Der lustlose Mann

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Zeit, sich von den Rollenklischees zu verabschieden: Steve Carell hat im Film «40-Year-Old Virgin» wenig Freude am Sex (vorerst).

Es ist immer mal wieder gut, die eigenen Klischees auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Auch wenn dies manchmal bedeutet, kopfvoran in einen grossen Fettnapf zu springen und sich danach mühsam aus der Suppe herauszuwinden. So ging es mir kürzlich, als ein Freund über die Schwierigkeiten mit seiner Freundin berichtete. Naiv wie ich bin, empfahl ich das Allerweltsheilmittel: «Vielleicht solltet ihr mehr miteinander schlafen.» Er zuckte die Schultern: «Ich weiss. Das will sie ja dauernd. Aber mir ist die Lust vergangen.»

Ich schwieg eine Runde, während mein Freund mir von seinen Strategien erzählte, Sex zu umgehen. Ich weiss nicht, ob es an der Vorweihnachtszeit liegt, am Zimt im Weihnachtsgebäck oder anderem. Ich höre nicht zum ersten mal vom Problem, dass Männern die Lust auf Sex vergeht. Aber noch nie von einem Mann selbst.

Vielleicht sollte ich das auch von mir gern bemühte Klischee der männlichen Pfadfinder-Sexualität, die sich mit dem Kampfschrei «Allzeit Bereit!» auf jede Gelegenheit stürzt, nochmals überdenken. Zumindest in Familien, gerade mit kleinen Kindern, sind die Rollen mitnichten immer so eindeutig verteilt. Die Transformation von der Frau zur Mutter, dem Mann zum Vater, dem Paar zur Familie und der Baby- und Arbeitsstress können sich empfindlich auf die Sexualität auswirken. Und öfter als man denkt, sind es die Männer, denen die Lust vergeht. Auch wenn es gerade für sie schwierig ist, das zuzugeben, da unser Bild männlicher Virilität eng mit Sexualität verknüpft ist.

Dies jedenfalls legen verschiedene Experten nahe. Das «bestgehütete Geheimnis der Männer», nennt es Michele Weiner Davis, die Autorin des Buchs «The Sex-Starved Wife: What to Do When He’s Lost Desire». Studien zeigten zwar immer wieder, dass Männer sich in ihren Beziehungen eher mehr Sex wünschten, aber die Differenz zwischen den Geschlechtern sei viel weniger gross, als man gemeinhin annehme. Deutschlands «grösste Sexstudie», für welche die Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung in Zusammenarbeit mit der City University London im Jahr 2008 rund 56’000 Personen befragte, ergab, dass sich zwar rund 60 Prozent der Männer mehr Sex in der Beziehung wünschen, aber auch 50 Prozent der Frauen. Und die Hamburger Uniklinik Eppendorf stellte per Umfrage fest, dass die 18- bis 30-jährigen Männer nur noch vier bis zehn Mal im Monat beischlafen – vor dreissig Jahren lag dieser Wert angeblich bei 22-28 mal im Monat.

Bleibt die Frage nach dem Warum. Haben die 60 Prozent Männer, die sich mehr Sex wünschen, einfach das Pech, nicht mit den 50 Prozent verheiratet zu sein, die das ebenfalls möchten? War es vielleicht immer schon so, aber die Männer trauen sich erst heute darüber zu sprechen? Ist es die Wirtschaftskrise, welche die Männer auslaugt, sind sie vielleicht von den fordernden und sexuell aggressiver werdenden Frauen eingeschüchtert? Oder verbringen sie ganz einfach zu viel Zeit mit ihren Pornos im Internet, um von einer realen Frau noch erregt zu werden?

Die Antwort dürfte kompliziert sein, zumal es ja um Sex in der Paarbeziehung, mithin um ein System mit gegenseitiger Abhängigkeit geht. Und so ist die Situation weder für die lustlosen Männer, noch die verschmähten Frauen erquicklich. Denn Frauen, denen der Mann nicht permanent nachstellt, fühlen sich auch hier im Gegensatz zum Klischee, nicht unbedingt erleichtert, im Gegenteil. Es bleibt also nur die Wahl zwischen zähneknirschender Enthaltsamkeit oder ausserehelichen Aktivitäten – dem meist genannten Grund, wenn es darum geht, die Scheidungsrate von 54 Prozent zu erklären.

Vielleicht glauben Sie, dass diese Frage nicht wichtig ist. Nicht jeder hat gleich viel Lust, was soll‘s? Aber da wir Männer und Frauen ja einen Weg miteinander finden sollten und Sexualität eine im Grunde doch erfreuliche Austauschform zwischen den Geschlechtern ist, wäre es doch an der Zeit, auch diese von Rollenklischees und den damit verknüpften Moralvorstellungen zu befreien. Männer müssen nicht immer können und wollen. Und Frauen sind nicht automatisch Schlampen, wenn ihr Trieb stärker ist. Entscheidend ist, dass man beginnt, darüber zu sprechen und die ganze Bandbreite der Möglichkeiten zu bedenken.

699 Kommentare zu «Der lustlose Mann»

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Ist doch super. Wenn immer weniger Männer Lust haben, bekomme ich vielleicht auch mal eine ab. 😉

  • Blume sagt:

    Mein Mann arbeitet auswärts und hilft abends aus, ich bin zuhause. Das ist ok und lässt mir viel Freiraum: Bin mein eigener Chef, habe meine eigene Zeitaufteilung, sehe den unmittelbaren Erfolg (manchmal auch nicht…) meiner Arbeit und daneben bleibt auch noch Zeit, ein Buch zu lesen, mich mit Kolleginnen zu treffen, für Sport oder für Weiterbildung. Die Kinderbetreuung haben wir zu dritt einigermassen organisiert. Wir haben zwar nur ein Einkommen und verzichten deshalb auf einiges, haben so aber viel Zeit udn Qualität gewonnen.

  • Paco sagt:

    Genau Julius, die Frauen haben sich zu fest emanzipaziert und eigentlich nicht viel erreicht, der Mann sollte sie 100% verstehen und auf sie eingehen… die Frauen wollen aber die Männer überhaupt nicht mehr verstehen und so geht es einfach nicht und so kann es eben auch im Bett nicht mehr funktionieren. Dazu kommt dass man dem Mann seinen Jagdistinkt lassen sollte und die Frau sich halt wieder etwas femininer benehmen und wenn er dann mal schnell will ihn nicht mit angeblichen Kopfschmerzen abblocken denn das bleibt in seinem Kopf hängen und nimmt ihm auch die weitere Lust.

  • Julius sagt:

    Ist doch klar,welcher Mann findet die heutigen, emanzipierten und in ihrem Verhalten maskulinen Frauen noch attraktiv? Die Frau: Totengräberin der Humangesellschaft. Irgendwann gibt es noch nur Neutronen und die Kinder kommen aus der Retorte.

    • Santos Santeria sagt:

      ICH! Ist doch einfach geil, wenn eine Frau emanzipiert, dominant und von mir aus auch ein maskulines Verhalten hat. So macht doch das voegeln viel mehr Spass. Eine Frau die weiss was sie will und einem den Kopf in den Schoss drueckt ist doch so heiss und ich meinerseits sie dann so richtig hart von hinten nehme. Mann muss halt nicht so ein schlappschwanz sein und nur devote 16 jaehrige Jungfrauen haben wollen (Welcher richtige Mann will so was schon?)!! Ich fuer mein Teil bin genug Mann, wild und dominant, das ich lieber mit einer starken, selbstbewussten, dominanten Frau rammle! PASSION PUR

      • Sabrina sagt:

        Darf ich dein Bein anfassen? Darf ich dein Busen anfassen? Und beim 6 dauernd fragen, was mir gefällt oder ich mir wünsche. Leider sind viele Männer so. Das törnt doch total ab. Ich mag Männer die wissen was sie wollen, die selbstbewusst sind. Dominanz? Bei 6-Spielen sehr geil, aber kein Muss.

      • macho sagt:

        Ich spreche um 7:30 Uhr am Morgen auch gerne über Sex, LOL, morning glory

  • Synphonos sagt:

    Schade, das hier ein doch sehr wichtiger Umstand nicht erwähnt wird. Nicht nur die Lust vieler Männer ist in den letzten Jahrzehnten weniger geworden, sondern auch seine Fertilität. Dafür können nicht allein Streß, Belastung oder Schwierigkeiten mit dem anderen Geschlecht gar dem Rollenverständnis als Mann dienen. Vielmehr ist in vielen Studien nachgewiesen worden, dass die Belastungen des männlichen Geschlechts von der Geburt an, durch Hormone und hormonaktive Substanzen geprägt ist. Redet nur keiner drüber! In jedem Plastik sind hormonaktive Weichmacher (z.B. Bisphenol A) mal googeln

  • Nobody sagt:

    Also ich hab gerade MEGALUST

  • 50% mehr... wo ? sagt:

    ‚…und Sexualität eine im Grunde doch erfreuliche Austauschform zwischen den Geschlechtern ist…‘. Welche Frau kann dass mal meiner näher erläutern ?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Mit reden erreichst du gar nichts! Zeig es ihr! Vor allem, umwirb sie und warte, bis sie zu dir kommt, dieser Tag wird kommen, wenn du dich zurück hälst, sei nicht ungeduldig. Geduld bringt Rosen, es lohnt sich!

  • Erich Baltisser sagt:

    Beziehungen zwischen Männern und Frauen sind langweilig geworden – jedenfalls was den Sex betrifft. Eigentlich nicht so verwunderlich. Es beginnt mit der unbekannten Frau, an der man alles mögliche wahrnimmt, wahres und eigebildetes, jede Menge Projektionsfläche. Und dann füllt sich das alles mit Realität: Keifen, schlechte Laune, Kinderprobleme, ein Aerger hier und einer dort … Wie soll man da noch scharf aufeinander werden? Wie soll einem die Frau plötzlich wieder begehrenswert scheinen, wo sie doch eben noch so eine blöde Bemerkung rausliess? Etc.

      • Chris sagt:

        Eine noch entscheidendere Rolle spielt das Umfeld. Sorry liebe Leut‘, aber die meisten Wohnungen und Schlafzimmer sind die absoluten Liebestöter. Wer möchte schon neben einem rappelvollen Wäschekorb und Bügelbrett kopulieren? Mit meinen Liebschaften gehe ich meistens in ein sexy Hotel. Da ist immer alles frisch angezogen, danach gibts Room Service und aufräumen muss man auch nicht. Ich denke viele Paare wären gut beraten, die eigenen vier Wände öfters mal zu verlassen, dann kommt auch die Lust wieder zurück.

      • Hermann sagt:

        nicht neben dem Bügelbrett, über dem Bügelbrett…….

    • Hotel Papa sagt:

      Oi. mit was für einer Elfe verkehrst denn Du?

      Also meiner Bügelunterlage wollte ich solche Aktivitäten nicht zumuten. Oder sorgt die Angst vor dem Zusammenbruch für den zusätzlichen Kick?

      • Sabrina sagt:

        Auf dem Bügelbrett? Das hält noch nie stand! Dann lieber auf dem Tisch, Teppich, Sofa, Dusche, Toilette etc. 😉

  • clandestin sagt:

    Was soll die lange Diskussion? Wer Sex haben will, hat Sex (so oder so), wer keinen haben will, hat keinen – so einfach ist das.

    • Gabi sagt:

      Stimmt. Aber halt nicht unbedingt mit jenem Partner, mit dem man ihn eigentlich haben möchte.

      Aber such is life. Find ich auch.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Also denen würde ich nicht mal sagen, wie viel Uhr es ist, geschweige denn aus dem Nähkästchen plaudern. Unsympatisch, sorry Anna2.

    • Katharina sagt:

      Annabelle?

      ich geh dann wohl eher schlafen.

      • Mick Gentleman sagt:

        …die zwei haben definitiv mehr als Annabelle zu bieten.. Ich empfehle ihr Buch zum lesen:
        Vom Nehmen und Genommen werden – sehr interessante Literatur mit manchem Aha Effekt..
        und passt dabei noch sehr gut zum Thema…

  • Stadelman Reto sagt:

    Naja, 22 – 28 Mal wiederspiegelt nur wieder die Traumwelten in denen sich die meisten befinden 😉 Ähnlich lustig wie die behauptung mit 30 schon 25 verschiedene Parter/innen gehabt zu haben, das mag für 1% der Menschen stimmen, für den Rest nicht. Dies mit zunehmenden Stress kombiniert, vor allem weniger Sicherheiten und der Tatsachen das moderne Frauen meistens entlich sagen was sie wollen oder nicht, tut beim „starken Geschlecht“ das übrige… Ist also weder tragisch noch wirklich neu diese Erkentniss. Was mich schon eher nervt ist der Kerl im bericht der sich Lügen sucht warum er nichtwill

    • Steve Johnson sagt:

      Herr Stadelmann, Sie sagen es! Die wahren Gründe liegen bestimmt nicht darin, dass der Mann keine Lust mehr hat, vielmehr verlagert sie sich 😉

  • heidi reiff sagt:

    Ich schätze mittlerwerweilen mein Singelleben, C&A und H&M, diese Modeheinis sind nicht meine Götter ,ich komme gut über dieRunden als SINGLEFRAU, endlich frei, frei , frei , frei. Halte einfach nichtsmehr vom Garten Eden aus der Bibelgeschichte, Adam und Eva.

  • Basler sagt:

    @Wildkatze: Männer-Trenn-System? Manchmal bist du echt mega witzig! War super amüsiert!

  • Pascal Sutter sagt:

    ….also übrigens kann man mir wegen sexualproblemen gerne anrufen und bei mir auf die couch kommen. oder so. hei ei ei… ehm. ach, wir sollten einfach mehr zeit zum flüssigkeitsaustaushchhaben, die körper kollidiern lassen oder so. wann ist eigentlich wieder frühling? soll ich meiner frau nun das dessous vom C&A schenken? (Sie würde darin aussehen wie des Samichlaus‘ Tochter…)

  • Philipp Rittermann sagt:

    also mickie krause meint -> ch will ’ne Frau ohne Arschgeweih, Arschgeweih ole
    Ich will ’ne Frau ohne Arschgeweih, ohne is o.k.

    Willst du dich ordentlich blamieren, in 10 Jahren oder so,
    mußt du dich heute tätowieren, oben über’m Po.
    Ein Tattoo auf der Haut ist in 10 Jahren völlig out.

    Ich will ’ne Frau ohne Arschgeweih, Arschgeweih ole
    Ich will ’ne Frau ohne Arschgeweih, ohne is o.k.
    Arschgeweih – Arschgeweih

  • xyxyxy sagt:

    da wird ja ziemlich klar, warum viele hier in ihren Beziehungen ständig scheitern – Frauen schuld… – Männer schuld…. /Frauen zu wenig gut…. / Männer zu wenig gut….
    das ist Kindergarten Niveau – alles beruht auf Gegenseitigkeit ob ich gut oder nicht gut bin, bestimmt auch mein Gegenüber, das in mir das Beste weckt oder eben nicht – und umgekehrt genauso.
    Zudem kommt: Sex ist nur eine von vielen Dingen, die eine Beziehung ausmachen. Und – man sollte auch lernen zu akzeptieren, dass selbst Menschen brünftigere Phasen haben und weniger brünftige.

  • macho sagt:

    Ich hab irgendwie auch das Gefühl, dass die Schweiz ansich ein sexfeindliches Land ist. Wie seht ihr das?

    Dazu kommt, das Monogamie vielen Männern nicht zusagt, wenn man Sex mit verschiedenen Frauen hat, fühlt sich das besser an. Spannender, herausfordernder, immer neu, immer ein wenig anders und immer was zu entdecken. Ich hab gelernt, dass lange Beziehungen und Vertrautheit mir weniger geben als Single sein und nicht wissen was kommt. Vielleicht bin ich auch eifnach krank und hab Bindungsprobleme. Aber ich habe Spass am Sex, ich hoffe ich werde nie zu den hier besprochenen Männern gehören.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Liegt es nicht einfach daran, dass die weibliche Sexualität während Jahrhunderten unter den Teppich gewischt worden ist, während sich um die Männliche bis dato nicht viel mehr als Mythen und Legenden ranken (allzeit bereit etc.)?

    • mapa sagt:

      Diese Aussage bezieht sich auf was genau?

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ganz einfach: Katharina hatte eingangs zweifellos recht- und es ist auch meine persönliche Erfahrung- dass die weibliche Lust, wenn erst einmal völlig enthemmt, sowohl zeitlich als auch von der Intensität her, kaum mehr Grenzen kennt (und deshalb vieleicht ganz gezielt unter den Teppich gewischt worden ist), während umgekehrt der Männlichen vergleichsweise enge Grenzen gesetzt sind, weshalb wahrscheinlich bald einmal gerüchteweise verbreitet wurde, ein Mann sei sprichwörtlich allzeit bereit, was natürlich völliger Unsinn ist. Frauen sind sexuell potenter, das ist ganz offensichtlich.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Daraus wäre dann, den einfachen Gesetzen der Logik folgend, zu schliessen, dass Frauen im Bett eigentlich auf die Männer Rücksicht nehmen müssten, und nicht umgekehrt. Statt dessen muss das sexuell limitiertere Geschlecht auf dasjenige Rücksicht nehmen, dem eigentlich kaum Grenzen gesetzt sind. Ganz schön fies, nicht? Und vor allem völlig lustabtötend, kollektiv betrachtet.

      • Astrid sagt:

        Aus dem von Ihnen so dargestellten ‚Frauen sind sexuell potenter‘ leiten Sie ab, dass logischerweise (!) die Frauen mehr Rücksicht auf die Männer nehmen müssten? Nochmals: Logik hat mit gutem (!) Sex sehr wenig zu tun – wenn es auf der Gefühlsebene aus irgendwelchen Gründen nicht stimmt, wird sich das auf den Sex auswirken. Und ein Ungleichgewicht – und als solches betrachte ich auch etwaige ‚Rücksicht im Bett‘ – ist, auf lange Sicht jedenfalls, ebenfalls verheerend.

      • Hotel Papa sagt:

        „Rücksicht nehmen“ z.B. in der Form, dass die Frau die Verantwortung für ihren Orgasmus nicht mehr delegiert. Ist leider zu oft so.
        Das ist dann Ungleichgewicht.

      • Marcel Zufferey sagt:

        @Astrid: Wenn ich ehrlich sein will, hatte ich den besten Sex, als ich mir noch keine Gedanken machte, was eine Frau im Bett will- munter drauf los gevögelt, immer und immer wieder. Gut, mit etwas über zwanzig hat Mann auch noch mehr Feuer in den Lenden, als Mitte vierzig. Trotzdem: Das ging damals einfach frisch von der Stange. Stimmt, zu rücksichtsvoller Sex ist Sex mit angezogener Handbremse; Kompromiss- oder Verhandlungssex törnt ab. Ich habe allerdings eher Rücksicht auf die jeweiligen Präferenzen / Spielarten der Partnerin bezogen.

    • Astrid sagt:

      Exakt, MZ. Und so laborieren wir, wie man sieht, immer noch in diesem Dschungel von Halbwahrheiten, Statistiken, Vorannahmen, Legenden, Nicht- und Halbwissen und Rechthaberei herum. Dabei wäre es so einfach: wenn man jemanden wirklich gern hat, könnte man ja seinen ganzen Mut zusammen nehmen und versuchen, den geliebten Menschen so zu behandeln wie man selber behandelt werden möchte bzw idealerweise von diesem behandelt wird. Ganz einfach, aber anscheinend die schwierigste Sache der Welt.

      • alien sagt:

        Ja, schwierig. Warum? Ich finde, das ist eine interessante Frage.

      • Wildkatze sagt:

        Diese Taktik, Astrid, habe ich mehrmals versucht. Musste aber feststellen, dass sie an Männern abperlt und sie nicht erreicht.

        Mit Zufi bin ich aber – nach langer Zeit – mal wieder gleicher Meinung.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ja, das mit dem Rücksicht nehmen, das ist heute offenbar ganz besonders schwierig geworden. Andererseits: Enthemmten, wirklich völlig hemmungslosen Sex findet man auch nicht gleich an jeder Ecke. Warum?

      • Hotel Papa sagt:

        „An Männern“. Deinen Männern, um präzise zu sein. Du kennst das alte Argument: Was ist die gemeinsame Konstante in all Deinen gescheiterten Beziehungen?

        Wobei es schon stimmt: Die Geschmäcker in dem Lebensbereich sind sehr verschieden. „Do unto others as you would have done unto yourself“ greift da nicht immer. Da heisst es dann neu orientieren, oder, wenn das Thema als ein untergeordnetes nicht ganz passt, halt auch mal Kompromisse machen. Bei funktionierender Kommunikation und nicht dramatisch abweichenden Wünschen sollte das ja eigentlich gehen.

      • Astrid sagt:

        Sagen Sie es mir doch mal, MZ… Aus meiner Sicht steht mir bei Ihnen – zumindestens, wenn ich das, was Sie oben geschrieben haben, zum Masstab nehme – zuviel Analyse, Logik und Rationalisierung im Weg – wo soll da Enthemmtheit herkommen: ich zumindestens kann nur dann meine Sexualität wirklich ausleben, wenn ich mich gewollt und akzeptiert fühle, wenn ich weiss, dass ich nicht BEURTEILT werde oder einen Zweck zu erfüllen habe – nur dann habe ich das Vertrauen, mich wirklich gehen zu lassen.

      • Astrid sagt:

        Hotel Papa, ich beziehe das mit ein in das ‚do onto others……..‘: dass natürlicherweise jeder ab und zu Kompromisse eingehen muss, wenn er/sie wirklich den Wunsch hat, den Partner glücklich zu machen – wieviel Kompromiss man bereit ist einzugehen, ist natürlich eine ganz individuelle Angelegenheit.

      • Karl Bolliger sagt:

        Sex mit Rücksicht ist Fahren mit angezogener Handbremse, das wurde uns doch schon immer gepredigt: erst mussten die Frauen die Männer gewähren lassen, nun sollen die Männer alleine für den vollen Service verantwortlich sein – enthemmt können die Partner nur sein, wenn sie wissen, dass jede(r) für sich selbst verantwortlich ist: ich bin dir nichts und du bist mir nichts schuldig. So kann man sich unbesorgt miteinander treiben lassen…

      • Wildkatze sagt:

        Hotel Papa, ich betrachte meine Beziehungen keineswegs als gescheitert. Sie waren gut, solange sie gut waren. Wenn sie nicht mehr gut sind, sehe ich keine Veranlassung, an etwas festzuhalten, was nicht mehr gut ist.

      • Wildkatze sagt:

        Und, Hotel Papa, schon wieder mal die Klage, ich würde alle Männer in den gleichen Topf werfen. Stimmt ja gar nicht. Ich habe ein Männer-Trenn-System und mehrere Töpfe, in denen ich sie unterbringen kann:

        DER BLUMENTOPF – Ansähen. wachsen sehen, geniessen und sich an den Gewächsen erfreuen.
        DER RÖMERTOPF – Deckel drauf und schmoren lassen.
        DER TUPPERTOPF – zum frisch halten.

      • Muttis Liebling sagt:

        Ohne Statistiken und Psychologie scheint Homer mehr über Sexualität gewusst zu haben, als mancher zeitgenössischer Experte. Mir scheint das wie bei der Gesundheit, je mehr darüber unqualifiziert nachdacht wird, umso schlechter geht es. Der Zeitgeist emphielt, da, wo man nachdenken sollte, z.B. bei Wahlen, dem Gefühl zu trauen und wo man fühlen sollte, nachzudenken. So etwas kann nur in die Hose gehen und ich vermute nicht zu unrecht, dass dies gewollt ist. Wenn Aufklärer die Verhängnisverhütung in den Vordergrund schieben und Autoverkäufer ein erotisches Verhältnis zum Gegenstand aufbauen, …

      • Astrid sagt:

        Da sind wir einer MEinung, ML. Philosophieren ist eine Sache, aber denken, analysieren und rationalisieren: wirklich gutem Sex wenig zuträglich!

    • mapa sagt:

      MZ
      Bin voll und ganz einverstanden, die weibliche Lust hat eine ganz andere Intensität und auch Qualität im Vergleich zur mänlichen und ich denke man kann gut sagen: Die Frau ist potenter. Der Mann ist einfach häufig schneller geil und kommt innert weniger Minuten (oder kürzer….) zum Höhepunktund dies wird verwechselt mit Potenz.
      Habe einfach nicht verstanden auf was sich“ Liegt es nicht einfach daran“ bezieht. …. Die Lustlosigkeit des Mannes? Die Missverständnisse hier auf dem Blog? Die ganze Genderdiskussion?

    • Katharina sagt:

      Marcel, es liegt auch daran, dass meiner Meinung nach recht wenig Partner überhaupt darüber miteinander reden wie sie sexuell funktionieren. Das bedeutet, das beide Partner sich auch einmal darüber klar werden müssen, wie sie selber dahingehend funktionieren.

      • xyxyxy sagt:

        das soll tatsächich häufig vorkommen Katharina – für mich absolut unverständlich, dass man mit jemandem jahrelang zusammenleben kann und noch nicht mal frei über Sex reden kann …. absolut seltsam, unverständlich

      • Marcel Zufferey sagt:

        Viele Menschen haben ja kaum eine Ahnung, wie sie selber funktionieren, Katharina: Wie Betty Dodson offenbar herausgefunden hat (ja, den Namen habe ich von Dir), erleben nur gerade zwischen 15 und 35 Prozent aller Frauen beim Koitus einen Orgasmus. Wenn man sich jetzt noch vergegenwärtigt, dass den meisten Männern im allgemeinen mehr am Orgasmus ihrer Frauen gelegen ist, als am eigenen, kann man sich ja vorstellen, zu was Sex für viele Männer verkommt: Zu einer Art Leistungssport- vor allem weil sie ja selber daran glauben, allzeit zu allem bereit sein zu können.

  • Didi Döns sagt:

    Hallo Frauen, jetzt ‚mal eben gut herhören! – Ewiges Quängeln und Nörgeln killt die letzten Zellen im Männerhirn, und dieses ist ja bekanntlich das grösste Sexorgan, und macht die Birne und andere Teile nur weich. – Da bleibt statt Lust nur noch Frust… – Wollen wir Männer nicht.

  • Olivia sagt:

    Andrea Burri hat in ihrer weltberühmten Studie festgestellt, dass intelligente und unabhängige Frauen (und Männer?)- die sich nehmen, was sie wollen – besseren Sex haben. Das kann ich in meinem Umfeld durchaus bestätigen. Es sind meistens die „Nur-Hausfrauen“, die sich rein über ihre Mutterrolle definieren, wo gar nix mehr im Bett läuft und die ihrerseits zu Kindern degradieren, sobald sie zum ersten Mal Mutter geworden sind (Wieso nur Fleece-Pullover und Schlabberjeans?). Hier geht’s zur Studie: http://www.schweizer-illustrierte.ch/unsorted/sex-ist-mein-taegliches-brot

    • Sportpapi sagt:

      Attraktiv, die Frau. Aber wo ist ihre Studie zu finden?

    • Karl Bolliger sagt:

      Habe gar nicht gewusst, dass die SI mit The Lancet und New Scientist mithalten kann 😉 Frauen, „die sich rein über ihre Mutterrolle definieren“ sind halt wie Bienenköniginnen, denen es auch gleich ist, was mit den Drohnen passiert nach dem Hochzeitsflug – die aufkommende Interesselosigkeit am Partner führt sicherlich nicht zu andauernder sexueller Attraktivität. Wenn der Mann zum Ernährer und Biovibi reduziert wird, wird er wohl wenig Lust haben, zuhause den Hengst zu machen. Um zu dieser Erkenntnis zu kommen, braucht Mensch kein Psychologie-Studium.

      • mapa sagt:

        alien
        Die Studie finde ich auch nicht berauschend und bei ihrer Kritik bezüglich Orgasmushäufigkeit als Gradmesser von guter vs. schlechter Sexualität haben sie voll ins Schwarze getroffen.
        Ob es emotional intelligenter oder für die Gesellschaft besser ist wenn Frauen sich nehmen was sie wollen kann ich so nicht beantworten, da es in meinen Augen auf den Mix (Eigene Bedürfnissen befriedigen vs. die Bedürfnisse des anderen stehen im Vordergrund) ankommt. Die Aussage „Nein, gut für die Gesellschaft ist das nicht“ ist mir in diesem Zusammenhang einfach zu einseitig.

      • alien sagt:

        Ok. Sie ist zu absolut, finde ich auch. Allerdings ging es ja um eine absolute Aussage, die ich konterkariere, mit einer anderen absoluten, was natürlich dumm ist.

        I rephrase: „Das scheint mir nicht eine gute Maxime für die Gesellschaft zu sein.“

      • mapa sagt:

        alien
        😉

    • alien sagt:

      Frauen, „die sich nehmen, was sie wollen“? Das klingt ehrlich gesagt nicht erstrebenswert. Es klingt sehr rücksichtslos. So will ICH nicht sein, Olivia. Auch ein krimineller Bankier nimmt sich, was er will, und wir alle verlieren dabei. Nein, gut für die Gesellschaft ist das nicht.

