Mein innerer Schweinehund ist kein Vegetarier

Mamablog

Vegetarische Kinder können Fleisch essende Eltern in Verlegenheit bringen: Werbeplakat des vegetarischen Restaurants Keimling.

Fleisch essen soll ja so schlimm sein wie mit dem Flugzeug rumdüsen, Autofahren und die Wohnung heizen. Laut dem WWF produziert eine Mahlzeit mit Fleisch dreimal mehr Treibhausgase als eine vegetarische. Mal ganz abgesehen davon, dass es bei der jetzigen Erdbevölkerung von mehr als sieben Milliarden Menschen grobfahrlässig ist, Dinge zu essen, deren Herstellung – wenn man bei Fleisch so sagen kann, political-correctness-mässig – völlig ineffizient ist: Um ein Kilo Fleisch zu bekommen, braucht es bekanntlich zehn Kilo Getreide, das man besser grad direkt den Menschen zum Essen vorsetzen würde.

Das alles leuchtet mir ein und es macht mir auch zu schaffen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich trotzdem sehr gern Fleisch esse. Cordon Bleu, Rindsfilet, Tartar, Geschnetzeltes, Saucisson – die ganze landesübliche Palette halt. Der innere Schweinehund in mir rückt mir regelmässig mit vehementen Fleischbestellungen auf die Pelle: «Zier dich nicht so, die Schimpansen tun es doch auch, und so anders bist du nun auch wieder nicht» – «Na also hör mal», sag ich dann, «mein Hinterteil sieht ja auch nicht so aus wie das eines Affen, mit Verlaub. Und was die Haare an den Beinen angeht…» Die Masche mit der Herkunft zieht nur bedingt. Schade. War ein netter Versuch.

mbSteak

Für Fleischesser unwiderstehlich: Ein saftiges Steak.

Meine Dispute mit dem inneren Schweinehund haben also leider noch immer keinen merklich besseren Menschen aus mir gemacht. Weit erfolgreicher in solchen Fragen war da unsere Tochter. Sie hat vor etwa fünf Jahren erklärt, nie wieder ein Tier zu essen. Sie hatte damals sogar eine regelrechte Krise, weil sie sich vorwarf, bis dahin überhaupt Fleisch gegessen zu haben. Und das, obwohl sie doch gewusst hatte, dass das aus Tier gemacht ist. Ich habe die Schuld dann auf mich genommen, war ja kein Ansehen, diese Verzweiflung. Das Mädchen hat bis heute eisern durchgehalten. Ein einziges Mal während ihrem ersten Klassenlager hat sie nachgegeben und sich unter den Anfeuerungsrufen der Klasse eine halbe Bratwurst reingehauen. Aber irgendwie war ihr Hirn da schon richtig vegetarisiert, sie fand es nur noch eklig.

Immerhin essen wir dank unserer vegetarischen Tochter massiv weniger Fleisch. Und nun hat auch noch unser Sohn verkündet, Fleisch komme nicht mehr auf seinen Teller. Zuerst dachten wir, das gehe vorüber, aber nun dauert die Sache schon ein paar Monate an und ich bin beeindruckt – und umzingelt. Also arbeite ich weiter am Umerziehungsprogramm für meinen inneren Schweinehund. Irgendwie habe ich es doch sogar mal geschafft, mit Rauchen aufzuhören. Dagegen müsste der Verzicht auf Fleisch eigentlich ein Klacks sein.

Das Problem ist der Leidensdruck. Es gibt zu wenig, was mich unmittelbar plagt am Fleischessen. Sicher, ich könnte mir nonstop markerschütternde Filme über fiese Fleischproduzenten ansehen. Aber ich kaufe eh seit langem Biofleisch und kann mir einreden, die Rinder und Schweine hätten zumindest ein schönes Leben gehabt und das sei das Wichtigste. Ist es ja auch. Nur gibts davon eben zu wenig, um Leute wie mich damit zu füttern.

Also funktioniert die emotionale Tour auch nicht so richtig. Ich habe sogar schon beim Schlachten zugesehen und fand es zwar happig, aber nicht unerträglich. Nun bleibt mir wohl nur noch die Vernunft – gewürzt mit einer Prise Ekel: Vor zwei Wochen habe ich nichts ahnend in einem Restaurant Kalbskopfchips verputzt. Fantastisch, muss ich sagen. Weil ich dachte, es wäre Speck. Falsch. Der Kellner erklärte mit leicht maliziösem Lächeln, dass dafür Augen, Hirn, Backen und alles, was eben so dran ist an so einem Kopf, püriert und frittiert wurde. Da hat sogar der innere Schweinehund kurz leer geschluckt. Und ich hab tapfer weitergeknabbert. Erstens, weil ich den Koch persönlich kenne und zweitens, weil ich dachte: Vielleicht hilft das ja, mir die Sache etwas zu verleiden. Irgendwann schaffe ich es schon noch zum Meistens-Vegetarier, muss ja nicht dogmatisch sein. Tja, innerer Schweinehund, sieh dich schon mal nach einem neuen Job um.

710 Kommentare zu «Mein innerer Schweinehund ist kein Vegetarier»

  • Anne sagt:

    Sagen Sie mir was daran so gut ist. In Teilen der Erde wo die Menschen nicht anderes zur Verfügung haben als Tiere um sich zu ernähren, ist Fleischessen am ehesten vertretbar. Doch gehn diese Menschen vielfach vermutlich respektvoll mit ihren Tieren um und beuten nicht alles aus, falls sie nicht auch schon dem Wahnsinn Profitmaximierung verfallen sind. Die Verfechter der Massentierhaltung möchten natürlich die Leute gerne glauben lassen, dass die Welt ohne ihre zweifelhaften Methoden verhungern würde und gehn dabei mit denen die schon bewiesen haben, dass es anders geht, nicht zimperlich um.

  • Gabi sagt:

    Oh… noch ne gute Nebenstory dazu.

    Meiner Meinung nach perfekt in der Schwebe zwischen Rechtsprechidiotie und PC den lieben Tierchen gegenüber:

    Musste mitkriegen, wie eine mir bekannte Mama ihren Kleinen – in vollem Ernst jetzt! – erklärte, es sei daneben, einen Satz zu sagen wie: „Dieses Schwein dort im Stall frisst… “

    Das sei nicht okay. Das Wort „fressen“ sei für das Tier herabwürdigend. Das habe das Tier nicht verdient und sie sollten gefälligst „essen“ sagen!

    Ich weiss: Klingt genau wie meine Überzeichnungsphantasien manchmal… Aber ich schwöre Stein und Bein hier: Es stimmt!

    • Muttis Liebling sagt:

      Die Entgleisung von Sprache war immer schon das Leitsymptom für Entgleisung des Denkens. PC ist das Einstiegsportal in Persönlichkeitsstörungen, so hat der Psychotherapeut und Theologe Manfred Lütz das in seinem Buch ‚Irre, wir behandeln die Falschen, unser Problem sind die Normalen‘ beschrieben. Da haben Sie keine Überzeichnungsphantasien. Wer die Würdigung des Geschlechtes der Angesprochenen mit der Benutzung des grammatikalischen Geschlechtes, den es in vielen Sprachen gar nicht gibt, zum Ausdruck bringen möchte, ist hart an dieser Grenze. Der verwechselt Inhalt mit Form.

  • Radagast sagt:

    mal ganz grundsätzlich: wenn wir also keine tiere essen sollen, warum sind sie dann aus fleisch gemacht?

    • Marcel Mertz sagt:

      mal ganz grundsätzlich: wenn wir also keine Menschen essen sollen, warum sind sie dann aus fleisch gemacht?

      oder:

      mal ganz grundsätzlich: wenn wir also keine Menschen töten sollen, warum sind sie dann sterblich?

      oder:

      mal ganz grundsätzlich: wenn wir also keine frau vergewaltigen sollen, warum haben sie dann eine vagina?

      usw.

  • Anne sagt:

    Ich denke, es wird Zeit, dass die Menschen endlich Empathie gegenüber ihren Mitgeschöpfen bekommen und natürlich auch die Menschen untereinander. Die Natur hat Respekt verdient und wir sind nicht allein zum Spass und zum Fressen auf der Welt.
    In unseren Breitengraden geht es den Menschen doch so gut (es gibt noch genügend andere Lebensmittel), dass sie wirklich reflektieren können. Was für ein Widerspruch: Menschheit, die zum Mond fliegen kann und Tiere hält und einsperrt als hätte sie noch nichts von Biologie, Verhaltensforschung, Naturwundern gehört. Der Verbraucher hat ebenfalls eine Macht

    • Marcel Mertz sagt:

      Einverstanden, dass wir in unseren Breitengraden reflektieren können (und auch sollten). Was aber das Ergebnis dieser Reflexion ist, würde ich schon noch etwas offen lassen. Aus der Biologie alleine z.B. folgt nichts Moralisches, auch aus der Verhaltensforschung nur unter bereits vorausgesetzten ethischen Kriterien (z.B. ab wann etwas als moralisch schützenswert zu betrachten ist). Bei Naturwundern sehe ich z.B. überhaupt nichts, das zu moralischem Schutz aufruft (auch Viren kann man als Wunder der Natur betrachten, alleine deshalb sehe ich aber nicht, weshalb sie schützenswert wären).

      • Anne sagt:

        Ich sage nicht, dass aus der Biologie etwas Moralisches kommt, aber etwas wissenschaftliches und wer von sich annimmt, dass er über eine gewisse Bildung (inklusive Herzensbildung) verfügt, der sollte aus dem Gelernten auch Schlüsse ziehen können. Also Wesen, die ein hochentwickeltes Nervensystem besitzen und ein Sozialverhalten zeigen, können Schmerz und Angst empfinden. Was wenn wieder einmal jemand auf so eine Idee kommt wie wir sie im zweiten Weltkrieg schon hatten,
        wären sie dann nicht froh Ihre Peiniger hätten Mitleid mit Ihnen? Wer sagt, dass wir alles machen können zu unserem Vorteil?

      • Anne sagt:

        Sind Sie denn der Meinung, dass der Mensch alles machen kann, was ihm so passt? Ich möchte nicht wissen wohin das führen würde.
        Für mich steht fest : Massentierhaltung ist absolut natuwidrig und schäbig. Ich denke, dass es da gar keiner Diskussion bedarf, jeder mit gesundem Menschenverstand weiss, dass man einem anderen Lebewesen kein Leid anzutun hat. Sonst können wir alles erlauben, dann brauchen wir keine Gestze mehr zum Zusammenleben.

      • Anne sagt:

        Also „naturwidrig“ meine ich. Und wir brauchen auch keine Wissenschaft mehr, denn wozu müssen wir dann noch etwas wissen, wir können uns doch einfach überheblich geben und uns das nehmen was wir glauben was uns zusteht. Uns als Krönung der Schöpfung. Knüppel in die Hand und alles was uns in die Quere kommt weg damit, mindestens das was nicht Mensch ist oder? Wozu Moral? Das wäre eine Welt… in der wollte ich nicht leben. Da ist mir eine Welt mit Herz und Verstand schon lieber, das heisst Mitgefühl für alle Geschöpfe, Würde und Respekt und überlegtes Handeln.
        Tiere sind keine Gegenstände.

      • Anne sagt:

        Und im Übrigen glaube ich muss man etwas unterscheiden. Viren sind selbstverständlich ein Wunder, doch sie können uns schaden, wenn es solche sind, die Krankheiten erregen. Hochentwickelte Tiere wie Schweine, Kühe, Hühner, (Hunde…manche Menschen essen Hunde) können uns zwar auch schaden, aber in der Regel sind die sogenannten Nutztiere friedfertige Lebewesen. Gerade wenn sie uns versorgen, haben sie Würde verdient. Wir erlauben uns alles zu machen, Urlaub, Sport, Einrichten, Feiern und diese Tiere sollen kein artgerechtes Leben führen? Wie hochmütig doch das von Menschen gedacht ist.

      • Katharina sagt:

        „Und wir brauchen auch keine Wissenschaft mehr“ – really? ist genau das nicht das untrügerische Indiz für Fundamentalismus, welches Veganismus als das entblösst was es ist?

      • Marcel Mertz sagt:

        @Anne1: Wenn Sie meine Postings weiter oben gelesen haben, sollten Sie wissen, dass ich keineswegs der Meinung bin, der Mensch dürfe alles machen, was ihm so passt. Aber dass Schmerzempfinden das entscheidende Moralkriterium ist, setzt bereits die Richtigkeit des sog. Pathozentrismus voraus (mit dem ich durchais sympathisiere; darum geht es nicht). Und weil man philosophisch halt nicht einfach so von der Richtigkeit einer ethischen Position ausgehen kann, muss Reflexion diskursoffen bleiben; eine Haltung wie „es bedarf keiner Diskussion“ verunmöglicht die Überprüfung unserer Überzeugungen.

      • Marcel Mertz sagt:

        @Anne2: Dies gilt auch für den Rekurs auf den „gesunden Menschenverstand“, der rhetorisch dazu tendiert, jeden, der anderer Meinung ist, als kognitiv defizient darzustellen – egal, ob er gute, erwägenswerte Begründungen für seine Position hat oder nicht. – Wenn Sie nun sagen, alle Lebewesen verdienen Respekt, es soll ihnen kein Leid zugefügt werden usw., dann aber sagen, ja, wenn uns ein Lebewesen gefährlich wird (oder einfach: es uns schadet), dann dürfen wir es zerstören (ihm Leid zufügen, nicht respektieren), dann wirkt das inkonsistent, und wieder anthropozentrisch gedacht.

      • Wildkatze sagt:

        Ein anderer Aspekt, weshalb wir den Tieren Respekt schulden, ist der, dass die Menschheit ohne Tiere niemals da wäre, wo sie heute ist. Hätten Menschen nicht Ochsen vor ihre Pflüge spannen oder Pferde zur Fortbewegung nutzen können, wären wir noch immer nicht aus der Steinzeit heraus.
        Meine Devise ist: Tiere sind meine Freunde, und meine Freunde esse ich nicht. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

      • Marcel Mertz sagt:

        „Ein anderer Aspekt, weshalb wir den Tieren Respekt schulden, ist der, dass die Menschheit ohne Tiere niemals da wäre, wo sie heute ist.“ – Das gilt nicht für alle Tiere; manche Tiere waren gerade im Altertum usw. für den Menschen gefährlich (z.B. Wölfe, Bären). Das gilt nur für eben jene Tiere, wir als Nutztiere bezeichnen. Plakativ: Warum soll ich die Mücke respektieren, weil die Ochsen uns Menschen historisch nützlich waren? Und warum erstreckt sich der Respekt nicht nur auf das individuelle, konkret existierende Tier, das uns nützt, sondern auf die ganze Spezies des entsprechenden Tiers?

      • Wildkatze sagt:

        Weil es z.B. eine Nahrungskette gibt. Gut, Pferd oder Ochs sind wohl Vegetarier, aber wir wissen doch auch, dass in der Natur alles aufeinander abgestimmt ist. Ich bin keine Biologin, trotzdem aber denke ich, dass auch Insekten, genauso wie Bär oder Löwe, einen Sinn haben, siehe z.B. Bienen. Mücken sind Nahrung für Vögel, etc. Es gilt ganz einfach, diese Natur zu hegen und zu pflegen, zu schützen und zu verteidigen, schon aus purem Selbstinteresse, denn sie ist die einzige, die wir haben. Wir sind auch Teil dieser Natur, deshalb ist es unethisch, damit Raubbau zu treiben.

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Konsequent zu Ende gedacht würde das eher heissen, dass wir tun und lassen können, was wir wollen. Die Natur hat das so eingerichtet, uns diese Gaben zugeteilt, also hat das sicher seinen Sinn…

      • Wildkatze sagt:

        Wie können Sie solche Schlüsse ziehen, Sportpapi? Sie haben mal wieder gar nichts verstanden! Manchmal ist es schon nervig mit Ihnen!

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, einfach plappern, damit geplappert ist. Das ist Ihre Devise. Ist Ihnen langweilig? Wenn ja, nerven Sie jemand anderen.

      • Gabi sagt:

        Hihi… Scheint im Musterraster des hirnlosen Sprechautomaten nicht vorgesehen gewesen zu sein, die Antwort von Sportpapi, hm?!

        Und sich die Logik des Sinns selber her zu leiten, das ginge ja dann doch etwas zu weit…

        Sooo weit, geht Ihr „Dienst an der Allgemeinheit“ (der sich im engagierten MB mit tun äussert) dann auch wieder nicht.

      • Wildkatze sagt:

        Diese ernsthafte Diskussion entspricht nicht Ihrem Niveau Gabilein. Gehen Sie zurück zu Mami und lernen Sie erst mal ein bisschen Anstand. Unter anderem auch, dass Sie nicht reinreden sollen, wenn Erwachsene diskutieren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mein Römisch Recht Prof. sprach immer vom treuen Ochsen Ajax, jetzt weiss ich endlich was ich mir darunter vorzustellen habe: Gabi, das treuherzige Rindvieh, der treue Ochse Gabi…………

      • Gabi sagt:

        Langweiler, der seine Kompllexe kompensiert

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Beginnen Sie mal zu denken, sollte auch bei Ihnen möglich sein. Ich kann Ihnen nicht alles erklären.

      • Gabi sagt:

        Mist… Finds jetzt nicht grad. Dabei gab´s auch dazu genügend Stussitäten von den Beiden. Ich glaub sogar es war WK, die das grad neulich in – logisch; anders kann sie ja nicht – etwas herblassendere Wort wie Deine fasste. So etwa

        Bin ich Deine Privatsekretärin? Denken muss man schon alleine.

        … Aber das ist natürlich immer etwas gaaaanz anderes.

        Bzw: die können sich ja jeweils sowieso nie erinnern, was ihnen so entfleucht.

        MANN schwätzt sich halt einfach die Welt zurecht! Von wegen “- glaub – nordöstlichen Himalaya”. Dümmer geht’s einfach nicht mehr!

        – lässt tieeef blicken!

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, dann diskutieren Sie hier ernsthaft mit Herrn Mertz mit.

      • Sportpapi sagt:

        @Gabi: Ja, war beim Schreiben auch an einge Sprüche erinnert, die ich mir bei anderer Gelegenheit (meist aus meiner Sicht eher zu unrecht) anhören musste. Hier aber wäre es ja nicht so kompliziert.

      • Wildkatze sagt:

        Und Einer wie Gabi, der nicht mal die elementarsten Anstandsregeln kennt, hat in einer Diskussion um ethische Fragen schon mal gar nichts verloren. Da können nur Leute mitdiskutieren, deren IQ nicht bei 30 stehen geblieben ist.

        Kann es wirklich im Interesse der Red. sein, dass Gabi & Co. hier jede ernsthafte Diskussion torpedieren? Ich verstehe das nicht!

      • Sportpapi sagt:

        @Widlkatze: Ich sehe nicht, weshalb ich mit Herrn Mertz diskutieren sollte – wir sind ja nicht grundsätzlich verschiedener Meinung. z.B. hier: „Aus der Biologie alleine z.B. folgt nichts Moralisches, auch aus der Verhaltensforschung nur unter bereits vorausgesetzten ethischen Kriterien.“ Aber er hat Wichtiges gesagt, das Sie sich merken sollten: „Dies gilt auch für den Rekurs auf den “gesunden Menschenverstand”, der rhetorisch dazu tendiert, jeden, der anderer Meinung ist, als kognitiv defizient darzustellen – egal, ob er gute, erwägenswerte Begründungen für seine Position hat oder nicht.“

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Jetzt hören Sie aber mal auf. SIE dürfen hier immer noch mittun, also hat es für einen Gabi längstens noch Platz!

      • Gabi sagt:

        Hat einfach was köstlich (unverschämt!) Komisches, wie die beiden Damen mit ihren eigenen Sprüchen und ihrem eigenen Niveau schon grad mal gar überhaupt nicht klar kommen.

        😀

        PS: Und der Clown mit dem roten Popscherl darf natürlich da natürlich ebenfalls nicht in der Aufzählung fehlen.

        🙂
        🙂
        🙂

      • Wildkatze sagt:

        @Andrea Fischer:
        Liebe Frau Fischer
        Bitte lesen Sie diesen Thread als Beispiel vieler einmal durch. Und danach wüsste ich gerne von Ihnen, ob es der Sinn und Zweck Ihrer Arbeit ist, jede ernsthafte Diskussion darüber durch diese in der Tat untolerierbar gewordenen Einwürfe gewisser Männer zunichte zu machen. Ich bedanke mich im voraus für Ihre Antwort.

      • Widerspenstige sagt:

        @Wildkatze
        Da kann ich getrost sagen: Ursache und Wirkung! Bin schon zu lange mit dabei und kann das beurteilen, ja doch. Wer so unzimperlich und radikal gegen Andersdenkende verbal losprügelt wie Sie und Pippi, darf sich über deren Folgen nicht beklagen.

        Machen Sie sich doch nicht lächerlich, also bitte!

        Ich hatte einen krassen Disput mit Gabi, den hier Alle (schadenfreudig?) mitverfolgt haben u mich bemitleidet, für meine Sturheit, es mit ihm aufzunehmen. Jetzt ist das geklärt zwischen uns u er macht mir gegenüber einen konsensfähigen Eindruck. Wieso wohl?

        Also was soll Ihre Anklage?!

      • Gabi sagt:

        Petze
        passt
        zu
        Pussycat.

      • Anne sagt:

        Ich finde es ein bisschen Schade, dass wir hier herumdiskutieren über Dinge, die wohl jedem klar sein dürften oder haben manche Leute nicht aufgepasst im Unterricht? Inzwischen wurden wieder Tausende von intelligenten Tieren geschlachtet und Millionen müssen weiterhin in einem erbärmlichen Zustand verharren bis die Henker kommen. Damit die Spezies Mensch nicht verhungert. Dabei hat sie so viele andere Lebensmittel, die gerne auch mal im Mülleimer landen. Nur weil man humanes Verhalten verteidigt ist man noch lange kein Fundamentalist. Wo fängt denn Menschlichkeit an und wo hört sie auf?

      • Anne sagt:

        Ich denke es geht jetzt wirklich darum anderen Wesen, die mit uns auf diesem Globus leben, zu helfen, dass sie wieder ein würdevolles Leben leben dürfen. Was ist denn so gut an der Massentierhaltung und an der tollen Schlachterei ausser dass Fleisch dadurch billiger wird? (Wieso übrigens für ein hochwertiges Protein nicht auch was bezahlen wollen?) Ich weiss, dass Fleisch zubereitet oft sehr gut schmeckt, aber für so einen Preis muss ich es nicht haben. Müsste man das Fleisch roh essen, würden bestimmt weniger Leute so fanatisch auf Fleisch sein.

      • Anne sagt:

        Und haben Sie auch schon mal an die Menschen gedacht, die in den Schlachtereien arbeiten müssen, ja müssen, weil sie keine andere Arbeit haben. Tolle Arbeit jeden Tag Tieren den Körper aufschneiden müssen, ihre Angstschreie zu hören, in ihre vor Panik weit aufgerissenen Augen sehen zu müssen, toll wenn diese Menschen abends nach Hause kommen. Die Tiere vielleicht sich vor Schmerzen an die Wand schlagen zu hören, weil sie noch nicht tot sind und das schrecklich heisse Wasser des Brühbades noch spüren müssen, da bei soviel töten pro Minute gar nicht jedes Tier genau beobachtet werden kann.

    • Wildkatze sagt:

      Marcel Mertz, da stimme ich nicht zu. Auch unter ethischen Anschauungen ist es vertretbar, sich selbst zu schützen. Daher kennen wir ja auch den Begriff der Notwehr. Allerdings sollten hier enge Grenzen gezogen werden.

      • Marcel Mertz sagt:

        Einverstanden, diese Aussage meinerseits war zu wenig differenziert. Natürlich ist Notwehr ethisch erlaubt. Man könnte aber einwenden: manche Krankheitserreger, die wir abtöten und z.T. ja ausrotten (versuchen), führen nicht zwangsläufig zum Tod, wenn wir die Krankheit entwickeln. Ab wann liegt dann Notwehr vor? Erst bei Todesgefahr, oder bereits dann, wenn uns Schaden zugefügt wird? Und wie weit müssen wir „Schaden“ fassen? Schädigt mich die Mücke, die mich sticht, bereits genug, dass ich sie tot schlagen darf? – Ich denke, ohne Abstufungen des Schutzes von Lebewesen geht es einfach nicht.

      • Wildkatze sagt:

        Die Antibiotikaresistenz, die der Mensch gerade entwickelt, ist eine Antwort auf Ihre Frage. Ich weiss nicht, ob eine Mücke ein zentrales Nervensystem besitzt und Schwerz empfinden kann. Wohl eher nicht. Eine Mücke totzuschlagen, ist aber auf jeden Fall nicht vergleichbar mit Tierfabriken. Was dort geschieht, muss ich hier nicht im Detail schildern.

      • Wildkatze sagt:

        —Schmerz…, natürlich.

      • Wildkatze sagt:

        @Marcel Mertz
        Ich fasse nochmals zusammen:
        Wir Menschen sind Teil der Natur, und schon allein deshalb ist es unsere Pflicht, diese Natur so gut und effizient wie wir nur können, zu schützen. Andernfalls schaden wir unserer eigenen Spezies. Diesbezüglich komme ich zurück auf Antibiotikaresistenzen oder durch Tiere übertragene Krankheiten wie HIV, Vogelgrippe, Schweinepest, etc. Wenn ethische Gründe nicht reichen um die Tiere zu schützen, dann sollten sie wenigstens herangezogen werden dürfen um uns selber zuschützen. Ergo: Tiere und der Kreislauf der Natur sind zu respektieren!

  • Anne sagt:

    Heute gibt es ja schon wieder einen neuen Artikel über die Zwiespältigkeit von Mensch zu Tier. Er ist nach vollziehbar.
    Doch Massentierhaltung hat nichts mit Tötem zum Überleben zu tun wie das Tiere praktizieren. Sie töten in der Regel wirklich nur das was sie brauchen. Aber die ach so zivilisierten Menschen hätten genug andere Lebensmittel um sich zu ernähren. Keine Mensch muss Tiere so halten und in solch einer perversen Anzahl töten es sei denn wenn es um Gier und Profitgier geht.
    Wie kommt denn das Recht sich über andere Menschen und Lebewesen sich zu erheben zustande?

    • tststs sagt:

      Ich achte und respektiere Ihre Meinung und deren Begründung. Jedoch könnte man zu „Wie kommt denn das Recht sich über andere Menschen und Lebewesen sich zu erheben zustande?“ erwidern: Wie kommt der Parasit zu seinem Recht, sein Leben auf Kosten eines anderen zu leben?
      Oder anders gesagt: Zieht unsere Fähigkeit zur Reflexion (als Unterschied zu den Tieren) auch eine Verantwortung oder gar ein Handlungsgebot nach sich?

      • Marcel Mertz sagt:

        Es ist anzunehmen: In der Natur gibt es keine Rechte und keine Pflichten. Selbst das sog. Naturrecht, welches aber am Ende nur für Menschen relevant ist, wurde und wird an Vernunft oder an göttliche Gesetzgebung zurückgebunden. Die Frage, welches „Recht“ der Parasit hat, ist somit gegenstandslos, die Rede von zumindest positiven Rechten (nicht nur Abwehrrechten) bei Entitäten, die zwar evtl. moralischen Schutz geniessen können, selber aber nicht moralisch handeln können, sinnlos. Bzw.: Man müsste erst klären, was überhaupt unter einem „Recht“ bei einem Parasiten o.Ä. zu verstehen ist.

      • tststs sagt:

        Hihi, auf den ersten Teil wollte ich gerade heraus: der Parasit ist von Recht und Pflicht ausgenommen. Wir eben nicht (und ich behaupte, wir haben das wegen unseer Reflexionsfähigkeit. Die aber auch von Ihnen offen gelassene Frage: Nur weil wir „moralische Mitfühlen“ KÖNNEN, MÜSSEN wir es auch (zwangsläufig)?

      • Marcel Mertz sagt:

        Die Frage scheint mir ehrlicherweise gesagt logisch inkonsistent zu sein, weil es bereits im Begriff der Moralität enthalten ist, dass man sich zwangsläufig an ihr zu orientieren hat, d.h. moralische Rechte und Pflichten, die Verantwortung für das Handeln etc. zu beachten hat. Oder anders formuliert: Zu sagen, jemand sei der moralischen Einsicht fähig, müsse dann aber nicht moralisch handeln, oder es gäbe zwar Moral, aber es stünde einem völlig frei, sich an ihr zu orientieren oder nicht u.Ä., läuft auf eine „contradiction in terms“ hinaus, also einen begrifflichen Selbstwiderspruch.

      • tststs sagt:

        „weil es bereits im Begriff der Moralität enthalten ist, dass man sich zwangsläufig an ihr zu orientieren hat“ Davon geht man immer aus. So eine Moral beinhaltet aber die Prämisse, dass es DIE eine Moral gibt, die richtig ist und aus der nur „richtige“ Normen abgeleitet werden können. Ich persönliche vertrete diese Meinung nicht; Moral ist für mich eine gemachte, beeinflusst von Biologie und Gesellschaft… Oder anders gesagt, es ist eine Gesellschaft denkbar, in der es moralische Pflicht ist, die Erstgeborenen solange zu töten, bis es ein Junge ist…
        Und aus dem KÖNNEN ein SOLLEN abzuleiten, ist immer problematisch. Ein einfaches, nicht so moralgeladenes Beispiel: die meisten Mensch auf diesem Planeten KÖNNEN in der Nase bohren…
        😉

      • Marcel Mertz sagt:

        #1: Mit „Moral“ und v.a. „Moralität“ war nicht eine bestimmte Moral gemeint, sondern das, was rein formal, ungeachtet des Inhalts, mit dem Begriff verbunden ist. Man kann sich nicht vorstellen, dass wenn es überhaupt Moral gibt (jetzt mal völlig egal, was sie beinhaltet), diese es frei liesse, wie man handeln soll. Deshalb bleibt die Frage, so generell wie Sie sie gestellt haben, m.E. nach wie vor inkonsistent. Sie wird erst konsistent, wenn man sie umformuliert in z.B. „Müssen wir nach der Moral der Inuit handeln, weil wir es können?“ o.Ä., also wenn Sie nach einer bestimmten Moral fragen.

      • Marcel Mertz sagt:

        #2: Dass Moral ein biologisches (verm. evolutionäres?) und sozial-historisches Produkt ist, impliziert keineswegs notwendig, dass die Inhalte deswegen völlig beliebig sein müssen. V.a. Grundwerte können anthropologische Hintergründe haben (wären wir z.B. Bienen, hätten wir andere Bedürfnisse usw.). Wir könen und müssen über konkrete Moralen (deskr. Moralbegriff) nachdenken, also Ethik betreiben (Reflexion der Moral), immer wieder prüfen, ob unsere Werte und v.a. Normen richtig sind oder nicht, oder ob eine bestimmte Moral tatsächlich dem Anspruch einer Moral (normativer Moralbegriff) genügt.

      • Marcel Mertz sagt:

        #3: Das gilt auch für moralische Urteile, und diese sind immer von gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen abhängig. Manche Anwendungen von Normen können bspw. veraltet sein, weil sich die Gesellschaftsstruktur geändert hat (z.B. Tötung der Alten bei den Inuit). Bei anderen kann man erkennen (durch Argumentation und tlw. empirischen Erkenntnissen, Prüfung der Begründung usw.), dass sie nicht richtig oder zu wenig differenziert waren. – Wichtig scheint mir schliesslich, die kulturellen Spezifizierungen von moralischen Normen etc. nicht mit den jeweiligen Grundnormen zu verwechseln.

      • Marcel Mertz sagt:

        #4: Jede Kultur hat bspw. ein allgemeines Tötungsverbot entwickelt, ein Verbot des Lügens, ein Gebot der Hilfsbereitschaft usw., aber kulturspezifisch zwangsläufig z.T. anders spezifiziert, d.h. auch mit Ausnahmen versehen (v.a. hinsichtlich der Reichweite, wer in den Genuss der Normen kam). Ob diese Spezifizierungen dann konsistent mit der Grundnorm sind oder den damit verbunden Werten, ist jeweils zu prüfen; und wenn sie es nicht sind, dann sind diese Spezifizierungen zu verwerfen. (Ferner wird manches hat als Moral gehandhabt, hat aber eigentlich nichts mit moralischen Fragen zu tun).

      • Wildkatze sagt:

        Für mich stimmt hier der Begriff „Moral“ nicht. Moral ist etwas, dass vor allem von der Kanzel herab gepredigt wird und sich immer wieder ändern kann. Dies scheint mir vielmehr eine Ethik-Diskussion zu sein. Ethisch ist die Frage „Zieht unsere Fähigkeit zur Reflexion auch eine Verantwortung oder gar ein Handlungsgebot nach sich?“ deutlich mit Ja zu beantworten.

      • Marcel Mertz sagt:

        @WK: Das ist das Problem mit dem Wort „Moral“, dass es in der Alltags- wie auch in der Fachsprache so unterschiedliche Begriffe bezeichnet. – Es ist völlig richtig, dass es sich hier um eine ethische Diskussion handelt (noch korrekter um eine sog. meta-ethische Diskussion). Eine „Ethik-Diskussion“ würde ich dagegen, von meinem Sprachgefühl her, mehr als eine Diskussion darum, welche Ethik (d.h. dann: ethische Theorie) zutreffend oder vorzuziehen ist u.Ä. verstehen, also z.B. ob eine Kantianische Pflichtenethik (theoretisch) besser ist als eine utilitaristische Ethik usw.

  • carl jung sagt:

    Was wirklich dumm ist an diesem Artike ist der Ausdruck ‚Innerer Schweinehund‘. Was fuer ein dummer, dummer, dummer Ausdruck in der Deutschen Sprache. Was zum Fuck soll denndas heissen, innerern Schweinehund????

