Zu sexy zum Stillen?

Madison Young in Marilyn Monroe Pose (Foto Malia Schlaefer)

Madison Young in Marilyn-Monroe-Pose. (Foto: Malia Schlaefer)

Das Bild wirkt harmlos, so lange man die Hintergründe nicht kennt: Eine attraktive junge Dame nährt ihr ca. vierwöchiges Baby an ihrer Brust. Die Lippen sind geschminkt und aufgeworfen, der Blick – für solche Bilder eher untypisch – nicht liebend auf das Baby, sondern eher diffus, allenfalls leicht besorgt, in die Ferne gerichtet. Irritierend wird die Sache allerdings, wenn man erfährt, um wen es sich bei der abgebildeten Mutter handelt. Wir haben es hier nämlich nicht mit irgendeiner Dame zu tun, sondern um die feministische Pornodarstellerin und -Regisseurin Madison Young, die vor einigen Monaten ein Baby bekommen hat.

Schon die Tatsache, dass auch Pornodarstellerinnen Babys bekommen, möchte man eigentlich lieber nicht wissen. Wenn sie das aber so stolz zur Schau tragen, wie Frau Madison, nährt das den Verdacht, dass sie ihre Mutterschaft ähnlich behandeln könnten, wie zuvor ihre Sexualität, nämlich ausbeuterisch auf eigene Kosten. Bei Young liegt der Fall allerdings noch etwas komplizierter. Die Bilder, die sie beim Stillen zeigen, sind nicht sexy im konventionellen Sinn und gezeigt wurden sie auch nicht auf einer Sexmesse oder etwas Ähnlichem, sondern im Rahmen einer Kunstausstellung mit dem Titel «Becoming a MILF». Sie habe die «Erfahrung der Mutterschaft unter dem Aspekt der Balance zwischen der eigenen Identität als sexuelles Wesen und als Mutter» beleuchten wollen, sagte Young, die zur Vernissage Muttermilchshakes offerierte.

Tatsächlich entbrannte schon bald darauf eine Kontroverse um die Bilder. Erstaunlicherweise wurde sie aber nicht von konservativen Moralwächtern losgetreten, sondern von einer anderen Pornodarstellerin mit dem Nom de Guerre «Furry Girl». Young missbrauche ihr Kind, wenn sie es bei öffentlichen Auftritten stille, so monierte Furry Girl. Denn nur Spinner und Pädophile würden sich für einen stillenden Pornostar interessieren. In der Folge beschäftigten sich Newssites und Blogs mit dem Fall, wobei es um so verschiedene Themen wie das Stillen in der Öffentlichkeit ging und um die Sexualisierung stillender Mütter, und um die Frage, inwiefern Mütter ihre Kinder in künstlerische oder politische Arbeit ungefragt einbeziehen dürfen.

Es sind unangenehme und nicht leicht zu entscheidende Fragen. Denn längst haben andere Prominente den Pfad vor Young ausgetreten, was den Umgang mit der eigenen Schwanger- und Mutterschaft angeht. Will heissen, sie ist nicht die erste Frau, die sich stillend als Motiv für ein künstlerisch gedachtes Foto zur Verfügung stellt. Annie Leibovitz fotografierte etwa bereits Mick-Jagger-Gattin und «Playboy»-Model Jerry Hall, während sie ihrem Kind die Brust gab und Angelina Jolie war auf dem Cover von «V Magazin» ebenfalls beim Stillen zu sehen. Nur waren diese Damen eben Models und Schauspielerinnen und nicht Pornodarstellerinnen.

Im Gegensatz zu Young. Als Sexarbeiterin, so der nahe liegende Gedanke, bleiben ihre öffentlichen Auftritten sexuell konnotiert und so sollte sie als Mutter zum Schutz ihres Babys aus der Öffentlichkeit verschwinden. Aber ist der naheliegende Gedanke auch der richtige? Kommt dazu, dass Young ihr Kind im Rahmen eines aufklärerischen Events stilte, bei dem es unter anderem um Brustkrebs und Safer Sex ging. Und könnte man mit derselben Logik nicht auch sagen, genau dies sei der Grund, warum Frauen nicht öffentlich stillen sollten, weil Brüste nunmal sexuell konnotiert sind und ihr Anblick Mutterschaft und Babys unzulässig sexualisieren könnte?

Die meisten Frauen, die das Thema in Blogs aufgegriffen haben, stellen Youngs Aktion und Ausstellung in genau diesen Kontext und befürworten sie. Der altbekannte Dualismus zwischen Hure und Heiliger müsse überwunden werden, sagen sie, ein Stereotyp, der einen Konflikt in der weiblichen Sexualität konstatiert und dazu geführt hat, dass man Frauen traditionell nur eine der beiden Identitäten zugestand, nämlich entweder die als sexuelles Wesen oder diejenige als asexuell und selbstlos gedachte Mutter. Gerade vor dem Hintergrund der fortschreitenden Emanzipation müssten alte Bilder und Stereotypen neu betrachtet werden.

Ich bin einverstanden, was das Überdenken der Stereotypen weiblicher Sexualität angeht. Aber ich gebe zu, dass es auch mich irritiert, wenn dies gerade durch jene geschieht, welche diese Stereotypen ausbeuten und befestigen.

Und Sie?

676 Kommentare zu «Zu sexy zum Stillen?»

  • Hirschkuh sagt:

    Ich finde es schon nicht ganz falsch, wenn jemand, meinetwegen gern auch auf provokante Weise, die Rolle der Frau zwischen Mutterschaft und Prostitution /Sexobjekt zur Debatte stellt. Immerhin sind es ja eben gerade Männer, die konsumenten der Pornos, die am liebsten eine Unterteilung in Hure und Heilige vornehmen. Daß auf diesem Kampfplatz allerdings auch das Kind auftauchen muß, nun, das muß meiner Meinung nach nicht sein. Es kann da noch keinen Standpunkt beziehen und wird auf ähnliche Weise zum Objekt gemacht wie seine Mutter. Die war aber erwachsen, als sie sich dazu entschlossen hat.

  • blub sagt:

    …sorry, aber so müettere sind grauehaft, scho nur de apathisch blick vo dere huere, furchtbar. zruggentwickle und abtriebe!!

    • GutMensch sagt:

      blub Sie sind ganz ehrlich nicht WENIGER grauenhaft grauenvoll grauslig gruusig.
      bLÖD
      lAUSIG
      uNDunglaublich
      bIREWEICH

  • Lilly sagt:

    schlussendlich ist ne pornodarstellerin auch nur ne frau…wir leben echt in einer komischen welt….brueste sind zum stillen da…und dem baby die brust zu geben ist einfach nur normal..

  • Claudia sagt:

    Als stillende Mutter mit 4-wöchigem Baby ist frau sexuell sowieso ruhig gestellt, hormonell. Und auch der Onkel Doktor sagt das Gleiche. Also ein Bild um der Show willen. Ganz anders sähe es in der Schwangerschaft aus… Da spielen die Hormone dann eine ganz andere Musik…

    • De Babba sagt:

      Warum sollte eine Frau mit 4-wöchigem Baby sexuell ruhig gestellt sein?
      Gerade das man nicht darf ist doch sexy! ich habe mit meiner frau schon nach zwei wochen wieder „sexuelle“ dinge gemacht. ok, man darf nicht eindringen, aber alles andere geht ziemlich gut.

  • Inge K. sagt:

    „Und könnte man mit derselben Logik nicht auch sagen, genau dies sei der Grund, warum Frauen nicht öffentlich stillen sollten, weil Brüste nunmal sexuell konnotiert sind und ihr Anblick Mutterschaft und Babys unzulässig sexualisieren könnte?“ – sollte es nicht andersherum sein, und Brüste entsexualisiert werden dürfen? Diese Problematik scheint sich ja bis heute (oder sehen Sie Frauen oben ohne in der Aare, so unbequem Bikinioberteile auch sind) nicht gelöst zu haben. Ich frage mich manchmal, ob wir nicht Rückschritte machen, da wir das Wesentliche durch all die Sprachkämpfe vergessen haben.

  • Schon wieder wird ein Problem geschafft, wo gar keines ist. Aus Erfahrung weiß man, dass solch künstlich geschaffene Hypes jeweils Vorbote eines neuen Verbots des Nanny-Staates einleitet.

    • Claudia sagt:

      Sag ich doch.Pornostarlet mischt die Szene auf. Alles regt sich auf.Aber eins ist klar: In Utah und anderen US-Staaten ist öffentliches Stillen VERBOTEN. Die USA ist grösstenteils prüde bis zum Erbrechen. Da sparen die 14-jährigen Mädels Geld für einen boob-job (Brustvergrösserung). Aussehen wie Barbie, aber verklemmt wie Ken. Wie gesagt: Beim Stillen denkt frau eher wenig an Sex. Und ob Männer von stillenden Frauen generell sexuell erregt werden, bezweifle ich mal. Kommt wohl alles auf die Situation an und geht nur die Betroffenen etwas an.. Viel Lärm um nichts.

      • Wildkatze sagt:

        Und wer bestimmt, was sich in der Öffentlichkeit gehört und was nicht? – Alles Weibliche muss verbannt werden!

      • gabi sagt:

        Na, Ihr Emma-Katechismus zum Beispiel, Wildkatze!

        Alle die sich die Mühe machen wollen, können doch schon wenige Meldungen weiter hinten – oder in anderen Blogthemen hier – ganz genau, Wort für Wort, nachlesen, wie Sie und die anderen Pasdaran Frauen runterputzen , die Ihre Linie zu verlassen wagen.

        (und wenn von Ihnen abweichende Meinungen von etwas unabhängigeren Frauen nicht auch etwas Weibliches sind, dann weiss ich auch nicht…)

  • Angelo Rico sagt:

    Was für Stereotypen beutet die Pornoindustrie aus? Ich finde es schön, kann sich ein Pornostar mit ihrem Kind zeigen. Ist Frau Young verhurter als Frau Jolie? Und was bedeutet für sie der Schutz des Kindes. Pornodarstellerin ist genauso ein Beruf wie Journalistin oder Putzfrau. Ich begreife die Euphorie nicht, schliesslich will die junge Dame das

  • Gabi sagt:

    Stell ich mir etwas unergiebig vor.

    Die eine Fraktion wird´s schon immer gewusst haben und die andere bestreitet es wohl kaum:
    Zuhälter sind im Gegensatz zu hochschwangeren Pornostarlets niederträchtig.

    Viel lustiger (also unterhaltsamer – siehe oben) wäre ein Blog über ZuhälterINNEN.

    Da schert dann die Double Standard-Fraktion 100%ig wieder aus und wird uns des Langen und des Breiten darlegen, wie das Patriarchat die Zuhälterinnen dazu zwingt, Täterin zu werden… Also eigentlich Opfer!

    Stimmt: Mindestens so amüsant wie dieses Thema!

  • furrer sagt:

    ich habe es ein paarmal versucht. wie wäre ein blog über zuhälter?

  • Gabi sagt:

    Aber wir wollen ja hier zum Schluss nicht Trübsal blasen, wo wir uns alle so prächtig amüsiert haben.

    Deshalb was – Passendes! – zur Erheiterung. So oft wie hier rohrschachmässig „Wissen“ verbreitet wurde, gehört der unbedingt hierher:

    Kommt ein Typ das erste Mal zu Psychiater. Der beschliesst, das Problemfeld erst mal mit einem Rohrschachtest auszuloten und zeigt ihm ein paar Klecksbilder.

    „Was sehen Sie hier?“

    „Da bläst eine Frau nen Kerl auf einem Gartenmäuerchen!“

    „Aha… Und hier? Was sehen Sie hier?“

    „Da nimmt ein Mann ne Frau von hinten über einer Kloschüssel!“

    „Soso….“

    • Gabi sagt:

      „Und auf diesem Bild? Was sehen Sie hier?“

      „Das ist ein Rudelbums und die Frau hält kniend zwei Schwänze, die sie… “

      Der Psychiater meint genug gehört zu haben:

      „Jaja… Also ich denke, wir werden da schon einige Sitzungen benötigen. Es scheint eindeutig: Ich meine, Sie wissen selbst, welchen Themenkreis wir hier zusammen abarbeiten sollten…“

      Darauf der Patient hochrot und entrüstet: „ICH!? Wieso denn ICH!? – SIE zeigen mir doch ständig nur Schweinereien!!!“

  • Gabi sagt:

    Wird´s nicht irgendwie öde, wenn am Schluss nur noch ein Häuflein verhärmter Kämpferinnen im kleinsten Kreis sitzt, um sich gegenseitig die Parolen von vorgestern wieder und wieder vor zu rezitieren, als ob alleine dies die Wahrheit des Gesagten festzementieren könnte? – Als ob ein Sprung an der schönsten Stelle der Lieblingsplatte, den man weiter und weiter leiern lässt, das Hörvergnügen steigerte.

    … Und das auch noch mit einem Haufen wiehernder Ignoranten im selben Zimmer, während all jene, für die man doch eigentlich kämpfen möchte, das Kämmerlein längst verlassen hat.

    – Tragikkomödie

  • Gabi sagt:

    Gerne noch mal: Wie kommen eigentlich Menschen, die Sie mit Ihrer frohen Botschaft noch beglücken wollen, überhaupt zu den vielen, vielen wertvollen Informationen, die Sie hier verbreiten? Wer öffnet jenen die Augen, die die Gesamtentwicklung noch in eine, Ihnen bekannte, „richtige“ Richtung lenken könnte?

    Dass bei Menschen meines Schlages schon Hopfen und Malz verloren ist, entnehmen wir ja alle Ihrem „Wissen“ über mich.

    Aber macht es für die Anderen (z.B. Valeria, weiter oben) Sinn sie gleich fundamentalistisch runterzuputzen und zu vergraulen, wo doch die Welt gerettet werden müsste!?

  • Francesca sagt:

    Denksport an die Adresse der Frauen: was ist wohl angenehmer, wenn man nichts hat und nichts kann: für dreissig Minuten (höchstens) die Beine breit machen – oder vier Stunden putzen? Dürfte finanziell in etwa aufs Gleiche raus kommen. Was überlegt eine Frau wohl, wenn sie noch ein Kind hat und tagsüber mit ihm zusammen sein will? Und vielleicht die Konsequenzen nicht durchdenkt? Viele fangen aus dieser Überlegung heraus an, und aus der Szene zu kommen, ist unglaublich schwierig. Kaum hat man’s geschafft, trifft man zufälligerweise an einer netten Party wieder einen Ex-Freier…

    • Francesca sagt:

      … Mir sagte mal eine, die in einem Salon arbeitete, sie würden sich zum Arbeitsbeginn treffen, zusammen eine Flasche Wodka trinken und dann sei das kein Problem mehr. Sie spiele ihre Show und denke dabei an etwas ganz anderes, ihr Körper und sie seien währen der Arbeit getrennt.

      • Francesca sagt:

        Wir Frauen müssen auch diese Seite sehen, bevor wir urteilen. Es ist halt einfacher, immer nur den Missbrauch zu sehen, den es zweifelsohne auch gibt und der katastrophal ist. Auch dass sich 16-Jährige in der Schweiz prostuieren dürfen in der Schweiz, nicht aber Wein trinken, ist pervers. Ich weiss aber echt nicht, was ich tun würde, wenn ich nur die Wahl hätte, acht Stunden am Presslufthammer zu stehen oder als Nutte zu jobben. Ich musste mich nie entscheiden. Putzen würde ich wohl eher als Freier empfangen, aber es gibt Jobs, die sind wirklich hart. Und da sagt keiner was.

  • Bert sagt:

    @Gabi: Hab besten Dank für deine engagierten Kommentare. Eine Freude zu lesen, und einfach toll, wie aufmerksam und klug Deine Statements Plattheiten de-konstruieren, auf ideologisch geladene Selbstgerechtigkeit hinweisen und sich diese Gabi standhaft für mehr Verstand einsetzt. Das muss jetzt auch mal gesagt sein. Tschüss und thanks.

    • Francesca sagt:

      Ist ein „er“, der Gabilein. Und wir wissen schon seit vielen Blogs, dass er Kunde ist und die Prostitution verklärt.

      • Gabi sagt:

        Oh… Noch eine mehr, die weibliche Intuition spielen lassen kann.

        Ist ja wirklich alles sehr erhellend. Da erfährt man Dinge über sich, die hat man selber gar nicht gewusst…
        😉

        Was Sie bei mir schon zu Ihrem WISSEN zählen, lässt in Bezug auf ihre restlichen Behauptungen einige Zweifel aufkommen. Ist etwas vom Ersten, was man in Kommunikationskursen lernt: Beobacht- und Nachprüfbares von Interpretiertem zu unterscheiden.

        Immer wieder gern gelesen z.Th. GLEICHberechtigung: Wieso ist es eigentlich so unglaublich wichtig, ob „Gabi“ nun Mann oder Frau ist? Beeinflusst´s die Gewichtung?

  • Adrian sagt:

    „Ich bin einverstanden, was das Überdenken der Stereotypen weiblicher Sexualität angeht. Aber ich gebe zu, dass es auch mich irritiert, wenn dies gerade durch jene geschieht, welche diese Stereotypen ausbeuten und befestigen.“

    Wo befestigt denn die Dame Stereorypen und beutet sie aus? Nur weil sie in Pornos mitspielt, heisst das ja noch nicht, dass sie darin die weibliche Sexualität nur stereotyp darstellt. Oder ist das der alte Reflex Pornos = böse? Das sieht die feministische Madison offensichtlich anders, nicht jede Feministin unterwirft sich der „reinen Lehre“ à la Alice Schwarzer.

  • sepp z. sagt:

    Ich finds ok, diese Bilder zu zeigen.
    Aus Kunst-Kritikperspektive sowieso.
    Man könnte allenfalls diskutieren, ob eine stillende Mutter auf das Cover eine Zeitschrift soll.

    Einzig mit der Bemerkung der Autorin „Nur waren diese Damen eben Models und Schauspielerinnen und nicht Pornodarstellerinnen.“ stimme ich nicht überein. Diese moralische Ächtung von Prostituierten ist nun wirklich Mittelalter.

  • Gabi sagt:

    Oups… Scheine nun zu offen zu meinem prächtigen Genuss dessen zu stehen, was sich hier mittlerweile zum Komödienstadel gemausert hat (schade übrigens; aber zugleich Beweis dafür: das Thema war gut, hat was ausgelöst!)

    Mein letzter Kommentar wartet jedenfalls auf Freischaltung (was aber auch nur an einem Filter liegen könnte, da ich den Namen der Autorin erwähnt habe… seh ich ja jetzt gleich)

    Ich geh nun jedenfalls ins Bettchen und träume dann auch ein Wenig vor mich hin.

    Schöne Träume!

  • Gabi sagt:

    … Und dann noch den heute mit dem Himalaya, wo sie nicht auf die Reihe kriegen, dass esauch woanders auf der Welt Matriarchat existieren könnte, ausserhalb der feschen Maoriinseln (die haben so was ;-)) und sogar noch Kommentare beschimpfen, die eigentlich auf ihrer Linie wären… Was sie aber leider nicht mitkriegen, weil die Gäule längst mit ihnen durch sind.

    – Köstlich!

    Vielleicht wird Frau Binswanger auf ihre alten Tage hin (die gewiss noch fern sind) mal die besten Lacher sammeln und rausgeben.

  • Gabi sagt:

    Nicht wahr? Ich hab hier schon ein paar richtige Fans.

    Hammer! Und immer noch einen drauf bei den Double Standards! Rücksichtslos gegen sich selbst, sozusagen 😉

    Sie sollten sich keinesfalls die verspätete Trouvaille dazu entgehen lassen. Ist ein paar Seiten weiter hinten: Da geifert die Eine exakt dieselben abschätzige Bezeichnung für Prostituierte, die ein paar Seiten weiter von der Anderen grad noch Herrn Roth mit den mahnenden Worten „lässt tieeef blicken“ angekreidet hat. Brüller allenthalben!

