«2. Stock: Frauenanlass»

Eine Carte Blanche von Andrea Stampfli-Heller*

Tupperware-Party in den Sechzigern.

Pascale Bruderer konnte leider nicht teilnehmen: Tupperware-Party in den Sechzigern.

«2. Stock: Frauenanlass». Was würden Sie sich, liebe Leserin, lieber Leser, darunter vorstellen? Austausch von Kochrezepten? Präsentation der neuesten Strickmuster? Eine Tupperware-Party?

Weit gefehlt! Was am vergangenen Freitag in den UBS Konferenzräumen Grünenhof in Zürich auf den Wegweisern salopp als «Frauenanlass» bezeichnet wurde, war in Wirklichkeit eine von der Organisation «Fraueninfo» initiierte Veranstaltung mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft.

Der erste Teil dieser Veranstaltung war dem Thema «Frauen in der Politik – Was lässt sich bewirken?» gewidmet. Bundesrätin Doris Leuthard und Ständerätin Erika Forster – Nationalrätin Pascale Bruderer musste leider ihre Teilnahme an diesem Anlass krankheitshalber absagen – blickten zurück auf ihre Erfahrungen aus ihrem gemeinsamen Jahr 2010, als die höchsten politischen Gremien des Bundes (Bundes-, National- und Ständerat) von diesen drei Frauen präsidiert wurden. Sie zogen Bilanz über ihre grössten Erfolge und ihre Errungenschaften für sich persönlich, für die Frauen und für Politik und Wirtschaft. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde über das Thema «Wettbewerbsfaktor Weiblichkeit» diskutiert. Auf dem heissen Stuhl wurden verschiedene Sichtweisen aus Politik und Wirtschaft in die Diskussion eingebracht, und es wurde spekuliert, ob und wie der Anteil an Frauen in den Chefetagen erhöht werden könnte. Diskussionspartner waren namentlich Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband SGV; Ruth Derrer Balladore, Schweizerischer Arbeitgeberverband; Dr. Pascal Gentinetta, Direktor Economiesuisse; Babette Sigg Frank, Präsidentin CVP-Frauen Schweiz und Carmen Walker Späh, Präsidentin FDP Frauen Schweiz. Moderiert wurde der Anlass von Matthias Mölleney, ehemaliger Personalchef der Swissair.

Die Diskussion war sehr spannend, und trotz teilweise unterschiedlicher Ansichten herrschte eine freundliche Atmosphäre. Es wurde auf der sachlichen Ebene diskutiert, es wurden sogar konkrete Massnahmen vorgeschlagen, z. B. wie bei Rekrutierungsprozessen durch eine ganzheitlichere Betrachtung der Lebensläufe der weiblichen
Bewerberinnen deren Fähigkeiten besser erkennbar werden, selbst wenn ihre Karrieren nicht immer gradlinig verlaufen. Eine wichtige Erkenntnis des Abends war zudem: Für wahre Gleichstellung braucht es gemeinsame Bemühungen von Frauen und Männern.

So stimmte es mich besonders in diesem Zusammenhang sehr nachdenklich, dass ein Anlass mit den oben genannten Damen und Herren, hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft, salopp als «Frauenanlass» bezeichnet wurde. Unweigerlich kam mir eine unrühmliche Analogie in den Sinn: Ich habe einige Jahre in Südafrika gelebt. Wäre es nicht dasselbe, wenn dort ein Anlass über Chancengleichheit stattfinden würde mit den Nobelpreisträgern Frederik de Klerk, Nelson Mandela und Desmond Tutu, und dieser despektierlich bezeichnet würde als «Schwarzenanlass»?

Ist es nicht genau diese diskriminierende Grundhaltung, die sich zuerst ändern muss, bevor echte Chancengleichheit, auch unter den Geschlechtern in der Schweiz, Wirklichkeit wird und kein leeres Lippenbekenntnis bleibt?

Andrea Stampfli-Heller ist freischaffende Kommunikationsberaterin und betreut im Vorstand der Zürcher Frauenzentrale das Ressort Öffentlichkeitsarbeit.

508 Kommentare zu ««2. Stock: Frauenanlass»»

  • nomada sagt:

    Und jetzt noch der 500ste Kommentar: Es geht gar nicht um das Wort Frauen. Es ist der vermaledeite „Anlass“. Ein verstaubtes Wort, diffus und mit bürokratischem Modergeruch. Passt für alles und nichts. Der Strohhalm, an den sich die klammern, die
    nicht wissen um was es eigentlich genau geht und/oder niemandem auf die Zehen trampen wollen.

    • Gabi sagt:

      Da wäre ich allerdings nicht allzu sicher: Das vollkommen Abstruse an der ganzen Diskussion hier (sofern sie sich tatsächlich aufs angeschnittene Thema bezieht) IST ja gerade, dass selbst jene Frauen, die meinen, sich bei jeder sprachlichen Gelegenheit als diskriminiert fühlen zu können, wissen sich hier ebenfalls nicht richtig in der Schlachtaufstellung einzuordnen:

      Der – einfach bloss schlechte, weil nicht informativ verkürzte – Name „Frauenanlass“ an sich, genügt einfach als Signal, das hier mal wieder was nicht stimme, auf der grossen Spielwiese der Political Correctness.

      • Gabi sagt:

        …Aber eben: Der nächste Blog heisst „Das Doppelspiel der Männer“

        Aller Männer?!

        Als ob nun nicht ebenfalls ein Sturm der Entrüstung losbrechen könnte… Wenn man sich das Beleidigtsein nur immer genauso verstört suchen wollte, wie jene Minderheit von Frauen, die sich von der überkommenen Rollenvorstellung, welche die Sprache angeblich spielt, einfach nicht emanzipieren können.

  • Freddy sagt:

    Also ich finde Herrenanlass i.O. und Frauenanlass auch. Was ist den daran schlimm? Das Wort Frau oder das Wort Anlass oder die Kombination? Hätte man dann Menschenanlass oder Damenanlass sagen sollen? Übrigends finde ich das gar nicht abwertend. Ich weiss nun auch nicht, warum sich eine Frau so diskriminiert fühlt für das Wort „Frau“, wie wenn man einem Schwarzen „Schwarzer“ sagt. Die Logik geht mir ab. Also bitte erklär mir mal einer, was jetzt an dem Wort „Frauen“ schlecht ist. Er hat ja nicht „Weiber“ oder „Emanzen“ geschrieben. Es ist neutral und überhaupt nicht wertend, klare Bezeichnung.

  • Miss Magoo sagt:

    wo ist da jetzt bitte die „diskriminierende Grundhaltung“, wenn ein frauenanlass als frauenanlass bezeichnet wird? liebe frauen, geht lieber einmal arbeiten und macht etwas aus euch, statt jahrelang zu hause hocken, weil die kinder ja nur einmal klein sind und so herzig, und sich dann beschweren, dass man es mit 45 jahren und 30-50 stellenprozent nicht in die chefetage schafft. ich habe mich in meinem leben noch NIE als frau diskriminiert gefühlt, im gegenteil, und wenn so ein schwachsinn zu diskriminierung aufgeblasen wird, schäme ich mich wirklich, das gleiche geschlecht zu haben.

  • kurt sagt:

    Frauenanlass…..
    Frauenanlass….
    veilleicht steht am nächsten Wegweiser zur VR-Sitzung der UBS „Männeranlass“, da Frauen dort eh in der Minderheit sind.
    Man sieht ja, wohin das führt.
    Oder noch besser, beim Meeting des Investment-Bankings „Abzockeranlass“, was dann zumindest stimmen würde.

  • Monika sagt:

    Frauenanlass: Wie wahr. Sehr gut beschrieben. Bei Bezeichnungen fängt es an und hört es auf. Wir Frauen bleiben dran.

  • Auguste sagt:

    hmm…,

    frauenanlass, schlecht beschriftet
    delta 1, schlecht gehedged
    grübel, grübel und tschüss

  • Gabi sagt:

    Mit dem Entgegenbringen haben es die pöbelnden Jungs und die aufgebrachten Fregatten dann jeweils nicht so…

    Vergessen Sie mal alle Beiträge die sich auf mich beziehen und gucken Sie nur mal, wie querbeet alle runtergekanzelt werden, die ihnen nicht grün sind.

    Und so nährt dies alles halt wieder meine Vermutung, dass das eigentliche Thema, hinter diesem ständigen Suchen nach Anfeindungen, einfach bloss den einen Namen hat (den sie ebenso intus hätten, wenn sie Männer und wir Frauen wären):

    Minderwertigkeitskomplex.

  • Gabi sagt:

    Übrigens schliesst sich für mich – und ich möchte das mal wieder als ernsten Beitrag zur Debatte gewertet wissen – wieder ein Kreis, wenn ich die Militanten, die sich auch so aufopfernd für Rechtsprech glauben einsetzen zu müssen, mit jenen Jungs vergleiche, an die ich auch schon oft genug geraten bin („WasluegschmisoanMann… Willschmiprovoziere!?“):
    Hüben wie drüben steht stets das Theam RESPEKT, im Raum, von dem beide dieser Gruppen jeweils glauben, es ging ihnen da drum. Bloss dass ihre Art des Anherrschens anderer nur beweist, dass es ihnen ausschliesslich ums Einfordern geht.

    • Auguste sagt:

      hmm…, immer wieder fühlt sich der junge südslawe latent minderwertig – nur gut fand die autoindustrie das heilmittel dagegen – bmw, tiefergelegt mit dicken kaminrohren. respekt.

  • Ruedi sagt:

    Ich bin auch ein Mann! – Na und!

    Auch wenn ich niemals einen Multiblen Orgasmus haben kann fühl ich mich deswegen nicht Diskriminiert.

    Es gibt halt Dinge die nur der Frau vorenthalten sind.

    Dafür haben Sie kürzere Füsse damit Sie näher am Herd und Wickeltisch stehen können und wir zu lange Füsse und kommen da nur mit Verrenkungen genug nahe ran.

    • Rahel sagt:

      Wer sagt denn, dass nur Frauen multiple Orgasmen haben können? Oder habe ich da was missverstanden?

      • Ruedi sagt:

        Also ich hatte noch keinen Multiblen Orgasmus meine Partnerinnen kommen immer vorher und drehen sich dann müde zur Seite. Ich Tröste mich dann mit Multiblem Birchermus.

    • Auguste sagt:

      hmm…, das „p“ steht auf dem kopf – macht es vielleicht joga oder haben es die mehrfach-höhepunkte einfach nur umgehauen, ruedi?

  • Nidi sagt:

    Liebe Blogverfasserin, vermutlich lebten Sie nach der Wende in Südafrika, sonst würde Sie nie die frechheit besitzen die Apartheit und die Diskriminierung der Frauen in der Schweiz auf eine Stufe zu stellen.

  • Gabi sagt:

    Oh… Fehler; verflixt.

    Das „direkt oben“ war natürlich auf das letzte Aufmucken von Katharina gemünzt; eine Seite zuvor.

    Pardon.

  • Gabi sagt:

    Aber keine Sorge: Für heute lasse ich es gut sein.

    …Und die Reaktionen zeigen ja eindeutig, dass die aufgebrachten Fregatten (siehe direkt oben: Noch gut geschlafen, mit all den Gewaltphantasien, die Sie im Namen einer besseren Welt noch so umgetrieben haben, Katharina?) noch genug lange damit beschäftigt sind, wieder einen Faden Wasser unter ihren Kiel zu kriegen.

    Schönen Abend!

  • Ruedi sagt:

    Ein gemeinsamer Multipler-Orgasmus-Abend könnte die Wogen im Mama Blog wieder glätten. Ich als Mitglied könnte mich eventuell für das Vorspiel für die ohne Ohneglied einen Abend lang freimachen. Natürlich mit Weiblichen Bodyguards im Lara Croft Outfit, Rolls Royce und Rotem Teppich. Da sicher alle Gemeinsam kommen werden oder wollen, könnten die Ohneglied das Hallenstadion mieten. Alice Schwarzer sollte aber auch eine Einladung kriegen.

    ,,The first Womans Multible Orgasmus Night im Hallenstadion Zürich,,

  • Gabi sagt:

    Also… Sie werden sich freuen: Ich mach mich jetzt vom Acker.

    Wo es nun um derart tiefschürfende Symbolik zu gehen beginnt (um sich wieder mal ja nicht der Frage stellen zu müssen, in wiefern man sich selbst die Feindbilder schafft, ohne die dem ganzen Denkkonstrukt die Stabilität fehlt), komme ich nicht mehr mit.

    Es geht übrigens keineswegs um Sie; Pippi als Privatkrieg. Auch nicht um Katharina oder Wildkatze; Daphne sowieso nicht.

    Es geht ums Aufzeigen, wie dogmatische Ideologien, die Widerspruch nicht dulden funktionieren.

    Und dank Ihnen macht das richtig Spass. Merci nochmal.

    • Astrid sagt:

      Ein wunderbarer Tag dort draussen – gehe jetzt in den Wald zum Pilzlen. Mein Harmoniebedürfnis siegt. Schönen Tag!

    • Widerspenstige sagt:

      Gabi, das ist verlorene Liebesmüh‘ denn Ideologien und darin sich Suhlende wollen gar nie von Abweichungen aufgeklärt werden. Ich sehe das ganz drastisch bei Gläubigen, die ihre Glaubenssätze in Stein gemeisselt sehen und wehe wer sich ihrem Weltbild nähert und es hinterfragt. Derjenige muss mit der Hölle rechnen, denn die Himmelspforte gehört nur dem Gläubigen. Es ist lachhaft, wenn es nicht zum heulen wäre.

      • Gabi sagt:

        Übrigens, liebe Widerspenstige:

        Im Ernst; abgemacht: Fragen Sie mal eine französische Freundin, bitte, warum das (elles zu ils) zur Emanzipation französischer Frauen kein Thema ist. Wäre wirklich interessant.

        Mir ist nämlich eingefallen, mit welchem Standardsatz Ihr Gegenüber ev. anworten könnte, hihi.

        Falls Sie Ihnen „Parce que c´est con!“ entgegnet, wären Sie mitten im Thema. Nageln Sie sie drauf fest, dass das Wort „con“ ursprünglich für „Möse“ steht. Womit es als Synonym für „blöd“ wohl noch wesentlich abwertender – also frauenfeindlicher? – ist, als „dämlich“ auch nur ansatzweise.

      • Gabi sagt:

        …Und jaja: Ich weiss. Sie haben Recht. Die verbiestert Gläubigen, egal welches Glaubens (aber vor allem, wenn´s nur einen Gott geben soll), kommen sowieso nicht runter von ihrem ewigen Trip.

        Dennoch…. Man muss dogmatischen s/w-Ideologien nicht überall den Tunnelblick durchgehen lassen. Schliesslich kann man sich daneben trotzdem mit Weltoffeneren aller Couleur austauschen.

        Schönen Wochenanfang!

    • Daphne sagt:

      Da es so aussieht, als ob der Kindergartenreigen zuverlässig in die nächste Runde gehen wird, verabschiede ich mich doch gleich ganz. Zeuklen, Zöseln und Zanken, danke, davon habe ich mit meinen zwei Kleinen schon genug zu Hause, hier hätte ich mir doch etwas mehr kritische Selbstreflexion erwartet.

      • Muttis Liebling sagt:

        Kritische Selbstreflexion darf man im öffentlichen Raum nicht erwarten. Anhand typischer Phrasen, typischer Rechtschreib- oder Stilfehler ist jeder Teilnehmer hier auf ewige Zeit identifizierbar. Wer sich da preis gibt, ist selbst dran schuld. In ein paar Jahren wird jeder Personalchef, aber auch jeder potentielle Partner, in der Lage sein, alles zu recherchieren, was Sie jemals im Netz abgeladen haben, unter welchem Pseudonym auch immer. Persönliches gehört nicht in den öffentlichen Raum. Man kann auch abstrakt alles sagen, was einem wichtig ist. Aktive Trennung von Person und Meinung.

    • Muttis Liebling sagt:

      Ein Wesenszug aller erfogreich werdenden oder scheinen Wollenden besteht in intensiver Feindbildpflege. So gelingt die gewünschte Distanzierung effizienter als durch mühsame Profilierung. Unter Frauen nennt man das, so sagte man mir, Zickenkrieg. In meiner Lieblingsstadt Moskau gibt es dafür inzwischen eine Institution, die sich wörtlich übersetzt auch Zickenschule nennt. Die Frauen haben allerdings Grund, gute Männer sind knapper als schöne Frauen. Wer in der Blüte keinen abbekommt, findet den nie. Ab 30 sind Männer verheiratet oder Alkoholiker. Zicke sein, lohnt sich, scheinbar auch in CH.

  • Widerspenstige sagt:

    Also heute ist weder Vollmond, noch Neumond noch ist uns der Satellit letzte Nacht auf den Kopf gefallen. Was müssen aussenstehende Mitlesende von uns Bloggenden eigentlich denken, wenn sie praktisch jedes Mal vorwiegend an einem Wochenende einen Zickenkrieg hier mitverfolgen müssen/dürfen?! Das Wort des Anstosses war also nicht ‚Frauenanlass‘ sondern ‚Stutenbissigkeit‘! Und es stimmt. Egal, wer das jetzt erstmals unter die Leute gemischt hat. G’schämig muss ich da nur sagen! Ich versuche seit Monaten, hier etwas mehr Contencance und gegenseitigen Respekt reinzubringen – Fehlanzeige! 🙁

    • Astrid sagt:

      Widerspenstige, ‚Contenance‘ wäre ziemlich langweilig. Ich persönlich finde, wie oben gesagt, dass ruhig auch ein deftiger Austausch stattfinden darf. Aber die persönlichen Anfeindungen, Persönliches über andere hier ausbreiten, Beleidigungen auszuteilen, während man sie sich selbst verbittet, das sollte aufhören.

    • Widerspenstige sagt:

      Ich habe mich wie Sie öfters in die Nesseln gesetzt und meine EIGENE Meinung zu Themen hier vertreten. Ich kann einfach nicht glauben, dass erwachsene Menschen öffentlich ständig andere denunzieren und niveaulos beleidigen wollen. Das ist ja der reinste Kindergarten und einige regelmässige Bloggende haben das Weite gesucht. Es ist einfach ein Armutszeugnis sondergleichen und es ist somit irrelevant, um welches Thema es sich handelt.

    • Die Diskussionen in letzter Zeit sind zum Kotzen. Dis Schwanz-Ab und die Frau-an-Herd Fraktionen sind dafür verantwortlich dass sich wohl nicht mal bereits halbwegs Bekehrte mit einem Dogma anfreunden können. Es ist erbärmlich, lächerlich und ganz unterhaltsam wenn man nichts mit so Menschen in der Realität zu tun hat. Es ist wie in einem Comic den man auf dem WC liest und nach dem Spülgang weglegt und vergisst.

    • marie sagt:

      wen auch nicht ganz frei von schuld, ich schliesse mich euch allen an. und würde es in diesem sinne begrüssen, wenn ein paar gänge zurückgeschaltet würden.

      • Alexander Müller sagt:

        Diese „Kleinkriege“ hier im Forum sind sowieso höchstens für Eingeweihte interessant. Ich verstehe schon, dass es Spass machen kann, mal wilde Sau zu spielen und sich dran zu ergötzen. Aber es macht die Diskussionen doch sehr mühsam.
        Daumen rauf, dass man hier wieder in anderes Fahrwasser geraten ist :).

      • Alexander Müller sagt:

        (das war jetzt nicht als Antwort an Sie gedacht, sondern eine Ebene drüber)

      • Gabi sagt:

        Schauen Sie; ich bin mir natürlich im Klaren, dass es hier viel ruhiger wäre, wenn ich einfach die Klappe hielte.

        Aber dann bliebe die Illusion der Pasdaran tatsächlich oft aufrecht, sie hätten dank A. Schwarzer eine vollkommen widerspruchslose Ideologie entdeckt, die 1 : 1 gleichzusetzen sei mit Geschlechtergleichheit, Gerechtigkeit und – besonders doof, angesichts diversester Unterstellungen – Vorurteilslosigkeit…. Im Falle der Pasdaran aber ziemlich unverhohlen kombiniert mit Hass aufs andere Geschlecht… Was man natürlich erst Recht jenem unterstellen muss.

      • Gabi sagt:

        Kommt mir dann auf jeden Hinweis, wo das schiefe Theoriegebilde jeweils nicht richtig stimmig bleibt, nur beschimpfendes Gekeife zurück, bei dem dann Tatsachenmangel mit Ehrverletzung kompensiert wird, stürze ich mich mit Vergnügen ins Getümmel. – Ist so. Bleibt so!

      • Gabi sagt:

        Ich kann nur hoffen, Sie halten mir meine Beiträge zu Gute, in welchen mir nicht danach sein muss, mit einem Seitenhieb an Stehengelassenem der Pasdaran zu rütteln.

        Die sind mindestens im Übrigen mindestens so zahlreich wie mein Finger in deren Wunde.

        Und – wenn Sie´s unvoreingenommen lesen – werden Sie feststellen, dass ich keinesfalls gegen emanzipierte Frauen bin. Aber eben: Bei den Feministinnen, die übrig geblieben sind, machen von denen schon lange keine mehr mit.

      • Alexander Müller sagt:

        @Gabi: Mir gefallen viele ihrer Beiträge sehr gut. Was sie zum z.B. Theoriengebäude sagen kann ich nur unterschreiben. Es ist auch verständlich, dass sie selbst mal provozierend dagegen halten. (Das mit der Stute-nbissigkeit, war schon witzig). Aber bei aller Sympathie; sie lassen es dann nicht dabei bewenden sondern fachen die Scharmüzel immer wieder von neuem an. Ich finde auch nicht, dass man stets den Knigge vor sich her tragen muss, gerade wenn man damit einen guten Punkt landen kann, aber man muss auch nicht jedesmal noch einen drauf geben.

      • Gabi sagt:

        Zweifellos eine Schwäche, dass ich dann nicht davon lassen kann.

        Wenn ich aber nicht wieder drauf zurück komme (wie unten, mit dem Lesbo-Club in Basel, von dem ich wirklich nicht einmal ahne, was sie eigentlich anzudeuten versucht), dann sieht´s tatsächlich so aus, als hätte – ich bleib bei diesem Beispiel, – Katharina nun wirklich grad was ganz Substantielles eingeworfen.
        Diese halbseidenen Andeutungen gehen nicht bloss mir auf den Kecks, wenn ausgerechnet so was dann für das Beglückende der Befreiungsideologie stehen soll.

        Aber hört sofort auf, wenn diese Widersprüche stoppen. -Schwöre!

      • Alexander Müller sagt:

        Grins. Ich gebe zu, der Lesbo-Club in Basel würde mich auch interessieren. Wie auch, was es mit dem legendären Sybian auf sich hat. Heisst es das für (eine?) bestimmte ForistIn tatsächlich regelmässig „aufgesessen!“? Aber das ist so mit der Neugiere, ich kann verstehen wenn sie nicht stets befriedigt wird. Wie gesagt, ich kann nachfühlen, dass es einem in den Fingern juckt. Es könnte ja einfach ein Vorsatz sein, dem nicht jedes mal nachzugehen.

      • Alexander Müller sagt:

        Ich glaube im übrigen nicht, dass bi-curious Erfahrungen in Basler Lesbo Clubs von anderen Lesern tatsächlich als substantielle Einwürfe aufgefasst werden. Höchstens in dem Sinne, dass hier „Substanzen“ „eingeworfen“ wurden. Es gibt immer Provokationen und Gelegenheiten, darauf einzusteigen. Wenn sie als Bedingung ausmachen, dass sie in Zukunft gar nicht mehr erst in Versuchung geführt werden, dann wirds wohl so weiter gehen wie bisher 😉

      • Gabi sagt:

        Den Sybian hat Katharina selber gebracht. Und zwar so (ungefähr): „Buy a sybian, if you must, sisters! It´s much more convenient than a tripod.“ … oder so ähnlich.
        Da bin ich der Meinung, dass darf man dann gerne gegenüber jemandem aufnehmen, der das A selber lautstark propagiert, B wieder mal nicht checkt, was die Aufforderung, Männer prinzipiell gegen Elektrovibratoren auszutauschen, wohl wieder mal mit „darf nicht aufs Geschlecht ankommen!“ zu tun hat.
        Der Lesbo-Club ist halt so ein Punkt, wo man sehr deutlich drauf hinweisen kann, dass ernste Debatten substantielle Meldungen bedingen.

    • Katharina sagt:

      Naja, harmonie-süchtige Astrid. Sie sind es ja, die ausgerechnet die Person verteidigt, die mit persönlichen und themen-fremden Anfeindungen hier auf eine Mission geht. Indem Sie das tun, heizen sie den Kindergarten noch an. In dem Sinn finde ich es eben schon heuchlerisch, wie Sie und Widerspenstige sich nun auf ein moralisches Podest stellen. Was ja interessant ist, dass drei sehr unterschiedliche Mitwirkende hier in einen Topf geworfen werden, weil die betreffende Person auf einer religiösen Mission gegen in eigenen Worten eine ‚Irrlehre‘ den Don Quixote gibt.

      • Gabi sagt:

        Zu schade nur, dass wir wohl nie erfahren werden, was es denn nun mit den schwammigen Andeutungen über meine „bi-curious Expeditionen in den nicht existenten Lesbo Clubs zu Basel“ auf sich hatte. Dabei war ich, mit meiner stutenbeschmutzten Phantasie, doch am Neugierigsten!

        Ich meine, das fing schon mal ziemlich aufregend an! Kommt da jetzt wieder mal nix mehr?

        😉

  • Gabi sagt:

    Könnte jedenfalls genau so in „La citta delle donne“ stehen – apropos Drehbuch.

