Dawn of the Dad

Hilfe, ein Kind! Gar grausig erschrockener Herr in George A. Romeros «Dawn of the Dead» von 1978.

Hilfe, ein Kind! Gar grausig erschrockener Herr in George A. Romeros «Dawn of the Dead» von 1978.

Alex Frei freut sich. Der Routinier des FC Basel hat sein Nachwuchstalent ausgespielt und wird Vater, was er prompt der Onlineausgabe der «Schweizer Illustrierten» steckte. «Ich freue mich riesig», präzisierte er ebenda exklusiv – was ihn von manch einem Mann in gleicher Position (abseits des Fussballplatzes, natürlich) unterscheidet.

Negative Reaktionen auf einen positiven Schwangerschaftstest gehören zum ersten Mal eines werdenden Vaters. Während sich die bessere Hälfte in erster Linie über die eigene körperliche Veränderung in den kommenden Monaten den Kopf zerbricht, blickt der Herr der gemeinsamen Schöpfung auf die Veränderungen nach der Geburt. Malt sich die Umstände nach dem Umstand aus, und das gerne schwarz.

«Durch Eheschliessung und Vaterschaft engen sich die Fluchtmöglichkeiten ein», schrieb der Psychoanalytiker Hans-Geert Metzger zur Angst der Väter. «Um neue Erfahrungen zulassen zu können, müssen (…) alte Sicherheiten aufgegeben werden.» Ein Kind bringe die innere Ordnung des Erwachsenen durcheinander, so Metzger weiter, und dieser «kommt in Situationen, in die er ohne ein Kind vermutlich kaum kommen würde».

Dabei denke ich weder an die Geburt noch an die Neupositionierung im Schlafzimmer, sondern etwa an die väterliche Standortbestimmung am Wickeltisch. Die immer gleichen Windeln wechseln, statt die Nase in den stets drehenden Wind der Freiheit halten? Unvorstellbar. Die innere Uhr von Freestyle auf geregelte Schlaf-, Still- und Spielzeit umstellen? Unmöglich. Das spontane Bier mit Freunden gegen den in Stein gemeisselten Frühschoppen mit dem Kind eintauschen. Der blanke Horror.

Was immer dem vor den Kopf gestossenen Mann durch ebendiesen geht, je weiter der noch gelebte Status quo von der gefürchteten Zukunft abweicht, desto nötiger hat er tröstende Worte: «Keine Angst, Junge, das Leben geht weiter», will er hören. Oder noch lieber (und im besten Fall wahrer): «Das Leben fängt erst richtig an.»

Die Vorteile einer Vaterschaft liegen im Vornherein nicht auf der Hand, sondern im Nachhinein auf dem Arm, auf dem Sofa oder auf der Krabbeldecke – vereint im eigenen Kind. Ein Kind öffnet einem Tür und Tor in das private Universum, das sich Familie nennt und eine Art Garage mit Tankstelle und eigener Rennstrecke ist. Mit dem Kind als Katalysator und Bremsassistent in einem. Den Anschluss an die Autobahn des Alltags kann man bei Bedarf selber bauen, es eilt nicht.

Ein Kind nimmt einem Entscheidungen ab (Nein, da hab ich schon was vor!) und gibt einem Antworten (Ja, du machst alles richtig so!), mit einem Blick, einem Griff, später mit Worten. Das gibt Selbstvertrauen und Superkräfte, Tag für Tag, «Wir sind Helden» wird mehr als der Name einer Band.

Klar, ein Kind hält einem einen Spiegel vor, bringt einen an Grenzen und nimmt Teile des väterlichen Denkens, Fühlens und Handelns derart in Beschlag, dass sich Mann fortan immer irgendwie ferngesteuert bewegt. Auch abseits der hauseigenen Rennstrecke. Aber das innere Durcheinander und die abgeschnittenen Fluchtwege des Psychoanalytikers – das tönt auch nach einer Menge Abenteuer, die ein Kind spielend zu bestehen hilft. Damit Mann als Vater auf die Welt kommt – und nie mehr zurück will.

Was meinen Sie: Welche Ängste werdender Väter sind berechtigt? Wie lassen sie sich überwinden? Und über welche Ängste kann der gewordene Vater nur noch lachen?

Raphael Diethelm

Raphael Diethelm (*1978) ist seit Mai 2011 Produzent bei Tagesanzeiger.ch/Newsnet. In seiner Freizeit beschäftigt er sich liebend gern mit Tochter (*2011), Sohn (*2010) und Gemahlin und, vorläufig nur am Rand, mit Musikinstrumenten.

271 Kommentare zu «Dawn of the Dad»

  • Wishaw Thomas sagt:

    Der englische Schriftsteller Thomas Kamp sagte:
    „Liebe spürt keine last. Schwierigkeiten stören sie nicht. Sie sucht keine Entschuldigung für
    das Unmögliche. Denn sie denkt, dass alle Dinge rechtens sind und alles möglich ist“!

    Egal ob ihr Frau, Mann, Kinder oder niemanden habt, aber lebt mit LIEBE!

    ÄNGSTE für was? – siehe LIEBE!

    Gruss ein Fam. Vater

  • reiff heidi sagt:

    Miesepeter mag ich nicht, îch schätz einfâch die Liêder von Kurt Hofmann, diese Tussis mit ihren Aerschen aus Südamerkia brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.

  • reiff heidi sagt:

    Ich war heute kurz an der Basler Fasnacht, viele Piccolospielerinnen hatten so rote Fingernägel, na und, bei mir geht die Post auch ab ohne rote Fingernägel, ohne Yoga und Täm Täm, ich brauche weder eine Haarverlängerung noch ein Piercing, so richtig nett ist nur im Bett auch ohne Nagelbrett, ich kenne viele Menschen, die sich einfach entschieden haben, keine Familie zu gründen, na und, ich brauche keinen Pokal bin kein Roger Federer Fan, ich lass mich mal ein Lied auf Klaus Hofmann – jedes Kind braucht einen Engel –

  • reiff heidi sagt:

    Ich war heute kurz an der Basler Fasnacht, viele Piccolospielerinnen hatten so rote Fingernägel, na und, bei mir geht die Post auch ab ohne rote Fingernägel, ohne Yoga und Täm Täm, ich brauche weder eine Haarverlängerung noch ein Piercing, so richtig nett ist nur im Bett auch ohne Nagelbrett, ich kenne viele Menschen, die sich einfach entschieden haben, keine Familie zu gründen, na und, ich brauche keinen Pokal bin kein Roger Federer Fan, ich lass mich mal ein Lied auf Klaus Hofmann – jedes Kind braucht einen Engel –

  • reiff heidi sagt:

    Ich mag Zombiefilme nicht, Graf Dragula brrrrrrr- bin froh ist die Basler Fasnacht vorbei, hat so für mein Empfinden etwas so uniformelles militärisches irgendwie, hab mal als junge Frau ausprobiert mit einer Freundin Fasnacht zu machen mit so einer Larve im Gesicht, meine Rettung war ein WC, wo ich mich befreien konnte von dieser schrecklichen Maske, ich bin ein Mimösli, hab eine dünne Haut , ich hatte viele Begegnungen mit alten Menschen, die waren total gepanzert vorallem Männer in der Brustgegend körperlich, der Ali ex Boxer ist , brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr. Ich mag solche Muskelprotzen nicht

  • Marcel Zufferey sagt:

    Wenn sich beide über die Gründung einer Familie zuvor gründlich Gedanken gemacht- und diese dann schlussendlich auch gemeinsam in Angriff nehmen, dann sollte kein Vater in Panik geraten. Kommt die Schwangerschaft hingegen völlig ungeplant, wie aus heiter hellem Himmel auf einen Mann herunter geschossen.. oh Gott! Nach einem One-Night-Stand zum Beispiel. Weil gerade kein Gummi in Griffnähe war. Oh mein Gott!!

    Ansonsten: Kinder werden älter, reifer, interessanter, anspruchsvoller… und nehmen mit der Zeit langsam Konturen an: Dann ist eine Saufreude, bei alledem auch noch dabei sein zu dürfen!

    • Hermann sagt:

      Kann ich nicht nachvollziehen. Bei meinen war es nur harte Arbeit, genug verdienen, um alle zu fuettern, aufpassen, dass die Augaben gemacht wurden und nicht nur Videospiele gespieit wurden, versuchen genug zu wissen damit der Freundeskreis nicht Verbindungen zu Gangs hatte, beizubringen, dass Sex unter 18 illegal ist (USA). Sparen wie verrueckt um die Uni bezahlen zu koennen. Anhoeren, dass die Kindheit schlecht war, da kein Geld fuer Ferien vorhanden. Reiche Schweiz, reiche Sitten ist wohl, wovon Sie reden. Saufreude ist mir unbekannt. Ich freue mich aber fuer Sie.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hermann:
        wir leben zwar in der reichen Schweiz, aber auf bescheidenem Niveau-
        okay, gönnen uns Sommerferien im nahen Ausland, dafür weder Auto, noch Hightech-Surround, noch immer die neuste Garderobe etc, und Familiesein finden wir einfach begeisternd, faszinierend und endlos bereichernd für die Seele, den Geist, den Körper (man will schliesslich auf dem Velo nicht von der Jungmannschaft abgehängt werden…) 🙂

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        doch ich bin dankbar (und kann Ihren Stress verstehen) dass wir unsere Kinder nicht ums verrecken auf die Uni kriegen (und durch sie durch) müssen, um ihnen gute Startchancen ins Berufsleben zu garantieren.
        Und vielleicht gibt das auch eine Entspannung in Alltag, wir streben keine Unikarrieren an also müssen wir auch nicht schon jetzt für eine hohe Messlattenerreichung sorgen. Und wir müssen für die zukünftigen Unigänger nicht Geld scheffeln gehen.

      • Sportpapi sagt:

        @BS: Irgendwie kann ich mir gar nicht vorstellen, dass Ihre Kinder nicht früher oder später an die Uni gehen…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi:
        falls wir ausdauernd genug sind um noch in zwanzig Jahren hier virtuell unterwegs zu sein,
        gebe ich Ihnen den Zwischenstand bekannt,
        vielen Dank fürs Kompliment, echt nett 🙂 aber nun sollte das strapazierte Gehirn in die Nachtruhe…

      • Hermann sagt:

        @BS: Die Schweiz hat grosse Qualitaeten, da haben Sie recht. Das Ausbildungswesen ist erstklassig, Ich bewundere oft auch das hohe Niveau der Diskussionen hier (oder manchmal auch das Gegenteil…).

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hermann:
        🙂 ich meinerseits schätz hier auch immer wieder die Erlebnisberichte von weiter weg, Ihnen weiterhin alles Gute und vorallem erholsame Nacht!

  • Franz sagt:

    Der Herr auf dem Bild ist nicht erschrocken, sondern mutiert gerade zum Zombie. Film nicht gesehen?

  • reiff heidi sagt:

    Wer hat denn das gesagt, wer sein Kind liebt, züchtigt es, hoffe wir haben solche mittelalterlichen Religionswahn endlich entsorgt, hab einfach einiges gelesen aus Geschichtsbüchern gelesen, hat Mensch nichts gelernt aus diesen destruktiven alten hochidealisierten destruktiven Kulturen, ich bin keine Menschenfresserin werde ich deshalb als Rassistin verbrähmt. Fakt ist Patriotismus und Noblesse oblige aus der Ecke Napoleon, hoffe das ist im hier und jetzt passee, ich fühle mich weder besser noch schlechter als andere Menschen, wir kamen alle mal hilflos auf die Welt, der erste Schritt……..

  • Christian Merz sagt:

    Jö wie süess .. was ist denn da mit der Musik plötzlich in den Blog gerutscht? .. Übrigens, liebe Heidi, in unserem schon etwas „fortgeschrittenen“ Alter ist dieses „Vater werden ..“ doch um einiges „schwerer“ als in den jungen, wilden Jahren, wo man sich wirklich vor zuviel Nachwuchs zeugen immer hüten musste, heute ist dieser Prozess eher umgekehrt .. ;.)) – aber irgendwie schafft man es doch immer wieder, aber das Erlebnis ist schon ganz anders geworden .. hmm ..