    • Radagast sagt:

      wikipedia meint:
      Die Bezeichnung innerer Schweinehund umschreibt – oft als Vorwurf – die Allegorie der Willensschwäche, die eine Person daran hindert, unangenehme Tätigkeiten auszuführen, die entweder als ethisch geboten gesehen werden (z. B. Probleme anzugehen, sich einer Gefahr auszusetzen etc.), oder die für die jeweilige Person sinnvoll erscheinen (z. B. eine Diät einzuhalten).

  • Antonietta sagt:

    Ein Deutscher isst ungefähr 200 Gramm Fleisch pro Tag. Macht jährlich etwa 80 Kilo Fleisch pro Kopf und rund 6,5 Milliarden Kilo Fleisch für das ganze Land. Eine solche Masse an Fleisch kann man aber nur bereit stellen, wenn man die Tiere in Massen züchtet und im Akkord tötet. Diese Massentierhaltung ist nicht nur furchtbar für die Tiere, sie ist auch schlimm für unsere Umwelt, für das Klima und für die Gerechtigkeit auf der Welt. Es gibt viele gute Gründe, nie mehr Fleisch zu essen. Aber eigentlich reicht schon einer…!

  • Benno E sagt:

    Bei Rinder, die älter wie 12 Monate sind, gelten Schädel, Hirn und Augen als Risikomaterial und dürfen nicht als Lebensmittel verwendet werden. Nur schon aus diesem Grund würde ich diese Teile nicht als Lebensmittel verwenden, auch wenn das Tier jünger wie 12 Monate war.

  • Marcel Mertz sagt:

    Ich mache mal den Versuch, die ethischen Positionen, die ich hier in der Diskussion wahrnehmen konnte, mal grob abzubilden und tlw. durch etablierte Positionen zu ergänzen. Vielleicht hilft das, wieder ein wenig Objektivität oder zumindest eine Übersicht über die verschiedenen Argumentationsweisen zu gewinnen.

    (Probleme wie der moralische Status bestimmter Menschen – Neugeborene, Demenzerkrankte, kognitiv stark eingeschränkte Menschen … – bei manchen Grundpositionen (v.a. sog. Pathozentrismus und Anthropozentrismus) werden nicht berücksichtigt).

    • Marcel Mertz sagt:

      ETHISCHE GRUNDPOSITIONEN
      (meint hier: wer hat Anrecht auf moralischen Schutz, was folgt daraus für die Vegetarismus-Debatte?):

      1. Absoluter Biozentrismus: Eigenschaft, lebendig zu sein als Moralkriterium, d.h. alles, was lebt, weist denselben moralischen Eigenwert auf, also auch Pflanzen (=> Vegetarismus/Veganismus mit unauflöslichen Dilemmata)

      2. Abgestufter Biozentrismus: Alles, was lebt, hat zwar moralischen Eigenwert, aber nicht jeweils denselben, z.B. Pflanzen weniger als hochentwickelte Tiere, diese weniger als Menschen (=> Vegetarismus/Veganismus mit auflösbaren Dilemmata)

    • Marcel Mertz sagt:

      3. Absoluter Pathozentrismus: Leidensfähigkeit als Moralkriterium; Nutztiere haben einen moralischen Eigenwert, und zwar denselben wie Menschen (=> Vegetarismus/Veganismus)

      4. Abgestufter Pathozentrismus: leidensfähige Tiere haben einen moralischen Eigenwert, der geringer ausfällt als bei Menschen, i.d.R. weil Menschen durch ihr Selbstbewusstsein eine erweiterte Leidensfähigkeit aufweisen; Tötungsverbot für Tiere meist nicht mehr vorhanden (=> Vegetarismus primär aufgrund der gegenwärtigen Praktiken der Fleischproduktion, oder Position der Vermeidung von Tierleid bei der Fleischproduktion)

    • Marcel Mertz sagt:

      5. Schwacher Anthropozentrismus: nur Menschen haben moralischen Eigenwert (die Kriterien dafür sind unterschiedlich, bspw. Vertragsfähigkeit, Diskursfähigkeit, kognitive Fähigkeit …), (bestimmten) Tieren wird aber über den Menschen mit seinen Präferenzen und Interessen ein gewisser moralischer Wert verliehen; diese Position genügt i.d.R. für die meisten Tierschutz-, nicht aber Tierrechtsauffassungen (=> Position der Verbesserung der gegenwärtigen Praktiken, Vermeidung von unnötigem Tierleid u.Ä.).

    • Marcel Mertz sagt:

      6. Starker Anthropozentrismus: Tiere haben keinerlei moralischen Wert, sondern nur Menschen; die Kriterien für den moralischen Status fallen wiederum unterschiedlich aus (=> Eindämmung des Fleischkonsums wenn, dann nur aus moralischen Gründen, die Menschen betreffen, oder auch aus Klugheitsgründen; siehe unten)

    • Marcel Mertz sagt:

      ANTHROPOZENTRISCHE BINNENPOSITIONEN in Bezug auf die Einschränkung von Fleischkonsum und Änderung der gegenwärtigen Praktiken der Fleischproduktion etc.:

      A. Nachhaltigkeits-Position: Für das weitere gedeihliche Überleben der Menschheit müssen die ökologischen, sozialen (= Gerechtigkeit, s.u.) und wirtschaftlichen Folgen des Fleischkonsums hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit bedacht werden und deshalb aus moralischen Gründen Fleischkonsum eingeschränkt und die Praktiken verändert werden.

    • Marcel Mertz sagt:

      B. Gerechtigkeits-Position: Die Praktiken des Fleischkonsums und der Fleischproduktion sind zu ändern, weil sie der Verteilungsgerechtigkeit nicht entsprechen (z.B. der Welthunger nicht bekämpft wird usw.)

      C. Public Health-Position: Gesundheit hat (quasi-)moralischem Wert für die Gesellschaft (es ist moralisch, dafür zu sorgen, dass die Mitglieder der Gesellschaft eher gesund denn krank sind, oder die mit Ungesundheit zusammenhängenden Folgekosten sind aus Verteilungsgerechtigkeits-Gründen einzudämmen), deshalb sind aus Gesundheitsgründen Fleischkonsum einzudämmen und Praktiken zu ändern.

    • Marcel Mertz sagt:

      D. Prudentielle Position: Es ist nicht klug (d.h. Überlegungen angesichts menschlicher Eigeninteressen), individuell und/oder gesellschaftlich einen hohen Fleischkonsum und die gegenwärtigen Praktiken aufrechtzuerhalten, es gibt aber keine moralischen Gründe, die gegen sie sprechen. A.1: Es ist nicht klug, weil es ungesund ist (Unterstellung des Eigeninteresses, gesund sein zu wollen, oder wirtschaftliche Sichtweise, dass zu mangelnde Gesundheit in der Gesellschaft hohe Kosten verursacht usw.). A.2: Es ist nicht klug, weil es die nachhaltige Existenz des Menschen beeinträchtigt.

    • Marcel Mertz sagt:

      E. Liberalistische Position: Es gibt weder moralische noch prudentielle Gründe (also Klugheitsgründe), die gegen den gegenwärtigen Fleischkonsum und die gegenwärtigen Praktiken sprechen; wer was konsumiert, und in welcher Weise was hergestellt werden darf, ist der individuellen Freiheit und den aus ihr folgenden politischen (d.h. hier demokratischen) und wirtschaftlichen Prozessen zu überlassen.

      (Natürlich können diese Binnen-Positionen bzw. ihre Argumente auch z.T. kombiniert werden).

      • Muttis Liebling sagt:

        Bei all den Überlegungen fehlt der historische Aspekt. Wie sinnvoll ist es, innerhalb von 40 Jahren Strategien umzustellen, welche evolutionär gewachsen sind, wie z.B. die der Mischnahrung? Wie wahrscheinlich ist es, mit artifiziellen Techniken wie industrieller Lebensmittelproduktion ein besseres Resultat als das Bestehende zu erhalten? Am Ende stellt man immer fest, das man langreichweitige Wechselwirkungen, solche, die der menschlichen Erfahrung nicht direkt zugänglich sind, vernachlässigt hat. In dem Beitrag von Mertz wird der Anschein erweckt, dass die individuelle Reflektion auf Basis

      • Muttis Liebling sagt:

        von Erfahrungen historische Prozesse beeinflussen und modifizieren können oder gar dürfen. Das möchte ich in Abrede stellen. Es gibt nichts in unserer natürlichen und gesellschaftlichen Umwelt, was sich nicht zuvor bewährt hat. Dazu zählen auch Kriege. Es ist legitim, Phänomene moralisch bewertet eindämmen zu wollen, man muss sich aber klar sein, dass diese nicht von menschlichen Willen abhängen. Kriege werden verschwinden, weil es jetzt, aber erst jetzt, bessere Politikmittel gibt. Nicht weil es Menschen gibt, die Kriege ablehnen. Fleischliche Nahrung wird für Menschen nie verschwinden,

      • Muttis Liebling sagt:

        weil es dazu keine biologische oder soziale Alternative gibt. Für Einzelne schon, aber nicht für Alle. Menschen können den Grossteil der pflanzlichen Biomasse der Welt nicht verwerten, dazu fehlt der anatomische und der biochemische Apperat. Das geht nur über die Zwischenstufe Tier. Warum sollte man diese simple Erkenntnis in Frage stellen oder durch unangemessenen Ressourceneinsatz kompensieren wollen? 1 kg Fleisch beruht eben nur im industriellen Ausnahmefall auf 10 kg Getreide.In der Tundra beobachten wie den Normallfall, auf schweizerischen Alpen auch, nur viel seltener.

      • Marcel Mertz sagt:

        @ML1: Ein historischer Aspekt ist durchaus implizit enthalten, da viele dieser Positionen durchaus historisch geprägt sind (Pathozentrismus kann man als ausformulierte philosophische Position z.B. auf Jeremy Bentham zurückführen).

        Aber das meinen Sie natürlich nicht; wobei ich vermute, dass Sie hier die blosse Darstellung von ethischen Positionen, die vertreten werden,möglicherweise mit der *Bewertung* dieser Positionen verwechseln. Letzteres ist natürlich wichtig – und Sie machen das auch in gewisser Weise in Ihrer Antwort -, war aber kein Teil meiner Postings.

      • Marcel Mertz sagt:

        @ML2: Ihnen scheint es in Ihrer Kritik/Ergänzung (?) darum zu gehen, dass letztendlich keine bewusste Änderung gesellschaftlicher Praktiken möglich ist. d.h. Sie scheinen einen ethischen Determinismus (biologischen oder sozial fundiert, oder beides) zu vertreten – was auch eine philosophische Position, eine getroffene Voraussetzung ist.

        Dabei müssen aber zwei Behauptungen strikt unterschieden werden, nämlich der ethische Determinismus („Nicht-Ändern-Können“) und das ethische Verbot einer Einmischung („Nicht-Ändern-Dürfen“); aus dem einen folgt nicht automatisch das andere.

      • Marcel Mertz sagt:

        @ML3: Wenn der ethische Determinismus zutreffend ist, erübrigt sich eigentlich jedes Gebot oder Verbot von Vorneherein. Letzteres würde nur Sinn ergeben, wenn der Determinismus nicht vollständig ist, d.h. es doch gewisse, wenn auch nur geringfügige, Beeinflussungsmöglichkeiten gibt. Diese könnte man z.B. dort sehen, wo sozialer Wandel und politische Entwicklungen stattfinden (Beispiel Krieg: Diese politischen Mittel gibt es auch deshalb, weil Personen das gefordert und institutionell zu etablieren versucht haben, beginnend schon in der römischen Antike, siehe Theorie d. Gerechten Krieges).

      • Marcel Mertz sagt:

        @ML4: D.h., man muss keineswegs einem einzelnen Individuum die Fähigkeit zuschreiben, „die Welt verändern“ zu können, aber Aggregaten von Menschen, Institutionen und soziologischen Prozessen (die zwar unabhängig vom Willen Einzelner, aber nicht unabhängig von Menschen und ihren Überzeugungen und Handlungen überhaupt ablaufen). Wenn eine Position wie der Pathozentrismus in einer Gesellschaft weit geteilt wird, dann können dadurch auch Institutionen, Handlungsmuster und Normen verändert werden, selbst wenn diese Position Ursprung in individueller Reflexion hatte.

      • Marcel Mertz sagt:

        @ML5: Was nun das Verbot einer Änderung betrifft, so müssen Sie voraussetzen, dass das, was faktisch geschieht und geschehen ist, auch moralisch gut/richtig ist. Sie koppeln das am Konzept des „Sich-Bewährens“. Hier wäre zu fragen, in welcher Hinsicht bewähren, und dann natürlich, ob etwas, das sich in einer bestimmten Hinsicht bewährt (z.B. die Menschheit nicht eliminiert hat, auf die Spitze getrieben formuliert), dann auch tatsächlich (umfassend) moralisch (!) gut/richtig ist. Dies ist wichtig, um Sein-Sollens-Fehlschlüsse und historistische Fehlschlüsse in der Argumentation zu vermeiden.

      • Marcel Z. sagt:

        Lieber Namensvetter: Die Kirche ist gleich da vorne bei der Ampel rechts. Sie nimmt auch Missionare in ihren Kreis auf: Die sind langsam froh um jedes neue Schaf…

      • Marcel Mertz sagt:

        @Namensvetter: Wie kommen Sie auf Kirche? Ich bin überzeugter Atheist, und, wie schon mal geschrieben, auch kein Vegetarier (nur nehme ich die ethischen Herausforderungen ernst und finde, dass sie vernünftig diskutiert und reflektiert gehören). Und inwiefern bin ich missionarisch, wenn ich a) bloss darstelle, welche ethischen Positionen in der Diskussion vertreten werden, und b) gegenüber ML argumentiere, dass der von ihm vorausgesetzte Determinismus nicht unproblematisch oder voraussetzungsfrei ist? Wo habe ich irgendwie gefordert, man solle unbedingt x oder y tun oder nicht-tun?

    • marie sagt:

      chapeau hr mertz!

      • marie sagt:

        da wir an der misere global etwas verändern müssen ist den meisten klar. aber wie wollen wir das bewerkstelligen?
        über politik? schlecht machbar, da politik nur national handeln kann aber das problem ist manifest global.
        über jeden einzelnen? diese misere wird va von industrienationen und solche die es werden wollen (schwellenländer) geschürt. dazu kommen kulturelle verhalten wie konsumverhalten, sozioökonomische unterschiede, kulturpessimisten usw.
        über die wirtschaft? solange der profit im zentrum steht wird es sicherliche nicht besser, im ggt: eher schlechter. usw.
        was sollen wir tun?

      • marie sagt:

        dazu kommt noch, dass der profit die widerliche fratze aufweist, dass unsere gesellschaft sich keine gedanken mehr darüber macht, dass ca 50% (oder mehr) lebensmittel fortgeschmissen werden und dass nahrungsmittel für die produktion von biotreibstoffen verwendet.
        das finde ich dann moralisch so richtig verwerflich und verabscheungswürdig!

        sorry vllt sind meine einschübe off topic (ich entschuldige mich dafür), aber ich finde, dass das einfach selbstkritisch angegangen werden muss und jeder einzelne sich gedanken darüber machen sollte!

      • Marcel Mertz sagt:

        @marie1: Mit welchen Mitteln bestimmte gesellschaftliche und wirtschaftliche Änderungen vorgenommen werden können, ist eine gute Frage, die wissenschaftlich nur interdisziplinär beantwortet werden kann. Ich würde die Hypothese vertreten, dass es am Ende eine Kombination ganz verschiedener Mittel ist, die freilich nicht völlig unabhängig voneinander sind: wissenschaftlicher und öffentlicher Diskurs, nationale und tlw. supranationale Politik (Vereinbarungen zw. Nationalstaaten), Gesetzgebung, Konsumentenverhalten und Anreizsysteme, Sensibilisierung und individuelle Reflexion usw.

      • Marcel Mertz sagt:

        @marie2: Aber über die Mittel für eine bestimmte Änderung nachzudenken bedeutet, sich über das (ideale) Ziel der Änderung bereits entschieden zu haben. Und da treten dann wieder Uneinigkeiten zwischen (starken) Vegetariern und Nicht-Vegetariern auf: Das Ziel, weniger verarbeitetes Essen (u.a. eben Fleisch) wegzuwerfen, ist für (starke) Vegetarier kein Ziel (bzw. sie könnten das auch aus anderen moralischen Gründen unterstützen, aber ihr Idealziel würde natürlich viel weiter gehen, das Ende der Fleischproduktion überhaupt); die“ globale Misere“ wird ja meistens anthropzentrisch beurteilt.

  • Ueli sagt:

    Richtig, es braucht viel mehr Land um Fleisch zu produzieren, als Getreide. Richtig aber auch, dass es viel Land gibt, auf dem kein Getreide angebaut werden kann und das prädestiniert ist, um Tiere zu ziehen, z.B. in der Alpwirtschaft. Eine rein vegetarische Schweiz würde daher deutlich mehr Ackerland konsumieren, als eine Schweiz, die sich gemischt ernährt. Es darf mit gutem Gewissen Fleisch gegessen werden – im richtigen Mass versteht sich.

  • roland sagt:

    Ich bin ein Schweizer Bio Bauer. Ja auch ich esse und produziere Rindfleisch. Bei mir und vielen meiner Kolegen ganz ohne Getreide mit Gras und Heu und Grassilage von Flächen auf denen weder Gemüse noch Getreide sinnvoll produziert werden kann. Soll die Menscheit auf Narungsmittel aus klimatisch oder topografisch benachteiligter Regionen verzichten nur weil der Mensch selber nicht besonders gut geeignet ist zum Gras fressen und weil es auch bei Lebensmitteln produktionsvormen gibt die Fragwürdig sind.

    • marie sagt:

      danke für ihre wertvolle arbeit und weiter so.
      grüsse einer dankbaren konsumentin.

      • Vegtus sagt:

        Der „Produzent“ (Tierhalter/Mäster) macht Werbung und die „Konsumentin“ (Fleischesser) dankt brav für ihr „Produkt“ (das tote Tier). Ihr merkt schon nicht mehr, das ihr Teil eines pervertierten System seid, dessen Sprachkonstrukte ihr völlig denkbefreit übernommen habt.

  • maja sagt:

    Ich liebe Teigewaren nur leider vertrage ich sie sehr schlecht. Also esse ich viel Gemüse ohne Beilage. Leider gibt es keine guten Kochbücher in denen das Gemüse die Hauptrolle spielt. Fleisch esse ich ab und zu wenn ich Lust darauf habe. Ich denke dann brauche ich es auch. Eier beziehe ich von einem Bauer bei dem ich mit eigenen Augen sehe kann wie sie gehalten werden.
    Das dauernde Vorrechnen wie gross mein Fussabdruck ist empfinde ich als lästig, schliesslich habe ich ein Recht auf mein Leben.
    Kriegstreiber, Waffenhersteller etc. hinterlassen einen viel schlimmeren Fussabdruck.

  • Muttis Liebling sagt:

    Von einfachen Pflanzen wie Flechten, Farnen, Gräsern können Menschen nicht leben, die brauchen nordafrikanische Erdbeeren und Treibhaustomaten. Pflanzen, die man in ausreichenden Mengen nur industriell, unter enormer Energie- und Wasserzufuhr erzeugen kann. Wenn schon moralische oder ökologische Argumente, dann richtig. Ernährung ist dann gut zu heissen, wenn sie keine energetischen Mehraufwände erzeugt, keine künstliche Bewässerung oder Bewärmung, keine überlangen Transportwege. In dem Sinne ist die einheimische Katze Früchten aus warmen, aber trockenen Gebieten oder umgekehrt, vorzuziehen.

    • Muttis Liebling sagt:

      2/ Die Nahrungskette Flechte – Rentier – Mensch ist energetisch optimal und funktioniert bei Durchschnittstemperaturen unter 0°C. Man isst das, was sich in der Umgebung ohne Mehraufwand von allein finden lässt. Nur so kann die Menschheit, nicht nur die verwöhnten Blagen von alleinerziehenden Spätgebärenden ernährt werden.

  • Patrick R. Scheibli sagt:

    mensch haben wir keine anderen sorgen mehr? es darf doch noch jeder essen was er will oder werden jetzt die fleischliebhaber bald als verbrecher hingestellt?

    • Roland sagt:

      >>bald als verbrecher hingestellt.<<
      Liest man diesesn ganzen Blog durch werden Fleischesser als; Mörder, Vergewaltiger und Sadisten tituliert.
      Die Aggresiven und Intoleranten sind, in diesem Blog zumindest, die Vegetarier oder mindestens der lautstarke Teil von ihnen.

  • reiff heidi sagt:

    ist ja längst bekannt, dass vielleicht diese importieren Kleider aus China unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert werden „Heil Mao“, nein danke……….

  • reiff heidi sagt:

    ist ja längst bekannt, dass vielleicht diese importieren Kleider aus China unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert werden „Heil Mao“, nein danke……….

  • reiff heidi sagt:

    Ich wurde nach alter Väter Sitte sozialisiert, – s wird gässe was uf e Tisch chunnt – inkl. Religionsfanatismus seitens meiner Mutter, am Freitag gabs Fisch, weil anscheinend Jesus an einem Freitag gestorben ist, ich esse einfach, wenn ich Hunger habe, als Kinder haben Löwenzahnkraut gesammelt und Salat daraus gemacht, wir haben einfach vieles ausprobiert, trotz dem Gezeter meiner Mutter haben wir Rahmtäfeli gemacht, Milch mit Zucker in der Pfanne verrührt, im Backofen dann gebraten, die Rahmtäfeli schmeckten echt lecker. Ich halte längst nichtsmehr von dieser Ramadanfasterei, Leben und Leben

  • Lemuria sagt:

    Ich bin keine Vegetarierin, doch ich finde Fleisch einfach je länger je mehr eklig. Ich kann es zwischendurch geniessen, doch das ist selten. Das ganze gepökelte Fleisch stösst mir auf (keine Wunder mit Geschmacksverstärker (Glutamat), Konservierungsstoffe, Verdickungsmittel, Antioxidationsmittel, Aromen). Frischfleisch belastet mich auch. Vollwertige feine Kost hinterlässt ein stundenlanges angenehmes Gefühl.

  • Heinz Müller sagt:

    Konnte mir während meines Studiums Fleisch nicht mehr leisten und wurde sozusagen zum Budgetvegetarier. Seither ess ich eigentlich nur noch Fleisch, wenn es bei einer Einladung zum Abendessen Fleisch gibt.

    So lebt sich’s ganz gut.

    Diese aggressiven pro und contra Fleisch Leute haben doch nen Knall. Verschafft euch mal ein paar ordentliche Probleme über die ihr euch die Haare raufen könnt als über so einen seich.

    • Chris Schneider sagt:

      Ich denke schon, dass die Industrialisierung der Fleischproduktion ein sehr grosses Problem ist, welches endelich angegangen werden muss!

  • Lily Keller sagt:

    Bin froh, hatte ich Fleisch und Fisch und Meeresfrüchte sowieso noch nie gerne. Auch immer wieder Probierenmüssen hat das nicht geändert und mir gehts heute immer noch bestens. Wer jedoch Fleisch mag, soll es doch essen, ohne Gewissensbisse 🙂 Hauptsache, ich muss nicht.

  • Stefan sagt:

    es heisst „Tatar“ und nicht „Tartar“….

  • Franz Oettli sagt:

    Also ich habe gerne Fleisch und Wurst, das gehört halt einfach dazu. Und das lasse ich von niemandm ausreden, schon gar nicht von den Kindern. Die sollen essen, was auf den Tisch kommt! Die Kinder tun heutzutage aber auch, wie sagt man, schnäderfräss: kein dies, kein das, am liebsten Popcorn, Pizza und solches Fast Food-Zeugs, das ist doch keine Kultur! Eine feine Saucisse oder ein Gnagi, das ist das Wahre. Natürlich soll es nicht durch halb Europa gekarrt werden, aber da haben wir ja heutzutage eine gute Auswahl an vertretbaren Möglichkeiten.

    • Danielle sagt:

      Der Herr Oetterli Oettli ist wahrscheinlich bauernstämmig und lebt noch in der guuuuten alten Zeit. Es soll ihm wohlbekommen.

  • fufi sagt:

    „Mami, ich han de Pepe nöd gärn!“
    „Bis ruhig und iss, was uf de Tisch chunnt!“

    Was ich damit sagen will:
    Könnt ihr euch vorstellen, dass ihr das, was ihr jetzt auf dem Teller habt, vor ein paar Wochen noch auf der Weide gestreichelt habt?
    Falls ja: Esst weiter Fleisch, aber bitte nur söttiges wie obendran gemeint.
    Ich meinerseits habe keine Mühe damit, weil schon erlebt (=gekauft).

    Allerdings mit dennoch 1 Problem:
    Ich liebe (kulinarischerweise) Kalbs- und Rindszunge.
    Kennt ihr das Gefühl, wenn euch ein Kalb/Rind mit der Nase liebkost und eure Hand mit der Zunge leckt?

    En guete?

    • Franz Oettli sagt:

      Ach tun Sie nicht so hochgestochen: Essen und gefressen werden gehört zum Leben. Wenn wir dann mal im Grab sind, rümpfen die Würmer auch nicht die Nase ob uns, die verdauen uns einfach. Heute sind wir in vielen Bereichen viel zu sensibel.

      • habbo sagt:

        Guter Vergleich Herr Oetterli… Sie wurden ja schliesslich auch von den Würmern gezüchtet um irgendwann von ihnen gegessen zu werden. Im Unterschied zu den „Fleischtieren“ sterben wir, hoffe ich für uns alle, irgendwann eines natürlichen Todes. Wenn Sie also das nächste mal ein Steak von einem Rind das altershalber gestorben ist verspeisen, offeriere ich gerne den passenden Wein dazu.

      • Franz Oettli sagt:

        Ja wollen Sie mir das Fleischessen denn verbieten, etwas, das man schon seit eh und je macht, das nur bei uns überzüchteten Kulturen ein Thema ist? Aber den Wein können Sie schon bringen, aber nur von Delinat!

      • fufi sagt:

        Neinei, F.O.!

        Hab da NICHTS gegen das Fleisch-Essen sagen wollen, bloss:
        Mag eigentlich KEIN Fabrik-Fleisch!
        Kalb, Rind von der Weide ist absolut ok.
        Auch Schwein, Lamm, Ziege und unterdessen auch Känguruh.
        Ich liebe auch Fisch – aber bitte keinen Vietnam-Pangasius!

        DARUM ist’s mir eigentlich gegangen!
        Ich esse gerne Tiere, wenn’s denn TIERE haben gewesen sein dürfen!

        Und das mit der Zunge:
        Ich weiss nicht, ob du schon mal mit so einem Viech geschmust hast, und es dir die Hand geleckt hat.
        Und dann so ne Zunge essen – echt, das ist schon etwas speziell.
        😉

    • habbo sagt:

      Keine Angst, Ihr Gnagi macht Ihnen niemand streitig. ich spreche nicht gerne Verbote aus, dafür bin ich etwas zu sensibel. Überzüchtet is übrigens ein gutes Stichwort. Die überzüchteten Truthähne und Güggeli die heute herangezogen werden und kaum von selbst stehen können kommen ja auch schon seit eh und je in dieser Form in der Natur vor. Es wird sehr wohl seit jeher Fleisch gegessen aber nie in diesem Ausmass wie heute (über 50 kg pro Kopf und Jahr) und nicht unter diesen widrigen Umständen. Sowas stimmt sensible Leute halt schon mal etwas nachdenklich

      • Anne sagt:

        Es ist auch bestimmt richtig über diese Sache nachzudenken. Kein Mensch hat das Recht mit anderen Lebewesen so umzugehen wie es derzeit passiert. Es wird Zeit , dass das aufhört. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sehr viele Lebensmittel ohne dass sie angerührt sind, wieder weggeworfen werden. Darunter auch Fleisch. Unnützes Leides für nichts.

    • Danielle sagt:

      Was bei Ihnen ganz bestimmt keine Gefahr ist! Hahaha!

  • Anni Lei sagt:

    Ich bin auch bei weitem nicht perfekt, und strebe auch nicht danach, aber, da ich sehr Mühe hätte, darauf zu verzichten, ab und zu in der Welt herum zu fliegen, bin ich froh, wenigstens mit Fleischverzicht Null Probleme zu haben. Wenn ich regelmässig pflanzliche Omega 3- Kapseln (aus der Migros) nehme, habe ich absolut kein Bedürfnis nach Fleisch oder Fisch.
    Buchtipp der dies auch sehr unterstützt und auf unemotionale Art, mit wissenschaftlichen Facts: Jonathan Saffran Foer „Eating Animals“/“Tiere essen“

  • Neuhaus Philipp sagt:

    Diese Internationale Studie zeigt die Auswirkungen vom Fleischkonsum auf:
    http://www.fleisch-macht-krank.de/Fachartikel/Risiken_Fleischkonsum/Fleisch_Fachartikel_Risiken.htm

  • Eni sagt:

    Ich esse seit bald 24 Jahren kein Fleisch mehr und nur ganz wenig Fisch aus Biozucht oder nachhaltigem Fang. Für meine Kinder kaufe ich ausschliesslich einheimisches Fleisch aus tierfreundlicher Haltung, Eier und Milch ebefalls Freiland bzw. Bio. Das ist mein Beitrag zum Tierschutz.

    Eine Bekannte von mir hat zwar eine Passivmitgliedschaft beim TSV, aber kauft Billigfleisch in Deutschland. Welch Doppelmoral.

  • Das ist das Problem mit den Hobby-Ökologen: Sie informieren sich im WWF-Heftli und meinen, Bescheid zu wissen.

    Also, was soll der Schrott von wegen 10kg Getreide pro kg Fleisch? Mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Flächen der Schweiz bestehen aus Grasländern. Diese können gar nicht anders sinnvoll genutzt werden denn als Weiden und Mähwiesen.

    Möchte sich AF ernähren von Goldhafer, Buntschwingel, von Goldpippau und Borstgras? Dann guten Appetit! Vielleicht sollte sie sich dann einen Pansenmagen zulegen und sich einen Master Grad in „Kuhhaushaltung“ besorgen.

  • Egon Nimmersatt sagt:

    Da wir die Energie der Sonne noch nicht direkt aufnehmen können, müssen wir halt eben andere Wege gehen, deshalb essen wir lebendige Wesen (Rübli oder Kalb machen da keinen Unterschied, beide sind lebendig und werden getötet damit jemand anders leben kann) und saugen so die Sonnenenergie, die diese Lebewesen im Laufe ihres Lebens aufgenommen haben, in uns hinein. Das mag unwirklich klingen, aber frag doch mal einen Physiker!
    Wir wissen, das wir töten müssen um zu leben also sollte man das mit Respekt machen und mit ehrlichem Dank. Egal ob Rübli oder Kalb. Danke das Du in mir weiterlebst.

    • Benno Gerber sagt:

      Der Vergleich ist lächerlich. Wenn Sie zwischen einer Karotte und einem Kalb keinen Unterschied feststellen, waren Sie wohl noch nie in einem Schlachthof. Kälber sind wie wir Säugetiere, die schmerzempfindlich sind. Was man von Gemüse nicht behaupten kann.

  • Peter sagt:

    Bis heute hat mir niemand einen Grund nennen können, warum man in einer Gesellschaft leben soll, wo man bald nichts mehr darf, sei es aus Umweltschutzgründen, aus Gesundheitsgründen, aus ideologischen Gründen. Nirgendwo auf der Welt muss man so viele Bevormundungen und Verbote ertragen wie hier in Europa. Und beim Fleisch kommt noch die Moralkeule dazu. Es scheint Leute zu geben, die nicht akzeptieren können, dass sie kein Recht haben, anderen ihr Weltbild überzustülpen. Nur die Tatsache, dass Europa weltweit an Einfluss verliert, macht viele der aggressiven Kommentare etwas erträglicher.

  • M. Zufferey sagt:

    Fleisch bewusst konsumieren, auf Kalb und Lamm verzichten. Je weniger Fleisch, desto besser. Dafür mehr Gemüse in allen Darreichungsformen- z. B. Röschti mit Salat- und Fisch natürlich. Wobei Fisch langsam auch nicht mehr einfach so bedenkenlos eingekauft werden kann, die „Herstellungsverfahren“ sind z. T. genau so haarsträubend, wie beim Fleisch. Fleisch, dass nicht explizit als Bio- und/oder Freilauf-, bzw. Auslaufhaltung deklariert ist, wird gar nicht erst gekauft. Schwieriger wird das bei Wurstwaren: Die werden im allg. kaum oder gar nicht ausgezeichnet.

    • Gabi sagt:

      Auf Lamm verzichten?

      Ausgerechnet auf das Tier, das man nicht in Ställen einzwängen kann, sondern das nur durch Auslauf überhaupt gedeiht?

      – das verstehe ich jetzt nicht.

      muss ja kein aus Neuseeland oder Australien importiertes ozonlochgeblendetes sein. Wäre ich braver beim Fleischessen, so würde ich vor allem Lamm essen.

      … Ausser ich hör nun ein überzeugendes Gegenargument, das mir nicht bewusst wäre, natürlich.

  • Ingmar Nowak sagt:

    Irgend jemand hat mal geschrieben: Macht euch die Erde Untertan. Seither geht’s bergab mit ihr und alle anderen sind schuld daran – nur nicht wir!

