eine schon lange ausgestiegene Ex-Prostituierte, die eine Zeitlang in der CH ziemlich bekannt war und sehr ‚erfolgreich‘ (finanziell) in ihrem Tun, sagte in einem Interview, dass sie in all den Jahren genau einmal einen Orgasmus hatte mit einem Freier. Das sagt schon alles, ausser man geht davon aus, dass Frauen auf den Orgasmus verzichten können, Hauptsache, die Männer haben einen.

        Jeder, der vertieft über dieses ‚Geschäft‘ nachdenkt, kommt unweigerlich zum Schluss, dass Prostitution Ausbeutung ist!

      • tststs sagt:

        Wenn eine Frau einen Mann dazu bringt, (oder von mir aus auch umgekehrt) für etwas, was es theoretisch an jeder Strassenecke – oder zumindest in der eigenen Faust – gibt, sein gutes Geld aus der Tasche zu ziehen, ja da frage ich mich schon, wer ist hier der Blöde/wer ist hier Opfer (seiner eigenen Triebe)/ wer nutzt hier wen aus?!
        Nur mal so ganz nebenbei—

      • tststs sagt:

        Und Pippi, wenn Du ernsthaft den Orgasmus als Gradmesser für Ausbeutung nimmst (mal ein bisschen überspitzt formuliert), dass hast Du den Begriff „bezahlte Dienstleistung“ nicht verstanden…

      • Sportpapi sagt:

        Also ich hatte jedenfalls noch nie einen Orgasmus bei der Arbeit…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein tsts, du verstehst nicht, was ich sage: Bezahlte Dienstleistung – ich nenne es Ausbeutung.
        Aber mit Sexualität hat es für die Frau so oder so nichts zu tun, sie kommt so gut wie nie auf ihre Kosten. Weiter oben sprach die Widerspenstige davon, dass Frauen sich von niemandem vorschreiben lassen, wie sie ihre Sexualität zu leben hätten. Dieser Meinung bin ich auch (solange dabei niemand ausgebeutet wird), bestreite allerdings, dass Prostitution für die Frauen etwas mit Sexualität zu tun hat. Und mit freier schon gar nicht.

      • tststs sagt:

        Sorry, Pippi, entweder denken Sie nicht weit genug, oder Sie kennen nicht alle Facetten von Sexualität (nicht das ich behaupten würde, dass ich alles kennen würde). Ich verweise nochmals auf den Beruf der Domina. Dies ist ohne Freude am Beruf einfach nicht erfolgreich durchzuziehen. Also es gibt Frauen, denen macht es Lust, Männer zu erniedrigen. Wenn die Frau Glück hat, dann findet sie tatsächlich einen Lebenspartner, der auch im Bereich Sexualität kompatibel ist. Ansonsten muss sie da auf andere Männer ausweichen… und hei, weshalb dabei nicht auch noch was verdienen…
        Ich hätte auch nichts dagegen, wenn mein Chef mich pro Orgasmus bezahlen würde… Wobei, Sportpapi, da wäre ich ganz reich, habe nämlich auch noch keinen bei der Arbeit gehabt *fg*

      • tststs sagt:

        ähm ja, ganz arm natürlich… ganzganz arm 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Wobeio ich meine Arbeit ja meistens ganz befriedigend finde 🙂

      • Wildkatze sagt:

        Widerspenstige bestätigt aufs Schönste meine Ausführungen vom 14. April 15:57 / 16:02 / 16:05.
        Genauso verhält es (sie) sich!

      • tststs sagt:

        No offence, WK, aber Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass irgendjemand nachlesen geht, was Sie vor zwei Tagen so zu anderen geschrieben haben?!?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Da hast du allerdings recht mit den Facetten, zumindest nicht persönlich, in der Theorie ist mir allerdings das Meiste bekannt. Dir aber offenbar nicht, sonst würdest du nicht von der Domina sprechen. Die hat oft wohl schon Freude an der Erniedrigung, aber mit Sexualität hat auch das nichts zu tun, Dominas schlafen nicht mit ihren Kunden, wenn eine Domina das zulassen würde, wäre sie keine mehr.

        Es ist ganz einfach: Prostitution ist Ausbeutung, Frauen lassen es zu aus Geldmangel, mit ihrer Sexualität hat es gar nichts zu tun, deshalb ist es auch kein ‚freies Ausleben‘ derselben, nur Geschäft.

      • Nico Meier sagt:

        Sportpapi ist bei mir auch so hatte noch nie einen Orgasmus bei der Arbeit und ich habe bisher auch nicht gewusst, dass wer keinen Orgamsus bei der Arbeit hat ausgebeutet wird.

      • tststs sagt:

        Wissen Sie Pippi, prinzipielle hätte ich Ihnen zugestimmt, dass Sie mehr Erfahrung (auch theoretische) haben, alleine schon wegen des Alters. Aber mit Aussagen wie „aber mit Sexualität hat auch das nichts zu tun, Dominas schlafen nicht mit ihren Kunden“ disqualifizieren Sie sich sowas von selber. Wenn Sie ernsthaft das Gefühl haben, Sexualität hänge vom Koitus (also der Vereinigung von Penis und Scheide ab), dann wissen Sie wirklich nicht gerade viel…

      • Wildkatze sagt:

        Es zwingt Sie niemand, tsts. Sie dürfen ruhig Ihre zusammenhanglosen Kommentare weiter abgeben.

      • tststs sagt:

        Und ja natürlich lebt nicht die Prostituierte sich selber aus, sondern der Kunde… oder darf ich bei der Post nur ein Päckli verschicken, wenn die Dame/der Herr am Schalter auch gleichzeitig eines verschickt…?!

      • Wildkatze sagt:

        …und Sie, tsts, haben keine Ahnung von Dominas. Ich kenne eine solche persönlich. Pippi hat absolut recht: Eine Domina würde NIEMALS mit einem Kunden schlafen.

      • tststs sagt:

        Nein WK. ich wollte Ihnen nur den Frust ersparen, wenn jetzt niemand kommt und Ihnen auf den Kopf tätschelt „Hasttu gutgemacht…“
        sollte ein gutgemeinter Ratschlag sein, damit Sie nicht immer so anecken… aber ja…

      • tststs sagt:

        Und no es bitzeli Dreck vor em Mittag:
        Wissen Sie Pippi und WK, ich weiss vllt nicht soviel über Sexualität wie Sie, aber ich habe immer noch die Fähigkeit und den Anstand, die Post anderer genau durchzulesen! Ich schreibe NIRGENDS, dass Dominas mit Ihrer Freiern schlafen. Ich schreibe nur, es ist eine Form der Prostitution… oder finden Sie nicht?

      • Marcel Z. sagt:

        So, genug herum theoretisiert, Pipi und WK: Geht mal in ein Puff, persönlich, versteht sich, und sprecht mal mit den Betroffenen. Und dann wählt Ihr die Nummer von Valentin Landmann’s Anwaltskanzlei und lasst ihn sprechen.

        Erst dann sprechen wir weiter.

      • Wildkatze sagt:

        Ha, Zufi, auch Valentin Landmann kenne ich – aus dem Baur au Lac-Club. Ob der allerdings eine Bereicherung für mich darstellt, lasse ich mal dahin gestellt.

      • pixel sagt:

        @tststs: nun ja, es ist die Frage, was man als Prostituition definieren möchte. Die Mehrheit definiert das so: den Körper mittels Geschlechtsakt zu verkaufen. Ich für meinen Teil empfinde eine Domina auch nicht als Prostituierte. Der reine Geschlechtsakt ist hier aussen vor, sie tätigt also eine Dienstleistung an einen Kunden. Rein theoretisch könnte man hergehen und somit auch Frisöre, Chirurgen, Aerzte, Masseure, etc als Prostituierte hinstellen, bloss weil Sie eine Dienstleistung an einen Kunden tätigen. Somit impliziert tatsächlich erst der Geschlechtsakt an sich eine Prostituition

      • Anh Toan sagt:

        @Pipi und Wildkatze: Eine Domina würde NIEMALS mit einem Kunden schlafen.

        Bin mal aus Versehen bei einer Domina gehandelt, sie hat angefangen, ich fands uninteressant, wenn schon eher noch umgekehrt, aber das ginge wohl nicht, sei zu gefährlich für sie, sie hat gesagt, wär okay, liess sich fesseln, dominieren (ohne Gewalt) und hat anschliessend gemeint, das wäre ganz gut gewesen, sie hätte nicht nachdenken handeln, agieren, müssen………

        Ihr könnt jetzt behaupten alles sei erfunden, ausser dass ich Geld für Sex bezahle. Nicht immer, nicht mal immer öfter. Das tun die meisten Männer.

      • Wildkatze sagt:

        …und: Nein, Zufi, in einem Puff war ich noch nie. Aber ich bin auch noch nie vom Balkon gesprungen. Trotzdem weiss ich, dass das für mich nicht gut wäre…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du willst uns hier gerade klar machen, was für ein unwiderstehlicher Supertyp du bist, sogar die Domina WOLLTE sich unterwerfen, sowas aber auch!
        Das toppt sogar die Berichte über die Freier, die herumerzählen, SIE dürften jeweils gratis bei den Prostituierten – sind ja sowas von unwiderstehlich……

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mit Landmann hatte ich auch schon eine Diskussion, der erzählt seit Jahren dasselbe, ist gut vernetzt im Rotlichtbezirk. Er konnte mich nicht überzeugen.

      • Klicki sagt:

        @Langstrumpf: Prostitution hat für die Frauen nichts mit Sexualität zu tun? Worüber diskutieren wir denn hier? Über Mindestlöhne, Höchstarbeitszeiten und Gesundheitsschutz? Wo liegt Ihr Problem mit der Prostitution, wenn es kein Sex ist?

        Natürlich ist es nichts anderes als Kontrolle der Sexualität, wenn „frau“ vorschreiben will, unter welchen Umständen und Voraussetzungen Sex stattfinden darf, nämlich ausschliesslich zweckfrei, zum puren Vergnügen, in einer (monogamen?) Beziehung, zur Erzielung eines Orgasmus usw.

        Nur so am Rande bemerkt, die moderne Vorstellung, dass Sex nur stattzufinden hat, wenn zufällig beide Partner gerade in der passenden romantischen Stimmung sind, steht am Anfang nicht weniger Beziehungsprobleme.

      • tststs sagt:

        @Pixel: ich habe irgendwo mal gelesen, dass die meist verlangte Dienstleistung nicht der Koitus, sondern der Blowjob ist (GV kriegt man idR auch zu Hause, orale Befriedigung eher weniger)…
        @WK und Pippi: übrigens, die Entkräftigung meines Domina-Arguments wäre eigentlich ganz einfach. Jede Domina weiss, dass die „wahre Macht“ nicht beim dominaten, sondern gerade eben beim devoten Part liegt. Ergo scho wieder ein Machtspiel über die Frau…
        @WK: Wie kommen Sie mit jemandem zurecht, der sich ständig den Männern unterwirft?

      • Anh Toan sagt:

        @Pippi: Ich habe nicht geschrieben, sie hätte gesagt, so toll hats mir noch keiner besorgt, Du darfst jederzeit wieder. Bei sowas wäre Ihr Kommentar berechtigt. Ich hab gesagt, ganz gut, weil sie nicht handeln musste, mal eher ein angenehmer Tag im Büro. Hätte Sie mir gesagt, sie hätte einen Orgasmus gehabt, wäre ich sicher gewesen, dass sie lügt.

        Pippi, mit unfundierten Angriffen kannst Du niemanden überzeugen, Du hättest recht, zumindest die Untauflichkeit Deiner Mittel musst Du akzeptieren, dann ist auch jemand bereit, darüber nachzudenken, ob Deine Ziele vernünftig sind.

      • Wildkatze sagt:

        tsts: Häh? – Auch, wenn das unhöflich klingen mag.

      • tststs sagt:

        @WK: no probleme, ist auch ein bisschen unklar. Es nimmt mich nur wunder, wie Sie mit dieser Bekannten (Domina) umgehen… Steht da nicht irgendwas zwischen Ihnen…?

      • Wildkatze sagt:

        Was sollte denn da zwischen uns stehen? – Im Gegenteil: Ihre Erzählungen bescheren mir immer äusserst erquickliche Lachsalven.

      • Anh Toan sagt:

        @Klicki: Natürlich ist es nichts anderes als Kontrolle der Sexualität, wenn „frau“ vorschreiben will, unter welchen Umständen und Voraussetzungen Sex stattfinden darf, nämlich ausschliesslich zweckfrei, zum puren Vergnügen, in einer (monogamen?) Beziehung, zur Erzielung eines Orgasmus usw

        ist durchaus richtig, andererseits nicht unbedingt ein Argument, schliesslich kontrolieren frau/man auch was gegessen werden, wo gewohnt werden darf usw. Die Frage bei Freiheitseingriffen ist immer eine Frage der Verhätnismässigkeit. Wieviel Freiheit muss für wieviel Nutzen aufgegeben werden?

      • tststs sagt:

        Naja, ausgehend von Ihren Posts, hätte ich gedacht, dass solche Geschichten bei Ihnen eher Mitleid (o.ä.) als Gelächter hervorrufen… (also davon ausgehend, dass diese Dame ihre Dienste gegen Geld anbietet, und es sich somit mMn um eine Form von Prostitution handelt)

      • Wildkatze sagt:

        Nein, Klicki, wenn einer der Partner glaubt, Sex habe trotzdem stattzufinden, obwohl der andere Partner gerade NICHT in der passenden Stimmung ist, steht das am Anfang nicht weniger Beziehungsprobleme. Sie sind wohl noch sehr jung. Deshalb habe ich ein bisschen mehr Geduld mit Ihnen als ich es sonst hätte.

      • Wildkatze sagt:

        Nein, tsts, das ist keine Form der Prostitution…und wenn ich da so einige der Kommentare Revue passieren lasse, überlege ich mir, ob ich nicht den Beruf einer Domina ergreifen sollte. So mit allem Drum und Dran, inkl. Dobermann mit Stachelhalsband!

      • tststs sagt:

        @WK: Also meinen Sie damit, sie nimmt kein Geld dafür oder dass Sie meiner Definition von Prostitution nicht zustimmen.

      • Nico Meier sagt:

        Natürlich kann das zu Beziehungsproblemen führe, wenn der eine Partner immer wieder verweigert ist ja wohl klar.
        Da es auch keine Lösung sein kan Sex zu haben des Freidens willen bleibt da nur die Trennung.

      • Nico Meier sagt:

        @tststs orale Befriedigung daher eher selten.

        Ist das ein Aufruf an alle Frauen sich in ihre Beziehung regelmässiger oral zu betätigen verstehe ich das richtig?

      • Klicki sagt:

        Natürlich kann man Sex dem Partner zuliebe oder, wie Sie es formulieren, um des Friedens willen haben. Warum nicht? Übrigens kann man das entgegen einiger Legenden auch als Mann. Es ist im allgemeinen weder schlimm, noch schädlich, noch verwerflich. Man muss nur dem Geschlechtsakt den Nimbus einer quasi religiösen, geheiligten Handlung entziehen.

        Wer sich das nicht vorstellen kann, kann sich natürlich auch nicht vorstellen, dass jemand Sex gegen Geld hat. Aber zur Kenntnis nehmen sollte man schon, dass nicht alle Menschen das gleich sehen.

      • tststs sagt:

        @N.Meier: uiuiui, neieni, dass soll jederman/frau immer noch so handhaben (resp. mundhaben), wie er/sie will…
        😉
        Ich wollte nur darauf hinweisen, dass GV keineswegs der einzige Grund ist, eine Prostitutierte aufzusuchen. (und um somit den Begriff Prostitution nicht auf GV zu reduziern)

      • tststs sagt:

        @Klicki: jup, kann ich nachvollziehen… So vor rund zwei Jahren gab es div. Ratgeber, die Sex fast schon als Sport beschrieben haben. Also täglich auf die Matten, egal ob man Lust hat oder nicht…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Wildkatze, glaub mir, du möchtest keine Domina sein! Mit diesen abartigen Wünschen konfrontiert zu werden, allein das würde mir komplett ablöschen, es würde meine Seele beschmutzen! Ich könnte mir NIE vorstellen, auch nur einen Tag sowas zu tun. Kürzlich kam ein Film im CH-TV über Dominas, der eine wollte ein Pony sein und liess sich nackt vor ein Sulky spannen, sie sass darin und er galoppierte so durch den Wald. Ja, es war zum Schreien komisch, aber es war auch zum Schreien traurig! Wenn einer das braucht, um auf Touren zu kommen, ist das schon sehr abartig.

      • Wildkatze sagt:

        Na, glücklicherweise nicht sie Geld dafür. Das wäre ja noch schöner! Die meisten Frauen sind ja dumm genug, sämtliche Leistungen gratis anzubieten. Gerade bei meinem kürzlichen Aufenthalt in der Schweiz hatte ich folgendes Erlebnis:
        Ich war einkaufen, und zwar nicht zu knapp, für Dinge, die ich mit nach Griechenland nehmen wollte. Beim Ausräumen meines Autos hat mir ein Zimmermädchen des Hotels unaufgefordert geholfen. Ich habe ihr ein Trinkgeld gegeben, das sie ablehnen wollte. Ich habe insistiert, dass sie es annimmt und ihr erklärt, dass keiner ihrer männlichen Kollegen das gratis getan

      • Wildkatze sagt:

        hätte. Sie hat einen Moment überlegt und das Trinkgeld angenommen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und wegen zweckfrei: Liebe und Sex brauchen keinen ‚Zweck‘, der Sinn darin ist bereits gegeben. Ich zitiere nun auch Erich Fromm: „Die Kunst des Liebens“. Als ich ein Teenie war, war das DER Renner.

      • tststs sagt:

        @Pippi: a) ist dieser Dok schon ein paar Jahre alt und b) lassen Sie die Leute doch, Sie müssen es nicht mögen, nicht einmal nachvollziehen können. Aber finden Sie sich endlich mit der Tatsache ab, dass es Leute gibt, die Dinge mögen, die Sie geradezu ekelerregend finden. Es gibt bei vielen Ding kein „richtig“ oder „falsch“… höchstens einen „like“-Button oder eben nicht
        🙂

      • Wildkatze sagt:

        Korrektur 1. Zeile: bitte „nicht“ mit „nimmt“ ersetzen.

      • tststs sagt:

        Sorry WK, ich muss nochmals nachfragen: „Na, glücklicherweise nicht sie Geld dafür. Das wäre ja noch schöner! Die meisten Frauen sind ja dumm genug, sämtliche Leistungen gratis anzubieten“ Nimmt sie jetzt Geld (oder gehört sie zu den dummen Frauen)?

      • tststs sagt:

        @WK:
        🙂
        Hat sich erledigt…

      • Arno sagt:

        @tststs

        Sie machen von Klickis Aussage….“ Klicki sagt: 16. April 2012 um 14:49″… gleich wieder eine Karikatur durch ihre Worte in eine Extrem zu ziehen.
        Während da wohl weise Worte sind; wohl gemerkt gillt dies auch umgekehrt für den Mann

      • Wildkatze sagt:

        War auch nicht so ganz ernst gemeint, Pippi. Aber es scheint auch wirklich Witziges zu geben.
        So habe ich von einem Fall gehört, wo ein Mann unter Androhung von Peitschenschlägen die ganze Wohnung staubsaugen „musste“. Und danach hat er den Boden auch noch mit der Zunge sauber geleckt. – Nun, da musste ich dann wohl mit dem Dampfreiniger drüber fahren. Trotzdem hat es mich amüsiert, das muss ich zugeben.

      • Wildkatze sagt:

        Meine Antwort an Pippi ist im Wartezimmer. Trotzdem bringe ich eine Korrektur an: Es sollte heissen „müsste“ ich mit dem Dampfreiniger….

      • tststs sagt:

        @Arno: Sorry, ich habe heute extreme Verständnisproblem: hmm?!?
        Und ich karikiere gar nichts, es war ohne Ironie gemeint; eine ehrliche Zustimmung plus ein weiteres Beispiel wie, wann und wo es zu Sex kommen kann (also eben nicht nur wenn beide gleichzeitig in romantischer Stimmung sind…)

      • Sportpapi sagt:

        „Ich habe irgendwo mal gelesen, dass die meist verlangte Dienstleistung nicht der Koitus, sondern der Blowjob ist (GV kriegt man idR auch zu Hause, orale Befriedigung eher weniger)…“ Kann ich mir gut vorstellen. Weil die Frau zuhause, in Pippis Worten, das abartig findet oder ganz einfach keine Lust dazu hat. Und er trotzdem nicht verzichten möchte, gleichzeitig aber auch nicht immer wieder zuhause davon anfangen. Wie auch immer, ist ja gar kein Problem: Ist ja sowieso kein Sex… 🙂

      • Arno sagt:

        @tststs
        “ So vor rund zwei Jahren gab es div. Ratgeber, die Sex fast schon als Sport beschrieben haben. Also täglich auf die Matten, egal ob man Lust hat oder nicht ? “

        Darüber hat Klicki doch wirklich nicht gesprochen ?!

      • tststs sagt:

        Sie/er hat davon geschrieben, dass man auch Sex haben kann, wenn nur einer von beiden Lust hat (der andere machts dann dem anderen „zu Liebe“)… Und ich bringe ein Beispiel, wo beide Partner nicht unbedingt Lust verspüren, aber es als Teil ihrer Sexualität durchziehen…
        Aber ja, wenn Sie mich unsverecken so lesen wollen…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Kommt mal wieder runter von eurem aufgesetzten Toleranztrip! So zu tun, als wäre alles bestens, was so läuft zwischen zwei Leuten, nur weil man gelesen hat, das man jetzt so zu empfinden hat, wenn man modern sein will, ich bull! Und ob die Dok. schon älter ist tsts, ist letztlich egal.

        Ich weiss genau, dass die meisten nicht so denken, auch wenn sie so tun. Und der plumpe Versuch des Sportlers, mich zu irgendwelchen Statements bezüglich Oralsex zu nötigen, ist auch nur affig!

        Entspannt euch, hört was Schönes, ich bin jetzt mal grosszügig und teile es mit euch:

        http://youtu.be/5J3J7ttAEK0

      • Arno sagt:

        @Pippi

        …schon von weitem lese ich bei dir…“ich bull ! “ …dies ist abgrundtief …. the truth !!!

        Kandidat kann weiter…

      • tststs sagt:

        @Pippi: oh pardonnez-moi, ich wollte Ihnen nur eine kleine Zusatzinfo geben… und damit Sie mich richtig verstehen, es geht mir eben nicht darum, dass Sie (oder sonst jemand) irgendetwas „bestens“ findet, weil es modern ist… sondern, dass es eben kein objektives „bestens“ gibt. Und Ihre ständigen Diffamierungen derjenigen, die halt nun mal was anderes „bestens“ finden als Sie, erinnert stark an eine gewisse Partei… und geht mir (und ich glaube auch anderen) langsam auf den Geist…

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Das ist schon nötigen? Ich weise einfach darauf hin, dass man nicht alle seine Bedürfnisse erfüllen kann, wenn man nur auf Geschenke hofft. Und zumindest ansprechen sollte man sie schon können, ohne dass gleich von „abartig“ gesprochen wird. Abartig ist nämlich für mich weniger persönliches Missfallen, als eher eine klare gesellschaftliche Wertung.
        Übrigens: Hast nicht du mir heute vorgeworfen, eine Studie aus den 60er Jahren genannt zu haben (an die ich mich aber nicht erinnere)…

      • Wildkatze sagt:

        Diese „gewisse“ Partei, die Sie wohl ansprechen, geht mir auch auf den Geist…im Gegensatz zu Pippi. Die finde einfach toll!

      • Wildkatze sagt:

        Die finde ich einfach toll, natürlich. Mein Gehirn läuft heute meinem 10-Fingersystem mal wieder meilenweit voraus. Sorry!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        So verabscheuungswürdig man diese Partei findet, leistet sie doch gute Dienste: Wenn immer man jemanden diffamieren will, in eine bestimmte Pfui-Ecke stellen, vergleicht man ihn/sie oder die Aussagen mit jener Partei. Bravo, wie kreativ! Und wie originell!

        Es ist mir eigentlich egal, womit ich verglichen werde, tsts, ich äussere hier meine Meinung, so wie du auch, du kannst es gut finden oder es lassen, ist mir einerlei. Diese Haltung hat einen Namen: Toleranz. Es läuft unter Meinungsfreiheit. Schon mal gehört?

      • tststs sagt:

        Also WK, heute sind schon ein bisschen bigott (ich finde das Wort netter als „heuchlerisch“). Diffamierung sind schlecht. Aber wenn Pippi diffamiert, ist es toll. Wenn Frauen gegen Geld sexuelle Dienstleistungen anbieten, dann ist dies ausschliesslich zu deren Schaden. Aber wenn dann eine dieser Frauen einen „Schadensfall“ beim Kaffeeklatsch erzählt, dann lachen Sie…
        Hmmm-…

      • tststs sagt:

        Ähhh Pippi, wer plädiert hier gerade für „jeder nach seiner Facon“ und wer stellt gerade die Facon einiger als „abartig“ hin…
        Also belehren Sie mich bitte nicht…

      • tststs sagt:

        Und Pippi: Wir sind hier nicht in einem Klassenzimmer. Niemand hat das Recht jemand anderen in die Pfui-Ecke zu stellen…

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Jetzt verstehe ich gar nichts mehr: Bist du denn jetzt für Toleranz oder dagegen? So wie wir dich kennengelernt haben, kannst du nur dagegen sein…

      • Katharina sagt:

        „So verabscheuungswürdig man diese Partei findet, leistet sie doch gute Dienste: Wenn immer man jemanden diffamieren will, in eine bestimmte Pfui-Ecke stellen, vergleicht man ihn/sie oder die Aussagen mit jener Partei.“ – genau das selbe geschieht mit prostituierten. und dann wird noch schnell die Taxonomie verschoben und Dominas davon ausgenommen (‚a one of us women‘), damit die Dichotomie wiederhergestellt ist.

        http://www.prostitutionresearch.com/BaldwinM%20Split%20at%20the%20Root.pdf

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Was ist denn das für eine Frage, Sportler?!?
        Das kommt eben drauf an, dem Pädophilen gegenüber bin ich nicht tolerant, der sexuellen Ausbeutung gegenüber auch nicht. Toleranz kann auch eine Form der Gleichgültigkeit sein, sie ist nicht per se positiv.

      • Wildkatze sagt:

        tsts, die Blödheit mancher Männer amüsiert mich halt immer wieder…nicht nur in diesem Blog!

      • tststs sagt:

        Wir sprechen hier aber nicht von solchen Dingen, Pippi, sondern von Sexualität zwischen Erwachsenen, zu der beide (oder von mir aus auch mehrere) ihre willentliche Zustimmung gegeben haben. Und wenn dann halt einer vor ein Wägelchen gespannt werden will…

      • tststs sagt:

        Jaja, die Dummen sterben nie aus…

      • Klicki sagt:

        Gleichgültigkeit ist nicht Toleranz. Toleranz ist, etwas zu dulden, obwohl es einem nicht passt (d. h. nicht gleichgültig ist).

      • Sportpapi sagt:

        Naja. Von Toleranz und Meinungsfreiheit sprechen, aber gleichzeitig (sexuelle?) Praktiken aus persönlichem Empfinden als abartig zu bezeichnen, passt für mich eigentlich nicht zusammen.

      • Klicki sagt:

        Da bin ich anderer Meinung. Ich finde Sadomaso und einiges andere, was sich im Sexgewerbe abspielt, eher abartig. Aber das ist für mich kein Grund, nach Verboten zu rufen.

      • tststs sagt:

        Naja, ich finde Schimmelkäse abartig, aber wie Sie sagen, nach einem Verbot schreie ich deswegen nicht. 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Ihr habt ja recht.

      • Nico Meier sagt:

        Frauen die den Partner betrügen liefern häufig die Ausrede sie hätten etwas gesucht, dass sie beim Partner nicht erhalten hätten. Dadurch ist also der Blowjob ausser Haus legitimiert?

        Ja es gibt viele untreue Frauen wenn ich einer Statistik aus Deutschland glauben kann, ist dort jedes 5. Kind ein Kuckuckskind und somit nicht von dem Vater von dem es sein sollte.
        Soviel zu nur Männer sind untreu!

  • Wer konkret (welche Person/-en) ist verantwortlich das dieses Gesetz bis heute in dieser Form in Kraft ist?
    Gerne Name und Partei, wenn das hier jemand weiss.
    Besten Dank.

  • M. Sutter sagt:

    Wir sind es doch gewöhnt, in Europa stets die EInzigen zu sein, egal bei welchem Thema. Darum ist dieses Vorgehen im Falle der 16-jährigen-Prostitution nur konsequent.

  • Masimo sagt:

    Anstatt die Freier und die minderjährigen Prostituierten zu verfolgen, wäre eine Jagd auf die Hintermänner resp. Dratzieher viel erfolgreicher. Aber da müsste die Polizei ihren Hintern bewegen und das ist für die Herren in Blau zu viel.

  • Karl Müller sagt:

    Ich will tun was mir passt, dabei schön Geld verdienen und wenn dann einmal die Polizei kommt, wird der Freire verknackt und die junge Frau ist plötzlich das Opfer. Wie schön sind wir doch wieder beim alten Mann=Täter, Frau=Opfer angelangt.