  • Vielleicht schaffen es immer noch so wenig Frauen in Chefetagen und Männerzirkel, weil wir uns durch „Frauenanlass“ beleidigt fühlen, statt uns im BMW dorthin chauffieren zu lassen, uns den dicken, roten Teppich auszurollen, eine Menge Presse einzubestellen und jeden, der nach Zutritt verlangt, vorher der Musterung eines grimmigen Bodyguards im Frack zu unterziehen, welche auf geheimnisvolle Weise nur 5% besonders Auserkorener bestehen, um anschließend unserem elitären Netzwerk zu frönen?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Gutes Drehbuch, muss ich mir merken.

      Die Symbolik des roten Teppichs geht übrigens auf matriarchale Zeiten zurück, ebenso wie die roten Schuhe. Die Power der fruchtbaren Frau, die rote Farbe steht für das Blut, welches die Fruchtbarkeit symbolisiert. Ein Mädchen trug ‚rote Schuhe‘, wenn sie zum erstenmal menstruierte, damals war die Menstruation nichts, das versteckt werden musste, sie bedeutete Energie und Lebenskraft. Heute kennen wir nur noch blau eingefärbte ‚Always‘, die durch die Werbung geistern.

    • Astrid sagt:

      Genauso ist es, Mittelmassmama. Es gibt aber noch einen anderen Aspekt: beklagt wird, dass es so wenig Frauen überhaupt in die Chefetagen schaffen. Als ich noch ‚Chefin‘ war, habe sich immer wieder hochqualifizierte Frauen beworben, die es sich, im krassen Gegensatz zu jedem Mann, nicht trauten, nach dem Salär zu fragen. Das hat nichts mit Schüchternheit oder Scheu zu tun (wie ich heute weiss), sondern damit, dass Frauen in erster Linie gefallen wollen, sie wollen nicht mit der Tür ins Haus fallen. Es gibt Hunderte kleinerer Dinge, die wir voneinander lernen können, ohne sie abzuqualifizieren

      • Das mit dem Salär ist ein gutes Beispiel: Klar, wir hätten gerne alle mehr. Geholfen ist aber keinem, wenn Großmäuler Unternehmen in die Pleite treiben, u.a. durch ihr eigenes, immenses Gehalt. Frauenanlass? Ein Anlass, die Vorzüge von Frauen und Männern hervorzuheben, die in der Lage sind umzudenken, während die alten Herrenclubs im steinzeitlichen Revierpinkeln untergehen…

  • Gabi sagt:

    ((Grins)): einmal mehr „liegen wir übereinander“

    Ich danke schon vorab für den Hinweis, liebe Astrid. Ist aber unnötig in diesem Falle. Die entsprechenden Damen sind zu Höchstform aufgelaufen und haben einmal mehr alles selber geliefert, das es zu meiner Ehrenrettung braucht.

    😉

  • Gabi sagt:

    Richtig. Das ist ja auch toll und eigentlich ganz normal bei jeder Veränderung.
    Das Selbstverständliche bleibt; das Überflüssige (bzw. das Übertriebene) geht den Weg alles Irdischen und sein Verlust wird nur noch von jenen beweint, die immer schon dem Kampf mit dem Ziel verwechselt hatten.
    Während die weiterhin wichtigen Themen durchaus noch abgearbeitet werden müssen… Bloss eben: Das Label „Befreiung“ und „böses Patriarchat“ ist dann für die neue Generation irgendwann durch. Schon nur, weil es sie von Wichtigerem abhält.

  • Astrid sagt:

    Daphne, ich möchte mich hier nicht zum Gabi-Verteidiger aufschwingen, aber ich meine, dass es an der Zeit wird, dass die Beleidigungen aufhören. Ich habe es schon mal gesagt: es grenzt an Bösartigkeit, Gabi immer und immer wieder mit dem PorNo-Blog und der Pornoindustrie in Verbindung zu bringen. Wer diesen Blog nochmals liest, sieht auch, dass er keine Chance hatte, ausser auf sarkastische Weise auf die Vorwürfe (die entstanden, weil er es wagte, eine andere Meinung als andere zu haben) zu reagieren.
    Ganz allgemein finde ich, dass die persönlichen Beleidigungen,

    • Astrid sagt:

      /2 die ständigen Hinweise auf die Vergangenheit, das Austeilen, wenn man Einstecken nicht vertragen kann, aufhören muss. Ich habe selber daran teilgenommen, aber zumind. versucht, damit aufzuhören. Das hat niemand verdient. Klar darf man saudumme Sprüche mit saudummen Sprüchen beantworten, darf man Kontra geben, darf sogar sagen, dass einen jd mit dem ewig Gleichen nervt, aber persönlich werden? Das Beispiel Gabi ist ein Paradebeispiel dafür, dass ein ungerechtes Urteil im Netz ad nauseam weitergeführt wird, obwohl es einfach nur lächerlich ist. Ihr Blogwart (höre jetzt auf mit dem Predigt)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Toll Astrid, durch welche Brille siehst du denn heute? Du fühlst dich bemüssigt, diesen Troll in Schutz zu nehmen? Manchmal zweifle ich an deiner Wahrnehmung! Ursache und Wirkung!!

        Sobald sich der von dir Protegierte in eine Diskussion einschaltet, entgleist sie, er hat nicht bloss eine andere Meinung, die haben viele hier, ihm geht es nur ums pöbeln, seit Monaten, wie destruktiv! Wenn du DAS nicht siehst, ist dir wirklich nicht zu helfen. Hinterfrage mal deinen Drang, auch bei den absoluten Armleuchtern ständig das good girl sein zu müssen. Damit kannst du dir nichts kaufen. Sorry! 👿

      • Gabi sagt:

        Jaja… Hm?!

        Schon wieder so eine blöde Schwester, die einfach nicht einsehen will, dass Sie das Gute doch eigentlich für sich gepachtet haben…

        Aber noch nicht mal nach gröbsten Beleidigungen auf die Reihe kriegen, wieso die „Bösen“ keine Lust verspüren, Ihnen alles unwidersprochen durchgehen zu lassen.

        Konzentrieren Sie sich doch einfach mal, auf das was da steht. Von Ihnen. Von mir. Dann lass ich Ihnen sogar Ihr „Es steht geschrieben…“ für einmal durchgehen.
        Und NICHT einfach ablenken mit dem Geschriebenen von fernen Götzen… Sie kennen die Schwarzer noch nicht mal persönlich.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Doch, ich hatte schon das Vergnügen, ich kenne sie persönlich. Sie ist übrigens jene, welche mir eines der schönsten Komplimente meines Lebens gemacht hat, obschon ich mich in dieser Hinsicht noch nie beklagen konnte……..

      • Gabi sagt:

        Ah… Wie schön für Sie. Scheint zumindest eine Konstante zu sein. Bei ihren Männern hat sich ja, wie Sie uns alle wissen liessen, auch noch keiner beklagt. 😉

        Also schön: Sie kennen die Alice persönlich. Bringt aber dennoch nix, sie einfach nur bei jeder passender (und noch viel öfter bei unpassender, um abzulenken) Gelegenheit zu zitieren.

        Oh… – NEIN! Sie Ärmste: Jetzt hab ich Sie prompt wieder das Ignorieren vergessen lassen, dem Sie doch schon so lange frönen!

        („Aah! My foot!“ – Monty Python: Life of brian)

      • Astrid sagt:

        Pippi, vielleicht durch die nicht eingefärbte Brille? Ich habe gestern abend sehr spät noch hier hereingeschaut und war ziemlich schockiert. Ich habe es schon tausendmal gesagt: Dogmen und einseitige Ideologien nerven mich – und sie führen dazu, dass auf genau die Art und Weise zurückgegeben wird. D.h. all das führt nur zu noch mehr Nicht-Kommunikation, wenn wir doch alle genau das Gegenteil wollen: uns verständlich zu machen, unseren Standpunkt vertreten und dafür nicht verprügelt zu werden etc. Und ja, auch Gabi: er hatte nie eine Chance. Nachzulesen OHNE Brille (so noch geht) im PorNO-Blog

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Richtig Astrid, wer ungeniert für Pornografie und Prostitution Werbung macht und dabei noch frech behauptet, das sei im Interesse der Frauen, die wollten und brauchten das, hat keine Chance auf eine sachliche Würdigung. Sowenig wie die Holocaust-Leugner, die werden auch nicht sachlich gewürdigt. Wer denkt, die gandenlose, auch sexuelle Ausbeutung von anderen Menschen rechtfertigen zu können, hat sein Recht auf Würdigung verspielt.

      • Gabi sagt:

        Ich danke Ihnen für Ihre Mühe, Astrid.

        Aber Sie sehen es selbst: Die glaubt allen Ernstes, das sie das so von mir gelesen hätte.

        In so einem Falle nützt natürlich auch die Erfindung der Schrift und die Nachprüfbarkeit nicht viel.

        Ausser für „Es steht geschrieben… “ natürlich.

      • Astrid sagt:

        Pippi, das ist einfach nicht wahr. Es ist ein vorgefertigtes Bild, dass seither von ihm herumgetragen wird. Du weisst doch selbst, wie ekelhaft es ist, wenn man sich gegen tief eingegrabene Vorurteile und Vorverurteilungen nicht wehren kann – man fängt an, Spielchen zu spielen, Ironie und Sarkasmus auszupacken.
        Wünsche Dir schöne Ferien!

    • Daphne sagt:

      Ach Astrid, der Gabi ist nun einer, der genau weiss, wie man die Suppe schön am Köcheln hält, ein Zeukler meinetwegen, insofern hält sich mein Mitleid in Grenzen… Genau das ist es auch, was ich an seinem Auftreten hier kritisiert habe: Das so tun, als ob man selbst ein völlig unschuldiger Schafpelz wäre, der kein Wässerchen zu trüben vermag. Das meine ich mit heuchlerisch, und um nicht mehr und nicht weniger ging es mir.

      • Astrid sagt:

        Aeh, Daphne, korrigieren Sie mich, wenn ich mich irre: wenn Sie ständig ungerechterweise (das kann man nachlesen!) in die Nähe von Rotlichtmilieu, Pornografie-Bejaher, Mädchenhändler, was weiss ich, gerückt würden, egal welches Thema eigentlich hier zur Diskussion steht, was würden Sie machen? Das so stehen lassen? Ich glaube kaum. Und so völlig unschuldig in punkto Zäuseln und ‚Suppe am Köcheln‘ halten, sind Sie und ich auch nicht, oder? Schon gar nicht die, gegen die sich Gabi mit ihren eigenen Mitteln wehrt….

      • Daphne sagt:

        Hi hi, Astrid, was andere hier über Sie denken, macht Ihnen bei aller Anonymität etwas aus? Für Gabi ist es doch lediglich eine Ausrede, um seine privaten Spielchen zu treiben, und leider kann ich ihn, seit er damit angefangen hat, auch sonst nicht mehr Ernst nehmen. Schade eigentlich, oder?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Im Übrigen sollten wir schleunigst aufhören, uns hier auszutauschen über Trolls, das misst denen eine Bedeutung zu, die sie absolut nicht haben, weder hier noch sonstwo. Das war mein letzter post in dieser Sache! Tschou zäme…..

      • Astrid sagt:

        Daphne, klar macht mir das was aus, was andere über mich denken, anonym oder nicht. Ich trage hier zwar nicht meinen eigenen Namen, aber schon meine Meinungen und einen Teil meiner Identität zur Schau. Und solche Vorwürfe würden mir ganz klar an die Ehre gehen.

      • Eni sagt:

        Finde auch, dass man mit diesem Gabi-Bashing auhören könnte. Er darf ja noch nicht mal den Mund aufmachen, ohne dass er eine fängt. Da muss man sich nicht wundern, wenn dieser zurückschlägt.
        Manchmal muss man sich fragen, wer dennn der Troll ist.

  • marie sagt:

    das ist so und ich beobachte das auch, dass es für die „jüngere“ generation immer wie weniger ein thema wird, was ich übrigens als erfolg werte. ich gehöre der 80er jahre fraktion an, war aber schon damals gemässigt und war immer der meinung, dass beim schlagwort gleichberechtigung die männerrechte und -forderungen genauso zu berücksichtigen sind.
    am ende geht es ja darum, dass es keine rolle mehr spielen sollte ob männlein oder weiblein – vor allem was arbeitsrechte und pflichten und verantwortung gegenüber institutionen betrifft. privat war feminismus zumindest bei mir NIE thema.

    • Astrid sagt:

      Marie, genau. Für mich wäre eigentlich der Traum, dass Männlein und Weiblein mit all ihren Eigenheiten (ob genetisch, gender-related oder was weiss ich) sich einfach gegenseitig akzeptieren und respektieren, wie es ja in funktionierenden Beziehungen längst normal ist. Allerdings müssen wir Frauen dann irgendwann aufhören, Forderungen im Namen aller zu stellen und uns das bei Männern selbstverständliche Recht erlauben, für uns einzustehen und uns nicht gegenseitig fertigzumachen.

      • marie sagt:

        ich kann ihnen versichern, das in meinen beziehungen DAS immer hervorragend geklappt hat. akzeptanz und toleranz und sich gegenseitig ernstnehmen ist das a und o. ich erlebe manchmal auseinandersetzungen in meinem näheren umfeld, wo mir die haare zu berge stehen, dass das thema in einer beziehung sein kann. ich glaube das hat am ende sehr viel mit selbstbewusstsein zu tun. sobald unsicherheit und geringes selbstwertgefühl sich breit machen, fängt die sauce an zu überkochen… wir sollten uns alle ein wenig gelassener begegnen und den 5er mal gerade sein lassen.
        übrigens, danke für gestern 🙂

      • marie sagt:

        …die wehrpflichtdebatte – da haben sie meine posts „übersetzt“… sie haben mich vor dem fleischwolf bewahrt.

      • Astrid sagt:

        Zuviel der Ehre. Das konnten Sie ganz allein. Geschenkt.

    • Alexander Müller sagt:

      @Marie: Ich gehe gegen die 30 zu. Privat waren Auseinandersetzungen wie hier für mich auch nie ein Thema. Aufgefallen sind mir aber auch im Privaten ein paar Dinge: Viele junge Frauen erwarten von einem Mann die typisch „männlichen“ Attribute und Eigenschaften: „erfolgreich“, „zielstrebig“, „entscheidungsfreudig“ „stark“… in etwa in der Reihenfolge. Ich habe einigen Frauen gesagt, dass ich sie da „enttäuschen“ müsse und wir hatten dann einfach „eine gute Zeit“ miteiander. Aber mir fällt schon auf, dass ich umgekehrte Ansprüche an eine Frau nicht stellen würde.

    • Alexander Müller sagt:

      @Marie: Es ist nicht so, dass ich mich beklage. Es ist ja legitim Ansprüche zu haben und ich habe auch ohne diese Eigenschaften (oder vielleicht gerade deshalb, weil mir dann Zeit und Musse für andere Dinge wichtiger war) viele sehr schöne Erfahrungen mit Frauen gemacht. Ich bin also in keiner Hinsicht zu kurz gekommen. Aber wenn ich mir dann die öffentlichen Diskussionen ansehe, die im privaten wie gesellschaftlichen fast nur beim Mann Bewegungsbedarf sehen, die Unis, die ganz selbstverständlich Frauen bei Jobs bevorzugen… dann sehe ich – ohne jede Verbitterung – ein Ungleichgewicht.

      • marie sagt:

        hr müller den sehe ich ja auch – wie erwähnt. ich sehe ein GRUNDSÄTZLICHES diskriminierungsproblem. und ich bin definitiv der meinung, dass das aufhören sollte mit bevorzugung und so… ich war schon immer der meinung, dass anonymisierte bewerbungen möglich sein sollten, da es um qualifikationen gehen sollte und nicht um das geschlecht. meins ist nur ein vorschlag, vielleicht gibt es bessere. in der vergangenheit wurden fehler gemacht, die vllt kurzfristig was brachten, aber längerfristig haben sie sich halt als büchse der pandora entpupp. das gilt es erkennen und zu verbessern. gemeinsam.

      • marie sagt:

        und wie auh schon erwähnt, ich distanziere mich von diesem dogmatischen feminismus. ich bin für gleichberechtigung und verantwortungsvollen umgang miteinander. mal funktioniert es gut, mal halt weniger. aber hauptsache man rauft sich zusammen. ich finde nicht nur die militärfrage ungelöst. für mich ist z.bs. auch das gemeinsame sorgerecht der kinder nach der scheidung ein anliegen, was im moment halt in der tat väterfeindlich ist.
        und ansprüche am gegenüber zu haben ist doch ok. auch hier ganz wichtig. sie thematisieren und am ball bleiben und änderungen zulassen, auch bei sich. 🙂

      • marie sagt:

        wie erwähnt die „jüngere“ generation macht das sehr gut. deshalb wäre ich gerne 15 jahre jünger…

      • Alexander Müller sagt:

        @marie: Ich glaube wir sind da ähnlicher Meinung. Ich sehe übrigens auch lang nicht nur bei Männerbelangen Benachteiligungen. Und ich finde auch richtig, dass man über das rechtliche hinaus, strukturelle Hindernisse für die Geschlechter anschaut. Aber dies eben bei beiden tut und den Fokus darauf legt, dass möglichst jeder einzelne nicht wegen seines Geschlechts benachteiligt wird, anstatt erratische Aufrechnungen zwischen „Männern“ und „Frauen“ anzustreben.

      • Alexander Müller sagt:

        Und so entspannt in der Hinsicht das Privat zwischen Mann und Frau in unserer Generation wohl ist. Ich weiss nicht ob das nur gutes hat, oder ob wir es uns einfach etwas zu leicht machen. Oft löst das Thema bei jüngeren ja diesen „Ihhh uncool“ Reflex aus und ich glaube dass es mitunter auch deswegen kaum ein Thema mehr ist. Und das finde ich eine beschränkte Haltung. Auch wenn sich die Dinge oft nicht bis aufs Intime bemerkbar machen, betreffen sie uns ja doch. Ich glaube das verschwinden des Themas hat auch mit einer gewissen „Scheu“ auf beiden Seiten zu tun.

      • Alexander Müller sagt:

        – Die alten Rollenvorstellungen leben in einem etwas ausgeglicheren Kleid bei vielen Frauen und Männern weiter, deswegen werden sich auch die Verhältnisse nicht gross ändern.
        – Die Wehrpflicht besteht für Männer, auch wenn diese das Thema Gleichberechtigung gern als „passé“ auffasen und locker „darüber“ stehen.
        – Es ist in der Forschung z.B. gut bekannt, dass Männer signifikant höhere Strafen vor Gericht erhalten als Frauen. Das existiert auch, wenn die „Jungs“ und „Mädels“ sich demonstrativ anderen Themen zuwenden.
        – Mode und Medien reden den Frauen noch immer viele Komplexe ein…

      • Alexander Müller sagt:

        …. und man kann die vermehrte anpassung an solche „Schönheitsideale“ (die man auch gut im Ausgang beobachten kann) sicher zum Teil als Entkrampfung des ganzen Geschlechterthemas betrachten. Zum Teil ist es aber auch bloss gedankenloses Nachlaufen, das soweit geht, dass man dann sogar „poledancing“ als Zeichen weiblicher Emanzipation sieht. Ich finde es gut, wenn Gleichberechtigung kein Beziehungsstreitpunkt mehr ist, aber die „junge Generation“ unterliegt auch einer Täuschung, wenn sie aus Angst „bemüht“ und „anstrengend“ zu wirken, das Thema einfach für abgehakt erklärt.

      • marie sagt:

        ich habe es zgegebenermassen aus dieser perspektive nie gesehen. hm… ich bin übrigens ehemaliger punk und mein ansatz war, gegen normen, gegen konventionen – das ist übrigens bei mir geblieben. so wie sie das schildern sind es am ende immer noch die gleichen normen und konventionen, die einfach ein wenig anders daher kommen. scheint thema zu bleiben. nich schön sich in einer welt zu bewegen die mehr schein als sein darstellt – geistig äusserst destruktiv. ich glaube solche szenen, die sich gerne zelebrieren wird es immer geben. man sollte einfach da ausbrechen können, wenn es einem anfängt

      • marie sagt:

        ich vermute, dass am ende es immer ähnliche themen geben wird, über die man sich austauscht oder eben schweigt. und es ist offenbar immer das gleiche: normen, konventionen und konsum. wenn es einen kampf gibt, dann dieser, sich irgendwie damit zurecht zu finden. und das ist das schwierige. weil es die mehrheit der gesellschaft betrifft und es sind ebendiese stichworte, die einem das leben diktieren. ich war punk und bin es im geiste geblieben – also keinen farbigen hirokesenschnitt mit ü40 😀 auch für sie nicht, wenn er ihnen nicht steht! aber über bord werfen, was ihnen schadet, als anfang?

      • Alexander Müller sagt:

        Hm.Es stimmt natürlich dass jeder seinen Weg suchen muss. Aber da verbleiben wir bei Allgemeinplätzen. Diese „Flucht“ ins Private löst die Angelegenheiten nicht. Die Gleichberechtigung betrifft Dinge, die nur zum Teil privat angegangen werden können. Ein Mann kann sich z.b. in der Kindererziehung engagieren, aber wenns dann blöd kommt hat er doch kein Sorgerecht. Ich finde diese Forderung falsch, man solle einfach „bei sich aktiv werden“. Die fem. Forderungen waren früher ja zurecht an die Gesellschaft gerichtet und sollten nicht einfach im privaten den Ungerechtigkeiten entgegen wirken.

  • Astrid sagt:

    Katharina, es ist das letzte Mal, dass ich mich mit einem Post an Sie wende. Wenn Sie mir jedes Mal die Kompetenz absprechen, wenn ich nicht in Ihrem Sinne argumentiere, wenn Sie nur hier sind, um anzuklagen und zu beleidigen; wenn Sie anderslautende Meinungen so wenig vertragen, dass Sie regelmässig apoplektisch werden; wenn Sie noch dazu drohen, Sie könnten uns alle mit Ihren Spezialmethoden outen – wenn Sie also all das machen, was Sie den hier Mitschreibenden so gern selber vorwerfen, dann nehme ich mir die Freiheit, Sie in Zukunft zu ignorieren.

  • Astrid sagt:

    /2 dazu, angebliche gesellschaftliche Benachteiligung zu beklagen, dabei haben diese Erwägungen alle, Männer wie Frauen, zu bewältigen. Vielleicht sollten Männer, die noch mit Frauen zusammenleben, ein wirkliches Interesse an Ihnen haben, einfach ein bisschen Zeit und Geduld aufwenden. Wir haben relativ viel aufzuholen, hatten gerade mal ein paar Jahrzehnte. Jede Generation Frauen bringt wieder ein bisschen mehr Aufklärung in das Thema hinein – und letztlich wollen die allermeisten Männer und Frauen das gleiche: ein einigermassen friedliches Leben miteinander.

    • Ich fühle mich auch unfrei, Astrid. Abhängigkeiten bilden einen wesentlichen Teil meines Lebens. Aufgrund meines beruflichen Hintergrundes werde ich intellektuell gewissermassen diskriminiert. Und dass ich arbeiten muss, missfällt mir ganz besonders. Als Wirtschaftssubjekt minderen Ranges sind mir materiell enge Grenzen gesetzt, ja, und immateriell erst…

      …doch ich habe gelernt, damit umzugehen: Man muss sich Sysyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen. Ich glaube, Männer haben damit grundsätzlich weniger Probleme, als Frauen.

      • Astrid sagt:

        Das meinte ich, Marcel. Wir sind alle abhängig, haben alle Zielkonflikte. Meistens ist der Grad der Freiheit, den wir uns erlauben können, eine Funktion der finanziellen Absicherung. Aber das ist, in unterschiedlicher Ausprägung, bei Männlein und Weiblein so.
        Dieser Spruch von Sisyphus kommt mir bekannt vor: ein Mantra meines Mannes, mit dem ich meine Mühe habe. Bei mir ist es eher so: ich bin eigentlich ein friedfertiger Mensch (bis ich mich verarscht fühle), ich habe diese tiefe, naive Sehnsucht nach Frieden in meiner Umgebung in mir, finde aber nur selten die richtigen Worte bzw. Taten.

      • marie sagt:

        das ist genau der springende punkt. wir sind alle sysyphos…
        ich glaube aber nicht, dass männer weniger probleme als frauen damit haben. die probleme manifestieren sich einfach anders. ich erlebe das eher so, dass männer im stillen „leiden“ – beobachte aber, dass die jüngere generation männer diesbezüglich auch schon anders ist, weil sie vermehrt die prioritäten anders setzen als männer um ca 50. aber das ist nur ein eindruck.

  • Man sollte solche Diskussionen eigentlich nur noch mit Frauen unter Vierzig führen. Dass jüngere Frauen sich nur noch bedingt für die grosse Verschwesterung interessieren, zeigt u. a. diese aufschlussreiche Beobachtung am letzten Frauenstreiktag: „Vor allem Frauen über 40 und einige wenige Männer pfiffen dennoch mehrere Minuten lang und mit grosser Begeisterung.“ Erwartet wurden 100’000, gekommen sind dann Landesweit ein paar Tausend. Könnte man den MB visualisieren, dann ergäbe sich bestimmt dasselbe Bild.

    • Artikel hier: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Mit-PushUps-fuer-mehr-Frauenrechte/story/15404991?dossier_id=956

      So, und jetzt bin ich mal gespannt, wieviele Blogteilnehmerinnen in den Jungbrunnen springen werden 😉

      • Astrid sagt:

        Herr Zufferey, ich oute mich mit Freuden als über-40jährige. Habe das schon mehrfach gesagt: die jungen und jüngeren Frauen begehen in den Augen vieler älterer Verrat an ‚der Sache‘, weil sie nicht genügend Dankbarkeit zeigen. Dabei ist genau das der Lauf der Dinge. Alle Frauen haben heute die Möglichkeit, für sich selber einzustehen, persönliche Ungerechtigkeiten anzumahnen etc. Aber Frauen haben oft dieses Handicap: sie geben sich selber oft nicht die Erlaubnis, ihr Leben wirklich autonom und so zu führen, wie es für sie stimmt. Finanzielle und andere Erwägungen führen dann

      • marie sagt:

        hierhin:
        das ist so und ich beobachte das auch, dass es für die “jüngere” generation immer wie weniger ein thema wird, was ich übrigens als erfolg werte. ich gehöre der 80er jahre fraktion an, war aber schon damals gemässigt und war immer der meinung, dass beim schlagwort gleichberechtigung die männerrechte und -forderungen genauso zu berücksichtigen sind.
        am ende geht es ja darum, dass es keine rolle mehr spielen sollte ob männlein oder weiblein – vor allem was arbeitsrechte und pflichten und verantwortung gegenüber institutionen betrifft. privat war feminismus zumindest bei mir NIE thema.

