Sorgerecht verpflichtet

Eine Carte Blanche von Leila Straumann.

Die einseitige Fokussierung auf das Sorgerecht blendet die Pflicht beider Eltern aus, auch die finanziellen Bedürfnisse des Kindes zu erfüllen: Vater mit Tochter.

In letzter Zeit werden Männer immer öfter als grosse Verlierer der Frauenemanzipation dargestellt. Aus einer Bewegung, die eigentlich beiden Geschlechtern zugute kommt, wird ein Geschlechterkampf konstruiert. Ein Paradebeispiel sind Scheidungen: Gewisse Medien und einige Väterorganisationen zitieren Männer, denen die Ex-Frau nach einer Kampfscheidung die Kinder vorenthält. Als Lösung wird das gemeinsame Sorgerecht propagiert, das nun vom Bundesrat tatsächlich als Regelfall vorgesehen wird.

Ich behaupte nicht, dass es diese besonders drastischen Einzelschicksale nicht gibt. Sie sind aber nicht repräsentativ: Scheidungen verlaufen in den allermeisten Fällen einvernehmlich und fast die Hälfte der geschiedenen Eltern beantragt schon heute das gemeinsame Sorgerecht. Vergessen geht auch, dass Väter, die ihr Besuchsrecht nicht oder nur unzuverlässig wahrnehmen, mindestens ebenso häufig sind wie Mütter, die den Kontakt der Väter zu ihren Kindern erschweren.

Es geht bei diesem Thema nicht in erster Linie um die Rechte der Eltern, sondern um ihre Verpflichtungen gegenüber den Kindern: Diese brauchen Obhut, Liebe und Zuwendung. Aber sie brauchen auch finanzielle Sicherheit. Die einseitige Fokussierung auf das Sorgerecht blendet die Pflicht beider Eltern aus, auch die finanziellen Bedürfnisse des Kindes zu erfüllen. Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung wird diese Verantwortung grösstenteils von den Müttern übernommen: In Bern erhalten 60 Prozent der alleinerziehenden Frauen Alimente, diese machen jedoch bei einem Kind nur gerade ein Fünftel des Haushaltseinkommen aus. Einelternfamilien sind deshalb einem überdurchschnittlichen Armutsrisiko ausgesetzt, ein Viertel von ihnen bezieht Sozialhilfe. Der Revision des Sorgerechts muss deshalb zwingend eine Neuregelung von Unterhaltsfragen folgen.

Manchmal frage ich mich, was sich die Väter vom gemeinsamen Sorgerecht erhoffen, das sie im Februar lautstark mit einer Pflastersteinaktion von Bundesrätin Sommaruga gefordert hatten: Wollen sie tatsächlich Familien- und Erwerbsarbeit partnerschaftlich teilen und im Alltag der Kinder präsent sein? Wollen sie vielleicht sogar Hauptbetreuungsperson ihrer Kinder sein? Oder möchten sie ihre Kinder weiterhin jederzeit sehen können, ohne auf die Kinderbetreuung durch ihre Ex-Partnerin zu verzichten?

Auch in den zahlreichen Scheidungsfamilien mit gemeinsamem Sorgerecht wohnen die Kinder nämlich grösstenteils bei der Mutter (71 Prozent), eine effektive gemeinsame Sorge (im Sinne einer geteilten Betreuung) wird nur von 16 Prozent gelebt. In der Realität haben wir es also nach wie vor mit einer traditionellen Rollenverteilung zu tun: Die Mutter verzichtet zugunsten der Kinderbetreuung auf einen Teil ihres Lohns und Karrierechancen, der Vater widmet sich den Kindern in seiner Freizeit. Ich bezweifle, dass sich dies ändert, wenn das gemeinsame Sorgerecht zum Regelfall wird.

Trotzdem begrüsse ich die Revision des Sorgerechts, denn sie nimmt auch diejenigen Männer in die Pflicht, die die Familienarbeit bisher in die Hände der Frauen legten. Väter sollen nicht nur mitbestimmen, sondern sich auch mitkümmern. So müssen sie künftig, ebenso wie die Mütter, einen Wohnortswechsel mit dem anderen Elternteil absprechen, wenn er die Ausübung von Sorgerecht und -pflicht beeinträchtigt. Wer die Kinder betreut, darf alltägliche Entscheidungen selbständig treffen und bleibt so autonom in der Organisation des Familienalltags. Und nicht zuletzt steht das Wohl des Kindes und der hauptbetreuenden Person über dem gemeinsamen Sorgerecht, das in Fällen von häuslicher Gewalt, Suchtkrankheiten oder Abwesenheit eines Elternteils verwehrt wird.

In erster Line erhoffe ich mir durch die Gesetzesrevision einen Impuls für die Gesellschaft, der durch eine Neuregelung der Unterhaltsfragen verstärkt wird. Meine Vision sieht so aus: Väter nehmen schon während dem Zusammenleben ihre Sorgepflicht wahr und teilen bezahlte und unbezahlte Arbeit mit ihrer Partnerin oder Ex-Partnerin. Wirtschaft und Politik schaffen Rahmenbedingungen, damit Männer für ihre Kinder da sein und Frauen ihre ökonomische Unabhängigkeit bewahren können: flexible Arbeitsbedingungen und Teilzeitarbeit, Elternurlaub, Lohngleichheit und genügend zahlbare Krippenplätzen sind selbstverständlich.

Wenn wir das erreichen, sind wir einen grossen Schritt weitergekommen auf dem Weg zur Gleichstellung.

Leila Straumann ist Leiterin der Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern des Kantons Basel-Stadt.

1.435 Kommentare zu «Sorgerecht verpflichtet»

  • sepp z. sagt:

    Schon wieder so ein Fall, wo der böse Vater seine Kinder und deren Mutter vernachlässigt:
    Blick: «Unser Papi lässt uns verhungern!»
    http://www.blick.ch/news/schweiz/ostschweiz/unser-papi-laesst-uns-verhungern-id2064648.html
    Wir brauchen mehr Gesetze, die diese Kinder und die Frau vor dem Verhungern schützen!

    • Stefan Meier sagt:

      Wahrscheinlich kein aussergewöhnlicher Fall. Die Frau erhält Alimente vom Mann (siehe Blick-Artikel heute).
      Für was eigentlich? Damit Sie sich ihre Speckrollen anfuttern kann?
      Krass. Der alltägliche Alimente- und Sorgerechtswahnsinn.
      Es stimmt mich als Mann aber positiv, dass die Kommentare auf Blick sich praktisch ausschliesslich auf die Seite des Mannes stellen und die drei Grazien zu recht als faul bezeichnen.

  • Sportpapi sagt:

    Einmal mehr hoffe ich, dass nicht alles stimmt, was in der Zeitung steht. Wenn man bedenkt, dass ein Verdacht reicht, dass viele Männer über längere Zeit ihre Kinder nicht mehr sehen dürfen. Und dann das: http://www.blick.ch/news/schweiz/n1-sorgerechts-streit-189986

    • nicht papi sagt:

      Die Autorin ist ja für die „Gleichstellung“ in Basel zuständig. Scheint, dass sie dabei die Finger im Spiel hatte.
      Diese Stellen, sowie die Vormundsbehörden sind ja eh fast alle von Frauen bevorzugenden SP-Emanzen besetzt. Da muss es keinen wundern, dass die Frauen gleicher behandelt werden wie die Männer.
      Der Beitrag der Autorin unterstreicht das ja auch. Sie findet die Neuregelung schlecht, da diese geschlechterneutraler ist und dadurch die Frauen etwas weniger bevorzugt werden.
      Als Mann kriegt man da echt Angst um die Zukunft, welche einem im Trennungsfall gnadenlos zerstört wird.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ja ja, die bösen Emanzen, vor allem die von der SP, haben nichts anderes im Sinn, als alle Männer zu zerstören. Was musst du für ein schlechtes Gewissen haben, dass du solche Ängste wälzt, nur weil Frauen zunehmend weniger machtlos sind und Einfluss nehmen können?

      • alien sagt:

        Ich finde es falsch, hier eine Entwicklung, die manchmal falsch läuft, indem sie den Kontakt von Vätern zu Kindern erschwert bzw. unterbinden hilft, mit einer anderen Sache zu vermischen, nämllich der Emanzipation. Diese beiden Dinge haben ja IM PRINZIP nichts miteinander zu tun, und die Vermischung muss bekämpft werden, von allen Stellen. Die Erziehung der Kinder hat gut und fair (für Kinder und Elternteile) vonstatten zu gehen; dass das eine feministische Position ist, ist eher Zufall.

  • blub sagt:

    total rundgelutscht vom zeitgeist…

  • Meret sagt:

    Hallo? Worum geht es jetzt hier??? Ich habe irgendwie gar keine Lust mehr, meinen Kommentar zum Thema … äh, ehm,… tammi, was war es noch gleich …. Moderator, walte deines Amtes! STell diese Verbalkrieger doch ab, bitte! Ich möchte gern zum Thema diskutieren.

  • Astrid sagt:

    Apropos: wo ist eigentlich Gabi? GABI!!!

  • ralf gerber sagt:

    mal eine frage an die männer (frauen, bitte einmal nicht reinpfuschen, bitte bitte bitte):
    wenn ich die texte von einigen (=nicht allen) frauen wie gabi, daphne, pippi (=pippapo), marie etc lese, kommt mir immer SP-frau christine groll, ääh frau goll in den Sinn. Geht es euch auch so? irgendwie sieht die mit ihrer roten lederjacke immer so unbefriedigt aus. oder was meint ihr, warum sieht sie immer so verbittert aus? fehlt da was? täusche ich mich. habe nur ich diese assoziation?

    • Daphne sagt:

      Herr Gerber, also, wenn Sie bis jetzt noch nicht realisiert haben, dass Gabi ein Mann ist, dann muss es ziemlich dürftig um Ihre Wahrnehmung bestellt sein… Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar. 🙂

    • marie sagt:

      ja und ich bin eigentlich mariO. 😀

    • ralf gerber sagt:

      dachte ich es mir doch, es passt, wie frau groll, müssen sie reinquatschen/poltern. übrigens, ist schon noch interessant, was so alles zensiert wird im blog. ich schreibe ja nicht gerade nett, aber lese ja vieles unettes auch von frauen. soviel zu gleichberechtigung in diesen blogs…. „audio et altera part“ wird teilweise wahrgenommen. viel spass weiterhin in eurer frauenrunde… sprecht euch mut zu, und achtung: es sind am schluss immer die männer schuld für die verpassten chancen im leben. das ist ganz wichtig zu wissen.

      • marie sagt:

        ach ralf gerber – so eng sehen wir das nicht! aber wenn es ihnen hilft. please, feel free.

      • Hotel Papa sagt:

        Ralf:

        Beim Gegenüber sexuelle Frustration als Grund für ungenehmes Verhalten zu diagnostizieren ist allerunterste Schublade.

        Und wird übrigens von der von Dir zitierten Extremistinnenfraktion gern praktiziert.

        Fühl Dich also in guter Gesellschaft.

        (For the record: last time I checked, which wasn’t that long ago, I had a penis.)

      • Daphne sagt:

        ? Verpasste Chancen? Sagen Sie, wissen Sie, Marie, wovon der gute Mann spricht…? 🙂

      • Daphne sagt:

        Hotel Papa: Thumbs up! Ich bin allerdings immer noch nicht sicher, ob Pippi und Katharina gerne in einem Atemzug mit mir (oder Marie) genannt werden – von Gabi ganz zu schweigen…

      • marie sagt:

        hm daphne, ich habe so einen verdacht… 😉 LOL

      • marie sagt:

        und hotel papa!
        thumbs up auch von mir sämtliche, also auch meine grossen zehen!

      • Hotel Papa sagt:

        So genau habe ich mir die Liste nicht angeschaut, nachdem ich Gabi drauf gefunden habe…

      • Daphne sagt:

        @Hotel Papa, bevor ich jetzt gleich wirklich, wirklich von hier verschwinde: Ist der englische Spruch so zu interpretieren, wie ich denke, dass er zu interpretieren ist? *grins und weg*

      • ralf gerber sagt:

        ja, motel papa, wahrscheinlich war er noch da, als du vor ein paar jahren (das letzte mal) runtergeschaut hast. mittlerweile sind halt viele männer weichgespült worden. schnipp schnapp schnäbi wäg. pech für dich, dass er jetzt weg ist.
        so, geniess es weiterhin, zustimmung von der „extremistinnenfraktion“ (wie du sie nennst) zu erhalten …

      • Katharina sagt:

        Daphne: „ich bin allerdings immer noch nicht sicher, ob Pippi und Katharina gerne in einem Atemzug mit mir … genannt werden…“
        Wenn Sie vage Antönungen und Anspielungen an meine Adresse machen, wie sie das im Advents-Thread taten, dann, was mich betrifft, eher nein. Mich interessieren Frauen mit Format weitaus mehr.

      • Hotel Papa sagt:

        @ralf: Damit hast Du Dich definitiv in die selbe Liga wie die Pasdaran gespielt. Viel Spass dort.

      • Daphne sagt:

        Katharina, ich habe Ihnen im Advents-Thread geantwortet.

        Herr Gerber, eigentlich erstaunt es mich nicht (mehr), dass Sie, bildlich gesprochen, offenbar nur unterhalb der Gürtellinie argumentieren können. Ihre wiederholte Bezugnahme auf sexuelle Frustration erweckt jedenfalls den bedauernswerten Anschein, als wären Sie nie über die phallische Phase in Ihrer Entwicklung hinweggekommen:

        http://www.psychology48.com/deu/d/phallische-phase/phallische-phase.htm

        Ein Handicap, fürwahr. Ich wünsche Ihnen dennoch alles Gute – vielleicht kriegen Sie den Rank ja irgendwann doch noch!

      • Katharina sagt:

        Also HP, schämen Sie sich, den Gerber will ich sicher nicht in meiner Nähe. der Mars hat zwei Monde, da passt er vielleicht hin. pahhhh.

      • Hotel Papa sagt:

        Kath: Kein Problem. Befleissige Dich eines anständigen Umgangs mit deinen „Gegnern“, und schon hast Du ihn abgeschüttelt.

      • Daphne sagt:

        Aber, Hotel Papa, Du musst zugeben: Der Post von Katharina war witzig! Was man von denjenigen des besprochenen Subjekts nun wirklich nicht behaupten kann… Ausserdem hat er sie, wie ich beim Nachlesen festgestellt habe, namentlich gar nicht erwähnt. Das skizzierte „Huis clos“-Szenario gilt also im Zweifelsfall nur für Gabi, mich, Pippi und Marie (wer etc. sein soll, nachdem selbst ein Mann in diese illustre weibliche Liste gerutscht ist – das müsste Herr Gerber schon selbst erklären).

      • Daphne sagt:

        Ups, das war dann wohl ein „selbst“ zuviel, streichen Sie beim Lesen geistig das erstere…

      • Daphne sagt:

        Um es vielleicht noch eine Spur verständlicher herauszustellen: Die „Huis clos“-Variante Katharina/Gerber scheint mir doch allzu grausam, sogar mein potentieller Mitleidensgenosse Gabi würde mir da, wenn ich es recht besehe, zustimmen… Bravo Katharina, Sie haben heute Selbstironie bewiesen – eine Qualität, die ich sehr schätze!

      • Hotel Papa sagt:

        @Daphne: Ja natürlich. Ich sehe das durchaus differenziert. Gegenüber Menschen, die ich schon mit dem verbalen Zweihänder habe austeilen sehen, bleibe ich aber misstrauisch.

        Es gibt traurige Figuren, die haben ausser Verbalinjurien und Primitivitäten nichts auf dem Kasten. Dazu zähle ich eigentlich keine der Pasdaran, wenn auch z.T. der Anteil solcher Posts besorgniserregend ist. Alle drei greifen aber hemmungslos zu diesem Mittel, wenn ihnen danach ist. Und dann mache ich halt durchaus auch meine Schubladen auf.

      • Daphne sagt:

        Mich haben Sie sicher auch schon des Öfteren austeilen sehen… Schön, wie Sie den Pasdaran indirekt ein Kompliment machen. Dazu braucht es Grösse. (Ich hoffe, die Damen, die ich je nachdem sehr zu schätzen gelernt habe – nicht immer! – können das ebenfalls honorieren. – Aber ich selbst bin ja auch selten ein tugendhafter Ausbund an Vorbildlichkeit.) By the way – wo ist Brunhild Steiner? Mein Guru Astrid meldet sich ja regelmässig zum Dienst, aber ich vermisse Brunhild in diesen Diskussionen in der Tat!

      • Daphne sagt:

        Sorry, Hotel Papa: Wir waren beim Du. Manchmal sind die virtuellen Realitäten einfach zu verwirrend. – By the way: Es freut mich sehr, dass ich Deine Bekanntschaft machen durfte. – Damit ging mein Blumenstrauss in alle zu berücksichtigenden Richtungen, wie ich meine… Und nein, es wird keinerlei Feedback vorausgesetzt!

      • Hotel Papa sagt:

        Zu den Zeiten Deiner Schlachten mit Gabi war ich nicht präsent. Und es gibt schon noch Unterschiede, wie mensch ad hominem angreift. Ist da noch ein Element Sachlichkeit dabei, ist es Stilkritik, oder sind es Bösartigkeiten, die jeder Grundlage entbehren?

      • Daphne sagt:

        Hotel Papa, was erwartest Du von mir: Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa…? Nein, das wirst Du von mir nicht zu hören kriegen – aus Gründen, die sich Dir mittlerweile erschliessen sollten… Ich denke: Wir sind einander sehr ähnlich, was Denkweise und Temperament betrifft – Kannst Du mir das aus Deiner Sicht bestätigen?

      • Hotel Papa sagt:

        Nö, ich erwarte gar nichts von Dir. Wie gesagt: an eine echte Entgleisung Deinerseits kann ich mich nicht erinnern. Mir gegenüber schon gar nicht. Hitzig kann es schon mal werden. Und „Für mich bist du ein Ar$chloch“ halte ich für ein zulässiges Statement (Wenn es auch mehr über den Absender als über den Rezipienten aussagt. Aber es ist ehrlich und entspricht in dieser Form den Tatsachen.)

      • Daphne sagt:

        Hotel Papa: Abstrahiere vom Geschlecht! Wenn ein Mensch in der Wurzel seines Seins verletzt wird – ich habe Karl Müller evt. zeitweise zu stark bedrängt – was passiert dann!? Eben. Damit möchte hiermit auch meine Achtung vor anderen KommentatorInnen aussprechen, die so gar nicht auf meiner Linie liegen…

      • Daphne sagt:

        Ein weiteres Mal: Sorry. Ich wollte hier eigentlich keinen Stellvertererkrieg ausfechten!

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Mild gestimmt heute? Oder einfach zu lange vor dem Spiegel gesessen? Hat Ihnen eine Freundin die Meinung gesagt? Oder einfach Fieber?

      • Daphne sagt:

        Sportpapi, so Leid es mir tut, Sie beweisen gerade, das Hotel Papa Ihnen um Längen (!) voraus ist. – Ist es das, was Sie wollen? Ich kann es mir nicht vorstellen, da ich Sie irgendwie mag, Sie mich umgekehrt aber (offenbar) überhaupt nicht… Wie auch immer… :8

      • Daphne sagt:

        Es sollte ein Smiley mit Sonnenbrille werden. Bitte um Instruktionen.

      • Daphne sagt:

        Wie auch immer. Das schwache Weib macht jetzt seinen Abgang – zufrieden, Sportpape? So alles muss ich mir dann auch nicht gefallen lassen… 🙁

      • Daphne sagt:

        Korrektur eines rein orthografischen Fehlers: Sportpapi. Man soll mir nicht nachsagen können… wie auch immer.

      • Sportpapi sagt:

        Oha! Werde nächstes Mal unbedingt wieder mein 🙂 dazusetzen.
        Doch, ich glaube, ich mag Sie. Zumindest wenn Sie am diskutieren und argumentieren sind, und nicht auf dem Kriegspfad.
        Btw: um Längen voraus? Wohin denn?

      • Sportpapi sagt:

        Und sollte ich Sie gekränkt haben, bedaure ich das sehr und entschuldige mich dafür. Denn eigentlich bin ich heute aus verschiedenen Gründen sehr gut gelaunt, da wäre das das letzte…

      • Daphne sagt:

        Ja, Sie haben mich getroffen. Ich hätte das nicht für möglich gehalten, aber ich lerne dazu…

      • Hotel Papa sagt:

        Smilie: B )

        Lusting in Aufzählungen:

        A)
        B)
        C)

      • Hotel Papa sagt:

        Heh! Offenbar nicht hier. Noch ein Versuch: 8 )

        7)
        8)
        9)

      • Daphne sagt:

        8) (halbherzig)

  • Karl Müller sagt:

    Diese Spiele wird es leider auch mit dem gemeinsamen Sorgerecht weiterhin geben. Auf beiden Seiten, wohlgemerkt.
    http://www.20min.ch/news/basel/story/Frau-vergiftete-ihren-Sohn-20426029
    Eine 33-jährige Baselbieterin brachte wegen eines Streits mit dem Ex-Mann ihr Kind mit Medikamenten fast um. Trotzdem lebt der Bub wieder bei seiner Mutter.

    • Marius Hunkendorf sagt:

      Wir wissen doch schon lange, dass die Gesetzeshüter bei Frauen grundsätzlich ein Auge zudrücken, da ein Grossteil der Frauen nie wirklich einen eomtionalen Reifeprozess durchgemaacht hat.
      Dieser Reifeprozess wird von der Frau, im Gegensatz zum Mann, von unserer Gesellschaft nicht verlangt.

      Noch nicht.

  • heidi reiff sagt:

    Der grösste Schaden wird den Kindern zugefügt, wenn sie nach einer Scheidung hin- und hergerissen werden, ich kenne diese Muster aus eigener Erfahrung. Meine Entscheidung war einfach, meine Kinder sollen es einmal besser haben. Kids sind keine Torsos. Das Heldentum wird nach wie vor hoch idealisiert, Heil Hitler – Heil Stalin – Heil Mao – Heil Idi Amin. Opfer sind leider immernoch Kinder – Kids für Sextourismus – Kindersoldaten etc. etc. etc. Traurig aber wahr.

  • heidi reiff sagt:

    Hier in Basel gibt es eine Ansprechstelle für geschlagene Männer. Hoffe, dass Männer wenn sie persönlich betroffen sind davon Gebrauch machen. Ich habe einiges profitiert vom Gedankengut von Alice Miller, das letzte Buch, das sie geschrieben hat war – dein gerettes Leben – . Alice Miller hat sich intensiv mit Biografien von Menschen auseinandergesetzt. Ich hab mal alle Komentare aus dem Forum ausgeruckt. Einige Kommentare waren von Männern, die mitteilten, dass die von ihren Müttern sexuell als kleine Buben missbraucht wurden. Fazit: Kinder ,die liebevoll begleitet werden schaffen eine b.Welt

  • Ingo L sagt:

    ..der alleinerziehenden Frauen Alimente,.. muss deshalb zwingend eine Neuregelung von Unterhaltsfragen folgen.
    Ja das finde ich auch, lasst doch die Mütter wieder arbeiten gehen, und schon ist das Armutsrisiko von Vater&Mutter, und somit vom Kind beseitigt, aber solange Frauen 12 Jahre bzw. 16 Jahre nicht arbeiten müssen, wundert es nicht, dass sie anschliessend Sozialhilfe benötigen. Und viele Mütter wollen da doch lieber alleine das Kind erziehen und nur die Kohle vom Vater,der dann gezwungenermassen mehr als 100% schufften soll? Da fehlt ein Umdenken bei den Politikern&Gesetzen u der Mütter

  • Dani sagt:

    Absolut tendenziöser Artikel mit sexistischem Unterton. Fundamentale Gleichstellung ist der Weg! Solcher altbackener Kampffeminismus entlarvt sich selber, als zu tiefst sexistische Strömung.

  • Petra Stein sagt:

    kinder zu haben bedeutet, auf viele jahre hinaus ein nicht geringes einkommen sicherstellen zu müssen. ich glaube, die arbeitsverhältnisse werden immer unsicherer, instabiler. zwei sind gegen diese unsicherheit besser gewappnet als einer. drum sollten beide berufsfähig bleiben. dies bedingt gegenseitige unterstützung auch im haushalt/in der betreuung. dami hat die frau mehr eigene finanzielle sicherheit und der mann weniger finanziellen druck und eine intensivere beziehung zum kind.

  • Katharina sagt:

    אתה עומד זקוף וגאה על ידי הצד שלי, אמא שלי. הלב במנוחה שלך שלידי החוצה, כי אתה לא יכול להפסיק אני אוהב מאז אותו יום מבורך בעת מבחן נותן לי את החיים שלי והתחלנו להכיר אחד את השני. עם כל החיוך שלי אני יכבד את הזיכרון שלך.

    רושאן אזמרלדה שמך. אני גם לשאת אותו במרכז שלי והוא יבצע את הנכדה שלך. כל עוד אהב את העץ עלה לצמוח לעבר האור, בנותינו ימשיך לתת הבנות מה שנתת לי.

    • Katharina sagt:

      Gross und stolz stehst Du immer neben mir, meine Mama. Ruhe Dein Herz neben meinem aus weil ich nicht aufhören kann Dich zu lieben seit jenem gesegneten Tag, an dem Du mir mein Leben schenktest und wir begannen, einander kennen zu lernen. Mit jedem meiner Lächeln will ich Dein Andenken ehren.

      Roshan Esmeralda ist Dein Name. Auch ich trage ihn in meiner Mitte und Deine Enkelin wird ihn weitertragen. Solange es dem Rosenbaum beliebt, zum Licht zu wachsen, werden unserer Töchter Töchter weitergeben was Du mir geschenkt hast.

    • Widerspenstige sagt:

      Well, Katharina in action, good night (which language is this?)

    • Katharina sagt:

      I miss her a lot…. sorry people. i’ve been down for days. thought i was stronger than this.

  • Stadelman Reto sagt:

    Der Spruch “ob Männer überhaupt Betreuungsaufgaben übernehmen wollen” ist etwa so daneben wie der Spruch “Frauen wollen gar keine Karriere machen”… Schlussentlich geht es um die MÖGLICHKEIT das beide machen können was sie wollen. Also eben um Rechtsgleichheit. Das das gemeinsame Sorgerecht nun der Standart ist war schon lange überfällig.

    • Wildkatze sagt:

      Wie gesagt, Ihr werdet noch reumütig an die Zeit zurückdenken, als ihr noch „Zahlväter“ wart…

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Das glaube ich definitiv nicht. Väter zahlen in der Regel gerne für ihre Kinder, wenn sie Kontakt haben dürfen und auch ein Mitspracherecht haben. Das war im Streitfall bisher nicht so, wird aber hoffentlich bald so sein. Einzig die Verweirgerung des Besuchsrechts wurde nicht verschärft, was sehr ärgerlich ist.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, so ist das halt, wie man sich bettet so liegt man. Richtig, jetzt bin ich ein wenig schadenfreudig.

      • Wildkatze sagt:

        Von was für seltsamen Regeln sprechen denn Sie? Kennen Sie den Unterschied zwischen Regel und Ausnahme?

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Ich weiss, dass Männer sehr wohl viel an ihrem eigenen Nachwuchs liegt. Und ich weiss auch, dass es Geschlechtsgenossen gibt, die sich nicht um den Nachwuchs kümmern. Genau so wie Frauen im Übrigen.

      • Wildkatze sagt:

        Könnten Sie mal Zahlen nennen? Wenn Sie keine wissen, Sportpapi scheint in Sachen Statistiken sehr begabt …

      • Sportpapi sagt:

        Bin ich? Ich kenne keinen Vater, der sich nicht für seine Kinder interessiert. Aber wahrscheinlich verkehre ich einfach nicht in Ihren Kreisen, und sehe es deshalb völlig falsch…

      • Daphne sagt:

        Sportpapi, auch ich kenne ausschliesslich Väter, die sich für ihre Kinder interessieren und aktiv an ihrer Erziehung beteiligt sind – dasselbe gilt übrigens für die mir bekannten Mütter. Aber wir beide bilden bestimmt keinen gesamtgesellschaftlichen Massstab…

      • Daphne sagt:

        …Wobei ich doch davon ausgehe, dass das Gros der Eltern das Wohl ihrer Kinder vor Augen hat. Die negativen Einzelfälle, von denen in den Medien berichtet wird, sind eben das: Negative Einzelfälle.

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, konsultieren Sie doch mal Ihr Buch der Statistiken.

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Das Problem ist, das Gesetze eben für die Ausnahmefälle, Einzelfälle gemacht werden. Und niemand weiss, was passiert, wenn etwas vorfällt, wenn sich bei einer Trennung eine/r verletzt fühlt, wenn die Emotionen hochgehen.

      • Daphne sagt:

        Gesetze können auch hier allerhöchstens einen Rahmen vorgeben, den gesunden Menschenverstand können sie leider nicht ersetzen… Gerade wenn es mit den Emotionen hoch hergeht! Die, die keinen gemeinsamen Weg finden, werden in Zukunft auch das gemeinsame Sorgerecht dazu benutzen, um sich gegenseitig das Leben schwer zu machen – ohne Rücksicht auf das Kindswohl. In dieser Hinsicht sehe ich durchaus schwarz.

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Mit dem schwarz sehen haben Sie wohl recht. Ich sehe nur einen kleinen Lichtblick.

      • Karl Müller sagt:

        @Sportpapi: Natürlich wird es noch immer Rosenkriege zu Lasten der Kinder geben. Aber wenigstens werden die Mütter nun mit rechtlich gleich langen Spiessen ausgestattet! Somit hat das bisher formidabel funktionierende Spiel Alimente gegen Besuchsrecht ein Ende. Denn das alleinige Sorgerecht muss sehr gut begründet sein, also umgekehrt zu heute. Heute musste Mutti einfach nein sagen zum gemeinsamen Sorgerecht und schon hatte sie den Vater ausgebootet. Das ist vorbei.

  • Stadelman Reto sagt:

    Der Spruch „ob Männer überhaupt Betreuungsaufgaben übernehmen wollen“ ist etwa so daneben wie der Spruch „Frauen wollen gar keine Karriere machen“… Schlussentlich geht es um die MÖGLICHKEIT

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Kate, grossartig! 🙂

    21. Because of love – real love is only possible between woman an men, when they are on the same eye level.

  • Katharina sagt:

    REASONS TO BE FEMINIST IN THE XXI CENTURY

    1. Because we want a world of peace and justice where human dignity is respected.
    2. Because we men and women are equal in dignity, equal rights and they are applied.
    3. For the 2 / 3 of the world’s illiterates are women and girls.
    4. Because 99% of cultivated land in the world belongs to men, while women produce 70% of staple food.
    Because women are among 70% of the poorest in the world.
    5. For 84% of the world’s parliamentarians are men while women are more than half the electorate.

    6. For in no country do women really benefit from the same rights as men. Because women suffer a disproportionate barbarism and deprived of all rights.
    7. For equal work, men earn 15% more than women and half, to an equivalent job, 25% more than them.
    8. For men collaborate only 20% of the housework, childcare and family elders.
    9. For at least one of every 10 homes is the scene of serious violence whose victims are 95% women and children.
    10. Because adult consensual sexuality brings mutual satisfaction and should not, by word or act, injure or vex.

    11. For every woman has been insulted in the street or driving a car.
    12. Because publicity is too often degrading to women as well as relationships between men and women.
    13. Because in the world each year, two million girls suffer practiced ablation and added to the hundred million genitally mutilated women.
    14. For urge to resist against the violence of patriarchal system, which enhances virility and brutally despises different beings: women, children, gay, weak, etc. ..
    15. Because in some countries, political and feminist work has already produced a change of mindset. Canada, Northern Europe, for example.

    16. We are supportive of women and girls, wherever they are battered, humiliated, exploited, insulted, beaten, raped.
    17. For Feminism has never killed anyone, while the machismo killed every day.
    18. Because we ask for an antisexist law modeled after the French anti-racism law in 1972, so that gender crimes are crimes recognized and punished as such.
    19. Because we aspire to the ideal of freedom, and fraternity, because Aphrodite better represents the idea of harmonious solidarity among all human beings.
    20. Because the utopia of today is tomorrow’s reality.

    21. Because … … … .. (Add your own reason).

    It is for these reasons that we are feminists and we will remain as long as necessary.

    • Wildkatze sagt:

      Fabulous, Katharina! – Do you insist on your copyright?

    • Stadelman Reto sagt:

      Traurig aber war. Leider vergessen Männer immer wieder, das die Teile der Welt in denen Frauen die gleichen Rechte haben wie Männer immer noch klein sind. Ich muss trotzdem einschränken, feminismus ist in vielen westlichen Staaten nicht mehr nötig oder nur eingeschränkt da sonst die Gleichheitswage wieder in die andere Richtung kippt.

      22. Because the forbes ranking of the 100 richest people of the world ranks just 7 women…

    • Karl Müller sagt:

      @Katharina: Ein Grund, warum Feminismus destruktiv, unausgewogen und menschenfeindlich ist: Die 20 Punkte beziehen sich AUSSCHLIESSLICH auf Frauen als Opfer und Männer als Täter. Das ist Mottenkistenfeminismus und gehröt ins XX Century. XXI steht für gleiche Rechte, Respekt und Miteinander. Keine einseitigen Kampfphrasen, die das andere Geschlecht abwerten. Sorry.

      • Karl Müller sagt:

        und natürlich auch noch ein passender Link dazu:
        http://www.psychologytoday.com/blog/the-scientific-fundamentalist/200908/why-modern-feminism-is-illogical-unnecessary-and-evil
        Why modern feminism is illogical, unnecessary, and evil

      • Karl Müller sagt:

        Hoffnung besteht durchaus, dass die neuen Generationen die totalitären Ideologiemuster ihrer Mütter/Eltern durchschauen. Ein erfreuliches Beispiel findet sich hier:
        http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1021293/How-mothers-fanatical-feminist-views-tore-apart-daughter-The-Color-Purple-author.html
        But I am just so relieved that my viewpoint is no longer so utterly coloured by my mother’s.
        I am my own woman and I have discovered what really matters – a happy family

      • Wildkatze sagt:

        Uih, uih, uih, Müller! Jetzt überborden Sie aber! – Mutter, vergieb ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Wussten Sie, dass Pädophilie unter Frauen sehr weit verbreitet ist? Ist das neu? Dann schauen Sie diesen Beitrag:
        http://www.youtube.com/watch?v=nCpr3hr0K30

      • Karl Müller sagt:

        Ich weiss ich zerstöre das lila-feministische Weltbild, aber es ist nun mal die Realität….
        http://www.youtube.com/watch?v=GyroTFZxPWw&feature=related

      • Daphne sagt:

        Wieso bloss fällt es mir schwer, an Patentrezepte zu glauben, die im Tonfall der einzig wahren Wahrheit verkünden, was gut für alle Frauen und für alle Männer zu sein hat. In erster Linie sind Menschen Individuen, erst in zweiter sind sie geschlechtliche Wesen. Und jedes Individuum hat nun mal per definitionem individuelle Bedürfnisse… Eine glückliche Familie mag dazu gehören – wobei sich immer noch die Frage stellt, was man(n)/frau unter einer glücklichen Familie versteht. Echt, Herr Müller, ich kann schon verstehen, dass Sie in einer pluralistischen Gesellschaft total überfordert sind. 😛

      • Wildkatze sagt:

        Müller,wie stehts denn mit der Pädophilie bei den Männern? Von der Männerinstitution „Kirche“ wollen wir dabei schon gar nicht mehr reden.

      • Karl Müller sagt:

        Männer töten Familien und ihre eigenen Kinder? Ja gibt es, aber immer mehr Mütter töten ihre eigenen Kinder:
        http://www.youtube.com/watch?v=A6dxgKCQmPI

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Niemand hier drinnen hat behauptet, dass Frauen die besseren Menschen sind, das müssen sich auch nicht sein, um gleichberechtigt zu sein, endlich.

        Dass auch Frauen zu abscheulichen Taten fähig sind, unter gewissen Umständen, ist auch nicht neu. Wir sollten einfach die Verhältnismässigkeit beachten, weit über 90 % aller Straftaten gegen Leib und Leben und gegen die sexuelle Integrität werden von Männern begangen. Auch die sexuellen Verbrechen an Jungen, von Frauen ausgeübt, sind im kleinen Prozentbereich. Das entschuldigt niemanden, aber die Tatsachen müssen wir schon richtig darstellen.

      • Karl Müller sagt:

        Und wenn wir schon dabei sind, die Gretchenfrage:
        Has Feminism Bred Violent Women?
        http://www.youtube.com/watch?v=oUeWXfvXbbk

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi:Zitat“Auch die sexuellen Verbrechen an Jungen, von Frauen ausgeübt, sind im kleinen Prozentbereich. Das entschuldigt niemanden, aber die Tatsachen müssen wir schon richtig darstellen.“
        Was Sie an Zahlen zitieren sind Weissfeld-Zahlen. Wie auch bei häuslicher Gewalt eignen die sich aufgrund der mangelnden Sensibilität in der Gesellschaft nicht, um eine Schlussfolgerung daraus zu ziehen. Noch immer herrscht das feministische Dogma von Mann=Täter, Frau=Opfer vor. Und noch immer werden Männer härter bestraft als Frauen (mehr Insassen!) „Gender differences in criminal sentencing“

      • Wildkatze sagt:

        Müller schafft mal wieder den Witz des Tages! Jetzt muss ich aber wirklich lachen, schief lachen!

      • Wildkatze sagt:

        Und – Müllerchen – Sie sind mir noch eine Antwort schuldig. Ich habe schon 2 x gefragt. Wenns zur Sache geht, kneiffen sie, diese Feiglinge und Opportunisten. Vielleicht kann ich mir die Diversifikation doch sparen und alle in den gleichen Topf werfen.

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Passen Sie bloss auf, dass Ihnen das Lachen nicht im Hals stecken bleibt in den nächsten Jahren. Es wird einiges gehen und die Lügen der Lila-Fraktion werden allesamt aufgedeckt werden. DANN wird ein tolles Miteinander möglich sein, wenn der Feminismus aus den Staatsorganen entfernt wurde und die RadikalfeministInnen noch ein kleines Extremistengrüppchen darstellen. Ein Traum, diese Vorstellung!

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze Zitat“Ich habe schon 2 x gefragt. “ Was haben Sie wo schon 2x gefragt?

      • Daphne sagt:

        Na ja, ich denke eher, das Lachen wird denen im Hals stecken bleiben, die geschlechts-uniforme Vorstellungen durchzwängen wollen – egal von welcher Seite… Nur so eine Vermutung meinerseits.

      • Wildkatze sagt:

        Träumen Sie weiter! Ich hab auch schon mal geträumt, Männer seien alle so liebenswürdig. S’isch ja nur es chliises Träumli gsi…

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Zitat“Ich hab auch schon mal geträumt, Männer seien alle so liebenswürdig.“ Das hätte ich Ihnen gleich sagen können, dass dem nicht so ist. Aber nochmals wegen Ihrer zwwimaligen Frage: Welche war das? Muss mir wirklich untergegangen sein, sonst hätten Sie eine Antwort erhalten.

      • Karl Müller sagt:

        ach ja und da Daphne so gern über Double Standards berichtet, hier einer über domestic violence. Sicher auch für unsere Amerikanerin interessant, der Beitrag stammt, soviel mir ist, aus California:
        http://www.sunnewsnetwork.ca/video/featured/prime-time/867432237001/domestic-violence-double-standard/1311198135001

      • Daphne sagt:

        Bitte, Herr Müller, bringen Sie doch (endlich) Material, das für unsere Breitengrade diskussionsrelevant ist… Soweit ich weiss, lassen sich die amerikanischen und die europäischen Gesellschaftsverhältnisse keineswegs vergleichen. Danke! (Und übrigens, nur schon der Text zum Video verrät uns, dass Männer immer noch häufiger handgreiflich werden als Frauen – dies nur nebenbei.)

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Das sind ja auch offizielle Medien, die dürfen nichts anderes bringen als Mainstream. Und leider ist das Genannte noch immer Mainstream. Aber das wird sich bald ändern. So ändern, wie auch in Europa dem Feminismus langsam aber sicher ein rauher Wind entgegen bläst:
        http://eltern.t-online.de/kuckuckskinder-bundesgerichtshof-schraenkt-schweigerecht-von-muettern-ein/id_51319002/index

      • Karl Müller sagt:

        auch komplett vernachlässigt in der öffentlichen Diskussion:
        $http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,778249,00.html
        Ein Drittel aller Ehrenmordopfer ist männlich!

      • Karl Müller sagt:

        Und ein letzter Link zu obigem englischen Thema nun in deutsch:
        http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,788332,00.html

      • Daphne sagt:

        Ein Drittel aller Ehrenmordopfer sind männlich… Studier, studier: Zwei Drittel sind also immer noch weiblich, und sie alle, die männlichen wie die weiblichen Opfer, sind Opfer einer menschenverachtenden Einstellung bezüglich männlicher (!) Ehre. – Was genau wollten Sie mit diesem Votum beweisen?

      • Daphne sagt:

        Zum Rest: Ach so, Sie, Herr Müller, wissen natürlich ganz genau, wie es abseits des Mainstreams aussieht… Stellt sich nur die Frage hinsichtlich Ihrer „Quellen“, nicht wahr? Also ich tippe auf maskulinistische Webseiten. – Sie machen sich (weiterhin) keinen Gefallen, wenn Sie behaupten, für Menschenrechte im Allgemeinen einzustehen, und zugleich stets nur die männliche Seite der Diskussion beleuchten.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Dass in den Medien ausschliesslich von weiblichen Ehrenmordopfern die Rede ist. Gehen Sie mal auf die Strasse und fragen Sie, wer Opfer von Ehrenmorden wird. Die Antwort wird sein: Frauen. Ja 66,666667% Frauen und der Rest, also die Männer werden unter den Tisch gewischt. Abseits der öffentlichen Diskussion. Sie sehen, noch immer habe ich den Fokus auf die Opfer. Männlich und weiblich.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Ich schaffe einen Ausgleich. Gehen Sie doch mal an den Anfang des Threads, da hätte ich Ihren mahnenden Zeigefinger erwartet ab so viel Einseitigkeit. Meine Verlinkung, übrigens nicht von maskulinistischen, sondern wenn schon maskulistischen Seiten (Spiegel und t-online sind zwar nicht gerade dafür bekannt…), dient also Ihrem vielverlangten Ausgleich.

      • Daphne sagt:

        Noch einmal, ganz langsam (für Sie tue ich doch alles, Herr Müller!): Sowohl die männlichen als auch die weiblichen Ehrenmordopfer sind Opfer einer gesellschaftlichen Haltung, die in einer menschenverachtenden Vorstellung von männlicher Ehre wurzelt. Wo genau wollen Sie da Abhilfe schaffen – wenn nicht zuerst bei den Männern selbst? Und der Spiegel, tja, der lebt gar nicht von Kontroversen und Polemiken, nicht wahr… 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Was meinen Sie hier mit „männlicher“ Ehre? Ehrenmord ist einfach Unsinn, aber deswegen männlich?

      • Wildkatze sagt:

        Müller, was glauben Sie denn, was für eine jahrhundertelange Anstrengung es war und immer noch ist, die Sache mit den „Ehrenmorden“ nur endlich einmal in der Öffentlichkeit zur Sprache zu bringen? Wieviele Frauen wurden schon alleine dafür hingerichtet – von Männern, übrigens. Wenn Männer da einen Handlungsbedarf sehen, dann los, geht an die Front! Persönlich glaube ich nicht an Ihre Zahlen, aber sollten sie denn stimmen, tun Sie was! Auch hier spielen Sie das gleiche Spiel: Es sind sicherlich keine Frauen, die Männer „in Namen der Ehre“ töten.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Ich schreibe gar nicht zum Thema Abhilfe schaffen, ich schreibe bisher ausschliesslich zum Thema Opferhilfe. Ist das so schwer zu verstehen? Und nochmals, ein Opfer kennt kein Geschlecht. Gerade Ehrenmorde sind aber ein kulturelles Problem, das mir als Schweizer Mann völlig fremd ist. Inwiefern ich da einer Lösungsfindung beitragen sollte in diesem Blog, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Vielleicht können wir uns einigen, dass es ein Verbrechen ist und bekämpft gehört.

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Was glauben Sie, weshalb ich mir hier die Finger wund schreibe? Weshalb ich AI und Unicef belästige, dass sie endlich ihren pro femina Fokus auf die Seite legen und Mann und Frau als Opfer helfen? Das ist mein einziges Ziel: Männer sind zu einem Drittel von Ehrenmorden betroffen, aber kein Mensch weiss das. Es wird immer nur von Frauen geredet. Das muss ein Ende haben.

      • Wildkatze sagt:

        Ach, Sportpapiiii! Sie wollen doch nicht ernsthaft behaupten, Sie hätten jemals von Frauen gehört, die Menschen „im Namen der Ehre“ töten oder töten lassen. Jetzt reichts aber mit Ihrer Schein-Naivität!

      • Daphne sagt:

        Sportpapi, bitte, hier sollten Sie sich wirklich vorgängig informieren, bevor Sie sich mit Ihrer Unwissenheit vorschnell ins Abseits stellen… Sogar Herr Müller dürfte wissen, wovon ich spreche. Aber klar, eine Lösung hat er nicht, dafür ist er mit den Vorwürfen sehr schnell zur Hand. – Herr Müller, ich kenne keine einzige (renommierte) deutsche Tageszeitung, die in den letzten Monaten nicht ausführlich darüber berichtet hat, dass Ehrenmorde zu einem Drittel auch Männer betreffen – insbesondere, wenn Sie sich weigern, den Ehrenmord auszuführen,

      • Daphne sagt:

        oder aber mit der Frau, um die es im Wesentlichen geht, „unrechtmässig“ liiert sind.

      • Wildkatze sagt:

        Müller, dann klopfen Sie den Männern auf die Finger! DIE sind die Verbrecher. Was wollen Sie denn von uns Frauen?

      • Daphne sagt:

        Wildkatze, in Albanien gibt es Frauen, die – wenn sie wegen des Kanuns ohne männliche Familienmitglieder bleiben – die Rache in die eigenen Hände nehmen. Sie gelten dann aber gesellschaftlich nicht länger als Frauen, sondern als Männer: Kleidung, Verhalten etc. inklusive.

      • Sportpapi sagt:

        Auch hier bin ich keinswegs sicher, dass die Frauen die Sache so anders beurteilen als die Männer.

      • Daphne sagt:

        Siehe dazu Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Eingeschworene_Jungfrau – auf die Schnelle konnte ich keine verlässlichere Quelle finden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar sind Männer auch Opfer von Ehrenmorden, klar sind mehr Männer Opfer von Gewaltdelikten generell als Frauen. Aber sie sind NICHT DIE OPFER DER FRAUEN, SONDERN DIE OPFER VON MÄNNERN. Es ist die männliche Gewalt, die andere Menschen umbringt, ob weiblich oder männlich. Es ist das patriarchale System, unterstützt durch irgendwelche religiösen Ideologien, das diesen Wahnsinn generiert, Männer haben darin das erste und das letzte Wort, Männer sind die Nutzniesser. Es ist die verdrehte männliche Ehre, die sich verletzt fühlt, wenn eine Frau Sex hat nach eigener Wahl. Stoppt den Wahnsinn!

      • Daphne sagt:

        Sportpapi, darum geht es hier gerade nicht – s. meinen früheren Kommentar zu normativ-strukturellen gesellschaftlichen Zwängen.

      • marie sagt:

        ja sportpapi im garten eden passieren diese dinge nicht und deshalb kennt man sie dort auch nicht.

        @daphne
        in albanien nennt man sie virgjineshtë und kann mit eingeschworene jungfrau übersetzt werden (oder ähnlich).

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi Zitat“Aber sie sind NICHT DIE OPFER DER FRAUEN, SONDERN DIE OPFER VON MÄNNERN. “ Nochmals, mir geht es um die Sicht der Opfer. Und dem Opfer ist es im Angesicht des Todes ziemlich egal, ob es von einem Mann oder einer Frau erschossen wird. Dass eine Mehrheit der Täter männlich ist, bestreite ich nicht, habe ich nie bestritten. Aber ich beharre darauf, dass Opferhilfe sich an Männer und Buben richten muss und nicht einseitig auf Frauen und Mädchen. Das ist mein Punkt.

      • marie sagt:

        frauenrechte sind auch menschenrechte! und aus erfahrung, hat man festgestellt, dass wenn frauenrechte in entwicklungsländern stärkt, sich die gesellschaftliche anspannung, sei es aus kriegsgründen sei es aus armut, deutlich entspannt. also auch für buben!
        ist das sooooooooo schwer zu verstehen? aber was sage ich da, ihre maskulinismus maske beschert ihnen mehr schaum vor dem gesicht als so etwas wie sicht, geschweige denn weitsicht… was soll’s nehmen sie ein valium und entspannen sie sich.

      • Karl Müller sagt:

        @Marie Zitat“aber was sage ich da, ihre maskulinismus maske beschert ihnen mehr schaum vor dem gesicht als so etwas wie sicht, geschweige denn weitsicht…“ Marie, Sie sind echt köstlich! Aber wundern Sie sich nicht, wenn ich Sie nicht ganz ernst nehmen kann. Und nein, wenn es Frauenrechte per definitionem geben soll, dann muss es auch Männerrechte geben. Es nutzt dem zum Krieg gezwungenen Buben nichts, wenn alleine Vergewaltigungsopfern geholfen wird. Auch er braucht Hilfe und durch die feministische Einseitigkeit bewirken Sie genau das Gegenteil. Er ist im Stich gelassen in seiner Not.

      • Daphne sagt:

        In aller Regel (Ausnahmen bestätigen hier die Regel, fürwahr), Herr Müller, sind es immer noch Ihre Geschlechtsgenossen, die die Armeen dieser Welt aufstellen – solche, die aus missbrauchten Kindersoldaten bestehen, inklusive. Erst wenn Frauen zu 50% in den Regierungen dieser Welt vertreten sind, werden wir auch die Verantwortung für kriegerische Handlungen zu gleichen Teilen übernehmen, vorher nicht. Das werden Sie sicher nachvollziehen können, und es ändert gar nichts daran, dass die männlichen (Kinder-)Soldaten Opfer sind, so wie weibliche Vergewaltigungsopfer und zivile Tote auch.

      • Daphne sagt:

        Aber eben: Wessen Opfer? Und kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit Lady Macbeth… 🙂

      • marie sagt:

        aha, ihr votum dass hilfe für vergewaltigten frauen deren söhnen nichts nützt sagt sehr viel über ihr sehr defektes frauenbild aus. es sind immer noch diese vergewaltigtn frauen im kongo z.bsp. die söhne erziehen, die dann von diesen vergewaltigenden männern versaut werden…
        unglaublich ihr hass, unglaublich ihr hass.

      • Widerspenstige sagt:

        Alles richtig eingeschätzt und beschrieben von meinen Mitschwestern Daphne, marie, Pippi, Wildkatze…was habe ich mich aufgeregt heute mittag und musste in die Küche um mich abzureagieren beim Guetzlibacken. Der Teig flog hin und her und es knallte ganz fürchterlich auf der Granitabdeckung. 😉

        Es ist vollbracht und jetzt ist Schlafenszeit und mir bleibt nur zu sagen: DANKE und Jede erhält ein Betthupferl von mir…..

      • Katharina sagt:

        Thanks a lot Widerspenstige, for I AM THE ONE WHO POSTED THE 21 Reasons for being a feminist in the 21st century. It is all telling about your phony attitude towards me. And thanks a lot about condoning that this thread was perverted into a soap opera piece about RAPE, and you with your intelligence does not even notice that?

        I guess you are way too homophobic to include me in your sisterly praises. UTTER SHAME ON YOU. Not even a mention. That really shows your disrespect and contempt towards me. I could puke right now.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das hast du gut gemacht, für mich ein Brunsli bitte.

        Ich hab mich derweil an den versammelten Armleuchtern abreagiert, aber heute hatte es eine gewisse Dynamik, zwar waren die Schwererziehbaren wieder bockbeinig, aber nicht so destruktiv wie auch schon.

        Wenn ich nicht eine gewisse Affinität zu den Bambini handicapi hätte, wäre ich schon lange weg……

      • Katharina sagt:

        even you don’t see that, Pippi… a pitty. fine, join the sisterhood. I AM TIRED OF BEING CALLED A SLUT. But never mind, I might just cut all the ties with all of you phoneys.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Müller, da hab ich gar nichts dagegen, dass auch die männlichen Opfer in die Hilfe miteinbezogen werden müssen, aber wir dürfen nicht aus dem Blick verlieren, dass es das männliche System selbst ist, das Patriarchat, das diese Opfer hervorbringt. Das Problem sind die Männer, nicht die Frauen. Wenn wir das ausblenden, betreiben wir eine reine Pflästerlipolitik, die nichts als einen Drehtüreffekt hat, auf der einen Seite produziert das System Opfer, die auf der andern Seite wieder zusammengeflickt werden. Nein, so geht das nicht!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Kate, ich nicht. Ich bin auf deine Posts eingegangen, mehrfach.

      • Widerspenstige sagt:

        Oh my God, Katharina, just cool down! Ich habe nicht mehr nach oben gescrollt und nicht gesehen, dass Deine 21 Punkte ganz oben stehen, sorry please!! Es ist schon spät und ich habe mir einen Drink genehmigt und jetzt weiss ich nicht mehr, wo mir der Kopf steht und deshalb werde ich jetzt zu Bett gehen und werde versuchen, meinen Geist runterzufahren und….dammt I’m confused now really about your reaction…here specially for you :
        http://www.youtube.com/watch?v=KOvnkWmzJrc&feature=related Sade – Somebody already broke my heart

      • Daphne sagt:

        Liebe Katharina, das hier müssten Sie mir erklären: „that this thread was perverted into a soap opera piece about RAPE“. Ich verstehe es wirklich nicht. Intelligent wie Sie sind, werden Sie sicherlich nachvollziehen können, dass die mordenden und vergewaltigenden afrikanischen Kindersoldaten auch Opfer sind: Opfer einer zutiefst dysfunktionalen Gesellschaft, die von Warlords in kollektive Geiselhaft genommen wurde. Es hatte durchaus eine tiefere Bedeutung, weshalb dieses Jahr zwei afrikanische Frauen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurden – Frauen sind die Chance dieses Kontinents.

      • Daphne sagt:

        Und bitte, die Herren, bringen Sie mir jetzt bloss nicht Südafrika als Vorzeigebeispiel… 🙂

      • Karl Müller sagt:

        @Dpahne Zitat“Das werden Sie sicher nachvollziehen können, und es ändert gar nichts daran, dass die männlichen (Kinder-)Soldaten Opfer sind, so wie weibliche Vergewaltigungsopfer und zivile Tote auch.“ Nein, Daphne, das kann ich definitiv nicht nachvollziehen. Die 7-jährigen Kindersoldaten können rein gar nichts dafür, dass sie gezwungen werden, unter Todesandrohung. Dann kommen unsere feministischen Hilfsorganisationen und helfen AUSSCHLIESSLICH Frauen und Mädchen. Glauben Sie mir, als Kindersoldat wüsste ich dieses Zeichen zu deuten. Menschenverachtend sowas!

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“Frauen sind die Chance dieses Kontinents.“ Danke Feministin Daphne. Für mich sind es Werte und nicht Geschlechter, die Chancen und Zukunft bedeuten. Aber irgendwann verrät sich jede.

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi, WIderspenstige, Daphne: Es ist ja der Hammer zu sehen, wie Ihr vor der BigSis aus Amerika kriecht. Da spuckt sie grosse Töne, dass ihr Gift nicht genügend bearbeitet und weiterverbreitet worden sei und die 3 Sklavinnen kriechen ihr zu Füssen. Hammer! Und ich dachte das gäbe es nur in totalitären Systemen wie dem 3. Reich. Vielleicht nennt sich das auch Solidarität, um besser getarnt zu sein. Sorry, das was nun wirklich peinlich.