  • Anne sagt:

    Ich verstehe nicht wie man beim Schlachten zusehen kann und keine Empathie für das Tier empfinden kann. Tiere sind genauso Lebewesen wie wir mit einem hochentwickelten Nervensystem, mit Gefühlen wie Angst, sie haben genau wie wir einen Drang zum weiterleben und wir nicht das Recht Ihr Leben zu nehmen. Nur weil man schon seit Jahrtausenden Fleisch ist, heisst das nicht, dass es richtig ist. Massentierhaltung entbehrt ausserdem jeglicher Achtung vor der Kreatur, Natur und dem Leben.
    Diese Tierhaltung und das Schlachten ist wie mittelalterliche Folterung.

    • Wildkatze sagt:

      Danke, Anne! Ich nenne das den „Holocaust der Tiere“!

    • Franz Oettli sagt:

      Ach tun Sie nicht so sensibel, das ist die Natur. Fressen und gefressen werden, und das schon seit Jahrmillionen. Und nur, weil’s ein herziges Fell hat, soll es etwas besonderes sein? Schützen Sie dann auch die Silberfischchen, die Kakerlaken, die Würmer, verunreinigen mit Ihrem Shampoo nicht die Gewässer der Fische?

      • Anne sagt:

        Ich denke es war von uns nicht gemeint, dass es was Besonderes ist sondern wir sind alle etwas Besonderes. Die Tiere, die Pflanzen und die Menschen. Stellen Sie sich vor Sie müssten ins Schlachthaus, weil jemand auf die Idee gekommen ist alle Menschen über einem bestimmten Alter (vielleicht 30 oder 40 Jahren) müssten getötet werden, da es zu viele Menschen gibt.
        Würden Sie sich dann gut dabei fühlen, wenn Sie sehen würden, dass Sie selbst der Horror erwarten würde, den sonst die Tiere beim schlachten durchmachen müssen? Können Sie sich in ein anderes Lebewesen hineinversetzen?

      • Anne sagt:

        Sie haben recht auch diese Lebewesen gilt es zu achten. Man muss selbstverständlich auch an dem Problem Umweltverschmutzung weiter arbeiten und Schadstoffe soweit als möglich eindämmen. Aber man kann nicht ein Unrecht mit dem anderen rechtfertigen.
        Und noch was. Unsere Generationen können doch nicht alles auf diesem Globus aufbrauchen. Die Nachwelt möchte auch eine reichhaltige und intakte Welt haben. Soviel Fleischkonsum braucht man nicht. Heutzutage ist ein Mensch pro Jahr fast allein ein Schwein, Früher musste eine ganze Familie ein Jahr davon leben und das ging auch.

      • Danielle sagt:

        Oje, eine typische Männerreaktion. Es geht nicht ums ‚Fressen und Gefressenwerden‘, es geht um das Wie. Und im Übrigen finden Sie sich ja sicher sonst auch der animalischen, ‚Jahrmillionen‘ alten Natur als hoch entwickeltes menschliches Lebewesen überlegen – warum dann beim Produzieren, Töten und Fressen von Tieren ins Barbarentum zurückfallen? Sie reissen wohl vor der Höhle hockend das Fleisch mit blossen Zähnen von den Knochen des selbst erlegten Hirsches? Man kann ja auf der ganzen Linie um umweltschonendes, differenziertes Verhalten zumindest bemüht sein. P.S. Ja, ich schütze auch Insekten

  • Gerhard Graf sagt:

    Um die aufgeheizte Diskussion hier ein wenig zu versachlichen, zur Abwechslung die neuesten wissenschaftlichen Fakten. Ich hoffe, dass dieser Link erlaubt ist: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,820992,00.html

  • lamakki sagt:

    Ich esse kein Fleisch mehr, seit ich etwa 6 Jahre alt bin. Bin trotzdem gross und stark geworden. Mein Vater hat mit der Zeit auch angefangen, weniger Fleisch zu essen. Mutter und Bruder essen immer noch gerne. Mein Freund hat sehr gerne Fleisch, isst durch mich weniger, dafuer bewusster. Sprich, es muss nicht zu allem eine Wurst geben, dafuer goennt er sich ab und zu eben mal was leckeres, auch mit „schoenem Leben“. Wir haben uns praechtig arrangiert und es gibt nie Probleme, keiner macht dem anderen Vorwuerfe oder Vorschriften. Jeder lebt, wie er will.

    • lamakki sagt:

      Erst wenn ich auf andere Fleischessende stosse, wird es kompliziert. Denn ich bin mitnichten missionarisch oder werfe anderen den Fleischgenuss vor, werde aber trotzdem heruntergeputzt als ob. Vermutlich mache ich den Leuten ein schlechtes Gewissen, auch wenn ich gar nichts dagegen habe dass sie Fleisch essen… Uebrigens: Durch meinen Freund habe ich verschiedenstes Fleisch probiert, aber wie in dem Artikel auch beschrieben ist, schmeckt es gar nicht. Ich vermisse also nichts… Viele Leute koennen das leider nicht verstehen. Ich sag immer, jedem das Seine..

      • Nala sagt:

        Ich finde es schade, dass Du runtergeputzt wirst. Verstehe auch die Menschen nicht, die Besuchern die Vegetarier sind Fleisch auftischen. Also wirklich. Ich koche dann ganz gerne leidenschaftlich ein Vegimenu 🙂 Ist halt ungewohnt für Fleischesser und mit Tofu steh ich nach wie vor auf Kriegsfuss. Dann lieber kein Fleischersatz als (schlecht zubereiteter) Tofu 🙂

  • Sigrid van der Meulen sagt:

    Wieso müssen Sie ausgerechnet jemanden beim Fleischessen zeigen, der nicht einmal weiss, wie man Messer und Gabel hält?

  • Katharina sagt:

    „Wildkatze sagt:
    20. März 2012 um 16:07
    Die aggressiven Missionare sind hier immer wieder die Fleischesser. Sobald man sich als VegetarierIn outet, ist man bei denen auch out! Weil Fleischesser sich sofort in eine Ecke gedrängt fühlen, in der sie ihr Verhalten nicht glaubhaft rechtfertigen können.“

    leider stimmt das nicht, WK. Das Problem der Veganer ist, dass sie den wesentlichen Aspekt gegen den heutigen Fleischkonsum, nämlich die (globale) Oekobilanz (Siehe der von mir verlinkte Video ‚Home‘) ausblenden und stattdessen ein religiöses Argument einbringen und sich genauso verhalten wie andere fundamentalistische Strömungen. Deshalb entwickeln sich veganer Diskussionen auch genau nach dem gleichen grotesken Muster wie die anderen Konversationen.

    Wird der Fleischkonsum reduziert oder ganz darauf verzichtet, erledigt sich das letztlich schwierig zu verfechtende ethische Argument der Fleisch-Konzentrationslager von alleine.

    Warum schwierig zu verfechten: unsere Biosphäre beruht nun einmal auf Nahrungsketten.

    dieses Prinzip zu durchbrechen würde ein radikales Umstellen auf rein technologische (künstliche) Ernährungsmethoden bedeuten.

    • Katharina sagt:

      Anbei noch die deutsche Version von ‚Home‘

      http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vIL8

    • marie sagt:

      danke einmal mehr katharina für die sachliche und nüchterne argumentation. mit einer solchen basis kann man argumentieren und konstruktiv debattieren.
      letztendlich kann jeder entscheiden was er daraus machen will. ich bin selbst fleischesserin, aber finde, dass zuviel fleisch konsumiert wird. würden wir uns alle vermehrt saisonal und regional ernähren, dann würden sich sicherlich auch schon einige probleme entschärfen.

      • E.H.Roth sagt:

        was Katharina 20.3.17:03 über Fleischkonsum vs Oekobilanz sagt, stimmt genau. Weiter wäre das Problem dieser Weltweiten Abholzung mehrheitlich gelöst. Man bedenke, es wird jeden Tag eine Fläche eines Bodensees gerodet. Übrigens 1 Liter Biodisel benötigt ca 2.5.L Rohöl also auch das ein no-go.

    • Wildkatze sagt:

      Seltsame Argumentation, Katharina. Dann müssten wir hier auch Schlangen, Vögel und Insekten essen, und umgekehrt müssten Inder plötzlich dazu bewogen werden, Kühe zu essen.

      • Katharina sagt:

        nein WK überhaupt nicht seltsam. wie der Video glasklar belegt, ist DAS Argument für Fleischverzicht die Oekobilanz. und dabei geht es schlichtweg um nicht mehr und nicht weniger als das Überleben der Spezies Homo Sapiens Sapiens.

        Übrigens: die hochtechnisierte Agrarwirtschaft, die in erster Linie der Fleischproduktion dient, ist der grösste Öl-, Land und Wasserkonsument des Planeten.

        Also. Fleischkonsum einstellen heisst auch das Ölproblem zu lösen, und das kommende Problem von Frischwasser, die Verdrängung lokal angepasster Nutzpflanzenarten und Produktionsmethoden durch die genmodifizierten, die nur mit eben dieser hochtechnisierten Agroindustrie anpflanzbar sind usw.

        Die Erde kann und wird evtl. ganz gut ohne uns auskommen können wir umgekehrt aber nicht mit ihr. so simpel ist es.

        Da ist das Veganer Argument, das mit Videos, die Kühe küssende Menschen zeigen, ihr Argument demonstrieren, einfach grotesk. Obwohl ich auf einer spirituellen Ebene die veganische Gedankenwelt sehr gut verstehe, so muss ich doch sagen auf einer rein sachlichen Eben zieht die Art und Weise ihrer Kampagne eben nicht.

      • Katharina sagt:

        „Dann müssten wir hier auch Schlangen, Vögel und Insekten essen, und umgekehrt müssten Inder plötzlich dazu bewogen werden, Kühe zu essen.“ – da verstehe ich nun die Logik Deines Argumentes (im Sinne einer Entgegnung zu meinem Argument) nicht.

        Von müssen habe ich nicht geredet.

        Der Fleischverzicht ist letztendlich globale Oekopolitik über den freiwilligen Mechanismus der Marktwirtschaft und dies durch eine relativ einfache Massnahme jedes Einzelnen ohne wesentliche Einschränkung des eigenen Lebensstandartes.

      • Wildkatze sagt:

        Katharina, ich hatte noch nicht die Gelegenheit, mir Deinen 1 1/2 stündigen Film anzusehen. Wenn ich allerdings nur schon am Anfang mitbekomme, von wem dieser Film gesponsort wurde, weiss ich nicht, ob ich mir diese Indoktrination antun möchte. Und wenn Du Gentechnologie als das Wundermittel zur Lösung der Ernährungsprobleme anführen möchtest, kann ich Dir im Gegenzug auch diverse Links empfehlen, die Dir zeigen, dass diese „hochtechnisierte Agroindustrie“ unter keinen Umständen der Weisheit letzter Schluss sein kann – im Gegenteil.

      • Katharina sagt:

        WK , bist Du wirklich so strunzdumm, dass Du von Indoktrination redest? Sorry, ignorant und strunzdumm?

        Ich sagte, dass Veganismus, konsequent zu Ende gedacht eben heissen würde, dass nur künstliche Nahrungsmittel ethisch vertretbar wären. Das heisst erstens, dass ich die konsequent künstliche Nahrungsmittel Produktion NICHT befürworte, und zweitens heisst das auch nicht gentechnisch hergestellt, sondern SYNTHETISCH.

        Und wie in aller Welt kommst Du auf so eine Aussage:

        „wenn Du Gentechnologie als das Wundermittel zur Lösung der Ernährungsprobleme anführen möchtest“

        Wenn ich sage:

        „Fleischkonsum einstellen heisst auch das Ölproblem zu lösen, und das kommende Problem von Frischwasser, die Verdrängung lokal angepasster Nutzpflanzenarten und Produktionsmethoden durch die genmodifizierten, die nur mit eben dieser hochtechnisierten Agroindustrie anpflanzbar sind“
        Also eben genau, DASS MIT DEM VERZICHT AUF FLEISCH KEINE NACHFRAGE NACH GENMODIFIZIERTEN PFLANZEN ZUR TIERFUTTERHERSTELLUNG BESTEHT UND DIE NOTWENDIGKEIT ZUR HOCHTECHNISIERTEN AGRARWIRTSCHAFT NICHT MEHR BESTEHT.

        Du solltest eben lesen was ich geschrieben habe und nicht aus deiner subjektiven Wahrnehmung einer Kontrahentin heraus einen Schuss aus der Hüfte abgeben und eben, der Video zeigt die Zusammenhänge auf und rechnet das ganze glasklar vor. Keine Indoktrination, sondern eben sachliche, systemische Argumente pro Fleischverzicht.
        Aber genauso wie Du eben agieren und reagieren durch Indoktrination manipulierte Ferngesteuerte.

      • Wildkatze sagt:

        …and the chester sang for the king and queen, in a coat she borrowed from James Dean….bye,bye Miss American Pie!

      • Katharina sagt:

        exactly. hasta la vista and never return here. you racist little twirp.

  • Erika B. sagt:

    Meine ältere Tochter hat als Mädchen, genauso wie die Tochter der Autorin, von einem Tag auf den andern beschlossen, sie sei jetzt Vegetarierin. Das hat mich dazu gebracht, neue Menus zu erfinden und den Speisezettel umzustellen.
    Das hat uns vom regelmässigen Fleisch entwöhnt, und nach einer Weile stellte ich erstaunt fest, dass sich die Lust auf Fleisch verringert hat, auch wenn ich bis heute noch immer ab und zu genussvoll Fleisch esse.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ging mir damals auch so, als ich von einem Tag auf den andern aufhörte, Fleisch zu essen, für fast zehn Jahre. Es war schwierig am Anfang, aber es ging, weil ich noch nie viel Fleisch ass. Und mit der Zeit verging auch der Appetit auf Fleisch, es war kein Problem mehr. Ich fing wieder an, ein klein wenig rotes Fleisch zu essen, weil ich so grosse Probleme mit dem Ferritin hatte und mehrere Eiseninfusionen pro Jahr brauchte. Wobei, Infusionen brauche ich immer noch, etwas weniger als früher zwar. Aber wenn ich heute Lust auf ein Steak habe, esse ich das, weil ich denke, dass es mir gut tut.

  • Matthias sagt:

    Wer Vegetarier werden möchte, sollte einen Schlachthof besuchen. Wenn man sieht, wie Literweise Blut aus den Hälsen der frisch geschlachteten Kühe sprudelt, wenn man den Gestank der Gedärme riecht, vergeht einem die Lust auf gesundheitsschädigendes (da krebserregend, schlecht für Herz etc.) Fleisch. Das ganze wird noch abgerundet durch den Besuch in der Schweinezuchtfabrik. Diese Tiere (intelligenter als Hunde) werden auch in der CH so gehalten, dass sie sich im Leben nicht um die eigene Achse drehen können. Bei Naturaplan ist es etwas besser, aber auch da: nur Betonböden, kein Wühlen nix.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Es ist ein brutales Geschäft, das lässt sich durch nichts leugnen. Wenn ich selber metzgen müsste, würde ich wieder völlig verzichten. Zwar esse ich nicht mehr als etwa 5 kg pro Jahr, aber das Grundproblem bleibt. Ich hoffe einfach, dass sich der Fleischkonsum gesamthaft so verringert, dass alle Tiere wenigstens ein schönes Leben haben, solange sie leben, mit Freilauf etc. Ein Hirschplätzli zu essen, wenn ich weiss, dass das Hirschlein sein Leben lang durch den Wald springen konnte, ist schon anders als Fleisch aus Massenproduktion.

      • Danielle sagt:

        Der Fleischkonsum wird sich nicht verringern, sondern erhöhen, denn die aufstrebenden Länder werden mit zunehmendem Wohlstand massiv mehr Fleisch vertilgen, und die Weltbevölkerung steigt und steigt. Es ist eine Endlosspirale, die man nur durch Verweigerung persönlich stoppen kann. Und die wenigsten Nutztiere haben ein ’schönes Leben‘, das ist naives Wunschdenken. Nach dem Dahinvegetieren kommt der traumatisierende Transport bei Nacht und Nebel und dann das brutale Ende eines nicht gelebten Lebens. So ist die Realität. Soll jeder selber damit klarkommen, der ein Hirn und ein Herz hat.

      • Wildkatze sagt:

        Seid Ihr die zwei Brüder, die den CPS* gegründet haben? Gratuliere. An Mitgliedern scheint es ja nicht zu hapern.

        *CPS = Club der Primitivlinge Schweiz

      • Auguste sagt:

        hmm…, wie hohl muss man sein, gabathuler, um als mann sein gemächt in aller öffentlichkeit in der verkleinerungsform zu präsentieren. troll = saudumm – als ob es für diese gleichung noch einen weiteren beweis gebraucht hätte.

        falls sie nur ehrlich waren, nehme ich alles grinsend zurück.

      • Katharina sagt:

        naja Auguste, wenn der Mamablog eine Verrichtungsbox ist, dann müssen sich die Männer das Wort Freier gefallen lassen und die Damen halt eben das Wort Trottoirschwalben.

        Da sollten eigentlich alle das Wort primitiv verbeissen. und stattdessen verbale Kondome benutzen oder die Damen halt dental dams.

      • Wildkatze sagt:

        Da helfen nur noch Maulkorb und Zwangsjacke.

      • E.H.Roth sagt:

        ja Gabathuler, wenn Sie sich schon mit dem anderen Geschlecht anlegen, sollten Sie schon etwas mehr in der Hose haben, weil ein kleiner dafür nicht Arbeitsscheu, zieht bei grossen Mädchen einfach nicht und Würstchen, Wienerli? sieht schon gedanklich sch… aus.

        hm, Sie könnten sich hier bei den MB Frauen aus der Affäre ziehen und wenn Sie jetzt sagen Sie werden nächsten Monat 17 Jahre alt.

      • Katharina sagt:

        stimmt. Maulkorb für deine Hunde und die Zwangsjacke für dich.

      • Wildkatze sagt:

        Billig, Katharina. Keine eigenen Ideen?

      • Katharina sagt:

        you are too cheap to be worth the effort.

      • Wildkatze sagt:

        Na dann konzentrier‘ Dich mal auf Deine Zwillinge. Ich nehme an, von denen werden wir sicher bald hören.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sag mal Kate, du willst uns hier also gerade klar machen, dass du Gabathulers Post gut findest, nicht primitiv, weil man das nicht sagen darf? Nicht wirklich, oder?

      • Marcel Z. sagt:

        Na ja: Das mit unseren beiden Kämpferinnen hier ist halt so eine Sache: Seit sie sich im Importfrauthread jüngst gründlich selber disqualifiziert haben, geniessen sie auch keinen Respekt mehr im Mamablog. Nicht dass ich dem Gabatuhler sein Schnäbilein neidig wär, oder es gar so dergestalt heraus geholt goutieren tät‘: Aber den mit der Respektlosigkeit müssen sich unsere beiden berüchtigten Trottoirschwalben bis zu einem gewissen Grad selber zuschreiben: In einer Verrichtungsbox geht’s halt eben manchmal wüst zu und her.

        So spielt das Leben eben…

      • Wildkatze sagt:

        Noch ein CPS Mitglied. Da scheint irgendwo ein Nest zu sein.

      • Marcel Z. sagt:

        Valerie Solanas:
        “Tief in seinem Innern weiss jeder Mann, dass er ein wertloser Misthaufen ist. Er ist geil wie das Vieh und schämt sich deswegen zutiefst….”.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und auch der Marcel Z. ist am Frohlocken und Jubillieren, wenn Gabathuler ein neuer Tiefpunkt gelungen ist. Rassismus schreien wo keiner ist und dafür Sexismus auch in einfältigster Manier gutheissen. Marcel, Bravo! Du übertriffst dich selbst.

      • Marcel Z. sagt:

        Jetzt hat’s mir grad die Fussnägel gröllelet vor lauter Pein.

      • Wildkatze sagt:

        Pippi, der Mann ist am Zitate sammeln um zu beweisen, dass seine Ausraster gerechtfertigt waren. Der sollte lieber mal nachsehen, was er selbst da so alles in der Vergangenheit produziert hat. Da kann er Gegenargumente sammeln bis sich seine Fussnägel röllelen.

      • Marcel Z. sagt:

        Also Gabathuler: Auch wenn unsere beiden Spottdrosseln hier immer wieder so tief zielen, dass man ihnen nur noch unter der Gürtellinie ädequat begegnen kann- aber der mit dem Würstli, der hat einfach keinen Stil.

      • Marcel Z. sagt:

        -Von mir sind keine Gratisleistungen zu erwarten, solange dieses patriarchale System aufrecht erhalten wird.-

        So, jetzt gibt’s z’Nacht: Gute Nacht, wirklich, wie schon so oft hier drinnen 😉

      • Katharina sagt:

        Pippi Langstrumpf sagt:
        21. März 2012 um 18:58

        „Sag mal Kate, du willst uns hier also gerade klar machen, dass du Gabathulers Post gut findest, nicht primitiv, weil man das nicht sagen darf? Nicht wirklich, oder?“

        lesen was geschrieben steht… nämlich: wenn der Mamablog eine Verrichtungsbox ist

        oder: trash talk evokes nothing but trash talk.

        und da dieses Forum das Niveau der Gosse erreicht hat, ist es lächerlich, den primitiven Zeigefinger zu erheben.

        der Herr war nur dumm genug eine wienerische Selbstreferenz zu erzeugen, ansonsten entsprach er im Niveau meiner Meinung nach dem hier inzwischen üblichen Niveau einer Verrichtungsbox eben. Passt ja zu einer Stadt, die für so was noch öffentliche Gelder freimacht.

      • Auguste sagt:

        hmm…, gabathuler, so lächerlich wie die gabathulers beim schwanzlängenvergleich kann kein mensch sein. sie wissen schon, an was alle leute hier bald denken werden, wenn sie den nick „gabathuler“ lesen? kurz gesagt,…

        weiterhin schöne einfalt, ich muss jetzt den bayern bei der arbeit zusehen.

    • Anne sagt:

      Auch Ihnen Danke. Es lässt hoffen, dass ein paar Menschen noch ein Mitgefühl haben und nicht einfach über so ein Elend drüber weggehen.
      Abgesehen davon kann man sich kaum vorstellen, dass das Fleisch egal welcher Spezies gesund sein soll, werden doch jede Menge Antibiotika eingesetzt um die armen geschundenen Tiere während ihres kurzen Lebens halbwegs am Leben zu halten. In manchen Ländern hat man ihnen sogar Pestizide gleich mit ins Futter gemixt. Auf alle Fälle verdienen damit ein paar unersättliche Firmen offenbar Unmengen Geld auf Kosten der Tiere und irgendwann sicher auf unsere Kosten

      • Eni sagt:

        @ Erich Gabathuler

        Ihre Kommentare haben die Grenze zur sexuellen Belästigung überschritten. Bitte in Zukunft darüber nachdenken, bevor Sie solche Posts veröffentlichen. Pfui.

  • Megan sagt:

    Von meiner Überzeugung her müsste ich Vegetarierin sein; ich finde es grauenhaft, unter welch entsetzlichen Umständen viele Tiere gehalten werden. Die Vorstellung, dass man, wenn der Westen auf Fleisch verzichten würden, die ganze Weltbevölkerung ernähren könnte, will man gar nicht erst ansprechen. Dazu kommen noch die ganzen antibiotikaresistenten Stoffe, die dem Fleisch zugesetzt, resp. dem Tier verfüttert werden, etc. Aber ich liebe Fleisch. Vor allem Aufschnitt, Salami, etc. Aber zumindest habe ich es jetzt geschafft, einen vegetarischen Tag in der Woche einzuführen. Immerhin ein Anfang!

    • Danielle sagt:

      Ein Tag pro Woche??? naja, da hast du noch etwas Weg vor dir. Wenn man doch um die Zustände weisst, dann sollte man auch ein biiiisschen mehr danach handeln können, oder nicht? Ganz abgesehen, dass du deiner Gesundheit gewiss keinen Dienst tust mit 6x Fleisch pro Woche.

  • Remo sagt:

    Ja, ich gebe es zu! Ich esse praktisch täglich Fleisch und habe Spass dabei! Ich bin mir zudem sämtlicher Konsequenzen des Fleischkomsums und der Fleischproduktion bewusst. Ich weiss wir Tiere gehalten und geschlachtet werden. Und dennoch, ich habe kein Problem damit! Ich muss mich auch nicht zwanghaft moralisch überlegen fühlen. Ich bin ein Mensch und akzeptiere das. Ich will das Leben geniessen. Ich esse Fleisch, rauche gerne eine Zigarette und gönne mir gerne auch mal ein Bier oder ein Glas Wein! Verurteilt mich, es stört mich kein bisschen….

    • Roland sagt:

      Meine Worte !

      • JP sagt:

        …habe mit der Einstellung von Remo auch kein Problem. Genauso verstehe ich Vegetarier, die aus Tierliebe auf Fleisch verzichten. WAS MIR ABER WIRKLICH AUF DIE NERVEN GEHT, IST DIESE BIO-FLEISCH-HEUCHELEI.

    • Wildkatze sagt:

      Eben anthropozentristische Überheblichkeit. Und die Bibel hat doch recht…!

      • Mitleser sagt:

        „Eben anthropozentristische Überheblichkeit. Und die Bibel hat doch recht…!“

        Und das von dir Wildkatze. Das nennt man dann wohl Ironie

      • Wildkatze sagt:

        Als Ironie war es auch gemeint!

      • Eni sagt:

        Wenn man weiss, wie Tiere gehalten werden, könnte man auch auf Fleisch aus Auslaufhaltung umsteigen.

        Dieser Kommentar trieft ja vor lauter Gleichgültigkeit. Wenn man sich als Mensch betrachtet, dann sollte man wenigstens etwas Emphatiefähigkeit dem Tier gegenüber aufbringen können.

    • Hedvika sagt:

      Sadisten mag ich zwar nicht, aber leider beschäftigen sie mich immer wieder. Fleischesser und Raucher sind Sadisten, wie kann man etwas geniessen, das den anderen Schmerz und Leid verursacht? Nur ein Sadist kann das.

    • Mephisto sagt:

      meine worte! ich kann das öko-/gesund-/gutmenschen gelabber nicht mehr hören! ich esse jeden tag fleisch weil es mir schmeckt. ich fahre motorrad und treibe nur selten sport wenn ich gerade lust dazu habe. ich geniesse das leben. that’s it!

    • Danielle sagt:

      Etwas undifferenziert, dein Ansatz, lieber Remo. Aber henusode. Vielleicht wirst du mit zunehmender Reife auch noch etwas sensibler und merkst, dass man auch ein Genussmensch sein kann, ohne andere auszubeuten und dass weniger = mehr bedeuten könnte. Trotzdem: Ich mag das Dogmatische, Besserwisserische auch nicht. Verzicht auf Fleisch und Fisch soll aus innerer Überzeugung kommen, und ein ‚ehrlicher‘ Fleischesser ist mir noch fast lieber als ein verhärmter Veganer. Deshalb: gut gebloggt, Andrea, und du schaffst es sicher noch mit Hilfe deiner Kinder! 🙂

  • Roland sagt:

    Ich esse gerne und oft Fleisch weil ich es geniesse. Gemüse mag ich auch ist aber für mich klar Beilage. Ein schlechte Gewissen habe ich nicht dabei und lasse mir auch keines einreden.
    Wer auf Fleisch verzichten will, weil er es sich als moderner Mensch sieht oder warum auch immer, der soll das tun. Stört mich nicht.
    Was mich aber stört sind Menschen die glauben andere missionieren zu müssen und sie auf den richtigen Weg bringen zu müssen.

    • Corinna Stadler sagt:

      Das denkt ein Vergewaltiger auch, übrigens. Von einem kranken Menschen wird auch verlangt, dass er den „richtigen“ Weg geht. Der Unterschied bei Ihnen ist, dass das Gesetz sagt, Fleisch essen ist nicht verboten aber vergewaltigen schon. Wenn Fleisch essen nun verboten würde, dann würden Sie wohl beim Geruch einer Bratwurst nicht in Versuchung kommen? Dinge geschehen nur, weil es dem Menschen aus Grund XY ein Bedürfnis ist. Das Bedürfnis zu Fressen, Morden, Vergewaltigen, Quälen. Ich studiere Verhaltensforschung, lesen Sie das Buch Bestie Mensch und Sie werden merken, es ist sehr einfach.

    • Wildkatze sagt:

      Die aggressiven Missionare sind hier immer wieder die Fleischesser. Sobald man sich als VegetarierIn outet, ist man bei denen auch out! Weil Fleischesser sich sofort in eine Ecke gedrängt fühlen, in der sie ihr Verhalten nicht glaubhaft rechtfertigen können.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      „Ich esse gerne und oft Fleisch weil ich es geniesse.“ So tönt lupenreine Ignoranz ! Danke für das Beispiel.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Roland ist ein dankbares Beispiel – ich muss mich noch einmal mit seinem umwerfenden Kommentar beschäftigen. Wie tönt z.B. das: „Ich bringe gerne Menschen um, aber es stört mich nicht, wenn andere das anders sehen. Toleranz gehört für mich zum wahren Menschsein. Was mich hingegen stört ist, wenn andere mich davon abzubringen versuchen“.

      • Roland sagt:

        Zwischen „ich töte Tiere um sie zu Essen“ und „Ich bringe gerne Menschen um“, sehen 99% der Menschen und der Gesetzgeber einen Unterschied.
        Sie scheinen den Sinn für die Realität verloren zu haben.

  • Nathan sagt:

    Ach herrje, all die Abhandlungen über den bösen Menschen und das edle Tier. Habt ihr eigentlich vergessen, das der Mensch auch ein Tier ist? Ein technisch versiertes halt, und da ist der Unterschied. Glaubt mir, wenn der Hund oder die Katze oder meinetwegen der Bär die Fähigkeiten hätte, mit technischen Hilfsmitteln bequem an mehr Futter zu kommen, dann würden die das auch tun. Und hier noch eine Frage an die moralisch überlegenen Vegetarier (immer gut vertreten in diesem Blog): wer ist besser, ein Vegetarier, der Auto fährt oder ein Fleischesser, der die ÖV benützt…?

    • Ueli Arm sagt:

      Bin kein Vegi! Ihre Frage beantworte ich dann, wenn Ihnen etwas passiert, dass unheimlich schmerzhaft ist, Sie zu XY gezwungen wurden und 90% der Menschen/Bevölkerung das völlig normal finden. Könnte eine Steinigung sein, eine öffentliche Auspeitschung oder ähnliches. Sie könnten auch freiwillig am Versuch teil nehmen, der für einen Affen bestimmt ist. Wäre echt mutig bei neurologischen Test`s, mit Löcher und Sonden im Gehirn! Was braucht wohl mehr Energie/Wasser, der Vegi oder der Fleischesser? Was ist das LD50 Verfahren? Und wie viele Tiere sterben in CH Versuchslaboren? Greetings…

    • Wildkatze sagt:

      Als ich das letzte Mal behauptete, auch der Mensch sei ein Tier (Primat), ist eine Welle der Entrüstung von Männlein und Weiblein über mich herein geschlagen und ich wurde bis zum Gehtnichtmehr verhöhnt und lächerlich gemacht. Aber Nathan ist ja auch ein Mann! Dem glaubt man sowas, im Gegensatz zu den Behauptungen einer Frau!

      • Nathan sagt:

        Nathan ist eben weise. Aber ernsthaft Miezekatze, nur weil da ein Männername steht, heisst das doch noch lange nicht, dass ich ein Männchen bin. Das Internet ist ja so wunderbar anonym. Was der Nathan allerdings ist (kein Witz), ist ein(e) promovierte(r) Zoolog(e/in), und als solche(r) weiss ich sehr wohl, was ein Tier ist und was nicht. Ganz abgesehen davon find ich es erbärmlichh, wie hier mit leidenschaftlicher Überzeugung biologische Halbwahrheiten und stumpfsinnige Anthropomorphismen dargeboten werden. Ihr solltet (fast) alle mal über die Bücher.

      • Wildkatze sagt:

        Ich nehme mal Ihren Kommentar als Unterstützung, Nathan. Aber auch wenn wir hier nicht alle Zoologen sind, so haben einige von uns doch noch einen gesunden Menschenverstand. Und der sagt mir, dass wir Tiere nicht quälen dürfen. Als Zoologe sollten Sie eigentlich auch dieser Meinung sein.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Ein Ovo-Vegetarier, der Auto fährt (falls er nicht renitent nachts durch Wälder rast und jede Menge Wild „abknallt“).

      • xyxyxy sagt:

        @Nathan – ich sehe das so:
        gerade im Gedanken machen ob jenes oder dieses ethisch vertretbar ist, unterscheiden wir uns vom Tier und die Fundi-Vegetarier argumentieren sich selbst ins Absurde, wenn sie auf der absoluten Gleichheit von Mensch und Schwein bestehen, aber dann anprangern, dass wir uns nicht wie Schweine benehmen sollen

        Und eigentlich beweist das doch nur, dass der Mensch wohl ein Tier ist, aber eben auch mehr als ein Tier. Denn er macht sich ethische und philosophische Gedanken. Kürzlich betonte auch ein Neurowissenschaftler, dass das menschl. Gehirn einzigartig ist.

      • Nathan sagt:

        Schön, endlich mal was Anständiges. Ethik ist ein wichtiges Stichwort, aber welches Tier hat Ihnen gesagt, dass die Tiere keiner Ethik folgen? Einzigartig am Menschen mag sein, dass er seine ethischen Vorstellung formuliert, und auch das ist nicht sicher. Leider haben wir keine Ahnung, weil wir ihre Sprache nicht verstehen. Ein Handeln, das auf sozialen Regeln basiert (und Ethik ist nichts anderes), ist auf jeden Fall weitverbreitet im Tierreich.

