Der alte Mann ist eine Zeitbombe

Die neuen Väter - sind sie mehr als bloss eine Chimäre?

Sind die neuen Väter mehr als bloss eine Chimäre? – Szene aus Dany Levys «Väter», 2002.

Wir haben schon viel von ihnen gehört: die neuen Väter. Seit der Jahrtausendwende geistern sie durch die Medienlandschaft, schreiben Artikel und Bücher und mittwochs hier den Papablog. Das ist schön und soll hier nicht kleingeredet werden. Doch angesichts der Begeisterung über den Aufbruch des Mannes aus seiner selbstverschuldeten Familienentfremdung, über die Rückkehr des Mannes aus dem Exil der Arbeitswelt zurück zu Heim und Herd, verliert man leicht den Blick auf die sozialen Realitäten.

Denn der Fallout des neuen Vaters findet vor allem in den Medien statt, sein Niederschlag in den Arbeitszeitstatistiken bleibt hingegen bescheiden. Laut Bundesamt für Statistik sind in der Schweiz nach wie vor rund 89 Prozent der Väter vollzeiterwerbstätig – der Anteil ist seit den Neunzigerjahren praktisch gleich geblieben: In einem Bericht aus dem Jahr 2008 steht, der Anteil der Teilzeit arbeitenden Väter habe seit 1990 um nur rund 3 Prozent zugenommen. Im Gegensatz zu den Frauen, bei denen die Teilzeitquote um fast das doppelte auf 78 Prozent gestiegen ist, wobei die hohen Teilzeitpensen stärker zunahmen als die tiefen. Das Gleichstellungsbüro hält denn auch lapidar fest: «Die differenzierte Darstellung der Verteilung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern (…) ergibt keine direkten Hinweise auf die ‹neuen Männer›, die durch Teilzeitarbeit versuchen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren.»

Es ist schwierig bis unmöglich, hinter Zahlen die Wahrheit zu sehen, dennoch darf man sie als Indikator für soziale Realitäten lesen. Man könnte daraus zum Beispiel nun schliessen, dass die «neuen Männer» eine Chimäre sind, eine Ausgeburt der männlichen Eitelkeit, die ihren ersten Griff zum Staubsauger als Revolution in der Verteilung der Hausarbeit feiern, ihre vier Stunden Spielen pro Woche als Umwälzung in der Kinderbetreuung, wo sich doch gegenüber früher nur ganz wenig verändert hat.

Aber das kann es nicht sein. Denn Statistiken hin oder her: Ich weiss, dass es die neuen Männer gibt, ich habe einen an meiner Seite und in meinem Freundeskreis wimmelt es davon. Und als ich neulich an einem Familien-Party-Wochenende bei meinem Freund Mc Queen eingeladen war, tummelten sich da tatsächlich auffallend viele Väter mit Nachwuchs. Auch wenn sie auf Nachfrage bestätigten, nicht mehr als einen Tag pro Woche für die Kinder zuständig zu sein, entspricht dies doch einem deutlich anderen Bild als noch vor zwanzig Jahren und spricht für einen markanten Bewusstseinswandel gegenüber der Familie – auch bei Männern, die gewillt scheinen, ihre Männlichkeitskompetenz um den familiären Fürsorgeaspekt zu ergänzen.

Die Frage ist: Warum zeigt sich das nicht in den Statistiken? Meine Vermutung: Weil die neuen Väter ein Phänomen der Mittelschicht sind und die Mittelschicht schrumpft. It’s the economy, stupid. Der Graben der Machtkonstellationen zwischen den Familien- und den Erwerbsarbeitern verläuft nicht in erster Linie zwischen den Geschlechtern, sondern zwischen den Schichten. In den Statistiken schlägt sich vor allem die Verschiebung der ökonomischen Verhältnisse nieder und nicht der Wunsch der Mittelschicht nach einer gerechteren Arbeitsteilung an der Geschlechterfront.

Das Lamento der Geschlechter hat eine gewisse Berechtigung. Die Männer bringen sich mehr zuhause ein und arbeiten dabei gleich viel im Job. Die Frauen arbeiten öfters ausser Haus für Geld und übernehmen dabei immer noch den Löwenanteil im eigenen Haushalt. Alle arbeiten mehr – und verdienen dabei weniger.

Trotzdem darf man die Diskussion um die neuen Väter nicht geringschätzen, zumal es dabei nicht nur um Väter geht. Denn der traditionelle Männlichkeitsbegriff wurde nicht nur von der Emanzipation der Frau herausgefordert, sondern vielmehr durch die ökonomische Entwicklung, die inzwischen traditionell «weibliche» Erwerbsarbeits-Muster befördert: Teilzeit-Jobs mit geringerer Sicherheit und geringerem Lohn. Damit ist eine grosse Verunsicherung verbunden, die auch gefährlich werden kann.

So zitiert ein sehr lesenswerter Artikel zu den neuen Vätern im «Tagesspiegel» eine neue, noch unveröffentlichte Studie zu Frauen als Haupternährerinnen: «Zwar steigt die Zahl von Ernährerinnen an», heisst es, «aber erstens ist ein sehr grosser Teil von ihnen alleinerziehend und zweitens geraten die Frauen oft in diese Rolle, weil der Mann arbeitslos geworden ist oder in seinem Job zu wenig verdient.» Frauen arbeiten also vor allem aus ökonomischen Zwängen mehr ausser Haus. Und verdienen auch als Haupternährerinnen meist weniger, als ihre Männer zuvor – zudem bleibt die ganze Haushalt trotzdem an ihnen hängen, wie verschiedene Studien ebenfalls ergeben haben. Die Frage ist: Was passiert mit diesen Männern? Wie verkraften sie den Wegfall einer Hauptstütze im männlichen Selbstverständnis, nämlich der Fähigkeit, eine Familie zu ernähren?

Die hoffnungsvolle Perspektive ist, dass sie die Freude an der Familie entdecken und darin Erfüllung finden. Dieser wird im Diskurs über den neuen Mann Ausdruck gegeben. Die pessimistischere Variante lautet hingegen, dass diese «alten Männer», die daheim sitzen und Trübsal blasen, eine Zeitbombe sind. Weil sie sich ihrer «gefährdeten» Männlichkeit auf anderen Wegen versichern müssen. Zum Beispiel, indem sie Autos oder ganze Quartiere anzünden. Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung sollte uns dies zu denken geben.

612 Kommentare zu «Der alte Mann ist eine Zeitbombe»

  • René Reinhard sagt:

    Oh, der alte Mann sei eine Zeitbombe? Schlim, schlimm! Und jetzt warte ich darauf, dass ich, Jahrgang 1939, Kinder & frauenlos, explodiere!

  • bronf sagt:

    „In der mordernen Arbeitswelt, wo es auf Teamwork, soziale Formen von Vermittlung, Verbalität, Kompromissfähigkeiten ankommt, geraten sie gegenüber den Frauen, die eben diese Tauglichkeiten längst besitzen, langsam, aber sicher ins Hintertreffen.“

    ja dann ist ja alles in ordnung, büsi! da frauen ja alles besser können, inklusive zusammenarbeiten und netzwerken, werden sie ja demnächst die vormacht in der arbeitswelt übernehmen. was ereiferst du dich denn hier überhaupt noch?

  • Wildkatze sagt:

    Die neuen alten Väter. – Männer verhalten sich unsozialer als Frauen. In der mordernen Arbeitswelt, wo es auf Teamwork, soziale Formen von Vermittlung, Verbalität, Kompromissfähigkeiten ankommt, geraten sie gegenüber den Frauen, die eben diese Tauglichkeiten längst besitzen, langsam, aber sicher ins Hintertreffen. Das macht ihnen Angst. In den sicheren Strukturen, die ein unangefochtenes Patriarchat bot, konnten sie diese Angst durch Aggression gegen die Frauen abreagieren. Mittlerweile stehen sie als das da, was sie sind: Angstbeisser, ein schwaches Geschlecht!

    • Ginola sagt:

      @Globetrotterin; 11:09

      Die Mehrheit der Menschen, ja Menschen, Globetrotterin, nicht Männer oder Frauen, haben die von dir genannten Eigenschaften.
      Das Paradoxe ist, dass die sogenannt „neuen“ Frauen versuchen, die Männer zu kopieren, da diese ja mit ihren Methoden (gem. Dir: rücksichtslos, nicht teamfähig, nicht komprobissbereit, etc.) erfolgreich waren (wobei erfolgreich noch zu definieren wäre. Der Einfachheit soll hier einfach mal der berufliche Erfolg stehen).

  • blub sagt:

    ond nomol gseht ond leset mer we de ganz mikrokosmos ums eigete ego kreist…

  • Christian Merz sagt:

    Was soll das? In allen südlichen Ländern (wie gerne übertreibe ich hier natürlich mit viel Faul-Sein-Lust masslos) arbeitet doch nur die Frau, die Männer machen VOLTA-VOLTA, sitzen in den berauschenden Pergolas, schlürfen den Retsina und Ouzo und wagen es keinesfalls, ihre selbständigen Frauen in der Haus- und Feldarbeit zu stören. Und diese Männer haben keine Komplexe, nein, sie sind sogar stolz, wie gut es auch ohne sie läuft, sie sorgen für das Einhalten der sozialen Rangordnung. Der Chef arbeitet nicht, er sorgt nur, dass die Unteren arbeiten, und zwar genügend. Lässig, nicht?

  • Arthur Müller sagt:

    Ich habe zwei Jobs als Lehrer, arbeite mehr als 100% und verdiene netto 3’500 Franken. Meine Frau muss arbeiten gehen, weil es sonst nicht reicht. Sie arbeitet 50% und verdient etwas über 2’000 Franken. Wir haben ein Kind. Ich würde mich gerne mehr um das Kind und den Haushalt kümmern, aber es geht nicht. Meine Frau möchte noch die Lehrerausbildung absolvieren, und wir überlegen, wie wir das finanziell regeln könnten, so dass der Kleine nicht ständig in die teure Fremdbetreuung muss. Das ist meine Realität. Und das mit zwei Universitätsabschlüssen. Nichts mit Mittelschicht und neuem Vater.

  • Hans Saurenmann sagt:

    Marcel ist auf der Spur eines Trends mit der Schwelle einer neuen Zeit, wir werden grosse Tsunamis auf uns zukommen sehen und die Arbeitsplaetze werden immer duenner. Das macht mir echt Sorgen fuer unsere Gesellschaft und Zukunft. Unsere Gesellschaftsformen sind einfach nicht in der Lage in die richtige Richtung zu lenken. Die Fuehrungskraefte und Politiker haben das einfach nicht im Griff. Die Buerokraten und Akademiker werden in dieser Entwicklung untergehen und es werden komplett neue Berufts- und Leben-Formen sich herausschaelen. Der taegliche Kampf ums Brot wird blutig werden, have to run

    • Wildkatze sagt:

      Eben! Und da bringt es nichts, in Lethargie zu versinken und die Ereignisse zu bejammern. Selbstbewusste Konterrevolution ist von Nöten. Das versuche ich, vor allem den Frauen zu erklären.

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: „Selbstbewusste Konterrevolution“. Ihre Wortwahl beeindruckt mich. Che Guevara war eine sie? 🙂

  • Katharina sagt:

    Statistische Analysen siehe weiter oben. Quelle alle OECD.

  • Eni sagt:

    Dieses ganze Gerede von alten und neuen Männern ist müssig. Die meisten Menschen hierzulande arbeiten um Nahrung zu beschaffen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Nur die wenigsten Familien können es sich leisten, dass Papi teilzeit arbeitet. Vielleicht sollte man mal damit aufhören, Wunschträume als machbar verkaufen zu wollen. Solche Diskussionen führen nur zu Unzufriedenheit in der Partnerschaft wenn man den Müttern weissmacht, dass es funktioniert, wenn Mann nur wollen würde.

    • Ein wahres Wort, das hier und auch andernorten voraussichtlich völlig ungehört verhallen wird, eni! Wenn die soziale Wirklichkeit ruft, sind die einen plötzlich taub auf beiden Ohren.

      Ich denke, das hat System(medien).

      Divide et impera, kommt mir da in den Sinn. Ein aus buchstäblich jedem sozialen Kontext (künstlich) heraus gerissenes Subjekt lässt sich viel besser ausbeuten.

      • Eni sagt:

        Vielleicht wäre die soziale Verantwortung von Arbeitgebern auch mal ein Thema. Es gab mal eine Zeit, wo eine Familie von einem Einkommen leben konnte. Heute hat der Arbeitgeber 1,5 Arbeitskräfte für 1 Lohn und während die Familien ums Überleben kämpfen, machen diese immer mehr Profit und bekommen den Hals doch nie voll genug.

      • „Heute hat der Arbeitgeber 1,5 Arbeitskräfte für 1 Lohn …“

        Sehr schön, wie Du die Entwicklungen in der heutigen Arbeitswelt sozusagen mit einem Nebensatz auf den Punkt gebracht hast, eni: Das ist auch nicht jedem vergönnt! Wer den Durchblick hat, lässt sich eben nicht so einfach manipulieren 😉

        Nein, ich denke, wir befinden uns an der Schwelle zu einer neuen Zeit, wie gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Und das wird nicht ohne Opfer abgehen. Schlimm wird’s erst dann, wenn das einzelne Schicksal nur noch statistisch eine Rolle spielt- weil es plötzlich historisch (zu) viele Opfer gibt…

      • Eni sagt:

        …….Schlimm wird’s erst dann, wenn das einzelne Schicksal nur noch satatistisch eine Rolle spielt…………..

        Das haben wir doch längst. Die Statistiken werden sogar noch dadurch geschönt, dass die Ausgesteuerten gar nicht mehr vorhanden sind in einer Arbeitslosenstatistik. Aus ihen werden doch einfach arbeitscheue Sozialhilfeempfänger gemacht, auch wenn viele darunter sind, die vom Alter her gar keine Chance mehr bekommen eingestellt zu werden.

  • Hans Saurenmann sagt:

    scho guet, war nicht boese gemeint, dann kommen wir aus dem gleichen Hintergrund, bin im Kreis 4 geboren, 1943, Wenn ich in Zuerich bin spiel ich Schach auf dem Lindenhof und habe alle Kinder und Grosskinder ueber die runde gebracht (ein bisschen) was solls, die Umgebung formt den Menschen koennen wir auf diesem level uns treffen, Rest sind Gedankenspielereien die wir alle miteinander herumtragen, der zuercher ist sonst recht flexiebel und eloquent? mein deutsch laesst zu wuenschen uebrig, dafuer entschuldige ich mich. Es Gruessli nach Zuerich, good luck!!

  • Saorsa sagt:

    Tut mir leid, dass sie in so jungen Jahren, bereits ein solche Schicksal erfahren haben. Ich werde nicht weiter in sie dringen, habe aber auch aus der Art wie Sie sich hier geben, darauf geschlossen, dass Sie aus „besseren Verhältnissen“ kommen. Sorry für mein Vorurteil.

    • Saorsa sagt:

      Das ging an Wildkatze zu ihren persönlichen Worten. Ich habe hier das System noch nicht ganz im Griff.

    • Wildkatze sagt:

      Saorsa, eben WEIL ich mich selbst durchboxen musste, nehme ich mir die Freiheit, jungen Frauen zu sagen, dass sie auf sich selbst vertrauen sollen. Ich WEISS, dass das geht!

  • Hans Saurenmann sagt:

    Meine Positionen habe ich mitgeteilt, das heisst aber nicht das ich nicht selbstaendige Frauen gern habe, im Gegenteil. Wusste gar nicht das es die Emma noch gibt und Schwarzer’s leben auch noch!! Wildkatze scheint aus dem Grossbuergertum zu kommen und als Stadt Zuercher sind die mir bestens bekannt. Die Kronenhalle liegt am Heimweg wenn sie von Ihrem Job nach Hause geht. Alle Eingaben sind eine Ueberlegung wert, aber die Umgebung formt den Menschen, das kann ich als Exote sicher nachvollziehen. Mein heutiger Beruf bringt es mit sich, bin sicher die Katzen haben das sicher schon herausgefunden

    • Wildkatze sagt:

      Grossbürgertum? Haben Sie eine Ahnung! Ich bin bei einer mehrheitlich alleinerziehenden Mutter mit 4 Geschwistern aufgewachsen. Unser Vater starb, als ich 13, und meine jüngsten Geschwister (Zwillinge) 2 Jahre alt waren. Vermögen gab’s keines, ausser dem Haus der Familie.

  • Saorsa sagt:

    Frau kann emanzipiert und selbstständig (ja, auch denkend) sein ohne Emma-Feminismus.

    Alles andere und wie sehr ihr Männer als Mensch und Mann respektiert denke ich mir nur. Aber ihr respektiert ja auch anders denkende Frauen nicht bzw. versucht sie in eure Richtung zu manipulieren.

    • Wildkatze sagt:

      Saorsa: „Wenn Du Deine Geschichte nicht kennst, hast Du keine Zukunft!“ – Ich weiss nicht mehr,wer das gesagt hat, aber dieser Ausspruch wird mir in ewiger Erinnerung bleiben. Er gilt vor allem für die Frauen. Erst wenn Ihr Euch mit der Geschichte der Frauen eingehend auseinandergesetzt habt werdet Ihr verstehen, was hier wirklich passiert. Habt Ihr z.B. schon mal etwas über die Hexenverbrennungen gelesen? Die wirken sich bis heute auf den Status und das Bild der Frauen aus. Männer werden das bestreiten. Aber dass Napoleon das heutige Europa mitgeprägt hat, das glauben sie dann schon.

  • Teil 3, Fragen:

    Frage 1: Eines der beiden Paare wird sich bei der Familiengründung für das Fifty-Fifty-Modell entscheiden. Welches?

    Frage 2: Eines der beiden Paare wird sich darob hoffnungslos in die Haare geraten. Warum?

    P.S. Wär‘ supper, wenn die Redaktion die drei Teile wenigstens annähernd gleichzeitig publizieren könnte, sonst ist die ganze Übung hier mit den drei Teilen nämlich für d‘ Füx, danke.

    • Saorsa sagt:

      Ja, ich würde Paar 2 auch gerne lesen.

    • Macht nix, das ist normal hier, saorsa: Der zweite Teil kommt dann in zwei Wochen und erst noch doppelt, weil ich ihn ein zweites Mal geschrieben habe.

      Wunderbar, diese Volontäre beim Tagi: Sofort den Stop-Button drücken, wenn’s eng wird. Dabei habe ich mir wirklich alle Mühe gegeben und extra das Lohnbuch 2011 von der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich hervor geholt.

      Hopfen und Malz verloren, tut mir leid.

      • Eni sagt:

        @ Marcel Zufferey

        Danke für Ihre Mühe.

        Ihre Beispiele sind genau der Beweis für meine Anmerkung unten. Es gibt keine neuen und auch keine alten Männer. Es gibt nur Leute, die soviel verdienen, dass sich Diskussionen darüber lohnen, wer sich in welchem Umfang selbst verwirklichen kann, aber das sind sehr wenige. Der allgmeine Pöbel muss schauen, dass er über die Runden kommt und ein Verkaufsjob ist meilenweit davon entfernt, etwas mit Gleichberechtigung zu tun zu haben, es ist einfach eine Notwendigkeit.

      • Das ist genau das, eni: Eine Einkommenselite verursacht bei den „Niederen“ mangels Sozialkompetenz („Gleichberechtigung? Null Problemo!“) einen unvertretbaren Grad an Unzufriedenheit und weckt Sehnsüchte, die voraussichtlich nie Wirklichkeit werden. Das ist wie bei den Millionären: Die erste Million, das ist wirklich harte Arbeit. Die anderen kommen dann wie von selbst, hahaha..!

        Pfff.

      • Eni sagt:

        Und genau dieses provozieren von unerfüllbaren Sehnsüchten und Unfrieden führt zu hohen Scheidungsraten. Man staune, dass in „höheren Kreisen“ diese viel tiefer ist, als in den „unteren Schichten“ obwohl es sich ja die Elite besser leisten könnte 2 Haushalte zu finanzieren.

        Was die Millionäre angeht, hat mal ein sehr intelligenter von dieser Sorte den Spruch gelassen: “ wer arbeiten muss, hat keine Zeit um reich zu werden“

  • Teil 2, Paar 2:

    „Gleichberechtigung? Oh mein Gott, schau mal die da oben Schatz (Anm. obiges Beispiel): Bei denen klappt’s!“, sagt die Kassiererin bei der Migros (Detailhandelsangestellte, 3-jährige Lehre, <30. Altersjahr, Vollzeit, 4'353 Brutto / Monat) zu ihrem Gatten (Offsettdrucker, 4-jährige Lehre, 5. Berufsjahr, Vollzeit, 4'500 Brutto / Monat). "…?", denkt sich dieser und schluckt drei Mal leer.

    Lohnzahlen, Quelle: Das Lohnbuch 2011, Mindestlöhne sowie orts- und berufsübliche Löhne in der Schweiz, Philipp Müllhauser, ISBN 978-3-28005431-4

  • Für unsere Sabbaticalmembers mal ein Test zum Thema Sozialkompetenz, Teil 1:

    Paar 1

    „Gleichberechtigung? Ist doch null Problemo!“, sagt die Creative Direktorin (CD) einer renomierten Werbeagentur (Polygrafin, Kunststudium, Vollzeit, 14’693.– Brutto / Monat) zu ihrem Gatten (CFO bei einer mittelgrossen Regionalbank, BWL, Vollzeit, 13’000.– Brutto / Monat). „Probleme? Keine!“, antwortet dieser lachend.

    • Teil 2 (nachgeschoben):

      Paar 2

      „Gleichberechtigung? Oh mein Gott, schau mal die da oben Schatz (Anm. obiges Beispiel): Bei denen klappt’s!“, sagt die Kassiererin bei der Migros (Detailhandelsangestellte, 3-jährige Lehre, <30. Altersjahr, Vollzeit, 4'353.– Brutto / Monat) zu ihrem Gatten (Offsettdrucker, 4-jährige Lehre, 5. Berufsjahr, Vollzeit, 4'500.– Brutto / Monat). "…?", denkt sich dieser und schluckt drei Mal leer.

      Lohnzahlen, Quelle: Das Lohnbuch 2011, Mindestlöhne sowie orts- und berufsübliche Löhne in der Schweiz, Philipp Müllhauser, ISBN 978-3-28005431-4

  • pedrodesconocido sagt:

    @Katharina, 19:18 – Be aware!!!!!!!!!! Being paranoid does not mean they are not after YOOOUUUUUUUUUUU!!!!!!!!!!!!!!

    • Wildkatze sagt:

      Katharina, ob wir nun wohl ins nächste Frauenhaus flüchten sollten? Was meinst Du?

      • Katharina sagt:

        Och, ich bin durch einen Ozean und einen Kontinent von dem entfernt. Zudem, und das ärgert ihn sicher: Bei mir steht am Gartentor: Brinks Security, Armed Response.

      • Katharina sagt:

        Du hast ja zwei grosse Hunde…. soviel ich mal gelesen hae. nehme an die koennen rennen und beissen, wenn’s sein muss. so you’re safe.

      • Wildkatze sagt:

        Stimmt. Kommt dazu, dass flüchten von einer Insel nicht so einfach ist – für einen allfälligen Aggressor, meine ich.

    • Katharina sagt:

      Schon gut, du solltest vorsichtiger sein beim Wechseln des Nicks, Zuffi.

      • Ich kann diesem pedrowasweissichnichtwas nur recht geben: Du hast ein ernsthaftes Problem. Ich bin ich und der zweite Teil meiner kleinen, statistisch einwandfreien und mit Quellen belegten Trilogie wird auch nach dem zweiten Mal nicht frei geschaltet.

        So bringt das nix.

      • Katharina sagt:

        ich hab den pdf teil gesehen und denke der ist als quelle ok.

      • Katharina sagt:

        und was soll genau mein ernsthaftes Problem sein?

      • alien sagt:

        Naja, Katharina, das Attribut „paranoid“ kannst Du nicht von Dir weisen, das weisst Du ja.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, das ist sie ganz entschieden nicht. Hör endlich auf mit deiner Stalkerei, wisch vor der eigenen Tür, da hast du mehr als genug zu tun!

      • alien sagt:

        Das stimmt, und das tu ich auch. Aber, sorry, sie IST paranoid, ich denke nicht, dass es hier viele Leute gibt, die aus vollem Herzen widersprächen.

      • alien sagt:

        Ah, noch was. „Paranoid“ ist nicht abwertend gemeint. Ich habe nichts gegen Paranoia.

      • Katharina sagt:

        der Leoni als Ferndiagnostiker. die aussage ich sei paranoid ist ehrverletzend, da nicht zutreffend.

  • Wildkatze sagt:

    Worum es mir immer wieder geht ist, vor allem jungen Frauen zu sagen: Investiert sämtliche Energien, die Ihr produzieren und frei machen könnt, zuerst einmal in Euch und Euer eigenes Leben, und lasst Euch nicht immer wieder einreden, nur mit einem Mann an Eurer Seite wäre das Leben lebenswert bzw. zu schaffen. Aber diese Botschaft darf die Frauen nicht erreichen. Nur aus diesem Grund werden hier „die Damen vom Grill“ mit Hohn überschüttet, angegriffen und lächerlich gemacht. Selbstbewusste Frauen können Männer nicht gebrauchen, denn das würde ihr Wohlbefinden und vor allem ihre bequeme

    • Wildkatze sagt:

      2/
      Situation, in der sie sich über all die Jahre so schön eingenistet haben, empfindlich stören. Also, Frauen, lest die EMMA und all die Emanzen-Bücher! Sie bringen Euch weiter als all dieser hahnebücherne Unsinn, den Männer Euch hier einreden wollen. Damit führen sie nur Eins im Schilde, nämlich ihre Machtposition zu festigen. Nochmals: SELBER DENKEN MACHT SCHLAU (und unabhängig)!

    • Sportpapi sagt:

      „Worum es mir immer wieder geht ist, vor allem jungen Frauen zu sagen: Investiert sämtliche Energien, die Ihr produzieren und frei machen könnt, zuerst einmal in Euch und Euer eigenes Leben, und lasst Euch nicht immer wieder einreden, nur mit einem Mann an Eurer Seite wäre das Leben lebenswert bzw. zu schaffen.“ Bis hier waren wir völlig einig. Endlich mal ein positiver Beitrag, habe ich gedacht. Den Rest können Sie sich aber schenken. Das ist Verfolgungswahn pur! Und nun halte ich es mit Zufferey…

      • Daphne sagt:

        Wie ich das sehe, ist die Wildkatze ein ziemlich schmerzhafter Stachel im Fleisch vieler männlicher Kommentatoren hier, das zeigen die heftigen Reaktionen, die sie und andere erzeugen. Wenn alles an ihren Äusserungen so völlig absurd wäre, wie behauptet wird, dann würde man nicht so heftig darüber diskutieren. Das sage ich als Feststellung ohne Wertung, denn ich bin auch nicht immer einverstanden mit ihrer Position, schliesslich habe ich Mann und Familie, und ich würde beides nicht missen wollen. Ein bisschen Nachdenken über die eigenen Denkmuster und Meinung würde nicht schaden,

      • Daphne sagt:

        gerade bei Ihnen Sportpapi. So objektiv und ausgewogen wie Sie meinen sind Sie lange nicht. Damit ab ins Wochenende.

      • Sportpapi sagt:

        Nö – meine ich auch nicht. Sie dürfen mich gerne jedes Mal wieder, bei jedem konkreten Fall, darauf hinweisen.

    • Katharina sagt:

      Natürlich stimmt, was Wildkatze sagt. Jede selbstbewusste Person sollte „zuerst einmal in Euch und Euer eigenes Leben investieren“. Das heteronormative Lebensmodell, das jungen Menschen aber auf fast allen Kanälen eingeflösst wird, ist nun mal so, dass für frau nur ein Leben mit einem Mann an der Seite lebenswert sei.
      Es ist somit logisch, dass junge Frauen dazu angehalten werden, ihr Selbstbewusstsein mit dem Aufbau eines eigenen unabhaengigen Lebens zu verbinden. Erst dann ist eine Begegnung auf Augenhöhe möglich und lässt zudem die ökonomischen Abhängigkeiten aussen vor.

      • Katharina sagt:

        Diese sind ja Teil der Misere in vielen Beziehungen.

      • Katharina sagt:

        Weiter hat Wildkatze richtig erkannt, dass hier das Phänomen Social Media Agent mitspielt. Darauf habe ich auch schon mehrmals hingewiesen. Solchen Leuten geht es nicht um Fakten bezogene Argumentation, sondern um Diffamierung, um das Überschwemmen der Diskussion mit Hintergrundrauschen, um die Beschädigung der charakterlichen Glaubwuerdigkeit und somit dem Ziel, dass die eigentliche Botschaft nicht ankommt.

        Solche Leute organisieren sich offline und über Facebook Gruppen, wo Informationen über die Zielpersonen ausgetauscht werden.

      • Saorsa sagt:

        Das heteronormative Lebensmodell, das jungen Menschen aber auf fast allen Kanälen eingeflösst wird, ist nun mal so, dass für frau nur ein Leben mit einem Mann an der Seite lebenswert sei.

        Was ist aber nun, wenn eine junge Frau gerne ihre Sexualität leben möchte, ohne ständig auf One-Night-Stands zurückgreifen zu müssen, und wo bleiben Gefühle? Soll also die moderne, junge Frau dies alles verdrängen, bis sie, sagen wir mal 35, ist. Vielleicht ist dann schon ein emotionaler Krüpel oder so sehr auf sich selbst eingefahren, dass kein Mann mehr Interesse zeigt.

      • Katharina sagt:

        wie kommen Sie darauf, dass eine Frau sich auf one night stands beschränken muss, um ihre Sexualität zu leben, wenn sie ein eigenes (ökonomisch) unabhängiges Leben aufbauen will?