  • reiff heidi sagt:

    So wie ich informiert bin, wurde Charlie Chaplin, der Clown in hohem alter noch Vater – Vater werden ist nicht schwer – Vater sein dagegen sehr – ich schätze die sog. Neuen Männer, die gehen liebevoll um mit Ihrem Nachwuchs, in der ersten Entwicklungsphase sind Kinder einfach TRAGLINGE hat ja nichts zu tun mit m/w. Wir Menschen entwickeln uns alle, die Geburt ist der 1. Schritt ins Leben. Ich bin ziemlich sentimental veranlagt was Musik anbelangt, die Lieder von Klaus Hofmann sprechen mir aus dem Herzen da gehe ich abe wie e weiche Chäs, ist das verboten ? Hildegard Knef, auch eine Ikone v. m.

  • Christian Merz sagt:

    Wouwhh .. was man ncht alles verlieren soll bei dem grossen Abenteuer. Ich war 40 bei meinen ersten Zwillingen mit meiner 2. Frau – sie war nur 17 Jnhr jünger als ich und suchte sich dann einen jüngeren Lover .. eine Russin .. Ich wollte mit ihr auch keine weiteren Kinder – SIE war der blanke Horror. Mit meiner jetzigen, 27 jahre jüngeren Frau habe ich schon zwei Kinder, 3 und 5 Jahre alt – un werde bald 56. Und möchte grad nochmals mindestens 10 Kinder, so toll finde ich es in unserer Familie. Es gibt keine Prinzipien, das Leben dikitiert,w as es so vorhat mit uns . und wir dürfen uns freuen.

    • Genderbender sagt:

      Dürfen wir damit rechnen, dass Sie bald zwei Kinder mit einer 37 Jahre jüngeren Frau haben werden?

      • Christian Merz sagt:

        nein, nein, jetzt ist alles gut geworden, ,manchmal übersieht man Gefahren, das ist eben passiert, aber die beiden grossen Kinder sind glücklich in der Pubertät angekommen, und wir versuchen jetzt gemeinsam, die Hürden des Lebens, die sich nun auftun, mit Schwung, Geknorz, Lächeln und Leiden zu meistern. Dass ich jetzt Kinder von solchen Alterstufenunterschieden habe, ist dermassen spannend, sie auch zusammen zu erleben, eine soziale Gemeinschaft aufzubauen, grösste Toleranz und gleichzeitig klare Richtlinien für die „Erziehung“ bei sich selber als Eltern mit der Verantwortung zu entwickeln.

  • macho sagt:

    Ich weiss echt nicht wieso mein Vater Kinder wollte, hab ihm das Leben zur Hölle gemacht. Ich weisss es jetzt nicht besser, will ich, will ich nicht. Ich vermute schwer das ich einestages Kinder habe, aber wenn ich sehe was mein Vater und meine Mutter alles aufgeben mussten…hmmm

    Frage mal ganz naiv an die, die Erfahrung haben, lohnt es sich WIRKLICH?

    • tststs sagt:

      Ja! Und zwar aus einem einzigen Grund: wenn man den nötigen Effort bringt, ist auch mit Kindern wirklich alles möglich. Sie sind also nie das eigentlich Hindernis und somit per se immer eine Bereicherung
      🙂

      • Superbede sagt:

        Schön geschrieben. Mit der richtigen Einstellung ist wirklich vieles möglich. Ich brauchte ein wenig Zeit nach meiner ersten Tochter, um das wirklich zu verstehen und die richtige Einstellung zu bekommen.

    • Christian Merz sagt:

      Kinder grad zu erleben, wenn sie noch nicht mit Worten mitteilen, sondern die Augen, das Weinen und Lachen, das Kacken und Essen die Kommunikation ist, das ist die grösste Freude im Leben. Da geht noch alles direkt durchs Herz, man ist offen, so offen wie das Kind selber – nur so kann man auch wahrnehmen, was es alles erlebt, wie es die Welt entdeckt, sich selber erfährt, wie es uns Wltern als den wichtigsten Haltepunkt im Leben spürt und im gemeinsamen Dialog aufbaut, diese urkindliche Zeit der Babies ist die allerschönste, die später im Alltagsstress der Jugendlichen verloren geht -traumhaft

    • Hermann sagt:

      Es gibt sicher schöne Momente mit Kindern, doch irgendwann lernt man, dass man sich abgerackert hat um es den Kindern zu ermöglichen, sich auch wieder abzurackern und in die selbe Mühle zu kommen. Erwartet man Dankbarkeit ist man vollends daneben, denn wofür sollen sie denn dankbar sein? Man geht den erwachsenen Kindern oft auf die Nerven oder sieht sie kaum mehr. Warum also Kinder haben?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hermann:
        vielleicht liegt das aber auch an Ihrem Lebensentwurf?
        Und daran dass Sie in einem Land leben wo das Sicherheitsnetz grosse Maschen hat?

  • Hermann sagt:

    Kinder bekommen ist wie einen Job antreten, für den man nie ausgebildet wurde und bei dem man bezahlt statt bezahlt wird. Keine Angst davor zu haben wäre ein Zeichen mangelnder Intelligenz.

    • tststs sagt:

      Mir gehen die Daumen aus
      🙂

      • xyxyxy sagt:

        a) mir mangelt es an Intelligenz – aber bis jetzt hat es weder mir noch Kindern geschadet

        b) nein – ich denke nur eine Ecke weiter – Vater sein ist das natürlichste der Welt, man wächst mit der Aufgabe – schon Mio andere haben es geschafft. Wenn die inneren Werte stimmen und man ein positiver Mensch ist und ein gewisses Urvertrauen hat, muss man keine Ängste haben.
        Ängste haben ist nicht intelligent: sie schaden mehr, als nützen und in die Zukunft gerichtet sind sie hypothetisch, d.h. am Ende bin ich mit einer anderen Realität konfrotiert, als die ich mich ausgemalt habe

      • tststs sagt:

        Sehe Sie, ich bin auch so ein Mensch, der „mutig“ durchs leben geht… aber a) kann ich nicht davon ausgehen, dass alle Menschen wie ich sind (und schon gar nicht, dass meine Art die „richtige“ ist) und b) ist diese Eigenschaft nicht nur ein Vorteil…

  • mira sagt:

    Ich finde es ok, wenn ein Mann sich Gedanken macht und auch seine Ängste (auch wenn sie oberflächlich sind) aussprechen kann. Ins Elternsein wächst man hinein und im Nachhinein erscheinen viele „Ängste“ lachhaft. Schlimmer finde ich es, wenn sich ein Mann (oder auch eine Frau) weigert, sich über die Zukunft Gedanken zu machen, und dann auf einmal entsetzt feststellt, dass er/sie es so gar nicht wollte. Zur Familien-Verantwortung gehört für mich auch vorausschauendes Planen.

    • tststs sagt:

      Auch hier: zwei Daumen hoch!
      Aber ist die Krux nicht, dass man gerade was den ersten eignen Nachwuchs betrifft sowieso alle Pläne gleich nach der Geburt wieder über Bord schmeissen kann?!
      🙂
      Und für den – Achtung Genderklischee – rationalen Mann ist das doch Horror pur!!!

      • xyxyxy sagt:

        besser also: man plant nicht – ausser: Kinderzimmer, Kinderwagen und Arbeit, damit Geld da ist
        das Leben kommt immer anders als man meint

        Genderklischee: Rationalität ist v.a. eine Sache des angeborenen Temperaments

        ich denke ich bin eher Rational veranlagt: deshalb mache ich wenig Pläne

      • Sportpapi sagt:

        Dieses Urvertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Instinkte, von dem meine Schwiegermutter immer erzählt hat – irgendwie hatte ich das auch. Ängste auf jeden Fall nicht, Befürchtungen jeder Art aber natürlich schon. (Angst dann erst, als mein Sohn wegen eines Fieberkrampfs in meinen Armen zusammengebrochen ist, und ich keine Ahnung hatte, was das ist).

      • xyxyxy sagt:

        natürlich – mit einem Kind ist Angst irgendwo im Hintergrund ein ständiger Begleiter
        eine tödliche Krankheit, ein Verbrechen – Dinge denen wir ausgeliefert sind
        um das eigene Leben fürchtet man weniger, als um das der Liebsten

        aber es ist dumm, wenn man sich von solchen ängsten terrorisieren lässt

      • bohrerin sagt:

        ein griff in die sprüchekiste.
        je planvoller man vorgeht, umso wirkungsvoller trifft einen der zufall. wenn klar ist kinder ja oder nein, dann einfach machen oder nicht.

      • mira sagt:

        Hm, in dem Fall war die Planung nicht so optimal 🙂 Ja, es kommt oftmals anders, allerdings nicht komplett anders, sondern einfach in einer anderen Variation (zumindest ist das bei uns so). Rückblickend finde ich es erstaunend, wie viele Dinge genau so eintrafen, wie ich sie vorgeahnt hatte (positive und negative Dinge). Und ich stelle ernüchtert fest, dass wir doch in vielen Dingen nur eine einfache 08/15-Familie sind…

  • xyxyxy sagt:

    Also ich kann diese Ängste nicht nachvollziehen. Aber ich bin ja auch nicht mit 20 Papi geworden. Auch nicht durch Unfall.
    Ich denke diese Aspekte fehlen völlig.
    Wenn einer sich solche Sorgen macht, der sich bewusst zur Vaterschaft entschieden hat, dann tut er mir leid.

    • tststs sagt:

      Auch wenn man sich bewusst für etwas entscheidet, kann man Schiss davor haben (um mal einen anderen Ausdruck als „Angst“ zu verwenden)… Man denke da zB an eine Fallschirmsprung.
      Es geht doch generell um den Schiss vor dem Unbekannten. Und eben die Tatsache/Unterstellung, dass Männer in diesem Feld des Unbekannten zu Schwarzmalerei neigen…

      • xyxyxy sagt:

        wie gesagt: für mich absolut nicht nachvollziehbar
        ich habe mich einfach nur auf das Unbekannte gefreut – auf das grösste Abenteuer meines Leben
        vielleicht liegt das auch daran: dass ich ganz allgemein nicht zu Existenzängsten neige – keine Ahnung

        die einzige Angst war vor dem Ultraschall, ob mit dem Baby alles ok ist

      • tststs sagt:

        Also mindestens eine Angst haben Sie verspürt. Und es ist doch absolut denkbar, dass ein zB ein Bauarbeiter mit Händen wie Teller Angst hat, er hätte zu wenig Feingefühl für das kleine Baby… oder halt banalere Dinge, wie vllt. geliebte Dinge aufgeben zu müssen… Die haben dann vllt keine Angst beim Ultraschall….

      • xyxyxy sagt:

        ja sie haben natürlich recht – ich hab mich etwas verrannt
        ich sagte ja anfangs, dass ich in meinem Fall, absolut zum rechten Zeitpunkt Vater wurde. Als ich nämlcih reif für diesen Schritt war
        …. ich habe also etwas ICH-bezogen argumentiert
        danke, dass sie sich die Mühe genommen haben, mich etwas wach zu rütteln

      • tststs sagt:

        Ironie?

