Sandkastenmobbing

Ein Papablog von Maurice Thiriet.

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Für Erwachsene ist der Sandkasten eine ernste Sache: Frau mit Kind. (Bild: Chris P.)

Als sie das erste Mal mit ihrem Hintern seitlich mein Gesicht streifte, hoffte ich, da würde noch mehr kommen. Sie war eine der attraktiveren Frauen auf diesem Spielplatz und ihr welscher Akzent entfaltete bei mir eine leicht aphrodisierende Wirkung. Doch die sollte schnell verfliegen.

Kurz darauf stiess sie in kleinem zeitlichen Abstand wie zufällig dreimal mit ihrem Hintern in meinen aufgeschlagenen «Tagi». Dabei tat sie so, als würde sie die Totenkopf-Sandkuchenförmchen ihres Sohnes einsammeln. Doch sie verstellte sich schlecht und schnell war klar, dass diese Frau keinen Kontakt suchte, sondern mich verscheuchen wollte. Ich verschob mich also folgsam auf einen der weiter entfernten grossen Findlinge, die den Sandkasten abgrenzen, um die Frau nicht zu stören.

Zu Anfang meines Vaterdaseins suchte ich Spielplätze noch in der naiven Erwartung auf, dass sich dort die vielen älteren Mütter über die Erscheinung der wenigen jungen Väter freuen würden. Früher hat es solche schliesslich gar nicht gegeben in der Kinderbetreuung und auch auf Spielplätzen nicht und so erwartete man – wenn schon nicht wohlwollende Begeisterung, dann zumindest – neugieriges Interesse. Man dachte, dass sich leicht Kontakte mit Müttern knüpfen und Tipps austauschen liessen. Ja, man erwartete vielleicht sogar das eine oder andere erquickliche Zwiegespräch zu einem ganz anderen Thema, vielleicht gar einem politischen oder kulturellen.

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Wollen Frauen auf dem Spielplatz unter sich sein? Mütterfront am Sandkasten.

Den Bald- oder Neuvätern unter der Leserschaft sei gesagt: Vergessen Sie’s. Auf dem Spielplatz herrscht kalter Krieg. Die Mütter führen eine Rückzugsschlacht, eine Frontbegradigung und da wird nun mal nicht fraternisiert.

Sie wollen die Väter nicht auf den Spielplätzen haben, weil die Spielplätze für die Mütter eben nicht nur ein Mutterding sind, sondern auch ein Frauending. So wie die Frauenbadi, die Frauendisco, die Frauensauna. Ein Ort eben, den man aufsucht, weil man den Blicken der Männer nicht ausgesetzt sein will. Ein Ort, an dem man ganz Frau unter Frauen sein kann und gar nicht erst in Versuchung kommt, den Ansprüchen der Männer genügen oder ihnen sonstwie gefallen zu wollen.

So ist auch zu erklären, dass auf dem Spielplatz ansonsten aparte weibliche Geschöpfe der Öffentlichkeit unschöne Maurerdecolletés entgegen strecken, als wäre es das normalste der Welt. Oder, dass auf dem Spielplatz die poshsten Direktionsekretärinnen in Crocs und pinken Trainingsanzügen rumschlurfen. Oder, dass Hausfrauen, die im Schwimmbad stets auf die gestreckte oder eingezogene Haltung ihres Bauches achten, auf dem Spielplatz ihren Röllchen und Pölsterchen den Raum lassen, nach dem diese verlangen.

Die Waffen der Frau im Kampf um ihr Refugium Spielplatz sind subtiler Art. So ist es üblich, dass man von Müttern, die man auf dem Spielplatz beim Gespräch stört, mit tadelndem Blicken bedacht wird. Manchmal tun sie so, als verständen sie die Sprache nicht, wenn man sie anspricht. Beliebt sind auch süffisant vorgetragene Bemerkungen, die einen an die eigene Unzulänglichkeit als Aufsichtsperson erinnern («So härzig. Dein Sohn ist seit einer Minute unter Wasser. Was läuft denn da so Spannendes auf Twitter?»).

Bis letzte Woche dachte ich, ich sei mit all den Spielplatz-Mobbing-Methoden vertraut. Doch die schöne Welsche mit dem Hintern belehrte mich eines besseren: Ich musste meinen Sitzstein kurz verlassen, um meinem Jüngsten den Sand aus dem Mund zu pulen. Als ich zurück war und mich wieder auf meinem Findling niederlassen wollte, war der schon besetzt – von einem Sandkuchen in Form eines Totenkopfes.

mauriceMaurice Thiriet (32) ist seit 2008 Inlandredaktor beim «Tages-Anzeiger». 2011 wurde er mit dem Zürcher Journalistenpreis ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.

222 Kommentare zu «Sandkastenmobbing»

  • Diotimo Ziger sagt:

    Naja – auch unter den Frauen gib es die Extremistinnen, an ihnen kann man nicht alle Frauen beurteilen, wie man die Männer auch nicht an Hand der Machos beurteilen kann. Ich habe es leider noch nie erlebt, dass die guten Frauen nicht äusserst positiv reagiert haben auf interessante Gesprächsthemen (zB Kunst, Kultur, Philosophie). Im Gegenteil! Sie sind äusserst überrascht und erfreut, wenn ein Mann sie versiert anschneidet. Leider kenne ich wenig Männer die dazu überhaupt fähig sind. DAS ist das Problem, liebe Artgenossen…

  • Zerte sagt:

    Der Englische Ausdruck sagt es am besten: „could not agree more!“.
    Ausgezeichnetes Bild der Einsamkeit eines Vaters beim Sandkasten.

  • max sagt:

    Leider noch keine gescheiten Kommentare zur Frage, was Eltern überhaupt am Sandkasten verloren haben. Können Kinder nicht alleine spielen? Haben die Eltern nichts gescheiteres zu tun?

  • sepp z. sagt:

    „Als ich zurück war und mich wieder auf meinem Findling niederlassen wollte, war der schon besetzt – von einem Sandkuchen in Form eines Totenkopfes.“

    Maurice, einfach ein energischer Wisch, und der Findling ist wieder frei.
    Wenn der Zickenkrieg erstmal erklärt ist, kanns sogar lustig sein, da mal aus dem Vollen zu schöpfen.
    Zum Beispiel den Rest der Sandkuchen in Totenkopfform auch gleich alle flachtreten.
    🙂

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Der Artikel ist witzig zu lesen und hat vermutlich den ein oder anderen Funken Wahrheit. Zu diskutieren gäbe es vermutlich nicht so wahnsinnig viel. Gemacht wurde es offensichtlich dennoch. Anhand der ersten Kommentare kann ich mir auch schon sehr schön vorstellen, in welche Richtung die Diskussion wohl gegangen sein wird…. Über die Osterferien werde ich mich dann aber auch gerne wieder mal in die Schlacht stürzen. 😉

  • Andreas Noll sagt:

    Ist das nicht „Little Children“ mit Kate Winslet und Patrick Wilson.

    Und noch was an die aufgescheuchten Männlein und Weiblein: Sinnlichkeit und Fantasie sind doch eine schöne Sache, gerade wenn sie spontan auftreten. Gibt es ein besseres Stimulantium für Lebenslust und -freude? In den seltensten Fällen steckt hinter einer solchen Lebensoffenheit eine Vergewaltigung oder ein Partnerbetrug, sondern ganz einfach die spielerische Freude am Leben. Beobachten Sie doch mal ihre Kinder, wie wichtig Sinnlichkeit und Fantasie nicht nur für ihre Fröhlichkeit, sondern auch für ihre Entwicklung ist.

  • max sagt:

    Meinen Eltern wäre nicht im Traum in den Sinn gekommen, mich in den Sandkasten zu begleiten. Sogar die Katzengaggel musste ich selber wegräumen. Kein Wunder sind die Goofen heutzutags so verzogen! Kein Wunder, jammern die Weiber hinterher, sie hätten das halbe Berufsleben verpasst, wenn sie den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben!

  • Ben Klein sagt:

    Lieber Maurice
    Fühlst du dich persönlich oder in deiner Männlichkeit gekränkt, wenn sich eine Frau (im Sandkasten) nicht nach deinen Vorstellungen kleidet? Excuse me Papa but I’m a Papa too und wenn ich dich mal mit meinem Sohn auf einem Spielplatz erwische, dann schaufeln wir dir Kalter Krieger eine Klagemauer für einsame Sexisten. „Neugieriges Interesse“, als wären Mannsbilder wie du sie in deinem Blog kolportierst in irgendeiner Form etwas neues. Auf bald im Sand, Ben

  • Maria sagt:

    Lieber Maurice
    Du hältst dich definitiv auf den falschen Spielplätzen auf. Leider schaffe ich es aber auch selten, auf dem Spielplatz über politische Themen zu diskutieren. Die lieben Kleinen lassen nun mal oft nur oberflächliche Themen zu (Mami komm, Mami hilf, Mami Hiiilfee!)…

  • bitta sagt:

    tja, anscheinend meint der Autor, er könne auf dem Spielplatz seine erotischen Fantasien ausleben, die er zu Hause nicht kann – was wohl seine Frau davon hält, dass er möchte, dass eine fremde Frau ihr Hinterteil in sein Gesicht hält? Dazu, wieso sollten wir uns beim drecklen, rennen etc schön anziehen? Auf dem Spielplatz bin ich Mutter, nicht Mannequin. Und drittens: auf unserem Paradespielplatz sind genauso viele Männer wie Frauen. Aber es ist kein Datingportal, also sollten die Männer sich auch daran halten und nur mit den Kids spielen.

    • Johnny Boy sagt:

      viertens bist du bittar langweilig

    • Cracker sagt:

      Frauen gehen auf den Spielplatz, damit sich ihre Kinder unterhalten können Freunde finden, Männer gehen auf den Spielplatz, damit sie unterhalten werden und Freundinnen finden, so etwa?

  • kurt vanossi sagt:

    Also über diese adoleszierenden Unsicherheiten und Spiegelbeschauungen bin ich als Vater längstens hinweg. Eine Frage der Persönlichkeitsfindung und Maturität, wie guter Wein, muss das ganze wohl noch etwas reifen…

  • babbi sagt:

    allerdings wird man die ganze zeit beobachet. jetzt wirds ja wieder sommerlicher und in diesem zusammenhang muss es mal gesagt werden liebe frauen. man merkt es auch selbst wenn ihr ein solar panel von einer sonnenbrille vor dem gesicht habt, man merkt es einfach, keine ahnung warum. s lotti schielet…

  • big brother sagt:

    alleine die überschrift…..“frauenzone einzudringen“…sagt alles über sie

  • Hans Saurenmann sagt:

    @an Katharina Sie haben es geschafft und sind putzmunter! Hatten Sie ueberhaupt je Kinder gezeugt? Oder ist dies nur ein Sandkasten spiel fuer Sie? Fragen ueber fragen!