      • Saorsa sagt:

        Eigentlich nur deswegen, weil sie ausdrückten, dass eine junge Frau, sich nicht frühzeitig an einen Mann klammern soll bzw. diesen als das einzig Wahre empfinden soll. Würde das in letztlicher Konsequenz nicht die Liebe zu einem Mann als Unmöglichkeit darstellen. Denn als Paar hat man nicht mehr alle Möglichkeiten der Selbstverwirklichung. Oder habe ich das missverstanden?

      • Wildkatze sagt:

        Saorsa, leider klaffen Theorie und Praxis in fast allen Fällen weit auseinander. Die Theorie wird uns Frauen eingebleut, die Männer aber leben die Praxis.

      • Katharina sagt:

        Nein, Saorsa. here is why: Eine Liebesbeziehung eingehen ist nicht das gleiche wie eine ökonomische Abhängigkeit eingehen. Ein Paar sein, heisst auch nicht automatisch bzw. sofort zusammen zu ziehen. Letzteres wird eben oft sehr früh vollzogen, oder es wird auf die ökonomischen Verhältnisse des Partners oder Partnerin abgestellt, bevor die eigene ökonomische Unabhängigkeit (z.B. Schul/Lehrabschluss und Arbeitsstelle) erreicht ist.

      • Wildkatze sagt:

        Katharina, Schul- oder Lehrabschluss und Arbeitsstelle reichen bei weitem noch nicht. Zudem würde ich jeder Frau raten, wenn sie mit einem Mann zusammenzieht, wenn immer möglich ihre eigene Wohnung beizubehalten. Vielleicht untervermieten, aber nie aufgeben.LEIDER habe ich das selbst nicht getan und teuer dafür bezahlt (nicht in erster Linie finanziell). Ihr könnt‘ mir glauben: Es sind Erfahrungswerte, die ich hier weiter zu geben versuche.

      • Katharina sagt:

        Einverstanden, Wildkatze. Vor allem der eigene Wohnsitz ist wichtig.

        Übrigens ein interessantes Detail. Neulich wurde in einer Lesbengruppe auf Facebook folgende Frage gestellt: Wie wünscht Ihr Euch Eure Partnerin: Berufstätig oder Stay-at-Home Wife ? Die Antworten waren diverser als viele annehmen würden.
        Die Stay-at-Home Wife dann eben diejenige die ökonomisch total abhängig wird von der erwerbstätigen Partnerin.

      • Karl Müller sagt:

        @Katharina: Zitat: „Weiter hat Wildkatze richtig erkannt, dass hier das Phänomen Social Media Agent mitspielt“. Das ist das, was ich am Feminismus bewundere, ehrlich. Kann man nicht mehr argumentieren, werden diffuse Feindbilder gezeichnet, die natürlich absolut nicht greifbar sind. Es ist in einem Hirn einer/eines Feminsten nicht möglich zu akzeptieren, dass andere eine differenzierte Meinung haben, ohne sich gleich zu verschwören. Glauben Sie mir, die Männer sind sehr schlecht organisiert und kämpfen alleine. Das wird sich aber wirklich ändern.

      • Sportpapi sagt:

        Zusammenziehen ist in der Regel grundsätzlich eine Verbesserung der ökonomischen Situation, und hat mit Abhängigkeit nichts zu tun. Ausser natürlich, einer der beiden kann es sich eigentlich nicht leisten. Wie schlimm ist denn die Abhängigkeit? Eigentlich doch gering – im Falle einer Trennung geht es einfach wieder zurück auf das Niveau, das man sich leisten kann.

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, Sie outen sich mal wieder als – hmm, wie formuliere ich das jetzt am besten? – sagen wir, völlig unwissend. Entweder sind Sie so unbedarft, oder aber Sie wollen den Frauen wirklich ein Bein stellen!
        Und dann noch die Frage „Wie schlimm ist denn die Abhängigkeit?“, die Sie auch gleich selber beantworten mit „Eigentlich doch gering“ – Ich fasse es nicht. Ich fasse es echt nicht!
        Bleibt nur zu hoffen, dass auch noch die letzte Frau smart genug ist, nicht auf einen solchen Unsinn herein zu fallen.

      • Marcos sagt:

        Also beim Zusammenziehen die eigene Wohnung behalten finde ich jetzt ein bisschen übertrieben. Wenn man sich trennt kann man ja wieder eine neue suchen.
        Was ich aber wichtig finde ist, dass man ökonomisch auf eigenen Füssen steht und auch mal alleine gelebt hat. Ich hatte mal eine Beziehung bei der die Freundin ökonomisch von mir abhängig war (sich hat abhängig machen lassen) und das war sehr sehr belastend. Ich kann nicht glauben, dass Männer in meinem Alter (40 und jünger) eine abhängige Frau wollen. Es ist wohl eher so, dass die Frauen der harten Arbeitswelt ausweichen wollen.

      • Wildkatze sagt:

        Es gibt Trennungsgründe für Frauen, von denen Sie offensichtlich keine Ahnung haben. Und dann suchen Sie mal auf die Schnelle eine bezahlbare Wohnung im Grossraum Zürich, die dann auch noch mit dem Arbeitsplatz vereinbar ist.

      • alien sagt:

        Wildkatze, schreib mir bitte ein Mail auf alienalien@habmalnefrage.de. Danke.

      • Wildkatze sagt:

        Ich hab grad nochmal Marcos‘ obigen Kommentar gelesen.

        „Ich hatte mal eine Beziehung, bei der die Freundin ökonomisch von mir abhängig war (sich hat abhängig machen lassen) und das war sehr sehr belastend.“

        Der Ärmste! Erst treibt er seine Freundin in die Abhängigkeit, und dann beklagt er sich, dass das „sehr sehr belastend war“. Mir kommen gleich die Tränen – aber nicht wegen Marcos!

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Ich habe einige Zeit lang mit meiner Partnerin in einer Wohnung gewohnt, die ich mir nicht hätte leisten können (auch nicht meine Hälfte). Aber sie hatte halt eher weniger Lust, mich in meinem WG-Zimmer zu besuchen. Als es auseinanderging, habe ich schnell – im Raum Zürich – eine kleinere, aber bezahlbare Wohnung gefunden. Wer zusammenzieht (muss man ja nicht), aber noch die eigene Wohnung als Absicherung behält, muss a) sehr viel Geld haben und b) nicht viel Mut. Im Falle b) hat er/sie wohl auch nicht lange eine Beziehung – da verträgt es nämlich keine halben Sachen!

    • Tomas sagt:

      Ich war in meinem Leben immer dankbar für jede selbständige, mit sich klar kommende Frau, die mich nicht innert kürzester Zeit in irgendwelche hochtrabende Hochzeitspläne involvieren wollte. Eine Emma Leserin war keine dazwischen, die würde es nicht über das erste Smalltalk schaffen, also wird es wohl nicht die entscheidende Bedingung sein. Im allgemeinen sind es praktisch ausschliesslich Frauen, die sich durch das ausgehalten werden „ausbeuten lassen“. Woran mag es wohl liegen? Da ist sicher das böse Patriarchat Schuld 🙂

  • Ginola sagt:

    @Widerspenstige

    “…im System der freien Marktwirtschaft….”

    Kurze Frage, Widerspenstige: Machen die Menschen das System oder das System die Menschen?

    • Widerspenstige sagt:

      Wie schön wieder mal von Dir etwas zu lesen, Ginola, und dann gleich eine solche Frage….ich hätte es wissen müssen.
      Also ‚das System‘ beisst sich selber in den Allerwertesten und zeigt Schwächeanfälle, die anscheinend niemand mehr richtig zu behandeln weiss. Ursprünglich war es natürlich ein von Menschen geschaffenes ‚Uhrwerk‘ das einfach mal lostickte und inzwischen zu einer Zeitbombe mutiert. Niemand scheint den Zündmechanismus stoppen zu können und ‚das System‘ vernichtet sich selbst mit open end…

  • Erika B. sagt:

    Zwei Fragen an die Männer hier:
    Kann es sein, dass Männer heute selbstbewusster zu ihren Vatergefühlen stehen? Zu ihren Kindern?
    Dass sie darüber aber nicht gross debattieren wollen?

    • B.Bannier sagt:

      Seit Menschengedenken sind gesunde Väter stolz und freuen sich an Kindern, genau so wie gesunde Mütter. Es gibt für die Wesen auf unserem Planeten keine grössere Freude, als mitzuerleben wie wir selbst erwachsen sind, das kann mann auch in der Tierwelt gut beobachten. Ueber Fantasien oder Behauptungen dass das früher anders war zu plaudern sagt wohl eher etwas über Ihre persöhnlichen Erfahrungen aus , als über allgemeine Verhältnisse.

    • Sportpapi sagt:

      Selbstbewusster als wann? Ich für meinen Teil war früher nicht Vater, kann es also nicht beurteilen wie es war. Heute würde ich über Vatergefühle debattieren, muss ich aber nicht. Wofür denn auch?

    • Tomas sagt:

      Ich denke, dass früher (wie heute) Männer dieses Thema als selbstverständlich verstanden.Dein Eindruck dass es heute mehr thematisiert wird, rührt daher, dass sie dazu durch diverse Umstände gezwungen werden.
      Einerseits werden sie permanent aufgefordert, als „der neue Mann“ mehr am Familienleben teilzunehmen. Andererseits, sobald sie dies tun, fühlen sich die Frauen plötzlich in ihrer Urdomäne bedroht und stellen eben Dinge wie „Vatergefühle“ in Abrede, häufig noch mit klaren finanziellen Nebenabsichten. Kein Mann tut freiwillig über seine Gefühle diskutieren, das ist immer ultima ratio.

  • B.Bannier sagt:

    Die alternde Emanze ist langweilig.

    • Auguste sagt:

      hmm…, falscher blog, pal. hier sind die emanzen ziemlich heiss.

      • Katharina sagt:

        die haben sich allerdings verflüchtigt her blogwart. räumen sie mal auf mit den bronfs + Co.

      • Sportpapi sagt:

        Dafür diskutieren dann vielleicht andere wieder mit, die dies wegen der Damen unterlassen haben.

      • Katharina sagt:

        Du findest den stunt von bronf und anderen ok? jeden thread absichtlich zu zerschiessen, indem gezielt auf die dei damen vom grill abgezielt wird? da hast Du wie andere, eben true colors gezeigt. hypocrite.

        Oder meinst du tatsächlich, weil zb ich hier mitwirke, würden andere fernbleiben? merkst du eigentlich wie rassistisch diese annahme ist? passt ja ganz gut.

      • Sportpapi sagt:

        Damen vom Grill? Rassistisch? Falls der Beitrag mich etwas angehen soll, dann bitte so, dass ich es auch verstehe.

      • Katharina sagt:

        „die dies wegen der Damen unterlassen“ = Damen vom Grill (Pippi, Wildkatze und ich).

        „diskutieren dann vielleicht andere wieder mit“ = wenn obige absent kommen die anderen = shunning, eine Form des Mobbings und Ausgrenzens. ausgrenzen = rassistisch. klar?

      • Sportpapi sagt:

        Katharina:Das mit den Damen vom Gril verstehe ich nicht. Dass aber insbesondere Pippi und Wildkatze seit langer Zeit dafür gesorgt haben, dass praktisch jedes Thema zu einem Geschlechterkampf umgedeutet wurde, ist klar – aber auch nicht so schlimm. Die Art und Weise, wie sie aber mit anderen Meinungen umgegangen sind, wie Leute hier wahlweise angegriffen oder lächerlich gemacht wurden, hat sicher dazu geführt, dass viele sich abgewendet oder gar nicht erst beteiligt haben. Jetzt geht es mit gleicher Münze zurück, was ich kindisch finde. Du siehst Mobbing? Rassismus? Ausgerechnet!

      • Katharina sagt:

        Ja, Sportpapi, ich sehe Mobbing. siehe der Thread über das Porno Starlet, wo eine Gruppe gezielt mit lächerlich machen operierte. ich fand jedenfalls die Thematik die von mir angesprochen wurde, zu ernst, um es ins lächerliche zu ziehen. Beiträge hier gegen Wildkatze fand ich auch primitiv. als Beispiele: „ach, kittycat, einzig ihre abgedroschenen und bizarren parolen und ihr getrompete“ und „komm büsi, das ist jetzt alles sehr schwach und ziemlich patzig. vielleicht solltest du bereits jetzt den laptop abschalten und baden gehen…“.

      • Katharina sagt:

        Ich habe Wildkatze kürzlich selber angehalten, ihren Ton zu verbessern, das weisst Du. Ich finde aber, was ‚gabi‘ und andere im Dienstagsartikel machten, ist eine andere Qualität als jemanden als Dummkopf zu bezeichnen. mit gleicher Münze zurückzahlen sehe ich deshalb eben nicht. und ja, es ist kindisch.

        Du meinst, ich würde mobben und du findest, ich sei rassistisch?

      • Sportpapi sagt:

        Mir scheint, du hast eine sehr einseitige Wahrnehmung. Liest du auch, was Pippi und Wildjkatze so schreiben? Mal abgesehen davon, dass auch du hier teilweise ziemlich Dampf ablässt.

      • Sportpapi sagt:

        Ich meine nicht, du seist rassistisch oder betreibst Mobbing. Ich halte deine Vorwürfe für sehr weit hergeholt, um nicht zu sagen, völlig deplatziert.

      • Katharina sagt:

        Ich sage es so: zu dem was am Dienstag ablief, läuft eine Intervention. Wie gesagt, was wildkatze betrifft, habe ich hier ihr gesagt, dass ihr Ton der Sache schadet. Was Pippi betrifft ist es so, dass sie darauf reagiert, dass ein, zwei Individuen, und immer die selben, ihr nachstellen, um es mal so zu sagen, und sie dann reagiert. zudem ist es wirklich so, dass die Faktenresistenz gewisser Leute unglaublich ist. In dem Sinn finde ich es sehr unfair, uns drei heraus zu heben.

      • Sportpapi sagt:

        Ich bleibe dabei: Du hast eine sehr eigene Wahrnehmung. Auch „Faktenresistenz“ entschuldigt keine Beleidigungen. Zumal meist gar keine Fakten angeführt werden, sondern Emma-Zitate: Hier bist du die wohltuende Auswahl, was ich auch schon gelobt habe.

      • Sportpapi sagt:

        Was muss ich mir denn so unter Intervention vorstellen?

      • Katharina sagt:

        Also gut. Dann finde ich es das beste, bei einem Beitrag die entsprechende Wortwahl zu kritisieren, statt dann über Tage einer Person nach zu stellen und lächerlich zu machen bzw. mit unflaetiger Wortwahl zurück zu schiessen.

      • Sportpapi sagt:

        Richtig. Bleibt noch das ständige pauschal über Männer herziehen (was aber noch niemand als rassistisch bezeichnet hat…). Aber eigentlich muss ich das hier gar nicht diskutieren. Ich bin froh, wenn hier beide Seiten wieder sachlich miteinander sprechen. Zum Thema, das eigentlich vorgesehen wäre.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach Sportler, du denkst, weil du mit den Inhalten der EMMA nicht einverstanden bist, seien das keine Fakten? Du hast keine Ahnung, wirklich. Die EMMA gehört zu den am besten recherierten Journals im deutschsprachigen Raum, das SIND Fakten, auch wenn dir das nicht passt. Wenn du mal was lesen würdest, nicht nur die Überschrift, könntest du es erkennen. Kate hat es bereits gesagt: Was in EMMA steht, ist in der Frauenbewegung international anerkannt, das sind keine Storys, die sich Alice Schwarzer aus den Fingern saugt. Du bist ein unverbesserlicher Ignorant, das wissen wir hier schon lange!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Zu deiner Ignoranz passt auch bestens, dass es dir entgangen zu sein scheint, dass gewisse Individuen immer dann hier auftauchen und den Thread zerschiessen, wenn es um käuflichen Sex in irgend einer Form geht. Da stehen knallharte Interessen dahinter, nichts macht diese Typen so wütend, wie wenn frau ihnen das Verfügungsrecht über Frauen abspricht und ganz grundsätzlich ihr das Recht auf Triebabfuhr verneint, nur weil sie dafür zahlen. Prostitution und Pornografie ist das dreckigste, unwürdigste und unmenschlichste Merkmal des internationalen Patriarchats.

        DER MENSCH IST KEIN HANDELBARES GUT

      • Sportpapi sagt:

        „Du bist ein unverbesserlicher Ignorant, das wissen wir hier schon lange!“ Wir? Dass die Emma die Bibel der Frauenbewegung ist, weiss ich. Auf den Rest möchte ich gar nicht eingehen – das führt, wie die Erfahrung zeigt, zu gar nichts.

      • E.H.Roth sagt:

        Pippi, was ist los? Emma gehörte einmal .. das ist aber lange her. Heute müssen sie auch wie alle anderen um ihre Auflagen kämpfen. Das ist business Pippi und muss dementsprechend präsentiert werden. Von welchem Pornogeschäft redest Du? Nur soviel, heute sind da sehr viele Frauen am drücker big business vor allem welche die die Fäden ziehen 😉 klar solche Infos bringen keine Auflagen.

      • Katharina sagt:

        E.H. Roth: „Nur soviel, heute sind da sehr viele Frauen am drücker big business vor allem welche die die Fäden ziehen“ – dazu bitte ich Dich, Belege zu liefern. mit belegen meine ich nicht zitiere Zeitungsartikel, sondern Zahlen. Es ist nicht das erste Mal, dass Du diese Aussage machst, ohne sie zu belegen.

      • Wildkatze sagt:

        Wenn man im Patriarchat gelobt wird, muss man (frau) sofort seine/ihre eigene Position überdenken. Denn dann stimmt etwas ganz gravierend nicht!

      • E.H.Roth sagt:

        Gut Kath, werde Dir das nächste mal Zahlen liefern aber das mache ich nur Dich…

    • B.Bannier sagt:

      Der alte Mann ist eine Zeitbombe. Bin ich eine Zeitbombe oder ist Frau Binswangers Vater eine Zeitbombe oder ist der Dalai Lama eine Zeitbombe oder vieleicht Frau Binswangers Mann in 30 Jahren oder Ihr Sohn in 50 Jahren? Dieses Geschreibsel bewegt sich ungefähr auf dem Niveau wie ” Du Stinkst: Ich hasse Dich “

    • Aber sonst habt Ihr Sie noch alle, oder?

      Das Wochenende steht vor der Türe, der Himmel ist stahlblau und es ist spätsommerlich warm: Geht doch mal nach draussen etwas frische Luft schnappen!

  • Widerspenstige sagt:

    Es liegt weniger an der Zeitbombe Mann oder Frau, sondern im System der freien Marktwirtschaft. Wir sind ALLE Opfer u der Mann anscheinend – was diesen Aspekt anbelangt – ganz besonders.
    Nur ca. 10% arbeiten Teilzeit u dabei wollen gemäss Umfragen kürzlich ein Grossteil davon Teilzeit arbeiten! Sind Frauen flexibler, mutiger was Arbeitszeit anbelangt?? Dann bitte bei Lohnverhandlungen jetzt mehr Druck machen u gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit MIT BEWEISEN dem Personaler auf den Tisch legen, liebe Frauen!! Teilzeitstellen sind attraktiv u sollen höher bewertet werden, dann wirds besser.

    • marie sagt:

      word! vllt sollte mann/frau sich auch von einer vorgeschriebenen karriere verabschieden und diese selbstbestimmt sowie selbstkritisch gemeinsam definieren. dann könnte es was werden.

      • Wildkatze sagt:

        marie, mit Betonung auf „könnte“! Zu soviel konstruktiver Zusammenarbeit mit Frauen sind Männer (leider) nicht fähig. Das sollte eigentlich jeder Frau klar sein, die hier mitliest. Vergesst das alte Märchen von der Liebe. Sobald Männer nicht mehr „den Föifer und s’Weggli“ aus ein Beziehung erhalten, ist’s auch schnell vorbei mit der „ewigen Liebe“.

      • marie sagt:

        „ewige liebe“: so romantisch bin ich nicht wildkatze 😉 sehen sie, ich finde zwar diese diskussion gut, aber meine herkunft (arbeitermilieu) sagt mir, dass es spät. in diesem milieu kein thema ist. da ist man zu sehr beschäftigt, dass es irgendwie reicht. ich gebe aber widerspenstige recht. es liegt nicht am mann oder an der frau, es liegt eher an einem system, das mittlerweile eine dynamik auslöst, die den geschlechterkampf mal wider anheizt. und mir beweist das nur, dass diese zitrone bald ausgepresst ist, die menschen sind am limit. depressionen, hohe scheidungsrate usw. sehr schade.

      • Auguste sagt:

        hmm…, kleiner spritzer romantik gefällig, marie?

        youtube: alan jackson – i’d love you all over again

        …ich glaube, aj, fiddle & steel könnten sogar rosamunde pilcher zum weinen bringen.

      • E.H.Roth sagt:

        hast Du sehr schön formuliert marie 🙂

      • Wildkatze sagt:

        @marie:
        „Frauen möchten in der Liebe Romane erleben. Männer Kurzgeschichten.
        (Daphne du Maurier)

    • Sportpapi sagt:

      Natürlich würden viele Männer gerne Teilzeit arbeiten. Im Prinzip. Wenn es aber ernst wird, glaube ich das bei vielen nicht. Zudem müsste ja das fehlene Einkommen in der Regel kompensiert werden durch einen Mehrverdienst der Partnerin. Diese sind nicht mutiger. Sondern es ist eifach immer noch selbstverständlich, dass die Frau im Falle einer Muterschaft entscheidet, ob und wie viel sie arbeiten möchte – wenn es finanziell reicht.

    • Widerspenstige sagt:

      Meine Aussage tendiert dahin, mehr für seinen eigenen Lebensplan zu kämpfen u sich nicht immer von der Wirtschaft, den vorhandenen Arbeitsplätzen u -bedingungen unterjochen lassen! Aufstehen u fordern – jetzt finden MitarbeiterInnengespräche statt u die Budgets werden fürs 2012 in den Teppichetagen erstellt. Diese müssen sich nach den Forderungen nach mehr Flexibilität der ArbeitnehmerInnen auch an deren Befürdnisse u Nöte halten!! Also ohne ArbeitnehmerInnen keine Gewinne, keine Boni, keine (Geschäfts-)reisen auf die Malediven. Und wenn sich Mann u Frau einigen könn(t)en, dann ändert sich was

      • marie sagt:

        widerspenstige, besser kann man es defnitiv nicht ausdrücken.

      • Auguste sagt:

        hmm…, vielleicht fällt einem gleichstellungsbüro oder berufsverband – oder sogar beiden – mal ein, dass sie den leuten ein kreatives hand-out für die mitarbeitergespräche mitgeben könnten, das man einfach so kommentarlos auf den tisch stellen könnte und auf dem sowas oder ähnliches steht: „teilzeitarbeit ist flexibilität auf höchster stufe – nur mut, wagen sie den ersten schritt, chef!“

      • marie sagt:

        das ist die schwierigkeit. und diese angelegenheit ist sicherlich nicht in einem oder zwei jahren zu lösen. vllt sollten wir uns ganz einfach organisieren und griffige personalausschüsse bilden (in unserem betrieb wird dort nur die qualität des kaffees besprochen… und durch einen genau so schlechten ersetz). wie gesagt von heute auf morgen wird sich nicht so schnell etwas ändern. aber hauptsache man fängt irgendwo an.
        …übrigens netter versuch mit a jackson, aber mann mit schnauz könnte mich in die doppelaxtschwingende femifraktion bewegen. gibt’s das auch ohne schnauz? :-*

      • Auguste sagt:

        hmm…, marie, natürlich…

        youtube: josh turner – your man

      • marie sagt:

        danke! und gepflegte zähne hat er auch noch.
        good boy.
        ps: heute werde ich ber verwöhnt. von ihnen mann ohne schanuz und von vietam. begleiterscheinung einen heratsantrag. kann getrost ins wochende. sie sind übrigens als dj an unserer hochzeitsfeier gebucht. würde mich freuen. vietnam hat sicher nichts dagegen.

      • Tomas sagt:

        @marie: Hochzeitsfeier? 🙂

      • marie sagt:

        @t
        ja! vietnam begleiterscheinung war schneller. tut mir leid! als frau muss ich mich ja absichern, aber DAS muss vietnam nicht unbedingt wissen 😉

      • Tomas sagt:

        @m: ähm,meine Absichten waren nicht dieser Art, manches sollte man wenn überhaupt nur einmal im Leben tun, aber als Fotograf würde ich mich bei solchem Anlass gerne empfehlen 🙂

      • marie sagt:

        @t
        gebucht. und fehler sollte manN definiv nicht zweimal machen. oh, lernfähiger mann????? das gibt wohl dann wieder anlass hier, um zu „dskutieren“ 😀

      • E.H.Roth sagt:

        nach der Hochzeit reicht es ja auch noch mit einem coming out.. 🙂 ..

      • marie sagt:

        @eh roth
        …ich bin eine tolerante person und am liebsten sind mir ja eigentlich drag queens.

      • tststs sagt:

        Ach, wenn man doch einen Fehler immer wieder machen darf und soll, dann doch der, sich immer wieder neu zu verlieben und zu heiraten! Ich würde hier von einem hoffnungslosen Romantiker sprechen (nur Zyniker sehen darin einen Serientäter)….

        Und mit diesem Kitsch bewerbe ich mich gerne als Hochzeitsrednerin 🙂

      • marie sagt:

        der einzige, der nicht weiss WAS ihm blüht, ist vietnam! ich versuche ihm auf seinen post im heutigen beitrag zu verdeutlichen, was auf ihn zukommt, aber die mb redaktion veröffentlicht meinen post nicht. ähm… sollte es mit einer jugendfreien version versuchen.

      • E.H.Roth sagt:

        @marie
        uh dann hoffe ich doch das viet voll der richtige sein wird… so ein hübscher asiaten sieht schnell mal wie eine queen aus.. musste auch schon zweimal schauen (nicht nachschauen!)

      • marie sagt:

        @eh roth
        sehr gut, perfekt. mir kann es nämlich nicht bunt genug sein! vive la difference – oder noch besser: vive les differences!

    • Ginola sagt:

      @Widerspenstige

      „…im System der freien Marktwirtschaft….“

      Kurze Frage, Widerspenstige: Machen die Menschen das System oder das System die Menschen?

    • Katharina sagt:

      Das kann nicht stimmen Widerspenstige, denn der Sozialismus war an Machismo wohl nicht zu überbieten. Wo gender equality aber weitaus weiter ist, ist hier in Amerika. Nur, und das unterschlagen Sie, obwohl ich es ganz am Anfang dieses Threads bereits erwähnt habe: wenn im KMU Bereich der Trend zu Teilzeitstellen (70-80%) geht, mit entsprechender Reduktion des Salärs, und diese Leute leisten dann aber immer noch 100 %, gewinnt die Bilanz und statistisch geht die Produktivität rauf. zudem: besonders bei selbstständig erwerbenden ist der zeitliche Einsatz statistisch mit 100% erfasst.

      • Widerspenstige sagt:

        Welchen Sozialismus meinst Du, Katharina? Wohl nicht denjenigen, der den Frauen im Westen endlich gleichberechtigt Ausbildung, Arbeitsplätze, Tagesstrukturen etc. zugesprochen hat und in der Politik Frauenfragen Prioritäten eingeräumt hatte? Ich denke, es gibt verschiedene Interpretationen von Sozialismus und davon habe ich gar nicht gesprochen, geschweige denn etwas dahingehend unterschlagen. Keine Ahnung was Deine Aussage soll…

      • Katharina sagt:

        Du verweist auf Sozialdemokratie. ich dachte an Dinge wie UdSSR usw… als Gegensatz zur freien Marktwirtschaft. Was die Errungenschaften für Frauen betrifft, sehe ich es als eine Errungenschaft des Feminismus. In vielen Ländern war/ist die Sozialdemokratische Partei einzige, die solche Fragen im Parteiprogramm hat. in meinen Augen heutzutage ein taktisches Manko der Frauenbewegung. Du kannst mich nun fragen wie ich auf Grund Deines Beitrages auf Sozialismus kam. da habe ich zu schnell geschaltet.

        Nur höre ich ‚Flexibilität‘ nicht mehr gerne. die ist ja einseitig.

  • Ich weiss nicht, welche(r) Träumer(in) uns den Floh des 50/50-Modelles als erstrebenswertes Ziel ins Ohr gesetzt hat- doch leisten kann sich das offenbar niemand in Europa, auch im verführerisch glitzerfunkelnden Gleichberechtigungsnirwana Schweden nicht. Hier noch eine Auflistung der Fuffzich-Fuffzich-Anteile in Europa:
    – Niederlande 7,1%
    – Schweden 4,3%
    – Schweiz 4,1%
    – Deutschland 1,7%
    – Italien 0,7%
    – Portugal 0,2 Prozent

    • adlerauge sagt:

      und wie sieht es aus, wenn ein toleranzbereich von +/-10% verwendet wird? immer noch so tief? wäre noch interessant, zu wissen. für mich ist beidseitiges pensum zwischen 40 und 60% immer noch unter dem konzept „50/50“ angesiedelt. ich finde, man darf da nicht zu pedantisch sein, auch wenn dann rein rechnerich eine person (relativ) bis zu 50% mehr arbeitet. als die andere…

      • Roger sagt:

        Wenn adlerauge schon so gut in der Analyse ist, dann müsste adlerauge auch darauf hinweisen, dass sowohl ein Arbeitspensum von 30% sowie auch 70% noch immer, gemäss seiner etwas rudimentären interpretation, in diesen Bereich fallen würde. Auch diese beiden Zahlen befinden sich definitiv näher bei einem 50% Arbeitspensum als bei 0% oder eben 100% Arbeitstätigkeit. Man darf schliesslich nicht zu pedantisch sein 😉

      • Alle Jahre sinkende Reallöhne, krisenbedingt (?) verlängerte Arbeitszeiten, steigende Sozial- und sonstige Abgaben, prekarisierte Arbeitsverhältnisse, immer instabilere Erwerbsbiografien… in den USA beziehen bereits über 40 Millionen Menschen Essmarken, um überhaupt noch über die Runden kommen zu können, jeder fünfte Arbeitnehmer ist entweder arbeitslos oder unterbeschäftigt… und dann kommt da die Sabbaticalklasse daher und versucht uns IHR Utopia, das nur sie sich leisten kann, zu verchauffe: Ach, rutscht mir doch den Buckel runter, wirklich!