      • Nathan sagt:

        Von der Einzigartigkeit des menschlichen Gehirns bin ich auch nicht restlos überzeugt. Klar, wir Menschen sind zu aussergewöhnlichen kognitiven Leistungen fähig, aber wo steht geschrieben, dass z.B. Delphine, Elephanten oder Ratten dazu nicht fähig sind? Und was ist mit all den Tieren, die über einen ausgeprägten „Instinkt“ verfügen? Instinkt ist schliesslich nur ein Wort, das wir gebrauchen um eine Art Intelligenz zu umschreiben, die nicht zwingend auf Logik basiert, und die wir deshalb nicht wirklich verstehen.

      • Hanspeter Niederer sagt:

        @Nathan 2016: Schön, endlich mal was Anständiges !

      • Nathan sagt:

        Was uns tatsächlich von den anderen Tieren unterscheidet, ist die Kombination von opponierbaren Daumen und aufrechtem Gang, denn dies erlaubt uns Dinge zu tun, die kein anderes Tier kann. Food for thought, und danke für den Steilpass xyxyxy.

      • xyxyxy sagt:

        Der Mensch formuliert sie nicht nur, sondern er führt Debatten darüber, er ändert seine Meinung, er ist dafür und dagegen. Es gibt Kultur und Kulturrevolutionen. Das ist schon etwas mehr als nach fixen sozialen Regeln leben und diese noch formulieren können.

        Aber wenn es ihnen so gut gefällt. Dann sind wir halt NUR Tiere und unterscheiden uns überhaupt nicht von Tieren.

      • Wildkatze sagt:

        Damit bin ich völlig einverstanden. Aber gibt uns das das Recht, uns dermassen über Tiere zu erheben, sie auf grausamste Art zu quälen, sie brutal zu ermorden, sie sogar zu essen?

      • Wildkatze sagt:

        obiges ging an Nathan.

      • xyxyxy sagt:

        @Nathan – gern geschehen
        meine Antwort gilt 20:16

      • Nathan sagt:

        Liebe Miezekatze, ein Tier grausam zu quälen oder es zu töten um es zu essen sind zwei grundsätzlich verschiedene Dinge. Ein Tier zu essen ist das Natürlichste auf der Welt, und ich bin mir sicher, dass jeder Hardcore Vegetarier zuerst ein anderes Tier essen wird, bevor er an Hunger stirbt. Ein Tier, oder einen Menschen, zu quälen, dafür gibt’s überhaupt keine Rechtfertigung.
        Menschen, die sich über Tiere erheben, leiden an Bedeutungsdrang und müssen um jeden Preis etwas Besonderes sein. Der Mensch mag auf seine Weise einzigartig sein, aber ich könnte Seiten vollschreiben mit anderen…

      • Nathan sagt:

        …Beispielen von Tieren, die einzigartig sind. Vielleicht erinnern Sie sich an meinen früheren Eintrag, schlussendlich kommen wir wieder auf die technischen Fähigkeiten des Menschen zurück. Weil wir Gewehre erfunden haben, können wir die meisten Tiere nach Belieben beherrschen. Das heisst noch lange nicht, dass wir dies auch tun sollten. Vielmehr sollten wir von der Vielfäligkeit des Tierreichs zu lernen versuchen.
        Gesunder Menschenverstand ist immer ein guter Anfang, und natürlich bin ich dieser Meinung. Fleisch esse ich trotzdem, denn dies hat nicht zwingend mit Tierquälerei zu tun.

      • Nathan sagt:

        xyxyxy, da haben Sie mich wohl falsch verstanden. Tiere sind wunderbare Lebewesen, und sich als Tier zu bezeichnen ist in keiner Weise abwertend. Im Gegenteil.

      • Wildkatze sagt:

        Nathan, danke für Ihre Ausführungen. Aber suggerieren Sie hier nicht mehr, Sie könnten eine Frau sein.

        Zu Ihrem letzten Satz: Nicht zwingend, aber meistens. Leider! Es „erheitert“ mich immer wieder, wie alle Fleischesser behaupten, sie würden ausschliesslich Bio-Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren essen. Wer dann wohl all das konventionell hergestellte Fleisch ist? All die tausenden von Bratwürsten und Cervelats vom Grill, die tagtäglich über die Theken gehen? Soviel Biofleisch und -würste können wohl gar nicht hergestellt werden, wenn man die Biokriterien wirklich ernsthaft anwendet.

      • Nathan sagt:

        Und warum bitte sollte ich denn keine Frau sein?

      • Wildkatze sagt:

        Mit der Zeit erkennt frau das an der Rhetorik.

      • Nathan sagt:

        Touché. 🙂

        Kommt’s denn eigentlich drauf an? IHab übrigens nie behauptet, ich sei eine Frau. War nur nicht einverstanden mit Ihrer Aussage, dass man dem Mann natürlich glaubt. Eine Frau, die eine Ahnung hat, ist selbstverständlich glaubwürdig. Genauso wie ein Mann, der keine Ahnung hat, eben nicht glaubwürdig ist. Sie hätten sich vielleicht besser wehren sollen, als man Sie wegen Ihrer Aussage (war ja keine Behauptung), der Mensch sei auch ein Tier, lächerlich machte.

      • Nathan sagt:

        Und dies noch: wer denn all das konventionell hergestellte Fleisch isst? All die Leute, die den Luxus der Wahl nicht haben. Sprich: ein Grossteil der Weltbevölkerung.

      • Wildkatze sagt:

        …und, Nathan, Ihre Bemerkung, jeder hardcore Vegetarier würde ein Tier essen, bevor er an Hunger stirbt, ist dermassen banal, dass meine Achtung vor Zoologen eben um ein paar Grad gesunken ist. Darum geht es doch in dieser Diskussion überhaupt nicht. Wie viele Menschen sterben denn bei uns an Hunger?

      • Wildkatze sagt:

        Nathan, den Luxus der Wahl hat man immer, jedenfalls in der industrialisierten, westlichen Welt. Vor allem hat man die Wahl: Fleisch essen oder kein Fleisch essen.

      • Nathan sagt:

        Bei uns nicht, Miezekatze, bei uns nicht. Drum haben wir ja den Luxus der Wahl. Aber die meisten Menschen leben ja nicht bei uns.

      • Nathan sagt:

        Eben. Wärs denn eine Wahl, wenn man kein Fleisch essen könnte?

      • M. Zufferey sagt:

        Von mir sind keine Gratisleistungen zu erwarten, solange dieses patriarchale System aufrecht erhalten wird.

      • Wildkatze sagt:

        Ich weiss. Gerade in den Entwicklungsländern werden massenhaft Bratwürste und Cervelats gegessen – vom Grill, versteht sich. Oder doch vom Lagerfeuer?

      • M. Zufferey sagt:

        Sie sind doch weniger intelligent, als ich dachte.

        -und-

        Ist es zwingend bei Ihnen, dass Sie sich hier dermassen der Lächerlichkeit preis geben? Ihr Schaden scheint gröser zu sein,als ich anfangs dachte.

      • Nathan sagt:

        Nana, warum plötzlich so sarkastisch? In den Entwicklungsländern werden dafür Millionen von Hühnern verspeist, die in riesigen Tierfabriken aufgezogen werden. Viel besser?
        Der Cervelat ist übrigens nichts Schlechtes, da werden nämlich all die Teile der geschlachteten Tiere verwertet, die der Filet-verwöhnte Europäer normalerweise verschmäht.

      • Wildkatze sagt:

        Nathan, und bei uns werden keine Hühner in riesigen Tierfabriken hergestellt? Soll ich Ihnen ein paar Aufnahmen empfehlen? Als Zoologe müssten Sie sich doch damit auch schon mal beschäftigt haben.
        Was den Cervelat betrifft, so habe ich diesen hauptsächlich wegen all der tierliebenden Fleischesser erwähnt, bei denen doch ausschliesslich Biofleisch aus artgerechter Haltung auf den Teller kommt.

      • Wildkatze sagt:

        …und, Nathan, falls Sie unsere Tierfabriken gemeint haben, die dieses billige, auf unethischste und der Menschen unwürdigste Weise herstellen (ja: herstellen ist das richtige Wort!), dann ist auch der Export in die Entwicklungsländer nichts weiter als reine Profitgier auf Kosten der Tiere und der Menschen in den jeweiligen Ländern. Subventionen für derartige Verbrechen dürfen einfach nicht länger vorkommen.

      • Nathan sagt:

        Ach Miezekatze, wir drehen uns im Kreis. Wir haben doch die Wahl, unser Huhn beim lokalen Bauern zu kaufen, der seine Hühner bestimmt nicht quält. Wer trotzdem ein Batteriehuhn kauft, der muss selber mit seiner Entscheidung zurechtkommen. Nicht alle Leute haben dieselben Moralvorstellungen wie Sie, so nobel Sie auch denken mögen. Deswegen sind andere Leute nicht zwingend schlechtere Menschen.
        Mir reicht’s, ich geh jetzt mit meiner Katze spielen (no pun intended). Gute Nacht…

      • Wildkatze sagt:

        Another one bites the dust…ich schliesse also meinen Compi auch für heute.

      • xyxyxy sagt:

        @Nathan – ich habe sie nicht falsch verstanden. Ich meinte es auch nicht abwertend. Ich wies nur auf Unterschiede hin. Weil ich denke, es ist wichtig die Unterschiede festzuhalten.
        Es gibt Menschen die Unterscheiden nicht zwischen Mensch und Tier und allzuoft, respektieren diese Leute nicht die Menschenwürde. Die Menschenwürde liegt mir sehr am Herzen.
        Damit habe ich nicht gesagt, dass Tiere keine Würde haben. Auch Pflanzen haben eine Würde. Doch jede ist von anderer Art. Hier Konfusionen zu stiften kann fatal sein. Ich hoffe sie verstehen, was ich meine.

      • Wildkatze sagt:

        Dienstag, 27. März 2012, 20:15 Uhr auf ARTE: Nie wieder Fleisch? – Eine Dokumentation, die alle Eure Fragen beantworten und Zweifel zunichte machen wird. Schaut Euch das an, wenn Ihr nicht zu feig dazu seid!

      • Gabi sagt:

        Hoffentlich dürfen Ihre Hunde noch so spät auf sein und mit gucken!

        😉

        Lustigerweise find ich´s ja übrigens auch bedenklich. Das sollte wohl mal gesagt sein. Aber ich hab dennoch wieder damit angefangen. Ist einfach zu gut.

  • adrian wehrli sagt:

    Jedem sein Fleisch! Die Qualität wird über den Preis (wer will kann auch Massentierhaltungsfelisch essen) bestimmt. Gutes Fleisch ist teures Fleisch. Und all jene die Denken wir sind eine Plage für die Erde, sollen sich die Kugel geben und aufhören CO2 zu produzieren. Und ja wir nehmen uns das Recht andere Tiere zu töten, wir sind von Natur aus ein Allesfresser. Und die, die zuviel und schlechtes Fleisch essen, verenden sowieso an Darmkrebs & Herzversagen. Jedem sein Fleisch!

  • Ich als Frau und Mutter find den Artikel kogenguet. Eigentlich ist alles einfach.
    Also, der Mentsch hat 8-10 Meter Darm. Das Schaf hat 22 Meter und der Hund hat umdie 6 Meter.
    Der Metsch ist somit kein Schaf und kein Hund, machen wir doch das Beste daraus.
    Selbständig tenken ist dabei nicht verboten, tut vieilleicht einem etwas weh, aber was solls.
    Es gibt nemlich Fleisch wo keinem Mentsch auch nur ein Körnli weggenommen wird, es gibt Rinder
    wo sog. Kraftfutter weder wollen noch fressen. Gerade in der Schweiz gibt es Bauern wo nur mit hofeigenem
    Futter arbeiten. Googlen ist nicht verboten.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      @Kloetzli: „Der Metsch ist somit kein Schaf und kein Hund, machen wir doch das Beste daraus.“ Sie haben die Problematik des Menschseins glasklar erkannt ! Wenn wir Menschen nur über die Weisheit und „Gradlinigkeit“ von Schaf und Hund verfügen würden !

      • Wildkatze sagt:

        Hanspeter Niederer, ich knie nieder vor Ihnen!

      • Beno sagt:

        ….und können sie`s noch ? 🙄

      • Hanspeter Niederer sagt:

        @Wildkatze 1802 :Ich werde ja ganz rot !

      • Katharina sagt:

        so much for wildcats independence from the male pprtion of the species. she kneels down and blows him one for agreeing with her.

      • alien sagt:

        Sowas hat sie nicht gesagt, Katharina. Your sloppy attitude towards exactness is well known.

      • Katharina sagt:

        Sie hat es nicht gesagt, aber ich habe ihre Aussage eben aufgrund ihrer eigenen Aussage(n) so visualisiert.. zynisch wie ich bin. kann ja nichts dafür wenn sie so herüberkommt….
        Wie kann frau exakt sein bei einem gegenüber, dass dermassen verblendet und borniert ist, dass sie das Gegenteil dessen versteht, was da steht?

      • Katharina sagt:

        vor allem, wenn ja leider nie mehr klar sein wird, ob der sich errötende nicht die eigene Sockenpuppe ist.

        I mean, who gets off on a sock?

      • Hanspeter Niederer sagt:

        Katharina 2223: danke für das illustre Beispiel, das exemplarisch zeigt, wie jemand die eigene, durch Emotionen unbekannter Herkunft verzerrte Wahrnehmung zu rationalisieren versucht.

      • Beno sagt:

        Guten Morgen Hanspeter !

        Ich nehme an, ihr gestriger Tag wird ein ganz besonderer bleiben in ihrer Biografie …sie hatten nämlich ein ganz speziales Band mit Wildcat…das gelingt den Wenigsten … 😎

      • Katharina sagt:

        „wie jemand die eigene, durch Emotionen unbekannter Herkunft verzerrte Wahrnehmung zu rationalisieren versucht.“ qed: Sockenpuppe.

  • Katharina sagt:

    Ich denke, dieses Video macht das Thema glasklar:

    http://www.youtube.com/watch?v=jqxENMKaeCU

  • Katharina sagt:

    So, ich habe mir kurz das Tagesmenu angesehen. Im Gemeinschaftssaal wird immer noch recht fisch-lastige Kost aufgetischt. Ich esse gerne Fisch, aber der Trollski riecht penetrant und der Dorschtojevsky liegt mir einfach immer zu schwer auf. Der Stockfisch ist langsam ranzig und die Flunder flunkert zu viel unverdautes.

  • Ueli Arm sagt:

    Ha ha, so lustig! Die meisten hier tun ja so, als ob die Tiere ein zentrales Nervensystem hätten. Noch viel lustiger ist, dass wahrscheinlich alle schon mal starke Medikamente nehmen mussten und somit auch Wissen, dass es nicht sonderlich gut tut. Also, wenn es dir und mir nicht gut tut, dann tut es das dem Tier wahrscheinlich auch nicht. Wenn ich das dann auch esse und verdaue was dem Tier nicht gut tut, hmm? Naja, wenigsten kann man sagen, man hat sich im Jahr 2012 mal kurz damit auseinander gesetzt. Was wir den Tieren antun, wollen wir ja selbst auch nicht erdulden müssen, also STOP!

    • Wildkatze sagt:

      Natürlich haben Tiere ein zentrales Nervensystem, Sie Arm…!

    • Hanspeter Niederer sagt:

      @Wildkatze : Ueli ist ein „k“ durch die Tasten seiner Tastatur gefallen. Das „Sie Arm..!.“ fand ich trotzdem einen schönen (wenn auch hier unberechtigten) fauchend kreativen Einfall !

      • Wildkatze sagt:

        Fauchen kann manchmal durchaus kreativ sein. Auch wenn es, wie hier leider der Fall, unberechtigt war. Ich habe mich aber an anderer Stelle bereits entschuldigt.

    • alien sagt:

      Höhere Tiere haben natürlich ein zentrales Nervensystem (dessen Gassenname einfach „Gehirn“ ist, newa). Ein paar tun das nicht, Insekten glaube ich haben kein Hirn im herkömmlichen Sinn.

      I am not a biologist.

  • sanja sagt:

    Vegetarismus ist der gleiche Quatsch wie täglich Fleisch zu fressen.
    Sinnvoll ist einzig, massvoll Fleisch zu essen und nicht nur Filet auf dem Teller zu haben – sondern auch Innereien, Voressen, etc.

    Solange man Milchprodukte konsumiert, benötigt man Viehwirtschaft. Schliesslich sollte allen klar sein, dass eine Kuh nur Milch gibt, wenn sie ab und an ein Kalb auf die Welt stellt. Und wenn wir die alle durchfütteren, leben wir in ein paar Jahrzehnten zwischen Metan-furzenden Kuhherden.

    Also, wie bei so ganz vielen Themen: Geniessen in Massen! 🙂

    • marie sagt:

      😆 dem ist nichts mehr beizufügen!

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Wir können aufhören, Milchprodukte zu konsumieren, oder nicht? Würde jede Menge Probleme aus der Welt schaffen – inklusive z.B. Knochenschwund durch das Konsumieren von Milch (haben wir interessanterweise in den letzten Jahrzehnten von einer ganz bestimmten Lobby anders vermittelt bekommen – mit Subventionsgeldern des verarschten Steuerzahlers notabene). Der breiten Masse ist im übrigen nicht klar, dass zwischen Kalbfleisch und Milch ein zwingender Zusammenhang besteht !

      • marie sagt:

        nein. auf des schweizers bestes und leckerstes kapital käse/schokolade verzichte ich nicht einmal mit einem messer am hals. da würde ich dann zur furie werden.

      • Wildkatze sagt:

        Da würde ich gerne auch noch die Butter erwähnen. Was uns diesbezüglich eingeimpft wird („Mit Butter ist alles besser“ – besser für wen?) gehört zu den grössten Lügen aller Zeiten.

      • sanja sagt:

        Natürlich könnten wir aufhören mit Milchprodukten – dann wären allerdings Kühe auch nicht mehr in Massen vonnöten und die Kuh würde wohl bald zu den aussterbenden Rassen gehören. Wäre das im Sinne der Veganer? 🙂

    • alien sagt:

      sanja, Du bist intolerant. Du sagst, dass nur das sinnvoll ist, was Du tust. Das würde z.B. ich niemals behaupten. Obwohl ich inhaltlich mit Dir übereinstimme. Ich esse wirklich wenig Fleisch, und Kuhfleisch so einmal im Monat oder seltener. Ein Kollege von mir ist Metzger und hat wohl keine Freude an mir.

      • sanja sagt:

        Ich bin nicht intolerant, ich tue hier meine Meinung kund, und die halte ich selbstverständlich für sinnvoll. Ich laufe ja nicht rum und predige, jeder soll das so tun.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ab und an? Einmal kalberen genügt, danach wird die Kuh gemolken und der Milchfluss so in Gang gehalten. Und das Kalb kann ja zur Kuh/Muni werden, niemand sagt, dass man es essen muss.

      • Eni sagt:

        Nein Pippi, der Milchfluss nimmt ab wenn die Kuh nicht regelmässig kalbt und die Munis sind Nebenprodukte die eben nur zur Fleischproduktion taugen, ansonsten müsste man sie vergasen wie die männlichen Kücken.

        Milchproduktion hat die Konsequenzen, dass Fleisch erzeugt wird, was ich bei einer tiergerechten Haltung auch akzeptieren kann, aber was da in der Tierhaltung abgeht ist unter aller Sau. Die schlimmsten Heuchler sind diejenigen, die eine Passivmitgliedschaft im TSV haben und dann in Deutschland Billigfleisch einkaufen.

  • tststs sagt:

    „was den Menschen eigentlich dazu berechtigt, andere Lebewesen derart massenhaft zu töten?“
    Geht es Ihnen um ein generelles Tötungsverbot (dem würde ich widersprechen) oder um das massenhafte (im Sinne von masslose, wie wir auch sonst mittlerweilen alle Nahrung masslos herstellen und wegwerfen) töten?

  • Richi sagt:

    Niemand muss sich die triste Existenz ihrer Pouletschenkeli und Schnitzel anschauen: lest Jonathan Safran Foers „Tiere Essen“ und euch geht ein Licht auf. Oder zumindest die Fragewas, was den Menschen eigentlich dazu berechtigt, andere Lebewesen derart massenhaft zu töten? Ist das noch Ernährung oder eben: Barbarei? Noch ein Buchtipp: „Plenty“ von Yotan Ottolenghi macht fleischlos essen zum Genuss. Ohne (teilweisen) Verzicht auf Fleisch gelingen der Menschheit die grossen Herausforderungen kaum.

    • Wildkatze sagt:

      Richi, genau das frage ich mich seit Urzeiten: Woher nimmt der Mensch das Recht, die Arroganz und die Überheblichkeit, Tiere dermassen zu quälen?!

      • Wildkatze sagt:

        Die Antwort ist mal wieder einzig und allein in der viel gepriesenen Religion zu finden: „Machet Euch die Erde untertan.“ – Der verheerendste Satz, der je geschrieben wurde!

      • raetus sagt:

        Hallo Wildkatze, genau da fing das Problem an. Kann euch da voll und ganz zu stimmen. Das Fleischessen ist da an unf für sich nur ein kleineres Problem

      • Nathan sagt:

        Woher der Mensch sich dies nimmt? Vom genau gleichen Ort wie das Recht, die Arroganz und die Überheblichkeit andere Menschen dermassen zu quälen. So sind wir Menschen einfach.

      • Karnivor sagt:

        Und von wo nimmt das Tier das Recht, die Arroganz und die Überheblichkeit, ein anderes Tier zu quälen und zu fressen, nicht selten bei lebendigem Leibe? Oder auch mal einen Menschen, wenn er sich zu weit ins Haifischbecken hinausgelehnt hat?
        Und alle, die nun über die Religion herziehen: ich glaube kaum, dass der Steinzeitmensch den Satz von Wegen „Erde untertan machen…“ gekannt hat.
        Für mich ist Vegetarismus eine Religion wie andere auch: mit vernünftigen Anhängern, aber auch mit unerträglichen Fundamentalisten.

      • Wildkatze sagt:

        Nein, zu dieser Art Mensch zähle ich mich nicht. Auch wenn dabei eine gewisse Überheblichkeit mitschwingen sollte. Da bin ich dann gerne überheblich.

      • Nathan sagt:

        Es gibt also eine gute und eine schlechte Überheblichkeit? Uiuiui, dünnes Eis…

      • Wildkatze sagt:

        Ja, Nathan, das kommt vor, wie Du siehst…

      • Wildkatze sagt:

        Warum fallen hier immer wieder die gleichen schon so oft widerlegten Sprüche? Können Leute wie Karnivor wirklich nicht lesen? Unsinn macht nicht plötzlich Sinn, wenn man ihn oft genug wiederholt.

      • Hanspeter Niederer sagt:

        @Karnivor: kann frau ein bisschen schwanger sein? Kann man ein Tier ein bisschen töten? Wer genug irre ist um zu befürworten, Tiere ein bisschen zu töten, ist demnach ein vernünftiger Religionsangehöriger, wer befürwortet, Tiere nicht zu töten ein Fundamentalist.

      • alien sagt:

        Ich mag Vegetarier nicht, die essen meinem Essen das Essen weg….

    • Radagast sagt:

      tja, wenn man quasi als neokolonialistin in europas armenhaus lebt („alles soooo günstig hier!“), da kann’s eben schon zu überheblichkeit und arroganz kommen…

      • Wildkatze sagt:

        Sie machen sich heute auch mal wieder zu Affen. Aber da sind Sie in „guter“ Gesellschaft. Sie haben wie immer keine Ahnung, wovon Sie reden, also besser: Klappe halten. (Die Lebenshaltungskosten in dem Land in dem ich lebe, sind mind. gleich hoch wie in der Schweiz, teilweise sogar um Längen teurer. So kostet 1 L Bleifrei z.B. Euro 1.84! Bei den meisten Lebensmitteln und Wasser sieht es ähnlich aus. – Dies nur, um Ihren Wissensstand etwas aufzufrischen in der Hoffnung, mir damit ein paar Ihrer – ach so intelligenten – Kommentare zu ersparen.

      • Radagast sagt:

        ou, einen nerv getroffen?

      • marcus sagt:

        heute auf diesem kanal: tagi-leser fragen, wildkatze antwortet. 🙂

      • Wildkatze sagt:

        Sie gehen mir auf jeden einzelnen meiner Nerven!

      • Radagast sagt:

        jetzt, wo’s den griechen so dreckig geht konntest du sicher auch den lohn für die hausangestellten drücken, oder?

      • Radagast sagt:

        Sie gehen mir auf jeden einzelnen meiner Nerven!

        ehrlich, wildkätzchen? das tut mir aber wirklich leid. ich freue mich nämlich immer, etwas von ihnen zu lesen, da gibt es immer etwas zu lachen!

      • Wildkatze sagt:

        Nein, Radi, mein Butler, mein Chauffeur, mein Gärtner und meine Haushälterin haben grad eben eine Lohnerhöhung erhalten infolge der hohen Lebenshaltungskosten!

      • Wildkatze sagt:

        Nein, Radi, Sie haben den Bogen überspannt. Über soviel Mist kann nicht mal ich mehr lachen. Und dies obwohl Lachen zu den wichtigsten Dinge in meinem Leben gehört. Glücklicherweise gibt es noch Menschen, die mich wirklich zum Lachen bringen können. Da kann ich auf Sie gut verzichten.

      • radagast sagt:

        schreiben sie doch nicht menschen, wenn sie ausschliesslich frauen meinen. oder dulden sie tatsächlich „wertlose misthaufen, geil wie das vieh“ in ihrer nähe?

    • Genderbender sagt:

      @Richi: Ich hätte auch noch einen Tipp für Sie: forschen Sie mal nach, weiviele Millionen herzige Feld- und Wiesentiere (ganz zu schweigen von Insekten) bei der Produktion Ihrer kostbaren pflanzlichen Nahrung zerquetscht und verhackstückt werden. Solange Sie Ihre Nahrung nicht im eigenen Garten anbauen und dabei keiner Schnecke was zuleide tun, können Sie ganz hübsch und leise von Ihrem hohen moralischen Ross runterkommen.

  • Einzelkind sagt:

    Ich hab nichts gegen Vegetarier, auch wenn diese meinem Essen das Essen wegessen. Aber es geht doch nichts über ein grosses saftiges Steak, am liebsten auf dem heissen Speckstein gebraten, dazu ein paar leckere Saucen und passende Beilagen. Mit Vorliebe dann auch noch Pferdefleisch; wenn schon denn schon! Wie sagt man doch so schön: artgerechte Pferdehaltung bedeutet zusammen mit Kräuterbutter und Pommes-Frites… 😉

    • marie sagt:

      was sie essen pferdel? …wie können sie nur. 😉
      http://www.youtube.com/watch?v=bPvxbb4ivG8

    • Kleeblatt sagt:

      Uralter Spruch, mind. 1000 mal gehört, lassen Sie sich was neues einfallen. Ausserdem ist die Aussage falsch, ausser Sie essen nur Schweine: Sie als Fleischesser sollten doch wissen, dass Kühe, Schafe und Pferde Wiederkäuer sind und deshalb im Gegensatz zu uns Zellulose (Gras, Blätter, usw.) verdauen können. Gegen Fleischessen ist nichts einzuwenden, Wiederkäuer veredeln Gründland zu wertvollem Menschenfutter (Fleisch). Leider ist das Ganze in den letzten 50 Jahren ziemlich ausser Kontrolle geraten (importiertes Kraftfutter, Antibiotikaeinsatz usw….) und hat nichts mehr mit natürlich zu tun.

      • Hanspeter Niederer sagt:

        Auf Grünland kann man Kartoffeln anpflanzen. Schon vergessen? Zu viel Fleischkonsum soll Alzheimer begünstigen.

      • Wildkatze sagt:

        H.P. Niederer, wenn ich hier die immer gleich lautenden und mit nichts zu rechtfertigenden Argumente durchlese, könnte man auf die Idee kommen, da hätten schon so Einige zu viel Fleisch gegessen.

      • Kleeblatt sagt:

        Herr Niederer, falls Ihr Kommentar an mich gerichtet war: ich lebe seit 20 Jahren vegetarisch, dass ist etwa ein Drittel meines Lebens, und zwar freiwillig und ohne jeglichen Neidgefühle gegenüber Fleischessern. Sie auch? Mich würde ja interessieren, wie Sie auf sehr jungen Böden oder an steilen Lagen Kartoffeln anpflanzen wollen… Nebenbei bemerkt würden die sehr artreichen Alpweiden ohne Beweidung verwalden, was zu einer geringeren Artenvielfalt führen würde.

      • Kleeblatt sagt:

        ähm, ich meinte 2/3 meines Lebens.. 🙂 Die Kartoffel ist eine erosionsfördernde Kultur und sollte nicht an steilen Lagen angebaut werden, wenn man den Boden schützen möchte.

      • Hanspeter Niederer sagt:

        @Kleeblatt 1743: die schweren Kühe machen die Alpweiden erst recht kaputt. Zudem gibt es noch andere Kulturpflanzen als Kartoffeln. Wenn die Bergbauern nicht bis zum geht-nicht-mehr subventioniert würden, hätten sie die Viehwirtschaft schon längstens beendet. Ich habe nichts gegen Wald in den Alpen, die Wildtiere erst recht nicht. Die Wildtiere wären auch extrem froh, wenn man sie nicht abknallen würde. So würden wesentlich mehr „Graser“ übrigbleiben. Ihre Argumente sind Argumente der Subventionsempfänger, sie überzeugen nicht.

      • Wildkatze sagt:

        Ich kann mein Glück nicht fassen! Hanspeter Niederer, you make my day!

      • Kleeblatt sagt:

        @ Herr Niederer: Man kann in den Alpen auch Schafe oder Ziegen halten. Welche Pflanzen würden Sie in den Alpen anbauen? Gewisse Wildtiere (Hirsch) bevorzugen Territorien mit offenen Flächen (Weiden), ihr Argument mit den Wildtieren ist somit nicht ganz richtig. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Wildtiere glücklicher wären, wenn Sie aufgrund einer zu hohen Populationsdichte an Krankheiten oder Hunger sterben würden. Oder von einem Bärlein gefressen werden. Argumente der Subventionsempfänger?! 🙂 Eher Umweltnaturwissenschaftler…

  • tststs sagt:

    Gerade fällt mir auf, was in dieser Diskussion noch fehlt:
    Die Insekten…
    In letzter Zeit ist mMn das Thema übermässiger Fleischkonsum ein grosser Aufhänger, und fast immer wird dann auch die Proteinzufuhr durch Insekten erwähnt, resp. dass wir gar nicht darum herum kommen, ebenfalls auf Insekten umzuschwenken….
    Da wird dann aber nie von Tierschutz gesprochen…

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Ich weiss, tststs, Sie sind auf der Flucht vor einer unangenehmen Einsicht. Ich stoppe Sie mal mit einer kleinen Frage: was berechtigt Sie dazu, ein junges lebenslustiges Kälblein oder Gitzi ermorden zu lassen? Reicht als Grund aus, dass Ihre Speicheldrüsen Flüssigkeit absondern, wenn Sie an totes gebratenes Fleisch denken?

    • Becca sagt:

      Vermutlich weil viele Insekten als eklig empfinden und keinen Jöö-Faktor haben.

      Aber Protein ist ein gutes Stichwort. Ich zB habe eine Aufnahmestörung von div.Nährstoffen (v.a. Eiweiss) weswegen ich stark auf die Ernährung achte (Vorbeugung Mangelerscheinungen, leider dennoch oft künstl. Supplemente nötig). Da ich jedoch allergisch auf Hülsenfrüchte/Pilze reagiere (und Sachen wie zB. Quoren bescheren mir Koliken) bleibt mir ausser den „traditionellen Quellen“ (Milch, Käse, Fleisch etc ) nicht viel an Alternativen – aber ich dafür oft verbale Haue wenn ich sage, dass ich kein Vegi sein kann

  • Gerda Schuurman sagt:

    Am Tierfreundlichsten ist es um so schnell als möglich die Vermehrung der Menschen zu stoppen. Weil wir viel zu viele sind, hat das ganze Elend für Flora und Faune begonnen. Übrigens auch für die bereits bestehende Menschen.

    • tststs sagt:

      Also soooo schlimm ist es jetzt auch wieder nicht… oder glauben Sie die Flora hat gejubelt also anno tobak der gemeine Saurier täglich Tonnen von Dung auf den blühenden Wissen zurückliess?!?
      😉

      • Carolina sagt:

        Schon wieder so etwas politisch inkorrektes, ts! Neben Ihrem Vaterkomplex sollten Sie auch Ihre Neigung, Witze zu machen auf Kosten der ‚armen Kreatur‘ mal anschauen lassen…..;-)

      • Wildkatze sagt:

        Ja, tsts, begeben Sie sich in die helfenden Hände von Carolina. Die macht hier Werbung in eigener Sache. Ist das hier überhaupt gestattet?

      • Carolina sagt:

        Wieso, WK? Ich dachte, ich vertrete hier den Schweizerischen Bund der Hausfrauen UND die Migros Clubschule? Und Sie haben doch tststs eine Therapie empfohlen, nachdem Sie vorher eine glasklare Diagnose (Respekt übrigens – Ferndiagnosen biete ich noch nicht an) gestellt hatten, oder?

  • Tomas sagt:

    Hmm, solche Diskussionen bewirken bei mir immer dasselbe.
    Unbändige Lust auf einen 4cm dicken, auf Grillpfanne zubereiteten Filet mignon mit gutem Wein.

    • marie sagt:

      mit gratin dauphinois, aber sie sollten die kartoffeln im vorfeld fragen, ob das für die io ist, neben totem fleisch zu liegen.

      • tststs sagt:

        Sie meinen die grausam gefolterten (kochen, hobeln, in Rahm ertränken) und getöteten Kartoffeln geben noch Antwort?!
        😉

      • Tomas sagt:

        Die Kartoffeln haben ihre eigenen Sorgen, nachdem ich ihnen beim lebendigen Leibe mit dem Sparschäler die Haut abgezogen habe.