      • marie sagt:

        2/ ich schliesse mich der haltung astrids an. was mich an den „alten“ feministen schon immer gestärt hat, dass deren haltung immer sehr dogmatisch war und ist. das lässt wenig entwicklung zu. aber diesen „alten“ feministinnen bin ich zumindest sehr dankbar, dass ich möglichst autonom entscheidungen treffen kann und mein leben nicht mehr von ehemännern abhängig ist – komme selbst aus einem stockkonservativen hintergrund. mein vater verbot meiner mutter zu arbeiten, obwohl sie wollte. ich durfte nicht studieren, da frauen mit 20 heiraten usw…
        die jungen frauen/männer machen das sehr gut.

      • Alexander Müller sagt:

        Ich gehöre auch der 80er Jahre Fraktion an (wenn das auf den Zeitpunkt der Geburt bezogen war) und stimme Marie grösstenteils zu. Gleichberechtigung war privat nie ein Thema. Ich hatte ein paar Diskussionen mit Frauen (auch Freundinnen) darüber, aber die waren mehr theoretischer Natur. Im Zusammenleben hat das nie eine Rolle gespielt. Ich bin den „älteren“ Feministinnen auch dankbar dafür, was sie erreicht haben. Mir gefällt es so nämlich auch als Mann viel besser. Das Problem ist aber, dass sie auf halbem Wege stehen geblieben sind. Durchaus nachvollziehbar aus ihren Erfahrungen heraus.

    • Alexander Müller sagt:

      2/ Aber heute ist die Position der alten „Ikonen“ oft unhinterfragter Mainstream in der medialen und politischen Öffentlichkeit. Nicht weil alle ach so „feministisch“ wären, sondern weil Sie das Gefühl haben, das schicke sich das aus politischer Korrektheit oder sei ein heisses Eisen (und wenn man selbst nicht gern wirklich nachdenkt, rührt man sowas halt eher nicht an). Leute mit einem rein auf Frauenbelangen beschränkten Verständnis von Gleichberechtigung sitzen heute in den Institutionen die sich um Gleichberechtigung kümmern sollen. Und das ist schon ein Problem.

  • Daphne sagt:

    Ob M. Binswangers Rückzug damit zu tun hat, dass der Mamablog immer mehr zu einem Gefäss für Privatanfeindungen verkommt? Schade drum. Aber wenn man sich als Leser zunächst durch einen Wulst von Beleidigungen und Unterstellungen durchkämpfen muss, vergeht einem die Lust am Lesen…

  • Gabi sagt:

    Sehen Sie? – Das bestreite ich gar nicht.

    Blödheit ist eben keineswegs etwas Genderspezifisches.

    „Wehren“ ist allerdings das falsche Wort. Denn man muss sich ja wohl kaum wehren, wenn man einfach bloss auf die Dinge hingewiesen wird, die man selber geäussert hat.

    (Und wenn Pippi anderen Blogern sogar noch Dinge zu unterstellen wagt, welche sie selber ganz offensichtlich als ehrverletzend empfindet, dann darf sie sich nicht wundern, wenn die Unterfütterung ihres grossen „Wissens“ hinterfragt wird)

    Wird man aber genau dann fuchsteufelswild, dann zeugt das von etwas wenig Hirni.
    Punkt.

  • heidi reiff sagt:

    Frauen haben das Recht sich zu wehren, auch Frauen haben ein Hirni. PUNKT.

  • sepp z. sagt:

    Wenn eine Organisation namens „Fraueninfo“ einen Anlass unter dem Titel „Wettbewerbsfaktor Weiblichkeit“ und „Frauen in der Pollitik – Was lässt sich bewirken“ veranstaltet, und dann mit Ausnahme des Gesprächsleiters und eines Quotenmannes ausschliesslich Frauen als Referentinnnen einlädt, und – das Tüpfelchen auf dem i – in der Einladung vermerken muss, „Männer sind herzlich willkommen“ – ja, ich glaube, da kann man von Frauenanlass sprechen. Das Schild wurde von den Organisatorinnen aufgehängt, und hängt nicht zum ersten Mal so da. In gewissen Köpfen muss sich in der Tat was ändern.

  • Katharina sagt:

    Wegen Umzugs günstig abzugeben:

    Giftspritze, wenig gebraucht. Komplett mit allen Ingredienzien. leichte Gebrauchsspuren.

  • Ruedi sagt:

    2. Stock Frauenanlass/en? – Ist das ein Multibler-Orgasmus-Kurs mit Alice Schwarzer?

  • Katharina sagt:

    Amazingly enough I don’t give a shit.

  • Andreas sagt:

    Naja „Männeranlass“ bewirkt ebenso einseitige Assoziationen. Stelle mir da Biersäufer, Pokerspieler und Tabledancing von Prostituierten vor. Und beim Frauenanlass stelle ich mir spontan einerseits lästernde Emanzen und andererseits Tussies vor, die sich gegenseitig anfeinden. Diese Stereotypen gibts auf beiden Seiten. Mit Gleichstellung oder Diskriminierung hat das nichts zu tun.

  • Gabi sagt:

    Hach… Ich MUSSTE zw. Zähneputzen und Bettchenspringen einfach noch mal zurück und mich – eitel, eitel – an dem hübschen Netzfang (um in Katharinas Bild zu bleiben) ergötzen…

    Köstlich! Und so berechenbar, wer reinläuft! – Trotz Alphabetisierung (die ja alles Geäusserte nachlesbar im Blog verwahrt) mitten rein…Einfach aufgrund eines derart simplen Köders wie einer Stute.

    Mit über einer Stunde Abstand, vermag man den demaskierenden Wert einer solchen Peinlichkeit umso höher zu schätzen… Man kann nicht oft genug dran erinnern: Die Pasdaran kämpfen angeblich gegen FALSCHE VORURTEILE ! 😉

    • Katharina sagt:

      ach da fällt mir ein, Gabi, wie geht es mit deinen bi-curious Expeditionen in den nicht existenten Lesbo Clubs zu Basel? tit’s and ass trifft für Dich ja nicht gerade zu. oder bezahlt dich die selbige? oder Freundschaftsdienst? Speaking of abuse. you are frigging perverts.

      • gabi sagt:

        Tja.. äh…

        Keine Ahnung.

        Also: Keine Ahnung was die chaotische Satz- und Wortfolge eigentlich genau vermitteln (?) oder fragen (?) will.

        Am Besten Sie erzählen´s.

        Etwas ruhiger und überlegter (gerne auch nur in einer einzigen verständlichen Sprache) bitte, damit auch ich folgen kann.

        Sie wissen ja: Bin immer erpicht darauf, Neues über mich zu erfahren. Und so viel wie Sie und Pippi, weiss ja ganz offensichtlich niemand sonst über mich hier. Nicht mal ich selbst!

        Im Moment ist es ja noch etwas wirr (etwa noch zittrige Knie? Anstrengender Ritt bis an die Tastatur, oder so?!

      • gabi sagt:

        Also… Ich geh jetzt ins Bettchen. Vertraue aber auf Ihre Schwatzhaftigkeit: Lassen Sie´s ruhig laufen. Und wenn Sie noch einen Artikel oder eine Statistik beilegen könnten, wo ich drin vorkomme, dann würde mir das schmeicheln; nur zu!

        Ich lese es morgen. Versprochen!

        Aber ich muss jetzt wirklich.

        Und Katharina! – auch nicht mehr zu lange drauf bleiben, gäll!?

        😉

      • Katharina sagt:

        clean up your act or clean up your social media agent franchise. and especially drop dead, you scumbag.

      • gabi sagt:

        Also… Gute Nacht.

        Und unbedingt schreiben. Lassen Sie´s ruhig laufen!

        Ich schau´s mir morgen an; versprochen.

        Und hey, Katharina! – Aber nicht mehr zu lange drauf bleiben; gäll!?

      • Katharina sagt:

        drop dead, seriously.

      • Daphne sagt:

        Ja ja, gegen diese Verbissenheit der Fanatiker ist nichts auszurichten, ich weiss schon… Machen Sie sich um mich mal keine Gedanken.

    • Astrid sagt:

      Ach, Gabi, Du bist ein Mann? Is ja’n Ding. Auf ins Bettchen, es kommt ja sowieso nix mehr dabei heraus. Gute Nacht oder, in mindestens einem Fall, schönen Resttag.

      • Katharina sagt:

        ich habe für Dich zweimal eine Frage, die du übersehen oder ignoriert hast. es geht um den AS Artikel zu Myanmar.

      • gabi sagt:

        Oh; Astrid.

        Schade, dass Sie so spät zurück kommen.

        Ja. Jetzt ist schon vorbei. Katharina suhlt sich nur noch n Bisschen in Gewaltphantasien (IST das überhaupt eine Frau? Dieser Hang zu Gewalt ist doch gem. Pippi eine zutiefst männliche Eigennschaft?!)

        Aber den mit den Suten (bitte, bitte, bitte) den MÜSSEN Sie sich noch geben. Zwei Seiten zurück, unter unserer Diskussion.

        Guet Nacht!

      • gabi sagt:

        ((Mein Tipp: Gleichsetzen von internationaler Hilfe mit Einmischung. Reicht schon. ))

      • Astrid sagt:

        Ja, Katharina, habe es gerade gesehen – und noch andere Dinge, die ich eigentlich heute abend nicht mehr sehen wollte. Hast Du den Artikel gelesen, wirklich gelesen? Dann hast Du Deine Antwort. Ideologische Selbstdemontage bei AS, nichts anderes. Eine Form von Machtmissbrauch.
        Gabi, morgen dann (vielleicht). Ich gehe jetzt definitiv ins Bett. Komme nicht darüber hinweg, dass Sie ein Mann sind und ausserdem könnte uns heute nacht noch ein Satellit auf den Kopf fallen……. Und tschüss.

      • gabi sagt:

        Ach so… Stimmt ja. Diese Astro-Schüssel muss es gewesen sein.

        (und ich dachte schon, mein Nachbar von weiter unten verdrischt wieder mal seine Frau!)

        Schöne Träume!

        🙂

      • Katharina sagt:

        ich habe den Artikel von AS gelesen und bin ihrer Meinung, insbesondere wegen NES. Aber eben, ich lasse mir den Scheiss einer Gabi hier nicht bieten. Und Ihr Wendehalsgetue auch nicht. Sie wollen eine Person sein, die psychologisch geschult ist? Sie haben keine Ahnung. Insbesondere nicht welche Kräfte auf dieser Bühne hier am spielen sind. jedenfalls, falls sie auf enis zeugs referenzieren, stimmt es nicht, ganz einfach. Und was die Bühne selbst betrifft, die geht eh zu. so who cares.

      • Gabi sagt:

        Feminismus, eine Hülle aus „Gleichberechtigung“ ummantelnd, in welche wiederum Männerfeindlichkeit gewickelt ist, aus welcher schliesslich nur noch Misantropie und Gewaltphantasien quillen.

        Danke für die aufschlussreichen Posts, Katharina (auch Eni gegenüber z.B.).
        Niemand stellt Sie so mitleidlos bloss, wie Sie selbst.

        Was hat die böse, böse Welt Sie also einmal mehr gezwungen, sich dermassen unsympathisch darstellen zu müssen;hm?!

        Als Personal zur Weltbeglückung jagen Sie einem fast so durchdringende Schauer über den Rücken, wie Kriechstrom in schlecht gewartetes Elektrospielzeug.

      • Gabi sagt:

        Um ebenfalls mal einen sinnstiftenden Link hier rein zu stellen:

        http://www.stupidedia.org/stupi/Theorie_der_Drei-Phasen-Misanthropie

        …ich tippe bei ihr auf Phase 2

        🙂

      • Daphne sagt:

        Hoffentlich unterhalten wenigstens Sie sich gut bei Ihren Mätzchen hier, bei anderen rufen sie mittlerweile nur noch Kopfschütteln hervor… Befremdlich, wieviel Zeit man investiert, um damit andere aufs Glatteis zu führen – Ihr Stunt mit den Stuten war so was von vorhersehbar, Vierfach-Gähn – und sich dabei selbst demaskiert. Eine Kleinkrämerseele, die glaubt, ein Mann von Welt und Geist zu sein, o je.

      • Gabi sagt:

        Da wäre ich nicht so sicher, Daphne.

        – Denn es ist ja wirklich alles nachzulesen. Und das macht es so unangenehm; ich weiss.

        Tut mir leid, dass Sie bei der Geschichte auch nicht so gut aussahen. Nix für ungut.

      • Daphne sagt:

        Ups, der letzte Kommentar sollte eigentlich hier hin…

      • Daphne sagt:

        Tatsächlich, es ist alles nachzulesen. Denken Sie denn immer noch, Sie geben in diesem Trauerspiel eine gute Figur ab? Sie Verblendeter…

      • Gabi sagt:

        Ich mach mir um meine Figur keine Sorgen.

        Und amüsiere mich schon mein ganzes Leben prächtig, auf eklatante Widersprüche (wirklich nicht bloss bei Feminismusthemen – denn krasse Widersprüche unter dem Mantel der Menschheitsbeglückung sind überall dämlich)

        Ich fand die Stelle, wo Sie Ihren Vorkommentar hin gestellt hatten, mehr als nur passend.

        Ein Freudscher Versteller, sozusagen 😉

      • Gabi sagt:

        Sehen Sie?

        – So machen wir alle Fehler: „hinzuweisen“ hat da oben gefehlt.

        Menschliches, allzu Menschliches

      • Daphne sagt:

        Dazu kann ich nur noch sagen, dass es Ihnen an objektiver Selbsteinschätzung fehlt… Können Sie sich eigentlich vorstellen, dass andere Leser sich genervt fühlen, wenn sie sich durch einen Wulst von themenfremden, endlos repetitiven Kommentaren unter Ihrer regen Mitbeteiligung durcharbeiten müssen, bevor sie zur eigentlichen Diskussion gelangen?

      • Gabi sagt:

        Die Diskussion war und ist, ob „Frauenanlass“ ein angemessener Ausdruck sei. Ging dann – automatisch – in die Frage nach Rechtsprech; worin ich ernst mit diskutierte (eben: einfach nachzulesen). Die Schwarzer ist einmal mehr ins Spiel gebracht worden (ein paar Teilnehmerinnen können offenbar nicht ohne) und indem ich sie, bzw. ein Zitat, übrigens völlig passend, aufnahm, ging ein Beschimpfungsgewitter ab, bis hin zu Behauptungen, ich sei im Pornobusiness.

        Aber schon etwa abwegig; oder?

        Wollen Sie, Daphne, mir jetzt ernsthaft vorwerfen, ICH wäre von der Sache abgekommen???

      • Daphne sagt:

        Natürlich. Ihre Sache heisst: Privatfeldzug gegen einzelne andere Kommentatoren hier. Gähn.

      • Gabi sagt:

        Wo´s privat wurde, ist gut nachzulesen.

        Eben… Das Rousseau-Zitat. „Beschimpfungen sind die Argumente jener, die keine haben“

        Wer aus dem Debattieren rein ins Beschimpfen kippt, muss sich nicht wundern.

        Das ist so bei mir. Stimmt.

        (Ich wäre ja neugierig, wie Sie denn wohl „objektiv“, wie Sie sich glauben, jenes Gekeife, das doch jeweils nach nachvollziehbaren Erwiederungen zum Thema, oder zu den Themen, folgte, werten würden. Scheint Sie dort jeweils nicht weiter zu stören…)

      • Daphne sagt:

        Ach, irgendwie habe ich den Eindruck, dass Sie dieses „Gekeife“ magisch anziehen… Woher, denken Sie, kommt bloss dieser Eindruck? Weshalb ich meine Kritik an Ihnen ansetze, lässt sich leicht beantworten: Sie tun hier so, als ob Sie sich lediglich gegenüber Anwürfen bestimmter Damen wehren würden, als rechtschaffener Ritter im Dienst der guten Sache, was immer diese sein soll. Dabei tragen Sie selbst aktiv dazu bei, dass es zu diesen Entgleisungen kommt, und damit kommen wir zum Kern, denn wenn es etwas gibt, das ich nicht ausstehen kann, dann sind das selbstverliebte Heuchler.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Daphne, Word!

      • Gabi sagt:

        Ja; woher kommt Ihr Eindruck?
        Denn was nicht zu dieser Aussage passt, ist ja, dass ich mich über weite Strecken (auch in diesem Blog; aber auch bei genügend anderen; etwa der Maximalflughöhe, etc.) ziemlich normal und differenziert auszutauschen vermag.
        Wann, bzw. weshalb das Gekeife jeweils abgeht, wissen Sie doch selbst. Rousseau wusste es auch. Es geht immer ab, wenn die bestimmten Damen sich wieder mal in die Sackgasse geplaudert haben und zu aufgebrachten Fregatten mutieren.

        Ritter? Gute Sache? (deshalb Heuchler?) – Hab ich nie behauptet. Widersprüche ankratzen macht einfach Spass.

      • Daphne sagt:

        @Pippi, sozusagen von Frau zu Frau: Denken Sie nicht, es wäre an der Zeit, den Gabi Gabi sein zu lassen? Gestern mit den Stuten, es war so klar, dass er Sie provozieren wollte. Ich dachte, ich hätte es mit meinem Kommentar klar gemacht… An so einen würde ich keine weiteren Energien verschwenden, d.h. ab sofort werde ich es sein lassen. Soll er sich doch alleine in seinem Reigen drehen!

      • Gabi sagt:

        Na? Pippi? … Guten Morgen…

        Eingermassen gut geschlafen? Schon verdaut? Nüstern ausgeblasen? Alle Stuten im Stall? Schwarzer-Zitate geordnet? (aber aufpassen… Nicht wieder ausgerechnet mit Alice´s Aussagen selber erwischen lassen, gäll?!

        Bei uns im Pornobusiness, sagt man dazu ja jeweils…

        – Nääääh. Ich hör schon auf zu spielen.

        😉

      • Gabi sagt:

        „…im eigenen Reigen drehen.“

        Ja, klar. Würde ich Pippi schon lange empfehlen.

        Allerdings klappt´s nur ergänzt um den Hinweis, dass man sich der gröbsten Widersprüchlichkeiten enthalten soll. Denn sonst bin ich natürlich rasch wieder auf der Matte.

        Ist übrigens auch anderen Teilnehmern gegenüber kein Beinbruch und schadet der Aussenwahrnehmung (im Gegensatz zu Gekeife) keineswegs, wenn die Weltsicht nicht allzu grosse Ungereimtheiten aufweist. Ich kann´s nur empfehlen.

        In diesem Sinne, sollten Sie mich vielmehr als Sparingpartner nehmen. Es sind erst Ihre Pointen, die mich schaffen

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Daphne, genau das tue ich eigentlich die meiste Zeit, ich ignoriere den Idioten. Gestern z.B. hab ich drei kurze Post gemacht, am frühen Morgen, er hat sich gleich darin verbissen. Ich schrieb den ganzen Tag nichts mehr dazu, erst am Abend noch einmal eine knappe Reaktion. Darauf kam gleich wieder eine ganze Tirade, der Typ hat echt einen an der Waffel. Ich kann schreiben, was ich will, er fühlt sich persönlich aufgefordert, darauf zu reagieren. Krank sowas! Ich könnte natürlich gänzlich fernbleiben und den MB den Gestörten überlassen, darauf wird es wohl hinauslaufen

      • Gabi sagt:

        Super!

        Unbedingt nachlesen.

        Besonders unter Pippis Stichwort (Hey… Das war aber wieder mal nicht ich!) „Persönlich aufgefordert fühlen“

        Herrlich. Immer noch einen drauf, Pippi. Merci

        🙂

      • Gabi sagt:

        Hier also die „knappe“ Reaktion (Eine von zweien!):

        „Apropos Stuten: Dass sich Gabi so ausdrückt, ist in seinen Kreisen gang und gäbe, das Pornobusiness pflegt seine eigene Terminologie.
        Für mich als passionierte Reiterin sind Stuten etwas Wunderbares, nichts geht über die weichen Nüstern einer Stute, umso ekelhafter finde ich es, wenn Typen wie Gabi ihre schmutzigen Phantasien über diese einmaligen Tiere laufen lässt.“

        Die erste „knappe Reaktion“ direkt davor endet mit „Hohlkopf!

        Aber keine Ahnung, wieso sich gabi „aufgefordert fühlt zu reagieren“?!

        Nicht zu toppen, Pippi. Wirklich nicht.

    • Gabi sagt:

      Apropos privat: Schade übrigens, dass Katharina nicht mehr genauer umrissen hat, was es mit meinen „bi-curious Expeditionen in den nicht existenten Lesbo Clubs“ genau auf sich hatte.

      Hätten mir bestimmt noch ein paar prächtige Inspirationen für meine „schmutzige Phantasie“ (Zitat „wissende“ Blogerin) beschert.

      • Daphne sagt:

        Mein Tipp für Sie: Tauschen Sie doch einfach Ihre e-mail Adressen aus. Die anderen interessiert weder, was Katharina genau gemeint hat, noch welche Inspirationen Sie daraus gewonnen hätten….

      • Gabi sagt:

        Ihr die eMail-Adresse geben? Aber wieso denn überhaupt?!

        Angesichts ihrer verschwörerischen Andeutungen darüber, dass sie´s auch mit verdeckten IT-Ermittlungen drauf hat, erwarte ich eigentlich schon, direkt von ihr angeschrieben zu werden.

        Zitat: „You know, I have ways to verify the origin of some of the comments and I am very aware of who is who around here.“ oder „ich sagte Dir ja wer Gabi ist“!

        Schön, dass so was dann auch mal zu einem guten Zweck eingesetzt wird. Beim bösen Patriarchat wird das ja eher für schlechte Dinge, wie z.B. Gesinnungsschnüffelei, verwendet. 😉

  • Gabi sagt:

    Weia Herr Müller… Da kam ja wirklich noch Einiges; Sie hatten Recht!

    A doppo!

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    test

  • Gabi sagt:

    Fällt mir nicht im Entferntesten ein, jene selbstbewussten Frauen, die ich respektiere und schätze, für den über zwei Jahrzehnte Fäden ziehenden Käse ihrer Geschlechtsgenossinnen verantwortlich zu machen… Denn ich trenne blöd und klug eben NICHT an der Gendergrenze!

  • Franz Oettli sagt:

    Ja seit den Achtziger Jahren ist das ja so eine Sache mit der Sprache. Man muss sehr aufpassen, dass man den Damen nicht ungewollt etwas vorenthält, die sind da ziemlich sensibel, wie es scheint. Manchmal frage ich mich, wie die selber miteinander reden, damit sie niemandem auf den Zehen treten. Aber was soll’s, sie können sich ja dann beschweren.

    • Gabi sagt:

      OH NEIN!

      Es sei hier nochmal explizit festgehalten… Schon nur, weil wir ja keinesfalls pauschalisieren wollen; nicht wahr?! (der geht nicht an Sie, Herr Oettli)
      Es sind nicht „die Damen“, die etwas sensibel sind und sich einer Sache vorenthalten glauben. Es sind nur gewisse „Damen“, die fuchsteufelswild werden, wenn sie auf Damen treffen, die sich von einem derart eingeschränkten Denken verabschiedet haben und den Vogel, den sie dann von ihren Geschlechtsgenossinnen gezeigt kriegen, als „Stutenbissigkeit“ abtun. Um nur ja nicht weiter darüber nachdenken zu müssen.

      • Katharina sagt:

        Dame ist gut. erstens sind sie keine Frau und zweitens selbst wenn, sicher keine Dame, you are way too low class for that.

      • Gabi sagt:

        Jaja…

        Wie ging der z.Th. Argumente von Rousseau nochmal, Kathrin?

        Na?

        Dort hinten hatten Sie doch eigentlich auch schon feste aufgepasst, oder was?!

      • Gabi sagt:

        Im Übrigen habe ich auch hier nirgendwo auch nur annähernd angedeutet, dass ich eine Frau sei.

        Ich stelle aber einmal mehr fest, dass dies in der Wahrnehmung eines Statements eine Riesenrolle für Sie zu spielen scheint.

        Trotz Gleichberechtigung, quasi

        😉

        Setzen Sie sich mal lieber wieder auf ihren Electro-Bock. Diese Art Kreislaufanregung ist bestimmt gesünder, als sich hier unnötig über die Konsequenz von selber Geäussertem aufzuregen.

        🙂

      • Katharina sagt:

        Gleichberechtigung? Sie? Mit Ihnen ist es eher so wie mit den Missionaren und den Eingeborenen. Oft überleben es die Missionare nicht und enden aufgehängt in einer Wildtierfalle. snap! und der baumelt vom Baum und jammert im Netz.

        Ach so. Sie japsen ja auch im Netz rum. greets form an Amazone in Patagonien.

        Den Sybian schicke ich dann cash on delivery, ja? Sie scheinen nicht kreditwürdig zu sein. und passen sie auf wegen noise ordinance in ihrem Kaff. das Ding ist laut und vor allem werden Sie sehr laut sein. oder wahrscheinlich abspringen, cus ya aint be takin the heat. battered eggs luzl

      • stimme aus dem off sagt:

        wenn sie wütend sind, sind sie echt süss! dann kommt alles echli durenand.

      • Gabi sagt:

        Es fällt aber schon auf, dass die Phantasien von Katharina (& Consorten?) einen etwas gewalttätigen Drall kriegen; hm?!

