Veganer und die Wurzeln der Gesellschaft

MAMABLOG-VEGANER

Gegen Eier: Als Hühner verkleidete Peta-Models servieren vegane Süssigkeiten in Washington. (Bild: Reuters)

Die Welt wird immer gefährlicher, das ist Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, bestimmt auch schon aufgefallen. Was hatten wir dieses Jahr bereits: Fukushima, Eurokrise und jetzt das Atomwaffenprogramm des Irans. Aber Gefahr für die Menschheit dräut auch direkt vor unserer Haustüre, im Schoss der Familie. Wild gewordene Sexualpädagogen bedrohen den sexuellen Frieden unsere Kindergärtner mit plüschgefertigten männlichen und weiblichen Geschlechtsteilen in Sexboxen. Und jetzt kommen auch noch die Veganer, so eine Art High-End-Körnlipicker, die ihren Kindern nicht nur Fleisch und Milchprodukte, sondern auch das lebenswichtige Vitamin B12 vorenthalten. Veganer nagen damit, so legte ein viel diskutierter Bericht im «Tages-Anzeiger» nahe, nicht nur an Kartoffeln und Rüben, nein, sondern direkt an der Wurzel unserer Gesellschaft, indem sie immer mehr Kinder mit ihrer grotesken Ernährungsideologie indoktrinieren und sie wettbewerbsunfähig machen.

Ja, vielleicht sind Eltern heute für ihre Kinder die allergrösste Bedrohung, wie der «Tages-Anzeiger» festhielt, der aus diesen zwei Fällen, die sich doch immerhin im Zeitraum von nur sieben Jahren abspielten, flugs einen neuen Trend bastelte. Und den Bioethiker Rouven Porz vom Inselspital Bern um eine Stellungnahme bat.

Dieser fasste mal kurz zusammen: Jede Art von Ideologie beinhalte auch ein Quäntchen Fundamentalismus, was ethisch bedenklich sei, denn da Fundamentalisten sich nicht in andere Perspektiven hinein denken könnten, tendierten sie automatisch dazu, andere zu gefährden. Zum Beispiel eben die Veganer. Und da müsse die Gesellschaft eingreifen, hiess es. Eltern, so führte der Ethiker weiter aus, seien dazu verpflichtet, ihre Kinder nach den Werten der Gesellschaft zu erziehen. Deshalb müsse, wo Eltern versagen, die Gesellschaft, sprich der Staat einschreiten. Ein Tabuthema, wie der Bioethiker bemerkt: «Es gibt Momente, in denen die Eltern nicht für ihre Kinder entscheiden dürfen. Weil sie eben manchmal falsch entscheiden.»

Oha, Eltern entscheiden zuweilen falsch? Skandal! Aber zum Glück haben wir diese Schwachstelle auf dem Weg zum kollektiven Glück entdeckt, denn nun können wir Massnahmen ergreifen. Denn Kinder gehören zwar rechtlich ihren Eltern , wie der Bioethiker uns belehrt, nicht aber moralisch ethisch. In dieser Hinsicht, worunter auch Fragen nach Sinn und Unsinn veganer Ernährung subsumiert werden, gehörten die Kinder uns allen.

Ich sympathisiere nicht mit Veganern. Seit man mir in einem Gault-Millaut-Restaurant einmal statt eines simplen vegetarisches Menues ein veganes auftischte und ich während des Essens unkntrolliert aus dem Mund sabberte beim Blick auf all die tierisch leckeren Rahmhäubchen, zartschmelzenden Buttersaucen und Gratins auf dem Teller meines Partners, von denen der meine sorgfältig isoliert wurde, bin ich zum Schluss gekommen: Wenn ich mir die Leber ruinieren will, dann lieber mit Saufen, das wäre für mich und meine Mitmenschen wesentlich lustiger. Und trotzdem würde es mir nicht im Traum einfallen, die halbgaren Weisheiten dieses Bioethikers über die Gefährdung unserer Kinder durch fundamentalistischen Veganismus zu schlucken.

Die Eltern müssten einfach bis zum achtzehnten Geburtstag ihrer Kinder warten, danach dürften sie versuchen, ihnen ihre Ideologie näher zu bringen, sagt Rouven Porz. Sehr gute Idee. Und bis dahin sperren wir die Kinder in staatliche Erziehungsheime, wo sie mit der kollektiven, staatlich beglaubigten und nach dem neuesten Stand der Wissenschaft anerkannten, ungefährlichen, unideologischen, unfundamentalistischen Wertehaltungen gefüttert werden.

Der Typ hat etwas falsch verstanden. Zuerst müssen wir in aller Deutlichkeit festhalten: Die geschilderten Fälle ideologischer Verwirrung von Eltern, die zur Gefährdung der Kinder führte, sind tragische Einzelfälle, kein Trend. Und ja, Erziehung IST nichts anderes als die Vermittlung einer Wertehaltung. Und wenn es heute einen Trend diesbezüglich gibt, dann doch wohl eher der, dass Eltern eine konzise Wertehaltung in ihrer Erziehung vermissen lassen. Wenn jedes elterliche Fehlverhalten, jede Wertehaltung flugs in eine Ideologie oder fundamentalistische Überzeugung umgedeutet wird und dazu führt, dass den Eltern das ethisch-moralische Recht auf ihre Kinder abgesprochen wird, darf dann jedes Mal der Staat ran, um unseren Kindern die rechte Grundhaltung einzuimpfen? Und welches ist dann die rechte Grundhaltung? Dass eine Schweinswurst zum Mittagessen dazu gehört, dass Fondue mindestens fünf Mal pro Jahr auf dem Menueplan stehen muss?

Wenn es einen Trend zu Ideologie und Fundamentalismus gibt, dann dürfte der nicht in erster Linie bei den Eltern zu suchen sein, sondern bei Journalisten, die Einzelfälle zu Bedrohungstrends hochschreiben, staatlich geprüften Erziehern, die jede Abweichung von der Norm pathologisieren und Bioethikern, die wohl am liebsten Ethikpolizisten auf dem Pausenplatz patrouillieren und die Znüniböxli der Kinder kontrollieren lassen würden, um jeden, nicht den den gemeinsamen gesellschaftlichen Werten entsprechender Snack auszumerzen.

601 Kommentare zu «Veganer und die Wurzeln der Gesellschaft»

  • Safar wird das gleiche tun, aber auf unterschiedliche Weise. Wir sparen tha Tiere und Tier bieten Reha-Dienstleistungen. Wir indirekt sagen, die Menschen zu schützen, Veganer und Tiere.

  • Stadelman Reto sagt:

    „Jede Art von Ideologie beinhalte auch ein Quäntchen Fundamentalismus, was ethisch bedenklich sei, denn da Fundamentalisten sich nicht in andere Perspektiven hinein denken könnten, tendierten sie automatisch dazu, andere zu gefährden. Zum Beispiel eben die Veganer.“
    Habe zuerst geglaubt dies sei aus der Feder (Tastatur) der Autorin, habe dann aber realisiert dass dies nur ein Zitat ist. Schade, für einen kurzen Augenblick dachte ich, der Mamablog hätte einen philosophischen Quantensprung gemacht. Aber schon auf den nächsten Sätzen wird wieder dem Dogma gefrönt… Schade, wirklich schade…

  • Hans Christoffel sagt:

    Die Einen sind Veganer, Vegetarier aus reiner Überzeugung, die andern sind Mitläufer und der Rest hat einen neuen Trend entdeckt, den man mitmachen muss. Veganer haben zwar Recht, wenn sie sagen, dass Fast-Food nicht gesund sei. Allerdings sind das zwei Extreme. Eine ausgewogene, normale Ernährung ist aber weder noch. Wenn man so will hat Gott uns von Geburt an als „Allesfresser“ geschaffen. Das ist nun mal unsere Natur. Tun wir das mit Vernunft, so ist daran nichts Ungesundes. Wären unsere Vorfahren alles Veganer gewesen, wären wir alle schon längst ausgestorben weil wir schlicht verhungert wären. Zum Glück waren sie Sammler und vor allem auch Jäger und wir haben deshalb überlebt. So können wir uns wenigstens heute über Ernährungsprobleme streiten!

  • Peter81 sagt:

    Ich lebe jetzt schon seit einiger Zeit als Veganer und habe dies bezüglich keine Mangelerscheinungen, wie alle Skeptiker immer so schön behaupten. Meine Freundin hatte mich damals dazu gebracht mit der moralischen und bewussten Ernährung anzufangen, was für mich anfangs ungewohnt war, denn besonders der Verzicht auf Eier, Milch etc. ist mir damals schwer gefallen, aber mit der Zeit gewöhnt man sich auch daran.

  • Zane Snozzi sagt:

    …ich bin normal ernährt worden, mit Fleisch, mit frischem Gemüse, Junk Food, mit Plastikessen im Flieger, mit Äpfeln vom Bauer, Cervelats etc etc.. UND ICH HABE ÜBERLEBT, wie meine Vorfahren auch! Wäre die „normale“ Ernährungsweise so schlecht, gäbe es die meisten von uns nicht. Was ich am Schlimmsten finde: Die Vorwürfe anderer, wie ich MEINE Kinder zu ernähren habe! Vorallem Seitens der Veganer, die schon fast einer Sekte gleich andere angifteln (auch Gift^^), die nicht „extrem“ sind wie sie! Ich ernähre meine Kids gesund, von Vedisch bis Grillfleisch liegt alles drin, als gesunder Mix.

  • Ruedi sagt:

    Mmmhhh gar nicht so schlecht Soja-Milch, hab Pulver gefunden, und gerade probiert, 400gramm Beutel, umgerechnet 3 CHF

    Portion 30gr pulver: Aus Isoliertem Soja Eiweiss 8gr – Kohlenhydrat 11gr – angereichert mit Total Fett 7gr (Palmöl) Cholesterin1%,

    Vitamin: A, D, C, B6, B12

    Mineralstoffe: Calcium, Phosphor, Zinc, Eisen, Lodine, Riboflavin, Folate, Pantothenic Acid

  • Ruedi sagt:

    Nachteile von Soja:

    -Genmanipuliertes Soja

    -Blähungen

    -Nicht so ausgewogen und gut verfügbar wie hochwertiges tierisches Protein

    -Bei zu viel Soja evtl. verminderte Akzeptanz

    Das Protein aus Getreide ist nicht so ausgewogen bzw. verfügbar wie das Protein aus hochwertigen tierischen Quellen.In der Sojabohne sind Stoffwechselhemmstoffe vorhanden…

    http://www.petsnature.de/info/products/Lexikon-Tiernahrung/Soja.html

    • Ruedi sagt:

      Soja ist vor allem Pflanzenöl, Biodiesel und Tier-Futterzusatz, nur 3% wird in der Menschlichen Ernährung sprich Vegetarischen oder Asiatischen Küche verwendet.

      Südamerika produziert ca.43 % und Nordamerika auch ca.43 % der globalen Sojabohnenernte. Umweltschützer kritisieren, dass in Argentinien und Brasilien große Flächen Regenwald abgeholzt werden.

      Seit 1996 ist eine ,,Gentechnisch,, Veränderte, Sojabohne zugelassen, die Unkrautbekämpfung erleichtert. Die Pflanzen sind resistent gegen das Breitband-Herbizid Glyphosat (Roundup)…

    • Ruedi sagt:

      ….Auf ,,71 %,, der globalen Soja-Anbaufläche wird Gentech-Saatgut verwendet.
      Sojabohne ist mit 75 Millionen Tonnen nach Weizen und Mais die meistgehandelte Nutzpflanze.

      In der Anbausaison 2008/09 wurden 91% der Sojaernte in Ölmühlen gepresst.
      Produkte der Pressung sind 80% Sojamehl und 20% Sojaöl. Das Öl wird in erster Linie im Lebensmittelbereich als Salat- und Kochöl, sowie Brat- und Backfett benutzt.

      Das Mehl wird vor allem als Ergänzungsfutter für Geflügel 46%, Rinder 20% und Schweine 25% eingesetzt….

    • Ruedi sagt:

      ….Gefahr durch Isoflavone im Soja

      Es gibt Forschungsergebnisse, die auf schädliche Wirkungen von im Soja enthaltenen Isoflavonen hindeuten. Diese bewirken zum Beispiel in der Zellkultur eine Zunahme des programmierten Zelltods in Herzmuskelzellen neugeborener Schweine.

      Andere Forschungsergebnisse deuten auf verringerte Spermienqualität hin.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Sojabohne
      http://www.sueddeutsche.de/wissen/soja-riskanter-kult-um-die-bohne-1.790066

  • Ruedi sagt:

    Soja ist vor allem Pflanzenöl, Biodiesel und Tier-Futterzusatz, nur 3% wird in der Menschlichen Ernährung sprich Vegetarischen oder Asiatischen Küche verwendet.

    Südamerika produziert ca.43 % und Nordamerika auch ca.43 % der globalen Sojabohnenernte. Umweltschützer kritisieren, dass in Argentinien und Brasilien große Flächen Regenwald abgeholzt werden.

    Seit 1996 ist eine ,,Gentechnisch,, Veränderte, Sojabohne zugelassen, die Unkrautbekämpfung erleichtert. Die Pflanzen sind resistent gegen das
    Breitbandherbizid Glyphosat (Roundup).

    Auf ,,71 %,, der globalen Soja-Anbaufläche wird Gentech-Saatgut verwendet.
    Sojabohne ist mit 75 Millionen Tonnen nach Weizen und Mais die meistgehandelte Nutzpflanze.

    In der Anbausaison 2008/09 wurden 91% der Sojaernte in Ölmühlen gepresst.
    Produkte der Pressung sind 80% Sojamehl und 20% Sojaöl. Das Öl wird in erster Linie im Lebensmittelbereich als Salat- und Kochöl, sowie Brat- und Backfett benutzt.

    Das Mehl wird vor allem als Ergänzungsfutter für Geflügel 46%, Rinder 20% und Schweine 25% eingesetzt.

    Gefahr durch Isoflavone im Soja

    Es gibt Forschungsergebnisse, die auf schädliche Wirkungen von im Soja enthaltenen Isoflavonen hindeuten. Diese bewirken zum Beispiel in der Zellkultur eine Zunahme des programmierten Zelltods in Herzmuskelzellen neugeborener Schweine. Andere Forschungsergebnisse deuten auf verringerte Spermienqualität hin.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sojabohne

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/soja-riskanter-kult-um-die-bohne-1.790066

  • Ruedi sagt:

    @Karla W., lisa Freysinger, Nora, fitzil, marius kroppl

    Beispiel: Ein Bodybuilder 100Kg Schwer, braucht Täglich 250Gr Eiweiss!

    Bitte sagen Sie mir wie ich diese Eiweiss-Menge Strikt Vegan Einnehmen kann ohne Nahrungsmittel-Konzentrate.

    Ich möchte wissen wieviel Gramm/Deziliter von welcher Vegetarischen Nahrung Essen/Trinken muss und wieviel Hochwertige/Essenzielle/Aminosäuren Eisweiss/Protein in Gramm darin enthalten ist.

    Beispiel: Ein Liter Magermilch kein Fett/Cholesterin enthält 30 Gramm Eiweiss, ein Hühnerei hat 8 Gramm Eiweiss usw. bis die 250 Gramm Eiweiss Tagesbedarf komplett sind.

    • marie sagt:

      hm… riecht so jemand nicht streng?

      • Ruedi sagt:

        hm…..Probier es aus Marie, geh mal ins Fitness-Studio und riech mal dran….aber nicht gleich rein beissen, wenn es gut riecht!

      • marie sagt:

        da rieche ich lieber am hohrückensteak in meiner grillpfanne… denn ich vermute, dass soviel eiweiss, doch ein wenig streng riecht und mit streng meine ich nicht gerade gut. 😉 ich finde es gut, dass sie hier ein wenig paroli bieten. hut ab.

      • Ruedi sagt:

        Viele Leute geben vor oder glauben zu wissen was gute Ernährung ist. Die meisten haben aber keine Ahnung und Essen sich irgendwie Gedankenlos durch den Tag!

        Gesunde Tägliche Ernährung für Aktive Menschen:

        60% Hochwertige Kohlenhydrate = Energie + 25% Eiweiss/Protein, Essenzielle Aminosäuren = Körper Auf/Baustoff + Fett 15% möglichst Pflanzlich + Vitamine/Mineralstoff + Wasser 2-3 Liter oder mehr

        Es kann mit Nahrungsmittel-Tabellen ausgerechnet werden von was wieviel gegessen werden muss. Fehlende Komponenten oder Falsche Zusammensetzung machen mit der Zeit Krank. Mensch ist – was er Isst!

      • marie sagt:

        oh je ruedi! ich hab’s nicht so mit gesundheit – ich esse was ich mag und manchmal halt über die stränge. für mich ist essen zentral und deshalb zelebriere ich meinen geschmack, halt mit fleisch und fisch (wenig geflügel, mag das nicht so). ich finde „gesundes essen“ ist heute religionsersatz. und mit vegan habe ich so meine mühe… in erster linie, weil doch einige ansichten mir nicht so vorkommen wie es sich darzustellen versucht.
        wir sollten aber wieder lernen uns saisonal und regional mit frischen produkten zu ernähren. und wieder gut kochen lernen.

      • Ruedi sagt:

        ,,hohrückensteak in meiner grillpfanne,, Mhhh 31 Gramm Eiweiss/Protein pro 100gramm Fleisch.

        So denkt ein Bodybuilder wenn er Essen sieht!

        Kommt sofort im Hirn die Frage nach wieviel Eiweiss, Energie, Fett usw.

        Eiweissgehalt in Lebensmitteln:

        http://www.naehrwertrechner.de/cgi-bin/naehrwertrechner.pl?t=tsort-eiweiss&start=451&dif=50&sort=EIWEISS&desc=1&use_perl=1&f=*NR&c=.&G_TITEL=Eiweissgehalt

      • marie sagt:

        ehrlich? ich finde gutes essen ist wie erotik. es beflügelt die phantasie, spendiert einem in andere sphären, lässt glücksmomente erleben etc.pp. da würde das zählen ehrlich gesagt mich nur stören 😀

    • Marius Kroppl sagt:

      Mein Gott Rudi, lesen Sie es doch selbst nach: Hülsenfrüchte (Nüsse, Mandeln etc.) und Sojaprodukte enthalten etwa ähnlich viel Eiweiss wie Fleisch (20-25%).

      http://www.ernaehrung-online.at/makro-naehrstoffe/lebensmittel-mit-eiweiss.html

      Daneben gibt es selbstverständlich noch weiteres pflanzliches Eiweiss. Getreide und Reis enthalten 10-12% pflanzliches Eiweiss.

      Marzipan oder Nougat, beides vegetarisch oder vegan erhältlich, enthalten viel Eiweiss (10-12%). Steht alles da.

      Ein Eiweissproblem wird übrigens weder bei Vegetariern noch bei Veganern von irgendeinem seriösen Mediziner behauptet

      • Ruedi sagt:

        Pflanzliche Ernährung ist eine sehr gute Kohlenhydrat-Quelle – viel besser wie Fleisch!

        Als Eiweiss-Quelle wird Pflanzlich schnell Einseitig und ziemlich Langweilig. Die Auswahl Tierischen Eiweiss ist vielfältiger und dem Menschlichen Einfach näher und viel leichter zu absorbieren. Dazu kommen noch die anderen wichtigen Vitalstoffe wie Vitamine/Mineralien in der für den Mensch passenden form. Einfach gesagt: Fleisch zu Fleisch ist einfacher wie Pflanzlich zu Fleisch, sollte einleuchtend sein, oder?

        Soja hat sehr viel Eiweiss ist aber nicht komplett an Essenziellen Aminosäuren!

      • Marius Kroppl sagt:

        Ja, Ruedi, Sie können ja essentielle Aminosäuren aus allen Pflanzen zu sich nehmen als Veganer:
        „Alle essenziellen Aminosäuren kommen in Pflanzen vor; daher kann eine geeignete Kombination vegetarischer bzw. veganer Produkte den Menschen ausreichend mit Aminosäuren versorgen.“
        http://de.wikipedia.org/wiki/Essentielle_Aminos%C3%A4ure

        Übrigens, nein, es wird nicht langweilig. Alle Milchprodukte können mit Soja- oder Reismilch ebenfalls gemacht werden: Rahmsaucen, Schokoriegel, Kuchen etc., suchen Sie es sich aus.
        Alle Fleischprodukte können mit Sojafleisch gemacht werden.

      • Marius Kroppl sagt:

        Ihre Theorie Fleisch zu Fleisch ist leider gar nicht einleuchtend, wenn man an die vielen starken Pflanzenfresser in der Natur denkt wie Elephanten oder Gorillas.

    • Marius Kroppl sagt:

      Sie können jetzt also umrechnen, wenn ein Bodybuilder so wie Sie schreiben täglich 250 Gramm Eiweiss braucht, dann könnte der Bodybuilder eine Mischung aus Tofu, Nüssen, Teigwaren, Reis, Kartoffeln, Gemüsen, Früchten zu sich nehmen. Tofu enthält 25% Eiweiss, also sollte er viel Tofu essen oder andere Sojaprodukte, da gibt es ja zahlreiche, z.B. vegane Schnitzel. Dazu kann er sich Teigewaren mit einer Bohnen-Tomatensauce kochen. Zum Dessert kann er sich dann Nougat-Marzipan-Riegel reinhauen. Und das wäre nur das Mittagessen. Ich bin sicher, Sie kommen selbst auf Ideen für Frühstück/Abend.

      • fitzil sagt:

        Die Eiweissqualität und -quantiät von Soja ist mit dem von Fleisch vergleichbar. Gemäss dieser Quelle 28% Eiweiss im Soja. Alles, was der Bodybuilder also an Fleischprodukten zu sich nimmt, kann er einfach als Soja-Schnitzel, Soja-Nuggets, Soja-Würste, Soja-Bratlinge….whatever zu sich nehmen. Und daneben das Gleiche essen wie der Fleischesser, nämlich Teigwaren, Reis, Kartoffeln, verschiedene Gemüse, Salate, Früchte, Süssigkeiten etc. Es ist wirklich nichts als – einfach.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Sojabohne

      • lisa Freysinger sagt:

        Ich schlage für den Morgen ein leckeres Getreide-Müsli (Cornflakes) mit Sojamilch vor, zum Mittagessen Sojafleisch, z.B. in Form von Schnitzeln oder Burgern, mit einem Erbsen-Bohnen-Saffran-Risotto, zum Dessert dann ein Mandel-Nougat-Kuchen (vegan hergestellt, inkl. Sojamilch darin), zwischendurch leckere Nussriegel (hab grad einen verdrückt), zum Abendessen dann zum Beispiel ein Chili con Carne vegan, d.h. mit Soja-Klössen und viel Bohnen und Mais! Ich glaube, da kommt ihr Bodybuilder auf ziemlich viel mehr als 250 Gramm Eiweiss. Zuviel davon ist übrigens auch nicht so gesund.

      • Marius Kroppl sagt:

        Lisa, der arme wird bei Deinem Rezept einen Eiweiss-Schock haben! 🙂 Gönn ihm doch auch noch ein bisschen Salat oder Fruchtsalat zum Dessert!

      • Karla W. sagt:

        Ich bin für Weisswein-Sojarahmsauce an Spaghetti und marinierte Sojaschnitzel mit Schnittlauch! Zum Dessert ein feines Stück Schokolade-Mandel-Kuchen, vegan gebacken. Oder vegane Satay-Spiesschen mit Erdnussauce. Oder ein feines Tofu-Gemüse-Curry. Oder ein veganer Burger. Oder….

      • Ruedi sagt:

        Katharina, vielleicht weil die Veganer-Polemik genau wie die Feministen-Polemik wie eine Art Religion von ihren Anhängern Vertreten wird.

        Aber die Antifeministen wie du sie Falsch bezeichnest, setzen sich ja für Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann ein. So wie ich nichts gegen Vegetarier habe, nur striktes Veganertum erachte ich Persönlich als die falsche Ernährungsweise.

        Hier wo ich lebe gibt es kein Sojamehl, Soja-Ersatz-Fleisch, Tofu, Palmöl freie Margarine, etc. und andere Spezielle Veganer-Nahrung zu kaufen, da es hier keinen Markt (Konsum) dafür gibt.

    • Ruedi sagt:

      Was gibt denn eine Person denn so Monatlich aus für strikt Vegane Ernährung? Reformhaus ist nicht gerade billig?

      • Ruedi sagt:

        Die Antworten sind nicht wie Gewünscht, Produktmenge in Gramm und darin enthaltende Eiweissmenge/Essenziell in Gramm!

        Denn dann würde rauskommen, das viel grössere Nahrungsmengen zusammenkommen, wie bei der Tierischen Eiweissquelle, und auf das wollte ich hinaus, so ähnlich wie die Kuh, die von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang am fressen ist. Der Mensch hat aber nicht den ganzen Tag Zeit zum Futtern.

        Aber danke für die Anregungen – Die Laubfresser- Seite mit Rezepten hab ich gesehen.

      • lisa Freysinger sagt:

        Ich kaufe alle unproblematischen, regionalen Dinge in Migros/Coop; also regionales Gemüse, Früchte, Kartoffeln, Salat, Teigwaren, Zmorgenmüesli, Getränke und so weiter. Das kostet mich gleich viel wie Sie. Die anderen Dinge, Fleischersatz etc., kaufe ich im Reformhaus. Ich zahle vielleicht minim mehr als Sie, aber ich wäre an Ihrer Stelle da nicht besonders stolz darauf, wenn man bedenkt, woher Billigfleisch und Billigmilch kommt – nämlich garantiert nicht aus Biohaltung. Das bisschen mehr zahlen ist es mir wert für eine faire Ernährung.

      • lisa Freysinger sagt:

        Nein, Ruedi, Soja hat gleichviel Eiweiss wie Fleisch, auch wenn Sie sich noch so wehren! Wir sind hier nur zu faul zum rechnen. Sehen Sie sich die Quellen an, die oben gepostet wurden. Bei 200 Gramm Fleisch und 200 Gramm Sojafleisch kommen Sie auf die gleiche Zahl von Proteinen. Bei 1 Liter Milch und 1 Liter Sojamilch ebenso! Verstehen Sie? Sie können einfach „ersetzen“. Es ist ganz leicht.

      • Karla W. sagt:

        Also Rudi, ich muss sie enttäuschen: Soja hat mehr Eiweiss als Fleisch und enthält entgegen Ihrer Aussagen alle wichtigen Aminosäuren und dagegen nicht die schädlichen Komponenten des Fleischs, gilt deswegen als ideales Nahrungsmittel:
        „Das Sojaeiweiss ist vollwertig, das heisst es enthält ebenso wie Fleisch, Eier, Milch und Fisch alle lebenswichtigen Aminosäuren. Da gleichzeitig aber die Purinkörner fehlen und darum keine Harnsäurebildung veranlasst wird, bleibt es in der Diät dem Fleisch- und Fischeiweiss überlegen.“
        http://www.zwicky.ch/qualitaet/rohwaren/soja/

      • Karla W. sagt:

        In dem von mir geposteten Link steht übrigens auch noch das:
        Während langer Zeit war die Soja-Bohne, die aus dem innern Chinas stammt, praktisch die einzige Eiweiss-Quelle der Menschen in weiten Teilen Asiens. Auch heute noch beziehen zahlreiche Völker Asiens und Afrikas etwa 75 % ihres täglichen Eiweissbedarfs aus der Soja-Bohne.

        Gemäss einigen Fleischessern hier existieren diese Völker erstens gar nicht, und wenn, dann sind sie längst ausgestorben. Aber dies nur mal am Rande. In Asien existieren zahlreiche Menschen ohne Fleisch, wieso will das nicht in Eure Köpfe rein!

      • Ruedi sagt:

        Karla W. ,,Gemäss einigen Fleischessern hier existieren diese Völker erstens gar nicht, und wenn, dann sind sie längst ausgestorben. Aber dies nur mal am Rande. In Asien existieren zahlreiche Menschen ohne Fleisch, wieso will das nicht in Eure Köpfe rein!,,

        Ich habe längere Zeit in Südostasien gelebt Veganer oder Restaurant sind mir da im Speziellen nicht aufgefallen.

        Die meisten Menschen da haben kein Geld für Reformhäuser (hab nie eines gesehen) und Nahrungsergänzungsmittel-Konzentrate.

        Die Essen fast keine Milchprodukte aber sehr wohl Fleisch und Eier und vor allem Meeresgetier.

      • Katharina sagt:

        warum erinnert die anti-veganer kommentarpolemik so an die antifeministen kommentar polemik? dieselben leute.

      • Karla W. sagt:

        @ Katharina. Mir fällt das auch auf. Mir kamen irgendwann zwischendurch auch mal die Argumente in den Sinn, die auf Teufel komm raus gebraucht wurden in den Siebzigern, wieso Frauen halt doch nicht abstimmen sollten. Immer ein neueres, noch absurderes Argument, einfach ein Nicht-Einsehen-Wollen.

        Rudi: Wie Du es drehst und wendest: Ja, in Asien gibt es auch viele Fleischesser, klar. Aber der Vegetarieranteil ist ungleich höher als bei uns, in Indien liegt er, zum letzten Mal bei zwischen 20-30 Prozent. Das liegt v.a an Hinduismus/Buddhismus.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarismus

      • Karla W. sagt:

        Und Rudi: In Asien brauchen die Leute doch kein Geld für Reformhäuser, um Himmels Willen! Soja ist dort ein alltägliches Nahrungsmittel wie bei uns Kartoffeln. Soja wird seit Jahrtausenden in Asien angepflanzt und ist ein absolutes Grundnahrungsmittel.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Sojabohne

      • lisa Freysinger sagt:

        @ Karla: Jetzt muss ich DIR aber mal mein Mitgefühl aussprechen, so wie Du mir gestern! Man kann noch zehn Mal all die Links posten von Veganern in Indien, dem Jainismus, der Vegetarierquote in Asien, den Veganern in Nordamerika, den bekannten Veganern wie Chelsea Clinton, Bryan Adams, Alec Baldwin, den vegan organisierten Familien auf dem Internet, auf youtube, den youtube Videos über die veganen Köche in Berlin und die veganen Restaurants da – sie existieren alle einfach gar nicht! So einfach funktioniert Ideologie. Nein, Vegetarier gibt es nicht und wenn es sie gibt, sind sie krank. Punkt.

      • Ruedi sagt:

        Katharina, vielleicht weil die Veganer-Polemik genau wie die Feministen-Polemik wie eine Art Religion von ihren Anhängern Vertreten wird.

        Aber die Antifeministen wie du sie Falsch bezeichnest, setzen sich ja für Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann ein. So wie ich nichts gegen Vegetarier habe, nur striktes Veganertum erachte ich Persönlich als die falsche Ernährungsweise.

        Hier wo ich lebe gibt es kein Sojamehl, Soja-Ersatz-Fleisch, Tofu, Palmöl freie Margarine, etc. und andere Spezielle Veganer-Nahrung zu kaufen, da es hier keinen Markt (Konsum) dafür gibt.

      • Ruedi sagt:

        Sie machen Vorwürfe man höre ihre Argumente nicht, die Wahrheit ist aber das sie die Argumente der anderen auch nicht hören, oder dann einfach verdrehen, und auf beleidigt machen.

        So wie lisa Freysinger behauptet: ,,Nein, Vegetarier gibt es nicht und wenn es sie gibt, sind sie krank,,

        Hat keiner gesagt, und wenn dann hat er strikte Vegetarier gemeint, und nicht normale Vegetarier, das ist ja ein Unterschied!

        Ich habe Audrücklich gesagt das normale Vegetarische Ernährung okay ist, die können sich auch überall auf der Welt so ernähren, nicht wie Strikte Veganer die Spezial-Produkte brauchen.

      • flöhchen sagt:

        Damit sagen Sie doch aber, Ruedi, wenn ich Sie richtig verstehe: Es gibt keine Veganer, und wenn, sind sie krank? Sehe ich das richtig? Und da beginnt eben das Gleiche wieder von vorn. Das Gleiche wurde über Vegetarier vor 20 Jahren gesagt, über Frauen bezüglich Stimmrechte vor 50 Jahren und so weiter.
        Es tut mir leid, es gibt Veganer, und es gibt gesunde Veganer, es gibt die Veganer in Indien, in Nordamerika, in Berlin, die hier gezeigt und gepostet wurden mit Filmchen, Bildern, Belegen, und da sie das irgendwie zu leugnen versuchen, kommts nicht drauf an, ob Vegetarier oder Veganer.

      • Katharina sagt:

        die etwa eine Milliarde Inder sind ja alle auf dem Mars, meint ruedi. klar und dumm sind sie auch.deshalb übernehmen sie ja die IT des gesamten Planeten. jetzt ist mir klar, weshalb dann der Anruf der Supportnummer immer so ewig lange dauert, dass die Lösung immer erst kurz vor der Mumifikation des Anrufers kommt.

        Die Inder haben nämlich erkannt, dass sie die Marskuehe brauchen, damit der bovine Furz die Atmosphäre endlich aufwärmt .

        Drum laden sie den Ruedi nun zu sich ein, denn ein Superochs furzt dermassen, dass schon nächstes Jahr Tropen herrscht auf dem Mars.

      • Ruedi sagt:

        flöhchen sagt: Es gibt keine Veganer, und wenn, sind sie krank?

        Das kann man so nicht sagen, das hängt davon ab wie sich der einzelne Veganer Ernährt, und schaut das er jeden Tag alle Notwendigen Nährstoffe zu sich nimmt. In der Schweiz haben sie ja die Möglichkeit alles zu bekommen für Ihre Strikt Vegane Ernährung, auch die Nahrungsergänzungsmittel-Konzentrate.

        Der Begriff strikte Veganer ist aber schwierig, weil als das wird der Mensch nicht geboren, viele Konvertieren zur Veganen Ernährung, waren vorher Allesesser.

        Wenn man aus Tierliebe Veganer wird kann ich das nachvollziehen. Wenn man Veganer aus Umweltgründen ist, dann ist es für mich weniger nachvollziehbar. Weil Belastete Nahrung gibt es sowohl Tierische wie auch Pflanzliche.

        Das man ein Kritischer Konsument gegenüber Belasteten Nahrungsmittel ist, und Dementsprechend einkauft ist jedoch Vernünftig.

        Als Allesesser ist es aber sicher einfacher, alle Nährstoffe einzunehmen, wie als strikter Veganer. Für mich nicht unbedingt wegen dem Fleisch, sondern wegen den Milchprodukten.

        Ein weiterer Grund dass viele Allesesser sind und bleiben wollen, ist der Geschmack/Aroma des Essens. Das liegt daran das Tierisches Fett ein starker Geschmacksträger ist.

        Es stimmt sicher auch das Heutzutage zuviel Fleisch gegessen wird. Dreimal Fleisch Essen pro Tag ist sicher nicht notwendig.

        Meine Mutter hat nicht jeden Tag Fleisch gekocht, manchmal sogar nur am Sonntag und Freitags Fisch, aber Milchprodukte gab es Täglich. Meine Frau hat ein Problem wenn sie ein Mittagessen ohne Fleisch kochen muss.

        ,,Alles was man übertreibt, kehrt sich um in Leid,,

      • lisa Freysinger sagt:

        Und hier mal ein ganz konkretes Bsp. eines veganen Inders für alle, die das immer noch abstreiten:

        Ashnu Jain ist neuer Chef der Deutschen Bank nach Josef Ackermann! Er gehört dem hier schon beschriebenen Jainismus an (4 Millionen Menschen in Indien gehören ihm an) und ist Veganer.

        Links:
        http://www.godmode-trader.de/blog/weygand/2011/07/13/top-investmentbanker-anshu-jain-als-ackermann-nachfolger-portrait
        http://www.spiegel.de/international/business/0,1518,785834-3,00.html
        http://www.ahgz.de/neueroeffnungen/veggie-fuer-die-deutsche-bank,200012188401.html

  • Hansli sagt:

    Veganer-Restaurants habe ich in Indien nie gesehen, obwohl es anscheinend so viel Veganer dort leben. Die nehmen es vermutlich nicht so genau…..

    • Marius Kroppl sagt:

      Wer sich interessiert.

      „Veganismus ist in Deutschland längst kein Randphänomen mehr“.
      Ein interessantes Video, das die veganen Restaurants und den veganen Supermarkt von Berlin zeigt und die Menschen dahinter.
      Inzwischen gibt es 7 rein vegane Restaurants (und zahlreiche vegetarische) in Berlin. Im Restaurant Kopps z.B. kann man veganes Gulasch essen und ähnliches.
      http://www.youtube.com/watch?v=wUFHPmw-uQM&feature=share

      • Widerspenstige sagt:

        Wieso in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt soooo nah….bei Hiltl in Zürich gibt es das beste vegetarische Essen weit und breit. Und hier der Link dazu: http://www.hiltl.ch/

        P.S. Und nein, leider erhalte ich keine Provision für diese Werbung. Es schmeckt einfach und die Auswahl ist gigantisch. Hingehen, auswählen und genissen…bon appétit! 🙂

      • fitzil sagt:

        Schönes Video!
        Was an diesem Video einfach schön ist, zu sehen, wie es Orte gibt, wo Fleischesser sehr offen und positiv gegenüber Veganern sind. Es zeigt auch, dass Veganer nicht die komischen Typen sind, wie Leute es wohl glauben, sondern ganz normal. Und es ist schön zu sehen, wie es einfach akzeptiert wird, auch von Journalisten, die nichts dabei finden, zur Eröffnung eines veganen Restaurants zu gehen.
        Nächstes Jahr eröffnet übrigens der erste vegane Supermarkt in der Schweiz. Hoffentlich hat sich der Tagi bis dahin ein bisschen weiterentwickelt.