    • Karl Müller sagt:

      Die Diskussion hier zeigt schon phasenweise naive Züge. Als ob alle dieser minderjährigen Prostiutierten arme gezwungene Opfer wären und sich darunter keine befinden würden, die dies schlicht darum machen, weil sie Geld wollen. Dass dann nur Freier bestraft würden, diese „Mädchen“ jedoch nicht ist völlig falsch und basiert auf alten feministischen Verzerrungen der Realität. Ja, es soll strafbar werden, aber es soll sowohl das Angebot wie auch die Nachfrage bestraft werden. Alles andere ist ungerecht und geht am Ziel vorbei. Nämlich dem Schutz der Minderjährigen.

      • Marcel Z. sagt:

        Chantal Galladė fordert in ihrem Text ja auch gar nichts anderes, als eine Anhebung des Mindestprostitutionsalters: „Zusammen mit meinem Nationalratskollegen Luc Barthassat habe ich deshalb Vorstösse lanciert, welche das Mindestprostitutionsalter auf 18 anheben wollen (…)“

        Das ist die Kernaussage des vorliegenden Textes. Alles, was darüber hinaus geht, kommt von den zwei üblichen Verdächtigen. Wobei ich dieses Mal zugeben muss, dass gewisse Männerstimmen hier ebenfalls weit unterhalb des Erträglichen liegen, gezielte Provokationen inklusive.

      • Karl Müller sagt:

        @Marcel: Im Text steht doch klar: „Dabei würden sich nicht die Minderjährigen selbst sondern die Freier strafbar machen.“ Das ist ein absolutes No-Go! Beide bestrafen oder keinen. Ich befürworte beide.

  • Fabian Müller sagt:

    Es gibt keinen plausiblen Grund, die Minderjährigenprostitution nicht zu verbieten.

  • Karl Müller sagt:

    Richtig dies zu verbieten, falsch nur die Freier zu bestrafen. Ein weiteres Eigentor.

    • Anh Toan sagt:

      Die Mädchen bestrafen ist das falscheste. Angenommen Prostitution sei ein Verbrechen, wer ist Opfer? Der Zuhälter oder der Freier sind wohl kaum Opfer, es bleibt nur das Mädchen. Ich glaube nicht, dass es hilfreich ist, Freier zu bestrafen, die Mädchen zu bestrafen ist aber echt pervers. Resultat der Verteufelung der Sexualtriebes, der Darstellung der Frau als Verführerin und damit Teufelin, weil sich auf patriachalen Gesellschaften viel besser Machtstrukturen aufbauen lassen. Frauen können tanzen, aber im Schritt marschieren können oder wollen sie nicht. Das liebe ich an Ihnen.

      • Klicki sagt:

        Die Opfer sind die Eltern, deren Ehre beschmutzt wird. Das mag atavistisch tönen, aber lesen Sie die Kommentare hier: Es sind lauter Eltern, die die Sorge äussern, Ihre Töchter könnten sich prostituieren. (Wobei ja die eigenen Kinder, wenn sie auf dumme Ideen kommen, vermeintlich immer nur Opfer der Verführung durch böse Dritte sein können; beim Rauchen, Saufen und Kiffen wird es meist auch so gesehen.)

        Sonst ist es ja so, dass in solchen Diskussionen sich vorgestellt wird, dass man selber ein Opfer sein könnte. Hier hat sich aber noch keine Person gemeldet, die sich vorstellen könnte, eine sich prostituierende Minderjährige zu sein (oder es tatsächlich gewesen ist).

        Folglich müssen also die Eltern die Opfer sein.

      • Karl Müller sagt:

        Wenn es strafbar wird/werden sollte, dann für beide und sicher nicht nur für den Konsumenten, nicht aber für die Person, die anbietet. Das gibt den Mädchen einen Persilschein, währenddem ein Freier nie wissen kann, ob er nun in die Kriminalität geschickt wird oder nicht. Abhängigkeit pur und erpreassbar! Es ist komplett falsch, die Frauen hier nur als Opfer zu sehen. Diese Frauen können genau so berechnend, kalt und ausbeuterisch sein. Davor muss das Gesetz ebenfalls schützen und nicht noch Waffen in diese Hände legen! Also auch Frauen bestrafen, die widerrechtlich ihre Dienste anbieten.

      • Anh Toan sagt:

        @Karl Mütter: Nicht jede Frau die Sex gegen Geld anbietet ist ein Opfer, da gäbe ich Ihnen Recht. Damit wird der Freier aber nicht automatisch Opfer. Wer ist in diesem Fall denn nun Opfer? Wer soll geschützt werden? Die Moral an sich?

        Das Freier betrogen werden, kommt wohl vor, häufiger als bei anderen Geschäften, auf Grund der rechtlichen Grauzone erklärbar, zumindest aber bei Homoprostitution wohl genauso wie bei Hetero-. Nicht jedes Thema lässt sich auf Mann (Freier) Frau (Prostituierte) Schema reduzieren, was Sie anderen vorwerfen, jedoch selbst tun.

      • Karl Müller sagt:

        @Anh: Wenn nur eine Seite bestraft wird, und das ist in der Mehrheit der Fälle wohl der Mann, dann ist das falsch. Falsch aus Sicht der Gerechtigkeit, falsch weil es das gute Ziel, der Schutz der Minderjährigen damit gleich wieder untergräbt. Denn wenn Minderjährige weiterhin jederzeit straffrei Sex verkaufen können, dann gibt es keinen Grund in diesem Vorstoss, damit aufzuhören. Es wird verständlicherweise keine dieser Prosituierten sich um die rechtlichen Folgen für den Freier sorgen. Somit gibt es eine quasi Amnestie für die Prostituierten, währenddem die Freier verfolgt werden. Nonsens!

    • sepp z. sagt:

      Anh Toan, es muss nicht zwangsläufig ein Opfer geben, nur weil die Handlung illegal wäre.
      Ich erlaube mir den Vergleich mit Drogenhandel zwischen Händler und Konsument: Wer soll hier das Opfer sein?

      • Anh Toan sagt:

        Im Drogenhandel soll mit der Kriminalisierung die Jugend geschützt werden oder so, man beginnt ja auch immer breiter zu verstehen, dass dies nicht funktioniert.

      • Wildkatze sagt:

        Also, Sepp, jetzt zweifle ich wirklich an Ihrem Verstand. Sowohl bei der Prostitution als auch beim Drogenhandel gibt es Gewinner und Verlierer. Daran orientiert sich die Opferthematik, und nicht an „Händler“ oder „Konsument“!

  • Eremit sagt:

    Ein vernünftiger, edler Vorstoss von der niedlichen Chantal Galladé die Prostitution von Minderjährigen zu verbieten.
    Meines Erachtens reicht bereits die heute Rechtslage dazu um dies zu verbieten. Für einen Arbeitsvertragen brauchen heute Minderjährige die Unterschrift der Eltern. Da aber dies juristisch nicht geahndet wird wirft Fragen auf. Wie verkorkst und unter dem Einfluss von finanzkräftigen Freiern ist unser Justiz- und Polzeisystem?

    • Eremit sagt:

      Ein Mensch ist m.W. physisch erst mit der Vollendung des 20sten Lebensjahres ausgewachsen. Dem entsprechend ist es naheliegend die Prostitution unter 20 zu verbieten. Wenn man die psychische Reifen und NAIVITÄT von jungen Menschen betrachtet, dann ist es am vernünftigsten das Mindesalter für Prostitution auf 25, 30 oder besser 35 zu setzen.

      • alien sagt:

        Wenn es ein Mindestalter braucht, sollte es in der Tat deutlich angehoben werden von den heutigen 16 Jahren.

    • Eremit sagt:

      Des weitern, wie will die Polizeit einen Freier überführen, wenn dieser der Minderjährigen ein teures Kleidungsstück schenkt und diese im Sex? Man kann es in einer sehr freizügigen Gesellschaft wie hier in der CH drehen und wenden wie man will, ein Vorbot von Kinderprostitution lässt sich im Augenblick am ehesten umsetzten, wenn der Alterunterschied zwischen den Beteiligten nicht grösser als 1 Jahr ist bzw. sein darf.

      • alien sagt:

        1 Jahr ist zu wenig, ich denke, 3 Jahre wären angemessen, bei steigenden Strafen bis 5 Jahre Unterschied.

    • Eremit sagt:

      Auf der anderen Seite, wenn ein Kind egoistische Vorbilder/Eltern hatte und mit 16 auch rasch viel Geld für sich verdienen will, wie soll das Gesetz dieses in- oder fremdländische Kind bestrafen? Etwa durch leere Mahnungen, Drohungen oder Geldbussen, durch die es motiviert wird noch mehr „anzuschaffen“? Oder etwa durch Strafarbeit in einem Altersheim und abendlichem Aufenthalt in einer Erziehungsanstalt damit es keine Zeit mehr hat sich zu Prostituieren?

    • Anh Toan sagt:

      @Eremit: Ein Arbeitsvertrag kann mündlich geschlossen werden, wird auch häufig (Babysitten, Rasenmähen, Autowaschen), die Zustimmung der Eltern wird vermutet. Nun ist jedoch die Vereinbarung Sex gegen Geld wohl DIE unsittliche Vereinbarung, und geniesst darum weder mit noch ohne Zustimmung der Eltern irgendeinen Rechtsschutz. Jetzt haben wir von Vertragsrecht geredet, dass etwas „juristisch nicht geahndet wird, wirft Fragen“ allenfalls strafrechtlicher Art auf, der Artikel verlangt die Freier strafbar zu machen, was bisher nicht der Fall war. Kurz: Arbeitsvertrag ist falsche Baustelle.

      • Eremit sagt:

        Warum dürfen dann manche Kaufverträge Minderjährige nur mit der schriftlichen Zustimmung der Eltern abschliessen?

      • Anh Toan sagt:

        @Eremit: Danke, Sie hätten Ihre Frage nicht besser formulieren können:

        Weil ein 17 jähriger übersehen könnte, was auch Ihnen entgangen ist, zumindest formulieren Sie es nicht deutlich („gewisse Kaufverträge“): Ich nehme an, Sie schreiben vom Abzahlungskauf. Es sind zwei Verträge, ein Kaufvertrag und ein Darlehensvertrag, die schriftliche Zustimmung der Eltern wird gebraucht, weil weit in der Zukunft liegende Leistungen (die Abzahlung) versprochen werden. Selbst topgeschulte CEO’s haben gelegentlich Mühe, zukünftige Verpflichtungen richtig einzuschätzen, geschäftsunerfahrene 17 jährige?

  • Anh Toan sagt:

    Sollte man nicht Arbeit unter 18 Jahren generell verbieten? Was ist anders an Prostitution? Nicht der illegalen Prostitution mit Touristinnenvisa und Schlepperbanden, sondern legale, unabhängige Prostitution. Ein 17 jähriger darf Motorradrennen fahren, prostituieren darf er sich nicht? Eine 17 Jährige darf Basejumpen, prostituieren darf sie sich nicht? Eine gut 17 jährige soll darüber entscheiden, welchen Beruf sie für ihr Leben erlernen soll, für die Entscheidung, ob sie jemandem für einen Fuffi einen runterhohlen soll, sei sie zu unreif.

    Am Schluss bleiben nur überholte Moralvorstellungen

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Sie haben schon recht, das muss man auch ansprechen.

      Ich glaube, dass die Gefahr der Beeinflussung bei 16 Jährigen noch grösser ist als bei älteren. Sowohl von der Entwicklung her als auch vom sozialen Stand (lebt meist noch bei Eltern, hat noch keine Ausbildung) ist man in diesem Alter häufig noch weniger in der Lage, alleine und unabhängig eine Entscheidung zu treffen.
      Daher braucht es in diesem Alter ja auch die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters, wenn man eine Lehrstelle antritt.

      • Laura TI sagt:

        Ein 16 jähriger glaubt entscheiden zu können.
        Mal ganz ehrlich, waren wir nicht auch überzeugt, dass wir mit 16 richtig für uns entscheiden können und wie stehen wir heute zu den damaligen Entscheiden, wie viele „Jugendsünden“ haben wir begangen?
        Wer sich nach ein paar Bierchen noch entspannen will (geht das überhaupt noch oder artet das in echte Arbeit aus, da etwas zu bewegen?) der soll das können, aber muss es bei einem Menschen sein, der in seiner Naivität nur glaubt das richtige zu tun? Kann es nicht bei jemandem sein, der weiss, das er das richtige tut?

      • Anh Toan sagt:

        Ich bin mir nicht mehr sicher, ob 16-18 jährige leichter beeinflussbar sind als vierzigjährige oder gar siebzigjährige (gell Herr Blocher).

        Ab 6 darf man Vollzeit arbeiten, bekommt glaub eine Woche mehr Urlaub pro Jahr, und selbständig über seine Sexualität entscheiden. Wiese kann man dann nicht entscheiden, mit seiner Sexualität zu arbeiten?

        Mit 17 darf man 45 Stunden in der Woche am Fliessband stehen, sich prostituieren kann man nicht? Jugendlichen (15-18) sind „gefährliche“ und „anrüchige“ (Nachtlokale bis Schausteller) Arbeiten verboten. Prostitution ist noch immer „anrüchig“.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Anh Toan:
        der grosse Denkfehler, jedenfalls in meinen Augen, begehen Sie und andere eben in der Gleichsetzung von Prostitution mit anderer Erwerbsarbeit. Ausübung von Prostitution lässt sich mit anderer Erwerbsarbeit nicht 1:1 zu vergleichen da sehr viele, messbare und nicht messbare negative Auswirkungen dazukommen.
        Klar, auch unter Ärzten/Managern gibt es einen Suchtmittelkonsum um mit dem Druck klarzukommen,
        aber in der Prostitution greifen viele zu bewusstseinserweiternden Substanzen um sich überhaupt in die Lage versetzen ihr „Angebot“ an den Mann zu bringen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        von den langfristigen negativen Auswirkungen auf Psyche,
        gerade noch in der Persönlickeitsentwicklungszeit
        gar nicht erst angefangen!

      • Anh Toan sagt:

        @Brunhild Steiner: Ohne bewusstseinserweiternde oder besser abschaltende Miittel könnte ich auch nicht 45 Stunden die Woche am Fliessband oder an einer Supermarktkasse stehen und mir noch vom Chef anzügliche Bemerkungen anhören, oder reichen Zicken die Fussnägel anmalen. Das bisschen Kohle gebe ich für Klamotten, Schuhe, Kosmetik, Parfum und Frisur aus, damit mich ein Junge in den Club bringt, der darf dann ran. Hab ich Glück. heiratet er mich, dann muss ich ihn lassen und seine Socken waschen?

        Ich bin nicht Deine Fickmaschine
        Spritz, spritz das is’n Witz
        …lieber auf den Strich
        (N. Hagen)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Anh Toan:
        offenbar wollten Sie mir etwas mitteilen,
        ich versteh bloss nicht ganz was genau…

      • Anh Toan sagt:

        Brunhild Steiner: Ich will Ihnen mitteilen, dass Prostitution genauso besch.. ist, wie viele andere Jobs auch. Es ist aus vielen individuellen realen Perspektiven die beste Option. Es gibt rein gar nichts, was die Prostitution grundsätzlich von jedem anderen freien Gewerbe unterscheidet. Ich will Sie auch an die feministische Forderung nach sexueller Selbstbestimmung der Frau erinnern, die auch beinhaltet, Sex (nur) gegen Entgelt anzubieten.

        Ihr Denkfehler liegt in der (moralisierenden) Herabsetzung der Prostitution. Legale Prostituition befreit Frauen vom Patriachat, gibt Ihnen Macht!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Anh Toan:
        ich habs nicht so mit „feministischen Forderungen“,
        und ich bin nach wie vor der Meinung dass Prostitution (egal ob von Frau oder Mann angeboten) nicht ein „normales“ Gewerbe ist.
        Die einen mögen das moralisierende Herabsetzung (Herabwürdigung?) nennen,
        ich ziehe hier dennoch eine Linie.

    • Th. Mark sagt:

      Sie sagen es. Das ganze Problem liegt eindeutig in den Feministinnen-Hirnen. Ein 16 jähriger Mensch kann sehr wohl entscheiden. Ich finde es gut, dass ich abends ein paar Bierchen mit meinen Kollegen trinken kann, und danach mir eine Prostituierte aussuche auf dem Strich (für ein paar Franken) und mich entspannen kann.Für das sind doch Prostituierte da? Ganz abgesehen davon, Frauen machen das schon seit je her: die suchen sich einen Bezahler im Ausgang und _vielleicht_ liegt Sex drin. So blöd bin ich schon lange nicht mehr: Ich suche mir die raus, die mir gefällt, bezahle und ich bin zufrieden

    • Eremit sagt:

      @Anh Toan, eine 17-jährige darf nicht ohne die Zustimmung der Eltern einen Beruf fürs Leben erlernen. Für den Lehrvertrag braucht es die elterliche Zustimmung. Für Prostitution aber irrsinniger Weise nicht!?

      • Anh Toan sagt:

        Verweigern die Eltern die Zustimmung, kann das Kind an die Vormundschaftsbehörde gelangen: Es wird jedoch den Eltern vom OR auch eine Pflicht überbunden , die Ausbildung zu unterstützen, ohne deren Zustimmung wäre der gemäss OR ausgestaltete Vertrag ein Vertrag zu Lasten Dritter, das gibts nicht. Man kann nicht mit einem Vertragsschluss jemanden zu etwas verpflichten, der gar nicht am Vertragsschluss beteiligt war. Darum müssen die Eltern dem Lehrvertrag zustimmen. Bei einem Arbeitsvertrag wird die Zustimmung der Eltern vermutet, soweit ich weiss.

  • Beatrice Schellenberg sagt:

    Also wenn ich hier so einzelne Kommentare lese, so frage ich mich: Wieso gibt es überhaupt ein Schutzalter? Es würde mich auch die Kommentare interessieren wenn sich die Diskussion um MÄNNLICHE Prostitution handle. Was es leider auch gibt. Homosexuelle Stricher zum Beispiel. Prostitution unter 18 ist krank. Nicht diejenigen die sich prostituieren sondern diejenigen die minderjährige Prostitution in Anspruch nehmen. Hier in der CH darf unter 18 KEIN Vertrag abgeschlossen werden & ein Freier geht mit einer Prostituierten einen Vertrag ein.

  • Andreas sagt:

    Bitte missbraucht diesen Blog nicht als politische Werbeplattform!

  • Brunhild Steiner sagt:

    Die Entwicklung hier drin war leider absehbar da nicht zum ersten mal so gelaufen.
    Denjenigen die mit Unerschütterlichkeit und Geradlinigkeit Stirn geboten haben
    ein sehr herzliches Danke!

    Sehr interessant und aufschlussreich wäre es ja,
    dann mal die Voten unserer guten Parlamentsangehörigen zu Gehör zu bekommen
    wenn diese Vorstöse diskutiert werden.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Vorstösse, sorry…

      • xyxyxy sagt:

        ja genau, der MB zeigt einmal mehr, dass es Gesetze braucht – da offenbar zu viele Geilinge es an einem mindestmass von Menschwürde vermissen lassen –

      • Brunhild Steiner sagt:

        @xyxyxy:
        bleibt abzuwarten wie es die Mehrheit des Parlaments mit der Menschenwürde so sieht…,
        (und ob, ganz böse gesagt, sich gewisse Abgründe bloss hier drin offenbaren…)

  • Wishaw Thomas sagt:

    Ich bin sehr schockiert, über die herablassenden Worte gegenüber Frauen/Mädchen, die hier von einigen Teilnehmern kommuniziert werden. – Abartig!
    Es freut mich aber auch ungemein, wenn andere Menschen wie z.B der Herr tststst und viele andere die einfach einen gesunden Verstand haben und diesen auch weitergeben! KOMPLIMENT!
    RESPEKTIERT VERDAMMT NOCHMAL JEDEN MENSCHEN UND BEUTET DIESEN SOWOHL SEELISCH ALS AUCH KÖRPERLICH NICHT AUS!
    @ Pipi Langstrumpf – Die Meisten kapieren gar nicht was sie wirklich Aussagen! Danke und weiter so!

    • Arno sagt:

      Guter Nick…Thomas

    • Wishaw Thomas sagt:

      Frau tststst – eine grosse Entschuldigung meinerseits!
      (die unglaublich bescheurten Kommentare gewisser Leute lenkten mich ab)

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Danke für die Unterstützung, Thomas Wishaw, Sie sind eindeutig ein Lichtblick hier im dunklen Tal……….. 🙂

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Und noch etwas Schönes nach all dem Negativen heute. Music is vacation from life:

      http://youtu.be/lTp7eGf9YKs

    • Monsieur de Hummel sagt:

      „RESPEKTIERT VERDAMMT NOCHMAL JEDEN MENSCHEN….Die Meisten kapieren gar nicht was sie wirklich Aussagen!…unglaublich bescheuerte Kommentare“

      Guten Morgen 😉
      Deine Meinung kenne ich ja nicht genau, aber das sind eindeutig die falschen Klänge und Gedankenstränge, um einer guten Diskussion und dem gesunden Menschenverstand auf die Sprünge zu helfen.

      Soll jetzt nicht böse rüberkommen, aber das war jetzt gerade etwas zu viel des Guten.

      • Muttis Liebling sagt:

        Respekt jedem Menschen. Das ist das einzige Recht, was ich für unabdingbar halte. Nicht diese ganzen hergeholten Sachen, die auch einen gewissen Sinn haben, wie Presse-, Meinungs, irgendetwas Freiheit. Man braucht keine Nächstenliebe, kein Mitleid, nur Respekt. Aus Respekt kann ich Zuwendung für Schwächere aufbauen, ohne die mit meiner Nächstenliebe zu erpressen, so wie üblich, Du nahmst von mir, nun gib zurück. Respekt macht Menschen, die immer ungleich sein werden zumindest in dieser Sichtweise gleichwertig.

      • Arno sagt:

        Ich respektiere den freien Willen einer 18 jährigen Frau, welche in der Prostitution arbeiten WILL !

      • Wildkatze sagt:

        Schön wäre es, Arno, wenn Männer wie Sie den Willen der Frauen auch in anderen Bereichen respektieren würden. Da happert’s aber gewaltig. Im Bereich der Prostitution aber, der Ihnen wohl zugute kommt, „respektieren“ Sie (und all die anderen Sadisten hier) den „Willen der Frauen“ aber plötzlich!

      • Wildkatze sagt:

        P.S.: In diesem Zusammenhang überhaupt das Wort „Respekt“ von Männern gegenüber Frauen zu benutzen, ist alleine schon abartig!

      • Arno sagt:

        @Wildkatze

        Wo genau respektiere ich in anderen Bereichen NICHT den Willen der Frau ?

        Warum nennen sie mich Sadist ?

        Warum darf ein Mann in dem Zusammenhang das Wort „Respekt“ nicht benutzen ?

        Warum erkennen sie nicht , dass andere Frauen ihre Moralbilder nicht teilen ???

  • Rebekka Paul sagt:

    Das muss geaendert werden! Wenn man nicht einmal volljaehrig ist mit 16 Jahren weil geforscht wurde dass das Gehrin noch nicht vollstaendig entwickelt ist, wie macht es dann Sinn dass man genug Gehirn hat um selber zu beurteilen dass man sich selber prostituieren will?

    • Anh Toan sagt:

      @Rebekka Paul: Eigentlich bin ich einvestanden, jedoch, wenn diese unreife 16 jährige sich dennoch selbst prostituieren will, auch wenn dies verboten ist, weil sie meint reif genug zu sein, dies zu beurteilen, schliesslich liess sie schon ein paar Jungs gratis und das hat ihr auch nicht viel gebracht, schliesslich darf sie jeden Sch….job für weniger Geld als Ältere machen, nur den Job, bei dem sie mehr Geld verdient als Ältere darf sie nicht, tja dann wird sie direkt in die Arme von Zuhältern getrieben, die wissen, wie das Geschäft abgewickelt werden kann, auch wenn es illegal ist.

  • Peter sagt:

    Mit Frauenhass muss das nicht unbedingt zu tun haben. Vielleicht ist es gesunder Menschenverstand . . . muss man wieder ein Gesetzchen mehr haben das mit EU Recht kompatibel ist. Müssen wir uns vom wildgewordenen Hyänen die am liebsten alle Männer kastrieren würden ein neues männerfeindlich motiviertes Gesetz aufdoktrinieren lassen?! Ich sage als intelligenter Mensch mit einem Gefühl für Recht und Unrecht NEIN! Mit 16 sind Jugendliche in der Lage selber zu entscheiden. Und das je länger je mehr. Das war vielleicht vor 30 Jahren noch anders. Aber heute sind Menschen viel früher reif . . .

    • P.M.Lu sagt:

      …vielleicht sind sie körperlich reif , aber geistig wie Kinder…sprich mit 16 Jahren spreche ich noch nicht von einem erwachsenen Menschen der sein Tun und Handeln realistisch abschätzen kann…und darum gehört diese ‚Kinderprostitution‘ gesetzlich verboten…sprich man muss die Freier und Zuhälter bestrafen können die jungen Menschen ausbeuten…und so ein Leben nachhaltig zerstören…

      • Anh Toan sagt:

        @P.M.Lu. Was ist, wenn der Freier gleich alt oder nur wenig älter als die Prostituierte ist?

      • P.M.Lu sagt:

        @Ahn Toan:Erklären Sie mir doch bitte mal den Unterschied zwischen einem 16-jährigen Freier und einem 80-jährigen Freier…
        Es gibt keinen…Feier ist Freier…egal wie alt…
        Das der Alte mit Goldketten behängt whs mehr bezahlt damit er seine Phantasien ausleben kann…

      • Anh Toan sagt:

        @P.M.Lu: Also Sie wollen einen 17jährigen der einer 16jährigen Geld für einvernehmlichen Sex gibt, kriminalisieren? Ihn dafür bestrafen, dass er Kinder ausbeutet? Ja gar einen 16 jährigen Jungen weil er einem fast 18 jährigen Mädel Geld für einvenehmlichen Sex gibt?

        Viele 16 jährige Mädels sind hundertmal reifer als viele 18 jährige Jungs.

        P.S: ältere Männer sind zumindest nicht weniger schlecht im Bett als unerfahrene, schüchterne, verklemmte Teenager. Ich bin noch heute meinen ersten Girls für ihre Geduld dankbar.

        We’re living in a material world, aber bitte erst ab 18

    • ritva laaksonen sagt:

      Heutige 16-jährige sind keine kinder mehr, so war das bestimmt vor 100 jahren, aber heute nicht.Ich war mit 10 jahren geschlechtsreif, aber tat sächlich noch kind,erwachsen vielleicht mit 16.Es gibt kulturen, in denen prostution völlig normal ist.Bei uns ist sexualität ein machtmittel, und muss in bahnen gelenkt werden, oder am liebsten verboten werden.In der ehe hat die frau die totale freiheit sich der sexualität zu enziehen, und was macht der arme gefühlsmässig verlassener mann? Er bezahlt für seine gefühle, wenn er sie nicht von eigener frau bekommt,statt sich scheiden zu lassen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @ritva laaksonen:
        Dann sollten Sie mal mit Teenagereltern reden,
        ob die wohl auch der Meinung sind 16jährige seien keine Kinder mehr?

        Und „Sexualität“ ist vorallem mal eines: ein wichtiger Aspekt unseres Seins, über dessen Ausleben tiefe Zuneigung und ganz vieles mehr mit einem ebenbürtigen Gegenüber ausgedrückt werden kann.

      • Sportpapi sagt:

        @BS: Sie sind aber sicher mit mir einig, dass viele Menschen einen anderen, mehr körperlichen Zugang zur Sexualität haben als Sie.

      • Wildkatze sagt:

        Da mögen Sie durchaus recht haben, Sportpapi. Die Frage ist aber, wie man(n) diese Sexualität auslebt. Darum geht es hier! Die meisten Menschen möchten wohl auch mehr Geld haben – dürfen diese deshalb eine Bank überfallen? Nur weil wir etwas wollen ist es noch lange nicht legitim!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi:
        auch diesen Menschen wäre es möglich das nicht über Prostituierte auszuleben,
        schliesse mich Wildkatze hier vollumfänglich an,
        wir können ganz vieles wollen und zu Dingen einen anderen Zugang haben,
        das heisst noch lange nicht das wir es auch in die Tat umsetzen sollten
        ohne die Mittel dazu zu überdenken und hinterfragen!!!

  • Bruno Banzer sagt:

    Man wird mit 18 volljährig. Vorher können Jugendliche nur mit Einwilligung der Eltern Geschäfte eingehen. Das müsste man knallhart durchsetzen. Die wenigsten Freier hätten wohl die Geduld, bis die Eltern die Einwilligung (meistens nicht) dazu geben.

  • Karl Honigmeier sagt:

    Nur ganz wenige Frauen machen Prostitution freiwillig und finden das auch noch toll. Wenn sie könnten würden sie etwas anderes machen. Oftmals ist es die einzige Möglichkeit an Geld zu kommen, wenn sie es dann auch ganz für sich kriegen würden.
    Also ganz einfach: unter 21 keine Prostitution, strafbar sind die Freier und Zuhälterei ist offizialdelikt und mit unbedingtem Gefängnis (für die Zuhälter) strafbar.