      • mapa sagt:

        alien
        Dem Banker gehört das Geld nicht und wen er nimmt verliert ein anderer. Beim Sex sehe ich dies anders, da es eher zu einer Win-Win Situation kommt wenn beide „nehmen“ was ihnen Lust macht.
        Wen für Dich „nehmen was man will“ nicht gut und erstebenswert ist, stimmt dies für Dich sicher gut. Ob dies auch so für die Gesellschaft ist, weiss ich nicht.

      • alien sagt:

        mapa, Olivia schrieb von „sich nehmen, was man will“ und nicht von „in der Sexualität sich nehmen, was man will“. Wenn sie das gemeint hat, dann soll sie das schreiben, ich habe den Satz viel allgemeiner verstanden. Aber sogar abgesehen davon: Wenn eine Frau sich „den Sex holt, den sie will“, geht sie dann wirklich emotionaler intelligenter vor als eine, die Rücksicht walten lässt? Und noch etwas: Die Studie nimmt gerade die Orgasmushäufigkeit als Gradmesser von guter vs. schlechter Sexualität an. Ja, das tut sie!!! Den meisten Frauen ist das eine sehr eingeschränkte Sichtweise. Es ist übrige

      • alien sagt:

        ns eine betont männliche Sichtweise, und ich finde es sehr befremdlich, dass sie hergezogen wird zur Untersuchung weiblicher Sexualität. Wo doch gerade Frauen immer den grossen Unterschied betonen.

        Nein, sorry, die Studie ist nicht viel Wert (auch aus den unten genannten Gründen). Ich denke, wenn ein hässlicher Mann sie gemacht hätte, wäre sie von den Frauenzeitschriften zerpflückt worden. Andrea Burri ist aber eine sehr attraktive Frau.

    • Olivia sagt:

      Wer den Artikel liest findet den Hinweis, dass die Dame ihre Studien am Kings College in London gemacht hat. Für die Faulen hier lesefertig aufbereitet die Studie:

      Emotional Intelligence and Its Association With Orgasmic Frequency In Women

      Welche auf der folgenden Seite, wo sämtliche Studien von Frau Burri zum Download verfügbar sind:

      http://kcl.academia.edu/ABurri/Papers

      • Karl Bolliger sagt:

        Wenn ich schon sowas lese wie EQ und Wissenschaftlichkeit – während man immer noch nicht die Metrik bei IQ beherrscht – denke ich, man könnte das ganze auch mit Astrologie beweisen: die Wissenschaftlichkeit wird etwa die gleiche sein …

      • alien sagt:

        Interessant, die Studie. Man sieht darin, dass Statistik eine sehr grosse Rolle spielt, welche Ergebnisse herauskommen. Man sieht weiterhin darin, dass Erwartungen übers Resultat scheint’s eine gewisse Rolle spielen dafür, welche Ergebnisse herauskommen. Ganz wichtig erscheint mir allerdings der folgende Satz:“To examine the relationship between emotional intelligence and frequency of orgasm during intercourse and masturbation * we then regressed only the extreme ends of women who never […] and always […] experience orgasm […] against the lowest and highest quartile of the emotional

      • alien sagt:

        intelligence global score*.“ (abgeschrieben, da Copy-Paste nicht geht, relevant ist die Studie, nicht dieses Zitat). Mit anderen Worten: Die Studie untersucht nur den Zusammenhang zwischen den geilsten, den frigisten, den mitfühlendsten und den am wenigsten einfühlsamen Frauen. Alle in der Mitte wurden auf der Seite gelassen. Das schwächt die Studie doch wesentlich in meinen Augen.

      • StefanB sagt:

        Schöne Studie: 24% geben an, nie zum Orgasmus zu kommen durch Selbstbefriedigung – die Frauen sollten an der eigenen Technik arbeiten! Wie wollen die denn wissen, wann sie aufhören sollten? Oder sind das – bei einem Durchschnittsalter der Teilnehmerinnen von 50 Jahren – all die schamhaften Rentnerinnen, die nie masturbieren und deshalb nie zum Orgasmus kommen?

      • Katharina sagt:

        Olivia, female sexual dysfunction nach DSM-IV ist sehr fragwürdig. vor allem, weil diese Diagnose so entwickelt wurde:

        „The DSM is highly influenced by social attitudes and possibly by what’s profitable. For instance, the initial diagnostic criteria for female sexual dysfunction in the DSM was developed during a Boston conference in 1998. Eighteen out of nineteen of the authors who developed this criteria had corporate ties to twenty-two pharmaceutical companies.“

        http://www.lilithland.net/2011/08/interpreting-womens-sexual-problems.html

      • alien sagt:

        Ja, Katharina. Und weisst Du, wer Andrea Burri sponsert? Pfizer. Steht in der Studie.

        (Für die weniger uptodaten: Pfizer ist der Hersteller von Viagra, dem ersten und bekanntesten Potenzmittel für Männer)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Pfizer sucht neue Märkte, deshalb wird den Frauen eingepflanzt, welche Orgasmushäufigkeit etc. erstrebenswert ist. Ein paar Schlaumeier finden, auch Frauen sollten Viagra nehmen. Heilige Einfalt, wenn mir ein Typ nicht gefällt, nützt auch Viagra nicht, ansonsten braucht sowas niemand. Eine Pille, welche die Männer verschönert, sanfter, intensiver und leidenschaftlicher macht, wäre da schon bedeutend hilfreicher.

      • Gabi sagt:

        Vielleicht hilft schon eine Sonnenbrille mit leichter Bronzetönung, Pippi?

        Sehen dann alle gleich maorimässiger aus!

        😉

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Darf ich mich kurz fassen zu dieser Dame Burri? Vor was flüchtet diese menschgewordene Kuh im seelenlosen, mankogetriebenen Gerammel?

    • Luise sagt:

      Olivia, da bin ich ganz deiner Meinung.

  • Es ist ganz einfach: Wer hat schon Lust, stets dieselbe Torte zu essen.
    Schon die Römer wussten’s : VARIA DELECTANT.

  • Alexander sagt:

    Gesunde Männer sind meiner Ansicht nach stets bereit ihren Mann zu stehen. Ich denke jeden Tag mehrmals an Sex. Entscheidend dafür ob es zu mehr als bloss zu ein paar erotischen Tagträumen kommt ist jedoch das weibliche Umfeld. Attraktive und willige Frauen haben in der Regel kein Problem einen Partner zu finden. Wenn der Partner/die Partnerin nicht mehr mit einem schlafen möchte, sollte man über eine Trennung nachdenken. Manchmal ist die Luft einfach draussen und dann hilft nur noch die Abwechslung. Routine ist lusttötend.

    • Luise sagt:

      Das ist genau so, nicht nur bei den Männern:-)

    • Blitz Blank sagt:

      …und sonst gibt es ja noch die blaue „Damit-er-immer-steht“-Pille.

      Tönt mir etwas nach Entwicklung in die Breite: Klappt es mit dieser nicht, suche ich mir eine andere. Es gäbe ja noch die Möglichkeit einer Entwicklung in die Tiefe…

  • Luise sagt:

    Interessant. War innert 30 Jahren 2 Mal verheiratet und hatte noch eine längere Beziehung. Auch mit schlaflosen Nächten, 3 Kindern und vollen Wäschekörben hatte ich Lust auf Sex und ergriff oft die Initiative. Die Männer waren aber sehr oft zu müde. Wenns so weit kam, gaben Sie sich keine Mühe und schliefen danach sofort ein. Ich hab alle 3 verlassen, bin jetzt Single und habe eine Beziehung mit einem verheirateten Mann, bei dem zuhause im Bett angeblich nichts mehr läuft. Bei mir ist er aufmerksam, charmant und liebevoll. Fazit: Ja nicht zusammenziehen und ja nicht heiraten!

    • Wildkatze sagt:

      Luise, willkommen, Schwester im Geiste!

      • Olivia sagt:

        Word! Bei mir war es in 3 Beziehungen auch so, bis ich meinen jetzigen Mann getroffen habe, mit dem ich schon 10 Jahre glücklich zusammen bin – ohne Nebenaktivitäten! 😉

    • Wildkatze sagt:

      Den nachfolgenden Text habe ich im Frauenblog gefunden:

      Die 5 Geheimnisse einer funktionierenden Beziehung:

      1. Es ist wichtig, einen Mann zu finden, der Regale anbringen kann und die Winter- und Sommerreifen wechselt.

      2. Es ist wichtig einen Mann zu finden, auf den Du Dich verlassen kannst, und der Dich nicht belügt.

      3. Es ist wichtig, einen Mann zu finden, der Dir finanziell und kulturell etwas bietet.

      4. Es ist wichtig, einen Mann zu finden, der gut im Bett ist, Dich attraktiv findet und gerne mit Dir Sex hat.

      5. Es ist wichtig, dass sich diese 4 Männer nicht kennen.

      • Wildkatze sagt:

        2/
        Es gibt ihn nicht, den mufuMa (den multifunktionellen Mann), den Mann für alle Fälle. Oder ist der, der meinen PC updated, auch der, der mit mir die Laken zerknüllt in heisser Leidenschaft? Ist der starke Mann, der an meinem Auto die Reifen wechselt, auch der, der mit mir einen Abend in der Oper verbringt? Welcher Mann kichert sich mit mir im Kino halb tot über einen Film von Monty Pythons? Ist es derselbe, der mit mir zu Tränen gerührt Kleenex aus der Box zupft bei „Phantom of the Opera“? Welcher Mann kan sich beim Extremshopping in einer Stadt Blasen laufen und mit mir einen faulen Tag im

      • Wildkatze sagt:

        Bett verbringen? Immer derselbe, oder wäre es von Vorteil, diese Aufgaben zu teilen? – Es wäre nicht nur von Vorteil, sondern äusserst SOZIAL! – So überfordern wir die Männer nicht, es geht ihnen gut, und wir …haben Spass und Abwechslung und für alles des richtigen Begleiter…

      • alien sagt:

        Das gilt sicher auch umgekehrt für Dich, nicht wahr, also ein Mann hat mehrere Geliebte, je nach Task. Sag mir jetzt nicht, dass das was anderes ist.

      • Wildkatze sagt:

        Wieso sollte ich? Wobei es halt eben schon so ist, dass die mufuFrau häufiger auftritt als der rare mufuMann.

      • Laura TI sagt:

        Mein Ex ist schon so, zudem liebt er Kinder über alles.
        Kam ich nach einem langen Arbeitstag nach Hause, erwartet mich ein Dinner bei Kerzenlicht, die Kinderchen brav im Bett, das Haus geputzt, er sexy mit offenem Shirt, eine Flüte von meinem Lieblingschampagner in der Hand, die er mir reichte. Auch nach 20 Jahren Zusammenleben hatten wir Spass zusammen, ernste Diskussionen zusammen, lachten und träumten zusammen und waren jeden Tag froh einander zu haben.
        Und selbst heute, nach mehr als 10 Jahren geschieden, ist er mein bester Freund und der Mensch, der mich immer versteht und unterstütz

      • Karl Bolliger sagt:

        spannend Laura TI, alles bestens, Mann erfüllt sämtliche von Wildkatze’s Anforderungen, ist ein toller Hengst – weshalb seid ihr dann geschieden???

      • alien sagt:

        Nein, Wildkatze, das ist meiner Erfahrung nach nicht so. Die allermeisten Menschen haben Stärken, Schwächen, Vorlieben, Abscheu. Bei ganz unterschiedlichen Sachen. Männer und Frauen gleichermassen. Hiervon bin ich absolut überzeugt.

        Genauso, wie es den heimwerkenden, theaterbegeisterten, reichen, ehrlichen, lieben Hengst gibt gibt es so eine Stute. Oder genausowenig.

      • Laura TI sagt:

        weil er und ich den Tod unseres Grossen nicht zusammen verarbeiten konnten und die Eheberaterin das Gefühl hatte, dass er die Idealbesetzung für den Vater ihrer Kinder sei und er sich nicht gewehrt hat dagegen. Als wir erfuhren dass sie schwanger war, haben wir gemeinsam erkannt, dass ich stark genug bin, die Kinder allein gross zu ziehen, die andere hingegen brauchte ihn dazu. Also haben wir geschieden, eng umarmt heulend vor dem Richter gestanden und immer wieder bekräftigt, dass es unser freier Wille ist zu scheiden. Es war der richtige Weg auch wenn es immer noch schmerzt.

      • Wildkatze sagt:

        Das würde ich auch gerne wissen.

      • Hotel Papa sagt:

        Soviel zum Thema therapeutisch tätige Menschen die Grenzen nicht respektieren.

      • Laura TI sagt:

        Ja HP wäre es ein Mann gewesen hätte man gesagt, das Abhängigkeitsverhältnis sei ausgenützt worden.

      • Karl Bolliger sagt:

        HP, die Eheberaterin hat sich ihre professionelle Erfahrung privat zunutze gemacht – wer kann es ihr verübeln? Darf etwa ein Informatiker seinen PC zuhause nicht up-to-date halten? Sie hat einfach aufgrund ihrer Stichproben gewusst, ein Besserer kommt nimmer und zugeschlagen und sich nicht wie all die Psychiater verhalten, die den Beischlaf mit ihren Patientinnen auf Kosten der Krankenkasse vollziehen und zuhause dann noch in Fronarbeit die ehelichen Pflichten erfüllen. Ex scheint seinen Schritt ja auch nicht bereut zu haben…

      • Hotel Papa sagt:

        Das sage ich auch bei einer Frau. Sehe keinen Grund, das schönzureden.

      • alien sagt:

        Ich widerspreche. Vielseitigkeit ist nicht geschlechtsgebunden.

        Abgesehen davon sind wir Menschen, die Männer und die Frauen. Die einfühlsame, sexuell fordernde und gebende, heimwerkende, haushaltende, reiche, theaterliebende, ehrliche Wollmilchsau GIBT ES NICHT.

      • Erich sagt:

        Diese 4 Leistungsträger aneinander vorbei zu terminieren dürfte nicht ganz einfach sein (s. „Boeing Boeing“ mit Tony Curtis). Dürfte auch nicht gängiger Praxis und Wünschbarkeit entsprechen.

        Sex gehört für mich mit Partnerschaft zusammen, ein Vertrauensverhältnis. Wir beide wissen, dass wir nicht top in allen Belangen sind, aber mit dem Wunsch/Willen, die Dinge gemeinsam zu meistern. Sex wird m.E. überbewertet. Es ist das Dessert am Ende einer langen Kette.

      • Hanspeter Niederer sagt:

        @Wildkatze 1701 usw.: Menschen, die sich selbst masslos überschätzen, fühlen sich zwangsläufig unterschätzt und schlecht bedient. Da kann Mann nichts machen. Aber Frau !

      • Marcel Zufferey sagt:

        Sehr schöne Liste, wildkatze, wirklich! Manchmal hast Du wirklich einen gesunden Humor!

      • Mann für Alles sagt:

        Tja Wildkätzchen, so einen zu finden ist nicht einfach.
        Ich bin Bsp. bei Punkt 1, 2, 4, 5, 6 zu gebrauchen. Die Reifen kann eine moderen Frau selber montieren, oder Du stellst ein feines selbergemachtes Dessert in Aussicht und Mann nimmt den Wagenheber in die Hand.
        Für das Extremshopping eignet sich eine Deiner Freundinnen sicher besser, beim EasyShopping kannst Du
        auf Mann zählen. Zusätzlich bin ich reisefreudig, kinderliebend und Tierfreund.
        Nur Erfolg habe ich keinen :-)))

      • Laura TI sagt:

        Karl Bolliger, mein Ex hat nur etwas bereut in seinem Leben, das er in der einen Nacht zu schwach war, nein zu sagen.
        Ein Mensch, der das Leid anderer zu seinen Gunsten ausnützt, so wie es diese Frau damals tat, die meine Hilflosigkeit und meinen Schmerz ignoriert hat, mit so einem Menschen durch Kinder verbunden zu sein, DAS Herr Bolliger, ist eine wahre Herausforderung im Leben. So ein Mensch schreckt vor nichts zurück, sieht nur sich selber und lebt alles bloss für das eigene Ego und nicht für ein gemeinsames Miteinander, wie das mein Ex vorher kannte.

      • Gabi sagt:

        Tut mir sehr leid und hat mich berührt, Lara TI

        Hoffentlich sind Sie mir (meine ich wirklich!) nicht böse, dass ich angesichts der Gyn-Diskussion kürzlich trotzdem blitzartig in mein angestammtes Fach wechseln muss:

        Ich finde Frauen sollten prinzipiell vom Beruf der Eheberaterin ausgeschlossen werden!

        Das Beispiel beweist doch absolut schlüssig, dass Frauen in einer derartigen Machtposition Männern gegenüber nichts verloren haben.

        Zeigen Sie mir nur einen einzige Frau, die Eheberaterin aus einem anderen Grund ist, als um Männer zu dominieren!?

        Ihr Bsp. beweist es doch ein für allemal

      • Widerspenstige sagt:

        Ach, wieder am provozieren, Gabi? Netter Versuch diesen Schachzug einer ihren Gefühlen ausgelieferten Frau wie diese Eheberaterin an den Pranger zu stellen. Sie hat sich ganz klar eines No-Go innerhalb ihres Berufsstandes hinreissen lassen und dürfte dadurch ihren Broterwerb losgeworden sein. Was passiert mit einem männlichen Gyn, welcher mit seiner Patientin sexuelle Handlungen vornimmt mit deren Einwilligung (also nicht als Stimulationsvorlage sich eine Erektion verschaffen)? Wird er gefeuert und ist seinen Beruf los? Keineswegs. Und DAS ist der Unterschied zu Ihrem schnöden Vergleich! 🙁

      • Daphne sagt:

        Laura, Ihre Kommentare sind derart aufwühlend, dass ich dafür kurz meinen Urlaub unterbrechen muss. Mein sehr grosser Respekt für Sie, für diese Entscheidung – aber egoistisch, wie ich bin, hätte ich den Mann, der auch Vater meiner Kinder (!) ist, der anderen niemals überlassen… Muss denn eine unglückliche Entscheidung ein Leben voller Unglück nach sich ziehen? Sie deuten an, Ihrem Ex-Mann geht es schlecht, Ihnen ging es schlecht; war es das wirklich wert? Kaltblütige Menschen wie diese Therapeutin sind sehr wohl in der Lage, für sich selbst zu sorgen, das zumindest ist meine Erfahrung.

      • Gabi sagt:

        …Gähn!

        Ich muss nicht x Mal das Gleich erklären. Insbesondere nicht, wenn ich von Anfang an klar sage, was selbstverständlich ein absolutes NoWay ist.

        Im Gegensatz dazu, mittlerweile deutliche weniger geschätzte Widerspenstige, sieht es einfach nur dumm aus (dumm, im Sinne von mangelnder Intelligenz!), wenn Sie nachträglich noch etwas relativieren wollen – von wegen bloss drauf hinweisen und informieren wollen – wenn Sie von Anfang an mit den wirrsten Exponenten des Pasdaran-Chors mitblöken, um ALLE in denselben Topf zu schmeissen.

        Und zwar – im Gegensatz zu mir – in Ihrem vollen Ernst!

      • Daphne sagt:

        A propos Gabi: Schlechter Stil. Ganz, ganz schlechter Stil. Ihre virtuellen Karusselrunden können Sie anderer Stelle drehen – aber bitte nicht im Anschluss an eine so ernste und wichtige Diskussion (zu der Sie zumal nichts Inhaltliches beigetragen haben).

      • Gabi sagt:

        Zu urteilen steht Ihnen selbstverständlich zu, Daphne.

        Und dass der Ort nicht der Glücklichste ist, hab ich – mehr schlecht als recht – versucht mit dem Einstieg zu umschiffen. Zugegeben.

        Die Verwandschaft – bzw. die Einfachheit, mit der man bei einer ebensolchen Gelegenheit von einer auf alle schliessen „kann“, war mir einfach zu verführerisch.

        (und übrigens zwingt Widerspenstige ja auch niemand, drauf einzusteigen… 😉 )

        – Obacht. Sonst bild ich noch die Brücke zu den prügelnden Männern, die wegen des Psychoterrors ihrer Partnerinnen einfach nicht anders können.

        Ich mag Muster!

      • Daphne sagt:

        Ich zweifle nicht daran, dass Ihnen noch so mancher andere Brückenschlag einfallen würde… Nur, muss es denn geradezu immer und überall sein? Es geht doch auch einfach um das (Augen-)Mass, und hier war Ihr Zwischenruf meiner Meinung (nicht: meinem Urteil nach) völlig verfehlt. Damit muss ich auch schon wieder weg, mein Zugang für den Lobby-Computer erlischt in einer guten Minute….

      • Gabi sagt:

        Muss!

        😉

      • Widerspenstige sagt:

        Wieder mal Sie, Daphne, die mir wundervolle Unterstützung gibt. Geniessen Sie bitte Ihren Urlaub und spazieren Sie für mich ein wenig in der frischen Luft. 🙂

        Gabi, Sie können nicht anders und ob das jetzt von triefender Intelligenz war ihr Kommentar, relativieren Sie ja eben und kriechen schön auf Wadenhöhe. Ist halt nicht soooo einfach, anderen den Spiegel vorzuhalten, wenn die Lichtverhältnisse es einfach nicht zulassen zu spiegeln. Nehmen Sie einen Espresso mit etwas Kardamom drin – soll stimulierend wirken…

      • Gabi sagt:

        Na, dann ist ja jetzt alles wieder gut.

      • Laura TI sagt:

        Daphne, mein Ex und ich wussten, dass diese Frau ihm die Kinder vorenthalten hätte, wenn er sich nicht zu ihr bekannt hätte. Er, der Kinder wirklich über alles liebt, wäre darüber unglücklich gewesen.
        Manchmal muss man der Verantwortung halber halt einfach das eigene Ego zurück nehmen.
        Wir sind beide dankbar, dass wir 20 wunderbare, aber auch verletzende, verzweifelte Jahre zusammen erleben durften. MIt dem Tod unseres Grossen ist auch unsere Familie gestorben, nicht aber unsere Liebe und das Zueinanderstehen, bedingungslos. Wer es kennt, weiss wovon ich spreche.

      • Gabi sagt:

        …Und es berührt mich dennoch und nachhaltig, Lara TI.

        Trotz meinen – bewussten – Abzweigungen, für die ich mich bei Ihnen (aber nur bei Ihnen) entschuldigen möchte.

      • Viktor Troska sagt:

        laura deine geschichte berührt mich. ich wünsche dir viel glück!

    • alien sagt:

      Naja, die Geliebte eines verheirateten Mannes zu sein stelle ich mir irgendwie nicht wirklich erstrebenswert vor. Ich kenne so einen Fall, und da wird vor allem gelitten.

      • alien sagt:

        Und zwar allseits.

      • Wildkatze sagt:

        Es gibt halt immer diejenigen, die das Glas für halb leer statt für halb voll halten.

      • alien sagt:

        Wildkatze, die Frau leidet enorm darunter, und der Mann auch. Das geht schon lange nicht mehr darum, irgendwas von irgendwas zu halten.

        Der umgekehrte Fall übrigens ist genauso doof. Verheiratete Frau nimmt sich Single-Mann.

      • Wildkatze sagt:

        Ich hatte über mehr als 10 Jahre eine Beziehung mit einem verheirateten Mann. Genial in jeder Hinsicht. Bis er eines Tages beschloss, sich scheiden lassen zu wollen und mit mir zusammenzuziehen. Da hat mich die Panik erfasst und ich musste ihm klar machen, dass das für mich niemals in Frage käme. Ausserdem habe ich ihm erklärt, dass ich auch niemals einen Mann respektieren könnte, der seine Familie sitzen lässt. Das hat im Moment gewirkt, aber 1 Jahr später haben wir uns höflich von einander verabschiedet. Was aus ihm geworden ist?…keine Ahnung.

      • alien sagt:

        Da sieht man wieder einmal, wie unterschiedlich wir Menschen empfinden können.

      • StefanB sagt:

        @Wildkatze: und was war mit der Ehefrau? Wusste oder vermutete sie zumindest von eurer Beziehung, hast Du je daran gedacht, was Du ihr antust?
        Mag sein, dass Du Dich am Wochenende nie allein gefühlt hast, weil Du es (vielleicht) anderweitig genossen hast, wenn er die Zeit mit seiner Familie verbringen musste/wollte/tat. Oder die zwei führten eine „offene Beziehung“, und auch sie holte sich, was immer ihr sich darbot, ins Bett?

      • Karl Bolliger sagt:

        StefanB am Wochenende kamen die zum Zug die gar nicht in die schändliche Verlegenheit hätten kommen können, die Familie zu verlassen 😉

      • Wildkatze sagt:

        Oh nein, StefanB. Ich habe dieser Ehefrau gar nichts angetan. Im Gegenteil: Ich habe stets darauf geachtet, dass sie nie etwas erfahren hat, sich nie bloss gestellt vorkommen und nie etwas entbehren musste. Der Mann, der Depp, hat dann Fotos von uns zuhause herum liegen lassen, was schliesslich zu der schon geschilderten Situation geführt hat.

      • marie sagt:

        hm… wildkatze. nicht nur depp sondern auch noch feige. hat wohl so die entscheidung dem schicksal überlassen wollen. ach herr je.

      • alien sagt:

        Dennoch warst Du beteiligt an der Ursache des Zerwürfnisses, wenn auch nicht an seinem Auslöser. Nein, Deine Rolle hier ist nicht sauber, auch in meinen Augen nicht. (Wobei ich nicht behaupte, dass meine Handlungen immer sauber seien gell).

        Du kannst schon versuchen, Deine Rolle schön zu reden. Ein schaler Nachgeschmack bleibt.

      • Karl Bolliger sagt:

        ach marie, bitte nicht so moralinsauer – wenn’s 10 Jahre gedauert hat, wird’s die Ehefrau schon mitbekommen haben, dass sie in den ehelichen Pflichten von Wildkatze entlastet worden ist – zudem ist es meist besser, wenn man seinem Partner nicht unbedingt alles auf die Nase bindet, was ihn verletzen könnte. Spannenderweise ist es manchmal besser zu lügen, auch wenn der Partner weiss, dass man ihm nicht die Wahrheit erzählt. Ich habe den Fehler 2 x gemacht ehrlich zu sein, weil ich zu naiv war – ich werde bis zum angetretenen Gegenbeweis alles abstreiten falls eine Affäre nur temporär war.

      • Wildkatze sagt:

        Nein, nein, alien, es war schon gut, so wie es war. Und komm mir ja nicht mit dem Moralzeigefinger! Wie ich bereits an anderer Stelle erwähnte, eine Beziehung ist gut, solange sie gut ist. Wir hatten lustige Zeiten.

      • mapa sagt:

        wildkatze
        „nie etwas entbehren musste“ ???
        Ja hatten sie jetzt eine Beziehung mit diesem Mann oder nicht? Und dieser Mann hat sie begehrt, mit ihnen gelacht, gegessen ,diskutiert ect.?
        Und seine Frau musste nie etwas entbehren?

      • alien sagt:

        Nein, mit Moral habe ich (zumindest hier) nichts am Hut. Nein, ich frage mich einfach, genau wie mapa, wie wohl die Sache aus der Perspektive der Ehefrau ausgesehen hat. Ich denke nicht, dass sie „nichts entbehrt“ hat.

        Aber klar, ich kenne die Details nicht.

      • marie sagt:

        @hr bolliger
        spannenderweise besser zu lügen????????????? sie können von glück sprechen, dass sie mir nicht gegenüber sitzen. bei lügen und betrügen wetze ICH meine krallen und nicht nur die an meinen fingern. aber wenn sie sich frauen anlachen, denen das nichts ausmacht; bitte nicht darauf schliessen, dass das alle frauen so wollen. ok?

      • Karl Bolliger sagt:

        marie, bitte nennen Sie mir Ihr Erkennungszeichen, falls wir uns mal kennenlernen sollten – die Schweiz ist ja ein Dorf. Ich möchte mein Augenlicht nicht weggekratzt bekommen, auch nicht von Ihnen. Übrigens, ist das Kratzen nicht eine Eigenschaft von Wildkatze(n)?

      • Wildkatze sagt:

        Nein, mapa,musste sie nicht. Ich habe sehr oft zurück gesteckt zu ihren Gunsten. Aber so eine Beziehung zu führen, hat mit geistigem Niveau und – so leid es mir tut – auch mit Finanzen zu tun. So haben wir z.B. jahrelang auf Flughäfen in der ganzen Welt auf einander gewartet, was sehr spannend war.

      • Wildkatze sagt:

        Karl – ich darf Sie doch so nennen, oder? – mein Nick hier hat mehr mit „undomestizierbar“ als mit „Krallen ausfahren“ zu tun.

      • Karl Bolliger sagt:

        Sie können mir auch Du sagen, wenn sie wollen, ein Gentleman wartet, bis ihm die Dame die informelle Ansprache anbietet. 😉

      • Wildkatze sagt:

        Wir sollten nichts überstürzen, Karl. Aber Ihr Ansatz ist sympathisch!