      • marius kroppl sagt:

        @Widerspenstige. Du hast Recht, zum Glück gibt es ja auch in Zürich schon gute vegetarisch/vegane Restaurants. Neben Hiltl und Tibits ist das Samses am Limmatplatz zu einem grossen Teil vegan und wirklich sehr fein! Die haben zum Beispiel ein veganes Cordon Bleu und vieles mehr.
        http://www.samses.ch/

      • lisa Freysinger sagt:

        Der Koch, der im Video mit dem Versuch des veganen Gulasch an einer Mensa zu sehen ist, ist selbst lange Veganer und hat in Berlin das „Kopps“ eröffnet, wo man eben auch veganes Gulasch und ähnliches essen kann. Er heisst Björn Moschinski. Falls es jemanden interessiert, er hat gerade ein Kochbuch rausgegeben „Vegan kochen für alle“, das sich eben gerade an Alltagsfamilien und -menschen richtet und zeigt, dass vegan kochen einfach und schmackhaft ist.
        http://www.journal-frankfurt.de/?src=gastro_service_einzel&rubrik=25&id=167
        Die Homepage von Björn ist hier:
        http://veganheadchef.com/

      • Karla W. sagt:

        Simone Rau, die Journalistin des Interviews mit Herrn Porz, sollte sich ein Beispiel nehmen an der Journalistin am Schluss des Videos über vegane Ernährung in Berlin. Diese Journalistin geht fröhlich an eine vegane Restaurantseröffnung und sagt, es sei wichtig, dass Menschen hier ihre eigene Philosophie entgegen der Massen entwickeln. Also genau das Gegenteil von der Aussage von Porz/Rau
        http://www.youtube.com/watch?v=wUFHPmw-uQM&feature=share

    • Ruedi sagt:

      Zitat Marius: ,,Die haben zum Beispiel ein veganes Cordon Bleu und vieles mehr,,

      Für richtiges Cordon Bleu braucht es Fleisch und Käse, beides Tierische Nahrungsmittel, um Paniermehl an das Cordon Bleu zu kleben braucht es Eigelb wieder Tierisch, also wie soll dass gehen?

      Ihr habt in der Schweiz Butterberge und verwendet Margarine und Pflanzenöl, da ist Palmöl drin wie in vielen anderen Produkten, auch in Kosmetik für Frauen, für das vernichten sie auf Borneo und anderswo den Regenwald. Sorry aber das Ist doch alles ein wenig Schizo-Vegetarisch!

      Fisch ist Umweltfreundlich, Eiweissreich!

      • Wie sagt man eingentlich zu einem Fundi, der keine Rüebli, keinen Selleri und keinen Salat morden will, also einem, der sich ausschliesslich von tierischem ernährt aus ethischen Gründen?

      • fitzil sagt:

        Lieber Ruedi,
        man kann Cordon Bleu mit Fleisch- und Käsevarianten aus Soja machen. Es schmeckt gut. Es gibt auch andere „Klebestoffe“-Lebensmittel als Eier, z.B. Sojamehl mit Wasser. Sehen Sie, in Asien ist das, was wir hier Fleischersatz nennen, an der Tagesordnung. Nur weil sie es nicht kennen, soll es das nicht geben? Veganer haben Ideen aus anderen Ländern abgekupfert und sie hierher gebracht. Probieren Sie es doch einfach aus. Ich hatte z.B. gestern einen leckeren vegetarischen Burger.

      • fitzil sagt:

        Es gibt auch Margarine ohne Palmöl im Reformhaus. Wieso probieren Sie nicht all die Dinge mal aus, die Sie hier in Frage stellen? Dann würden Sie sehen, dass sie existieren, dass sie gekauft werden, verwendet werden, und dass sie schmecken. Sie stellen hier Dinge in Frage, die Sie offenbar noch nie gesehen haben. Es gibt veganes Cordon Bleu, es gibt veganes Gulasch, es gibt vegane Burger. Googlen Sie diese Begriffe mal, Sie werden im Internet tonnenweise Rezepte mit Bildern dazu finden!

      • fitzil sagt:

        Sehr interessant: Ein Text in einer deutschen Quizshow: Merken Leute den Unterschied zwischen Fleischgulasch und veganem Gulasch? Oh oh… lasst Euch überraschen. Getestet an Studenten in einer Mensa und den Promis im Studio. Hihi….
        http://www.youtube.com/watch?v=HcQ_WpL6bgg

      • lisa freysinger sagt:

        @ fitzil: Das Video ist super! Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass meine Freunde den Unterschied nicht merkten zwischen den veganen Burgern, die meine Mutter jeweils machte und Hamburgern aus Fleisch. Es gibt zwar solche, wo man es merkt, und es gibt wohl auch vegane Gulaschrezepte, wo man es merkt, aber je besser man zu kochen lernt mit Seitan/Quorn/Soja oder ähnlichem, umso weniger merken es die Leute, das ist tatsächlich so. Es kommt auf die richtige Gewürzmischung an.

      • lisa freysinger sagt:

        Wunderbar auch dieser Link, der vegane Kinder dokumentiert, in unterschiedlichen Lebensphasen. Mit Fotos, mit realen Gesichtern, Lebensgeschichten! Ich war eines von Ihnen und bin meinen Eltern so dankbar!
        http://www.vegetarismus.ch/heft/2005-1/veganeKinder.htm

      • lisa freysinger sagt:

        Und hier noch ein Video mit mehreren veganen Familien und Kindern in Amerika. Ja, diese Leute „existieren“ tatsächlich! Sie sind nicht erfunden und nicht alle krank, mangelernährt, tot umgefallen.
        http://www.youtube.com/watch?v=YSdGTxO4Sd4

      • fitzil sagt:

        Es gibt sogar ein englischsprachiges Magazin für vegane Familien
        http://www.vegfamily.com/
        Die veganen Familien in den einzelnen Ländern organisieren sich jeweils in Internet-Seiten, bzw. gibt es Organisationen, welche Ihnen als Ansprechpartner dienen, so wie. z.B. hier die „Veganen Familien Australiens“
        http://www.veganparents.org/
        Tja, diese Leute scheint es ja tatsächlich zu geben, und sie leben immer noch! 🙂

      • flöhchen sagt:

        Toll dass Ihr Sachen postet, wo man auch mal ein paar Gesichter der veganen Kinder sieht. Sie existieren also doch! 🙂 Das Video mit dem veganen Gulasch, das die Fleischesser nicht erkennen, finde ich auch super. Der eine Promi, der da dabei ist, ist übrigens selbst auch Vegetarier (der Komiker Kaya Anar von „Was kuckst Du?“).
        Hier auch noch ein deutscher Link zu veganen Familien:
        Vegane Familien-Treffen Hamburg: http://www.groops.de/erziehung/post/vegane-familien-treffen-in-hamburg/
        Vegane Familien bei netmoms: http://www.netmoms.de/gruppen/detail/vegane-mutter-familien-20169

      • Karla W. sagt:

        Tolles Video vom veganen Gulasch, das die Fleischesser nicht erkennen!

      • Karla W. sagt:

        Margarine ohne Palmöl gibt es, z.B. hier
        http://vegan.de/foren/read.php?27,467164,491891

        Der Witz an Veganern ist, dass sie sich ziemlich umfassend über Ernährung informieren. Deshalb sollten Sie, bevor Sie Vermutungen oder Behauptungen aufstellen, zuerst mal im Internet googlen oder ein paar Bücher lesen, ob es wirklich stimmt, was Sie sagen möchten. Ein sehr merkwürdiges Bsp hier war der Herr, der offenbar noch nicht mitbekommen hat, dass der Amazonas für Soja-Futtermittel abgeholzt wird, obwohl dies regelmässig in den Medien ist – und dann einfach behauptet hat, das Problem existiere nicht

      • Nora sagt:

        Tolles Video mit dem veganen Gulasch, das die Studenten nicht erkennen und denken, es sei Fleisch!

      • Nora sagt:

        Apropos Margarine mit Palmöl: Das fällt mir auch immer wieder auf, dass die Fleischesser das Gefühl haben, Veganer seien zwar sehr aufmerksam beim Vermeiden von Fleisch und all den Zusammenhängen, aber dann auf einmal völlig desinteressiert bei den Produkten, die sie selbst essen. Total widersprüchlich. Veganer verzichten zu grossen Teilen ja gerade auf Fleisch, Milch, Eier, weil ihnen solche Zusammenhänge wie Tiere, Umwelt, Gesundheit wichtig sind! Deshalb kaufen die meisten Veganer auch Bio, Regional, Fair Trade und so weiter, und z.B. Margarine ohne Palmöl.

      • tststs sagt:

        Toller Beitrag… Und jetzt? Was wollen Sie damit sagen? Dass alle Vagener gut sind….? Dass die Fleischer es nicht sind….?
        Natürlich nicht… aber einige (einfach gestrickte Gemüte) würden sich von so einer Selbstbeweihräucherung schon angegriffen fühlen….

      • Nora sagt:

        @ tsts: Ich verstehe Ihr Problem nicht. Hier wurde von Ruedi völlig haltlos ohne vorherige Diskussion behauptet, alle Veganer hier würden ja wohl Margarine mit Palmöl essen, wofür in Borneo der Regenwald abgeholzt werde. Dazu habe ich (und einige andere) Stellung bezogen und gesagt, dass wir dies ja eben genau nicht tun. Der Vorwurf kam ohne Begründung, einfach, um ums zu „überführen“ – wieso denn? Lasst uns doch einfach konsumbewusst leben. Wieso stört das die Fleischesser so, dass sie irgendwelche Vorwürfe erfinden? DAS ist doch das Problem!

      • lisa Freysinger sagt:

        Das hat einfach wieder mal mit der Uninformiertheit der Leute zu tun. Vegan zu leben heisst ja gerade, bewusst zu schauen, wie Güter produziert werden und woher sie kommen, und bezieht sich längst nicht nur auf Fleisch, Milch und Eier – auf diese einfach besonders, weil sie am problembeladensten sind. Natürlich esse ich keine Margarine mit Palmöl! Und dass die Fleischesser krampfhaft nach Vorwürfen an die Veganer suchen, ist leider immer wieder Fakt, das habe ich oft genug erlebt. Sie suchen nach Rechtfertigung, weil sie nicht hören wollen, dass das Fleischessen sehr viel Probleme verursacht.

      • Nora sagt:

        @ lisa: Ja man sieht es hier im Forum ja schön schwarz auf weiss, wie die Fleischesser die ganze Zeit versuchen, etwas zu finden, was am vegan essen nicht gut ist. Wirklich krass. Es gibt Leute, die schauen mehr auf Umweltschutz als ich, ich gehe bei denen doch auch nicht hin und suche krampfhaft nach etwas, was sie falsch machen, weil das dann mein Ego aufpolieren würde. Im Gegenteil bewundere ich das und lasse mich inspirieren, was man noch besser machen könnte. Aber in der heutigen Gesellschaft gehen solche Haltungen einfach immer mehr verloren. Hauptsache man darf tun, was man will.

      • tststs sagt:

        @Nora (und die Verstärkung): Bitte hören Sie auf, mich hier als „Feind“ zu sehen. Ich finde solche Behauptungen ungefähr ähnlich überflüssig wie ihre „Rechtfertigung“ dass Sie auf Palmöl verzichten… Wieso muss der Fleischer wissen, dass sie Nahrungstechnisch gut unterwegs sind? Und ich sage das Ihnen nur, um Ihnen versuche zu erklären, weshalb einge (andere!) auf solche Beiträge nicht gerade freundlich reagieren (und das diese eher einfache Gemüte sind). Aber eben, wenn Sie nicht wollen, dass ich Ihnen unterstützend zur Seite stehe, bin ich halt der Feind….
        *gg*
        @I.F. „Vegan zu leben heisst ja gerade, bewusst zu schauen, wie Güter produziert werden und woher sie kommen, und bezieht sich längst nicht nur auf Fleisch“. Nochmals: Sind Sie wirklich sicher, dass dies auf alle Veganer zutrifft? Denn, wie schon gesagt, zB Reis ist umwelttechnisch ziemlichziemlich schlimm…

      • lisa Freysinger sagt:

        @ tsts: Reis kann nachhaltig/fair trade eingekauft werden. Ich schlage Ihnen vor, einmal ein Reformhaus zu besuchen & sich die Nahrungsmittel da genau anzuschauen. „Reform“ steht für eine neue, bewusste Haltung, für den Versuch einer Verbesserung des Konsumverhaltens. Deshalb können Sie dort all die konventionellen Nahrungsmittel fair trade, bio etc. kaufen. Ich kaufe Dinge, die unproblematisch sind, wie z.B. Bio Rüebli & Kartoffeln aus der Schweiz, Salate etc. im Migros/Coop (bio, regional), die problematischen Dinge im Reformhaus. Wieso soll ich dies hier nicht als Inspiration weitergeben?

      • Nora sagt:

        @ Lisa. Genau. Anderes Bsp: Wenn Veganer Soja kaufen, dann kaufen sie in der Regel bewusst Soja nicht aus Südamerika/Amazonasgebiet, sondern aus Asien, wo dieses Produkt seit Jahrhunderten Teil der normalen Ernährung ist und sowieso für die Ernährung angebaut werden/keine Regenwälder abgeholzt werden; und natürlich kann man auch da auf fair trade/Nachhaltigkeit etc. achten. Ich kenne aber viele Vegetarier/Veganer, die zunehmend Seitan (aus Weizen hergestellter Fleischersatz) kaufen. Die grossen Sojakonsumenten sind die Fleischesser über das Futtermittel, ohne dass sie dies realisieren.

      • Karla W. sagt:

        Na, es ist doch offensichtlich: Die Fleischesser essen gerne Fleisch und möchten nicht darauf verzichten. Sie wollen deshalb all die Probleme nicht hören, die damit verbunden sind. Erzählt man sie ihnen, suchen sie Probleme bei den Veganern/Vegetariern, damit sie sagen können: Ihr macht es ja auch nicht besser! So könnten sie sich wieder gemütlich zurücklehnen und sagen, man KANN ja gar nicht bewusst/leidvermindernd etc. essen. Tja, man kann das aber. Aber da es so funktioniert wie oben beschrieben, werden die Fleischesser immer „alles“ geben, um das zu bestreiten.

    • Karla W. sagt:

      Ich glaube tatsächlich, viele Leute wissen nicht, wie sich Veganer ernähren. Sie denken, Veganer essen Salatblätter, Brot und Früchte. Dabei essen viele Leute schon vegan oder nahezu vegan, ohne dass sie es realisieren, wenn sie Pasta mit Tomatensauce essen, Currys, Rösti oder ähnliches. Und mit Fleisch“ersatz“ kann man praktisch alles nachkochen, vom Gulasch über den Burger über das Cordon Bleu über die Chicken Nuggets über die Bratwürste über…. Tja, man müsste sich eben mal in ein Reformhaus wagen. Wie wärs mit Chili „con“ carne vegan?:
      http://www.chefkoch.de/rezepte/892561194790041/Chili-sin-carne.html

      • tststs sagt:

        Jetzt überschätzen Sie aber die Fleischesser. Ich glaube nicht, dass die sich ernsthaft Gedanken darüber machen, was sich andere Leute auf den Teller packen…
        Mhhmmm, wenn ich jetzt gemein wär, würd ich noch schreiben, dass das dreinreden und denken-für-andere-Leute eher in anderen, fleischlosen Gruppen zu finden ist…
        🙂
        🙂
        🙂

      • Karla W. sagt:

        Ich habe ja eben geschrieben, dass die Fleischesser sich keine Gedanken machen, was andere auf den Teller packen. War ja gerade meine Aussage. Wenn sie es wüssten, wären sie dem vegan essen gegenüber ev. halb so misstrauisch.

      • Lotta sagt:

        Hallo allerseits! Habe mich gerade durch die ganzen Kommentare gekämpft – einfach toll, all die Infos über Vegetarismus/Vegan essen, vielen Dank! Und die Rezepte sehen lecker aus. Ich bin kürzlich Vegetarierin geworden und wenn ich Kinder habe, werde ich ihnen garantiert nicht etwas so Ungesundes und Naturzerstörendes, vor allem Gewaltvolles wie Fleisch vorsetzen. Lasst Euch nicht einschüchtern, Veganer, von all den Vorurteilen, Ihr würdet gleich sterben, könntet keine Muskeln aufbauen, nicht genug Intelligenz (das hat hier tatsächlich jemand geschrieben! Hilfe!) und so weiter!

      • Sportpapi sagt:

        Brot für Brüder, Fleisch für mich… Eigentlich müssten wir doch froh sein, wenn andere kein Fleisch essen. Weshalb sollten wir da misstrauisch sein, eher dankbar. Nur bei unmündigen Kindern habe ich einige Bedenken.

      • tststs sagt:

        Lustig, obwohl ich zu Beginn bei diesem Thema mehrmals durchblicken lassen habe, dass ich auch hier tolerant bin (jeder nach seiner Facon) und die vegane Ernährung nicht per se verteufle, gelte ich plötzlich als misstrauisch…?!?
        Und Ihre Aussage war: „Sie denken, Veganer essen Salatblätter, Brot und Früchte.“
        Und meine Spitze dazu: Nein, sie denken überhaupt nicht über Veganer und ihre Ernährung nach (weil alles arrogante A****). Sie machen sich nicht einmal falsche Vorstellungen, sie machen sich nämlich gar keine…

      • Karla W. sagt:

        Sie können sich schon lustig machen, aber lesen Sie mal, was hier über Veganer geschrieben wurde: Sie hätten nicht genug Nährstoffe, um Intelligenz oder Muskeln aufzubauen; veganes Gulasch sei nicht möglich; der Amazonas werde gar nicht abgeholzt für Futtermittel, weil der Boden ungeeignet sei; die Veganer in Indien seien ausgestorben (???). Da können sie gegen die Veganer „spitzen“, aber vielleicht sollten sich die Fleischesser hier selbst an der eigenen Nase fassen bei solchen Aussagen.

      • tststs sagt:

        Naja, also die Wahrheit liegt schon irgendwo dazwischen.
        Aber in der Schweiz hat man öfters mal Probleme mit Propheten und so wie einige hier unermüdlich die Vegan-Regligion anpreisen, ist klar, dass irgendwann Spott auf den Propheten einregnet… Der Fleischer belächelt vllt den Veganer, das ist nicht nett. Aber der Veganer versucht dem Fleischer (den Eindruck hatte ich zumindest gestern) einzureden, er sei ein moralischer Tiefflieger (Umweltschutz, Tiermorde etc)! Und dieses „Per-se“-Einstellung teile ich nicht…

      • Nora sagt:

        @ Karla, das halte ich auch für das Problem, es existieren leider so viele Vorurteile über Veganer, dabei sind die meisten wie alle anderen Menschen auch völlig normale Leute, die abends ihre Pasta mit Tomatensauce oder ihr Schnitzel mit Rösti essen, einfach vegan zubereitet.

      • Lotta sagt:

        Von wegen Glorifizierung der Veganer – ich fand die hier aufgelisteten Fakten über Fleischproduktion/Umwelt/berühmte vegane Menschen/vegane Familien/vegane Bodybuilder/vegane Rezepte/vegane Restaurants, sehr interessant. Habe viele der Links gelesen, das waren ja neutrale Links, nicht von irgendeiner Veganer-Sekte, sondern teils von offiziellen Organisationen, von Zeitungen wie dem Spiegel, von Ämtern etc. Ich fand das sehr informativ und weiterbildend, und wenn hier Fleischesser ein Problem damit haben sollten, weil sie es lieber nicht wissen wollen, kann man das ja kaum Veganern vorwerfen.

      • Sabine sagt:

        Zitat Francis Bacon: „Hat der menschliche Verstand einmal eine Meinung angenommen, so zieht er alles heran, um diese zu bestätigen und mit ihr zusammenzustimmen. Und selbst wenn sich für das Gegenteil mehr und weit bessere Beweise anbieten, so wird er diese mit grosser und schädlicher Voreingenommenheit ignorieren, verdammen oder sie durch Spitzfindigkeiten als irrelevant betrachten, auf dass die Autorität seiner ersten Annahme ungeschmälert erhalten bleibe“.

        So kommt mir das hier auch vor.

  • Christian sagt:

    Es ist mir doch egal welche tollen typen und mädels sich vegan über die runden bringen und super fit sind und dann noch die welt verbessern. mag ja alles sein.
    – Bodybuilder brauchen unmengen protein und hormone, die sie nur über Nahrungszusätze und nicht aus pflanzen irekt bekommen,
    – kinder brauchen wohl zum aufbau auch ein bisschen nahrhaftere kost mit fleisch und milch
    – fleisch und milch sind sicher nicht schädlich
    und wieso sollen die Pflanzen eigentlich gentechfrei sein. gentechnisch veränderte pflanzen sind in weiten Teilen Asiens verbreitet und ncoh keiner wurde davon krank

    • Marius Kroppl sagt:

      Alle diese Aussagen wurden in diesem Forum mit unzähligen Quellen widerlegt.
      Bodybuilder brauchen eine Unmenge an Proteinen/Hormonen, die sie nur über Nahrungszusätze bekommen – egal ob sie Fleisch essen o. vegan. Sonst würden ja alle Fleischesser aussehen wie Bodybuilder. ALLE Bodybuilder nehmen Nahrungszusätze.
      Kinder brauchen kein Fleisch. Es gibt Millionen vegetarisch lebender Familien weltweit, insbesondere in Asien (wir reden hier ja noch nicht mal von Veganern!). In Indien leben 25% der Bevölkerung vegetarisch, inkl. Kinder. Und auch in anderen Teilen der Welt.

      • Marius Kroppl sagt:

        Und was die gentech Pflanzen angeht: Ja, eben, die gibt es. Und sie landen sehr oft im Futtermittel, gehen von da ins Tier, und werden nicht komplett abgebaut und landen so im Menschen. Steht ALLES da drin.

        http://www.umweltinstitut.org/download/gentechnik_im_tierfutter_umweltinstitut.pdf

      • Hansli sagt:

        @Kroppl Solcher solchem Schwachsinn wie dort beschrieben macht sich die Anti-Gentechniklobby lächerlich.
        – Urwaldboden ist für Soja nicht geeignet, Soja wird nicht im Amazonas gebiet angebaut.
        – Roundup hat nicht mit der Bodenfruchbarkeit zu tun
        – Roundup beeinträchtigt nicht die menschliche Gesundheit (darum ist es auch so bliebt)
        – dafür werden alle Amphibien gekillt
        – Resistenzen gegen Roundup sind ein natürlicher Prozess
        – die sozialen Probleme würden auch ohne Gentechnik dort bestehen
        – Gentechbedingte Gesundheischäden sind bei den Angebauten Sorten auszuschliessen.

      • Hansli sagt:

        Millionen Menschen essen diese Pflanzen ohne Probleme.

        Allerdings ist das für mich ganz klar eine Konsumententäuschung.

      • Marius Kroppl sagt:

        Entschuldigung, die Regenwaldabholzung für Sojaanbau ist nun mal Fakt, auch wenn das hier erstaunlich einfach verneint wird: Drei Links aus 1000 auf dem Internet:

        „Die Gier nach Soja frisst den Regenwald“ http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,456376,00.html
        „Schutz des Regenwaldes statt Sojaanbau“ http://www.greenpeace.de/themen/waelder/presseerklaerungen/artikel/amazonien_schutz_des_regenwaldes_statt_sojaanbau/
        „Fleischkonsum in Europa beschleunigt die Amazonas-Zerstörung“ http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/abholzung_regenwaldes_rentabler_erhaltung_127142.html

      • Ruedi sagt:

        Marius, da sind zu viele Widersprüche um sie einfach stehen zu lassen:

        1) nicht alle Bodybuilder nehmen Hormone

        2) Ohne ,,hartes,, ,,Training,, wird niemand niemals wie ein Bodybuilder aussehen

        3) Mit der richtigen Tierischen Ernährung kann der Eiweiss-Bedarf gedeckt werden, Eiweiss-Konzentrate sind im besten Fall praktische Ergänzung aber kein Ersatz für ausgewogene Ernährung und hartes Training

        4) Kinder brauchen Tierisches Eiweiss Brust-Ersatz Milch und Folgemilch

        5) Es stimmt nicht das 25% der Indischen Bevölkerung rein Vegetarisch leben, schon gar nicht deren Kinder

      • lisa freysinger sagt:

        Lieber Ruedi, es wurden hier genügend Links gepostet, und trotzdem werden sie immer noch ignoriert. Doch, 25 Prozent in Indien leben vegetarisch, und das sind natürlich ganze Familien, weil es da einfach normal ist. Man kann das googlen, siehe z.B. „Vegetarismus“ auf wikipedia:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarismus
        Kinder brauchen Muttermilch. Danach keine mehr. So wurde ich erzogen. Und ich bin praktisch 30, bei guter Gesundheit, ganz normal. Es ist wirklich etwas anstrengend, immer wieder das Gleiche zu posten, zu schreiben, und schlicht ignoriert zu werden.

    • Karla W. sagt:

      Ich kann einfach immer noch nicht verstehen, wie man behaupten kann, Fleisch sei nicht schädlich, bei all den Infos die man über die Antibiotika in Massentierhaltung, Hormonmittelchen für Masttiere, Dioxin-Skandale und Gammelfleisch hat. Dazu kommen die Infos über die schädlichen Auswirkungen von Fleisch per se auf die Gesundheit. Es erhöht den Cholesterinspiegel, vergrössert Krebsgefahr und Gefahr eines Herzinfarkts, etc.
      Links dazu gibt es hier:
      http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/gesundheitsrisiko-rotes-fleisch-verkuerzt-das-leben_aid_383474.html
      http://www.sueddeutsche.de/leben/fleisch-ist-ungesund-die-rote-gefahr-1.389045

    • fitzil sagt:

      Ruedi:

      – In Indien leben 25 Prozent vegetarisch: http://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarismus.
      – Hartes Training, um wie ein Bodybuilder auszusehen, gilt sowohl für Fleischesser als auch vegane Bodybuilder, ebenso die Frage, ob die Bodybuilder Zusatzpräparate nehmen. Auch ein Veganer kann sich gegen solche Präparate entscheiden, wobei ich ehrlich gesagt annehme, dass fast alle Bodybuilder Zusatzstoffe nehmen.
      – Es gibt genügend Beispiele für vegan erzogene Kinder, die nur Muttermilch und danch keine tierische Milch hatten. Aber es wird einfach ignoriert.

  • heidi reiff sagt:

    Schockiert war ich einfach, als ich mal in einer Zeitung gelesen habe, dass in China Hunde- und Katzenfleisch serviert wird zum Essen, für naive Touristen wird es ev. als Kalbfleisch auf der Menuekarte deklariert, , es gibt nichts, das es nicht gibt.

  • Karla W. sagt:

    „Die Welternährungsorganisation FAO der UNO stellte in der 2006 von ihr veröffentlichten Studie fest, dass 70 % des abgeholzten Amazonaswaldes für Viehweiden verwendet wurden und der Futtermittelanbau ein Grossteil der restlichen 30 % belegt. In derselben Studie hielt die FAO fest, dass 70 % des weltweiten Landwirtschaftslandes für die Viehhaltung verwendet werden.“

    • Ruedi sagt:

      Also in dem Land wo ich Lebe kommt das Fleisch aus der Natürlichen Weideland-Produktion. Das Vieh lebt in der Natur von Anfang an bis es im Kochtopf landet und Ernährt sich von Natürlichen Grasflächen.

      Auch der grösste Teil der Früchte und Gemüse werden natürlich im Land Produziert . Hingegen muss ich mein Brot vorwiegend aus Industrie Weizen aus den USA herstellen.

      Wenn ihr die Welt retten wollt müsst ihr euren Wohlstand, Wachstum und Konsum reduzieren allein mit der Ernährung geht es nicht.

      Eine Einseitige Ernährung kann nicht 7 Milliarden und zunehmend mehr Menschen ernähren.

      • Marius Kroppl sagt:

        Pflanzliche Ernährung ist nicht einseitig, sondern sehr vielfältig. Ich habe gestern ein Tofugemüse-Curry gegessen, vorgestern veganen Kartoffelstock mit Seitanwürstchen und brauner Sauce, vorvorgestern ein Saffranrisotto, ein Tag zuvor einen Veggie-Burger mit Pommes Frites und Salat, einen Tag davor Teigwaren mit Pesto. Heute koche ich mir zuerst eine Linsensuppe und dann eine Gemüselasagne. Man sollte vegane Ernährung vielleicht einfach mal ausprobieren, bevor man sagt, sie sei einseitig.
        Doch, das Futtermittel könnte die Welt ernähren.

      • Katharina sagt:

        Ruedi, sie haben den Film Home total nicht verstanden und nehmen Ihre Meinung nur aus jenem einen Kommentar von der deutschen Version. diesen Kommentar hatten sie hier cross-gepostet.

      • Marius Kroppl sagt:

        Ruedi, das Land, in dem Du lebst, wo Tiere von anfang bis Ende nur in der Natur leben, bevor sie gegessen werden, würde mich interessieren. Wie heisst dieses Land?

      • Ruedi sagt:

        Das Problem sind die Industriegesellschaften!

        70% der Weltbevölkerung arbeitet in und von der Landwirtschaft inklusiv Viehzucht und haben nicht mal einen Traktor – alles Handarbeit!

        Klickt auf meinen Namen schaut den Film Home und dann wisst ihr welche 20% der Menschheit für die Klima-Zerstörung, Verschwendung und Raubbau der Ressourcen verantwortlich sind. Die Schweiz gehört auch dazu! Die braucht jetzt neue Kampfflieger! Das Geld könnte nachhaltiger zur Rettung des Klimas eingesetzt werden, die Uhr tickt immer schneller.

    • Karla W. sagt:

      @ Ruedi: Auch die Kühe, die man draussen grasen sieht, bekommen im Stall Spezialfutter, damit sie gutes Fleisch liefern. Dazu gibts direkt gespritzt oft Hormone, Nahrungsmittelergänzung, Kraftmittelchen. Was man draussen sieht, ist nicht die ganze Wahrheit.
      Auch Bio-Höfe dürfen industrielles Futter geben, einfach nicht so viel wie die konventionellen Höfe. Es gibt kaum mehrHöfe, die nur Gras geben; wenn es irgendwo noch so einen geben sollte, wäre es ein Exot. Schon gar nicht Höfe eines ganzen Landes, wie Du hier schreibst.

      • Nora sagt:

        Das ist an Naivität wirklich kaum zu überbieten. Die Kühe, die draussen weiden, bekommen drinnen noch andere Dinge! Nur weil man Kühe weiden sieht, heisst das nicht, dass sie nichts anderes kriegen. Ich war mal zu Besuch auf einem Bio-Bauernhof, weil mich die Unterschiede interessiert haben. Die Kühe da haben mehr Auslauf, sind im Stall weniger eng zusammen, und erhalten ein bisschen mehr natürliches Futter. That’s it.

      • Ruedi sagt:

        ,,Auch die Kühe, die man draussen grasen sieht, bekommen im Stall Spezialfutter, damit sie gutes Fleisch liefern,,

        Karla, hier gibt es keinen Stall!

      • Karla W. sagt:

        Wie heisst denn dieses Land, wo Kühe von Geburt bis zum Tod draussen leben, ohne Stall? Und das im ganzen Land?

      • lisa Freysinger sagt:

        @ Ruedi: Selbst wenn es dieses Land tatsächlich geben sollte, wo alle Nutztiere ohne Stall/jeglichen künstlichen Eingriff völlig natürlich vor sich hingrasen, nicht mit Hormonen gezüchtet werden, wo Milchkühe nicht künstlich geschwängert werden, damit sie Milch geben (ja, richtig, Kühe geben wie Menschenfrauen nur Milch, wenn sie ein Kälbchen geboren haben) – dann wäre das eine absolute Ausnahme. Richtig, in der Schweiz läuft es nicht so. Nirgends in Europa läuft es so, ebensowenig in Amerika etc.
        Werden in ihrem Land kleine männliche Küken umgebracht, weil für die Eiproduktion ungeeignet?

      • Flöhchen sagt:

        An dieser Stelle klink ich mich aus!

      • flöhchen sagt:

        Jetzt hätte mich dieses Land schon noch interessiert…

  • Ruedi sagt:

    Übrigens die Pflanzenfresser fressen ihre eigene Tierische Nachgeburt selber auf. Was zeigt das eben Pflanzenfresser auch keine strikten Veganer sind. Nebst der Muttermilch wird beim Gras fressen so manches Eiweisshaltige Insekt mit gefressen. Es gibt in der Tierwelt und beim Menschen keine strikten Veganer. Schon gar nicht über die ganze Lebensdauer gesehen.

    Strikt Vegetarisch würde heissen gar nie im Leben Tierisch gegessen zu haben!

    • Karla W. sagt:

      Es wird hier langsam wirklich absurd. Wie schon sehr oft gesagt, die Veganer wissen, dass sie nicht ALLES Leid auf der Welt vermeiden, die GANZE Welt retten können. Sie probieren es zu minimieren, und einen bewussten, gesunden Lebensstil zu führen. Dein Argument ist etwa so, wie wenn Du einem Menschen, der Ökostrom beziehst, sagen würdest, das sei Scheisse, weil er dadurch ja trotzdem nicht die GESAMTE Umweltverschmutzung stoppen könne. Plädierst Du auch gegen Mülltrennung, weil damit nicht die ganze Welt gerettet wird? Wenn jemand aus Versehen ein Insekt isst, ist das einfach ein Unfall.

    • Marius Kroppl sagt:

      Wirklich absurd. Lasst uns auf Bio verzichten, wir retten dadurch nicht die GANZE Welt AUF EINEN SCHLAG. Lasst uns Atomstrom beziehen, denn damit wird nicht die GANZE Welt gerettet. Hören wir auf mit Mülltrennung, mit umweltfreundlichen Automotoren, mit fair trade, allgemein mit allem, was nur EIN Schritt einer Verbesserung ist. Entweder die gesamte Umweltverschmutzung in einer Sekunde stoppen oder gar nicht erst damit anfangen! Entweder die ganze Weltarmut auf einmal abschaffen oder gar nicht erst probieren.

  • Christian sagt:

    Es ist eine Tatsache, dass die Lebenserwartung seit Jahrzehnten steigt. Es ist auch eine Tatsache, dass die Leute nicht nur älter werden sondern auch gesünder älter werden. Und, man stelle sich das einmal vor, fast keiner von diesen gesunden Alten hat sich vegan ernährt. Viele haben sich sogar während und nach dem 2 Weltkrieg sehr schlecht ernährt und in den Wirtschaftsboomjahren danach sehr fleischreich und fettig. Vegane Ernährung ist einfach eine Form von Wohlstandverblödung, eine Idee, dass man sich durch richtige Ernährung von allem heilen kann.

    • lisa Freysinger sagt:

      All die Asier, welche sich vegan ernähren, als wohlstandsverblödet zu bezeichnen, finde ich ziemlich zynisch.

      • Christian sagt:

        Man muss unterscheiden ob sich Leute vegan Ernähren weil sie arm sind oder weil eine Ideologie dahinter steht. Mit zunehmendem Wohlstand steigt der Fleischkonsum in China und Indien. Die sind nicht vegan, weil sie etwas spezielles glauben sondern weil sie sich Fleisch einfach ncht leisten können.

    • lisa Freysinger sagt:

      Ich bitte, diesen Link zu lesen:
      http://www.indianvegan.com/ahimsa_and_vegan.php

      Die Inder, die vegan leben, tun dies zu einem grossen Teil aus ethischen, im Hinduismus gründenden Argumenten. Ebenso die Buddhisten, die dies tun (vor allem die Jains).

      • lisa Freysinger sagt:

        Ja, es gibt zusätzlich auch Inder oder Asiaten allgemein, welche vegan leben, weil sie arm sind. Wohlstandsverblödet sind wohl weder die Hindus, die dies aus ethischen Gründen tun, noch diejenigen Familien, welche aus Armut so leben.

      • Widerspenstige sagt:

        @Lisa Freysinger
        Ich bin ganz Ihrer Meinung und weiss aus persönlicher Lebenserfahrung mit einem buddhistischen Partner – auch wenn er sich nicht vegetarisch ernährt – und dessen Umfeld, dass es eine ethische Komponente hat, vegetarisch oder vegan zu leben. Das hat mit dem Respekt dem tierischen Wesen gegenüber zu tun. Es ist auf keinen Fall gesundheitsgefährdend – das ist herbei geredeter Unsinn da einfach Millionenfach widerlegt! Der Mensch braucht kein tierisches Eiweiss um zu überleben und wurde hier fast schon wissenschaftlich erklärt. Es gibt soviele leckere vegetabile Gerichte…hmm!!

    • Christian sagt:

      @liebe Lisa. Die Inder, Hindus und Buddhisten sind wohl nicht wohlstandsverblödet, da hat es einfach Tradition. Trotzdem glaube ich, dass Veganismus in Europa und Amerika eher eine Form eines Glaubensbekenntnisses ist als eine auf Fakten beruhende gesunde Lebensform. Ausgehend vom Nährstoffbedarf eines Menschen ist es sicher eher ein Gesundheitsrsiko. Sobald man krank wird und mehr Nährstoffe braucht, macht sich dies bemerkbar indem man länger an Erkältungen leidet oder mit Infektionen kämpft als sich Normalernährende. Aber wie gesagt, ihr schont die Umwelt.