        Aber ich kann Ihnen in einem Punkt Recht geben (auch wenns ein bisschen Wortklauberei ist): ich kann solche (ängstliche) Menschen verstehen (im Sinne von „gibt es/ist menschliche Natur“), aber wirklich NACHVOLLZIEHEN kann ichs auch nicht (im Sinne von wirklichwirklich hineinfühlen)

      • xyxyxy sagt:

        kein Ironie! hab ich ganz ehrlich gemeint

        bin ja nicht so ein Hohlkopf der nie einen Fehler zugeben kann. da fällt mir doch kein Zacken aus der Krone

      • tststs sagt:

        Dann würde ich sagen, klopfen wir uns gegenseitig auf die Schulter für den gepflegten Austausch (und machen uns noch ein paar zusätzliche Zacken in unsere Krönchen)…
        🙂

      • xyxyxy sagt:

        genau!
        jetzt muss ich wieder arbeiten – einen schönen Tag noch allerseits

  • Olivia Moone sagt:

    Das Schönste an den Kindern ist: sie werden älter! Es ist ganz natürlich ein Neugeborenes, das vor allem schläft, kackt und isst, als langweilig zu empfinden, vor allem wenn man als Vater nicht stillen kann. Aber eben: Kinder werden älter! Die meisten Väter (und auch viele Mütter) können wenig mit Babies anfangen. Es braucht Zeit und Rückmeldung vom Kind, um eine Beziehung aufzubauen. Liebe Väter: Bewahrt euch auch als Väter eure Identität! freut euch aufs gemeinsame Mountainbiken, Cola-Mentos-Bomben im Urlaub und macht trotz Kind auch mal Party. Das Leben geht weiter.

    • tststs sagt:

      Zwei Daumen hoch
      🙂

      • Christian Merz sagt:

        Kinder grad zu erleben, wenn sie noch nicht mit Worten mitteilen, sondern die Augen, das Weinen und Lachen, das Kacken und Essen die Kommunikation ist, das ist die grösste Freude im Leben. Da geht noch alles direkt durchs Herz, man ist offen, so offen wie das Kind selber – nur so kann man auch wahrnehmen, was es alles erlebt, wie es die Welt entdeckt, sich selber erfährt, wie es uns Wltern als den wichtigsten Haltepunkt im Leben spürt und im gemeinsamen Dialog aufbaut, diese urkindliche Zeit der Babies ist die allerschönste, die später im Alltagsstress der Jugendlichen verloren geht -traumhaft

    • gugus sagt:

      ich finde, es ist schon weit vor dem mountainbiken spannend. okay, das erste halbe jahr ist irgendwie etwas fad.
      aber wenn die kinder anfangen sich fortzubewegen, die welt im kleinen und grossen zu entdecken, sprache zu erlernen… ich finde das extrem spannend. und manchmal auch etwas frustrierend zu merken, wie die lernfähig die kleinen hochleistunshirne sind im vergleich zu unseren.

  • Sven sagt:

    Bald 33 und immer noch glücklich, dass ich weder verheiratet bin noch Kinder habe. Auch wenn die Freundin bei beiden Themen manchmal sehr nerven kann. Ich persönlich kann mir hier nur die schwarzen Seiten ausmalen. Weisse gäbe es für mich erst ca. 20-25 Jahre später.

    • Auguste sagt:

      hmm…, warten sie mal ab, bis ihre nervige freundin schwarz sieht. laufen bereits irgendwo schon wetten, sven?

    • marie sagt:

      aber wohl mit einer anderen freundin. weiss das ihre freundin?

    • tststs sagt:

      Nur mal so aus Neugier: Was ändert sich denn in den kommenden 20-25 Jahren, die diese schwarzen Seiten weiss färben?

    • Gabi sagt:

      Also Kinder mit 53?!

      Im Ernst?

      Toll. Auch für die Kinder. – Können Ihnen dann von den ersten Studienerfolgen, oder so, ganz ungestört im Altersheim berichten.

      Ich bin ja auch ein später Papi. Aber ich bin mir sicher, mit DEM Abstand finden Sie das spätestens mit der Pubertät auch nicht mehr so toll.

      • tststs sagt:

        Das „Ach so“ bezog sich auf Sportpapis Interpretation. Die Aussage „auch so verstanden“ bezoge sich auf Gabis Aussage…
        🙂

    • Sportpapi sagt:

      Ich glaube er meinte, er würde sich erst über seine Kinder freuen, wenn diese ihren Studienabschluss machen und ausziehen… Und nicht etwa, als Greis noch Vater werden.

    • gugus sagt:

      in diesem fall ist es definitiv besser, sie lassen es bleiben mit dem kinder haben. wer lieber mit 55 noch in bars rumhängt wie mit 25, ist in der tat nicht geeignet für das abenteuer familie.

  • tststs sagt:

    Also ich finde da weder irgendwas weinerlich noch sonst Negatives. Wenn der Autor mMn eines ist, dann ehrlich! Alle Ängste, ob die des Vaters oder der Mutter, sind berechtigt. Die Frage ist natürlich, ob sie für das „gute“ Herzklopfen sorgen (wie bei den meisten ersten Malen), oder ob sie den Alltag beherrschen! Ich kenne Männer, die ehrlich Angst hatten, das kleine Bündel „kaputt“ zu machen; sie müssen erst in die Rolle hineinwachsen.
    Dies gilt mMn auch für Mütter. Wer voraussetzt, dass doch der natürliche Muttertrieb alles regelt, setzt die Frauen gehörig unter Druck…

    • Franz Oettli sagt:

      Ja also ich finde das nicht. Kinderhaben ist doch einfach die Fortsetzung der Partnerschaft. Wenn man miteinander zurechtkommt, sind die schlaflosen Nächte oder die Lehrergespräche später nicht so ein Problem. Das entwickelt sich, eins nach dem andern. Meine Frau und ich haben uns immer als Team verstanden. Aber natürlich, wie ich verstehe, ist sät der Egoismus überall den Giftpilz des Zwietrachts, deshalb muss sich wohl jede und jeder besser vorsehen, ob auch das Gegenüber auch durchhält. Das ist so schade, denn erade in der Beständigkeit liegt ein Segen.

  • reiff heidi sagt:

    Meine Idole sind nach wie vor meine wissenden Zeugen von früher, es waren einfach Schutzengel ohne Flügel, nicht vom HIMMEL DEM ALLMAECHTIGEN ENTSANDT……..

    • xyxyxy sagt:

      wie aussergewöhnlich: meine Idole haben allesamt Flügel und sind vom Allmächtigen entsandt, wie das ja bei allen normalen Zeitgenossen ist

      • reiff heidi sagt:

        Wenn ich ihre Beiträge lese xyxyxy kommen mir immer diese Chromosomen in den Sinn, da gibt ja so viele Experimente, ich bin einfach kein Versuchskaninchen, lasse mich einfach nicht ein, ich bin längst nichtmehr im Hamsterrad, unsere Hamster haben ihren Weg gefunden, im Kellerloch haben sie sich entfernt, vielleicht können wir auch von Tieren, die ja auch zur Natur gehören was lernen – ich finde diese Soap recht naiv – Borgy and Bess – als hilflose Kinder brauchen wir einfach NAHRUNG ZUM UEBERLEBEN, kein Mensch kommt mit vollentwickeltem Hirn auf die Welt daran konnte Guru BHAGWAN nichts änder

  • Hellish sagt:

    Da mir meine Intelligenz verbietet eigene Kinder zu haben, werde ich die erwähnten Situationen bei Kollegen mit einem Lächeln aus der Ferne betrachten.

    • plop sagt:

      Ja, manchmal kommt man sich schon fast chli dumm vor, wenn man Kinder hat… Und fragt sich denn manchmal auch, stimmt unser Gesang von wegen Kinder sind trotz allem das schönste, wirklich? Aber solche Fragen muss man sich in jeder Situation stellen, auch als Kinderlose –

      • E.H.Roth sagt:

        ich sags ihnen, Kinder sind nicht das schönste und einzige Glück allein. Wenn ich den Artikel über den Ford Capri lese so erwärmt mir dieses Auto mein Herz genauso stark… was für Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit. Ich 21 mein Ford Capri und die fahrt nach Kopenhagen…

      • tststs sagt:

        Es ist aber auch die Beziehung zu ihnen, die sie zum „Schönsten“ machen, nicht der blosse Besitz…

  • reiff heidi sagt:

    Ohne meinen persönlichen Einfluss haben sich meine zwei Brüder freigemacht bei der Musterung mit 18, jeder auf seine eigene Art, sind das jetzt die Sündenböcke und Drückeberger ? Dann sinds wieder die bösen Drögeler, tausend Haare in der Suppe…. meine Lieblingssuppe als Kind war Fidelisuppe mein Lieblingsessen koch ich mir ab und zu, je nach Appetit und Lust.

    Allen noch viel Spass an der Fasnacht in Basel, ist übrigens freiwillig 🙂

  • Gabi sagt:

    Ist doch alles eine Frage des Zeitpunktes:

    Hab eine alten Schulfreund, der extrem jung (noch zu Schulzeiten, Anfang 20!) ungewollt Papa geworden ist.

    Der hatte einfach noch zu viele Pläne, zu viel, was er sich noch vorgenommen hatte. Er ist zu Kind und Familie gestanden (allerdings auch ordentlich fremd gegangen; das sei gesagt), hat aber vor allem seine Karriere verfolgt – was wiederum auch das wohlbehütete, gutbürgerliche Zuhause erst ermöglicht hat, in welchem seine Kinder (es kam noch eins dazu) aufwuchsen.

    Aber „Familienleben“ stand nicht im Zentrum.

    Und DAS vermisst er JETZT!

    • E.H.Roth sagt:

      hm, ist es nicht so, dass jeder irgendwas vermisst? Das vollkommene Glück gibt es nicht nur im Film und der Phantasie und manche Träume sollen auch Träume bleiben ansonsten wird es doch wieder Langweilig.

      • Gabi sagt:

        Ja. Seh ich auch so.

        Aber ich wunderte mich dennoch. War, bzw. ist, tatsächlich so, dass dieser gestandene Mann nun genau das vermisst, was er fast zwei Jahrzehnte lang hätte geniessen können.

        Aber eben: „Mein Bauch gehört mir!“ und er ist dazu gestanden. Die Frage ist dennoch zulässig, was passiert wäre, wenn er, vielleicht erst ein Jahrzehnt später, in einem bewussten Entscheid (und vielleicht auch einem daraus resultierenden anderen Karriereverhalten) hätte Papi werden können.

  • plop sagt:

    Ich hab mir, nachdem ich Artikel und Kommentare gelesen habe, nun überlegt, wie würde denn ein thematisch ähnlicher Beitrag aus Frauen/Mutterhand klingen?

    • Sportpapi sagt:

      Und? Gleich? Anders?

      • plop sagt:

        Bin noch am dran rumstudieren… Einerseits wären es auch die ganzen oberflächlichen Dinge, welche in den Papablogs häufig angesprochen werden. Aber einmal weniger spontan ins Bier zu gehen, find ich keine erwähnenswerte „Angst“.
        Dann, wenn ich sage: dass das Risiko, als Frau allein mit Kindern da zu stehen, grösser ist als dasselbe für den Mann, das wär ein bisschen eine unemanzipierte Aussage, schliesslich ist ja jede Frau selber Verantwortlich, und dennoch…
        Die körperlichen veränderungen, ja, auch die sind oberflächlich, eigentlich, können einem aber schon nahe gehen, besonders, wenns /

      • plop sagt:

        / ins ungesunde, sprich Krankheit geht.
        Was will ich nun sagen: einmal mehr beim durchlesen eines papablogs: Männer, seid froh, dass wir Frauen uns (meist) erstmals freuen. Und nur selten Visionen von unserem tun haben, weil mir wirds dabei manchmal fast schlecht…

      • plop sagt:

        ..ist nun fürchterlich negativ, alles, sorry.

      • plop sagt:

        … aber wäre das Verständnis für einen Frauenklagetext nun dasselbe?

      • Sportpapi sagt:

        Freundinnen treffen, Ausgang, Reisen. Unbeschwert leben, alles vorbei…
        Sind wir doch froh, dass sich die meisten Männer ebenfalls freuen, wenn ein Kind sich ankündigt, vor allem wenn dies gewollt ist und in intakter Beziehung passiert…

      • Sportpapi sagt:

        Und: Hat irgendjemand hier ernsthaft Verständnis für diese Klage gezeigt? Ich erkenne eher mildes Lächeln und ein: werd Erwachsen!

      • plop sagt:

        Irgendwie muss da ja schon Verständnis da sein, oder warum sind dann fast alle Papablogs in diese4m Tonfall verfasst?

      • Gabi sagt:

        … Weil sie sonst nicht den, dem MB zu Grunde liegenden, Vorstellungen entsprechen würden, ev.?