      • Karl Bolliger sagt:

        Wenn Sie mich mit Vornamen, aber per Sie ansprechen, Wildkatze, komme ich mir vor wie Ihr Coiffeur oder einer der Männer, die Ihnen die Einkaufstaschen beim Shoppen tragen dürfen 🙁

      • Wildkatze sagt:

        Das möchte ich natürlich keinesfalls, Karl. Also: Ich bin die Wildkatze und Du der Karl, okay?

      • Wildkatze sagt:

        Karl, sorry, aber mehr liegt hier leider nicht drin.

      • Karl Bolliger sagt:

        Du kannst echt süss sein, Wildkatze! Mach dir keine Sorgen, wenn’s mehr sein soll als deine Einkaufstaschen schleppen, deine Regale anschrauben, deines Autos Reifen wechseln, deinen PC updaten, deine Geranien in den Keller tragen und andere nützliche Sachen, schaue ich mich am liebsten in der Westschweiz um.

      • Wildkatze sagt:

        Karl, ich kann Dir nicht folgen. Wieso Westschweiz? Mein Französisch ist miserabel. Aber Dein Deutsch gefällt mir.

      • Luise sagt:

        Da kann ich mitreden: Bin seit längerem die Geliebte eines verheirateten Mannes. Zugegeben, es ist nicht immer einfach, aber die beste Position in diesem Dreieck. Wir sind freiwillig zusammen, völlig zwanglos und teilen nicht nur aufregenden Sex, sondern auch Dinge, die ihm seine Frau nicht geben kann. Für mich ist das OK, weil ich mein Leben wegen einem Mann nicht verändern will. Habs mehrmals versucht und bin gescheitert…

      • Karl Bolliger sagt:

        Wildkatze, ich will dir nicht zu nahe treten und auch nicht ein grosses Plakat vor mir hertragen, wie die Typen, die ab und zu hier reinschneien. Ehrlich gesagt, ich komme mit Latinas besser klar als mit Deutschschweizerinnen. Die welschen Frauen haben in der Regel nicht einen solche ausgeprägten Putzfimmel wie auf dieser Seite der Saane und deshalb haben sie auch nicht dauernd Angst, die absolute Lufthoheit über ihren Haushalt zu verlieren, falls mal ein Mann länger als nur für die Nacht bleibt.

      • Wildkatze sagt:

        Karl, Westschweizer/innen würde ich jetzt nicht gerade als Latinas/os bezeichnen. Nicht mal Italiener/innen fallen bei mir in diese Kategorie. Diese ist ausschliesslich Süd- und Zentralamerika vorbehalten.
        Was Putzfimmel anbelangt: Ich mag’s zwar sauber, aber nicht steril.
        Und was das „Mehr-als-eine-Nacht-bleiben“ anbelangt, muss ich zugeben, dass ich mittlerweile nicht mehr ganz so spontan bin, wenn ein Mann seine Zahnbürste bei mir deponieren will.

      • Karl Bolliger sagt:

        ist ja weiter nicht schlimm, Wildkatze, wüsste nicht einmal wo ich in meinem PC die Zahnbürste reinstecken muss, damit sie dann bei dir im Bad rauskommt. Ist alles nur Mamablog, kann aber süchtig machen wie… Aber erstaunlich, dass du mir schon mehr als Tüten tragen zutraust, ich fühl‘ mich gebauchpinselt.

      • Astrid sagt:

        Und ganz allgemein: ich fand das heute eine interessante und anregende Diskussion. Bis auf die üblichen wenigen Verdächtigen gab es heute sehr viele ehrliche und auch anrührende Posts, die mich zum Nachdenken gebracht haben.
        Mein Respekt an die, die sich sozusagen ‚geoutet‘ haben und mal den Vorhang gelupft haben.

      • Astrid sagt:

        Noch einen Patzer zum Sendeschluss: dieser Post sollte nach unten!

      • Wildkatze sagt:

        Bei mir ist heute auch Sendeschluss. Ci vediamo domani!

      • alien sagt:

        Va be, mo chiudo il negozio anch’io. Buona notte e….

        mi raccomando.

      • Gabi sagt:

        Wildkatze!

        Oho.

        Das waren ja mal richtig menschlich-normale Zeilen von Ihnen. Ohne irgendwelchen Fantasy-Hokuspokus; ohne Zitate und mit wirklichen (nehm ich doch an) Statements aus dem eigenen Leben.

        Ich gebe zu: Ich kriege Sie hier grad gar nicht mit Ihren üblichen unreflektierten Keifereien überein.

        Schön!

        Tun Sie das doch öfters.

        Finde ich, ehrlich, so viel besser und bereichernder für den Mamablogg als die ewige Patriarchatsverschwörungsplatte!

        (oder hat jemand Ihren Nick okkupiert?)

    • Stadelman Reto sagt:

      Sag mal „Wildkatze“ hast du auch konstruktive Beiträge zu machen? Ich meine, ich habe jetzt schon in mehreren Beiträgen beobachtet das sich jemand mit diesem Pseudonym nur abschätzig über andere lustig macht ohne wirklich Stellung zu nehmen. Also sag doch mal was deine Meinung ist. Ohne Provokation bitte, auch wenn es dir schwerfällt. Du hast das recht das zu denken was du willst. Aber es ist einfach schade, dass du nicht einmal wirklich diskutierst und andere nur angreifst, manchmal sogar beleidigst. Da sind mir sogar noch die möchtegern-Machos lieber als deine destruktive Art…

      • Wildkatze sagt:

        honi soit qui mal y pense…

      • Astrid sagt:

        Sehr seltsam, Herr Stadelman: gerade als ich (surprise, surprise) schreiben wollte, dass es mir heute u.a. gefallen hat, dass Wildkatze ein anderes Gesicht als sonst präsentiert hat, nämlich eines mit einem Humor, der mir gefällt, und einer spielerischen, unverbissenen Art, kommen Sie mit Ihrer Kritik. Allein schon das Topfsystem könnte sie sich patentieren lassen – sehr witzig. Spielt zwar keine Rolle, aber so gefallen Sie mir wirklich gut, Wildkatze.

      • Wildkatze sagt:

        Danke, Astrid!

      • alien sagt:

        Leider, Wildkatze, habe ich ziemlich entschieden das Gefühl, in keinen der Töpfe hineinzupassen… sogar wenn ich irgendwo sein müsste…

      • Karl Bolliger sagt:

        haha, alien, dann hat sie wohl auch keinen deckel für dich!

      • Karl Bolliger sagt:

        Sorry, alien, das war Schadenfreude. Ich muss mich korrigieren, du hast mein Mitleid, Wildkatze hat dann keine Decke für dich!

      • Stadelman Reto sagt:

        Das stimmt Astrid, der Witz oben mit den 4 Männer und das sie sich nie treffen solten war sehr gut 😀 Aber ich spreche nicht nur davon. Ich spreche davon das mir „Wildkatze“ schon in mehreren Tehmen negativ aufgefallen ist. Und um ehrlich zu sein, verstehe ich ihre Antwort auf meine Frage auch nicht… Ein Schelm wer böses dabei denkt? Aha, okey… Ich kenne das Sprichwort, weiss aber nicht was es hier zu suchen hat… Schön… Schon wieder keine klare Stellungsnahme. Okey, schade… Trotzdem einen schönen Abend.

  • Olivia sagt:

    Bestes Mittel für Sex: Keine Kinder! Ich bin froh, dass ich mein Kind in der Krippe abgeben und mich über Mittag relaxt mit meinem langjährigen Ehemann zu Kuschelstunden und mehr treffen kann… Ich gebe auch zu, ab und zu machen wir beide frei, unser Sohn ist in der Krippe und wir haben den Tag für uns!!! Kinder sind der Lustkiller Nummer eins und wenn man guten Sex in einer Paarbeziehung will, sollte man einfach mal seine Kinder für ein paar Tage zur Oma bringen oder die 8+ ins Ferienlager schicken… ;P

    • rocket sagt:

      Das ist lächerlich. In Südasien liegen die Kinder bis fast in die Pubertät mit im Elternbett und die Eltern haben neben den Kindern Sex. Wie die Europäer immer ihren eigenen kleinen Froschteich zur selig machenden Wahrheit erheben, tsts..

  • heidi reiff sagt:

    Vögel vögeln auch, der Film „einer flog über das Kuckuksnest“ hat mich beeindruckt, ja ja die bösen Emanzen mit dem Penisneid werden wieder an den Pranger gestellt, Siegmund Freud lässt grüssen, der hat vermutlich seine eigenen Leichen nie aus dem Keller geholt. Für Sexspielchen bin ich einfach untauglich, habe auch Verständnis für Servierdüsen, die sich wehren bei so alten Gluschtiheinis. Grabscher pfui Teufel, brrrrrrrrrrrrrrrrr.

  • heidi reiff sagt:

    Leben ist einfach Begegnung, oder auch nicht. Das Atlantis in Basel war einfach so ein Begegungsort für junge Menschen, Männlein und Weiblein, da gabs auch Jazz auf der Bühne, ich hab da als junge Frau viele Männer getroffen, ein Mann junger Mann mit Schnauz ein Charmeur hat sich immer geoutet als Schamlippenblocher, hatte vermutlich Kontakt zum Milieu, erstaunlich, er war vielleicht damals ein Retter für mich, er hat mich eingeladen zu seinen Eltern, durch ihn hab ich dann das Lied Lucille kennengelernt, Sex hatten wir nie, er hat mich auch nie bedrängt, wir haben das Recht, mal Nein zu sagen

  • Werner Sugi sagt:

    Die Männer sind wie Zähne:
    Es geht lange bis man sie hat, dann tun
    sie manchmal weh und wenn man sie verliert,
    hinterlassen sie eine grosse Lücke ().

  • marius weber sagt:

    erotik hat für mich sehr stark mit reizen zu tun. mit meiner frau habe ich eine sehr schöne beziehung und auch mit dem sex klappt es problemlos. aber es kann unmöglich derselbe reiz sein wie am anfang. mit einer guten bekannten tausche ich mich bzgl. sex manchmal aus und finde es sehr reizvoll über erfahrungen und neigungen zu plaudern. ich glaube sex hat viel mit neugier und den reiz an das unbekannte zu tun. und wenn es noch dazu in der beziehung nicht stimmt gehen sie fremd.

  • Daniel sagt:

    Wenn die Frauen natürlich andauernd Kopfschmerzen haben, dann wundert es mich auch nicht wenn es den Männern ablöscht!

    • Wildkatze sagt:

      Daniel, das beisst sich die Katze in den Schwanz. Schon mal überlegt, weshalb „die Frauen“ Migräne haben?

    • heidi reiff sagt:

      Ich habe etwas Mühe mit den Chauvis, es gibt einfach Frauen, die wenn sie die Periode haben empindlich sind, abwertend wurde immer gesagt -die het der Schnyder- den müssen wir es mal wieder besorgen. Wenn Sie ein Harem wollen dann müssen Sie halt auswandern…… nach Afghanistan oder Pakistan, sind einfach für mich nicht das Land meiner Träume, hoffe die Zeit ist endlich vorbei wo Menschen den Löwen als Frass vorgeworfen wurden, die sog. Antike strotz vor Sadismus und Grausamkeit, es gab da in der Neuzeit eîn Menschenfresser, einfach pervers, ich bin keine Heldin, hab ich noch Recht zu leben?

    • Karl Bolliger sagt:

      „Fünf Prozent der Migränepatienten erleiden ihre Kopfschmerz-Attacken durch sexuelle Aktivitäten. Bei mindestens ebenso vielen kann das Liebesspiel den Anfall aber auch unterdrücken“, meint der Wissenschafter. Vielleicht wäre ein klärendes Gespräch notwendig, schliesslich ist Sex iin der brasilianischen Volksmedizin auch als „Kopfwehpulver“ beliebt…

      • Daniel sagt:

        Ich möchte Sie ja sehen, wenn Sie Lust haben auf Sex aber stattdessen eher das Gespräch suchen! Mann Sie sollten ins Kloster!

  • Vinxi Joy sagt:

    Lustlos ist mann vielleicht wenn er zuhause ist, aber meine Damen, zuhause ist er nicht immer…

  • Regli Sandro sagt:

    Bei der CH Frau gibt es einen Missmatch zwischen dem was sie erwartet und dem was sie bietet. So einfach ist das. Die CH Frau erwartet den kinderliebenden, warmherzigen, humorvollen, sportlichen, intelligenten Karrieremann, der trotztdem viel Zeit fuer die Familie hat und im Bett als Super Hengst fungiert. Leider sind diese Erwartungen zu hoch. Denn die „Gegenleistung“ stimmt nicht. Was bietet denn die CH Frau ? Da besucht CH Mann lieber mal das horizontale Gewerbe und bucht sich was Exotisches aus fernen Ländern. Der CH Mann ist nur „schlapp“ weil er sich den Spass ausserhalb holen muss

    • tststs sagt:

      Dieser Kommentar verletzt die Regeln und wurde gelöscht.

      • Eduardo sagt:

        „Ja… da hat die CH-Frau vielleicht ein bisschen mehr Niveau und niveauvollere Ansprüche…“ – Schön wärs, ist aber meistens nicht so. Es hat schon seine guten Gründe, warum Schweizer Männer so häufig eine ausländische Partnerin haben.

      • tststs sagt:

        Ja, aber ob das eher gegen die CH-Frauen oder die CH-Männer spricht, könnte man ausführlich diskutieren…

      • Gabi sagt:

        Apropos Thai-Nutte: Mir tun jeweils die Schweizer leid, die sich nun einmal tatsächlich in eine Thai (ev. sogar in eine Seconda) verliebt haben, beschliessen mit ihr zu leben und sich dann ins selbe Boot geworfen finden wie jene Anderen, die es zweifellos zur Genüge gibt.

        Kenne einen… Bild von einem Schmuseweichspüler (fast schon Maorimässig 😉 ), der nun einmal tief und anhänglichst (oh!) in ein Thaimädchen verliebt ist, Kinder mit ihr hat und sogar brav thai gelernt hat. Ist dem allerdings auch ziemlich schnuppe… Muss ich sagen.

      • Karl Bolliger sagt:

        Gabi, vielleicht bin ich nicht der einzige, der nicht weiss, was unter „maorimässig“ zu verstehen ist – kannst du uns interkulturell etwas beleuchten?

      • E.H.Roth sagt:

        hm, vielleicht gut aussehend KB?

      • gidf sagt:

        @karl: was maorimässig heisst findest du hier http://www.gidf.de.

      • Gabi sagt:

        Nein, nein… Kleine Neckerei am Rande.

        Pippi könnte das genauer erklären. Ist für mich – und passt in diesen Blog, by the way – eines der Beispiele, wo (in ihrer Wahrnehmung, mit der sie gewiss nicht alleine steht) bei Frauen alles ganz anders ist, wenn sie auf junge, gutaussehende Vertreter des anderen Geschlechts stehen. Reiner eben. Nicht so grüsel-lustmolchmässig wie wir Geiffermänner aus Prinzip.

        Es ist halt einfach moralisch höherwertig, wenn Pip auf „Zutrauliche“ steht… 😉

        Da ist es von Vorteil, wenn die Beschreibung etwas schwammig bleibt: „Die Maoris… Die haben so was!“
        🙂

    • Werner Sugi sagt:

      Sie haben noch was vergessen: CH-Frau erwartet dann selbstverständlich
      noch kochen, putzen, Kinder wickeln, viel Geld verdienen. Zerbricht dann das
      ganze Glück, soll der Vater auf die Kinder verzichten und bis auf das minimalste
      Existenzminimum das letzte Hemd abziehen.
      Nein danke. Ich kann jeden Mann verstehen,sich in Asien eine Frau zu suchen,
      die dann auch noch „feminin“ und gut aussieht!

    • Hanspeter Niederer sagt:

      @Gabi 1613: schlecht kaschierte kochende Eifersucht? Ich dachte immer, dass Mann in der Schweiz keine Kinder zeugen darf mit (Thai-) Mädchen !

      • Karl Bolliger sagt:

        Mann in der Schweiz darf mit allen Mädchen keine Kinder zeugen, bei uns ist Pädophilie nicht nur ein Tabu sondern ein strafrechtlicher Tatbestand, zum Glück! Sonst ist es jedem Mann unbenommen, auch um eine der zahlreichen Ausländerinnen in der Schweiz zu werben, wenn ihm die eingeborenen Frauen nicht zusagen. Es darf auch eine eingeflogene Thai sein – bloss, ich habe da schon oft von Ehen gehört, die mit dem neu erworbenen CH-Pass in der Scheidung endeten…

      • Gabi sagt:

        Mädchen!

        Lass ich mir keinesfalls nehmen. Denn die Umschreibung passt für die zierlichen – zumeist schon eher jungen – Frauen nun einmal einfach besser. Wer da was reininterpretieren will, ist herzlich dazu eingeladen. Aber natürlich darf auch ich dann in die Gegenrichtung etwas reinprojizieren; abgemacht?! – Nehme ich nämlich genauso wenig für voll, wie Gendersprechfanatiker.

        Obwohl übrigens keineswegs my cup of tea, bin ich dem regen Austausch zw. Thailand und der Schweiz (vulgo: Sextourismus bis Heiratsvermittlung) extreeeem dankbar:

        Ich liebe Thai-Food und irgendwann geh ich mal hin.

      • Gabi sagt:

        KOCHENEDE Eifersucht trifft in diesem Sinne tatsächlich den Nagel auf den Topf!

        🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja bleib gleich da, von deiner Sorte hat’s dort ganze Nester.

  • Nina sagt:

    Wenns nicht mehr spontan passiert (und das ist wohl in den meisten längeren Beziehungen der Fall, mit oder ohne Kinder) – planen. Ist vielleicht weniger „sexy“ aber immer noch besser als gar nichts. Und übrigens – auch wenn man anfänglich vielleicht nicht so wahnsinnig viel Lust hat und 1000 andere Dinge im Kopf, trozdem anfange: denn häufig kommt die Lust dann doch noch.

  • Foxi sagt:

    Mit mittlerweile 40 Jahren sieht man das Ganze nicht mehr so eng. Zärtlichkeiten und Umarmungen sind wichtiger geworden als die sportlichen Höhepunkte im Bett …

  • Pascal Sutter sagt:

    Ich kann aus meiner Position nur sagen dass es für guten Sex Zeit braucht. Zeit ohne Baby- oder iPhone. Dann kann sich das ganze auch wieder entfalten.

    Die fehlende Zeit ist ja auch der Grund dafür dass die Pornobranche boomt. Pornos sind wie ein Klavierkonzert spielen ohne Notenlesen zu können. Für den Komponisten eine Ersatzbefriedigung und in Massen ok.

  • Peter E. M. Schdel sagt:

    Die Lustlosigkeit ist, zumindest in meiner Wahrnehmung, an kein Geschlecht gebunden, sondern hat eher mit dem Paarungsverhalten und Familiengründung zu tun. Krampfhaft versuchen wir an der Monogamie festzuhalten, obwohl dies längst via Scheidungsrate ad absurdum geführt wurde. Eigentlich gibt es ja für die Monogamie kein einziges, realitätsnahes Argument. Und doch bleiben wir bei diesem Muster wie festgeklebt. Rundherum wird die Welt immer offener, intensiver, interessanter, nur in Sachen Beziehung läuft immer noch die alte Leier! Es wird Zeit, alte Muster endlich über Bord zu werfen.

    • Für die Monogamie gibt es ganz viele Gründe. Aber für die Ehe gibt es kaum noch Gründe, Die bürgerliche Ehe und damit die Scheidung muss ersetz weden.Ich habe einige Ideen.

      • Karl Bolliger sagt:

        Falsch, Hanspeter Bruhin – die Ehe ist eine Institution des Patriarchats – damit wurden die Männer domestiziert, damit sie das BIP kräftig erhöhen, weil sie nun Ernährer der Familie statt Jäger der Röcke wurden – und das Problem der alleinerziehenden Mütter war auch gelöst, weil – wie noch heute – der Ehemann für alle Kinder seiner Frau (Kind und Kegel (= extmatrimoniale K.)) verantwortlich ist. Die Ehe muss nicht ersetzt, sonder abgeschafft werden, weil sie in der heutigen Gesellschaft keinen Sinn mehr macht, s. …/mamablog/i…/single-mutter-sind-die-neue-familie

  • Heinz Meier sagt:

    Vielleicht fühlt sich der Mann heute zu sehr kritisiert, belächelt, verhöhnt, abgelehnt und zum Tschumpel gemacht, um noch Lust auf mehr davon zu bekommen. Dann zieht er sich halt zurück, um weiteren Verletzungen und Abwertungen zu entgehen. Zudem wurde nun jahrzehntelang die Sexualität generell mit männlichem Übergriffsverhalten in Verbindung gebracht: Das wurde richtig in uns hineingedroschen. Ich jedenfalls habe schon länger keine Lust mehr.

    • Karl Bolliger sagt:

      Das sind die kleinen, aber feinen Unterschiede zwischen den Kulturen: in Afghanistan muss die Frau Burka tragen und wird die Vergewaltigte wegen Hurerei ins Gefängnis gesteckt, während bei uns jeder, der einen Pimmel hat, strafrechtlich unter Vergewaltigungsverdacht steht. Immerhin, letzteres muss bei uns erst bewiesen werden. Da wollen wir uns doch nicht zu sehr beklagen… Man kann sich natürlich auch das Autofahren verleiden lassen, bloss weil man ab 140 auf der Autobahn das Billet abgeben muss. Muss jede(r) selber wissen, ob er/sie sich von anderen das Glück zu zweit vermiesen lässt.

    • Christian Nutter sagt:

      +1. Genau dort bin auch gelandet.

    • Wildkatze sagt:

      Heinz Meier, Sie Mimöseli. Was glauben Sie denn, haben Frauen bis vor Kurzem so alles über sich ergehen lassen und trotzdem gute Miene zum bösen Spiel machen müssen?

  • Sandra Althans sagt:

    Hach, mein Mann ist Afrikaner und mit 55 noch heiss wie am ersten Tag. Wir haben sicher 15-20 Mal Sex pro Monat. Und übrigens drei Kinder. Aber die schlafen um 8 Uhr und wir könnens auch im Wohnzimmer, in der Küche oder sonstwo machen… Die Männer hier sind zu schlapp.

    • Jogi Bär sagt:

      zumindest vielleicht die hetero Männer 😉

    • Genderbender sagt:

      Komisch… hätte ein Mann das geschrieben, der sich eine Afrikanerin geholt hat, gäb’s schon ein Dutzend empörte Reaktionen…

      • Hotel Papa sagt:

        Quod licet iovi non licet bovi.

      • tststs sagt:

        Mmmhhh was Sie hier wieder ein Bild von den anderen Blogger(Innen) haben… tststs… ich glaube, der hauptsächliche Unterschied wäre, dass bei einem Mann und der Zahl 15-20 eher müde gelächelt würde…
        🙂

      • tststs sagt:

        Resp. hätte Frau Althaus geschrieben, dass sie sich einen Afrikaner gezogen hat, weil die CH-Männer ihren Ansprüchen nicht genügen und völlige Abtörner seien, wären die Reaktionen auch anders ausgefallen… (vgl. Diskussion, warum Männer Thaifrauen holen…)

      • Genderbender sagt:

        Nun ja, immerhin hat sie gemeint, die Frau AlthaNs (:-)), dass ihr die Schweizer Männer zu schlapp sind. Offenbar hat sie schon alle durchprobiert.

      • Hotel Papa sagt:

        Once you’ve gone black, you can’t go back.

        Und, doch, tststs. Es herrscht hier ein gewaltiger double standard. Ein Mann, der von seiner importierten Frau erzählt, bekommt sofort vorgehalten, dass es halt für eine einheimische nicht gereicht habe, und dass er sich schon mal darauf einstellen soll, dass sie ihn über den Tisch ziehen wird. Kann man x Beispielen nachvollziehen.

      • tststs sagt:

        Und von wem bekommt ers vorgehalten, idR wohl doch von Frauen UND Männern…
        Und leider wird die von Frau Althans beschriebene Schlappheit hier zu Hauf bestätigt (Arbeit, Kinder, Stress)…
        🙂
        Aber ich hoffe, Sie sehen was ich meine, es ist die Art, wies geschrieben ist (kein Wort von Ansprüchen und Gegenleistung und so einem Zeugs..)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Richtig HP, und wer das Rindvieh ist, ist auch klar 🙂

    • alien sagt:

      Hm. Warum hat mein Fakealarm soeben angeschlagen?

  • Rémy sagt:

    In Frankreich wurde diese Woche ein Mann zu 10000 euro Schadenersatz verurteilt, weil er seine Frau 21 Jahre lang vernachlässigt hatte.

    • Rémy sagt:

      Da sind uns Männer in der vergangenheit angeblich Milliarden (Billionen?!?) euro durch die Lappen gegangen hätten wir jedesmal Klage eingereicht…wir sind doch wieder mal die idioten in dieser Geschichte…naja, nachher weiss man’s immer besser!

  • blub sagt:

    logisch haben immer weniger lust; die supergirls haben ja nichts zu bieten ausser die meiste zeit mit sex und duldsamkeit zu bestechen. alle frauen begehren vor allem eines; sie wollen herschen – über den geliebten und über den gatten. sie wollen das regiment führen über den mann. ablösch!!!!

  • Blitz Blank sagt:

    Wie marie weiter oben geschrieben hat sollte man(n) sich vielleicht mehr mit Sinnlichkeit auseinandersetzen. Man könnte ja teilweise annehmen, dass Männer über keinerlei Sinne verfügen, so wie sie durchs leben gehen.
    Ich denke Sinnlichkeit ist für Männer viel stärker reglementiert wie für Frauen, obwohl beide mit den gleichen Sinne ausgerüstet sind.
    Ich finde es immer so „schnügelig“ wie erstaunlich menschlich sich Männer z.B. beim aktiven und passiven Fussball verhalten: Da wird gelacht, geweint, umarmt, gefleht,… Verhalten, das ausserhalb des Fussballs eher als unmännlich gilt.

    • Astrid sagt:

      Da stimme ich Ihnen absolut zu. Es ist einfach unglaublich, wie wunderbar offen und, ja, sinnlich ein Mann sein kann, der zu seinen Gefühlen stehen darf. Auf mich wirkt das wie ein Aphrodisiakum.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Da sind sie halt emotional berührt, auch das aneinander Hochspringen mit gespreizten Beinen, das die Spieler oft zeigen, wenn sie ein Tor geschossen haben, ist doch sehr interessant……….

      • Blitz Blank sagt:

        „emotional berührt“, wie unmännlich 😉

        Fast könnte man sagen: „Im Sport tauen die Männer auf und werden zu warmen Brüdern.“
        🙂
        🙂
        🙂

    • marie sagt:

      …würde manchen frauen auch gut tun blitz. mir stehen manchmal die haare auch zu berge, wenn ich mich in meinem weiblichen umfeld diesbezüglich umhöre…
      wir leben in einer gesellschaft, die grundsätzlich nicht (mehr) geniessen und lust empfindn kann. wie auch, uns wird ja vorgeschrieben was das zu sein hat, anstatt seine eigene sinnlichkeit zu entdecken; und das am liebsten zu zweit 🙂

      • Astrid sagt:

        Marie, Sie sind sowieso mein Vorbild in Sachen Genuss, haha! Nein, aber ernsthaft, ein Mann, der sich wirklich herzhaft freuen, aufregen und einfach ausgelassen sein kann, gibt mir eben auch die Chance, mich wirklich fallen lassen zu dürfen. Und er dürfte auch mit gespreizten Beinen an mir hochspringen…….

      • marie sagt:

        ja, das darf er, zumindest bei mir und wie sie es beschreiben auch bei ihnen.
        …seine lust ist auch miene lust. und perfekt ist, wenn es umgekehrt genau so ist… das fägt, ist aber eher selten, LEIDER.

      • Blitz Blank sagt:

        Da haben sie sicher recht. Empfindungen brauchen Empfänglichkeit, Offenheit, Loslassen. Das beisst sich mit der Kontrolle und dem Management in unserer Leistungsgesellschaft.

      • Blitz Blank sagt:

        @Astrid

        „Und er dürfte auch mit gespreizten Beinen an mir hochspringen…….“

        Köstliches Bild!!

        🙂

  • Molli sagt:

    Oh lago mio – ist ja höchst amüsant und interessant diese Diskussion über mehr oder weniger Sex! Teilweise sogar echt witzig….

    Ist wohl eine never-ending story und dazu gibt es doch soviele Ansichten wie Menschen! Denke so unterschiedlich sind wir doch gar nicht (W&M),es gibt überall solche die sich mehr oder weniger interessieren.Mein Partner interessiert Sex generell sicher weniger als mich (sonst haben wir aber eine super Beziehung), aber ein Schlaumeier hat doch so glatte Spielzeuge erfunden… die Frau super verwenden kann und den ganzen „Stress“ so von ihm fernhält! Funktioniert….

  • Radagast sagt:

    50% der Frauen und 60% der Männer wünschen sich mehr Sex in der Beziehung..? Da hat’s mindestens 10% Männer und Frauen, die vielleicht mal miteinander reden sollen…

    Ist wie die Umfrage, bei der sich 80% für überdurchschnittlich gute Autofahrer halten…

  • Chris sagt:

    Wie beim Fussball pflege ich das Rotationsprinzip. Keine feste Freundin, dafür 4-5 abwechselnde Bekanntschaften. Dann verliert man auch nie die Lust an der Sache.