      • Daphne sagt:

        Sagen Sie, Herr Müller, ist Ihnen ein einziger weiblicher Warlord bekannt? Mir jedenfalls nicht… Was sagt uns das? Dass in den betroffenen Gesellschaften ein schädliches Übermass an männlichen „(Un-)Werten“ die Gegenwart von Frauen, Männern und Kindern zerstört. Die Schlussfolgerung kann daher nur lauten, dass die weiblichen Werte so weit gesteigert werden müssen, bis ein Ausgleich von männlichen und weiblichen Werten herrscht. Die Banken, die Mikrokredite an Frauen vergeben, haben das erkannt, ebenso das Nobelpreiskommitee – da macht es auch nichts, wenn ein Herr Müller es nicht begreift…

      • Karl Müller sagt:

        @Katharina: Ja es muss hart für Sie sein, wenn auf Ihr androphobes Gift plötzlich Gegenwind aufkommt. Das ist ganz neu, ich weiss. Aber gewöhnen Sie sich daran, Ihre totalitären Ansichten werden je länger je härter und von immer mehr Frauen und Männer bekämpft. Der Kampf hat bisher erst begonnen. Auch in Amerika. Für einmal sind wir Euch in Europa voraus. Freude herrscht!

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Haben Sie schon vergessen? Ich beleuchte die Opfersicht, denn das sind die Menschen, die leiden. Ich gönne Ihnen Ihre Freude, wenn Sie über Warlords und andere bösen Männer herziehen, das verteidige ich nicht, habe ich nie und werde ich nie. Aber die Opfer sind mir wichtig. Und genau darum gibt es Kampagnen für Buben und Mädchen, Männer und Frauen. Alles andere ist entwürdigend, respektlos, sexistisch.

      • marie sagt:

        wir haben anno domini 2011 und sie herr müller entdecken erst jetzt den geschlechterkampf? LOL das nennt man früher aufstehen und der trend dieses kampfes ist sagen wir mal rückläufig… aber sie haben ja ca 40 jahre zeit, das dann einzusehen… 😀

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“Die Schlussfolgerung kann daher nur lauten, dass die weiblichen Werte so weit gesteigert werden müssen,“
        Nein, nein Daphne, Sie sind ganz und gar keine Feministin. Wie ich da auch jemals bloss darauf gekommen sein mag? Männliche (un) Werte die durch weibliche Werte abgelöst werden müssen. Mein Gott, das ist kranker Feminismus pur! Gewalt ist kein männlicher Wert, genau so wenig wie Frieden ein weiblicher Wert ist. Sie sind ja schlimmer feminismuskontaminiert als ich je gedacht habe.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hier kriecht niemand. Es geht um Respekt und Rücksichtnahme.

        Ausserdem würde ich den Männern hier nicht die Freude machen und mit einer Freundin herumstreiten, coram publico, falls es Meinungsverschiedenheiten geben sollte.

      • Karl Müller sagt:

        @Marie: Oh doch den Kampf hat es schon lange gegeben, aber der war einseitig. Die Männer sind nie in den Kampf eingestiegen, haben alles über sich ergehen lassen, sich als Schw€ine und dergleichen betiteln lassen, ohne Konsequenzen. Das ist nun vorbei. Die Männer haben bgeonnen, sich zu wehren. Und das ist erst der Anfang. Sie werden noch einiges von Männerorganisationen hören, bis endlich Gleichberechtigung vor dem Gesetz Tatsache wird. Deutschland ist da schon sehr weit. Aber der Feminismus muss aus den Behörden eliminiert werden, dann kann Gleichberechtigung einziehen. Ich freu mich!

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi Zitat“Hier kriecht niemand. Es geht um Respekt und Rücksichtnahme. “ Doch Pippi, gerade von Ihnen hätte ich nicht erwartet, dass Sie es akzeptieren, in diesem Ton angefahren zu werden. Gerade Sie haben Bezug genommen auf BigSis Gift-Pamphlet und werden dennoch attackiert. Das nenne ich kriechen. Aber das müssen Sie selber wissen, mich erstaunt es lediglich sehr. Gerade von Ihnen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Daphne, die kannst nicht ernsthaft das männliche Publikum hier mit dem Nobelpreiskommitee vergleichen, das ist die Avantgarde, hier ist der böse Durchschnitt, ein weites Feld, das beackert werden muss. Die sind frühestens in 20 Jahren auf dem wünschbaren Stand, einstellungsmässig. Und das auch nur, wenn wir uns sehr anstrengen, es ist ein langfristiges Projekt, die Neandertaler auf Kurs zu bringen.

      • Daphne sagt:

        Ihr grundlegendes Problem, Herr Müller, ist, dass Ihre eingeschränkte Perspektive Sie Dinge in die Kommentare anderer hineinlesen lässt, die so gar nicht drinstehen. Natürlich verkörpern Warlords einen Überschuss an männlichen (Un-)Werten, dass wird ausser Ihnen niemand abstreiten wollen. Wo aber gesunde (!) männliche und weibliche Werte sich die Hand reichen, da prosperieren Gesellschaften, und es herrscht Gleichberechtigung. Also bitte, legen Sie einen langsameren Gang ein, und denken Sie um Himmels Willen ein bisschen nach, bevor Sie weiteren unreflektierten Unsinn verzapfen…

      • tststs sagt:

        „Die Männer sind nie in den Kampf eingestiegen…“
        Bei aller Ehr Hr. Müller, aber jetzt verrennen Sie sich… Sie wollen doch nicht ernsthaft behaupten, dass es die Unterdrückung der Frauen (durch die Männer) NICHT gab?!?
        „…, haben alles über sich ergehen lassen,“ Und was? Mussten Sie die grausamen Bilder der zu tausenden abgehaltenen Hexenverbrennungen ertragen? Die achso schweren Schlüssel der Keuschheitsgürtel mit sich herumtragen? Und dann erst noch das Joch, dass man wählen darf?!? Ja, Sie haben recht, die Männer mussten viel über sich ergehen lassen…

        Blubbblubb, da fischelets…

      • marie sagt:

        hr müller, ihre analysen sind, sagen wir mal, ähm irrational wenn nicht absurd. wie lebt es sich so? nimmt mich echt wunder, wie ihr alltag so aussieht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Müller, wenn du mir eine Falle stellen willst, musst du früher aufstehen 😉 und provozieren funktioniert auch nicht.

      • Daphne sagt:

        Pippi, sorry, aber eigentlich denke ich, dass unter den regelmässigen männlichen Teilnehmern Herr Müller und Talon hier ausser jeder Konkurrenz laufen… 🙂 Fällt Dir nicht auf, dass Ihre Voten kaum von anderen Männern kommentiert werden? Das spricht Bände, auch wenn die beiden es nicht realisieren…

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“Ihr grundlegendes Problem, Herr Müller, ist“ ähm sorry Daphne, wenn Ihr Beitrag schon so beginnt erlebe ich eine unwillkürliche Bewegung an meiner rechten Hand, die plötzlich zu scrollen beginnt. Ich kann nicht anders, reflexartig. Deshalb kann ich auf Ihren liebgemeinten Hinweis leider nicht eingehen. 😉

      • marie sagt:

        ich vermute, dass hr müller eine doch sehr konstruierte haltung hat, da er oft zitate anderer (v.a. aus seiner sicht feindlicher bereiche) zu der eigenen haltung hinzubastelt, ohne genau zu überlegen.
        das geht scheif hr müller. oder macht das der maskulinismus grundsätzlich?

      • Karl Müller sagt:

        tststs Zitat“Sie wollen doch nicht ernsthaft behaupten, dass es die Unterdrückung der Frauen (durch die Männer) NICHT gab?!?“ Wo haben Sie denn dieses Zitat von mir gelesen? Mein Hinweis auf den beginnenden Kampf gegen den Feminismus bezieht sich auf die letzten 30-40 Jahre sowie eben auf die letzten Jahre der Pro Gleichberechtigung-Bewegung und nicht aufs Mittelalter.

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi: Zitat“Müller, wenn du mir eine Falle stellen willst, musst du früher aufstehen “ Nein, keine Falle. Wollte ich das, hätten Sie es nicht bemerkt. Ich empfinde Sie als konsequent und unabhängig. Darum passt das Niederknien vor BigSis überhaupt nicht in mein Bild, das ich von Ihnen hatte. Aber eben, war nur eine Bemerkung. Ich habe mich offenbar geirrt.

      • Daphne sagt:

        Marie, Sie sagen es: Eine konstruierte Haltung – und eine konstruierte, zurechtgebogene Logik. Ob er sich dessen bewusst ist? Ich hoffe doch, denn ansonsten wäre es gar schlimm um ihn bestellt… 🙂 Ich gehe nach wie vor davon aus, dass sein ganzes Agieren hier zielgerichtet ist und bestimmte taktische Manöver anwendet, um andere Kommentatoren zu diskreditieren. Nur stellt er sich dabei allzu ungeschickt an, wenn Sie mich fragen… Der Diskreditierte ist er nämlich am Ende immer selber.

      • marie sagt:

        versuchen sie zu schleimen hr müller?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Müller, noch was zu ‚Gift‘: Katharinas Punkteplan ist höchstens Gift für jene, die an den alten ungerechten Zuständen festhalten wollen. Ich finde es kein Gift, sondern eine präzise Auflistung der entscheidenden Punkte, und ich finde es grossartig, dass die Verfasserin sich die Mühe gemacht hat, so klar und eindringlich zu formulieren. Lies es durch und mach dir zu jedem Punkt ernsthafte Gedanken, anstatt hier zu meckern.

      • marie sagt:

        @daphne
        so sehe ich das auch, aber ich teile ihre hoffnung nicht. ich bin überzeugt, dass er von seiner haltung seeeeeeehr überzeugt ist. 😀 und in der tat, hr müller stellt sich sein bein immer wieder selbst.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“Fällt Dir nicht auf, dass Ihre Voten kaum von anderen Männern kommentiert werden? Das spricht Bände, auch wenn die beiden es nicht realisieren…“ Spricht das Bände? Ich sehe, Sie sind abhängig davon, was andere über Sie denken. Mir geht es um die Sache und nur darum. Und Kein Kommentieren kann ganz viel bedeuten, nicht nur das, was Sie sich in feministischer Scheuklappenmanier wünschen. Gell Daphne 😉

      • Daphne sagt:

        Ich denke, er versucht Ihren Charme nachzuahmen, Marie… Nur leider stellt er sich auch hierbei etwas unglücklich, da allzu offensichtlich an. Haben Sie es gesehen? Gestern hat er es schon bei Marcel Zufferey versucht, und heute ist also die Pippi dran. Nur ist dieser Versuch des „Divide et impera“ zwangläufig zum Scheitern verurteilt…

      • Daphne sagt:

        Herr Müller, werden Sie es irgendwann auch noch fertig bringen, irgendeine Strategie zu entwickeln, die Sie sich nicht zuvor bei mir oder bei anderen abgeschaut haben? 🙂 Es muss Ihnen doch klar sein, dass so etwas auffällt – und nur Originalität setzt sich auf lange Sicht durch.

      • marie sagt:

        @daphne
        vielen dank für das schöne kompliment. und ja, ich glaube da braucht es doch weit aus mehr als ein kari müller um das divide et impera effizient anzuwenden… 😉

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi Zitat“Ich finde es kein Gift, sondern eine präzise Auflistung der entscheidenden Punkte, und ich finde es grossartig, dass die Verfasserin sich die Mühe gemacht hat, so klar und eindringlich zu formulieren“ Für mich viel zu einseitig, unausgewogen und Frau=Opfer Mann=Täter lastig. Das führt nie zu einem fruchtbaren Diskurs. Und darum ist es Gift. Dass ich Sie davon nicht überzeugen kann ist mir klar, ist auch nicht meine Absicht. Es enttäuschte mich lediglich, dass Sie der BigSis nicht die Sporen gaben, sondern vor ihr eingeknickt sind, obwohl sie Stellung bezogen hatten. Anyway.

      • marie sagt:

        also hr müller ihre charmeoffensive gegen pippi ist beinahe schon rührend mit romantischen zügen. es erinnert mich an triefende liebesfiumli aus hollywood. aber vom oskar ist das noch weit entfernt.
        jö, härzig.

      • Daphne sagt:

        Herr Müller, ich sehe, Sie sind weiterhin fleissig am Üben… Ich muss gestehen, die Unbeholfenheit, die Sie dabei an den Tag legen, ist irgendwie süss.

      • Daphne sagt:

        Marie: Zwei Frauen, ein Gedanke… 🙂

      • tststs sagt:

        Hr. Müller, ich habe nie gesagt, dass ich Sie zitieren… und natürlich könnte „der Mann“ erst jetzt in den Kampf einsteigen, „der Kampf“, also der faire, wo beiden Seiten mit gleich langen Armen zugreifen können, hat ja gerade erst begonnen. Vorher war es eher sowas wie eine Trainingsheinheit, mit der Frau als Punchingball —

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“Es muss Ihnen doch klar sein, dass so etwas auffällt – und nur Originalität setzt sich auf lange Sicht durch.“ Ach kommen Sie, würde ich Ihr Original kopieren, so müsste ich ständig davonrennen, wenn es endlich konkret wird. Und das mag ich nicht, ich mag es im Gegenteil sehr konkret und mit hard facts. Passt also nicht zu meinem Charakter mich aus der Diskussion zu stehlen. Und einfache Fragen beantworte ich immer, vor allem wenn sie mit ja oder nein beantwortet werden können. Andere tun sich da schwerer….;-)

      • Karl Müller sagt:

        @tststs: Natürlich, dem widerspreche ich in keinster Weise. Ich bin dort aber nicht einverstanden, dass nun gleich lange Spiesse verteilt seien. Das mag auf Frauenseite so sein, nicht aber auf Männerseite. Da gibt es noch sehr viel zu bereinigen und Gleichberechtigung herzustellen. Darum kommt immer mehr Gegenwind auf, weil gerade junge Männer merken, dass hier einiges nicht mehr stimmt, zu ihren Lasten. Das meinst ich damit.

      • Daphne sagt:

        Das haben Sie sicher im Militär gelernt, auf Kommadofragen mit einem einfachen Ja oder Nein zu antworten. Ich bevorteilte Frau musste das natürlich nie über mich ergehen lassen… Ich sehe, allein schon damit habe ich einen entscheidenden Startvorteil Ihnen gegenüber – ich musste mein Hirn im Zweifelsfall noch nie auf Kommando an der Garderobe abgeben. Unfair, das! 🙂

      • Karl Müller sagt:

        @Marie&Daohne: Versuchen Sie gerade totgeglaubte Vorurteile wieder zu beleben? Sie sollten langsam wissen, dass mir die Perönliche Schiene ziemlich egal ist, damit reizen Sie mich nicht. MIt guten Argumenten schon, aber die sind ja bei Ihnen so rar….;-)

      • marie sagt:

        @daphne
        und was mich dann zusätzlich bei hr müller immer wieder amusiert, ist die tatsache, dass er dann ganz unverforen sowie gaaaanz unbedarft, seine unzulänglichkeiten auf andere münzt.
        😀

      • Daphne sagt:

        Herr Müller, ich würde ja gerne mit Ihnen „argumentieren“, nur gehen sie jeder dialogischen „Argumentation“ zielsicher aus dem Weg… Das Einzige, woran Ihnen gelegen ist, ist das wiederholte Anbringen der immer gleichen Statements. Und das, mein Gutester, kann frau schon zur Verzweiflung treiben – oder in die humoristische Ecke. 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ‚ihr nicht die Sporen gegeben‘, Müller Müller, was hast du bloss für Phantasien? Warum sollte ich einer Frau die Sporen geben, das tue ich nicht mal bei einem Mann.

        Und ich reite sowieso nicht auf Sporen, sondern auf Gerte, zu deiner Information. Mit Gerste kannst du fein korrigieren, ohne dem Pferd Schmerz zuzufügen.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“nur gehen sie jeder dialogischen “Argumentation” zielsicher aus dem Weg…“ ähem, das ist jetzt nicht Ihr ernst oder? Das können Sie definitiv besser!

      • marie sagt:

        also pippi! soooo böse mit kari müller? jetzt wo er doch gegen sie eine charmeattacke reitet? 😉

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi Zitat“‘ihr nicht die Sporen gegeben’, Müller Müller, was hast du bloss für Phantasien?“ Nennen Sie es, wie Sie wollen. Sie verstehen bestimmt, was ich damit sagen will. Es erstaunt mich, dass Sie sich das gefallen lassen und sich noch entschuldigen, OBWOHL Sie ja auf das BigSis-Pamphlet geantwortet und sogar noch Punkte hinzugefügt hatten. Aber eben, Ihre Sache, ich würde mir das nicht gefallen lassen, weder von einem Rudi, noch Zufferey noch sonstwem. Bin ja nicht deren Schuhabtreter.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        …mit Gerste vielleicht auch, das hab ich noch nie ausprobiert 😉 ich meinte natürlich ‚Gerte‘

      • Daphne sagt:

        Also, für meinen Teil habe ich mich heute genug mit Herrn Müller amüsiert, Marie; es könnte ja noch jemand auf die Idee kommen, dass es mir Spass macht, auf den Unzulänglichkeiten anderer herumzutrampeln… Dabei bevorzuge ich in der Tat Gegner von Format. Aber wer weiss, vielleicht gelingt es ihm tatsächlich noch, mich mit einer überraschenden Finte zu einer weiteren Partie hervorzulocken? Das Bisherige war ja am Ende leider doch allzu voraussehbar… 🙂

      • marie sagt:

        @daphne
        zwei frauen ein gedanke? in der tat! 😉

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“Dabei bevorzuge ich in der Tat Gegner von Format. “ Sie meinen das Format: Hilfe, ich habe keine Argumente, holt mich hier raus? (oder sonst fliehe ich einfach vor dem Stellungbeziehen). Na ja, das ist eigentlich immer wieder dasselbe und wird schon nach wenigen Malen keine Quoten mehr bringen. Versuchen Sie’s mal mit auf Argumentationen des Diskussionspartners einzugehen, sprich sogar einfachste Ja/Nein Fragen simpel zu beantworten. Das macht im Fall riesen Spass, vor allem wenn man feststellt, dass man die gleiche Meinung hat! 🙂

      • Widerspenstige sagt:

        @Karl Müller
        Ach, Sie werden nie dahinter kommen, wieso das jetzt so abgelaufen ist mit unserer klugen Katharina. Das bleibt ein Buch mit sieben Siegeln, was das Verhalten, Reaktionen und Solidaritätsgehabe der feministisch geprägten Frauen anbelangt. Mit Ihnen werde ich mich nicht duellieren wollen, da bevorzuge ich doch @Gabi. Von ihm und seiner Art zu kontern, haarscharf an einer Beleidigung vorbei – merke, haarscharf, aber gespikt mit Witz und flexibler Denkweise! – können Sie noch viel lernen. Buchen Sie einen Kurs bei Gabi, da macht es sogar Spass zu Streiten. 😀

      • Karl Müller sagt:

        @Widerspenstige Zitat“Das bleibt ein Buch mit sieben Siegeln, was das Verhalten, Reaktionen und Solidaritätsgehabe der feministisch geprägten Frauen anbelangt“ Haha, der ist gut. Leider kenne ich den Menschen dafür zu gut, um Ihnen Ihren Geheimbund abzunehmen. Aber es ist interessant, wie totalitäre Hierarchie offenbar auch bei den feministischen Geheimbündlern angesagt ist. BigSis teilt hart aus, und alle so emanzipierten und erfolgreichen Frauen kuschen. Das liebe ich an diesem Blog, er bringt immer wieder Tatsachen zum Vorschein, die ich bisher als Stereotype abgetan hatte.

      • marie sagt:

        ja hr müllr und ihnen bleiben ur talon und os… aber irgendwie siend die heute ein wenig abwesend 😀

      • Karl Müller sagt:

        @Widerspenstige: Und der versuchte Seitenhieb wegen Gabi. Gabi ist ein Ausnahmetalent, das ich sehr schätze und äusserst gerne lese. Aber auch zu Ihrer Information: Persönliche Angriffe, auch unter der Gürtellinie lassen mich kalt. Das habe ich hier drin von Seiten der FeministInnen schon derart viele Male erlebt, aber auch früher schon. Ich verfolge seit 20 Jahren intensiv diese Entwicklung und ich kenne die Muster, die auch hier täglich angewandt werden. Keine Argumentation? Dann einfach emotionale, persönliche Tiefschläge. Null problemo würde Alf sagen.

      • Daphne sagt:

        Herr Müller, falls es Ihnen entgangen sein sollte: Ich bin erst auf Ihre Posts hin in diesen Thread eingestiegen, Katharinas Zusammenstellung würde ich in dieser Form nicht unterschreiben, da mir dann doch noch Einiges fehlt, um eine gesamtheitliche Perspektive zu entwerfen. Ihnen aber nehme ich es leider nicht eine Sekunde lang ab, dass Sie eben diese gesamtheitliche Perspektive im Auge haben, dafür „argumentieren“ Sie für meinen Geschmack viel zu tendenziös. Auch goutiere ich Ihren „kämpferischen“, bisweilen despektierlichen Tonfall nicht – er verrät Vieles über Ihre Einstellung, nicht wahr?

      • Daphne sagt:

        Spass beiseite: Über Ihre sehr spezielle Art zu „Argumentieren“ habe ich mich nun schon hinlänglich geäussert, und ich wiederhole mich nur ungern, also lasse ich es bleiben. Was hingegen den Tonfall betrifft: Posten Sie nur weiter Ihre nicht selten hasstriefenden Youtube-Links aus antfemistischen Kreisen, dann bleibt auch in Zukunft nicht der geringste Zweifel daran bestehen, wessen Geistes Kind Sie sind…

      • Daphne sagt:

        Das sollte eigentlich hier hin:

        Jemandem, der ein “Anti-” in seiner Selbstbezeichnung führt, werde ich jedenfalls nicht die Hand reichen. Nicht, nachdem er ein ums andere Mal bewiesen hat, dass der Begriff der Gleichberechtigung für ihn lediglich ein Deckmäntelchen bildet, unter der sich ein maskulistisches Antlitz der extremeren Sorte verbirgt. Die gemässigten Feministinnen in diesem Forum, die sich im Sinne eines gesamtemanzipatorischen Verständnisses wiederholt „Pro“ Mensch ausgesprochen haben, sind jedenfalls um Einiges glaubwürdiger – wenigstens in meinen Augen…

      • Sportpapi sagt:

        Hier fehlen ja offenbar die männlichen Kommentare zu Karl Müller. Also, ich finde seine Besessenheit bedrückend und unerklärlich. Mir tut der Mann leid. Vor allem auch, weil er hier von der versammelten Damenschar gemeinsam abgekanzelt wird, auch auf nicht immer saubere Art – da wird also auch mancher Unsinn geschrieben.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“wenigstens in meinen Augen…“ Ach Daphne. Das hätten Sie doch nicht noch schreiben müssen. Das war zum Vornherein klar. Ich bin gebranntes Kind bei Ihnen, seit Sie mir bewiesen haben, was Sie unter Ausgeglichenheit verstehen. Und ich wiederhole mich: Feministische Ansätze verstehe ich nicht als ausgeglichen noch als konstruktiv. Bleiben Sie unter Ihresgleichen, also FeministInnen und schauen Sie doch dort, dass es „ausgeglichen“ bleibt. Gibt ja offensichtlich genug zu tun mit BigSis aus Amerika.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“Nicht, nachdem er ein ums andere Mal bewiesen hat, dass der Begriff der Gleichberechtigung für ihn lediglich ein Deckmäntelchen bildet“ Das hingegen, Daphne, zeigt wie selektiv Sie lesen. Mehrfach habe ich Beispiele eingebracht, die meine Perspektive deutlich machten (Prostitution, Unterstützung alleinerziehende Mütter etc.). Dass Sie nun von Deckmäntelchen schreiben, kann ich weder verstehen, noch nachvollziehen. Aber sei’s drum.

      • Karl Müller sagt:

        @Sportpapi Zitat“Also, ich finde seine Besessenheit bedrückend und unerklärlich.“ Unerklärlich, Sportpapi? Sie lesen selber hier mit und leider, wirklich leider, ist in den Institutionen vielerorts derselbe Geist zu finden. Ich habe dies mehrfach (in der Realität!) feststellen dürfen/müssen. Es gbt Menschen, die schliessen dann einfach die Augen und gehen weiter. Dazu zähle ich Sie nicht, da Sie immer wieder mit den genannten RadikalfeministInnen die Klinge kreuzen. Aber ich gebe zu, es wäre einfacher, die menschenverachtenden unter sich zu lassen und einen gemütlichen Abend zu geniessen.

      • Daphne sagt:

        Sportpapi, Ihnen ist schon klar, dass Karl Müller lediglich das als reactio erhält, was er als actio säht – und zwar wiederholt? Die männliche Solidarität verbietet es offenbar, ihn an die Kandare zu nehmen, also müssen wir Frauen diesen Job ein ums andere Mal selbst erledigen (ich gebe zu, langsam ermüdet mich das Ganze). Interessanterweise geht die männliche Solidarität aber nicht so weit, dass sich einer der regelmässigen männlichen Kommentatoren für ihn in die Nesseln setzen würde – wenig erstaunlich, angesichts der extremen Haltung, die er mit schöner Regelmässigkeit demonstriert…

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“wenig erstaunlich, angesichts der extremen Haltung, die er mit schöner Regelmässigkeit demonstriert…“ Ich gebe zu, es ist ziemlich extrem, dass ich Gleichberechtigung von Mann und Frau vor dem Gesetz verlange. Das sollte aus feministischer Sicht eigentlich verboten sein, ich weiss. Auch dass ich verlange, dass Opfer kein Geschlecht kennen, also Bub und Mädchen geholfen werden muss, kann nicht sein, da darf nicht sein. Da stellt sich mir spontan die Frage, aus welcher Perspektive ist extrem, extrem Daphne?

      • Daphne sagt:

        Ach, Herr Müller, so wird das nie was… Mittlerweile habe ich jedoch einen (Mitleids-)Pegel erreicht, wo es mir missfällt, noch weiter nachzutreten. Ein gewisses Mass an Sportlichkeit werden auch Eiferer wie Sie mir nicht nehmen. 🙂

      • Viktor Troska sagt:

        „Die männliche Solidarität verbietet es offenbar, ihn an die Kandare zu nehmen, also müssen wir Frauen diesen Job ein ums andere Mal selbst erledigen“ Daphne: Ich habe mühe mit diesem Schwarz/Weiss-Denken. Ihre Aussage impliziert, dass es hier zwei homogene Gruppen gibt die gegeneinander arguemntieren nämlich Männer gegen Frauen. Ich erlebe das anders – viel vielschichtiger. Sie müssten sich sonst im Gegenzug ununterbrochen von dem ganzen Schwachsinn von Wildkatze+Co distanzieren oder? Hier kann doch jeder kommentieren was er/sie will und nicht kommentieren bedeutet nicht autom. einverständnis

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Nachtreten? Sie?
        So ist die Art der Menschen: wer gefallen ist, den treten sie. Aischylos
        Nur von Gefallen, keine Spur. Ich kämpfe noch immer für Gleichberechtigung, Geschlechterunabhängige Opferhilfe. Dass Sie da nicht mitmachen verwundert mich jetzt nicht mehr, da ich weiss, welche Perspektive Sie wirklich haben. Da ist es nichts als konsequent, BigSis und Co. die Händchen zu halten und gegen Eremiten der Gleichberechtigung Tiefschläge zu verteilen. Wem’s Spass macht.

      • Daphne sagt:

        Herr Troska, so absolut, wie Sie es darlegen, war es nicht gemeint, und dass Stillschweigen keineswegs Einverständnis bedeutet (allein Herr Müller scheint davon auszugehen), das ist mir völlig klar. Allerdings kommt es doch hin und wieder mal vor, dass wir Frauen unter uns ein Hühnchen (oder zwei) rupfen, und ich würde mir einfach wünschen, dass auch mal ein Mann das mit Herrn Müller täte… Wobei, Sportpapi hat es gewissermassen gerade getan, Sie indirekt auch. Vielen Dank dafür.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“und ich würde mir einfach wünschen, dass auch mal ein Mann das mit Herrn Müller täte… Wobei, Sportpapi hat es gewissermassen gerade getan, Sie indirekt auch. Vielen Dank dafür.“

        Ähem Daphne, wie alt sind Sie? 12? Rufen Sie als nächstes noch Papi? Bevor ich mich hier wirklich noch ungewollterweise in der Sprache vertue, setze ich Sie auf „ignore“. Etwas das ich noch nie getan habe. Und, nirgendwo habe ich geschrieben, dass kein Kommentar eine Zustimmung zu meinen Beiträgen darstellt. Aber eben, Vorurteile die totgeglaubt waren.

      • Daphne sagt:

        Herr Müller, Sie treten hier auf, als ob Sie stellvertretend für ein männliches Gesamtkollektiv einstehen würden. Diesen Eindruck können nur andere Männer bestätigen – oder ihn aber geraderücken. Ich als Frau kann Sie lediglich darauf hinweisen, wo ich Ihre Äusserungen wahlweise als extrem, misanthrop oder misogyn empfinde. Ein „Menschenrechtler“ Ihres Zuschnitts ist kein Menschenrechtler, von dem ich wollen würde, dass er in meinem Namen spricht…

      • Daphne sagt:

        Und bitte, bevor Sie sich sprachlich vergreifen, ignorieren Sie mich – getrost! Ich bin meinerseits allerdings noch weit davon entfernt, in Unflätigkeiten abzugleiten, dies nur so als Wink mit dem Zaunpfahl…

      • Viktor Troska sagt:

        @ Karl Müller: Ich kann sie zu einem gewissen grad beruhigen, dass gerade in der opferhilfe das thema gewalt geschlechterunabhängig behandelt wird. es gibt sogar kampagnen die das tabuisierte thema der gewalt an männern durch frauen aufgreift und sensibilisieren.

        http://www.obzh.ch/kampagne.html

      • Wildkatze sagt:

        Alles Müll(er), oder was? – Sollten Sie wirklich davon ausgehen, dass kein Kommentar auf Ihre Ergüsse Zustimmung bedeutet, sind Sie auf dem Holzweg. Kein Kommentar bedeutet „Auf so einen Mist einzugehen lohnt sich nicht.“!!!

      • Karl Müller sagt:

        @Viktor: Danke! Das ist erfreulich, dass dies bei der Opferhilfe so gehandhabt wird. Mein Ausgangspunkt war aber die Kampagne der UNICEF, die Widerspenstige eingebracht hatte, die lediglich einzig und allein auf Mädchen und Frauen als Opfer von Gewalt ausgerichtet ist. Das habe ich aufgegriffen und mit einseitiger Opferhilfe gemeint.

      • Katharina sagt:

        „Der Beitrag stammt, soviel mir ist, aus California“ – der Typ ist dermassen dumm, dass er nicht mal weiss, was eine TLD ist. .ca ist Kanada.

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Nein, das ist eine weitere Erfindung von Daphne. Nirgendwo habe ich geschrieben, dass ich ausbleibende Kommentare als Zustimmung verstehe. Keine Sorge, ich weiss, dass die Mehrheit hier drin meinen Argumenten nicht wohlgesonnen ist. Wenn ich das wollte, würde ich nicht hier schreiben. Tut also echt nicht weh 🙂

      • marie sagt:

        hr müller ihnen wurde verschiedentlich und sehr kompetent versucht zu erklären, weshalb die kampagne an die solidarität dieser mädchen appelliert… aber eben, ich glaube es ist einfach zu komplex für ihr weltbild…

      • Karl Müller sagt:

        @Katharina: Ich weiss, es muss jetzt sehr hart für Sie sein: Ein Beitrag kann über .ca ausgestrahlt werden und trotzdem in der Ukraine gedreht worden sein. Aber vielleicht überfordert dieses vernetzte Denken Ihre momentane Verfassung?

      • Wildkatze sagt:

        Karl Müller, Sie haben ausnahmsweise recht. Ich entschuldige mich. Ich habe das n in „nirgendwo“ überlesen.

      • Viktor Troska sagt:

        Karl Müllers anfängliche Aussage war: „XXI steht für gleiche Rechte, Respekt und Miteinander. Keine einseitigen Kampfphrasen, die das andere Geschlecht abwerten.“

        Ich denke das können die meisten hier drin unterschreiben (hoffentlich) !

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Null problemo und danke für die Erklärung.

      • Daphne sagt:

        Unicef Schweiz hat derzeit folgende Kampagnen laufen: Stopp Streubomben, Stopp weibliche Genitalverstümmelung, sowie das Milleniums-Entwicklungsziel: Kinder vor extremer Armut schützen. Zwei von drei Kampagnen sind also geschlechtsunabhängig. Gegenwärtige Kampagnen von AI sind: Mehr Verantwortung bei der Polizei, Das Recht auf Wohnen, Mutter werden ohne zu sterben (kommt auch Kindern zugute). Auch hier betreffen 2/3 Kampagnen also die Allgemeinheit. Frühere Kampagnen wie Guantamo schliessen waren zudem Aktionen, die v.a. Männern zu Gute kamen… Von Einseitigkeit kann somit keine Rede sein.

      • Karl Müller sagt:

        http://www.unicef.ch/de/information/pressemitteilungen/?484/Ein-deutliches-Nein-zu-Gewalt-an-Madchen
        Tag der Menschnrechte! Und dann protestiert man lediglich gegen Gewalt an Mädchen. Da habe ich kein Verständnis dafür. Von UNICEF habe ich noch keine Antwort, AI hat aber sehr gut reagiert und ihren Fokus deutlich auch auf männliche Opfer ausgeweitet. Meine Sperre gegenüber AI hebe ich nun somit wider auf. UNICEF muss das zuerst noch beweisen.

      • Daphne sagt:

        Das Problem, Herr Troska, ist ja, dass sich an Aussagen wie „XXI steht für gleiche Rechte, Respekt und Miteinander. Keine einseitigen Kampfphrasen, die das andere Geschlecht abwerten.“ umgehend äusserst tendenziöse Kommentare, Verlinkungen etc. anschliessen. De facto macht Herr Müller also nichts anderes, als er anderen vorwirft: Säbelrasseln im Dienste einer ideologischen Irrfahrt. Und das kann ich nicht länger Ernst nehmen, halte es aber nicht für ungefährlich. Daher meine wiederholten Klarstellungen, Korrekturen, Verweise auf Widersprüchlichkeiten etc.

      • marie sagt:

        hr müller diese kampagne, die sie ständig kritisieren, verfolgt u.a. das ziel die lage in ländern zu entspannen, die von armut und/oder krieg gegen die zivilbevölkerung statt fand. und man hat die erfahrung gemacht, dass bevor sich die situation verbessert, diese zuerst entspannt werden muss. und aus der erfahrung hat man gelernt, dass sich die lage anfängt zu entspannen, wenn die stellung der frauen/mädchen gestärkt wird, sich gesellschftlich besser wird.
        hr troska, erklären sie das hr müller. bitte – er hört nicht auf die frauen! er mag uns ganz und gar nicht… bitte 🙂

      • Daphne sagt:

        Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass irgendjemand Ihnen Rechenschaft schuldig ist, Herr Müller – gerade so, als ob Sie ein einschlägiger Gradmesser für Gleichberechtigungsfragen wären…? Sehr befremdlich, diese Selbstüberschätzung. Der jährliche Tag der Menschenrechte von Unicef hat übrigens wechselnde Motti, falls Sie das nicht wissen sollten…

      • Karl Müller sagt:

        Transparenz ist wichtig: Hier die Quellen, aus denen ich Verlinkungen eingestellt haben (wohl allesamt unverdächtig!):
        dailymail.co.uk, bbcnews, sunnewsnetwork.ca, t-online.de, spiegel.de, channel 8, psychologytoday.com. Dazu ein Interview auf youtube mit Michele Elliott von „Kidscape“ und eine Talkshow im öffentlichen Fernsehen (Sender ist mir unbekannt).

      • Widerspenstige sagt:

        Gut, Daphne, dass Sie das so hartnäckig und mit Biss durchziehen, chapeau!!
        KM sieht einfach nicht ein, dass es bei der Gleichberechtigung nicht im Wesentlichen um Gleichheit der Geschlechter in allen Dingen des Alltags geht, sondern um die AUFHOLUNG DER DIFFERENZEN wo Frauenrechte noch weit hinter den Privilegien der Männer liegen. Da macht er regelmässig den Salto Mortale u verfällt ins Klischee der Repeat-Klaviatur seiner ideologischen Glaubenssätze. Es geht um ein DIFFERENZAUSGLEICH der Vor- und Nachteile zwischen Frau u Mann, gopf!

      • Karl Müller sagt:

        dailymail uk, bbcnews sunnewsnetwork ca, t-online, spiegel, channel 8, psychologytoday sowie ein Interview mit Michele Elliott von „Kidscape“ und eine Talkshow im öffentlichen Fernsehen (Sender ist mir unbekannt)

      • Karl Müller sagt:

        @Widerspenstige Zitat“Es geht um ein DIFFERENZAUSGLEICH der Vor- und Nachteile zwischen Frau u Mann, gopf!“ Aha, und wie gleichen Sie die Differenz in Sachen AHV, Wehrpflicht, Witwerrente etc. aus? Haben nicht Sie damals geschrieben, dass kein Entgegenkommen den Männern da möglich sei, wo es Frauen etwas kosten würde? Da haben doch Sportpapi und ich den Finger daraufgelegt. Können Sie den obigen Satz etwas konkreter formulieren bitte?

      • Widerspenstige sagt:

        @Karl Müller
        ‚…Die 20 Punkte beziehen sich AUSSCHLIESSLICH auf Frauen als Opfer und Männer als Täter. Das ist Mottenkistenfeminismus und gehröt ins XX Century. XXI steht für gleiche Rechte, Respekt und Miteinander. Keine einseitigen Kampfphrasen, die das andere Geschlecht abwerten. Sorry…‘

        Solange das System von überiwegend Männern getragen wird, die Anlass geben, eben diese 20 Punkte aufzählen zu lassen, solange müssen sie erwähnt werden. Eine Wahrheit wird nicht weniger eine Wahrheit, wenn sie verunglimpft wird. Jetzt sind eben Männer gefordert, aufzustehen gegen solche Missstände! 🙁

      • Karl Müller sagt:

        @Widerspenstige Zitat“Solange das System von überiwegend Männern getragen wird, die Anlass geben, eben diese 20 Punkte aufzählen zu lassen,“ Welches System? Und welche Männer? Sie pauschalisieren bis zum Umfallen. Diese 20 Punkte sind an Einseitigkeit nicht zu überbieten, das habe ich weiter oben bereits geschrieben. Wenn sich Feminismus, wie uns einige Glauben machen wollen, auch für Gerechtigkeit beider Geschlechter einsetzt, dann ist ein derart einseitiges Pamphlet der Gegenbeweis dazu. Männer leiden auch unter Männern (und Frauen!). Gemeinsam gegen Gewalt, ob weiblich oder männlich.

      • Katharina sagt:

        Müller, der Video von sun news spricht nicht über Kalifornien sondern oopsie, eben über Kanada. Weiter ist der Moderator eine totale Nuss, er versucht die Lügen der zwei Gäste über die Statistiken zu entlarven. diese entlarven sich aber selber, denn sie weisen ja selber darauf hin, ‚we measure differently‘. zudem: in einer Arena Diskussion sollten beide Seiten vertreten sein, was nicht der Fall ist. über die Verdrehung der Statistiken durch jene Kreise gehe ich nicht mehr ein. Was die zwei dort sagen und sie Karl, und andere re-iterieren, wurde ad nauseam widerlegt,

      • Karl Müller sagt:

        @Katharina: Ja ich weiss, das wurde alles schon von Ihren Studien, den einzig richtigen und wahren, widerlegt. Alle anderen liegen falsch. Ist es so schwer in Erwägung zu ziehen, dass die Dunkelfeldstudien eben doch wahr sind? Dass die Kriminalzahlen eben aus bekannten Gründen nicht repräsentativ sind? Fällt Ihnen als Frau einen Zacken aus der Krone, wenn Sie zugeben müssten, dass Frauen keinen Deut besser sind als Männer? Tragisch.

      • Karl Müller sagt:

        @Widerspenstige Zitat“@Widerspenstige Zitat”Es geht um ein DIFFERENZAUSGLEICH der Vor- und Nachteile zwischen Frau u Mann, gopf!”“ Ich komme nochmals auf diese Aussage zurück, denn die ist zentral. Was meinen Sie mit DIFFERENZAUSGLEICH konkret? Und wie gehen Sie mit den Differenzen in den Gesetzen/Verfassung um? Sprich befürworten Sie einen Ausgleich bei AHV, Wehrpflicht, Witwerrente usw.?

      • Daphne sagt:

        Herr Müller, sagen Sie, langweilen Sie sich als intelligenter Mensch nicht elendig dabei, wenn Sie stets aufs Neue dieselben zwei, drei Fragen stellen, die schon so viele Frauen in diesem Forum z.T. mehrfach beantwortet haben (ich übrigens auch)? Wozu soll dieser Selbstlauf eigentlich dienen? Oder anders gefragt: Was wäre dann die nächste „Diskussionsstufe“ – haben Sie bereits eine in petto, oder müssen Sie noch daran feilen?

      • Daphne sagt:

        Ups, ich vergass, Sie haben ja soeben erst mit der GM-Keule gedroht… Sie sind also mehr als ein one-trick-pony – gut für Sie!

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: So etwas wie Männersolidarität gibt es gar nicht. KM schiesst weit übers Ziel hinaus. Hin und wieder sage ich es ihm. Gut, wenn Sie das bei Ihren Geschlechtsgenossinnen auch machen.

      • Karl Müller sagt:

        @Sportpapi:Zitat“KM schiesst weit übers Ziel hinaus“ Das kommt immer auf die Definition des Zieles drauf an. Ich habe schon sehr viel Einblick gehabt in die Amtsstuben, als auch in Diversity-Abteilungen einer Grossbank. Und wenn Sie noch nicht wissen, wie ein Grauen aussieht, dann kommt es Ihnen spätestens dann. Ich unterscheide aber immer, zwischen der Ideologie namens Feminismus und den ExponentInnen, die ihn vertreten. Die Ideologie ist katastrophal und verabscheuungswürdig, die Menschen nicht. Und nein, ich habe keine Angst, Privilegien zu verlieren, es gibt keine mehr zu verlieren.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Ich halte es eh nicht durch, Sie zu ignorieren. Es ist auch nicht meine Art. Sie sind mir trotz der Distanz der virtuellen Welt irgendwie unsympathisch sympathisch. Und am Ende des Tages haben wir viele Übereinstimmungen, da bin ich überzeugt. Es lässt Ihnen einfach Ihr Kopf nicht zu, dem Karli zuzustimmen und mir lässt es mein Kopf bei Ihnen nicht zu, Ihre gewünschte Differenzierung zu erbringen. Und ja, es gibt verschiedene Sutfen, leider sind wir immer noch bei der ersten, da nicht mal da Einigkeit herrscht, Und wenn man sich nicht mal über die Basis einig ist…..

      • Daphne sagt:

        Das stimmt so nicht ganz, Herr Müller, ich habe Ihnen sogar mehrfach in gewissen Diskussionspunkten Recht gegeben. Sie aber wollen – und das bestätigen Sie hier einmal mehr – ein ganz bestimmtes „Programm“ durchziehen, und überlesen deshalb gefliessentlich so Einiges, was an differenzierten Stellungnahmen vorgebracht wird. Nun denn: Vielleicht werden Sie ja noch eine finden, die bereit ist, sich Ihrem streng gestuften „Initiationsplan“ in die höhere Müllersche Weisheit zu unterwerfen – ich für meinen Teil verzichte wie immer dankend auf dieses doch eher zweifelhafte Vergnügen…

      • Daphne sagt:

        Aber falls es Sie beruhigt: Auch Sie sind für mich so etwas wie a guilty pleasure, ich denke demnach nicht, dass es mir gelingen wird, ein für alle Mal von Ihnen abzulassen… Ich würde jetzt allerdings nicht so weit gehen, dieses Verhältnis als Hassliebe zu bezeichnen, das wäre dann doch ein bisschen übertrieben, meinen Sie nicht auch? 🙂 So, damit begebe ich mich wieder in die Küche, wo ich etwas ungeschickt (bzw. zunehmend verzweifelt) versuche, den Anweisungen meines Mannes bei der Fabrikation einer Lebkuchenkrippe zu folgen.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Mein „Plan“ ist von der Bundesverfassung vorgegeben. Gehen Sie doch einmal darauf ein. Solange wir nicht einmal die klare Einigkeit haben, dass Status Quo der BV widerspricht, was sollen wir eine Stufe weitergehen? Das ist waste of time. Ich halte es da wie Konfuzius: „Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen.“

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Nein, nein. Eine Hassliebe wäre dann schon übertrieben formuliert. Aber ich kann es bei Ihnen manchmal einfach nicht lassen. Sie fordern mich, mit Ausnahme von gestern, auf eine gesunde Weise heraus und das gefällt mir. Und ich bin überzeugt, dass wir viele Übereinstimmungen hätten, wenn Sie sich dazu durchringen könnten, meinen Anweisungen Folge zu leisten 🙂

      • Daphne sagt:

        Herr Müller, wenn es mich doch schon überfordert, den Anweisungen eines Mannes Folge zu leisten (der zufällig auch noch mein Mann ist), wie können Sie da in allem Ernst erwarten, dass ich diejenigen eines weiteren zu erfüllen im Stande wäre…? Nein, nein, dazu wird es nicht kommen, und auch Konfuzius wird Ihnen dabei nicht weiterhelfen. Scheint also, als wären Sie ein für alle Mal verdammt, Ihr MB-Dasein auf Stufe 1 zu fristen (ausser Sie besinnen sich gelegentlich darauf, dass jede erfolgreich verlaufende Kommunikation ein soziales Unterfangen – d.h. ein Geben und Nehmen – ist)…

      • Daphne sagt:

        PS: Meinen Sie, es wäre erfolgversprechend, eine Mehlallergie vorzutäuschen, um sich vor dem Backdienst zu drücken?

    • Viktor Troska sagt:

      @widerspenstige: „Solange das System von überiwegend Männern getragen wird, die Anlass geben, eben diese 20 Punkte aufzählen zu lassen, solange müssen sie erwähnt werden“ Was wollen sie mit der gebetsmühleartig widerholten pauschalkritik eigentlich erreichen?
      glauben sie ernsthaft ein mann in den hiesigen breitengraden fühlt sich angesprochen weil irgendwo genitalverstümmelungen passieren oder frauen sonstwie benachteiligt werden. fühlen sie sich auch schuldig als weisse europäerin weil weisse mal schwarze als sklaven gehalten haben?

      • Viktor Troska sagt:

        im übrigen finde ich, dass frau ihre hiesigen sörgeli nicht mit barbarischem unrecht, das in anderen erdteilen frauen leider angetan wird in einem atemzug nennen, das ist zynisch.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Dass die bezahlte Erwerbsarbeit ideologisch komplett aus jedem familiären Kontext heraus gelöst worden ist- ganz nach dem einfachen Motto: Wer im Haushalt nicht anwesend ist, macht auch nichts für die Familie- halte ich persönlich für eine der allergrössten Irrungen, zu denen der Feminismus in den letzten Jahrzehnten fähig war. Man kritisiert zwar die innerfamiliäre (geschlechterspezifische) Arbeitsteilung mit allen Mitteln, verhindert aber mit diesem doch sehr merkwürdigen Standpunkt jeden Fortschritt. Hier sollte man einmal ansetzen!

    • marie sagt:

      so einfach ist es eben nicht. aber wir stehen vor neuen zeiten, wo grundsätzlich darüber debattiert weden sollte, was arbeit ist. denn wir versuchen nach wie vor mit mitteln von vorgestern lösungen für heute zu finden – und da stossen wir halt an die grenzen. umdenken ist gefragt. in jeder hinsicht, und zwar alle, männlein, weiblein usw…
      deshalb ist diese sache gem. sorgerecht m.e. willkommen, da es auch eine möglichkeit darstellt, überholte dinge (sprich alte zöpfe abschneiden) über bord zu werfen.

      • Sportpapi sagt:

        Marie, werden Sie doch euinmal konkret!

      • marie sagt:

        komisch. hr zufferey hat meinen post durchaus verstenden und hat ihn sogar weiter ausgeführt sportpapi.

      • O. S. sagt:

        uuu, „neue Zeiten“…mich schüttelt’s, marie. Wir standen schon seit Napoleon immer wieder mal vor neuen Zeiten und meistens kams ziemlich schlecht raus, wenn man den Prophetien der Neuzeitler folgte.

      • Sportpapi sagt:

        Ja, er hat seine Gedanken weiter ausgeführt. Aber bitte, was bringen die „neuen Zeiten“ ausser Einkommensverlust, wenn wir den Experten in der Zeitung glauben wollen? Was sind die Mittel von vorgestern? Ist es nicht so, dass heute vor allem ultramoderne Mittel, die kaum mehr verstanden werden, zum Einsatz kommen? Und welche alten Zöpfe schneiden wir denn ab, was für überholte Dinge werden über Bord geworfen? Oder ist es am Schluss wirklich nur eine Sammluing von Schlagworten, um ein allgemeines Unwohlsein auszudrücken?

      • marie sagt:

        unwohlsein? bei mir nicht. ich komme mit sehr wenig aus und bin sehr genügsam. unsere lebensqualität definiert sich ja mit sehr vielen dingen, die wir gar nicht brauchen und dazu i.d.r. auch noch teuer sind. vllt sollten wir mit der eigenen lebensqualität anfangen und uns fragen was wir brauchen und nicht was wir wollen. aber ich weiss, da ich mit meiner halten den leuten möglichst viel raum lassen will, brauchen sie offenbar konkretes. zwei verschiedene ansichten, die offenbar einfach nicht kompatibel sind. wie schon mal erwähnt: die fetten jahre sind vorbei, für die meisten zumindest.

      • Sportpapi sagt:

        Sagen wir es allgemein: Mir reicht weder ein „Früher war alles besser“, noch ein „nichts wird mehr so sein wie es war“. Da sollte zwischendurch schon mal noch etwas Fleisch an den Knochen.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Richtig, marie. Wer mit Instrumenten aus der Vergangenheit versucht, die Probleme von morgen zu lösen, wird zwangsläufig scheitern. Oder ist in Wirklichkeit gar nicht an einem Fortschritt interessiert. Letztendlich muss unser Wirtschaftsmodell ja irgendwie mit willigen Arbeitskräften gefüttert werden, sonst bricht es am Ende gar noch zusammen. Mit dem klassisch-bürgerlichen Familienmodell konnte man das Letzte aus der männlichen Arbeitskraft herausholen. Dank der o. erw. feministischen Perspektive ebenfalls… und siehe: Sogar die Frauen können damit der grossen Maschine zugeführt werden!

      • Wildkatze sagt:

        Sie haben schon recht, Zufi, aber…lieber bin ich Teil der grossen Maschine als der kleinen, in der ich tagtäglich manipuliert und abhängig gemacht werde.

      • marie sagt:

        ja, aber ich sehe es als möglichkeit, auch diesen vorgaben der wirtschaft paroli zu bieten. denn deren gier zu befriedigen, kann gesellschaftlich nicht gut gehen. und wir sollten uns langsam wirklich die frage nach dem guten leben stellen und nicht nach dem profitablen usw… ich sehe dies durchaus als chance. würde mich freuen, wenn weniger in diesem hamsterrad auf wunsch der wirtschaft mit rennen. na ja. alle müssen ja nicht aussteigen, aber dass einige sich dem langsam verweigern würde der gesellschaft gut tun. das ist meine meinung.

      • Wildkatze sagt:

        Das ist auch meine Meinung, marie. Deshalb lebe ich auf der Insel.

      • marie sagt:

        😀
        wie ist das wetter? ich rauche mittlerweile abends in der küche, da ich nicht mit dem daunenmantel auf den balkon will… unbehaglich kalt hier, und das ist erst der anfang. ich spiele ünrigens lotto, sollte ich gewinnen, dann suche ich mir wärmere gefilde.

      • Wildkatze sagt:

        marie, ich traue mich kaum, es zu sagen: Wir haben grad die schönsten Tage des ganzen Jahres. Blauer Himmel soweit das Auge reicht, völlig windstill, um die Mittagszeit bis zu 28°, jetzt gerade, 20:45 h, 14,7°. Dazu noch Vollmond, Sternenhimmel und Musik von Ernesto Cortazar. Nur der Mamablog hindert mich am Dahinschmelzen.

      • Wildkatze sagt:

        P.S.: Soviel Geld, wie die Leute immer glauben, braucht es nicht zum Aussteigen. Was man aber herunterfahren muss, ist das Sicherheitsdenken. Und manchmal muss man auch etwas erfinderisch sein. Häuser in Griechenland sind z.Zt. billig zu haben…

      • Sportpapi sagt:

        Sie Ausbeuterin! 🙂

      • Marcel Zufferey sagt:

        Manchmal gefällst Du mir richtig gut, Wildkatze: Deshalb lebe ich auf einer Insel- sehr schön, wirklich sehr schön! Ich habe manchmal sogar den Eindruck, dass Du ein richtig guter Mensch bist. Wärest Du damals (als Du den Mustang gefahren hast?) von Thalwil herkommend, beim Gang durchs Niederdorf vom Central aus zum Bellevue, auf Höhe vom McDonalds, genauer: kurz danach links abgebogen und in die Züribar (oder das Kontiki) gegangen, anstatt in die Gemäldegalerie weiter vorne links vom Bellevue hoch zum Kunsthaus, dann hätte Dein Leben vieleicht eine ganz andere Wendung genommen..

      • Wildkatze sagt:

        Naja, Sportpapi, was kann ich denn dafür? Viele Leute hier würden einem die Füsse küssen, wenn sie ihr Ferienhaus auf einer der Inseln verkaufen könnten.

      • Wildkatze sagt:

        Zufi, könnte sein. Den Mustang allerdings habe ich in San Francisco gefahren. Zurück in der Schweiz musste ich erstmal meine Firma aufbauen. Da war’s dann zunächst einmal nur noch ein Peugeot 105. Aber ich habe mich zum Mercedes hinauf gearbeitet. Inzwischen ist es wieder etwas bescheidener. Wer braucht schliesslich schon einen Mercedes?

      • marie sagt:

        wildkatze ist schweeeeeeer in ordnung. schon nur eben deshalb, dass sie auf einer insel lebt. sagt für mich sehr viel aus. auch wenn ihre haltung bisweilen radikal ist, sie hat herz. und mir gefällt das sehr.

        28 grad????????????????????????????????????????????????????????????????? 🙁 ich erlaube mir, mich heute abend zu bemitleiden und ihnen wildkatze gönne ich das. haben sie gestern nacht die mondfinsternis gesehen? ich nicht, es war bewölkt….

      • O. S. sagt:

        aha, Wildkatze ist Globetrottel? Wusst ich gar nicht.

      • marcus sagt:

        o.s.: hier sind mittlerweile viele viele. wildkatze, globetrottel, silbermond, pippi, katharina, lea, … ach, sie kennen das. nicht mehr ernst zu nehmen.

      • Wildkatze sagt:

        Welche Mondfinsternis, marie? Bei uns war leuchtender Vollmond. Vielleicht war das erst lange nach Mitternacht, als ich schon geschlafen habe.

      • Wildkatze sagt:

        O.S., sooo eine lange Leitung kann ja kein Mensch haben. Das ist ja jetzt schon eine Ewigkeit her…!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Also Wildkatze, wenn du hier weiter mit diesen Tagestemperaturen bluffst, stehe ich morgen bei dir auf der Matte, ist ja nicht zum Aushalten……. 🙄 Ich bring die neuste EMMA und alle CD’s und DVD’s von Sweetheart Davie mit, einverstanden?

      • Wildkatze sagt:

        Pippi, über Weihnachten bin ich leider schon ausgebucht. Aber ab Januar wär‘ wieder frei!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        🙂

      • Daphne sagt:

        Jemandem, der ein „Anti-“ in seiner Selbstbezeichnung führt, werde ich jedenfalls nicht die Hand reichen. Nicht, nachdem er ein aufs andere Mal bewiesen hat, dass der Begriff der Gleichberechtigung für ihn lediglich ein Deckmäntelchen, unter der sich ein maskulistisches Antlitz der extremeren Sorte verbirgt.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Und noch was Schönes, man muss nicht religiös sein, um es zu geniessen:

    http://youtu.be/4om0x6yAAbI

    • O. S. sagt:

      …aber man kann es dann erst richtig verstehen!

      Übrigens, wenn sie sich schon in Kultiviertheit üben: wo bleibt eigentlich der Beitrag der Frauen unter den grossen Musikschöpfungen? Ganz genau: sie haben für ihre Genie-Gatten gekocht, den Haushalt gemacht und die Kinder aufgezogen (bei ihrem geliebten Bach warens 20 Stück!). Hätte er nur 50% an seiner Komponistenkarriere arbeiten können, könnten sie heute kein solches Video posten.
      Also hören sie auf eine tausende Jahre alte Erfolgsstory kleinzuschwatzen!