        Da ist es dann natürlich schon angenehmer, man kann eben diese Gewalt der Gegenseite als Grundprogrammierung unterstellen.

        Wie dem auch sei.

        Sorry; Stimme aus dem Off. Ich muss jetzt ins Bettchen.

        Vielleicht hat Ihnen Katharina noch eine interessante Statistik zu sybiangepfählten Frauenfeinden oder so. Wenn nicht, so bin ich sicher, K. wird Sie zumindest mit ein paar passend ausgesuchten Bonmots aus dem grossen Fundus der Alice S. bei Laune halten können.

        😉
        B. Notte

  • Hier um als Vorstandsmitglied von Fraueninfo einiges klarzustellen: a) wir haben die Beschriftung durch den Grünenhof schmunzelnd zur Kenntnis genommen und freuen uns im Nachhinein über die ungewollte Provokation… b) der Name „Fraueninfo“ ist einerseits historisch, bezieht sich jedoch auch auf die Tatsache, dass die Organisatorinnen eine Frauentruppe sind – wir informieren aber auch Männer… c) um es abzukürzen hier alles was wir sind und (an Hochkarätigem) für Frauen und Männer organisieren http://www.fraueninfo.ch.

    • Katharina sagt:

      Frau Grunder, dazu muss ich nun aber doch sagen, dass Andrea Stampfli-Heller als Kommunikationsberaterin und Betreuerin des Ressorts Öffentlichkeitsarbeit hier nicht gerade gute PRg emacht hat. so hätte sie auf die Resultate des Workshops hinweisen sollen, nicht nur auf eine Auflistung der behandelten Themen. Und wenn sie den Spin auf die Grundhaltung im Denken drehen wollte, dann hätte sie den Aufhänger eines zugegeben nicht dermassen diskriminierenden Wortes etwas reflektieren sollen (siehe male privilege, auf das ich ganz am Anfang der Diskussion hingewiesen habe.

    • Katharina sagt:

      Immerhin war das der letzte Abschnitt mit der Frage in die Runde. Zu männliches Privileg gibt es keinen deutschen Wikipedia Artikel, also hier das verschmähte englische: http://en.wikipedia.org/wiki/Male_privilege

      Sie hat auch nur implizit auf white privilege hingewiesen, wovon der Ausdruck male privilege abgeleitet ist. Eine Analogie, die ich nur biografisch lese, nicht aufgrund von Reflexion, denn sonst hätte sie das klarer herausstellen sollen. wie sie an der Diskussion sehen, wurde auch von den Kommentatoren der Aspekt nicht erkannt.

      In dem Sinn als Öffentlichkeitsarbeit eben mangelhaft.

  • Erika B. sagt:

    🙂
    …stimmt, grad im Moment würden sie sich wohl lieber verstecken…

  • Erika B. sagt:

    Ich lese hier und lese und lese… und finds spannend…, und hirne immer noch, worum es eigentlich geht…?
    Also ich stelle mir vor, im 2. Stock tagt der Verwaltungsrat der UBS, und es steht auf dem Schild: „Männeranlass“.
    Stimmt doch, oder? lauter Männer?
    Jedenfalls sind viele Verwaltungsräte reine Männersache.
    Aber kein Mensch käme auf die Idee, sie so zu nennen.

  • Saporeil Mahani sagt:

    Gerade Frau Stampfli als Vorsitzende der Frauenzentrale sollte nicht mich Steinen werfen, wenn sie selbst im ( Frauen-) Glashaus sitzt.

    Was soll ich mir denn unter einer „Frauenzentrale“ vorstellen? Ein Abruflager für die Freudenhäuser? Was unter Fraueninfo? Menstruationsberatungen?

    Sehen Sie Frau Stampfli, manchmal sollte man zuerst vor der eigenen Haustür wischen. Und das Wischen muss nicht zwingend ein Frauenanlass sein…

  • fufi sagt:

    Da geht’s um die bescheuerte Frage, ob ein im (nur!) 2. Stock stattfindender Frauenanlass als „Frauenanlass“ bezeichnet werden darf.
    Und schon knallen sie sich „Militärdienst“, feminine Machtpolitik und was weiss ich was alles um die Ohren.
    Tja, SO wird die Welt aber ganz sicher gerettet und viel viel besser werden!

    Ich denk, müch kisst eine Kröte!

    😛

  • StefanB sagt:

    Naja, ich frage mich schon längst, weshalb ein „Frauenmagain“ sich um Haushalt, Kochen und/oder gekrönte und ungekrönte Häupter befasst, ein „Herrenmagazin“ aber weder Gerätebesprechungen der neuesten Schlagbohrmaschinen noch Reifentests für den Winter rausgibt. Und beim Herrenabend sind Frauen im Publikum auch nicht gern gesehen..

    • Francesca sagt:

      Und warum heisst es nicht „Damenmagazin“ und „Männermagazin“? Und warum ist „herrlich“ herrlich und „dämlich“ dämlich? Und was anderes als „fraulich“ und „männlich“? Und warum steht unten „Frauenanlass“ und oben am Lift dann nicht „Frauenablass“? Oder müsste es unten „Frauenauflass“ heissen? In Basel gab es die „Frauenarbeitsschule“, im Aargau die „Rüebli-RS“, nur für Frauen. Unglaublich problematisch, das alles.

      • Gabi sagt:

        Schon mal überlegt, wie „bad“ in America eine völlig andere Bedeutung kriegen konnte? – Etwa durch Gängelung einer bestimmten Gruppe? Der Afro Americans vielleicht? Die sich zuvor als Coloured stigmatisiert fühlten. Vorher als Blacks diskriminiert und zuvor als Nigger. Also einem Ausdruck, mit dem sich manche heute wiederum selber begrüssen?

        Sprache ist keineswegs so lachhaft einfach, wie uns das „emanzipierte“ Sprachmilitante weiss machen wollten. Es ist tatsächlich ein Spiegel der Gesellschaft. Aber nicht in der ursprünglichen Wortform zeigt sich die Bedeutung, sondern in der heutigen Bed..

    • Gene Amdahl sagt:

      @Stefan: „weshalb ein “Frauenmagain” sich um Haushalt, Kochen und/oder gekrönte und ungekrönte Häupter befasst,“
      Weil das Niveau nichts anderes zulässt? Hast schon in einem Coiffeusensalon intelligente Literatur erhascht?

  • Alexander Müller sagt:

    Der Haken an dem Konzept, Frauen dazu zu Bewegen möglichst Frauen zu wählen oder zu fördern ist doch, dass man darauf baut, dass dies die Männer umgekehrt nicht tun. Würde Mann dieses Denken ebenfalls verinnerlichen, sähe er keinen Grund eine Frau anzustellen oder zu wählen, wenn ein Mann auch in Frage käme. Ebenso verhält es sich mit diesen Anlässen. Ein „Männeranlass“ wäre verpöhnt, ein „Frauenanlass“ soll dann aber was fortschrittliches haben. Das steht doch auf keinem wirklich durchdachten fundament, sondern ist schlicht Machtpolitik mit umgekehrten Vorzeichen.

  • Astrid sagt:

    Gabi, Ihren beiden Posts (14:21 und 14:25) habe ich nichts hinzuzufügen – diese Aussage von Vietnam könnte treffender nicht sein, finde ich. Ihre Schlussfolgerung (14:27) teile ich deshalb nicht komplett, weil es bei emanzipierten Frauen (mich, z.B., aber logo) schön wäre, wenn sie ihre Kolleginnen, die sich vielleicht doch noch mit Relikten aus dem Patriarchat herumschlagen, unterstützen würden, ohne zickig zu werden. Womit ich wieder bei einem Lieblingsthema komme: Frauen sind sich selbst die grössten Feinde. Wäre das nicht so, könnte uns allen der Fem. wirklich am A vorbeigehen.

    • Gene Amdahl sagt:

      @Astrid: „Frauen sind sich selbst die grössten Feinde.“ – Darum arbeiten so viele Frauen lieber mit Männern zusammen!

    • Astrid sagt:

      Schön aus dem Zusammenhang gerissen, Amdahl. Frauen arbeiten immer noch und am liebsten mit Männern zusammen, die nicht ständig die Ungerechtigkeit der Welt benörgeln und überhaupt alle Frauen für ihre persönliche Misere verantwortlich machen.

    • Gabi sagt:

      Ich verstehe und verstand nie, warum sich Feministinnen immer so leidenschaftlich mit jenen Figuren streiten wollten, die sie doch selber als völlig überkommen betrachteten.
      Ich dachte immer: Hey… Ist doch super, wenn Sie ihre „Badies“ so gut, an derart offensichtlichen Dingen wie Rechtsprech, erkennen (oh.. Allgemeinbsp: Glaub dazu gehören Sie nicht im engeren Sinne!). Kann man doch gleich „die Guten ins Eckchen, die Netten ins Bettchen“ spielen und gut iss. Stattdessen gewöhnt man den Badies über Rechtsprechpflicht die „Erkennungmerkmale“ ab. Das macht doch gar keinen Sinn!

      • Gabi sagt:

        Und zu den „Relikten aus dem Patriarchat“, wie ich sie verstehe, kann ich nur sagen: Was soll´s? – Die sterben doch eh im nächsten Jahrzehnt aus? Warum würde ich mich als selbstbewusste Frau noch um diese Gestrigen bemühen sollen?
        Die nächste Generation hält es doch – meiner Meinung nach – sowieso ganz anders.
        Emanzipierter, wenn Sie – geschlechtsneutral gedacht – so wollen. Jedenfalls die Klügeren, die´s bis ins Gym schaffen. Und die Dämlicheren, die schaffen es nicht mal in massgebende Positionen… Und sind Frauen über ihnen gewiss nicht minder frustriert gegenüber wie Männern.

  • *sigh* sagt:

    In diesem Blogbeitrag kommen drei „Frauenwörter“ vor, wovon aber nur eines sogenannt „diskriminierend“ sein soll.
    Ich frage mich gerade, warum „Fraueninfo“ oder „Frauenzentrale“ dann nicht auch unterschwellig manipulierend und insgeheim abwertend sein sollen.
    Liebe Frau Stampfli-Heller, können Sie mir das erklären?

  • Melanie sagt:

    Wenn Frauen es so nötig haben, Anlässe durchzuführen, an denen es ausschliesslich um „Frauen“ geht, soll man diese Anlässe auch „Frauenanlass“ nennen dürfen!

  • fufi sagt:

    The same old story!
    Wer hätte sich denn vor einigen, meinetwegen vielmehreren Jahren eine Veranstaltung vorstellen können mit „hochrangigen Vertreterinnen ….. aus Politik und Wirtschaft.“?

    http://www.youtube.com/watch?v=Flqkz-7U1eY

    😉

  • Maria sagt:

    Bin nur froh, dass der gante Feministinnen-Gender-Tralala bald vorbei ist und wir wieder da sind wo die Menschheit Jahrtausende war. Diese ganzen Neuerungen haben sich gar nicht bewährt. Frauenanlass ist super.

    • Gene Amdahl sagt:

      @Marie: geh mal auf antifeminismus.ch; vev.ch; kinderohnrechte.ch – es hilft Dir um zu verstehen worum es geht. Es ist eben kein Trallala sondern eine ernsthaftere Angelegenheit – ausser man will die Realität ausblenden im mojito?

  • Gene Amdahl sagt:

    @tststs:
    Wer hat denn diesen Zwang eingeführt? A: Ich jedenfalls nicht und wurde dazu gezwungen wie alle anderen. Nur die Damen wurden immer verschont. ‚Griff ums Sturmgewehr‘? Habe keines mehr oder eine andere Schuss-Waffe. Trotzdem ist mir ein bewaffnetes Volk lieber, wenn man sieht wie es u.a. in Syrien etc. abgeht, wo man wehrlos erschossen wird. Die Linken sehen das gerne so, damit diese einen weiteren Unrechtsstaat errichten könnten wie die DDR. Die Welt besteht nun mal leider aus Konflikten. Wer würde denn deine Familie schützen? Die Heilsarmee? Der liebe Gott?

  • Gene Amdahl sagt:

    «2. Stock: Frauenanlass»
    «3. Stock: Erotikstudio»
    «4. Stock: Psychiater für Anlassgeschädigte»

  • Gene Amdahl sagt:

    „diskriminierende Grundhaltung“ wird fast prinzipiell von der Frau gegenüber dem Mann eingenommen. Sie fordert aber leistet im Gesamt-Vergleich sehr wenig u.a. kein Militär oder Sozialdienst, keine Wehrsteuer, kaum vertreten in der Feuerwehr etc. etc.
    Im weiteren was das gemeinsame Sorgerecht anbelangt, leben die Frauen (nicht alle) noch im Mittelalter!

    Der Genderwahn treibt sein Unwesen wie gehabt.

    • marie sagt:

      wegen mir müssen sie nicht ins militär – diese kohle könnte sehr gut eingespart werden und für sinnvolleres verwendet werden. bei ihnen vermisse ich aber einfach auch selbstkritik der eigenen reihen. wäre mal nett von ihnen auch ein wenig davon zu lesen. für einen solchen „schlamassel“ von ihnen beschrieben, braucht es am ende ja auch immer zwei seiten. einfach so ist er ja auch nicht entstanden. sorry, musste es mal loswerden.

      • max sagt:

        Gratiswohltaten sind keine, liebe marie. Wegen mir dürften Sie überall parkieren, müssten keine Steuern bezahlen und hätten jeden Tag Anrecht auf vier Vanilleglacé. Aber leider, die Umstände, Sie verstehen…

      • marie sagt:

        gratis? meine meinung zu den steuern ist folgende: das einzig wirklich sinnvolle am staat sind eigentlich steuern, damit ein staat einigermassen funktioniert. darunter verstehe ich sozialleistungen, service public und bildung. aber die armee, sorry. dieser auftrag gehört einfach neu definiert und flugzeuge die in payerne starten und 5 min. später über genf kreisen braucht die kleine schweiz nun definitiv nicht. genausowenig junge männer im dreifruchtpischi – dieses geld kann echt besser investiert werden. gratis leben können wir dann im paradies, hier gehört in die gesellschaft investiert.

      • Gene Amdahl sagt:

        @Marie: sprich oder schreibe dich aus – kein Problem. Falls Du ein Mann zu Hause hast, muss der eher ein Pantoffelheld sein ohne eigene Meinung? Armer diskriminierter Partner falls Hetero.

      • marie sagt:

        herr amdahl, ich hab’s nicht mit frust und jammern. genauso wenig meine männer, mit denen ich mich gerne unter der bettdecke vergnüge.

      • Gene Amdahl sagt:

        @ Marie: stell Dir mal vor hätte es keine Armee gegeben u.a. WWW2, kalter Krieg, Du wärst vielleicht gar nicht hier? Nur Naive glauben an einen Staat ohne Armee. Ne bin kein Militärfuzzi – aber lieber eine Armee als ein reiner Sozialstaat, wo vor allem wir ständig u.a. Single oder geschiedene Frauen unterstützen müssen, die sich mehr als Parasiten, wenn auch eine Minderheit, durch das LEben bewegen. Was ist denn dein Beitrag zu dieser Gesellschaft? Hast Du diesem Staat in irgendeiner nützlichen Form je ‚gedient‘ oder dich nur BEDIENT?

      • max sagt:

        Sie habens nicht ganz verstanden, deshalb Klartext: Männer müssen ins Militär, Frauen nicht. Gerade von sog. emanzipierten Frauen wird man als Mann dauernd darauf hingewiesen, dass Frauen schliesslich keine Minderheit seien, sondern die Mehrheit. Mehrheiten entscheiden in einer Demokratie. Vor allem bei einer Volksabstimmung. Wer hätte es also in der Hand, diese Diskriminierung abzuschaffen?
        Ueber den Sinn der Armee müssen wir dabei gar nicht diskutieren, der hat damit nix zu tun.

      • marie sagt:

        hr amdahl
        1. wir haben noch nie gemeinsam schweine gehütet, deshalb lege ich wert, dass sie mich siezen. 2. ihre aussagen sprechen bände: soviel frust, missmut und einfältigen argumenten zeugen von grösster unbedarftheit. 3. das réduit war und ist mythos. 4. bringen sie einfach ihr sexual- sowie privatleben in ordnung, dann könnte es was werden. es lebt sich leichter. 5. ihre mysogyne haltung würde ich mal professionell untersuchen lassen. 6. ihr widerspruch: sie fühlen sich als mann diskriminiert? wollen sie dieses problem mit dem militär lösen? wohl kaum.

      • Gene Amdahl sagt:

        @Marie: „mit denen ich mich gerne unter der bettdecke vergnüge.“ – so genau wollte ich es auch nicht wissen. Scheint an der Stabilität zu liegen bei diesem enormen ‚Verbrauch‘. Mags Dir gönnen.

      • Astrid sagt:

        Marie, tststs, way to go! Würde mich anschliessen, aber Sie beide machen das super!

      • Gene Amdahl sagt:

        @Marie: Ich glaube kaum, dass Dich (Höflichkeitsformel) mit ‚Sie‘ hier ansprechen wird, da Du hier mit Vornamen auch agierst. Komm vom Hohen Ross runter. Ich erwarte auch von niemandem als Herr angesprochen zu werden. Schade, dass Du so hilflos reagierst, dabei meinen wir alles es nur gut mit Dir. Wir Männer haben wohl eher weniger Probleme im täglichen Leben als unsere weiblichen Erdenbewohner.

      • marie sagt:

        wissen sie was max? ich ertrage hitze sehr gut – und habe von der schweiz etwas äusserst wichiges gelernt: kompromisse heisst das zauberwort. ihren standpunkt der armee? nun, mir ging es auch nie um die diskussion pro oder gegen armee. mir ging es ua auch um den punkt der diskriminierung. aber ich stehe wenigstens dazu. hätte ich militär leisten müssen, hätte ich ganz klar verweigert. also, auch männer müssten eigentlich nicht, aber ich sehe, der weg des geringsten widerstandes ist wohl missverstandener kompromiss. wie ist ihr vorschlag gegen diskriminierung? sehe so keinen, sie prangern an.

      • Francesca sagt:

        Die marie hat bloss keine Hochstelltaste, cool down.

    • tststs sagt:

      1. Benutzen Sie keine Begriffe, die Sie nicht verstehen (Gender).
      2. Zum 3millionsten Mal (damit es der letzte, reaktionäre Mann verstanden hat): Frauen MÜSSEN aus einem Grund nicht ins Militär: Wer, glauben Sie, kümmert sich um die Kinder und die Alten, wenn die Männer wieder mal Chrigerlis spielen wollen? (Bitte entschuldigen Sie die populistische Formulierung, aber diese ewig gleiche Frage, ohne einmal fundiert darüber nachgedacht zu haben, bringt mich an die Decke.)
      Womit wir gleich auch noch zum nächsten Bereich kommen: die Freiwilligenarbeit (im Sinne von gratis, nicht wirklich freiwilllig) bei der Betreuung von Kindern, Alten und Haushalten.
      Bei der bezahlten Arbeit: alle pflegenden Berufe, Dienstleistungen im Niedriglohnsektor etc. sind alle fest in Frauenhand…
      Und zu guter Letzt: Aha, im MA hatten die Frauen also schon RECHTE!!!

      Kontrageben regt zwar eine Diskussion an, aber ein bisschen Substanz sollte auch dahinter sein….

      • tststs sagt:

        Oder wenn Sies biologisch wollen: Mit 10 Männern und 100 Frauen können Sie eine Gesellschaft wieder aufbauen. Mit 10 Männern und 10 Frauen (resp. 10 Frauen und 100 Männern) geht das nicht…

        Ich erwarte keine Zustimmung, gegenseitiges Dreckbewerfen mit Marie macht ja sicher mehr Spass 🙂

      • Gene Amdahl sagt:

        @tststs: Dürfen wir dann annehmen, dass Sie es begrüßen würden, dass Frauen 18 Wochen Sozialdienst leisten müssen und dann alle 2 Jahre mal 3 Wochen? Zugestehen muss ich, dass Frauen sehr schlecht im pflegenden Beruf entlöhnt werden. Stell Dir vor einer Pflegerin mit DN2 Diplom will man in Zürich gerade mal 5500 Brutto bezahlen. Eine Schande.
        In Frauenhand? Aber eine Schande auch, dass ihr Frauen es nicht fertig bringt, dass eine anständige Entlohnung stattfindet. Wir Männer sind für eine gerechte Entlohnung!

      • max sagt:

        Liebe tststst, Begriffe verstehen wir schon, und auch was dahinter steckt.
        Ihre „Begründung“, wieso Frauen nicht ins Militär müssen, meinen so hoffentlich nicht ernst. Vielleicht verstehen Sie den Unterschied zwischen einem staatlichen Zwang und einer frei wählbaren Möglichkeit? Zusätzlich ist es natürlich schon eine Versuchung, nachdem man sich zwar regelmässig über die pösen , patriarchalen Zustände aufgeregt hat, sich genau die konventionelle Rollenverteilung als „Begründung “ zu greifen, um die Diskriminierung von Männern zu rechtfertigen. Chapeau, schönste Pirouette seit Denise Bielmann!

      • Gene Amdahl sagt:

        @tststs: Also ein Mann genügt um 100 Frauen zu befruchten? Also ihre Kombinationsgabe zur Fortpflanzung ist eher verwirrend? Wir bewerfen doch die hübsche Marie nicht und schon gar nicht mit Dreck! Wir sind alles Gentlemen.

      • marie sagt:

        @ts
        …danke für ihre rückendeckung! aber bei diesen beiden herren erübrigt sich argumentieren. diese sprache verstehen DIE nicht.

      • max sagt:

        liebe tststs, wenn ich Ihren 10 männer, 100 Frauen Vergleich so ansehe, sollten Sie sich nicht über das Niveau von Herrn Amdahl beschweren.

      • max sagt:

        @ marie. ja , da erübrigt sich natürlich argumentieren…. vor allem, wenn man anscheinend keine hat.

      • tststs sagt:

        @max und gene:
        Die Begriffkritik ging nur an Gene (und nein, er verwendet den Begriff Gender nicht richtig).
        Rechtfertigen müssen die Frauen schon mal gar nichts! Wer hat denn diesen Zwang eingeführt? Und wär hätte es in der Hand in wieder abzuschaffen? Aber solange sich der männliche Griff ums Sturmgewehr nicht lockert, wirds auch nichts mit der Freiwilligenarmee (sorry, für den Tiefschlag).
        Und doch Max, das meine ich ernst. Was denn an meiner Begründung stimmt nicht?
        Und Gene, extra-falsch-verstehen ist nicht diskussionsfördernd. Es geht um den Wiederaufbau einer Gesellschaft nach einem verlustreichen Krieg. Und damits auch für Sie klar ist: Es braucht zB 1000 neue Babies. Wer schafft das schneller: 10 Männer und 100 Frauen oder 10 Männer und 10 Frauen?

      • tststs sagt:

        An dieser Stelle: En guete!
        Ich bin gespannt auf Ihre Kritik an meinen Argumenten… (resp. es sind nicht mal meine, habe ich nur ein paar Fachleuten abgeschrieben…)

      • Gene Amdahl sagt:

        @tststs: Wer schafft das schneller: 10 Männer und 100 Frauen oder 10 Männer und 10 Frauen? Antwort: 2 and a Half men und 1000 Frauen?

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Zum Militär kann ich Ihren Argumenten nun überhaupt nicht folgen. Die Stimmberechtigten haben bestimmt, dass wir nach wie vor eine Landesverteidlgung haben (die nun sogar noch ausgenaut werden soll…). Abschaffungsinitiativen wurden abgelehnt. Dass nur Männer zum Dienst verpflichtet werden, ist hochgradig diskriminierend, und nicht zu erklären. Schon gar nicht mit Kindern, nachdem ja heute die meisten Frauen erst mit etwas 30 Jahren ihr erstes Kind gebären, wenn der Militärdienst abgeschlossen ist. Aber eine Entlassung aus dem Milität wegen Mutterschaft würde das Problem auch lösen.

      • Sportpapi sagt:

        @tststs. Auch bei der Freiwilligenarbeit nimmt mich wunder, woher ihre Daten stammen. Zumindest bei der organisierten Freiwilligenarbeit sind es überwiegend Männer (zudem im beruflich am meisten belasteten Alter), die hier tätig sind. Vermutlich meinen Sie eher Besuche und Pflege von Familienangehörigen, was ich eher unter Familienarbeit verstehen würde (wenn die Kinder ausgeflogen sind, benötigen Eltern/Schwiergereltern die freien Kapazitäten).

      • max sagt:

        Es geht nicht um die Armeeform resp. Abschaffung der Armee. Die Möglichkeit, diesen Zwang abzuschaffen, hat die Mehrheit der Stimmbürger. Und das sind doch, gem Aussagen von Frauen, die Frauen. Oder seid ihr nur die Mehrheit, wenns grad passt? Das mit dem männlichen griff ums Sturmgewehr.. sorry, aber ist das nicht ein bisschen dämlich (ein Tiefschlag ist so etwas höchstens für meinen Inellekt)?
        Nochmals: Männer werden per Gesetz gezwungen, Dienst zu leisten. Frauen bleibt überlassen, was sie machen wollen. Sehen Sie da wirklich keinen Unterschied?

      • marie sagt:

        es geht darum, die armee neu zu definieren und neu auszurichten, aber schon davor haben diese grauen eminenzen angst – offenbar ein potenter wirtschaftszweig.
        http://www.derbund.ch/schweiz/standard/Die-grauen-Eminenzen-hinter-der-FuenfMilliardenArmee/story/31196457

      • max sagt:

        Liebe marie, nicht auch noch Verschwörungstheorien bitte. Graue Eminenzen tönt zwar immer gut, aber der Artikel ist kompletter Schwachsinn.Und wenn Sie von einer Materie keine Ahnung haben, müssen Sie ja keinen Kommentar dazu abgeben. Es geht hier nämlich nicht um die Armee als solche, sondern um den diskriminierenden Faktor Dienstpflicht (betrifft auch den Zivildienst).