    • Genderbender sagt:

      Na dann passen Sie mal auf, dass da nicht die Abseitsfalle zuschnappt!

    • markant sagt:

      Für Männer zwischen 14 und 34 ist das die beste Variante, habe auch lange Zeit ähnlich gelebt, o.k. nicht gerade 4-5 nebeneinander, die wenigsten Männer lernen so viele Frauen kennen, ausser man arbeitet an einem Ort wo viele Frauen arbeiten. Denn die meisten Frauen wollen immer das volle Program, sprich eine feste Beziehung oder gleich Kinder. Das schmälert die Auswahl doch enorm ein.

      • Chris sagt:

        Die Zeiten haben sich da ziemlich geändert. Ich habe in den lezten 2-3 Jahren festgestellt, dass es viele Frauen gibt, die auch keine feste Bindung wollen, insbesondere die jüngeren (so bis 26-27) und dann vor allem die Geschiedenen und alleinerziehenden Mütter ab 40. Von einer zwischen 30 und 40 würde ich definitv die Finger lassen.

      • Wildkatze sagt:

        Da scheint sich Einer auszukennen. Chris, ich esse eigentlich auch lieber à la carte.

      • Chris sagt:

        Wildkatze – oder Buffet… 😉

      • Wildkatze sagt:

        Nein, Chris, Buffet definitiv NICHT! Da ist alles aufgewärmt und trotzdem lauwarm.

      • Genderbender sagt:

        Ich habe mich in den letzten Jahren – teilweise natürlich bedingt durch meine eigene Annäherung ans Komposchti-Alter – zu einem Fan der Ü-40jährigen entwickelt. In der Alterskategorie sind die Chancen viel höher, eine zu finden, welche die Prinzesschen- und Zickenphase erfolgreich überwunden hat, sich den Kinderwunsch schon erfüllt oder ihn sonst definitiv an die Wand genagelt hat, geerdet ist und sich zu einer selbstbewussten und selbständigen Person entwickelt hat; kurz, eine mit der man was anfangen kann. Ein Hoch auf die Cougars!

      • Astrid sagt:

        Komposchti-Alter – Genderbender. Schamlippen-Blocher – Heidi Reiff. Wunderbare Neuschöpfungen hier……

  • sebastian sagt:

    lustlos war ich auch mal, zu lange, dann hab ich den kontinent gewechselt, seither hat sich vieles veaendert. Meine einstellung, das brett vor dem kopf wurde schon viel kleiner. die lebens art und weise in europa ist lustkillend und das fuer beide seiten. Mir reichts schon,wenn ich die trailer rechts sehe – samenbank mit homedelivery, single muetter sind die neue familie etc.pp. das problem, es sind keine provozierenden themen, es wird so gelebt und wenn nur noch die selbstverwirklichung (beider) im vordergrund steht, warum sollte man sich und dem anderen gute momente ohne hinterged goenne

  • Andy sagt:

    Ich arbeite 12 Stunden in einem stressigen Job – danach zuhause habe ich volles Verständnis, dass meine Frau auch mal dike Nase voll hat von unseren süssen Mädchen – das heisst, bis 20:30 Uhr abend ist volles Programm – Essen, Waschen, Windeln und Gute Nacht Geschichte. So, erst jetzt beginnt der Feierabend – und da mag ich einfach nichts mehr anderes, als ein Buch lesen oder TV schauen – das wars – der Tag ist vorbei. Und ja, sie hat meistens mehr Lust als ich. Das freut mich zwar nicht für sie, aber wir sprechen offen darüber, und mir gehts als Mann deswegen nicht schlechter!

    • Elisabeth sagt:

      Andy – so gefällt mir die Sache. Da haben offenbar zwei Verständnis für einander – und vermutlich auch die Idee, manchmal für sich zu Zweit etwas zu organisieren, auch wenn das viel zu selten ist – und umso schöner ist es dann hoffentlich!

  • Wildkatze sagt:

    Miri, bei solchen Männern gibt’s nur Eines: Die Rote Karte zücken! Wer will sich denn schon mit solchen egozentrischen Bubis einlassen?

    • tststs sagt:

      Sorry, im Ernst, kehren Sie den Gedanken mal logisch um: Es hiesse ja, dass ein Mann dann gut/nicht egoistisch ist, wenn er es toll findet, dass sie solche Geschichten (mMn) viiiiel zu früh erzählt! Oder noch schlimmer, wenn er erregt wird, wenn Sie solche Themen beim ersten Mal auf den Tisch bringt…!
      Und DAS meinten Sie ja wohl kaum oder…?!?

    • Genderbender sagt:

      @Wildkatze: Es hat wohl kaum einen Sinn, aber ich frage jetzt trotzdem: Finden Sie es denn passend, bei einem Menschen, den Sie noch kaum kennen, bereits intime Themen wie Beziehungsprobleme mit dem Ex-Partner und sexuelle Ausbeutung in der Jugend anzuschneiden? Bei mir würden da auch die Alarmglocken schrillen, weil die betreffende Person klarerweise unter chronischer Distanzlosigkeit und mangelndem Taktgefühl leidet.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es war nirgends die Rede vom ersten Dating, das ist klar, dass frau da etwas Distanz wahrt, im Normalfall. Es kommt doch immer darauf an, wie sich etwas entwickelt, aber es gibt halt viele Männer, die am liebsten ein unbeschriebenes Blatt haben, obschon sie selber schon knietief im Morast wandelten. Das nenne ich Weichei-Verhalten, Männer die Frauen wie einen Konsumartikel betrachten, Mann will was neues, wie ein Auto, möglichst wenig Kilometer.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Warteschlaufe, wieso das denn? War ich böse? Unanständig? Kratzbürstig? Oder spinnt nur das Maschinchen?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Geht doch……

      • Genderbender sagt:

        Das wäre auch beim dritten Date noch völlig deplatziert, es sei denn, man wäre sich in Rekordschnelligkeit sehr nahe gekommen. Im übrigen staune ich wie immer über Ihre blühende Phantasie.

      • E.H.Roth sagt:

        hm Pippi, ich mag Frauen die schon einige km hinter sich gebracht haben…. die sind einfach viel spanender…

      • Elisabeth sagt:

        Umgekehrt: Bin mal einem Herrn begegnet, der mir beim ersten Treffen alle Frauen aufzählte, mit denen er NICHT mehr in Beziehung war (und Gründe dazu) und anschliessend auf die Beziehung mit seinem Vater einging. (Hatte wohl noch die letzte Gesprächstherapie im System…) Es blieb dann beim ersten Treffen…

      • Gabi sagt:

        Wären Sie keine Frau, hätt ich Sie jetzt glatt für unsensibel gehalten.

        😉

        Volles Verständnis.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Roth, das gefällt mir. Du bist kein Höseler, konnte ich schon öfters feststellen 😉

      • E.H.Roth sagt:

        yep, Pippi, das sind meine Gedanken auch über Dich. Du bist eine Frau die ihren Kurs beibehält und sagt was gesagt werden muss ob es nun den Leuten passt oder nicht und das finde ich persönlich super! 😉

      • Wildkatze sagt:

        Pippi sei vorsichtig mit Deinen Voten. Du sprichst hier über einen Wolf im Schafspelz.

      • Katharina sagt:

        Ach Wildkatze, auch Du sonnst Dich ja gerne im popularity contest, wenn es klappt mit dem Anbiedern.

  • Jürg Heldner sagt:

    Zuviele SP-Politikerinnen am TV – gepaart mit einer overdose Pornos im Internet -führen zu einer diametralen Wahrnehmung der Realität und töten auch noch das letze Fünkchen Begierde.

    • Karl Bolliger sagt:

      Wer sich den Sex mit TV und Pornos nehmen lässt, ist den Sex auch nicht wert!

    • Jogi Bär sagt:

      …und wer sich von Pascal Bruderer oder Evi Alemann abgetörnen lässt ist selbst schuld 🙂

      • Gabi sagt:

        Jogi Bär… wie ist das mit der entschlafenen Sexualität eigentlich in schwulen Beziehungen?

        Genau gleich? Oder gar nicht? Oder können Sie dazu überhaupt ne Einschätzung abgeben?

      • Karl Bolliger sagt:

        nun Jogi, wenn man sich wie Jürg das Geld für Pornos sparen will und stattdessen Nationalrätinnen-Sessionen guckt, würde bei mir auch der letzte Rest von Begierde ausbleiben 😀

  • Lappi sagt:

    Nach 3 Jahren Beziehung stellte sich heraus, dass meine Partnerin nie besonders spass hatte am Sex. Auch vor unserer Beziehung nicht. Vor ein paar Tagen habe ich feststellen müssen, dass mir die Lust nun auch vergeht. Irgendwie hab ich mich diesbezüglich ausgeklinkt. In der Tat wäre die Sexualität ohne Folgen (Kinder) doch eine einfache und erfreuliche Angelegenheit. An Offenheit fehlt es nicht, ebenso nicht an Hygiene, Zeit, Ambiente, Gespräche usw. Woran liegt es? Keine Ahnung, ich mag auch nicht mehr nach Gründen suchen. Die Lust hat sich davongestohlen wie ein Dieb in der Nacht.

    • Daniel Küttel sagt:

      Schon mal daran gedacht, dass ihr in dem Fall einfach „chemisch“ nicht zusammen passt? Weil in der Regel sollte ja der Partner einem rein von der Natur mit den Duftstoffen anheizen und anziehen, so dass es ja dann zum Sex kommt. Vielleicht haben eure Körper beide gemerkt, dass ihr nicht wirklich füreinander geschaffen seid? *fragend guck*

    • Dan sagt:

      Das Problem kenne ich auch.

  • Miri Cowen sagt:

    Lustlose Männer? Stimmt, fällt mir seit einiger Zeit auch auf. Hat es mit meinem Alter zu tun? Ist es die Reizüberflutung durch das Internet? Die Kerls können sich dort die abartigsten Pornos runterladen. Ich musste leidvoll erfahren, dass es einige ‚BIG NO NO’s gibt, welche frau beim Dating mit einem Mann keinesfalls tun darf: 1.) Frau darf nie über Beziehungsprobleme mit dem Ex oder andern Männern sprechen (schwerer Fehler), 2.) Frau darf nie sagen, sie sei sexuell missbraucht worden oder sowas (schon beinah tödlich), 3.) Frau darf ja nie sagen, dass sie Feministin sei (absolut tödlich).

    • marie sagt:

      gelten 1-3 umgekehrt für männer auch? ok. 3. wäre dann die frage des maskulinismus.

    • tststs sagt:

      Ich glaube, die Männer haben eher Probleme damit, dass eine solche Person
      a) zu viel redet oder
      aa) sich gerne reden hört
      b) viel zu schnell über viiiiel zu private Dinge spricht

      Ich würde also selbst als Frau ein bisschen den Kopf schütteln, wenn mir eine Arbeitskollegin am ersten Tag erzählen würde, dass sie von ihrem Vater missbraucht wurde (nicht weil ich kein Mitleid hätte, sondern schlicht überfordert wäre…)

      • Genderbender sagt:

        @tststs: Sie haben’s erfasst, genau so ist es.

      • tststs sagt:

        An dieser Stelle: Ich weiss ja nicht, woher Sie Ihren Nick beziehen, aber falls es war mit Futurama zu tun: Genderbender war einer meiner absoluten Lieblingsfolgen 🙂

      • Genderbender sagt:

        @tststs: der Name ist entstanden aus einer Reiff’schen freien Assoziation von Futurama (Sie haben’s geahnt!) mit der Fixiertheit der Chefbloggerin auf ‚Gender‘-Themen und dem schönen amerikanischen Ausdruck ‚fender bender‘, was soviel wie Autounfall mit Blechschaden heisst – schliesslich enden ja auch die meisten Diskussionen als Massenkarambolage… 🙂

      • Astrid sagt:

        Im neuen NZZ-Folio berichten 6 Menschen von ihren Erfahrungen mit der Partnersuche. Wenn es nur einen gemeinsamen Nenner gibt, ist es der: alle nerven sich daran, dass soviele Männer UND Frauen auf ihrem ersten Date soviel von sich erzählen und vor allem nicht aufhören können, über ihre Exes herzuziehen. Der totale Abtörner. Viele scheinen es selber zu machen, um möglichst schnell das Partnerschaftspotential auszuloten, aber alle finden, dass es einer beginnenden Beziehung völlig das Kennenlernen, das Geheimnisvolle, dieses Unbekannte versaut.

      • Astrid sagt:

        Meiner Meinung liegt hier auch ein Geheimnis einer funktionierenden Beziehung: das Zuviel-Wissen-Wollen, das Alles-Diskutieren-Müssen, das ständige Aufeinanderhocken, das vielleicht am Anfang willkommen ist, führt bei vielen Paaren mit der Zeit zu gähnender Langeweile, weil man ja meint, man wüsste alles vom anderen. Freiräume von Anfang an, an der eigenen Eifersucht arbeiten, sich die Neugier auf den anderen bewahren und den Mut haben, ab und zu mal mit etwas Neuem zu kommen – muss nicht das Rollenspiel sein, kann einfach Sex in der Mittagspause oder ein Hotelgutschein zum Geburtstag sein.

      • Genderbender sagt:

        @Astrid: Mit das Beste, was bisher an Kommentaren verfasst wurde.

      • marie sagt:

        ja, astrid! dem kann ich nur beipflichten – wir sollten mehr tun als das thema lust, sex und genuss so dermassen bei lebendigem leib ohne narkose zu sezieren. ist definitiv wünschens- und anstrebenswert.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Stimmt, das trennt die Spreu vom Weizen, die Weicheier sind nacher weg. Wer wollte das ernsthaft bedauern? Ein echter Mann mit Eiern lässt sich doch nicht schrecken von solchen Bekenntnissen. Wir brauchen doch einen Mann für alle Wetterlagen, da schadet es nicht, wenn die Zauderis frühzeitig auf der Strecke bleiben.

      • Tomas sagt:

        Sie haben Interesse an „echten Männern mit Eiern“?
        Das muss aber tragisch für sie sein, von solchen wird eine Emanze kaum wahrgenommen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn du wüsstest, wie sehr du dich irrst, Tomas. Über fehlende Aufmerksamkeit musste ich mich noch nie beklagen……

    • Gabi sagt:

      Ich musste hier herzhaft lachen.

      So leid mir ein allfälliger Missbauch tut… Meinen Sie allen Ernstes, das – alle Punkte! – wäre in irgend einem Fall ein klasse Einstieg?

      1.-2. wären in ihrer Negativität wohl genauso für eine Frau eher ein Ablöscher. Der durchschnittliche Mensch sucht gewiss kein Gegenüber, dass ihm erst mal signalisiert: Ich hab Dir ne Menge Probleme zu bieten.

      Zu 3. Hätte ich, vor einem Jahr ev. noch nicht so deutlich empfunden. Aber nachdem mir die Gemeinsamkeiten derer, die sich hier besonders laut als Feministinnen bezeichnen, auffallen, ein klares: Ist ja klar!

    • Hotel Papa sagt:

      @Miri: Feministin der männerhassenden Couleur: dort ist die Tür.

      Mann ist schliesslich kein Masochist und wird gern für das geschätzt, was er ist. Unter anderem ein Mann.

      Feministin der Ausrichtung: Ich kann alles was Du kannst! Einiges besser, einiges fast so gut.
      Bring it on!

      • Viktor Troska sagt:

        Wir müssen hier etwas differenzieren. Eine Feministin der männerhassenden Couleur wird es nie zu einem Date mit einem Mann bringen von daher erledigt sich das Thema von selbst.

        Ausserdem: Eine selbstsichere Frau braucht sich nicht mit einem Etikett wie „Feministin“ oder dergleichen zu schmücken, sondern überzeugt von selbst als Person.

      • Tomas sagt:

        VT: genau das meinte ich 🙂

      • Hotel Papa sagt:

        Auch eine selbstsichere Frau kann sich die Sache der Frau auf die Fahne geschrieben haben (eine nicht so selbstsichere auch). Solange sie diese Sache mit den Männern gemeinsam, als MENSCHEN, erreichen will, mache ich da mit.

        Wer aber heute noch von Patriarchat faselt sieht nach meiner Erfahrung in jedem beschniedelten Menschen einen Feind. Und die können sich IMNSHO dort zusammen verlustieren, wo der Pfeffer wächst.

      • Hotel Papa sagt:

        Noch ergänzend zu meinem ersten Statement: Wenn 1 und besonders 2 in 3 gemündet haben, dann ist erst mal Arbeit an Dir selbst angesagt. Vorher wird das nichts. Kein Neuer will als Prügelsack für die verflossenen Ungerechtigkeiten hinhalten. Niemand hat das verdient.

        Tabula rasa. Darauf kann man aufbauen.

      • tststs sagt:

        @Hotel Papa: Danke, ich bezeichne mich auch als emanzipiert und trotzdem Freundin des Mannes 🙂
        Und auch mein Partner ist emanzipiert, sozusagen ein Emanzerich.

        Ich finde aber schon, dass der Begriff „Patriarchat“ und all seine Strukturen auch heute noch spürbar sind, teilweise zum Guten, teilweise zum Schlechten (aller spätestens wenn man über die Länder- und Kontinentgrenzen hinausschaut).
        Deshalb darf man es doch immer noch diskutieren, ich finde das hat nichts mit „Gefasel“ zu tun…
        Vlg. Nazis (sorry, ist ein formaler Vergleich, nicht ein inhaltlicher), eigentlich gibt es die seit 60 Jahren nicht mehr, und trotzdem muss man darüber sprechen… und irgendwo tief im Busch gibt es sogar doch noch ein paar Exemplare.

      • Astrid sagt:

        Hotel Papa, ich bezeichne mich als eine solche (hui, ich höre es schon……) und IMANSHO ist Selbstsicherheit bzw, noch besser, Selbstliebe bei Mann und Frau der Schlüssel zu gutem Sex. Aber oft genug lassen sich Partner nicht wirklich aufeinander ein – völlig übersteigerte Erwartungshaltungen, Alltagsstress und Beziehungspflege lassen sich eben nur bewältigen, wenn beide am gleichen Strang ziehen, dh beide ein aktives Interesse daran haben, dass es dem anderen gut geht. Nur wenn es mir gut geht und ich mich nicht klein gemacht fühle, kann ich wirklich für jd anderen da sein.

      • Hotel Papa sagt:

        @tststs: War schon etwas schwarz-weiss gemalt, wg. Patriarchat. Ich meine die, die in jedem Missstand gleich das pöse Wirken des Patriarchats suchen und finden. Da halte ich dann eben den Begriff faseln durchaus für angebracht.

      • tststs sagt:

        @ Hotel Papa: Das nennt sich dann Opferrolle…
        🙂

      • tststs sagt:

        Opferrolle im Faselteig
        🙂

    • Daniel Küttel sagt:

      Warum sollte der Mann dies alles schon im Vornherein wissen? Keep a little dirty secret! Das macht Frau und Mann interessant. Es spielt ja keine Rolle ob sie Feministin sind, wenn der Mann sie von der Art und Weise her gerne hat, dann muss man es ja nicht noch ausdeutschen und drauf rumreiten. Oder doch? Frau darf sicherlich drüber reden wenn sie missbraucht wurde, aber hier finde ich das nur berechtigt weil sie gewisse Berührungen dann gar nicht gut findet. Wenn sie drüber hinweg ist und Nähe zulassen kann, dann ist das eher ein Gespräch wenn man sich besser kennt, und nicht fürs kennenlernen

      • Daniel Küttel sagt:

        Anhang: Warum nimmt man das Dating nicht für das wo es gedacht ist? Schauen ob man sich sympathisch ist, sich riechen kann? Einige Partner finden erst im Laufe der Jahre heraus, dass ihr Liebster geizig oder prüde ist. Man soll ja gewisse Dinge zusammen entdecken und nicht Erfahrungen von den letzten 20-30 Jahre geballt auf den Tisch legen. Wenn sie essen gehen an einem Buffet, dann laden sie nicht Vor-,Nach und Dessertspeise zusammen auf einen Teller oder? Kennen lernen braucht Zeit, wenn sie die nicht haben oder aufbringen wollen, lernen sie besser niemanden kennen. Spart beiden Zeit.

    • Eduardo sagt:

      „2. Frau darf nie sagen, sie sei sexuell missbraucht worden oder sowas (schon beinah tödlich), 3. Frau darf ja nie sagen, dass sie Feministin sei (absolut tödlich).“ – Absolut verständlich, dass dann jeder Mann, der noch einigermassen bei Verstand ist und genügend Selbstachtung besitzt, die Flucht ergreift. Schliesslich ist er durch diese Aussagen von vornherein komplett abgewertet bzw. zum potentiellen Vergewaltiger abgestempelt worden.

    • Tomas sagt:

      Motzen über Ex? Naja, nervig, aber wenn sie es sonst Wert wäre… Eine missbrauchte Frau… so Leid es mir für sie tut, meine Erfahrung war am Ende eher unter dem Stichwort Therapie als Spass zu verbuchen. Und eine Feministin? Das tut sich doch definitiv niemand freiwillig an 🙂 Sex soll doch Spass und Freude machen! Aber ich glaube nicht, dass mit einer Emanze es überhaupt zu einem Date kommen würde, also wäre da auch nichts zum mitteilen sein.

    • alien sagt:

      Miri, bei mir wirken 1) bis 3) gegenteilig. Doh!

  • Thomas M. sagt:

    Der Mamablog ist leider zu einem Forum geworden, wo sich der aufgestaute Frust über das andere Geschlecht leicht loswerden lässt. Darum beteilige ich mich nur noch selten an Diskussionen. Zum Thema: Die Internetpornografie ist wirklich viel gefährlicher für das „live“ Sexleben als man(n) denkt. Es gab einen Super Tagi-Magi-Artikel dazu. Ich kann das nur unterschreiben. Meine Lust ist zurückgekommen, nachdem ich auf Pornos verzichtet habe. Es dauerte aber mehrere Wochen. Selbst jetzt als wieder-single bleibe ich porno-abstinent.

  • marc sagt:

    Emanzipiert sich da doch tatsächlich der Mann? Allerhöchste Zeit dazu!

  • Stefan Meier sagt:

    Erotik ist die Voraussetzung für Sex. Erotik entsteht im Kopf. Eritok basiert auf Reizen. Der Reiz ist zu Beginn einer Beziehung am grössten und verblasst dann mit der Zeit bis Sex nur noch zur Rourine wird. Bis keine Lust auf Sex mehr vorhanden ist.

    • Arnold Franzinger sagt:

      Genau. Und bedauerlicherweise findet Mann in diesem Zustand alles mögliche erotisch, nur nicht seine Partnerin. Davon steht leider nichts in dem Text. Ok, ist auch von ner Frau geschrieben. Die sehen das natürlich nicht ein, vor allem weil sie Liebe mit Sex verwechseln (!). Ich empfehle das Tagimagi von kürzlich zum Thema Monogamie zur Lektüre. Es bringt das Problem auf den Punkt: Kultureller Zwang, der nicht dem entspricht, was biologisch wirklich läuft. Dumm nur, dass wir wohl nicht erleben werden, wie sich dieser kulturelle Zwang verabschiedet. Die Frauen würdens nicht verstehen.

  • Hermann sagt:

    Eben bin ich nach hause gekommen von einem sehr stressigen Arbeitstag, einem Kampf durch Schwerverkehr mit meinem Kleinwagen. Mamma hat eben den Kleinen vom Vorchindsgi gebracht, der nun nach einer Flasche Apfelsaft schreit (ich brauch ein Bier). Ich koche schnell Tomatenspaghetti, sonst muss ich wieder Gerstensuppe essen (welche der Kleine auch nicht isst und auf den Boden leert). Der Aeltere hat wieder seine Aufgaben nicht gemacht und der Kleine hat eben seine Hosen gefuellt. Ich soll die wechseln, denn dass er das noch macht ist sowieso meine Schuld, sagt sie. Sex zum Dessert? Wohl kaum….

    • marie sagt:

      ja, alltag halt… drücke die daumen, dass er mal so in dieser form ein wenig nachlässt.

      • Christoph Lieberherr sagt:

        Ich weiss, es ist ein dummer Trost, aber trotzdem: es wird bald wieder besser (das sagte man mir auch nach durchgewachten Nächten mit meinem fast permanent schreienden Söhnlein). Ist aber wahr, keep going, Hermann !

      • Kathy sagt:

        Vielleicht solltest du mal deine andrede überdenken – vom mann „mamma“ genannt zu werden törnt mehr als ein bisschen ab…

    • E.H.Roth sagt:

      hm, Hermann, ich denke mal die sache ist gelaufen zwischen dir und deiner bella. der bubi hat schon deinen platz eingenommen und den bekommst du nie mehr zurück. ich rate dir, eine andere zu suchen….

      • E.H.Roth sagt:

        .. und hör auf den clown zu hause zu spielen. sei ein mann und lass dir die frechheiten deiner frau nicht gefallen. wenn ihr nicht mehr passt soll sie ausziehen.

  • Daniel Küttel sagt:

    Im Gegensatz von vielen Usern hier, fühle ich mich gar nicht reizüberflutet von nackten Frauen oder deren Reizwäschen. Im Gegenteil, nur immer her damit. Aber wie bei vielen Gerichten, ist eben die Vorspeise auch wichtig, und die fängt eben nicht erst im Bett an, sondern oftmals schon am Morgen oder durch den Tag hindurch. Wie oft schreibt ihr euch denn schweinische Emails oder Träume? Die Vorfreude lässt grüssen. Sex ist sensationell und immer machbar und darf auch ruhig spontan sein. Es reicht schon wenn Babys geplant werden, dann sollte wenigstens der Spass „spontan“ daher kommen.

    • tststs sagt:

      Zwei Daumen hoch!

      Ohne Einsatz erhält man auch hier keinen Gewinn!

    • Hans vom Hübel sagt:

      Da ist viel Wahres dran, Daniel Küttel. Dieses Gefühl der anfänglichen Verliebtheit, das Kribbeln, man muss es hegen und pflegen, sonst ist es mit der Zeit nur noch ein Schatten einer Erinnerung.

      • marie sagt:

        und die erinnerung zählt dann nicht mehr?

      • Hans vom Hübel sagt:

        Mit Schatten einer Erinnerung meine ich eben, dass man sich nicht mehr erinnern kann – oder nicht so recht. Wenn sich dieses Gefühl der anfänglichen Verliebtheit nicht mehr in einer nostalgischen, eine wohlige Wärme und ein Kribbeln hervorrufenden Anwandlung vergegenwärtigen lässt, dann geht etwas ganz wichtiges unwiederbringlich verloren…

      • marie sagt:

        ich sprach auch nicht von ons oder verliebtheit…
        ich finde, dass die erinnerung durchaus für die momentane situation einer beziehung daseinsberechtigung hat und die weitere bezeihung beeinflussen kann. im sinne von: da war mal ganz viel vertrautheit, glück, sinnlichkeit etc pp. besonders in momenten der „leere“. mir wie vielen anderen würde dabei das word nostalgie eher im halse stecken bleiben, wie ein kloss.

      • Hans vom Hübel sagt:

        marie, völlig einverstanden.

        PS: Nostalgie war das falsche Wort. Aber gerade in Momenten der Leere stimmt einen die Erinnerung an all das, was war, evtl. noch ist, aber im Moment eben irgendwie nicht so recht da ist mit Wehmut. Natürlich kann man auch neuen Sinn und Kraft daraus schöpfen, darum ging’s mir ja eigentlich auch.

    • markant sagt:

      Es ist heute noch so, dass Männer sich bemühen, dass Männer Frauen ansprechen, um die Frau werben und den ersten Schritt machen. Es ist auch nicht so das Frauen gezielt verführen, das sind nur Märchen, in Wirklichkeit ist die Faru in diesem Bereich überhaupt nicht emanzipiert. Dieses passive Verhalten überträgt sich auch in die Beziehungen und ist auch dort das Regelverhalten bzw. das Wesen der Frau.

      • tststs sagt:

        Tja, und schon wieder ein Exemplar, das von sich auf andere schliesst…
        Mal ernsthaft Herr (?) Markant, Sie können doch nicht von Ihren Erfahrungen auf die Allgemeinheit schliessen (Astrid sagts gerade auch sehr schön an anderer Stelle)… Und falls dies bei Ihnen doch immer der Fall sein sollte, dann würde ich mich weniger fragen: „was sind das für Frauen“, sondern „weshalb fühle ich mich zu solchen Frauen hingezogen“ (ich gehe jetzt mal von Anziehung aus, sonst würden Sie sich ja nicht damit abgeben…)
        🙂
        Nüt für uguet…

      • marie sagt:

        vermute, dass markat durchaus erfahrungen mit aktiven frauen gemacht hat, aber eben, es waren aber wahrscheinlich, diejenigen, bei denen ehr dankbar gewesen wären, wenn sie passiv geblieben wären. 😉

      • marie sagt:

        passiert mir übrigens manchmal auch mit männern… halb so wild.

