Lieber nackt als Pelz?

MAMABLOG-BURT-REYNOLDS

Für 20 Prozent der Frauen ist es ein Must, dass sich der Mann intim rasiert: Schauspieler Burt Reynolds auf einer Aufnahme aus den 70er-Jahren.

Dort, wo ich aufgewachsen bin, im Luzerner Hinterland, hiess es jeweils, wenn die Sprache auf die Haarpracht oder allenfalls die Kahlheit eines Mannes kam: «En rächte Maa mit Frau und Chind, hät d’ Haar auf de Brust und nid auf em Grind.» Das war so Mitte der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts.

Ich fand den Spruch ziemlich treffend. Wir erinnern uns: Die Siebzigerjahre, das war die Zeit, in der ein Burt Reynolds als maskulines Super-Sexsymbol galt, ein Mann, der zwar auf dem Kopf mit fortschreitender Glatzenbildung kämpfte, auf der Brust aber nicht bloss Brusthaare, sondern vielmehr einen veritablen Brustwald herzeigen konnte. Und so ein Mann, das wollten damals alle Jungen einmal sein, nicht nur die im Luzerner Hinterland – alle sehnsüchtigst darauf wartend, dass eigenes Sekundärhaar möglichst schnell, möglichst dicht, möglichst überall spriessen möge.

An den pelzigen Burt muss ich jeweils denken, wenn ich zum x-ten Mal eine Studie lese über die neuesten männlichen Schönheitsideale, über die neuesten Ansprüche, Wünsche und Hoffnungen an die ästhetische Qualität des männlichen Geschlechts. Sie alle kennen diese Art Studien: Man findet sie schrecklich einfältig – aber liest sie dann trotzdem.

Doch zurück zum Thema: Können Sie sich vorstellen, dass ein Burt Reynolds, wäre er heute in seinen Dreissigern, sich die Achselhaare rasieren würde? Sich gar in einem Kosmetiksalon die Schamhaare sorgfältigst entfernen liesse?

Schwierig, in der Tat. Doch gut möglich, dass ihm heutzutage nichts anderes übrig bliebe, wenn er nicht als arbeitsloser Schauspieler enden möchte.

Jedenfalls legen diesen Schluss immer wieder neue Studien nahe, die sich der Sekundärbehaarung des Menschen annehmen. Bekannt ist ja: Frauen fügen sich seit langem schon freiwillig und grossmehrheitlich dem Ganzkörper-Rasurdikat – und dies in der Regel zum Entzücken des Mannes. Was aber insbesondere Burt-Reynolds-Typen beunruhigen wird: Dass Frauen nun zusehends diesselbe Komplettenthaarung vom Mann fordern, wenn er denn ihren gewandelten geschmacklichen Ansprüchen genügen soll.

So ist es offenbar bereits für knapp 20 Prozent der Frauen ein Must, dass sich der Mann intim rasiert – das ergab unlängst eine Umfrage des deutschen Lifestyle-Magazins «Neon». Und laut einer ähnlichen Studie des Gesundheitsportals Netdoktor.de wünschen 16 Prozent der Damen, dass sich Herren den Rücken enthaaren. 12 Prozent schliesslich stören Haare auf der männlichen Brust. Und gerade mal noch sechs Prozent der Frauen sagen schliesslich, Männer dürften ihre sekundäre Körperbehaarung überall ungehemmt spriessen lassen – wie das weiland Schnauzträger Burt Reynolds tat.

Was Wunder, hat der moderne Mann den Imperativ «Pelz weg!» verinnerlicht: Ein Drittel der Männer zwischen 18 und 30 Jahren setzt ihn gemäss Wikipedia-Zahlen ganzheitlich, in allen Regionen ihres Bodys um.

Ob glatt oder bepelzt: Ich mag hier gar nicht diskutieren, was richtiger, knackiger, allenfalls hygienischer ist. Am spannendsten ist, einmal mehr, die historische Perspektive: Damals, in den Siebzigern, opponierten bekanntlich die Feministinnen, die Schamhaarrasur bei den Frauen sei eine Unterwerfung unter ein männliches Schönheitsideal, eine «symbolische Kastration durch das Patriarchat», wie es auch zuweilen hiess. Ein starkes Wort, fürwahr.

Aber weshalb eigentlich, könnte man sich nun ja fragen, spricht angesichts des epilierten Mannes keiner von Selbstkastration?

MICHAEL-MARTI_100Michael Marti, 45, ist Stellvertretender Chefredaktor von Newsnet und Vater von zwei Töchtern. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.

166 Kommentare zu «Lieber nackt als Pelz?»

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Ich kann mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen, in einer Zeit zu leben, in der sich die Frauen nicht Achseln und Beine rasieren und die Bikinizone zumindest stutzen. Aber man gewöhnt sich wahrscheinlich an alles.
    Wenn wir gerade schon dabei sind. So angedeutete Koteletten und Nackenbehaarung bei meist dunkelhaarigen Frauen finde ich auch absolut fürchterlich…

  • Lukas sagt:

    Naja, mir is es eigentlich egal ob sich Frau rasiert, zumindest auf die Optik bezogen. Geht es jedoch um eines der schönsten Dinge des Lebens, muss möglichst alles ab, egal ob Frau oder Mann.
    Ich jedenfalls rasiere mich lieber als auf bestimmte Dinge zu verzichten 😉

  • Bitta sagt:

    Frauen rasieren sich nicht freiwillig, sondern durch die Mode und die Männer geführt. Weshalb sollte man sich selbst der Prozedur des Wachsens oder stoppeligen Rasierens aussetzen? Nur fair, dass die Männer nachziehen. Oder uns Frauen wieder mit behaarten Beinen und Achseln herumlaufen lassen, ohne die Nase zu rümpfen. Wenn das Argument lautet, es sei schöner und hygienischer, dann sollte das für die Spezies mit der stärkeren Behaarung erst recht gelten.

  • Meli sagt:

    Wo fängt denn da auf dem Bild der Mann an, resp. wo hört das Tierfell auf?? Einfach nur ein Ablöscher …. ausserdem stellen Colgate und Trisa super Zahnseide her, da kommt qualitätsmässig kein Schamhaar ran …

  • Mareike sagt:

    Ich kann es wirklich nicht mehr hören: Schamhaare sind unhygienisch und ähnlicher Schwachsinn. Ich finde Schamhaare sexy. Bei männlichem Kahlschlag im Intimbereich kommen mir Assoziationen von Krankheit oder Haarfrass in den Sinn. Ein solcher Anblick ruft bei mir besorgtes Mitleid hervor, kein sexuelles Verlangen.