    • Klaus Melassenmüller sagt:

      Genau! Weil die meisten die für den Lebensunterhalt putzen, Abfall sammeln etc. nicht einen anderen Job machen würden wenn sie könnten. Deshalb von jetzt an ganz einfach: Müllmann erst ab 25, damit die Persönlichkeit auch richtig schön gefestigt ist.

      Natürlich ist es die einzige Möglichkeit (bildungsunabhängig) zu (vergleichsweise viel) Geld zu kommen. Wäre Freiwilligkeit nach Ihrer Definition tatsächlich das Kriterium, dürften ganz viele Menschen mit sozialakzeptablen Jobs nicht mehr für Geld arbeiten. Ich wäre auch lieber Musiker als Buchhalter, leider will niemand meine Bilder kaufen.

  • Wildkatze sagt:

    Eigentlich finde ich es gar nicht so schlecht, wenn Männer wie Meier, Gabathuler u.ä. sich so äussern, wie sie sich äussern. Da bleibt die Hoffnung, dass alle intelligenten Menschen, die hier mitlesen, zu der Überzeugung gelangen, dass solchen Männern nur mit Verboten beizukommen ist. Sollte es dann dereinst zu einem Referendum in dieser Angelegenheit kommen, erinnern sie sich hoffentlich an die Statements dieser Frauenhasser und machen an der richtigen Stelle ihr Kreuzchen.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Ich würde eher dazu aufrufen, die Meinungen der objektiv diskutierenden Leute anzusehen und sich damit auseinander zu setzen. Leute, die nur provozieren wollen (z.B. besagter Meier) tragen ohnehin nichts zu einer guten Diskussion bei. Ebensowenig Leute, welche bloss aus einer verblendeten Wahrnehmung heraus argumentieren können.

      Hass und Verblendung sind allgemein ziemlich schlechte Ratgeber, wenn man sich wirklich eine EIGENE Meinung bilden will.

      • Anh Toan sagt:

        Die Frage bleibt, was mit Kriminalisierung von Prostitution erreicht wird. Wer einem illegalen Geschäft nachgeht, ist doch vermehrt auf nicht staatlichen Schutz angewiesen, wird von Recht und Polizei nicht geschützt und braucht darum einen ausserrechtlichen Beschützer, also einen Zuhälter. Ist Prostituition illegal, wird der Zuhälter zum nützlichen, ja gar unverzichtbaren Dienstleister der Prostituierten, er ersetzt Betreibungsamt und Marktgerichtsbarkeit (Polizei).

        Die Denkweise, etwas existiere nicht mehr, nur weil es verboten ist, ist ziemlich naiv.

      • Muttis Liebling sagt:

        Es gibt keine gute oder schlechte Diskussion, es gibt in der Gesamtheit nur ein Profil über bestehende Vorurteile, welche unter dem Schutz der Anonymität überzeichnet werden, sich dadurch aber gegenseitig neutralisieren. Solche Blogs dienen nicht der Meinungsbildung, sondern der Meinungseinebnung und der Vorurteilsverstärkung. Sachliches lese ich hier nicht. Sachlich wäre, dass es sexuelle Prostitution gibt, im Altertum, vor der Erfindung des Geldes gab und damit offensichtlich ein Grundphänomen menschlicher Zivilisation ist. Prostitution findet heute auch eher am sog. Arbeitsmarkt statt.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Anh Toan: Klar, das wissen wir doch alle. Die Prohibition in den USA war die Geburtsstunde der organisierten Kriminalität in Nordamerika. Verbote erzeugen Vermeidungskonzepte. Wer die Schweiz versucht zu verstehen, erkennt schnell, dass das dezentrale Vermeidungskonzept immer stärker als das zentrale Verbotskonzept ist. Dezentral versammelt sich viel mehr Intelligenz als in der erwerbshoh- und glücksbetäubten Mittelschicht.
        Generell kann man sagen, wer über Verbote regulieren will, hat nichts verstanden und sollte zumindest politisch aussortiert werden.

      • Anh Toan sagt:

        @Muttis Liebling: Naja diejenigen, welche ein Verbot der Prostitution im Alter von 16-18 Jahren fordern, scheinen dies eben zu vergessen. Auch im eigentlichen Beitrag kommt dieser Punkt überhaupt nicht zur Sprache.

      • alien sagt:

        Antoines Meinung von 1833 ist gut. Wildkatze, wirklich, ich glaube auch, dass man hier mit Verboten die Situation drastisch verschlimmern könnte.

        Gesetzliche Regelungen müssen einfach sein, möglichst einfach. Aber wenn sie ZU einfach sind, dann wird ihr Ziel nicht erreicht, befürchte ich.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Das ist allerdings so. Auch jetzt sind bei der Prositution ja die illegalen Auswüchse das Problem, nicht die Prostitution an sich. Man hilft den Prostituierten am meisten, wenn man das Gewerbe professionalisiert und Standards einführt, wie man sie auch aus anderen Gewerben kennt.
      So lässt sich die ganze Sache auch gleich viel besser kontrollieren. Lässt man die Prostituition ganz in die Illegalität abtauchen, verschärft das die Problematik nur.

      Prostitution wie auch Drogenkonsum wird es wohl immer geben, die Frage ist, unter welchen Umständen.

      • Muttis Liebling sagt:

        Richtig, Prostitution und Drogen wird es aus sozialen Gründen, sprich der Dynamik von Zwischenmenschlichkeit, immer geben. Nur kommt man nicht weiter, wenn man dann Überbaukriterien wie Legalität oder Gewerbe, alle zeitabhängig, bemüht. Ein grosses Dilemma der deutschen Wehrmacht im ersten Kriegsjahr war es, dass man den Soldaten zuvor den Geschlechtsverkehr mit Nichtarierinnen untersagte, dann aber an die alte Kriegweisheit erinnert wurde, dass sexuell abstinente Soldaten nicht hinreichend aggressiv sind. Blieb an der Ostfront nur die Einrichtung von mobilen Puffs mit slawischen KZ-Frauen.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Wenn man aber nicht mehr mit Worten wie Legalität argumentieren kann, wird es ziemlich schwierig. Werte, welche gar nicht zeitabhängig sind, gibt es wenige.
        M.E. ist Legalität aber ein solcher. Was rechtens ist, unterliegt natürlich dem Zeitgeist, aber die Unterscheidung zwischen Legalität und Illegalität gehört für mich schon zu den grundlegendsten Werten der Zivilisation. Korrekterweise ist ja auch die Zivilisation etwas Gewillkürtes. Wenn man die Zivilisation bemüht, dann auch die Legalität.

        Aber vielleicht habe ich Sie auch falsch verstanden. 😉

      • Muttis Liebling sagt:

        Legalität ist ein schwammiger Begriff, was Sie spätesten dann merken werden, wenn das Spital, welches Sie demnächst wegen einer für Sie peinlichen Erkrankung aufsuchen müssen, Ihre intimen Daten an Ihre Krankenkasse und an eine Wirtschaftsprüfungsfirma überweist, weil das aus Sicht der Legislative verhältnissmässig ist. Weil im derzeitigen Rechtsverständnis, im Gegensatz zum Geschriebenen, Wirtschaftlichkeit vor Schutz der Intimsphäre steht. Es sein denn, Wirtschaftlichkeit und Schutz der Intimsphäre gehen wie beim Bankgeheimnis konform.

      • Anh Toan sagt:

        @Monsieur de Hummel: Die Frage was man dagegen machen kann ist bei Prostitution schlicht falsch. Die richtige Frage lautet, was kann man dafür machen. Was kann man dafür machen, die negativsten Auswirkungen zu eliminieren, was kann man dafür machen, die anderen negativen Auswirkungen zu begrenzen usw usw. Ich bezweifle, dass eine Kriminalisierung der Freier sehr nützlich wäre: Zahlt der Freier nachher, ist es unentgeltlicher Sex bis zur Bezahlung, ein Zuhälter wird gebraucht um sicherzustellen, dass bezahlt wird, wann und wo keine Polizei ist. Die Polizei müsste Teenager V-Jungs und Mädels…

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Toan

        Ja, das ist ja auch meine Meinung.

      • Muttis Liebling sagt:

        Auch Ihre Frage, Ahn Toan, ist falsch.Das ist immer noch die Sicht der Mittel- auf die Unterschicht. Wir brauchen aus sozialen Gründen Drogen und Prostitution, gerade die nichtsexuelle. Wenn wir das ändern wollen, müssen wir unsere Sozilaität ändern, nicht die Frauen, die das sexuell machen, weil es zum Manager nicht reicht, oder die Dealer, die dealen, weil es auch zum Manager nicht reicht. Die würden auch lieber Gruppen statt Individuen abschöpfen, weil das mehr bringt. Nur sie können es nicht, deshalb machen sie ihres. Wir müssen verhindern, dass jemand wegen Existenzerhalt handelt.

    • Eremit sagt:

      @Wildkätzchen; und wenn es mal vernüftiger Weise verboten wird, wie soll man das Verbot durchsetzen? Und was sollte bei einer „Kuscheljustiz“ die Strafe dafür sein? Des weiteren, kann es sein, dass sie die Macht der mächtigen Männer unterschätzen?

      • Wildkatze sagt:

        Auch in Frankreich gab und gibt es „mächtige“ Männer – siehe DSK! – Und die Strafe soll abschreckend genug sein. Jedenfalls nicht unter Fr. 3’000.– Busse und/oder Freiheitsentzug für mind.1 Jahr.

      • Eremit sagt:

        Fr. 3′000.– Busse? Sorry, schauen sie mal wie hoch das monatliche Einkommen eines Kadermitglieds ist.

  • Tina sagt:

    Immer alles verbieten, unglaublich diese Vorderung. Und was ist mit der 17-jährigen Nymphomanin, die ein bischen Geld verdienen möchte? Ja die wird dann einfach verkriminalisiert, werden als schlechte Gesellschaftsmitglieder dargestellt, ohne dass sie jemandem etwas antun. Das Problem ist doch nicht die Altersgrenze, sondern der Menschenhandel, dass die Arbeitsbedingungen mieserabel, die Bezahlung inakzeptabel ist und es noch nicht mal ein GAV gibt. Aber eben, lieber Bürger verkriminalisieren, als dort anzupacken, wo was falsch läuft. Warum nicht gleich das Schutzalter auf 18 setzten?

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Das meiste unterschreibe ich absolut. Auch darf man darüber diskutieren, ob eine Altersgrenze notwendig ist.

      Dennoch bin ich für ein Verbot von Prostitution unter 18. Natürlich gibt es die Einzelfälle, die sie beschreiben. Dennoch glaube ich, dass es richtig ist, die Entwicklung der Minderjährigen möglichst zu schützen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      ‚Die 17-Jährige Nymphomanin also‘ – und ich dachte, solche Müll-Sätze gäbe es nur noch im schmuddligen Sexkino als Titel für die 1001ste Wichsvorlage. Das Niveau gewisser Leute ist nicht mehr zu unterbieten.

      • Anh Toan sagt:

        Ja Frau Langstrumpf, vieles hier ist echt niedrig. Aber die meisten Freier wollen doch gar nicht Frauen erniedrigen, sind ganz normale Männer, die ein wenig entspannen wollen, sich verwöhnen lassen und bereit sind, dafür zu bezahlen, wer für Arbeit ordentlich bezahlt wird, macht auch ordentliche Arbeit. Ein Puff ist nichts als ein Spa für Männer, erniedrigen Frauen die Angestellten im Spa? Manche bestimmt, die Mehrheit aber doch kaum, genausowenig wie die Mehrheit der Männer Prostituierte erniedrigt. Männer reden unter Männern anders über Prostituierte als mit der Prostituierten.

    • Lorenz Häfeli sagt:

      Das mit der 17-jährigen Nymphomanin ist dermassen unterirdisch klischeehaft schlecht, dass man glattwegs das Augenwasser bekommt. Noch viel schlimmer ist die Tatsache, dass es solche Dumbos mit Spatzenhirn gibt, die an solch einen Strunz glauben. Tina – sind sie ein Mann? Das würde die geistige Entgleisung hier oben erklären.

      • couteau let roll sagt:

        Etwa so klischeehaft schlecht wie das Beispiel mit dem jungen Ausländer, der Hasch gegen eine CD tauscht und darum ausgeschafft werden muss.

      • alien sagt:

        Argumente, Häfeli, bitte. Ich glaube Dir vielleicht, wenn Du Dein Zeugs hinterfütterst. Ansonsten ist es einfach ein Rant.

      • Lorenz Häfeli sagt:

        alien du solltest evtl. besser wieder in den Weiten des Weltalls entschwinden. Ich hoffe für dich, dass du Argumente von mir verlangst, weil du mich einfach nicht magst und mich etwas plagen willst. Denn solltest du wirklich Argumente benötigen, würde das heissen, dass du zu jenen Einfaltspinseln gehörst, welche schier auslaufen wenn eine Pornodarstellerin/Nutte in die Medien posaunt sie würde das tun weil sie Nymphomanin sei. Got it? Dann wärst du geistig ein armer Mensch. Ein Alien eben…

      • Robert Furrer sagt:

        @Alien: coole Sprache. Im Kindergarten gelernt? Also ich verstehe was Häfeli meint. Ist aber nicht Jedem gegeben über den Tellerrand seine eigenen Phantasien hinauszuschauen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Gibt es eigentlich auch Nymphomänner?

        Nein, die gibt es nicht, weil es bei Männern eine Auszeichnung ist, wenn sie jede Nacht eine andere flachlegen. Merke: Was bei Frauen krank ist, ist bei Männern vielbegehrter Status. Noch Fragen?

      • Marcel Z. sagt:

        Gibt es ein weibliches Pendant zum Exhibitionisten? Eben, könnte Mann jetzt sagen: Wenn es darum geht, die männliche Sexualität um jeden Preis zu verteufeln, ist sogar sprachlich jedes Mittel recht.

        Aber stimmt: Merkwürdigerweise gibt es nur Nymphomaninnen. Ein für mich überwiegend positiv besetzter Begriff übrigens. Vor allem, weil ich schon einmal das Vergnügen hatte.

      • Pixel sagt:

        Oh Mann, Marcel…. Mir scheint, Sie hatten schon viel Vergnügen. Es ist im übrigen ein bekanntes Phänomen, dass Wichtigtuerei oft mit einem Komplex – meist in genau dem Thema – einhergeht.

      • Mick Gentleman sagt:

        @Pipi: doch nymphomanische Männer gib.. nur nennt man sie Satyriasis oder bzw. „Donjuanismus“… Noch Fragen?
        @Pixel: dann denken Sie es gibt keine Nymphen? Tja muss ich sie enttäuschen, ich hatte auch das „Vergnügen“, allerdings nur ein halbes Jahr, dann war ich froh sie wieder los war.. Ein (einzelner) Mann hält das nicht länger durch… und nein, kein Klischée und Komplex habe ich schon gar keinen..

      • Pixel sagt:

        @mick: der Kommentar hat sich in dem Moment tatsächlich nur an Marcel gerichtet und dies auch nur wegen konkretem „posting-Verlauf“. Ansonsten glaube ich gerne, dass es Nymphomaninen gibt. Jedem das Seine 😉

  • Robert Humbel sagt:

    M. Meier! Nehmen Sie sich zusammen! Da muss man sich als Mann ja fremdschämen, wenn man Ihre Kommentare liest. Wenn Sie ein Problem mit Frauen haben, gehen Sie zum Therapeuten, aber missbrauchen Sie bitte nicht das Forum als Ersatz hiefür, da das Thema „Prostitution von Minderjährigen“ viel zu ernst ist als dass es solche Entgleisungen erträgt.

    • Wildkatze sagt:

      Ach, lasst diese Sadisten sich doch auskotzen. Es ist ganz gut, wenn die Öffentlichkeit endlich mal erfährt, was in den Köpfen so mancher Männer abgeht. Nur so kann man/frau die richtigen Schlüsse ziehen.

    • Marco Casutt sagt:

      Ohne Kommentar zusammenhangslose Links aus der Feministenpostille zu posten ist der Diskussion nicht gerade förderlich, Frau Langstrumpf.

      • Arno sagt:

        Möglich dass Frau Langstrumpf keine Ahnung von Prostitution hat…sie kennt es nur vom hören sagen und kopiert pfannenfertig ihr Urteil !

      • Marco Casutt sagt:

        Naja, vom *eigentlichen* Thema (Prostitution von Minderjährigen) haben wohl die wenigsten Kommentarschreiber (glücklicherweise!) eine Ahnung. Aber einfach Links (von, nett formuliert, nicht unumstrittenen Quellen) reinschmeissen, bringt der Diskussion nichts.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der Zusammenhang ist durchaus gegeben, Marco Casutt, vielleicht solltest du lesen, anstatt motzen. Es gehört ein Minimum an Grundlagenwissen dazu, um in einem solch komplexen Thema auch nur ansatzweise mitreden zu können. Nein, es reicht nicht, ein Schnäbi zu haben, einmal mehr nicht!

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Pippi

        Du magst vieles wissen, aber bei dieser Thematik mangelt es dir offensichtlich auch an gewissen Stellen am verlangten Grundlagenwissen, welches tatsächlich unentbehrlich für die Diskussion ist. Schön zu sehen bei der Diskussion um den „Prostitutionsvertrag“ zwischen freien Menschen, welche Marco begonnen hat.

        Ohne Verständnis (oder von mir aus Akzeptanz) der rechtlichen Grundlage und unseres Verständnisses von Recht, ist die Diskussion eigentlich nicht zu führen. Und da scheint es mir bei dir (und vielen anderen) bei dieser Thematik an Grundlagen zu fehlen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mach dich nicht wichtig Hummel, hier geht es nicht um einen Vertrag. Abgesehen davon sind sittenwidrige Verträge nichtig, solltest du eigentlich wissen, wenn du schon von Grundlagenwissen in rechtlichen Dingen erzählst.

        Es geht um die Menschenwürde, nicht mehr und nicht weniger, wie das auch das französische Parlament EINSTIMMIG, was sensationell ist, festgestellt hat.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Um das ging es in besagtem Beitrag doch gar nicht. Es ging darum, dass die Prostitution aus dem Grund nicht verboten ist, weil man dabei von zwei freien Menschen ausgeht. Das hast du dann als illusorisch abgetan.
        Aber das ist der Grund, wieso die Prostitution grds. legal ist. In allen Fällen, in denen aber von dieser Grundlage abgewichen wird (Zwang, Drogeneinfluss usw.), ist die Prostitution nicht mehr legal. Zusätzlich ist das verkaufte Produkt, also Sex, auch legal. Demnach gibt es eigentlich gar keine Möglichkeit, die Prostitution per se zu verbieten.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Dass die Prostituierte das Geld aus dem Vertrag nichte infordern kann, ist mir auch bewusst. So ist es ja auch bei einer Wette. Diese ist logischerweise trotzdem nicht per se illegal. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

        Zudem ist die Sittenwidrigkeit des Prostituiertenvertrags ein Überbleibsel aus grauer Vorzeit. Aus welchen Gründen auch immer, ist einfach nie mehr ein Fall bis ans Bundesgericht gekommen. Der Entscheid kommt ja noch aus Zeiten des Konkubinatsverbotes…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ‚Aus welchen Gründen auch immer‘ – eben, genau aus diesem Grund, sittenwidrige Verträge sind nichtig!

        Mir geht es aber nicht um die Sitten, sondern um die Ethik. Wenn ich dazu auf die Sittenwidrigkeit zurückgreifen muss, als Konstrukt, weil es noch keine gesetzliche Grundlage gibt, die auf die Ethik abstellt, ist mir das einerlei, das Ergebnis zählt. Wie gesagt, ein moderner Staat, der die Gleichheit der Geschlechter respektiert, kann gar nichts anders, als die Prostitution als unethisch einzustufen, es ist eine reine Frage der Zeit, bis es bei uns soweit ist, F hat Riesenvorarbeit geleistet.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Klar sind sittenwidrige Verträge nichtig… Aber lesen sie sich besagten Entscheid doch mal durch, ich bin mir ziemlich sicher, dass diese vom Bundesrat angeprangerte Sittenwidrigkeit nichts mit der von Ihnen angesprochenen Ethik zu tun hat. Hier mal ein Auszug aus dem Entscheid:
        „Letztwillige Zuwendungen an einen ehebrecherischen Konkubinatspartner sodann sind nur sittenwidrig, wenn sie als pretium stupri dazu bestimmt sind, das ehebrecherische Verhalten zu fördern.“

        Nur um zu zeigen, in welchem Kontext man diesen Entscheid sehen muss.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Niemand mehr würde enrsthat die Ausführungen über das Konkubinat aus diesem Entscheid gutheissen. Und ich kann mir daher keineswegs vorstellen, dass das Bundesgericht seine Haltung zum „Dirnenlohn“ nicht auch revidieren würde/wird.
        Dass die Prostitution ganz verboten wird, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, es würde überhaupt nicht unserem System entsprechen.

        Vorstellen kann ich mir das höchstens in einem extrem konservativen Staat, wo die Religion über dem Recht steht. Nicht umsonst ist Prostitution (auch Homosexualität) in den meisten islamischen Staaten verboten.

  • alam sagt:

    Mich nervt jetzt gerade dieser Bezug zur Emanzipation. Ist es denn nur im Interesse der Mütter, dass ihre Töchter nicht missbraucht werden? Wo seid ihr Väter? Oder macht ihr lieber auf Doppelmoral?

    • tststs sagt:

      Eben, Emanzipierung betrifft Mann und Frau. Genauso wie Zwangsprostitution Männer und Frauen als Opfer betrifft…

    • Renatus sagt:

      Wenn Männer über Prostitution nachdenken, sind ihre Töchter, Frauen, Mütter und Schwestern immer ausgeschlossen. Doppelstandards.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das nennt sich das ‚Madonna / Huren-Prinzip‘, die eigene Frau, die Mutter und die Tochter sind Madonnen, der Rest Huren. Nur durch dieses Verächtlichmachen der Prostituierten schaffen es die Männer, sich der Tatsache, dass sie die Frauen ausbeuten, zu verschliessen.

      • Beno sagt:

        – Ich finde Zwangsprostitution widerlich !

        – Freiwillig sollten Mädchen erst mit 18 Jahren anschaffen dürfen .

        – Selber denke ich „never“ um solche Dienste zu beanspruchen !

        Aber was gibt mir als Mann das Recht, um 18 jährigen Frauen, ihre freiwillige Prostitution zu verurteilen ?

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Wie so häufig muss ich da an den legendären Satz meines ehemaligen Deutschlehrers denken… „Verallgemeinerungen sind immer falsch!“

      • tststs sagt:

        Man sollte bei einer 18jährigen nicht sofort an „Verbot“ denken, aber man sollte sich sofort ins Gedächnis ruften, was diese 18jährige wohl zu dieser Entscheidung gebracht hat.
        Sexualität ist was Tolles, diese gilt es zu entdecken. Mit Erfahrung und Alter kann ich mir deshalb gut vorstellen, weshalb einigen Menschen daraus ein Beruf machen. Wer aber einer 18jährigen bereits genügend Lebenserfahrung als fundierte Entscheidungsbasis unterstellt, verschliesst sich der Realität.
        In diesem Sinne: angeregte Diskussion und einen guten Start ins Weekend…
        Und tschüss…
        🙂

      • Beno sagt:

        @tststs
        Was wollen sie dann präzise, wenn kein Verbot ?

        Sich etwas ins Gedächtnis rufen ist ja gut, …Prostitution ist kein guter Weg, da bin ich mit ihnen einig. Aber glauben sie nicht, dass die 18 jährigen Mädchen , welche diesen Weg wählen, naiv sind und es nur tun um Sexualität zu erfahren.
        Da gehts ums schnelle grosse Geld…und tschüss mein Lieber

      • Wildkatze sagt:

        Armselige 200 Fränkli um auf der Seele von jungen Mädchen herum zu trampeln nennen Sie „schnelles grosses Geld“? Wenn’s denn wenigstens noch grosses Geld wäre! – aber diese elenden seelischen Krüppel sind ja zu allem anderen auch noch geizige Rappenspalter. Wääh!

      • Beno sagt:

        @Wildkatze

        Du willst die Mädchen nur als Schlachtopfer sehen…bisschen naiv

      • Wildkatze sagt:

        Beno, lesen Sie mal die Links, die Pippi hier angegeben hat. Danach diskutieren wir zusammen über „Naivität“.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Wäre es nicht auch ganz interessant, sich sachlich mit der Ursprungsfrage des Artikels auseinanderzusetzen?

      • Stefan Müller sagt:

        Und EMMA ist ja sehr bekannt für Männerfreundliche, neutrale Berichte…… jetzt zitieren wir also schon aus Feministischen Kampfblätter……

  • Gaby H. sagt:

    „Die Schweiz ist das einzige europäische Land, das die Prostitution 16-Jähriger erlaubt.“ Warum wohl? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Damit die Herren Banker und Parlamentarier nicht lange laufen müssen um ganz junges Fleisch zu erhalten. Hätte die Politik wirklich interesse daran dies zu verbieten, wäre es auch längst geschehen! So sieht es aus.

  • alam sagt:

    Ihr redet vollkommen am Thema vorbei. Es geht weder um die Prostitution generell, noch um Emanzen und schon gar nicht um Alleinerziehende. Es geht einzig und allein darum, ob für Minderjährige die Prostitution verboten werden soll. Ist einem Mann denn nicht auch wohler, diese Dienste von einer erwachsenen Frau in Anspruch statt von einem Kind?

    • tststs sagt:

      Das frage ich mich auch… Wenn ich für mein Auto einen Spezialisten brauche (und es geht hier um Luxuskarossen), gehe ich dann zu einem billigen Anfänger oder zu einem Profi mit Erfahrung?

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Ja, so ist es. Leider ist eine sachliche Diskussion bei einem solchen Thema fast nicht möglich. Klar, dass es schlussendlich in persönlichen Beleidigungen von allen Seiten endet…

      Dabei wären sich hier viele eigentlich einig. Keine 16-jährigen Prostituierten mehr. Darüber hinaus eine klare Regelung des Berufes der Prostitution generell (Lizenz, Krankenversicherung usw.). Dies damit der Schutz der Minderjährigen (und natürlich auch der älteren Prostituierten) überhaupt greifen kann.

    • Renatus sagt:

      Naive Frage. Wenn es Männern mit Frauen ab 18 wohler wäre, würde sich das Problem gar nicht stellen.

      • tststs sagt:

        Dann stellt sich doch die Anschlussfrage, was können Minderjährige bieten um sich wohler zu fühlen, das Volljährige nicht können…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Je jünger desto manipulierbarer!
        Wie gesagt, es ist eine Frage der Macht, halbe Kinder zu f…….. ist in diesem Kontext der ultimative Kick, weil das so bei erwachsenen Frauen nie gelingt. Es sind ja nicht selbstbewusste Männer, die das tun, sondern armselige Würstchen, noch armer sind nur ihre Opfer. Es sind Typen, denen frau sagen muss, was sie zu tun haben, ganz einfach!

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Es geht sicher für viele um das Exotische, mit einem Teenie ins Bett. Sicher gibt es auch diejenigen, die irgendwie Angst vor erwachsenen Frauen haben. Aber meistens ist es sicher einfach der Reiz des Speziellen. Ganz allgemein gibt es ja viele Männer/Frauen, die sich ihre Partner so jung wie möglich aussuchen. Mit “ halb Kinderf…“ hat das natürlich nichts zu tun, denn das Schutzalter liegt ja bei 16 Jahren (was im europäischen Vergleich hoch ist). Es geht ja auch nicht darum, ob 16-Jährige keinen Sex mit Älteren haben dürften.

    • Stefan Müller sagt:

      Es geht einfach darum, dass klar der Reiz an jungen, knackigen unverbrauchten Frauen liegt…. wer will schon ne 40 jährige mit Celulite wenn er ne 18 jährige beim Sex haben kann?

  • Renatus sagt:

    Feministische Logik: uns liegen Mädchen und Frauen so am Herzen, dass wir dafür sorgen, dass Prostitution illegal wird.

    Warum nicht regulieren? Prostitution ab 18 Jahren, meinetwegen mit Beratungspflicht von einem Frauenbüro bevor eine Berufsausübunglizenz erteilt wird.

    • tststs sagt:

      ähhh genau um das geht doch der Artikel: Regulierung, ab 18 (=Verbot von Minderjährigen-Prostitution)…
      soviel zur renatu’schen Logik…

      • Renatus sagt:

        Es wird in den Kommentaren auf mehreren Ebenen diskutiert. Einige wollen ein Totalverbot von Prostitution.

      • tststs sagt:

        Ja eh, ist aber lustig zu beobachten, dass sich die „Pro-Seite“ lieber auf ein Beleidigungsschlacht mit den „Totalverbötlern“ einlassen, als auf Fragen der gemässigteren Lager einzugehen…

      • Stefan Müller sagt:

        ja es ist auch lustig zu sehen das sie immer noch meinen nur sie haben recht tststs und alle andern liegen wie immer falsch…. auf welchen trip sind sie wohl???

  • tsts sagt:

    welche…. welche… welche….
    am besten auch mal einen besuch in der 4. Klasse machen!