      • Ruedi sagt:

        Zitat lisa Freysinger: ,,Veganern geht es darum, den grösstmöglichen Beitrag gegen Tierleid, Umweltverschmutzung, Welthunger und ungesunder Ernährungsweise zu liefern,,

        Trugschluss! Klar befriedigt die Nahrungsmittelindustrie den Markt der Vegetarier mit Pflanzlichen Nahrungsmittel-Konzentraten.

        Folge davon ist Umweltzerstörung und Förderung von Monokulturen und Künstliche Labor-Pflanzenzüchtungen – Förderung von Gen-Pflanzen.

        Und Ressourcen-Verschwendung bei der Herstellung von rein Pflanzlichen Eiweiss-Konzentraten! Da dazu im Vergleich zu Tierischem Eiweiss eine riesige Menge von Getreide und Hülsenfrüchten Verschwendet wird. Damit erreichen Strikte Vegetarier genau das Gegenteil von dem was sie wollen.

        Strikt Vegetarisch ist eine Selbstlüge! Vegetarisch ist Okay und machbar mit Eier und Milchprodukten, aber Gesundheitlich vernünftig wäre es nicht auf Fisch zu verzichten, sondern als normaler Vegetarier nur auf Fleisch zu verzichten.

      • tststs sagt:

        Zwei Daumen hoch!
        Noch einmal: Die Dosis macht das Gift!
        Man kann den Boden zu Tode kultivieren (egal ob durch Pflanzen oder Tiere)…

      • Marius Kroppl sagt:

        Was mir hier an der Diskussion gut gefällt ist, wie langsam ein Bild von Veganern entsteht, wie sie aus der „mysteriösen-sektiererischen Ecke“, die ihnen oft angedichtet wird, herauskommen, wie es zeigt, in welcher Vielfalt vegan essen vorkommt: Anhänger des Hinduismus/Buddhismus, die seit hunderten von Jahren vegan leben; Bodybuilder, Eishockeyspieler, Leichtathleten der westlichen Welt; Hollywoodschauspieler, Rocksänger und Philosophen, die Veganer waren oder sind; amerikanische Politiker, die sich so ernähren; viele viele unbekannte Menschen über die ganze Welt verteilt. Toll!

      • Marius Kroppl sagt:

        @ Ruedi: Bauflächen, die für Futtermittel angepflanzt werden weltweit, zerstören Regenwald & Boden. Mit dem Futtermittel, das angebaut wird, könnte man die gesamte Menschheit ernähren. Wie hier schon schön gesagt wurde, wissen Veganer, dass sie nicht die Welt retten können & alles Leid vermeiden. Alle Vorwürfe, die Du ihnen machst, treffen auch auf Fleischesser zu – denn auch Fleischesser konsumieren Weizen, Gemüse, Früchte etc. Bei Fleischessern kommen dann noch all die Fakten der Fleischproduktion hinzu. Diese fallen bei Veganern weg. DARUM geht es: „weniger Leid“, „weniger Zerstörung“.

      • Flöhchen sagt:

        @ Ruedi: Wieder mal nicht genug gut informiert:

        Hier ein Link:
        http://www.das-weisse-pferd.com/04_06/fleisch_regenwald.html

        Fleischessen verursacht Abholzung Regenwald, Umweltvergiftung, Hunger, soziales Elend. Ja, auch Veganer können die Welt nicht komplett retten. Auch durch pflanzliche Ernährung werden Böden zerstört, Umwelt verschmutzt. Nur passiert es hier WENIGER als mit der Fleischproduktion. Übrigens, Fleischesser essen neben Fleisch alles was Veganer auch essen. Du kannst also alle Vorwürfe bezüglich Pflanzenanbau auch an Dich selbst richten plus noch die Fleischproduktionsschäden.

      • Karla W. sagt:

        Riesige Mengen an Getreide werden für Veganer verschwendet? Nein, falsch: riesige Mengen an Getreide werden für das Futtermittel für Masttiere verschwendet. Es wird der Bevölkerung in Südamerika oder Asien oder Afrika weggenommen, um die Fleischproduktion am Leben zu erhalten plus wird den Leuten da noch der Regenwald zerstört. Man könnte mit diesem Futtermittel den Welthunger stoppen.

        Ein sehr guter Link über all diese Zusammenhänge findet man hier. Jetzt nimmt es mich wunder, ob die Fleischesser den Mut haben, das zu lesen
        http://www.vegetarismus.ch/info/oeko.htm

      • Flöhchen sagt:

        Eben, zum Glück wurde hier ziemlich schnell dargestellt, dass es genau umgekehrt ist und der Grossteil der auf der Welt angebauten Getreide, Soja etc. für Massentierhaltung draufgeht, und all diese Dinge die Weltbevölkerung ernähren könnten.

        Inzwischen weiss sogar die UNO darüber hinaus, dass die Massentierhaltung mehr zum Klimawandel beiträgt als alle CO2-Ausstösse auf der Welt zusammen, hier schön dargestellt::
        http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung-medizin/forschung-innovation/massentierhaltung-schadet-klima/2916018.html

      • Marius Kroppl sagt:

        Anschaulich auch dieser Artikel:

        „Aus Regenwald wird Futtermittel“
        http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/waelder/FS_Soja_Hintergrund.pdf
        oder
        „Das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen“
        http://www.heimat-fuer-tiere.de/deutsch/artikel/landwirtschaft/massentierhaltung.shtml
        sehr anschaulich für alle Zusammenhänge (80% des angebauten Soja landen – nicht bei Veganern – sondern im Futtermittel für die Massentierhaltung! – ebenso der Grossteil der weltweit angebauten Getreide und Hülsenfrüchte http://www.faszination-regenwald.de/info-center/zerstoerung/soja.htm

      • Widerspenstige sagt:

        Ruedi, was soll das?! Werden Sie von der Metzgergilde für PR und Werbung für die Sache bezahlt? So blind kann man nicht sein und so unwissend dazu, um den Fleichkonsum, wie Sie es hier zelebrieren, schönzureden!
        Hören Sie bitte auf den Ressourcen-Verschleiss in Zusammenhang mit den Anbauflächen für pflanzliche Produkte für die Vegetarier/Veganer in dieselbe Ecke zu stellen wie den Ressourcen-Verschleiss als Futtermittel für die Masttierzucht!

        Das ist an Verhältnisblödsinn und Ressourcen-Verschleiss nicht zu überbieten was sich der Westen hier leistet! Eine Schande für alle Nachkommen!!

      • lisa Freysinger sagt:

        @ Ruedi

        lesen Sie den Beitrag zu Welthunger. Insbesondere diese Passage:
        „Anfang 2008 warnte das Welternährungsprogramm, dass die Biotreibstoffproduktion, die steigende Nachfrage nach Futtermitteln für die Fleischproduktion und Ernteausfälle infolge des Klimawandels zu steigenden Nahrungsmittelpreisen und mehr Hunger führten (siehe FAO Food Price Index).“
        Zwei dieser Faktoren (Futtermittel, und Teile des Klimawandels) sind der Fleischproduktion zuzuordnen.

        80% des Sojas und Getreides auf der Welt wird für Nutztier-Futtermittel gebraucht:
        http://www.faszination-regenwald.de/info-center/zerstoerung/soja.htm

      • Karla W. sagt:

        Was einfach toll ist an dieser Diskussion ist, dass die Fleischesser unfreiwillig alle Fakten über die Fleischproduktion ans Licht bringen, indem sie Dinge behaupten, die nicht stimmen und leicht widerlegt werden können. Ja, es sind 80% des weltweiten „Pflanzenanbaus“, die im Futtermittel landen. Ja, Klimawandel wird noch mehr durch Massentierhaltung verursacht als durch andere Dinge. Ja, so ist es. Man kann es nachlesen, es wird von offiziellen Organisationen wie der UNO bestätigt und es gibt nichts, einfach gar nichts daran schönzureden. Aber vielleicht darüber nachdenken?

      • lisa Freysinger sagt:

        @ Ruedi:
        80% des Soja-, Getreide-, Hülsenfrüchteanbaus weltweit wird für die Massentierhaltung produziert. Nicht für Menschen, nicht für Veganer.
        Hier nachzulesen:
        http://www.faszination-regenwald.de/info-center/zerstoerung/soja.htm
        Und wenn man es googlet, findet man noch viel mehr dazu.

      • Vero sagt:

        Ruedi, es ist – leider – genau umgekehrt von dem, was Du sagst: Die Zerstörung der Böden, des Regenwalds, die Industrialisierung von Pflanzenanbau, der Grossteil des Anbaus von Getreide, Soja etc. geschieht wegen v.a. der Fleischproduktion.
        Die Zusammenhänge kann man hier schön nachlesen:
        http://www.wspa.de/latestnews/2008/eatingourfuture.aspx
        http://www.enveda.de/magazin/gesunde-lebensgestaltung/die-wirtschaftlichen-und-oekologischen-folgen-der-fleischorientierten-ernaehrungsweise.html
        Buch „Zeitbombe Viehwirtschaft“ auf amazon googlen!

    • Ruedi sagt:

      Es spricht nichts dagegen Fleisch zu essen das aus Viehzucht ,,Natürlicher,, ,,Weideland/Graslandschaft,, produziert wird. Gleiches gilt für die Natürliche Pflanzen/Gemüse-Erzeugung.

      Das ist Umweltfreundlich!

      Industrielle unnatürliche Nahrungsproduktion ist schlecht sowohl bei Tieren wie auch bei Pflanzen!

  • Hansli sagt:

    Selten so viel Stumpfsinn gelesen. Fleischverzicht wegen den Inhaltsstoffen.?????????? Praktisch alle Stoffe sind ebenfalls in Pflanzen enthalten. Und wen ich Tabletten schlucken muss um mich richtig zu ernähren, dann läuft etwas falsch. Dass man sich vegan ernähren kann, bezweifle ich nicht,. Ich Bezweifle jedoch die Kompetenz der meisten Veganer sich richtig zu ernähren. Das gibt immerhin gute Arztkunden.

    • Vero sagt:

      Auch das wurde hier schon beantwortet. Erstens ist es in der Medizin extrem umstritten, ob das überhaupt stimmt, dass Veganer sowieso B12 nehmen müssen. Es gibt genügend Veganer, die nicht supplementieren und keine Mängel haben. Zweitens ist es die künstliche Nahrungsmittelproduktion, die die Bakterienkulturen, die B12 im Boden produzieren, welches auf Pflanzen landet, minimiert. Es hätte sonst genügend B12 auch auf (unbehandelten) Pflanzen. Wie gesagt gibt es in Indien Millionen von Menschen, die B12 nicht supplementieren und vegetarisch oder vegan leben.

      • Hansli sagt:

        Ich habe nicht geschrieben, dass es nicht funktioniert. Nur das die meisten unfähig sind. nebenbei, ich habe ein bisschen gegoogelt und nichts über Veganer in Indien gefunden, nur über Vegetarier.

      • Ruedi sagt:

        ,,nichts über Veganer in Indien gefunden,,

        Die sind ausgestorben!

      • Katharina sagt:

        Ruedi, die deutsche Version und die englische (=original) des Filmes Home haben unterschiedliche Aussagen. Die von Ihnen erwähnten Punkte sind nur in Ihren Kommentaren im RSS feed sichtbar geblieben. entweder wurden sie entfernt oder sie hängen in der Warteschlaufe. dass sie im rss feed sind deutet aber darauf hin, dass sie entfernt wurden. die englische Version übrigens stellt den Zusammenhang zu Gentechnologie sehr klar dar und dass dieser Trend nichts mit dem Konsumverhalten zu tun hat. dass diese Zusammenhänge, siehe auch dazu die Beiträge von vero, entfernt wurden, sagt , dass diese Zusammenhänge verheimlicht werden und der Druck dazu in deutschsprachigen Medien offensichtlich sehr stark ist.

      • Ruedi sagt:

        Katharina ich habe auf youtube keine Deutsch gesprochene Version von Home gefunden. Soweit ich es erfasst habe ist es die Original Englische Version mit Deutschem Untertitel der über CC aktiviert werden muss.

        Die Beiträge waren da gingen dann ins off, warum? Keine Ahnung! Fehler oder Absicht? Vielleicht war die Pressefreiheit gerade in der Kaffeepause. Oder sauer wenn die 600er Grenze geknackt wird, wie auch immer. Noch dreht sich die Erde mit uns Menschen ums Geld, aber sie arbeiten daran mit Vollgas, das alles wieder so wird, wie vor 4 Milliarden Jahren.

      • Vero sagt:

        Nichts gefunden über Veganer in Indien mit google? Ich weiss ja nicht, wie objektiv hier gegooglet wird:

        http://www.indianvegan.com/ahimsa_and_vegan.php
        http://vegan-india.blogspot.com/

        Um nur mal zwei zu nennen. (Englisch googlen hilft in diesem Fall, da in Indien bekanntlicherweise ja nicht Deutsch gesprochen wird).
        Nur schon über wikipedia kann man die 25% Vegetarierquote in Indien nachlesen, über zig Links. Dass die Inder nicht immer zwischen vegan & vegetarisch unterscheiden liegt daran, dass sie oft „vegetarian“ und „strict vegetarian“ (anstelle von vegan) gebrauchen.

      • lisa Freysinger sagt:

        Es gibt einige Links zu Veganism/India (englisch googlen):
        Z.B:
        http://www.indianvegan.com/ahimsa_and_vegan.php

        Nebenbei bemerkt, in Asien wird eher die Bezeichnung „vegetarian“ und „strict vegetarian“ verwendet. Das weiss jeder, der da schon gereist ist und sich nach veganen Restaurants, die so bezeichnet werden, umgesehen hat.

        In Asien gibt es übrigens zahlreiche Familien, die nicht aus religiösen oder gesundheitlichen Gründen vegan leben, einfach, weil siesich Fleisch nicht leisten können und in einer Gegend leben, wo es keine Milchwirtschaft gibt.

      • lisa Freysinger sagt:

        Auch vor allem in Nordamerika boomt die vegane Ernährungsweise. Dort leben 7.3 Millionen Menschen vegetarisch (= Einwohnerzahl der Schweiz) und ca. 1 Million vegan, Tendenz steigend. http://www.raw-food-health.net/NumberOfVegetarians.html

      • lisa Freysinger sagt:

        Ein bekanntes Buch ist auch „The indian vegan kitchen“. Ich koche oft daraus:
        http://www.amazon.com/Indian-Vegan-Kitchen-Healthy-Homestyle/dp/0399535306

      • lisa Freysinger sagt:

        1960 wurde z.B. die Amerikanische Vegane Gesellschaft gegründet, es gibt einen weltweiten Vegan-Tag (1. November), es gibt vegane alljährliche Strassenfeste in Amerika und so weiter… Chelsea Clinton, die Tochter von Bill Clinton, ist seit kleines Mädchen vegan. Bryan Adams, seit 20 Jahren Veganer, erzieht seine Tochter vegan. Es gibt soviele Veganer und offenbar weiss das hier in der Schweiz einfach niemand. Ich frage mich, wieso.
        http://www.americanvegan.org/

      • Flöhchen sagt:

        Dennis Kucinich, Angehöriger des US-Kongresses (Parlament) und früherer Präsidentschaftskandidat für die Demokraten, ist seit über 15 Jahren Veganer.
        http://www.youtube.com/watch?v=qMt9_qgDfLE

      • Flöhchen sagt:

        Die indischen veganen Jains gibt es übrigens seit 5./6. Jahrhundert VOR Christus (nachlesen über wikipedia link Jainismus mit Verweis auf weitere Quellen). Seit über 2000 Jahren hält sich diese Religion, deren Angehörige sind trotz veganer Ernährung weder ausgestorben und sind heute über 4 Millionen Menschen.

    • Flöhchen sagt:

      Googlen für Indien muss man halt auf Englisch. Ergänzend noch z.B.

      http://www.indianvegan.com/ahimsa_and_vegan.php
      http://vegan-india.blogspot.com/

      Oder wie wäre es mit dem Kochbuch „The indian vegan kitchen“? http://www.amazon.com/Indian-Vegan-Kitchen-Healthy-Homestyle/dp/0399535306

      • lisa Freysinger sagt:

        In Nordamerika leben auch Millionen vegetarisch oder vegan. Vegan je nach Quellen 3 Millionen oder 1 Million.
        http://www.vegetariantimes.com/features/archive_of_editorial/667

        In Deutschland leben ca 80’000 Menschen vegan, in Grossbritannien ca 200’000. Wobei diese Erfassung schon ein, zwei Jahre alt ist, man kann also davon ausgehen, dass es noch ein paar mehr sind.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus

        Für alle Länder zusammengezählt leben weltweit Millionen Menschen vegan, mehr als die Einwohnerzahl der gesamten Schweiz. Ich frage mich, wieso hier einige das einfach nicht akzeptieren.

      • lisa Freysinger sagt:

        Die Jains, eine in Indien beheimatete Religion, dem Buddhismus zuzuordnen, sind Veganer. Siehe den Link und dann unter „Ethik“. Ihre Religion beruht auf dem Prinzip der Gewaltlosigkeit. Sie haben das Ideal der Nichtverletzung von Lebewesen. Sie ernähren sich ausschliesslich so, dass dafür weder Tier noch Pflanze sterben muss (also essen sie z.B. Äpfel, aber nicht den Apfelbaum bzw. sie reissen keinen Salat aus).

        Dem Jainismus gehören etwa 4.4 Millionen Gläubige an, davon 4.2 Millionen in Indien.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Jainismus

      • Nora sagt:

        Wenn man all das liest und sich über all das informiert, wird die Schlagzeile von Simone Rau/Rouven Porz „Kinder vegan zu ernähren ist unmoralisch“ immer peinlicher. All diese Fakten über weltweit lebende Veganer, teils aus ethischen Gründen, über die problematische heutige Fleischproduktion, über das ungesunde, verseuchte Fleisch, all die Dokumentarfilme über den Gesundheitseffekt vegetarischer/veganer Ernährung, all diese Infos – und der Tagi hat so einen unaufgeklärten, ideologischen, reaktionären Artikel abgedruckt. Wirklich bedenklich.

      • Marius Kroppl sagt:

        Die Veganer in Mumbai, der grössten Stadt Indiens, haben sich hier organisiert:
        http://mumbaivegans.blogspot.com/

        Die Veganer von Delhi hier:
        http://delhivegans.blogspot.com/

        Ähnliches findet man für jede Stadt in Indien.

      • Marius Kroppl sagt:

        Veganer in Bangalore, Indien:
        http://veganbengaluru.wordpress.com/

        Holy Cow vegan recipies (veganer Rezepteblog in Indien):
        http://www.holycowvegan.net/

        Veganes Sanctuary in Mumbai, Indien
        http://sharan-india.org/

        PETA India:
        http://www.petaindia.com/

  • heidi reiff sagt:

    Ich mag z.B. grüne Pistazzien, einfach Natur, hab da beim letzten Einkauf noch ein Plastiksäckchen Wasabi Coated Peanuts gekauft, habs ausprobiert, hat mir einfach nicht geschmeckt und ich habs wieder rausgespuckt. Müssen wir nach wie vor alles runterwürgen, wenn es einfach nicht schmeckt ? So wurden wir sozialisiert, nach alter Väter Sitte – S^wird gässe, was uf e Tisch chunnt -, als hilflose Kinder wussten wir ja nicht was DNA etc. war, Hauptsache in dieser Phase war einfach die Muttermilch, auch Kälbchen brauchen Milch zum überleben, halt von der Mutter Kuh, früher gab es Ammen, na und…

    • Vero sagt:

      Ja, Kälbchen brauchen Milch, ein paar Monate, in der Säuglingsphase, und danach fressen sie nur noch Gras. Nach der Säuglingsphase brauchen sie keine Milch mehr. Der Mensch bekommt Muttermilch für die Säuglingsphase. Danach braucht er ebenfalls keine mehr.

      • Christian sagt:

        Es war in der Evolution des Menschen ein Riesenvorteil, dass Milch während des ganzen Lebens verträglich war und nicht nur während den ersten Lebensjahren. Deshalb hat sich diese Eigenschaft bei fast allen Mnschen in fast in allen Teilen der Welt durchgesetzt. Der Mensch ist für vegane Ernährung nicht geeignet auch wenn es Individuen gibt, die dies offensichtlich ein paar Jahre lang durchhalten. Der Darm ist viel zu kurz, das ist auch der Grund weshalb man mit rein pflanzlicher Ernährung dauernd Winde hat, um es schön zu sagen. Auch das Gebiss des Menschen ist nicht wie bei einer Kuh

      • lisa Freysinger sagt:

        Es gibt Individuen, die so leben. Ich wurde vegan erzogen, meine Eltern sind seit 50 Jahren Vegetarier, seit über dreissig Jahren Veganer, ich seit bald dreissig vegan. Meine Eltern sind über sechzig, ich fast dreissig. Wir sind alle bei guter Gesundheit ohne Mangelerscheinungen. Herzliche Grüsse, Lisa

    • Christian sagt:

      @ILisa: Sag ich ja, es geht schon und manche vertragen das auch. Das beweist aber nicht, dass ihr länger oder gesünder leben werdet. Ausserdem ist es nicht möglich, ohne tierische Proteine und gewisse essentielle Amonosäuren (die halt teilweise in Pflanzen nur in geringen Spuren vorkommen) genügend Masse (Muskulatur) aufzubauen um kräftig zu sein. Ihr schont einfach die Ressourcen dieser Welt und das ist vor allem schön für die Anderen.

      • lisa Freysinger sagt:

        Ähm… ich habe genügend Muskeln aufgebaut. Habe meine ganze Jugend Volleyball gespielt, gehe heute noch regelmässig joggen, sehe „normal“ aus. Was für Hexenmärchen werden da über vegane Menschen in der Schweiz verbreitet? Seht doch mal über den Tellerrand hinaus! Es gibt nicht nur die Bauern-Milch/Fleisch-Lobby-Schweiz, es gibt noch Millionen andere Menschen da draussen, die offenbar vegan alle mit „genug Muskeln“ überleben!

        Da kommt mir gerade ein herrlicher Link in den Sinn: Der stärkste Mann Deutschlands ist Vegetarier und neuerdings vegan! http://www.youtube.com/watch?v=MdgejliFJO

      • Christian sagt:

        Liebe Leute. Solche Muskelmennschen, nehmen ca. 1 bis 4 gr Protein pro Kg Körpergewicht pro Tag zu sich in Form von Protein- bzw. Aminosäuren Zubereitungen. Da reicht Blumenkohl und Kartoffeln sicher nicht.. Ausserdem noch Wachstumshormone und Steroide (wahrscheinlich aus Power-Rüben, haha) anders ist ein solcher Muskelberg nicht möglich. Ob das dann vegan ist????? Ausserdem liest man auf Youtube dass man ihn sieht Schnitzel essen. Also so ein dummes Beispiel ist einfach nicht glaubwürdig.

      • Nora sagt:

        @Christian: Es gibt selbstverständlich veganes Proteinpulver. Es gibt viele vegane Ergänzungsmittel, sei es Protein/Vitamin A/C/D/B12. Erhältlich in Migros, Coop, Reformhaus etc.
        Herzig finde ich auch, dass Sie einen youtube-Anklicker zitieren, der unter ein Video schreibt, er habe Patrick ein Schnitzel essen sehen. Patrick Bamboumian ist bekennender, aktiver Veganer & wieder einmal verstehe ich nicht, wieso die Fleischesser einfach nicht akzeptieren wollen, dass es (weltweit Millionen) Menschen gibt, die so leben.

      • lisa Freysinger sagt:

        Patrick Baboumian hat vor 2 Jahren ein bisschen Fleisch gegessen, den Rest von 6 Jahren lebte er vegetarisch. Er streitet dies auch nicht ab. Inzwischen ist er überzeugter Veganer. Ich weiss nicht, was das den Fleischessern bringen soll, wenn jemand 6 Jahre vegetarisch lebt und dann mal für ein paar Monate ein bisschen Fleisch isst, dem inzwischen komplett abgeschworen hat und sogar überzeugt vegan isst. Das war eine persönliche Entwicklung von ihm, und er wäre ohne diese Fleischphase sicherlich nicht komplett in sich zusammengefallen. 🙂

      • lisa Freysinger sagt:

        Und Patrick B. ist übrigens kein „dummes“ Beispiel, er studiert und schreibt eine Diplomarbeit in Psychologie. Es geht hier nicht darum, ob man seine persönliche Vorliebe für den Kraftsport teilt und den „toll“ findet, sondern einfach um ein Beispiel eines starken und intelligenten Menschen, der sich Gedanken um seine Nahrung macht.

        Es gibt übrigens zahlreiche Sportler, die ganz oder phasenweise nur vegan leben. Dazu gehört zum Beispiel Carl Lewis. Dieser ernährte sich vegan, weil er davon überzeugt war, so eine Leistungssteigerung zu haben.
        http://www.earthsave.org/lifestyle/carllewis.htm

      • Francesca sagt:

        @Christian: 75% der Weltbevölkerung sind laktoseintolerant, das ist also nicht wahr, was du da oben schreibst von wegen „in fast allen Teilen der Welt“. Einzig Mittel- und Nordeuropa, USA/Kanada und ein afrikanischer Nomadenstamm, der sich von Kamelmilch ernährt, haben diese Anpassung gemacht.

        Die Tragik: Bei Hungesnöten in Afrika, Asien oder wo auch geben Rotes Kreuz und Co. regelmässig milchzuckerhaltige Nahrung ab, was bei den betroffenen Durchfälle auslöst. Eine Dummheit sondergleichen.

      • lisa Freysinger sagt:

        Es gibt einige vegane Sportler. Veganer Eishockeyspieler in der NHL (Nordamerikanischer Eishockey-League und beste League für E’hockey weltweit) ist Georges Laraque
        http://houseofverona.com/raw-vegan-nhl-player-stays-muscular-with-these-foods/

        In der Schweiz gibt es in der Nationalliga A einen veganen Eishockeyspieler, Andreas Hänni vom SC Bern, hier ein Interview in der Berner Zeitung http://www.bernerzeitung.ch/sport/hockey/SCBVerteidiger-Haenni-Der-Kontrast-haette-kaum-groesser-sein-koennen/story/24490678

        Aber nein, es gibt natürlich keine nnormalen Veganer.

      • Flöhchen sagt:

        Es gibt einen veganen Eishockeyspieler in der Nati A, Andreas Hänni vom SCB. Er ist ebenfalls seit Jugendlicher Veganer. Es gibt interessante Interviews mit ihm, siehe hier:

        http://www.bernerzeitung.ch/sport/hockey/SCBVerteidiger-Haenni-Der-Kontrast-haette-kaum-groesser-sein-koennen/story/24490678

      • Christian sagt:

        erstens: mit dummes Beispiel miente ich nicht die Person sondern einen Bodybilder als Beweis, dass man vegan stark werden kann. Die Wchstumshormone sind übrigens sicher nciht aus Kohlköpfen extrahiert sondern aus T
        zweitens: ihr bestätigt ja jetzt selbst, dass die die vegane Ernährung nicht genug leifert um so auszusehen, da reicht auch ken fleisch sondern es ist so wie ich sagte, da wird einfach ergänzt, da spieltes natürlich keine Rolle aus welchen quellen ihr die essentiellen aminosäurne und vitamine nehmt. Die Amoinosäuren und vitamine sind immer dieselben molküle unabhängig von der quell

      • Flöhchen sagt:

        @ Christian: Richtig, um so auszusehen wie Patrick, reicht vegane Ernährung nicht aus. Fleischernährung übrigens auch nicht. Da wird in allen Fällen zu Nahrungsergänzungsmitteln gegriffen. Der Punkt war, dass es auch mit veganer Ernährung kein Problem ist. Nochmal weise ich auf den veganen Eishockeyspieler der Nati A, Andreas Hänni vom SCB, hin, und das interessante Interview mit ihm.
        http://www.bernerzeitung.ch/sport/hockey/SCBVerteidiger-Haenni-Der-Kontrast-haette-kaum-groesser-sein-koennen/story/24490678

      • lisa Freysinger sagt:

        @ Christian, da in diesem Forum gesagt wird, Veganer könnten nicht genügend Muskeln aufbauen/seien sowieso alle Dünnchen/ungesund, werden hier Bsp. gezeigt, die das Gegenteil beweisen. Sei es Carl Lewis, Leichtathlete, NHL-Eishockeyspieler Georges Laraque, Nati A-Spieler Andreas Hänni oder andere. Weitere vegane Sportler kann man hier einsehen:
        http://www.bestveganguide.com/vegan-athletes.html
        Auch ich verstehe nicht, wieso die Fleischesser fast schon einen Zwang haben, dagegen anzukämpfen, dass es offenbar Veganer gibt auf der Welt, die auch noch gesund & sportlich sind. Akzeptiert es doch!

      • Flöhchen sagt:

        @ tsts: Wenn mir jemand sagt, dass er Ökostrom bezieht und Mülltrennung begeht, sage ich ihm dann, aber es gibt doch gar kein Umweltproblem und ich finde bedenklich, was Du tust, nur weil ich es selbst nicht tue? Nein, ich sage ihm, ich finde das gut. Wieso müssen hier die Fleischesser die Veganer die ganze Zeit kleinreden, sagen, das gibt es doch alles gar nicht? Wieso respektiert Ihr nicht einfach, was diese Menschen tun? Das ist das Problem, wenn Ihr es einfach akzeptieren und respektieren würdet, wären Leute wie Lisa nicht gezwungen, immer wieder neue Sachen zu posten.

      • tststs sagt:

        @Flöhchen: Jetzt verwechseln Sie mich, ich habe nie etwas geschrieben von ungesund oder falsch. Ich sage nur, es sei per se nicht besser! Jemand der vegan lebt und drei mal pro Jahr sich das in Indien von seinem Guru bestätigen lässt, tut der Umwelt (und somit den Tieren) sicher mehr Schaden an, als wenn der Alpöhi dreimal pro Jahr ein seiner Ziegen schlachtet!
        Auch hier macht die Dosis das Gift! Jeden Tag Filet ist sicher nicht wirklich schädlicher als jeden Tag aus Asien importierter Reis!
        Und noch einmal: Im Moment werden Veganer eher grossgeredet! Oder sehen Sie hier irgendeinen Fleischesser der eine Liste von anderen grossartigen Fleischessern postet?! …„wären Leute wie Lisa nicht gezwungen, immer wieder neue Sachen zu posten“… Also von Zwang kann hier keine Rede sein. Weshalb muss jemand (ist nicht auf Sie persönlich bezogen Lisa) unbedingt seine Meinung zu diesem Thema aufdrücken? Und ja, Veganersein ist eine Meinung nicht ein wissenschaftlicher Fakt.

      • Sabine sagt:

        Das meiste Soja, das für die Tofuproduktion hierzulande gebraucht wird, wird meines Wissens in Europa (u.a. in Österreich) angebaut. Das Soja für die Tiernahrung hingegen kommt meist aus Übersee.

    • lisa Freysinger sagt:

      Hier nochmals der Link zu Patrick B (der andere funktioniert nicht), „strong man“ (stärkster Mann Deutschlands), seit Jahren Vegetarier und neuerdings auch Veganer

      http://www.youtube.com/watch?v=MdgejliFJOE

      • Karla W. sagt:

        Patrick Baboumian ist ein hervorragendes Beispiel gegen alle diese seltsamen, mittelalterlichen Vorurteilen gegen Vegetarier/Veganer, ein gutes Beispiel für einen kräftigen, intelligenten Vegetarier, inzwischen Veganer. Er hat die strong man Meisterschaften gewonnen, ist stärkster Mann Deutschlands, jetzt nimmt er an den Weltmeisterschaften teil. Er hat Matura auf der Abendschule nachgeholt, studiert jetzt Psychologie und schreibt eine Diplomarbeit. Es gibt über ihn zahlreiche Videos auf youtube oder Links, siehe z.b.

        http://www.youtube.com/watch?v=tF5ZD7vy3t0&feature=related

      • Francesca sagt:

        Und wer kontrolliert, was er wirklich isst? Gibt auch welche, die sich nur mit Licht ernähren, Breatharianismus… bloss wenn’s ernst gilt, und wirklich überprüft wird, ist fertig mit der Religion.

      • tststs sagt:

        @Francesca: Ich dachte genau an dasselbe, als ich all die Sportlerbeispiele las…
        Auf welche Zusatzpräparate zurückgegriffen wird, wird wohl lieber nicht so laut verkündet…

      • lisa Freysinger sagt:

        Ihr seid wirklich witzig. Auf Zusatzpräparate greifen die meisten Sportler zurück, egal, wie sie essen. Der Punkt, um den es ging, ist, dass nebenher keine Fleischnahrung nötig ist. Diese Sportler, wie man zum Beispiel beim Nati-A-Spieler Andreas Hänni vom SCB sieht, essen asiatische Currys mit Tofu, viel Gemüse und Früchte, Teigwaren, Reis, Kartoffeln, Soja- oder Reismilch, und sind „trotzdem“ kräftig.

      • fitzil sagt:

        Was ich an der ganzen Diskussion hier am interessantesten finde ist, wie die Fleischesser sich mit Händen + Füssen wehren. Nein, es darf einfach nicht sein, dass Veganer gesund sind! Es kann nicht sein! Ihr entlarvt Euch ein bisschen selbst.

        Übrigens Sportler nehmen praktisch alle irgendwelche Kraftmittelchen, Leichtathleten/Bodybuilder/Velofahrer etc. ganz sicher. Das hat rein gar nichts damit zu tun, ob man Fleisch o. vegan isst. Interessant ist ja nur, dass es keine Fleischnahrung braucht, um Spitzensportler zu werden. Aber ich bin sicher, die Fleischesser werden auch das nicht akzeptieren

      • Sportpapi sagt:

        Ich weiss von einer Sportlergruppen im Hochleistungssport, die auf Anraten des Trainers auf vegetarische Ernährung umgestellt haben. Mit positivem Effekt auf die Gesundheit (selber deklariert). Aber leider auch Verlust von Schnell- und Explosivkraft.

      • Karla W. sagt:

        @ fitzil: Genau das Gleiche fällt mir auch auf. Man könnte ja als Fleischesser auch akzeptieren, dass es offenbar vegane Spitzensportler gibt. Stattdessen sträubt man sich hier, als ob es um Leben und Tod ginge, gegen diesen nun mal existierenden Fakt. Das finde ich ziemlich verdächtig und spricht einfach nur für eines, nämlich dass Euch angesichts „lebender“ Beispiele die Argumente ausgehen.
        Weitere bekannte Personen : Chelsea Clinton, Tochter von Bill: vegan. Bryan Adams: Seit 20 Jahren vegan. Joaquin Phoenix, Hollywoodschauspieler: vegan. Alicia Silverstone: vegan. UND SO WEITER.

      • lisa Freysinger sagt:

        Ich selbst bin ja vegan erzogen und habe übrigens meine ganze Jugend Volleyball gespielt, ohne Kraftmittelchen zu nehmen. :-).

      • Nora sagt:

        Ich habs hier im Forum schon mal geschrieben: Die Schweiz ist immer hintendrein. Ich wurde vor 20 Jahren Vegetarierin und musste mir den gleichen Blödsinn anhören wie heute die Veganer. Es gibt soviele Veganer in der Welt, sogar prominente, sogar Spitzensportler, es gibt Schriftsteller, Künstler, Schauspieler, die alle kennen und die vegan essen (Bsp. Moby, Sänger = vegan), es gibt sogar Mediziner, Ärzte, die es tun – aber die Schweizer wehren, wehren, wehren sich – nein, es darf nicht sein! Da stimmt garantiert was nicht! Zum Glück lassen sich diese Entwicklungen aber nicht aufhalten.

      • alien sagt:

        Ja aber Nora. Die Schweiz ist das beste Land wo gitz, die anderen haben uns jetzt gar nichts voraus und wir müssen sicher nicht jeden Furz mitmachen!

      • Flöhchen sagt:

        Bezüglich berühmter veganer Musiker: Nicht nur Bryan Adams und Moby sind Veganer, sondern z.B. auch Thom Yorke, der Sänger von Radiohead.

        Berühmte vegane Schauspieler sind nicht nur Alica Silverstone und Joaqin Phoenix, sondern z.B. auch Alec Baldwin (sehr aktiv!) Daryl Hannah, Casey Affleck (Bruder von Ben Affleck) oder Emily Deschanel, die Hauptdarstellerin der bekannten Serie „Bones“.
        http://www.youtube.com/watch?v=FWRvIGI5rJY

        Und auch interessant: Pamela Anderson ist überzeugte Vegetarierin.

        Sie alle haben interessante Dinge zu sagen, geht doch mal durch youtube oder durchs Internet!

      • tststs sagt:

        @I.Freysiniger: Es ginge beim Punkt der Zusatzpräparate ja eher um den Punkt der Scheinheiligkeit, da viele solche Präparate ohne tierische Produkte nicht möglich sind…
        Zumal es auch kein Gemüse gibt, dass ohne tierische Mithilfe gedeien würde….
        Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin da sehr tolerant. Aber ich erwarte dann auch eine gewisse Konsequenz….