  • Ravioli-Dad sagt:

    Wenn es in diesem Stil weitergeht, wird dieser Blog an Relevanz verlieren. Effekthascherei für nichts. Ich besuche als Papi seit fast 3 Jahren regelmässig Spielpätze in Zürich und nehme nicht im geringsten einen „kalten Krieg“ war. 99 Prozent aller Frauen, die ich treffe, sind zugänglich und sympathisch. Eventuell liegt das Problem bei Papi Maurice: Er sucht sich die Aufmerksamkeit als Spezie einer männlichen Minderheit, die sich auf Spielplätzen trifft. Die wird er jedoch nicht erhalten, weil im Sandkasten alle gleich sind, ob Mami oder Papi.

    • Katharina sagt:

      „Wenn es in diesem Stil weitergeht, wird dieser Blog an Relevanz verlieren.“ da ist nicht mehr viel an Relevanz zu verlieren. Diese Asymptote strebt schon lange gegen Null.

  • mira sagt:

    Ich war kürzlich an einem Samstag morgen auf einem Spielplatz bei uns. Und war doch tatsächlich das einzige weibliche erwachsene Wesen. Weit und breit nur Papas mit ihrem Nachwuchs. Und oh Schreck: keiner der Männer hat sich für mich interessiert… Dabei hab ich gedacht, als einzige Frau müsste ich doch Aufsehen erregen! Aber nichts da. Die Papas haben entweder mit ihren Kids gespielt oder gelangweilt auf dem Natel rumgetippt. Merken sie was?

    • Franz Oettli sagt:

      Das geht mir auch so, wenn ich mit den Enkeln unterwegs bin. Schliesslich geht es ja um die Kinder und nicht um die Erwachsenen. Mal ein Wort hier oder ein Schwatz da, das ist alles kein Problem, aber sicher nicht kein tiefschüefendes Gespräch. Man sollte nicht zuviel erwarten.

    • Sportpapi sagt:

      Was merken wir? Muss an Ihrer Kleidung gelegen haben…

  • Franz Oettli sagt:

    Manchmal denke ich halt, dass die Eltern heute einfach zuviel Zeit haben, sich den Kindern zu widmen. Wir haben unsere Kinder die meiste Zeit alleine spielen lassen, weil sowohl meine Frau als auch ich anderes zu tun hatten. Nur am Wochenende war dann wirklich Familienzeit. Als sie noch klein waren, waren sie halt auch im Laufgitter, das war sehr praktisch, sie waren unter angemessener Beaufsichtigung und trotzdem konnten wir die Hausarbeit erledigen. Aber ich will niemandem Unrecht tun, vielleicht sind ja auch nicht alle so.

  • Sabrina sagt:

    Der Sandkasten ist nicht zum flirten gemacht, sondern für die Kinder.

  • Hans Saurenmann sagt:

    @Stella und Tanja, ich glaube das war nicht der Zweck der Uebung, wiederspiegelt in meinen Augen nur die juengere maennliche Generation. Ist doch enifach, scheint mir, die Juengeren koennen nicht mehr kommunizieren mit ihrer Umgebung, an einem guten Spielplatz ist nichts auszusetzen. Mit meinen, Kindern, Grosskindern, Urgrosskindern habe ich genug zu tun ohne einen Spielplatz aufzusuchen. Was ich immer bei mir habe ist eine Badehose und ein Sackmesser, natuerlich Cervelat etc. oder Disney und vor der Haustuere das Meer, Muenz und Geld hilft auch, da mein Typ rege gesucht ist bei Frauen. gut so

  • Tanja sagt:

    „So ist auch zu erklären, dass auf dem Spielplatz ansonsten aparte weibliche Geschöpfe der Öffentlichkeit unschöne Maurerdecolletés entgegen strecken, als wäre es das normalste der Welt. etc.etc..“ Wenn ich das lese, wundert es mich nicht gross, das der betreffende Papa auf dem Spielplatz keinen Anschluss findet. Wenn er erwartet, dass komplett fremde Frauen sich für ihn autakeln, wenn ihr Ziel ist, mit den Kindern draussen spielen zu gehen (braucht schliesslich ein praktisches, robustes Outfit), seufz…..geht’s eigentlich noch? Kann da kein Mitleid empfinden…

  • Stella sagt:

    Genau das ist der Grund, warum ich mich einem Mann auf dem Spielplatz eher verhalten begegne. Auf dem Spielplatz gehe ich, um mit den Kindern zu spielen oder damit sie spielen können, vielleicht treffe ich mich dann auch mit einer Kollegin und halte einen Schwatz, aber nicht um mich über meinen Arsch definieren zu lassen. Natürlich ziehe ich nicht meinen neusten Fummel an, weil es durchaus sein kann, dass ich mal auf einen Baum klettern muss, um etwas runterzuholen, das meine Kids hochgeworfen haben . Für mich ist ein Spielplatz immernoch Spielplatz und wenn der Autor dies mit dem Ausgang verwechselt wo er jederMietze in den Tanga schauen kann, dann ist das sein Problem. Ich find den Artikel sehr weit hergeholt und habe das noch nie so erlebt. Eher dass man verhaltener aufeinander zu geht aber trotzdem offen für den anderen bleibt.

  • Pascal Sutter sagt:

    Übrigens habe ich mich als werdender Vater samstags einmal fast 2 Stunden beim GZ Wipkingen hingesetzt um zu sehen, was mich alles erwartet. Ich war Schweissnass nachher…

    • plop sagt:

      Ich war vor dem Kindkriegen häufig in der Bäckeranlage Zmittagessen…. Hui! Da ich aber nun in einer anderen „kleinen Weltstadt“ wohne, bin ich natürlichst nie im Leben so wie die Zürchermamis…

      • plop sagt:

        (braucht kein so augenzwinkerndes Gefühlszeichen, oder?)

      • pixel sagt:

        Sagen Sie mal, plop, das ist nun etwas offtopic, aber es interessiert mich wirklich: wie lebt sich’s da eigentlich? ich mag die Stadt echt gerne, und habs mir auch ne Weile überlegt, aber da leben ist glaub ich nochmal ganz anders, oder?
        ach, seufz. ja, ja die Bäcki ist auch ganz nett 😉

  • miguel angel de cervantes y aragon sagt:

    wieso sucht mann den kontakt zu frau auf dem spielplatz? der spielplatzbesuch dreht sich um meine kinder und nicht um kommunikation mit dem anderen geschlecht. brauche ich nicht, will ich nicht. wer es dennoch wagt, mich von meinen kindern abzulenken, egal ob lächelnd oder zähneknirschend, wird in die schranken gewiesen. totgesagte (männer) leben länger. ich kann nur ob den tipps von jungen müttern lächeln, mit ihren prada turnschühchen, iphönchen und french manicure fingerchen. die welt gehört uns neuen vätern. arbeiten, ernähren, erziehen, lieben und schützen. euch frauen braucht’s nicht.

    • pixel sagt:

      na, das sind ja mal Wörtchen, miguel angel de cervantes y aragon! Sie müssen eine weibliche Seite haben, alleine schon wegen der Komplexität Ihres Nicknames. pardon – Nichnamechens natürlich, um hier ihre Verlieblichungs-Form anzuwenden. Das macht auch richtig Spass, Väterchen! Papachen! Herrlich, macht wirklich Spass! Jetzt müsste also werdendes Väterchen nur noch auch ein Bäuchlein haben können, damit das Kindchen auch zur Welt kommen kann. Dann bräuchts die Weibchen wirklich nicht mehr. Bis dahin gibts auch weiterhin Iphones, Prada Turnschuhe und French Manicure. Alter!

      • xyxyxy sagt:

        na dann wollen wir mal hoffen, dass ihre Kinder ihr asoziales Verhalten und ihre negative Einstellung allen Mitmenschen gegenüber nicht aufsaugen mit der Vatermilch

      • pixel sagt:

        geht das an mich?? Ich habe lediglich Muttermilch produziert, aber beim nächsten Mal geb ich mir doppelte Mühe 😉

      • xyxyxy sagt:

        NEIN!!! natürlich nicht an sie, sondern an den Menschen mit dem geschwollenen Namen

  • StefanPapi sagt:

    Ich war regelmässig auf Spielplätzen, habe es aber nie geschaft in näheren Kontakt zu Mütter zu kommen. Ich glaube sie haben Angst, dass man das Gespräch als Flirt auslegen könnte (vom Mann, von den anderen Müttern, von den Nachbarn…). Mir hätte es gereicht, jemand zum Plaudern zu haben, Geschlecht, Alter, Aussehen, Kleidung egal.

    • xyxyxy sagt:

      ich denke auch, dass es daran krankt. Obwohl wir ja angeblich so locker und gar nicht prüde wie die Amis sein sollen.
      In Wahrheit ist man sehr verklemmt in unserem Land. Da täuscht auch kein freizügiges Gelaber in einem Blog drüber hinweg.
      Für mich interessant, dass Frauen die älter sind, keine so verkorkste Kühlheit an den Tag legen. Die können freundlich zurück grüssen und/oder fangen sogar von sich aus ein Gespräch an.
      Das Dumme ist nur, dass man sich von dieser verkorsten Athmosphäre anstecken lässt und am Ende biedert man selbst schön schweizerisch vor sich hin….

      • alien sagt:

        Tja, so ist es. Dabei will man ja nur ein „erquickliches Zwiegespräch zu einem (…) politischen oder kulturellen (Thema)“. Aber man muss scheints in einen Singlemüttertreff für sowas (wie der Typ in „About a boy“ ja gemerkt hat).

    • Muttis Liebling sagt:

      Mann mit Kinderwagen wird von Frauen eher als geschlechtsloses Wesen eingeschätzt, ein Eindruck welcher sich verstärkt, wenn er sich ansprechen lässt, nicht anspricht und dann locker über Windeltechniken plaudert. Hervorkehren der Männerrolle lässt den Eindruck aber schlagartig verschwinden.

