Die Ohnmacht der Scheidungsväter

Ein Papablog von Jeff Vader.

Geschiedene Väter protestieren in Grossbritannien für mehr Rechte, 2005.

Auch in der Schweiz haben geschiedene Väter kaum ein Mitspracherecht: Geschiedene Väter protestieren in Grossbritannien für mehr Rechte, 2005.

Papa werden ist ein unbeschreibliches Erlebnis und mehr noch Papa sein. Das hört ja nicht mit der Geburt des Kindes auf. Im Gegenteil, es fängt erst an. Ein neues Ich entfaltet sich, neue, noch nie empfundene Gefühle eröffnen sich, bedingungslose Hingabe erfährt eine tiefere Qualität, Verantwortung wird zur Bereicherung.

Schön, wenn man diese Gefühle und den Zustand gemeinsam im Alltag verfolgen und teilen kann. Aber nicht jedem ist das Glück vergönnt, diese Dreiheit (es ist unser erstes Kind) gemeinsam zu leben, zum Beispiel Eltern, die keinen gemeinsamen Haushalt haben. Damals, als es um die Regelung in der gemeinsamen Erziehung und des Besuchsrechtes ging, unterschrieb ich zusammen mit der Mutter meines Kindes eine Abmachung. Solche Regelungen sind sinnvoll, gerade mit einem Kind ist Planung unumgänglich.

Einfach ist das nicht. Auch ein Vater hat zuweilen das Bedürfnis, seinen Sohn ausserhalb dieser abgemachten und unterzeichneten Besuchszeiten zu sehen. Ein Begriff, der irgendwie an den Knast erinnert und nicht an das, was ich mir unter einer Familie vorstelle. Leider besteht je nach Beziehungsstatus mit der Mutter kaum Raum für spontanes Begegnen. Wenn sie gerade Bedarf hat, das Kind abzugeben, um zu putzen oder Büroarbeiten zu erledigen, darf der Papa den Kleinen zu sich nehmen. Sonst kaum.

Um den Kontakt trotzdem zu pflegen, greift man aus Verlegenheit auf den telefonischen Kontakt zurück. Da ich den Dreijährigen nicht selber anrufen kann, habe ich wiederum mit der Mutter zu tun. Dann fallen in vorwurfsvollem Geplänkel Sätze wie: «Ich will und muss nicht DIE GANZE ZEIT erreichbar sein.» Aber sollte nicht genau das der Fall sein, wenn man ein gemeinsames Kind hat? Wir haben diese Entscheidung zusammen gefällt und diese bindet uns. Auch wenn es vielleicht nicht immer gerade passt.

Weder bin ich ein verwahrloster Säufer, randständiger Schläger oder sonst wie abtrünnig oder sozial ausgemustert. Und dennoch wird mir die Nähe zu meinem Sohn verwehrt. So ist das. Und das schmerzt! Wie also umgehen mit der Situation? Klar, reden kann helfen. Wenn man reden kann, kann man auch neue Abmachungen treffen. Wenn aber reden auch nicht mehr geht, steht man als Vater verdammt blöd da. Wohin dann mit seiner Verzweiflung und Wut? Wie gelangt man dann doch zu einer Lösung?

Die Gesetzeslage, dass Väter kaum Mitspracherecht besitzen, ist veraltet und wird der Realität nicht mehr gerecht. Dass sich Frau Sommaruga mit Väterbewegungen an eine runden Tisch setzt ist löblich. Die Zeit für eine neue, gesetzliche Änderung in Bezug auf Erziehung und Betreuung, braucht aber dennoch Zeit. Und die habe ich nicht. Denn ich bin jetzt Vater – oder wenigstens möchte ich es sein.

Jeff Vader ist ein Peseudonym. Der betroffene Vater möchte anonym bleiben, um die Beziehung zur Kindesmutter nicht weiter zu belasten, von der er seit einigen Monaten getrennt lebt. Jeff Vader lebt und arbeitet in Basel.

Keine Kommentare zu «Die Ohnmacht der Scheidungsväter»

  • blub sagt:

    DOOFE FRAUEN HIER! MAN SOLLTE EUCH MAL DIE KINDER WEGNEHMEN !!!

  • heidi reiff sagt:

    Fakt ist einfach, dass keine Frau 30 Tage oder 31 Tage empfängnisbereit sein kann, es sind einfach wenige Tage. Natürliche Mitteltg gibt es z.B. Fiebermesser zur Empfängnisverhütung,da kann ermiitelt werden, wann die Empfängnis stattfindet Es gibt ja auch Männer mit Prostatakrebs, da ist Viagra aus dem Grosskonzern Novartis auch keine Lösung. Gemeinsam haben wir uns ein Kind gewünscht, der Vater meiner Tochter abgeklärt haben wir das gegenseitig, mein Gynäkologe wurde fündig, mein Eileiter war verstopft ein Tag Rückenschmerzen, ich hab eine Tochter zur Welt gebracht, Jehova war nicht dabei…

  • Gabi sagt:

    Wenn Sie´s nicht sind: Entschuldigung.

    Wenn Sie sie antreffen: Schönen Gruss und könnte mal das angekündigte Statement liefern.

  • Gabi sagt:

    Aber jetzt nicht im Ernst, Astrid!!!!

    Ja, aber gopferdelli, Daphne!

    Sie sind doch schon längst selbstständig tanzendes Vollmitglied!!!

    Ich krieg mich aber jetzt wirklich nicht ein vor lachen….

    Dann muss ich sie doch als Mitglied tatsächlich schon wieder aus dem Klub ausschliessen und steh wiederum nur mit kläglichen drei Vollmitgliedern der Pasdaran da; Himmel!

    – Aber andererseits: Reden Sie doch mal jenem abgespaltenen Teil von sich gut zu, der sich Wildkatze nennt.

    Einen Fehler einzugestehen, kann auch für einem selbst manchmal wahre Wunder bewirken! (Himalaya)

    🙂
    🙂
    🙂

    • Astrid sagt:

      Gabi, ich möchte wirklich nicht in die ‚Namen-Nenn-Fraktion‘ geworfen werden – zu spät, ich weiss! Es ist eine ehrliche Frage. Aber bevor ich hier die Spekulationen à la Rittersmann losreisse, dachte ich, ich frage einfach mal……. Sicher bin ich mir nämlich nicht.

      • Gabi sagt:

        Naja… hat´s oben grad ganz offensichtlich bestätigt und ist daher – schwuppsdiwupps; „now you see me – now you don´t“ schnellstens wieder verschwunden. Womit Sie meine Vorwürfe einmal mehr bestätigt hat. Und den mit der Verschwörung und den gemeinen, unter falscher Flagge operierenden Bösen, denen man sich bloss mit Ebensolchem erwehren kann, natürlich erst recht nicht.

        Unglaublich; echt.

        Sie lachen über meine Obsession und die Energie, die ich aufwende. Aber Sie müssen schon zugeben: Die Pasdaran entwickeln auch Bärenkräfte, um sich zum Tanzclown zu machen.

      • Astrid sagt:

        Gabi, wie oben gesagt, ich glaube, das war ein Fehler. Da habe ich mich verrannt. Lesen Sie noch mal genau: vieles passt nicht ins Bild. Ist aber eigentlich auch egal. Jetzt bin ich definitiv weg.

    • Daphne sagt:

      Doppel-Gähn, Gabi… Mein Guter, Sie verlieren ganz gewaltig an Verve! Oder hapert es an der Stamina? Jedenfalls beginnen sich dieselben Phrasen zu wiederholen… Wie auch immer: damit entschwinde ich mit Handkuss, gezeichnet, Daphne (nicht: Wildkatze)

      • Gabi sagt:

        Wenn Sie´s nicht sind: Entschuldigung in aller Form.

        Wenn Sie sie antreffen: Schönen Gruss und könnte mal das angekündigte Statement liefern. (schon damit meine nervende Leier mal aufhört)

  • Astrid sagt:

    Daphne, meine LIebe, hallo! Habe mich schon gefragt, wann Sie auf mich losgehen….. Ist eine ehrliche Frage: war Daphne nicht der Nick von WK? Unter Frauensolidarität verstehe ich etwas ganz anderes als Sie: das Abnicken von abstrusen Theorien und die vorbehaltlose Verehrung von (genehmen) ‚Expertinnen‘ gehört nicht dazu. Ich erkläre mich mit Menschen (!) solidarisch, die im Alltag Menschlichkeit und Verständnis für andere zeigen, die Mitgefühl zeigen, ihre Meinungen nicht im Befehlston vorbringen, bei denen Nächstenliebe nicht an das Geschlecht gekoppelt ist (wobei ich, um Ihrem Einwand

    • Astrid sagt:

      /2 vorzubeugen, tatsächlich auch eine Tendenz zum Ueberreagieren habe, wo es um mAn wirklich dümmliche Einlassungen geht). Daphne, ich bin eigentlich der Meinung, dass ich Meinungen recht gut gelten lassen kann, aber auf Widersprüche darf man ja wohl hier hinweisen, oder?
      Ach so ja, ich weiss, es gehört zum Standardrepertoire, mir Schulterklopferei und Anbiederei mit Gabi vorzuwerfen, beweist aber ziemlich gut, wes Geistes Kind Sie dann doch sind: Nicht-Zustimmung wird als Verrat gesehen, Ihre gegenseitige Unterstützungspartei ist sakrosankt, für andere aber verboten….. Tja.

    • Daphne sagt:

      Astrid, zu Ihnen ein Letztes: Falls es Ihnen nicht aufgefallen ist, sind Sie auf mich losgegangen und nicht umgekehrt. Ich habe Sie in meinem Schlagabtausch mit Gabi nicht ein Mal erwähnt, und ich habe auch nicht die Pasdaran inhaltlich in Schutz genommen. Vielmehr geht es mir um grundsätzliche Diskussionsmuster, die hier unermüdlich breitgetreten werden. Frauensolidarität sagt mir persönlich wenig, weil ich mich nicht mit Geschlechtern, sondern Individuen solidarisiere, Sie sind es, der diesen Begriff immer wieder aufgreift. Wie aber passt das zur Fregatte, wenn Sie doch weder meine

      • Daphne sagt:

        Lebensumstände, noch meine Haltung kennen? Seltsam, wie man sich doch im selbst gesponnenen Netz verstricken kann… Auch an Sie damit ein herzliches Ciao, und übertreiben Sie es nicht mit dem Therapeutenjargon!

      • Astrid sagt:

        Habe gerade gesehen, dass Sie beide auch im anderen Blog noch weitermachen. Einiges gibt mir doch zu denken. Sie haben recht, Sie haben mich nicht erwähnt: ich habe ja auch gesagt, dass ich mich wieder unaufgefordert eingemischt habe.
        Das mit der Fregatte begreife ich, weder für mich noch für andere, als verletzend.
        Ich glaube überhaupt, ich habe hier einen Fehler gemacht: Sie sind nicht WK. Wenn Sie die sind, die ich denke, haben Sie (wir haben uns mal geduzt, oder?) meine e-mail-Adresse. Alles andere wäre ziemlich unfair, oder?

  • Auguste sagt:

    hmm…, die ohnmacht der scheidungsväter wäre manchmal einfacher zu ertragen, wäre mann in jenen momenten nicht bei vollem bewusstsein.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Auguste: ich fürchte dieser Sternstundensatz fällt an diesem Ort zwischen Stuhl und Bänke…
      er wäre ein sehr schöner Schlusssatz für Jeff Vaders Artikel gewesen.

  • Gabi sagt:

    Und um meinem Image treu zu bleiben auch noch dies: Ebenfalls rausgefunden hat man, dass, entgegen der alten Annahme, Bullen keinesfalls per se aggressiv untereinander wären. Sie (also mehr als einer) würden es nur in der Gesellschaft von Elefantenkühen.

    Und jetzt? Was könnte man, wollten wir alles in eine uns passende Richtung wenden, daraus zurecht zimmern?

    Frauen sind an allem schuld? Oder aber deshalb müsse man Männer eben prinzipiell von Familie und Erziehung ausschliessen?

    • Astrid sagt:

      Gabi, mMn hilft nur eins: die romantische Vortellung, dass wir für immer und ewig zusammenbleiben, dass Verliebtheit ewig anhält, endlich ad acta legen. Oder, falls nicht möglich, sich eine Weile Verliebtheit und Romantik gönnen, um dann, wenn der erste Schwung vorbei ist, realistischer an die Sache ranzugehen. Sich überlegen, ob ich mit dieser Person wirklich Kinder haben möchte (gibt es da vielleicht eine innere Stimme, die ich immer wieder niederschreie?), ob da vielleicht gewisse Warnzeichen waren, die ich im ersten Ueberschwang ignoriert habe. Und wenn die ersten Bewährungsproben,

      • Astrid sagt:

        /2 einigermassen erfolgreich über die Bühne gelaufen sind (Jobwechsel, Ausland, vielleicht Schlimmeres), hat man vielleicht ein klareres Bild davon, was der andere vom Leben will – und kann/will ich das in meine eigenen Hoffnungen und Vorhaben aufnehmen? Meine Grossmutter hat uns Kindern vor vielen Jahren immer gesagt, wir sollten immer darauf achten, ob jemand liebevoll mit Tieren umgeht…. Das habe ich immer für einen Witz gehalten, aber heute halte ich das nicht mehr so falsch. Wichtig ist auch, Zweckgemeinschaften nicht einfach zu verteufeln: es kann durchaus erfolgreich und mit Liebe

      • Astrid sagt:

        /3 an einer Beziehung festgehalten werden, die vielleicht ’nur noch‘ den Zweck hat, die Kinder grosszuziehen (oder einen anderen Zweck). Diese Beziehungen, die immerhin auf Aushandeln der Bedingungen beruhen, sind oft langfristig stabiler als die, die ungeprüft und spontan und mit riesigen Erwartungen und Hoffnungen an den anderen eingegangen werden.
        Im Sinne der Elefanten: vielleicht sollten wir uns nicht gegenseitig auf den Hufen (sorry) herumtreten, sondern dem andern die Freiheiten lassen, die er/sie braucht, zu bestimmten Zeiten aber zusammen sein und unsere ‚Aufgaben‘ erfüllen.

      • Astrid sagt:

        /4 Das schöne Bild mit den kleinen Elefanten, die von der Gruppe erzogen und geliebt werden, passt doch ganz gut. Vielleicht sind Kinder in einer Familie, die sich die Aufgabe gestellt hat, sie grosszuziehen und mit Liebe und Sicherheit zu umgeben, besser aufgehoben als in einer, in der Mann und Frau ad nauseam das emotionale Kriegsbeil auf den Tisch legen, weil ihre Hoffnungen und Erwartungen an den anderen unerfüllt bleiben bzw übertrieben sind. Und das kann sehr wohl Liebe sein.

      • Gabi sagt:

        Kann dem nichts beifügen, liebe Astrid.

        (bestimmt wird mir drüben, bei Daphne, selbst das noch als Unterminierung einer ernsthaften Diskussion angelastet)

        Ich meine, wir sehen das wirklich oft ähnlich.

        „Kann sehr wohl Liebe sein“ … Hm. Kann. Kann aber nur.

      • Astrid sagt:

        Gabi, ich habe versucht, drüben mal wieder einen ‚Kriecher-Beitrag‘ unterzubringen (Sie wissen ja, das wird wieder ein Fest, wenn das auffliegt!), aber beide Beiträge sind scheinbar in der Kantine verschwunden!
        Having said that: Ihre Energie ist beeindruckend! Das Wesen der Fregatten (ich bin übrigens liebend gern auch eine, aus ‚die-Freiheit-liebenden‘ Gründen) besteht ja aber nun mal darin, dass sie wie Religionsstifter nur ihre vorgefasste und mit der Zeit vorhersagbare Sicht der Dinge gelten lassen. Lohnt sich das, darüber zu ‚diskutieren‘?

      • Daphne sagt:

        Liebe Astrid, wie war das noch mal, mit dem Stehenlassen von anderen Meinungen und der von Ihnen so vielbeschworenen Frauensolidarität? Beim geringsten Anlass schmeissen Sie mit Begriffen wie Fregatten um sich und greifen andere Meinungen an… Item, das Zwiegespräch mit Gabi sei Ihnen von Herzen gegönnt, nur hätten andere Mitlesende und -schreibende hier durchaus auch noch andere Bedürfnisse, als Gabi beim Nachjagen von Himalaya-Aussagen und dem Schulterklopfen mit Ihnen zuzuschauen. Darauf wollte ich, wie ich meine legitimerweise, hinweisen.

      • Gabi sagt:

        Wahrscheinlich nicht. Ist ja tatsächlich schon obsessiv.

        Nehmen Sie´s vor m. familiären Hintergrund als Tick (grosse Welterklärung, sinistre Machenschaften einer klandestinen, aber riesigen, Gruppe, klar definiertes Feindbild).
        Ich bin halt magisch angezogen von diesen Absolutheitsfantasien… die immer nur können, indem sie den Einbruch anderer Realitäten mit allen Mitteln abwehren. EGAL aus welcher Ecke der Wahn stammt.
        Fand kürzlich eine Äusserung von JoschkaFischer so interessant, wie gut er mit den NeoCons und Klerikalen in den USA konnte,weil ihm deren Fundi-Fanatismus so vertraut war

      • Gabi sagt:

        Äh.. Wenn Sie das so stört, mit dem beständigen Verweisen auf den Himalaya-FauxPas von Pippi und Willdkatze, dann bitten Sie die Beiden (oder zumindest eine von Beiden) einfach mal, die von denen ja selber dezidiert angekündigte (!) Erklärung, wie´s denn wohl gemeint war, tatsächlich zu tätigen.

        Dann wär´s doch sofort schon vorbei; Daphne?!

      • Astrid sagt:

        Meine Antworten stehen unten, sorry. En guete!

      • Daphne sagt:

        Und eben wurde das von mir gesagte von der Realität eingeholt… Nun denn, viel Vergnügen beim x-ten Durchkäuen von Gabis eigener Weltbesserungsmissionsrechtfertigungsrede – wider die Weltverbesserer. Ein kleiner Tipp: Wenn man schon auf dem einen Auge eine Scheuklappe trägt, könnte man sich gleich eine zweite zulegen, vielleicht wäre dann die Perspektive ja etwas ausgeglichener? Sie werden es mir nachsehen, wenn hier nun einen Schlusspunkt von meiner Seite setze, für mich wird es nämlich ab jetzt langweilig, weil absehbar. Damit ciao!

      • Astrid sagt:

        Dürfte ich mich Ihrem Thron noch mal nähern, Daphne, und ganz unterwürfig und blind um eine Beantwortung meiner Frage bitten? Ansonsten danke für Ihren unglaublich aufschlussreichen Fly-past…..

      • Gabi sagt:

        Äh… Astrid:

        Okay – auch wenn´s ein Fehler war, der mir leid tut (sehen Sie? – so einfach könnte das auch für WK und Pippi sein), und Daphne nicht Wildkatze ist:

        Ich hab weder kapiert, was Sie genau rund um meine „Klaviatur“ nicht formulieren konnte, noch könnte ich sagen, was denn nun Ihr Verhalten von dem der anderen Pasdaran (ausser groben Schimpfworten) gross unterschiede,

        Ich weiss weder, warum sie denn zu guter Letzt ganz ähnlich rund um ihre eigenen Äusserungen rumhopsen musste, noch wie ich sie zu diesem „Tanz“ angestiftet habe.

        Wer zwingt diese Frauen bloss zu Ihrem Verhalten?

      • Gabi sagt:

        Booooah! ihr und sie, dängg! pardon. dammi.

  • Gabi sagt:

    Nun bring ich auch mal einen aus dem Tierreich:

    Elefanten, so haben die Experten mittlerweile heraus gefunden, fühlen sich vor allem dann auch ganz entscheidend wohler in Gefangenschaft (also sozusagen im beengenden Alltag), wenn sie anstatt ein paar grossen Bällen und Gummireifen echte kleine Elefanten um sich haben, die sie als Gruppe zusammen gross ziehen; die sie lieb haben, mit denen sie streiten und spielen können.

    Fand ich ein rührendes Bild, dass der Erfahrung eines eigenen Kindes ziemlich gut zu entsprechen vermag.

    Trotz aller Mühen und Risiken.

  • Andreas Gnädiger sagt:

    Solange diese Ungleichheit herrscht, befinde ich mich im Zeugungsstreik.

  • Nico Meier sagt:

    Ich kenne viele Männer die um die 30 Jahre alt sind. Genau wegen solchen Diskussionen haben sich viele entschlossen auf Kinder zu verzichten, dies ist mit einer vasektomie sehr gut machbar.
    Das liebe Kampfemanzen habt ihr erreicht.

    • Viktor Troska sagt:

      So dramatisch ist es nun auch wieder nicht. Die Kampfemanzen sind vom Aussterben bedroht ihr „Geschlechterkrieg“ obsolet geworden. Junge Frauen interessieren sich nicht mehr für diesen alten Kram (siehe z.B. SP-Frauen).

    • mira sagt:

      Ich erlebe es eher umgekehrt… Die Frauen wollen keine Kinder und lassen den Mann warten… Kampfemanzen sind übrigens tatsächlich am aussterben, sie pflanzen sich ja nicht fort.

    • Rose sagt:

      Lieber Nico Meier….Die Kampfemanzen wollen gar keine Kinder, sondern unabhängig und selbständig sein. Was sie ansprechen haben sie den Huschelis zu verdanken, die „jemandem ein Kind anhängen“ als Alternative zum Job sehen und denken, sie hätten dann ausgesorgt…

  • Papa Moll sagt:

    Die Diskussion auf diesem Forum zeigt doch gerade, dass es einer Veränderung der Gesetzeslage bedarf. Bleiben die Emotionen draussen, ist alles ganz einfach. Wie schafft man das? Man regelt das bei schönem Wetter und nicht wenn’s kracht, das geht entweder über die Möglichkeit von sog. „Pre-Nup“-Agreements oder eben durch eine eindeutige Gesetzesregelung. Es ist wohl Zeit zu akzeptieren, dass die Mütter eben keine Ersatzväter sein können.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Wer auf nichts verzichten kann, soll einfach keine Familie gründen und auch keine Kinder in die Welt stellen. Wer hingegen fähig, reif und bereit ist, für seine Familie zu leben und das gesamte Leben nach ihr auszurichten, wird schnell einmal fest stellen, dass eine Familie weit mehr ist, als nur Chind und Chegel: Man kann nämlich sogar gemeinsam etwas aufbauen und erreichen, was man alleine voraussichtlich nie geschafft hätte! Und sich buchstäblich tagtäglich daran freuen!

    • Auguste sagt:

      hmm…, zu diesem denkansatz würde ich gerne ein umfrageresultat (nicht von sf) sehen: avantgarde? oder überholt?