    Erinnert fern an die absonderlichsten 68er-Lehrerinnen der Schulzeit.

  • Gabi sagt:

    Na wenigstens grenzen Sie sich zumindest bei den Steigerungsmöglichkeiten der Erheiterung nicht ein.

    Apropos Weltverbesserung: Kommt der Mission aber nicht eben entgegen, wenn man am Schluss nur noch seinesgleichen die immer gleichen Mantras und beinahe kabalistisch anmutenden „internationalen Statistiken“ vorleiert. Wie kommen denn eigentlich jene Geschlechtsgenossinnen, die frau doch noch überzeugen sollte, zu diesen wichtigen Infos?

    Die anderen Mädels hier haben Sie ja nun ebenso ins Vertschüssen gelangweilt, wie alle Anderen. Hier gucken nur noch gelegentlich die Amüsierten rein.

    • stimme aus dem off sagt:

      stimmt, aber aus dieser perspektive lohnt es sich. alle stunden kriegt man eine neue realsatire vorgesetzt.

  • G Müller sagt:

    Also ich finde den Artikel so was von langweilig und fad. Gäbe es keine interessantere Themen?

  • Sibylle Dapp sagt:

    Da haben ja wohl nicht die Leser ein Problem, sondern Ihr die BaZ hat ein Problem damit.
    Seltsam ….. Medien lieben das Negativ. Hauptsache die Bevölkerung fühlt sich unwohl.
    Sibylle Dapp

  • Gabi sagt:

    Ah… Noch so eine Dutzis-Beschimpferin (und eine weitere Dame, die Intuition über Wissen stellt: Wo war ich denn in der Gruppe der Wert-Konservativen, wohin ich zurück darf?).

    Hallo!

    Beschimpfen für die gute Sache als Weltverbesserungsprinzip.

    Na, das sind ja Aussichten für eine rosige Zukunft.

    • Katharina sagt:

      Beschimpfung? auch so ein Indiz, dass Gabi ein Tripode sein muss. die sagen immer geich Beschimpfung, wenn Frau denken kann und den Finger auf den Wunden Punkt bringt. denkende Frauen, welch horrible Vorstellung für Tripoden. ein weiteres Indiz: dass du auf Dutzis reagierst, bzw dieses erwähnst.

      Long live the revenge of the geek girls.

      • bronf sagt:

        auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Cum_hoc_ergo_propter_hoc – praktisch alle eure „argumente“ sind logische fehlschlüsse. wenn ich’s nicht besser wüsste, würde ich daraus, cum hoc ergo propter hoc, schliessen, dass frauen nicht logisch denken können.

      • stimme aus dem off sagt:

        tripod, patriarch, vielleicht gar ein klingone? wahnsinns-logik. und sie, sind sie ueberhaupt ein mann oder eine frau?

      • Katharina sagt:

        dann machen sie doch eine logische deduktion des ergo proper adhoc flatulent est bronf.

      • bronf sagt:

        gutes argument, käthi, ganz vom selben kaliber wie die vorherigen.

        wie war das doch gleich, was wir bösen, bösen fielinge hier machen: „Die fieseste taktik ist dabei, das stigmatisieren des Gegners mit Dummheit und Verhaltensdysfunktionen, statt auf die sachliche Argumentation einzugehen. Fies im Kontext hier, weil das den sachlichen Diskurs stört oder verunmöglicht.“ – ah, soooo, das gilt nur für andere…

      • Katharina sagt:

        jaja. übrigens: „käthi“ entlarvt, wer sie sind. p0wned.

      • bronf sagt:

        ach? wer bin ich denn?

        btw: auch hier, ausweichen und was anderes brabbeln, wenn’s eng wird… ah it’s almost too easy…

  • Gabi sagt:

    Es ist äusserst schwierig Frauen des Schlages Pippi/Wildkatze zuzutrauen, irgend etwas zu einer besseren Welt beitragen zu können.

    Denn das müsste ja immer auch eine gerechtere Welt sein (da könnten mir wohl nicht einmal die Beiden widersprechen).

    Wenn man es nun aber nicht einmal schafft, innerhalb eines hochtheoretischen Blogs (der im Gegensatz zur Praxis ja nur eine intellektuelle Auseinandersetzung ist) auf vollkommen offensichtliche Double Standards zu verzichten; also vollkommen deutlich zweierlei Mass anzuwenden, möchte ich die Welt keinesfalls in der Hand solch Verblendeter wissen.

  • Gabi sagt:

    Richtig, Allen.

    Aber Sie sehen sicher auch, dass es mit diesen abgelutschten Scheuklappeninterpretationen, die jetzt auch noch von Kathrin angeschleppt werden müssen, etwas ermüdend wird, liebe Rahel.

  • Gabi sagt:

    …Gähn…

  • Katharina sagt:

    Da das hauptsächlich diskutierte Thema Prostitution ist, hier einiges zum Nachdenken:

    Warum Männer Prostituierte benutzen: http://www.guardian.co.uk/society/2010/jan/15/why-men-use-prostitutes

      • Katharina sagt:

        Normalerweise, wenn Prostitution und Sexhandel diskutiert werden, liegt der Fokus auf den Frauen. Die Männer, die sexuelle Handlungen kaufen, bleiben gesichts- und namenlos. Wir müssen mehr Licht auf diese Männer, ihr Verhalten und ihre Auswahl und Entscheidungsfindung, sexuellen Handlungen zu erwerben, werfen.

      • Gabi sagt:

        l) eine zu heisse Pizaa
        m) dem Pöstler mit Mundgeruch fürs Briefzustellen trotzdem freundlich zulächeln
        n)seinen Körper der Tennisindustrie zu verleasen

        etc., etc..

        Es gäbe noch so viel lustigen anderen Stuss anzuführen.

    • Katharina sagt:

      Prostitution ist:

      a) sexuelle Belästigung
      b) Vergewaltigung
      c) körperliche Gewaltanwendung
      d) Beschimpfungen
      e) häusliche Gewalt
      f) eine rassistische Praxis
      g) eine Verletzung der Menschenrechte
      h) sexueller Missbrauch im Kindesalter
      i) eine Folge der männlichen Dominanz der Frauen
      j) ein Mittel zur Aufrechterhaltung der männlichen Dominanz der Frauen
      k) alles oben genannte

      • alien sagt:

        Was Du meintest, Kat, war logisch das Umgekehrte. Die ganzen Sachen sind Prostitution. Prostitution ist ja sicher nicht „sexueller Missbrauch im Kindesalter“, aber letzteres kann ersteres sein. Prostituierte sind ja zuallermeist

        So, weiter aber, Kat, Du banalisierst die ganzen Sachen und die Prostitution, wenn Du einfach alles gleichsetzt. Sexuelle Belästigung ist sicher im Allgemeinen nicht Prostitution, dito Vergewaltigung nicht (die ja ihre Motivation in der Gewalt hat, nicht in der Sexualität).

        Ich verstehe nicht, warum Du Deine geistige Schärfe so selektiv einsetzt. Das heisst, ich tus,

      • alien sagt:

        aber ich bedaure es.

    • Katharina sagt:

      Weitere Fakten, und dass die Argumente pro Legalisierung falsch sind:

      http://www.prostitutionresearch.com/c-prostitution-facts.html

    • Katharina sagt:

      Prostitution sollte als eine Verletzung der eigenen sexuellen Autonomie betrachtet werden. Als direkte Antwort auf das Argument, dass sexuelle Aktivität wie jede andere gewerbliche Tätigkeit behandelt werden sollte, kann argumentiert werden, dass sexuelle Beziehungen so wichtig, so persönlich und so privat sind, dass niemand unter keinen Umständen in Betracht ziehen müsste, solche Beziehungen einfach verkaufen zu müssen genug Geld zu verdienen, um zu essen und zu überleben.

      • alien sagt:

        ACK. Aber willst Du damit in die Wirtschaftsfreiheit eingreifen?

      • Wildkatze sagt:

        alien, da stehe ich jetzt auf der Leitung. Was meinst Du mit „Wirtschaftsfreiheit“? Rechtfertigst Du Prostitution mit „Wirtschaftsfreiheit“?

      • alien sagt:

        Lies AUF meinen Zeilen, nicht dazwischen. Ich rechtfertige gar nichts. Ich nahm nur ein Schlagwort auf, das in den USA ja so geheiligt ist, Freiheit, und stellte es dem Prostitutionsverbot gegenüber. Spannungsvolles Verhältnis, finde ich.

        Meinung äussere ich heute eigentlich keine.

      • Wildkatze sagt:

        Bist Du heute aber empfindlich. Fragen wird man ja noch dürfen. Was ist Dir denn heute übers Leberli gekrochen?

      • alien sagt:

        Ach, ich werde halt nicht so gern „Idiot“ genannt wie vorher von Katharina. Ausserdem hab ich grad meine traurigen drei Jahre.

      • Katharina sagt:

        dein verhalten veranlasst mich dazu. ein anderes Wort sehe ich wirklich nicht.

      • E.H.Roth sagt:

        Alien, Du bist kein Idiot. Es gibt eben Leute die glauben ihre Sichtweise der erlebten und gelebten Sexualität sei allgemeingültig. Es kann Dir doch egal sein was andere Denken. Wichtig ist nur was Du für Dich selber als Richtig empfindest.

      • Katharina sagt:

        Also Roth, sie stellen sich nun aber wirklich ignorant, was diesen alien betrifft. So neu sind sie hier nun doch nicht.

      • Katharina sagt:

        Wildkatze, da sie sich in die Diskussion eingeklinkt haben: What is your take?

      • Wildkatze sagt:

        alien, dass Katharina manchmal etwas „zackig“ reagieren kann, haben wir doch schon alle erlebt und sollten mittlerweile wissen, wie wir das zu werten haben. Sei nicht so dünnheutig. Was ich mir da heute schon so alles anhören musste…lachen ist da die beste Medizin!

      • Wildkatze sagt:

        dünnhäutig, natürlich!

      • Katharina sagt:

        Wildkatze, mit ‚what is your take‘ meinte ich nicht aliens Verhaltensstörung, was meine Person betrifft, sondern das Thema, das ich zur Diskussion stellte. Ich nehme übrigens, dass er mich als Schlampe titulierte, als Kompliment, weil er sich genau deren Unerreichbarkeit bewusst ist.

      • alien sagt:

        ja, schon in Ordnung, ich bin nicht dünnhäutig an sich, aber Katharina ist seit Januar einfach immer immer immer hässig zu mir, ich halte es langsam nicht mehr aus. Was habe ich ihr getan?

        Wieso haben gewisse Leute den gepflegten Dissens einfach nicht drauf? Wenn ich jedesmal explodieren würde, wenn Du, Katze, etwas sagtest, das mir nicht ganz passt, dann würde ich etwa zweimal am Tag platzen, das ist eher mindergesund, also unterlasse ich es. Und ich würde die anderen Fälle verpassen, wo es anders läuft.

      • Wildkatze sagt:

        Katharina, ich schätze Ihre Statements und Ihren Einsatz, wofür Sie meine ganze Zustimmung haben.

        Nicht ganz so viel Verständnis habe ich für Sie, wenn Sie – out of the blue and without any understandable reason – hier manchmal auf andere Teilnehmer eindreschen in einer Heftigkeit, die selbst mich erschauern lässt. Deshalb gehe ich auch nur äusserst selten auf Ihre Kommentare ein, auch wenn ich sie sehr oft unterstützen möchte.

      • Katharina sagt:

        Wildkatze, das mit alien hat eine Vorgeschichte. wie er selber sagt seit Januar. die Vorgeschichte lief offline, bzw. nicht in diesem Forum. Er akzeptiert einfach nicht, dass es aus ist. gründe wurden ihm entsprechend kommuniziert. er hat seither dies nie akzeptiert und versucht das ganze immer noch und immer wieder hier ins Gespräch zu bringen. ich finde das nicht akzeptabel und reagiere entsprechend. auf sachbezogene Beiträge von ihm reagiere ich wenig. hier in diesem subthread hat er zudem eindeutig logisch verdreht argumentiert. der klinische Grund dazu ist mir bekannt.

      • Wildkatze sagt:

        Katharina, ich dachte eigentlich nicht nur an alien. Das da was hinter den Kulissen läuft, ist mir klar, deshalb mische ich mich nicht gross in diesen speziellen Disput ein.

      • Katharina sagt:

        wo habe ich eingedrescht, ausser zugegebenermassen bei alien? da denke ich, dass sowohl Sie als ich manchmal etwas Ungeduld zeigen gegenüber den immer gleichen Schemata der Gegner, bzw. ignorant uneinsichtigen. Die fieseste taktik ist dabei, das stigmatisieren des Gegners mit Dummheit und Verhaltensdysfunktionen, statt auf die sachliche Argumentation einzugehen. Fies im Kontext hier, weil das den sachlichen Diskurs stört oder verunmöglicht.

        Mich stört in diesem Zusammenhang auch das um den Brei herum reden und voreilig den eigenen Standpunkt auf Kompromisse abklopfen.

      • bronf sagt:

        hahaha, „sachlicher diskurs“ – ihr seid mir ja lustige! eure meinungen sind festgefahren und unverrückbar, ihr seid im besitz der absoluten wahrheit und wer euch nicht bedingungslos zustimmt ist ein strunzdummer neanderthaler. „sachlicher diskurs“, my ass!

        und ja, wer unsinn wie die verfütterung menschlicher föten an mastvieh anprangert, den bezeichne ich als dumm, und dazu stehe ich.

      • Wildkatze sagt:

        Ach, bronf, stehen Sie, zu was Sie wollen. In den Archiven gibt’s sicher noch ein paar alte Exemplare, in denen über die Herstellung von Tiermehl ausführlichst berichtet wurde. Ansonsten interessiert mich Ihre Meinung eigentlich nur sehr am Rande. Deshalb verabschiede ich mich auch für heute.

      • stimme aus dem off sagt:

        tiermehl zum abschluss. schade, dass sie gehen. vielleicht kommt die pippi wieder? ihre beiträge haben den heutigen tag sehr erheitert, vielen dank. schauen sie morgen wieder rein, wenn’s heisst „patriarchen sind an allem schuld“.

      • bronf sagt:

        jaja, sicher findet sich in den weiten des netzes solche information. gleich neben dem tatsachenbericht über hitlers ufogeheimbasis in der antarktis und unter der beschreibung des studios, in der von stanley kubrick die mondlandung gefilmt wurde. sie werden schon wissen wo – ein grossteil ihrer infos scheint ja aus diesen quellen zu stammen.

      • Katharina sagt:

        dann einen schönen Abend und geniessen sie den Sonnenuntergang, der sicher fantastisch schön sein wird., Wildkatze.

      • bronf sagt:

        ansonsten interpretiere ich ihr „Ansonsten interessiert mich Ihre Meinung eigentlich nur sehr am Rande.“ zu ihren gunsten, dass sie doch noch soviel gesunden menschenverstand aufbringen können, zwar spät, aber besser als nie, einzusehen, dass sie auf komplett verlorenem posten stehen.

        gute nacht!

      • stimme aus dem off sagt:

        ach gottchen, kinder, ich hab mich goettlich amuesiert, das ertraegt mein herz nicht mehr, ich muss mich ausloggen, sonst reklamiert noch mein nachbar. tschuess!

    • Katharina sagt:

      Ich denke, oben gesagtes und zitiertes sagt alles zu diesem Thema. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung gegen diese gesellschaftliche Pest.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Was Pornographie (und um diese geht es in diesem Thema mehrheitlich) mit Prostitution zu tun hat… und dann DIES?

        Unter einer seriösen Quelle und unter einer seriösen Abhandlung verstehe ich etwas anderes. Was Sie da posten, ist äusserst dürftig, wenn nicht kläglich…

      • Katharina sagt:

        Interviews mit 854 Frauen in der Prostitution in 9 Ländern haben deutlich gemacht, dass Pornographie ein integraler Bestandteil der Prostitution ist. In 9 Ländern sagte fast die Hälfte (49%) uns, dass Pornografie von ihnen gemacht wurde, während sie in der Prostitution waren. 47% der Befragten wurden durch Tricks veranlasst, zu tun, was zuvor in Pornografie gesehen wurde.

        Melissa Farley, “Renting an Organ for Ten Minutes: in Pornography: Driving the Demand in International Sex Trafficking 145 (David E. Guinn and Julie DiCaro, Esq. eds., 2007):

      • Katharina sagt:

        Wiederholte ‚Kunden‘ von Prostuierten meldeten grössere Teilnahme an allen Aspekten der Sexindustrie als Nicht-Kunden. Sie berichteten doppelt so häufig, dass sie explizite Zeitschriften oder Videos gekauft und Strip Lokale besucht haben.

      • Katharina sagt:

        Die Quellenangabe zu obiger Aussage wartet auf freischaltung.

      • Hans vom Hübel sagt:

        DASS es einen Zusammenhang gibt bestreite ich nicht. Mir ist als Pornokonsument bewusst, dass nicht alles sauber ist, was so im Netz herumgeistert, dass damit teilweise Prostitution und Frauenhandel einhergeht. Im Unterschied zum Fleisch- oder Gemüsefresser ist es im Internetdschungel ungemein schwieriger, sich bewusst und nach moralischen Gesichtspunkten mit Ware einzudecken, ums mal ein bisschen roh auszudrücken. Die Konsequenz wäre nun, sich dem Pornokonsum völlig zu entsagen. Die leichte Verfügbarkeit, der generelle Hedonismus und mein eigenes Lustprinzip verunmöglichen mir dies.

      • Katharina sagt:

        die quellenangabe neuer versuch:

        Martin Monto and Nick McRee, “A Comparison of the Male Customers of Female Street Prostitutes With National Samples of Men,” International Journal of Offender Therapy and Comparative Criminology, 2005.

      • Katharina sagt:

        Wiederholte ‚Kunden‘ von Prostituierten meldeten grössere Teilhabe an allen Aspekten der Sexindustrie als Nicht-Kunden. Sie berichteten doppelt so häufig, dass sie sexuell explizite Zeitschriften oder Videos, gekauft Nackt-Betriebe besucht haben.

        M. Monto and N. McRee, “A Comparison of the Male Customers of Female Street Prostitutes With National Samples of Men,” International Journal of Offender Therapy and Comparative Criminology, 2005.

      • stimme aus dem off sagt:

        bemuehen sie sich nicht mehr, die show hier scheint vorbei zu sein, der thread vollends entgleist dank der vielen humorvollen einlagen. gehen sie einen heben in der bar nebenan, im real life.

      • Gabi sagt:

        Machen Sie es sich doch einfach, liebe Katharina:

        Pippi und Wildkatze haben uns doch schon längst über den Katechismus von Tante Emma aufgeklärt. Wir wissen längst Bescheid, wie die Welt – ausnahmslos – wirklich, wirklich aussieht.

      • Katharina sagt:

        die Verbindung zu Prostitution wurde hier bisher nicht belegt. und ich zitiere andere Quellen in einem internationalen Kontext, der eben zeigt, dass die Analysen von Emma sich auf breit abgestützte Fakten beziehen.

      • E.H.Roth sagt:

        und was hat die Emma mit ihren Fakten bei den Frauen erreicht? Ausstieg aus dem Gewerbe? Alice hatte bestimmt einiges erreicht aber sie konnte nie alle Frauen überzeugen und das nicht weil Männer diese Frauen dazu gehindert hätten. Es wird alles so bleiben wie es ist auch darum weil es die Frauen so wollen.

      • Katharina sagt:

        roth, ich sagte, dass was Emma und Alice Schwarzer sagt, nicht einfach nur eigene Analysen sind, sondern Stand der internationalen Forschung. Wenn Sie meine Links gelesen haetten wuerden Sie auch wissen dass „alle Frauen überzeugen und das nicht weil Männer diese Frauen dazu gehindert hätten. Es wird alles so bleiben wie es ist auch darum weil es die Frauen so wollen“ ganz einfach nicht stimmt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Danke Kate, du bist toll in Form. Ich habe leider jetzt keine Zeit, bis später….. 🙂

      • Wildkatze sagt:

        „…weil es die Frauen so wollen“??? – DIE Frauen?