    • Veneta sagt:

      StefanPapi, ich kann dir sagen, dass ich als Mutter genauso keinen Kontakt mit anderen Müttern habe. Weiter als „Wie heisst sie?“ und „Wie alt ist sie?“ gehen die Gespräche nicht. Mütter in Rudeln an Spielplätzen sind eh der Horror. Sie breiten sich mit ihren Kinderwagen, Taschen, Zwieback, Früchtesammlungen und Teebechern auf dem ganzen Spielplatz aus und besetzen ihn. Wehe es wagt sich eine fremde Mutter einem ihrer Kinder zu sagen, er/sie soll doch bitte nach 30 Minuten die Schaukel auch mal einem anderen Kind überlassen. Wenn Blicke töten könnten…

    • StefanPapi sagt:

      Die Kinder sind grösser, jetzt habe wir einen Hund. Und komischerweise kommt man via Hund locker ins Gespräch mit anderen Leuten. Sonst aber alles gleich wie im Sandkasten, man spricht einfach über die Hündchen (wie heisst er?, wie alt ist er?) statt über die lieben Kinderlein. Aber jetzt entferne ich mich vom Blog-Thema…

  • notorisch sagt:

    und das lustigr daran ist, dass keiner/keine je daran zweifelt ob es wirklich SPIELPLÄTZE für kinder braucht. sind sie nicht eine erfindung erwachsener um die kinder auf eingeschränktem terrain im auge behalten zu können. solange wir solche gegebenheiten als selbstverständlich annehemen, sind wir auch noch weit davon entfernt dass sich die geschlechter näher kommen. empathie wird zur schlüsselqualifikation der genderfrage sowie dem umgang mit anderen lebewesen im allgemeinen!

    • Sportpapi sagt:

      Gut, habe darüber nachgedacht. Ich stelle fest, es braucht Spielplätze für Kinder. Weil sie sich da wohlfühlen, auch wenn keine Erwachsenen da sind. Weil es ein Platz ist, der für ihre Bedürfnisse eingerichtet ist.

      • Muttis Liebling sagt:

        Unsere zweite Familienwohnung, Kinder da im Vorschulalter, war in einer Art Ringburg, verkehrsfreie Innenzone mehrere Fussballfelder gross, in der der Lieblingsspielplatz unserer Kinder direkt unter dem Balkon befindlich war. Das war das Auswahlkriterium. Erst kam der Spielplatz, danach die Wohnungssuche. Hatte auch den Vorteil, dass man nicht mit auf den Spielplatz gehen musste. 10 Jahre später haben wir direkt neben einem Jugendclub gewohnt, was dann zwar Zufall, aber auch sehr zweckmässig war.

    • pixel sagt:

      „Spielplätze für Kinder“….Alleine der Ausdruck stimmt mich nachdenklich. Das ist so wie „nasses Wasser“, ein „runder Ball“ oder „eine gebogene Banane“. Somit liegt die Antwort also auf der Hand. Ehrlich gesagt, ich weiss nicht, auf was für Spielplätzen man Sie so antrifft, aber auf jeden Fall müssen es solche sein, die die Erfindung von Erwachsenen sind.

  • Hans Saurenmann sagt:

    @alle mein Kommentar hat sich auf Katharina :01.38 bezogen der Spielplatz/Sandkasten ist eine Erfindung neueren Datums. Unser Sandkasten war die direkte Umgebung,auf dem Hof, Strasse und sft.bevor wir den Kindergarten wenn einer vorhanden war, besuchten, im Garten, Haus, sft. arbeiten war ein muss, Nach dem Krieg ging es ums nackte ueberleben, stellen sich vor bei ca. Fr. 0.65 Rappen Lohn in der Stunde, wenn ueberhaupt Arbeit vorhanden war. Mein Vater hatte Glueck und verdiente Fr. 1;00 als Chef Monteur, meine Mutter hat serviert in der Kaufleuten und im Zoo, wir waren vier Kinder und kein SK

    • xyxyxy sagt:

      ok, wir wissen jetzt alle, dass sie ein alter Knacker sind und zu einer Zeit lebten, als die Welt noch richtig war. Nicht so verkehrt wie heute.
      Wir verneigen uns ehrfürchtig. Es ist total wichtig zu wissen, dass Spielplätze eine unsinnige Erfindung der Moderne sind und dass es soetwas nicht braucht.

  • Die welsch sagt:

    Ich bin eine welsch in der deutschschweiz und hatte immer gehofft, dass ich mich beim Sandkasten mit anderen Mütter sprechen könnte. Grave erreur! Vielleicht wegen min hinten!!!! Aber sicher nicht weil ich nicht den Kontakt gesucht habe. Es war gar nicht gewünscht mit jemanden „neu“ ins Kontakt zu kommen

    • l'exilé sagt:

      bienvenue en suisse allemande… 🙂
      Die Deutschschweiz war schon immer einwenig verschlossener als die Westschweiz.. Hab ich selber auch mehr als genug erlebt.

      „Röstigraben nicht nur eine Legende“?

      • Cracker sagt:

        Der Röstigraben lebt, das habe ich auch erfahren. Wer eine Zeit lang im Welschland gelebt hat, wird immer wieder mit Freude dorthin zurück kehren, um die alten Freunde zu besuchen und ein Wochenende lang zu relaxen und sich zu erholen von der Sturheit in der Deutschschweiz.

      • Katharina sagt:

        der Röstigraben pflanzt sich selber fort? (eine der Kriterien für ‚Leben‘ ist die Fähigkeit sich fort zu pflanzen. Crackers können das nicht…obwohl die Krümel von Crackers den Anschein geben dass…
        besides. the most condescending people i ever experienced are in Geneva, even Paris is lame in comparison.

    • iwan sagt:

      sie frau welsch, ich würde sie gerne kennenlernen, sie wirken sehr nett! 🙂

  • Mara sagt:

    …der Artikel wurde um 2.00 Uhr morgens geschrieben/upgeloaded.. was will man da mehr erwarten.. wahrscheinlich ist der herr gerade vom ausgang nach hause gekommen und hatte diesen gedankeblitz 🙂

  • Stefano sagt:

    Ich kann diese Erfahrung gar NICHT teilen. Ich gehe mit meinen beiden Kindern oft auf den Spielplatz und habe bisher nur gute Erfahrungen mit anwesenden Müttern gemacht. Klar ist es nicht einfach für Väter die nur am Feierabend oder vielleicht am Wochenende mit ihren Kidz was unternehmen….für Mütter gibts halt einfach mehrere Aktivitäten/Treffpunkte für Gleichgesinnte unter der Woche….nichtsdestotrotz habe ich tolle Erlebnisse gehabt und der einige Verabredungen/Einladungen für einen nächsten gemeinsamen Spielplatz bekommen…sodass die Kinder miteinander spielen können

  • plop sagt:

    Ist das dieses „Community-Ding“ dass man immer wieder dazu verleitet wird, zu so derart unwichtigen Themen Gedanken und Fingerbeeren zu verbrauchen? Wieso machen wir das eigentlich?

    • Widerspenstige sagt:

      Das ist der ganz normale Wahnsinn des cyber space, plop 😮
      Mit der Zeit entwickelt sich fast schon ‚Nestwärme‘ und bestimmte Nicks üben einen besonderen Reiz aus. Es Menschelet halt überall.

      Aber es mit Mobbing zu vergleichen ist doch eine etwas krasse Übertreibung und sollte unter ‚wanted‘ ausgeschrieben werden. Da gibt es dramatische Fälle, welche echt unter Mobbing leiden! Dieses Wort sollte tunlichst vermieden werden nur für einen teaser, gellen Sie Maurice!

    • Tina sagt:

      Das ist der Papablog und kein Zeitungsartikel. Noch nicht bemerkt?

  • Marc sagt:

    Dieses Sandkastenmoobing gibt es wahrscheinlich nur in der Schweiz….
    In Deutschland habe ich nie solche Erfahrungen gemacht, eher das Gegenteil war der Fall, ich habe mich jeweils willkommen gefühlt und daraus haben sich wunderbare Freundschaften entwickelt.

  • puenktli sagt:

    So doof! Ich gehe auf den Kinderspielplatz mit meinen Kids, um dort zu spielen, nicht um die weibliche Physiognomie zu studieren. Lieber Herr Thiriet, könnte es sein, dass dieses „Mobbing“ daher zustande kommt, dass die Frauen spüren, dass Sie offensichtlich den Kopf nicht bei der richtigen Sache haben? Allerdings muss ich auch eingestehen, dass es als einzelner Papi nicht ganz einfach ist auf dem Spielplatz, weil man sich irgendwie dann doch exponiert vorkommt und bei grösserer Gesprächsnähe auch auch in ein merkwürdiges Fahrwasser gerät – bedingt durch die Mann-Frau-Konstellation.

  • Onkel Tom sagt:

    Kann das bestätigen. Frauen scheinen mit Männer auf dem Spielplatz / im Sandkasten nicht klar zu kommen. Man(n) fühlt sich von Anfang nicht willkommen.
    Wie lustig war es da am letzten Samstag als ich gegen Abend mit meinem Sohn auf dem Spielplatz aufgekreuzt bin und nur ein anderer Papa mit seinem Sohnemann da war. Es ging keine 2 Minuten und wir waren im Gespräch.
    Mit Frauen klappt das nicht.
    Habt Ihr Angst vor den „bösen“ Vätern (ich sag bewusst nicht Männer), fühlt Ihr euch in eurem „Revier“ bedroht oder seid Ihr nur neidisch dass euer Mann so was nicht macht?

  • Nobody sagt:

    Aber… der arme Totenkopf. Der ist doch das echte Opfer in dieser Geschichte. Wollte er doch auf die Vergänglichkeit und Flüchtigkeit all dessen hinweisen, was uns unsterblich scheint. So ein Totenkopf ist doch in Wirklichkeit faszinierend und anziehend. Smile. Andererseits, alles ist möglich. Schliesslich hatte sich unser seliger Hund auch immer nur mit dem Hintern an Katzen angenähert, wegen deren scharfen Krallen und seiner empfindlichen Nase. Tja, man ist auf jeden Fall besser dran wenn man beide Optionen für möglich erklärt, und die endgültige Antwort offen lässt.

  • Dani Kobler sagt:

    Ein Mann mit Kind auf dem Spielplatz bedeutet dass da irgendwo eine Frau ist die einen Mann hat der sich auch um das Kind kümmert.
    Und welche Frau hätte das nicht gerne?
    Meine Frau hat mir gesagt dass sie nicht mehr erzählt das ihr Mann (also ich) kochen waschen bügeln putzen kann und auch mit den Kindern alleine was unternimmt, wenn gleichzeitig die anderen erzählen das deren Mann tut oder eben nicht tut.
    Also Herr Thiriet, die Blick der Sandkastenfrauen gelten nicht ihnen, sondern ihrer Frau, für deren excellente Wahl.

  • plop sagt:

    Herr Thieriet und alle dies noch nicht gemerkt haben:
    Man sollte nie und nimmer allein mit dem Kind auf einen Spielplatz! Das macht einem doch fertig! Immer was abmachen. Es kommen sogar Kinderlose ab und zu mal mit und alle anderen bekannten Eltern sind ja auch dankbar, wenn sie dort nicht allein rumsauern müssen… Dann hats auch Vorteile fürs Kind, man kann nämlich schön auf dem Bänkli sitzen bleiben, plaudern und die Kinder machen lassen… Die sind dann schlussendlich vielleicht die dreckigsten aber das ist ja gewiss ganz gesund.