      Ihnen rotz ihrer verbohrten Freudlosigkeit einen schönen dritten Advent.

      • O. S. sagt:

        „trotz“, nicht „rotz“, kleiner freudscher Verschreiber.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mir geht es nicht um den Kult, da ich im Gegensatz zu dir, O., kein Snob bin. Mir geht es um die Musik und Bach ist nunmal, ja, zum niederknien, auch für die nicht Religiösen. So viel Schönheit, so viel Tiefe! Und dieses Stück aus dem Weihnachtsoratorium ist so fröhlich, mitreissend! Und die Schaffenskraft von Bach ist legendär, unglaublich dass ein einziger Mensch so viel machen konnte.

        Aber nett, dass du mir einen schönen Advent wünscht, den wünsche ich dir auch. Und dazu ein wenig Einkehr, damit du etwas weniger Schadenfreude empfindest, wenn andere Menschen verletzt werden, ja?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        …..und hast du dich schon mal gefragt, wieviele Werke, in welcher Sparte auch immer, uns entgangen sind, weil die Frauen ihre Kreativität am Herd opfern mussten. Ein tausendjähriges Erfolgsmodell auf dem Rücken des einen Geschlechts ist eben kein wirkliches Erfolgsmodell.

      • Daphne sagt:

        Aber nein doch, Pippi, wir wollen den Herrn O.S. hier nicht noch – Gott bewahre – zum Nachdenken anregen… 🙂 Übrigens, der erste Mensch, dem zwei Nobelpreise zugesprochen wurden, war eine Frau, noch dazu in zwei unterschiedlichen Disziplinen. Da sieht man, wozu Frauen fähig sind, wenn sie sich gegen ein Leben als (Vollzeit-)Hausfrau entschliessen. Und dennoch: Am Ende sollte jede/r ihre/seine Neigungen in Absprache mit dem Partner verwirklichen können, ob diese nun mehr im familiären oder im beruflichen Umfeld liegen, hat den Rest der Welt nicht zu interessieren…

      • O. S. sagt:

        Ach, ich weiss sie verstehen es nicht, aber in der Erfüllung dieser Aufgabe (ihren Männern Muse, Hure, Inspiration, Heroine, Unerreichbare, Mutter, Heilige, Gesellin zu sein) erfüllte sich ihr Dasein mit einem höheren kulturellen Zweck, als im Büro oder im Migros zu rackern und sein zu wollen wie ein Mann.

        Nun gut, das eigentlich Tragische ist, dass es in der Gegenwart keine Bachs mehr gibt, weder männliche noch weibliche, Das ist aber ein anderes Thema.

      • Daphne sagt:

        Ja, in der Tat, dieser höhere kulturelle Zweck (von dem nur wenige aussergewöhnliche Männer profitierten, wohlgemerkt!) entzieht sich mir zur Gänze… Aber eben, mein Dasein gilt meiner Selbstverwirklichung – wenn ich mich nicht gerade (gemeinsam mit meinem Mann) um meine Familie kümmere.

      • Anna2 sagt:

        Fast jede Frau wäre gerne treu. Schwierig ist bloss, den Mann zu finden, dem man treu sein kann. Marlene Dietrich zugeschrieben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Keine Frau will eine Hure sein, schlag dir das aus dem Kopf, O. Frauen sind Königinnen und wollen so behandelt werden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Daphne, und Marie Curie ist bis heute auch die Einzige, die zwei Nobelpreise in zwei verschiedenen naturwissenschafltichen Disziplinen bekam. In Sparten also, wo harte Fakten zählen. Keinem Mann bisher ist sowas gelungen.

      • O. S. sagt:

        @Daphne: sagen sie uns dann, wann sie fertig sind mit ihrer Selbstverwirklichung, bitte. Würde mich interessieren, wohin das geführt hat. Vielleicht leben sie dann mit zwei grossen, stinkenden Hunden auf einer faulen griechischen Insel und sondern als „Wildkatze“ Ouzo-getränkte Absurditäten in heimatlichen Blogs ab.

        @Pippi: Königinnen arbeiten aber nicht sondern lassen arbeiten und haben eine gewisse Würde. Und sie verhalten sich in Blogs nicht wie fanatische Hassprediger oder verwilderte Raufbolde. Klaro?

      • Daphne sagt:

        Keine Sorge, Herr O.S., einen Hund haben wir jetzt schon (den brauche ich mir nicht erst zuzulegen), und so gerne ich auch Retsina trinke – meine Selbstverwirklichung sieht keine griechischen Sommernächte als Dauerzustand vor… Meinen Lebensabend werde ich wohl eher damit verbringen, meine Enkelkinder unsäglich zu verziehen – idealerweise mit meinem Mann an meiner Seite, der die lieben Kleinen noch viel mehr verhätscheln wird als ich… 🙂

      • O. S. sagt:

        Okay, BINGO, das klingt doch ganz schön. Wenn sie das mit Selbstverwirklichung meinen, verstehe ich nicht ganz, inwiefern es sie stört, wenn jemand wie ich genau dieses Modell propagiere, das sie leben…

        Es ist das Erfolgsmodell schlechthin, das sage ich ja die ganze Zeit. Alles andere ist unverantwortlich und potenziell gefährlich für die Kinder, für die Gesellschaft und die Kultur. Und ich leiste Widerstand gegen jene hier, die solche dekadenten Experimente als die einzig wahre und leuchtende Zukunft verkaufen, und mit ihre Nazi-Keule jeden traktieren, der dagegen ist.

        Good luck ihnen!

    • Ruedi sagt:

      Zitat Anna2:
      ,,Fast jede Frau wäre gerne treu. Schwierig ist bloss, den Mann zu finden, dem man treu sein kann. Marlene Dietrich zugeschrieben,,

      Fast jede Frau ist schwierig, einen Mann zu finden der so einer Frau Treu sein kann, ist schwer zu finden. ,,Nicht,, Marlene Dietrich zugeschrieben 😉

    • Ruedi sagt:

      Zitat Pippi Langstrumpf:

      ,,Frauen sind Königinnen und wollen so behandelt werden,,

      Königin darf ich sie mit ,,Euer Merkwürden,, ansprechen?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Wenn ich diese Bilder anschaue, stelle ich fest, dass die Ästhetik der Nazis in der Werbung bis weit in die 60er Jahre hinein vorherrschend war. Jedenfalls kann ich mich an einige ähnliche Bilder aus meiner frühen Jugend erinnern, auch Nivea bediente sich damals dieses Stils.

      • marie sagt:

        ja und wenn sie die hübschen gestylten jungen glücklich dreinschauenden mütter und ehefrauen auf gewissen frontseinten von populären blättlis genau anschauen, haben wir heute diesbezüglich sogar einen backlash pippi… bedenklich und das sollte uns aufrütteln…

      • Sportpapi sagt:

        Jung, hübsch un dglücklich, obwohl sie doch als Mütter ganz anders (zumindest älter…) aussehen sollten. Ja, das ist wirklich ein verwerflicher Rückschritt!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Sportler, es ist nicht ok., ganz und gar nicht. Aus diesem Grund wurde der Beschluss, Freier in Zukunft mit fast 4000 Euro Bussgeld zu bestrafen, im französischen Parlament auch EINSTIMMIG angenommen.

        Na, klingelt’s? Es ist NICHT IN ORDNUNG! Noch in 2012 wird es in F ein Straftatbestand sein, ENDLICH ENDLICH ENDLICH! So wie in Kanada und wie in Schweden. Der Rest der Welt wird folgen, der Mensch ist kein handelbares Gut, auch der weibliche Mensch nicht!

        Und DAS wird entscheidend sein für das Verhältnis der Geschlechter untereinander, am Anfang steht RESPEKT!

      • Sportpapi sagt:

        Du bist verrutscht. Schauen wir mal, was da passiert, ob die Prostitution wirklich verschwindet, oder einfach in den Untergrund geht. Dass aber die Prostituierten nicht bestraft werden, ist definitiv nicht ok. Das ist, wie wenn man die Dealer nicht bestraft, nur die Konsumenten.

      • Katharina sagt:

        Die Prostituierte ist nicht der Dealer, Sportler! Sie ist die Ware, dazu gezwungen zu tun was sie tun muss.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Kann sein, muss aber nicht. Wenn wir mit mit aller Härte gegen Menschenhandel vorgehen würden, wäre ich voll und ganz bei euch. Bei Prostitution generell aber nicht.

      • Katharina sagt:

        „Wenn wir mit mit aller Härte gegen Menschenhandel vorgehen würden,“ absolut einverstanden. mit militaristischer Härte. so wie die Amis das in Kolumbien eine zeit lang machten (betr., Drogenhandel). mit ‚gemischtem‘ Ergebnis. nur würde das heissen, dass ein DSK eben von einer Drone abgeschossen würde, denn der steht an der Spitze solcher Händel. technisch ist das durchaus machbar. Und auf dem Platz Zürich würde es nur so wimmeln von Dronen, denn dort verstecken sich die Kakerlaken, die von dem ganzen profitieren. Denn mit aller Härte heisst auch global dagegen anzukämpfen.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Mit der Härte des Gesetzes, wollte ich eigentlich sagen. Und entsprechend nicht so, wie die USA manchmal vorgehen, wenn sie sich im Recht fühlen (oder einen Vorteil erzielen möchten). Recht heisst auch Recht auf Verteidigung und Unschuldsvermutung.

    • Sportpapi sagt:

      Da hier ja nichts „sportliches“ zu finden ist, nehme ich an, es ist ein absurder bis bösartiger Schienbeintritt mir gegenüber. Aber eigentlich handelt es sich doch eher um ein Eigentor, werden doch hier nicht Familien dargestellt, sondern staatliche Erziehungs- und Betreuungsprogramme. Und diese liegen ja wohl eher nicht auf meiner Linie. Dafür setzen sich vor allem andere ein hier.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Bevor wir dich in Schutz nehmen, musst du dich mal ein Jahr lang gut aufführen, kapiert? Die Zeiten, wo Mutti Bubi unter die Fittiche nahm, sind vorbei. Du musst dich weiblichen Schutzes würdig erweisen, geschenkt gibt es nichts!

        Dazu hat sie recht mit der Anspielung. Hab ich fast vergessen zu erwähnen…..

      • Sportpapi sagt:

        Sollte dich jemand so attackieren, werde ich dich in Schutz nehmen, versprochen. Da gehts ums Prinzip, um Anstand, nicht um „Mutti“. Und womit hat sie recht?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sportler, grad heute wurde ich auf viel tieferem Niveau attackiert und du hast den Dreckwerfer in Schutz genommen!

        Frauen zu verleumden und durch die Blume als käufliche Nutte hinzustellen ist offenbar kein Problem für dich, Schande über dich und deinesgleichen!!!!

        Ja, all ihr Arschlöcher, es gibt Frauen, bei denen es keine Preisfrage ist, weil sie nicht käuflich sind, ich gehöre zu denen. Meine Triebfeder für den Feminismus waren der Stolz und der Wunsch nach Gerechtigkeit und sie sind es noch.

      • Wildkatze sagt:

        Pippi, sag ich doch: So sind sie, die Opportunisten. Hast Du wirklich etwas anderes erwartet?

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Danke für das „Arschloch“. Jetzt konkret: Wo hast du von mir schon einmal Unflätiges, Beleidigendes gelesen? Ich meine nicht deine Interpretation über 7 Ecken, sondern in dem, was ich gesagt habe. Und wo hat Alien etwas geschrieben, das die Vorwürfe ihm gegenüber rechtfertigt?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sportler, liess doch mal die Andeutungen, die er gemacht hat. Er hat angefangen, erst die Behauptung, dass die Freier in der CH wohl kaum ausbeuterisch sind – welche Idiotie – und dann die Anmerkung, dass ich darüber vielleicht eine fundiertere Ansicht habe. Wie gesagt, es ist nicht das erstemal, dass er so was tut, in einem andern Blog stellte er mich auch schon als käuflich dar. Sowas ist unter aller Sau und durch nichts zu rechtfertigen. Und was machst du? Du nimmst ihn in Schutz, wenn Kate ihm seine ‚Bekenntnisse‘ unter die Nase reibt. Der Typ ist ein Freier, Punkt.

      • Sportpapi sagt:

        Ja, er ist wohl ein Freier, wie viele andere auch. Aber lies mal, was K. geschrieben hat, was er sich so anschaut. Das ist wohl etwas mehr als ein paar blöde Bemerkungen, die ich zudem anders verstehe.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach, das ist ok., ein Freier zu sein?

        Deshalb seid ihr Typen schlussendlich immer so solidarisch miteinenander, weil ihr genau wisst, dass der andere auch nicht besser ist und Frauen wie den letzten Dreck behandelt, im Endeffekt. Denn genau das tun Freier, sonst würden sie sich nicht einbilden, dass sie wegen ein paar lausigen Kröten Frauen benutzen und demütigen können.

      • Wildkatze sagt:

        Ja, ja, und diesen „armen“Schweinen sollten wir Frauen auch noch beistehen, gemäss Müller.

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: nein, da verwechseln Sie mich. Ich setze mich für ein Verbot der Prostitution ein, ganz im Gegenteil zu Ihnen. Sie erinnern sich? Als Sie mir erklärt haben, dass dies für die Frau gut sei, da sie so Macht über den Mann ausüben könne?

      • Sportpapi sagt:

        Ja, grundsätzlich ist es ok, ein Freier zu sein. Wie es auch ok ist, eine Prostituierte zu sein. (und nicht dass du nun wieder falsch denkst – ich war es noch nie, weder das eine noch das andere).

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi – das sagen sie alle!

      • Astrid sagt:

        Sportpapi (20:44): A hat vor ein paar Tagen ganz klar mit seinen Aggressionen K gegenüber angefangen – aus welchen Gründen auch immer. Es ist nachlesbar, dass er sie, völlig diametral zu seiner sonstigen Schleimerei, als ’slut‘ bezeichnet hat und Andeutungen gemacht hat, für die ich ihn abgemahnt habe. Diese Reaktion Ks kam nicht einfach ‚out of the blue‘. Wollen wir doch fair bleiben!

    • Sportpapi sagt:

      Aber dass Pippi und Marie diesen doofen Beitrag kommentieren, statt zu verurteilen, spricht ja auch für sich.

      • marie sagt:

        hm… ihnen sind gewiss gewisse kampagnen mit grausligen sujets sicherlich noch vor augen, oder? ein guru in sachen macht der werbung ist marshall mcluhan – zumindest hat er es sehr gut beschrieben.
        lesen sie mal.

      • Sportpapi sagt:

        Oh ja, sagen wir es gerade hinaus: Ich finde „gewisse“ SVP-Plakate unter jeder Sau. Eben. Wie auch diesen blöden Beitrag von Katharina, der auf gleichem Niveau daherkommt.

      • marie sagt:

        bei gewissen posts, macht es durchaus sinn, darauf aufmerksam zu machen sportpapi!

    • Sportpapi sagt:

      Wenn schon „sportlich“ und passend zur Zeit, dann das :http://www.amazon.de/Leni-Riefenstahl-Olympia-Arthaus-Premium/dp/B000F2C6QE
      Die Bilder würden sicher einigen Damen hier sehr gefallen, da äusserst ästhetisch…
      Zum anderen: Ich muss wohl mal meine weit verbreitete jüdische Verwandtschaft fragen, was sie dazu meinen. Ob sie auch glauben, die bürgerliche Familie sei eine Erfindung der Nazis. Die würden mich wohl auslachen!

    • marie sagt:

      lol!!!! ja, das kommt einigen mb-bloggenden doch sehr nahe!

      das ist ein „cover“ der extrklasse katharina. danke – mein heutiges highlight.

    • O. S. sagt:

      Hmhm, 1986. Für alle dies nicht angeklickt haben: Für Katharina sind alle jene Nazis, die nicht vor dem Gender-Geschwätz von Frau Straumann niederknien und die sich kritisch mit K’s eigenen lesbo.propagandistischen Frechheiten auseinandersetzen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Lesben sind also frech? Es ist frech, öffentlich dazu zu stehen, keinen Mann so nahe an sich zu dulden? Echt O., liess doch mal ein Buch, von Dr. Ruth Westheimer, oder der lieben Martha, oder Oswald Kolle, egal, kannst überall was lernen. 😈

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi: Ja es ist dann frech und verantwortungslos, wenn androphobe Lesben (Selbstdeklaration BigSis) Jungen gebären wollen.

    • O. S. sagt:

      Frech ist, ein Video zu posten, in dem Gewalt an Männern implizit als legitim propagiert wird. Geschehen nicht hier, sondern an anderem Ort. Was hier schon alles gesagt und gepostet wurde von dieser Frau im Laufe der Zeit spricht wiederum für sich. Wahnsinn mit Methode.

      Was jemand und mit wem im Bett Deviantes treibt, ist mir so lang wie breit und völlig Schnuppe. Ich lege mich aber quer, wenn aus dieser 2%-Ecke gegen das heilige Band zwischen Mann und Frau geschossen wird und die absurd-perversen Forderungen dieser Leute via Gender-Religion institutionell und gesetzlich durchgesetzt werden.

      • Katharina sagt:

        Und ich lege mich quer, wenn Sie fordern, dass Ihre Religion und Ihr Glaube etwas staatstragendes und ethisch normatives sein soll.

      • Karl Müller sagt:

        @Katharina: Dafür aber feste Gender Mainstreaming fordern und als hoffentlich normatives einzuführen. Nun, da lege ich mich quer 🙂

      • tststs sagt:

        äh Hr. Müller wirklich? Sie legen sich gegen die Gleichstellung von Mann und Frau quer (der einzige Unterschied sollte nur der biologische sein)?

      • Karl Müller sagt:

        @tststs: Nicht gegen Gleichberechtigung lege ich mich quer, sondern gegen das Programm von Gender Mainstreaming. Es würde nun aber zu weit führen, an dieser Stelle eine GM Diskussion zu lancieren. Vielleicht gibt es ja demnächst einen Blog, wo ich auch etwas mehr Informationen über GM einbringen darf. Da würden noch viele staunen, was alles hinter GM steckt.

      • marie sagt:

        auf diese ausführungen bin ich dann sehr gespannt!

      • tststs sagt:

        Dann bewerben Sie sich doch mit einem Text für eine Carte Blanche…
        Ich wäre gespannt… 😉

      • Wildkatze sagt:

        Diesen Blog würden Sie wohl alleine bestreiten müssen,Müller.

      • Daphne sagt:

        Marie, Sie sind ja wieder einmal richtig goldig! Ich alte Hexe wäre ja versucht gewesen zu sagen: „…und behüte uns vor dem Bösen“ – das, obwohl ich nicht religiös bin…

      • marie sagt:

        oh ja. carte blanche von herrn müller, um unseren geist und unser bewusstsein zu erweitern – die alternative wäre ja sonst lsd…

      • marie sagt:

        daphne ich wage zu behaupten, dass ich älter bin als sie oder aber +- gleich alt. deshalb sijnd wir beide alte hexen. ich fliege immer mit dem besen zu arbeit und sie?

      • tststs sagt:

        …so jetzt… vertreibt ihn nicht!
        Ich muss doch wissen, welcher geheimen Organisation ich da auf den Leim gekrochen bin…

      • marie sagt:

        @ts
        keine angst, solche männer kommen immer wieder aus der höhle gekrochen 😉 ausserirdische sind es meines wissens nicht.

      • Karl Müller sagt:

        @tststs: nein, keine Verschwörungstheorie, dafür sind andere Anwesende und Abwesende zuständig. Sondern lediglich Informationen, die über das verbreitete Wissen hinaus gehen. Ich habe mich mit GM in letzter Zeit intensiv auseinandergesetzt und auch Lesungen besucht. Da gibt es wirklich einiges zu berichten, aber wie gesagt, das sprengt den Rahmen hier.

      • tststs sagt:

        Puh Glück gehabt… Ich dachte schon, es seien die Ultrafemis vom Planeten Amazone im Sternbild Vernus…
        🙂

      • Widerspenstige sagt:

        Also diesen Geheimbundzirkel der sich GM und Feminsimus nennt möchte ich auch zu gerne durch die erlauchte Brille eines ‚Kenners der Materie‘ erörtert wissen. 🙄

        Das scheint ein gaaaanz undefinierbares Virus zu sein, das sämtliche davon befallene Bloggerinnen hier gemäss @Gabi nicht fähig waren – auch nach über 1’500 Kommentaren gopf – näher zu definieren…ähm wo steckt er eigentlich?!

      • tststs sagt:

        Venus!
        🙂
        Hr Müller: Im Ernst, versuchen Sie’s!
        In diesem Sinne: En schöne Abig…
        🙂

      • Karl Müller sagt:

        @tststs: Wir werden sehen. Das Thema wird unsere Gesellschaft noch länger beschäftigen. Die Wahrscheinlichkeit ist also nicht gering. Schöne Aabig!

  • Ruedi sagt:

    Sorgerecht Verpflichtet!

    Ja ganz genau! Da aber bisher meistens die Frau das Sorgerecht bekommen hat, ist vor allem die Frau in der Pflicht mit dem Sorgerecht Gerecht und Verantwortungsvoll umzugehen und es nicht gegen denn Vater und die Kinder zu Missbrauchen! Aber genau das Passiert leider viel zu oft. Viele Frauen Versagen willentlich mit Vorsatz! Dabei Vergisst die Frau das der Missbrauch sich auch negativ auf ihr leben auswirken wird, ist nur eine Frage der Zeit.

    Daher ist ein Gemeinsames Sorgerecht ein wichtiger Schritt zur Gleichberechtigung und zum Schutz des Rechts der Kinder auf Eltern die Verantwortung für sie übernehmen müssen. Viele Frauen haben die bisherigen Gesetzlichen und Finanziellen Vorteile Schamlos ausgenutzt. Wenn die Spieße gleichlang sind wird es weniger Trennungen geben, zum Vorteil der Kinder die am meisten unter der Elterlichen Trennung leiden.

    Trennungen verursachen oft Kosten die dann die Allgemeinheit bezahlen muss. Darum sollten diese so weit wie möglich durch die Allgemeinheit verhindert werden. Gesellschaftlicher Gruppendruck könnte dabei nicht schaden dass Eltern ihre Verantwortung gegenüber denn Kindern gemeinsam wahrnehmen müssen.

    Eine Geschichte aus dem richtigen Leben. Ein Emanzipierter Mann übernimmt nach der Geburt eines Kindes die Hausfrau und Mutterrolle, da die Frau die besseren Verdienstmöglichkeiten hat und an ihrer Karriere basteln will. Einige Jahre läuft alles gut, bis sich die Frau in einen anderen Mann verliebt und dann denn Vater Ihres Kindes entsorgt. Das Sorgerecht für das Kind bekommt natürlich die Frau.

    Der Vater und das Kind die in all den Jahren durch die Vollzeit-Betreuung eine sehr tiefe Beziehung zueinander aufgebaut haben, darf das Kind nun nur noch jedes 2te Wochenende, zu festgelegten Zeiten sehen, die Pünktlich eingehalten werden müssen. Der Vater und das Kind werden so Brutal von der Frau auseinander gerissen und beide leiden unter der Trennung. Der Vater fühlt sich zu Recht Total ausgenützt, und muss Beruflich wieder neu Einsteigen und die Kinder Alimente bezahlen.

    Ein Beispiel dafür wie Frauen die bisherige Rechtslage zu Ihrem Vorteil schamlos und Kaltblütig ausnützen können. Nur weil Sie gerade neu Verliebt sind und denn Schmetterlingen im Bauch nachrennen, sind Ihr die
    Starke Vater, Kind-Beziehung auf Ihrem Egotrip total egal, und der Vater nur noch im Weg. Das Kind hat gefälligst denn Mund zu halten, und den neuen Lover als Ersatz-Vater zu akzeptieren.

    Wo bleibt da die Gleichberechtigung für denn Vater und vor allem für das Kind? Das ist Psychische Vergewaltigung mit Beihilfe des Rechtstaates, der die Frau für ihr Fremd gehen noch mit dem alleinigen Sorgerecht belohnt. Wenn dann so ein Mann durchdreht, sind alle entsetzt und schockiert, aber die Hintergründe erfährt meistens niemand.

    Gerecht wäre in dem Fall gewesen, wenn der Vater das Sorgerecht und die Alimente für das Kind erhalten hätte, aber darauf haben ja nur Frauen ein Recht und Männer keine Rechte! So einer Frau ist zu wünschen dass sie das Leben hart bestraft, und der neue Lover sie genau so hängen lässt. Dieser muss sowieso damit rechnen dass sie mit ihm das gleiche Spiel macht. Bravo, tolles Fundament für eine neue Beziehung.

    Wenn Eltern sich schon so leichtsinnig und schnell trennen, sollten zumindest nicht noch die Kinder dafür bestraft werden, indem Ihnen ein Elternteil Quasi mit Staatlicher Hilfe weggenommen wird. Was hat die Emanzipation der Frau wirklich gebracht? Das Frau und auch Männer sich vor Ihrer gegenseitigen Verantwortung für die Familie herumdrücken, und davonlaufen und die Verlassenen als Opfer zurücklassen?
    War das früher wirklich so schlecht als Moral, Verantwortung und Loyalität einen größeren Stellenwert hatte wie Heute.

    Es wurde früher in der Schweiz auch niemand Zwangsverheiratet, es war freie Partnerwahl zu der man dann stehen musste. Aber wer seine Familie im Stich gelassen hat, hatte sein Gesicht damals in der Gesellschaft zu Recht verloren. Heutzutage scheint es für eine Frau ein Leistungsausweis zu sein wenn sie 2-3 Kinder mit verschiedenen Vätern haben und allein erziehend sind. Ist wie Freiwillige und unentgeltliche Prostitution, oder doch nicht für die Kinder gibt es ja Geld.

    Wer Gleiche Rechte verlangt, soll beim Wort genommen werden, fertig mit Rosinen picken auf Kosten der Zipfelträger. Schaufel und Pickel für Frauen, egal ob Sonne, Regen, Schnee, Kälte und Wind. Gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleider! Da ist aber das Problem! Die meisten Frauen wollen nur die gleichen Rechte der Männer die ihnen zusagen und in denn Kram passen. Von denn negativen Männerrechten wollen die Frauen aber absolut nichts wissen, die soll der Mann behalten.

    Das ist aber keine Gleichberechtigung! Sondern eben Rosinenpickerei! Frau will denn fünfer und das Weggli haben! Bei einigen Frauen ist das Gleichberechtigungs-Zentrum im Hirn noch nicht ausreichend entwickelt, dazu braucht es noch ein paar tausend Jahre Evolutions-Zeit.

    • marie sagt:

      huch, wochendenbeschäftigung? nun, werde mich da mal einlesen.

    • marie sagt:

      ruedi – auch männer betrügen ihre frauen… nicht wirklich ein argument. und das mit der abzocke, liegt halt in der natur der sache, wer mehr verdient, muss auch mehr abgeben… das ist doch keine abzocke. ist ein eineseitige sicht und bringt ehrlich gesagt nichts für die diskussion, ausser wieder, dass frau sie als mann angreift. sorry.

    • Petra Stein sagt:

      saperlott ruedi, ein wahrlich augewogener kommentar. intagi steht heute, dass emotionen und fakten selten kongruent sind. e voila.

    • Ruedi sagt:

      Zitat: Wildkatze: ,,ein solcher Mann wundert sich, wenn sich seine Frau anderweitig umsieht? Puhh!,,

      Das sie eine Dominante Frau sind ist offensichtlich! Ein Mann der ihnen eine Karriere ermöglicht und sich um denn Haushalt und die Kinder kümmert, ist aber trotzdem der falsche Mann für sie? Verstehe ich jetzt nicht! Was möchten sie denn für einen Mann haben?

      Also doch lieber ein Macho der sie an die kurze Leine nimmt? Oder für jede Stimmungslage einen anderen Mann? Oder vielleicht auch Lesbisch?

      Wahrscheinlich ist es so wie bei den meisten Frauen – Sie wissen gar nicht was sie wollen!

      • Ruedi sagt:

        Sie wissen gar nicht was sie wollen! Sie möchten einfach Dominant sein und Herrschen, ob sie die Kompetenz dazu haben oder nicht spielt dabei für Walpurgis-Kampfemanzen überhaupt gar keine Rolle, – ,,Puhh!,,

      • Ruedi sagt:

        Gleichberechtigung wäre wenn Frau die Rolle des Mannes und umgekehrt bei denn Täglichen Aufgaben übernehmen könnten.

        Nun gibt es aber noch Geschlechts-Unabhängige Menschliche Eigenschaften, die trotz Emanzipations Forderungen bestehen bleiben. In einer Beziehung ist meistens einer Dominant und der andere Devot damit es auf Dauer ohne unüberbrückbare Streitigkeiten funktionieren kann.

        Da kommt dann noch die Vernunft und Einsicht ins Spiel. Weil Dominant sein heisst nicht immer die besseren Lösungen für Probleme bereit zu haben, vielleicht hat der Devote die besseren Lösungen.

      • Ruedi sagt:

        Wer Gleichberechtigung verlangt muss auch Psychisch und Physisch in der Lage und bereit dazu sein, seinen Teil zu einer echten Gleichberechtigung leisten zu können!

        Was nicht so einfacht ist, wie einfach nur einseitige Forderungen zu stellen!

        Wer das nicht kann muss es einsehen, und sich Unterordnen können!

    • P.M.Lu sagt:

      …ein super Kommentar der die ganze Sache auf den Punkt bringt…Gratuliere!!!

  • marcus sagt:

    tja, marie, mit sarkasmus kommt man nicht weit in einer konstruktiven diskussion. und für wa anderes ist die zeit doch zu schade, finden sie nicht?

    • marie sagt:

      marcus – ich bin in der regel sehr engagiert. ber sie müssen zugeben, dass bei gewissen posts hier einfach hopfen und malz verloren ist.
      sie können mich gerne auf die probe stellen, bin da sehr differenziert, aber bei k. müller et al ist in der tat jedes vernünftige wort einfach obsolet. und bisweilen auch bei sportpapi, das beweisen die praktisch immer bei solchen themen.
      was ist ihr beitrag zu diesem thema? was verstehen sie unter kindswohl?

    • Daphne sagt:

      Ähem, Marcus, auch auf die Gefahr hin, Ihnen Unrecht zu tun: Ich kann mich nicht erinnern, von Ihnen kürzlich einen konstruktiven Diskussionsbeitrag gelesen zu haben… Korrigieren Sie mich bitte, wenn ich mich irre.

      • marcus sagt:

        da müssten sie etwas zurückblättern.

      • marie sagt:

        marcus die paar posts von ihnen bei diesem thema… nicht wirklich ergiebig. zumindest inhaltlich nicht.

      • marcus sagt:

        marie – nach den ersten 10 – 20 einträgen ist meist das wesentliche gesagt. nachher kommen pippi, wildkatze.

      • marie sagt:

        die oft nicht ganz unrecht haben, wenn sie die threads genau lesen würden… sorry, manchmal sind die beiden damen sehr brüsk, aber wenn einer von runzeltitten schreibt und frustrierten weibern ist halt die gegenreaktion nicht weit, oder? das müssen sie zugeben.

    • Sportpapi sagt:

      @Marie .Mir fällt immer wieder auf, dass Sie Ihre eigenen Beiträge ganz anders sehen, als sie zumindest bei mir ankommen.
      @Daphne: Vielleicht ist Marcus auch nur ein Leser, der seinen Eindruck von der Diskussion schildert. Was spricht dagegen?

      • marie sagt:

        tja, dann verstehen wir uns halt nicht. auch nicht relevant oder?

      • Daphne sagt:

        Wenn er lediglich seinen Eindruck von der Diskussion schildern möchte, habe ich damit grundsätzlich kein Problem. Nur sollte er bei anderen dann nicht auf „konstruktive“ Diskussionsbeiträge pochen… Sie verstehen schon, von wegen Double Standards und so? Sarkasmus ist nämlich sein beliebtes Mittel, dafür muss ich noch nicht einmal weit zurückblättern. – Marcus, sorry, es muss einfach zu lange her sein, weil mein Gedächtnis eigentlich ganz gut funktioniert – und zwar nicht nur das Kurzzeitgedächtnis… Nichts für ungut.

      • Wildkatze sagt:

        Beo Sportpapi kommt immer alles so an, wie es ihm gerade am besten in den Kram passt.

  • Olivia Moone sagt:

    Ich denke, dass sich unter der neuen Regelung (liebe Papas, lest mal den Revisionstext genau durch) viele Männer zwischen Karriere und Kind entscheiden werden müssen, da dort, wo man bis 19h arbeitet und dann heimpendelt, um um 21h zuhause zu sein neben der Kinderkrippe noch eine Nanny/Oma eingestellt werden muss, um die Kinderbetreuung zu gewährleisten oder denn auf Überstunden oder den schicken Job in der City verzichtet werden muss um einen öderen Job in der Regio anzunehmen, damit man um 17h30 das Kind zeitig aus der Krippe holen, bekochen, baden, vorlesen und ins Bett stecken kann.

    • Sportpapi sagt:

      Das heisst, die Kinder leben jetzt beim Vater? Wenn der ernsthaft Karriere macht, kann er sich die Nanny auch leisten, oder? Und wenn beide Eltern sich gegenseitig verunmöglichen, einen guten Job zu haben, dann geht es am Schluss der ganzen Familie schlechter. Darauf werden sich nicht viele Ex-Paare einigen, oder?

      • marcus sagt:

        woher diese nannies immer auch kommen mögen?

      • marie sagt:

        aus der ukraine und polen. billige arbeitskräfte, die auch noch fürs auge etwas hergeben… sorry, kann mir diesen sarkasmus einfach nicht verkeifen.

      • Wildkatze sagt:

        Nein, Sportpapi. Jetzt wird abgewechselt. Ein Monat bei der Mutter, danach ein Monat beim Papi.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und damit diese Nanny noch billiger ist, wird sie gleich geheiratet, Kost und Logis braucht sie ja sowieso, aber nach der Heirat bekommt sie keinen Lohn mehr. Ob Hausfrau und Nanny oder gleich noch Ehefrau dazu, spielt keine Rolle, Hauptsache die Infrastruktur ist gewährleistet.

        Ich weiss, dass viele Männer genauso denken, ich kenne welche aus eigener Anschauung. Nein, ich war nie Nanny……..

      • marie sagt:

        ja und laut aussagen dieser männer sehen die beim businesshemdenbügeln im gegensatz zu uns behaarten bebirktenstöcke weiber auch noch gut aus…
        diese aussage kann frau einfach NUR mit sarkasmus quittieren.

      • Wildkatze sagt:

        Und danach heulen sie und beklagen sich wieder über die bösen Frauen, die nichts anderes tun, als die Männer abzuzocken.

      • Wildkatze sagt:

        Aber eigentlich war der allgemeine Tenor hier doch „nie wieder heiraten“. Oder habe ich da was falsch verstanden?

      • marie sagt:

        jep! aber dafür hatten sie eine gummisusi mit sprachorgen, die für sie die businesshemdem bügelte und die kinder dazu noch betreute – gratis. und wenn die genug kohle haben, ab zur nächsten…
        vicious circle, nennt man das…

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, was soll das denn? Sie Opportunist reden ja, wie der Wind weht. Da verteidigen Sie durch Dick und Dünn die These, dass Kinder nicht, oder so wenig wie möglich, fremd betreut werden sollten, und jetzt schreien Sie nach einer Ganztags-Nanny? – Ja, ja, solche Männer kenne ich zur Genüge! Da kann ich nur sagen: DANKE SCHÖN! AUF WIEDERSEHEN!

      • Sportpapi sagt:

        Und Ihr wundert euch wirklich, wenn euch niemand ernst nimmt?

      • marie sagt:

        hmmm…. ich glaube sportpapi sieht sich nicht als oportunist.

      • marie sagt:

        sportpapi: sie müssen hier mal zugeben, dass wildkatze sehr recht hat. sorry, wenn sie das nicht sehen, dann müssen wir es in erwägung ziehen, SIE nicht ernst zu nehmen. gehen sie da mal ein wenig in sich…

      • Sportpapi sagt:

        Diesen letzten Beitrag von Wildkatze habe ich nicht mehr gesehen, darauf bezog ich mich jedenfalls nicht. Aber ich antworte gerne darauf, einmal mehr: Ich finde es besser, wenn die Kinder von den Eltern betreut werden. Aber wenn nicht, ist es auch keine Katastrophe. Ich wehre mich aber vehement dagegen, mittels staatlicher Subventionen die Fremdbetreuung zu forcieren. Und auch nach einer Scheidung bin ich grundsätzlich gegen Fremdbetreuung bei Kleinkindern, wenn es sich die Ex-Partner anders leisten können UND zumindest eine/r bereit ist, diese Betreuung zu übernehmen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sag ich doch shon lange: Der Sportler hat alles Interesse daran, dass die Verhältnisse so bleiben wie sie sind: Den Männern die bezahlte, den Frauen die unbezahllte Arbeit. Wer zahlt, befiehlt, so war das und so wird das immer sein. Den Aufmüpfigen wird ein bisschen Honig ums Maul geschmiert und von ‚Partnerschaft‘ geschwafelt und dann sind die Frauen wieder mal dort, wo Mann sie haben will, in der subalternen Ecke. Und solange die Emotionen stimmen, hat die Frau noch nicht mal ein grosses Problem damit, sie macht das doch aus Liebe, nicht wahr! Nach der Liebe merkt sie, dass es eine Falle ist

      • Wildkatze sagt:

        Die Frauen sind das Ruhelager der Männer. (Brigitte Bardot)

      • marie sagt:

        und was machen sie mit denen die keine 120’000 per annum verdienen? sie sind auf staatliche subventionen angewiesen, sportpapi.

      • Sportpapi sagt:

        Ach, jetzt kommt wieder die Geschichte mit der unbezahlten Arbeit? Einmal mehr. Das Familiengeld gehört zu gleichen Teilen Mann und Frau, ob die Frau nun insgesamt mehr oder weniger leistet als der Mann. Und wenn es um Freiwilligenarbeit oder Ehrenamt geht: Da könnten wir schon mal ernsthaft diskutieren, wer was macht, und warum.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: erklären Sie. Wie kommen Sie auf die 120 000 Franken? Und weshalb benötigen Familien darunter staatliche Subventionen?

      • Wildkatze sagt:

        Wie Pippi schon richtig analysiert hat:
        Da Mann den Frauen nicht einreden kann, es sei ihr höchstes Glück, Töpfe zu scheuern, Böden zu schrubben, Hemden zu bügeln, Windeln zu wechseln, macht Mann sie glauben, sie täten das aus Liebe!

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, Freiwilligenarbeit und Ehrenämter gibt es in einem Haushalt massenweise. Da brauchen Sie sich nicht auswärts zu engagieren.

      • marie sagt:

        beide verdienen ca 5000 im monat und das mal 2 bei 100%.

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapis Logik ist immer wieder bewundernswert.

      • marie sagt:

        ja, mich macht sie immer wieder, hmmm, ja, ähm sagen wir mal perplex.

      • Wildkatze sagt:

        Meinen Post von 16:07 muss ich noch ergänzen:

        Wir haben ja immer wieder gehört, dass diese faulen Hausfrauen den ganzen Tag herumhängen, Cüpli oder Latte Macchiato in sich hinein schütten, und sonst eigentlich nichts zu tun haben. Das bisschen Haushalt ist doch kein Problem….solange mann es nicht selbst tun muss.

      • marie sagt:

        um dieser heilen welt die gemütlichkeit wieder zu geben hier ein tolles video:
        http://www.youtube.com/watch?v=mUNbzeLei1o

        soooooooooo schön, genau dorthin wollen wir zurück, oder?

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Danke, endlich sehen Sie es ein!
        @Marie: Und was hat das nun mit Subventionen zu tun?

      • marie sagt:

        machen sie mal damit buchhaltung, beide 100% arbeit und dann noch fremdbetreuen, 2 kinder… sorry, wird zumindest in einer stadt wie zürich kaum zu bewerkstelligen sein – in bern würde es nämlich auch schon nicht mehr reichen, aber da verstehe ich ihren ansatz einer nanny aus sagen wir mal bulgarien, die sind noch billiger als ukrainerinnen und polinnen – halt weniger blond…

      • Wildkatze sagt:

        und weils so schön war, gleich noch eins: „Wenn Hausfrauen träumen…“

        http://www.youtube.com/watch?v=rJkJOV5Y4IA&feature=related

      • alien sagt:

        ukrainerinnen haben einfach ein Deutsch, das kracht, jedenfalls meistens. Da hat eine Polin ja direkt eine fransösische Üssprache dagegen…

        Nein, das war ein Scherz. Sportpapi, Du lebst wirklich irgendwo in einer heilen Welt. Weisst Du, wenn Du das ständig von Frauen vorgehalten kriegst, dann wäre es vielleicht einmal angebracht, diese Einwände etwas auf ihre Möglichkeit zu überprüfen.

        Jetzt aber noch was: Ich will eine Frau, die hier mitschreiben kann, sowohl sprachlich als auch geistig. Eine dumme muss mir gar nicht kommen… Ob sie nun einen BMI von 19 oder 29 hat ist sekundär.

      • marie sagt:

        @wildkatze!!!!!!!!

        LOL! die cd kommt bei mir auf meine wunschliste, meister propper und das zärtlichste brummen ist der staubsager… GENIAL!

      • Sportpapi sagt:

        @Alien: Wenn ich doch nur wüsste, wo ich so falsch liege. Die Damen bringen es ja kaum mal wirklich auf den Punkt :
        @Marie: Wie viel Geld braucht man denn so, um ohne Subventionen auszukommen?

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Und was ist mein Ansatz? Eine Nänny aus wo? Sie haben eine blühende Fantasie!

      • marie sagt:

        machen sie buchhaltung.
        5000 netto damit wird bezahlt: miete, lebenshaltungskosten, fixe rechnungen und fremdbetreuung, da 100% erwerbstätig. da kommt niemand um eine art subvention. sorry.

      • alien sagt:

        Wo Du falsch liegst? Das ist nicht so schwierig zu sagen. Du gehst davon aus, dass Dein eigener Lebensentwurf ein Vorbild sein kann für die Gesellschaft. Und das kann er eben überhaupt nicht. Die Gesellschaft ist brutal vielfältig, und man kann Regeln nicht so bilden wie vor fünfzig Jahren. Wenn man das täte, würde man erstens die Realitäten verleugnen und zweitens etwa 40% der Bevölkerung einfach als irrelevant zu Seite schieben.

      • Sportpapi sagt:

        @Alien: Ich gehe keineswegs davon aus, dass mein Lebensentwurf ein Vorbild ist für die Gesellschaft. Viel mehr, dass ich als Durchschnittstyp den Lebensentwurf gewählt habe, den die meisten in meinem Umfeld auch leben. Aber natürlich darf und soll jeder so leben wie er will – gerade dafür setze ich mich doch vehement ein. Solange man diesen eigenen Lebensentwurf auch selber finanzieren kann, selbstverständlich.
        @Marie. Was denn nun 5000 Franken und ein Partner, der Kinder betreut? Oder 10 000 Franken, uns Fremdbetreuung? Beides geht auf, oder?

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, jetzt mal Nägel mit Köpfen: Wieviel verdienen Sie in Ihrem ….job, wo Sie den ganzen Tag lang Zeit zum Bloggen haben?

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Sagen wir mal so: Nach Marie wären wir mindestens Subventionsempfänger, wenn wir nicht so genügsam wären…

  • Olivia Moone sagt:

    … Fremdbetreuung der Kinder (falls beide mehr als 50% arbeiten) aufkommen und das ist in den meisten Fällen wohl teurer als die Alimente, die bisher von den Vätern gezahlt wurden. Es nimmt mich wunder, wieviele Väter tatsächlich ihr Arbeitspensum nennenswert für die Kinderbetreuung reduzieren werden. Wieviele Väter tatsächlich bereit sind 1000 CHF+ pro Monat für ihren halben Teil an der externen Kinderbetreuung auszugeben. Die meisten Fälle werden wohl wieder vor Gericht landen, aber jetzt werden diese eine härtere Gangart gegenüber säumigen Eltern – ob säumiger Vater oder Mutter- einnehmen.

    • marie sagt:

      genau auf diese szenarien wollte ich hier aufmerksam machen. aber irgendwie sehen es hier einige männer eher so, dass sie sich endlich an den bösen weibern rächen können.
      ich werde es mit grösster aufmerksamkeit verfolgen. und ich vermute ebenfalls, dass es vermehrt, aus benannten grüden, zu kampfscheidungen kommen wird. nun, kindswohl lässt grüssen.
      dake frau moone.

      • alien sagt:

        „Die Weiber“ sind natürlich nicht böse, hallo. Nein, wer böse ist, sind einzelne Leute, und darunter hat es auch Frauen. Und ja, meine Exfrau hat auch Böses an sich, das will ich ja gar nicht bestreiten, aber böse ist sie deswegen natürlich nicht. Viel mehr als böse ist sie bereit, ihre Intelligenz einzuschränken zugunsten der Schwarzweiss-Sicht. Und das ist sehr sehr peinlich und wird ihr nicht gerecht. Wer weiss, vielleicht kommt sie hier einmal drüber hinweg. Würde mich sehr freuen.

      • marie sagt:

        alien – bitte kein genderbashing, bloss weil es frauen gibt, die in gottes namen auch nicht wissen, wie man sich benimmt. aber es ist nun mal eine tatsache, dass sich hier männer (ich schliesse sie mal aus) nicht damit auseinandersetzen, dass das „revidierte“ gesetz u.u. genau das beinhaltet im namen des kindswohl, was frau moone beschrieben hat.

      • Olivia Moone sagt:

        Danke Marie und Alien, ich sehe hier einfach, dass sich viele der verbitterten männlichen Scheidungsopfer sehr über die neuen RECHTE freuen, zu Recht, aber den Teil der PFLICHTEN mental total ausklammern. Diese Tunnelsicht wird bei vielen Vätern für ein übles Aha sorgen, wenn dann die Abrechnung Erwerbsarbeit + Hausarbeit + Kinderbetreuung + Kosten für Fremdbetreuung der Kinder + Kinderunterhalt durch 2 Eltern ausgerechnet werden und jedes Elternteil pro Kind rund 700 CHF NUR für die externe Kinderbetreuung (ohne Kleidung, Essen, sonstige Ausgaben) fürs Kind einrechnen muss. Es wird teurer!

      • marie sagt:

        so ist es frau moone. und ich war immer eine befürworterin einer revision, aber wenn ich hier posts von männern lese, dann beschleicht mich der verdacht, dass es diesen herren eben nur um die rache an die weiber geht, da vor allem diese, sich dieser konkreten diskussion auf ihre art verweigert haben und sogar „alles beim alten“ belassen wollen, aber weniger bezahlen; spricht bände. nun, bin gespannt. wir werden sehen.

      • Sportpapi sagt:

        @Olivia Moone: Einerseits weiss ich nicht, was Sie da zusammenrechnen. Vor allem aber sehe ich nicht, wo Sie und Marie im neuen Gesetz einen Hinweis findet, dass es um mehr als „nur“ das gemeinsame Sorgerecht geht. Dieses heisst ja nicht, dass die Väter nun die Kinder 3-5 Tage pro Woche zu sich nehmen dürfen, selbst wenn sie wollten. Oder?

      • marie sagt:

        ich betone noch einmal sportpapi: frau sommeruga knüpft das neue recht an das kindswohl. gretchenfrage: weshalb wurden bis anhin die kinder meistens an den frauen zugesprochen? weil sie eben für das kindswohl bessere und flexiblere zeiten anbieten konnten, da teilzeitarbeit usw… schon mal darüber nachgedacht und das mal in erwägung gezogen? ergo: meine herren, macht euch darüber zumindest mal gedanken, bitte. und nicht alle verdienen 120’000 stutz per annum.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Sommaruga hat zu recht festgestellt, dass das gemeinsame Sorgerecht dem Kindswohl besser entspricht als ein einseitiges. Nicht mehr und nicht weniger. Kaum jemand bezweifelt, dass, wenn nur die Wahl zwischen Vater und Mutter besteht, die Mutter vielleicht doch noch etwas wichtiger ist als der Vater (aber nicht wegen Teilzeitarbeit etc). Aber besser ist es eben, wenn Vater UND Mutter da sind.

      • marie sagt:

        ich weiss, symbolik und interpreationen sind nicht wirklich ihre stärke und interessieren sie nicht sonderlich, aber hören sie da mal ganz konzentriert zu:
        http://www.videoportal.sf.tv/video?id=1ac4eca6-0695-4062-a4af-d276a9bc49d7
        das kindswohl steht im mittelpunkt und es können aussnahmen in sachen gem. sorgerecht ausgesprochen werden, wenn die väter abwesend sind. DAS verstehe ich zumindest nicht nur im geografischen sinne – das kann auch ein vater sein, der 80 std die woche arbeitet. ärzte in krankenhäuser z.bsp. arbeiten oft mehr als 80…

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Symbolik? Da halte ich mich mehr an das geschriebene Wort: http://www.ejpd.admin.ch/ejpd/de/home/dokumentation/mi/2009/2009-01-281.html
        Aber ihre höre mal in den Beitrag rein, vielleicht erlebe ich ja noch eine Überraschung.
        Aber nun meine Frage: Nachdem es nun immer geheissen hat, das gemeinsame Sorgerecht ändere gar nichts, weil es nicht um die Obhut geht. Wie kommt es, dass nun, nachdem dieses Unrecht endlich beseitigt wird, plötzlich von drastischen Konsequenzen gegenüber den Männern die Rede ist? Bleiben Sie auf dem Boden!

      • alien sagt:

        t man gar nirgends hin. Das Geld, das ich beitrage, geht an den Unterhalt der Kinder, vor allem, also an Food, Wohnung, Gesundheit, Kleider etc, etc.

      • marie sagt:

        obhut: http://de.wiktionary.org/wiki/Obhut

        …ich höre mein lateinlehrer: wortschatz, mariechen, wortschatz. und ICH sprach nie von drastischen massnahmen, das haben sie ins spiel gebracht. ich sprach von teilzeit, u.u. karriereverzicht und damit verbundene materiellen verlust… das nehmen die meisten frauen in kauf – aber das bringt ihr männer offenbar mit „drastischen“ massnahmen in verbindung. das nenne ich eine einsicht. freut mich! 🙂

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Teilzeit, Karriereverzicht und materialle Einbussen machen wenig Sinn, da sie in der Regel dann die ganze Familie betreffen. Häufig ist man froh, wenn genug Geld für zwei Haushalte verdient werden kann. Da beschränkt man sich sicher nicht freiwillig beim Einkommen. Vielmehr wäre es nun besser möglich, sich gegenseitig zu unterstützen, so dass insgesamt mehr Arbeitstätigkeit und mehr EInkommen möglich wird. Aber auch das wird kaum passieren.

      • marcus sagt:

        marie, versuchen sie’s mal ohne seitenhiebe. kommt besser an.

      • marie sagt:

        seitenhiebe? ich mache nur darauf aufmerksam, dass sportpapi zwar sehr gut mit statistiken umgehen kann, aber wenn ich ihm ein gedicht von verlaine posten würde, er nur bahnhof verstehen würde – das meine ich nicht wertend. er steht nicht alleine da, symbolik zu verstehen ist schwierig!

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Immer wenn Sie schreiben, Sie meinen es nicht wertend, kommt es aber genaus so an. Sie sollten sich mal etwas mehr mit dem beschäftigen, was Sie selber so schreiben – Selbstreflexion. Das ist etwa, wie wenn ich sagen würde, sie lebten halt ein bisschen in den Wolken, in schönen Worten. Mit Fakten und Logik haben Sie es halt nicht so – was ich natürlich überhaupt nicht wertend meine, nur als Feststellung…

      • marie sagt:

        ja sportpaps, auch ich stelle fest. haben sie den beitrag über sommaruge geschaut? bin gerne bereit mit ihnen über die aussage dessen zu diskutieren und ihnen meine sichtweise darzulegen, weshalb ich hier immer wieder die gleichen fragen stelle im zusammenhang gem, sorgerecht und haben sie obhut und dessen synonyme mal ein wenig studiert? wahrscheinlich nicht, da es mit statistiken nix zu tun hat – dies als kleine provokation, zum animieren.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Ich stelle nun mal eine Behauptung in den Raum: Ein wesentlicher Teil der Väter, die ihre Kinder nicht oder kaum mehr zu sehen bekommen, wäre auch bereit, die Kinder bei sich aufzunehmen. Und: Wenn Vater und Mutter sich nach neuem Gesetz nicht einig werden, wo die Kinder wohnen, werden sie sicher nicht bei beiden, sondern in der Regel bei der Mutter wohnen. Daraus ergeben sich gewisse Konsequenzen. Und die Mütter werden es weiterhin – leider – nicht wünschen, dass die Kinder während sie arbeitet, von den Vätern betreut werden, obwohl nur das Sinn macht.

    • alien sagt:

      Aber marie, ich dachte, Du habest bemerkt, dass ich an Verallgemeinerungen etwa so interessiert bin wie Marcel Ospel an der Biographie von Gandhi. Gar nicht nämlich. Genderbashing wird es von mir nicht geben, niemals, ich finde das enorm dumm und peinlich für den, der es betreibt. „Die Weiber“ sind wirklich nicht böse, das habe ich nicht ironisch oder sarkastisch gemeint, sonder genau so wie ich es schrieb. Und Olivia und marie: Ich bezahle deutlich mehr als CHF 700 pro Kind, obwohl die Betreuung mittlerweile enorm günstiger geworden ist. Mit 700 Franken pro Kind*Monat*Ganztagesbetreuung komm

      • marie sagt:

        alles klar alien! kein problem. 😀 und eben, sie bezahlen deutlich mehr als 700 und olivia hat die lebenshaltungskosten in diesen noch gar nicht aufgezählt… da kommt frau moone auf auch deutich mehr.

      • marie sagt:

        vllt hat ospel ja jetzt gandhis biografie entdeckt… wer weiss. aber ich vermute wohl kaum.
        witziger vergleich.

      • alien sagt:

        Ich liebe Illustrationen. Sind so… illustrativ…

        Die Fortsetzung ist eins hoch gerutscht. Werch ein Illtum.

      • marie sagt:

        meine tagesoma (sie war im alter meiner oma meine tagesmutter, jhg 1908) meinte immer: mariechen, heiraten sollte man erst, wenn man sich die scheidung leisten kann… die frau war wohl eine visionärin. und eine der besten köchinnen und weisesten frauen der welt – nebst meiner oma und grosstante.
        wir sollten ospel zur weihnachten die biografie gandhis schenken – mal sehen, ob ich etwas in der brocki bei mir um die ecke finde.

      • alien sagt:

        Ich habe hier die von Mandela, aber vielleicht findest Du auch die von Buddha. Leider finde ich selbst Biographien sehr langweilig, was natürlich nicht heisst, dass die porträtierten Leute langweilig sind. Gusti son gusti, gell mariechen (klingt ja härzig!).

      • marie sagt:

        hm… ich hab’s die biografie von jesus, der hat ja fische und brote in leere körbe gezaubert, so wie ospel aus scheisse kohle machte 😉 parallelen?

      • Wildkatze sagt:

        Und auch in Sachen „Putzen“ sind diese Bankster nicht zu beneiden. Das Geld, das die den ganzen Tag waschen müssen…!

      • marie sagt:

        @wildkatze
        als kleines kind habe ich mal im tv die abstimmungswerbung gesehen, dass das geldwaschen verboten sei. mein vater hatte die angewohnheit seine geldnoten zu büglen (jawohl mein vater hat seine nötli gebügelt, aber nur die nötli, für die wäsche war mutter zuständig – ähm warum wohl?). ich habe damals vater angeschrien dies nicht zu tun, weil ich dachte, dass vater in den knast käme, da man ja die sachen bügelt, die gewaschen wurden… ja, ist sehr anstrengend, das waschen.

      • alien sagt:

        Der wohnt oder zumindest wohnte ja bei uns in der Gemeinde… ich hätte ihn schon gegrüsst, wenn ich ihn in der Migros getroffen hätte, man kann ja nicht so sein 🙂 aber ich sah ihn nur mal mit seiner Gattin an der Bar in einer hübschen Pizzeria in Feusisberg.

      • marie sagt:

        sie wissen wo der kerl wohnt? her mit der adresse, ich habe einiges vor u.a. ihm eben die biografie von jesus zu schicken, aber nicht nur 😉 her damit!!!!!!! DAS ist ein befehl.

