Wenn die Geburt zum Trauma wird

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Ein professionelles Gespräch kann eine Traumatisierung verhindern: Serienfigur Carla leidet an den Folgen der Geburt. (Bild: «Scrubs»)

Treffen sich zwei Schwangere, ist das Gesprächsthema gesetzt. Es beginnt mit der Frage nach der Wahl des Spitals, geht über die Vorteile eines speziellen Familienzimmers, der dort arbeitenden Hebammen, der Gebärwanne oder dem Angebot für Akupunktur.

Über die eigentliche Geburt reden die Frauen untereinander jedoch wenig – und wenn, dann im Flüsterton, hinter vorgehaltener Hand. Man will einander nicht erschrecken oder gar zu nahe treten. Vielleicht ist es aber auch ganz einfach ein Akt des Verdrängens. Denn die Geburt gehört ja immerhin zu den extremsten Erfahrungen im Leben einer Frau. Die werdende Mutter gelangt an ihre Grenzen. Gebären tut meist abartig weh.

Einer Freundin überkam diese Erkenntnis kürzlich als sie durch die Tür des Uni-Spitals schritt. Sie war auf dem Weg zum Gebärzimmer und bereits mitten in den Wehen. Ihr zweites Kind sollte sie schon bald in den Armen halten. Doch dann bekam sie einen Panikanfall: Die schwere und schmerzhafte Geburt ihrer ersten Tochter kam ihr blitzartig wieder hoch.

Sie erinnerte sich plötzlich wieder an die damals erlittenen Qualen. Die Geburt hatte mehr als zwei Tage gedauert und war voller Komplikationen. Das selbe nochmals? Die Freundin hatte Angst, ihr Körper begann zu zittern und zu brennen. Sie wollte umkehren, sofort. Heimgehen, Beine gegeneinander pressen und von der ganzen Geschichte nichts mehr wissen.

Natürlich gebar sie ihr Kind doch noch. Ihr war aber klar geworden, dass sie die erste Geburt nicht verarbeitet hatte. «Ich hatte dieses absolut traumatische Erlebnis verdrängt.»

Damit ist sie nicht allein: Gemäss entsprechenden Umfragen sollen zahlreiche Frauen noch während Wochen und Monaten danach unter dem Geburtserlebnis leiden. Die Frauen plagen Alpträume und quälende Gedanken. Einige würden gar eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln. Typische Symptome sind Flashbacks der Geburt, Schlafstörungen – und die Unfähigkeit, vom Erlebten Abstand zu gewinnen.

Das Gefühl von Überrumpelung und Kontrollverlust ist der Grund, weshalb Frauen die Geburt als traumatisch empfinden können. So erklären es die Psychologen. Die Frauen sollten deshalb unbedingt über die Geburt reden, um sie verarbeiten zu können. Mit Freundinnen, der Hebamme, einem Psychologen oder dem eigenen Mann.

In Deutschland macht sich nun ein neu gegründeter Verein dafür stark, dass ein solches Gespräch institutionalisiert wird: Die verantwortlichen Frauen – zumeist Hebammen – wollen, dass das professionell geführte Gespräch zur Nachsorge dazugehört.

Sie sind der Meinung, dass dem Problem viel zu wenig Beachtung geschenkt wird: Die Belastung einer Geburt für die Frau werde unterschätzt. Jede Frau soll nach der Geburt mit einer Fachkraft über das Erlebte reden können. So könnten Mütter besser mit dem Geburtserlebnis umgehen – und allfällige Traumata verarbeiten.

Was meinen Sie dazu? Sollen Frauen die Geburt psychologisch aufarbeiten können?

gabi15x150Gabriela Braun ist Redaktorin bei der Zeitschrift «Gesundheitstipp»,  freie Journalistin und Mutter eines neunjährigen Sohnes. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Erlenbach ZH.

356 Kommentare zu «Wenn die Geburt zum Trauma wird»

  • jule sagt:

    nach der dritten Geburt wusste ich – nie mehr. Aber ich hatte Glück gehabt und drei relativ kurze Spontangeburten erlebt. Es tut weh, man sollte im Vornherein wissen, dass grosse Kräfte wirken, die wir nicht kontrollieren können. Vertrauen und Hingabe, das ist wichtig. Sicher auch wichtig, sich alles offen zu lassen und auch einen Kaiserschnitt zu akzeptieren wenn es nötig ist oder eine PDA wenn man es sich nicht zutraut. Jede ist anders. Be – Wertungen sind fehl am Platz.

  • jasmin sagt:

    gebären ist das schmerzhafteste, was es gibt. nach der geburt weiss man dies nur noch kognitiv, aber unsere gefühle spielen einen streich mit uns: man empfindet es auf einmal als nicht mehr so schlimm, obschon man während der geburt sterben wollte…die natur hat es so eingerichtet, sonst wäre die menschheit bereits ausgestorben. wer was anderes behauptet, bei dem sind die gefühle stärker als die kognition….

  • Evelin sagt:

    Die Geburt eines Kindes ist eigentlich das Schönste für eine werdende Mutter.
    Die Freude ist riesengroß. Und das geliebte Kind wird bald in den Armen gehalten.

    Leider erleben viele Frauen eine Geburt als etwas leidtragendes. Es ist mit Schmerzen und Komplikationen verbunden.
    Ängste um das eigene Kind spielen hierbei auch eine große Rolle.
    Die Auswirkungen einer schwierigen Geburt können weitreichend sein.

    Hierbei spielt die Trennungsangst des Kindes im späteren Lebensalter eine große Rolle.
    Mehr dazu unter:
    http://www.elternlebenleichter.com/bewaeltigung-der-trennungsangst-bei-kindern/

  • Olivia Moone sagt:

    Jetzt versuchen wir, meine Niere und Lunge wieder soweit fit zu bekommen, dass ich nicht dialysieren muss. Ich war wütend auf die Ärzte, da wegen einem Kommunikationsfehler nötige Untersuchungen (die meine Gynäkologin verlangt hatte) vom Spital unterlassen worden waren und auch später im Spital Basel das Pflegepersonal nicht informiert wurde, dass ich chronisch krank bin und engmaschige Kontrolle und Medikation brauche. Ich war mehrere Tage immer wieder bewusstlos, bis jemandem auffiel, dass ich in einem sehr schlechten Zustand bin. Man hatte vergessen mich medikamentös zu versorgen.

    • alien sagt:

      Du musst dem Personal helfen, von allein gehen sie immer davon aus, dass Du ein Ottonormalfall bist. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Ist nicht gerade vertrauenerweckend, Olivia, finde ich.

    • Katharina sagt:

      sagen Sie mal, Olivia, werden bei Euch die Patientendaten nicht elektronisch an die Provider übermittelt? Eine chronische Kondition sollte doch automatisch bei deren Systemen auftauchen, inklusive der Medikationsgeschichte.

      steinzeitlich wenn dem nicht so ist.

      Zumindest sollte bei der Aufnahme im Aufnahmeformular das entsprechend gefragt worden sein, nicht?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Liebe Olivia, es ist schlicht nicht zu fassen, was dir passiert ist! Dein Beispiel zeigt einmal mehr, dass eine Geburt eine Ausnahmesituation ist, in der ALLES passieren kann, vorauszusehen ist wenig. Den Preis für das Risiko zahlen immer die Frauen und die Kinder, wenn es gut ging, hatten sie Glück und sonst müssen sie halt irgendwie damit klarkommen.

      Ich würde dir auf jeden Fall raten, dich mal mit einer Patientenberatungsstelle in Verbindung zu setzen, damit evt. Ansprüche für Folgeschäden gewahrt werden können und du nicht noch mehr Nachteile erleidest. Lass‘ dich nicht entmutigen.

  • Olivia Moone sagt:

    Ja, ich habe dieses Jahr eine Horrorgeburt hinter mir, aber zum Glück lenkt einem das Kind dermassen ab, dass man gar nicht darüber nachdenken mag, was gerade passiert ist. Bei mir endete die Geburt (natürlicher Anfang, dann Notkaiserschnitt, dann Not-OP und mehrere Wochen im Spital für Mutter und Kind) mit Organversagen und Lungenembolie und einer Not-OP in der ich und mein Kind dem Tod grad noch von der Schippe springen konnten. Ich brauchte 4 Wochen, um mich soweit zu erholen, dass ich mich überhaupt an die Tage der Geburt und danach erinnern konnte. Mein Kind ist gesund, ich nicht mehr.

  • Angela sagt:

    Hallo, find ich gut. Hatte einen Kaiserschnitt und hadere damit. Allerdings finde ich es mindestens genauso wichtig, die Frauen besser auf die Geburten vorzubereiten, Ihnen dann mehr Selbstbestimmung zuzubilligen und (jedenfalls, wenn kein Risiko dagegen spricht) viel mehr die natürliche Geburt zu unterstützen. Geburt ist für unseren Körper immerhin keine Krankheit, sondern ein ganz normaler Vorgang wie Essen oder auf’s Klo gehen (wenn auch schmerzhafter). Meine 4. Geburt war super. Hätte ich vieles früher gewußt, wären es die ersten drei auch schon gewesen.Mußte jedes Mal dazulernen.
    Angela

  • Widerspenstige sagt:

    Off-topic, aber ein wichtiger Schritt in Richtung ‚Frauenrechte sind Menschenrechte‘:

    Die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi feiert ihren mehr als hart verdienten Triumpf über die patriarchale Militärjunta bei der Nachwahl in Burma/Myanmar als Oppositionsführerin mit deutlichem Sieg ihrer Partei vom Wochenende!! Darauf haben Alle mit grosser Spannung/Erleichterun gewartet, welche Suu Kyi durch alle Unbill zum Trotz immer wieder in den Medien erwähnt und u.a via Amnesty International auf ihren willkürlichen Hausarrest die Welt aufmerksam gemacht haben.

    PEACE for BURMA! 🙂

  • mira sagt:

    Ich finde die Idee als Angebot sehr gut. Ich hatte nach meiner ersten Geburt auch ein Trauma. Bewusst wurde mir dies jedoch erst in der Schwangerschaft des zweiten Kindes. Mir persönlich hätten realistischere Schmerzbeschreibungen vor der ersten Geburt sehr geholfen. Ich bin viel zu locker und unbedarft da ran gegangen. Hatte Sätze wie „ja, es tut halt schon weh, aber das vergisst Du wieder“ im Sinn. Der Schock, dass das bei mir nicht so einfach funktionierte war enorm.

  • Elisabeth sagt:

    Ich würde mich doch, wenn ich mit einem anderen medizinischen Problem ins Krankenhaus eingeliefert würde, fragen was los ist, wenn man mir dort Homeopatische Kügeli anbieten würde. Oder mir ein warmes Bad zur Schmerzlinderung empfehlen würde. Ich würde mich auch nicht auf irgendwelche Gummibälle setzen und mir sagen lassen, ich solle mich entspannen, dann würden die Schmerzen sofort gemildert – so was behämmertes macht man nur mit Schwangeren!

    • Elisabeth sagt:

      Tschuldigung, wollte die letzten beiden Male eigentlich keine neue Diskussion eröffnen sondern auf vorhergehendes Antworten. (Bin noch nicht so lange auf dem Mamablog)

  • Elisabeth sagt:

    Meine Hebamme hat mich nach 1 1/2 Tagen Wehentätigkeit gefragt, warum ich diese Geburt nicht wolle – ich müsse mich öffnen, loslassen…
    Überhaupt finde ich den Trend, eine Geburt weniger medizinisch und mehr spirituell zu begleiten total daneben. Es ist schmerzhaft, es ist gefährlich, es ist ein medizinischer Notfall!

    • tststs sagt:

      Oje, ich kann mir vorstellen, dass diese Bemerkung zu den letzten gehört, die man gerne hören würde, in solchen Momenten…
      Ich finde aber, dass alle Mittel, die der Frau zu Entspannung dienen, egal ob schulmedizinische oder alternative, nebeneinander existieren sollten…

    • plop sagt:

      Sowas wurde ich auch gefragt… sehr doof aber ist es wirklich derart „falsch“ wie sie das da darstellen? Ich glaube schon, dass Gebären auch ein loslassen ist und eine Geburt wird auch nie vollständig medizinisch machbar sein, sogar ein geplanter Kaiserschnitt kann nicht klappen, weil das Kind früher kommen will etc…
      Ich war im ganzen 4 Tage im Gebärzimmer und dann das Kind nicht wohlauf – und ich werde voraussichtlich am selben ort gebären, allerdings mit Beleghebamme.

      • Elisabeth sagt:

        ich finde es schon „falsch“ das so darzustellen. Ich hätte in diesem Moment nichts lieber gemacht, als endlich zu gebären. Es ist mir nicht ganz geheur, wenn Geburtskomplikationen mit mentaler Einstellung erklärt werden.
        Das wäre ja, als würde man zb jemandem, dessen Lungenentzündung nicht ausheilt unterstellen, dass er gar nicht gesunde werden möchte.

    • Lura sagt:

      ein mediziniescher Notfall?.
      Naja.

  • Elisabeth sagt:

    1/2 Wenn ich mir den Blog so durchlese habe ich das Gefühl, dass die meisten die eine „eher leichte“ Geburt hinter sich haben, jene Frauen für die das Geburtserlebnis traumatisch war, dafür verantwortlich machen. Da heisst es dann, man müsse sich halt richtig vorbereiten, nicht immer alles so negativ sehen, auch mal etwas aushalten können was ja ganz natürlich sei…
    Ich kann nur sagen, dass habe ich alles auch gemacht: mich vorbereitet und optimistisch an die Sache rangegangen. Hat alles nichts genützt. Es kann jede treffen….

    • Elisabeth sagt:

      2/2 Ich wünschte mir, man würde Frauen mit solchen Erfahrungen etwas ernster nehmen, anstatt sie als geltungssüchtige, verweichlichte Memmen darzustellen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das wünsche ich mir auch. Viel wäre gewonnen, wenn alle Frauen frei über ihre Geburtserlebnisse sprechen dürften, ohne befürchten zu müssen, eingestuft zu werden, ihre Erlebnisse gewertet zu sehen, indem ihnen unterschwellig vermittelt wird, dass sie selber schuld waren, wenn es nicht ganz toll war, weil sie irgendetwas falsch gemacht haben. Und wenn es nur ihre Einstellung war. Da sind auch Hebammen ganz stark in der Pflicht. Den Frauen einzureden, dass sie ‚leiden‘ müssen, weil sie eine Sectio brauchten, ist verwerflich. Aber das wird oft getan, nicht offen, sondern sehr subtil.

      • Katharina sagt:

        „Und wenn es nur ihre Einstellung war“ – naja Pippi, ich würde jedenfalls etwas schweigen zum Thema Einstellung und Bias. den demonstrierst Du täglich.

    • mira sagt:

      Ja, das ist auch meine Erfahrung… Die Natur ist grausam, glücklicherweise nicht zu allen. Aber es kann jede treffen…

  • plop sagt:

    Ich hab immer viel darüber geredet, scheints mir, und auch die Frauen die ich kenne, sprachen viel über die Geburt – ich find also nicht unbedingt, dass das etwas ist, was verschwiegen wird… Aber ich frage mich manchmal, inwiefern ich mit dem Erzählen mein „Trauma überwinden“ konnte… Werds dann sehen.
    Jede Geburt ist irgendwo ein wahnsinniges Erlebnis und dann gibts noch die ganz traurigen Geschichten, welche das eigene dann relativieren kann.

  • E.H.Roth sagt:

    hm, heutzutage ist und wird alles immer gleich zu einem Trauma „hochtraumatisiert“. Was ist eigentlich los mit dieser westl. Gesellschaft? Verweichlicht, schwach, ohne jeglichen Biss? In der Arbeitswelt und sonst wo immer den „Latz“ aufreissen und den Macker spielen aber wenn’s mal wirklich um was geht, haben alle gleich ein Trauma. Ich bekomme auch bald ein „Alp-Trauma“ von all den traumatisierten und vertraumatisiere mich.

    • tststs sagt:

      Eine Stimme in mir schreit ganz laut: Jawohl, recht hat der Herr.
      Aber eine andere Stimme sagt mir auch ganz deutlich, dass die Frauen bisher einfach das Geburtslicht unter den Scheffel gestellt haben… Nur weil man früher nicht jammern DURFTE, heisst nicht, dass es die Frauen nicht getan HÄTTEN (einfach im stillen Kämmerlein). Schwangerschaft und Geburt sind eine Hochleistung und ein Risiko. Ich will auch nicht überdramatisieren, aber so ein Spaziergang ist es sicherlich nicht; ansonsten gäbe es (ohne Medizin) nicht eine so hohe Sterberate!

  • Alberto sagt:

    ehrlichgesagt bin ich als mann ein wenig schockiert darüber wie hier männer die geburt einfach so als selbstverständlichkeit hinstellen.
    was ich aber den frauen sagen kann ist, dass ein kaiserschnitt auch bei einem Mann nicht spurlos vorbeigeht. ich rede aus eigener erfahrung….

  • mensch sagt:

    anscheinend stammen meine hochgeschätzte frau und mutter zweier kinder von einem anderen stern.

    Die Frauen sollten deshalb unbedingt über die Geburt reden, um sie verarbeiten zu können. Mit Freundinnen, der Hebamme, einem Psychologen oder dem eigenen Mann./blockquote>

    dieses thema konnten wir gemeinsam verarbeiten – im erfreulichen/humorvollen wie auch unerfreuchlichen/belastenden sinn – ich habe heute definitiv mehr achtung/respekt vor den müttern hinsichtlich schwangerschaft+geburt wie meine frau auch meine harren während der geburt achtet.

    • Alberto sagt:

      ein bisschen mehr respekt, herr mensch, gegebüber frauen, die nicht so perfekt sind wie ihre. zum glück nicht perfekt…

  • Widerspenstige sagt:

    Das finde ich eine sehr nützliche Sache und danke für diesen Aspekt im Artikel. Eine psychologische Betreuung kann nur gut sein und sollte auf jeden Fall benützt werden, wem Ach und Weh und Oh nach einer strapaziösen Geburt ist.

    Jeder Profi-Sportler hat heutzutage einen Personal Trainer mit Massagen, mentalem Training etc. und wird je nach KK nu aus der Grundversicherung bezahlt. Nur mal nachfragen lohnt sich bei der eigenen KK, damit Einigen die Augen aufgehen, wer die höheren Kosten verursacht. Immerhin geht es bei einer Geburt um ein Neugeborenes oder Zwillinge oder gar Drillinge!