    • Marcel Zufferey sagt:

      Ich frage mich einfach manchmal, wo all die Leute, die sich hier immer wieder bitterlich beklagen, zum Zeitpunkt der Zeugung oder der Heirat (oder des Zusammenziehens) jeweils waren: Abwesend? In den Ferien? Auf Wolke sieben? Oder einfach geil..?! Haben die nie geprüft, mit wem sie sich binden?

      • Sportpapi sagt:

        Könnte ja sein, dass man zwar anwesend und bei vollen Verstand war. Und sich doch getäuscht hat. Weil sich die Menschen entwickeln, und sie z.B. unter Belastung anders reagieren als bei eitlem Sonnenschein. Aber was ist denn ihre Kernaussage: Alle, die sich scheiden lassen, sind Deppen?

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ich meine Frauen und Männer hier, da wird einem die Bitterkeit auch und vor allem von unseren Netztemanzen viel verständlicher. Kernaussage? Ganz einfach: Drum prüfe.. Jahrelang, wenn’s sein muss. Und dass Familie auch mit Verzicht verbunden ist, nun, das ist ja nix Neues. Und dass Familie mehr ist, als Chind und Chegel, ebenfalls nicht.

      • Gabi sagt:

        Mmmh… Weiss nicht. Bloss wegen der paar übrigen Fregatten soll man auf so was Bereicherndes wie Kinder verzichten?

        Bei mir war das Erscheinen meines Sprösslings so auch nicht geplant. Aber hätte ich geplant überhaupt je die Balls gehabt? Oder hätte ich, mit der Angst vor den Konsequenzen (mit der Verantwortung, mit dem Bild auch finanzielle Stabilität garantieren können zu müssen, mit der Frage, ob ich überhaupt zur Langzeitbeziehung tauge, etc., etc.), einfach niemals den Schritt gemacht und damit auch nie den wahren Wert eines Kindes erfasst?

      • Laura TI sagt:

        Doch Herr Zufferey geprüft schon, nur nicht mit allen Prüfungen des Lebens die nach der Hochzeit kamen. Manchmal braucht es einen neuen Anfang um Altes zu überwinden und einen gemeinsamen Weg zu finden. Nicht vorschnell und immer wohl überlegt und auch meistens zum Nachteil der Kinder, vor allem der Buben, die spätestens in der Pubertät auf der Strecke bleiben, wenn sie nicht mehr die lieben herzigen Büeblis sind, die Mutti so viel Freude machen. Dann, erst dann Herr Zufferey kommt das grosse Verzichten, wenn man trotz Scheidung einen gemeinsamen Weg als Eltern begeht.

      • Sportpapi sagt:

        Schauen wir auf die Scheidungsraten wird klar, dass offenbar wirklich viele sehr leichtfertig heiraten und sich wieder scheiden lassen. Nur der Umkehrschluss ist nicht zulässig. Auch beim besten „prüfen“ kann es passieren, dass es doch schief geht. Und vor allem – dass man den richtigen Moment verpasst, und vor lauter Angst nie heiratet und nie Kinder hat. Was das mit unseren Netzemanzen zu tun hat, ist mir allerdings schleierhaft (und ich glaube, Gabi hat die Aussage falsch verstanden). Die sind doch eher stolz darauf, unabhängig und eben nicht verheiratet zu sein.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Ja gut, wie auch immer: Vieleicht habe ich ja auch einfach Glück gehabt. Weil ich… ja was denn eigentlich? Mich vor der Heirat gründlich ausgelebt habe? Weil ich mit 35 erst spät geheiratet habe? Weil mir das Schicksal wohl gesinnt ist? Weil es letztendlich eh‘ Glückssache ist, ob man richtig oder falsch liegt? Weil ich die Möglichkeit habe, meine Zukunft in zwei Kulturen verbringen zu können? Weil..?

      • Laura TI sagt:

        ..weil Sie bis jetzt alle Krisen zusammen bewältigen konnten, etwas, was ich nicht geschafft habe, aber wie auch immer Glück hatte ich auch, denn meine Kinder haben einen sehr präsenten Vater, einen Vater, der sich kümmert, der sich interessiert und der sich Zeit nimmt auch wenn sein Leben eine andere Abzweigung genommen hat als unseres. Alles andere haben wir damals auch nach Ihrem Muster gemacht, zwei Kulturen, er über 35, beide gründlich ausgelebt naja, das Schicksal, das war uns dann halt nicht so wohl gesonnen…..

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ich würde mich jetzt nicht zu den Risikofreien zählen: Was nicht ist, kann ja noch werden. Scheidungen werden überwiegend von Frauen eingereicht, das ist nichts Neues und schon gar nicht neu, wie Männerbewegte immer wieder ins Feld führen, das war schon um die vorletzte Jahrhundertwende so. Also kann es auch mich plötzlich und unerwartet treffen. Das hoffe ich zwar nicht- aber eben, das Schicksal…

  • Michael Keller sagt:

    @Auguste
    Zum guten Glück leben wir im 21. Jahrhundert und haben einige Möglichkeiten zu verhüten. Entweder Gummi drumm oder ihr eine Spirale einpflanzen. Die Anti-Babypille ist viel zu gefährlich, kenne einige Männer denen einfach aus heiterem Himmel ein Kind angedreht wurde, weil die Partnerin die Pille abgesetzt und ihm natürlich nichts davon erzählt hat. Klar gibt es in der Schweiz 1000e von Frauen, welche glauben, dass sie mit Sexverweigerung ihren Partner bestrafen können, doch irgendwie bestrafen sie sich doch nur selbst. Sexentzug hat für Frauen viel schlimmere Folgen als für Männer 🙂

    • Katharina sagt:

      erklären sie mir mal wie sie einer Frau gegen ihren willen die Spirale einpflanzen wollen. abgesehen davon dass Spiralen ganz und gar nicht unproblematisch sind.

      den müssen sie mir erklären: „Sexentzug hat für Frauen viel schlimmere Folgen als für Männer“ vor allem wie Sexentzug funktionieren soll. Ha! da muss frau nicht mal ein Luder sein um auf ihre Kosten zu kommen. casual sex is the easiest thing to get.

      • Ulrich Vollmer sagt:

        Bei dieser Sittenlosigkeit fängt doch das Ganze an wohl. Dann kommt ein ungeplantes Kind und weiter geht das Luderleben. Boris Becker wurde für so einen Lebenswandel verdammt, zu recht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Word!

      • Astrid sagt:

        Der ‚banker from hell‘ geht allen Ernstes davon aus, dass er der Dame die Spirale einpflanzen lassen muss. Dabei wird sich jede Frau, die tatsächlich Sex mit ihm haben will, wohl freiwillig doppelt versichern, ja nicht von ihm schwanger zu werden. Also: freiweillig Spirale einsetzen und am besten Anti-Baby-Pille noch dazu! Sicherheitshalber, denn dieses Risiko will man bei ihm wirklich nicht eingehen.

    • Astrid sagt:

      Ich würde dringend empfehlen, sich im Falle des ‚bankers from hell‘ als Frau die Spirale freiwillig einsetzen zu lassen und am besten die Antibaby-Pille gleich noch dazu zu nehmen – sicherheitshalber. Welche Frau kann allen Ernstes ein Kind von Herrn Aufschneider wollen?

  • Katia sagt:

    Mein Kind, dein Kind, das Kind ist doch für beide da! Die Väter wollen dies, die Mütter wollen das, aber was das Kind will, scheint keinen zu interessieren. Das hat auch gefälligst nichts zu wollen, das ist ja noch viel zu klein, bis 18 und auch danach ist es doch viel zu klein und wird nie so vernünftig wie die Eltern. Und es hat gefälligst für die Eltern da zu sein, weil diese doch mit so viel Gefühl an ihm hängen und es unbedingt wollten. Auch wenn das bedeutet, dass es alle 3.5 Tage umziehen oder überhaupt seine Bedürfnisse für die Eltern aufgeben muss. Arme Kinder.

    • Lukas O. Bendel sagt:

      Sie haben völlig Recht, dass mit Vorsicht zu hinterfragen ist, ob die Interessen von Mutter und/oder Vater wirklich im Interesse des Kindes liegen, denn natürlich gibt es auch die Scheidungskämpfe um Kind und/oder Geld aus niederen Motiven (Rache, Faulheit, …). Das Problem betrifft aber hauptsächlich die Mütter, da die Behörden einerseits den Vätern kategorisch misstrauen und andererseits oft meinen „Geht es der Mutter gut, geht es dem Kind gut“.
      Infolgedessen werden von den CH-Gerichten dann Pro-Vater-Willensäusserungen der Kinder konstant kleingeredet, Pro-Vater-Fachberichte ignoriert!

  • Michael Keller sagt:

    @Auguste
    Leider gehören nicht alle Banker zu Topverdiener… die meisten (rund 98%) haben einen „stinknormalen“ Lohn und kriegen auch keinen Bonus. Ich gehöre nicht zum Topmanagement und messe mich deshalb finanziell auch nicht mit einem Osi Grübel oder Brady Dougan… Es sind NICHT die normalen Büetzer aus der Finanzwelt, welche viel zu viel verdienen, sondern die Topmanager und diese gibt es auch bei einer Novartis, Nestle und vielen anderen Firmen aus verschiedenen Sektoren.

    • Auguste sagt:

      hmm…, michael keller, da haben sie natürlich recht, aber ich warte immer noch auf die „bonus-rechtfertigung“: „…das marktumfeld war ein no-brainer, die kunden können unsere struki-produkte – gott sei dank – immer noch nicht nachrechnen und glücklicherweise sind wir auch noch „too big to fail“…“.

      aber das einzige was von den „masters of the universe“ wieder mal kommt ist: „…sehr schwieriges marktumfeld, wir brauchen ein investment banking, aber wir schrumpfen es jetzt, wie es alle von uns verlangen, und die kundschaft ist sehr zurückhaltend geworden…“

    • mira sagt:

      Bloss dass der stinknormale Lohn höher ist als der wirklich stinknormale Lohn eines anderen Angestellten, auch wenn die Arbeit exakt die Gleiche ist (zb Buchhalter). Ich kenne zwei Nicht-Finanzler, welche in einer Bank arbeiten und genau deshalb zögern zu künden, weil ihre Löhne im Vergleich einfach höher sind…

  • Michael Keller sagt:

    Einzige Lösung für die Männer: Bevor ihr heiratet und eure Frau schwängert, unbedingt einen Ehevertrag und Sorgerechtsvertrag von ihr unterschreiben lassen. Somit werden die Sorgerechtsanliegen der Kinder und das finanzielle inkl. Gütertrennung von Anfang an geregelt und eure Alte kann sich sowas von verp…… wenn es ihr in ihrem Luxusleben, bei dem sie nie arbeiten muss, auf einmal nicht mehr gefällt. Also liebe Männer – im Sorgerechts-Vertrag sollte klar definiert sein, dass bei Trennung oder Scheidung das Sorgerecht und die Obhut beim Vater liegt und ihr auf keinen Fall Alimente zahlen..

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Sittenwidrige Verträge sind ungültig, Komiker!

    • Auguste sagt:

      hmm…, und wie lebt es sich so ohne richtigen sex?

    • Sportpapi sagt:

      Ich weiss, dass solche Verträge gerne ungültig erklärt werden. Weshalb, ist allerdings teilweise sehr fragwürdig.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, das ist nicht fragwürdig. Wann Verträge sittenwidrig sind und wann nicht, ist nach ständiger Rechtssprechung des Bundesgerichts relativ klar. Kannst du alles nachlesen, viele Urteile sind auf dem Netz.

      • Sportpapi sagt:

        Auch wenn das Bundesgericht aktuell anders urteilt, kann ich das doch fragwürdig finden. Eine Abmachung zwischen erwachsenen Menschen gilt bei mir, auch wenn es nur per Handschlag ist.

      • Rose sagt:

        lebenslange „Arbeitsverträge“ sind ja verboten…..Aber eigentlich ist eine Ehe ja nichts anderes…..

    • Christel sagt:

      Eine Hausfrau die zwei Kinder hat arbeitet auch. Vielleicht sogar härter als der liebe Papi der arbeitet, vor allem wenn die Kinder klein sind.

      • Anna2 sagt:

        Pippi, es gibt einen Innerschweizer Scheidungsanwalt, der die Ehe als lebenslangen oder mindestens lebenslang beabsichtigten Vertrag für sittenwidrig hält. Ich bin geneigt, ihm zuzustimmen. Er hat ein schlecht editiertes, aber durchaus lesenswertes Pamphlet verfasst namens „Du sollst nicht heiraten“. (Mindestens lesenwert für Leute, die in Scheidungsprozessen stecken; für mich wars tröstlich.)

      • Sportpapi sagt:

        In vielen Fällen wird doch als sittenwidrig bezeichnet, weil jemand einen Vetrag unterzeichnet, der später einen Nachteil bedeutet, der ursprünglich akzeptiert oder falsch eingeschätzt wurde. Das heisst, der Richter schützt eine Person vor den Folgen einer früheren falschen Entscheidung. Gleichzeitig findet aber auch eine Entmündigung statt: der Person wird abgesprochen, für seine Entscheidungen selber geradestehen zu können.

      • Lukas O. Bendel sagt:

        @ Pippi: Die Eheschliessung selber ist ja auch ein Vertrag i.w.S.. Der Ehevertrag soll dann nur die Konsequenzen davon vom Gesetz abweichend – i.d.R. fairer – regeln. Massstab für Sittenwidrig ist das „Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden“. Von dem her müsste die Eingehung einer Ehe klar unsittlich sein, denn die Folgen der Ehe bei Trennung/Scheidung für den Mann gemäss Schweizer Familienrechtspraxis verstossen klar gegen ein solches Anstandsgefühl.
        Und die Frauen bevorzugt behandelnde BGer-Rechtssprechung ist nicht sakrosankt – und wird auch vom EuGMR immer wieder kritisiert!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Anna2, ich bin auch geneigt, ihm zuzustimmen.

        Aber der Vertrag, den der Bankheini entwerfen will, wäre trotzdem sittenwidrig.

  • Michael Keller sagt:

    In meinem Arbeitssektor (Finanzwelt) gibt es schon seit vielen, vielen Jahren keine benachteiligte Frauen mehr (ich arbeite schon seit über 22 Jahren in der Finanzwelt und warte noch heute auf die erste Frau, welche gegenüber einem Mann benachteiligt wurde. Immer wieder sehe ich jedoch Frauen, welche viel schlechter ausgebildet sind als Männer oder die Ihren Lohn mit dem des Chefs vergleichen wollen, sprich Äpfel mit Birnen vergleichen und da kann es schon mal vorkommen, das halt eine Frau ein bisschen weniger verdient. Leider gibt es diese Gleichberechtigung im Scheidungsrecht nicht, schade..

  • Brunsli sagt:

    Irgendwie kann ich das Ganze nicht nachvollziehen. Da heiratet man eine Frau, die nicht fähig ist mit den Kinder die Hausaufgaben zu machen. Eine die keine Anzeichen zeigt, dass sie wieder arbeiten gehen möchte. Ich spreche nicht nur den aktuellen Blog an, sondern sehe das rund um mich herum. Warum ist es so interessant ein Huscheli zu heiraten, wenn doch die absehbare Zukunft glasklar angezeigt wird?

    • Sportpapi sagt:

      Vielleicht, weil man selber auch nicht so ein Hirsch ist, der grosse Auswahl hat?

    • PymB sagt:

      @ Brunsli: Menschen ändern sich mit der Zeit; einige verstellen sich gar, um einen potenten Partner zu finden.
      Meine Ex-Frau hat anfangs gejammert, auf dem Land sei es zu beengend/engstirnig und sie wolle sich auch neben der Familie noch berufstätig sein um raus zu kommen. Das passte mir als Stadt- und Familienmensch.
      Doch dann: Sie „entliebte“ sich und ging fremd; sie war von ihrer Aufgabe als Mutter überfordert und wollte nicht/nie mehr arbeiten (auch für Kinder wirklich sorgen ist ihr zu viel Arbeit)!
      Plus: Wehe man(n) würde Frau vorwerfen, sie hätte halt ’nen gewalttätigen Mann gewählt!

  • Ottokar Mettler sagt:

    Auch ich gehöre zu den jungen Männern, die von genügen Beispielen gelernt haben, niemals Kinder zu bekommen.
    Der Wunsch wäre durchaus da, doch die Gesetzeslage in der Schweiz führt dazu, dass ein Mann, der Vater wird, der Mutter seiner Kinder vollkommene Macht über seine Zukunft übergibt. Diese Frau kann ihn ruinieren, lange nicht nur finanziell, wie es ihr passt. Und so sehr man eine Frau auch liebt, man weiss nie was in 10 Jahren ist und man muss als Mann schon sehr dumm sein um einer Frau diese Macht zu geben.

    Die Politik muss handeln, oder die Schweizer sterben aus.

    • Christel sagt:

      Lieber Ottokar
      vermutlich hast Du einfach noch nicht die richtige Frau getroffen.
      Mein Mann und ich haben zwei Kinder und es ist uns beiden klar, dass dies eine Verantwortung ist, die man über viele Jahre trägt. Vermutlich bist Du einfach noch zu jung, wenn man älter wird sieht man das etwas klarer.

      • Claudia sagt:

        Ich denke, bei der Heirat haben ja alle das Gefühl, es ist der/die Richtige. Glaube nicht, dass 50% der Menschen auf dem Standesamt die Meinung hatten sie würden den Falschen heiraten…

      • Stadelman Reto sagt:

        Vieleicht hast du recht Christel. Aber die Realität lehrt uns Männer etwas anderes. 50% der Ehen werden geschieden. Der Mann ist danach in der Regel ruiniert. Die Frau geniest ihre neue Freiheit. Ihren neuen Lover. Und was noch schlimmer ist: Wenn der Mann eben asozial (verprügeln) oder so etwas ist, okey, selber schuld. Aber oftmals „passt es einfach nicht mehr“. Soll heissen, das Sixpack ist weg und er nörgelt zu viel, also weg damit… So sind meiner Meinung nach 75% der Frauen in unserer Gesellschaft… Ich hoffe, sie verstehen meine persönliche Verunsicherung wenn es um diese Thema geht..

      • Arthur sagt:

        Ich bin alt genug: momentan ist Vatersein kein empfehlenswertes Ziel. Wenn die Lage sich nicht ändert, bleibe ich dabei. Sie hat Parallelen zu Rassismus. Mütter können entscheiden, ob deren Kind einen Vater haben oder nicht und wie intensiv. Beide Resultate sind doof, die Sichtweise ist seltsam. Eltern sind Werkzeuge für die Kinder: sie helfen dem Kind, selbständig zu werden. Der Gedanke, dass das eine Werkzeug das andere rauswerfen kann, ist absurd. Auch dass das eine den Besitzer versucht zu beeinflussen: schräg. Man muss gleichwertig miteinander reden können. Es braucht beide. Punkt.

  • Thierry Emanuel sagt:

    am schlimmsten wird’s wenns vor dem richter endet. in diesen sälen muffelt es nur so nach matriarchat. Väter haben in der Schweiz wenig zu melden, stimmt absolut nicht. ob geschieden oder getrennt, wir Väter haben absolut NICHTS zu melden! Leider.

    • Gene Amdahl sagt:

      @Thierry: so ist es. Empfehlen als Aktion kann ich folgendes: boykottiert sämtliche Behörden. Nehmt an keiner Sitzung Teil oder dann nur mit Dictaphone. Abgesehen von den unsäglichen Frauen sind auch Amtspersonen in zu vielen Fällen nichts anderes als Verbrecher gegen die Menschlichkeit. Zurzach, Dielsdorf, Meilen etc. sind solche Institutionen. http://www.kinderohnerechte.ch hat genügend Beispiele.

    • Citrus sagt:

      @Thierry: so ist es. Empfehlen als Aktion kann ich folgendes: boykottiert sämtliche Behörden. Nehmt an keiner Sitzung Teil oder dann nur mit Dictaphone. Abgesehen von den unsäglichen Frauen sind auch Amtspersonen in zu vielen Fällen nichts anderes als Verbrecher gegen die Menschlichkeit. Zurzach, Dielsdorf, Meilen etc. sind solche Institutionen. http://www.kinderohnerechte.ch hat genügend Beispiele.

  • Ruedi sagt:

    @Beni es geht schon aber nur mit Güterrechtstrennungs und Gemeinsames Sorgerecht-Vertrag! – Wenn Sie keine Verträge will, und der Spruch kommt ,,Schatz liebst du mich denn nicht,, mach es wie Eni und Entsorge Sie einfach.

    Ich kenne Eine so eine arme Maus die kein Geld in die Ehe gebracht hat, nun nach Scheidung mit 4fach Alimente vermögend in Brasilien ein Leben rundum auch untenrum Versorgt in Saus und Braus führt.

    • Astrid sagt:

      Ein richtiger Sonnenschein, unser Ruedi. Ich habe übrigens mal von einem Bankräuber gehört, dem erfolgreich die Flucht nach Brasilien gelungen ist und der dort, für eine Weile jedenfalls, in Saus und Braus lebte. Meinen Sie, ich sollte deshalb Banken meiden? Oder Männer? Raten Sie mir doch, was ich für Erkenntnisse aus dieser Information ziehen soll……..

      • Ruedi sagt:

        Astrid tut mir leid, jetzt verwechseln Sie aber schon wieder etwas!

        Nämlich das Männer nicht so oft Banken überfallen, wie Frauen sich Scheiden lassen!

        Die Chance Scheidungsopfer zu werden ist wie im Casino beim Roulette spielen sehr gross, also ungefähr so wie wenn Sie auf Schwarz oder Rot setzen.

        Es geht auch mit einer Blume, einfach rundherum die Blätter abreissen: ,,Sie liebt mich!,, – ,,Sie liebt mich nicht!,,

        Mit einem Vertrag der eine Gleichberechtigte Scheidung ermöglicht ist Mann auf der sicheren Seite. Und wenn der Vertrag dabei hilft die Ehe zu halten, noch ein Vorteil.

      • Ruedi sagt:

        Zitat Astrid: ,,Meinen Sie, ich sollte deshalb Banken meiden? Oder Männer? ,,Raten Sie mir doch, was ich für Erkenntnisse aus dieser Information ziehen soll……..,,

        Ich geb es zu das weiss ich jetzt wirklich nicht! Ob sie mehr zu Banküberfällen neigen oder zu Scheidungen, dazu kenne ich Sie zuwenig gut!

  • Benny Gross sagt:

    Ich bin 29 und stehe vor der Entscheidung, eine ernstere Beziehung einzugehen. Vielleicht lasse ich es besser bleiben. Danke Jeff für Deine Sichtweise.