        Wie wär’s mit:“ …weil (gewisse) Männer wollen, dass es (gewisse) Frauen so wollen!“?

      • stimme aus dem off sagt:

        ein irrenhaus hier, ich lach mich krumm. wo gibt’s denn noch solche weltfremdheit. leute, wo wohnt ihr eigentlich: im val bavona?

      • E.H.Roth sagt:

        Kath, richtig, ich lasse mich auch ab und an von der Theorie überzeugen ob es zur Umsetzung kommt ist eine andere Sache. So verhält es sich auch mit dem Einverständnis der Frauen und ihre Überzeugungen. Theoretisch wissen wir alle müsste und sollte es vieles nicht mehr geben Waffenherstellung, Frauen- und Kinderhandel, etc. und trotzdem bleibt alles immer beim alten. Es wird viel geredet, geschrieben, Studien erstellt, stimmt und das ist bestimmt auch gut nur passieren tut sehr wenig. Kath Du kannst Dir auch denken warum und es ist nicht die Schuld der Geschlechter.

      • E.H.Roth sagt:

        Ach Wildkatze, sag mir lieber was los ist. Was ist passiert? Deine Ablehnung was von und mit Mann zu tun hat ist keine Basis für irgend eine vernünftige Argumentation.

      • Katharina sagt:

        Dass Du es so fatalistisch sagst, betrübt mich. Warum nichts geschieht ist ganz einfach erklärt: Es ist ein Milliarden Business mit Verbindungen zu sehr einflussreichen Leuten, die sowohl Kunden als auch finanzielle Nutzniesser sind. Das entschuldigt immer noch nicht, dass Kinder und halbe Kinder in dem Business ihr leben lassen müssen. sei es psychisch oder physisch.

    • Katharina sagt:

      Die Zusammenhänge von Pornographie, Gehirnstruktur und Sucht:

      http://www.drjudithreisman.com/archives/brain.pdf

      • Katharina sagt:

        Die 2600% Steigerung in Bildern von Kindern in Sexmagazinen 1954 bis 1984 im Vergleich zu einem 650% Anstieg der Kriminalität und Gewalt deutet stark darauf hin, dass Sexualisierung von Kindern systemische Komponente der Pornografie ist, und dass Gewöhnung, Desensibilisierung und Konditionierung unweigerlich zu mehr gewalttätigen, ausbeuterischen sadosexuellen Szenarien und copy-cat kriminellem Verhalten führt.

      • Wildkatze sagt:

        Diese Zahlen sind wirklich erschreckend. Die 2600%ige Steigerung sowieso, aber auch die 650%ige Zunahme von Kriminalität und Gewalt. Ich überlege, wie bronf und/oder Gabi sowas wieder rechtfertigen wollen. Mit Demographie jedenfalls kann das nicht untermauert werden. Wann beginnen solche Männer endlich, sich zu schämen?

      • Katharina sagt:

        Sie werden es so drehen, dass die Mutter des Täters daran Schuld ist und die Partnerin des Täters sich diesem sexuell entzogen habe, was ja auch einen Grund haben muss…. und dieser dann sich an der Tochter vergreifen musste. Das stimmt nicht, weil sadosexuelles Verhalten aus einer Sucht und damit einer psychischen Krankheit entsteht.
        Das Verhalten ist auch nicht eines der Erotik, sondern eines der Macht und des Sadismus, weil der Taeter nur dadurch Lust empfindet, sein Subjekt zum Leiden zu bringen. der Teufelskreis für das Opfer ist, dass sich wehren den Lustzyklus des Täters steigert.

      • Katharina sagt:

        und sich nicht wehren, damit es schnell vorbei ist, den Täter anspornt, den Leidensdruck zu steigern bis das Opfer sich zu wehren versucht oder um Ablass fleht. und dann geschieht die Handlung selbst. dies übrigens schliesst den Kreis zurück zu Madison Young, die im bdsm sektor arbeitet(e).

      • Tomas sagt:

        650% Anstieg von Gewalt?
        Katharina, ich hoffe, dass sie auf eine fachliche Hilfe zählen können, das wird langsam obsessiv.

        http://www.derbund.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Schockierend-gute-Neuigkeiten/story/23083566

      • Katharina sagt:

        der Text ist au deutsch übersetztes Zitat aus der davor verlinkten Studie. Tomas

      • Wildkatze sagt:

        Klar, die Mütter sind an allem schuld. Und die Frauen sowieso.Meine Mutter war zwar auch kein Prachtexemplar, aber als erwachsene, selbst verantwortliche Frau käme es mir niemals in den Sinn, sie für irgendwas in meinem Leben verantwortlich zu machen.

      • Katharina sagt:

        und das von ihnen zitierte interview bezieht sich auf etwas anderes, in erster linie kriegerische auseinandersetzungen und die anzahl toten.

      • In sämtlichen Teilen einer Volkswirtschaft spielen Angebot und Nachfrage die entscheidende Rolle, wenn es um den Vertrieb von Produkten oder Dienstleistungen geht. Das ist bei der Prostitution m. E. nicht anders und bei der Pornografie auch nicht. Das Problem bei Porno und Prostitution sind die organisatorischen Strukturen. Bei Zweiterer handelt es sich (nicht selten) um kriminelle, bandenmässige Organisationsformen, die ganz gezielt Frauen in ihrer Heimat mit falschen Versprechen in ein reiches Land locken, um sie dann gnadenlos auszubeuten.

      • stimme aus dem off sagt:

        natuerlich sind nur die frauen schuld, und zwar an allem. sogar an jedem. speziell in den jahren 1954 bis 1984. muahahaha! sagt mal, glaubt ihr wirklich alles, was ihr hier so verzapft? und ihr lauft noch frei herum?

      • In der Schweiz haben die Bilateralen 2 zu einer unkontrollierten Zuwanderung aus Drittstaaten- v. a. Rumänien und Bulgarien- geführt, welche die einzelne Prostituierte unter enormen, finanziellen (=preislichen) Druck setzt. Da eine Ausweitung des Angebotes immer sinkende Preise nach sich zieht, sind die Preise aller Servicearten am Boden und den Zuhältern fällt es leicht, ihre Opfer dementsprechend unter Druck zu setzen, wie alleine die Roma-Zuhälterprozesse in Zürich aufhezeigt haben. Was die Wenigsten wissen: Immer mehr Frauen betätigen sich als Zuhälterinnen.

      • Katharina sagt:

        Wildkatze, es wurde auch in meinem Fall versucht, so zu argumentieren. die Steigerung davon ist dann, ich hätte ‚hingehalten‘ um es von meiner Mutter zu de-flektieren und damit sei ich Mittäterin.

      • Katharina sagt:

        stimme aus dem off, ich sagte es wird wahrscheinlich so gedreht dass… von den Apologeten.

      • Katharina sagt:

        Marcel: was Europa betrifft, wird das hier http://www.uri.edu/artsci/wms/hughes/prostitution_spain_july04.pdf

        mit der Tschechischen Republik gut dargelegt.

      • Dass in der Schweiz Prostitution bereits ab 16 Jahren erlaubt ist, ist eine Schweinerei. Doch auch dieser Zweig ist in letzter Zeit richtiggehend aufgeblüht, den Bilateralen 2 sei Dank! Damit blüht natürlich auch die Zuhälterei wieder auf, ein „Erwerbszweig“ der bis vor Kurzem noch vom Aussterben bedroht war. Zuvor liessen sich diese Herren problemlos mit neuester Überwachungstechnologie ersetzen- mit ein Grund, warum sich immer mehr Frauen auch im organisatorischen Bereich der Prostitution tummeln konnten: Viele Salons befinden sich heute in Frauenhand.

      • Wenn wir von Prostitution sprechen, dann muss vieleicht festgehalten werden, dass es „die Prostitution“ so nicht gibt. Das offenbar älteste Gewerbe der Welt kennt viele Erscheinungsformen. Dass es im Umfeld von Prostitution immer häufiger zu Gewalt kommt, hängt unter anderem damit zusammen, dass vor allem der Strassenstrich- die unterste Hierarchiestufe in diesem Bereich- z. Z. wegen der gesetzlichen Rahmenbedingungen in voller Blüte steht, wie man in Zürich eindrücklich am Sihlquai beobachten kann. ZuhälterInnen spielen praktisch nur noch auf der Strasse eine Rolle, in den Salons nicht mehr.

      • Und der Strassenstrich, das ist die Steinzeit im Gewerbe. Die Prostituierten sind nicht nur ihrer Kundschaft, sondern auch ihren Zuhältern nahezu machtlos ausgeliefert- ein Fiasko ohnegleichen. Man sollte nicht vwrgessen, dass Zuhälter früher im Milieu auch eine Beschützerrole ausgeübt haben. Machte ein Freier Krawall oder wollte nicht bezahlen, dann gabs eins aufs Dach. Heute hingegen sind Zuhälter nur noch Ausbeuter. Ihre Funktion beschränkt sich aufs Geldeintreiben und die Organisation von Wohn- oder noch besser: Dahinvegetiermöglichkeiten.

      • Das Gewerbe entwickelt sich also zurück in eine Zeit, die niemand mehr zurück haben will: Zuhälterei (heute Freiheitsdelikte u. a.) und Gewalt sind ein immer wieder anzutreffendes Begriffspaar. Und das bei ständig sinkenden Preisen aus erw. Gründen. Zumindest im Grossraum Zürich. Selbstverständlich spielen in diesem knallharten Wettbewerb und dem daraus entstehenden Druck auch Drogen eine wichtige Rolle (Kokain, Amphetamine u.v.a.m.). Ein Sumpf, aus dem es für alle Beteiligten auf der Angebotsseite kaum mehr ein Herauskommen mehr gibt.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Katharina, diese Frau Reisman hat meiner Meinung nach gehörig einen an der Waffel. Sie führt einen Kreuzzug gegen Pornographie, gegen Homosexuelle, gegen vorehelichen Sex, gegen Abtreibung und verlässt dabei den Pfad der Tugend, Retschaffenheit und Seriosität.

        Ich war, zugegeben, auch erstaunt und ein wenig angewidert ob der pädophil angehauchten Cartoons und Abbildungen aus Penthouse et al. Ich gebe der Frau insoweit Recht, als dass eine Häufung solcher Bilder in Mainstreammedien eine Desensibilisierung der Konsumentenschaft bewirken kann.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Desweiteren teile ich Frau Reismans Ansicht, dass Pornographie insbesondere bei Kindern negative Auswirkungen auf deren psychische und neuronale Entwicklung haben kann und diese deshalb kosequent vor solchen Inhalten beschützt werden sollten.

        So weit die Übereinstimmung. Was ihre weiterführenden Schlüsse anbelangt, versteift sich die Frau in einen regelrechten Wahn. Sie argumentiert, dass Pornokonsumenten Süchtige seien, die keinen klaren Gedanken fassen könnten und denen demzufolge in dieser Debatte die Deutungs- und Meinungsfreiheit abzusprechen sei.

      • Hans vom Hübel sagt:

        In diesem Zusammenhang sollte erwähnt werden, dass ihre eigene Motivation dem Trauma der sexuellen Belästigung ihrer Tochter entspringt, was sie – ihrer eigenen Theorie zufolge – in ihrer Urteilsfähigkeit ebenfalls einschränken sollte.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Nachdem ich mich mit ihrer Biographie und ihren Schriften, ihren zahllosen Engagements, die sie in christlich konservativen Kreisen populär gemacht haben, ein wenig auseinandergesetzt habe, komme ich zum Schluss, dass Frau Reisman’s ursprüngliche Motivation sicherlich integer war und einer moralischen Entrüstung entsprang, dass sie sich inzwischen aber in einen regelrechten Wahn versteigert hat, einen Tunnelblick bekommen hat und auf inquisitorische Art und Weise ihre Dogmen verbreitet. Da könnte selbst der Papst noch was von lernen…

      • Wildkatze sagt:

        Bleibt zu untersuchen, wie eingeschränkt die diesbezügliche Urteilsfähigkeit eines bekennenden Porno-Konsumenten ist.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Frau Wildkatze, Sie dürfen sich gerne auch inhaltlich zum Thema äussern, das wäre eine erfrischende Abwechslung.

  • Was für eine traurige, pseudo-philosophische Debatte! Selbstverständlich ist es nur international bekannten Popstars und post-feministischen Journalistinnen erlaubt, sich beim Stillen in Pose zu werfen^^ Davon abgesehen: Gerade eine Madison Young entspricht wohl kaum den angesprochenen ‚Stereotypen’¨!

  • Michael Perini sagt:

    Jetzt *plötzlich* ist Moral wieder wichtig. Seit ein paar Jahrzehnten wird nur noch darauf geachtet, wer erfolgreich ist und Geld hat. GELD zählt doch angeblich nur noch. Diese Frau verdient mehr als der Median und gehört damit zur besseren Hälfte unserer Gesellschaft. Alle anderen sollen die Klappe halten oder das Primat Geld wieder abschaffen, ganz & weg damit.

    Oder anders gesagt: Ruhe auf den billigen Plätzen!

  • Christian sagt:

    Nimmt mich ja Wunder, für wie viel Geld die Frau so beknackt in die Kamera schaut.

  • Gianin May sagt:

    Lassen wir den Frauenhandel mal beiseite, das ist ein eigenes Thema. Aber für alle, welche in unserer Gesellschaft geboren wurden und zur Schule/Ausbildung gegangen sind haben in etwa denselben Grundbildungsstand und haben zuminest heute einen gewissen Grad an Selbstbestimmung. Ev. haben viele Frauen aus dem Pornobusiness eine ähnliche Vergangenheit. Dadurch lässt sich zwar vieles nachvollziehen oder erklären aber niemals rechtfertigen egal ob Pornographie etwas Patriarchalisches ist oder die Männer eine gewisse Haltung gegenüber Frauen einnehmen über Dein leben kannst nur Du alleine entcheide

  • Gabi sagt:

    Hallo Widerspenstige

    hab den Link geguckt. Kommt mir alles sehr entgegen. Ja; sie spricht richtige Dinge an, aber kommt beständig ins Schwimmen: „ich fang noch mal an“, „ich muss jetzt selber den Punkt finden“ etc.
    Was meiner Meinung nach damit zu tun hat, dass sie ja während des Interviews (die Fragen der Interviewenden scheinen mir oft klarer als ihre Antworten) selber beständig das Thema demontiert: Dass es eben fraglich sei, ob es überhaupt einen „feministischen Porno“ geben könne, da Lust/Geschmäcker/Rollen vollkommen austauschbar und daher keiner Seite eindeutig zuweisbar seien.

    • bronf sagt:

      „aber kommt beständig ins Schwimmen“

      hat damit zu tun, dass arte hier die gesamtaufnahme des interviews in’s netz gestellt hat (frag mich nicht, wieso). ausgestrahlt wurde natürlich dann die geschnittene fassung, ohne „ich fang nochmals an“…

      • Gabi sagt:

        Das ist mir dängg klar. Es geht darum, dass sie tatsächlich ins Schwimmen kommt. Und ich meine das nicht despektierlich, sondern meine einfach, man sieht, wie schwer es für sie selbst wird, beim Thema „feministischer Porno“ Pflöcke zu finden, die man einschlagen könnte. Denn mit jeder Bemerkung à la „Unterwerfung ist natürlich auch eine Frauenfantasie“, oder „Ist Sex denn wirklich so zärtlich und gleichberechtigt und pc?“ , „…. ist glücklicherweise anders“ „nicht klar welche Rolle Mann und Frau einnimmt“, etc., etc., wirds schwieriger andere Pornos als „patriarchalisch“ zu pauschalisieren.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Ja, es gelingt ihr aber dennoch, ein einigermassen scharfes Bild des feministischen Pornos zu zeichnen, den ich bislang eigentlich nicht kannte bzw. nicht bewusst wahrgenommen habe. Dass sie auch immer wieder relativiert hat letztlich mit der Vielfalt der Materie und ihrem Anspruch auf Differenzierung zu tun. Ich teile Frau Fasspöhlers Meinung in sämtlichen Punkten.

    • Gabi sagt:

      „Die Frage ist, ob politische Korrektheit in Sexualfantasien so wahnsinnig viel zu suchen hat.“
      „Der feministische Porno… schiesst sich ein Eigentor…“
      ich meine, sie spricht´s ganz richtig aus: Die Headline an sich nötigt ins Schwimmen rein.

    • Sportpapi sagt:

      „Kommt ins Schwimmen“ zeigt doch nur, dass es keine einfachen Antworten gibt, dass zwischendurch mal nachgedacht wird. Ist mir symphatisch.

      • Gabi sagt:

        Mir doch auch!
        Und genau das zeigt´s. Ich ergänze Ihr Statement nur noch mal um die Feststellung (und das bringt meiner Meinung nach ins Shcwimmen) wie schwierig es ist DEN „feministischen“ Porno vom patriarchalischen, bösen Männerporno zu unterscheiden.

      • bronf sagt:

        „schwimmen“ – ich wollte damit nur sagen, dass wir hier eine „arbeitsaufnahme“ sehen, wie sie wohl bei jedem interview entsteht, bei dem nicht auf vorgefertigte fragen mit vorgefertigten antworten reagiert wird.

  • StefanB sagt:

    Hm, was ist hier die Frage? Ob es verwerflich ist, dass sich diese Mutter mit ihrem Kind öffentlich ablichten lässt? Dann tun noch ganz andere Stars und Sternchen ebenso verwerflich. Ganz viele Eltern kommerzialisieren die eigenen Kinder, angefangen von den Eistanz-Müttern über Ballett-Diktatorinnen, Fusballväter bis zu den Eltern, die Kinder zu Kindermodels emporstilisieren. Da kräht kein Hahn danach – ist aber für das Kind wohl mind. ebenso schlimm, wie der anrüchige Beruf dieser Mutter.

  • Andrea sagt:

    Mich würde interessieren, warum sich eine Frau prostituiert oder warum sie Pornofilme dreht, sei dies gelegentlich oder um ihren Lebensunterhalt gänzlich damit zu verdienen. Warum wurde sie nicht Lehrerin, Managerin, Investmentbankerin, Astrophysikerin, Bäckerin? Traute sie sich andere Berufe nicht zu? Hat sie keinen Schulabschluss? Lockte das schnelle Geld? Macht es ihr Spass? Findet sie es cool? Waren ihr andere Berufe zu anstrengend? Findet sie es nicht wichtig, einen anderen Beruf zu haben?

    • StefanB sagt:

      Da fehlt: Wurde sie dazu gezwungen? War dies für sie der einzige Ausweg aus Schulden? War oder ist sie drogenabhängig und kann nur so ihre Sucht finanzieren?
      Aber andererseits: Warum wird eine Frau Bäckerin (immer diese mühselige Aufstehen mitten in der Nacht!)?`Warum wird sie Lehrerin (immer dieser tägliche Kampf mit Kindenr und ihren Eltern)? Ich denke, es gibt für jeden Beruf ebenso viele Gründe für diese Berufswahl, wie es Menschen gibt, die ihn ausüben.

      • Andrea sagt:

        Dass jeder Beruf negative Seiten hat steht ausser Frage. Mich interessiert, was eine Frau Positives am Beruf der Prostituierten findet. Und ja, klar, es mag die verschiedensten Gründe geben, aber mich interessiert der gemeinsame Nenner, der ja doch da sein muss und es bei anderen Berufen auch ist.