  • Mark Meier sagt:

    So ich gehe jetzt ne 16 jährige vögeln… danach lege ich ihr 50.- auf den Nachttisch… Warum? Einfach weil ich es kann und Worte stärker sind als Taten und ich mich über nichts mehr freue als über Emanzen die vor Wut nen roten Kopf kriegen 😉 Als Mann in der CH ist es wunderbar und Prostitution wird nie verboten, lebt damit… da könnt ihr rumheulen wie ihr wollt….

    • tststs sagt:

      Nur ein Mann mit Schnäbikomplexen denkt ernsthaft, dass es die wahren Emanzen (Frauen und Männer) interessiert, was er so denkt und schreibt…

      • Mark Meier sagt:

        Nur eine Frau mit Muschikomplex denkt ernsthaft, dass es die wahren Männern interessiert, was sie so denkt und schreibt….

    • Mark Meier sagt:

      eine alleierziehende Emanze mit Muschikomplex um genauer zu sein…..

    • Arno sagt:

      Lorenza Häfeli…du bist sicher so eine Muschelfrau

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Hier ist aber dringend eine Säuberung des Blogs von Nöten. Sorry Lorenz, weit übers Ziel hinaus geschossen…

    • Marcos sagt:

      Ja bitte den Blog von den schlimmsten Beleidigungen etc. säubern..

      • Wildkatze sagt:

        Nein, hier soll gar nichts gesäubert und weggewischt werden. Diese Männer und ihr Gedankengut soll sichtbar bleiben – für alle!

    • Pixel sagt:

      Viel Spaß dabei, Herr Meier! Ich hoffe, es tut Ihnen gut, schafft Abhilfe, lüftet das Hirn (ja, das Grosse) und Sie kommen wieder mit frischen Ideen und Gedanken in die Runde zurück.

    • Ginola sagt:

      Hey, ciao Mark. Es wird langsam peinlich, merkst du das nicht. Immer die gleichen Vorwürfe bzw. Sprüche: böse Emanzen; gescheiterte Ehe; gefühlte 100 x wiederholen, dass du „glücklich verheiratet“ bist; etc.
      Hör einfach auf.

  • Beno sagt:

    In Japan gehen viele Studentinnen auf den Strich, um sich Luxusartikel zu kaufen…meine Frage nun: wessen Verantwortung ist dies nun ? Den dummen geilen Männern ihre ?…oder den Luxusartikelherstellern ihre ? …dem Sozialstaat seine ?…oder am Ende doch …den Mädchen selber ihre ???

    • Nico Meier sagt:

      Selbstverantwortung auch hier. Wer das gefühl hat sich für Luxuxartikel prostituieren zu müssen soll dies tun.

  • Nico Meier sagt:

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Warum stören sich Emanzen an der Prostitution?
    Eine Frau die keine Ausbildung hat wird nur sehr schwer einen Job finden, mit dem sie in so kurzer Zeit so viel Geld verienene könnte wie mit der Prostitution.
    Solange zwei Menschen einvernehmlich Sex haben sollte dies legal sein auch wenn einer der Beteilligten dafür bezahlt.
    Welche der anwesenden Frauen ist nicht auch schon von einem Mann zum Essen oder zu einem Drink eingeladen worden und hatte mit ihm vorher oder nacher Sex?

    • tststs sagt:

      Wieviel Geld verdient man denn so mit der Prostitution?

    • Nico Meier sagt:

      Eine Kollegin von mir hat sich mit Prostitution das Studium finanziert sie hat 3-4 Weekendtage in einem Salon angeschafft und dort je nach Andrang zwischen 600 und 1’000 Franken pro Tag/Nacht verdient.
      Mit diesen 1800 – 4’000 Franken im Monat konnte sie ihr Studium absolvieren ohne jedes Weekend 25-40 Stunden zu arbeiten.

      • plop sagt:

        hmmm, ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man sowas „ohne Schaden“ übersteht. Da bleiben doch Erinnerungen, ein scheiss-gefühl, stell ich mir vor. 4000 stutz hin oder her..

      • Nico Meier sagt:

        Sie ist eine junge selbstbewusste Frau die es versteht ihre Reize einzusetzen.
        Wenn ich mir überlege, dass ich selber während des Studiums jeweils für 14 – 18 Franken pro Stunden schuften musste hatte sie sicherlich die einfachere Lösung gewählt als ich.

      • tststs sagt:

        Hr. Meier, dann arbeitet Sie entweder in einem gehoben Etablissement (evlt Spezialdienste; und wie gesagt, damit habe ich keine Probleme) oder sie liess pro Abend einfach 6-10 Männer drüber… und das hinterlässt def. einen „Schaden“ (so wie das Leben halt Schäden hinterlässt)

      • plop sagt:

        Ich bitte Sie nun mal, sich die „Arbeit“ ihrer Kollegin konkret vorzustellen. Versuchen sie bitte nun mal, sich in eine Frau hineinzuversetzen, welche 1000.- Umsatz mach, an einem Tag/Nacht. Ist das ein einfacher Weg? Hm? Möchten sie von mehreren Männer gefickt werden? Machen sich die Männer darüber eigentlich keine Gedanken? Auch wenn das „freiwillig“ ist, auf eine art, im falle ihrer Kollegin, ist es dennoch eine Dienstleistung für Geld, welche einfach nicht ganz rechtens ist!

      • tststs sagt:

        @Nico Meier: „einfachere Lösung“ ist sehr relativ… ist vllt etwas heikel, aber hat es vllt auch damit zu tun, nun wie soll ich sagen… ein Mann weiss idR nicht, wie es ist, wenn man „genommen“ wird. Der Mann übernimmt den sexuell agressiveren (ohne Wertung gemeint) Part, er „erobert“. Die Frau ist passiv, muss sich öffnen. Dies setzt irgendwie ein gewisses Vertrauen (und ja, das kann man auch zu einem Fremden haben) voraus. Für viele Frauen ist es schwer vorstellbar, dass andere Frauen FREIWILLIG ohne diese Grundvertrauen ihren Körper anbieten…

      • tststs sagt:

        @Plop: Dies geht aber nicht mehr auf, wenn der Mann einer Frau 500CHF in die Hand drückt, damit sie ihm den Hintern versohlt…

      • Nico Meier sagt:

        Ich durfte sie mal dort abholen ja es ist ein gehobenes Etablissement die Kunden sind vorwiegend Kaderleute, Anwälte, Ärzte usw.
        Daher ist es dort sicher au angenehmer, da die Kundschaft über Manieren sowie über ein Grundmass an Körperhygiene verfügen dürfte.
        Aber wie bereits erwähnt sie behaupten es müsse ein psychischer Schaden entstehen wie kommen sie darauf?
        Wenn ich heute sehe, dass es junge Frauen gibt, die es fertig bringen an einem Weekend mehrere ONS mit fremden Männern zu haben kann es nicht weit her sein mit de psychischen Schädigungen.

      • plop sagt:

        tsts, jein, auch da kauft sich der Mann seine „Triebausfuhr“ ein…

      • tststs sagt:

        @plop: aber eine gute Domina setzt „Freude am Beruf“ schon irgendwie voraus…

      • tststs sagt:

        @N.Meier: psychischen Schaden vllt im weitesten Sinne; auch ganz harmlos, so wie wir alle einen kleinen Schaden haben 😉
        Aber eben, mit dieser Art von Prostitution kann ich gut leben, ja kann da sogar nachvollziehen, weshalb Männer und Frauen solche Dienste beanspruchen…

      • plop sagt:

        Nico, ich weiss ja nicht, wie das bei euch Männern so ist – aber ich habe zum Beispiel schlechtere Erinnerungen an zeiten mit „häufigem Partnerwechsel“ als an solche ohne Typen oder in echten Beziehungen… Irgendwie ist schon chli jeder Typ, mit welchem weder was gscheites draus geworden ist oder es sowieso so chli für nix war (und das können ONS durchaus sein) ein schwarzer Fleck in meiner beziehungsbiografie…

      • Nico Meier sagt:

        @plop warum sollte es nicht rechtens sein eine Dienstleistung gegen Geld anzubieten?
        Wenn ich zum Coiffeur gehe und mir meine Haare schneiden lasse bezahle ich ihn auch für eine Dienstleistung ist das auch nicht rechtens?

      • tststs sagt:

        @N.Meier (sorry, dass Sie jetzt gerade herhalten müssen) und alle anderen, die Sex mit Haare schneiden und ähnlichem gleichsetzen: Euer Sexleben scheint ziemlich miserabel zu sein
        😉
        Nüt für Uguet…

      • Marco Casutt sagt:

        „Für viele Frauen ist es schwer vorstellbar, dass andere Frauen FREIWILLIG ohne diese Grundvertrauen ihren Körper anbieten…“

        Genau, was nicht darf sein, kann nicht sein!

      • Marcel Z. sagt:

        Es gibt da diese Tendenz in gewissen Kreisen, die Prostitution schön zu schreiben: tststs hat das mit anderen KommentatorInnen irgendwo weiter oben sehr gut ausgedeutscht: Prostitution ist ein Gewerbe mit einem hohen Anteil Zwangsarbeit, um welche Zwänge es sich dabei auch immer handeln mag. Es gibt auf dieser Welt sehr viele Menschen, die mangels Alternativen einer in jeder Beziehung belastenden Arbeit nachgehen müssen. Ich habe einmal in grauer Vorzeit mit einer Prostituierten zusammen gelebt (keine Beziehung) und kann nur eines sagen: Von 100 Huren machen vieleicht 10 ihren Job gerne.

      • Marcel Z. sagt:

        Und um mit meiner irgendwo weiter vorne begonnene Argumentation (Prostitution vs. Kriminalität) abzuschliessen: Von 100 Drogendealern / Räubern / Dieben und Einbrechern machen ebenfalls nur etwa 10 ihren Job aus Sicht einer falsch verstandenen Sozialromantik (oder aus Bequemlichkeit) gerne. Der ganze Rest ist aus sozioökonomischen und / oder politischen Gründen (u. a. Krieg) kriminell geworden, ohne das jemals ernsthaft geplant zu haben. Diese Schicksale gehen einem manchmal echt an die Nieren- ob von Prostituierten oder Kriminellen ist einerlei.

        Der ersteTeil ist in der Warteschlaufe…

      • Marcel Z. sagt:

        Und um auch dem von Ideologielastigen Geistern vorgebrachten Argument der körperlichen Ausbeutung etwas entgegen zu setzen, dem Prostituierte offenbar als Einzige auf der ganzen Welt ausgesetzt sind: Bis in die späten Achzigerjahre des 20. Jahrhunderts hinein haben in der BRD gut 25 Prozent (!) aller Industriearbeiter das gesetzliche Pensionsalter gar nicht erst erreicht: Entweder schieden sie bereits vor Erreichen der Pensionierung wegen schweren, gesundheitlichen Problemen aus dem Erwerbsleben aus- oder sie sind vorher (z. B. an einer Staublunge) langsam und elend verreckt…

      • Nico Meier sagt:

        Ich bin sehr zufrieden mit meinem Sexleben ich lehne für mich persöndlich käuflichen Sex ab, das habe ich übrigens hier auch bereits geschrieben.
        Aber nur weil ich selber diese Dienstleistung nicht nutzen möchte, ist das für mich keinen Grund sie zu verbieten.
        Nur weil ich selber etwas nicht möchte bedeutet das nicht, dass es verboten werden sollte.
        Ist in meinen Augen eine Frage der Toleranz.

      • Sportpapi sagt:

        @Marcel: Das ist aber etwas ganz anderes. Da geht es um Männer.

  • alam sagt:

    Gewerbe oder nicht, ist doch gar nicht die Frage. Aber welches andere Gewerbe schickt schon 16-jährige alleine nachts als Selbständigerwerbende auf die Strasse? In jedem richtige Gewerbe wären die Jugendlichen in diesem Alter in einer Ausbildung.

  • Ballerina sagt:

    Ich bin erstaunt wie schwer sich die Politik miit minderjährigen Prostituierten tut. Im letzten Jahrhundert schafften es Frauenorganisationen und Politik innert kürzerster Zeit, ein gesetzliches Mindestalter von 20 Jahren für ausländische Cabaret-Tänzerinnen einzuführen. Tänzerinnen scheinen schützenswerter und strengeren gesetzlichen Auflagen zu unterliegen, als eine freischaffende (minderjährige) Prostituierte die viele Praktiken ungeschützt anbietet, steuerfreies Einkommen hat und der Staat öffentlichen Grund gratis zu Verfügung stellt, zum Leidwesen von Anwohnern und Gewerbe!

    • P.M.Lu sagt:

      …mich erstaut das gar nicht…wer weiss wer von diesen Politikern von der heutigen Gesetzgebung in diesem konkreten Fall profitiert…whs mehr als man je geglaubt hat…

  • Pascal Sutter sagt:

    Hmm. Da die Prostituton ein Teil der Schattenwirtschaft ist die nun doch endgültig alle betrifft, bin ich 100% dafür, den obengenannten Vorschlag vollumfänglich zu unterstützen.

    Was da alles abgeht – und ich wohne nur in Zürich – dann kommt mir das kalte Kotzen. Menschenhandel, Geschlechtskrankheiten, Gewalt… fragt sich wirklich ob man die Prostitution nicht einfach stark regulieren sollte.

    • Pascal Sutter sagt:

      Ich habe keinen Bock darauf, dass sowas unter den Augen der Behörden passieren kann. Dafür gehe ich nicht wählen und abstimmen.

      • Pascal Sutter sagt:

        Eine Scheiss-Hafenkran können die bauen, aber ein Toi Toi aufstellen, dass scheint ein Ding der unmöglichkeit.

      • tststs sagt:

        Also die Toitois gäbe es schon, man müsste sie nur auch benutzen… ansonsten bin ich ganz bei Ihnen (meinungsmässig und geografisch)

    • E.H.Roth sagt:

      hm, Hr Sutter, solange wir so eine Regierung haben wo jeder Kriminelle noch Rechte hat egal was er anstellt, wird sich hier bei uns nichts ändern. Im Ausland egal ob Ost oder West, staunt man nur über unsere schwäche aber Hauptsache den Scheiss-Hafenkran und am liebsten auch jede Hauptverkehrsachse Einspurig in- & aus der Stadt. Wir sollten uns einmal ein Beispiel an Singapur nehmen. I love this place deeply!

      • Anh Toan sagt:

        @E.H.Roth Singapore ist ein Einparteienstaat, gewählt wird mit Angabe der Passnummer, man wird informiert welche Antwort auf dem Wahlzettel richtig ist, es gibt Prügelstrafen, Kaugummis und überhaupt fast alles, das Spass macht ist verboten, z.B. auch Prostitution, gints aber dennoch, die Mädels kommen aus ganz Asien um dort zu arbeiten, Platz auf den Strassen ist, weil sich bei 600 Prozent Steuer nur ganz Reiche ein Auto leisten können, ich hasse Singapore!

  • Pjotr I. sagt:

    Was ist denn mit den Erziehungsberechtigten die den Minderjährigen eine Erlaunis ausstellen müssen? Die scheinen offensichtlich keinerlei Verantwortung zu tragen.
    Wie ist das in Zusammenhang mit dem oft von der SP geforderten Stimmrecht ab 16 zu verstehen? Wenn man mündig genug ist politische Rechte wahrzunehmen, sollte man ja auch mündig genug sein sich zu prostituieren, oder nicht? Hier wird ja gerne mit der früheren Reife der Jugendlichen argumentiert, oder ist diese Reife selektiv zu verstehen.
    Ich bin übrigens für ein Verbot der Jugendprostitution, aber ein paar kritische Fragen bleiben.

  • Marcos sagt:

    Ich bin grundsätzlich für ein Verbot, dass sich minderjährige Prostituieren. Finde es eigentlich unglaublich wenn dies geschieht.
    Möchte allerdings anmerken, dass die Grenzen zur Prostitution fliessend sind und – soweit ich gehört habe – es an einigen Schulen Probleme gab weil Mädchen in der Pause jeweils gegen Gegenleistungen sexuelle Handlungen vollführten. Kein Witz!
    Irgendwie traurig, aber ich denke auch, dass dies ein Bild ist, dass oft in den Medien transportiert wird: übersexualisiert, Frau als Objekt, Mann mit Status, Mann erobert Frau mit Status/Leistung Geschenken

  • plop sagt:

    Wow, die Kommentare zum Teil – gruusig gruusig.. Ich wohnte eine zeitlang neben einem Puff, 2 Häuser warens, alles nur Thai-Frauen, sehr stark frequentiert von alten, jungen, jede art Mann ging dort ein und aus, und ich fands nur eins, einfach gruusig. Und die Frauen waren schitter zwäg – ich mein, Männer, stellt euch das mal vor: ihr werdet DEN GANZEN TAG VON GRUUSIGEN MÄNNERN GEFICKT! Wääääh! Da könnt ihr mir lang mit freiwillig etc… Brrrrr

    • plop sagt:

      und deshalb, bravo Frankreich. Und dass das Mindestalter auf 18 noch diskutiert werden muss find ich eine unglaubliche Sache. Da gibts nichts zu diskutieren.

    • Mark Meier sagt:

      Die Frauen die gewisse Typen am morgen um 2 in der Bar abschleppen sehen auch nicht besser aus…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Bist du echt zu blöd den Unterschied zwischen freiwilligem Sex und Geschäft zu sehen??

        Ich kann’s nicht glauben, dass ein solcher Idiot in einem Bundesamt arbeiten konnte, ich dachte, da gelten gewisse Mindestanforderungen. Ja, ich hab diesbezüglich wohl Illusionen…….

      • tststs sagt:

        Mmmhhh ich glaube, das sieht er schon. Er sieht einfach nicht den Unterschied zwischen Freiwillgkeit (jup Pippi, das gibts schon) und Zwang (direkt oder indirekt)…
        Und der mit dem Bundesamt… ich weiss ja nicht…

    • Mark Meier sagt:

      „Bist du echt zu blöd den Unterschied zwischen freiwilligem Sex und Geschäft zu sehen??“ Nett danke 🙂
      „Ich kann’s nicht glauben, dass ein solcher Idiot in einem Bundesamt arbeiten konnte, ich dachte, da gelten gewisse Mindestanforderungen“ noch netter 🙂
      Da sind wohl die Batterien des Vibrators fertig und entsprechend gefrustet ist die Hausfrau von heute 🙂

      • plop sagt:

        Haben sie sich nun Gedanken darüber gemacht, wie es ist, mehrmals täglich von verschiedenen Männer benutzt zu werden?
        Hm?

      • tststs sagt:

        Toll, Sie wurden von Pippi beleidigt… sorry, aber das gehört hier fast schon zum Aufnahmeritual (nüt für Uguet, Pippi)… und deshalb finden Sie, alle seien beleidigend zu Ihnen…?!

      • Mark Meier sagt:

        Ja Idiot und zu blöd usw ist eine Beleidigung.. Ich hoffe wirklich sie haben keine Kinder… Ansonsten sollte der Staat diese sofort weg nehmen… wenn sie schon so primitiv sind und keinen Anstand haben.. wie wollen sie das den Kindern lernen? ach ja ganz vergessen die Aufgabe muss bei Ihnen ja der Staat übernehmen… Mit ihrem benehmen sind sie sicher alleierziehende Mutter… kein Wunder welcher Mann würde bei so ner Frau nicht abhauen?

      • tststs sagt:

        Gelled Sie, wenn ich jetzt schreibe, dass Ihre (berechtigte) Beschwerde über den Ton gegen Sie zu Staub zerfällt, wenn Sie denselben Ton anschlagen, werden Sie antworten: wie man in den Wald ruft…
        😉

      • Mark Meier sagt:

        Tja leider kapieren es Weiber wie sie nicht anders… erst wenn mann sich auf die gleiche vulgäre Sprache herab lässt verstehen sie was man meint…

      • Nico Meier sagt:

        Wann ist Sex freiwillig und wann nicht und warum nicht ist nicht das die entscheidene Frage?

        Wenn ich höhere Ansprüche habe und das Gefühl habe ich müsse ohne eine schlaue Ausbildung gemacht zu haben immer die neuste Gucci oder Prada Tasche für 2’000 Franken haben und dadurch in die Prostitution einsteige ist der Sex dann freiwillig oderr nicht?

      • Mark Meier sagt:

        und gell ich hatte Recht? Ihr Mann ist abgehauen und Sie sind alleierziehend? Tja kein Wunder welcher Mann würde es mit so einer schon aushalten?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Inflationärer Smileygebrauch hilft auch nicht gegen galoppierende Einfalt.

      • Nico Meier sagt:

        Würde mich nicht wundern, wenn Pipi der Mann davongelaufen wäre.
        Mich würde wundern, wenn ein Mann es lange bei ihr aushalten könnte, wenn sie mit ihm so umgeht wie mit den Männern hier im Forum.

      • Mark Meier sagt:

        ich wehre mich nur… schon lustig typisch emanzen weiber… die ganze zeit beleidigen und wenn sich mann dann wehrt fangt ihr gleich zu weinen an… kein wunder gibt es soviele frauenhäuser in der CH,,,, typisch frau.. die ganze zeit provozieren und angreifen und wenn es dann retour gibt wird gleich los geheult und mann ist wieder der böse.. ich bin glücklich verheiratet… im gegensatz zu einigen alleierziehenden Frauen hier bei welchen die Männer aus guten Grund abgehauen sind,,, aber eben die eigenen Fehler sieht man ja nie oder? aber natürlich war auch damals der Ex Mann schuld was?

      • Mark Meier sagt:

        Die einzigen Männer die es länger als 2 Wochen mit der pipi und tssts ausgehalten haben sind ihren Vibratoren…hahahahhahahaha alle anderen inklusiv ex Ehe Männer sind geflohen und darum sind sie heute auch allei erziehende mütter… kein wunder aber eben schuld sind ja immer nur die bösen männer gell?

      • Wildkatze sagt:

        Was Sie alles wissen bzw. zu wissen glauben, Mark Meier.
        Ich sage Ihnen jetzt, wie ich das sehe: Diese Männer sind nicht gegangen sondern gegangen worden! – Ein kleiner aber feiner Unterschied!

      • Wildkatze sagt:

        2/ In diesem Sinne antwortete doch schon der olle Hamlet auf die Frage „Wo ist Polonius?“ – Antwort: „Beim Essen. Nicht, wo er isst, sondern wo er gegessen wird…“.

      • tststs sagt:

        Haha, „realitätsverdrängend“ ist hinzugekommen… ist Ihnen schon aufgefallen MM, dass ich (fast) die einzige Frau hier bin, die sich auch für Prostitution ausspricht… Und dass Sie einen Vibrator mit einem Mann gleich setzen, sagt auch wieder so einiges über Sie aus… trägt aber auch zum Verständnis bei: wer ein so gestörtes Bild vom eigenen Geschlecht hat, kann ja nur wild um sich schiessen…

      • Mark Meier sagt:

        ehhh wie gesagt es gibt ein Grund warum Sie eine alleierziehende Mutter sind… aber jaaaa klar sie haben den Mann verlassen schon klar 😉 Reden Sie sich das nur genug häufig ein dann glauben Sie das selber noch 🙂 Die Hölle sind doch immer die andern, nach Heute kann ich jeden Typen verstehen der eine Frau wie sie verlässt….. aber eben schuld sind ja immer die Männer gell.. lebt sich einfacher so oder? Sie haben schlicht als Ehe Frau versagt…..

      • Mark Meier sagt:

        Das schöne an so den frustrierten Emanzen ist doch,, sie geben immer die Schuld den bösen Männern… und sehen ihre eigenen Fehler gar nicht ein… Fakt ist Sie haben ihre Ehe verhauen und der Steuerzahler und Ihr Ex Mann müssen nun für ihr Versagen zahlen… solche Frauen sollte man echt zwangssterilisieren, damit sie den gleichen Fehler nicht wieder machen können…

      • Auguste sagt:

        hmm…, ein smiley sagt: „freu“. viele smiley sagen: „durchgeknallt“

      • Wildkatze sagt:

        Wir sind wieder am gleichen Punkt wie eh und je angelangt: Während Frauen Kommentare zum Thema abgeben, müssen gewisse Männer hier immer wieder die Kommentatoren/innen als Personen angreifen. Das zeugt nur von Einem: Argumentationsnotstand!

      • tststs sagt:

        Das stimmt so auch nicht, es gibt hier einige Männer, die einen anständigen Ton an den Tag legen und durchaus der Meinung der Autorin sind…

      • Wildkatze sagt:

        tsts, LESEN! Ich sagte: „gewisse Männer“!

      • Marco Casutt sagt:

        @tststs: Also legt man nur einen anständigen Ton an den Tag, wenn man der Meinung der Autorin ist (bzw. wohl viel eher Ihrer Meinung)?

      • Stefan Müller sagt:

        Aha damit offenbaren sie genau was sie denken tststs „die einen anständigen Ton an den Tag legen und durchaus der Meinung der Autorin sind…“ nur wer ihrer oder der Meinung der autorin ist hat was zu sagen, alle anderen liegen eh falsch… das ist das Emanzen Denken, dass den modernen Mann von heute immer mehr auf den Sack geht.
        Ps: Wenn ich die Angriffe auf Mark Meier verstehe begreife ich sehr wohl warum er so zurück geschlagen hat… aber eben die Frauen sind ja immer die Opfer… auch das kennen wir doch so langsam…

  • Th. Mark sagt:

    Jaja, immer die gleichen Märchen. Wenn ich die 16-jährige in der Disco anbaggere und ihr den ganzen Abend Drinks und Food und Eintritt und Taxi spendiere um dann zu bumsen, dann bin ich sauber raus. Aber WEHE, wenn ich gleich zu beginn der 16-jährigen sage: hier 200.– lass uns bumsen, dann kommen die Emanzen und Feministinnen und was weiss ich noch was alles und machen schon wieder ein Drama um alles… Fehlt nur noch, dass Prostituierte 20% weniger verdienen als männliche Stricher und schon sind wir selig. Gott, sind die Frauen Übermenschen und sowas von moralisch und sexuell integriert.

    • Ginola sagt:

      @Th. Mark

      Also, das Ziel deiner „Spendier-Wut“ ist, dass du die Frau ins Bett bekommst?? Wie armselig bist du eigentlich? Ich denke, dass du bei andere Register ziehen solltest, als nur die Monetären. Kommt bei der Mehrheit der Frauen besser an, denke ich.

      Mit deinem Verhalten ziehst du ja förmlich diejenigen Frauen an, die nur am Geld interessiert sind….

  • Widerspenstige sagt:

    Der bigotte Spruch, dass es sich um das ‚älteste Gewerbe‘ der Welt handle, ist so abgedroschen wie unwahr. Es gehört eben nicht auf die Stufe eines Gewerbes im wahren Sinn, sondern tümpelt im seichten Gewässer dahin wie eine Kloacke! Frauen waren Zugang zum öffentlichen Leben, Bildung etc. in der Entwicklungsgeschichte verwehrt.Frauen wären kulturhistorisch nie auf den Gedanken gekommen, ihren Körper erniedrigend einzusetzen, wenn sie dieselben Privilegien wie Männer seit Urzeiten gehabt hätten! Sie spielten ihre Macht über die Sexualität anders aus

    Also von ‚ältestem Gewerbe‘ keine Rede, ok?

    • Blitz Blank sagt:

      „Ältestes Gewerbe der Welt.“

      So ein Blödsinn.

      Wenns so wäre, würde am nächsten Montag am Sechseläuten eine ehrenwerte Prostituiertenzunft mitlaufen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Danke BB. Wie immer treffend! 🙂

      • Philipp Rittermann sagt:

        bb – gute idee! -> femen aufbieten, die prostituieren sich ja auch und das bringt auch etwas stimmung an die akademiker-fasnacht! -:)

      • Auguste sagt:

        hmm…, im jahr 2012: frauen und das sechseläuten – immer noch eine ganz heikle kiste. prostitution unter 18? im einen fall hat eine stadt den arsch offen, und im andern scheinbar ein ganzes land den hosenladen. ich schiebs jetzt mal auf den schattenwurf der alpen, dass wir als gesellschaft bei diesen themen nicht besonders glänzend dastehen.

      • tststs sagt:

        Immerhin haben wir den Polanski verhaftet… 🙂

      • Auguste sagt:

        hmm…, dass es anlässlich einer preisverleihung geschah, gibt der geschichte doch erst die richtige würze, tststs.

      • Ferdinand Sager sagt:

        Würde sie nicht, blitz blank. Unsere zünftigen Zoifter lassen keine Frauen in den Sechsilüüte-Umzug, weder seriöse noch unseröse. Davon kann die Fraumünster-Zunft ein Liedchen singen.

      • Widerspenstige sagt:

        Ein sehr schönes Beispiel, was sich die Frauen zu Fraumünster gefallen lassen müssen von den Herrenzünften Zürich. Ein Skandal ohne Ende wie es scheint und so bezeichnend für den Mangel an Respekt gegenüber den Bemühungen der Frauen zu Fraumünster!

        So gesehen eine klare Sache Blitz Blank et al: gewisse Herren gerne Prostituierte besuchen u profitieren, aber bitte nicht anerkennen, dass sie eine wichtige Leistung für die männliche Gesellschaft erbringen! So eine Doppelmoral kotzt mich einfach an, sorry! Entweder es ist ein Gewerbe u wird dementsprechend behandelt, oder es wird verboten! 😡

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Habe eigentlich schon geantwortet, ist aber irgendwie verschwunden.