  • Beno sagt:

    ..übrigens noch etwas über Schamhaar in der Vergangenheit. Es gab eine Zeit im 18. Jahrhundert , wo die Menschen Perücken für ihre Schamgegend machen liessen. Dies zum Zeichen, dass Betreffende gesund war….
    In Japan und anderen Ländern steht Schamhaar für Weiblichkeit…und Psychologen vermuten im Westen, dass die Tendenz auch wieder auf „wachsen lassen“ gehen wird. Darum freut euch des Lebens und den wiederwachsenden Fruchtkörben..!

  • Wildkatze sagt:

    God is good, God is fair. To some he gave brains, to others hair!

  • Sabrina sagt:

    @Mick: Von mir aus müssen Männer ihre Beine nicht rasieren. Allerdings sehen das einige Sportler/innen anders. Für mich darf ein Mann eben männlich sein und bleiben. Ich weiss nicht wie es euch Männer geht, aber Haaren an den Beinen einer Frau ist für mich ein nogo (aber es gibt ja solche die nie ihre Beine zeigen und sowas machen können).

    • Sportpapi sagt:

      Die sportler (Radfahrer, meistens) haben einen guten Grund zum Rasieren.

      • Sabrina sagt:

        @Sportpapi: Welchen Grund haben die Radler? Es dürfte wohl kaum die Aerodynamik sein, oder etwa doch?

      • Sportpapi sagt:

        Nein. Es geht um die Wunden nach Stürzen, die besser gepflegt werden können.

      • Sabrina sagt:

        @Sportpapi: Dann müssten die MTB’ler und Radler auch ihre Oberarme rasieren. Auch dort kann es Schürfwunden oder Blutungen geben. Wenn es stimmt, dass dan Wunden besser gepflegt werdne können, dürften ja Männer nicht mehr mit einer nassen Rassierklimme sich rasieren, weil sie sich ja verletzen können, sondern nur noch die ungefährlichere Methode der Trockenrasur (mit Rasurapperat). Oder liegt es wohl eher am Schmerz beim Pflaster wegreissen?

    • Helvetia sagt:

      Ich dachte, es sei besser beim Massieren, und Profiradsportler lassen sich glaub ich sehr oft die Beine massieren.

  • Marlene sagt:

    also, ich glaube, dass die, die jetzt die Enthaarung so favorisieren, sich in den 70ern komplett anders verhalten hätten und auch anders argumentiert hätten, nämlich dass sich Haare gut anfühlen würden usw. und genauso umgekehrt die, die in den 70ern Haare toll fanden, heute genau wie die Enthaarungsenthusiasten…
    Der Glaube, man würde sich so verhalten, weil man es selbst so will ist doch ein Irrglaube.
    Das zeigen doch auch die anschließenden Kommentare. Da ging es gar nicht darum, mal zu überlegen, andere Zeiten, andere Sitten usw. Es ging nur darum aufzuzählen, was man selbst rasiert usw.

  • Mick Gentleman sagt:

    @Sabrina: haha, aber für die Glatze reicht ein Waschlappen und Sonnencreme – glaube ich zumindest, immerhin bin ich auf dem Kopf noch gut behaart:-)
    Meine Beine sind nicht rasiert, bei einer Frau aber sicher schöner anzusehen und anzufühlen… ansonsten bei mir alles hübsch getrimmt…

  • Mick Gentleman sagt:

    „Buschfrau“ im Bett geht gaaaar nicht. Meine Meinung. Nicht nur (aber auch) aus ästhetischen oder hygienischen Gründen, sondern weil es sich einfach auch besser ANFÜHLT. Konnte auch schon die eine oder andere Frau überzeugen dass ein rasierter Intimbereich beim Mann sich sehr gut anfühlt, Frauen die das vorher nicht kannten. Sicherlich soll jeder rasieren oder stehen lassen was er will, aber auf Dauer wäre eine behaarte Frau für mich nichts..

    • Sabrina sagt:

      @Mike: Ob mit oder ohne Haare sagt noch lange nichts über die Hygiene aus. Dies hat mit der täglichen Körperpflege zu tun (u.a. duschen, baden). Und bei einem Mann muss er auch stets frisch rasiert sein, so ein drei-Tage „Bart“ unten ist sehr unangenehm (stoppeln) für die Frau…

      • Mick Gentleman sagt:

        @Sabrina
        Bezüglich Hygiene gebe ich dir teilweise recht, es ist aber doch so dass ein „Busch“ schwieriger sauber zu halten ist..
        Jemand mit Haaren auf dem Kopf braucht auch mehr Pflege als jemand mit Glatze;-)
        Und bei den Stoppeln kann ich Dir nur zu 100% zustimmen, gehört für mich dazu wie die täglich Rasur am Gesicht…
        Übrigens nicht nur beim Mann….

      • Sabrina sagt:

        @Mike: Da sind wir ja gleicher Meinung. Apropos Glatze, die brauchen so viel ich weiss auch Pflege, aber zum Glück habe ich aber keine. Übrigens ist bei mir nicht nur der Busch weg, auch meine Beine müssen glänzen und da gehören keine Haare hin.

      • Beno sagt:

        Ist doch toll…Sabrina..weiter so ! 🙄

      • Sabrina sagt:

        @Beno: Logo, gebe mir weiterhin Mühe für die Pflege meines Körper und für mein äusseres Erscheinungsbild, von Kopf bis Fuss.

  • franziska sagt:

    iiii so viel haare gefällt mir gar nicht

  • Ursel sagt:

    Also die 70er Jahre sind für mich immer mehr eine Zeit des Kopfschüttelns gewesen. Alles was ich über diese PHase höre, wirkt irgendwie belustigend 😀

  • marie sagt:

    da heute der autosalon eröffnet wird, überlege ich mir die ganze zeit, auf welchen auto burt in seiner haarpracht sich so auf einer kühlerhaube räkeln könnte. 😀

    spass beiseite: aber katherina bringt es doch auf den punkt. spät. mit pelz sind männer doch einem (mmn überflüssigen) modediktat ausgeliefert wie die frauen. aber das antipelz diktat ist ja noch harmlos.

  • Was an einem solch haarigen Halbaffen schön
    oder gar geil sein soll, ist mir schleierhaft. Feine
    Härchen, ja, aber keine Urwälder. Auch die In-
    timbehaarung kann man pfleglich behandeln, so-
    dass sie „appetitlich“ wirkt. Schön volles Kopf-
    haar bei Männern ist ein Geschenk, wofür
    man dankbar sein sollte. Glatzköpfe sind zu
    bedauern, absichtlich hergestellte zu be
    lächeln.

