Männer jagen, Frauen sammeln

Vergangene Woche publizierte die «Basler Zeitung» eine Interview mit der Genderforscherin Andrea Maihofer, geführt von «BaZ»-Chefredaktor Markus Somm und Andrea Fopp. Die gewagten Thesen der beiden Interviewer über das Geschlechterverhältnis haben diese Replik verdient. Das Interview steht online nicht zur Verfügung.

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Männliche Genderforscher müssen gemäss «BaZ» homosexuell sein: Andrea Maihofer im «BaZ»-Interview vom 14. September 2011.

Respekt, Herr Somm, Respekt. (Auch ihnen, Frau Fopp, aber da sie eine Frau sind, wende ich mich nur an Herrn Somm. Sie werden gleich erfahren, wieso). Als ich vergangenen Mittwoch beim Frühstück in der «Basler Zeitung» ihr Interview mit Genderforscherin Andrea Maihofer las, fiel mir beinahe der Nagellack in den Milchkaffee. Nicht nur, weil das Gespräch inhaltlich höchst aufschlussreich war, auch die journalistische Technik rang mir Bewunderung ab. Ich war begeistert. «Von dem kann ich noch etwas lernen!», rief ich. Und das war nicht gelogen.

Zunächst erfuhr ich, dass das Fach Gender-Studies an der Universität Basel sein zehnjähriges Bestehen feiert. Zu erwarten wäre also ein Gespräch über Geschlechterforschung gewesen. Aber Herr Somm scheint kein besonderer Freund dieser Wissenschaft zu sein. Ich kann das verstehen. Ich meine Genderforschung, da weiss doch kein Mensch, was das sein soll. Jedenfalls Herr Somm nicht. Nun, er hätte ja fragen können, dafür bietet ein Interview die perfekte Gelegenheit. Aber Herr Somm wählte den umgekehrten Weg. Er knallte der Genderforscherin ein paar schrille Thesen vor die mutmasslich lackierten Füsse und sie antwortete mit Fragezeichen.

Zum Beispiel sagte er: «Bei der Geschlechterforschung ist es doch wie bei den African Studies in den USA. Diese Wissenschaft wurde geschaffen, um eine Minderheit ruhigzustellen. Bei den Frauen ist es ähnlich. Jetzt haben sie ihren Sandkasten, da können sie spielen.» Oha, ich wusste gar nicht, dass die Frauen eine Minderheit sind – ehrlich gesagt dachte ich immer, wir stellten die Mehrheit. Aber wahrscheinlich meint er «minder» nicht im quantitativen sondern eher im qualitativen Sinn. So legt die folgende Passage nahe:
Somm: «Aber in der Physik gibt es ja keine Geschlechterforschung.»
Maihofer: «Doch, natürlich gibt es Physikerinnen, die etwa über die Auswirkungen der Geschlechterverhältnisse auf das physikalische Weltbild forschen.»
Er: «Aber das sind Frauen. Es gibt sicher kaum männliche Geschlechterforscher, und wenn, dann sind sie homosexuell.» (Ich möchte diese Gelegenheit schnell benutzen, um meine Freundin Anna zu grüssen und ihr sagen: Endlich wissen wir, warum Nick nie auf deine Avancen reagiert hat.)

Aber ich kann Herrn Somm verstehen. Ich hätte auch lieber etwas über Primatenforschung erfahren und warum wir unseren behaarten Cousins so ähnlich sind. Jedenfalls finden sich im Blätterwald Exemplare unserer Spezies, die sich auch sehr eindrücklich auf die Brust trommeln und dazu markerchütternd Laut geben können. So jedenfalls muss man Herrn Somms Interviewtechnik interpretieren. Haben Sie «King Kong» gesehen? Die Szene, als der Riesenaffe die Blondine dazu bringen will, für ihn zu tanzen und dann weigert sie sich, worauf er sie anbrüllt, dass es ihr die Locken flach föhnt? So ungefähr fühlte sich das an beim Lesen.

Trotzdem war es wirklich interessant. Wozu auch fragen, wenn man die Antwort ohnehin schon weiss? Cleverer Schachzug. Und so erfuhren wir weiter von Herrn Somm: «Die Arbeitsteilung hat sich viel weniger verändert, als wir denken. Seit Menschengedenken haben wir die Arbeit rational aufgeteilt: Männer jagten, Frauen sammelten. Das gilt noch heute: Frauen kochen und arbeiten Teilzeit, Männer bringen die Brötchen heim.»

Wenn er da nun aber mal nicht einen Punkt getroffen hat. Ich bin dafür das perfekte Beispiel. Dieser Blog hätte eigentlich schon am Freitag erscheinen können, wenn ich als Trägerin des doppelten X-Chromosoms nicht Sklavin eines biologischen Programms wäre. Sobald ich meinen Teilzeit-Job erledigt habe, eile ich nach Hause, um mir die Nägel zu machen und zu kochen. Das tun Frauen schon seit Menschengedenken, weiss ich jetzt.

So sagt Herr Somm: «Männer wollen gar nicht Teilzeit arbeiten. Sie entscheiden sich im Gegensatz zu den Frauen im Zweifelsfall immer für den Beruf – das liegt am biologischen Unterschied.» Ach so, mir geht ein Licht auf. Wenn es am biologischen Unterschied liegt, dass die meisten Männer Vollzeit arbeiten, dann muss es irgendwie mit dem Penis zu tun haben. Ob die im Büro ein spezielles Penis-Treatment kriegen? Dies würde zumindest erklären, warum nicht mehr Väter sich für ein Teilzeit-Pensum einsetzen. Obschon es auch Stimmen gibt, die sagen, das primäre männliche Geschlechtsmerkmal sei gar nicht der Penis, sondern der Monatslohn (™ Gabriel Vetter). Na umso besser.

448 Kommentare zu «Männer jagen, Frauen sammeln»

  • Hans Meyer sagt:

    Ich habe Herr Somm in einer Talk-Sendung der BAZ am Fernsehen gesehen. Ich bin erschrocken über das tiefe intellektuelle Niveau von ihm. Konnte mir bisher nicht vorstellen, dass man(n) so eine Zeitung führen kann. Beim Blick könnte ich ihn mir eventuell noch vorstellen. Arme BAZ! Denke die Zeitung wird untergehen.

  • Marlies sagt:

    wow, habe gar nicht gewusst dass es noch solche Neanderthaler gibt- Herr Somm sollte einmal klinisch studiert werden. Er glaubt bestimmt auch dass man Frauen barfuss und schwanger an den herd ketten sollte-.

  • Gwondrig sagt:

    …. ist doch immer wieder schön, wie ein selbstgefälliger Cheferdaktor, von Blochers Gnaden, die biologischen Verhältnisse erklären will…. er hat eben auch ein Weltbild, das leider in den 50er stecken geblieben oder ausgetrocknet ist. So lassen wir ihn doch in dem Glauben, könnte ja noch schlimmes passieren, falls er tatsächlich mit Denken beginnt 😉

  • William Sinclair sagt:

    Right you are! Der Rest stimmt doch hoffentlich? 🙂

  • William Sinclair sagt:

    Liebe Frau Binswanger
    ich verstehe Ihre Aufregung über die journalistische Art und Weise von Hr. Sommer, aber letzlich sollten Sie eigentlich wissen, dass unser Handeln, Denken und Fühlen (in dieser Reihenfolge) von uns Menschen tatsächlich der evolutionsbiologisch-genetischen Entwicklung untersteht. Männer sind Männer und Frauen sind Frauen, trotz aller Aufklärung, Raisonnement und Ratio. Die Primaten sind uns auch im Wesen nicht so unähnlich; Unterschied: wir Leben mit dem Bewusstsein das wir sind, also sind wir, und bringen damit uns und unsere Welt immer mal wieder an den Rand des Abgrunds

  • Oliver sagt:

    Wo findet man denn das Interview? Und nein ich mag den Herrn Somm nicht!

  • In Deutschland sind es gerade mal 5 Prozent der Einwohner, die den Begriff »Gender Mainstreaming«, zu deutsch »politische Geschlechtsumwandlung« je gehört haben und wovon gerade mal ein knappes halbes Promille tatsächlich weiß, was es bedeutet. Es scheint, diese Machenschaften liefen unter »Top Secret«, denn fast keine Tagespresse schreibt darüber, so als ob ein geheimer Konsens bestünde, daß dieses Eisen zu heiß sei und von den etwa 200 Leuten, die unsere Meinung tagtäglich weltweit bestimmen, ein Interesse daran haben, daß dies Verschlußsache bleibt. http://www.sackstark.info/?p=19749

    • Francesca sagt:

      Karl der Grosse, habe nun x-mal die Posts gelesen, um zu merken, wo das Problem liegt… Verfolgungswahn? Irgendwie nicht ganz real, das Ganze. Was wollen Sie genau sagen? Haben Sie Angst vor den Frauen, die denken? Oder nur den Männern? Oder den Metrosexuellen? Wovor, genau? Danke.

  • Ich stehe allen diesen Behauptungen „Männer sind so – Frauen sind so“ mit grosser Skepsis gegenüber. Genau die Hälfte meiner Vorfahren sind Frauen gewesen… warum sollte ich von denen weniger geerbt haben als von der anderen Hälfte?

    Kann es sein, dass dieses Schema-Denken eine ganz andere Ursache hat, nämlich des Rückschlusses von sich selbst auf andere?

    http://textepollert.wordpress.com/2010/11/12/achim-h-pollert-so-wie-ich-sind-alle/

    • Astrid sagt:

      Gefällt mir, Herr Pollert. Es herrscht so eine Art Empathie-Zwang, in dem (vielleicht unbewussten) Bestreben, alles, was andere anders machen bzw mir fremd ist, glattzubügeln, damit ich es wiedererkenne und somit ‚passend‘ machen kann.
      Nun ist gerade im Management-Bereich, Herr Pollert, das Glattbügeln ein wirkliches Problem. Es wird jungen Menschen in Dutzenden von Kursen und Instruktionen beigebracht, wie sie sich optimal präsentieren, bewerben und darstellen. Exzentrizität, irgendein geartetes Aussenseitertum, Nichtangepasstsein ist absolut nicht gefragt. Damit einhergehend

      • Genderismus beinhaltet gemäß dem Amsterdamer Vertrag von 1998 in dieser Sache ein neues Menschenbild und unterstellt, daß jedwelche sexuelle Orientierung – hetero-sexuell, homo-sexuell, lesbisch, schwul, bi-sexuell, trans-sexuell, inter-sexuell, sogar sexuelle Ausrichtungen, die bis heute noch gar nicht existieren, aber kommen könnten (!) – unabhängig vom biologischen Geschlecht gleichwertig ist und sowohl von der Gesellschaft als auch in der Politik akzeptiert werden MUSS.

    • Astrid sagt:

      /2 die Fähigkeit des ‚Managements‘, Rohdiamanten zu erkennen, aufs Bauchgefühl zu hören, sich auf seine Eingebungen zu verlassen. Und das ist bei Müttern nicht anders als bei Vätern. Gender-Studies, auf die Spitze getrieben, führen dazu, dass Menschen unselbstständiger werden, dass sie ihre Persönlichkeit nicht wirklich entwickeln können, weil sie in Schubladen und Kategorien von ‚darf sein‘ und ‚darf nicht sein‘ stecken.

      • Sportpapi sagt:

        Genau genommen haben Studien keinerlei Wirkung, sind einfach mal Wissenschaft und Darstellung/Erklärung der Wirklichkeit. Was dann die Politik, die Gesellschaft daraus macht, ist eine andere Sache.

  • Ich halte die sog. Gender Studies für ein wissenschaftliches Mödeli.

    Das heisst nicht, das nichts Wahres an ihnen ist. Aber wenn ich mir so anschaue, mit welch religiöser Insbrust diese These von bestimmten Kreisen vertreten wird, dann befürchte ich, hat Herr Somm leider recht, wenn er insinuiert, dass diese Wissenschaft geschaffen wurde, um eine Minderheit ruhigzustellen.

    • Hans Reiter sagt:

      Guter Kommentar.
      S’ist ein Mödeli, das wohl wieder verschwinden wird wie die Mode bei Pluralformen jeweils die weibliche Form explizit auszuschreiben.

      Max Goldt hats mal etwa so gesagt: Schreibt man etwa ‘Professorinnen und Professoren’ wird hervorgehoben, dass ein weiblicher Professor etwas besonderes ist. Sinnvoll kann es etwa bei ‘Studentinnen und Studenten des Maschinenbaulehrgangs’ sein, weil in diesem Studiengang Frauen in der Tat was Besonderes sind. oder: wer denkt beim Wort ‘Hebammen’ an Männer?

      • Gabi sagt:

        Max Goldt!!!
        Spätestens seit seinen Überlegungen zum beliebten Vegetariersager ein witziger Vordenker: Wer mit Phrasen komme wie „Wer Fleisch essen will, muss das Tier auch selber schlachten können“, dem kontere er, dass wer ein Esay lesen wolle, der müsse es auch selber schreiben können!
        Die Beispiele die Sie bringen, sind absolut treffend.
        Mich hab übrigens immer fasziniert, wieso dasselbe Hexentreiben in Frankreich nicht abgeht, wo schon ein einziger lui genügt, um aus elles plötzlich ein ils zu machen.
        Weshalb nur, fühlen sich Französinnen dadurch nicht gedemütigt?!

      • alien sagt:

        Tun sie ja vielleicht und Du weisst es einfach nicht.

      • Gabi sagt:

        Da ich´s nicht weiss (und ich achte mich seit besagten frühen 90ern, ob ich so was Ähnliches aus F vernehme), zeigt schon, dass es niemals mit dem aufwändigen, geradezu hysterisch geführten Hexentreiben zu tun haben kann, wie es hier betrieben wurde und von dem wir nicht einmal ahnen können, wie viel Energie damit verschwendet wurde, die vielleicht besser für konkrete Gleichberechtigungsfragen eingesetzt hätten werden können.

      • alien sagt:

        Vielleicht sind die Französinnen einfach noch etwas verschüchtert ob der Akzeptanz des Machismus in der Gesellschaft? Wenn ich so DSK anguck und was im Moment so passiert, mit der Klage von Tristane Banon, die ja nicht so verstanden wird in Frankreich, dann kommt mir schon dieser Gedanke. Ich glaube, Frankreich ist einfach ein paar Jahrzehnte verspätet.

      • Gabi sagt:

        Verspätet? – Entnehme ich dieser Antwort, dass Sie den aufreibenden Kampf um Rechtsprech – der schon nur deshalb Humbug ist, weil sich den auch die miesesten Figuren locker anlernen, aber dennoch dieselben Deppen wie zuvor bleiben können – tatsächlich als ein Projekt der Avantgarde ansehen???

    • zeitungsleser sagt:

      herr zufferey, ich bewundere Ihre ausdauer. mal ehrlich, warum tun Sie sich das an? mit solchen (differenzierten oder mindestens versuchsweise differenzierenden) kommentaren haben sie garantiert immer die grosse mehrheit gegen sich: die konservativen sowieso, die feministinnen auch – und von gemässigten menschen gibt’s auch meist keinen applaus…

  • Katharina sagt:

    klar, Gender Studies sagen viel aus. deshalb werden sie hier ja vom üblichen Dutzend verschrien. in solchen Forschungenkönnten ja Zusammenhänge aufgedeckt werden. Und genau das wollen die nicht. das kommt frau vor wie damals die katholische Kirche in den Anfängen der Wissenschaften.

    http://www.youtube.com/watch?v=iyUbt3ftF-8

  • Sie haben Recht, die Genderforschung ist komplexer als in der BaZ dargestellt. Aber Sie, Frau Binswanger, haben sich auch nicht angestrengt.

  • Eremit sagt:

    „..muss total doof sein, weil … sie sich 5 Kinder ‘hat machen lassen’?“

    Wo ist die Liebe zu Kindern (plural) in unserer Gesellschaft geblieben? Gilt heute jeder Mensch, jedes Kinder als ein Konkurrenen, eine Einschränkung? Ist etwa das Leben des 5ten Kindes weniger Wert als das Leben des 1ten Kindes?
    Versuchen wir es doch mal mit Nächstenliebe, sofern wir nicht schon vom Ego zu sehr zerfressen sind.

    • Astrid sagt:

      Eremit, falls Sie sich auf meinen Beitrag bezogen, lesen Sie nochmals richtig. Ich habe angeprangert, dass eine Frau, die es wagt, ‚Frau von‘ zu sein oder ’sich 5 Kinder machen lässt‘ (Zitat aus dem Post, den ich kommentierte), automatisch als blöd und dumm gilt.

  • seide sagt:

    bei gender-studies denke ich weiterhin noch an rabiate, selbstgerechte und herrschsüchtige feministinnen. gender-studies an sich wären tatsächlich spannend, wenn man bei den entsprechenden publikationen nicht jeweils so viel polemischen müll lesen müsste, dass man die hoffnung auf jede vernunft bald verliert und sich anschliessend beleidigt in seine ecke zurückzieht.

  • Marcos sagt:

    Ich frage mich immer wiede warum Männer die traditionelle Rollenverteilung verteidigen können (ok, wenn man schon lange so lebt lebt man wohl besser wenn sein Leben verklärt und seine Lebensweise – bar jeglicher Logik – also Ideal anpreist)
    Arbeit ist keine Belohnung, sondern in den allermeisten Fällen eine Bürde, insbesondere wenn nicht nur für sich selber arbeitet. Welcher Mann meiner Generation (35) und jünger möchte noch in der alten Rollenverteilung leben? Wohl ganz ganz wenige. Häufig endet es aber dann doch so wenn Kinder da sein, meistens nicht zur Freude des Mannes

    • Roro sagt:

      Da muss ich beistimmen Marcos. Es hört sich so an als wollen alle arbeiten und das die Arbeit dass grösste aller Lebensinhalte sei. Ich kann es nicht nachvollziehen. Sind wirklich alle so stumpf geworden, dass sie sich nur über die Arbeit definieren können. In erster Linie ist arbeit da um Geld zu verdienen, damit man sich die nötigen Lebensgrundlagen anschaffen kann. Nebenbei bietet das Leben noch so viel mehr, als täglich wie eine Drohne in den Punker zu marschieren….. Ich arbeite 85 % und würde gerne noch mehr reduzieren, was ich bei Gelegenheit sicher auch machen werde.

  • Daniel Mägli sagt:

    Ich bin schon etwas erstaunt über die Kommentare. Frau Binswanger wirft Herrn Somm vor, sich nicht danach erkundigt zu haben, was die Gender-Studies denn seien. Nun sieht man aber im Bildausschnitt des Interviews die Frage: „Frau Meihofer, was lernen die Studierenden bei Ihnen?“ Hier wird doch genau diese Frage gestellt! Auch bin ich erstaunt, dass nur Herr Somm kritisiert wird und nicht auch Frau Andrea Fopp da es im Interview ja nicht ersichtlich ist, wer welche Frage gestellt hat. Vielleicht ist es einfach, weil Frau Fopp eben eine Frau ist. Schade, das Interview hätte mich interessiert.

  • Eni sagt:

    Danke Astrid, das ist genau das weshalb mir diese Feminanzen auf die Eierstöcke gehen. Sie predigen Selbstbestimmung und sind im Grunde nichts anderes als Diktatoren. Wehe, eine Frau entscheidet sich dazu nicht so zu leben wie Emma es vorschreibt und schon ist Feuer im Dach.

  • Eni sagt:

    Und wieder ein Thema welches keinem anderem Zweck dient, als den Männern ans Bein zu pinkeln.

  • Corinne Achermann sagt:

    Kompliment Frau Binswanger! Ich lese den Mama Blog regelmässig, das ist einer der besten, der je erschienen ist. Ich musste selten bei jedem zweiten Satz schmunzeln. Und etwas anders als Lachen kann man über den Weltwochen-Chabis gar nicht. Obwohl: Mein arbeitet Teilzeit. Heisst das jetzt, dass er gar kein richtiger Mann ist? Oder ist er etwa gar schwul?

    • Obwohl: Mein arbeitet Teilzeit. Heisst das jetzt, dass er gar kein richtiger Mann ist? Oder ist er etwa gar schwul?

      Nein, das heisst lediglich, dass Sie beide dazu finanziell offenbar in der Lage sind. Das ist nicht allen Paaren vergönnt. Haben Sie Kinder?

      • Corinne Achermann sagt:

        Ja, wir haben Kinder. Und stellen Sie sich vor: ich arbeite auch teilzeit. Nicht zum zeitvertreib sondern zum mitbroterwerb.

  • Rolando sagt:

    Unverheirateter Vater von Kindern.Wann ist es endlich auch in der Schweiz soweit, dass unverheiratete hetrosexuele Männer ihre
    Kinder adoptieren, oder via Leihmutter das Vaterglück erleben dürfen?Viele Männer wünschen sich eine Familie ohne Lebenspartnerin.Wir hätten in der Schweiz Zehntausende Kinder mehr.