    • Astrid sagt:

      Benny, ich kann Ihnen nur empfehlen, auf Ihr Gefühl zu hören – und nicht das von anderen. Wenn wir Frauen auf die Horrorgeschichten von Geburten hören würden, wäre die Menschheit längst ausgestorben! Sie haben die Chance, vieles anders zu machen als die Verbitterten, die dieses Thema gerne bevölkern. Seien Sie offen, kommunizieren Sie, hören Sie auf Ihre innere Stimme – und lassen Sie sich auf eine Beziehung und vielleicht eine Familie ein! Ein Abenteuer, das sich lohnt.

      • Jeff Vader sagt:

        benny, dem schliesse ich mich an. meine geschichte muss nicht die deinige werden. lass dir zeit bei der partnerinnenwahl und mach vorallem nicht grad im ersten halbjahr ein kind! so könnt ihr schon sicherer sein das es mich euch beiden klappt. danach kann man weiterplanen. bei mir ging das etwas schnell, zugegeben. nun machen wir das betse draus. ist auch möglich. wir reden wieder miteinander, machen gemeinsam unternehmungen, wohnen zwei strasse voneinander entfernt. unsrer sprache ist nicht die von zwei sich liebenden, aber die zweier eltern die ihren bub lieben. und das passt auch.

    • mira sagt:

      Wer sich durch solche Aussagen abschrecken lässt, hat noch nicht genügend innere Reife, die richtige Wahl zu treffen. Und dann kommt es vielleicht tatsächlich nicht gut… Aber bitte der Frau gegenüber ehrlich sein und sie nicht warten lassen. Gerade in Sachen Kinderwunsch sind die Frauen oftmals früher dran als Männer. Und sie haben auch nicht ewigs Zeit, auf ein „unreifes“ Männchen zu warten…

      • zeitungsleser sagt:

        ich versteh Sie. es kann ja wohl nicht sein, dass es keinen rechtlichen, sozialen oder sonst überhaupt einen schutz für väter gibt, sie aber alles (finanziell) riskieren, wenn es doch eine scheidung gibt. diese wiederum kann ja von der mama allein verlangt werden, ohne angabe von gründen.

        wenn mann dann noch in den statistiken nachschaut wie oft „es nicht geht“ – ist es eine einigermassen rationale entscheidung. das ist natürlich eine himmeltraurige diagnose, aber – so ist es.

      • Benny Gross sagt:

        Mira, den Kinderwunsch der Frau nicht zu erfüllen wäre also ein Killerkriterium? Damit wertest Du mich ab zum Vehikel, ein Kind zu produzieren und zu unterhalten. Bin ich „unreif“, wenn ich mir meine Kosten/Nutzen-Rechnung aufstelle? Nein, es gibt auch andere Möglichkeiten des Zusammenlebens, die für mich weniger katastrophal enden können. Zuerst mache ich aber die Weiterbildung, die ist wichtiger und ja, ich werde das offenlegen. Wenn die Dame das aushält, ist sie es auch wert.

    • Sigi sagt:

      „Es hat noch kein Mann bereut, eine Frau nicht
      geheiratet zu haben“.
      Jean Paul

  • sepp z. sagt:

    die Benachteiligung des Vaters im Scheidungsfalle wurde doch schon zur Genüge aufgezeigt.
    Jetzt müssen unsere Damen und Herren Politikerinnen einfach mal Handeln in Bern.

  • zysi sagt:

    Frage: Wir sind schon eine Weile verheiratet, lieben uns sehr, aber wir passen nicht zueinander, was zu Spannungen fuehrt. Was sollen wir tun?

    Antwort eines Rabbi: Im Grunde gibt es keine Paare, die zueinander passen. Es gibt Paare, die zueinander passen wollen.

  • Beni sagt:

    Unsere Gesetzgebung gibt den Ausschlag dazu, dass ich keine Kinder haben will. Man hat keine Garantie, dass die Partnerin das ganze Leben lang an meiner Seite sein wird. Ich habe keine Lust, mich durch einen Scheidungskrieg ruinieren zu lassen. Bei einer Scheidung werden die (vorhandenen?) Rechte der Männer mit Füssen getreten. Beispiele habe ich in meime Bekannten-/Verwandtenkreis genügend um zu diesem Schluss zu kommen. Gekränkte Frauen nehmen den Mann aus, obwohl sie fremdgegangen und Schuld an der Scheidung sind.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Beni: durchdacht, durchdacht-
      und Sie denken, bloss weil es der Frau offenbar so einfach fällt im Scheiterungsfall alle Register mit Erfolg zu ziehen,
      liesse sie sich auf das Abenteuer Familie ein?

      Die Frau hat doch genausowenig Garantie dass ihr Mann ein Leben lang an ihrer Seite bleiben wird?

      • Hotel Papa sagt:

        Bloss hat in der Standardsituation die Frau die Gewissheit, dass sie im Scheidungsfall ihren Vorteil aus der Konstellation Ehe nach wie vor beziehen kann, während der Mann seine Rechte abgibt und nur noch Pflichten hat. Die Ehe ist ein Vertrag, in der der Mann zum Erfolg verdonnert ist. hat er den nicht, dann gnade ihm Gott.

  • Fabio Bonina sagt:

    Immer wieder schreit die Frauenwelt nach Gleichberechtigung. Sollen sie von mir aus gerne bekommen die Damen. Extrem Mühe habe ich wenn aber die Frauen gleiche Rechte einfordern aber wenn es bequem und von Vorteil ist „Frau“ zu sein pötzlich nichts mehr wissen wollen betreff Gleichgerechtigkeit! Der Entschluss ein Kind zu machen liegt bei beiden Mann wie Frau. Warum wird dann heutzutage der Mann sichtlich benachteiligt bei einer Scheidung? Die Frauen sind genau so gut Ausgebildet wie Männer und der Mann als „Versorger“ ist schon lange Passé!! Also was soll das??

  • Widerspenstige sagt:

    Wo ist eigentlich Cara Mia? Sie hätte zum Thema so einiges zu sagen, obwohl es schon x-Mal gesagt wurde von ihr: Nach der Scheidung ist vor der Scheidung. Dem Kind muss die volle Aufmerksamkeit geschenkt werden und da ist das gemeinsame Sorgerecht nur ein Papiertiger, nämlich reine Theorie. Wer zerstritten auseinander geht – das ist die Regel! – kann nicht mit einem gemeinsamen Sorgerecht plötzlich ‚beglückt‘ werden. Eine Begleitperson zB eine Nanny soll während der Trennungsphase als Zwischenerzieherin fungieren und so dem Kind Schutz und Hilfe sein. Wieso ist das keine Alternative?

    • Sportpapi sagt:

      Wozu denn scheiden, wenn nach der Scheidung = vor der Scheidung ist? Das stimmt nun eben in vielerlei Hinsicht nicht. Zum gemeinsamen Sorgerecht: Besser als die Situation heute ist es allemal. Ich hoffe, dass der Zwang zu Kommunikation und Zusammenarbeit in eingen Fällen dafür sorgt, dass den Kindern beide Elternteile erhalten bleiben. Ausserdem ist es ja anders herum. Aufgrund der Scheidung wird heute plötzlich einem Elternteil das Sorgerecht entzogen, ohne dass er etwas falsch gemacht hat. Zur Nanny: wie viele Mütter hätten daran wohl Freude?

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Widerspenstige: ich glaube die betroffenen Kinder wollen keine Nanny, sondern ein Mami&Papi,
      aber vielleicht würde den streitenden Erwachsenen eine Nanny und ein Nanny-erich gut tun,
      als unterstützende Begleitung für ein konstruktives Diskutieren wie es weitergehen soll…
      also so eine Art zwangsverordnete Krisenbegleitung?

  • Francesca sagt:

    Heute gelesen: in BS werden 2 von 3 Ehen geschieden. Verstehe das, wer wolle. Und verstehe einer die Frauen, die den Kindern verunmöglichen, einen „Alltags“-Vater zu haben. Wenn ich mein Kind wirklich liebe, dann sorge ich doch auch dafür, dass es eine Beziehung zum Vater aufbauen kann, vorausgesetzt, der ist nicht Säufer, gewalttätig oder sonst unzumutbar. Aber ich weiss, da stehe ich als Mutter und Frau auf weiter Flur alleine da… Den Kindern ist es egal, ob die Mami den Papi noch liebt und umgekehrt. Sie brauchen beide.

    • mira sagt:

      Überhaupt nicht. Meine Mutter hat das schon vor 30 Jahren so gehandhabt… Ich selber würde es ebenfalls so tun, eine Bekannte von mir macht es so. Aber wo es „den Umständen entsprechend gut“ läuft, da wird nicht laut geheult und auch kein Medien-Trara gemacht. Daher fällt das nicht so auf…

  • Prisca sagt:

    Bin weder verheiratet noch habe ich Kinder, also kenne Thematik nur vom hören sagen…. bin aber der Meinung, dass alle Männer, die es betrifft, sich organisieren sollen und vielleicht schon bereits existierende Vereine unterstützen könnten (Gibt’s da nicht die männer.ch Seite?). Bin als Frau dann gerne bereit, die Abstimmung für mehr Gleichberechtigung anzunehmen.

  • Was der Vater mit der Mutter, und umgekehrt, für einen Zoff miteinander haben spielt doch überhaupt keine Rolle wenn es darum geht, ob man sein Kind sehen kann. Das ist doch eine ausgemachte Schweinerei, das ist wie wenn man jemandem die Arme amputiert.

  • Michael Keller sagt:

    @tstststs…
    FALSCH ! Ich habe alles versucht, im Wohle des Kindes, aber die Behörden bleiben ziemlich stur in dieser Angelegenheit, denn sie sind der Meinung dass ein Kind erst ab ca. 11/ 12 Jahren alt genug ist um sowas selber zu entscheiden. Vorher wird das Kind NICHT angehört und der Jugendanwaltschaft ist das Ganze vor diesem Alter scheissegal ! Leider die traurige Wahrheit ! Das einzige was mir und meinem Kind bleibt ist, abzuwarten und Tee drinken bis es 11 Jahre alt ist und dann ist vieles möglich aber auch dann hat man noch keine Garantie.

    • Stefan Soffner sagt:

      Jeder Vertrag sollte eine Art Regenschutz sein. Solange die Sonne scheint benötigt man ihn nicht. Das Gesetzt sollte den Bauplan für die Regenschütze darstellen und beim Nasswerden trotz Regenschutz regulierend eingreifen. Leider ist nicht jeder Richter, jede Richterin ein kleiner König Salomon, obwohl ihre Worte Recht sind (nicht Gesetzt!).
      Kinder sollten in der Schweiz seit 2008 ab einem Alter von 5 Jahren zur Trennung / Scheidung angehört werden und nötigenfalls einen Kinderanwalt erhalten. Gute Anwälte mit Erfahrung im Familienrecht sind selten. Kinderanwälte stehen auf der ‚Roten Liste‘.

  • Michael Keller sagt:

    @pippi langstrumpf
    Klar ist es nicht die ideale Lösung, wenn sich der Vater vollkommen vom Kind abwendet, doch in einigen Situationen ist es wohl besser so, denn der ganze Stress zwischen Mutter und Vater „hin und her“, dazu kommt, dass sich wohl ein paar Väter sagen werden, ob ich das Kind 4 Tage im Monat oder gar nicht mehr sehe, macht aus meiner Sicht keinen grossen Unterschied, als Gegenleistung hat er keinen Stress mehr mit seiner Ex. In deinem Fall sollte man nicht nur den Vater beschuldigen, sondern vor allem auch DEINE Fehler berücksichtigen ! ! !

  • Michael Keller sagt:

    …leider ist meine Geschichte von vorhin kein EInzelfall, denn die meisten Mütter sind mit Ihren Kindern (wenn kein Vater mehr da ist) völlig überfordert und in Erziehungsbelangen unfähig. Viele geschiedene Kinder entwickeln sich dann im Pubärtätsalter negativ (ist 1000fach bewiesen und bestätigt), haben Probleme mit Alkohol, Drogen, Schule, soziales Umfeld, Partnerschaft und, und… Und als Vater kann man dann nur noch hilflos nachschauen, denn die vier Tage pro Monat helfen da auch nicht wirklich um nachhaltig dagegen zu steuern. Das ist die alltägliche Realität !

    • Anna Man. sagt:

      „…denn die meisten Mütter sind mit Ihren Kindern (wenn kein Vater mehr da ist) völlig überfordert und in Erziehungsbelangen unfähig…“

      Aha. Soso. Und hier und genau in dieser unglaublich pauschalen Aussage liegt bei Ihnen wohl der Hund begraben, warum die „böse Mutter“ scheinbar alles so furchtbar schlecht macht. Keine Fragen mehr, euer Ehren!

      • Susann sagt:

        Wirklich, Michael, Ihr Frauenhass ist beängstigend. Alleine für eine Rasselbande verantwortlich zu sein, ist äusserst anstrengend und kann sicherlich über einen längeren Zeitraum zermürbend wirken. Den grössten Teil der negativen Effekte, die eine Scheidung auf Kinder hat, werden (soweit ich weiss) jedoch nicht der mütterlichen Unfähigkeit sondern der schlechteren materiellen Situation zugeschrieben. Also ohne Murren und Knurren die Alimente und noch etwas mehr zahlen, dann dürfte das abgefedert sein.

  • Michael Keller sagt:

    Mein Kind will unbedingt von seiner Mutter (meiner Ex Frau) weg, weil sie ihn die ganze Zeit terrorisiert, unterdrückt, schelcht und böse über den Vater spricht, sich nicht an die (wenigen) Besuchszeiten hält, überhaupt nicht fähig ist, dem Kind bei Hausaufgaben zu helfen und die ganze Zeit andere Typen nach Hause bringt (was mich nicht stören würde wenn kein Kind da wäre) und da kommen noch 100 andere Gründe warum das Kind lieber beim Vater leben möchte als bei der Mutter. Die Mutter möchte aber unbedingt das Sorgerecht behalten, nicht weil sie das Kind liebt sondern nur wegen den Alimenten !

    • tststs sagt:

      Anzeige erstatten wegen Kindswohlgefährdung. Wenn Sie Beweise vorlegen können (und bei einem sprechenden Kind scheint dies der Fall zu sein), wird auch darauf eingegangen…

      • Sportpapi sagt:

        Bei welchem der aufgeführten Punkte würden Sie denn den Finger drauflegen? Ich sehe keinen, der ernsthaft eine Anzeige wegen Kindswohlgefährdung rechtfertigt. Keine Hilfe bei den Hausaufgaben?

  • Mila (mit grossem M) sagt:

    Bin ich froh dass das bei meinem Partner und seiner Ex so unkompliziert ist…
    Er wohnt bewusst in Velo-Reichweite der Kids. Die haben die Möglichkeit wann sie mögen, bei uns „einzufallen“, sei es unter der Woche oder am Wochenende. Es wird alles mit Mama abgesprochen, er und sie telefonieren täglich (zum Teil mehrmals) miteinander, damit sie beide immer auf dem Laufenden sind was gerade los ist. ES GEHT DOCH UM DIE KINDER! Legt denen doch keine Steine in den Weg! „Geregelt“ ist das übliche jede 2. Wochenende und ein bischen Ferien, in der Praxis sind sie aber viel viel häufiger bei uns.

    • Sportpapi sagt:

      Super! Meiner Anerkennung auch für Ihre Grosszügigkeit! Wie sieht es denn mit eigenen Kindern aus?

      • Mila (mit grossem M) sagt:

        Leider leider… DER ist für mich der tollste Papa der Welt. (und der tollste Mann der Welt sowieso 😉 )
        Der hätte der Vater meiner Kinder sein sollen.
        Aber ich habe ihn zu spät in meinem Leben kennengelernt. 🙁 Für mich ist der Zug abgefahren und naja, er hat 3 Kinder und ich kann auch dran teilhaben 🙂

      • Eni sagt:

        Super, wie Sie das hinbekommen. Schön.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Mila (mit grossem M)
      Alle Achtung, das machen Sie super!

      • Akinom sagt:

        Danke Mila! Erstmals wird auf das Wohl der Kinder aufmerksam gemacht! In erster Linie geht es doch um die Kleinen! Der Vater meines Sohnes lebt im Ausland und daher treffen sie sich nicht sehr oft. Es wird jedoch wöchentlich video-telefoniert!

  • Gabi sagt:

    Das Hauptproblem wird wohl bleiben, dass sich die wenigsten Paare von der Frage nach Schuld lösen können; also eine Trennung alleine aus der Erkenntnis, dass es einfach nicht klappt mit der Beziehung, kaum über die Bühne zu bringen vermögen.

    Dass der Mensch dann in einer Konfrontationssituation das Beste für sich heraus zu holen versucht, ist halt auch nur allzu menschlich. Da gehe ich mit Astrid glaub konform, dass Mamis wie Papis auch durch die besten Gesetze nicht einfach neu formatiert werden können. Doch Sportpapi muss ich beipflichten: Gesetze sind nur was wert,wenn sie durchgesetzt w.

    • Astrid sagt:

      Gabi, sicher ist das ‚menschlich‘, aber dann muss halt, wo es allzu sehr menschelt, den Erwachsenen, von denen man ja verlangen könnte, das sie mal über ihren Tellerrand zu dem des Kindes schauen, eine Art höhere Instanz her. Das kann ganz sicher nicht der Staat erfüllen, diese Aufgaben, vor allem da es ja x verschiedene Varianten und Lösungen gibt. Ich wäre dafür, statt endlos Väter und Mütter streiten zu lassen, Kinder schon relativ früh anzuhören, eine Stelle zu schaffen, wo sie, wenn nötig, auch ihre Aengste und Sorgen und Verzagtheit loswerden können. Das Kind müsste keine Entscheidungen

    • Astrid sagt:

      /2 treffen, deren Tragweite es vielleicht noch gar nicht übersehen könnte, aber es müsste die Möglichkeit haben, ohne Angst davor, Mami oder Papi noch mehr Schmerz zuzufügen, zu sagen, was es selber möchte und fühlt. Oft hilft in solchen Fällen den Erwachsenen, das Kind in solcher Not physisch wahrzunehmen, bzw den Kindern, ernst genommen oder auch nur gehört zu werden, um eine, zumindest temporäre, Lösung zu finden. Man kann es nicht oft genug sagen: wir waren alle auch mal Kinder – wie haben wir uns gefühlt, was hätte uns etwas genützt, was hätte geholfen?

      • Sportpapi sagt:

        @Astrid: Ist es nicht so, dass heute die Kinder angehört werden, sobald man dies für zulässig (sprich: für die Kinder nicht schädlich) hält? Was wünscht sich denn ein Kind am meisten – eine intakte Familie, in der Vater und Mutter nicht miteinander streiten, sondern sorgsam umgehen. Darum muss es doch gehen, auch unter verschiedenen Dächern (und ich glaube, dafür setzen Sie sich doch auch ein, wenn ich das richtig verstehe).

      • Gabi sagt:

        Wäre bestimmt nicht falsch.

        Aber schwierig bliebe das Ganze zweifellos auch dann noch.

      • Astrid sagt:

        Gabi, das ist genau das, was mir so auf den Keks geht (und ich bin ja eigentlich als die Allesversteherin bekannt….) wir machen uns etwas vor, wenn es um unsere Kinder geht: für die haben Beziehungen den höchsten Wert, sie können nicht das Für und Wider abwägen, sondern fühlen so, wie sie eben fühlen. Und wir, die wir in vollem Bewusstsein Kinder in die Welt gesetzt haben, bezeichnen es dann als ‚Schwierig‘, wenn etwas schief geht. Verdammt noch mal, überlegt Euch doch einfach, wie Ihr Euch fühlen würdet oder gefühlt habt. ‚Schwierig‘ ist kein Argument!

      • Sportpapi sagt:

        Konkret: was fragen wir die Kinder? Mit 5, mit 7, mit 10 Jahren? Welche Konsequenzen ziehen wir daraus, im Idealfall?

      • Gabi sagt:

        Nein; natürlich ist das keins.

        Kann Ihnen dann aber – 1st time? – nicht folgen… Wenn wir beide finden, dass es am Allerbesten wäre, sich am Wohl der Kinder zu orientieren, so ist dies auch durch ein Befragen der Kleinen (was ich dennoch für richtig hielte) nicht wirklich objektiv zu bewerkstelligen; bzw. wird sich, im Streitfall, die unterlegene Seite, ob m oder w, als benachteiligt empfinden.
        Zieht dieser Elternteil das weiter, müsste ja wiederum auf Gesetze zurück gegriffen werden können und diese müssten auch einforderbar sein.
        Auch wenn ich mir einbilde, die Kindsnöte nachzuvollziehn

      • Gabi sagt:

        Oh; Astrid: Auch was ich mit meiner letzten Aussage hier andeuten wollte, ist um zwei simple Sätzen des grossen Frank Baum (Merci), treffend ergänzt.

        „… zum Schutze des Kindes entscheidend, dass die Eltern einen praktikablen Rechtsweg haben, um ihre Streitereien zu loesen. Wenn so ein Weg nicht vorhanden ist, dann laeuft der Streit doch ueber das Kind.“

        will ja nur sagen: Die Rechtssicherheit benötigen Sie denoch und an den Gesetzen darf, und soll natürlich auch, weiter gedoktert werden. Die absolute Patentlösung hat eh nur Wildkatze.

      • Astrid sagt:

        Gabi, ich versuche verzweifelt (und wahrscheinlich nicht besonders klar) zu erklären, dass Kinder eine Möglichkeit haben sollten, wenigstens gehört zu werden. Neben den unzähligen und mittlerweile häufigen Fällen von Eltern, die tragfähige und lebbare Lösungen finden, ihre Kinder weiterhin liebevoll zu betreuen, gibt es auch andere, die wirklich nicht anders können, als mit Groll und Hass und Voreingenommenheit und vorgefassten Meinungen zu reagieren – da ist dann ein vormals angeblich geliebter Mensch plötzlich ein Monster. Hier würde ich vorschlagen, dass Voraussetzung für eine

      • Astrid sagt:

        /2 gerichtliche Trennung wird, dass die Eltern nachweisen können, dass das Wohl des Kindes in Betracht gezogen wurde. Es müsste jemanden Aussenstehenden geben, eine Art Paten, der die Kinder bei Bedarf betreut und dafür sorgt, dass sie mitreden können. Und dazu gehört dann eben, dass Eltern vielleicht akzeptieren müssen, dass das Kind nicht auch noch die geliebte Umgebung verlieren will, dass es sich beide Eltern herbeisehnt und dass Eltern danach handeln, statt sofort in das ‚die bösen Frauen’/’die bösen Männer‘ Schema zu verfallen. Und manchmal heisst das, dass man als Elternteil

      • Astrid sagt:

        /3 einen Schritt zurücktreten muss, vermeintliche Ungerechtigkeit ertragen muss – um des Wohl des Kindes willen. Es wird eine Zeit kommen, in der man Dinge richtig stellen kann. Oder man kann Hilfe suchen, um die Dinge vielleicht anders anzugehen – statt Forderungen vielleicht Vorschläge etc. Für mich ist der Staat nicht für diese Innenorganisation einer Gemeinschaft zuständig, im Gegenteil. Ich weiss es zu schätzen, dass wir in einem Staat leben, der seine Bürger noch für fähig hält, selber tragfähige Lösungen zu finden. Wollen wir diese Freiheit wirklich für einige Wenige aufs Spiel setzen?