      • Diethelm Dübel sagt:

        @Andrea: Für viele stehen wohl rein praktische Gesichtspunkte im Vordergrund. Nehmen sie die nicht wenigen Studentinnen, die sich mit Prostitution das Studium und den Lebensunterhalt verdienen. Bei einem ’normalen‘ Nebenjob müssten sie dafür zu 40-50% ackern, mit entsprechender Verlängerung der Studienzeit. Mit Prostitution dürften zwei Abende pro Woche reichen. Kein schlechter Deal.

  • lena sagt:

    Bevor ihr in einem HickHack um Sexualität, wer sie wie ausleben darf/soll/will, geeignete Stillweisen und Pornodarstellerinnen verstrickt möchte ich euch fragen: Ist es nicht jedem seine eigene Entscheidung ober sie ihr Kind stillt oder nicht? Ob sie nun Pornodarstellerin oder Kaufmännische Angestellte ist? ob sie lieber in der Öffentlichkeit stillt oder zuhause? Und wenn ihr euch Sorgen macht um das Kind – machen nicht wir dies zum Problem? Es ist doch unsere prüde Gesellschaft die A pornos verabscheut und B andere ausgrenzt oder diskriminiert!

    • lena sagt:

      ein professioneller Porno hat nichts mit Diskriminierung zu tun und sowohl Mann als auch Frau haben sich dies freiwillig gemacht. jegliche Gewalt und Diskriminierungen in diversen Pornos kann ich natürlich nicht akzeptieren.
      Genauso ist es ob man sein Kind in der Öffentlichkeit zeigt oder nicht – hauptsache dem Kind geht es gut. Lasst uns doch ein bisschen toleranter sein und der Frau Young ihr eigenes Leben lassen – wie wir das finden kann uns doch egal sein.

      • StefanB sagt:

        „wie wir das finden, kann uns doch egal sein“ naja, ehrlich gesagt, mir ist meine Meinung nicht egal. Aber den Aufruf zur Toleranz unterstütze ich voll und ganz!
        Will heissen: auch wenn ich nicht gutheisse, was diese Frau beruflich macht, ist es falsch, sie deswegen auszugrenzen und zu diskriminieren. Da gäbs ganz andere „ehrenwerte Herrschaften“, die viel übleres tun. Denn sie schadet wenigstens niemanden.

  • Ylene sagt:

    Wo liegt das Problem, wenn Brüste nebst der ernährerischen auch eine sexuelle Konnotation beibehalten? Wo liegt das Problem, wenn Mutterschaft sexualisiert wird? Zudem sehe ich die Unterscheidung zwischen Jolie und Young nicht. Jolie hat ihre Karriere auf ihrem Sexappel aufgebaut, Young auch. Zudem wird doch niemand beim Anblick einer stillenden Frau wegen derem Busen plötzlich spitz aufs Baby, wie Frau Binswanger zu befürchten scheint. Wenn Frauen mal aufhören würden, gegen Frauen mit anderen Lebensentwürfen zu zicken, wäre schon vielen geholfen.

    • Gabi sagt:

      Wow. Gut auf den Punkt gebracht, Ylene!

      „Wenn Frauen mal aufhören würden, gegen Frauen mit anderen Lebensentwürfen zu zicken“ – yep: Insbesondere jene, die sich beim Bevormunden auch noch für besonders emanzipiert halten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hauptsache, die Frauen bleiben weiter verfügbar für Typen wie dich, nicht wahr, Gabi.

        Wie gestern schon festgestellt, du bist ein Auslaufmodell, wenn ich die fortschrittlichen Nationen anschaue, die Nordischen oder Kanada, wird das sehr deutlich. Dort ist die Prostitution verboten, die Mähr von der Befreiung durch Sex, defininiert von Männern, die sich ausleben auf Kosten der Frauen, schon längstens durchschaut. Wir sind halt ein bisschen im Anhänger, hier in der Schweiz und in Deutschland, aber in 20 J. wird das völlig anders aussehen.

      • Wildkatze sagt:

        Pippi, da bleibt leider zu befürchten, dass die patriarchale Schweiz auch diesbezüglich das Schlusslicht stellen wird, genauso wie in der Frauenstimmrechtsfrage. Was mich immer wieder wundert ist, weshalb in der Schweiz so viele Frauen dermassen vom patriarchalen Denken eingelullt sind und nicht zu merken scheinen, wie sie für die Zwecke der Männer instrumentalisiert werden.

      • Ylene sagt:

        Liebe Pippi und Wildkatze, mein Mann ist übrigens auch für mich verfügbar. Das finde ich ganz toll. Es ist erbärmlich, bei allem einfach mal den ach so bösen Männern (die natürlich alle exakt gleich ticken) und dem Patriarchat in der CH (wieder mal ein perfider Trick der Männer, sich selber ein höheres Pensionsalter, Wehrpflicht und schlechtere Karten bei einer Scheidung zu geben, damit die ausgebeuteten, moralisch überlegenen Frauen nicht merken, dass sie sonst instrumentalisiert werden // Sarkasmus aus) die Schuld zu geben. Laut euch beiden sind „wir Frauen“ ja völlig hilflos u unfähig.

      • E.H.Roth sagt:

        Liebe Pippi,
        warst du z.B. in Kanada? Richtig, es gibt Länder in denen die Prostitution verboten ist aber das heisst nicht, das es sie nicht gibt.

      • bronf sagt:

        ach kommen sie roth, wir wissen doch, dass prohibition ein altbewährtes mittel ist, um gesellschaftliche tatsachen zu ändern. hat doch noch jedesmal prima funktioniert…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Roth, wenn es keine Verbrechen mehr gäbe, weil sie verboten sind, wäre das wunderbar. Deine Feststellung, dass es auch in Kanada Prostitution gibt trotz Verbot ist kein Grund, sie zu legalisieren, gegen Gesetze wird immer wieder verstossen. Der Mensch ist kein handelbares Gut, darum geht es. In Kanada müssen Freier, die erwischt werden, u.a. während längerer Zeit einen Sozialisierungskurs besuchen, wo ihnen beigebracht wird, welche Auswirkungen es auf den Einzelnen und die Gesellschaft hat, die es duldet, dass Menschen gegen Geld sexuell benutzt werden dürfen. Triebabfuhr ist kein Men’recht!

    • Gabi sagt:

      Äh… Thema? Zusammenhang?

      Wollen Sie nicht ausnahmsweise mal eher bei dem bleiben, wozu Sie Hinweise aus den Beiträgen entnehmen könnten, als hier vor aller Welt ihre Phantasien dazu auszubreiten?

      Sie machen hier wirklich alles zum Rorschachtest. Ich vermute stark, hier interessiert eine verschwindende Minderheit, was Sie in andere Menschen hinein zu projizieren vermögen; welchen peinigenden Vorstellungen über das „Aussen“ Sie zu unterworfen sein scheinen.

    • Tomas sagt:

      @Ylene: so wie ihnen geht es glücklicherweise vielen. Bezeichnend, dass sie auf ihre posts keine Antworten bekommen 🙂

  • Andreas Noll sagt:

    Ist doch OK. Die allermeisten Väter und Mütter haben auch nach der Geburt ihres Kindes wieder Sex. Der Mensch muss endlich seinen Kampf gegen sein innerstes Wesen aufegeben und erkennen, dass seine Tiernatur etwas Wunderbares ist. Die meisten Grossprobleme unserer globalisierten Zivilisation reflektieren diesen grundlegenden Konflikt des Selbsthasses. Würde sich der Mensch als Tier, als Kind der Natur, bejahen, wäre die Menschheit bestimmt glücklicher und wir müssten uns nicht mehr über die heisse Luft ärgern, die an Klimakonferenzen ausgestossen wird, weil es sie nicht mehr bräuchte.

  • Gene Amdahl sagt:

    „Schon die Tatsache, dass auch Pornodarstellerinnen Babys bekommen, möchte man eigentlich lieber nicht wissen.“

    ohh? Es gibt Frauen die verdienen ihren Lebensunterhalt in dem sie die Beine breit machen. So what? So funktioniert das seit Jahrtausenden.

    • Wildkatze sagt:

      Ja, so funktioniert das, seit Männer Frauen dazu missbrauchen und Situationen schaffen, in denen Frauen auf dieses Mittel zurückgreifen müssen, aus welchen – von Männern geschaffenen – Gründen auch immer.

      • Tomas sagt:

        Kann es sein, dass ihnen entgangen ist, dass manche Frauen halt lieber Beine breit machen anstatt richtig arbeiten, um dasselbe (oder eher das mehrfache) zu bekommen?
        Nach ihrer Optik ist es Schuld von McDonalds, dass die armen Amis so übergewichtig sind 🙂

      • marie sagt:

        zynisch. einerseits mögen sie als mann eine frau, die die beine breit macht und andererseits kommt aus ihrem post ein gewisses mass verachtung. wie lebt es sich so?

      • E.H.Roth sagt:

        Ach Wildkatze jetzt hören sie auf mit dem Mist! Was ist ihr Problem? Reden sie darüber. Sagen sie uns was ihnen widerfahren ist. Ihre Auffassung Männer missbrauchen Frauen ist haltlos. Die allermeisten Männer verhalten sich aufrichtig und anständig. Wenn ihre Welt anders aussieht tut es mir und uns allen leid.

    • Andrea sagt:

      Ja, es gibt seit langer Zeit Frauen, die sich ihren Lebensunterhalt durch Prostitution verdienen, aber nur, weil das schon seit langer Zeit so ist, heisst noch lange nicht, dass das auch gut ist so. Für die eigene Tochter wünschen sich Eltern bestimmt nicht, dass sie Pornostar werden. Ich denke, nicht mal Pornodarstellerinnen, die Mütter werden, möchten, dass ihre Tochter auch Pornostar wird. Es ist leider offenbar in unserer Gesellschaft eine einfache Art für Frauen, Geld zu verdienen, und es wird ihnen auch klargemacht, dass das ok ist so, ist es aber nicht.

      • Andrea sagt:

        Stattdessen sollte jungen Frauen klargemacht werden, dass es toll wäre, wenn sie ihren Lebensunterhalt durch einen anderen Beruf als der Prostitution verdienen, einen Beruf, den nach einem anspruchsvollen Bildungsweg erreicht haben. Was nicht ausschliesst, dass diese Frauen auch ein erfülltes Sexualleben haben sollen.

      • Tomas sagt:

        @Andrea: da wäre ich mir nicht so sicher, zumal nicht jede Pornodarstellerin auch Pornostar ist 🙂

      • Hans vom Hübel sagt:

        @Andrea: „…und es wird ihnen auch klargemacht, dass das ok ist so…“

        Ach ja? Ist das so? Meine Wahrnehmung ist die Gegenteilige, diejenige einer Gesellschaftlichen Ächtung des Sexgewerbes. Und genau darin liegt die Heuchelei unserer Gesellschaft: kein Vater möchte seine Tochter in einem Porno sehen, dennoch konsumiert er in aller Regel relativ kritik- und gedankenlos selber welche.

        Entgegen dem Trend zur zunehmenden Sexualisierung der Medieninhalte, findet in der Gesellschaft seit Jahren eine „Verprüdisierung“ statt. Oder weshalb wohl irritiert eine öffentlich stillende Frau? Absurd!

      • Ylene sagt:

        Tomas meint, dass die durchschnittliche Pornodarstellerin doch eher mässig bis schlecht verdient. Dann würde mich interessieren, in welcher Gesellschaft Andrea genau lebt? In der Gesellschaft, in der ich lebe, haben Prostituierte und Pornodarstellerinnen einen (in meinen Augen unverdient) schlechten Ruf. Ohne Nachfrage gäbs auch kein Angebot, Ihr Heuchler. Zumindest Jenna Jameson hat in einem Interview mal gesagt, sie würde ihre Tochter lieber in einem Schrank einsperren als sie wie sie eine Pornodarstellerin werden zu lassen und mit dem sozialen Stigma, wer kann ihr das verüblen.

      • lena sagt:

        warum soll es nicht ok sein sich seinen lebensunterhalt so zu verdienen? wenn frau es freiwillig tut ist es genauso ein job wie im cafe bedienen oder als bankangestellte zu arbeiten

      • Andrea sagt:

        StefanB, wie werden denn Prostituierte ausgegrenzt und verachtet? Wer tut das und wie? Können Sie mir ein Beispiel geben davon?

      • Tomas sagt:

        Ylene: meine Bemerkung betraf nicht den Verdienst, auch die „unbekannten“ verdienen immer noch überdurchschnittlich gut, verglichen mit „normalen“ Berufen. Das ist auch der Grund warum so viele Frauen an solchen Jobs interessiert sind.
        Ich meinte nur, wie überall wird einfach nicht jeder zu einem Star.

      • Wildkatze sagt:

        Andrea, waren Sie schon einmal an irgendeinem sozialen „Gathering“, bei dem offiziell Prostituierte eingeladen waren? Bei Nachbars Grillparty, z.B.? Wurde Ihnen schon mal eine Frau vorgestellt mit „Das ist Irene Meier, die Prostituierte von nebenan“? – Das ist Heiri Müller, Direktor bei der Bank XY“ hingegen, hört man öfter, nicht wahr?
        Warum ist das so? Prostituierte waren die ersten Frauen, die finanziell unabhängig waren. Das aber passte nicht ins patriarchale Weltbild. Frauen mussten in Abhängigkeit gehalten werden. Männer aber wollten/konnten auf Prostitution nicht verzichten. Deshalb

      • Wildkatze sagt:

        2/
        wurden diese Frauen ins soziale Abseits gedrängt und die bigotten Männer haben „Pfui, pfui“ gerufen. Mit „so Einer“ sollte niemand etwas zu tun haben (ausser wenn’s keiner sah!).

      • Gabi sagt:

        Wildkatze! – Wie gut, dass Sie da sind!

        Stellen Sie sich bloss vor; Francesca hat ein paar Seiten weiter „Nutte“ geschrieben!!!

        Ich hoffe, Sie intervenieren in gewohnter Manier und lesen ihr ordentlich die Leviten!

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Das ist jetzt aber nicht Ihr Ernst, oder? Dass Sexarbeiter jeder Art nach herrschender Meinung keinen ehrenwerten Beruf ausüben, ist klar. Dass daran nur die Männer schuld sein sollen, stimmt aber garantiert nicht.

      • Wildkatze sagt:

        Aha, Sportpapi! Dann erklären Sie mir doch mal, wie das ist!

    • Andrea sagt:

      tomas, wessen sollte ich mir nicht so sicher sein? Dass Eltern nicht wollen, dass ihre Kinder ihren Lebensunterhalt mit Pornographie verdienen?

      • StefanB sagt:

        Stimmt, das wollen die wenigsten Eltern. Die wollen aber zumeist auch nicht, dass ihre Kinder Müllmänner werden oder Strassenwischer. Trotzdem käme es niemandem in den Sinn, einen Strassenwischer zu verachten und auszugrenzen.

      • StefanB sagt:

        Andrea: Die meisten tun das – leider!

      • Gabi sagt:

        „Trotzdem käme es niemandem in den Sinn, einen Strassenwischer zu verachten und auszugrenzen.“ – also da muss ich aber widersprechen. In der Schweiz mag das noch etwas besser sein, aber Sie müssen nicht weit reisen (können im deutschsprachigen Raum bleiben), um mit genau diesem Verhalten konfrontiert zu sein.

      • Andrea sagt:

        Ich wäre immer noch froh um ein konkretes Beispiel, wie Prostituierte ausgegrenzt und verachtet werden.

      • Wildkatze sagt:

        @Andrea:
        Am besten fragen Sie eine Prostituierte, ob sie beim Ausfüllen von Formularen in der Rubrik „Beruf“ „Prostituierte“ angibt. Wenn nein, warum nicht?

      • Tomas sagt:

        @Katze: wegen den Steuern 🙂

  • Susan sagt:

    Stillen ist schön, das Bild ist schön. Menschen sind Säugetiere und auch sexuelle Wesen. öffentliches Stillen sollte normal sein, man wird immer wieder schief angeschaut, dabei ist es doch etwas natürliches und eine Mutter und ihr Kind sollten auch auf diese natürliche Weise in der Gesellschaft akzeptiert werden. Etwas in dieser Gesellschaft stimmt nicht, wenn stillende Mütter sich verstecken müssen. Wo ist der Unterschied zum Fläschchen? Wieso darf Milch aus der Büchse überall gegeben werden?Akzeptieren wir endlich unsere Natur, Plastik ist nicht besser als Fleisch!

    • Wildkatze sagt:

      Vor allem, wenn das Plastik mit Phtenolen angereichert ist.

      • bronf sagt:

        phenole oder phtalate – „phtenole“ werden nur gebraucht, um sie zusammen mit menschlichen föten den schweinen zu verfüttern.

      • Wildkatze sagt:

        Na, haben Sie sich schlau gemacht? Ich mein ja nur, damit Sie wenigstens davon ein bisschen Ahnung haben.

      • bronf sagt:

        hahaha, die dummen finden sich! der gute mann scheint ebensowenig ahnung zu haben wie sie… BPA steht für „bisphenol a“.

        wollen sie sich noch weiter lächerlich machen? nur zu!

      • Wildkatze sagt:

        Aber Sie wissen’s natürlich! Klar!

      • bronf sagt:

        ja, klar weiss ich’s.

        aber kümmern sie sich nicht um solche details wie fakten, sondern verbreiten sie nur weiterhin ihr halb- und viertelwissen – das hat immerhin einen gewissen unterhaltungswert. aber verlangen sie nicht, dass ich sie auch nur halb- oder viertelwegs ernst nehme…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wildkatze, zufälligerweise ist bronf wohl Laborant, deshalb kennt er sich ein bisschen aus in Chemie. Ich meine, irgendwas muss es ja geben, wo er Ahnung hat. Lass ihm die Freude, hier ein bisschen aufzutrumpfen, er braucht das 😆

      • Wildkatze sagt:

        Bleibt nur zu hoffen, dass er sich mit Lebensmittelchemie besser auskennt als mit dem sonstigen Geschwafel, das er hier so von sich gibt. Phtalate oder Phtenole – who cares? Wenn er denn so eine Koryphäe sein sollte, könnte er mal seinen Chemie-Mitgliedern klar machen, dass wir als Verbraucher und Konsumenten weder das eine noch das andere in oder auf unseren Lebensmitteln haben wollen.

      • bronf sagt:

        ach mädels, um das zu wissen muss man weder laborant noch chemiker sein, es reicht, wenn man im schulunterricht ein wenig aufgepasst hat…

      • bronf sagt:

        erhellend auch, püppi, wie sie hier ihre verachtung für einen offenbar „niederen“ beruf wie laborant kundtun. haben sie nicht vor kurzem jemanden im brustton der selbstgerechtigkeit vorgeworfen, er tue das mit bauarbeitern..? r hat da „doppelmoral“ gerufen?

      • Georg sagt:

        @bronf

        Pippi stammt eben aus gutem Hause und ist halb (oder viertel) Adelige. Steht also weit über den Laboranten.

    • Andrea sagt:

      Ja, und wenn selbst eine Pornodarstellerin stillt, umso besser. Ich dachte immer, die stillen eh nicht. Viele Pronodarstellerinnen haben ja auch Brustimplantate, und die können offenbar die Milchproduktion beeinträchtigen. Schön, dass bei einer Pornodarstellerin ihre Berufstätigkeit die Muttergefühle nicht verdrängt hat.

  • Der deutsche sagt:

    Was reden Sie denn da für wissenschaftlich-intellektuelles Zeug? Die Sache ist klar…Sie ist eine bitch, stockdumm („Manager“ oder sog. „Ehemann“ legte ihr nahe dies aus finanziellen Gründen zu tun…darauf wette ich. Wenn nicht, macht Sie es freiwillig, aus den selben Gründen. „Milchshake“… ich könnte kotz.. aber vielmehr wegen der Dreistigkeit die Menschen zu provozieren…mit Müll!) Abschaum! Nix „Kunst“…schonmal an die Zukunft des Kindes….auf das Sie ja so liebevoll blickt…gedacht!? Deine Mutter ist doch eine porno-Schlampe…das wird das Kind einst hören!