    • doris Kaufmann sagt:

      Dann lassen wir die Sache wohl besser so wie sie ist. Zehntausende Kinder mehr haben in überbevölkerten kleinen Schweiz schlicht keinen Platz mehr. Ausser, sie befürworten Zustände wie in der ‚Nutztierhaltung‘.

      • Eremit sagt:

        Überbevölkerten kleinen Schweiz?
        Die CH hat die Grenze der Selbstversorgung schon längst überschritten und ist eher Vergleichbar mit einen Stadtstaat wie Singapur. Und im Vergleich zu anderen Städten hat es in der CH noch viel Platz. Oder will man hingehen und sagen „Zuwanderung ja, Kinder neine“? Das wäre ein weiteres Mal eine Symptombekämpfung auf Kosten der schwächsten, die Neugeborenen.
        Des weiteren, wer soll in Zukunft die AHV einzahlen? Nach einer längeren Wirtschaftskriese, das sah man in Ireland, sind viele Zuwanderer weg.

      • Karl Bolliger sagt:

        Doris Kaufmann meint: Lieber Inder, statt Kinder! in unserem Fall heisst das natürlich, Zuzug aus dem grossen Kanton 😀

      • marie sagt:

        @bolliger
        noch so gerne!!!!! für die indische küche gehe ich barfuss mit zwei eimern wasser durch die gobiwüste… erlösen sie mich und die inder sollen kommen. 😀

    • Es gab mal eine glaubwürdige Schweizer Studie in den 1980ern die besagte, daß die Schweiz nur Platz für 2.8 Mio. Einwohner hätte. Dem stimme ich zu. Jedes Jahr kommen wegen der Überbevölkerung Zehntausende von Verordnungen, etc, davon reine EU-Gesetzesübernahme von ca. 800, worüber niemand schreibt, hinzu und niemand hat mehr den Überblick. Jeder Haushalt hat heute zwangsweise einen Budgetposten „Bußen“ für obrigkeitliches Raubrittertum als versteckte Steuer, die ständig weiter exponentiell steigt. – Wir brauchen drignend einen neuen Wilhelm Tell!

  • Lando sagt:

    Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, GenderStudies bei Frau Maihofer zu studieren. Leider ist es so, dass die diversen Vorurteile von wegen fustrierte Lesben nicht von ungefähr kommt.
    Ohne jegliche biologische und (natur-)wissenschaftliche Grundlagen wird auf das gesammte Mann-Sein eingedrescht und diverse fundierte Wissenschaftliche Theorien verleumdet(lediglich weil sie von Männern entwickelt wurden).
    Die Frauen werden generell in die Opferecke gedrängt, was m.E. nicht wirklich von emanzipiertem Denken/Leben zeugt.

    Viele meiner Kommilitoninnen teilen übrigens diese Ansicht.

    • Ka sagt:

      !!! Ich nicht 🙂

    • Tara Hill, Absolventin ZGS 2008 sagt:

      Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, Ihren Kommentar zu lesen. Am ZGS wird niemals auf „den Mann“ oder von Männern entwickelte Theorien „eingedrescht“, im Gegenteil: Viele der zentralen Genderansätze stammen von Männern (u.a. Erving Goffman, Harold Garfinkel). Offenbar haben Sie nicht gelernt, „kritische Analyse“ und „Verleumdung“ voneinander zu unterscheiden: Ein Muss für ein Phil.I-Studium. Ich habe Frau Maihofer als überaus kompetente, humorvolle und keineswegs frustrierte Institutsleiterin kennengelernt. Bitte outen Sie sich mit Ihrem Namen, bevor Sie derartige Unwahrheiten verbreiten!

      • Widerspenstige sagt:

        Vielen Dank, @Tara Hill, für diese aufschlussreiche Info in Bezug auf die Persönlichkeit von Frau Maihofer. Ich dachte mir ähnliches, als ich den Kommentar von @Lando gelesen habe. Es kommt also darauf an:
        a) ob man als Frau oder als Mann in den Vorlesungen sass und
        b) ob man gelernt hat zu Differenzieren was ‚Verleumdung‘ und was ‚kritische Analyse‘ anbelangt.
        Genau DARAN krankt das Denken in unserer Gesellschaft und ich ärgere mich immer wieder darüber! Vielleicht sollte man Philosophie und Psychologie doch in die Grundfächer der Volksschule aufnehmen?!

      • Sportpapi sagt:

        Am Institut arbeiten aber offenbar fast ausschliesslich Frauen. Schade eigentlich.

      • Sportpapi sagt:

        Leider habe ich auf die schnelle auf der Institutsseite keine Publikationen gefunden. Dafür ein interessantes, gutes Interview: http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/das_bildungssystem_sollte_mehr_auf_konkrete_individuelle_foerderung_setzen_1.11303219.html

      • Arsène Grichblai sagt:

        @sportpapi: dieses Interview ist symptomatisch für die Krise der Gender Studies. Ein Schwall von seichten Mutmassungen und diffusen Begriffen kaschiert den anachronistischen Denkansatz. Anhand der folgenden Thesen wird dies besonders deutlich:

        -Computerspiele vermitteln eine traditionelle Männlichkeitsvorstellung

        -Buben werden zu Bewegung erzogen

        Man zeige mir eine Mutter, die ihren Sohn auffordert schreiend durch die Wohnung zu hüpfen; oder ein Videospiel, in dem man einen berufstätigen Vater spielen kann, der den Müll rausträgt und Samstags den Rasen mäht..

      • Sportpapi sagt:

        Also ich finde das Interview gut und interessant. Und zumindest meine Buben werden sehr wohl zur Bewegung erzogen, die der Nachbarschaft auch (Mädchen gibt es erstaunlicherweise nicht – die würden es vielleicht auch).

      • Gabi sagt:

        Also bei all meiner Skepsis zu Geder-Studies muss ich sagen: Das Geäusserste in diesem Interview finde ich schwerst okay.
        Grad auch über das, was als traditionelles Männerbild gesagt wird; bzw., was es für Folgen hat.
        Kann ich alles 1:1 unterschreiben, wenn ich an meine Schulzeit denke.
        Ich werd also weniger Mühe haben mit einer Frau Maihofer, die durchaus auch unterschiedliche Bedürfnisse erkennt, als mit den dämlichen Emanzen, die damals vor allem auf gleich (also platt) machen aus waren, wenn´s nicht in ihr kleines, enges Befreiungsabziehbildli passte.

      • „Gender“, Begriff aus der Sozialpsychologie, Grundidee der Schwulenbewegung. Theorie wurde hauptsächlich von Feministinnen erarbeitet und in die heutige Perversion erweitert, obwohl öffentlich verbrämt. Der englische Begriff „Gender“ ist das grammatikalische Geschlecht, biologisch heißt es noch immer „Sex“, was absichtlich die wahren Ziele vernebeln soll. Begründer des Genderismus war Psychiater John Money – beide Patienten nahmen sich hernach das Leben. http://de.wikipedia.org/wiki/John_Money – Foucault und Judith Butler (UniBerkeley) waren die wichtigsten Wegbereiter im Gender Mainstreaming.

      • Wie eine hauchdünne Funktionärsschicht in der Politik hinter den Kulissen den Boden für eine »Gender-Gesellschaft« bereitet.
        http://bettinaroehl.blogs.com/mainstream/2005/03/cicero_online_s.html

  • Nino Veronesi sagt:

    Doch, ich denke es it wirklich so, dass der Mann sich viel mehr über seine Arbeit definiert, als die Frau. Siehe die Begegnung der beiden Geschlechter: Sie: Was arbeitest du? Er: Wie siehst du aus? Das sind die Fragen. Ich denke auch, dass es eine Arbeitsteilung gab die gar nicht so sinnlos war – wir haben uns ja über die Jahrtausende gut durchgeschlagen. Dass aber Frauen in irgendeiner Weise dem Manne untertan seien ist völliger Schwachsinn. Es ist nur eine leide Erscheinung der Zeit. Gleichberechtigung ist aber schon aufgrund der unbestreitbaren Verschiedenheit von M und F uunmöglich.

    • Cybot sagt:

      Das ist genau das, was auch Hr. Somm offenbar nicht versteht. Selbst wenn für die Mehrheit der Männer tatsächlich die Karriere und für die Mehrheit der Frauen die Familie wichtiger sein sollte, gibt es trotzdem noch einen Haufen Männer, die gern Teilzeit arbeiten würden und eine Menge Frauen, die auch mit Kindern gern arbeiten möchten. Das Problem ist die Ignoranz diesen gegenüber. Jeder soll die Möglichkeit haben, das zu tun, was er möchte, nur darum geht es bei der Gleichberechtigung. Niemand soll sich ändern müssen, nur weil irgendwer ein bestimmtes Schema für richtig hält.

      • Und wie ist das mit den Rauchverbot des Bundes, welches 11 Kantone vergewaltigte, die sich dagegen aussprachen. Es ist nun mal so, dass wir in einer Diktatur der Mehrheit (und Wirtschaft) leben. Im Zuge der widerlichen Uniformierung des Individuums ist kein Platz mehr für Minderheiten. Als Frau noch am Herd stand und Zeit für die Kinder hatte, wurden diese noch „natürlich“ (ohne Frühsexualisierung) aufgezogen. Heute gehören Kinder rechtlich eher der Vormundschaftsbehörde und frau/man ist einzig noch als Gebärmutter und Zahlvater von Nutzen. Warum Paare sich das antun, ist mir ein Rätsel.

  • Pat Mächler sagt:

    Schöner Artikel; nicht ganz so pointiert wie der Vortrag von Susanne Baer anlässlich des Jubiläums am Donnerstag, aber gut genug, dass ich mir das Interview wohl auch nicht nachträglich antun werde und bereits jetzt damit liebäugle die BaZ-Alternative ab Ende Oktober zu abonnieren…

  • Amanda De Pompadour sagt:

    nichts.

  • Knut N. sagt:

    Dieser krankhafte „GenderInnen-Krieg“ nimmt, nicht nur verbal und schriftsprachlich, Züge an, die wahrhaft an den Zielen einer ehemals gut gedachten Bewegung nicht nur zweifeln lassen, als dass sich einfach immer deutlicher zeigt, welch Geschwätz, Lüge und Vorteilsnahme eigentlich in Wirklichkeit dahinter stecken, nur noch schädlich sind. tz tz tz

    • Erich Diem sagt:

      Tja, die Ver-weltwochung der Basler Zeitung nimmt schon fast groteske Züge an. Aber wenn Herr Somm die Zeitung unbedingt an die Wand fahren will. Denn welcher Leser und welche Leserin will sich schon so einen Käse antun, wie ihn dieser Journalist präsentiert…

  • Francesca sagt:

    Hinter Somm steht bekanntlich die SVP, und Blocher ist der ach so geheime Millionär, der die BAZ finanziert – was haben Sie erwartet? Der kann doch gar nicht anders. Das Weib ist dem Manne untertan und Jasmin Hutter musste husch zurück ins Körbchen, kaum war sie schwanger. Die Frau gehört an den Herd, so einfach ist das.

    • Auguste sagt:

      hmm…, bett schlägt herd.

    • alien sagt:

      Tja, also ganz ehrlich ist es mir um Jasmin Hutter nicht so recht schade. Ich denke, beim Rennen um den dümmsten Exnationalrat wäre sie ganz vorne dabei. Aber eigentlich de mortuis nil nisi bene gell. Ich hoffe, Sie verkaufen viele von Ihren partikelfilterfreien Baumaschinen, Jasmin.

    • stella sagt:

      Ja das stimmt . Frauen gehören an den Herd, wozu haben wir denn die kleineren Füsse? 😉

  • Argonaut sagt:

    @AG

    Danke! Genauso ist es.

  • Arsène Grichblai sagt:

    Gender Studies ist keine Wissenschaft, sondern ein Werkzeug mit dem man eine Ideologie zu belegen versucht. Die Gender-These ist schon längst wissenschaftlich Wiederlegt, mal ganz davon abgesehen dass für die Gender-These noch nicht einmal ansatzweise ein Beweis vorliegt. Ich habe mich schon immer gefragt wie dieses Zentrum zustande kam, dass man damit ein paar Furien ihren Sandkasten gab damit sie Ruhe geben erscheint mir als eine vernünftige Erklärung.

    • astrid sagt:

      Ist ein bisschen einfach, oder? Die Gender-These? Was ist denn das Ihrer Ansicht nach? Zentrum? Furien und Sandkasten? Seltsamer Post.

  • dres sagt:

    Haben hier eigentlich alle schon Ferien oder ist die Arbeit derart langweilig? Frauen ab an den Herd und Männer steigert endlich das Bruttosozialprodukt!! 😉

  • fufi sagt:

    Frau, DER hat sein Fett aber mächtig abgekriegt!

    Möchte die Doppel-X-Chromosomen-Trägerinnen bloss auf 1 hinweisen:
    KEINE MENSCHLICHE oder tierische Zelle hält 2 X-Chromosomen aus!
    Normalerweise degeneriert nämlich das eine zu so einem Klumpen, das in der Biologie dann „Barr-Körperchen“ heisst.
    Falls das NICHT geschieht, ist letal für’s Mädel!

    Und echt, ich finde auch, dass die Frauen sich der Physik widmen sollen.
    Und nicht etwa der Politik, gäll Angela!

    😛

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Heute ist übrigens WELTKINDERTAG!

    Deshalb möchte ich hier noch ein Projekt erwähnen, das mir persönlich sehr am Herzen liegt:

    http://www.tadra.de/

    Es ist eine kleine Organisation, alle arbeiten ehrenamtlich und tragen sogar die Spesen selber, eine ganz tolle Sache! 😆

    • Widerspenstige sagt:

      Danke für den Hinweis und den wertvollen Link, Pippi! Es kann nicht genug auf solche Projekte hingewiesen werden, welche EHRENAMTLICH und als kleine überschaubare Organisationen vollen Einsatz leisten. Auch BEATOCELLO in Kambodga arbeitet ähnlich in den Krankenhäusern und sammelt jährlich in der Schweiz vor Weihnachten für seine Patienten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, das ist auch eine ganz gute Sache. Genauso wie auch die Organisation von Karl-Heinz Böhm, der sich seit Jahren nicht nur gegen Hunger und Elend, sondern auch sehr engagiert und mit grossem Erfolg gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen einsetzt:

        http://www.menschenfuermenschen.de/

        Menschenrechte sind Frauenrechte sind Kinderrechte…..

      • Widerspenstige sagt:

        Ich werde nie vergessen die Worte, die um die Welt gingen am Weltfrauentag in Peking, als Hillary Clinton in die Mikrophone mit fester Stimme sprach: ‚Women Rights are Human Rights and Human Rights are Women Rights!‘ Damit verbunden natürlich auch die Kinderrechte!

        Hilf einem Mann und er ernährt eine Familie. Hilf einer Frau und sie ernährt ein ganzes Dorf! (Afrikanisches Sprichwort)

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Und noch ein wichtiger Link am WELTKINDERTAG!

      http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/explizites_verbot_der_genitalverstuemmelung_bei_frauen_1.12496449.html

      Die meisten Opfer dieser Verstümmelung sind noch Kinder, manchmal Babies, manchmal junge Mädchen. Ihre Rechte liegen uns am Herzen. Die Schweiz setzt hier ein ganz wichtiges Zeichen!

  • Dominique sagt:

    Wunderbarer Blog heute – danke!!! („Leider“ hat mich mein offenbar lautes Gegröle in Erklärungsnotstand bei den Arbeitskollegen gebracht 😉 )

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    mein gott, und schon wieder fallen alle darauf rein. ein wenig polarisieren, ein wenig altbackene weltbilder postulieren, nicht zuhören, nur reden – das ist alles was sie können, die herren köppel, somm, und der rest der svp nahen und (intellektuell)fernen verbündeten. aber es funktioniert! alle schreiben sich die finger wund und am ende wird wieder nur über das diskutiert was gestern war und im herbst wundern sich dann plötzlich wieder alle, warum die svp gewinnt, anstatt das man eigene themen besetzen und den dialog auf diesen aufbauen würde…

    • astrid sagt:

      Marie, Marie, bitte komm‘ schnell! Dein Verlobter braucht dringend etwas zur Beruhigung!
      VB: muss man nicht davon ausgehen, dass das Thema eben doch interessanter zu sein scheint, als man denkt – und vielleicht auch weniger abgelutscht? Und die typische SVP-Wählerschaft dürfte sich hier eher sowieso nicht tummeln…..

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        astrid: solange die linken den geistigen nebelpetarden der svp nachrennen und versuchen diese zu fassen, werden sie es versäumen, eigene ideenkonzepte aufzustellen und für diese medienwirksam zu werben, damit endlich mal eine debatte über was nützliches entsteht und wir nicht die nächsten 15 jahre wieder svp polemik durchkauen müssen.

  • Manfred Meier sagt:

    Der Blogbeitrag wird sogleich viel lustiger wenn man im Titel die Betonung verschiebt und auf die Substantive legt: *Männer* jagen, *Frauen* sammeln. Klingt wie der Lebensplan eines Bond, James Bond. I’ll have a Gin Martini, shaken not stirred, with a twist.

  • maja sagt:

    Ich glaube nicht an die Theorie, dass früher nur die Männer auf die Jagd gingen. Frauen waren sicher auch fähig wenn es nötig war für die Männer einzuspringen. Ebenso haben die Männer gesammelt. Ich glaube nicht das die Menschheit sich auf so einem einseitigen Verhalten entwickelt hat.

    • Diethelm Dübel sagt:

      Die Männer taten nur so, als würden sie auf die Jagd gehen. In Wahrheit sassen sie hinter der nächsten Felsnadel, tranken gegorenen Fruchtsaft und jammerten über ihre nörgelnden Weibsbilder. Derweil sassen die Frauen in der Höhle beisammen und beklagten sich, dass ihre Kerle nie Wildblumen mitbringen und nie beim Höhlenfegen helfen würden.

    • tststs sagt:

      Wobei somit endlich eine Mär entlarvt wäre: Frauen sind zur Vollzeitarbeit berufen (um den Haushalt/Höhle, Kinder und die Alten kümmern ist ein 24/7-Aufgabe) und Männer zur Teilzeit (eben das Jagen…)
      🙂

  • Hans vom Hübel sagt:

    Ich glaube, die Genderstudies haben bei vielen Männern deshalb einen eher zweifelhaften Ruf, da sie oft mit Gleichstellungsbureaus verwechselt werden. Das Image der Gender-Studierenden als ideologisch bornierte Kampflesben trifft in meinen Augen nicht zu – im Gegenteil. Dass es sich um eine Disziplin handelt, die überwiegend das Interesse der Frauen weckt, muss bei uns ja nicht a priori Misstrauen wecken.

    Zu Somm äussere ich mich nicht, mein erster Kommentar blieb im Beschimpfungsfilter hängen. Eigentlich auch besser so, denn jegliche Nervenregung ist angesichts dieses Exemplars eine Vergeudung.

    • tststs sagt:

      Zwei Daumen hoch!

    • Diethelm Dübel sagt:

      Ich kenne diesen Somm nicht. Könnte es aber sein, dass er die Frau Genderprofessorin einfach etwas provozieren wollte? Ob das das Interview besser macht, ist allerdings wieder eine andere Frage.

    • Gabi sagt:

      Der zweifelhafte Ruf hängt für viele Männer wohl mit den Personen zusammen, die sich in Kampfesmanier darauf berufen. Da scheint es halt schon oft genug so, dass Genderstudies zu einem Erbe jener GermanistikstudentINNen wurden, die Ende der 80er/Anfang 90er eine genau solche Schreibweise als vordringlichstes Ziel der Gleichberechtigung ansahen.
      Ich entsinne mich nur zu gut an ein kleines Grillhappening mit Germanistikstudenten beiderlei Geschlechts in den langen Erlen (oh… Könnte von der Zeit her hinkommen, dass MB auch dabei war), bei dem am Schluss einige Beteiligten ganz unakademisch

      • Gabi sagt:

        mich angeherrscht haben, ich sei mit schuldig, dass Frauen vergewaltigt würden, weil ich den Wert der künstlich verballhornten Spraceh zu bezweifeln wagte.
        Besonders eifrig im Überzeugen übrigens ein Studi, der schon im Gym als besonderer Schleimer und (zwar auch frauenfeindlicher) Arsch aufgefallen war und nun plötzlich – hatte wohl irgendwie mit dem Studium zu tun – die Welt auch an der m/w-Grenze in gut und böse zu unterteilen wusste. …Aber Hauptsache wir sprechen pc!