      • Astrid sagt:

        Noch etwas, Gabi: die Worte des (nicht mehr ganz so grossen) Frank Baum habe ich heute schon mindestens 3 Mal beantwortet: ja, ich bin der Meinung, dass unbedingt das gemeinsame Sorgerecht gesetzlich verankert wird! Rechtssicherheit beim Scheitern einer Beziehung wird aber auch das nicht unbedingt schaffen – da muss schon jeder einzelne anpacken und sich überlegen, was er vor sich selbst vertreten kann.

      • Astrid sagt:

        Und jetzt zum letzten Mal: Ich rede von einer Form der ‚Anhörung‘ der Kinder, bei der es keine Seiten geben soll. Primitiv ausgedrückt: die Eltern müssen notfalls gezwungen werden, sich die Sorgen und Nöte ihrer Kinder anzuhören – was sie dann daraus machen, das ist das Tragische, kann ihnen letztlich niemand abnehmen. Aber ich stelle mir das wie eine Art ‚Dargebotene Hand‘ vor, nicht in einer gerichtlichen Umgebung.

      • Sportpapi sagt:

        @Astrid: Könnte es sein, dass Sie selber als so etwas wie die „dargebotene Hand“ arbeiten, Psychotherapeutin oder Paarberaterin? Irgendwie scheint mir doch, dass die eigenen Erfahrungen die Sichtweise und die Lösungsansätze vorgeben. Und das meine ich nun keineswegs negativ. Nur wird ein Richter, ein Anwalt oder ein Sozialarbeiter oder wer auch immer wieder eine eigene Sicht entwickeln.

  • Kipkoech sagt:

    Ich arbeite an einschlägiger Stelle und muss sagen, dass die Regelungen betreffend Kinder mehr und mehr sehr unterschiedlich ablaufen. Es kommt durchaus vor, dass ein Kind dem Vater zugesprochen wird – und dann Besuchsrecht mit der Mutter ausgehandelt werden muss (wenn auch selten). Auch das 50% und % 50% Kinder haben gibt es, der Herr/Frau Sohn/Tochter ist dann 3 1/2 Tage bei Papa und 3 1/2 bei Mama. Die Gerichte sind aufnahmefähig, werden konstruktive Vorschläge gemacht, die beide Elternteile gutheissen, wird meist zugestimmt.

    • Michael Schmid sagt:

      Kipkoech,

      Diese abmachungen klappen nur wenn die Frau ja dazu sagt. Der Mann hat nix zu melden. Sobald Frau sich questellt macht der Richter nicht mehr mit. Womit zurueck zum orginalen Statement, das als Vater man hier ganz klar den kürzeren zieht. Das ganze dann unter dem Deckmaentelchen ‚zum wohle des kindes‘. Meine Ex arbeitet 100%. mein Sohn ist 10 jahre alt. Er darf nicht zug fahren, darf kein eigenes Mobiltelefon haben und ist des oefteren an meinen Besuchswochenenden sehr busy und kann nicht zu Besuch kommen. Was dagegen tun kann man nicht wirklich.

    • Hans sagt:

      Was heisst hier Gerichte? Im Kanton St. Gallen wird man einem Laienrichter vorgesetzt der keine Ahnung hat und in meinem Fall vermute ich dass meine Ex-Frau dem Mann noch schöne Augen gemacht hat, ich hatte keine Chance und wurde eiskalt ruiniert. Danke Schweiz. Ehe- und Familienrecht welches gemäss BR Somaruga noch weiter zu Gunsten der Frauen ausgelegt werden soll.

      • Gabi sagt:

        Hach… Es gibt einfach keine Solidarität unter Männern. Männer sind sich selbst die schlimmsten Feinde.
        Wie wollen wir unser grosses Endziel, die Förderung des Patriarchats, je umsetzen, wenn wir uns gegenseitig in Situationen fertig machen, wo doch erst Recht Zusammenhalten gefragt wäre?! Immer artet es in Bock-Kämpfe aus!

        (Ich liebe das! Sorry, Hans: Bin natürlich nicht ernsthaft drauf eingegangen. Ist jedoch immer erheiternd zu sehen, wie vollkommen irre bekloppt und extrem dumm es klingt, wenn man die Überzeugungen unserer Pasdaran einfach mal aufs Gegengeschlecht anwendet. )

    • Stefan Soffner sagt:

      Je besser man sich noch versteht und trotzdem trennen will, um so bessere Lösungen für die Kinder wird es geben. Leider gibt es Beziehungen mit Kindern die auf einer sehr dünnen Basis geschlossen wurden. Wenn man sich schon vor der Trennung nichts mehr zu sage hatte, wie soll dann die Trennung (unter gütiger Mithilfe von Anwält(inn)en und Beratungsstellen) vernünftig ausgehandelt werden?

      • Astrid sagt:

        Herr Soffner, meinen Respekt, wie Sie mit Ihrer Geschichte umgehen. Jeder hätte wohl Verständnis dafür, wenn Sie nicht ganz so gelassen mit unserem System umgingen…… Andererseits halte ich Ihr Beispiel insofern für sehr wertvoll, als meine Praxis bestätigt, dass es für die Kinder extrem schädlich ist, wenn Eltern sich gegenseitig in Ihrem Scheidungskrieg hochschaukeln. Die Fälle, in denen es einem der Partner gelingt, trotz des Schmerzes über das an ihm begangene Unrecht das Unglück des Kindes noch höher zu gewichten u. sich zurückzunehmen, sind oft die, die nachhaltiger ausgehen.

    • Frank Baum sagt:

      @Kipkoech: Es ist ja beruhigend zu wissen, dass die Gerichte den Streit nicht erst provozieren, wenn sich die trennenden Eltern selber noch einigen konnten. Recht bekommen bedeutet aber, was passiert, wenn sich ein Vater mit der Mutter nicht einigen konnte? Und da ist in der Schweiz der Fall klar: Der Vater wird benachteiligt.

      • Eni sagt:

        @ Hans

        Mit Ihren Aussagen bezüglich „schöne Augen gemacht“ kann man Sie gar nicht ernst nehmen.

        Bei der Trennung hatte wir eine Richterin, da meinte mein Ex, dass diese ein Nuttenf…. ist und den Posten eh nur auf der Besetzungscouch bekommen hat. Bei der Schedung wars dann ein Richter und da dieser auch nicht das gemacht hat, wie mein Mann wollte, meinte er, ich würde mit ihm ein Verhältnis haben.

        Tja, Mann dreht sich halt einfach mit dem Wind, nicht?

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    All diese armen Männer!

    Ich schlage vor, dass dieser Blog umbenannt wird in „Arme Männer Blog“, oder „Böse Frauen Blog“.

    Der einzige Lichtblick in dieser ganzen Misere sind die jungen Männer, die haben all diese Probleme mit den Frauen nicht, sie bilden sich aber auch nicht ein, über ihnen zu stehen. Im Gegenteil, sie sind zutraulich und liebevoll.

    • Brunhild Steiner sagt:

      …lesen aber hoffentlich Barbara Walkers Buch mit einem kritischen Auge
      und stolpern über falsche Namensableitungen und Farbtheorien 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Was soll das jetzt Brunhilde?

        Schnell einen Smiley hinpfeffern, damit der dumme Spruch etwas entkräftet wird?

        Falsche Namensableitungen also, weil sie in ihrer hochgeschätzten Bibel, dem Schauermärchenbuch für Erwachsene, etwas anderes gelesen haben? Wer entscheidet denn über richtig und falsch? Sie? Die Bibel?

        Ich spare mir den Smiley, mit falschen Symbolen kann ich nichts anfangen. Vielleicht lesen sie mal das „Buch der Symbole“, auch von Barbara Walker, auch sehr interessant und gut recherchiert.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf: der Smiley soll mitteilen dass ich Ihnen nicht grundsätzlich abgeneigt bin.
        Zum anderen, ich werde es mir nicht kaufen, und leider ist es in unserer grossen, viele Filialen ausweisende Bibliothek, nicht im Sortiment…
        Und nein, das das hierarchische Zuordnen von Farben vorallem mit deren Vorkommen, Aufwand der Herstellung, Verfügbarkeit und Kosten zu tun hat, hab ich nicht in der Bibel gelesen, sondern in einem Buch über Farben, von einer Frau übrigens.
        Dass „Samuel“ eben nicht von „Samma“ abstammt, habe ich ebenfalls nicht aus der Bibel, sondern aus einem Lexikon.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2
        „Wer entscheidet denn über richtig und falsch? Sie? Die Bibel?“
        Ich stelle fest dass eine Namensableitung nicht richtig ist, sowie bei der Farbzuteilung noch ganz viel andere Faktoren- und nicht einfach Übernahme aus alten Kulturen- resp. schon dort waren die Menschen auf die vorhandenen Farben/Farbgewinnmethoden angewiesen, plus, dass in der kirchlichen Hierarchie die Farben auch gewechselt worden sind-
        und dann kontern Sie mit so was?

        Entscheiden also Sie was richtig ist und was falsch?

      • Gabi sagt:

        „zutraulich und liebevol“ 🙂

        Wie würde Pippi zettern, wenn man junge Frauen mit diesen Attributen versehen würde.

        Mit dem Blog hier ist es wie mit gutem Wein: Erst übers längere Reifen entwickeln sich die tieferen Strukturen. Je länger man mitliest, desto mehr bereits getätigte Äusserungen (und ich spreche hier mal ausnahmsweise NICHT von Pippis peinlichen Himalaya-Matriarchats-Attacken) lassen die frischere Noten oszillieren und da perlt das Resultat dann mit noch grösserem Vergnügen den Gaumen hinunter.

        „zutraulich(!) und liebevoll“ – Fast wie die Maoris (die haben so was!)

        🙂

      • Sportpapi sagt:

        Diesen Steilpass wollte ich mal bewusst nicht aufnehmen. Es sind diese dreissigjährigen Männer, erzogen von modernen Frauen, die für Pippi interessant sind – zutraulich und liebevoll. Wie Schmusekätzchen, aber ohne Ecken und Kanten.

      • Gabi sagt:

        Mir gefällt vor allem immer die Verve, mit der sie an geeigneter Stelle die Gewissheit verbreitet, dass es bei Frauen jeweils etwas gaanz Anderes ist, wenn sie jüngere Männer (oder gar Exoten) attraktiv finden.

        Da wird sie dann besonders komisch altjünferlich. Während es bei Männern schleunigst als schmuddelig diffamiert wird, bleibt´s bei ihr noch sauberer als in jedem Emanuelle-Streifen. Selbstredend im Namen der Gleichheit!

        🙂

        Mir ging´s übrigens nicht um fehlende Ecken+Kanten, sondern eher um die gewisse Gutgläubigkeit, ohne die das „liebevoll“ Pippi gegenüber wohl schwieriger würde.

    • Ginola sagt:

      Es geht doch gar nicht um „bös“ oder „arm“. Es geht um Gerechtigkeit.

      Und ja, die Frauen waren lange nicht gleichberechtigt. Wer das bestreitet ist eine Pfeiffe. Aber was war, interessiert nicht und darf vorallem nicht als Grund genommen werden, Ungerechtigkeiten zu rechtfertigen – egal, wen diese betreffen.
      Den wirklich modernen, emanzipierten Menschen reden eigentlich nicht mehr von Unterschieden der beiden Geschlechter. Es geht ihnen um den Menschen, die Gesellschaft. Also, welche Sorte Mensch bist du nun??

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Sportler, die haben auch Ecken und Kanten, aber nicht gleich Verfolgungswahn, wenn die Rede auf Gleichberechtigung, Feminismus etc. kommt. Die sind da ganz locker und selbstbewusst, fühlen sich nicht angegriffen und finden diese frustrierten Typen genauso lächerlich wie ich. ‚Flachzangen‘ ist dann noch das Netteste, das sie über diese Jammerlappen äussern.

      • Gabi sagt:

        Eh… Moment mal:

        Dafür das „Feminismus“ je länger je mehr zu einem Ding geworden ist, dass sich vollkommen von „Gleichberechtigung“ entkoppelt hat, sind Sie ja wohl das beste Beispiel.

      • Gabi sagt:

        Aber falls Sie´s wieder mal explizit brauchen, ums umso offensichtlicher durch festes Wegducken ignorieren zu können:

        Double Standards, Pippi.

        Es sind Ihre Double Standards, die Sie in kaum einem Ihrer Manifeste auch nur annähernd zu kaschieren vermögen. Im Kleinsten wie im Vermessensten.

        Im länger verfolgten Beitragsvergleich (ich weiss ja, wie Sie das hassen, an selbst Geäussertem gemessen zu werden – kein Wunder!) tritt das markanter und markanter zu Tage.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Gabi hat noch nicht gecheckt, dass er von mir keine Antworten bekommt. Nein, auch keine Autogrammkarten, Stalker kriegen gar nichts!

        Ein echter Fall von Besessenheit, da kann nicht mal mehr der Arzt helfen.

      • Gabi sagt:

        Oder die ÄrztIN, Pippi!

        Lässt tieeef blicken.

        😉

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Eigentlich haben sehr wenige Männer, unanhängig vom Alter, Probleme mit Frauen, zumindest in meiner Wahrnehmung. Ausser sie haben wirklich etwas erlebt, was ihre Wahrnehmung trübt. Diese dann als Jammeris abzutun, ist etwas billig. Männer haben häufig übrigens auch kein Problem mit Gleichberechtigung. Sie glauben nur, dass wir die längst erreicht haben…

      • hans muster sagt:

        dass FEMInismus und gleichberechtigung sich gegenseitig ausschliessen wird allein schon durch deren namen ersichtlich.

      • Gabi sagt:

        Alleweil spassig ist ja auch der Umstand, dass Sie, Pippi, erst genau jenem Punkt zur Haltung schwenkten, dass ich ein Stalker, ein Troll, sei, den Sie mit ignorieren (klint auch besser, als „sich drücken“) strafen, als ich auf Ihre ausdrückliche Bitte hin Fakten geliefert habe, zu denen Sie sich unbedingt äussern wollten.
        Es waren Ihre Zitate. Klar nachzulesen.
        Auf die von Ihnen angekündigte Erklärung, wieso diese Zitate nicht so zu verstehen seien, wie sie nun einmal da stehen, warte nicht nur ich seither vergebens.
        Und – man höre und staune – GENAU seit diesem Moment drücken Sie sich.

    • Ulrich Vollenweider sagt:

      Das sind dann die Waschlappen, die der RS nach der ersten Woche den Rücken kehren.

    • Andreas sagt:

      Es ist auffallend, dass immer wenn ein Artikel veröffentlicht wird, der Misstände zuungunsten von Männern aufzeigt, sich mindestens eine Kommentatorin findet, die den Begriff „arme Männer“ benutzt.
      Als junger Mann (25) kann ich Ihnen sagen, dass sich meine Generation sehr wohl bewusst ist über die Ungerechtigkeit des alleinigen Sorgerechts. Übrigens auch die Frauen. Es ist äusserst scheinheilig, von uns eine stärkere Beteiligung im Familienleben zu fordern, aber uns gleichzeitig die Gleichberechtigung zu verwehren. So wird sich auch an der Situation der Frauen kaum was ändern.

    • Andreas sagt:

      Auf dein Mitleid können entkindete Scheidungsväter getrost verzichten.

    • E.H.Roth sagt:

      Pippi,
      ich habe den Artikel auch gelesen und es geht hier nicht um den armen Mann wie es auch nicht um die arme Frau in den andern Artikel ging. Ich glaube die CH kann es sich leisten ein Gesetz zu schaffen das für beide Geschlechter annehmbar ist und lassen wir mal dies Anschuldigungen zwischen Mann und Frau.

      als Teenager war ich auch zutraulich und liebevoll aber der Kreis 4 war halt einfach zu verlockend … und dort habe ich alles für’s Leben gelernt was man als Mann wissen muss.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Roth, vielleicht hättest du gewisse Gesellschaft besser gemieden. Man muss nicht alles am eigenen Leib erfahren, um das Leben zu kennen. Ich kenne es auch, ohne im Kreis 4 verkehrt zu haben.

      • E.H.Roth sagt:

        Pippi,
        ich weiss ich weiss, Du kennst das Leben lese ich immer wieder… 😉 (nicht ironisch) Du gehörst zu meinen liebsten hier…
        Ah, weisst Du der K4 war der einzige Ort – früher – wo noch was los war sonst war Z lange eine Schlafstadt und nur im Dörfl …

    • Robert sagt:

      Ich bin nicht jung und nicht arm und meine Frau ist genausowenig böse – und ich hab, obwohl vielleicht nicht grad „zutraulich“ zu nennen, auch kein Problem mit den Frauen.

      Diese Plattform hier ist es, die offenbar die vom Thema betroffenen anzieht. Ich weigere mich aber, die Hoffnung aufzugeben, dass immer noch die Mehrheit der Männer und Frauen mindestens leidlich miteinander auskommen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Robert, ich weiss, dass es viele Männer gibt, die kein Problem mit den Frauen haben, auch wenn sie nicht mehr zu den ganz Jungen gehören. Mein ganzer, langjähriger Freundeskreis besteht aus solchen. Aber die schreiben hier selten.

      • Frank Baum sagt:

        @Robert: Ihr Wunsch in Ehren, aber leider ist unser Eherecht nicht darauf ausgelegt. Es stiftet zu Scheidungen durch Frauen an.

    • Widerspenstige sagt:

      Brunhild, das wird mE auch nicht bezweifelt, dass in besagtem Lexikon Stolpersteine auftreten können. Es kommt darauf an, was der geneigten Leserschaft wichtig erscheint, da nachzuschlagen und was es sonst noch für interessante Dinge über Mythologien, Bräuche, Riten, Spiritualität der Frauen im Besonderen enthält. Es gibt auch unter Forschungsberichten und wissenschaftlichen Dissertationen immer wieder Gegenargumente und Konkurrenzdenken ‚Der oder Die hat das nicht richtig wiedergegeben’….’hat sich mit fremden Federn geschmückt’…Das ist halt so in einer Neidgesellschaft, schade.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        um die Schwergewichtigkeit dieses Lexikons zu veranschaulichen wurden genau diese beiden Beispiele als Zitate im Halloweenthread gebracht, das Farbenbeispiel, sowie „Samuel“-
        das lässt mich dann schon stutzig werden und mich fragen
        was möglicherweise sonst noch alles falsch abgeleitet worden ist, zumal es hier drin schon x aus dem totalen Kontext gerissene Textzitate gegeben hat, als Beweis für eine Frauenunterdrückung sozusagen, inklusive beredtes Schweigen im Anschluss, wenn ich den entsprechenden Kontext geiefert habe…
        Beschweigtwerden ist ok, das andere nicht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        geliefert, auch wenn ich möglicherweise leicht eifernd wahrgenommen werden kann…

      • Widerspenstige sagt:

        Ganz klar sollte Frau wie Mann zuerst das Lexikon mal SELBER gelesen oder wenigstens quergelesen haben, bevor hier so mit Vehemenz darüber hergezogen wird. Das wäre die Basis für eine interessante Diskussion über Sinn und/oder Unsinn dieses ‚Schinkens‘ von über 1300 Seiten! Immerhin hatte Barbara Walker als Autorin gute Pressestimmen von rennomierten Zeitungen wie einer N.Y. Times. Das wurde hier auch so bestätigt. Da wurde gestern einfach das ‚Kind mit dem Bade ausgeschüttet‘ – und das mit Verve!!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Widerspenstige, nein nicht mit Verve, das wäre zuviel der Ehre.

        Mit Geifer, Gekeiffe und dummen Behauptungen, die ständig wiederholt wurden. Dann wurde noch versucht, den erstklassigen Wissenschaftler Pinker als Zeugen aufzurufen, ‚leider‘ hat der sich nie in der behaupteten Form geäussert, warum sollte er auch, ein solcher Stuss wäre unter seiner Würde. Wenn jemand auch nur leicht an der Überlegenheit und gottgewollten Tatsache des ewigen Patriarchats zweifelt, gibt es kein Halten mehr für all die Loser hier. Die müssen ein Buch auch nicht lesen, um darüber herzuziehen, Sachlichkeit ????

      • Beat sagt:

        Pippi: Wir warten noch auf Antwort, was denn eine matrilokal, vorpatriarchale Gesellschaft denn war, zeitlich und örtlich. Matriarchat interessiert Sie ja nicht mehr so sehr.

        http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/19884/die-geister-gehen-um/comment-page-1/#comment-140538

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auch du Beat, lesen bildet. Zum Beispiel „Das geheime Wissen der Frauen“. Viel Spass!

      • Gabi sagt:

        Und wir warten auch noch auf das vor so langer Zeit mit so viel Aufgebrachtheit angekündigte Statement, wieso Ihre Äusserungen zum Himalaya-Patriarchat keinesfalls so gemeint seien, wie man sie dort nachlesen kann: 7.9., so ab 0900 h geht´s los, in „zu sexy zum Stillen“

        Obacht! – Der hier zieht nicht: „Mit Geifer, Gekeiffe und dummen Behauptungen, die ständig wiederholt wurden.“ Sind ja Ihre eigenen Äusserungen. Und die waren doch bisher noch nieeee dumm, gekeift oder gar gegeifert, wie Sie uns ja alle wissen lassen.

        Ah… Beat sind Sie auch schon wieder ausgewichen. Als „bewusste“ Frau?!

    • Widerspenstige sagt:

      Pippi, nein nein, der Blog ist schon richtig benannt, denn es geht hier zu und her wie in einer Mamaküche: es wird gejammert, getratscht, geschimpft, gemobbt, verunglimmpft, beschuldigt aber auch gelacht, gewitzelt, bewundert, geflirtet…

      P.S. Aber das mit den jungen Männern sie als ‚zutraulich‘ und ‚liebevoll‘ zu bezeichnen hätte ich gelassen. Das würde bei jungen Frauen auch nicht goutiert werden, wenn das ein Mann sagen würde. Soviel Gleichberechtigung muss sein.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, das lass‘ ich eben gerade nicht, weil es die Eigenschaften, die mir gefallen, schön beschreibt. Diese junge Generation, von modernen Frauen erzogen, ist zutraulich und liebevoll, was gefällt ihnen an diesen positiven Worten nicht? Diese Männer müssen nicht die Frauen heruntermachen, um sich männlich zu fühlen, so wie so viele hier im Blog. Beziehungen auf Augenhöhe sind normal, nicht die seltene Ausnahme. Diese Männer haben selbstbewusste, unabhängige Mütter, das hat ihr Frauenbild entscheidend geprägt.