      • alien sagt:

        Tja, sorry. Ich kenne nur seine Wohngemeinde, Wollerau, und die grobe Gegend, wo er war vor drei Jahren. Ob er noch dort ist, weiss ich nicht. Ich frage mal ein paar Pappenheimer, vielleicht wissen die mehr. In jener Villengegend sind die Häuser natürlich nicht angeeschrieben…

      • marie sagt:

        sobal sie mehr wissen, einfach posten. danke vorab! 😀

    • O. S. sagt:

      Diese Olivia Moone führt das hier noch in einen Moonesday! Hör mal zu, es geht ums SorgeRECHT, nicht um die Ausgestaltung irgendwelcher Details der Organisation desselben. Dies ist und wird immer in der Verantwortlichkeit der betreffenden Personen bleiben – kein Staat und kein Gesetz wird hier je in die Privatautonomie dreinfunken. Sonst gibts einen verdammten Aufstand!
      Es gibt ein paar Männer hier, die auf Straumanns Gender-Propaganda und Manipulation (übrigens mit unseren Steuergeldern verbreitet!) nicht so einfach hereinfallen und einen kühlen, klaren Kopf bewahren.

      Hysterisches Weibsbild.

      • Wildkatze sagt:

        Hysterisch? Wer ist hier wohl grad hysterisch?

      • Sportpapi sagt:

        Hysterisch ist sicher falsch. Manipulativ trifft es besser. Oder schlechte Verliererin? Sie wird hoffentlich auch noch merken, dass hier alle gewonnen haben, dass der Schritt überfällig war.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Jetzt ist er aber fest wütend, der O., der hat gemerkt, dass es ans Eingemachte geht. Aufstand also, und gegen wen? Die bösen Frauen?

        Vielleicht wäre es an der Zeit, uns mal an den alten Griechinnen zu orientieren, die machten doch mal einen Sexstreik? Schmoren lassen im eigenen Saft……

      • Sportpapi sagt:

        Gegen was willst du denn streiken? Wem willst du den Sex vorenthalten? (Und jetzt habe ich wirklich geglaubt es stimme nicht, dass vor allem Männer an Sex interessiert seien…)

      • Wildkatze sagt:

        Römertopf!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mal drei Monate oder so aushungern lassen. Wobei mir das eigentlich gegen den Strich geht, die ganze Idee von Sex gegen irgendeine Leistung. Es ist aber schon so, dass Frau grundsätzlich den Verleider mit den Typen bekommt, inkl. Sex, wenn es noch lange so weitergeht, ihr seid am Zug, schnallt endlich, was abgeht, sonst ist der Ofen bald definitiv aus, auf allen Ebenen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ……und bevor wir streiken, kaufen wir noch Aktien bei Beate Uhse, der Gummipuppenverkauf wird sprunghaft ansteigen. Dann sind wir Ende Streik noch gleich reich dazu. Echt, die Idee gefällt mir immer besser, mehrere Fliegen auf einen Streik, eh‘ Streich.

      • Wildkatze sagt:

        Smart, Pippi, smart!

      • Sportpapi sagt:

        Ah, jetzt verstehe ich erst: O.S. bekommt keinen Sex mehr von Pippi! Das wird ihn treffen…

      • O. S. sagt:

        Miauu, miauu, fauch.

        Sie könnens nicht ertragen, dass einer klar sieht. Und nicht auf die Manipulationsversuche ihrer Vorbeterin hereinfällt.

        Wogegen sich der gesunde Menschenverstand auflehnt sind unliberale, protektionistische Eingriffe in die Privatsphäre, wie die Forderung, dass gemeinsames Sorgerecht bedeute, dass beide Partner 50% arbeiten und 50% Kinderbetreuung leisten MÜSSEN, was diverse verwilderte Frauenzimmer hier propagieren.

        Ja, verwilderte Frauen, fernab jeder gesellschaftlichen Realität, die den 98& normalen Menschen Zwang vorschreiben wollen. Pfui Deibel.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        O. bitte, ich hab einen Lachkrampf, hör auf mit diesen Sprüchen! v e r w i l d e r t e F r a u e n !!! Den muss frau sich ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen, verwildert……. So sprach man auf dem Land jeweils von Katzen auf Bauernhöfen, die sich wild vermehrten und gar nicht mehr handzahm waren mit der Zeit. Ist es dieses Bild, das du im Kopf hast, O. ? Also nicht mehr domestizierte Katzen eh‘ Frauen, sondern verwilderte, nein, ich kann nicht mehr…..

      • Widerspenstige sagt:

        Ich habe mich quergelesen und haben auch einen Lachanfall bekommen hier….Sexstreik und schmorren lassen im..ähm Römertopf? und dann die Krönung mit den verwilderten Frauen und Deine Beschreibung Pippi dazu mit den herum streunenden Katzen…der ist zu gut
        🙂 😀 🙂

      • Katharina sagt:

        Except, Widerspenstige, that this is yet another popularity contest. That is what is wrong with the rotten culture you live in. Ambivalent opportunism. consequently my trust in all of these individuals is very minimal. This place here is not my fight, not my battle, for most of you really do not have the slightest grasp about what this shit is really about.

      • ralf gerber sagt:

        liebe pippi,
        du möchtest offenbar gerne streiken? was wäre die folge:

        1. effekt=0, da wohl kein mann zu dir will.
        2. im puff wird kaum gestreikt, da dort der wert des geldes noch geschätzt wird. da muss man deinem frust auch nicht zuhören.
        ergo, nimms locker. nicht so verbissen…. dann klappts vielleicht noch mit einem mann

  • Olivia Moone sagt:

    Geteilte Verantwortung und geteiltes Sorgerecht heisst, dass der Vater auch dazu bereit ist im Beruf Einschnitte hinzunehmen. Ich befürchte, dass dies vielen Vätern und auch vielen der Chauvinisten, die in diesem Blog lauthals ihre Meinung kundtun, zu wenig bewusst ist. Mit dem geteilten Sorgerecht wird für viele Väter das Schoggileben nach der Scheidung vorbei sein, da sie noch mehr als jetzt zur Verantwortung gezogen werden und nicht nur mit Geld, sondern auch mit Zeit kompensieren müssen. Natürlich müssen die Mütter jetzt auch arbeiten, aber die Väter müssen hälftig für die ….

    • Ingo L sagt:

      Ja,genau das wollen verantwortungsvolle Väter. Ihre Kinder erziehen,sehen,u Zeit mit ihnen verbringen,was dank dem aktuellen Gesetz gar nicht möglich ist, wenn sich die Mutter diesbezüglich weigert. Arbeiten düften sie ja schon,aber brauchen sie nicht. Ist auch viel bequemer für 4000 CHF/Monat ein Kind zu betreuuen als Arbeit u Erziehung unter einen Hut zu bekommen. Und ich als Vater arbeite und erziehe trotzdem mein 7 jährigen Sohn 1/3 seiner Zeit,und das „gratis“ da 100% Allimente an die Mutter gehen u ich so unter dem Existenzmimimum mit meinem Sohn lebe (11 Tage/Monat). Zum Wohl des Kind?

  • Karl Müller sagt:

    Frauen dürfen Männer schlagen, umgekehrt ist es natürlich ein absolutes No-Go:
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=hXMubJuqfNo
    Von der aggressiven Täterin husch der Rollenwechsel zum weiblichen, hiloflosen Opfer.

    • Widerspenstige sagt:

      Sorry, aber eigentlich geht es um das gemeinsame Sorgerecht und wie sich die Betroffenen darin zurecht finden werden.

      Wie sieht es mit der Übernahme der Pflichten durch die betroffenen Väter aus?
      Werden sie kürzer treten beuflich, werden sie Teilzeitstellen annehmen?
      Werden sie sich echt um das Kindswohl sorgen und entsprechend einbringen und kümmern?
      Werden sie langsam realiserien, was BR Sommaruga damit gemeint hat?

      DAS sind noch zu wenig diskutierte Fragen, die im Raum stehen.

    • Karl Müller sagt:

      @Widerspenstige: Zitat“Sorry, aber eigentlich geht es um das gemeinsame Sorgerecht und wie sich die Betroffenen darin zurecht finden werden.“ Haben Sie sich auch beschwert über die Diskussion der Prostistution? Ich mag mich gerade nicht mehr daran erinnern….

      • Karl Müller sagt:

        oder noch besser, warum haben Sie dann dieses Thema hier lanciert? 10. Dezember 2011 um 14:25
        Aber eben, wenn zwei dasselbe tun…..

  • Remo Wyss sagt:

    Es ist ja schon herzig, wie die FrauenrechtlerInnen alter Schule am nun beschlossenen gemeinsamen Sorgen kleinlaut herumnörgeln. Sie dürfen zwar nicht dagegen sein, denn dann wären sie ja gegen die Gleichstellung von Mann und Frau. Gleichzeitig können sie es dann noch nicht lassen, zwischen den Zeilen zu sagen, dass es ihnen eigentlich ganz und gar nicht passt. Nachdem dann noch etwas die Intentionen der Männer durch den Dreck gezogen worden sind, enden solche Artikel dann meist sinngemäss mit der skeptischen Aussage „wir können nur hoffen dass dies der Gleichstellung dient“.

  • Oliver S sagt:

    @Pipi: einfach nur peinlich dieser themenwechsel. es ist menschenunwürdig? wir sind alle sexobjekte, dafür hat die natur vorgesorgt. es ist ein natur-trieb, den uns mutter erde mitgegeben hat. es gibt frauen, die sich dafür bezahlen lassen wollen. und es ist bestimmt nicht so, dass die alle dazu worden sind. aber die feministinnen finden natürlich auch hier wieder einen schuldigen: den mann!

  • Marcel Zufferey sagt:

    Wie die Welt „da draussen“, also jenseits dieses Blogs ausssieht, davon kann sich jeder kundige Elternteil selber überzeugen. Am letzten Elternabend meiner Tochter waren insgesamt 24 Eltern anwesend, davon zwei Geschiedene, die beide erschienen sind, zwei Alleinerziehende und 21 Paare, von denen der überwiegende Teil verheiratet war. In anderen Kantonen und Schulen ergab sich etwa das gleiche Bild. Merkt Ihr etwas..?

    • Marcel Zufferey sagt:

      20 Paare, wollte ich natürlich schreiben. Und jetzt geht’s zum gemeinsamen Frühstück 😉

    • Marcel Zufferey sagt:

      Etwas missverständlich, die erste Version, also noch einmal: Wie die Welt “da draussen”, also jenseits dieses Blogs ausssieht, davon kann sich jeder kundige Elternteil selber überzeugen. Am letzten Elternabend meiner Tochter waren zum Beispiel insgesamt 24 Eltern anwesend, davon zwei Geschiedene, bei denen beide Elternteile (!) erschienen sind, zwei Alleinerziehende und 20 Paare, von denen der überwiegende Teil verheiratet war. In einem Falle war sich die Mutter über das Geschlecht ihres Kindes (noch) nicht ganz im klaren. In anderen Kantonen und Schulen ergab sich etwa das gleiche Bild. Aha.

      • Karl Müller sagt:

        @Marcel: Sie wollen darauf aus, dass der Mainstram hier im Blog nicht der Mainstream draussen in der realen Welt ist, richtig? Das glaube ich schon auch, aber der Trend des Blogs hier ist stetig am Wachsen. Darum sollten wir ihn schon ernst nehmen.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Das was hier drinnen abläuft, hat im allgemeinen überhaupt nichts mehr zu tun mit der Wirklichkeit. Wenn ich „da draussen“ so schaue, mit welcher Leichtigkeit und welchem gegenseitigem Respekt die Geschlechter in meinem beruflichen und pivaten Umfeld miteinander umgehen, dann wähne ich mich hier drinnen manchmal wie in einem bösen Albtraum. Das betrifft sowohl einzelne Blogbeiträge aus dem Bereich Gender als auch den berühmt-berüchtigten Teil der KommentatorInnen, zu denen ich selber mitunter auch gehöre.

      • Karl Müller sagt:

        @Marcel: Ja richtig. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, sind Sie doch auch eher ein jüngerer Jahrgang, richtig? Das macht Hoffnung, da die neuen Generationen nicht mehr derart verblendet sind wie die älteren. Da ich auch zu den Jüngeren gehöre, und auch mitbekomme wie diese Menschen denken, stirbt die Hoffnung zu letzt.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Na ja, jünger… vielen Dank für die Blumen 🙂

        Im ernst: So alt, wie ich aussehe, kann ich gar nie werden!

      • Karl Müller sagt:

        @Marcel: Zitat“Im ernst: So alt, wie ich aussehe, kann ich gar nie werden!“
        *lol* Gut gibt es noch Leute wie Sie hier, die noch ein Fünkchen Humor verbreiten 😉

      • Daphne sagt:

        Aber, Herr Zufferey, auf diesem Begleitfoto zum Tagi-Artikel erweckten Sie keineswegs den Eindruck eines ältlichen Herren – oder sollten Sie etwa geschummelt haben? 😕

  • Oliver S sagt:

    teil2: die meisten scheidungen verlaufen einvernehmlich? dann braucht man also auch keine gesetze über unterhaltszahlung, weil die meisten ja einvernehmlich verlaufen? NEIN, es geht nicht nur um verpflichtungen sondern auch um RECHTE! dass es dann solche gibt, die ihrem besuchsrecht nicht nachkommen will ich auch nicht bezweifeln. aber das ist ihr persönlicher entscheid und nicht eine rechtlich festgelegte diskriminierung!

  • Oliver S sagt:

    der artikel ist ja sowas von verlogen. nur 16%? so wenig ist das ja nicht. und dann kommt immer dieses „verzichtet auf karrierechancen und lohn“. und wieiviele prozent würden karriere machen? wieviel % der männer machen überhaupt karriere? ist karriere machen so etwas tolles? bedeutet vor allem viel stress und viel druck. karriere macht man für das geld um damit eine familie zu ernähren. und nach der scheidung die karriere um etwas mehr als über dem existenz-minimum zu leben.

  • maja sagt:

    Das einzige was einige Väter jetzt wahrnehmen werden ist ihr Vetorecht. Möglichst der Mutter viele Steine in den Weg legen.

    • Karl Müller sagt:

      @maja: Ich hoffe nicht, und selbst wenn, dann haben nun wenigstens beide Elternteile ein Vetorecht. Vorher hatte das lediglich die Mutter und das ist nach Aussage der Feministin Sommaruga nicht zu vereinbaren mit der Gleichstellung.

    • Cassandra Dürr sagt:

      @maja: So isses. Grosse Klappe, aber die Arbeit tun, dürfen die Frauen. In der Familie, im Beruf, in der Politik. Das sagte sogar Margreth Thatcher! Und: Vater-sein beschränkt sich nicht auf einen Check-ausstellen.

      • Karl Müller sagt:

        @Cassandra Zitat“aber die Arbeit tun, dürfen die Frauen. In der Familie, im Beruf, in der Politik.“ Und ich dachte immer FeministInnen wollten Quoten, um im Beruf und in der Politk überhaupt arbeiten zu dürfen…und jetzt ist es auch wieder nicht recht…..

  • Verräterisch, wenn eine „Gleichstellungsbeauftragte“ sich nicht einmal die Mühe macht, die Vorschläge der Pflasterstein-Männer(organisation) zu lesen – als könne von denen nichts Gutes kommen! GeCoBi hat den bisher einzigen Entwurf für eine beide Eltern gleichermassen in die Pflicht nehmende, aber trotzdem andere Vereinbarungen zulassende Neuregelung der elterlichen Sorge (Kinderbetreuung und -finanzierung) vorgelegt. Grundsätzlich (dh. ohne anderslautende Vereinbarung und soweit im Kindeswohl) sind die Betreuungsaufgabe und Unterhaltsfinanzierung zu gleichen Teilen wahrzunehmen.
    ABTRETEN!!!

    • Karl Müller sagt:

      @Lukas: Richtig. Ich hatte den Text zuerst gelesen, ohne zu realisieren, wer ihn denn geschrieben hat (unvoreingenommen halt). Ich ärgerte mich über die Einseitigkeit des Artikels und dachte, das müsse ja eine FeministIn geschrieben haben. Als ich sah, dass es eine Leiterin eines Gleichstellungsbüros ist, war mir alles klar. Verfassungsauftrag verletzt, Einsatz wie immer pro femina. Und dann wundert man sich noch über die Früchte dieser Arbeit? Misandrie weit und breit. Es ist Zeit, auszumisten und der wirklichen Gleichberechtigung Platz zu machen. Feminismus gehört geächtet.

      • Widerspenstige sagt:

        Feminismus hat unterdrückten Frauen UND MÄNNERN geholfen, sonst wäre das Industriezeitalter nicht so schnell abgelöst worden vom Dienstleistungszeitalter. Ich komme immer mehr zur Bestätigung meiner Ahnung, dass Männer wie Sie, Karl Müller – und ich betone, es gibt noch wundervolle, differenziert denkende, charmante, selbstbewusse und vorallem emanzipierte Mànner die ich persönlich kenne – ihre Privilegien als Mann im sich auflösenden Patriarchat davon fliegen sehen u deshalb mit der grossen Trommel kommen. Seien Sie unbesorgt, es sind nur Differenzen, Privilegien die fair aufgeteilt werden!

      • Karl Müller sagt:

        @Widerspenstige: Quatsch mit Sauce! Feminismus hat den Männer aber rein gar nichts geholfen! Und sich für Männer eingesetzt noch viel weniger. Im Gegenteil hat der Feminismus den Geschlechterkampf forciert und Spaltungen zwischen Mann und Frau gebracht. Bis heute. Der Feminismus gehört geächtet, das neue Zeitalter heisst wahre Gleichberechtigung der Geschlechter vor dem Gesetz! Und es hat bereits begonnen, auch gegen den Widerstand der FeministInnen! Männer haben keine Privilegien mehr, das sind heute die Frauen. Beweise habe ich bereits mehrfach erbracht.

      • Daphne sagt:

        Wie war das noch mal, Widerspenstige… Karl Müller ist doch derjenige, der im Befehlston die Beantwortung längst beantworteter Fragen einfordert, zack zack! Der davon überzeugt ist, dass seine Sicht- und Herangehensweise an das Thema Gleichberechtigung die einzig legitime ist, selbstverständlich! Der immer nur dieselbe Melodie abspielen kann, ohne die geringste Abweichung und ohne wenn und aber, weil: Er hat ja der Weisheit letzten Schluss für sich gepachtet, jawohl! Deshalb hat jede Diskussion auch genau nach dem Massstab zu verlaufen, den er vorgibt, gefälligst!

      • Daphne sagt:

        Und dieser Herr Müller will uns tatsächlich etwas über Gleichberechtigung oder gar die Menschenrechte erzählen? Grübel, grübel, studier… 😛

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Bevor Sie nicht einmal Ja oder Nein auf eine einfache Frage niederschreiben, nehme ich Ihre Nettigkeiten ganz gelassen. Denn nicht mich treffen Sie, sondern die Gerechtigkeit der Geschlechter vor dem Gesetz. Das müssen Sie dann mit sich selber ausmachen, nicht mit mir.

      • Daphne sagt:

        Mein lieber Herr Müller, so geht es eben nicht: Ich bin Ihnen keinerlei Rechenschaft schuldig, auch nicht die Beantwortung von Fragen, die – wie ich schon anmerkte – längst implizit beantwortet wurden. Eine Diskussion nach (Ihrem) Taktschlag ist keine Diskussion, sondern eine monologische Abhandlung, in der vom Gegenüber lediglich erwartet – nein, eingefordert! – wird, dass er das Gesagte auch schön brav abnickt… Aber hach, das werden Sie nie einsehen, nicht wahr, das mit Ihnen einfach nicht zu „diskutieren“ ist… Oder aber, es geht Ihnen im Grunde gar nicht um eine „Diskussion“. 🙂

      • Widerspenstige sagt:

        Daphne, es spielt sich genau so ab, weil die Privilegien sich langsam in Luft auzulösen beginnen. Das schmerzt und ganz klar wehren sich Männer der Denke eines Karl Müller sich mit Händen und Füssen dagegen. Nur, was wir Frauen alles im sozialen Bereich ehrenamtlich für unentgeltliche Arbeiten verrichten (aufwändige Altenpflege Zuhause etc.) und gar nie auf den Gedanken kamen, diese in Frage zu stellen oder nur gegen Bezahlung zu erledigen, das wird einfach unter den Diskussionstisch gewischt.

        Also ich gehe jetzt Zimtsternen und andere Leckereien backen und bin in der Küche…. 😉

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Es geht nicht um Rechenschaft, es geht um Ihre Glaubwürdigkeit. Die haben Sie bei mir verspielt, da Sie von sich behaupten, Sie suchten eine ernsthafte Diskussion, wenn wir aber zu den entscheidenden Punkten gelangen, verabschieden Sie sich oder weichen aus. Mit Ihnen zu rangeln macht Spass, aber einer Lösungsfindung birngt uns das nicht näher. Darum mache ich erstmal Schluss hier für heute. Schöner Nachmittag.

      • Karl Müller sagt:

        @Widerspenstige Zitat“ Nur, was wir Frauen alles im sozialen Bereich ehrenamtlich für unentgeltliche Arbeiten verrichten (aufwändige Altenpflege Zuhause etc.) und gar nie auf den Gedanken kamen, diese in Frage zu stellen oder nur gegen Bezahlung zu erledigen, das wird einfach unter den Diskussionstisch gewischt.“ Das hatten wir alles schon einmal. Würde die Zwangsarbeit der Männer in diese Rechnung miteinbezogen, glauben Sie mir, manche Frau würde vor Scham auf die Knie sinken. Viel Erfolg in der Küche!

      • Daphne sagt:

        Ciao, Herr Müller! Und wie gesagt: Machen Sie sich um meine Glaubwürdigkeit nur mal keine Sorgen, ich verkrafte es, wenn Sie Zweifel daran anbringen, ehrlich! Allerdings sollten Sie sich gelegentlich um Ihre eigene Glaubwürdigkeit Gedanken machen, würde ich meinen… Auf der anderen Seite: Was hat (m)eine Meinung schon für Sie zu bedeuten? Sie können meinen Ratschlag demnach getrost in den Wind schiessen…

      • Sportpapi sagt:

        Dsa ist aber auch eine alter Platte: Dank dem Feminismus sind wir heute im Dienstleistungszeitalter? (da wäre ich aber um hinweise auf Wirkungszusammenhänge sehr froh) Es gibt immer noch männliche Privilegien, die sich erst langsam in Luft auflösen? (auch hier: welche Privilegien, bitte?). Und natürlich kommt wieder der Hinweis auf die Freiwilligenarbeit (eher nicht Ehrenamt), die vor allem durch Frauen geleistet wird. Durch welche Frauen denn? Wohl kaum durch die „moderne“, junge Frau, oder? (Zumindest im Sport ist das Ehrenamt vor allem männlich besetzt, wie wir alle wissen).

      • Katharina sagt:

        Karl Müller sagt:
        „Der Feminismus gehört geächtet, das neue Zeitalter heisst:“
        http://www.youtube.com/watch?v=bs5bnVoZK4Q

      • Katharina sagt:

        Karl Müller sagt:
        „Es zittern die morschen Knochen“

        http://www.youtube.com/watch?v=okDUDHLn7vY&feature=related

      • marie sagt:

        i hope they won’t rise again my dear.

      • O. S. sagt:

        Widerspenstige wieder: „Feminismus hat unterdrückten Frauen UND MÄNNERN geholfen, sonst wäre das Industriezeitalter nicht so schnell abgelöst worden vom Dienstleistungszeitalter.“

        Lady Gaga ungeschminkt. Oder wird Widerspenstige langsam zur neuen Heidi Reiff?

      • Wildkatze sagt:

        Don’t worry O.S. – bis sie Dich aufholt, hat sie noch eine gewaltige Strecke vor sich.

    • Pym B sagt:

      Wie kann jemand als „Gleichstellungsbeauftragte“ geeignet sein, wenn sie die Realität und die Fakten derart zu Gunsten einer Partei (i.c. Frauen) verdreht?
      – Es gab & gibt keine generelle Benachteiligung der Frauen (vgl. Lex Alamannorum, Titanic-Opfer, …). Erst seit der Industrialisierung gibt es die klass. Arbeitsteilung in Haus/Familie vs. Job/Politik.
      – Die Frauenemanzipation kommt nur in der Theorie beiden Geschlechtern zugute; in der Realität wird unter Frauen-Gleichberechtigung nämlich einzig deren Mehrberechtigung verstanden – Aufhebung der Nachteile bei Erhalt aller Vorteile!

      • Pym B sagt:

        – Als Lösung gegen die Besuchsrechtsverweigerung wird von den Vätern eine Unterstrafstellung dieser (als Ergänzung von StGB 220) gefordert! 2005 vom Bundesrat noch explizit unterstützt („In einem Rechtsstaat darf es nicht einfach hingenommen werden, dass Urteile nicht vollstreckt werden.“), wird sie heute abgelehnt, weil die Bestrafung der (einen!) Elternteile ja auch die Kinder treffen könnte.
        – Es gibt keine statist. Daten zur Einvernehmlichkeit der Scheidung; weder gemeinsamer Sch-Antrag noch Konventionalscheidung sagen etwas über Verlauf des Prozesses und Zufriedenheit mit Entscheid aus!

      • Karl Müller sagt:

        @Pym: Sehr interessante Argumentationspunkte. Hatte ich beim erstenl Mal überlesen.

  • heidi reiff sagt:

    voll mit Kindern umgehen. die gibts zum Glück, Kleine Kinder sind einfach Traglinge in der Entwicklungsphase, ob Bub oder Mädchen, diese Geschlechterdiskussionen gehen mir eigentlich recht auf den Wecker, aus der Esotherikecke fatal, wir haben uns schon vor der Geburt unsere Elten ausgesucht, wir müssen jetzt im leben büssen, was wir im früheren Leben verbrochen haben, gestern ist mir in der Hitze des gefechtes ein Teller auf den Boden gefallen. Scherben bringen Glück, ich erlaube mir endlich mal auch schlafen zu gehen, wenn ich müde bin. komme deswegen nicht in die Hölle.

  • heidi reiff sagt:

    Ein grosses Credo gilt für mich für die Ammen von früher. Fakt ist einfach, dass Männer nicht stillen können ist einfach ein Naturphänomen. da kann der glorifzierte Hubbard aus der Scyontologieeecke auch nichts ändern, die Seepferdchen im Meer haben ein soziales gegenseitiges gutes Verhalten.

    @ Tobias

    Ich schätze die sog. neuen Männer sehr, hat nicht Zsa Zsa Gabor schon gesungen, neue Männer braucht das Land, ich möchte einfach finanziell nicht abhängig sein von einem Mann, die blöden Ratschläge einen Millionär zu heiraten habe ich auf dem Uranus entsorgt, freue mich, dass Männer liebe

  • Tobias sagt:

    Ohne das heute zum Gesetz erhobene Scheidungs-Un-Recht sähe die Welt ganz anders aus. Das bewährte Muster: Schwängern lassen, trennen, abkassieren. Ich kenne mehrere Fälle, wo die Männer weiterhin die Ehe & Familie möchten und sich engagieren und ausschliesslich die Frauen sich trennen wollen (trotz Potenzial für eine 1-A-Ehe). Grund: Gratis-Geld, mehr Freiheit, weniger Verantwortung. Resultat: Die heutige Trennungs-Seuche. Der verbreitete Ego-Trip der Frauen erfolgt nahezu ausnahmslos auf dem Rücken der Kinder & entsorgten Bezahl-Väter. Männer wollen Familie und keinen Flicken-Teppich.

    • alien sagt:

      Ach Tobias, WIESO denkst Du bloss, irgendwas anderes sei möglich??? Ich bin seit ganz langem sehr illusionslos, was das Verhältnis unter den Menschen angeht.

      Wenn wir ehrlich sind, ganz ganz ehrlich, dann bleibt uns nur der Strick.

      • Karl Müller sagt:

        @Alien: Ich glaube es gibt Alternativen zum Strick. Es gibt viele gute und liebe Menschen, die noch ganz vernünftig sind im Kopf. Die sich für den Menschen und nicht das GEschlecht interessieren. Die Hilfe bieten, sei es Bube oder Mädchen. Die bereit sind auch Kompromisse einzugehen, dem Anderen/der Anderen zu liebe. Es gibt Hoffnung, aber dafür müssen extremistische Strömungen des Feminismus bekämpft und ausgegrenzt werden. Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit ja, Bevorzugung eines Geschlechts und Erniedrigung des anderen, nein!

  • Tobias sagt:

    In der Regel werden die Scheidungen von Frauen eingereicht, oft ohne speziellen Grund. Väter, die Kinder in einem Familienkontext erziehen möchten, sowie die Kinder selbst sind die leidtragenden. Kinder, die Vater & Mutter im gemeinsamen Elternhaus erleben möchten, werden nicht berücksichtigt. Das wird im Artikel völlig ausgeblendet. Solange Frauen weiterhin die alleinigen Scheidungs-Profiteure sind, solange werden sie von dem Scheidungs-Un-Recht ohne jede Verantwortung für die eigenen Kinder&Familie Gebrauch machen. Dass die massenhaft entsorgten Männer Alimente zahlen, verdient hohen Respekt

    • Karl Müller sagt:

      @Tobias: Richtig. Und wenn man über das alte Scheidungsrecht wettert, so muss man wissen, dass dort die Schuldfrage gestellt wurde. Wenn also der Mann abhaute, so musste er auch weitere Konsequenzen tragen. Im heutigen Recht kann die Frau ausziehen, zum neuen Lover gehen samt den Kindern und der Mann blutet dafür. Wenn sie will, kann sie ihm die Kinder vorenthalten mit fadenscheinigen Ausreden. Meist unbestraftt. Selbst die Feministin Sommaruga hat festgestellt, dass diese Situation mit der Gleichstellung nicht vereinbar ist und darum geändert werden muss. Gemeinsames Sorgerecht.

      • Tobias sagt:

        Danke, Karl, für das Statement. So wichtig ein gemeinsames Sorgerecht ist, es sollte immer (!) die allerletzte Möglichkeit sein. Auch schwierige & sehr anstrengende Zeiten und Konflikte können überstanden und gelöst werden. Meine Grosseltern haben sich während des zweiten Weltkriegs mal mehr als sieben Jahre nicht gesehen und gehört. Na und? Die habens trotzdem „gepackt“ und standen ein. Es gäbe heute oft viele Möglichkeiten, intakte Familien (wieder-)herzustellen und Beziehungen wirklich zu heilen, bevor es zum Bruch kommt. Die Kinder danken es ein Leben lang, ein Elternhaus gehabt zu haben.

  • alien sagt:

    Wie konntet Ihr nur den ganzen Tag ohne mich diskutieren??

    War sicher kein Problem. Das Thema provoziert nur die gewohnten Streitigkeiten. Finde ich unendlich langweilig. Ich spiele VIEL lieber Ligretto mit den Kids.

    CU next week.

  • Widerspenstige sagt:

    Ich mache noch auf den Tag der Menschenrechte heute aufmerksam u mehr dazu für Interessierte auf anmesty.ch:

    Zum Tag der Menschenrechte und zum Briefmarathon betreut die Amnesty-Gruppe Immensee am 10. Dezember 2011 zwei Stände.

    Es werden Zopfteigtauben und Amnesty-Kerzen verkauft sowie Unterschriften gesammelt für eine Solidaritätsaktion für Frauen und Mädchen in Kolumbien und für Jabbar Savalan, der in Aserbaidschan wegen einer Mitteilung auf Facebook verhaftet wurde.

    Wir zünden Zuhause immer die Friedenskerze von AI an und stellen sie abends ans Fenster als Symbol der Solidarität.

    • Karl Müller sagt:

      @Widerspenstige: Genau. Thema Menschenrechte und man meint dabei Mädchen und Frauen. Sorry, auch wenn es einem feministischen Gehirn schwerfällt: Auch Männer sind Menschen und auch Buben und Männer leiden unter Gewalt. Für mich sind Gruppen wie Amnesty nicht mehr unterstützungswürdig, weil sie sexistische Botschaften verbreiten und Gewalt an Buben und Männern negieren. Ich stelle auch Kerzen auf, aber für alle Opfer dieser Welt und nicht nur für ein Geschlecht.

    • Widerspenstige sagt:

      Schade. Sie wagen es tatsächlich, eine der humansten international anerkannten Organisationen wie eine Amnesty International anzuzweifeln. Sie setzt sich ausschliesslich für MENSCHEN in Not ein und wenn Sie zurück verfolgen ihre Tätigkeiten der letzten 50 Jahre, dann würden Sie wissen, dass vorallem MÄNNER aus Gefängnissen etc. geholfen wurden!! Wie können Sie bloss noch ruhig schlafen und AI angreifen wollen?? Menschen wie Sie, Karl Müller, müssen sich über Intoleranz nicht mehr wundern, nein. Sie schüren Hass mit Ihren ketzerischen Aussagen, g’schämig sowas! 🙁

    • Karl Müller sagt:

      @Widerspenstige: Glauben Sie mir, ich schätze Organisationen, die sich für MENSCHEN einsetzen. Aber ich mag überhaupt nicht, wenn einseitige Kampagnen gefahren werden, die subtile Botschaften verbreiten. Das habe ich übrigens auch AI direkt mitgeteilt und warte noch auf Antworten. Genau so wie von UNICEF.

      • Karl Müller sagt:

        Ergänzung: Ich mag solche Organisationen nicht nur, ich unterstütze sie auch finanziell. Aber nur, wenn Opfern geschlechterunabhängig geholfen wird. Das ist hier nicht gegeben.

    • Widerspenstige sagt:

      @Karl Müller: Sie hätten recht, wenn dem so wäre. Aber es ist nicht so. Haben Sie überlesen, dass im selben Satz auch noch steht, dass ein MANN in dieselbe Sammelaktion zur Befreiung aus seiner Notlage gemacht wird?! Dann lesen Sie

      ‚..und für Jabbar Savalan, der in Aserbaidschan wegen einer Mitteilung auf Facebook verhaftet wurde…

      Deutlicher kann es nicht ausgedrückt werden von Amnesty International, dass ALLE MENSCHEN geholfen wird – egal ob Frau oder Mann!

      • Karl Müller sagt:

        @Widerspenstige: Ich spreche von der Kampagne Stop Gewalt an Mädchen und Frauen. Als ob es nur Gewalt gegen Mädchen und Frauen gäbe. Dazu kommt, dass AI auf ihrer Seite neben Menschenrechte eine Kategorie Frauenrechte führt. 1. Warum unterscheidet man? Und 2. Warum gibt es keine Kategorie Männerrechte? Diese und andere Fragen haben ich gestellt. Bis dahin unterbinde ich finanzielle Unterstützung an solche Organisationen.

      • Widerspenstige sagt:

        Es steht deutlich auf der Website von AI unter ‚Frauenrechte‘:

        ‚…Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist das verbreitetste Menschenrechtsproblem der Welt. Dem will Amnesty International ein Ende setzen…‘

        Und mit Menschenrechten sind die Männer automatisch miteinbezogen.

        Das ist übrigens jetzt ein sehr gutes Beispiel wegen Genderrechtssprech, das mir @Gabi immer absprechen u als dämlich diskreditieren will. Wenn auf einer Einladung steht:’JederMANN ist eingeladen‘ seien die Frauen immer mitgemeint in der Einladung.Genau wegen dieser Diskriminerung der Frauen u Mädchen kämpfe ich, ok?

      • Karl Müller sagt:

        @Widerspenstige Zitat“‘…Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist das verbreitetste Menschenrechtsproblem der Welt. Dem will Amnesty International ein Ende setzen…’“ Und genau das stört mich dermassen. in der westlichen Welt ist es einfach mal nicht so, dass Frauen die „armen Opfer“ sind. Gewaltstatistiken beweisen das Gegenteil, Männer und Buben sind deutlich öfter von Gewalt betroffen als Frauen und Mädchen. Setzt sich denn AI auch dagegen ein, dass in Amerika Nachwuchs nach dem Geschlecht ausgewählt werden kann wie Katharina uns berichtete? Nein…..

      • Widerspenstige sagt:

        Karl, Sie verrennen sich jetzt aber gewaltig….cool down please!
        Was sagen Sie denn zu der himmelschreienden Tatsache, dass alleine in China und Indien 160 Mio. Frauen fehlen, weil WEIBLICHE FÖTEN wegen ihres Geschlechts während der Schwangerschaft abgetrieben oder sonst angezündet oder ermordet wurden??!! Gewalt gegen Männer und Jungs passieren mehrheitlich unter sich wegen Machtkämpfen, Gangs etc. Die Dunkelziffer von Übergriffen auf Frauen u Mädchen innerhalb der Familien ist erschreckend hoch – auch noch in Westen! Negieren Sie bitte nicht Tatsachen, die Sie zuwenig kennen.

      • Karl Müller sagt:

        @Widerspenstige Zitat“Gewalt gegen Männer und Jungs passieren mehrheitlich unter sich wegen Machtkämpfen, Gangs etc“ Klar, darum haben diesen Buben auch keinen Schutz verdient. Merken Sie nicht wie männerfeindlich solche Aussagen sind?

      • Daphne sagt:

        Aber nein doch, Widerspenstige, als nächstes wird uns Herr Müller glaubhaft versichern, dass Männer nicht überproportional häufig körperliche Gewalt ausüben, im Vergleich zu Frauen – und zwar gegen Frauen und gegen andere Männer. Oder er wird uns weismachen wollen, dass die psychische Gewaltanwendung durch Frauen (deren bedenkliche Existenz wir nicht bestreiten wollen) um ein Vielfaches schlimmer ist, als die Tatsache, dass Männer bedeutend häufiger zuschlagen als Frauen… Das hatten wir doch alles schon, nur, was hat es gebracht? Wer keine ideologischen Scheuklappen hat, wird sagen:

      • Daphne sagt:

        Sowohl körperliche als auch psychische Gewaltanwendung ist ein absolutes No Go, egal ob sie nun von einem Mann oder einer Frau ausgeübt wird. Beides gegeneinander Aufzurechnen bringt die Diskussion nicht ein Jota weiter, noch hilft es den Opfern. Aber eben…

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“ und zwar gegen Frauen und gegen andere Männer. “ Wenigstens ein Anfang. Und darum braucht es Kampagnen gegen Gewalt an Männer und Frauen! Nicht alleine der Frauen, was eine sexistische Note in sich trägt. Aber eigentlich mag ich mit Ihnen heute nicht mehr austauschen, da Sie nicht einmal eine einfache Frage beantworten können. Als Sparringparter habe ich Spass am Diskutieren mit ihnen, für enstgemeinte Gespräch taugt es leider nicht, da Sie ständig ausweichen oder sich abseilen.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“Sowohl körperliche als auch psychische Gewaltanwendung ist ein absolutes No Go, egal ob sie nun von einem Mann oder einer Frau ausgeübt wird.“ Bravo! Und darum kennt ein Opfer kein Geschlecht. Und darum sind solche Kampagnen sexistisch.

      • Daphne sagt:

        Wie lebt es sich eigentlich in Absurdistan, Herr Müller…? Ich hätte auch gerne eine so übersteigerte Meinung von mir selber, es wäre bisweilen durchaus hilfreich… 🙂

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: jaja, wenn die Argumente ausgehen wird man persönlich. Tun Sie das, aber ohne mich.

      • Daphne sagt:

        Andererseits, wenn ich mir ansehe, was daraus am Ende als Ergebnis herauskommt: Doch lieber nicht. Bleibe demnach lieber ein Mensch mit gesundem (Selbst-)Zweifel.

      • Widerspenstige sagt:

        @Karl Müller: Ihnen fehlt es an Verhältnismässigkeit und auf meine Fragen gehen Sie wie Daphne richtig bemerkt hat, gar nicht ein. Was sind 160 Mio. ermordete Föten, Mädchen, Frauen gegenüber Machtkämpfen innerhalb Gangs mit NICHT tödlichen Verletzungen? Sind Sie eigentlich zurechnunsfähig oder sind Sie ein Roboter? Es lässt Sie völlig kalt, was da an Frauen angetan wurde über Jahrhunderte!! Ganz klar sollen alle bestraft werden, ob Frau oder Mann, wenn TäterInnen überführt werden können. Aber solange solche Zahlen wie 160 Mio. fehlende Frauen in der Statistik auftauchen, ist das skandallös!!

      • Karl Müller sagt:

        @Widerspenstige: Sicher lässt mich das nicht kalt. Ganz und gar nicht. Nur müssen Sie mir erklären, was daran verwerflicher ist als an der Selektion von möglicherweise behinderten Kindern? Selbstverständlch ist es skandalös, dass Kinder abgetrieben werden, nur weil sie einem Geschlecht angehören. Es werden pro Jahr ca 40 Millionen Menschlein abgetrieben. Männliche und weibliche.

      • marie sagt:

        hier haben sie heute etwas sinnvolles zu tun:
        http://www.drs3.ch/www/de/drs3/sendungen/input/2672.sh10203314.html
        …nun ist ja nicht sooooo schlimm wenn im kongo jeden tag 1000 frauen vergewaltigt werden, oder? ist ja nicht sooooo schlimm, wenn 80-90% frauen im asiatischen gebiet sich um die stammhalter kümmern müssen und als belohnung verprügelt werden. die tussen sind ja selber schuld. und ich glaube, es sind nicht ausserirdische, die da vergewaltigen und prügeln… schon mal überlegt, dass diese männl. vorbilder dieses verhalten weiter geben? ja, auch missbrauch. aber da frauen erziehen…

      • marie sagt:

        …sollten wir in erster linie die frauen unterstützen, dass sie sich eben davon emazipieren und deshalb sind diese kampagnen wichtig. und betreffen am ende eben, auch männer. schon mal diese strategie in erwägung gezogen? wohl kaum, da es ihre einfach radikalität diese komplexe massnahme nicht ermessen kann. tief einatmen und ein wenig meditieren und danach mal überlegen, wenn’s bei soviel schaum geht.

      • marie sagt:

        und hier herr müller ein weiteres argument, weshalb wir die frauen rechte in afrika stärken müssen:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Ellen_Johnson_Sirleaf

        mir haben sogar afrikanische männer versichert, dass die zukunft afrikas in den händen der frauen liegen würde, da wenn sich männer treffen, es immer nur tot und mordschalg gibt… und die wissen das. wenn in diesem paternal stammes organisierten gesellschaften frauenrechte gestärkt werden, besteht ein ausweg aus dieser gewalt. sicherlich nicht perfekt, aber besser als die taliban machen es die frauen dort allemal.

      • marie sagt:

        und hier noch ene dokumentation einer der spannensten politikerinnen überhaupt:
        http://videos.arte.tv/de/videos/die_chefin-4298092.html

        nicht mehr allzulange online erhältlich, deshalb gucken!
        und dann können wir gerne über die ach so männerfeindlichen kampagnen diskutieren, hr müller.

      • Karl Müller sagt:

        @Marie: Machen wir nun ein Wettrüsten mit Links? Soll ich Ihnen die tausenden von männlichen Opfern in Afrika beweisen, die unter Todesdrohung gezwungen werden, für irgendeinen Clan zu kämpfen? Was hilft denen eine Kampagne, die nur Mädchen und Frauen als schutzbedürftig erkennt? Rein gar nichts. Wir müssen GEMEINSAM gegen Gewalt vorgehen und da hat nunr mal eine Selektion nach Geschlecht keine Berechtigung.

      • Wildkatze sagt:

        Müller, Sie wischen immer wieder geflissentlich unter den Tisch, dass es die Männer sind, die Gewalt ausüben.

        Erinnern Sie sich an Hedwig Dohm? Ich habe sie schon einmal zitiert. „Hat eine Frau gesetzesmässig einen Tyrannen, so lässt mich die Tyrannei kalt, die Männer von ihresgleichen erfahren.“

        Recht hat sie! Wann habtIhr Männer uns Frauen denn das letzte Mal geholfen?

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Was spielt es für das Opfer eine Rolle, wer ihm das Messer oder die Knarre an den Kopf hält und ihn dazu zwingt, etwas zu tun, was er nicht will? Absolut gar keine. Entscheidend ist, dass dem Opfer geholfen wird, egal welchen Geschlechts. Und dafür stehe ich ein, aber nur bei Organisationen, die auch wirklich für beide Geschlechter Unterstützung bieten und nicht für Kampagnen, die suggerieren, dass Mädchen und Frauen die „mehr Armen“ auf dieser Welt,speziell der westlichen Welt seien.

      • Wildkatze sagt:

        Müller, Sie haben meine Frage nicht beantwortet: Wann habt Ihr Männer uns Frauen das letztemal (bzw. überhaupt einmal) geholfen? Wir haben uns alleine durchgekämpft. Jahrhundertelang! – und wir tun es noch. Es ist wie immer: Wenns um den eigenen Vorteil geht, fällt Euch immer das Wort GEMEINSAM ein! Bändigt zuerst einmal Eure eigenen Artgenossen, und zwar auch gegenüber den Frauen. Solange da nichts wirklich vorwärts geht, könnt Ihr mich mal….

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: ich kann nicht für alle Antwort geben, aber ich unterstütze finanziell gegenwärtig eine alleinerziehende Mutter, die von ihrem Mann verlassen und betrogen wurde. In der Schweiz haben die Männer (!) den Frauen das Stimmrecht gegeben. Das wäre, als ob die Frauen den Männern gleiches Renteneintrittsalter gewähren, oder Wehrpflicht abschaffen oder auch übernehmen etc. Männer die Gewalt ausüben sind verwerflich, Frauen auch.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Echt Müller, das tust du? Eine alleinerziehende Mutter finanziell unterstützen, ohne Gegenleistung zu erwarten? Da muss ich sagen: Chapeau!

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi: Ja das tu ich. Und auch nicht um Anerkennung abzuholen, sondern das tue ich aus Überzeugung. Weil sie ver4rscht worden ist, nun kaum genug Geld hat, weil der olle Sack nicht recht zahlt und sie im Stich lässt.

      • Daphne sagt:

        Hmmm…, da stellt sich mir aber doch gleich die Frage: Weshalb waren wir denn eigentlich in der Situation, dass die Männer den Frauen grosszügig das Stimmrecht „gewähren“ durften – ein basales Bürgerrecht, wohlgemeint? Studier, studier… Wie mir scheint, wurde das gemeinsame Sorgerecht im Vergleich dazu sehr viel schneller erreicht – gerade auch durch die aktive Mithilfe von Frauen.

      • Wildkatze sagt:

        HIER warte ich noch auf eine Antwort. Was Sie als Einzelperson tun ist zwar in der Tat beeindruckend, wenn es denn so sein sollte, aber davon sprechen wir hier nicht. Und die Sache mit dem Stimmrecht ist ja wohl mehr als peinlich! Darüber lacht noch heute die ganze Welt.

      • Wildkatze sagt:

        Pippi, wo hat er gesagt, dass er das ohne Gegenleistung tut? Ich schätze mal, da handelt es sich um (s)eine Freundin.

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Die Antwort habe ich Ihnen gegeben, also schreiben Sie bitte nicht, ich hätte nicht geantwortet. Selbstverständlich ist die Erteilung des Stimmrechts, auch unter den gegebenen Umständen, ein Gemeinsam von Mann und Frau?! Genau so wie auch sehr viele Männer mitgeholfen haben, die gesetzlichen Diskriminierungen gegenüber der Frau zu beseitigen. Jetzt sind die Frauen an der Reihe, Sommaruga hat den Anfang gemacht. Danke dafür.

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Nein, ist definitiv nicht meine Freundin. Es ist eine Bekannte mit zwei kleinen Kindern. Aber nochmals, darum geht es mir nicht, ich war und bin nicht darauf aus, Anerkennung zu bekommen, sondern um aufzuzeigen, dass ein Miteinander sehr wohl geht und dass das Opfer kein Geschlecht hat. Wäre sie ein Mann hätte er meine Unterstützung auch bekommen unter diesen Umständen.

      • Wildkatze sagt:

        Edel sei der Mensch, hilfreich und gut…ich habe Ihr Rating gerade von „Ramsch“ um eine Stufe erhöht.

        Was aber Ihre Antwort auf meine Frage anbelangt, so ist das zu billig. Das kann ich als Antwort nicht gelten lassen.

        Nochmals: Wann haben Männer als solche sich jemals für Frauen als solche eingesetzt und/oder ihnen geholfen? Wann, Müller?

      • Sportpapi sagt:

        Die Frage ist eher, wann haben sich die Männer NICHT für die Frauen eingesetzt und ihnen geholfen? Manchmal eher zu viel, den „armen Geschöpfen“, oder?

      • Daphne sagt:

        Ähem, es ist also als gutgemeinte Hilfestellung zu verstehen, dass die Schweizer Männer ihren Frauen erst 1971 das Stimmrecht „gewährten“? Erstaunlich, was frau so alles im MB dazulernt… 🙂

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Sie wollen es nicht stehen lassen, im Endeffekt ist es aber genau die Antwort auf Ihre Frage. Eine deutliche Mehrheit der Schweizer Männer hat JA gestimmt für das Stimmrecht ihrer Frauen. Und nochmals, das wäre der Gegenbeweis, dass Frau nach 30 Jahren Diskriminierungsverbot Mann endlich auch zu Gleichberechtigung verhilft. Zumindest vor dem Gesetzgeber.

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Ich habe mich zu wenig mit dem Thema beschäftigt. Aber sind Sie sicher, dass die Frauen sich selber das Stimmrecht früher gegeben hätten? Nach meinem Wissen haben z.B. die Frauen im Schweizer Turnverband ebenso lange darauf verzichtet, Wettkämpfe durchzuführen, weil sie das für unweiblich hielten.

      • Daphne sagt:

        Sportpapi, hinsichtlich der Mutterschaftsversicherung hätten Sie sicherlich Recht, hier haben sich die Frauen selbst viel zu lange ein Bein gestellt. Wie genau die Verhältnisse beim Stimmrecht waren, entzieht sich meiner Kenntnis. Es bleibt allerdings trotz allem ein Schandfleck für die Schweizer Geschichte, dass wir erst 1971 nachgezogen sind. – Übrigens, nun können Sie sicherlich erkennen, weshalb Frauen so grauenhafte, selbstzerstörerische Praktiken wie die Genitalbeschneidungen „befürworten“. Es hat System (und nein, ich spreche jetzt keineswegs von einer patriarchalen Weltverschwörung,

      • Daphne sagt:

        sondern lediglich vom hundskommunen Gruppendruck, d.h. von normativ-strukturellen gesellschaftlichen Zwängen).

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne .Sie sagen nichts anderes als dass Frauen eben Teil der Gesellschaft sind, in der sie leben.

      • Daphne sagt:

        Ja. Die Frage ist lediglich, auf welchen Werten eine Gesellschaft basiert: humanen oder absurden.

      • Daphne sagt:

        Anders formuliert: Wollen Sie etwa in einer Gesellschaft leben, in der Frauen kein sexueller Genuss zugestanden wird und die Ehre des Mannes sich daran beziffert, wie keusch die Frauen in seiner Familie sind? Letzteres bildet einen Kernbestand des Kanuns, respektive der Blutrache. Ferner: Scheint Ihnen das ein Gesellschaftsmodell zu sein, dass Frauen generell dieselben Rechte einräumt wie Männern? Wohl nicht, oder…? Und halten Sie es in irgendeiner Form für nachahmenswert?

      • Marius Hunkendorf sagt:

        @Karl Müller. Ich denke, es ist für ein paar hier involvierte einfach nicht vorstellbar, etwas zu unterstützen, das auch dem Mann zu gute kommt. Es zeigt ziemlich deutlich die einseitige Haltung.

        Sie müssen das mal begreiffen. Viele die hier schreiben interessieren sich gar nicht für den Mann, oder die Rechte für den Mann. Sie interessieren sich nur für die Rechte der Frau.

        Vielleicht ist es an der Zeit, dass die Männer sich ausschliesslich für die Rechte vom Mann interessieren.
        Natürlich unter dem Anspruch der Gleichberechtigung.

        mfg

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Sie stellen die falschen Fragen. Für uns ist klar: wer möchte schon in einer solchen Gesellschaft leben. Und trotzdem gibt es sie. Und im Gegensatz zu Ihnen glaube ich nicht, dass diese Gesellschaft nur von Männern geprägt und gelebt wird, und alle Frauen nichts anderes wollen als aussteigen.

      • Daphne sagt:

        Sportpapi, bitte lesen Sie genau, und interpretieren Sie nicht einfach wild drauflos, ja? Ich habe klar und deutlich gesagt, dass Frauen Teil dieser Geselllschaften sind. Nur: Es herrscht in diesen Gesellschaften, und das ist der springender Punkt, ein männlicher Werteüberschuss, während weibliche Werte abgewertet werden. Das ist der Unterschied zu einer gleichberechtigten Gesellschaft wie der unseren. Und ja, dass ein Teil der Frauen von diesem System „profitiert“, erklärt, weshalb es sich so lange gehalten hat.

      • Daphne sagt:

        Mittlerweile wollen aber auch, um nur zwei prominente Beispiele zu nennen, die iranischen und saudiarabischen Frauen gleiche Rechte wie Männer. Unter anderem wollen sie autofahren, ohne männliche Begleitung oder ohne Verschleierung das Haus verlassen dürfen etc. Fazit: Überall, wo Frauen erkennen, dass es auch anders geht, regt sich Widerstand gegen die männliche Bevormundung, und frau ist gewillt, Eigenverantwortung (!) für ihr Leben zu übernehmen. Was sie letztlich daraus macht, ob sie arbeitet, oder sich um ihre Familie kümmert, ist dann ihre freie Entscheidung, und das ist gut so.

      • Daphne sagt:

        Um mehr als um die grundsätzliche Verfügungsmacht über die eigenen Lebensentscheide geht es nämlich nicht, und dies kommt auch Männern zugute, beispielsweise wenn sie nicht in die Rolle des Alleinernährers gedrängt werden und mehr Zeit für ihre Kinder haben. – So, und jetzt entschuldigen Sie mich bitte, ich habe heute ein volles (Ferien-)Programm!

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Ich wollte damit sagen, dass es nicht nur um die Ehre des Mannes, sondern der Familie geht, und sehr wohl auch Frauen härteste Bestrafungen für unkeusches Verhalten fordern. Über anderes möchte ich nicht mit Ihnen streiten, denn a) finde ich die Entwicklungen ja auch richtig und wichtig, und b) haben Sie Ferien. Geniessen Sie die!

      • Daphne sagt:

        Vielleicht muss ich es doch noch etwas deutlicher herausstellen, um jegliche Missverständnisse zu vermeiden: Nur in Gesellschaften, wo männliche und weibliche Bedürfnisse gleichermassen berücksichtigt werden und man sich am Wohl beider Geschlechter orientiert, wo Frauen rechtlich betrachtet dem Mann gleichgestellt sind und nicht wie unmündige Kleinkinder behandelten werden, wo Individuen sich je nach Neigung frei entfalten können, ohne von vornherein auf bestimmte Geschlechtsrollen fixiert zu werden:

      • Daphne sagt:

        nur in solchen Gesellschaften kann man von einer verwirklichten Gleichberechtigung sprechen. Und was Ihren Einwand betrifft: Auf die normativ-strukturellen Zwänge habe ich nun schon mehrfach verwiesen. Sie müssen Themen bis zu ihrem Kern durchdenken – und sich etwas weitergehende Kenntnisse anlesen, wenn Sie ernsthaft mitdiskutieren wollen.

      • Daphne sagt:

        PS: Ich meine das keineswegs herablassend, aber es fällt doch auf, dass Sie mit bestimmten naiven Fragen Unmut und Unverständnis bei denjenigen hervorrufen, die sich mit der Materie etwas eingehender auseinandergesetzt haben. Nehmen Sie doch deren Wissen als Chance, um Neues dazuzulernen! Es gibt viele Bereiche, in denen ich mich nicht oder nur begrenzt auskenne, und hier würde ich mich (eingedenk meiner Unkenntnis) nie so weit vorpreschen, wie Sie es bisweilen tun.

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Zwar weiss ich bei vielen Themen nicht so viel, da ich mich nicht überall eingelesen habe. Dafür habe ich einen einigermassen wachen Verstand. So dass ich erkenne, wenn Argumentationen ideologisch statt logisch werden. Hier: Mein Argument war, dass möglicherweise die Frauen an „Gleichberechtigung“ vor 1971 nicht soweit interessiert waren, dass sie selber sich das Stimmrecht gegeben hätten. Sie antworten, dass sei aber dann keine Gleichberechtigung… Sie sagen sogar: Nur in Ländern mit vollzogener Gleichberechtigung gibt es Gleichberechtigung. Welche Erkenntnis!