      • marie sagt:

        nein max. ich denke weiter. eine „zivi -rs“ nach der lehre oder vor dem studium ist für männlein wie weiblein sinnvoll. junge kommen mit betagten z.bsp. in berührung. städter mit bergbauern usw… einen zivilschutz macht ebenso sinn, auch für beide. aber ich verstehe schon, der abschied vom sturmgewehr und kampfjets tut offenbar weh. na ja. ich weine der ehem. karre auch nach, aber der öv bringt mich am ende auch dorthin, wo ich hin will.

      • fufi sagt:

        tststststs ………….. ?
        obwohl eigentlich richtig!
        Word!

        😉

      • max sagt:

        Liebe marie, jetzt mal wirklich ernsthaft: Sind Sie intellektuell wirklich nicht in der Lage, ein Thema zu erfassen? Ist das so schwierig? Sie mögen ja von mir aus weiterdenken, aber das ändert doch nichts am hier diskutierten Thema. Und das ist halt keine „WasichmirstattderArmeeauchnochvorstellenkönnte“ Diskussion. Da mag jeder seine Meinung haben. Es geht in diesem speziellen Fall um die Dienstpflicht nur für Männer. Das könnte auch eine Zwangsverpflichtung zum Blüemlisammeln oder Kartoffelwettkochen sein. Solange dieser Zwang nur für Männer gilt, ist das dikriminierend. Jetzt verstanden?

      • marie sagt:

        offenbar muss ich ihnen auf die sprünge helfen: ein sinnvoller zivi wäre für männer und frauen obligat. dann würde euer gegenargument dass ihr ins militär müsst und wir „weiber“ nicht obsolet. sie sind für die armee? nun, damit muss ich leben. aber leben sie gefälligst damit, dass ich gegen die armee bin. u.a. auch aus dem grund, dass (wage mal zu behaupten) die meisten frauen gegen die armee sind. deshalb wäre das für meine auffassung, eben, gleichberechtigt, dh keine diskriminierung. lieber ga blüemelä aus ga kaputte.
        hey, ich glaubs nicht. werden sie wenigsten nicht ausfällig. bitte.

      • Gabi sagt:

        Als stiller Beobachter dieser Diskussion hier muss ich jetzt aber schon mal festhalten: Marie, Sie wollen entweder einfach nicht drauf eingehen, was von max zuletzt in aller Deutlichkeit nochmal gebracht wurde… Oder Sie können es nicht.

        Es geht NICHT darum, ob Sie für oder gegen die Armee sind; es interessiert in diesem Zusammenhang schlichtweg nicht.

      • max sagt:

        Das ist schön, dass Sie mir auf die Sprünge helfen wollen liebe marie… Sie melden sich also auf ein Votum von Herrn Amdahl, in dem er die Diskriminierung der Männer hinsichtlich der Dienstpflicht anprangert. Ums Thema Diskriminierung mogeln Sie sich danach in genau jedem Ihrer Postings herum. Schwafeln etwas von „weiterdenken“ (ganzheitlich hat mir irgendwie noch gefehlt) und wollen mir jetzt „auf die Sprünge helfen“??
        Dass Sie aus dem Grund „weil alle Frauen gegen die Armee sind“ auch gegen die Armee sind, offenbart einen bemerkenswerten Individualismus. So reflektiert.

      • marie sagt:

        habe schon verstanden, lesen und weiterdenken sind einfach luxus… wegen mir können diese herren den militärdienst verweigern. ich würde sie sogar unterstützen, um so auf die diskriminierung aufmerksam zu machen. würde sie im knast sogar besuchen und füttern. die meisten frauen WOLLEN nicht ins militär, ähnlich viele männer kenne ich auch. ihr habt diese spielsachen etabliert, also müsst ihr sie wegräumen – meiner ist ein vorschlag wie man es machen könnte, inkl. abschaffung der diskriminierung.
        hey no mau! kann mich genauso beklagen, dass IHR das hier auch nicht versteht.

      • max sagt:

        Noch was, liebe marie: wenn Sie meine Beiträge hier lesen, stellen Sie fest, dass ich meinen Standpunkt betreffend Armee gar nie erwähnt habe, schlichtweg weil das nicht relevant ist. Und wenn Sie meine Antwort bereits als ausfallend taxieren, dann möchte ich Ihnen mit Harry Truman antworten: „If you can’t stand the heat, don’t go to the kitchen.“

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Ihre Argumentationsweise ist ziemlich billig. Bin ich denn im Recht, bei rot über die Strasse zu laufen, nur weil ich nicht einsehe, dass da ein Lichtsignal steht? Nein, sie drücken sich einfach davor zu sagen, dass hier tatsächlich eine Diskriminierung stattfindet.

      • max sagt:

        Liebe marie, jetzt sind wir in einem Dilemma. Die, die Ihren Beitrag lesen können, haben die Dienstpflicht nicht eingeführt. Und die, die sie eingeführt haben, können Ihren Beitrag nicht lesen, weil sie relativ tot sind. Es nähme mich auch Wunder, ob Sie ungesehen die Verantwortung dafür übernehmen, was irgendwelche Frauen in der Vergangenheit so getrieben haben. Ausserdem ist es verhältnismässig schwierig, Entscheide aus der Vergangenheit ungeschehen zu machen.
        Im Uebrigen , ich sags gern nochmals, haben Sie sich auf ein Post von Herrn Amdahl gemeldet.

      • marie sagt:

        wissen sie was max? ich ertrage hitze sehr gut – und habe von der schweiz etwas äusserst wichiges gelernt: kompromisse heisst das zauberwort. ihren standpunkt der armee? nun, mir ging es auch nie um die diskussion pro oder gegen armee. mir ging es ua auch um den punkt der diskriminierung. aber ich stehe wenigstens dazu. hätte ich militär leisten müssen, hätte ich ganz klar verweigert. also, auch männer müssten eigentlich nicht, aber ich sehe, der weg des geringsten widerstandes ist wohl missverstandener kompromiss. wie ist ihr vorschlag gegen diskriminierung? sehe so keinen, sie prangern an.

      • Gabi sagt:

        Marie… Das Ganze hat Ihrerseits sehr schlecht ausgesehen.

        Sie sind kein einziges Mal auf das eingegangen, um das es doch – so ging´s los! – ging. Dafür wurden Sie am Schluss noch ausfällig und beschimpfen, die Anderen, dass diese sie nicht verstehen wollen. Obwohl von Ihnen da einfach nirgends etwas steht, was verständlich auf die ursprüngliche Fragestellung (die ich im Übrigen für müssig und im Falle der Armee für wenig aussagekräftig halte) eingeht.

        Also ich könnte das nicht. Wäre mir einfach bloss peinlich.

      • marie sagt:

        „Im Uebrigen , ich sags gern nochmals, haben Sie sich auf ein Post von Herrn Amdahl gemeldet“

        beweist, dass ich hitze nicht scheue!

      • Astrid sagt:

        Bevor jetzt hier alle auf Marie losgehen: ich glaube, was sie ausdrücken will ist, dass nicht Frauen für die Wehrpflicht verantwortlich sind, dass sie daher auch nicht aktiv diskriminieren. Auch Frauen wären höchstwahrscheinlich dafür, dass es eine gerechtere Verteilung von einer Art Sozialjahr gibt – aber meines Wissens hat es noch keine Volksabstimmung gegeben, die den Zwang zur RS zur Disposition gestellt hat. Von vorneherein anzunehmen, dass Frauen geschlossen weiter die Männer allein darauf verpflichten würden, ist genauso billig.

      • marie sagt:

        meinen sie das sorgerecht gabi? nun, da gibt es in der tat ein problem. ich bin für gleichberechtigung und wenn männer diskriminiert werden, dann bin ich auch dabei, dass es „gerechter“ wird… keine frage. aber das mit dem militär und zivi und sonst was hat hr amdahl erwähnt als begründung, dass diskriminierung hauptsächlich von frauen ausgeht. nun, da erträgt wohl einer die hitze nicht so gut. verteidige aber die frauen die das tun ehrlich gesagt auch nicht.
        chaos kann mann/frau nur gemeinsam aufräumen. und vorschläge können doch einem zum nachdenken animieren.

      • Gabi sagt:

        Tja, Astrid… Aber genau so eine Aussage, wie die Ihrige bräuchte es halt schon marieseits, um zu bemerken, dass sie diesen Einwand (mit der Tatsache der Diskriminierung, weil nur Männer zum Dienst verpflichtet sind) tatsächlich irgendwie aufgenommen und reflektiert hat.

        – Aber im Übrigen, wie gesagt: Finde ich wenig spannend als Ansatzpunkt.

      • max sagt:

        Nice try, liebe Astrid, aber knapp vorbei ist auch vorbei. Diskriminieren tut der Staat. Und marie, tststs und Sie wollen keine Diskriminierung sehen. Zivildienstinitiativen gab es schon einige mit verschiedensten Zugangsbedingungen. Eine Abschaffungsinitiative gab’s auch schon. Fast ausnahmslos abgelehnt. Durch die Mehrheit der Stimmberechtigten. Deren Mehrheit, wie bei offensichtlich passenderen Stellen (Sitze im Bundesrat etc) Frauen sind. Wir Männer sollen also Verantwortung für längst verstorbene Männer übernehmen, während Sie sich jetzt schlicht um eine Benennung der Fakten drücken?

      • marie sagt:

        unglaublich. die begründung von militär ect pp hat hr amdahl als nicht spannendes element (begründung von männerdiskriminierung) reingebracht. und wenn es schon übersetzerinnen braucht, dass männer verstehen… bestätigt meine theorie: frauen und männer sind universen, die äonen von lichtjahre voneinander entfernt sind… na ja. solange man miteinander spass haben kann, geht’s ja.
        meine meinung: diskriminierung findet grundsätzlich statt, auf beiden seiten. mann/frau sollte zusammenarbeiten und sich einen schupser geben und über den eigenen schatten srpingen… soviel zu MEINER selbstkritik.

      • max sagt:

        Liebe marie, Ihre Behauptung, es wäre so leicht gewesen mit der Verweigerung (die Heldin marie hätte das kein Augenzwinkern gekostet) ist das erste, was ich Ihnen wirklich übel nehme. Hätte ich verweigert, hätte ich z.B. mein Studium nicht abschliessen können, das nota bene Frauen schön ohne Unterbrechung durchziehen konnten. Also kommen Sie mir nicht mit einem solchen Bockmist. Sie haben keine Ahnung, was das zumindest etwas früher noch für Konsequenzen gehabt hat. Von mir aus,“denken Sie weiter“ aber belästigen Sie mich nie mehr mit einem Stuss !

      • marie sagt:

        max: so einfältig wie sie mich sehen wollen bin ich nicht. ich weiss, dass ihr männer bei verweigerung einen karriereknick erlebt hättet… aber das ist es ja, was ich als diskriminierung anprangere. ihr männer habt oder hattet die seilschaft militär um karriere zu machen (z.bsp.), bei verweigerung keine karriere = männerdiskriminierung. ist auch frauendiskriminierung da sie diese seilschaft nicht hatten und nicht wollten… am ende ist es GRUNDSÄTZLICH diskriminierung. ich hoffe sie verstehen mich dieses mal. deshalb stelle ich auch netzwerke in frage, übrigens…

      • Alexander Müller sagt:

        @Astrid
        „Von vorneherein anzunehmen, dass Frauen geschlossen weiter die Männer allein darauf verpflichten würden, ist genauso billig.“ Nicht geschlossen, nein. Aber der Staat zwingt Männer dazu und Stellen wie das eidg. Büro für Gleichstellung sehen darin kein Problem. Die Institutionen, die sich für Gleichbechtigung einsetzten sollten sind völlig untätig und viele andere Organisationen die sich die Gleichberechtigung (der Frauen) auf die Flagge geschrieben haben scheint das auch absolut nicht zu stören.

      • max sagt:

        Nein liebe marie, nicht einfach ein Karriereknick wegen mangelnder „Seilschaften“, sondern Gefängnis und dann einfach mal ein quasi Berufsverbot. Aber über das Thema erübrigt sich eine weitere Diskussion mit Ihnen, da Sie von der Sache so offensichtlich absolut gar keine Ahnung haben.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Heute ist eine Militärkarriere aufgrund der Absenzen im Job nur ein Nachteil. Wäre es anders, würden mehr Frauen freiwillig Dienst leisten. Das dies eine markante Diskriminierung zum Nachteil der Männer ist, müssen wir wirlich nicht mehr diskutieren. Verweigerung ist heute aber nicht mehr nötig – dafür gibt es ärztliche Atteste. Was auch unsauber ist.

      • Alexander Müller sagt:

        Und natürlich haben das mit der Wehrpflicht ursprünglich nicht „die Frauen“ beschlossen. Aber in diesen Kategorien von einer ganzen Gruppe eines Geschlechts zu argumentieren macht eben keinen Sinn. Wir definieren Verantwortung und Gerechtigkeit auf der Ebene des Individuums, auf der Gruppenebene verliert sie ihre Bedeutung schnell. Wenn ein Mann von einem Mann verprügelt wird, ist dann ein Männerproblem? Für echte Gleichberechtigung zu sein, bedeutet doch gerade unabhängig des Geschlechts für gleiche Rechte einzutreten. Egal wer was ursprünglich beschlossen hatte.

      • marie sagt:

        ja hr müller genauso sehe ich das auch. lesen sie meine posts. ungerechtigkeiten kann mann/frau nur gemeinsam angehen. das war schon immer mein credo und wird auch so bleiben.

      • Tststs sagt:

        heieiei, was habe ich denn losgetreten… 🙂
        Um nochmals kurz Stellung zu nehmen: Die Wehrpflicht gibt es in der Schweiz schon länger als das Frauenstimmrecht.
        Und bevor hier die Rede von einer Volksabstimmung ist, wäre unser Parlament die Instanz, die die Wehrpflicht abschaffen könnte. Und das Parlament ist doch männerdominert… Wenn man dann noch die Lobbyisten dazurechnet…
        Der Nachteil, der bei der Arbeit durch die Wehrpflicht entsteht, sehe ich natürlich auch. Wenn ich dem aber entgegensetzen darf (und es geht mir hier nicht um GESCHLECHTER-bashing): dann – subjektive Erfahrung – wiegt dies bei einer Neuanstellung weniger schwer, als der Nachteil einer Frau, dass sie ja irgendwann schwanger werden könnte…

      • max sagt:

        Ich habe Ihnen, liebe marie, mal einen Teil der Konsequenzen dieser Dienstpflicht geschildert. Nicht dass da ein Missverständnis entsteht: Ich selber wollte nie verweigern. Ich habe mit den Kosequenzen einer Verweigerung, auch zum damaligen Zeitpunkt, kein Problem. Ich war Offizier mit über tausend Diensttagen. Was mich stört ist die Tatsache, dass unter anderem in auch diesem Bereich gleiche Rechte nicht gleiche Pflichten zur Folge haben. Ich selbst bin für eine allgemeine Dienstpflicht.

      • max sagt:

        Liebe tststs, die Wehrpflicht ist in der Verfassung verankert. Diese kann das Parlament, trotz Männerüberhang und böser Lobbyisten nicht verändern. Das bedingt automatisch eine Volksabstimmung. Und schon wieder ein Argument flöten….

      • marie sagt:

        max, sie dürfen ihre meinung haben. und ich sehe auch, dass sie als offizier verantwortung trugen. ich will diese arbeit bestimmt nicht minderwertig hinstellen. ich habe einen liebenswerten kollegen, der militärkarriere macht und das aus überzeugung. und wir schätzen uns gegenseitig sehr. aber ich bin halt armeegegnerin, weil sich mir der sinn nicht erschliesst und wird sich mir nie erschliessen. aber ich finde, dass man gemeinsam lösungen und kompromisse suchen kann, die einigermassen gerecht sind für männer wie für frauen.
        ich hätte als junge frau übrigens nichts gegen einen zivi gehabt.

      • Sportpapi sagt:

        „Ich hätte als junge frau übrigens nichts gegen einen zivi gehabt.“ Jaja – andere stehen mehr auf Typen in Uniform… 🙂

      • marie sagt:

        das beste am militär waren ohne die güezi. 😀

      • max sagt:

        Ach wissen Sie, liebe marie, ob jemand mein Offiziersein gut oder schlecht findet, ist mir eigentlich egal. Und ob ich einer der besseren war, überlasse ich dem Urteil derjenigen, die mit mir Dienst geleistet haben. Was ich war , hat in dieser Diskussion ja keine Rolle gespielt, ich hatte nur das Gefühl, man würde meine Schilderung der Konsequenzen als persönliche Erfahrung ansehen. Da dies nicht der Wahrheit entspricht, habe ich das halt klargestellt. Vor den wirklichen Verweigerern habe ich, auch wenn ich deren Meinung nicht teile, einen gewissen Respekt (Im Gegensatz zu Blauwegabsolventen).

      • Tststs sagt:

        @Max: Ja, Sie haben recht, ich sollte präziser sein: Es könnte eine Abschaffung in die Wege leiten… (wie anno domini H.Hubacher nach der GsoA-Initiative zum Zivildienst)
        Zur allgemeinen Wehrpflicht: Stellen Sie sich vor es ist Krieg und er ist verlustreich für unsere Bevölkerung. Wenn nun die gesamte Generation zwischen 18-35 annähnerd wegfällt, entstehen eben die Probleme, die ich oben schon einmal angesprochen habe. Es gibt tatsächlich (bio)logische Gründe, weshalb primär Männer in den Krieg geschickt werden…

      • Sportpapi sagt:

        Biologische Gründe sind es wohl auch, die bei einer Rettung „Frauen und Kinder zuerst“ kommen lassen… Nein, das scheint mir nun wirklich weit hergeholt.

      • marie sagt:

        aber zurück zum knast wegen verweigerung wollen wir nicht mehr.
        und um an das heutige thema zu knüpfen: „seilschaften“ wie diese büros oben im text mit denen habe ich echt mühe. da netzwerke am ende dann bestimmen was sache sein sollte (eben, wählt frauen und so…) und ich bin für mündigkeit und selbständiges denken. auch wenn es manchmal kontrovesen auslöst (wie in unserem fall). ich finde, das solches nicht mehr nötig sein sollte. denn auszeichnen sollte ein/e politker/in ja eigentlich ganz anderes. das haben sie mir im gestrigen politblog ja ganz schön konkret benannt, und ist so. 🙂

      • Tststs sagt:

        @ Sportpapi: Nö, das ist reine Nettigkeit der Männer 🙂
        Und natürlich bin ich mir auch bewusst, dass dieses Argument nur bei einem extremen Vernichtungskrieg greifen würde und wir dann ganz andere Probleme, als genügend fruchtbare Frauen, hätten…
        Interessant wäre doch zu wissen, aus welchen Gründen Frauen anno dazumal nicht in die Wehrpflicht eingeschlossen wurden…

      • max sagt:

        Na ja, liebe tststs, immer noch an sehr langen Haaren herbeigezogen. Ich glaube, wenn wir wirklich mal von einem solchen Krieg getroffen werden, ist nachher vö…. fürs Vaterland nicht der erste Gedanke. Ausserdem verlagern sich nach Kriegen jeweils grössere Bevölkerungsteile. Präventiv „Mutterkühe“ bereit zu halten für eine „Wiederaufzucht“, und damit die alleinige Wehrpflicht für Männer zu begründen…. geben Sie sich doch einen Ruck, das Argument hat jetzt nicht mal mehr einen Bart

      • marie sagt:

        @ts
        ganz einfach: das schwache geschlecht ist für die drei Ks zuständig.

      • marie sagt:

        meinte natürlich „war“. ist heute ja nicht mehr so.

      • Sportpapi sagt:

        Die drei Ks? Kinder, Kuchen, Koffer tragen?

      • Tststs sagt:

        @ max: siehe mein Kommentar von 16:04 an Sportpapi
        🙂
        @ Sportpapi: Kinder in den Hort bringen, Kolumne schreiben, Kaffeesatzlesen
        🙂

      • Tststs sagt:

        Sorry 16:14

      • Tststs sagt:

        Und nur mal so btw, was wäre Ihre Erklärung?

        Oder glauben Sie, die Landsväter wollten anno dazumal, die Männer benachteiligen?

      • Sportpapi sagt:

        Meine Erklärung wäre, dass zu Zeiten, da Krieg noch aus direktem Kampf bestand, es niemandem in den Sinn gekommen wäre, „schwache“ Frauen dafür einzusetzen.

    • Peter K. sagt:

      Werden Männer diskriminiert, weil der Staat sie zwingt, Militärdienst zu leisten?

      Ich finde: ja. Er nimmt mir damit einen recht grossen Teil meiner Selbstbestimmung. Es beginnt damit, dass ich nach der Lehre keine Stelle fand (und damit nur ungenügendes Einkommen), weil ich ein halbes Jahr später ja ohnehin in die RS musste.

      • marie sagt:

        danke herr K. genau dorthin wollte ich diese diskussion führen! das genderbashing ist nur vorwand, um von dem wahren ursprung abzulenken. und ungerechtigkeiten können nur gemeinsam angegangen werden. ich hätte ihnen sehr gerne geholfen, dass sie als junger mann nicht in die rs gehen mussten.

      • Astrid sagt:

        Ich für meinen Teil stimme Ihnen absolut zu. Ich halte das für Diskriminierung. Aber ein Unrecht wiegt ein anderes nicht auf und Benennung können Sie haben. Marie hat versucht klarzumachen, dass ihrer Ansicht nach die Themen Armee und RS verbunden sind und männliche Themen sind. Sie kann, genauso wenig wie Sie, Max oder Peter, etwas dafür, dass längst vergessene Altvordere diese Zwänge eingeführt haben. Wie genau soll denn diese Benennung jetzt weiterführen? Was ist denn ein Lösungsansatz. Diese blöde Rechthaberei nervt wirklich, ‚lieber‘ Max.

      • Sportpapi sagt:

        Der Lösungsansatz wäre eigentlich klar. Um die verfassungswidrige Diskriminierung von Männern zu beseitigen, müsste die Militärpflicht für Frauen eingeführt werden. Die Einführung kann solange herausgeschoben werden, bis eine nächste Armeeabschaffungs- oder umbauinitiative vor das Volk gekommen ist, im Maximum aber 2-3 Jahre.
        Zum anderen finde ich es überhaupt nicht schlimm, wenn alle Schweizer (innen und Schweizer, bzw. Einwohner/innen!) verpflichtet werden, einen Einsatz für das Vater-/Mutterland zu leisten. Muss ja nicht für alle Militär sein.

      • Astrid sagt:

        Sportpapi, wenn wir schon bei Umwälzungen wären, müsste man ja nicht einen Zwang durch einen anderen noch verschärfen. Man könnte ernsthaft über eine Freiwilligenarmee nachdenken und ansonsten darüber, ob jeder Bürger in diesem Land in seinem Leben eine gewisse Zeit der Gesellschaft zur Verfügung stellen muss – wann, ist sein Problem. Wir können es uns sowieso nicht mehr lange leisten, dass z.B. Pensionierte 30 Jahre lang ’nichts‘ tun und soviel Kompetenz und Lebenserfahrung brachliegt.

      • max sagt:

        Das tut mir aber leid, liebe Astrid. Selbstverständlich ist es bei einem Mann blöde Rechthaberei, dazu bin ich noch auf die arme marie losgegangen….
        Zu den Fakten: es gibt drei Möglichkeiten: Armee/Zivildienst abschaffen. Zweitens: Armee/Zivildienst auf freilwilliger Basis weiterführen. Drittens: Dienstpflicht für alle.

      • marie sagt:

        max geht doch. ich erweitere auf die mir wichtige 4. möglichkeit: armee abschaffen und in einen sinnvollen für alle obligat. zivi ivestieren. und ich ertrage hitze.

      • marie sagt:

        und max – ich weiss das übrigens mit dem knast und daraus resultierendem „faktischen“ berufsausübung. wer wollte schon einen knastbruder anstellen (heute noch so), das fand ich schon damals mehr als nur beschissen so richtig armselig…

      • max sagt:

        liebe marie, ich erklär’s ihnen: Es geht nicht um die böse Einstellung von Arbeitgebern. Sondern darum, dass man vorbestraft war. Und als Vorbestrafter wurden Sie zur Anwaltsprüfung schlicht nicht zugelassen. Ade Beruf Rechtsanwalt. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, das galt damals für Aerzte genauso betreffend Staatsexamen.

      • Alexander Müller sagt:

        @Marie. Aber die Wehrpflicht existiert nun mal und damit auch die Diskriminierung. Ausserdem kann nicht bestritten werden, dass all die offiziellen Stellen die sich mit Gleichberechtigung befassen, diese Ungerechtigkeit so gut wie nicht thematisieren. Während wir über ethisch fragwürdige Frauenquoten disktuieren und internat. Abkommen abschliessen, die positive Diskriminierung fordern, nimmt die Gesellschaft die gesetzlich festgeschriebene Diskriminierung durch die Wehrpflicht einfach hin. (auch die Frauen sind übrigens mehrheitlich für die heutige Lösung)

      • Peter K. sagt:

        Da die Mehrheit der Schweizer und Schweizerinnen eine Milizarmee mit Wehrpflicht befürwortet, ist Sportpapis Variante die logisch Richtige. Alles andere wäre undemokratisch und eben – diskriminierend.

      • marie sagt:

        hey männer. also: 1. ich bin, auch wenn ihr das nicht glaubt, auf eurer seite! 2. das mit berufsverbot ist mir klar – kannte einen solchen mann im dorf, der wurde noch als alter mann zuchhäusler deswegen beschimpft. und er war sooo lieb. habe das als kind nie verstanden. 3. ich bin grundsätzlich gegen diskriminierung deshalb 4. was kann frau/mann gemeinsam dagegen tun?

        mir sind diese geschichten wirklich bekannt. und ich fand das schon immer scheisse. und was mich auch auf die palme bringt, dass mann/frau sich gegenseitig basht. ich bin halt gegen die armee wie viele andere. zivi? ok.