    • Widerspenstige sagt:

      Im Übrigen fällt mir da eine witzige Anekdote ein unmittelbar nach erfolgreicher dritten Geburt: der Arzt nähte den Dammriss wieder zu u fragte fast nach jedem Nadelstich, ob ich schon was fühle. Ich verneinte mit dem Hinweis, dass dies sowieso nur noch das ‚Dessert‘ sei nach dem ‚Hauptgang‘. Da lachte er u sagte: ‚Dann nähe ich mal enger, da werden Sie sicherlich nichts dagegen haben u gegen ein paar Stiche mehr…vorallem Ihr Mann dürfte das freuen!‘ Ich antwortete ihm lakonisch: ‚Das kann nichts schaden…tun Sie’s aber mit Gefühl!‘ Diese lockere Atmosphäre war Balsam für meine Wunden. 😉

      • tststs sagt:

        Zu dieser Lockerheit haben Sie aber min. 50% beigetragen… also ruhig auch ein bisschen selber auf die Schultern klopfen 😉

    • Sportpapi sagt:

      Mentales Training eines Spitzensportlers wird aus der Grundversicherung bezahlt??? Sicher nicht!

  • Beno sagt:

    Meine Frau hatte zwei PDA Geburten und ging Klaaasse; wichtig ist, dass damit der richtige Zeitpunkt gewählt wird ; wenig Schmerzen, entspannter…. einfach toll !
    Dies nur als eine kleine Ermunterung für diejenigen, welche sich von Pippi – Hexe verwirrt fühlen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Deine Frau – du willst uns also weismachen, dass du eine Frau hast? Guter Witz 🙄

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      War diese PDA nun mehr östlich oder mehr westlich? Schade ist Auguste nicht hier, der wüsste das noch, was Beno-Gabi-Troll das letzte Mal behauptet hat.

      Gibt es etwas armseligeres als einen Typen, der sich in einem Geburtsblog wichtig macht? Den Frauen sagt, was sie gefälligst zu fühlen und nicht zu fühlen haben, wie sie zu gebären haben? Definitiv nicht!

      • tststs sagt:

        Ungefähr so armselig, wie eine Frau, die gar keine Kinder (mehr) kriegen kann…

        Ehrlich Pippi, hier darf jeder…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du verkennst das Problem tsts, Maskulisten dürfen nicht, weil es denen um etwas völlig anderes geht, hier was von der Heinrich-Böll-Stiftung, eine unverdächtige Organisation, was Feminismus betrifft:

        http://www.boell.de/publikationen/feminismus-geschlechterdemokratie-vernichtungsphantasien-gegen-feminismus-13821.html

      • tststs sagt:

        Ja aber jetzt mal ernsthaft Pipps; Sie sehen sich selber doch auch als Emanze, ja gar als Feministin. Da frage ich mich schon, weshalb es Ihnen dann immer noch wichtig ist, was Männer ÜBERHAUPT denken, geschweige denn schreiben/sagen… stehen Sie doch einfach darüber. Wenn die Frauenbewegung bei jedem Hahnenschiss angehalten und diskutiert hätte, wären wir heute noch nicht viel weiter…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein tsts!

        „Was sind Ihre Überlegungen zum Umgang mit Männerrechtler/innen? Macht es Ihrer Meinung nach Sinn sich auf eine Debatte mit ihnen einzulassen? Oder ist effektiver sie zu ignorieren?“

        „Eine konstruktive Debatte ist mit den von mir untersuchten Gruppen im Normalfall nicht zu führen, da sie politisch Andersdenkende in teilweise extremer Form diffamieren und keinen inhaltlichen Austausch mit ihnen suchen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man sie einfach ignorieren kann. Denn trotz ihrer geringen Anzahl gelingt es ihnen immer wieder Geschlechterdebatten zu stören.“

        Lies den Link.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Verfolge doch kurz, wie es diesmal lief, tsts:

        Ich tat meine Meinung kund, differenziert und begründet, irgendwann tauchte ‚Beno‘ auf und griff mich deswegen persönlich an. Ich könnte das ignorieren, wie wir schon gesehen haben, nützt es nichts, ‚Gabi‘ hatte ich wochenlang ignoriert, er pöbelte immer weiter. Dass Beno/Gabi ein- und derselbe sind, ist relativ klar, aber auch wenn es nicht so wäre, würde es keine Rolle spielen, weil es nicht im Inhaltliches geht bei diesen, sondern darum, mich persönlich anzugreifen.

      • tststs sagt:

        Auch wenn ich den Link nur überflogen haben, ist Ihnen die folgende Logik klar:
        Diese Störaktionen sind nur dann erfolgreich, wenn sich die anderen davon STÖREN LASSEN.
        Ist doch dasselbe mit diesem Politiker, der die CH-Frauen als Vogelscheuchen hinstellen wollte… so what! Ich belohne so einen Troll doch nicht auch noch, indem ich meine Aufmerksamkeit an ihn verschwende…
        Machmal ist es halt schon so: de Gschiider git nah, de Esel blibt stah…

      • tststs sagt:

        Aber Pippi, „dieses Mal“ war vllt der andere zuerst gemein, und das nächste Mal… entscheidend ist doch, dass Sie sich überhaupt in solche Schlachten hineinwerfen… Da frage ich mich schon, ob Leiden für Sie Lebenssinn ist… also ganz ehrlich, ich hätte die Kraft nicht, mich so dermassen mit Negativem auseinander zu setzen…Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass irgendjeman/fraud, seine grundlegende Einstellung auf Grund irgendwelcher Blogeinträge ändert, oder?!…

      • Paula Moser sagt:

        Ich finde es gibt noch etwas armseliger…., Kühen bei der Geburten anzuschauen und meinen das rechtfertigt auf jedenfall einen Kaiserschnitt!

    • Beno sagt:

      Nun meine liebe ESSIGMÜHLE…wirst du mir echt ZU primitiv !

      • Clemens sagt:

        Feministinnen geht es in der Regel nicht um die Sache, sondern um den GeschlechterKAMPF an sich. In Ermangelung sachlicher Argumente werden sie verletzend. Dies gesagt: Natürlich ist es Sache der werdenden Mutter allein, über die Modalitäten der Geburt zu entscheiden. Kein vernünftiger Mann wird dies bestreiten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Kein vernünftiger Mann – wenn wir es nur mit vernünftigen Männern zu tun hätten, bräuchte es den Feminismus gar nicht!

        Nein, den Feministinnen geht es nicht um den Geschlechterkampf, ich z.B. habe es am liebsten harmonisch. Es geht um Gerechtigkeit, nicht mehr und nicht weniger. Und wer die Gleichheit der Geschlechter verneint oder das Selbstbestimmungsrecht der Frauen einschränken will, mehr oder weniger offensichtlich, mit mehr oder weniger Ideologie, bekommt von Feministinnen Gegenwind.

      • Sportpapi sagt:

        Wenn doch nur klar wäre, was das Selbstbestimmungsrecht der Frauen eigentlich beinhaltet. Und was die Gesellschaft dafür investieren muss. Und wo eigentlich das Selbstbestimmungsrecht der Männer zu veorten ist. Und wo Selbstbestimmung mit gesellschaftlichen Anforderungen in Konflikt kommt. Gerechtigkeit und Gleichberechtigung? Dann wären wir ja fast alle einig.

  • simiane sagt:

    Ich habe einen anderen Weg gewählt, um meine beiden (vaginalen) Geburten zu verarbeiten: das gute alte Tagebuch. Ich wollte diese intensiven Erlebnisse weder vergessen noch verdrängen noch mich allzu lange davon beherrschen lassen, sondern sie an einem passenden Ort ablegen, quasi in einem externen Speicher, und habe darum ein paar Tage später ausführliche Berichte darüber geschrieben. Beide Geburten waren keine Spaziergänge, schmerzhaft und anstrengend, doch ich kann heute darauf als wichtige, aber abgeschlossene Episoden meines Lebens zurückblicken, die ich nicht missen möchte.

    • Widerspenstige sagt:

      simiane, dem kann ich mich gerne anschliessen. Ich hatte gar nicht die Zeit, mich länger mit meinen Spontangeburten auseinander zu setzen, denn das eigene Geschäft wollte weiter geführt werden. Also habe auch ich ein Tagebuch gefüllt mit meinen Eindrücken und so ein schönes Dokument in den Händen. Meine Kinder sind ziemlich beeindruckt von ihrem Werdegang ins pralle Leben u können sich durch diese Tagebucheinträge nochmals selber pränatal hinein versetzen. Da entstehen nach und nach wertvolle Hinweise gemäss jeden einzelnen Geburtsverlauf fürs Leben. Auch ich möchte sie niemals missen. 🙂

  • drmama sagt:

    @*sigh*: Ja genau! Es gibt nämlich nicht nur verdrängen versus permanent mit allen oder „Dökterlis“ darüber reden. Es gibt auch einfach VERARBEITEN – und dazu gehört darüber nachdenken, weinen, scherzen, reden, kiffen, in Therapie gehen, Medis nehmen oder Naturheilverfahren, Sport treiben, ganz nach individueller Vorliebe – einfach nicht so tabuisieren wie’s heute gemacht wird. Dass es hier Leute gibt, die jedes Thema für ihr Ewiggleiches (Frauen gegen Männer, Früher gegen heute, Natürlich versus künstlich) umdeuten, find ich in diesem Zusammenhang eher merkwürdig …

    • marie sagt:

      dem ist nichts mehr beizufügen.
      daumen hoch! 🙂

    • Katharina sagt:

      ja vor allem das Kniffen ist ja dem Neugeborenen sehr bekömmlich…. second hand smoke und dann wird THC über die Muttermilch weitergegeben. tut dem Gehirn schampar gut. pffffff.

      Sicher wird dann Kiffen während der Schwangerschaft auch noch empfohlen.

      Thumbs down.

      • tststs sagt:

        Aber Medis während der Geburt reinzlassen, wo das Baby ja noch über die Nabelschnur verbunden ist, ist völlig ok…?!?
        Bitte auf Verhältnismässigkeit achten….

      • Katharina sagt:

        eine geplante sectio dauert wie lange, tsts?

      • tststs sagt:

        Ich verstehe den Zusammenhang nicht?
        Wie lange dauert der Zug an einem Joint?

      • Katharina sagt:

        du siehst den Zusammenhang nicht? wie lange bleibt THC im Körper? Sehr lange. denkst du es handle sich da um einen einzigen Zug. gesagt wurde „Es gibt auch einfach VERARBEITEN – und dazu gehört…kiffen“.

        Somit: eine lange wiederholte Anwendungsdauer. Zudem kann angenommen werden auch während der Schwangerschaft.
        Über second hand smoke muss ich mich dann nicht auch noch äussern. Das sollte klar sein.

      • tststs sagt:

        Und wie lange bleibt eine PDA im Körper… Und was ist mit Elektrosmog?
        Nein, keine Sorge Katharina, ich weiss ja was Sie meinen. Ich wollte nur sagen, dass es a) sowieso nie allen Gesundheitsgöttern recht gemacht werden kann und b) es für das Kind sicher weniger tragisch ist, wenn die Mutter mal einen Joint kifft (vllt stillt sie ja nicht) und es ihr hilft, als wenn sie sich 5 Monate mit Depression dem Baby widmet…

      • Katharina sagt:

        „b) es für das Kind sicher weniger tragisch ist, wenn die Mutter mal einen Joint kifft“

        dann lesen Sie hier nach:

        http://www.sciencedaily.com/releases/2006/08/060804085719.htm

      • tststs sagt:

        1. Wurde kiffen hier als POSTnatale Therapie „empfohlen“ (nur das wir hier noch von der gleichen Sache sprechen) prinzipiell bin ich ja mit Ihnen einig, dass auf alle Giftstoffe verzichtet werden sollte, während der Schwangerschaft und der Stillzeit, finde aber „einmal ist keinmal“ hier zulässig.
        2. Die im Fett abgelagerten Stoffe sind auch bei Erwachsenen möglich; die Frage ist dann, ob sie in diesem Stadium noch wirksam/giftig sind (vgl. Koksrückstände im Haar)…

      • Katharina sagt:

        „1. Wurde kiffen hier als POSTnatale Therapie “empfohlen”

        OP:

        „Es gibt auch einfach VERARBEITEN – und dazu gehört darüber nachdenken, weinen, scherzen, reden, kiffen, in Therapie gehen, Medis nehmen oder Naturheilverfahren, Sport treiben, ganz nach individueller Vorliebe „

    • drmama sagt:

      tja, wer was von traumen versteht, katharina, weiss auch, dass sie „zeitlos“ sind und die verarbeitung meist nicht unmittelbar nach dem traumatischen ereignis beginnt. das zeigen ja auch die vielen posts, wo beschrieben ist, dass das trauma einer geburt erst bei der nächsten schwangerschaft oder geburt erinnert wird bzw. „einfährt“. aber stimmt: ich empfehle kiffen eigentlich nicht für stillende mütter:-) es ging eher darum, zu argumentieren, dass es keinen „richtigen“ weg gibt, mit geburt/schmerz/trauma und vor allem auch der ganzen ideologischen überfrachtung von mutterschaft umzugehen…

  • *sigh* sagt:

    Was meinen Sie dazu? Sollen Frauen die Geburt psychologisch aufarbeiten können?
    Was ist denn das für eine Frage? Selbstverständlich sollen sie das können dürfen! Nicht müssen, aber dürfen.

    Gilt für mich als bis dato unbeteiligten auch für den Vater, wenn er im entscheidenden Moment mit dabei war. Was ich da von Kollegen schon (zwar immer im humorvollen Ton) an Erzählungen hörte klang definitiv nach Intensivst-Erlebnis mit bisweilen ganz schön traumatischem Charakter.

    • tststs sagt:

      Ich denke auch, dass beim Mann ein Bedürfnis nach einem professionellen Gesprächspartner vorhanden ist. Schliesslich sieht man seine Partnerin nicht alle Tage in so einer extremen Situation (wie sie gefoltert wird…). Und, ich habs schon mal erwähnt, wenn der Blick des Mannes zu neugierig ist, dann ist def. der Schock gegeben (Stichwort: Lustwiese goes Schlachtfeld…)
      🙂

  • Erika B. sagt:

    Wie eine Geburt verlaufen wird, weiss frau nicht im Voraus.
    Das ist der springende Punkt!
    Meine beiden Geburten waren schmerzhaft & unproblematisch. Aber ich habe Freundinnen, die Geburten als Trauma erlebten, wie im Text beschrieben; es war nicht vorauszusehen. In solchen Fällen finde ich Gespräche wichtig, mit Hebammen, Ärzten, Therapeutinnen, Freundinnen.

    • tststs sagt:

      Also ein paar Sachen weiss Frau schon im Voraus….
      oh da kommt mir ein ganz gruusiger Witz in den Sinn. Geht eine Blondine zum Gyno und fragt: „Sie Herr Doktor, stimmt es, dass die Babies da rauskommen, wo das Sperma reingeht?“. Selbstverständlich antwortet der Arzt mit „Ja“.
      Da werden die Augen der Blondine grösser und grösser. Verzweifelt umschliesst sie mit ihrer Hand ihren Hals und meint „Uiuiui, das könnte eng werden…“
      😉

  • Sabine Graber sagt:

    mit jedem Lesen eines neuen Mamablogs werde ich in meiner Entscheidung bestärkt, nie und nimmer Kinder zu bekommen.

    • Carolina sagt:

      Bitte bedenken Sie, Frau Graber, dass der MB bei manchen Themen eine Art ‚Wildlife Reserve‘ ist – es tummeln sich auch Tierchen der Spezies Säugetier, die hier gerne ihr Mütchen kühlen, ihre Rechthabereien und Larmoyanz pflegen, die ihre eigenen Erfahrungen zu Allgemeingültigkeit erheben, die zwar unbedingte Selbstbestimmung für sich selber einfordern, diese aber bei anderen verhöhnen und, das ist das Schlimmste, alles betont negativ bewerten und sich gerne in Drohungen ergehen. Das gab es schon zu meiner Zeit: Frauen, zumeist älter, die ungefragt von ihren immer ganz schrecklichen und

      • Carolina sagt:

        /2 und grauenvollen Geburtserlebnissen erzählten. Man hatte ausgesprochenes Glück, wenn man eine Mutter oder Freundin hatte, die das gelassener, cooler sah, auf deren gesunden Menschenverstand man sich verlassen konnte. Heute findet diese Art natürlich ungeheure Verbreitung in Blogs: wesentlich ist dabei, dass wir heutzutage – objektiv – sicherer gebären als jemals zuvor, aber – subjektiv – panikartige Angst verbreiten und von Traumata reden. Hören Sie auf die positiven Stimmen: diese haben weniger Missionarisches und Belehrendes…..

    • marcus sagt:

      frau gruber, wenn ich gewisse schreiberinnen im mb lese (es sind temporär zum glück derzeit eine weniger), würde ich in meiner entscheidung bestärkt, nie und nimmer eine lebenspartnerin zu wünschen. 🙂

      • marie sagt:

        aber aber marcus! da draussen ist doch eine welt. der mikrokosmos mb ist nicht wirklich räpresentativ – sonst hätte ich nicht einmal mehr sex! 😆

      • Carolina sagt:

        Marcus, ich hoffe doch sehr, dass der Konjunktiv hier wirklich ein Konjunktiv ist. Und ich glaube, Sie irren: mir scheint, unter einem anderem Namen ist unsere Inselbewohnerin sehr wohl präsent…..

      • marcus sagt:

        ach du schreck, caroline…

        und nein, frau geuber, damit wollte ich nur sagen, dass die realität zum glück nicht ganz so hoffnungslos ist.

      • marie sagt:

        ja aber vllt könnte ja der mb als effizientes verhütungsmittel dienen…

      • marcus sagt:

        dafür, marie, ist partnerschaft (in ihrem fall wohl: sex) viel zu schön. aber als abschreckendes beispiel für jugendliche heisssporne, warum nicht. ein abend mit wk, pl, hans oder den gebr. gabathuler… das kühlt garantiert.

      • marie sagt:

        ich würde mit gartenschere am rendez-vous erscheinen 😉

      • marie sagt:

        zur partnerschaft gehört sex, hoffentlich für sie auch.
        die gartenschere ist aber den housis und den gebr gabathuler vorbehalten.

      • Carolina sagt:

        Wir wissen doch, wo wir zumindest WK am 4. April antreffen, oder? Kleiner Trip nach Wien gefällig? Und Beno kann auch grad erscheinen – als Stand-in für Gabi bzw. Himself, hihi….. Bitte Ausweis mitnehmen!