      • Tomas sagt:

        ts: heh 🙂

      • marie sagt:

        sie sollten das flehen der radieschen hören, wenn ich sie in den weinerlichen kopfsalat schmeissen 😀 kartoffeln brüllen im vergleich dazu.

      • tststs sagt:

        Gemessen an unseren Gemüsephantasien gäben wir wohl alle ziemlich gute Folterknechte ab
        😉

      • marie sagt:

        und die sultanien haben soeben selbstmord begangen, weil ich heute noch einen osterfladen backen werde. gut so, dann brauche ich mich nicht mit denen auch noch auseinander zu setzen, da ich ohnehin rahm und butter verwenden werde, diese kampf genügt mir.

      • marie sagt:

        ich sowieso ts. bin sogar eine leidenschaftliche folterknechtin… ich koche und esse entsprechend gerne 😀

      • tststs sagt:

        Und wenn mein Kopfsalat mal wieder nicht weiss, wie blöd er tun soll, gibts…. was wohl…. Kopfnüsse *gg*

        Und übrigens, Sie meinen, Radieschen seien laut?! Also wenn ich das Passuit nach vorne hole, dann sprengt die Amandie locker die 100Dezibel Grenze
        😉

      • marie sagt:

        ich weiss ts. tipp: laute musik mit kopfhörer. muse wirkt wunder, da hören sie nebenher gar nix mehr.

      • Wildkatze sagt:

        Das ist hier die genau gleiche Diskussion wie bei der Genderdebatte. Gehen einem die Argumente aus, zieht man die Gegenseite in Lächerliche. Sowas von altbacken, abgedroschen und schlicht und einfach dumm – so leid es mir tut!! – Es soll mir hier niemand erzählen, dass die obigen Kommentare vor Intelligenz strotzen!

      • marie sagt:

        wk in der schweiz haben pflanzen eine würde (siehe link anbei). das ist nur ene humorvolle variante des resultates dessen. that’s it. also ist es doch inkonsequent die armen tiere zu beweinen aber die pflanzen aussen vor lassen.
        http://www.ekah.admin.ch/de/themen/wuerde-der-kreatur/index.html

      • Wildkatze sagt:

        marie, lesen Sie, was habbo sagte. Pflanzen haben kein zentrales Nervensystem und somit kein Schmerzempfinden.

      • Carolina sagt:

        Genau, Mädels, ich finde auch, dass dieses Thema, genau wie der Genderkrieg, in dem sich ja besonders WK hervortut als besonnene, intelligente und scharf argumentierende Mitbloggerin, es nicht verdient hat, so ins Lächerliche gezogen zu werden. Humor hat hier nun wirklich nichts zu suchen! (Mal ganz davon abgesehen, dass es ja soo gemein ist, über die armen gequälten Pflanzen zu lachen…… deren Reste werden ja dann hoffentlich von Euch brav auf dem Misthaufen versorgt, der nach einiger Zeit anfängt zu stinken, äh – ok, lassen wir dieses Güllefass heute zu)…. Einen schönen Nachmittag!

      • marie sagt:

        ihnen wird aber würde attestiert aufgrund des „lebewesens“…
        http://www.ekah.admin.ch/fileadmin/ekah-dateien/dokumentation/publikationen/d-Broschure-Wurde-Pflanze-2008.pdf
        viel vergnügen bei der lektüre. ich weiss auch nicht was ich davon halten soll, aber wenn uns davon abhält aus nahrungsmitteln biosprit zu machen attestiere ich den pflanzen sogar ein zenbtrales nervensystem zu. ich bin da pragmatisch und sehe die nahrungsmittelproblematik eher im zusammenhang der verteilung, denn die ist in der tat unethisch/unmoralisch. aber für den schlechten zustand der erde fleischesser…

      • marie sagt:

        ist inkonsequent. dabei bleibe ich und werde weiterhin fleisch essen, weil ich es mag.

      • Radagast sagt:

        hier eines der übelsten produkte aus der pflanzen-folter-subkultur:

        die getreidequetsche
        http://www.getreidemuehlen.de/Flockenquetschen/Getreidequetsche-Campo-Stahlwalzen/991327.html

      • Carolina sagt:

        Pfui Teufel, dass Du so tief sinken kannst, Radagast!

      • tststs sagt:

        @Radagast 🙂 *ggg* ich schiess mich weg… eine Foltermaschine für Getreide… und dann noch mit mehr als einer Variation der Quälerei….

        Und übrigens, nur damit klar ist, dass diesen Witzen eigentlich ein bitterer Kern innewohnt: Was gilt mittlerweilen als das grösste LEBEWESEN der Welt??? Ein Pilz in Nordamerika! Ein Pilz ist also ein Lebewesen und dessen Würde muss dementsprechend behandelt werden. Die eigentlich Zyniker sind also diejenigen, die das ganze als Witzemacherei abtun!!!! Dabei ist es humorvolles Hinweisen auf ein Problem….
        😉

      • Gabi sagt:

        Also der ethische Aspekt darf da sicher nicht ausgelassen werden.

        Einerseits meine ich auch, dass man Getreidequetschen nicht für jeden Blödsinn zum Einsatz bringen darf.

        Aber wenn Menschen- oder Tierleben (oder Pflanzenleben) einer unmittelbaren Bedrohung ausgesetzt sind, so kann meiner Meinung nach eine derartige Massnahme schon gerechtfertigt sein. Man denke an das Urteil gegen jenen Polizeichef in Deutschland, der jenem Kindsmörder schon nur mit Folter drohte!

        Wesentlich also: Was wollte man dem Getreide eigentlich für ein Geständnis entlocken?

    • Hanspeter Niederer sagt:

      @tststs 1404 : als Fleischesser lassen Sie das Foltern delegieren. Noch nicht bemerkt oder nur erfolgreich verdrängt? Entschuldigung, dass ich die lustige Runde hier störe…..

      • tststs sagt:

        Jup, dem bin ich mir bewusst. Ich delegiere auch die Reinigung meiner Abwässer (damit das verdaute Tier auch gänzlich aus meinem Blickfeld verschwindet), den Bau der Strassen (damit die Tiere zum Schlachter gefahren werden können) und ab und zu auch gleich die Zubereitung…. nennt sich Restaurant…
        😉
        Und übrigens, um ein bisschen Ernst zu sein, ein Bolzenschussgerät ist keine Folter; ein Tanker, der vollbepackt mit Soja über die Weltmeer schippert, schon…

      • Wildkatze sagt:

        Eine dermassen einfache Weltsicht verschont einem halt vor Schuldgefühl und Skrupel. Die werden gleich mit delegiert.

      • tststs sagt:

        Jaja, ausser WK, die ist völlig autonom, ihren PC betreibt sie mit der Fusskurbel ….
        Sie machen sich nur noch lächerlich…

      • Hanspeter Niederer sagt:

        @tststs 1531 : ich muss Ihren inneren Frieden noch einmal kurz stören in der Hoffnung, dass vielleicht Ihr inneres Kind doch noch einmal an Ihrem wohlstrukturierten Erwachsenen-Hirn anklopft. VOR dem Bolzenschuss kommt in den allermeisten Fällen noch ein Leben unter Folterbedingungen, ein ewiglanger Transport in den Schlachthof und ein abartig fürchterlicher Horror dort, bevor der Bolzen das Gehirn zerstört.

  • Daniel sagt:

    Sorry, aber ganz persönlich finde ich diesen Blogbeitrag einen der schlechtesten den ich jemals gelesen habe.

    Was hat der Schweinehund mit Fleischkonsum zu tun. Was soll die Referenz zu den Schimpansen? Zwar mag es sein, dass Schimpansen gelegentlich Insekten und Kleintiere verspeisen, aber dies ist nicht die Hauptnahrungsquelle. Hintern? Behaarte Beine? Wo bitteschön ist der rote Faden? Ich war selber über 12 Jahre lang Vegetarier. Das ist eine reine Kopfsache – mit Schweinehunden hat das rein gar nichts zu tun.

  • Marco Casutt sagt:

    Unter Löwen gibt es auch Kannibalismus. Auch kein Problem bei Menschen, oder?

    • Marco Casutt sagt:

      Oha. Ist an „Nala“ gerichtet“

      • Nala sagt:

        Wer Fleisch isst, sollte schon jegliches Fleisch essen. Kannibalismus ist aber wohl nur nötig, wenn es nicht genug anderes Fleisch hat. Und Menschenfleisch soll nicht so fein sein. Ich werd mich zuerst an Meerschweinchen, Hunde und Katzen halten 😉

      • Wildkatze sagt:

        Hoffentlich bleiben Ihnen diese im Hals stecken!

      • tststs sagt:

        Ist das jetzt Ihre Art von Humor, oder meinen Sie das TATSÄCHLICH ernst?!

      • Radagast sagt:

        aber tststs, wildkatze hat doch gar keinen humor…

    • Christoph sagt:

      Kannibalismus kam immer wieder vor, er ist schon beim Neandertaler nachgewiesen, Holzschnitte aus Japan belegen dies auch für die Neuzeit, in Stalingrad soll es vorgekommen sein. Wenn nichts anderes da ist, dann greift der Mensch schon auf seinesgleichen zurück. Vorstellbar wäre durchaus ein „Soylent Green“. Wenn die Erdbevölkerung weiter wächst, wird am Ende nichts anderes mehr übrigbleiben.

      • Nala sagt:

        Ach tststs, ich geh nicht davon aus, dass zu meinen Lebzeiten, das Fleisch ausgeht. Von daher sind Meerschweinchen, Hunde, Katzen und Menschen vor mir sicher. Im übrigen sind Meerschweichen in Peru durchaus auf dem Teller anzutreffen. Und Katzen wohl in Indien?

        @Wildkatze: Warum so böse? Ich bin wenigstens ehrlich und steh dazu, dass ich auch solche Tiere essen würde. Dafür halte ich meine Meerschweinchen (die ich nicht esse) in grosszügiger, artgerechter Haltung und nicht einfach nur in einem kleinen Käfig. Jeder so wie er es am besten kann.

  • Andreas H sagt:

    Es ist eine Schande, dass das ganze zu einer „hippen“ Lifestyle-Bewegung wurde. Viele leute nennen sich Vegetarier, sind aber ovo-laktische Vegetarier.

    Ich lebe selber seit Jahren vegan, aus ethischen Gründen. Ich habe aber weder mit Fleisch-Essern noch mit ovo-laktischen Vegetariern welche dies aus ernährungstechnischen Gründen (Lust, Gesundheit, etc.) tun Probleme. Was ich aber nicht ausstehen kann sind ovo-laktische Vegetarier welche „ethische“ Gründe angeben. Das ist inkonsequent, realitätsfremd und respektlos, denn sie unterstützen nach wie vor die unethische Nutztierhaltung!

    • raetus sagt:

      es gibt auch ethische Nutztierhaltung

      • Andreas H sagt:

        Herr raetus,

        Natürlich, teil der ethischen Nutztierhaltung ist auch das ethische Schlachten von Nutztieren. Deshalb hab ich kein Problem mit Fleisch-essern.

        Ethik ist niemals Schwarz/Weiss oder richtig/falsch. Andere Wertvorstellungen müssen zu einem gewissen Teil akzeptiert werden können für ein tolerantes zusammenleben.

        Was es allerdings nicht geben kann ist eine ethische Wertvorstellung in der das Schlachten von Nutztieren in jeglicher art und weise abgelehnt wird, nicht aber die Haltung zur produktion tierischer Nahrungsmittel.

  • plop sagt:

    Wenn man nun ja bedenkt, dass Nahrungsmittel und Wasser eher knapp werden in den nächsten Jahren, dann ist ein gewisses masshalten im Fleischkonsum doch sehr zu begrüssen. Find ich ein sehr guter Artikel!

    • habbo sagt:

      Halt! Die Fleischfraktion ist wie so oft nun endlich in der Humorecke angelangt um die unsägliche Diskussion um Vernunft in Sachen Fleischkonsum im Keim zu ersticken. Eine gern gewählte Taktik (auch bekannt als Salamitaktik) um sich bloss nicht zuviele Gedanken über seine Ernährung und deren Folgen machen zu müssen. Bitte jetzt nicht aufs ernsthafte Thema zurückkommen, es könnte ja noch jemand beginnen ernsthaft nachzudenken und ein positiver Effekt für die Umwelt und die Tiere könnte die Folge sein. bhüet’s gott!!

      • Wildkatze sagt:

        habbo, die Humorecke muss hier immer wieder herhalten, wenn gewissen Leuten die Argumente ausgehen. Das ist nicht nur bei der Fleischdebatte so.

      • tststs sagt:

        Lieber Habbo und liebe WK. Das nennt sich dann wohl selektives Lesen. Die meisten hier sind dezidierte Fleischesser oder Vegetarier. Ich habe hier niemanden gelesen, der einen Vegi per se fertiggemacht hätte… Ich verstehe nicht, dass Sie beide nicht unterscheiden können, was ein Witz und was ein Argument ist…
        Oder anders gefragt: Welche Argumente gehen uns denn aus? Hat hier irgendjemand eine Seite bezogen und gegen die andere Krieg erklärt?

      • Wildkatze sagt:

        tsts, Sie meinen „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“?

      • tststs sagt:

        Nein, das meine ich nicht… alles was ich meine, habe ich so geschrieben. Seien Sie offen und geben Sie dem Text eine Chance oder benutzen Sie es um es gegen mich zu verwenden… aber wie gesagt, ich glaube, Sie gehen den anderen mit Ihrem heutigen Feldzug gegen mich, auf die Nerven…

      • Radagast sagt:

        Humorecke muss hier immer wieder herhalten, wenn gewissen Leuten die Argumente ausgehen. Das ist nicht nur bei der Fleischdebatte so.
        nicht ganz – die flucht zu witzen wird jeweils nötig, wenn die gegenseite wieder mal dazu übergegangen ist, nur noch ihr hermetisches weltbild zu perpetuieren.

    • habbo sagt:

      der Punkt ist dass es fürs Fleischessen, mal mit Ausnahme dass es gut schmeckt (zugegebenermassen ein grosses Plus), keine vernünftigen Argumente gibt. Deswegen ist die Grenze zwischen Witz und Argument bei solchen Diskussionen meist fliessend und jegliche Diskussion wird ad absurdum geführt… Ausserdem ist es noch durchaus salonfähig Vegetarier als lächerlich, sektiererisch und missionarisch darzustellen. Auch wenn man es für sich behält muss man sich oft Sprüche anhören wenn es jemand rausfindet. Dass man diese „lustigen“ Sprüchlein irgendwann nicht mehr witzig findet sollte einleuchten…

      • Radagast sagt:

        also, jetzt mal tacheles: fleisch (bzw. tierisches protein im allgemeinen) ist ein hochwertiges nahrungsmittel. man kann es ersetzen, sollte dann aber sehr bewusst darauf achten, dass man sich dann immer noch mit ausreichend spurenelementen (wie eissen oder zink) versorgt.
        das problem ist nicht, dass wir fleisch essen, sondern, dass wir zuviel und möglichst billig produziertes fleisch essen – das generiert die ganze üblen folgen wie massentierhaltung, bse, etc.
        that said, wende ich mich wieder dem mich lustig machen über die üblichen fundamentalistinnen zu…

  • Nala sagt:

    Vegetarier – Menschen die meinem Essen das Essen wegessen 😉 Spass beiseite. Ich bin wohl nicht mal Teilzeitvegi. Will das momentan auch nicht. Allerdings kenn ich einige äusserst leckere vegetarische Mahlzeiten. Und die gibts auch öfters. Meine Tochter hat vor ein paar Jahren, nachdem sie in Biologie ein Hühnerbein sezieren musste, entschieden, nie mehr Fleisch zu essen. Das ist ok, muss sie nicht. Anfangs wars ein Kampf ihr klarzumachen, dass sie kein Fleisch essen muss, uns aber bitteschön auch in Ruhe lässt, wenn wir Fleisch essen. Leben und leben lassen.

    • Marco Casutt sagt:

      „Leben und leben lassen.“

      A propos leben lassen: http://tierrechtsbilder.de/

      • Nala sagt:

        Ich bin ein Löwe, ich darf das.

      • Hanspeter Niederer sagt:

        Perfekt auf den Punkt gebracht ! Der anthropozentrische Geist hat Mühe, über die Artengrenze hinweg Mitgefühl zu entwickeln – er ist immerhin die Krone der Schöpfung und hat überdies den Auftrag, sich die Erde untertan zu machen nach dem Motto: leben und sterben lassen !

      • Wildkatze sagt:

        Hanspeter Niederer – Sie sprechen mir aus der Seele. Wo zum Teufel haben Sie sich bis jetzt versteckt?

      • tststs sagt:

        Habe ich das richtig verstanden: Sie setzen Mitgefühl mit „nicht essen“ gleich? (Also im Sinne von: Mitgefühl für Tiere bedeutet, keine Tiere zu essen?)

      • Walter Boshalter sagt:

        Oops, Hühner-Achim lebt noch? Respekt, ichd achte der hätte sich aufs Altenteil zurückgezogen…

      • Hanspeter Niederer sagt:

        @tststs 1533: Sie haben richtig verstanden. Würden Sie denn Ihre Grossmutter essen?

      • Alain de la France sagt:

        @Hanspeter Niederer:
        Der Loewe hat Hunger und erlegt eine Antilope.
        Sein Hunger ist fuer 3 Tage gestillt – die Antilope hat ihr Leben verloren.
        Das ist ungerecht – aber das ist der „blinde Wille der Natur“ – und wir alle sind ein Teil davon.
        Nicht etwa religoes „Erde untertan machen“ – sondern Philosophie (Arthur Schopenhauer).

      • raetus sagt:

        „Anthopozentrischer Geist“ meint ihr damit den Menschen? Es gibt viele Menschen die bauen Mitgefühle für Tiere auf, Katzen, Hunde, Pferde etc, aber von dieser Sorte Fleisch würden sie dann nicht essen.

      • Hanspeter Niederer sagt:

        Alain, der hungrige Löwe …… und Schopenhauer, der Mann mit dem grossen Kopf und dem kleinen, weil schwer gedemütigten Herz !

      • Wildkatze sagt:

        Alain, ich wiederhole mich nur ungern. Lesen Sie deshalb meinen Kommentar von 10:51 auf Seite 1 als Antwort auf Ihren Kommentar. Der kann auch auf Wildtiere angewendet werden.

      • Radagast sagt:

        ich wiederhole mich nur ungern.

        hahahahaha… haha… danke wildkatze, das war der lacher des tages! echt! hahaha…

      • Wildkatze sagt:

        Natürlich, tsts. Aber es gibt Menschen – darunter auch Frauen – denen wurde Mitgefühl und Empathie schon in ihrer Kindheit ausgetrieben.

      • Wildkatze sagt:

        Wiedermal treffend auf den Punkt gebracht, Radi. Ja, Sie sind eine Ausnahme. Bei Ihnen kann ich mich gar nicht genug wiederholen. Obwohl ich fürchte, dass auch das bei Ihnen nichts mehr bringt. Irgendwann ist einfach Hopfen und Malz verloren. Da nützen alle gut gemeinten Worte nichts mehr.

      • Martin Frey sagt:

        Antropozetisch – das liest sich so vergnüglich und soundet so schön in meinen Ohren, wenn ich das ausspreche, dass ich gerade Lust auf ein gutes Steak kriege;-)! Nicht böse sein! Einfach antro oder so irgendwie verzeihen.

      • Wildkatze sagt:

        Wenn sich jemand „aufmanndeln“ will mit Dingen, von denen er nicht einmal weiss, wie er sie buchstabieren soll, versetzt mich das nicht gerade in einen euphorischen Höhenflug.

      • Alain de la France sagt:

        @Hanspeter Niederer :
        Ihre Antwort ist, hegelianisch (quelle betise) – schwach …
        Aber, pas problème pour moi, es gibt auch die „jungen Wilden“ in Frankreich;
        die es wagen den extr. „Linken“ zu widersprechen und wieder eine humanistische Philosophie einzufuehren;
        vielleicht sagen Ihnen Namen wie Glucksmann (eh. Maoist) oder Finkelstein etwas ?
        (tous les deux – waren auch Prof. – an der Sorbonne).

      • Alain de la France sagt:

        Aber, ein schoener Gevry-Chambertin, ein schoenes Décolleté oder sogar ein „Filet-mignon“;
        wird Sie sicher wieder auf die Beine bringen …

      • Alain de la France sagt:

        @Hanspeter Niederer :
        Vielleicht kennen Sie den Streit: Schopenhauer – Hegel ? („quelle betise“ in der Korrektur des Textes).
        Die zwei „Stars“ dieser Zeit 😉 (Gegner natuerlich – wie im richtigen Leben).
        Aber, inspiriert hat vor allem Schopenhauer, so Einstein, so Freud, so auch Popper u.v.a.m.;
        oder eben auch – die „Jungen Wilden“ – en France …

    • Martin Frey sagt:

      @Wildkatze: Wo Sie recht haben, haben Sie recht, ich meine die Ort(h)ographie. Ich habe einfach den Wortklang (noch immer) im Ohr, und der belustigt mich einfach, das muss die Katze dem Manndli einfach verzeihen. Zum „Aufmanndeln“: Erstens interessiert mich doch das Thema an sich, zweitens verstecke ich mich nie hinter einem Nickname und drittens ist mir doch tatsächlich jemand auf den Leim gegangen. Das können Sie wiederum kommentieren, aber ich hoffe, Sie sind einfach „unbelustigt“ dazu und können den Fünfer mal gerade sein lassen.

  • Markus sagt:

    Hallo Mammmmmmas

    … wieder ein Thema, das ganz „Mama“ ist, denn „Papa“ is(s)t Fleisch!

    PS. …. Milch kommt von der Kuh, und ist daher veganisch abzulehnen. Soweit so gut.
    Wie sieht es aber mit Muttermilch für die Säuglinge aus …. veganisch zu verdammen?

  • Hans Saurenmann sagt:

    Nach Jahren habe ich wieder ein Gnagi serviert bekommen bei meinem Halt in der Schweiz, das war ein Gaumenschmaus, nichts gegen Vegetarier, jeden sein plessierchen, wir haben richtige Auswahl, Suppe mit Brot $ 6.95, Sailors Platter $ 16.95, Pizza in allen Variationen 4.99, Chinaman 6.95, und alle anderen Schattierungen wieso soll ich nur Gemuese essen das meistens vorfabriziert angeliefert wird. Hatte noch nie etwas am Hut mit Wundertueten! Aber dies is a free Country jedem nach seinem Gusto. Mir gefaellt die Schweizer Kueche und seine vielfalt, was ist falsch daran, bitte nicht alles Regeln!!

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Danke an die Redaktion für das Löschen all meiner scheinbar politisch unkorrekten Beiträge. Hier nur soviel in hoffentlich politisch korrektem Ton : an alle Fleischesser, die von ihrem Gaumen und Magen dazu gezwungen werden : die Vegetarier-Welle rollt, sie wird riesig werden. Zeit also, sich langsam auch mental darauf vorzubereiten, um nicht überrollt zu werden !

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Ätsch, habe die Flut der Kommentare unterschätzt und nicht auf „ältere Kommentare“ geklickt.

      • Auguste sagt:

        hmm…, wie es aussieht, hat es auch bein einzelnen vegetariern mental noch reichlich luft nach oben. und ihr schlachtruf vorne auf dem t-shirt: niederer mit fleischvögel!…?

    • Werner Hauser sagt:

      Dream on.

    • Petter sagt:

      Da haben Sie recht. Aber nicht nur die Vegetarierwelle sondern auch die Anti-Dicksein-Welle rollt an. Wir leben in einem Zeitalter wo einem ein Lebensstil aufgezwungen wird. Ich graue mich vor den nächsten 50 Jahren was dieses Thema angeht. Und geh jetzt gemütlich eine Zigi rauchen…

    • Hanspeter Niederer sagt:

      @Auguste 1305: da mir das grauenhafte Leiden der zu „Nutztieren“ umbenannten und umfunktionierten Mitgeschöpfe nicht am A**** vorbeigeht wie den meisten Menschen, passiert’s mir halt öfters, dass meine diesbezüglichen Kommentare gelöscht werden. Im Übrigen ist mir meine mentale Verfassung weniger wichtig als die meines Herzens !

    • Doris sagt:

      Wenn die ca. 6,5 Milliarden Leute, die nicht Europäer sind von Ihrer Vegetarier-Welle lesen, dann fallen sie vor lachen gleich tot um. In den nächsten 20 Jahren wird sich der Fleischkonsum weltweit mehr als verdoppeln ob Ihnen das ins Weltbild passt oder nicht.

  • Jan Beran sagt:

    Tibits… bemerkenswert, 95% der Kunden sind weiblich und es wird schon am Mittag Wodka mit Juice angeboten..

  • Uslandschwiizer sagt:

    Ich liebe Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte in all seinen Formen… Gemüse ist für mich Beilage. Vermutlich werden viele sagen, ich lebe ungesund, aber mir geht es sehr gut. Ich esse, was ich gerne habe und das gibt mir Lebensqualität.
    Und wie schon erwähnt, sind viele der Vegis & Veganis reinste Heuchler: Ihr Auto – das mit dem bösen Erdöl betrieben wird -, ihre Schuhe und Handtaschen sind voller Leder, sie tragen Schmuck mit Materialien aus Umweltverschmutzenden Minen, sie haben ein iPhone aus selterner Erde… überlegt euch das bei eurer nächsten Yoga-übung. Aber ja, die pösen Fleischesser…

    • Wildkatze sagt:

      Ich will das alles zwar nicht unbedingt gut heissen, aber Sie machen da schon einen grundsätzlichen Überlegungsfehler:
      Weder die seltenen Erden noch die umweltverschmutzenden Minen und auch das Erdöl sind einem solchen Leiden und qualvollem Leben und Sterben wie die Tiere ausgesetzt.

      • tststs sagt:

        Weil in der Umgebung von Minen etc. auch keine Natur ist und keine Tiere vertrieben/getötet werden etc pp…..
        Also ehrlich WK, und Sie erlauben es sich, andere Leute zu fragen, ob Sie wissen, wie eine Pangasiuszucht aussieht…

        Aber eben, selber denken ist etwas anderes als schon Gehörtes weiterzugeben….

      • Tate sagt:

        Haben sie schon mal vom qualvollen leben und sterben der Menschen gehört die in den Minen die super Metalle für ihr Handy und ihren PC fördern?

    • tststs sagt:

      Ich wollte es nicht so brachial ausdrücken, aber Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen… Und wenn mans noch strenger nimmt, und die chemische Reaktion der Pflanzen beim Ausreissen – sprich: töten – als Leiden nimmt, tja dann, ist der Mensch zum A****ochtum verdammt… lustig, dass sich die Natur nie solche Fragen stellt, also ob es ethisch ok sei, das eine oder andere zu vernichten…
      😉

      • Werner Hauser sagt:

        Nebenbei,welcher halbwegs kulinarisch bewanderte Mensch isst den Pangasius!

      • voiceofthevoiceless sagt:

        Nur lustig dass ich kein Auto besitze, Keine Ledersachen mein eigen nenne und Elektronik nur second/thirdhand kaufe 😉 (Schmuck hab ich auch nicht.) Bitte nochmal ne neue runde Vorwürfe um das Gewissen zu beruhigen… 😉

        Und wenn ihnen die Pflanzen „leidtun“ dürfen sie sowieso kein Fleisch mehr essen… Aber das Argument werden Sie bestimmt schon kennen 😉

        Aber wenn ich nur aus Lust eine Frau vergewaltige/jemanden töte etc. sie wissen woraufs hinausläuft, da will jeder wieder dass wir zivilisiert sind, und stützt sich nicht auf den „natürlichen“ Kreislauf das recht des stärkeren etc.

      • habbo sagt:

        huch, das ist ja mal schön! Sämtliche Pro-Fleisch Pseudo-Argumente in zwei Postings zusammengefasst. Hier mal zum Nachdenken: Beim Autofahren kommt es – wie beim Fleisch – aufs Mass an, je mehr desto schädlicher für die Umwelt. Leder ist ein Nebenprodukt, es werden keine Tiere nur fürs Leder getötet, sobald dies der Fall wäre würden Vegetarier konsequenterweise auch darauf verzichten. Und dann noch das gern benutzte „Killerargument“ von wegen Pflanzen haben auch Gefühle: Pflanzen haben weder ein zentrales Nervensystem noch ein Hirn, daher auch kein Schmerzempfinden. scho no blöd, hä?

      • Wildkatze sagt:

        Danke, habbo!

      • Radagast sagt:

        schon praktisch, dass die fleischfresser am töten der tiere ganz alleine schuld sind, und die vegis somit nicht nur ohne schuldgefühle, nein, sogar mit einem richtig guten gefühl, leder benutzen können.

        ich esse auch nur fleisch von tieren, die bereits tot sind. für mich muss keines sterben.

      • Wildkatze sagt:

        Radi, heute übertreffen Sie sich mal wieder selber! Da braucht es keinen Kommentar mehr meinerseits.

    • Marco Casutt sagt:

      In der Annahme, dass Sie mit „Veganis“ Veganer meinen: Diese tragen weder Lederschuhe noch -taschen.

      @tststs: Was man wie „nimmt“, ist weiteaus weniger relevant als Fakten: Weder Empfindungsfähigkeit noch Interessen sind gegeben. Dass sich „die Natur“ keine Fragen stellt, sollte zurechnungsfähige Leute kaum erstaunen; im Gegensatz zu Voten wie Ihren, die als Rechtfertigung für jede Gewalttat dienen könnten.

    • E.H.Roth sagt:

      hm, man könnte sich jetzt fragen wie es WK nur in diesem Leben aushält mit all den bösen Männer, ignoranten,falsch versteher, und unbelehrbaren Dummköpfe inkl. all die Frauen die partout nicht auf ihrer einsamen Genderwelle mitreiten wollen. Muss es nicht frustrierend sein, so als Aussenseiter?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Aussenseiter ist relativ Roth, wenn man sich wie hier in Kreisen des bösen Durchschnitts bewegt und dabei ein Aussenseiter ist, braucht einem das nicht weiter zu bekümmern.

  • Marco Webber sagt:

    Frau Fischer: Es heisst „dreimal so viel“, nicht „dreimal mehr“ (das wäre sonst viermal so viel).
    Ich werde weiterhin genussvoll Fleisch essen (ja, ich habe Schlachthöfe gesehen) und sicher nicht aus Umweltschutzgründen damit aufhören. Jeden Morgen wenn in Indien die Mofas gestartet werden, und jede Nacht wenn sie dort mit Öllappen heizen, wird mehr zerstört als wir in einem Jahr retten können. Hebel am richtigen Ort ansetzen rulez! Und da ich für artgerechte Tierhaltung bezahle, lasse ich mich auch von Vegetariern nicht pseudo-kriminalisieren. En Guete, was immer ihr esst.

  • Pius sagt:

    ich ess gern schwein denn es schmeckt so fein.

    mein beitrag zu dieser debatte

  • Widerspenstige sagt:

    Also ich bin einem lecker zubereiteten Fleisch nicht abgeneigt, es mit Lust zu verspeisen. Nein….

    Ich kann aber auch länger darauf verzichten und mich dann mit zartem Fisch oder sonstigen Meerestierchen vergnügen…

    Es kommt halt auch hier auf die Balance an, wie oft. Es würde schon reichen, wenn nur jeder zweite Tag Fleisch oder Fisch gegessen würde…dann wäre das halbe Leben ohne Fleischkonsum geritzt! Hach, das kann ich sogar durchhalten und glaubt mir…es gefällt mir sogar meinem inneren Schweinehund ein Schnippchen geschlagen zu haben.

    Clever, nicht? 8)

    • tststs sagt:

      Uiuiuiui, hier würde ich ganz hart widersprechen (ohne Angriff). Fisch ist noch eine viel heiklere Sache als Fleisch. Fisch aus einheimischen Seen, ok; aber Fisch aus den Meeren?! gar nicht gut… (ausser man ist natürlich vor Ort….)

    • Widerspenstige sagt:

      Das ist uns auch klar, dass die Meere nicht mehr sind, was sie mal waren. Der Lachs kommt bei uns aus Norwegen, der Fisch oder Meeresfrüchte meistens aus dem Asienshop tiefgekühlt oder frisch vom Fischmann.

      Es ging mir jetzt mehr um die Menge u wie man diesen Fleischkonsum drosseln kann, wenn man wirklich will. Ich bin da sehr moderat eingestellt u akzeptiere auch Vegetarier etc. Es wird einfach etwas kompliziert, wenn ein Fest ansteht und die verschiedenen Essensgewohnheiten korrelieren.

      Dann wird es meistens spannend beim Essen, aber die Messer werden trotzdem nicht weggelassen… 😀

      • Wildkatze sagt:

        Widerspenstige, haben Sie sich schon mal umgehört, wie es in einer Pangasiuszucht in Vietnam ausschaut?

      • Widerspenstige sagt:

        Ja klar, Wildkatze, das ist uns bekannt und deshalb kaufen wir nur ausgesuchte Fische und Meeresfrüchte. Wir haben diesen Einkauf im Asienshop auf einmal monatlich reduziert genau aus diesen Gründen.

        Hier ein aufschussreicher Link zur skandallösen Fischzucht u.a. des Pengasius in Vietnam, welcher das Mekong-Delta verseucht: https://www.regenwald.org/aktion/683/pangasius-fischzucht-ruiniert-das-mekong-delta

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ist doch dasselbe wie mit den Crevetten, die leben auch in Tümpeln und fressen ihren eigenen Kot. Kaufe ich nie, nur Wildfang. Zweimal pro Monat etwas Fisch oder Meeresfrüchte, dafür wirklich fein aus Wildfang.