      • marie sagt:

        @max. ok der jurist bekam in der tat berufsverbot. und bei den ärzten war’s auch mal so und ich glaube bei ingenieuren (vermute sogar, dass die eth die gar nicht mehr nahm)…
        wir sind uns einig: SO NICHT. das wollen wir in der tat nicht mehr. noch einmal, ich stelle sogar netzwerke aus diesem grund in frage, da sie längerfristig zwänge generieren. wenn sie auch kurzfristig vorteile verschaffen. bin da zwiespältig.

      • Tststs sagt:

        Jawohl Marie, gehen wirs gemeinsam an
        🙂

        http://gsoa.ch/themen/wehrpflicht/unterschreiben/

      • Sportpapi sagt:

        „Ob jeder Bürger in diesem Land in seinem Leben eine gewisse Zeit der Gesellschaft zur Verfügung stellen muss – wann, ist sein Problem.“ Hm. Da würde ich wohl eher abwarten. Ein Leben lang… 🙂
        Aber jetzt im ernst: Die Abschaffung der Armee würde aktuell meiner Meinung hochkant abgelehnt. Zu recht. Müssten Frauen auch Dienst leisten, sähe die Situation doch etwas anders aus. Zivildienst für alle (die nicht ins Miliär wollen) wäre eine spannende Alternative – viele Kollegen machen da jetzt wichtige Erfahrungen. Nur ist das nicht gerade im Zeitgeist, diese tätige Solidarität.

      • Tststs sagt:

        Es geht ja nicht um die Abschaffung des Militärs, sondern nur um die der Wehrpflicht… Ich finds ja auch mühsam, dass die GSoA wieder einmal in Bresche springen muss…
        Und „allgemeiner Staatsdienst“ finde ich deshalb etwas kritisch, weil es wohl kaum für alle genug zu tun gäbe…

      • Gene Amdahl sagt:

        @Marie: „ich hätte ihnen sehr gerne geholfen, dass sie als junger mann nicht in die rs gehen mussten.“ Und wie hätte das wohl ‚ausgesehen? Hättest ihm den Zeigefinger abgeschnitten, damit er nicht schiessen muss? Bekanntlich sind alle wehrpflichtig, solange keine ‚Schäden‘ vorhanden sind.
        In allen Gesellschaften gibt es eben Parasiten, welche nur ‚Nehmen‘ aber freiwillig schon gar nichts beitragen wollen – erst recht nicht an der Gleichberechtigung. Dies sind nun mal mehrheitlich die meisten Damen oder hast Du schon mal eine Demo gesehen ICH WILL auch in die Armee, Feuerwehr oder in den Zivi

    • Alexander Müller sagt:

      @Astrid. Sehen sie nicht das Problem, wenn man sich einerseits für Gleichberechtigung ausspricht, dann aber „Männerthemen“ einfach Männersache sein lassen möchte? Damit weisen sie doch gerade Individuen aufgrund ihres Geschlechts eine Verantwortung für die ganze Gruppe zu. Das steht doch im Widerspruch zum Gedanken, dass das Geschlecht keine Rolle spielen soll bei den pol. Rechten. Von diesem theoretischen Widerspruch abgesehen: So ein „Männer schauen für Männer, Frauen für Frauen“ würde nie funktionieren. Aus welchem Grund sollte denn dann ein Mann ungleiche Löhne als Problem ansehen?

      • Astrid sagt:

        Sorry, war eine Weile nicht da – auf was genau beziehen Sie sich?

      • Alexander Müller sagt:

        Ich habe mich (soweit ich mich erinnern kann) auf folgenden Satz von ihnen bezogen: „Marie hat versucht klarzumachen, dass ihrer Ansicht nach die Themen Armee und RS verbunden sind und männliche Themen sind“. Diese ganze Antworttraube scheint mich zugegebenermassen etwas verwirrt zu haben. Wenn ich das richtig nachlese, müssten meine Posts wohl eher an „tststs“ gerichtet werden. Dieses „Das ist Sache der Männer“ – Argument begegnet mir immer wieder und es erstaunt mich, dass es oft mit solcher Überzeugung dargelegt wird, ist doch der Widerspruch darin so leicht ersichtlich.

      • Astrid sagt:

        Ich gebe zu, dass ich nicht besonders klar geschrieben habe, ich wollte – auch soweit ich mich erinnere – nur Marie zur Hilfe kommen. Ansonsten glaube ich nicht, dass es spezifische Männer- oder Frauenthemen gibt – unterschiedlich sind allein die Reaktionen und Verhaltensmuster. Da wir nunmal alle zusammen eine Sozialgesellschaft formen, wie fragil sie auch immer sein mag, ist die Einschränkung auf Geschlecht m.E. kontraproduktiv.

      • Alexander Müller sagt:

        Da würde ich Ihnen sofort Zustimmen. Es gibt natürlich Themen, die eher Frauen- bzw. Männer betreffen. Der Fehler, der immer wieder gemacht wird, ist dass diese Themen oder Missstände dann nur das eine oder andere Geschlecht zu kümmern hätte (wobei das in den meisten Fällen sogar nur einseitig vorgebracht wird, wenn es um „Männerbelange“ geht). Gleichberechtigung kann nur mit dem Willen und der Fähigkeit zur Empathie für Menschen unhabhängig ihres Geschlechts erreicht werden.
        Wundert es Sie nicht, dass die eidgenössischen Stellen z.b. bei der Wehrpflicht keinen handlungsbedarf sehen??

      • Gabi sagt:

        Find ich sehr gut erkannt, Herr Müller
        Ist genau das: bei „Männerthemen“ Männern den ganzen Mist zuschieben und im stets selbstverschuldeten Saft schmoren lassen, aber ansonsten lauthals „Geschlecht darf keine Rolle spielen“ posaunen. (Mit Vergnügen weise ich nochmals auf Wildkatzes Idee von Kinderentzug für Männer hin!)
        Aber ist das nicht sowieso das Hauptproblem eines Grossteils jener „emanzipierten“ Frauen? Einfach immer wenn´s schwierig wird, Männer verantwortlich machen und ansonsten vom weiblichen Utopia träumen, wo alles so viel besser wäre… Wenn´s nur tatsächlich sein könnte.

  • marie sagt:

    gestern war im polit-blog das thema „Gender-Kitsch im Wahlkampf“ – ich würde gerne eine feministische bürgerliche die frage stellen, weshalb ihr den feminismus erst so spät entdeckt habt und mmn so altbacken rüberbringt. und ihr nicht der meinung seid, dass es der sache mittlerweile schadet und ihr euch selbst am ende diskriminiert.

    • Francesca sagt:

      Naja, wir bürgerlichen Intellektuellen tun uns generell schwer mit Themen, die die Linke erstbesetzt hat, beispielsweise ja auch den AKWs. Uns Feministinnen zu nennen, ist gewagt, damit täte man den wirklichen Feministinnen wie Schwarzer & Co. wirklich unrecht. Vermutlich gibt es keine feministischen Bürgerlichen. Der Trend ist eher der, dass man analog zur Vertretung der verschiedenen Landesteilen auch eine Vertretung der verschiedenen Geschlechter in Regierungen und Gremien fordert. Wir bilden schliesslich unzählige Frauen teuer aus, wenn sie studieren, und dass muss sich irgendwann…

      • Francesca sagt:

        …auch lohnen für den Staat. Deshalb muss man diese Frauen einbinden und prüfen, weshalb sie nach dem Uniabschluss die Verantwortung nicht packen. Eine durchaus bürgerliche Sicht der Dinge, finden Sie nicht? Die Bürgerlichen sind für die Linken immer altbacken, und die Linken für die Bürgerlichen ebenso, in ihrem ewig gestrigen Anti-Kapitalisten-Getrotze. Also, was soll’s.

      • Francesca sagt:

        P.S. vielleicht bin ich doch eher eine linke Bürgerliche – *seufz* – immer diese Schubladen…

      • Tststs sagt:

        Gälled Sie, und dann ist man/frau noch irgendwie semikonservativ mit leichter Tendenz zum Progressiv-Liberalen…
        🙂

      • Francesca sagt:

        Hab grad einen Blick auf meine Füsse geworfen, nein, Birkenstöcke sind noch nicht dran, noch immer High Heels. Aber heutzutage trägt ja auch die Basta!-Frau Stöckelschuhe – nichts stimmt mehr.

    • marie sagt:

      francesca, sie haben mich falsch verstanden – ich finde die bürgerlichen frauen nicht altbacken. sondern diese „art“ von feminismus wie er im moment hauptsächlich (aber nicht nur) von eben diesen bürgerlichen frauen betrieben wird altbacken. vom „hardcore“ feminismus distanziere ich mich übrigens. und finde ihr engagement teuer ausgebildete frauen zu motivieren übrigens toll. echt gute sache, weiter so.
      mich hat einfach die obenohne kampagne der jungen fdp frauen, hm, sagen wir mal irritiert. und ich fand es echt schade übrigens, es wäre nicht nötig gewesen.

      • Francesca sagt:

        Ach, die fand ich absolut strohdumm, ganz Ihrer Meinung! So bürgerlich bin ich nun wirklich nicht, ich bin einfach nicht die Anti-Kapitalismus-Kämpferin. Und das Theater über die schwangeren Nationalrätinnen und links macht weiter und rechts (Hutter) geht zurück an den Herd – all diese Clichés, das ist doch totlangweilig. Ich finde, eine Frau sollte einfach ihr Ding durchziehen, sich selber treu bleiben. Wir haben viele Diskriminierungen zu erleben, so ein langes Leben lang, das Geschlecht ist nur eine davon. Zu dick, zu blond, zu dünn, zu klein, zu schwarz – eine dicke Haut, das braucht’s.

      • Sportpapi sagt:

        So wirklich obenohne war es ja auch wieder nicht. DAS wäre mal wirklich mutig gewesen, zumindest für eine FDP-Frau.

      • Sportpapi sagt:

        Nörig natürlich trotzdem nicht – weil Politik mit nackten Tatsachen zu verbinden eigentlich generell fragwürdig ist. Wobei wiederum, im anderen Wortsinn, etwas mehr nackte Tatsachen durchaus sinnvoll wären.

      • Francesca sagt:

        @marie: ich versuch’s nochmals, denn ich habe Antworten gegeben, bloss dass die im Nirwana verschwanden… also: die FDP Aktion finde ich nichts als doof. Machen wir doch einfach Sachpolitik ohne immer das Männlein-Weiblein-Rechts-Links-Ding. Und das Grübel weg ist – hehehehe……

      • marie sagt:

        @francesca
        einverstanden, bin dabei. viel glück!
        … und ab sofort kein grübel mehr. 😉

  • Francesca sagt:

    Ist nicht diskriminierend. Denn wie würde ich eine Kollegin fragen, ob sie hingeht: „gehst Du auch an „Frauen in der Politik – blabla““, oder doch eher: „gehst Du auch an diesen Frauenanlass?“. Garantiert letzteres. Wir haben Wahlen und „Frauenlisten“ – sind das nun deswegen Listen von Importgirls aus Russland?! Wichtig ist, was der Lesende aus dem Begriff macht, und diskriminierend ist es, unter einem „Frauenanlass“ eine Tupperwareparty oder sonst etwas dämliches zu verstehen, bloss weil „Frau“ drin steht. Nicht aber, wenn es ein hochkarätiger Anlass ist.

    • Widerspenstige sagt:

      Sie sagen es ja selber: genau weil es ein hochkarätiger Anlass mit SpitzenpolitikerInnen ist – Mann wie Frau notabene! – ist dieser ‚Wegweiser‘ eine gedankelose dämliche Diskriminierung a) des Anlasses selbst b) der anwesende Frauen c) der anwesenden Männer. Ein no go! Und ja, wichtig ist, was der Lesende – würde übrigens korrekt heissen ‚die Lesenden‘, dann sind beide Geschlechter gemeint – aus dem Begriff macht. Es gibt Menschen, die sich vertieft mit der Materie Gender befassen und solche, die es nicht für wichtig erachten Die Letzteren werden kaum an einem solchen Anlass teilnehmen.

      • Sportpapi sagt:

        Korrekt wäre wohl: der Leser.

      • Francesca sagt:

        Nun, beim Thema ging’s um uns Frauen, deshalb ‚Frauenanlass‘, jeder weiss sofort, was gemeint ist. Nein, ich befasse mich nicht mit Genderforschung, interessiert mich nicht. Ich bin einfach eine Frau mit einem anspruchsvollen Beruf, die immer gearbeitet hat und ‚Mutter‘ noch nie als Berufsbezeichnung gesehen hat. Ich ging immer meinen Weg, und tue das noch immer, als Frau, als Intellektuelle.

      • Regula sagt:

        Genau: „eine gedankenlose, dämliche Diskriminierung“. Wer hat die Tafel geschrieben, nähme mich wunder.

      • O. S. sagt:

        Wahrscheinlich eine Büroassistentin oder eine Lehrtochter. Vielleicht auch eine Hauswärtin.

  • Eni sagt:

    Und wieder macht jemand aus einem Mückenfurz einen Weltuntergang. Kein Wunder werden in manchen Kreisen die Frauen nicht für voll genommen, wenn sie Zeit haben über sich über solche Dinge aufzuregen. Naja, wahrscheinlich sind das Frauen die aufgrund schlechter Leistungen immer wieder bei Kaderstellenvergabe übergangen werden und deswegen frustriert sind.

    • tststs sagt:

      Können Sie bitter erläutern, ab wann etwas ein ernste Angelegenheit und wann ein Mückenschiss ist? Gibt es da Normen?

      • max sagt:

        Lassen Sie uns das doch von Fall zu Fall entscheiden. Und das hier, liebe tstst, ist ein Mückenschiss.

      • Eni sagt:

        @ tststs
        @ max

        Mückenfurz nicht Mückenschiss. Mückenschiss wäre schon eine Auszeichnug für dieses an den Haaren herbeigezogene Thema. Vielleicht sollten diese ewigen Motzer mehr arbeiten, dann hätten sie keine Zeit dafür sich mit solchen Banalitäten beschäftigen. Und mit arbeiten meine ich richtige Arbeit wo sie auch Leistung erbringen müssen und keine Frauenförderquotenbeschäftigungsprogramme.

    • Viktor Troska sagt:

      Danke Eni 🙂

      • Eni sagt:

        @ Katharina

        Falls Sie wirklich so reich sind, wie Sie zu sein vorgeben finde ich es sehr bedauerlich, dass man ausgerechnet diejenigen Dinge nicht mit Geld kaufen kann welche Sie am dringensten benötigen: Zuwendung und Gesundheit.

        Zu Ihrem Spruch „sind Sie jemand oder nehmen Sie Lohn?“ Glauben Sie mir; keiner möchte mit Ihnen tauschen.

      • Karl Bolliger sagt:

        excellent!

      • Eni sagt:

        @ Katharina

        Falls Sie wirklich so reich sind, wie Sie zu sein vorgeben, finde ich es sehr bedauerlich, dass man ausgerechntet diejenigen Dinge nicht mit Geld kaufen kann welche Sie am dringensten benötigen: Zuwendung und Gesundheit.

        Ihr Spruch „sind Sie jemand oder nehmen Sie Lohn?“ lässt sehr, sehr tief blicken aber glauben Sie mir: niemand will mit Ihnen tauschen.

      • Katharina sagt:

        ach die klein-geistige vorurteilsbehaftete Eni, die absolut nichts versteht. Sehen Sie, sie denken ich kaufe mir Leute usw. nur aus der Tatsache, dass ich aus einer anderen Schicht bin. Da redet nur ihr Neid und dass sie denken ihre Schicht hätte Moral gepachtet. Sie gehen insbesondere der Illusion auf den Leim, dass das Hamsterrad der corporate world Leute vorwärts bringt. Ihr werdet täglich beschissen und um eure ‚Ersparnisse‘ in der Altersvorsorge betrogen und ihr stimmt dem scheiss dann noch zu. lachhaft. Das Hamsterrad ist nichts weiter als eine Form der Prostitution.

      • Gabi sagt:

        Huren spuken Ihnen aber schon irgendwie sehr intensiv im Kopf rum, hm?!

        Also den Rank hier zu ihrem Lieblingsthema zu finden, war nun wirklich nicht einfach. Nur beruhigend, dass es zumindest ausschliesslich für die gute Sache ist!

        Da sag noch einer, Männer denken immer nur an das Eine!

        😉

    • Katharina sagt:

      „die bei Kaderstellenvergabe übergangen werden und deswegen frustriert sind“ trifft ja eigentlich auf Sie zu, nicht? Ihr Ton jedenfalls ist sehr frustriert und im Kader scheinen sie nicht zu arbeiten.

      • mikkesch sagt:

        @Katharina
        Wer argumentiert wie Sie, stand schon lange nicht mehr im mittleren oder gar oberen Kader.
        Ihre Message klingt überholt und realitätsfremd. Aber vielleicht sind Sie liebe @Katharina genau aus diesem Grund nicht mehr
        wählbar.

      • Katharina sagt:

        mikesch..ich sags mit den Worten einer bekannten Bernerin: Sind Sie jemand oder nehmen Sie Lohn? Und wie kommen Sie darauf, dass ich kandidiere. Die Schweiz wird hier so betitelt: „Nice to visit, but they live in a time bubble away from the real world“.

      • Hm, wie soll denn dieser Bubble aussehen? Unser Bubble geniesst weltweit eine der höchsten (legalen) Zuwanderungsquoten. Der US-Bubble heisst z. Z. QE1, QE2, QE3, QE4, QE5, QE6 etc.

        Ebenfalls wegen einem Bubble, wie wir alle wissen: Mit ganz, ganz vielen kleinen, über den ganzem Erdball verteilten, kleinen Blöterli, die ihre ganze Pracht allerdingt nur in bestimmten Bilanzen entfalten.

      • Katharina sagt:

        legal ist gut. mpfffff. einerseits die reiche Teutonen, die eure Immobilienpreise in de Stratosphäre schiessen und dann die anderen, die als Billiglohnsklaven von den Einheimischen die Jobs in der unteren und mittleren Preisskala übernehmen.

        Wenn unser System kollabiert, dann kollabiert der ganze Scheiss. Frage ist nur, ist es besser den schnellen Kollaps zu haben, damit das ganze endlich durch ein besseres System ersetzt werden kann, oder den langen Schrecken ohne Ende mit einer dahin serbelnden Kunstwährung wie den Euro?

        dass alle Veränderung wünschen ist wohl klar.

      • Katharina sagt:

        Oder woher denkst Du kommt der ganze Talk von neuem Zeitalter, Zeitenwende usw? Die Sehnsucht dahinter ist doch wirklich klar ersichtlich. (Siehe Apokalypsen-Thread).

        Ich kann mir ganz einfach nicht mehr vorstellen in Eurem Land zu leben, sorry. so schön vieles ist. und viele andere Auslandschweizer denken das gleiche. es ist einfach geistig jenseits von eng. daher eben ‚they live in a bubble‘. hat nichts mit dem ‚ökonomischen‘ Kasino zu tun, das nicht mal mehr als Kapitalismus bezeichnet werden kann.

      • Eni sagt:

        @ Katharina

        Stimmt, ich bin nur eine einfache Angestellte, die bisherigen Angebote, eine Filiale zu leiten musste ich ausschlagen der Kinder wegen. Aber was rede ich da überhaupt mit jemandem der weder von Kindern noch von Arbeit etwas versteht? Wenn jemand so tief unten ist, dass er eine „Elena erfinden muss und einen Suizid vortäuscht, dann sollte derjenige sich nicht so viele Gedanken um den angeblichen Frust anderer machen, sonder die eigenen Probleme angehen.

      • Katharina sagt:

        eine elena erfinden muss…. hahaha. she’s a lot more real than your stunts as an abused bible thumper and the new one with the startraveler. and all the other fake nicks you use. and as i said, the events then have been explained and you and your fuckbuddies ever since have attempted to establish something that fits your petty little small mindedness . You know, I have ways to verify the origin of some of the comments and I am very aware of who is who around here.

      • O. S. sagt:

        Outrageous!

        Krazy-Kats einzigste Realität ist die MB-Bubble hier. Die hat ganz offensichtlich keine Ahnung von der Lebenswirklichkeit echter Menschen und war jahrelang nicht mehr in unserem Land. Da sollten bei einem Psychologen alle Warnlampen blinken. Da hilft wohl nur noch ein kalter Entzug.

        Btw, wann gibts von ihnen eigentlich den nächsten blogreifen Suizid oder eine juicy Missbrauchsgeschichte?

      • Gabi sagt:

        Ich fand das sowieso noch nen klasse Abschluss hier: Zu guter Letzt noch mysteriöse Andeutungen über ihre unglaubliche Macht, im Netz die IPs rauszufinden, was gleich in eine weitere fourletterword-angereicherte Tirade und einem möglichst bedrohlich klingenden „I am very aware of who is who around here“ mündet. Omnipotenzphantasien.

        Vielsagend

        Hab den IP-Trick vor einiger Zeit übrigens auch mal erklärt gekriegt, aber Gesinnungsschnüffelei ist nicht so mein Ding. Im Gegensatz zu Ideologievertretern, welche die Welt beglücken wollen. Von denen ist das ja kulturübergreifend bekannt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „juicy Missbrauchsgeschichte?“

        Geht’s noch unterirdischer? Häme ausgiessen über Menschen, die als Kind misshandelt wurden? Du bist dir für gar nichts zu schade, jämmerlich!

      • Eni sagt:

        @ Katharina

        Wie gesagt: Sie können mti Ihrem Geld nicht kaufen, was Sie am dringensten benötigen. Inwieweit Sie Leute kaufen können, entzieht sich meiner Kenntinis, aber MENSCHEN können Sie keine kaufen.

        Worauf soll ich bei Ihnen neidisch sein? Klar, wäre es schön sich mal etwas besonderes leisten zu könnenzu aber mit Ihnen tauschen? Sorry, das würde niemand freiwillig. Ich führe kein einfaches Leben, aber das Ihrige?

        Und für Sie wird es Zeit von Ihrem hohen Ross herunter zu kommens, denn Sie haben für Ihr Vermögen absolut NICHTS geleistet. Absolut NICHTS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!¨¨

      • Eni sagt:

        @ Katharina

        Bitte gerne auf Deutsch, Sie wissen doch wie kleingeistig ich bin, da können Sie nicht erwarten dass ich Ihr fremdsprachiges gebrabel verstehe, aber in Ihrer Überheblichkeit denken Sie wahrscheinlich dass die Blogregeln für Sie nicht gelten.

      • Katharina sagt:

        Fühlen Sie sich nun besser, Eni? gut.

        Ach ja, woher wollen Sie wissen dass ich zu dem besagten Vermögen nichts getan haben soll?

      • Eni sagt:

        Weil Sie es selber erwähnt haben.

        Ich weiss, dass Sie es sehr schwer haben und das tut mir aufrichtig leid für Sie, aber irgendwann mal muss es genug sein. Ich denke, dass wir uns in Zukunft besser wieder ignorieren sollten.

  • Klicki sagt:

    Mindestens so seltsam wie den Wegweiser „Frauenanlass“ für eine Podiumsdiskussion finde ich die Selbstbezeichnung „Fraueninfo“ für eine Organisation. „Fraueninfoanlass“ oder „Frauenanlass“, wo ist da der Unterschied?

  • marie sagt:

    …und das nur, weil bürgerliche frauen plötzlich sagen wir mal, mind. 20 jahre später den feminismus entdecken. wo waren sie als in den 80ern die gleichberechtigung wehement eingefordert wurde? ich erinnere mich, dass solche verschüpfte bürgerliche frauen irgendwo in einer ecke standen und den kopf schüttelten. und wagte sich einmal eine aus ihren eigenen reihen etwas zu fordern, wurden sie auch noch angemacht. nun, offenbar ist es unter den bürgerlichen trendy geworden sich plötzlich die frauenfrage aufs fanal zu schreiben und sich oben ohne ablichten zu lassen, um wahlen zu gewinnen…

    • marie sagt:

      slutwalk à la fdp… soz. erzeugt bei mir nur reines kopfschütteln.

    • Widerspenstige sagt:

      Genau, es geht ja um Wahlen und sie bedienen sich der Wahlrethorik. Es kommt mir vor wie die dürftigen Home-Story-Bildchen von Politikern, in der guten Stube im Couch sitzend, mit einem Sturmgewehr in der Hand vor der Waffenschutzinitiative. Einfach lächerlich muss ich sagen. Dass ausgerechnet eine FDP-Politikerin sich nicht zu schade ist, auf so ein tiefes Niveau in den Wahlkampf zu steigen, löst in mir nur Bedauern aus. Sie sollte eine gute psychologische Betreuung zur Hand haben, sorry.

  • Widerspenstige sagt:

    Diskriminierend, abwertend, unakzeptabel – ja, schlicht eine Unverschämtheit!WER hat diesen ‚Wegweiser‘ beschriftet, werte Autorin?? Und der Vergleich mit ‚Schwarzenanlass‘ ist sowas von treffend! Es fühlt sich nur Diejenige betroffen, welche sich für GleichWERTIGKEIT einsetzt, seit Jahrzehnten schon. Den anderen fällt diese Diskriminierung kaum auf. Natürlich gibt es dringendere Anliegen und Probleme in dieser Welt und in der Gleichstellung ganz besonders. Aber wer nicht das Augenmerk auf die wichtigen Details legt, wird die grösseren Zusammenhänge nie verstehen u sie ewig belächeln. Leider.