    • Hanspeter Bruhin sagt:

      Die Enthaarungsmode kommt von den Wüstenvölkern nach Europa. Möglicherweise ist der nächste Gag die Beschneidung. In der Wüste erfolgt die Enthaarung und die Bescneidung (bei beiden Geschlechtern) aus hygienischen Gründen. Wassermangel. Den Frauen wird teilweise die radikale Kopfrasur vorgeschrieben. Ungezieferplage!

      • Helvetia sagt:

        Das mit der weiblichen «Beschneidung» (man muss es besser Verstümmelung nennen!) kam sicher nicht von der Hygiene her! Das war schon immer das Wüstenpendant zum mittelalterlichen «Keuschheitsgürtel»! Nur so haben die Männer dort die Frauen sexuell unter Kontrolle, denn eine verstümmelte und zugenähte Frau hat nur noch Schmerzen beim Sex und monatlich bei jeder Mens. Und hygienisch ist der Eingriff bei weitem nicht, viele kleine Mädchen sterben noch heute daran (Stichwort Waris Dirie!) Und auch der Eingriff beim Mann gehörte eigentlich schon längst verboten; wir haben Wasser+Seife.

  • reiff heidi sagt:

    Ich gehe ja meist einkaufen im Denner, da war eine junge Frau, die war kahlgeschoren wie Sinéd O‘ Connor, für mich hatte sie einfach so eine natürliche und selbstbewusste Ausstrahlung, mir tun manchmal so gestylte Kinder mit so vielen Zöpfchen auf den Köpfchen leid, Schönheitsempfinden ist individuell, Kinder werden leider oft noch missbraucht von Eltern, um den eigenen Minderwertigkeitskomplex zu kaschieren, Kinder sind keine VORZEIGEOBJEKTE.

  • Conny Schmid sagt:

    ohne haare ist es einfach viel schoener!! ein wenig haare auf der brust sind o.k. ein 3-tage-bart sogar erwuenscht. die beine sollen die maenner sicher nicht rasieren. aber sonst? kommen sie nur in den weg………und…….nehmen leider einfach den geruch sehr stark an. es ist einfach viel hygienischer ohne haare……..
    und warum soll sich nur die frau pflegen? wo bleibt da die gleichberechtigung???

  • reiff heidi sagt:

    Ich lasse mir einfach nichts aufoktrieren aus der Werbelobby. Ich habe extrem feine Haare, wenn ich die durchkämme bleiben in der Bürste immer einige hängen, die entsorg ich dann im Mülleimer im Badezimmer , früher war ich immer neidisch auf andere die dickere Haare als ich hatten, auch dass ich kein naturgekräuseltes Haar hatte, hab mich selbstgequält mit so Stahlwickler nach der Haarwäsche, ging mit diesen Monstern noch schlafen, tsssss, das tue ich mir heute alles nicht mehr an, ich habe mich seit langem um 180 Grad gedreht, unter meiner Nase habe ich ein ganz feines Schnäuzchen, na und…

  • Eni sagt:

    Super, dass bei diesem Thema wieder die Pädophilenschiene gefahren wird. Lasst doch die Leute mit ihren Haare machen was sie wollen. Und solche Kommenrare kommen von Blogteilnehmern die immer am lautesten nach Toleranz schreien. Was geht es Euch an, dass nicht jeder Mensch das Gleiche mag?

  • Marcel Zufferey sagt:

    Und was ist mit den Haaren auf den Zähnen?

  • Sue sagt:

    Kann das alles nur belächeln …. hatte Männer mit „Pelz“ mit wenig und ohne … Intimrasur ok, denn man(n) oder Frau hat nicht gern Haare im Mund 😉 …. zu den anderen Regionen finde ich es egal, da es mir um die inneren Werte geht … es sollte doch jeder für sich entscheiden wie er sich wohlfühlt und sich nicht etwas diktieren lassen nur weil es gerade „IN“ ist

    • Kathy sagt:

      Das kann man allgemein so nicht sagen – lieber Haare im Mund als Stoppeln…

    • Yul sagt:

      Man soll sich nicht nur nichts diktieren lassen, sondern die vom anderen Lager auch ganz hübsch in Ruhe lassen. Die Schambehaarung anderer Leute ist etwas Privates. Die geht nicht mal die verbissensten Emanzen und die rohesten Machos was an.

  • Katharina sagt:

    Naja. es kann argumentiert werden, dass Männer nun auch etwas sehen, wie Modediktat sich anfühlt. Aber den konstruierten ideologischen Überbau dazu können wir uns alle wohl sparen.

  • Andreas Kaufmann sagt:

    Egal ob Brust, Achseln, Oberlippe, Genitalien und egal ob Frau oder Mann: Der Körper muss ja nicht immer und nicht einzig der Geilheit dienen. Auch nicht der Hygiene oder der ästhetischen Attraktivität. Ich glaube es gibt doch noch einige andere wichtigere Dinge als Haare.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Noch etwas zur Verbreitung: Dass Frauen sich grossmehrheitlich dem Rasurdiktat fügen, stimmt absolut nicht, jedenfalls nicht hier in Bern. Im Sommer bin ich meistens im ‚Paradiesli‘ zum sünnele, die Frauen sind unter sich, jegliche Altersgruppen, alle Schichten. Bei Dreivierteln ist die Bikinizone gestutzt, mehr oder weniger, damit nichts herauswächst, bei einem Viertel gibt es einen Landingstrip und nur ganz vereinzelt einige wenige davon sind Ganzrasiert. Wenn hier von Grossmehrheitlich die Rede ist, soll einmal mehr suggeriert werden, dass alle Frauen das tun. Stimmt überhaupt nicht!

    • Thomas R. sagt:

      Sorry liebe Pippi, aber das sagt mehr aus über die dortige Klientel. Auf dem (allen zugänglichen) FKK Gelände in Fussach am Bodensee sind „Buschfrauen“ jdenfalls eindeutig eine kleine Minderheit

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Am besten, wenn alle Kinderkörper haben. Uns sonst bleibt ja immer noch das Kinderbordell 🙁 http://www.zeit.de/2012/10/Mandy-Kinderbordell-Sachsensumpf

    • dan meier sagt:

      So ein Müll, ich bin ein erwachsener Mann und steh auf erwachsene Frauen, die auch so aussehen. Trotzdem gefallen mir Haare an anderen und an mir nur aufm Kopf. Das hat jetzt einfach grad gar nix mit Pädophilie zu tun, oder denken Sie ernsthaft, all die Körperkulter und Bodybuilder stehen auf Kinder?