      • alien sagt:

        Ich bin auch zutraulich.

      • Widerspenstige sagt:

        Aber Dir ist schon bewusst, Pippi, dass Du damit Deine ‚GegnerInnen‘ hier mit ‚Futter‘ versorgst und damit etwas unglaubwürdig wirkst. Das Wort ‚zutraulich‘ wird normalerweise für Kleinkinder oder Haustiere, die Pfötchen geben oder die Hand lecken, benutzt: Synonyme arglos, einfältig, gezähmt, harmlos, naiv, verträglich, vertrauensvoll..Nur damit Du siehst, was dieses Wort im Speziellen auslösen kann. Das hat mit den aufgeführten Argumenten nicht viel zu tun, sondern ist Deine subjektive Einschätzung dieser jungen Männer, die Du kennst. Ich bezeichne sie zB als vertrauensvoll und frisch.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Von mir aus, Widerspenstige, ‚zutraulich‘ ist für mich ausschliesslich positiv besetzt, ‚liebevoll‘ auch.

      • Gabi sagt:

        Aber, aber, meine Damen: da wären wir also im Gender-Rechtsprech-Thema.

        Es muss – und ich halte es Widerspenstige zu Gute – dann schon immer gleich auf jede mögliche Tretmine geachtet werden.

        Dass Pippi das natürlich HIER plötzlich nicht so sieht, erstaunt zwar keinen Mitlesenden… Aber eben: Immer nett festhalten zu können (Scheissschriftlichkeit im Patriarchat auch; hm – Pippi?!)

        😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Heute Abend liest übrigens Alice Schwarzer aus ihrem neuen Buch ‚Lebenslauf‘ im Kaufleuten in Zürich. 8)

      • Gabi sagt:

        Also… „gleich“ im Sinne von „immer auf dieselbe Art“ (ist etwas verwirrend formuliert, sorry). Aber das schliesst dann Double Standards aus (das geht an Pippi), aber macht eben die Sache unglaublich kompliziert, und bringt meiner Meinung nach gar nix. Also auch nicht, gemessen am Aufwand, der sowieso immens, verwirrend und mühsam ist (das geht natürlich an Widerspenstige).
        Lief grad neulich ein Abgesang einer AutorIN darauf, glaub auf Ö1, in welchem wieder mal der von mir verehrte Max Goldt seinen Senf zum Genderrechtsprech absonderte, der köstlich darlegte, warum „Studierende“ beknackt ist.

      • Gabi sagt:

        Gottseidank hat die gute Alice wenigstens keine Mühe, das von ihr selber Niedergeschriebene noch einmal durchzulesen. Hm, Pippi 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Neben den Studierenden gibt es dann auch nnoch Hörende. Äh – nein, die bleiben Hörer/innen

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi. In welchem Zusammenhang zum Thema stehen eigentlich deine Links?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Suchs‘ dir aus, wenn du alle gelesen hast, wirst du’s viellleicht erhaschen………..

      • Sportpapi sagt:

        Hier hast du mal von meiner Seite etwas, das dich interessieren könnte. Sicher wirst du auch irgendwie einen Bezug zum Thema finden, wenn du dann alles gelesen hast…
        http://www.jump-team-bern.ch/fileadmin/Upload-Media/Dateien/Fachbeitrag/Besonderheiten_Training_Frauen.pdf

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sportler, ’steiler Abflugwinkel‘ gefällt mir besonders gut…… 😆

      • Katharina sagt:

        Hey Sportler, ich weiss jetzt nicht ob Du den link hier gepostet hast um Pippi etwas anzupinklen oder nicht, aber die Info da drin ist echt gut. Mir hat Sport unglaublich viel geholfen und vor allem, wenn mit einem gut ausgebildeten Coach trainiert wird, kann unglaublich viel erreicht werden. Ich sage nur Schwestern macht Sport, das ist die beste Medizin in vielen Hinsichten. Es kommt nicht drauf an zu gewinnen oder besser zu sein als andere, sondern letztlich um die ‚innere Stärke‘ und ein wundervolles Körperbewusstsein. Für psychisch Ramponierte hat es sogar therapeutische Wirkung.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und noch ein Nightmare für den Sportler und seine lieben Kollegen:

        http://www.telezueri.ch/webtv/?&channel_id=84&video_id=224779

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Da hast du völlig recht. Den Link habe ich platziert, um auch mal wie Pippi etwas einzubringen, das mich aktuell beschäftigt, ohne dass es gerade mit dem Thema zu tun hat…

      • Filo sagt:

        @Pippi
        Zutrauliche, liebevolle Männer sind sicher angenehme Partner, das kann ich sehr gut nachvollziehen, denn ich habe eine zutrauliche und liebevolle Partnerin, und ich liebe sie sehr 🙂

    • Andreas sagt:

      Ich bin ein junger Mann (25) und der erste in meinem Freundeskreis wurde vor kurzem zum Zahlpapi degradiert, mit Besuchszeiten und so.. Sein Glück ist dass er nicht verheiratet war, so muss er nur Alimente zahlen.

    • Andreas sagt:

      Ich bin ein junger Mann (25) und in meinem Freundeskreis wurde vor kurzem der erste zum Zahlpapi degradiert, mit Besuchszeiten und so… Sein Glück ist dass er nicht verheiratet war, so zahlt er nur Alimente.

    • Arsène Grichblai sagt:

      Ich bin ein junger Mann (25) und ich kann Ihnen sagen dass keiner meiner Freunde Lust hat ein Kind zu zeugen. Nicht weil wir Kinder nicht mögen, sondern weil keiner Lust hat als Zahlpapi mit Besuchszeiten zu enden.

    • sepp z. sagt:

      frau langstrumpf, ich würd sagen, der lichtblick sind die jungen entspannten frauen, die einsehen, dass auch männer diskriminiert werden können. dauert noch ein paar jahre, dann sind die kampffeministinnen ausgealtert, und wir kommen wieder einen schritt vorwärts.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Seppli, dieser Einwand gegen die ‚Kampffeministinnen‘ und ihr Gestrig-Sein und die Prophezeihug, dass es damit schnell vorbei sein werde, brachte der Spiegel schon 1976, er bewahrheitete sich nicht! Warum auch? Denkst du, Frauen sind blöd? Die jungen Frauen wissen genau, was sie wollen, das alte Rollenmodel bestimmt nicht. Und die altväterischen Chnuppensager auch nicht…..

      • Sportpapi sagt:

        Ja was wollen denn die jungen Frauen? http://genderstudies.unibas.ch/forschung/neues-aus-der-forschung/junge-erwachsene/
        „Die gesellschaftliche Einbettung der bestehenden Geschlechterverhältnisse wird vollständig ausgeblendet – sie werden als reine Privatsache wahrgenommen. So wird beispielsweise die Vereinbar­keit von Familie und Beruf nicht als gesellschaftliches Problem verstanden, das es zu lösen gilt, sondern als unveränderliche Notwendigkeit, mit denen sich all jene individuell zu arrangieren haben, welche die entsprechenden Lebenswege gewählt haben.“

      • Sportpapi sagt:

        Dabei, um zum Thema zurückzukommen, wäre alles doch so einfach: „Das Matriarchat wirkt Gewalt hemmend. Eine Scheidung verläuft recht problemlos für beide Teile. für die Frau ändert sich ja nicht an Wohn- und Besitzverhältnissen (Anmerkung: weil das Haus der Frau gehört, matrilokal…), und um die Kinder muss nicht gestritten werden – es sind ihre.“ (Cilllie Rentmeister)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sportler, witzig, dass du Cillie Rentmeister erwähnst. Für dich muss sie sowas wie ein Nightmare sein. 😈

      • Beat sagt:

        Sportpapi, Sie haben’s nicht einfach im Job: „Frauen erleben Kritik schnell als persönlich und sehen sich als Person abgelehnt und in ihrer Weiblichkeit bedroht“ (Zitat aus Ihrem Link). Und das (auch) beim Sport? Ein Lichtblick immerhin: „Eine sachliche Auseinandersetzung ist durchaus möglich, (…)“.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Sie ist keine Albraum, was sie schreibt aber eher – da kannst du auch gerne darauf Bezug nahmen.
        @Beat: Das ist ja nun wirklich nichts Neues. Wenn Sie schon einmal Frauen trainiert haben, wissen Sie wie das abgeht.

    • Gene Amdahl sagt:

      @Pippi bei allem Respekt – aber entweder bist du (pardon) stroh dumm oder du verkennst absichtlich die Realität.

  • tststs sagt:

    Eine kurze Frage an den Autor: Weshalb wurde die genannte Abmachung nicht so getroffen: Kind wächst beim Vater auf, Mutter hat Besuchsrecht?

    • Jeff Vader sagt:

      Vater kann gesichertes Einkommen garantieren, Mutter arbeitslos (bei Vertragsunterzeichnung).

      • tststs sagt:

        Mmmhhh, was war Ihnen dann wichtiger: finanzielle Sicherheit oder Kind?
        Gälled Sie, ich will Sie ja hier nicht vorführen (deshalb speziellen Dank für Ihre Antwort), aber es ist schon etwas „billig“, wenn Sie die Mutter als (Haupt)verantwortliche hinstellen, obwohl auch Sie zu dieser Entscheidung beigetragen haben…

      • Sportpapi sagt:

        Das halte ich jetzt aber für ziemlich unfair. Die finanzielle Sicherheit betraf ja nicht nur Jeff Vader, sondern die ganze Familie. Die getroffene Abmachung war wohl IM MOMENT die sinnvollste, und 99% aller Paare hätte das so vereinbart. Aber das Leben geht weiter, und die Vereinbarung (die ja offenbar vorgeschrieben ist) sollte sich mit der Zeit und den Bedürfnissen dynamisch weiterentwickeln.

      • tststs sagt:

        Weshalb unfair? Es geht mir nur darum, dass der Blogger die Entscheidung mitgetroffen hat und eben nicht zu dieser Entscheidung (von einem Richter) gedrängt wurde!
        Deshalb auch mein Hinweis: es geht mir ja nicht darum zu sagen, er sei ein schlechter, geldgeiler Vater! Ganz und gar nicht, aber es war nunmal die Entscheidungsgrundlage. Deshalb darf er nicht einfach kommen und nun an dieser Vereinbarung herummäkeln. Dann hätte sie von Anfang an anders ausschauen müssen…

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Unfair aus zwei Gründen – weil Ich der Meinung waren, Sie hätten unterstellt, dass Vader sich mehr um Geld als Kind gesorgt hätte. Aber vor allem aus dem zweiten Grund: Weil es zu diesem Zeitpunkt wohl keine Alternative gegeben hat. Wie hätte denn ein Gericht entschieden? – da wissen Sie wohl mehr als ich. Richtig ist es aber doch auch, nach einigen Jahren eine Neubeurteilung vorzunehmen.

      • Jeff Vader sagt:

        tststs hat nix verstanden: deine schnippische art kommt ziemlich trottlig und arrogant an. aber ich kläre gerne nochmals auf. woher nimmst du, das ich die mutter als hauptverantwortliche hinstelle? hauptverantwortlich bin ja ich, im geldverdienen. und es ist die situation, nicht der richter, welche uns zu dieser entscheidung brachte. beide, zu 100%! sonst gerne nochmals nachfragen.

      • Marcos sagt:

        also tststs, dein Kommentar ist wirklich unfair. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Jeff Vader das Kind lieber betreut hätte als arbeiten zu gehen und er sich also zum Wohle des Kindes „geopfert“ hat. Zudem, hätte er sich geweigert wäre es wohl via Gerichtsurteil auf das gleiche hinausgelaufen. Nur dass dann die Beziehung zur Mutter noch schlechter wäre.
        Dein Kommentar ist wirklich ein wenig herzlos und nicht korrekt.

  • Frank Baum sagt:

    Ich finde es toll, dass der mam-Blog auch diesem Thema einen Platz einraeumt: Die von Jeff Vader beschriebene Situation ist leider die traurige Realitaet in der Schweiz. Dem gibt es nicht mehr viel hinzu zu fuegen. Gegenueber Vaetern ist die Schweiz ein Unrechtsstaat. Das muss man in dieser Deutlichkeit sagen. Sommaruga hat dieses Problem mir ihrer bornierten Ideologie lange genug blockiert. Ich persoenlich befuerchte, dass etwaige Gespraeche an einem runden Tisch eine reine Hinhaltetaktik ist. Eine Loesung wird fuer Jeff Vader zu spaet kommen.

    • Astrid sagt:

      Herr Baum, man muss es mal ganz deutlich sagen: der Staat ist dazu da, Rahmenbedingungen zu schaffen, er kann und soll keine Einzelfälle regeln. Ueber die einzelnen politischen Rahmenbedingungen darf man streiten. Man muss aber auch sagen, dass dieser Staat keinesfalls ein Unrechtstaat ist, sondern höchstens naiv: er setzt bei seinen Bürgern, also uns, eine gewissen Einsicht voraus, einen Goodwill, vor allem Kindern gegenüber. Dass Menschen, wie hier wieder deutlich wird, dieser Aufgabe, zuallererst und immer zuerst an ihre Kinder zu denken, nicht gerecht werden, steht auf einem anderen Blatt.

    • Astrid sagt:

      /2 So schwierig im Einzelfalle die Situation ist (und das sind sie fast immer), könnten wir uns ja mal an denen orientieren, die es geschafft haben, eine für alle befriedigende Lösung herbeizuführen. Das geschieht durch Empathie mit dem Kind, durch Verzicht, oft auch durch Opfer an persönlicher Freiheit. Jemand, der an einem Punkt angelangt ist wie Jeff Vader, muss spätestens hier den Anspruch auf ein absolutes Glück aufgeben, muss eigene Bedürfnisse (die ich absolut nicht kleinreden will) aufgeben. Denn das einzige, was zählt, ist das Interesse des Kindes. Das führt u.U., so hart das klingt,

    • Astrid sagt:

      /3 dass man auf erweiterten Umgang verzichtet, einfach weil das Kind bei der Mutter (wie in diesem Fall) in stabilen Verhältnissen lebt, geborgen ist. Dass das ein persönliches Gerechtigkeitsgefühl verletzen kann, weil man damit ja der Mutter ihre Launen lässt, ist die eine Sache. Die andere ist, dass man, zumindest für eine Weile, dem Kind seine gewohnte Umgebung und seinen gewohnten Rituale lässt – auf Kosten der eigenen Befindlichkeiten. Kein wie immer geartetes Scheidungsgesetz kann diese ganz individuellen Situationen regeln – was es wirklich braucht, ist ein Umdenken in Richtung Kinder.

      • Sportpapi sagt:

        @Astrid: Selbstverständlich leben wir diesbezüglich in einem Unrechtsstaat. Nicht, weil wir immer noch nicht das gemeinsame Sorgerecht haben – das ist einfach unfair, entspricht aber den Gesetzen. Sondern weil Gesetzesbrüche von Seiten der Frau (von Verweigerung/Vereitelung des gesetzlich vorgesehenen Umgangsrechts bis zu Kindsentführung im Extremfall, vom „Missbrauch mit dem Missbrauch“ ganz zu schweigen) nicht geahndet werden. Weil es für die Kinder unzumutbar ist, dass ihre Rechte und die des Vaters notfalls mit Polizeigewalt umgesetzt werden. Was im Einzelfall natürlich stimmt.

      • Sportpapi sagt:

        In der Konsequenz aber dazu führt, dass Gesetze und Anordnungen zu Makulatur werden, weil ein Widersetzen nicht geahndet wird.

      • Astrid sagt:

        Ich sagte ja, Sportpapi, dass über die politischen Rahmenbedingungen gestritten werden darf – und ich halte das gemeinsame Sorgerecht für absolut wichtig. Aber es ist überaus heikel, im persönlichen Rahmen persönliche Rechte eines Elternteils durchzusetzen: Verstösse gegen die Rahmenbedingungen, selbstverständlich. Aber ein Vater, der einfach nicht kommt, obwohl angekündigt? Eine Mutter, die gegen den Vater hetzt? Ich weiss, wie blauäugig es tönt, aber hier muss die Rechthaberei der Eltern ein Ende haben. Die Elternteile, die sich mal wirklich in ein Kind hineinversetzt haben, das sich

      • Astrid sagt:

        /2 verletzt fühlt, nichts sehnlicher wünscht als Mami und Papi oder wenigsten einen funktionierenden Status Quo, aber das noch nicht mal sagen darf, weil es dann ja die Eltern verletzt – diese Eltern lernen relativ schnell, wie unwichtig unsere eigenen Befindlichkeiten sein können. Das Kind lernt aus all dem, was wir als ‚unser gutes Recht‘ betrachten, nichts anders als dass niemand sich um sein Gerechtigkeitsempfinden kümmert, es fühlt sich allein und bekümmert und verlassen. Das einzige, was hier hilft, ist ein Zurücktreten!

      • Sportpapi sagt:

        @Astrid: Wir sind uns ja einig, was für die Kinder das wichtigste ist. Und ich glaube, in vielen Fällen wird man dieses „Kindswohl“ auch im Auge behalten, und gemeinsam vernünftige Lösungen finden. Gesetze und Regelungen werden aber nicht für die Leute gemacht, die vernünftig sind. Sondern gerade für die anderen. Nach meiner Ansicht ist es heute so, dass – wenn die Eltern streiten und keinen Weg mehr finden – die Frau eine schnittige, fast tödliche Waffe in der Hand hält, ihre Wünsche durchzusetzen. Ich habe die naive Hoffung, dass, ist diese Waffe weg, mehr und fairer ausgehandelt wird.

      • Astrid sagt:

        Sportpapi, ich habe keine Lust, mich immer und immer zu wiederholen. Auf politischem Gebiet das gemeinsame Sorgerecht, ganz klar. Ansonsten geht es darum, das Wohl des Kindes, das emotionale !!!!!!! Wohl des Kindes, zu wahren. Und das hat u.U., so schwierig das für Eltern sein kann, nichts, aber auch gar nichts mit Rechthaben oder Gesetzwahrung zu tun.
        Menschliche Grösse in diesem Zusammenhang bedeutet, die eigenen Befindlichkeiten (die aus Erwachsenensicht ehrenvoll sein mögen) hintanzustellen und die des Kindes zu erwägen.

      • Sportpapi sagt:

        @Astrid: Statt zu wiederholen, wo ich Ihnen schon 100% zugestimmt habe, könnten Sie ja auf meine Einwände eingehen. Ich wiederhole da auch: Gesetze und Regelungen sind für die Fälle gedacht, die eben nicht so vernünftig und harmonisch ablaufen, wie wir uns das beide wünschen. Zudem kann man über das Kindswohl gerne auch noch etwas diskutieren. Meiner Meinung nach gehört da ein ungezwungener Umgang mit dem Vater dazu – die verordneten Wochenenden werden mit zunehmendem Alter ja wohl eher zu einer Belastung.

      • Frank Baum sagt:

        @Astrid (1): Der Staat schafft die Rahmenbedingungen. Das ist richtig. Die Gerichte muessen die Einzelfaelle loesen,da sind wir uns sicher auch einig. Der Einzelfall haengt vor allem davon ab, wie sich die Eltern zusammenraufen. Wir muessen aber vor allem den Fall loesen, wo die Eltern nicht mehr klar kommen. Dafuer ist ja der Rechtsstaat letztlich da: was passiert, wenn sich zwei Parteien nicht einigen koennen? Hier ist der Vater bei uns in der Situation, dass er sein Recht in der Praxis gar nicht einfordern kann. Das macht es zum Unrechtstaat.

      • Frank Baum sagt:

        Astrid (2): Hinsichtlich der Rahmenbedingungen ist das gemeinsame Sorgerecht eben ein Thema, aber das sehen wir ja aehnlich. Was mich nun aber massiv stoert, ist die Tatsache, dass man als Vater seine Ansprueche schlicht nirgends geltend machen kann und es keine praxistaugliche Handhabe gibt, dies zu tun. Ich verwehre mich auch, dies als „Gejammere“ zu verstehen. Bei jeder anderen Situation sorgen wir auch dafuer, dass die beteiligten Parteien zu ihren Anspruechen kommen. Das muss auch fuer die Vaeter gelten.

      • Frank Baum sagt:

        Astrid (3): Es ist gerade zum Schutze des Kindes entscheidend, dass die Eltern einen praktikablen Rechtsweg haben, um ihre Streitereien zu loesen. Wenn so ein Weg nicht vorhanden ist, dann laeuft der Streit doch ueber das Kind.

      • Sportpapi sagt:

        @Frank Baum: Danke – Sie können das deutlich besser und klarer ausdrücken als ich.

      • Astrid sagt:

        Frank Baum, es geht mir einfach immer wieder gegen den Strich, wenn Sie, aufgrund eigener Erfahrungen, nehme ich an, nur die armen Väter vertreten. Sie sind damit keinen Deut besser als Pippi, die genau das Gegenteil sagt. Wir kommen keinen Schritt weiter, wenn wir nicht endlich von diesen einseitigen Schemen wegkommen. Fragen Sie doch mal Eni oder andere Frauen: die haben auch keine Anlaufstelle für ihre Nöte, die Verweigerungshaltung der Väter wird einfach hingenommen. Der erste Schritt zur Besserung ist, dass wir alle für das Wohl der Kinder besorgt sein müssen.

      • Astrid sagt:

        Wissen Sie, Herr Baum, wir alle vertreten hier nur Einzelfälle, die z.T. die Sicht auf das Allgemeine bzw hier: auf das Kind verstellen. Ich sehe in meiner Praxis Paare in Kampfscheidungen, die blind vor Wut, Enttäuschung und Hass sind. Mit einem letzten Fünkchen Vernunft/Haltung ringen sie sich dazu durch, um der Kinder willen eine Beratung einzuholen. Und sehen da, nicht immer, aber manches Mal, Schmerz und Verzweiflung und Einsamkeit in ihren Kinder, von denen sie vorher keine Ahnung hatten. Manche bringt das zur Besinnung, manche machen weiter wie bisher. Klar aber ist, dass diejenigen,

      • Astrid sagt:

        /2 die sich die Befindlichkeiten ihrer Kinder wirklich zu Herzen nehmen, lernen, ihren eigenen Schmerz etwas beiseite zu schieben und sich verantwortungsvoll und empathisch zu ihren Kindern zu verhalten, auf längere Sicht tragfähigere und erfolgreichere Lösungen finden, die allen dienen. Wir sind die Erwachsenen, wir haben diesen Mann/diese Frau als Vater/Mutter unseres Kindes ausgewählt – das wenigste, was man verlangen kann ist, dass wir Verantwortung für die Kinder weiter zusammen tragen. Notfalls eben mit Zwang!