      • Sportpapi sagt:

        Und bitte, ich meine das keineswegs herablassend. Manchmal stelle ich auch bewusst einfache Fragen, weil doch zuerst einmal die Prämissen geklärt werden müssen, bevor wir über Folgerungen und Details diskutieren. Und genau hier scheitern wir in den Diskussionen häufig, weil komplexe Zusammenhänge auf einfache Schlagworte verkürzt werden (ich erinnere an das unsägliche „Vor der Scheidung ist nach der Scheidung“). Und wir scheitern häufig daran, dass Fakten und Meinungen völlig durcheinander gehen.

      • Daphne sagt:

        Sportpapi, es wird immer Frauen gegen, die auf Eigenverantwortung verzichten und diese nur zu gerne in männliche Hände delegieren. In gewisser Hinsicht kann ein fremdbestimmtes Leben sehr bequem sein. Nur: Wären nicht genug Frauen für das Stimmrecht auf die Strasse gegangen – Sie hätten es nie bekommen. Ihre Auslegung, dass Frauen den Männern das Stimmrecht „verdanken“, stimmt demnach so sicherlich nicht. Erst, wo sich die Frauen selbst in grosser Zahl regen, bewegt sich etwas – so wird es auch im Nahen Osten ablaufen, man wird das in den nächsten Jahrzehnten erleben.

      • Sportpapi sagt:

        Deshalb zum Schluss die Frage: Weshalb haben sich einige Frauen hier so tief mit der Materie auseinandergesetzt? Wie ausgewogen ausgewählt ist denn die gelesene Literatur? Oder anders gefragt: Ist jemand, der nur linke oder nur rechte Theoreien liest wirklich Sachverständiger?

      • Daphne sagt:

        Fazit: Weibliche Emanzipation kann nicht von aussen „eingepflanzt“ werden, sie muss von innen wachsen – hier werden Sie mir sicherlich zustimmen. Dasselbe gilt übrigens auch für andere emanzipatorische Bewegungen wie Aufklärung und Demokratie…

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: „Ihre Auslegung, dass Frauen den Männern das Stimmrecht “verdanken”, stimmt demnach so sicherlich nicht.“ Auch hier liegen Sie falsch. Das ist keineswegs meine Auslegung, obwohl natürlich die Männer am Schluss so abgestimmt haben. Ich sage, dass die Männer – vielleicht nicht immer, aber häufig – für die Frauen so entschieden haben, wie sie glaubten, sei es auch für die Frauen das beste. Und als klar war, dass die Frauen mitbestimmen wollen, mehrheitlich, wurde das Stimmrecht auch erteilt. Und bitte, ich halte diese (frühere?) gönnerhafte Art der Männer nicht für richtig!

      • Daphne sagt:

        Sportpapi, ich kann nur für mich antworten: Mich persönlich interessieren alle Theorien und Erklärungsversuche, wie der Mensch (!) zu einem eigenverantwortlichen Wesen wird und in der Folge ein selbstbestimmtes Dasein führen kann. Weibliche Emanzipation ist dabei das Thema, in dem ich mich erklärtermassen am Wenigsten auskenne… Meine Quellen sind eher Kant, Sartre und Konsorten als Beauvoir und Schwarzer. 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Weshalb ich nur noch einmal erklären möchte, dass ich nicht glaube, dass „die Männer“ „die Frauen“ böswillig zurückbinden wollten. Ansonsten sind wir uns doch einig. Ja, es muss von innen wachsen. Und ich bin froh, in der heutigen, schweizerischen Gesellschaft zu leben und nicht in einer früheren. Auch wenn ich nicht alles, was neu und modern ist, richtig finde.

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Jetzt sind wir beim Thema. Und hier stelle ich mir die Frage, weshalb die Menschen ihre Selbstverantwortung so gerne wieder abgeben möchten, kaum wurde sie erkämpft. Bequemlichkeit? Und, konrekt hier: Weshalb ist die gegenseitige Anhängigkeit von einem selber ausgewählten Partner für viele so viel schlimmer als die Abhängigkeit von einem Staat, der immer neue Aufgaben übernehmen muss, nur damit wir uns frei fühlen können. Für mich ist das ein Graus. Und das hat nichts mit Geschlechterkampf, sondern mit Staatsverständnis zu tun.

      • Daphne sagt:

        Sportpapi, wenn ich nicht davon ausgehen würde, dass Sie durchaus über einen „wachen“ Verstand verfügen, würde ich schon gar nicht erst mit Ihnen diskutieren. Nur, ein wacher Verstand allein genügt im Zweifelsfall eben nicht. Ich hoffe, Sie können das als Statement von meiner Seite so stehen lassen, und evt. als Ansporn sehen, gewisse Themenbereiche in Zukunft vertieft anzugehen. Dann könnten Sie nämlich nebst naiven auch substanzielle Fragen stellen, und dies würde die Diskussion sogleich auf eine höhere Stufe heben – weil man nämlich nicht mehr über die Basics diskutieren müsste.

      • Daphne sagt:

        Wissen Sie, Sportpapi, einseitige Abhängigkeit halte ich immer für problematisch: Ob vom Partner oder vom Staat, spielt für mich eigentlich keine Rolle. Im Gegensatz zu Ihnen (?) denke ich aber nicht, dass eine heutige Hausfrau abhängig von ihrem Mann ist, schliesslich gilt das von ihm erwirtschaftete Einkommen als gemeinsames Einkommen, d.h. sie hat rechtlich betrachtet dieselbe finanzielle Verfügungsgewalt. Und das sind völlig andere Verhältnisse als noch vor 50 Jahren, als eine Frau die Erlaubnis ihres Mannes einholen musste, um arbeiten zu gehen…

      • Daphne sagt:

        Insofern denke ich, dass der jüngere Feminismus einen der Fehler korrigiert hat, die der ältere Feminismus teils noch gemacht hat: Er wertet nicht länger die Rolle der Hausfrau ab, sondern sieht sie durchaus als eine Möglichkeit der emanzipierten weiblichen Selbstverwirklichung.

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Sie haben völlig recht, darauf habe ich schon mehrfach hingewiesen, und deshalb hier von gegenseitiger Abhängigkeit geschrieben. Da ich mit meiner Frau aushandeln muss, wer vieviel und in welcher Aufgabe arbeiten soll, aber auch welche Ausgaben getätigt werden, sind wir voneinander abhängig. Noch viel mehr aber wenn es um die Verwirklichung unserer Lebensträume geht, die nun wirklich nur am Rand mit Geld zu tun haben. Selbstständigkeit verstehe ich hier deshalb vor allem als Fähigkeit, die eigene Meinung, die eigenen Wünsche einzubringen – und manchmal auch durchzusetzen.

      • Sportpapi sagt:

        Natürlich war das die Antwort auf den vorletzten Eintrag – zum letzten gebe ich Ihnen noch einmal recht. Das wurde hier glaube ich beschrieben mit Rezepte aus einer anderen Zeit für Probleme von heute.

      • Daphne sagt:

        Sportpapi, wenn Sie jetzt noch das Wörtchen gegenseitige Abhängigkeit durch gegenseitige Hilfestellung und gegenseitiges Verständnis ersetzen (oder wenigstens entsprechend ergänzen), dann sind wir in dieser Frage doch tatsächlich einer Meinung. Freude herrscht! – Und jetzt muss ich wirklich weg.

      • Sportpapi sagt:

        Nein, da möchte ich nicht einig werden, auch wenn es um Nuancen geht. Ich helfe nicht nur, ich bin irgendwie auch dankbar, dass ich manchmal Hilfe benötige, und meiner Frau die Gelegenheit gebe, mir zu helfen… Ich glaube, für mich ist der Begriff der Abhängigkeit einfach nicht so negativ besetzt, sondern vor allem fast deckungsgleich mit Verantwortung (übernehmen).
        Wünsche einen schönen Ferientag!

      • Daphne sagt:

        Ich wusste, dass Sie etwas in der Form entgegnen würden, und ich kann Ihre Haltung nachvollziehen. Damit Sie auch meine besser verstehen, möchte ich Ihnen einen Text von Khalil Gibran, „Von der Ehe“, zur besinnlichen Lektüre mitgeben.

      • Daphne sagt:

        Ihr wurdet zusammen geboren
        und ihr werdet auf immer zusammen sein.
        Ihr werdet zusammen sein,
        wenn die weissen Flügel des Todes eure Tage scheiden.
        Ja, ihr werdet selbst im stummen Gedenken Gottes zusammen sein.
        Aber lasst Raum zwischen euch.
        Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen.
        Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel:
        Lasst sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein.
        Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher.
        Gebt einander von eurem Brot, aber esst nich vom selben Laib.
        Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst jeden von euch allein sein,
        So wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von derselben Musik erzittern.
        Gebt eure Herzen, aber nicht in des anderern Obhut.
        Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen.
        Und steht zusammen, doch nicht zu nah:
        Denn die Säulen des Tempels stehen für sich,
        Und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten der anderen.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“Es herrscht in diesen Gesellschaften, und das ist der springender Punkt, ein männlicher Werteüberschuss, während weibliche Werte abgewertet werden.“ Das ist eine sehr problematische Aussage. Denn dafür müssen Sie zuerst einmal männliche und weibliche Werte endgültig definieren.

    • Marius Rohner sagt:

      Ihr redet aneinander vorbei. Daphne redet von den Rechten für die Frau, für die Gleichbereichtigung.
      Und die Männer reden darüber, dass bei den Rechten für die Frau, die Gleichberechtigung, also auch Rechte für den Mann, nicht vergessen werden dürfen.

      Aber wen interessiert das schon. 40 Jahre einseitige Diskussion, das braucht Zeit bis der Groschen fällt.

      • Daphne sagt:

        Generell mögen Sie Recht haben, Herr Rohner, nur haben Sportpapi und ich am Ende durchaus so etwas wie einen gemeinsamen Standpunkt entdeckt – und zwar gerade weil wir auf die jeweils vom anderen aufgeworfenen Aspekte eingegangen sind, und nicht etwa stur daran vorbeigeredet haben… Sie könnten sich ein Beispiel daran nehmen, und entsprechend etwas weniger pauschal in Ihrer Beurteilung sein, oder?

      • Marius Rohner sagt:

        „Generell mögen Sie Recht haben“
        das reicht mir schon.

      • Daphne sagt:

        Wenn Sie sich so schnell zufrieden geben, dann werde ich in Zukunft Ihrer Zufriedenheit nicht im Weg stehen, versprochen! Denn ich für meinen Teil mag’s ja bekanntlich etwas vielschichtiger… 🙂

  • heidi reiff sagt:

    Zucht und Ordnung, alles sadistisches blödes Bibelgeschwätz von Evangelisten, die ihre Leichen nie aus dem Keller geholt haben, wo ist eigentlich die Schlangenbrut, im Urwald gibt es noch Anakondas, Tiere, gut als Schlangenbeschwörerin wäre ich nicht geeignet. Als hilflose Kinder brauchen wir einfach Begleitung, die Muttermilch oder die Amme zum Ueberleben, das Leben ist ein Prozess, bis dass der Sensemann vor der Türe steht.

  • Viktor Troska sagt:

    Gemäss Aussage von Frau Straumann in der basellandschaftlichen Zeitung, besagt eine Studie, dass die Schweiz noch 957 Jahre braucht bis die Gleichstellung von Mann und Frau erreicht ist. Ausserdem ist ihre Vision in allen Bereichen eine 50 zu 50 Quote zu erzielen.

    Ich frage mich, in welchem Interesse ein solcher staatlich subventionierter Unsinn gemacht wird. Ist es effektiv ein Wunsch der Mehrheit der hiesigen Bevölkerung Quoten einzuführen oder kann sich hier einfach eine Linke Ideologin auf Staatskosten selber verwirklichen?

    • Petra Stein sagt:

      @V.Troska ich finde das bild von der linken ideologin etwas deplaziert und abgedroschen.. frau straumann hat fragen aufgeworfen, die im zus’hang mit dem gemeinsamen sorgerecht/pflicht durchaus gestellt werden dürfen sollten. eigentlich geht es dabei um den zurückgestellten revisionsbedarf, den unterhalt. ohne substantielle mithilfe bei der betreuung wird der hauptsächlich betreuende wirtschaftlich auf unsicherem boden stehen. der berufstätige hat hingegen das mitspracherecht und sein einkommen gesichert. das kann nur durch gleiche pflichten ausgeglichen werden. ansonsten wärs rosinenpicken.

      • Viktor Troska sagt:

        frau stein: der revisionsbedarf betreffend unterhalt ist erkannt und bei BR sommaruga in bearbeitung. da rennt fr straumann offene türen ein. fr straumann spielt sich zur moralischen instanz indem sie das „traditionelle modell“ geisselt und von visionen träumt, die wohl ihre eigenen sind aber nicht unbedingt die von jedermann und jederfrau. da stellt sich bei mir die frage ob so etwas staatlich subventioniert werden muss. und: ‚957 jahre bis zur gleichstellung‘ tönt für mich nach arbeitsbeschaffung resp. selbstlegitimation. fundiert wissenschaftlich nachgewiesen kann das nicht sein.

    • Karl Müller sagt:

      @petra Zitat“das kann nur durch gleiche pflichten ausgeglichen werden. ansonsten wärs rosinenpicken.“ Sind Sie so konsequent und fordern dies auch bei AHV, Wehrpflicht, Witwerrente etc.? Oder sind die FeministInnen dort keine RosinenpickerInnen, die Pflichten ablehnen, sobald sie die Rechte haben?

      • Petra Stein sagt:

        @K. Müller ist ihnen schon aufgefallen, dass sie auf keine frage eingehen, sondern immer nur gegenfragen stellen? haben sie keine Antworten?
        @ die frage, welche pflichten mit mehr rechten einhergehen, sollte beantwortet werden. ob die unterhaltsfrage wirklich gelöst wird, nachdem nun die eine seite ihre forderungen durchgebracht hat, da habe ich trotz aller hoffnungen auch zweifel. frauen können sich finanziell nicht mehr auf einen versorger verlassen. das modell ist – ob erwünscht oder nicht – ein auslaufmodell. eltern müssen in der aufgabenteilung flexibel werden.

      • Karl Müller sagt:

        @Petra Zitat“K. Müller ist ihnen schon aufgefallen, dass sie auf keine frage eingehen, sondern immer nur gegenfragen stellen? haben sie keine Antworten?“ Doch doch, ich habe tonnenweise Antworten. Aber bei den Vorürfen an Väter wie den Ihrigen, frage ich mich reflexartig, weshalb denn diese nicht auch an die FeministInnen gestellt werden, die Rechte fordern und gleichzeitig Pflichten ablehnen (AHV-Resivion z.B.). Oder gilt das auch hier wieder nur in eine Richtung? Frauen fördern, Männer benachteiligen?

      • Petra Stein sagt:

        herr müller, nur keine bange,die ahv-revison mit gleichhohem rentenalter wird kommen.ich als frau bin auch für die witwerrente, weil ich mit meiner arbeit dieselben versicherungsleistungen sicherstellen können sollte, die die arbeit eines mannes auslöst. alllerdings sollten sowohl witwen als auch witwern je nach lebenssituation eine rente zugesprochen werden.

      • Karl Müller sagt:

        @Petra: Danke! Sie sind die Erste, die sich derart klipp und klar festgelegt hat. Und das konsequent im Sinne der Gleichberechtigung. Das ist die Basis, die ich mir für die Zukunft erhoffe, darauf lassen sich Probleme analysieren und lösen. Auf beiden Seiten der Geschlechter und zugunsten von denen, die diskriminiert werden.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Wenn man sich einmal vor Augen führt, dass Geschiedene nur gerade 6,7 Prozent von der Gesamtbevölkerung ausmachen, dann ist das eigentlich ein Saukrach, den sie (hier) veranstalten. Keine andere Minderheit versteht es, lautstarker für ihre Anliegen einzustehen. Ich spreche hier von Männlein und Weiblein. Und wenn ich hier so die Voten anschaue- das ist der Club der Enttäuschten und Verbitterten. Zum Glück sieht die Wirklichkeit ganz anders aus! Manchmal frage ich mich, ob Paare, die eine Kampfscheidung hinter sich haben, in Liebesdingen nicht schon vorher… irgendwie unzulänglich waren.

    • marie sagt:

      schliesse mich dem an, da dem nichts mehr beizüfgen ist.
      in der tat – hier geht’s nur ums bashen und nicht um die sache.

    • Daphne sagt:

      Es ist ja auch irgendwie nicht erstaunlich, dass eigentlich nur von diesem Club der Enttäuschten und Verbitterten die immer gleichen, pauschalen Aussagen kommen (die Frauen/die Männer/die Mütter/die Väter sind alle … etc.). Die restlichen MB-TeilnehmerInnen argumentieren in der Regel vielschichtig und vermeiden sowohl tumbe Kampfparolen als auch absurde Verallgemeinerungen, die für irgendwelche statistischen Durchschnittswerte womöglich halbwegs zutreffen, durch die ständige Wiederholung für den Einzelfall jedoch deshalb nicht wahrer werden…

    • Daphne sagt:

      Im Einzelfall – und das wurde in den verschiedenen Voten hier sehr deutlich – gibt es vielfältige Gründe dafür, weshalb Frauen nach der Geburt von Kindern in der Regel weniger arbeiten als ihre Männer: Strukturelle, traditionsbedingte, einkommenstechnische, individuelle… Bei jedem Elternpaar setzen sich die Faktoren jeweils unterschiedlich zusammen (und ergeben am Ende auch höchst unterschiedliche Erwerbskonstellationen), weshalb es ein Unsinn sondergleichen ist, alle Frauen und alle Männer über denselben Kamm zu scheren. Das ist etwa genauso intelligent, wie Äpfel mit Birnen vergleichen zu wollen…

      • Marcel Zufferey sagt:

        Es ist ein Vorteil unserer liberalen Gesellschaftsordnung, dass jede(r) so leben kann, wie es ihm oder ihr beliebt. Und genau daran scheitern die Diskussionen (hier drinnen) immer wieder: Die in den letzten Jahrzehnten möglich gewordene Vielfalt aller Lebensformen zu akzeptieren und das eigene Lebensmodell (oder die Theorie dazu) nicht als das einzig Richtige hinzustellen. Diese Vielfalt ist natürlich vor allem für jene belastend, die mit Verbitterung feststellen müssen, dass die eigene Lebensform bei genauerer Betrachtung das Resultat unglücklicher Entscheidungen ist…

      • Muttis Liebling sagt:

        Nur wenn Liberalität Dummheit Vorschub gebietet, wird es problematisch. Ich bin auch grundsätzlich für kleinkörnige, dezentrale Strukturen und Entscheidungsebenen. Aber es gibt eben auch bestätigtes Wissen und Historie. Ich gestehe nur dann Fehler als verzeilich, wenn sie unvermeidbar waren. Wer sich Wirklichkeit verwehrt hat keinen Anspruch auf Verzeihen. Wir haben 2 Millionen Jahre Human- und vielleicht 20.000 Jahre Sozialgeschichte. Wer dennoch das gewachsene Familienmodell in Frage stellt oder es mit der Gluckenmutter übertreibt, dem gebiert Verachtung, kein Verständnis.

      • Daphne sagt:

        Muttis Liebling, Sie sprechen von Human- und Sozialgeschichte, von einem gewachsenen Familienmodell. Was aber, wenn die heutigen Strukturen, die in der Menschheitsgeschichte neu und einmalig sind, nicht mehr mit besagtem Familienmodell vereinbar sind? Übrigens, über weite Strecken der menschlichen Entwicklung war das bevorzugte Familienmodell der Grossverband, samt Grosseltern, Knechten, Mägden etc. Die Kleinfamilie (Mutter/Vater/Kinder) ist eine sehr späte Erscheinung, begünstigt von der marktwirtschaftlichen Ordnung, die den Einzelhaushalt als ökonomische Produktionsstätte gesprengt hat.

      • Daphne sagt:

        @Marcel Zufferey: „Diese Vielfalt ist natürlich vor allem für jene belastend, die mit Verbitterung feststellen müssen, dass die eigene Lebensform bei genauerer Betrachtung das Resultat unglücklicher Entscheidungen ist…“ – oder für andere einfach nicht taugt. Daran hapert es doch bei diesen ganzen Vorreitern und Weltverbesserern: Es will Ihnen nicht in den Kopf, dass Sie andere nicht von ihrer (einzig richtigen) Sichtweise zu überzeugen vermögen. Schön blöd, wenn die zu Errettenden einfach nicht errettet werden wollen, weil sie längst für sich ein zusagendes Lebensmodell gefunden haben…

      • Viktor Troska sagt:

        danke daphne für dieses differenzierte statement. sehe ich genau gleich!

      • Daphne sagt:

        @Viktor Troska: Ich bin überzeugt, dass in unseren westlichen Breitengraden heute jede und jeder aus der vorhandenen Vielfalt an Lebensformen (s. Kommentar Marcel Zufferey), diejenige wählen kann, die ihr/ihm aufgrund der eigenen Werthaltungen und Ziele am Ehesten entgegenkommt. Umgekehrt bedeutet dies aber auch, dass Frau/Mann beide Verantwortung für die getroffenen Entscheidungen übernehmen müssen – statt sich im Nachhinein pauschal über das ach so böse andere Geschlecht zu beklagen. Damit will ich gar nicht bestreiten, dass Frauen in mancher Hinsicht rechtlich am längeren Hebel sitzen –

      • Daphne sagt:

        aber auch hier würde ich mich dem Votum von Herr Zufferey anschliessen: „Manchmal frage ich mich, ob Paare, die eine Kampfscheidung hinter sich haben, in Liebesdingen nicht schon vorher… irgendwie unzulänglich waren.“ Und nicht nur in Liebesdingen.

      • Daphne sagt:

        PS: Wer wissen will, was es heisst, Verantwortung zu übernehmen, der muss nur an den Anfang, zu den Voten von xyxyxy zurückscrollen…

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“Damit will ich gar nicht bestreiten, dass Frauen in mancher Hinsicht rechtlich am längeren Hebel sitzen -“ WOW! Das gehört in die GEschichtsbücher. Und jetzt fehlt nur noch Ihre Forderung, dass dies beseitigt werden muss, im Sinne der Gleichberechtigung. Dann würden wir uns durchaus wieder finden in einer Diskussion, wo Sie nicht die Hintertüre nehmen müssen 😉

      • marie sagt:

        wenn sie ihren schaum vor ihrem gesicht abwischen würden, hätten sie auch besser lesen können hr müller!
        dies war schon immer daphnes einstellung und übrigens, sie deckt sich auch mit meiner. aber eben, wenn mit so viel ressentiments gegen frauen, ist für sie jede frau per se grundsätzlich ein feind…

      • Daphne sagt:

        PPS: Dass die rechtlichen Bevorteilungen der Frauen gegenwärtig sukzsessive abgebaut werden, sieht man an der Entscheidung hinsichtlich des gemeinsamen Sorgerechts; weitere Schritte werden folgen. Umgekehrt wäre schön, wenn auch die strukturellen Benachteiligungen, die in erster Linie arbeitswillige Mütter, aber auch immer mehr erziehungswillige Väter betreffen, langfristig ebenso abgebaut würden.

      • Daphne sagt:

        Ach was, Marie, lassen wir doch den Karl weiter in seinem eigenen Saft schmoren. Bei ihm scheint es nicht nur an geistiger Flexibilität, sondern auch an Selbstwahrnehmung zu hapern… Anders kann ich mir seine fast schon grössenwahnsinnige Fehleinschätzung hinsichtlich der Beurteilung seiner Performance in diesem Forum nicht wirklich erklären. 🙂

      • marie sagt:

        bin ganz bei ihnen – aber mich reizt es manchmal… 😉

      • Daphne sagt:

        Mich leider, leider auch… 😛 Aber da ich Astrid gegenüber Besserung gelobt habe, werde ich mich jetzt wieder zusammenreissen, und meinen Resturlaub geniessen. Hoffentlich ohne den Dauerregen der letzten Tage…

      • Karl Müller sagt:

        @Marie: Oh nicht schon wieder diese niveaulose, hyperemotionale Bashing. Sie wissen genau, dass ich nicht gegen Frauen argumentiere, sondern gegen den Feminismus, der auch männliche Anhänger gefunden hat (warum auch immer…). Was Daphne betrifft: Sie tanzt mir auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig. Und wenn es hart auf hart kommt, nimmt sie die Hintertür aus der Diskussion raus. Darum lob ich mir diese seltenen Einsichten, die ich mit dem Zitat gerne würdige.

      • Daphne sagt:

        Noch einmal, Herr Müller: Es ist allein ihr Problem, wenn Sie mit der vielschichtigen Komplexität unserer Gesellschaft nicht zu Schlage kommen, und eine holzschnittartige Variante der Weltsicht bevorzugen… Mein Ziel ist und kann es nicht sein, einseitige Blogger wie Sie abzuholen. Werfen Sie mir also nicht vor, dass ich die bin, die ich nun mal bin – nur weil Sie mir nicht folgen können. Besten Dank auch!

      • marie sagt:

        @daphne
        geniessen sie ihn und noch mehr die sahnetorten 😀 …ich setzte derweil auch meinen resturlaub in diät um… ich hab’s letzte woche eindeutig ÜBERTRIEBEN mit den leckereien.

      • marie sagt:

        @kmüller
        actio und reactio hr müller, ich passe mich einfach ihren voten an. 🙂

      • Daphne sagt:

        Gutes Gelingen Marie! Aber seien Sie bloss nicht zu streng mit sich… 🙂

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Wissen Sie, es gibt wirklich einfache Dinge auf dieser Welt. Die sollte man oder in Ihrem Fall eher Frau auch einfach belassen: AHV, Wehrpflicht, Sorgerecht, Witwerrente, Strafmass vor der Justiz etc. sind Dinge, die im Widerspruch zur Bundesverfassung Artikel 8 stehen. Da gibt es nur 1 oder 0. Entweder die Bundesverfassung gilt für alle Menschen in der Schweiz oder nicht. Falls nicht, dann muss dieser Artikel entfernt werden. Falls doch, dann muss Gleichberechtigung vor dem Gesetz geschaffen werden. As simple as that.

      • Karl Müller sagt:

        @Marie: Zu billig, diese Antwort. Das fordert meinen Intellekt zu wenig, also lasse ich es so stehen 😉

      • marie sagt:

        @daphne
        ne, keine angst – nur ein paar tage, damit ich an weihnachten kulinarisch so richtig in medias res gehen kann.

      • Daphne sagt:

        @Karl Müller: QED. Herrlich, wie zuverlässig frau sich auf Sie verlassen kann! Damit auch Ihnen ein schönen Sonntag!

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Sie bleiben sich ja auch treu und verschwinden, wenn Sie sich festlegen müssten. Passt also bestens.

      • marie sagt:

        …eben, billig genug um ihrer einfachen radikalität gerecht zu werden, komplexe sichtweisen, sind ihnen, eben, zu komplex.
        wie sieht es praktisch mit dem gemeinsamen sorgerecht denn aus? wie würden sie unter berücksichtigung des kindswohl denn das gem. sorgerecht denn praktisch gestalten? was sagen sie dazu wenn es bedeuten würde, dass sie teilzeit arbeiten müssten um das kindswohl zu gewährleisten? was heisst für sie kindswohl?
        diese frage wurden gestellt, aber von ihnen habe ich nur „schaum“ erlebt, gegen den feind frau. konrekte antworten bitte, sonst diskreditieren sie sich selbst.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Übrigens, machen Sie das auch so bei Ihren Verhandlungen? Wenn es zum heiklen Punkt z.B. der Preisfindung kommen würde, stehen Sie auf und verlassen den Raum? Hehe ich stelle mir das irgendwie komisch vor.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne:Zitat“diese frage wurden gestellt, aber von ihnen habe ich nur “schaum” erlebt, gegen den feind frau. konrekte antworten bitte, sonst diskreditieren sie sich selbst.“ Sorry Marie, aber wenn Sie mit falschen Unterstellungen arbeiten, dann bekommen Sie keine Antworten. Ich liebe Frauen, aber ich hasse den Feminismus.

      • marie sagt:

        im gegensatz zu ihnen hr müller hat daphne ein empfinden für kindswohl, sie ist im urlaub und hat wohl jetzt besseres zu tun, als sich mit ihnen rumzuschlagen. antworten auf meine einfach gehaltenen fragen haben sie offenbar keine. ergo muss ich annehmen, dass sie sich genau um diesem punkt drücken. cave: frau sommaruga hat die „revision“ nämlich explizit and kindswohl geknüpft, deshalb sind sie gut beraten sich darüber gedanken zu machen. bei herren wie sie sehe ich aber eine zunahme an kampfscheidungen, da es euch offenabr NICHT ums kindswohl geht. muss ich das echt annehmen?

      • Daphne sagt:

        Herr Müller, natürlich würde ich den Verhandlungsraum verlassen, wenn keine Aussicht auf einen (Teil-)Erfolg besteht (in der Realität sind jedoch Verhandlungsparteien in der Regel kompromissbereit, da ergebnisorientiert)… Dass für Sie allerdings nur ein möglicher Ausgang in Frage kommt, haben Sie hinlänglich bewiesen. Damit stellen Sie sich taktisch gesehen selbst ein Bein.

        Marie, Herr Müller wartet nur darauf, dass frau ihm ein Forum bietet, wo er seine wahlweise vereinfachten bis hin zu kruden Statements unterbringen kann, ein ums andere Mal. Behalten Sie das im Hinterkopf, ja? 🙂

      • Daphne sagt:

        …dann bleibt Ihnen auch der Spassfaktor erhalten!

      • marie sagt:

        @daphne
        kein problem, weiss ich aber ich bin pms-ig, lieber hier als anderswo…. 🙂 und diät nur ein paar tage, damit ich an weihnachten kulinarisch so richtig in medias res gehen kann.
        noch schönen resturlaub!

      • Karl Müller sagt:

        @Marie:Zitat“muss ich das echt annehmen?“ Was Sie tun ist unlauter und ich werde auf diese Anwürfe nicht mehr reagieren. Sportpapi hat Sie damals, als Sie diese Frage gestellt haben, darauf hingewiesen, dass ich Ihnen ja bereits geantwortet hätte. Das ignorieren Sie offenbar noch immer. Sie waren wohl überrascht, dass ich tatsächlich auf Ihre Frage eingehe. Das ist ja ungewöhnlich hier im Blog, gell Daphne 😉

      • marcus sagt:

        schade für diese thread. erst maries votum hat ihn zum entgleisen gebracht, zuvor war’s eigentlich lesenswert.

      • marie sagt:

        kein problem!
        ihnen noch einen schönen resturlaub.
        irgendwie verschwinden meine posts…

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“Damit stellen Sie sich taktisch gesehen selbst ein Bein. “ Der Ausgang ist nicht von mir definiert, sondern von der Bundesverfassung. Wenn Sie einen anderen Ausgang als Gleichberechtigung erwarten, ja, dann haben Sie den falschen Zug genommen. Aber nicht wegen dem Karl Müller, sondern wegen unserer Bundesverfassung, die da keinen Spielraum lässt. Gleichberechtigung ist Verfassungsauftrag. In Ihren Verhandlungen gibt es Gesetze einzuhalten, z.B. über Preisabsprachen, die sind auch nicht verhandelbar. Auch wenn Sie deswegen den Raum verlassen.

      • marie sagt:

        ne marcus, aber sie können sich ja mit hr müller unterhalten. er weiss ja um was es geht. die pöse, pöse marie hat jetzt besseres zu tun und überlasse es ihrer und herrn müllers differenzierter weitsicht, endlich den pösen, pösen weiber es so richtig zu zeigen wo der hammer hängt.

      • Daphne sagt:

        Hmmm…, ich werde bei Gelegenheit mal bei Sportpapi, Viktor Troska, Marcel Zufferey, xyxyxy, ja sogar Gabi und der weiteren männlichen Kommentarenschaft nachfragen, ob ich tatsächlich so weit irgendwelche Antworten schuldig geblieben bin. Es ist und bleibt allein Ihr Handicap, dass Sie offenbar nicht dazu fähig sind, einer differenzierten Argumentation zu folgen. Oder eben, mich für ihre eigenen argumentatorischen Zwecke missbrauchen wollen. Aber davon hatten wir es schon einmal, gell Herr Müller! 🙂 Und so gerne ich Sie ab und an auch piesacke, irgendwo hat doch alle Geduld ihre Grenzen…

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Okay, ich gebe Ihnen eine letzte Chance: Ist der Verfassungsauftrag in der Schweiz, dass niemand aufgrund des Geschlechts diskrminiert werden darf? Lauten die Bundesgesetze zur Gleichstellung so, dass beide Geschlechter gleichberechtigt sein müssen? Beantworten Sie bitte konkret mit Ja oder Nein. Und die Hintertür gibt es diesmal nicht. Auch kein französischer Abgang. 😉

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Ich warte…..

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Okay quod erat demonstrandum. Keine weiteren Fragen.

      • Marcel Zufferey sagt:

        @Daphne: Was jene anbelangt, die anderen das von ihnen gewählte Lebensmodell als das einzig Richtige und Wahre zu verkaufen versuchen: Früher hätte man da wohl eher von verkrachten Existenzen gesprochen. Ich zum Beispiel habe beileibe keine Lust, mir im Winter warme Söcklein anzuziehen, weil ich so in meiner herunter gekommenen Altbauwohnung weniger heizen muss. Da ziehe ich eine zentrale, grosszügig bemessene Neubauwohnung im Minergiestandard mit grosser, sonniger Terasse vor. Wir alle sind heute frei, so zu leben, wie wir wollen. Belassen wir es doch einfach dabei.

  • marie sagt:

    muss mann/frau sich jetzt auch noch in der tat ZERSTmit maskulinismus/feminismus auseinandersetzten, um eine praktisch anwenbare definition von kindswohl hinzubringen?
    na dann viel vergnügen beim bashen, meine erfahrung hat mir gezeigt, dass es unter solchen umständen nie möglich sein wird, eine kindgerechte lösung zu finden. mir tun die kinder echt leid.

  • babuschka sagt:

    nachdem ich alle beiträge gelesen habe denke ich: wie sollen sich mann und frau je verstehen, wenn sie sich „bekriegen“? sorgerecht hin oder her, es geht vor allem um das wohl der kinder. und klar auch darum, dass beide, mann und frau finanziell durchkommen, also teilen, und zwar in prozenten. der oder die, die mehr kinderbetreuung leistet, mehr mäuler stopfen, kleiderkäufe übernehmen muss usw. braucht auch mehr geld.

  • Marius Hunkendorf sagt:

    „In letzter Zeit werden Männer immer öfter als grosse Verlierer der Frauenemanzipation dargestellt. Aus einer Bewegung, die eigentlich beiden Geschlechtern zugute kommt“

    tut mr leid. aber Frauenemanzipation, heistt Frauenemanzipation. Ich emfpinde es als Hohn zu sagen, weil es den Frauen besser geht, es automatisch en Männern auch besser geht. Das ist schiere Arroganz.

    • Lukas O. Bendel sagt:

      Es ist genauso absurd, wie die klassische Haltung der Sozial- und Justizämter, der Mutter jeden „Furz“ durchzulassen bzw. zu erlauben, weil „Geht es der Mutter gut, geht es dem Kind gut!“
      Noch immer werden mit dieser grundfalschen Gleichschaltung nicht bloss Väter-Ausgrenzungen (BR-Verweigerung, Wegzüge, …) erlaubt sondern auch Vernachlässigungen der Kinder durch die Mutter stets entschuldigt, ja belohnt.

  • roger baumer sagt:

    du meine güte, auf welchem niveau bewgt sich denn hier herr und frau leser/in??? leila straumann gebe ich insofern recht, dass ich annähernd keinen mann kenne, der sich an der kindes-sorge tatsächlich 50% beteiligt – nicht nur finanziell… bedenklich!

    • Sam G. sagt:

      @roger baumer: wird ja auch absichtlich und boshaft verunmöglicht durch Kindesmutter, Jugendamt und die Justiz! Auch die Sachverhalte sollte man kennen oder?

    • Marcel Zufferey sagt:

      Sie sollten sich einmal mit der sozialen Wirklichkeit auseinandersetzen, Herr Baumer: Dann fällt’s Ihnen wie Schuppen von den Augen 😉

      Warum sich Männer nicht zu 50% an Aufzucht und Erziehung beteiligen, meine ich.

  • Tolita sagt:

    Seit 10 Jahre geteiltes Sorgerecht bei uns: ich (Frau) kümmere mich um alles was mit Gesundheit, Schule, Kleider, Ferien, Kurse, usw. usw. zu tun hat… sonst wär’s einfach nicht gemacht!

    • Petra Stein sagt:

      @tolita mich würde es interessieren, was für auswirkungen das gemeinsame sorgerecht in ihrem fall hat. macht es überhaupt einen unterschied (ausser dass auch der vater die hälfte der ahv betreuungsgutschriften bekommt) oder nicht?

    • alien sagt:

      Tolita, bist Du ganz ganz sicher, dass es keine Gründe hat dafür, dass der Vater nicht mithilft bei Gesundheit, Schule etc.? Willst Du wirklich, dass er sich beteiligt? Oder willst Du es zwar unbedingt selbst tun, aber gleichzeitig klönen über den inaktiven Vater? Das habe ich schon öfters gesehen.

  • diva sagt:

    was soll das denn? warum sollen zwei menschen, die sich nicht (mehr) lieben auf teufel komm raus, gezwungen werden, sich die kindererziehung zu teilen? es war immer die aufgabe der mutter und die männer rannten dem essen hinterher. vielmehr sollte man die alleinerziehenden mütter gesellschaftlich mehr schützen. dafür sorgen, dass sie z.b. VOR doppelverdienerinnen ohne kinder einen job erhalten. wohnvergünstigung erhalten, die diesen namen auch verdient… usw. sie bei der vergabe von freien krippenplätzen bevorzugen, oder wie in ehemaligen DDR jede woche einen bezahlten freien nachmittag…

    • Long John Silver sagt:

      Weil es Ihnen offenbar entgangen ist, dass Kinder auch einen Vater brauchen. Zudem erscheint Ihre Position höchst unemanzipiert, denn warum sollte eine Doppelverdienerin jetzt nicht mehr arbeiten gehen und auf dem Geldsäckel ihres Mannes leben ? Das war doch früher mal so, dachte ich ?

    • Karl Müller sagt:

      @diva Zitat“warum sollen zwei menschen, die sich nicht (mehr) lieben auf teufel komm raus, gezwungen werden, sich die kindererziehung zu teilen?“ Gegenfrage: Warum soll der Vater nach der Scheidung komplett entrechtet und dem Kind der Vater entzogen werden? Dass Sie Beispiele aus der DDR bemühen sagt schon sehr viel aus….

    • Sam G. sagt:

      Wohl kaum ein normaler Mensch wünscht sich die DDR zurück ausser er bekloppt ist wie unser Linken. Sicherlich nicht alles war schlecht in der DRR, aber das könnten man doch von jedem Regime behaupten?

    • Long John Silver sagt:

      @ Katharina: geben Sie mir eine Stunde und ich pflümle Ihnen eine Studie zusammen, die exakt das Gegenteil „beweist“.- Komplett mit Zahlen, Ansprechpartnern, Quellen usw. Wetten dass ich das schaffe ?

      • Katharina sagt:

        Viel Glück Long John, gegen eine Langzeitstudie, die seit den 1980ern läuft werden Sie Mühe haben. und bringen Sie nicht den von Geo, der eine amerikanische Studie falsch zitiert.

        Immer dieses herablassende Getue auf das tumbe Weib… „pflümle“

        http://www.nllfs.org/

      • Marcel Zufferey sagt:

        Hm, Katharina- und das sage ich jetzt ohne jede Feindseligkeit: Es hätte mich gelinde ausgedrückt erstaunt, wenn Du als Lesbe einem Familienmodell die Stange hältst, in dem der Mann und Vater unabdingbar ist: Das würde ja Deiner ganz persönlichen Familienplanung diametral gegenüber stehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Schwule, die Kinder adoptieren- und eine Familie gründen wollen, ebenfalls dahingehend argumentieren, dass Frauen und Mütter in Wirklichkeit völlig überflüssig sind für die Entwicklung von Kindern.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Oder um es mit Deinen Worten auszudrücken: Die Taxonomie bei dieser von lesbischen Wissenschaftlerinnen durchgeführten Studie erlaubt m. E. gar kein anderes Ergebnis, als Besagtes. Liesse man das Pentagon eine Studie zum Weltfrieden machen (oder die Mineralölindustrie zum Thema Verbrennungsmotoren), dann wäre auch schon im Voraus klar, wie das Ergebnis aussieht.

      • alien sagt:

        Wieso um Gottes Willen habe ich nur den Eindruck, dass es unter den Männern hier eine grössere Anzahl an vernünftigen Leuten gibt als unter den Frauen, von denen so einige den ganzen Tag vor allem damit beschäftigt scheinen, Zwietracht zu säen?

      • Wildkatze sagt:

        alien, ich dachte Du kannst lesen!?

      • alien sagt:

        Eben, und das ist es ja, was ich zu meinem Leidwesen ständig lesen muss… Streit, Hickhack, Sturheit. Nein, so kommen wir Menschen nicht weiter, aber leider habe ich sogar den starken Eindruck, dass manche sich gar nicht zu dem Behufe an der Diskussion beteiligen, die Sache weiterzubringen, sondern einfach darum, weil sie sich hier artikulieren können, wie es ihnen im Alltag verwehrt ist. Ich leide unter dem Klima, das hier oft herrscht, und zwar ohne jeden Müll.

      • O. S. sagt:

        Das ist vollkommen unwissenschaftlich, und das weiss die genau. Irgend eine Studie herauszupflücken und darauf eine so allgemeine Aussage zu machen, die erst noch von subjektivistischer Einfalt strotzt. Wahrscheinlich ist sie ein Social Media Agent irgend so eines lesbo-linksradikalen Thinktanks.

        Wer weiss, vielleicht verlinkt sie bald wiedermal so ein Werbefilmchen für ihre „Sache“.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Zumindest für mich ist (wieder einmal mehr) klar geworden, dass dem lesbischen Momentum in Gleichberechtigungsfragen ganz besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt werden muss: Hier ist nicht alles koscher, wie figura zeigt.

      • Katharina sagt:

        Klar, Zuffi…. die Amerikanische Akademie der Kinderärzte (American Academy of Pediadtrics) ist lesbisch….. Dort wurden die Follow-Up Studien gemacht…..

        Und sicher ist auch UCLA (als Finanzier) lesbisch.

        Und Arcus Foundation, die auch im Schutz und der Forschung über grosse Affen tätig ist, ist Männer feindlich….. Die Stiftung müsste Ihnen doch gefallen, nicht?
        Und sicher ist Blue Cross (hinter California Endowment) lesbisch… klar.

        ditto Gill Foundation (da steht ein Mann dahinter)
        oder Mertz Gilmore Foundation (ein Heti Paar)

        oder etwa Susan A. und Donald P. Babson .. auch ein Heti Paar
        und insbesondere Williams Institute…. 15 Männer und 5 Frauen im Gremium.
        Ja sicher, das ist eine lesbische Taxonomie….

        In dem Sinn: Lies die Studien und vor allem auch die Follow-Up-Studien, die auf http://www.nllfs.org/ verlinkt sind.

        Jedenfalls ist. was ich mache, kein Modell, sondern schlichte Realität einer werdenden Mutter, die sich vorher genau mit anderen Lesbischen Müttern auseinandergesetzt hat. Und alle haben Kinder, die prächtig gedeihen. Ganz wie das eben meist der Fall ist, wenn Kinder zu uns Erwachsenen stossen.

        Da ist es einfach so, dass der ganze Judgementalism halt uninformierte Meinungen sind, die irgendwo da draussen rumschwirren. Die gleichen Leute die interracial Beziehungen und deren Offspring ablehnen. Oder sich aufgrund ihres Geschlechts Besitzansprüche und Definitionsgewalt herausnehmen.

      • Katharina sagt:

        „Wer weiss, vielleicht verlinkt sie bald wiedermal so ein Werbefilmchen für ihre “Sache”. “

        Orly, here you go:

        http://www.youtube.com/watch?v=MudnsExyV78

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ich werde mehrere hundert Seiten Studien nicht lesen, weil ich überzeugt davon bin, dass lesbische Paare genauso gut Kinder erziehen können, wie Hetero-Paare. Was ich allerdings nicht goutiere ist Deine (versteckte) Andeutung in einer Deiner Antworten weiter oben auf Long John, dass die Bedeutung von Männern und Vätern bei der Entwicklung von Kindern entweder un- oder kaum bedeutend ist. Da nützen auch Deine Quellangaben nicht viel, die ja nur gerade den Teil wiedergeben, der zu Deiner Antwort passt.

      • Katharina sagt:

        Zuffi, wenn Leute ein Geklaeff loslassen wegen der geschlechtlichen Konfiguration der Eltern, und solche Studien belegen, dass es eben keinen Unterschied macht, dann verweise ich auf diese Studien, that’s all. diese Studien sind mit aller Sorgfalt gemacht worden.

        Wir schenken unseren Kindern die gleiche Devotion wie die meisten anderen Eltern auch. mit all unseren Stärken und Schwächen. genau wie alle Eltern.

        Es ist einfach genug Heu unten mit diesem Judgmentalism von Leuten die ständig eine Rechtfertigung herausfordern nur weil ich Frauen statt Männer liebe.

      • Alain Vonlanthen sagt:

        Katharuna betr. Studien

        Wenn man schon einige von Studien, und diese wuchern ja allerorts, gelesen hat, markt man, dass da oft ein inheräntes Vorurteil über die Welt mitschwingt. Sei es, dass das Ziel des Auftraggebers erreicht werden will, sei es, dass die Voreingenommenheit der Messer, des Messsystems oder auch nur achon die Zeitatrömung die Ergebnisse prägt, und noch aus ein paar anderen Gründen. Kurz: Mit zunehmender Erfahrung stützt man sich nur noch begrenzt auf solche Studien ab. Manchmal benütze ich deren Rückseite als Makulaturpapier.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Mit dem Gekläff anderer habe ich nichts zu tun und meine Überzeugung kennst Du ja. Um den Thread hier noch abzurunden noch Folgendes: Liesse man eine Langzeitsudie über die Entwicklung von Kindern machen, die bei Gays aufwachsen, dann käme mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Ergebnis heraus, das sich mit demjenigen aus der von Dir Erwähnten deckt. Kinder brachen Wärme, Nähe, Zuneigung und Geborgenheit. Wer ihnen das schlussendlich bietet, ist eigentlich sekundär. Davon weiss ich als Stiefvater auch etwas zu berichten.

      • Karl Müller sagt:

        @Katharina: Seltsam nur, dass Sie nur die Studien zitieren, die Ihre zu erwatende Meinung repräsentieren….
        http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_wissen/66012.html

  • macho sagt:

    Ich schneide mir lieber einen Finger ab, als für Sex zu bezahlen, aber Prostitution per Gesetz verbieten, treibt das die Betroffenen nicht noch mehr in die Untergrund, wo man nichts kontrollieren kann?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      macho, das ist kein Argument, weil gegen jedes Gesetz immer auch verstossen wird. Es geht um das Bewusstsein, dass man Menschen nicht sexuell ausbeuten darf, nur weil man ein paar lausige Kröten dafür bezahlt hat. Dass es daneben immer wieder Männer geben wird, die versuchen, eine Frau mit Geld gefügig zu machen, ist unbestritten, so wie es auch immer wieder Raub Mord und Erpessung gibt, obschon das ungesetzlich ist.

      • Stefanie sagt:

        …aber deswegen gleich Prostitution verbieten? Erstens ist Prostitution nicht Ausbeutung und zweitens funtioniert das nicht, solange der Nachfrage auch ein Ange ot gegenübersteht, und zwar willentlich. Ihre Argumentation ist ziemlich neben der Realität.

      • alien sagt:

        Ich glaube nicht, Pippi, dass eine nennenswerte Minderheit geschweige denn eine Mehrheit der Freier in der Schweiz Frauen sexuell ausbeutet.

        Naja, das ist nur eine Idee. Deine Ansicht ist ja vielleicht irgendwie fundierter, who knows.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar nicht, die Schweizer doch nicht. Das machen sie nur im Ausland. Hier ist das einfach ein Geschäft. So winden sich alle Freier heraus.

      • alien sagt:

        Im Unterschied zu Dir, Pippi, habe ich keine Antworten. Nur Fragen, mangels persönlicher Anschauung.

      • O. S. sagt:

        @alien „Deine Ansicht ist ja vielleicht irgendwie fundierter“

        😀

      • Katharina sagt:

        „Im Unterschied zu Dir, Pippi, habe ich keine Antworten. Nur Fragen, mangels persönlicher Anschauung.“ – im Gegenteil, alien, du hast sehr viel persönliche Anschauung. Du bist einer, der in Clubs geht, wo eine Frau auf einem Glastisch ihren Stuhl entleert. die bezahlenden Kunden sitzen darunter und schauen sich das gegen Geld an.

        oder er bezahlt, um bei einer einschlägigen ‚double penetration‘ zuzuschauen.

        Wie gesagt, zu solchen Aussagen (seiner selbst) habe ich Belege.

      • alien sagt:

        Ach, Sowas sieht man da also! Danke Katharina, für den kleinen Einblick in Deine Welt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Winde dich nicht heraus, du weisst genau, dass Katharina die Wahrheit sagt. Wenn du dich so aus dem Fenster lehnst, bist du selber schuld, wenn dir deine eigenen Freiergänge unter die Nase gerieben werden.

      • E.H.Roth sagt:

        Kath,
        Du sprichst Praktiken an, die nicht die breite Masse von Freiern betrifft und vom Normalo weder bezahlt werden kann noch verlangt. Ich weiss von einer Frau in ZH die sich so ihre Whg und einige Extras bezahlen lässt. Der Typ ist ein Bänker mit Führungsverantwortung. Sie muss einmal die Woche in den Ecken kacken mehr nicht. Sie sagt immer sie will damit aufhören weil es entwürdigend ist aber sie will auch nicht auf das Geld verzichten. Da ist guter Rat natürlich teuer. Vieles läuft in der Prostitution schon lange Privat ab durch Agenturen oder Selbständig gutes Niveau.

      • alien sagt:

        Jaja, Pippi, klar, und daher kennen wir uns ja so intim, Du als Angestellte, ich als Kunde. Fffff, Pippipippipippi.

      • alien sagt:

        Katharina und Pippi, ganz im Ernst. Ich verstehe nicht, was Ihr davon habt, andere Leute in den dreckigsten Dreck zu ziehen, den man sich nur vorstellen kann. Nützt Euch das IRGEND ETWAS? Macht das, dass Ihr Euch auch nur EIN KLEINES BISSCHEN BESSER FÜHLT? Ihr seid die allererbärmlichsten Gestalten, die es hier hat, wirklich.

        Und was wisst Ihr wirklich von mir? Nichts, nichts, nicht das allergeringste.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Erbärmlicher Idiot, deine verleumderischen Anspielungen lassen mich völlig kalt. Es ist genau die altbekannte Masche von Typen wie dir: Frauen in als Schlampen hinzustellen, wenn man sonst nichts zu bestellen hat. Dass du ein Freier bist, hast du in Chats mit Katharina selber gesagt. Dass du andererseits gern den Frauenversteher spielst, wissen alle, die hier regelmässig lesen. Leider passt das alles nicht zusammen, dein Problem!

      • E.H.Roth sagt:

        hi pippi, was lustiges für den Sonntag … kennst du die Monika Gruber? Die ist super!!
        http://www.youtube.com/watch?v=AFz_R98MPMI

      • alien sagt:

        So, habe ich das gesagt? Müll. Du glaubst Katharina einfach so, obschon Du über ihre schizoiden Tendenzen weisst, Realitäten zu erfinden, zu verzerren, zu ergänzen? Nicht nur Du weisst das hier, wir alle wissen es. Katharina ist psychisch schwer krank, und das weisst Du genauso wie ich. Katharina als Schwerstverdrehte bekommt Kinder, das kommt nicht gut. Das weisst Du, das weiss eigentlich jeder. Pippi. Katharina dürfte keine Kinder haben, ich sehe Kindsmisshandlung schon voraus. Im Moment versucht sie, mich durch Verleumdung zu misshandeln, bald wird sie ihre direkten Targets haben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Danke Roth, made my day 🙂

        Ja, Monika Gruber ist zum Schiessen, ich kenne sie. Falls sie mal in der CH ist, lass‘ es mich wissen, ich will sie nicht verpassen.

      • alien sagt:

        Also, am Besten, Pippi, bist Du jetzt mal ganz ganz still. Sonst erzähle ich einfach auch ein paar Sachen über Dich, die ich nicht beweisen kann, aber auch nicht muss, denn das Ziel, den Ruf zu verderben, ist schnell erreicht. Nur beschädigst Du leider im Moment vor allem Deinen eigenen Ruf.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Lass‘ Katharina in Ruhe!

        Sie benötigt seit Monaten keine Medis mehr, es geht ihr so gut wie lange nicht mehr, hör auf mit deinen Verleumdungen! Ob sie Kinder bekommt oder nicht, ist nicht dein Problem, wenn nur die fehlerlosen Superexemplare Kinder hätten, hättest du mit Sicherheit keine.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich hab keine Leichen im Keller, und wenn du Verleumdungen herumerzählst, weisst du ja, was passiert. Es gibt ganz neue Urteile zu Cyber mobbing.

      • Sportpapi sagt:

        Das, was Katharina hier über Alien berichtet, geht aber weit darüber hinaus, Freier zu sein. Da verstehe ich Alien, dass er sich wehrt, wenn auch unbeholfen.

      • alien sagt:

        Na, das freut mich ja, wenn es ihr besser geht, zumindest wenn das die Ärzte finden. Aber ich weiss das nicht von ihr oder von Dir oder sonst jemandem. Dass wir hier nicht besonders positive Zeugen sind von Katharinas Stabilität ist Tatsache (gerade neulich hat sich jemand hier darüber geäussert). Und wegen der Leichen im Keller: Ich sagte ja eben, dass es nicht drauf ankäme, die Wahrheit zu sagen, wenn man den Ruf einer Person beschädigen will. Hier gilt das gleiche auch für jene Sachen, die Du und Katharina über mich sagt, so von wegen cyberdingsda. Ich bin nicht Dein Punchingball, Pippi.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, hört mal hin Leute, die Pippi muss und hat nicht so zu sein, zu denken und das zu glauben wie die grosse Masse. Sie ist eine Frau die selber Entscheidungen trifft und zu dieser auch einsteht. Was ich an Pippi so schätze ist, dass sie, egal was andere denken, auch mal den Mut hat sich zu exponieren. MIr sind solche Menschen 1000x lieber als all die Anpasser! Ich schliesse auch ab und an übers Ziel hinaus. so what? Pippi steht zu dem was sie denkt und was sie für richtig findet. Sie steht mit beiden Füssen auf dem Boden. Sie ist weder frustriert noch eine Emanze die Männer hasst.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sportler, Ursache und Wirkung!

        Wenn du weiter oben liest, siehst du, wer mit den verleumderischen Anspielungen begonnen hat. Er tat das nicht zum erstenmal, das ist seine Masche. Der schadenfreudige O. war dann auch gleich zur Stelle mit einem Smiley, der hat die Anspielung sofort verstanden. Frauen in die Schlampenecke zu stellen um ihren Ruf zu beschädigen, ist eine sooooo typische Handlungsweise der Loser, frau kann sie zu Recht als ‚klassisch‘ bezeichnen. Sowas darf frau nicht stehen lassen, und wenn ihm K. dann seine eigenen Chatgeständnisse um die Ohren haut, ist er selber schuld.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Danke Roth! 8)

      • E.H.Roth sagt:

        immer willkommen Pippi 🙂

      • alien sagt:

        Ja eh, Roth (Wortspiel war gratis, dankeschön), stimmt natürlich, was Du sagst. Und Sportpapi: Das war jetzt souverän. Einen Typen verteidigen, der Dich immer mal wieder angreift. Ohne Scheiss, das finde ich gut von Dir, danke.

        Dass Pippi „die Männer“ nicht hasst, finde ich auch. Manche Männer hasst sie aber durchaus. Ist ja auch in Ordnung.