    • Gabi sagt:

      …Aber einen Moment innehalten und überlegen, wie´s eigentlich um die Moral derjenigen (oder der Gesellschaft) steht, welche „Deine Mutter ist doch eine Porno-Schlampe!“ ungestraft rausgröhlen dürfen und welche Konsequenzen dies für alle anderen Frauen hat, die – sofern selbstbestimmt – beschliessen ihre Sexualität auszuleben oder gar von ihr zu leben, wär auch nicht schlecht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Gabi, der Frauenbeschützer, geht’s noch lächerlicher?

        Eine Frau, die ihre Sexualität ausleben will, tut das sicher nicht im Pornobusiness oder als Nutte, schon die Vorstellung ist abartig. Du hast von Frauen, von Sexualität überhaupt, absolut KEINE Ahnung. Aber eigentlich schon klar, weil wenn du das hättest, würdest du hier nicht solchen Mist verzapfen.

        ‚der Deutsche‘ hat recht mit der Vermutung, dass es Kinder von Pornodarstellerinnen schwer haben, genauso wie Kinder von Nutten, auf eine solche Mama ist man nicht stolz, man schämt sich, weil sie sich ausbeuten und benutzen liess.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Pippi, darf ich Sie bitten, sich zu beherrschen und nicht respektlos zu werden. Es besteht sonst die Gefahr, dass Sie sich auf eine Stufe mit Frau Wildkatze begeben, die mangels Argumenten gar oft ins persönliche Beleidigen abdriftet.

        Ich möchte Ihnen nahelegen, bevor Sie zu einer nächsten Tirade ansetzen, sich kurz einmal Gedanken darüber zu machen, weshalb der „Beruf“ PornodarstellerIn derart geächtet ist. Liegt es tatsächlich nur daran, dass Er/Sie sich ausbeuten und benutzen lassen, oder hat es nicht eher mit einen gesellschaftlich oktroyierten Schambegriff zu tun, dem wir unterliegen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Herr Hübel, ich hab soviel über Pornografie gelesen – nein, nicht nur in der EMMA, obschon die Beiträge dort ausserordentlich gut recherchiert sind, müssen sie, sonst würde die Verantwortliche mit Klagen eingedeckt – ich kann ihnen versichern, es geht keineswegs um einen öffentlich aufoktroyierten Schambegriff, wir sind umgeben von nackter Haut, alles wird damit verkauft. In der Pornografie geht es um viel mehr als nackte Haut, ausserdem haben die heutigen Filme mit denen der 70er Jahre nichts mehr zu tun, was damals ein Tabu war, ist heute allgegenwärtig, es braucht immer härtere Szenen.

        http://www.emma.de/ressorts/pornografie/

      • Hans vom Hübel sagt:

        Pippi, sie starteten hier eine Grundsatzdebatte pro/contra Pornographie in der Sie ihren Standpunkt schon von Anfang an klar gemacht haben. Interessanter, als sich tagelang in dieser Diskussion zu versteifen wäre es, das eigentliche Thema des Blogs aufzugreifen, nämlich die gesellschaftliche Dimension der Pornographie, das Spannungsfeld Mutterschaft-Pornodarstellerin. Weshalb irritiert uns das Bild? Entspringt das Gefühl der Beklemmung tatsächlich einem inneren Moralempfinden? Oder sind wir doch eher Sklaven einer kollektiven Scham? Allgegenwart in den Medien vs. generelle Verklemmtheit…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn sie lesen würden, hätten sie gesehen, dass mein erster Beitrag in diesem Blog sich mit dem Bild auseinander gesetzt hat, welchen Eindruck die Frau auf mich macht, ich hab ihren Blick interpretiert, aus meiner subjektiven Warte aus, warum mich das Bild irritiert, es hat nichts mit Moral zu tun, aber viel mit abgespaltenen Gefühlen, die ich darin sehe. Auf die gesellschaftliche Dimension der Pornografie kann man mit 600 Zeichen nicht vertieft eingehen, deshalb hab ich einige Links gepostet, sie müssten sie nur noch lesen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Noch was zu den Verklemmten: Ich hab die Erfahrung gemacht, dass gerade die Pornokonsumenten die Verklemmtesten sind, die echten Spiesser. In der Pornografie wird die Sexualität als etwas Verruchtes dargestellt, das ist es offenbar, das die Verklemmten auf Touren bringt. Freigeister, die im Einklang mit ihren Körper und ihrem Geist sind, sind keine Spiesser, die sich mit Pornos abreagieren müssen. Wie gesagt, die Blindgänger unter meinen Liebhabern waren die regelmässigen Pornokonsumenten.

      • Tomas sagt:

        @HvH: Ich würde gerne wissen, warum sie meinen dass Pornodarstellerin ein „geächtetes Beruf“ sei. Mein Eindruck ist eher der, dass die ganze Kultur von „pornchic“ unterwandert wird, es gibt sogar Tshirts mit der Aufschrift „ich bin ein Pornstar“ und alle mir persönlich bekannten Pornodarstellerinnen sind möglicherweise mehr stolz auf das, was sie tun, als alle Gymnasiallehrer die ich kenne zusammen (und es sind nicht wenige)

        @Pippi: ich würde mich hüten vor allen, die entweder ausschliesslich oder gar nicht Pornografie konsumieren 🙂 Beides zeugt von irgendeinem Problem.

    • Gabi sagt:

      Da verstehe ich dann noch weniger, wieso Sie sich dermassen hysterisch aufregen:

      Wenn Sie ein derart klares Kriterium haben, um gute von schlechten Liebhabern schon im Vorfeld zu unterscheiden, dann sollten Sie sich freuen, dass Ihnen ein so einfach zu nutzendes Instrument zur Verfügung steht.

      Stellen Sie sich vor, es gäbe keine Pornos! Dann könnten Sie doch niemals so schnell und klar vorselektieren!

      (oder hab ich das jetzt wieder falsch verstanden und ist es vielmehr so, dass alle Männer super Liebhaber wären, wenn es keine Pornos gäbe?! – einfach alles etwas kompliziert hier)

    • Gabi sagt:

      Aber hallo: Da habe ich echt eine Trouvaille allererster Güte überlesen.

      Für alle, die sich auch so köstlich über mein Lieblingsduo amüsieren, haben wir hier einen Superleckerbissen des Doppelsprech. Gleich etwas weiter oben. Meldung Pippis vom 7.September, 10:14:

      „genauso wie Kinder von Nutten, auf eine solche Mama ist man nicht stolz, man schämt sich, weil sie sich ausbeuten und benutzen liess“

      Kinder von Nutten also. Nur gut, dass die andere Gedankenpolizei grad nicht zugegen war. Hier schon:

      Wildkatze sagt (zu „Nutte“):
      6. September 2011 um 14:15
      Ihre Wortwahl lässt tiiiieeef blicken

  • Andrea sagt:

    Ich finde das Foto schön. Eine laszive Frau, eine femme fatale, die auch Mutter ist, die ihr Kind stillt, was ja, seien wir Stillmütter ehrlich, auch ein angenehmes Gefühl ist. Mir gefällt die Idee, als Mutter nicht zum Wolljäckchen tragenden Mami zu werden, sondern trotzdem auch als sexuelles Wesen wahrgenommen zu werden, denn so fühle ich mich auch. Ich verstehe mich gerne als MILF.

    • Gabi sagt:

      Weia… Nur gut, ist die Chefmoralwächterin noch nicht auf dem Posten, liebe Andrea:

      Sich gerne als MILF verstehen wollen! Das geht ja wohl gar nicht, sie vom Patriarchat sich selbst entfremdetes Wesen, Sie!

      😉

      • Andrea sagt:

        Abgesehen davon schweift mein Blick beim Stillen auch in die Ferne, er ist nicht auf das Kind gerichtet. Scheint mir natürlicher so, denn wenn ich mein Kind anschaue während des Stillens wird es davon abgelenkt, und mir tun die Augen weh. Vielleicht habe ich ja einfach eine Sehschwäche, oder vielleicht wollte die Natur, dass Frauen beim Stillen in die Ferne schauen, um mögliche Gefahren, Raubtiere oder so, frühzeitig zu erkennen.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Sie Biologistin, Sie!!!

    • E.H.Roth sagt:

      und das aus dem Mund einer Frau! Sie sind hier eine Nestbeschmutzerin liebe Andrea. Aber ruhig Blut sie haben unser Segen. Wir lieben MILF’s 😉

    • Tomas sagt:

      Und ich dachte schon, solche wie Sie sind ausgestorben 🙂
      Nein, war ein Scherz, auch wenn einige Frauen durch das Mutterwerden von allen guten Geistern verlassen werden, die Mehrheit bleibt normal.

  • heidi reiff sagt:

    Ich reagiere extrem empfindlich auf Bilder, bin einfach eine Mimose, Bilder auch Photos lügen nicht. Nach meiner persönlichen Wahrnehmung ist dieses Bild einfach eine Photomontage von dieser Tussi, traurig ist, dass diese Frauen sich zu tode fasten nur um gesellschaftlich landen zu können , ist einfach extrem pervers und destruktiv. Ja ja das neue Land Amerika hat alles im Griff, vorallem Mexiko, wo das Drogenszenario IN ist. Meine Entscheidung, ich erlaube mir, in der CH zu bleiben, für mich ein sichereres Land, ohne wenn und aber. Für keinen Mann auf der Welt würde ich Strapsen anziehen

  • heidi reiff sagt:

    Ich ging mit meinem erstgeborenen Sohn regelmässig zur Kontrolle zu einem Kinderarzt , beim Wägen meines Babys hat er meinen Sohn einfach auf die Waage geschmissen, wie ein Metzger ein Stück Fleisch, vermutlich hat der seinen Beruf verfehlt, ich hab dann den Kinderarzt gewechselt. Babys sind Traglinge, zentral ist, dass der Kopf gehalten wird in dieser ersten Phase.

  • Franz Oettli sagt:

    Das Bild scheint nichts mit Porno am Hut zu haben, das scheint eher in Richtung Kunst zu wollen. Ist ja auch schwarzweiss. Ich würde das Bild allerdings nicht kaufen, es ist mir zu kalt, die Frau zu abwesend und unpersönlich, nicht mein Stil. Soll das Kind wirklich erst 4 Wochen alt sein (es scheint mir etwas gross geraten zu sein)?

  • heidi reiff sagt:

    werden durch Schoppenflaschen. Was hat denn Stillen mit Sexy zu tun. Sex ist nach wie vor Privatsache, wenn es unter erwachsenen Menschen geschieht. Im Gegensatz zur Prüderie von früher hat jetzt vieles umgeschlagen ins extreme Gegenteil. die Seifensoaps sind IN, hab mir das auch so reingezogen lange Zeit, einfach zur Unterhaltung. RICHTIG – FALSCH. Da stehen mir alle Haare zu Berge, ich bin nicht im Besitze der Einzigen Wahrheit. Aufklärung was Frauenbiologie betrifft wäre auch ein Weg, vorallem für sog.Fachidioten was Gynäkologie betrifft inkl. Kinderärzte.

  • Markus Steiner sagt:

    Mal wieder das übliche Binswangergeschwätz. Wollen wir denn lieber stillende „Journalistinnen“ sehen? Doch ganz genausowenig. Da sind mir ja Pädophile noch lieber als das Gesocks, das denen gern zusehen möchte.

  • Max Wartenberg sagt:

    Das Bild wirkt harmlos. Finde ich auch. Könnte auch eine Lehrerin oder eine Putzfrau sein. Und über so ein harmloses Bild bloggen? Offensichtlich Nachsommer-Wehen.

  • heidi reiff sagt:

    Porno und Sexismus sind das die einzigen Sorgen die Menschen haben ? Sex and the City aus Amerika. Ich habe als junge Frau die Emma gelesen, in einer Frauengruppe haben wir uns ausgetauscht über Emanzipation alles Schweizerinnen. Ich besuche keine Sexmessen. Am TV können wir ja sehen, wie ein Bulle eine Kuh schwängert. Biologie ist doch nicht zu vergleichen mit Sexismus. Mein Grossvater war ein sturer Kaputtni, hat eine Katze erschlagen, weil sie auf Vögel scharf war, ein Frau mit Hohlwarzen kann nicht stillen, da nützen die Stöckelschuhe und das Outfit auch nichts. Babys können auch ernährt

  • Ein Bild, mein Gott: Ein BILD, mehr nicht! Ein künstlerisches Artefäktli mit ein bisschen Pornodarstellerinnennimbus, eine im Grunde genommen langweilige… nein, nicht schon wieder, bitte nicht: Prohwohkation! Eigentlich dachte ich, dass sich in unserer abgeklärten, allwissenden Zeit niemand mehr so billig proh!wo!zieren! lässt- doch weit gefehlt: Die Pawlowschen Bluthunde sind planmässig darauf angesprungen: Gut inszeniert, danke!

    • fufi sagt:

      meinten sie
      „prowohlkation“?

      Und bitte lasst Bluthunde aus dem Spiel!
      Die sind nämlich alles andere als Jäger und Mörder und blutrünstig oder so.
      Die tragen ihren Namen deshalb, weil sie derart gute Nasen haben, dass sie verwundetes Wild eben aufgrund der Blutspur finden können. Und ich weiss nicht wirklich, ob verwundetes Wild lieber so, oder anders.

      ANYWAY: Bluthunde sind so gut wie das Gegenteil von „blutrünstigen Bestien“.
      Die werden nämlich modernerweise für ganz andere Such-Zwecke eingesetzt.
      Soziale, sozusagen!

    • Die Pawowschen Blutt-Hunde haben Fährte aufgenommen, Du kleiner Shertzkeks 😉

      Ich finde das Motiv der Provokation in der Kunst vor allem auf sexueller Eben so was von *gähn* langweilig, also da schläft mir doch glatt das Gesicht ein.

      • Pawlowpawlowpawlowpawlow wollte ich natürlich schreiben.

        Gute Nacht!

      • hausmannus sagt:

        Naja, ein *gähn*-Reflex bei solchen Provokationen ist AUCH ein Reflex. Kann man sich auch abtrainieren 🙂
        Bei mir ist es „darauf muss ich jetzt doch auch antworten“.
        Ich finde, das Bild irritiert und hat seinen Reiz. Und fertig. Und der Artikel hat auch seinen Reiz (sonst hattest Du ja auch nichts geschrieben). In der Kunst ist es halt so, dass man als Künstler versucht, etwas aussergewöhnliches zu schaffen. Das alleine ist für einige Konsumenten schon Provokation, nicht? Ob die Provokation auch Absicht ist, können wir der Fotografin lediglich unterstellen.

  • Andy M sagt:

    Frau Binswanger, Sie haben mich mit diesem Beitrag sehr erfreut. Schönes Foto, intelligente, schwierige Fragen, humorvoll verpackt (ich deute „dass auch Pornodarstellerinnen Babys bekommen, möchte man eigentlich lieber nicht wissen“ als sarkastischen Witz). Chapeau vor Fr. Young und ebenfalls vor der talentierten Fotografin. Sehr schöne, starke Frau, die diesen Clint Eastwood-Blick überzeugend inszeniert. Sie hat diese Ernsthaftigkeit und Besorgnis, die Verantwortung mit sich bringt: werde ich dieses Baby beschützen können?
    Das Foto ist kultig. Ich wäre gerne der Vater dieses Babys.

  • fufi sagt:

    Hochglanzfotos beim Stillen, beim Baden, beim Sabbern und beim Windelnwechsel, und dazu jubilieren:
    Endlich bin ich eine RICHTIGE Frau!
    Endlich sind wir eine RICHTIGE Familie!
    Endlich ist UNSER GLÜCK vollkommen.

    Also ehrlich gesagt, DEREN Kind möchte ich eigentlich auch nicht sein, wenn sie das denn ernst meinen täten.
    Ebensowenig wie dasjenige der Porno-Frau – wenn DIESE das denn auch wirklich ernst meinen täte!

    Tja wer kann so was denn schon wissen?

    • Francesca sagt:

      Also das Baby jedenfalls nicht. Was weisst Du schon, was Deine Mutter mit Dir an der Brust so alles angestellt hat…

      • fufi sagt:

        NEIN, DAS weiss ich nicht, kriegte nämlich KEINE Brust.
        Aber ich weiss was meine MUTTER mit was anderem angestellt hat, an mir, wenn sie mich bädelte.
        Sie hat’s mir nämlich erzählt.
        Tja, weiss nicht, ob eine Porno-Schauspielerin das auch täte?

        🙁

  • fufi sagt:

    Aber ja doch, SIR Elton John ist KEIN Porno-Darsteller!

    Doch stellen wir uns mal vor, wir würden die Hintergründe eben gerade NICHT kennen.
    Sagen wir, das wäre die vorletztjährige Vize-Miss-Allschwil, die zeigt, dass sich „sexy-Frau-sein“ denn wohl mir „Mutter-sein“ vereinbaren lasse.

    Und wie stehts mit all diesen „SI“-Mädels (ohne weitere Differenzierung), die stolz ihre Kinderlein präsentieren – ok, in anderen Kleidern vielleicht, und anderen Posen, aber dennoch:

    Part3 is following!

    • fufi sagt:

      Und weshalb sollte denn – bitte um Argumente und Beweise – diese Madison Young eune schlechtere Mutter sein, als etwa AJ, oger gar die unheilige Madonne tu ihren Afrikanerli!

  • fufi sagt:

    Irgendwie sagt der erste Satz ja schon alles:

    „Das Bild wirkt harmlos, so lange man die Hintergründe nicht kennt“

    Zu deutsch:
    Wenn’s jetzt so eine SFDRS/Ringier-Würstli-Promi wär, auf dem Bild, wär’s harmlos.
    Aber jetzt ist’s eben eine „Porno“-Schauspielerin — wääääck!

    Als ob „Porno“-Schauspielerinnen keine Mütter sein dürften und vor allem keine GUTEN Mütter sein könnten! BTW: Können Porno-Schauspieler GUTE Väter sein?, vor allem, wenn ihr Kind das Ergebnis einer In-Vitro-Fertilisation ist, von einer GUT-bezahlten Leihmutter ausgetragen?

    part 2 is following!

  • Blitz Blank sagt:

    Ich lese gerade (nur) ein Roman, wo es u.a. um die Maori geht. Die Maoris kannten diese Verknüpfung von Frau+Sexualität=Hure/Schlampe nicht. In der traditionellen Maorischen Gesellschaft schlafen die Frauen und Mädchen mit wem sie immer Lust haben. Die Frauen werden dadurch nicht entwertet. Gleichzeitig ist das männliche Begehren mit keinerlei Rechtsanspruch verknüpft und die Frustration abblitzender Freier richtet sich nie gegen die Frau. Im Gegenteil, der Verschmähte ist Opfer von (wohlwollendem) Spott und Hohn des Stammes…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich muss halt doch noch dorthin auswandern, ausserdem gefallen mir die Männer der Maori, die haben so was……. 😉

      • Gabi sagt:

        Jaja… Die etwas reiferen Frauen, die dann in der Anonymität exotischer Länder (hab´s besonders hübsch in der Karibik ausgelebt gesehen) plötzlich die „Sau rauslassen“, aber darauf bestehen, dass DAS natürlich NIEMALS mit Sextourismus zu vergleichen sei.
        Weil die Einheimischen dort so… anders seien, als die pöhsen, pöhsen Männer daheim, die… äh… immer nur das Eine wollen, was die nun in der Ferne eben… nicht… äh… quasi doch…. Aber eben so anders… äh… irgendwie schwierig widerspruchslos hinzuschreiben.
        Ach. Nicht über Widersprüche nachdenken, ist irgendwie einfacher.