      • Widerspenstige sagt:

        Astrid, Sie werden auf Granit beissen bei Frank Baum. Ich habe meine Erfahrungen mit ihm bereits hinter mir – good luck! 😉

      • Sportpapi sagt:

        @Astrid: Sie haben völlig recht, wenn Sie an die Vernunft der „Erwachsenen“ appelieren. Notfalls auch mit Zwang – wobei ich nicht sicher bin, dass wir darunter das gleiche verstehen. Was ich und wohl auch F. Baum aber dazu noch wollten, war die Beseitigung von hemmenden Fehlanreizen, wie es die Zuteilung eines alleinigen Sorgerechts darstellt. Aber da sind wir uns ja offensichtlich einig.
        Die Einseitigkeit von Frank Baum sehe ich übrigens nicht. Er weist zurecht darauf hin, dass Väter ihre gesetzlichen Ansprüche nicht einfordern können – Frauen schon, zumindest wenn es „nur“ um Geld geht.

      • Frank Baum sagt:

        @Astrid: Natuerlich sollen die Eltern im Sinne des Kindes ihre eigenen Interessen zurueck stellen. Das tun sie auch. Es ist auch richtig, dass die Empathie fuer das Kind die Ausgangslage, dass eine Trennung in gutem EInvernehmen erfolgen kann, verbessert.

        Sie haben selber erlebt, dass das leider nicht in allen Faellen gelingt. Wenn einem die Interessen der Kinder am Herzen liegen, dann muss man auch anschauen, was in so einem Falle geschehen soll -gerade im Interesse des Kindes! Einfach die blinde Wut fahren lassen, kann nicht das Ziel sein.

    • Astrid sagt:

      /4 Es ist, bevor hier wieder jemand kommt und mir vorwirft, dass ich Männer benachteilige, an der Zeit, mit dem Jammern aufzuhören, auf beiden Seiten. Als wir Kinder in die Welt setzten, sind wir einen Vertrag auf Lebenszeit eingegangen, sehenden Auges oder eben nicht. Sich im nachhinein zu beklagen, dass diese Kinder ihren Tribut an persönlicher Freiheit, Zeit und Finanzen fordern, zeugt von Unreife und Gedankenlosigkeit.

      • Erich sagt:

        Danke Astrid. Das unterschreibe ich vorbehaltlos.

      • Sportpapi sagt:

        In letzter Zeit habe ich im Blog keine Männer jammern gesehen, weil Kinder zu viel Aufwand oder Verantwortung bedeuten. Im Gegenteil. Frauen hingegen schon, oder? http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/19935/die-work-life-balance-luge/
        Aber wenn Männer ihre Kinder nicht oder nur eingeschränkt sehen dürfen, ist das sehr wohl ein Grund zum jammern – zumindest! Man muss sich nur mal vorstellen war hier abgehen würde, wenn man den Frauen flächendeckend das Sorgerecht für ihre Kinder entziehen würde. Da gäbe es wohl Revolte auf der Strasse, oder? „Entführungen“ wären an der Tagesordnung…

      • tststs sagt:

        So do I!
        Meist wird das Betreuungsverhältnis so fortgesetzt, wie vor der Scheidung. D.h. Frauen die vorher teilzeit arbeiten, müssen dies auch weiterhin tun. Väter die nur am Wochenende Zeit für ihre Kinder hatten (weil Fulltime-Job+Hobby), werden auch nach der Scheidung nicht mehr Zeit erhalten… Wenn vorher keine gemeinsame „Sorge“ da war, weshalb danach?
        (Gilt natürlich auch für den umgekehrten Fall, dass der Vater zuhause blieb und die Mutter voll arbeitete)

      • Astrid sagt:

        Sportpapi, ich habe versucht, hier vom üblichen Männer-/Frauen-bashing wegzukommen. Das betrifft uns alle und ist jenseits aller Zitate und Statistiken. Es geht einzig und allein darum, menschliche Grösse zu entwickeln angesichts unserer Kinder und deren Bedürfnisse wahrzunehmen. Dass ein Vater mehr Kontakt mit seinem Kind will, ist ehrenvoll. Dass Mütter, denen nichts anderes übrigbleibt, ihre Kinder allein aufziehen, ist eine Tatsache. Aber wir alle könnten, durchs Hineinversetzen und einfach nur die Erinnerung an das Kind, das wir mal wahren, dahin kommen, unsere Kinder zu schützen.

      • Astrid sagt:

        Bitte Rechtschreibfehler zu entschuldigen!

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Nach der Scheidung ist eigentlich nicht mehr viel wie vorher. Und selbstverständlich war vorher eine gemeinsame Sorge, ein gemeinsames Entscheiden, auch wenn Vater oder Mutter vollzeit arbeitet – oder ist bei vollzeit-berufstätigen Eltern etwa niemand in der „Sorge“? Es geht aber genau darum, im Interesse aller möglichst viel zu bewahren, sich gegenseitig zu helfen, auch wenn die Paar-Beziehung nicht mehr klappt.
        @Astrid: Auch hier sind wir uns einig. Aber der gute Kontakt mit dem Vater ist auch so etwas wie ein Recht des Kindes. Um Bashing (blödes Wort!) geht es übrigens sowieso nich

  • Eni sagt:

    Schwieriges Thema. Einerseits die Väter die wollen aber nicht dürfen und andererseits diejenigen die dürften aber nicht wolllen.

    Ich wäre jedenfalls froh gewsen, wenn der Vater sich ausserhalb der gerichtlichen Besuchszeiten mal um die Kinder gekümmert hätte oder wenigstens sein Besuchsrecht ausgeschöpft hätte. Mittlererweile hat es sich eher ins Gegenteil umgewandelt: je weniger sie bei ihm sind umso besser und die Kinder stört es auch je länger je weniger.

  • marie sagt:

    mich würde auch die sicht de rmutter interessieren – und was vor allem sehr gerne vergessen wird. wie war jeff vader als partner VOR dem kind? ich denke da haben sich zwei getroffen die sicherlich ein wunderbares kind zustande gebracht haben, aber beziehungsmässig lieber die finger voneinander gelassen hätten…
    mir tut das kind leid.

  • Michael Keller sagt:

    Mein Vorschlag wäre:
    Gleichberechtigung für Mütter und Väter: 1) Beide müssen zu 100% arbeiten gehen, falls sich die Mütter weigern, hat das entscheidende, finanzielle Nachteile für sie. 2) gemeinsames Sorgerecht und gemeinsame Obhut heisst für mich, die Kinder sind genau so oft und lang beim Vater wie bei der Mutter; z.B. mal ein Monat beim Vater leben, dann ein Monat bei der Mutter 4) die Kinder verbriengen genau gleich viel Ferienzeit beim Vater wie bei der Mutter. 5) Väter entscheiden zu 100% mit wenn es um Ausbildung, ärtzliche Entscheide, Sportauswahl etc. geht ! das wäre mal ein Anfang

    • Eni sagt:

      Guter Vorschlag, aber in den meisten Fällen nicht machbar. Man müsste die Bezeichnung Sorgerecht in Sorgepflicht umwandeln. Viele Eltern wollen nur die Rechte am Kind aber keine Pflichten übernehmen. In solchen Fällen ist es unmöglich dass dem betreffendem Elternteil ein Mitspracherecht zugeteilt wird. Wenn in meinem Fall das Gericht ein 50:50 Model gesprochen worden wäre, müsste ich dauernd das Gericht darum bemühen irgend welche Entscheidungen zu fällen.

      Was die Sportauswahl angeht: diese trifft wohl das Kind selber oder nicht?

    • Jürg. sagt:

      Als Ihr Kind würd ich das nicht wollen, nicht das Mami 100% arbeitet, nicht das ich für einen ganzen Monat beim Papi bleiben müsste und nicht dass Papi mit meiner Mami immer streitet wegen Entscheidungen.
      Papi hat gesagt dass Mami hat einen fetten Arsch hat

  • Andreas Gnädiger sagt:

    Studien haben klar ergeben, dass es besser ist, wenn der Vater das alleinige Sorgerecht erhält. Hier ist dringend ein Umdenken gefordert.

  • Michael Keller sagt:

    Schlimm an dieser ganzen Geschichte ist, dass das Kind gar nie gefragt wird ! Die Mütter werden IMMER bevorzugt behandelt, kriegen immer das Sorgerecht und Obhut des Kindes, der Mann darf dann als Dank über 60% seines ganzen Einkommens abliefern, sie muss ihren fetten Arsch nicht bewegen und somit auch nicht arbeiten gehen, kann das Kind bzw. die Kinder die ganze Zeit gegen den eigenen Vater aufhetzen und selbst wenn sie einen neuen Partner haben, muss der Ex wie ein Depp weiterzahlen und der neue kann von diesem Geld genau wie die Ex Frau voll und ganz profitieren in dem er noch bei ihr lebt.

    • Susann sagt:

      Himmel,kommen Sie drüber weg. Weniger als zwei Drittel Ihres Einkommens stellen Sie Ihren Kindern zur Verfügung und trotzdem sehen Sie sich in der Opferrolle. Kinder zu haben, verschlingt Ressourcen. Ist so. Wenigstens bleibt Ihnen Freizeit, ein Gut, dass Ihre Ex-Frau, die Ihre Kinder betreut, kaum hat.

      • Sportpapi sagt:

        @Susann: Über 60 Prozent eines Einkommens ist recht viel, oder? Sagen wir 3000 von 5000 Franken, bleiben noch 2000. Und nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Mutter, wenn ich das recht verstehe. Die nach Meinung von Keller die Kinder gegen ihn aufhetzt.
        Natürlich wäre Michael Keller etwas glaubwürdiger, würde er seine Situation sachlicher schildern. Trotzdem dürfen wir auch seine Sorgen und seinen Ärger durchaus ernstnehmen, oder?

      • Susann sagt:

        Aber Sportpapi, wievielt Prozent Ihrer finanziellen und zeitlichen Ressourcen fliessen Ihren Kindern zu? Weniger als 60% des Geldes? Weniger als 20% der Freizeit? (Ich gehe mal subjektiv davon aus, dass Michael die Kinder ca 1 Tag pro Woche hat). Den Kindern, die bei der Mutter sind, kann es nicht gut gehen, wenn die Mutter im Armenhaus von Wasser und Brot leben muss. Michael hat dafür 12 von 14 Tagen nach 17h oder so frei. Seine Frau betreut dann immer noch die Kinder, steht nachts auf wenn nötig und schmeisst den Laden (nehm‘ ich mal an). Alleine für Kinder verantwortlich zu sein ist schwer.

      • Sportpapi sagt:

        @Susanne. Lässt sich das so einfach rechnen? Wir wohnen aktuell zu fünft in der Wohnung, die ich eigentlich mal alleine bezogen habe. Welche Kosten sind also für die Kinder zu verrechnen? Wenn ich 100% arbeite, dann investiere ich doch 60% meiner zeitlichen Ressourcen in die Kinder… Und die Freizeit, die verbringe ich eigentlich gerne mit meinen Kindern, zumindest mehrheitlich.
        Mir geht es aber eigentlich nur darum, Michael Keller mit seinem Ärger ernst zu nehmen. Sicher ist er doch teilweise berechtigt, oder?

      • Susann sagt:

        Es fällt mir wirklich schwer seine Aussagen ernst zunehmen. So hasserfüllt über seine Ex zu schreiben, sich aber gleichzeitig darüber zu beklagen sie hetze gegen ihn. Dem Geld nachzuweinen aber vor Allem: die Arbeit, die seine Ex mit den Kindern hat, überhaupt nicht anzuerkennen. Es ist offensichtlich, dass er keine Ahnung hat wieviel Arbeit zwei, drei Kleine machen können (2 meiner Süssen haben gerade die Magen-Darmgrippe). Kurz: Was seine Ex leistet ist nicht Nichts, was ihm finanziell bleibt ist nicht Nichts.

      • Sportpapi sagt:

        @Susann: Ich glaube, mich würde nicht Geld und Arbeit/Aufwand treffen. Sondern das Gefühl (ob wahr oder nicht), dass sich die eigenen Kinder abwenden, weil sie offenbar von der Mutter aufgehetzt werden. Und wenn ich dieses Gefühl habe, zutiefst verletzt bin (und entsprechend poltere), dann brauche ich eben auch nicht noch weitere Häme dazu. Noch einmal – unabhängig davon, was nun tatsächlich stimmt.

    • Anna2 sagt:

      IMMER? Quatsch. Siehe oben. Es gibt im Leben kein IMMER, ausser bei Geburt und Tod.

  • Michael Keller sagt:

    @pippi langstrumpf
    Bei allem Respekt ! Ich kann dich und deine Geschichte nicht ernst nehmen. Wenn du schreibst dass der Vater des Kindes ein Schwein ist, dann wissen wir nun alle, dass du das ganze Leben des Kindes immer nur negativ und schlecht über den Vater gesprochen hast wie es leider alle geschiedene und frustrierte Frauen machen. Typisch geschiedene Frau; man hetzt die eigenen Kinder gegen den Vater auf, spricht immer schlecht und böse über ihn, bis die Kinder (von der Mutter so stark negativ beienflusst und transaliert) nicht mehr zum Vater gehen möchten ! Du bist kein Einzelfall

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Und du bist ein Armleuchter!

      Ich sprach nie schlecht über den Vater meines Kindes, weil ich mein Kind schützen wollte. Im Übrigen sehe ich ihn auch nicht nur negativ, ganz und gar nicht. Als mein Sohn erwachsen war, konnte er sich selbst ein Bild machen. Heute hat er für seinen Vater nur Verachtung übrig (was ich bedaure) weil der nicht Manns genug war, zu seinem Kind zu stehen.

    • Claudia sagt:

      Meine Mutter hat es auf jeden Fall so wie in Michaels Beschrieb gemacht….sehr sehr schlimm!

    • SÄGI sagt:

      Jaja und die frustrierten Männer die sich nie um die Kinder gekümmert haben auch während der Ehe nicht!!!Alles bleibt an den Frauen hängen das ist tatsache.Männer haben die Kinder ein paar Tage im Jahr Frauen das ganze Jahr ist einfach so.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Michael Keller: ich bin längst nicht immer Pippi’s Meinung, aber das ist nur wirklich Quatsch!
      Ich lese hier lange genug mit um ihr das zu glauben, soweit reflektieren kann sie nämlich sehr wohl!!!
      Auch meine Mutter hat nie ein negatives Wort über meinen Vater verloren-
      und Grund dazu hätte sie reichlich gehabt.
      Sie hat auch nie in irgendeiner Weise versucht den Kontakt zu blockieren,
      das schaffte er locker alleine und selbstständig…

  • Sportpapi sagt:

    Für die Kinder ist es schlimm, wenn die Eltern sich trennen. Schlimmer aber noch, wenn die Eltern keinen vernünftigen Umgang mehr miteinander finden. Die Gesellschaft kann da teilweise nur tatenlos zusehen. Dennoch gibt es auch Rahmenbedingungen, die geändert werden müssten: Gemeinsames Sorgerecht als Regelfall (gerne auch als Pflicht zu verstehen!). Heisst für mich auch, dass die Eltern aushandeln müssen, wer wie viel arbeitet, und wer wieviel Kinder betreut (nach den Absichten vor der Trennung). Zusätzlich sollte niemand ohne Absprache vom Lebensmittelpunkt der Familie wegziehen dürfen.

  • Mike Putscher sagt:

    Das neue Scheidungsrecht wäre ja klar genug, nur die RichterInnen trauen den Vätern noch immer keine Verantwortung zu, ausser für’s Zahlen. Und wenn ich meine 3 Kinder alleine erziehen muss, gibt’s nicht mal Alimente …. die Ex wird ja kein genügendes Einkommen haben, daher kein Alimentenbescheid (LautVB). Dann zahlt auch der Staat nichts, zusätzliche Steuerabzüge, neuerdings auch Fehlanzeige! Ich fühle mich nach Strich und Faden ausgenutzt! Ach ja und wieviele Väter tragen sämtliche Reisekosten und kaufen alles das, was das Kind dringend braucht, zusätzlich zu den Alimenten? und, und, und ..

    • Hotel Papa sagt:

      Das Zahlen ist auch das Einzige, was den Staat an der Sache interessiert. Weil er sonst nämlich selbst in die Pflicht käme.

      • tststs sagt:

        Toll, ich kenne viele Leute, die sich in diesem Feld den A**** aufreissen und sich nicht nur für Zahlen interessieren!!!
        „nur die RichterInnen trauen den Vätern noch immer keine Verantwortung zu“… jaja die RichterINNEN. Auch Richter messen die Verantwortung idR am Geleisteten (also wieviel Sorge wurde vorher von Vater/Mutter investiert) und nicht, was die gutgemeinten Absichten nach der Scheidung sind…

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Sie scheinen da ja etwas Erfahrung zu haben. Ich glaube auch, dass sich die Richter bemühen. Allerdings müssen sie sich auch an die Gesetze halten. Und dort ist offenbar vorgesehen, dass das gemeinsame Sorgerecht nur installiert werden kann, wenn beide Eltern das wollen. Sonst geht das Sorgerecht in der Regel aus gutem Grund an die Mutter. Der Fehler liegt also beim Gesetz, nicht den Richtern. Dass Sie auf den INNEN herumreiten ist unlogisch, Putscher hat ja nur darauf hingewiesen, dass hier das Geschlecht keine Rolle spielt.

    • Anna2 sagt:

      Es gibt alles. Unser Richter hat unsere Idee abgesegnet, auf Alimente zu verzichten, wenn der Vater mich dafür dabei unterstützt, arbeiten zu gehen, weil mein Stundenlohn deutlich höher ist als seiner. Nicht gedacht haben wir an den Fall, dass er krank wird, ergo haben wir das auch nicht geregelt, und jetzt ists passiert. Verständlcherweise will er nichts bezahlen, wozu er nicht verpflichtet ist, und einen Prozess ists mir nicht wert… Naja, das Kind wird grösser, irgendwann wirds wieder einfacher. Inzwischen ist die Work-Life-Dingsda im Eimer. Jammern Sie nicht!, würde mein Ex sagen.

  • Mila (mit grossem M) sagt:

    Manchmal hab ich das Gefühl ihr wollt das absichtlicht falsch verstehen.
    Vielleicht hat sich Herr Vader auch etwas unpräzise ausgedrückt. Aber für mich liegt es durchaus im Bereich des Möglichen dass sich seine häusliche Situation wie folgt darstellt:
    Vor 3 Jahren Kind in die Welt gesetzt, einige Zeit danach festgestellt dass zwar Vater sein immer noch toll ist, aber Partner der Mutter zu sein leider nicht, getrennt und dann Vertrag aufgesetzt um das Sorgerecht und den Unterhalt etc zu regeln. (Scheint mir auch nicht so unüblich zu sein)

    • xyxyxy sagt:

      ja gut, nehmen wir an, es ist so gewesen. Was erwartet Herr Vader jetzt? Dass seine Vater-Sohn Beziehung absolut gleich flexibel und mit den gleichen Freiheiten sein soll, wie wenn er in trauter Paarbeziehung mit Mutter in einem gemeinsamen Haushalt haben würde?
      Das ist nicht möglich.

      • Frank Baum sagt:

        Er darf erwarten, als Mensch ernst genommen zu werden und seine Rechte geltend machen. Er darf erwarten, dass ihm eine faire Chance eingeraeumt wird, eine Beziehung zu seinem Kind zu pflegen unabhaengig davon, wie er sich jetzt mit der Mutter versteht. Entgegen aller Verunglimpfungen der Feministinnen gibt es Vaeter, die Gefuehle fuer ihre Kinder entwickeln. Dann gibt es die, die nur Schweine kennen lernen.

      • xyxyxy sagt:

        2/ Weil das nun leider so ist, müssen sie die Zeit mit dem Kind möglichst fix regeln.
        Dass das frustrierend ist, finde ich verständlich. Aber damit es anders möglich ist, braucht es eben eine Beziehung, wo volles Verständnis, gegenseitiges Vertauen und selbstloser Goodwill dem anderen gegenüber da ist.
        Ist das da, wird man sich wohl in 98% auch nicht trennen.
        Zudem haben wir ja nur eine Seite gehört.

    • Jeff Vader sagt:

      Danke Mila, genauso ist es . Spannend trotzdem, wer was wie versteht und das Thema in eine ander Richtung anstösst.

      • xyxyxy sagt:

        ja natürlich soll er eine faire Chance haben – da bin ich doch nicht dagegegen. Ich spreche ihm auch nciht Vatergefühle ab.
        Aber so wie er schreibt, klagt er darüber, dass er das Kind nicht dann sehen kann, wenn er will und dass er die Mutter, mit er nicht mehr zusammen leben will/kann – nicht immer erreichbar ist und nicht immer volles Verständnis für ihn hat.
        Aber ist das nicht normal? Wenn sie füreinander volles Verständnis hätten, wären sie ja wohl noch zusammen.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Mein Sohn hatte auch keine Zeit, auf seinen Vater zu warten. Der liess ihn trotzdem warten, eine Kindheit lang, wie so viele Väter, die ihre Kinder einfach aus ihrem Leben gestrichen haben.

    Es gibt Millionen Kinder, die auf die Liebe und Fürsorge ihrer Väter verzichten müssen, weil die sie aus ihrem Leben gestrichen haben. Wenn sie mit der Mutter nicht mehr können, existiert auch das Kind nicht mehr. Besuchsrecht und Umgangsrecht, ja, des Kindes zu seinem Vater, auch wenn das dem gerade nicht passt. Beziehung ist keine Einbahnstrasse.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Vielen Dank für den Link. Aber bei uns war es ganz anders, von Grund auf anders. Aber ich will das hier nicht ausbreiten. Entscheidend für meinen Sohn war, dass er seinen Vater nicht kannte, weil der sich entzog, später auf Briefe des Kindes nicht reagierte. Er war einfach ein Schwein, anders kann ich das im Rückblick nicht sagen, auch wenn ich nie ein böses Wort über ihn verlor, weil ich wollte, dass mein Sohn trotz allem ein positives Bild von ihm hat.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Die verlinkte Studie zeigt doch einfach, dass jeder Fall ein Einzelfall ist. Mit pauschalen Urteilen aufgrund eigener Erfahrungen kommen wir nicht weiter. Und klar ist, dass es für Mütter und Väter sowohl ein Recht, als eine Pflicht gibt, sich umfassend um ihre Kinder zu kümmern.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, und ich tue hier nichts weiter als feststellen, dass diese Pflicht im Fall meines Sohnes aufs Gröbste verletzt wurde. Und dann tausche ich mich mit andern aus, lese Erfahrungsberichte, Lebensgeschichten von andern Menschen, in Büchern, in Journals und stosse immer wieder auf diese ‚Väter‘, die ihre Pflichten aus Gröbste verletzt haben. Alles Einzelfälle? Ich denke nicht! Aus den Augen aus dem Sinn trifft es schon eher. Ich hab Männer als verantwortungslos und feige erlebt, wenn es um Kinder geht. Sie sehen nur ihre Rechte, die Pflichten kümmern sie wenig.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Siehst du. Und ich kennen keinen einzigen Vater, der sich so verhält. Aber einige, die von ihren ehemaligen Frauen auf fiese Art von ihren Kindern ferngehalten werden. Und glücklicherweise noch mehr, die eine gemeinsame, gute Lösung gefunden haben.