    • Astrid sagt:

      Widerspenstige, weil ich dieses saudumme Beschriftung genau das finde, saudumm, da völlig ohne Informationsgehalt (ausser dass Frauen daran teilnehmen), verstehe ich die grösseren Zusammenhänge nicht? Mit Verlaub, aber wir älteren Frauen müssen einfach zur Kenntnis nehmen, dass für jüngere Frauen diese Diskussionen meistens irrelevant sind. Diese bewähren sich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, erfolgreich in ihren Jobs, haben mit Problemen zu kämpfen wie Männer auch, ohne von aussen als ungleichwertig angesehen zu werden. Sich als gleichwertig zu fühlen, ist die ureigenste Aufgabe

    • Astrid sagt:

      /2
      jeder einzelnen Frau – das kann ihr niemand abnehmen. Und längst sind die Infrastrukturen (auch dank AS) so, dass jede Frau mehr Lohn verlangen kann, wenn sie wirklich benachteiligt wird, dass sie sich Ungleichbehandlung verbitten kann, wenn es denn so ist. Hans von Hübel hat m.E. recht: die erfolgreichen Frauen sind erfolgreich, weil sie kompetent und selbstbewusst sind – das Selbstbewusstsein müssen sie sich aber schon selber aufbauen, wie im übrigen Männer auch.

    • Widerspenstige sagt:

      @Astrid
      Damit bin ich ebenfalls einverstanden, keine Frage. Mir geht es um die Sensibilisierung der Sprache, wie es die Franzosen sehr gründlich im Französischen gelöst haben mit männlichen u weiblichen Wortkreationen. Das IST ein wichtiges Kriterium. Natürlich stehen Frauen über solchen Dingen, welche sich durch all die Falltüren durchgeschlängelt oder durchgekämpft haben mit Fachkenntnis, Selbstbewusstsein, Charme und Eloquenz. Ich würde auch darüber nur lächeln, wenn ich an einem solchen Anlass teilnehmen würde. Es geht mir einfach wieder mal um die Feinheiten der Sprache, sorry. 😉

      • Gabi sagt:

        … Und sobald im F ein Mann einen Saal voller Frauen betritt, wird elles zu ils.

        Als französische Pippi würde ich die Krätze und Schreikrämpfe gleichzeitig kriegen. Tun die Französinnen aber nicht. Weil´s schlicht und einfach scheissegal ist, ausser jemand möchte lässliche, kleine Minderwertigkeitskomplexe plötzlich an so etwas Grossem wie Sprach festmachen.

      • Widerspenstige sagt:

        Gabi, was macht Sie denn so sicher, dass sich die Französinnen darüber nicht ärgern? Eine französische Freundin würde bestimmt charmant lächelnd dazu sagen: ‚Die sind noch nicht soweit, die Deutschschweizer.‘ Die Franzosen haben ES gecheckt und schon lange festgemacht, also ich muss schon bitten! Das hat nichts mit Minderwertigkeitskomplexen zu tun, sondern mit Respekt dem Geschlecht gegenüber. Aber ok, ich werde mir etwas einfallen lassen diesbezüglich, mal sehen, ob das Niemandem auffällt, weil so negligable. 😉

      • Astrid sagt:

        Widerspenstige, ich finde es völlig in Ordnung, dass Sie Wert auf präzise Sprache legen. Das ist Ihr gutes Recht.
        Aber aus meinem ersten Leben als Sprachwissenschaftlerin habe ich eine dezidiert andere Meinung mitgebracht: Sprache, die einbetoniert wird in Vorschriften, die ausschliesst (z.B. Jugendsprache, fremdsprachliche Ausdrücke), die abklopft nach ‚Erträglichkeit für alle‘, die ständiger Kontrolle unterwerfen wird, wird nicht nur extrem langweilig, sondern stirbt. In Frankreich z.B. gibt es einen langen Kampf gegen englische Einflüsse auf die Sprache. Dieses führt und führte

      • Gabi sagt:

        Es ist ihnen Wurscht, weil sie wissen, dass DAS Frauen in keiner Weise einen klitzekleinen Schritt weiter bringt.

        – Männer, die tatsächlich Mühe mit Gleichberechtigung haben, können den nettesten Rechtsprech übernehmen… Und dennoch bleiben, was sie zuvor schon waren. Bringt da also nix.
        – Frauen, die´s als selbstverständlich ansehen, dass Frau werden kann (oder können soll), was sie will, hat´s eh schon vorher gefunden.
        – Fr., die andere Fr., die´s nicht genauso sehen, gar beschimpfen (oft genug live erlebt!) offenbaren bloss wieder, dass es denjenigen nur um eigene Befindlichkeiten geht.

      • Astrid sagt:

        /2
        zu Lächerlichkeiten, die die ganze Aktion lächerlich machen. Jede Sprache ist souverän, kann souverän bleiben, ist aber ständigen Veränderungen unterworfen. Diese spiegeln immer auch den Wandel in Gesellschaften wider und für mich ist es eine ständige Freude, diese Veränderungen zu beobachten (oder eben auch Retro-Trends, wie im Moment in der Jugendsprache – interessant!). Politische Korrektheit in der Sprache lässt diese verarmen, meiner Ansicht nach.

      • Astrid sagt:

        Die Schreibfehler, die ich begangen habe, sind allerdings unverzeihlich. Sorry.

      • Gabi sagt:

        … Also um Minderwertigkeitskomplexe.

        Ja. Klar ist Sprache Spiegel der Gesellschaft.

        Aber eben: Will ich mir einen Schnauzer wachsen lassen, dann läuft das nicht darüber, dass ich mir einen aufn Spiegel male, sondern, dass ich ihn wachsen lasse und ihn dann im Spiegel erkenne.

        Erkenne = Die Info im Spiegel als Schnauzer zu lesen vermag. – Unter Lehrer eben absolut minderwertigkeitskomplexfrei auch Lehrerinnen verstehe.

        Und wiederum: Wie konnte sich Gleichberechtigung den überhaupt in einem Sprachsystem so weit entwickeln, dass ebendies noch verhindern hätte müssen???

      • Gabi sagt:

        Oh… Astrid. Wir liegen sozusagen übereinander.

        🙂

        Sorry

        (wir haben unsere Meldungsfortsetzungen unterbrochen)

      • Gabi sagt:

        Und noch was zur Funktionsweise von Minderwertigkeitskomplexen.

        Situationen, mit denen ich seit früher Schulzeit schon konfrontiert bin, sind Menschen – und es ist sowas von egal ob m oder w!!! – die auf mich zukommen, um mir zu sagen: „Du hältst Dich wohl für etwas Besseres… Du musst gar nicht meinen, ich sei Dir unterlegen!“ Was dann in GENAU DIESEM MOMENT geschieht. Ich halt mich dann tatsächlich für was Besseres und überlegen, weil ich mich frage: Was hat denn die Person für ein Problem das ich nicht mal kenn? Und genau das geschieht für mich in 99,5% der Fälle rund um Rechtsprech

      • Astrid sagt:

        Hihi, Gabi, soll ich jetzt mal die Psychotusse raushängen lassen?

      • Widerspenstige sagt:

        @Astrid
        Wegen den grösseren Zusammenhängen: Frauen unserer Generation wissen eher wie dies einzuordnen ist u gehen darüber hinweg, WEIL zuviele zermürbende Diskussionen bereits hinter uns liegen. Jüngere Generationen dürfen ruhig davon erfahren u sich bewusster werden, wieso sich Frauenquoten aufdrängen u gerade jetzt an der UN-Konferenz in N.Y. Hillary Clinton wieder darauf hinweist (leider finde ich den Artikel in welt.de gerade nicht, den ich gestern kurz darüber angelesen habe). Das mag jetzt kleinlich und negligable klingen wegen einem ‚Wegweiser‘ so ein Theater zu machen. Es geht um mehr

      • Widerspenstige sagt:

        Schon wieder sich verhädert, die beiden ….wenn der Gabi mit die Astrid dann kommt das Blog in Bedrängnis….jetzt hängt meine Antwort an Astrid wegen den grösseren Zusammenhängen im off 😀

      • Gabi sagt:

        Aber unbedingt, Astrid!

        …Bis jetzt hat mir alles gefallen 🙂

      • Gabi sagt:

        Ich möchte gerne nochmal auf jene Aussage, die auch Astrid aufgegriffen hat, eingehen:

        Wer immer alles nur in Sieger und Besiegte einteilen will, kann nicht aus ebendieser Schablone raus. (oder so)

        Ein Individuum, dass sich bei jeder Anrede – sei sie direkt, allgemein, niedergeschrieben oder gesprochen – hinterfragt, ob es sich selbst in einer Pauschalisierungsform wiedererkennt, ist dazu verdammt in genau dieser Kategorisierung hängen zu bleiben. Insbesondere, wenn die „Gegenseite“ auch auf Nachfrage immer bestätigt, es sei natürlich auch gemeint.

      • Gabi sagt:

        Und dieses Individuum ist zudem dazu verdammt, sich selbst auch viel zu wenig individuell wahr zu nehmen, sondern sich vor allem „nur“ als kleiner Teil jener Pauschalisierungsform zu begreifen. Darüber hinaus wird es jede Äusserung, in welcher es diese Pauschalisierungsform nicht entdeckt, als „Punkt“ – in einem ewigen Kampf – für die Gegenseite betrachten.

        Ein Idiotenspiel!

      • Gabi sagt:

        …Und genau dies ist einer der Gründe, weshalb ich meine feststellen zu müssen, dass emanzipierten Frauen der Feminismus so was von am Arsch vorbei geht.

      • Astrid sagt:

        Nee, das ist mir dann doch peinlich – und wirkt schnell esomässig überheblich. Nur ganz kurz, wahrscheinlich predige ich da sowieso schon Erleuchtete an: Minderwertigkeitsgefühle, schön von Ihnen beschrieben, passen auch gut in das Kapitel ‚Spiegel-Prinzip‘. Das, was mir bei meinem Gegenüber in irgendeiner Form auf den Nerv geht, mich umtreibt, hat natürlich vor allem etwas mit meinen eigenen Befindlichkeiten zu tun. Man kann sich also gut vorstellen, welche Erkenntnisse der kleine Gabi aus politisch-korrektem Sprachterror und sonstigen Anf….. (sorry, Jugendslang meiner Kinder)^gezogen hat.

      • Astrid sagt:

        Jetzt ist das Chaos perfekt. Mein letzter Post ist ganz am Ende gelandet. Ein Zeichen! Muss unbedingt mal was schaffen.
        Bis später, nehme ich an.

      • Gabi sagt:

        m-mh: Mag ich im Kontext meiner Jugend wie im Kontext der Umstände damals nicht so einordnen.

        Ich setze im Gegenteil noch einen drauf:

        Wer immer, sogar noch gegen die erklärte Absicht deren, denen man´s unterstellt, und entgegen der erklärten Haltung von Geschlechtsgenossinnen, die piccobello klar damit kommen (und die gab und gibt es nach wie vor), durch Formulierungen diskriminiert fühlt, findet immer was ums ich diskriminiert zu fühlen. Sucht es. Und findet daher nicht raus.

        Was mir bei der militanten Rechtsprechfraktion übrigens damals schon immer auffiel, war noch was Anderes:

      • Gabi sagt:

        oh… sht Tag vertrödelt. Muss weg. Sorry.

    • Sportpapi sagt:

      So wie ich jeweils diese Beschilderungen wahrnehme, sind sie einfach Signaletik, meist keineswegs mit umfassendem Titel. Hier vielleicht unglücklich gewählt. Aber hoffentlich haben alle den Weg zum Anlass gefunden. Übrigens ist es ziemlich wahrscheinlich, dass eine gedankenlose Angestellte die Beschilderung gemacht hat.

  • tststs sagt:

    Natürlich haben wir grosse Fortschritte gemacht in der Gleichberechtigung, aber es gibt ab und zu immer noch, sagen wir mal, „unglücklich formulierte Aussagen“. An was denkt man(n), wenn das Wort „Frauenanlass“ fällt? Kaffee und Kuchen? Ein bisschen „Gspürschmi/Fühlschmi“, ein bisschen Erlebisaustausch?
    Oder anders gefragt: wer hat schon mal eine ähnlich Veranstaltung gesehen, die sich primär an Männer richtet und sich dann „Männeranlass“ nennt? Gibt es dann nicht eher so tolle Titel wie „Symposium zur momentanen Situation des Mannes“, „Seminar der erfolgreichen Männer“ oder „Der Mann in der UBS: eine Zukunftsvision“.
    Wie gesagt, solche „Probleme“ werden immer weniger, sie sind aber noch (vor allem in Firmen/Institutionen, die grössenteils von Männern 50+ geleitet werden) vorhanden.

    • Widerspenstige sagt:

      Genau in diese Richtung geht es, danke tststs!

    • Hans vom Hübel sagt:

      Für mich ist das schon ein Bisschen gesucht. Gewisse Leute wittern überall Verrat.

      Auch wirken solche Anlässe etwas erzwungen. Denn die Herangehensweise ist immer die Selbe und in meinen Augen die Falsche: Der Erfolg wird unter dem Gesichtspunkt des Geschlechts diskutiert. Es wird nach geschlechtsspezifischen Stärken gesucht. Dabei sind Frauen wie Leuthard und Bruderer nicht aufgrund spezifisch weiblicher Attribute erfolgreich, sondern aufgrund geschlechtsneutraler, persönlicher Qualitäten. Diese Frauen sind kompetent, talentiert, schlicht gut in dem was sie tun. Die haben ihren Gender längst überwunden.

      • tststs sagt:

        Ich kann Ihren Standpunkt nachvollziehen. Aber ich möchte eine Gegenfrage stellen: wirkt es nicht gerade deshalb gesucht, weil es eine kleine Tafel, irgendwo in einem Büro ist (und nicht auf der heutigen Frontseite des Blicks steht)? Dann muss ich sagen, dass die Schweiz schon immer das Land der feineren, subtileren Töne war (und nicht mit der grossen Kelle anrichtet und dem Holzhammer dreinfährt…). Wenn man ein bisschen sensibilisiert ist, dann fällt einem auf, dass die Schweiz immer noch voller solcher Untertöne ist. Aber wie gesagt, ich bin mir sicher, dass diese mit den letzten, eingefahrenen „Altvorderen“ verschwinden werden.

      • Astrid sagt:

        tststs, die ‚Altvorderen‘ wachsen immer wieder nach, eines Tages werden wir sie sein. Und eine Lektion des Lebens ist es m.E., dass man sich wirklich auf die Suche nach Beleidigungen machen kann, man wird immer irgendwo fündig. Aber ich für meinen Teil möchte wirklich nicht in einer Welt leben, die vor lauter Angst davor, dass sich irgendjemand betupft fühlen könnte, völlig erstarrt ist.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Ja, die Untertöne zu erkennen setzt Sensibilisierung voraus. Allerdings erscheint mir in diesem Fall die Interpretation etwas gar sensibel. Durch Verknappung geht immer Information verloren, das ist die Krux des Informationszeitalters. Intention und Interpretation können bisweilen stark von einander abweichen.

        Die Bezeichnung „Frauenanlass“ hat für mich – wie auch der Begriff „Männeranlass“ – allerhöchstens etwas Verstaubtes, ohne dass sich allerdings despektierliche Assoziationen à la Kaffekränzchen einstellen.

    • Gabi sagt:

      Dann isses halt ein „Männerabend“ und die Klischees in meinem Kopf wären nicht minder dämlich wie bei „Frauenanlass“

      Ist einfach Blödsinn, schon verbal auf der Lächerlichkeit herumreiten zu müssen, ob die Teilnehmer nun ein Zipfeli haben oder nicht. Für mich ist genau dieses Schild auch eine Folge des überkommenen Gezänks von wegen „männliche Sprache“ – bloss die Frauen zu erwähnen nicht vergessen!

      • Gabi sagt:

        „Herrenabend“, wäre das Klischeewort, das ich nennen wollte – sorry.

        Das Ganze war doch nun schon vor einem Vierteljahrhundert zum Lachen, als man sich einfach bloss fragen konnte, wie sich jene achsoselbstbewussten Frauen (die schon nur eine Krise zu kriegen schienen, wenn von den Lehrern anstatt von den Lehrerinnen und Lehrern gesprochen wurde) denn überhaupt bis zu jenem Punkt emanzipieren konnten… Wo ihnen doch dies, gemäss ihrer eigenen Theorie, von ebenjener männlichen Sprache – die schon nur das Denken in gleichberechtigter Form verhindert! – doch vollkommen verunmöglicht wurde.

    • Sportpapi sagt:

      „Oder anders gefragt: wer hat schon mal eine ähnlich Veranstaltung gesehen, die sich primär an Männer richtet und sich dann “Männeranlass” nennt?“ Vielleicht gibt es ähnliche Veranstaltungen, mit der Situation des Mannes als Thema, gar nicht. Und wenn, wäre „Männeranlass“ auch falsch, weil im Publikum wohl vorwiegend Damen sitzen würden…

  • Cybot sagt:

    Ich stelle mir grad vor, was wohl die Reaktion gewesen wäre, wenn jemand einen „Männeranlass“ durchgeführt hätte…

  • Joachim Kuhn sagt:

    Laaangweilig. Es weiss doch jeder, dass die UBS in diesen Tagen Geld sparen muss. Und zwar ganz unten. Da lässt man schon mal den Lehrling die Beschriftungen machen.

  • Robert sagt:

    Wenn ich das nochmal so überlege, würde ich ein Schild mit „Frauenanlass“ als eine Art Verbotstafel für Männerzutritt interpretieren. Mir darüber klar werden, dass ich das eh nicht verstehen würde, ich mich wohl verlaufen habe und von dannen zotteln.

    Würd mich auch nicht lange beschäftigen, denn es stehen in dieser Welt eine Menge seltsamer Schilder rum. Wie wenn man in einem Seminargebäude die Schilder für die anderen Veranstaltungen ankuckt und man ganz einfach froh ist, mit diesen nix zu tun zu haben.

  • Mick Gentleman sagt:

    ..ich wäre mir vor allem als Mann am „Frauenanlass“ diskriminiert vorgekommen.. haha…

  • Greatsheep sagt:

    Frauenanlass ist so ok, die Anschrift Männeranlass würde sofort sämtliche violetten Alarmleuchten hochgehen lassen. Es müsste poliisch korrekt angeschrieben werden (z.B. Menschenanlass oder Personenanlass) und ein (Not)Gesetz mit mehreren hundert Seiten wird geschaffen und sofort in Kraft gesetzt; z.B. dass beim Anlass mindestens 51% Frauen dabei sein müssen damit jegliche Ansätze von Diskriminierung im Keim vernichtet werden. 🙂

  • A.Tschannen sagt:

    Ich war schon mal an einer Tupperwareparty…war sehr unterhaltsam…:-)

    • Robert sagt:

      Ich nicht. Hmm – was ging denn da so? Wir haben die drei Plastiktöpfchen schon, die wir brauchen. Würde mich mehr für so einen Frauenanlass – wenn überhaupt – interessieren, an dem eine Dame den andern versucht Dessous anzudrehen. So aus rein sozialwissenschaftlichem Interesse. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, was ein Frauenanlass ist, da hab ich offenbar noch so ne Art Bildungsritze.

  • diva sagt:

    anscheinend hat es die anwesenden «hochrangigen» damen nicht gestört, also was regen wir uns aus weiter ferne darüber auf? könnte es gar sein, dass der anlass gar keinen eigentlich namen hatte? hört doch enldich mit diesem pseudofeministischen gejammere auf. ob man als frau ernst und wahrgenommen wird hängt von ganz anderen faktoren ab.

    • Tomas sagt:

      Ist es das Buch, wo jetzt den Frauen erlaubt wird einen blowjob zu machen und Freude am Sex zu haben?
      Naja, sie hat wohl selbst gemerkt, wie unglaubwürdig sie geworden ist, und versucht jetzt noch zu retten was zu retten ist.
      Lustig.

      http://www.derbund.ch/kultur/buecher/Ich-liebe-Menschen-nicht-Geschlechter/story/10450587

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Lustig sind die Reaktionen, z.b. deine, lieber Tomas. Nein, sie ist kein Jota von ihrer Linie abgewichen, der Linie, die sie immer hatte. Dass du das nicht weisst, ist klar, du hast dir ja auch nicht die Mühe gemacht, ihre Publikationen zu lesen, es reichte dir vollkommen, sie durch den Kakao zu ziehen nach ‚Hörensagen‘. Typisch Mann halt, faktenresistent. 👿

      • Tomas sagt:

        Naja, als ich den Artikel las, musste ich irgendwie an dich denken, Pippi. An deinen Kreuzzug für „gleichberechtigten Sex“ – was ein Oxymoron für sich ist. Und dann kommt Frau S,. die Kampflesbe die sich jahrzehntelang anmasst, allen Frauen zu definieren was sie freuen darf und was nicht, und sagt nachdem sie niemand mehr ernst nimmt : „sorry Mädels, zurück auf Feld eins, Die Gleichberechtigung von Mann und Frau sei eine Frage von gesellschaftlichen Stellungen, nicht von körperlichen“
        Irgendwie bitter für dich, oder? Ich meine, die ganzen Jahre der Stress im Bett, und jetzt war es umsonst.

      • Tomas sagt:

        Irgendwie auchzum Thema: „Gleichstellung ist sexy! Was sich wie der Slogan einer Imagekampagne verzweifelter Feministinnen anhört, ist das Fazit der jüngsten Studie des bekannten Sozialpsychologen Roy Baumeister von der Florida State University“

        http://www.derbund.ch/leben/gesellschaft/Unmoralische-Angebote–die-neue-Datingkultur/story/18808445

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach Tomas, da gibt es gar nichts Bitteres. Und im Bett hatte ich noch nie Stress, ist für mich so ziemlich der stressfreiste Platz überhaupt. 😉

      • Tomas sagt:

        @Pippi: ihr Bett, ein ruhiger Ort?
        auch eine Lösung.

    • Gabi sagt:

      .“Es steht geschrieben… “

      Gähn!

    • Astrid sagt:

      Pippi, aus Langeweile und Mangel an Relevanz (für mich) am heutigen Thema hier zwei Anmerkungen, die etwasa ablenken:
      1. Am Montag sind AS und Mitscherlich bei Maischberger zu sehen.
      2. Die heutige Besprechung von Schwarzer’s Buch ist die erste und einzige, die ich gesehen habe, die meine Meinung trifft. Ich habe das Buch etwa bis zur Mitte gelesen – fand ihren Werdegang überraschend, interessant und folgerichtig. Aber dann gibt es einen Bruch und mir wurde es langweilig. Parallel lese ich jetzt das neue Buch von Mitscherlich – das beste daran ist die persönliche Widmung.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Astrid, vielen Dank für den Hinweis. Ich bin dann auf Elba, aber ich werde sehen, dass ich es im Internet schauen kann. Sehr nett, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast. 😉

      • O. S. sagt:

        Elba? St. Helena wäre passender…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Astrid, ich hab hier auch noch einen interessanten Hinweis für dich:

        In der neuen EMMA ist ein Interview mit Prof. Günter Seidler, Psychiater und Psychotherapeut an der Uni Heidelberg und einer der führenden Forscher in der Psychotraumatologie. Er äussert sich u.a. zur strukturellen Gewalt.

    • Astrid sagt:

      /2
      3. Es ärgert mich sehr, dass AS in genau dieselben Fallen reingefallen ist, die auch Männer in ‚Macht‘-positionen treffen: sie trifft Entscheidungen (Burma, Bild, Kachelmann etc), die sie dann nicht vertritt bzw mit Renitenz beantwortet.
      4. In einem der Interviews über ihr Buch schreibt sie, dass sie immer am meisten Probleme mit Frauen gehabt hat und auf die Frage, was sie am meisten hasst: Stutenbissigkeit.
      5. Sie kann extrem gut austeilen, aber nicht einstecken.

      • tststs sagt:

        Nur kurz zum Punkt 5: Sorry, aber man muss nicht jede Haue einstecken können… Ich glaube, die Frau muss mehr wegstecken können, als alle deutschen Politiker zusammen (ich darf daran erinnern, wie gut Schröder wegstecken konnte, als man herausfand, dass er seine Haare tönte!!!)

      • Astrid sagt:

        Was haben Schröders Haarfärbereien mit dem Thema zu tun? Das wäre so, als wenn ich AS auf ihr Aeusseres reduzieren wollte. Ich meinte, dass sie mit grosser verbaler Angriffigkeit auf alles ‚Etablierte‘ und Ungleichberechtigung losgegangen ist (für meine Begriffe in ihrer Zeit die einzige Möglichkeit, um gehört zu werden), aber (heute noch) sehr schlecht Kritik einstecken kann. Sie ist auch vor persönl. Beleidigungen nicht zurückgeschreckt, hat aber jeweils sehr pikiert auf die Gegenreaktionen reagiert. Damit stelle ich übrigens nicht ihre Arbeit in Frage. Diese Liste sind nur ein paar Notizen.

      • tststs sagt:

        Ich wollte es so verstanden haben: AS muss überdurchschnittlich viel einstecken (und das ist als Mensch kaum zu schaffen), deshalb SCHEINT es, als könne sie gar nicht einstecken…
        Und (bitte nicht bös verstehen): Weshalb, wenn nicht zur Herabwürdigung der geleisteten Arbeit, wird eine Person und deren Privatleben beurteilt?

      • Astrid sagt:

        tststs, im Buch sind ein paar Beispiele aufgeführt, wie sie Männer in den 70iger Jahre ganz persönlich und in ihrer damaligen Lebensweise heftigst öffentlich angegriffen hat (nochmal: ich verurteile das nicht!). Aber sie darf sich nicht wundern, wenn ihr mit gleicher Münze zurückbezahlt wird. Dann ‚Buh‘ zu schreien, ist naiv. Und in den letzten Jahren hat sie sich ein paar Hämmer geleistet (eben die Kommentare zu Burma, die Verbrüderung mit dem Erzfeind Bild, um Kachelmann vorzuverurteilen) und hat dann jeweils Kritik mit ‚Aggression gegen sie‘ abgebügelt. Das stösst mir auf.