      • plop sagt:

        Sie meinen, die MB – Vorstellungen sind: Frauen Top, Männer Flop?
        Das hätte aber mit einer Realität wenig zu tun… Nein, auch nicht Männer Top und Frauen Flop, eher alle zusammen Top oder Flop oder beides zusammen und sonst die Lösung: plop!

      • marie sagt:

        @plop
        🙂

  • reiff heidi sagt:

    @ muttis Liebling

    Was haben Sie gegen Weicheier ? Holen Sie doch ihren Stahlhelm aus dem Keller und melden Sie sich in einem Kriegsgebiet z.B. Syrien, mit Panzer und Granaten, vielleicht werden Sie mal ins Guinessbuch eingetragen, ich mag Weicheier – wie so schön gesagt wird – e harti Schale und e weiche Kärn – si alli so nätt, – so erlebe ich das auch mit Begnungen mit Männern einfach so. Ich bin nicht im Milieu tätig, brauche keinen Zuhälter, HELDENTUM PFUI TEUFEL………

  • Franziska sagt:

    Zuerst dachte ich, ach dieses Weicheigelabber nicht erwachsen werden wollender Jungs. Dann kam mir ein Gespräch mit meinem Bruder anlässlich seines ersten, durchaus gewollten Vaterwerdens in den Sinn. Er vertraute mir an, dass ihn die Last des Bewusstseins der nun auch kommenden finanziellen Verantwortlichkeit nicht so gut schlafen lasse. Wir redeten dann über Rollen, erwachsen werden und Verantwortung, über Freiheit und auch über das liebe Geld. Es sind also auch gerade verantwortungsvolle Männer, die ein wenig Schiss bekommen, nicht nur ewig abenteuernde Jungs.

  • Benji sagt:

    ich habe festgestellt, dass mich die Vorstellung von einem Kind nicht im Entferntesten so stresst wie der Gedanke, mit dem dazugehörigen erwachsenen Partner zusammengekettet zu sein..

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Versteh‘ ich.

      • Daniel Küttel sagt:

        Scheiden lassen und Kind mitnehmen, Problem gelöst. Ach nein, ich hab ja vergessen dass in der Regel immer die Frau das Sorgerecht zugesprochen bekommt. (3-2-1: Gleich kommen alle im stichgelassenen Forentrolle angerannt) Sorry, gibt doch keine Lösung für das Problem. Ich kann ihren Gedanken aber hervorragend nachvollziehen Herr Benji.

  • marie sagt:

    es gibt männer die werden nie erwachsen und dr. sommer bleibt der ewige begleiter bis ins hohe alter…

    ja meine herren, wenn der erigierte penis in der vagina ejakuliert, besteht eine möglichkeit der schwangerschaft (es gibt in der tat auch noch andere, aber hier fangen wir mal beim ganz klassischen an). d.h. in der folge: VATERSCHAFT! da verlagert sich der spielplatz in die eigene wohnung. …hm… irgendwie wird sich die frau/freundin mit 2 kindern beschäftigen müssen in diesem fall. sie tut mir leid. 🙂

    • Pascal Sutter sagt:

      ach ja, penisse und vagina… *seufz* man sollte viel mehr grosseltern haben…

      • marie sagt:

        ach hr sutter – glauben sie mir. für die frauen ändert sich bei einer mutterschaft noch vieles mehr… ich kann die ängste der werdenden väter ja nachvollziehen, aber verstehen werde ich sie nie.
        …ich bin 100%ig überzeugt, dass sie ein toller vater sind. eben weil sie ängste haben/hatten. DAS IST NORMAL! 😀 das meinte ich mit meinem post. es ergeht allen so.

      • Pascal Sutter sagt:

        wieder mal danke für die Blumen! ich gebe mir mühe zu geben was ich kann

  • Nur kurz zu Pascal Sutter: Nach dem 1. Jahr fängts erst recht an – freuen Sie sich drauf.

    • Pascal Sutter sagt:

      Nach dem 1. Jahr kann man sich als Vater viel mehr einbringen wenn diese unsägliche Buschi- und Stillzeit abgelaufen ist. Bis dahin macht man ja fast nur den Haushaltskasper! Jetzt machts erst so richtig Spass 🙂

  • Sandra sagt:

    Sind Männer wirklich so?! Tja, offenbar habe ich wirklich den allerbesten erwischt, der hat sich nämlich riesig über den positiven Schwangerschaftstest gefreut – und noch mehr über die Geburt unseres Kindes. Für uns ist die Familie das Schönste!

    • Morgaine sagt:

      Ich würd sagen, da hab ICH aber den Allerbesten erwischt. Der macht sich nämlich Gedanken und so bin ich nicht allein mit meinen Ängsten vor der Veränderung. Natürlich ist Familie was Schönes. Man darf sich freuen, aber man darf auch Bedenken und Ängste haben. Kinder haben bedeutet nebst all dem Schönen ja auch Stress und Einschränkung. Wer das negiert, ist naiv. Ich find den heutigen Blog ehrlich und schlussendlich ja auch aufmunternd geschrieben.

      • Sandra sagt:

        Ja, klar. Ängste und Sorgen sind auch vorhanden und wir können immer darüber reden. Aber den Blog fand ich einfach zu einseitig – als würden sich werdende Väter erst mal gar nicht freuen.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    So kann’s gehen Jungs, wenn man seinen Schniedel im Puff spazierenführt: 😉
    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Banker-von-Prostituierter-terrorisiert-Sie-hatte-Sex-und-ich-keinen-Kaffee/story/29739811

    Der Arme wusste bis zum Schluss nicht so recht, ob er nun wollte oder nicht…….männliche Entschlossenheit? hihi

    • E.H.Roth sagt:

      ja Pippi, nur die Geschichte geht für die Frau auch nicht gut aus…. Sie hat sich quasi selber ins Knie geschossen…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Solche Geschichten gehen nie gut aus. Andererseits bin ich natürlich schadenfreudig, er wollte nur schnell eine Frau benutzen, gegen Cash, sein vermeintlich gutes Recht, nicht wahr, schliesslich haben Männer ein Recht auf Triebabfuhr…….tja, und dann flog ihm alles um die Ohren. Diesmal war nicht nur die Frau die Dumme, auch der smarte Banker hatte ein Problem!

      • Gabi sagt:

        Wieder mal die Story nicht richtig mitgekriegt, Pippi?

        Wieder mal „…mache mir die Welt, widewidewiesie- uns-gefällt…“?

        Lesen bildet.

      • E.H.Roth sagt:

        gut Pippi, ich weiss wie Du über dieses Thema denkst. „gegen Cash Frau benutzen“ so ist das aber nicht. Ich habe noch keine kennen gelernt die von benutzen gesprochen hat Pippi. Würdest Du die Szene von Zürich kennen, gerade diese Lokale wo die Banker verkehren wüstest Du das. Viele dieser Frauen haben eine Ausbildung einen Job und verdienen sich noch etwas Extra dazu. Was für einige lukrativ ist. Es ist auch nicht so, dass der Mann auf die Frauen zu gehen muss, nein, die kommen zu den Männer. So genug erzählt.

      • Gabi sagt:

        Ich erinnere ämüsiert daran, wie stolz Katharina davon berichtete, wie viele Frauen schon was mit ihr haben wollten und dass sogar konkrete finanzielle Angebote im Raum standen!

        Recht auf Triebabfuhr bei Frauen, oder wie?! (- Übrigens schien es auch im vorliegenden Fall tatsächlich mehr um diese, als um die männliche, zu gehen, by the way!)

        Das müsste Katharina dann doch ungeheuer beleidigt haben?! – Diese Erniedrigung?! – Das Benutztwerden?!

        …Aber Nein: stolz verkündet!

        (Abgesehen davon, dass bei K. natürlich auch dies wohl nur Ausdruck ihres „reichen Innenlebens“ gewesen sein wird)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schau Roth, das mit dem Angebot ist eine komplexe Geschichte, die den Rahmen dieses Blogs sprengt, vor allem bei diesem Publikum. Nur soviel: Unsere Gesellschaft konditioniert bereits die kleinen Mädchen darauf, dass die sexuellen Wünsche der Männer durch die Frauen erfüllt werden müssen, weil sonst irgend ein Unheil droht. Einige, die genug entfremdet sind von ihrem Körper, lassen sich dann auch benutzen, gegen Cash, ist doch ‚leichtverdientes Geld‘. Die Würde der Frauen bleibt auf der Strecke, die der Männer eigentlich auch. Deshalb wird in Frankreich Prostitution nun verboten.

      • Gabi sagt:

        Apropos „sich selbst entfremdet“…

        Pippi wieder mal gross in Form im verbissenen Mantra der subjektiven Gewissheit.

        Die – wie immer – nichts ausser ein paar hohlen Phrasen zum Thema hat (hey… Eins muss ich allerdings zugeben, Pippi: Schon lange kein Zitat aus dem Emma-Katechismus mehr gebracht!):

        „Unsere Gesellschaft konditioniert bereits die kleinen Mädchen darauf, dass die sexuellen Wünsche der Männer durch die Frauen erfüllt werden müssen, weil sonst irgend ein Unheil droht.“

        Ah? So ist das also?

        Was diese Pippi aber auch alles weiss…

      • Sportpapi sagt:

        Ja. Und jede Frau weiss, dass sie jederzeit zur Verfügung stehen muss, um der Welt Unheil zu ersparen… So ein Mist!

      • xyxyxy sagt:

        @Pippi – der Mann tut mir natürlich auch nur bedingt leid – wie mir auch der Ehebrecher nur bedingt leid tut, wenn er in die Sch….. greift. Aber so tun mir halt auch Frauen nur bedingt leid, die sich, wie auch Männer, aus zweifelhaften Motiven mit manchem Mann einlassen. Oder aber auf Blender abfahren.
        Hat er die Prostituierte im Puff kennengelernt? Stand das im Artikel?

        @tsts – ich kann natürlich nur für mich reden, aber kein Stress der Welt, hält meinen Ständer ab. Vielleicht hält er dann nicht so lange… das ist etwas anderes. Man kann Männer schon nötigen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        macho, ich weiss nicht mehr als du. Ich lese, was da steht, u.a. hätte ‚eine Analyse seiner Aussagen ergeben, dass er sich selber nicht sicher gewesen sei, ob er wollte oder nicht‘ etc. Und auch wenn sie ihn einschloss, war das noch kein Zwang, sie zu bespringen. Wahrscheinlich war dies Freiheitsberaubung, ich kenne die Akten sowenig wie du, aber es war halt keine sexuelle Nötigung.

    • Genderbender sagt:

      Eine amüsante G’schicht, fürwahr, nur der Zusammenhang mit dem heutigen Thema bleibt mir verborgen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Gender, es gibt keinen. Aber das spielt hier keine Rolle, hier spielt überhaupt nichts eine Rolle…….

      • Auguste sagt:

        hmm…, genderbender, schauen sie es sich mal aus dem blickwinkel „randnotizen“ an, und schon hätten wir einen möglichen, gemeinsamen nenner.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Leichten Schubbser nennst du das, wenn sich der Knalltüten-Troll wieder mal in der untersten verbalen Schublade auslebt? Aber oben etwas von Recht und Ordnung schwafeln……

        Wahrscheinlich gefällt dir sowas, es kann auch noch gleich stellvertretend für dich die Gassenwörter brauchen. Würdest du nie tun, bewahre! Deine Gesinnung ist zwar dieselbe, aber dazustehen kannst du nicht wirklich. Schon lange durchschaut, Reaktionärer, ihr seid Brüder im Geiste.

      • Gabi sagt:

        Geschwister im Geiste!

        … Ich darf doch sehr bitten.

        Aber ansonsten: Lustig.

        Gewohnt lächerlich von Ihnen, Pippi. Wie immer.

        Neben Wildkatze die hemmungsloseste Keiferin und Beschimpferin am Platz regt sich, ausgerechnet, darüber auf, wenn ein von ihr wohlgehegtes Klischee umgekehrt greifen könnte.