      • Sportpapi sagt:

        Und glücklicherweise noch viel mehr, die immer noch als „intakte“ Familie bestehen, durch alle Stürme!

      • alien sagt:

        Ja, Pippi, die vom Autor erzählte Situation unterscheidet sich ja ganz entscheidend von Deiner.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Erzählt hier keine Märchen. Die meisten Kinder, die auf ihre Väter verzichten müssen, tun das, weil diese sich entziehen, nicht weil die bösen Mütter ihnen den Kontakt verweigern. Ich las mal im Spiegel von einer Studie in Deutschland, nach der über die Hälfte aller Kinder zwei Jahre nach der Scheidung keinen Kontakt mehr zum Vater haben. Die Typen orientieren sich neu, bleiben die Alimente schuldig und machen sich aus dem Staub, DAS ist die Realität! Ich glaub auch nicht, dass sich die CH-Männer entscheidend von den deutschen Männern unterscheiden in dieser Sache.

      • Gabi sagt:

        Hey, Pippi:

        Würde mich aber keinen Moment nicht wundern, wenn alle, die Ihnen hier schon wieder Märchen auftischen wollen, in der Pornobranche arbeiten…

        Bieten Sie denen nur die Stirn; gut so!

        Mit komplizierteren Realitäten müssen die Ihnen doch gar nicht erst kommen!

        Der Hinweis auf andere Wahrheiten als der Ihren ist schäbig, billig und – für eine bewusste Frau, wie Sie – vollkommen durchschaubar.

        (hat man bei A.Schwarzer übrigens auch schon immer versucht!)

      • Gabi sagt:

        Und ganz abgesehen davon:

        Gucken Sie sich doch nur mal den Namen des heutigen Beitragsautors an.

        Lässt tieeeef blicken! Entlarvend!!!

        Näher an Darth Vader geht ja wohl nicht mehr. Auf diesem Niveau müssen Sie gar nicht erst diskutieren. Das haben Sie nicht nötig!

      • Erich sagt:

        @It must be said: interessante Voten, danke für den Link.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Wenn es im Spiegel steht, wird es wohl stimmen. Habe kurz geblättert, diese Zahlen nicht gefunden, dafür viel anderes, erschreckendes. Zum Beispiel: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8822880.html
        Aber selbst wenn die Hälfte aller Kinder nach zwei Jahren keinen Kontakt zum Vater mehr hätte (was ich keineswegs glaube!), ist immer noch nicht klar, weshalb.

      • Ginola sagt:

        1/
        @Pippi
        Nun ja, wer da genau Märchen erzählt, müsste man dann noch klären. Es gibt da eine Studie von der „ZEIT“ (ebenfalls Deutschland), welche besagt, dass der Grund, weshalb sich Männer häufig von den Kinder abwenden die Mutter ist, welche ihre Vorteile in der „Kinderfrage“ schamlos ausnützt gegenüber dem Vater. Irgendwann brichst du jeden Menschen emotional. Und das wird dann im Volksmunde als „Der Vater hat kein Interesse an den Kindern“ ausgelegt…- Einfach nur dumm und undifferenziert, wer solche Folgerungen zieht…..

      • Ginola sagt:

        2/
        ….Deckt sich diese Studie mit meinen Erfahrungen in meinem Umfeld? Mitnichten! Auch ich kenne eigentlich nur Fälle, wo sich der Vater sehr wohl um das Kind kümmern will und die Mutter dies aber auch zulässt.
        Und jetzt mal ehrlich Pippi: Du sprichst im Prinzip einem Vater das Bedürfnis „Eltern sein und wollen“ ab. Weshalb sollten die Mütter das ausgeprägter haben als die Väter?? Klar, die Natur….
        Es gibt wahrscheinlich gleichviele Mütter wie Väter, welches ihr eigenes Kind gerne freiwillig weggeben bzw. nicht sehen wollen… – Die absolute Minderheit!

    • Johannes sagt:

      Pippi Langstrumpf, habe ihre Berichte gelesen, so wie Sie schreiben versuchen sie hier Ihren Frust loszulassen.
      n. b. das angebliche gemeinsame Kind, das den Vater nicht kennt, ja ist er den der Vater? oder wird hier ein Zahl Vater gesucht, sprich Kuckuks Kinder.

      • Zeigen Sie etwas Anstand, Johannes. Haben Sie keine Manieren?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es weiss wohl kaum einer so genau, dass er der Erzeuger ist, wie der Vater meines Sohnes das weiss. Aber ihre Reaktion ist typisch: Wenn sich einer so schlecht benimmt, muss er einen ehrenwerten Grund dafür haben. Den gibt es nicht, es gibt sicher Gründe, aber die sind nicht ehrenwert.

      • Jeff Vader sagt:

        @Gabi – was ist denn das für eine Logik? Jeff Vader heisst einer meiner Lieblingtracks und hat nun wirklich nichts mit Starwars oder Darth gemein. Aber ich lasse ihnen natürlich ihre tieeeeefblickende und entlarvende, absolut niveaulose Interpretation.

      • Gabi sagt:

        Sorry, Herr Vader

        Wär´s ernst gemeint, würd ich mich auch wirklich schämen.

        Es hat – so doof das für Sie klingen mag – nix mit Ihnen zu tun.

        Ist quasi nur ein Best-of der abstrusesten „Argumente“ von Pippi Langstrumpf, in die Sie wieder mal knapp davor scheint reinzukippen.

        Länger Mitlesende (und Pippi erst Recht; nicht wahr, Pippi) 😉 verstehen es haargenau, da die Art der Entgegnung tatsächlich eine Art Endlosschlaufe ist…So absurd Ihnen das auch vorkommen muss.

    • A.Tschannen sagt:

      @Pippi Eben deswegen verstehe ich es nicht wenn eine Mutter dem Vater das Recht nimmt sein Kind zu sehen wenn dass Verlangen danach da ist? Der einzige Grund den es dazu geben sollte, ist wenn dass Kind nicht gut vom Vater versorgt wird oder in Gefahr ist. Denken die meisten Eltern nicht an das Gut des Kindes? Es macht mich nichts glücklicher als meine Kinder mit Ihrem Vater zu sehen. Dass muss man Ihnen gönnen!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das verstehe ich auch nicht, wenn nicht ernsthafte, kindsgefährdende Gründe dafür sprechen. Die fehlende Beziehung zwischen Vater und Kind ist nach meiner Beobachtung aber weniger die Schuld der Mutter, die das verhindert, sondern die der Väter, die sich davonstehlen. Allzuoft ist nach der Trennung der Eltern das ‚grosse Verpissen‘ angesagt.

      • Gabi sagt:

        Also „das grosse Verpissen“… So wie „sich verdrücken“?

  • xyxyxy sagt:

    2
    Als Familie Zusammenleben bringt Verlust von Freiheiten – Als Familie Nicht zusammen zu leben bringt AUCH Verlust von Freiheiten. Punkt.
    Das kann man nicht ändern, liebe Leute. Begreift es endlich: das Leben hat seinen Preis, unsere Entscheidungen haben ihren Preis. Manchmal kann man den Preis nicht im vornherein erkennen. Aber wer keine Memme ist, lernt zu der Realität ja zu sagen und wird sich seine Entscheidungen in Zukunft besser überlegen.

    • Susann sagt:

      ok, jetzt wird’s mir mulmig….ich stimme xyxyxy zu!
      Das hätte ich mir bis vor wenigen Minuten auch nicht gedacht.

    • Frank Baum sagt:

      @xyxyxy: Mit Verlaub, das ist voelliger Stuss. Wieso sollten wir uns die Muehe machen, ueber Gleichberechtigung zu reden, wenn wir ohnehin alles ueber den alles-hat-seinen-Preis-Kamm scheren? Wenn jeder seine Entscheidungen im Vorfeld besser planen sollte, damit er erst gar nicht in die Situation einer Trennung geraet, weiso haben wir dann ein Eherecht, dass Alimentezahlungen fuer genau diesen Fall vorsieht? Wir koennen nun einmal nicht im Vorfeld wissen, wann sich eine Frau dazu entschliesst, bequem die Alimente zu kassieren. In diesem Fall ist der Vater der einzige Rechtslose bei uns.

  • xyxyxy sagt:

    ich verstehe Herrn Vader auch nicht mit diesem Vertrag und keinem gemeinsamen Haushalt. Wenn er das schon vorher so entschieden hat, was beschwert er sich jetzt darüber, dass es nicht gleich ist, wie wenn er fähig wäre, in einem gemeinsamen Haushalt zu leben? Natürlich ist die Mutter nicht jederzeit erreichbar, das wäre er doch im umgekehrten Fall auch nicht.
    Ich hab echt Mühe mit dieser Generation die immer den Fünfer und s Weggli haben will, die nie begreift, dass alles auch eine Kehrseite haben MUSS.

    • Jeff Vader sagt:

      Die Kehrseite ist das nicht-zusammenleben. Die nehme ich in Kauf und stehe für diese Situation hin. Die Fähigkeit einen gemeinsamen Haushalte zu führen, setzt eine gute Beziehung voraus zwischen den Eltern. Die besteht aber nun mal nicht. Und das ist verdammt nochmal nicht nur wegen des Mannes/ Vaters. Und ja, es ist erstrebenswert das Fünferli & das Weggli zu kriegen. Natürlich ohne das sich jemand drittes beschnitten fühlt. Wieso diese Bescheidenheit? Muss man als Busse für die eigene Schuld der Unfähigkeit eine Beziehung zu führen, sein Kind vernachlässigen?

    • alien sagt:

      So, wie ich das verstanden habe, ist die Mutter nicht einfach manchmal unerreichbar für den Vater sondern oft.

      • A.Tschannen sagt:

        Mein Mann ist für mich immer erreichbar und ich für Ihn. Dass heisst nicht dass wir uns den ganzen Tag anrufen. Dennoch, wenn was waere könnten wir uns gegenseitig erreichen. Mit Kindern ist dass wichtig, ob nun verheiratet oder geschieden.

    • HansDampf sagt:

      Es dünkt mich auch, als wäre es Herrn Vader noch gar nie in den Sinn gekommen, sein freies, unverbindliches und narzistisches (Semi-)Single-Leben einzutauschen in ein Familienleben unter einem Dach. Darauf scheint der Artikel hinzudeuten – Irrtum vorbehalten. Aber wenn meine Annahme richtig ist, worüber beschwert sich dieser Kerl eigentlich? Wäre ich die Frau, würde ich ihn zum Teufel jagen!
      Falls meine Interpretation der Situation unkorrekt ist nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil 😉

      • Jeff Vader sagt:

        So langsam komme ich mir unverstanden vor. Stell Dir vor, Hans-Dampf: ein Familienleben ausprobiert zu haben und daran gescheitert. Gibz im Fall voll! Und nicht weil ein Kind da ist, sonder weil’s die Eltern nicht miteinander können. Zu kurz war die Zeit davor um zu üben. So gehen halt „Papa werden“ und Mama und Papa sich erst richtig kennen lernen Hand in Hand. Dann kann es passieren, das da die Chemie nicht stimmt, man sich nicht mehr mag oder gar kaum mehr aussteht. Also bitte etwas vorsichtiger mit Freiheit und narzistischen Unterstellungen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    „Damals, als es um die Regelung in der gemeinsamen Erziehung und des Besuchsrechtes ging,
    unterschrieb ich zusammen mit der Mutter meines Kindes eine Abmachung.
    Einfach ist das nicht. Auch ein Vater hat zuweilen das Bedürfnis,
    seinen Sohn ausserhalb dieser abgemachten und unterzeichneten Besuchszeiten zu sehen.
    Wir haben diese Entscheidung zusammen gefällt und diese bindet uns.“
    Verstehe ich das richtig?
    Vor 3 Jahren wurde bewusst und gewollt für ein Kind entschieden, gemeinsam?
    Aber die Paarbeziehung an sich sah ein Zusammenleben als ausgeschlossen an?

    • Brunhild Steiner sagt:

      2/
      nicht grad die optimalsten Voraussetzungen für eine reibungslose Organisation dieser Dreier-Konstallation…

      Jedenfalls wünsche ich Ihnen, Herr Vader, alles Gute für eine erfolgreiche Vaterschaft, und dass Sie, sollten Ihnen die in den Weg gelegten Steine mal zu viel werden, nie aufgeben.

      • Jeff Vader sagt:

        hier werde ich verstanden. Danke!

      • Brunhild Steiner sagt:

        Bitte…:-) das mit dem nicht-aufgeben liegt mir sehr am Herzen,
        ich habe selbst einen Vater der sich früh verabschiedet hat. Bei uns war ich diejenige welche nie aufgegeben hat.
        Es hat sehr lange gedauert (und diese Abweseneit hat mir nicht gut getan) bis wir uns wieder gefunden haben,
        doch heute haben wir eine sehr herzliche Beziehung,
        und es ist für mich sehr spannend/bereichernd/beglückend ihn im Umgang mit seinen Enkeln zu erleben.

  • Erich sagt:

    Dem letzten Absatz kann ich zustimmen. Der Rest zeigt einmal mehr auf, wie abnormal unsere Art des Zusammenlebens heute ist. Braucht es mittlerweile wirklich Absprachen, gesetzliche Regelungen, Terminkalender für alles und jedes oder ginge es nicht auch mit etwas mehr Goodwill?

    Herrgottnochmal – wem Familie etwas wert ist, der soll sich mal über seine Egoismen hinwegsetzen! Oder es besser ganz bleiben lassen.

    • Brax sagt:

      In einer „weil ich es mir wert bin“ Welt, ist nichts Anderes zu erwarten… Aber es gibt noch immer andere Beispiele und Paare, welche sich auch nach der Trennung/Scheidung gemeinsam um da Wohl der Kinder bemühen.

    • Jeff Vader sagt:

      Wenn der Goodwill abhanden kommt, braucht es solche Regelungen, ja. Schade. Im übrigen benutzen auch „intakte“ Familien Terminkalender. Der „Egoismus“ besteht in dem Fall darin, sein Kind zu sehen. Dies käme ja dann beiden zu gute. Oder sogar allen dreien. Heisst das dann immer noch „Egoismus“?

    • Erich sagt:

      Goodwill abhanden, ja, soweit sind wir also leider schon, ich sehe das. Dann wünsche ich allen Verhandlungspartnern viel Geschick, gute Anwälte, viel Geld und seelische Kraft, das durchzustehen. Nennt man das wirklich noch Familie? Wo der Kern fehlt, braucht’s auch keine Hülle.

      Mein Votum ging in Richtung Prävention: Wer sich auf Familie einlassen will, muss seine Person zu einem guten Teil an der Türe abgeben, zumindest für eine Weile.

      • Obelix sagt:

        Gratuliere Erich zu diesem Votum. Aber wer ist sich dessen vor der Familiengründung schon bewusst? Da malt man sich lieber aus, wieviele 1000 Fr. der Kinderwagen kosten soll und was man dazu anziehen kann.

  • Nina sagt:

    Es wird nie eine gesetzliche Regelung geben, welche die menschlichen Probleme einer Scheidung / Trennung gerecht regeln wird. Es wird und muss immer im Vordergrund stehen, dass eine ökonomisch Sichere Situation für die Kinder geschaffen wird. Hält sich der Vater während der Ehe von den Kindern fern oder sorgt nicht dafür, dass er eine wichtige Rolle im Aufbringen und Erziehen der Kinder spielt, dann wird er niemals nach der Scheidung die alleinige Erziehungsberechtigung für die Kinder bekommen. Das mag nicht immer fair sein, aber nachzuvollziehen.

    • Sportpapi sagt:

      Kehren wir das doch mal um: Verzichtet die Mutter darauf, einen angemessenen Teil der wirtschaftlichen Versorgung der Familie sicherzustellen, indem sie ein Einkommen erzielt, kann sie niemals die alleinige Erziehungsberechtigung für ihre Kinder erhalten, da sie nicht in der Lage ist, diese zu versorgen…
      Hören Sie doch mal auf damit, immer wenn es um „Frauenrechte“ geht, plötzlich sehr traditionelle Sichtweisen einzunehmen! Ausserdem geht es nicht um die alleinige Erziehungsberechtigung. Gekämpft wird ja genau darum, dass es diese nicht mehr gibt, sondern im Regelfall immer eine gemeinsame.

      • Susann sagt:

        Es geht doch nicht um „traditionell“. Die Rollen bleiben nach der Scheidung einfach die selben wie zuvor. Darum schon in der Beziehung HalbeHalbe leben.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Susann: „Darum schon in der Beziehung HalbeHalbe leben.“
        das ist viel zu kurzsichtig!
        Erstens mal steht es jedem Paar zu die Aufteilung selbst zu wählen, und egal welche Aufteilung gewählt worden ist bleiben Eltern Eltern, auch nach einer Scheidung!
        Zweitens: Berufsfeld, Wohnort, Betreuungsmöglichkeit/Angebot, Kinderanzahl-und deren Abstand bestimmen sehr oft mit ob und wie so ein halbe-halbe machbar ist oder nicht- abgesehen davon, um nochmal auf Erstens zurückzukommen, dass dies jedes Paar frei wählen sollen darf.

      • Susann sagt:

        @Brunhild:Natürlich soll jeder wählen dürfen. Wer sich aber für die traditionelle Rollenverteilung entscheidet, muss damit leben, dass diese Verteilung wohl auch nach der Trennung bestehen bleibt.

      • Sportpapi sagt:

        @Susann: Modern ist, dass sich viele Familien (hoffentlich) leisten können, ein Familienmodell zu wählen, wie es ihren Wünschen entspricht. Wenn ich als Vater in Absprache mit der Mutter die Rolle des Vollzeiternährers übernommen habe, dann doch auch, um die Familie zu versorgen, zum Wohle der Kinder. Und es bleiben bei einem vernünftigen Job noch ganz viele Stunden mit den Kindern, am Morgen, am Abend, an den Wochenende, in den Ferien. Und Verantwortung, die wird gemeinsame getragen, ebenso wichtige Entscheidungen. Bleibt das so, wenn die Mutter mit den Kindern wegzieht?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Susann: das ist nicht logisch durchdacht,
        denn mit „diese Verteilung so bleibt“ wird impliziert,
        ein Vater der 100% berufstätig sei (oder bei umgekehrter Rollenteilung die Mutter…)
        wäre an der Kindererziehung- und Kinderbeziehung nicht engagiert, (oder nicht ausreichend)
        und daher bloss gerecht wenn ihm/ihr nach einer Scheidung die Kindbeziehung wie im (gutes Beispiel) Knast offeriert wird.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/ und unterschlagen wird dabei dass es eben aus schon genannten Gründen wie
        Beruf/Branche, Wohnort, Betreuungsangebot/Möglichkeit
        (nicht alle Berufe erlauben ein halbe-halbe an immer denselben Tagen und erfordern,
        gerade bei Schichtarbeit und unregelmässigen Arbeitszeiten,
        trotz elterlichem Goodwill eine externe Betreuung!), Kinderanzahl- und Abstand,
        gar nicht für alle möglich ist diese exakt halbe-halbe Aufteilung zu leben!

      • Sportpapi sagt:

        @Brunhild Steiner: Logisch durchdacht wäre die Konsequenz zudem, dass die Frau ihrem Exmann weiterhin die Wäsche wäscht, die Wohnung putzt, das Essen bereitstellt, usw.

      • Susann sagt:

        @Brunhild: Aber wenn in der Beziehung HalbeHalbe durch äussere Umstände diktiert nicht möglich ist, ist es ja nach der Beziehung (wenn der Kooperationswille der Partner wahrscheinlich substantiell kleiner ist) wohl auch nicht möglich. Wenn also der eine 5 Tage die Woche arbeiten muss (er hat keine Wahl) wann soll der denn die Kinder übernehmen, wenn nicht am Wochenende. Und dem einen alle Wochenenden zuzuteilen scheint mir auch nicht fair. Ich will mich hier nicht bockig stellen, ich sehe nur keine praktikablere Lösung. Wie würden Sie die „Kinderzeit“ denn verteilen?

      • Susann sagt:

        @Sportpapi: Es ist mir fern, den Beitrag des Brötchenverdieners kleinzureden. Ich weiss wieviel Eltern schuften und die „Doppelbelastung betrifft Männer wie Frauen. Aber ich könnte, wäre ich geschieden, nicht 100% arbeiten und gleichzeitig meine Kinder auch unter der Woche betreuen. Vielleicht wenn sie gösser und den ganzen Tag in der Schule sind, aber mit einem Dreijährigen (wie im Beispiel) stelle ich mir das sehr schwierig vor.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Susann: runtergebrochen auf meine Überzeugung von „gerecht“,
        hoffe ich, dass ich in so einem worst-case-Szenario
        dem Vater meiner Kinder uneingeschränkten Kontakt nicht erschwere, konkret,
        – dass sie genauso viel Wochenenden mit ihm verbringen dürfen wie mit mir,
        – dass sie mit ihm/er mit ihnen jederzeit telefonieren (mailen was auch immer) dürfen,
        – dass ich „abends kurz vorbeischauen“ nicht blockiere etc.
        Das ist schon mal ziemlich viel mehr als mir amtlich verknurrt werden würde…

      • Sportpapi sagt:

        @Susann: Ich nehme an, die Eltern haben einen Plan, nachdem sie leben. Vielleicht ist gedacht, dass die Mutter immer zuhause bleibt, oder beide 1005 arbeiten. Oder, was ich viel erlebe, dass die Frau dem Alter der Kinder entsprechend zunehmend wieder auswärts arbeitet. Auch nach der Trennung sollte dieses gemeinsame Konzept nicht über den Haufen geworfen werden. Mit dem Problem, dass die zwei Haushalte mehr Geld brauchen. Vielleicht hilft es da, wenn der Vater mehr um die Kinder ist, so dass auch die Mutter mehr Freiraum hat?