  • Huhuhu sagt:

    Oh, ich sehe: papa nimmt alles sehr persönlich…

    • Huhuhu sagt:

      …auch die Tatsache, dass die Mamis nicht im 1000-Franken-Tailleur in den Sandkasten spielen kommen! Wie vermessen von ihnen! Das ist doch eine Beleidigung der empfindlichen Papi-Augen. Schliesslich kommen Mamis ja auch nur zum Sandkasten, um eventuell anwesenden Papis zu gefallen…

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Der wahre Krebs der Frauen:

    http://www.causeofdeathwoman.com/

    • Beno sagt:

      Huhh…wieder ein Thema mit viel Fleisch am Knochen..he Käthy

      • Gabi sagt:

        Das Peinlche daran ist ja eigentlich nur, dass Pippi in ihrem vollen Ernst brabelt, wenn sie auch noch das hinterletzte Nebenthema mit etwas derart Ernstem vermanscht, sie hätte

        A wieder mal was schaurig Wichtiges für alle Frauen der Welt getan (was man durchaus als freiwillige Arbeit an der Gemeinschaft in den Himmel zu loben haben

        B über Reaktionen wie die Ihre, Beno, einmal mehr der Beweis, dass die Welt von Frauenhass per se durchsetzt sei

        und schliesslich (das Vermessenste vom Ganzen)

        C sie sei hier quasi – einfach bloss übers Frausein – in EXAKT derselben Situation wie jene Frauen.

      • Laura TI sagt:

        Ich glaube schon, dass das ein Thema ist, das uns alle etwas angeht, aber anstatt nur darüber zu reden und schreiben, sollte man besser etwas dagegen tun.
        Wir unterstützen im Moment grad ein Projekt in Afrika, das jungen Frauen Wege aufzeigt, wie sie auch ausserhalb der Prostitution ein Einkommen generieren können. Unser Engagement umfasst nicht nur die Lieferung von Gütern sondern auch vor Ort Hilfeleistungen mit permanenten so wie auch zeitlich limitierten Mitarbeitern. Meine grosse Tochter wird im Sommer dort ein paar Monate als Volontärin aushelfen.
        Zum Sandkasten hab ich nichts zu sagen.

      • Gabi sagt:

        Laura Ti: Sie werden von mir nie je eine Zeile gelesen haben, die den Sinn eines solchen Engagements in Zweifel zieht.

        Finde ich gut.

        Was mir aber schon MÄCHTIG auf den Sack geht, wenn ich dies von Pippi lese – die wohl noch jedes ungelegene Pickel als Folge des „Maskulinismus“ in eine Reihe mit deratigen, durchaus ernsten, Problemen stellen will – wissen Sie genauso gut wie ich.

        Oder?

        🙂

      • Laura TI sagt:

        Was mir MÄCHTIG auf den Sack geht, sind diese Luxusproblemchen. Sandkastenmobbing, Fashion-faux-pas, Genderproblemchen, der ganze Hickhack, der uns hier immer wieder aufgetischt wird, ob jetzt die Männchen oder die Weibchen besser oder weniger gut oder anders oder überhaupt sind. Gopfridstutznomal, es gibt so viel zu tun auf dieser Welt, die ganze Energie, die hier verpufft wird, könnte man so sinnvoll einsetzen. Aber dazu müsste man „tirar föra la paglia dal gü“ wie wir hier so schön sagen.

      • marie sagt:

        ma se non hanno nemmeno il fieno nel gü… laura!

      • Beno sagt:

        @ Laura Ti

        …dann sollten sie dies „Gopfridstutznomal“ an die Adresse der Redaktion richten..!

        Lustigerweise wird Maurice nicht nur vom welschen A** aus dem Sandkasten gedrückt..sonder auch hier aus dem MB -Tagesthema…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Du hast natürlich vollkommen recht, Laura! Es freut mich zu hören, dass auch du zu den Aktiven gehörst, zu denen, die bereits aufgerüttelt wurden und etwas tun. Mit meiner Schreibe hier hoffe ich, dass es vielleicht noch mehr werden, auch wenn es NUR EINE/R wäre, hätte mein Post sein Ziel bereits erreicht. Deiner Tochter wünsche ich viele wertvolle Erfahrungen bei ihrem Projekt! 🙂

  • Susanne sagt:

    Mit der Einleitung hat sich der Verfasser leider gerade selber disqualifiziert – was soll das, aphrodisierende Wirkung und der Wunsch nach einem weiblichen Hintern im Gesicht? Ich weiss, es sollte eine witzige Einleitung sein, aber ehrlich gesagt, hatte ich nachher überhaupt kein Mitleid mehr 🙂 Da hat man gleich das Bild von Typen im Kopf, die mit einem Baby Frauen aufreissen wollen…

    • marie sagt:

      so einer sollte sich doch lieber einen hund dafür zulegen. 😉

      • Dan sagt:

        Also mal ganz ehrlich (und auch wenn jetzt die Retourkutsche mit „neee, hab ich nicht nötig“ kommt). So bitz freuen tut sich doch Frau und Mutter an männlichen Blicken schon. Oder wieso wird immer wieder gewettert, dass man in der Rolle als Mutter so wenig als Frau betrachtet wird. Hmm? Wirklich, egal ob auf dem Spielplatz, in der Badi oder sonstwo: ich guck mir doch ab und an auch gern mal einen Hintern (darf aber auch das Gesicht sein) an. Muss ja nicht gleich zubeissen.
        Und sowieso. Ist es vielleicht einfach eine Frage des Spielplatzes?

    • xyxyxy sagt:

      @Susanne
      dass die „lustigen“ Einlagen von Herrn T. ein kontraproduktives Eigentor waren, habe ich ja gleich am Anfang gesagt.

      Aber ihre Antwort zeigt gerade die verkorkste Haltung ihrer Generation: bei jedem Mann denken sie sofort „wohl so ein Typ der mich aufreissen will“.
      Und so geht die ganze Freundlichkeit verloren. Und unsere ach-so-liberale Gesellschaft benimmt sich wie in einem islamischen Land, wo es als unschicklich gilt, dem anderen Geschlecht auch nur guten Tag zu sagen.

  • Sandrine Perret sagt:

    Das hat nichts mit Frauen und Männern zu tun. Da zielt der Artikel daneben. Ich fühle mich auch als Frau auf einem Spielplatz in der gleichen wie von dem Autor beschriebenen Art sehr unwohl und gehe gar nicht mehr dahin, wenn ich nicht muss. Es liegt eher daran: Menschen in den 40ern befinden sich in ständiger Konkurrenz. Wer hat die klügsten Kinder, wer ist überhaupt am schönsten, wer hat das coolste Haus, das grösste Auto, die interessanteren Sankastenförmchen, etc. Manchmal sehr erstaunlich, dieses Verhalten. Da mache ich lieber mit Leuten am See ab, denen solche Dinge wurscht sind.

    • Huhuhu sagt:

      Wieso? Man kann sich doch hinsetzen und sich mit sich selber beschäftigen. Man muss doch nicht unbedingt beim ehrgeizige-Mütter-Orchester mitmachen?

      • plop sagt:

        Es ist ja, wenn man ohne erwachsene Begleitung auf ein Spielplatz geht, dass man eben viel zu viel Zeit hat solches zu beobachten… Und dann kann man sich schon mal nerven ab der Mutter mit dem Kind in den gelben Converse, welches sich nicht dreckig machen darf… Oder eben ab Totenkopf-sändeliformen… (Bisschen stil und so find ich schon wichtig, ich zieh mich ja auch anständig an – aber für die Kleinen lieber Kindgerecht…)

      • plop sagt:

        aber huhu, SIe haben schon recht – man kann auch lesen. Man muss ja nicht hinschauen und sich ab derartigem aufregen.

      • Cracker sagt:

        Es gibt doch kaum etwas Schöneres, als auf dem Spielplatz in aller Ruhe die Zeitung zu lesen, während das Kind fröhlich mit den andern Kindern spielt. Wenn es ein Spielplatz mit Café ist, um so besser. Meistens spielen Kinder fairer miteinander, wenn sich die Erwachsenen nicht ständig einmischen.

  • daniel sagt:

    Na ja Maurice willkommen auf der Erde, die Bastion Sandkasten ist wirklich fest in Frauenhand, da musst du durch, Zeitungslesen ist definitiv nicht angesagt und auch eine Anmache vertragen die frisch gewordenen Mütter schlecht, zudem bist du hier auf dem Mamablog ( bei einigen Komentaren deutlich zu sehen ! ) also nicht entmutigen, die Frauen mussten ja auch ca. 50 Jahre um das Frauensitimmrecht kämpfen

  • Hans-Ueli Jucker sagt:

    Ist wie so oft, von Sandkasten zu Sandkasten ganz verschieden. In der Bäckeranlage, wo es sowieso viele Papis hat, erlebt man solche Dinge kaum, aber in den Kreisen 7 und 8 sehr wohl, da sitzen dann die wohlstandsverwahrlosten Vollzeitmamis und finden es komisch, wenn mal ein Papi auftaucht, der nicht in der Bank arbeitet sonder mit Bier auf einer sitzt. Kommt hinzu dass es auch Frauen gibt, die sich auf Spielplätzen langweilen, weil mit gewissen Kampfmüttern halt nur über Windeln, Kinderkleider, Nagellack, Krampfadern und Aktionen im Supermarkt (oder im Globus) gesprochen werden kann.

  • hans sagt:

    Ich hange die Darwinistische Theorie an: es ist hier die vermeinte Kraft des Stärkeren zu betrachten. Die Frauen im Sandkasten wissen, dass sie die stärkere Position haben. Sie haben jetzt was sie wollen, nämlich ein Kind (oder Kinder) und müssen den Mann nicht mehr gefallen. Es gibt kein Sex mehr, warum soll sie sich diese Mühe überhaupt noch geben? Er war ohnhin schlecht im Bett, usw. Sie geben sich keine Mühe mehr, attraktiv zu sein. Wenn ich da manche Mutter herumlaufe sehe. Ein direkter Schreck für das Männerauge! Ich lasse sie weiterhin alleine in Ihre Sandkasten spielen..

    • Carolina sagt:

      Die Hans‘ dieser Welt sind oft genug auch nicht gerade eine Augenweide – auch ausserhalb des Sandkastens. Wenn ich da manchen Vater so sehe (Ihr Zitat, leicht verfremdet.) Mir sind die entspannten, legeren, Bier-trinkenden und NICHT in Anzügen gekleideten Nicht-Smarmies, wie Pascal Sutter einer zu sein scheint, lieber – und ich schliesse darob auch nicht auf ihr gesamtes Sozial-, Beziehungs- und Paarungsverhalten, Hans, sondern nur auf ihr Verhalten am Sandkasten.