      Ich sehe grds. keinen Grund, die Prostitution nicht als Gewerbe zu bezeichnen. Es gibt schliesslich viele Wirtschaftszweige, die nur Arbeiter haben, weil diese mehr oder weniger keine andere Wahl haben. Oder zumindest war das häufig bei der Entstehung der jeweiligen Gewerbe der Fall.
      Oder glaubt ihr, dass Söldner, Schlachthofarbeiter und Bauarbeiter (früher noch als Frondienst) Berufe waren/sind, die man wählte, obwohl einem die Welt offen stand?

      Aber mit dem Arikel gehe ich konform. Keine 16-jährigen Prostituierten mehr!

      • Mike sagt:

        Mehr oder weniger keine Wahl haben?!?! Wenn Frauen eine wahl haben würden dann würden Sie sich eben NICHT prostituieren!!!! Prostitution ist NICHT das älteste Gewerbe sondern die àlteste Ausbeutungsform der Welt. In der Berner Zeitung ist eben falls ein Artikel erschienen über das „zweitälteste Gewerbe“ der Welt. Der Waffenhandel!! Da sind wir auch dagegen. Aber der tut mir nicht weh, also kann es mir egal sein. Aber sobald Männern das Hirn in die Hose rutscht und wir weniger erregt durch die Gassen streifen müssen, ist es legitim Frauen auszubeuten. Das ist eine sehr egoistische Sicht!

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Hören sie auf zu brüllen… Es geht nur darum, dass die Prostitution nun mal ein Gewerbe ist. Das bezahlte Söldnertum ist auch eines, wie auch der Waffenhandel. Es gibt wohl tatsächlich gewisse Leute, die sich freiwillig für Geld in den Krieg begeben. Die meisten werden es allerdings tun, weil sie keine Perspektive haben (z.B. Kriegsveteranen). Auch in der Prostitution gibtt es versch. Facetten.

        Mag ich diese Gewerbe? Nein. Ändert es etwas daran, dass es ein Gewerbe ist. Nein.

      • manuel sagt:

        ich lese hier immer von keiner wahl haben. sobald eine person in der schweiz eine aufenthaltbewilligung hat wird sie auch ohne etwas zu tun nicht verhungern oder erfrieren. wer sich jedoch den ganzen sch…. den es heute zu kaufen gibt „leisten“ will, der muss arbeiten. in diesem gewerbe, und das ist es, arbeiten sehr viele eher schlecht gebildete und ziehen einen lohn welchen selbst gut gebildete zuminest nicht unter 40ig kriegen und leben den entsprechenden lebensstil. da würde noch manch einer ins staunen kommen wenns er/sie mal in die private wohnung einer dirne sehen würden.

      • tststs sagt:

        Können wir uns darauf einigen, dass Prostitution ein Gewerbe ist, mit einem zu grossen Anteil an Zwangsarbeitern?

      • tststs sagt:

        @Manuel: Natürlich gibt es diese Frauen, ich denke da vorallem an Frauen/Männer, die spezielle Dienste anbieten (SM etc) Da kommen wir aber auch in ein ganz anderen Entgeltungsbereich, als die „allgemeine“ Prostitution an der Sihlstrasse/Langstrasse. Denn in diese Wohnungen wollen Sie ganz bestimmt keinen Blick werfen!

      • Wildkatze sagt:

        manuel, Sie haben wohl noch nie gehört, auf welch brutale Art und Weise vor allem osteuropäische junge Frauen von ihren Schleppern und Zuhältern in dieses Gewerbe gezwungen werden, Aufenthaltsbewilligung hin oder her. Zuerst wird mal schnell der Pass konfisziert – dann drohen Schläge, Erpressungen usw., usf. Falls Sie in der Tat davon noch nichts gehört haben sollten, dann informieren Sie sich, bevor Sie hier die Klappe aufreissen.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ tststs

        Ja, da bin ich dabei.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ WK

        Es gibt hier wohl niemanden, der sich für den Menschenhandel ausspricht. Aber man kommt keinen Deut weiter, wenn man immer nur in den Extremen verharrt. Prostitution ist nicht gleich Menschenhandel, egal ob man nun für oder gegen Prostitution ist. Man kann es in Abrede stellen wie man will, aber am Grundkonstrukt der Prostitution (Vertrag: Sex gegen Geld) ist rechtlich nicht zu rütteln.

        Oder würdest du sagen, Schneiderei seie Menschenhandel, weil es da (viel) schlimme Fälle von Quasisklaverei gibt?

        Die Auswüchse muss man bekämpfen. Wo diese beginnen, das ist Interpretationssache.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Ich kann deinen Ärger über den Frauenhandel gut nachvollziehen. Aber ich bin dennoch dafür, dass die Diskussion sachlich geführt werden muss.

        Solange die Prostitution auf beidseitiger Freiwilligkeit basiert, gibt es höchstens „sittliche“ Gründe, das Konstrukt abzulehnen. Aber dann darf man sich umgekehrt z.B. auch nicht beklagen, wenn Homoehen verboten werden. Sobald die Sittlichkeit über das Recht gestellt wird, ist es vorbei mit der Rechtssicherheit.

        Möglicherweise sehe ich es pragmatischer als andere. Aber mich stört nicht die Prostitution an sich, sondern bloss der illegale Bereich.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Und die momentane 16-Jahre-Regel, die stört mich auch. Nicht dass ich diesbezüglich missverstanden werde.

      • tststs sagt:

        Und ich, M. de Hummel, bin ganz bei Ihnen.
        Und natürlich bin ich mir bewusst, dass das illegale Gewerbe nur wegen eines Verbotes nicht verschwindet, ist aber immer noch keine Entschuldigung tatenlos zuzusehen…

      • Wildkatze sagt:

        Ich habe noch von keiner/keinem SchneiderIn gehört, der/dem der Pass entzogen wurde, der/die geschlagen, erpresst, verängstigt, etc. wurde, um ein Kleidungsstück zu nähen.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ WK

        So, dann müssen sie sich vielleicht mal in einer „Schneiderei“ in Indien oder China umschauen, wo viele Markenkleider günstig genäht werden. 😉 Aber das gehört ja nicht wirklich vom Thema, dass es im Bereich der Textilverarbeitung Kinderarbeit und andere Problem gibt, dürfte ja kaum bestritten werden. Es ging ja auch bloss darum, dass nicht die Schneiderei per se böse ist, sondern die Auswüchse davon.

      • manuel sagt:

        naja liebe wildkatze, das nennt man dann aber menschenhandel und der ist verboten oder hab ich dass irgenwo beführwortet? und ja ich kenne vorallem die andere seite, da ein kollege von mir vor jahren im niederdorf gewohnt hat. war manchmal fast ein wenig peinlich von allen mit dem vornamen begrüsst zu werden, vorallem mit weiblicher begleitung, aber man hat sich halt kennen gelernt, und die hatten alle richtig kohle, da wurde mein kollege und ich nach feierabend von den damen zum drink eingeladen, das sie wussten, dass wir studenten sind etc.

      • manuel sagt:

        ach ja und wildkatze, dann mach dich mal schlau, es soll vorgekommen sein, dass die arbeiter in china nach der arbeit im betrieb eingeschlossen wurden etc….

      • tststs sagt:

        @Manuel: Hab auch dort gewohnt. Und ja, auch dort gibt es beides: die Freiwilligen und die Gezwungenen (und es liegt wohl auf der Hand, dass die Gezwungenen weder Zeit noch Geld haben, Sie auf einen Drink einzuladen…)

      • manuel sagt:

        @tststs: mag sein, mir ist das mit dem zwanz zumindest zu dieser zeit nicht aufgefallen, die die es jedoch freiwillig machten, die wussten genau was sie taten, sie haten vielleicht keinen fh abschluss oder dgl, aber zwischenmenschlich konnte denen keine(r) was vormachen, und feiern konnten sie, aber das gehört jetzt definitiv nicht mehr hier her.

      • Wildkatze sagt:

        Nicht, dass mir das Schicksal chinesischer Zwangsarbeiter nicht auch unter die Haut ginge. Aber es dünkt mich schon seltsam, dass MANN sich für diese dermassen vehement einsetzt, während das Schicksal von MILLIONEN von Kindern – vor allem Mädchen – die PRO JAHR z.B. aus Kambodscha verschleppt und in die Prostitution gezwungen werden, als selbstverständlich hingenommen zu werden scheint! Wollt Ihr Quellen? Schaut mal bei Amnesty nach!

      • Katharina sagt:

        eben WK: die Unterbindung des Sklavenhandels mit angeblich bestehenden Gesetzen, die nicht durchgesetzt werden. warum wohl? weil sich dahinter Milliardenbeträge verstecken. und wer ist Nutzniesser? wo endet das Geld? eben. good old you know what banks….. und 20% der Arbeitsplätze in dem Business existieren deshalb. Einer der Gründe dass die SP das Thema wohlweislich meidet.

        Prostitution absolut illegal machen nützt eben dann denjenigen, die davon profitieren, einerseits weil dann hinter verschlossenen Türen die Korruption und das Verstecken einfacher wird, und die gleichen Kreise als Konsumenten dann noch exklusiver unter sich bleiben, weil der Preise dank Illegalität höher wird. Sie können es sich ja leisten und dank ihrer Macht und Einfluss auch gleich die korrumpierten Polizeiorgane einfacher schweige-zahlen. Gebrannt sind die Frauen, die dann inzwischen noch rechtloser werden. Und weil es illegal ist, werden die Selbstständigen gleich noch mitkriminalisiert und kommen damit erst in den Machtbereich dieser Pervs.

  • Gabriela sagt:

    Minderjährigenprostitution! – minderjährig & prostitution in einem Wort – ui, wie reisserisch! Ich bin der Meinung, dass es durch viele Alterstklassen schlimmes und freiwilliges gibt in diesem Millieu. „Altersdingfest“ zu machen geht nicht! Und ich bin auch der Meinung, dass es durchaus schon sehr reife 16jährige gibt. Meine Schwester hatte damals mit 15 einen 25järigen Freund, mit dem sie heute noch gut befreundet ist.

  • Reto Burgener sagt:

    Den Kommentatorinnen hier, die die Prostitution generell verbieten wollen, sei gesagt, dass Frau Galladé das keineswegs anstrebt. Es geht ihr lediglich um die Anhebung des Mindestalters von 16 auf 18. Sie sind also keineswegs mit Frau Galladé auf einer Linie, wenn Sie etwas anderes anstreben.

  • Marc Fessler sagt:

    Normalerweise haben Frau Gallade und ich nicht am Hut aber in diesem Falle bin ich mit ihr 100% einverstanden.

  • Anton Wegmüller sagt:

    Frau Galladé, ich finde das keine gute Idee. So schaffen Sie die Grundlage für Erpressungen, indem ein Freier erst zum Sex animiert und danach erpresst wird. Im Gegenteil sollte nur die Prostituierte bestraft werden, denn sie kennt als einzige ihr wahres Alter. Setzten Sie sich lieber dafür ein, dass es keine Zuhälter mehr gibt, bzw dass diese ordentlich verfolgt werden und nicht mit 1 Jahr auf Bewährung davon kommen.
    Ich war übrigens nie bei einer Prostituierten, trotzdem finde ich diese Regelung ungerecht. Gleich wie wenn man den Dealer laufen lassen und nur den Konsumenten verzeigen würde.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Sehr aufschlussreich, all diese Kommentare zu lesen. Wie Wildkatze feststellte: Die Soziopathen sind fast unter sich.

    Ihr könnt euch noch so sehr ins Zeug legen, der Anfang vom Ende der Prostitution ist gemacht, sie verstösst gegen die Menschenwürde, ‚La Grande Nation‘ hat es auch erkannt, der Bann ist gebrochen. Und Länder wie Holland, welche früh schon die Prostitution als ‚Beruf wie jeden andern‘ einreihen wollten, sind inzwischen ganz böse auf die Welt gekommen, die reissen das Steuer nun herum. Je mehr Einfluss Frauen gewinnen, gesamtgesellschaftlich, desto eher ist die Prostitution tot.

    • Reto Burgener sagt:

      Wir reden dann in 20 Jahren noch mal drüber 😉 …..

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Prostitution ist das schwarze Herz des Patriarchats, eine echte Gleichberechtigung der Geschlechter wird es erst geben, wenn der Mann kein Verfügungsrecht mehr über die Sexualität der Frau hat, ganz einfach. Immer mehr Menschen erkennen das, weil es eine Selbstverständlichkeit ist.

      Und die Mär vom ’starken männlichen Trieb‘ ist eben auch nur eine Mär, es geht um Macht, nicht um Sex. Ausserdem ist der weibliche Sexualtrieb mindestens gleichwertig, Frauen können viel mehr Orgasmen haben als Männer, z.B.

      • Reto Burgener sagt:

        Wir besitzen ein Verfügungsrecht über die Sexualität der Frau? Das wusste ich gar nicht. Interessant. Darauf werde ich in Zukunft pochen. Scheisse, hätte ich das doch viel früher gewusst ! Oder ist das doch wieder nur so eine lahme Pipi-Ente?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich liebe die Männer @blub, die echten Männer, da muss ich gar nichts therapieren. Es gibt wunderbare Exemplare, da spreche ich aus Erfahrung, ich pflege Freundschaften zu Männern, die seit 20 Jahren halten. Und über mangelnde Aufmerksamkeit musste ich mich auch noch nie beklagen.

      • Reto Burgener sagt:

        du kommst mir aber schon ein ganz klein wenig mit vorurteilen, ignoranz und egozentrik behaftet vor. so ganz richtige männer sind das wohl auch nicht, die sich das von dir tagein tagaus gefallen lassen.

      • Reto Burgener sagt:

        Hey Lorenz, nun aber mal halblang, bin zwar überhaupt nicht mit Pipi einverstanden, und geb auch gern ein wenig retour, aber das find ich jetzt daneben von dir. Wir sollten uns schon ein wenig um Anstand bemühen, und mit Argumenten kommen, nicht nur mit Beleidigungen. Auch wenn das Pipi und xy selber nicht so recht befolgen.

      • Mark Meier sagt:

        „Je mehr Einfluss Frauen gewinnen, gesamtgesellschaftlich, desto eher ist die Prostitution tot.“ Gute Sache… verbieten sie Prostitution und gleichzeitig werden die Vergewaltigungen und Kindsmissbräuche massiv steigen, wie es in etlichen Ländern zu sehen war.. Naja spätistens dann sollten sie sich als Frau fragen ob dies ein guter Deal was? Mir als Mann ist es ja gleich,,, mich will ja Morgens um halb 2 auf dem nachhauseweg niemand vergewaltigen, welcher sein Trieb nicht an einer Hure befriedigen konnte… aber nur zu verbieten sie die Prostitution.. Frauenwelt wird es ihnen danken 😉

      • Auguste sagt:

        hmm…, freut mich dass sie sich treu bleiben gabathuler – nach dem sie uns schon ihren kleinen geist und ihren kleinen penis hier präsentiert haben, sind wir jetzt offenbar beim säuhäfeli gelandet, entzückend.

        wieder ausgelacht worden – sie wissen schon wegen was?

      • Mara sagt:

        Vieles, was Pippi sagt, kann ich jeweils – mit etwas intellektueller Grosszügigkeit – unterschreiben. Aber die Prostitution einseitig und ausschliesslich dem Patriarchat anzuhängen, scheint mir doch naiv. Fast wäre ich geneigt, dem Ganzen trotzdem vorbehaltlos zuzustimmen und in Schlachtgeschrei auszubrechen, nur um mich vehement gegen die abstossend primitiven Äusserungen gewisser Kommentatoren zu verwahren. Pippi, wollen Sie sich dem weiter aussetzen. Ich würde mir an Ihrer Stelle jetzt einen Kaffee rauslassen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mara, das weiss ich manchmal auch nicht, ob ich mich diesem Stuss weiter aussetzen will. Andererseits ist vornehmes Schweigen auch keine Option, es kann nicht sein, dass die immer Gleichen mit den immer gleichen Argumenten in solch wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen die Oberhand haben und wir sexuelle Ausbeutung von Menschen einfach hinnehmen, wie das Wetter.

        Alles unter der Überschrift: Der alles beherrschende männliche Trieb, dem sich der Rest zu unterordnen hat. NEIN!

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Offensichtlich passiert es nicht nur bei Männern, dass das Blut in gewissen Situationen im Kopf fehlt… Unglaublich, was hier teilweise für Stuss von sich gegeben wird.

        Wieso schaffen es so viele nicht, die Emotionen zurückzuhalten, wenn es um eine sinnvolle Diskussion gehen soll? Selbst bei einem Championsleague-Final mit Bayernbeteiligung bin ich noch objektiver…

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Ach Ausgussli, die Mär von der Länge ist nur dir Spatzenhirn wichtig. Wie gesagt, du bestätigst mir einmal mehr, dass du ein alte pensinierter Sack bist, mit dem primitiven Geist eines Mark Meier. Muss dein Seelenverwandter sein….

      • Pixel sagt:

        @lorenz: ich muss ob Ihrem reichen Wortschatz meine Bewunderung aussprechen. Auf so Gedanken und Ausdrücke komm ich gar nicht erst. Da muss ich, zusammen mit vielen anderen hie, wohl schon sehr einfältig sein.

  • Nico Meier sagt:

    Ich frage mich beim durchlesen der Kommentare warum gewisse Frauen die Prostitution verbieten möchten?
    Könnte es sein, dass Sie die Prostitution als Konkurrenz zu sich selber wahrnehmen?

    • Marcel Z. sagt:

      Definitiv!

    • plop sagt:

      Und ich sag Euch nun mal auch warum:
      Ihr Männer könnt, sozusagen auf dem Nachhauseweg oder über Mittag, schnell mal eine halbe stunde ins Puff. Solche Möglichkeiten gibts für Frauen nicht, oder fast nicht. Seitensprünge sind was anderes und immer irgendwo mit Emotionen verbunden und kompliziert etc. Der Gedanke, dass mein Mann sowas macht (ins Puff gehen) schaudert mich sehr sehr, ist gruusig und ungerecht – denn vielleicht seid ihr Männer ja auch nicht immer top im Bett und wir Frauen möchten uns auch einfacher holen was wir mögen… Es ist einfach nicht ganz ausgeglichen –

    • tststs sagt:

      Und gleich nochmals derselbe Denkfehler: Wenn Frauen grundsätzlich was gegen Prostitution haben, wählen sie wohl kaum einen Mann, der gerne zu Prostituierten geht; ergo keine Konkurrenz…

      • plop sagt:

        ja, tsts. keinen Mann wählen der zu prostituierten geht… ehrlich gesagt, da fehlt mir manchmal ein bisschen das Vertrauen ins männliche Geschlecht… Das können alle sein…

      • Marco Casutt sagt:

        @plop: Ich würde mit einer Person, der ich nicht vertrauen kann, keine Beziehung eingehen. Vor allem, wenn der Vertrauensmangel auf Sexismus fusst.

        @tststs: Der Denkfehler liegt auf Ihrer Seite. Die (in der Tat abenteuerliche) These besagt ja, dass (feministische?) Frauen *nicht* grundsätzlich etwas gegen Prostitution haben, sondern nur dagegen argumentieren, weil sie sie als Konkurrenz/Bedrohung wahrnehmen.

    • Pixel sagt:

      @nico und marcel: Ihr Typen habt echt ein Problem!!!

  • Christoph sagt:

    Die Schweiz hat das Abkommen des Europarates unterzeichnet, also muss sie die Gesetze anpassen. Da gibt es eigentlich nichts zu diskutieren.

  • Reto Derungs sagt:

    Exakt die gleichen Personen und politischen Kreise, welche das Stimmrechtsalter von 18 auf 16 herabsetzen wollen, sprechen einer 16 – 18jährigen Frau die Fähigkeit ab, selbstbestimmten Geschlechtsverkehr vorzunehmen. Ich meine, dass eine Stimmabgabe von grösserer gesellschaftlicher Tragweite ist als die doch recht unerhebliche Nuance, ob ein Mädchen für den (aus freien Stücken vollzogenen) Beischlaf Geld oder einen andern Vorteil erhält oder nicht. Denn ein paar Jahre später wird es seinen Ehemann mit hoher Wahrscheinlichkeit auch unter Berücksichtigung finanzieller Aspekte auswählen.

    • tststs sagt:

      Gut Herr, Derungs, wenn für Sie Sex dasselbe ist, wie Wählen oder Abstimmen, ja dann kann ich Sie verstehen… aber für die meisten Menschen liegen Welten zwischen diesen beiden Vorgängen…
      Oder finden Sie auch, dass ein 7jähriger, der links und rechts voneinader unterscheiden kann, das Gleichgewicht auf dem Velo halten kann und ein Lenkrad mit 35cm Durchmesser halten kann, automatisch ein Auto fahren darf?
      🙂

  • Susann sagt:

    Wir können die Prostitution von Minderjährigen sofort verbieten, ändern wird es aber nichts, da sich die Staatsorgane offensichtlich einig sind den Strassenstrich nicht im Zaum zu halten.
    Wie wäre es wenn man, um die Dienste einer Strassenprostituierten egal welchen Alters zu kaufen, den gleichen Papierkrieg ausfechten müsste, wie wenn man eine Putzfrau beschäftigt?

    • maja sagt:

      oder für den Standplatz die gleiche Bewilligung bräuchte wie die Wirte für ein paar Tische auf öffentlichem Grund inkl.
      Lärmgutachten.

  • Frank Baum sagt:

    Ich kann mit den politischen Positionen von Frau Galladé in aller Regel nichts anfangen. In diesem Punkt hier hat sie aber recht. Mir war gar nicht bewusst, dass Prostitution ab 16 erlaubt ist. Das sollte sie nicht sein.

    Es ist gut, dass Prostitution legal ist. Sie sollte dann aber auch adequat geregelt sein. Ein Mindestalter von 18 Jahren drängt sich da fast auf.

  • Paul sagt:

    16-jährige haben keine sexuellen Erfahrungen? Auf welchem Planeten leben Sie denn?

    • Pixel sagt:

      Paul, wie alt sind Sie? Also mir ergings so, dass ich tatsächlich erst viel später gecheckt habe, wie unerfahren ich mit 16 oder 17 war. Ich wette, ich bin nicht die einzige. Und das ist im Übrigen der ganz gewöhnliche Lauf des Lebens und hat im Beruf und in zwischenmenschlichen Beziehungen genau denselben Ansatz wie beim Sex: man entwickelt sich (hoffentlich) und stellt fest, dass man mit 20 tatsächlich nicht die Weisheit mit dem Löffel gegessen hat.

  • Marcel Z. sagt:

    Sex mit Minderjährigen ist unter aller Sau, auch wenn er gesetzlich erlaubt ist: Da graust’s mir. Diese Form der Prostitution gehört verboten, ohne Wenn und Aber. Und sollte es der Gesetzgeber doch einmal fertig bringen, Menschenhandel mit drakonischen Strafen zu belegen, dann wird am Schluss nur noch die Prostitution übrig bleiben, die zum einen legal- und, das gibt’s auch: Freiwillig von den betreffenden Frauen ausgeübt wird.

    • Paul sagt:

      Also Sie wollen grundsätzlich das Schutzalter auf 18 anheben? OK, da würde sich zwar niemand dran halten, aber es wäre konsequent.

      • Marcel Z. sagt:

        Sie sprechen die weiterhin illegale Prostitution Minderjähriger an, Paul. Klar, die wird es natürlich auch nach einem gesetzlichen Verbot geben. Drogen sind schliesslich auch nicht aus dem Handel verschwunden, obwohl sie verboten sind. Aber die Prostitution Minderjähriger würde mit einem Verbot stark zurück gehen. Jetzt hingegen darf sie in aller Öffentlichkeit statt finden- ein unhaltbarer Zustand, wie ich finde!

      • Paul sagt:

        Sie schreiben Sex mit Minderjährigen sei unter aller Sau. Demnach dürfen zwei 17-jährige Ihrer Meinung nach nicht mehr zusammen ins Bett. Das nenne ich konsequent aber SEHR unrealistisch…

  • Hannes Walther sagt:

    (Sie zerstören keine Klischees, denn geistig sind Sie bereits im Puff – spätestens dann wenn Sie ins Kino gehen!)
    Prostitution von Minderjährigen gehört verboten.

  • Mark Meier sagt:

    Ist euch noch nie in den Sinn gekommen, dass Frauen das wollen? Gerade vor kurzem war ein Bericht in der Zeitung das sehr viele Osteuropäische Frauen 3 Monate in die Schweiz reisen hier anschaffen gehen um so easy sehr gutes Geld zu verdienen und dann wieder zurück gehen und in den Ferien kommen Sie wieder und wieder. Und dies ganz ohne Zuhälter angäblicher Mafia usw. sondern schlicht und eifnach weil Sie so viel schneller und einfacher Geld verdienen als wenn Sie putzen gehen würden oder ähnliches. Unsere Emanzen erschaffen wieder einmal ein Problem wo oft gar keines ist.

    • Lorenz Häfeli sagt:

      Die typische Antwort eines Mannes der diese Dienste von Minderjährigen wohl auch in Anspruch nimmt und wohl nie und nimmer einsichtig sein wird, da zu Sackgesteuert.

    • Issey Schnyder sagt:

      Es ging hier um 16 Jährige Prostituierte. Die gibt es und desshalb ist diese Fragestellung real. Mein lieber. Frau Galladé hat nicht die Prostitution an sich thematisiert.

      • tststs sagt:

        Ich muss es wiederholen, Hr. Meier: Ja, es gibt Frauen, die machen das freiwillig, gerne und für gutes Geld (ab 200CHF/h) . Das ist aber weder die Regel noch der Normalfall!
        Oder anderst gesagt, wenn es so ein easy Job ist und man so easy viel Geld verdient, warum machen es dann nicht viiiiel mehr Frauen (und Männer)?!

      • Mark Meier sagt:

        Na und? Gibt halt auch 16 jährige die so locker Geld verdienen wollen. Wo ist das Problem? Die sind handlungsfähig und dürfen selbst entscheiden. Solange Sie nicht dazu gezwungen werden, ist es ihr Recht. Ich bin sehr froh lebe ich in einem Land das nicht immer alles verbietet und reglet.

      • tststs sagt:

        Und eben, wie Hr. Schnyder sagt, es geht hier um 16-Jährige… oder wie toll fänden Sie es, wenn Ihre 16jährige Tochter/Sohn nach Hause kommt, und erzählt, dass sie/er gerade für 30 CHF am Sihlquai einem 60jährigen eins geblasen habe (davon haben sie natürlich nur 5CHF behalten, der Rest ging an den Zuhälter)… so zum Sackgeldaufbessern…
        tststs…

      • tststs sagt:

        @Meier: jetzt schiessen Sie aber den Vogel ab! Welcher 16jährige Halberwachsene möchte das WIRKLICH! Schon mal was von Gruppendruck etc. gehört…?!
        Zur guten Prostituiton gehört sexuelle Erfahrung (um sich auf den Freier einzustellen), und über die verfügt eine 16jährige sicher nicht!
        Und jetzt hätte ich die Frage wirklich gerne beantwortet: Ihre Reaktion, wenn es eines ihrer Kinder wäre?

      • Mark Meier sagt:

        Es gibt ja auch immer wie mehr Frauen die dies machen.. warum wohl? Escort Frauen verdienen bis zu 500 Franken pro Stunde… Putzfrauen ca 18 Franken in der Stunde… Mmmmh da muss sich wohl die einte oder andere Osteuropäerin und auch CH Frau nicht lange überlegen…… Aber ja es können nicht alle Frauen als Prostuierte arbeiten… gibt ja auch noch hässliche Frauen.. die würden halt nicht soviel Geld verdienen 😉

      • Paul sagt:

        Und ich muss meine Frage wiederholen: Ist das so? Machen es denn nicht viiiel mehr Frauen (halt einfach nicht so offen auf der STrasse)?
        Und warum es nicht mehr Männer tun, liegt ja auf der Hand: Weil Frauen problemlos und jederzeit gratis an unverbindlichen Sex kommen, ergo da keine Nachfrage besteht.

      • Mark Meier sagt:

        Ach komm schon Gruppendruck? Das ist schwach… was soll den bitte schön das für ne Gruppe sein die aus einem netten Mädchen eine Prostuierte macht? Das sind doch alles nur faule Ausreden… 😉 Fakt ist wenn Sie das möchte und Ihr Kunde das will wo ist dann bitte schön das Problem? Die Märchen vom bösen Zuhälter? Die aller aller aller meisten Frauen in diesem Gewerbe haben längst keinen mehr da Zuhälter in der Schweiz schon längst verboten ist 😉 Eben Emanzen erfindne ein Problem wo es keins gibt um das Märchen vom bösen MANN aufrecht zu erhalten ( diesmal in der Form vom Zuhälter, Freier)

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: 200 Franken ist angemessen?

      • tststs sagt:

        Sorry, Hr. Meier, das stimmt einfach nicht! Da sehe ich zuviel in die Polizeiarbeit hinein, als dass ich Ihnen das Märchen vom Goldküstenmädchen, dass sich für ein bisschen Weekend-Koks nackig macht einfach nicht. Es sind die Geschichten, die sich Freier (Männer und Frauen) zurechtlegen, damit sie vor sich selber einen F*** für 60CHF rechtfertigen können…

      • tststs sagt:

        @Sportpapi: Jup absolut. Oder wieviel selbstständig Erwerbende kennen Sie, die für weniger arbeiten? (und ja, es ist ein spezieller Beruf, da liegt ein zusätzlicher Aufschlag auch noch drin)…

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @Mark Meier: Hat Ihnen schon mal jemand gesagt, dass Sie ein ganz abstossender Typ sind….?