        Ja… Ist tatsächlich so, dass ich davon ein paar Figuren in „Gender-Diskussionen“ wieder entdecke.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        also ich habe auch so meine liebe mühe mit dem genderzeugs und ich bin weder alt noch ganz jung. eigentlich weiss ja niemand wirklich was die genderforschung denn überhaupt heisst. ich jedenfalls nicht. das problem ist, dass sie tatsächlich immer zitiert wird, wenns um gleichstellungsfragen geht und ich denke nicht, dass man sich unter geschlechterforschung eben dies vorzustellen hat. für mich tönt das irgendwie nach biologie und nicht nach soziokultureller forschung. oder irre ich mich? und darüberhinaus, habe ich noch nie irgendwo irgendein resultat dieser forschungen gesehen… verdächtig:)

      • Hans vom Hübel sagt:

        Gabi, jetzt wird mir einiges klar. 😉
        Ich bin da glücklicherweise etwas weniger stark traumatisiert…

        Bezüglich der Verballhornung der deutschen Sprache kann ich den folgenden, humoristischen Beitrag sehr empfehlen:

        http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,716239,00.html

      • Gabi sagt:

        Hab´s gelesen, Hr. vom Hübel. Und find das weit weniger lustig, als die wirren Widerspruchsverwicklungen der Pasdaran hier. Denn das kenn ich so schon in- und auswendig.

        Die haben sich schon damals in der Langen Erlen unglaublich den Humbug reinsteigern können. Echte Ungerechtigkeiten in Sachen Gleichberechtigung gab es zwar zuhauf. Aber damit konnten sie sich leider, leider nicht beschäftigen, weil alle Kapazitäten vom kraftraubenden und ungeheuer wichtigen Kampf ums richtige Wörtlein absorbiert wurde. Mit noch grösserer Inbrunst übrigens nur gegen Frauen, die nicht mitmachen wollten.

      • Sportpapi sagt:

        Über unseren FÜHRERausweis haben die Türsteher einer Berliner Disco zuletzt wirklich herzlich gelacht.
        Hier auch: http://www.rhetorik.ch/Feministisch/Feministisch.html

  • Mathias Morgenthaler sagt:

    Es gibt auch Beispiele, die zeigen, dass es anders geht als von Herrn Somm propagiert: Ein UBS-Direktor, der 100% Hausmann wurde, weil er nach der Geburt seines Sohnes sich nicht dem Vollzeit-Diktat der Bank beugen wollte, und Familienarbeit und 3 Jobs kombinierte. Nachzulesen hier: http://blog.derbund.ch/berufung/index.php/710/zum-ersten-mal-macht-mir-die-arbeit-richtig-spass/

  • Erich sagt:

    Ein Journi hackt auf einem anderen Journi rum. Und in Denkkategorien, die nur Journis interessiert.

  • Argonaut sagt:

    Besser, als über irgendeinen fiktiven Artikel im Netz zu diskutieren, wäre es, die wunderbare Eva Hermann zu Wort kommen zu lassen. In ihrem offenen Brief an die deutsche familienministerin Schröder wird ebenfalls auch der Gender – Unsinn deutlich.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/sehr-geehrte-frau-bundesministerin-schroeder-.html

    • bronf sagt:

      ach, das evchen, masskottchen aller national- und sonstwie erzkonservativen. predigt hier ohne jede scham wasser, nachdem sie den ganzen weinvorrat alleine ausgesoffen hat…

      • Argonaut sagt:

        Wie sagte die deutsche Ärztin und Schauspielerin Maria Furtwängler, und diese Aussage trifft wahrlich auf die meisten Schreiberinnen und auch die Autorin dieses Blogs zu: „Wir Frauen von heute leben aufgrund der in der Geschichte erstmals aufgetretenen Situation, alle Lebensmöglichkeiten selbst ausschöpfen zu können durch die von uns selbst aufgestellten Ansprüche und Wünsche in einer permanenten Überforderng!“
        Etwas mehr Bescheidenheit würde diesen Frauen wahrlich zu Gesicht stehen.
        Mehr ist dem eigentlich nicht hinzuzufügen.

      • Daphne sagt:

        Hier scheint der Frust ja tief zu sitzen… Schamloses, unbescheidenes Pack, diese Frauen, die es wagen, über den Krippenrand hinauszusehen und über den Familientisch hinauszudenken und zu allem Übel auch noch dem Mann die Stellung streitig zu machen.

      • Argonaut sagt:

        Aber Daphne, Eva Hermann ist eine Frau!
        😉

      • Daphne sagt:

        Sind sie sich da so sicher? Ich würde eher sagen, Sie ist eine Stepford Wife, reloaded…

      • Gabi sagt:

        Autobahn geht nicht!

      • bronf sagt:

        genau, argonaut, eine frau. darum heisst sie nämlich auch herman. mit nur einem n.

        nichts zu danken!

      • Argonaut sagt:

        @Gabi¨

        Auch Maria Furtwängler ist eine Frau!

      • Daphne sagt:

        Ja, Argonaut, eine ganz schön erfolgreiche noch dazu…

      • Sportpapi sagt:

        Nicht dass ich Eva Hermans extreme Haltung teile. Aber eine Gegenposition zum Krippen-Hurra verträgt es schon.

      • Daphne sagt:

        Noch einmal, Sportpapi: Nur weil Ihre Frau es sich leisten kann, zuhause bei den Kindern zu bleiben, und das anscheinend auch möchte, gilt das noch lange nicht für den allgemeinen Durchschnitt. Ihr idyllisches Heile-Kleinfamilie-Denken ist schon etwas befremdlich, angesichts der Lebensumstände der meisten Menschen.

      • Argonaut sagt:

        @sportpapi

        Bei Frau Herman zeigt sich einfach noch ein gesunder Weltbezug.
        Es kommt eben nicht darauf an, dass sich Frauen heute zu den Affen der Männer machen. Das tun sie aber, wenn sie die Männer nur nachahmen.

      • Argonaut sagt:

        @Daphne

        Ich kenne sehr viele Frauen, die sich über Frau Furtwängler aufregen, die sich ins gemachte Nest setzte und jetzt noch Weisheiten von sich gibt. Frau Furtwängler ist Ärztin, ohne je wirklich praktiziert zu haben. Sie schauspielert eine Kommissarin, die letztlich nur sich selbst spielt. Ein Abziehbild also. Und das alles noch unter dem Protektorat eines Burdas. Das sind Kritiken, die oft von Frauen, berechtigterweise, vorgebracht werden.
        Mit ihrer oben zitierten Aussage hat Frau Furtwängler aber trotzdem recht!

      • bronf sagt:

        komm, komm, argonaut. das evchen hat ihren selbstverwirklichungstrip durchgezogen, inklusive 3 scheidungen und voll arbeiten trotz kind.

        und jetzt verlangt sie „frauen zurück an den herd“. die frau ist absolut unglaubwürdig.

      • Argonaut sagt:

        @bronf

        Nö, hat sie ja gar nicht.
        Mindestens ein Jahr blieb sie ganz zu Hause. Im Rückblick würde sie sogar noch länger bleiben. Das nimmt man ihr auch ab!

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Sie könnte es sich leisten, weil wir auf viel anderes verzichten. Sie arbeitet trotzdem, weil sie möchte. Und ja: ich halte mein Kleinfamilienidyll hoch. Was ist dagegen einzuwenden?

      • Daphne sagt:

        Ach wissen Sie, Bronf, die wollte doch einfach mal das von Saulus-zu-Paulus-Schema auf weiblich vorführen… Argonaut, und was bitte bezwecken Sie mit der Aussage von Frau Furtwängler, die alles andere als bescheiden eine Vorzeigekarriere hingelegt hat, um die sie so manche/r beneidet? Wie gesagt, Ihren Frust, den sie unter anderem immer wieder über die Blogverantwortlichen entleeren, kann man förmlich riechen…

      • Daphne sagt:

        Und ich finde mein Familienmodell mit Grossmutter und Krippe ganz grosse Klasse, Sportpapi. Selbst wenn ich es mir leisten könnte, zuhause zu bleiben.

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Geht doch. Jeder macht, was ihm gefällt, und ohne dass die Kinder Schaden nehmen. So sollte es sein.

      • Daphne sagt:

        Dass ich das mal noch zu hören kriege von Ihnen… Obwohl, gemäss Eva Hermann müssten meine Kinder ja arme, verkümmerte Würmchen sein, und ich eine Rabenmutter.

    • Argonaut sagt:

      @Daphne

      Zitat: „Ach wissen Sie, Bronf, die wollte doch einfach mal das von Saulus-zu-Paulus-Schema auf weiblich vorführen… “

      Das wirkt doch zimlich konstruiert, daphne. Genauso wie der Frust, den sie hier riechen wollen.
      Werden Sie locker und gelassen. Und vor allem: Begegnen Sie der Welt unbefangen!

      Frau Herman, die sich in ihren Ansichten vor allem auf Wolfgang Bergmann bezieht, dem neben Jesper Juul wohl wichtigsten Pädagogen und Therapeuten der letzten Jahre, ist doch auf einem echt guten Weg.

      • Daphne sagt:

        Unbefangen, aber sicher doch. Deswegen distanziere ich mich ja auch von ideologisch überformten Sichtweisen à la Eva Herman und nehme Männer nicht Ernst, die von Frauen Bescheidenheit einfordern.

      • bronf sagt:

        frau herman ist ein dummes, verwöhntes blondchen, die mit all ihren jahren fernseherfahrung noch nicht mal gelernt hat, wenigstens die grössten fettnäpfchen zu vermeiden…

      • Daphne sagt:

        Dem gibt es nichts hinzuzufügen. 🙂

      • Argonaut sagt:

        @Daphne

        Wo ist Frau Herman ideologisch überformt?
        Und: Bescheidenheit muss man nicht nur von Frauen fordern.

        @bronf

        Gehen Sie da nicht ein bisschen weit? Nennen Sie ruhig einmal ein „Fettnäpchen“ mit Namen!

      • astrid sagt:

        Argonaut, es läuft immer wieder auf dasselbe heraus – das gilt für Frauen und für Männer: Wasser predigen und Wein trinken geht nicht, macht unglaubwürdig und peinlich.
        Und da bin ich gleich bei Ihnen: sie raten zu Lockerheit und Gelassenheit? Tja, dann fangen Sie doch mal damit an, nicht einer Frau, die anscheinend nicht in Ihr Schema passt, den Respekt abzusprechen, weil sie ein ‚Abziehbild‘ sei. Die Gelassenheit, die vor allem Jesper Juul meint, üben wir aber noch ein bisschen.

      • Daphne sagt:

        Ich persönlich würde ja bei gewissen Bankmanagern anfangen… Fettnäpfchen? Wie war das noch mit dem Nazi-Mutterbild, da hätten Sie gleich auch die typisch deutsche ideologische Überformung der Mutterrolle. Damit überlasse ich Sie alle einem hoffentlich vergnüglichen Nachmittagsgespräch.

      • bronf sagt:

        „wertschätzung von mutterschaft“ und „ns-zeit“ im selben satz zu nennen. nur so als beispiel. und dann das ganze noch schlimmer machen mit den „autobahnen“…

        auch nicht schlecht ihr kommentar zur katastrophe der loveparade 2010: „Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen! Grauenhaft allerdings, dass es erst zu einem solchen Unglück kommen musste.“

      • Argonaut sagt:

        @astrid
        Frau Herman trinkt Wein? Habe ich keinen Einblick. Ich persönlich lehne alkoholische Getränke ab.
        Was Frau Furtwängler betrifft: Ich sprach von Frauen, die Ressentiments gegenüber Frau Furtwängler haben.
        Ich glaube übrigens, dass Jesper Juul von meiner Gelassenheit noch etwas lernen könnte.

        @bronf
        Das Mutterbild aus der Nazizeit ist von ihr ungeschickt formuliert worden. Deutlich gemacht hat sie aber, dass sie die Mütter selbst in ihrem Muttersein hervorheben wollte. Was die Autobahnen betrifft wird das hier sehr schön charikiert:
        http://www.myspass.de/myspass/shows/tvshows/froehliche-weihnachten/Tante-Eva-liest–/1327/

      • bronf sagt:

        argonaut, wie bereits gesagt: wenn sie als jahrelanger medienprofi immer noch nicht begriffen hat, wie die medien funktionieren, so ist sie einfach dumm.

        ich halte sie nicht für eva braun, sondern für eva doof.

      • Argonaut sagt:

        @bronf

        Interessanterweise hat EH aber auf den allgemeinen Internetseiten viel mehr Zuspruch als Ablehnung. Mit Recht, finde ich.

      • bronf sagt:

        haha, argonaut, das dürfte der heutige höhepunkt aus der rubrik „mit überprüfbaren fakten belegte aussagen“ sei:

        auf den allgemeinen Internetseiten

        hahaha… spassvogel!

      • astrid sagt:

        Was ich viel interessanter finde, ist, wie explosiv die Reaktionen sind, wenn man die Namen ‘Eva Herman’ bzw. ‘Blocher’ etc in den Ring wirft. Ist es nicht eine Folge von verrückt gewordener political correctness (deren Spross die gender sciences sind), dass bestimmte Namen sofort Reflexe hervorrufen, die (meistens) in die rechte Schmuddelecke zielen? Ich bin weiss Gott kein Fan von beiden (schon wieder p.c.), aber ich meine doch, dass beide ihre Linien vertreten dürfen. Und wenn sie auf Tretminen treten, kann ich meine Schlüsse daraus ziehen. Das läuft dann unter Meinungsbildung.

      • bronf sagt:

        ha, und das von der frau, die gleich an die decke geht, wenn z.b. der name al gore fällt…

        ach wie gut dass niemand weiss… 😉

      • Argonaut sagt:

        @bronf

        Siehr hier:
        http://www.focus.de/politik/deutschland/familienpolitik-eva-herman-schreibt-brandbrief-an-kristina-schroeder-_aid_666209.html

        Weltonline hat nach einem Bericht über Herman die Kommentare nicht mehr zugänglich.
        Dort waren mindestens 80% auf Hermans Seite. 😉 Spass genug?;-)

      • astrid sagt:

        Oh ja, Bronf, das gebe ich zu. Uebrigens bedient EH bei mir auch so ein Ventil, das mich in die Luft gehen lässt. Ooohmmmmm.
        (Habe ja vorhin zugegeben, dass Logik nicht meine Stärke ist, aber ich finde das eigentlich ganz liebenswert, hihi).

      • tststs sagt:

        @argonaut:
        „Ein leidenschaftlicher Raucher, der von der Gefahren des Rauchens liest, hört in den meisten Fällen auf…
        …zu lesen…“
        Sir Winston Churchill
        Also nur weil sich gewisse Leute auf einer Internetseite gegenseitig Zucker in den Arsch blasen, heisst das noch lange nicht, dass sie recht haben!

      • bronf sagt:

        ähm, argonaut, inwiefern belegt dieser link, dass „die allgemeinen internetseiten“ (was immer das sein soll) mit evchen und ihren dummen äusserungen (sie haben sich noch gar nicht zu ihrer „strafe gottes“ aussage zur loveparade geäussert, fällt mir auf) einig gehen?

        es wird immer spassiger, danke der nachfrage…

      • Argonaut sagt:

        @tstst

        Wahrlich, die Wahrheit ist keine Sache der Demokratie!
        Aber wo EH recht hat hat sie recht.

      • Widerspenstige sagt:

        @Argonaut sagt: ‚Interessanterweise hat EH aber auf den allgemeinen Internetseiten viel mehr Zuspruch als Ablehnung. Mit Recht, finde ich…‘ Ist das jetzt Ihr voller Ernst, dass diese Tatsache interessant ist?

      • Argonaut sagt:

        Voller Ernst, widerspenstige!

      • Widerspenstige sagt:

        @bronf sagt: ‚frau herman ist ein dummes, verwöhntes blondchen, die mit all ihren jahren fernseherfahrung noch nicht mal gelernt hat, wenigstens die grössten fettnäpfchen zu vermeiden…‘ Was hat denn jetzt ihr attraktives blondes Köpfchen mit dem Inhalt dessen zu tun? Ich bin halt etwas betroffen jetzt, weil ich auch ein ‚Blonchen‘ bin, bronfi. Ist so eine Aussage jetzt anerzogen oder angeboren? 🙁

      • bronf sagt:

        tja, widerspenstige: sind sie blond oder sind sie ein blondchen? not the same in my book…

      • Widerspenstige sagt:

        Aha, Argonaut, aber Sie wissen schon, dass die Mehrheit der Menschheit etwas kurz im Denken ist, gell. Also demnach finde ich diese Tatsache eher jämmerlich als interessant. Die Eva H. darf von mir aus sagen, was sie will, sie sollte nur etwas vorsichtiger mit gewissen Aussagen sein. Das macht sie in meinen Augen etwas unglaubwürdig.

      • Argonaut sagt:

        @Widerspenstige

        Ich verweise nochmals auf diesen Link:
        http://www.myspass.de/myspass/shows/tvshows/froehliche-weihnachten/Tante-Eva-liest–/1327/

        Der macht die Sache auch sehr deutlich!

      • Widerspenstige sagt:

        @bronf: ‚dummes blondchen‘ ist demnach ein Pleonasmus. Aber auch das dürfte bald aus dem Wortschatz verschwinden, denn es ist schlicht eine sexistische Beleidung. Sie können das doch besser ausdrücken oder irre ich mich so? Ist so eine Aussage jetzt angeboren oder anerzogen, bronf? In welchen Eimer Sie mich schmeissen wollen, überlasse ich mal Ihnen, ok? 😉

      • bronf sagt:

        widerspenstige: mit pleonasmus haben sie recht, mit sexistisch nicht: auch männer können blondchen sein.

      • Widerspenstige sagt:

        Was mir hier noch auffällt ist die Tatsache, dass über erfolgreiche BLONDE Frauen wie Furtwängler oder Eva Herman ziemlich hergezogen wird. Und dann wie verletzend dazu. Was machen diese Frauen falsch?? Weil sie sich erfrecht haben, erfolgreicher als viele Andere zu sein? Weil sie ihre Meinung in den Medien sagen und auch noch zahlreichen Zuspruch erhalten? Ich bin keine Anhängerin von vielen Aussagen von Eva H., aber sie wird verbal in Stücke zerrissen von Mann wie Frau. Eine tolle Leistung muss ich sagen. Und Frau Furtwängler ist jetzt einfach die Ehefrau vom Burdamogul. Na und?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Widerspenstige, das ist der ‚purlutere‘ Neid, vor allem auf die Naturblonden. Ich weiss wovon ich spreche, ich kenne das seit meiner Kindheit, obschon ich es nie begriffen habe. Ich fand damals die schwarzen Haare meiner Cousine viel schöner…. 😉

      • astrid sagt:

        Genau, Widerspenstige, so sehe ich das auch. ‚Die Frau von‘, ‚Abziehbild‘ etc. Dann haben sie scheinbar keinen eigenen Willen, die Karriere beruht auf Zufall oder Schlimmerem oder ist gar keine oder die Haarfarbe determiniert ihre (Nicht-)Intelligenz. Kritik ja, aber platte Demagogie?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich fand es sehr beschämend, dass Eva Herrmann in eine Talk-Sendung eingeladen wurde und dann wurde der Moderator quasi genötigt, sie rauszuwerfen, sonst wären die andern Talkteilnehmer/Innen gegangen. Das geht einfach nicht, dass man den Leuten öffentlich den Mund verbietet. Wenn man die Aussagen nicht erträgt, darf man an solchen Sendungen nicht teilnehmen. Und die Redaktionen dürfen Leute mit andern Meinungen nicht einladen, wenn sie sie nicht reden lassen wollen. Das hat mich sehr gestört, auch wenn ich die Meinung von Frau Herrmann in keiner Weise teile.

      • astrid sagt:

        Fand ich auch, Pippi. Vor allem stand m.E. Kerner damals wie ein Weichei da. Peinlich.

  • Viktor Troska sagt:

    Eines haben Frau Binswanger und Herr Somm gemeinsam. Bei beiden weiss man bereits vor dem Lesen des Artikels was in etwa die Kernaussage sein wird.

  • mali sagt:

    Herrlicher Artikel – oder sollte es doch fraulicher Artikel heissen. Wäre auch ein Fall für Gender-Studies: „herrlich“ = wunderbar, „fraulich“ = weiblich, mütterlich, dem Privaten zugehörig, also eben Sammlerin von Waldbeeren für die grosse Kinderschar! „Jagen“, z. B. um Anerkennung im Beruf ist da per se nicht fraulich! Die armen, armen Kinderlein von berufstätigen Frauen, angewiesen auf ausserhäusliche Betreuung; da lernen sie zwar Sozialkompetenz, gut für die Mädchen, aber pfui für die Buben, die ja auf mitleidloses Jagen getrimmt werden sollen.