      • hans sagt:

        ;-)..Anscheinend habe ich ins Ziel getroffen, Carolina..ab Geburt werden wir Männer einfach nicht mehr wirklich gebraucht.

      • Carolina sagt:

        Haben Sie, Hans? Eher nicht: Menschen (!), die dermassen absolute Schlussfolgerungen ziehen, in denen die eine Seite doof, die andere aber gut und wohlmeinend sein soll, kann ich nicht so ganz ernst nehmen, sorry.

      • hans sagt:

        Caroline, komm, tu jetzt nicht so! Ist doch war, dass Ihr es auf unsere Samen abgesehen habt..sogar in-vitro, und Samenbanken kommen im Frage um die Natur auszutricksen..aber nach einer Pappi im Fall Samenbank fragt niemandem aus dieser Frauengruppe..

    • hans sagt:

      Entschuldigung, es war „Carolina“..tut mir leid.

    • marie sagt:

      hm… schon wieder so eine wiedergeburt eines fleischgewordenen appollo der meint, seine welt bestünde nur aus w**vorlagen…
      🙄 nervt einfach.

  • Wishaw Thomas sagt:

    Nein, solche Erfahrungen habe ich bei meinen vielen Stunden mit meinem Sohn beim Sandkasten nicht gemacht.
    Nur einmal wollte eine Frau mich belehren und mich quasi rausmoppen. Während sie am Mobile hing, brachte ich ihrem Sohnemann das essen von Sand + Dreck bei … und sonst noch ein paar Kleinigkeiten. Am ende fluchte sie über mich und ich hatte beste Unterhaltung!
    In der Regel, ist es immer sauglatt beim Sandkasten!
    ps. Wenn solche gestörten Frauen (es gibt sehr wenige), euch nerven, wert euch und lasst einen Spruch über ihr Gewicht/Arsch usw. fallen….dann wirds schnell ruhig.

    • simiane sagt:

      Du bist auf dem Spielplatz wirklich am richtigen Ort, wenn auch nicht bei den Erwachsenen, sondern bei den Kindern…

      • Wishaw Thomas sagt:

        Danke! …ich gehe ja zum Sandkasten wegen meinem Kind und andern Kindern. Und wie gesagt, in 99.9% meiner vielen Stunden beim Sandkasten ist es wirklich schön sich mit andern Frauen + Männern zu unterhalten oder zu spielen.
        Eine einzig schlechte Erfahrung, die ich hier geschildert habe, gewichten sie nun stärker als die 99.9%! Weltklasse!

    • Julia_2 sagt:

      @ Wishaw: Ich musste über Ihren Kommentar lauthals lachen. Herzlichen Dank 🙂

  • Sportpapi sagt:

    Einmal mehr frage ich mich, ob es wirklich sinnvoll ist, den Begriff Mobbing immer weiter zu verharmlosen. Die Frau hat mich glaub böse angeschaut: Mobbing! Sie lässt sich nicht auf einen Drink einladen: Mobbing! Sie will nicht mit mir spielen: Mobbing!

  • Linda-Sue sagt:

    Naja ist doch gut wenn Männer vom Spielplatz weggemobbt werden, wenn sie nachher nur über die dort anwesenden Frauen ablästern, wie die eine hat Hängebrüste, die andere einen zu fetten Hintern, oder (was für eine Frechheit) die haben keine High heeels an sondern nur so öde Crocs…. sorry dümmer gehts nümmer, falls lustig gemeint wars nicht mal das. Ich hab noch nie erlebt, das ein Vater am Spielplatz nicht erwünscht gewesen wär, aber laut vor Verzückung schreien die Frauen auch nicht, wenn ein Mann dort auftaucht, vielleicht sollte der Mann sich um Kontakt bemühen, anstatt Opfer zu spielen

    • Sportpapi sagt:

      Vielleicht sind sie in der Frauenrunde ja auch nicht so beliebt, weil sie eben deren Lästern stören…. Wäre eher meine Erfahrung!

      • Linda-Sue sagt:

        @Sportpapi: ehrlich gesagt, fand ich es auf den Spielplätzen meistens langweilig, tolle Gespräche waren selten, oberflächlich, Hauptthema natürlich der eigene Nachwuchs ect. lästern über Männer? Nein, das macht man mal mit der besten Freundin, aber nicht auf dem Spielplatz. (Ich war aber auch nicht die Hardcore-Mütter-Gang-Anführerin im Sandkasten, also auch nicht teritorial veranlagt). 🙂 Aber wie ist es denn umgekehrt, wenn eine Frau in eine Männerdomäne eindringt, wird sie da mit offenen Armen empfangen? Frauen mussten hart kämpfen um unter Männern bestehen zu können und sich zu behaupte

      • Sportpapi sagt:

        Was muss ich mir unter Männerdomäne vorstellen? Ein (körperlich anstrengender) Männerjob? Natürlich muss sich eine Frau da behaupten und zeigen, dass sie das packt. Was sonst?

      • Linda-Sue sagt:

        @Sportpapi: Nun da gibt viele Motorsport, Männerstammtisch, Militär…, vor vielen Jahren Berufe wie Arzt oder Lehrer, vor einigen Jahren Aemter in der Politik. Von der physischen Kraft müssen wir nicht sprechen, es ist klar, dass Frauen da nicht mithalten können und in entsprechenden Berufen (wie ich finde) nichts zu suchen haben.

      • Sportpapi sagt:

        Motorsport und Militär haben doch auch stark mit physischer Kraft zu tun, und am Stammtisch treffen sich auch eher die Handwerker. Wie auch immer, sicher haben Sie recht.

      • Katharina sagt:

        „Motorsport …haben doch auch stark mit physischer Kraft zu tun“ – ehhm darf ich da an Formel 1 erinnern? und dort scheinen die Tugenden memmenhaftes Geplärre kindischer Schnösel zu sein.

        Oder auch umgekehrt: Tennis. Würdest Du Dich mit Serena Williams anlegen?

      • alien sagt:

        Als ich mit klein Laura jeweils zum Pipatz ging, war das immer sehr sehr langweilig für mich, und mit keiner der anwesenden Frauen hätte ich ein weiter gehendes Gespräch haben wollen. Die einen sind supereinfältig, die anderen supereingebildet und die dritten superoberflächlich. Muss ich nicht haben. Eine MILF war nicht dabei, wobei meine Bedingungen für MILF halt schon etwas höher liegen.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Was willst du mir sagen? Weshalb nicht einfach mal klar, deutsch und deutlich, dass es auch ein einfacher Mensch wie ich versteht?

      • Katharina sagt:

        Sportler.. ich sage es so:

        mit Serena Williams würde ich es nicht aufnehmen… und dummerweise ist sie nicht auf meinem Ufer, denn sonst naja ja, you can guess the rest: I adore her.

        Will nur sagen jede Frau kann sich die physischen und athletischen Kräfte aneignen die sie will.

        ich fand einfach deinen Einwurf zu Motorsport und physische Kraft lustig, weil ich da an Formel 1 dachte. ein Sport den ich eigentlich gerne mag, denn ich liebe schnelle Autos, aber was dort abgeht hat nichts mehr mit Sport oder athletischem Können zu tun.

        Visualisiere dir nur Hamilton wenn er wieder einmal verliert und das ganze Team ist schuld, oder eine Verschwörung der Ersatzteillieferant und bäh bäh bäh.

        Oder Vettel, wenn er seine Karre wieder einmal in leichtsinnigem Ungestüm in die Planken fährt und dann weiterfährt und das ganze Feld der Mitstreiter gefährdet. Trotzdem hält er sich für den besten Fahrer.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Eins ist jedenfalls klar: Formel 1 ist körperlich äusserst anspruchsvoll. Nicht dass es mich deswegen besonders interessieren würde…
        Und natürlich gibt es für fast jeden körperlich anstrengenden Job auch Frauen, die das leisten können, klar. Aber sie müssen das eben mehr beweisen als Männer.
        Und die Williams? Wirklich? Sportlich ist das ja ok, aber optisch gibt es wirklich schönere Sportlerinnen…

  • Pascal Sutter sagt:

    Mein erster Spielplatzbesuch war mit einem guten Freund der auch gern an der Sonne Bier trinkt. Und tatsächlich, um uns herum hatten wir viel Platz während die Frauen gegenüber wie Krähen auf dem Strommast sassen. War äusserst seltsam. Auch heute habe ich bei Sandkästen ein komisches Gefühl… man sollte sich doch verbrüdern und einen dieser Kästen besetzen!

    • marie sagt:

      versuchen sie es mal mit verschwestern hr sutter. 😉 übrigens alles halb so wild. ich finde es gibt schlimmeres. und ich vermute, dass die frauen gegenüber, ähnliches über zwei biertrinkende väter dachten. ist doch eine lustige szene? für mich zumindest.

    • Pascal Sutter sagt:

      man muss sich ja erst mal beschnuppern… aber die kinder haben schön zusammen gespielt. naja, so schön woie man eben im sandkasten spielt wenn man gut teilen kann : )

      • marie sagt:

        …die kinder sind nie das „problem“ 😉 ich hätte mit den vätern meinen apfel geteilt gegen ein schluck bier, versteht sich.

  • Cracker sagt:

    Der Typ sollte sich um sein Kind kümmern, nicht um die Frauen! Fühlt sich in seinem männlichen Selbstverständnis verletzt, wenn er nicht gleich mit offenen Armen empfangen wird. Nein T., die haben nicht auf dich gewartet! Dann haben sie noch die Frechheit, darauf zu pfeifen, ob sie in ihrer Aufmachung einem Mann gefallen. Das verletzt den Narzismus des T. endgültig.

    • Widerspenstige sagt:

      Huch….das gibt’s also auch unter Männern….hurrah, ich hab’s gewusst!!!

      Wie nennt sich das wohl bei Männern?? Bei Frauen wird das Stutenbissigkeit genannt…ähm (*grübel)

    • Mara sagt:

      Stempelhengsteln?

      • Beno sagt:

        Also WS das ist so…die ganze Erde ist umschlossen mit tektonische Platten; zwischen diesen Platten entsteht ein Druck (.. so sind einmal die Alpen entstanden..) und genau dieser Druck herrscht manchmal auch zwischen Pferden und dem Futtertrog…oder eben im Sandkasten zwischen Maurice und dem welschen Hintern ! 😮

      • Widerspenstige sagt:

        Mara, das könnte auch hinhauen…bei Männern nennst sich das Stempelhengsteln 😀

        Beno, falsch verstanden, was ich damit andeuten wollte. Soooo weit must nicht ausholen, um mir die Welt zu erklären, gell… Cracker outet sich als Mann, der anscheinend neidisch ist auf den Autor – aus welchen Gründen auch immer.