      • Mara sagt:

        Pippi, du musst (ähm: du musst gar nichts, aber du könntest) solche mit Bio-Label kaufen. Die, die aus dem Wildfang stammen, sind ökologisch die bare Katastrophe. Die Schleppernetze, die bis auf den Meeresgrund reichen, reissen alles mit, ein Albtraum. – Gruss, M.

      • Wildkatze sagt:

        Mara, da gibt es doch sowas wie das MSC-Label. Schon mal davon gehört?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mara, das würde ich auch, wenn ich denn sicher sein kann, dass die mit dem Bio Label nicht mit dem eigenen Kot aufgezogen wurden. Kann ich das, Kot ist ja auch biologisch? Aber wenn ich solche Tiere essen soll, verzichte ich lieber. Ich bin eher dafür, dass man den Wildfang strengen Bestimmungen unterwirft, die Schleppnetze verbietet etc. Ich bin auch bereit, für einen entsprechenden Fisch entsprechend zu bezahlen, ich esse ja nicht viel davon.

        Fischfarmen im Meer sind sicher eine gute Sache, wenn sie sauber betrieben werden. Aber diese Crevetten aus den Stinktümpeln, nein danke!

  • M. Zufferey sagt:

    Mann, wo bleibt da die Genderperspektive..?! Ich meine: Fleisch, Fleischeslust, Mann & Frau: Wär‘ doch ideal!

  • Frank Baum sagt:

    Fleischkonsum ist normal, ein Genuss und in keinster Weise verwerflich. Wer so etwas behauptet, ist ein Heuchler. Die ganzen ach-die-Welt-geht-unter-weil-wir-alle-Fleisch-essen Stories sind nur dämlich. Sehr unterhaltsam aber auf keinen seriösen Fakten begründet. Insofern: es soll Vegetarier werden, wer will. Es soll aber keiner anderen Leuten vorschreiben wollen, Vegetarier zu werden.

    • Wildkatze sagt:

      Etwas so, wie keiner anderen Leuten vorschreiben sollte, Nichtraucher zu werden?

    • Thomas1 sagt:

      Ich beobachte, dass Fleischesser sich meist ungefragt und mit einem aggressiven Unterton zu rechtfertigen beginnen, sobald jemand nur sagt, er esse aus Überzeugung kein Fleisch – ohne jegliches Missionieren wohlgemerkt. Ihr Kommentar, Hrerr Baum, lässt auf das Gleiche schliessen: Erst verurteilen sie mal deftig alle Andersdenkenden und -argumentierenden, um anschliessend zu postulieren, es soll jeder tun, was er will. Sie wären glaubwürdiger, wenn Sie das Verurteilen einfach wegliessen. Ab dem Wort „Insofern“ stimme ich ihnen zu.

      • Frank Baum sagt:

        @Thomas1: Ich schreibe niemandem vor, was er essen soll und was nicht. Nicht nur das: ich mache auch keine moralischen Wertungen, ob jemand dieses oder jenes isst. Das unterscheidet mich von vielen Vegetariern.

  • Lisa sagt:

    Ich bin seit etwas mehr als einem Jahr konsequent Vegi und fühle mich prima!

  • Dominique Kim sagt:

    Fleisch und alles was verwertbar ist am Tier ist da um gegessen zu werden, Punkt!!! Jeder muss selbst entscheiden in welcher Menge, da bekanntlich die das „Gift“ ausmacht. Es ist doch eine absolute Krankheit dieser Gesellschaft immer mehr Esswaren „verbieten“ zu wollen. Sie meine Damen und Herren sind Schuld daran denn Sie akzeptieren diese Regeln. Was kommt morgen? Darf man dann keinen Salat mehr essen weil wir den armen Tierchen im Boden die Nahrungsgrundlage wegnehmen?? Guten Appetit und ein grosses saftiges Steak ohne Reue wünsche ich Ihnen heute zum Mittag.

    • tststs sagt:

      Ich stimme Ihnen zu. Aber ein grosses ABER muss ich setzen „Fleisch und alles was verwertbar ist am Tier ist da um gegessen zu werden“! Wir sind langsam verwöhnte Filet-Fresser und so kann es ganz sicher nicht weitergehen. Im Umfeld von Olympia08 gab es im TagiMagi ein interessanten Artikel zu Chinas Esskultur. Und ein Satz daraus ist mir sehr in Erinnerung geblieben: Die Chinesen essen alles. Und sie essen von allem alles. Man stelle sich vor, die Chinesen würden wie wir fast nur noch das Filet vom Rind essen….
      Und mit dem Dosis-Venum-Spruch treffen Sie auch hier ins Schwarze…

    • Thomas1 sagt:

      Wenn die Art und Weise, wie unser Fleisch auf unserem Teller landet -von der Haltung über die Transporte bis zum Schlachten -wirklich sichtbar wären, wäre ich mit Ihnen einverstanden. Dann könnten wir auch auf Grund vollständiger Fakten entscheiden. Alles andere ist keine freie Entscheidung. Übrigens: Neulich gab es an einem Fest Spanferkel. Und siehe da: vor allem Frauen und Kinder (die sonst wacker abgepackte Schnitzel und Würste im Supermarkt kaufen) konnten nicht mal hinsehen – geschweige denn daraun herumsäbeln und einen Happen essen.

    • Thomas1 sagt:

      Und noch was: Ja, Kühe bespielsweise waren ursprünglich dazu da, die brachliegenden Felder abzugrasen und zu düngen – und als Nebenprodukt gab es Milchprodukte und ab zu zu Fleisch, denn die Tiere wurden nach ihrem Ableben vollständig verwertet. Schön und gut. Nun ist es aber so, dass Tiere nicht fürs ökologische Gleichgewicht gehalten werden, sondern von vornherein nur um sie zu verwerten. Und zwar bittschön nur die Filets und die besten Stücke, der Rest landet sonst wo, aber sicher nicht im menschlichen Magen. Die so entstandene „Industrie“ zu überdenken, finde ich durchaus legitim.

      • tststs sagt:

        Einer meiner Kommentare wartet auf Freischaltung (wäre dann ziemlich genau oberhalb von Ihrem), wo ich das auch anspreche. Nur kurz daraus zitiert: Man stelle sich vor, die Chinesen würden wie wir nur die Filets sprechen.
        Niemand würde mehr von CO2 oder Endlager für radioaktive Stoffe mehr sprechen, nur noch über das Methangas der Kühe 😉

      • tststs sagt:

        ähm ja, Chinesen sprechen Filets…?!?
        No comment… nur zur Entschuldigung: ich hatte heute noch kein Fleisch… 😉

  • Marcos sagt:

    Schön zu lesen, dass ich nicht alleine bin. Guter Artikel.

  • tststs sagt:

    Frage an die Autorin (aus Neugier, nicht um die Kinder blosszustellen):
    Verzichen Ihre Kinder genauso konsequent auf Leder und andere tierische Produkte (also nicht gerade die Veganervariante, aber alle Dinge, wofür ein Tier sterben musste…Ledersneaker von Adidas? Eine Daunendecke?)

    • Gerda Schuurman sagt:

      an tststs: interessante Frage. Und zu vielen Leuten ist dies nicht bewusst. Dazu kommt noch, dass man als moderner Mensch IMMER ein Teil der Fauna und Flora versaut. Abgasse von Auto, Flugzeug, asphaltieren von Lebensräume von Tier und Pflanze. Windräder die die Vögel köpfen. Etc. etc. Das Leben des Einen ist der Tod des Anderen. Geht gar nicht anders.

      • tststs sagt:

        Und all die Zusatzstoffe, die zT immer noch eine tierische Basis haben… Ich habe Verständnis, ja bewundere sogar, Menschen, die aus ethischen Gründen auf Fleisch verzichten. Ich kenne aber nur wenige, die diese Ethik (kein Tier muss für mich sterben/leiden) wirklich durchziehen… bei den meisten hört allerspätestens bei nötigen Medikament das Ethikdenken auf… Ergo: bei manchen Menschen kommt die Moral noch vor dem Fressen, aber immer noch vor dem eigenen Leben ;-9

      • Wildkatze sagt:

        Wenn wir es darauf beschränken würden, hätten wir kein Problem mit Massentierhaltung, tsts.

      • Wildkatze sagt:

        Natürlich existiert in der Natur die Devise: Fressen und gefressen werden. Es kommt aber dabei immer auf das Mass und die Art und Weise an, Gabi.

      • tststs sagt:

        äh, ja WK, Sie haben recht, wenn wir uns auf Tierversuche und Lederschuhe beschränken gibt es keine Probleme mit MAssentierhaltung für Futterzwecke—

      • Wildkatze sagt:

        Selbst wenn Sie davon noch nichts gehört haben sollten, tsts: Auch für Tierversuche und Lederartikel gibt es durchaus Alternativen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Leder ist sicher nicht das Problem, kein Tier wird geschlachtet wegen seines Leders, das sind alles ‚Abfallprodukte‘ aus der Fleischindustrie, gut wenn sie verwertet werden. Solange das so ist, hab ich auch kein Problem mit meinen Stiefeln aus feinstem Wildleder oder den Kalbslederpumps. Auch die Turnschuhe kaufe ich nur aus Leder. Wenn es mal kein Leder mehr geben sollte, weil niemand mehr Fleisch ist, werde ich umstellen.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, mein alter Kater hatte auch immer nach dem Prinzip von fressen und gefressen werden gelebt. Er brachte Mäuse und Vögel nach Hause. Er spielte und quälte diese armen halb todgebissenen Kreaturen und fühlte sich offenbar wohlig dabei. Ich versuchte ihm etwas über Tierhaltung beizubringen und ihn zu einem Zivilisierten Kater anzuhalten. Vergebens, wenn es nichts Fleischiges zum fressen gab schickte er mir einen missbilligenden Blick der Enttäuschung und ignorierte mich anschliessend so lange bis ich auf Knien um Versöhnung bettelte was bedeutete ich musste ihm versprechen Läberli zu kaufen.

      • marie sagt:

        als junge frau war ich aupair für einen hund (die kinder waren erwachsen), die hielten den hund veganisch – nun, bei marie war diese auffassung (spät. beim hund) die falsche adresse. er bekam das beste vom besten… und starb glücklich in meinen armen, der hund vergötterte mich und biss alle anderen, selbst die besitzer. und der tierarzt meinte, als er ihm die todesspritze verpasste: er hätte selten einen so betagten hund mit einem so hervorragend schönen pelz gesehn…
        sachen gibt’s.

      • tststs sagt:

        Mhhmmm Pippi, ist jetzt nicht gerade der Massstab, aber es gibt Luxusautofirmen, die haben eigene Rinderzuchten, nur damit ja das feinste Leder für die Innenausstattung entsteht… nicht um die Viecher primär zu verspeisen….

    • Gerda Schuurman sagt:

      an E. Roth 13.36h: Wenn Ihr Kater die Beute ins Haus bringt, sollten Sie den Kater streicheln. Seine halbtote Beute wegnehmen, diese Beute mit einem Hammerschlag töten, Beute wieder an Kater geben. Sehr bald bringt Ihr Kater keine lebendige Beute mehr nach Hause.

      • E.H.Roth sagt:

        hm Gerda, Sie kennen bestimmt noch die Flobert Taschenpistole oder Kanichenpistole? Ja, mit der ginge es besser als mit dem Hammer.

  • motztüte sagt:

    Als ich im Alter von 5 Jahren das Fleischessen verweigerte, waren meine Eltern entsetzt. Damals galten Vegis nur als Spinner. Erst dachten sie, das wäre nur eine kurze Phase. Dann versuchten sie mich auszuhungern. Später schickten sie mich zum Psychodoktor. Half alles nichts, ich habe nie wieder Fleisch (oder Fisch oder Geflügel) gegessen. Heute bin ich total froh, dass ich mein Leben als Hardcore-Vegetarier verbracht habe. Später lernte ich dann auch, dass es ganze Gesellschaften gibt, die vegetarisch leben (Hindus) und dass ich also nicht so ein singulärer Spinner bin.

  • Thomas1 sagt:

    Mein Tipp für Frau Fischer: 1.) sich richtig gute vegetarische Kochbücher kaufen, damit die Lust am fleischlosen Essen grösser wird (gleiches Prinzip wie beim Rauchen abgewöhnen: statt etwas verlieren etwas gewinnen) 2.) Gemüse selber anpflanzen. Gänzlich ausgereiftes, frisch ab Ernte gegessenes, selbst gepflegtes Gemüse schmeckt einfach köstlich. 3.) Möglichst wenig auswärts essen. Ich esse da auch eher Fleisch, weil die Vegi-Gerichte meist noch lustloser schmecken als sie auf der Speisekarte klingen.

    • Sportpapi sagt:

      2) Nur geht das leider nicht ganzjährig. Zudem habe ich das frische Gemüse ja auch sehr gerne, als Beilage…

      • Thomas1 sagt:

        …zu einem frisch gebackenen Brot und schön viel Butter. Ja, ich auch 🙂

      • tststs sagt:

        Butter?!? Ich bin entsetzt!!!
        All die armen Kälblein nur für Ihre Butter aufs Brot
        😉 😉 🙂

      • Wildkatze sagt:

        tsts, wie wir immer wieder sehen, kann man sich auch selbst zum Affen machen. Dazu braucht es keine Hard-core Feministinnen.

      • tststs sagt:

        Achach Katze, Sie müssen über meine Witze nicht lachen, Sie können sie sogar richtig doooof finden, Sie können auch zwanghaft versuchen mich als dumm hinzustellen; aber ehrlich gesagt, ich glaube Sie langweilen die anderen Leser nur mit diesen Beiträgen.
        Aber eines nähme mich dann schon noch wunder, weshalb beleidigen Sie die armen Affen… heute ist doch Tag der Tierfreunde im MB?!?

    • Sportpapi sagt:

      Übrigens haben wir einige richtig gute vegetarische Kochbücher zuhause. Da haben wir wirklich etwas gewonnen. Aber ich weiss nicht, weshalb ich mit grundsätzlichem Fleischverzicht auch gleich wieder verlieren sollte. Das eine tun, das andere nicht lassen, da bleibt der Gewinn am höchsten.

  • Ping sagt:

    Unsere Familie hat sich seit mehreren Generationen massvoll und verantwortungsvoll fortgepflanzt und nichts zur Bevölkerungsexplosion beigetragen. Deshalb essen wir weiterhin Fleisch, mit gutem Gewissen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, anstatt schulterklopfen für verantwortungsvolles menschsein gibts ein flachgeklopftes wiener schnitzel. irgendwie muss man sich einfach belohnen, besonders wenn man auch bei den fortpflanzungsbemühungen mass gehalten hat.

  • Mégé Eff sagt:

    An der Spitze der Nahrungskette zu stehen bedeutet auch, verantwortungsvoll zu handeln, und das liegt nun mal beim Einzelnen (ich mag keine Ökodiktatur). Verantwortungsvolles Handeln heisst auch, zu erkennen, was einem gegönnt ist und was nicht. Ich denke definitv, dass kein Mensch ein uneingeschränktes Recht auf Fleisch hat, vor allem nicht, wenn man berücksichtigt, wieviel Ökologie mit im Spiel ist. Oder ist es recht, dass Regenwälder der Rinderzucht geopfert werden? Aber eh, stimmt ja: wir essen BioFleisch von glücklichen Tieren, wir…

    • Thomas sagt:

      Von all den Wäldern die gerodet werden um Monokulturen von Soja und Palmen für die Palmölproduktion anzubauen, das wird natürlich wohlwollend verschwiegen. Genauso hört man selten über die Tatsache dass sich viele Böden gar nicht zum Getreideanbau eignen, Gras und andere Futterpflanzen aber sehr wohl darauf gedeien.
      Das alles hört sich für mich einfach nach der üblichen Schwarz-Weiss-Malerei an, beide Extreme sind inakzeptabel, aber über den vernünftigen Mittelweg lässt sich halt schlecht was schreiben.

  • Bena Habena sagt:

    Wer hat schon mal einen fleischfressenden Mastbullen gesehen??? Komisch, dass diese Riesenviecher alles Vegetarier sind!

    • tststs sagt:

      Also da ess ich doch lieber Fleisch, als mich aus einem Cocktail von Zuchtmais und Medikamenten zu ernähren…!!!

      • Wildkatze sagt:

        tsts, weil in Fleisch ja weder Antibiotika noch Gentechnik stecken! Glaube macht blind. Sag ich schon seit langem.

    • Auguste sagt:

      hmm…, das gehört ins kapitel mastvieh-ethik: man knabbert nicht an seinen stallnachbarn rum.

      • tststs sagt:

        Ah, da kommt mir gerade der allererste „Konsumenzler“ (im Kassensturz in denn Sinn). Der drehte sich um Katzenfutter und dass darin Rind enthalten sei; da dies ja sicherlich der natürlichen Nahrung von Katzen entspreche… Enzler erzählt dann von seiner letzten Begegnung auf der Alp als gerade so eine Katze ein Rind reissen wollte…

        Apropos Katzen: obwohl wir hier bei diesem Thema wohl derselben Meinung sind, versuchen Sie, WK, mich jetzt auch noch als dumm hinzustellen…?!

      • Wildkatze sagt:

        Aber tsts, sowas käme mir doch nie in den Sinn! Das überlasse ich Ihnen.

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        Im Katzenfutter ist Rind drin, weil Mensch es nicht kaufen würde wenn da drauf stünde „mit feiner Ratte in Gelee“

      • tststs sagt:

        @Mila: Ja eh… trotzdem finde ich es ein lustiger Gedanke (wie von Enzler ad absurdum geführt), wenn wir irgendwie das Gefühl haben Kuh und Schwein sei der „normale“ Ernährungsplan einer Katze… 😉

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        Ich stell mir gerade meinen alten Kater (18 Jahre) vor wie er sich aufrafft eine Kuh mit einem gezielten Genickbiss zu reissen… Dabei hat er gerade noch so viel Kraft auf den Stuhl zu springen, für die Tischhöhe reichts schon nicht mehr.
        Wie gut dass es Rind in Dosen gibt 😉
        Wobei, ich würd ihm auch Ratte in Sauce kaufen…. 😉

    • Beno sagt:

      Der meiste Mais WIRD von Tieren gegessen…..tstssses ,….. Dinge gibts… 😉

  • F. Graf sagt:

    Nicht der innerer Schweinehund, sondern der Mensch ist kein Vegetarier. Der Mensch ist, wie übrigens das Scwhein, ein Allesfresser, dies sowohl aus dem Standpunkt der Anatomie wie der Physiologie. Eine adequate Menge Flesich und Tierprodukte gehört also zur natürlichen Nahrung des Menschen. Alles andere ist Ideologie. Schlussendlich soll sich jeder so ernähren, wie er es für richtig hält, aber mit dem militanten Proselitismus einiger Veg-etarier und -aner kann ich nichts anfangen

    • Wildkatze sagt:

      Essen Schweine wirklich freiwillig andere Tiere? – Ich kann nichts anfangen, mit der militanten Verteidigung von Tierquälerei!

      • tststs sagt:

        Ja das tun sie, nicht bevorzugt, aber sie tun es. Und es gibt sogar Tiere, dieses gemeinengemeinen, die sich fast nur von Fleisch ernähren…?!

      • Wildkatze sagt:

        tsts, essen Sie diese gemeinen gemeinen Tiere etwa auch? Würde mich nicht wundern.

    • miguel angel de cervantes y aragon sagt:

      nun, nicht das fleischessen ist bedenklich, sondern die mast-zucht und die vieh-monokulturen (u.s.a. gift). der mensch hat nur dann fleisch gegessen, wenn er es gejagt hat. aber die gier macht ja bekanntlich (geld)hungrig: tibits ist genauso schlimm, wie mastzüchter. und ja, menschen sind wie schweine, sog. omnivoren. manche menschen leben, wie die inuits oder einige mongolische stämme, ausschliesslich von tierischen produkten. und sich die bäuche statt mit weizen, reis und co. vollzuschlagen, isst man besser nicht raffinierte nahrungsmittel, also nüsse, wurzeln, knollen, gejagtes fleisch

  • kurt vanossi sagt:

    Also liebe Leut, ich konnte mal in einer Grosstadt hören, dass Kinder glaubten Milch sei wie Coca Cola; ich erklärte dass Milch eigentlich von der Küh käme. Besuchen wir mal alle zusammen das Schlachthaus von Chicago wo ich war. Auch die überzeugten Steak Esser wie ich werden für ein paar Tage kein Fleisch anschauen wollen. In Georgien konnte ich die wundersame Aufbereitung von Gemüse, insbes. Auberginen goutieren. In Georgien wäre ich Vegetarier, aber nicht bei uns, da ist mir unsere Küche viel zu langweilig.

    • Manoel sagt:

      Man kann die amerikanische Viehzucht auch nicht unbedingt mit der schweizerischen vergleichen 🙂

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Geh‘ mal ins ‚Tibits‘ essen, z.B. im Bahnhof Bern. So interessant, schmackhaft und abwechslungsreich isst man sonst kaum irgendwo, absolut fleisch- und fischlos.

      • marie sagt:

        sackteuer für das was es ist (hab schon besser vegi gegessen) und vieles wird direkt aus der zentrale in london eingeflogen…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wer sagt das? Das glaube ich schlicht nicht, dass die Fertigmahlzeiten einfliegen. Und teuer ist relativ, für die gleiche Menge Essen mit Fleisch bezahle ich mehr, ausser ich esse im Migrosrestaurant.

        Dazu erfüllt Tibits einen wichtigen Auftrag, weil sie nämlich das schmackhafte, interessante Essen ohne Fleisch der breiten Masse zugänglich machen. Ein freudloser Vegiteller mit Gemüse aus dem Wasser gezogen und einem pochierten Ei überzeugt kaum einen Fleischesser, umzusteigen. Im Tibits lernt man, dass fleischloses Essen sehr sehr gut sein kann.

      • Sportpapi sagt:

        Lernt man da? Ich meine, jeder der einigermassen kochen kann weiss, dass es sehr feine Gerichte ohne Fleisch gibt. Nut isst man die vielleicht nicht gerade bei den seltenen Restaurantbesuchen. Aber Marie hat doch recht: Hier ist es viel zu teuer, für das was man bekommt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eben, für das was man bekommt, kein Fleisch.

        Ich finde nicht, dass es zu teuer ist, aber du vergleichst wahrscheinlich mit dem Mäc. Der Unterschied ist u.a. auch, dass ich nach einem Tibitsbesuch auch nach 3 Std. noch satt bin, nach einem Mäc Besuch habe ich nach einer Std. wieder Hunger.

      • marie sagt:

        http://www.tibits.ch/d/leckerbissen/philosophie/
        nun, die äpfel die tibits verwertet kommen oder zumindest kamen aus der eu (hoffe das sie das geändert haben), gleich um die ecke haben wir mostindien… die leckere äpfel in hervorragender bioqualität liefert… deshalb mir ein rätsel.
        und tibits ist vegitechnisch überbewertet, es gibt besseres, eindeutig. und fleisch ist definitiv nicht nötig um gut zu essen, es ist eine frage des „könnens“. des phantasie und des interessiert seins in sachen kochen.

      • Sportpapi sagt:

        Mit dem Mac? Der ist auch viel zu teuer, gerade aus den genannten Gründen.

      • marie sagt:

        tipps: das madhura in thun und das 3dosha in bern.

      • marie sagt:

        und das beste vegibuffet hatte ich in london vor ca 20 jahren bei den hare krishnas. das war me nicht nur fein, sondern auch deren konzept fand ich vorbildlich. die hatten ein restaurant, wo man à discretion für 5 pfund sich hinters buffet machen konnte, und obdachlose zahlten für das gleiche einfach 1 pfund… das nenne ich konsequent. ob es das noch gibt?

      • Beno sagt:

        eemhh ..Pippi ,… ich möchte auch einmal ins Tibits essen gehen, nur möchte ich mich nicht zufällig an ihren Tisch setzen. Meine Frage darum , woran erkenne ich sie…. an ihrer Strumpfhose ? Mich erkennen sie an meiner hohen Stirne….

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, 11:12:
        Sie vergessen, dass die Zubereitung von vegetarichen Speisen sehr viel aufwendiger und arbeitsintensiver ist, als mal schnell ein Steak auf den Grill zu hauen. Der Preis rechtfertigt sich also durchaus.

      • marie sagt:

        @wk
        bin selbst leidenschftliche köchin, auch vegimenues – stimmt so nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Dass man sehr gut vegetarisch essen kann, wenn man selber kocht, ist mir schon klar, ich hab viele Jahre so gelebt. Wenn ich aber in der Stadt schnell etwas essen will, gehe ich ins Tibits, und nicht in die hintere Länggasse oder ins Marzili oder in die äussere Lorraine oder in die Enge oder sonstwo Abgelegenes, wo es auch etwas Vegetarisches zu Essen gibt, davon spreche ich. Und immer Lust auf Teigaffen beim Italo hab ich auch nicht. Seit meiner Kinder ausgezogen sind, esse ich öfters auswärts, das war früher nicht möglich, weil zu teuer. Übrigens gibt es auch gute Uni Mensen…..

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Stimmt Wildkatze, es ist viel aufwendiger, wer das Gegenteil behauptet, zeigt damit schön, dass er von vegetarischer Küche nicht viel versteht, ausser Gemüse aus dem Wasser oder Dampf.

      • marie sagt:

        eben tibits strategie: gut erreichbar, gutes marketing, ergo zu teuer für durchschnittliche vegiqualität. und da das marketing sehr gut greift, kann er die überteuerten mieten bezahlen und zwingt die guten in aussenquartiere…
        ein gourmetkritiker meinte, dass er autobahnraststätten qualität im tibits erhalten hat. fand diese kritik krass, aber es bietet phantasielose massenware an. es ist gut, aber überbewertet.
        und vegimenues sind nicht aufwendiger als fleischmenues. stimmt so einfach nicht.

      • adlerauge sagt:

        @wildkatze: die zubereitung von vegetarischen speisen auf dem kulinarischen niveau von dorfbeizen ist unwesentlich aufwendiger als mit fleisch. aufwendig wird’s wenn es auch noch rafinesse haben soll. das gilt aber für die fleischküche nicht minder.

      • Johnny Boy sagt:

        Oh wie originell, ein Büfé à la Kalte Platte. Gähn.

      • E.H.Roth sagt:

        kenne das Tibits nur in Zürich. Kuchen, Snacks, Sandwiches etc. zu klein proportioniert und alles viel zu teuer für das was es ist. Ist ein Ort wo ich nie mehr je wieder essen werde. Das ganze Geschäftsmodel ist jedenfalls seit Jahren genial inkl. Standorte hier Zürich.

      • Erich sagt:

        E.H. Roth: Gab doch mal das „Gleich und Gleich“ (oder so ähnlich) gegenüber, erinnern Sie sich…?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es geht ja darum, dass man etwas Feines essen kann, auch ohne Fleisch, deshalb ist die vegetarische Küche aufwendiger, ich meinte nie Spaghetti mit Erbsli&Rüebli aus der Büchs. Wenn verschiedene Gemüse gerüstet werden, ist das nun mal aufwendiger. Aber ich lasse mich gern belehren, wie es schneller gehen könnte, nachdem ich fast 30 J. lang jeden Tag ein Menu kochte für meine Kinder.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und Sachen wie fixfertiger Salat und dazu fixfertige Sauce gab es bei uns halt nie, auch die Tomatensauce machte ich meistens aus frischen Tomaten, im Winter aus Pellati. Büchsenravioli ass mein Sohn das erste Mal im Skilager, der wusste vorher gar nicht, dass es sowas gibt.

      • marie sagt:

        pippi vegiküche ist nicht aufwendiger oder weniger aufwendig. die preise bei tibits sind einfach nicht gerechtfertigt, qualität ist einfach überbewertet.

      • kurt vanossi sagt:

        Ja genau, das ist es was ich sagen wollte, ihr könnt nur über das armselige und fade Tibits reden, wow, so weit haben wir es in der küche gebracht, darum gibts bei uns eben keine alternative zum fleisch, ein problem der kochkultur.

      • Erich sagt:

        Hiltl ist generell überteuert. Aber bei der Nachfrage kann er die Preise setzen, wo er will.

      • marie sagt:

        doch herr vanossi es gibt durchaus hervorragende vegiküche: die indische, die libanesische (bei meze kann das fleisch ddurchaus weggelassen werden, da es genug hülsenfrüchte anbietet). dazu kommt dass wir hier in unseren breitengraden verlernt haben gewürze und kräuter so zu verwenden, dass die mahlzeiten schmackhaft zubereitet werden können…
        ich mag fleisch, aber ich koche eher selten mit fleisch oder fisch. aber wenn, dann richtig (bio vom bauernhof, fisch mit entspr label usw..)!

      • Wildkatze sagt:

        Dem setze ich entgegen: Fleisch ist viel zu billig!

      • Wildkatze sagt:

        marie, „Qualität ist einfach überbewertet“? Wie soll ich denn das verstehen? Kann man Qualität überbewerten? – Immerhin setzen Sie die Vegi-Küche mit Qualität gleich. Das ist doch schon mal was.

      • motztüte sagt:

        Das Tibits (und auch seine „Mutter“, das Hiltl) ist meiner Meinung nach deshalb so teuer, weil die so furchtbar viel wegschmeissen!!! Und das bezahlen wir ja alles mit. Ich hole mir auch gelegentlich nach einem harten Tag noch um 22.45 oder so noch schnell was zum Mitnehmen. Und um diese Zeit sind nicht nur die Buffets an allen Orten noch voll beladen, es werden sogar noch Platten neu aufgetragen! Obwohl das Lokal wenig später schliesst. Diese absolut widerwärtige Wegschmeisserei finde ich den wahren Skandal. Auch wenn wir urbane Ansprüche haben, muss man nicht nachts um 11 noch ein volles Buf

      • marie sagt:

        wk ich esse sehr selten fleisch, schon weil wir als kinder selten fleisch assen (war zu teuer), dafür sehr viel hülsenfrüchte, die oft zubereite für mich alleine. ich mag essen, auch vegimenues und da ich gerne esse, bereite ich alles mit grösster liebe und sorgfalt zu, auch rüebli! ich gehöre nicht zur fraktion einfach mal essen, damit ich nicht aus den puschen kippe.
        ich sage nicht dass tibits schlecht ist, ich sage nur, dass seine qualität und sein angebot überbewertet wird. habe die gründe genannt – es gibt viel besseres.

      • E.H.Roth sagt:

        Erich; erinnern ist etwas übertrieben. Sie meinen diese ehemalige Hard core Vegi Rest. an der Seefeldstrasse? Das Essen war nur für richtige Vegi-Freaks geniessbar und ich mag weder Karton noch Styropor essen.

      • maia sagt:

        Da Tibits seine Zentrale in der Schweiz hat und das Essen von Hiltl (Zürich) bezieht, glaube ich kaum, dass sie das alles erst nach London schicken und dann zurück in die Schweiz fliegen lassen….

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich mag die libanesische und die iranische Küche sehr, im Tibits bekomme ich Speisen aus so vielen verschiedenen Ländern, diese Vielfalt gefällt mir. Wenn ich zwischendurch etwas Landestypisches essen will, gehe ich in ein entsprechendes Restaurant. Tibits ist mit seinem Konzept übrigens voll im Zeitgeist, so wie im Tibits wird in den Metropolen der Welt gegessen, Einflüsse von verschiedenen Kulturen, zusammengefügt zu einem neuen Ganzen. Ich schreibe das auch nicht, weil ich Aktien bei Hiltl habe, sondern weil mich das Konzept überzeugt.

    • Mauro sagt:

      War auch im Schlachthaus von Chicago. Ist sehr interessant und wir haben nachher wunderbar grillierte Steak gegessen. Gehe aber auch gerne vegetarisch essen. Der Mensch ist wie die SAU, nämlich ein Allesfresser. Warum auch immer dieser Extremismus, vor allem der „Urbans“? Schon in der Bibel steht, dass der Mensch grundsätzlich alles essen soll und kann. Das ganze ist lediglich kulturell bedingt. Wer sein Essen nicht mehr selber besorgen muss (z.B. Jagd oder Anbau), der wird Vegetarier, oder sogar Veganer.

  • Auguste sagt:

    hmm…, die bäckersfrau, die mir das schinkensandwich verkauft hat, dass ich jetzt gleich verzehren werde, hat mir versichert, dass sandwich der berufswunsch des schweins gewesen war. ich glaube ihr.

    und morgen werde ich vielleicht mal die aprikosen fragen, was wohl schöner ist: bei wind und wetter im wallis abhängen oder sich im süssen guss auf einem mürben wähenboden zu aalen. ich werd sie es bei zeiten wissen lassen.

    • marie sagt:

      😀
      …ich höre die petersilie auch jedesmal flehen bei verwendung.

      • Erika B. sagt:

        gestern hat mir ein Salatblatt zugelächelt, bevor ich es in den Mund steckte.
        🙂
        Eine Freundin von mir ist Vegetarierin und wollte ihren Sohn ebenso erziehen. Der isst nun aber wahnsinnig gerne Schinken und ässe gerne öfters Fleisch. Das ist ein echter Konflikt für sie. Also macht sie seit kurzem fast täglich dem Sohnemann ein Schinkenbrot zum Znüni, wenn auch wenig begeistert.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      „….dass sandwich der berufswunsch des schweins gewesen war. ich glaube ihr.“ Ist halt so mit dem Glauben: man muss den Frontallappen ausschalten, damit er hilft…..

  • Beno sagt:

    Tagtäglich Fleisch essen ist langweilig und ungesund; ebenso hilft es der zunehmenden Erdbevölkerung „not“ !
    Sich aber dann ab und zu freuen auf eine richtige Fleisch – Spezialität, die gemacht ist von einem „überglücklichen“ Tierchen,… gibt dem Leben wieder couleur !