      • Sportpapi sagt:

        Sie greifen mich immer wieder an? Und ich dachte, da ging es jeweils mehr um die Frauen, dennen Sie imponieren wollten… Und nein, Hass ist eigentlich nie ok. Höchstens vielleicht begründet. Und auch dann zu bekämpfen, bei sich selber.

  • Katharina sagt:

    „Ich aber entschloß mich, Politiker zu werden“

    ja.ja der Krieg gegen die „feministisch beherrschten Plutokratien“……………………………………………….

    • Karl Müller sagt:

      Das Ziel wird erst dann erreicht sein, wenn Mann und Frau vor dem Gesetz endlich gleichberechtigt sind und Feminismus endlich als das wahrgenommen wird, was es wirklich ist: Menschenfeindliche und extremistische Ideologie, die geächtet gehört. Der Feminismus ist aus den Staatsorganen wieder zu entfernen, damit Gleichberechtigung Einzug halten kann. Feminismus und Gleichberechtigung auch für Männer ist ein Widespruch in sich.

      • Petra Stein sagt:

        gähn

      • Widerspenstige sagt:

        @Karl Müller: Sie haben leider nicht verstanden, dass der Feminismus auch den unterdrückten Männern ein Sprachrohr gegeben hat. Informieren Sie sich doch einfach mal gründlich darüber. Es kann nicht schaden, wenn ich Ihre fundamentistischen Kommentare lesen muss. Und Sie bezeichnen sich allen ernstes als Menschenrechler?! Das steht jetzt in totalem Widerspruch zu den Tatsachen, bitte zügeln Sie Ihre Zunge. Dankeschön!!

      • Daphne sagt:

        Ach was, Petra Stein, hier lohnt es sich doch noch nicht einmal zu gähnen… Und mit Fundamentalisten, Widerspenstige, lässt sich nun mal nicht vernünftig diskutieren (auch nicht halbwegs), deren Weltbild ist dafür viel zu – wie soll ich es nur ausdrücken? – simpel gestrickt? unidimensional? abgeschottet? realitätsfern? Traurige Sache, so eine ideologische Verblendung – allerdings entlarvt sie sich zuverlässig immer wieder von selbst. Im Fall von Herr Müller haben wir das doch schon wiederholt erkennen können, für mich hat sich die Sache insofern definitiv erledigt. :

      • Daphne sagt:

        Ach nein, da ging jetzt der Schluss-Smiley verloren. Nichts für ungut, Herr Müller! Reduzieren Sie die gesellschaftliche Komplexität nur weiter bis zur Unkenntlichkeit, ich habe mittlerweile wirklich meine helle Freude dran!

      • alien sagt:

        Ja weisst Du, Widerspenstige, manchen Frauen passt es nicht, wenn der Feminismus auch Männern passt. Er sollte nur für Frauen da sein und den Männern schaden.

        Und das finde ich sowas von zum Gähnen aber sowas von.

      • Karl Müller sagt:

        @Widerspenstige Zitat“Und Sie bezeichnen sich allen ernstes als Menschenrechler?!“ Menschenrecht bedeutet, sich für die MENSCHEN einzusetzen und nicht nur für ein Geschlecht alleine. Der Feminismus hat nichts für die Männer getan, aber viel gegen die Männer. Wenn von Kampf der Geschlechter die Rede war, dann war der bisher einseitig von Seiten der FeministInnen. Jetzt beginnen die Männer sich zu wehren.

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne Zitat“Im Fall von Herr Müller haben wir das doch schon wiederholt erkennen können, für mich hat sich die Sache insofern definitiv erledigt. “ Oh wieviele Male habe ich das von Ihnen schon gelesen. Diejenige, die auf Ausgewogenheit pocht, solange es die Männer betrifft. Sie sind eine Wolf im Schafspelz, liebe Feministin Daphne. Aber auch säuselnde Worte verraten irgendwann die wahre Gesinnung. Zu oft haben Sie mit MottenkistenfeiministInnen im selben Bett gelegen.

      • Daphne sagt:

        Eben, Herr Müller. Dass Sie in mir auf Teufel komm raus eine Feministin sehen wollen – sehen müssen? – zeigt einmal mehr auf, wie furchtbar eng Ihr Horizont ist, und wie sehr Sie auf ein Feindbild angewiesen sind… Das Einzige, was mir sauer aufstösst, sind Fundamentalisten jeglicher Couleur. Hingegen kann ich mit allen Menschen reden, die die Fähigkeit besitzen, zu abstrahieren und von der eigenen Meinung auch mal einen gesunden Abstand nehmen zu können, um womöglich eine neue Perspektive zu entdecken – egal, wie weit die Meinung zu Beginn (und auch noch am Ende!) auseinandergehen…

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Den Beweis, dass Sie keine Feministin sind, haben Sie leider nicht erbracht. Im Gegenteil haben Sie sich ständig mit den Radikal-FeministInnen verbündet. Eine Selbstdeklaration hat nur so viel Wert, wie die Taten, die darauf folgen. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ja niemand in der Lage war, Feminismus genau zu definieren. Sie erinnern sich, Feminismus stammt aus dem Wortstamm femina, es ist eine extremistische Ideologie „pro femina“. Und damit nachweislich einseitig und unausgewogen.

  • Cassandra Dürr sagt:

    Männer und Kinderpflege teilen?! Die meisten wollen nur die Frau erpressen mit den Kindern/Alimenten. Der Rest ist ihnen schnuppe. (Einige sind zwar wirklich Väter.) Denn: Vater wird nur, wer ein Kind von Anfang an begleitet. Der Rest sind Spermienspender. Und ehrlich gesagt: Hätten wir Frauen anständige Löhne, bräuchten wir die Männer wirklich nur zur Begattung. (Wer’s gut macht, darf nochmal…) Im Ernst: Die Ehe ist eine widernatürliche Sache, ebenso wie Väter. Darum ist eine Mütterrente zu fordern, die Frauen unabhängig macht von den Spermienspendern.

    • Ramona Stebler sagt:

      Das wäre zu schön, aber so weit von der Realität entfernt, dass ich davon nicht zu träumen wage. Auf diesem Gebiet sind schon kleine Schritte ein Gewinn und darum denke ich, für die nächsten Jahre sollt es Ziel sein, Väter mehr in die Pflicht zu nehmen.

      • Long John Silver sagt:

        Nichts gegen Sie, Frau Stebler, aber ich frage mich ernsthaft wie man auf einen solchen Dreck überhaupt ernsthaft antworten kann.

      • Karl Müller sagt:

        @Ramona und Cassandra: Zum Glück sind Ihre hier geäusserten abartigen Gedanken nicht mehrheitsfähig. Sonst würden noch mehr Kinder unterm dem gewaltsamen Entzug des Vaters leiden. Es reicht schon, dass der amerikanische Staat nichts dagegen tut, dass androphobe Frauen Jungen gebären können.

      • Wildkatze sagt:

        Also jetzt reichts aber endgültig, Karl Müller. Sie haben sich hiermit selbst disqualifiziert! Für Sie habe ich nur noch Fäkalsprache übrig.

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze Zitat“Für Sie habe ich nur noch Fäkalsprache übrig.“ War das jemals anders?

      • Katharina sagt:

        Ach Karl, Sie verstehen sich ja als Repräsentant der Mehrheit. Wenn dem so wäre, gäbe es ja gar keine andere Haltung als Androphobie. Nur habe ich immer noch die Hoffnung, dass einige Männer, die hier schreiben, nicht repräsentativ sind….

        Zudem, scheint es tatsächlich so zu sein, dass Amerika greifendere Gesetze gegen Diskriminierung hat als dort wo sie leben. Scheint auch auf anderes zu zutreffen, so von wegen Hate Speech. zumindest kommt Frau auf diese Idee, wenn sie anschaut, wie Sie sich aufführen. Aber auch hier kann was gegen Unterstellungen gemacht werden, Karl. hasta!

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Sie wollen Gesetze, um gegen Typen wie Karl Müller vorgehen zu können? Was sagen Sie den zum „Beitrag“ von Cassandra Dürr? Muss sie ins Gefängnis?

      • Karl Müller sagt:

        @Katharina: Gerade Amerika erwacht aktuell. Und glauben Sie mir, was Sie an scharfem Geschütz gegen Männer auffahren, spottet jeder Beschreibung. Eines Tages werden die Gesetze auch gegen Sie greifen. Dafür sorgen Menschen, die keine selbstdeklarierete androphobe Mutter einen Jungen erziehen lassen wollen. Und um Ihrer Opferhaltung vorzubeugen: Das hat erst einmal gar nichts damit zu tun, dass Sie lesbisch sind. http://www.avoiceformen.com/

    • Long John Silver sagt:

      [(Einige sind zwar wirklich Väter.)] Danke.

    • Viktor Troska sagt:

      Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab
      – Mark Aurel –

    • Sportpapi sagt:

      Zum Schiessen, diese Argumentation. Väter sind unnatürlich, deshalb braucht es eine Mütterrente. Die natürlich dann von den Vätern bezahlt wird… 🙂

      • Karl Müller sagt:

        @Sportpapi: Das ist nicht unlogisch, es zeigt nur den Geist auf, der hinter der Argumentation steckt. Misandrie.

    • Sportpapi sagt:

      Eigentlich sind Mütter widernatürlich, solange sie nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu ernähren. Eigentlich sollte man automatisch alle Kinder nach dem abstillen den Vätern übergeben, die als einzige Gewähr leisten, dass die Kinder versorgt werden… 🙂

      • Cassandra Dürr sagt:

        Das bestätigt auch die Geschichte, vor allem dort, wo die Männer, um sich wieder einmal als Mann zu beweisen, in den Krieg ziehen und den Frauen nicht nur die Kinder und den Rest der Gesellschaft überlassen, sondern sich auch noch von den Frauen ernähren lassen. Oder hat man schon gehört, dass Heere Aecker bepflanzen und Vieh pflegen? Sportpapi – das Essen kommt nicht von der Migros! Hinterher, nach dem Krieg durften die Frauen dann den Dreck und die Toten wegräumen und die Helden gesund pflegen, bis diese wieder eine grosse Klappe führen konnten. Von wegen Ernähren…

      • Marius Hunkendorf sagt:

        Cassandra Dürr.
        Sie haben keine Ahnung von Krieg. Was sie da rauslassen ist einfach erbärmlich.

      • Viktor Troska sagt:

        ziemlich bizarr deine denkweise…

        was haben denn die sorgerechtsdebatte und schweizer männer mit irgendwelchen kriegen zu tun?

      • Wildkatze sagt:

        V.T., mann kann sich auch dümmer stellen, als mann ist. Cassandra hat völlig recht. Hier geht es um die generelle Einstellung der meisten Männer, und die hat sie durchaus richtig beschrieben. Und die Einstellung eines Mannes hat eben mit dem Sorgerecht sehr viel zu tun.

      • Sportpapi sagt:

        @Cassandra: Doch, unser Essen kommt aus der Migros. Und muss bezahlt werden.

      • Viktor Troska sagt:

        Mit deinem Gender-Faschismus kann ich nichts anfangen Wildkatze. Für derart unzufriedene Menschen habe ich nicht mal Verachtung sondern nur Mitleid übrig.

      • Karl Müller sagt:

        @Viktor: Sie bringen es auf den Punkt.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Und wer soll die Mütterrente finanzieren? Die Spermienspender mit ihrer Lohnarbeit natürlich, Vollzeit, versteht sich und sozialabgabepflichtig: Damit sich die starken, unabhängigen Frauen in das bereits gemachte Bett legen können. Papa Staat wird’s schon richten!

      http://www.antifeminismus.ch/downloads/merkblatt-maenner-arbeiten.pdf

      • Cassandra Dürr sagt:

        Klar, der Puff ist auch nicht gratis! Und wer hat SIEgrossgezogen, Ihnen den Hintern und die Nase geputzt? Ihr Vater oder Ihre Mutter? Aber Arbeit, die nicht bezahlt wird, ist auch nichts wert, gell? Ich erinnere mich an die Panik der Herren, als die Frauen vor Jahren einen Frauenstreik ausgerufen haben….

      • Karl Müller sagt:

        @Cassandra: Und wer hat in dieser Zeit die finanzielle Sicherheit verantwortet? Wer hat die Kohle verdient, damit das Kind danach ein Umfeld hatte, indem es sich gut entwickeln konnte? Anstatt die beiden Leistungen, Kindererziehung und Sicherstellung der Versorgung gegeneinander auszuspielen, sähe man dies besser als Ergänzung. Das ist es nämlich zum Wohle des Kindes.

      • Marius Hunkendorf sagt:

        @Cassandra Dürr

        Erziehung und Grossziehen hat einen Wert. Und der Markt sagt, in etwa der Lohn eines Au Pairs.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Definieren Sie mir bitte einmal ganz genau, was sie unter „unbezahlter“ Arbeit alles verstehen, Frau Dürr! Sie wollen mir doch nicht allen ernstes erzählen, dass Menschen, die einer „unbezahlten“ Arbeit nach gehen, kein Geld haben..?!

      • Wildkatze sagt:

        Nein, Zufi, diese sind auf Almosen angewiesen. Und das ist mindestens genauso schlimm!

      • Marcel Zufferey sagt:

        Wie mein Standpunkt zum Thema Volkswirtschaft und der Messung -aller- in ihr erbrachten Leistungen aussieht, weisst Du ja, Wildkatze: Die gängigen BIP-Statistiken kann man allesamt rauchen.

        Ich denke, es sind bei Weitem nicht nur Almosen, die die sog. „unbezahlte“ Arbeit einbringt. „Unbezahlte“ Arbeit ist vielmehr nur deshalb möglich, weil sie von hart erarbeitem Geld in einem Wirtschaftssystem getragen wird, dass dem eigentlichen Wert der Arbeit nicht mehr genügend Rechnung trägt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Achtung Wildkatze, Zuffi der Fachmann für Statistiken hat gesprochen, der würde am liebsten das ganze Amt für Statistik rauchen, alles Mist, was die dort produzieren, nicht wahr, Fachmann Zuffi? Was deine diesbezüglichen Fähigkeiten betrifft, stehst du völlig im Lauch, Katharina hat dich oft genug vorgeführt. Mach dich nicht immer so wichtig, es wird langsam pathologisch.

    • macho sagt:

      Eine „Begattung“ ist relativ simpel, da haben Sie recht, dazu muss mann nicht gut sein. Und wenn man einen Treffer gelandet hat, verzieht man sich und zahlt Mutterrente. Ist ein Ansatz den mann diskutieren könnte. Nur was bringt es dann, einen Treffer zu landen, wenn man das Kind nie zu sehen kriegt und nur zahlen muss? Die Kondomindustrie wird isch freuen. So werden sicher weniger Kinder geboren, aber vielleicht gibt das der Sexualität eine ganz neue Dimension. Die Mehrheit ist sowieso „underfucked“, wieso also nicht das Projekt „Kind“ sabotieren zugunsten hemmungslosen rumgepoppe… 😀

    • barbara e. sagt:

      Meine Güte Cassandra, ich hoffe der Beitrag ist ironisch oder satirisch gemeint. Wie kann eine Frau/Mutter ein männliches Kind lieben und erziehen, wenn sie weiss, dass er später nur als Begatter und Samenspender der Frau dienen muss? Wo bleibt die Liebe zum Kind, zum Mann, zum Gegenüber? Wo bleibt bei dem Post überhaupt die Liebe? Egal ob mit oder ohne Ehe, für immer oder für vorübergehend. Zu einem Gegenüber oder zu sich selber: hier fehlt die Liebe. Ich kenne Väter die die KInder von Anfang an und auch nach der Scheidung liebevoll begleiten. Nicht nur bespassen sondern: da sind für die Kids

      • Cassandra Dürr sagt:

        Nein, sarkastisch! Wo die Liebe bleibt, fragen sich alle alleinerziehenden Mütter, die auf die Alimente warten und eine Stelle suchen und wegen der Kinder nicht bekommen. Wo die Liebe bleibt, fragen sich alle Prostituierten, die verschleppt wurden, alle Kinder, die von Männern vergewaltigt werden… (Hier ist kein Sarkasmus mehr dabei!)

      • Long John Silver sagt:

        Auch wenn Cassandra es satirisch gemeint hat – wenn man überhaupt auf solch abstruse Gedanken kommen kann und man danach tatsächlich noch auf „Kommentar senden“ klickt, sorry aber da liegt wahrscheinlich irgendwo eine Störung vor.

      • Wildkatze sagt:

        L.J.S.: „abstruse Gedanken“? – Wenn’s denn nur Gedanken wären! Das ist leider das reale Verhalten der Männer. Oder wollen Sie ernsthaft behaupten, das gäbe es alles nicht?

    • barbara e. sagt:

      ach ja ich bin geschieden, habe keinen Cent Alimente bekommen, obwohl ich versucht habe die rechtl. zu erkämpfen. Im Grossen und Ganzen kümmert sich der Ex gut um das Kind. Aber mir käme nie in den Sinn auf Grund dieser Erfahrungen so verbittert über alle Männer zu reden. Ich habe den Mann mal geliebt und wollte das Kind von ihm. Also wenn er nur Arschloch ist, bin ich genau so Arschloch, weil ich nicht besser hin geschaut habe. Und wenn ich von einem Arschloch begattet werde, welche Gene werden die Kinder dann auch haben? Wer über andere redet, erzählt mehr über sich selber als über den ander

    • marcus sagt:

      und so kam es, dass die reproduktionsrate in diesem schönen lande sich noch etwas verringerte.

  • Long John Silver sagt:

    @ Pippi – wegen den so genannten ‘Verrichtungsboxen’ – da müssen Sie doch zugeben, dass wenigstens der Begriff urkomisch klingt… und was den Zürcher Strassenstrich betrifft, wird schon seit Jahrzehnten nach einer Lösung gesucht. Da gibt’s eine Fülle von Parametern einzubeziehen, darunter die Sittenwächter, die Polizei, die Prostitutionsmafia, und nicht zuletzt die Anpassungsfähigkeit der Prostituierten und Freier, Ich hab’s einfacher in meiner Stube vor dem Mamablog.

  • funny sagt:

    ich bin der meinung. dass viele „zahlväter“ sich einfach nicht bewusst sind, was das gemeinsame sorgerecht denn eigentlich beiinhaltet. würden sie das wissen, würden sie es evt. oft sein lassen und gerne zahlväter bleiben.

    • Wildkatze sagt:

      Dazu ist es jetzt zu spät. Mann sollte halt erst nachdenken, und erst dann der Fee seine Wünsche präsentieren. Gewisse männliche Kommentare hier lassen den Verdacht zu, dass Nachdenken keine männliche Spezialität ist. Diese Männer werden noch ihr blaues Wunder erleben mit ihrem gemeinsamen Sorgerecht. Wäre ich in einer solchen Situation, würde ich ihnen ihren Sorgerechtsanteil tagtäglich um die Ohren hauen. Ruedi, talon, Müller und wie sie all heissen werden sich noch wehmütig an ihre Tage als Zahlväter zurück erinnern. …die Geister, die ich rief, werd‘ ich nun nicht los…

  • funny sagt:

    also ehrich leute, seit monaten les ich diesen blog ohne kommentar. jetzt kommt endlich mal ein ganz informativer gut geschriebener beitrag und ihr redet völligen blödsinn! seid doch sachbezogen und vermüllt diesen tollen blog nicht ständig mit nicht sachbezogenen egotripps!

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Es geht was in der Mann / Frau Beziehung, Freude herrscht:

    Frankreich will Freier bestrafen. In dieser Sache sind sich ausnahmsweise alle Parteien der französischen Nationalversammlung einig: Sie wollen die Prostitution abschaffen, das gern genannte älteste Gewerbe der Welt! Am Dienstag verabschiedete das Parlament einstimmig eine entsprechende Resolution, die Sozialistin Danielle Bousquet (Foto) präsentierte gleichzeitig einen Gesetzentwurf.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      2) Danach sollen Freier, die Käufer von Prostituierten, künftig mit zwei Monaten Gefängnis oder 3750 Euro Geldbuße bestraft werden. „Es geht darum, den Bürgern eine Beziehung zwischen Männern und Frauen zu vermitteln, die auf Gleichheit und Respekt beruht“, erklärte Abgeordnete Bousquet. Mit im Boot ist auch die konservative „Ministerin für Solidarität und sozialen Zusammenhalt“, Roselyne Bachelot. Sie erklärte Schweden, das den Frauenkauf schon 1999 verboten hatte und gesellschaftlich ächtet, zum Vorbild.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        3) Die Ministerin: „Das Problem der Prostitution wird banalisiert. Deshalb wollen wir ein vernehmbares und starkes Zeichen setzen.“ 2012 soll das Anti-Freier-Gesetz verabschiedet werden. Die seltene Eintracht der Parteien ist kein Zufall: Spätestens nach dem Fall Strauss-Kahn dürfte der Kampf gegen die Prostitution ein brisantes Wahlkampfthema werden. Die Präsidentschafts-Wahlen sind im Mai 2012. Eigentlich war der Sozialist Strauß-Kahn der Favorit für den Elysee. Jetzt aber ist er nur noch ein Freier.

        Aus EMMA online, Dezember 2011

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi: Finde ich gut. Wann kommt das in der Schweiz?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das liegt ganz bei uns, wenn der politische Wille da ist, wird es ein Thema. Wenn ich allerdings sehe, mit welcher Selbstverständlichkeit Frauen konsumiert werden und sogenannte ‚Verrichtungsboxen‘ gefordert werden, auch von den ach so aufgeklärten Linken – gerade von denen – sehe ich schwarz. In der CH wird so getan, als gäbe es ein verbrieftes Recht des Mannes auf Triebabführ, wenn er dafür bezahlt. Der Mensch ist kein handelbares Gut, diese Haltung muss sich durchsetzen.

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi. Absolut einverstanden. Und Prostitution ist für mich Sexismus pur, Frau als Ware.

      • Long John Silver sagt:

        Das mag das Ausmass der Prostitution vielleicht reduzieren, aber deswegen wird es den Damen wohl kaum besser gehen – willkommen in der Untergrund-Prostitution. Und wenn wir unseren Grossmüttern zuhören, wenn sie über die „versteckte“ Prostitution in unseren frommen Landstrichen reden, dann haben die Anti-Prostituition-Heldinnen noch harte Tage vor sich – sofern sie es mit ihrem Kampf überhaupt ernst meinen. Das Ganze ist nämlich reiner Schwindel, Frankreich’s bevorstehende Wahlen lassen grüssen.

      • Long John Silver sagt:

        Die Grenzen der verlogenen Sittenmoral sind auch auf den (meisten) Dating-Sites klar zu erkennen. Sehr viele Frauen, die sich dort eingeschrieben haben, beklagen sich darüber dass auf den Sites sehr viele Männer nur das Eine wollen. Ist natürlich bedauernswert, aber seither einige Radikalfeministinnen durchgeboxt haben, dass Schäkern eigentlich „sexuelle Belästigung“ ist, finden sich die Frustrierten eben auf den Dating-Sites wieder. Das Phänomen der One-Night-Stands lässt sich nur schwer auradieren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ist mir schon bewusst, dass meine Posts nicht ganz themenkonform sind, aber hier geht ständig der Geschlechterkampf ab und die Tatsache, dass Frauen nach wie vor gehandelt werden wie Tomaten oder Erdöl, als blosse Ware, ist ursächlich schuld an diesem Geschlechterkampf. Insofern treffen meine Posts mitten uns Schwarze. Ich stiess zufällig drauf, aber das Thema ist hochaktuell und von weitreichender Konsequenz, immerhin gilt F als freizügiges Land. Aber Prostitution ist eben AUSBEUTUNG und hat mit Sex wenig zu tun.

        http://de.wikipedia.org/wiki/FEMEN

      • Katharina sagt:

        Solange die Menschenhändler hinter diesem ganzen nicht konkret verfolgt und der Justiz zugeführt werden, wird das wenig ändern. Im Gegenteil, dadurch, dass Prostitution so in den grauen bzw. illegalen Bereich verschoben wird, wird die Lage dieser Frauen noch schlimmer.

        Eine Ahndung der Prostitution funktioniert, ähnlich wie im Drogenhandel, nur, wenn die Hintermänner gefasst werden. wegen der finanziellen und Machtverstrickungen wird das meiner Meinung nach so nicht geschehen, siehe der ‚Kampf‘ gegen den Drogenhandel.

        Dieses Gesetz wirkt nur am unteren Ende dieses Business.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Kate, das ist erst der Anfang, aber „„Es geht darum, den Bürgern eine Beziehung zwischen Männern und Frauen zu vermitteln, die auf Gleichheit und Respekt beruht“, erklärte Abgeordnete Bousquet. “ Das ist entscheidend, Gleichheit und Respekt, das muss erst in die Köpfe der Menschen, alles Weitere kommt später. Ich finde es jedenfalls sensationell, dass sowas einstimmig durchkam, das wäre vor einigen Jahren nicht möglich gewesen. Bei uns wäre es keinesfalls möglich, da würden 100 und eins Ausflüchte gesucht, Sachzwänge bemüht etc. Dass F als grosses Land sowas tut, hat Beispielcharakter!

      • Long John Silver sagt:

        @ Pippi: [das wäre vor einigen Jahren nicht möglich gewesen.] Stimmt, denn mitte Mai 2012 finden Präsidentschaftswahlen statt.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Also das muss ich als Fachmann ebenfalls sagen: Die Freierei zu verbieten ist das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt. Damit wird die Prostitution garantiert nicht verschwinden! Aber sie wird ganz in die Illegalität abgleiten- mit allen Konsequenzen für die Betroffenen, Männlein wie auch Weiblein. Wenn, dann müssten sowohl Angebot als auch Nachfrage gleichermassen bestraft werden. Was auch nichts nützt. Wie man darauf kommt, nur die Nachfrage zu bestrafen, ist mir schleierhaft. Drogen sind übrigens auch verboten. Deshalb gibt es keine Drogen mehr in unserem Land… zum Glück nicht!

      • Karl Müller sagt:

        @Marcel Zitat“Wie man darauf kommt, nur die Nachfrage zu bestrafen, ist mir schleierhaft.“ Da bin ich einverstanden. Es muss beides strafbar sein, oder nichts. Aber alles zu legalisieren löst das Problem auch nicht. In der Schweiz ist Prostitution unter gewissen Bedingungen straffrei und dennoch gibt es eine enorme Dunkelziifer an Menschenhandel und Prostitution im Untergrund.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Die Landesgrenzen sind bekanntermassen offen, Herr Müller. Mit einem Verbot lassen Sie sich nicht wieder verschliessen. Ich bin als Mann aus der Praxis leider ein bisschen verdorben: Verbote lösen erst einmal gar nichts, das sagt mir meine Berufserfahrung. Einzig dass Volumen der betreffenden Straftat(en) wird durch ein Verbot kleiner, das ganz sicher, ja. Ich bin übrigens m. E. für eine Legalisierung von Drogen. Wenn man etwas zum Besseren verändern will, muss man sich zuerst der ganzen sozialen Problematik widmen, die Drogen und Prostitution überhaupt möglich machen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        …..und noch der Zuffi, spricht wieder mal als ‚Fachmann‘. Diesmal für Prostituierte, ach so…..

        gibt es etwas, wofür du nicht Fachmann bist?

      • Marcel Zufferey sagt:

        Sorry, aber Du hist und bleibst einfach unter meinem Niveau, PeePee…

      • Marcel Zufferey sagt:

        Mit den anderen beiden lässt sich unter gewissen Umständen ganz ordentlich diskutieren- aber Du bist und bleibst einfach ein Scheissweib, Pipu: Ich bin an keinerlei Diskussionen mit Dir interessiert.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Von Diskussion spricht niemand, Zuff, das ist mit Einfaltspinseln wie dir sinnlos. Du lebst hier deine Bildungskomplexe aus und bezeichnest dich ein- ums andere Mal als ‚Fachmann‘, sorry, du bist ein Witz, ROFL! Wie geht’s der Importfrau aus dem Entwicklungsland?

      • Widerspenstige sagt:

        Marcel, jetzt bist du zu weit gegangen! Mässige Dich doch bitte und hör einfach auf, auf dieser Basis zu diskutieren. Dass die Grundübel zuerst bekämpft werden müssten, wissen wir doch alle selber. Aber da sich diese als siebenköpfige Schlange entpuppen immer wieder, hat hier der Französische sozialistische Staat – nach Schweden! – endlich Mut gezeigt und ein Zeichen gesetzt. Es jetzt umgehend als unbrauchbar zu erklären, grenzt schon an Pessimismus spezieller Art.

        Pippi, lass Dich doch nicht so rasch provozieren. Es dient der Sache einfach nicht, sorry. 🙁

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ich habe mich überhaupt nicht zu mässigen, Wiederspenstige. Man kann natürlich an alles glauben, was man will- auch an das Falsche. Der Staat als Supernanny, das hat uns gerade noch gefehlt!

      • Widerspenstige sagt:

        Marcel, dann sag das mal den Politikern, die gerade während der Session 30 Mio. mehr für die Landwirtschaftsbetriebe mit Milchkühen ausgeben möchten ab 2012. Die lassen sich vom Staat bedienen….ähm subventionieren. Aber das ist natürlich gaaaanz etwas anderes u in keiner Art u Weise zu vergleichen. Ich habe Dich eigentlich für klüger gehalten, als Pauschalisierungen rumzureichen. Oder habe ich es falsch ausgedrückt mit dem Grundübel?? Pippi hat recht und die Franzosen haben mutig entschieden – einstimmig notabene! Zuviele Männer verhalten sich wie grosse Jungs, sie brauchen eine Nanny, tja..

      • Marcel Zufferey sagt:

        Für einmal muss ich O.S. recht geben: Ihr SP-Frauen seht im Staat ein Allheilmittel gegen alles, was da kreucht und fleucht. Für Euch sind dem Staatswesen keine Grenzen gesetzt: Staat, Staat und überall Staat- bis der Bürger am Schluss keine einzige Entscheidung mehr frei und unabhängig fällen kann.

        Ich hoffe, dem französischen Vorstoss wird Erfolg beschert sein.

      • Andi sagt:

        Alle SPler wollen anderen den Lebensstil aufzwingen. Es geht um Macht, Vormacht der eigenen Lebensanschauung. Es sind gesetzlerische Rundumschläge, die alles und jedes regeln wollen. Auch wenn andere damit überfahren werden.

      • alien sagt:

        Marcel, das entspricht nicht der Wahrheit. Aus Dir spricht pure Angst.

        Moderner Sozialismus ist Freiheit.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Hihihi, alien: Sozialismus ist Freiheit. Sagt ausgerechnet einer, der in einer Steueroase wohnt 😉

        Ein gewisses Mass an sozialistischer Ordnung halte allerdings auch ich in Zukunft für unabdingbar. So eine Art Gleichgewicht zwischen liberalen Grundwerten und Sinn für das Gemeinwesen (-Gut), worunter z. B. auch die Umwelt fällt. Oder ein vollständig revidierter Sozialstaat.

      • alien sagt:

        Bei uns sparen vor allem die Grossverdiener Steuern. Ich bin keiner und werde nie einer sein. Die Normalen leiden derweil unter den hohen Mietzinsen.

      • marcus sagt:

        ups, da fühlt sich jemand angesprochen.

    • Ramona Stebler sagt:

      Danke Pippi für das Aufgreifen dieses Themas hier.
      Es wäre toll, wenn das in einem nächsten Mamablogartikel behandelt würde.

      • Viktor Troska sagt:

        ja das wäre durchaus interessant aber hier deplaziert da am thema vorbei. hier gehts ums sorgerecht.

      • Widerspenstige sagt:

        Also wenn die Franzosen mal in Fahrt sind, dann ziehen sie alle Register. Da hat vielleicht die smarte emanzipierte Frau Sarkozy die Hände im Spiel, charmante et de France!! Ja ‚Monsieur des petites morts‘ DSK hat da Glück im Unglück den Frauen gebracht – oh la la. Wenn er gewusst hätte, dass……dann hätte er es besser sein lassen. Tja.

        Danke Pippi für diese wichtige Info – da wird der Korken noch knallen dieses Week-end, Prost!! 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Diese Frauen verdienen unsere Unterstützung, wenn es je eine Rechtfertigung gab für ‚Sex sells‘, dann hier:

        http://de.wikipedia.org/wiki/FEMEN

        Ramona und Widerspenstige, freut mich, dass wir am gleichen Strick ziehen in dieser Sache 🙂

      • Long John Silver sagt:

        @ Widerspenstige: [Da hat vielleicht die smarte emanzipierte Frau Sarkozy die Hände im Spiel] Frau Bruni-Sarkozy ist das absolute Paradebeispiel einer höchst unemanzipierten Frau, dessen eindrückliche

      • Long John Silver sagt:

        @ Widerspenstige: [Da hat vielleicht die smarte emanzipierte Frau Sarkozy die Hände im Spiel] Frau Bruni-Sarkozy ist das absolute Paradebeispiel einer höchst unemanzipierten Frau, deren eindrückliche Liste prominenter und teilweise mächtiger Liebhaber (darunter ziemlich unappetitliche alte Säcke) in der Union mit dem Président gipfelte. Und übermässige intellektuelle Brillianz wird ihr auch nicht oft zugeschrieben. Wenn schon emazipierte First Lady, dann schon eher Hillary Clinton, da ist wenigstens was dahinter.

      • O. S. sagt:

        Die Puritanier-Fraktion feiert ein Siegchen. Frau als Ware…tz.

        Und das ausgerechnet in Frankreich! Ja so weit kommt es, wenn es den Bürgern egal ist, dass der Staat überall dreinschwatzt und für die Bürger das Leben regelt. Sic transit gloria Lutetiae!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „Am Dienstag verabschiedete das Parlament einstimmig eine entsprechende Resolution, die Sozialistin Danielle Bousquet präsentierte gleichzeitig einen Gesetzentwurf.“

        Ach so, eine Puritanerfraktion…… DAS GANZE FRANZÖSISCHE PARLAMENT VERABSCHIEDET EINE RESOLUTION, EINSTIMMIG!

        ….und der famose O. spricht von Puritanerfraktion! Auch eine Art, sich was vorzumachen.

      • Widerspenstige sagt:

        @Long John Silver: Sie wissen anscheinend nicht, was emanzipierte Frauen so alles auf die Beine stellen können und dabei ganz Frau bleiben. Carla Bruni ist ein Paradebeispiel für eine berechnende Taktikerin ihres Geschlechts. Informieren Sie sich doch über Ihre Karriere unter Wiki. Sie hat übrigens mit namhaften Persönlichkeiten das Bett geteilt wie u.a. Eric Clapton u dabei mehr Qualitätsdenken entwickelt als ein DSK. Also wer hier von Intelligenz in Zusammenhang mit Bettgeschichten spricht, weiss nicht, was Triebe so alles anrichten können. Der Sanduhreffekt ist Ihnen bekannt? 😉

      • Widerspenstige sagt:

        Und noch was zu Hillary Clinton: der Vergleich mit Carla Bruni hinkt ziemlich, denn Hillary ist eine Vollblutpolitikerin und agiert ganz anders. Sie ist eine sehr selbstbewusste starke Persönlichkeit und gehört u.a. zu meinen persönlichen Vorbildern.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hillary ist auch mein persönliches Vorbild und die meisten Frauen stehen im Lauch, wenn sie mit ihr verglichen werden, das ist klar. Andererseits ist Bruni auch im Vergleich mit der ’normal bewussten Frau‘ ein Tussi erster Güte, die aus den finanziellen Möglichkeiten, die sie von Geburt hat, nichts gemacht hat. Sie ‚arbeitete‘ als Model, wow, aber ihre Hauptbeschäftigung, neben ein bisschen Gitarre klimpern und dünnem Gesang, war die Begleitung prominenter Männer, ich finde sie ziemlich fad.

      • Stefanie sagt:

        Bruni ist auch mein Vorbild. Sie hat total ebenässige Gesichtszüge, sieht gut aus und ist klasse angezogen.

      • Widerspenstige sagt:

        Pippi, das stimmt so nicht was Carla Bruni anbelangt. Da unterschätzt Du sie und ihre schwerreichen ‚Begleiter‘ wie zB einen Donald Trump aber gewaltig. Glaubst Du echt, dass sich solche Titanen und gewieften Geschäftsleute mit einer lauwarmen Tingeltangelsängerin schmücken wollen? Die können das exklusiver bestellen, wenn sie wollen. Nein, Carla Bruni hat das gewisse Etwas, hat immerhin so 7,5 Mio. Dollar/Jahr als bestbezahltes Model (1987-1998) verdient, widmete sich dem Chanson u feierte Erfolge u.a. als Liedertexterin für den französischen Sänger Julien Clerc. Sein Album kam auf Platz 1!

      • Long John Silver sagt:

        @Widerspenstige: [Glaubst Du echt, dass sich solche Titanen und gewieften Geschäftsleute mit einer lauwarmen Tingeltangelsängerin schmücken wollen?] Da wären Sie aber noch erstaunt, Widerspenstige, wie weit sich gewisse Männer herablassen, um ihre Kollegen zu imponieren und somit die eigene Karriere zu fördern. Eine zünftige Bimbo – die hin und wieder mal ins Bett steigt – genügt vollauf. Wenn sie dazu noch kreuzdoof ist und entsprechend den Mund hält, dann ist sie ideal. Ich meine jetzt nicht, dass Carla zu denen gehört, aber wirkliches politisches Format hat die Frau nicht.

      • Long John Silver sagt:

        @ Widerspenstige: [Carla Bruni ist ein Paradebeispiel für eine berechnende Taktikerin ihres Geschlechts.] Nun, im Klartext heisst das doch nichts anderes, als dass Beine gezielt spreizen (irgendwann wollen machtbewusste Männer das nämlich) eine „Taktik“ sein soll. Das Rezept funktioniert noch heute, aber wenn eine Dame zu diesem Mittel greift und viel später bemerkt, dass sie sich damit ins eigene Fleisch schneidet, dann kann ich kein Mitleid empfinden.
        Ich hatte ihre CD damals gekauft, sie vielleicht 2-3 Mal aufgelegt (die CD) und schon da gemerkt, dass ihre Darbietung sehr dünn ist.

      • O. S. sagt:

        Zuerst die Autofahrer, dann die Sportschützen, dann die Raucher, dann die Dicken und jetzt die Klienten des ältesten Gewerbes der Welt…macht Euch nicht lächerlich ihr linken protofaschistischen Gesellschaftsdesigner!

        Natürlich stimmt keiner im Parlament dagegen, wenn er dann in den gleichen Topf wie DSK landet. Da reagiert sich ein wilder Antisemitismus ab, der – da tabu – eigentlich auf den püppchenhafte französische Jungfrauen schändenden „Saujuden“ (sale juif) zielen soillte. Aber da der Herr ja Sozialist und eben Jude ist, darf sich die Empörung ja nicht gegen ihn richten, gell.

      • O. S. sagt:

        2/ Linke Propheten, Künstler und Intellektuelle richten die bürgerliche Werteordnung zugrunde und die linken Politiker errichten auf ihren Trümmern einen allumsorgenden, Sicherheit und Halt verheissenden Staat Wer einen starken Staat will, wird einen autoritären Staat bekommen.

        Und wer mit scheinheiligen Argumenten kommt wie „keine Frau ist eine Ware“ und dann einen Satz fallen lässt wie: „Wie geht’s der Importfrau aus dem Entwicklungsland?“ – notabene in Bezug auf die Ehefrau eines Mitbloggers, die Asiatin ist – dann hängt dort das Niveau wohl ebensotief wie der Verstand und die Runzelbrüste

      • Wildkatze sagt:

        Mal wieder sooo typisch! Statt Argumente zu widerlegen wird hier wieder einmal auf die Frau losgegangen. Und mit was für Angriffen: „…hängt das Niveau ebenso tief wie der Verstand und die Runzelbrüste“! – So einer spricht von NIVEAU!
        Mit Verlaub, O.S., Sie sind ein Arschloch!

      • Wildkatze sagt:

        P.S.: Um das Niveau aufrecht zu erhalten!

      • Long John Silver sagt:

        Und SIe, Wildkatze, sind eine perverse und verlogene Drecksau. Zufrieden ?

        Das ist natürlich sarkastisch gemeint (ich kenne Sie ja nicht) und hat vor allem zum Ziel, die Moderatorin zu stüpfen, damit sie endlich mal reagiert und diesen doofen thread schliesst. Ist doch nur noch ein Witz, der sich im Kreise dreht.

      • O. S. sagt:

        @Wildkatze: Wer sich angesprochen fühlt…

  • heidi reiff sagt:

    Klangwelten gehören auch zum Leben, als Kind hab ich immer den Grillen zugehört, die Zirpen, kein Aberwitz. In der Tierwelt stechen die Drohnen nicht (männchen). Ja so ein Imker muss sich ja auch schützen in einem Bienenhaus. Wütend macht mich einfach. dass immer über die sog. Schweizerbünzli hergezogen wird, ich habe meinen Onkel Hans noch gut in Errinnerung, er hatte einfach ein feines Gspüri und hat mich ^begleitet und beschützt als hilfloses kleines Kind, eben Engel ohne Flügel, MENSCHEN MIT EMPATHIE .

    • minaha sagt:

      ach hört doch auf.. jeder einigermassen vernünftige mensch braucht über so etwas nicht zu diskutieren. mit vernünftig meine ich beide.. väter und mütter. das gemeinsame sorgerecht ist sehr schnell erteilt nur wegnehmen kann man es nicht mehr so gut. ich kenne einen fall, wo der vater leider so ziemlich alles verschlampt. er taucht nicht auf wenn er sollte, meldet sich nicht ab. die kids sollten am weekend zu ihm, er hängt bei der ex rum, isst, trinkt und zahlt nichts etc. märliabende versifft er usw. die alimente müssen bevorschusst werden sonst kommen die nicht an.

      • minaha sagt:

        in dem fall wollte die mutter dem vater das sorgerecht entziehen aber fehlanzeige.. geht nicht so einfach. gross ist die enttäuschung wenn der papa verspricht er unternimmt etwas mit den kids und dann nicht auftaucht, sich nichtmal abmeldet und auch nicht erreichbar ist. letztendlich geht es ja immernoch ums kindswohl und ich finde, das geht in der ganzen streiterei oft unter. gemeinsames sorgerecht.. meinetwegen. bei versäumnis sollte es aber auch wieder aberkannt werden. egal ob nun der mutter oder dem vater! nicht alle kids sind autom. bei der mutter untergebracht.

    • Marius Hunkendorf sagt:

      und was passiert mit den Prostituierten? kommen die glimpflich davon?

      ich finde das einen interessanten Ansatz. Das Kaufen oder erwerben stärker zu illegalisieren, und den Käufer zu bestrafen. Die *Verkäufer* jedoch glimpflicher oder vielleicht sogar unbestraft davonkommen zu lassen.

      Denke, dass man genau diese Methode auch in allen anderen Bereichen ausüben sollte. Sonst ist das nicht konsequent.
      Also Illegales Anbieten von downloads, Drogen, Waffen usw nicht so stark verflogen, aber die das Konsumieren ins Gefängnis stecken.

      Schöne neue Welt.

  • heidi reiff sagt:

    Ich bin froh, bin ich trotz fortgeschittenem Alter nicht verbittert, hab immer gerne getanzt, wenn ich mir das Lied von Klaus Hoffmann auf You-Tube reinziehe – Jedes Kind braucht einen Engel – schwebe ich auf Wolke 7 – tanze dann manchmal ganz frei mit offenen Händen in meiner Wohnung rum, bin ich jetzt reif für die Insel ? Im Block, 24 Parteien international gibts manchmal auch Zoff im Treppenhaus, ich hab auch Fehler gemacht, hab mal in einer Euphorie die Musik zu laut gestellt, eine Frau kam dann reklamieren, anständig hat sie einfach gesagt, stellen sie die Musik leiser, wir woll. schlafen

  • heidi reiff sagt:

    Das Papier ist geduldig, die Statistiken sind auch nicht das gelbe vom Ei. Ich hatte nach 9 Jahren Ehe eine Konventionsscheidung, Dauer 5 Minuten, keine blöden Schuldzuweisungen, meine Kinder wurden mir zugesprochen. Mit 12 Jahren hat sich meine Tochter freiwillig entschieden, bei ihrem Vater zu wohnen. Der Vater meiner Tochter hat mich geheiratet, ich hatte ein uneheliches Kind, hab das nie verschwiegen, der Vater meiner Tochter hat meinen Sohn adoptiert, somit war der Stammvater meines unehelichen Kindes finanziell aus dem Schneider. All dieses Affentheater ist passee, ich bereue nichts. 🙂

  • Wildkatze sagt:

    Uih, sorry, Karl, das zweite „l“ ist mir entwischt.

  • Wildkatze sagt:

    Du meine Güte! Wenn ich wieder mal all diesen kranken Schwachsinn von Karl Müller, talon & Co. lese, danke ich sämtlichen Göttern im Olymp, dass ich keine Kinder habe!

    Karl, wo bist Du? Lass uns wieder ein bisschen flirten im vor-vorletzten Blog. Macht viel mehr Spass. Das hier ist ja nicht zum aushalten! (Nein, nicht Sie, Karl Müller. Karl Boliger ist gemeint. Nur, dass mir hier keine Missverstänisse aufkommen.)

    • marie sagt:

      ja, gibt noch viel zu tun. es ist leider eine ganz bestimmte generation, die immer noch das gefühl hat, dass frauen männer abzocken und komischerweise lachen die sich dann noch so eine an… gibt es dazu auch statistiken? 😉
      und eigentlich sollte das kindswohl im vordergrund stehen. ich bin auch froh, keine eigenen kinder zu haben.

    • Karl Müller sagt:

      @Wildkatze: Danke mir geht es soweit gut und Ihnen?

    • Karl Müller sagt:

      @Marie: Da täuschen Sie sich nun mal nicht. Gerade die junge Generation Männer und Frauen sind Gleichberechtigung gewohnt. Da stossen die bestehenden gesetzlichen Diskriminierungen der Männer alleine aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit nicht auf Akzeptanz. Und vergessen Sie nicht: Die MottenkistenfeiminstInnen sterben auch aus, nicht nur die alten Männer.

      • marie sagt:

        DAS sage ich schon lange, und lesen können sie auch nicht (pisa problem?????) wildkatze meinte gaaaaaaanz betimmt nicht sie. lesen pildet.

      • Karl Müller sagt:

        @Marie: Wenn Sie Ironie nicht verstehen, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen. Und indem Sie sich auf Wildkatze- und Pippiniveau begeben (pisa problem), kommen wir nicht weiter. Aber vielleicht wollen Sie das gar nicht?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Wildkatze, das ist wieder mal das Stell-dich-ein der Vollidioten hier. Und tschüss……

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi: Ihre Wortwahl ist wieder eine wahre Freude. Und spricht für sich.

      • Wildkatze sagt:

        Und das soll jetzt das ganze Wochenende so weiter gehen? …Ich überlege mir zu kündigen.

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Sie haben also Verpflichtungen hier im Blog? Oder gar Missionen? Sind Sie auch eine der Social Media AgentInnen, die Katharina ständig hinter jedem Nick vermutet? Und nein, es wird nicht das ganze Wochenende so weiter gehen, da habe ich schlicht keine Lust dazu.

    • Long John Silver sagt:

      @Wildkatze [danke ich sämtlichen Göttern im Olymp, dass ich keine Kinder habe!] und @marie:
      Bullshit. Keine Kinder zu haben mag für gewisse Leute die bessere Option sein, befriedigend ist es in keinem Fall

      • Wildkatze sagt:

        Da muss sich offensichtlich wieder einer was schön reden…

      • marie sagt:

        wenn ich mir dieses hickhack hier lese, dann bin ich froh, meinen ungeborenen kindern DAS erspart zu haben. mir tun die anderen kinder ECHT leid. bei gewissen vätern/müttern.

      • Long John Silver sagt:

        Im Gegenteil – SIE reden sich ein, dass Sie sich wohler fühlen ohne Kinder. Selbstbetrug, und ich weiss wovon ich spreche, bin selbst kinderlos.

      • Long John Silver sagt:

        Obiger Post ging an Wildkatze

      • Wildkatze sagt:

        Schwere Schizophrenie mit masochistischen Zügen!

      • Katia sagt:

        Interessant, wie John denkt, seine Erfahrungen müssten für alle gelten. Kann es sein, dass dies mit noch nicht abgelegten, kindlichen Allmachtsphantasien zu tun hat, weil er sich gegen seine Mutter nicht durchsetzen konnte? Spass beiseite, mir hat diese Carte Blanche sehr gefallen. Das Wohl der Kinder ist nämlich wichtig. Mir schien dieser Aspekt in der Disskussion zeitweise zugunsten der elterlichen Rechte etwas unterbewertet.

      • O. S. sagt:

        Danke für ihr Statement, Long John Silver. Es ist wahr, was sie sagen.
        Interessant ist, dass sich hier überwiegend Frauen in seichten Ideologiegewässern im Argumentierkraulen versuchen, die keine Kinder haben und auch keine wollen.

    • Katharina sagt:

      Also ich tue mir den Schmarren hier nicht an. Den Artikel finde ich gut, auch wenn er das wesentliche nicht anschneidet: nämlich dass die Trennung von Sorgerecht und die Fragen zur Unterhaltspflicht in der derzeitigen Vernehmlassung unter Druck der ewig plärrenden maskulinistischen Lügnern getrennt behandelt wird. Sagt ja alles aus über die Machtverhältnisse.

      • Karl Müller sagt:

        @Katharina Zitat“nämlich dass die Trennung von Sorgerecht und die Fragen zur Unterhaltspflicht in der derzeitigen Vernehmlassung unter Druck der ewig plärrenden maskulinistischen Lügnern getrennt behandelt wird. Sagt ja alles aus über die Machtverhältnisse.“ Das muss schampar wehtun, dass Männer in einem einzingen Pünktchen endlich gleiche Rechte bekommen haben. Aber wie war das mit Feminismus? Dieser setzt sich natürlich für Mann und Frau ein, lachhaft. Pro femina und nichts anderes. Darum mehr wahre Gleichberechtigung, weniger Feminismus!

  • Claudia sagt:

    …und ehrlich gesagt kenne ich auch genügend Frauen, die sich gezielt einen „Gutverdiener“ aussuchen, um dann ein abgesichertes Leben zu haben. Trugschluss?

    • marie sagt:

      ja, in dem fall gibt es ja auch genügend männer die sich eine solche frau suchen, oder nicht? nun, dieses hickhack könnte man bis ad nauseam führen, bringt aber für die diskussion nix.

      • Claudia sagt:

        ja, es bringt nix. Aber diese Frauen haben kein Interesse, dass der Mann nur 50% arbeitet um noch die Kinder zu betreuen, oder an geteiltem Sorgerecht. Da werden Kinder zum Zweck degradiert – und das ist schlimm. Für die Erwachsenen muss ich sagen: Wie man sich bettet, so liegt man….

  • Claudia sagt:

    Wenn man heiratet und Kinder macht, dann weiss man, dass man zu 50% alleinerziehend/bzw ein Zahl-Vater sein wird. Zumindest sollte man dies angesichts der Scheidungsrate wissen. Ich kenne solche Fälle nur zu genüge….und keine dieser Frauen arbeitet………

  • Karl Müller sagt:

    „In letzter Zeit werden Männer immer öfter als grosse Verlierer der Frauenemanzipation dargestellt. Aus einer Bewegung, die eigentlich beiden Geschlechtern zugute kommt, wird ein Geschlechterkampf konstruiert.“ Diese Aussage ist ja auch der Hammer. Typisch Feminismus. Man stellt es nun einfach mal als Tatsache hin, dass die Frauenemanzipation den Männern zugute käme. Pauschal. Dabei hatten wir noch nie so hohe Scheidungsraten! Wohl kaum zuvor war der Graben zwischen den Geschlechtern grösser. Da wird kein Geschlechterkampf konstruiert, wenn schon ist der Feminismus die Ursache dieses Problems

  • Francesca sagt:

    Ich sehe in meinem Umfeld derart viele Mütter, die es doch gar nicht interessiert, die die Männer an sich vorziehen lassen und es locker angehen. Wer weiterkommen will, muss Leistung bringen, das geht finanziell gar nicht anders. Die meisten Unternehmen sind keine Banken! Das ginge auch mit Kinder, bedingt aber eine gute Organisation. Der Arbeitgeber muss sich verlassen können, auf Mann und auf Frau. Dass das machbar ist, habe ich als Mutter selber zur Genüge bewiesen, und zwar völlig ohne grosselterliche Hilfe. Frauen erwarten viel zu häufig Hilfe von aussen und jammern. Packt’s selber an!

  • macho sagt:

    Wow, ich hab mich mal ein wenig durchgelesen, bin Stolz auf mein Geschlecht, die meisten Männer hier lassen mit ruhigen, lösungsorienterten und einleuchtenden Posts und dem neuen Selbstvertrauen der „anwesenden, modernen Männern“ der alten Garde und deren altbackenen „Argumenten“ und Vorurteilen/Pauschalisierungen keinen Stich. Weiter so, stimmt mich zuversichtlich…

    Mehr Miteinander und Vertrauen in diesen schwierigen Geschlechterfragen und weniger Gebetsmühlenfeminismus, glaubt mir das wirkt Wunder.

  • Domenico sagt:

    Die Aussage „Scheidungen verlaufen in den allermeisten Fällen einvernehmlich und fast die Hälfte der geschiedenen Eltern beantragt schon heute das gemeinsame Sorgerecht.“ ist schlicht Humbug. Ein gemeinsames Sorgerecht gibt es nur, wenn sich die Eltern einig sind. Sind sie dies nicht, dann kriegt die Mutter das alleinige Sorgerecht. Deswegen sind Männer oft gezwingen, auch massiv überzogene Forderungen seitens der Frau zu akzeptieren. Einvernehmlich ist das allerdings nicht. Beste Grüsse, Domenico (Rechtsanwalt, der sich damit bestens auskennt).

    • marie sagt:

      eben, mit dem neuen recht geht’s ans eingemachte. darüber sollten sich die männer langsam halt auch gedanken machen, was das bedeuten kann.

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Sie haben Domenico nicht verstanden, oder wollen nicht verstehen.

      • marie sagt:

        doch doch, aber eben, sie gehören genau zu denen, die die folgen des neuen rechts nicht sehen wollen… ich sehe sie schon. deshalb werde ich das mit grösstem interesse verfolgen.

    • Karl Müller sagt:

      @Domenico: Absolut richtig. Damit Papi seine Kinder überhaupt noch (genug) sehen kann, willigt er in überhöhte Alimentenforderungen ein. Ein Spiel, das bisher in Perfektion betrieben wurde. Die Statistik zeigt dann ein Bild von wunderbarer, einvernehmlicher Scheidungen. Blödisnn! Wer die Realität kennt, weiss, dass es eben nicht so ist. Ich hoffe, dass diese Erpressungen, und nichts anderes ist es, mit der neuen Regelung abnehmen werden.

  • manuel sagt:

    ich verstehe das wort sorgerecht immer noch nicht. für mich ist das nur eine sorge pflicht, und die haben definitiv beide. und dies beinhaltet sowohl geld als auch zeit, wobei eine 50% aufteilung der betreuungszeit, auch eine 50% beteiligung an den finaziellen aufwänden bedeuten sollte. wo dies nicht möglich ist, kann ja das eine mit dem anderen aufgerechnet werden. schlussendlich sollte jedoch in jedem fall das kind versorgt sein, dies ist das recht der kinder.

  • Linus Luchs sagt:

    Ich weiss aus Erfahrung, wie grausam und quälend es ist, wenn die Mutter den Kontakt zwischen Kind und Vater torpediert und einschränkt, wo es nur geht, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Was interessiert die Statistik?! Eine solche Tragödie im Leben eines Kindes ist eine Tragödie zu viel. Es darf nicht sein, dass eine Mutter den Kontakt zwischen Kind und Vater aus persönlichen, egoistischen Motiven bekämpft und sie damit durchkommt, obwohl auf Behördenseite die Pathologie ihres Verhaltens längst erkannt und von Fachleuten mehrfach festgehalten wurde. Schluss mit vaterfeindlichen Gesetzen!