        Und Du denkst (wundert mich jetzt überhaupt nicht, dängg!) an das Eine…naja. Lässt tieeef blicken halt.

      • Sportpapi sagt:

        Also für mich bleibt Cracker eine Frau…

      • Beno sagt:

        An welchem Ort ist bei dir „dängg“ ?

        …übrigens dachte ich an Verdrängen..jah ?!

      • Widerspenstige sagt:

        Könnte auch eine Frau sein, aber sehr unwahrscheinlich wegen ein paar Details in der Schreibweise. Auf jeden Fall kommt in diesem Kommentar klar zum Ausdruck, dass es sich um Neid handelt auf den Autor; weniger auf den Mann bzw. Vater und sein witzig beschriebenes Erlebnis auf dem Spielplatz. Interessant wäre es noch zu erfahren, ob Cracker tatsächliclh eine Frau ist. Je länger ich daran herum kaue, desto mehr wird mir klar, dass es egal ist, ob Mann oder Frau: es ist Charaktersache, wer solches von einem Autor hier loswerden will…ächz!

        Und Beno fühlt sich betupft und reagiert ebenso…

      • Beno sagt:

        Kaue mal nicht zuuu lange…sonst fühle ich mich noch mehr betupft,.. „dängg“

      • Gabi sagt:

        WS…. Ganz neue Töne?

        „Je länger ich daran herum kaue, desto mehr wird mir klar, dass es egal ist, ob Mann oder Frau:“

        Eben.

        Grüsse von
        Gabi

      • Sportpapi sagt:

        Ich wäre ja andererseits interessiert, mehr über die Details in der Schreibweise zu erfahren, die Aufschluss über das Geschlecht geben…

      • Widerspenstige sagt:

        Nein, das glaube ich jetzt nicht….aber Ostern ist doch erst übernächste Woche, Gabi! Hätten Sie nie im Leben gedacht, dass das Huhn das Ei noch vor dem Osterhasen findet, gell. 🙂

      • Widerspenstige sagt:

        Lesen was da steht, Sportpapi, dann geht’s von alleine.

        Kleine Hinweise: ‚der Typ‘ schreibt selten eine Frau u die Art und Weise der verbalen Attacke deutet einfach auf ein männliches Attackieren hin. Auch würde eine Frau eher schreiben ‚wir Frauen haben nicht auf dich gewartet‘ statt ‚die haben nicht auf dich gewartet‘ etc. Ziemlich übles unter die Gürtellinie schiessen nach meinem Empfinden und Cracker steht damit nich alleine da. Der Autor wird in Stücke gerissen verbal dass es knallt! Anscheinend liegt seine Auszeichnung schwer auf dem Magen u die Neider quittieren es entsprechend 😡

      • Katharina sagt:

        WS, ich bin ziemlich sicher wer Cracker ist. Die sprachliche Ruppigkeit ist einfach zu klar und übereinstimmend. .. Somit weiblich.

      • Widerspenstige sagt:

        Nein, das ist nicht typisch weiblich solche Schreibe, Katharina.

        Aber halt…dann wäre nur eine Ausnahme hier im Blog möglich…WAS?! Aber nicht schon wieder eine Sockenpuppe überstülpen, damit man hemmunsloser austeilen kann. 🙁

        Da kommt mir eigentlich nur Jemand in den Sinn und sie verwendet ‚dieser Typ‘ bedenkenlos. Du meine Güte…hat sie es wirklich so nötig?! Und dann auf Frauenrechte pochen, dass es mir langsam aber sicher davor graust. Kontraproduktiv ist sowas – nichts anderes und schadet der Sache nur noch. G’schämig! 👿

      • Katharina sagt:

        you got it, and my point, WS.

      • Sportpapi sagt:

        @Widersenstige: Deine Textanlayse kann ich nicht teilen. Aber ist ja egal. Denn eigentlich war es einfach einmal mehr unwichtig, ob jetzt Mann oder Frau geschrieben hat. Wie du auf Neider kommst, ist mir allerdings völlig schleierhaft. Worauf denn bitte?

    • xyxyxy sagt:

      @Widerspenstige
      bei Männern ist das nicht Stutenbissigkeit – sondern Patzhirschgehabe

      • marie sagt:

        hm… pascal sutter hat das mal als eierschaukeln bezeichnet 😉 oder ist das was anderes?

      • xyxyxy sagt:

        mir scheint es besser, wenn man bei den Vergleichen zum Tierreich bleibt – da hat man einen schönen Spiegel

      • marie sagt:

        ok… 😆

      • Widerspenstige sagt:

        Danke xyxyxy für die Info – ist mir entfallen, aber stimmt auch. Ich finde aber dieses Gehabe skandallös und es ist nicht das erste mal, dass im Papablog derart die Autoren verunglimpft werden. Was ist denn da eigentlich los? Er hat doch witzig geschrieben und eine Realsatire aus dem Erlebten gemacht. Also ich fand es witzig und musste heute morgen darüber Tränen lachen.

        Der Spielplatz ist in etwa gleich ‚gefährlich einzustufen‘ wie die Waschküche – Frauending eben. Diese beiden Plätze habe ich gemieden wie der Teufel das Weihwasser…nur so zur Info. Da habe ich delegiert was das Zeug hält!

      • xyxyxy sagt:

        dann sind sie ein Mann? oder haben sie als Frau gar ihren Mann in die Höhle der Drachen geschickt? oder als Frau ihre Frau – oder als Mann ihren Mann? – jetzt bin ich etwas verwirrt.

        was nun die Platzhirsche und den Humor betrifft. über Humor lässt sich streiten ich denke T. hat damit ein Eigentor geschossen, auch die Frauen kreideten es übel an und letztlich liess sein Humor die Diskussion in eine falsche Richtung laufen
        die Aggressivität kann ein Zeichen von Platzhirschentum sein oder einfach allg. Charakterveranlagung: dreinschlagen, fluchen – wie so ein Hirni, wegen dem Foto der Damen

  • marie sagt:

    scheint in der tat va ein ch oder sogar ein phänomen der deutschsprachigen kultur zu sein. im mediterranen raum, der sich doch sehr weit erstreckt mittlerweile, war und ist es üblich, dass die väter stolz ihren nachwuchs überall hinschlepp(t)en, weil sie stolz auf ihren nachwuchs waren und sind. dh es war und ist immer noch ein zeichen „mann sein“, kinder zu haben und die bei jeder gelegenheit zu ZEIGEN, sei es in parkanlagen, sei es auf dem spielplatz, sei es sonst wo. aber hier scheint es immer noch als ungewöhnlich zu gelten… da lob ich mir doch den mediterranen raum diesbezüglich!

    • Dani Kobler sagt:

      Und könnne diese mediterranen Superväter auch eine Windel wechslen oder brauchen sie dazu die Hilfe von Mama und Nonna und ihr Part beschränkt sich auf das stoze herumzeigen des gesäuberten Nachwuchs?

      • marie sagt:

        mit diesbezüglich meinte ich in der „öffentlichkeit“ – aber sie benennen klar das ausbaufähige potential, und daran arbeiten die frauen. rom wurde schliesslich auch nicht in einem tag erbaut. und heute ist ja vater/kind/sandkasten/öffentlichkeit thema und daran scheint papi thiri seine mühe auf nicht wirklich humorvolle art und weise zu bekunden.

  • Valeria sagt:

    Mein Vater hat es vor über 25 Jahren gewagt, sich als Hausmann 100% dem Haushalt und der Kindererziehung zu widmen, während meine Mutter nach dem Mutterschaftsurlaub wieder voll gearbeitet hat. Das Spielplatz-Mobbing ist eine von vielen Anekdoten, die ich im Nachhinein so mitbekommen habe. Schade, dass sich in den letzten Jahren nichts geändert hat.

    • Hans Müller sagt:

      Es hat sich einiges geändert. Ich bin auch regelmässig mit meinen Kindern auf Spielplätzen und habe solches noch nicht annähernd erlebt. Zugegeben, ich gehe auch nicht mit der sonderbaren Erwartungshaltung des Herrn Thiriet auf einen Spielplatz.

      • Valeria sagt:

        Gegenfrage: Wie regelmässig? Jeweils am Wochenende auf den Spielplatz beim Ausflugsrestaurant? Oder täglich am frühen Nachmittag auf den Quartierspielplatz?

      • Hans Müller sagt:

        @ Valeria: Da beklagst Du Dich, dass sich nichts ändert, aber wenn mal ein Mann erzählt, er würde mit seinen Kindern den Spielplatz besuchen, dann kommen gleich die Vorurteile von wegen Freizeitpapi am Wochenende beim Ausflugsrestaurant. Die Veränderung müsste wohl in erster Linie in Deinem Kopf stattfinden. Meine Frau und ich teilen uns Broterwerb und Kinderbetreuung hälftig auf. Also: Regelmässig auf dem Quartierspielplatz. Wochenende beim Ausflugsrestaurant nur wenn es sich wirklich nicht vermeiden lässt.

      • Valeria sagt:

        @ Hans Müller:
        Ich wollte ja nur nachfragen, da es hier wirklich massive Unterschiede gibt („Spielplatz-technisch“). Dass meine Aussage als Angriff/Vorurteil rüberkommt, war mir im Moment des Schreibens nicht bewusst. Ein grosses Sorry!

        Leider müssen Sie sich aber auch bewusst sein, dass solche Vorurteile vorhanden sind, solange Männer in der ganztags-Kinderbetreuung Exoten sind. Und das sind sie. Auch heute noch.

  • Genderbender sagt:

    Soeben hat ein Uisselblouer mir und der Weltwoche das geheime Themenprogramm des MB für die nächsten Tage zugespielt:
    Donnerstag: Werde bös angeschaut, wenn ich mit Kinderwagen aufs Tram gehe. Fies.
    Freitag: Werde im Beruf eben doch benachteiligt. Neuste Studie aus North Dakota.
    Montag: Werde bös angeschaut, wenn ich in der Öffentlichkeit stille. Gemein.
    Diestag. Scheidungsrecht ist ungerecht. Für Frauen.
    Mittwoch: Männerklischee Nr. 153: Sie können nicht zuhören.
    Donnerstag: Scheidungsrecht ist ungerecht. Für Männer.
    Freitag: Kitas sind toll. Neuste Studie aus Bremen. Etc.