        … Und hat – war´s im letzten Thema oder hier – grad vor einem Tag noch was zum Besten gegeben wie: „hier hat sowieso nichts eine Bedeutung“ (was ihr z.B. beim Verwenden von Zweit- und Drittnicks natürlich die Absolution erteilt).

        Köstlich, wieder mal.

        Hab Sie schon vermisst, Pippi!

      • Sportpapi sagt:

        Nein, Pippi, im Gegensatz zu dir verzichte ich gerne auf Gassenausdrücke, zumindest wenn ich mich schriftlich ausdrücke. Und ich habe keineswegs Gabi applaudiert, sondern mich nur über die Redaktion gewundert. Denn die männliche Form des gleichen Begriffs, mit dem Gabi spielt, die ging hier schon dutzendfach durch. Übrigens auch ohne dass ich mich zu sehr geärgert hätte.

      • Gabi sagt:

        Ein echtes „Ärgern“, ist hierbei ja auch nicht mein Motiv.

        Sondern das Nachhaken, wieso dabei DoubleStandards gelten.

        Zum Phänomen an sich muss ich aber schon sagen: Hat zwar Jahrzehnte gedauert, bis ich mich zu dieser Erkenntnis durchgerungen habe, aber ich mein schon, dass es – also „m***gesteuert – in ziemlich ähnlicher Form existiert wie bei Männern.

        Bloss – und das macht es keineswegs harmloser – , dass in diesem Falle von den Frauen selber immer tausend Begründungen gesucht und gefunden werden, weshalb es in ihrem Falle etwa gaaaanz anderes sei.

        – Womit es noch komplizierter wird

      • Sportpapi sagt:

        Ja, eben. Männer sind hilflos verführt – selber schuld, sollen halt mal ihre Triebe im Griff haben. Frauen sind hilflos verführt – Männer sollen ihre Triebe im Griff haben und die Schwäche nicht so ausnutzen…

      • Gabi sagt:

        Hirngesteuerter Schwachsinn!

        😉

      • tststs sagt:

        @Sportpapi: Ihre Spur führt aber immer tiefer in den Wald…
        🙂
        Und da muss ich sagen: vor einer Drohung kann man davonlaufen (zur Frau, Polizei…), vor einer Waffe nicht…

      • tststs sagt:

        Das hätte ganz nach unten gehört…
        welcher Spur bin ich denn da gefolgt…?!?
        🙂

      • Sportpapi sagt:

        Weglaufen? Im Text hiess es: Arbeit verloren, Wohnung verloren, Frau (und Kinder?) verloren – wohl als Folge davon, dass er zur Polizei gegangen ist.

      • tststs sagt:

        Nun habe ich natürlich auch kein Hintergrundwissen, aber ich kann mir vorstellen, dass die Frau wegen des Ehebruchs (und der Verheimlichung dessen) die Scheidung einreichte… Und zu Ehrlichkeit zwingen, ist wohl kein Verbrechen… (aber wie gesagt, Opfer ist und bleibt er)

      • tststs sagt:

        Aber eben, wir befinden uns hier im absoluten tiefsten Wald… denn ich habe zB keine Ahnung, wie und weshalb er den Job verloren hat etc…

      • Gabi sagt:

        tststs….????

        Jetzt muss ich mich aber sehr über Sie wundern:

        „Zur Ehrlichkeit zwingen ist ja wohl kein Verbrechen“

        Überlegen Sie bitte mal, was Sie da schreiben.

        Dann können Sie Erpressung ja gleich aus dem Gesetzbuch streichen.

        Mit was meinen Sie wohl, wird man Menschen erpressen können, wenn nicht mit der Wahrheit, zu der die Opfer aus irgend einem Grund (geht ja nicht immer um Beziehungen oder Sex!) nicht stehen können oder wollen?

        Also das war jetzt aber unter ihrem sonstigen Level, tststs….

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        macho, zu weit oben ist eine Antwort für dich……

    • Sportpapi sagt:

      Hm. Macht Pippi nun auf den Skandal aufmerksam, dass es zu keiner Verurteilung wegen sexueller Nötigung gekommen ist? Oder hat die Juristin das vergessen? Oder fehlt auch hier, einmal mehr, jedes Gefühl für Recht und Ordnung?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ….jedes Gefühl für Recht und Ordnung….. ROFL 🙄

      • Sportpapi sagt:

        Ja nun, erklärt doch mal, was an der Geschichte zu deiner Erheiterung beiträgt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du Sportler! Deine Wortwahl, deine Argumente – Satire pur!

      • Gabi sagt:

        Mit dem Konkreten hat´s Pippi bekanntlich nicht so…

        Ein laues Bauchgefühl von „Ha!“ genügt ihr da glaub allemal.

        – Ganz abgesehen davon, dass sie oben grad hintippt, nichts spiele hier irgend eine Rolle. (wieso sie sich dann jeweils so über die bösen, bösen Männer aufregen will, weiss ich dann zwar auch wieder nicht. Aber spielt ja keine Rolle!)

        🙂
        🙂
        🙂

      • Sportpapi sagt:

        Pippi: Wie nennst du das, rechtlich, wenn jemand mit massivem Druck zum Sex gezwungen wird?
        Ist übrigens die Kehrseite von Ächtung und Verbot der Prostitution – dass Nötigung und Erpressung erst möglich wird. (oder mann ja auch nicht bezahlen muss für eine Dienstleistung, die sowieso verboten ist…)

      • Genderbender sagt:

        Paps, es ist schon etwas zum Kichern, wenn der Hotshot-Banker klagt, er habe Sex liefern müssen, aber nicht mal seinen Kafi und sein Gipfeli bekommen.
        Das mit der sexuellen Nötigung ist allerdings eine interessante Frage. Glaube kaum, dass bei einem weiblichen Opfer die Rede davon wäre, sie sei halt nach allen Regeln der männlichen Kunst verführt worden…

      • Sportpapi sagt:

        @Genderbender: Natürlich ist es auch eine lustige Geschichte, und man ist selber versucht über den schwachen Mann zu lächeln. Aber eben – man stelle sich mal den Aufruhr vor, wenn die Geschlechter vertauscht wären.

      • Gabi sagt:

        Ev. hat die Frau im entscheidenden Moment einfach nicht rationell denken können?

        Man kennt das ja: „schw***gesteuert“ ist eine – vor allem von Frauen – gerne gebrauchte Wendung.

        Ev. ist bei der deutschen Milliardärin auch einfach zu viel Blut zur Durchblutung tiefer liegender Organe, als das Hirn, abgeflossen?!

      • Sportpapi sagt:

        @Gabi: Zum Schiessen, das Verhalten der Redaktion hier. Da laufen die schlimmsten Fouls durch, aber für einen leichten Schuppser gibts dann gleich die rote Karte?

      • Gabi sagt:

        Hihi… Schön, dass Du´s bemerkt hast.

        Ich dachte schon, das fällt noch ein paar anderen Lesern auf.

        – Siehste wohl: stur bleiben kann auch doof und effektvoll zugleich sein 😉

        … Aber ganz extrem verwunderlich – angesichts der ziemlich brutalen Dinge, mit denen die Folkloretruppe hier teilweise schon um sich schoss, bleibt das wirklich.

      • Auguste sagt:

        hmm…, gabi-troll, wenn sie mit rationell eigentlich rational meinen, wäre der unsinn, den sie wieder einmal hinschreiben, zwar nicht wesentlich gehaltvoller, aber etwas weniger peinlich.

        das hier ist nichts für „nicht-schwimmer“. suchen sie doch was passendes seichtes, da fallen sie auch nicht so ab.

      • xyxyxy sagt:

        @all
        natürlich war das Nötigung und die Frau gehört verurteilt
        die Geschichte ist aber ein Beweis, dass Sex eben nicht wie Gipfeli essen ist (unsäglicher Vergleich neulich im Club -Prostitution sei ein Beruf wie Bäcker). In diesem Fall spielt es auch keine Rolle ob die Frau eine Prostituierte war, sie hätte auch ein heisser Flirt sein können, welche dann so austickt.
        Darum: gib gut acht mit wem du dich auf Sex einlässt. Es ist nicht wie Gipfeli essen.
        @Schadenfreudige- freut ihr euch auch, wenn eine Frau den Schaden hat, weil sie sich in ihrer Dummheit auf den falschen Charmeur einliess?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Leider ist meine Antwort an den Sportler auf sein Schiessen wollen zu weit oben gelandet.

      • tststs sagt:

        Um es gleich vorauszuschicken: Der Mann ist hier ganz klar das Opfer (in erster Linie von der Frau, in einem ganz kleinen Teil auch von seinem eigenen Fehlverhalten)!
        Als Frau habe ich aber Mühe mir das ganze vorzustellen; also nicht die Nötigung, sondern den GV. Denn meine persönliche Erfahrung (und die anderer Frauen) zeigt schon eher deutlich, dass je grösser der Druck/Stress, desto weniger steht er… (und dies ist doch Grundbedigung für GV, oder?!?)

      • Gabi sagt:

        Herzlichen Dank, Auguste!

        Tatsächlich!

        Guter Hinweis. Gar nicht mal schlecht für nen Clown und nicht mal zusammenhanglos herbei phantasiert.

        Merci!

        (Tja: Ich vermag von jeder Seite von guten Hinweisen und Kritiken zu profitieren. Man muss bloss die Scheuklappen ablegen und natürlich muss der Hinweis oder die Kritik auch etwas Substanz haben… Sonst klappt´s natürlich nicht mit der Hebung des Niveaus.)

        🙂

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Naja. Kann sein, ist aber wohl eher nicht so.

      • tststs sagt:

        Versteh ich nicht… Was „kann sein“?

        Also, Sie müssen natürlich nicht antworten, denn langsam bloggen wir am eigentlichen Thema vorbei…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        xy, es ist eben ein entscheidener Unterschied, ob man ins Puff geht und einem dann alles um die Ohren fliegt – da bin ich schadenfreudig, weil ein Puffgänger für mich die unterste Kategorie ist, kommt gleich nach den Amöben – oder ob man einem Stalker, einer Stalkerin zum Opfer fällt. Es ist normal, dass Menschen Beziehungen suchen, es ist nicht normal, dass Menschen meinen, andere benutzen und sexuell auszubeuten zu dürfen, weil sie ein paar lausige Kröten dafür hinlegen!

      • marie sagt:

        @sportpapi
        wie ist es dann?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ein Sportler kann immer, auch im Angesicht des Feindes! Oder nicht? 🙄

      • Sportpapi sagt:

        Sooo häufig ist ein solches Versagen bei einem Mann eigentlich nicht, nach meinem Wissen. Und hier – quasi als Entschuldigung, irgendwie war es ja schon einvernehmlich – finde ich das sowieso deplatziert. Ich erinnere an Hirschmanns Oralsexpartnerin. Nötigung, sicher nicht, die hätte ja zubeissen können…

      • marie sagt:

        stimmt pippi. in anbetracht, dass bergsteiger auf dem gipfel vor euphorie oder anstrengung oder stress was auch immer einen steifen kriegen… oder liegt’s am yeti? 😀

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Schmutzige Fantasien? So etwas habe ich noch nie gehört, ohne dass ich es ausschliessen wollte.

      • Gabi sagt:

        Kann mir nicht vorsellen, das Marie das ernst gemeint hat.

        So was – oder so was Ähnliches auch nur – hab ich noch nie in meinem Leben vernommen (und das ist nun gewiss nichts, was mir irgend einer der Freunde, die sportliche Höchstleistungen ähnlicher Art vollbringen, verheimlichen würde)

      • marie sagt:

        @sport
        habe vor jahren eine STUDIE (jawohl, marie liest manchmal studien) vom SAC gelesen und es gibt in der tat bergsteiger (meist die hardcore herren, die auf dem gipfel einen steifen kriegen… das kam bei der studie raus. aber vllt haben die ja vor euphorie auch eine yetine gesehen… frau weiss nie… 😉

      • tststs sagt:

        Hüstelhüstel
        @Sportpapi: als das Prädikat „versagen“ haben Sie jetzt auf den Tisch gebracht
        🙂
        Auch von einer grösseren Anhäufung möchte ich nicht sprechen. Sagen wirs mal so: die Lustkurve in einer Beziehung korreliert (u.a.) mit dem Stresslevels des Mannes…

      • tststs sagt:

        @Marie: hoffe, der Vergleich sei erlaubt, aber harte Nippel beim Falschschirmspringen kann ich bestätigen…
        😉 So vonwegen Adrenalin und Glückshormone…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich wusste, dass es gleich in diese Richtung kippt. Dreimal darfst du raten, weshalb der Richter keine Nötigung erkannte. Nein, nicht weil er ein Dummkopf war. Nein, er war auch keine verkleidete Frau, schon wieder falsch…..