    • mali sagt:

      einer gewissen Partei? Sein volksparteiliches Frauenbild entspricht wohl ganz dem Beispiel einer Silvia B.: nur so lange als Lehrerein gearbeitet, bis ihr Göttergatte dans dieser finanziellen Unterstützung sein Studium abgeschlossen hat, seither treusorgende Gattin und Mutter – und ihren Mann wie einen Guru verehrend. Ist das die Schweiz, die Welt, die wir wollen?

      • Gabi sagt:

        Jaja…Okay. Aber umgekehrt aufgezäunt: Heisst das, jede Frau, die Lust auf einen solchen Lebensentwurf hätte; die ihrem Partner also den Einstieg in eine Position mit erarbeitet, welche ihr dann wiederum ein Leben als „treusorgende Gattin und Mutter“ ohne berufliche Verpflichtungen ermöglicht, ist… äh… dämlich?

      • astrid sagt:

        Mali, seien Sie vorsichtig. Dieser Spruch ‚hinter jedem erfolgreichen Mann steckt eine einflussreiche Frau‘ ist nicht von der Hand zu weisen (er gilt m.E. oft genug auch umgekehrt). Bloss weil sich ein Paar für bestimmte Rollen entschieden hat und diese dann auch noch der Tradition entsprechen, heisst das noch lange nicht, dass der eine Part dumm, träge, uninformiert und ohne Einfluss wäre. Die Wahrnehmung von aussen ist eine sehr oberflächliche….

      • astrid sagt:

        Mali, und ja, das ist genau die Schweiz, die ich will: ich will, dass sich jedes Paar genauso entscheidet und einrichtet, wie es für sie stimmt. Und idealerweise will ich auch, dass das ewige Lamentieren darüber, dass etwas ‚traditionell‘, ‚altbacken‘ und ‚althergebracht‘ sei, aufhört, speziell von Frauen. Wir haben nämlich tatsächlich als erste Generation die wirkliche Chance, unser Leben (relativ) frei zu gestalten. Und alle Entwürfe verdienen Respekt und nicht weibliches An-den-Karren-fahren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Astrid, da kann ich dir nur zustimmen, gerade Silvia Blocher ist alles andere als ein Huscheli. Sie ist eine starke Persönlichkeit, auch wenn das nicht ins Konzept von gewissen Leuten und ihren Vorurteilen passt. Ausserdem ist dieses Blocher-Bashing so was von öde, ich hab es komplett über. Nicht vergessen: Ohne Blocher wären wir heute in der EU! Wer kann sowas ernsthaft wollen? Nein, ich bin kein SVP-Mitglied und habe auch nicht vor, es zu werden. Aber ich erlaube mir, linke Ideologien genauso zu durchleuchten wie rechte.

      • astrid sagt:

        Pippi: super! Es ist etwas, was mir seit langem aufstösst: dass nämlich Frauen sich selbst die schlimmsten Feinde sind. Ich glaube, dass die Mehrheit der Männer zufrieden sind, wenn ihre Frauen zufrieden und glücklich sind, egal wie sie das anstellen. Aber, auch wenn ich mir jetzt selbst ans Schienbein gingge, Frauen sind selten souverän, zufrieden und gelassen.
        Ich kenne das von mir selbst: wir neigen zum Ewig-Hinterfragen, Ständig-Hadern, Ewig-Sinnieren. Was wir in der Hinsicht zuviel haben, haben (manche) Männer zuwenig – soviel zur Genderthematik.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Ohne Blocher wären wir heute in der EU? Wie kommst du auf so eine Idee? Vieleher hätten wir im EWR direkt gehabt, was wir heute mühsam separat ausgehandelt haben. Und Blocher Bashing? Vieleher frage ich mich, weshalb eigentlich jeder Furz von Blocher in allen Medien abgehandelt werden muss.

      • E.H.Roth sagt:

        @astrid
        ich würde sagen die meisten Männer haben nicht zu wenig sondern wir tun es einfach nicht, das Hinterfragen etc. sonst nur wenn es denn nötig ist. Solange alles i.o. ist und wir mit einer Situation leben können ist doch alles besten. Warum eine Formel die funktioniert verändern wollen? Oder hast Du schon einen Mann gehört der sagte, Du wir müssen über unsere Beziehung reden, Zukunft, Eckpfeiler usw… Also ich bekomme jedes mal einen fast Herzinfarkt, wenn ich mal wieder zu diesem Thema Stellung beziehen muss. Denn die erste Reaktion ist, was habe ich schon wieder falsch gemacht?

      • E.H.Roth sagt:

        Männer kommunizieren einfach ganz anders als Frauen. Uns ist am wichtigsten das einer ein guter Typ ist, egal welchen Beruf, Status, Geld, Bildung. Männer ist das egal. Es ist nicht wichtig um eine gute Zeit zusammen zu haben. Mir ist aufgefallen, diesbezüglich tun sich Frauen schwerer. Frauen sind oft auch neidisch(er). Uh, warum hat die diese Handtasche! Die ist doch für die viel zu teuer und mit diesem Job die die hat, kann doch die LV Tasche gar nicht leisten etc. etc. Alles schon mit anhören müssen … Kopfschütteln .. (wollt ich schon immer mal schreiben) 🙂

      • astrid sagt:

        Roth, mir ist sehr daran gelegen, dass die männliche Padaran nicht triumphierend aufheulen – dann hätten wir nämlich wieder das gegenseitige Bashing, das mir wahnsinnig auf den Keks geht. Ich glaube tatsächlich, dass Frauen (in der Regel) hier anders sind als Männer: vielleicht liegt es daran, dass sie meistens auch für das soziale Leben innerhalb einer Familie/Beziehung verantwortlich sind, dass sie Kritik/Anregungen/Vorwürfe sehr schnell persönlich nehmen – sie meinen dann, ihre Kompetenz werde hinterfragt. Bloss. diese Art des Erlebens hat genau dieselbe

      • astrid sagt:

        Berechtigung bzw. ist genauso zu respektieren wie männliches Verhalten. Also ist es im wesentlichen ein Kommunikationsproblem. Und da kann man halt beiden Seiten nicht ersparen, dass sie hinhören und sich äussern.
        Mein Mann zumindest (und ich weiss das noch von einigen anderen) will eigentlich seine Ruhe: solange es keine wesentlichen Probleme gibt, muss man auch nicht analysieren und diskutieren. Er meldet sich dann schon. Und er ist glücklich, wenn ich glücklich bin. Moralische Unterstützung reicht ihm völlig aus. Und ja, ihm fällt das Ei in den Tee, wenn besagter Satz kommt!

      • Gabi sagt:

        Hm… Wenn ich Ihrem gemeinsamen Ping-Pong grad folge, merke ich bloss, dass mir bei beiden letzten Meldungen, sowohl bei Ihnen, Astrid, wie bei Ihnen E.H. zu den jeweils einem Geschlecht zugeordneten Eigenschaften vor allem Beispiele des anderen Geschlechts einfallen.

        …Aber ich komme dem zweiten Teil der Erwiderung zuvor; sorry, Astrid.

        Völlig richtig jedenfalls: Die engdenkenden Pasdaran nicht trimphieren lassen (obwohl… Was heisst hier ‚triumphieren“, wenn man sich sowieso nur jeweils gegenseitig mit Emma-Statistiken und Schwarzer-Zitaten der Wahrheit versichern kann?)

      • astrid sagt:

        Gabi, ich bin heute sehr versöhnlich gestimmt – Herr Roth anscheinend auch. Lassen wir doch die Pasdaran heute mal für einen Tag weg – von jetzt an. Ich finde nicht, dass Pippi heute schon irgend etwas Anstössiges gesagt hat, im Gegenteil. Sie verdient Respekt dafür, dass sie mehrere Seiten einer Sache betrachtet. Und was Alice Schwarzer angeht: nach jahrzehntelanger Abstinenz ziehe ich mir gerade ihre Autobiografie rein – und sie gefällt mir. Sie ist sehr viel vielschichtiger als dargestellt. Wort zum Dienstag aus, Amen.

      • Gabi sagt:

        Sie haben ja Recht Astrid.

        Und natürlich habe ich selber gestaunt, was Pippi etwa zu S.Blocher äusserte (das wahr wohl, was Katharina mit two-faced scholt).

        Ich bin halt einfach persönlich zu gebranntes Kind, als das ich ruhig bleiben könnte, wenn ich ausgerechnet von ihr hier lese, wie wichtig „Zuhören, reflektieren, respektieren“ sei. Und wie alle dies Eigenschaften wären, welche Männer typischerweise nicht hätten.

        Zu Alice: Ich meine ja durchaus, dass sie wichtige Themen aufgegriffen hat… Aber sich selbst eben auch mit vollkommenem Quatsch, den sie zugleich breit tritt, demontiert.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Danke Astrid 🙂
        Ich hab die Biographie auch bestellt, direkt bei Alice Schwarzer selbst (sie ist auf FB), dafür bekam ich noch die neuste EMMA geschenkt. Sehr lesenswert!

      • Gabi sagt:

        Na, so ein Glück aber auch…

        🙂

      • astrid sagt:

        Alice Schwarzer ist m.E. ein Paradebeispiel für jemanden, der Macht nicht abgeben kann – daher verrennt sie sich ab und zu. Darin liegt schon eine gewisse Ironie, denn das ist bei beiden Geschlechtern weit verbreitet. Dabei übersieht sie, dass Menschen eigentlich erst dann wirklich faszinierend werden, wenn sie, wie Schwarzer jetzt im ‚Alter‘, viel reflektierter und gelassener sind als zu Kampfeszeiten. Siehe Margarete Mitscherlich – 94 Jahre alt, steht zu ihrem Leben, kann aber auch völlig unverbittert und gelassen zu ihren ‚Fehlern‘ stehen. A.S. kann das auch noch lernen.

      • bronf sagt:

        Ich hab die CD auch bestellt, direkt bei Tokyo Hotel selbst (sie sind auf FB), dafür bekam ich noch die Autogrammkarte geschenkt!

        pippi, ein teenie-fan-girl?

      • astrid sagt:

        Das klang jetzt etwas hochtrabend, sorry. Es ist halt schon so: Menschen, die eine Vision haben, kommen eben oft als unnahbar und verbiestert rüber. Das macht sie angreifbar und manchmal lenkt es leider von dem ab, was sie erreicht haben. Zu ihrer Zeit konnte sie m.E. gar nicht anders, als diesen Weg einzuschlagen. Und der Erfolg gibt ihr Recht. Aber jetzt sollte sie sich von Bild-Zeitung und anderen Peinlichkeiten fernhalten.

      • Gabi sagt:

        Oder lassen Sie es mich so ergänzen, Astrid:

        Ist halt einfach schwer, jemanden widerspruchslos als „emanzipiert“ – und zwar im eigentlichen Sinne des Wortes; also zu ein paar unabhängigen Denkvorgängen fähig – durchgehen zu lassen, der aus seiner Schrift- und Guruhörigkeit so wenig Hehl macht… Und das bei jeder Gelegenheit noch einmal unterstreicht.

        „Es steht geschrieben… “ ist mir einfach zu dünn.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Astrid, Schwarzer wird angegriffen, seit sie sich äussert zum Feminismus. Sachlich begründet waren die Angriffe fast nie, es ging immer um die Person Schwarzer, die den Männern – und einigen Frauen – gegen den Strich ging, weil sie sich nicht einschüchtern liess. Sie konnte eigentlich sagen, was sie wollte, wer sie ablehnte, hörte nie zu. Das ist auch heute noch so, inzwischen kann man ihr noch ‚alt‘ anhängen – als wäre das ein persönliches Versagen – und die ewiggleichen Vorwürfe kreisen lassen. Mitscherlich ist eine ganz andere Persönlichkeit, übrigens sehr befreundet mit Schwarzer.

      • bronf sagt:

        pippi, du bist wirklich ein schwarzer-groupie, gell?

        also, da die gute alice ja unfähig scheint, einen fehler zu machen, so würde ich von dir gerne mal eine erklärung hören, wie sie dazu kam, mit der, sagen wir mal, nicht unbedingt radikalfeministischen „bild“ zusammenzuarbeiten?

      • astrid sagt:

        Interessanterweise war Mitscherlich eine Weile Schwarzers Therapeutin. Sie hat ihr wohl immer wieder gesagt, dass sie es einfacher hätte im Leben und auch damit, Gehör zu finden, wenn sie etwas, äh, verbindlicher und weniger polternd auftreten würde. Und ‚alt‘ (nb: in Dingens gesetzt) ist für meine Begriffe ganz sicher ein Vorwurf, sondern in diesem Fall ein Attribut.
        Wie Du weisst, habe ich mit dem Polarisieren extrem Mühe: sie bringt uns keinen Steinwurf weiter, aber jede Seite hat eine Entschuldigung, in ihren Wuthöhlen zu bleiben. Umso verdienstvoller, wenn sich das im Alter ändert.

      • astrid sagt:

        Oh Mann, Freud grüsst heute wieder ununterbrochen: KEIN Vorwurf natürlich!

      • astrid sagt:

        Was ich viel interessanter finde, ist, wie explosiv die Reaktionen sind, wenn man die Namen ‚Eva Herman‘ bzw. ‚Blocher‘ etc in den Ring wirft. Ist es nicht eine Folge von verrückt gewordener political correctness (deren Spross die gender sciences sind), dass bestimmte Namen sofort Reflexe hervorrufen, die (meistens) in die rechte Schmuddelecke zielen? Ich bin weiss Gott kein Fan von beiden (schon wieder p.c.), aber ich meine doch, dass beide ihre Linien vertreten dürfen. Und wenn sie auf Tretminen treten, kann ich meine Schlüsse daraus ziehen. Das läuft dann unter Meinungsbildung.

      • astrid sagt:

        Das oben gehört nicht hierher, sorry!

      • tststs sagt:

        @astrid: Ich verstehe nicht ganz, was p.c. mit Genderwissenschaften zu tun hat!
        Es wäre ja gerade extrem un-p.c., wenn ich sagen würde, dass der eitle Ex-Kanzler Schröder gendertechnisch eher eine Frau wäre….?!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Astrid, du willst jetzt aber nicht ernsthaft werweissen, was Mitscherlich der Alice in den Sitzungen gesagt hat, oder? Das fände ich extrem unprofessionell, ausserdem kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass gerade Mitscherlich so etwas sagen würde, so wie ich diese Frau bisher wahrgenomme habe, ist sie die Letzte, die Ratschläge verteilt. Dazu ist sie in ihrer Denkweise genauso radikal wie Schwarzer, nur gibt sie nicht alle drei Monate ein Heft heraus. Und ihr akademischer Status schützt sie ein Stück weit vor allzu viel Häme.

      • astrid sagt:

        Das hat Alice Schwarzer selbst erzählt! Spricht doch absolut für sie, oder? Ich nehme mal an, dass sich eine therapeutische Beziehung mit den Jahren in Freundschaft verwandelt hat und das ein Thema bei beiden war. Jedenfalls ist AS da sehr freimütig und das finde ich gut.

      • Gabi sagt:

        Hihi… Jetzt wird´s spannend: Der Guru, den man – grad ein paar Zeilen zuvor – vor jedem Hauch eines Zweifels rein halten will, hat sich selbst in Frage gestellt. Dinge, von denen Pippi ideologisch gefestigt annehmen muss, sie können nur aus der Ecke der Unbelehrbaren kommen, stellen sich als Aussagen der Unantastbaren selbst heraus…

        Es sind diese Situationen, in die sich Pippi ständig selber navigiert, die ich so an diesem Blog liebe.

        Merci!

      • mali sagt:

        Hätte nie gedacht, dass ich nur die Erwähnung der Silvia B. eine derartige Flut von, sagen wir mal konservativen“ Wortmeldungen ausgelöst habe. Als „dämlich“ habe ich sie nie dargetellt: schon wieder so ein Gender-Problame: Dame = dämlich, dumm. Es sind weniger die Tatsachen als vielmehr die Sprache, die ausdrückt, wes Geistes Kind wir sind…

      • bronf sagt:

        der kleine schönheitsfehler ist, mali, dass „dämlich“ nicht von „dame“ abstammt…

      • Gabi sagt:

        Kommt wieder mal nix mehr von Pippi.

        Ich staune immer wieder… Dass man in spätestens solchen Situationen nicht merkt, in was für dämliche Kläppergässli man rein läuft, wenn man sich die Welt einfach nur mit „Es steht geschrieben…“ zurecht biegen möchte. Köstlich.

        Klasse Ergänzung zum Thema „emanzipiert“; im Sinne von „mündig“.

        Und Mali: Dieses „dämlich“ war bewusst gewählt. Grad nach den Einträgen obendran. Und ich glaub sowieso nicht an das Sprachgekasper… Denn es ist WIRKLICH ein Spiegel der Gesellschaft(wer einen Schnauz will, lässt sich einen wachsen und malt ihn sich nicht hin)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Astrid, ich weiss schon, dass Alice bei Mitscherlich eine Therapie machte. Was ich in Frage stellte war, dass Mitscherlich ihr zu mehr Diplomatie geraten hat, das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Aber es ist ja egal, ich finde auch, dass Alice Schwarzer immer sehr offen war, sie hat all die Anfeindungen bravourös überstanden.

      • Gabi sagt:

        Köstlich.

        Muss ganz schön anstrengend sein, die Sachen nachträglich jeweils wieder ins Lot zu richten.

        Denn es kann ja nicht sein, was nicht sein darf.

        (Aber das hatten wir ja schon bei vielen anderen Diskussionen)

      • astrid sagt:

        Gabi, jetzt ist echt gut. Wird s’bitzli obsessiv!
        Mali, Sie haben eine Frage gestellt, die ich beantwortet habe.
        Pippi, habe endlos gesucht, das Zitat ist aus einem Interview mit AS in der letzten NZZaS:
        ‚Ich habe drei Monate lang, zweimal in der Woche, alles da hingetragen und auf den Teppich gekippt. Danach war gut. Natürlich, wenn Margarete Mitscherlich jetzt am Tisch sässe, dann würde Sie vielleicht ……. Sie würde sagen: Alice, das habe ich Dir schon so oft gesagt, dass Du manchmal so scharf bist. Muss denn das sein?‘ Respekt von mir.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Interessant Astrid, das hätte ich von Mitscherlich nicht gedacht. Aber dass du dir jetzt diese Mühe gemacht hast …. 😉

      • astrid sagt:

        Warum nicht, wenn ich fragen darf, Pippi? Sie beschreibt diese Therapie sogar als ‚Krisenintervention‘, weil ihr alles zuviel wurde. Dass sie so ehrlich ist, finde ich wirklich lobenswert.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Astrid, du missverstehst mich. Es geht nicht um die Therapie, das ist doch gut, wenn Leute sowas machen, kenne ich auch. Was mich erstaunt ist, dass Mitscherlich so konkret Ratschläge erteilt, das ist atypisch für eine Therapeutin, vor allem, wenn sie so hochprofessionell ist wie Mitscherlich, deshalb bin ich so erstaunt.

        Aber wahrscheinlich hängt es damit zusammen, dass sich das Verhältnis vom therapeut. zum freundschaftlichen wandelte, dann ist es sehr verständlich, das Ratschläge gegeben werden. Wobei, ich persönlich nehme Mitscherlich nicht als weniger radikal wahr in ihren Büchern.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        …weniger radikal als Schwarzer, meinte ich. Sie hat eine andere Art, sich auszudrücken, aber im Endeffekt läuft es auf dasselbe hinaus. Ich meine, z.B. das Buch der friedfertigen Frau: Wenn Schwarzer das geschrieben hätte, wäre es wochenlang verrissen worden. Mitscherlich wurde nie so angefeindet vom breiten Publikum, nur von ihren Kollegen, wie sie immer mal wieder durchblicken liess.

      • astrid sagt:

        Nein, dafür musste sie sich gegen ihren eigenen Mann wehren. Aber es stimmt, sie war sehr viel verbindlicher. Und ich bin mir sicher, dass sie AS keine Ratschläge dieser Art im therapeutischen Rahmen gegeben hätte – irgendwann ist ihre Beziehung ja zur Freundschaft geworden.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, jetzt noch meinen Senf: die A.S. hat über Jahre ihre Sache bravourös gemeistert. Einerseits für die Sache als solches und als Geschäftsfrau. Ab und an musste sie als Chef durch die Medien, TV, Presse etc. ob nun inhaltlich wertvoll sei dahin gestellt. Ich meine die Sendung mit der Feldbusch war ja nicht gerade ein Glanzstück aber für das Geschäft Emma gut und als Werbung wichtig. Die wenigen Dokus welche ich über A.S. gesehen habe, zeigten jedenfalls immer ein ganz andere A.S. Wie bereits gesagt wurde, sie ist sehr vielschichtig aber auch das is part of the business.