      • Sportpapi sagt:

        @Brunhild Steiner – da decken sich unsere Erwartungen. Dies bedingt aber auch, dass Vater/Mutter in für die Kinder erreichbarer Distanz wohnen. Dies scheint mit zentral, fast wichtiger als alle sonstigen Regelungen.

      • Sportpapi sagt:

        1005 heisst natürlich 100%…

      • Susann sagt:

        @Brunhild: Wirklich löblich, Ihr Plan und auch ich wünschte mir, dass ich es im Falle einer Trennung von meinem Mann so handhaben könnte. Eine meiner Freundinnen hat’s versucht: Aber das abendliche Vorbeischauen und die täglichen Anrufe hat sie schnell als Überwachung seinerseits empfunden. Das Problem ist doch, dass man sich als Paar/Eltern trennt weil man die Abende nicht miteinander verbringen will. Aber jedem, der eine Trennung hinbekommt, wo die Kinder so wenig wie möglich leiden, winde ich ein Kränzchen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Susann: meine Motivation beziehe ich aus meiner eigenen Geschichte…

  • cyberbull sagt:

    ja was willst du denn?? wer sich auf einen partner einlässt, der nicht fähig ist, die eltern- von der paarbeziehung zu trennen, ist doch selber mitschuld an so einem debakel.

    ich bin immer wieder kopfschüttelnd erstaunt, wie fahrlässig manche eltern-to-be die diskussion vernachlässigen, wie man die gemeinsame elternverantwortung wahrnehmen würde, wenn die paarbeziehung dann mal bach ab gehen könnte (wogegen ja niemand gefeit ist). und wie wenig solche paare manchmal tun, um dem kind zuliebe alles zu unterhehmen, dass die paarbeziehung nicht gefährdet wird….

    • Sportpapi sagt:

      Wenn es doch immer so einfach wäre… Wenn ich mit meiner Frau schon vor der Hochzeit und dem Kinderkriegen darüber gesprochen hätte, wie es denn im Falle einer Trennung laufen sollte, wäre diese wohl schon bald vor der Tür gestanden…

      • mira sagt:

        Wir haben vorher darüber geredet. Und es ist auch jetzt ab und an mal ein Thema. Im Guten wohlverstanden. Aber wir wollen beide keinen Kinder-Krieg und führen diese Gespräche deshalb präventiv.

      • Susann sagt:

        Sportpapi, da hast Du recht. Aber ich bin doch erstaunt, dass Leute, die sich entscheiden zusammen Kinder zu haben, 3 Jahre später schon geschieden sind. Wirklich, wie lange hat man da ehrlich und mit aller Kraft die Beziehung zu retten versucht? Wie lange hat man zurückgesteckt um die Beziehung zu erhalten? Drum prüfe, wer sich ewig bindet….

      • Sportpapi sagt:

        @Susann: Da sind wir uns völlig einig. Und wenn die Beziehung dann doch in die Brüche geht, hat man noch mehr gemeinsame Verantwortung, das im Sinne der Kinder gut zu regeln, auch wenn man den ehemaligen Partner vielleicht im Moment gerade nicht mehr so gerne hat.

      • Susann sagt:

        Sportpapi: Natürlich sehe ich die Verantwortung. Das Dumme ist nur, dass man sich ja vom Partner trennt, weil konstruktive Lösungen nicht mehr gefunden werden können und man sich nur noch auf den Keks geht. Von diesen negativsten Emotionen und den erlittenen Verletzungen abzulassen um sich unbelastet dem Wohle des Kindes zu widmen, das braucht menschliche Grösse. Ich weiss ehrlich nicht, ob ich sie hätte….

      • Sportpapi sagt:

        @Susann: Ich dachte immer, man trennt sich vom Partner, weil man einfach nicht mehr genug verliebt ist, und hin und wieder sogar bereits die neue Liebe vor der Tür steht. Wie auch immer – wenn die Situation so ist, dass beide offenbar im Moment keinen „normalen“ Umgang mehr miteinander haben können. Dann brauchen sie Hilfe und – ich habe es schon mehrfach gesagt und bn dafür kritisiert worden – sanften Druck von aussen. Heute ist für die Frau die Versuchung gross, dem Ärger zu entfliehen und die Kinder einfach mitzunehmen (der Vater ist natürlich selber schuld…).

      • Vanessa Mendoza sagt:

        Lieber @Sportpapi, in Deinem Fall würd ich mir ernsthafte Sorgen machen… Mit meinem Partner spreche ich regelmässig darüber wie es wohl wäre wenn… Wir beide erleben in unserem Bekanntenkreis unschöne Trennungen bzw. naiv eingegangene Beziehungen die dann (mit Kindern) scheitern. Ich denke, wenn Kinder, dann sollte man auch reif genug sein, um auch unschöne Dinge miteinander besprechen zu können u.a. auch wie bei einer allfälligen Trennung vorgegangen werden könnte. Wenn dies nicht möglich ist – viel Spass…

      • Sportpapi sagt:

        @VM: Wir sprechen selbstverständlich darüber, welche Verantwortung Eltern gegenüber ihren Kindern haben, auch und vor allem nach einer Trennung. Aber wir richten nicht unser Leben auf die Möglichkeit einer Trennung aus (mit der wir dann zu 50% rechnen…). Sonst – viel Spass!

    • Susann sagt:

      Auch wir haben unschöne Trennungen im Bekanntenkreis. Das hat uns hingegen veranlasst uns wiedereinmal zu versichern, dass wir uns den Mist ersparen und unsere Probleme besprechen und lösen und wenn nötig Hilfe holen bevor die Beziehung in Scherben liegt. Sich zu trennen ist so verdammt anstrengend, das tu ich mir nicht an…

    • A.Tschannen sagt:

      Menschen veraendern sich! Bei einer Scheidung sind zwei Menschen oft völlig anders als am Anfang der Beziehung. Da kann man wirklich nicht im Voraus wissen wie sie reagieren. Ich kenne ein paar, da wollte der Vater nichts mehr mit den Kindern zu tun haben nach der Trennung. Die Mutter hat alles versucht um wieder Kontakt aufzunehmen zwischen den Kindern und dem Vater aber es hat nicht geklappt. Sie konnte wirklich nicht wissen dass es so ausgehen würde…

      • Ruedi sagt:

        ,,Ich kenne ein paar, da wollte der Vater nichts mehr mit den Kindern zu tun haben nach der Trennung,,

        Schwer zu glauben! Vielleicht dann wenn er weiss das es Kukucks-Kinder sind, also nicht seine Kinder, ansonsten für mich nicht nachvollziehbar! – Aber es gibt halt einfach alles auf dieser Welt auch wenn es die grosse Ausnahme ist.

        Aber Eltern die Ihre Kinder nicht lieben, müssen an einer Geistigen Erkrankung leiden.

  • Mägge sagt:

    Solange gewisse Frauen nach dem Motto leben: „Heiraten, Kinder kriegen, Scheiden und Alimente/Unterhalt kassieren“ dann hat sich’s ausgesorgt. Dann dem/n Kinder/n die neuste Playstation, Computer und Handy kaufen. Das Essen gibt’s aus der Mikrowelle. Somit wäre auch das Thema Fürsorge gegenüber den Kids erledigt Jetzt haben diese Frauen Zeit um auf die Strasse zu gehen um für noch mehr Unterhalt, mit Hilfe von Frau Somaruga, zu demonstrieren. Natürlich kann so eine Frau nicht jederzeit erreichbar sein, also ihr Zahlväter, ein bisschen mehr Rücksicht gegenüber solchen „armen Frauen!!“

    • cyberbull sagt:

      genau. und da es unter uns männern offenbar genug idioten gibt, die sich auf solche ‚frauen‘ einlassen, klappt das dann wunderbar. aber warum sich diese idioten dann noch lauthals beklagen, statt sich einfach zu schämen, ist mir ein rätsel…

      • Vanessa Mendoza sagt:

        Danke cyberbull! Jede Frau mit ein wenig Selbstachtung wird genau das von Mägge aufgeführte Motto meiden. Mir ist meine Selbständigkeit Gold wert und nie und nimmer möchte ich von Alimenten o.ä. abhängig sein. Also liebe Männer, sucht Euch Frauen die gerne arbeiten gehen (am Besten noch gut bezahlt) und das Problem stellt sich gar nicht. Wollt Ihr jedoch das traditionelle Familienmodell leben, dann lebt Ihr wohl oder übel mit diesem Risiko – sorry Jungs… Im Übrigen gibt es auch viele Frauen, die monatlich auf die dringend benötigten Alimente warten müssen und darunter leiden tun die Kinder.

      • Sportpapi sagt:

        @VM: Nach dieser Logik: Frauen, die auf die Alimente ihrer Expartner warten müssen, sind selber schuld. Hätten halt mehr selber verdienen müssen, und sich nie auf dieses Familienmodell einlassen sollen…
        Nein – hüten wir uns davor, nur noch ein Modell der familiären Arbeitsteilung als richtig anzusehen. Und die Leute sind nicht selber schuld, wenn sie in Treu und Glauben handeln, und sie betrogen werden.

    • mira sagt:

      Solches Verhalten ist in der Minderheit und nur das Problem von Einzelnen. Die Mehrheit der Alleinerziehenden Frauen arbeiten und kriegen keinen Unterhalt für sich, sondern nur für die Kinder. Was auch absolut ok ist!

      • Nico Meier sagt:

        @Mira täusche dich da mal nicht es gibt genügend Frauen, die selber Frauen-Unterhalt erhalten bis das jüngste Kind 16 jahre alt sind.

    • Jeff Vader sagt:

      @Mägge: Ob man mit Zynismus weiterkommt?

    • Peter sagt:

      Man sieht, Cyberbull hat sich sehr ernsthaft eineinhalb Minuten mit der Problematik auseinandergesetzt und die Lösung gefunden. Selberschuld! Wie geistreich! Cyberbull ist so schlau! Ihm könnte es niemals passieren, dass er sich in einem Menschen täuschte und sein Vertrauen sich im Nachhinien als ungerechtfertigt erweisen würde. Das passiert einem Cyberbull ganz sicher nicht.

  • J_Randi sagt:

    „Keinen gemeinsamen Haushalt“? Ich verstehe nicht ganz – ist Jeff Vader geschieden? Oder gibt es einen anderen Grund für „keinen gemeinsamen Haushalt“?
    Ansonsten verstehe ich die Mutter gut: Niemand kann die ganze Zeit erreichbar sein. Ausser man wohnt im gemeinsamen Haushalt. Und nicht einmal dann.

  • Stefan Soffner sagt:

    Solange man nur seine Kinder nicht sehen darf, hat frau noch nicht das Maximum ausgeschöpft. Der Richter sollte das Existenzminimum des arbeitenden Teiles beachten, muss aber nicht. Der vorläufigen Höhepunkt wurde erreicht, als die Familienberatung (heisst so, nicht Frauenberatung), nach über 2 Jahren mit weniger als 10 gemeinsamen Tagen mit meinen zwei Kindern, von ‚und der fehlenden Unterstützung durch den Vater, sind jedoch J. und T. potentiell gefährdet‘ schreibt.
    Empfehlung: Tief Durchatmen und Vertrauen, dass es besser wird. Gesetzte sind die Basis, Recht spricht, zumindest in der CH.

    • Stefan Soffner sagt:

      Empfehlung: Tief Durchatmen und Vertrauen, dass es besser wird. Gesetzte sind die Basis, Recht spricht, zumindest in der Schweiz, der Richter.

      • Eni sagt:

        Schlimme Geschichte. Es tut mir sehr weh zu lesen, dass an schweizer Gerichten soviel Unrecht gesprochen wird.

        Leider ist es bei mir umgekehrt, der Kindsvater hat auch vor der Trennung wenig bis gar kein Interresse an den Kindern und der Familie im allgemeinen gezeigt und trotzdem war er dann ganz erstaunt, dass er von mir entsorgt worden ist.

      • Sportpapi sagt:

        Darf ich bitten, dieses „entsorgt“ etwas sorgfältiger zu verwenden?

      • Eni sagt:

        Tut mir leid Sportpapi, aber das kann ich nicht. Wenn man vor einer Trennung die Vorzüge und Nachteile des Partners erwägt und mit Schrecken feststellen muss, dass es nichts aber auch gar nichts auf der Pro-Seite aufzuschreiben gibt, dann ist entsorgen das die einzig treffende Bezeichnung.

        Es tut mir selber leid, dass ich heute so denken muss, aber irgendwann hat man sich genug bemüht um etwas, was die Mühe nicht wert ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Eni: diejenigen welche hier schon lange mitlesen kennen Ihre Geschichte, aber für Neudazugekommene wirkt diese Wortwahl wirklich irritierend, und Sie riskieren entsprechende Reaktionen- wollen Sie wirklich jedesmal zu erneuter Erklärung ausholen müssen warum Sie gerade dieses Wort gewählt haben?

      • Sportpapi sagt:

        Entsorgen bringe ich für meinen Teil immer in Verbindung mit Abfall. Und dies ist in Zusammenhang mit Menschen für mich nicht nur polemisch, sondern vollständig unpassend. Aber gut, man kann den Begriff ja auch wirklich als von Sorge befreien verstehen, dann ok. Und dann liegt das Problem mehr bei meinem Empfinden…

      • Eni sagt:

        Mein Ex hat mich behandelt wie Abfall, also habe ich ihn wie solchen ensorgt. Punkt.

      • Stefan Soffner sagt:

        Jeder Mensch und sein Beziehungsumfeld sind einzigartig. Ebenso ist jeder Partnerschaft (du bist mein einziger Glücksstern für …) und jede Trennung einzigartig. Bei Trennungen mit Kindern gibt es 4 Szenarien (Beide Elternteile ok, nicht ok, je ein Elternteil ok, nicht ok) und 3 Wahrheiten (Meine, Ihre und so wie es wirklich ist). Vergeben wir dem Anderen seine Unzulänglichkeit und gewähren den Kindern ihre Kindheit. Ich wünsche Dir Eni und allen Beteiligten viel Kraft und noch mehr Freude am Leben. Wir lernen am Nachhaltigsten aus Missgeschicken.

    • Ruedi sagt:

      @Eni, wer zu Doof ist sich einen vernünftigen Vater für gemeinsame Kinder zu suchen, gehört gleich mit entsorgt. Vor denn Kindern sind die begehrten Machos viel Interessanter wie die netten Männer die links liegen gelassen werden. Und nach ihrer Beschreibung ist ihr EX ein Super-Macho. Sie aber haben sich das Ei selbst gelegt, oder sind blind ins Fettnäpfchen gelatscht.
      Glück für die Finanziell Impotente Frau das Sie das Sorgerecht meistens nur deswegen bekommt, weil Sie eben kein Geld hat. Der Staat will sich nur vor Ausgaben schützen deswegen Bezahlvater nicht weil die Mutter besser ist.

      • Ruedi sagt:

        …Trotz allem ist Er der Vater und wenn Sie den Kindern den Umgang mit Ihm verbieten verletzen sie die Persönlichkeits und Indentitätsrechte ihrer Kinder und schaden diesen dann am meisten. Sich selbst schaden Sie auch, weil die Kinder Ihnen dafür eines Tages Vorwürfe machen werden. Mütter oder Väter die denn Kindern ein Elternteil vorenthalten sind Egoisten und schlechte Eltern und die Kinder ihre Opfer

        Wenn die Kinder grösser sind und merken das Papa nicht so böse ist wie Mama immer gesagt hat geht der Schuss für Mama nach hinten los. Resultat Traurig, Mama Lügnerin und Vaterlose Kindheit!

      • Eni sagt:

        @ Ruedi

        Wo bitte habe ich geschrieben, dass ich meinem Ex die Kinder vorenthalte? Wo??? Es ist so, dass der Kindsvater sehr wenig Interresse zeigt an diesen.

        Ich habe meinem Ex NIE den Umgang mit meinen Kindern verboten, bis ich diese vor 1 1/2 Jahren mit schweren Verbrennungen und Sonnenstich zurückerhalten habe. Da blieb mir wohl nichts anderes übrig als die Vormundschaftsbehörde einzuschalten und bis diese die Auflagen fertig hatten, durfte der Vater die Kinder nicht sehen.

      • Eni sagt:

        Was die finanziell impotente Frau angeht: ich erarbeite weit über die Hälfte des Familieneinkommens selber und bezahle auch sämtliche aussergewöhnlichen Kosten die in den Kinderalimenten nicht inbegriffen sind, wie Brille, Selbstbehalte von Arzt, Zahnarzt und Zahnspange, ebenso wie Kosten für Sport, Lager usw. Der Kindsvater wurde von dieser Kostenbeteiligung (gegen geltendes Recht) befreit, infolge finanzieller Impotenz. Wie gut ich über die Runden komme mit diesen immensen Kosten interressiert kein Schwein, solange ich knapp ÜBER dem sozialrechtlichem Existenzminimum bin.

      • Eni sagt:

        Wäre ich 1.- unter dem Existenzminimum, müsste aber der Steuerzahler dafür aufkommen.

        Ja, doof bin ich wirklich, dass ich mir den Arsch aufreisse um ohne Sozalhilfe leben zu können um mich dann von solchen Superhelden wie Ihnen blöd anpissen zu lassen.

        Am besten ich reduziere mein Pensum und lebe von Ihren Steuern.

      • Eni sagt:

        @ Stefan Stoffner
        Die Wahrheit ist, wie sie wirklich ist: wäre ich noch mit meinem Ex zusammen, wäre zuwenig Geld für Nahrung und Kleidung da, vielleicht wären wir gar obdachlos ( Miete), aber mein Ex hätte ein Motorrad, alle 6 Monate ein neues Mobiltelefon und jeden Monat neue PC-Spiele.

        Das ist die Wahrheit, wie sie ist und nicht, wie ich sie sehen will.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eni wurde eben zwangsverheiratet, die kann nichts dafür.

      • Ruedi sagt:

        @Eni wer austeilt muss auch einstecken können. Wie Sie selbst sagen, haben Sie den Vater ihrer Kinder und denn Mann den Sie mal geliebt haben entsorgt. Entsorgen heisst wegwerfen. Was würde der Vater sagen wenn er hier Stellung zu Ihren Vorwürfen nehmen könnte, weil zum streiten braucht es immer ZWEI folglich auch ZWEI Versionen.

        Die falsche Partnerwahl bleibt an Ihnen hängen. Man sollte schon auch die grösse haben und sich selbst gemachte Fehler eingestehen. Oder sind Sie der Meinung der EX ist ganz Alleine Schuld, kann sein, aber ob es wirklich so ist?

      • Ruedi sagt:

        ,,wäre ich noch mit meinem Ex zusammen, wäre zuwenig Geld für Nahrung und Kleidung da,,

        Wenn er unverschuldet zu wenig Geld nachhause bringt, ist das noch lange kein Scheidungsgrund.

      • Eni sagt:

        @ Ruedi

        Bitte lesen Sie richtig: für seinen Luxus war immer genug Geld da, nur für das Notwendige reichte es nicht.

        Und bevor Sie mich das nächste Mal anpfeiffen: ja, ich habe immer mitgearbeitet.

        @ Pippi

        Bitte unterlassen Sie solche zynischen Kommentare. Ich bin zu müde.

      • Nico Meier sagt:

        Dieser Erzeuger der Kinder von Eni war natürlich vor der Zeugung der Kinder der Traummann und ist erst danach zum Deppen mutiert.
        Liebe Frauen überlegt euch doch vor der zeugung der Kinder wer ihr euch als Partner aussucht es kann ja nicht sein, dass einer vom eine auf den anderen Tag auf der pro-Seite keinee Eigenschaften mehr hat.

      • Eni sagt:

        @ Nico

        Nein, nicht von einem Tag auf den anderen. Es war ein Prozess von Jahren bis ich einsehen musste, dass der Kampf verloren ist. Mein Ex hat immer dazu geneigt über die Verhältnisse zu leben und sein Egoismus ist sehr ausgeprägt, aber wenn Mann etwas erreichen möchte (Ehe und Kinder) kann er sich auch mal eine Zeit lang zusammenreissen. Sobald Frau dann aber schwanger ist, muss Mann sich ja auch keine Mühe mehr geben.

      • Eni sagt:

        In dem Punkt, dass es immer 2 braucht hat Ruedi natürlich recht: es braucht Einen der ausnützt und einen Doofen, der sich das über Jahre hinweg gefallen lässt und erst dann dem Ganzen ein Ende macht, wenn man völlig kapputt ist. Ich wurde selbstverständlich nicht zwangsverheiratet, litt aber an einem sehr ausgeprägtem Helfersyndrom. Ich musste aber merken, dass er sich nicht helfen lassen wollte, da es für ihn so bequem war. Die ganze Beziehungsscheisse wurde auf meinem Rücken ausgetragen und ich muss nun mit dem Konsequenzen leben, wie er es halt auch muss.

      • Nico Meier sagt:

        @Eni ich kenne nur deine Seite und es fällt mir sehr schwer, das zu glauben.
        Aber eben wieso mit einem Partner zusammen sein, der so ist und wiso sich auch noch von einem solchen Ego Kinder zeugen?

      • Eni sagt:

        @ Nico Meier

        Vielleicht wenn man denkt, dass wenn man nur genug gibt, es dann endlich gut wird. Aber ich musste einsehen, dass es nie genug gewesen wäre und irgendwann hat man nichts mehr zu geben, dann muss man schauen, dass man sich selber rettet und gut für die Kinder sorgt. Denn meinen Kindern bin ich etwas schuldig, aber einem erwachsenen Partner der NICHTS in die Partnerschaft einbringt bin ich nichts schuldig.

        Mein Ex wurde als Kind schwer misshandelt von seinem Vater, darum ist er wohl so wie er ist. Ich wollte ihm helfen musste aber sehen, dass da nicht zu helfen ist.

  • heidi reiff sagt:

    Habe etwas Mühe mit diesen Vergleichen mit andern Ländern, diese Queen Elisabeth mit ihrem Outfit idealisiere ich nicht, ständig outet die sich mit Hüten auf dem Kopf, ist überall dabei so entnehme ich das aus den Medien, Uniform, konform, diese alten Zöpfe finde ich zum kotzen, ich brauche zum Schlafen keine Mütze , Könige und Königinnen, Diademe etc. etc. etc. Ich schreibe auch gerne, bei mir funktionierts mit meinen 10 Fingern ohne Krone und Diadem, Veratnwortung für Kids liegt ev. mehr im Herzensbereich als auf dem Kopf, Porgy and Bess brrrrrrrrrrrrrrrr.

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