        Und die Nötigung durch den Psycho Hirschmann war eben eine, weil er nämlich der Frau körperlich überlegen war und sie schlug. Er war brutal und rücksichtslos, hat sie ernsthaft verletzt und wer weiss, zu was er fähig gewesen wäre, wenn sie wirklich zugebissen hätte.

      • marie sagt:

        @ts
        …ja diese kurve 😀

      • marie sagt:

        oder vllt steht dieser freier auf solche spiele? mit allem drum und dran und kann sich selbst ein gerichtsfall leisten… wer weiss. 😀

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Es ist ein Versagen, wie etwa ein Nierenversagen. Ein Ausfall, der meist nicht erwünscht ist. Dass auch der Mann weniger Lust hat, wenn er unter Stress steht, ist ja eigentlich klar. Zumindest weniger Lust auf herzlichen, langandauernden, Kuschelsex, scheint mir. Aber das ist wohl auch individuell. Worum geht es heute schon wieder?

      • tststs sagt:

        @Sportler: Merci für die Info. Ist doch auch so, dass es ein guter Stressabbauer ist (aber eben, wahrscheinlich nicht auf die Kuscheltour, sondern eher… sagen wir mal … zielorientiert)…
        So, ich folge Ihren Brotkrumen zurück zum eigentlich Thema
        🙂

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Was du alles weisst. Als wärst du dabei gewesen, zumindest im Gerichtssaal. Ich habe es nur in der Zeitung gelesen, und da hat selbst der Verteidiger offenbar die Nötigung eingeräumt, der Berichterstatter nennt den Freispruch in diesem Punkt entsprechend überraschend. Man stelle sich vor, ein Vergewaltigungsopfer würde einräumen, es habe ja vielleicht auch ein bisschen mitgemacht, und es käme entsprechend zu einem Freispruch…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach, jetzt wurde er schon vergewaltigt? Das wird ja immer bunter. Nötigung und Vergewaltigung sind nicht dasselbe!

      • Gabi sagt:

        Ich lach mich wieder mal scheckig über Pippi:

        Einfach nur m und w austauschen, schon säh sie selber wieder tausend Gründe ins vulgärste Schimpfen zu kippen.

        Aber eben: Sooo ist es immer etwas gaaaanz anderes….

        Doch zumindest lustig. Merci

        🙂

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Ich nehme an, juristisch hast du völlig recht. Konkret macht es aber keinen Unterschied, ob ich androhe, jemandes Leben zu zerstören, wenn er keinen Sex mit mir hat, oder ob ich das gleiche mit vorgehaltener Waffe mache. Oder?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Doch, es ist ein wesentlicher Unterschied, schon das Zeigen der Waffe reicht, du musst sie nicht mal direkt auf die Person richten. Aber wir wollen hier keine juristischen Abhandlungen betreiben, das führt zu Nichts.

      • Sportpapi sagt:

        Die ernst gemeinte Drohung, jemandes Leben zu zerstören, und das Zeigen der Waffe ist für mich das gleiche, sorry.

      • tststs sagt:

        Ja aber ernsthaft, wieviel Macht kann er dieser Frau schon zuschreiben… Wie gesagt. das eigentlich lebenszerstörende Moment ist sein Betrug und Verheimlichung… oder?

      • Sportpapi sagt:

        Natürlich hat er sich selber angreifbar gemacht. Ja, Hirschmanns Frau ist ja auch selber mit ihm mitgegangen…

      • macho sagt:

        Er hat mit ihr ja nur Sex, weil er wieder raus will, weil er seinen Job behalten und seine Frau nicht verlieren will, das ist Erpressung. Das er ihn hochkriegt schmälert den Strafbestand nicht. Pippi, du bist echt krankhaft IMMER auf der Seite der Frau. Wieso? Der Banker ist kein Engel, er ging zu einer Nutte und hat seine Frau betrogen, aber wieso musst du immer alles so verdrehen. Diese verliebte, rollige Psychopathin kann man nur so weit in Schutz nehmen, dass ihre Kindheit/Jugend, ihr ganzes Leben schwer war, tragisch, aber trotzdem schuldig. Komisches Urteil des Gerichts.

      • Gabi sagt:

        Nein, tststs…

        Das ist es natürlich nicht.

        Es kann es nicht sein.

        Denn sonst müsste es seine lebenszerstörerische Wirkung ja auch entfalten, wenn´s nicht raus käme!

        Bitte etwas rationaler (hallo?! – danke nochmal, Auguste):

        Hier geht jemand fremd (und die genauen Umstände, wie´s los ging, die kennen wir nicht!).

        Banales Phänomen, das täglich x-fach geschieht. Von Frauen, wie auch von Männern. Bloss – und da schliesst ich mein Kreis zum „s… gesteuert“ vs „f….gesteuert“, dass dies von Frauen in den seltensten Fällen gleicht behandelt wird.

      • tststs sagt:

        Also macho, jetzt machen Sie Ihren Nomen zum Omen
        🙂
        Er hatte Sex mit ihr, weil er nicht wollte, dass seine Frau erfährt, dass er Sex mit ihr hat?!?
        Da setzt die Logik bei mir aus… Es sei denn, es gibt noch mehr, das ihn erpressbar macht…

      • tststs sagt:

        @Gabi: äh, wichtige Zusatzinfo, Betrug und Lügerei habens halt mMn so an sich immer irgendwann ans Tageslicht zu kommen. Und gerade was die Frau betrifft, wären seine Chancen sicher höher (wenn auch nur minim) gewesen, wenn er sofort von sich aus den Ehebruch gestanden hätte…

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Jetzt muss ich mich doch ein bisschen wundern über Ihre moralischen Ansichten. Glauben Sie das wirklich?

      • macho sagt:

        @tsts

        Hast du den Artikel gelesen?

        Er hatte eine Affaire, sie hat sich verliebt, er wollte aufhören, sie hat gedroht sie erzähle alles seiner Frau, wenn er sie nicht weiter rannimmt, Punkt. Also muss er weiter mit ihr Sex haben, das seine Frau nicht erfährt dass er Sex mit ihr hat. Logisch oder? haha 😀

      • macho sagt:

        Nur so zur Info, ich würde sie auch nicht hart bestrafen, aber schuldig ist sie schon. Nur weil sie eine Frau ist, darf man ihr nicht alles durchgehen lassen. Wenn ein Man eine Frau dazu erpresst, Sex mit ihm zu haben, nur das er ihr das Leben nicht zu Hölle macht, hmmm, da wären sich wohl alle einig. U is a bit hypocrite and sexist. 😉

        Wäre aber super Stoff für einen Film, endlich mal weider ein guter Erotikthriller. 😉

      • Gabi sagt:

        Tststs… (auf die Gefahr hin, gleich wieder für ne selbst erlebte Schilderung geschmäht zu werden, wie es hier von einigen Blogern üble Sitte ist):

        Ich lag vor Jahren mit Fieber im Bett. Nicht schlimm. Wohl so um die 38°. Es klingelte. Rauf kam – hatte ich nicht erwartet – eine Bekannte, mit der ich von Zeit zu Zeit mal Sex hatte. Eigentlich hätte ich eher meine damalige Freundin erwartet.

        Ich also im Bett; logischerweise nur spärlich bekleidet. Meine Besucherin war offenbar ziemlich rollig, denn sie machte sich relativ bald an mir zu schaffen. Mein Hinweis darauf, dass das glaub keine

      • Gabi sagt:

        allzu gute Idee sei und dasss zudem meine Freundin jederzeit kommen könnte, liess sie ebenso kalt wie meine erhöhte Temperatur. Die brauchte das ganz offensichtlich einfach.

        Um klar zu stellen: Natürlich würde ich das niemals eine Vergewaltigung nennen wollen. Aber ein Vergleich zu der Situation im Artikel seh ich doch.

        Ich wäre nie im Enferntesten drauf gekommen, nun mit ihr rum zu machen. Der Gedanke, dass meine Freundin plötzlich vor der Tür stehen könnnte, war ein gehöriges Stressmoment.

        Dennoch haben mich die Brüste, die da plötzlich über mir erschienen, auch erregt. Dennnoch hatte

      • Gabi sagt:

        schliesslich eine Erektion. Dennoch haben wir´s also getan… Obwohl mir alles andere als „wohl“ (nun ja…) dabei war, aber eben auch im Bewusstsein, dass dies – je schneller wir das hinter uns bringen – die Lage auch wieder „entspannen“ würde.

        Lüge, Sünde, Betrug… Whatever. Tatsächlich wollte ich das aber so wirklich nicht und hatte währenddessen – bei allem Angenehmen, das da plötzlich mit mir angestellt wurde – zugleich brutal schiss.

        DAS GEHT.

      • macho sagt:

        @ Gabi, das hört sich eher nach einem Porno an. 😉

      • macho sagt:

        Dein Fleisch ist schwach, Mister Gabi, sowas könnte mir nie passieren. Wenn ich nicht es nicht will, dan tut sich auch nichts, Punkt. 😉

      • macho sagt:

        Mein Gott, meine Schreibfehler wieder, bitte habt Nachsicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein macho, er hatte KEINE Affäre, er ging zu einer Prostituierten! Die hat sich verliebt – ja stell‘ dir vor, das kommt vor, diese Frauen sind tatsächlich Menschen, die auch sowas tun – dann erpresste sie ihn. Sie wurde NICHT FREIGESPROCHEN, sondern zu 24 Monaten Freiheitsentzug verurteilt wegen einer Reihe von Delikten, nur die Nötigung wurde verneint. Zu Recht, IMHO. Ich bin nicht immer auf der Seite der Frauen, nur wenn es angebracht ist.

      • Gabi sagt:

        Also da muss ich Pippi nun ausnahmsweise mal verteidigen, Macho.

        Es ist durchaus nicht automatisch, und bei egal welchem Thema, so, dass Pippi immer auf der Seite der Frauen ist.

        Wenn z.B. eine Frau eine andere Meinung hat, als die von Pippi für die einzig Richtige erachtet, dann putzt sie auch diese in ebenso plumper wie respektloser Art und Weise runter, wie jeden Mann!

        Meistens in Fällen, wo… äh… eine einzelne Frau z.B. zu bezweifeln wagt, dass immer automatisch die Männer schuld sind.

      • macho sagt:

        @ Pippi

        Bin teilweise Einverstanden mit dir, obwohl der Strafbestand der Nötigung wohl gegeben wären, würde man nur die Geschlechter tauschen. Denkst du nicht?

        Und es war schon eine Affaire, er hat wohl nur das erste Mal bezahlt (obwohl nicht mal das dokumentier ist, vielleicht hat er sie anders kennen gelernt, immerhin sind Prostituierte auch Menschen und sind nicht immer im Dienst) , oder die ersten paar Male, dann wurde es eine Affaire und dann ein Drama.

        Filmreif jedenfalls. Ich find das Urteil zweifelhaft, aber der Mann tut mir nicht leid. 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sie ist auch keine Psychopatin, sondern eine Boderlinerin. Ein Borderline-Syndrom wird sehr oft entwickelt, wenn in der Kindheit ’strube‘ Sachen passierten, sehr oft Missbrauch. Passt nahtlos zu den häufigsten Gründen, warum Frauen in der Prostitution landen. Dass diese Frau in ihrem Leben viel Schmerz und Ausbeutung erlebte, ist naheliegend. Dass sich ihr Gefühl für Recht und Unrecht damit verschoben hat, ist nicht verwunderlich. Ja, sie ist ein Opfer! Dass sie sich auch schuldig machte, dafür wird sie nun büssen. 24 M. sind immerhin 2 J. Wieviel bekam noch gleich der Mörder von Céline?