      • Beno sagt:

        …ich habe schon mit Heidi abgemacht….sorry

      • Widerspenstige sagt:

        Das rendez-vous wäre heute um 17.00h in der Bar gewesen – time out Ihr lieben Leutchen. Gabi hat ja ganz klar gesagt, was er davon hält und wird sich um Osterhasi sonstwo kümmern…. 😀

  • Bitta sagt:

    das Problem ist nicht, dass die Geburt nicht genügend besprochen wird, sondern dass das Thema Schwangerschaft und Geburt dermassen hochstilisiert werden. Früher war man schwanger, ok, man hat geboren, ok, zurück zum Alltag. Heute wird das in den Himmel gehoben und wehe, wenn es dann nicht ganz so läuft wie geplant. Je relaxter und unvoreingenommener, desto weniger „Traumata“.

    • helmarpon sagt:

      @britta: Herzlichen Dank für diesen Post. Das war auch, was ich vermitteln wollte: Viel Lärm um Nichts.
      Ja, es gibt Problemfälle, die heikler, kritischer sind. Und dort soll /muss auch medizinisch geholfen werden. Ich habe mich bereits zwei Stunden nach der Geburt genüsslich geduscht und weiter zwei Stunden später meine erste Besucherin in der Cafeteria empfangen. Aber von Anfang an meine Tochter selbst gewickelt und gebadet. Und dann, soweit möglich, ab in den Alltag.

    • Pixel sagt:

      DANKE auch von mir! Ich red mir hier schon tagelang den Mund fusselig. Anscheinen haben die richtigen Worte gefehlt. Treffender hätt ich’s nicht ausdrücken können.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Nun, ich meinerseits bin ganz froh dass mir die heutigen Lebensumstände nicht mehr ein
      funktionieren müssen und möglichst per Blitzschlag zurück in den Alltag
      vorschreiben.
      Zwischen jedes Detail hochrechnen und aufblähen und einer gesunden Auseinandersetzung liegen Welten,
      und der heutige Artikel scheint mir eher zweiteres zu unterstützen.

      • Carolina sagt:

        Brunhild, anscheinend wird dieses Thema jetzt zum 3. Mal verhandelt – nach Donnerstag und Freitag! Was mir völlig fehlt (habe allerdings auch nicht die Geduld gehabt, alles nachzulesen), ist die Einsicht, vor allem von älteren Frauen, dass wir einiges dazu beitragen könnten, den jüngeren hier Aengste zu nehmen, anstatt immer wieder Einzelerfahrungen zu Kollektiverfahrungen hochzustilisieren. Und wenn Pippi in gefühlt 100 Beiträgen ihre eigene Lebensangst zum Anlass nimmt, einen KS zu fordern, heisst das noch lange nicht, dass dieses Verhalten zum Masstab für andere werden muss (mal ganz

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du kannst dir deine Pöbeleien in meine Richtung sparen, Astrid aka Caroline. Wenn du lesen würdest, was ich schreibe, wüsstest du, dass es mir gerade nicht darum geht, Angst zu verbreiten, sondern aufzuklären, was eigentlich abgeht. Aber Wischiwaschi ist ein Teil deines Charakters, das ist schon lange klar, geh‘ mir bloss nicht auf den Wecker, sonst werde ich falsch……..

      • Carolina sagt:

        /2 davon abgesehen, dass Pippis Erfahrungen, selbst bezeugt, ein Vierteljahrhundert zurückliegen). Wir Frauen sind immer noch von der Natur dazu bestimmt und gemacht, Kinder zu gebären. Jede einzelne Geburt ist völlig individuell, die Erfahrung ist für jede Frau eine völlig andere – nur mit Aengsten zu spielen und nur Negativbeispiele zu zitieren, um dann auch noch psychologische Betreuung VOR der Geburt zu fordern, ist doch völlig kontraproduktiv. Dass Frauen, die nach der Geburt Hilfe brauchen, diese bekommen, ist längst so. Eine Geburt a priori als traumatisch hinzustellen,halte ich für

      • Carolina sagt:

        /2 sehr problematisch – lebensändernd ja. Die grosse Mehrheit von Frauen lebt nach einer Heilphase ein gesundes und zufriedenes Sexualleben, ihr werden nicht ‚die Genitalien‘ verschnitten. Ich meine, dass wir Aelteren da auch eine Pflicht haben, nicht ständig den Teufel an die Wand zu malen.
        Pippi: Du monopolosierst dieses Blog hier seit Tagen mit Deinen einseitigen ‚Erfahrungen‘ (die alle für die einzig gültigen zu halten haben) – ins ‚falsche Licht‘ stellst Du Dich längst selber, da brauche ich gar nichts mehr zu machen. Und wenn Dir meine Meinung nicht passt, mach‘ doch mal eine Pause!

      • pixel sagt:

        @ pippi: dein Zitat hier „ich habe immer gesagt, dass ich für die Wahlfreiheit bin, aber wählen kann nur, wer weiss.“ Liebe pippi, dann lass doch wählen!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Solange so viel Esoterik verzapft wird in einem Bereich, wo es um Naturwissenschaft und nicht um Esoterik geht, werde ich weiter schreiben, ob zu deiner Freude oder nicht, ist mir einerlei, Wischwaschicaro. ich habe immer gesagt, dass ich für die Wahlfreiheit bin, aber wählen kann nur, wer weiss. Wissen ist das Gegenteil von Wischiwaschi und Gschpürschmi, das hilft niemandem weiter und eine Therapie nach einem Trauma ist auch nur Pfläschterli. Es gilt, das Trauma zu verhindern! Aber daran können die Wischwaschi nichts verdienen, die legen lieber Hand auf, nachdem der Schaden angerichtet wurde.

      • pixel sagt:

        ach menno, ich klick immer den falschen Antworten-Button. sorry, der post oben war hier vorgesehen.

      • Beno sagt:

        Welche Naturwissenhaft….? Deine…. oder die vom Metzger Bell ?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Beno / Gabi was-auch-immer-Troll, Naturwissenhaft, ach so………..

      • Beno sagt:

        Du hast selber erzählt , dass du in der Schule nur gerade im Turnen und Zeichnen gut warst; also beschäftige dich NICHT zuviel mit Naturwissenschaft…wird sonst peinlich 😥

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Beno, das hab ich nicht gesagt, ich sagte, dass Turnen und Singen meine stärksten Fächer waren, ich hatte darin nur Maximalnoten, während der ganzen Schulzeit. Aber ich war grundsätzlich eine gute Schülerin, eine ungenügende Note im Zeugnis hatte ich nie. In den Naturwissenschaften war ich auch gut, ausser in Mathe, mit gut meine ich 5 und darüber.

        Und eben, wer das Wort Naturwissenschaft noch nicht mal schreiben kann, sollte sich nicht über das Thema an sich auslassen.

      • tststs sagt:

        Geburt und Naturwissenschaften: Grundkurs 1
        Lektion 1 Geburt und Physik (Gravitation): Fehlt direkt nach der Geburt die helfende Hand des Arztes oder ein Tisch, zieht die Schwerkraft das Baby zu Boden.
        🙂

      • tststs sagt:

        Lektion 2 Geburt und Physik (Mechanik): Zwecks Qualitätsüberprüfung hat jedes Neugebornene einen mechanischen Testlauf zu absolvieren.

      • tststs sagt:

        Lektion 3 Geburt und Chemie: Chemie erleichtert die Geburt unheimlich…

      • tststs sagt:

        Lektion 4 Geburt und Biologie: Hats vorne ein Zipfeli, ists ein Bub…

      • tststs sagt:

        Geburt und Physik (Akkustik): Werden die Schalwellen der Mutter von einem ungleich schrilleren Ton übertroffen, ist das Baby endlich da….

      • Beno sagt:

        Oh ja…ich bin jetzt plötzlich Gaby !…und dazu noch verzweifelte Rufe in den Wald ..nach Guschtel

        Es wird Zeit Pippi, dass du deine Medizin wieder nimmst . …hè …du weisst schon Naturwissenschaft hilft !!!

      • Katharina sagt:

        Naja Pippi, die einzige die wissenschaftliche (bzw. genauer Medizinische Referenzen) angeboten hat, bin ich. Du verbreitest hier schon etwas Seemannsgarn, so von wegen der Relevanz einer Stallgeburt für die Geburt bei uns Menschen. da gibt es nun doch wesentliche Unterschiede.

        Du kannst nicht Sachlichkeit und wissensbasierte Entscheidungen fordern und dann aber konsistent nur auf Polemik machen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und was denkst du, wieviele, die hier mitlesen, einen Artikel im „New England Journal“ tatsächlich lesen? Und auch noch verstehen?

        Seemannsgarn sind Tiergeburten keinesfalls, es sind echte Geburtserlebnisse, die meisten hier haben wohl nie eine Geburt bei einem grossen Säugetier miterlebt, eine menschliche schon gar nicht.

      • Katharina sagt:

        Pippi, jeder Humanmediziner mit Spezialisierung auf Schwangerschaft und Geburt wird auf wesentliche Unterschiede hinweisen können. das fängt schon bei der Anatomie und Skelett an. das sind Gründe weshalb die menschliche Geburt mit wesentlich mehr Risiken verbunden ist als bei anderen Säugern.

        Dir ging es darum, die Nachvollziehbarkeit der Schmerzen usw. durch die Analogie einer Tier Geburt zu erklären.

        was du unterlässt, ist, dies eben ausgedeutscht so zu sagen, damit entstehen dann diese polemischen Diskussionen.
        Was ich an der Analogie mit Tieren falsch finde, ist, dass wir als Menschen seit der Erfindung von Werkzeugen und dem Gebrauch von Feuer uns immer weiter von einem ‚natürlichen‘ Dasein entfernten. unsere Entwicklung war immer von Technologie geprägt und eben damit auch unsere eigentlich im Vergleich mit anderen Spezies schlechte Anpassung an die Umwelt durch Technologie kompensieren.

        der Aufruf von ‚back to nature‘ zieht eben schon deshalb nicht.

        „wieviele, die hier mitlesen, einen Artikel im “New England Journal” tatsächlich lesen?“ das ist mir sehr bewusst. weshalb denkst du schreibe ich einen rant wegen effing ignorants. genau deswegen. Sie ignorieren und fahren einfach fort, ihre irgendwo aus dritter Hand angelesenen Sprüche zu re-iterieren.
        Alles was wir machen können, ist, Sachinformationen zur Verfügung zu stellen. Wenn Leser dann sich dazu entscheiden, diese Informationen zu übergehen, können sie nicht weiterdiskutieren.
        Viele dritter Hand angelesenen Sprüche unterschlagen ein wesentliches Faktum: nämlich, dass alle Studien, die Risiken einer Sectio erwähnen, in den Quell Daten nicht einmal zwischen geplanter Sectio und einer Notfall Sectio unterscheiden.
        Weiter werden dann die Risiken assistierter Vaginalgeburten, die in einer Sectio enden, bei den Risiken unter Sectio verbucht, statt in einer eigenen Kategorie.
        Was auch unterschlagen wird, ist, dass viele Studien gegen Sectio von Interessenverbänden von Midwifes etc. in Auftrag gegeben werden. Was dann geschieht, ist ein Selectionsbias zugunsten Frauen die eine Vaginal Geburt wählten, dies, weil die Studiensubjekte, die geplante Sectio wählen, gar nicht in die Erhebung einfliessen können, da die Quelldaten nicht verfügbar sind.

        Letztlich geht es bei der ganzen Debatte um Patientenrechte, und dabei um die Pflicht der Betreuer/Provider, ALLE Informationen zu ALLEN zur Verfügung stehenden Optionen zu vermitteln.
        Die Patientin hat dann das Recht des informed consent bzw umgekehrt des informed denial, in welchen Fall dann der Provider verpflichtet ist, die Patientin an einen anderen Provider weiterzuweisen, der die von der Patientin gewünschte Form durchführen kann.
        letztlich darf das Selbstbestimmungsrecht der werdenden Mutter, und das heisst hier konkret auch das Recht auf eine geplante Sectio, so sie das nach Abwägung aller Informationen wünscht, nicht angetastet werden darf.

        Ich fand, dass Du in der Art, wie Du deine Diskussion führtest, eben Deinen wesentlichen Aspekt der Patientenrechte nicht klar herausgeschält hast.

        Was eben hier in der Diskussion als Paradigma mehrheitlich durchschimmert, ist, dass aussenstehende sich ein Recht herausnehmen, den werdenden Müttern diese Patientenrechte zu verweigern und diese mit allerlei hergesagten Argumenten, vermischt mit romantischer Esotherik verteidigen.

      • Valeria sagt:

        Obwohl ich die Diskussion jetzt nicht 100% verfolgt habe… Ihr Post ist gut, DANKE Katharina!

      • Katharina sagt:

        Valeria. Was ich hier schrieb, bezieht sich unter anderem auf meinen Kommentar auf der ersten Seite zu diesem Artikel:

        Katharina sagt: 1. April 2012 um 23:11

        dann weiter auf Katharina sagt: 29. März 2012 um 18:00
        und Katharina sagt: 29. März 2012 um 23:42

        beide zum Artikel „eine Ladung Morphium und zwar sofort“ .

      • Valeria sagt:

        Danke, Katharina für die Angaben. Dann habe ich doch mehr davon mitbekommen, wie gedacht… 🙂 Jedenfalls zwei Daumen hoch!

      • Widerspenstige sagt:

        Bin mit Deinen Ausführungen zum grossen Teil einverstanden, Katharina. Vorallem das würde auch mich interessieren, näher unter die Lupe zu nehmen: ‚…Weiter werden dann die Risiken assistierter Vaginalgeburten, die in einer Sectio enden, bei den Risiken unter Sectio verbucht, statt in einer eigenen Kategorie…‘

        Das werden wir aber nie genau erfahren, weil dies nur in den Arztberichten protokolliert sein dürfte u unter Arztgeheimnis fällt.
        Hier können nur Mütter Genaueres mitteilen. Gibt es ein Sachbuch mit Interviews jüngeren Datums darüber im Handel?

      • Beno sagt:

        @Katharina

        Lees einmal : British Medical Journal, 17 november 2007..(Latein-Amerikanische Studie)
        Unter anderem , dass die Sterbeziffer bei KS 3-5 mal so gross ist, wobei interessant ,dass das Problem am KS selber liegt und nicht an der Situation, wo er ausgeführt wird ) Weiter wird die Gefahr von Komplikationen auf 2 mal so gross wie bei Spontangeburten gemessen )
        Weiter in British Medical Journal,12 dezember 2007 ( Dänemark Studie )
        Laut dieser Studie kann ein geplanter KS selbst noch mehr Probleme für die Atemwege bedeuten, als ein sekundär eingeleiteter KS

      • Beno sagt:

        Auffällig auch die Rissbildung der früheren KS – Narben was bei 1.5% der Frauen geschah..

  • helmarpon sagt:

    Vernünftige, vorgeburtliche Auseinandersetzung mit dem Thema hilft sehr. Und noch was: Gebären ist der natürlichste Prozess, unserer Welt! Frauen: Seid Euch dessen bewusst und lasst einen „wohlmeinenden“ Arzt nicht an Euch herumpfuschen. Sucht Euch die Stellung heraus, die für Euch am angenehmsten ist. Z.Bsp. auf allen Vieren. Für den Arzt/die Hebamme unbequem, aber für Euch mit weniger Schmerzen verbunden. Ich hatte das Glück (Dank sei Kantonsspital Schaffhausen!) meine Tochter nach meinen Wünschen gebären zu dürfen!

    • helmarpon sagt:

      … Und noch was: Schreit, wenns Euch drum ist. Egal was die anderen sagen. Nachher oder während der Schmerzpausen könnt Ihr dann darüber ebenfalls laut lachen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mir ist es lieber, wenn es nichts zu Schreien gibt. Meine Geburten waren Sonntagsspaziergänge, kann ich nur empfehlen. Mein Arzt hat Scherze gemacht während der Operation, alles sehr entspannt.

      • helmarpon sagt:

        @Pippi Langstrumpf:
        Betrachte das Leben so, wie es ist: Es ist natürlich! Und dazu gehört seit es Säugetiere gibt, auch die Geburt. Ist schon seltsam, dass wir Menschen uns so unnatürlich erleben! Helfen, wo nötig – ja. Medizinisch betreuen, wo nötig – ja! Aber heute wird in diesen Bereichen leider masslos übertrieben. Fängt bei Zeugung an, geht weiter zur Geburt und die Einmischung hört auch in Erwachsenenalter nicht auf. Jeder weiss naturgemäss, was richtig ist für ihn/sie. Der übermässige Schutz beraubt uns unserer persönlichen Identität!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @helmarpon:
        Sie bringen da Einiges durcheinander,
        besonders die Hinweise auf „früher war alles natürlich“ könnten Sie sich getrost ersparen,
        früher sind viel zu viele Frauen elendiglich an Geburstkomplikationen verreckt-
        nicht weil sie in „unnatürlichen“ Stellungen gebären mussten,
        sondern weil das natürliche Leben früher
        ganz einfach auch viel früher die Lichter ausgeknipst hat!

      • Beno sagt:

        Cool Pippi, ein Grund mehr sich das Kind rausschneiden zu lassen …wenn der Arzt Scherze macht… ! 😀

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Was willst du hier? Ich finde deine Post nicht nur unnötig, sondern auch höchst einfältig, ein richtiger ‚Schämer‘! Aber Maskulisten&Co. sind sich für nichts zu schade, solange sie den Feministinnen an den Karren fahren dürfen.

        Apropos Feministin: Die wunderbare Mery Streep ist auch eine, eine erklärte! Sie hat eben ihr jüngstes Honorar, eine Mio. für die ‚Eiserne Lady‘ gespendet für ein ‚Centrum der Frauengeschichte‘, das sie selber gegründet hat. Die wunderbare Meryl ist der Meinung, dass die Jungen und Mädchen über die Geschichte der Frauen dringend mehr erfahren müssen.

        High 5 Meryl !

      • Beno sagt:

        Was willst du hier ?
        Du hast es schon etwa 23 x gesagt …du bist für den geplanten KS ..okey…aber belästige nicht weiter Menschen , welche dies nicht so sehen…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eine Belästigung sind deine dummen Sprüche, die helfen niemandem auch nur einen mm weiter, witzig sind sie auch nicht. Also Klappe zu!