    • Katharina sagt:

      sorry, aber das geht etwas zu weit, Pippi.

      • Beno sagt:

        Was für eine Kleingeistigkeit…geschorene Muschi = Kinderkörper 😕

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Laurie Penny, die Autorin von Fleischmarkt. Weibliche Körper im Kapitalismus ist eine britische Bloggerin und Aktivistin:

        „Nachdem die Girls einen Parcours aus Diäten, Schamhaarentfernungen und Hormonbehandlungen absolviert haben, ähneln sie auffällig den Mädchen ganz alter Ordnungen. Sie tun es jetzt aber voller Stolz und freiwillig. Die latente Drohung, sie könnten das Begehren der Männer verwirken, sichert diese Freiwilligkeit.“

      • Wildkatze sagt:

        Warum nur fallen Frauen immer wieder auf die Manipulationen der Männer herein?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sie tun es, weil die Macht immer noch den Männern gehört. Die Macht in Wirtschaft, Finanzwelt und Politik. Das Begehren eines Mannes mit Status zu wecken und zu sichern, ist für viele Frauen weltweit immer noch die einzige Möglichkeit, wenigstens temporär und im überschaubaren Rahmen etwas Einfluss zu nehmen. Erst wenn Frauen wirklich unabhängig sind, können sie selber die Spielregeln machen, es ist noch ein langer Weg!

  • F.Liegenplitz sagt:

    Nebenbei, das Männlichkeitssymbol par excellence, der neue Jaguar, trägt einen Namen, der perfekt in diese abhaarige Diskussion passt: Growler. Mann möge doch im urban dictionary nachsehen, wie die Uebersetzung lautet. LOL !

  • reiff heidi sagt:

    Früher schmierten sich ja viele Männer so Pommade ins Kopfhaar, jetzt ist glaube ich der Hahnenkamm bei vielen jungen Männer IN alte Männer mit Rosschwänzen.

    Ich hatte mal so ein Spleen als junge Frau, eine Kollegin hat mich animiert, wir kauften beide so ein Haarteil, so ein Kamm den wir uns in den Hinterkopf steckten, kann einfach heute darüber lachen.

  • Philipp Rittermann sagt:

    auf einer stahlplatte wächst ja auch kein gras!

  • adrian sagt:

    beine rasieren – tabu. brust rasieren – ok (mach ich so 3-4x im jahr). achselhaare – ein muss (alle 3 wochen). intimbereich – ein muss (alle 2-3 wochen). die wenigen haare an der schulter entfern ich auch. dafür lass ich mir immer etwas haar im gesicht stehen 🙂
    jeder soll’s so machen, wie’s im passt. frauen mit haaren unterhalb vom kopf sind nicht mein ding. wuchert’s gar ganz, ist das ein gar ein killer …

  • Yul sagt:

    Naja, ist ja ein lustiges Thema, aber auch ein unergiebiges. Die einen mögens behaart, die anderen glatt. – Nur etwas ist mal deutlich zu sagen: Die wenigsten, die ihre Frau oder ihren Mann glatt mögen, sind Pädophile, und die wenigsten, die sich rasieren, „unterwerfen“ sich irgendjemandem oder irgendwas.

    Man lasse also mal diese arroganten, beleidigenden, dummen Behauptungen!

  • Thomas R. sagt:

    Genauso wie es Frauen gibt, die bärtige Männer nicht küssen wollen, mache ich keinen Cunnilingus mit unrasierten Frauen. Ich spüre jedenfalls lieber Haut als Haare und mich einschränken auf die kleinen Schamlippen will ich mich auch nicht – so einfach ist das.

  • Susanna sagt:

    Präpubertär – hat ein Schreiber vorhin benutzt – genau treffend. Im Intimbereich rasierter Mann, ne danke, wär‘ ja ganz schlimm. Eine schön behaarte Brust, mmh, hat schon was. Ich würd‘ mich aber auch nie intim rasieren und schon gar nicht auf Wunsch von einem Mann.

  • Auguste sagt:

    hmm…, bandit im trans am, magnum im ferrari, schimanski im citroën und implenia-leuenberger mit schere, band und autobahn-teilstück

    wer passt nicht in diese aufzählung von „manne mit schnäuz und haar uf de bruscht“?

    youtube: smokey and the bandit trans am

    • marie sagt:

      schimanski ist mir am liebsten und magnum war nicht schlecht.

      • Carolina sagt:

        Hey Marie: ich war auch ein Schimanski-Fan, bis ich ihn mal in personam gesehen habe und schwer enttäuscht war: klein und arrogant sah er aus, das wars für mich. Magnum, Burt und Daley Thompson waren und sind für mich die einzigen Männer, bei denen ich einen Schnauz gut fand – ansonsten ist das die Körperbehaarung bei einem Mann, die mich am meisten stört. Alles andere an Haar darf bleiben.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Barry Newman alias Kowalsky im Challenger hast Du noch vergessen (Vanishing Point).

      youtube: Vanishing Point (1971) Trailer

  • marie sagt:

    😀

    PETA nimmt es wörtlich. die nackten dort sind auch immer völlig enthaart. ich frage mich, ob die dann aus den haaren einen pelz machen?

  • Lilly sagt:

    ich war immer der meinung männer könnten ihre haare stehen lassen…dann ging ich mal nach brasilien….mmmh.. so ganz ohne ist auch nicht schlecht…schön glatt halt..kann man viel besser einölen :-))

    • E.H.Roth sagt:

      .. auf Kulturreise gewesen ? Jetzt weiss ich warum das eincremen so schwierig ist… diese widerspenstigen Haare aber auch.

  • Martin M. sagt:

    Erstens: Es ist eines jeden Menschen eigene Sache, ob er sich enthaart. Lasst die Leute in Ruhe.

    Zweitens: Es ist eines jeden Menschen eigene Sache, ob er sich für seinen Partner enthaart. Lasst die Leute in Ruhe.

    Drittens: „Shilgia: … wollen Maenner/ Frauen lieber mit ‚Kindern‘ Sex haben?“ – Ach was, Frau Shiligia. Viele wollen ganz einfach keine Haare zwischen den Zähnen. Zwischen, nicht auf.

    • Beno sagt:

      Haben sie Recht, Martin M. ..es ist eines jeden Menschen eigene Sache, ob er mit seinen stehen gelassenen Haarbüscheln aussieht wie eine Eule nach dem dritten Waldbrand ..