      • Astrid sagt:

        tststs, Sie brauchen sich übrigens überhaupt nicht zu entschuldigen, wenn Sie meine Posts beantworten. Das ist erstens Ihr gutes Recht und zweitens mehr als willkommen 🙂

      • Gabi sagt:

        Das interessiert mich jetzt aber auch Astrid (da ich vor über einem Jahrzehnt mal kurz über das Schicksal der Karen auf das gebeutelte Burma gestossen bin): Was hab ich da verpasst? Was hat sich die gute Alice denn in dem Zusammenhang geleistet? – ich kann mir da keinen emmaspezifischen Berührungspunkt vorstellen.

        (weia… Wenn ich Pech habe, ists ne Abkürzung für was ganz anderes)

      • Astrid sagt:

        Gabi, es ist schwierig, einen möglichst objektiven Bericht über Burma und AS zu finden. Ich hatte zufällig in diesem ‚Katastrophenjahr 2008‘ mit dem Thema beruflich zu tun und es hat mich sehr beschäftigt, dass eine verdiente Frau wie sie (ja, daran halte ich fest) so dumme Fehler machen kann. Also hier eine Zusammenfassung aus dem TA von damals:
        http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/news/varia/888378.html. Immer noch tendenziös, aber immerhin…

      • E.H.Roth sagt:

        hm, dies Passage sagt es eigentlich aus: Doch wenn Männer und Frauen zu hoch steigen, so scheint es, ertragen sie zu Lebzeiten weder Konkurrenten noch Nachfolger. Der Papst bleibt ja auch im Amt, bis er stirbt.

        @Astrid so tendenziös auch wieder nicht. Eine Auflage von nur 74’000 zeigt, dass dort einiges schief läuft und ein Unternehmen führen ist halt weder weiblich noch männlich sondern hat mit dem verstehen des Marktes und deren Bedürfnissen zu tun. 70er und 80er Jahre Parolen und Propaganda will heute niemand mehr sehen noch hören.

      • Astrid sagt:

        Eigentlich gebe ich Gabi recht: Generell betrachte ich Menschen, die ’sehr viel erreicht haben‘, dann aber aus (Alters-)sturheit sich auf ihren Lorbeeren ausruhen und keinerlei Kritik mehr annehmen können, als schwierig (das gilt für Formel-1-Fahrer ebenso wie für Feministinnen). Aber ich zolle AS für das, was sie in Sachen Feminismus und Emanzipation der Frau erreicht hat, grossen Respekt. Generell gilt, auch für Alice Schwarzer: das, was einem am meisten Mühe macht, sollte man sich nochmal genau anschauen – Spiegelprinzip!

      • Katharina sagt:

        Astrid, was genau soll mit dem Burma Artikle falsch sein? Sie hat ueber das land und die damalgie Situation eine gute, persoenlich gefaerbte Analyse geschrieben:

        Hier ist der original Artikel:

        http://www.faz.net/s/Rub4694CFEF46E04113B2625E709D786A26/Doc~E5BECD2C91CFF44D39EB22C038C15DBB9~ATpl~Ecommon~Scontent.html

        der von dir verlinkte TA Artikel aber ist ein Pamphlet, der einige aus dem Kontext gerissene Passagen zu einer Demontage benutzt.

      • Katharina sagt:

        Astrid, was genau soll mit dem Burma Artikel von AS falsch sein? Das würde mich nun wirklich wundern, ausser du beziehst deine Aussage nur auf das Pamphlet des TA..siehe oben Link zum Originalartikel von AS.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich kannte den Artikel über Burma nicht, hab ihn eben gelesen und teile Katharinas Meinung, danke für den Link!

        Er ist gut und differenziert, AS ist alles andere als ideologisch verblendet, weder auf die eine- noch auf die andere Seite, das kommt gut zum Ausdruck. Sie ist eben und zuallererst auch eine kritische Journalistin, geübt darin, die wunden Punkte zu sehen und zu beschreiben.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Die Autorin hat natürlich recht. Offenbar sind Anlässe, speziell für Frauen, die sich nicht um Haus und Heim drehen, noch so exotisch, dass sie keinen bestimmten Titel brauchen, das Wort ‚Frau‘ darin reicht völlig. Der Vergleich mit dem ‚Schwarzenanlass‘ ist sehr treffend.

    • O. S. sagt:

      Es herrschte ja auch Apartheid in der Schweiz in der Geschlechterfrage, gelle: Frau Uchtenhagen war so etwas wie Nelson Mandela und Elisabeth Kopp eine Art De Klerk.

      • Gabi sagt:

        Gähn…

        Jaja… Der ewige Kampf. Von einigen, die einfach nicht aus jener Zeitschlaufe hinaus finden, die sie noch nach über einem Vierteljahrhundert für Avantgarde halten, wird der Kampf auch noch weitergehen, wenn die paar verbliebenen Männlein, die es noch bis ins Gym geschafft haben (denn ich zweifle keineswegs daran, dass die Mädels schulisch besser können) in der Arbeitswelt längt marginalisiert sind.

        Bloss ja nix Neues erkennen!

        Was bin ich froh über die jüngeren Frauen; denen geht Schwarzers angeschimmeltes Schattenboxen so was von am Asch vorbei.

      • tststs sagt:

        Jaja, da kommt mir doch die Geschichte vom Zauberlehrling in den Sinn, der dachte er wisse es so viel besser als „der Alte“….
        Ich stimme auch nicht immer mit Frau Schwarzer überein, aber ich bin dankbar dafür, was sie für die Frauen (und somit doch irgendwie auch etwas für die Männer und Kinder) geleistet hat…

    • Widerspenstige sagt:

      Gehe da mit Pippi und tststs völlig einig: ohne die Urfeministinnen wie Alice Schwarzer wären wir heute noch hinter den Kochtöpfen am Rühren und würden um diese Jahreszeit fleissig Configläser und Sterilisiergläser mit Obst füllen. Es ist ja Erntezeit jetzt…Obwohl dies eine schöne Beschäftigung ist, die ich ab und an auch tue, nebenher…

      Gabi, ich schätze Ihre Beiträge sehr, solange sie etwas mehr Objektivität zeigen. Bitte versteifen Sie sich doch lieber auf etwas anderes, ok? 😉
      P.S. Und noch was: es sind junge Frauen, keine Mädels. Wäre schön, wenn das beachtet würde.

      • Gabi sagt:

        Es gibt tatsächlich auch Themen, wo ich mit AS übereinstimme (Burka). Dennoch halte ich den grössten Teil ihres „Schaffens“ für Quatsch. Hab jetzt grad erst, animiert von einer Nebenbemerkung Astrids, ihre Burmaäusserungen gesehen. Passt! Mit Jean Ziegler wäre die ein echtes Traumpaar.

        Auch wenn sich Alice Schwarzer zu jener fernen Zeit umtriebig zeigte, bin ich der Überzeugung, dass ihre Rolle an der erfolgten (!) Emanzipation viel zu hoch gewertet wird. Vor allem von ihr selbst.

        PS: ich sag auch zu Männern „Jungs“. Werde Frauen – also Mädels – da keinesfalls diskriminieren.

      • Astrid sagt:

        Gabi, zu jener Zeit war es tatsächlich eine Sensation und für die extrem rückwärtsgewandte, miefige und frauendiskriminierende Gesellschaft aufrüttelnde Sache, als AS anfing, das hauptsächlich auf Männer ausgerichtete, ‚Nest zu beschmutzen‘. Die Abtreibungsdiskussion in einer starren Bundesrepublik hat sie ganz allein ins Rollen gebracht. Dass vielen ihr rauher Ton nicht gepasst hat, ist ja selbstverständlich – wer lässt sich schon gern sein Pfründen wegnehmen. Allerdings ist sie deshalb für mich noch lange kein Guru – wobei mir einfällt, dass niemand für mich ein Guru ist.

      • Astrid sagt:

        Gabi, zu jener Zeit war es tatsächlich eine Sensation und für die extrem rückwärtsgewandte, miefige und frauendiskriminierende Gesellschaft aufrüttelnde Sache, als AS anfing, das hauptsächlich auf Männer ausgerichtete ‚Nest zu beschmutzen‘. Die Abtreibungsdiskussion in einer starren Bundesrepublik hat sie ganz allein ins Rollen gebracht. Dass vielen ihr rauher Ton nicht gepasst hat, ist ja selbstverständlich – wer lässt sich schon gern seine Pfründen wegnehmen. Allerdings ist sie deshalb für mich noch lange kein Guru – wobei mir einfällt, dass niemand für mich ein Guru ist.

      • Gabi sagt:

        Das weiss ich doch: Und Sie wissen, ich schätze Ihre Meinung und habe Ihnen gewiss nie Guruhörigkeit unterstellt.

        Aber beim Thema Alice bleib ich dabei: NATÜRLICH war sie umtriebig und hat einen Teil dazu beigetragen. Dass der allerdings so gross gesehen wird, hat meiner Meinung nach mehr mit dem ständigen Wiederholen, dass dem so sei, zu tun.

        Nicht nur Aufbruch und die Umwälzungen in der Wirtschaft haben das damals unausweichlich gemacht. Sprechen Sie mal mit Frauen, die 68 aus der CSSR oder 56 aus Ungarn in den Westen kamen. Und das waren ja grad in der Schweiz nicht wenige!

      • Gabi sagt:

        Für die war – sofern sie nicht aus der Pampa, sondern aus den grossen Städten kamen, wie die Meisten – Selbständigkeit, eigenes Geld verdienen, keinen Alten fragen müssen, etc., einfach GAR KEINE FRAGE.
        Die haben gestaunt, wie´s hier noch lief. Und hätten allein nur durch ihr Auftreten hier Einiges ins Rollen gebracht. Ganz ohne die muffige Alice.

      • Gabi sagt:

        … Und so meine ich, usurpiert die Schwarzer (und ihre vielen blindwütig und guruhörig Nachhechelnden) den Erfolg, den sich ein Grossteil der Frauen von damals selber zuschlagen dürfen. Sie haben sich schlichtweg selber weiterentwickelt. In konkreten Berufen und Berufungen. Jene, die – sogar heute noch – ihre ganze Energie dagegen in, emmainspirierte endlose Meditationen über die Macht des Patriarchats oder ellenlange Diskussionen um Rechtsprechquatsch verschwendet haben, sind kaum ein Schrittchen weiter. Gefangen in Minderwertigkeitskomplexen, für die sie Männer verantwortlich machen wollen.

      • Astrid sagt:

        Ich gebe Ihnen recht, dass es ganz gehörige nationale Unterschiede gab und gibt und das vieles eine Frage des Einzelschicksals ist. Eine Frau in der DDR hatte ganz andere Befindlichkeiten als in der Bundesrepublik, Frauen in der Schweiz, denen erst in den 80iger Jahren das Wahlrecht zugestanden wurde, galten international als ein, gelinde gesagt, Kuriosum, während in England, wo ich aufgewachsen bin, das Selbstverständnis von Frauen viel ausgeprägter war und keine Diskussionen mehr erforderte. Und selbstverständlich kommt es auch in jedem Fall, bei jeder Frau darauf an, was

      • Astrid sagt:

        ihr vorgelebt wurde, mit welchem Selbstverständnis sie ein Leben als Frau leben ‚darf‘. Es sind x Parameter, die bei jeder Beurteilung eine Rolle spielen. Deshalb ist natürlich Geschichtsschreibung immer ein ‚Rundumschlag‘, die die individuellen Varianten ausser Acht lässt. Ich muss allerdings sagen, dass ich persönlich Menschen schätze, die den Mut haben, andere aufhorchen zu lassen und zum Nachdenken zu bringen. Natürlich habe ich jedes Mal die Freiheit, das zu verwerfen, aber ständige Anpassung an den Zeitgeist bringt niemanden weiter.

      • Gabi sagt:

        Gewiss nicht; da geb ich Ihnen Recht.

        Doch als „Anpassung an den Zeitgeist“ würde ich es auch nicht nennen, wenn sie einfach nur mal annähernd versuchen würde zu hinterfragen, ob gewisse, gebetmühlenartig wiederholte Themen nun nicht einfach mal durch sind.

        Ich will also nicht „Anpassung an den Zeitgeist“ das Wort reden, sondern meine, dass sie sich seit Jahren längst verrannt hat. Und sich so mehr und mehr zum Gespött macht – grad auch bei den jüngeren Stuten.

      • Daphne sagt:

        Stuten? Soll das jetzt so was wie eine Provokation sein? Doppel-, nein, Dreifach-Gähn…

      • alien sagt:

        Gabi, „Stuten“ nennt man genau weibliche *Pferde* und fertig. Wer dieses Wort für Menschen verwendet, macht sich lächerlich, an fast allen Orten. Vielleicht mit Ausnahme der „Private“-Redaktion.

      • Katharina sagt:

        „wenn sie einfach nur mal annähernd versuchen würde zu hinterfragen, ob gewisse, gebetmühlenartig wiederholte Themen nun nicht einfach mal durch sind. “

        Sie, Gabi, sind mit Ihren gebetsmühlenartig wiederholten nicht hinterfragten Mantras nun einfach mal durch.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nur so zur Info: Der Link oben betrifft eine Aussage von Hillary Clinton, nicht von Alice Schwarzer. Beides tolle Frauen und echte Vorbilder und ganze Milchstrassen entfernt von Vollidioten wie Gabi&Konsorten, der noch nicht mal fähig ist, einen Link anzuklicken, sondern gleich wieder schaummundig seine Schimpftirade gegen Schwarzer fährt, Hohlkopf!

        Hillary spielt in der höchsten Liga, sie weiss genau, wovon sie spricht, wenn sie erwähnt, dass die Gleichberechtigung noch lange nicht erreicht ist.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Apropos Stuten: Dass sich Gabi so ausdrückt, ist in seinen Kreisen gang und gäbe, das Pornobusiness pflegt seine eigene Terminologie.

        Für mich als passionierte Reiterin sind Stuten etwas Wunderbares, nichts geht über die weichen Nüstern einer Stute, umso ekelhafter finde ich es, wenn Typen wie Gabi ihre schmutzigen Phantasien über diese einmaligen Tiere laufen lässt.

      • Adi sagt:

        sowas nennt man dann Stutenbissigkeit, nicht? 🙂

      • O. S. sagt:

        They shoot horses, don’t they?

      • Gabi sagt:

        Pippi!!! Ich liebe es!
        Ich wusste, Sie würden wieder mal schnaubend ins Kläppergässli laufen.
        Herrlich! Mit Ihnen beiden (Kathrin will ich keinesfalls aussen vor lassen!) macht das wirklich Spass.
        Allerdings hätte ich niemals zu hoffen gewagt, dass Sie sich nochmals mit Ihren Phantasien (und sie entspringen samt und sonders – nachlesbar! – der Ihren… Was die Pippi alles übers Leben weiss!) von wegen ich und Pornobusiness derart aus der Reserve wagen:
        Stuten bezog sich auf die von Alice Schwarzer (!) geäusserte „Stutenbissigkeit“ (jaja… Alien; hä?! – „Wer Menschen als Stuten bezeichnet“)

      • Katharina sagt:

        gabi, you are simply a cunt with a dick. clear enough for you, pinhead?

      • Gabi sagt:

        Sehen Sie?!
        – Sie sollten sich das wirklich zu Herzen nehmen (hey… ne Geschlechtsgenossin hat´s auch empfohlen!):
        Wer stets nur in Sieger und Besiegte denkt, ist in dieser Schablone gefallen.
        Das mit den Stuten war wieder mal der Überhammer (Sie machen es mir aber auch leicht; ich gebe es zu).
        Sie reagieren einfach bloss aufs Feinbild. Und das bin ich… Da MANN (und, gut… Pippi hat´s für sich mit Pornobusiness noch ein Bisschen aufgepimpt; im wahrsten Sinne des Wortes).

        Aber meinen Sie denn allen Ernstes,ich müsste über sowas nicht genauso laut raus lachen, wenn Sie alle Männer wären?

      • Gabi sagt:

        hahaha.. Katharina: Kein englisches Liedtextlein zum Verdeutlichen heute?!
        Was ist los? Hat Sie der Sybian abgeworfen oder ist Stromausfall?

        😉

        Aber hey… Bei dem mit der Stute merken Sie´s schon selber; gäll?!

        Double Standards, heisst das glaub.

      • Katharina sagt:

        Hass verbraucht nur das Gefäss in dem er haust, Gabi. in dem Sinn hoffe ich, das Gevatter Tod bei ihnen gnädig und milde gestimmt ist und sein tun schnell sein wird, wenn Sie als Gefaess dann verbraucht sind.

      • stimme aus dem off sagt:

        am freitagabend ist’s hier immer am lustigsten, wenn sich die kampfemanzen selber die hosen runterlassen. stimmt, die liefern selber die pointen auf zuruf! haha, köstlich. bravo kathi in pippi, ihr seid echt geil!

      • stimme aus dem off sagt:

        ähm, wo ist eigentlich die wildkatze für’s trio infernale?

      • Gabi sagt:

        – Stimme aus dem Off!?

        Sie kreuzen hier aber auch nur auf, wenn grad die dicksten Rosinen in den Cognac fallen, hä?!

        Wie der Sandler in Kottan ermittelt, der flugs immer die Leichen findet 😉

      • Gabi sagt:

        Fehlt mir auch. Ist wohl noch etwas verschnupft aber ihres letzten grossen Schenkelklatschers: Männer keinesfalls Kinder erziehen lassen, aber auf GLEICHberechtigung machen.

        Übrigens.. Zu später Stunde… Unter uns Männern:

        Habe Sie´s bemerkt? Pippi (wo Sie mir schon mal schmutzige Phantasie vorwirft, will ich sie keinesfalls enttäuschen!) und Katharina frönen dem gleichen Hobby!

        😉

      • Katharina sagt:

        Kottan ermittelt, oh how provincial. The third man for tripods in quaint little wienertown.

      • Gabi sagt:

        Sozusagen ein… äh… Steckenpferd!

        Pfh-h-h-h-h-kchhihi…

        🙂

      • Gabi sagt:

        Ouh, Mann; Katharina. Lachen Sie doch einfach mal. Tut gut. Statt der stutenbissigen Ernsthaftigkeit, mit der Sie sich selbst dauernd in die Nesseln setzen (um zur allgemeinen Erheiterung – und erst DAS macht die Erheiterung ja aus!) dann wieder das Patriarchat und derart sinistre Gestalten wie mich dafür verantwortlich zu machen.

        Lesen Sie einfach mal mit und denken Sie drüber nach. Sie laufen doch alle nur deshalb ständig ins Kläppergässli rein, weil Sie keinen Jota vom Feindbild und von eingefleischten Phrasen abrücken. Und sich daher so extrem einfach selber aufs Glatteis zu führen verm.

      • stimme aus dem off sagt:

        drei engel für charl… ehm gabi?

      • O. S. sagt:

        Als Konservativer muss ich in diesen Wahlkampfzeiten auf sichere Werte setzen: Püppi und Lesbo-Kat sind als Bisherige wiedergewählt. Na ja, die eine (oder andere) muss man sich als Lobbyist ja kaufen…:-O

        Fehlt eigentlich nur noch der Psycho-Clown.

        Zu dumm hab ich nicht mehr die Zeit und den Nerv hier die ganze Zeit herumzuhängen…!

      • Gabi sagt:

        Ah… von wegen „nur so zur Info“, von Pippi:

        Nur so zur Info: Der Hilarylink hat schlichtweg nicht gepasst, denn die Vormeldung ging, völlig klar umrissen, um Gleichstellung IN DER SCHWEIZ, wie auch die vorherige Meldung von ihr nur ums Schild in DIESEM HOTEL .

        Der Verweis aufs Hilary-Artikelchen (welches durchaus lesenswert ist und deren Grundintention ich – wenngleich nicht über diskriminierende Quoten – ich teile) war dann aber wieder der – Gähn! – unausweichliche Schritt hin zu ihrem grossen, wichtigen, weltumspannenden Kampf, in welchem Pippi eine derart wichtige Rolle einnehmen darf.

  • Bodie sagt:

    ähm .. was hat das Thema mit Mama-Blog zu tun? Oder ist es doch eher ein Fraua-Blog?

  • Daniel Küttel sagt:

    Sie könnten ihren Anlass auch nennen:
    „Polyethylen Meeting“
    „Tupperware Brands Corporation Treffen“

    Aber nur wenn Ihnen der Frauenanlass zu wenig wichtig erklingt. Ist es denn im Endeffekt nicht egal was am Frauenanlass angeboten oder diskutiert oder präsentiert wird? Im Endeffekt muss doch nur ein Nutzen für die Teilnehmer dabei rauskommen, was die anderen denken ist doch egal. Ich find das Wort „Frauenanlass“ gar nicht so schlecht und eigentlich genug wichtig, schlimmer würde ich die Begriffe oben finden. Sind die Meetings vieler anderer Firmen nicht schon genug wichtigtuerisch?

    • Gene Amdahl sagt:

      An “Tupperware Brands Corporation Treffen” nehmen nur Leute Teil deren IQ sich zwischen die Beine verirrt oder sogar verlagert hat.

      • Astrid sagt:

        Ich dachte immer, Männer hätten dieses Problem, dass immer nur entweder das Hirn oder ‚das zwischen den Beinen‘ durchblutet wird? Beides zur gleichen Zeit geht nicht? Bei Frauen ist das kein Problem: wir bewältigen ohne Einschränkungen die mentale Bewertung einer Tupperware-Party und in anderen Regionen das Auftauchen eines rassigen, virilen und humorvollen (!) Mannes.

      • Daniel Küttel sagt:

        Googeln würde ihrem IQ (egal ob zwischen den Beinen oder nicht) auf die Sprünge helfen und etwas Wissen offenbaren. „Tupperware Brands Coorporation“ ist der offizielle Namen der Firma Tupper. 2007 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 1,868.7 Milliarden US-Dollar. Davon entfallen 1,5 Milliarden Dollar auf Produkte der Marke Tupperware. Die Firma beschäftigt ca 12800 Mitarbeiter weltweit. Alles klar Herr oder Frau Amdahl? Wunderbar.

      • Gene Amdahl sagt:

        @Daniel Küttel: Auch Amway for that matter? Sie „beschäftigt“ die Leute ganz genau . . . und die Hausfrauen. Es ist ein Konzept hauptsächlich ausgerichtet für eine bestimmte Klientel – idealer Frauenanlass. Kaum ein Mann könnte sich ab dem Plastik begeilen? Aber jedem das Seine;)

  • Ronnie sagt:

    Und wo ist der Zusammenhang dieses Textes mit den Themen von Mamablog? Kann es sein, dass die Organisation Fraueninfo die Anschrift der Wegweiser vorgab?

  • Stefanie sagt:

    Warum nicht „Frauenanlass“, stimmt doch? Ich würde ganz einfach dazu stehen, kein Problem.

  • Amanda sagt:

    Zum im Artikel erwähnten Anlass: Liegt hier die Diskriminierung nicht eher im Auge der Betrachterin? Wenn ich in einem Konferenzgebäude das Hinweisschild „Frauenanlass“ sehe, nehme ich ganz gewiss nicht an, es handle sich um eine Tupperparty oder dergleichen! Dass eine Frau den Begriff „Frauenanlass“ als Geringschätzung empfindet, stimmt mich nachdenklich, und ich frage mich, wie es um ihr Selbstbild-, ihr Selbstwertgefühl als Frau bestellt ist.

    • Sportpapi sagt:

      Es könnte auch sein, dass einer Kommunikationsberaterin unprofessionelle Kommunikation auffällt. Aber mehr ist es auch nicht, die Empörung nicht wert.

    • Rena Haug sagt:

      Ich sehe das Problem auch nicht: Frauenanlass = Anlass für Frauen (und evtl andere), Männeranlass = Anlass für Männer (und evtl. andere), Kinderanlass = Kinderanlass (und evtl. Mamis und Papis), Teenieanlass = Anlass für Teenies (und nur für Teenies…;-)

      Diskriminierung, nein das ist ein solches Schild ganz bestimmt nicht.

    • Viktor Troska sagt:

      Das sehe ich auch so Amanda. Es sind auch immer die gleichen Komplexhäufchen welche solche an den Haaren herbeigezogene „Ungerechtigkeiten“ erkennen. Es lässt auf jedenfall tief blicken.

  • Long John Silver sagt:

    pfff.

  • Katharina sagt:

    „diskriminierende Grundhaltung“ -> Male privilege

    • nomada sagt:

      Die Frage ist: Hat ein Mann das so beschriftet? Das steht nicht im Artikel und es a priori anzunehmen ist an sich
      auch diskriminierend. Natürlich hätte mich der Wegweiser als Frau auch geärgert. Aber ich frage mich trotzdem,
      warum ich dieses holprige Wort sofort abwertend lese, wie die Autorin und Katharina auch. Und ob bei einer
      Sitzung von Zünftern ein Wegweiser „Männeranlass“ zu ähnlichen Reaktionen führen würde.
      Klärt mich mal auf!

      • xyxyxy sagt:

        also wirklich, scheint ein Minderwertigkeitskomplex dahinter zu stehen. Ein Männeranlass würde mich nicht im Geringsten stören.

      • Tomas sagt:

        Ich wollte gerade, leicht verwundert, auch schreiben, dass „Männeranlass“ mir gar nicht auffallen würde, weder negativ, noch positiv.

      • O. S. sagt:

        @nomada: Ihre Sorgen möchte ich haben…!

      • Sportpapi sagt:

        Die Frage ist nur, was denn all diese geladenen Männer an einem Frauenanlass zu suchen hatten. Insofern ist der Begriff wirklich falsch gewählt. Aber die saloppe Bezeichnung an sich ist nun wirklich kein Politikum .

  • nomada sagt:

    Wer hat die Wegweiser zum Anlass so beschriftet????
    Das gehört als Info in den Blog.

    • Amanda sagt:

      Wer das Hinweisschild so beschriftet hat, ist doch genau so irrelevant, wie die Frage, warum diese Bezeichnung gewählt wurde. Offiziell war die Diskussion „Frauen in der Politik – Was lässt sich bewirken?“ betitelt. So what?! Wichtig ist doch, dass -gerade Frauen – die Bezeichnung „Frauenanlass“ nicht als despektierlich empfinden!

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