      • Beno sagt:

        Deine krankhafte Sturheit in dem Thema ist tatsächlich nicht witzig .. ..Hauptsache dein OP-Arzt war es …?!

        Und wenn bei dir Dinge kommen wie „Klappe zu“ …viiiieleicht solltest du wieder einmal mit Argumenten kommen, weil sonst endest du im MB wieder einmal mehr als schimpfende Lachnummer … 😈

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die grösste Lachnummer sind immer noch Typen, die meinen, sich in einem Mamiblog wichtig machen zu müssen und dann noch zu einem Thema wie Geburt! Hallo?????

        Passt alles auf die Analyse des Genderforschers Hinrich Rosenbrock über die Maskulisten, die in Femiblogs herumpöbeln in der Absicht, bestimmte Frauen zu vertreiben damit. Bemüh‘ dich nicht, was du pöbeln kannst, stemme ich vor dem Frühstück!

      • Beno sagt:

        Ja …tolles Männchen dieser „Hinrich“…probiert sich hier wichtig zu machen !

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Es reicht langsam mit diesem „Genderforscher“ und seiner „Studie“. Was er im Interview so von sich gibt, ist jedenfalls alles andere als wissenschaftlich. Stell dir vor, irgend ein junger Forscher würde in ähnlicher Weise salopp die Grundfeste deines Glaubens einreissen, in dem er den Feminismus als wahlweise links- oder rechtsextremes Gebilde bezeichnet, ohne auf Inhalte und sicher teilweise berechtigte Forderungen einzugehen. Im Grundsatz ist es auf jeden Fall richtig, wenn es auch auf Männerseite Organisationen gibt. Schön, wenn dies nicht mehr nötig ist.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, mit diesem Genderforscher reicht es noch lange nicht! Den und seine Kollegen bringe ich wenn immer nötig.

        Und was du von Studien weisst und wann es eine ist und wann nicht, kann man auch vergessen. Die Heinrich-Böll-Stiftung ist jedenfalls eine sehr renommierte Stiftung, sie stellt sicher keinen Anfänger an, der keine Ahnung hat, also spar dir deine Sprüche.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und „Grundfeste meines Glaubens“ gilt es nicht auszureissen, weil Feminismus keine Frage des Glaubens, sondern eine Frage der Gerechtigkeit ist.
        Im Gegensatz zum Maskulinismus, das ist eine reine Glaubenssache, Glauben, dass die Männer die Krone der Schöpfung sind etc., lächerlich!

      • Sportpapi sagt:

        Ja dann schauen wir doch mal schnell, auf der Homepage der Stiftung, die sich selbst „grüne politische Stiftung“ nennt: Und sich gerne mit Feminismus beschäftigt: http://www.boell.de/demokratie/geschlechter/feminismus-geschlechterdemokratie.html und dafür gleich eine zweite Stiftung laufen hat: http://www.gwi-boell.de/

      • Sportpapi sagt:

        Leider ist meine Antwort noch gesperrt. Aber schau doch mal, was die deklarierte politische Ausrichtung dieser renomierten Stiftung ist. Und die des Gunda Werner Instituts, wo es dann heisst: Feminismus und Geschlechterdemokratie gehören elementar zum Profil der Heinrich-Böll-Stiftung. Das Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung (GWI) bündelt geschlechterpolitische Themen und entwickelt die Auseinandersetzung um Feminismus und Geschlechterdemokratie weiter.
        Und zum Anfänger: Was hat denn der Mann schon so publiziert zur Sache?

      • Sportpapi sagt:

        Immerhin hat er seinen Master bereits 2011 gemacht. Oder ist es seine Masterarbeit, die hier veröffentlicht wurde?

      • Sportpapi sagt:

        Nach welcher Methode ist er denn vorgegangen? Was hat er genau untersucht? Und vor allem: was kann er wirklich belegen?

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Ich nehme an, es gibt einen guten Grund, weshalb du dich hier nicht mehr äussern willst. Einsicht? Ich wage ja fast nicht zu hoffen…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schau Sportler, alle deine Einwände hat der Genderforscher bereits vorausgesehen, in einem andern Interview sprach er ausführlich darüber. Es sind Verunglimpfungen, die immer kommen, wenn die Argumente fehlen.

        Dass er ins Schwarze trifft mit seinen Ergebnissen, zeigen die heftigen Reaktionen. Das einzig beruhigende daran ist die Feststellung, dass das Grüppchen der aktiven Maskulisten ein kleines, wenn auch sehr lautes ist und der durchschnittliche Mann damit nichts zu tun haben will, weil er schon viel weiter ist.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Ja, es gibt einen guten Grund, weshalb der Forscher Kritik erwartet hat. Und es ist äusserst billig, statt auf diese einzugehen, diese einfach in eine andidemokratische, antifeministische, rechtsextreme Ecke zu schieben, nur um nicht darauf eingehen zu müssen. Ich habe meine Argumente und meine Fragen angebracht. Ich stelle fest, dass eine „Studie“ erschienen ist, die diesen Namen nicht verdient, geschrieben von einem unerfahrenen Jungspund kurz nach Master, im Auftrag einer selbst deklarierten politischen und feministischern Stiftung.

      • Sportpapi sagt:

        Und ich behaupte, die meisten Punkte, die du aus der „Studie“ zitieren könntest, könnte mit umgekehrtem Vorzeichen auch auf „den Feminismus“ angewandt werden. Zum Beispiel die Kritik, man könne den Feminismus nicht als eine Strömung verstehen, sondern es gebe unterschiedliche Ausrichtungen. Nur um dann im nächsten Satz die ganze Männerbewegung (was ist das überhaupt?) unter einem Titel zusammenzufassen… Und ja, es gibt da offensichtlich Berührungen zur rechtsradikalen Szene, wie es auch solche vom „Feminismus“ zur linksradikalen gibt. Und wahrscheinlich auch über Kreuz.

  • helmarpon sagt:

    Meine Frage: Muss es, trotz all der Schmerzen ein Trauma sein?
    Ich meine – NEIN! Das Schönste war die Geburt meiner Tochter – mit all den Schmerzen und den Veränderungen, die ein Baby mit sich bringt. Der Schönste Moment ist, wenn das Baby da ist! Und genau dieser Zeitpunkt heilt und lässt vieles vergessen. Leider wird durch Sedidativa, Schmerzmittel etc. den meisten Frauen dieser Zeitpunkt gestohlen. Ich wollte das nicht und hatte (für mich) recht. Oder die „künstlich“ herbeigeführten (meist überflüssigen!) Kaiserschnitte. Frau soll und muss die gesunde Geburt erleben. So gibt’s kein Trauma!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Wieder so eine absolute Aussage, wie willst du wissen, was für alle Frauen gut ist?!?

      • helmarpon sagt:

        Das muss jede Frau für sich wissen. Dazu muss sie sich aber auch entsprechend vorbereiten. Dies kann sie, wenn sie sich überlegt: Während der Periode, wie und wann geht’s mir am Besten? oder sich auch einmal mit den Geburten bei Naturvölkern befassen (warum so und nicht anders?)
        Selbst bei uns arbeiteten früher die Bäuerinnen bis an die Geburt, setzten sich ins Gebüsch, gebaren und arbeiteten dann einfach wieder weiter! Man sollte sich das mal durchdenken.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Also der mit der ‚Flutschgeburt unter dem Apfelbaum‘ ist definitiv ein Mythos! Es kam vor, war aber sicher nicht das Gängige, vor allem nicht bei Erstgebärenden. Was aber vor allem auch vorkam, war der Tod der Mutter im Kindbett, vor oder nach der Geburt! In meiner nächsten Verwandschaft sind zwei Frauen so gestorben. Diese Verromantisierung der früheren Zeiten hilft gar niemandem. Oder gehst du heute noch zu Fuss über den Gotthard? War früher normal, der Grossvater eines Bekannten kam so in die Deutschschweiz, ein armes Buurli aus dem Ticino, barfuss. Er machte hier sein Glück.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @helmarpon:
        ein bisschen absolutistisch sind Sie ja schon,
        könnten Sie mal erklären wie eine Frau das „soll und muss die gesunde Geburt erleben“ umsetzen soll?!
        Als ob sich irgendwelche Frauen Komplikationen, lange und auszehrende Geburten wünschen würden?!
        Und beinah schon impliziert, wenn sie sich nicht anständig vorbereiten dann käme es eben so?
        Die Schleife zum Bauernhof: einfach lachhaft.
        Ist Ihnen bekannt wieviele Frauen & Kinder früher daran gestorben sind?

    • Pixel sagt:

      Und Pippi, Gegenfrage: wie willst DU es wissen? Weil du als Kind die Kühe beim Kalben gesehen hast?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Geburten bei Säugetieren folgen ähnlichen Abläufen, und ich hab nicht nur zugesehen, ich habe mitgeholfen. Du weisst nicht, wovon zu sprichst.

      • pixel sagt:

        na, dann ist ja gut, dass wenigstens jemand auf dieser Welt Bescheid weiss.

  • Malin Bolliger sagt:

    ….darf ich hier auch von einer „schönen geburt“ berichten? …
    ich hatte vor 2 monaten eine hausgeburt, alles ging gut, die geburt lief so, wie eine geburt eben verlaufen sollte. es war wahnsinnig anstrengend, extrem schmerzhaft, eine unglaubliche gewalt…. eben – eine geburt.
    allerdings konnte ich sie offenbar gut verarbeiten, denn ich kann mir vorstellen, irgendwann wieder zu gebären, wahrscheinlich sogar wieder daheim. vielleicht hat die unaufgeregtheit und ruhe zu hause mitgeholfen, dass ich die geburt so erlebt und verarbeitet habe.

  • Gretli sagt:

    Die zweite Geburt war ein wundervolles Erlebnis. Sicherlich mit Schmerzen verbunden, aber ich wurde von zwei super Hebammen durch die ganze Geburt begleitet und getragen (und von meinem Mann), so dass die Schmerzen in den Hintergrund rückten. Erst die zweite Geburt zu Hause hat meine Seele geheilt…

  • Eufemio Bernasconi sagt:

    arme frauen.die haben n traume nachm sex, dann wenn sie erfahren, dass sie schwanger sind. das nächste traume wenn sie langsam dick werden. erst recht n trauma wenn sie das kind zur welt bringen und dann richtig los mit traumas gehts wenn die kinder in die pupertät und die mütter langsam in die abänderung kommen.. aber die männer..die müssen immer funktionieren wie ein uhrwerk. von morgens bis abends und müssen immer feinfühlig und einfühlsam, zuvorkommend und verständnisvoll und geduldig und einsichtig sein. aber für die probleme, traumas, ängste, gedanken und sorgen der männer hats nie platz

    • tststs sagt:

      Das stimmt so nicht, aber wenn Ihre Frau gerade einen 8Pfünder rauspresst, hat sie vielleicht nicht gerade viiiel Geduld für Ihre Probleme…
      😉

    • Barbara sagt:

      oh, sie haben das bezahlen vergessen! bei solchen jammer-tiraden kommt immer noch das bezahlen. und der verzicht auf sex.

  • Gretli sagt:

    Im USZ kam nach der ersten Geburt eine Krankenschwester auf mich zu, weil sie gemerkt hatte, dass für mich die Geburt nicht abgeschlossen war. Ich hatte das Gefühl versagt zu haben und dass man mir das Kind aus dem Leib gerissen hat. Dieses Gefühl hatte ich bis zu meiner zweiten Schwangerschaft. Ich wollte darum so wenig wie möglich mit Ärtzen zu tun haben und entschied mich zu einer Hausgeburt. Aber nur weil ich eine tolle Hebamme hatte, mit der ich mir das vorstellen konnte. Mit ihr sprach ich über meine Ängste und Wünsche.

  • Lili sagt:

    Wer kann schon sagen was richtig ist? So wie jeder individuell auf Probleme und Schmerzen reagiert, so wohl auch in solchen Situationen. Ich habe selbst eine Frühgeburt (die vom Frauenarzt auch ein Kaiserschnitt sein sollte aber von den Uniärzten als unnötig taxiert wurde) die mehr als dramatisch war und über 24 h all paar Minuten mit Wehen und einem praktisch überall zerrissenen Unterleib endete und danach noch zwei geplante Kaiserschnitte (auch nur wegen medizinischen Problemen)gehabt. Einfach war keine Geburt, andere hätten sicher keine Kinder mehr bekommen – mir -uns- geht’s trotzdem gut..

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Lili, solche Berichte zu lesen tut mir einfach leid, weil es ein unnötiges Leiden war. Zum Glück geht es Euch trotzdem gut!

  • Dan sagt:

    Zum Glück bekommen nicht die Männer die Kinder, sonst gäbe es keinen Nachwuchs mehr auf dieser Welt.
    Meine Frau ist bei 1. Kind wegen Komplikationen (es kam alles zusammen was nur in Ausnahmefällen eintreten sollte) fast gestorben und hat auch das zweite Mal natürlich geboren.

    Ich kann nur lachen wenn sich Männer anmassen stärker (sowohl physisch wie emotional) als Frauen zu sein und doch wegen einem kleinen Schnupfen rumflennen. Hut ab vor den Müttern dieser Welt.

  • astrid sagt:

    Ich wollte bei beiden Kindern eine natürliche Geburt, hatte stundenlange Wehen und bei beiden schliesslich notfallmässig einen Kaiserschnitt, weil ihre Herzfrequenz in den Keller fiel. Nach der zweiten Geburt stellte sich dann heraus, dass mein Muttermund schlicht und einfach seinen Dienst verweigert – früher (vor KS-Zeiten) wäre ich wohl schon bei der ersten Geburt gestorben (und das Kind auch). Daher bin ich dankbar, dass es diese Lösung gab, wenn auch entäuscht, meinen Kindern keine nat. Geburt geben zu können. Traumatisiert bin ich deswegen nicht, zum Glück.

    • alien sagt:

      Hm. Ich bin sicher, es finden sich Idioten hier, die lieber einen naturgewollten Tod von gross und klein astrid gewollt hätten als eine medizinisch erfolgte geglückte Geburt…

      • Sportpapi sagt:

        @Alien. Langsam reicht es. Wirklich, denk wieder mal nach, bevor du schreibst!

      • alien sagt:

        Du fühlst Dich angesprochen durch den „Idioten“? Dumm gelaufen, das beabsichtigte ich nicht, aber über seine Wirkung hat man manchmal wenig Kontrolle. Was ich meinte, war: Gewisse Leute nehmen lieber den Tod einer Mutter in Kauf als dass sie einen Kaiserschnitt befürworteten. Stimmt das, oder stimmt das nicht?

      • Sportpapi sagt:

        Das stimmt nicht.

      • alien sagt:

        Ich hingegen bin überzeugt, dass es stimmt.

      • tststs sagt:

        Wenn ich mal ein bisschen Senf dazugeben darf:
        Gaaaanz bestimmt gibt es irgendwo auf der Welt einen Menschen (ich würde sogar was darauf wetten, dass es mehr als nur einer ist), der niemals einen Kaiserschnitt zulassen würde.
        Hier im Blog, denke ich nicht…

    • Pixel sagt:

      Ja, das ist ja wie beim Autofahren alien: hinter der Glasscheibe kommt der Charakter durch. Zum Glück trennen uns hier mehr als zwei Glasscheiben, denn andernfalls hätten sie hier nicht nur eine Beule an ihrer Karre.

      • alien sagt:

        Pixel schlägt? Dochdoch, zeugt von einem guten Charakter.

      • Pixel sagt:

        Wusste, dass dieser kommt, Alien. So schwer war das nicht. Und ich hab mich dennoch entschieden zu posten. Mutig mutig…. Ja, auch ein Pixel kann, bei schwerer Missachtung der Verkehrsregeln an den Karren fahren. Aber weisst du Alien, auf die eine Beule mehr kommt’s auch nicht mehr draufan.

      • alien sagt:

        Mutig? My ass mutig. Apropos Pixel: #FFDEAD ist meine Lieblingsfarbe für Bildschirmhintergründe.

      • Pixel sagt:

        Ui! Das Autofahren bekommt einem alien nicht.

  • Ich unterstütze die Haltung, dass eine solch einschneidende Erfahrung wie die Geburt bewusst verabeitet wird. Das sollte normal sein und nicht als Defizit gesehen werden. Übrigens: auch Männer können durch das Miterleben der Geburt retraumatisiert werden, denn auch sie wurden einmal geboren und dies manchmal unter dramatischen Umständen.Die noch junge Richtung der peri- und pränatalen Pschologie hat viele sehr aufschlussrieche Erkenntnisse geliefert.

    • tststs sagt:

      Schön, dass Sie hier das Trauma der Männer ansprechen… Es geht zwar in eine andere Richtung als bei den Frauen, aber ich kann hier nur gaaaanz dringend raten: Männer, bleibt am Kopfende des Bettes/der Badewanne/des Gebärapparates…
      🙂

  • Mamilessia sagt:

    Als mein erster Sohn endlich auf der Welt war, ging es mir sehr schlecht. Ich wollte ihn nicht sehen. Er lag auf meiner Brust, aber es war mir zu viel. Ich habe mich lange nicht von der Geburt erholt. Im Spital boten sie zwar mir und meinem Mann therapeutische Hilfe an, aber ich realisierte dort nicht, dass dies dringend nötig wäre. Ich dachte, es ist ja nun alles gut. Er ist gesund, ich bin gesund. Ich war es aber nicht. Es entwickelte sich eine schlimme Depression daraus. Ich sage nicht, wegen der Geburt, aber die gehört als schlimmes Erlebnis dazu. Also danke für den mal so ehrlichen Blog.

  • Barbara sagt:

    ich habe vor bald 19 Jahren im Frauenspital in Bern geboren. Erst mit Vorbereitungswehen, dann Wehen, dann Stillstand und nach 1.5 Tagen gab es einen Kaiserschnitt. Bei der Nachkontrolle war ich erst mit meiner betreuenden Hebamme alleine. Und die hat mich ausführlich dazu befragt, wie es war und wie es für mich war nun mit Kaiserschnitt und nicht vaginal entbunden worden zu sein etc. und danach der Frauenarzt ging auch nochmals darauf ein. Ich hatte die Möglichkeit mir alles von der Seele zu reden und wenn ich gewollt hätte, hätte ich auch Therapie in Anspruch nehmen können. einfach perfekt.

  • marie sagt:

    seit kurzem frage ich mich, ob es etwas bringen würde, wenn männer kinder gebären könnten und wie die diskussionen dann klingen würden…
    hm…

    • Sportpapi sagt:

      Ja, wie würden denn die Diskussionen dann klingen, Ihrer Meinung nach?