      • Florian Meier sagt:

        Ich finde es absolut diskriminierend, das nun eine arme Eule nachdem Waldbrand für die Haarprobleme der Menschen als Vergleich herangezogen wird. 😉

      • Martin M. sagt:

        Nein, Herr Meier, es ist wichtig, dass man auf die Eule hinweist. Die Eule ist das Symbol männlich-waldbrändischer Unterdrückung! Eulen sind erst frei, wenn sie nicht mehr Feder- und Haarbüschel lassen müssen.

      • Beno sagt:

        OK..sorry arme Eule ! 😥

      • Carolina sagt:

        Eule nach dem dritten Waldbrand? Sehr eingängig, habe sofort jemanden vor Augen! 🙂

  • Beno sagt:

    Wenn ein Mann behaart ist ,.. no problem…nur ist es eine Frage wie ; Haarbüschel vereinzelt , ob es nun am Rücken ist oder auf dem Kopf, ist doch eine Lachnummer ! Oft sind die betreffenden Männer einfach nur zu faul um sich besser zu pflegen. Hat also meiner Meinung nach nichts mit „inneren Werten wichtiger“ zu tun.

  • Pascal Sutter sagt:

    Haare und Rücken, da bin ich noch Anfänger. Dazu folgende Betrachtung: Ich habe mal mit einem Typen in der Werkstatt gearbeitet bei dem die Haarpracht vom Rücken über den Nacken zusammengewachsen sind. Ehrlich gesagt sah das ziemlich scheisse aus… und ich bin auch nicht gerade ein haarloser Affe.

    Schlimmer als Körperhaarprobleme sind die Probleme, wenn sich das Haupthaar lichtet. Das ist fast wie Impotent werden…

    • marie sagt:

      oh, männer mit glatze können seeeeehr sexy sein. oder ganz kurz geschoren, dass es noch haare andeutet ebenfalls.

    • Carolina sagt:

      Das habe ich nie verstanden, PS. Ich – und ich glaube, ich bin da nicht die einzige – assoziiere Kahlköpfigkeit eher mit Potenz, nicht dem Gegenteil. Was mich eher abturnt, sind Männer mit diesem geschniegelten Newt-Gingrich-hairstyle, diese amerikanische Manie mit vollem männlichen Kopfhaar – das sieht für mich so nach Autovertreter aus, aalglatt und unnatürlich.

      • marie sagt:

        carolina – ich sehe das. wir würden uns was männer betrifft in die quere kommen 🙂
        aber bei schimi muss ich eines sagen: an interviews kommt er bei mir ungemein männlich an. intelligent, sensibel und auch verletzlich. aber ich muss schon zugeben, er hat so seine arrogante seite. aber sonst, sehr männlich für meine begriffe. kann das sein dass du auch auf jeremy clarkson ähm „stehst“? falls ja, wieder ein gemeinsames revier 😉

      • Carolina sagt:

        Marie, woher weisst Du das? Obwohl: Sexy finde ich ihn nicht gerade – die Beine sind viel zu x-beinig. Aber ich liebe Top Gear – das beste ist die politische Inkorrektheit. Ich finde, es hat etwas ungemein erotisches, Männer zu beobachten, die ihren Lieblingsbeschäftigungen nachgehen……

  • Albert Knoll sagt:

    „… ist es ein Must, dass …? Ich finde dieses Nomen „Must“ im Duden nicht. Kann mir jemand erklären, was es bedeutet?

    • Martin M. sagt:

      Da fehlt ein h, Herr Knoll. Nehmen wir mal an, die „Musth“ sei gemeint, die von Testosteron ausgelöste Aggressivitätsphase der Elefantenbullen, in der sie Pfleger und Passanten und Nashörner und Landrover umbringen. – Oder vIelleicht fehlt es dem Autor an einem zweiten s. Dann wäre es ein Muss. Und ein Muss ist vielleicht langweiliger als das weltgewandete Must.

  • kaya sagt:

    es gibt ja manchmal männer, die bestehen nur aus haaren. naja, das ist nicht so mein ding. aber im grunde gilt mit haaren ist der mann schöner. das gehört dazu. ich habe die glatrasierten typen nie verstanden. ein schönes brüstbärtli? super!

  • Andres Müller sagt:

    Haare sind das Problem des kleinen Mannes.

  • alam sagt:

    Am schauderhaftesten finden ich bei den Männern die zurechtgezupften Augenbrauen.

  • Brustkrause sagt:

    Ich machs kurz: 90er Jahre, Helmut Newton S/W Fotografien, Tempo- Magazin, Schwule Models (haarlos) , Leni Riefenstahl-Ästhetik, Übernahme durch Hetero-Männer mit dem Ziel, den modischen Bedürfnissen der Frauen zu gefallen. Bis die Frauen selber glaubten, dies sei ihr erklärtes Ziel, Baby-boys als Betthasen zu züchten. Umkehr der Massen-Suggestion ca. 2018. Bis dahin macht Gillette noch ein paar gute Jahre…

  • Jörg Wirz sagt:

    Faszinierend, mit was hier alles die Zeit todgeschlagen wird. Ich frage mich höchstens, wieso sich Menschen mit solchen banalen Oberflächlichkeiten abgeben.

    Die Nebenwirkungen hingegen sind nicht so banal, denn wer dem vermeintlichen Ideal nicht entspricht muss künstlich nachhelfen. Rasieren ist da ja noch harmlos, Haartransplantationen sind dann schon Ausdruck einer Zerrform.

    Auch dies geht ja noch. Das Schlimmste zu diesem Themenbereich finde ich immer noch das Idealbild der abgemagerten Frau. Diese Magermodels sind für mich ein Mahnmal wie übrigens auch ein zum Kind rasierter Mann.

  • HansHuber sagt:

    Haare sind noch Übrigbleibsel von den Affen. Die Evolution wird diese auch noch wegmachen…. Bis dahin wird täglich rasiert. Gem. neusten langfristigen Studien führt dies nicht zu mehr oder verändertem Haarwuchs…

  • Monica sagt:

    Warum sind behaarte Männer HEUTE out? Weil die JUNGEN nun das Sagen haben…….

  • Florian Meier sagt:

    Ich warte noch auf den Tag, an dem auch Männer sich mit Silikon aufplustern müssen. Es gibt ja schon welche, die sich ihre Falten im Gesicht mit Botox wegspritzen. Wenn die Natur es gewollt hätte, das wir ohne Behaarung und Falten sind, dann hätte sie das auch umgesetzt. gegen Haarentfernung in manchen Bereichen spricht eigentlich nichts. So z.B. unter den Achseln. Aber man sollte sich nicht durch Trends oder Gruppenzwang dazu drängen lassen. Jeder ist sein eigener Herr über seinen Körper.