    • Katharina sagt:

      Quelle?

      • Verschont uns mit Eurem gebildeten, elitären sunny hill-Geschwafel! Schön, dass Ihr Euch Steilhanglagen und Sabbaticals leisten könnt: WIR NICHT!!!

      • Katharina sagt:

        Ich fragte nur nach einer Quelle, sonst nichts. Aber deine militante Redensweise ist selbstredend. Da hat die Zeitbombe wohl schon gezündet. Wenn Du Dich so abgrenzen willst: „Angestelltenpöbel“, „Diese “Eliten” da haben jeden Bezug zur sozialen Wirklichkeit verloren: Trotz “Bildung” sind sie in ihrem akademischen Elfenbeinturm nicht einmal in der Lage zu erkennen, dass IHRE soziale Wirklichkeit nicht UNSERE ist“, „Bleibt unter Euch mit Eurem Utopia!“ , bitte schön.

        Ich habe weder solche Wörter benutzt noch dahingehend etwas gesagt, dass ich mich elitär fühlte.

      • Katharina sagt:

        Zudem, Zuffi: Die Eliten sind Leute, die das 1000-50’000 fache Jahressalär einer normal verdienenden Person haben. und das ist obszoen. nicht die Hamsterradler mit akademischem Titel, die vielleicht das doppelte oder dreifache des normal verdienenden erhalten. diese bezahlen dann die progressiven steuern. die andere liga mit 6-8 stelligen Einkommen eben nicht. Oder sie verstecken es dann in der banque suisse, wo die Schweizer Regierung sie sogar noch schützt. das ist Perversion im dritten Grad.

      • Den mit der Zeitbombe die- selbstredend- immer nur und ausschliesslich männlich ist (was denn sonst) will ich mal tunlichst überhört haben. Die Zeitbombe tickt ganz allgemein- ausser man spart die Proteste in Israel, Spanien, Griechenland etc. einfach aus und bastelt daraus eine Geschlechterfrage.

        Natürlich habe ich mich im Ton vergriffen- doch Brinks, Gated Communities et al. stehen ja nicht gerade für eine proletarische Wohnlage, wenn mich nicht alles täuscht.

        Was ich von der Blogverfasserin und anderen erwarte, ist eine realistische Sichtweise auf die Sozialstrukturen, nicht mehr.

      • Katharina sagt:

        Zuffi, ich suche im Moment gerade zahlen raus über income inequality und wie diese sich entwickelt hat.

        zum Anlesen mal das da: http://www.wjh.harvard.edu/soc/faculty/western/pdfs/Unions_Norms_and_Wage_Inequality.pdf

        Jake Rosenfeld weisst nach, dass das mit dem Niedergang der gewerkschaftlichen Organisation zusammenhängt. Diese federt die excesse oben ab, da das teil der gewerkschaftlichen Verhandlungen ist, und sie hat einen positiven Effekt auf nicht gewerkschaftlich organisierte Arbeitsstellen. So. Das heisst nichts anders als ohne Unions keine Mittelschicht.

      • Katharina sagt:

        Und ohne Mittelschicht keine landesweit funktionierende Wirtschaft. die Teebeutel (tea party) machen also alles verkehrt.

      • Danke, Katharina. Ich denke, wir können uns kurz fassen: Das ganze System ist im Grunde genommen am Arsch. Neues ist weit und breit nicht in Sicht. Am Schlimmsten sind die Phasen des Wandels, wie auch Hermann Hesse einst in einem ähnlichen Kontext festgehalten hat. Dass ich mit WIR- also mir und den Meinen- etwas geschummelt habe, kannst Du mir hoffentlich nach sehen. Immerhin habe ich den Sinn f. d. soziale Wirklichkeit (noch) nicht verloren. Könnte ich aber, wenn ich wollte…

        Ich leide übrigens nicht an einem fatalistischen Anfall. Nur für den Fall, dass dieser Eindruck entstünde.

      • Katharina sagt:

        Eine Reading List für diejenigen, die sich vertieft mit dem Thema Einkommensschere befassen wollen:

        http://web.mac.com/jennifer.hunt/Hunt/Hunt_files/readinglist.pdf

      • Katharina sagt:

        Und wie das mit rassenzugehoerigkeit zusammenhaengt:

        http://pewsocialtrends.org/2011/07/26/wealth-gaps-rise-to-record-highs-between-whites-blacks-hispanics/#executive-summary

        da interessant: „Median levels of unsecured debt among whites rose by 32%.“
        und“ The net worth of black households fell from $12,124 in 2005 to $5,677 in 2009, a decline of 53%. Like Hispanics, black households drew a large share (59%) of their net worth from home equity in 2005. Thus, the housing downturn had a strong impact on their net worth.“

      • Katharina sagt:

        Angestellte nach Land, Geschlecht, ratio f/m:

        http://stats.oecd.org/index.aspx?queryid=251

        Land……………………………………2007…2008…2009…2010

        Mexico…………………………………0.60….0.60….0.61
        Switzerland…………………………..0.80….0.82….0.83….0.82
        United States………………………..0.87….0.88….0.90 ….0.90
        European Union (27 countries)..0.80….0.81….0.83….0.83
        OECD – Europe……………………..0.74….0.76….0.77….0.77

      • Katharina sagt:

        obiges zeigt den Anteil m/f an Arbeitskräften. je näher an 1, desto näher an 50/50 Verteilung nach Geschlecht.

      • Katharina sagt:

        je kleiner die zahl, umso kleiner der anteil frauen.

      • Katharina sagt:

        Arbeitslose nach Land, Geschlecht, ratio f/m:
        http://stats.oecd.org/index.aspx?queryid=251
        Land……………………………………2007…2008…2009…2010
        Mexico………………………………….0.85….0.95.…1.00.…1.02
        Switzerland………………………………0.64….0.70….0.82.…0.81
        United States………………………….…1.04.…1.13.…1.27….1.22
        European Union(27)……………………..0.85.…0.88….1.01….1.01
        OECD – Europe…………………………0.77.…0.82….0.96.…0.97

      • Katharina sagt:

        obiges zeigt den Anteil m/f an Arbeitslosen. je näher an 1, desto näher an 50/50 Verteilung nach Geschlecht. je kleiner die zahl, umso kleiner der Anteil Frauen.
        Fazit: während sich die Verteilung m/f einer 50/50 Quote nähert, steigt der Anteil der arbeitslosen Männer an und ist 20-30% über dem der Frauen. das heisst: Quotengleichstellung erfolgt somit über den Abbau der männlich besetzten stellen. Was ich ganz am Anfang auf Seite 1 für die USA sagte und nun für die industrialisierten Länder belegt habe.

      • Katharina sagt:

        Die Quotenangleichung über diesen Weg bedeutet auch, dass die Lohnangleichung dadurch geschieht, dass die Saläre auf Frauenniveau gedrückt werden.

      • Wildkatze sagt:

        Katharina, Du bist wirklich unermüdlich! Danke, für die Riesenarbeit, die Du Dir hier gemacht hast.
        Mein Fazit:
        Das Patriarchat (= Herrschaft der Väter – nicht der Männer!) unterdrückt uns alle, Männlein wie Weiblein. Nur: Die Frauen haben’s geschnallt, währenddem Männer noch immer glauben, im Patriarchat hätten Sie eine Vormachtsstellung! Einer der Gründe, warum Frauen dabei sind, Männer rechts zu überholen.

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Zitat: „Das Patriarchat (= Herrschaft der Väter – nicht der Männer!) unterdrückt uns alle, Männlein wie Weiblein.“ Herrschaft der Väter. EIn herrlicher Ausdruck! Sie meinen bestimmt die Väter, die keine Rechte haben ihr Kind zu sehen, oder die ausgenommen werden wie eine Gans bei einer Scheidung, deren Menschenrechte täglich von unserer Gesetzgebung und vor allem Rechtssprechung verletzt werden. DIe haben natürlich enorme Macht, die Gesellschaft zu unterdrücken *IronieOff*

      • Wildkatze sagt:

        Müller, finden Sie es wirklich nötig, Ihre Unbedarftheit dermassen zur Schau zu stellen?

      • E.H.Roth sagt:

        @KMüller, gutes Zitat, jedoch für Leute mit einem IQ eines Grashalms nicht zu verstehen. Die armen müssen sonst wieder mit Provokationen ihre Minderwertigkeit mit lautem Gebrüll … egal, kennen wir doch die Hoffnungslosen Fälle hier ..

      • Das ist eine schöne Recherche, Katharaina, danke. Zweierlei: Zum einen sagen die Arbeitslosenzahlen eigentlich nichts mehr darüber aus, wer ein Beschäftigungsproblem hat und wer nicht. Die Arbeitslosenquote ist für mich eine veraltete Kennziffer. Zum anderen ist das mit OECD-Zahlen so eine Sache, da sie auf Makroebene erhoben werden. Hätte man hier nicht nur 600 Zeichen zur Verfügung, könnten wir jetzt so richtig zur Sache kommen- auch u. v. a. wohin die Arbeitslosen dann gehen, wenn sie erst einmal ausgesteuert sind, wie sich die Sozialausgaben wann und warum wie stark entwickelt haben…

      • Wohin mit den Arbeitslosen? Unter anderem hier hin: Zwischen 1990 und 2006 haben sich die Ausgaben für die Arbeitslosenversicherung in der Schweiz von 363,5 Millionen Franken auf 4’372,5 Milliarden Franken insgesamt verzwölffacht. Die Anzahl der Sozialhilfebezüger hat sich von 1991 bis 2004 praktisch verdreifacht. Im Kanton Zürich haben sich die Nettoausgaben im Sozialbereich alleine zwischen 1996 und 2006 mehr als verdoppelt. Die Ausgaben für die Invaliditätsversicherung haben sich in diesem Zeitraum von 4 Milliarden auf heute gegen 12 Milliarden Franken pro Jahr praktisch verdreifacht.

      • Waren in der Schweiz 1990 noch 18’000 Menschen arbeitslos, waren es 2001 schon 67’000 und im Jahr 2008 bereits 105’000. Zum Vergleich: 1981 hatte die Schweiz noch lediglich 6’000 Arbeitslose- die Arbeitslosigkeit hat sich also hierzulande innerhalb von fast drei Jahrzehnten praktisch verzwanzigfacht! Die Schweiz weist mit 31,7 Prozent (2005) die zweithöchste Teilzeitarbeitsquote in ganz Europa auf (nach den Niederlanden mit 46,2 Prozent). Praktisch jedes zweite Arbeitsverhältnis gilt hierzulande bereits als flexibilisiert und entspricht nicht mehr einer Vollzeitstelle.

      • Und in Europa? Alleine in der Bundesrepublik Deutschland hat sich die Arbeitslosigkeit von durchschnittlich einem Prozent in den Sechzigerjahren auf zeitweise über zehn Prozent im neuen Jahrtausend fast verzwölffacht! In Frankreich, Spanien und Finnland hat sich die Arbeitslosenquote bis zur Jahrtausendwende jeweils fast versechsfacht, in Italien zwischenzeitlich nahezu verdreifacht und in Grossbrittanien praktisch verdoppelt. Auch die Beneluxstaaten zählten 2006 durchschnittlich mehr als doppelt so viele Arbeitslose wie noch in den Sechzigerjahren.

      • Warum das so ist, kann man in meinem letzten Mamablobeitrag nachlesen (Stichwort Dienstleistungszeitalter vs. Industrialisierung). Was bedeutet das auf dem Arbeitsmarkt? Für die „Dummen“ brechen harte Zeiten an: Alleine zwischen 1992 und 2007 ist zum Beispiel der Anteil der Erwerbstätigen mit höher qualifizierten Tätigkeiten in Deutschland von 33 auf mittlerweile 42 Prozent deutlich angestiegen. Eine Studie, im Auftrag der Zürcher Kantonalbank geht davon aus, dass der Anteil der Hochqualifizierten innerhalb der nächsten zwanzig Jahre im Kanton Zürich von heute 33 auf bis zu 49 Prozent ansteigt

      • Während die Arbeit von Unqualifizierten zunehmend ersetzt, automatisiert und ausgelagert wird, gewinnt diejenige von Hochqualifizierten ständig an Wert und wird immer besser bezahlt. Also machen wir doch einfach aus allen Menschen Akademiker, nicht? Das hat man sich Frankreich auch gesagt. Die Bildungspolitik (80% Bac) hat in den letzten Jahrzehnten zu einem doppelten, akademischen Standard geführt: Hier die echten Akademiker mit universitärer Laufbahn, dort die Nachgezogenen. Zweitere werden auf dem Arbeitsmarkt kaum nachgefragt. Quizfrage: Sind alle Menschen gleich intelligent?

      • Auf dem Gebiet der Europäischen Union (EU-25) geht der Europarat heute von bis zu 35 Prozent unterqualifizierten Arbeitskräften aus. Die Anzahl der niedrig- und schlecht qualifizierten Arbeitnehmer in der Schweiz dürfte allerdings tiefer liegen. Für immer mehr Erwerbstätige steigt die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos- und in der Folge nie mehr richtig in den Arbeitsmarkt integriert werden zu können- überdurchschnittlich stark an. Nach Angaben des Seco liegt der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen in der Schweiz zur Zeit bei 20% (nach OECD-Masstäben sind es über 30%).

      • Wildkatze sagt:

        Zufi, sind diese Angaben „demographiebereinigt?“

      • Und hier der absolute Knaller: Von 1994 bis 2008 wurden landesweit gegen 450’000 Menschen aus der Arbeitslosenversicherung ausgesteuert. Das entspricht praktisch 10 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung. Zum Vergleich: Im ganzen Kanton Genf lebten Ende 2005 insgesamt 430’636 Personen. Die Bevölkerung von einem ganzen Kanton verschwand also aus den Statistiken! Nun wissen wir auch, warum die Arbeitslosenquote hierzulande so niedrig ist, nicht wahr..?! Wohin die verschwunden sind? Der Wanderungssaldo der Arbeitskräfte sagt hier viel aus. Ansonsten s. etwas weiter oben.

      • Wer einmal ausgesteuert worden ist, trägt ein hohes Risiko, gar keine Stelle mehr zu finden: 40 Prozent aller Ausgesteuerten sind nach fünf Jahren immer noch auf der Suche nach einer Stelle oder haben sich ganz aus dem Arbeitsmarkt zurückgezogen. Unter den Ausgesteuerten, die wieder eine Stelle gefunden haben, befinden sich überdurchschnittliche viele, die Teilzeit, auf Abruf oder temporär arbeiten. Nicht wenige verfügen nur über einen befristeten Arbeitsvertrag, die Einkommenseinbussen im Vergleich zum letzten Lohn sind im allgemeinen beträchtlich.

      • Wildkatze sagt:

        Das hat ganz wesentlich damit zu tun, dass wir uns im Übergang von der Industrie- zu einer Dienstleistungsgesellschaft befinden. Muskelkraft und Handarbeit sind nicht mehr nötig und somit nicht mehr gefragt. Die Gründe sind mir eigentlich klar. Womit ich allerdings hadere ist die Art und Weise, wie dabei mit den Menschen umgegangen wird, die zwischen die Gleise fallen. Hier muss eine neue Denkweise und v. a. mehr Solidarität eingeführt werden. Wir befinden uns in einer Umbruchsituation, die die gegenwärtigen Generationen ausbaden müssen. Ich denke, dass sich das danach wieder einpendeln wird.

      • Diese Entwicklungen lassen sich sehr gut anhand der Stadt Basel illustrieren: Innerhalb von sechs Jahren hat sich dort die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 30 Prozent erhöht, wie Rolf Mägeli, Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt und Vizepräsident der SKOS ausführt. „Mit klassischen Randständigen hat die Sozialhilfe nicht mehr viel zu tun.“, wie er in einem Zeitungsinterview ausführt: Bei zwei Dritteln aller Sozialhilfebezüger handle es sich mittlerweile um Langzeitarbeitslose.

        Selbstverständlich reduzieren bürgerliche Kreise diese Problematik auf Scheinivalide und dergleichen mehr…

      • …was ein gottverdammte Hohn ist!

        Soviel zum Thema Zorn.

      • Einen wesentlichen Einflussfaktor habe ich noch vergessen. Walter Wittmann, emerierter Wirtschaftsprofessor der Universität Freiburg geht davon aus, dass sich vor allem erwerbslose Frauen nicht bei der Arbeitslosenversicherung melden und daher bei den RAV nicht registriert werden. Das ist eine statistische Dunkelziffer. Diese Frauen ziehen sich in den Haushalt zurück und wenden sich wieder ihrer sog. biologischen Rolle zu… eine Option, die es so für Männer und Väter alleine schon aufgrund der Einkommensverhältnisse (Hinweis: Berufs- und Studienwahl) so nicht gibt.

      • Sportpapi sagt:

        @Marcel Zufferey: Hochinteressante Ausführungen, klar und deutlich. Mir fehlt nun noch ein Lösungsweg. Also, was ist zu tun?

      • @Wildkatze: Die Demografie spielt bei meinen Zahlen bestenfalls bei den Abgängen aus dem Arbeitsmarkt (u. a. dem erw. Wanderungssaldo) eine Rolle.

        @Sportpapi: Um den immer härter werdenden Existenzkampf von immer mehr Menschen mildern zu können, wäre die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ein gangbarer Weg. Ob das Verschieben von Geld von einem Punkt in einer Volkswirtschaft zum Anderen alleine genug ist, wage ich allerdings stark zu bezweifeln: Der ganze ökonomische Überbau bliebe dabei ja unangetastet. Ich denke, wir müssen ganz neu zu Denken beginnen.

      • Und wenn ich mir jetzt noch vorstelle, dass sich diese Menschen- Männer- nach Ansicht der Blogautorin „selbstverschuldet“ in dieser Situation befinden und höhnisch mit alter Mann als einer Art wandelnder Zeitbombe betitelt werden, dann kann ich mir gut vorstellen, dass der eine oder andere darob mehr als nur gerade in Rage gerät.

        Die wahren Verhältnisse in der heutigen Arbeitswelt zu kennen, kann leider nicht vorausgesetzt werden- auch und vor allem bei den Systemmedien nicht. Hoch lebe die Informationsgesellschaft!

      • Und da es gerade so schön ist: Wer gilt denn i. d. Schweiz nach offizieller Definition (Seco) als erwerbstätig, also nicht arbeitslos? Richtig, alle, die mehr als 6 Stunden pro Woche (!) arbeiten. Klingelt’s? Jemand, der sieben Stunden pro Woche arbeitet, wird also von der Arbeitslosenstatistik gar nicht mehr erfasst.

        Und wie sieht es eigentlich in der Neuen Welt aus? Dazu zwei Blogbeiträge von mir:

        http://www.freitag.de/community/blogs/thx1138/das-ende-des-amerikanischen-traumes-teil-1

        http://www.freitag.de/community/blogs/thx1138/das-ende-des-amerikanischen-traumes-teil-2

      • Wildkatze sagt:

        Die Demographiebewegungen und die Bevölkerungszahlen eines Landes spielen aber bei solchen Aufstellungen eine erhebliche Rolle. Da auch das Asylwesen hier nicht unbeachtet bleiben darf, ist sogar die Weltbevölkerung in solche Erhebungen mit einzubeziehen. Wenn ich mich nicht irre, war die Weltbevölkerung anfangs der 60 Jahre noch nicht einmal bei 5 Milliarden. Wieviele Einwohner hatte die Schweiz 1960? Sie argumentieren hier mit absoluten Zahlen, nicht mit Prozentsätzen. Das erhöht den Panikfaktor um Einiges. Ich will aber das Problem nicht verharmlosen. Es existiert durchaus.

      • Wildkatze sagt:

        Wo ich ein viel grösseres Problem wittere, ist im Finanzwesen. Da werden vor allem seit der grossen Bankenkrisen und -pleiten Milliardensummen in das Finanzsystem gepumpt, um es funktionsfähig zu erhalten. Letzten Endes aber landen diese Gelder nicht in den nationalen Volkswirtschaften, sondern bei Finanzhaien und Hedgefonds, welche die Spekulationsblasen immer weiter und in immer kürzeren Abständen vor sich her treiben. Es wird dabei gegen Währungen ganzer Länder, ja sogar Kontinente, gewettet. Die Wirtschaft eines Landes hat dann nur noch bedingten Einfluss auf den Wohlstand eines Landes.

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi sagt, er hat das alles verstanden. Immerhin ist es für ihn „klar + deutlich“!

        Also, Sportpapi, sagen Sie mal etwas Gehaltvolles zu der Problematik statt irgendwie mitreden zu wollen und sich dann hinter leeren Floskeln verstecken.

        Analysieren Sie mal Zufi’s Kommentare. Ich warte.

      • Richtig, Wildkatze: All die staatlichen Hilfspakete sind bislang nicht in den Volkswirtschaften angekommen- Stichwort Umlaufgeschwindigkeit des Geldes- sondern wandern von den Nationalbanken zu den Geschäfts- und sonstigen Banken sowie allen Arten von Finanzdienstleistern und werden dort zu Spekulationen gegen Währungen, Rohstoffe, Bonds und damit ganzen Weltregionen und Volkswirtschaften eingesetzt, wohlgemerkt: Mit den Hilfspakten der Regierungen, die ursprünglich dafür gedacht waren, eben diese Institutionen und damit das ganze Geldsystem zu retten! Ganz schön pervers, nicht?

      • Wildkatze sagt:

        Zufi, wie bewerten Sie denn die letzte Entscheidung der SNB bezüglich Wechselkursuntergrenze von CHF 1.20 zum Euro?

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi ist auffallend still geworden. Wo er doch sonst wie von der Tarantel gestochen auf meine Kommentare reagiert.

      • Sportpapi sagt:

        @Zufferey: Eine Frage: wie hat sich denn die Anzahl Stellen (Köpfe oder pro 10%) in der Schweiz entwickelt, während die Arbeitslosigkeit so stark zugenommen hat. Mein Eindruck ist, dass auch immer mehr Stellen geschaffen wurden.

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Sie nehmen sich zu wichtig. Habe im Moment nicht die Laune für unwichtige Kleinkriege, und nicht die Konzentration, weil ich etwas auf Wolken schwebe. Habe zuletzt nicht so viel geschlafen und geniesse jetzt meinen Vaterschaftsurlaub…

      • Wildkatze sagt:

        …und was ist mir bronf und all den anderen Koryphäen? Bloggen die nur, wenn sie „am Arbeiten“ sind?

        Sagt der Chef zum Angestellten: „Das sehe ich aber gern. So konzentriert bei der Arbeit.“ – „Ja, Chef, ich arbeite gerade an meinen nächsten Urlaubsvorbereitungen.“

      • Wildkatze sagt:

        Na, was hab‘ ich gesagt? – Wie von der Tarantel gestochen! Wieder mal mit eigenartigen Fragen, statt gehaltvollen Analysen.

      • Auguste sagt:

        @ wildkatze

        hmm…, auch wenn die frage nicht mir galt, hier meine bescheidene meinung dazu, wie ich sie bereits an anderer stelle geäussert habe:

        teil 1

        Natürlich wird es eine Blase am Immobilienmarkt geben, die, wenn sie dann den Weg aller Blasen gegangen ist, den Schweizer Bankensektor erneut ins Trudeln bringen und mit der natürlich einhergehenden Kreditverknappung automatisch dafür sorgen wird, dass die Schweizer Wirtschaft eine scharfe Rezession erleben wird, weil auch die wichtigsten Handelspartner wahrscheinlich immer noch am schwächeln sein werden.

      • Auguste sagt:

        hmm…, teil 2

        Teure, staatliche Konjunkturpakete und Bankenrettungen, ohne die es ja scheinbar wirklich nicht mehr geht heutzutage, werden zu höheren Staatsdefiziten und – verschuldung führen, und die Währung wird sich wie gewünscht abschwächen. Allerdings nicht so sehr wie der Euro, der an den ähnlichen Krankheitsymptomen leidet wie der US-$. Am Ende steht die Schweiz möglicherweise wie Japan da – nur ohne Meer drum herum. Das einzig Erfreuliche an diesem Szenario ist, dass wir hier wenigstens keine Tsunami zu befürchten haben werden – Gottlob!

      • Wildkatze sagt:

        Danke, Auguste, dass Sie mir geantwortet haben.
        Das Platzen einer Immobilienblase in der Schweiz halte ich nicht für ein unmittelbar bevorstehendes Szenario (ausser es explodiert irgendein Atomkraftwerk). Mehr Sorge macht mir die Geldmengenerweiterung, um die die SNB sicherlich nicht herumkommen wird, will sie denn diesen Wechselkurs aufrecht erhalten. Dass das zu unmittelbarer Inflation führt, ist klar. Ich frage mich deshalb tatsächlich, ob das Ganze nicht ein abgekartetes Spiel sein könnte. All die hoch verschuldeten westlichen Staaten können ihre Schulden ja einzig und allein mittels

      • Wildkatze sagt:

        Inflation einigermassen in den Griff bekommen. Wie anders sollte das denn sonst gehen? Jetzt wird uns aber die Inflation mit „ehrenwerten“ Gründen verkauft. Meiner Meinung nach wäre es billiger, unsere Exportwirtschaft mit Direktzahlungen vorübergehend zu unterstützen, als täglich Milliarden Franken zu drucken, um Euros aufzukaufen. Die Zeche werden nämlich nun wieder die „kleinen“ Leute bezahlen mit weniger Kaufkraft, Pensionskassen-Renten, die nur noch die Hälfte wert sein werden, etc. Ich werde den Verdacht nicht los, dass wir hier genauso beschissen werden wie bei der Rettung der UBS.

      • Wildkatze sagt:

        Damals hiess es auch, diese Rettung wäre „alternativlos“, weil sonst am Ende die „kleinen“ Leute all ihre Ersparnisse verlieren würden. Genauso gut hätte man mit den Milliarden die Ersparnisse der „kleinen“ Leute retten können, statt sie der UBS in den Rachen zu werfen. Das alles hinterlässt ein sehr ungutes Gefühl bei mir.

      • @Wildkatze: Wenn ich ehrlich sein will, habe ich keine Ahnung, was dieser Schritt von der SNB (für uns alle) für Folgen haben wird. Dieser Entscheid war wohl Ultima Ratio, eine Art Nothandlung. Zu bedenken: Diese Entscheidung wird gerne mit derjenigen von 1978 verglichen. Doch sowohl die Akteure als auch die Mittel, die sie auf den Finanz- und Kapitalmärkten einsetzen (v. a. im derivativen Bereich) haben sich seither stark verändert (Aufhebung des Glass-Steagall Acts unter Bill Clinton 1999). Die Zahlen der BIZ geben hier ausreichend Auskunft, da lohnt sich ein Blick!

      • Zudem hat sich das makroökonomische Umfeld seither ebenfalls stark verändert, die Welt ist seit 1978 eine komplett andere geworden. Die Preisdämpfenden Faktoren spielen heute eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung der Teuerung, das Arbeitsangebot wurde im Rahmen der Bilateralen 2 erheblich ausgeweitet (was die vielbeschworene Lohn-Preisspirale teilw. ausser Gefecht setzt) und unser Konsum wird in einzelnen Bereichen über Importe aus Schwellenländern immer billiger (u. a. Textilien, Unterhaltungselektronik).

      • Zudem spielen uns die tiefen Wechselkurse z. Z. in die Hände: Auch ein Euro von 1.20 und ein Dollar von unter einem Schweizer Franken haben einen wesentlichen Einfluss auf das Preisniveau hierzulande. Auf absehbare Zeit, wie ich meinen würde. Und was die Ausweitung der Geldmenge anbelangt: Die wird schon seit einer ganzen Weile in Europa und den USA erheblich ausgeweitet- die Teuerung ging vor 2007 / 2008 sowohl hüben wie drüben nicht über das von der EZB und der FED definierte Zielband von 2,5 Prozent hinaus. Dito hierzulande.

      • Und was die vielbeschworene Immobilienblase anbelangt: Aufgrund der Bilateralen 2 und der damit verbundenen massiven Zuwanderung v. a. im Grossraum Genf und Zürich hat sich auch die Nachfrage entsprechend stark verändert. Als ich ein Objekt besichtigte im Grossraum ZH, sagte mir der Verkäufer, dass jeder zweite Interessent mittlerweile aus Europa komme. Erst letzte Woche standen zwei Möbelwagen aus den Niederlanden und England in unserer Strasse. Ich denke, wir haben es hier mit einem historischen Preissprung zu tun. Die Nachfrage ist nicht (nur) Geld bedingt. Ergo keine Immoblase.

      • Kommt mir noch in den Sinn: Ich beobachte die Teureungsindikatoren hier in der Schweiz schon seit einer ganzen Weile argusäugig. Wie aus einer deflationären Tendenz plötzlich eine galoppierende Inflation werden soll, ist mir unter den gegebenen Umständen schleierhaft! Soviel Volatilität kann gar nicht in unserem Alltag stecken. Wenn, dann bestenfalls <2,8 Prozent, mehr nicht. Aber auch nur unter der Voraussetzung, dass sich die Weltkonjunktur nicht (stark) abkühlt. Also kein Grund zur Panik- zumindest die nächsten paar Jahre nicht. Die ganz sicher nicht!