      • Katharina sagt:

        wir Frauen würden alles nur nach strengsten medizinischen Indikationen bewilligen. Sportverletzungen wären dann aus Selbstverantwortung heraus selber zu bezahlen. Sportverletzungen sind übrigens ein sehr hoher Anteil der durch KKs bezahlten Behandlungen. Warum soll die Gemeinschaft für den Leichtsinn und die Fahrlässigkeit all dieser Adrenalinjunkies aufkommen?

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: gute Frage, nur nicht zum Thema. Was hat das mit der speziellen Ausgangslage zu tun, dass Männer Kinder gebären würden?

      • Katharina sagt:

        bist du echt so beschränkt dass du den Zusammenhang nicht erahnen kannst?

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Ich bin keineswegs beschränkt. Habe aber keine Lust, zwischen den Zeilen und um sieben Ecken zu denken. Wie du vom Szenario „auch Männer gebären Kinder, was dann?“ zu Frauen „Frauen entscheiden, was die KK bezahlt“ kommst, weisst nur du.

      • Katharina sagt:

        bist nicht du derjenige, der meint, das Gemeinwesen habe einer Schwangeren vorzuschreiben, wie sie zu gebären hat, und da medizinische Indikationen vorgeschoben hast?

        somit mit umgekehrten Vorzeichen sähe es eben so aus wie ich oben beschrieb.

        sollen wir nun die Kosten all jener Sportverletzungen für die KK hochechnen?

        ich habe auch keine Lust, einer sehr eindimensional denkenden Person alles bitzeli für bitzeli vor zu kauen.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: „Bist nicht du derjenige, der meint, das Gemeinwesen habe einer Schwangeren vorzuschreiben, wie sie zu gebären hat, und da medizinische Indikationen vorgeschoben hast?“ Nein.
        Zum anderen: Kann man diskutieren, wenn man auch die Kosten von Bewegungsmangel, Rauchen, etc einrechnet. Ist aber heute nicht das Thema, oder?

      • Katharina sagt:

        „Ist aber heute nicht das Thema, oder?“ Jein.

        Ja (also Thema bezogen), da Schwangerschaft keine Krankheit ist, die Kosten aber über die Krankenkasse abgerechnet werden und das Kostenargument analog von Lifestyle Risiken als Argument gegen die freie Methodenwahl angeführt wird. Da liesse sich überlegen, diese Kosten nicht generell aus der KK auszuklammern und stattdessen über zB die EO abzurechnen, als logische Erweiterung der in der EO enthaltenen Mutterschaftsversicherung.

        Nein (also nicht Thema bezogen), weil Lifestyle Risiken und deren Auswirkung auf die KK Prämien nicht Thema ist.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Wenn wir dann schon bei den Kosten sind. Unsere Geburten im Geburtshaus, obwohl deutlich billiger als im Krankenhaus, waren von der KK nur teilweise gedeckt. Weil eben, bisher, kein Spital…

    • Tomas sagt:

      Das lässt sich glaube ich gut einschätzen. In all den Bereichen, wo Männer Traumata erleiden (Krieg, Partner- und Kinderverlust etc.) haben die wenigsten das Bedürfnis es überall und mit jedem und jeder plattzudiskutieren oder es gleich zur Psychiatrie- Leistung werden zu lassen, es ist definitiv die weibliche Kundschaft ohne der die meisten Psychiater dicht machen müssten.
      Die meisten Männer versuchen mit ihren Problemen selber fertig zu werden, und die Angst, als Jammerlappen da zu stehen verhindert zuverlässig, dass die Umwelt damit belästigt wird.

      • claudia ana sagt:

        ja genau.. und wieviele amok-läufer sind weiblich? hab noch von keiner einzigen frau gehört… das kommt dann dabei raus, wenn die männer nicht über ihre gefühle sprechen können/dürfen…

      • Sportpapi sagt:

        Wie viele Amokläufer gibt es überhaupt?

      • marie sagt:

        von denen ist jeder einzelne einer zu viel. oder geht das bei ihnen unter kollateralschaden?

      • Sportpapi sagt:

        Nein, unter Einzelfälle, die meist eine ganz spezielle Geschichte haben. Und die sich nicht gut als allgemeines Beispiel eignen.

      • tststs sagt:

        Naja, man muss ja nicht gerade ins Extreme verfallen, ich persönlich glaube aber auch, dass sich eine Korrelation zwischen Gewaltpotential und Unvermögen des Gefühlsaustausches (wenn man den Begriff sehr weit fasst, dann würde hier „Impulskontrolle“ stehen) herstellen lässt…

      • Tomas sagt:

        @m: ok. Bei mir hat Flair mit der Ästhetik nicht viel gemeinsam, deshalb habe ich nicht verstanden. Ein Mensch kann Präsenz und Ausstrahlung haben, ohne „schön“ zu sein. Und um ehrlich zu sein, interessieren mich solche Modelle am meisten, abgesehen davon dass auch die „richtige Schönheit“ meistens erst durch kleine Fehler interessant wird.
        Der zweite Aspekt, den viele meine Models nicht auf Anhieb verstehen, ist dass man einen „unschönen“ Mensch schön fotografieren kann, und umgekehrt auch – ich handhabe die Schönheit manchmal etwas herablassend, um sie dadurch noch mehr hervorzuheben.

    • marie sagt:

      ja, kennen wir doch: schweigen und die faust im sack machen. toll!
      🙄 das übertherapieren ist mir auch ein graus, aber einen dammriss oder hämis nach einer geburt stelle ich mir auch nicht gerade als spaziergang vor, wobei jede dann für sich entscheiden sollte, ob dafür ein psychiater nötig ist. könnte mir dabei aber vorstellen, dass die problematik einer schweren geburt nicht auch einen einfluss hat, auf die sexualität nach einer solchen geburt… na ja. aber schweigt schön weiter, tut euch ja immens gut… 😉

      • Tomas sagt:

        Ja, wir kommen in der Regel gut zu Recht 🙂
        Mir ist ein Graus die Vorstellung, über jeden Scheiss mit irgendeinem Möchtegern- Dökterli palavern zu müssen.
        Übrigens, vor etwa einem Jahr habe ich – es war im Das Magazin, glaube ich – einen Artikel darüber gelesen, dass dieser Trend zum „alles mit Hilfe eines Care Teams verarbeiten“ mehr schadet als nutzt, man kann es sicher noch irgendwo finden. Es ging unter anderem um die Überlebenden der Tsunami- Katastrophe.

      • Sportpapi sagt:

        @Tomas: Es ging um Resilenz. Sehr eindrücklicher Artikel, der aber nur indirekt online verfügbar ist. http://politicalhardman.blogspot.com/2011/04/trauma-und-resilienz.html

      • tststs sagt:

        Ging es nicht auch noch darum, dass „Verdränung“ für einige Gemüter die „bessere“ Verarbeitungstherapie ist?

      • marie sagt:

        und schlucken tut gut?
        wie erwähnt: auch mir ist das pathologisieren ein graus. aber wenn es jemand für nötig erachtet, warum nicht? ob es aber dafür gleich einen therapeuten braucht, stellt sich mir auch die frage.
        IHR kommt gut zurecht? ja ja, wer’s glaubt wird selig… da schüttle ich einmal mehr den kopf. 😆

      • marie sagt:

        verdrängen geht eine zeitlang gut, aber bei den meisten kommt das irgendwann mal hoch und dann geht’s ab! 😉

      • tststs sagt:

        Deshalb das „verdrängen“ in Anführungs- und Schlusszeichen… Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich finde das gar nicht so schlecht… zB ein Vergewaltigungsopfer kann wohl ihr ganzes Leben lang aktiv darüber reden, und trotzdem holt es sie/ihn immer wieder ein! Da kann ichs schon verstehen, wenn ein Opfer lieber nicht darüber nachdenkt (ausser eben wenns wieder einmal hochkommt)… Sorry, ich kanns nicht so gut wiedergeben…

      • marie sagt:

        verdrängen kann durchaus eine bewährte strategie sein, aber man sollte sehr gut darauf achten, denn in der regel kommt das geschehene irgendwann mal hoch und dann hat man gar keine andere wahl als zu reagieren. diesen moment verpassen viele bei dieser strategie und dann kann es schwer werden und vor allem sehr langwierig.
        aber zurück zum thema: ich kann es mir aber durchaus vorstellen, dass ein dammriss zbsp folgen auf die sexualität haben kann, und mir ist so, dass sich einige männer beklagen, dass die sexualität nicht mehr die gleiche ist wie vor der schwangerschaft. schweigen? eher nicht.

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Genau darum ging es. Verdrängen, statt die Probleme ständig an der Oberfläche zu halten. Und zwar nicht als pauschale Lösung, sondern als individuell möglicherweise optimales Konzept.

      • marie sagt:

        beim verdrängen darf man aber auch nicht vergessen, dass es die lebensqualität des partners sehr negativ beeinflussen kann, und das beeinträchtigt die beziehung. solche beziehungen gehen oft in die brüche wegen diesem „verdrängen“.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Ich kenne tatsächlich Beziehungen, die an einem Schicksalsschlag zerbrochen sind. Aber am Verdrängen von traumatischen Erlebnissen?

      • tststs sagt:

        @Marie: anstatt „verdrängen“, nehmen Sie bessers Sportpapis Wortwahl „nicht ständig an der Oberfläche behalten“.
        Ich glaube, es geht im Prinzip darum, das Problem/Trauma auch mal passiv zu lassen und nicht ständig sich aktiv damit auseinanderzusetzen…
        Und ich gehe mit Ihnen absolut einig, dass ein Dammriss zu einem ernsthaften psychischen Problem werden kann (wenn auch idR über Umwege wie zB Sexualität…)

      • marie sagt:

        ich habe nichts gegen die strategie „verdrängen“ (kann sogar sehr gut mit diesem wort leben). aber wenn es anfängt die beziehung zu „zerstören“, dann finde ich es schade, dass darob beziehungen in die brüche gehen (ich kenne persönlich solche beziehungen, die wegen dem „nicht sprechen“ über traumatische erlebnisse zerbrochen sind – die trennungen waren jeweils der übelsten sorte und die folgen waren depressionen, frust und beziehungs“unfähigkeit“, was den nachfolgenden beziehungen auch geschadet hat… na ja jedem das seine).

      • Tomas sagt:

        @m: naja, schütteln sie nur.

        Die Tatsache ist, dass trotz „der Faust im Sack“ sind es am Ende vor allem Frauen, die in der Klapse landen oder jahrelang Therapien, Esoterik- und Selbsthilfekürsli nötig haben. Männer scheinen irgendwie anders gestrickt zu sein, wir scheinen die Katastrophen einfacher wegzustecken, für einmal meinte es die Natur gut mit uns. Auf jeden Fall sind es in der Realität fast ausschliesslich Frauen, die in jeder Lebenslage das Glas nur halb voll sehen oder andere für ihre Schicksaalschläge verantwortlich machen.

      • tststs sagt:

        Ja aber liegt es dann nicht eher am Unverständnis des Partners, als am „Schweigen“? Ich kann ja nur aus meinem Nähkästchen plaudern: Mein Partner erkrankte vor einigen Jahren an Krebs (er ist im Moment wieder gesund, *aufholzklopf*). Unser Gespräch darüber dauerte geschätze 2 Minuten. Er liess/lässt es mir auch jederzeit frei darüber zu sprechen (was ich dabei fühle etc.), er selber hat aber nichts mehr dazu zu sagen.
        Tja, sogern ich manchmal darüber mit ihm gesprochen hätte (denn ich persönlich glaube, Sorgen/Probleme rauszulassen ist schon der halbe Weg zur Lösung ebendieser), musste ich ihm doch seinen Willen lassen… er ist halt ein Denker, kein Redner…

      • marie sagt:

        @t
        tja, vllt sehen frauen ihr leben einfach anders als ihr männer. vllt nehmen männer neuanfänge „lockerer“. vllt fällt es den männern leichter mit anderen wieder von vorne anzufangen vllt vllt vllt… unterschiede zw männern und frauen sind nicht immer positiver natur (das kann ich im ungekehrten fall ebenso bestätigen). wer das gute nimmt, muss auch lernen sich mit dem schlechten abzugeben.
        sie wissen aber wenig über frauen (oder nur das was ihnen in den kram passt), ist ja nix neues. 🙄

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Was wissen Sie denn so über Männer? (wobei mich schon diese ewigen Pauschalisierungen, die Sie so gerne haben, massiv stören!)

      • tststs sagt:

        @Tomas: Im Ernst? Falls ja, meine dann ebenfalls ernstgemeinte Kritik:
        1. bin noch auf der Suche, aber die Statistik behauptet wohl eher das Gegenteil (was die Insassenverteilung betrifft)
        2. Frauen und Esoterik? Drum ist ja unser oberster Esoterikguru (Krone : ein Stirnband) ja auch eine Frau…
        3. Katastrophen leicht wegstecken? Sorry, solange die berühmtesten Männer nicht einmal mit ihrer Körpergrösse klarkommen… oder glauben Sie ernsthaft, Napoleon hatte so einen wahnsinnigen Vergrösserungsdrang wegen nichts?
        4. Spätestens seit Adam und Eva wissen wir, welches Geschlecht gerne mal dem anderen die Schuld gibt für das eigene Unvermögen…

      • tststs sagt:

        @Sportpapi: Ja, Maria hat wahrscheinlich auch kein allzugrosses „Wissen“ über die Männer, aber sie stellt sich wenigstens nicht hier hin und hat das Gefühl, sie müsse den Männern erklären, wie die männliche Welt so funktioniert… oder wie fänden Sie es, wenn Marie Ihnen allen jetzt erklärt, weshalb ein gezielter Tritt in die Eier ja gaaar nicht soooo schlimm ist…
        🙂

      • marie sagt:

        @sport
        1. der post ging an t!
        2. vllt = vielleicht (übersetzt für sportpapi: sie dürfen das ruhig mit ironie interpretieren)
        3. ihre stärke: lesen was da steht
        4. meine stärke: zwischen den zeilen lesen
        5. t versteht schon was ich meine (ich habe von ihm übrigens noch nie einen freundlichen post über frauen gelesen, ausser über seine mutter)
        3. und 4. einmal mehr NICHT kompatibel.

      • Sportpapi sagt:

        Ach Marie. Es geht doch überhaupt nicht um kompatibel oder nicht. Auch nicht um unterschiedliche Lesarten. Sondern darum, dass Sie sich immer wieder so pauschal äussern („Männer“ – an anderen Stellen habe ich von Klischees gesprochen). Selbstverständlich immer nur lustig gemeint, auch wenn es das, vor allem in der Häufung, keinesweg ist.

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Es gibt keine „männliche Welt“, wie es auch keine „weibliche“ gibt. Im aktuellen Thema sind sich die Frauen selbst höchst uneinig. Und zuletzt wurde hier über unterschiedliche Strategien von Männern und Frauen gesprochen, also definitiv kein „Frauenthema“.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich denke auch, dass Männer anders gestrickt sind, weil sie anders sozialisiert wurden! Und vielleicht haben tatsächlich auch die Hormone einen kleinen Einfluss darauf, ich weiss es nicht. Ich stelle einfach immer wieder fest, dass sich mit fortschreitendem Alter die Geschlechter annähern, die Männer werden weiblicher, die Frauen männlicher. Plötzlich kann er reden, will es sogar. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum sich viele Frauen, wenn sie sehr jung sind, mit viel älteren Männern wohler fühlen, weil diese einfühlsamer ‚weiblicher‘ sind. Fände ich interessant, hier mehr zu erfahren.

      • tststs sagt:

        @Sportpapi: nicht absichtlich falsch verstehen, ok. Ich bemühe mich dafür um eine bessere Formulierung: Ja es gibt nur eine Welt, aber es gibt deutliche Männer- und Frauen-Gebiete. So ist zB die Männerdichte vor dem Regal mit Tampons und Binden in der regel sehr gering. Andererseits haben sich sicher noch viele Frauen die Prostata untersuchen lassen…
        @Pippi: Kann Ihrem Gedankengang nur zustimmen…

      • marie sagt:

        @pippi
        hatte am wochenende genau ein solches gespräch mit einem 50jährigen lieben bekannten, der eine 28jährige freundin hat. sein kommentar: ich muss mir mehr mühe geben, damit sie mich nicht verlässt!
        ich schätze diesen bekannten ausserordentlich, weil er so ehrlich ist. auf die frage weshalb er seine langjährige beziehung letztes jahr er beendet hat meinte er: er hätte sich mit ihr (gleichaltrig) alt gefühlt.
        🙂

      • tststs sagt:

        Oder anders gesagt, Sportpapi: Ja, wir Frauen sind uns oft nicht einig, zB der ewige Grabenkampf der Tampon-Brigaden gegen die Binden-Fraktion… aber alle, wirklich alle Frauen würden sofort den Krieg einstellen, wenn ein Mann auf dem Schlachtfeld auftaucht um uns zu sagen, was jetzt die richtige Lösung ist…
        🙂

      • marie sagt:

        @ts
        daumen hoch!
        😀

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        marie, ich fühle mich auch jünger mit einem jüngeren Mann! Wenn dir ein Mann, der um die 20 J. jünger ist, den Hof macht, ist das wie ein Jungbrunnen. Zwar wird mir auch immer wieder gesagt, dass ich selbst viel jünger aussehe, aber es tut mir trotzdem gut 🙂 Ich finde, auch jüngere Männer und ältere Frauen passen oft gut zusammen, nicht nur umgekehrt.

      • marie sagt:

        😀
        da funktioniere ich umgekehrt. mit einem jüngeren fühle ich mich dann alt… aber eben, so sind die menschen verschieden. und wir leben ja in einer zeit, wo mann/frau wählen kann, ohne dass es heutzutage gleich mit dem sozialen tod endet.

      • alien sagt:

        tststs, dann höre mir gut zu, die Wahrheit kommt von oben (ich brüll sie aus unserer fliegenden Familienuntertasse heraus): Die beste Lösung ist es, BEIDES zu verwenden, Tampons von mindestens 4 cm Durchmesser und 8 cm Länge und Binden von rund 7 cm Dicke. Dann passiert garantiert nichts mehr (ich meine, dann passiert Dir auch kein Onenightstand mehr). Für weitere Fragen wende Dich ruhig an den Experten für alles und jedes, Prof. Dr. alien.