  • Stefan sagt:

    Naja, der letzte Abschnitt ist ja mehr als nichtssagend.. Bezahlte und unbezahlte Arbeit teilen, Rahmenbedingungen, flexible Arbeitsbedingungen und Teilzeitarbeit, Elternurlaub, Lohngleichheit, zahlbare Krippenplätze… Das wollen alle schon seit jeher… Die konkrete Umsetzung ist das Problem. Siehe z.B. 10vor 10 Bericht über Teilzeit-Ärztinnen vor einigen Tagen: Mehr Absprachen, mehr Schnittstellen = komplizierere Abläufe und höhere Kosten . Gerade diese Gleichstellungs-Abteilungen sollten doch konkrete Antwoten und Hilfen in diesen Fragen bieten und nicht von „Visionen“ sprechen

  • Chris Fogg sagt:

    Wo sind denn all die Teilzeit Stellen für die Männer? Würde gerne, auch als ungeschiedener Mann, mehr Zeit mit den Kindern verbringen. In einer leitenden Funktion ist dies nicht möglich. Alleine eine Anfrage für Teilzeit wird doch in diesen Kreisen schon als zu wenig Karrieregeil angesehen! Sorry aber in der Schweiz ist das Männerbild immer noch von der Arbeit geprägt. Dies nicht von den Männer selber, sondern von der Gesellschaft.

    • marie sagt:

      ja, aber herr fogg, da müssen die männer ran. uns frauen hat man(n) bei diesen forderungen nicht ernst genommen. jetzt mit dem neuen recht, kommen eben diese anliegen, um die die männer auch anfangen sollten zu kämpfen. ich weiss es ist hart, aber unumgänglich.

      • talon sagt:

        Ja genau, aber um Frauenprivilegien durchzudrücken, da sollen die Männer wieder mit ran. Ist klar. Ihr Frauen habt an dieser Situation auch eine Schuld.

    • Ramona Stebler sagt:

      Mit dieser Problematik setzen sich Frauen schon länger auseinander: Es ist sehr schwer eine Teilzeitarbeit zu finden, dessen Arbeitszeit sich mit der Kinderbetreuung vereinbaren lassen. Teilzeitarbeit wird auch schlechter bezahlt und bietet schlechtere Aufstiegschancen. Frauen haben in diesen sauren Apfel gebissen – der Kinder wegen. Ich hoffe, dass dies einerseits zukünftig vermehrt auch Männer tun und, dass andererseits Teilzeitarbeitende mehr wertgeschätzt werden.

      • talon sagt:

        Es war kein saurer Apfel für Frauen. Nochmal, die wenigsten machen Karriere, dieses Argument ist schlicht einfach keins, Teilzeit wird nicht schlechter bezahlt, sondern nur den Stunden entsprechend. Und dafür haben die Frauen eine vollversorgung vom Ehemann und oder papi staat ihr Leben lang, und können Mittags schön Latte machiato trinken, während die Männer malochen. So einen sauren Apfel hätte ich auch gerne.

      • Ramona Stebler sagt:

        Teilzeitarbeit wird schlechter bezahlt, nicht nur den Stunden entsprechend sondern generell. Die wenigsten Frauen machen Karriere – das stimmte bisher: Weil ihnen die Karriere verwehrt wurde, und weil sie sich für Kinder und Familie aufgeopfert haben. Das Bild von latte-machiato-trinkenden Frauen existiert nur in ihrem Kopf, die Realität sieht anders aus. Sie können mir glauben: Frauen haben ganze Güterzüge von sauren Äpfeln angebissen.

      • Viktor Troska sagt:

        @ramona stebler: ja was sagt denn der bauarbeiter, der mit 50 einen kaputten rücken hat und staub auf der lunge? hat der karriere gemacht oder hat er sich vielleicht auch für die familie aufgeopfert.

        hört doch mal auf so zu tun als könnte hinz und kunz überall karriere machen. der grossteil der bevölkerung geht einfach arbeiten nicht karriere machen.

      • marie sagt:

        hr troska, sie haben auch recht – aber wie wollen sie das gemeinsame sorgerecht denn bei einem bauarbeiter bewerkstelligen? wenn ein bauarbeiter teilzeit arbeiten will, dann lachen sich seine kumpels einen bruch. und die kohle würde auch nicht reichen. wie soll das gehen? die frage ist übrigens naiv gestellt.

      • Viktor Troska sagt:

        @marie: genau das ist das problem. es gibt kein menschenrecht auf teilzeitstellen und wir alle leben in einem komplexen wirtschaftlichen system das vor- und nachteile hat. der ansatz muss sein, dass die arbeit eines arbeitenden familienvaters als solche anerkannt wird nämlich als arbeit für die familie. er hat sich auch um die familie gekümmert in dem er jeden tag arbeiten ging! das darf ihm nicht negativ ausgelegt werden im fall einer trennung.

      • talon sagt:

        @ramona
        Nein, auch hier wieder: Frauen haben keien Lust auf den Wettbewerb, die 80 Stunden woche, das ewige Gefahre usw usw. Das sagen sogar die betreffenden Frauen selbst. Niemand hindert Frauen an einer Karriere, ausser sie selbst.

      • marie sagt:

        @vt
        …wir werden sehen, wie sich das entwickeln wird. ich war aber von anfang an der meinung, dass es ein problem darstellen wird, wie die betreuung praktisch beim neuen rechtzu bewerkstelligen gibt. da haben sich, tut mir leid, gaaaaanz viele männer keine gedanken darüber gemacht. wir werden sehen troska. ich für meinen teil werde es mit grösstem interesse verfolgen und mich nach wie vor auf irgendeiner weise da engagieren.

    • fufi sagt:

      Und jetzt weicht ihr wieder auf ich-weiss-nicht-welche-Neben-Kriegs-Schauplätze aus!

      Die Frage ist und bleibt:
      WESHALB KÜMMERT IHR EUCH DENN NICHT UM EURE BRUT?

      👿

      Ok, exemplarisch an diesem K.
      könnte aber auch irgendwo anders hineingeschrieben worden sein!

      • talon sagt:

        Männer, weil sie die Brötchen verdienen müssen. Frauen machen das nicht. Der Haupternährer ist nach wie vor der Mann, mit dem Unterschied, das er auch noch Aufgaben im Haushalt wahrnehmen muss. Selbst das bekomen Frauen nicht mehr hin, obwohl sie wesentlich weniger Arbeiten als Männer. An der ganzen misere sind und bleiben die Frauen schuld, weil sie nicht willens sind, denn Mann beim Geldverdienen zu Unterstützen, während der Mann keinerlei Probleme hat, auch die Hausarbeit mitzuschultern.

      • Marcos sagt:

        Also ich sehe die Ernährerrolle auch eher als Last und die Kinderbetreuung als den angenehmeren Part der traditionellen Rollenverteilung (man will ja Kinder) Es gab übrigens diverse Umfragen, die diese Annahme unterstützen.

  • fufi sagt:

    Die zurzeit 428 Kommentare sind etwas für mich.

    Jedenfalls meine ich:
    NICHT erst das Sorgerecht verpflichtet!
    Aber offenbar gibt’s söttige, die das erst spät,
    ZU spät merken!

  • StefanB sagt:

    Eigentlich sollte es nicht Sorgerecht, sondern Sorgepflicht heissen, denn es beinhaltet die Verpflichtung, für das Wohl des Kindes zu sorgen. Mütter, die das Besuchsrecht der Väter vereiteln, verstossen ebenso sehr dagegen, wie die Väter, die sich sträuben, Unterhalt für das Kind zu bezahlen. Das Erste dient der emotionalen Entwicklung des Kindes, das Zweite der finanziellen Absicherung.
    Ich habe den Verdacht, die meisten Männer, die hier vom „Schoggijob“ der Mütter faseln, würden, wenn sie selbst mal für ein halbes Jahr so leben müssten, nachher mit Freuden ihre Alimente zahlen…

    • marie sagt:

      danke stefanb – sie sehen was es nachzieht, das ist offenbar vielen männern noch nich aufgefallen.

    • StefanB sagt:

      2/ … denn, selbst wenn die Teilzeit-Mütter – da sie sich in der Betreuungszeit die Arbeit frei einteilen können – sich eine Auszeit vor dem Fernseher gönnen, wenn das Kind schläft, so sind sie nie zu 100% entspannt, zu ca 10% im Minimum läuft nämlich immer noch der Kindüberwachungsradar im Hintergrund. Und das 24 Stunden im Tag und 7 Tage in der Woche, an 52 Wochen im Jahr. Mütter sind in diesem Sinne die Sklavinnen ihrer Kinder…

      • talon sagt:

        Dann sind sie selbst schuld, wenn sie sich nicht entspannen können. Die Mütter in meiner umgebung können das sehr sehr gut. Und da ist auch nix mit 24/7 Job. Ein Kind muss nicht von vorne bis hinten bespasst werden.

      • Ups sagt:

        StefanB, danke! Aber was bringt’s, es gibt dann wieder die, die meinen, die Mutter lausche nur dem Kinde um es zu bespassen. Sorry, ich bin mit mindestens einem Ohr beim Kind zum Merken ob es trinken will in der Nacht, ob es erbrechen muss, ob es Fieber bekommt, ich bin mit gefühlten 3 Händen am Helfen, wenn es lernen will, selbst zu essen beim Zmittag, ich bin am Stützen, wenn es rumklettern will etc., : von wegen Bespassen!

      • StefanB sagt:

        Ich glaube nicht, dass Sorge um das Wohlergehen ein Bespassen ist… Wer dies glaubt, hat entweder keine Kinder, oder sie sind ihm gleich wichtig wie die Schuhe, die er beim Nachhausekommen in die Ecke schmeisst.

      • talon sagt:

        @ups
        Vielleicht nicht so übervorsichtig sein? Wenn ein Kind hunger hat, meldet es sich, wenn es bricht, bekommt man das mit, das gleiche bei Fieber. Einfach mal rumklettern lassen, wenn es sich nicht halten kann, kommt es eh nicht so weit hoch. Gott, wie hätten sie es denn Fertig gebracht, zehn oder mehr Kinder groszuziehen, was ihre Oma vollbracht hat.

      • Pym B sagt:

        Was für ein absurdes Streitverhalten, der anderen Partei (dem Vater) das zu verweigern, was dieser unbedingt möchte (die gemeinsame elterliche Sorge und etwas mehr Va-Ki-Umgang), aber gleichzeitig stets und ewig zu jammern, wie hart man (als Mutter) es habe?!
        An „Hygiene in der Küche“-Kurse wird den TeilnehmerInnen eingebläut, den bei Frauen so beliebten Kaffeeschwatz nach dem Einkauf zu unterlassen, weil damit die Kühlkette unterbrochen werde (erst problematisch ab 1h). Und all die Beauty- und Freizeit-Anbieter wetteifern über die Frauen als Tageskundschaft (weil Männer dann arbeiten).

  • Ups sagt:

    Ein sorgfältig und behutsam formulierter Beitrag, finde ich. Eine Gegenstimme zur lauten Stimme derjenigen, die finden, die Männer kämen dauernd und nur unter die Räder, wenn es im weiteren Sinne um Frauen und im engeren Sinn um Scheidungen und deren Folgen geht.

  • Zum Punkt „Die Mutter verzichtet zugunsten der Kinderbetreuung auf einen Teil ihres Lohns und Karrierechancen“. Nicht nur das – sie wird deswegen später auch Einbussen bei ihrer Altersvorsorge haben. Die Nachteile betreffend der Altersvorsorge nach der Scheidung werden von vielen Akteuren geflissentlich übersehen. Extrem wird’s, wenn ein Mann aus langer Ehe mit klassischer Rollenteilung nach der Pensionierung die Frau in Zusammenarbeit mit der Pensionskasse um ihre 2. Säule prellt. Die Pensionskasse muss nur noch eine Minimalrente zahlen, wenn er stirbt. Erklärung auf abuehl.ch/scheidungstrick

    • talon sagt:

      Nein, tut sie nicht. Fast die hälfte der erwirtschafteten Rente des Mannes gehört der Frau.

    • @talon: Nochmal: Es geht um den Zustand *nach* der Scheidung. Sofern bei der Scheidung noch kein Vorsorgefall eingetreten war, wird die 2. Säule ausgeglichen, das ist unbestritten. Danach ist aber Schluss. Wenn nun nach der Scheidung ein Elternteil die Kinder betreut und desewegen weniger arbeiten gehen kann, wird er deswegen auch weniger in seine Pensionskasse einzahlen. Passiert das *während* der Ehe, ist es kein Problem, weil durch den Ausgleich abgedeckt. Nach der Ehe gibt es keinen Ausgleich mehr. Klar?

    • Karl Müller sagt:

      @Hr. Bühlmann; Sehr interessant. Auch Ihr verlinkter Blog. Wo bleibt denn die Empörung über die Witwerrenten, die diskriminierenderweise tiefer ausfallen als bei Frauen? Man versucht immer wieder Konsequenzen aus einer freien, eigenen Entscheidung den Männer per Gesetz und damit natürlich pauschal überzubraten. Das ist unlauter, diskriminierend und im Widerspruch zu Bundesverfassung Art. 8.

      • Absolut. Geschlechterspezifische Ungleichheiten sind Verfassungswidrig. Mein Blog behandelt derzeit vor allem die 2. Säule und die Frauen, die bei der Scheidung keinen Vorsorgeausgleich der 2. Säule erhalten haben und dann in die Röhre gucken können, wenn der Exmann stirbt. Das Gleiche könnte theoretisch aber auch geschiedenen Witwern passieren. Bis jetzt hat sich in unserem Netwerk noch kein solcher gemeldet. Die bis heute uns bekannten Betroffenen sind alle weiblichen Geschlechts. Das Problem hat aber nichts mit dem Geschlecht zu tun.

      • marie sagt:

        haben sie eine ahnung weshalb sich bei ihnen hauptsächlich frauen melden hr bühlmann? würde mich interessieren.

      • Die bekannten Betroffenen sind alles ältere Frauen im Pensionsalter. Mit Ehen von typischerweise 30 oder mehr Jahren Ehedauer. Die (früher) klassische Familie eben: Frau gibt eigene Berufstätigkeit auf und schaut für die Kinder, hält dem Mann den Rücken frei für die Karriere. Alles Frauen, die bei der Scheidung keinen Vorsorgeausgleich mehr erhalten haben, sondern eine (Unterhalts-) Rente vom Mann, die dann mit dem Mann wegstirbt und nur durch eine sehr kleine Minmalrente der PK ersetzt wird, weil die vor 1.1.1985 einbezahlten PK-Beiträge legal von den Pensionskassen ignoriert werden dürfen.

  • heidi reiff sagt:

    Ich hab als junge Frau die Zeitschrift Bravo gelesen, dann die Emma, war dann in einer Frauengruppe, wo wir so theoretisch einige waren über Emanzipation, ich bin meiner inneren Haltung treu geblieben, gleiche Rechte für Mann und Frau, hat ja nichts zu tun mit dem sog. Sündigen unter dem Bauchnabel, die Mickey mouse Heftchen von Walt Disney haben mir auch gefallen, in meiner Kindheit lagen immer so Heftchen Kanisiusstimmen auf dem Tisch, fromme Zeitschriften… das Lied ich denke was ich will und was mich beglücket, doch alles in der still und wie es sich schicket, meine Motivation 🙂

    • talon sagt:

      Die Emma hat aber mit gleichen Rechten für Mann und Frau rein gar nichts am hut. Gerade wegen diesen Feministinnen haben wir die heutigen Probleme, haben wir die Diskriminierung von Männern und das Rundumsorglospaket von Frauen auf kosten der Männer.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Dir ist auch keine Lüge zu plump, du hast wirklich ein Problem, begib dich in Behandlung, das ist ja erschreckend!

      • marie sagt:

        …ich glaube man hat ihn selbst dort „rausgeschmissen“…

      • talon sagt:

        @pippi
        Tja, das ist die bitter Realität. Im Emma Forum tummeln sich gerne Frauen, die von einer Männerbefreiten Welt träumen, der Schwarzer Feminismus ist dafür verantwortlich, das Vergewaltigende und Gewalttätige Frauen unter den Teppisch gekehrt werden, das Männer überall Diskriminiert werden, das es keinen Bereich gibt, in denen Frauen keine Förderung bekommen. Frauen werden von vorne bis hinten gepampert bis zum geht nicht mehr. Es gibt selbst Frauenstudiengänge, weil Frauen gegen Männer nicht ankommen.

  • losed sagt:

    Frau Straumanns Blog ist jetzt wirklich nicht ausgewogen. Nur halt Mainstream. Meiner Meinung und Erfahrung nach wollen
    CH-Frauen Kinder haben und sie wollen das das jemand finanziert. Im gleichen Haushalt solange möglich. Ich habe meiner
    Partnerin angeboten 1 Kind oder alle beide Kinder selber gross zu kriegen, wenn sie mir das bezahlt, was ich bezahle. Das
    wollte sie auf keinen Fall. Auf keinen Fall. Und wir sind ganz gewöhnliche/durchschnittliche Leute (KV). Also alles Fassade.

  • Petra Stein sagt:

    @martin ein dickes, fettes dankeschön für ihren treffenden kommentar.

  • Olivia Moone sagt:

    Mein Mann und ich arbeiten beide Teilzeit. Wir haben beide sehr gut bezahlte Jobs in der Pharmabranche aufgegeben, um in weniger populären, aber familienfreundlicheren Branchen Teilzeit und ohne ständige Überstunden arbeiten zu können. Wir sind beide gleich qualifiziert und verdienen beide gleich gut, ich als Frau sogar etwas mehr, da ich nebenher an FHs doziere. Wir teilen alle Kosten. Aber eben, das braucht Engagement von beiden Seiten: den Willen der Frau zu arbeiten, aber auch den Willen des Mannes beruflich für die Familie zurückzustecken. Den Fünfer und das Weggli gibt es leider nicht.

  • Simon Landolt sagt:

    Das Scheidungsrecht basiert immer noch auf der Situation einer geschiedenen Frau vor 50 Jahren. Damals war eine geschiedene Frau ohne fin. Unterstützung tatsächlich am „A….“, heute sieht die Situation dank AHV und Gleichstellung deutlich besser aus. Das Scheidungsrecht wurde aber nicht entsprechend angepasst.
    => Man sollte grundsätzlich keinen Vertrag eingehen, ohne klare Exit-Strategie. Im Konkubinat ist das problemlos möglich. So sind individuelle Lösungen möglich, mit denen alle Leben können. Ist halt etwas unbequem, den Exit bereits vorgängig durchzudenken, aber sinnvoll…

  • Eremit sagt:

    Bleibt noch die Frage offen; wie kommt es überhaupt zur Scheidung?

  • Eremit sagt:

    Und wenn Frau Leila Straumann schon der Ansicht ist, dass „Männer in die Pflicht der Familienarbeit“ eingebunden werden sollte, dann sollte sie auch konkret definieren was unter Familienarbeit zu verstehen sein. Ich habe da meine Zweifel dass damit blos Spaziergänge und sonstige Freizeitaktivitäten mit den Kindern sowie Nahrungsmittelbeschaffung für die Kinder gemeint ist.

    • Eremit sagt:

      Falls damit z.B. Wohnzimmer umstellen nach dem Gusto der Frau und lange Shoppingtouren mit Kindern gemeint sind, dann werden logischer Weise viele Männer ihre „Pflicht“ verweigern weil solche Handlungen den Kindern nichts bringen, im Gegenteil für manche Söhne sogar eine Folter sind.

      • Brunsli sagt:

        fangen wir mal ganz langsam an und denken dabei an Einkaufen, Bad putzen und Kinder versorgen. (vielleicht nicht in der Reihenfolge)

      • Ramona Stebler sagt:

        Oh ja, und denken wir auch daran, was Kinder alles vollkotzen wenn sie Grippe haben…

      • Eremit sagt:

        Für die Kinder Nahrungsmittel, Kleider und Haushaltsbedarf der nur den Kinder zugute kommt, ok. Bad, Wohnzimmer und Küche putzen unmittelbar nachdem es von den Kindern versaut wurde, ok (wirft aber die Frage der Erziehung und Kindergerechten Wohnung auf). Nur dann öffnet sich der „Grabenkrieg“ was das Best für das Kind ist (welche Zahnbürste, Aussehen der Kleider, usw.). Und solange beim Einrichten des Wohnzimmers Frau das letzte Wort hat (sonst gibts die Trennung), wird Mann auch den anderen Dingen im Haushalt vieles falsch machen. Und solange werden sich viele Frauen …

      • Eremit sagt:

        Und solange werden sich viele Frauen weiterhin in der Pflicht sehen sich vorwiegend um die Kinder zu kümmern (auch wenn sie nicht müssen). Das Männerbashing wird dann ewig weiter gehen.

        Die Trennung / Scheidung, eine Symptombekämpfung.

  • Eremit sagt:

    „In Bern erhalten 60 Prozent der alleinerziehenden Frauen Alimente, diese machen jedoch bei einem Kind nur gerade ein Fünftel des Haushaltseinkommen aus.“ Das klingt wie als erwarten Frauen, dass sie nach einer Scheidung nicht arbeiten gehen müssen und Seelen ruhig alleine mit den Kindern daheim bleiben kann. Bei einem Haushalt mit zwei Kindern ist dies ökologisch und ökonomisch irrational. Da aber der Staat Geld für Kinderkrippen aus gibt wäre es Konsequent, dass bei sechs und mehr Kinder Alleinerziehende auf Staatskosten daheim bleiben darf zwecks Kindererziehung.

    • Eremit sagt:

      Nur, in unteren Bereich des Textes wird erwähnt dass der Staat „genügend zahlbare Krippenplätze“ zur Verfügung stellen sollte. Was ist das eigentliche Ziel; dass Frau daheim ist währen die Kinder in der Kinderkrippe sind? Oder dass während die Kinder in der Kinderkrippe sind Frau arbeiten geht? Das wäre aber ein Widerspruch zum oberen Zitat. Kann es sein, dass etwas anderes „Erreicht“ werden sollte und dabei das Wohlergehen von Frau, Mann und Kinder als völlig unwichtig betrachtet wird?

      • sagt:

        tja, ein dilemma- wenn alleinerziehende arbeiten sollen und die krippen so teuer sind. wir als intakte familie können uns die krippe nicht leisten, darum bin ich zuhause. man reche mal: ein krippenplatz für ein kind kostet pro tag rund 100.-. geht die frau 3tage arbeiten (60%)sind das pro monat 1200.- nun mit drei kndern also 3600.- leider sind wohl die meisten löhne nicht derart gut, dass das locker gedeckt ist und man gar dazuverdient.. also!

  • Eremit sagt:

    Kinder brauchen Obhut, Liebe, Zuwendung und finanzielle Sicherheit. Gut. Brauchen Kinder nicht auch Nächstenliebe und eine Erziehung die den Kindern sagt was sich gehört und was nicht und dann Konsequenzen umsetzt wenn das eine oder andere Kind sich destruktiv verhält?

    Es stellt sich die Frage; wie kommt es, dass in Bern 40 Prozent der alleinerziehenden Frauen keine Alimente benötigen?

  • elena sagt:

    Wir leben seit 20 Jahren – seit der Geburt unserer erster Tochter – das 50:50 Modell, wir waren damals in den Zwanzigern, heute in den Vierzigern. Wir haben beide eine Teilzeitkarriere gemacht und beide eine Teilzeithaushaltsstelle gehalten. Immer. Bis heute. Die jüngste der drei Töchter ist nun 13 und ganztags weg, so hat unser Teilzeitmodell ausgedient. Beide könnten wir jetzt mehr arbeiten, ich tu es nicht, mein Mann ja. Wir waren nicht naiv, als wir das Modell ausmachten, sondern eher mutig und idealistisch. Ich seh das Problem nicht: Sie arbeitet, er zu Hause, er arbeitet, sie zu Hause.

    • marie sagt:

      danke elena!

    • O. S. sagt:

      Darf ich fragen, in welchen Berufen sie ihre „Teilzeitkarrieren“ gemacht haben?

    • mupi sagt:

      tönt typisch nach Lehrer-Karriere!

    • Marcel Zufferey sagt:

      Das 50/50-Modell fristet ein Minderheitendasein, sogar in Schweden (wenn man denn Teilzeit / Teilzeit als solches betrachten will):

      http://www.nzzfolio.ch/images/upload/02x2011_0034x0035.pdf

    • Marcel Zufferey sagt:

      Durchgesetzt hat sich europaweit lediglich das Vollzeit / Teilzeit-Modell. Mann Vollzeit, Frau Teilzeit. Die Zeit hat das einmal das „Ernährermodell Plus“ genannt. Entsprechend sieht es auch bei der Verteilung der Einkommensanteile am gemeinsamen Haushaltseinkommen aus. Und in der Folge bei den Sorgerechtsurteilen. Und beim Unterhalt. Und der Alimente. Trifft die Verkäuferin auf den Verkaufsleiter, dann kommt das dabei heraus. Dito bei der Theaterpädagogin und dem Maschinenbauingenieur. Oder der Germanistin und dem Betriebswirtschafter. Wo also liegt der Hund begraben?

    • Marius Hunkendorf sagt:

      und wie sind die Karrieren und das Einkommen verlaufen?
      und wenn sie mehr arbeiten könnten, wieso tun sie das nicht?

  • Ramona Stebler sagt:

    @ talon: Das ist jetzt wieder eine Behauptung die sie aus ihrem subjektiv belastetem Fundus schöpfen. Aber glauben sie mir: Heutige Frauen geben sich nicht mehr damit zufrieden nur Mütter zu sein. Und ich denke, der etwas intelligentere Mann wird mit der Versorgerrolle auch nicht mehr glücklich. Meine Hauptaussage lautete jedoch: Männer die im nachhinhein klagen, weil sie Alimente bezahlen müssen, sind ehrlich gesagt selber schuld: Hätten sie sich noch während der Partnerschaft zu gleichen Teilen um die Betreuung gekümmert, bliebe auch nach der Trennung alles beim alten. Auch Finanziell.

    • Ramona Stebler sagt:

      ui, hab ich mich im Antwortknopf vertan. Dieser Beitrag gehört natürlich zum vorletzten Stream.

      • talon sagt:

        @ramona
        Nein, ich habe ja schon verlinkt, das die Arbeitsleistung von Frauen kontinuierlich nach unten geht. In österreich gibt es eine Befragung, nach der sich 55% der bis zu 24 Jährigen wünschen, vollzeit Hausfrau zu sein. Männer hingegen würden liebend gerne mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen, auch das bestätigen umfragen. Es gibt keinerlei Umfragen, die bestätigen, das Frauen bereit sind, den Verdienstausfall des Mannes zu kompensieren, keine Bestätigung, mehr Arbeiten zu wollen oder gar der Haupternährer zu sein. Es liegt definitiv an den Frauen.

      • Ramona Stebler sagt:

        Studien sind dazu da interpretiert zu werden. Warum wollen diese 55% nur Hausfrei sein? Eventuell weil sie es satt haben in Teilzeit und unterbezahlt zu schufften und nebenbei zu 100% einen Haushalt zu führen. Und diese Männer: Warum wünschen sie es sich nur mehr Zeit mit ihren Familien zu verbringen und tun es nicht? Ich kenne die antwort: weil auch sie sich vor Teilzeitarbeit fürchten!

      • talon sagt:

        @ramona
        Wieso unterbezahlt? Frauen werden nicht unterbezahlt. Männer tun es nicht, weil Sie arbeiten müssen, weil die Frauen keine Lust darauf haben, irgendwer muss die Brötchen nach Hause bringen, wenn Mutti nicht mehr als Halbtags Arbeiten möchte, weil das ja viel zu Anstrengend ist und sie lieber mittags mit Freundinnen shoppen geht.http://baby.edelight.de/b/die-neue-generation-der-muetter-latte-macchiato-muetter/ „Und auch ich treffe mich gern vormittags mit Freundinnen..:“

    • Eremit sagt:

      Nach einer Trennung bleibt nicht alles beim alten. Vor einer Trennung sieht Mann die Kinder jeden Morgen, (jeden Mittâg), jedeen Abend, jeden Samstag und Sonntag. Nach einer Trennung sieht man die Kinder nicht mehr täglich.
      Des weiteren müssen nach einer Trennung und zwei Haushalte finanziert werden und damit verbunden müssten dann ALLE den Grütel enger schnallen auch die Kinder! Oder soll das Gerecht sein, dass nach einer Trennung Frau und Kinder das Lebensniveau beibehalten können und Mann in Armut leben sollte?
      Versuchen wir es doch mal mit Nächstenliebe, auch gegenüber den Kindern.

      • Ramona Stebler sagt:

        Der Witz ist ja eben gerade, dass dann jeder für sein „Lebensniveau“ selber verantwortlich ist. Solange beide Teile 50 % der Kinderbetreuung übernommen haben und weiterhin übernehmen, braucht kein Teil den anderen auszuzahlen.

      • Eremit sagt:

        Das kriegen wir, unsere Gesellschaft, heute nicht hin, dass jeder für sein Lebensniveau selbst verantwortlich ist und das wird auch in Zukunft so sein. Wir schin bei vielem leider Fremdgesteuert.
        Bringen sie hier im einem Artikel bitte mal den Vorschlag ein, dass Frau ab Scheidung 100%ig für sich alleine aufkommen und Mann keine Unterhaltszahlungen an Frau leisten muss. Das wid vielleicht ein grosser ein grosser Aufschrei bewirken und das 08:15 Argument wir eingeworfen, dass Frau sich im Haushalt aufopfern für die Kinder (siehe 5. Abschnitt im obigen Artikel). Dass aber manche Frauen …

      • Eremit sagt:

        Dass aber manche Frauen ohne Kinder dies bei einer Scheidung dann ausnutzen um ihr Opfer (der Mann) finanziell auszubluten wird aber nicht erwähnt.
        Insofern ist eine Änderung der Scheidungs(un)rechtspraxis dringen notwenig. Wenn Mann dann aber für Frau keinen Unterhalt mehr zahlen muss, sondern nur noch ggf. für Kinder, dann wird wohl manche („unselbständige“) Frau nach einer Scheidung eine angebliche eheliche Vergewaltigung einklagen um so an das Geld anderer zu kommen.

        Welch schöne Leben haben da Obdachlose, Mönche und Häftlinge.

        Zum Glück sind nicht alle Frauen gleich.

    • Lukas O. Bendel sagt:

      @ Ramona Stebler:
      Leider gehen Sie einer feminist. Lüge auf den Leim: Die Rollenteilung vor der Trennung garantiert nur der Mutter das Obhutsrecht. Ich kenne mehrere Fälle persönlich, wo der Vater seine Beschäftigung reduziert hatte und entsprechend die Kinderbetreuung übernahm, die Mutter aber dann doch nicht mehr arbeiten gehen wollte; zum Schluss hiess es immer „Die Kinder gehören (zu) der Mutter!“.
      Ganz deutlich wird dies im BGer-Urteil 5P.35/2006: Die Mutter brauchte bloss ihre Stelle aufzugeben und schwupps wurde das Kind ihr statt dem bisher für es sorgenden Vater zugesprochen!

  • Martin sagt:

    Dieser Blog ist der beste Beweis dafür, an was so viele Beziehungen scheitern: Ja nicht den andern zuhören, einfach die eigene Betroffenheit rauskotzen. So funktioniert keine Diskussion in einem Blog, und schon gar keine Beziehung. Die durchaus ausgewogene „Carte Blanche“ von Frau Straumann wird kaum gelesen und die notwendige gesellschaftliche Diskussion mit irgendwelchen unreflektierten emotionalen Statements zugemüllt – sorry liebe Geschlechtsgenossen, ihr macht hier gerade keine gute Figur!

    • plop sagt:

      Ja, ich finde den Text auch ziemlich gut und die Kommentare fürchterlich…. Gut, hat Frau Straumann auch mal die Machbarkeit des geteilten Sorgerechts angesprochen. Im momentanen „Sysrem“ ist dieses nämlich sehr schwer umzusetzten, ausser, die Kinder sind tagsüber fremdbetreut. Dann könnts klappen, wenn beide Elternteile noch im selben Ort wohnen.
      Es braucht viele Änderungen, um dieses gute Modell umsetzbar zu machen, vom Staat, den Arbeitsgebern und vor allem in den Köpfen von Männlein und Weiblein…

      • marie sagt:

        plop, um das geht es. genau. viele herren hier, denen ist nicht bewusst, was das gem. sorgerecht nach sich zieht…

      • Martin sagt:

        Es geht um gemeinsame Verantwortung, um Geld und um Zeit. Kinder bedeuten Kosten, aber auch enorm viel Zeit und Nerven. Ich würde gerne mal hören, wie es meinen Geschlechtsgenossen so beim ewigen Windeln wechseln geht, wie ihre Emotionen sich zum Kinderzimmerchaos positionieren. Und einen Erlebnisbericht von ihrem Kampf für Teilzeitstellen würde mich sehr freuen…. Kurz: Statt hier den heroischen Geschlechterkrieg zu simulieren, ran an den Herd, ihr Helden!

  • Ramona Stebler sagt:

    Was der Artikel und die Diskussion dazu zeigen: Die neue Generation Frauen wünscht sich eben nicht „mehr Geld“ nach einer Trennung. Sondern, dass Männer, egal ob in der Partnerschaft oder getrennt, 50% der Betreuungs- und Haushaltsarbeit übernehmen. So können beide Arbeiten, Karriere machen und Eltern sein. Nur so sind beide Teile gleich berechtigt – was die Rechte und die Pflichten angeht.

    • talon sagt:

      Nein, Ramona, leider nicht. Das wird in Foren immer behauptet, die wirklichkeit sieht anders aus. Frauen wollen eben nicht die Finanziellen einbussen des Mannes ausgleichen, wenn dieser nicht mehr vollzeit Arbeitet, das ergibt sich auch aus dem Partnerwahlverhalten. Immer noch ist der Versorger der beliebteste Männertyp, noch immer orientieren sich Frauen Gehalts und Statusmässig nicht nach unten, bei der Partnerwahl

      • E.H.Roth sagt:

        hm aber der Mann soll die finanziellen einbussen der frau ausgleichen?

      • plop sagt:

        talon, wie alt bist denn du? Ich sehe bei mir und in meinem Umfeld keine Frau, die auf finanzielle schielt… Ist zuwenig Stutz da, arbeiten die Frauen. Ist genug Stutz da, meistens auch, aus persönlichem ineresse. Und das sind alles Familien mit kleinen Kindern, also noch eher junge Menschen. Vielleicht hat sich da ja was geändert bei der „neuen“ Elterngeneration?!

      • Ramona Stebler sagt:

        Welche finanziellen Einbusen? Wenn beide gleich viel Arbeiten sollten durchschnittlich beide gleich viel verdienen. (Oder wollen wir hier etwa zugeben, dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger Lohn erhalten?)

      • talon sagt:

        @plop
        Hat nichts mit dem Alter zu tun.Es ist leider immer noch so. Einfach mal bei google nach Beuteschema von Frauen suchen. Deshalb bleiben auch ca 40% der Akademikerinnen single, weil diese sich nach oben orientieren, je höher die Frau allerdings ist, desto weniger Männer gibt. Das ist auch der Grund, für Bücher wie diese: http://www.amazon.de/%C3%9Cberlisten-Sie-Ihr-Beuteschema-Partner/dp/344239127X

    • Ramona Stebler sagt:

      Genausogut könnte man eine Studie aufführen die besagt, dass Männer keine Frauen wollen die mehr verdienen als sie.

      • talon sagt:

        @ramona
        Nein, klappt nicht, wurde schon mit einbezogen. Für Männer ist das gehalt der Partnerin egal. Für Frauen das Gehalt des Partners nicht.

    • plop sagt:

      Lieber Talon, wenn Sie natürlich solches googeln, werden sie auch finden….
      und @ Stebler: Ups! Da hat sich wohl der Hr. Roth grad verraten…. Mannomann! Ich Wünsche mir! dass! sich! da! endlich! mal! was! ändert!!!!

      • marie sagt:

        plop, ich kann ihnen als durchaus pragmatisches restexemplar der 80er bewegung klar sagen: ne, in absehbarer zeit nicht. LEIDER!!!! ich baue auf die jungen, für die ist das gott sei dank weniger thema, die sind einfach flexibler, lockerer und toleranter.

      • talon sagt:

        @plop
        Wenn es dieses partnerwahlverhalten nicht gibt, wieso finde ich es dann? Warum sind die Studien und Untersuchungen eindeutig? Warum sagen das selbst die meisten Frauen? Nur in Feministisch angehauchten Blogs wird das gegenteil behauptet.

      • marie sagt:

        @plop
        mit ausnahme von talon!

      • plop sagt:

        marie, meinst du echt, das talon sei unter 35? Kann ich mir ja fast nicht vorstellen….. Ja, junge Menschen vor! Ich bin um 30ig und viele dieser „Probleme“ hier im Blog sind mir einfach nur fremdfremdfremd….. Und so hoff ich, dass es bei noch jüngeren noch besser wird… es hat jeweils einer hier, der ist glaub noch jünger, und dessen post mag ich immer sehr. Ist nur zu hoffen, dass wir denn in 10-20 Jahren nicht plötzlich auch so verkrampft sind…

      • marie sagt:

        plop ihr macht das ganz gut – genau das gleiche beobachte ich in meinem umfeld, wo es auch um die 30er hat. ich sehe da keinerlei probleme, vllt andere, aber dieses geschlechterhickhack erlebt ihr als schlechter film. und DAS ist es.
        ich vermute stark dass talon unter 35 ist, jep. die wird es immer geben – aber sie werden hoffentlich immer seltener.

      • Sportpapi sagt:

        Wir könnten uns ja einigen, dass die hier mitdiskutierenden generell nicht gerade repräsentativ sind. Die Frauen hier können ebenso wenig für „die Frauen“ sprechen wie die Männer für „die Männer“. So viele Verkäufer/innen, Coiffeusen, Bauarbeiter usw. werden hier wohl nicht sein.

      • talon sagt:

        @plop
        Ich bin 31 und kann genau das bestätigen: Frauen suchen den Versorger. Männer fällt das leider nicht auf, auch wenn sie mittendrin sind. Aber von deinem Posting kann ich davon ausgehen, dass in deinem Bekanntenkreis bei jedem Paar mit Kind, die Fraue genausoviel verdient wie der Mann? Das die Arbeitszeit zu beiden teilen gleich ist?

      • Marcolino sagt:

        Ich finde Talon schiesst über das Ziel hinaus aber ich muss ihm leider in vielen Dingen ein Stück weit Recht geben. Frauen finden Männer mit Status, Job, Auto, Geld attraktiv. Zumindest ist es das, was ich ihn meinem Umfeld (leider) erlebe.
        Wenn ich ehrlich bin, stimmt mich dies sehr traurig. Es macht es auch schwierig einer Frau zu vertrauen.

      • E.H.Roth sagt:

        ach was plop; sie verstehen es nicht aber egal. und marie, bauen sie ruhig auf die jungen, obwohl wenn ich billige Arbeitskräfte brauche, dann bin ich mit ihnen.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Das gemeinsame Sorgerecht heisst nicht zu Unrecht nur Sorge- und nicht Umgangsrecht. Deshalb erstaunen mich auch die 71 Prozent nicht, in denen die Kinder trotz -gemeinsamem- Sorgerecht bei der Mama wohnen und nicht beim Vater. Was die Männerrechtler am gemeinsamen Sorgereht so attraktiv finden, habe ich nie wirklich begriffen: Es ist ein Papiertiger. Wie man das auch ändern könnte, die Rollenteilung meine ich, habe ich in einem anderen Kommentar geschrieben. Doch der ist leider verschwunden.

    • Sportpapi sagt:

      Es ist mehr als ein Papiertiger, es ist ein Symbol, ein erster Schritt. Es wird ja eigentlich auch nicht das gemeinsame Sorgerecht erteilt. Es wird nur nicht mehr grundlos entzogen, wie bisher. Entscheidender scheinen mir aber die Bestimmungen zum Wohnsitz. Hier wird sich zeigen, wie ernst es gemeint ist.

  • Reto sagt:

    Leila Straumann: Für Sie selbstverständlich sind eigentlich vorallem Forderungen ohne Leistung. Bringen wir doch das Problem mit der Emanzipation in der CH auf den Punkt: Wenn Mann genug verdient, geht Frau nicht arbeiten. Wenn der Verdienst der Frau gleich viel bringt wie die Krippe kostet, geht Frau nicht arbeiten. Alle anderen gehen aus diversen Gründen arbeiten, auch mit Kind. Selbstverständlich werden wir Männer sicher nicht noch Geld für die ersten 2 Kategorien bezahlen, damit diese sich motiviert fühlen, einer Arbeit nachzugehen – auch wenn diese nur Geld bringt und keine „Erfüllung“.

  • Widerspenstige sagt:

    Ich habe es leider kommen sehen, dass dieses gemeinsame Sorgerecht nur ein Papiertiger mehr ist dh reines Theoriedenken. Wer sich scheiden lässt, geht in den seltensten Fällen friedfertig und lösungsorientiert daraus hervor. Und ich pflichte da Pippi bei, die irgendwo geschrieben hat, dass es am besten wäre, wenn eine Kinderrente ausbezahlt wird via Staat. Also die Kinder- und Ausbildungszulagen müssten dringend erhöht werden. Die Höhe ist vom Einkommen abhängig, also kein Giesskannenprinzip. So wären keine Alimente nötig u die emotionalen Verletzungen reduzieren sich entsprechend oder nicht?

    • marie sagt:

      ich sehe es zwar zum teil auch so, aber bei diesem sorgerecht werden männer vermehrt in die pflicht genommen, und zwar wird sich das sorgerecht nicht auf freizeitgestaltung reduzieren. und das ist gut so, begrüssenswert. denn es geht um kinder und deren wohlbefinden, das lässt sich mit teuren geschenken einfach nicht herzeubern.
      vllt DIE chance ein wenig zu entschelunigen und damit ruhe in die sache bringen? hoffentlich, da nötig.

      • talon sagt:

        @marie
        Männer teilen schon länger mit, das sie sich mehr um die Kinder kümmern wollen. Es werden sich mit dem Gemeinsamen Sorgerecht vor allem die Frauen umschauen, bedeutet es doch die Pflicht, mehr zu arbeiten.

      • Patrick sagt:

        …ein Klische jagt das andere: Männer reduzieren das Engagement für die Kinder auf Rumtollen in der Freizeit, teure Geschenke zu machen und bei den Alimenten zu knausern, die armen alleinerziehenden Mütter werden bei Wasser und Brot gehalten, während sich der ehebrüchige Mann mit einer zwanzig jahre Jüngeren vergnügt…

        Das haben wir doch nun wirklich zur Genüge lesen und hören dürfen. Kommt wirklich nichts Konstruktives hervor?

      • marie sagt:

        anhand der männerposts ist da auch nichts neues în sachen frauen zu hören… ergo: jetzt geht es ans eingemachte, noch einmal meine frage: wie wollt ihr das praktisch angehen und umsetzten? ich glaube diejenigen, die die trag weite dieses rechts nicht wirklich so sehen wie es sein wird, sind v.a. die männer – es geht um mehr teilzeit, es geht um pekuniäre einbussen, es geht um meteriellen verlust und keine karriere mehr… sorry, aber damit solltet ihr herren euch anfangen auseinander zu setzten. die meisten frauen kennen das schon. alltag…

      • Widerspenstige sagt:

        Genau das ist der strittige Punkt: die betroffenen Mànner drücken sich jetzt um den Vollzug des gemeinsamen Sorgerechts das genau so angegangen werden muss wie von @marie beschrieben. Aus die Maus mit 100% Stelle und Lohnerhöhungen im jährlichen Rythmus, rein in die Teilzeitarbeit mit Jobs, die unter dem Ausbildungsniveau gehandelt werden. Das ist Alltag seit dem Feminismus dh seit Beginn der Arbeit ausser Haus der gebildeten Frauen. Wie wäre es denn mit Regale auffüllen, wie von @O.S. hier lautstark den jammernden Frauen angeboten?! Ich glaub, mich tritt ein Pferd…ätzende Diskussionsbasis!

      • talon sagt:

        @widerspenstige
        Das klappt aber nicht. Denn dazu müssten Frauen mehr Arbeiten um den Verdienstausfall des Mannes zu kompensieren. Nur das wollen Frauen nicht.

    • O. S. sagt:

      Die „Lösung“ von der Widerspenstigen heissen immer. mehr Staat.

      Dem Staat sollte man möglichst die Kinder abgeben, weil der sie viel gerechter aufziehen kann. Und die Bürger sollten ein Sackgeld bekommen, damit sie tun können, was sie möchten, ohne jegliche Verantwortung zu übernehmen. Das gäbe dann auch weniger „emotionale Verletzungen“, nicht wahr.

      Damit noch mehr Leute beim Staat arbeiten und das Leben der Bürger verwalten können und genug Zeit haben, im MB herumzuhängen und ideologische Lufttürmchen zu bauen (siehe Straumann).

      Völker hört die Signale.

    • Reto sagt:

      @Widerspenstige; Ja, habe es auch kommen sehen, das gibt nur Streit wenn die Männer jetzt dreinreden dürfen. Darum war ich auch gegen das Frauenstimmrecht, gibt nur Probleme, war alles einfacher vorher.

    • Ramona Stebler sagt:

      @talon: neinneinnein, mein lieber herr talon. Viel eher ist es so, dass Männer nicht teilzeit arbeiten wollen: Es schwieriger eine Teilzeitstelle zu bekommen, sie sind schlechter bezahlt und bieten weniger Aufsstiegschancen. Frauen tun sich das an, Männer sträuben sich noch.

      • talon sagt:

        @ramona
        Nö, 97% der Männer würden gerne mehr Zeit bei der Familie verbringen, können dies aber nicht, weil sie die Brötchen verdienen müssen, während Frauen ihre Arbeitszeit immer mehr und mehr Reduzieren. Im moment auf 19,6 Stunden. Damit kann man natürlich keine Familie durchbringen. Im übrigen, nur 2% der Männer machen Karriere und das wissen Männer auch, das Karriere Argument ist für die Füsse, weil es nicht der Wahrheit entspricht.

      • E.H.Roth sagt:

        danke talon, diese schnöde Karriere Geplapper “ ich verzichtete auf meine Karriere weil…. “ diese Wichtig Getue, kanns nicht mehr hören. Wie hier in Zürich, wo auch jede Boutique Verkäuferin meint, “ eigentlich bin ich ein Hollywood Star und Model und arbeite nur als Verkäuferin weil das richtige Drehbuch für mich noch nicht geschrieben wurde“.
        Ich sagte schon lange hier, die wenigsten machen eine Karriere.

    • Eremit sagt:

      Leider ist das Risiko, dass das gemeinsame Sorgerecht nur ein Papiertiger wird sehr gross. Dabei wäre der Ansatz ganz simpel: Beide dürfen sich in der Freizeit 50% um die Kinder kümmern. Und niemand darf seine Kinder nur jeden zweiten Samstag sehen.

      In einer zerrütteten Gesellschaft wird m.E. jedes Gesetz zu einen Papiertiger.

    • Sportpapi sagt:

      Da wird eine längst überfällige Ungerechtigkeit endlich beseitigt. Und schon haben die Frauen das Gefühl, es gehe nun „ans Eingemachte“, Männern müssten nun ganz anders in die Pflicht genommen werden. Reicht es als Gegenleistung für das Sorgerecht, das ja vor allem auch ein Recht auf Informationen beinhaltet, denn nicht, wenn die Väter nach wie vor mehrheitlich für den Unterhalt der Kinder aufkommen? Ist doch nicht nichts, oder?

  • Marcel Zufferey sagt:

    Flauschig, der letzte Absatz, sehr vage gehalten. Mit Absicht, nehme ich an. Die Verfasserin weiss ganz bestimmt ebenfalls, dass Frauen und Männer sowohl bei der Studien- als auch bei der (späteren) Berufswahl unterschiedliche Präferenzen haben, was direkt auf das (Haushalts)einkommen durchschlägt. Die Zahlen dazu erspare ich mir mal, liefere sie aber gerne auf Wunsch nach, en dėtail selbstverständlich. Für Frauen kann es in Zukunft nur noch MINT, MINT und nochmals MINT heissen- sonst wird das nie etwas mit der Gleichberechtigung! Eine Theaterpädagogin wird eine Familie nie ernähren können?

  • Pascal Sutter sagt:

    Das wird sich in der Zukunft ändern wenn es auch Vätern ermöglicht wird bessere Teilzeitarbeit zu finden und die Lebenskosten in der Schweiz durch eine umverteilung des Reichtums für alle tiefer werden. Auch der Geschlechterk(r)ampf wird dann wie der alte Winter vertrieben. Danke Gott!

    Harren Sie aus, wir sind in den Startlöchern.

    • marie sagt:

      herr sutter ich ich baue auf sie, ganz fest. und drücke die daumen, dass das endlich WENIGSTEN anfängt. wäre ja auch zeit, oder?

    • O. S. sagt:

      Nachdem die Startlöcher am Paradeplatz, auf dem Lindenhof und beim Jakob mangels Publikumsinteresse aufgegeben sind, seid ihr wohl eher wieder in den Löchern, nicht in den Startlöchern, hahaha.

      • Pascal Sutter sagt:

        O.S., schauen sie doch mal in ihrem Garten nach. Ich bin der neben dem giftgrünen Zelt der gerade auf ihre Geranien prünzelt!

      • O. S. sagt:

        Da kommt nix raus, und schon gar nicht auf meine Geranien (die im Dezember besonders hübsch blühen…).

        Ich sags ja: sie pfeifen aus dem letzten Loch. Nichts da von Startlöchern.

        Occupy your brain!

  • Patrick sagt:

    Dieser Artikel belegt einmal mehr, dass die Frauen in der bisherigen Evolution einfach nichts, aber auch gar nichts, dazu gelernt haben. Trotz bereits jahrzentelang anhaltendem Feminismus hat es Frau nicht verstanden, mehr zu erreichen, als ewiggestrige Vorurteile gegenüber den Männern mit pseudowissenschaftlichen „Studien“ und „Statistiken“ zu untermauern versuchen. Dabei haben sie leider übersehen, dass es das Ziel des Feminismus eigentlich ist, eine Gleichstellung zwischen Mann und Frau zu erreichen. Dies funktioniert aber nicht, solange der Mann ein Feindbild bleibt!!

  • Karl Müller sagt:

    Dieser Artikel zeigt vor Allem wieder mal, dass Gleichstellungsbüros nicht den Fokus auf beide Geschlechter haben, sondern Männer sich anscheinend rechtfertigen sollten, wenn sie die gleichen Rechte wie Frauen haben wollen. Dafür gibt es keinen Grund, Frau Straumann, Bundesverfassung Artikel 8 ist dafür genug Beweis, dass Männer sich nicht einmal rechtfertigen müssten, um nicht mehr weiter diskriminiert zu werden. Es muss ausgemistet werden in den Gelichstellungsbüros und fähige Mitarbeiter eingestellt werden, die Mann und Frau gemäss BV-Auftrag endlich gleichmässig berücksichtigen.

  • MUPPET SHOW sagt:

    Es kann echt nicht sein, dass all diese geschiedenen Frauen, kaum oder gar nicht arbeiten müssen, sich ein schönes „Club-Med“ Leben machen, während die Kinder in der Schule sind und während dieser Zeit auch keine Betreuung brauchen. Und fürs Nichtstun werden diese faulen Frauen noch mit viel, viel Geld honoriert in Form von überrissenen Alimenten. Stattdessen müssen die Männer jede Woche 50 Stunden und mehr arbeiten (machen genauso ihren Haushalt wie die Frauen) und als Dank dafür geben sie 60% ihres Gehalts ab und Leben oft unter dem Existenzminimum. Und die eigenen Kinder sehen sie auch kaum

  • Dan sagt:

    „…teilen bezahlte und unbezahlte Arbeit.“ Vielleicht liegt das Problem ja einfach daran, dass Frauen tatsächlich nur einen Bruchteil der Wirtschaftsleistung in der Schweiz erbringen und darum oft von Zahlen und Wirtschaft nichts verstehen – vorallem auf den Gleichstellungsbüros. Wenn 1 Person das Kind + 1 Person mit seiner Arbeit ernährt, ist die Arbeit der betreuenden Person nicht „unbezahlt“. Die „betreuende“ Person bekommt Geld für Ferien, Ausgang, Kinderhüten, Kleider, Versicherungen, Pensionskasse, welches diese sonst selber verdienen müsste. Egal ob Mann oder Frau.

    • Bruno sagt:

      @ Dan:

      Genauso ist es. Das Hausfrauen keine unbezahlte Arbeit leisten, sondern vom Mann mitversorgt werden, wird regelmässig unterschlagen. Aber von solcher Polemik leben ja die „Gleichstellungsbüros“.

    • Karl Müller sagt:

      @Dan: Jetzt nehmen Sie der Feminismusindustrie aber ihre besten Argumente! Das geht natürlich gar nicht! 🙂

      • Dan sagt:

        @Widerspenstige; Schicksalschlag Hausfrau zu Hause? Das entlockt mir ein Lachen, sorry.. Es steht der „Hausfrau“ frei, ihr Taschengeld und Freizeit in Ausbildung anstelle Nagellack zu investieren. Oder soll ihr der Mann dies vorschreiben? Im eigenen Interesse sollte er es, gehen Rechtsprechung und Frauenrechtlerinnen (und Widerspenstige) nach wie vor vom „Huscheli“ aus, das 1 + 1 nicht zusammenzählen kann – vorallem wenn es um Alimentenforderungen geht. Emanzipation ahoi, aber wer nicht mal für sich selber schauen will, sollte keine Kinder erziehen dürfen..

    • mira sagt:

      Ja, das sehe ich (als weibliche Brötchenbringerin) auch so. Vergessen wird aber von Scheidungsgeschädigten oft, dass so ein Vertrag nicht einfach aufgekündigt werden kann. Hat man sich eine Haus“person“ mal zugelegt, so kann man sich deren nicht einfach „entsorgen“, sondern ist VERANTWORTLICH – ja finanziell. Bis der andere Partner wieder auf eigenen Beinen stehen kann. Und je nach Dauer des beruflichen Aussetzen geht das halt etwas länger…

      • Widerspenstige sagt:

        Genau so ist es, mira! Und dieser ungeschriebene Vertrag wird einfach aufgekündigt und die Hausfrau soll sehen, wie sie plötzlich ihre Brötchen verdienen soll? Welcher Mann würde sich dafür hergeben und unter diesen unsicheren Verhältnissen als Hausmann fungieren wollen? Die Reaktionen hier wie dort sprechen eine deutliche Sprache: ausser Bänz Friedli anscheinend kaum ein Mann und auch der verdient nebenher mit seiner Kolumne fürs Haushaltseinkommen.

        Ich bin erstaunt, wieso sich Hausfrauen nicht vermehrt durch einen entsprechenden Vertrag absichern lassen. Eine Familie ist ein KMU-Betrieb!!

      • Dan sagt:

        @mira: Jeder entscheidet grundsätzlich selber, wie lange er/sie zu Hause mit Kind sein will. Man legt sich nicht einfach eine „Hausperson“ zu. Das Problem liegt wohl in erster Linie darin, dass das Modell „Ehe“ nicht mehr so ein verlässliche Versorgungsinstitution für Frauen ist, sprich, das grosse Erwachen gekommen ist. Meine Mutter sowie auch meine Grossmutter kannten das Hausfrauendasein gar nicht. Ein auslaufendes Modell der boomenden 60er Jahre mit enormen finanziellen Privilegien für die Frau. Einzigartig in der Welt, übrigends.

      • Bruno sagt:

        @ widerspenstige:

        Und anderherum? Welcher Mann sollte bereit sein eine Familie zu ernähren, und dies lebenslänglich unter Verzicht aufs Kind?
        Der von Ihnen genannte „ungeschriebene Vertrag“ wurde nicht von den Männern gekündigt, sondern von den Frauen.

      • mira sagt:

        @Dan
        Nein, das entscheidet nicht jeder selbst, sondern das entscheidet man als Paar. Und dabei werden normalerweise die Argumente „was ist für das Kind gut“ und „was können wir uns leisten“ und „was ist langfristig für beide befriedigend“ berücksichtigt. Heraus kommen dann individuelle Lösungen, die LANGFRISTIG angedacht sind und nicht einfach kurzfristig aufgekündigt werden können.

      • talon sagt:

        @widerspenstige
        Klar, immerhin ist es in den meisten fällen die Frau, die den Vertrag kündigt, weil sie mit einer Scheidung wesentlich luxuriöser lebt. Und das Männer keine Hausmänner sind, entspringt genau dem, denn dann wäre für die Frau eine Scheidung kein gewinn mehr, dann müsste sie dem Mann unterhalt zahlen und sein Leben finanzieren. Deshalb haben Frauen auch keine Lust, mehr zu arbeiten, als sie unbedingt müssen. Quasi Arbeit als Hobby um auch mal was anderes zu sehen, ein bisschen abwechslung

      • mira sagt:

        @talon
        Das wiederspricht jetzt aber dem oft gebrachten Argument, dass Ehen, in welchen Frau emanzipiert und finanziell selbständig ist (= selber arbeiten geht und kein Anrecht auf Ehegatten-Alimente hat) öfters geschieden werden, als traditionelle Ehen mit Hausfrauen..