      • Flöhchen sagt:

        Es wurde hier ja schon erwähnt, es gibt auch vegane Politiker. Beispiele:
        – Dennis Kucinich, ehemaliger Präsidentschaftskandidat für die USA http://www.youtube.com/watch?v=qMt9_qgDfLE,
        – Chelsea Clinton seit klein (Tochter von Bill Clinton) – Bill Clinton hat sich übrigens neuerdings zu einer „fast veganen Ernährung“ bekannt, siehe sein Interview auf youtube: http://www.youtube.com/watch?v=R3ied_AD4iE. Wieso? Aus GESUNDHEITLICHEN Gründen. Schreck (für die Fleischesser) lass nach.

      • lisa Freysinger sagt:

        Dass Zusatzpräparate ohne tierische Produkte schwer möglich seien, solche Aussagen machen mich fassungslos. Es gibt tonnenweise Zusatzpräparate, die vegetarisch oder vegan sind. Sogar in den grossen Ketten wie Migros, man muss einfach kurz nachfragen oder nachlesen, was drin ist. In Reformhäusern sowieso zig Dinge erhältlich! Es organisieren sich z.B. vegane Bodybuilder sogar gemeinsam für solche Produkte. Siehe z.B. die Seite der „vegan Bodybuilder“. http://www.veganbodybuilding.org/supps.htm

        Bitte hier nicht einfach irgendetwas erzählen!

      • tststs sagt:

        Ganz ehrlich, es wäre mir lieber, Pamela würde ab und zu ein Huhn verspeisen, als dass sie mit Thommy Lee mit dem Motorboot über den Ozean rauscht, in eine Bucht geht und vor den Augen der armen Riffbewohner Sex hat!
        Oder dass Daryl im nächsten Film keine Lederhose anziehen muss… oder dass ja keine Gelatine für die künstlichen Innereien bei Bones verwendet wird… etc.
        Wie gesagt, es ist wirklich lobenswert, vegan zu sein, aber in endgültiger Konsequenz kaum durchzuziehen…

      • tststs sagt:

        Ich sage ja nicht, dass es sie nicht gibt. Aber wirklichwirklich tierfreie Produkte (auch Verpackung und Pillenkapsel gehören dazu) sind wirklich selten…

      • Flöhchen sagt:

        Was hier erzählt wird, ist wirklich teilweise bedenkliche Nicht-Information. Googlen Sie doch einfach „vegan supplements“ oder ähnliches. Es gibt tausende Produkte weltweit für Spitzensportler, „suitable for vegetarian and vegan diets“. Aus vielen spontan herausgegriffen einige Beispiele:

        http://www.gvtc.co.uk/
        http://www.nextag.com/vegan-protein-powder/stores-html
        http://veganfitness.de/index.php/cat/c1_Protein—Eiwei-.html
        http://store.veganessentials.com/vegan-iron-by-veglife-p1741.aspx
        http://www.veganbodybuilding.org/supps.htm
        http://www.bodybuilding.com/fun/kristi16.htm

      • lisa Freysinger sagt:

        Veganern geht es darum, den grösstmöglichen Beitrag gegen Tierleid, Umweltverschmutzung, Welthunger und ungesunder Ernährungsweise zu liefern. Niemand redet davon, dass sie zu 100% die Welt retten können, dass sie gar nichts zu Umweltverschmutzung oder Tierleid beitragen, sondern es geht um eine Optimierung, im Sinne von „weniger Leid ist besser“.
        Es gibt übrigens Schauspieler, die darauf bestehen, keinen Pelz oder Leder zu tragen für einen Film, wenn darin so was vorkommt, ist es künstlich.

      • Karla W. sagt:

        @ Lisa: Du hast es hier mit harten Brocken zu tun und wirst hier noch tausend Links für berühmte vegane Personen, für vegane Kraftmittel für Sportler posten können, und es werden Dir die Fleischesser immer noch zurückschreiben, dass es diese veganen Kraftmittel gar nicht gibt – oder nur kaum erhältlich oder selten oder gar nicht da oder sowieso…. Es ist wirklich interessant, hier eins zu eins zu beobachten, wie harte Fakten einfach abgetan werden, weil man sie nicht wissen will. Aber kleiner Trost an Dich, offenbar gibt es hier auch einige, die Deine Infos neugierig lesen. Danke!

      • tststs sagt:

        Und genau mit dem Punkt habe ich hier in der Diskussion Mühe, im Moment (jetzt im Moment) lese ich eher Fleischfresserbashing und Glorifizierung von Veganern.
        Es ist doch schon etwas eingebildet zu meinen, nur weil man vegan oder vegetarisch lebt, zu meinen, man leiste den grösseren Beitrag als Fleischfresser…

      • fitzil sagt:

        Wenn man alle Infos, die hier – mit Quellen belegt – in diesem Forum gepostet wurden, zusammenfasst, kommt man ganz klar zum Schluss, auf Fakten basierend, dass die Fleischnahrung ziemlich viele Probleme enthält, welche mit der veganen Ernährung wegfallen. Was die Ernährung von Kindern betrifft, bin ich der Überzeugung, dass es aufgrund all dieser Fakten hochgradig problematisch ist, seinen Kindern Fleisch zu geben und dadurch vor allem ihre Gesundheit zu gefährden, aber auch sie in Dinge wie Massentierhaltung, Umweltverschmutzung, Welthunger etc. miteinzubeziehen, ohne sie zu fragen.

      • Karla W. sagt:

        @tsts: Ich kann kein Bashing sehen. Lisa postet hier einfach Fakten, belegt mit Quellen, und sie hat noch nie etwas Böses gegenüber irgendjemandem gesagt. Ein einziges Mal sagte sie, dass es sie fassungslos mache, dass man hier etwas einfach sage, was nicht stimmt. Das ist kein Bashing. Ich finde ihren und den Ton der meisten anderen hier sehr respektvoll. Im Gegenteil reagieren hier die Fleischesser auf die geposteten Fakten mit irgendwelchen nicht belegten, nicht wahren Aussagen und verhalten sich dadurch fragwürdig.

      • tststs sagt:

        @ Karla, sorry, hätte nicht als ein Angriff auf eine bestimmte Person gelten sollen. Aber im moment lese ich nur, wie toll und welche tollen Leute vegan sind (ok und lese einen Angriff auf die Fleischfresser). Und so Fakt ist das auch wieder nicht! Gerade Soja und Reis (die eher am anderen Ende der Welt wachsen) dienen sicher nicht der Umweltschmutzverminderung!

  • Silvia sagt:

    Es gibt ja nicht nur ideologische Veganer, sondern auch Veganer, die es klar aus gesundheitlichen Gründen sind. Für alle Eltern: Schaut Euch doch bitte Mal den Dokumentarfilm „got the facts about milk“ und „forkes over knives“ an. „The China Study“ als Buch ist auch sehr erhellend. Tut es Euern Kinder zuliebe.
    Wer sich vegan ernährt und seine Kinder mit ein bezieht muss sich zu Ernährung etwas überlegen. Ich finde aber auch, den Kindern nur Junk Food zu füttern genauso brutal wie unüberlegt vegan.

    • Nora sagt:

      Ja, wenn man sich über Fleisch- und Milchproduktion, ihrer heutigen Zusammensetzung mit Medikamenten, Nahrungsabfällen, künstlichen Zusatzstoffen (Dioxin??), ihren negativen Auswirkungen auf die Gesundheit, über die schlimmen Zustände in der Massentierhaltung, informiert, hätte die Schlagzeile von Rau/Porz eigentlich lauten müssen: Kinder mit Fleisch zu ernähren ist unmoralisch.

      • Karla W. sagt:

        Kinder mit Fleisch zu ernähren ist nicht nur unmoralisch, da die Kinder ungefragt gezwungen werden, Tiere zu essen. Es ist auch hochgradig ungesund für die Kinder, weil die Kinder grosse Mengen Antibiotika, Gentechfood, Nahrungsabfälle und künstliche Zusatzstoffe, im schlimmsten Fall Dinge wie Dioxin, mitessen oder undeklariertes Gammelfleisch vorgesetzt bekommen. Aus Elternperspektive kann ich schlicht nicht nachvollziehen, wie man so verantwortungslos sein kann und seinem Kind Fleisch gibt.

      • tststs sagt:

        Also wenn man sich hier über die „Vagner-Hetze“ beschwert, sollte man nicht ins gleiche Horn blasen!
        Sie vergessen, dass die Tiere nicht per se so belastet sind, sondern über die (pflanzliche!) Nahrung, die ja von den Vegis direkt gegessen wird…!?! Es gibt nicht nur Biogemüse, sondern auch Bio-Tierprodukte…

      • tststs sagt:

        Sie fragen sich, was die „Vagnerhetze“ ist? Leute die gegen Wagner hörende Veganer hetzen…
        🙂

    • Karla W. sagt:

      Tut mir leid, aber in der konventionellen Tierhaltung gibt es keine Bio-Tierprodukte. Lesen Sie bitte eine Seite vorher in diesen Kommentaren die verschiedenen Links zum Tierfutter nach, die gepostet wurden. Bio-Bauernhöfe müssen gesetzlich zwingend einen gewissen Prozentsatz natürliches Futter geben, aber nicht 100%. Es existieren in der heutigen Konkurrenzgesellschaft schlichtweg keine 100% natürliche Tierfütterung mehr. Die Tiere müssen ja ein gewisses Fleisch und eine gewisse Leistung erzeugen, damit das Fleisch verkauft werden kann.

      • Nora sagt:

        Ich kann die Argumentation der Fleischesser hier einfach nicht mehr verstehen. Die Fakten über Tiernahrung sind hinlänglich bekannt. Selbst wenn es noch einen Hof in der Schweiz geben sollte, der seinen Kühen nur Gras und Heu gibt (was in der Realität schlicht nicht existiert, aber mal als Gedankenbeispiel) – wollen mir die Fleischesser hier ernsthaft weismachen, sie erkundigen sich beim Kauf des Fleisches in der Migros nach dem Futter, das das Tier erhalten hat??? Scherz lass nach.
        Seinen Kindern Fleisch zu geben ist einfach verantwortungslos.

    • Christian sagt:

      Was hier über Fleisch geschrieben wird, ist teilweise der grösste Stuss aller Zeiten. In Zürich müssen jedes Jahr ca. 5 Kinder im Spital aufgepäppelt werden, die von ihren Eltern vegan fast zu tode ernährt werden. Die werden völlig apathisch mit schweren Mangelsysmptomen. Für das Wachstum reicht es einfach nicht. Es ist einfach fahrlässig Kindern eine solch extreme Ernährung aufzuzwingen.

      • lisa Freysinger sagt:

        Ich wiederhole gerne zum xten Mal, dass ich ein vegan erzogenes Kind bin, jetzt fast dreissig, Psychologie studiert, arbeite als Therapeutin, lebenslange Volleyballspielerin, mit normalem Aussehen, normaler Gesundheit, normalem Freundeskreis.

        Bitte schicken Sie Ihren Kommentar doch den Millionen von Jains, Hindus und Buddhisten, die seit Generationen vegan leben und sich nicht jede Woche in einem Spital aufpäppeln müssen.

      • Widerspenstige sagt:

        @Christian
        Es ist fahrlässig, nicht näher jeden Einzelfall dieser ‚mangelernährten‘ Kinder zu untersuchen und die GENAUEN Ursachen festzustellen. Nichtwissen der Eltern ist nicht gleich zu setzen mit mangelhafte veganische Ernährung! Wer nicht genau darüber Bescheid weiss, sollte die Finger davon lassen. Ebenfalls solche Kommentare wie von Ihnen unnötige Verunsicherung auf den Plan zu rufen. Es ist in keiner Weise gesundheitsgefährdent, ohne Fleisch zu leben, aber Unwissen darüber KANN lebensgefährlich werden. Also bitte!

      • Nora sagt:

        Und es fällt hier ja schon seit einer Weile auf, dass die Veganer in diesem Forum extrem viel besser informiert sind über Nahrungszusammenhänge als die Fleischesser. Ich bin selbst nicht Veganerin, „nur“ Vegetarierin. Das Unwissen der Fleischesser hier ist wirklich erschreckend. Fünf vegane Kinder pro Jahr im Spital? In welchem? Können Sie mir die Adresse dieses Spitals geben, ich würde gerne selbst nachfragen.

      • Marius Kroppl sagt:

        Ich freue mich einfach, dass es offenbar immer mehr Veganer, und offenbar auch sehr belesene, gut informierte, intelligente Veganer gibt. Und, wie sich in anderen Ländern schon gezeigt hat, wird diese Entwicklung zunehmen.

      • Christian sagt:

        Quelle auch aus dem Tagesanzeiger

        Sind Jonas’ Eltern ein Einzelfall? Leider nein, sagt Oswald Hasselmann vom Ostschweizer Kinderspital in St. Gallen. Es gebe immer wieder Eltern, die ihre Kinder vegan ernährten, bis sie krank würden. «In den letzten drei Jahren hatten wir sieben solche Fälle – und das war wohl nur die Spitze des Eisberges. Alle diese Kinder waren unterernährt, in ihrer kognitiven und emotionalen Entwicklung deutlich verzögert, apathisch.

      • Christian sagt:

        http://www.tagesanzeiger.ch/taplus/standard/Frage-des-Tages-Sollen-Eltern-ueber-die-Versorgung-ihrer-Kinder-bestimmen/story/11424284
        Quelle zu obigem Zitat
        Es gibt keine Grund an den Aussagen des Arztes zu zweifeln.
        Einige mögen vegan vertragen, andere halt nicht.

      • fitzil sagt:

        Christian, Sie zitieren hier als einziges genau die Tagi-Artikel, die von M. Binswanger hier im Blog ja gerade kritisiert und in Frage gestellt werden. Das ist etwas merkwürdig. Haben Sie die vielen Leserbriefe im Tagi vom letzten Freitag gesehen, die sich über diese Artikel empörten? Da war auch ein Mediziner drunter. Kein einziger dieser Leserbriefe gewann den Aussagen von Herrn Porz etwas Positives ab. Alle waren einhellig der Ansicht, dass hier misinformiert werde über vegane Ernährung. Lesen Sie es nach.

  • Helmet sagt:

    Wenn jemand versucht vor fundamentalistischen Tendenzen, welcher Art auch immer, zu warnen, sollte man dies nicht als halbgare Weisheiten eines Typen abtun. Offensichtlich ist Frau Binswanger nicht in der Lage die Aussagen von Herrn Porz in einem etwas grösseren Zusammenhang und losgelöst von Eiern, Milch und Kotelett zu sehen. Sie sieht wohl ihr fundamentales Bestimmungsrecht über ihre Kinder in Frage gestellt.

    Wenn Kinder die Freiheit haben, werden sie wohl von allein zu Vegetariern oder Verganern. Aber sie müssen ausprobieren können, und dürfen doch nicht zu ihrem Glück gezwungen werden.

  • GIONRUDOLF DEVONAS sagt:

    So viel Unsinn habe ich selten gelesen! Fact ist: Fleisch, wie es heute angeboten wird, ist alles andere als gesund und der Mensch kann sich Vegan absolut ohne die Nebenwirkungen des Fleischkonsum gesund ernähren. Mit zb.-60 Garamm Mandeln deckt man den Eiweissbedarf eines Tages ab! Vegan leben hat auch etwas zu tun mit Umwelt-und Tierschutz und der bestialischen Massentierhaltung weltweit. Auch die Tiere sind ein Teil der Schöpfung und verdienen unseren Respekt und das Recht auf Leben auf unserem Planeten. Tiere mit chemischen Mitteln hochzupuschen ist höchst amoralisch und verwerflich!

  • Ich habe nicht alle Kommentare gelesen, aber kaum jemand scheint auf das eigentliche Thema eingegangen zu sein. Nämlich aus zwei Einzelfällen einen Trend herbeizuschreiben. Ein grosses Bravo an die Autorin – die übrige TA-Redaktion sollte in sich gehen und reflektieren!

  • dres sagt:

    Meine Fresse, ich glaube auf dieses Geschwafel nehme ich noch ein veganes Bier – ganz sicher ohne Fleisch aber mit B12 – und geniesse dazu Antibiotika angereicherte Schokolade. Nur aus dem Reformhaus latürnich… Prost und gute Appetit allerseits! 😉

    • Vero sagt:

      Dres: Die Sojaschokolade aus dem Reformhaus ist garantiert nicht gentech. Sie ist Fairtrade, Bio und garantiert natürlich.
      Allgemein: Wie schon geschrieben: Nahrungsmittel, die gentech sind, müssen deklariert werden. Fleisch, das gentech Nahrung konsumiet hat, muss nicht angeschrieben werden. Und von wegen Verdauung: Die Spuren von künstlichen Mitteln bleiben im Körper. Wieso glaubt Ihr, haben wir Dinge wie Dioxinskandal, wo Dioxinrückstände im Fleisch gefunden werden, oder immer wieder die Diskussion wegen Antibiotika? Siehe Tagesschaubeitrag, den Flöhchen aufgeschaltet hat.

      • Katharina sagt:

        „Allgemein: Wie schon geschrieben: Nahrungsmittel, die gentech sind, müssen deklariert werden.“ In meinem Land (USA, CA) ist dem nicht so und es gab einen Aufschrei als es abgelehnt wurde. Nur der Grund für die Ablehnung ist eben richtig, denn 90% der Nahunsgprodukte müssten GMO deklariert werden, was die Deklaration hinfällig macht. leider.

        Der Weg der hier beschritten wurde ist die Zertifizierung im positiven Sinn. Produkte erhalten das Zertifikat certified organic, wenn die gesamte Produktions- UND Verteilkette den Kriterien des Zertifikats genügen. diese Produkte verkaufen sich sehr gut.

  • Ruedi sagt:

    Nahrungsergänzungsmittel-Konzentrate wie Eiweiss, (Protein) Kohlenhydrate, Vitalstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe sind keine Chemie! Sondern Nahrungsmittel in Konzentrierter Form hergestellt um Mangel-Ernährung oder Höherer Bedarf bei Körperlicher hoher Aktivität/Belastung mit allen notwendigen Nahrungsmittel-Komponenten zu versorgen.

    Beispiel sie haben einen höheren Eiweissbedarf durch Krafttraining! Wenn sie dem Körper das Eiweiss nicht geben nützt das Krafttraining nicht’s, weil dem Körper der Muskel-Baustoff Eiweiss fehlt um Muskeln aufzubauen.

    Dafür gibt es reines Eiweiss mit den 9 Essenziellen Aminosäuren in Konzentrierter Form um effizient Muskeln aufzubauen ohne schädliche Cholesterin-Fette aufnehmen zu müssen. Oder ohne andere nicht für denn Muskelaufbau notwendige Bestandteile der herkömmlichen Nahrungsmittel aufnehmen zu müssen. Sondern genau das was der Körper braucht zum richtigen Zeitpunkt vor, nach und während der höheren Körperlichen Belastung durch Sport oder Anstrengende Körperliche Arbeit.

    Ein anderes Beispiel ein Marathonläufer kann ausrechnen wie viel Hochwertige Kohlenhydrate = Energie er während dem Marathon verbraucht und diese vor dem Marathon nebst normaler Ernährung Zusätzlich mit Kohlenhydrat-Konzentrat einnehmen.

    Wenn er zuwenig Kohlenhydrate vor dem Rennen zu sich nimmt wird der Körper Fett oder Muskeln in Energie umwandeln was sehr schlecht für denn Läufer wäre. Weil um einen Berg hoch rennen zu können braucht es auch Kraft, sprich Muskeln in den Beinen. Es muss mit ausreichender Zufuhr von Kohlenhydraten verhindert werden das die Muskeln zur Energiedeckung verbrennt werden.

    Fazit: Nahrungsergänzungsmittel-Konzentrate und Vitalstoffe beim Menschen oder in der Tierhaltung sind nicht schädlich, sondern Sinnvolle Nahrungs-Ergänzungs-Mittel, in Konzentrierter Form hergestellt!

    Wachstumshormone und zuviel Antibiotika jedoch sind schlecht. Medizin ist jedoch auch in der Tierhaltung notwendig.

    Es gab schon immer Tricks um bei der Tierhaltung mehr Geld zu verdienen. Beispielsweise wird den Tieren vor dem Verkauf an den Metzger Salz gegeben, damit sie viel Wasser saufen und so mehr Körpergewicht auf die Waage bringen. Oder bei eingefrorenem Fleisch wird vor dem Einfrieren Wasser in das Fleisch gespritzt.

    Es gibt aber beim Biobauern oder Vertrauens-Metzger schon Gesundes Fleisch im Angebot.

    Jahrelange Mangel-Ernährung durch fehlende oder zuwenig Aminosäuren und Vitalstoffen = Vitamine/Mineralstoffe merkt man unter umständen erst nach Jahrzehnten im Alter. Dazu zählen Geistes-Krankheiten und viele andere Krankheiten.

    Gesunde ausgewogene Ernährung und Bewegung ist das allerwichtigste im Leben um möglichst lange Gesund und Fit zu bleiben.

    • Vero sagt:

      Nicht so viel ist gegen künstliche Ernährungsergänzung einzuwenden, richtig. Es ging auch nicht darum, sondern um den Vorwurf, vegane Ernährung sei künstlich, weil Veganer oft (nicht immer) künstliches B12 zu sich nehmen. Der Punkt war, aufzuzeigen, dass Fleischesser viel mehr künstliche Ernährungsergänzungen zu sich nehmen, Medikamente, Antibiotika (die, wie Du richtig schreibst, sehr problematisch sind, weil sie im Körper vom Mensch landen), Nahrungsabfälle, gentech Lebensmittel, und somit sicher nicht davon reden können, Fleisch sei natürlich und gesund.

  • Auguste sagt:

    hmm…, solange ein nahrungsangebot in hülle und fülle gleich um die ecke wartet, kann man natürlich leicht dem extravaganten frönen. interessant wäre doch, wieviele von diesen idioten noch übrig wären, wenn sie der hunger richtig plagte?

    wenig kotzt mich mehr an, als wohlstandsverwahrloste exoten, die es auch noch auf die spitze treiben.

    • Vero sagt:

      In Indien leben ca 300 Millionen Menschen vegetarisch oder vegan. Dazu kommen noch viele andere Menschen, verteilt über andere Länder in Asien. Dabei handelt es sich mit Sicherhiet nicht um wohlstandsverwahrloste Exoten.

  • Tschannen Werner sagt:

    der Wohlstand im Westen ermöglicht uns fleischlose Ernährung mit viel Abwechslung!
    Ein jeder der diese Chance nicht nutzt ist selber Schuld.

    • alien sagt:

      Fleischlose Ernährung kostet nicht mehr als einigermassen abwechslungsreiche Fleisch enthaltende.

      • Tschannen Werner sagt:

        @Alien: es geht hier nicht ums Geld sondern um das Angebot! Es gibt ja immer noch Menschen die Wohlstand mit Geld gleichsetzen…..

  • Seraina sagt:

    Das die Fleischproduktion und damit auch die Fleischkonsumation in der heutigen Zeit bedenklich sind und man sich über alternative Ernährungsformen gedanken macht leuchtet mir ein. Was ich aber unverständlich finde, wenn all unsere „gängigen“ Lebensmittel durch solche Ersetzt werden, die von der anderen Seite der Welt stammen – wie beispielsweise eben Soja!?

    • lisa Freysinger sagt:

      Soja kann ebenfalls nachhaltig und fair angebaut werden, ist aber sowieso nicht die einzige Möglichkeit für Fleischersatz. Die Quorn-Produkte in der Migros, die vegetarisch, teilweise vegan sind, sind eben aus Quorn – einem Pilzprodukt, das so verarbeitet wurde, dass es ähnlich wie Fleisch schmeckt.
      Dann gibt es noch Seitan, dies wird aus Weizen produziert und zu einem Fleischersatz-Produkt verarbeitet. Man muss, wenn man nicht möchte, also kein Soja zu sich nehmen für Fleischersatz.
      Für Milchersatz gibt es Sojamilch, Reismilch, Hafermilch und noch einige andere mehr.

  • Ruedi sagt:

    Eine Ernährung ohne Tierische Nährstoffe ist für Säugetiere Falsch und schadet der Gesundheit, vor allem aber ist es gegen die Natürliche Ernährung der Säugetiere.

    Jedes Säugetier überlebt nur weil es nach der Geburt MUTTERMILCH bekommt. Auch Säugetiere die zur Gruppe der Pflanzenfresser zählen starten mit Brustmilch ins Leben.
    Ohne Tierische Ernährung würde es auf der Erde gar kein Leben geben da das Leben und die Evolution auf der Einnahme von Tierischen Nahrungsmitteln begründet sind.

    Das Leben auf der Erde ist im Wasser entstanden durch gegenseitiges Auffressen der Lebewesen untereinander. Im Meer kann das auch Heute noch sehr gut beobachtet werden. Das Leben im Meer basiert auf der Ernährung mit Plankton und das sind Kleinstlebewesen Tierischen Ursprungs. Selbst Meerespflanzen, Korallen ernähren sich von Plankton also Tierisch.

    Die Pflanzenfresser und Allesfresser sind eine spätere Entwicklung der Evolution und entstanden erst als sich Leben auf dem Land entwickelte.

    Das Tierische Eiweiss ist der Baustoff auf dem das Leben auf der Erde begründet ist. Tierisches Eiweiss ist der wichtigste Bestandteil der Menschlichen und Tierischen Ernährung.

    Da die wichtigsten Aminosäuren aus dem das Eiweiss besteht aus Tierischer Quelle stammen. Beispiel Milch, Eier, Fisch, Geflügel und Fleisch. In Armen Ländern sind vor allem Eier, Geflügel und Meerestiere die Haupt-Ernährungsquelle für Tierisches Eiweiss.

    Eine rein Vegetarische Ernährung ist nicht nur Unnatürlich sie ist auch Ungesund für den Menschen weil wichtige notwendige Aminosäuren fehlen. Fleisch sind Muskeln und diese bestehen aus Eiweiss/Aminosäuren.

    Eine Katze ist wie viele andere Tierarten auf 100 % Fleischernährung angewiesen und ein reiner Fleisch-Fresser die ohne Fleisch stirbt. Der Mensch ist durch die Evolution ein Alles-Esser geworden. Dazu gehören auch Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte für eine Gesunde Ernährung.

    Den Vegetariern fehlt anscheinend Ernährungs-Wissenschaftliches Grundwissen. Das wäre eigentlich Aufgabe der Schulen dieses Wissen zu Vermitteln. Problem ist eben das selbst die Lehrkräfte nicht über das notwendige Grundwissen in Ernährungs und Bewegungslehre verfügen. Geschichtslehre scheint viel wichtiger zu sein, wie Dinge die Existenziell sind für das Leben.

    • Marius Kroppl sagt:

      Lieber Ruedi,
      vieles von dem, was Du schreibst, ist falsch. Es gibt viele Säugetiere, die reine Pflanzenfresser sind und zwar nicht als spätere Entwicklung, sondern parallel zu Fleischessern (es gab sogar vegetarische Dinosaurier – dann die Elephanten, Giraffen und viele viele mehr). Ob tierisches oder pflanzliches Eiweiss, spielt für die Ernährung keine Rolle.
      Nach der Geburt bekommt auch das Menschenkind tierische Milch – von der Mutter. Dazu ist sie da. Danach braucht es keine mehr.
      In Indien leben gegen die 30% seit Generationen vegetarisch oder vegan. Bitte genauer informieren.

      • Flo sagt:

        Gemäss neuesten Erkenntnissen waren sogar fast alle Dinosaurier Vegetarier. Der T-Rex war offenbar eine fleischfressende Ausnahme.
        http://www.os-community.de/Magazin/Dinosaurier_waren_Vegetarier/43788

      • Flo sagt:

        Ruedi, Du bringst übrigens ein gutes Beispiel: „Auch Säugetiere der Pflanzenfresser starten mit der Muttermilch ins Leben“. Das ist richtig. Beim Menschen ist das auch so. Danach brauchen weder die Säugetiere-Pflanzenfresser noch die Menschen Milch einer anderen Spezies, um zu überleben. Das wäre ja auch schön absurd. Stell Dir vor, die Kuhmilch für das Kälbchen versiegt, weil die Natur es so gedacht hat, dass das Kälbchen dann weiterhin Schafsmilch trinkt??? Dass der Mensch Kuhmilch BRAUCHT, ist völlig absurd.

      • Ruedi sagt:

        ,,In Indien leben gegen die 30% seit Generationen vegetarisch oder vegan,,

        Das heisst noch lange nicht das dass auch Gesund ist!

        Die Folgen von Mangel-Ernährung zeigt sich erst nach vielen Jahren, auf Dramatische weise!

        Siehe meinen Beitrag:

        Ruedi sagt:
        12. November 2011 um 20:14

    • Ruedi sagt:

      Lieber Marius Kroppl und Flo

      Der Mensch ist kein reiner Pflanzenesser, sondern ein Allesesser das ist eine Tatsache!

      Es gibt im Eiweiss auch Proteine genannt, für denn Menschen 21 Aminosäuren davon sind neun Essentielle das bedeutet, dass der Körper diese 9 Aminosäuren nicht selbst herstellen kann, sondern mit der Nahrung aufnehmen muss. 12 Aminosäuren produziert der Mensch im Körper selbst.

      Die 9 Essenziellen Aminosäuren (Eiweiss) sind nur in Tierischen Nahrungsmitteln Milch, Eier, Fleisch und Meeresgetier für denn Menschen ausreichend vorhanden und nicht in Pflanzlichen Nahrungsmitteln.

      Das heisst sie müssten als Mensch Berge von Pflanzlichen Nahrungsmitteln Essen um ihren Täglichen Eiweiss Bedarf abzudecken, so wie das reine Pflanzenfresser ja machen. Kühe, Elefanten, Dinosaurier usw. sind (Dinos waren) den ganzen Tag mit Grünzeug fressen beschäftigt von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

      Die reinen Pflanzenfresser der Tierwelt können während der Säugungszeit nicht alle Aminosäuren selbst mit Ihrem Körper produzieren!

      Das können sie erst nach der Säugungszeit!

      Darum brauchen sie Tierische Muttermilch!

      Erst wenn der Magen sprich Stoffwechsel vom Pflanzenfresser vollständig, soweit entwickelt ist das er aus der Pflanzennahrung alle vom Körper benötigten Aminosäuren selbst Produzieren kann brauchen sie keine Muttermilch mehr!

      Man kann sich Vegetarisch ernähren und auf Fleisch verzichten!

      Man darf aber nicht auf Eier und Milchprodukte verzichten!

      Oder möchten sie wie ein reiner Pflanzenfresser von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Berge von Grünzeug und Getreide essen um ausreichend Körper-Baustoff Essenzielle Aminosäuren einzunehmen. Die der Körper nicht selbst herstellen kann?

      Das geht selbst wenn sie es wollen, gar nicht weil der Mensch kein wie bereits gesagt reiner Pflanzenesser ist sondern ein Allesesser und kein Wiederkäuer.

      Es gibt aber ein Problem bei der Obligatorischen Aufnahme der Notwendigen 9 Aminosäuren mit tierischen Nahrungsmitteln. Man muss nämlich darauf achten das nicht zuviel Tierisches Fett, eingenommen wird, wegen dem Cholesterin! Trotzdem ist der Menschliche Körper auf Tierische Nahrungsmittel angewiesen.

      Reines Veganertum ist eine Religion von unwissenden! Und hat absolut nicht’s mit Gesunder Ernährungs-Wissenschaft zu tun. Es ist aber jeder selbst für seinen Körper verantwortlich – aber Bitte, tun sie das ihren Kindern nicht an!

      • Vero sagt:

        Und weil es so ungesund ist und soviele Inder das seit GENERATIONEN tun, sind sie alle ausgestorben oder was? Es gibt Veganer in mehr als einer Generation. Und sie sind nicht samt und sonders im Alter geistesschwach geworden.

        Und nochmals: Ja, Pflanzenfresser brauchen in der Säugphase tierische Aminosäuren. Und, wie Du selbst schreibst „nach der Säugungszeit“ !!! keine mehr. Es ist GENAU GLEICH beim Menschen. Er braucht die MUTTERMILCH in der Säugungszeit. Und danach braucht er keine tierischen Stoffe mehr.

  • Nora sagt:

    Wer sich darüber informieren möchte, was an Nahrungsabfällen, künstlichen Zusatzstoffen, Medikamenten, gentech-Food und vielem anderen alles im Fleisch ist:

    http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=2675

    En Guete, auch Ihrem Kind!

  • Kinder sind auf ausgewogene Ernährung besonders angewiesen – dies, damit eine normale körperliche und geistige Entwicklung stattfinden kann. Werden dann wichtige Komponenten wie oben genannt Vitamin B12 oder die im Fleisch enthaltenen Proteine gänzlich vom Speiseplan gestrichen, kann sich das auf die Entwicklung des Hirnes auswirken – kurz: Das Kind erreicht niemals sein volles Potential, weil ihm dazu die Intelligenz fehlt. Hier muss also der Staat eingreifen und verhindern, dass einer Schutzlosen und nicht vollständig Urteilsfähigen Person die Zukunft verbaut wird.

    • lisa Freysinger sagt:

      Lieber Herr Freilauf, ich bin ein vegan erzogenes Kind. Ich habe Psychologie studiert, gut abgeschlossen und arbeite heute als Therapeutin. Ich habe meine ganze Jugend lang Volleyball gespielt und gehe heute noch zwei Mal die Woche joggen. Ich bin normal schlank, habe keine Mängel und fühle mich normal fit. Ich habe ein normales soziales Umfeld, gute Freunde und einen Lebenspartner. Können Sie mir vielleicht sagen, wo mir die Intelligenz fehlt? Proteine sind übrigens auch in Tofu, Nüssen, Teigwaren, Bohnen, Erbsen, Linsen und vielem mehr enthalten. Können Sie nachlesen. Herzliche Grüsse.

      • Noli sagt:

        Hilfe, Herr Freilauf – Sie wissen schon dass es Millionen von Menschen auf der Welt gibt, in Amerika, Asien oder Europa, die vegetarisch leben und eben gerade auf die im Fleisch enthaltenen Proteine verzichten, sondern pflanzliche Proteine essen? Lustigerweise sind die meisten Vegetarier aus höheren Bildungsschichten. Tja knowledge is power. Wusste schon der Philosoph Francis Bacon. Übrigens, Einstein war Vegetarier. Soviel ich weiss, wird er gemeinhin als ziemlich intelligent betrachtet. 🙂

  • Nora sagt:

    @ Samuel. Es gibt heute kein gekauftes Futtermittel für Tiere (ausser es handelt sich um geerntetes Heu, aber sicher nicht gekauftes Futtermittel), welches ohne Nahrungsergänzungsmittel auskommt. Es gibt kein „öko-bio-natürlich-besonders-liebevoll-verarbeitet-handhergestelltes“ Futtermittel, dafür sind die Masttiere niemandem genug wert. Das Einzige, was zählt, ist ob sie möglichst viel Fleisch ansetzen, das auch noch eine gewisse Konsistenz und Zusammensetzung aufweisen soll. Dafür wird eine „TopDosierung“ von Nährstoffen ins Futtermittel getan. Kann man alles nachlesen. Wenn man denn will.

    • Flöhchen sagt:

      Genau. Hier ein Beispiel für Schweinefutter (Vitamin A, C und D Konzentrat für „optimierte“ Leistungen).
      http://www.muskator.de/produkte/schweine/vitamin-konzentrat-schwein.html
      Oder wie wäre es mit Kälberfutter? Für „hohes Wachstum“, mit „sehr hoher Energiekonzentration“ und „zusätzlichen Spurenelement- und Vitaminausstattung“.
      http://www.muskator.de/content/pdf/rind_kaelberfutter_duesseldorf.pdf
      Am natürlichsten erscheint mir aber Spezialfutter für Milchkühe – für „mehr Milch, mehr Fett – nachgewiesen an internationalen Instituten“. En Guete!

      • Flöhchen sagt:

        „Diese Zahlen machen nicht gerade Appetit auf Geflügelfleisch: In 82 niedersächsischen Masthühnerbetrieben wurden in 73 Prozent der Mastdurchgänge bis zu drei Antibiotika verabreicht. In den übrigen Fällen waren es sogar bis zu acht Präparate. Und das alles in nur etwa 35 Tagen – so lange dauert das Leben eines Masthähnchens.“
        http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/antibiotika137.html

        Ja, Sie und Ihre Kinder ernähren sich mit Fleischkonsum EXTREM gesund, klar…

      • Flöhchen sagt:

        In der Schweiz ist es übrigens genau gleich:

        „Bei rund der Hälfte der rund 260’000 Kälber, die in der Kalbfleisch-Produktion in der Schweiz gemästet werden, müssen Antibiotika regelmässig eingesetzt werden, um die Tiere gegen Krankheiten zu behandeln und vor Infektionen zu schützen Dieser massive, tonnenweise Einsatz von Antibiotika ist durch das System der Zusammenführung der Tiere in Mastgruppen und deren Haltung begründet.“
        http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/10/13/Vermischtes/Antibiotika-in-der-Tiermast-Gefahr-durch-die-Hintertuer

      • Nini sagt:

        Es ist bedenklich, was in Fleisch alles enthalten ist; Antibiotika, andere Medikamente, sehr viele künstliche Nährstoffe, Stresshormone, die beim Schlachten ausgeschüttet werden, um nur einiges zu nennen. Fleisch bei der heutigen Informationsfülle noch gesund zu nennen, kann man nur als hoffnungslos ideologisch abtun. Wenn Veganer da ein bisschen auf B12 achten (was ja offenbar vielleicht gar nicht nötig wäre – wieso haben eigentlich Fleischesser so oft B12 Mangel?), ist das ein Dreck dagegen. Das schreibt eine Nicht-Veganerin. Ich überlege mir auch schon seit längerem, Vegetarierin zu werden.