      • macho sagt:

        Muss präziser werden, die Härte der Strafe, 2 Jahre, ist hart und am oberen Ende. Ich finde den totalen Freispruch von sexueller Nötigung zweifelhaft. Just my two cents.

        Wie ich schon geschrieben habe, sie hatte eine harte Jugend/Kindheit, woher die Störung kommt ist wohl klar, sie braucht auch Behandlung. Damals war sie das Opfer, heute ist sie deswegen krank und zur Täterin geworden. Das Leben ist scheisse.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich putze auch niemanden runter, ich hab einfach oft die besseren Argumente, wenn ich die klar formuliere, hat das mit Runterputzen nichts zu tun. Wir haben hier alle die gleiche Ausgangslage!

      • Sportpapi sagt:

        Das verschlägt es mir nun glatt die Sprache. Unglaublich!
        Nun, Pippi, du hast uns immer noch nicht erklärt, weshalb in diesem Fall „zu recht“ keine Nötigung erkannt wurde.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Deshalb, Sportler:

        „Ein psychischer Druck sei beim Banker zweifellos vorhanden gewesen. Dieser Druck sei aber zu wenig stark gewesen. Er sei zu den Treffen mit der Frau am Anfang sicher «unwillig hingegangen, weil er dem ekelhaften Zustand ein Ende bereiten wollte».

        Warum es dann trotzdem zum Sex kam, habe der Banker aber nicht richtig erklären können. Eine Analyse seiner Aussagen zeige, dass er selber nicht sicher war, ob der Geschlechtsverkehr gegen seinen Willen geschehen sei. Er sei einfach «nach allen Regeln weiblicher Kunst verführt» worden.“

        Verführt worden, nicht genötigt!

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Er hat also Nein gesagt, sie hat weitergemacht und er hat sich nicht gewehrt? War doch völlig einvernehmlicher Sex, sicher! Wo habe ich das denn schon gehört?

      • macho sagt:

        @ Pippi

        Das mit dem „verführt worden“ find ich komisch. Gut, ich weiss nicht was genau geschah, wäre wirklich spannend zu wissen, aber trotzdem: Wenn Erpressung, Stalking und „Türe abschliessen bis er mich bespringt“ weibliche Verführungskunst sind. Das ich nicht lache. Von da ist es nicht mehr weit, dass man sagen kann, ein „NEIN“ immer als „JA NIMM MICH“ aufzufassen, sei männliche Verführungskunst. Klingelts?

      • Widerspenstige sagt:

        Nur damit das klar ist: wenn Frau nach allen Regeln der Verführungskunst sich an einen Mann ranmacht, dann verführt sie ihn. Bis jetzt alles klar?

        Wenn ein Mann nach allen Regeln der Verführungskunst (ja, es IST eine Kunst, claro?!) sich an eine Frau ranmacht, dann verführt….ähm, nötigt er sie. Weil sie eine Frau ist und keine Muskeln hat, um sich zu wehren. Sie hat aber Absätze, Fingernägel und Zähne…gilt nicht als weibliche Waffe, sondern…ist mir entfallen im Moment.

        Wer blickt da noch durch? Ich bin etwas unschlüssig gerade und dieser Fall hier mit dem Banker ist etwas bizarr…

      • macho sagt:

        @ Pippi

        Sexuelle Nötigung ja oder nein ist schwer zu sagen, wir sind uns ja nicht einig, aber dass die das als normale Verführung abtun, ist realitätsfremd.

        @ Widerspenstige

        Indeed, extrem bizarr. Die Verführung ist ja eine Kunst, wie du sagst, aber was die gemacht hat, hat nichts damit zu tun und ist krank. Oder doch? Dann ist ja alles erlaubt… 🙂

      • Gabi sagt:

        „Verführung als Kunst“ geht in den allermeisten Fällen in den Köpfen jener ab, die „verführt“ werden wollen…

        Aber auf exakt dieselben Vorgehensweisen und Schemen, die sie bei einem (oder einer!) Anderen sofort empört einschnappen liessen, in ebendiesem Falle mit Freude und Einvernehmlichkeit reagieren.

        Mit „Kunst der Verführung“ hat es daher praktisch gar nie zu tun, sondern mit der Bereitschaft, auf die Avance einzugehen…

    • marie sagt:

      …wenn ich diesen thread so lese, fange ich an, männer zu verstehen, die angst vor bindungen haben. 😀 (egal wie die bindung aussieht)

      • E.H.Roth sagt:

        hm, marie, man könnte auch sagen, sich alle überhaupt noch auf irgendetwas einlassen sollten. Das wäre so ziemlich schade, denn all jene die es gut mit seinem Partner meinen und aufrichtig sind, blieben auf der Strecke. Wäre das nicht traurig marie? ich für meinen Teil würde es bedauern.

      • E.H.Roth sagt:

        … sich fragen ob man sich überhaupt noch ..

      • marie sagt:

        GABIIIIIIIII! …wusste ich’s doch! können sie sich erinnern? ich bin die , die sie mal nackt aus meiner wohnung rausgeschmissen habe, und ihre wäsche hinterher, dabei wollte mir mein nachbar noch helfen – ich hab dem nachbar geraten, dass er lieber ihnen helfen soll, da ich für nx garantieren könnte … 😀
        …spass beiseite – ihre geschichte liest sich wie ähm.. äh… hm… schliesse mich macho an 😀 LOL* (bitte nicht persönlich nehmen, aus ihrem privatleben erfährt man ja selten wirklich was und wenn: dann ist es zünftig… mas o meno 😉 )

      • marie sagt:

        @sport
        die studie ist alt (über 20 jahre her), dh damals gab es noch kein viagra. aber trotzdem danke!

      • Sportpapi sagt:

        Habe nicht geglaubt, dass dies Ihre Studie ist. Fands trotzdem erheiternd…

      • Widerspenstige sagt:

        Ach Gottchen, hab‘ ich jetzt einen Lachanfall bekommen wegen….ähm, einigen Schreiberlingen hier.

        Gabilein, Sie armer Sie!! Sie kamen ins Rotieren wegen Brüsten (schon ausgepackt?), die diese Bekannte plötzlich über Ihren ‚kranken‘ Augen kreisen lies und dabei hatten Sie doch Fieber (welches denn genau…huch??) und die rollige Furie ist über Sie hergefallen. Sie völlig wehrlos und doch… ‚…bei allem Angenehmen, das da plötzlich mit mir angestellt wurde…‘ hatten Sie ’schiss‘. Ich renke mich fast nicht mehr ein, vor soviel ‚Schiss in Ihrer Hose‘ und Sie….wehrlos… 🙄

      • marie sagt:

        @ws
        …so kann frau gabi schach matt setzen. 😀 guter tipp.

      • Widerspenstige sagt:

        marie, ich schweige stumm…sonst verfolgt er mich noch in meinen Albträumen. 😉

      • Marcel Zufferey sagt:

        Also ich hab auch noch was, passt zwar überhaupt nicht zum Thema, aber das macht ja nix: Coop Naturafarm Schweinshals geräuchert, ca. 600 g, per kg nur 11 statt 22 Franken!

        Su-huper, oder?

      • Marcel Zufferey sagt:

        Und gleich noch wat: Christian Kracht liest am siebten März im Zürcher Kaufleuten! Richtig: Im Zü-hürcher Kaufleuten und nicht bei MC Anliker in Thun!

        Auch völlig Themenfremd- but who cares?

      • Sportpapi sagt:

        Ja, wen störts. Aber es werden auch gerne Kommentare zum Thema entgegengenommen…

      • Gabi sagt:

        Hm… Was an der Sache so schwere Kost sein soll, hab ich zwar nicht verstanden.

  • E.H.Roth sagt:

    Raphael oder soll ich Raphi sagen? Sei ein Mann. Niemand respektiert solch ein weinerliches gehabe und schon gar nicht Frauen. Richtige Frauen wollen einen Mann, keinen der unsicher ist und dauernd Fragen stellt. Sie werden es schon noch rauskriegen, von was Sie Angst haben müssen… bis dahin empfehle ich „geniessen Sie ihr noch junges Leben“ Die Zeit der reue ist auch für Sie nicht mehr weit.

    • Pascal Sutter sagt:

      Ich sehe da gar nichts weinerliches. Ich hatte nämlich auch die Hosen voll. Und miut mir auch alle anderen Männer die gerade Vater wurden. Darunter ein 2 Meter grosser Russe.

      • E.H.Roth sagt:

        P.S. das tut mir leid. Ein Baby machte mir nie Angst und bin nur 1.88 und trainierte 94k… Wie schon gesagt, es geht um Erfahrungen und Wahrnehmung, ich komme aus einer Familie mit vielen Kinder und Schwestern mit Kinder die wiederum mit Kinder beruflich arbeiteten.

      • Pascal Sutter sagt:

        Da hatten Sie ja schon beachtliches Vorwissen! Aber was ist denn mit „unsicher“ und „Fragen stellen“ – sind das nicht genau diese züge die einem helfen, ungezwungener Probleme zu lösen?

      • E.H.Roth sagt:

        P.S. was soll den Mann den unsicher machen ausser Existenz Verlust?

      • Pascal Sutter sagt:

        Die Zweifel ob er seiner Rolle je gerecht werden kann.

      • alien sagt:

        Da fallen mir doch ein paar Dinge ein, Roth.

      • E.H.Roth sagt:

        P.S. muss ich zugestehen diese Zweifel hatte ich nie.

      • Sportpapi sagt:

        Oh ja, ich war auch zutiefst verunsichert. Ob ich wohl jemals lernen würde, ein Kind zu wickeln? 🙂
        Zum Glück hats mir dann die Hebamme gezeigt…

    • macho sagt:

      Der Herr E.H. Roth bemüht das Konstrukt „echter Mann“ in jedem 2. Blog. Muss ja ein echter Hengst sein, geht seinen männlichen Weg usw… chch

      Gleichzeitig will er es den Frauen immer recht machen, braucht wohl regelmässig Streicheleinheiten hmm? Echter Mann?

  • Pascal Sutter sagt:

    Welche Ängste werdender Väter sind berechtigt?
    – Spontanität wird fremdbestimmt
    – Jede erdenkliche sexuelle Angst
    – Karriere wird stagnieren
    – Die meisten Projekte hätte man besser schon realisiert
    – Ausschlafen fällt aus
    – Babys sind sehr sehr langweilig
    – Ja, man muss mehr ortganisieren

    Und über welche Ängste kann der gewordene Vater nur noch lachen?
    – Man wird nicht fett und unsexy
    – Freunde bleiben Freunde

    Wie lassen sie sich überwinden?
    – Ein Vatertag bringt mehr als ein Arbeitstag
    – Nach dem ersten Jahr wird es nur noch besser

  • Bitta sagt:

    ich verstehe das Gejammer der Väter nicht. Für die meisten ändert sich GAR NIX, sie können nach wie vor Bier saufen gehn, die Mutter ist ja mit dem Kind daheim und stellt abends das Essen auf den Tisch. Für sie ändert sich alles, der Job, der Körper, aber für den Vater?.. nein, wirklich nicht. Gejammer auf sehr hohen Niveau.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Bitta:
      das mag für die Väter welche sich eher unbetroffen fühlen stimmen.
      Aber für die sehr vielen Väter, welche Vaterschaft als ein Dasein-Tun-und-Mitsein verstehen, die sich Fragen stellen und ihrer Unsicherheit ins Auge sehen, sich ihren Zweifeln und Befürchtungen stellen wollen, für diese ändert sich sehr viel- weil sie nämlich selber diese Veränderungen auch wollen, sich einbringen.
      Wenn sie sich abseilen ist es nicht okay.
      Aber wenn sie sich Gedanken machen ist es auch nicht okay?
      Ich hab mir übrigens vor Mutterwerdung diese Gedanken ebenfalls gemacht!