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Sie haben recht: Da in meiner Frage eine Null verloren gegangen ist, war es vielleicht nicht ganz verständlich. Es ging darum, wie viele Stellen im Verhältnis zur Bevölkerung geschaffen wurden, während die Arbeitslosigkeit angestiegen ist. Zu Ihrem Vorschlag: Direktzahlungen an Exportfirmen sind praktisch nicht durchführbar. Nicht nur, weil dann viel zu viel Geld fliessen müsste, um etwas zu bewirken. Sondern auch, weil die Definitionen schwer fallen. Ist denn eine Firma, die Pfannen in China herstellen lässt und in der Schweiz das Kreuz darauf drückt, Subventionsberechtigt?

      • @Sportpapi: Zwischen 1995 und 2011 wurden in der Schweiz per Saldo keinen neuen Stellen mehr geschaffen. Die Beschaftigung ist zwar angestiegen, doch das sagt ja nichts aus über die Qualität der dabei entstandenen Stellen. Zu bedenken: Nach dem Ölschock in den Siebzigern ging die Beschäftigung hierzulande um über 8 Prozent- und in den Neunzigern um über 5 Prozent zurück.

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, manchmal kann ich die Nöte unserer Regierung nachvollziehen. Ihr Kommentar erinnert mich an eine 94-jährige alte Dame. Als damals über die Blauhelm-Initiative abgestimmt wurde, meinte sie dazu: „Nein, nein, unsere Soldaten brauchen keine neuen blauen Helme. Die alten tun’s schon noch!“

    • http://www.nzzfolio.ch/images/upload/02x2011_0034x0035.pdf

      Ich sage es gerne noch einmal: Unsere Vermögens- Bildungs-und Einkommenseliten dürfen Ihr favorisiertes Fifty-Fifty-Modell gerne leben und es freut mich wirklich, dass es bei ihnen zu klappen scheint! Aber für den einfachen Angestelltenpöbel ist dieses Modell eine gottverdammte Utopie! Wir arbeiten, um unsere Rechnungen bezahlen zu können- der Selbstverwirklichungsfaktor ist ein Luxus, den wir uns gar nicht leisten können! Wann endlich seid Ihr in der Lage, das zu erkennen, gopfertammisiechnonemale? Bleibt unter Euch mit Eurem Utopia!

    • Was soll das eigentlich? Wollt Ihr uns eigentlich verarschen? Oder ist das bereits eine milde Form von Klassismus..?! Diese „Eliten“ da haben jeden Bezug zur sozialen Wirklichkeit verloren: Trotz „Bildung“ sind sie in ihrem akademischen Elfenbeinturm nicht einmal in der Lage zu erkennen, dass IHRE soziale Wirklichkeit nicht UNSERE ist!

      LASST UNS VERDAMMT NOCHMAL IN RRRRRRRRRRRRRUHE!

      • Regula sagt:

        Es tut richtig gut, das alles zu lesen.

      • Karl Müller sagt:

        Danke Marcel Zufferey. Man kann es nicht genug sagen. Die selbsternannten Eliten mit Wachhunden und Villen sind die heutigen Unterdrücker der Gesellschaft. Die Blutsauger, die sich auf Kosten der Andreren ernähren. Sie sind derart weit weg von der Realität, dass sie es wirklich nicht mehr nachvollziehen können, was eigentlich läuft. Deren Probleme sind nicht die Probleme, des gewöhnlichen Bürgers.

      • Karl Müller sagt:

        „Den leeren Schlauch bläst der Wind auf, den leeren Kopf der Dünkel.“
        Matthias Claudius

      • Wildkatze sagt:

        So ein bisschen eingestreute Polemik kann ja nie schaden, nicht wahr, Müller?

      • Karl Müller sagt:

        @WIldkatze: Das haben Sie als Profi in Sachen Polemik bestens erkannt! 😉

      • Wildkatze sagt:

        Sehen Sie, Müller? Ha!

        Der Mensch hat 3 Wege, klug zu handeln:
        – durch Nachdenken, das ist der edelste;
        – durch Nachahmen, das ist der einfachste;
        – durch Erfahrung, das ist der bitterste!

  • Herbert Klang sagt:

    autos und quartiere anzünden? früher oft scharfsinnig, wird der mamablog irgendwie immer blödsinniger.

  • Ruedi Ballmer sagt:

    Ich staune immer wieder mit welcher Selbstverständlichkeit Frauen über Männer schreiben und sie bewerten. Das Umgekehrte würde Stürme der Entrüstung auslösen.

    • Wildkatze sagt:

      Das ist so, weil das, was Frauen über Männer schreiben, den Tatsachen entspricht. Das Umgekehrte entbehrt jedoch jeglicher Realität.

      • Sportpapi sagt:

        Ach Wildkatze: Wieder mal eine Bombe platzieren, um das Gespräch in Gang zu halten? Wie wärs mal mit etwas mehr Inhalt und substanziellen Beiträgen? Und zur Sache, auf die Sie antworten: Wie wäre es tatsächlich, wenn wir breit diskutieren würden, wie die neue Frau auszusehen hätte, um endlich wieder mit den Männern mitzuhalten, die sich so unglaublich weiterentwickelt haben?

      • bronf sagt:

        nimm dich zusammen, kätzchen. sonst knöpf ich mir dich wieder vor, und du weisst ja, wie’s dann endet…

      • E.H.Roth sagt:

        hm, Sportpapi, mit primitiven ordinären Personen kann kein Gespräch geführt werden…

      • Wildkatze sagt:

        Uih, bronf, die Angst sitzt mir im Nacken!

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, Sie übertreffen sich heute selbst! Selten soooo gelacht!

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Worüber? Aber eine ausweichende Antwort ist auch eine. Ok, viel Spass beim Schwimmen – ich habe bald auch wieder anderes zu tun.

    • tststs sagt:

      Naja, wenn Männer über Frauen „schreiben“, dann zeigt sich dies in einer fünfseitigen Fotostrecke mit verführerischen Fotos, halbnackt, am Strand… Natürlich gibt es auch Infos: Meine Hobbies: Cheerleading, Frisuren ausprobieren, flirten. Lieblingsessen: Hamburger mit Milchshake. Grösse: 90-60-90
      🙂
      🙂
      :-9

      • Sportpapi sagt:

        Nicht von, für Männer, oder? Und immer bewundernd, sicher nicht kritisch… 🙂

      • Wildkatze sagt:

        tstssts, wie Recht Sie haben! Deshalb Frauen: Verbannt all die Frauenzeitschriften aus Eurem Leben. Diese werden von Männern gemacht, auch wenn da oft weibliche Chefredakteurinnen sitzen. Schaut Euch die Herausgeber an!

      • Wildkatze sagt:

        P.S.: Ich meine natürlich die Mode- und Lifestyle-Magazine. Nicht Zeitschriften wie EMMA.

  • Peter Steiner sagt:

    „Weil sie sich ihrer «gefährdeten» Männlichkeit auf anderen Wegen versichern müssen.“ – Ich kenne weder „alte“ noch „neue“ Männer, und schon gar nicht jene, die sich ihrer Männlichkeit versichern müssten. Die Wahrnehmung der Schreibenden deckt sich in keiner Art und Weise mit meiner Realitätswahrnehmung. Es gibt Männer (wie Frauen), die ihre Verantwortung ggü. Familie wahrnehmen und solche, die es nicht tun. Wessen Kind ist dieses Geschreibsel? Zumindest Genderthink, wenn nicht sogar männerverachtend. So kommen wir nicht weiter. Ich bitte Sie, Ihrer Verantwortung etwas bewusster zu werden.

  • Hans Saurenmann sagt:

    Marcel Du hast keine Ahnung was Alte Frauen alles anstellen damit ich auf SIE aufmerksam werde. Hier ist das Verhaeltnis eins zu sieben zum „alten Mann und das Meer“. Jetzt hat mir meine Frau eigene Bananen serviert, werde diese essen und ein Glas Rotwein trinken und ein Cat nap genehmigen. Die Zeitbombe explodiert wo anders. Die wissen es nur noch nicht und muessen viel Geld aufwenden welches sie sich durch verschiedene Heiratszwaenge oder Scheidungen ergattert haben. Pay back is hell!! Der Zeitbomben Killer!! auf Erfolgskurs und im Einvernehmen mit seiner Umwelt. Das Geld kommt von mir!!

  • heidi reiff sagt:

    Leben ist einfach Begegnung oder auch nicht, ich mach da oft Erfahrungen, ich beziehe nicht alles auf mich, Koordination ist auch ein Weg, einfach fair play, vielleicht hat Mensch auch was gelernt aus * Friede, Freude, Eierkuchen * Ich lasse mich konsequent nicht mehr ein auf verlogene Familienfehden, INTRIGEN SIND NICHT MEIN DING. Ich habe von meinen Kindern viel gelernt, die sind einfach Spiegel, gute Spiegel, Kinder und Narren sagen die Wahrheit, eine uralte Binsenwahrheit, Schlaf gehört auch zum Leben Entspannung tut echt gut ich bin noch am üben ohne Esoterikquatsch und yoga, geht auch..

  • heidi reiff sagt:

    Leben ist einfach Begegnung oder auch nicht, ich mach da oft Erfahrungen, ich beziehe nicht alles auf mich, Koordination ist auch ein Weg, einfach fair play, vielleicht hat Mensch auch was gelernt aus * Friede, Freude, Eierkuchen * Ich lasse mich konsequent nicht mehr ein auf verlogene Familienfehden, INTRIGEN SIND NICHT MEIN DING. Ich habe von meinen Kindern viel gelernt, die sind einfach Spiegel, gute Spiegel, Kinder und Narren sagen die Wahrheit, eine uralte Binsenwahrheit, Schlaf gehört auch zum Leben Entspannung tut echt gut ich bin noch am üben ohne Esoterikquatsch und yoga, geht auch..

  • Mag sein, dass „der alte Mann“ eine Zeitbombe ist. Doch Uhr und Zünder sind die alten Frauen. Und das sind nicht wenige, wie neuere Studien nahelege.

    • E.H.Roth sagt:

      Hier haben Sie recht, was eigentlich heisst, auch die alten Frauen sind Zeitbomben. Frau Binswanger kann das noch nicht wissen da ihr Erfahrung fehlt. Sie ist ja noch etwas jung und ich finde die Jungen sollten nicht alles wissen. Wollen wir ihnen doch den Spass am altern nicht nehmen.

  • Karl Müller sagt:

    Zitat Frau Binswager: „Doch angesichts der Begeisterung über den Aufbruch des Mannes aus seiner selbstverschuldeten Familienentfremdung,“

    Selten derart Despektierliches gelesen. Gerade die „alten Männer“ haben ihre Gesundheit riskiert, um die Familie zu versorgen und zu beschützen. Auch heute vielfach noch. Es ist eine Folge der Wohlstandsverwahrlosung, dass man dies nun als selbstverschuldete Familienentfremdung zu definieren ist ein Schlag ins Gesicht. Aber Männer darf man ja schlagen.

  • Karl Müller sagt:

    Gerade im heutigen Scheidungsrecht und der heutigen Sorgerechtssprechung ist es Kamikaze eines Mannes, Teilzeit zu arbeiten. Denn so wird er dennoch das Sorgerecht bei einer möglichen Scheidung verlieren und gleichzeitig im Beruf kaum Karrierechancen haben. Darum ist für mich klar, das traditionelle Rollenbild ist für mich der einzig gangbare Weg oder aber Enthaltung vom weiblichen Geschlecht. Und zwar auf mindestens 50 Meter wenn nicht mehr. Ich habe mich für Variante 1 entschieden.

    • Sportpapi sagt:

      Zumindest meine Frau und ich richten unser Lebensmodell nicht auf den Fall einer späteren Scheidung aus. Sondern darauf, was für uns und vor allem auch die Kinder das richtige ist. Sonst müssten wir ja beide darum kämpfen, 100% zuhause sein zu dürfen…

      • Karl Müller sagt:

        @Daphne: Klar, das sind immer die Totschlägerargumente, wenn einem sonst nichts mehr einfällt. Ich bestehe sogar darauf, dass meine Frau selbständig ist. Aber ich bestehe auch darauf, dass ich vor dem Gesetz wirklich gleichberechtigt bin. Das ist heute nicht der Fall und als Mann lebe ich äusserst riskant, der Willkür der Frauen ausgeliefert. Zumindest teilweise.

      • Daphne sagt:

        Das traditionelle Rollenbild soll Selbständigkeit erzeugen? Da musste ich doch sehr laut lachen… Ein Cabaret vom feinsten, da schliesse ich mich der Wildkatze zu hundert Prozent an.

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Wo lesen Sie so etwas? Es hat schlicht und einfach nichts miteinander zu tun, meiner Meinung nach.

      • Daphne sagt:

        „Darum ist für mich klar, das traditionelle Rollenbild ist für mich der einzig gangbare Weg oder aber Enthaltung vom weiblichen Geschlecht.“ “ Ich bestehe sogar darauf, dass meine Frau selbständig ist.“

        Ist das auch für Sie deutlich genug?

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Ich bleibe dabei. Es hat für mich nichts miteinander zu tun. Und so wie ich es lese, auch nicht bei KM. Ihre beiden Zitate stammen aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen.

      • Karl Müller sagt:

        @Sportpapi: Danke, Sie lesen nicht selektiv. Nirgendwo habe ich geschrieben, dass mein favorisiertes Rollenmodell Unabhängigkeit erzeuge. Aber ich mag selbständige Frauen, da ich ein Gegenüber will und keine Sklavin. Das ist definitiv kein Widerspruch.

    • Daphne sagt:

      Na ja, bei Karl Müller war längst klar, dass er mit selbständigen Frauen nicht zu Gang kommt, der obige Kommentar überrascht gar nicht.

      @Sportpapi: Kämpfen um 100 % zuhause zu sein? Und ich dachte, Sie lieben ihren Job…

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Jawohl. Und meine Frau, weshalb ich mich gar nicht mit dem Fall einer Scheidung befasse. Da aber in jenem Fall nach heutigem Recht offenbar die Person das Sorgerecht für die Kinder erhält, die sich mehr um sie gekümmert hat, müsste man doch dafür kämpfen, dass man diese Person ist. Übrigens: für das gemeinsame Sorgerecht (und -pflicht) würde es sich wirklich lohnen, auch auf der Strasse zu kämpfen (bildlich gesprochen).

      • Daphne sagt:

        Sportpapi, für uns ist wie für viele andere das geteilte Sorgerecht gar kein Thema, mir käme es nie in den Sinn, unsere Kinder meinem Mann vorzuenthalten, sollten wir uns eines Tages trennen. Aber auch wir haben andere Pläne…

      • Sportpapi sagt:

        …und den Kindern den Vater. Wir sind uns also für einmal sehr einig. Freut mich! Trotzdem sollte das gemeinsame Sorgerecht (politisch) ein Thema sein, gerade weil es eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist.

      • E.H.Roth sagt:

        na na Daphne, das mit der selbständigen Frauen nicht zu Gang kommen ist jetzt etwas gar… na ja… nein.. glaube ich jetzt nicht. K.M. kommt sehr wohl zurecht nur nicht mit Personen die frech pauschalisieren und ohne Anstand sind.

      • Karl Müller sagt:

        Zitat Daphne: „Sportpapi, für uns ist wie für viele andere das geteilte Sorgerecht gar kein Thema, mir käme es nie in den Sinn, unsere Kinder meinem Mann vorzuenthalten, sollten wir uns eines Tages trennen.“
        Ja, das glaube ich Ihnen sogar sofort. Nur leider ändern gewisse Erfahrungen auch Einstellungen und dann heisst es nur noch: Welche Rechtssprechung gilt? Und das ist die feminisierte Justiz, gerade bei Scheidungs- und Sorgerechtsfragen.

    • Karl Müller sagt:

      @Sportpapi: Als verheirateter Mann aber mit Scheidungserfahrung kenne ich nicht nur die traurigen Statistiken, sondern auch das Vor und Nach der Scheidung. Die Realität zeigt nicht, dass beide kämpfen, um zu Hause zu sein, sondern beide arbeiten gehen und das Kind fremdplatzieren. Ich kenne Fälle, wo Papi 50% im Job und 50% als „Vater“ mit der Mama eine wunderbare Arbeitsteilung gemacht hat. Bei der Scheidung wurde der Mama, wie üblich, dann das Sorgerecht zugesprochen.

    • Marcos sagt:

      Also mich würde es total anscheissen (entschuldigung) 100% zu arbeiten und dabei zu verpassen wie meine Kinder auwachsen. Ich befürchte aber – sollte ich mal Kinder haben – würde es vermutlich darauf hinauslaufen. 🙁

      • Karl Müller sagt:

        @Marcos: Natürlich! Es gibt nichts Schöneres, als seine Kinder aufwachsen zu sehen. Und dazu gehört Zeit. Ich glaube der gesunde Menschenverstand zieht diese Variante auch vor, auch im Bewusstsein, dass man als Mann bei einer Scheidung alles verlieren wird dank unserer einseitigen Justiz. Aber es gibt nichts, was das enge Begleiten der eigenen Kinder ersetzt. Schon gar keine Karriere. Und trotzdem sind Männer wahnsinnig, die genau das tun.

  • heidi reiff sagt:

    Pervers finde ich auch, dass Menschen als Versuchskaninchen missbraucht werden. resp. sich missbrauchen lassen, wer sind diese Hintermänner ? Organhandel weltweit, ja ja alles Paletti, Hauptsache die Kasse stimmt und die Oelpipelines fliessen, die Werbeshows aus den TVs, im Coop die Lautsprecher für dich und mich, der Computer neutral gehört auch dazu. Die Werbung weiss, was uns gut tut, also Chanell cinque, eine Haarverlängerung, ein Piercing ein Tattoo, ist das die neue Welt, die Christoph Colubumbus entdeckt hat ? Ich schätze den Wind für mich ein Naturphänomen, Wetter und nicht Gott.

  • heidi reiff sagt:

    Korrektur – Boxszenarien inkl. Karate interessieren mich nicht, ich nehm das Leben einfach so wie es ist, bin keine Weltverbesserin. Erde ist Erde, glaub immer Braun, um ein Pflänzchen gedeihen zu lassen brauchen wir zuerst Erde und nicht einen fingierten Gott, ist einfach für mich so, für mich stimmts, weiches Bett kein Nagelbrett.

  • heidi reiff sagt:

    Ich leg mich zwischendurch immer wieder aufs Bett, um mich zu entspannen, gehört doch zum normalen Leben oder nicht, der pyhsische Körper ist mein Wegbegleiter, für mich Zentral, das Boxszenario inkl Karate und Judo interessiert mich , auch Frauenboxen nicht, bei all diesen Wettkämpfen geht es vorallem um Geld. Anscheinend ist halt der berühmteste Boxer ALI ein Masochist, wo haben diese Menschen solche destruktiven Muster gelernt. Geld kann man nicht fressen, können schon, da ess ich lieber ein 5-Minuten-Ei. Jeder Tag hat 24 Std. Die Zeit läuft seit eh und je immer gleich ab, war früher so….

  • Freddy sagt:

    Die neue Frau gibt es leider eben auch zu wenig. Was, wenn ich nun nach Hause gehe, meiner Frau sage, dass ich im Job nun auf 40% reduziere und dies vertraglich klappt. Ich verdiene daher weniger und sie solle doch jetzt mal da etwas Gas geben im Job. –> PANIK!!! 80% der Frauen fänden das vermutlich gar nicht lustig. Sie wären genau so neidisch, dass der Mann nun zu Hause sein kann und sie würden genau so nörgeln wie jetzt, einfach auf die andere Seite. Während der Mann halt oft auch einmal zufrieden sein kann (zu Hause und im Job) mit seiner Rolle, geben das Frauen kaum zu. Lieber nörgeln.

    • Manchmal habe ich den Eindruck, dass Frauen das notorisch unzufriedene Geschlecht sind: Es gibt eigentlich keine Lebenssituation, der sie nicht irgend etwas Negatives abgewinnen können. Bei uns Männern ist das tatsächlich etwas anderes. Ob’s an der Evolution liegt? Letztendlich bin ich fast überzeugt davon, dass genau dieser Umstand eine wichtige Triebfeder des zivilisatorischen Fortschritts ist- vom Feigenblatt bis zum Atomkraftwerk: Alles auf die weibliche Unzufriedenheit zurückzuführen..?

      • Wildkatze sagt:

        Natürlich sind Frauen unzufrieden – weil Männer uns tagtäglich bescheissen, manipulieren und instrumentalisierent!

        Allen jungen Frauen kann ich nur zurufen: Lasst es niemals zu, dass ein Mann seine Zahnbürste bei Euch deponiert! Sie können gerne kommen – und dann wieder gehen. Ihren Haushalt sollen sie alleine schmeissen. Es geht jeder Frau besser, die ohne Mann lebt. Finanziell, emotional, physisch und psychisch!

      • Wildkatze sagt:

        Und noch was: Hört auf damit, Männern etwas beibringen zu wollen. Das ist vergebliche Liebesmühe. – Soviel zu den jungen Männern. Und wer will schon sein Leben damit verbringen, einen alten Mann im Rollstuhl vor sich her zu schieben?

      • Sportpapi sagt:

        Was will ich von einer Frau, die eigentlich nichts von mir will? Ausser gelegentlichen Sex, vielleicht. Jawohl, Männer, schickt die Frauen rechtzeitig wieder heim – Frühstück gibts bei euch keines!

      • bronf sagt:

        „Und wer will schon sein Leben damit verbringen, einen alten Mann im Rollstuhl vor sich her zu schieben?“

        na, z.b. die junge frau fischer ihren alten joschka…

      • Wildkatze sagt:

        Ja, es gibt leider auch noch ein paar dümmliche Frauen, die sich von Männern einlullen lassen. Aber auch die werden’s noch kapieren.

      • Wildkatze sagt:

        Ach, Sportpapi! Seit wann sind Frauen darauf angewiesen, dass Männer ihnen Frühstück machen? Heute sind Sie aber besonders humorvoll!

      • bronf sagt:

        „Es geht jeder Frau besser, die ohne Mann lebt. Finanziell, emotional, physisch und psychisch!“

        jeder? echt? das ist doch mal eine differenzierte aussage! diese unglaublich durchdachten statements, die machens, dass du wirklich nur als schiessbudenfigur wahrzunehmen bist, büsi. als wandelnde feministinnen-karikatur.

      • Sportpapi sagt:

        Ja, Frauen, die sich von Männern einlullen lassen (sprich: mit ihnen eine Beziehung eingehen), sind dümmlich. Also die grosse Mehrheit… Eine schöne Sichtweise haben Sie auf Ihre Geschlechtsgenossinnen!

      • Wildkatze sagt:

        bronf packt schon wieder seine alte abgedroschene Masche aus. Langsam wird’s langweilig.

      • Wildkatze sagt:

        …und Sportpapi weiss auch nichts besseres, als vermeintlich „gekonnt“ Zwietracht unter den Frauen zu sähen. Teile und herrsche, das altbekannte Mittel. Aber darauf sind wir lange genug hereingefallen.

      • Tomas sagt:

        MZ: ich nehme an, das es nicht nur Eindruck sei, was sie ansprechen, denn beim genaueren Hinsehen ist die beschriebene Situation offensichtlich – sogar bei perfekt funktionierenden Paargemeinschaften. Es sind die Frauen, die grundsätzlich das Glas halbleer sehen, während Männer häufig mit dem erreichten eigentlich glücklich leben könnten. Und ja, auch ich bin zum gleichen Schluss gekommen wie sie: die Ideen und Erfindungen kommen von Männern, die durch nörgelnde Frauen dazu angetrieben wurden. Eine perfekte Symbiose,sozusagen 🙂

      • bronf sagt:

        ach, kittycat, einzig ihre abgedroschenen und bizarren parolen und ihr getrompete darüber, was JEDE frau macht, fühlt oder denkt (ich nahm bisher an, frauen seien individuen, aber anscheinend kann man sie alle in einen topf werfen) – einzig das ist langweilig.

      • Wildkatze sagt:

        Sorry, sollte „säen“ heissen.

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Ich sähe keine Zwietracht, das schaffen Sie schon selber. Indem Sie ihr Lebensmodell, das nun beileibe nicht weit verbreitet ist, zumindest nicht gewollt, zum Idealbild stilisieren. Und alle, die andere Pläne haben, als dümmlich bezeichnen.

      • Sportpapi sagt:

        Uups, jetzt übernehme ich sgar noch die Fehler von Ihnen…

      • Wildkatze sagt:

        Schon gut, bronf. Beruhigen Sie sich!

      • bronf sagt:

        naja, wir wären vielleicht auch so drauf, wenn wir jede beziehung verbockt haätten und nun einsam und verbittert irgendwo in einem bankrotten land hocken würden, sportpapi – wir müssen wohl etwas nachsichtig sein mit dem streunenden büsi…

      • Wildkatze sagt:

        Ja, Sportpapi: Selber denken macht schlau! – Gilt auch für andere Gelegenheiten.

      • Wildkatze sagt:

        Ach, bronf, diese Neiddiskussion bringt einfach nichts!

      • bronf sagt:

        ach kätzchen, ich bin doch ruhig… glaubst du wirklich, über dich könnte ich mich ernsthaft aufregen? nein, nein, das gefühl ist eher belustigung, gepaart mit etwas mitleid…

      • Sportpapi sagt:

        @Bronf. Ich habe gestern schon gesagt, dass ich etwas Mitleid habe. Allerdings finde ich Mitleid immer zweischneidig, weil es auch so gönnerhaft ist. Also nein – ich glaube, die Wildkatze will es genau so haben. So quasi als Märtyrerin, als einsame Kämpferin für das Gute.

      • bronf sagt:

        komm büsi, das ist jetzt alles sehr schwach und ziemlich patzig. vielleicht solltest du bereits jetzt den laptop abschalten und baden gehen…

      • bronf sagt:

        @sportpapi: yup, als gönnerhaft soll’s auch ankommen. das macht die katze noch wilder und damit noch lustiger… hähä…

      • Wildkatze sagt:

        Das tue ich in Bälde, denn wir haben einen absolut göttlichen Tag! Kein Wölkchen, soweit das Auge reicht…!

      • tststs sagt:

        Es geht ja wieder ab! Da muss ich auch gleich mit unter die Gürtellinie:
        1. WK:“Ja, es gibt leider auch noch ein paar dümmliche Frauen, die sich von Männern einlullen lassen.“ Toll, dann zählt Ihre Mutter wohl auch zu diesen berühmten Dummen, die nie aussterben…
        2. Bronf und Papi (und MZ/Freddy): Bitte nicht immer von den eigenen Beobachtungen auf eine Allgemeinheit schliessen. Denn a) kann ich bei mir genau das Gegenteil behaupten, nämlich dass die Männer verweichlichte Heulsusen sind, die kaum fähig einer Entscheidung sind, d.h. ohne ihre Freundinnen wären sie aufgeschmissen. Und b) wenn Sie tatsächlich ständig von solchen Frauen umgeben sind, dann sind SIE doch der gemeinsame Nenner… Ein Blick in den Spiegel würde dann also angemessen sein, anstatt immer auf die Frau zu zielen…

        So, genug Schläge in den Genitalbereich 

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Das will ich jetzt aber gerne wissen: Wo habe ich von meiner Erfahrung auf die Allgemeinheit geschlossen? Sie werfen mir da etwas vor, das sich so auf keinen Fall stehen lassen will. Bitte, zeigen!

      • Wildkatze sagt:

        tststs, meine Mutter ist bereits gestorben…worüber ich nicht all zu traurig bin.

      • bronf sagt:

        @tststs: wie sportpapi: wo sind meine schlüsse auf eine allgemeinheit?

      • tststs sagt:

        @Sportpapi: Ein Beispiel von heute: „Sondern es ist eifach immer noch selbstverständlich, dass die Frau im Falle einer Muterschaft entscheidet, ob und wie viel sie arbeiten möchte…“ Schön wärs… Ich kenne zB jemanden, da sagte das Gericht bei der Scheidung, wie viel die Mutter zu arbeiten hatte… (Sie arbeitete natürlich schon vor der Scheidung Teilzeit, war danach aber auf Hilfe angewiesen – externe Betreuung – um das Pensum zu schaffen…). Die Ausnahme wäre natürlich, wenn Sie auf dem BA für Statistik arbeiten würden – und diese Quote wäre bereits erfasst worden – dann würde ich Ihnen natürlich glauben.
        Und Sportler, schalten Sie nicht gleich in den Kätzli-Modus, war nicht als Angriff gemeint, sonder die Beobachtung, dass hier öfters mal Beobachtungen aus dem eigenen Umfeld in die Allgemeinheit überführt werden…
        @Wildkatze: Also entweder Sie sind eine ganz geschickte Satirikerin, die gerne das Mittel der Provokation verwendet und die uns bald ein Bühnenprogramm zusammengestellt aus Blogeinträgen zum Besten gibt; oder….ja…oder…Sie verbringen gerade Zeit in einer Kur (Sorry, ich verstehe diese Einträge betreffend Taschengeld oder Schwimmen etc nicht)… oder… oder… Sie sind hier tatsächlich offen und ehrlich…

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Beim erwähnten Beispiel handelt es sich um meine Meinung, die natürlich aus meiner Erfahrung entstammt. Häufig bezeichne ich das sogar als „meine Meinung“. Den Hinweis, dass man sich das leisten können muss, habe ich gemacht – das gilt natürlich auch für ihr Beispiel, wo das Geld eben nicht mehr reicht.
        Generell würde ich mir wünschen, dass man sich mehr mit dem aktuell Gesagten befasst, und darauf antwortet, statt immer im Hinderkopf noch ein (möglicherweise falsches) Bild des Autors abzurufen, um damit die Qualität der Aussage zu bewerten.