      • markant sagt:

        Man kann und sollte aus eigener Erfahrung Schlüsse ziehen, vor allem wenn man(n) Erfahrung hat, andernfalls gilt man(n) als unbelehrbar. Es ist auch nicht so, dass ich alleine durch die Welt gehe, ich kenne viele Männer die sind genau gleicher Meinung, die haben die gleichen Erfahrungen wie ich gemacht, komisch?!

    • Lars sagt:

      Danke! Ich bin genau dieser Meinung. Sei dies die Reizüberflutung (ist doch toll), aber auch, dass der Sex schon viel früher beginnt als mit dem eigentlichen Akt …! Ausprobieren!

  • T.Frey sagt:

    Was soll denn das darum herumgerede. Was glaubt ihr wohl warum das älteste Gewerbe der Welt so viel besucht wird. Vor allem von verheirateten Männern. Ja und da wären noch die vielen ausserehelichen Verhältnisse. Ist so alt wie die Welt, nur kann man heute scheiden.

    • Wildkatze sagt:

      Beim „ältesten Gewerbe der Welt“ kommt es ja auch nicht darauf an, auf die Frau einzugehen. Hier kann Mann ohne Schuldgefühle sich ausschliesslich der eigenen Triebbefriedigung widmen. Männer bezahlen eben lieber, als sich auch nur ein bisschen anzustrengen.

      • T.Frey sagt:

        Ohne Schuldgefühle wenn er verheiratet ist, nein danke so etwas kann nur eine Frau schreiben die nicht weiss wie es wirklich ist guten Sex zu haben. In einer Ehe bezahlt er mehr und bekommt von einer Zicke weniger raus. Wenn er nicht will dann will er nicht.

      • Karl Bolliger sagt:

        Strengen Sie sich etwa an Wildkatze? Bei Ihrem (proklamierten) Durchsatz muss man auf „nein“ schliessen.

    • E.H.Roth sagt:

      hm, Wildkatze
      Schuldgefühle haben Frauen und nicht die Böcke. Es ist noch immer unsere Aufgabe möglichst alles zu besamen was nicht auf drei auf den Bäumen ist…. Hier kommt mein Primaten-Prinzip zu tragen. Menschen – Affen…

  • bösesfrau sagt:

    Mein Mann ist einer der 60 % Männer und ich eine der 50 % Frauen und das ergibt doch 110%…ich rätsle immer noch warum wir das dann doch nicht richtig hinkriegen mit dem Sex…ob es an meiner Erschöpfung nach einem Tag mit vielen Kindern liegt oder an seiner späten Heimkehr abends wenn ich dann um Mitternacht schon mal halb Tot ins Bett falle….warum ich dann nicht hochjauchzend ihm in die Arme fliegen kann ist mir schleierhaft…ah der Waschkorb steht im Weg…so ein Pech. Vielleicht klappts ja im nächsten Leben besser oder wir schleichen wiedermal ab ins Hotel ..judihui

    • E.H.Roth sagt:

      hm, sucht doch ein Abenteuer… dann klappt es auch mit dem Sex wieder…

    • cabalis sagt:

      „Wir“ hatten innerhalb kurzer Zeit zwei Schwangerschaften (mein Sohn ist 4 und meine Tochter wird jetzt 3) Da warnen über Jahre hinweg schlaflose Nächte vorprogramiert. Und ich verstehe meine Frau da gut wenn sie keine Lust verspührt… Leider hat sich da jetzt auch zusätzlich eine gewisse gewohnheit eingestellt: Ab halb acht geht meine Frau zu Bett und sieht fern und ich geh in den Keller zum PC…. Und was wir schon alles probiert haben… Datel zum f***** (find ich furchtbar ond ich bin weis Gott kein Romantiker), Gespräche, Listen mit vorlieben sogar ein Besuch in einem Swingerclub..

      • cabalis sagt:

        geändert hat sich nichts… leider…

      • Elisabeth sagt:

        Meine virtuelle Ferndiagnose: Ihr stresst Euch zu sehr. Lust kann man nicht erzwingen, herbeireden, daten und schon gar nicht in einem Swingerclub erlernen (sorry, aber nur schon die Idee eines Swingerclubs finde ich abtörnend). Aber für einen Spaziergang, Zoobesuch, Eishoeckymatch, Jass, Cüplibar-was-weiss-ich, könntet Ihr abmachen, ohne Erwartung, gleich im Bett (Küchentisch, Badewanne und ähnliche einst attraktive Sexorte) zu landen?? Nur so ein Vorschlag zur Güte…

      • Karl Bolliger sagt:

        Elisabeth, das macht Sie heiss, fair enough, muss aber nicht auf andere zutreffen – eine Affäre kann sehr wohl für andere das Beziehungsleben aufpfeffern

    • Brax sagt:

      Vielleicht liegt es am Nick…

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Vor einigen Tagen las ich dazu einen Satz von Klaus Heer: Er bezeichnete die Männer als grosse Masturbierer, und zwar auch beim Sex zu zweit. Laut Heer würde es vielen Männern gar keinen Spass machen, die Sexualität mit der Frau richtig zu geniessen, auf die Frau einzugehen. Interessante Aussage eines InsidersI Ach ja, und früher sprach er mal davon, dass die fehlende Hygiene der Männer ein grosses Problem für viele Frauen sei, und hier schliesst sich der Kreis: Einen Stinker mag frau nicht verführen, der so Geschmähte verzieht sich vor den Compi. Ach wie trostlos!

    • Francesca sagt:

      Viele Männer sind wirklich nicht zu besseren Liebhabern geworden. Am schlimmsten sind die Szenegänger und Pornokonsumenten, die wollen nur ihre Bedürfnisse befriedigt haben. Orgasmus der Frau? Mühsam, nichts als mühsam. Für den Mann.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Francesca, die Pornografie und ihre destruktiven Nebenwirkungen hatten wir hier auch schon als Thema. Leider lassen sich zu viele Männer von dem abartigen Scheiss anfixen und machen ihre Liebesfähigkeit und ihre Lust dabei kaputt. Die Pornografie als Grund für das Abhandenkommen der zwischenmenschlichen Sexualität, wo sich doch die Lust steigern soll, nach eigenem Bekunden der Produzenten. Nein, das stimmt halt nicht, einmal mehr wird der Konsument für blöd verkauft, es geht um Geld, um sehr viel Geld und der einsame Handarbeiter vor dem Compi ist das Opfer.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Pippi und Francesca, das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Mein Antrieb ist es, meine Partnerin zu möglichst vielen und intensiven Orgasmen zu bringen. Ich will die Lust in ihren Augen sehen, ich will das Zittern spüren, ihr Stöhnen hören – ein grosser Teil meines eigenen Lustgewinns gründet darin. Ich spüre sofort, wenn’s bei ihr im Kopf nicht stimmt und das ist abturnend. Gleichzeitig spornt es mich an, noch stärker auf sie einzugehen, mich hinzugeben…

        Nebenbei konsumiere ich regelmässig Pornos. Ich geb’s zu, ich bin in meinem Masturbationsverhalten auf Pornos konditioniert – nicht aber beim Sex!

        Machen Sie den Versuch und probieren Sie, diese Dinge differenzierter wahrzunehmen.

    • Gabi sagt:

      Stimmt insofern: Da sollten sich halt auch zwei finden.

      Frauen, die mir vor allem mal einen Handgelenksmuskelkater bescherten und mir dabei immer in spitzen Schreichen zuriefen, wie ich nun zu beschleunigen oder zu verlangsamen habe, waren ebenso ein Abtörner für mich, wie Mädels, deren Rollenspielfantasien mich eher zum Lachen brachten.

      Ich will das denen ja nicht nehmen… Aber meins war´s nicht und muss es eben auch nicht sein.

      (mein Gott: Dass Pippi das noch erleben darf. Äusserungen von mir, so nah an ihrem Klischeebild und für einmal nicht einfach nur selbstebastelt)

      😉

      • Astrid sagt:

        Oder der uralte Witz: Sie in schwarzer Lingerie, er kommt ins Schlafzimmer und sagt: oh nein, ist die Oma tot?
        Sehen Sie, Gabi, das passiert in Uraltbeziehungen weniger: solche peinlichen Situationen kenne ich aus meiner Jugend – er steht auf ich-weiss-nicht-was und ich schmeiss mich weg vor Lachen – aus die Maus. Wenn man mal die gröbsten Irrtümer in einer Beziehung ausgeräumt hat, muss das nicht unbedingt in Langeweile enden: man kann entweder wenigstens zusammen lachen (sehr viel wert!) oder vertrauensvoll etwas Neues einbringen, ohne dass man Angst haben muss, sich lächerlich zu machen.

      • Gabi sagt:

        Ich geb Ihnen absolut recht.

        Aber bin dabei im Moment halt dennoch bloss in der Theorie gefangen.

        🙁

        Damit ich also zumindest mehr zum Lachen komme, muss sozusagen WK, Pippi und Co. als Ersatz herhalten….

        glatte Vorstellung 😉

      • Hans vom Hübel sagt:

        Haha, mit der Betonung auf herhalten… 😀

      • tststs sagt:

        „man kann entweder wenigstens zusammen lachen (sehr viel wert!) oder vertrauensvoll etwas Neues einbringen, ohne dass man Angst haben muss, sich lächerlich zu machen.“
        Zwei Daumen hoch! Meiner Meinung nach die Grundpfeiler einer erfüllenden Sexualität…
        🙂

  • dani sagt:

    Mal eine ganz andere These:
    Vor 30 Jahren gab es vielleicht nicht ein derart grosses Angebot an Freizeitaktivitäten. Wenn einem langweilig war, hatte man Sex. Heute kann man viele andere Dinge tun, die halt auch Spass machen. Da gibt’s doch auch Studien dazu, die „kulturell ärmere“ ländliche Gegenden mit städtischen Gegenden vergleichen…natürlich ist es ein weiter Weg von der Korrelation zur Kausalität.

    Interessant wäre auch, ob die Befragten wirklich von sich aus mehr Sex wollen, oder einfach den Eindruck haben, nicht genug davon zu haben, weil er in sämtlichen Medien allgegenwärtig ist.

  • Wolke Sechs sagt:

    Wie Tomas schon zu recht erwähnte: Sex ist nur die letzte Erfüllung einer Beziehung. Bei uns hapert’s schon vorher zunehmend: Regeln müssen immer wieder lange diskutiert werden, Freiräume werden beschnitten (z.B. mein Umgang mit ganz normalen Kollegen), der Ton meiner derzeitigen Partnerin wird schnippischer. Kein Wunder, dass mir die Lust langsam vergeht, oder? Und die Lust an Kindern sowieso. Achwas, vielleicht nur die falsche Partnerin.

    • Francesca sagt:

      Das sieht ganz so aus. Ich sage Dir als Frau: wenn die jetzt schon so rumzickt, dann wird’s nicht einfacher. Schon gar nicht mit Kids. Dann ist sie nämlich nur noch gestresst. Ein Kontrollfreak?

  • Francesca sagt:

    Vielleicht sollte man hier auch mal die ketzerische Frage stellen dürfen, ob Sex denn derart wichtig ist. Muss man denn immer Sex haben? Immer Lust haben? Den Mann stehen? Wird das nicht total überbewertet? Natürlich ist Sex eine tolle Sache, aber nur, wenn es kein Muss ist. Wer heute keinen Sex hat, der meint, die Welt gehe unter, wo sich doch rundum alles nur ums Kopulieren dreht. Das ist ein Riesenmarkt, aufgeheizt, bis zum Geht-nicht-mehr. Und da wären wir dann…

    • marie sagt:

      word! aber eben, hier meinen viele männer, dass sie mit einer frau kumpel-typ nix anfangen könnten… also scheint sex für viele ausschlaggebend zu sein.
      hm… grübel, grübel…

    • Robert sagt:

      Das kann man sich wohl irgendwie nicht wirklich aussuchen, oder? Wenn sich das als übermächtiger Trieb meldet, dann steht der Verstand hinten an – auch wenn man es anders wollen würde.

      Und je mehr Mann lechzt, umso stärker wird er, der Trieb. Er paart sich dann mit Selbstmitleid und Frustruation – aber wohl auch rein biologisch gesehen.

      • Astrid sagt:

        Glauben Sie mir, Robert, das ist bei Frauen ebenso. Ich weiss nicht genau, wohin das Blut bei Frauen schiesst, aber ich kenne viele, viele Fälle von Frauen, die irgendwann an ihrem unerfüllten Sexualtrieb (der eben nicht mit dem des Partners korreliert, weil Frau sich oft erst nach Kindererziehung wieder frei und geil fühlt) die ganze Beziehung gemessen haben. Die Trennung schien dann für sie die einzige Lösung, weil der Frust so gross war. Ich kenne allerdings auch solche, die z.B. einen Seitensprung zum Anlass genommen haben, endlich, endlich mit ihren Frustrationen zum Partner/-in zu gehen!

      • Wildkatze sagt:

        @Robert:

        …wie uns Berlusconi unmissverständlich und bis zur absoluten Lächerlichkeit vor Augen führt…!

    • tststs sagt:

      Wir haben kein Geld! Deshalb ist unser Fun-Park im Schlafzimmer
      🙂
      Und wollen wir frewillig auf Spass verzichten….?
      Neeeeiiiiiinnnnn
      🙂
      Aber ernsthaft, wenns jemandem halt nicht so gefällt, sein lassen…

    • Nina sagt:

      Niemand MUSS Sex haben, aber wenn jemand mit seiner Partnerin/seinem Partner Sex möchte aber sie/er nicht (mehr) – dann wird es halt doch zum Problem.

  • Robert sagt:

    Also – heut ist’s etwas heikel, über sich selbst zu erzählen. Vor allem hier. Aber was soll’s:
    Ich hab an mir selber festgestelle, dass die Lust auf Sex mit meiner Frau mit dem Alter nachgelassen hat. Ist zwar auch ein Klischee, aber ich meine jetzt auch wirklich einfach MICH.
    Zwischen 30 und 40 habe ich auch darunter gelitten, zu wenig körperliche Nähe von meiner Frau zu bekommen, die in dieser Zeit viel eher auf das noch kleine Kind ausgerichtet war und in jener Welt hatte Sex offenbar wenig Platz. Ich hatte immer ein schlechtes Gewissen und sie hat mir immer eher ein wenig misstraut. ->

    • Robert sagt:

      So ab 40 hat sich das langsam geändert. Rein körperlich habe ich gespürt, dass diese teilweise auch diffuse Sehnsucht nachlässt. Und ich habe mich äusserst erleichtert gefühlt – denn ich hatte zuvor sogar nach Medikamenten gesucht, die mich von meiner überschüssigen Lust etwas kurieren würden. Das ging natürlich nicht von einem Tag auf den anderen. Und bei meiner Frau haben sich die Dinge in der Tat entgegengesetzt entwickelt. Das Kind wurde grösser, sie kehrte mehr in die Welt der Erwachsenen zurück. Heute ist es tatsächlich so, dass SIE viel öfter wollen würde als ICH. ->

    • marie sagt:

      und wie sieht es heute aus? und was hatte das mit dem zunehmenden alter zu tun? frage naiv, wei es mich wunder nimmt.

    • Robert sagt:

      Aber die Sache hat noch viele feinere Aspekte. Es hat eine ganz andere Dynamik, wenn meine Frau Sex von mir will, als wenn ich Sex von ihr will und sie sich – hmmm – nehmen lässt. Es gibt eine Art gewohnte Rollenverteilung, die das bewirkt. Und nach vielen Jahren Beziehung wissen wir auch beide, dass der andere gewisse Wünsche hegt, die wir nicht teilen. Sex hat etwas Rituelles bekommen, von dem schwer abzuweichen ist – weil sonst irgendwie nicht mehr die richtigen Signale ausgelöst werden. ->

      • Francesca sagt:

        Du Robert, was bedeutet das eigentlich, am Ende Deiner Posts, dieser Pfeil?

      • tststs sagt:

        Die Routine ist ja nicht schlecht, Sie macht Euch schlussendlich zu Könnern. Aber ab und zu was Neues ist auch nicht schlecht…

      • Robert sagt:

        Dass es noch weiter geht im Text. Denks.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das beschreibst du gut Robert, diese Abläufe. Ich denke, es ist dann schwierig, ein Begehren zu entwickeln. Vielleicht haben die Männer schon Lust, nur nicht mit der eigenen Frau. Ich denke, dass der Alltag da vieles abschleift, Raum für Sehnsucht bleibt keiner. Mir wäre das auch zu öde, und ein Ehebett wäre für für mich wohl der Abtörner par exellence, ein eigenes Zimmer ist das Minimum, das man sich gönnen sollte.

    • tststs sagt:

      Vielen Dank für die offen Worte! Deshalb auch ein paar von mir:
      Also ich auch nicht immer gleich scharf auf Herrn Tststs, dies hängt aber meistens eher von mir und meinen Umständen, als von ihm (seinem Willen, seinen Attraktivtät) ab.
      In dieser Zeit haben wir dann halt meist, 0815Bünzlisex, der selten die 15 Minuten Grenze knackt. Es ist dann jeweils nicht extatisch, aber immerhin befriedigend….und ja, manchmal muss man sich zur Lust und somit zum Sex zwingen… aber es gibt doch dieses Sprichwort: „Der Appetit kommt beim essen…“ kann auch für das Bett so bestätigen…
      Und wenn dann die Talsohle überwunden hat, wird der nächste Gipfel noch ein bisschen höher und besser als der Letzte…
      Oder eben, man trennt sich, und bleibt auf halber Höhe irgendwo stecken…
      *fg*

      • plop sagt:

        Wow, Robert, Sie machen mir Mut! Sie zeigen da ein ganz normales, gesundes Leben auf, ein wirklich mögliches Leben. Ich hoffe, dass ich in ca 20 Jahren auch so ein Rückblick halten kann!

    • Robert sagt:

      Aber letztlich hat die lange Beziehung auch dazu geführt, dass das Thema nicht mehr so wichtig ist. In der Tat. Ich denke, wir haben beide das Gefühl, uns auf anderer Ebene sehr viel intensiver austauschen zu können. Ich würde dem NIE zustimmen, dass „viel Sex“ eine Notwendigkeit für eine gute Beziehung ist. Wir haben, um das auch zu sagen, vielleicht einmal im Monat Sex, manchmal ist er gut, manchmal ist’s Routine irgendwie. Manchmal wird’s auch dreimal hintereinander oder es kann auch mal ein halbes Jahr verstreichen. Es ficht uns gottseidank nicht so sehr an.

      • Astrid sagt:

        Robert, meinen Respekt. Ihre Version ist die Ihre, es gibt andere, aber eines finde ich ganz wichtig: Sie haben an der Beziehung immer festgehalten, dafür sind Sie Kompromisse eingegangen, Ihre Frau wahrscheinlich auch. Deswegen meine ich, dass vor einem (einigermassen) erfüllten Sexualleben erst mal ein gemeinsam bewältigter Alltag stehen muss – wenn einer oder der andere ständig mit Groll auf den anderen herumläuft, ist irgendwann die Chance auf Nähe sowieso vertan. Und wenn, wie Robert gut erklärt, eine Weile das Kinderkriegen Priorität hat, zeugt es von Erwachsen-Sein, dass Mann

      • Astrid sagt:

        /2 eine Weile verzichtet. In einer längeren Beziehung wird auch eine Zeit kommen, in der es umgekehrt ist, durch Stress oder Krankheit beim Mann. Aber wenn man innerlich an einer Beziehung festhält und festhalten will, findet man auch den Zugang zum anderen, auch wenn es manchmal mühsam ist. Aber das ist gelebter Alltag und die Realität.

  • Blitz Blank sagt:

    Meiner Meinung nach fahren viele Männer ihre Sexualität hauptsächlich im Natur- bzw. Pornomodus: Sie sind mit ihrer Aufmerksamkeit sehr bei den weiblichen Reizen (Tiggern) und somit im Kopf und mit Ausnahme des Johannes wenig bei sich und ihrem eigenen Körper.
    In Beziehungen nutzen sich diese weiblichen Triggers natürlicherweise ab. Das wäre für Männer in Beziehungen eine Chance sich in ihrer ganz persönlichen Sexualität weiterzuentwickeln, etwas weg von den weiblichen Triggern und dem eigenen Johannes hin zum ganzen eigenen Körper und seinen Empfindungen.

    • marie sagt:

      guter punkt! sich einmal mit dem begriff sinnlichkeit auseinandersetzen, wäre in unserer heutigen zeit ein absolutes muss, um endlich mal wieder so etwas wie lust und genuss zu entdecken… aber ich glaube, es ist zu viel verlangt. aber immerhin stellt man ja schon mal die frage.

    • Robert sagt:

      Man könnte auch sagen, es gibt doch viel mehr Formen von Sex, als sich dieser Artikel drauf beziehen kann. Ganz sicher meinen Menschen, die „mehr Sex“ wollen oft auch einfach „anderen Sex“. Oder wünschen sich ganz generell einfach ein grösseres Gefühl der Zufriedenheit, dass sie eher diffus auf „Sex“ beziehen.

      Weil – böse gesagt – könnte sich ja jede und jeder, die oder der mehr Sex will auch einfach selbst einen runterholen.

    • tststs sagt:

      Word!
      Die Korrelation zwischen steigendem Pornokonsum und abnehmendem realen Sex wurde schon oft festgehalten!

    • Wildkatze sagt:

      Blitz Blank, Sie müssten unter Artenschutz gestellt werden, denn Sie sind eindeutig einer der letzten Vertreter einer aussterbenden Spezies.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Mein persönlicher „Tigger“ ist wohl eher die Lautstärke und Qualität ihres Stöhnens, der Grad der Geilheit in ihrem Blick, die Zuckungen in ihren Lenden etc…

      • tststs sagt:

        Dies gilt sicher für viele Menschen! Aber eben, wir sind nur Menschen und könnten uns gegen einen Abstumpfungseffekt nicht wehren! Ausser eben, man konsumiert in Massen (haha, lest das Wort, wie Ihr wollt, gemeint habe ich „Massen“ im Sinne von „gesunder Dosierung)…

  • Genderbender sagt:

    Bin ich der einzige, der nach der Lektüre des ersten Satzes – angesichts der Beiträge der letzten Tage – laut lachen musste?

  • Daniel Zurbuchen sagt:

    60% der Männer wollen mehr Sex (von Frauen rede ich nicht, denn ich bin keine)… das einfach so auf die Partnerin zu beziehen scheint mir ein bisschen naiv. Doch nicht noch mehr vom Gleichen. Mehr Sex – mit wem? Das wäre doch die Frage. Ich glaube, bei den meisten Männern käme raus mehr Sex mit mehr Frauen. Es ist doch bekannt, wie sehr eine aussereheliche Affäre auch das innereheliche Sexleben stimulieren kann… ich erinnere mich an die Artikel in diesem Blog über Besuchsehe und mehr matriarchal geprägte Formen der Sexualität. Das würde bestimmt für mehr Befriedigung sorgen.

    • Wildkatze sagt:

      Gratulation Daniel – Sie scheinen echt was gelernt zu haben!

    • Robert sagt:

      Hmm – was wollen denn Menschen eigentlich ausdrücken, wenn sie sagen: Ich will mehr Sex? Oder wenn man jemandem rät, doch mehr miteinander zu schlafen.

      Vielleicht geht es ja gar nicht so um den Sex als solchen. Vielleicht geht es ja schon bei dieser Äusserung um Sex als Ausdruck einer glücklichen Beziehung – man wünscht sich vielleicht, dass der Zeiger auf dem Messinstrument mehr ausschlägt.

    • Frank Baum sagt:

      @Daniel: Sie haben den Artikel nicht sorgfältig gelesen. Es war die Rede von „mehr Sex in der Beziehung“. Damit sollte eigentlich klar sein, mit wem mehr Sex gewünscht wird.

      • Daniel Zurbuchen sagt:

        @Frank Braun: Das ist doch nur ein Ausdruck von Political Correctness solcher Umfragen. Die meisten Männer die ich kenne wünschen schon auch mehr Sex, aber das bezieht sich nicht in erster Linie auf die Partnerin. Wenn sonst nichts geht oder die Moral einen Strich durch die Rechnung macht, dann mehr mit der Partnerin, ok.

      • Frank Baum sagt:

        @Daniel: Dass es viele Männer gibt, die gerne mehr Sex ausserhalb der Beziehung haben würden, ist unbestritten. Ich bin schon davon ausgegangen, dass man bei solchen Umfragen diesen Punkt unterscheidet, sonst wäre die Aussage ja nicht sehr sinnvoll. Wenn ich mehr Sex in der Beziehung wünsche als tatsächlich gelebt wird, gibt es ein Beziehungsproblem (und es stellt sich die Frage, wie man damit umgeht). Wenn ich einfach mein Verlangen nach Sex ausdrücke, ist hingegen nicht sehr viel gesagt.

      • Daniel Zurbuchen sagt:

        @Frank: Ich wette, bei dieser Umfrage wurde dieser Punkt nicht unterschieden… man müsste mal die Autorin fragen. Wäre es unterschieden worden, so hätten wir bestimmt auch in diesem Artikel darüber gelesen. Darum ist die Umfrage in der Tat nicht viel Wert und entsprechend habe ich die Studie durch meine zwar sehr wohl empirischen aber wahrscheinlich statistisch nicht relevanten Daten ergänzt 🙂

  • Jogi Bär sagt:

    Also, meine Lieben, ich bin ja verdammt froh, dass ich schwul bin. :-))

    • Robert sagt:

      Wir auch!

      • Jogi Bär sagt:

        Haha – ja sei froh Robert: ein Konkurrent weniger, der dir die Mädels wegschnappt.

        Jetzt mach ich mich hier noch unbeliebter: Mann passt einfach vom Wesen her besser zu Mann…dann klappts auch mit dem Sex – *duckundweg*

      • tststs sagt:

        Bitte mit aufrechter Brust hinstehen! Denn Sie haben so recht!
        Also dieses Schnäbi, das hängt da so, dann steht es, aber irgendwie wird es mir immer ein Rätsel bleiben! Schlicht und einfach weil ich keines habe! Wie soll ich mich da jemals total hineinfühlen können! Das gilt natürlich umgekehrt auch bei den Frauen…
        Da seid Ihr Homos schon ein bisschen im Vorteil
        🙂
        Dafür kennen wir Hetis den Unterschied zwischen Männer- und Frauenhänden auf unseren Körpern…

      • Pippa sagt:

        und wenn ich einen mann wäre, wäre ich hundertprozentig sicher auch SCHUWUL

      • Katharina sagt:

        „Dafür kennen wir Hetis den Unterschied zwischen Männer- und Frauenhänden auf unseren Körpern…“ – dann gibt es die les, die das auch kennen und und bei den Frauenhänden dahin schmelzen, und bei den Männerhänden gefrieren. und wenn Sie den Unterschied kennen sind sie genau genommen näher an der bisexuellen Orientierung (nach Kinseyskala) und damit statistisch eine sehr normale Frau….

    • Hans vom Hübel sagt:

      Hehe, gleich und gleich gesellt sich gern.

  • Hans vom Hübel sagt:

    Die lapidare Bemerkung: „Vielleicht solltet ihr mehr mit einander schlafen“ mutet etwas zynisch an. Die Vorstellung, man könne mit mehr Sex die Beziehung kitten ist reichlich naiv. Wenn schon, dann ist häufiger und vor allem guter Sex ein Ausdruck für ne gesunde Beziehung und nicht Mittel dazu. Schlechter und/oder zu wenig Sex ist ein Indiz für Probleme, sei es innerhalb oder ausserhalb der Beziehung. Meiner Meinung nach wirken sich Probleme bei Frauen stärker Libido-mindernd aus als bei Männern. Ich streite nicht ab, dass es den umgekehrten Fall gibt.

    Ich glaube, dass die 50% Frauen, die zumindest BEHAUPTEN sie wünschen sich mehr Sex, wohl ausschliesslich mit einem der 60% Männer liiert sind… 😉

    • tststs sagt:

      Und auch hier die Frage: wie soll man in etwas gut werden, wann man nicht regelmässig übt?

      • Hans Mustermann sagt:

        Das tönt ja so als ob es eine universelle Liebestechnik geben würde die man nur ab der Oberstufe lehren und entsprechend üben müsste und schon sind zumindest alle Frauen befriedigt und glücklich. Das törnt mich jetzt aber extrem ab.

      • tststs sagt:

        Mann kann sich auch mit Händen und Füssen gegen eine neue Idee wehren…
        Aber es ist nun mal so, dass man zuerst die Basics (also das was Sie als „Oberstufenlehrstoff* bezeichnen) beherrschen muss, bevor man souverän in den Freestylebereich übergehen kann…
        Denn es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!!!

      • tststs sagt:

        Oder meinen Sie, Casanova wurde ein so guter und berühmter Liebhaber, weil er nur 3 Mal pro Quartal „geübt“ hat…?!?