    • Tom sagt:

      Ich esse aus Ueberzeugug taeglich Fleisch und empfinde es weder als langweilig noch geht es mir gesundheitlich schlechter als einem Vegetarier. Ich persoenlich fnde Veggie food recht langweilig und eine solch einseitige Ernaehrung kann mit gesundem Menschenverstand betrachtet gar nicht gesund sein.

    • Erich sagt:

      Sehe ich auch so. Weniger, dafür bewusst und in guter Qualität. Kommt dazu, dass (gutes) Fleisch auch eine Kostenfrage ist.

    • Beno sagt:

      Mit ungesund spricht man mehr von Spätfolgen, lieber Tom…..Darmkrebs, Rheuma, Aderverkalkung, erhöhte Harnsäure, Artrosen usw. …kurzum, nicht gemütliche Dinge

    • alien sagt:

      Wo Du Recht hast. Ich esse selten Fleisch.

  • ka sagt:

    Es ist wie immer eine Frage des Masses: Monokulturen von Getreide oder Früchten, mit Unmengen von Dünger und Pestiziden behandelt, Wälder gerodet, Urvölker vertieben, Gentech – Weizen etc. etc. Auch vegetarisch Essen ist nicht einfach!! Deshalb kommt es gar nicht drauf an ob vegetarisch oder mit Fleisch, Huptsache wir schauen woher das Essen kommt, wie es produziert wird und wir essen in Massen!!

  • Bob sagt:

    Ich bin Vegetarier aber esse ab und zu Fisch. (nicht konsequent ich weiss, aber ein lausiger Schritt ist besser als keiner). Ich ass aber vorher ca. 30 Jahre lang Fleisch und auch genügend. Ich verurteile die Fleischesser nicht und ich will ihnen das Fleisch auch nicht wegnehmen. Was mich vielfach stört ist der Umgang mit den Tieren und das Paradoxon der menschlichen Rasse. Den eigenen Hund oder die Katze zu essen ist ecklig, aber ein Sau, die ja ein intelligentes Haustier ist, isst man ohne Eckel. Totes Fleisch ist totes Fleisch, kein Unterschied. Aber jeder muss selber damit klar kommen!

    • ka sagt:

      Das stimmt nicht ganz, in unserer Kultur essen wir eigentlich grundsätzlich nur Fleisch von vegetarischen Tieren. Das hat den Grund, dass die Verunreinigung in der Nahrungskette zunimmt. Deshalb ist es pervers, wenn wir unsere Nutztiere mit Fleischmehl füttern, und somit aus den vetgetarischen Tieren Fleischfresser machen!

      • tststs sagt:

        @ka vielen Dank für den erhellenden Moment. Mir ist bis dato noch nie aufgefallen, dass wir nur Vegis essen 🙂
        Wissen Sie noch mehr dazu? Woher das kommt? Religion?

      • Radagast sagt:

        naja, nichts gegen ein zartes hundeli, auf appenzeller- oder bündner-art zubereitet…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Stimmt genau! Damit fing BSE an. Ich war damals schockiert, als ich erfuhr, dass Vegetarier Fleischmehl zu fressen bekommen. Ich ass schon damals fast ausschliesslich Rindfleisch, Natura Beef, wenn ich mal Fleisch ass, im Glauben, gesundheitlich und ethisch auf der sicheren Seite zu sein. 1990 hörte ich auch damit auf, für viele Jahre.

        Heute abend kommt im Kassensturz ein Beitrag über Pouletfleisch, das antibiotikaresistente Keime aufweist. D.h., im Fall einer Ansteckung wird man im schlimmsten Fall daran sterben.

      • tststs sagt:

        Jup Pippi, den hab ich beim heutigen Blog auch ständig im Hinterkopf…

    • Nala sagt:

      Toter Broccoli ist auch toter Broccoli. Alle schreien auf wegen den armen Tieren, als ob das Gemüse nichts fühlt. Es wächst, reckt sich zur Sonne, also lebt es. Und was machen wir? Wir schneiden es ab. Ganz schlimm dann noch in Monokultur gehaltenes Gemüse.

  • Hans Huber sagt:

    Ich esse gerne Fleisch aber mit Mass, eben wie erwähnt dann lieber ein Bio-Steak (es schmeckt auch besser…) aber ich esse auch mal selber fleischlos zur Abwechslung.
    Finde es immer wieder lustig wenn Vegetarier in einer Reisegruppe mitreisen z.B. in China oder in Mexico.Die futtern dann aus dem Laden Chips und Co. während wir die feine lokale Küche geniessen.
    Es sind vor allem die Frauen die Vegi sind! Ich bin froh, wenn ich eine Frau kennenlerne, die nicht Vegi ist und auch mal gerne zusammen was auf dem Balkon grilliert. Mit einer reinen Vegetarierin könnte ich nicht zusammenleben.

    • Bob sagt:

      Man kann sehen dass sie sich gar nicht informiert haben. Meine Eltern grillieren fast immer wenn ich bei Ihnen auf Besuch bin, und ich bekomme immer etwas vegetarisches vom Grill. Es gibt diese Quorn oder auch Käse Produkte die man sehr gut grillieren. Uebrigens kann man auch herrlich eine grossen Zucchetti, Auberginen und andere Sachen grillieren. Man sollte sich einfach zu erst informieren bevor man Ausreden sucht. Aber sie schneiden noch etwas anderes an. Seit meinen 8 Jahren Fleischloses essen ist mir eines aufgefallen. Vegetarier sind toleranter Fleischesser gegenüber als umgekehrt!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, wahrscheinlich nerven sich die Carnivoren, weil sie wissen, dass ein hoher Fleischkonsum durch nichts zu rechtfertigen ist. Mit hoch meine ich mehrmals pro Woche, dann gibt es noch die, welche mehrmals pro Tag Fleisch essen, am Morgen Aufschnitt, am Mittag ein Steak und am Abend ein Wurst.

      • Wildkatze sagt:

        Bob, so ist es! Es sind immer diejenigen, die mit untauglichen Argumenten versuchen, ihr Verhalten zu rechtfertigen, die aggressiv werden. Gilt auch für die patriarchalen Herrscher-Typen. Aber damit will ich jetzt nicht schon wieder anfangen…

      • Sportpapi sagt:

        Man kann. Aber herrlich ist in diesem Zusammenhang eher übertrieben.

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, darauf warte ich seit langem: Definieren Sie mal das Wort „herrlich“.

      • Erich sagt:

        Komische Vorstellung: Feiner Rotwein und ein Quorn-Steak. Aber jedem das seine (womit die These in ihrem letzten Satz widerlegt wäre).

      • Wildkatze sagt:

        Ich kann durchaus einen alten Bordeaux auch ohne Fleisch geniessen. Haben Sie damit etwa ein Problem? Zu echtem französischen Camembert (nein, ich meine nicht den in der runden Schachtel aus dem Supermarkt!) z.B. schmeckt ein solcher Wein vorzüglich.

  • Max Beber sagt:

    Es hat einen einfachen Grund, warum die meisten Menschen nicht ohne Fleisch können, selbst wenn sie wollen: Der Mensch hat neben dem Geschmackssinn süss, sauer, bitter, salzig auch einen um besonders proteinreiche Nahrung zu erkennen – Stichwort „Umami“. So man auch mal Hunger auf etwas süsses oder salziges hat, dürfte das Verlangen nach proteinreicher Nahrung, die „Umami“ ist, den Fleischhunger anfeuern.

  • Maya sagt:

    Das Problem ist ja nicht der Fleischkonsum, sondern die vielen Menschen, welche alle Fleisch essen wollen. Also würde man besser die Weltbevölkerung dezimieren statt auf Fleisch zu verzichten. Ich bin jedenfalls nicht bereit, Vegi zu werden nur damit noch mehr Menschen diesen Planeten besiedeln können. Der Mensch ist von Natur aus bestimmt kein Vegetarier, das ist ja schon am Gebiss erkennbar… Hauptsache man achtet auf eine tiergerechte Haltung und begegnet den Tieren mit Würde, bevor man sie isst. Fressen und gefressen werden ist nun mal natürlich…

    • Mégé Eff sagt:

      …und von wem wird denn die Maya gefressen?

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Dürfen eigentlich alte Menschen ohne Zähne (künstliches Gebiss) immer noch Fleisch essen, Frau Maya? Diese Steinzeit-Argumentationen sind peinlich im 21. Jahrhundert ! Und dass Vegetarismus dazu führen würde, dass noch mehr Menschen diesen Planeten besiedeln…. reiner Argumentations-Notstand. Gehen Sie doch mal in einen Schlachthof – dort sehen Sie dann, wie man den Tieren mit Würde begegnet !

  • Valeria sagt:

    Vor allem bei weiblichen Teenagern, die plötzlich dem Vegetarismus verfallen, würde ich vorsichtig sein. Bei uns war das damals so, dass wir auch alle irgendwann kein Fleisch mehr gegessen haben, aber primär aus „figurtechnischen“ Gründen. Die wenigsten Eltern haben sich die Mühe gemacht, ein kalorienäquivalentes vegetarisches Menü auf den Tisch zu zaubern. Natürlich haben uns die Tiere schon auch Leid getan, man beginnt in dem Alter ja auch vieles zu hinterfragen, aber primär war der Umweltgedanke eher Ausrede… 😉

  • Pascal Sutter sagt:

    Wenn man nicht jeden Tag Fleisch „frisst“, dies von der Knospen-Metzgerei kauft, und sich beim Kochen so richtig hineinsteigert dass das carré sensationell wird — dann muss man sich keine Vorwürfe machen.
    Ich verabscheue vegetarische und veganische Dogmatiker.

    • Marcel Mertz sagt:

      Die Frage ist, ab wann jemand in moralischen Dingen ein „Dogmatiker“ ist. Wenn Sie z.B. die Position vertreten, dass Mord grundsätzlich falsch ist, sind Sie dann bereits dogmatisch, wenn Sie einen Fall von Mord, die Begünstigung von Mord oder das Nicht-Sanktionieren von Mord moralisch verurteilen? Sobald man versteht, dass bei Vegetarismus aus moralischen Gründen hier eine Analogie vorliegt – es eben als unmoralisch betrachtet wird, Tiere für die Fleischproduktion zu töten und/oder das zu unterstützen -, kann man m.E. nicht mehr glaubhaft von „Dogmatismus“ sprechen.

      • Marcel Mertz sagt:

        (Ich würde sagen, „Dogmatismus“ wäre dann nicht das blosse Haben und Vertreten dieser moralischen Überzeugung, sondern eine ideologische Blindheit gegenüber anderen Ansichten und Argumenten – keine Diskursoffenheit mehr -, gepaart mit einem gewissen „missionarischer Eifer“ und einer a priori-Verurteilung aller Andersdenkenden o.Ä..Aber auch wenn man nicht „dogmatisch“ ist, kann und darf man m.E. zu seinen moralischen Überzeugungen stehen, v.a. dann, wenn man sie argumentativ ausweisen kann und aufzeigt, dass eine Reflexionstätigkeit damit verbunden gewesen ist).

      • marie sagt:

        heisst das in dem fall, dass die, die tiere essen nach ihrer vegi-theorie mörder sind?

      • Marcel Mertz sagt:

        Nicht nach meiner Theorie, sondern gemäss den moralischen Überzeugungen bzw. der Ethik bestimmter Vegetarismus-Positionen – ja, in der Tat. Wenn ein Tier denselben oder wenigstens vergleichbaren moralischen Status aufweist wie ein Mensch, dann ist das Töten eines Tieres – ausserhalb von Notwehr oder Kriegszustand (den wir mit Tieren jedoch nicht haben können) – Mord. Oder allerwenigstens moralisch problematisch.
        (Übrigens bin ich kein Vegetarier, nehme aber die ethischen Herausforderungen des Fleischkonsums ernst und kann daher auch die Gedanken von Frau F. persönlich gut nachvollziehen).

      • marie sagt:

        na ja, dann kann ich herrn sutters haltung hervorragend nachvollziehen – ich werde nicht gerne in den gleichen topf wie mörder geworfen. und bin deshalb moralisch ganz bestimmt nicht verweflicher als vegis, die aus moralisch ethischen gründen kein fleisch essen. denn laut dieser tagung haben selbst pflanzen eine würde…
        http://www.ekah.ch/de/dokumentation/veranstaltungen/die-wuerde-der-kreatur-bei-pflanzen/index.html

      • Marcel Mertz sagt:

        @Marie: Wofür diese Forschergruppe damals auch den Ig-Nobelpreis gewonnen hat (also den „Gegen“-Nobelpreis, für unsinnige Forschung u.Ä.). – Die „Würde der Kreatur“ ist m.E. ausserhalb theologischer Zusammenhänge kein konsistentes Konzept, und die säkularen ethischen Positionen, die für einen moralischen Selbstwert für Pflanzen benötigt werden (wie sog. Biozentrismus oder evtl. Ökozentrismus) haben philosophisch betrachtet einige Begründungsdefizite, weshalb ich diese Ansicht nicht teile.

      • marie sagt:

        …trotzdem. wer a sagt muss auch b sagen. den pflanzen würde abzusprechen, bedeutet ua auch gvo, ohne schlechtes gewissen (oder es wird zumindest ausgeblendet), was va veganer nicht allzusehr ihr weltbild belastet, aber dafür umso mehr die soja- und maisproduktionen in südamerika – aber hauptsache wir ernähren uns „gesund“, fleischlos eben. schliesse mich herrn sutters haltung einmal mehr an – dogamitsch werden wir fleischesser als (massen)mörder bezeichnet.
        (ja in der projektleitung dieser studie flossen tränen wegen dem ig-nobelpreis, aber was soll’s, ich fand’s lustig)

      • Marcel Mertz sagt:

        @marie: Das verstehe ich nicht ganz mit dem „a sagen muss auch b sagen“. Ein Vegetarier kann doch konsistenterweise nur Pathozentrist sein (d.h. die Position vertreten, dass nur leidensfähige Entitäten moralischen Schutz geniessen, also v.a. die von uns für den Fleischkonsum genutzten Tiere), er muss nicht Biozentrist sein (d.h. die Position vertreten, dass alle Lebewesen moralischen Schutz geniessen, inkl. Pflanzen). Wenn er letzteres wäre, dann hätte er in der Tat ein Konsistenzproblem (weshalb ich aboluten, d.h. nicht-abgestuften Biozentrismus auch unhaltbar finde).

    • Hanspeter Niederer sagt:

      „Ich verabscheue vegetarische und veganische Dogmatiker.“ Tönt etwa gleich absurd wie „ich verabscheue Gegner der Todesstrafe“.

    • Pascal Sutter sagt:

      Dazu folgendes: Ich lasse mich auf keine moralische Diskussion ein wenn es um meine Ernährung geht. Ich vertrete den Standpunkt dass man den Fleischkonsum eindämmen muss, denn das Problem der Tierfabriken und der artgerechten Haltung kann man nur über das Konsumverhalten/den Geldbeutel steuern. Wie übrigens alle Wohlstandsprobleme im Zusammenhang mit Nahrungsmittel.
      Was gibt einem Nicht-Fleischfresser das Recht, mich als Mörder oder vefechter der Todesstrafe hinzustellen? Nichts. Ich habe diese Argumente alle zur genüge gehört.

      • Pascal Sutter sagt:

        Sobald jemand beim heutigen Thema nur seinen Standpunkt als den einzigen, wahren vertritt ist keine Diskussion und keine mehrheitsfähige Lösung in Aussicht sondern nur ein Grabenkrieg. Bei diesem Thema gewinnt keine Seite.

      • Marcel Mertz sagt:

        @Sutter: Das ist keine Frage von „Recht“ – oder allenfalls müsste man auf Ihre Frage nach dem Recht antworten: Das Recht auf Meinungs- und Redefreiheit -, sondern es geht genau um das, was Sie offenbar auch fordern: Diskursoffenheit (was aber schon auch etwas im Widerspruch zu „Ich lasse mich auf keine moralische Diskussion ein“ steht). Wenn Sie aber Vegetarier alleine deshalb ablehnen, weil sie einen anderen moralischen Standpunkt und andere Argumente als Sie vertreten, scheint sich das doch auch nahe an einem Dogmatismus zu bewegen – nach Ihrem eigenem Kriterium!

      • marie sagt:

        tja herr mertz. ich glaube hr sutter hat wie viele andere keine lust vom gegenüber als mörder wahrgenommen zu werden. vegi/veganer diskussionen sind dual. und das lässt in der tat keine diskussion zu. ganz einfach.

      • Marcel Mertz sagt:

        @marie: Natürlich wird niemand gerne als Mörder bezeichnet, vermutlich nicht mal einige derjenigen, die als Mörder zweifelsfrei verurteilt wurden. Die Frage ist doch aber, wer in der Debatte richtig liegt, wer die besseren Argumente hat – nicht, ob man gerne als Mörder bezeichnet wird oder nicht. Den anderen als Mörder zu bezeichnen, da stimme ich zu, ist für einen offenen Diskurs nicht hilfreich, aber philosophisch nun mal schlicht konsistent, wenn man diese Position vertritt. Die Aufgabe desjenigen, der die andere Position vertritt, ist aufzuzeigen, weshalb das nicht stimmt usw.

      • marie sagt:

        herr merz um was geht es hier eigentlich? argumente für was? einig sind sich ja die meisten, dass wir zu viel fleisch konsumieren, aber ist es in der tat ziel, vegis als heilige hinzustellen und die fleischfresser als mörder? (überspitzt formuliert) soll doch vegi werden wer will, und die die fleisch essen wollen, sollen doch einfach. und kommen si emir nicht mit gesund… ich hab’s icht mit gesund. die einen sterben gesund, die anderen nicht. aber sterben tun wir alle!

      • Pascal Sutter sagt:

        Argumente mit einem moralischen oder dogmatischen Unterton führen zu einer Gut/Böse Auseinandersetzung. Und diese Auseinandersetzungen führen zu Stillstand oder Krieg. Also muss man Argumente verwenden welche neutral und auf Fakten basieren.
        Die Kenntnisse welche ich mir über das heutige Thema angeeignet haben sind jene die ich oben beschrieben habe: Verändern des Konsumverhaltens.

      • Pascal Sutter sagt:

        Da sie einen Philosophischen Background haben können Sie mir bestimmt folgende Frage beantworten: Welche moralische Grundhaltung im Bezug auf Fleisch essen ist die Richtige/allgemein gültige?

      • Pascal Sutter sagt:

        Wikipedia: „Moral bezeichnet zumeist die faktischen Handlungsmuster, -konventionen, -regeln oder -prinzipien bestimmter Individuen, Gruppen oder Kulturen.
        So verstanden, sind die Ausdrücke Moral, Ethos oder Sitte weitgehend gleichbedeutend und werden beschreibend (deskriptiv) gebraucht. Daneben wird mit der Rede von Moral auch ein Bereich von praktischen Urteilen, Handlungen oder deren Prinzipien (Werte, Güter, Pflichten, Rechte) verbunden. Eine so verstandene Unterscheidung von Moral und Unmoral ist nicht beschreibend, sondern bewertend (normativ).“

      • Marcel Mertz sagt:

        @marie: Grundsätzlich um die Argumente, ob es moralisch richtig ist, Tiere zu töten und zu verspeisen oder nicht. Damit hängen aber natürlich noch ganz andere Fragen und Argumente zusammen: Haben Tiere einen moralischen Selbstwert? Sind sie nur wertvoll, weil sie für uns wertvoll sind? Muss man Fleischkonsum reduzieren, weil wir uns selber damit schaden oder weil wir anderen moralisch geschützten Wesen schaden? (Die Gesundheitsdebatte wäre noch eine weitere, auf die wollte ich gar nicht erst eingehen, da ich die höchstens unter Public Health-Perspektive als moralische Debatte verstehen kann).

      • marie sagt:

        ich verstehe ihre haltung durchaus, aber wieso nur bei tieren und nicht die gleichen oder ähnlichen fragen bei pflanzen und pilze? und wozu diese fragen?
        wir sind uns einig, es wird zuviel fleisch konsumiert. es geht auch mit weniger. aber wir konsumieren auch zuviel mais, zuviel soja, weil wir aus nahrungsmitteln dann auch noch biosprit machen usw. ich sehe ihre fragen eher im zusammenhang, moralischer aspekt der verteilung, andere verhungern, wir machen aus nahrungsmitteln sprit. wir essen zuviel fleisch und anderswo hat man nicht mal ein stück brot täglich. aber fleischesser verdammen?

      • marie sagt:

        ok meine letzte frage war überspitzt formuliert. aber letztendlich führt diese duale diskussion in eine sackgasse, sie moralisiert was wir essen, aber eigenltich sollte man sich eher fragen viewile brauchen wir? denn viel zu viel an nahrungsmitteln wird fortgeschmissen.
        (und unter uns, wenn die theorie von würde/kreatur/also auch pflanzen, gvo vernichtet, dann ist mir dieses mittel alleweil recht, denn ich finde klonen und gvo dann definitiv unethischer als tiere zu essen)

      • Marcel Mertz sagt:

        @sutter#1: Es stimmt natürlich, dass moralische Debatten mit „Gut/Böse“ (modern gesprochen: moralisch richtig/falsch) zu tun haben – das machen sie eben zu *moralischen* Debatten, damit zu Debatten darüber, was man tun und nicht tun soll (grob gesprochen).
        Wenn Sie „neutral“ und „faktenbasiert“ sagen, stimme ich Ihnen solange zu, wie Sie damit nicht meinen, dass moralische Debatten (oder dann wohl eher: ethische) weder neutral noch faktenbasiert sein können. Der Punkt ist aber, dass man ethisch nicht argumentieren kann ohne auf moralische Werte, Normen oder Prinzipien Bezug zu nehmen.

      • Marcel Mertz sagt:

        @sutter#2: Wenn Sie z.B. die Überzeugung vertreten, niemand dürfe sich darin einmischen, was man isst, dann ist das auch eine ethische Argumentation (der Wert dahinter vermutlich die individuelle Freiheit, und die Norm eine Autonomie-Respekt-Norm; und damit vertreten Sie bereits eine bestimmte ethische Position). Dass man bei angewandt-ethischen Argumenten relevante Fakten berücksichtigen muss, sollte sich fast von alleine verstehen (ich weiss, dass es das nicht immer tut). Neutralität/Objektivität zeigt sich darin, dass man a) transparent ist bezüglich der Werte/Normen und b) diskursoffen.

      • Marcel Mertz sagt:

        @Sutter#3: Auf Ihre Frage, welche moralische Grundhaltung die allgemeingültige ist, kann ich Ihnen normativ keine letztgültige Antwort geben (und deskriptiv müsste man soziologische Untersuchungen anschauen) – *deshalb* muss es ja diskutiert werden. Über moralische Sachverhalte, die unkontrovers sind (wie z.B. dass Vergewaltigung moralisch falsch ist), muss man nicht ethisch diskutieren, sondern nur bei jenen, bei denen unklar ist, ob die gegenwärtigen/überkommenen Orientierungen (immer noch) richtig sind. Und diese Diskurse müssen wissenschaftlich und gesellschaftlich geführt werden.

      • Marcel Mertz sagt:

        @sutter4: Aber man kommt einer Antwort m.E. nicht näher, indem man Argumente und Erwägungen der Gegenseite (oder einer dritten Seite) im Vorneherein ausschliesst (natürlich gilt das genauso für überzeugte Vegetarier), und auch nicht, in dem man so tut, als ob die Frage keine ethische Frage wäre (keine Frage danach, was zu tun richtig ist), oder sich auf die Mittel-Zweck-Frage (mit welchen Mittel y kann Zweck x am besten erreicht werden?) beschränkt, welche eben den Zweck bereits voraussetzt (z.B. dass es richtig ist, Fleisch zu essen, und nur die ökologischen Folgen beachtet werden müssen).

      • Marcel Mertz sagt:

        @marie: Natürlich können Sie Fleischkonsum auch unter dem Aspekt der Verteilungsgerechtigkeit usw. betrachten und diskutieren (auch das m.E. durchaus ein wichtiger Aspekt). Das aber klammert von Anfang die Frage aus, ob Tiere um ihrer selbst willen zu schützen sind, ist also rein anthropozentrisch orientiert (nur auf das Wohl der Menschen, direkt oder indirekt, bedacht) – und ignoriert daher von Anfang an die Argumente des moralischen Vegetarismus. Wenn Tiere töten moralisch genauso problematisch ist wie Menschen töten, dann ist es mit „weniger Tiere töten, besser verteilen“ nicht getan.

  • tommaso sagt:

    Zuviel ist immer schlecht, aber ganz ohne? Das hätte die Gattung Mensch wohl nicht überlebt. Übrigens gibt es kein „Naturvolk“, wie man früher sagte, also keine Indigenen, die auf Fleisch verzichten. Hab mal von einer US-Farmerin gelesen, die indianische Erntehelfer beschäftigte. Ohne Fleisch lief da gar nichts…

    • Marcel Mertz sagt:

      Das mag durchaus historisch so gewesen sein, aber heute haben wir zumindest in den sog. Wohlstandsgesellschaften prinzipiell die Möglichkeit, auch ohne Fleisch zu existieren, oder wenigstens ohne den Grad an Massentierhaltung und -schlachtung (mit all seinen ethischen und ökologischen Folgen), den wir gegenwärtig haben – und darum geht es. Aus der Prämisse „Früher war es so“ oder „Früher musste es so sein“ alleine kann nun mal nicht auf die Konklusion „So muss es auch heute sein“ geschlossen werden. Die Verteidigung von Fleischkonsum muss systematisch, nicht historisch erfolgen.

    • Wildkatze sagt:

      tommaso, so ein Unsinn kommt zusammen, wenn man alles, was man so hört, nachplappert. Schauen Sie mal hier nach, was da so steht über Mammutkoteletts und Säbelzahntigergulasch.

      http://www.sueddeutsche.de/wissen/urzeit-diaet-gruss-aus-der-steinzeitkueche-1.1013954

      • tststs sagt:

        Aber auch dieser Artikel räumt ein, dass der Mensch früher schon Fleisch ass (und da es bedeutend schwieriger zu bekommen und behalten war, als Getreide, Früchte etc. ist es auch nicht erstaunlich, dass wir mehr anderes assen; das hatte bestimmt nicht viel mit dem Ethikdenken des Menschen gegenüber den Tieren zu tun)…
        Ausserdem gibt es zahlreiche Wissenschaftler, die die These unterstützen, dass gerade der Fleischkonsum dazu beigetragten hat, um es mal platt auszurücken:, dass unsere Hirne leistungsfähiger, der Unterschied zu anderen Primaten grösser und wir so eigentlich Mensch wurden…

      • Wildkatze sagt:

        Dazu kommen noch viele weitere Aspekte: Es ist eine Sache, hin und wieder einmal ein Tier in der freien Wildbahn zu erlegen und dieses zu essen, wie es wohl unsere Vorfahren getan haben, aber es ist eine gaaaaanz andere Sache, Tiere in Massenhaltungen industriell zu erzeugen, diese unter unglaublichen und verabscheuungswürdigen Verhältnissen aufwachsen zu lassen, sie brutalstens maschinell zu ermorden oder sie auch noch zusammengepfercht unter quälerischen Verhältnissen, die für viele dieser Tiere einen elenden Tod bedeuten, durch ganz Europa zu karren. Vom Antibiotikaproblem mal abgesehen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        High 5, Wildcat!

        Das ist genau das Problem, durch den übermässigen Fleischkonsum lief alles aus dem Ruder. Wenn wir den Fleischkonsum auf einen Viertel der jetzigen Menge runterbringen würden, wäre schon sehr viel gewonnen. Es geht nicht um Extremismus, sondern um Masshalten. Aber wenn eine vollständige Mahlzeit für viele Fleisch beinhalten MUSS, geht das natürlich nicht. Dazu ist Fleisch im umliegenden Ausland viel zu billig! Bei einer Vollkostenrechnung kann das nicht aufgehen.

      • tststs sagt:

        Ja natürlich, da haben Sie recht. Dort beginnt halt die Selbstverantwortung. Ich will auch kein Fleisch essen, dass unter Stress „produziert“ wurde, da kann ich effektiv gleich in Karton beissen! Aber eben, es geht auch anders, und da finde ich es ehrlich gesagt, weniger schlimm (im Sinne von Verrat an der Natur) ein Tier zu verspeisen, das aus dem Nachbarkanton kommt, als mir meine Max-Havelaar-Ananas reinzuschieben, die zuerst um die halbe Welt gereist ist… (ganz abgesehen von deren Produktionsbedigungen….)

      • tststs sagt:

        @Pippi: Masshalten und, wie ich an anderer Stelle geschrieben habe, die Tiere vollwertiger ausnutzen. Nicht die Nase rümpfen, wenn man hört, dass die Wurst aus Innereien, Hirn und Augen gemacht ist… schmecken tuts bei guter Würzung trotzdem…

      • Wildkatze sagt:

        Na dann, guten Appetit bei Augen, Hirn und Innereien. Wer sowas mag….

      • Wildkatze sagt:

        tsts, woher kommt denn die Ananas, die Sie essen? Züchten Sie die im eigenen Garten?

      • tststs sagt:

        @WK: ähhh nein! Sind Sie ehrlich nicht fähig, meine Post zu lesen? Kommt da nicht deutlich heraus, dass ich es nicht gut finde Ananas zu essen?
        Mein Beitrag an die Natur: ich versuche möglichst nichts zu essen, dass weiter als aus einem Nachbarland kommt… exotische Früchte sind daher eher tabu, aber nicht gänzlich…

        Wobei ich gerade gestern „gelernt“ habe, dass der Apfel im Winter besser aus Neuseeland kommt (also Energietechnisch), als wenn es ein CH-Apfel wäre, der seit einem halben Jahr in einem Kühlhaus lagert…

  • Tomas sagt:

    Ich würde sicher nicht aufhören Fleisch zu essen, nur weil meine Kinder irgendwo etwas aufgeschnappt haben. Halt etwas mehr Salat dazu, wa soll’s.
    Aber das Bild ist gut.
    So sind wir eben 🙂

    • Thomas1 sagt:

      Sie können ja weiterhin Fleisch essen. Aber ich hoffe, Sie zwingen deshalb Ihre Kinder nicht, trotzdem Fleisch zu essen, obwohl sie es nicht möchten.

  • Markus sagt:

    Auch unser Sohn verkündete einst, er sei jetzt Vegitarier. Spätestens im Sommer beim Picknick am Waldesrand mit einer Bio-Bauernwurst von nachbarlichen Hof auf dem Grill, war der Vorsatz geschichte. Ach ja, der liebe WWF (bin sogar Mitglied) und seine Anti-Fleisch-Kampagne; wichtiger scheint mir, was für Fleisch man konsumiert. Wir kaufen unser Fleisch vom nachbarlichen Biohof (Rind/Kalb/Schwein/Poulet) und aus innerfamiliären Produktion (Lamm) und nicht aus südamerikanischer Massenproduktion. Zudem; ohne Rind- und Kalbfleisch (und dessen Konsum), gibt es keine Milchprodukte.

    • Benno Gerber sagt:

      Bingo! Darum sollte man sich ja auch vegan ernähren und nicht vegetarisch.

      • adlerauge sagt:

        da genussmensch ist mir die vegane ernährung zu sehr eine einschränkung. ausserdem habe ich weder zeit, noch lust, mich immer dermassen tief mit dem thema auseinanderzusetzen.

        dehalb hat man als kompromiss (gesundes mittelmass) noch die wahl, entweder vegetarier, flexetarier (vegi mit gelegentlichem/saisonalem fleischverzehr) oder moderater carnivore zu sein.

    • adlerauge sagt:

      wichtig ist nicht nur, WAS für fleisch gegessen wird, auch WIEVIEL davon verzehrt wird. was ist schleht daran, dass ein stück fleisch etwas besonderes ist, welches nun mal nicht jeden tag auf den tisch kommt? klar, die heute vorherrschende ich-will-alles-und-zwar-sofort mentalität erschwert dies natürlich.

      ich bin nicht vegi, esse aber massvoll fleisch.

      • Markus sagt:

        Dem Stimme ich vollumfänglich zu, neben dem was ist das wie viel genauso wichtig. Leider sind die länge der Posts beschränkt 😉

  • Gustl sagt:

    Das Plakat des Restaurants „Keimling“ mag zwar pointiert daherkommen, trifft aber doch nicht den Punkt. In der Abfolge müsste der Mensch den Wolf fressen. Die Wildsau tut’s für ihn nicht ……..

  • xyxyxy sagt:

    so Artet sich die neue Religion, der Religionslosen: Hauptsache man hat ein schlechtes Gewissen und fühlt sich als Sünder
    – ich kann das ehrlich gesagt nicht nachvollziehen Frau F.
    Essen sie doch Fleisch! Sie kaufen Biofleisch und sorgen dafür, dass ihre Kinder wenigestens ab und zu noch eine Kuh auf der Wiese sehen. Wären alle Schweizer Vegetarier, unsere Kinder wüssten gar nicht mehr was Nutztiere sind. Und zu glauben, sie könnten mit Gemüseessen die Welt retten oder das Klima beeinflussen ist absurd.

    • Radagast sagt:

      ja, natürlich: wer sich mit z.b. mac donalds ernährt, der weiss noch, wie eine kuh aussieht. ganz im gegensatz zu einem kind, dass kein fleisch mehr isst, weil ihm das tier leid tut…

      • xyxyxy sagt:

        Ja sie alter Zauberer. Sie müssen schon etwas genauer nachdenken, das würde ich von einem Zauberer erwarten.
        Tiere würden verschwinden, wenn wir sie nicht mehr für uns nutzen. DAs ist ja auch das CO2 Argument. Kühe belasten das Klima. Lebende Kühe. Isst man sie nicht mehr, gibt es sie auch nicht mehr. Hat gar nichts mit McDonalds zu tun.