  • Tom sagt:

    Zweierlei fällt mir auf: als Kind habe ich sehr viel Zeit in einem grossen Sandkasten verbracht. Erwachsene waren praktisch nie zugegen, was uns nicht im geringsten gestört hat. Es braucht sie auch jetzt nicht.
    Und: der immense Schritt der Väter von perfekter Ignoranz in Bezug auf Kindererziehung zu weitestgehendem Partizipieren wird von einigen Frauen nicht goutiert / unterstützt. Schade.

    • Tanja sagt:

      Das hat doch nicht mit „nicht goutieren zu tun“, wenn ein Mann, der auf den Spielplatz kommt, nicth gleich von allen ne Umarmung kriegt, oder? VIel zu weit interpretieren sie hier etwas hinein.

  • Widerspenstige sagt:

    Ach Gottchen, wie dieser Maurice texten kann….bitte ein Warnschild aufstellen, bevor man liesst, ok? Denn ich ich habe Tränen gelacht schon so früh am Morgen, dass sich die Balken biegen. So guet….und treffend! 😀 🙂 😉

    • Widerspenstige sagt:

      btw das ergeht nicht nur den Papis dort so, sondern auch den Mamis, die nicht in Traningsanzügen rumhocken…sondern etwas eleganter angezogen, da nachher wieder im Büro sein müssen und nur aufpassen, bis die Ablösung der Betreuung kommt. Versteht Ihr, was in den Köpfen der Mütter dann abgeht?! 8)

  • Tomas sagt:

    Hmm, ich erlebte es eher als eine Art gegenseitiges Nichtbeachten, was ganz nach meinem Geschmack war. Wüsste nicht, was ich mit den Frauen da anfangen sollte, so bieder und langweilig sie gewirkt haben, und habe meine Ruhe genossen.
    Da waren die Ballettstunden meiner Tochter diesbezüglich viel interessanter 🙂

  • zamboli sagt:

    oh je der arme Papi – das Leben ist hart und ungerecht….. So ist doch Geschlechtergleichheit hergestellt, Frauen werden im Geschäftsalltag gemobbt und Männer auf dem Spielplatz.

      • xyxyxy sagt:

        ja er jammert schon ein bisschen zu stark, um ernst genommen zu werden und wenn ihn die Zicke wirklich mit dem A…. wegbugsiert hat, dann hätte er ihr sagen müssen, dass sie sich wie ein Neandertaler verhält und sich das nicht bieten lassen. Eltern ohne manieren ziehen Kinder ohne manieren gross. Das ist unterträglich.

        Aber ich empfinde das auch so, dass Mütter nicht gerade offen und freundlich auf Väter an Spielplätzen oder in der Kindergruppe reagieren. Eine Schwäche der Mütter, die ruhig angesprochen werden darf.
        Man sollte immer bereit sein, sich einen Spiegel vorhalten zu lassen.

      • Sgt Klinger sagt:

        @ xyxyxy nachher…und ich dachte immer laut MB die französische Erziehung sei so super? Wahr wahrscheinlich eine aus der Romandie. last but not least für Sandkastenspiele sind doch die Militärs die Experten, oder?

  • Amon Scherrer sagt:

    Schöne, zackige Pointe zum Schluss. Schön geschrieben. Und sei nicht so ein Waschlappen, schon Arjuna musste in die Schlacht von Kurukshetra ziehen.

  • rigitte starck sagt:

    Wie schön ist es doch, in einem Land zu leben, welches sich mit so tiefgründigen, weltbewegenden Dingen wie das Verhalten von Müttern und Vätern im Sandkasten beschäftigt, ich habe da eine Idee, ich werde ein Sandkastencoaching anbieten, scheint eine Marktlücke zu sein!!

    • plop sagt:

      gute Idee – und es gibt einiges zu tun:
      – Mediation zwischen Eltern deren Kinder sich schmutzig resp. nicht schmutzig machen dürfen
      – Gespräche mit Eltern, welche einfach ihr schüfeli und Kesseli nicht teilen wollen
      – eben die zusammenführung aller zum Gespräch, weil es interessiert ja jeden brennend was der Andere ist
      – gerechte Verteilung der Sitzplätze in der Frühlingssonne
      – sowie selbes im Hochsommer mit Sachatten
      – etc etc

  • David Arjuna sagt:

    natürlich sind diese erfahrungen überspitzt dargestellt. allerdings zeigen sie piontiert die täglichen erfahrungen, welche man als vater mit müttern machen kann, welche sich in ihrer domäne von vätern bedroht fühlen: auf dem spielplatz, in der badi, im supermarkt, auf der strasse… es sind die gleichen mütter, welche sich gleîchzeitig über die abwesenheit der väter beklagen, welche ihnen den unbeschwerten aufenthalt mit ihren freundinnen auf dem spielplatz, in der badi usw. finanziell ermöglichen. ich habe aber auch ganz andere erfahrungen gemacht. aber weniger auf dem spielplatz 🙂

  • SomeintPhia sagt:

    Vielleicht kommt es dann sogar noch soweit, dass es plötzlich geschlechterkonforme Sandkästen gibt, die Mädels unter sich und neben an die Jungs .. 😉

  • alam sagt:

    Der Spielplatz ist weder ein Laufsteg noch ein Platz, um schöne Welsche anzumachen. Auf den Spielplatz geht frau in der Regel nicht um zu sehen und gesehen zu werden, sondern damit die Kinder spielen können. Bestenfalls trifft frau noch jemand für eine kleine Unterhaltung. Das wäre dann eher nicht jemand der sich hinter der Zeitung oder dem Smartphone verschanzt.

    • sepp z. sagt:

      aber dann bitte nie darüber klagen, dass die männer hier in der stadt zuwenig mit den frauen flirten täten.
      gell.
      dass die franzosen, die italiener, die australier etc lockerer drauf seien…

  • xyxyxy sagt:

    Natürlich ist es übertrieben war Herr T. da schreibt, aber das scheint ja Stil im MB zu sein.
    Dennoch denke ich, dass es in diese Richtung geht. Als Vater wird man nicht gerade freudig empfangen. Ich denke umgekehrt würde eine Frau, die allein unter eine Männergruppe gerät mehr gentlemanlike behandelt.
    Im Zuge der Emanzipation forderte ich gentlewoman Manieren.

    • plop sagt:

      Ja, xy, aber diese Emanzipation/gentlewoman muss wirklich erst mal noch passieren. Weil ich hatte grad auf dem Spielplatz auch schon das Gefühl, ich wolle nun nicht aufdringlich sein und habe so dann auch kein Gespräch angezettelt – wo ich bei einer Frau vielleicht weniger hemmungen gehabt hätte… Schlimm, gell! Aber meist, wenn man sich dann ein, zweimal begegnet ist, ergibt sich das gespräch von selbst.
      Einige Männer sind aber auch so sehr beschäftigt mit ihrem Nachwuchs, dass ein gespräch gar nicht möglich ist…

      • xyxyxy sagt:

        danke plop – ich denke das ist genau unsere typisch schweizerische Macke (die natürlich auch Männer haben), man möchte nicht aufdringlich sein, der andere könnte ja evt. etwas falsches denken etc. …

        leider sind die meisten dermassen auf Selbstrechtfertigung ausgelegt, dass sie partout nicht gewillt sind, bei sich selbst auch mal den Rotstift anzusetzen. Wäre wirklich toll, wenn wir Schweizer diesen Knorz endlich mal ablegen würden.

      • Carolina sagt:

        Ich finde ja, das hören einige allerdings nicht gern, dass sich dieses Problem (der schweizerischen Auf-Deubel-komm-raus-Zurückhaltung) gerade auflöst – die vielen neuen Deutschen (und auch ein paar Oesterreicher) in unserem Umfeld sorgen dafür, dass es deutlich einfach und witziger wird, unverbindlich Kontakt aufzunehmen, sich nicht mehr an alle ’stieren‘ Regeln zu halten und, Achtung: Nestbeschmutzung, die gerade in ZH doch sehr verbreitete Unhöflichkeit zugunsten mehr Lockerheit aufzulösen.

  • Sandkasten Papi sagt:

    ..und genau so komme ich mir auch jedesmal vor, wenn ich mit dem kleinen auf die verschiedenen spielplätze gehe. selten bis gar nie entwickelt sich einmal ein gespräch dass länger als zwei sätze dauert und man dann das gefühl bekommt man sei unerwünscht. zu blöd dass mein kleiner sehr offensiv ist und auf alle zugeht. ((-;

  • marie sagt:

    genderbashing im sndkasten? alles halb so wild, ähnliches passiert mir im job beinahe täglich:
    tipp: kopf hoch, brust raus und bauch einziehen (nützt in der tat) und seinen weg gehen.
    oder habe ich etwas falsch verstanden?

    • Sportpapi sagt:

      Genderbashing im Job? Einmal mehr frage ich mich, wo Sie denn arbeiten.

      • marie sagt:

        vllt sollte ich putzen gehen, da hätte ich uu ruhe in einer einer frauendomäne. aber ach, bei uns sind die chef dieser kolonnen männlich… auch nicht ideal.
        ähm hr thiriet hat offenbar versucht etwas witziges zu scchrieben, ist ihm heute nicht gelungen. habe mein nur dem seinem humor angepasst… sie sehen ja, klappt irgendwie nicht.
        scönen tag sport.

    • sepp z. sagt:

      marie, genderbashing im job? alles halb so schlimm. kopf hoch, brust raus etc…
      tsts.

  • Sportpapi sagt:

    Soll das heute nun lustig sein oder ist es wirklich ernst gemeint? Deckt sich auf jeden Fall keineswegs mit meinen Erfahrungen. Richtig ist einzig, dass Frauen, die sich vielleicht vom täglichen Umgang etwas intensiver kennen, vielleicht nicht gerade den einmal anwesenden Vater in ihr Frauengespräch einbeziehen wollen. Aber vielleicht klappt es ja schon am nächsten Tag. Und sonst steht der Vater halt mal auf und – irre Idee – spielt mal mit seinem Kind. (oder holt halt ein Buch hervor).

    • Bionic Hobbit sagt:

      Ich habe gestern wieder mal einen Vater beim Spielplatz gesehen und hatte endlich mal wieder eine interessante Diskussion, die über Windeln und Bobby Cars hinausging! Bitte, Väter, kommt weiter zum Spielplatz und rettet uns vor dem Verblöden.