      • tststs sagt:

        @Sportpapi und Bronf: Vergessen Sie einfach, was ich geschrieben habe! Sie haben recht, diesen Diskussionsfehler unterläuft Ihnen NIE!
        @Sportler: „Sondern es ist eifach immer noch selbstverständlich…“ Sorry, aber entweder Sie schreiben „…ES IST…“ oder Sie schreiben „…nach meiner Meinung ist…“
        @bronf: Sie haben recht, bei diesem Thema habe ich spontan kein unterlegendes Beispiel gefunden… wobei Sie sich aber auch nicht gerade mit Ruhm durch wirklich gehaltvolle Post bekleckert haben… ich bin sogar versucht zu behaupten, Sie und Wildkatze sind zwei Seiten einer (schizophrenen) Medaille *schmunzel*

        Nüt für uguet…

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Ich finde, Sie haben mich etwas heftig und vor allem aus falschen Gründen angegriffen. Dafür ziehen Sie sich nun etwas billig aus der Affäre. Aber gut, vergessen Sies. Dass Sie grundsätzlich wohl kritisieren wollen, dass wir diesen Kleinkrieg mitmachen – da haben Sie recht. Ist wohl fehlende Grösse meinerseits, dass ich Wildkatze mit ihren unsäglichen Aussagen nicht einfach das Feld überlassen möchte. Aber vielleicht wäre es klüger.

      • bronf sagt:

        @tststs: natürlich ist es ein sport für mich, die wildkatze vor mir her zu treiben – aber, so meine ich, nur dort, wo sie grad mal wieder was dummes & patziges von sich gibt. ich geb‘ mir ernsthaft mühe, keine sinnvollen diskussionen zu stören – so sie nicht bereits gestört sind. aber wir sind nicht zwei seiten derselben medaille, ich verteidige keineswegs die kuhn’sche sicht der dinge, im gegenteil. wenn die nicht so schrecklich verbittert und trostlos wären, würd‘ ich auch auf denen ihrem unsinn rumhacken… aber die bringen mich eher zu heulen als zum lachen. katz & pipp sind viel lustiger.

      • tststs sagt:

        1. Ich wollte Sie ja nicht angreifen; gut es wäre vllt etwas „lustiger“ gewesen, wenn am Ende meines ersten Beitrags der gesetzte Smilie erschienen wäre, und nicht dieses komische Quadrat.
        2. Das Einlassen auf die Schlacht kritisiere ich nicht (wie auch, ich schleudere mein Schwert ja auch herum 🙂 )
        3. Wenn es wenigstens Aussagen wären! mMn markiert Wildkatze nur noch ihr Revier…
        4. Wenn Sie mich schon kritisieren wollen, dann doch, dass ich genau den gleichen Fehler mache: aus meiner Beobachtung heraus (nicht nur bei diesem Thema) wird sehr oft einfach von der eigenen Meinung/Beobachtung auf einen allgemeingültigen Fakt geschlossen…à la“Frauen sind….“ „Männer sind….“. Und genau das habe ich Ihnen auch gerade angetan *zwinker*

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Jetzt, wo wir ja unsere Problemchen aus dem Weg geräumt haben, darf ich ja sagen, dass Sie in den letzten Tagen einige ganz spannende Argumente gebracht haben. Halt: natürlich nur meiner Meinung nach 🙂

      • tststs sagt:

        @Paps: Danke schöööön 🙂
        Und @ Bronf: bitte verstehen Sie mich nicht falsch (es löst sich ja gerade alles so schön in Harmonie auf), ich wollte Ihnen nicht eine bestimmte Sicht der Dinge unterstellen, sondern es entstand (bei mir) beim schnellen durchscrollen ein Bild im Kopf von einer einzigen, seeehr ambivalenten Person, die sich in diesem Blog „WK“ und „Bronf“ nennt und sich ständig selber kommentiert 🙂 🙂 🙂
        Ja sorry, wird Zeit fürs Wochenende… ich habe schon Halluzin..hallizuna…hulzana….ja ebä….Gedankengespenster… 🙂

      • Wildkatze sagt:

        Vom Strand zurück lese ich die letzten Beiträge. Cabaret vom Feinsten!

  • Während seiner Arbeiten fand Pascal Zugang zum Internet und hatte Einsicht in zahlreiche Studien. In Verbindung mit den derzeitigen Möglichkeiten entdeckte er schließlich das Geheimnis, wie man aus alten Männern neue formt und ihnen Leben einhaucht.

    Maßlos begeistert von dieser Erkenntnis beschloss er, den neuen Mann zu erschaffen. Stundenlang trug er rastlos die notwendigen Materialien und Apparaturen zusammen und verzehrte sich bei seiner Aufgabe. Männlich aber auch sanft mit weiblichen Zügen sollte er werden, doch Pascal schlampte bei der Zusammenstellung und so war er von seiner Schöpfung

    • bei ihrem ersten Atemzug angeekelt, so hässlich und furchteinflößend wirkte sie. Entsetzt floh er aus dem Labor und traf dabei auf seinen Jugendfreund Bänz. Dieser war gerade vom Einkaufen heimgekommen und schwang bereits den Besen.

      Pascal, von der Überarbeitung und dem Schock schwer mitgenommen, sank darnieder, und nur der fürsorglichen Pflege Bänzens war es zu verdanken, dass er überlebte. Nachdem er wieder genesen war, widmete er sich gemeinsam mit seinem Freund dem Haushalt und verdrängte alle Gedanken an seine Schöpfung die gemütlich auf dem Sofa fläzte.
      Der neue Mann aber hörte nicht a

      • Der neue Mann aber hörte nicht auf zu betonen dass er ein Opfer der neuen Zeit und der widrigen finanziellen Umstände sei, und nur die Ablehnung der konservativen Kreise habe in ihm das Böse entfacht. Daher bat er Pascal und Bänz mit ihm, ein zweites Geschöpf zu erschaffen, eine Frau. Gemeinsam sollten sie weitab jeder menschlichen Zivilisation ihr restliches Leben verbringen.
        Doch die beiden argwöhnten, die beiden Kreaturen könnten Kinder zeugen, welche Generationen später eine Bedrohung für die Gesellschaftsordnung werden könnten. Fortsetzung folgt.

  • maia sagt:

    Ich staune immer wieder, wieviele Menschen offenbar Karriere machen….. Persönlich lebe ich in einem Umfeld, wo kaum jemand Karriere macht. Da wird schlicht und einfach gearbeitet. Würde mich mal interessieren wieviel Prozent der Bevölkerung überhaupt Karriere macht….

    • Marcos sagt:

      Das finde ich auch immer wieder erstaunlich wenn von Arbeit und Selbstverwirklichung geredet wird. Für mich ist Arbeit ein notwendiges übel. (würde auch so denken wenn ich grosse Karriere machen würde)

  • Katharina sagt:

    Hallo….tschüss.

  • Hans Saurenmann sagt:

    Hier haben wir ein richtiges Generationen Problem, ganz neutral betrachted.Schon der Titel ist irrefuehrend und die Diskussionen treiben,je nach eigenen Erfahrungen in alle Winde. Ich bin ein alter Mann und bin recht Stolz das ich es geschafft habe. Es erstaunt mich richtig das die meisten blogger waehrend der Arbeitszeit zeit haben sich ausfuehrlich hier auszuleben. Als ich ins Bett ging waren es ca. 40 Eintraege und jetzt schon ueber 270. Meine Arbeitszeit betraegt 24/7 und mit all den Zeitunterschieden auf dieser Welt, arbeite ich und schlafe ich in Etappen, bin laufend unterwegs, wacht auf

  • heidi reiff sagt:

    Mein jüngster Bruder ist ein Hobby-Advokat. Dank seiner Information musste mir vor Jahren Erziehungsgeld nachbezahlt werden für das müssen schriftliche Anträge eingegeben mit Unterlagen, eine Nachprüfung fand statt, das Geld wurde mir nachbezahlt, auf dieser Ebene ist immer gut, in die Offensive zu gehen. Säbelwetzen auf dieser Ebene ist für die Füchse. Ich rede von der CH. Ich schätze meine AHV-Rente, ich habe sie verdient und nicht ergaunert . Die blöden Argumente Menschen werden immer älter ist das verboten vom Wunsch her möchte ich uralt werden, das ist noch gestattet in lieberal. Ländern.

  • mimmo sagt:

    Im näheren Umfeld sind mitlerweile 12 AE-Väter. Alle arbeiten 100%, lernten sich organisieren. Die meisten tuns ohne neue Partnerin, haben alles weitgehend im Griff. Darunter sind neue wie auch angebl. Zeitbomben-Väter, alle Lebensunterhalt selbst bestreitend. Nur eine kommt ihren Alimentenverpfll. nach. Die Welt lobt ausschl. AE-Müttern und Powerfrauen, die angebl. Haushalt, Kinder, Beruf, Hobbies, Männer unter einen Hut bringen. Die Welt solls täglich wissen. AE-Väter sind ruhiger, tun es ohne grosses Aufsehen. Mache dies schon 14 Jahre, zufrieden und ohne Partnerin.Was sind wir für Männer?

    • Sportpapi sagt:

      12 alleinerziehende Väter auf einem Haufen? Ist das eine Selbsthilfegruppe?

      • mimmo sagt:

        Auf einen Haufen … schmunzel. Bei einigen habe ichs erst nach Monaten mitbekommen. Weil sie kein Geheul draus machten. Mein Nachbar ist es z.B. seit 3 Jahren, ich habs erst kürzlich bemerkt. Er war stets alleine in Waschküche. Kannte Ex nicht, bin vor 2 Jahren hier eingezogen. Andere erweiterter Kollegenkreis aus Jugendzeiten. Selbsthilfegruppe auch nicht. Sind alle „selbständig“ in Ihrer Aufgabe. Natürlich mussten sich alle organisieren und lernen.
        Erstaunlich bei allen, dass Gerichte mehrmals nachfragte, ob Frau einverstanden sein.Einige Kinder gingen auf eigenem Wunsch zu Vätern zurück.

    • Auguste sagt:

      hmm…, horrortypen für selbsthilfegruppen? players zwischen herd und bett? harte brocken für weiche chicks?

      • mimmo sagt:

        Frauen scheuen Beziehungen mit Männern die ihr Leben, Kinder, Haushalt, Beruf, Freizeit im Griff haben. Entweder fühlen sie sich unnütz und können uns dann das Gefühl nicht geben ohne sie würde die Welt nicht mehr drehen oder, scheuen die Arbeit die auf sie zukommen könnte. Ausser sie bringen mehr Kinder als die der Männer in die Beziehung.

        Neue Väter und alte Zeitbomben sind da flexibler. Die meisten würden Beziehungen mit AE-Müttern eingehen. Wer es nicht tun würde, wird als AE-Mutterfeindlich an den Pranger gestellt.

        Es ist schon schön als Mann unabhängig von Frau leben zu leben.

  • Dan sagt:

    Vielleicht liegt es auch schicht daran, dass moderne und selbstbestimmte Menschen sich nicht von einem rückständigen Emanzen-Gleichstellungsbüro ein Lebensmodell vorschreiben lassen wollen. Jedes Modell hat seine Vor- und nachteile, und vorallem seine Berechtigung, je nach Situation. Primär arbeiten viele Frauen nur Teilzeit oder gar nicht, weil sie nicht müssen oder wollen. Ernsthaft, wer hat schon Lust auf das Modell 80%-80%, welches einem Logistikunternehmen gleichkommt, in dem sich die Inhaber an einem Tag der Woche zum gemeinsamen Abendessen treffen und ohne Sex leben müssen?

  • Sportpapi sagt:

    Da ist wohl der falsche Bericht des Gleichstellungsbüros verlinkt. 2003.

    • Auguste sagt:

      hmm…, hier würden sie sogar problemlos leute finden, die grundsätzlich jeden bericht eines gleichstellungsbüros als falsch ansehen, sportpapi.

      • Sportpapi sagt:

        Mir zeigt das eher, das er nicht gelesen wurde. Und einige Interpretationen, die ich auf den ersten Seiten gefunden habe, sind schon etwas waghalsig.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        sehr waghalsig… habe nur die erste seite gelesen, das reicht eigentlich schon um mehr fragen zu haben, als beantwortet wurden. und dann finanzier ich das noch mit meinen steuern mit… ein gleichstellungsbüro… mein gott… ich glaube das gleichstellungsbüro ist das ende der emanzipation. der punkt, wo die frauen die früher auf der strasse zu recht vieles erkämpft haben und dann leider aufgegeben haben, anstatt weiter zu machen. wer was will muss kämpfen und nicht statistiken über seine benachteiligung aufstellen. los frauen, hopp!

      • marie sagt:

        @vb
        als alte 80er unruherin fällt mir in der heutigen zeit der mangel an solidarität auf. ich würde gerne und versuche immer wieder diesbezüglich etwas auf die beine zu stellen, aber vergebens. die zeiten der solidarität sind vorbei. wir sind alle zu sehr mit unserem coocooning beschäftigt. vermute, dass es uns einfach immer noch zu gut geht und der leidensdruck grösser werden muss, damit endlich etwas läuft. aber auch die männer sind mittlerweile gefordert. willkommen an bord!

      • Sportpapi sagt:

        Nun, dass der Geschlechterkampf etwas eingeschlafen ist, scheint mir nicht tragisch. Dann muss man nicht immer neue Gründe finden, über die man sich beklagen kann. Stattdessen wäre es Zeit, dass „das Volk“ sich wieder einmal für seine Rechte einsetzt, auch auf der Strasse, statt Alibi-Abstimmungen zu gewinnen, während bei wesentlichen Entscheiden halt keine Zeit bleibt, das Volk zu fragen. Oder angeblich keine Alternativen vorhanden sind, weil es ja um unseren Wohlstand geht.

      • marie sagt:

        @sportpapi
        ich war und bin immer noch GEGEN geschlechterkampf – habe mich immer davon distanziert. bitte keine vorurteile hier. danke.

      • Sportpapi sagt:

        Ich habe Ihre Aussage doch eher bestätigt, oder? Keine Vorurteile hier! (die Sie wohl – habe ich schon einige Male festgestellt – gegen mich hegen)

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ marie

        absolut einverstanden

      • bronf sagt:

        das

        Sportpapi sagt:
        8. September 2011 um 14:53

        würde ich vorbehaltlos unterschreiben.

      • Karl Müller sagt:

        @Sportpapi: Sie schreiben, man müsse nicht neue Gründe finden, über die man sich beklagen kann. Diese Gründe muss man weder suchen noch aktiv finden, die werden einem, zumindest als Mann, einfach zugetragen. Und von mir aus können wir Männer und Frauen anders behandeln, dann schaffen wir aber Bundesverfassung Art. 8 sofort ab. Ebenso all die Gleichstellungsbüros und entsprechende steuergeldfinanzierte Vereine. Da dies nicht geschehen wird, müssen wir Männer uns also endlich, finally, für unsere Rechte einsetzen. Dazu gehört, nicht von FeministInnen in neue Zwänge gestellt zu werden.

      • Karl Müller sagt:

        Teil 2: und bestehende Zwänge wie Wehrpflicht, Renteneintrittsalter 65 usw. abzuschaffen oder anzugleichen.

      • Sportpapi sagt:

        @Karl Müller: Dass die gesetzlichen Ungleichheiten zum Nachteil von Männern abgeschafft gehören, ist klar. Dafür müssen wir aber nicht auf die Strasse, das regelt die Zeit von allein. Es gibt wohl Wichtigeres!

    • Karl Müller sagt:

      @Sportpapi: Dass ich diese Diskriminierungen von allein regeln ist einer der grössten Irrtümer der Männer der letzten Jahrzehnte. Ebenso auch, dass wir Männer die FeministInnen nicht ernst genug genommen haben – als Gegnerinnen unserer Rechte. Und die Konsequenzen aus der Diskriminierung gehen ans Eingemachte. Wer Tageszeitungen liest, und das tun Sie bestimmt, weiss das.

      • Sportpapi sagt:

        Ans Eingemachte? Wo? Vom Sorgerechtsstreit mal abgesehen, wie bereits oben gesagt?

      • Marcos sagt:

        Dumme Frage:
        Wie ist das mit dem Sorgerecht bei einer Scheidung? Wird im Gesetzestext zwischen Mann und Frau untersschieden oder ist er geschlechtsneutral. (Vermute mal der Text ist geschlechtsneutral, aber bei den meist gelebten Rollenverteilung ist dann eher der Mann benachteiligt.).
        Merci fürs antworten

      • Karl Müller sagt:

        @Marcos: Nein, der Gesetzestext ist da nicht diskriminierend. Es ist die Sorgerechtssprechung, die diskriminierend ist.Genau wie bei der Strafbemessung, wo die Gerichte Männer meistens härter bestrafen als Frauen.

      • Wildkatze sagt:

        Einen solchen Unsinn, muss muss frau sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Jeder Mann, der seine Frau umbringt, ist spätestens nach 8 Jahren wieder auf freiem Fuss. Im umgekehrten Fall aber ist jeder Frau lebenslänglich sicher. Und die Ausschlachtung in sämtlichen Medien, die sich aber an Tötungsdelikte von Männern an Frauen längst gewöhnt haben und daraus keine grossen Stories mehr machen.

    • Karl Müller sagt:

      @Sportpapi: Sorgerecht und Scheidungsrecht sind Paradebeispiele, die wohl die Betroffenen am Härtesten verletzen, da es ums eigene Fleisch und Blut, nämlich die Kinder geht. Aber auch materiell geht es uns Männer ans Eingemachte. Nebst den Verlusten bei AHV, BVG und ggf. Witwerrente, wird den jungen Männern der Berufseinstieg massiv erschwert (Wehrpflicht), sie werden direkt gegenüber den konkurrenzierenden Frauen in den Berufen benachteiligt. Die Kosten der Krankenkassen explodieren und die Männer finanzieren diese massiv quer (nein Katharina, nicht queer :-)). Geregelt hat sich bisher nichts

  • Was sicherlich für viele- nicht alle- Paare innerhalb der gegebenen Strukturen machbar wäre: 80 / 80-Teilzeitarbeit. In der übrigen Zeit wird von beiden der Haushalt gmacht. Möglich ist das aber nur für Paare, die sich ganz bewusst für eine Familie mit Kindern- und gegen eine Karriere entschieden haben. Alles andere ist aus finanziellen Gründen nur noch für sehr gut qualifizierte, Akademikerpaare möglich. Letztere sollten endlich damit aufhören den ganzen Rest der Gesellschaft mit ihrem elitären und egalitären Lebensmodell unglücklich zu machen: Schön, dass es bei ihnen klappt, punkt!

    • Auguste sagt:

      hmm…, ich denke auch, dass 80/80 ein erstrebenswertes und für alle seiten, die es wollen, ein machbares familienmodell wäre und auch von arbeitgeberseite in zukunft als gangbar angesehen werden könnte. drunter wirds eng. wozu stünde wohl sonst in jedem pflichtenheft etwas von stellvertretungsregelung. ausser in kleinstbetrieben wäre das wohl an den meisten orten möglich. so verdammt „mission critical“ sind die wenigsten, sonst wäre die ferienzeit ja fast schon eine wirtschaftliche existenzbedrohung.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, nur ich hätte keine Lust die 20% in Hausarbeit oder Kinderbetreuung zu investieren. Ich konnte das auch mit einem 100% Job. (Übrigens für welche die es noch nicht wussten, mehr als 100% gibt es nicht)

      • mira sagt:

        In den Ländern, in denen man nur 35h pro Woche arbeitet, ist da ja schon fast gegeben… ich denke, man sollte es dem Paar überlassen, wie es die Prozente einteilt. Denn wie gesagt, schlussendlich muss es sowohl zeitlich, als auch finanziell aufgehen. Und das ergibt halt manchmal 80/20, manchmal 50/50, manchmal 100/0 und manchmal 100/100. Nervig ist wenn jemand einem vorschreiben will, was das Beste für einen ist. Das ist nicht für jede Frau oder jeden Mann gleich…!

      • E.H.Roth sagt:

        Genau Mira, Vorschriften und Lebensmuster von anderen haben keinen Nutzen. Jedes Paar muss selber schauen wie es zurecht kommt mit dem was sie haben und erwirtschaften können.

    • E.H.Roth sagt:

      Stimmt Zufferey, Das leben einer gewissen Elite ist nicht relevant für den Rest der Menschheit. Das ist so. Darum ist das Thema heute nur für solche die entweder das Geld geschenkt bekommen haben, einen Mann haben der sehr viel Geld verdient und die eigene Frau wie eine Hure bezahlen muss/darf oder die Frau hat selber viel geerbt oder verdient gut so dass sie wie Wildkatze unabhängig von einem Mann leben kann rumzickt und die Männer wie der letzte Dreck sieht.

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    wenn man jetzt noch die betügereien weglässt, dann ist dieser artikel gar nich so schlecht. immerhin dringt schon fast die erkenntnis durch, dass es keinen ’neuen mann‘ gibt. genausowenig wie es einen ‚alten mann‘ je gab. es gibt nur den mann. das was sich ändert ist das drumherum und die art und weise wie sich ‚die neue frau‘ versucht ihr weltbild doch noch irgendwie schönzureden, dass sie wieder mal besser wegkommt, anstatt einfach mal einzusehen dass es darauf nicht ankommt. wobei eben – nicht mal das hat sich geändert 🙂

    • Michèle Binswanger sagt:

      @Vietnam: Ich staune immer wieder über den unglaublichen Esprit, der aus ihren Voten quillt. So scharfsinnig! Es gibt ihn nicht, den alten oder den neuen Mann, aber DEN Mann soll es geben?

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        gäll! mich erstaunt es auch immer wieder, mit welch unvoreingenommener geistiger grösse und inhaltlicher klasse, ich komplexe problemgebiete, quasi im moment der begegnung schon, messerscharf auf den punkt gebracht, analysieren und kommentieren, nicht nur kann, sondern das ganze zu einem richtigen erlebnis, zu einem fest des lernens geradezu in den himmel baue!! 🙂
        übrigens sollte es selbst-betrügereien heissen oben und nicht betrügereien. da hat mir wohl das schicksal selbst einen strich durch die rechnung gemacht.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        ach ja – ja ich meinte DEN mann. den gibts. aber der ist eben sehr sehr vielseitig und verschieden. jedoch bedarf es mehr als oberflächliche betrachtung für diese erkenntnis und vor allem ist gerade dies für eine frau sehr schwierig, weil ihr ihre ganzen erwartungshaltungen schon im vornherein den klaren blick verwehren!

    • Sportpapi sagt:

      Als ich vom alten Mann im Titel gelesen habe, dachte ich umgehend an Methusalix, der seinen Stock schwingt…

    • E.H.Roth sagt:

      Ehrlich gesagt habe ich auch keine Ahnung was der NEUE MANN ist oder sein soll. Wir Männer haben keine solche Definition.

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Und bei den Frauen suchen wir auch nicht immer nach einer „neuen“.

      • Auguste sagt:

        hmm…, und die von uns, die auf sowas bestehen, kriegen immer das wärmste bier in die hand gedrückt – sie könnten sich ja sonst noch erkälten.

      • Sportpapi sagt:

        Sie meinen, alte Männer mit immer wieder neuen Frauen?

      • E.H.Roth sagt:

        nein Sportpapi, Auguste will sagen, dass ein Mann unter Männer sich nicht hinstellt und sagt he, seht mal her, ich kann schon ganz alleine ohne Mami meine Nase putzen…

    • Franz Oettli sagt:

      Da habe Sie recht, der Text ist schon etwas abgehoben. Ich habe gearbeitet und den Zahltag kam der Familie zugut. Muss ich mich nun etwa schämen? Nein, meine Frau und ich hatten halt einfach ihre Rollen zum Wohl der ganzen Familie, jeder hat seinen Beitrag dazu gegeben. Natürlich hätte ich länger mit den Kindern gesungen und gebastelt, meine Frau hätte vielleicht mehr Reisen gemacht, aber das ging nun halt mal nicht immer, c’est la vie. Bin ich nun eine Zeitbombe? Das ist doch Quatsch! Und Kinder sind ja nicht das ganze Leben da, nach 15 Jahren kann man vieles nachholen.

  • Auguste sagt:

    hmm…, mb, mit einem staatlichen massnahmenpaket bestehend aus adidas trainern, puma sneakers, carhartt hoodies, 80 zoll plasma tv’s und playstations liesse sich die situation wohl ein wenig entschärfen.

    pech wäre dann allerdings, wenn wieder ein parteipräsident es als wichtiger erachten würde, in einer sinnlos-wahltalkrunde bei einem sinnlosen moderator auf einem sinnlosen privatsender den macker zu geben, als seine entscheidende stimme hinter eine, zugegeben, strittige idee seines einzigen aushängeschilds zu stellen. dieser alte mann sollte sich in grunder und boden schämen.

  • blackball sagt:

    @ alle Streitzausel

    Könnt Ihr Eure Streitereien nicht untereinander und ausserhalb dieses Blogs abhalten? Tauscht doch einfach die eMail-Adressen aus oder trefft Euch im realen Leben. Beschimpfungen, Verleumdungen, Unterstellungen etc.pp. müssen auch mit einem Nick und im virtuellen Leben nicht sein. Die Damen Langstrumpf und Wildkatze haben ihre Meinung. Das ist zu respektieren und muss ja nicht immer wieder mit Aussagen primitiver Art quittiert werden. Wem das nicht passt, soll nicht darauf antworten oder entsprechend seine Wortwahl anpassen. Gleiches gilt natürlich auch für die Damen.

    • bronf sagt:

      die damen langstrumpf und wildkatze erzählen soviel widerlegbaren unsinn, dass zumindest ich sie nicht ungestraft damit durchkommen lasse.

      • blackball sagt:

        Ja, mir ist auch aufgefallen, dass sich die beiden Damen manchmal arg weit zum Fenster heraus lehnen. Trotzdem: Ich habe mich beim Thema „Madison Young“ auch ausklinken müssen. Wenn ich da einen Antwortpost geschrieben hätte, wäre das ganze wohl schon viel früher eskaliert.

        Widerlegen ist das eine, die Art und Weise wie widerlegt wird, das andere. Lesen sich sich in ein paar Tagen diesen Blog noch einmal durch. Der Klügere überzeugt durch Argumente, nicht durch Agression. Oder möchten Sie nicht der Klügere sein?

      • Auguste sagt:

        hmm…, also an der qualität des diskurses ist nicht soviel auszusetzen, aber man sollte sich einfach immer vor augen halten, dass ein übermass an konfrontation die gefahr birgt, den ganzen threat zu zerschiessen. meist passiert das ja nur bei durchschnittlichen vorgaben, aber wenn es bei interessanten blogs passiert, ist es etwas schade. man muss auch mal im sinne des grösseren ganzen etwas stehen oder unkommentiert lassen können (das sagt genau der richtige – ich weiss), auch wenn es einem ziemlich gegen den strich geht.

      • bronf sagt:

        eine frage von „wie ich in den wald rufe…“ bzw. „auf einen groben klotz gehört ein grober keil“ – die beiden fallen ja auch nicht gerade durch übermässig konziliantes auftreten auf. aber ich gebe gerne zu, dass ich sie mit einem gewissen vergnügen auflaufen lasse.

        zu meiner verteidigung möchte ich anbringen, dass ich das mit den idioten von der anderen seite (den die-bösen-frauen-sind-an-allem-schuld-jammerlappen) auch so halte.

      • blackball sagt:

        @ Auguste: Wenn Wörter wie Idiot; dämlicher, eingebildeter Chauvinist; geistiger Müll (freie Interpretation) fallen, ist für mich die untere Grenze durchbrochen.

        @bronf: Auge um Auge, Zahn um Zahn? Toll, führen wir doch gleich wieder die Selbstjustiz ein. Den anderen Gedanken lasse ich lieber in meinem Kopf … Man kann die Leute auch stilvoll auflaufen lassen. Sie würden einem „die-bösen-frauen-sind-an-allem-schuld-jammerlappen“ ja auch nicht ein profanes „Idiot“ ins Gesicht schleudern. Das wäre wirklich Verschwendung eines potentiell sehr amüsanten Gesprächs …

      • Sportpapi sagt:

        @blackball: Ihre Anmerkungen hätte ich von einigen Tagen auch gerne gelesen. Die „untere Grenze“ ist nicht erst seit gestern ständig durchbrochen worden.

      • bronf sagt:

        nun, ich halte nicht viel vom „andere wange hinhalten“ – in diesem sinne bin ich eher alttestamentarisch… vergessen sie aber auch nicht, dass wir hier bloss schreiben… „selbstjustiz“ dünkt mich da doch etwas grosses geschütz…

        und den „idioten“ zücke ich normalerweise nicht in der direkten auseinandersetzung. aber als sammelbegriff für alle die spinner (mmmh… gefällt ihnen wahrscheinlich auch nicht besser), die sich hier tummeln, beiderlei geschlechts, eignet er sich ganz gut.

    • Sportpapi sagt:

      „Die Damen Langstrumpf und Wildkatze haben ihre Meinung. Das ist zu respektieren und muss ja nicht immer wieder mit Aussagen primitiver Art quittiert werden.“ Die primitiven Aussagen, Beschimpfungen sind seit langer Zeit vor allem auch eine Spezialität der beiden Damen. Dennoch tun sie mir im Moment fast ein bisschen leid, weil man ihnen so den Spiegel vorhält. Ich wäre aber auch dafür, dass hier vermehrt sachlich diskutiert würde.

  • ich sagt:

    es wäre interessant, wie der artikel wohl geschrieben wäre, wenn er von einem berufstätigen mann verfasst worden wäre, der gerne zu gunsten der familie im job kürzer treten würde (wer kommt einem entgegen: cheff, finanzen, ehefrau,…?). …ich werde in letzter zeit das gefühl nicht los, dass eine grundhaltung bei den schreiberinnen zu grunde liegt, dass die ursachen von problemen grundsätzlich zuerst mal bei den männern zu suchen ist – es ist einfach eine vermutung basierend auf dem schreib- und ansichtsstil und den ständigen, feinen untertönen. schade.