      • Silvia sagt:

        Ohne Fleisch leben? Schau Dir doch den Film „got the facts about milk“ an, dann wirst Du auch auf Milchprodukte verzichten (haben auch eine facebookseite). Seit ich auf Milchprodukte verzichte, habe ich keinen Eisenmangel mehr, keine Heisshungerattacken und mein Cholesterin ist im optimalen Bereich. B12 ist kein Problem auch ganz ohne Zusätze. Übrigends: Tierische Eiweisse sorgen für eine Negativbilanz von Kalzium in den Knochen. Milchkonsum wg. Kalzium ist ein Märchen und eine saugute Werbekampagne der Milchindustrie seit Jahrzehnten.

      • Flo sagt:

        „Wissen ist Macht“, sagt ein Sprichwort – die Macht, frei zu entscheiden, wie man leben möchte und ob man sich, vor allem aber seinem Kind, so etwas Ungesundes und Unnatürliches wie das heutzutage produzierte Fleisch zumuten möchte.

      • Karla W. sagt:

        Wissen ist nicht nur Macht, sondern auch Verantwortung – oder wie soll man es rechtfertigen, all die Dinge über Fleischproduktion zu wissen, und das seinem Kind dennoch vorzusetzen? Etwas Ungesünderes als das heutige Fleisch gibt es ja wohl nicht. Also ich möchte nicht, dass mein Kind bereits von klein auf mit Antibiotika, Medikamenten und einem extrem konzentrierten Ergänzungsmittelgemisch vollgepumpt wird. Ins Futtermittel werden übrigens auch immer wieder gentechnikveränderte Sachen geschleust. Niemand weiss genau, was er isst, wenn er Fleisch isst. Nein danke.

      • Flöhchen sagt:

        Das stimmt. Gentechniksoja aus Argentinien z.B. ist beliebter Zusatz für Futtermittel für „Masttiere“. Der Soja muss als gentech deklariert werden, aber Fleisch, Eier und Milch, die aus diesem gentechSoja produziert wurden, müssen nicht so deklariert werden. Es kann also in jedem Fleisch, Ei oder Liter Milch Gentech Spuren haben, ohne dass man das weiss. Bei Bio ist das Risiko kleiner, aber nicht weg, weil Biohöfe zwar gesetzlich mehr „natürliches“ Futter geben müssen, aber eben nicht nur. Sie dürfen auch einen gewissen Prozentsatz vom künstl. Futter/Medikamente etc. geben.

      • alien sagt:

        Äh ist es nicht so, dass das gentech-Soja bevor es in die Milch, die Eier und das Fleisch eingebaut wird, VERDAUT wird? Ich kann mir echt nicht vorstellen, wie modifizierte DNA in die Produkte kommen soll.

      • Ruedi sagt:

        Katharina sagt:
        10. November 2011 um 06:00

        http://www.youtube.com/watch?v=jqxENMKaeCU

        Sehr Interessant das Problem ist mir schon länger bewusst denn Film hab ich noch nicht gesehen, hab den Film heute angeschaut. Danke für den Link Katharina! Diesen Film sollte wirklich ,,jeder Mensch,, sehen und weitergeben! Gleicher Film auf youtube mit Deutschen Kommentaren:

        http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vIL8

        Yann Arthus-Bertrand sagt:

        In den 200.000 Jahren seiner Existenz hat der Mensch ein Gleichgewicht gestört, das sich in 4 Milliarden Jahren entwickelt hat. Der Preis dafür ist hoch, doch es ist zu spät, um sich Pessimismus leisten zu können. Wir müssen Schluss machen mit der maßlosen Ausbeutung der Reichtümer dieser Erde und müssen unsere Konsumgewohnheiten ändern.

        Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Wissenschaftler sagen uns, wir hätten nur 10 Jahre um unsere Lebensweise zu ändern, um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern.

        Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen ; und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, habe ich den Film HOME gedreht.

        Damit der Film die größt-mögliche Verbreitung erhält, muss er um sonst sein ; unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen,
        weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist.

        Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie.

      • Vero sagt:

        Die Gentechproblematik ist nicht ein von verwirrten Veganern hier erfundenes Thema. Es gibt zahlreiche Zeitungsartikel, Fernsehsendungen, Bücher zu der Problematik und ihren Auswirkungen auf den Menschen. Es gibt eine riesige Debatte dazu, wie man verhindern kann, dass solche Gentechsachen an „Fleisch“ verfüttert wird. Wieso googlen Sie das Thema nicht einfach mal selbst? Sie werden viele Infos dazu finden.

      • Vero sagt:

        Hier ein Beispiel für Auswirkung von Gentech über Fleisch auf den Menschen
        http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1258839/

      • Ruedi sagt:

        In dem Film Home (Erde) geht es auch um Nahrung und um die Ausbeutung des Planeten der letzten 100 Jahre und was wir mit unserem Verhalten der Konsum-Gesellschaft damit anrichten.

        Wir Konsumenten sind selber Schuld, das soviel unnötige Chemie bei der Nahrungsproduktion eingesetzt wird. Diesen Film sollte jeder Mensch sehen, und sich Gedanken machen was er selber falsch macht, und was er selbst ändern kann, das sich was ändert, und nicht immer die Schuld bei den anderen suchen, sondern bei sich selbst anfangen.

        Auf CC klicken für Deutschen Untertitel
        http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vI

      • Ruedi sagt:

        Ein Kommentar aus dem youtube Link von Home der den Kern des Problems trifft:

        ,,Die Großkonzerne geben uns nur Rückenwind. WIR sind es die jeden Tag aus Bequemlichkeit mit dem Auto zur Arbeit fahren, WIR sind es die immer die billigste Wurst und das billigste Steak kaufen, WIR sind es die Gemüse schon bei der kleinsten Macke im Regal vergammeln lassen, WIR sind es die lieber das weiche flauschige Klopapier aus frisch gerodetem Regenwald nutzen als das aus Altpapier. Die Großkonzerne bedienen nur den Markt den WIR durch unser Kaufverhalten erschaffen,,

      • Ruedi sagt:

        Jetzt geht der Film Home! Es fehlte die 8 am schluss des Links

        Auf CC klicken für Deutschen Untertitel:

        http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vIL8

      • L. Kohl sagt:

        Mich würde auch mal interessieren, wie Eltern es heute rechtfertigen, ihren Kindern Fleisch zu geben? Von vegan spreche ich jetzt gar nicht, aber inzwischen weiss man ja, dass vegetarisch leben gesund ist und ohne Mangelerscheinungen. Und wie Fleisch produziert wird und wie ungesund es ist, weiss man ja auch immer mehr. Ich erziehe mein Kind vegetarisch, nicht aus einer Ideologie, sondern weil Fleisch einfach extrem ungesund ist und ich die Massentierhaltung zudem bedenklich finde. Ich möchte, dass mein Kind die Möglichkeit hat, möglichst gesund und gewaltfrei aufzuwachsen.

      • Lotti sagt:

        Wer heute noch verbissen daran festhält, Fleisch sei ja so gesund und natürlich, der will einfach nicht wissen. Ich bin nicht Veganerin oder Vegetarierin, esse aber nur noch etwa einmal im Monat Fleisch. Und wenn ich mir all die Infos über Fleischproduktion durchlese, überlege ich mir, ob ich es überhaupt noch nehmen will. Was meine Tochter anbelangt, mache ich mir jetzt auch ernsthaft Gedanken, ob das für ein kleines Kind überhaupt verträglich ist. Ich probier es vielleicht einfach mal aus, uns vegetarisch zu ernähren.

      • alien sagt:

        Dir muss man das Kind wegnehmen!!! Du misshandelst es!!!

        (Scherz. Ich glaube, dass Du nicht unrecht hast.)

  • samuel sagt:

    eine ernährungsweise, die ohne künstliche zusätze nicht auskommt ist falsch! punk!
    wieso? wer sich ‚denkender mensch‘ nennt sollte selber darauf kommen!

    • samuel sagt:

      ‚punkt’… nicht ‚punk’… sorry 🙂

    • Vero sagt:

      @ Samuel: B12, von Bakterien gebildet, gab es früher auch an Pflanzen, weil sie nicht durch die künstliche Industrialisierung der heutigen Nahrung chemisch behandelt/gereinigt waren. Man sagt deshalb, dass Veganer in Indien genug B12 haben, da die Nahrung dort nicht so behandelt wird wie bei uns. Ihr Argument ist also falsch, es ist eher umgekehrt.
      B12 Mangel kommt übrigens sehr häufig auch bei Fleischessern vor. Sind Sie da auch dafür, keine Zusätze zu geben?
      Zu guter Letzt ist es umstritten wegen dem B12, man empfiehlt Veganern einfach vorsorgehalber, Zusätze zu nehmen:
      http://www.vegetarismus.ch/heft/2005-1/b12.htm

      • samuel sagt:

        mag sein… tatsache ist aber, wer sich ausgewogen und nicht-vegan ernährt braucht keine zusätze… auch keine empfohlenen. und es braucht auch niemand halbjährlich ein blutbild (vom kind) zu erstellen um sicher zu sein, dass die ernährung stimmt!
        veganismus ist eine luxuserscheinung und – um wieder auf die ‚denkenden menschen‘ zurückzukommen – hat religiöse tendenzen… zumindest danach zu urteilen, wie nur schon in diesen kommentaren vegan-missionierung betrieben wird.

      • lisa Freysinger sagt:

        Vitamin B12 gibt es angereichert in vielen Müesli-Sorten von Coop/Migros, ebenso in den Multivitaminsäften, Traubenzuckerlutschtabletten, Energy Drinks und so weiter. B12 gibt es auch in Algen wie Spirulina/Chlorella, die viele Leute als Pulver/Tabletten nehmen, weil sie so gesund sind. Es gibt Leute, die nehmen Vitamin C Brausetabletten aus dem Migros/Coop, da kommt es wirklich nicht drauf an, ob man anstattdessen eine Vitamin B12 nimmt.
        V.a. aber ist es bis heute nicht klar, ob es wirklich stimmt. Es gibt Veganer, die keine Vitamin B12 Mängel haben, obwohl sie nicht bewusst supplementieren.

      • Vero sagt:

        Es wird hier keine Missionierung betrieben, sondern Aufklärung. Es ist die moderne Nahrungsmittelbehandlung, die das B12 auf Pflanzen reduziert plus ist es umstritten bis heute, ob es überhaupt stimmt, da es Veganer gibt, die keine Mängel haben ohne Ergänzungen. Vegan zu essen ist keine Religion, sondern basiert auf Fakten wie Tierhaltung/Weltwirtschaft/Umweltschutz/Welthunger usw. Mit Religion hat es gar nichts zu tun. Ausser bei den Hindus, wo es eine 25% Quote an Vegetariern in der Bevölkerung gibt. Bitte selbständig informieren und nicht alles nachreden, was in den Zeitungen steht.

      • Florian Salzmann sagt:

        Ergänzend dazu vielleicht noch, B12 gibt es heute auch noch an Pflanzen, insb. Bio, da diese ja weniger behandelt werden. Man ist sich einfach nicht einig, ob es genug ist oder nicht. Die B12 Supplementierung wird aus Gründen der Vorsicht geraten. Ob es wirklich nötig ist, ist in der Medizin total umstritten. Es gibt ja immerhin Fleischesser, die gravierende B12 Mängel haben und Veganer, die gar keine haben. Es gibt bezüglich B12 noch viele offene Fragen. Wer sicher gehen will, der nimmt, so wie die Vitamin C Brausetabletten aus dem Migros, einfach B12.

      • Flöhchen sagt:

        @ Samuel: Sie wissen aber schon, dass den Nutztieren B12 als Zusatz in das Mastfutter gegeben wird, damit auch schön genug vorhanden ist? Dieses künstliche B12 ist ein Grossteil des B12, das sie essen, wenn sie Tierprodukte essen. Ich staune immer wieder, wie wenig Leute wissen, wie ihre „natürliche“ Nahrung PRODUZIERT wird.
        Es gibt übrigens ganz viele Tiere, die reine Pflanzenfresser sind. Zum Beispiel die Elefanten. Die werden ja bekanntlich sehr alt. Haben die wohl alle einen B12 Mangel?

      • fitzil sagt:

        @ Flöhchen: Auch ich bin immer wieder erstaunt, dass die Leute nicht wissen, wie Fleisch „produziert“ wird. Liebe Eltern, googlet doch mal „Muskator“. Hierbei handelt es sich um einen klassischen Futtermittelvertreiber. Falls Ihr in der Liste EIN einziges Produkt findet, das nicht blödsinnig angereichert ist mit Vitamin A, C, D oder B12, lasst es mich doch bitte wissen. Ich habe kein einziges gesehen. Tiere werden gemästet wie blöd, damit sie viel leisten und fett werden, Fleischesser essen künstliche Ersatzstoffe mit, dass es „chlöpft und tätscht“! Wie sagte schon die Aufklärung: Sapere aude.

      • samuel sagt:

        und bin auch immer wieder erstaunt wie gewisse leute zu wissen GLAUBEN wie fleisch produziert wird! …. danke für das votum von fitzil: sapere aude… das geht in beide richtungen!

      • Flo sagt:

        Vielleicht sollte man noch ergänzen, dass Masttiere mit Antibiotika vollgepumpt werden, um Entzündungen und Krankheiten zu verhindern. Fleisch ist heutzutage ein hochartifizielles Produkt, die gemästeten Tiere bestehen aus Kraftstoffen, Medikamenten, Nahrungsergänzungen, damit sie innerhalb möglichst kurzer Zeit möglichst „gutes“ Fleisch produzieren oder möglichst „gute“ Nachfolger. Es gibt heute kaum mehr Höfe, die nur natürliche Nahrung verabreichen. Selbst die kleinen Höfe geben nebst Heu etc. gekauftes Futtermittel.

  • Denkender Mensch sagt:

    Veganer ergänzen Vitamin B12. Wenn man über eine Lebensweise nicht genügend informiert ist, sollte man keinen Artikel darüber schreiben. Außerdem darf in diesem Land JEDER sein Kind religiös erziehen. Und Vegane Ernährung beruht auf Fakten, Religion auf Lügen.

    • Frank Baum sagt:

      Ich denke, Sie haben den Artikel nicht wirklich verstanden. Frau Binswanger hat sich ja eben dafür eingesetzt, dass, wer will, als Veganer leben soll. Ich habe sie jedenfalls so verstanden, dass wir eben auch die Freiheit haben, einen fundamentalistischen Weg zu wählen – ob dieser nun religiös begründet wird oder sonst wie. Sie hat eben die Ethiker kritisiert, die diese Freiheiten eingrenzen wollen. Mit all dem bin ich jedenfalls einverstanden. Frau Binswanger hat lediglich vergessen die Feministinnen zu kritisieren, die den Muslimen diese Freiheiten vorenthalten wollen.

  • heidi reiff sagt:

    Ich lerne immer wieder was dazu, Kühe fressen ja Gras um Milch zu liefern, werde immer wieder konfrontiert, habe nicht gewusst, dass Hunde auch Gras fressen, kein Aberwitz, habs mit eigenen Augen gesehen – Schrecklich finde ich, dass in China Katzenfleisch serviert wird brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr, einfach pervers……….., auch Schneckenmenues aus der CH mag ich nicht, Schnecken mit Häuschen waren meine Lieblingstiere als Kind, Marathon nein Danke, Gute Nacht.

  • heidi reiff sagt:

    Ich ernähre mich einfach endlich nach dem Lustprinzip, das ich bestimme, ab und zu esse ich ein Pouletflügeli mit feinen Heinz Saucen, Curry, ab und zu ein Rueblisalat mit Gewürz Basilikum, Blut und Leberwürste mag ich nicht brr, auch Leberli nicht, Pilze mag ich sehr, vorallem Morcheln… Eier mag ich, auch 4 Minuteneier, das Szenario kommt mir wieder in den Sinn aus der

    comicecke , ja echt köstlich

  • Ruedi sagt:

    Ich hab mir gestern vom Haus-Metzger 7 Pfund Schweinefleisch und 5 Pfund Rindfleisch für Braten liefern lassen, beides leicht durchzogen von der Schulter. Kann mir jemand sagen wie ich das Fleisch Vegan zubereiten kann?

    Was ich auch noch wissen möchte, warum kriegen Rindviecher soviel Fleisch vom Gras Essen? Und wieso schmeckt Gras nicht wie Rindsbraten? Oder wieso schmeckt der Rindsbraten nicht Gras? Und Ernähren sich Pflanzen eigentlich auch Vegan?

  • Franz Oettli sagt:

    Bei uns wurde gegessen, was auf den Tisch kam. Wenn Mutter schon sich Mühe nahm mit Kochen dann gab’s auch kein Naserümpfen über’s Essen. Klar, bei speziellen Sachen gab’s dann bei einem Buben halt eine Ausnahme, er mochte Leberli nicht. Aber sonst haben wir auf ausgewogene Nahrung geachtet, sie kochte immer gut. Heute ist das halt schon ein Problem mit den Tieren, wie die gemästet und transportiert werden, da vergeht einem der Appetit. Wenigstens ist es in der Schweiz noch nicht gar so schlimm wie im Ausland. Da kommt schnell der Kassensturz oder der Beobachter.

    • öhi kasper sagt:

      Wohl dem der gläubig ist, oder wer auf den Lande lebt sieht das anders. Wenn ich unsere Biobauern sehe sind das zu einem erklecklichen Teil auch nur Söiniggle.Da könnte man auch noch fasst Veganer werden.Aber ich habe gutes Fleisch zu gern,will nicht den ganzen Tag von früh bis spat Körner zu bunkern und von wegen Futter für Schwein und Geflügel,solange wir uns leisten können Fleischabfälle und Speiseresten zu verbrennen nur damit Geschäftemacher diese nicht dem Rindvieh verfüttern,ist nicht wirklich Mangel an Futter. Es muss ja nicht immer Rindfleisch sein.

  • Sportpapi sagt:

    Dsa schlimmste an der veganischen Ernährung für Kinder ist ja nicht der Fleisch, Milch oder Eierverzicht. Aber die angebotene Schokolade ablehnen zu müssen, das ist grausam 🙂

    • Vero sagt:

      @ Sportpapi: Man muss nicht auf Schokolade verzichten als Veganer (ich bin vegan seit Kind). Es gibt auch in Migros und Coop Schokolade, die vegan ist; wenn man die nicht mag, hat es im Reformhaus sehr viele verschiedene Varianten, so z.B. ein veganes „Bounty“ mit Kokosstücklein in der Mitte oder ein veganes „Mars“ mit Caramelfüllung. Es ist schade, dass die breite Bevölkerung so wenig von veganen Lebensmitteln weiss. Im Coop gibt es übrigens eine vegane Mayonaise (freefrom) und ein veganes mariniertes Schnitzel, im Migros gibt es Sojaschokoladejoghurt, etc.

      • Sonja sagt:

        Man kann vegane Mayonnaise ganz einfach selber machen: Sonneblumenöl und Sojamilch im Verhältnis 2:1 mischen, dazu Salz und Pfeffer, 1 TL Senf, wenn man welchen hat, und entweder ein paar Spritzer Essig oder Zitronensaft. Dann mit dem Stabmixer dran. Wenn es nicht gleich fester wird, immer wieder bisschen Öl hinzufügen, bis es dann die normale Konsistenz von Mayonnaise hat. Schmeckt super lecker, nämlich genau wie gekaufte Mayonnaise, ist aber um einiges günstiger. Angeblich wird es deswegen auch oft in Restaurants verwendet, eben wegen des Preises.

    • Katrin Egger sagt:

      Also, schwarze Schokolade ist (wenn nicht verunreinigt) durchaus vegan. Ist ja aus Kakao.

    • Sportpapi sagt:

      Trotzdem muss das Kind die angebotene Schokolade ablehnen. Und die hochprozentige ist auch nicht jedermanns (und vor allem jedes Kindes) Sache.

      • Vero sagt:

        Es gibt nicht nur die schwarze, konzentrierte Schoggi! In den Reformhäusern gibt es Schoggi-Riegel mit Kokos, Caramel, Marzipanfüllungen etc. Es gibt vegane Guezli (auch in der Migros/Coop; Basler Leckerli sind übrigens vegan, ebenso Willisauer Ringli oder Dessert Preussen, Farmer Soft Choc Noir etc.), vegane Eiscreme (in gewissen Migros-Filialen gibt es vegane Vanille-Cornet oder vegane Schoggi/Vanille-Glacésandwiches) und so weiter. Man muss nicht verzichten und man kann sich das aussuchen, das man gerne hat.

    • Robert Hüttner sagt:

      Nehmen wir an, ein Paar lebt isoliert auf einer einsamen Insel und sie bekommen ein Kind. Jede Mutter, auch diese der Insel, würde ihr Kind nach Möglichkeiten ernähren. Würmer, Insekten, Mäuse, Früchte etc.. Eben das, was die Insel bietet. Ist doch alles ein Veganer- Vegetarier- Schwachsinn. Essen 2.0! Wie blöde muss ein Mensch werden?? um zu akzeptieren, das er ein Mensch ist. Eines stimmt. Ich ruiniere mir die Leber auch lieber mit dem Saufen.Prost und en Guete!

  • Andreas Müller sagt:

    Wieso schmeissen sich Veganer eigentlich nicht einfach täglich einen Energy-Drink rein? Ein handelsüblicher aus der Migros für 0.65 Fr. deckt gemäss Dosenbeschriftung 500% des durchschnittlichen täglichen B12-Bedarfs 😉

  • lauren sagt:

    wake up; vegan is the future !

  • Hans Müller sagt:

    Natürlich steht es jedem frei, sich vegan zu ernähren, möglicherweise wohl auch ohne negative Auswirkungen auf die Gesundheit.
    Jedoch denkt man da meiner Meinung zu wenig weit.
    Kleines Gedankenexperiment:
    Jeder Mensch auf der Welt ernährt sich vegan, was hätte das für Auswirkungen?
    Dadurch geht natürlich die Nachfrage nach allen Tierprodukte auf null zurück, wodurch sich die Haltung von Tieren nicht mehr lohnt.
    Der Fortbestand von Hühnern und Kühen kann nur noch durch Stiftungen sichergestellt werden.

    Frage: Wünschen sich Veganer, dass Kühe und Hühner vom Aussterben bedroht sind?

  • Tweety sagt:

    Ob die vegane Ernährung oder die omnivore radikal ist, hängt wohl vom Blickwinkel ab. Ich wünschte meine Eltern hätten mich als Kind nicht dazu angehalten, Tierkadaver zu essen.
    Meiner Meinung nach sollten die Kinder selber entscheiden, in einem Alter, in dem sie dazu fähig sind. Konsequenterweise müsste man sie vorher vegan ernähren, da eine Ernährung mit Fleisch eventuell gegen ihre mündige Auffassung verstossen könnte.

  • huckleberry twister sagt:

    es gibt hier anscheinend viele leute, die handeln getreu dem motto; fresst scheisse, millionen von fliegen können nicht irren… und wie ist’s denn mit denjenigen, die ihre kinder religiös erziehen? oder eben nicht? es gibt tausend gründe, von andern doof angekuckt zu werden… kein grund, alles mitzumachen!

  • Nora Milano sagt:

    Allein in Nordamerika leben über 3 Millionen Menschen vegan (lässt sich übers Internet verifizieren). War an einer Konferenz in Boston, da ass der Hindu-Arbeitskollege vegetarisch, zwei Amis vegan. Ihre Kinder sind auch vegan. In Berlin & London gibt es in jedem Stadtteil mehrere vegane Restaurants, die gut besucht sind. Die Schweiz war schon, was das vegetarisch anbelangt, extrem langsam darin, das zu akzeptieren. Ich wurde vor 20 Jahren Vegetarierin und musste mir damals den gleichen Blödsinn anhören wie heute die Veganer. Kleiner Trost: In 10 Jahren wirds auch die Schweiz akzeptiert haben!

  • Lisa Glanzmann sagt:

    Ich habe zwei Hindu-Arbeitskollegen, die vegan leben und ihre ganzen Familien mit dazu. Sie konnten diesen Artikel nicht anders auffassen als extrem intolerant und fragten sich sogar, ob dahinter das übliche SVP-Zeug stehe (alles, was nicht gute Schweizer Gesellschaftswerte sind = fundamentalistisch, falsch, unmoralisch!, gemäss Herrn Porz). In Indien beträgt die Vegetarier-Quote der Bevölkerung ca. 25 %, davon ein Teil vegan. Kein Witz. Kann man auch über Internet verifizieren. Nur weiss das hier niemand. Shame on Tagi!

    • Marius Kroppl sagt:

      Der Artikel war wirklich sehr diskriminierend und es erstaunt mich ebenfalls, dass der Tagi keine Ahnung davon zu haben scheint, dass in anderen Teilen der Welt vegetarische und vegane Ernährung gesellschaftlich viel verbreiteter und akzeptierter ist. Aber das wird in der kleinen Schweiz irgendwann auch noch ankommen.

  • Karla Wiederkehr sagt:

    Was das Gesundheitliche betrifft: Das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit BAG sagt, dass vegane Ernährung zwar eine Nischenernährung ist, aber, wenn korrekt angewendet, zu guten gesundheitlichen Resultaten führen kann. Die grösste Ernährungswissenschaftlergesellschaft der Welt ADA sagt, dass vegane Ernährung auch für Kleinkinder, wenn ausgewogen, geeignet ist. Des Weiteren gibt es zahlreiche Bücher von Ernährungswissenschaftlern oder Ärzten zu dem Thema. Wer sich wirklich ohne Vorurteile informieren will, kann das tun. Mein Hausarzt (Dr. med.) ist übrigens Veganer. Schönen Abend noch.

  • Vero Meili sagt:

    Ich bin seit ich kleines Kind bin vegan. Ich war nie ein Aussenseiter, hatte Freunde, die Fleisch assen, vegetarisch assen oder ein anderes Kind, das vegan ass. Wenn Eltern ihren Kindern Werte wie Toleranz, Neugier auf Andersartigkeit, Offenheit, Wachheit und Interesse mit auf den Weg geben, dann werden übrigens Kinder, nur weil sie anders sind, auch nicht ausgegrenzt. Es gibt übrigens auch Kinder mit Zuckerkrankheit, Laktoseintoleranz; es gibt Kinder, die, weil einer anderen Religion angehörend, anders essen. Auch diese Kinder wären froh, man würde ihnen mit Toleranz begegnen.

  • karbumzel sagt:

    „sondern bei Journalisten, die Einzelfälle zu Bedrohungstrends hochschreiben“ ein lob auf die selbsterkenntnis! — veganer überleben oder? sie sterben nicht? falls das so ist, kann man wohl davon ausgehen, dass sie genug nährstoffe haben. (das sage ich als allesfresser) — jede ideologie ist fundamentalistisch. — und eltern werden ihre kinder IMMER nach ihren moralischen vorstellungen erziehen. und IMMER werden andersdenkende um das wohl der armen, armen kinder besorgt sein und die eltern als sünder bezeichen, weil, WIR wissen es IMMER besser. als all die andern. das geht uns alle an.

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    „sondern bei Journalisten, die Einzelfälle zu Bedrohungstrends hochschreiben“ ein lob auf die selbsterkenntnis! — veganer überleben oder? sie sterben nicht? falls das so ist, kann man wohl davon ausgehen, dass sie genug nährstoffe haben. (das sage ich als allesfresser) — jede ideologie ist fundamentalistisch. — und eltern werden ihre kinder IMMER nach ihren moralischen vorstellungen erziehen. und IMMER werden andersdenkende um das wohl der armen, armen kinder besorgt sein und die eltern als sünder bezeichen, weil, WIR wissen es IMMER besser. als all die andern. das geht uns alle an.

    • forestli sagt:

      100% Zustimmung! Ich und meine zwei Geschwister wurden frei von ZWÄNGEN erzogen. Erziehung hat mit Wertevermittlung zu tun und Unterstützung, seinen EIGENEN Weg ins Leben zu finden. Aus allen dreien ist etwas „anständiges“ geworden und das ganz ohne elterliches fundamentalistisches Gedankengut! 😉

  • gabi sagt:

    So. Jetzt muss ich aber echt schleunigst weg.

    Dabei ist es so ruhig hier heute. Extrem angenehm.

    „Ja… Zu ruhig!“ – würde es nun im Western nebenan, aufm Kutschbock vorne heissen. Was ist bloss los?

    Sag nur, die Redaktion hat den Ruf erhört und die übelsten Prinzip(be)schimpferinnen ausgeschlossen?

    • bronf sagt:

      ach wo, die sind sicher nicht ausgeschlossen. das thema bietet einfach relativ wenig raum für geschlechterkrieg…

      • StefanB sagt:

        hm, bronf, ber warum sind denn die meisten vegetarier, die ich kenne, Frauen, währenddem ich kaum männliche Vegis kenne?

      • Wildkatze sagt:

        Guter Punkt, StefanB. Geht mir genauso.

      • Muttis Liebling sagt:

        @StefanB: Der an sich pathologische Wunsch, gesund im Sinne von Attraktivität und nachweisbarer Leistungsfähigkeit ist z.Z. bei Frauen noch stärker als bei Männern ausgeprägt. Das ändert sich aber gerade.
        Zum Hilfskonstrukt des Themas (vegan leben) reicht es, festzustellen, das der menschliche Darm dafür zu kurz ist und nördlich der Alpen aus der Region nicht bestritten werden kann. Folglich handelt es sich um einen Zivilisationsartefakt.
        Kinder, statt zu erziehen zu dressieren, ist auch ein Zivilisationsartefakt. Heute war eine Stellenanzeige im Tagi, native english speaker für eine 3-Jährige

    • Georg sagt:

      Die lecken immer noch die Wunden nach dem Feminismus-Blog-Waterloo inkl. der traurigen Gewissheit, dass Katharina betrügt und mehrere Nicks verwendet.

      • alien sagt:

        Mehrere Nicks fände ich persönlich nicht schlimm. Aber betrügen tut sie nicht.

      • Katharina sagt:

        Genau genommen, Georg wurde nicht mir das gleichzeitige Benutzen mehrere Nicks nachgewiesen, sondern die betreffende hat in der Eile sich selber überführt. Zudem ist es so, dass die silbernen nicht alle von der gleichen Person sind.

        Wie gestern ja gesagt, haben mehrere Leute dies schon getan, ob transparent oder nicht sei dahingestellt. Weiter ist es so, dass vielleicht Leute sich überlegen, den Nick wechseln zu wollen. Siehe zum Beispiel Alien.

      • alien sagt:

        Ich war gezwungen dazu, Katharina, der alte funktionierte nicht mehr.

      • Katharina sagt:

        stimmt. aber ich entsinne mich, dass du mal gesagt hast dieser nick gefalle dir. und die anderen Wechsel sind ja auch bei anderen aus dem gleichen Grund wie bei Dir. Somit bist Du ein gutes Beispiel, und niemand regt sich inzwischen darüber auf.

      • Sportpapi sagt:

        Den Nick weckseln und das mindestens einmal deklarieren ist doch ganz ok. Aber sich selber verbal auf die Schultern klopfen, das geht dann doch nicht.

      • gabi sagt:

        Und unter anderem Nick grossartig von Masken schwafeln, hinter die man blickt, sich dann aber vor jeder Präzisierung (bzw. Blamierung, weil nix Verfängliches drin stand) drücken, dabei so tun, als wäre man jemand anderes… Ist gewiss auch nicht die feine englische Art.

        Aber Sie sind ja Ami.

        😉

      • alien sagt:

        Klar passt er mir mittlerweile, vor allem weil er geht… Wenn nicht mehr, nenne ich mich alias oder ET oder sonstwie.

  • Marccci sagt:

    “I have no doubt that it is a part of the destiny of the human race, in its gradual improvement, to leave off eating animals, as surely as the savage tribes have left off eating each other.“ – Henry David Thoreau

    Übersetzt bedeutet das:
    „Ich habe keinen Zweifel, dass es ein Teil des Schicksals der Menschheit ist, in seiner allmählichen Weiterentwicklung, mit dem Essen von Tieren aufzuhören, so sicher wie die wilden Stämme aufgehört haben sich gegenseitig zu essen.“

    Ich bin kein Vegetarier, geschweige denn ein Veganer, aber es wäre durchaus der nächste Schritt in der Evolution!

    • bronf sagt:

      nur haben „die wilden stämme“ sich nie wirklich gegenseitig verspiesen… tja…

      • Muttis Liebling sagt:

        Kannibalismus erzeugt heftige Immunreaktionen. Dehalb gab es den immer nur ritual, nicht als Nahrungsgrundlage, so wie es das Wort ‚verspiesen‘ nie in der deutschen Sprache gab.

      • Anna2 sagt:

        Bitte mal unter „Kuru“ nachschauen. In irgendeinem der Bücher von Oliver Sacks gibt es eine lange Abhandlung dazu, die sich liest wie ein Krimi. Bloss verwechsle ich diese Bücher alle miteinander und weiss nicht mehr wo.

  • Martin Berlinger sagt:

    Wow, wie immer sauber auf den Punkt gebracht. Nur eine Ergänzung noch: Dieser „Ethiker“ irrt, wenn er sagt, dass rechtlich gesehen die Kinder den Eltern gehören. Juristisch gesehen sind minimale Rahmenbedingeungen von Eltern zu Kindern festgelegt, primär zum Schutz der Kinder. Von Besitz kann hier keine Rede sein. Auch mit Ethik haben die Aussagen dieses Herr sehr wenig zu tun. Wenn beide Punkte also kaum brauchbare Aussagen enthalten, sind sie eigentlich nicht viel mehr als warme Luft oder eie Art verbale Umweltverschmutzung.

    • Muttis Liebling sagt:

      Besitz hatte der Autor weder juristisch noch wirtschaftlich gemeint. Besser sollte er Bestimmungsrecht benutzen. Die Frage ist, inwieweit darf die Gemeinschaft in dieses Bestimmungsrecht eingreifen. Bei den Verdingkindern ging es zu weit, heute geht es zu wenig weit. Ich bin der Meinung, dass das Gros der Kinder ihre intrinsischen Möglichkeiten schon sehr früh durch das überzogene Bestimmungsrecht ihrer Eltern verlieren. Das hat Frau Binswanger auch bestätigt. Wer selbst nur niedere Werte hat, kann dem Kind nicht höhere vermitteln. Allerdings kann man auch gegen Eltern lernen. Ist nicht selten

  • Sonja März sagt:

    Danke für diesen Artikel! Sehr wohltuend nach den aufgeregten Tagi-Texten.

  • forestli sagt:

    Mein Lebenspartner und ich erwarten in fünf Monaten unser erstes Kind, sind beide Vegetarier. NIE im Leben würde uns in den Sinn kommen, unser Kind vegetarisch zu erziehen! Wieso sind alle Eltern immer darauf bedacht, dem „neutralen“ neuen Lebewesen, bereits ab Geburt die eigenen Ideologien aufzuzwingen? Dasselbe gilt mit der Religion. Ich bin Überzeugte Atheistin, doch nie würde mir erlauben, meinem Kind den Beitritt zu einer Glaubensgemeinschaft zu verbieten! Jeder Mensch hat seine eigenen Überzeugungen und sollte diese nicht aufgezwungen bekommen sondern frei entscheiden dürfen!!!

    • Georg sagt:

      100% Zustimmung!

    • alien sagt:

      Löblich, forestli.

      • Flöhchen sagt:

        Keine Zustimmung. Fleischessen ist auch eine Ideologie. Trichtern Sie Ihrem Kind ein, das Bankensystem sei prima, nur weil die Mehrheit das so stützt? Wieso geben Sie Ihrem Kind nicht die Chance, selbst zu entscheiden, ob es tote Tiere essen will? Es realisiert ja nicht, dass das in Bärenform gegossene Nuggets eigentlich ein Huhn ist und bekommt das einfach vorgesetzt, aufgezwungen. Ich schlage vor, Sie ernähren Ihr Kind vegetarisch, bis es fähig ist zu verstehen, was Fleisch, Fleischproduktion bedeutet. Dann soll es selbst entscheiden, ob es Tiere essen möchte oder nicht.

    • Fritz Müller sagt:

      Wir machen es auch so. Selbst sind wir strenge Vegetarier, die seit Jahren auch wenig Milchprodukte zu uns nehmen. Das obwohl wir beide sehr viel Sport betreiben – und das Ganze ohne Probleme.

      Unsere Kinder essen aber Fleisch und das wollen wir ihnen auch nicht verbieten. Natürlich bleiben gelegentliche Neckereien nicht aus. 🙂

      • Nora Lindemann sagt:

        Jeder Mensch hat eine Ideologie; ob SVP oder SP, Fleischesser oder Veganer, Bankensystemunterstützer oder Occupy Paradeplatz, Christ oder Hindu. Annähernd neutral wäre wohl nicht Fleisch oder vegan, sondern vegetarisch erziehen. Und dann irgendwann aufklären, was Fleischproduktion bedeutet und dass dafür Tiere getötet werden. Und dann das Kind entscheiden lassen, ob es getötete Tiere essen möchte.