    • Eni sagt:

      Ja, ich finde auch dass es Frauen am Arsch vorbei gehen sollte wenn Ehemann sich von einer anderen eine lutschen lässt. Tolle Emmanzipation, wenn Frau dem Mann trotzdem dem Rücken freihält. Aber nur, wenn Frau davon profitieren kann……………….

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du hast nichts begriffen! Das weiss ich zwar schon lange, bin aber trotzdem immer wieder erstaunt, nein erschüttert. Und wenn du bis heute nicht gelernt hast, wie sich Emanzipation schreibt, solltest du dieses Wort besser meiden.

  • mariesuissekiev sagt:

    tun mir leid

  • mariesuissekiev sagt:

    ja dann…

    • Francesca sagt:

      Irgendwie muss der ja seine Frau beschäftigen, sonst kommt die womöglich noch auf dumme Ideen der emanzipatorischen Art…

  • Sehr schöne Replik auf ein schreckliches Interview!

  • Erika B. sagt:

    Ich habe das Interview ebenfalls gelesen, und muss MB beipflichten. Monsieur Somm gefällt sich in der Rolle des Haudegens, und da er Chefredaktor der Basler Zeitung ist, kann er das so richtig ausleben mit der Gender-Frau. Die sagt übrigens in dem Interview über weite Strecke gescheite Dinge, aber vielleicht war Somm etwas überfordert davon?

  • RosaRot sagt:

    Süss – Jetzt durfte Miss-Tagi Michèle endlich nach dem Köppel-Bashing auch noch ein Somm-Bashing machen. Da musste sie aber lange darauf warten.

  • mariesuissekiev sagt:

    so wunderbargescheithumorvoll…einfach ein Vergnügen, das Lesen ihrer Kolumne! Wie lange hält sich Monsieur S. wohl noch?!
    Wenn verheiratet, arme Gattin, darf wohl nicht arbeiten….?! Stups geben!!

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Somm wollte gar kein Interview machen, der wollte die Genderforscherin vorführen, eine typische Masche der Machos. Ein solcher Typ hat nämlich keine Fragen an die Frauen, der hat die Antworten. Sich mal wirklich mit der Materie auseinander setzen? Wozu denn, sind doch nur Frauen, die irgendwas verzapfen.

    Somm ist sonst als Schreiberling nicht schlecht, aber wenn es um Genderforschung geht, hat er einen sehr blinden Fleck. Ich konstantiere: Es ist die Angst, Männer, die euch so konfus reagieren lässt! Bekämpft eure Angst, die Feministinnen fressen euch nicht. Seid endlich mutig, seid Männer!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Zwischen Somm und der Forscherin lief doch exakt das Gleiche ab, wie wir es hier im Blog bis zum Überdruss feststellen können: Wenn Frauen Gedanken und Ideen vortragen, die von gewissen Männern noch nie auch nur angedacht worden sind, bricht gleich Panik aus, dann wird der Zweihänder hervorgenommen und mal tüchtig dreingeschlagen. Zuhören, reflektieren, respektieren? Fehlanzeige! Aber alle Vorurteile wiederkäuen, bis zum Erbrechen. Das ist es, was ich an den Männern so liebe: Ihre unbedingte Sachlichkeit – *Ironietaste aus*. Ich meine natürlich nicht alle, es gibt immer Lichtblicke, immer mehr

      • tststs sagt:

        Da Muss ich gleich widersprechen: Diese negativen Eigenschaften, die Sie Hr. Somm zusprechen, würde ich eben gerade nicht als für das männliche Gender typisch bezeichen; sondern eine generelle Eigenschaft bei manchen Vertretern des Homo sapiens sapiens…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        tststs: Ja, eine typische Eigenschaft des Homo sapiens sapiens. Wenn es aber um Gleichberechtigung, Gender und Feminismus geht, sind es in erster Linie die Männer, die gleich grob werden. Die Frauen wäffelen auch gerne, aber dieses extreme Heruntermachen ist schon männerspezifisch. Ich weiss natürlich, dass es mit ihrer Sozialisation zusammenhängt und nicht mit ihrem Geschlecht.

      • tststs sagt:

        Nochmals ein kleiner Denkfehler beim Gender-Begriff: Man kann nicht dafür oder dagegen sein (wie man das zB bei der Gleichberechtigung sein kann). Es gibt diese Gender, ob man es mag oder nicht; sie sind eine Kategorie, die der Erklärung der Welt dienen, nicht mehr und nicht weniger…

      • Gabi sagt:

        „dieses extreme Heruntermachen ist schon männerspezifisch“
        …Richtig: Ich habe übrigens immer vermutet, dass Ihr Hang, schnell in Beschimpfungen zu kippen, mit Ihrer Sozialisation zusammenhängt.
        Mir würde es – wie vielen anderen Frauen und Männern – nämlich nicht einfallen, individuelle Eigenschaften einfach nur am Geschlecht festzumachen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nett tststs, dass sie hier den Genderbegriff so ausführlich erläutern, ich kenne die Definition. Es ist keineswegs ein Denkfehler meinerseits, wenn ich feststelle, dass der Begriff abgelehnt wird, es gibt Leute, die sich keinen Deut um Tatsachen scheren, das ist mit dem Genderbegriff nicht anders. Ob es das nun gibt oder nicht. Nehmen sie sich bronf&Konsorten zur Brust in dieser Sache, da besteht Aufklärungsbedarf.

      • bronf sagt:

        haha, gabi! ich bin der oberböse, sie sind nur noch unter „konsorten“ subsumiert! eat that! 😉

      • Gabi sagt:

        🙂

        Ich musste schon bei der Formulierung „…Denkfehler meinerseits…“ kichern.

        Klingt bei ihr irgendwie schräg, wenn´s schon bei den gröbsten Widersprüchen nicht hin haut, mit jenem Reflektieren, das sie bei Anderen so gerne einfordert.

    • dres sagt:

      …die Feministinnen sind längst ausgestorben – es leben die Frauen! 😉 Und Gender-Themen sind durchaus ineteressant, dieser Blog ist der beste Beweis dafür.

      • tststs sagt:

        Was bitte ist ein „Gender-Thema“?

        (Sorry, ich muss heute ein bisschen auf dem Begriff rumreiten…)
        🙂

      • dres sagt:

        …ich verweise u.a. auf Ihren Beitrag von 08:54, das haben Sie gar nicht so schlecht getroffen… 😉 Interessant sind hier im Blog die Reaktionen der Geschlechter, die regelmässig aber nicht ausschliesslich genderspezifisch motiviert sind. Nicht immer gleich ausgeprägt aber doch recht deutlich… 😉

    • Gabi sagt:

      „Zuhören, reflektieren, respektieren?“ – Das vermissen SIE?
      Mutig, mutig…
      Hier kann doch jeder nachlesen, wie Sie als Pasdaran mit Meinungen, Fakten, die nicht in ihr Bildchen passen, Fragen oder gar – ganz schlimm! – Hinweisen auf eigene Widersprüchlichkeiten umgehen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, was ist das ziel der kampagne, gabi?

      • Gabi sagt:

        Immer wieder darauf hin zu weisen, dass es schwer ist, jemanden

        a. unwidersprochen „reflektieren“ einfordern zu lassen, der selber nicht einmal über seine allergröbsten Widersprüche stolpert

        b. jemanden als „emanzipiert“ – auch im ursprünglichen Sinne des Wortes – durchgehen zu lassen, der bloss einen eingeschliffenen Katechismus nachplappert, wenn konkretes Nachdenken gefragt wäre.

    • bronf sagt:

      Bekämpft eure Angst, die Feministinnen fressen euch nicht.
      fressen vielleicht nicht, aber vielleicht aufschlitzen…

      • Auguste sagt:

        hmm…, dass frauen hier und da mal hunde beissen sollen, ist eine bekannte schlagzeile – was das schlitzen anbelangt, war es eher jack als jackie, der es zu notorischer berühmtheit brachte, bronf.

      • bronf sagt:

        august, sagt ihnen der begriff „s.c.u.m. manifesto“ etwas?

      • Auguste sagt:

        hmm…, erst nach dem googlen. also jetzt unter uns bronf – ich trage auch keine karierten hosen und habe kein margritli im knopfloch, mit dem man wasser verspritzen kann. meistens wenigstens.

      • Gabi sagt:

        Das hab ich jetzt mal angeguckt, bronf.
        Da bin ich aber baff.
        Finden Sie nicht, es klingt – jetzt im Ernst – extrem nach Wildkatze und Katharina?
        Und selbst die, zweifellos wohlmeinende, Regisseurin, die den Text verfilmt hat, kommt zu einer ähnlichen Einschätzung der Autorin, wie wir von den Unsrigen hier: „Mary Harron lobt Solanas’ „ausgeprägten Hang zur Komik“

        Haben Sie übrigens einen Blick in die Zeit-Kolumne, die von ihrem Autor weiter oben in die Diskussion geschoben wurde, geworfen? – gut getroffen!

      • bronf sagt:

        das stimmt natürlich… und frau solanas hat andy warhol auch nicht aufgeschlitzt, sondern nur angeschossen…

      • bronf sagt:

        obiges an auguste…
        @gabi: ja, hab’s gelesen. geht mir ähnlich wie dem autor. die ganze gender-sache erinnert mich an den alten witz von dem besoffenen, der des nachts unter einer strassenlaterne rumkriecht. ein passant fragt ihn, was er denn da mache?
        „suche meine schlüssel“.
        der hilfsbereite passant: „wo genau haben sie die denn verloren?“
        zeigt vage die strasse runter: „ach, irgendwo dort drüben…“
        „ja, warum suchen sie dann hier?“
        „dort drüben hat’s kein licht…“

      • Gabi sagt:

        🙂

        buzz off aldrin!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auch das ewige Herumreiten auf dem SCUM-Manifesto fegt die Tatsache nicht weg, dass es Männer sind, die Frauen umbringen, in über 90 % der Fälle, nicht umgekehrt. Der Unterschied zu Solanas ist der, dass die Millionen Frauen von den Männern wirklich umgebracht werden, jede Minute, überall auf der Welt. Solanas hat nur ein Manifest verfasst und Warhol angeschossen. Das war zwar nicht nett, steht aber in keinem Verhältnis zu der Gewalt, die Männer Frauen antun, jetzt, und jetzt, und jetzt, und jetzt, und jetzt…….

      • bronf sagt:

        wow, nicht schlecht, pippi: wenn eine frau einen mann lebensgefährlich verletzt (warhol schlitterte haarscharf am tod vorbei), so ist das einfach „nicht nett“… weil er’s ja irgendwie verdient hat, einfach, weil er ein mann ist…

      • Gabi sagt:

        … Also – gähn – geht es doch wieder los.

        Das ist so eine Null-Aussage, Pippi.

        Auch wenn Statistiken herbei zaubern (das bedeutet Ihnen schon viel, hm?!), bei denen nur Männer Opfer sind, wären über 90% der Täter Männer.

        Und? Was nützt uns diese Erkenntnis ihrer Meinung nach genau? Was nützte mir das als männliches Opfer? Was als weibliches?

        Trüge es also zu einer besseren Welt bei, wenn ich mich einfach entmanne?

        Jetzt legen Sie doch einfach mal ihre Emma weg und überlegen Sie sich mal, wieso diese ständige, ermüdende – Gähn! – auseinanderdividieren von m und w einfach nur blöd ist.

  • heidi reiff sagt:

    Ich mag runde Sachen, Minigolf mit meinen Perlen (Grosskinder) macht immer wieder Spass, auch die Seepferdchen im Zoo im Vivarium, ich glaube die Neandertaler waren schon erfinderisch, sie brauchten Steinäxte zum überleben, kaum um Menschen zu töten wie in diesen schrecklichen Kriegen, die Lieder von Hannes Wader sind mir lieber als das Urbi et Orbi…..

  • Sammeln ist schön, das sagen schon meine Kinder und es ermöglich mir einen völlig neuen Geschäftsbereich. Downsizing-Lebe die Leichtigkeit. Wohn-Reorganisation, Kinderzimmer-Reorganisation, Kleiderschrank-Reorganisation etc. Das gefällt dann wiederum den Männern.

  • Daniel sagt:

    Diese Vorurteile gehen mir echt auf den Senkel. Schwule werden als irgendwas hingestellt, Blondinen werden als Dumm hingestellt u.s.w. Das man solchen Leuten wie Andrea Majhofer überhaupt noch eine Plattform gewährt und dies auch veröffentlicht finde ich eine Frechheit. So eine gehört irgendwohin auf eine einsame Insel verbannt wo sie keine Zivilisation um sich hat!

  • Anh Toan sagt:

    Maenner arbeiten Vollzeit und Ueberstunden, weil sie nicht heim zu Mutti wollen. Im Privatleben wird einem als Mann immer von einer Frau erzaehlt, was man darf und was nicht, zuerst von der Mutter, dann von der Frau, und kurz vor dem Tod von einer Tochter oder Krankenschwester. (Youtube: Loriot: Herman macht nichts!). Nur bei der Arbeit geniessen Maenner Freiheit, manchmal gibts sogar ein „spezielles Penis-Treatment“ (Clinton, Strauss-Kahn, Berlusconi).

    • Robert sagt:

      Sitzen Männer bei der Arbeit nur so da?

    • astrid sagt:

      Anh Toan, ich dachte, wir wären das nörgelnde Geschlecht? Vorschlag: seien Sie ein Mann, keine Maus! Und anfangen könnten Sie damit, dass Sie mal klären, warum sie Ihre Frau/Freundin ‚Mutti‘ nennen…..

      • Anh Toan sagt:

        @astrid: Ich nenne weder meine Ex, noch meine zukuenftige Ex „Mutti“. Mein Hinweis auf Loriot sollte zeigen, dass ich mich bei diesem Post nicht allzu ernst nehme. Der Spruch betreffend nicht nach Hause wollen der Maenner stammt uebrigens von einer Frau, die hat genau dies ueber ihren Chef gesagt!
        @Robert: Gibts auch Frauen am Arbeitsplatz, koennen die Maenner nur so dasitzen, idealtypisch ist ein Verwaltungsbureau in afrikanischen Staaten: 4 Maenner rauchen, spielen Solitaire, lesen Zeitung oder schlafen, 2 Frauen machen die ganze Arbeit, ein Mann stempelt und unterschreibt.

      • astrid sagt:

        Anh Toan, nennen Sie Ihr, äh, (schwierig, lauter Exen) Liebesleben wenigstens ‚Muschi‘ – nach einem ehemaligen bayrischen Minsterpräsidenten? Und, da wir gerade bei Loriot sind, wie wäre es mit einem Jodeldiplom als passender Ausbildung für eine Frau?

      • Anh Toan sagt:

        @Astrid nochmals genauer: Auf „ich will Dir doch nur helfen, meins nur gut, etc.“ antworte ich mit: „nerv net Mutti“ oder „ja Mutti“.

        Genau weil die Frauen das noergelnde Geschlecht sind, wollen die Maenner nicht heim. Bin ich eine Maus, weil ich weiss, was mir gelegentlich an Frauen auf den Sack geht? Darf ich dies nicht mehr auessern, wenn ich mir bewusst bin, dass erstens auch ich Frauen auf den Sack gehe (Italienierinnen sagen so was), und zweitens Frauen mein Leben lebenswert machen?

        It’s a man’s world, but it qould be nothing without a woman or a girl!

      • Anh Toan sagt:

        @Astrid: Nun kann ich die Vorurteile bringen: Als Frau happerts ein wenig mit der Logik? Eine zukuenftige Ex ist keine Ex, allenfalls ist sie dies in der Zukunft, und die ist ungewiss. Also gibts nur eine Ex. Exfreundinnen)

        Muschi nenne ich niemanden, Stoiber mochte ich noch nie, Jodeln auch nicht, aie moegen anscheinend Maenner nicht.

      • astrid sagt:

        Anh Toan, ich glaube wir reden aneinander vorbei. Ich habe, auf meine unbeholfene und scheinbar unverständliche Art ausdrücken wollen (äh, es war humorvoll gemeint, aber tja….), dass ich verstanden habe. Sie glauben es nicht, aber mir geht es ebenso: ich möchte ganz sicher nicht ohne einen Mann oder Männer leben. Und am liebsten sind mir Männer, die für sich eintreten, die sich nicht duckmäuserisch verhalten, die etwas zu sagen haben, über sich (und mich) lachen können (weil ich so unlogisch bin). Also: easy!

  • Läck, habe ich mich amüsiert! Sodeli, jetzt muss ich als metrosexueller teilzeitarbeitender Mann aber rassig mit meinem Penis wedeln um dem King-Kong hier im Büro zu helfen, ein paar Brötli zu backen. Meine Frau sammelt wahrscheinlich derweil BEA Punkte und fönt sich die Locken flach und die Tochter ist sicher wieder mal im Gender-Frühförderungskurs in der sozialistisch-staatlich subventionierten Krippe.

    • Das habe ich noch bei der Wikipedia gelesen: „Ein weiteres Merkmal vieler, auch adulter Schwanzlurche ist darüber hinaus die Fähigkeit zur Regeneration verlorengegangener Gliedmaßen oder des Schwanzes.“ Ich sollte mein Studium hingehend Schwanzträger wohl auch noch etwas vertiefen… Aber ich hole das nach wenn die Brut erwachsen ist.

    • Robert sagt:

      Locker damit zusammenhängend: Bin ich der Einzige, dem beim Lesen von Binsis Artikel unwillkürlich an diese Geschichte denken musste von den zwei vor Gericht stehenden Frauen? Von denen eine ihrem sie hintergehenden Lover den Dödel mit Nagellack angepinselt hat? Gekrönt von der Nebenbemerkung, er habe sich erst zwei Wochen danach bei der Polizei gemeldet, weil er so lange hatte, die Farbe abzukriegen?

      Ich kann mir echt nicht erklären, wieso mir genau die Story einfällt…

  • Sportpapi sagt:

    Ob der heutige Text nun gut und humorvoll geschrieben ist, kann man diskutieren. Viel mehr leider nicht, weil der Ursprungstext fehlt. Zudem ist ja die Voreingenommenheit von Somm bei vielen Themen bekannt, das müssen wir nicht mehr besprechen. Ausser man unterstellt, dass seine Art für irgendetwas typisch ist. Was ich nicht glaube.

    • Michèle Binswanger sagt:

      @Sportpapi: Tja, ich würde den Ursprungstext noch so gerne zur Verfügung stellen. Fragen Sie doch mal bei der Basler Zeitung nach. PS: Wirklich originell, wie sie fast täglich festzuhalten wissen, dass es nichts Neues mehr zu besprechen gibt hier, eine paradoxe Intervention?

      • Sportpapi sagt:

        @MB: Machen Sie aus Ihrem „fast täglich“ doch eher ein einmal alle ein/zwei Wochen. Wenn das Thema aus meiner Sicht etwas gesucht ist, oder wie hier, die wichtigste Diskussionsgrundlage fehlt. Was möchten Sie denn heute eigentlich zur Sprache bringen? Dass Somm ein Depp ist? Dass er nicht etwa journalistisch neutral arbeitet? Darüber müssen wir nun wirklich nicht diskutieren. Also: was war ihre Fragestellung?
        Übrigens: diskutiere ich ja in der Regel fleissig mit, also gibt es etwas zu diskutieren. Aber ich habe schon einmal geschrieben: Ein neues Thema jede Woche würde vielleicht reichen.

      • tststs sagt:

        Da muss ich Sportpapi zustimmen: Denn ich finde es wirklich eine interessante Fragestellung (wäre ja auch die Erweiterung des letzten MB), die einiges hergäbe…

        @Sportpapi: Ich hätte noch so viele Fragen: Weshalb hat es in einer Männer-WG immer mehr Haare im Waschbecken als bei einer Frauen-WG (wobei die biologische Haarverteilung eher umgekehrt ist)? Weshalb neigen Männer zum Zweitwagen und Frauen zum Kleinsthund? Warum höre ich von Männern so gut wie nie den Satz „Wettsch nöd lieber…“? Weshalb hat der Playboy eine so viel höhere Auflage als das Playgirl?
        🙂

      • Auguste sagt:

        hmm…, beim der playboy/playgirl-frage lautet die antwort: 3 : 1 oder 42.