      • alien sagt:

        Mit einer Jungen kann ich wenig anfangen, das habe ich ja schon mehrmals gesagt. 28 ist so das untere Limit.

        Das war aber früher anders (als ich noch 15 war 🙂 )

      • Tomas sagt:

        @m: vielleicht 🙂

        Ansonsten, sie wiederholen sich – mit ihrer Behauptung über meine unfreundliche Art den Frauen gegenüber, mit Ausnahme meiner Mutter. Vielleicht könnten sie, als Erklärung für alles was ich je behauptet habe, selbstredend noch meinen Beruf erwähnen? 🙂

        Es gibt nur wenige Männer, die die Frauen so sehr gerade wegen der simplen Tatsache, dass sie Frauen sind, schätzen würden wie ich es tue – solange sich die Frauen als solche zu erkennen geben. Aber die Diskussion hier zu führen erachte ich als müssig, da müssten sie schon persönlich mir gegenüber sitzen.

      • marie sagt:

        ich habe bei dieser diskussion sicherlich nicht an den fotografen gedacht.
        was das andere betrifft: bin nicht ihr typ, um eben bei ihrem beruf anzuknüpfen, bin kein modell.
        😀
        …keine angst, ich nehme es sportlich, war und ist ohnehin nicht mein ziel.
        aber um anzuknüpfen – hier geht es um die geburt, als allenfalls traumatisches erlebnis. es gibt menschen, die haben das bedürfnis darüber zu sprechen und es gibt menschen, die besser klar kommen, nicht darüber zu sprechen. es KÖNNTE sich zu einem problem entwickeln, wenn zwei solche antipoden aufeinander treffen. das sollte beachtet werden.

      • Tomas sagt:

        @m: Models? Ach was, alles nur eine Frage der Definition.
        Suche gerade eine ältere Frau, so ab 60, lieber ü70, mit möglichst grossflächigem Tattoo.

        Aber woher leiten sie ab, dass zum diskutieren das Aussehen eine Rolle Spielt?
        Wenn schon, dann ist das einzige Kriterium „schaffen sie es, mich eine Minute lang nicht zu langweilen, liegen meistens auch drei Stunden drin“

      • marie sagt:

        wie grossflächig muss das tattoo sein – könnte jemanden kennen, die in frage käme. (ich bin noch nicht 60.)
        uh ein mann der langeweile kennt… 😯

      • Tomas sagt:

        je grösser, umso besser. Aber es geht mir eher um den Gesamteindruck, flair.

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Klar sollen Männer bei ausgeprägten Frauenthemen sich nicht aufspielen. Tun sie auch nicht, wenn ich das hier so überblicke. Hierr ging es aber um anderes: Marie hat unterstellt, dass die Diskussionen anders laufen würden, wenn Männer auch Kinder gebären würden. Und dann ging es um Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die da mitspielen würden.

      • marie sagt:

        @sport
        ich unterstelle hier niemandem etwas. ich gehe aber davon aus, dass die diskussion anders wäre, wenn. und ich stehe dazu: mir sind die unterschiede zwischen mann und frau wichtig, ich bestehe sogar darauf! und nehme dabei auch eine kontroverse harte diskussion in kauf und scheue sie nicht.
        @t
        hm… ich glaube wir sehen das unterschiedlich in sachen flair und gesamteindruck 😀

      • Tomas sagt:

        @m: wie kommen sie darauf?

      • marie sagt:

        tomas! mit ihnen disputiere ich einfach gerne – sie haben so etwas grantiges (nicht böse gemeint und was ich schon immer mochte, lebe ja in bern).
        nun ja, da sie fotograf sind (ohne seitenhieb, bitte nicht falsch verstehen!), vermute ich, dass sie ein ästhet sind. ich bin es eben nicht. deshalb verstehen wir wohl nicht das gleiche unter flair und gesamteindruck. dies zu meiner theorie, die me doch eine fruchtbare diskussion zulassen kann, oder aber auch nicht. je nach dem wie offen man dafür ist.

      • Tomas sagt:

        @m: ich habe in diesem unsäglichen System am falschen Ort geantwortet.

        Wann tut sich die Redaktion endlich einen Ruck geben und einen Teenager damit beauftragen, endlich etwas brauchbares auf die Beine zu stellen, wenn es schon die hochbezahlte IT Abteilung nicht hinkriegen kann? Das hier ist einfach eine Zumutung..

      • marie sagt:

        und doch haben sie eine klare vorstellungen von flair und „gesamteindruck“, oder bin ich falsch?

        [hier noch die quelle wiki, damit nicht missverständnisse entstehen:
        „…Ausdruck ästhetisch heute meist als Synonym für schön, geschmackvoll oder ansprechend verwendet.“ ich bin nämlich damit nicht einverstanden. ich verstehe unter ästhetik „wahrnehmung über sämtliche sinne“, aber da wir heutzutage dermassen abgestumpft und überreizt sind, ist es uns nicht mehr möglich, diese wahrnehmung zu leben und dem gegenüber eigenständigkeit zu zugestehen. ich kann mich höchstens bemühen.]
        ja die mb it…

      • marie sagt:

        …und der heutige beitrag totalliquidation würde eher zu diesem thema passen.
        bin ohnehin dort „anzutreffen“.

    • Sportpapi sagt:

      Und zur heutigen Pressemitteilung mit den nur „moderat“ steigenden Gesundheitskosten gibt es auch noch Zahlen. http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/14/01/new/nip_detail.html?gnpID=2012-344
      Offenbar ist es, wie Zufferey aufgeführt hat, wirklich so, dass die Gesundheit von Frauen absolut und pro Kopf mehr kostet als die von Frauen. Und dies sogar, ohne dass jemand (nach meinem Wissen) da etwas dagegen hat.

      • Sportpapi sagt:

        als die von Männern natürlich.

      • tststs sagt:

        Wo haben Sie genau diese Info entnommen? Nicht dass ich Ihnen nicht glauben würde, aber die Datenbasis nähme mich noch Wunder…

      • Sportpapi sagt:

        Folgen Sie dem Link, öffnen Sie „Daten“, dann z.B. das letzte deutschsprachige (d) File. Habe aber auch nicht alle durchgesehen, sondern nur das erste und letzte File – man kann mir also gerne auch widersprechen.

      • tststs sagt:

        Eine ganz interessante Statistik, aber wie ich gedacht habe, nichts „altersbereinigt“, d.h. wenn Frauen durchschnittlich 7% länger leben als Männer, dann ist nur logisch, dass sie auch 7% mehr Kosten verursache…
        Oder auch sehr interessant: die über 96jährigen (bei den Kosten pro Einwohner): die Frauen im Pflegeheim kosten den Steuerzahler fast doppelt so viel, bei der gleichen Altergruppe in Krankenhäuser sind die Männer vorne…
        🙂
        Aaahh wie war das jetzt mit der Schmerzverträglichkeit…

      • Sportpapi sagt:

        Ich habe verstanden, dass mit der Aussage „pro Kopf“ die Altersbereinigung vorgenommen wurde?

      • tststs sagt:

        „pro Kopf“ heisst ja nur, dass die Kosten in relativen Zahlen angegeben werden. Also im Sinne von die durchschnittliche Schweizer 96jährige in einem Pflegeheim kostet pro Kopf (also quasi was jeder CH für diese Durchschnittsfrau zahlen müsste) CHF xy.
        Aber eben, der ganze Zahlensalat ist zwar schön und interessant anzuschauen, aber wirkliche Aussagekraft hat er nicht. Nochmals das Beispiel mit den ü96! Ist ja logisch, dass die Ü96-Frauen viel mehr kosten, es gibt ja auch viel mehr davon! (also wenn wir zB 100 Frauen ü96 haben, aber nur 20 Männer, dann ist klar, dass die Frauen in absoluten, aber auch in auf alle CH-Köpfe aufgeteilte Zahlen einfach mehr Kosten…
        Vorallem da diese „entscheidenden Jahre“ ja im hohen und somit kostenintensiven Alter liegen…

      • Sportpapi sagt:

        Ich verstehe „pro Kopf“, dass man die Kosten, z.B. Frauen ü96, auf die Anzahl Frauen in diesem Alter rechnet. Alles andere macht überhaupt keinen Sinn.

      • tststs sagt:

        „Frauen ü96, auf die Anzahl Frauen in diesem Alter rechnet“, also das macht meiner Meinung nach noch viel weniger Sinn (stellen Sie sich die Gruppe der 0-1jährigen vor…)
        Was auch eher für meine Auslegung spricht: in der Statistik selber wird klar von „pro Einwohner“ gesprochen…

      • Sportpapi sagt:

        Schauen Sie hier, zweite Tabelle, in Franken pro Einwohner: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/14/05/blank/key/05.html
        Wären Männer/Frauen je mit nahe 50 Prozent gerechnet, müsste der Mittelwert über alle in der Mitte der beiden Geschlechter-Mittelwerte liegen. So ist es in jungen Jahren, im Alter aber nicht mehr. Also ist es so: die längere Lebenszeit (und damit die Überzahl) der Frauen ist eingerechnet bei den Pro-Kopf-Angaben.

      • tststs sagt:

        Gerade Ihr letzter Link spricht doch wieder für meine Position. Der Untertitel lautet „Total nach Altersklasse, in Millionen Franken“. D.h heisst doch, dass alle Frauen zB ü97 zusammen 780Mio Kosten verursachen, alle Männer zusammen ü96 125.8 Mio. Aus dem folgenden Link entnehme ich, dass ü80 130‘100 Männer, aber ü80 242‘900 Frauen (bei den ü96 sähe es wohl noch extremer aus)…
        http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/02/blank/key/alter/gesamt.html
        Wobei ich natürlich gern einräume, dass ich a) mich total irren kann oder b) die höhere Quantität an Frauen nicht der einzige Grund für höhere Kosten sein kann.

      • tststs sagt:

        Es wäre zB interessant zu wissen, ob die Kosten für eine Geburt in die jeweilige Altersklasse der Mutter oder in die Altersklasse 0-1 einfliessen… (und was wird von diesen Kosten den Männern/Vätern berechnet)…

      • tststs sagt:

        Und wenn ich die Tabellen vergleiche wirds noch komplizierter:
        alle ü96 Männer kosten zusammen 125 Mio, wenn ich es auf alle ü96 Männer verteile (also Ihrer Idee folgend), dann zahlt jeder ü96 Mann 49‘144 CHF, ergo gibt es ca. 2550 ü96 Männer.
        Bei den Frauen ergäbe es dann (total 654.2Mio, 70’209 pro ü96Frau) 9320 ü96 Frauen…
        Achach, mir brummt schon der Schädel… und ich muss kurz den Kopf schütteln …tststs… die Bezeichnung „pro Einwohner“ ist alles andere als eindeutig…

      • tststs sagt:

        Wobei das ganze natürlich immer noch die Position stützt, dass Frauen „teurer“ sind als Männer (vgl ü96, knapp 3x mehr Männer, aber 5x mehr Kosten, und mit der Geburtenabteilung kann hier sicher nichts erklärt werden)
        😉

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Dann sind wir uns – trotz beidseitigem Schädelbrummen – ja einig. Und ich bleibe dabei: Sicher gibt es für die Mehrausgaben gute Gründe. Auf jeden Fall wird das von den Männern nicht kritisiert (zumindest habe ich davon noch nichts gehört). Es ist also nicht anzunehmen, dass in der Grundversicherung Probleme die nur Frauen betreffen benachteiligt behandelt werden.

  • Tomas sagt:

    omfg.

  • Maja sagt:

    Es gab und gibt sie noch heute die ekligen Hebammen und Schwestern, die eiskalt sind und sich einen Deut um das Befinden der werdenden Mütter kümmern. Das ist das eigentliche Trauma, nicht die Schmerzen. Es gibt Frauen, die empfinden den Schmerz stärker als andere und die benötigen einfach mehr seelische Unterstützung bei der Geburt. Meine Tochter,hatte nach der Geburt wahnsinnige Krämpfe in den Oberschenkeln. Sie wurde alleine gelassen in einer Kammer weil ihr Bett noch nicht frei war und angeschnauzt sie solle nicht so blöd tun. Zum Glück hatte es Folgen für die Schwester.

    • heidi reiff sagt:

      In der letzten Phase bei meiner erste Geburt hatte ich schreckliche Schmerzen, ich habe geschrieen, wurde gemassregelt von einem jungen Tüpfi, ich soll mich mal zusammennehmen, meine Antwort war, schliesslich liege ich hier auf dem Schragen und nicht sie .

  • Elisabeth sagt:

    Bei der Geburt wusste ich ja eigentlich schon, dass es schmerzhaft werden würde. Die wahnsinnigen Schmerzen die ich dann aber hatte… das kann sich niemand Vorstellen. Ich dachte wirklich, ich müsste sterben.
    Ich fände ein Gespräch danach daher wirklich sinnvoll (Allerdings lieber nicht mit der Hebamme, denn mit ihr hätte ich nicht offen reden können. Sie hat meiner Meinung nach grobe Fehler gemacht. Besser wäre eine externe Fachperson.)

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Elisabeth, ich kenne einige Frauen, die sich so äusserten. Todesangst, oder sogar der Wunsch, nur noch zu sterben, weil die Schmerzen kaum mehr auszuhalten waren. Und irgendwann ist es dann auch zu spät, um noch einen KS zu machen, dann muss das einfach durchgestanden werden, auch wenn es Stunden dauern kann, die Zange zum Einsatz kommt etc. Es sind regelrechte Metzgeten, die sich da abspielen. Und nicht voraus zu sehen! Wer dieses Risiko nehmen will, bitte………

      • tststs sagt:

        „Und irgendwann ist es dann auch zu spät, um noch einen KS zu machen“
        War vllt früher mal so…

      • Pixel sagt:

        Genau 🙂 ich glaube Pippi verwechselt das mit der PDA.

      • alien sagt:

        Also, Pippi, auch wenn solche „Metzgeten“ vorkommen bei Spontangeburten, üblich sind sie nicht. Die Mehrzahl davon läuft normal ab. Sicher, unter starken Schmerzen, und das ganze dauert normalerweise ja viele Stunden, aber Metzgete würde ich es nicht nennen. Ich war bei zwei Geburten dabei (neben meiner eigenen, an die ich mich nicht mehr so gut erinnern kann), und eine Katastrophe war das nie. Wer übertreibt, um seinen Punkt anzubringen, erweckt bei mir tendenziell Misstrauen, sorry, aber so ticke ich.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, das verwechsle ich nicht. Genau so wurde es mir von einer Bekannten geschildert, die ihr Kind vor 3 Jahren bekam. Es war zu spät für einen KS. Beim zweiten hat sie dann eine geplante Sectio gemacht.

        Und ich übertreibe auch nicht, wenn ich schildere, was vorkommen kann und täglich irgendwo in der CH passiert. Geburtskomplikationen sind häufig, die Kinder wurden grösser in den letzten Jahrzehnten und die Becken der Frauen schmaler.

  • Gretli sagt:

    Wir reden hier nur über die Frauen, aber dass ein Kaiserschnitt für das Kind weniger gesund ist als eine spontane Geburt ist allen egal. Ich finde es egoistisch von den Frauen nur daran zu denken, dass sie möglichst schmerzfrei durch die Geburt kommen. Dass KS-Kinder zum Beispiel vermehrt an Atemwegserkrankungen leiden ist Ihnen egal. Ich nehm für mein Kind diese Schmerzen gerne in Kauf und es macht mich auch stolz. Aber heutzutage ertragen die meisten Menschen ja nicht mal mehr ein leichtes Kopfweh und klar, da kann man nicht mehr erwarten dass eine Frau Geburtsschmerzen erträgt..

    • Valeria sagt:

      „…aber dass ein Kaiserschnitt für das Kind weniger gesund ist als eine spontane Geburt ist allen egal.“

      Diese Aussage stimmt so nicht. Es gibt Gründe, die eine natürlich Geburt verunmöglichen (Querlage, Nabeschnurvorfall, Plazenta praevie, Schwangerschaftsvergiftung…). In diesen Fällen wäre der Versuch einer vaginalen Geburt mit grosser Wahrscheinlichkeit fatal. Auch bei den relativen Indikationen (Beckenendlage, Mehrlinge, grosses Kind, Geburtsstillstand…) ist das Risiko für eine Totgeburt/Behinderung höher, wenn vaginal entbunden wird.

      • Sportpapi sagt:

        Also in den Fällen, in denen ein KS medizinisch angezeigt ist, oder?

      • Valeria sagt:

        Genau.

        Es gibt viele Frauen, die (aus Unwissenheit oder Egoismus) auch bei relativen Indikationen umbedingt eine vaginale Geburt bevorzugen, was medizinisch zwar machbar ist, aber statistisch bezüglich Risiko keinen Sinn macht. Die Gefahr für Mutter und Kind ist schlicht zu hoch und rechtfertigt m.E. keine „Natürlichkeits-Gelüste“.

    • Valeria sagt:

      Aussagen von Gretli reduzieren die medizinische Möglichkeit der Sectio auf den Wunschkaiserschnitt aus Angst vor Schmerzen. Auch wenn diese in den letzten Jahren tatsächlich zugenommen haben, finden die meisten Sectios immer noch aufgrund absoluter oder relativer Indikationen statt.

      Man kann sicherlich stolz sein, ein Kind unter Schmerzen auf die Welt gepresst zu haben. Aber man sollte sich davor hüten, sich deswegen als etwas Besseres zu fühlen…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn ich auf so etwas stolz sein muss, ist mein Leben etwas arm, finde ich. Mater dolorosa etc. ist dermassen AT, da kann man eigentlich gar nichts mehr dazu sagen.

        Wer das braucht, kann ja das nächstemal beim Zahni auf die Spritze verzichten, auch wenn es eine Wurzelbehandlung geben sollte.

      • Laura TI sagt:

        @ Pippi
        Ich bin ja hart im Nehmen, aber manchmal da reicht es einfach. Wieso verurteilen Sie alles, was nicht so denkt und fühlt wie Sie? Brauchen Sie das, um sich vor sich selber zu rechtfertigen? Wieso sollte es AT sein, wenn eine Frau sich entscheidet, wie sie ihr Kind auf die Welt bringen will? Ich finde diese Spitzen so was von unnötig, Sie untergraben damit jegliche Entscheidungsfreiheit und schliessen von sich selber auf andere. Damit ist den heutigen Frauen sicher nicht gedient, wenn sie – zwar nicht mehr von Männern – aber trotzdem immer noch bevormundet werden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Halt halt Laura, AT ist nicht die normale Geburt, sondern dass frau darauf stolz ist, wenn sie möglichst viel gelitten hat. Das ist kein Grund, stolz zu sein, wir sollten von diesem Zeug loskommen.