      • Vero sagt:

        Ich bin froh, haben mich meine Eltern vegetarisch erzogen. Sie haben mich dadurch nicht gezwungen, tote Tiere zu essen, ohne dass ich realisierte, dass bei den schönen Stäbli auf dem Teller es sich eigentlich um Fische handelte. Sie zwängten mir so nicht die Fleischideologie auf, sondern erklärten mir irgendwann, was Fleischproduktion bedeutete, und überliessen ab dann die Wahl mir, ob ich tote Tiere essen möchte. Ich wollte nicht. Ich wollte nicht die Kuh essen, die ich so lieb fand und gerade gestreichelt hatte. Und ich will dies bis heute nicht. Und bin dankbar für meine Eltern.

    • Johnny Boy sagt:

      Wenn ihr das Gefühl habt dass Kinder mit eigenen Überzeugungen auf die Welt kommt, dann seid ihr wirklich NAIV. So ein quatsch, ihr könnt euer Kind gleich den Taliban zur Adoption frei geben wenn ihr nicht aktiv bestimmen wollt wie es sich entwickelt. Wenn ihr als Eltern EUER Kind nicht gemäss EURER eigenen Lebenseinstellung PRÄGEN wollt, wer soll es dann tun, was ist dann eure Aufgabe, was wäre dann eure Rolle? Überzeugungen sollen primär von den Eltern kommen, nicht von irgendwelchen Aposteln. Viel Glück beim Definieren eurer Elternrolle.

      • fitzil sagt:

        Sie erziehen Ihr Kind ja nicht neutral, wenn Sie ihm Fleisch geben. Als Atheistin – erziehen Sie Ihr Kind demzufolge auch von Beginn weg muslimisch? Wohl nicht, ich denke viel eher erziehen Sie es eben nicht religiös. Wieso erziehen Sie Ihr Kind nicht vegetarisch, klären es nach ein paar Jahren über die Fleischproduktion auf und lassen das Kind dann selbst entscheiden, ob es ein Tier essen möchte? Das wäre doch wohl am ehesten neutral. Vielleicht würde das Kind dann sogar entscheiden, zusätzlich noch auf Eier zu verzichten, wenn es realisiert, wie diese produziert werden. Soll vorkommen.

      • forestli sagt:

        Lieber Johnny boy, ob ich jemandem etwas AUFZWINGE oder ihn PRÄGE, dass ist ein wehementer unterschied. (Ja, vieleicht sollte ich mein kind gleich nach Geburt in einem Terroristenlager anmelden.) Ich bin sehr amüsiert, dieser Blog zeigt genau, wie der Mensch dem andern seine Ideologie AUFZWINGEN will. Die Kommentare sind hier keine Meinungsäusserungen, nein, man möchte mir gleich seine Ideologie AUFZWINGEN.
        Ich freue mich sehr auf die Erziehung unseres Kindes, denn es geht um Wertevermittlung und die Unterstützung, dass Kind auf das Leben vorzubereiten,zu PRÄGEN und das ganz ohne ZWÄNGE.

      • forestli sagt:

        ps:
        aufzwingen= gewaltsam auferlegen, zwingen etwas anzunehmen, sich aufdrängen

        prägen= sich als Einfluss auswirken und jemandem, einer Sache ein entsprechendes besonderes Gepräge geben
        (Verhaltensforschung) ein Tier während einer bestimmten Entwicklungsphase in Bezug auf ein bestimmtes Verhalten sich auf ein Lebewesen, Objekt einstellen lassen, es auf jemanden, etwas fixieren

    • Marius Kroppl sagt:

      Fleisch essen ist auch eine Ideologie. Bringen Sie als überzeugte Grüne ihrem Kind SVP-Gedankengut bei, weil das ja schliesslich die Mehrheit tut? Am normalsten wäre es wohl, ein Kind vegetarisch zu erziehen und ihm mit 6 Jahren zu erklären, wie die Fleischindustrie funktioniert und es dann vor die Wahl zu stellen, ob es a) vegetarisch bleiben will, b) die Kuh, die es gerade gestreichelt hat, ab jetzt essen möchte, oder c) zusätzlich auf Milch und Eier, wofür Tiere gezüchtet, eingesperrt, genutzt und getötet werden, zu verzichten. Mal sehen, wie sich das Kind dann entscheidet!

    • Vero sagt:

      Das Kind sollte aber auch frei entscheiden dürfen, ob es tote Tiere essen möchte. Deshalb schlage ich vor, es zuerst vegetarisch zu erziehen &, sobald es fähig ist zu verstehen, was Fleischproduktion bedeutet, ihm diese erklären & es dann selbst entscheiden lassen, ob es tote Tiere essen möchte. Ich bin sehr froh, dass meine Eltern mich vegetarisch erzogen & mich irgendwann selbst vor die Wahl gestellt haben, ob ich Fleisch essen möchte. Nie im Leben wollte ich mit 6 die Kuh, die ich gerade gestreichelt hatte, essen. Das will ich bis heute nicht & zum Glück durfte ich darüber frei entscheiden.

      • Nora sagt:

        @forestli: Sie „zwingen“ Ihrem Kind ein totes Tier auf, wenn Sie ihm schön geformte Fischstäbli hinlegen, ohne dass es weiss, worum es sich dabei handelt. Wenn Sie ihm diese Dinge zum essen vorlegen, ohne dass das Kind überhaupt realisieren kann, dass dieses Stäbli ein totes Tier ist, drängen Sie ihm ein totes Tier auf, ohne dass es dazu sein Einverständnis gegeben hat. Wieso lassen Sie diesen Zwang nicht sein und lassen das Kind, sobald es weiss, was Fischstäbli, Nuggets etc. sind, selbst entscheiden? Auch ich finde, vegetarische Ernährung ist bei weitem neutraler als Fleisch.

      • forestli sagt:

        Liebe Nora, spannend, dass sie wissen, was ich meinem Kind zum Essen „aufzwingen“ werde. Alle sprechen von Fischstäbli als Tierformen und Kühe streicheln.(Ich kaufe sowieso keine Tiefkühlkost) Sehr phantasielos, meine Kindergärtnerin hat mir aus einem Rüebli ein Krokodil geschnitzt, aus einem Apfel einen Fliegenpilz etc. Ach ja, bei einem Neugeborenen sind die Geschmacksknospen, schon voll ausgebildet. Mein Kind wird schon wissen, was es mag, was nicht. Ich mochte das Fleisch auch als Kleinkind schon nicht und wurde nicht „gezwungen“ von meinen Eltern es zu essen.

  • Widerspenstige sagt:

    Es geht vielleicht keine 20 Jahre mehr und wir werden alle zu Vegetariern oder Veganern mutieren, weil es eine Überlebensstrategie geworden ist. Deshalb bitte den gesunden Menschenverstand einsetzen und wie u.a. @Marie deutlich beschrieben hat, wieso sie sich bewusst vegan ernährt, näher unter die Lupe nehmen. Ich habe kürzlich eine Dok-Sendung gesehen über verschiedene Haltungen und Vernichtung von Hühnern. Nach bereits 3 Monaten werden die süssen Küken im immer enger werdenden Hühnerstall, kurz bevor sie sich aus Platzmangel gegenseitig zerhacken ‚ nachts bei Blaulicht ‚entsorgt’… 🙁

    • bronf sagt:

      einseitig ist, wie meist im leben, auch hier nicht gut; in der ausgewogenheit liegt der schlüssel.
      die ganze massentierproduktion hat damit zu tun, dass wir
      a) viel zu viel fleisch essen (über 60 kg pro kopf in der CH)
      b) nur filet essen wollen und bei leberwürsten und kutteln die nase rümpfen
      c) das ganze natürlich möglichst billig wollen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @bronf:
        „b) nur filet essen wollen und bei leberwürsten und kutteln die nase rümpfen“

        nein, das stimmt also nicht, die Leberwurst gehört doch zur Blutwurst zwingend dazu…;-)
        (und ich wiederhole mich, endlich ist wieder Saison…:-) )

      • bronf sagt:

        ach, ich wäre der letzte, der ihnen hier widersprechen würde, brunhild! mit einer kartoffelsuppe! mjam!

        ich spreche vom durchschnittlichen schweizer fleisch-konsumenten…

      • Hans vom Hübel sagt:

        Definitiv. Leberwurst ist Gott!

      • Widerspenstige sagt:

        Ich bin auch für Ausgewogenheit, bronf, und esse selber gerne Fleisch, Fisch, Meerestiere mit Genuss. Jedoch geht es genau auch um die Punkte, die Sie erwähnen. Das konnten wir uns bisher leisten, weil die sog. zivilisierte Welt im Westen den alleinigen Anspruch darauf geltend machte und andere Bevölkerungsschichten noch unterentwickelt waren, um sich das leisten zu können. Das ändert sich im Überschalltempo weil u.v.a. China, Indien, Russland den Genuss ebenso entdeckt haben u sich den Luxus leisten möchten. Sie durften bisher nur Zuseher sein von Ferne…

      • bronf sagt:

        eben, darum nur noch soviel fleisch wie unser land umweltverträglich und tiergerecht produzieren kann, das wäre mein ansatz.

        also keine argentinischen rinderfilets mehr, keine crevetten, keinen seeteufel, und das alles auch noch zu billigst-preisen.
        zuchlachs würde ich noch zulassen, der macht die einnahme von antibiotika unnötig… verkauft würde er allerdings in der apotheke… 😉

      • Auguste sagt:

        hmm…, das einzige was eine leberwurst noch besser macht, ist eine blutwurst gleich daneben.

      • plop sagt:

        Widerspenstige schreibt da einen wichtigen Punkt – das Problem sind ja nicht unbedingt wir „westler“, für uns ist ein bisschen Öko nun ja chic, es sind die Menschen, die bisher verzichten mussten. Klar kauft man sich einen TV, sobald man Geld dazu hat, Auto etc, alles Statussymbole – und bis diese bei den ehem. ärmeren Leuten keine mehr sind, vergeht halt auch viel Zeit. Und es ist fraglich, ob die Erde diese Zeit noch hat. Der Westen vermittelt Konsum, leider.

      • plop sagt:

        (Also ist schlussendlich doch der „Westen“ schuld….)

      • alien sagt:

        Du hast Recht. Ich glaube, ich kaufe 100g Kutteln und mixe sie in die Lasagne am Samstag.

    • Georg sagt:

      Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass sich innert 20 Jahren sicher nicht jahrhundertelange Ernährungsgewohnheiten ändern werden.

      • Widerspenstige sagt:

        Ändern vielleicht nicht gewollt, aber durch Ressourcenverknappung dazu gezwungen. Es bleiben immer noch Insekten, Maden etc. übrig, welche sehr proteinreich sind. 😛
        Aber bevor es dazu kommt, dass wir geröstete Heuschrecken zum zMittag verzehren, könnten wir ja mal weniger Fleisch essen pro Woche. Mein Motto heisst seit einiger Zeit: die Hälfte der Woche wenig bis kein Fleisch, stattdessen Ersatz mit pflanzlichem Eiweiss, Pilzgerichte, mit gerösteten Nüssen, Chilis, Wurzeln wie Gingseng angereicherte Speisen. Schmeckt gut und wir entbehren nichts. Ein Kompromiss eben.

      • Georg sagt:

        Wir können uns noch lange Fleisch leisten. Weniger wäre aber angesagt.

      • alien sagt:

        Ich esse schon jetzt kaum Fleisch. Einmal die Woche vielleicht. Das reicht völlig (eigentlich ist es schon unnötig viel).

      • alien sagt:

        Nun, ich glaube auch, Georg, dass der Preis des Fleischs kräftig steigen wird. Ich bin auch sicher, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft Maden, Heugümper und sonstiges Kriechzeugs essen werden. Schlechter für die Gesundheit als Gammelfleisch vom Coop ist das sicher nicht.

    • Genderbender sagt:

      Weshalb bitte soll es eine ‚Überlebensstrategie‘ sein, kein Fleisch mehr zu essen? Das müssen Sie mir erklären.

      • gabi sagt:

        Knapper werdene Ressoursen. Verbrauch H2O / CO2 der Viecher im Gegensatz dazu, wenn wir einen Bruchteil ihre Futters selber verzerren würden.

      • Genderbender sagt:

        @gabi
        Solche Überlegungen sind sicher sinnvoll. Aber
        1. ist noch lange nicht alles, was Tiere essen, auch für menschlichen Verzehr geeignet
        2. kann noch lange nicht jeder Landstrich, der für Tierzucht verwendet wird, auch für pflanzlichen Anbau genutzt werden.

      • gabi sagt:

        Bin da der Falsche. Hab nur kurz erklärt, was glaub gemeint ist.

        Ich esse – längst wieder – auch Fleisch.

        Ist einfach zu lecker. Auch wenn ich einst selber feststellen musste, dass man sich vegetarisch ernährt besser fühlen kann.

        Aber als versierter Genusskoch kommt man kaum um die Sachen rum. Und sei´s schon nur ne köstliche Fleischsuppe.

        Das von Vegis immer wieder bemühte Argument, gut zubereitet würden diverse Ersatzstoffe („les Ersatz“; hiessen die Frenchies schon die Wehrmachtssoldaten 😉 ) mindestens ebenso gut schmecken, konnte ich trotz allem Interesse, nie verifizieren.

      • alien sagt:

        „1. ist noch lange nicht alles, was Tiere essen, auch für menschlichen Verzehr geeignet“ Nein, natürlich nicht. Aber auf der Fläche, wo heute Viehfutter gezogen wird, kann man auch Menschenfutter pflanzen. Und dann stimmt Gabis Argument.
        „2. kann noch lange nicht jeder Landstrich, der für Tierzucht verwendet wird, auch für pflanzlichen Anbau genutzt werden.“ Ist auch nicht nötig, wenn man sieht, dass es viel weniger Fläche braucht, einen Menschen vegetarisch zu ernähren als mit Fleisch.

      • Hotel Papa sagt:

        @Gabi: Es ist ein Zeichen von schlechter vegetarischer Küche, wenn man sieht, wo das Fleisch herausgenommen und das surrogat eingefügt wurde.
        Es gibt so viele genuin vegetarische Köstlichkeiten, da braucht es keinen Ersatz.

      • gabi sagt:

        Also, bitte richtig verstehen, Hotel Papa: Es gibt einige vegane Gerichte, die ich liebe!
        Aber eben: Beim Sojaersatzherumgeeiere (in diesem Zusammenhang ne irgendwie komische Kombi, das Wort) frage ich mich immer, aus was für einem gastrokulturellen Hintergrund die Leute kommen, die das behaupten.

        Ich hatte einst ne Frau kennengelernt, die überzeugt ist, sie seien daheim vegetarisch aufgewachsen, seit ihre Schwester darauf bestanden habe. Beim Nachfragen ist dann raus gekommen, dass sie vorher IMMER Pommes mit Ketchup und Würstchen gegessen haben. Später einfach ohne Würstchen! „Vegetarier“?

    • plop sagt:

      Fleisch ist ja bei manchen Menschen auch immer noch ein Statussymbol – mehr Aufklärung über die Tierhaltung würde sicher manchen die Lust am Fleisch verderben, oder zumindest verringern, was ja schon mal gut wär. Das mit der Überlebensstrategie tschegge ich nicht ganz. Ist es nicht eher eine Umbesinnung? Das wär sehr zu hoffen!

      • plop sagt:

        ah, gabi erklärst… ja, wir vergessen wohl manchmal, dass das Wasser auch bei uns nicht ewig zum Hahn rausschiessen wird… Grad wir mit den Kindern, die da ja noch länger leben müssen als wir (hoffentlich), müssten verantwortungsvoller mit den Ressourcen umgehen. Sonst sagen die dann dasselbe über uns, wie wir über unsere Eltern….

    • Hans vom Hübel sagt:

      Betreffend der Überlebensstrategie: Diese Theorie setzt entweder voraus, dass wir hier im Wohlstandswesten und die neuen Wohlständler in China und anderswo vernunftgesteuerte Wesen seien, oder aber dass innert absehbarer Zeit ein ökonomischer Selektionsdruck hin zum Vegetarismus entstehe. Beides ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschliessen.

      • plop sagt:

        Naja…. Warum auch nicht? Wir haben ein Rauchverbot, staatliche Kampagnen gegen Übergewicht… Wer weiss wohin das noch führt? Lies mal: Juli Zeh „Corpus Delicti“….. Könnte durchaus eintreffen…. Wäre aber zu wünschen, dass Mensch selber schlau genug ist und seinen Konsum (und nicht nur Fleisch) einschränkt.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Das ist und bleibt SciFi, wie „Demolition Man“ 😉

        Bezüglich Ihres letzten Satzes: Genau DA setze ich ein grosses Fragezeichen. Abgesehen von Veganern überwiegt das Triebhafte in den meisten anderen Menschen…

        Ich denke, es reicht aus, wenn sich die Mehrheit der Leute das berühmte Sprichwort „Weniger ist Mehr“ zum Leitsatz machen würde.

  • plop sagt:

    Spannend, die vielen Vegis/Veganer da im Blog und all die Gedanken zur Tierhaltung, Sojaunsinn etc….

    • alien sagt:

      Gell, wirklich, sonst im Alltag bekommt man nie mit so einer Meinungsvielfalt zu tun. Der Mamablog ist im Moment dann gut, wenn er die Grabenkämpfe etwas beiseite lässt.

  • Georg sagt:

    Dem Kind das B12 vorzuenthalten ist mit Körperverletzung durch Unterlassung gleichzusetzen. Klar – Randphänomen.

    Ich finde aber, dass bereits eine vegane (Zwangs)Ernährung die Kinder stigmatisiert und daher schädigt. Es entstehen nicht zwingend Mangelprobleme, ok. Aber wie sich das Kind beim Zvieri oder Schulausflug oder beim bräteln mit der Pfadi dann als Aussenseiter fühlen muss, darüber sehen diese Veganereltern gerne hinweg – aus purer Ideologie. Pfui.

    • alien sagt:

      Ja, vielleicht sehen sie das, vielleicht setzen sie sich auch damit auseinander. Wirf nicht alle in den gleichen Topf bitte.

      • Georg sagt:

        Mir doch egal ob die das sehen. Und auch egal ob sie dann lange Gespräche mit dem Kind führen um zu erklären, dass vegane Ernährung eigentlich das Richtige ist. Es zählen doch die Handlungen. Und als veganes Kind wird man zum Aussenseiter gemacht – von den eigenen Eltern. Sei es beim Mittagstischangebot oder im Skilager.

        Vegan ist ok, aber erst wenn man mündig darüber entscheiden kann. Vorher ist es Kindesschädigung zugunsten eines besseren Gewissens.

      • alien sagt:

        Ah, ok, ich halte „mir doch egal“ für eine einigermassen nutzlose politische Parole. Aber das bin ja nur ich.

      • Georg sagt:

        Ja liebes Alien. Dann wäre also von Dir ein konstruktiverer Post gekommen wenn ich statt: „Mir doch egal“ einfach „Es ist irrelevant“ geschrieben hätte?

        Spannend.

      • gabi sagt:

        Den müssen Sie viel härter rannehmen, Georg

        Der kuscht nur, wenn er in regelmässigen Abständen ordentlich angefahren wird – das zeigt hier die Blog-Erfahrung. Dann isser allerdings recht handzahm.

        Gucken Sie aber lieber hoch und nach vorn. Werden schon nicht stolpern… Der weicht aus; der passt auf.

      • Georg sagt:

        @gabi

        Ich werde mich hüten, alien hart rannzunehmen – ich bin sehr konservativ was extraterrestrischen Verkehr anbelang. Da könnte man sich sonst was einfangen…

      • gabi sagt:

        🙂
        🙂
        🙂

      • Widerspenstige sagt:

        😛
        Der war jetzt aber sowas von gemein, Georg und Gabi.

      • alien sagt:

        Schon die Men in Black nannten uns ja „Bastarde“…

        Nein, Georg, auf die Formulierung kommt es nicht an. Wer sich nicht für seine Mitmenschen interessiert hat für mich verschissen.

    • Lisa Freysinger sagt:

      Ich bin vegan erzogen worden und habe mich nicht stigmatisiert gefühlt, hatte immer einen guten Freundeskreis. Ich finde übrigens dieses Argument von Ihnen und auch Herrn Porz äusserst seltsam. Denn falls ein veganes Kind stigmatisiert würde – von wem denn? Von Leuten wie Ihnen, von Herrn Porz? Und wer wäre an so einer Diskriminierung schuld – diejenigen, die stigmatisieren oder die Eltern des Kindes? Denken Sie mal darüber nach. Mit solchen Argumenten führen Sie sich selbst ad absurdum. Denn in einer demokratisch offenen Gesellschaft sollten Minderheiten ja nicht ausgegrenzt werden.

      • Georg sagt:

        Die Kinder werden von anderen Kindern stigmatisiert. Ist Dir schon mal aufgefallen, dass Kinder sehr intolerant sein können? Ich stigmatisiere diese Kinder sicher nicht, wie käme ich dazu. Höchstens die Eltern ein wenig indem ich sie als Ideologen oute.

      • Hotel Papa sagt:

        Bloss sind Kinder, die kein Fleich essen möchten (nicht voll vegan), VON SICH AUS, bei weitem keine Seltenheit. Somit ist die Ausgrenzungsgefahr in der Regl keine.

      • alien sagt:

        Gutes Argument, Hotel Papa.

      • Vero Meili sagt:

        Interessant wie hier Nicht-Veganer, die keinerlei Erfahrung mit veganen Kindern haben, darüber schreiben, wie vegane Kinder sicher brutal ausgegrenzt werden. Ich war selbst ein veganes Kind und mir ist es nicht so gegangen. Die Eltern meiner Kameradinnen und Kameraden haben ihnen allerdings auch schon von klein auf beigebracht, dass man tolerant und interessiert mit anderen Kindern umgeht und die Welt sehr vielfältig und bunt ist; sei es das koscher essende jüdische Mädchen, das vegetarische indische Mädchen, der Junge mit der Zuckerkrankheit oder eben ich, die vegane Schweizerin.

      • Marius Kroppl sagt:

        Sollen Eltern anderer Religion ihre Kinder christlich erziehen, damit untolerante CH-Zeitgenossen sie nicht diskriminieren? Sollen Anhänger der GPS ihren Kindern SVPgedanken eintrichtern, damit das Dorf sie nicht ausgrenzt? Soll der laktoseintolerante Bub sein Problem verschweigen, damit er nicht diskriminiert wird? Oder sollten ev. umgekehrt die Mehrheiten lernen, Minderheiten zu tolerieren??

      • alien sagt:

        Kinder sind in der Tat von Natur aus tolerant. Intolerant werden sie *gemacht*, ist meine Erfahrung.

      • Florian Salzmann sagt:

        Mein bester Freund wurde vegan erzogen, heute 30 Jahre alt. Ich als Kind wäre nicht auf die Idee gekommen, ihn auszugrenzen – wieso denn? Ich habe ihn gefragt, wieso er so isst. Er hat gesagt, wegen den Tieren, die seine Freunde seien. Es gibt eigentlich, soviel ich mich erinnern kann, kaum Kinder, die Tiere nicht gern haben und das, was mein bester Freund sagte, nicht verstehen konnten. Ausser die Eltern im Hintergrund wären da misstrauisch, intolerant und entgegensteuernd natürlich. Das geschah in seinem Fall nicht. Er hatte einen normalen Freundeskreis.

      • Nora Lindemann sagt:

        Offenbar können sich hier einige Nicht-Veganer es sich nicht anders vorstellen, als dass ein veganes Kind einfach diskriminiert werden MUSS. Das entlarvt allerdings eher die Nicht-Veganer. Wieso können sie es sich nämlich nicht anders vorstellen? Weil sie selbst etwas dagegen haben oder nicht wollen, dass ihre Kinder mit „Veganern“ (Vorsicht, Sekte!) Umgang pflegen? Liegt ja dann wohl kaum an den Kindern. Ich lernte meine bis heute beste Freundin mit sechs Jahren kennen. Sie war da schon Veganerin. Ich hatte nie ein Problem damit. Tja, so geht es zum Glück einigen. Hoch lebe die Toleranz!

      • Johnny Boy sagt:

        Die meisten Kinder sind von Natur aus gemein und blöd. Die meisten bleiben es bis sie im Sarg liegen. Zum Glück dauert die Leidensphase für die „Anderen“ nicht so lange, es genügt ein bisschen Intelligenz um die Idioten abzuhängen.

      • Blitz Blank sagt:

        @Johnny Boy

        Kinder sind von Natur aus kooperativ und hilfsbereit.

        http://award.jacobsfoundation.org/de/2011/10/research-prize-2011-2/

    • Daniel sagt:

      Das finde ich auch. Gerade wenn Kinder noch im Wachstum sind, sollten sie anständig ernährt werden und das findet man nun einmal in der Veganen Küche nicht.

      • lisa Freysinger sagt:

        @ Daniel: Ich wurde vegan erzogen und fühle mich eigentlich als durchaus „anständig“. Auch meine Eltern sind „anständige“ Leute. Mein letzter Bluttest, jetzt mit gegen 30, ergab übrigens immer noch keinen Mangel. Auch wenn da einige Vertreter der Fleischesser offenbar nur darauf zu warten scheinen. Es erstaunt mich nicht, dass gewisse Kinder „offenbar“ (bei mir war das nicht der Fall) vegane Kinder ausgrenzen, wenn die Eltern daheim die Einstellung haben, vegane Ernährung sei unanständig. Es würde mich und meine Eltern allerdings freuen, wenn Sie in Zukunft etwas respektvoller wären. Danke.

  • Béla Ender sagt:

    Brecht MUSSTE vom Mama-Blog Kenntnis gehabt haben, als er den Kaukasischen Kreidekreis geschrieben hat… Das Kind ist das Resultat einer erotischen Er-Kind/kennt-nis von Mann und Frau. Ein Neutrum aus der Liebe, das liebevoll kennengelernt sein will. Lernt doch erst einmal eure Kinder kennen, bevor ihr sie vergewaltigt…

  • E.H.Roth sagt:

    gefällt mir wie sich diese beiden veganer frauen präsentieren. und für alle männer hasserinnen hier, die sehen nicht aus als seien sie von einem mann dazu gezwungen worden im sexy outfit den aspalt ab-zu-stöckeln. 😉

    • alien sagt:

      Hm. Also fleischliche Gelüste wollen sie ja wohl nicht evozieren, die beiden. Eher vegane…

    • Daphne sagt:

      Sie haben recht, Herr Roth: Die zwei hübschen jungen Frauen nutzen geschickt Stereotype des männlichen Denkens, um Aufmerksamkeit für ihre Sache zu generieren, so wie die ukrainischen Feministinnen von Femen. Ich für meinen Teil stehe dem nicht ablehnend gegenüber, aber das werden andere anders sehen… Aber ob sich Männer von diesen „Waffen der Frau“ irgendwann diskriminiert oder bedrängt fühlen werden, so nach dem Motto: Muss man mir denn alles mit einer Prise Sex verkaufen, nur weil ich ein Mann bin? Fragen über Fragen…

      • Georg sagt:

        Femen hin oder her – hauptsache Titten…
        😉

      • Daphne sagt:

        Ich bin mir sicher, es werden Ihnen einige hier zustimmen. Die Ukrainerinnen sind ja auch ein ausnehmend attraktiver Anblick, und ich würde heucheln, wenn ich behaupten würde, ich täte nur einer wohlgeformten männlichen Rückenansicht nachschauen, und zwar der meines Mannes… Nur dürfen die fremden Körperteile für meinen Geschmack gerne verpackt bleiben!

      • Ruedi sagt:

        Warum denn diskriminiert? – notfalls kann Mann Frau kaufen – gibt ja viele Schwestern die für Geld alles machen – auch Schweinereien!

    • Daphne sagt:

      Ich meine, wir erinnern uns alle an die männlichen Kommentare, die darauf hinausliefen, dass sie sich von allzu freizügig gekleideten Frauen bedrängt fühlen. Unter diesem Gesichtspunkt ginge obige Werbung natürlich gar nicht…

    • Daphne sagt:

      Also, wie wollen Sie es gerne halten, Herr Roth? Denn Sie können nicht gleichzeitig das eine befürworten (sexuell untermalte Werbung) und das andere verdammen (freizügiges Auftreten im Alltag), das wäre irgendwie widersprüchlich… Mich würden Statements aus männlicher Sicht zu dieser Frage sehr interessieren, ich persönlich tendiere zu einer liberalen Sichtweise, die es jeder/m selbst überlässt, welche Mittel zur Aufmerksamkeitsgenerierung sie/er beruflich wie privat verwendet.

      • bronf sagt:

        also ich mag’s gar nicht, wenn mir schon am morgen früh am bahnhof tits & asses im weltformat in’s gesicht springen… allerdings, nach der überdosis wanderplakate der svp sind die schon fast wieder erholsam…

      • Daphne sagt:

        Hat was, bronf.

      • gabi sagt:

        Passt´s, so passt´s. Wenn nicht, ist es doof.

        Wie das von wem im Einzelnen empfunden wird, ist individuell. Meinungen werden sich daran scheiden; man sich unterscheiden. So, wie man sich – nicht wirklich – darüber streiten kann, ob Peter Alexander echt ein Hammerentertainer war oder nicht. Aufschlussreich für einen persönlich bleibt es allemal.

        In Agenturen sitzen jedenfalls zu einem sehr grossen Teil talentierte Grafikerinnen und ADeusen.Denen guckt kein Maskulinist über die Schultern, sondern die folgen eigenem ästhetischen Empfinden – was am Schluss dennoch als „Männerfantasie“ gilt!

      • Daphne sagt:

        Richtig, Gabi! Es gibt auch Fotografinnen, die für den Playboy und ähnliche Formate fotografieren etc., die hat auch niemand dazu gezwungen… Scheint mir eine Gretchenfrage zu sein, wie man die Selbstbestimmung der Frau definiert und sie nachfolgend auch ernst nimmt, aber an diesem Punkt war der MB bekanntlich schon zigfach. Als Frau lerne ich jedenfalls ziemlich früh abzuschätzen, mit welchem look ich bei welchem Männertyp Reaktionen hervorlocken kann, und welche dieser kaltlässt. Es liegt also an mir, ein mir passendes Beuteschema zurechtzulegen, und mich entsprechend zu kleiden…

      • Daphne sagt:

        …ich sollte mich entsprechend nicht darüber beklagen, wenn ich ausschliesslich die falschen Blicke auf mich ziehe! Soviel Selbstbestimmung und Wahrnehmungskompetenz sollte man erwarten dürfen, selbst in einer hypersexualisierten Gesellschaft wie der unseren. Gilt aber auch umgekehrt: Als Mann sollte ich irgendwann abschätzen lernen, bei welchem Frauentyp ich womöglich landen kann, und bei welchem nicht – dann müsste man sich nicht immer dieses Lamentieren über die unzugänglichen Zürcher „Tussen“ anhören…

      • gabi sagt:

        Wohlverstanden: Ich will jetzt wirklich nicht mehr provozieren… Aber verstehen kann ich nun noch viel weniger, wieso Sie sich so reingekniet haben, dass es schon eine Sünde ist, Marie nach der schlüssigen Beantwortung jener Frage zu bitten, welche sie doch selbst mitgetragen hat.
        Sie haben mir dort ständig Dinge angedichtet, aus denen ich schliessen MUSSTE, dass sie unbedingt in den Klub wollten.
        Kapiere es nicht, aber nehme es angenehm überrascht zur Kenntnis.

      • Daphne sagt:

        Es ging mir schlicht und einfach ums Prinzip, denn meiner Ansicht nach hat Marie die Frage hinreichend schlüssig beantwortet, auch wenn ich ihren Standpunkt nicht teile… Aber wir wollen dieses Fass nicht noch einmal auftun, ja? Wenn Sie in einer ruhigen Minute das gestern Gesagte nochmals überfliegen, werden Sie mir vielleicht zugestehen, dass ich den einen oder anderen heiklen Punkt in Ihrer oder auch Sportpapis Argumentation aufgezeigt habe. So, wie es auch Punkte gibt, in denen ich Ihnen recht geben müsste. Aber genug davon!

      • gabi sagt:

        Wollt auch nicht wieder.

        Muss eh weg.

        Bye.

  • Liselotte Tristan sagt:

    Na, Gott sei dank scheint es beim Tagi doch noch jemanden zu geben, der nicht im Mittelalter lebt. In vielen Teilen der Welt, z.B. Südindien, Nordamerika, Teilen Europas (Berlin, London, Wien, Amsterdam…) ist vegan essen gesellschaftlich viel akzeptierter als hier. Allein in Nordamerika leben 3 Millionen Veganer. Wirklich shame on you Tagi! So dankbar ich für den Artikel von Frau Binswanger auch bin, eine prominentere Gegendarstellung im Frontteil hat der Tagi dann doch nicht gemacht. Sehr schade. V.a. für mehrere Inder/Hindus, die sich im Forum erschrocken zeigten über diesen Artikel.

  • Maria Meier sagt:

    Super Artikel, auf den Punkt gebracht. Dem kann nichts mehr hinzugefügt werden, danke, Frau Binswanger!

  • heidi reiff sagt:

    Die Angebote von Eiern sind ja in jedem Laden da, Bio-Eier kosten einfach mehr, eben Hühner mit Freiauslauf, diese Kontrolle haben wir ja, so wie auch konform das Ablaufdatum bei jedem Artikel aufgedruckt ist bei jedem Verkaufskonzern, ob Denner, Migros, Aldi, Lidl etc. etc, die Zunge, die Geschmacksnerven sind ja zuständig für die Empfindung, süss, bitter, salzig, sauer, wenn kleine Kinder geschmacklich was nicht mögen, spucken sie es einfach raus, eine natürliche Reaktion, diese bösen Tyrannischen Kinder tstststs……….

  • Stephan Lauterburg sagt:

    Es geht gar nicht um Fundamentalismus, sondern um Geld. Um Lobbies wie z.B. die Milch-Lobby. Mit grossen Plakaten wird gesagt: „3 x täglich Milch!“. Aber über 50% vertragen die Laktose nicht. Das sagen halt nur Homöpopathen, aber nicht Schulmediziner. Wer sich vegan ernährt, der weiss a) warum er dies macht, und b) was er noch machen muss, dass er kein vitamin B12-Mangel hat. Wer die Veganer als „Fundis“ hinstellt, hat selber ein Problem damit, dass andere vielleicht weniger krank werden, wenn sie es richtig machen. Dasselbe gilt für das Fasten. Wer es richtig macht, profitiert nur.

    • bronf sagt:

      die verdammte milch-lobby ist auch schuld daran, dass wir köstlichkeiten wie soja-glacé, sojamilch-schokolade, sojamilch-shakes, sojamilch-joghurt, sojamilch-käse (ich sage nur: soja roquefort! mjam!) usw. nur in spezial-geschäften finden!

      shame on you, milch lobby!

    • Genderbender sagt:

      @Lauterburg: Jaja, ich fühle mich von der hinterhältigen, zwielichtigen Milch-Lobby graaauusam unter Druck gesetzt. Meine Güte, nirgends ist man vor denen sicher!
      Und die Ärzte am Unispital, welche die Laktose-Unverträglichkeit meines Neffen diagnostizierten, waren alles verkappte Wirkstoff-Verdünner?! Mir fällt es wie Schuppen von den Augen!

    • alien sagt:

      50%??? Ich kenne jede Menge Leute, die Milch und Käse lieben, aber fast keinen einzigen laktoseintoleranten Menschen. Bin ich blind?

      Damit sage ich nicht, dass es keine Lebensmittelunverträglichkeit gibt, die gibt es natürlich. Aber jeder Zweite ist davon kaum betroffen. Dabei habe ich hier schon 15 Millionen Mal gesagt, Ihr sollt nicht immer so übertreiben.

      • In der Schweiz sind es etwa 20-30% mit einer Laktoseintoleranz (nicht zu verwechseln mit einer Kuhmilchallergie). Für etwa 75 % der erwachsenen Weltbevölkerung ist Laktoseintoleranz der Normalfall, nur einige Populationen verfügen über eine Persistenz der Laktaseaktivität im Erwachsenenalter.
        http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Laktoseintoleranz-1.svg&filetimestamp=20100722152216

      • bronf sagt:

        mh, in ihrem bildchen gehört aber die schweiz zu den regionen mit 0-20%…

      • alien sagt:

        Hm. Wenn ich die Farbe, in der die Schweiz gemalt ist, in der Legende suche, komme ich auf 0 bis 20%. This must be said as well.

      • StefanB sagt:

        @itnustbesaid: Hier muss ich nun sagen, dass vor einigen tausend Jâhren in Nordeuropa eine Mutation stattgefunden hat, die bewirkt, dass die „Mutanten“ viel weniger laktoseintolerant sind, als der Rest der Menschheit. Diese Mutation hat sich durch die Völkerbewegungen, aber auch durch Völkervermischungen gegen Süden ausgebreitet. Deshalb sind Europäer (Weisse) weniger laktosekrank, als andere, und Milch und deren Produkte werden v.a. in Europa (und den von Europäern dominierten Exkolonien wie USA, Can, AUS, NZ) verzehrt. Drum gibts auch kein japan. Käsefondue 🙂

      • alien sagt:

        Die DNA wieder… Wir sind alles Mutanten.

      • StefanB sagt:

        Tja, alien: Tempora mutantur, et nos mutamur in illis… Oder: die einzige Konstante ist die Veränderung.