      • Hans vom Hübel sagt:

        @ tststs:

        Guter Sex hat in erster Linie mit uneingeschränkter gegenseitiger Hingabe zu tun und weniger mit Techniken. Die Hingabe, die Lust, das Verlangen – diesen Gefühlszustand erreicht der Mann einfacher und schneller. Die Frauen sind da oft ein wenig kopflastig. Und kein richtiger Mann will Sex mit einer Frau, die nicht bei der Sache ist…

      • tststs sagt:

        Hans Hübel: Ist es nicht so, und ich weiss meine Wortwahl ist alles andere als erotisch (aber ich will Sie ja auch nicht antörnen *fg*), dass Sex ein eigntlich technischer Vorgang ist mit dem Endprodukt Orgasmus, dass kann man in 2 minuten oder in 2h mit ganz verschiedenen Methoden erreichen. Aber die Mechanik dahinter bleibt dieselbe! Ansonstenn wäre Fortpflanzung per Sex ein ziemlich riskanter Vorgang…
        🙂

      • Hans vom Hübel sagt:

        tststs: Ja natürlich, allerdings verstehe ich nicht ganz den Zusammenhang zu meiner Anfangsaussage. Sie sagen „Übung macht den Meister“ – klar, aber darum gehts nicht. Sie sagen „L’appetit vient en manger“ – ja, aber genau da seh‘ ich die Diskrepanz zwischen Mann und Frau. Den Kopf abschalten, sich in nullkommanix aufgeilen das können Frauen einfach schlechter.

        Und wie gesagt, WENN tatsächlich 50% der Frauen in Beziehungen sich mehr Sex wünschen, dann wird das für den überwiegenden Anteil von deren Partner genauso der Fall sein, was ein Indiz für Beziehungsprobleme oder andersartigen Stress ist und nur ganz begrenzt Aussagen über Liebhaberqualitäten der Partner zulässt.

    • Robert sagt:

      Genau meine Meinung. Sex wird in diesem Sinne total überbewertet und ist höchstens das Symptom, aber nicht die Ursache von – ja von was? Eigentlich von nichts. Manche mögen auch nicht dasselbe Hobby oder Essen.

  • Roberto sagt:

    Der intelligente Mann hat sich bei der Frauensuche schon längst Richtung Ukraine oder Thailand verabschiedet – wer braucht schon eine fordernde, frustrierte und frigide Schweizerin, die bei jeder Gelegenheit mit dem Scheidungsanwalt droht und deren Lebensziel es ist, eine jämmerliche „Karriere“ zu machen und dabei den eigenen Mann zu übertrumpfen. Nur schwache Männer können nicht zugeben, dass sie keinen solchen Hausdrachen wollen.

    • tststs sagt:

      Nur schwache Männer legen sich ein Frauchen zu, dass die Sprache nicht spricht (sorry, muss eine Beziehung, die schon darauf ausgelegt ist, dass die Kommunikation gestört ist, überhaupt ernst genommen werden?!?).
      Ein wahrer Ritter stellt sich dem Drachen… und ein Esel verliebt sich in ihn (Shrek!). Und wenn jetzt jemand denkt: dummer Esel! Tja, die Drachenfrau hat sich als richtig feurige Lady herausgestellt, die ihrem Mann helfend zur Seite steht… und die Kids sind ja soooo süss
      🙂

      • Roberto sagt:

        Aha, sie sind auch so ne Feministen-Frust-Alice-Schwarzer…

      • tststs sagt:

        Wie kommen Sie darauf?
        Vorallem auf das frustriert? Wenn ich hier so durchlese, fühle ich mich eigentlich noch in meinem Glücklichsein bestärkt, denn ich scheine zu den wenigen zu gehören, die regelmässigen und guten Sex erhält…
        🙂

      • Wildkatze sagt:

        tststs, was mich an Ihrem obigen Post stört, ist das Wort „erhält“.

      • Christoph sagt:

        Eines haben Sie vergessen, tststs. Der Ritter tötet den Drachen oder er stirbt bei dem Versuch. Diese Weichspülvariante die Sie süss finden ist für echte Ritter keine gangbare Alternative.

      • tststs sagt:

        @WK: War ganz bewusst so geschrieben, denn ich scheine, nach Jahren, in den Augen meines Partners immernoch begehrenswert zu sein, so dass er mir „es gibt“!!!! Natürlich erhält er es in gleichen Münzen zurück 🙂
        @Christoph: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Sie mein Wortspiel verstanden haben (kennen Sie den Film Shrek?) Denn dann sehen Sie, dass die Frau ihr „drachenhaftes“ verliert, in dem Moment, wo der Ritter (Donkey) sie mit anderen Augen betrachtet… aber eigentlich wollte ich Robert damit nur sagen, dass das, was er als „intelligenten Mann“ bezeichnet, ich „Schlappschwanz“ nenne 🙂

    • sonja sagt:

      Da hat der Roberto aber ein echtes Problem mit Frauen. Es sieht eher so aus, dass der Robert schwächelt!

      • Kathy sagt:

        Genau Roberto – und wenn sie dann deutsch kann (falls es der mann nicht verhindert), wird sie ihn verlassen…ohne weinendes auge!

    • Claudia sagt:

      aber dann mal nicht jammern, wenn das Russen oder Thaifrauchen mit der Kohle abhaut! Und ich glaube nicht, dass die Frauen, die Karriere machen, sehr frustriert sind. Jämmerlich? Höchstens die Männer, die sich ein Frauchen holen, deren einziges Ziel ist, einen Mann zu finden, der ihr Leben finanziert!

      • Nina sagt:

        Ein intelligenter Mann würde wegen einer schlechten Erfahrung mit einer Frau einer bestimmten Frau noch keine Generalisierung machen über „all die frigiden Schweizerinnen“. Bei solchen Bemerkungen muss man(n) sich ja nicht wundern wenn sie nicht mehr will.

  • dres sagt:

    Vielleicht hat es auch mit der Partnerin zu tun, die ihr Sexualverhalten im Laufe der Zeit doch massiv verändert hat und die Lustphasen extreme Schwankungen aufweisen? Habe ich bisher in allen längeren Beziehungen der letzten 20 Jahre erlebt, und in meinem männlichen Bekanntenkreis siehts nicht anders aus. Das hat dann durchaus Konsequenzen für den Mann – aber sicher keine bezüglich seiner Lust, da sollen sich die Damen mal keine Sorge machen… 😉

  • Martin sagt:

    Vielleicht liegt es auch daran, dass „mann“ heutzutage sexuell reizüberflutet ist (Pornos, Mode, Werbung…). Das stumpft den stärksten Macho auf die Dauer ab. Interessant wäre zu wissen, ob die Selbstbefriedigung auch abgenommen hat, Sex insgesamt also ein Auslaufmodell ist.

  • Blitz Blank sagt:

    Vielleicht hat es ja damit zu tun, dass Männer, die schon im Beruf/in der Familie unter (Leistungs-)Druck stehen, nicht auch noch im Bett ihren Mann „stehen“ wollen, sondern eher Entspannung und Loslassen suchen? Und vielleicht hat es auch damit zu tun, dass (bei Mann und Frau(?)) nur der Penetrationssex als richtigen Sex angesehen wird?

    • Francesca sagt:

      Wir Frauen sind manchen Männern vermutlich auch zu kompliziert. Die wollen nicht das lange Getanze abziehen. Und ohne dies kommen wir zuweilen nicht in Stimmung. Deshalb ist rasch ins Puff für viele Männer ok. Und für viele Frauen die rasche Nummer ein Ablöscher.

      • Hotel Papa sagt:

        Was ich in der Ehe jeweils geschätzt habe: Du baust über einen ganzen Tag auf. Und dann entschliesst sie, dass sie heute keine Lust habe und bricht einen Streit vom Zaun.

        Dann habe ich jeweils schon gedacht, das ganze ist einfach zu kompliziert.

      • Astrid sagt:

        Ja aber, manchmal ist das wie eine ’self-fulfilling prophecy‘: Frauen müssen angeblich immer verführt werden, daher halten sich die Männer dran, dann wollen sie doch nicht verführt werden, die Enttäuschung ist gross. Aber nicht alle Frauen wollen ständig dieses Getanze – es ist wie bei Männern auch: manchmal sind sie in Stimmung für einen Quickie, manchmal das volle Programm. Und wenn eine Frau ständig das grosse Programm ‚verlangt‘ (?), könnte Mann ja mal intervenieren und eine überraschende Aktion starten – natürlich zu guten Zeiten, sonst, ähem…….

      • Hotel Papa sagt:

        Männer werden auch gern verführt.

        Wie wir alle doch wohl vor allem eines gerne werden: geschätzt.

    • tststs sagt:

      Wobei man hier schon ansetzen könnte, ob der Druck eher von der Frau, oder vom Mann selber und der (für einmal die noch leicht patriarchalisch geprägte) Gesellschaft ausgeht…

      • Gabi sagt:

        Also gerade in Sachen Druck und Gesellschaft sind nach meiner Erfahrung (okay… Und meinem Freundeskreis, der wirklich nie sehr besitzanspruchmässig drauf war) doch gerade die Frauen die Allerschlimmsten, wenn es ums Diffamieren von Geschlechtsgenossinnen geht, die sich was herausnehmen, dass sich die lästernden Frauen selber so nicht zu nehmen trauen.

        Da ist dann das Wort „Schlampe“ noch ein Harmloseres!

        Wenn Frauen daran läge, dies zu ändern, dann sollten sie´s halt einfach tun.

        Abgesehen von einer – zweifellos ansehnlichen – Anzahl Paschas stehen ihnen da vor allem Frauen im Weg!

      • tststs sagt:

        Also was hat der Druck, der auf dem Mann lastet, damit zu tun, dass Frauen stutenbissig sein sollen?!?

        Ehrlich Gaby, was soll das? Können Sie nicht einen Tag lang mal posten, ohne das irgendeine Gruppe von Frauen diffamiert werden muss… Denn langsam frage ich mich schon, was für ein Mann Sie sind, wenn sie nur von solchen Frauen umgeben sind (denn ich bin es nicht…)

      • Gabi sagt:

        Okay; da habe ich den Druck, den Sie erwähnt haben, misinterpretiert, bzw. auf etwas bezogen, das Sie offenbar nicht meinten: den Druck, wie man sich als Frau in Sachen freierer Sex zu verhalten hat.

        Und Moment mal: Ich bin vielleicht gar nicht von den „Diffamierten“ umgeben, sondern habe eher welche von denen kennengelernt, die sich über ebenjene nerven und mir – zweite Hand; schon klar! – darüber erzählten.

        Ich empfinde das Wort „diffamieren“ für das Schildern dieser persönlichen Eindrücke ziemlich im Ton vergriffen und ich muss mich fragen, wie ich diese Eindrücke denn pc bringen könnte

      • tststs sagt:

        Diffamieren laut Duden: „in üblen Ruf bringen“… und ich finde, das tun Sie. Sie müssen sich das auch gar nicht zu Herzen nehmen und was ändern, ich möchte es Sie nur wissen lassen… Können Sie nachvollziehen, wenn ich sagen, dass wenn jemand Sie anhand Ihrer Blogeinträge charakterisieren müssten, nicht gerade zu einem frauenfreundliche Urteil kommen würde (ich sage nicht, dass Sie so sind, nur dass sich dieses Bild abzeichnen könnte…)

      • Frank Baum sagt:

        @tsts: Der Druck von der patriarchalisch geprägten Gesellschaft wird es nicht sein. Immerhin sagt ja die Studie, dass die 18-30 Jährigen heute nur mehr halb so oft Sex haben wie vor 30 Jahren. In diesen 30 Jahren hat sich die Gesellschaft doch deutlich vom Patriarchat wegbewegt.

      • tststs sagt:

        @Hr. Baum: Es geht mir ja hier nicht um die Schuldzuweisung („das böseböse Patriarchat“), sondern die Frage, wer den Druck auferlegt. Und ja, ich würde eher richtung „Eigendruck/Druck der männl.Gesellschaft“ gehen… Oder ist es nicht Klischeemässig so, dass die Frauen gerne kuscheln und ein Mann ohne Ständer für sie nicht der Weltuntergang bedeutet…?!?

      • Frank Baum sagt:

        @ts: Es geht auch nicht um eine Schuldzuweisung sondern um eine Erklärung und darum, welche Erklärungen wir ausschliessen können. Wir haben die Aussage, dass die 18-30 Jährigen halb so oft Sex haben als vor dreissig Jahren. Wir wissen nicht, woran es liegt. Die „männliche Gesellschaft“ scheint da keine Erklärung. Wenn irgendetwas, ist die Gesellschaft in dem Zeitfenster eher weiblicher geworden. Wir sollten einen Faktor suchen, der sich in den letzten 30 Jahren verschärft hat und diese Situation herbei führt.

    • Robert sagt:

      Aha! Sind die Zahlen unbefriedigend, so müsste man einfach mal über die Definition von „Sex“ sprechen? Würde der Sex am Compi mitzählen, sähe die Sache schon ganz anders aus?

      • Nico Meier sagt:

        Die Aussage schneller Sex sei für Frauen unbefriedigend kann ich so nicht bestätigen ich hatte mehrere Partnerinnen die es sehr prikelnd fanden auch mal für einen Quicky „benutzt“ zu werden.

      • Kathy sagt:

        Das stimmt nicht. Bis mir mein Freund geglaubt hat, dass ich ein Vorspiel mit ihm im Mittelpunkt sehr schön finde, umgekehrt aber nicht, hat es doch einige Zeit gedauert…

      • Astrid sagt:

        Ueberhaupt ist es ein Sch….., sich nach irgendwelchen vorgegebenen Definitionen oder angeblich Statistiken zu richten. Dass Frauen generell riesiges Vorspiel, Nachspiel und was-weiss-ich brauchen, ist doch ein Gerücht. Manchmal ja, manchmal nein. Aber probiert es doch jeweils selber aus, ich bin sicher, die jeweilige Frau wird es Euch schon mitteilen.

      • tststs sagt:

        Hr Meier und Kathy haben recht. Und Astrid bringts treffend auf den Punkt!
        Probieren, probieren, probieren lautet die Devise! (und ein grosse Portion Humor erleichtert gelegentliche Fehlschläge…)

  • Francesca sagt:

    By the way, ich bin rechnerisch nicht so gut. Aber wenn die Hälfte der Frauen mehr Sex will, und 60% der Männer, dann haben doch zehn Prozent der Männer eine Frau Zuhause, die auch mehr Sex will? Wem geben die dann die Schuld am Debakel?

    • Robert sagt:

      Musst ich jetzt etwas nachdenken – aber die Frage ist gut? Vielleicht einfach ein Kommunikationsproblem? Oder es geht bei „mehr Sex“ nicht um die Quantität sondern wegen der Qualität allenfalls auch um den Wunschpartner?

      • Robert sagt:

        Wie ging der Witz noch gleich: Fragt die Verlobte nach 25 Jahren Verlobung ihren Verlobten: „Sollen wir jetzt nicht langsam mal heiraten?“ Er:“Ja, schon – aber wer will uns denn jetzt noch?“

    • Francesca sagt:

      Grins – das erinnert mich an Kollegen (ein Pärchen), die sich mal darüber ausliessen, dass der andere sich immer nur bedienen lassen will. Kurzum, beide wollten nichts tun. Waren auch ziemlich fett. Er ging dann ins Puff, und sie hat nun einen Migranten.

  • pius meier sagt:

    Das Thema Sexualität wird von der Werbung, der Musik- und Filmbranche total ausgeschlachtet, visuell und verbal. Wenn man zu viel über Sex sieht und redet, stumpft der eigene Trieb ab, es vergeht einem die Lust. Das sehe ich auch bei den ganz Jungen, die haben Mühe eine eigene Sexualität zu entwickeln, so viele Bilder und Meinungen, wie es sein sollte oder eben nicht, schwirren im Kopf herum…..totaler Lustkiller!!!!! Sex heisst für mich…….totale Entspannung…..und sich treiben lassen, gehen lassen dann bleibt nur noch die Lust übrig.

  • marie sagt:

    meine herren, willkommen im zeitalter von „oversexed and underfucked“.

  • Christoph sagt:

    Also, Sex dient ja der Fortpflanzung und deshalb macht er Spass. Ist ein Trick der Natur, weiter nichts. Nun gibt es ja Verhütungsmittel, Kinder sind keine zwangsläufige Folge mehr, der Sex ist folglich seinem Sinn und Zweck enthoben worden. Das Hirn reagiert, tut was es evolutionär tun muss, es spart diese Energie und schaltet das Lustzentrum ab.

  • Das ist ein guter Artikel und es lohnt sich für jedes Paar genau hinzuschauen. Hier noch ein Buchtipp zum Thema (das Beste, was ich bsiher diesbezüglich gelesen habe): Krishnananda & Amana Trobe: „Wenn Sex intim wird“.

  • Peter Müller sagt:

    Es heisst immer, die Männer haben es verpasst, sich zu emanzipieren. Stimmt nicht ganz. Ein wichtiger Schritt zur Entwicklung einer gleichberechtigten Gesellschaft ist, den Frauen das Sexmonopol zu entziehen. Auch Frauen sollen sich zwischendurch mal bemühen müssen. Denn wenn die Herzdame immer alles bestimmt und im Bett – sehr überspitzt gesagt – „nur“ mechanisch die Beine breit macht und meint „Los, mach“ fühlt man sich manchmal zum reinen Dienstleister degradiert. Auch Männer wollen manchmal verführt werden. Leider fällt der unwillige Mann sehr schnell in die Schublade „Schlappschwanz“…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Was kennst du bloss für Frauen? Ts ts ts……

    • tststs sagt:

      Einmal mehr ein Post, dass mehr über den Verfasser als über seine Post-Objekte verrät…
      🙂

      • tststs sagt:

        Und natürlich auch von mir ein: tststs
        aber ein ganz heftiges TSTSTS
        🙂

      • Gabi sagt:

        Also ich beneide ihn… 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar, neben einer Gummipuppe ist jede echte Frau eine Verbesserung, sei sich auch noch so passiv.

      • marie sagt:

        ja und mittlerweile existieren ja sogar gummisusis mit sprachorgan. batteriebetrieben oder mit loch am rücken, um sie aufzuziehen.

      • Gabi sagt:

        Apropos passiv:

        Wasisnjetzt mit dem Ignoriergebot; hallo!? ((Doulbe-Standard-Reaktoren voll hochgefahren, wie immer?!))

        …Und unterschätzen Sie Gummisusis nicht!

        Meine ist sehr anspruchsvoll.

        Die würde übrigens überhaupt nicht schätzen, wenn ich Sie nicht auf diese plumpe Pauschalisierung und Vorverurteilung aufmerksam machen würde!

        Bloss weil Gummisusis keine „Seele“ haben, heisst das noch lange nicht, dass sie nichts wert sind!!!

      • marie sagt:

        ja, es gibt sie mittlerweile unter 20 Euro.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Dabei hiess es immer, Buben würden nicht mit Puppen spielen.

      • Gabi sagt:

        Richtig. Uns so kann man sich dann gleich Mehrere leisten…

        Womit wir selbst bei Gummisusi (die anderen nenne ich Gummifränzi, Gummilisi, Gummivalerie, etc.) wieder auf die Frage nach Abwechslung und Monogamie zurückgeworfen werden.

        Übrigens soll´s ja mittlerweile auch was für Damen geben. So was wäre für WK, Pippi und Konsorten (Kath hier wohl ausnahmsweise ausgenommen) optimal: Was es für Gummigspönli nämlich vor allem braucht, ist etwas, über das die Damen ja nun wirklich zur Genüge verfügen: Viiiel warme Luft!

        😉

      • Gabi sagt:

        Ach so: Die nötige Phantasie habe ich natürlich nicht erwähnt.

        Doch die spricht denen in diesem Blog ganz bestimmt niemand ab.

        🙂
        🙂
        🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sooo nötig haben es Frauen nie, dass sie einen Gummi-Ken brauchen. In der neuen Weltw o c h e ist ein interessanter Bericht von Beatrice Schlag über die Sexulität der Frauen.

      • tststs sagt:

        „Sooo nötig haben es Frauen nie, dass sie einen Gummi-Ken brauchen.“
        Sie haben recht Pippi, uns reicht ein Vibi (zur Not die Duschbrause)… Das wirft die Frage „Welches Geschlecht das gegenüberliegende eher zum Objekt degradiert?“ in ein ganz neues Licht…?!
        🙂

      • Gabi sagt:

        Sie sagen es!

        Ich hab ja zunehmend das Gefühl, dass mich meine Gummisusis zum Objekt degradiert haben!

        So… Jetzt türm ich mal besser. Ständig bloss auf Pippi-Niveau zu blödeln (immerhin mit Absicht) wird auch irgendwann fad.

      • marie sagt:

        @gabi!
        …sie objekt sie. 😀

      • Gabi sagt:

        Im Kopf lässt sich alles in jede erdenkliche Richtung drehen… Fragen Sie Pippi. Oder WK; die kann´s sogar mit wissenschaftlichen Koryphäen untermauern!!!

  • Ann sagt:

    Wenn ich mir manche Frauen in der Schweiz ansehe, da frage ich mich auch, wie die Männer da noch Lust haben auf Sex. Die Verwandlung ist enorm, sobald die Kinder kommen und die Frauen nicht mehr arbeiten. Da werden die High Heels gegen Clogs augetauscht und die super Jeans durch ausgelotschte Jogginghosen…und dann volle Konzentration auf die Kinder. Da würde es mich als Mann auch total ablöschen.

    • marie sagt:

      tja ann, andere länder andere sitten. ich stelle mir das schrecklich unbequem in louboutins das cacci vom füdli vom bébé abzuwischen. aber jeder das seine. 😉

      • tststs sagt:

        Aber bitte Marie, würden Sie sich bitte nicht der Evolution in den Weg stellen! Seit die Frau drei Schritte aus der Höhle machen durfte, hatte sie dies gefälligst auf Highheels zu tun… Und Kinder gebärt man gefälligst ohne Geschrei und Blut und das Sabbern sollte man dem Baby auch gleich abgewöhnen… und der Neaderthalermann konnte sich natürlich auch nur dank dem Ferrarie vor der Türe so weit entwickeln…

        Ehrlich, wer findet Sex hat hauptsächlich was mit Äusserlichkeiten zu tun, macht mMn irgenwie was falsch…

      • marie sagt:

        😀 ähm… ich nahm aber immer an, dass die feuersteins eine historische tatsache waren… ist dem nicht sooooo? 😉

      • Nico Meier sagt:

        Es müssen ja nicht gleich highheels sein aber Ann hat schon recht, dass sich leider viele Frauen nach der Geburt sehr stark gehen lassen und dies trägt natürlich nicht gerade dazu bei das Sexleben zu beflügeln.

      • tststs sagt:

        Momol Maire, das sehen Sie schon richtig… Die klassische Betty-Fönfrisur wurde schon vor 10000 Jahren kreiert…
        🙂

      • tststs sagt:

        „gehen lassen“ „Sex leben beflügeln“… Ich glaube Sie haben noch nie eine Melone aus Ihrer Muschmusch gepresst…
        Aber auch hier, solange sich die Frau noch nicht wieder sexy fühlt (VERSTÄNDLICHERWEISE!!!) wird auch der Partner sie nicht attraktiv finden…

      • marie sagt:

        ja ts, aber ich glaube in diesen breitengraden vergessen die männer eines – eine frau fühlt sich sexy wenn sie begehrt wird (muss nicht immer zwangsläufig im sex münden). aber wenn die herren halt müde von der arbeit sind…. dann begehren sie nur noch den schlaf, aber nicht den beischlaf. dazu kommen noch die „hollywood und catwalk“ ansprüche, die halt nicht der realität entsprechen… es ist ein teufelskreis, die ratte beisst sich immer wieder in den schwanz. tja, irgendwie ist das begehren in diesen breitengraden abhanden gekommen, sei es bei den frauen, sei es bei den männern. schade!

      • Viktor Troska sagt:

        ich stimme nicht ein in den chor der trübsal blasenden pessimisten. eine studie sollte nicht gleich zur allgemeingültigen wahrheit erklärt werden.

      • tststs sagt:

        Naja, ich kenne Frauen und Männer, die finden sich waaaahnsinnig sexy und trotzdem, weit und breit kein Begehrer…
        Sie sprechen einen anderen wichtigen Punkt an: die eigenen Vorstellung! Wenn jemand tatsächlich erwartet, dass der Partner nach einem harten Arbeitstag noch einen Kamasutramarathon hinlegt, tja der/die kann nur enttäuscht werden!
        Aber für ein 2 Minuten Quickie (reicht, wenn mans kann) sollte es doch noch reichen…vllt einmal weniger ins Fitnessstudio rennen, vllt auf die Lieblingsserie verzichten…
        🙂

      • marie sagt:

        wir studieren zu viel und machen zu wenig… 😉 …das ist halt schon ein „teutonisches“ (sorry das wort) philosophieren, wo eigentlich taten angebracht wären.

      • tststs sagt:

        @Maire: „Es geschieht nichts Gutes, ausser man tut ES!“
        🙂
        Eben deshalb finde ich, dass nur Übung die Sache besser macht…

      • Wildkatze sagt:

        Was ich doch immer wieder lustig finde sind die Männer, die sich über mangelnde Stilettos und Reizwäsche beklagen. Schaut sie doch an, all diese hässlichen, ungepflegten, müden, schwabbelbäuchigen, biertrinkenden, rülpsenden, unanständigen, trainertragenden Primitivlinge, die uns an allen Ecken begegnen. Wäh! – Was Gegenteiliges ist leider die Ausnahme.

    • Francesca sagt:

      @marie: das sollte man sich als Frau nicht antun. Ich meine: sein Äusseres vom Mann abhängig zu machen. Das hat wenig mit Männern, aber viel mit Selbstachtung zu tun. Gilt aber auch umkehrt: lächerlich, wer im Mini mit Highheels Zuhause am Boden Lego spielt, nur damit der Alte auf seine Kosten kommt. Alles zu seiner Zeit.

      • marie sagt:

        das hat nichts mit äusserlichkeit zu tun!!!!! gaaaaaar nicht. das hat mit der anerkennung des gegenübers als frau und mann zu tun. in südamerika z.bsp. werden reifen frauen von jungen männern gerne mamacitas genannt und DAS auf äusserst repektvolle art und weise und hat mit der wertschätzung einer person als frau zu tun… ne, ne. wir reduzieren in UNSEREN breitengraden das begehren nur auf aussehen und sex… wir sind hier die idioten, sorry word. 😉 umgekehrt können wir frauen auch nicht mehr begehren. ich wage zu behaubten, dass es hier nie wirklich gekonnt wurde…

      • Francesca sagt:

        Das Äussere ist der Spiegel des Innern, das kann man nicht trennen. Gerade Südamerikanerinnen lassen sich nicht gehen! Gerade in südlichen Gefilden liegt die Erotik immer auch in der Luft, der Flirt. Das steigert auch die Bereitschaft. Die Schweiz finde ich übrigens längst nicht so schlimm wie etwa Deutschland. Aber etwas mehr Frankreich würde nicht schaden ;). Selbstbewusstsein und ein gutes Selbstwertgefühl strahlen.Komplexe nicht.

      • marie sagt:

        hätte ehrlich gesagt auch nichts dagegen. hauptsache es wird ein wenig feuriger, verspielter… macht das leben einfach lustvoller.

      • Astrid sagt:

        Das mit dem Frankreich, Francesca, wollte ich schon immer mal erklärt haben. Eine Weile hatte ich viel in Paris und Lyon beruflich zu tun und alle Welt hat mich immer über meine kleinen Abenteuer beneidet. Im Vergleich (sehr, sehr subjektiv, ich weiss) fand ich jedoch, dass diese vielberufene Liebeskunst frz. Männer genau so inexistent bzw ’normal‘ war wie überall sonst auf der Welt. Wäre froh um eine Erläuterung….

      • Olivia sagt:

        Kann mich der Meinung von Ann nur anschliessen. Viele Mütter degradieren selbst zu Babies und ziehen sich auch so an. Mir war es immer wichtig, auch als Mama sexy und smart auszusehen, sei es im Job oder auf dem Spielplatz. Klar habe ich die Absätze gegen flache Schuhe ausgetauscht, aber als Ingenieurin bin ich mir gewöhnt auch im Dreck gut auszusehen und mich wohlzufühlen. Ich achte sehr darauf, dass ich mich selbst jederzeit klasse und sexy fühle, selbst beim Windeln wechseln! Das strahlt aus! Mein Mann ist aber auch sehr heiss anzusehen und ist auch nach 10 Jahren sogar noch sexier!

  • Nembrini Franz sagt:

    Die Länge des männl.Orgasmus gemessen. Kläglich kurz. Dann Ende der Fahnenstange u.Müdigkeit. Aber Männer können auch, wie die Frauen multiorgastisch werden mit viel längeren Orgasmen ! Vorher braucht es Training. Seht Internet : Mantak Chia in Wikipedia. Man kann ein Anleitungsbuch kaufen. Es heisst :Oefter,länger,besser im KnaurVerlag, erhältlich im Bol.ch oder story world – Versand für sehr wenig Geld. Ich dachte zuerst, das sei ein Schmeh, wie so vieles. Aber nein es stimmt und man verliert keine Energie, sonder erhält viel Energie dazu. Wäre auch Geschenk der scharfen Frau an müden Mann

    • tststs sagt:

      Neinei… dann müsste man ja noch selber was tun, es ist viiiiel einfach die Frau, die Kinder, den Job in die Verantwortung zu nehmen…
      🙂

      • Gabi sagt:

        Hallo tststs

        Nach dem, für mich so zuvor unvorstellbaren Stuss, der sich vollkommen sinnfrei noch im blog zur Frage nach der Berufsmotivation von Gyns ergeben hat, wäre ich, nach ihrer frühzeitigen Ermahnung an meine Adresse (was ich Ihnen keinesfalls vorhalte), aufrichtig an einer abschliessenden Einschätzung Ihrerseits interessiert.