      • nichtganzso_sportpapi sagt:

        word! geht mir genauso als papi, wenn ich meist nur mamis auf dem spielplatz antreffe … in der reel wechseln sie das thema, weil sie wohl vermuten, dass ich nicht wirklich gern ueber windeln und likeAbike reden moechte …

        der autor hat wohl einfach pech entweder mit der gegend, mit den anwesenden frauen oder mit sich selber, dass er popomaessig weggescheucht wurde

    • Carolina sagt:

      Sportpapi, ich glaube, was vergessen geht, ist, dass ’neuen‘ Frauen auf dem Spielplatz exakt dasselbe passiert – es wird erstmal das ‚eigene‘ Territorium verteidigt, abgecheckt und klargemacht, wer hier schon länger ist und daher auch länger dauernde Rechte hat. Das ist mMn nicht spezifisch schweizerisch – habe ich schon in einigen Ländern, an Urlaubsorten und in Parks in fremden Städten erlebt.
      Witzigerweise scheint mein Mann da viel lockerer ‚aufgenommen‘ zu werden: er berichtet von interessanten Gesprächen, keinerlei Berührungsängsten und schneller Integration! Komisch, gell?

      • Sportpapi sagt:

        Nicht komisch. Deckt sich mit meinen Erfahrungen. Ist doch nur menschlich. Und noch einmal: Von „nicht einbeziehen“ bis „Mobbing“ ist dann doch ein weiter Weg.

      • Carolina sagt:

        Ich rede doch gar nicht von ‚Mobbing‘, Sportpapi. Im Gegenteil, ich halte das für ganz normales Territorialverhalten – Frau/Mann muss erst zwei- bis dreimal mitgepinkelt haben, bis sie/er einigermassen akzeptiert wird. Allerdings gibt es natürlich auch Hardcore-Spielplätze, auf denen diese Regeln ausser Kraft gesetzt scheinen und wirkllich nur Darwin regiert. In ZH fallen mir ein oder zwei ein und in London in Primrose Hill gibt es einen, der faszinierend ist: viele Promis, die, ganz unscheinbar auffällig im Gangschti-Look abchecken, ob sie auch erkannt werden, Bodyguards, Nannies, Paparazzi,

      • Carolina sagt:

        /2 riesige Hunde, die natürlich verboten sind, aber trotzdem überall herumtoben, state-of-the-art Kinderwagen und Ausrüstung…. Da darf man keine Berührungsängste haben, vor allem an Wochenenden.

      • Sportpapi sagt:

        Wenn ich da mit meinem Veloanhänger einfahre, bin ich gleich wieder out, oder?

      • Carolina sagt:

        Ja. Es sei denn, es rennt ein Mann mit Knopf im Ohr und unauffällig/auffälligem schwarzen Outfit hinter dem Veloanhänger her……..

      • nichtganzso_sportpapi sagt:

        @sportpapi: ja, veloanhaenger sind out, so ziemlich … lasst eure kids selber radeln, egal ab welchem alter …

      • Sportpapi sagt:

        Sagt augerechnet einer, der nicht über Likeabikes diskutieren möchte… 🙂

  • pixel sagt:

    Auf dem Spielplatz wie im Mamablog. Nur sehen kann man sich nicht. Gut so.

  • teofilo folengo sagt:

    Ich kenne diese Verhalten auch, aber ich glaube, dass sie vor allem von CH-Frauen praktiziert werden. Ich habe meine Kinder in CH und in San Francisco gehütet. Drüben erlebte ich auf dem Spielplatz immer Solidarität, Freundlichkeit, gegenseitiges Interesse innerhalb von sehr interkulturellen Gruppen von Asiaten, Afroamericans, WASPS, und auch rednecks (die gibt’s auch dort). Vom Mobbing keine Spur. Erst durch den Vergleich wurde mir klar, was für eine engstirnige und beklemmende, gar erstickende Sozialkontrolle hier betrieben wird…

    • xyxyxy sagt:

      ja ich denke auch, dass ist typisches Schweizerverhalten – aber offensichtlich sind sie hier noch nicht so weit, diese kulturellen Makel einzusehen und sich selbstkritisch damit auseinanderzusetzen

    • Anita Beeler sagt:

      Ja natürlich nur wir Schweizer sind so böse, intolerant, zickisch, unfreundlich und was auch noch……..Und trotzdem kommen sie alle hierher…….. Ehrlich, „get a life“!

      • xyxyxy sagt:

        na ich bin ja hier wohl der grösste Patriot – aber wenn man nicht selbstkritisch ist, hat man bald wenig Grund auf irgendetwas stolz zu sein.
        Wir sind zwar die Besten, aber wir haben durchaus noch Verbesserungspotential und können uns durchaus von anderen Kulturen immer wieder eine Scheibe Gutes abgucken.

      • Anita Beeler sagt:

        Sorry xyxyxy, aber ich habe lange genug im Ausland gelebt (8 Jahre) um solche hirnlosen Verallgemeinerungen wie „das ist typisches Schweizerverhalten“ als reine Polemik abzutun. Das hat auch nichts mit Selbstkritik zu tun. Wer sowas sagt ist gerade das was er den Anderen ständig vorhält, nämlich intolerant und engstrinig und rassistisch.

      • xyxyxy sagt:

        Rassistisch!!! ich bin ein Selbstrassist, Mann oh Mann – was Leute nicht alles vom Stapel lassen, nur um NIE NIE NIE einmal einen Fehler zuzugeben.
        Da reden Sie von Verallgemeinung sie die meinten: Kritik an Schweizern sei unzulässig, weil so viele Ausländer bei uns Leben wollen. (Was für ein Argument)
        Und nun bin ich ein Rassist, weil ich als Schweizer, eine typische Schweizermentalität negativ beurteile.
        Der inflationäre Gebrauch des Wortes Rassist ist mehr als stossend. Natürlich haben Völker versch. Mentalität – auch wenn es immer Ausnahmen gibt. – Hach manchmal verlier ich den Glauben..

      • Anita Beeler sagt:

        Ja well xyxyxy, vielleicht hätte ich ihre „Kritik“ besser als pathologischen Selbsthass betiteln sollen. Kritik war das nämlich ebenso wenig wie wenn man behauptet dass undankbar zu sein typisch Mongolisch, und frech typisch Puerto-Ricanisch sei. Aber hach manchmal verliere ich auch den Glauben in die Wahrnehmungsfähigkeit gewisser Leute.

      • Anita Beeler sagt:

        Ergänzung: dass das Beispiel im Text des Author eine „Welche“ (=französischsprachig?) war haben Sie wohl auch ausgeblendet. Wie lustig würde ich es finden wenn es sich in der Tat um eine Französin gehandelt hätte.

  • Hans Saurenmann sagt:

    Das zweite Bild spricht Baende wo kommen den diese Zicken her und wer hat das noetige Kleingeld diese zu verhalten? Als alter Mann weiss ich wie er any of this bekommt, bestimmt! Nur wacker zulangen und einige Noten locker machen, bestimmt!

    • Anita Beeler sagt:

      Hmmmm, ich kann da beim besten willen keine geldgierigen Zicken erkennen. Woran sehen Sie das? An den einfachen Trägerkleidchen? An der Plastikschaufel? Oder etwa an der Tatsache dass die Frauen barfuss sind? Schöne Luxusweiber sind dies, zwei davon wagen es sogar eine Sonnenbrille zu tragen!

      Vielleicht stört es Sie aber nur dass es Mütter gibt die sich ganzzägig um ihre (und ihrer Männer) Kinder kümmern? Ich hoffe Sie beschwehren Sich auch wenn diese Mütter drei mal in der Nacht aufstehen, und bis 10:00 Nachts noch Wäsche waschen. 😉

    • Anita Beeler sagt:

      Ach das ist Gwen Stefani? Ich hätte sie nicht erkannt.

  • Katharina sagt:

    „So ist auch zu erklären, dass auf dem Spielplatz ansonsten aparte weibliche Geschöpfe der Öffentlichkeit unschöne Maurerdecolletés entgegen strecken, als wäre es das normalste der Welt. Oder, dass auf dem Spielplatz die poshsten Direktionsekretärinnen in Crocs und pinken Trainingsanzügen rumschlurfen. Oder, dass Hausfrauen, die im Schwimmbad stets auf die gestreckte oder eingezogene Haltung ihres Bauches achten, auf dem Spielplatz ihren Röllchen und Pölsterchen den Raum lassen, nach dem diese verlangen.“

    diese Impertinenz:

    – weibliche Geschöpfe sollen also in der Öffentlichkeit apart sein und ja nicht die Macho-Woman zeigen, denn das sei ja nicht normal.

    – weibliche Geschöpfe sollen sich also in der Öffentlichkeit ja nicht erdreisten, komfortabel gekleidet zu sein, sondern haben gefälligst posh a la posh spice herumzulaufen.

    – weibliche Geschöpfe sollen sich also in der Öffentlichkeit stets ihren Minderwertigkeitskomplex gegenüber einem im öffentlichen Raum zelebrierten Body Image pflegen und deshalb bitte(!) gefälligst(!) den Bauch und die das weibliche eben ausmachenden Pölsterchen EINZIEHEN. Da fleht er ja schon fast inständig, weil der Anblick einer realen Frau wohl unerträglich für ihn ist.

    jegliche andere Verhaltensweise wird von diesem Schnösel als ‚Spielplatz-Mobbing‘ gebrandmarkt.

    Er hat wohl den Sarkasmus in der Twitterbemerkung nicht verstanden.

    zudem: good for the girl that she showed off her probably gorgeous behind in a statement of you ain’t gonna get any of this.

    😉

    • Sportpapi sagt:

      @Katharina: Deine Kritik geht ins Leere. Der Autor weist im Wesentlichen darauf hin, dass der Sandkasten/Spielplatz offenbar der Ort ist, wo Frauen gerne unter sich sind, was ihnen ermöglicht, auch mal etwas saloppere Kleidung zu tragen. Nicht, dass er als einziger anwesender Mann das anders erwarten würde.
      Aber stimmt es denn auch? Zumindest meiner Erfahrung nach sicher nicht.

      • xyxyxy sagt:

        ich denke dieser Teil des Beitrags ist auch der Schwächste, der Schreiber hätte diesen Teil besser rausgestrichen, um seinen Punkt zu platzieren, so droht dieser Nebensatz seine eigentliche Aussage zu überschatten – Schade

      • Bionic Hobbit sagt:

        Ja, ich warte auch noch auf den Papa mit Anzug und schöner Krawatte am Sandkasten!!

    • Stefan Schmid sagt:

      @Katharina: Sie lenken definitiv vom Thema ab. Wohlgemerkt: Dass es wirklich so schlimm ist an den Spielplätzen wie der Autor hier beschreibt glaube ich nicht. Auch sonst finde ich den Text nicht soo witzig.
      Aber wenn sie über die beschriebenen Äusserlichkeiten herziehen… Gehen sie mal am Samstag Nachmittag in Einkaufszentrum. Dort kleiden sich (oder versuchen zumindest) die weiblichen Geschöpfe apart, als posh spice, zelebrieren ihren Body, verdecken die Pölsterchen…
      Einen Kern Wahrheit hat dieser Text definitiv

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