  • Lea sagt:

    Super Artikel, Frau Binswanger, Sie haben heute mindestens 50 Sympathiepunkte gewonnen!
    Wegen zwei (auf jeden Fall tragischen) Einzelfällen wird Veganern kollektiv die Tauglichkeit als Eltern abgesprochen, obwohl es doch vielmehr darum ginge, zu diskutieren, wo die Selbstverantwortung von Eltern aufhört, was die „richtige“ Ideologie ist, etc.
    Über diesen so genannten Ethiker kann man wirklich nur den Kopf schütteln. Hätte er uns in Deutschland in den 40er Jahren auch geraten, unsere Kinder gemäss der in der Gesellschaft vorherrschenden Ideologie zu erziehen?

    • Marcel Mertz sagt:

      Nein, hätte er nicht; und ad hominem und erst recht ad nazium zu argumentieren ist wirklich nicht nötig. Damit zerstört man nur die eigene Glaubwürdigkeit – selbst bei berechtigter Kritik -, da solche Argumente in den allermeisten Fällen fehlschlüssig sind.

      Was Porz m.E. mit dem „soziologischen“ Punkt meinte, ist, dass es vor dem Hintergrund eines Nichtschadens-Gebotes auch Schadenspotentiale zu beachten gilt, wenn Kinder ideologisch in einer Weise von einer demokratisch-rechtsstaatlichen Gesellschaft isoliert werden, dass sie in dieser keinen „Anschluss“ mehr finden.

      • Katharina sagt:

        Das war nicht ein soziologischer Punkt, Herr Mertz, sondern ein sozialistischer. Was sie als ‚Anschluss‘ bezeichnen ist nämlich ein Ausgrenzen und ein zwang, sich ewig rechtfertigen zu müssen.

        Wenn die weltgrösste Vereinigung der Diätisten einer veganen Ernährungsweise erstens keine Mängel kritisiert und zweitens sogar die gesundheitlichen Vorteile herausstreicht, dann erledigt sich das ganze ‚ideologische‘ und als ‚Ethik‘ getarnte peer pressure Argumentieren.

        http://www.eatright.org/about/content.aspx?id=8357

      • Wildkatze sagt:

        Ich schliesse mich an, Katharina. Gute und richtige Argumentation.

      • Marcel Mertz sagt:

        1) Dennoch kann man derlei als Schadenspotentiale wahrnehmen, die ethisch berücksichtigenswert sind, wenigstens in einer realen, nicht-idealen Gesellschaft. Und mir geht es keineswegs jetzt speziell um die Veganer-Geschichte, sondern grundsätzlich um diesen Aspekt.
        2) Was wir als Gesellschaft alles akzeptieren und tolerieren müssen, wäre zudem ebenfalls zu fragen; impliziert „Ausgrenzen“ automatisch, dass jene, die „ausgegrenzt“ werden, richtig liegen?
        3) Das erstens beim zweiten Punkt habe ich nicht ganz verstanden. Warum soll es gut sein, dass etwas keine Mängel kritisiert?

      • Marcel Mertz sagt:

        4) Die Möglichkeit von den erwähnten Schadenspotentialen erledigt sich doch nicht automatisch, weil die weltgrösste Vereinigung der Diätisten die gesundheitlichen Vorteile herausstreicht. Wenn es empirisch der Fall ist, dass Kinder diesen sozialen Schadenspotentialen ausgesetzt sein können, dann ändert der Nachweis von Gesundheitsvorteilen nichts an DIESEM Umstand. (Man kann aber damit für die ethisch-ideale Gesellschaft argumentieren, in denen jene, die Ausgrenzen, falsch liegen; aber nicht dafür, dass Kinder real nicht darunter leiden können, wenn sie sich als „anders“ wahrnehmen (müssen).)

      • Marcel Mertz sagt:

        5) M.E. hier auch wichtig: Der Unterschied zwischen einer Gesinnungsethik und einer Verantwortungsethik. Die G.-Ethik, nehmen wir einen dogmatischen ethischen Veganismus, sagt, es reicht, genau diese Überzeugungen zu haben, dann ist bereits („absolut“) geklärt, wer ethisch handelt und wer nicht. Eine V.-Ethik dagegen wird weitere Überlegungen anstellen, was dies betrifft, und nicht eindimensional vorgehen. Eine zusätzliche „Ethikfolgenethik“ wird zudem berücksichtigen, was selbst aus ethisch richtigen Überzeugungen an ethisch problematischen Konsequenzen in einer realen Welt folgen können.

      • Marcel Mertz sagt:

        ad 5) Dazu gehören auch Überlegungen dazu, wie man ethisch am besten zum ethisch gewünschten Ziel kommt (auch hier sollte das Ziel nicht die Mittel heiligen), sowie das Inkaufnehmen des Umstandes, dass man die Gesellschaft nicht als Ganzes sofort ändern kann (und vielleicht eben aus ethischen Gründen auch nicht sollte), sondern es kleine Schritte über die Zeit hinweg dazu braucht. – D.h. also, man sollte die erwähnten möglichen Schadenspotentiale selbst dann mitberücksichtigen, wenn man das ethische Ideal einer veganischen Gesellschaft anpeilt und sich ethisch im Recht hält.

  • Nina Freysinger sagt:

    Da hat ja der Tagi gerade nochmals die Kurve gekriegt. Wohl selbst gemerkt, dass man mit dem Artikel gestern ziemlich übers Ziel hinausgeschossen ist. Übrigens, ich bin auch so ein unmoralisches Kind, ich bin vegan erzogen, und nein, nicht in einer Sekte, nicht einmal bei den Ufoisten!, nicht kleinwüchsig, habe keinen Haarausfall, keinen Vitamin B12 Mangel und anscheinend bin ich wider Erwarten sozial verträglich, denn ich habe merkwürdigerweise einen Freundeskreis, der kein Problem damit hat, wie ich lebe.
    Selten habe ich eine Anhäufung so vieler Vorurteile gesehen wie im Artikel gestern.
    S

  • Stephanie sagt:

    Wann ist denn Etwas ideologisch? http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,796269,00.html
    Wenn mein (noch nicht impfbares) Baby sich bei einem impfmüden Erwachsenen mit Masern ansteckt und daran stirbt, sind das für mich Folgen einer Ideologie, welche ich so nicht einfach dem Selbstbestimmungsrecht zuschreiben kann.

    • thefreak sagt:

      Ich bitte nicht alles zu glauben was man so in der Zeitung liest (in welcher auch immer).
      Es gibt z.b. dieser Masern Impfung gegenüber sehr (kompetente) kritische Stimmen. Die Grundaussage ist dann immer die gleiche: das Impfrisiko ist wesentlich höher (und die Impfschäden sind meist sehr schlimm) als das Risiko an Masern zu erkranken, geschweige dran zu sterben.
      Ist es wirklich vertretbar, wenn das eigene Kind geimpft wird und dann dadurch gelähmt ist oder gar daran stirbt?
      Ist es dieses Risiko wirklich wert?

      • The Freak: Passender Name… Weil das Immunsystem des Kindes gegen den Impfstoff eine richtige, «natürliche» Immunreaktion entwickelt, kann es bei allen Impfungen zu «gesunden» Zeichen eines Infekts kommen, wie etwa Fieber. Schwere Impfreaktionen hingegen entwickeln sich extrem selten, nur etwa bei einer auf 100’000 Anwendungen. Schwere Reaktionen auf Impfungen sind um ein Vielfaches seltener als diejenigen auf die entsprechenden natürlichen Krankheiten, oder als beispielsweise die Rate an Todesfällen und Gehirnentzündungen bei Masern.

      • Miriam Werner sagt:

        Das Risiko, sich an Masern zu erkranken, ist nur deswegen so niedrig, weil der Anteil an geimpften in der Bevölkerung doch noch relativ hoch ist. Sinkt dieser einmal auf unter 70%, auch dank der Anti-Impf Propaganda, so wird das Risiko, an Masern zu erkranken (und folglich auch möglicherweise daran zu stereben oder schwere Folgen davon zu tragen) denkbar höher. Ansonsten, würde ich gerne auf Griundlage der absoluten Zahlen anstatt nur relativen Angaben wie „höher-niedriger“ argumentieren. Können Sie solche liefern?

      • gabi sagt:

        Genau daran habe ich auch gedacht, Miriam.

        A freaky egoist.

      • alien sagt:

        Ach, wenn die Todesfälle steigen unter den Nichtgeimpften, dann wird sich das schon ändern. Das ist Turbodarwinismus.

      • Miriam Werner sagt:

        Als erstes wird es wohl die Neugeborenen im noch nicht impffähigen Alter treffen.

    • Leider haben die meisten Impfgegener (oder Impfkritiker wie sich sich gerne nennen) nur rudimentäre Kenntnisse von Forschung. Sie appellieren gebetsmühlenartig, sich selbst zu informieren. Im Klartext meinen sie, dass man endlich ihnen glauben soll und nicht der Wissenschaft. Sie wissen genau, dass es unmöglich ist, innerhalb eines Lebens ohne Vorwissen und Vorarbeit anderer sich z.B. ein Transistorradio zu bauen. Von daher ist ihre Strategie, das Vorwissen zu diskreditieren.

      • gabi sagt:

        Mh… Hab grad kürzlich von einer betroffenen Mutter, im Brustton der Überzeugung, erklärt gekriegt, Ihre Tochter hätte Diabetes ganz klar von der Grippeimpfung.

    • Stephanie sagt:

      @the freak
      Ich kenne niemanden mit Impfschaden durch MMR-Impfung. Aber viele Eltern, die sich durch diese Angstmacherei so ins Bockshorn jagen lassen, dass sie nicht mal mehr gg Tetanus, Pertusis etc. impfen. DAS ist reine Ideologie…. Und die kann tödlich sein. „leider“ nicht nur für die Ideologen selber, sondern auch für ihr Umfeld, welches sie mit ihren Viren gefährden.

  • Genderbender sagt:

    Veganer sind mir egal, solange sie nicht missionieren und sich als moralisch überlegen aufspielen. Im Grunde ist ja der angebliche Wunsch, Tiere schonen zu wollen, nichts als Heuchelei: Kaum einer macht sich Gedanken über die Millionen von Wirbeltieren (und Trillionen von Insekten), die täglich bei Anbau und Ernte planzlicher Nahrung überrollt, zerquetscht und verhackstückt werden. Einen Veganer, der sein Essen nicht selbst anbaut und dabei keiner Fliege was zu Leide tut, kann ich darum nicht ernst nehmen.

    • Marcel Mertz sagt:

      Ich denke, Veganer können sich gegen diesen Vorwurf verteidigen, wenn sie statt einen sog. egalitären Biozentrismus („Jedes Leben ist gleich viel wert“) einen sog. hierarchischen Biozentrismus vertreten („Manches Leben ist wertvoller als anderes“), in dem voraussichtlich Kühe und Schweine etc. z.B. mehr Leidensfähigkeit aufweisen und daher (um einiges) schützenswerter sind als Insekten. Die Welt wäre dann immer noch ethisch besser, wenn viel weniger (oder sogar keine) Kühe etc. wegen uns leiden müssten, selbst wenn nach wie vor Insekten von uns getötet werden.

      • Wildkatze sagt:

        Dem kann ich zustimmen. Und dann sind da noch diejenigen, die argumentieren, Pflanzen seien auch Lebewesen. Klar. Aber wieviele Pflanzen bracht es, bis eine Kuh schlachtreif ist?

      • Genderbender sagt:

        Und was ist mit den Rehlein, den Häschen, den Mäuschen und den Feldhamsterchen? Sind die weniger ‚wert‘ als Kühe und Schweine? Sehen Sie, wie diese Argumentation ins Absurde führt?
        Wie viele andere Tiere hat auch der Mensch schon immer Tiere gegessen. Dies als ‚unethisch‘ zu bezeichnen ist nichts anderes als eine Zivilisationskrankheit.

      • bronf sagt:

        das „tiere essen“ ist ja eigentlich nicht das problem – aber wie wir heute tiere industriell „produzieren“ und „verarbeiten“, das ist alles ande als ein ruhmesblatt für unsere gesellschaft.

        und auf der anderen seite mästen wir das büsi mit „sheba“ inkl. petersilie-zweiglein.

        strange times…

      • Marcel Mertz sagt:

        @bronf: Ja, das stimmt – solange man keinen Biozentrismus vertritt, der dem Leben an sich bereits irgendeinen Wert zuspricht. Wenn man aber nur Pathozentriker ist, d.h. nur die Leidensfähigkeit zum Massstab nimmt, muss das Essen von Tieren keineswegs moralisch problematisch sein, solange die Tiere gut gehalten und schmerzfrei (müsste hier auch angstfrei beinhalten) getötet werden. Heute kann so eine Position z.B. das Essen von Wild rechtfetigen (das Wild hat ein freies Leben; es wird mit Schutzzeiten geschossen usw.); jedenfalls greifen dort die Standardargumente gegen die Tierhaltung nicht.

      • Genderbender sagt:

        @bronf: Absolut einverstanden. Mir gefällt auch vieles nicht, was sich in unserer Nahrungsmittelindustrie abspielt, und das betrifft nicht nur den Umgang mit Tieren. Aber für die ethisch beflügelten Vegis und Veganer ist eben Tiere essen doch grundsätzlich das Problem.

      • Wildkatze sagt:

        Huch! Muss ich mich jetzt vor mir selber fürchten? – Da stimme ich doch bronf tatsächlich zu!

      • Wildkatze sagt:

        Generdender, ich esse weder Rehlein noch Häschen noch Mäuschen oder Feldhamsterchen.

      • Genderbender sagt:

        Widlkezta, sie müssen halt lesen. Natürlich essen sie keine Rehlein und Häschen und Mäuschen und Feldhamsterchen, aber die (und noch viele andere Viecher) gehen bei Anbau und Ernte ihres Müslis und ihres Gemüses jämmerlich drauf, was Sie nicht zu stören scheint.

      • Genderbender sagt:

        Ups… 2x ‚Sie‘ statt ’sie’…. ‚tschuldigung

      • Wildkatze sagt:

        Glauben Sie denn, die hätten auf einer Kuh- oder Schafweide eine höhere Lebenserwartung? Und was würden Sie als Alternative vorschlagen?

    • Marcel Mertz sagt:

      @Genderbender: Ins Absurde führt sie deshalb keineswegs; ihr Einwand macht nur das Problem deutlich, dass so eine Position klare Kriterien herausarbeiten muss, woran sich ethische Wertigkeit (bzw. Schützenswertigkeit) festmachen lässt. Das scheint mir zugegebenermassen nicht gerade leicht zu sein, aber nicht prinzipiell unmöglich. Schwierig wird es eher dann werden, diese Kriterien zu verteidigen. Am besten fährt man m.E. philosophisch mit einem „gewichteten“ Pathozentrismus, der die Leidensfähigkeit plus darauf bezogene Kognitionsfähigkeit betrachtet (Erleben, Realisieren von eigenem Leid).

  • Genderbender sagt:

    Dieser Herr Porz mag hier übers Ziel hinausgeschossen sein, aber die grundsätzliche Frage bleibt: Wie geht man mit Eltern um, die ihren Kindern bewusst schaden? Mit den Idioten, die Impfungen grundsätzlich ablehnen? Oder den religiösen Spinnern, die ihre Kinder lieber sterben lassen, als einer Bluttransfusion zuzustimmen? Fanatische Veganer, welche die aufgezwungene Mangelernährung ihrer Kinder ja wohl deshalb nicht kompensieren, weil Pillen von der bösen Pharmaindustrie kommen, gehören in die gleiche Kategorie.

    • Wildkatze sagt:

      Ich bin zwar nicht Veganerin, esse aber kein Fleisch. Die ewige Mär von der „Mangelernährung“ ist klar und eindeutig von der Fleischindustrie in die Welt gesetzt worden. Und Leute, die sich partout nicht von ihrem Koteletts verabschieden wollen, glauben das nur zu gern, statt sich mal wirklich schlau zu machen. Barbaren, ohne jedes ethische Bewusstsein.

      • Marcel Mertz sagt:

        „Barbaren, ohne jedes ethische Bewusstsein“ ist vielleicht etwas sehr einfach gehalten (und eigentlich nur beleidigend, nicht konstruktiv). Solche Menschen könnten durchaus ein hohes Bewusstsein für bspw. soziale Gerechtigkeit oder Bekämpfung der Armut usw. haben, was sehr wohl ein ethisches Bewusstsein wäre. Dass sie Tiere nicht oder unzureichend berücksichtigen, muss keineswegs zwingend auf mangelndes Bewusstsein zurückzuführen sein, sondern kann schlicht mit den philosophischen Überzeugungen zusammenhängen (die man natürlich kritisieren kann) oder einer Abwägung, was ethisch vorrangig ist.

      • Genderbender sagt:

        Aha. Es ist keine Mangelernährung, aber Vitamin B12 muss künstlich zugeführt werden. Alles klar.
        Was den Ethik-Unsinn betrifft, siehe unten.

      • alien sagt:

        Ja, aber nur UM GESUND ZU BLEIBEN. Wer sich von Fleisch ernährt, ausschliesslich, hat oft auch eine unausgewogene Diät, und wird irgendwann mal unter Mängeln leiden.

        Das gesagt, ich glaub ich brat mir noch ein paar Cevapcici und esse sie mit Ajvar. Lecka.

      • Anna2 sagt:

        Ich esse sowohl Eier als auch Fleisch als auch Fisch, fast immer bio. Nicht mal weil ichs besonders gern habe, sondern um weniger Eisen schlucken zu müssen. Das Zeugs gibt mir Durchfall. Infusionen wären lästig und teuer. Vom Blutspenden hab ich mich verabschiedet: Ferritinmangel. Bin halt noch nicht in der Menopause. Was das ethische Bewusstsein betrifft… Wie sagte ein Dozent eines Verwandten in den fernen 1960ern: „Wer über Ethik redet, hat keine.“ Schulmediziner wie ich… (jetzt aber schnellschnell untern Tisch, damit mich keine ethisch korrekten veganen faulen Tomaten treffen.

    • heidi reiff sagt:

      Ich musste als Kind immer Lebertran schlucken, es hiess einfach Maul auf und Punkt, es gibt ja seit Jahren Lebertrankapseln. Ich weiss nicht ob Lebertran gesund ist, ich esse ab und zu Sardellen mit Kapern, esse einfach das, wozu ich Lust habe, früher war ja die Auflage „Swird gässe, was uf e Tisch chunnt“ wir wurden ins Bett geschickt und am nächsten Tag mussten wir den Schlangenfrass auffressen um bei der so geliebten Mammi zu landen, damit der böse Blick der dominanten Hexe sich etwas relativierte. Ich schätze die Aussage von Kalil Gibran—- Deine Kinder sind nicht Deine Kinder …….

      • gabi sagt:

        Hihi…. Der erste echte Bezug zu einem aktuellen Thema, den ich von Heidi Reiff lese:

        Kalil Gibran hat das Urteil des deutschen Bundesgerichtshofes vorweg genommen!

        🙂

  • Iracema Castro sagt:

    Veganer gab es vor hundert Jahren auch noch nicht, finden tut man sie hauptsächlich in Wohlstandsgesellschaften oder glaubt einer im Ernst, das die Armen dieser Welt sich diesen Luxus leisten können. Deshalb sollte man diese Leute nicht allzu wichtig nehmen und ihnen die Aufmerksamkeit schenken die sie verdienen.

    • Sandra sagt:

      Ihr Ansicht erscheint mir etwas komisch. Haben wir uns in 100 Jahren nicht in fast allen Bereichen weiterentwickelt und geändert? Da wir in unserer Wohlstandsgesellschaft die Möglichkeit haben, uns vegan zu ernähren spricht ja nichts dagegen, im Gegenteil. Oder essen sie bloss aus Solidarität zu den Armen Fleisch? Weil die es sich auch nicht leisten können, Vegan zu sein? Wohl eher nicht.

  • Informieren statt blamieren scheint derzeit ein Tabu unter den Schreiberlinegn zu sein: http://veganekinder.de/vitamin-b12

  • Robert sagt:

    Ich dachte eigentlich, die Journalisten hätten sich abgesprochen. „Kannst du nicht was über Eltern schreiben, was Böses, damit ich eine Vorlage für den Mamablog kriege?“

  • Marcel Mertz sagt:

    (2) Das heisst natürlich nicht, dass man keinerlei Kritik äussern darf – mich überraschen z.B. auch gewisse generalisierende Aussagen im Interview – man sollte aber die Rahmenbedingungen, unter denen die Aussagen zustande gekommen sind, nicht einfach ausblenden.
    Der Transparenz halber: Ich kenne Rouven Porz aus dem beruflichen Kontext persönlich und bin mir ziemlich sicher, dass er in einem anderen Medium (erst recht bspw. einem Zeitschriftenartikel) differenzierter und ausführlicher geantwortet und die Interpretationsoffenheit gewisser Formulierungen deutlich verringert hätte.

  • Matthias sagt:

    Was für ein Artikel!
    Die Kinder gehören weder den Eltern, noch dem Staat!
    Sie gehören in erster Linie sich selbst. Und es ist unerhört das Eltern sich für ihr Leben, bzw. ihren Tod entscheiden.
    Solchen Eltern sollte man nicht nur die Kinder wegnehmen, man sollte sie in ein Gefägnis stecken. Ein junges Kind sterben lassen nur weil sie denken Schulmedizin sei böse.
    Aber nicht nur die Eltern, auch die Esotheriker die solchen Bullshit in Leuchtgläubige Leute einprügeln um viel Geld damit zu verdienen sollten zur Rechenschaft gezogen werden. Der Staat ist in der Pflicht die Schwachen zu schützen!

    • Wildkatze sagt:

      Sie sind wohl mehr bei RTL zuhause. Schade, wenn Sie ARTE gucken würden, hätten Sie sich am Dienstag eine Dokumentation ansehen können, wie die Pharmaindustrie Medikamente schafft, die Krankheiten auslösen, welche dann wieder mit neuen Medikamenten behandelt werden müssen, etc., etc. Das Perpetuum mobile, das der Pharmaindustrie und der Schulmedizin immer währendes Wachstum garantiert. Wie sagen sie doch so schön: Es gibt keine gesunden Menschen. Es gibt nur solche, die noch nicht genügend untersucht worden sind.

  • alien sagt:

    Hm. Der Punkt war aber, Michèle, dass hier ein Kind fast krepiert ist, weil es falsch ernährt wurde. Dies ist ganz klar Kindsmisshandlung, und hier muss der Staat eingreifen.

    Eltern, die es richtig tun, sollen ihr Kind, wenn es ihm gefällt, sicher vegan ernähren dürfen. Wenn das Kind aber dauernd nach Milch, Käse und Eiern schreit, sollen sie sich überlegen, ob es die ihm nicht einfach geben sollen. Ohne Fleisch kann man gut leben, wenn man auf die sonstige Nahrung aufpasst (manche Leute ernähren sich ja praktisch NUR von Fleisch, und das ist ja auch nicht gesund).

  • Marcel Mertz sagt:

    (1) Für eine faire Beurteilung des Interviews mit Rouven Porz scheinen mir wenigstens zwei Dinge zu berücksichtigen zu sein, die im nun offenbar beliebten „Porz-Bashing“ (z.T. vielleicht gleich allgemeines „Ethiker-Bashing“) selten berücksichtigt werden:

    – Das Medium, welches nicht gerade eine Ausführlichkeit der Stellungnahme ermöglicht und zudem vom Journalisten bestimmt wird, nicht vom befragten Experten (wir wissen z.B. auch nicht, ob das Interview länger war und gekürzt wurde usw.)

    – Als Medizinethiker/Klinischer Ethiker liegt der Fokus nicht auf der Tierethik.

    • alien sagt:

      Der Mann hat im Interview mehrmals klar gesagt, dass eine vegane Ernährung unethisch ist. Der Nebensatz „wenn sie ohne Zufuhr von fehlenden Vitaminen geschieht“ ist ja kaum überall herausgekürzt worden. Und wenn schon: Shame on you, Tagi.

      • Marcel Mertz sagt:

        Wie ich weiter unten (10.57h) geschrieben habe, überraschen mich solche generalisierende Aussagen auch, und ich sage nicht, man könne nun gar keine Kritik mehr äussern.
        Porz ist aber nicht nur wegen dieser Aussagen kritisiert worden, sondern z.B. grundsätzlich („Fleisch essen ist doch unethisch, nicht Veganer-sein!“), wo m.E. deutlich mehr Interpretationsoffenheit besteht, und wo es verständlicher und kohärenter wird, wenn man berücksichtigt, dass es ein Medizinethiker ist, der geantwortet hat, und kein Tierethiker, und dass er zudem auf einen medizinethischen Fall hin befragt worden ist.

      • Wildkatze sagt:

        Beim Lesen dieses Artikels habe ich mich auch gefragt, wann der Tagi mit der Pharmaindustrie und Schulmedizin fusioniert hat.

      • Marcel Mertz sagt:

        @Wildkatze: Wer genau ist „die Pharmaindustrie“ und v.a. „die Schulmedizin“? Jede in einem Krankenhaus tätige Ärztin, jeder Arzt, vielleicht sogar jede/r Pflegende/r? Oder bestimmte Organisationen wie die SAMW, FMH oder die Bundesärztekammer usw. mit ihren offiziellen Kommentaren etc.? Oder meinen Sie mit „Schulmedizin“ so etwas wie ein Wissenssystem? Das könnte aber keine „Verschwörungen“ eingehen.

      • alien sagt:

        Manche Leute würden ja sagen, die Schulmedizin sei nicht an einer Verschwörung beteiligt, sie sei selbst eine solche.

  • Mike sagt:

    Kinder gehören rechtlich ihren Eltern? Ich habe immer gedacht der Besitz von Menschen wurde mit der Sklaverei abgeschafft. Erschreckend wie hier Eltern allen ernstes denken sie haben das Recht nach belieben über ihre Kinder zu verfügen. Eltern haben ihren Kindern gegenüber in erster Linie Pflichten. Das sollte man dringenst auch rechtlich so festhalten.

    • alien sagt:

      Ist meines Erachtens auch so. Das ist ein weiterer Punkt wo ich den Bioethiker (hat er eine Knospe oder ist wenigstens IP-Suisse-zertifiziert?) nicht verstehe.

      • Thomas Steffen sagt:

        Aha, das sollte man rechtlich festhalten. Wer Pflichten hat, hat auch Rechte. Es ist ein schönes Recht Kinder zu haben für die man verantwortlich ist und so ist es im Text auch gemeint. Aber wenn man will, dann kann man jeden Bericht verhunzen und so auslegen wie es einem gerade passt, nicht wahr, Herr „Mike“. Vielleicht hätte er sagen sollen, damit es auch die langsamen verstehen, „Kinder gehören rechtlich zu den Eltern…“ was ja auch so ist.

      • alien sagt:

        Hm. Jetzt rügst Du die Leute, weil sie genau lesen? Im Artikel stand nicht „gehören ZU den Eltern“, da stand, Zitat, „Rechtlich gehören die Kinder bestimmt ihren Eltern.“ ( http://bazonline.ch/schweiz/standard/Kinder-vegan-zu-ernaehren-ist-unmoralisch/story/28522474 ). Und ich nehme, wie „Mike“, den Mann Ernst, er meinte damit Besitz, nicht Zugehörigkeit.

        „Mike“ heisst vielleicht wirklich Mike, sei nicht so abschätzig. Ich hingegen heisse meinetwegen „alien“. Ätzenden Schleim sondere ich nämlich nicht ab, vielleicht ist sonst einiges ätzend an mir, wer weiss.

  • Marianne Holzer sagt:

    Wir haben ein von Lebensmittelgrosskonzernen konstruiertes Wohlstandsproblem, weil jede Nahgrungsmittelsparte ihre Produkte in der Nahrungsmittelpyramide unterbringen will. Cornflakes: gab es vor 100 Jahren gar nicht. Kartoffeln? Joghurt? Schokolade? Wieviele Milliarden (!) Menschen auf dieser Welt wohl Veganer sind, einfach weil sie kein Geld für Fleisch oder tierische Fette und Eiweisse haben? Wir früher auch. Andere rösten Ratten & Kakerlaken, andere wiederum ernähren sich ausschliesslich von Mais- oder Hirsebrei. Eskimos lutschenin in Eiseskälte am tranigen Fleisch roher Walrösser …

    • Sportpapi sagt:

      Wie alt wohl diese unfreiwilligen Veganer werden?

      • alien sagt:

        Oh Mann. Vielleicht nicht so alt wie wir. Aber das liegt an ganz Vielem, sicher nicht nur an ihrer Ernährung.

        Also echt, Du gibst Dir ja schon Mühe beim Beweis des alte Vorurteils, dass Sportler nicht grad die Hellsten sind.

      • Sportpapi sagt:

        Soso, Vorurteile beweisen… Naja, dass die Menschen früher sterben, hat häufig schon mit schlechter oder nicht ausreichender Ernährung zu tun.

      • alien sagt:

        Oh Mann. Das schrieb ich ja. „nur“. Lies doch sorgfältig.

      • Sportpapi sagt:

        @Alien: Habe es gerade noch einmal sorgfältig gelesen. Und bleibe dabei. Und die blöden Sprüche über Sportler verbitte ich mir definitiv.

  • spurenmartin sagt:

    Bravo, bravo, auf so einen Kommentar habe ich gewartet.
    ich lebe seit Jahr und Tag vegetarisch, mein Sohn isst neben mir am Familientisch Fleisch. Das tat ich in seinem Alter auch. Gelegentlich aber fordere ich ihn auf, mit mir zusammen einen Schlachthof zu besichtigen. Bis jetzt ist es noch nicht dazu gekommen. Wahrscheinlich mache ich mich mit dem Angebot in den Augen des Herrn Normethikers bereits höchst verdächtig. Der dürfte ruhig mitkommen.

    • tommaso sagt:

      Schon mal im Schlachthof Natur zugeschaut? Zum Beispiel, wenn eine Katze eine Maus oder einen Vogel verzehrt? Unmoralisches Vieh das…

      • alien sagt:

        Ich glaube, noch viel schwieriger als ein Kind vegan zu ernähren ist es, ein Haustier vegan zu ernähren.

        Unser Hund heisst Chico (kastilisch ausgesprochen), dann hätten wir ihn auch Chicco (italienisch ausgesprochen) nennen können… so von wegen Körnlipicker 🙂

      • Martin sagt:

        Es gibt keinen «Schlachthof Natur». Das ist eine menschliche Projektion. Eine Katze ist ein Haustier, das mit Fleisch aus Schlachthöfen gefüttert wird, meist so ausgiebig, dass dem Raubtier die Fitness zum Jagen abgeht. Bei uns hat’s haufenweise Mäuse und haufenweise fremde Katzen ums Haus. Wenn die für jeden Kack, den sie uns in den Garten setzen, eine Maus fressen würden, ginge es unseren Sträuchern besser, deren Wurzeln von den Nagern angeknabbert werden.

  • Marianne Holzer sagt:

    Was soll denn „Gesellschaft“ sein für den Bioethiker Rouven Porz? Welche Normen gibt diese Gesellschaft denn konkret vor? Wer gibt die vor? In der Ernährungsberatung findet man überall die Lebensmittelpyramide von Nestlé … Die Kinder gesellschaftlich normiert zu erziehen heisst, sich der Diktatur einer doch eher unbestimmten Vorstellung zu ergeben. Wenn irgend ein Demagoge schwadroniert, Teletubbies oder Poulets aus dem Poulet-KZ seien förderlich für die kindliche Entwicklung, sollte man zuerst mal fragen, wer daran verdient.

  • Philipp Rittermann sagt:

    der neandertaler wünscht allen einen schönen morgen! -> ich verstehe die veganer; auch ich liebe tiere; vor allem fohlen vom heissen stein!

  • Erich sagt:

    off topic, heute abend 20.05h auf SF1 eine Doku über hyperaktive Kinder, ADHS etc.

    http://www.tvprogramm.sf.tv/details/dd5525a3-8de2-45a1-842d-253973a21c76

  • Manuela sagt:

    Die Diskussion um diese Artikel war aber auch tendenziös und religiös faschistisch angehaucht. Generell finde ich Menschen, denen dezidiert in einem oder mehreren Lebensbereichen das Augenmaß fehlt, suspekt. Absolutismus – Egel in welcher Richtung – macht uns schon immer das Leben schwer. Und der Aspekt der Autonomie der Familie – nun solang man nicht auf einer einsamen Insel lebt, ist man Teil einer Gesellschaft und diese gibt und nimmt. Wie man selber ja auch… Mal eine falsche Entscheidung zu treffen passiert, sich nicht belehren zu lassen ist schlicht geistig begrenzt.

  • Blitz Blank sagt:

    Das Bedrohungspotential der Eltern gegenüber ihren Kindern ist seit je her gross, einfach weil die Macht der Eltern über ihre Kinder „naturgemäss“ sehr gross ist („Elterliche Gewalt“).

    MB schreibt: „Und ja, Erziehung IST nichts anderes als die Vermittlung einer Wertehaltung.“

    Die Kernfrage ist nur, was heisst „vermitteln“ und wann kommt das „vermitteln“ eher einem „vergewaltigen“ gleich?
    Bei der häuslichen Gewalt sind die meisten ja froh, dass sich da der Staat einmischt. Warum also nicht auch bei der Erziehungsgewalt?
    Die Ansprüche an die Eltern und die Erziehung steigen nun mal in einem aufgeklärten Staat, weil das Kind nicht einfach mehr eine Sache der Eltern ist, sondern eigene, unveräusserliche Rechte besitzt.

    Eltern sollen ihre Werte leben und so als Vorbild (=Angebot) für die Kinder dienen. Die Kinder sollten aber die Freiheit haben, sich ihre Werte selber auszusuchen, soweit sie damit sich und andere nicht unmittelbar gefährden.
    Auch sind Kinder noch nicht im gleichen Masse schuldfähig wie die Erwachsenen und müssen mit ihrem Essverhalten nicht die Welt retten („Veganismus“) oder einem Gott gefallen.

    Es braucht eine neue Sensibilisierung zur antiautoritären (gewaltlosen) Erziehung (und nicht zum „SVP/Schlüer-Style“).
    Nicht das unverantwortliche „Hippie Flower Zeugs“ aus den 70′ sondern Erziehung 2.0 mit aktuellen Erkenntnissen z.B. aus der „Gewaltfreien Kommunikation“ (Marshall Rosenberg) und zur „Gewaltfreien Autorität“ (Haim Omer und Arist von Schlippe).

    • A.Tschannen sagt:

      @Blitz Blank Bin genau Ihrer Meinung! Die Methoden der „Gewaltfreien Kommunikation“ sind sehr effektiv und Kinderfreundlich. Ich kenne den anderen Autor nicht. Werde mich aber informieren. Danke!

    • Katharina sagt:

      Bei häuslicher Gewalt wird Gesetz gebrochen, beim veganen Ernähren nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Aha. Aber wenn es nur das ist – so ein Gesetz ist schnell geschrieben.

      • Katharina sagt:

        verstehe ich nicht, Sportpapi. wenn die ADA klar sagt es gebe keine Ernährungswissenschaftliche Bedenken gegen eine vegane Ernährung , was spricht dann für ein Gesetz gegen veganische Ernährung? Ansonsten hat Blitz Blank betreffend Gewaltfreie Kommunikation und Gewaltfreie Autorität recht. meines Wissens ist es doch so, dass elterliche Gewalt auch Gesetzte übertritt, wenn eine Handlung bestimmte Kriterien erfüllt und in dem Fall wird durch Behörden dann eingegriffen.

      • Sportpapi sagt:

        Es geht ja immer ums Ausmass. Das hier gibt doch auch zu denken: http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Kinder-zu-dick–Staat-greift-ein-/story/13592804
        Und klar ist: Je mehr wir an Erziehung/Betreuung dem Staat übergeben, desto mehr wird die Gesellschaft auch mitbestimmen wollen.

      • Katharina sagt:

        Ich lade Dich ein, hier an einem Samstagnachmittag in eine reguläre Mall zu gehen. Übergewicht ist wirklich eine Volksseuche geworden. Und ich meine Übergewicht, wo die Menschen nicht mehr in ein Euro-size Auto einsteigen können. 250kg und mehr.

        Es gibt zu denken, ja. Denn es stellt sich die Frage wo die Grenze zwischen Intervention zum Wohle des Kindes und Bevormundung ist. der schottische Fall ist meiner Meinung nach aber noch im Bereich Intervention, da die Eltern sich wegen Hilfe an die Behörden wandten und diese festgestellt hat, dass die Adipositas ihre Gründe im familiären Umfeld hat.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Ich bin sehr froh, dass wir offenbar entgegen ersten Befürchtungen in der Schweiz bezüglich Übergewicht wohl keine amerikanischen Verhältnisse erreichen werden. Mittlerweile scheint klar, dass sich Übergewicht auf hohem Niveau (weit weg von den USA) stabilisiert hat. Gleichzeitig wird zunehmend Untergewicht zum Problem. Auch, weil Eltern betreffend gesunder Ernährung übertreiben. Und die Frage bleibt – wann wird eingeschritten? Klar ist – zunehmend schneller.

  • Roul MArtinez sagt:

    Danke für diesen Beitrag! Die Äusserungen des Herrn Rouven Porz sind/waren ja ungeniessbar!

  • Jasmin Hardegger sagt:

    Wer ist eigentlich auf den Furz gekommen, das Veganer partout Ihren Kinder, achtung, auf Grund Ihrer deologie, kein B12 geben?
    Jeder Veganer der lange gesund und munter bleiben will muss zwingend B12 supplementieren. B12 ist auch nicht tierisch (Wird aber von Migroorganismen in den Tieren produziert) und kann sehr gut mit z.B der täglichen Portion vitaminangereichertem Müsli (Welches seit Jahren schon in den Regalen der Grosshändler steht) , Weizengras oder in Tablettenform aufgenommen werden. Auch in unserem Körper wird B12 produziert, leider aber erst am Ende des Darms.