      • talon sagt:

        @mira
        Nein, das wiederspricht dem nicht. In die meisten dieser Fälle verdient die Frau nur dann mehr, weil der Mann arbeitslos geworden. Das heist, sie hat vorher nicht viel verdient. Aber anstatt sich zusammenzuraufen und Arbeiten zu gehen, nehmen Frauen den einfachen weg über die Scheidung. Hat sich also nix mit emanzipierten Frauen

      • mira sagt:

        @talon
        Haben Sie diese Weisheit auch aus dem Spiegel lol? Abgesehen davon habe ich nichts davon geschrieben, dass die Frau mehr verdient… Wobei, in diesen Fällen sei angeblich die Scheidungsrate ja noch höher… pöse pöse Welt!

      • Sportpapi sagt:

        @mira: Wie immer, sehr vernünftige Voten. Genau so ist es. Nach einer Trennung ist die veränderte Situation zu berücksichtigen, aber auch die bisherigen Vereinbarungen und Pläne. Und sicher braucht es eine mehr oder weniger lange Übergangszeit, bis beide Ex-Partner wieder auf eigenen Beinen stehen. Das sollte aber dennoch immer das Ziel sein.

      • talon sagt:

        @mira
        Tja, beliebtes mittel bei ausgehen von Argumenten, die Quelle Pauschal niedermachen, ohne sich auch nur angeschaut zu haben.

      • talon sagt:

        @sportpapi
        Warum sollte ich der Frau Alimente bezahlen, obwohl sie die Scheidung eingereicht hat, als den Vertrag gekündigt, und mir auch noch die Kinder entzieht? Wenn sich die Frau entscheidet, zuhause zu bleiben, dann muss sie auch die Konsequenzen tragen, wenn sie diesen Vertrag kündigt. Es kann nicht sein, das der Mann ein Leben lang das Leben der Frau finanziert, nur weil diese nicht Arbeiten will

      • Daphne sagt:

        Sportpapi: 14.58 h. Da kann ich Ihnen nur beipflichten. Und doch ist es so, dass die Frauen im Schnitt weniger eigenständig auf ihren Beinen stehen können, wenn Sie über längere Zeit ihr Arbeitspensum zugunsten der Familie reduziert haben… Das gilt es bei einer Scheidung ebenfalls zu berücksichtigen. Es müsste also heissen: Vereinbarungen, Pläne und Möglichkeiten.

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Ja, muss auch berücksichtigt werden. Natürlich.

  • Daniel Küttel sagt:

    Der Mamablog hat sich zum perfekten Ort für Gründe entwickelt, um sich niemals die Ehe oder ein Kind anzutun, und man fühlt sich damit sogar gut. Sensationell. Und dann sind hier noch die zahlreichen aus Ehen geschädigten Leute, die einmal mehr zeigen, dass das heutige Rechtssystem (egal wie man es dreht und wendet) für beide Elternteile unfair ist. Es ist niemals möglich einen Schlussstrich zu ziehen und daher verendet man damit kläglich. Entweder geht es emotional oder finanziell den Bach runter. Da mir Beides wichtig ist, lass ich gleich die Finger davon. Problem gelöst.

    • mira sagt:

      Ja, für gewisse Leute ist es tatsächlich besser, sie lassen die Finger davon. Früher gab es auch noch die Option „ins Kloster gehen“. Da hatte man dann ein Leben lang Ruhe vor dem anderen Geschlecht. Ich bin ebenfalls dafür, dass Partnerschaft und Kinderhaben auf freiwilliger Basis geschieht: zum Wohle der Gesellschaft und der Kinder!

      • Claudia sagt:

        naja, ob das Kinderkriegen immer „zum Wohle des Kindes“ ist…….

      • StefanB sagt:

        mira, die Option ins Kloster gehen gibts – zumindest für Katholiken und Buddhisten – immer noch. Allerdings sind die meisten kath. Orden „offen“, will sagen, sie kümmern sich um die Benachteiligten der Gesellschaft. Zugegeben, das ist heute weder in noch „sexy“. Ganz zu schweigen von den Habiten.

  • MUPPET SHOW sagt:

    Da ja alle emanzipierten Frauen beim Lohn nach Gleichberechtigung lechzen, bin ich dafür, dass man bei Scheidungen ebenfalls eine Gleichberechtigung einführt und die würde so ausschauen. Vater und Mutter arbeiten beide 100%, das Geld wird danach je zur Hälfte aufgeteilt, das Kind ist mal ein Monat beim Vater, dann wieder ein Monat bei der Mutter (immer abwechslungsweise), beide kriegen das Sorgerecht und die Obhut gemeinsam. Da selbe gilt für die Schulferien. Sollte sich die Mutter weigern zu arbeiten, dann hätte das schwerwiegende und finanzielle Konsequenzen für sie.

    • O. S. sagt:

      Das wär aber auch wieder so gemein gegen die Mütter, Herr Muppet Show. Die Feministinnen auf den „Gleichstellungsbüros“ (Herr Orwell dreht sich im Grabe um) sind nicht an gleichen Rechten und gleichen Pflichten interessiert, müssen sie wissen. Es geht um alle Rechte für die Frau, finanziert meist von der Allgemeinheit, und um alle Pflichten für den Mann, die er natürlich selber finanzieren muss.

    • Daphne sagt:

      @Muppet Show: Und dieses Szenario soll etwa im Interesse des Kindes sein? Einmal mehr zeigt sich, dass die Kleingeister hier am Ende nur eigensüchtige Motive verfolgen…

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Die finanziellen Belange sind unbefriedigend gelöst. Bei uns machten die Alimente für meinen älteren Sohn einen Viertel des Haushaltseinkommens aus, obschon sein Vater ein Einkommen von 300’000 Franken versteuerte. Die Alimente sind plafoniert, man will keinesfalls die Frauen ‚zu gut‘ stellen. Lohnausfall und damit verbunden fehlende Altersvorsorge wegen Betreuungspflichten sind nirgends berücksichtigt, auch nicht in Fällen, in denen es dem Vater finanziell zuzumuten wäre. Deshalb bin ich für eine Kinderrente für alle, wie die AHV, dann hört das Geschacher um Geld endlich auf. Entwürdigend!

    • E.H.Roth sagt:

      Schlussendlich geht es immer und bei allem ums Geld. Das hört nie auf bis der Deckel über uns geschlossen wird und wir im Ofen oder 1.50 unter der Erde entsorgt werden.

    • talon sagt:

      Nach deiner eigenen Aussage bekommst du doch eigentlich gar nichts, weil die freiwillig darauf verzichtest hast. Desweiteren, hast du nicht mal gesagt, das deine beiden Söhne schon längst ihren eigenen Weg gehen?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Was erzählst du? Für meinen älteren Sohn bekam ich bis zu seiner Volljährigkeit immer Alimente, davon spreche ich. Für mich bekam ich nie etwas, mein Lohnausfall etc., bedingt durch die Betreuungspflichten, war nirgendwo abgedeckt. Der Vater meines jüngeren Sohnes hat nie etwas bezahlt, keine Kinderalimente, gar nichts, obschon es ihm problemlos möglich gewesen wäre, er ist Chirurg in einem Privatspital, in Italien.

      • talon sagt:

        @pippi
        Du warst doch so stolz darauf, das du nichts bekommst und unabhängig bist. Da war doch die diskussion um Versorger suchen usw. bei dem du immer bestritten hast, jemals Finanziell von einem Mann etwas bekommen zu haben, für die Söhne alles allein erwirtschaftet zu haben usw

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich war nie finanziell abhängig von einem Mann. Kinderalimente sind für die Kinder, sie haben einen eigenen Rechtsanspruch darauf, nicht die Mütter. Die können nicht mal darauf verzichten, weil sie nicht einfach so die Ansprüche ihres Kindes gegenüber seinem Vater beschneiden können. Das ist die Gesetzeslage in der CH.

    • Reto sagt:

      @Pippi Langstrumpf: Dein Beitrag zum guten Verdienst Deines Mannes ist gleich null, warum solltest Du da teilhaben? Weil Du die Mutter seiner Kinder bist? Dein „Lohnausfall“ wurde bereits vermutlich doppelt und dreifach kompensiert, ausser du wärst Raketenphysikerin, die auf hochbezahlte Karriere verzichtet hat. Alles andere zum Leben wurde für Dich von deinem Mann bei seinem Einkommen wohl mehr als bezahlt, bekommst sogar noch die Hälfte der Pensionskasse.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Blödsinn, ich bekam nie etwas und hab auch nie etwas gefordert für mich, wir waren nicht verheiratet. Er fühlte sich nicht verplichtet, die Alimente für seinen Sohn bezahlte er erst, als ich ihn juristisch dazu gezwungen habe. Es war unschön! Ich war in keiner Weise finanziell abgesichert, finanzell gesehen waren meine Kinder mein teures und zeitaufwändiges Hobby. Wer sich ausserhalb des gängigen Hausfrauenmodells bewegt, lebt finanziell gesehen risikoreich. Meine Kinder und ich haben auf vieles verzichtet, für mich war es eine grosse Umstellung, weil ich anders aufgewachsen bin.

    • E.H.Roth sagt:

      Pippi;
      Lohnausfall? Wie meinst Du das?
      Ich hatte einen Bekannten aus dem Berner Oberland. Er erzählte mir einmal oben in Adelboden bei Skifahren, dass eine Frau welche an ihm ihr Interesse kund gab, sagte, dass wenn sie Heirate und ein Kind habe, der Mann ihr den Lohnausfall und zwar die gleiche Summe wie sie als Angestellte verdiene bezahlen müsse, damit sie das gleiche Leben wie als Single weiterführen könne. Und, sie mit diesem Geld sich nicht an irgendwelche Kosten während der Ehe beteiligen will. Ich hoffe Pippi, du meinst etwas anders oder?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Roth, mit Lohnausfall meine ich den Lohn, der wegfällt, weil ich ein Kind zu betreuen habe, also teilzeit arbeite, während ich gleichzeitig alleinerziehend bin. Ausserdem sind Pensionskassenbeträge erst ab einem bestimmten Einkommen obligatorisch, gerade Frauen gehen oft leer aus. Als meine Kinder klein waren, haben wir jahrelang vom Existenzminimum gelebt. Eine kurze Zeit ist das kein Problem, aber über Jahre hinweg ist das hart, vor allem mit Kindern. Ich möchte da nicht nochmal durch. Dazu war (und sind) die ausseräuslichen Betreuungsmöglichkeiten äusserst unbefriedigend, ausserdem zu teuer

      • talon sagt:

        Komisch, das das die alleinerziehenden Männer in der Schweiz hinbekommen…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die weit überwiegende Mehrheit der Alleinerziehenden sind nach wie vor Frauen, über 90 %. Und die paar wenigen Männer, die alleinerziehend sind, betreuen keine Säuglinge und Kleinkinder. Wenn Kinder mal zur Schule gehen, vor allem ab der Mittelstufe, ist es lange nicht mehr so schwierig. Und die Löhne der Männer sind immer noch über 20 % höher, durchschnittlich, damit lassen sich mehr Leistungen einkaufen.

      • talon sagt:

        @pippi
        Frauen und Männer verdienen im gleichen Job, bei gleicher Quali auch gleich viel. Die Gehaltslüge ist schon längst enttarnt. Männer bekommen es hin , sich um ihre Kinder zu kümmern, und einen Vollzeitjob zu haben, das ist Fakt. Etwas, das Frauen nicht hinbekommen. Haben ja auch keinen Anreiz dafür, Frauenförderung und Alimente sorgen for ein hervorragendes Leben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        bla bla bla männer sind die besseren menschen, ach was sag ich die besseren frauen blapp und lall.

        HAFECHÄS!

        du bist ein Scheidungsopfer, wie gesagt, such Hilfe!

  • Petra Stein sagt:

    Die Neuregelung hat einen Hacken. Bei Uneinigkeit über die Sorgerechtsregelung im Scheidungsfall hätte zwingend eine Mediation verordnet werden müssen. Die Diskussionen im Blogg belegen immer wieder aufs Neue, wie schwierig es ist, die Gegenseite zu verstehen. Nebst dem Überwinden des Trennungsgrolls wäre dieses Verständnis dringend notwendig, um weiterhin gemeinsam die Verantwortung für die Kinder wahrnehmen zu können, ohne dass die Kinder auf Jahre unter dem weitergehenden Streit der Eltern zu leiden haben.

    • tststs sagt:

      Oder was ist, wenn sich der hauptsächlich Erziehende vom Partner trennen will, weil eben der Partner sich zu wenig bei den Kindern einbringt…? Kriegt diese/r, obwohl er/sie ja nicht will, trotzdem das halbe Sorgerecht?

      • Karl Müller sagt:

        @tststs: das könnte man ja auch umkehren: Was ist wenn sich der hauptsächlich finanziell Sorgende vom Partner trennen will, weil eben der Partner sich zu wenig um die Finanzierung des gemeinsamen Haushalts einbringt….? Kriegt diese dann nur die Hälfte der Alimente?

    • Petra Stein sagt:

      @tststs: Wenn ein Elternteil das Sorgerecht nicht will und der andere damit einverstanden ist, dann wüsste ich nicht, wo das Problem liegen sollte.
      @K. Müller Das ist genau die Endlosschlaufe, die hoffentlich im Ernstfall durch eine Mediation unterbrochen werden kann.

    • Sportpapi sagt:

      Ja, diese Meditation wird wohl verordnet werden müssen. Ich sehe da keine Alternative, wenn man die neue Regelung ernst nimmt.

  • Tom sagt:

    Was im Artikel nicht erwähnt wird: Hat der Vater die Kinder in seiner Obhut, so ist noch lange nicht gesagt, dass die Mutter ihren Pflichten nachkommt. Ich vermute, dass es eher eine Frage der jeweiligen Rolle, die eine Mann oder eine Frau einnimmt ist und weniger eine Frage des Geschlechts.
    Ich muntere jeden Vater auf, zu seinen Kindern eine persönliche und fürsorgliche Beziehung aufzubauen. Dann entsteht etwas, was nicht kaputtbar ist und nicht eine Frage des Sorgerechts ist…

    • KB sagt:

      Danke Tom, endlich jemand der verstanden hat. Eine Beziehung entsteht nicht auf dem Papier, sondern durch Zuwendung, Aufmerksamkeit und Liebe. Ich habe zwar (und ganz ehrlich nur aus praktischen Gründen) auch das alleinige Sorgerecht, aber mein Ex-Mann kümmert sich ganz liebevoll um unsere gemeinsame Tochter. Sicher, nicht so viel wie ich, aber für mich passt das, weil wenn er Zeit mit Ihr verbringt, dann tut er es aufopfernd und voller Liebe. Und unsere Tochter vergöttert ihren Vater, auch wenn Mami und Papi nicht mehr zusammen leben. Wir treffen auch immer noch alle Entscheidung gemeinsam!

  • talon sagt:

    Gott, an diesem Artikel ist so viel falsch: Nein, Kinderentziehende Mütter sind kein Einzelfall. Vom Unterhalt lässt es sich vorzüglich leben, in D haben Frauen dadurch mehr Geld in der Tasche als Männer, obwohl Frauen wesentlich weniger arbeiten. Warum immer nur die Männer in die Pflicht nehmen, warum nimmt niemand Frauen in die Pflicht, mehr für das Familineeinkommen zu arbeiten? Daran scheitert es, Frauen wollen nicht mehr Arbeiten, erst dann können sich aber Männer mehr um die Familie kümmern. Und interessanterweise bekommen es Alleinerziehende Männer hin, Beruf und Familie zu vereinbaren.

    • marie sagt:

      fisch – bitte nicht füttern.

    • tststs sagt:

      Also erstens sollten wir hier eher über die Verhältnisse in der CH reden, in D können Sie auch als Arbeitsloser mehr Geld nach hause bringen als arbeitend…
      „Frauen wollen nicht mehr Arbeiten,“
      Beweise?

      • talon sagt:

        @tststs
        Nein, nur Frauen erhalten in Deutschland mehr Geld, wenn sie nicht arbeiten, als wenn sie arbeiten.
        http://www.welt.de/politik/deutschland/article13112901/Wochenarbeitszeit-von-Muettern-ist-gesunken.html
        „Immer weniger Mütter arbeiten Vollzeit, selbst wenn die Kinder zwischen 15 und 17 Jahre alt sind.“ Dazu gibt es noch umfragen, die eindeutig belegen, das über 50% der Frauen gerne Vollzeithausfrau wären.

      • Daphne sagt:

        Hallööööchen, Herr Talon, wir sind hier aber in der Schweiz! Und in der Schweiz ist die Vollzeithausfrau, die noch im Teenageralter der Kinder keinerlei Beitrag an die Haushaltskasse der Familie leistet, eine aussterbende Gattung… Allein schon aus wirtschaftlicher Notwendigkeit, übrigens. Aber das in Deutschland allgemein immer weniger Menschen arbeiten wollen, erstaunt mich gar nicht – angesichts der hohen Steuern und der mickrigen Gegenleistungen, die man dafür vom Staat bekommt.

      • marie sagt:

        @daphne
        talon hasst frauen (und ich benutze das wort ganz bewusst) – dagegen können sie nichts tun und jedes gegenargument ist verschwendet, sparen sie sich ihre energie und kraft. dieser hass hat er hier lange gepredigt. war lange nicht mehr da und heute schwups ist er wieder drin. ich hoffe er hat was gelernt, aber ich vermute ganz stark, dass er immer noch der gleiche ist.

      • mira sagt:

        @talon
        Wenn der Zweitverdiener auf einem 400 Euro Job arbeitet, hat die Familie mehr Geld, als wenn sie aufstocken würde: Weil der Zweitverdiener dann Steuern zahlen müsste. Und der Zweitverdiener zahlt dann über 50% Steuern! Da bleibt nur sehr wenig übrig… Und Krippen sind teuer und rar. Tagesmütter noch teurer…

      • talon sagt:

        @daphne
        Das gleiche hat man in Österreich auch immer behauptet, nur bildet das leider nicht die Wünsche der meisten Frauen ab.
        @mira
        Die 400 euro jobs sind auf 15 Stunden begrenzt. Die Frauen arbeiten aber 19,6. Und hier noch was schönes: Alleinerziehende Mütter, Arbeiten lohnt sich nicht: http://www.spiegel.tv/#/filme/alleinerziehende-muetter/

      • Bruno sagt:

        @ daphne:

        Ja, warum? Sagen Sie es mir.

      • Daphne sagt:

        Hallööööchen, Talon, wir sprechen immer noch über die Schweizer Verhältnisse! Was interessieren mich da die Wünsche österreicherischer Frauen, wenn die Lebensrealität hier schlicht und einfach eine andere ist? Und Wünsche kann man (frau) übrigens noch viele haben, das heisst noch lange nicht, dass man sie auch realisieren kann…

      • Daphne sagt:

        @Bruno: ?

      • talon sagt:

        @daphne
        Der einzige Grund, warum es für die Schweiz noch nicht herausgekommen ist, ist, das solche Umfragen nicht existieren. Feministinnen haben eine heidenangst vor der Wahrheit, würde dann doch das Lügenhaus zusammenbrechen, das sie seit 40 Jahren aufrecht erhalten, angefangen über die Lohnlüge bis hin zur gläsernen Decke über die Vollversorgung von Frauen durch Scheidung.

      • mira sagt:

        @talon
        Es arbeiten auch nicht ALLE Mütter in einem 400 Euro Job. Es gibt auch Mütte rdie gar nicht in einem Lohnverhältnis stehen und andere, die 100% arbeiten… Statistik 🙂

      • Daphne sagt:

        Talon, Vollzeithausfrauen kenne ich praktisch keine, also noch einmal: Was interessieren mich Wünsche, wo es um Lebensrealitäten geht? Viele Männer würden sich ebenfalls wünschen, nicht arbeiten zu müssen, wenn das denn möglich wäre… Also bitte, lassen Sie diesen ideologisch verbrämten Unsinn, den Sie hier praktizieren, sein.

      • talon sagt:

        @mira
        die allermeisten Frauen arbeiten eben halbtags, deshalb kommt es zu 19,6 STunden im Schnitt.
        @daphne
        Frauen wird aber die möglichkeit gegeben, das auszuleben, auf kosten von Männern und ihren Wünschen. Deshalb ist es an Frauen, mehr zum Familieneinkommen beizutragen, damit Männer sich mehr in die Familie einbringen können.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ist ein echt famoser Blog hier, nicht nur die Einheimischen Frusthaufen fühlen sich bemüssigt, sich mal so richtig auszukotzen, nein, auch die aus D und Austria fühlen sich aufgefordert, das Los der ‚armen Männer‘ quasi grenzübergreifen, zu beklagen. Die Gesetzeslage in D ist aber anders, dort kann auch eine unverheiratete Mutter Unterstützung vom Kindsvater für sich selbst verlangen, wenn es dem zuzumuten ist, soweit sind wir in CH noch nicht. Ungleichbehandlung schlussendlich der Kinder von verheirateten und unverheirateten, obschon das gegen das Kindesrecht verstösst.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Männer wollen sich mehr ‚in die Familie einbringen‘? Was heisst das nun genau? Nach neuesten Berechnungen ging die männliche Arbeit im Haushalt merklich zurück in den letzten Jahren. Die Entwicklung ist klar gegenläufig, MANN macht immer weniger!

        Frauen sollen noch mehr erwerbstätig sein, damit am Schluss die Männer tiefere finanzielle Verpflichtungen haben und dadurch mehr Freizeit, das ist der Punkt. Zu Hause hocken und Flossen hoch, nix Betreuung, nix Haushalt, ist Frauensache.

      • talon sagt:

        @pippi
        Nein, pippi, die Arbeitsleistung der Frauen geht konstant nach unten, nicht die der Männer. Männer machen immer noch genauso viel im Haushalt, wie vor etlichen Jahren.

      • mira sagt:

        @talon
        Quelle?
        Aktuelle Beispiel aus meinem Umfeld: Frau war 8 Jahre lang Hausfrau. Von BEIDEN so gewollt. Nun reicht Mann Scheidung ein, hat auch eine Freundin. Frau bekommt von Mann 1 Jahr lang Alimente, danach muss sie für sich selber aufkommen. Sie arbeitet jetzt als Putzfrau.

      • talon sagt:

        @pippi
        Wow ganze zehn Prozent. Das sind ganze 1,6 Stunden weniger. Diese Schufte. Kein Wunder müssen Frauen ihre Arbeitszeit um die Hälfte in der Woche, also gut und gerne 20 Stunden, reduzieren. Und ist auch kein Wunder, schultern Männer nach wie vor den Brötchenerwerb und die Übersunden, der Tag hat nun mal nur 24 Stunden. Und da sich Frauen konsequent weigern, mehr zu verdienen, bleibt dem Mann auch weniger Zeit, im Haushalt zu helfen.
        @mira
        Quelle ist weiter oben.

      • mira sagt:

        @talon
        Ich fragte nach einer Quelle. Kann auf Arbeit nicht fernsehen… Und Spiegel als Quelle? Etwas unbeholfen, ähem.

      • talon sagt:

        @mira
        Warum ist spiegel als Quelle unbeholfen? Desweiteren war die Quelle auch eigentlich der Artikel von Welt online: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13112901/Wochenarbeitszeit-von-Muettern-ist-gesunken.html

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, von lächerlichen 16 Std. sind 10 % halt auch nur lächerliche 1,6 Std. Das ist aber nicht entscheidend für die Tendenz, sondern die Tatsache, dass die unbezahlte Arbeit der Männer zurückgeht, entgegen ihrer Aussage, mehr zu tun und daraus ableitend der Anspruch, mehr Verantwortung für die Kinder übernehmen zu wollen.

        Ich behaupte, es geht NUR UM DEN STUTZ! Die Männer wollen pro forma mehr betreuen, damit sie de facto weniger bezahlen müssen. Die Blöden sind die Kinder und die Mütter, obschon die Mütter schon heute finaziell den Löwenanteil übernehmen.

      • talon sagt:

        @pippi
        Dafür leisten Männer locker 20 Stunden mehr an Arbeitsleistung, was bei Frauen zurückging. Das da nur 1,6 Stunden zurückgegangen sind bei Männer, zeigt umso mehr, wer der Malocher ist. Und Frauen den Löwenanteil am Finanziellen, ich lach mich schlapp. Frauen lassen sich rundherum versorgen. Das ist die bittere Realität.

      • marie sagt:

        ja warum wohl?

      • talon sagt:

        @marie
        Keine lust. Alleinerziehende Männer in der Schweiz haben meistens einen Fulltime job, alleinerziehende Frauen nicht.

      • Daphne sagt:

        Genau, marie: Warum wohl? Und wenn sie es nicht tun, d.h. wenn sie gleichviel wie Männer arbeiten, dann heisst es schnell einmal: Schaut Euch doch nur diese Rabenmutter an, das arme, arme Kind…! Sie sehen, Bruno: Wie man(n) es auch dreht und wendet, frau kann in diesem Punkt eigentlich nur verlieren…

      • Daphne sagt:

        @Talon: Die Rabenväter, nein aber auch!

      • Bruno sagt:

        @ daphne:

        Ja, warum? Erklären Sie uns doch mal, warum Väter mit kleinen Kindern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf anscheinend besser hinbekommen als Mütter?

      • Daphne sagt:

        Weil sie die Kinder ohne jegliche Bedenken in die Kita geben – etwas, wovor viele Frauen offenbar nach wie vor zurückschrecken…

      • talon sagt:

        @daphne
        Das mit der Rabenmutter ist so eine ausgelutschte ausrede. Viel gebracht von Feministinnen, aber in der Realität nie angetroffen.

      • talon sagt:

        @daphne
        Und warum? Weil dann der gemütliche Mittag nicht mehr gewährleistet ist. Arbeiten ist Stress, da ist das Halbtagsleben wesentlich entspannter. Gehen sie mal Mittags in die Stadt. Sie werden nur Frauen und Rentner antreffen.

      • Bruno sagt:

        @ daphne:

        Oder andersherum gesagt: Weil Väter nicht so am Kind klammern wie Mütter.

      • Daphne sagt:

        Ach so, abgelutscht? Weshalb werde ich dann auf regelmässiger Basis mit diesem vermeintlichen Klischee kontrontiert? Und ja, die Herren, wir alle leben ja nur dafür, um zu arbeiten… Kinder kriegen, schnell abschieben, und sich ans Geldverdienen machen. Aber hopp!

      • Bruno sagt:

        @ daphne:

        Genau das was Sie beschreiben:

        „Kinder kriegen, schnell abschieben, und sich ans Geldverdienen machen. Aber hopp!“

        wird von Vätern heute i.d.R. erwartet.
        Kinder zeugen, die Mutter betreuen lassen, Arbeiten, zack zack.

      • Daphne sagt:

        Wenn Sie an die falsche Partnerin geraten sind, dann tut mir das sehr Leid für Sie. Die Frage nach der familiären Aufgabenverteilung (Berufs-, Haushalts-, Erziehungsarbeit) muss, nein: kann!, jedes Paar heute für sich individuell beantworten. Es liegt also an Ihnen, mit der Mutter Ihrer Kinder eine Vereinbarung zu treffen, die für Sie beide sowie die Kinder stimmt. Und dann gibt es auch keinen Grund mehr, sich pauschal zu beklagen…

      • Bruno sagt:

        Und um mal auf den Titel des Artikels zurückzukommen:

        Sorgerecht verpflichtet

        Stimmt. Aber nicht nur die Männer zum betreuen, sondern auch die Frauen zum Geld verdienen. Auch dies wurde von der Autorin natürlich „übersehen“…

      • Daphne sagt:

        Sehe ich nicht so. Sie sagt deutlich: „Wollen sie (die Männer) tatsächlich Familien- und Erwerbsarbeit partnerschaftlich teilen und im Alltag der Kinder präsent sein?“. Das Problem ist ja, dass einer von beiden beruflich/karrieretechnisch auf der Strecke bleibt, wenn die Kinder nicht in die Kita sollen. Aber wie gesagt, dass alles sind Fragen, die jedes Paar für sich selbst entscheiden muss: Sollen beide arbeiten, und wenn ja, wieviel?

      • Astrid sagt:

        Daphne (ich dachte, Sie sind in den Ferien?), darf ich Sie an den Ratschlag erinnern, den Sie mir vor noch nicht allzu langer Zeit berechtigterweise gegeben haben? Er ging in die Richtung: Füttern Sie nicht die Fische! Das würde ich Ihnen auch raten -Marie hat es schon mehrfach versucht!

      • Daphne sagt:

        Sie haben Recht, Astrid, aber manchmal kann ich es mir einfach nicht verkneifen, so viel hanebüchenen Unsinn unkommentiert stehen zu lassen… Ich gelobe ab sofort Besserung. Zur anderen Frage: Es regnet hier heute, das Hotel, in dem wir bis zum Sonntag bleiben werden, hat im Gegensatz zum vorherigen einen WLAN-Zugang, und mein Mann wollte unbedingt in ein Navigationsmuseum. Was können Sie daraus schliessen? 🙂

      • marie sagt:

        guter entscheid – wir brauchen unterstützung hier! 😀

      • talon sagt:

        @daphne
        Komisch, in meinem Umfeld ist das noch nie aufgetreten, auch nicht auf der Arbeit nirgends. Es ist ausgelutscht. Ja, vollzeit zu arbeiten, keine Zeit für die Kinder zu haben usw, das wird von Männern verlangt, von Frauen. Wenn Frauen wirklich wollten, das Männer mehr Zeit für die Kinder haben, dann könnten sie das ändern, würde aber bedeuten, das Frauen mehr arbeiten müssten. Das ist nicht gewollt. Und das hat nichts mit der falschen Partnerin zu tun, das ist bei den allermeisten Frauen so. Partnerwahlverhalten von Frauen halt.

      • Astrid sagt:

        Daphne, dass Sie entweder in Genua, in Riga oder in Düsseldorf (?) sind – oder womöglich ganz nahe an Talon dran, irgendwo an der Ostsee? Viel Spass und bis bald……

      • talon sagt:

        @daphne
        Und nein, es kann nicht individuell ausgehandelt werden. Das hiese, das der Mann genauso viel Rechte hat, wie die Frau. Hat er aber nicht. Das Scheidungsrecht sorgt dafür, das es Frauen leicht gemacht wird, sich von ihrem Mann zu trennen, wenn er nicht das macht, was sie möchte. Für Frauen ist die Scheidung ein Reingewinn.

      • Bruno sagt:

        @ daphne:

        Sie schrieben:

        “Wollen sie (die Männer) tatsächlich Familien- und Erwerbsarbeit partnerschaftlich teilen und im Alltag der Kinder präsent sein?”.

        Sag ich doch: Von weiblicher Pflicht keine Spur. Wollen denn die Frauen tatsächlich Familien- und Erwerbsarbeit partnerschaftlich teilen und, auch in gleicher Höhe, für das Erwerbseinkommen verantwortlich sein?

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: „Weil sie die Kinder ohne jegliche Bedenken in die Kita geben – etwas, wovor viele Frauen offenbar nach wie vor zurückschrecken…“ Das ist ein wahrer Punkt. Viele Männer würden die Kinder wohl eher in die Kitas geben, als ihre Arbeit zu reduzieren. Andererseits finden sie es besser, wenn die Kinder zuhause betreut werden. Deshalb einigt man sich ja auch gerne darauf, als win-win-Situation, dass die Mutter zunächst zumindest teilweise zuhause bleibt.

      • talon sagt:

        @sportpapi
        Nein würden Männer nicht. 97% der Männer würden gerne mehr Zeit mit der Familie verbringen, können es aber nicht, weil sie die Familie ernähren müssen. Das ist Fakt.

      • Sportpapi sagt:

        Ach Talon, jetzt hören Sie aber mal auf. Natürlich würde ich auch lieber im Lotto gewinnen und nie mehr arbeiten. Aber will ich das denn wirklich?

      • Daphne sagt:

        @Bruno: Dazu kann ich nur sagen: Ja, mein Mann und ich tun das. Aber es gehören eben zwei zu so einer Lösung, und wenn man als Mann (grummelnd) akzeptiert, dass die Frau nach der Geburt zuhause bleibt, dann muss man(n) am Ende auch die Suppe auslöffeln, die man(n) sich mit dieser Entscheidung eingebrockt hat. Man(n) hätte sich auch eine andere Partnerin suchen können – meinen Sie nicht auch?

      • Daphne sagt:

        Sportpapi: Eben. Die Erziehungsarbeit bleibt nach wie vor zu einem Grossteil an den Frauen hängen. Es ist auch nichts dagegen einzuwenden, solange beide Partner damit einverstanden sind – aber eben, es sind auch die entsprechenden Konsequenzen im Falle einer Scheidung zu tragen. Durch ihre 100%-Anstellung haben Männer langfristig bessere Berufsaussichten als ihre zu 20-50% angestellten Frauen, das werden Sie sicherlich nicht abstreiten… Und das sind eben die Dinge, die auch in Falle einer Scheidung berücksichtigt werden, sowohl was das Obhutsrecht, als auch was die Kinderalimente betrifft.

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Dagegen, dass dies berücksichtigt wird, ist nichts einzuwenden. Es darf nur nicht sein, dass weiterhin das Sorgerecht entzogen wird, das Besuchsrecht ohne Strafe verunmöglicht. Vor allem aber, dass nicht ein Elternteil mit den Kindern einfach ins Ausland wegzieht. Nur gegen solche Exzesse setze ich mich ein. Mehr kann man wohl nicht erwarten, wenn die Eltern nicht mehr miteinander können, zumindest kurzfristig.

    • Ramona Stebler sagt:

      @ talon: Das Recht unterscheidet nicht zwischen Mann und Frau sondern zwischen betreuender Person und nicht (oder wenig) betreuender Person. Würde ein Mann sich VOR der Trennung mindestens mit gleichem Aufwand der Kinderbetreuung widment werden ihm die genau gleichen Rechte und Pflichte zugestanden wie einer Frau.

      • talon sagt:

        Geht aber nicht. Das verhindern Frauen und die Gerichte. Die Gericht tun alles, damit das Kind zur Mutter kommt, bevor der Vater auch nur dran denken kann, das Sorgerecht für sein Kind zu bekommen, wird dieses lieber in ein Heim gebracht. Desweiteren findet auch hier wieder das Partnerwahlverhalten der Frauen anwendung. Da diese sich einen Versorger suchen, ist klar, wer zurücksteckt. Würden das Frauen nicht machen, würden Frauen so arbeiten, das auch der Mann mehr zuhause sein kann, gäbe es diese Problematik überhaupt nicht.

      • Ramona Stebler sagt:

        Erstens: Gerichte sind nicht für oder gegen ein Geschlecht. 2. Wenn ein Mann sich während einer Partnerschaft überwiegend für die Kinderbetreuung einsetzt, erhält auch während bei Trennung dieses Recht/ diese Pflicht zugesprochen. 3. Finde ich es interessant, dass sie Männer „aussuchen lassen“. Und dann lassen sie sich auch noch von verblödeten, arbeitsfaulen Frauen aussuchen. Aber dann sind sie vielleicht irgendwie auch ein bisschen selber schuld.

      • talon sagt:

        @ramona
        Das kredo lautet: Das Kind gehört zu Mutter und das setzen die Gerichte Konsequent um. Da kann sich Frau noch so viel zu schuldne kommen lassen, hauptsache die Mutter Kind Bindung wird nicht gestört, der Vater dient allein als Zahlesel. Das ist traurige Realität. Nein Ramona, Männer sind nicht schuld an dem Partnerwahlverhalten von Frauen. Frauen wollen den Versorger, daran können nur Frauen etwas ändern und nicht Männer. Aber es ist natürlich einfacher die Verantwortung abzuschieben.

      • Ramona Stebler sagt:

        Nein, das stimmt nicht. Dieser Eindruck mag ihnen entsanden sein, weil es ja meistens Frauen waren, die den grössten Teil der Erziehungsarbeit übernommen haben. Darum stand ihnen nach der Trennung auch die weitere Aufsichtspflichte und eine Entschädigung zu. Dieses Recht hätte genauso auch für die Männer gegolten.
        Und ihren Kommentar, dass Männer nichts daran ändern könnten, dass „Frauen Versorger wollen“, finde ich abolut nicht einleuchtend. Jene Männer die den Vorger mimen und sich damit ein faules Dummchen angeln sind wirklich selber schuld. Das sind aber onehin Minderheiten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ramona, dass vor der Scheidung nach der Scheidung ist, wird hier immer wieder gesagt, von verschiedenen Frauen, darunter einer ehemaligen Scheidungsanwältin. Die Männer sind Argumenten nicht zugänglich, sie wollen das nicht hören. Sie wollen die Armen sein, die durch die Gerichte und die von den Weibern unterwanderte Justiz diskriminiert werden. Das logische Denken kommt diesen Männern immer dann abhanden, wenn sie Vorteile aufgrund ihres Geschlechts beanspruchen.

      • talon sagt:

        @ramona
        An dem Partnerwahlverhalten von Frauen können nur Frauen etwas ändern. Frauen suchen die Versorger, andere Männer haben keine Chance. Auch das ist Fakt. Männer haben kaum chancen, das Kind zu bekommen, selbst wenn die Mutter drogensüchtig und Gewalttätig ist. Traurig aber wahr. Es gibt Fälle, das rollen sich die Fussnägel nach Oben: Ein Mann bekamm das Sorgerecht, daraufhin entführte die Frau die Kinder, über ein jahr schliefen sie unter Brücken, die Frau hat die Kinder zum Stehlen animiert. Am schluss hies, die Mutter Kind bindung, die durch das Jahr entstandne ist, dürfte

      • talon sagt:

        nicht gestört werden und die Frau bekam das alleinige Sorgerecht, obwohl sie eindeutig bewiesen hat, eine absolut schlecht Mutter zu sein. Was passiert mit Männern, die die Kinder entführen? So sind unsere Gerichte, ein Mann kann machen was er will, er bekommt das Sorgerecht nicht, egal was passiert. Und wie gesagt, Frauen suchen den Versorger, deshalb bleiben sie auch gewollt zu Hause, ist halt einfacher als Arbeiten.

      • Sportpapi sagt:

        Jetzt hört doch mal mit dem Mist auf. Vor der Scheidung ist keinewegs nach der Scheidung, sonst bräuchte es diese ja gar nicht. Schön wärs, vor allem für die Kinder, wenn möglichst viele Lebensbereiche so weiterlaufen würden wie bisher. Aber der geschiedene Mann wird sich z.B. kaum seinen Haushalt von der Ex-Frau führen lassen, oder? Oder die Wäsche vorbeibringen, etc.

      • Karl Müller sagt:

        @Pippi: Zitat“Ramona, dass vor der Scheidung nach der Scheidung ist, wird hier immer wieder gesagt, von verschiedenen Frauen, darunter einer ehemaligen Scheidungsanwältin.“ Und genau das ist der grosse Irrtum. Wenn Frau nicht will, gibt es kein gemeinsames Sorgerecht, auch wenn der Papi vorher 50% gearbeitet hat und 50% Kinder betreut hat. Fälle davon gibt es zu Hauf. Das soll sich nun ändern, höchste Eisenbahn! Generell gilt, gemeinsames Sorgerecht als Standard. Und das ist gut so.

  • xyxyxy sagt:

    @Daphne/Marie – stark und auch ganz schwach. Ehrlich, wir sind alles andere als Strahlemänner. Aber „unsere Waffe nennt sich unser Verstand“ und natürlich (eine bisweilen auch unromantische) Liebe.
    Ehrlichkeit scheint mir ein wichtiger Faktor. Wir streiten uns vielleicht öfter als andere und manchmal mit einer heftigkeit, die andere nur vor der Scheidung zulassen würden. Nach der Geburt des zweiten Kindes, gab es bisher die tiefste Krise. Da passte ncihts mehr zusammen. Aber das muss man auch mal ertragen können. Jetzt ist es wieder super und wir um eine Krise stärker.

    • marie sagt:

      eine gute stabile beziehung misst sich an der bewältigung von krisen. und da beweisen sie und ihre frau einfach rückgrat, charakter und (auch unromantisch (liebe) – ich wünsche ihnen weiterhin viel verstand, stärke und kraft.
      noch einmal kann man sie klonen? 😀

    • Daphne sagt:

      Wer kann/will/muss/soll denn immer stark sein? 🙂 Im Ernst, Marie hat völlig Recht: Erst in der Krise zeigt sich der Charakter eines Menschen – und einer Beziehung. Gäbe es nur die guten Zeiten, die Scheidungsrate wäre sicherlich um einiges tiefer…

    • tststs sagt:

      Wollen Sie nicht einen Beziehungsratgeber schreiben namens „Niemals aufgeben“?!?

      Und auf der Rückseite in grossen dicken Buchstaben: „Don’t Panic!“

      🙂

      • xyxyxy sagt:

        tststs – danke für die Inspiration
        in einem früheren Leben, hätte ich vielleicht längst so ein Buch geschrieben
        aber in diesem Leben bin ich vorsichtiger geworden – wer Ratgeber schreibt, setzt sich selbst eine Masslatte. Daran kann man scheitern… zudem habe ich beobachtet, dass Politiker und jede andere Form von Predigern in der Gefahr stehen ihre Seele zu verkaufen
        aber wer weiß, vielleicht bin ich irgendwann mal reif dazu, all diese Gefahren zu verkraften

    • xyxyxy sagt:

      marie – danke für die Blumen
      ich habe jetzt mal zwei Buben, von denen ich stark hoffe, dass sie mich übertreffen werden – bis jetzt scheint es aufzugehen: im Gegensatz zu mir, sind das richtige Strahlebuben, die überall positiv auffallen…

      Klonen ist nach wie vor schwierig… aber ich arbeite an einer Art Vervielfältigung meiner Person, doch die Pläne dieser Arbeit sind streng geheim. Falls sie Erfolg hat, werde ich sie jedoch in Kenntnis setzen.

      Wenn natürlich MUSE wieder mal in der CH spielen, könnten wir uns auch mal treffen.

      • marie sagt:

        abgemacht, aber dann will ich das original und nicht der klon, ok? und dann gibt’s bier, sie sind herzlichst eingeladen.
        echt, wenn sie und pascal sutter heute nicht da wären, dann würde ich verzweifeln… aber ich baue auf die „jüngere“ generation, die macht das nämlich gut.
        zwei buben! tipp topp. für die haben frauen in den 70ern nämlich ihre bhs auf der strasse verbrannt – das sollte ein kompliment sein.

      • Astrid sagt:

        Marie, sag‘ ich ja, aber es sind noch ein paar mehr hier, die in der Lage sind, nachdenklich und selbstkritisch zu posten! Die, die hier nach langer Zeit wieder aus dem Buschwerk gekrochen sind, sind nämlich wirklich, wirklich, wirklich nicht repräsentativ für die Spezies Mann. Lasst uns aufpassen, dass die Ritter von der traurigen Gestalt nicht denen, mit denen eine konstruktive Diskussion möglich ist, im Licht stehen!

      • Daphne sagt:

        Keine Sorge, Astrid, die Gefahr besteht nicht (mehr)… Denken Sie nicht auch? 🙂

      • Astrid sagt:

        Hmmmm (sorry, Auguste!)………. ich hoffe es sehr!

      • marie sagt:

        @astrid
        keine angst – ich trenne arbeit von privatleben und der mb ist dann noch einmal ein universum für sich… in dem sich gott sei dank auch ganz coole und angenehm differenzierte personen mit verstand äussern. und nicht zu vergessen ganz wichtig: humorvolle menschen. dazu zähle ich sie.
        …habe urlaub und ich bin am trufetorte ausprobieren… na ja, gestern war’s ein maronikuchen – LECKER!

      • Astrid sagt:

        Menno, immer am Wochenende locken Sie mich mit Truffetorte….. Marroni sind nicht so meins, aber Truffetorte, wow!
        Habe gerade beschlossen, in die Stadt zu humpeln und mir eins bis zwei Truffe im Sprüngli reinzuziehen! Das Gejammere macht mich wahnsinnig – mein Blutzucker braucht dringend ein Doping! Schöne Ferien, Marie!

      • marie sagt:

        nehmen sie gleich noch ein paar auf mich, ja? klingt gut…

      • Daphne sagt:

        Da schliesse ich mich doch gleich an und gehe in das nette Café um die Ecke. Eine Sahnetorte bietet jedenfalls eine weitaus attraktivere Perspektive als die pauschalen Unterstellungen, die hier von immergleicher Seite hervorgebracht werden. Jesses…

      • O. S. sagt:

        Astrid, langweilen sie sich nicht langsam selber mit ihrem Nonstop-Geblogge und ihrer aggressiven Art? Sorry, es wird ihrer Verwirrtheit im Geiste nicht helfen, dass sie sich immer krampfhaft auf einen Mainstream einschwören und mitschwimmen.

        @marie: „coole und angenehm differenzierte personen mit verstand“ – das finde ich auch über jene Leute, die exakt gleich denken wie ich…
        Aber wie immer wird es mit solcherart coolen Leuten schnell etwas langweilig, finden sie nicht?

      • marie sagt:

        nein, ich weiss nicht was langeweile ist. wirklich nicht. das ist für mich ein abstrakter begriff, den ich schon als kind nie verstanden habe und es immer noch nicht kann.
        ja, weil im gegensatz zu ihnen hr strasser, ich differenziertes, verstandes betontes denken sehr aber wirklich sehr schätze, als dieses stetige männlein vs weiblein denken. und dann auch noch das unvermögen nicht einmal über den eigenen gartenzaun zu blicken, davon will ich nicht einmal anfangen…

      • Daphne sagt:

        …was da alles an Scheinargumenten vorgebracht wird, um sich nicht eingestehen zu müssen, dass man bei der Partnerwahl evt. kein allzu glückliches Händchen bewiesen hat – oder sich umgekehrt zu wenig in die Beziehung eingebracht hat. Da ist es doch um ein vielfaches leichter, ins allgemeine Bockshorn zu stossen, wonach die arbeitsscheuen Frauen es ihren Männern aus purem Egoismus nicht ermöglichen wollen, ihr Arbeitspensum zugunsten einer gemeinsamen Kinderbetreutung zurückzuschrauben. Alles, nur ja keine Eigenverantwortlichkeit – wär ja noch schöner! Man(n) gönnt sich ja sonst nichts…

      • O. S. sagt:

        @marie: eben, wie ich gesagt hatte, nur wer gleicher Meinung ist…
        Wissen sie, es darf einfach nicht sein, dass hanebüchener Taliban-Feminismus unwidersprochen bleibt. Es geht darum, einen demokratischen Diskurs in Gang zu setzen und gegenteilige Ansichten, wie hier geäussert, anzuerkennen und zu thematisieren, Sonst tappen wir in die Ignorantenfalle und verkümmern sowohl argumentativ als auch bezüglich unserer zunehmend unscharfen und beliebig wedenden Wertehaltung (siehe Astrid).

      • marie sagt:

        ich bin kein taliban – ich verlange von den frauen ja nciht, dass sie sich der kinderaufzucht, haushalt und halt jobben wo es ämtli hat. ICH nicht… hr os
        für sie ist ja man schon feminismus-talibanistin, wenn frau ihnen mal widerspricht… deshalb:
        fisch – bitte nicht füttern.

      • O. S. sagt:

        Ich habe nicht gesagt sie seien ein feministischer Taliban, sondern die Autorin. Sie fallen bloss auf deren Argumentationsschiene herein, vermutlich weil sie keine Übung haben. Das stört mich. Und sehen sie, das meine ich mit Verkümmerung der Argumentation: andere als T4oll oder sonstwas abzustempeln. So haben es in den 30ern die Nazis gemacht. Wir wissen ja wie das geendet hat…

      • marie sagt:

        ständig mit dieser nazi keule von ihrer seite… so was von ätzend und obsolet. das wird meistens verwendet, wenn es keine argumente mehr gibt… führen sie selbstgespräche, dann müssen sie sich nicht mit den frauen auseinandersetzen.

      • O. S. sagt:

        Nein, das Grundproblem am heutigen Blog ist, dass Staumann sehr geschickt es als Tatsache hinstellt, dass die Konsequenz aus dem „geteilzten Sorgerecht“ nur sein könne, dass Mann und Frau je 50% arbeiten und 50% Kinder betreuuen. Das hat aber nichts mit dem Sorgerecht zu tun, im Gegenteil, es ist ideologischer Unfug und wird leider von allzvielen Frauen hier einfach nachgeplappert.

        Was heisst übrigens „immer“? Ich unterhalte mich mit ihnen heute zum ersten Mal…

  • claudette sagt:

    Jetzt möchte ich doch mal ein etwas andere Sicht darstellen und zwar die der zweiten Ehefrau. Mein Mann arbeitet 80% um seine Tochter aus erster Ehe zu 50% zu betreuen. Seine Ex-Frau hat auch 80% gearbeitet und zwar schon immer! Vor ung. 1 Jahr hat sie geheiratet ein 2 Kind bekommen und von heute auf Morgen entschieden zu kündigen, weil ihr 50% arbeiten mit zwei Kindern (ein Kind im Kindergarten) zu stressig wurde! Und nun soll bitte ihr Ex-Mann mehr für ihre gemeinsame Tochter bezahlen. Sie ist fremdgegangen, hat sich scheiden lassen, depp bleibt mein Mann der jetzt geschröpft werden soll.

  • P.M.Lu sagt:

    Dieser Artikel ist wieder einmal unausgewogen und auf die armen,alleinerziehenden Mütter abgestimmt…die,die ihr Studium während der Babypause abschliessen während der Mann Tag für Tag seiner Arbeit nach geht…
    Nach zehn Jahren (in denen sie wohlverstanden in ihrem Beruf als Ärztin gearbeitet haben) müssen sie sich selbst verwirklichen…entsorgen den Kindesvater…fordern militant Alimenten und das alleinige Sorgerecht,bekämpfen den Vater mit allen Mitteln weil sie sonst ihr fem. Ego nicht mehr füttern können…der Vater und die Kinder können vor die Hunde gehen emotional und finanziell…

    • Petra Kaiser sagt:

      wow….in der babypause ein studium abschliessen….als ärztin militante alimente fordern?……ich kenne viele männer für die sind schon 300.- franken im monat militant…

      • P.M.Lu sagt:

        @Petra Kaiser…und warum ist es für diese Väter viel Geld? Weil sie vielleicht an der Existenzgrenze leben müssen dank ihren Ex-Frauen und sehen, dass sich die Frau auch ohne diese 300.– CHF jeglichen Luxus leistet, der ein normaler Mensch nicht braucht, weil sie das Doppelte, wenn nicht sogar das 3-Fache verdient…
        Und dann werden ihnen auch noch die Kinder weg genommen obwohl sie ihr Letztes Hemd geben damit sie die Kinder zu 50% betreuen können….
        Das ist Frust pur!

      • Petra Kaiser sagt:

        @P M lu: ich glaube nicht dass wegen sfr 300.- ans existenzminimun gelangen würden. Und wieso wird der Verdienst der Frau (wenn sie schon 3x mehr verdient nicht angerechnet?) also hier im thurgau wird das gemacht….

    • Sam G. sagt:

      @P.M.Lu: genau so ist es. Die unsägliche Justiz und Jugendämter betätigen sich boshaft als Helfershelfer des Teufels(Cervantes).

      • P.M.Lu sagt:

        @Petra Kaiser: Es geht nicht darum ob 300.– den Mann ans Existenzminimum bringen. Es geht darum, dass es nicht sein kann, dass ein Mann der alles tut um das gemeinsame Sorgerecht und die gemeinsame Obhut zu bekommen finanziell von der Ex-Frau bis aufs letzte Hemd ausgezogen wird…sich selber massiv einschränkt und die militante ICH-bezogene Ex Frau auf grossem Fuss lebt weil sie sich als selbständig Erwerbende selber auf legalem Weg ARM rechnen kann…
        Und als Fact: Eine selbst. erwerbender Vater bekommt weniger Obhut als eine selbst. erwerbende Mutter!!!

  • xyxyxy sagt:

    @Daphne – echt ein tolles Lied, ich krieg Gänsehaut, wenn ich nur daran denke

  • falbala sagt:

    die interessante frage die dieser artikel aufwirft umgeht ihr männer mit gekonntem slalom, nämlich seit ihr wirklich bereit mit den gleichen rechten auch diesselben pflichten in der familienarbeit zu übernehmen? sprich auch teilzeit zu arbeiten, den frauen die gleichen berufschancen zu lassen, am morgen den chef anrufen um ihm zu sagen das ihr zuhause beim kranken kind bleiben werdet( hoffentlich abwechslungsweise ). seit ihr wirklich bereit? wenn ja, dann juhui, dann kommen wir endlich vom fleck!

    • O. S. sagt:

      Nein wieso?
      Das Zauberwort heisst Arbeitsteilung. Zum Zwecke der Kinderaufzucht. Aber vielleicht ist, was die Menschen seit hunderten Jahren sehr erfolgreich praktiziert haben, zu Schwierig zu verstehen, wenn man ein Gender-deformiertes Hirn hat…?

      • tststs sagt:

        Nein OS! Wer Sorgerecht will, und zwar vom Gesetz her zugeteilt, der muss auch Sorgepflichten übernehmen! Das ein ganz einfaches philosophisches Grundprinzip!
        Die von Ihnen angesprochene Arbeitsteilung ist eine Möglichkeit, sie würde dann aber eine Sorgepflicht (auch im Sinne von Obhut) dem Erziehenden alleine zusprechen (der andere hat ja kaum Erfahrung); und dieser Blog dreht sich genau um das Gegenteil.
        Wie eben Falbala anspricht, sind die Männer bereit dazu?!? Auch ich wäre gespannt auf Voten männlicher Blogger zum Thema! Würden SIE ihren Job aufgeben?

      • Daphne sagt:

        Kein Grund zur Aufregung, tststs: Herr O.S. wird sicher irgendwann einen Topf finden, der sich dafür zur Verfügung stellt, eine Partnerschaft „zum Zwecke der Kinderaufzucht“ einzugehen. Auch eine Vorstellung von Familie, wenngleich evt. eine etwas eindimensionale… Dem Rest, u.a. den „gender-deformierten“, ist es wiederum überlassen, für sich einen passenden Deckel in der grossen, weiten, bunten Welt zu suchen (und dabei nach Belieben einen Bogen um O.S. zu machen…). Passt schon, oder?

      • O. S. sagt:

        @tststs: Genau, sie lassen sich von einer manipulativen Fragestellung verwirren.

        Es geht keineswegs darum, dass Mann und Frau je 50% arbeiten und 50% Kinder betreuuen. Das ist ideologischer Humbug!

        p.s.: ein einfaches „philosophisches“ Grundprinzip extra für sie: keine Frau sollte einem Vater die Möglichkeit wegnehmen können, seine Kinder zu sehen. Klaro?

    • P.M.Lu sagt:

      …es gibt tatsächlich Männer die das praktizieren wollen aus tiefster Überzeugung und zum Wohle der Kinder…darum gibt es ja diese Kampfscheidungen…Mann will das gemeinsame Sorgerecht und geteilte Obhut, Frau bekämpft es mit allen ihr zu Verfügung stehenden Mittel und ist an keiner einvernehmlichen Lösung interessiert…Wer sind die Leidtragenden? 1. die Kinder die zu recht den Vater nicht aufgeben wollen und 2. die Männer die von den Behörden und Richtern kein Gehör bekommen…

    • Petra Stein sagt:

      O.S. Ganz einfach: Die Arbeitsteilung kostet denjenigen, der die Betreuungsarbeit an seinen Kindern auslagert. Wenn Sie die Kosten d.h. Familieneinkommen oder im Falle einer Scheidung die Unetrhaltskosten an die Familie beisteuern, ist das in Ordnung. Da gibts dann auf beiden Seiten nichts zu jammern.

      • O. S. sagt:

        Das ist ja die Realität, meine Güte! Und es funktioniert, sogar im Falle einer Scheidung.

        Bloss will Frau Straumann etwas anderes diskutieren: Dass nämlich nach ihrer Ideologie nur gerecht ist, wenn beide 50% arbeiten und 50% Kinderbetreuung machen MÜSSEN!

        Da wird Zwang ausgeübt im Namen des geteilten Sorgerecht