    • marie sagt:

      es ist einfacher einen physischen feind (mann/frau) zu bezichtigen, als das problem in einem system zu sehen. solange wir für die ökonomie da sind, wird sich hier nichts ändern. es sollte umgekehrt sein, erst dann wird sich konstruktiv etwas ändern. bis dann herrscht hick-hack. leider.

    • Auguste sagt:

      hmm…, ich – also er – einen text ohne grundhaltung gibt es gar nicht. nicht mal bedienungsanleitungen von stabmixern sind frei von grundhaltungen. aber sie können sich ja dazu äussern – wie sie es getan haben – und finden möglicherweise beachtung mit ihrer grundhaltung. was daran allerdings schade sein soll, erschliesst sich mir nicht ganz.

  • E.H.Roth sagt:

    und wenn ich das kann, könnt ihr das alleweil. Eine andere Meinung haben ist legitim und zu dieser stehen ebenfalls.

    Zum Thema von MB. Es wäre wirklich eine Möglichkeit für kommende Generationen ein anderes Familienmodel leben zu können nur in der Privatwirtschaft wird der Druck in Zukunft erhöht für weniger Geld. Die Konkurrenz aus dem Ausland wird intensiver. Es kommen Leute die einfach mehr zu Leisten bereit sind. Ein Großteil unseres Gesellschaft ist Working poor was glaubt ihr, die haben Probleme wie; wer jetzt den Staubsauger in die Hand nimmt oder das Geschirr wegräumt? Glaube nicht.

    • Robert sagt:

      Na so schwarz (oder Roth) würd ich das nicht sehen. Die working poor machen gottseidank noch lange nicht den Grossteil unserer Gesellschaft aus und die „Leute aus dem Ausland“ sind sich von ihren 35-Stunden-Wochen her auch nicht unbedingt die absolute Selbstaufgabe gewöhnt.

      Dennoch lohnt sich ein Blick ins Ausland. In Deutschland hat die Mittelschicht enorm viel mehr Federn lassen müssen, als wir es uns vorstellen können – dennoch sind die Familienmodelle eher ausgeglichen. Und in den USA gehören Zweitjobs normalerweise zu jeder Familie – dennoch wählen die lieber konservativ.

      • E.H.Roth sagt:

        das ist es Robert, ist auch mir aufgefallen und zwar wirklich überall. Nur wer im Wohlstand lebt kommt auf Ideen wie Geld für Hausarbeit bezahlen zu müssen oder wer viel % in der Woche jetzt dies oder das tut. Zu viel Wohlstrand und Freizeit ist eben doch nicht für jeden und jede gut.

    • mira sagt:

      lol, gehen sie mal über die Grenze, egal in welche Richtung. Dann werden ihnen die Augen aufgehen… Die Schweiz ist eine Wohlstandsinsel und viele Probleme Luxus-Problemchen.

  • naja. btw. irgendwann hat hier jemand eine webseite mit ausflugstipps gepostet – gottireisli oder sowas. hat mir jemand den link nochmals? danke!

  • Diethelm Dübel sagt:

    Als ich neulich mit meiner alten Bekannten Theron und meinem ollen Kumpel Pitt bei meinem Freund Douglas-Zeta-Jones eingeladen war, um bei Prosecco und Häppchen die brennendsten sozialen Probleme durchzuanalysieren, ist mir aufgefallen, dass da gar keine neuen Männer waren, sondern immer noch die gleichen wie früher. Muss meinen alten Studienfreund Clooney mal fragen, woran das liegen könnte.

    • Auguste sagt:

      hmm…, das mag hierzulande nicht so verbreitet sein, aber in england gab es solche parties im sommer, wenn das wetter gut war, recht häufig. der harte kern kannte sich meist aus der ausbildungszeit und dazu kamen über die jahre die lebenspartner und später auch kinder. da gab es dann schon recht interessante konstellationen und buffets. vielleicht die einzige konstante im ganzen blieben chicken & cole slaw.

  • E.H.Roth sagt:

    Schade, Auguste hat es leider vorausgesagt. M.B. hat einen schwieriges Thema und guten Beitrag geschrieben welcher uns alle angeht. Leider ist das Niveau schon wieder so tief das es einfach keinen Spass macht etwas konstruktives Schreiben zu wollen. Es ist nicht mehr lustig diese gegenseitigen Anschuldigungen und auf den Deckel geben. Dieses Provozieren bringt niemanden etwas. Früher hatte ich mit Pippi auch lamentiert und provoziert und was hat’s gebracht? Genau nichts. Mit etwas Anstand und ohne dummen Bemerkungen macht es mir heute Spass mit ihr ab und an eine Meinung auszutauschen…

    • Saorsa sagt:

      Als stille Mitleserin – auch der letzten Blogs fällt mir hier besonders auf, dass einige Feministinnen, kaum ein gutes Haar an den Männern lassen können und die meisten Beiträge aus Sticheleien und Provokationen bestehen. Ich selbst sehe mich als emanzipiert, habe aber nicht das Bedürfnis die Männer umzukrempeln oder zu Marionetten zu machen. Ich nehme sie, wie sie sind und freue mich, wenn das gegenseitig auch so spielt.

      Dieser Geschlechterkrieg mag ja amüsant zum Mitlesen sein, obwohl ich trotzdem den Kopf schütteln muss, aber er ist der Tod jeglicher vernünftigen Diskussion.

    • tststs sagt:

      Auch ich kann Ihnen nur Beipflichten Saorsa. Wenn ich gewisse Aussagen von Frauen lese (à la „alleine seid ihr eh besser dran Frauen, deshalb verlasst die Männer und verbreitet überall was für A***löcher Männer sind), aber auch von Männern (à la „Das Rechtssystem ist so gemein! Ich lieber Mann buckle mich krumm und die Schlampe verprasst mein ganzes Geld! So fies,imfall und nämli“) dann wunderts mich ehrlich gar nicht, dann frage ich mich schon ernsthaft, weshalb sie sich überhaupt für das andere Geschlecht interessieren/interessiert haben?!? Wegen „vernünftigen Diskussionen“ sicherlich nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Wobei das Beispiel mit dem Rechtssystem meiner Meinung nach (!) nun kein gutes ist. Weil über tatsächliche Misstände schon auch mal geklagt werden darf (aber eher nicht über interfamiliäre Probleme, die unter Partnern gelöst werden sollten). Beim Rest habe Sie völlig recht.

      • Sportpapi sagt:

        Haben Sie völlig recht, meiner Meinung nach 🙂

  • Jetzt haben wir ein interessantes Thema und schon geht der Klassenkampf los… Ich würde gerne eine tellungsnahme eines Personalers bzg. Teilzeitarbeit lesen.

  • Mike sagt:

    Ich finde dieses geplärre vom neuen Mann bzw. von „alten Männern“ nur noch ermüdend und platt. Und dass hier wieder mal pauschal eine ganze Gruppe von Männern zu potenziellen Gewalttäter erklärt wird ist ein Blödsinn sondergleichen. Sorry, ist aber so!

  • Ach das waren noch Zeiten als wir noch in der Höhle wohnten. Ein Schlag mit der Keule und die Probleme waren gelöst.

  • Peter Meier sagt:

    Also ich weiss nicht. Meine Frau schläft den halben Tag, sitzt einen Viertel des Tages vor dem Computer und isst 20% des Tages. Den Rest macht sie Haushalt. Und der GANZE REST bleibt an mir hängen. So siehts aus. Schöne neue Frauenrolle…

    • Rahel sagt:

      Haben Sie Kinder?

      • Peter Meier sagt:

        2

      • Wildkatze sagt:

        Uih uih, uih! Weitere Diskussion überflüssig.

      • Rahel sagt:

        Darf ich fragen, wie alt die zwei sind?

      • Peter Meier sagt:

        Dürfen Sie 4,5/2.Meine Frau ist eine liebe, verständnisvolle, gute, nicht sehr geduldige Mutter.Aber ich bekomme s kotzen, wenn sie am Morgen bei der Freundin den ganzen Morgen labert. Dann nach dem Mittagessen (das ich gekocht habe) schlafen geht. Nach dem aufstehen um 16-16.30 eine bis zwei stunden vor dem computer mit ihrer Mutter chattet und dann ist schon mal locker 17h..dann schnell nachtessen kochen und dann ist der tag vorbei. dazwischen evtl 10min staubsaugen. thats it. ich (arbeitslos) kaufe ein gehe mit den kindern laufen, koche, putze.jetzt 11.31. sie ist am schlafen.ich seit 8 wac

      • mira sagt:

        @Peter Meier
        Ihre Frau ist keine „neue“ Frau, sondern schlichtweg faul. Die gab es auch früher schon… Warum haben Sie denn so eine Frau geheiratet??????

      • tststs sagt:

        @P.M. Bis jetzt haben Sie aber auch erst 30 min für das Mittagessen gebraucht…?!?

        Und wo sind die Kinder den ganzen Tag? Bei Ihnen?

        Ich schiess mich weg, ein Arbeitsloser beschwert sich über einen anderen Arbeitslosen… hahaha

      • Rahel sagt:

        Mir fehlen unter diesen Umständen die Worte! Versuchen Sie sich zu wehren!

    • Robert sagt:

      Kommt jetzt drauf an, wie effizient Ihre Frau ist…

    • Tomas sagt:

      „Ich habe gemerkt, dass vielen Männern ganz ernsthaft daran gelegen ist, in der Kinderbetreuung und im Haushalt ihren Teil zu übernehmen. Diese Männer drücken sich nicht vor der Hausarbeit, sie machen das ganze Programm: waschen, bügeln, putzen, Kinder zum Arzt bringen, VaKi-Turnen etc. In einigen Fällen führt dies in der Partnerschaft zu Spannungen. Die Frauen wünschen sich zwar, dass die Männer mehr solche Arbeiten übernehmen, lassen ihnen dann aber nicht den erforderlichen Raum – sei es aus Perfektionismus oder weil sie insgeheim die Führungsrolle in der Kinder- und Hausarbeit beanspruchen“

      • Robert sagt:

        Tja, oder eben: Es stellt sich ein gegenseitiges Verständnis ein, dass der Anteil des Vaters an Kinderbetreuung und Haushalt bei so ca. 20% liegt und er 80% im Job den tollen Grossverdiener gibt. Damit die Verhältnisse klar geregelt bleiben?

      • Daphne sagt:

        Wer will schon klare Verhältnisse? Mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit und erledigen den Haushalt gemeinsam, d. h. den Rest, den nicht unsere Putzfrau schon erledigt hat. Was gerade so anfällt, wird von dem gemacht, der da ist, ohne komplizierte Aufteilungen und Absprachen. Davon abgesehen gebe ich gerne zu, er putzt sauberer als ich.

  • Heidi Merz sagt:

    Die neuen Männer / Väter gibt es wirklich. Ich habe auch einen an meiner Seite und er macht deutlich mehr im Haushalt als ich (er putzt, hat aber genauso wenig Zeit wie ich). Ich pflichte jenen bei, welche auf die Oekonomie verweisen und möchte ergänzen, dass man nur dann neues, z. B. die Familie oder die Rolle als Haupternährerin, entdecken kann, wenn man das freiwillig tut, nicht wenn einer entlassen wurde. Und das Argument vom Verzicht hinkt. Von nur einem Lohn zu leben ist heutzutage extrem riskant, weil jeder jederzeit entlassen werden könnte. Und dann wirds definitiv prekär.

  • Rudolf Mühlemann sagt:

    Die Meinung der Autorinnen kann ich unterstützen. Das Problem ist sozioökonomisch bedingt. Man es mögen oder hassen, aber der Faktor „Ökonomie“ dominiert alles. In diesem Kontext ist der „neue Mann“ wirklich eine Schimäre und der „alte Mann“ eine Zeitbombe. Die oft gehörte Plattitüde „die Zukunft ist weiblich“, ist ebenfalls wenig hilfreich. Fakt ist, dass alle hochfliegenden Projekte für den Umbau der Gesellschaft sofort und kläglich scheitern, wenn die wirtschaftliche Basis fehlt. Selbst die Staatsmacht kann nichts erzwingen. Die Zeitbombe „alter Mann“ ist längst partiell am Explodieren.

    • Mit Verzicht, Redimensionierung und Planung kann man das Teilzeitmodell als Familie leben und geniessen. Steigende Lebenserhaltungskosten sind aber das dauernde Damoklesschwert. Keiner will auf Kosten anderer Leben, deshalb brauchen wir einen neue Herangehensweise um Familien finanziell zu entlasten.

      Ich finde es beispielsweise extrem seltsam, wieviele staatliche Stellen einen Finanzausgleich anbieten und dies für Familien nicht gebündelt und gesondert passieren kann. Dies ist auch mühsam beim erstellen der Familienbudgets/-haushalts.

      • Es wird doch niemand dazu gezwungen den Putzlumpen in die Hand zu nehmen und es wird ja auch niemand an den Herd gekettet ausser in schlechten Witzen. Da muss man halt mal auf den Tisch klopfen und einen Ämtliplan ausarbeiten, wir sind ja nicht mehr in den 50er-Jahren.
        Kann mir jetzt nicht vorstellen dass ein Alleinernährere seine Frau als Kammerzofe hält, schliesslich ist das führen des Familienunternehmens sehr anspruchsvoll udn wird von den meisten auch geschätzt.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das stimmt leider: ‚Fakt ist, dass alle hochfliegenden Projekte für den Umbau der Gesellschaft sofort und kläglich scheitern, wenn die wirtschaftliche Basis fehlt.‘ Das darf uns aber nicht dazu verleiten, einfach in den alten, ausgetretenen Pfaden weiter zu treten, weil dies keine Lösung ist, die Frauen sind definitiv nicht mehr bereit, die unbezahlte Arbeit grossmehrheitlich allein zu erledigen. Die ungeliebte Hausarbeit ist von allen ungeliebt, nicht nur von den Männern. Dass sie so ungeliebt ist hängt entscheidend damit zusammen, dass sie unbezahlt ist.

      • Wildkatze sagt:

        So ist es, Pippi. Ich staune immer wieder, wie viele Männer in „Reinigungsinstituten“ arbeiten. Da werden Umzugswohnungen geputzt und gewienert. Gegen Bezahlung können das Männer offensichtlich.

      • Erich Baltisser sagt:

        @ Pippi / Wildkatze : das stimmt ja so gar nicht, dass Frauen die Hausarbeit unbezahlt machen, falls die Frau keinem anderen Job nachgeht: der Mann bezahlt ja dann die Rechnungen und die Lebenskosten auch der Frau. Und ja, Männer können einfach alles; Ihr Vorschlag kann aber kaum sein, dass Mànner gratis in Reinigungsinstituten arbeiten sollten, oder? Was dieselben Mànner zu Hause tun, wissen wir ja nicht.

      • Erich Baltisser sagt:

        Korrigiere mich: Männer können einfach alles AUSSER eine keifende Frau dazu zu bringen, auch mal den Mund zu halten. Na ja, es gibt schon Mànner, die sogar das fertig bringen, aber das ist mir dann doch definitiv zu drastisch …

      • Wildkatze sagt:

        Baltisser, Frauen sollen also froh sein, wenn sie für Kost & Logis arbeiten dürfen? – Würde mich nicht erstaunen, wenn das bei Ihnen so wäre. Aber belehren Sie mich doch bitte eines Besseren.

      • Erich Baltisser sagt:

        @ Wildkatze: keineswegs, aber Sie geben mir also Recht, dass Männer für Lebenskosten aufkommen (natürlich gehören da Kleider, Ferien, Geschenke und in den meisten Fällen auch Geld), und der Kommentar von Pippi Unsinn war.

      • mira sagt:

        ‘Fakt ist, dass alle hochfliegenden Projekte für den Umbau der Gesellschaft sofort und kläglich scheitern, wenn die wirtschaftliche Basis fehlt.’

        Und warum fehlt sie? Weil die Frauen es versäumen, genug zu verdienen. Verdient die Frau gut oder zumindest mehr als ihr Mann braucht es keine „hochfliegenden Projekte“, sondern eine neue Rollenverteilung ergibt sich „von alleine“.

        Wenn

      • Erich sagt:

        In einer Partnerschaft ist eigentlich egal, wer das Geld nach Hause trägt, es fliesst in den gemeinsamen Haushalt. Was übrig bleibt nach Kosten geht ins Sackgeld oder aufs Sparbuch.

      • E.H.Roth sagt:

        nun Pippi auch wenn die Hausarbeit bezahlt ist bleibt so doch ungeliebt für viele. Von mir rede ich nicht da ich gerne alles sauber und ordentlich habe und somit ist Hausarbeit nie eine Arbeit für mich. Mensch sind halt eben verschieden und Mann wie Frau kann es sich ja aussuchen mit wem sie / er das Leben teilen will. Ich würde und könnte nie mit einer Frau leben, wenn sie unordentlich und ungepflegt wäre. Ich sehe nicht ein warum ich meiner Frau Geld für Hausarbeit geben müsste, denn wenn sie alleine lebt bekommt sie auch nichts bezahlt. Der Mann übrigens auch nicht.

      • E.H.Roth sagt:

        Wildkatze Du solltest hier keine Kommentare abgeben. Wer ohne Leistung Geld von irgendwo von irgendwem bekommt soll ruhig sein. Nicht arbeiten, Ansprüche stellen und glauben anderen noch sagen zu müssen wie diese zu leben haben geht nicht. Du bist ein Schmarotzer und ein fauler Sack. Und komme nicht mit dem Stuss das du Hausarbeiten zu erledigen hast oder Kinder betreuen musst. Das haben andere alles auch. Es ist eher so, dass die Männer mit dir nichts zu tun haben wollen weil du einfach eine depressive verbitterte Person bist.

      • Wildkatze sagt:

        So, Roth, jetzt habe ich aber endgültig die Schnauz voll von Ihnen! Was glauben Sie, wer Sie sind, Sie dämlicher, eingebildeter Chauvinist! Ich bekomme von niemanden Geld. Das habe ich mir selbst erarbeitet! Frauen können das, wenn sie sich nicht von Männer ausnutzen lassen!

      • Sportpapi sagt:

        „Die Frauen sind definitiv nicht mehr bereit, die unbezahlte Arbeit grossmehrheitlich allein zu erledigen.“ Doch ich glaube – leider! – zunehmend wieder mehr Frauen wollen genau das. Einfach wieder Hausfrau und Mutter sein, und nicht auf allen möglichen weiteren Hochzeiten tanzen.

      • Wildkatze sagt:

        @Baltisser 10:55:
        Die Zeit der Sklaverei ist vorbei – auch wenn das einige Männer nicht wahrhaben wollen!

      • E.H.Roth sagt:

        hört oh hört, Wildkatze I’m sorry for you.

      • Wildkatze sagt:

        Ha, Roth, das hätten Sie wohl gerne. Neidisch? Fühlen Sie sich als Mann betrogen? – Darauf lassen Ihre Kommentare schliessen. Und jetzt habe ich genug von Ihnen. Das war mein letzter an Sie gerichteter Kommentar. Freuen Sie sich!

      • mira sagt:

        @E.H.Roth
        Ich finde es nur normal, dass der Hauptverdiener der Hausfrau/Hausmann „Geld für seine Dienste gibt“. Denn ein Haushalt mit Kindern macht ungleich viel mehr Dreck als ein Haushalt ohne Kinder. Und Kindererziehung ist ebenfalls aktive Arbeit. Würde diese Arbeit niemand erledigen, dann müsste man eine Nanny und eine Putzfrau anstellen… Was ungleich teurer wäre…

      • E.H.Roth sagt:

        Maria, mir käme es nie in den Sinn meiner Frau Geld für die Hausarbeit zu geben. Wir leben nicht so eine Beziehung wo wir uns gegenseitig bezahlen müssen. Es würde sich eher die Frage stellen warum wir überhaupt zusammen sind wenn wir Geld voneinander fordern würden.

      • Sportpapi sagt:

        @Roth: Ich glaube, ihr sprecht aneinander vorbei. Ein gemeinsames Konto oder so habt ihr aber schon, oder?

      • bronf sagt:

        man kann’s auch komplizierter machen, als es ist: verdienst(e) kommen auf ein gemeinsames konto, es wird klar deklariert was davon bezahlt wird, beide kriegen taschengeld für’s privatvergnügen.

        wir fahren sehr gut mit diesem system.

      • mira sagt:

        @E.H.Roth
        Von was lebt denn ihre Frau? Von Luft und Liebe? Das glaub ich ihnen nicht… Schauen Sie: bei uns geht alles Geld auf ein Konto. Der Mega-Anteil davon von mir. Mein Mann hat aber das gleiche „Gebrauchsrecht“ an dem Geld wie ich. Damit bezahle ich ihn natürlich „indirekt“ für seine geleistete Arbeit. Oder soll er am Hungertuch nagen???

    • Robert sagt:

      Ich bin mir über das Verständnis von „Chimäre“ nicht ganz klar. Eine Chimäre ist ein Mischwesen – ein neuer Vater als Chimäre wäre also SOWOHL ein treusorgender und Hausarbeit leistender Vater ALS AUCH ein 100%-arbeitender erfolgreicher Manager?

      Dann wäre er aber keine Zeitbombe als frustrierter alter Mann, der in der Küche sitzt und BEIDES nicht zu Stande brächte. Oder?

    • E.H.Roth sagt:

      @mira, sie arbeitet 100% und somit eigenes Geld. Jeder von uns bezahlt seinen Anteil an den Lebenskosten ohne Diskussion. Immer schön hin und her – einmal ich einmal sie usw. es ist wie im Geschäft. Geld gegen Ware. Dienstleistungen werden nicht verrechnet.

      • mira sagt:

        Ja, das ist normal solange beide 100% arbeiten. Wenn jedoch einer kein eigenes Einkommen mehr hat (weil er zB die Kinder betreut), dann geht dieses System nicht mehr.

  • Wildkatze sagt:

    „Sind sie mehr als nur eine Chimäre?“ – Nein, sind sie nicht! Wenn irgendwas schief läuft im privaten Bereich, wird auch heute noch mit dem Finger zuerst auf die Frau gezeigt.

  • Ich sehe wie viele andere meiner Freunde das Problem darin, dass es praktisch unmöglich ist anspruchsvolle Teilzeitstellen zu finden. Meist sind 80 % Jobs verkappte 100 % Arbeitsstellen bei denen man das zu tun bekommt, was der Rest des teams nicht machen will – sozusagen den andern den Rücken freizuhalten. Dass dies für einen gutausgebildeten und motivierten Mann eine schlechte Option ist, liegt auf der Hand. Da geht der Wirtschaft ein grosses Potential an Fachkräften flöten.
    Die Arbeitgeberseite finde ich auch wichtig – was spricht gegen Teilzeitanstellungen? Ist es der Planungsaufwand?

    • … Wenn ich das ganze objektiv anschaue sehe ich gerade beim Planen der Arbeit/Prokekte in den Meisten Firmen Handlunsgbedarf. Hat man einen Tross von 100% Angestellten neigt man dazu, AdHoc Prozesse zum Standard zu machen und verliert so oft viel Geld (siehe besonders IT Projekte). Es kann doch nur im Interesse der Arbeitgeber sein, jemanden anzustellen der gezwungen ist, seine Zeit effizient zu planen Es geht hier nicht um die „Pflege der Work-Life-Balance“ (Pfui, Herr Thomas Held) sondern um die gewährleistung der Produktivität durch die Möglichkeit einen familiären Ausgleich zu haben.

    • Tom sagt:

      Kurz nach der Geburt unseres Kindes habe ich mein Pensum reduziert, erlebte einen vernünftigen Monat und dann aufgrund der Übernahme eines morschen Projektes ein 150%-Pensum während Monaten. Anspruchsvolle Teilzeitstellen scheint es in meiner Umgebung nicht zu geben.

      • Wildkatze sagt:

        Weshalb haben Sie dieses „morsche Projekt“ denn übernommen?

      • Tomas sagt:

        Warum gibt es Krankheiten auf der Welt?

      • Wildkatze sagt:

        Diese Antwort verdient einen Nobel-Preis!

      • Tomas sagt:

        @Katze: Dachte ich mir bei ihrem post auch, was für ein Zufall. Zwei Genies in einem Blog! Das kommt ihnen sicher mal zugute, wenn sie mal nicht mehr vom Taschengeld leben müssen.

      • Wildkatze sagt:

        Ich bin mit meinem Taschengeld sehr zufrieden. Habe ich mich je über meine eigene Situation beklagt? Ich bin vor Jahren aus dem von männlichen Normen dominierten Umfeld ausgebrochen und lebe seither glücklich und zufrieden. Zum Frust der meisten Männer.

      • Erich Baltisser sagt:

        @ Wildkatze: ich würde Sie ja fragen, von wem Sie Ihr Taschengeld denn bekommen – wenn es mich interessieren würde 😉 …

      • Wildkatze sagt:

        Soviel kann ich Ihnen verraten: von keinem Mann!

      • Erich Baltisser sagt:

        @ wildkatze: hab doch extra noch gesagt, dass es mich nicht interessiert …. tz tz tz …. aber nun gut, das erklärt doch jedenfalls ihren männerhass.

      • Wildkatze sagt:

        Bezeichnend für Baltissers Kommentar ist, dass er offensichtlich davon ausgeht, dass eine Frau nach wie vor ohne finanzielle Unterstützung eines Mannes nicht überleben kann. Und da reden wir heute vom „modernen Mann“? – Dass ich nicht lache!

      • Tomas sagt:

        @Katze: sie leben „glücklich und zufrieden“, und es geschieht „zum Frust der meisten Männer“.

        Genau. Die meisten Männer sind frustriert, weil es irgendwo eine Frau gibt, die mit ihrem Taschengeld zufrieden ist 🙂
        Einfach süss, die Kleinen, nur sind meistens die niedlichen Jahre so schnell vorbei.

      • Erich Baltisser sagt:

        @ wildkatze: zur information, fauchen und keifen stellen keine Argumente dar. Höchstens eine Aussage ¨über sich selbst.

      • Tomas sagt:

        Frau Katze, Herr Baltisser wie auch meine Kleinigkeit haben eher aufgrund von ihrer naiven Frage geahnt, dass sie noch nie in Berührung mit der realen Arbeitswelt gekommen sind. Von wem sie ihr Pausengeld kriegen war eher nebensächlich 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Solange diese Idioten Baltisser, Bronf, Tomas und Konsorten hier ihr Unwesen treiben können, bin ich weg. Eine vernünftige Diskussion ist nicht möglich, destruktiv bis zum Abwinken. Ich finde, der Mamiblog ist zu schade für solchen Müll.

      • Wildkatze sagt:

        Tomas, Ihnen könnte ich noch beibringen, was die „reale Arbeitswelt“ ist. Da hätten Sie dann aber keine Zeit mehr zum Bloggen!

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Wie man in den Wald hineinruft…

      • bronf sagt:

        „Solange diese Idioten Baltisser, Bronf, Tomas und Konsorten hier ihr Unwesen treiben können…“

        ganz wie im alten witz:
        radio: „achtung, achtung! auf der A1 kommt ihnen ein wagen auf der falschen fahrbahn entgegen!“
        pippi: „was heisst da einer! hunderte!)

      • Tomas sagt:

        Die taffe Pippi, irgendwie dünnhäutig heute, was? Tja, es gibt so Tage…

    • Keiner der mir bekannten „neuen Väter“ ist nicht bereit dazu in seinem Job nicht auch Überzeiten und Mehraufwand zu leisten wenn es von nöten ist. Deshalb sehe ich hier das Argument, dass nur ein 100% Arbeiter der Firma etwas bringt als nicht griffig.
      Hier bin ich aber gerne Lehrwillig wenn ich Argumente höre, die meine Ansicht widerlegen.

      Diesen Artikel aus brandEins kann ich sehr empfehlen: http://www.brandeins.de/archiv/magazin/-4ccec607a0/artikel/mutige-arbeiten-teilzeit.html

      • Robert sagt:

        Es geht aber wahrscheinlich eher darum, ob „neue Väter“ genauso bereit sind, halt eben einen dieser 50%-Rückenfreihalt-Jobs zu nehmen, der nicht so anspruchsvoll und gut bezahlt ist. Und mit der gewonnenen Zeit zu Hause dann auch noch die ebenfalls nicht so anspruchsvolle Hausarbeit zu erledigen.

        Denn wenn Zeit ausserhalb des Jobs zu Hause wirklich benötigt wird, dann wird es mit Überzeiten und Mehraufwand bei der Arbeit ja schwierig.

      • Es ist alles eine Frage der Organisation. Ich finde man ist auch dem Arbeitgeber verpflichtet einmal mehr als das vereinbarte zu leisten. Gte Chefs lassen einem diese Zeit kompensieren.

      • Susann sagt:

        Es ist schon so, dass teilzeitarbeiten bedeutet nicht die coolen Projekte zu bekommen und auch bei Beförderungen übergangen zu werden. Das nervt mich auch, aber nicht so sehr, dass ich dafür auf meine Zeit mit meinen Kindern verzichten möchte. Mein Mann hat mit dem beruflichen Zurückstecken substanziell mehr Probleme. Keine Ahnung wieso. Ich wage es nicht es auf biologische Aspekte zu schieben, da ich beim Abalone-Spielen die signifikant schlechtere Verliererin bin.

      • Robert sagt:

        Das nennt sich Kompensation: Sie gewinnen bei Abalone, dafür akzeptieren Sie, dass er unhinterfragt weniger zurückstecken muss.

        Warten Sie also, bis sie bei Abalone mal nur noch verlieren. DAS nennt sich dann Dekompensation.