      • tststs sagt:

        Oder anders gesagt: was kostet schon wieder die 20minütige Wädlimassage beim Physio?
        🙂

      • tststs sagt:

        @HR. Meyer: nicht falsch verstehen, eine weitere Diskussion ist hier unmöglich, da Sie davon ausgehen, dass die Psyche eines Jugendlichen/Kind gleich funktioniert, wie die eines Erwachsenen…

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Ich finde den Betrag ziemlich tief, für eine hübsche junge Schweizerin, die auch hier leben möchte…

      • tststs sagt:

        @Sportpapi: Ist auch eher als Untergrenze gemeint 🙂

      • Frank Baum sagt:

        @tststs (10:30): Warum machen es nicht viel mehr Frauen? Angebot und Nachfrage. Ich glaube nicht, dass es zu wenige Prostituierte gibt. Ich bin eigentlich eher erstaunt, dass es so viele gibt – wenn es sich doch um den seelischen Selbstmord handeln soll, den uns die Emanzen andauernd weiss machen wollen.

      • tststs sagt:

        @Hr. Baum: Was hat jetzt Emanzipation jetzt schon wieder damit zu tun? Und was meinen Sie mit „so viele“? (meinen Sie im Verhältnis zur Bevölkerung)…
        Und bitte 1: Nachfrage und Angebot?! Weichen Sie der naheliegendsten Antwort extra aus?!
        🙂
        Und bitte 2: Nachfrage?! Und wenn 1 Milliarde Menschen die Nachfrage nach Kinderpornos hätten, würde das sie moralisch legitimieren?!

      • Reto Burgener sagt:

        @ tsts: Gegenfrage: Und wenn eine Milliarde die Nachfrage nach Luft verpesten hätte, würde dies dann moralisch legitim? Müsste man es ergo also verbieten, falls nicht?

      • Frank Baum sagt:

        @tststs: Sie haben argumentiert, dass es doch viel mehr Prostituierte geben müsste, wenn es ein normaler Job wäre. Ich behaupte, es gibt so viele Prostituierte wie es für sie Arbeit (also Nachfrage) gibt. Ich habe jedenfalls noch niemanden über Prostituierten-Mangel klagen hören. Man hört auch eher vom Preisverfall in der Branche. Käme ja nicht vor, wenn es zu wenig Prostituierte gäbe.

        Die Emanzen führen seit jeher einen Krieg gegen die Prostituierten und den Krieg haben sie verloren, wie Schwarzer in ihrem Tagi-Interview neulich selbst einräumte.

      • Frank Baum sagt:

        @tststs: Meine erste Antwort wartet noch auf Freischaltung. Zu Nachfrage nach Kinderporno: Nein, die Nachfrage rechtfertigt Kinderporno nicht. Deshalb ist Kinderporno auch verboten. Prostitution ist erlaubt und das ist auch gut so, solange wir es mit Erwachsenen zu tun haben. Es bietet vielen Frauen eine Verdienstmöglichkeit. Die Verdienstmöglichkeiten sind wohl leichter als die Alternativen. Aber eben: wenn es denn die pure Ausbeutung und der seelische Selbstmord sein soll, als den uns die Prostitution von den Emanzen dargestellt wird, warum kommen dann so viele hier her und tun es?

      • Wildkatze sagt:

        „Es bietet vielen Frauen eine Verdienstmöglichkeit.“ – Würden all die Arbeiten, die Frauen tagtäglich verrichten, ordnungsgemäss (lies: nach männlichen Kriterien) bezahlt, wären Frauen nicht auf solche Verdienstmöglichkeiten angewiesen.

      • Sportpapi sagt:

        @WK: Die täglichen Leistungen der Frauen werden nicht bezahlt? Die Geschichte wird nicht wahrer, wenn sie ständig wiederholt wird. Wovon leben denn diese Frauen, die keinen Lohn für ihre Mühen erhalten?

      • Wildkatze sagt:

        Traurig genug, Sportpapi, wenn Frauen als Entgelt für ihre Dienstleistungen (damit meine ich jetzt nicht Prostitution!) so entlohnt werden, dass sie gerade mal überleben können! Das nennen Sie Gleichberechtigung?

      • Wildkatze sagt:

        …und nein, Sportpapi, Kost + Logis sind keine angemessene Entlohnung!

    • Mark Meier sagt:

      Ihr unterschätzt 16 – 18 jährige gewaltig wie gesagt „Escort Frauen verdienen bis zu 500 Franken pro Stunde“ dass hier der Reiz vieler ist sich zum Gymi oder der Lehre noch ordentlich was dazu zu verdienen ist ja wohl verständlich und ihr gutes Recht… Warum sollte Sie dies nicht dürfen? Ich kenne kein einzigen Fall wo jemals eine solche junge Frau zur Prostitution gezwungen wurde… Zeigt mir doch bitte mal einen einzigen Fall?? (Wie gseagt Zuhälterei ist auch kein Argument da ja sowieso schon längst verboten und kaum mehr vorhanden in der Schweiz) Ein erfundenes Problem der CH Emanzen…

      • tststs sagt:

        @Meier: Nein, Sie kennen die 16-18jährigen nicht! SIE haben irgend ein Hollywoodklischeebild vor Augen! Und wenn Sie jetzt ernsthaft behaupten, Sie hätten noch keine solchen Fall gesehen, dann sagt das nur eines aus: Sie haben sich nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt…

      • Mark Meier sagt:

        CH Frauen haben einfach Angst davor dass Sie ihr wichtigstes Mittel in der Beziehung usw. verlieren… Sex… sobald dieser für den Mann jederzeit und zu klaren Konditionen zur Verfügung steht, kann man jederzeit eine Nutzwert Analyse durchführen und jedem Mann steht es frei entsprechend zu handeln und für sich zu klären was er bei welcher Frau in eine Beziehung, Sex usw investieren… z.B. warum eine immer ins Kino und Drinks einladen die einen nur hinhält wenn man für 100.- alles kriegt? Frauen verlieren dadruch sehr viel Macht und das macht Ihnen häufig Angst und daher kommt das Thema…

      • Reto Burgener sagt:

        @ Meier: Das finde ich ein gutes Argument. Frauen erwecken gerne den Eindruck, dass sie ‚Schwestern im Geiste‘ und einander verbunden sind. Dass sie alle gleich fühlen. Das ist natürlich Unsinn. Sie sind so individuell wie alle Menschen und untereinander in ewigem Konkurrenzkampf. Da darf man die Gründe für das dreiste Verlangen, Prostitution zu verbieten, schon mal hinterfragen.

      • tststs sagt:

        Herr Meier, Sie können jetzt noch tausend abstruse Gedankenkonstrukte aufbauen, und irgendwie die Schuld auf die Frauen selber abschieben, damit Sie ungestraft Ihr Schnäbi in eine 16jährige stecken können!
        Und nochmals die Frage: Ihre Reaktion bei den eigenen Kindern?
        Und äh, Sie dürfen die Stricherjungen ruhig auch zu den Opfern zählen. Es sind Sie, der gerade versucht ein Mann vs. Frau-Ding zu konstruieren… im Endeffekt geht es wohl eher um Triebabfuhr vs. Kinder/Jugendschutz…

      • Robert Furrer sagt:

        Mark Meier, m.E. Sie sind ein Grossmaul. Sie haben die Frage von tststs immer noch nicht beantwortet. Hier nochmals, für die ganz Langsamen: **wie toll fänden Sie es, wenn Ihre 16jährige Tochter/Sohn nach Hause kommt, und erzählt, dass sie/er gerade für 30 CHF am Sihlquai einem 60jährigen eins geblasen habe**
        Wir hätten durch die Antwort gerne einen etwas vertieften Einblick in Ihre Psyche…. die scheint nämlich schon ziemlich verkrustet zu sein

      • Lena sagt:

        Wenn das Geld so wichtig, sollen sich die Maedls doch prostituieren, ist mir eigentlich wurscht. Die Frage ist natuerlich, was im Elternhaus genau schief gelaufen ist. Wahrscheinlich so ziemlich alles..

      • tststs sagt:

        @Hr. Burgener: Sie fragen sich ernsthaft, weshalb ich verbieten will, dass meine 16jährige Tochter/Sohn (oder irgendjemandes anderes Kind) nicht als Sexspielzeug herhalten soll?!???????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????

      • tststs sagt:

        @Hr. Furrer: Wir können uns die Antwort doch eigentlich alle denken…. oder?!

      • Reto Burgener sagt:

        @ tsts: Sie und xy haben wirklich eine krankhafte Tendenz, auf Argumente mit persönlichen Unterstellungen („Ihr Schnäbi in… blablabla… “ zu reagieren. Können Sie diese Dinge nicht auseinander halten? Wird jemand der sich für Toleranz ggü Juden ausspricht selbst zum Juden? Wird jemand der sich für Toleranz und vor allem für Sachlichkeit und korrekte Argumente beim heutigen Thema einsetzt damit selbst zum Freier? Für Spatzenhirne wohl schon. Für alle anderen wohl kaum zwangsläufig !

      • Reto Burgener sagt:

        @ Furrer: Bei Ihren rhetorischen Fragen lassen Sie die Logik ausser Acht. Gegenfrage: Wie toll fänden Sie es denn wenn Ihre Frau oder Mutter nach Hause käme und erzählte, sie hätte gerade einem 80jährigen am Sihlquai einen geblasen? Merken Sie es nun? Es ist nicht wirklich das Alter, das uns daran verletzt und stört.

      • Robert Furrer sagt:

        @tststs: Ich denke schon, dass sein bisher Gesagtes Antwort genug ist. Trotzdem hätte ich nur zu gerne einen Blick in diesen Abgrund geworfen…. Ich vermute mal, dass es sich um jemanden handelt, der mit Beziehungen/Frauen/Sexualität bis anhin nur massive Probleme gehabt hat. Schuld sind natürlich die bösen (CH-)Frauen. Klar doch! Da sind die schweigsamen, unterwürfigen, allzeit bereiten Ausländergirls viel besser! Bis sie sich emanzipieren und davonrennen. Dann steht der Herr Meier jeweils wieder auf dem Start…..

      • Marcel Z. sagt:

        Also in einer einzigen Beziehung muss ich Herr Meier Recht geben, auch wenn es streng genommen off-topic ist: Zahlreichen Befürworterinnen eines Prostitutions- und Pornoverbotes geht es im Endeffekt um eine Monopolisierung der Sexualität innerhalb vordefinierter Beziehungsformen, wie aus unzähligen Posts zwischen den Zeilen hervor geht. Das ist natürlich ganz schlau- und eine letztendlich sehr schön ausformulierte Machtfrage. Sex = Macht, so einfach ist das- oder auch nicht, wie ich finde.

      • tststs sagt:

        @Marcel Z: Wenn ich es ein bisschen pointiert darstellen darf: Sie denken also, die durchschnittliche CH-Frau, hat deshalb ein Problem mit Jungendprostitution von Mädchen UND Knaben und will sie verbieten, weil sie so den eigenen Partner an sich binden kann?! Ich habe wirklich schon viele Gründe gehört, weshalb Prostitution verboten werden soll (Religion, Ethik, Hygiene), aber diesen Zusammenhang höre ich zum ersten Mal. Das würde doch in letzter Konsequenz heissen: Ich verabscheue Kinder/Jungendprostitution, lache mir aber einen Partner an, der evtl. genau auf das steht?!?

      • tststs sagt:

        @HR. Burgener: Okee, ich hätte es netter schreiben können und in eine Frage stellen: Hr. Meier, gehen Sie gerne zu minderjährigen Prostituierten. Denn ich habe das Gefühl, aus Ihren Zeilen zu lesen (da einiges ziemlicher Humbug ist), dass sie sich gerade zu rechtfertigen versuchen, dass es ok ist. (ausser es ist die eigene Tochter).
        Und ich glaube, gerade Worte wie „Schnäbi“ weisen darauf hin, dass ich mit deftigem Humor auf was hinweisen will. Wenn ich jemanden beleidigen will, mach ich das etwas offensichtlicher…
        😉

      • Reto Burgener sagt:

        @ tsts: okeeeeeeee, dann kommen wir ja langsam wieder auf eine sachliche Ebene, daran ist mir schon gelegen. Ich glaube im übrigen nicht, dass wer abstruse Argumente in Frage stellt, automatisch ein persönliches Interesse an entsprechenden Prostituierten haben muss. Die Frage ist wohl eher, wie man nicht wünschenswerte Situationen verändert, und da ist das Strafrecht wohl eher make-up als Lösung.

      • tststs sagt:

        Und selbst wenn es am Ende nur Make-Up wäre… ist es nicht eine Schande, dass es nicht einmal geschrieben steht (wo Papier doch sooo geduldig ist)…
        Und ich glaube, dass diese wünschenswerte Situation so herbeiführt, indem man die Nachfrage unterdrückt. Es kann doch nicht sein, dass eine Migrosangstellte fast um den Job bangen muss, wenn sie mal Alk an einen 15jährigen verkauft, aber vom Freier nicht einmal das Mindeste zu einer fairen Situation beizutragen verlangt wird…

      • Marcel Z. sagt:

        tsts: Ich rede hier von den bekannten Ideologinnen aus dem Dunstkreis von Alice Sch. Die anderen Frauen meine ich damit selbstverständlich nicht. Was meinen Standpunkt zu den 16-jährigen Prostituierten anbelangt: Näheres s. unten.

      • Reto Burgener sagt:

        @ tsts: nein in diesem fall find ich make-up nicht gut. das ist halt eine typisch linke position, der staat soll schauen (verbieten), der staat soll zahlen, der staat muss gross und stark sein. das ufert aus, ist nicht notwendig, utopisch und kontraproduktiv. zunehmende kriminalisierung ist wohl kaum eine lösung. mit dem phänomen der prostitution kann man leben. sie verbieten ist nonsense. die argumente dazu einfach haarsträubend.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Mark Meier:
        16jährige sind nicht in der Lage langfristig abzuschätzen was sie die so beschafften Luxusgüter- falls es diese Fälle wirklich so zahlreich gäbe- in Wahrheit kosten werden.
        Und Zuhälterei mag verboten sein,
        genau so wie schneller als 30 in einer 30-Zone unterwegs sein,
        sehr schlagkräftiges Argument eine Nichtexistenz von Verbrechen herbeireden zu wollen.
        Menschenhandel geschieht auch hier in CH.

    • Mark Meier sagt:

      Ich denke einfach Frau macht hier wieder aus einer Mücke einen Elefanten.. Nach dem Motto Sex mit einer 17 jährigen Pfui Pfui Pfui… sofort verbieten und da werden Märchen von Misshandlungen, Phsyche und weiss ich was alles für Ghost Storys herbeigezogen.. Mit einer 18 jährigen ist aber dann alles okay? Ach come on das ist doch schlicht naiv 🙂 Das ganze Thema ist ein Sturm im Wasserglas.. Viele CH Frauen kapieren einfach nicht, dass für sehr viele Ausländerinen dies ein sehr lukrativer weg ist sehr schnell, viel geld zu verdienen. Aber das passt halt nicht auf das Märchen vom bösen Mann…..

      • tststs sagt:

        Oh, noch sein schönes Konstrukt, die CH-Frau vs. die Ausländer-Frau

      • Mark Meier sagt:

        Kein Konstrukt.. Fakt… Ich war jahrelang im Bundesamt für Migration tätig und kenne 1000 und über 1000 solcher Beispiele… 😉
        Ostblock, Karibik, Asiaten Frauen die liebend gerne in die Schweiz kamen um für 3 Monate schön Geld zu scheffeln… Aber CH Frauen können einfach nicht begreifen, dass viele Frauen dies lieber machen als Putzen gehen, da die Arbeit „einfacher“ ist und Frau schneller mehr verdienst… Ist aber einfach Fakt… Aber CH Frauen erfinden dann immer irgend einen fiktiven bösen Zuhälter Mann (Übrigens nie ne Zuhälter Frau,,,, auch das passt nicht in das Emanzen Bild rein 😉

      • tststs sagt:

        Was hat genau das Migrationsamt damit zu tun? (also mit den Minderjährigen…?!?)
        Und come on, dann kennen Sie ja den „Wiener“, der fast tagtäglich in ZH einfährt… dann wissen sie auch, dass viele gleich wieder zurückgeschickt werden, also können gar nicht so viele Fälle auf Ihrem Pult gelandet sein… aber eben, dass Elternhaus ist ja schuld, wenn Kinder so easy Geld verdienen können…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Mark Meier:
        nein, auch mit einer 18 oder 25 oder noch älteren ist das nicht okay.

    • Mark Meier sagt:

      Ps: Wie immer versuche gewiesse Eltern Ihre Verantwortung dem Staat abzuschieben… Ganz einfach wenn Ihre 16 jährige Tochter auf den Strich geht… DANN HABEN SIE ALS ELTERN VERSAGT!!!!! nicht der Staat, nicht die Gesetzte, nicht die Gesellschaft… Sie als Eltern haben die Aufsichtspflicht!!! Zur Erinnerung z.B. „Haftung des Familienoberhaupts (Art. 333 ZGB)“ Die Eltern sind in der Sorgfaltspflicht für Ihre Kinder… aber ja ja auch das kann Frau und Mann heute ja gerne immer allen andern abschieben…Daher erübrigt sich die Frage was ich machen würde wenn es meine Tochter wäre 😉

      • Robert Furrer sagt:

        Nein genau darum erübrigt es sich nicht. Genau Ihre Worte. Weil genau Sie dafür verantwortlich wären. m.E. sie sind ein Feigling! Geben Sie uns bitte eine Antwort auf die Frage.

      • tststs sagt:

        Also ich halte fest: Minderjährige Prostituierte kommen aus einem schlecht geführten Elternhaus; deshalb machen sie es gerne, weil sie ja so easy Geld verdienen. Wenn also dann ein Freier sich an diesem Kind bedient, sind eigentlich die Eltern schuld…
        Nun ja, in einem Punkt gebe ich Ihnen recht: die Eltern müsstens besser wissen, weil sie ja die Erwachsenen sind…. Und äh, wer ist der andere erwachsene Mensch, der da noch mitmischelt…?!?

      • Reto Burgener sagt:

        @ Furrer: Wenn es sich für Sie noch nicht erübrigt hat, dann geben Sie mir doch eine Antwort auf meine Gegenfrage.

      • Frank Baum sagt:

        @Meier: Ich teile Ihre Meinung, dass es viele ausländische Frauen gibt, die durch Prostitution in der CH schnell Geld verdienen wollen. Die sind auch nicht so doof, wie dies von den Emanzen immer dargestellt wird sondern tun dies in vollem Bewssustsein, worauf sie sich da einlassen.

        Es ist auch richtig, dass die Eltern die Aufsichtspflicht für ihre Kinder haben. Es macht aber Sinn, Regeln zu schaffen, die den Eltern in dieser Rolle helfen und Kinder schützen, wenn die Eltern versagen sollten.

      • manuel sagt:

        herr furer ich glaube das war die antwort, herr meier ist allem anschein nach einer der wenigen, die noch auf ihre eigenen kinder achten, was sicherlich harte arbeit ist, die sich, zumindest in meinem umfeld, jedoch immer gelohnt hat.

      • Soraya sagt:

        10:32 „Na und? Gibt halt auch 16 jährige die so locker Geld verdienen wollen. Wo ist das Problem? Die sind handlungsfähig und dürfen selbst entscheiden. Solange Sie nicht dazu gezwungen werden, ist es ihr Recht.“
        10:46 „dass hier der Reiz vieler ist sich zum Gymi oder der Lehre noch ordentlich was dazu zu verdienen ist ja wohl verständlich und ihr gutes Recht… Warum sollte Sie dies nicht dürfen?“
        Diesen Aussagen nach, hätte ich eher erwartet, dass Sie ihre Tochter / ihren Sohn dabei unterstützen würden, ihr gutes Recht wahrzunehmen…..

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Mark Meier:
      ist Ihnen noch nie in den Sinn gekommen
      dass all diese osteuropäischen Frauen liebend gerne zuhause bleiben würden
      hätten sie dort die Möglichkeit zu einer Berufslehre inklusive Arbeitsstelle?
      Das eine ist zwischen zwei Übeln das anscheindend kleinere zu wählen,
      das andere, und komplett unaktzeptable,
      aufgrund dieser Wahl zu behaupten die Betroffenen würden gar keine Alternativen wollen.
      Widerlich.

      • Frank Baum sagt:

        @Steiner: Es gibt aber auch osteuropäische Frauen, die in Osteuropa bleiben und irgendeinen anderen Job – mit oder ohne Berufsausbildung – ausüben. Unmöglich ist das offenbar nicht. Andere kommen hier her und gehen in die Prostitution. Die, die kommen als auch die die nicht kommen kennen die Alternativen und entscheiden sich eben so, wie sie es für richtig halten. Ausserdem gibt es ja auch Schweizerinnen und Deutsche, die auch in die Prostitution gehen. Die hatten auch andere Alternativen, die sie aus einem Grund, der nur die betroffenen etwas angeht, nicht wahr genommen haben.

      • Marcel Z. sagt:

        Jedem Drogendealer, Einbrecher, Räuber und Dieb ergeht es nicht anders, Brunhilde: Die wären auch lieber zuhause geblieben. Nur die allerwenigsten Kriminellen haben ihr Schicksal freiwillig gewählt! Ich finde diese Hierarchisierung der Opferrollen etwas fragwürdig. Wieviele Menschen auf dieser Welt- Männer wie auch Frauen- müssen haasträubende Jobs (fern der Heimat) mangels Alternativen verrichten? Da ergeht es beiden Geschlechtern genau gleich- nur dass das eine Geschlecht seine Situation wesentlich besser verkauft, als das andere: Hier können wir Männer noch viel von den Frauen lernen!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Frank Baum
        @Marcel Z.
        ich habe von anscheinend besserer Wahl gesprochen, nur weil nicht alle kommen sollte man das Elend nicht kleinreden.
        Es ist auch noch nicht ganz Afrika bei uns eingewandert weil die Zustände teilweise fast untragbar sind.

        Diebstahl&Raub sind grundsätzlich kriminell, ein Delikt.
        Bei der Prostitution ist das (leider) nicht so.

      • Marcel Z. sagt:

        Der Punkt ist aber nicht, ob etwas erlaubt oder verboten ist, Brunhilde, sondern ob etwas grundsätzlich freiwillig geschieht oder nicht. Und hier sehe ich absolut keinen Unterschied zwischen einer Prostituierten und einem Kriminellen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Marcel Z.
        somit wir wieder bei der Grundsatzdebatte wären,
        ob es Zwangsprostitution gibt oder nicht,
        wie Umstände zu gewichten sind etc usw.

        Grundsätzlich kann Prostitution nur existieren weil eine Nachfrage da ist.
        Warum diese da ist, und ob sich dieses Bedürfnis nicht auch anders lösen liesse wäre dann noch mal eine lange Abhandlung wert… .

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        respektive wie dieses Wort „Freiwilligkeit“ genau definiert ist,
        gehört noch zum ersten Absatz.

      • Wildkatze sagt:

        Frank Baum:
        Als dermassen naiv habe ich Sie bis jetzt nicht erlebt. Haben Sie wirklich noch nie gehört, wie und mit welchen Methoden Frauen aus dem Ostblock in die Schweiz und andere westeuropäische Länder gelockt werden, um dann hier als Prostitutionssklavinnen zu enden? Glauben Sie wirklich an das Märchen, diese Frauen hätten sich ein solches Schicksal freiwillig ausgesucht? – Wen gedenken Sie hier zu verar…en? Uns oder sich selber?

      • tststs sagt:

        Aber sicher WK, für die osteuropäische Frau (oder für die Frau/Mann allgemein) gibt es doch nichts Tolleres als in die CH zu kommen und es denjenigen zu besorgen, die es gratis nicht bekommen…

      • Sportpapi sagt:

        @BS: „Grundsätzlich kann Prostitution nur existieren weil eine Nachfrage da ist. Warum diese da ist, und ob sich dieses Bedürfnis nicht auch anders lösen liesse wäre dann noch mal eine lange Abhandlung wert… .“ Da wäre ich nun auf Ihre Überlegungen sehr gespannt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi:
        ich kopier Ihnen einen Ausschnitt von PL
        „Wer nicht verzichten will, soll sich entsprechend bemühen, Sex ist eine Art der Kommunikation, das ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Wer das nicht will, muss halt verzichten. Davon stirbt man nicht.“

        Wer glaubt dabei dennoch sterben zu müssen kann ja selber Hand anlegen mal ganz plakativ formuliert.

        Ob Mann bei der Prostituierten Triebabfuhr bis Zärtlichkeit, Anerkennung, Zuwendung/zuhören etc als Dienstleistung sucht, spielt für mich keine grosse Rolle, die Meisten hätten für jeden Fall Alternativen, wenn sie sich denn bemühten…

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, genau das habe ich gestern schon gesagt: Die Nachfrage muss gezügelt werden. Dann gibt es auch kein Angebot. Umgekehrt funktioniert das Ganze nicht.

      • Arno sagt:

        Wenn die Nachfrage gezügelt wird, …sinken die Preise Wildkatze

        Es gibt Schulen, wo 16 -18 jährige Mädchen sich buchstäblich aufdrängen und so einen Markt kreieren…Wo liegt da ihre Moral ? Vielleicht haben gewisse Frauen einfach eine andere Einstellung zu gekauftem Sex, als sie dies haben.
        Selber bin ich für ein Verbot unter 18 Jahren…übrigens

      • Wildkatze sagt:

        Ja, ja, Arno…die Frauen sind schuld. Das wissen wir schon seit Adam und Eva!

      • Arno sagt:

        Das ist jetzt aber ein ‚Büsi-hafte“ Antwort Wildkatze…aber Recht haben sie ; Gott hätte die Frauen weniger hübsch machen sollen; vielleicht mit zwei Reihen Püppis …oder sowas Arbeitsaufwendiges…

    • Mark Meier sagt:

      Schon herzig wie emotional hier gewiesse Frauen und Männer „argumentieren“ da werden ässuerungen zu meinem „Schnäbi“ gemacht, oder das ich Argumente für meinen Puff Besuch suche, meine Tochter auf den Strich geht, dass: „all diese osteuropäischen Frauen liebend gerne zuhause bleiben würden hätten sie dort die Möglichkeit zu einer Berufslehre inklusive Arbeitsstelle“ usw usw.. lustig 🙂 Wie gesagt wo den Emanzen die Argumente ausgehen müssen Sie halt persönlich und primitiv werden… und mal wieder das alte Märchen vom bösem Mann herausholen…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Mark Meier:
        aufschlussreich finde ich eher Ihr Gebrauch von Smileys an unpassendsten Stellen, das verniedlichen der Gegenargumentierer, das Verwedeln,
        und das Einschiessen auf „Emanzen“ und den ewigen Kampf gegen diese.

      • tststs sagt:

        Ach, wenn Sie sich auch sooo als Zielscheibe aufdrängen…
        Und übrigens, diese „Emanzen“ kämpfen hier auch für die männlichen Prostituierten… der Mann ist also nicht nur Täter…

      • Mark Meier sagt:

        Ich verstehe einfach das hier offenbar eine Anfrage und ein Angebot besteht und wenn dieses einvernehmlich und freiwillig geschieht wo ist dann das Problem? Und ja wenn sich Ihre 17jährige Tochter prostituiert haben Sie als Eltern schlicht versagt. Aber eben unterschwellig merkt man an der Reaktion einiger Frauen sehr gut und einfach, dass Sie eigentlich völlig gegen die Prostitution sind, da sie um ihre Macht fürchten, denn ja Sex=Macht. Aber diese verschwindet wenn Sex immer und überall erhätlich ist, und von dem haben viele Frauen Angst und alles andere ist Augenwischerei.

      • tststs sagt:

        Sie geben sich die Antwort selber: „Und ja wenn sich Ihre 17jährige Tochter prostituiert haben Sie als Eltern schlicht versagt“ (oder von mir aus ähnlicher Hintergrund). Wenn Eltern versagen, dann springt der „Staat“ (im weitesten Sinne) ein… Analog wie wenn ein Kind von seinen Eltern körperlich misshandelt wird, da hat die Öffentlichkeit auch ein Recht einzugreifen und entsprechende Gesetze zu machen.

      • Mark Meier sagt:

        Wie gesagt typisch für gewisse Frauen,, wenn jemand nicht gleicher Meinung ist, wird er gleich unter der Gürtellinie angegriffen. Sie kennen mich nicht, aber schreiben hier grossartig von meinem Penis, meiner Nutten Tochter, meinen Puff Besuchen, das ich eine arme Sau sei usw usw… Ja ich habe eine andere Meinung als Sie und ja ich halte ihre Meinung für naiv und falsch aber deswegen werde ich nicht gleich so primitiv. Kommunikation bedeutet immer, dass auch die Gegenpartei Recht haben könnte…. Aber das Sie das verstehen erwarte ich nach ihrem Auftreten von heute auch nicht mehr….