  • Erich sagt:

    Wichtiger als Achselhaare ja oder nein ist, dass der Deo jeden morgen aufgetragen wird.

    • marie sagt:

      NOCH wichtiger: duschen.
      😀

      • alien sagt:

        Neulich habe ich gesehen, dass auf meinem Deo neuerdings steht „48h“ (wo früher stand „24h“)… He, was nützt mich das? Wenn ich ja eh jeden Tag eine neue Portion davon brauche…!

  • Martin sagt:

    Herr Marti hat den Spruch nicht ganz richtigt getroffen. Richt heisst es: «En rächte Maa mit Frau und Chind, hät d’ Haar am Füdle und nid auf em Grind.»

  • Marlon sagt:

    Ich mag die Männer gerne behaart. Der rasierte Pädophilie-Look (alles rasiert) geht gar nicht..

    • marie sagt:

      ich auch, ausser schnauz (nur ganz wenige können sich den leisten: tom selleck z.bsp.). und den rest nehem ich so wie er daher kommt.

      • alien sagt:

        Das ist ein Wort, marie. Den Rest nehmen, wie er kommt.

        Maschmeyer hat viel von seinem Prololook verloren, als er seinen Schauz abmachte. Nicht alles.

    • Beno sagt:

      …eh…. Pädos sind glaube ich eher behaart oft mit Bart ?….= verstecken = Persönlichkeitsstörung

  • markus roth sagt:

    menschen sind unterschiedlich, auch in der behaarung, und weder die einen sind besser als die andern und sie sollten auch nicht gegeneinander ausgespielt werden, oder die einen schlecht gemacht werden, weils sie das haben haben was die andern nicht haben. alles ist von der natur gegeben und die diskussion darüber finde ich müssig und nicht förderlich für ein zusammensein.

  • Nico Meier sagt:

    Ich habe da eine klare Linie Männer haben Haare auf Brust usw.
    Frauen benötigen nur Haare auf dem Kopf und evtl auf den Zähnen 😉
    Und nein ich will keine Unkenrufe in richtung Gleichberechtigung hören stark behaarte Frauenkörper finde ich unsexy.

  • Beno sagt:

    Ein glatter Körper ist für mich anziehender…bei Frauen wohlgemerkt…

  • marie sagt:

    mich würde interessieren, wie das ein mann erlebt bei einer kosmetikerin mit wachsstreifen in den händen, und zwar wie das mit dem schaft so funktioniert, resp wie er (also der mann) den schmerz so erlebt.
    danke für rückmeldungen!

    • Beno sagt:

      Dafür gibt es doch „Gillette Proglide“…liebe Marie

    • Tomas sagt:

      Kann ich dir leider nicht verraten, meine Haare bleiben wo sie sind. Aber offensichtlich tut’s laut dem Artikel jeder dritter, vielleicht kommt’s noch. Andernfalls, wenn ich mich so in der Dusche im Fitness umschaue, sind die auf prepubertär getrimmten etwa bei einem gefühlten Prozent – genauer hinschauen hatte ich bisher nicht ganz das Bedürfnis.

    • Martin sagt:

      Liebe Marie – Für gewisse sehr empfindlichen Stellen braucht es keine Wachsstreifen sondern das Wachs wird dick aufgetragen und als Ganzes entfernt. Am schlimmsten ist es das erste Mal, nach regelmässiger Anwendung ist das Routine (bein regelmässiger Entfernung mit Wachs werden die Haare weniger dicht). Ich lasse die Haare auf der Brust übrigens auch wachsen (sind leicht zu pflegen), sondern nur an gewissen Stellen entfernen (ist einfach hygienischer). Noch als Hinweis: Der Schaft ist nicht die empfindlichste Stelle des Mannes! Alles in allem ist das Ganze durchaus nicht so unangenehm.

      • marie sagt:

        @martin
        sind es wirklich nur hygienische gründe? denn ich bin der meinung, dass die haare im genitalbereich eben geanau diese funktion erfüllen, denn die spriessen ja nicht, weil sie uns ärgern wollen 😉

  • Polteri sagt:

    Die Haare auf meinen Zähnen lass ich mir nicht nehmen. 🙂

  • Troll sagt:

    Von einer Kastrierung zu sprechen, das finde ich ein bisschen hysterisch-paranoid. Im 19 Jhdt. hatten Männer einen Rauschebart oder mindestens einen Schnauzer, gegen den Burts Balken aussieht wie Flaum. Spätestens ab der Hälfte des letzten Jahrhunderts war dann Komplettrasur angesagt und ich glaube kaum, dass man in dieser Zeit von einer Kastrierung des männlichen Geschlechts sprach, obwohl man aussieht wie Justin Bieber. Dann kamen eben die 70er und Gesichtsbehaarung war plötzlich subversiv.

    Ist wohl ein Modeding, die Sache mit der Enthaarung.

  • mira sagt:

    Kommt halt drauf an, ob man eher auf animalischen oder klinischen Sex steht. Ist halt jedem seine persönliche Sache *lach. Für mich passt das Thema gut zum allgemeinen Erotik-Verlust und mangelndem Sex im Alltag des West-Europäers. Hätten wir noch „Lust in der Brust“, dann würde sich auch niemand über ein paar Häärchen stören.

  • Helen sagt:

    Ach du meine Güte: „Insofern hat für mich die Haarentfernung in der Tat etwas mit “Kastration und Unterwerfung” zu tun“, „Ästhetik der US-Pornoindustrie“. Geht es nun darum, die neue Selbstverständlichkeit des Waxings bei Männern und Frauen ins Verabscheuungswürdige zu schieben und das mit feministischen Slogans zu stützen? Oh je, das eine solche Diskussion auf diesem Blog überhaupt gestartet wird…

  • Genderbender sagt:

    Es ist eigentlich ganz einfach: Der sexiest man alive ist – und das schon seit gefühlten 150 Jahren – Sean Connery. Und Sean Connery hat massig Haare auf der Brust, und sogar – O Graus!! – einige auf dem Rücken. Case closed.

  • Frank sagt:

    Liebe bellinda,

    vielleicht kennen sie sich mit uns „Homos“ nicht so aus – es gibt genügend „Homos“, die Männerpelz lieben, bzw. für die es ein Muss ist. Es geht hier eher um einen generellen Mainstream-Trend. Einen körperrasierten Mann nehme ich gar nicht wahr.