  • bronf sagt:

    „Weil sie sich ihrer «gefährdeten» Männlichkeit auf anderen Wegen versichern müssen. Zum Beispiel, indem sie Autos oder ganze Quartiere anzünden.“

    tjaja, so sind wir halt, wir männer. sehen wir unsere männlichkeit gefährdet, so müssen wir sofort etwas anzünden… *prust*

    • Matthias sagt:

      Testestoron macht halt aggressiv, stärkt die Knochen, verbessert den Muskelbau und macht nebenbei noch kompetitiv und kreativ. Ein paar brennende Häuser müssen wohl herhalten für die absolute Dominanz in Kust, Wissen- und Wirtschaft. 😉

      • E.H.Roth sagt:

        hm, habe nicht gewusst das alte Männer noch genügend Energie und Testosteron besitzen aber danke bin fühle mich jetzt viel besser.. 🙂

    • Peter G sagt:

      Auf zur brennenden Legion!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Die Beiträge von bronf könnte man ruhig streichen, mehr als Sprüche und Provokationen kommen da nicht, keine konstruktiven Beiträge, nur destruktive Anfiggereien, sorry für den Ausdruck. Das läuft jetzt seit Tagen so. Völlig sinnlos……

      • Diethelm Dübel sagt:

        Fr. Langstrumpf, zu anderen Posts von bronf kann ich mich nicht äussern, aber hier hat er völlig Recht. Die von ihm zitierte Passage ist an arroganter Dämlichkeit wirklich kaum zu überbieten. Wie überhaupt der heutige Beitrag den Verdacht nährt, dass es sich bei diesem Blog um Satire handeln muss.
        „Und als ich neulich an einem Familien-Party-Wochenende bei meinem Freund Mc Queen eingeladen war,….“ Da lacht man sich ja halb krank.

      • bronf sagt:

        pippi, sei froh mache ich trübsal blasender, alter mann hier bloss „sprüche und provokationen“, ansonsten würde ich nämlich sofort losziehen und ein, zwei quartiere abfackeln! jäja, momoll!

      • Wildkatze sagt:

        Was für eine Alternative! Jaja, solche Männer braucht das Land!

      • Diethelm Dübel sagt:

        Man stelle sich vor, was hier los wäre, wenn ein Mann generell Frauen, die seinem Bild vom ‚Frausein‘ nicht entsprechen, unterstellen würde, Mörder und Brandstifter zu sein.

      • Erich sagt:

        Immerhin hat er Humor, was man von Ihnen nicht unbedingt behaupten kann, so aus der Ferne.

      • bronf sagt:

        wildkatze, du kannst tatsächlich nicht unterscheiden, ob jemand einen witz macht oder etwas ernst meint, gell? das tut mir ziemlich leid für dich… naja, nicht wirklich, bist du doch eine sprudelnde quelle des unfreiwilligen humors damit.

        so, und jetzt MUSS ich etwas anzünden!

        und sei’s auch nur eine zigi…

      • Wildkatze sagt:

        dito!

    • Robert sagt:

      Ich find den Punkt aber noch wichtig. Ist es so, dass sich Männer generell schwerer damit tun, sich der Realität einer Familie mit Kindern (Putzen, Kochen, Waschen und sich um Kinder kümmern) zu unterwerfen als Frauen? Diese Vermutung ist ja nun doch nicht ganz von der Hand zu weisen – Testosteron hin oder her. Zumindest ein Erklärungsversuch, warum die Familienarbeit der neuen Väter eher so bei 20% verharrt.

      • Wildkatze sagt:

        Wo ist die Erklärung, bzw. der Erklärungsversuch? Testosteron? Wird hier mit Testosteron gerechtfertigt, dass Männer nur 20% der Hausarbeit verrichten können?

      • Tomas sagt:

        Bingo! Sie haben es erraten. In der restlichen Zeit schauen wir Pornos und vergewaltigen alles, was bei drei nicht auf den Bäumen ist. Sorry, wir tun was wir können.

      • tststs sagt:

        Männer müssen in einem Haushalt nur 20% erledigen, wenn sie eine Frau/Mann haben, der hinter ihnen aufräumt. Entweder das ist so abgemacht (und dann geht das uns als vereinte Bloggerschaft einen feuchten Dreck an) oder die Frau „macht es halt“…Da muss man halt schon mal die Gnade haben, seine Unterwäsche eine Woche lang einfach rumliegen zu lassen…. 🙂
        Ich danke immer wieder meiner Schwiegermutter, dass sie meinen Partner so erzogen hat, dass er auch selbstständig einen Haushalt führen kann!

      • Wildkatze sagt:

        Tomas, genau deswegen verabschieden sich Frauen von Männern.

        „Jeder Genosse werde wohl selber wissen, wie kaputt Mann wirklich ist, wie kaputt seine Sexualität, seine Phantasie, seine Fähigkeit, gewaltfreie Beziehungen einzugehen. Denn: die Frauen haben eine ziemlich radikale Konsequenz aus ihrer Kritik an uns gezogen (und ziehen sie noch): Sie lösen sich von uns, trennen sich von uns, wollen mit uns nichts mehr zu tung haben.“
        (Joschka Fischer)

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Die meisten Männer haben doch jahrelang einen eigenen Haushalt geführt, bevor sie mit einer Frau zusammengezogen sind. Dieser wird zugegebenermassen anders ausgesehen, aber funktioniert haben. Vielleicht sollte man um „das bisschen Haushalt“ (Liedtext) einfach nicht so eine Geschichte machen. Kinderbetreuung ist natürlich etwas anderes.

      • bronf sagt:

        haha, den joschka als anwalt der sache der frau… hihihi

        seine vierte (!) ehefrau hat er dazumals durch ein wesentlich jüngeres exemplar ersetzt.
        (wikipedia weiss: joschka: jahrgang 48, seine neue frau: jahrgang 76)

        du bist wirklich unschlagbar gut darin, dir in den eigenen fuss zu schiessen, büsi!

      • Wildkatze sagt:

        bronf, schliesse nicht immer von Dir auf andere. Es scheint irgendwo da draussen auch noch lernfähige Männer zu geben. Nicht nur selbstgefällige, lernresistente Idioten.

      • bronf sagt:

        büsi, du bist wirklich unbezahlbar: joschkas von dir zitiertes sprüchlein stammt aus einem aufsätzchen aus dem jahr 1977 (da war seine jetzige frau noch nicht mal geboren!).

        die lernfähigkeit besteht also, gemäss dir, aus der wandlung vom feministen zum sugar daddy…

        grosse klasse, büsi! bitte mehr davon!

      • Wildkatze sagt:

        bronf, für Deine Provokationen ist mir die Zeit zu schade. Ich stürze mich jetzt ins glaskare, smaragdgrüne Meer vor meiner Haustüre. Und….tschüssss!

      • Tomas sagt:

        @Katze: soso, jeder Genosse. 🙂

        Dein Problem ist, das eben sogar die meisten Männer tatsächlich lernfähig sind (und dass du wirklich das alles noch glaubst, was du hier zum Besten gibst, aber das ist eine andere Geschichte)

      • bronf sagt:

        wenn man so sehr im lala-land lebt wie du, kätzchen, dann müssen einem natürlich fakten und realitäten als provokationen vorkommen…

      • Ruedi sagt:

        Büsi das Schmusekätzchen sollte vielleicht einen Emanzipations-Crash-Kurs bei einer Bauernfrau besuchen 😉

      • Ruedi sagt:

        Schmusekätzchen bevor Du ins Wasser hüpfst warne alle Männlichen Fische damit sie auf einen Baum klettern können!

        Und ich dachte immer Katzen sind Wasserscheu!

  • Erich Baltisser sagt:

    Glaube nicht daran, dass man das Männerbild als etwas bei Männern eigenständiges zu sehen. Da ist die ganze Gesellschaft daran beteiligt, inklusive Frauen. Erfolg wirkt sexy auf Frauen, erfolgreiche Männer sind begehrt. Erfolg hat man, wenn man sich gegen andere durchsetzt (Konkurrenz aller Art). Nebst Bereitschaft braucht der Mann die richtige Partnerrin und den richtigen Beruf, in dem Teilzeit überhaupt möglich ist. Teilzeit bedeutet weniger Geld. Frau Binswanger hat Recht, der Mittelstand ist arg unter Druck, und oft MÜSSEN beide arbeiten. Bereitschaft der Männer ist grösser als Möglichkeit

  • Lina sagt:

    Teil 2

    Letzteres ist nie allbestimmend, das wäre zu simpel, aber in gewissen Zusammenhängen wirkt es. So könnte es sein, dass das genetische Programm des Säugetiers Frau es nicht schätzt, wenn der Mann weniger als seine ganze Kraft für die materielle Sicherung ihrer Familie einsetzt. Oder als Frage: Könnte es sein, dass Frauen Männer, die nicht 100% arbeiten, insgeheim verachten?

    • Erich sagt:

      Interessanter Gedanken. Meine Erfahrung: Klassische Alphamännchen haben mehr Erfolg.

      • bronf sagt:

        was heisst denn „erfolg haben“? und bei wem?

        denke, der ansatz ist zu biologistisch. mindestens mit meiner persönlichen erfahrung stimmt das nicht überein – mit meiner frau würde ich probleme bekommen, wenn ich plötzlich wieder 100% arbeiten würde.

        btw: 80% arbeiten ist für mich eine extreme steigerung der lebensqualität.

  • Lina sagt:

    Teil 1

    Wir alle sind – nur Idioten bestreiten das – kulturelle Wesen, geprägt von Erziehung, Erwartung, Stereotyp, Ideologie, Diskurs. Darunter läuft – vom Diskurs abgekoppelt, weil programmiert – das biologisch-evolutorisch vorgegebene instinktive Verhalten; dieses lässt sich kleinreden und z.T. kompensieren (, weil es allenfalls ungebeten dazwischenfunkt), aber nicht verleugnen.

  • Tom sagt:

    Ich arbeite Vollzeit und schaffe es, daneben ca. 30 bis 40h pro Woche dem Nachwuchs zu widmen. Natürlich gilt es in Helvetien weiterhin als teuflisch, wenn der Nachwuchs fremdbetreut wird und Frau einen anspruchsvollen Job hat. Nachdenken erfolgt erst, wenn sich partnerschaftliche Probleme einstellen und ’s Männlein mit vierzig Jahren in eine innerstädtische WG migriert. Hallelujah!

    • Robert sagt:

      Man rechne: Eine Woche hat 168 Stunden. Abzgl. 49 Stunden für eine Vollzeitstelle inkl. Arbeitsweg, bleiben 119 Stunden. Abzgl. 70 Stunden für Schlafen, Ruhezeit, Körperpflege, Essen, bleiben 49 Stunden. Sie kümmern sich 35 Stunden um die Kinder (und Haushalt?), bleiben 14 Stunden. Sie haben also jeden Tag immer noch 2 Stunden frei, in denen Sie tun und lassen können, was sie wollen. Das tönt jetzt für mich noch relativ vernünftig. Wie kommt es jetzt genau zum Hallelujah?

      • Tom sagt:

        @ Robert: mein ‚Hallelujah‘ bezog sich keinesfalls auf mich (habe mich über die Situation nicht beklagt), sondern auf das aufgeklärte Dasein, das sich bei so manchem Mann einstellt, wenn er mangels Aufmerksamkeit für die Familie ausquartiert wird und – sagen wir – tausend Batzen für die Miete pro Monate zur Verfügung hat. Bei einem beachtlichen Teil der mir bekannten Väter besteht die Kinderbetreuung weitgehend aus Prosa. Sie können selbst nachlesen, welche brillanten Einsichten in die ach so leichte Betreuung heute Morgen um 05:51h an dieser Stelle formuliert worden sind.

    • tststs sagt:

      Also irgendwie geht das nicht auf: Sie arbeiten Vollzeit, d.h. werktags ist eine Betreuung der Kinder ab ca. 18 Uhr möglich. Sagen wir mal bis um 21 Uhr (die Kinder müssen ja auch irgendwann ins Bett): 5Tage x 3h= 15h
      Ergo müssten Sie am Wochenende 15-25h mit den Kids verbringen, also jeden Tag min. 7h mit den Kids verbringen.
      Da frage ich mich schon, ob Ihre Kids keine Gspändli haben?!?
      🙂
      Wo Sie absolut recht haben: Fremdbetreuung muss enttabuisiert, gesellschaftlich akzeptiert und politisch gefördert werden.

      • Erich Baltisser sagt:

        Zurück zum Thema: ich denke, dass die Bereitschaft der Männer viel grösser ist als die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit. Und dass das Männerwunschbild von Männern wie Frauen gebildet wird. Frauen finden erfolgreiche Männer definitiv begehrenswerter als Männer mit knappen finanziellen Mitteln. Wie stark Mànner umgedacht und umgelernt haben, ist ja eigentlich schon ein kleines Wunder. Vielleicht ist es wie mit dem Erdöl: was wünschenswert und was heute machbar ist, sind zweierlei.

      • Wildkatze sagt:

        Aus welcher antiquierten, verstaubten Mottenkiste stammt denn Ihr Frauenbild? Frauen verdienen heute ihr eigenes Geld und ein Mann, der mit dem Portemonnaie oder einem teuren Auto wedelt, wird nur noch müde belächelt. Vor allem, wenn er sonst nichts zu bieten hat.

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Sie sollten die Frauen nehmen, wie sie sind, nicht wie sie sie sich erträumen.
        @tststs: Fremdbetreuung ist längst gesellschaftlich akzeptiert und wird breit (politisch?) gefördert und finanziell subventioniert. Enttabuisiert werden sollte eher die Diskussion darum um die Folgen für die Kinder.

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, das Gleiche kann ich Ihnen empfehlen.

      • Tom sagt:

        @ tststs: Ihre Rechnung stimmt mit meiner weiteghend überein. Es handelt sich um ein Kleinkind, das seitens der Eltern am Wochenende schon ein bisserl betreut werden muss. Ich beklage mich nicht über die Situation.
        In meinem Posting wollte ich darauf hinweisen, dass die Frage, ob man 100% oder weniger arbeitet, nicht entscheidend ist.

  • Rahel sagt:

    Ich finde die Formulierung „selbstverschuldete Familienentfremdung“ ziemlich ungerecht! Wie viele Väter gibt es, die sich gerne mehr einbringen würden in der Familie, es aber schlicht und einfach nicht DÜRFEN!!!

    • Wildkatze sagt:

      Rahel, wer verbietet es ihnen denn?

    • Sportpapi sagt:

      Ich habe mich auch über dieses Formulierung geärgert. Einerseits ist es nicht so, dass Väter ihren Familien entfremdet sind, selbst wenn sie 100% arbeiten. Ausser sie machen „Karriere“ und arbeiten 70h plus. Und andererseits haben viele kaum eine Wahl, ihr Pensum entscheidend zu reduzieren.

    • tststs sagt:

      Betrachten Sies mal so rum: „Familienentfremdung“ meint, dass der Vater immer weniger Zeit zu Hause verbringt. Die Hauptsächlichen Gründe liegen in der Wirtschaft: früher war der Arbeitsplatz meist in der Nähe, mann konnte über Mittag nach Hause, musste nicht 1.5h Arbeitsweg auf sich nehmen etc., aber auch die Freizeit in Vereinen etc. wo Kinder nur bedingt geduldet sind + die verständliche Ermüdung in einer immer stressigeren werden Arbeitswelt, die dazu führt, dass mann am Abend einfach nicht mehr genug Energie für die Kids hat.
      Der Knackpunkt: diese „Art“ der Wirtschaft wurde und wird hauptsächlich von Männern erfunden und verlangt! Deshalb darf man tatsächlich von „Selbstverschuldung“ sprechen…

      • Sportpapi sagt:

        Dass Väter immer weniger Zeit zu hause verbringen, würde ich – wenn schon – als Trendumkehr deuten. Immerhin haben die Väter „früher“ nicht nur 5 Tage in der Woche und deutlich mehr Stunden als heute malocht. Ferien, Freizeit, alles doch relativ neue Erfindungen. Arbeitsweg: der war möglicherweise kürzer, wurde aber zu fuss zurückgelegt. Ihr Argument mit den Vereinen verstehe ich nicht. Ich kenne keine, in denen Kinder nicht willkommen sind – früher war das anders. Den letzten Punkt erachte ich als etwas billig. Die Gesellschaft ist nicht = Männer.

      • Marcos sagt:

        Es ist ein enorm geringer Anteil von Männern mit Macht und Entscheidungsgewalt (und der Prozentsatz von Frauen ist wohl nochmals kleiner). Dieser winzige Prozentsatz hat das System „verschuldet“, der Rest muss sich einfach so gut wie möglich anpassen. Da kann man doch nicht alle Männer pauschal in die Verantwortung nehmen.

        Folgendes Bild passt für mich: Der König schickt seine trotteligen Soldaten in die Schlacht um seine Macht zu festigen oder auszuweiten. Wir mögen zwar schon etwas weiter sein, aber auch heute noch arbeiten viele für das Wohl von wenigen. (Nicht das ich eine Lösung hätte)

      • Wildkatze sagt:

        @Marcos:
        „Es gab selten ein System, das so wenige Profiteure und so viele Verlierer hatte wie der heutige Kapitalismus. Es gibt keinen Grund, sich mit ihm und in ihm einzurichten,“ – (Sahra Wagenknecht)

      • Wildkatze sagt:

        P.S.: Der Kapitalismus ist ein Kind des Patriarchats und als solches engstens damit verknüpft.

      • Gelegentlich hier sagt:

        Ja, und wir alle wissen ja, wie unglaublich viele Profiteure es in den sozialistischen Planwirtschaften gab/gibt und wie reich da alle Menschen waren/sind.

    • Ruedi sagt:

      http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/berall-sehen-wir-maechtige-Manager-die-junge-Models-ausfuehren/story/28507971

      Ich habe gemerkt, dass vielen Männern ganz ernsthaft daran gelegen ist, in der Kinderbetreuung und im Haushalt ihren Teil zu übernehmen. Diese Männer drücken sich nicht vor der Hausarbeit, sie machen das ganze Programm: Waschen, Bügeln, Putzen, Kinder zum Arzt bringen, VaKi-Turnen etc. In einigen Fällen führt dies in der Partnerschaft zu Spannungen…

      • Ruedi sagt:

        …Die Frauen wünschen sich zwar, dass die Männer mehr solche Arbeiten übernehmen, lassen ihnen dann aber nicht den erforderlichen Raum – sei es aus Perfektionismus oder weil sie ins­geheim die Führungsrolle in der Kinder- und Hausarbeit beanspruchen. Im Umgang mit Kindern sind Männer tendenziell weniger fürsorglich, lassen ihnen mehr Freiheiten. Das ist für die Mütter nicht einfach, für die Kinder aber eine grosse Chance.

  • Hans Saurenmann sagt:

    Ihr habt Sorgen! Das ganze Leben dreht sich nur um Kinder. Das ist vorbei. Die Kinderbetreuung dauert nur zwanzig Jahre, dann kommt die Gross-Kinder Betreuung und danach die Urgrosskinder Betreuung. Meine Frau, alle Frauen in meiner Familie koennen mich gar nicht gebrauchen im Haushalt, „nur schroettig aber noetig“. Garten Arbeit, Chauffeur und Zahlmeister and der Kasse ist mein Revier. Apropos Inflation, wir haben hier in Florida mindestens eine 25 % Inflation und Durchschnitts Familien sind nicht mehr in der Lage die Rechnungen zu bezahlen. Akademiker sind am absaufen, besser ein Berufsmann!

    • Heiri Huber sagt:

      Bravo, Saurenmann: Hier spricht der alte „Patriarch“, der nicht nur ans hier und Jetzt, sondern über den Tag hinaus denkt: einst eine männliche Kernkompetenz. Leider hat sich der Mainstream auf die Sörgeli der frustrierten Hausfrau eingeschossen. Der ist nun geholfen: sie ist das neue Modell der Gesellschaft: die alleinerziehende Mutter. Um den Preis allerdings, dass die Gesellschaft als Ganzes nicht mehr nachhaltig ist. Mit 1,4 Kindern ist sie dem Tode geweiht und wenn beide auf „Karriere“ verzichten und sich durch 60 – 80% Jobs wurschteln: Mittelmass als Dogma!

      • Ruedi sagt:

        Ja Hans Sie haben recht Kinderbetreuung dann Gross-Kinder Betreuung und danach die Urgrosskinder Betreuung. Und danach?

        Die Kinder – Elternbetreuung! Zuerst schieben wir die Kinder im Kinderwagen – später die Kinder uns im Rollstuhl und sagen immer ja Papi oder ja Mami.

        Und richtig die Zeit mit den Kindern geht viel zu schnell vorbei und ist eine der besten im Leben. Darum kann ich nur sagen Frau und Mann geniest diese Zeit und streitet euch nicht – denn sie kommt nicht zurück die Zeit. Ein Karriereknick sollten Frau oder Mann die Kleinkinder schon WERT sein – sonst ist da ein DENKFEHLER!!!

  • tststs sagt:

    Prinzipiell kann ich dem MB zustimmen. Ich weiss noch, vor ca. 10 Jahren war in der Annabelle ein Beitrag zu eben diesem „neuen Mann“ und da waren so 2-3 Kerle die stolz davon erzählten, wie sie jetzt „nur“ noch 80% arbeiteten um einen Nachmittag mehr mit den Kids verbringen zu können und sich somit mehr an der Erziehung beteiligen könnten… da musste ich doch kurz Schmunzeln… Als wäre da wirklich etwas geholfen.
    Andererseits finde ich es sehr störend, dass immer wieder ein Familienbild ausgegraben wird, dass es so eigentlich nie wirklich gegeben hat: Vater geht als alleiniger Ernährer arbeiten und die Mutter kümmert sich ausschliesslich um Haushalt und Kinder… Bullshit! Dies galt vllt mal für 10-20 Jahre lang in der Mitte des letzten Jahrhunderts und auch nur für eine reiche, weisse Oberschicht… Frauen haben schon immer auch zum Erwerb beigetragen. Sei es mit kleinen Arbeiten ausser Haus oder direkt zu Hause auf dem eigenen Hof… Also bitte, vergesst endlich dieses idyllische Familienbild! Vor allem wenn man bedenkt, wo dieses Bild herkommt….

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Genauso ist es, früher auf den Bauernhöfen wäre es gar nicht möglich gewesen, das nötige zu erwirtschaften, wenn die Frau nicht auch entscheidend auf dem Hof gearbeitet hätte. Vor allem im Sommer gingen die am Morgen raus und kamen am Abend rein, Mittagessen gab es auf dem Feld, Picknick. Der Haushalt wurde vor allem während den Wintermonaten erledigt, sonst lief er einfach nebenbei. Und den Armen in den Städten ging es nicht besser, die Frau des Taglöhners hatte gar keine Wahl, als miterwerbstätig zu sein, mit schlecht bezahlten Putz- und Hilfsjobs. Aber der Haushalt war immer ihr Problem!

      • bronf sagt:

        „Der Haushalt wurde vor allem während den Wintermonaten erledigt“

        wow, das müssen üble wäsche- und geschirrberge gewesen sein, die sich da bis im dezember jeweils aufgetürmt hatten…

      • Wildkatze sagt:

        Ein solcher Kommentar bezeugt, wie viel Ahnung die Männer von Hausarbeit haben! Aber immer eine grosse Klappe führen!

      • bronf sagt:

        ach wildkätzchen! ohne dich und deine dadaistischen empörungen wär’s hier wirklich langweilig. das muss schon auch mal gesagt sein.

        in diesem sinne: weiter so!

      • Wildkatze sagt:

        Worauf Du Dich verlassen kannst!

      • Sportpapi sagt:

        Was eigentlich auch zeigt, dass heute viel zu viel Zeit in den Haushalt investiert wird. Wofür eigentlich?

      • Ruedi sagt:

        Ja die gute alte Zeit auf den Bauernhöfen – einer für alle und alle für einen – Scheidung war damals kein Thema! – Gute Alte Zeiten wo seid ihr! – Dabei wäre doch alles auch Heute möglich ist nur Einstellungssache. Vor der Bauernfrau zieh ich meinen Hut und Knie nieder – das sind und waren die einzig Emanzipierten Frauen.

        Kinder, Haushalt, Garten, Feldarbeit, Tiere versorgen die leckeren Bauernbrote und Wähen – viel Arbeit und trotzdem Glücklich oder gerade Deshalb – Heimat wo bist DU !?

      • Wildkatze sagt:

        Gell, Sportpapi! Das bisschen Haushalt ist doch kein Problem….

  • Heiri Huber sagt:

    „Die Frage ist: Warum zeigt sich das nicht in den Statistiken? Meine Vermutung: Weil die neuen Väter ein Phänomen der Mittelschicht sind und die Mittelschicht schrumpft.“
    Richtig! Denn die „neuen Väter“ sind jene, die kein Erbe hinterlassen werden. Bestes Beispiel Bänz Friedli zu Miete in der Genossenschaftswohnung. Er spricht zu seinem Sohn: „Es wird nichts zu erben geben!“ (nana, die Tantjemen an seinen Kolumnen werden noch 70 Jahre fliessen). Anders Roger Köppel: seine Kinder können einen Verlag erben. Die „Neue Schweizer Familie“ arbeitet für den Staat, nicht für das „ganze Haus“.

    • Sportpapi sagt:

      Ist bei Köppel noch unklar, wer eigentlich das Geld für den Verlag gegeben hat (und damit Besitzer ist)?

  • Francesca sagt:

    Hm… ob die Scheidungsväter die Zahlen so schönen? Die haben die Kids doch jedes 2. Wochenende und kümmern sich mehr um sie, als je während der Ehe…

    • Sportpapi sagt:

      Diesen Unsinn können Sie sicher auch gleich belegen, oder?

      • devil sagt:

        Susann. thomas spicht korretk! im ingenieurwesen wird gearbeitet wenn die auträge da sind. und dass heisst: open-end. das hat nichts mit teilzeitarbeit zu tun oder die möglichkeit dafür. die wäre höchstens denkbar bei unternehmen mit jahresarbeitszeiten. was im übrigen in CH- Unternehmen nicht üblich ist. Deine Aussage alles teilzeit, alles kein problem ist genauso falsch wie deine Berechnung.

  • Tomas sagt:

    Ich weiss nicht, was genau der Mann von Frau B. macht oder ihr „Freund McQueen“, aber typisch für männliche Teilzeitjobs sind Verwaltungsposten bei der öffentlichen Hand, Gymnasiallehrer und ähnliche, vorwiegend von Linksintellektuellen bevorzugte warme Plätzchen. Also alles praktisch unkündbare Jobs mit überdurchschnittlicher Bezahlung und Aufgabenstellung, bei der es mehr oder weniger egal ist, welche Pensum man hat.
    Die Realität ausserhalb dieser geschützten Werkstatt sieht aber anders aus, was für Staunen.
    Zusammenhang mit Arbeitslosen die Zuhause Trübsal blasen erschliesst sich mir nicht.

    • Susann sagt:

      Quatsch. In meiner Umgebung arbeiten Männer und Frauen aus den unterschiedlichsten Branchen Teilzeit. IT, Banking, Journalisten, Ärzte, Pharmazeuten, Maler, Architekten, Ingenieure…wohl kaum die geschützte Werkstatt, die Sie beschreiben.
      Teilzeit arbeiten geht, wenn der Stolz verkraftet bei Beförderungen übergangen zu werden und auch mal die weniger coolen Projekte abdecken zu müssen.

      • Tomas sagt:

        Journalisten, sicher. IT, klar. Alles Berufe, die auch Zuhause schaffen können, Abends wenn die Kids schlafen. Ärzte, je nach dem, das sind schon eher die Ausnahmen, vor allem wenn sie im Spital schaffen geht es kaum. Pharmazeuten, naja, je nach Posten. Aber den Maler, Architekt und Ingenieur nehme ich ihnen nicht ab, das sind genau die Ausnahmen aus der Regel 🙂

      • mira sagt:

        Teilzeit geht genau dann, wenn man(n) bereit ist, eine Kündigung hinzunehmen. Und sich eine neue Stelle zu suchen. Und genau das kann man nur, wenn man(n) eine Partnerin hat, die genug verdient/verdienen kann/will.
        In gewissen Bereich ist Teilzeit zwar einfach, allerdings wird man es dann auch nie nach oben schaffen. In der Wissenschaft kann man gut 50% arbeiten, wird so allerdings nie ein Prof. Ab einem gewissen Alter ist da leider der Zug einfach abgefahren.

      • Tomas sagt:

        Genau, mira.
        Das meinte ich mit der geschützten Werkstatt.
        Eigentlich müsste man meinen, dass eine Journalistin weiter schauen kann, als zu dem Horizont ihres Bekanntenkreises.
        Aber ja, wo die Fakten fehlen, macht man ein Paar Sprüchli über Männer aus der Mittelschicht, die um die Häuser ziehen und Autos anzünden, weil sie keinen Job haben.
        Keine Sternstunde heute, Frau B.

      • Sportpapi sagt:

        @Tomas: Das ist jetzt billig. Aber bitte: welche praktischen Gründe gibt es, dass man als Maler, Architekt oder Ingenieur nicht Teilzeit arbeiten kann?

      • Susann sagt:

        Architekten kenne ich gleich 2 die Teilzeit arbeiten. Einer in einer grösseren Bude der andere in einer kleinen. Geht seit mehrere Jahren gut. Meine Cousine ist Maler und arbeitet seit der Geburt ihres Sohnes vor 12 Jahren Teilzeit. Mag sein, dass es die Ausnahmen sind, Ausnahmen, die jedoch beweisen, dass man sehr wohl auch in diesen Branchen Teilzeit arbeiten kann. Ingenieure: der eine supergut drin in der Trinkwasser-Aufbereitung, die andere beschäftigt sich mich Backöfen. Alles Teilzeit, alles kein Problem.

      • Susann sagt:

        Und welcher Chef würde es vorziehen eine neue Kraft zu suchen, einzuarbeiten und das ganze Wissen, das ein langjähriger MA hat zu verlieren, als seinem bewährten MA eine 80%-Stelle anzubieten? Echt, ich nehm‘ Euch das nicht ab. Mein Chef war nicht unglücklich als ich mein Pensum reduziert habe. Er hat die Reduktion als Einsparung ausweisen können und meine Aufgaben habe ich (bis auf 2 Kleinigkeiten) einfach weiterhin wahrgenommen.