      • marie sagt:

        lieber gabi! was sagen sie zum heutigen thema?

      • tststs sagt:

        Meine Meinung zum Gyno-Thema? Sorry, da lese ich nicht mehr mit… da weder von Ihnen noch von anderen gross was an Substanz kommt… Meine Meinung kurz und knapp: jede nach ihrer Facon bei der Wahl des Arztgeschlechts, es gibt grobe und feinfühlige Ärtze und Ärztinnen, viele männliche Gynis bleiben unerregt, einige kriegen ab und zu einen Ständer und einge haben tatsächlich den Beruf wegen der Muschiparade gewählt…(bei den Frauen vermute ich das auch).
        Gut?!
        Und wie Marie sagt, sagen Sie was zum Thema
        🙂

      • Gabi sagt:

        Routine ist der Lustkiller per se. Und wenn erwartet wird „die ehelichen Pflichten (!)“ zu erfüllen, auch kein Aphrodisiakum.

        Kommt dann noch Streit dazu, kann ich nur über den Gedanken grinsen, wenn das Mittel dagegen (wie im Beitrag von MB) ausgerechnet heissen soll: Habt doch einfach Sex.

        Das mag bei Einzelnen gehen (höre immer wieder von welchen, die sich geradezu nach Streit sehnen, weil dann die „Versöhnung“ umso leidenschaftlicher sei), ist aber gewiss nicht die Regel.

        Auch ein Grund, weshalb ich bei Pippis „Verfügbarkeitsphantasien“, die sie allen Männern andichtet, nur lache.

      • Gabi sagt:

        Ich finde es wäre an der Zeit, dass man sich den natürlichen Tatsachen – Stichwort Evolutionsbiologie – einfach stellt.

        Wenn es sexuell das höchste aller Gefühle wäre, nur den oder die EineN und WahreN wieder und wieder zu besteigen… Dann wäre ja wohl allerhöchstens ein Playmate (oder eben auch ein männliches PinUp im Playgirl) pro Jahr genug.

        Grad kürzlich mit einem guten Freund gesprochen, dem die Lust – trotz Liebe – abhanden kam, weil ihm zuwider war, wie absolut und eifersüchtig Sex von ihr als exklusives Eigentumsrecht eingefordert wurde… Was ihn zunehmend abstiess.

      • marie sagt:

        @gabi
        das ist aber eine frage der perspektive. routine kann auch emotionale sicherheit bedeuten, und ein streit kann wie ein reinigendes gewitter sein. eben, frage der perspektive und was man/frau gemeinsam daraus macht.

      • tststs sagt:

        Also ich würde behaupten, Sex gehört zu den Dingen im Leben, die mit der Übung besser werden (wenn mans denn richtig macht *fg*). Und mit der Übung kommt die Routine…
        Also vllt geben manche einfach zu früh auf, also dort wos mit ein bisschen Routine wirklich geil werden würde, ist es den Menschen zu anstrengend…
        Und übrigens Monogamie heisst nicht, das ganze Leben lang ein Partner, es heisst lediglich ein Partner aufs Mal. Und auf das sind wir biologisch programmiert (animalisch und seelisch)… aber ja, auch hier ist der falsch verstandene Begriff eine willkommene Entschuldigung…

      • marie sagt:

        und gabi, ich finde die evolutionstheorie ehrlich gesagt überholt und noch mehr überbewertet. sie muss ständig den kopf für unsere unzulänglichkeiten herhalten, weshalb ist das soooooo schwierig sich selbstkritisch mit den eigenen unzulänglichkeiten und widersprüchlichkeiten (die habt ihr männer auch mein lieber) auseinander zu setzten?

      • Gabi sagt:

        Vom Genderstandpunkt her (und mittlerweile bezweifle ich täglich mehr, dass es diesen in irgend einer objektiven Form auch nur annähernd gibt), ist es natürlich witzig zu sehen, wie sehr sowohl das eine, wie auch das andere als hundsgemeine Absicht der Männer hingestellt wird. Als Beleidigung des Frauseins:

        Er schläft nicht mit mir! – Katastrophe.

        Der will mich immer nur ficken! – Ebenfalls Katastrophe.

        Das schleckt so schnell kein Katastrophenhund weg.

        😉

      • tststs sagt:

        Sorry Gaby, Sie haben das Konezpt „Gender“, glaube ich, immer noch nicht verstanden. Ihr letztes Post ist nur so durchzogen von Genderdenken…

      • Gabi sagt:

        Eigene unzulänglichkeiten und widersprüchlichkeiten???

        – Aber wo denn?! Wir sind perfekt!

        Also falls Sie ernsthaft glaubten ich wäre mir dessen nicht bewusst, würde mich das schon erstaunen. (übrigens werfe ich auch den Pasdaran nicht die Widersprüche vor, sondern dass sie diese noch bei der offenkundigsten Ersichtlichkeit abstreiten).

        Das mit der Routine mag für – manche? viele? – Frauen gelten. Ich kriege jedenfalls keinen Hoch durch die Aussicht, nun gleich an einer „Übung“ teilnehmen zu müssen.

        Ist für Frauen halt doch etwas einfacher, zu Anfang ev. erst mal lustlos mit zu machen.

      • Gabi sagt:

        @tststs: Zweifellos.

        Deshalb ist mir das Wort „objektiv“ in der „objektiven Form“ auch so wichtig.

      • marie sagt:

        ach gabi. ich denke zwischenmenschliche beziehungen sind einfach hochkomplexer, als nur highlife (mit aufpeppen und so) und langeweile sowie evolutionstheorie. da macht manm/frau es sich ein fach zu einfach… es liegt an uns, was man daraus macht. oder nicht? ich keine übrigens keine beziehungen, die 50 jahre reibungslos und spannend und abenteuerlich etc pp funktionieren. aber die auswahl hat sich einfach vergrössert und macht die beziehungsarbeit schwierig, da mann/frau schnell das „alte“ mit dem „neuen“ ersetzen kann… ich finde wir reden uns auch sehr viel ein.

      • Gabi sagt:

        Mit dem selber Einreden gebe ich Ihnen Recht.

        Und es hat sich natürlich auch viel verändert. Ev. dreht sich deshalb der Spiess auch dort? „das Bisschen Haushalt“ können Sie als Mann doch heute genau so vorgehalten kriegen wie vor Dekaden bloss Frauen.

        Aber was Sie mit „highlife (mit aufpeppen und so) “ auf mein Statement hin meinten, begreife ich übrigens nicht.

      • tststs sagt:

        Tja Gaby, da bin ich froh, dass mein Partner immer noch sofort vom Sofa aufspringt, wenn ich ihn zu einer „Trainingsstunde“ auffordere…
        🙂
        Ich meine doch, Sex besteht aus ein paar, sehr wenigen und sehr einfach Schritten. Da ist „das Neue“ ziemlich schnell begrenzt, da helfen nur noch Variationen (und die entdeckt man halt nur mit Übung und Forschergeist…)
        🙂

      • Gabi sagt:

        das freut mich aufrichtig für Sie.

        Aber eben: Ohne eine gewisse Grundlust geht dennoch nix.

        Ist – oder war – übrigens bei mir nicht in jeder Beziehung gleich. Allerdings habe ich wirkich das Gefühl, dass da, wo es am Besten lief in Punkto Spasssex, eben NULL Anspruchshaltung da war.

      • marie sagt:

        gabi sie bringen es doch genau auf den punkt – eine beziehung kann nur an den jeweiligen ansprüchen scheitern, da ansprüche und erwartungen immer etwas unerreichbares haben. sei es bei männern, sei es bei frauen. die frau kann nicht ewig 25 jährig bleiben, genauso wenig ein mann z.bsp… schon nur diese haltung… aber was soll’s, männer und frauen sind m.e. ohnehin nicht kompatibel, auch hier: es kommt drauf an, was man daraus macht. das ist u.u. ultimative spannung.
        mit highlife und aufpeppen und so, meinte ich inszenierte erotik, die in den meisten fällen nur frust generiert.

  • tststs sagt:

    Mhhhh interessant, dass die meisten hier, bei abnehmender Sexualität, die Gründe ausserhalb suchen (Stress, Kinder, keifende Frau) aber nicht bei sich… Äussere Faktoren können dazu beitragen, aber entscheidend bin immer noch ich! Wie soll ich jemanden antörnen, wenn ich mich selber abtörne? Wie soll mich jemand verführen, wenn ich mich nicht verführerisch fühle?
    Vor 1,2 Jahren gab es zahlreiche Ratgeber, die alle auf dasselbe hinauslaufen: jeden Tag Sex, auch wenn man eigentlich keine Lust verspürte… Ergebnis: deutliche Zunahme der Lust. Trainieren oder verlieren! lautet die Devise!

    • Sportpapi sagt:

      Ich glaube, das ist nun aus Sicht einer Frau gedacht. Meiner Meinung nach denken Männer wenig darüber nach, ob sie sich selber antörnen, selber verführerisch sind.

      • tststs sagt:

        Vllt sollten Sie aber…
        🙂

      • tststs sagt:

        Nei hilfe! Das „sie“ sollte natürlich kleingeschrieben sein…

        🙂

      • Sportpapi sagt:

        Nein, sollten sie nicht. Diese ständigen Selbstzweifel sind nur eins – abtörnend!

      • tststs sagt:

        @Sportpapi: eine gesunde Selbsteinschätzung hat mMn noch nichts mit Selbstzweifel, oder noch abtörnender: Selbstmitleid, zu tun…

      • Astrid sagt:

        Irgendein schlauer Mensch hat mal gesagt, Denken und Sex schliessen sich gegenseitig aus – zumindest in einer festen Beziehung. Ich glaube, daran ist etwas. Frauen neigen dazu, ihre Listen im Kopf überall durchzuarbeiten, auch im Bett, sie sind oft gestresst von ihren eigenen Vorstellung, wie sie zu sein haben, wie sie zu funktionieren haben. Einen Mann zu haben, der das intuitiv spürt und der Frau das Gefühl geben kann, das sie ihm vertrauen kann, dass er sie will, auch wegen des gegenseitigen Erlebnishintergrundes, ist das schönste, was es gibt. Aber dafür ist Einfühlsamkeit gefragt!

      • Astrid sagt:

        /2 Vorwürfe, von welcher Seite auch immer, nutzen gar nichts, sind völlig kontraproduktiv. Eine Frau, die sich nicht angenommen fühlt o. das Gefühl hat, sie genüge nicht, ist nicht abends im Bett die Tigerin. Ein Mann, der das Gefühl bekommt, er mache es nie recht, hat irgendwann überhaupt keine Lust mehr. Und manchmal muss man das akzeptieren und, je nachdem, wie gross der Stellenwert, sich vielleicht trennen. Aber oft genug, v.a. bei jungen Menschen, kann ich nur sagen: gebt nicht so schnell auf- statt auf Sex konzentriert Euch mal eine Weile darauf, den Alltag MITEINANDER zu bewältigen.

      • Gabi sagt:

        Ein gewohnt feiner Kommentar.

      • tststs sagt:

        @Astrid: Vorwürfe an den anderen zeugen doch nur davon, dass man das Konzept „Sex“ nicht verstanden hat! Denn dazu braucht es nur wirklich immer zwei! Also kann auch eine allfällige „Schuld“ nie bei einem liegen (ausser es geht wirklich um ein „Schatz, heute lieber nicht“ aus div. Gründen)…

      • Astrid sagt:

        Sag‘ ich doch, tststs – oder nicht?

      • tststs sagt:

        äh jup Astrid, ist als Zustimmung gedacht
        🙂
        Aber anstatt einem seichten Kopfnicken (im Moment wird ja gerade die Passivität von Frauen ein bisschen eingeklagt) dachte ich, gibste Senf dazu…
        🙁

      • Astrid sagt:

        Sorry, tststs.

    • Nico Meier sagt:

      Ich lasse mich nicht gehen und ich pflege mich wie immer daher bin ich auch gleich attraktiv wie am Tag an dem sie mich kennengelernt hat wenn das nicht reicht macht es keinen Sinn mehr daher sind Selbstzweifel fehl am Platz.

    • Thomas sagt:

      aber was wenn ICH alles versuche um verführerisch zu sein und meiner Partnerin zu gefallen – zärtlich, einfühlsam, erfinderisch und aber doch nicht mehr knisternde Erotik aufkommt als wenn man neben einem Sack Kartoffeln liegt?
      Ok ich glaube ich habs kapiert ich gehöre demnach zu den ‚anderen‘ 50% tja, Pech gehabt.
      Ich denke das grösste Problem heutzutage ist dass niemand mehr weiss was sie/er wirklich will. Und da man dies nicht weiss kann man dem Gegenüber ja auch nicht seine Wünsche vermitteln. Die Kluft wird dann immer grösser und am Ende hat man überhaupt keine gemeinsamen Interessen mehr

      • tststs sagt:

        Naja, eine Garantie auf Verführungskünste gibt es leider nicht…
        🙂
        Also irgendwann muss mann/frau auch nicht mehr den Hampelmann machen, da heissts irgendwann: „wer nöd wett, isch selber gschuld…“
        🙂

      • Wildkatze sagt:

        Wenn ich die immer gleichen dümmlichen Kommentare der meisten Männer in diesem Blog lese vergeht mir jegliche Art von Lust. Zu den Masochistinnen zähle ich mich nicht.

      • Gabi sagt:

        Aber das wissen doch hier alle längst, WK.

        Tierfreunde sind eben nicht unbedingt Menschenfreunde.

        Wir sind schon dankbar, wenn Sie´s einfach hier mal schaffen würden, die Diskussion nicht wieder in Ihre Ecke mit den kruden Theorien und den schmutzigen Fantasien runter zu ziehen.

      • Nico Meier sagt:

        Der Ansatz von weiter oben hat schon was. Liebe FRauen zickt eure Männer nicht an und macht ihnen keine Vorwürfe, dann haben sie lust auf sex so einfach ist es.
        Und klar muss man nicht immer einen auf Casanova machen ich kann auch einmal wenn ich von der arbeit komme meine Partnerin ins schlafzimmer schleppen und vernaschen und ja sie steht total darauf 😉

      • tststs sagt:

        Tja liebe Männer, dann gebt uns keinen Grund Euch anzuzicken….
        🙂
        Sie sehen, „Schuldzuweisungen“ führen auch bei diesem Thema nicht zur Problemlösung und somit zum Glück…

        und ich wiederhole: „Ich bin doch lieber jeden Tag glücklich (befriedigt) als im Recht…“

      • Wildkatze sagt:

        Gabi, hören Sie auf damit, immer von sich auf andere zu schliessen.

  • Tomas sagt:

    Sex in der Partnerschaft ist nur der sichtbare Teil des Eisberges. Ob ich mit der Partnerin Lust habe zu schlafen und wieviel hängt nicht nur davon ab, ob sie sich Mühe gibt, für mich attraktiv zu wirken, sondern auch von der Stimmung die herrscht. Eine Frau die dauernd motzt, den Mann mit Vorwürfen und Massregelungen eindeckt und dann abends die Sexy Wäsche anzieht ist einfach nur naiv. Das ist der wahre Grund der Partnerschaft- Lustlosigkeit.
    Ansonsten, die meisten Männer haben wirklich fast immer Lust, aber eben nicht mit der Frau, die ihnen tagtäglich das Leben subtil zur Hölle macht.

    • Tomas sagt:

      Die Lieblingsformulierung zu diesem Thema, „Männer lassen sich durch fordernde Frauen einschüchtern“ ist der fatalste Irrtum den sich die Frauen je geleistet haben. Es ist vielmehr so, dass eine Frau, die „alles wie ein Mann“ haben will, irgendwann ihre Weiblichkeit eingebüsst hat – ohne es wirklich zu merken. Sie kann ein erfolgreiches Berufsleben haben, eine verantwortungvolle Funktion, die perfekte Managerin sein. Je mehr sie aber erreicht, desto weniger sexy ist das für uns Männer. Wir sind nicht eingeschüchtert, wir wollen einfach nur nicht mit dem Kumpel schlafen.

      • tststs sagt:

        “Männer lassen sich durch fordernde Frauen einschüchtern” … „Wir sind nicht eingeschüchtert, wir wollen einfach nur nicht mit dem Kumpel schlafen.“
        Also 1. Wer sagt denn sowas? Zahlreiche Dominastudios beweisen das Gegenteil und 2. wenn ich Sie richtige verstehe, wollen Männer dann aber doch nicht mit fordernden Frauen schlafen, da sie zwar nicht einschüchternd, doch aber zu kumpelhaft für Sex sind…?!?
        🙂

      • Tomas sagt:

        Ein Mann kann gut und gerne zu einer Domina gehen, aber ich kenne kaum jemanden, der tagtäglich zu hause eine Frau sexy findet, die im Alltag die Managerin raushängen lässt.

        Das alte Muster, dass Männer erobern und Frauen verführen, ist eben doch nicht durch Zufall entstanden.
        Befehl „erobere mich!“ ist ein Oxymoron.

    • Tomas sagt:

      Ich habe mich hier irgendwann über eine hier wohlbekannte Kommentatorin lustig gemacht, die „gleichberechtigten Sex“ forderte. Kein Wunder, wenn sie alleine Zuhause mit drei Katzen und einer Sammlung Vibratoren sitzt.
      Sex ist weder politisch korrekt, noch gleichberechtigt. Im Sex geht es um unterschwellige Tatsachen, um Eroberung der Feuchtgebiete, um all das Animaliche und Archaische, dass in uns irgendwo unter der Schale der Zivilisation schlummert. Zumindest für ein Paar Minuten 🙂 Eine Frau, die den Tag lang den Mann gibt, ist sexuell uninteressant, einfach unsichtbar – zumindest nüchtern

      • Nico Meier sagt:

        Thomas hat recht vorallem das mit kein Mann will mit seinem Kumpel schlafen leuchtet ein.
        Und wenn er auf Männer stehen sollte würde er sich sicherlich einen Mann zulegen.

      • tststs sagt:

        Ich bin mit Ihnen einverstanden, aber eine kleine Ergänzung (auch für Sie hr.Meier):
        „Eine Frau, die den Tag lang den Mann gibt, ist sexuell uninteressant, einfach unsichtbar“ Das ist IHRE Meinung und IHRE Vorliebe und sicherlich nicht auf alle Männer und Frauen ummünzbar. Wenn Ihnen solche Frauen nicht gefallen (btw ja völlig ok), dann liegt das primär an Ihnen, also könnten (wieso auch immer Grund dafür bestehen könnte) nur Sie alleine etwas daran ändern, ob Sie solche Frauen attraktiv finden oder nicht… Vllt wäre es noch wichtig zu schreiben, was Sie unter „den Mann geben“ verstehen…

      • Nico Meier sagt:

        Ich will daran nichts ändern ich will eine Karrierefrau nicht anziehend finden.
        Ich habe eine gute Partnerschaft mit einer Frau die Frau geblieben ist das gefällt mir sehr.

      • tststs sagt:

        Hr Meier: Ich sag ja nicht, dass Sie es wollen SOLLTEN! Ich sage nur, dass es nicht am Objekt liegt, ob Sie es attraktiv finden, sondern nur an Ihnen!
        Anders gesagt: Schönheit/Geilheit liegt im Auge des Betrachters….
        „Das alte Muster, dass Männer erobern und Frauen verführen, ist eben doch nicht durch Zufall entstanden.“
        Tja, und einmal mehr sind es Ihre Vorstellungen, die Ihnen u.U. im Weg stehen…
        🙂

      • Sportpapi sagt:

        Ich sehe schon, hier unterscheide ich mich von meinen Kollegen. Erstens gibt eine starke Frau weder „den Mann“, noch macht sie unbedingt Karriere (die sehen dann übrigens meistens nicht gerade männlich aus). Zweitens will ich im Bett doch auch kein Weibchen haben, sondern eine Frau.

      • Tomas sagt:

        ts: ja, klar. Sie können das, was mitunter als Clichée gilt als meine persönliche Vorliebe abtun. Nur, ich kenne tatsächlich fast nur Männer die so ticken, auch wenn es viele nicht wagen zuzugeben 🙂
        Das ist der Grund, warum Männer auf junge Frauen stehen, auch wenn eine erfahrene Dreissigerin eigentlich mehr Spass bedeuten würde, oder warum auch „glücklich verheiratete“ sich eine Nutte leisten. Nicht weil eine Prostituierte etwas macht, was die Ehefrau nicht tun würde, sondern weil da die Rollen noch so sind, wie man(n) sie sexy findet (und es nicht zu sagen wagt :-))

      • tststs sagt:

        “ …auch wenn eine erfahrene Dreissigerin eigentlich mehr Spass bedeuten würde…“
        Wollen Sie also sagen, dass die Männer lieber auf Spass verzichten um der Bettgespielin „überlegen“ zu sein/bleiben?
        Denn ich würde weniger sagen „Das ist der Grund, warum Männer auf junge Frauen stehen“, sondern das Bedürfnis nach Machtgefällen in der Beziehung (das schliesst dann auch Männer ein, die sich die Sekretärin anlachen oder Frauen, die sich die Söhne ihrer Freundinnen schnappen….)
        🙂

      • Tomas sagt:

        ts: einerseits sind uns allen unsere jeweiligen Vorstellungen „im Weg“.
        Andererseits, was soll daran falsch sein, sich eine Partnerin zu suchen, die meinen Vorstellungen entspricht? Oder suchen sie vielleicht gezielt nach einer, die sie nicht befriedigen kann? Kein Wunder, dass es dann mit dem Sex harzt 🙂
        Und drittens: sie würden sich wundern, wie viele von den ach so toughen „modernen Frauen“ plötzlich dahinschmelzen, wenn sie ausserhalb des gewohnten Lebens nicht mehr die Powerfrau markieren müssen und sich in einer „sowas von überholten Rolle“ wiederfinden dürfen 🙂

      • tststs sagt:

        @Thomas, natürlich, jede/r sucht das, was ihm/ihr gefällt. Ich wollte nur sagen, dass es nicht an den Menschen selber liegt, wenn Sie sie unattraktiv finden…
        Und ja, ich persönlich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass je bestimmender die Frau in Job und Beziehung ist, desto devoter sind die sexuellen Neigungen… (ist ja bei den Männern ähnlich zu beobachten)

      • Tomas sagt:

        ts: eine Zwanzigerin kann man recht schnell auf den Wissenstand der Dreissigerin upgraden, und es macht erst noch Spass, versuchen sie es doch einmal 🙂
        Aber Tatsache ist, dass auf die Dauer für die Partnerschaft finde ich persönlich ähnlichen Grad der mentalen Reife wichtig. Zum Glück gibt es genug Frauen, die es ähnlich sehen… und die „Powerfrauen“, naja, die haben ja immer noch ihre Katzen, und können dann in Blogs herumjammern, wie sich die Männer einschüchtern lassen und wie sie sich „endlich emanzipieren sollten“ 🙂

      • Tomas sagt:

        ts: da haben sie nicht Unrecht, aber das Problem habe ich zum Anfang angesprochen: wenn sie Tagein- Tagaus den Mann (unbewusst) herumkommandiert, kann sie noch so sehr devote sexuelle Fantasien haben, das klappt einfach auf die Dauer nicht, resp. nicht mit demselben Mann.

      • tststs sagt:

        Es klappt nur dann, wenn der Mann sich gerne herumkommandieren lässt 🙂
        Und auch solche Pärchen gibts….

      • Astrid sagt:

        tomas, Ihre Posts sind ein seltsames Konglomerat von Ihren persönlichen Wahrheiten und der Annahme, dass es allen anderen auch so geht. Eine dauerhafte Beziehung erreichen Sie auch nicht unbedingt mit einer viel jüngeren, die Sie sexuell ‚erziehen‘ (seien Sie froh, dass ich nicht Wildkatze bin) – mit der haben Sie eine Weile Spass, das war’s. Alltag kehrt in jeder, absolut jeder Beziehung ein – die Frage ist, ob man das resigniert und desillusioniert zur Kenntnis nimmt oder reif genug ist oder willens, an einer neuen Konstellation zu arbeiten, die über Sex (nicht: Erotik!!!) weit hinausgeht.

      • Frank Baum sagt:

        @Astrid: Tomas schreibt sicher seine persönlichen Ansichten. Das ist aber legitim. Andere tun das ja auch. Immerhin gibt er Gründe an, wieso Männer (oder zumindest einmal er) weniger Lust auf Sex haben mögen. Das scheint ja Laut diesem Artikel eine Issue zu sein. Mit Sicherheit gibt es auch andere Gründe.

      • Astrid sagt:

        Frank Baum, das Legitime daran habe ich nicht bezweifelt, oder? Aber in meiner von Ihnen offensichtlich als nörgelnd empfundenen Art werde ich nicht müde, darauf hinzuweisen, dass wir hier viel zu viel ‚von-mir-auf-andere-schliessen‘ haben. Jedem Tierchen sein Plaisierchen, aber die Ehrlichkeit, dass ich nicht der Nabel der Welt bin und auch andere Lebensentwürfe stehen lassen kann, die fordere ich halt immer wieder ein – und zwar völlig unabhängig vom Geschlecht.

      • Tomas sagt:

        @Astrid: wie ich schon erwähnt habe: so lustig eine Affäre mit einer jungen Frau auch ist, für eine Dauerbeziehung will ich keine wesentlich jüngere Frau haben. Von meiner Partnerin erwarte ich, dass sie mental eine gewisse Reife hat, um mit mir mitzuhalten.

        Umso wichtiger ist es, dass sie aber meinem Beuteschema entspricht, egal ob es jetzt irgendwelche Wildkatzenpipis opportun finden oder nicht.

      • Astrid sagt:

        Träumen ist allen erlaubt, tomas. Und wenigstens die Gedanken sind immer noch frei. Ob diese Gedanken und Wünsche, in die Tat umgesetzt, wirklich etwas bringen – who knows? Ich plädiere eher dafür, dem anderen jeweils noch seine eigene Welt zu lassen – ich möchte von meinem Mann nicht alles wissen, dito umgekehrt. Wenn mir mal diese Neugier abhanden kommt bzw er mich nicht mehr überraschen kann, dann, ja dann, sieht es wahrscheinlich düster aus. Dazu gehört eben aber auch, dass jeder der Partner erwachsen genug ist, den anderen nicht als Wurmfortsatz zu begreifen, sondern als Ergänzung.

      • Frank Baum sagt:

        @Astrid: Ich bin bei Ihnen, dass man von sich auf andere schliessen soll. Ich habe allerdings in dem ganzen Blog noch keine übergreifende Erklärung für die Problematik gefunden: Wieso geben die 18-30 Jährigen von heute an nur halb so oft Sex zu haben wie vor 30 Jahren und wieso geben heute 50% der Frauen an, in ihrer Beziehung nicht so oft Sex zu haben, wie gewünscht. Was hat sich verändert, dass es zu diesen Antworten kommt?

  • tststs sagt:

    Da kommt mir nur der Hans Dampf in den Sinn:
    „Wasi han, das wetti nöd,
    und wasi wet, das hani nöd…“

    • marie sagt:

      tja, das hat wohl mit der mannigfaltigen auswahl zu tun – das überfordert bisweilen… 😀

      • tststs sagt:

        Einerseits sicherlich, anderseits kenne ich viele Leute, die, kaum ist Routine eingekehrt (mMn ja das Geheimnis einer guten Beziehung –> funktionierende Routine), sich total langweilen, und Unzufriedenheit entwickeln, was wiederum ein richtiger Lustkiller ist….

      • marie sagt:

        genau das ist es. dass man aber meistens dagegen etwas tun MUSS, liegt wohl eben, an lustlosigkeit grundsätzlich. es ist einfacher an den kirschen in nachbarsgarten zu naschen, als die eigenen immer wieder neu zu entdecken – ich persönlich habe aber mit der routine irgendwie frieden geschlossen. sie gehört einfach manchmal dazu… aber das ist meine art/meinung.

      • tststs sagt:

        Gott ich liebe unsere Routine! Ich frage mich, wie Pärchen, die sich mit Händen und Füssen dagegen wehren, überhaupt noch Zeit für einander haben… Nur immer Neues, nur immer Aufregendes, so viel Stress muss ja zwangsläufig nach wenigen Jahren zum Beziehungsmagengeschwür, wenn nicht sogar -herzinfarkt führen…

        😛

      • marie sagt:

        ja ts, dieser verzweifelte hyperaktivismus mündet dann zwangsläufig in einem überangebot, das eben überfordert. nicht nur in lustlosigkeit, sondern auch im frust enden kann.
        na ja, es liegt an uns an krisen/langeweile/routine gemeinsam zu wachsen oder eben nicht… dann bildet mann/frau sich zwangsläufig noch gerne ein, dass die kirschen in nachbarsgarten süsser sind. 😉 …bis man/frau merkt, dass diese süsse nicht wirklich anders ist.