      • Tomas sagt:

        Ich finde es süss, wie Pippi automatisch davon ausgeht, die Maori (oder sonstwer) würden sich für eine schweizer Emanze interessieren 🙂
        Aber diesem Phänomen begegnet man hier häufig: zuerst werden markige Sprüchli von der Stapel gelassen, von wegen „gleichberechtigter Sex ohne Erniedrigung der Frau“, und dann über die nackten Oberkörper der Bauarbeiter von Gegenüber geschwärmt (die wohl ungefähr genau das mit Frau Pippi anstellen würden, was für sie das pure Gegenteil bedeutet)
        Einfach süss 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich finde es süss, wie Tomas keine Ahnung hat und sich bemüht, mir irgend eine Persönlichkeit über zu stülpen. Du liegst falsch, es ist alles ganz anders….. 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ausserdem hast du Vorurteile gegenüber Männern, die keine intellektuelle Tätigkeit ausüben, Männern wie Bauarbeitern. Dass sie kräftig und gut gebaut sind, heisst nicht, dass sie empfindungslose Grobiane sind ohne Ahnung von den Wünschen einer Frau. Im Bestseller ‚Salz auf unserer Haut‘ von Benoîte Groult ist es ein einfacher Fischer, der die Heldin, die selber zu den Intellektuellen gehört, über Jahrzehnte hinweg zu faszinieren weiss.

      • Wildkatze sagt:

        Pipi, hab ich vor Jahren auch gelesen. Gehört bis heute zu meinen Lieblingsbüchern.

      • Gabi sagt:

        Sie müssen sich nicht verteidigen, liebe Pippi
        Wir haben Sie ja nirgends gesehen (weder bei den Maori, noch in der Karibik, noch in Afrika); nicht erwischt. Wir antizipieren nur mal, was uns passend erscheint.
        Und dass Thomas Vorurteile gegen diese Männer hätte, kommt für mich überhaupt nirgends durch. Eher Vorurteile gegenüber Frauen… die schwärmen können von Männern, die „kräftig und gut gebaut sind, heisst nicht, dass sie empfindungslose Grobiane sind ohne Ahnung von den Wünschen einer Frau. „, aber schaurig darunter leiden, dass ebendiese Männer das böse, böse Patriarchat vertreten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich hatte leider noch keine Gelegenheit, die Südsee zu besuchen, und in der Karibik und in Afrika war ich auch noch nicht. Sobald mein Budget es erlaubt, werde ich das aber tun. Die matriarchalen Kulturen, von denen du geschwafelt hast, sind übrigens in der Südsee, das ist aber nicht der einzige Grund, warum es mein Sehnsuchtsziel ist, sondern die Landschaft. Wenn es das Paradies gibt, muss es dort sein, wusste auch schon Gauguin.

      • Gabi sagt:

        Der stand aber auf etwas jüngere Mädels, Pippi.

        Hm… Eigentlich war er pädophil, um genau zu sein. Jaja… Was der alles wusste, der Gaugin.

        … Aber Sie gehen ja auch nicht für die Wessies hin, sondern für die authentischen, wilden, schönen, braungebrannten Natürlichen, die „so was haben.“

        😉

      • Widerspenstige sagt:

        Der war jetzt aber gemein Gabi, der mit Gauguin und seiner Vorliebe für jungfräuliche Schönheiten. Waren das wohl Musen, Loliltas oder einfach Nymphen? Ich mag seine Kunst aus dem polynesischen Alltag trotzdem 😉

      • Gabi sagt:

        Ich doch auch!

        Aber Sie sehen ja selbst, wie unterhaltsam es ist, wenn man die beiden Kämpferinnen mit dem Flammenschwert jeweils daran erinnert, dass man mit dem verkrampften Versuch, alles nur nach klar umrissenen PC-Vorgaben (und dem Emma-Katechismus in der Hand) auf eine Reihe zu kriegen, die von Mitlesern zumindest ansatzweise ernst genommen werden könnte, grandios scheitern muss. Insbesondere bei derart komplexen Themen wie Sexualität, deren Natur es ja gerade ist, sich allen zeigefingergestochenen Vorgaben zu verweigern.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Widerspenstige, es ist nicht mal gemein, was der Typ hier von sich gibt, nur saudumm. Er kann sich nicht vorstellen, dass man aus andern Gründen als fleischlichen ein fremdes Land bereisen will. Und Menschen kann man auch schön finden, ohne dass man gleich mit ihnen den Beischlaf vollziehen muss, frau jedenfalls kann das.

        Gabi möchte mich hier zu gerne in die Ecke der Sextouristinnen stellen, ich hab zwar schon viele Fehler gemacht in meinem Leben, aber so tief bin ich noch nie gesunken. Das überlasse ich gerne dem Gabi&Konsorten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        …und jetzt klinke ich mich hier aus. Ich will für mein wunderbares Söhnchen, das Geburtstag hat, noch eine Torte backen. 🙂

      • Gabi sagt:

        Aber Pippi…

        Widerspenstige hätte bestimmt auch ohne Ihre Betätigung verstanden, was ich mit „unterhaltsam“ meinte.

        Danke trotzdem.

      • Tomas sagt:

        Ich glaube, Pippi, dass es nicht ich bin, wer hier impliziert 🙂
        Mit Bauarbeitern habe ich ziemlich viel zu tun, und wenn sie meinen, dass sie da ihren sensiblen „gleichberechtigten“ Lover finden, versuchen sie es doch 🙂
        Dass sie mit einer Frauenschnulze als Bestätigung kommen… das war jetzt als Witz gemeint, oder? 🙂

      • Tomas sagt:

        huch, Gauguin, der alte syfilitische Pädo, muss für Frau Pippi als Beispiel herhalten. So viel Offenheit würde ich nicht erwarten, aber vermutlich war das eher die gnädige Unwissenheit 🙂

    • Francesca sagt:

      Die haben genau deshalb Bordelle und Pornos nicht nötig 😉

      • lukipistole sagt:

        aha.das sagen die expertinnnen der maori-kultur….oder? ähm, bin mir nicht so sicher, ob die maoris über einwanderungen bezöpfelter schweizerinnen sooo beglückt wäre. aber wer weiss- vielleicht haben sie ja auf solche frauen gewartet…aber dann immer schön auf den männern rummhacken, die irgendwo in der dominikanischen oder sonst wo, versuchen ihr glück zu finden. aber das ist natürlich-pardon-etwas gaaanz anderes….’nen schönen abend noch und süsse träume!

      • fufi sagt:

        Tja, sie kennen’s vielleicht auch bloss noch nicht.
        jedenfalls die, die noch dort leben, wo ihre Ahnen gelebt haben.
        Ich fürchte leider, gerade den Maoris, hilft ihr Maori-sein auch nicht viel, in Queenstown oder Auckland?

        Holy Dollars!

    • fufi sagt:

      „Im Gegenteil, der Verschmähte ist Opfer von (wohlwollendem) Spott und Hohn des Stammes…“

      Soso???????

      • Gabi sagt:

        In der „patriarchalischen Gesellschaft“ unserer Breiten ist es mit dem Hohn und Spott ja etwas differnzierter, nicht wahr?!
        Da ist die Häme weniger wohlwollend. Vor allem auch grad jene, der Geschlechtsgenossinnen.
        Das war für mich stets am Überraschendsten. Die grösste Angst vor Tratsch und Klatsch (also à la: „Das ist ne Schlampe, die treibt´s mit jedem!“) haben Frauen ja weniger vor Männern, sondern vor anderen Frauen… Die das schwachsinnigerweise genauso fürchten und sich ihr eignes Maul daher grad noch etwas mehr zerreissen. Und sich gegenseitig diese Angst immer tiefer einpflanzen.

      • Gabi sagt:

        Aua… Pippi: So langsam tut mir das schon weh: Schon wieder so eine peinliche Bestätigung von Ihnen.

        „Das ‘Kätzchen’ … weiss wenigstens, wo es immer noch matriarchale Kulturen gibt, weil sie sich nämlich kundig macht, bevor sie sich hier aufplustert“.

        Das dem eben offenkundig nicht so ist, können Sie wenige Absätze zuvor lesen. Im Gegenteil: Will sogar noch diejenigen beleidigen, die´s tatsächlich korrekt erinnern.

        … Und nachdem Sie´s wieder mal allen gezeigt haben, Ihre üblichen Beschimpfungen.

        Sie lassen wirklich keine Gelegenheit aus, sich der Welt vorzuführen.
        (kopfschüttel)

    • Wildkatze sagt:

      Blitz Blank, sie sind ein wohltuendes Exemplar der männlichen Spezies. Würden sich doch nur all diese dümmlichen hier vertretenen Mitglieder dieser Gruppe an Ihnen ein Beispiel nehmen. Dann könnte frau auch mal wieder ernsthaft mit denen in Kommunikation treten.
      Indigene Völker leben nach dem matriarchalen Prinzip. Nicht nur die Pharma-Industrie, sondern die gesamte westliche Welt, könnte sich so einiges bei denen abkupfern. Wenn sie denn nicht so verblödet und ignorant wären…

      • bronf sagt:

        „Indigene Völker leben nach dem matriarchalen Prinzip.“

        blödsinn! ganz, ganz grosser…

      • Gabi sagt:

        …Aber im Vergleich einer der Harmlosesten. Scheint mir ebenso unnötig auf so was einzugehen, wie wenn Pippi was von 3000 Jahre Patriarchat weltweit faselt und dabei vollkommen ausklammert, dass es immer noch einige – ausgezeichnet funktionierende Matriarchatkulturen (z.B. im – glaub – nordöstlichen Himalaya) gibt.

        Man schwätzt sich halt einfach die Welt zurecht. – Oder hat sie schon vorgedruckt, als handlicher Katechismus der Emma, um Abweichlerinnen in die Schranken zu weisen.

      • Sportpapi sagt:

        Ist doch die Grundidee der Evolution, dass sich erfolgreiche Prinzipien mittelfristig durchsetzen. Wir warten also auf den Aufstieg der indigenen Völker…
        Zum anderen: Da ich nicht wie Pippi jeweils einfach davon ausgehen, dass Leute mit abweichenden Meinungen zwingend vom anderen Geschlecht sein müssen, vermutet ich mal, dass Blitz Blank wirklich ein Mann ist. Auch wenn der Name eher an eine Putzteufelin erinnert. Dass er dir aber gefällt, weil er offenbar die gleichen Bücher gelesen hat wie du, ist klar.

      • Sportpapi sagt:

        Das Du war natürlich deplatziert. Da ja nur ich Sportler bin, oder?

      • Wildkatze sagt:

        Richtig! MANN schwätzt sich halt einfach die Welt zurecht! Von wegen „- glaub – nordöstlichen Himalaya“. Dümmer geht’s einfach nicht mehr! – Gründen Sie einen Club mit bronf!

      • Tomas sagt:

        @wk: Zebrastutenstreifinnen?

      • Wildkatze sagt:

        Offensichtlich fühlen Sie sich gezwungen, Ihre Dummheit auch noch zu bestätigen. Da ist einfach Hopfen und Malz verloren!

      • Gabi sagt:

        Herzlichen Dank, liebe Wildkatze.
        Sie scheinen sich mit Pipi die Fähigkeit zu teilen, durch eigene Meldungen jeweils am Besten zu unterstreichen, was ich Ihnen unterstelle: Immer schön eng bleiben und keinesfalls irgend eine Aufmerksamkeit an Hinweise vergeuden, die dem festgefahrenen (Selbst)Bild nicht entsprechen.
        „glaub“; weil ich mir nicht die Mühe gemacht habe, mein erinnertes Wissen nochmal genau zu verifizieren.
        Aber da nun doch: Ladakh entspricht meiner geografischen Vorstellungskraft so ziemlich; der Lugu See ist etwas weiter östlich.
        Dumm, wenn man einfach bloss „dümmer“ gröhlt.

      • bronf sagt:

        schau, kätzchen, du hast hier in den letzten paar tagen soviel widerlegbaren unfug erzählt, begonnen bei der fötenverfütterung, über „alle indigenen völker sind matriarchate“ bis zu den „phtenolen“, dass du wirklich gut daran tätest etwas vorsichtiger zu sein, bevor du anderen dummheit und ignoranz vorwirfst…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das ‚Kätzchen‘, wie du sie so verniedlichend nennst, weiss wenigstens, wo es immer noch matriarchale Kulturen gibt, weil sie sich nämlich kundig macht, bevor sie sich hier aufplustert. Ist für Frauen eine Selbstverständlichkeit, aber für Typen wie dich offenbar nicht, da kommt nichts als bla bla bla…..

      • Sportpapi sagt:

        Ich habe mich nun auch mal kundig gemacht – zugegeben oberflächlich: http://de.wikipedia.org/wiki/Matriarchatsforschung

      • Wildkatze sagt:

        bronf, Gabi + Tomas reden hier von Dingen, von denen sie offensichtlich nullkommajosef-Ahnung haben. Fragt doch mal Blitz Blank. Der kann Euch sicher weiterhelfen, Ihr armseeligen im Geiste.

      • Wildkatze sagt:

        sorry: armseligen…hat nichts mit See zu tun, auch wenn in einem solchen wohl der letzte Rest Eures Gehirn untergegangen ist.

      • Gabi sagt:

        Aua… Pippi: So langsam tut mir das schon weh: Schon wieder so eine peinliche Bestätigung von Ihnen.

        “Das ‘Kätzchen’ … weiss wenigstens, wo es immer noch matriarchale Kulturen gibt, weil sie sich nämlich kundig macht, bevor sie sich hier aufplustert”.

        Das dem eben offenkundig nicht so ist, können Sie wenige Absätze zuvor lesen. Im Gegenteil: Will sogar noch diejenigen beleidigen, die´s tatsächlich korrekt erinnern.

        … Und nachdem Sie´s wieder mal allen gezeigt haben, Ihre üblichen Beschimpfungen.

        Sie lassen wirklich keine Gelegenheit aus, sich der Welt vorzuführen.
        (kopfschüttel)

      • bronf sagt:

        das kätzchen hält sich für einen ausbund an erfahrung und wissen und erzählt einen blödsinn am anderen. und das mit dem sich kundig machen, das kannst du unmöglich ernst meinen, oder?
        ebenso hat das kätzchen ganz offensichtlich auch keine ahnung, was indigen heisst – wie du offenbar auch nicht, wenn du die wirklich strunzdumme aussage „Indigene Völker leben nach dem matriarchalen Prinzip.“ verteidigst.

        Nur so als hinweis: als indigen gelten z.b. die tuareg oder die indianer nordamerikas oder die tibeter.

      • bronf sagt:

        kätzchen, die fleischwerdung des schwarzen ritters aus monty pythons „holy grail“…

      • Jürg. sagt:

        @Wildkatze
        wäre schön wenn Beleidigungen unterlassen würden

      • Wildkatze sagt:

        Gratuliere Sportpapi! Da haben Sie ja jetzt jede Menge Literaturhinweise, um Ihren Wissensstand aufzupolieren.

      • bronf sagt:

        sportpapi, danke für den link mit der matriarchatsforschung. und vor allem für den dort sstehenden satz:

        „Mittlerweile gibt es weltweit Matriarchatsforscher in den verschiedensten Fachbereichen. Allerdings leidet das Ansehen der Matriarchatsforschung einerseits unter der ideologiebesetzten Perspektive, aus der sie oft diskutiert wird, und andererseits unter der gelegentlich laienhaften Verarbeitung des Themas.“

        wie hier tagtäglich bewiesen wird…

      • Wildkatze sagt:

        Jürg, hier wird Notrecht angewendet!

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Hier hätte ich tatsächlich viel Literatur. Aber: „Im universitären Wissenschaftsbetrieb ist die Matriarchatsforschung umstritten und wird größtenteils abgelehnt.“ Weshalb soll ich mich also einlesen? Ich staune nur, weshalb Sie hier immer wieder so breit Ihre „Wahrheiten“ verbreiten, die doch bestenfalls eine umstrittene Theorie darstellen.

      • Sportpapi sagt:

        Mehr als die Diskussion darüber, wie die Gesellschaften möglicherweise vor Urzeiten ausgesehen haben würde mich interessieren, wie die Gesellschaft denn heute in der Schweiz aussehen müsste/können, wenn man sie sich wünschen könnte. Welche Utopien gibt es da? Was spricht dafür/dagegen?

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, das ist die patriarchale Crux! Wir leben in einer Kultur, in der die Definitionsmacht in den Händen der Männer liegt. Sie bstimmen, was Wahrheit und Wissenschaft ist. Sie bestimmen, was gut und böse, was richtig, was falsch, was sinnvoll, was sinnlos ist. Sie definieren was Schuld ist – und das für die Frauen gleich mit! Dieser Mechanismus zieht sich wie einer roter Faden durch die ganze Patriarchatsgeschichte!

      • stimme aus dem off sagt:

        ich lach mich kaputt. es steht 10 : 0 gegen wildkatze & co. und die merken’s nicht einmal. looool! danke fuer die super unterhaltung. weiter so!

      • bronf sagt:

        “die Definitionsmacht in den Händen der Männer liegt. Sie bstimmen, was Wahrheit und Wissenschaft ist.”

        wenn man den von jeglicher realität beleckten unfug liest, den du hier allen ernstes ausbreitest, kann man dazu nur sagen: zum glück!

        so, jetzt brauch ich mal eine tasse phtenol-tee…

      • Sportpapi sagt:

        Es ist die Wissenschaft, die bestimmt, was wissenschaftlich ist. Das ändert auch alle paar Jahrzehnte mal. Und ich sage überhaupt nicht, dass die von Ihnen vertreteten Theorien falsch (=widerlegt) sind. Sondern, dass es offenbar einige andere gibt, die überzeugender sind. Weil es für sie mehr Belege gibt oder die Hypothesen logischer sind.

    • Widerspenstige sagt:

      Aus dem Wiki noch diesen Auszug:
      ‚…Der Rechtshistoriker Johann Jakob Bachofen verfasste 1861 sein Werk „Das Mutterrecht“, für das er hauptsächlich antike Quellen auswertete. Er gebrauchte das Wort Gynaikokrateisthai (Frauenherrschaft), das in der Antike verbreitet war. Bachofens Ansatz war evolutionistisch, er nahm folgende kulturelle Reihenfolge an: Am Anfang steht die promiskuitäre Stufe, dann folgt die mutterrechtliche Stufe, welche zuletzt von der vaterrechtlichen Stufe abgelöst wird…‘
      Wieso müssen immer diese Grabenkämpfe stattfinden, statt endlich den Dingen auf den Grund zu gehen??!

      • Gabi sagt:

        Das scheint mir aber schnell erklärt, Widerspenstige:
        Da von einigen Blogmitgliedern – womit ich Sie NICHT meine – noch nicht einmal gelesen wird, was in den Kommentaren steht, auf die sie keifend antworten zu müssen glauben, kann man daraus schliessen, dass sie sich in diesem Gräben weitaus wohler fühlen, als auf dem weiten, offenen Feld der Tatsachen.

      • marie sagt:

        offenbar bracht mann/frau solche „feindbilder“, um sich identität zu geben. 😀 aber manchmal ist es doch lustig und unterhaltsam zu lesen…

      • Sportpapi sagt:

        Ich verstehe nun Ihren Ansatz nicht. Wie meinen Sie das?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sie werden langsam giftiger, die Jungs, weil sie merken, dass sie nicht so leicht davonkommen. Bei Gabi fing es gestern an, als ich feststellte, dass die Pornobranche nicht mehr gut läuft, weil die Leute ihre Filmchen selber machen und auf You Tube stellen und ihn fragte, wie er sein Geld verdiene. Es ist so offensichtlich, weil er jedesmal daher gekrochen kommt und Werbung für Pornografie macht, wenn das Thema im Mamiblog sich entsprechend ist. Sonst hört man von ihm nichts. Da werden ganz klar Interessen vertreten. Den Gegner lächerlich machen ist eine altbekannte Masche, kennen wir!

      • Gabi sagt:

        Da pflichte ich bei: Unterhaltend ist es allemal.

      • Gabi sagt:

        …Und einmal mehr ist die Maske vom Gesicht gerissen!

        alllwissend, die gute Frau.