    • Francesca sagt:

      Geht mir gleich ;). Gepflegt, ja, aber kahl?? Auf dem Kopf stört mich Kahlheit nicht, aber da kratzen auch keine Stoppeln. Diese rasierten Brüstchen, die sich wie Schmirgelpapier anfühlen – nein danke.

    • Genderbender sagt:

      Ich behaupte, körperrasierte Männer gibt es gar nicht. Es gibt Männer, und es gibt Bubis. 😉

  • reiff heidi sagt:

    Was ich nicht mag sind so Muskelprotzen Bodybuilder Boxer etc. meist sind diese Muskeln antrainert.

    Als ich früher noch zwischendurch ein Bikini beim Baden trug, habe ich links und rechts mein Sch-Haare mit einer Haarentfernungscrème entfern, ist einfach und schmerzlos. – I mach eifach nit jede Saich mit was modärn isch – .

  • reiff heidi sagt:

    Was ich nicht mag sind so Muskelprotzen Bodybuilder Boxer etc. meist sind diese Muskeln antrainert.

    Als ich früher noch zwischendurch ein Bikini beim Baden trug, habe ich links und rechts mein Sch-Haare mit einer Haarentfernungscrème entfern, ist einfach und schmerzlos. – I mach eifach nit jede Saich mit was modärn isch – .

  • stefan gasser sagt:

    Was hat ein solches Thema auf dem Mamablog zu suchen? Diskutiert man hier demnächst über die Sexyness von Kinderunterwäsche, oder was? Der Artikel greift weder ein neues Thema auf noch ist er originell noch hats was mit Elternsein zu tun. Eher damit, dass wir im Bett auf die Ästhetik der US-Pornoindustrie setzen und uns nicht mehr trauen, selbst zu sein – egal ob rasiert oder nicht.

  • Sgt Klinger sagt:

    Diktieren soll sich niemand irgendwas. Der Spruch aus Luzern diente m.E. als Trost für die Herren die früh ihr Haupthaar verloren. Volles Haupthaar steht für Vitalität, Jugend und ungebrochene Manneskraft, die anderen sieht man ja eher weniger.
    Bin nicht schwul, jedoch entferne ich seit Jahrzenten die meisten Scham- Brust und Achselhaare. Ich habe aggressiven Schweiss, schwitze schnell. Haare zwickten/bissen sehr schnell. Die Lösung war rasieren, et voilà.
    Unästhetisch aus meiner Sicht empfinde ich bei Männern Rückenhaare und ein extrem Brustbehaarung wie bei Reynolds, aber jedem das Sein.

  • Sigi Marti sagt:

    Wo Haare ist, ist auch Freude !

  • manuel sagt:

    naja, unser einer hat das vor 10 jahren gemacht und ist mittlerweile wieder davon abgekommen. oder bin es am ende ich der die trends setzt….;)

  • sandra sagt:

    Also Männer mit Haaren auf der Brust finde ich ganz sexy. Zur Intimrasur finde ich: trimmen/stutzen ja, Kahlschlag nein! Erwachsene Menschen haben nun mal Schamhaare, eine Komplettrasur scheint mir da etwas merkwürdig.
    Haare im Gesicht, sprich den schrecklichen Magnum-Schnauz geht gar nicht, Haare auf dem Rücken auch nicht! Wir wohnen ja nicht mehr in Hölen und sollten auch nicht so aussehen…:-)

  • Mary sagt:

    Ich fürchte das Frauenideal nähert sich immer mehr Barbie an. Zuerst die immer komplettere Rasur, dann ins Gesicht eine Ladung Botox und, die neueste Manie von über dem Teich, wehe durch die Kleidung zeichnet sich der Schimmer einer Brustwarze ab!
    Na und Barbie will nun mal ihren Ken und der besteht ja nicht aus weniger Plastik…

  • Barbara sagt:

    Kommt auf den Typ Mann an. So voll haarige Männer wie Reynolds sind doch sehr sexy und unglaublich männlich. Unbedingt Haare dran lassen 🙂
    Wenn Mann hingegen nur so ein paar vereinzelte Haar um die Nippel hat, dann lieber glatt rassiert.

  • Luise sagt:

    Ich erinnere mich, dass in den Siebzigerjahren coole junge Frauen in der Disco stolz ihre dichten Achselhaare zeigten und die Männer fandens erotisch. Frau versuchte damals noch, gegen den US-Trend der Damenrasur entgegezuwirken. Auch ich legte mich quer. Irgendwann hab auch ich mich unterworfen, finde haarige Beine und buschige Muschis seltsam – so beeinflussbar sind wir. Mit stoppeligen Männern kann ich aber nix anfangen. Aber meine Generation trägt auch noch Pelz:-)

  • Daniel Küttel sagt:

    Oh je. Sonst habt ihr keine Probleme? Na dann ist ja alles wunderbar :o) Ich sage zu dem Thema nur zwei Dinge: „Zahnseide“ „Jucken“. Einige mögen es haarig, andere eben nicht. Wäre ja auch langweilig wenn alle Frauen das Gleiche an einem Mann sehen möchten. Ich bin aber froh dass die Haarzeit etwas vorüber ist, da wäre ich gnadenlos untergegangen. Weia, ich hätte nie eine Frau abbekommen wenn die nur auf die Körperbehaarung geguckt hätten. *jammer* Ich hätte mir ein Brusthaartoupee zulegen müssen. *sniff*

  • marie sagt:

    aber eine frage in sachen trends/mode haben frauen wie männer gemeinsam: wer bestimmt solches? modeindustrie? die rasieklingenindustrie? die kosmetikindustrie? die rächerInnenindustrie? die ästhetenindustirie?

    • Brunhild Steiner sagt:

      @maire:
      alles falsch, das ist nämlich das Institut für im verborgenen ausführende Gleichschaltung in Sachen Trends&Mode,
      besitzt Aktien der Hochglanzjournal-Welt und hat Vertreter in betreffenden Industriezweigen sitzen-
      und vorallem, tüfelt es schon längstens am übernächsten Trend rum, dem dann auch wieder die Mehrheit nachrennt.
      Nicht zuletzt ist es ihm Anliegen die Konsum/Trendkritischeren mit Futter zu versorgen…

      Die einen rennen im Hamsterrad,
      die anderen lieber im Wald und die Dritten fragen sich wie ihre Kinder dereinst mit diesem Druck umgehen werden.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        ist ja nicht zu fassen, Ihr Name bringt mich doch zu oft zum stolpern, marie, natürlich!