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Zu Ihren Fragen, nach bestem Wissen und Gewissen:
        a) Weil sich unter den Männern niemand daran stört, bis wieder einmal die Freundin eines Bewohners zu Besuch kommt? Und auch dann vielleicht nicht (sonst wüssten Sie ja nicht davon…)
        b) Kann ich nicht nachvollziehen. In einer Familie ist doch der Zweitwagen in der Regel der der Frau… Und Männer möchten nur einen Hund, mit dem sie auch auf die Jagd gehen können…
        c) Weil sie entweder nichts oder Klartext reden. d) Männer lesen den Playboy? 🙂

    • tststs sagt:

      Um mal einzuhaken:
      Ganz genau: Männer „stören“ sich nicht daran. Und weshalb machen sie das? Die Erklärungen mit „zuhause hat früher Mami hinter dem Sohnemann hergeputzt“ geht in den meisten Fällen einfach nicht mehr (also das Anerzogene)… ergo muss die Erklärung doch irgendwo im Biologischen liegen…
      @Auguste: Zitat Zaphod beeblebrox: „Warum? 42! Geht nicht, habe ich auch schon ausprobiert….“
      🙂

  • dres sagt:

    Witzig, dieser Text! Womöglich fällt mir gleich der Penis ab, aber ich würde mich problemlos und liebendgerne schon 20 Jahre vor dem Pensionsalter in Rente begeben – oder zumindest Teilzeit arbeiten… 😉

    • E.H.Roth sagt:

      hm, etwas anderes kommt mir da auch nicht in den Sinn als liebend gern gleich heute schon in Rente gehen zu dürfen. Sollen doch die Frauen arbeiten und „Kariere machen“ wenn das so wichtig ist. Das ist mir so was von egal. Für meinen Teil hab’s gesehen. Gehe lieber Reisen und treibe Sport, spiele Golf…. Müssiggang…. herrliche Vorstellung.

    • Robert sagt:

      Eigentlich ein sehr interessantes Thema. Ich behaupte, dass sich Männer durchschnittlich sehr viel schwerer damit tun, in Pension zu gehen. Aus demselben Grund, aus dem sie auch viel eher voll arbeiten und nicht teilzeit.

      Falls in mir auch ein kleiner Genderforscher steckt, würde dieser die These formulieren, dass Männern das Gefühl, gebraucht zu werden, sehr viel wichtiger ist als Frauen.

      • Eva sagt:

        @ Robert: das Bedürfnis, gebraucht zu werden, steckt wohl in Männern als auch in Frauen; bei Männern klischeetypisch vielleicht eher bezüglich der Ernährerrolle, bei Frauen bezüglich der Mutterrolle. Dennoch frage ich mich auch in diesem Bereich, inwieweits es sich in dabei um anerzogene Rollenbilder oder biologische Programmierung handelt – ich behaupte mal, beides spielt eine grosse Rolle.

      • alien sagt:

        Nein, dieser These stimme ich nicht zu, ich habe bisher nichts gesehen, dass darauf hinweisen könnte. Aber es bräuchte eine Studie, um hier sicher zu sein.

  • Peter Meister sagt:

    Also mal ganz ehrlich:
    Wir sind uns alle doch nur in einem Punkt wirklich gleich – und zwar, dass wir alle irgendwie anders sind!

    • Robert sagt:

      Dass wir Philosophen sind? Letztlich irgendwie?

    • heidi reiff sagt:

      sehe ich auch so, jeder Mensch kommt als Einzelwesen auf die Welt, als Babys hilflos ab Bauchnabel abwärts mit allem drum und dran. Ich konnte mich als 16-jährige nicht entscheiden für einen Beruf, mein Vater hat mir geraten, das KV zu machen, mit der Bemerkung, das hat Zukunft, war einfach ein 1. Einstieg ins Berufsleben. In der CH gibt es auch Berufsberatungen, die sind gratis, ich habe einfach Mühe mit diesen alten Clichée-Vorstellungen, was M. Binswanger auch anspricht, – ein Mann, ein Wort, eine Frau ein Wörterbuch – „Evas Erwachen, ein gutes Buch von Alice Miller“

  • tststs sagt:

    Anstatt gleich loszubashen (und Sie können mir glauben, bei Hr. Somm ist das bei mir auch schon fast ein Reflex) lohnt es sich doch, ein paar Momente innezuhalten. Gerade in den letzten Tagen haben wir darüber diskutiert, wieviel Einfluss die Gene haben und wieviel anerzogen ist… Weshalb greifen Frauen – auch heute, wo wirklich die Türen offen sind – immer noch auf die gleichen 20 Berufe zurück? Weshalb belegen die Frauen – auch wenn sie heute zT schon die Mehrheit an der Uni bilden – immer die gleichen Fächer, resp. weshalb steigen die Frauenquoten in gewissen Fächern nicht oder kaum?
    Weshalb bestätigen mir fast alle Frauen, dass sie zwar für ihren Partner mitdenken, andersrum aber nicht (kein Vorwurf!)? Weshalb weinen Frauen mehr? Weshalb haben sie mehr und tiefere Sozialkontakte? Weshalb arbeiten Frauen im Team härter als als Einzelgängerin? Und weshalb ist es bei den Männern genau umgekehrt?
    Vielleicht, nur vielleicht, liegt die Antwort in der Biologie…

    • Robert Mächler sagt:

      Guter Kommentar. Besonders auf die Berufsfrage. Den Frauen wird auch permanent suggeriert, dass sie dies besser können als jenes etc., so dass man Frauen in den „typischen“ Jobs wieder findet (bei Männern das selbe)

      • Robert sagt:

        Das mit der „Berufsfrage“ ist ja auch sowas unexaktes. Unter einer Berufsbezeichnung versammeln sich meist – gerade wenn es etwas anspruchvolleres ist – sehr verschiedene Tätigkeiten. Nimmt man z.B. IngenieurIn oder InformatikerIn, so finden sich unter den Frauen, die diesen Beruf haben, meiner Ansicht nach überdurchschnittlich viele, die eine wiederum sehr weibliche Ausprägung des Berufs gewählt haben. Projektleiterinnen z.B. Während Systemtechniker viel deutlicher Männer sind. Und gerade bei einer solchen „Mikrowahl“ passiert diese wohl eher freiwillig.

      • tststs sagt:

        @ Robert: Im Prinzip stimme ich Ihnen zu. Noch auffälliger wirds, wenn man verschiedene Berufsgruppen unter noch einem grösseren Dach zusammenfasst, zB soziale Berufe vs. handwerkliche Berufe… da wird die Wahl der Geschlechter noch viel deutlicher…

    • Sportpapi sagt:

      Sie stellen Fragen, die man gar nicht stellen darf… Oder nur, wenn man die Antworten nicht scheut. Aber vielleicht wissen die Geschlechterforscher/innen hier mehr?

      • Nadja Zimmermann sagt:

        Frauen weinen z.B. mehr, weil sie es dürfen, schon als Kind durften, während Jungs nicht weinen sollten. Ich bin der Meinung, dass viel anerzogen ist. Ich habe einen Männerberuf gelernt und spiele Fussball. Und ich kann euch sagen, es ist ein Kampf, dort zu bestehen!! Die Frau muss sich dort mehr beweisen als der Mann.
        Und: Gender ist das soziale, psychologische Geschlecht, dasjenige, das eben anerzogen wurde, sex das biologische

      • Daphne sagt:

        @Nadja Zimmermann: Mir geht es ähnlich hinsichtlich Berufswahl und Hobbies. Deshalb sage ich Leuten wie Sportpapi gerne, dass sie von mir aus geschlechtsstereotype Rollenbilder noch und nöcher bedienen können, wenn es das ist, was sie wirklich wollen. Sie sollen jedoch dem Rest die Freiheit lassen, das Leben so zu gestalten, wie es ihnen gefällt. Um mehr geht es doch eigentlich auch nicht.

      • tststs sagt:

        Noch einmal: Gender ist eher eine „Bestandesaufnahme“ als eine Erziehungstechnik. Wurden Sie denn, Nadja, zum Mann erzogen (weil Sie ja einen Männerberuf gewählt haben)?

        Es geht eher so rum: Man wächst auf und wird zu einem bestimmten Typ. Das biologische „sex“ ist in den meisten Fällen eindeutig zu indentifizieren. Für das „Gender“ vergleicht man seine eigenen Eigenschaften, mit den jeweils typischen Gendereigenenschaften und schaut dann, welchem Gender man angehört…

      • Daphne sagt:

        Und weshalb sollte man sich überhaupt irgendwie fest zuordnen wollen? Der Alltag lehrt uns doch, dass die Grenzen fliessend sind…

      • tststs sagt:

        @Daphne: Ganz genau dort liegt die Krux begraben! Gibt es etwas, das so eindeutig genderspezifisch ist, wie zB das XX- oder XY-Chromosom für das „Sex“?
        Und nach meiner mometanen Wissens- und Gefühlslage lautet meine Antwort: Ja! Und ich vermute, die Erklärung liebt im biologischen „Sex“…

      • Daphne sagt:

        ? Ich verstehe nicht ganz, was Sie sagen wollen, aber wenn es Ihnen darum geht, sich irgendwo fest zuordnen zu wollen, dann ist Ihnen das doch freigestellt. Ich erkenne mich jedoch in sehr vielen typisch weiblichen Eigenschaften nicht wieder, und würde deswegen noch lange nicht sagen, dass ich vom Gendertyp ein Mann bin. Das meine ich mit fliessenden Grenzen.

      • tststs sagt:

        Mit den fliessenden Grenzen stimme ich Ihnen natürlich zu. Meine Frage ist, gibt es etwas, das eindeutig NUR dem männlichen Gender oder dem weiblichen Gender zuzuordnen ist (im Sinne von „XX bedeutet Frau“ da gibt es – fast – keine Ausnahmen)…
        Ich mache mal ein extremes Beispiel: Den Hang zu Reinlichkeit schreibe ich dem weiblichen und nur dem weiblichen Gender zu. WEnn als ein Mann (also biologisches „Sex“ Mann“ zu einem Putzfimmel neigt, dann ist dies seine weibliche Genderseite die zum Vorschein kommt.
        Oder eben, ist keine Eigenschaft eindeutig einem Gender zuordbar…

      • Sportpapi sagt:

        Wenn in einem Blog immer wieder übe „die Männer“ und „die Frauen“, wahlweise noch neu oder alt, gut oder böse, diskutiert wird, dann wohl eher als statistische Gruppen. Insofern hat Daphne recht, wenn selbstverständlich viele pauschale Urteile auf Individuen nicht zutreffen. Es gibt sicher Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die bedeutender sind (aber wieder nicht für alle gelten). Hier plädiere ich dafür, dass jeder seine Stärken einbringen soll und kann, im Sinne von Ergänzung und Arbeitsteilung. Weshalb macht es übrigens etwas aus, woher die Unterschiede kommen?

      • tststs sagt:

        @Sportpapi: nocheinmal: Gender hat nichts mit dem biologischen Geschlecht zu tun, also dem was hier gemeinhin unter „Männer“ und „Frauen“ (egal ob neu oder alt *gg*) verstanden wird! Sie können biologisch ein Mann sein, aber gendertechnisch betrachtet eine Frau! Und mit fliessenden Grenzen meine ich nicht primär die Unzuordbarkeit, sondern der stete (historischeI) Wechsel von Gendereigenschaften. Beispiel: Heute wird die Farbe Rosa dem Gender (und auch dem Sex) Frau zugeordnet. Noch im letzten Jahrhundert aber, war es eine männertypische Farbe (also bei Babies, meine ich).

        Und den Ursprung wüsste ich gerne, weil ich den Dingen gerne kritisch auf den Grund gehe

      • Sportpapi sagt:

        Dann stelle ich die Anschlussfrage, die Sie glaube ich auch umtreibt. Wenn ich schon den Wunsch habe, zu ordnen, gendertechnisch. Weshalb soll ich mich denn auch zwei Kategorien beschränken, und diese erst noch mit Geschlecht bezeichnen. Ausser natürlich, es besteht doch ein grosser Zusammenhang zwischen Sex und Gender, zumindest bei gewissen Themen/Fragestellungen. Das ist wie wenn Sie die Politik immer nach links/recht bewerten, wo es doch noch ganz andere, vor allem aktuellere Dimensionen gibt.

      • astrid sagt:

        tststs, Sie sind heute gross in Form. Machen Sie ruhig weiter so, brava!

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Erinnert mich daran, dass wir in der Primarschule als „richtige Männer“ nur schwarze Geräteschuhe („Turntäppeli“) tragen wollten. Bis wir merkten, dass dies im Wettkampfturnen genau umgekehrt ist…

      • tststs sagt:

        @astrid: Sie machen mich ganz verlegen *einbisschenerötenmuss*

        @Sportpapi: 1. Natürlich ist meine Kritik des „Zwei-Gender-Systems“ nicht wirklich fundiert, ich könnte auch nicht annähernd einen Lösungsansatz bieten…
        2. Ihr Turntäppeli-Geschichte ist geradezu ein Paradebeispiel! Vllt hier noch die Anmerkung, dass sich die Definition von „Mann“ und „Frau“ immer weiter richtung Gender (also weg vom Biologischen) verschiebt. Man trifft heute viel eher auf den Satz „Ein richtiger Mann trägt schwarze Turntäppeli“ als „Ein richtiger Mann trägt einen Schnäuzer“ 🙂

      • Daphne sagt:

        @Sportpapi: Ich denke auch, dass die Kopplung bestimmter Eigenschaften mit Sex und/oder Gender problematisch ist. Das zeigen Studien zur Mathematikbegabung bei Mädchen, wo offenbar immer deutlicher hervortritt, dass das schlechtere Abschneiden im Vergleich mit Jungen mehr mit sozialer Konditionierung als mit einer grundlegenden Fähigkeit zum mathematischen Verständnis zu tun hat.

      • mira sagt:

        Ich bin eindeutig eine Frau, habe aber anscheinend viele männliche Eigenschaften (zb obiges Beispiel: ich arbeite härter als Einzelgänger, hab dafür weniger Sozialkontakte). Also wäre doch in dem Fall mein Gender männlich? Allerdings wehrt sich etwas in mir vehement dagegen, da ich diese Eigenschaften als „typisch ich“ empfinde (und damit als weiblich) und nicht „von der Umwelt anerzogen“. Logisch verstehe ich das Konzept Gender schon, aber praktisch ist es doch nicht wirklich anwendbar.

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Nach meinem Wissen tendiert man zunehmend dafür, hier doch mehr auch biologische Unterschiede zu vermuten. Aber so oder so sind die nicht so, dass man die Differenzen mit guter Förderung nicht einebnen könnte. Aber viellecht basieren die mathematischen Fähgigkeiten auch auf Raumerfahrung, die wiederum auf Bewegungsumfang. Und hier sind die Mädchen – aus welchen Gründen auch immer – deutlich weniger aktiv.

      • Sportpapi sagt:

        @mira: Recht haben Sie. Eben, weil diese Schulbladen nur für grosse Studien, Monitoring und überhaupt zur Erklärung der Welt hilfreich sind, aber nicht für das Individuum. Problematisch wird es meiner Meinung nach, wenn gewisse „männlich“ oder „weiblich“ bezeichnete Attribute auch noch bewertet werden. Nach dem Motto: Frauen, die Karriere machen, sind eigentlich Männer…

      • tststs sagt:

        @ Mira: Die Zuordnung, ob eine Eigenschaft eher gendertypisch weiblich oder männlich ist, lässt sich idR erst im Nachhinein feststellen. Unsere heutige Zuordnung, die wir zT immer noch machen, beruht auf der Gendereinteilung der vergangenen 50 Jahre. Anders gesagt: Die Forschung hat herausgefunden, dass in den letzen Jahren zB (bitte verzeihen Sie die platten Beispiele) „ein starkes Auto besitzen/wollen“ typisch für das Männergender ist (analog haben Genderfrauen gerne Babies um sich). Wie gesagt, unterliegen die Eigenschaften aber auch einem Wandel.
        D.h. in 50 Jahren wird die Forschung vllt sagen, dass zB Handwerklichkeit am Anfang des 21Jh. eine frauengendertypische Eigenschaft war…
        Also keine Sorge…

      • Daphne sagt:

        Sie sind auf der reaktionären Seite der Hirnforschung stecken geblieben. Andere Annahmen basierend auf der Plastizität des Gehirns gehen in die Richtung, dass sich die Hirnstrukturen von Männern und Frauen zunehmend angleichen. In hundert Jahren gibt es womöglich keinerlei Unterschiede mehr in Bezug auf Raumerfahrung.

      • tststs sagt:

        Sportpapi, Sie sprechen etwas ganz Wichtiges an, das bisher vergessen wurde: Die Zuordnung von Eigenschaften geschieht absolut wertungsfrei! Es gibt nicht bessere und schlechtere Eigenschaften!

      • Gabi sagt:

        Na, den kleinen Austausch, unter den ich hier auch noch brünzle, fand ich aber hochinteressant.
        Denn, eben… Was soll das Ganze denn eigentlich?
        Welcher Art Individuen ist es überhaupt derart ungeheuer wichitg, sich zu diesem oder eben zu jenem Unterschied nur streng „wissenschaftlich untersucht“ bekennen zu können? (oder begründen zu müssen – gar „Schuldige“ benamsen zu können – wieso sie zu was auch immer unterschiedlich sind?)

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Einigen wir uns darauf, dass hier noch vieles unerforscht ist, und vielleicht auch bleiben wird.
        @Gabi: Wenn ich Unterschiede feststelle, die direkt auch mit Chancen zu tun haben, dann interessiert mich schon, ob es sich dabei um „angeborene“ oder „gemachte“ Unterschiede handelt. Je nachdem sind die Einflussmöglichkeiten anders.

      • Ich finde Ihre Antworten auf tststs’s äusserst interessante Fragen etwas enttäuschend, Daphne. Ein Quervergleich: Zu Zeiten der DDR wurden beide Geschlechter praktisch gleich in das übergeordnete Ziel des sozialistischen Arbeiter- und Bauernparadieses eingebunden, v. a. im Bereich der Bildung und der „Reproduktionssphäre“. Trotzdem haben sich die Frauen damals bemerkenswerterweise nur auf einen winzig kleinen Teil aller erlern- und studierbaren Berufe konzentriert. Warum das so war, kann und konnte mir bislang niemand schlüssig erklären: Sie vieleicht?

      • Daphne sagt:

        @Marcel Zufferey: Schauen Sie mal nach Asien, dort sieht die Situation völlig anders aus als in der ehemaligen DDR, zumindest habe ich mir das von Geschäftsleuten sagen lassen, die in diesem Raum unterwegs sind. Dazu die Folgefrage: Denken Sie wirklich, dass festgefügte stereotype Denkweisen sich in nur einer oder zwei Generationen völlig umrempeln lassen?

      • In Asien stellt sich in dieser Beziehung die Frage eher nach den sog. White oder Blue Collar Jobs. Ich dachte mir, dass Sie dieses Argument bringen würden. Die Mehrheit der asiatischen Volkswirtschaften weist noch stark agrarische Strukturen auf, die Sektoren sind praktisch umgekehrt verteilt, als hier im Dienstleistungswesten (EU-17 & USA). Weil Blue Collar-Jobs im allgemeinen Knochenarbeit (Landwirtschaft, Gewerbe, Schwerindustrie) bedeuten- und White Collar-Jobs umgekehrt Dienstleistungsorientiert sind, fallen die Berufsentscheidungen je Geschlecht auch dementsprechend aus.

      • Daphne sagt:

        Ich bezog mich eher auf die Wahl der Studienfächer, die soll in Asien weniger geschlechtsspezifisch ausfallen als bei uns. Aber danke für den wirtschaftlichen Abriss.

      • Und um auf Ihre Folgefrage zu antworten, Daphne: Das dürfte noch Generationen gehen. Was natürlich schwer zu akzeptieren fällt in unserer auf Kurzfristigkeiten beschränkten, derivativen Zeit.

      • Daphne sagt:

        Wieso schwer zu akzeptieren? Ich denke weiss Gott nicht, dass plötzlich alle Frauen Männerberufe ergreifen müssen und umgekehrt. Eher geht es doch darum, jedem unabhängig vom Geschlecht alle Möglichkeiten, abhängig von der Begabung, zu öffnen, und hier sind wir auf einem sehr guten Weg. Sie können es sich ja bei „Mad Men“ ansehen, wie es vor noch gut 50 Jahren lief…

      • Gabi sagt:

        @ Sportpapi

        Aber Sportpapi… Wie sähen denn die von Ihnen erwähnten Einflussmöglichkeiten bei „angeboren“ aus?

        Und dass „gemachte“ Unterschiede, welche die Chancengleichheit unterhöhlen, nicht zu akzeptieren sind, ist doch wiederum etwas, das doch hoffentlich nicht einfach nur an einer m / w-Grenze zu beachten ist.

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Richtig. Nur könnte die Begabung in einigen Fällen doch auch mit dem Geschlecht zusammenhängen.
        @Gabi: Bei angeborenen Differenzen kann nur durch übermässige Förderung ein Ausgleich erzielt werden – die Frage ist, ob das sinnvoll und notwendig ist. Bei „gemachten“ Differenzen gibt es Möglichkeiten, einzugreifen. Nicht nur, wenn es ums Geschlecht geht – siehe auch: http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/19080/chancen-fur-die-schwachsten/ Die Frage ist aber auch da, welche Massnahmen sinnvoll sind, und wo man vielleicht übers Ziel hinausschiesst.