      • Tomas sagt:

        @Sport: falls er als Architekt arbeitet und ein Projekt betreut (also kein Zeichner oder sonst ein underdog ist), dann muss er verfügbar sein, niemand will warten, dazu die notorisch knappen Ressourcen in der Branche. Dtto ein Ingenieur, zumindest solche die in Ingenieurbüros arbeiten. Bei Maler – und ich rede von Männern, und nicht Cousinen – ist die Belohnung bereits nicht so hoch, damit man es locker reduzieren kann, und vor allem auch dort arbeitet man dann, wenn ein Auftrag kommt, und nicht erst wenn die Kleinen schlafen gehen. Ausnahmen gibt es sicher, aber eben, nur Ausnahmen.

      • Sportpapi sagt:

        @Tomas: Beim heutigen Bauboom müssen alle ziemlich lang auf den Architekten oder Ingenieuren waren, weil der meist ziemlich mit Arbeit eingedeckt ist. Da geht in der Regel gar nichts mehr von einem Tag auf den anderen. Für eine Firma ist es da möglicherweise besser, eine langjährige, fachkundige, eingearbeitete Teilzeitkraft zu haben – als gar keine.

  • ChrisB sagt:

    Vor zwanzig Jahren, als meine Kinder klein waren, konnte ich enorm Bewunderung von Frauen mit Kindern ernten, weil ich Familienarbeit leistete. Meine Frau wurde zurecht sauer. Bei ihr fanden es dieselben Frauen normal und nicht weiter erwähnenswert, was sie tat. Und sie leistete weiterhin den Löwenanteil der Familienarbeit.
    Der Wandel wird von der Economie diktiert: Beide müssen immer mehr arbeiten für dasselbe Geld. Irgendwann sind wir dort, wie es Familienrealität in Ländern wie Griechenland ist: Beide arbeiten 100%, Geld reicht trotzdem nicht aus, falls es denn Arbeit gibt. Brave new world!

  • Auguste sagt:

    hmm…, dieser blog mit seinen denkanstössen ist dermassen gut, dass er eine diskussion verdient, die nicht schon um 0930h in geschlechterkampf ausarten sollte – auch wenn im text das reizwort „gleichstellungsbüro“ einmal vorkommt.

    also freunde, reisst euch zusammen und lasst die stereotypen heute mal pause machen. die vorlage ist eine gute basis für ein paar interessante und kluge ansichten. der anfang ist vielversprechend.

    • Argonaut sagt:

      Trotzdem finde ich auch den hier gut:
      Was ist die grösste Erfindung der Menschheit? Die grösste Erfindung der Menschheit sind Frauenparkplätze! Frauenparkplätze wurden von Männern erfunden, damit Frauen beim Einparken mit ihren Autos keine Beulen in die Autos der Männer machen!
      🙂

    • marie sagt:

      drücke die daumen! wäre wirklich begrüssenswert.

    • Erich sagt:

      auguste: Das Reizwort „Name der Autorin“ scheint bereits genug zu sein, den Kommentar nicht zu veröffentlichen. Braucht man hier Newspeak?

      • Auguste sagt:

        hmm…, nein, erich, es gibt leider leute, die blog-autoren mit blitzableitern verwechseln. und weil sie ja wohl kaum den ganzen tag den kommentar-thread verfolgen kann, um sich, wie wir alle, gegen blöde anmache zur wehr setzen zu können, gibt es wohl diese warteschlaufe. in einer perfekten welt wäre sie natürlich völlig unnötig – da haben sie recht.

  • Argonaut sagt:

    Was hat Hausarbeit mit „Modernem Mann“ zu tun? Frauen lieben doch Hausarbeit! Und Männer haben dafür all die tollen Haushaltgeräte erfunden!

  • mira sagt:

    Ach, und was ich noch hinzufügen wollte: Die Woche hat 7 Tage, nicht 5. Dh auch mit 100% hat der Hauptverdiener noch einiges an freier Zeit, welche er für die Kinder investieren kann. Übernimmt er zB die Abend- und Wochenendbetreuung so ist das schon einiges und bestimmt mehr als es früher üblich war.

    • Tom sagt:

      Exakt so ist es.

    • Sportpapi sagt:

      Genau. Und nimmt er sich noch einen Tag mehr Zeit (80%-Pensum), verbringt er fast die halbe Woche mit den Kindern. Und wenn er nicht überbordet mit den Arbeitszeiten (und -distanzen), reicht es meist sogar für gemeinsames Aufstehen und Abendessen.

  • Erich sagt:

    Warum sich das nicht in den Statistiken zeigt? Ganz einfach: Nicht alle Milieus können oder wollen sich das leisten. Kann ein Baupolier teilzeit arbeiten? Der wäre schnell seinen Job los. Will eine Durchschnittsfamilie ihr Einkommen kurzfristig maximieren, wählt sie das 100 : 0–Modell (oder, noch schlimmer, 100 : x als working poor). Schliessen Sie von sich und McQueen nicht aufs Ganze.

    Ich denke, der „neue Mann“ ist hauptsächlich ein Konstrukt von Leuten, die zuviel Zeit zum Denken haben. Zum Trost: Die „alten Männer“, die zuhause „nur sitzen wollen“, sterben ohne hin aus.

    • Susann sagt:

      Sie schreiben hier korrekt: kurzfristig maximieren, denn jahrelang aus dem Berufsleben auszuscheiden, bringt finanziell grobe Nachteile und falls es zur Trennung kommt, das ganze finanzielle Hickhack.
      Working poor ist man, wenn man trotz Erwerbstätigkeit unter der Armutsgrenze lebt, oder? Also kein Geld trotz 100:100. Und das schafft ja wohl niemand. Meine Putzfrau (die billigste, die ich finden konnte) verdient CHF 29 pro Stunde. Dass ist ein Jahresgehalt von 61 kCHF. Die Working-Poor-Problematik kann es mit Schweizer Löhnen m.E. nicht geben (Grossfamilien ausgenommen)

      • bronf sagt:

        61’000 sfr bei 40 std/woche, bei 52 wochen/jahr, ohne abzüge… oh heilige einfalt…

      • Erich Baltisser sagt:

        Keine Putzfrau verdient 61’000 pro Jahr. Sie rechnen einfach 8 x 29 pro Tag, aber das würde eine Putzfrau nur schaffen, wenn sie 8 Stunden am Stück im selben Haushalt arbeiten würde. Meistens sind es wohl 2 Stunden, dann muss sie weiter zur nächsten Adresse. Mit Terminplanung, Arbeitswegen usw liegen wohl kaum mehr als 5 Stunden pro Tag drin. Und ist dann wohl trotzdem mindestens 8n Stunden unterwegs.

      • Susann sagt:

        @bronf: Mathematik scheint nicht Ihre Stärke zu sein. 100% arbeiten bedeutet (dieses Jahr) 2125h zu arbeiten. Und meine Putzfrau ist clever: Sie arbeitet am Donnerstag bei mir und zwei meiner Nachbarinnen. Wechsel von einer Arbeitsstelle zur nächsten in weniger als 1 Minute.

      • Wildkatze sagt:

        Was mal wieder beweist: Intelligenz ist Frauensache!

      • Tomas sagt:

        die reinste Satire heute hier, merci 🙂

      • bronf sagt:

        susann:

        2125 : 8 = 265 arbeitstage
        265 : 5 = 53 arbeitswochen
        also: keine ferien, immer noch keine abzüge (aber vielleicht lassen sie ihre putzfrau ja schwarz arbeiten…)

        reicht das, oder brauchen sie eine zeichnung?

      • tststs sagt:

        @bronf: Natürlich könnte Frau so arbeiten… nach zwei Jahren wäre dann einfach der Burnout zur stelle….

        @wildkatze 11:36: Also heute manövrieren Sie sich aber ganz schön ins Abseits!!!

      • Wildkatze sagt:

        tststs, das ist doch nichts Neues! Wenn Frauen die Wahrheit sagen, werden sie immer ins Abseits gestellt.

      • Susann sagt:

        @bronf: Tststs, unzulässige Kürzung: 1 Arbeitstag=8h24min. 2125h=253 AT
        Sind Ihre Zeichnungen so schlecht wie Ihr mathematisches Verständnis, sehe ich sie mir gerne an, ist sicher erheiternd.

      • bronf sagt:

        tststs: ja, aber dafür hätte sie sich in diesen 2 jahren eine goldene nase verdient! man stelle sich vor: 120’000 sfr brutto in 2 jahren! da lebt sich’s doch in saus und braus!

        susann ist eine echte wohltäterin!

      • tststs sagt:

        @Katze: Ich kann mich täuschen, (und entschuldige mich dann gerne), aber ich glaube hier hat Bronf mit seinen Berechnungen und Einwänden eher recht als Susan. Wenn Sie also in diesem Fall einfach blind der Frau vertrauen… (eben weil sie eine Frau ist… btw ist bronf überhaupt ein Mann?!?)

        Deshalb haben sich selbst ins aus manövriert, sie wurden nicht dorthin gekarrt…

      • bronf sagt:

        susann, ach soo…

        dann hat sie ja 2 wochen ferien – sollte ja auch reichen, ist ja bloss eine putzfrau…

        aber ich sehe ihre logik: wenn die faule dame halt nicht bloss 8.5 stunden pro tag arbeiten würde, gäb’s auch ferien…

      • Wildkatze sagt:

        tststs, mein Kommentar bezog sich in erster Linie auf den Arbeitsweg. Schlau, die Putzfrau! – was frau von bronf weniger behaupten kann.

      • Erich sagt:

        Vielleicht zur Klärung: Wir rechnen hier mit durchschnittlich 220 Arbeitstagen pro Jahr (365 Kalendertage ./. 52 Wochenende ./. durchschnittliche Feiertage ./. durchschnittliche Ferien) à 8.4 Stunden = 1’850 Jahresstunden. Potentiell, aber: Eine Putzfrau wird NIE alle Stunden verrechnen können, weil sie davon auch Arbeitsweg und Krankheit abziehen muss. Erfahrungsgemäss bleiben 5 bis maximal 6 Stunden pro Tag Produktivzeit. Von ihrem Brutto-Einkommen muss sie mindestens 15 % – 20 % für Versicherungen, Spesen etc. abziehen.

        6 x 220 x Fr. 29.- = 38’280.- Maximaleinkommen

      • Erich sagt:

        ./. 15 % = Fr. 32’500 Nettoeinkommen, maximal und wenn sie das auch wirklich durchsteht.

      • Tststs sagt:

        @Wildkatzt 12:19: Aha, Fall klar. Sorry! Ein Paradebeispiel für Missverständisse in der Kommunikation. Ich hoffe, Sie sehen auch, dass Ihr Post gleich im Anschluss den Eindruck hinterlassen könnte, dass Sie Susanns Mathematikkenntnisse loben…
        🙂
        Nüt für uguet

    • Susann sagt:

      @bronf. Nö, 5 Wochen Ferien, nicht 2. Wie können Sie sich bei einer simplen Division so vertun?

      • bronf sagt:

        susann: 253 arbeitstage : 5 = 50.6 arbeitswochen… aber ach, ich vergass! das jahr hat ja 55 wochen!

        und sie arbeiten auf einer bank? auweia, da wundert einem ja gar nichts mehr…

      • bronf sagt:

        und noch was: es sind genau genommen gar keine ferien, sondern bloss die gesetzlichen feiertage, die da übrig bleiben…

      • bronf sagt:

        susann! hallooooo! möchten sie nicht nochmals über mein mathematisches verständnis spotten?

  • mira sagt:

    Geteilte Erwerbsarbeit ist nur möglich, wenn beide sehr gut ausgebildet sind und dies noch in einem Bereich, wo es auch Teilzeit-Jobs gibt. Ansonsten muss der Mehr-Verdiener voll arbeiten, und oftmals der Niedrigverdiener noch Teilzeit dazu, damit es wirklich reicht. Dass der Niedrigverdiener dann vermehrt Betreuungs- und Hausarbeitsverpflichtungen wahrnimmt ist nur logisch.

    • mira sagt:

      Dass es nun hauptsächlich Frauen sind, welche die Niedrigverdiener sind, hängt einerseits mit deren Berufswahl und andererseits mit deren Heiratspräferenzen zusammen. Wer „nach oben“ heiratet bleibt selber zwar nicht sozial, aber dafür beruflich unten, das ist halt einfach so. Das kann sich ja jeder selber aussuchen.

    • Erich sagt:

      exakt meine Meinung (mein Kommentar ist irgendwo ins Aus geraten)

  • blackball sagt:

    Na, da bin ich doch mal froh, kein „neuer Mann“ zu sein und für das Kind mehr als nur einen Tag/Woche aufwerfen zu dürfen. Und das erst noch, ohne meine Arbeitszeit und mit berufsbegleitender Weiterbildung zu reduzieren. Sich hier gegenseitig auf die Schulter zu klopfen, wie toll man doch seine „Vater/Kind-Zeit“ plant setzt dem Ganzen die Krone auf, berücksichtig man die Aussage „… Nachfrage bestätigten, nicht mehr als einen Tag pro Woche für die Kinder zuständig zu sein …“. Ich kann beim besten Willen keinen „Bewusstseinswandel“ erkennen. „Männlichkeitskompetenz“? Das ich nicht lache.

    • blackball sagt:

      äh … sollte natürlich ohne Reduktion meiner Arbeitszeit und mit berufsbegleitender Weiterbildung heissen …

  • Urs sagt:

    Nach wie vor so das wenn man sich Arbeitszeitreduktionen holen möchte einem eine beliebige Anzahl Gründe unter die Nase gerieben wird warum das nicht passt. Einige direkt mit Nein, bei anderen wird nur schon der Wunsch negativ registriert usw. Gleichzeitig soll man noch die Familie ernähren und gut durch das Leben bringen. Die Ansprüche von viel Zeit und viel Geld parallel wie nicht’s erfüllen und doch geht man meist sein Leben lang am morgen aus dem Haus und kommt am Abend heim. Der Wunsch nach immer mehr Renditen ist nicht kompatibel mit diesen und vielen anderen Sozialen Ansprüchen.

  • Markus sagt:

    Man muss die richtigen Statistiken zur Hand nehmen… Die Realität ist die: Die Beteiligung der Männer an der Erziehungs- und Hausarbeit ist massiv gestiegen (bei den Vätern kleiner Kinder von 0-4 z.B. 9 Stunden in den letzten 10 Jahren), ohne dass das Pensum in der Erwerbsarbeit entsprechend gesunken wäre!

    Die „neuen Väter“ arbeiten gleich viel im Job und mehr daheim: die klassische Vereinbarkeitsproblematik, nur mit anderen Vorzeichen…

    • Susann sagt:

      Das erlebe ich auch so. Die Väter meiner Generation sind substanziell mehr mit Kind und Haushalt beschäftigt als es unsere Väter noch waren. Genauso wie die Frauen sich substanziell mehr und selbstverständlicher ins Erwerbsleben einbringen als es noch ihre Mütter taten. Doppelbelastung an beiden Fronten also.
      Mein Mann und ich haben uns entschieden während die Kinder klein sind keine grossen Karrieresprünge anzupeilen, beruflich stillzustehen und die Kinder zu geniessen. Danach haben wir immer noch 30 Jahre Zeit und beruflich zu verwirklichen….

  • Hightide sagt:

    Da ich bald Vater werde, würde ich gerne auch mein Pensum reduzieren. Meine Frau könnte genügend nach Hause bringen. Jedoch arbeite ich in einem Finanzinstitut und wie schon öfters erlebt, verschwinden bei einer Kündigungsrunde immer die angehenden Rentner 60+, diejenigen welche den obligatorischen TeamZonk gezogen haben und natürlich die, welche nicht 100% arbeiten. Wer nicht 100% arbeitet gilt als unmotiviert. Weil man die Prioritäten anders setzt…. Mir ist bewusst, dass Zeit mit dem Kind mehr Wert ist als Geld. Aber in 20 Jahren geht ohne Hochschulabschluss nichts mehr.. da kostet Geld.

    • adlerauge sagt:

      die heutigen finanzinstitute wird es in dieser form hoffentlich nicht mehr lange geben. das system ist dabei, sich selber aufzufressen. die im vergleich zur realwirtschaft (wo reelle gegenwerte geschaffen oder echte dienstleistungen erbracht werden) exorbitant hohen löhne werden sich nicht mehr rechtfertigen lassen und der damit einhergehende höchst ineffiziente zwang, am morgen als erster im büro zu stehen und abends als letzter die lichter zu löschen wird genauso der vergangenheit angehören, wie der 100%-pensen-zwang.

      /ironie off

      ernsthaft: urs bringt es unten ziemlich gut auf den punkt.

    • Susann sagt:

      Ich arbeite Teilzeit bei der Bank. Habe bis jetzt alle Kürzungsrunden unbeschadet überstanden, genau wie meine anderen Teilzeitkolleginnen. Einziger Nachteil des Teilpensums: Ich erledige in meinen 70% soviel wie meine vollzeit-angestellten Kollegen. Wie das geht: siehe gestriger Blogeintrag. Für die Bank ein Super-Deal und meine Job-Sicherheit ist gewährleistet. Die Aufstiegschancen jedoch sind limitiert. Aber so what. Ein paar Jahre Stillstand und die Bimbi geniessen, danach kann ich wieder Gas geben.

  • Stutz sagt:

    Zusammenfassend: es gibt ihn kaum und wenn nur als Nischenprodukt und schlussendlich wird er zum Brandstifter und Bombenleger. Mit Verlaub sollte sich die Verfasserin dieses Artikels einige Gedanken zu ihrer eigenen, psychosozialen Wahrnehmungen machen. Das ist ja schon eher ein gedankliches „quick fix“ Gebäude mit Trugschlüssen. Fehlt nur noch der Hinweis auf die ach so vielen Hausfrauen, die zu Hause an der Flasche hängen und trostlos ihre Depressionen pflegen.

  • Kommt noch hinzu, dass sich mehrheitl. Männer in Führungspositionen für weniger Arbeit und mehr Familie entscheiden, wie dieselben Zahlen vom BfS zeigen. Dass Frauen auch heute noch überwiegend unfreiwillig zur „modernen Mutter“ werden, sollte überdies genauso zu denken geben. Trifft man die „modernen Väter“ hauptsächlich in der oberen Mittelschicht, findet sich ihr modernisiertes, weibliches Pendant vor allem im unteren Bereich der Lohn- und Qualifikationsskala. Auch das ist bedenklich. Und splittet man die „modernisierten Paare“ nach ihrem Bildungsstand auf, rundet sich das Bild definitiv ab

    • Susann sagt:

      Wirklich? In meinem Umfeld wird das „Halbe-Halbe“-Modell von Akademikerpaaren gelebt und die traditionelle Rollenverteilung findet nur noch dort einen Platz wo er die signifikant bessere Ausbildung hat als sie. Bin zu faul das Internet nach Statistiken zu durchforsten, aber aus meiner subjektiven Perspektive Arbeiten Frauen mit guter Ausbildung prozentmässig mehr als ihre Putzfrauen.

    • Susann, das ist genau das, was ich geschrieben habe, der letzte Satz sollte das noch zusätzlich unterstreichen. Einfache Angestellte mit Lehrabschluss leben anders, als Akademikerpaare. Ein Viertel der Bevölkerung verfügt hierzulande über einen akademischen (tertiären) Bildungsabschluss. Schön, dass es für Akademikerpaare (die machen in Deutschland übrigens knapp 12 Prozent aller Paare aus) klappt mit der egalitären Rollenteilung. Der ganze Rest, also über 80 Prozent, hat damit erheblich mehr Mühe. Soviel zum Thema unterschiedliche soziale Wirklichkeiten.

  • Remo F. Roth sagt:

    Mein Sohn ist jetzt 24 Jahre alt, hat mit bestem Erfolg sein Jura-Studium abgeschlossen und lebt seit vielen Jahren in einer stabilen Beziehung mit seiner Freundin. Da sowohl meine Frau als auch ich nur halbtags arbeiteten, hatten wir viel Zeit für ihn. Wir haben auf Vieles verzichtet und uns finanziell eingeschränkt um ihm Eltern zu sein, die für ihn da sind. Das scheint mir das Wichtigste, was man einem Kind auf den Lebensweg mitgeben kann. Er, andererseits, war für uns ein unglaublicher Jungbrunnen. Ich wünsche diese Freude an den Kindern allen Vätern und Müttern.

    • Ruedi sagt:

      Ja das wäre Super 50% Jobs für alle! Am besten und einfachsten wäre der Mann könnte seine Arbeitsstelle mit seiner Frau teilen. Beispiele: Der Waldarbeiter übergibt die Motorsäge am Nachmittag seiner Frau. Oder Sie übernimmt die 2te Tagesschicht im Schlachthof. Oder Sie die Frau baut das 50 meter hohe Baugerüst am Nachmittag fertig. Oder Sie spielt Nachmittags mit dem 20 Tonnen Bagger in der Kiesgrube.

      Der Mann dann zuhause darf zarte Babyfuddeli Putzen und Pudern und lauwarme Schöppeli machen und rumalbern ahhdududadada hab ich auch gemacht war Super trotz meinem 100% Job.

      • Shilgia sagt:

        Jesses! Ruedi- was ist bloss mit dir? Erstens koennen auch Frauen Bagger fahren und mit andere „Maennerarbeit“ machen (habe ich auch schon gemacht) aber das verlangt ja auch gar niemand… Und Zweitens: Du stellst die Erziehung der Kinder als etwas furchtbar einfaches dar. Ein bisschen „dududu“, ein bisschen „Fuddeli“ putzen – ist ja alles ganz einfach und macht man mit links! Du hast wohl deine Kinder wirklich nur je kurze Zeit am Abend gesehen. Eine richtige Betreung und Erziehung fordert extrem viel und obwohl das- wie jeder andere Job- auch Spass macht gibt es doch auch schwierige Zeiten!

      • Bellinda sagt:

        @Francesca: Frauen=mehr Hirn, ist nun doch etwas gewagt, wenn nicht sexistisch formuliert. Da spielt sehr viel auch Verhalten und Hormone mit, viele Jungen machen „später den Knopf auf“ als Mädchen, sind unkonzentrierter und müssen sich mehr bewegen, evtl. auch etwas undisziplinierter, wilder, rebellischer, fauler als Mädchen, was nicht heisst, dass sie dümmer sind. Wenn die Jungs so gegen Ende der Pupertät dann merken, dass Bildung doch noch was tolles ist, ist der Zug oft schon abgefahren und die Erwachsenenbildung floriert. Ich sage vorallem Jungs brauchen einen Elternteil zu Hause.

    • Francesca sagt:

      @Remo: also am Schreibtisch sitzen können Frauen, physisch gesehen, besser, als Waschkörbe voller nasser Wäsche aus dem Keller schleppen, Dreijährige hochheben, Kochtöpfe schrubben, Wäscheberge bügeln. Männer haben mehr Muskeln, Frauen mehr Hirn (sieht man an Maturanden- und Studentenzahlen), also wäre eigentlich klar, wer was zu tun hat, oder etwa nicht?

      • Auguste sagt:

        hmm…, hirn ohne mukis bewegt oft zuwenig und mukis ohne hirn womöglich das falsche. nur gut, bewegt sich ein beträchtlicher teil der menschheit in der schnittmenge.

      • Caldé sagt:

        @Francesca
        Physisch betrachtet, ist das Hirn des Mannes grösser und schwerer. D.h. wir haben mehr Muskeln und mehr Hirn. Ich hoffe ihr Leben hat jetzt noch einen Sinn…

      • Sportpapi sagt:

        Noch schlimmer ist, dass eigentlich Intelligenz und Sportverhalten (und entsprechende „Fitness“) eigentlich positiv korreliert ist.

      • Wildkatze sagt:

        LOL!

  • Christoph sagt:

    Ich würde mir an Ihrer Stelle mehr Sorgen um die tickenden Zeitbomben in der Mittelschicht machen, wenn die Inflation auf 10% steigt, der Hypozins auf 15%, der Lohn dafür um 20% sinkt, das Arbeitspensum sich auf den Samstag ausdehnt und die Frau dann die Scheidung will, weil er sich zu wenig einbringt. Aber die meisten bringen sich still und leise um, die Chance ein brennendes Auto im Quartier zu sehen, ist verschwindend gering. Ode sie bezahlen Alimente und können sich das Benzin zum zündeln schlicht nicht mehr leisten.

    • Ruedi sagt:

      Woher soll der 100% arbeitende Mann sich die Zeit nehmen Autos anzuzünden? Der Tag hat doch nur 24 Stunden! 12 Stunden für denn Arbeitstag, 8 Stunden Schlafen bleiben noch 4 Stunden übrig sich anzuhören was sein Hausfrauchen wieder für einen furchtbaren Stress gehabt hat mit den Kindern im Schwimmbad. Ich verstehe wirklich nicht wieso sich so viele Frauen Scheiden lassen wegen Beziehungsproblemen. Mann und Frau sehen sich durch die Woche ja fast nicht. Vor der Ehe ging es gut da haben beide 100% gearbeitet da waren beide zu müde zum streiten. Wahre Gleichberechtigung davon Träumt jeder Mann.

      • Judy Smith sagt:

        Ruedi, es steht jedem Mann frei, sich statt einem „Hausfrauchen“ eine Partnerin zu suchen, die sich nicht ausschliesslich der Kinderbetreuung widmet. Wie auch immer, Kinderbetreuung kann ebenfalls ein sehr anstrengender „Job“ sein, von wegen ein bisschen im Schwimmbad rumplantschen und gut ist. Sie haben Recht, von „wahrer“ Gleichberechtigung sind wir noch weit entfernt – aber dass davon „jeder Mann“ träumt, das halte ich für stark übertrieben. Ich behaupte, dass die Meisten (sowohl Frauen wie auch Männer) sich unter einer Familie noch immer das traditionelle Modell vorstellen.

    • Woher sollen die 10 Prozent Inflation denn her kommen, Christoph? Wird aus einer deflationären Tendenz nullkommablitzplötzlich eine galoppierende Inflation, nur weil die SNB die Geldmenge ausweitet und eine Untergrenze zum Euro fest gesetzt hat? Die Geldmenge wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten sowohl in den USA als auch in Europa ganz bezrächtlich ausgeweitet- die allerorten erwartete Inflation hielt sich aber meines Wissens nach im selben Zeitraum in Grenzen. Überdies haben die meisten Häuslebauer Festhypotheken und erleben den erwarteten Zinssprung gar nicht.

      • Ruedi sagt:

        Doch doch Marcel in Bananenrepubliken ist das schon möglich, 10% Inflation jedes Jahr und mindesten nochmal 10% Teuerung. Und die Schweiz ist doch mittlerweile auch eine Bananenrepublik. Bis in die 80er Jahre hat das Einkommen vom Arbeiter noch gut gereicht die Familie durch zu bringen 4.5 Zi. Wohnung 1000 Fr. Heute kostet die gleiche Wohnung 2000 Fr.
        Hat sich schon viel verändert und das nicht nur zum guten. Heute Arbeiten beide können sich aber nicht mehr leisten wie der Arbeiter in den 80ern als Einzelverdiener. Krankenkasse war damals einiges billiger und Lebensmittel und Benzin auch.

      • Erich sagt:

        à propos Inflation, Marcel: abwarten, nicht heute, nicht morgen, aber irgendwann wird sich das auswirken. Zur Erinnerung: Das ganze hat mit zuviel Geld im amerikanischen Immobilienmarkt angefangen.

      • Christoph sagt:

        @Marcel Zuffrey Das war ja nur ein Beispiel. Die realen Löhne schrumpfen dank der Teuerung (die nicht korrekt ausgewiesen wird) jedes Jahr. Die Bank kann Festhypotheken kündigen, sie sollten den Vertrag mal durchlesen. Die bleiben lieber auf einem leeren Haus sitzen als Sie darin billig wohnen zu lassen, da können Sie Gift drauf nehmen. Die grosse Inflation kommt, wie immer, mit Verzögerung. Sonst würden die Investoren nicht bei den Preisen noch mehr Gold kaufen. Aber das ist kein Wirtschaftsblog. Kurz, der Druck auf den Mittelstandspapa steigt, solange, bis er ex- oder implodiert.

  • Katharina sagt:

    Sie widersprechen sich: „It’s the economy, stupid. Der Graben der Machtkonstellationen zwischen den Familien- und den Erwerbsarbeitern verläuft nicht in erster Linie zwischen den Geschlechtern, sondern zwischen den Schichten“

    aber:

    „Die Frauen arbeiten öfters ausser Haus für Geld und übernehmen dabei immer noch den Löwenanteil im eigenen Haushalt“

    und die darauf folgenden Abschnitte.

    Generell: Wenn über Statistiken diskutiert werden soll, so kann das nur getan werden, wenn auf statistische Quellen, inklusive den Zahlen selber verwiesen wird.

    Selbst das Gleichstellungsbüro macht das nicht.

    • Katharina sagt:

      Die heute in den USA veröffentlichten Zahlen zu denjenigen, die ihre Jobs verloren haben, zeigen, dass das nicht querfeldein ist. die Mittelschicht-Saläre sind gesunken, die der Unter- und Oberschicht wenig bis nicht.

      Weiter: Afroamerikaner sind mit 34% am meisten betroffen

      bei den Caucasians (‚Weisse‘) verloren die Maenner weitaus mehr Jobs als Frauen. die Löhne der Frauen sind in etwa konstant.

      Quelle liefere ich nach.

      Zu Zeitbombe gebe ich Ihnen recht. Siehe Daily News hier. Murder Suicide, Amokfahrende, usw. weit mehr als früher. They are going nuts.

    • Katharina sagt:

      und: ‚Die‘ sind sich das bewusst und lassen es bewusst zu..eine Art sich des Problems zu ‚entledigen‘. Eine subtile, raffinierte Form des Faschismus.

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