        Ich bin für die Wahlfreiheit, die ist nur gegeben, wenn eine Frau möglichst umfassend informiert ist, was auf sie zukommen kann. Ich weiss, dass du deine Geburten als Peanuts empfunden hast, das gönne ich dir von Herzen, bewundern tue ich dich aber nicht dafür, liebe Laura. Du hattest Glück!

  • Ups sagt:

    Wie schon Natalie sagt ganz anfänglich, finde ich auch nicht, dass Frauen scheu sind, darüber zu sprechen untereinander, im Gegenteil. Gelegenheit, dass zu besprechen, fand ich also genug, und mit meinem Mann konnte ich auch stets darüber sprechen, immerhin war er dabei. Und einfach war’s gewiss nicht, das Ereignis zu verarbeiten, aber für mich hat’s so genügt. (inkl. einmal bei der Hausärztin…)

  • heidi reiff sagt:

    Jede Frau erlebt die Geburt anders, die Geburt meines Sohnes im Frauenspital Basel 1966 war Horror, mein Sohn kam knütschblau auf die Welt, das hab ich trotz Lachgasmaske in der letzte Phase noch getcheckt. Was mich einfach nach wie vor irritiert, dass trotz zig Röntgenaufnahmen nicht ersichtlich war, dass mein Sohn die Nabelschnur um den Hals hatte, das grösste Trauma in diesem Szenario hat sicher mein Sohn erlebt

  • Marianne Stauffer sagt:

    Alles Andere als geplanter „Kaiserschnitt“ ist rückständige Nostalgie und Verkennen der medizinischen Spätfolgen. Punkt. Nächstes Thema bitte…

    • tststs sagt:

      Und jeder der nach seinem 5 Geburtstag noch mit einem Blinddarm rumläuft, ist selber schuld…

      Ach ja, Hängebrüste und Hammerzehen gehören gesetzlich verboten…

      Tststs….

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Klare Ansage, Marianne 🙂

    • Pixel sagt:

      Ja klar, und am besten lässt man sich schon mal präventiv alle Zähne ziehen und Implantate einsetzen bloss weil sie ja sowieso einmal ausfallen werden. Noch besser!: am besten lässt man bereits Babies Implantate einsetzen. Die Milchzähne braucht ja keiner, die fallen außerdem eh aus, und das Zahnen ist auch eine mittelalterliche Angelegenheit, die ja nur Schmerzen bedeutet.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wovon sprichst du? Finde deine Gedanken etwas wirr!

      • Pixel sagt:

        Das was ich mache ist genau das darzustellen was Du machst: präventiv schon mal eine sectio anzubringen, bloß weil es – um mich deines Zitates zu bedienen – „eine Metzgete“ werden KÖNNTE. Aber nicht MUSS!

      • Pixel sagt:

        Oder klarer: bloss, weil es eh klar ist, dass wir alle eines Tages sterben müssen, nehmen wir uns ja auch nicht jetzt bereits das Leben. Am besten mit Schlaftabletten, damit es kein qualvoller Tod wird. Denn immerhin ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass wir irgendwann unter Schmerzen, an einer Krankheit leidend, sterben werden. Wenn man also Deinen Ansatz zu Ende denkt und auf andere Lebenslagen anwendet, dann hab nicht ich wirre Gedanken.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Jetzt finde ich deine Gedanken noch wirrer, Pixel.

      • pixel sagt:

        dann hab ich mein ziel erreicht 🙂 nein, quatsch. pippi, vielleicht könnten wir uns besser mündlich unterhalten, aber ich fürchte hier funzt das irgendwie nicht. vielleicht aber denken wir einfach doch sehr unterschiedlich. sehr wahrscheinlich sogar. deswegen – egal, ich bins auch müde, ständig nach neuen Worten zu suchen, und deswegen lass ich das einfach so stehen. meine Bewunderung hast du auf jeden Fall schon mal im unermüdlichen Missionieren. 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Deine Sturheit ist auch nicht ohne, Pixel 😉 Ich bin sicher, wir würden uns verstehen, wenn wir uns Aug‘ in Aug‘ gegenübersässen. Ich hab zwar einen streitbaren Geist, aber mein Wesen ist trotzdem auf Harmonie ausgerichtet.

  • Markus Schneider sagt:

    Es ist doch einfach – je weniger die Frauen sich einer natürlichen Geburt stellen, desto weniger Mitleid und „Empathie“ muss ich mit ihnen haben. Die Vermemmung des Westens schreitet fort mit Riesenschritten.

    • Maria sagt:

      @Markus: Als Mann haben Sie darueber meiner Meinung nach nichts zu sagen.

      • Schusseli sagt:

        traumatischer ist als eine vaginale Geburt. Da es sich bei einer vaginalen Geburt aktiv am Vorgang beteiligt. Es ist ein Zusammenspiel von Mutter und Kind und das Kind bestimmt den Zeitpunkt wann es aus dem mütterlichen Leib raus will. Eine Sectio als die Ultimo Ratio darzustellen, ist keineswegs sehr objektiv und ist genauso Trauma für das Baby. Für mich ist jedenfalls klar, dass ich zuerst versuchen möchte eine natürliche Geburt zu erleben ohne irgendwelche Eingriffe. Ich bin aber der Medizin sehr dankbar, dass es PDA und co gibt.

      • Beno sagt:

        Es sei den Schusseli, sie haben eine Tattoo ( Arschgeweih..) …dann scheinen sie keine PDA kriegen zu können !

    • Valeria sagt:

      @ Markus:
      Geht’s noch?!

      Dann hoffe ich, dass sie von Nierenstein bis Blinddarm auch alles ohne Schmerzmittel und Operation hinnehmen, wenn sie schon so grosse Töne von sich geben. Mussten die Leuten früher auch, so von wegen „natürlich“. Aber als Mann so einen Kommentar von sich zu geben ist schon ziemlich…

  • Monika Diethelm-Knoepfel sagt:

    Es war auch gut, dass ich in der zweiten Schwangerschaft nochmals die Gebärabteilung anschauen ging.
    Das mit der Geburtshilfe in Männerhand habe ich nicht so erlebt, ich war in einem Kantonsspital, aber die ÄrztInnen (ich hatte zweimal eine Ärztin und einmal einen Arzt) haben die Hebammen immer machen lassen, und ich habe mich sehr gut betreut gefühlt.

  • Katharina sagt:

    “Über die eigentliche Geburt reden die Frauen untereinander jedoch wenig – und wenn, dann im Flüsterton, hinter vorgehaltener Hand. Man will einander nicht erschrecken oder gar zu nahe treten. Vielleicht ist es aber auch ganz einfach ein Akt des Verdrängens.“

    Ich finde das eine oberflächliche Verallgemeinerung. Zudem deckt sich das überhaupt nicht mit meiner eigenen Erfahrung. Es ist ein intimes Ereignis, das vielleicht nur mit engen Freundinnen und Vertrauten offen beredet wird. Eine Reaktion dann eben der Rückzug in die Privatsphäre, wenn penetrant nachgebohrt wird von nicht diesem Kreis zugehörigen.

    „Denn die Geburt gehört ja immerhin zu den extremsten Erfahrungen im Leben einer Frau. Die werdende Mutter gelangt an ihre Grenzen. Gebären tut meist abartig weh.“

    Auch das eine Verallgemeinerung, die nur dann zutrifft, wenn geplante Sectio als Tabu marginalisiert wird, im Sinne von eine rechte Frau tut so was nicht und ‚macht auf natürlich‘
    Gebären tut meist abartig weh – und genau deshalb eben die Empfehlung informierter Frauen, bzw. Frauen mit einschlägiger Erfahrung, unnötiges Leiden zu vermeiden. Da kommt auch dazu, dass dieses Leiden sich nicht nur auf die Gebärende bezieht, sondern auch auf das Neugeborene. Geburtsschock und die ganze für das Kleine oft traumatische Erfahrung der Geburt.
    und da wird mit altertümlichen biologistischen Argumenten gegen Sectio argumentiert.

    „Das Gefühl von Überrumpelung und Kontrollverlust ist der Grund“

    Dieses Gefühl kommt zu einem Grossteil davon, dass die Gebärenden im Betrieb vieler Kliniken als fremdbestimmt den jeweiligen Prozeduren objekthaft unterworfen werden. Die Frauen werden eingeschüchtert und mundtot gemacht. Ihnen wird im Vorfeld das Recht auf Selbstbestimmung über die Art der Geburt abgesprochen und teilweise über bürokratische Hürden mit dem Finanzschock gedroht oder Informationen vorenthalten.

    All das kann sich während der Geburt zu einem Gefühl des vollkommen wehrlosen Ausgeliefertseins kumulieren, welches dann ein posttraumatisches Stresssyndrom auslösen kann.
    in dem Sinn finde ich eine psychologische Nach Betreuung richtig, aber nur von Leuten, die mit PTSS umzugehen wissen.

    Ich denke aber, dass mehr Selbstbestimmung der werdenden Mutter auch Teil der Prophylaxe von Stresstraumatas sein muss.
    Selbstbestimmung bedeutet auch, dass über alle Aspekte einer Geburt, auch der Aspekt der Schmerzen sachlich informiert wird. Dazu gibt es inzwischen auch gutes Videomaterial, das während Geburten aufgenommen wurde.

    • Beno sagt:

      ‚Die Frauen werden eingeschüchtert und mundtot gemacht. Ihnen wird im Vorfeld das Recht auf Selbstbestimmung über die Art der Geburt abgesprochen und teilweise über bürokratische Hürden mit dem Finanzschock gedroht oder Informationen vorenthalten.“ Lebst du in der früheren DDR oder was ?

      Du solltest Sectio-Missionaris werden, wobei du jede Frau die dies nicht tut als „altertümlich“ marginalisieren kannst.

      • Beno sagt:

        Jah…du lebst nämlich in Amerika, wo Millionen von Menschen noch KEINE Krankenversicherung haben und darum unnötige KS ein Luxusproblemchen sind … 😉

      • Schusseli sagt:

        Ich bin zum ersten Mal schwanger und ich habe auch einen grossen Respekt vor der Geburt. Und ich muss sagen, ich möchte gar keine Videos oder anderes Bildmatrial über die Geburt erfahren. Ich lese Bücher oder rede mit meinem Mann oder Freundinnen, Schwiegermutter, Schwägerin etc. über das bevorstehende Ereignis Solche Videos über schmerzverzerrte Geburten zu sehen, würde mich vielmehr traumatisieren, als ganz bewusst „unerfahren“ an die Geburt heran zu gehen. Man kann auch zu viel informieren, dass es so ins Kontraproduktive übergeh.
        Zudem ist eindeutig erwiesen, dass eine Sectio für das Baby

  • Monika Diethelm-Knoepfel sagt:

    Ich bin Ärztin und habe auch einige Zeit in der Geburtshilfe gearbeitet. Für mich war bei meinen drei Schwangerschaften immer klar, dass ich spontan gebären möchte, ausser das wäre für mein Kind oder mich zu gefährlich. Ich habe kurze Geburten gehabt (beim ersten Kind 6 Stunden, beim zweiten und dritten weniger), die aber auch recht weh taten, sodass ich froh war um Schmerzmittel. Mir hat es sehr gut getan, über die Geburten zu reden, v.a. mit meinem Mann, aber auch mit Freundinnen. Geholfen hat mir auch, dass ich jedes Mal wieder in einen Geburtsvorbereitungskurs ging.

  • Claudia sagt:

    An alle die immer wieder diese „früher ging es auch Kommentare“ abgeben müssen. Natürlich ging es früher auch, man ist einfach mit grösserer Wahrscheinlichkeit an einer Geburt gestorben, hat einen geplatzten Blinddarm nicht überlebt usw. Soll das „früher“ nun ein Grund sein, auf Antibiotika, unterstützte Geburten etc. zu verzichten? Komische Logik, dieses als es noch keine Autos gab, ging es es auch ohne Zebrastreifen….

  • Für mich war meine Geburt, besonders die erste ein Trauma, wegen einem nicht geplanten dann aber nötigem Kaiserschnitt.. aber eben heute nach 12 Jahren ist es vorbei, bin dabei heute als Alleinerziehende psychisch am Anschlag und kämpfe mich durch das Leben und das ist noch fast schlimmer als die Geburt.. der Kampf um die Existenz in der reichen Schweiz ist hart, besonders hart wen der Vater nichts bezahlt..

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich weiss, was Sie meinen, Erica Bänziger, es ging mir ähnlich. Die Pubertät meiner Kinder empfand ich als die härteste Zeit und war oft am Anschlag. Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten, verzagen Sie nicht, suchen Sie sich Unterstützung – eine gute Ärztin, ein guter Arzt sind sehr wichtig – und verlieren sie nicht den Mut! Und vor allem nicht den Zugang zu den Kindern, dieser emotionale Faden ist das Wichtigste, und das Einzige, das trägt in schweren Zeiten.

  • Franz Oettli sagt:

    Ja heute sind die Leute schon nicht mehr ganz so robust wie früher, man hatte ja auch noch Kriegserfahrung. Da ist es schon wichtig, dass man jemand hat, mit dem man darüber reden kann, vorher und nacher. Es muss ja nicht gerade eine Psychologin sein. Gerade beim ersten Kind und je nach Typ Mensch nimmt man’s halt nicht so locker, wie man sich sonst gerne gibt.

    • Katharina sagt:

      Dann gebt halt wider einmal einen Krieg. der Armageddon Knopf ist teil jeder sozio-politischen Computer Simulation.

    • Cassandra sagt:

      Ja, Franz, als Mann kennt mann sich ja bezüglich Geburt aus, nicht wahr, und gerade bei der Geburt hilft Kriegserfahrung enorm! Aber Psychologinnen hetzen die Frauen ja doch nur auf, und wir Männer wollen Frauen, die spuren u. nicht noch für sich Ansprüche anmelden, garamendi!
      Und da man’s (Das sind wohl SIE, der das erste Kind geboren hat, oder?!!) halt beim ersten Kind nicht so locker nimmt, muss das zweite dann die Frau gebären, oder wie ist das zu verstehen?

  • Anja sagt:

    Mein erster Gedanke zum Artikel war „Hilfe, jetzt benötigen wir noch Care-Team für jede Gebärende“. Klar ist eine Geburt schmerzhaft und vor allem hält sie sich nicht an einen vorgegebenen Ablauf. Egal wie viele Bücher frau gelesen hat, eine Geburt kann sich niemand wirklich vorstellen. Ist dies vielleicht das Problem? Keine Kontrolle?
    Wie haben das die Frauen vor gar nicht allzulanger Zeit verkraftet, ohne diese ganze Technik, ohne Kaiserschnitt, als der Säuglings- und Kindstot keine Seltenheit war? Waren die alle traumatisiert? Einige wohl schon.
    Und heute? Therapie für alle Lebenslagen!

    • alien sagt:

      Zu jedem Thema wird sich jemand finden wie Anja, der es garantiert ins Groteske aufblasen wird jenseits aller seiner Proportionen. Gebärende lächerlich machen, das ist ja wohl das Schäbigste, was man hier machen kann..

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Weil man es sich nicht wirklich vorstellen kann, braucht es Filmmaterial, oder Anschauungsunterricht im Stall. Ich war bei mehreren Kälbchengeburten dabei, habe geholfen. Ebenso bei Ferkel und einmal bei einem Fohlen, ich wusste einfach, was es heisst. Auch wenn Tiere nicht sprechen können, erahnt man, was sie durchmachen, wenn man sie genau beobachtet.

      Viele Frauen früher waren traumatisiert, kaum eine sprach darüber. Heute kann man das vermeiden.

    • Cassandra sagt:

      Anja, früher waren die Frauen für FRauen da, wenn es um Empfängnis, Schwangerschaft, Geburt u. Stillen ging. Man sprach offen über alles. Und es gab eine Menge Hilfestellung in dieser Zeit.
      Dass die Männer die Geburtshilfe etwa im 17. Jh. mehr und mehr übernommen haben, hat Millionen v.Frauen das Leben gekostet. So kannte man das Kindbettfieber erst, als staatliche Geburtsanstalten, von Männern geführt, eingeführt wurden. Bei Geburten auf dem Land, war das so gut wie unbekannt… Hebammen sind heute noch das Beste für „Normal“-Gebärende!

      • Sportpapi sagt:

        @Cassandra: Gebären Sie im Geburtshaus, und die einzigen Männer, die Sie sehen, sind die werdenden Väter. Und natürlich gibt es ein Nachgespräch mit einer Hebamme. Nur – viele Frauen hier wollen offenbar lieber sich im Spital operieren lassen. Was sagen Sie denen?

    • Danielle sagt:

      Lächerlich ist hier höchstens dieses wehleidige Gejammer über einen natürlichen Vorgang, der ojeoje, kein Zuckerschlecken ist. Aber deswegen von ‚Trauma‘ zu sprechen, ist ja wohl ein Witz. Es muss bei uns niemand gebären – sollen sie es doch einfach bleiben lassen. Meine Güte, wie entfremdet von der Natur kann man eigentlich NOCH werden??

      • tststs sagt:

        Noch nie, aber gar nie, hat sich im MB jemand auf so groteske Weise selber widersprochen:
        „Es muss bei uns niemand gebären – sollen sie es doch einfach bleiben lassen“
        vs.
        „wie entfremdet von der Natur kann man eigentlich NOCH werden??“

        🙂

      • Pixel sagt:

        @tststs: Eigentlich kann ich hierzu nur wieder mal staunen, wieviel Eigeninterpretation jeweils in die Beurteilung der Kommentare fliesst. Oder, noch besser: tststststssssss….!

      • tststs sagt:

        @Pixel: Sorry, ich verstehe jetzt nicht, auf was Sie hinauswollen. Was ich „kritisierte“ (man beachte den Smiley):
        Prämisse a): Niemand muss gebären –> Instinkt/Natur wird unterbunden/Enfremdung von der Natur
        Prämisse b): Danielle beschwert sich über Entfremdung von der Natur
        Meine Conclusio: Sie widerspricht sich…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        tsts, wie willst du das wissen? Hast du schon mal eine KS-Narbe gesehen, nach vollständiger Abheilung?
        Meine ist nach 2 KS ca. 5 cm lang und so gut wie unsichtbar. Und eben, lieber einen Bauchschnitt als einen Schnitt in die Genitalien.