    • Sportpapi sagt:

      Bitte, ich glaube, sie kennen die falschen Männer. Und noch schlimmer: die falschen Frauen (sind sie selber eine davon?), die das zulassen.

  • Benzino Friedenslieb sagt:

    Ach, immer diese Nahdeutscherfahrungen: Es heisst natürlich: Wie Mann des Horrors Herr wird. Wenn man so Selbstverständlichkeiten schon nicht beherrscht, kann man seines Unwissens Herr werden, indem man kurz den Duden konsultiert. Die Grammatik ist eine gestrenge Herrin, ich weiss, aber ihr zu dienen lohnt durchaus – zumal wenn man sein Geld mit Sprache verdient.

  • Frölein_Mitens sagt:

    Woa…Jetzt merk ich, wie ‚häuslich‘ mein Mann und ich schon sind, dabei haben wir noch nichteinmal die ’25-Jahre‘ Grenze gecknackt…

  • Katharina sagt:

    „Mit dem Kind als Katalysator“, sodass „ich Mann fortan immer irgendwie ferngesteuert bewegt“ – erscheint mir im Zeitablauf und Kausalität nicht stimmig zu sein. Das ferngesteuerte scheint eher seit der Adoleszenz eine gewisse Prävalenz zu haben.

    Jede Veränderung erzeugt Ängste. Die lachhafteren sind die Ängste darüber, was andere denken. Für die ernsthafteren gibt es sicher irgendwo beim Amt ein Formular zur Beruhigung oder buddhistische Meditation.

    Aber eben. das ganze ist so weltbewegend belanglos wie ein Formel 1 Rennen einiger verwöhnter Bubis.

    • Muttis Liebling sagt:

      Nicht jede Veränderung erzeugt Ängste. Nur solche, die in nichtlineare Erlebnisräume führen. Das Problem ist, dass Erlebnisräume offensichtlch schrumpfen, wahrscheinlich durch Vermüllung. Mein Sohn hat geschätzt 10x mal Abstiegsängste als ich, obwohl völlig klar ist, dass wir beide nie auf Mittelschichtniveau sinken werden. Meine Tochter hat das nicht.
      Die Angst vor un- bzw. schwer kontrollierbaren Rändern hat enorm zugenommen, vor allem bei Männern und ist einem oppurtunistischen, feigen Bedürfnis nach Hochsicherheit gewichen.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, nie auf Mittelschicht Niveau sinken werden, was macht Sie da so sicher M.L.?

      • Sportpapi sagt:

        Oh ja – ein heftiges Erdbeben, und das Eigenheim ist weg, die Schulden aber bleiben. Oder wars nicht so materiell gemeint?

      • E.H.Roth sagt:

        hm, auch die Schickedanz glaubte .. und jetzt prozessiert sie und jammert sie sei von ihren Beratern getäuscht worden. Die Frau war schon immer überheblich und Arrogant. Ja ja die Betuchten … Lügner, Betrüger, schwache Charakteren usw. nur menschlich mindere Eigenschaften. Die Welt braucht diese Leute eigentlich gar nicht und im Vergleich eine Kakerlake bringt mehr nutzen. Krass hm,

      • Muttis Liebling sagt:

        Ich habe mir schon gedacht, das nur auf den provokativen Begriff Mittelschichtniveau, nicht auf (zugemüllte) Erlebnisräume eingegangen wird. Wenn man heute einen Politiker fragt, wie es seinem Land ginge, nennt er wirtschaftliche Erfolge oder Engpässe. Kein Wort von Kultur, Gesundheit, Bildung. Das ist zugemülltes Erleben und daraus entstehen Ängste. Sich über seine Kinder zu freuen ist oK, es so infantil wie der Autor zu tun, ist Geschwurbel. Die Typen sind im Geschäft erfolgreich und im (Er-)Leben auf Sonderschulniveau. Das Wesen unserer Zeit besteht in Fragmentierung.

      • Muttis Liebling sagt:

        2/ Z.B. Links der Beruf, rechts die Familie, die man dann in Übereinstimmung bringen möchte. Nicht etwa erst die Übereinstimmung, aus der heraus man Beruf und Familie entwickelt. So etwas nannte man früher einen Lebensentwurf, welchen man zweckmässigerweise kurz nach der Pubertät entwickelt, nicht erst mit 30. Vermüllung des Erlebens der Pubertierenden verhindert diesen Entwurf. Der dann nur noch Getriebene entdeckt dann plötzlich eine neue Qualität (Kind), die ihn naiv bezaubert, nicht aber daran hindert, am nächsten Tag wieder dem kleinsten gemeinsamen Nenner (Geld) zu fröhnen. Konzeptlos.

      • Auguste sagt:

        hmm…, ml, der „trigger“ war nicht das mittelschichtniveau, sonder „sinken“. wer will schon „mittel“ sein, dachte sich wohl schon der gute gauss, als er sich seine frisch gezeichnete, glockige kurve genauer ansah. und was die ränder anbelangt, so sind verlustängste auf der obschichtseite der demographiekurve wahrscheinlich verbreiteter als auf der unterschichtsseite. als beleg könnten die jüngsten reaktionen in frankreich dienen, nachdem m. hollande seine steuerpläne etwas genauer skizziert hat.

      • Muttis Liebling sagt:

        3/ Wenn man erst das Nest baut und das Kind darin setzt, hat man natürlich Bestandsängste. Wenn man erst das Kind und das Nest danach drum herum baut, kaum. Das ist Entwurf. Die vor uns haben es aus Notwendigkeit gemacht, wir müssten es aktiv tun.Man kann Sicherheit vor Kind wollen, was ich für abartig halte, weil es dann nie Menschen gegeben hätte. Man kann aber auch Sicherheit mit und durch Kind wollen, dann allerdings mit Risiko. In der Neuzeit in der gleichen Grössenordnung, wie das Risiko, aus Versehen unpassende Schuhe zu kaufen. Das ist Lebensentwurf und tut nicht wirklich weh.

    • Muttis Liebling sagt:

      @Auguste: Sicher, aber was ist Sinken? Klar wird in der westlichen Welt in den nächsten Jahren der Mittelstand verschwinden, weil die Gesetze des Zinseszins anderes gar nicht zulassen. Das ist Mathematik, das habe ich mit 12 gewusst und nie mit anderem gerechnet. Daraus kann ich doch keine Verlustängste ableiten. Auch in der Gausschen Glockenkurve ist die 10- Perzentile objektiv nicht von der 90- er unterscheidbar. Purer Zufall, darauf baue ich keinen Lebensentwurf. Ich kaufe doch kein Haus, weil ich mal ein bischen Geld habe, das reichen könnte. Ich würde nie ein Haus kaufen, Lebensentwurf.

  • Genderbender sagt:

    Am heutigen Beitrag gefällt mir der Titel und – grosse Ausnahme! – auch das Bild ausserordentlich gut. Zum Rest sag‘ ich besser nichts.

  • Daniel Küttel sagt:

    Nur ist heutzutage das private Universum Namens „Familie“ überhaupt nicht attraktiv, im Gegenteil. :o) Man kann sich das Thema noch so schön reden, aber ehe man nicht eine Gehirnwäsche von den Medien oder anderen Familien bekommt, sehe ich überhaupt gar nichts reizvolles daran, eine Familie zu gründen. Und wenn die meisten Familien ehrlich sind, dann ist die schönste Zeit, wenn das Kind das Haus wieder verlassen hat. Endlich wieder mehr Zeit für sich selber, aber oh neinnnnnn, Mann und Frau ist ja jetzt ca 20 Jahre älter. Mit wie vielen Reisen holt man denn jetzt diese Zeit wieder zurück?

    • Sportpapi sagt:

      Wer nichts Reizvolles in der Familiengründung sieht, soll halt verzichten. Und weitere Dutzend Reisen in aller Welt machen. Vielleicht verpasst er dabei etwas anderes, vielleicht nicht.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Daniel Küttel:
      nun, Sie leben in einem freien Land und werden wohl kaum in den Familienstand gezwungen
      wenn Sie denn nicht wollen, also freuen Sie sich über Ihre Wahl.
      Und so wie Sie wohl nicht möchten dass Ihnen die Familien irgendwelche Komplexe einreden versuchen,
      Ihnen Ihr Glückgefühl und Zufriedenheit nicht abnehmen,
      immer und überall ein Haar in Ihrer „ich-fühl-mich-richtig-wohl!-Suppe“ suchen
      (und es Ihnen lang und breit unter die Nase halten),
      so nehmen doch Sie im Gegenzug zu Kenntnis dass es Familienmenschen gibt
      die ganz einfach den Ist-Zustand am schönsten finden.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        Die weder der Vergangenheit nachtrauern,
        noch die Zukunft herbeisehnen, weils ja laut Ihnen erst wirklich am schönsten sei wenn die Kinder draussen sind,
        sondern einfach das Familienleben jetzt im Heute mit allen Aufs und Abs von ganzen Herzem,
        mit ganzer Leidenschaft und ganzer Begeisterung geniessen,
        auskosten und um Nichts in der Welt eintauschen wollen würden!

      • Daniel Küttel sagt:

        Manchnal hasse ich die Zeichenbegrenzung, man kann nie alles reinschreiben wo man will :o) Natürlich sehe ich das so wie sie Frau Steiner oder aber wie der Sportpapi. Wer will der hat, wer nicht will der hat nicht. Leider ist dem Menschen das Denken für die Zukunft nicht wirklich geschenkt, so ist es schwer zu sagen ob ich nach 20 Jahre derjenige bin der seinen Lebensweg „bereut“ oder eben nicht. Am Ende muss ich einfach zufrieden sterben können und wissen, dass ich das tun konnte was ich mir immer erträumt habe. Bei ihnen ist die Familie Bestandteil des Traumes, bei mir nicht. :o)

      • Brunhild Steiner sagt:

        einverstanden, dann mal weiterhin guten Weg und zufriedenes altern ohne irgendwelche Bereuungsaktionen
        (das ist nicht irgendwie mit versteckter Drohung „und wie Sie dereinst bereuen werden,
        Sie haben ja keine Ahnung“ oder ähnlicher Richtung gemeint!!!)

    • Karin sagt:

      Ich frage mich nur, warum du dann den Mamablog liest… Irgend etwas reizvolles muss Familie doch haben, oder? Îch lese jedenfalls keine Blogs, deren Thema mich nicht interessiert.

      • Daniel Küttel sagt:

        Nein nicht wirklich. An der Familie selber empfinde ich keinen Reiz. Aber ich finde es psychologisch interessant und zudem ist es interessant sich über Dinge Gedanken zu machen, auch wenn man diese nicht erleben will. Liegt wohl aber auch an meinem Beruf, da lese ich auch sehr viel, auch wenn mich nicht alles davon interessiert *hihi*

  • Muttis Liebling sagt:

    Weicheigelabber.

    • Frölein_Mitens sagt:

      tihi ^^

    • Stadelman Reto sagt:

      Hast wohl eher ein weiches Hirn ^^

    • H.D. Lukas sagt:

      Genau: Ja nicht dazu stehen, dass Vaterwerden etwas Cooles ist. Könnte ja am sackkratzenden Selbstbild rütteln… Meine Kinder sind inzwischen etwas älter, aber ich kann mich genau an die Zeit erinnern, als sie auf die Welt kamen. Mir ging es genau gleich. Es ging eine neue Welt auf. Zugegeben, auch eine etwas sentimentalere. Aber das ist wohl der Lauf der Dinge. Das Gefühl, wie mir mein Herz aufging, beim Anblick der Neugeborenen, wie ich mich täglich mit den Kleinen veränderte und ab und zu zur männlichen Gluggere wurde – will ich niemals vermissen. Intensivere Gefühle habe ich nie erlebt.

    • Auguste sagt:

      hmm…, ist mir auch durch den kopf gegangen, aber dann mir das hier eingefallen…

      youtube: joe diffie – i’m willing to try

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