        🙂

      • Wildkatze sagt:

        Gute Analyse, Pipi!

      • Gabi sagt:

        Prust…

        Aber noch nicht mal Kommentare richtig lesen oder ein paar Hintergrundinfos herbei googeln können (Himalayamatriarchat, glaub, oder so).
        Also nicht einmal die grundlegendsten Infos der Kommunikation INNERHALB des Blogs aufnehmen können, aber dennoch derart treffende Analysen liefern können.

        Das ist es wahrscheinlich, was bestimmt auch Frau Schwarzer als Höhepunkt weiblicher Intuition bezeichnen würde.

        Sie sind echte Unterhaltungskünstler.

      • bronf sagt:

        „Den Gegner lächerlich machen ist eine altbekannte Masche, kennen wir!“

        ach pippi, wir müssen euch doch nicht lächerlich machen, ihr macht das selber so gut…

      • Widerspenstige sagt:

        Ich habe einfach nicht die Zeit dazu und bin da eher lösungsorientiert..Sei es wie es ist….eine Frage brennt bei mir auf der Zunge: habt ihr euch das Interwiew mit der feministischen Philosophin Dr. Svenja Flasspöhler angeschaut und vorallem angehört? Es ist wirklich sehr aufschlussreich und hochinteressant, ihren Ausführungen zuzuhören. Ich habe sogar Lust, es schriftlich festzuhalten und werde mir wahrscheinlich die Mühe machen. Hier nochmals der Link: http://videos.arte.tv/de/videos/svenja_flasspoehler-3151696.html
        Und bitte keine Vorurteile, nur weil der Link von @bronf stammt, ok?

      • Hans vom Hübel sagt:

        Diese Reihenfolge, welche ja das Patriarchat als höchste (bisher bekannte) evolutionäre Stufe einer Gesellschaftsform impliziert, dürfte wohl jeder hartgesottenen Feministin die Zornesröte ins Gesicht treiben. 🙂

        Aus biologischer Sicht muss ich allerdings solche eindimensionalen Modelle ablehnen. Evolution – auch jene der Gesellschaftsformen – ist weder gerichtet, noch allein vom Etwicklungsstand der Spezies oder der Rasse abhängig, noch strebt sie einen Klimax an.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach Gabi, wer hat gleich geschwafelt von ‚Himalayamatriarchat‘, war aber zu faul zum googeln??

        Nein, es sind nicht immer die andern schuld, aber ich verstehe deinen Frust, das ‚Gewerbe‘ buchstäblich im Arsch, nichts zu tun, kommt kein Geld mehr rein, da bietet sich der Mamiblog doch an für abstruse Thesen wie ‚befreite Sexualität dank Pornos‘.
        😈

      • Gabi sagt:

        Eben: Wildkatze war´s die zu faul (? – ev. auch was anderes) war, um sich erst kundig zu machen, bevor sie mich als „dümmer“ beschimpfte. Ich war auch zu faul, zuvor genau abzuchecken… Hat sich dann aber als richtige Erinnerung entpuppt.
        Wenn Sie das in Ihrer xten Entgegnung so auch noch nicht nachvollziehen können (obwohl´s ja ganz einfach zum Nachlesen ist), müssen Sie sich doch nicht wundern, wenn sie – ausser Seelenverwandte wie Wildkatze – bald niemand mehr ernst nehmen kann.
        Insbesondere, wenn Sie dann Diskutanten immer abenteuerlichere Thesen unterstellen wollen.
        Sinnfreies Keifen!

      • Wildkatze sagt:

        @Gabi:
        Darauf, dass Sie mich ernst nehmen, bin ich weder angewiesen noch erpicht. Im Gegenteil: Ich möchte mich nicht mit Ihnen in einen Topf werfen lassen..

      • Gabi sagt:

        Na, dann mal viel Glück bei den Anderen 😉

        Scheint trotz allem nämlich ganz allgemein so zu sein, dass Menschen ernster genommen werden, die fähig sind, Dinge zu lesen, die vor ihren Augen nachvollziehbar – und von ihnen selbst! – niedergeschrieben stehen, erst mal zu analysieren, in den entsprechenden Kontext zu stellen und dann erst kommentieren, oder gar zu beschimpfen.

        Natürlich gibt es immer den – eigentlich ganz eleganten – Notausgang, sich eines Fehlers bewusst zu werden und ihn zu berichtigen.

        …Aber eben: Eingestehen müsste man sich´s schon.

      • Sportpapi sagt:

        @Widerspenstige: Habe in das Interview hineingehört (etwa 10 Minuten). Tönt sehr vernünftig.

    • Sportpapi sagt:

      Ich bringe es nun noch einmal: „Mehr als die Diskussion darüber, wie die Gesellschaften möglicherweise vor Urzeiten ausgesehen haben würde mich interessieren, wie die Gesellschaft denn heute in der Schweiz aussehen müsste/können, wenn man sie sich wünschen könnte. Welche Utopien gibt es da? Was spricht dafür/dagegen?“

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, das ist doch mal ein konstruktiver Ansatz! Was so kleine Denkpausen alles bewirken können!

        Also, ich hätte da einen ganzen Massnahmenkatalog, aber ich will nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Mein erster Vorschlag:
        Abschaffen sämtlicher patriarchaler Religionen, mit den die Leute für dumm verkauft werden.

      • Gabi sagt:

        (Lach)

        Den hat sie von Monty Python´s „life of Brian“, bei der Sitzung der Befreiungsfront: Konzept zur Eroberung der Weltherrschaft in XX Tagen.

        Der Film muss den Beiden ja gefallen: „From now on, I want you to call me Loretta!“

        Ich hab diesen Film von ihnen schon immer für den inspirierendsten gehalten. Dass mir das hier – und von Wildkatze! – einmal mehr unter die Nase gerieben wird, hätte ich niemals gedacht.

        Danke!

      • bronf sagt:

        ooooh, wie brilliant! religionen (wenn schon, dann gleich alle, imho) abschaffen! ho, dass da noch nie jemand drauf gekommen ist!

        und wie genau würdest du das machen, büsi? hä? ich meine, ist ja nicht so, dass das noch nie versucht wurde. gut herausgekommen ist’s nicht, soweit ich weiss…

        aber du hast siched eine geniale idee. dann mal raus damit!

      • Wildkatze sagt:

        Gabi + bronf haben mal wieder gar nichts auf Lager. Verglichen mit den Beiden ist Sportpapi heute ja direkt ein ernst zu nehmender Ansprechpartner.

      • bronf sagt:

        kätzchen, das ist so unverschämt, da vergeht mir doch glatt der appetit auf mein mit menschenföten gemästetes kalbsschnitzel und der phtenol-tee schmeckt auch gleich nicht mehr…

        also, du schwarzer ritter: wie schaffst du die religionen ab? mmh?

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Denkpausen mache ich eigentlich nur wenn ich schlafe. Und auch da bin ich nicht sicher…
        Konstruktiv: Ich habe gebeten, ein Bild zu entwerfen, über das wir diskutieren können. Und nicht anzugeben, welche Farbe NICHT verwendet wird. Religionen abschaffen, die gerade wieder richtig Zulauf haben, scheint mir zudem doch eher unrealistisch. Die Menschen wollen glauben…

    • Blitz Blank sagt:

      Uff. Da ging ja einiges ab, seit ich meinen Kommentar verfasst habe. Wenn ich mir die Phänomenologie der Kommentare so anschaue, so zeigt sich mir schön der verbissene Geschlechterkampf/-krieg. So bin ich gleich nochmals überrascht, wie es „primitive“ Gesellschaften, wie die der Maori geschafft hatten, dass bei ihnen die Geschlechter gleichwertig waren. Heute sieht das meines Wissens bei den Maori auch anders aus, und sie haben auch Probleme mit Gewalt. Ob die europäische Besiedlung mit ihren Werten da wohl einen Beitrag dazu geleistet hat? Mmmmmhhhh…

      • bronf sagt:

        ach was, das ist doch kein geschlechterkrieg… oder glaubst du allen ernstes, dass der grossteil der frauen so gaga unterwegs ist wie die beiden geistesriesinnen?

        nein, dies ist ein kampf gegen dummdreistigkeit, die sich hier und heute zufälligerweise gerade in weiblicher verkleidung offenbart.

        (die männlichen varianten, die durchaus auch rumgeistern, scheinen gerade pause zu machen…)

      • Wildkatze sagt:

        Blitz Blank, mit Ihrer Frage treffen Sie sicherlich ins Schwarze. Was haben denn die Europäer (oder heute der Westen) allen anderen gebracht ausser Unglück, Tod und Verderben?

      • Blitz Blank sagt:

        @bronf
        Es bleibt die Phänomenologie eine Kampfes/Krieges. Es könnte ja einfach Friede-Freude-Eierkuchen sein…

        @Wildkatze
        In der Tat sollte man sich Fragen, welche (gesellschaftlichen, wirtschaftlichen etc.) Konzepte der westlichen Kultur Phänomene des Kampfes/Krieges begünstigen. Warum kämpfen/kriegen Menschen und was hat das mit Konzepten/Vorstellungen/Annahmen zu tun?

      • Wildkatze sagt:

        Blitz Blank, aus meiner Sicht ist es der Egoismus, die Überheblichkeit und die Gier der weissen Rasse. (Weil Sie’s sind, habe ich jetzt nicht „des weissen Mannes“ geschrieben!)

      • bronf sagt:

        von mir aus kampf/krieg… aber nicht zwischen den geschlechtern sondern zwischen halbwegs vernünftigen schreibern und, sagen wir mal, mental herausgeforderten…

      • Hans vom Hübel sagt:

        Hihi, Blitz Blank, die Polynesier bekriegten sich ständig gegenseitig, die hatten schlicht keine Zeit für Geschlechterkampf. 😉

        Das Gewaltproblem der Maori wollte ich eigentlich schon auf Ihren ersten Beitrag entgegnen, fand dann aber, dass das ein Bisschen offtopic sei. Im Kontext dieses Unterthreads könnte Ihre Aussage von gewissen Benutzerinnen allerdings dahingehend missinterpretiert werden, dass die vormals friedliebenden Maori aufgrund des schädlichen Einflusses der patriarchalen, europäischen Kultur zu Frauen verprügelnden Säufern geworden sind. Was in dieser Kausalität Blödsinn ist.

      • Blitz Blank sagt:

        Haha, Hans von Hübel 😉

        Kontext meines Maori Kommentars war das „westliche“ Konzept „Frau+Sexualität=Schlampe“. Das gab es bei den Maori so nicht und auch keine Herrschaft der Männer über die Frauen. Die Frauen führten ein sehr selbstbestimmtes Sexualleben. Das heisst nicht, dass sich Stämme nicht gegenseitig bekriegten. Nicht umsonst haben die Maori diese furchteinflösenden Tätowierungen und Tänze. Stämme haben sich schon immer bekämpft, aber Geschlechter….?

  • Diethelm Dübel sagt:

    Dabei ist das doch mal ein Job, bei dem die Frauen klar mehr verdienen und dafür erst noch weniger leisten müssen…

    Ich bin ja nur ein Mann und damit per se dümmer als alle Frauen, wie wir gelernt haben, und ausserdem ungenügend gendergemäinschtriimt… jedenfalls hab‘ ich’s immer noch nicht kapiert. Porno ist ganz ganz pöse, auf der feministischen Beliebtheitsskala irgendwo zwischen Jack the Ripper und René Kuhn angesiedelt, aber nun spricht die Frau Chef-Bloggöse von einer ‚feministischen Pornodarstellerin‘. Wat is’n dat nu?

    • Tomas sagt:

      Und vor allem ist es ein Job, bei dem definitiv Frauen ein mehrfaches von dessen was die Männer verdienen. Hey, Emanzen, das ist doch das wahre Paradies, ihr solltet begeistert sein 🙂

      • Wildkatze sagt:

        Du vergisst die Bonis der Banker. Dagegen sieht jede Prostituierte alt aus!

      • Gabi sagt:

        Freut sich jedoch wiederum über jeden Banker

        😉

        ((ist mir aber übrigens auch zuwider; obwohl das so ziemlich der Vorstellung der Neokonservativen, von Runterrieseln von Wohlstand entspricht. Und ich begrüsse es noch eher, als dass sie ihre Boni in chinesische Papiere von Firmen, die sich an keinerlei Standards whatsoever halten müssen, investieren. Bleibt wenigstens im Lande und die gute Prostituierte kauft sich ihren Freierschampus vielleicht im Quartierlädeli))

      • Wildkatze sagt:

        Sorry, sollte Boni heissen.

      • Tomas sagt:

        Naja, nur habe ich von Pornodarstellerinnen und nicht von Prostituierten gesprochen. Bei den Prostituierten stellt sich das Problem der Lohngleichheit irgendwie nicht, mangels männlicher Konkurrenz. Wobei, die europäischen Emanzen, die Singleferien auf Jamaica buchen, könnten uns hier vielleicht etwas anderes erzählen 🙂

      • marie sagt:

        @t
        mich erstaunt ihre „optik“ als fotograf in sachen frauen. kann das sein, dass sie sich zu oft im pornobereich rumtreiben? ihnen ist hoffentlich nicht entgangen, dass unter den frauen auch „artenvielfalt“ herrscht (auch im milieu, übrigens), oder nicht? 😉

      • Tomas sagt:

        @m: ich weiss nicht, was „zu oft“ heisst – da würde mich speziell ihre Definition interessieren. Allgemein habe ich mit dem, was man unter „porno“ versteht eher ein Problem der anderen Art: sie ist mir zu gradlinig und dumm, verglichen zum Beispiel mit Texten von Anaïs Nin oder Henry Miller. Mich interessiert viel mehr das, was im Hintergrund passiert, so kam es auch, dass ich Reportagen aus diesem Milieu fotografiert habe und recht viele Frauen und Männer, die so ihr Geld verdienen, persönlich kenne. Und ja, die Realität ist, verglichen mit der „Welt nach Pippi“, in etwa das genaue Gegenteil.

      • Tomas sagt:

        @m: ansonsten, ich bin an allem interessiert. Ich habe sogar schon mal Pippi ein Portraitshooting angeboten, bin fasziniert von allem was bizzarr und wiedersprüchlich ist, weil Wiedersprüche die Sicht schärfen. Da bieten mir Frauen natürlich ein unerschöpfliches Reservoire an Themen, wie sie mir vermutlich zustimmen würden. Männer sind im Vergleich dazu geradezu langweilig.

      • marie sagt:

        nun, mit dem „zu oft“ hätte ich mir ihre zynische haltung gegenüber frauen erklärt.

      • Tomas sagt:

        @m: ich fürchte, das was sie „die zynische Haltung“ nennen, bezieht sich bei mir nicht ausschliesslich auf Frauen. Ich habe bisher keine bessere Überlebensstrategie gefunden. Sie vielleicht?

      • Wildkatze sagt:

        @Tomas:
        In einem kann ich Ihnen zustimmen: Die meisten Männer sind im Vergleich zu Frauen langweilig. Gleich gestrickt, schwanzgesteuert, lernresistent, ignorant. Blitz Blank ausgenommen.

        Um zu Ihrem Eingangsposting zu diesem Thread zurück zu kommen: Da widersprechen Sie sich selbst. Hätten Männer nicht dieses viele Geld zur Verfügung, könnten sie es nicht bei Prostituierten ausgeben.

      • marie sagt:

        @t und mich faszinieren die widersprüche der männer, die sind ebenfalls unerschöpflich. bin übrigens selbst zynisch, vor allem gegenüber mir selbst. fotoshooting mit pippi? vermute ganz schwer, dass sie dankend abgelehnt hat. 😀

      • Tomas sagt:

        @wk: was für „vieles Geld“ meinen sie da? Ein Besuch bei einer Nutte kann sich in der Schweiz jeder leisten, es ist nur eine Frage wie man die Prioritäten setzt.

      • Wildkatze sagt:

        Offensichtlich sind das die einzigen Prioritäten, die Sie zu setzen im Stande sind.

      • Tomas sagt:

        @m: wahrscheinlich fehlt mir für die Wahrnehmung der Wiedersprüche bei den Männern die richtige Perspektive. Nicht dass es sie nicht gäbe, aber so wie ich es empfinde, finden sie sich eher selten so ausgeprägt in einer Person, wie das bei Frauen fast die Regel ist.

      • marie sagt:

        perspektiven kann man ändern – aber ich kann ihre verweigerung diesbezüglich sehr gut verstehen. 😉 ihren heutigen post an widerspenstige habe ich wie folgt kommentert:
        marie sagt:

        7. September 2011 um 10:18

        zynisch. einerseits mögen sie als mann eine frau, die die beine breit macht und andererseits kommt aus ihrem post ein gewisses mass verachtung. wie lebt es sich so?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Marie, die Zeit, als ich Fotoshootings machte, ist lange vorbei….. 😉

      • marie sagt:

        pippi es ist NIE vorbei. 🙂

      • Wildkatze sagt:

        Tomas, nur so nebenbei: Widersprüche schreibt frau nicht mit „ie“ – mann vielleicht, aber da erstaunt mich eh nichts mehr.

      • Sportpapi sagt:

        Ja, frau macht wieder Sprüche…

      • Tomas sagt:

        @Katze: ihre Einschätzung bezüglich meiner Prioritäten ist von fast pornografischer Einfachheit, wobei das jegliches Fehlen an Argumenten durch die angewandte ideologische Blindheit wieder wettgemacht wird. Gratuliere 🙂

        Aber sagen wir es mal so: es gibt durchaus eine signifikante Anzahl Männer, die der Meinung sind, dass ein Besuch bei einer Prostituierten eine fairere Beziehung ist, als die Form der Prostitution die durch das schweizer Eherecht reglementiert wird.

      • Francesca sagt:

        @thomas und ‚ehrliche Beziehung‘: vermutlich stimmt das. Ein Mann, der zur Nutte geht, ist zu dieser bestimmt ehrlicher als zu seiner Frau, der er angibt, im Fitness-Center zu sein…

      • Tomas sagt:

        @m: ich weiss nicht, ob „Verachtung“ das richtige Wort ist. Eine Frau, die sich durch ihre Sexyness einen reichen Mann schnappt und fortan bis auf das „beinebreitmachen“ nichts mehr zu ihrem Lebensunterhalt beitragen muss sehe ich da nicht als primär verachtenswert, solange beide dies gleich sehen und benennen.
        Verachtung bezieht sich eher auf die Unehrlichkeit, die häufig im Spiel ist. Gleichzeitig muss man verstehen, dass solche Option auch für die schönste Frau nicht unendlich lange verfügbar ist, solche Damen wissen genau dass ihr Ablaufdatum keine übermässigen Skrupel zulässt.

      • Tomas sagt:

        @Francesca: genau 🙂
        Wobei ich damit eher die Tatsache meinte, dass eine Prostituierte meistens nichts verspricht, was sie nicht einhalten kann.

      • marie sagt:

        @t
        das ist doch immer die ewig gleiche, alte geschichte. aber weshalb sind sie dann so zynisch? offenbar gehören sie zu den männern, die sich vor angebot kaum retten und dabei noch nach verfallsdatum aussortieren können. das sollte sie doch glücklich machen, oder sehe ich das falsch?

      • Tomas sagt:

        @m: Wie ich schon sagte, in einer nicht perfekten Welt sind Zynismus und Ironie sicher eine mögliche Überlebensstrategie.
        Was mich betrifft, ich beklage mich nicht. Das „Ablaufdatum der Frau neben mir“ war aber für mich nie ein Thema, schon eher ob die Frau das gewisse „Etwas“ hat. Und das kann unter Umständen auch ziemlich unabhängig von herrschenden Schönheitsidealen sein.