      • Mark Meier sagt:

        Mehr Gesetze bedeutet auch immer weniger Freiheiten… Der Staat kann und sollte auch nicht alles regeln… mein Gott wo bleibt die Eigenverantwortung? Wollen sie zustände wie in Schweden? Wo es bereits vergewaltigung ist, wenn man eine Stellung macht der die andere Person nicht möchte? Oder Amerika, wo ich jede Frau wegen passiver sexueller Belästigung anzeigen kann, die einen zu tiefen Ausschnitt im Büro trägt? Ich bin froh lebe ich in der Schweiz wo eben genau nicht für jeden Brunz ein Gesetz besteht und das ist auch gut so…

      • tststs sagt:

        Herr Meier, wenn das Wort „Schnäbi“ tatsächlich für Sie schon primitiv ist, dann messen Sie wirklich mit zweierlei Mass. Nur weil Sie nicht so derbe Worte wie ich gebrachen, heisst das noch lange nicht, dass Ihre Inhalte weniger primitiv sind. Wobei ich hier schon festhalten möchte, dass ich Sie nicht für primitv halte. Ich schwanke noch zwischen „unlogisch“ (Sie unterstellen zB den Prostituierten gleichzeitig Freiwilligkeit und versagende Eltern) und „Provokateur“…

      • tststs sagt:

        Und schon der nächste Widerspruch: Wie kann es in der Eigenverantwortung liegen, wenn man durch das Elternhaus „traumatisiert“ wurde?!

      • tststs sagt:

        Und übrigens… Freiheit ist für diejenigen, die nichts zu verlieren haben… (hab nicht ich gesagt, Janis‘ Meinung…)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Für Organe besteht auch ein Markt, trotzdem wird der Organhandel nicht freigegeben. Warum ist es erwachsenen Menschen verboten, ein Organ zu verkaufen, z.B. eine Niere, wir haben zwei und brauchen nur eine. Oder ein Stück Leber, das würde schon reichen, die Leber wächst mit ihren Aufgaben…..

        Es gibt Bereiche, die man nicht dem Markt überlassen darf, bei uns wird z.B. auch die Leihmutterschaft dazu gezählt, zu Recht IMHO. Warum nicht alles dem Markt überlassen werden darf, kann jeder selber überlegen, wenn er willens ist……

      • Mark Meier sagt:

        ja ihr Verhalten und das einiger andern war primitiv, oder wie würden sie reagieren wenn ich ihnen das gleich gesagt hätte? Sie wollen einfach einen Striche Junge für ihre Muschi, ihre Tochter ist eine Prostituiere die für 10 Franken einem alten Sack eins bläst, sie wollen nur minderjährige bumsen, sie sind nur Muschi gesteuert, sie gehen regelmässig ins Puff, sie sind ne arme Sau usw usw. merken sie etwas? ja so zu argumentieren nur weil jemand eine andere Meinug hat ist doch wirklich unter aller sau… im realen leben hätten sie für solche Beleidigungen eine gebrochene Nase versprochen 😉

      • Mark Meier sagt:

        Ich glaube einfach nach wie vor Emanzen erschaffen ein Problem wo keines ist. Es haben meherer Untersuchungen gezeigt das es in der CH zwar erlaubt ist 16 jährige zu prostiuieren… Aber weder auf der Strasse noch auf Internet Seiten usw usw wurde bei den Studien ein solches Angebot auch wirklich gefunden. (War letztens ein Artikel im 20 Min darüber) Und was Ausländerinnen angeht die in die Schweiz für 3 Monate kommen, da gilt wie immer Angebot/ Nachfrage und die Frauen machen es schlicht und einfach weil es schnell und leicht verdientes Geld ist obs den CH Frauen passt oder nicht 😉

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        Mark Meier ist echt einfach ekelhaft… unglaublich so Männer…
        tststs, ich steh hinter dir!

      • tststs sagt:

        Sorry, aber das was Sie gerade schreiben, habe ich so hier nirgends gelesen… Wenn Sie direkt auf mich ansprechen: Ich habe Sie GEFRAGT, wie Sie das sehen WÜRDEN, FALLS Ihre Tochter so was machen würde? Und diese Frage muss doch erlaubt sein, so vehement (und mit welchen Argumenten) wie Sie hier die Prostitution Minderjähriger vertreten…

      • Mark Meier sagt:

        Und wie unten schon mal erwähnt..verbieten sie doch Prostitution in der CH ist mir als glücklicher Familienvater eigentlich wirklich ziemlich egal. Aber gleichzeitig werden die Vergewaltigungen und Kindsmissbräuche massiv steigen, wie es in etlichen Ländern zu sehen war.. Naja spätistens dann sollten sie sich als Frau fragen ob dies ein guter Deal was? Mir als Mann ist es ja gleich,,, mich will ja Morgens um halb 2 auf dem Nachhauseweg niemand vergewaltigen, welcher sein Trieb nicht an einer Hure befriedigen konnte… aber nur zu verbieten sie die Prostitution.. Frauenwelt wird es ihnen danken

      • tststs sagt:

        Und nur damit ichs wieder mal geschrieben habe: Wer Emanze als Schimpfwort gebraucht, sagt mehr über sich selber aus, als über die Bezeichneten…

      • tststs sagt:

        So Mark Meier, da Sie diese Behauptung (steigende Vergewaltigungen) jetzt mehrfach gepostet haben, hätte ich gerne dazu eine Quelle. Bitte.

      • Mark Meier sagt:

        doch leider wurde genau das mir alles im verlauf vom Tag in diesm Blog von gewiessen an den Kopf geworfen… sie können es gerne in den Kommentaren nachlesen… was ich wirklich schade finde jemanden so unter der Gürtellinie anzugreifen, nur weil ich ne andere Sicht auf die Dinge habe. Anders bedeutet nicht falsch… aber das es Leute gibt die dann so primitiv und angriffig sind naja so leute tun mir nur leid… eben im realen leben würden sie sich das nie trauen da gäbe es ne anzeige oder ne kopfnuss von mir 😉

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        Der kann doch kein „glücklich verheirateter Mann sein“, so wie er über Frauen redet… was ist das für eine Frau? Was soll das für eine Partnerschaft sein?

      • tststs sagt:

        Ich habe mir jetzt kurz die Mühe gemacht (ja so langweilig ist mir gerade), und die Posts durchsucht. Das Wort „Sau“ wird ledilgich von Ihnen und Marcel Z. in der Aussage „Sex mit Minderjährigen ist unter aller Sau“ verwendet… ich ja lande langsam beim Prädikat „unlogisch“…
        😉

      • Mark Meier sagt:

        Die Emanze ist der natürliche Feind des Mannes… Sobald sich Emanzen auch bei den Fragen für Männer einsetzten wo wir benachteiligt werden AHV, Millitär, Scheidungsrecht ändere ich meine Meinung gerne vorher sind Emanzen nur an einer Besserstellung der Frau und nicht an einer Gleichstellung interessiert… und solange nehme ich Sie nicht ernst.

      • tststs sagt:

        Wie gesagt, auch mit diesem Post sagen Sie mehr über sich aus, als über die von Ihnen gemeinten „Emanzen“…

      • Mark Meier sagt:

        Herrlich jetzt greifen sie auch noch meine Ehe und meine Frau an ohne mich zu kennen? Ich finde sie super 🙂 Sie könnten grad mit Papa Wango ein wenig Muscheln werfen gehen und den Leuten ihre Zukunft verraten 🙂
        Bitte noch einmal… sie haben eine andere Meinung als ich? okay halte ich sie für naiv? ja.. greife ich sie dafür unter der gürtelinie an? nein…

      • Mark Meier sagt:

        wie gesagt tststs das Sie alle Männer und Pauschal Verdacht stellen und die Männer an allem Schuld sind ist mir klar… und auch immer wieder aus ihren Posts heraus zu lesen…

      • tststs sagt:

        Meine Fresse, ich wechsle von „unlogisch“ zu „kreativ-widersprüchlich“… ich habe kein einziges Mal von Schuld gesprochen. Und Sie haben schon mitbekommen, dass ich mit Prostitution per se kein Problem habe…

      • Mark Meier sagt:

        Wie gesagt verbieten sie die Prostitution ist mir wirklich egal. Dafür werden, wie es die Praxis gezeigt hat, wieder mehr Frauen vergewaltigt werden… Aber lösungsorientiertes Denken hat noch nie zu den Stärken von SP Emanzen Frauen gehört…Da ist der Mann sowieso immer der Täter und die Frau das arme Opfer und jeder Mann mit anderem Meinung wird auf das primitivste unter der Gürtellinie angegrifen. Meiner Meinung klar nicht verbieten, einen offiziellen Beruf daraus machen, Steuern einkassieren, Polizeilich überprüfen.. evt Rahmenverträge? GAV? Mindestlöhne, Arbeitszeiten usw regulieren..

      • tststs sagt:

        Quelle?

      • Mark Meier sagt:

        Jetzt verstehe ich sie… weil sie keinen Sex haben wollen sie prostitution verbieten? nach dem motto sie haben schon seit 5 jahren keinen sex mehr gehabt, dann darf auch kein anderer? ach emanzen herrlich… immer gegen männer stänkern aber wehe die batterien für den vibrator sind fertig… dann zeigen sie ihr wahres frustriertes gesicht….. tja sorry als mann in der ch kannst du immer sex haben 🙂 ich mit meiner lieben frau, wer keine hat kann zu einer nutte ist doch auch gut so…… du bist sicher das dicke kind gewesen mit welchem niemand spielen wollte 🙂

      • Mara sagt:

        Mark Meier, was ist denn mit Ihnen los? Fühlen Sie sich wohl in der untersten Schublade? – Lasst sie uns schliessn, los!

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        Hallo Mark Meier, ICH wars die ihre Ehe angesprochen hat, nicht tststs

      • tststs sagt:

        WOW, W-O-W, WOW! Weil ich nach einer Quelle frage, habe ich keine Sex?
        Letzte Chance auf Dialog, sonst gehe ich auch ins beleidigen über…

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        Ich find Sie in Ihren Aussagen einfach so scheusslich, dass ich es mir nicht vorstellen kann, wie ein normales weibliches (von mir aus auch männliches Wesen) es mit Ihnen auf Dauer aushalten könnte. Das können Sie jetzt gerne als Angriff auffassen, denn SIE greifen hier die ganze Zeit schon an

      • Mark Meier sagt:

        tja ich wehre mich nur… schon lustig typisch emanzen weiber… die ganze zeit beleidigen und wenn sich mann dann wehrt fangt ihr gleich zu weinen an… kein wunder gibt es soviele frauenhäuser in der CH,,,, typisch frau.. die ganze zeit provozieren und angreifen und wenn es dann retour gibt wird gleich los geheult und mann ist wieder der böse.. ich bin glücklich verheiratet… im gegensatz zu einigen alleierziehenden Frauen hier bei welchen die Männer aus guten Grund abgehauen sind,,, aber eben die eigenen Fehler sieht man ja nie oder? aber natürlich war auch damals der Ex Mann schuld was?

      • Wildkatze sagt:

        Ich lach mich schief, Leute…! Mark Meier fordert also ernsthaft, dass Emanzen sich auch für die armen Männer einsetzen müssen. Das ist der Witz des Jahrhunderts! – Was sollen wir Frauen denn noch alles für solche Männer tun? Da können sie schon nicht waschen, putzen, kochen, einkaufen, Kinder erziehen, nicht mal den Geburtstag ihrer Kinder und Eltern können sie sich merken, für ihre Triebabfuhr müssen wir auch bereit stehen, und für ihren emotionalen Mist müssen wir ebenfalls als Abfallkübel herhalten – und jetzt sollen wir auch noch für deren Rechte kämpfen??!! Gaaaaht’s no?

      • tststs sagt:

        Naja WK, ich finde schon, dass die wahren Emanzen sich für die Emanzipierung der Menschen einsetzen sollte…
        Aber ja, da MM offensichtlich doch nicht den Mut hat zu einer Minderjährigen zu gehen und sich lieber der SM-Sitzung hier weiter aussetzt, lassen wir ihn doch im Glauben, dass er uns zum weinen bringt… (nein MM, so gut sind Ihre Smileys nicht, als dass sie Freudentränen hervorlocken…)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wie sollte dieser Mark Meier mit dem IQ einer Crèmeschnitte wissen, was eine Quelle ist? Der weiss gar nichts, ausser dass er das Schnäbi nicht nur zum Bislen brauchen kann. Es hat keinen Sinn, auf den Stuss einzugehen.

      • Wildkatze sagt:

        Sich selbst ein solches Armutszeugnis auszustellen, das schaffen wohl nur Männer wie Meier + Gabathuler.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Mark Meier:
        Sie vermitteln mir nicht den Eindruck dass es Ihnen um die Sache ginge.
        Und ich denke Sie amüsieren sich darüber
        wie Sie gezielt un-nette Reaktionen provozieren konnten
        und nun auf Unschuldslamm machen können
        „schaut mal wie man hier mit mir umgegangen ist“.

        Anstatt uns aufzufordern genauer nachzulesen
        kümmerten Sie sich besser mal ums Nachlesen Ihrer eigenen Beiträge!!!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Mark Meier
        2/ ja, wenn eines unserer Kinder in die Prostitution ginge dann hätten wir allerdings sehr versagt!
        Aber wissen Sie was?!
        Wir wären dennoch hoffentlich froh wenn ein bisschen Gesundere als wir sich dann für unsere Kinder einsetzen würden!
        Und genauso sehe ich das im Bezug auf Kinder anderer Eltern welche aufgrund desaströser Zustände da reinrutschen.
        Um sich über Materielles, welches sich so leicht zu beschaffen scheint, tiefe innere Defizite zuzuschütten,
        den betroffenen Kindern
        nützt es einen Dreck
        dass Ihnen klar ist dass deren Eltern versagt haben.

      • Pixel sagt:

        Liebe Leute, es lohnt sich nicht, sich mit solchen Menschen wie Herrn Meier auf eine Diskussion einzulassen. ER sucht die Provokation indem ER unter die Gürtellinie schlägt. Ignorieren und somit keine Angriffs- und Provokationsfläche bieten und sich außerdem viel Zeit und Energie sparen ist besser. Ich sag das nicht, weil ich es besser wissen möchte, sondern weil es mich so wütend macht, dass es immer wieder Menschen gibt, die IHREN EIGENEN Frust und Zorn via solcher Plattformen loswerden müssen.

  • Philipp Rittermann sagt:

    zum krönenden abschluss hab‘ ich noch was passendes von mickie krause -> „Wir bumsen hier, Wir bumsen da, Wir bumsen hier, Wir bumsen da.Tausend nackte Weiber auf dem Männer-Pissoir. Tausend nackte Weiber auf dem Männer-Pissoir.
    Ich bin der Mickie Krause und fahre in den Süden. Ich will jetzt endlich wissen wie spaniens Frauen lieben. Im Puff von Barcelona,
    da pimpern wir uns fit. Wer hat noch Lust? Wer will nochmal? Wir nehmen alle mit.“

  • Andreas Ka sagt:

    Werte Frau Galladé
    Es freut mich, dass sie sich so sehr gegen diese abscheuliche Ausbeutung von minderjährigen Frauen einsetzen. Ein Verbot wäre ein Schritt auf gesetzlicher Ebene, doch würde es allein das Problem nicht lösen. Solange es zahlende Freier gibt, gibt es auch skrupellose Frauenhändler. Davon betroffen sind ja nicht nur Minderjährige!
    Übrigens, wenn es stimmt, dass die Mädchen durch die Prostitution Schaden an Leib und Seele nehmen, dann gilt das auch für Frauen, die ihr eigenes ungeborenes Kind abtreiben. Klar, das betrifft nicht alle, denn manche Seelen sind bereits abgestumpft.

  • tststs sagt:

    1. Es gilt nicht Prostiution zu verbieten, sondern Zuhälterei!
    Denn ich bin 2. der Meinung, dass es tatsächlich Frauen gibt, die in diesem Beruf eine gewisse „selbstständige Erwerbstätigkeit“ sehen; und das ist ihr gutes Recht. Es ist aber 3. festzuhalten, dass es eine solche faire Dienstleistung sicher nicht ab 50 CHF am Strassenrand geboten werden kann. Damit kommen wir zu 4. ich habe mit Prostitution per se kein Problem (egal ob Mann oder Frau), aber der Zynismus, der hier an den Tag gelegt wird, ist erschreckend! „Sackgeld aufbessern“, „Sex für sozialen Status“?! Dies mag es geben, aber idR steht hinter der Durchschnittsprostituierten eine andere, meist traurige Geschichte!

    • Paul sagt:

      Ist das so? Oder ist das einfach der sichtbare Teil der Prostitution? Als Student habe ich einer 16-jährigen Nachhilfe gegeben, die freimütig eingeräumt hat, mit Ihrem 32-jährigen „Freund“ vor allem deshalb ins Bett zu gehen, weil er ihr teure Klamotten kauft. Fand ich krass, sie nicht.
      Ich habe ein grosses Problem mit Menschenhandel und Zuhälterei, aber bei diesen schlimmen Verbrechen ist mir völlig einerlei, ob das Opfer 16 oder 35 ist. Aber wenn eine Schülerin sich einen generösen Liebhaber hält, dann ist das meiner Meinung nach ihre Sache. Und auch das ist Prostitution.

    • Sportpapi sagt:

      Völlig einverstanden. Wobei bei dem, was Sie Zynismus nennen, vor allem das Problem andiskutiert wird, dass auch ausserhalb der „offiziellen“ Prostitution häufig/gelegentlich Sex auch in unterschiedlichsten Formen ein Handlungsgut ist, für das eine Gegenleistung gefordert wird.

    • Pixel sagt:

      @tsts: ich bin vollkommen ihrer Meinung! Und ich habe auch schon von Frauen gehört, die gerne und bewusst und ohne weitere zwingenden Hintergründe diesem Erwerb nachgehen. Bestimmt sind das nicht diejenigen, die man auf der Strasse antrifft. Es gilt die Zuhälterei und nicht die Prostitution an sich zu bekämpfen!
      @paul: nein, es ist nicht egal ob 16 oder 35! Ab einem gewissen Alter ist man für sich und seine Lebensentscheidungen selbst verantwortlich.

  • Robert Furrer sagt:

    Ich habe mal eine Frau nach Jahren wiedergetroffen, welche zwischenzeitlich angefangen hatte sich den Lebensunterhalt mit gehobener Prostitution zu finanzieren. Sie machte es freiwillig. Wegn dem Pelzmantel und dem schönen Auto, wie sie mir sagte. Lustigerweise fand sie Männer widerlich! Wenn jemand es von sich aus macht, ist es mir völlig schnuppe & nicht meine Sache. Anders aber wenn Männer unschuldige Girls in die Prostitution zwingen! Diese Leben werden wissentlich zerstört. Diese Männer würde ich ohne Wimperzucken hinrichten lassen. Unsere Behörden sind unfähig oder profitieren davon

    • Pat sagt:

      Soso. Hinrichten lassen. Aha.

      Herr Furrer, ich nehme mich zusammen und werfe Ihnen kein rüdes Schimpfwort an den Kopf. Sie heissen nicht etwa Ibrahim al Ahram ibn Irgendwas?!

      • James sagt:

        @Pat

        Herrn Furrers Aussage unterstütze ich vollumfänglich. Und nein, ich heisse nicht Ibrahim, Mohammed o.Ä. Aber wer bewusst das Leben von jemand anderem zerstört, verdient es auch, dass sein eigenes zerstört wird. Auge um Auge…

  • Issey Schnyder sagt:

    Mich stört das schon seit Jahren, auch wenn ich nicht direkt betroffen bin. Auf der einen Seite wird argumentiert, dass Prostitution ein Gewerbe ist, und auf der anderen Seite wird argumentiert, dass es das eben aus moralischen Überlegungen heraus eben gerade nicht ist. Daraus ist ein unmöglicher Graubereich entstanden. Prostitution ist nun legal, doch kein ordentlicher Beruf. Wenn es tatsächlich ein Gewerbe wäre, so müsste man konsequent dieses Gewerbe auch als Beruf organisieren mit, Arbeiterschutz, Berufs- und Gesundheitsvorschriften, Arbeitsvertragen, Kaufverträgen usw.

    • Sportpapi sagt:

      Müsste man, genau.

    • Issey Schnyder sagt:

      oder man sagt, dass das kein ordentlicher Beruf ist, auch kein Gewerbe und somit dürfte auch kein Geld fliessen. Zumindest nicht in dieser Grössenordnung. Somit illegal. Selbstverständlich können wir kaum kontrollieren, was hinter den vier Wänden geschieht, doch was auf öffentlichem Gelände passiert. So oder so. 16 Jährige Männer und Frauen gehören nach beiderlei Gesichtspunkten nicht in die Prostitution. Das kann’s einfach nicht sein. Ich für mich würde dafür einstehen, dass Prostitution ein ordentlicher Beruf wird. Mit allen positiven und negativen Konsequenzen. Was jetzt ist, ist unhaltbar!

      • Sportpapi sagt:

        Dumm nur, dass Ihnen dann Leute im Wege stehen werden, die Prostitution generell verbieten möchten. Und glauben, mit dem Verbot und harten Strafen sei das Problem dann gelöst. (Zynisch: wovon leben dann eigentlich die Frauen, die heute offenbar gar keine Alternative haben als sich zu prostituieren?)

      • tststs sagt:

        @Hr. Meier: aber sie glauben doch nicht ernsthaft, dass die Durchschnittprostituierte „davon leben“… Ihre Zuhälter leben davon, die Postituierten überleben…

      • Issey Schnyder sagt:

        Ja klar, dumm nur. Deshalb ja jetzt diese unsägliche Lösung. Das ist mir schon bewusst. Ausser eine Interessensgruppe könnte sich entschliessen die Verfassung ändern zu wollen…. 😉

  • Widerspenstige sagt:

    Frau Galladé, ich danke Ihnen sehr für Ihren mutigen Einsatz für diesen skandallösen Zustand in der international als äusserst humanitäres Land angesehenen Schweiz! Endlich kommt Bewegung in diesen Schandfleck der Menschenrechte und soll per Gesetz verboten werden.

    Jeder Freier macht sich strafbar und leistet Beihilfe zu Menschenhandel und Ausbeutung. Ich gehe noch weiter und stelle Beihilfe zum seelischen Mord an Minderjährigen als kriminelle Tat fest. Es ist inakzeptabel und gehört unter Strafe! Der Strassenstrich gehört abgeschafft. Nur lizenzierte Bordelle sollen bestehen bleiben. So.

    • Thomas sagt:

      Verbietet die Prostitution! Das Alter kann doch nicht das Kriterium sein.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Genau!

      • manuel sagt:

        nur das es hier meist nicht nur ausschliesslich um minderjährige geht, zumindest nicht in den kommentaren. und bei der minderjährigkeit sehe ich halt auch nicht zwingend auf gesetzesstufe eine notwendigkeit, da sind meines erachtens die eltern veranwortlich, und diese verantwortung ist ihnen bei missachtung zu entziehen. noch mehr papier vollschreiben bringt da auch nichts. übrigens sind drogen weiterhin verboten, was eben genau zum unreinen stoff führt, neue drogen hervorruft, da anfangs noch unbekannt auch nicht verboten, die (neben)wirkungen unbekannt, bald verboten und sogleich ersetzt.

    • manuel sagt:

      ihr mit eurer verbotitis, und da glaubt ihr wirklich, das sich so die situation ändert. alles was verboten ist wird einen stock tiefer gehandelt. sprich ist noch schlechter kontrolliertbar, was für die damen ganz bestimmt eine zusätzliche verschlechterung wäre. siehe auch drogen (keine qualitätskontrolle, immer wieder neue substanzen, die wieder neu verboten werden müssen) oder auch waffenhandel (steinreiche händler die von höchster ebene gedeckt werden etc) mit verboten wird absolut nichts erreicht, zumal die heutigen konsequenzen (bussen, bedingte haftstrafen udg) nicht wirklich abschrecken.

      • tststs sagt:

        @Manuel: Gerade wenn Sie die schweizerische Drogenpolitik nehmen. Es ist immer noch verboten, aber man hat auf das 4Säulen-Programm umgeschaltet. Dies sollte doch auch bei der Prostitution möglich sein. Und damit wirkungsvolle Prävention betrieben werden kann, muss es zuerst in den Köpfen angelangen, dass es nicht OK ist, einen Minderjährigen für Sex zu bezahlen, egal ob oder aus welchen Gründen es der Jugendliche will.

  • Mark Meier sagt:

    Das älteste Gewerbe der Welt… Gab es immer, wird es immer geben… und dies ist auch gut so.. Egal ob es nun ein paar Kampfemanzen gefällt oder nicht…. Ist doch super als Mann…Sex wird von Frauen oft als Machtinstrument missbraucht nach dem Motto wenn du dies und jenes machst gibt es Sex, falls du nicht machst was du willst Sexenzug… Männer die dies mitmachen sind selber schuld… Schlussendlich ist es eine Nutzwert Analyse wieviel Geld bin ich bereit in Sex oder Beziehung zu investieren. (Und auch wenn ich euer Klische zerstören muss ich bin glücklich vergeben und gehe nicht ins Puff)

    • Mark Meier sagt:

      Ps: die Vorteile der Prostitution sind übrigens auch bekannt.. überall wo Prostitution verboten ist steigt die Zahl der Kindsmissbräuche und Vergewaltigungen an.Und Schlussendlich ist eine 16 Jährige halt handlungsfähig und darf selbst entscheiden ob Sie ihren Körper verkauft oder nicht..Wo würden wir den den Strich zur Prostitution ziehen? Wenn sie ein Mann ins Kino einladet und dafür Sex bekommt? Oder nur wenn er Ihr Bargeld gibt? Wie sieht es aus mit Schmuck? In der Realität ist die Grenze zwischen bezahlen für eine Prostitutierte und den „Geschenken“ die eine normale Frau wünscht fliessend

      • Wildkatze sagt:

        „Das älteste Gewerbe der Welt“ – da ist Prostitution nicht, wird aber von den Konsumenten derselben immer wieder gerne als solches dargestellt.

  • Tomas sagt:

    Ich verstehe nicht ganz, was der heutige Artikel bewirken soll. Soll es jetzt Unterhaltung sein? Oder Agitation für etwas, was man mehrheitlich eigentlich sowieso ähnlich sieht?
    Das Problem liegt wohl darin, dass man allgemein jeder Person ab 16 gewisse Rechte zubilligt, die man dann aber, wenn es um Prostitution geht, wieder am liebsten absprechen will. Moralisch mag es verständlich sein, rechtlich ist es aber inkonsequent.

    Das Problem ist eigentlich nur die Ausbeutung, sofern sie stattfindet. Niemand sollte egal was gegen seinen Willen tun müssen.

  • Jörg Wirz sagt:

    Wenn Sie Prostitution moralisch nicht bewerten wollen, dann beabsichtigen Sie entweder dieser Frage auszuweichen oder Sie betrachten sie als Ware/Dienstleistung und entsprechend auch die Frau als Ware oder als Objekt.

    Beides ist falsch. Ueberlegen Sie sich mal um was es bei der Sexualität wirklich geht und wie wichtig die Gefühle dabei sind.

    Ueberlegen Sie sich dann in einem weiteren Schritt wie sich eine Frau fühlt, die zum ersten Mal Ihren Körper verkaufen muss an einen fremden Mann, der sie nur als Objekt sieht.

    Merken Sie jetzt, wieso hier Moral oder auch Ethik im Spiel ist?

  • Kurt Ochsner sagt:

    Es geht doch überhaupt nicht darum, ob es für 16/17-jährige gut ist, sich zu prostituieren – das ist es fraglos nicht. Es geht darum, ob das Strafrecht hier das richtige Werkzeug ist und zur Verbesserung der realen Situation beiträgt oder nicht. Chantal Galladé und ihr Partner, Strafrechts-Professor Daniel Jositsch, reiten auf der heutzutage sehr populären Repressions-Welle, wenn es um soziale Probleme geht. Sie verkennen, dass diese Repression die sozialen Probleme auch verschärfen kann.

    • Reto Burgener sagt:

      Ganz Ihrer Meinung.

    • tststs sagt:

      Prinzipielle bin ich auch für weniger Gesetze, aber dieses gesetzliche Verbot hätte einen Vorteil, der mit den bisherigen Gesetzen (so weit ich weiss) nicht abgedeckt ist: es nimmt die Freier mit in die Pflicht. Denn es kann irgendwie nicht sein, dass der Handel verboten ist, der Konsum aber nicht…

      • Sportpapi sagt:

        Es kann aber auch nicht sein, dass nur der Konsum strafbar ist.

      • Wildkatze sagt:

        Wo keine Nachfrage, da kein Angebot. Umgekehrt geht das nicht.

      • Marcel Z. sagt:

        Etwas VWL täte Dir nicht schaden, Wildkatze. Deine Aussage ist genauso hanebüchen, wie jene, die besagt, dass sich jedes Produkt seinen Markt selber sucht. Es gibt Produkte, für die es absolut keine Nachfrage gibt, das lässt sich bei jedem Produkte- oder Innovationsflop nachweisen. Rivella Gelb war zum Beispiel so ein Flop hierzulande. Bei der Prostitution verhält es sich genau umgekehrt. Die Nachfrage unterbinden zu wollen, wird das Angebot nicht beseitigen.

      • Marcel Z. sagt:

        in Schweden existiert die Prostitution z. B. nach wie vor noch- das Verbot hat gem. versch. Studien lediglich einen Rückgang d. Angebotes um etwa 50 Prozent bewirkt.