      • Radagast sagt:

        ach so, haha, ja, die gefahr dräut tatsächlich am horizont: dass die ganze schweiz vergetarisiert wird… momoll, eine bevölkerung, die sich pro kopf und jahr fast 55 kg fleisch reinhaut (tendenz steigend), die steht in gefahr, geschlossen zum vegetarismus überzutreten.
        und noch was: die tiere, die im big mac landen, die werden sie auch käumlichst auf der weide sehen.

      • Andreas Kaufmann sagt:

        Kühe sterben aus, wenn sie nicht mehr gegessen werden? Ach ja? Sie vergessen: Vegetarier essen viel Käse und nehmen Milch zu ihrem Müesli. Alles klar, Zaubermeister xy?

      • xyxyxy sagt:

        Nun ich weiss es nicht Herr Zauberer. Aber ich hab ja auch nicht vom Mc geschrieben. Ich habe Frau F. geantwortet. Lesen sie genau nach, was ich geantwortet habe, da ging es um Biofleisch.
        Zudem geht es ums Prinzip, nicht um die Wahrscheinlichkeit. WEnn Fleischessen eine Sünde ist und wenn wir alle aufhören sollten Fleisch zu essen, dann gäbe es eben keine Nutztiere mehr, die Menschen herzig finden könnten. So ist die Realität.
        Glaubenssätze müssen zu Ende gedacht werden. Und dass man auf Fleisch essen ganz verzichten sollte, wie es die Gewissensgeplagte Frau F. glaubt, ist ein Glaubenssatz.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Beim Gemüse- und Getreide essen geht es darum, Tiere zu retten und gesund zu bleiben. Nur so als Info für jemanden, der scheinbar erst zu denken beginnt….. Bei monotheistischen Religionen geht es um Wahnvorstellungen von Religionsgründern, bei Vegetariern und Veganern um Mitgefühl für real existierende leidensfähige Mitgeschöpfe.

      • xyxyxy sagt:

        Herr Niederer – viel Denkleistung zeigen sie aber nicht gerade mit ihrer Antwort, die keine ist. Nicht einmal im Ansatz antworten sie auf mein Argument. Offenbar haben sie eine Hörblockade.
        Unter ihr seltsamer Ausflug zu monotheistischen Religionen ist geradezu lächerlich. Menschen haben schon immer Fleisch gegessen, auch Polytheisten und Naturvölker. Gebote zu zeremoniellen Fleisch essen, haben letztlich einen sozialen Hintergrund und hygienische Aspekte (die für damalige Wüstenvölker evt. überlebenswichtig waren).
        Also zuerst mal Denkarbeit beweisen, bevor man andere anschwärzt.

      • Marcel Mertz sagt:

        Ich denke, ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Argument von Hr. Niederer und Ihnen, xxyxy – und vielleicht auch eine Quelle des möglichen (gegenseitigen?) Missverstehens -, ist der, dass Hr. Niederer von Anfang an (implizit) Tieren einen intrinsischen moralischen Wert zuschreibt (einen Wert unabhängig dessen, was Tiere in Bezug auf Menschen wert sind) und Sie (anscheinend) von Anfang an (implizit) einen instrumentellen Wert (etwas hat nur Wert insofern es für den Menschen einen Wert hat). Wenn Tiere einen moralischen Selbstwert haben, wird damit jedes instrumentelle Argument ausgehebelt.

      • Hanspeter Niederer sagt:

        @xyxyxy : Sie haben Fleisch-Abstinenten in die Ecke der Sekten gestellt, oder ? Sie haben gesagt, die Vegetarier dächten, sie könnten die Welt retten, oder ? Darauf habe ich geantwortet ! Im Übrigen finde ich das Wort „Nutztier“ eine Frechheit und eine Beleidigung dieser unschuldigen Tiere, die zur Befriedigung der Gaumenlust des Homo sapiens gequält und am Schluss unter barbarischen Umständen im Schlachthof ermordet werden. Das Wort „Mord“ in diesem Zusammenhang bringt die Fleischesser aus der Fassung. Zu Recht – wer ist schon gerne ein hinterhältiger Mörder?

      • Marcel Mertz sagt:

        (O.k., nicht unbedingt jedes instrumentelle Argument – dies aber setzt eine Abstufung der moralischen Wertigkeit voraus, d.h. dass Tiere zwar einen intrinischen moralischen Wert haben, dieser aber dennoch geringer ist als jener, der Menschen zukommt; bzw. es hängt dann an den dafür verwendeten Kriterien (z.B. kognitive Leistungsfähigkeit, Bewusstseinsgrad usw.), ob und wenn ja, welche Tiere einen geringeren Wert aufweisen. Problematisch ist dabei, dass mit v.a. kognitiven Kriterien zuweilen auch neugeborene Menschen keinen hohen moralischen Selbstwert mehr besitzen).

    • Bob sagt:

      So einfach ist es nicht. Vegetarier heisst ja nicht gleich keine Tierprodukte, denn das wären die Veganer. Kühe brauchen wir immer noch oderwird Sie der Käse dann direkt aus Getreide hergestellt. Rahm oder die Milch für den Kaffee nur noch aus Soyamilch? Ich bin seit 8 Jahren Vegetarier und ich lebe sehr gesund. Ich erwarte auch von niemanden, dass er auf sein Fleisch verzichtet, aber keiner solln mir sagen ich ernähre mich nicht gesund! Das Problem ist die Menge an Fleisch die verzehrt wird. Vor 40 Jahren gab es für viele 1x Fleisch pro Woche, weil es Luxus war. Das ist der Unterschied

      • xyxyxy sagt:

        ja also – dann können sie diese Argumentationsebene doch gleich von Anfang an verlassen …

        kognitive Selbsttäuschung – schön gesagt – man könnte es auch undurchdachte Selbstbeweihräucherung nennen

    • Julia_2 sagt:

      @ xy: Die Vegetarier essen keine Milchprodukte? Ich hab immer gedacht, das sei für die besonders wichtig…

      • xyxyxy sagt:

        Nein Herr Mertz – ich mag Tiere auch sehr gerne. ABer ich bin Realist. Warum gibt es soviele Kühe in der Schweiz und so wenig Esel? Haben Esel etwa einen weniger hohen moralischen Wert? Eben… wir müssen realistisch denken und Dinge ZU ENDE denken.

      • xyxyxy sagt:

        @Julia – dazu gibt es zwei Dinge. Sehr viele Vegetarier sind sehr wohl gegen Milchprodukte, weil sie die industrielle Nutzung von Tieren ablehnen.
        Und Frau F. gebrauchte das CO2 Argument, dort geht es um LEBENDE KÜHE, welche zu viele Ressourcen verbrauchen und das Klima belasten. Wenn deshalb Fleischverzehr verkehrt sein soll, dann ist es auch der Verzehr von Milchprodukten.
        Alles klar?

      • Marcel Mertz sagt:

        @xyxyxy: Sehen Sie, wenn Sie sagen, „Ich mag Tiere auch sehr gerne“, dann nehmen Sie zumindest grammatisch wieder einen instrumentellen Gesichtspunkt ein: das Tier hat einen Wert, weil wir Menschen es mögen, wertschätzen usw. Das ist eine völlig andere Sichtweise, als dem Tier einen vom Menschen unabhängigen Wert zuzuschreiben. Natürlich sind Sie völlig konsistent, wenn Sie instrumentell argumentieren und sagen, Tiere (die wir schätzen) würden verschwinden, wenn wir keine Nutztiere mehr haben, und damit würde ein Nutzen für uns (z.B. sich an gewissen Tieren zu erfreuen) ebenfalls verschwinden.

      • xyxyxy sagt:

        Herr Niederer – ein guter Freund von mir ist Vegetarier. Alles andere als ein Sektierer. Seine Kinder essen Fleisch und damit hat er kein Problem.
        Ich habe auf Frau F. Gedanken geantwortet.
        – Schlechtes Gewissen trotz massvollem Bio-Fleisch genuss (= Glaubenssatz, jegliches Fleisch essen ist Sünde)
        – Fleisch essen schadet dem Klima, zu hoher CO2 verbrauch (= nicht Fleisch essen, könnte Klima/Welt retten)

        Entschuldigung. Ich vergesse stets, dass viele Menschen einen Text und seine Argumente nicht verstehen und deshalb dann auch sehr argumentspezifische Antworten nicht verstehen.

      • xyxyxy sagt:

        Mertz – ok – sie können wenigstens denken.
        Aber was wollen sie jetzt damit sagen? Meinen sie etwa der gläubige Vegetarier stellt die Tiere nicht in einen Bezug zu sich selbst? Denken sie er wäre völlig ähm… selbstlos? So eine Vorstellung ist reichlich naiv bzw. heuchlerisch.

        Mit dem C02 Argument entzieht man den Kühen sogar die Daseinsberechtigung. …. hmmmm wie deuten sie denn das?

      • Marcel Mertz sagt:

        @xy: Über die Motive von überzeugten Vegetariern kann und mag ich nicht urteilen; wir haben keinen „Gottesblick“ o.Ä. in deren Psychologie. Und ob echter Altruismus möglich ist, ist eine Frage, die noch immer kontrovers diskutiert wird, dazu kann ich auch wenig sagen (ich persönlich tendiere zur Möglichkeit von Altruismus). – Philosophisch halte ich es jedoch für eher unwahrscheinlich, dass Werte unabhängig einer wertsetzenden Instanz existieren können (und eine solche muss gewisse Bewusstseinsleistungen aufweisen); in dem Fall würden sich Vegetarier am Ende in der Tat kognitiv täuschen.

      • Marcel Mertz sagt:

        @xy#2: Das CO2-Argument könnte (oder müsste vermutlich) ein Vertreter intrinsischer Positionen so beantworten, dass sich das Recht auf Leben auf die momentan existierenden Kühe bezieht sowie auf das Recht zukünftiger von uns „produzierten“ Kühe, nicht aber auf die Spezies. Die momentan lebenden Kühe dürfen nicht geschlachtet werden und müssen einen glücklichen Lebensabend erleben, und (!) keine für die Fleischproduktion (oder, wie Sie zurecht sagen, bis zu einem gewissen Grad auch Milchproduktion) gedachten Kühe dürfen mehr nachrücken. Ob damit diese Spezies ausstirbt? Wäre zu überlegen.

    • Wildkatze sagt:

      Mit Religion, xy, hat das alles evtl. schon zu tun, aber nicht in dem von Ihnen dargestellten Sinn. Fleisch – Tierleichen – zu essen könnte schon religiöse Aspekte beinhalten. Der Fleischkonsum kann genauso zur Religion hochstilisiert werden, wie Sie es umgekehrt tun. Die Vegetariervariante allerdings setzt Vernunft und selbstständiges Denken voraus. Das Fehlen genau dieser beiden Eigenschaften beklage ich auch bei den Religionsanhängern.

      • xyxyxy sagt:

        @Mertz – meine Antwort an sie ist nach oben gerutscht
        und über den glücklichen Lebensabend dürfen sie gerne nachdenken – ob das dann wohl moralisch vertretbar ist, wenn man die globalen Gesamtprobleme anschaut? …. hmmm
        und keine mehr Nachrücken ….. hmmm da greifen wir wieder ein und unterdrücken die natürlichen Triebe des Stiers
        … ach lassen wirs bleiben
        aber immerhin, sie können zuhören und denken. Dafür meine Anerkennung. Wir sind anderer Meinung, damit kann ich leben.

      • Marcel Mertz sagt:

        @xy: Sind wir anderer Meinung? Woran machen Sie das fest? Ich habe meine eigene Position hier gar nie gross thematisiert (abgesehen vom Umstand, dass ich es ontologisch problematisch finde, von Werten ohne wertsetzende Instanzen auszugehen). Um was es mir ging, war, aufzuzeigen, dass Ihr Argument und das von anderen (z.b. Hr. Niederer) von implizit (!) gesetzten Grundprämissen ausgehen, die einander gegenseitig ausschliessen; das zu verstehen ist wichtig, um die jeweils andere Position überhaupt diskursiv würdigen zu können, und auch, um selber zu erkennen, was für Überzeugungen man vertritt.

      • Marcel Mertz sagt:

        @xy: Übrigens ist eine kognitive Täuschung etwas anderes als Selbstbeweihräucherung u.Ä. Es bedeutet nämlich, dass man durchaus authentisch (existenziell oder innerpsychisch) ist oder sein kann mit seinen Überzeugungen, aber eben kognitiv nicht erkennt, dass diese Überzeugungen eigentlich auf anderen, bewusst abgelehnten Überzeugungen beruhen usw. Wäre jede kognitive Täuschung (moralisch?) zu verurteilen, wäre auch jeder Fehler im Denken zu verurteilen – das fände ich etwas übertrieben. Die Massnahme gegen kognitive Täuschung ist m.E. ein offener, argumentativer Diskurs, nicht Verurteilung.

      • xyxyxy sagt:

        @Mertz – rein theoretisch richtig gedacht
        aber manchmal muss man auch den Wald bei den vielen Bäumen noch sehen
        Jemand, der Andersdenkende wegen seinen Glaubenssätzen automatisch moralisch abwertet, z.B. sagt: es mangle ihnen an Mitgefühl, sie seien unverständig oder gar Mörder, stehen in einer moralischen Verpflichtung ihre eigenen Glaubenssätze zu hinterfragen, welche sie automatisch zu besseren Menschen machen und die Andersdenkenden automatisch moralisch verurteilen.
        Natürlich ist sich der Heuchler nie bewusst, dass er ein Heuchler ist, das macht die Sache nicht unbedingt besser.

      • xyxyxy sagt:

        Und was meinen Diskurs mit Niederer betrifft – so scheiterte er nicht daran, wie sie meinen. (Danke aber für ihren Rettungsversuch). Niederer war einfach nicht in der Lage zu verstehen, dass ich auf die Argumente von Frau F. geantwortet hatte, bzw. diese ZU ENDE GEDACHT habe.
        Das mit dem NUTZTIER habe ich natürlich bewusst ins Spiel gebracht, weil sich Leute wie Niederer in einer Selbsttäuschung befinden und über diesen Aspekt nicht nachdenken, obwohl die Eselpopulation in der Schweiz sie ja darüber ins Nachdenken bringen müsste.

      • xyxyxy sagt:

        also um es mit ihnen zu sagen: ich führte ja einen offenen und argumentativen Diskurs.
        Das Problem ist nur, dass viele Leute die Argumente schlicht und einfach übergehen und von etwas anderem anfangen zu reden. Sobald sie das Argument nicht erwidern können.
        Aber sonst haben sie natürlich recht und ich stimme ihnen absolut zu.

      • Wildkatze sagt:

        xy, seit wann können Sie denn etwas zu Ende denken? – Wäre mir neu.

      • xyxyxy sagt:

        natürlich ist ihnen das neu – sie sind ja auch nicht in der Lage einem logischen Gedanken zu folgen
        sie sind eine Sprüchklopferin in Macho-Manier, gewiss keine Leuchte, welche ein logisches Argument erkennt und darüber nachdenken kann

  • Denke dass zuerst die eigene Haustierhaltung hinterfragt werden müsste — und nicht der gelegentliche Fleischkonsum der Zweibeiner. Es braucht 0.84 Hektar Land im Jahr, um einen mittelgrossen Hund mit Futter zu versorgen. Im Vergleich, ein Toyota Land Cruiser braucht 0.41 Hektar Land im Jahr (dies beinhaltet die Herstellung des Wagens und 10’000 km im Jahr).

    • Mégé Eff sagt:

      Das ist ja wohl die schrägste Argumentation gegen Haustierhaltung, die ich je gelesen habe. Was sollte denn ein Toyota Land Cruiser auf einer Fläche von ca. 60 auf 70m im Jahr überhaupt tun!? Offroad fahren etwa!? Sie müssten filtrieren, welche Argumente Sie überhaupt nachplappern wollen!

    • Radagast sagt:

      ha, diese japaner! wusste gar nicht, dass die ihre autos wachsen lassen. so ein toyota feld würde ich ja gerne mal sehen…

    • Radagast sagt:

      oder meinen sie, dass es für die aufzucht der fussgänger, die vom toyota land cruiser „verbraucht“ werden, 0.41 ha land braucht?

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Ich weiss – weil diese 0.41 Hektar zufällig in der Wüste liegen und ausgerechnet dort Öl sprudelt……

  • Sportpapi sagt:

    Naja, das sind dann halt die Dispute, die innerhalb einer Familie auszuhalten sind. Die Kinder müssen Helm tragen, weil die Eltern es so wollen. Diese müssen sich dafür vielleicht von ihren Kindern Vorhaltungen wegen dem Fleischkonsum machen lassen. Wobei – bei meinen Jungs deutetet darauf noch gar nichts hin, im Gegenteil. Schlimmer finde ich aber sowieso vegetarische oder sogar veganische Eltern, bei denen auch die Kinder niemals Fleisch (oder Schokolade) erhalten.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Warum schlimm? Ist doch nicht schlimm, seinem Kind seine eigenen Essgewohnheiten mitzugeben. Oder soll es die von Nachbars mitbekommen?

      Das war mal wieder ein typischer Sportler-Post, echt……..

      Als wir ein paar Jahre lang gar kein Fleisch assen, machten sich unsere Nachbarn jeweils einen Spass daraus, meinem Sohn, der damals 5 war, Würste zu füttern, wenn sie grillten, während er draussen spielte. Nicht weil sie wohlmeinend waren, das waren sie sonst auch nie, sondern um mir etwas zu Leide zu tun, aus Intoleranz heraus. Primitive Fleischfresser und Biersäufer halt.

      • Sportpapi sagt:

        Und das ist ein typischer Pippi-Post. Gibt es oder gabe es eigentlich in deinem Umfeld auch Menschen, die nicht alles in ihrem Leben darauf ausgerichtet haben, dir etwas zu leide zu tun, aus Intoleranz?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der Spiegel, 21.05.1990: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13500287.html

        Ausschnitt: „Mikrobiologe Richard Lacey von der Universität Leeds glaubt, daß sich ein weiteres Ausbreiten der Seuche nur noch mit drakonischen Maßnahmen verhindern ließe. Alle britischen Herden, in denen Fälle von BSE aufgetreten sind, so seine Forderung, müßten sofort notgeschlachtet und verbrannt werden. Betroffen wären von der Radikalkur rund sechs Millionen Tiere. Von der Viehzüchter-Lobby wird der Professor seitdem als Outcast verfolgt.“

        Als ich das las, hörte ich radikal auf mit Fleisch essen und kochen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Sportler, die gibt es, viele zum Glück.

        Ich sehe grad, dass ich wohl während etwa 10 J. gar kein Fleisch ass, weil ich schon früh damit aufhörte. Dieser Spiegel Artikel alarmierte mich aufs Höchste und wie wir Jahre später sahen, hatte Lacey mit allem recht, was er befürchtete.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es sind übrigens vor allem die Männer, welche viel Fleisch essen. Auch sonst pfeifen viele Männer auf gesundheitliche Aspekte in der Ernährung. Es ist kein Zufall, dass Darmkrebs bei Männern viel öfters auftritt als bei Frauen. Darmkrebs ist eine der Krebsarten, die durch die Ernährung beeinflusst werden können. Deshalb freut es mich besonders, wenn ich sehe, dass zunehmend auch Buben sehr kritisch sind, was das Fleisch essen betrifft.

      • Radagast sagt:

        Deshalb freut es mich besonders, wenn ich sehe, dass zunehmend auch Buben sehr kritisch sind, was das Fleisch essen betrifft.
        da würde wildkatze ihnen wohl heftig widersprechen: wenn übermässiger fleischkonsum darmkrebs fördert, so müssten buben (=kleine, wertlose misthaufen) doch mit fleisch vollgestopft werden…

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Es ist nicht schlimm, den Kindern die eigenen Essgewohnheiten zu vermitteln. Fragwürdig ist es allenfalls, diese aufzuzwingen. Und grenzwertig, wenn dies, wie bei Veganern der Fall, dazu führt, dass Kinder z.B. keine für sie wichtigen Milchprodukte erhalten. Und es gibt zunehmend mehr Kinder, die heute mangelernährt sind, weil ihre Eltern (und hier wirklich: vor allem die Mütter) ihnen ihre für Erwachsene gedachten Diäten aufzwingen.

      • Sportpapi sagt:

        Was ist übrigens gegen Biertrinker einzuwenden?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich will euch diesen Artikel nicht vorenthalten: Mann muss zwar etwas denken dabei, aber wer weiss……..

        http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2002/novemberdezember-2002/nur-ein-stueck-fleisch/

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Was ist gegen Biertrinker einzuwenden? Nun, Bier ist ja kein Getränk, sondern eine Mahlzeit, ‚es Muurer Joghurt‘, wie man im Bernbiet sagt.

        Gibt übrigens Brüste, weil der Hopfen oestrogenähnliche Wirkung entfaltet, also Männer mit Biertitten, ich weiss nicht……….

      • Beno sagt:

        Und zur Abwechslung einmal ein „Schierlinger Roggen“ Bier ! 😳

      • Radagast sagt:

        stimmt, das mit den oestrogenähnlichen inhaltsstoffen des biers. man merkts ja auch daran, dass man nach übermässigem bierkonsum nicht mehr autofahren kann und dummes zeugs zu labbern beginnt…

      • Beno sagt:

        Mit diesem Bier erreicht MANN sehr einfach „Cup D „…..

      • Widerspenstige sagt:

        Pippi, BSE ist bestimmt DER Schuss vor den Bug, um ein Umdenken bei der fleischessenden Bevölkerung hervor gerufen zu haben. Sie jedoch derart zu beschimpfen, wie du es wieder ohne grosse Bedenken getan hast mit ‚Primitive FleischFRESSER und BierSÄUFER‘ entbehrt wieder jeglichem Anstand. Von Respekt sehe ich bei dir mal ab, leider.

        Es wäre wirklich schön, wenn du auch mal ganz ohne Beschimpfungen hier posten könntest. Es wäre der Sache mehr gedient, ok?! Wir sind hier erwachsene Leute und brauchen alle keinen gouvernantenhaften Ton.

        Danke für die Kenntnisnahme.

      • Wildkatze sagt:

        Pippi, da liegt der Hund begraben. Widerspenstige bringt es mal wieder genau auf den Punkt: Es ist unser „fehlender Respekt“, der hier immer wieder beklagt wird. „Respekt“ vor Menschen zu bezeugen, die diesen nicht verdienen, haben wir uns eben schon seit langem abgewöhnt. Genau das wird uns hier immer wieder vorgeworfen. Genau daraus resultiert die Wut gegen uns hier.

      • Radagast sagt:

        katzenschrei, ich erkläre es dir jetzt genau einmal… im wissen, dass es eh nichts fruchtet:

        wenn ihr wirklich ein umdenken (zu welchem thema auch immer) in der gesellschaft initiieren möchtet, so ist es nicht sehr zweckdienlich, grundsätzlich mal jeden mit nicht ganz derselben meinung zu beschimpfen und zu verunglimpfen – im gegenteil.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Wildkatze, so ist es!

        Als ich die Fleischfresser und Biersäufer erwähnte, dachte ich dabei an meine ehemaligen Nachbarn, die es lustig fanden, einem kleinen Jungen gegen den Willen seiner Mutter Würste zu füttern. Ein sehr respektierendes Verhalten, doch!

        Wir assen damals kein Fleisch mehr, weil man einfach nicht wusste, wie sich die BSE Sache entwickelt, ich war wirklich sehr besorgt um die Gesundheit meiner kleinen Kinder, nachdem ich den Spiegel-Artikel gelesen hatte. Und dann kommen so ein paar Idioten, die sich darüber lustig machen und meinem Sohn Wurst füttern. Respekt?

      • Sportpapi sagt:

        Ja, mit vier Bieren hat man gegessen (kein Fleisch!), aber immer noch nichts getrunken. Hier noch eine Bieridee:
        http://www.blick.ch/life/reisen/eine-insel-nur-fuers-bier-id1813985.html
        Wobei: Zum Männertraum fehlen wohl die Frauen…

      • Greatsheep sagt:

        @Sportpapi
        Hör bitte auf mit der uuuuuuuralten Kamelle Milch(-produkte) = zwingend und gesund. Meine Kinder nehmen von sich aus faktisch nichts zu sich und sie sind topfit. Die berühmten Asiaten muss man ja auch kaum erwähnen.
        Zwei Frauen sind mir persönlich bekannt, die gar nie Milchprodukte zu sich nahmen (Unverträglichkeit!) und heute mit 55 und 70 Jahren haben sie trotzdem eine sehr gute Knochendichte. Also auf den Müll damit, wurde in den 1920er-Jahren (oder vorher) erfunden um den Absatz der Milch zu steigern!

      • Otto Liebschitz sagt:

        Und wenn man Hunger hat, gehen auch fünf Biere rein. Sportpapi, Sie gefallen mir!

      • marie sagt:

        und was ist mit frauen die bier mögen? brauchen die auch männer zum träumen oder so?

      • Wildkatze sagt:

        „Bieridee“ ist der richtig Ausdruck!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Rada, du willst mir unbedingt dieses Zitat von Solanas unterjubeln, meine Meinung dazu hab ich schon lange kund getan. Es gibt ganz wunderbare Männer:

        http://www.youtube.com/watch?v=A29Ym3EZJEY

      • Wildkatze sagt:

        Pippi, die sind aber ganz, ganz selten. Etwa so selten, wie in diesem Blog.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Stimmt, frau sollte sie klonen 🙂

      • Radagast sagt:

        das solanas zitat kam von windbeutel, das hab‘ dir noch nie untergejubelt. und sie hat es als „die wahrheit“ bezeichnet. in ihren augen führt also auch dein link nur zu einem „wertlosen misthaufen“… „geil wie das vieh“.

    • Radagast sagt:

      Primitive Fleischfresser und Biersäufer halt.

      genau! wo doch antialkoholiker und vergetarier die so viel besseren menschen sind! und die friedliebenderen. wie uns das beispiel des antialkoholikers und vegetariers adolf schicklgruber so schön aufzeigt.

  • Claudia sagt:

    Finde ich aber schon noch interessant, früher dachte ich immer, klar Eltern Vegis also werden natürlich die Kinder auch zu Vegis. In meinem Umfeld habe ich jetzt aber gleich 3 Elternpaare die sich freuen, wenn sie ohne Kinder essen gehen können, weil sie dann wieder mal so richtig Fleisch essen können. Der vegetarisch lebende Nachwuchs macht es ihnen zu Hause nicht leicht. Und die Kinder sind alle unter 12 Jahre alt.

  • reiff heidi sagt:

    vients en mangent……….

  • reiff heidi sagt:

    Ich bin da eine recht schnäderfrässige was essen betrifft, als junge Frau mochte ich immer diese Tartarbrötchen (Kanapee). Die sind ja in jedem Einkaufszentrum zu kaufen. Hunde- oder Katzenfleisch – nein Danke – das gehört ja scheints in China zum sog. tägl. Brot, ich mag keine panierte Schnitzel, Tierlebern brrrr, Blut und Leberwürste brrrr, gleich was wir konsummieren in der heutigen Zeit, auf jedem Essensartikel sei es ein Fleisch- oder Milchprodukt sind Verfallsdaten aufgedruckt, bin froh muss ich mein Essen nicht auf einem Misthaufen ergattern, ich esse wenn ich Hunger habe l ` appetit..

  • Muttis Liebling sagt:

    Menschen sind Allesfresser und bei nur einer Vegetationsperiode pro Jahr ist regionale vegetarische Ernährung nicht möglich. Vegetarier furzen so viel weil man mit einer Darmlänge von 8-10 m viele der langkettigen Kohlenhydrate nicht abbauen kann. Vegetarische Ernährung ist gegen jede biologische, aber auch jede soziale Vernunft. Ohne fleischliche Nahrung hätten unsere Vorfahren die Alpen nie in Richtung Norden überwinden können, wäre jenseits des Polarkreise, in der sibirischen Tundra z.B., menschliches Leben nicht möglich. Ein typisches Spinnerthema degenerierter Wohlstandsbürger.

    • Kuba sagt:

      So viel unqualifiziertes und nachweislich falsches Zeug ist schon fast beschämend.
      Ist das typisch für bildungsferne Schichten?

    • Thomas sagt:

      „Menschen sind Allesfresser“ Das muss nicht so bleiben.
      „Vegetarier furzen so viel“ Na und? Immer noch besser als Milliarden Kühe die CO2 in die Atmosphäre furzen.
      „Vegetarische Ernährung ist gegen jede biologische, aber auch jede soziale Vernunft.“ Im Gegenteil: aus sozialer Sicht ist es das einzig Vernünftige.
      „Ohne fleischliche Nahrung hätten unsere Vorfahren die Alpen nie in Richtung Norden überwinden können“ Müssen wir das denn? Zeiten ändern sich.
      „Ein typisches Spinnerthema degenerierter Wohlstandsbürger“ Wer soll sich sonst mit dem Thema beschäftigen? Afrika? China? Obdachlose?

    • Felix Baumann sagt:

      Sie beschreiben einiges richtig, ziehen dann die falschen Schlüsse und werden auch noch ausfallend. Es ist nicht leicht wenn das Unterbewustsein das Problem schon erkannt hat, man sich aber nicht zugeben will Teil des Problems zu sein, nicht wahr? Fast alles was Sie heute konsumieren wäre ‚damals‘ bei unseren Vorfahren nicht möglich gewesen. Verzichten Sie deshalb auf alles was in den letzten 10’000 Jahren erst möglich wurde. Fleisch essen ist so natürlich wie jemanden mit der Keule auf den Kopf zu hauen. Es ist einfach rückständig, nicht mehr nötig und überholt.

    • Benno Gerber sagt:

      Na, dann gehen Sie doch in die sibirische Tundra… Mein Gott, wir leben jetzt halt im Jahr 2012, akzeptieren Sie das. Was vor hunderten (bzw. tausenden) von Jahren nötig war, ist heute überflüssig geworden. Und ihre Klischees über Vegetarier und Veganer können Sie auch für sich behalten. Es sollte wohl bekannt sein, dass gerade ein übermässiger Fleischkonsum zu Verdauungsstörungen führt…

    • Mégé Eff sagt:

      Nur ist das Problem, dass unsere Vorfahren nicht jeden Tag mehrmals Fleisch essen konnten, z.B. als sie die Alpen überquerten. Der degenerierte Wohlstandsbürger sagt Ihnen folgendes dazu: es ist weder für denn eigenen, übersäuerten Körper (Krebs, auch schon was davon gehört?) gut, viel Fleisch zu konsumieren, noch für den Wasserverbrauch (http://www.wasserfussabdruck.org/index.php?page=files/home): die Produktion von 1kg Rindfleisch benötigt 15500 Liter Wasser. Stellen Sie sich vor, degenerierte Wohlstandsbürger verzichten freiwillig auf solch abartigen Wasserkonsum!

    • adlerauge sagt:

      ein spinnerthema? dann rechnen sie mal nach, was es für die weltweite nahrungsproduktion bedeuten würde, wenn alle menschen sich weitgehend mit fleisch ernähren würde. das argument mit der sibirischen tundra können sie sich ausserdem ans bein streichen. das zauberwort heisst transport. mal abgesehen davon, dass die bevölkerungszahlen in solch extremen klimaten vernachlässigbar sind.

      haben sie auch noch richtige argumente auf lager?

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Der wahre degenerierte Wohlstandsbürger mit verloren gegangener Empathiemöglichkeit ist „Muttis Liebling“. Im Übrigen können Sie von Glück reden, dass jemand auf Ihren peinlichen Beitrag überhaupt reagiert.

      • Michael R. sagt:

        Wieso muss man ständig auf etwas verzichten bzw. gleich verbieten oder schlecht reden? Soll ich als bekennender Fleischliebhaber nun plötzlich ein schlechtes Gewissen gegenüber den angeblich so modernen und naturbewussten Vegetariern haben? Ich brauche nicht täglich Fleisch sondern plane mindestens 3-4 fleischlose Tage pro Woche ein. Ich finde, es gibt schon genügend Verbote und Einschränkungen in jeglichen Alltagssituationen, es soll bitte auch hier etwas mehr auf Toleranz gesetzt werden: leben und leben lassen! In einer sterilen, fleischlosen und „perfekten“ Welt muss ich echt nicht leben…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das Mamibubi hat nicht unrecht, was die Besiedelung der Tundra – ewig gefrorener Boden – und die Alpenüberquerung betrifft. Aber da heute niemand mehr zu Fuss über die Alpen muss und die Zivilisation auch in der Tundra angekommen ist, können wir unseren Fleischkonsum aufgeben oder zumindest stark reduzieren. Auch Omnivoren sind nicht gezwungen, alles zu essen, sie können eine Wahl treffen. Ich ass mal 5 J. gar kein Fleisch, dann hab ich irgendwann wieder angefangen, kleine Mengen zu essen, so ist es bis heute, etwa 2 x pro Monat Fleisch, 2 x Fisch, ich habe kein Gefühl des Verzichts.

    • habbo sagt:

      Ich hoffe mal dass dieser Kommentar als Provokation gedacht ist? Falls nicht, herzliche Gratulation zu einer mittelalterlichen Weltanschauung und viel Spass beim Marsch über die Alpen!

    • Andreas Kaufmann sagt:

      apropos Furzen: Ich furze bedeutend weniger oft und weniger penetrant stinkend, seit ich auf Fleisch weitgehend verzichte. Gönn ich mir hie und da doch mal ein Wienerli, eine Sauce-Bolognese oder ein Kotlett, geht die Stinkerei wieder los wie gehabt. Guten Apettit!

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.