      • Mad Men, Daphne? Eine Folge hat mir gereicht, mehr muss nicht sein. Was das Thema Gender et al. anbelangt: In ganz Südostasien geht man geradezu spielerisch mit den (biologischen) Geschlechtern, Identitäten- und sexuellen Ausrichtungen um, was ich sehr schätze. Diese ganze Verpolitisierung des Privaten, wie sie bei uns betrieben wird, hängt mir allmählich zum Hals heraus, wenn ich ehrlich sein will. Das letzte Mal, als ich ihn Manila weilte, war die Receptionistin im Hotel eine Transsexuelle- und niemand hat Anstoss daran genommen. Man stelle sich das einmal bei uns vor: Nicht auszudenken!

    • Diethelm Dübel sagt:

      Sehr interessant, das alles. Ich wüsste jetzt aber doch ganz gerne, weshalb viele Frauen nicht einparken können.

      • tststs sagt:

        Achtung uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuralter Witz: Weil die Männer uns glauben machen wollen das dies 20cm seien….
        🙂

      • Gabi sagt:

        hihi… Dabei wollte ich schon ohne Ihre Erklärung, werte Tststs vermuten, dass es beim Parken irgendwie mit der Suggestion des Patriarchats zusammenhängen müsse!

      • mira sagt:

        @Gabi
        Hm, also ich kenne sehr patriarchische Länder da können weder Frauen noch Männer einparken…

      • Gabi sagt:

        Hab übrigens in meinem Leben am Meisten Panik in einem Auto verspürt, das ein Mann gesteuert hat (Autobahn zw. Bern und Montreux – Horror! Und nicht etwa, weil er schnell fuhr).
        Wie er parkiert hat, hab ich nicht mehr in Erinnerung; das war dann wohl Peanuts. Aber auch Autofahren ist nichts, wo ich die Goodies und Badies so klar an der Geschlechtergrenze trennen kann.

      • tststs sagt:

        Hihi, da kommt mir gerade in den Sinn, dass das, was in einigen patriarchalen Ländern (zB arabische Staaten) als Autofahren bezeichnet wird, bei uns eher grobfahrlässiger Gefährdung des Strassenverkehrs durchgehen würde!
        In Kairo kriegen man für 50 Rappen pro Person die Achterbahnfahrt seines Lebens!

        Herzige Nebenbeianekdote: Der Taxisfahrer hat nur ein einziges Mal gebremst (etwas das er nicht einmal für den Polizisten mitten auf der Kreuzung bei roter Ampel machte): für eine Frau mit Kinderwagen 🙂

      • tststs sagt:

        Tststs! Sorry! Heute ist meine Rechtschreibung katastrophal: zerscht hirne, denn schriibe!

  • Kann mir mal jemand erklären, was der Artikel mit Vollzeitvätern zu tun hat?

  • tststs sagt:

    Sorry, das muss als allererstes raus: Ich glaube, die meisten hier (und dieses Gefühl habe ich schon lange) haben nicht die geringste Ahnung, was hinter dem Begriff „Gender“ steckt!

    • heidi reiff sagt:

      Also spucken Sie es doch raus, ich lerne immer wieder gerne was dazu. Ich weiss wirklich nicht, was hinter dem Begriff „Gender“ steckt, kei Ahnig vo der Botanik, tstststs, der Mensch ist viergliedrig, tstststs…….

      • tststs sagt:

        Also als erstes muss ich natürlich darauf hinweisen, dass es verschiedene Bereiche gibt, in denen der Begriff „Gender“ vorkommt. In der Geisteswissenschaft versteht man unter Gender das „gemachte“ (soziale/psychologische) Geschlecht und zwar ausdrücklich losgelöst vom biologischen Geschlecht (wird in der Wissenschaft idR als „sex“ bezeichnet). Ganz banal und heruntergebrochen gesagt: Was/wie ist eine typische Frau/typischer Mann? (Und zT auch mit dem „Soll“-Anspruch).
        Die Forschung nun fragt sich einerseits wie diese Bilder zustande kommen, analysiert die momentane Lage und gibt historische Rück- und Überblicke.

    • E.H.Roth sagt:

      hm, so viel oder wenig wie hinter dem Wort „Röstigraben“. Wurde übrigens von Journalisten erfunden also wertlos.

    • Robert sagt:

      Drum gibt es ja auch all die Forscher, die rausfinden wollen, was das ist.

    • tststs sagt:

      Ach ja, ich würde gern nach anmerken, dass die ganze Genderforschung mMn nur einen riesigen Makel hat: Sie geht automatisch von 2 Gender aus (angelehnt an das biologische Geschlecht).
      Vllt wäre es Zeit, hier mal ein bisschen über den Tellerrand zu blicken…

      • Daphne sagt:

        ??? Jetzt komm ich aber grad wirklich nicht mehr mit. Das biologische Geschlecht ist ausschlaggebend, aber es gibt mehr als nur zwei Gender? Könnten Sie das etwas näher ausführen…

      • tststs sagt:

        Nicht ausschlaggebend! Um himmelswillen 🙂
        Ich persönlich bin der Meinung, dass Männergender- und Frauengender-spezifische Eigenschaften gibt, die sich TEILWEISE auf die Biologie zurückführen lassen.

        Meine Kritik ist: Die Genderforschung engt sich selber ein, indem sie das „Zweigeschlechter“-System aus der Biologie übernimmt.

      • chocolate sagt:

        tststs, vielleicht wäre da ein kleines update deinerseits nötig: die gender-studies gehen schon lange nicht mehr von zwei geschlechtern aus, sondern von mehreren. daher nehmen auch die queer-studies (in anlehnung an judith butler) immer mehr platz ein. wieder mal nachlesen…

      • Sportpapi sagt:

        Ah, hier – da haben sich unsere Einträge wohl überschnitten…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @tststs „Ich persönlich bin der Meinung, dass Männergender- und Frauengender-spezifische Eigenschaften gibt, die sich TEILWEISE auf die Biologie zurückführen lassen.“

        Dieser Meinung bin ich auch! Brillen, wie auch immer gefärbt, bringen uns in dieser Sache nicht weiter.

      • Hans vom Hübel sagt:

        @tststs (11:29):
        Meine Wahrnehmung ist eher die, dass die Genderforschung versucht, den biologischen Ansatz mittels kulturgeschichtlicher Argumentation zu relativieren. Was ihr bis zu einem gewissen Grad auch glaubhaft gelingt. Nur gibt es gewisse Exponenten dieser Disziplin, die aus ideologischen Gründen versuchen, jegliche biologische Relevanz im Zusammenhang mit Rollenbildern zu unterminieren, was zwangsläufig in die Irre führt. Denn die kulturellen Errungenschaften mögen noch so gross sein, sie mögen noch so prägend sein für die Gesellschaft – an der Basis wirken biologische Mechanismen.

  • Argonaut sagt:

    Hinzufügen möchte ich fairerweise, dass ich selten einen schlechteren Artikel gelesen habe.
    Das liegt vor allem daran, dass hier unbelegt (das Interview ist nicht mitveröffentlicht) von Frau Binswanger Behauptungen aufgestellt werden, die gar nicht nachgeprüft werden können. Möglicherweise hat sie die Aussagen im Interview ja gar nicht verstanden.
    Es kommt mir eher so vor, dass es Ihnen, Frau Binswanger darum geht, in Ihren Texten das Wort „Penis“ unterzubringen. Um „Vagnalspalten“ machen Sie jedenfalls einen grossen Bogen! Steckt da doch vielleicht ein wenig „Neid“ dahinter?
    😉

    • Michèle Binswanger sagt:

      @Argonaut: Ich dachte immer, das heisst Vagina, Vaginalspalte erinnert mich eher an die Gefahr von Gletscherüberquerungen. Was Frauen angeht, spreche ich lieber über Brüste.

      • Argonaut sagt:

        Sie haben recht, Vaginalspalte klingt nach nichts, wenn Gletscherspalten auch schon gefährlicher tönt (ich weiss, wovon ich rede).
        Schön aber, dass Sie mir zustimmen: Ihre Vorliebe gilt bei Frauen lediglich den sekundären Geschlechtsmerkmalen. Woran liegt das aber? Könnten Sie das bitte auch noch erklären? Im Voraus herzlichen Dank!

    • Robert sagt:

      Der Artikel heute war für mich ein Highlight! Nicht weil ich ihn in irgendeiner Weise als wissenschaftlich richtig oder politisch korrekt einstufen würde, sondern weil es einen Mordsspass machte, ihn zu lesen. Das kann ich von solch nihilistischen Kommentaren beim besten Willen (und der ist nicht mal vorhanden) nicht behaupten.

      • Argonaut sagt:

        @Robert
        Warum fehlt Ihnen beim Kommentar von Frau Binswanger der gute Wille, beim Text aber nicht?
        Ich finde wiederum, das hat sie nicht verdient. Die Hoffnung auf Einsicht stirbt doch bekanntlich zuletzt!

      • Argonaut sagt:

        @Robert
        Warum fehlt Ihnen beim Kommentar von Frau B. der gute Wille, beim Text aber nicht?
        Ich finde wiederum, das hat sie nicht verdient. Die Hoffnung auf Einsicht stirbt doch bekanntlich zuletzt!

    • joga sagt:

      @Argonaut: Der Beitrag von von Michèle Binswanger ist weder unbelegt, noch nicht nachprüfbar.
      Für wenig Geld ist er im Archiv der BaZ (http://verlag.baz.ch/archiv/) abrufbar und in jeder grösseren Bibliothek in der Schweiz auch gratis einsehbar. Beides ist vielleicht nicht so bequem wie ein Link auf einen kostenlosen Onlineartikel, doch dafür kann Frau Binswanger nichts.

      • Argonaut sagt:

        Aber joga: Wer bezahlt mir die Zeit und den Weg?
        Wenn Sie sorgfältig gelesen hätten wäre Ihnen der Hinweis aufgefallen, dass der Artikel online eben nicht zur Verfügung steht. Seriöse Artikel sehen eben anders aus.

      • Eva sagt:

        Herzlichen Glückwunsch, Argonaut, Sie haben somit die Gesamtheit an wissenschaftlichen Arbeiten als unseriös qualifiziert.

      • Argonaut sagt:

        Oh…Eva! Ich bin überrascht!! Wo habe ich dieses Vergehen begangen? Schon mal herzlichen Dank für die Aufklärung!
        🙂

      • Eva sagt:

        Weil für Sie ein seriöser Artikel anscheinend einer nur der ist, der sich auf Quellen bezieht, die Sie dann bequem online einsehen können 🙂

      • Argonaut sagt:

        Upsss…?! Das habe ich gesagt?
        Stimmt ja gar nicht! Gut, dass Sie es ja wohl schon eingesehen haben. Ihr „scheinbar“ im Kommentar weist mich darauf hin.
        Eine Diskussion zu einer Aussage im Internet wird eben dann erst seriös, wenn die Quellen auch unmittelbar einsehbar sind.
        🙂

      • alien sagt:

        Das Internet ist schon seit Jahrhunderten DER Massstab für seriösen Journalismus!

      • Argonaut sagt:

        @alien

        Das Internet gibt es aber auch nur bei aliens seit Jahrhunderten!
        😉

      • Gabi sagt:

        Da wär ich jetzt aber erst mal vorsichtig: Hier so zu tun, als wäre ALLES, was sich das Label „Gender Studies“ gibt, sakrosankt, vergisst, dass Jahrhunderte vergehen mussten, bis 1775 Arbeiten rund ums Perpetum Mobile von der Französischen Akademie der Wissenschaften nicht mehr angenommen wurden. Dabei hatte schon Da Vinci ein paar Jährchen zuvor festgehalten, dass es ein Ding der Unmöglichkeit sei. Die Geschichte ist voll von Beispielen, bei welchen in einem bestimmten Zeitalter Dinge als „wissenschaftlich erwiesen“ und „ganz klar und logisch“ angesehen werden.

      • Argonaut sagt:

        @Gabi

        ?
        Mit der Bitte um nähere Erläuterung! Ansonsten hab ich den Eindruck, dass Sie sich hierhin „verirrt“ haben!
        🙂

      • Gabi sagt:

        Stimmt… Ich dachte, das hängt weiter oben irgendwo an.
        zur Erläuterung: Natürlich ist so eine Art ein Interview führen zu wollen, wie von Somm, dämlich. Und selbst wenn er´s aufs Demontieren abgesehen hat, dann müsste er auch dazu gut genug sein, entsprechende Statements rauszukitzeln. Ist er nicht und man darf sich schon wundern, wie er zu so einem Job kommt.
        Andererseits habe ich das Gefühl, dass sich viele in diesem Gebiet tummeln, auch die abstruseste Meldung nicht mehr hintefragen würden, wenn das Label „Genderstudies-erwiesen“ draufstehen würde.

      • Widerspenstige sagt:

        @Gabi
        Genau so ist es, aber schon genau so! Steht auf der Verpackung ‚Gender-Studies‘ dann tritt bei Männern wie Monsieur Somm der umgekehrte Sanduhreffekt auf 😀

  • Argonaut sagt:

    Ganz wesentlich an diesem Beitrag wäre noch gewesen, darauf hinzuweisen, dass die angebliche Schlechterstellung bei den Gehältern der Frauen mit ihren Vaginalspalten zu tun habe.
    Das hole ich hiermit nach!

    • gugus sagt:

      wieso, verschwindet in dieser spalte der restlohn?

      • Argonaut sagt:

        Wahrscheinlich! 😉

        Aber im Ernst: Meine Freundin ist Journalistin und arbeitet erfolgreich in einem Unternehmen, das von einer Frau (zusammen mit einem Kollegen) finanziert, aufgebaut und geführt wird. Die finanzielle Seite (Gehälter etc) gestaltet und verwaltet diese Chefin. Es ist in diesem Unternehmen für meine Freundin sehr schwierig, Arbeitszeiten und jeweilige Gehälter (mit den verrechneten Überstunden) zur rechten Zeit ausbezahlt zu bekommen. Mein Eindruck in diesem Zusammenhang ist, dass es sich hier nicht um eine Geschlechterfrage, sondern eher um ein Problem unter Frauen handelt!

    • Argonaut sagt:

      Und warum haben es eigentlich die meisten Frauen so schwer, über ihre primären Geschlechtsorgane zu reden? Wäre hier doch mal die Gelegenheit zu thematisieren, da Sie selbst, Frau B., als Beispiel dafür so schön vorangehen.
      Also m.E. hat die sexuelle Befreiung der Frau im Allgemeinen ja erst mit dem Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts begonnen. Das welteit bekannte und gespielte Theaterstück von Eve Ensler „Die Vagina – Monologe“ ist ja ein schöner Beleg dafür.
      Was meinen Sie, woran das liegt?

  • tommaso sagt:

    Der springende Punkt an der Art Interview ist tatsächlich::“ Wozu auch fragen, wenn man die Antwort ohnehin schon weiss?“ Köppel-Style eben… Und wozu die Aufregung über Gender Studies? Nennt es halt „Soziologie der Geschlechterverhältnisse“, die existiert schon seit Bachofens Matriarchatsstudie, also seit 150 Jahren…

  • J_Randi sagt:

    Schade ist das Interview von Herrn Somm nicht zugänglich. Oder hat es jemand eingescannt und auf einen server geladen?

  • Übersee sagt:

    Liebe Frau MB – auch ohne das Interview gelesen zu haben, ist es ziemlich klar, dass sie Markus Somm auf den Leim gekrochen sind.

    Auf diese Weise, bewusst und auf Provokation erpicht, hat er schon unsere Mtischülerinnen am Gymnasium auf die Palme gebracht.

    Es hätte an Frau Maihofer gelegen, ebenso direkt Antworten, statt Fragezeichen zu retournieren. Eine verpasste Chance für die Geschlechtsforschung.

    Ihr Artikel hat mir persönlich aber Spass bereitet. Weiter so!

    • Robert sagt:

      Man könnte, wenn man das so sekundärliest, sogar die Vermutung in Betracht ziehen, dass Frau Maihofer Objekt des Somm’schen Brunftverhaltens werden sollte? Wahrscheinlich werden wir’s nie erfahren.

      Aber die Frau Binswanger, die lieben wir! Sowieso!

  • Budo sagt:

    Die Menschen suchen immer in den Unterschieden (Geschlecht, Religion, Hautfarbe) das Problem. Dabei ist es der Mensch selbst! Wir sollten alle mal genauer in den Spiegel schauen!

  • Daniel Küttel sagt:

    Und gleich gehts wieder los. Frauen die Frau B zu ihrem Artikel und dem treffenden Humor gratulieren (schleim schleim), Männer die den Artikel niveau- oder humorlos finden und ehe der Tag um ist wird Globe und pipi die Initiative ergreifen und wieder eine Schlammschlacht zwischen M/W entfachen wie ich es fast in jedem Beitrag beobachte. Ich hol schon mal das Popcorn, das dürfte sehr unterhaltsam werden. Ach btw: Ich musste bei dem Artikel schmunzeln, auch wenn da nicht wirklich etwas informatives drin steht. Genau das ist der Sinn am heutigen Beitrag. :o)

  • Peter R. Suter sagt:

    Beim Artikel kommt mir der folgende Witz in den Sinn:
    „Wissen Sie warum Männer intelligenter als die Frauen sind?
    Ganz einfach, denn da wo die Männer denken haben die Frauen nichts.“

  • Liebe Kollegin, was ich zum Thema „Genderforschung“ meine, entnehmen Sie meiner Kolumne im „Zeit-Magazin“ (Klicken Sie auf die dritte Zeile). Es freut mich aber ungemein zu hören, dass selbst die wackeren Eidgenossen von diesem Virus infisziert wurden.

  • Tom sagt:

    Der Herr Somm mit seinem Weltbild mag ja ein paar hundert Jahre zu spaet geboren sein, aber dieser Blogeintrag von Frau Binswanger ist eher peinlich denn lustig/informativ. Einmal drueber schlafen vor dem Schreiben des Beitrages haette vermutlich nicht geschadet.

    • Daphne sagt:

      Die Frage geht auch an Sie: was ist an diesem Text peinlich? Fassen Sie es doch bitte in konkrete Worte…

      • alien sagt:

        Nein, nein, der Artikel ist gut. Unter Michèles Texten gehört er sicher zu den 10% besten. Und er ist informativ. Und er polarisiert. Perfekt.

  • Karl Müller sagt:

    Entschuldigung, aber dieser Text von M.B. ist schlicht niveaulos. Und weg.

  • Maria sagt:

    Schade dass das Interview selber nicht auf der Baz-Site ist. Es ist äusserst aufschlussreich, primär inhaltlich, aber nicht zuletzt auch deswegen, weil Frau Maihofer mit den doch meist bloss provokativen Fragen völlig professionell umgeht…!

  • Katharina Kaiser sagt:

    Super Beitrag, danke! Was will man (Frau) schon von Herrn Somm erwarten? Trauriges Bild eher von Frau Fopp, die es offenbar nötig hat, sich für solch ein Interview als Feigenblatt verwenden zu lassen. Aber so bezahlt man eben seine Brötchen (und den Nagellack…)
    Amüsieren wir uns über Ihre Replik, Frau Binswanger, und wenden uns von der BAZ weg in Richtung neuer Zeitung, die bald erscheinen und „Tageswoche“ heissen wird. Bei uns ist sie schon abonniert.

  • Richi sagt:

    Genderforschung hat mit Wissenschaft etwa so viel zu tun wie Anthroposophie mit Wissenschaft – nicht viel!

  • Markus Somm hat offenbar versucht, die Büchse der Pandorra mit dem Brecheisen zu öffnen. Er scheint an Zweierlei gescheitert zu sein: An der Büchse selber- die darf nämlich niemand öffnen- und an der Wahl seiner Mittel. Sage ich als menschliches Wesen, dass sich überwiegend männlich konnotierten Attributen zuordnet. So, und jetzt muss ich noch schnell meine Fingernägel lackieren.

    • Richard Stretto sagt:

      Herr Somm ist wohl eher an seiner Borniertheit gescheitert, nicht an der Wahl seiner Werkzeuge. Andererseits: Sind seine Ignoranz und Ewiggestrigkeit wirklich so erstaunlich angesichts der politischen Herkunft seiner Geldgeber? Vielleicht versucht er ganz einfach den «His Masters Voice-Marsch» auf Pandoras Büchse zu spielen…

    • Und an was ist der Inhalt der Büchse bisher gescheitert? Ob offen oder nicht, spielt gar keine Rolle.