        Immerhin, kann man da sagen- oder etwas mager, die Ausbeute, je nach dem halt.

  • Wildkatze sagt:

    Wenn es um billige Triebabfuhr zulasten von Frauen und Mädchen geht, sind die Chauvis hier immer gleich zur Stelle um ihre „Rechte“ (!) zu verteidigen. Das ist sowas von krank! Dass es überhaupt noch Frauen gibt, die sich mit solchen Männern unterhalten oder sogar abgeben, ist aber genauso krank! Pfui Teufel, mir graust’s! –
    Das musste ich noch los werden. Und jetzt klinke ich mich hier wieder aus. Ich habe Besseres zu tun als mich mit Soziopathen zu unterhalten.

    • Sportpapi sagt:

      Es sind aber nicht nur die „Chauvis“, sondern auch die „Femis“ umgehend zur Stelle.

    • Greatsheep sagt:

      Liebe Wildkatze, wann ist es billige Triebabfuhr, wann ist es „feministisch bewillgte“ sexuelle Vereinigung? Um erhellende Information wäre ich dankbar ….

      • Wildkatze sagt:

        Greatsheep, lesen Sie Pippis Kommentare. Da steht alles drin, und besser könnte ich es Ihnen auch nicht erklären. „Feministisch bewilligte“ sexuelle Vereinigung hat in erster Linie mit beiderseitigem Begehren (ECHTEM Begehren!) zu tun und keinesfalls mit käuflicher Ware. Dieser Vorwurf ist im übrigen auch an Frauen gerichtet, die heiraten und/oder „die Beine breit machen“ um versorgt zu sein.

      • Sportpapi sagt:

        @WK. Immerhin, Sie sehen die andere Seite auch.

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, das tue ich hier seit je. Warum wohl, glauben Sie, habe ich in diesem Forum auch schon so oft den Zorn so einiger Weibchen auf mich gezogen?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze:
        bitte differenziert betrachten,
        „Zorn“ hat lediglich Ihre Ausschliesslichkeit „auf sich gezogen“,
        wenn Sie Menschen, welche sich für ein sogenannt traditionelles Modell entschieden haben und damit glücklich sind, pauschal vorgeworfen haben, a) sie liessen sich aushalten, b) seien Haushaltssklavinnen, c) machen die Beine breit um zu einem angenehmen Leben zu kommen, d) uä mehr.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        im Übrigen betrachte ich mich und uns als erwachsene Frauen
        und nicht „Weibchen“,
        inklusive Ihnen übrigens.

      • Wildkatze sagt:

        Wenn Sie sich persönlich getroffen fühlen, Brunhilde, ist das nicht mein Problem.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widlkatze:
        „persönlich angegriffen fühlen“?
        Und damit elegant versuchen
        dem Kritiksachinhalt auszuweichen, denn dann „ist es nicht mein Problem“?
        Vielleicht ist Ihnen zuwenig bewusst dass Sie hierdrin sehr oft angegriffen haben,
        und zwar grossflächig und pauschal?

        Ja, und da setze ich mich zur Wehr.
        Persönlich oder unpersönlich hin oder her.

      • Brunhild Steiner sagt:

        entschuldigung,
        dass sollte @Wildkatze heissen!

  • Thomas Beeringer sagt:

    Und plötzlich sind 16-jährige wieder Kinder, gleichzeitig fordert dieselben Kreise aber das Abstimmungsrecht für eben diese, schreien nach mehr Selbstbestimmung etc., etc. Frau Galladé – warum befällt mich bei Ihnen immer das Gefühl es geht Ihnen nur um die schnelle Publicity? Wie viele 16-jährige haben Sie denn auf dem Strassenstrich gesehen? Menschenhandel, Prostitution etc. ist doch immer ein dreckiges Geschäft, egal ab welchen Alter – in der Schweiz halt auch speziell nach der Einführung der PFZ. Jede Medaille hat halt zwei Seiten.

    • Marco Casutt sagt:

      Und vor allem, hat sie die Zuhälter, die sie ja eindeutig als solche identifizierte, angezeigt? Oder die Polizisten, die dabei waren? Alles andere ist unterlassene Hilfeleistung und definitiv ein Unrecht. Andererseits lässt sich damit kaum eine Wahl gewinnen.

      Aber ein Problem der PFZ ist das eigentlich nicht. *Dass* es Ausbeutung gibt ist das Problem und nicht *wo*.

  • Paulus sagt:

    Die heutige Emanzipation könnte heuchlerischer nicht sein. Einerseits wird die Opferrolle der Frau immer wieder hervorgehoben, andererseits wird in jedem Bereich für Gleichstellung und Übergleichstellung weiter gekämpft (z.B. Scheidungsrecht)

    Auch das Argument mit der seelischen Belastung der Prostiutierten ist mehr als fraglich. Haben sie sich schon mal überlegt, das es Frauen gibt die Spass beim Sex haben (in jedem Fall)?. Ausserdem stirbt wohl eher ein Teil der Seele des Freiers, weil er fühlt sich danach wieder allein, allenfalls mit Schuldgefühlen und in jedem Fall mit 100.- weniger.

    • Liv sagt:

      @Paulus: Nein, das Argument ist nicht fragwürdig. Es ist schon seit langem erwiesen, dass Menschen, die sich prostituieren, unter hoher psychischer Belastung stehen, weil die körperlliche Integrität über lange Zeit verletzt wird. Spass am Sex ist anders; das werden ihnen die allermeisten dieser Menschen auch bestätigen. Dass Sie das nicht sehen wollen und für die armen, armen Freier plädieren, die auch noch – huch – Schuldgefühle haben und die – oh weh – für eine sexuelle Dienstleistung bezahlt haben, ist auch nur eine Art, sich die Tatsachen zurechtzubiegen, wie es einem gerade passt.

  • Muttis Liebling sagt:

    Das erste deutschaprachiche Lehrbuch der sozialen Hygiene wurde 1848 verlegt und der Autor, der kurioser Weise Karl Marx hiess, hat Bordellen als unverzichtbaren Bestandteil der Gesundheitsfürsorge ein ganzes Kapitel gewidmet. Kontrollierte Prostitution sei die beste Prävention gegen sexuelle Gewalt und Geschlechtskrankheiten. Ersteres gilt uneingeschränkt noch heute.
    Die Festlegung der Volljärigkeit bei 18 Jahren wird von Entwicklungsbiologen und -psychologen als nicht mehr zeitgemäss abgelehnt.. Weder sind 16-jährige minderjährig, noch sollte Prostitution moralisch bewertet werden.

    • Tomas sagt:

      Naja, vor allem hat es die Menschheit während der gesamten Existenz nie geschafft, Prostitution durch Verbote zu eliminieren – nicht einmal dann, wenn dafür eine Todesstrafe galt.
      Das einzige, was man durch Verbote jedesmal absolut zuverlässig erreicht, ist ein Abdriften in die Fänge des organisierten Verbrechens, mit viel schlimmeren Folgen für die Frauen. Denn je härter die Strafen für die Zuhälter und Freier sind, desto weniger Chancen haben die Frauen ungeschadet zu bleiben, wenn die Situation eskaliert.

    • xyxyxy sagt:

      ich finde wir sollten allg. im medizinischen und hygienischen Bereich auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse von 1848 zurückgreifen. Damals war die Welt noch im Lot. Vor allem auch die Machtverteilung und die gesellschaftlichen Verhältnisse waren damals super.

  • Jürg. sagt:

    Das Problem mit der Prostitution ist doch, dass die Frauen wenn sie damit mal angefangen haben nicht mehr austeigen können.
    Der Mann als Freier hält die Frauen in diesem Abhängigkeitsverhältnis. Dies wäre mein schlechtes Gewissen als Freier.
    Mindestalter 25 Jahre wär doch viel vernüftiger.

    • xyxyxy sagt:

      Es gibt wohl zwei Sorten von Freier.
      Der erste ist nicht Manns genug eine Frau „zu erobern“ und geht aus einer Position der Schwachheit zur Prostituierten.
      Der zweite ist der Typ Mann, der sich eben gerade an diesem Abhängigkeitsverhältnis aufgeilt.
      Freier, welche auf Minderjährige stehen, gehören wohl mehrheitlich zur zweiten Sorte.

      • Jürg. sagt:

        Ich vermute der grösste Teil der Freier fällt in die 3. Sorte

      • Sportpapi sagt:

        Könnte doch sein, dass ein Mann einfach mehr oder anderen Sex will, als er gratis bekommt. Und dass er bereit ist, dafür einen angemessenen Preis zu bezahlen. Ich habe glaube ich schon einmal die Sexarbeiter (nennen sich anders) verlinkt, die Sex für Behinderte anbieten? Weil sie es als Menschenrecht empfinden, trotz Behinderung Sex haben zu können?

      • Schwarz Alfred sagt:

        Das Problem sehe ich eher in der Sklaverei als die 2 Jahre Unterschied im Alter. Die ganze Branche „Prostitution“ sollte zu einem „sauberen“ Geschäft transformiert werden denn die Nachfrage besteht aus einem körperlichen Bedürfnis dass man nicht einfach unterdrücken oder abschalten kann und deren Erfüllung die Lebensqualität erhöht, Menschen glücklich und ausgeglichen macht.

      • manuel sagt:

        3. sorte, zahlen um danach wieder seine ruhe zu haben. und 4. sorte, sachen ausprobieren / machen, welche zu hause tabu sind.;) nicht aufregen, die realität ist manchmal erschreckend…
        zum thema minderjährige, soviel ich weis müssen eltern deren arbeitsvertrag unterschreiben…. noch fragen?

      • xyxyxy sagt:

        Manuel zu Sorte 3 und 4 – die gibt es natürlich.
        zahlen und Ruhe haben und sich einen Dreck interessieren, ob für meine Befriedigung evt. andere Leiden müssen

        Sachen machen die zu Hause Tabu sind = nicht fähig mit der Partnerin eine echte sex. Beziehung aufzubauen mit Geben und Nehmen oder aber es sind Wünsche (z.B. Quälen, erniedrigen etc.), die eher einen Psychotherpeuten oder Seelsorger verlangen und weil solche Wünsche Ausbeutung eines anderen Menschen voraussetzen.

      • xyxyxy sagt:

        manuel 2
        Wer als ein Heuchler, würde sich damit zufrieden geben, dass die Eltern für ihr Kind einen Arbeitsvertrag unterschreiben?
        Das tun alle Eltern, welche ihre Kinder in die Sklaverei verkaufen.
        Und dahinter verstecken sich sich?
        Das zeigt ja erst recht auf, wie sehr diese Kinder geschützt werden, wenn das System in dem sie leben, sie nicht einmal vor der Ausbeutung schützt sondern sie in diese hineintreibt, hineinzwingt.

      • Sportpapi sagt:

        @xyxyxy: „Sachen machen die zu Hause Tabu sind = nicht fähig mit der Partnerin eine echte sex. Beziehung aufzubauen mit Geben und Nehmen oder aber es sind Wünsche (z.B. Quälen, erniedrigen etc.), die eher einen Psychotherpeuten oder Seelsorger verlangen und weil solche Wünsche Ausbeutung eines anderen Menschen voraussetzen.“
        Das ist jetzt aber ein bischen gar einfach, oder? Werde dann mal meiner Frau sagen, dass sie meine Wünsche bitte alle erfüllen soll (kein Quälen, Erniedrigen), weil wir sonst keine „echte“ sexuelle Beziehung führen…

      • xyxyxy sagt:

        wer sagt denn, dass es einfach ist – Sportpapi
        ich habe das meiner Frau gesagt

        einige Dinge brauchten Jahre, und viel Engagement meinerseits, bis die Intimität und das Vertauen und die Lockerheit da war, dass wir sie gemeinsam umsetzen konnten – andere Wünsche wurden gestrichen

        ich glaube nicht, dass jeder Mensch jeden einzelnen abstrusen Wunsch erfüllt haben muss, um glücklich zu sein
        ich glaube auch nicht dass die Welt gerecht funktionieren kann, wenn 7 Mia Menschen das Gefühl haben, dass sie ein Recht haben, dass jeder einzelne noch so abstruse Wunsch erfüllt sein muss.

      • Reto Burgener sagt:

        So genau wollte ich das von Ihnen und Ihrer Frau gar nicht wissen, xy, jetzt ist mir ein wenig schlecht …..

      • Sportpapi sagt:

        @xyxyxy: Ich für meinen Teil möchte keineswegs und nie eine gut funktionierende Beziehung verlieren, nur weil es mit dem Sex nicht (mehr) klappt (das meine ich jetzt allgemein gesprochen).

      • manuel sagt:

        @xyxyxy: sorry, aber nur weil man danach seine ruhe haben möchte heisst das nicht das das gegenüber nicht auch erhalten hat was es wollte, nicht falsch verstehen ich bin ganz klar gegen ausbeute, nur wenn das für beide ok ist, sehe ich nicht ein wieso das nicht gehen sollte. zu den tabus, sie werden es kaum glauben, aber es soll wirklich leute geben die auf schläge stehen, dann sollten sie sich um gottes willen schlagen lassen, und wenn mutti nicht will dann sollen sie dafür zahlen, so ganz sauber kann so einer nicht sein, aber das bin ich glaube ich auch nicht.

      • manuel sagt:

        zu den kindern: wenn erziehungsberechtigte das machen wird ihnen das sorgerecht enzogen und fertig, somit ist das ganze ein zusätzliches gesetz, welches gar nicht nötig ist, würden die bestehenden auch wirklich umgesetzt.

      • xyxyxy sagt:

        Burgener – ihnen habe ich das auch nicht gesagt, sondern sportpapi mit dem ich eine Diskussion führe, wie das zwei Erwachsene tun – da sollte man besser nicht dreinreden, hat man ihnen wohl nicht beigebracht

        manuel – ja, prinzipiell habe ich nichts dagegen einzuwenden, wenn zwei Erwachsene miteinander tun und lassen, was für sie beide ok ist – aber es geht ja hier um Minderjährigenprostitution, nicht um Prostitution im allgemeinen.
        (Selbst dort ist die „Freiwilligkeit“ in vielen Fällen problematisch einzustufen.)

      • xyxyxy sagt:

        sportpapi
        ich verstehe ihr Argument, aber dafür braucht es keine Minderjährigen Prostitution und das war von Anfang an das Einzige Thema.
        Es bleibt aber dabei, dass das ausbeuterische Element nicht so leicht weggeredet werden kann und darüber muss man sich Gedanken machen und „wenn es nicht mehr klappt“ hmmm… ich denke, viel zu viele geben einfach zu früh auf und verpassen so das halbe Leben. Und ok ist es eh nur, wenn es auch für den Partner ok ist, ein Doppelleben ist auf Dauer ungesund und wird andere verletzen.

    • Reto Burgener sagt:

      @ xy: trotzdem, xy, behalten sie solch widerliche details zu ihrem intimleben doch bitte für sich …. wir müssen ja mitlesen und das ist schon ein wenig brutal so vor dem mittagessen …

      • xyxyxy sagt:

        soll ich jetzt auf ihr Kindergartenniveau herab B.?
        ich habe nicht ein einziges Detail genannt, sondern nur auf ein Argument geantwortet.
        Ich bin halt nicht so ein Verklemmter Heini, der über Sex nur grosse Reden schwingen kann, aber unfähig ist, ehrlich darüber zu reden.
        Tut mir leid dass Sie damit überfordert sind. Aber wie gesagt, vielleicht sollten sie einfach nicht zuhören, wenn zwei Erwachsene ehrlich über das Thema reden.

      • Reto Burgener sagt:

        @ xy: ja, tut mir auch leid, dass ihre intimen bekentnisse solchen ekel auslösen bei mir … bin immer noch beim mittagessen, bitte bringen sie das thema nicht wieder hoch ….

      • tststs sagt:

        @xy: also ich suche auch noch das Gruusige… aber ja, Sex ist ja das gleiche wie Wählen…
        😉

      • xyxyxy sagt:

        tsts – ja was soll man dazu sagen: wer sucht der findet?

        b – ich gönns ihnen von Herzen

  • Jörg Wirz sagt:

    Danke Chantal Galladé für diesen Bericht und Ihr Engagement in dieser Sache. Hoffentlich macht der Gesetzgeber nun schnell seine Arbeit und verbietet diese Minderjährigenprostitution. Das geht gar nicht, das ist reine Ausbeutung. Sie schädigt die Entwicklung junger Menschen massiv!!!

    Ferner finde ich sollte sich jeder Freier grundsätzlich überlegen, was er einer Frau antut, wenn er sie als reines OBJEKT seiner Begierde benutzt. Mit jedem Mal stirbt die Seele einer Prostituierten etwas mehr. Das ist durch nichts zu entschuldigen und jeder Freier macht sich „moralisch strafbar“.

    • xyxyxy sagt:

      Es ist eine Illusion zu glauben, dass Menschen welche dieses Niveau der Menschlichkeit nicht haben, von selbst ihre moralische Verkehrtheit einsehen Herr Wirz.
      Dass der unzivilisierte und ausbeuterische Mensch sich zivilisiert und human wird braucht es Gesetze und Sanktionen.

      • Jörg Wirz sagt:

        @xy
        Jeder Mensch hat eine Seele und jeder Mensch ist jederzeit in der Lage etwas zu lernen um im Leben weiterzukommen.Auch verdrängende Freier sind nicht untherapierbar und können durchaus noch erkennen, was sie für einen Schaden anrichten an der Seele bzw. am Innenleben einer Prostituierten.

        Dass es auf der anderen Seite trotzdem schützende Gesetze und Sanktionen braucht ist sicher richtig, das bestreite ich auf keinen Fall.

      • xyxyxy sagt:

        nur ist ihre Seele einige Tausend Jahre kulturgeschichtlich geprägt Herr Wirz. Sie würden sich wundern, was für Wertevorstellungen sie evt. hätten, wenn sie in einer anderen Zeit oder Kultur geboren wären.

        Schauen sie sich an, wieviel heuchlerische Argumente auf dem Tagi regelmässig selbst für Minderjährigen Ausbeutung vorgebracht werden. Das hat nur damit zu tun, dass das in der Schweiz legal ist. Wäre das, wie in den anderen Ländern der 1. Welt verboten und streng geahndet, würden sie kaum solche Stimmen hören.
        So funktionieren wir Menschen nun mal.

    • Kurt Ochsner sagt:

      Mit 16 darf jede und jeder einvernehmlichen Sex mit anderen haben, die ebenfalls mindestens 16 Jahre alt sind. Ob das nun gut, angenehm, fröhlich oder schädlich. traumatisch, traurig ist, ist allein deren Sache. Das Problem dabei: Mit 16 sind Jugendliche ganz unterschiedlich „erwachsen“. Das können weder das Strafrecht noch Polizei und Gerichte ändern.

      • tststs sagt:

        hüstelhüstel bei maximal 3 Jahren Altersunterschied… kleines, aber wichtiges Detail…

      • Kate sagt:

        Nix hüstel – UNTER 16 Jahren darf der Altersunterschied nicht mehr als 3 Jahre betragen. Ab 16 spielt das keine Rolle mehr…

  • Sportpapi sagt:

    Dass die meisten nicht möchten, dass Minderjährige als Prostituierte arbeiten, ist glaube ich klar. Dass die meisten auch ein hartes Durchgreifen gegen Menschenhandel befürworten, wohl auch. Schwieriger wird es, wenn man nicht nur Gesetze erlassen, sondern die auch umgesetzt haben möchte. Stossend finde ich aber, dass immer wieder vorgeschlagen wird, einseitig und ausschliesslich die Freier zu bestrafen.

    • xyxyxy sagt:

      ich finde das Super wenn Leute die sich an der Ausbeutung Minderjähriger beteiligen hart bestraft werden. Wer denn sonst, etwa die Minderjährige? Das wäre mehr als stossend.

      Dass man Gesetze nicht einhalten könne ist doch die alte heuchlerische Ausrede.
      Sklaverei und Kinderarbeit konnte auch abgeschafft werden. Auch dass es selbst für Eltern verboten ist, ihre Kinder grün und blau zu prügeln, ist für uns heute selbstverständlich. Kein Mensch würde das heuchlerische Argumente bringen, dass man so ein Gesetz nur schwer zu 100% durchsetzen kann.

      • Sportpapi sagt:

        Ich finde auch, wir sollten Gesetze erlassen. Mein Punkt war aber, da nicht stehen zu bleiben, sondern für die Umsetzung zu sorgen. Und ich halte 17jährige eigentlich nicht mehr für Kinder. Wenn sie wissentlich gegen Gesetze verstossen, hier konkret sich als älter ausgeben als sie sind, dann sollten sie auch angemessen bestraft werden. Finde ich übrigens auch bei 15jährigen, die sich mit gefälschten Ausweisen Bier kaufen möchten etc.

      • xyxyxy sagt:

        ach kommen sie, haben sie die Dok gesehen über die Sklavereiähnlichen Spinnereibetriebe in Indien? Dort verkaufen auch Eltern ihre Kinder und Kinder fälschen sich Ausweise, dass sie als 18 gelten. Wollen sie etwa diese Ausgebeuteten bestrafen?
        Nein die Ausbeuter gehören bestraft.
        Ausgebeutete Personen brauchen auch einen besonderen Schutz wenn sie längst erwachsen sind. Das ist oft schwierig einzurichten, aber wenn sie Minderjährig sind, ist das überhaupt keine Diskussion.
        Ganz Europa findet das so, nur die Schweiz und einige korrupte Drittweltländer und ? der Vatikan nicht.

    • Frank Baum sagt:

      @Sportpapi: Es ist stossend, dass man immer nur einseitig die Freier bestrafen will. Das ist eben der moderne Sexismus, den wir den Emanzen zu verdanken haben.

      • tststs sagt:

        Ich gehe mal davon aus, mit „Emanzen“ meinen Sie ausschliesselich Frauen…
        Dann ist ja gut, denn es gibt ja nur männliche Freier…
        ehrlich…tststs…. da kann ich nur den Kopf schütteln…
        übrigens… wäre dann nicht gerade der Papst die grösste Emanze…

  • Erschreckend, die obigen Kommentare. Werte Männer, jetzt wundert mich gar nichts mehr.

  • manuel sagt:

    ich kanns nicht mehr hören, wieviele verkaufen ihren körper den nicht gegen bares sonden gegen einen gewissen sozialen status oder sachwerte. schon mal was von labelsex gehört frau galladé? das sind junge frauen die das für ihr luxusleben machen. tja kaum zu glauben, aber das geht dann in tewa so, mann geht in den ausgang und kommt wie durch ein wunder ohne grosse anstrengung zu einem heftigen flirt, einer der nur noch eine richtung kennt. tja und dann steht mann mit seiner eroberung in seiner wohnung und wird mit geldforderungen konfrontiert…

    • Mark Meier sagt:

      Genau richtig… Alles Schlampen ausser Mutti… Ist so, war so und wird immer so sein.

      • manuel sagt:

        naja, ganz so drastisch würd ichs nicht sehen, aber so sprüche wie, ein ordentliches auto muss er schon haben etc. geht für mich halt auch schon in diese richtung, und solche sprüche sind auch nicht eben selten.

  • Reto Burgener sagt:

    Eigentlich ist mir das Thema egal, aber soviel Unlogik kann ich nicht durchgehen lassen: Wieviele 16-jährige haben Sie denn nun angetroffen dort, Frau Galladé? Da Sie in Begleitung der Polizei gesehen haben, wie jungen Frauen unmittelbar nach dem Geschäft das Geld von Zuhältern das Geld abgeknöpft wurde, hat die Polizei wieviele von denen verhaftet? Denn das ist ja Straftatbestand und coll, die so in flagranti zu erwischen. Sie meinen mit einem Verbot ist das Problem (Armut) aus der Welt geschafft? Und Sie glauben, in den anderen europäischen Ländern gebe es keine jungen Prostituierten?

    • Philipp Rittermann sagt:

      absolut richtig, herr burgener. unsere emanzen hier sind leider reichlich naiv. ausserdem war beim ältesten gewerbe der menschheit das angebot vor der nachfrage da. nun möchte frau etwas verbieten, was sie selber angeboten hat. hier liegt die unlogik.

      • Jörg Wirz sagt:

        @Burgener / Rittermann:

        Ihr Problem ist, dass Sie gar nicht verstehen um was es hier geht. Sie betrachten Sex offensichtlich als Ware die man einkaufen kann wie ein Brot. Darum auch Ihre Gedanken zu Angebot und Nachfrage.

        Uebelegen Sie sich mal, wie sich eine Frau wirklich fühlt, wenn sie sich als reines Objekt gegen Geld verkaufen muss. Wenn Sie nicht allzu abgestumpf sind, sollten Sie erkennen, dass jede Frau dann seelisch leidet, obwohl sie vordergründig „freiwillig“ gegen Geld ja sagt.

      • Philipp Rittermann sagt:

        die frauen bekommen genau das, herr wirz, was sie individuell verdienen. mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

      • baeumlein sagt:

        Es ist schon ekeleregend wie sich so einzelne Geschlechtsgenossen pervers über die Prostitution von Minderjährigen äussern. Entweder ist dies eine gewollte Provokation von immer noch geistig minderjährigen, die Mühe mit dem Erwachsen werden haben oder es sind geistig verwirrte. In beiden Fällen muss die Hoffnung zur Besserung nicht aufgegeben werden.

      • Reto Burgener sagt:

        @ Wirz: Genau richtig, Sex ist eine Ware, die man kaufen kann. Sie haben ein Problem damit, ja und jetzt? Das ist wirklich Ihr Problem dann. Machen Sie das doch nicht zum Problem der ganzen Welt. Ueberlegen Sie sich einfach: Hat der Burgener damit Recht oder nicht? Kann man Sex kaufen? Vollà. Mensch, cool down, Pipi, xy und Co. Einfach nicht immer so emotional werden, ok? Finde das ziemlich pupertär.

      • Nico Meier sagt:

        Wieviele Frauen gibt es, die Sexentzug als Drohung in einer Beziehung benutzen um ihren Willen durchzusetzen sei es für finanziellen Vorteil oder um sonst etwas vom Mann zu erhalten, zu dem er ansonsten nicht unbedingt bereit wäre?
        So gesehen ist Sex halt doch eine tauschware, für die ein gewisser „Preis“ existiert.

      • tststs sagt:

        Wieviele Männer gibt es, die freiwillig in einer Beziehung sind, bei der Erpressung zum Tagesgeschäft gehört?

      • Sportpapi sagt:

        Erpressung ist sicher etwas hart formuliert.

      • Wildkatze sagt:

        Der Realität ins Auge zu blicken, kann manchmal grausam sein, Sportpapi…

    • Marco Casutt sagt:

      Unglaublich, dass auf das Hauptargument nicht eingegangen wird. So lange die Armut besteht, wird wohl auch die Ausbeutung nicht unterbunden werden können.

      Dass einvernehmliche Handlungen unter freien, mündigen Erwachsenen (d.h. ohne Zuhälter und dergleichen), ohnehin nicht verboten werden, dürfte den meisten klar sein. Wahrscheinlich auch denen, die ihr eigenes Denken und Empfinden anderen aufzwingen wollen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Dann sind sie sicher auch dafür, dass jeder Mensch seine Organe verkaufen kann, sofern er volljährig ist, oder? Dafür besteht ein Markt, warum sollen Arme nicht für ein bisschen Luxus ihre Organe verkaufen dürfen, wenn sie sonst nichts haben? Und Leihmutterschaft ist dann auch kein Problem, wer sonst nichts hat, dass er verkaufen kann, kann immer noch seinen Körper als Brutkasten einsetzen.

      • Marco Casutt sagt:

        Bitte lesen Sie den zweiten Satz aus dem Kommentar, auf den Sie mir geantwortet haben. Sie scheinen ihn nicht im geringsten verstanden zu haben. In einer Gesellschaft, die ich befürworte, gibt es keine Armen.

        Aber die provokative Art ginge auch andersherum: Dann sind Sie sicher dafür, dass gegen die Armut nichts unternommen wird? Dann sind Sie sicher dafür, dass Leute ausgebeutet werden, sofern es nichts mit Prostitution zu tun hat?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ‚In einer Gesellschaft, die ich befürworte, gibt es keine Armen‘ – ach so, ja dann……….

        Wir können hier gerne von Utopien sprechen, aber beim heutigen Thema geht es um etwas sehr Handfestes: Es geht darum, ob Menschen sexuell ausgebeutet werden dürfen. Das würde ich eindeutig verneinen, noch bevor ich das immerwährende Paradies anstrebe.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Es ist aber schon wichtig, was er sagt. Denn Gesetze werden ja häufig auf einer idealistischen Grundlage (wenn auch nicht gleich paradisischen) erlassen.
        Ich sehe es auch so, dass die Prostitution nicht grds. ein Problem ist, wenn sie tatsächlich auf freiem Willen basiert. Dann ist sie ein äusserlich ganz normaler Leistunsvertrag. Man kann freilich aus moralischen oder religiösen Gründen immer noch dagegen sein.

        Somit hat man eine Grundlage, die unproblematisch ist. Alles was davon abweicht ist das Problem. Deshalb braucht die Grundlage dann flankierende Massnahmen.

  • Otto Liebschitz sagt:

    Warum tun die Mädchen das eigentlich? Ist das „cool“ in der Szene?