    • martin sagt:

      Ich hatte bereits als Vegetarier (!) nach 12 Jahren einen recht krassen Vit B12 Mangel, obschon ich mit einiger Regelmässigkeit Kornflakes, Milch, Eier, etc. gegessen habe. Heute esse ich wieder Fisch und spritze mir das Zeug regelmässig, da die neurologischen Folgen doch eher unangenehm waren. Mit Müsli und Weizengras werden Sie nicht weit kommen! Und die Supplements, die müssten Sie dann jahrelang regelmässig einnehmen. Selbst dann wird nur sehr wenig davon aufgenommen, glauben Sie mir.

      • stef sagt:

        Das ist sehr individuell, genau wie die Fähigkeit des Körpers Eisen auf zu nehmen, nicht alle Menschen verdauen gleich. Ich bin seit ich ca 3- 4 Jahre alt bin, Vegetarier, 2 Jahre davon Veganer, und ich habe keine Mangelerscheinungen.

      • Jasmin Hardegger sagt:

        Wenn man als Vegi B12 Mangel hat, dann liegt das nicht an der Ernährung, sondern an der Aufnahmefähigkeit des Körpers, denn ein Mensch braucht täglich 3 µg Vitamin B12, im Körper sind ca. 4 Gr gespeichert, die Vegan Society bietet mit VEG1 ein super Ersatz an. Vegan muss nicht = ungesund bedeuten, dass Beweisen die Meisterschaften der veganen Bodybuilder http://www.veganbodybuilding.com/

  • Daniel Sutter sagt:

    Ich möchte mich bei Frau Binswanger dafür bedanken, dass sie ebenfalls gegen die äusserst seltsamen Argumente dieses Bioethikers Stellung bezogen hat. Ich würde nur nicht veganes Essen pauschal verurteilen, nur weil man einmal in einem Restaurant mit seinem Menu nicht zufrieden war, v.a. wenn das Restaurant sich nicht explizit mit veganer Küche beschäftigt. Wenn man weiss wie, lässt sich wider gängigen Vorurteilen genau so lecker vegan kochen; Rahm z.B. lässt sich mit Sojarahm und anderen pflanzlichen Fetten/Ölen ersetzen. Lieber Gruss!

    • bronf sagt:

      nichts gegen veganer, aber soja-rahm, soja-milch, soja-joghurt und das ganze zeugs: mich schüttelt’s nur schon bei der vorstellung…

      • Jasmin Hardegger sagt:

        Ich bin vegetarierin und vermeide es strikt, soja zu essen. Sich vegan oder vegetarisch zu ernähren bedeutet nicht, das ganze Fleisch, die Milch und Eier durch Sojaprodukte zu ersetzen. Vegetarismus bzw. Veganismus sollten Ernährungsumstellungen sein auf Hülsenfrüchte, Körner, Gemüse, Früchte, Nüsse, vollwertige Öle und Fette, Gräser und Samen was zu einem, von mir nicht gekannten, Wohlbefinden führte. Das tierische Produkte durch Soja ersetzt werden kommt mir ein wenig so vor, wie die Diätler, die einfach auf Kalorienarm und künstlich umsteigen, anstatt Ihre Ernährung anzupassen.

      • bronf sagt:

        yup, so geht’s mir auch. höhepunkt ist dann ein möglichst fleischähnlichen soja-produkt zu designen…

    • Marianne Holzer sagt:

      Paprikastreifen mit Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl gedünstet, dazu frisch gemahlener grüner Pfeffer, Meersalz, mit Couscous: ist das vegan? Dafür lasse ich alles stehen.

  • Marie sagt:

    (Fortsetzung) Geschweige denn bei meinem (hypothetischen) Kind. Der Artikel im TA, auf dem diese ganze Diskussion beruht, muss daher scharf kritisiert werden, da er enorm tendenziös ist. Nur weil einige Idioten nicht wissen, wie sie sich und ihre Kinder zu ernähren haben (sowohl Veganer wie auch Fleischesser), heisst das nicht, dass alle Veganer/Fleischesser genau die gleichen Fehler machen. Diese implizite Unterstellung ist genau so absurd, wie wenn ich behaupten würde, dass alle Zürcher gewalttätig sind, nur weil es beim Zürcher HB eine Schlägerei gab.

    • Daphne sagt:

      Marie, ich denke, das Problem ist eher, dass diese Individuen sehr wohl zu wissen glauben, wie sie sich und ihre Kinder zu ernähren haben… Wüssten Sie es nicht, wären sie nicht unbelehrbar/unbeirrbar. Ansonsten gebe ich Ihnen völlig recht.

      • Cybot sagt:

        Die Leute, die ihre Kinder mit Fastfood und Milchschnitten ernähren, glauben doch oft genauso, sie würden ihre Kinder gut ernähren und sind oft ebenso unbelehrbar. Insofern hat Marie schon recht, ob es um Veganer oder Fleischesser geht ist nicht das entscheidende. Es gibt wahrscheinlich immer noch über- als unterernährte Kinder, für deren Gesundheit ist beides schlecht, und auch Extrembeispiele findet man auf beiden Seiten.

      • Daphne sagt:

        Cybot, da möchte ich Ihnen und Marie gar nicht widersprechen, im Gegenteil! Wenn ich mir vergegenwärtige, wie das englische Publikum auf Jamie Olivers Feldzug gegen ungesundes Mensaessen an öffentlichen Schulen reagiert hat – Mütter standen am Zaum, um die armen, völlig verhungerten Kinderlein mit Hamburgern aufzupäppeln…

      • Brunhild Steiner sagt:

        … und von der selbstständigen täglichen Überdosis an TV-Inhalten, Computergames, die Ohren volldröhnen lassen etc etc, von dem fangen wir jetzt erst gar nicht an, oder?…

      • bronf sagt:

        daphne, um hier eine lanze für die britische esskultur (mmmmh…tja) zu brechen… bzw. sie etwas in schutz zu nehmen:

        das waren amis, die da gegen oliver den aufstand probten.

      • Daphne sagt:

        bronf, Sie wissen doch, Engländer und Amerikaner sind Brüder im Geiste, dieselbe Reaktion gab es hier wie dort:

        http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,366258,00.html

        Doch die Revolution stößt auch auf Widerstand: Seit nicht mehr alles aus der Friteuse kommt, flüchten viele Kinder in der Pause zu mobilen Frittenbuden, die sich gern in der Nähe der Bildungsanstalten postieren. Ein anderes Problem sind Langzeitverträge der Schulen mit Cateringfirmen, die nicht oder nur schwer aufzuheben sind.

      • Daphne sagt:

        Hinzu kommt: Vom Rummel um das Schulessen verunsichert, geben viele Eltern ihren Kindern nun lieber Lunchpakete mit, die aber oft Schokolade und Chipstüten enthalten. Viel eher rät Jamie Oliver Eltern, sich in der Schulküche umzusehen und Fragen zu stellen. Bislang, vermutet er, fänden sie solches Verhalten wohl eher unschicklich. „Viele fürchten vielleicht, typisch englisch, dabei wie Klugscheißer auszusehen“, sagte er der „Times“.

      • Daphne sagt:

        …Brüder im Geiste, was die Liebe zum Fastfood betrifft, muss es natürlich heissen!

      • gabi sagt:

        Wobei ich hier mit „Geschwister“, da ebenso knapp, prägnant und umfassender, keine Probleme hätte.

    • Stefan W. sagt:

      B12-Mangel ist objektiv nachweisbar. Ebenso die dadurch entstehenden Schäden an der Blutbildung und dem Nervensystem. Das einfach als inexistent zu bezeichnen, weil es nicht ins eigene Lebensbild passt, ist schwer zu verstehen. Wenn jemand aus einer Lichtsekte der ehrlichen Meinung ist, dass reines Sonnenlicht die beste Ernährung fürs Kind ist, muss man das dann auch akzeptieren?
      Es spricht überhaupt nichts dagegen, dass Erwachsene sich so ernähren, wie sie es für richtig halten. Aber ein Kind objektiv zu schädigen, das geht einfach zu weit.

      • Marie sagt:

        Ich habe auch nie gesagt, dass ich es für völlig unmöglich halte, dass vegane Ernährung ohne zusätzliche Hinzufuhr von Vitamin B12 zu einem Mangel führt. Vielmehr halte ich es für völlig verantwortungslos, wenn bei veganer Ernährung Vitamin B12 nicht zusätzlich konsumiert wird. Dem würden aber die meisten Veganer auch nicht widersprechen (vgl. mein Beispiel mit den „gewalttätigen Zürchern“). Entsprechend würde ich auch meinem Kind (wenn ich es denn ausschliesslich vegan ernähren würde, was ich noch nicht weiss) Vitamin B12 künstlich geben. (Fortsetzung folgt)

      • alien sagt:

        Ja, Stefan, genaues Lesen von Maries Beitrag hätte Dich davor bewahrt, Dich zum Narren zu machen.

    • HansDampf sagt:

      Marie, Sie machen den Fehler, eigene Fehler mit den Fehlern anderer Leute zu rechtfertigen. So nach dem Motto „ich nicht aber die anderen auch“. Natürlich ist es verwerflich, wenn verantwortungslose Eltern ihre Kinder mit allerlei Ungesundem mästen bis sie dick und fett und unbeweglich sind. Genauso verwerferlich ist aber das Gegenteil. Der menschliche Körper ist nun mal nicht für veganische Ernährung konzipiert. Gerade in der Entwicklung ist der Mangel an Nährstoffen verheerend. Arme Tiere hin oder her. Ein Huhn hat normalerweise sowieso kein Problem damit, ein Ei zu legen…

      • Marie sagt:

        (Fortsetzung von 10:41) Wenn sich zeigen würde, dass trotz künstlicher Zufuhr von Vitamin B12 bei meinem Kind Mangelerscheinungen auftreten, würde ich entsprechend handeln (wie auch alle anderen verantwortungsbewussten Eltern). Daher würde ich auch keinen „Fehler“ begehen, da ich mich, wie alle anderen Eltern auch, um das Wohl meines Kindes bemühte. Wie auch schon weiter oben geschrieben, war vegane Ernährung für den Menschen früher äusserst ungesund, kann aber heutzutage problemlos durchgeführt werden (weil man eben das fehlende Vitamin B12 zusätzlich zu sich nimmt).

      • katrin kaputt sagt:

        Hans, ihre Wortwahl verrät, dass sie sich noch nie mit Veganismus auseinandergesetzt haben, deshalb hier ein paar Fakten zur Eierproduktion, Instant sozusagen: http://www.vegan.ch/warum-vegan/warum-keine-eier/
        Und ich zitiere auch gerne noch aus der Stellungnahme der Veganen Gesellschaft Schweiz: „So sagt beispielsweise die American Dietetic Association (ADA), die grösste Organisation von ErnährungsexpertInnen weltweit, dass eine gut geplante vegane Ernährung auch für Schwangerschaft und frühe Kindheit geeignet ist, und dass sie darüber hinaus eine Reihe von gesundheitlichen Vorteilen mit si

      • katrin kaputt sagt:

        ch bringt“. Wenn sich die KonsumentInnen mal eingehend über ihre täglichen tierlichen Produkte informierten, würden wesentlich weniger davon gekauft werden, überzeugt.

      • Marie sagt:

        Bez. des Konsums von Eiern: Ich persönlich hätte keinerlei Probleme, Eier zu essen, da es sich dabei nicht um Lebewesen handelt. Jedoch werden für die Eierproduktion logischerweise nur weibliche Hühner gebraucht, weswegen alle männlichen Kücken vergast/verhäckselt werden. Des Weiteren werden die Hühner meistens nach einem Jahr schon getötet, da sie danach nicht mehr rentabel sind (gilt soweit ich weiss selbst für Bio. Falls dem nicht so ist, bitte klärt mich auf!). Ich persönlich finde diesen Umgang mit Lebewesen schrecklich und will es deshalb nicht unterstützen.

  • Marie sagt:

    Um dem ganzen nochmals die Sicht einer Veganerin hinzuzufügen: Veganismus ist für mich keine „Religion“, ich ernähre mich auch nicht vegan, um irgendwelche sozialisatorische Defizite zu überwinden, sondern ganz simpel, weil mir das Wohl der Tiere am Herzen liegt und ich die momentane Massentierhaltung (inkl. Schreddern männl. Kücken, Einzelhaltung der Kälber von Milchkühen, etc.) nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Jedoch würde ich (und wohl die meisten anderen Veganer) NIE auf die Idee kommen, das uns fehlende Vitamin B12 nicht mit Tabletten zu kompensieren. (Fortsetzung folgt)

    • Gianin May sagt:

      Wenn bei veganer Ernährung das lebenswichtie Vitamin B12 künstlich zugefügt werden muss, dann stimmt doch etwas bei dieser Art der Ernährung auch nicht oder?

      • gabi sagt:

        Natürlich!

      • stef sagt:

        Wie viele fleischessende Frauen brauchen Eisentabletten oder Infusionen? Wie viele Menschen konsumieren Vitamin C, im Glauben, dass das etwas gegen Erkältung nützt? Jod, Folsäure, Fluor, Magnesium, Calcium, Kalium, Zink, Selen,…?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @stef:
        „Wie viele fleischessende Frauen brauchen Eisentabletten oder Infusionen?“

        Das hat aber mit Mangelernährung oder falscher Ernährung hinten und vorne nichts zu tun!

        Wenn eine Frau aufgrund von starken Monatsblutungen einen Ferritinmangel hat, dann kann sie den nunmal nicht über Ernährung kompensieren!
        Und dass die Vitaminprodukteindustrie vorallem aufgrund Falschannahmen derart floriert
        ist eigentlich auch keine neue Erkenntnis…

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/ beim Frauending würde nicht mal täglich Blutwurst was helfen…
        und die gibts ja (leider) auch nur in der kalten Saison

      • Marie sagt:

        Ob etwas „stimmt“ oder „nicht stimmt“ ist sowieso normativ. Früher hätte eine vegane Ernährung immer negative Folgen gehabt (eben wegen dem fehlenden Vitamin B12). Wir leben aber heute, ergo ist es die freie Entscheidung eines Menschen, wie er sich ernähren will (natürlich mit der Einschränkung, dass es niemandem schaden soll!). Und wie auch Stef sagte, werden selbst den gängigsten Lebensmitteln Spurenelemente hinzugefügt (Jod bei Salz bspw.), Frauen müssen bei Schwangerschaft Folsäure zu sich nehmen, egal ob sie Fleisch essen oder nicht. Von „Natürlichkeit“ kann als nicht mehr die Rede sein.

      • mira sagt:

        @Brunhild Steiner
        Eine natürliche Ernährung bedeutet, dass man eben keine Vitaminzusätze braucht. Auch nicht aufgrund von natürlichen Monatsblutungen. Das ist ja keine Krankheit, sondern etwas ganz Normales.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mira:
        Möglicherweise verwechseln Sie da etwas, wenn die Monatsblutung im Rahmen liegt entwickelt eine Frau ja auch keinen Ferritinmangel. Aber es gibt nun mal sehr starke Monatsblutungen, und wenn frau dann nicht einfach schlapp und matt durchs Leben schleichen will, „weil das halt einfach dazugehört“,
        dann ist eine Abklärung, und im positiven Fall Substitution- und zwar am wirkungsvollsten per Infusion- sehr wohl angebracht, und hat mit „sich nicht ausreichend natürlich ernährt haben“ nichts zu tun.

      • mira sagt:

        @Brunhild Steiner
        Als Nicht-Medizinerin würde einen solchen Zustand unter „krankhaft“ einstufen. Und dann ist es auch klar, dass zusätzliche Vitamine angebracht sind. Die Norm ist es aber zum Glück nicht und wer „gesund“ ist, braucht auch während der Mens keine Vitamine, vorausgesetzt sie ernährt sich ordentlich.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mira:
        ehm, es geht bei meinem Punkt nicht um „Vitamine“ sondern um Ferritinmangel.
        Und dieser Mangel wurde bei Frauen halt wirklich sehr lange als gegeben hingenommen, manche mussten ziemlich energisch auf den Tisch klopfen, zuerst für die saubere Abklärung, und dann für die Behandlung. „Krank“ ist frau deswegen nicht.
        Bei einer ausgewogenen Ernährung erübrigt sich fast jede Substitution,
        ausser Folsäure und Jod (so handgelenk mal pi geschätzt)

      • mira sagt:

        @Brunhild Steiner
        Mal blöd gefragt: Wie haben die Frauen der Urzeit denn ohne Ferritin überlebt? Und wie machen das Frauen in Stammesgesellschaften? Die künstliche Zugabe von Ferritin oder anderen Zusatzstoffen ist ja ein Wohlstandsphänomen der zivilisierten Welt.

      • Sama sagt:

        Früher litten Frauen mit starker Monatsblutug an etwas, dass unter dem Namen „Bleichsucht“ als allgemeine Frauenleiden bekannt war und Frauen von heutigen Gesellschaften ohne Arzt leiden immer noch daran: chronische Müdikkeit, fahle Haut, Schlafbedürfnis bis hin zu depressiven Verstimmungen – auch wenn es keine eigentliche Krankheit ist, eine Ferritinzugabe kann das Leben sehr viel heiterer machen

      • mira sagt:

        @Sama
        Also sozusagen eine nicht-optimale Entwicklung in der Evolution: Stark genug zum Überleben, aber schwach genug, um immer wieder Probleme zu haben… Ich bin natürlich absolut dafür, das die betroffenen Frauen etwas dagegen unternehmen! (falls ein gegenteiliger Eindruck aufgekommen sein sollte…)

      • Hans vom Hübel sagt:

        Mmmhh, Blutwurst…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mira: dazu fehlen mir die Infos, mögliche Überlegungen
        – gibt es generell (also über die Jahrhunderte) eine Zunahme von Menstruationsdauer/intensität?
        und hatten „Urfrauen“ dieses Problem weniger da eben auch keine ausgeprägte Mens?
        – dann was Sama sagt
        – sie starben auch früher, waren möglicherweise durch den Mangel anfälliger auf Infektionen etc

        tut mir leid, bin auf diesem Gebiet empfindlich da ich viele Frauen kenne welche sich wirklich jahrelang durchgeschleppt haben, dann die richtige Diagnose, richtige Behandlung, und sie sind neue Menschen…,
        auch in Drittweltländern übrigens

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hans vom Hübel:
        ja nicht wahr?
        Endlich ist wieder Saison!!!

      • mira sagt:

        @Brunhild Steiner
        Möglicherweise kam das Phänomen auch weniger zum tragen, da die Frauen meist schwanger waren/gestillt haben und die Zeit mit voller Periode nur kurze Zwischenintervalle waren. Dass eine Frau jahrelang durchgängig menstruiert ist ja eher „unnatürlich“.

    • Tina sagt:

      Das ist richtig, mit unserer heutigen Ernährung stimmt sogar eine ganze Menge nicht!
      Sie ist zu Tode raffiniert und sterilisiert, so, dass zum Beispiel die Vitamin-B12 spendenden Bakterien, welche sich durch die natürlichen Gärprozesse (Fermentierung) in der Erde und somit am unbehandelten Gemüse befinden (würden), gänzlich vernichtet werden.
      Eine natürliche Ernährungsweise mit einer anständigen Portion „Dreck“ würde den gesamten Bedarf an lebensnotwendigen Vitaminen decken. Würde, hätten wir diese Natürlichkeit nicht längst verlernt.

      • Tina sagt:

        Dem möchte ich noch hinzufügen, dass mein Mann und ich (beide Veganer), zur Sicherheit auch für unser werdendes Kind zusätzlich zum „Dreckgemüse“ aus dem eigenen Garten oder dem Reformhaus, B12-Präparate einnehmen. Dies ganz im Bewusstsein, dass auch wir, trotz grossem Bemühen, nicht mehr an die ehemalige Natürlichkeit, wo ein Lebensmittel auch mal mit ein bisschen Schimmel gegessen wurde, nicht herankommen.

      • Sama sagt:

        Unsere heutige Ernährung hat aber durchaus den Vorteil, das Lebensmittelvergiftungen und üble Erreger kaum noch vorkommen und wir es uns leisten können, Obst und Gemüse roh zu essen – unsere Vorfahren haben die Ruebli gekocht. In den meisten Gesellschaften wird alles ziemlich lang gekocht und das aus gutem Grund – und dennoch sind Durchfallerkrankungen die durch Erreger ausgelöst werden der häufigste Tod von Kindern unter 5 Jahren. Die Portion Dreck war und ist leider oft genug das Todesurteil.

    • stef sagt:

      @Brunhilde, Menstruation gehört auch zum Leben, eigentlich sollte die Ernährung auch damit zu recht kommen. Ich kenne viele Veganer, viele die seit Jahrzenten Veganer sind, kaum jemand davon konsumiert B12. Was ist mit der Folsäure, die ist ja inzwischen fast allen Broten beigemischt und Jod? Sollte 0815 Ernährung nicht die Kropfbildung verhindern können?

      • Brunhild Steiner sagt:

        siehe mein Kommentar an mira oben,
        ich rede nicht von Monatsblutungen im üblichen Rahmen, die der Körper selber ausgleichen kann,
        sondern von starken, welche zu einem messbaren Mangel mit sehr vielen Symptomen führen!
        Frauen, die davon betroffen sind, werden sich für den „das ist mit ausgewogener Ernährung doch kein Problem“ Wink, bedanken.

      • Stef sagt:

        @brunhilde, ich will definitiv Eisenmangel nicht kleinreden, als Vater kennt man Frauen mit Eisenmangel … . Was ich sagen möchte, ist, dass der Mangel an einem Stoff nichts über die gesammt Ernährung sagt. Das gilt für Eisen und für b12. Ich habe kein Interesse zu sagen, vegan sei gesünder, das überlasse ich den Fundis. Ich habe aber auch keine Lust, dass irgendwelche Enghorizöntler sagen, das sei Kindsmisshandlung. Ich finde auch lustig, dass plötzlich Gesundheit der einzige Massstab ist, ob alle die hier schreiben, sonst auch so denken?

      • Stefan W, sagt:

        @Stef 10:38: Nein, Jodmangel lässt sich in meerfernen Regionen nicht immer zuverlässig mit 0815-Ernährung ausgleichen. Der früher in vielen Bergdörfern zu findende Dorftrottel, in Frankreich „Kretin“, lesen Sie dazu Balzac’s Médecin de Campagne, hatte in den meisten Fällen deswegen eine Entwicklungsstörung des Gehirns, weil seine Mutter Jodmangel hatte. Der Jodzusatz zu Lebensmitteln ist die weltweit anerkannte wirksamste Methode, Kretinismus vorzubeugen.

    • mira sagt:

      Ich finde diese Haltung gut und hab auch schon mehrfach damit geliebäugelt. Leider würde der Veganismus meine Lebensumstände ziemlich komplizieren (ich kämpfe schon um richtig vegetarische Menus bei uns in der Kantine…). Meinen Kindern würde ich aber niemals vorschreiben, vegetarisch oder gar vegan zu leben. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

  • Dominique sagt:

    Vielen Dank fuer diesen Blog!

  • Stefan W, sagt:

    Moment mal: Wollen Sie jetzt sagen, es sei für dieses Kind nicht so schlimm gewesen, dass es irreparabel in seiner Entwicklung gehemmt wurde, weil es ja nur ein Einzelfall ist? Wer sein Kind ungenügend ernährt begeht eine Körperverletzung und sollte genauso behandelt werden wie jemand, der sein Kind auf irgendeine andere Weise misshandelt. Nein, die Kinder gehören eben nicht uns Eltern. Wir haben nur die Aufgabe, sie beim Erwachsenwerden zu begleiten. Natürlich gehört dazu auch, dass wir ihnen unsere Werte vermitteln. Das ist ok, solange daraus keine Schädigung resultiert.

  • Roger R. sagt:

    Heutzutage wird für jeden Sche… von jedermann irgend ein Fötzel Papier verlangt. Für’s Autofahren, für die Ausbildung, für’s Handy-Abo, etc, etc, etc…

    Für den wichtigsten Part im Leben aber gibt es kein Papier!

    Und doofe reproduzieren sich offenbar besser als intelligente.

    Schulisch besser gebildete und somit sozial stärzere haben i.d.R. ein bis maximal zwei Kinder, schulisch schlechter gebildete und somit sozial schwächere 3 und mehr…

    Spannend festzustellen obwohl dieser Trend uns eigentlich sehr zu denken geben müsste.

  • Anh Toan sagt:

    Das Thema wäre geeignet, sich Gedanken zu machen, wann der Staat berechtigt (und verpflichtet) ist, in die elterliche Gewalt einzugreifen. Denn Kinder gehören weder den Eltern, noch dem Staat, sie gehören sich selbst: Sie haben Rechte, auch gegenüber ihren Eltern, benötigen die Unterstützung des Staates, um diese Rechte zu wahren. Eltern dürfen ihre Kinder nicht umbringen, wir haben auch allgemeine Schulpflicht. Falls, was ich bezweifle, vegane Ernährung die Entwicklung des Kindes und damit seine Gesundheit gefährdet, ist entsprechendes Handeln nicht durch die elterliche Gewalt gedeckt.

  • Christian Rupp sagt:

    Ganz meine Meinung, ich hatte bei all dem Expertengeschrei schon geglaubt, im falschen Film zu sein…

  • Katharina sagt:

    Gefällt mir sehr, dieser Artikel. Ich habe den Artikel und das Interview mit dem Ethiker auch gelesen und mich störte es sehr. Ich legte es aber eben im Ordner Bologna zertifizierter Kakadu ab.

    Nur: Veganismus als grotesk abzutun ist unfair. dass viele Veganer religiös argumentieren und dann düpiert sind wenn ihnen Religiosität vorgeworfen wird, ist klar.

    nur worum es beim Veganismus eigentlich geht ist das:

    http://www.youtube.com/watch?v=jqxENMKaeCU

    das ist todernst und angesichts dessen ist das Kühe umarmen der Veganer gelinde gesagt naiv.

    • Stefan W, sagt:

      Nein, Veganismus ist nicht grotesk. Aber vegane Ernährung genügt nicht um alle Bedürfnisse des sich entwickelnden Kindes zu decken. Da eine Religion draus zu machen, DAS ist grotesk. Wir könnten ja auch wieder aufhören, Jod ins Kochsalz beizumischen. Ist ja sowas von unnatürlich. Dann haben wir nachher halt wieder ein paar geistig Behinderte mehr, aber das ist doch viel besser, als unsere Kinder mit künstlichen Nahrungszusätzen zu plagen, nicht?

      • Katharina sagt:

        „Aber vegane Ernährung genügt nicht um alle Bedürfnisse des sich entwickelnden Kindes zu decken“ – das stimmt nicht, Stefan W. Schauen Sie hier nach:

        http://www.eatright.org/about/content.aspx?id=8357

      • Stefan W, sagt:

        Im Prinzip kein Problem, Katharina: Wenn das Kind normal gedeiht und man ab und zu, vielleicht alle 2 oder 3 Jahre B12 und Eisen bestimmen lässt, und die Werte sind ok, dann ist die Ernährung vermutlich ebenfalls ok. Wenn man dagegen einen erheblichen Mangel an einem für die Entwicklung ganz wesentlichen Vitamin oder Spurenelement feststellt, dann sollte man nicht ideologisch, sondern pragmatisch reagieren.

      • Katharina sagt:

        richtig, und es hiesse dann grob fahrlässige Vernachlässigung des Kindes durch die Eltern, nicht? das war ja Anlass des Artikels hier. meine Ärztin (selber Vegetarierin, nicht Veganerin) hat mir abgeraten, während meiner Schwangerschaft vegan mich zu ernähren. da bin ich nun egoistisch und befolge ihren Rat. Was bedeutet, dass ich Milchprodukte esse und etwas Fleisch, aber nicht täglich. Und ich achte auf die Herkunft (certified organic) und Artgerechte Haltung, zb Fleisch von Rindern, die in der Prärie halbwild leben.

        Das Video, das ich postete, ist ja nicht ein veganisches, sondern zeigt grössere Zusammenhänge unserer Existenz auf diesem wunderschönen Planeten auf und sagt, dass eine Reduktion des Fleischkonsums sehr viele Umweltprobleme reduzieren hilft. Agrotechnologie ist der grösste Ölkonsument, der grösste Wasserkonsument usw. und zum grössten Teil geht das in die Fleisch Produktion. Dass für diesen Produktionsprozess immer mehr gentechnisch modifizierte Organismen eingesetzt werden müssen, die nur über diesen hochtechnisierten Prozess produziert werden können, die lokale Artenvielfalt zerstören und die Bauern in eine grosse Abhängigkeit bringen, kommt noch dazu.

        Eine Reduktion des Fleischkonsumes ist eine für jeden Konsumenten einfach machbare Handlung, die aber einen sehr grossen globale positiven Impact hat. Eigentlich ein pragmatischer Ansatz, nicht?

    • gabi sagt:

      Pffffh….

      Also ein Nicht-Veganer darf mitreden, was Veganismus ist!
      Ah?!

      Sogar, dass es ja eigentlich eine Religion ist, also was sehr Irrationales, nicht Fassbares (ev. gar etwas schwer Definierbares?) hat. Also quasi… äh… wie… äh… Feminismus?

      Und das erklärt ausgerechnet Mme de Pompadour – heute im artigen Katharina-Kleidchen – der Marie (die sich solche Pauschalisierungen verbietet und – es sei respektvoll vermerkt – im Gegensatz zum Feminismus durchaus eine schlüssige Erklärung zu liefern vermag.
      🙂
      Ich geb zu: Das Karussell ist auch von draussen ganz lustig anzusehen

      • Katharina sagt:

        Sie sind ein Meister der Wortverdreherei. trotzdem:

        ich sagte ihnen schon lange dass ich sie als stalker wahrnehme. was hier mit ihrem absolut Themen fremden, mich persönlich angreifenden Kommentar zum wiederholten male belegt ist. ich beantrage somit, dass Sie Gesperrt werden, weil sie konstant diese Regel verletzten: „Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare „

      • gabi sagt:

        Klar doch… Regeln gelten für alle Anderen.

        Das hat mich schon immer an allen Extremisten, von den guten, alten Nazis, über die Steinzeitkommunisten eines PolPot bis hin zu den Islamisten fasziniert.

        Tun und lassen, was Ihnen grad in den irren Sinn kam. Und das war vor allem, dass sie den Anderen, das, was sie ihnen antaten ja nur deshalb antaten – antuen mussten! – , weil die hinterlistigen Anderen Böses gegen sie im Schilde führten (oder im Falle der Islamisten: führen).

        Immer die Anderen.

      • Katharina sagt:

        Sie assoziieren mich mit Nazis? sagen Sie mal haben Sie noch alle?

      • gabi sagt:

        Ja; auch.
        Aber nicht nur.

        Ganz allgemein mit Verblendeten einer „Bewegung“, wenn diese sich – natürlich nur zum Erreichen des von ihnen selbst (wichtiger Punkt) definierten „Guten und Richtigen“ – über gängige, gerne auch kleinkariert geschimpfte, Ideen von Anstand und Schicklichkeit hinweg setzen, diese aber umso dröhnender von allen Anderen einfordern.

        In diesem Sinne: Machen Sie nur!

        Ihr künstliches Aufgerege betrachtet ich als ganz wesentlichen Teil davon.

    • Daphne sagt:

      Ach Gabi, so langsam wächst mir Ihre überaus charmante Art regelrecht ans Herz… Der Karusselbetreiber blickt von aussen voller Stolz auf die getane Arbeit, so soll es sein! Oder winkt er uns nicht doch gerade von einem der lustigen Schaukelpferde zu? Wer weiss…

      • gabi sagt:

        🙂

        Ist es Ihr Phantomschmerz?

      • Daphne sagt:

        ? Ich gestehe, ich komme gerade nicht ganz mit – meinten Sie nicht eher, dass Menstruationsschmerzen mir womöglich das Hirn vernebelt haben, weil ich Sie plötzlich als charmant bezeichne?

      • gabi sagt:

        Ich dachte eher an die Stringenz. Die Fähigkeit bei einer einmal getätigten Interpretation (einer eigenen Sache sowieso!) zu bleiben, oder aber andernfalls eben dazu zu stehen, seine Meinung geändert zu haben – dann aber nach Möglichkeit zumindest bei der zu bleiben.

        Ich dachte also einfach an die Fähigkeit in sich geschlossen und logisch zu agieren – selbst, oder gerade, wenn damit rethorische Ziele verfolgt werden.

        Sie meinen, die sind bei Ihnen da!

        Es muss sehr schmerzen, wann immer man sie einsetzen will und da ist dann einfach nichts.

      • Daphne sagt:

        Ach, Gabi… (auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen)

    • Brunhild Steiner sagt:

      @gabi: jetzt geben Sie dem Thread doch bitte mal ne Chance sich selbst zu entwickeln!
      Und nicht dass Sie meinen ich nähme keine Stellung, beim abgebenen Mann häng ich einfach in der Schlaufe,
      aber gönnen Sie uns doch hier mal eine Pause-
      Gelegenheiten zur Überführung werden Ihnen noch zur Genüge präsentiert werden.

      • gabi sagt:

        Liebe Brunhild

        ist mir völlig klar, was Sie meinen.

        Ich seh allerdings nach dem bezeichnenden, um nicht zu sagen brutalst entblössenden, Schlussbouquet beim Thema „Schnee von gestern“ nicht mehr wirklich ein, wieso ausgerechnet ich mich noch an ein paar Grundregeln halten solle, während jene, die sich ständig von sinistren Mächten rund um den Maskulinismus bedroht sehen, ungestraft (da SELBSTVERSTÄNDLICH nur von Ihren Feinden dazu gezwungen!) tun und lassen können, wie ihnen grad lustig ist.

        Ich weiss noch nicht mal, wieso ich nicht nur auf wirre, schale Witze mache.

      • Erich sagt:

        Brunhild, Daphe, Auguste et al: Richtig, aber schreiten Sie doch bitte auch ein, wenn Wildkatze mit dümmlichen Witzen die Threads zerschiesst, oder Pippi mit ihren Selbstgesprächen, danke.

      • Daphne sagt:

        Erich, schauen Sie doch mal im Vorthread nach, was Brunhild dazu geschrieben hat… Sie werden nicht enttäuscht sein, versprochen!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @gabi: damit andere auch mal eine Chance haben, die Ihrigen werden nicht davonlaufen, soviel befürchte ich jedenfalls…

        @Erich: ich finde es echt schwierig abzuschätzen wo mensch sich einschalten sollte,
        und wo besser ignorieren.
        Fängt man irgendwo an bekommt mensch zu Recht zu hören
        „und warum hauen sie dem nicht auch auf die Finger? Der hat doch auch?!“ Allen Recht getan ist ein Kunst die niemand kann, und ehrlich gesagt sind mir Witze lieber als Haushaltssklavinnen-Pauschalisierungsrundumschläge, wo ich mich dann wieder dranhängen werde.

      • Erich sagt:

        @Brunhilde: Ich ging davon aus, dass Sie etwas gegen Threads zerschiessen haben. Selbstgespräche und dümmliche Witze (die nichts mit dem Thema zu tun haben und von wem auch immer) erfüllen für Sie diesen Tatbestand also nicht. Für mich halt schon. Ich überlese sie einfach, tun Sie doch das mit Gabis Einwürfen auch.

    • alien sagt:

      Gabi, ein Nichtrassist darf über Rassismus reden, ein Mann über eine Frau, ein Erwachsener über ein Kind und ein Fleischesser über den Veganismus. Tu jetzt nicht so verblüfft.

  • Katharina sagt:

    Gefällt mir sehr, dieser Artikel. Ich habe den Tagi Artikel und das Interview mit dem Ethanolen (aka Ethiker) auch gelesen und mich störte es sehr. Ich legte es aber eben im Ordner Bologna zertifizierter Akademikakadu ab.

    Nur: Veganismus als grotesk abzutun ist unfair. dass viele Veganer grotesk religiös argumentieren und dann düpiert sind wenn ihnen Religiosität vorgeworfen wird, ist klar.

    nur worum es beim Veganismus eigentlich geht ist das da:
    http://www.youtube.com/watch?v=jqxENMKaeCU

    da ist nichts Groteskes dabei, sondern es ist todernst.

  • Alain Burky sagt:

    „Die Welt wird immer gefährlicher“ – will uns scheinen, auch dank der taeglichen News.
    Der Evolutionspsychologe Steven Pinker (Harvard) kommt aber in seinem neuesten Werk (Quelle Spiegel)
    auf ein anderes Ergebnis …

  • fufi sagt:

    „Und ja, Erziehung IST nichts anderes als die Vermittlung einer Wertehaltung.“
    – Oh ja!
    „Und wenn es heute einen Trend diesbezüglich gibt, dann doch wohl eher der, dass Eltern eine konzise Wertehaltung in ihrer Erziehung vermissen lassen.“
    – Ebenso einverstanden, und auch mit der negativen Konnotation!

    Doch sollten auch „Erziehungsmassnahmen aufgrund klarerer Wertehaltungen“ kritisiert werden dürfen.
    Ich denke dabei nicht nur an Veganismus oder den „Jesus von Wila“, sondern auch an Leistungs-Dressuren im Sinne gesellschaftlich akteptierten „Ideologien“.

    😉

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.