      • Astrid sagt:

        Diese Hyperaktiven beschränken diese Hyperaktivität eben nicht nur auf die Sexualität – es gibt Menschen, die so rast- und ruhelos sind, so unzufrieden mit dem jeweiligen Status Quo, dass sie einfach ständig die Grenzen ausloten müssen, ständig etwas Neues brauchen, das sich dann auch wieder in kürzester Zeit abnutzt. So etwas finden sowohl Mann als auch Frau besser vor einer Beziehung heraus (relativ leicht zu erkennen!), denn diese Menschen werden sicher nicht die Partner, die nicht bei der ersten Schwierigkeit davonlaufen und Beziehungsdetails ohne Details verhandeln können.

      • Astrid sagt:

        Shit, sollte Groll heissen, das zweite ‚Details‘. Sorry.

      • marie sagt:

        ja, ist aber an durchhaltevermögen, toleranz und akzeptanz geknüpft. eigenschaften die in der arbeitswelt ausgelebt werden, aber im privaten aufgrund dieser verausgabung im büro nicht mehr möglich ist. da kann frau mann sich noch lange in reizwäsche stunggen… das törnt dann ab.
        aber wir arbeiten daran 😉

  • Nico Meier sagt:

    Also da kommt die Emanzipation die Frau und Mutter arbeitet nicht oder Teilzeit verlangt aber von Vater, der 100% oder mehr arbeitet, da er noch Karriere machen möchte, dass er sich möglichst hälftig in den Haushalt miteinbringt.
    Mit solchen Forderungen müssen diese emanzen sich nicht wundern wenn das unglaublich grosse Arbeitspensum (Beruf und haushalt) auf die Libido drückt.
    Ich bin da glücklicherweise nicht betroffen 😉

  • sepp z. sagt:

    Männer haben keine Lust mehr auf Sex in der Beziehung, wenn sie nebenher eine attraktivere und willigere Gespielin haben.
    🙂

  • Mark Meier sagt:

    Ganz einfach.. das Hauptproblem Heute ist und bleibt Stress 🙂 Ich bin selber ein erfolgreicher Akademiker, 31 jährig, mache nebenbei noch ein weiteres intensives Studium am Abend und Wochenende,,,arbeite dazu noch 100 Prozent… da ist es doch normal, dass Mann manchmal einfach nicht mehr kann und will, wenn er fast jeden Abend erst um 22 Uhr nach Hause kommt….. was ist den so tragisch daran, dass Mann an manchen Abenden einfach nur noch ins Bett fällt, mit seiner Freundinn kuschelt, was isst und zusammen spricht?? Solange man den Sex, welcher man hat geniesst sehe ich das Problem nicht 🙂

    • Kepi Blanc sagt:

      Immerhin haben Sie genug Zeit auf solchen Blogs mitzudiskutieren. So streng können Sie’s ja dann auch nicht haben…;-)

    • Astrid sagt:

      Das hört sich doch ganz vernünftig an – wenn es für beide Partner stimmt, ist Qualität statt Quantität sicher eine gute Lösung. Aber wie passen Ihre seltsamen ‚I likes‘ zu den eher dümmlichen Posts weiter oben zu dieser Haltung?

  • Alex Zöllig sagt:

    Ich vermisse im Artikel die Ueberlegung: Sexualität ist auch ein Teil der Liebe. Fehlt die Liebe ist es durchaus denkbar, dass die Sex-ualität abnimmt bzw. einschläft. Gelingt es, das Feuer der Liebe am Brennen zu halten klappts bestimmt mit dem Zusammensein.
    Natürlich sind nicht alle Männer gleichgestrickt, aber leider wird in dieser Thematik oft die Liebe unterschätzt oder nicht mitein-
    bezogen. Trotzdem, ich fand den Artikel anregend.

  • CHris Fogg sagt:

    60% der Männer wünschen sich mehr Sex. O.k. aber hat die Studie auch gefragt ob diese 60% dies mit ihrem Partner oder einer anderen Frau wünschen? Ich denke man darf den Faktor nicht unterschätzen. Grundsätzlich denke ich sind Männer nicht für eine monogame Beziehung geschaffen. Wenn sie sich dann jahrelang zusammenreissen und nur mit der selben Frau schlafen, stumpfen sie ab.

    • Joseph Müller sagt:

      Touché: Genau hier liegt der Hund begraben. Männer sind tendenziell polygam veranlagt, was ihnen aber Gesellschaft, Frauen + Religion partout nicht zugestehen wollen. Darum blüht ja auch die Prostitution; pro Jahr werden allein in der Stadt Zürich rund 500 neue Sexarbeiterinnen akkreditiert. Zudem sind die Ansprüche unserer Frauen (Romantik, endloses Vorspiel, Nachspiel, Verantwortung für den weiblichen Orgasmus, etc.) so hoch gestiegen, dass Mann oft nur zu gerne auf diese „Uebung“ (welche sich auch in 5 – 15′) erledigen liesse, verzichtet oder sich im Bordell bei bester Auswahl vergnügt.

      • Gabi sagt:

        Ich bin mir aber gar nicht mehr sicher, ob Frauen nicht ebenso polygam veranlagt sind.

        Bloss habe ich – Zeit meines Lebens und keineswegs nur bei mir, sondern auch direkt von FreundINNEN (!) – den Eindruck gewonnen, dass es bei Frauen natürlich immer etwa gaaaanz anderes ist, wenn sie mit jemand anderem vögeln.

        Ich lass jetzt mal die Detailaufzählungen, wieso jeweils ganz genau. Aber sie waren halt immer, sozusagen, gezwungen fremd gehen zu müssen. Und schuld waren stets ihre gehörnten Männer.

        Da finde ich eingestandene Lust am Fremdgehen besser und für die Beziehung gesünder.

      • Joseph Müller sagt:

        @ Gabi: Wenn das ein Plädoyer ist für sexuell offene(re) Beziehungen, bin ich einverstanden. Schliesslich ist man ja auch nicht jeden Tag dasselbe, womöglich jahrelang!

      • tststs sagt:

        Jetzt wirds aber lustig, wenn der Mann von Natur aus wirklich polygam wäre, dann würde ihn Kindererziehung nicht interessieren! Dann wäre sein Ziel, so viele Weibchen wie möglich zu schwängern, die dann alleine oder in weiblichen Verbänden die Kinder gross ziehen!!!
        Also bitte im Hinterkopf behalten, wenn wir das nächste Mal über die armenarmen nichterziehenden Väter diskutieren….
        🙂

      • marie sagt:

        @ts
        sie verlangen hier multitasking. 😉

      • tststs sagt:

        Und Hr. J. Müller, ich finde dies, wenn beide Partner zustimmen, eine geeignete Lösung. Muss aber sagen, dass ich noch keine solche Beziehung erlebt habe, die längere Zeit (also Jahrzente) überdauert hätte…

      • marie sagt:

        …spätestens wenn die ersten gebrechen anfangen, ändert sich die haltung; ein bisschen.

      • Wildkatze sagt:

        @marie 10:27:

        Weshalb sollten wir nicht von Männern das Gleiche fordern, das diese von uns als Selbstverständlichkeit voraussetzen?

      • marie sagt:

        @wk
        …meine frage war ironisch. 😉

      • Wildkatze sagt:

        @marie 10:30:

        Wie Recht Sie haben! Mit 60+ werden alle Männer plötzlich monogam.
        1. Weil sie sich nicht mehr anstrengen wollen und
        2. weil sie plötzlich die Angst überfällt, ihr Frauen könnten sich verabschieden. Und dann stünden sie als alte Männer dann plötzlich alleine da, nicht mehr gefragt, nicht mehr begehrt, und Keine, die sich um seine Wehwehchen kümmenrt.

      • Gabi sagt:

        tststs; zu Ihrem 10:26er:

        Sie verbinden das Eine mit dem Anderen, als ob es nur logisch wäre, dass dies untrennbar verbunden sei.

        Ist es meiner Meinung nach mitnichten.

        Überhaupt bestreite ich doch keinen Moment den Wunsch nach Familie. Und man will weiss Gott nicht von allen, mit denen man je hat, ein Kind!

      • marie sagt:

        😀 jep, dann macht es aber auch nix, wenn sie dann dem mann kumpel ist. ist ja aber auch ein trauriges bild, finde ich zumindest. menschen sind eigentlich nicht zum alleine sein konzipiert. aber das ist meine meinung.

      • Joseph Müller sagt:

        @tststs: Die „anderen“ Beziehungen dauern ja auch nicht (mehr) Jahrzehnte, oder nicht? Und dies meistens weil sich die Damen (75% der Scheidungen werden von Frauen eingereicht) verabschieden. Bei einer offenen Beziehung hätte man zumindest etwas mehr Spass gehabt.

      • tststs sagt:

        Sorry, ich hätte mich genauer ausdrücken sollen (denn Sie haben natürlich recht): ich meinte, dass dies Pärchen eben gerade wegen der offen Struktur auseinandergehen (weil meist einer von beiden eben doch alleinigen Anspruch will). Während bei monogamen Beziehungen die Monogamie eher weniger Trennungsgrund ist (sprich Fremdgehen), als andere Gründe (zB auseinanderleben)…

      • tststs sagt:

        Und der alleinige Anspruch (bevor hier mir was in den Mund gelegt wird *gg*) wird nach einer gewissen Zeit eher von den Männern ausgesprochen; denn wenn sie dann der Frau eben die gleiche Freiheit zugestehen müssen, kratzt das am Ego (das ist meine absolut non-repräsentative Erfahrung in meinem Bekanntekreis)

      • Gabi sagt:

        Diffamiere ich nun, wenn ich von genau anders gelagerten Erfahrungen spreche?

        Womit ich natürlich keinesfalls bestreite, dass es Unmengen von eifersüchtigen Männern gibt, die ihrer Partnerin das niemals durchgehen lassen würden.

        Im von mir angesprochenen Fall (den ich so ähnlich nicht zum ersten Mal mitkriegte) ist aber gerade wiederum die Bereitschaft es zuzulassen, als Vorwurf (liebt mich nicht richtig) zurück gekommen… was sie aber nicht daran gehindert hat, selber fremd zu gehen. Aber das war halt jeweils was gaaaanz anderes. Denn ihm zugestehen wollte sie das weiterhin keinesfalls.

      • Tomas sagt:

        @Wildkatze: mein Vater hat seine vierte Ehefrau im Alter von ü70 geheiratet, die vorherige nach fünfzehn jahren verlassen, ohne ein Ersatz zu haben. Soviel zu ihrem „alle Männer“.
        Aber ansonsten, sicher, der Gedanke dass man eine um sich hat, wenn man langsam zu Gemüse wird, ist sicher irgendwo auch dabei.

    • Belinda sagt:

      Nicht nur die Männer auch die Frauen, spätestens nach 10 Jahren Bez. fühlt sich auch der tollste Mann eher wie ein Bruder, als wie ein geheimnisvoller Liebhaber an. Einfach langweilig, aber zum Glück het Frau im normal Fall kein Problem sich einen Liebhaber zu nehmen und ist nicht drauf angewiesen für 0815 Sex in einem Bordell auch noch zu zahlen.

      • Gabi sagt:

        Verständlich. Zu akzeptieren, meine ich.

        Und gut, wenn man sich die Konsequenz des letzten Satzes mal durch den Kopf gehen lässt. Was denn das wohl für Menschen heisst, die sich halt doch drauf angewiesen fühlen.

  • Philipp Rittermann sagt:

    tja…ist das ein wunder bei all den äh-frauen, die sich beispielsweise nur schon in diesen blogs tummeln…?! beste grüsse vom neanderthaler-chlaus! und an alle weicheier der emanzen -> geht mal nett auswärts vögeln, dann liegt auch mehr als eine stellung drin!

    • Francesca sagt:

      Genau, tun wir ja. Und überlassen Euch den PC 😉

      • Olivia sagt:

        Genau so ist es. Statt einem weinerlichen Mann das Ego zu polieren, vögeln wir lieber fremd. Trifft zwar heute nicht mehr zu für mich, aber in meinen früheren Beziehungen, waren die guten Herren so was von lahm, dass ich sogar mit Frauen noch mehr Spass hatte.

  • Marcel sagt:

    Ha ha, uns (Ehe-)Männer zuerst an der sexuell-kurzen Leine halten, und Euch dann wundern, wenn uns die Lust vergeht und wir uns an die Ersatzbefriedigung (Sport, Internet) gewöhnen – notgedrungen, weil wir so nicht mehr erpressbar sind.

    Oder hab‘ ich etwa was falsch verstanden?
    😉

    • Joseph Müller sagt:

      So ist es; leider!

    • Petter sagt:

      Den Nagel voll auf den Kopf getroffen. Habe zwei Kollegen, in deren Beziehung dies schon so ist… Bei mir und meiner Freundin aber zum Glück nicht! 🙂

    • Mick Gentleman sagt:

      Punkt aus Amen, da gibts nichts mehr hinzuzufügen – aaaahhh doch, noch beleidigt reagieren wenn sie einem bei der Selbstbefriedigung erwischen…

    • Leonidas sagt:

      du hast alles korrekt verstanden Marcel!

    • Marc Meier sagt:

      Wo ist der „Gefällt-mir“-Button?

    • tststs sagt:

      Können Sie noch ganz kurz erklären, was die sexuell-kurze Leine ist? Treue? Ein 3-Monatszyklus beim GV?

      • Mick Gentleman sagt:

        tststs: das bedeutet es kommt nur zu Sex wenn SIE will, dazwischen gibts Sexentzug als Erziehungsmassnahme bzw. Machtdemonstration, dabei ist sie dermassen in ihrem „Krieg“ gefesselt dass Sie sich trotz aller Bemühungen nicht mal mehr verführen lässt.. Dann wirds Mann früher oder später zu doof… Habe ich in zwei Beziehungen erlebt, und das bestimmt nicht weil ich eine Null im Bett , Assozial, faul im Haushalt oder ungepflegt bin… Zum Glück habe ich mich zwei mal rechtzeitig gelöst und jetzt eine tolle Frau gefunden die auf solche Spielchen verzichtet..

      • tststs sagt:

        öh ja, da haben Sie natürlich mein vollstes Verständis, aus so einer Beziehung würde ich mich auch verabschieden…
        🙂

    • Gabi sagt:

      Aber, aber Jungs… So einfach stell ich mir das auch nicht vor.

      Wie wäre denn die gegenteilige Situation zu beurteilen?

      Eine Frau die zunehmend frustriert wird, weil man (mit ihr?) keine Lust hat, ist kein Spass und der „Sexentzug“ gewiss keine „Erziehungsmassnahme“ und „Machtdemonstration“. Und besonders gut fühlt sich der „verweigernde“ (Brrr….der Wassergraben!) dabei auch nicht.

      Also kommt mal zurück: Hier ging´s eher um den Mann, der nicht will.

      Ich kann aus meiner Warte schlecht so tun, als ob kein Sex haben wollen mit böser Absicht gleichgestellt werden kann.

      • Mick Gentleman sagt:

        das meinte ich ja damit, sie schiesst früher oder später ein Eigentor, sprich irgendwann vergeht ihm die Lust komplett, weil er ständig betteln musste und nun auch keine Bock (mehr) auf Sex mit ihr hat… mir gings jedenfalls so…

      • tststs sagt:

        Dies tut mir für Sie und die anderen Männer natürlich leid, also für die verlorene Zeit. Aber bei allem Mitgefühl, Sie haben diese Beziehung mitgewählt (zumindest so lange, bis Sie sich verabschiedet haben). Insofern tragen Sie eine „Mitschuld“ an Ihrem temporären Zölibat.
        🙂

      • Mick Gentleman sagt:

        dem kann ich nicht wiedersprechen;-)

  • Kaspar sagt:

    Anspruchshaltung allenthalben, schon bei den Kindern in der Schule hat das Primat der Leistung massiv zugenommen in den letzten 20Jahren. Das erstreckt sich auf alle Bereiche. Ich stelle mal ketzerisch in den Raum, dass das parallel zur Emanzipation der Rollenbilder geschah. Wenn die Frau männlicher als der Mann sein will, bzw. kompetitiver, dann gleichen sich halt früher klar zugewiesene Muster aus. Heute dürfen wir Männer zwar noch nicht nicht wollen, aber wir dürfen nicht können wenn wir müssen.

  • Sabrina sagt:

    Kein Wunder, dass wir junge Frauen ältere Männer suchen müssen, wenn das folgende Zitat vom Text zutrifft: „Und die Hamburger Uniklinik Eppendorf stellte per Umfrage fest, dass die 18- bis 30-jährigen Männer nur noch vier bis zehn Mal im Monat beischlafen – vor dreissig Jahren lag dieser Wert angeblich bei 22-28 mal im Monat.“

  • Stefan W, sagt:

    Naja, also das Thema „lustloser Mann“ wurde spätestens schon in den 80er Jahren in der sitcom „married with children“ („Eine schrecklich nette Familie“) medial-ironisch verarbeitet. Kann also nicht so neu sein.

    • Olivia sagt:

      Ja, der gute Al Bundy…. der hatte wohl in seiner Zeitung, wenn er aufs Klo ging auch gleich ein Pornoheft mit dabei… 🙂

  • Long John Silver sagt:

    Also wenn sich ein Mann Ihr Gelaber anhören muss, dann kann ich nur verstehen, dass er sich lieber im PC-Zimmer einschliesst…

    • Mark Meier sagt:

      🙂 Super Kommentar… 🙂 I like 🙂

    • Francesca sagt:

      Und wenn sie mal wieder seine plumpen Griffe in den Schritt, seinen Bieratem, seinen Ranzen, das Gestosse in verrenkter Lage, den Kopf schräg an der Wand… naja, dann legt sie sich die nächsten paar Mal wieder Migräne zu.

      In other words: es gibt differenziertere Aussagen als pauschalisierend von „Gelaber“ und „primitiven Griffen“ zu reden…

  • Daniel Rotzinger sagt:

    Leider kenne ich zuviele Alleinstehende(mit oder ohne Kinder) weil der mögliche Partner beziehungsunfähig ist.Punkt. Obwohl es mehr Frauen wie Männer gibt, bleiben viele Männer nur sich selber treu. Sobald ich eine vernünftige Wohnung habe werde ich mir einen Hund oder Katze anschaffen.

  • Katharina sagt:

    „zumal es ja um Sex in der Paarbeziehung, mithin um ein System mit gegenseitiger Abhängigkeit geht“ – klar, da liegt ja der Hase im Pfeffer. Monogamie ist halt ein grosses Wort und bi-curious im Kopf – ohne entsprechende Veranlagung – bringt der Frau in search of an escape from a diaper wielding male dann halt auch nicht die lesbo coach frei Haus auf dem Silbertablett.

    wenn der Mann säuerlich dahin fermentiert, heisst das noch lange nicht, dass Frau Sappho dann einspringt zur biotopischen Pflege der fraulichen Mango. too much headwork and i do not refer to mine.

    • Katharina sagt:

      „dass die 18- bis 30-jährigen Männer nur noch vier bis zehn Mal im Monat… – vor dreissig Jahren lag dieser Wert angeblich bei 22-28 mal im Monat.“… Erstens glaube ich die zweite Zahl nicht und zweitens sind Zahlen der falsche Ansatz. Eine Beziehung misst sich nicht an der Häufigkeit, sondern an der Intensität des Erlebens. Das ist wie beim Essen. Häufiger Fastfood macht keine Gourmets und die Kunst ist eben nicht Fastfood, sondern Kulinarisch.Ohne aktive Beteiligung des Herzens und der Entwicklung einer Virtuosität geht da nichts.

    • Katharina sagt:

      Naja happy Quotas jedenfalls, denn darum geht es in der Primitivität wohl.

    • Katharina sagt:

      Übrigens müsste die Wirtschaftskrise eher förderlich sein in dem im Artikel skizzierten, denn wenn die Leute sich ihr ‚Entertainment‘ nicht mehr leisten können, dann setzen sie sich eben vielleicht mehr miteinander auseinander, was ja eher förderlich ist. oder sie sind so abgestumpft, dass sie tatsächlich, wie Sie schreiben, sich den einschlägigen Inhalten auf dem Internet widmen – zum Schaden von Tastatur und Maus und dem realen Partner/in.

    • Katharina sagt:

      Dass die frauliche Libido immer schon sehr stark war und die andere Seite das unter ‚Schlampigkeit‘ verbuchte ist nichts Neues. Ein Grossteil der ‚Moralvorstellungen‘ – ein geradezu blasphemischer Ausdruck, um die Realität zu kaschieren – ist eben genau Teil der einschlägigen und fraulicherseits so verinnerlichten Gedankenkontrolle und sehr weit auch Selbstzensur. Ihre Reduktion dieses Aspektes auf Trieb mit seiner Konnotation des unkontrollierbaren Handelns ist dazu Indiz.

    • Katharina sagt:

      „dass die 18- bis 30-jährigen nur noch vier bis zehn Mal im Monat… – vor dreissig Jahren lag dieser Wert angeblich bei 22-28 mal im Monat.“… Erstens glaube ich die zweite Zahl nicht und zweitens sind Zahlen der falsche Ansatz. Eine Beziehung misst sich nicht an der Häufigkeit, sondern an der Intensität des Erlebens.

      • Francesca sagt:

        Naja, die hatten vor dreissig Jahren auch noch nicht Internet, nur Schweizer Fernsehen, und Buchkartelle… was blieb da noch übrig ausser einer kleinen Turnübung in den Laken?

      • Katharina sagt:

        der Geburtenknick muss also deshalb sein, weil die Qualität des Schweizer Fernsehens besser geworden ist?

    • Katharina sagt:

      Das ist wie beim Essen. Häufiger Fastfood macht keine Gourmets und die Kunst ist eben nicht Fastfood, sondern Kulinarik. Eine Kunst. Ohne aktive Beteiligung des Herzens und der Entwicklung einer Virtuosität geht da nichts.

    • Katharina sagt:

      naja ein abschnitt verschwand im orkus, dank der unendlichen Intelligenz des Wortfilters

      • Katharina sagt:

        darin schrieb ich was von kunst und kulinarischem

      • Katharina sagt:

        das wort, ironischerweise, ist nicht kunst, sondern kulin4r1sch.

      • Katharina sagt:

        somit umgeschrieben: Das ist wie beim Essen. Häufiger Fastfood macht keine Gourmets und die Kunst der Er0tik ist eben nicht Fastfood, sondern Kulin4r1k. Ohne aktive Beteiligung des Herzens und der Entwicklung einer Virtuosität geht da nichts.

      • Gabi sagt:

        … Und Ihr Sybian, den Sie mir bei Gelegenhei ja schon mal zu Testzwecken vorbei schicken lassen wollten, ist immer mit viel Herz dabei, was?!

        Reiten mit Gefühl und so. … Ach nein: Das ist ja dann auch bloss Ihres.

        🙂

    • Marcel Zufferey sagt:

      Kathi, mit Verlaub, aber das ist ein Hetero-Thema 😉

      Nur eine kurze Frage an die Autorin: Wie alt sind die Männer aus Ihrem Bekanntenkreis? Und: Wie lange sind sie schon mit derselben Partnerin zusammen? Dass sich die männliche Sexualität mit dem Alter umgekehrt zur Weiblichen entwickelt, ist hinlänglich bewiesen. Im Prinzip sind ein älterer Mann und eine junge Frau das perfekte Paar.

    • Philipp Rittermann sagt:

      ….also ich denke, sie fühlen sich sehr-sehr einsam….. -> aber nur mut, es gibt auch sprechende vibratoren! -;)

  • Katharina sagt:

    „zumal es ja um Sex in der Paarbeziehung, mithin um ein System mit gegenseitiger Abhängigkeit geht“ – klar, da liegt ja der Hase im Pfeffer. Monogamie ist halt ein grosses Wort und bi-curious im Kopf – ohne entsprechende Veranlagung – bringt der Frau in search of an escape from a diaper wielding male dann halt auch nicht die lesbo coach frei Haus auf dem Silbertablett.

    wenn der Mann säuerlich dahin fermentiert, heisst das noch lange nicht, dass Frau sappho dann einspringt zur biotopischen Pflege der fraulichen Mango. too much headwork and i do not refer to mine.

    „dass die 18- bis 30-jährigen Männer nur noch vier bis zehn Mal im Monat beischlafen – vor dreissig Jahren lag dieser Wert angeblich bei 22-28 mal im Monat.“ Ist einfach nur bullcrap. Erstens glaube ich die zweite Zahl nicht und zweitens sind Scoring Zahlen der falsche Ansatz. Eine Beziehung misst sich nicht an der Häufigkeit, sondern an der Intensität des Erlebens. Das ist wie beim Essen. Häufiger Fast Food macht keine Gourmets und die Kunst der Erotik ist eben nicht Fastfood, sondern Kulinarik. Eine Kunst. Ohne aktive Beteiligung des Herzens und der Entwicklung einer Virtuosität geht da gar nichts.

    Naja happy Quotas jedenfalls, denn darum geht es in der Primitivität wohl.

    Übrigens müsste die Wirtschaftskrise eher förderlich sein in dem im Artikel skizierten, denn wenn die Leute sich ihr ‚Entertainment‘ nicht mehr leisten können, dann setzen sie sich eben vielleicht mehr miteinander auseinander, was ja eher förderlich ist. oder sie sind so abgestumpft, dass sie tatsächlich, wie Sie schreiben, sich den einschlägigen Inhalten auf dem Internet widmen – zum Schaden von Tastatur und Maus und dem realen Partner/in.

    Dass die frauliche Libido immer schon sehr stark war und die andere Seite das unter ‚Schlampigkeit‘ verbuchte ist nichts Neues. Ein Grossteil der ‚Moralvorstellungen‘ – ein geradezu blasphemischer Ausdruck, um die Realität zu kaschieren – ist eben genau Teil der einschlägigen und fraulicherseits so verinnerlichten Gedankenkontrolle und sehr weit auch Selbstzensur. Ihre Reduktion dieses Aspektes auf Trieb mit seiner Konnotation des unkontrollierbaren Handelns ist dazu Indiz. Auch, indem sie die Virtuosität weiblicher Libido damit blatant ignorieren.

    Ganz abgesehen davon, dass hier ständig von Sex und nie von Libido geredet wird.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      So gut, Kate! Kann ich alles unterschreiben! 8)

      • Olivia sagt:

        Wahre Worte! Libido braucht Entspannung. Wenn jemand nach 10 Stunden Arbeit zuhause noch die Wohnung putzen und Windeln wechseln muss, bleibt keine Zeit mehr für Musse. Deshalb haben reiche Leute und arme Leute mehr Sex als der mit Verantwortung und Arbeit überfrachtete Mittelstand.

  • René Hofstetter sagt:

    Vielleicht liegt es einfach daran, dass die Männer überfrustriert sind vom ewigen nachjagen und abgewiesen werden (oder mit Okay-dann-halt-mit-lustrfaktor-null-sex abgespiesen werden) – sprich: die Erfolgsrate war einfach zu klein. Und irgenwann hat man es einfach satt. Nur Sex haben, damit Sex gehabt wurde ist einfach nicht erotisch, und die Vorstellung dazu noch weniger. Aber woran das liegt, liebe Frauen, bleibt euer Geheimnis.

    • Lucas sagt:

      Ja, da bin ich auch rein gerutscht und im Moment bzw. *mit* meiner Partnerin weiss ich nicht wie ich da wieder raus komme. Fühlt sich ziemlich tot an.

      • Leonidas sagt:

        man(n) kann es einfach nicht recht machen, scheint mir und gebe René vollkommen recht… mir ist die Lust mittlerweilen auch etwas vergangen. finde es aber auch irgendwie befreiend und erleichternd…

      • Francesca sagt:

        Frauen wollen umworben werden, aber nicht bedrängt. Meiner Erfahrung nach hat ein charmanter, aufmerksamer Mann, der aber durchaus signalisieren darf, dass ihm auch andere Frauen gefallen, am meisten Erfolg. Fremdgehen ist aber kein Thema, das löscht einer Frau ab. Aber potentielle Konkurrenz, wenn der Mann auch andern Frauen gefällt, gepflegt ist, aufmerksam, hm… das spornt an.

    • Frank Baum sagt:

      @Rene: War das früher anders?

      • Lucas sagt:

        @Francesca: Ich glaube es ist langsam bekannt was Frauen wollen. Dürfen die Männer auch was wollen?

      • René Hofstetter sagt:

        Ich weiss niicht, ob das noch jemand liest, aber für’s Protokoll: Früher war es auch nicht leicht mit der Verführung, aber etwas weniger schwierig. Aber vielleicht geht es manchen gar nicht um den Sex, sondern einfach vor allem um das umworben oder gejagt werden. Der Sex ist dann zweitrangig. Als man kann man aber nicht einfach nur immer den Jäger geben: Mann will auch begehrt und bestätigt werden. Und irgendwann wirds dann einfach nur frustrierend und dann hört man auf. Liebe Frauen, die Kehrseite der Emanzipation ist halt, dass frau umwerben und Begehren zeigen lernen muss.

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