      • Laura TI sagt:

        Liebe Brunhild, keine Sorge, Ihre Kinder werden mit dem Druck umzugehen wissen, weil sie Eltern im Rücken haben, die ihnen vorleben, dass man nicht jeden Mist mitmachen muss.
        Mein Sohn hat am Anfang der Pubertät auch die Achselhaare rasiert, ein paar Monate später hat er gesagt, dass eigentlich jeder sehen darf, dass er erwachsen wird und seither lässt er wachsen, was denn da so wächst. In meinen Augen zeugt das von Reife und innerer Sicherheit, dass er als 16-jähriger stark genug ist, zu sich und seiner Meinung zu stehen.

    • E.H.Roth sagt:

      hm, marie Sie selber bestimmen was Sie für sich zulassen und wie weit Sie sich von einem Mainstream beeinflussen lassen wollen. Stärke ist, sich nicht durch diese Zeitschriften und das Geschwätz einer Industrie beeinflussen zu lassen. Unabhängigkeit ist Freiheit…

    • Gabi sagt:

      Na, wer macht das wohl? Wer?

      Ich, Sie, wir.
      Wir alle.

      Und der stete Wechsel ist die einzige Konstante.

      In ein paar Jahren, wird dann wieder behaart hipp sein.

      Genauso, wie in den 20ern flachbrüstige Bubimodelle wie Greta Garbo als Schöhnheitsideal galt und ein paar Jährchen später dann das grossbusige Gegenteil

      • E.H.Roth sagt:

        Aha, der Trend bestimmt unser Leben. Ich setzte halt eigene Trends, das ist besser als andere kopieren oder schlimmer zu tun was andere sagen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Roth, das ist halt eine Frage des Charakters. Und des Selbstbewusstseins. Die einen habens, die andern……….

      • Gabi sagt:

        … lesen vorsichtshalber erst mal alles in der „Emma“ nach, was zu tun, zu lassen und vor allem zu finden ist.

        😀

  • Barbara sagt:

    Ich finde Körperbehaarung als Zeichen, dass der Mensch erwachsen ist. Kahl rasierte Intimregionen sehen für mich aus, wie die Geschlechtsteile von Kindern. Insofern hat für mich die Haarentfernung in der Tat etwas mit „Kastration und Unterwerfung“ zu tun. Wenn ich mich komplett enthaare, mache ich mich von der erwachsenen Frau zum Kind. (resp. den Mann zum Kind). Gegen das Entfernen der Achselhaare oder Schienbeinstoppeln, resp. das Trimmen der Bikini-Zone (wie heisst die bei den Männern?) habe ich nichts, nur gegen die kindliche Ganzkörper-Kahlheit. Jugendwahn bis zum letzten Detail?

    • Shilgia sagt:

      So sehe ich das auch! Ich habe mich auch schon gefragt, wieso es anscheinend im Tend ist, sich die Schamhaare weg zu rasieren… oder wollen Maenner/ Frauen lieber mit „Kinder“ Sex haben? Ist das der Grund? Oder will man nicht erwachsen werden?

      • Schwarz Alfred sagt:

        Also wenn so genau gefragt wird: ist es vor allem hygienischer, nicht nur beim Oralverkehr. Persönlich gebe ich dem Milimeterschnitt jedoch den Vorzug. Einen Vergleich zu ziehen mit Kindern finde ich jedoch voll daneben. Es wird heutzutage eben nicht mehr nur im Dunkeln Liebe gemacht da müssen auch die Juwelen nicht mehr im Urwald versteckt werden.

      • Hotel Papa sagt:

        Es ist Porno-Ästhetik, schlicht und ergreifend.

      • Shilgia sagt:

        Also das mit der Hygiene lasse ich nicht gelten! Sonst muesste man konsequenterweise auch die Kopfhaare rasieren. Man kann sauber sein mit und ohne Haare.

      • Andreas Gasser sagt:

        Hygienischer ohne Haare? Eben genau nicht! Haare beschleunigen den Verdunstungsprozess von Schweiss, bevor sich im feuchten Klima stinkende Bakterien bilden. Die Natur hat es durchaus gewollt, genau die Körperstellen mit Haaren zu versehen – resp. die verbleibende Körperbehaarung dort zu belassen – die zu stärkerer zu Schweiss- und Geruchsbildung neigen.

    • Sgt Klinger sagt:

      Es gibt viele Gründe, bei einigen stimmt sicher das „zum Kind“ Argument. Hauptsächlich denke ich ist es jedoch Ästhetik und das Sauberkeitsgefühl. Mich zB zwickte/biss es bis ich die Nassrasur auf Achsel, Brust, Rücken und einen Teil des Intimbereichs ausdehnte. Aber auch: die (teilweise) Entfernung des Schamhaars im Intimbereich bei Mann/Frau hat in vielen Kulturen eine lange Tradition, so neu ist das auch nicht. Evtl. helfen die verbesserten Nassrasierer zum Entscheid.
      Haare sind Haare, in Konsequenz sollte also jeder Mann sich einen Bart wachsen lassen? Als Zeichen, dass er erwachsen ist?

    • dres sagt:

      Danke für diesen Kommentar. Hoffentlich wird er von ganz vielen Frauen gelesen und auch umgesetzt… ;-)!!!!

    • Ylene sagt:

      Hört doch mal auf mit diesem Kindervergleich, ist ja eklig. Eine rasierte Vulva einer Frau sieht völlig anders aus als eine nicht behaarte Vulva eines Mädchens. Ja, ich rasiere, weil ich da unten einfach keinen Wald will. Fühlt sich auch besser an und ist schneller als trimmen (Schamhaare in der Leiste/Bein müsste ich ja eh vollständig entfernen). Mein Mann hat starke Körperbehaarung (ziemlich genau wie Burt ohne Schnauz), was mir persönlich auch sehr gefällt. Ausser im Gesicht sollte sich kein Mann m. E. rasieren, duschen aber schon. 🙂 Aber das ist halt eine persönliche Vorliebe.

    • Orange sagt:

      @Barbara: Genau!

  • bellinda sagt:

    Ein köstlicher Text, danke! Die andere Pointe der Geschichte ist ja, dass da die Hetero-Männer einer Homo-Ästhetik aufgesessen sind – wie übrigens bei vielen sonderbaren Trends.

  • marie sagt:

    ist doch egal. pornobalken mag ich nicht. aber burt wäre ein gnädiges opfer bei ungehorsam. stichwort: wachs! 🙂

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