  • Hans Saurenmann sagt:

    @Ralf, das sind Ansaetze die in der Rudolf Steiner Schule weitergegeben werden und in Dornach angesiedelt sind.Fuer Durchschnitts Familien haben diese Lehrsaetze nichts am Hut. Anthropologie wie ich es verstehe ist ein ganz spezielles Fach in der Geistes Wissenschaft, da reicht leider mein Wissen nicht ueber Allgemeinwissen heraus. So lose aus dem Hueftgelenk mit Gender Forschung zu schiessen ist mir zu abstrackt, und das wollte ich sagen, und habe einfach zwei Beispiele genommen, es koennte auch an der Limmat in Zuerich sein. Wissenschaftlich Aufsaetze verlangen Wissenschaftliche Gundlagen GF

  • imre sagt:

    phuhhh… die kommentare von männlicher seite stimmen mich schon etwas bedenklich. woher diese widerstände? auch gegenüber einer wissenschaft, die nichts anderes als die geschlechtlichen differenzen zwischen männern und frauen (und anderen) erforschen will. unterschiede, auf denen im alltag ja ständig herumgeritten wird.
    ebenfalls bedauerlich die antwort von frau maihofer, dass es auch physikerINNEN gebe, die genderforschung betreiben. damit macht sie denselben fehler, wie ihr gegenüber: das forschungsinteresse an ein geschlecht bzw. eine soziale gruppe zu koppeln. dabei geht uns das alle an.

  • nomad sagt:

    Sehr witzig und gut geschrieben!

  • alien sagt:

    SO gefallen Sie mir, Michèle. Way to go.

  • Ralf Schrader sagt:

    Genderforschung gibt es seit der dritten demografische Revolution, der Involution des überspezialisierten und überzivilisierten Teils der Menschheit. Dabei ist Genderforschung gegenüber Professuren für Konsumforschung und Automobilbau noch vergleichsweise harmlos. In der Anthropologie geht man inzwischen davon aus, dass die Verschiebung der Erzieherrolle von der Famile auf die Sozialgemeinschaft eine ebenso starke Rolle bei der Menschwerdung spielte wie der Werkzeuggebrauch.Wenn man das ignoriert und die Erziehung wie beim Schimpansen wieder auf die Mutter rücküberträgt, dann gibts Probleme..

  • juan sagt:

    hervorragender text.

    herr sommer sollte auf der stelle zuruecktreten.
    und wieso bin ich der einzige mann, der hier nicht mit ignoranz strotzt?

    • Anh Toan sagt:

      Welcher Herr Sommer sollte zuruecktreten?

      Sie sind der einzige mit Wissen gesegnete Mann hier. Warum das so ist, muessen Sie sich selbst fragen, die anderen sind schliesslich alle ignorant.

      Den Artikel von Herrn Somm nicht gelesen, den Artikel von MB wohl auch nicht (Herr Somm heisste der Mann, der Sommer tritt nicht zurueck, es wird einfach Herbst), und Sie bezeichnen andere Kommentatoren als ignorant.

      @Frau Michele Binswanger:

  • Manuel sagt:

    Welcher Schwachsinn, Frauen als Minderheit zu bezeichnen! Welcher Schwachsinn, Teilzeitarbeit auf einen biologischen Unterschied zurückzuführen! Welche Leistung, zwischen Physik und Geschlechterforschung unterscheiden zu können!
    Herr Somm beweist im Interview krasse Inkompetenz und Voreingenommenheit. Seine Äusserungen strotzen vor Ungereimtheiten und sind wenig mehr als Provokation – sein Betragen ist eines Journalisten unwürdig. Im Gegensatz zu diesem ist der Text von Frau Binswanger eine angemessene, humorvolle, fast schon zu anständige Replik.

    • Eremit sagt:

      Naja, kenne weder Herr Somm noch bin ich SVP-Wähler.
      Es werden von Natur aus etwas mehr Buben geboren als Mädchen. Dafür leben die Buben auch etwas riskanter, wodurch sich dies bis zum 30igsten Lebensjahr ausgleicht. Interessanter weise wandern vorwiegend Männer in die CH ein, wodurch bis zum 53 Lebensjahr quasi ein Frauenmangel gibt. So gehen hat Herr Somm recht. Nur macht die höhere Lebenserw. von Frauen dieser Mangel wieder mehr als wett so dass Frauen die Mehrheit sind.
      In einer funktionierenden Demokratie muss die Mehrh. stets darauf achten, dass sie die Minderheit nicht diskriminiert.

  • Was ich zum Thema Genderforschung zu sagen habe, kann man in meiner Kolumne (website anklicken) lesen. Aber es freut mich zu hören, dass die Mode – mit der gegebenen Verzögerung – auch das Land der Eidgenossen erreicht hat. Und besonders, dass eine tüchtige deutsche Fachkraft dafür nötig war.

    • Gabi sagt:

      Wow! Gratulation, Frau Martenstein*

      Das trifft die Sache haarscharf. Und mir gefällt der Hinweis darauf natürlich besonders, dass auch unsere Nachwelt Dinge urkomisch finden wird, die unsere Zeit als „Gegebenheit“ hinnimmt.

      „…, dass die Gender-Theorie unmöglich stimmen kann. Sie lässt sich folglich auch nicht belegen. Es ist einfach nur eine Wunschidee.“ – über die sich aber trefflichst forschen lässt!

      *verzeihen Sie mir die Anrede: So erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Beitrag auch von jenen gelesen wird, die ständig lauthals verkünden, dass Geschlecht spiele keine Rolle.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Nun, ich bin nicht mit allem einverstanden, aber Ihr letzter Satz trifft zweifellos den Kern der Sache:

      „Ich finde, es kommt eher darauf an, mit Unterschieden klarzukommen, als darauf, sie wegzudiskutieren.“

  • Hans Saurenmann sagt:

    Die Frauen haben ein Problem, wenn sie keines haben erfinden sie eines.Gender Forschung kein Wunder das dieses Fach in Basel angesiedelt ist. Haengt das zusammen mit dem schoenen Rhein Knie und den guten Restaurants am Rhein?Oder vielleicht mit dem billigeren Wohnraum in Klein Basel?Ich lese und kommentiere gerne den Mama Blog und habe viel dazu gelernt, aber selten so ein Bloedsinn und Geschreibsel gelesen, ist das was man ein Teilzeit Job bezeichnet! Ernsthafte Probleme der Familien gehoeren in den Mama Blog damit diese zur weiteren Verarbeitung unseres Geistes Nahrung finden, Check schicken

  • Tomas sagt:

    Frau B, sie scheinen irgendwie verärgert zu sein, auch wenn sie sich Mühe geben es mit Witz zu kaschieren. Irgendwie klappt es aber nicht wirklich, es wirkt zumindest für mich eher ein wenig verkrampft und aufgesetzt. Was mich auf den Gedanken bringt, dass der kleine Unterschied wohl am meisten dort zu suchen ist, wo Sinn für Humor wohnt. Nach allem was mir zu dieser späten Stunde von meinen bisherigen Lebenserfahrungen in den Sinn kommt müsste ich wohl behaupten, dass Frauen grundsätzlich besser nur darüber Witze machen sollten, was sie auch tatsächlich lustig finden.

    • alien sagt:

      Ueee, Tomas, DU weisst, was Humor ist, und Frau B. nicht, gell? Jaja, und das liegt natürlich daran, dass Du ein Mann bist und Frau B. eine Frau, also eine von der Sorte, die qua Geschlecht keinen Humor haben.

      Ao. Stell Dir mich bitte mit der typischen italienischen Geste für „bist Du irgendwie behindert?“ vor.

      • alien sagt:

        Die geht so: Fingerkuppen der rechten Hand zusammenlegen, nach links oben richten und etwa in Kinnhöhe mit dem ganzen Arm vor und zurück schwenken. Dazu die Stirn runzeln und den Kopf leicht senken, dabei die Augen aufs Ziel gerichtet lassen.

      • Budo sagt:

        Ooch alien, jetzt sei doch nicht so streng! Sarkasmus zu verstehen ist nicht jedermans Ding! aber haben wir nicht alle auf einen solchen Kommentar gewartet? Damit wir wieder in den allgegenwärtigen Geschlechterkampf zurückfallen können und ein wenig herum brüllen? wruuaaaa!!!

        Ich finde den Artikel super! Danke!^^

      • Tomas sagt:

        @alien: hmm, sie wissen aber, dass ich eigentlich etwas ganz anderes gesagt habe, oder? 🙂

        Die Frage, die mir jetzt unter den Nägeln brennt erspare ich mir aber lieber.

    • mira sagt:

      ich musste während dem lesen schmunzeln… liegt vielleicht daran, dass ich eine frau bin und den beitrag so verstanden hab, wie er gemeint war?

      • Tomas sagt:

        @m: vielleicht, aber wahrscheinlich nicht nur 🙂
        Wer was lustig findet oder nicht hängt ja von vielem ab, Geschlecht spielt da wohl eher eine marginale Rolle. Ich zum Beispiel finde den Emil nur bedingt zum lachen, dafür bin ich beim „Big Bang Theory“ hin und weg.
        Ich bezog mich aber weniger auf das, worüber wir lachen können, sondern wie ist wer fähig, sich über etwas was einen ärgert lustig zu machen. Meine Meinung dazu ist unwichtig, aber ich bin überzeugt, dass der Schlüssel dazu in der Fähigkeit zur Selbstironie liegt – einer bei Frauen eher seltenen Erscheinung, wie mir scheint.

      • Daphne sagt:

        Und die Männer strotzen nur so davon, ja ja… Entschuldigung, aber wenn ich mir die vielen selbstverliebten Gockel anschaue, die einem täglich über den Weg laufen, dann würde ich sagen, dass Selbstironie eine grundsätzlich seltene menschliche Eigenschaft ist und nur wenig mit dem Geschlecht zu tun hat.

      • Tomas sagt:

        @Daphne: sehen sie? Ich würde an ihrer Stelle wohl eher ein Witz über meiner fehlenden Selbstironie machen 🙂

        Aber ansonsten haben sie sicher Recht. Nur schauen sie das Ganze von der falschen Seite an: es geht wohl weniger darum, wieviele Individuen mit fehlender Selbstironie unterwegs sind, sondern wieviele es davon hat, die dieser Gemütsregung fähig sind.

      • mira sagt:

        @Tomas
        Ja, ich hab auch einen speziellen Humor und finde Dinge witzig über die mein Mann nur staunen kann. Andere Dinge, welche er lustig findet, sind für mich nur zum Gähnen 🙂
        Wer was lustig findet, hängt aber trotzdem vom Geschlecht ab: So werden zb Frauen, welche über einen Witz von einem Mann lachen, von eben diesem Witzbold als attraktiver eingeschätzt, als Frauen, welche nicht mit ihm lachen. Umgekehrt gilt das nicht, dh Männer haben es generell „nicht nötig“ Frauen lustig zu finden…

      • tststs sagt:

        @mira: Sorry, aber jetzt machen Sie doch zwei Gedankenfehler:
        1. „Was Frauen lustig finden“ und „worüber Frauen lachen“ (aus welchen Gründen auch immer) sind eben zwei verschiedene Schuhe.
        2. Wenn Sie sagen, dass Männer die Frauen attraktiver finden, die bei ihren Witzen lachen, dann beisst sich das elementar mit Ihrer nächsten Aussage, „Männer haben es generell “nicht nötig” Frauen lustig zu finden…“
        Oder wollten Sie vllt sagen, dass es bei Frauen keine Rolle bei der Einschätzung der Attraktivität des Gegenübers spielt, ob dieses bei Witzen lacht oder nicht…?

      • mira sagt:

        @tststs
        Letzteres ist richtig. Männer müssen nicht über Frauenhumor lachen, um sich so „attraktiver“ zu machen.

      • bronf sagt:

        tststs: in 90% der fälle werden frauen bei der frage, was für sie bei einem mann wichtig ist auf den vordersten 3 plätzen „kann mich zum lachen bringen“ o.ä. nennen.

        in ebenso 90% taucht diese antwort im umgekehrten fall nicht auf.

        „lustig sein“ gehört ins männliche balzverhalten (und wird auch erwartet), bei frauen spielt es offenbar keine rolle…

      • Daphne sagt:

        Jetzt wird mir so langsam klar, weshalb 50 % der Ehen scheitern… Die haben vermutlich damit begonnen, dass Frauen über Männerwitze lachten, die sie eigentlich nicht lustig fanden.

      • tststs sagt:

        @Mira Fall gelöst 🙂

        @Bronf: Da gliedere ich mich sofort ein und halte es ganz wie Jessica Rabbit: „…Weil er mich zum lachen bring“…

        Vllt. gäbe es weniger Trennungen, wenn Männer auf den Faktor Humor auch mehr Gewicht legen würden?!?

      • mira sagt:

        @bronf
        Ja genau. Und lustigerweise wird nicht nur von den Frauen Humor erwartet, sondern von den Männern wird auch erwartet, dass die Frauen sie humorvoll finden. Es gibt für diese „Rückkopplung“ bestimmt einen wissenschaftlichen Begriff, bin aber leider kein Soziologe/Psychologe (oder welche Richtung auch immer hier zuständig ist).

      • bronf sagt:

        @daphne: tja, dann sind sie natürlich selber schuld…

        aber ernsthaft: warum gibt’s so wenige „lustige“ frauen? es kann nicht ein generelles (also biologisches) unvermögen zur komik sein, dafür gibt’s doch zuviele beispiele, die die regel bestätigen (fey, silverman, louis-dreyfus, …).

        ist das also so eine „gender“ sache?

      • Kathy sagt:

        @bronf: dann kennst du wohl die falschen frauen. in meinem umfeld gibt es sowohl lustige frauen wie auch männer, das hält sich etwa im gleichgewicht. es gibt aber deutlich mehr männer, die das gefühl haben, sie seien lustig, aber leider alleine damit dastehen…

        was mir auch schon aufgefallen ist: viele männer können mit schwarzem humor bei frauen nichts anfangen, keine ahnung warum dies so ist!?

      • tststs sagt:

        @Bronf: Es ist ein riesiger Unterschied, ob man Humor hat oder ob man Komiker ist!
        Vllt eine etwas platte Erklärung: Frauen haben nicht den gleichen Geltungsdrang, ihren Humor unter Beweis zu stellen…

      • Daphne sagt:

        Schwarzer Humor verweist womöglich auf einen nicht ganz pflegeleichten Charakter, und als Frau sollte man doch lieb sein, und unkompliziert… Gender-Klippen, wohin man auch sieht.

      • mira sagt:

        @Kathy
        Dem schliesse ich mich an. Wobei ich mit Frauen viel mehr lache als mit Männern. Das Höflichkeitslachen zu Männerwitzen hab ich irgendwann in der Nach-Pubertät verloren…

      • bronf sagt:

        Es ist ein riesiger Unterschied, ob man Humor hat oder ob man Komiker ist!

        kommt auf die definition an… darum schrieb ich ja von „lustig sein“, also „aktiver humor“. ja, ich kenne viele frauen, die humor haben, aber ich kenne keine, die eine grössere runde in ihren bann schlagen und diese unterhalten kann (was nicht heisst, dass es die nicht gibt, darum meine kurze liste lustiger frauen weiter oben).
        männer hingegen kenne ich doch eine handvoll… warum ist das so?

      • tststs sagt:

        Weil Sie mich und meine Freundinnen leider nicht kennen
        🙂

      • tststs sagt:

        *hüstelhüstel* ich meine natürlich: meine Freundinnen und mich…. *hüstelhüstel*

        Und nochmals das Argument mit dem Geltungdrang: Weshalb haben es einige Männer in ihrem Freundeskreis nötig ihren „aktiven Humor“ unter Beweis zu stellen?
        🙂

      • Daphne sagt:

        Bronf, die Frage wurde doch schon beantwortet: Weil Männer eher den Drang haben, sich hervorzutun, egal in welcher Situation. Jedoch denke ich, dass auch hier ein gewaltiges gesellschaftliches Umdenken stattfindet und wir es in Zukunft vermehrt mit Mädchen und Frauen zu tun haben werden, die sich etwas zutrauen und auch keine Scheu haben, es auch unter Beweis zu stellen.

      • bronf sagt:

        „Weshalb haben es einige Männer in ihrem Freundeskreis nötig ihren “aktiven Humor” unter Beweis zu stellen?“

        weil sie es gut können?
        ich rede hier nicht von idioten, die sich immer in den vordergrund drängen müssen, sondern von leuten, die mit schlagfertigkeit, erzähltalent und einem auge für’s absurde gesegnet sind. leute, denen man gerne zuhört.

      • mira sagt:

        @bronf
        Solche Frauen gibt es schon, aber die outen sich oftmals nur in Frauenrunden. Sobald Männer dabei sind, „verstummen“ eben die meisten. Und das ist mit Sicherheit anerzogen…

      • Daphne sagt:

        Genau, Mira. Aber ich glaube, dass unsere Töchter eben nicht mehr verstummen werden, zumindest wünsche ich mir das für meine.

      • tststs sagt:

        @ bronf: Dann frage ich: Weshalb haben Männer den Drang, die Dinge, die sie gut können, den andern zu präsentieren?

        🙂 🙂 🙂
        Bitte unbedingt die Smileys beachten…

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Weshalb haben Frauen immer den Drang zu erklären, dass sie etwas überhaupt nicht können, und ganz schlecht gemacht haben? Natürlich gehören hier auch Smilies hin… (iwr wollen auf dem Glatteis ja nicht ausrutschen…)

      • tststs sagt:

        Bricht das Eis gleich zusammen, wenn ich hier einfach mal behaupte: Dieses Männer-Geltungsdrang (sorry, klingt so negative, ist aber keinesfalls negativ gemeint) ist biologisch, der Frauen-Licht-unter-Scheffel-stellen anerzogen…
        🙂

        An dieser Stelle: En Guete!

      • mira sagt:

        @Sportpapi
        Ja, solche Frauen kenne ich auch. Diese wecken bei den Männern unweigerlich den Beschützerinstinkt und angeln sich so die fürsoglichen Varianten des anderen Geschlechts. Eigentlich gar nicht eine so dumme Strategie (wüsste ich nicht, dass die betroffenen Frauen meist unglücklich über sich selber sind)…

      • bronf sagt:

        @mira: anerzogen???

        im sinne von: wenn der mann spricht, so hat die frau zuzuhören? vielleicht war das mal so, aber doch heute nicht mehr.
        die meisten frauen in meinem umfeld sind selbstbewusst und wissen sich durchaus zu behaupten, auch gegenüber männern… das ist keine erklärung für dieses missverhältnis.
        aber vielleicht liegt halt das komik-gen doch auf dem krüppligen kleinen y-chromosom…

      • mira sagt:

        @bronf
        Sich selbstbewusst geben, heisst noch lange nicht, dass man das auch in allen Bereichen ist (gilt übrigens auch für Männer). Ich kenne zuwenig Frauen zwischen 20 und 30, als dass ich einen neuen Trend ausmachen könnte.

        Meinen ersten Erklärungsansatz kennen sie ja schon („frau“ macht sich durch laute Witze beim Mann nicht ungedingt attraktiv). Den finde ich nach wie vor gut für das Verständnis.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Das ist alles Biologie. Männer müssen werben, Frauen dürfen wählen. Über dieses grundlegende Prinzip wird sich der Mensch trotz all seiner kulturellen Entwicklung auch in absehbarer Zukunft nicht hinwegsetzen können, sofern die Frau nicht zur Parthenogenese bzw. der Mann nicht plötzlich zur Schwangerschaft befähigt sein sollte.

        Und der Humor ist den Frauen mitnichten abzusprechen, sie können einfach nicht so gut Witze erzählen, was wiederum mit den biologisch bedingten (nicht gender-bedingt) Geschlechtsunterschieden zusammenhängt (Brautwerbung/Imponierverhalten). Ich kenne einige Frauen mit schwarzem Humor. Was seltener vorkommt ist Zynismus.

  • marie sagt:

    😀
    ihr beitrag fr mb: der oberbrüller schlechthin. LOL
    „das primäre männliche geschlechtsmerkmal = monatslohn“… DEN merke ich mir! danke!

    • Eremit sagt:

      Erhält man(n) somit auch das Recht mit Frau angesprochen zu werden wenn man den selben Lohn erhält wie eine Arbeitskollegin?

      Des weiteren Kleidervorschriften einer Firma in der CH: Frauen mindestens ein Knie-lager-Rock oder wie Männer lange Hosen. Dies auch bei 30 Grad in Schatten. Männer haben ein Hemd mit Kragen zu tragen. Frauen theoretisch auch. Nur gehört das kragenlose T-Shirt bei Frau zufälliger Weise zum Kleid.
      Wenn schon gleicher Lohn für gleiche Leistung, dann bitte auch gleiches Schmerzensgeld für gleiche Folter.

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