        Ich sage im Übrigen nicht, dass jede Frau mit KS gebären soll, aber ich sage, dass jede Frau das Recht hat, vollständig aufgeklärt zu werden im Vorfeld, damit können Traumata vermieden werden und eine wirklich Wahl ermöglicht werden. Rund um die Geburt wird zuviel Esoterik verzapft und zu viel gelogen, das ist es, was mich stört.

    • Pixel sagt:

      Also in meinen Augen macht sich Anja überhaupt nicht lächerlich über das Thema. Vielmehr sehe ich das auch so und das habe ich ähnlich bereits im vorgängigen Thema zur Geburt platziert: zwischen dem „damals gabs auch nicht“ und „heute ist alles besser“ sind da etliche graustufen. Ich finde auch, dass hier gerade dieses „heute ist alles besser“ stark propagiert wird. Und ehrlich, so unschön meine Geburt verlief, so finde ich dennoch, man kann’s auch übertreiben. //

    • Pixel sagt:

      //Es geht nicht darum, dass man sich ins Mittelalter zurückbegiebt. Aber man muss einen eigentlich natürlichen Vorgang auch nicht soweit dramatisieren, dass man grundsätzlich über eine psychologische Betreuung vor und nach der Geburt nachdenken muss. Es gibt womöglich Fälle, wo das, je auch nach Veranlagung der Frau Sinn macht, aber ich kenne in erster Linie ehrlich gesagt nur solche, die das als ziemlich easy empfanden. Eine sagte sogar: hätte ich gewusst, dass da so ist, hätte ich mir im Vorfeld nicht soviele Sorgen gemacht.

      • Sportpapi sagt:

        Hätte sie zuvor aber Pippis Aufklärungsfilme gesehen, hätte sie sich noch viel mehr Sorgen gemacht…

      • Pixel sagt:

        Korrekt! Auf das wollte ich auch hinaus! Nicht nur das, sie hätte sich einer OP unterzogen, ohne das das nötig gewesen wäre und hätte dadurch vielleicht auch noch tatsächlich ein Trauma davongetragen.

      • Dani Fust sagt:

        Yep alle Filme in denen was schief geht bei der Geburt anschauen! Kaiserschnitt ist garantiert! Oder vor dem Fliegen alle Horror Flugunfälle anschauen. Da wird fliegen sofort wieder total spannend! Du Schatz was ist da am Flügel – ist das normal? Wuaaaaaah! Hiiiiilfe!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es gibt noch viele OP’s, die ‚unnötig‘ sind. Früher bekamen die Menschen zum Beispiel ein künstliches Gebiss, wenn ihnen die Zähne ausfielen, heute wird ein Implantat eingesetzt, mittels Bohrung in den Kieferknochen. Das ist ein heikler Eingriff und kann viele Komplikationen machen, trotzdem will niemand mehr auf diese Möglichkeit verzichten. Aber eben, da geht es ja um eine nüchterne Angelegenheit, nicht um Ideologie.

      • Sportpapi sagt:

        Ich habe ein Implantat, mit allen möglichen Komplikationen. Ob ich es noch einmal machen würde, weiss ich wirklich nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und Saugglocke und Zange sind auch alles andere als schonende Eingriffe, das ist ein elendes Gemurkse, bei dem je nachdem viel Blut fliesst und grosse Verletzungen entstehen können. Und geschnitten wird auch und das nicht zu knapp. Oft wird dann so tief geschnitten, dass der Darm verletzt wird, was zu Darminkontinenz und nachfolgenden Operationen führt. Davon spricht niemand, das wird alles hübsch verschwiegen und den Erstgebärenden vorgegaukelt, dass sie diese Schmerzen schnell wieder vergessen und überhaupt, Mia. Frauen haben schon geboren. Ja, und sind z.T. daran elendiglich verreckt, sorry

      • Pixel sagt:

        Pippi: das wofür du dich einsetzt ist: KS per se, also grundsätzlich. Das wofür ich mich einsetze ist: KS wenn’s indiziert ist. Das ist der maßgebende Unterschied. Alle weiteren Argumentationen und Gegenargumentationen laufen somit komplett in den Wind und werden verbucht unter: zeitverschwendung.

      • Pixel sagt:

        Pippi: das wofür du dich einsetzt ist: KS per se, also grundsätzlich. Das wofür ich mich einsetze ist: KS wenn’s indiziert ist. Das ist der maßgebende Unterschied. Alle weiteren Argumentationen und Gegenargumentationen laufen somit komplett in den Wind und werden verbucht unter: zeitverschwendung.

      • tststs sagt:

        @Pippi: Egal wie lang und tief der Schnitt beim Dammriss wird, er ist GANZ SICHER kürzer und weniger tief, als beim KS. Sie können jetzt noch so lange alle möglichen Komplikationen bei einer natürlichen Geburt aufzählen. Aber wenn man den Normalfall betrachtet ist ein KS sicherlich gefährlicher als eine Geburt… allein deshalb schon, weil das eine Natur und das andere Kunst ist…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein tsts, auch hier bist du auf dem Holzweg, heute ist ein KS nicht gefährlicher, im Gegenteil!

      • Sama sagt:

        @tststs: Natur ist nicht per se besser als Kunst und die menschliche Geburt ist eine Fehlkonstruktion der Natur – bzw. ein Kompromiss, der nicht wirklich perfekt ist – die Beckenveränderung zum aufrechten Gang hat den Geburtsvorgang massiv erschwert. Jedes Tier gebärt leichter. Wildtiere haben weder Dammrisse noch sterben sie unter der Geburt – Menschenfrauen jedoch haben regelmässig schwere Verletzungen (die zu Inkontinenz führen ) oder sterben daran.

      • alien sagt:

        Moment, Fehl“konstruktion“? Wenn die menschliche Geburt eine sehr schlechte Sache wäre, dann wäre sie gar nie so entstanden, oder. Die Natur konstruiert Zeugs nicht falsch, und wenn doch, dann korrigiert sie diesen Fehler schnell. Sehr schnell.

  • dina sagt:

    absolut, ein erstgespräch sollte stattfinden! mir wurde zwar im spital angeboten mit einem psychologen über die geburt zu sprechen aber ich wurde von der frage überrascht, ich fühlte mich ertappt und ich hätte mich geschämt. im nachhinein habe ich es bitter bereut und monatelang mit einer posttraumatischen belastungsstörung dafür bezahlt unter der nicht nur ich sondern auch mann und mit sicherheit das baby litten.

    • Cassandra sagt:

      Ja, Dina, genauso geht es vielen Frauen. Da müsste eine PsychologIN her! Genauso wie für die gesamte Geburtshilfe FRAUEN arbeiten müssten.
      Männer – das ist meine u. die Erfahrung meines gesamten Frauen-Bekanntenkreises – haben einfach keine Ahnung, WAS da alles abläuft… Sie haben vieles technisch korrekt auswendig gelernt, aber WISSEN tun auf diesem Gebiet einfach nur Frauen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Cassandra, ich bin auch der Meinung, dass Gynäkologie und Geburtshilfe in die Hände von Frauen gehören. Allerdings muss ich auch feststellen, dass sich in der Medizin in den letzten Jahren vieles geändert hat. Die Medizin wurde zwar technischer, andererseits wird aber auch den menschlichen Bedürfnissen mehr Beachtung geschenkt. Die jungen Ärzte, auch die männlichen, denen ich heute begegne, sind oft sehr engagiert und bemüht, den Menschen als Ganzes zu sehen. Sie sind viel rücksichtsvoller, gehen mehr auf die Patienten ein. Solche Ärzte waren früher die Ausnahme, heute zunehmend weniger.

      • dina sagt:

        mir wäre ehrlich gesagt egal gewesen ob frau oder mann, hauptsache er/sie wäre fachlich kompetent gewesen und hätte mir geholfen zu verarbeiten warum ich mich „durch die hölle und zurück“ geschickt fühlte

  • Brunhild Steiner sagt:

    Ein standartisiertes Nachgespräch fände ich sehr sinnvoll,
    ich habe so eines nach der ersten Geburt ausdrücklich gewünscht-
    hatte sogar das Glück es mit „meiner“ Hebamme zu führen.

    Diesen Wunsch konnte ich allerdings nur formulieren weil mir „Pflege, Betreuung, Psychologie etc“ vertraute Gebiete sind und ich wusste dass ich so etwas anbringen kann.

    • alien sagt:

      „Nachgespräch“? Dem sagt man heute c-hoool „Debriefing“.

    • Cassandra Dürr sagt:

      Das wäre dringendst nötig! Auch für die Depressionen nach der Geburt. Und das kann NICHT mit einem Mann passieren, sondern NUR mit einer Frau. Selbst wenn diese noch nicht geboren hat, so hat sie einen weiblichen Körper mit allen dazu angelegten Zellen, deren Gedächtnis sofort anspringt. (Es gibt Studien über Zellgedächtnis, insbesondere auch Schwangerschaft u. Geburt betreffend).
      ABer es sind ja nur Frauen, die sowas brauchen, also vergessen wir es… und zwar solange die Geburtshilfe weiterhin fest in Männerhand ist.

      • Cassandra Dürr sagt:

        @alien: Hast Du schon geboren?! Wenn nein, sind wir für Deine kompetenten Kommentare wirklich sehr dankbar!

      • Katharina sagt:

        …sagt die dürre Griechin, die sich bewusst gegen genau diese Erfahrung entschieden hat.

      • Marco Henzer sagt:

        àhm.. ja… Zellgedächtnis, genau. Das war doch das mit den kosmischen Energien und Tachyonenstrahlen, weil die Kristallstruktur von Engelskarten nicht mit dem Weltuntergang 2012 vom Mayakalender zusammenpasst, was sich nur duch Matrixverschiebung im Subquanten-Fluxkompensator erklären lässt.

        Ihr solltet Euch mal allesamt ein bisschen entspannen an dem Thema, schliesslich kriegt die Menschheit bewiesenermassen schon seit Australophitecus vor 100’000 Jahren Kinder und davor haben sie auch schon geworfen, allerdings keine Menschen. Männchen und erfüllen seit Jahrmillionen ihre Rollen. Relaxt!

      • Blitz Blank sagt:

        @Dürr

        Diese Studien zum Zellgedächtnis ALLER Frauen bezgl. Schwangerschaft und Geburt würden mich ja sehr interessieren.
        Ich bin ja der Meinung, dass das menschliche Empathievermögen nicht an der Geschlechtergrenze aufhört. Zudem wird Schwangerschaft und Geburt ja auch von Frauen sehr unterschiedlich erlebt. Es ist also nicht so, dass sich alle Frauen bezgl. dieser Erfahrungen einfach automatisch – „kraft ihres Geschlechtes“- verstehen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Cassandra Dürr:
        Ich finde es eher, und das sage ich aus meiner Position als Frau, ungeschickt davon auszugehen,
        dass mich eine andere Frau- einfach aufgrund desselben Geschlechtes-
        viel besser und umfassender verstünde als ein Mann.
        Ihnen ist bestimmt nicht unbekannt dass es zwischen Frauen sehr viel Unverständnis geben kann?
        Empathie ist eine menschliche, nicht spezifisch weibliche Eigenschaft.

  • Eni sagt:

    Ich habe die Geburt meines Grossen ebenfalls als traumatisch empfunden (mein Kind auch); er wurde mittels Saugglocke regelrecht aus mir heraus gezerrt. Hätte die Verhütung nicht versagt, wäre mein Grosser ein Einzelkind geblieben.

    Beim Kleinen wollte ich eigentlich einen KS, die Ärztin überredete mich aber dazu, spontan zu gebären mit PDA. Die Geburt begann ebenfalls sehr traumatisch, wurde dann aber mit Not-KS schnell beendet. Der KS inkl Naht war ein Spaziergang im Gegensatz zur Glockengeburt mit Dammris und Dammnahtriss nach 1 Woche.

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Das sehe ich ähnlich wie Pippi. Es muss doch wirklich jedem klar sein, dass eine „normale“ Geburt eine ziemlich strapaziöse Angelegenheit ist. Häufig inkl. unschöner Nebeneffekte wie Dammriss, Inkontinenz und Schmerzen beim Sex.

    Da würde ich meiner Frau auch sofort zu einem Kaiserschnitt raten.

    • Cassandra Dürr sagt:

      Tja, als Mann hat man da schon die richtigen Kenntnisse… Du meine Güte!

      • Karina sagt:

        Naja, Cassandra
        Auch ein Mann kann sich schlau machen! Was Monsieur de Hummer sagt ist WAHR!!!
        Häufig werden die Nachteile eines Kaiserschnittes schön aufgetischt, jedoch nicht die einer vaginale Geburt!!!!
        Ich bin eine Frau, habe schon beides erlebt und sage AUS ERFAHRUNG : Es gibts nichts schöneres als ein KS, ich konnte mein zweites Kind geniessen von ersten Minuten an. Beim ersten Geburt habe ich so viel Blut verloren, war so erschöpft dass ich schlicht keine Erinnerung von der Geburt habe!!! Furchtbar! So sah meinen Mann auch, so dass wir uns für’s 2.Mal für ein KS entschieden haben!

    • Katharina sagt:

      Zwei Sockenpuppen die sich zuerst bejubeln und dann abputzen. Vor allem weil bei der Hummel das Gender unklar ist, erschient das ganze als Drag-Groteske äusserst delektabel.

      Bei der dürren Griechin erinnert das viel zu grosse Kassandra Kostüm an Don Quixote.

    • gugus sagt:

      genau, aber ein dreifacher 8cm-schranz im bauch ist voll easy… *augenroll*

      • tststs sagt:

        Ja eh, man kann auch danach sofort wieder aus dem Bett hüpfen! Egal ob sofort wieder Sex oder die Besteigung des Matterhorns; alles kein Problem bei einem KS….

      • Gabriela sagt:

        @ tststs April, April?

      • Sportpapi sagt:

        Ich glaube, eher diese Studien über das Zellgedächtnis sind – zumindest in diesem Zusammenhang – als 1. April-Scherz einzustufen…

  • alien sagt:

    Aaaaah, endlich ein Thema, wo es niemanden stört, wenn ich mich zurücklehne…

  • Nathalie sagt:

    Ich kann zwar nicht bestätigen, dass Frauen nicht über ihre Geburten reden würden. In meinem Freundeskreis erzählen sich alle, wie es gelaufen ist (im Voraus kann man dazu ja nicht viel sagen). Und auch sonst hab ich mich schon mit vielen Müttern spontan darüber ausgetauscht. Aber es stimmt, dass man ansonsten ziemlich alleingelassen wird mit dem Thema. Ich hatte auch Angst vor der zweiten Geburt (im Gegensatz zum ersten Mal). Frage mich aber, ob man da so viel dagegen machen kann. Jede Frau „zwangstherapieren“ kann ja auch nicht der richtige Ansatz sein…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Nein, Zwangtherapie kann nicht der richtige Ansatz sein. Für mich gibt es eigentlich nur einen richtigen Ansatz: Prävention. Das heisst, ein Trauma ist unbedingt zu verhindern, das gelingt nur, wenn die werdende Mutter mit aller Offenheit und Konsequenz, auch mit Filmen, über die zu erwartenden Schmerzen aufgeklärt wird.

      Nur wenn sie wirklich weiss, worauf sie sich einlässt mit einer vaginalen Geburt, kann sie frei entscheiden, ob sie das will. Ich sah schon als Kind einige Geburten bei Grosstieren, ich wusste, was für Komplikationen auftreten können – sie sind bei Tieren nicht viel anders.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Für mich war nach diesen Erlebnissen sofort klar, dass ich sowas nie haben muss. Meine Mutter unterstützte mich immer in meinem Entschluss, von Anfang an eine Sectio zu machen. Als ich dann mein erstes Kind erwartete, las ich viele Bücher über Geburten, auch Lehrbücher für Pflegende und Hebammen, dann entschied ich mich endgültig. Meine Geburten waren Highlights in meinem Leben, ohne Angst, ohne Schmerzen, erfüllt von Freude und unendlichem Glück. Das wünsche ich jeder Frau!

      • Sportpapi sagt:

        Aufklärung mit Videos von Elefantengeburten?
        Ernsthaft, ich weiss nicht, was das soll. Worüber soll denn hier aufgeklärt werden? Dass eine Geburt äusserst schmerzhaft sein kann?

      • gugus sagt:

        pippi, sie propagieren sectio, weil OHNE SCHMERZEN?! ich kann nicht aus eigener erfahrung mitreden, da beide geburten spontan waren und ich gottenfroh bin, dass ich keine sectio brauchte. aber mind. die hälfte der freuen, die ich kenne, die eine section hatten, waren sehr unglücklich darüber und fanden es seeehr schmerzhaft. also das danach.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich weiss, dass viele Frauen unglücklich sind nach einer Sectio, das kann ich mir nur so erklären, dass sie enttäuscht sind, dass es nicht nach ihren Vorstellungen ging und sie oft auch ein Gefühl des Versagens haben. Dieses Gefühl wird den Frauen eingeredet, ganz gezielt.

        Schmerzhaft ist eine Spontangeburt, nicht ein KS.

      • Mediziner sagt:

        Eine Sectio ist eine OP und deshalb auch mit Risiken verbunden, auch für das Kind, dessen Körper auf unnatürliche Weise umstellen muss. Traumata sollten vermieden werden, aber deshalb elektive Sectios zu propagieren kann nicht die Lösung sein. Die Nachsorge durch die Hebamme finde ich eine gute Idee, v.a. einige Zeit nach der Geburt, auch im Hinblick auf postpartale Depressionen. Die Hebamme hat Fachwissen, kennt die Mutter gut und kann auf sie eingehen. Wenn die daraus entstehenden Kosten nicht überborden, evtl. sogar Kosten eingespart würden, sollte dies eingeführt werden.

      • Gabriela sagt:

        Ich sehe das genau gleich wie gugus! Ich war gottenfroh, dass mein 1. „bloss“ Glocke war (nach 24h musste ich ins Spital > geplant war Hausgeburt) und meine 2. Geburt dann wie am Schnürchen klappte. Nach 3h zu Hause auf die Welt gekommen vor genau 2 Monaten. Wieso will man heute alles kontrollieren und datieren – schmerzfrei(!)? Genau dort liegt doch der Hund begraben! Ich glaube, meine 2. Geburt war deshalb so reibungslos, weil ich es einfach „geschehen“ liess! Das Kind sagt, wann es kommen will und macht die Arbeit!

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