        Es sind die Frauen selbst, die sich damit plagen (Typisch, nachdem sie meine Homepage zum ersten mal gesehen haben, die Panik „was sieht er bloss an mir, wenn er mit so wunderschönen Models zu tun hat?“)

      • marie sagt:

        @t ausschlaggebend für mich in diesem beitrag von mb war die frage nach den stereotypen der weiblichen sexualität. die männliche hat „ihre bilder“ seit sehr langer zeit, die weibliche bestand zumindest ganz stark in der renaissance und barock im ausüben dieser männlichen sexuellen phantasiem, um macht auszuüben. aber über bilder einer weiblichen sexualität suchen sie, meist lange und meist vergebens (nicht mal die hetären hatten eine „eigene“). wir unterliegen in dieser angelegenheit immer noch der männlichen sichweise, was mich nicht allzu sehr stört, aber doch gewisses in frage stellt:

      • marie sagt:

        kännte die männliche sichtweise dessen, nicht auch verantwortlich sein, dass frauen sich ständig „plagen“? sei es mit ihrem äusseren, sei es mit ihren ansprüchen als frau? denn die frage nach der weibichen sexualität ist m.e. immer noch ein unbeschriebenes buch. alice hat nur versucht weibliche sexualität zu definieren. für mich als hetera definitiv im wahrsten sinne des wortes unbefriedigend.
        nach wie vor, ihre haltung ist mir zu einseitig. es braucht immer zwei, die die hinhält, der der annimt. ob das gut oder schlecht ist, sei dahingestellt. aber es verursacht verletzungen der üblen sorte.

      • Tomas sagt:

        @m: die 600 Zeichen.. Vielleicht liegt das Problem darin, dass Sexualität nicht etwas ist, was man definieren muss. Es ist für mich ein sehr authentischer, tiefliegender und animalischer Trieb, und alle Versuche daran herumzudoktern empfinde ich als irgendwie lächerlich, wie wenn man beschliesst, einem Hund statt bellen neu das pfeifen wie ein Kanarienvogel beizubringen.

        Es ist bedauernswert, wenn sich die Frauen im deutschsprachigen Raum von einer, die selber nie eine normale Sexualität erleben durfte, Vorschriften darüber machen lassen was für sie gut oder schlecht sei.

      • marie sagt:

        sehe ich auch so, aber dennoch bleiben diese männlichen bilder und diese verursachen sagen wir mal unsicherheit. na ja, hauptsache es bleibt spannend zwischen den geschlechtern und ich als NICHT harmoniebedürftige finde immer wieder spannungsfelder, die körper und geist vital halten. 🙂
        aber versuchen sie trotzdem ihre perspektive mal auch ein wenig auf die männer zu richten. diese sind nänlich nicht nur opfer.

      • Tomas sagt:

        @m: Ich habe persönlich kein Problem damit, wenn eine Frau meint, so wie wir Männer programmiert sind sie als sexuelles Wesen wahrzunehmen passt ihr nicht. Mein Problem mit Frau Schwarzer ist dasselbe wie mit jeder anderen Demagogie: ich kann glauben an was ich will, solange ich nicht anderen meine Sicht zur Vorschrift machen will.

        Das, was die von Schwarzer infizierte Frauen so zur Verzweiflung treibt ist die Erkenntnis, dass nach der ganzen Hirnwäsche am Ende trotzdem nur die alten, archaischen Instinkte darüber entscheiden, ob sie von einem Mann als begehrenswert wahrgenommen wird.

      • marie sagt:

        uh… das mit dem begehren: ist defnitiv nicht die stärke dieser breitengrade! fand auch nie prä-alice statt. da ist diese calvinistische/zwinglianische/protestantische kultur sagen wir mal zu verklemmt. dieses wechselspiel unter den geschlechtern findet im besten falle selbst in süd- und südosteuropa auch nur noch (LEIDER) rudimentär statt. hat wahrscheinlich mit unseren falschen vorbildern zu tun und deren export. es versaut es einfach.
        und trotzdem, zurück in die 50er will ich nicht mehr als nettes vorführobjekt passend zum nierentisch. sie doch auch nicht.

      • marie sagt:

        anmerkung zu oben:
        letzte woche habe ich das buch der brüste von d hanson zirkulieren lassen. von allen beteligten ca 25 zwischen 30 + 50 war nur eine, die das gleiche darin sah wie ich. alle anderen waren mit so viel individualität von nackten frauenkörpern überfordert bisweilen sogar angewidert. uh.. nicht rasiert. wäh cellulite… usw. und da versuchen zumindest die feministinnen, den frauen ihre eigene weiblichkeit zurück zu geben. zu sich selbst zu stehen. und das sollten sie zumindest diesen kreisen hoch anrechnen, ich tu’s. da es mir bisher noch kein mann adäquat vermittelt hat.

      • Tomas sagt:

        @m: Die Fünfziger? Wie man das so nimmt. Bei uns waren schon damals die Frauen emanzipierter als es die Pippis hier je sein werden – aber ohne dabei ihre Weiblichkeit einzubüssen. Meine Mama, Kinderärztin und eine starke, selbstbewusste und intelligente Frau, war alles andere als ein Vorführobjekt, trotz ihrer Schönheit und Weiblichkeit. Ich werde sie immer in Erinnerung haben, in den Kleidern der Sechziger 🙂
        Gerade die Tatsache, dass bei uns Frauen stolz darauf sind, wenn sie begehrt werden, macht sie so entspannt und selbstbewusst.

      • Tomas sagt:

        @m: ja, ich kenne das Problem 🙂
        Bei meinen Bildern interessiert mich gerade die Individualität des Körpers, zusammen mit dem Blick bilden sie die Einheit der Persönlichkeit. Es ist erstaunlich, wir sind zwar förmlich überflutet mit Bildern von Körpern, und dennoch reagieren die Zuschauer verstört, wenn man plötzlich die Realität serviert bekommt. Manche meine Models sind sehr dick, manche anorektisch, manche verletzen sich selbst.. jeder Körper ist ein Geheimnis, die Realität ist spannender als jede Photoshop- Fiktion.

    • E.H.Roth sagt:

      Tomas, also beleidigen sie bitte Prostituierte und Pornosternchen. So tief wie diese Hausfrauen Nordafrika und DomRep. Touristinnen sinken die nie.

  • Tomas sagt:

    Es wimmelt hier von selbsternannten Expertinnen in Sachen Pornodarstellerinnen, die nie einer selbst begegnet sind, dafür aber Verständnis für eigene Sexualität von einer Kampflesbe definieren lassen, die einen normalen Koitus für einen Akt der Unterwerfung hält.

    „Feministinnen mögen gleichberechtigten Sex“
    Toll. Werden die Stellungen im Voraus im Beisein der Anwälte besprochen, und auf die allfällige Unterwürfigkeit untersucht?

    Wahnsinn 🙂
    Vor allem wenn man weisst, wie es in der Branche wirklich funktioniert..

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    bevor man mit der kritik eines bildes beginnt, sollte man sich zuallererst über die fotografin schlau machen. das ist nämlich die, die mit diesem bild eine aussage machen will und nicht die abgebildete – die ist ’nur‘ sujet. dann werden sich viele der hier künstlich konstruierten fragen ganz schnell in heisse luft auflösen. tut man dies nicht, passiert das was im heutigen artikel passiert ist, nämlich, dass man das kind vor lauter brüsten nicht mehr sieht 😉

    • Daphne sagt:

      Wieso Kritik? Entweder spricht Kunst einen an, oder eben nicht. Wenn sie zur reinen Kopfsache wird, dann ist etwas schief gelaufen. Die Künstlerin/Fotografin interessiert mich erst, wenn mich auch ihre Bilder ansprechen, und das tut das obige Bild nicht. Oder glauben Sie, Ihr Kunstgeschmack wäre für alle anderen massgeblich?

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ daphne
        ja kritik. aber keine angst, ich habe nicht das gefühl, das ich massgeblich bin für andere. kunst ist immer auch kopfsache. auch herzsache natürlich. aber anhand von nur einer fotografie, kannst du dir nunmal kein bild über eine künstlerin machen.

  • bronf sagt:

    wenn man zur abwechslung mal wissen möchte, was eine intelligente feministin (yup, die gibt’s, aber die schreiben halt nicht hier…) zu (feministischer) pornographie zu sagen hat:

    http://videos.arte.tv/de/videos/svenja_flasspoehler-3151696.html

    interview mit der philosophin dr. svenja flaßpöhler über feministische pornographie, das auf arte lief.

    • bronf sagt:

      „es ist immer noch ein tabu für eine frau, zuzugeben, dass pornographie erregend sein kann, weil sie dann sofort als nicht-feministisch und patriarchal unterdrückt gilt“

      • Daphne sagt:

        Wieso Tabu? Es gibt auch einfach Leute, ich sag’s bewusst geschlechtsneutral, die können mit Pornografie nichts anfangen. Ticken die alle etwa alle falsch?

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ daphne: was heisst ’nichts anfangen‘? das ist ein ziemlich weiter begriff. heisst ’nichts anfangen‘ nicht erregt werden? dann müsste man definieren wo die grenze von pornografie und erotik liegt. ich schätze jeder gesunde mensch ist relativ leicht erregbar. und pornos gibts in den verschiedensten härtegraden. wer sexuell nicht erregbar ist, tickt meiner meinung nach tatsächlich falsch. aber das hat mit pornos dann nichts mehr zu tun. das ist biologie.

      • Katharina, die Dritte sagt:

        „wer sexuell nicht erregbar ist, tickt meiner meinung nach tatsächlich falsch.“ Was für eine offene und ausgewogene Weltsicht… In der heutigen übersexualisierten Welt finde ich Leute, die Sex nicht für DAS Wichtigste halten, extrem erfrischend. Kürzlich hat ein Kollege von mir gesagt, völlig unvermittelt und off topic: „Wisst ihr was? Sex ist doch einfach langweilig. Und man macht sich auch noch so lächerlich dabei.“ Wir haben alle laut gelacht. Eine Übertreibung, klar, aber es hat auch was. Und das Bild ist Kunst, die provozieren will. Mich provoziert es eher mässig.

      • Gabi sagt:

        Zwischen „nichts damit anfangen können“ (was ja völlig okay ist) und Menschen, die etwas mit Porno anfangen können, zu erklären, dass DIE somit alle nicht richitg ticken – bis hin zur bevormundenden Beleidigung für allfällige Geschlechtsgenossinnen, die nicht auf Linie sind oder sich sogar selber für einen Job im Sexgewerbe entschieden haben – , ist schon ein himmelweiter Unterschied!

      • E.H.Roth sagt:

        hm Gabi,
        ist schon so, hier ist das Thema Porno etwas böses, ausbeuterisches. Die Leute hier sind mehrheitlich Gutmenschen welche den richtigen Mainstream leben. Hier herrscht auch die pauschalisiere Meinung das der Mann eher primitiv und unterentwickelt ist im vergleich zur Frau. Grundsätzlich ist man hier eher links als rechts eingestellt dies ein Indiz warum diese Anhäufung von Widersprüche und Intoleranz bei jedem Thema. Ich glaube der Moralist hier ist so Korrekt und Fehlerfrei in seinem irdischen Dasein, dass er einfach uns anderen Sünder auf den linken sturen Mainstream helfen muss.

      • Daphne sagt:

        Wo haben Sie einen bevormundenden Kommentar von mir gelesen? Mir ist es ganz Wurscht, was andere in ihren eigenen vier Wänden oder sonstwie im Privaten treiben. Hingegen halte ich persönlich Sexarbeit für keine Beschäftigung wie jede andere. Eine persönliche Haltung werden Sie mir jedoch sicher zugestehen, und es muss auch nicht sein, dass die Pornokultur ständig in die Öffentlichkeit gezerrt und als Mainstream verkauft wird.

      • Gabi sagt:

        Oh… Ich möchte mich ja von links keinesfalls distanzieren lassen.

        Ich seh´s bloss als hilfreich an (für Frauen, für Männer, für die Gesellschaft), wenn man nicht jenen Menschen das Feld überlässt, denen noch nicht mal die simpelsten Widersprüche in ihren Theorien auffallen; das Bevormunden und darauf Bestehen, was richtig und was falsch sei, zur höheren Erkenntis weihen und nicht einmal davor zurückschrecken, alle Unbill der Welt sogar noch einer bestimmten Gruppe oder einem System in die Schuhe schieben zu können…Wieso dann nicht gleich die gute alte jüdisch-boschew. Weltverschwörung?

      • Gabi sagt:

        oh… hey: Meine vorherige Meldung bezieht sich aber keinesfalls auf Daphne, der ich die beschriebenen Scheuklappen überhaupt nicht unterstellen möchte, sondern will Roth antworten; klar!?

      • E.H.Roth sagt:

        oh je, natürlich nicht. Mir ist es egal, denn keine Gruppe oder System hat sich wirklich bewährt. Klar, warum nicht Bolschewismus wem’s passt? Sie können es drehen und wenden wie sie wollen. Es ist wie mit dem Geld. Wenn ein Land zu heiss wird, wandert es zum nächsten … es findet sich immer ein Ort wo es ihn frieden ruhen und sich mehren kann. Wir dürfen und können glauben was wir wollen. Freiheit ist doch etwas wunderbares..

    • bronf sagt:

      obendran hängt noch ein link in der warteschlaufe, und darum für dich nicht sichtbar, zu einem interview mit einer philosophin… das war ein zitat daraus.

    • Widerspenstige sagt:

      @bronf
      Ich habe mir das ganze Interview jetzt gerade angesehen und ich muss sagen: diese Frau spricht Klartext auf philosphische Art das ankommt. Das Pauschalverurteilen der darstellenden verschiedensten Arten von pornographischen Spielarten ist schlicht zu einfach gedacht. Sie differenziert sehr schön und ich habe sie schon mal in einer Talkrunde ein ähnliches Thema betreffend sprechen gehört. Sie ist mir aufgefallen, weil sie u.a. davon sprach, dass die übersexualisierte Medienwelt, die alles bis ins Detail diesbezüglich verbal u visuell ausschlachtet, das Geheimnisvolle genommen hat. Tja.

  • Roger sagt:

    Was heisst MILF?

  • Gabi sagt:

    Hab mir jetzt grad mal schnell einen Mini(gratis)porno aus dem Internet reingezogen mit M. Young drin. – doch, doch… Auch die gibt´s in einfachsten Gratispornoforen für kurze Sequenzen in simpler Quali.

    Hat mich aber gar nicht so angemacht wie Andere, die Gute.

    Höchstwahrscheinlich, weil sie ein feministischer Pornostar ist :-))

    Dann mal schönen Abend noch.

  • nemo sagt:

    Frau Binswanger mein Kompliment für den meisterhaften Artikel in diesem doch nicht ganz einfachen Thema! Kaum den Titel gelesen, wollte ich einen gehässigen Kommentar schreiben, dann Ihre Worte dazu gelesen und schwupp, weg war mein Wunsch
    🙂

  • Heidi Merz sagt:

    Man kann zwar grundsätzlich darüber diskutieren kann, ob sich (Promi-) Frauen beim Stillen öffentlich zur Schau stellen sollen (mittels Fotos oder durch Stillen in der Öffentlichkeit), aber ich sehe nicht ein, warum das Bild dieser Pornodarstellerin „anstössiger“ sein sollte als das Bild der stillenden Angelina Jolie.

  • heidi reiff sagt:

    Am meisten Mühe habe ich, wenn Männer sich nur über Ihr Allerheiligstes definieren, meinen sie müssten es allen Frauen besorgen, solche Fanatiker gibt es . Zum Glück gibt es in der CH noch keine Hareme. Frauen, die im Service arbeiten haben auch einen schwierigen Stand, auch alte LUSTMOLCHE sind nicht ausgestorben, meist wenn sie etwas verladen sind werden sie Grabscher. Ein Bericht hab ich gelesen, eine Frau hat sich gewehrt als sog. Servierdüse, hat reagiert und diesem Grabscher das Bier ins Gesicht geschüttet. Frauen haben das Recht sich zu wehren wo es am Platz ist. Nein sagen gehört dazu

  • Isabella sagt:

    Das Bild von Angelina Jolie finde ich sogar sehr schön aber das von der Pornodarstellerin ist in meinen Augen einfach nur pervers, vorallem weil sie das so anrüchig guckt.

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      dann wird ihnen die kunst der fotografie wohl für immer verschlossen bleiben. schade eigentlich.

      • Daphne sagt:

        Kunst bedeutet für jeden etwas anderes. So umwerfend künstlerisch finde ich das obige Bild jetzt auch nicht. Wäre die Fotografierte kein Pornostar, es würde kein Hahn danach krähen, seien wir ehrlich.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ daphne: wie gesagt, mach dich zuerst schlau, dann machst du dich nicht lächerlich. geh mal auf die website der fotografin und sie das bild in einem grösseren schaffungs-zusammenhang. und dann: in der kunst ist es meistens falsch, den erstbesten gedanken zu formulieren. lass das bild etwas wirken bevor du es beurteilst. es ist nämlich ziemlich gut – gerade WEIL es eine pornodarstellerin ist. kunst passiert im kopf 🙂

      • Tomas sagt:

        va: Versuche Kunst zu erklären haben keinen Sinn. Und ich denke, es ist auch egal, ob daphne oder sonstwer empfänglich ist für Kunst allgemein und Fotografie im speziellen – ausser natürlich für die Betroffenen selbst, aber die merken es dann glücklicherweise nicht.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ thomas
        hm, also ein verständnis für die kunst sollte jedem, der interessiert ist, automatisch gegeben sein. die art und weise wie kunst funktioniert, in welchen zusammenhängen sie zu beurteilen ist, dies sind dinge die man schon lernen kann.

  • Auguste sagt:

    hmm…, interessante rollenwechsel – die stars wollen als mutter gesehen werden und gehen dafür zu annie leibovitz u.a. – umgekehrt lassen sich dieser tage nicht wenige mütter von profis als sexuelles wesen/milf für teures geld in szene setzen und ablichten, wie mir unlängst eine fotografin aus zürich erzählte. das „glamour-paket“ visagistin/shooting kostet bis zu 500.– und zählt man noch die utensilien dazu, die diese frauen (von der hausfrau bis zur anwältin querbeet) sich dafür zum teil extra anschaffen, dann landet man schnell mal bei 1000.– und mehr. wer wills ihnen verdenken.

    • E.H.Roth sagt:

      hm, und nur damit Mutti wie eine Nutte äh Schlampe … , sorry ein verhinderter Hollywood Star aus dem Gala Heft aussieht.

  • André Kaufmann sagt:

    Gebratene Plazenta, stillende Pornodarstellerinnen… was kommt als nächstes? Eine Gebrauchsanweisung zur Genitalverstümmelung?

    • Auguste sagt:

      hmm…, andré kaufmann, sie denken nach zwei themen, die im weiteren sinne mit geburt zu tun haben, wäre es zeit für ein verhütungsthema (im weiteren sinne) für idioten? die assoziationen sind frei.

    • Gabi sagt:

      Warum nicht.
      Übrigens entsinne ich mich einer sehr skurilen Vernissage vor Jahren. Da hat eine Nachbarin (Mietshausstrasse), die sich neben unserer WG in einem Studio verdingte, eine „Ausstellung“ gemacht.
      So hat sie´s jedenfalls genannt. Weiss nicht, ob ihr das der schräge Vogel eingeflüstert hat, der seinen Laden dazu als „Galerie“ hergab. Jedenfalls hat sie dort einfach ihre „Arbeitsutensilien“ hingehängt. – Unter Anderem chirurgische Nadel-/Fadenkombinationen um Vorhäute (!) zu zu nähen. Denn die ansonsten strunzdumme Dame war Domina.
      In wiefern war die wohl von Männern „ausgenutzt“?

  • Bitta sagt:

    was denn nun. – wurden die Bilder im Zusammenhang mit einer Ausstellung über Brustkrebs gezeigt (obwohl mir der Zusammenhang mit Stillen verborgen bleibt) oder „how to become a MILF“, was nichts anderes heisst, wie man eine Mutter wird, welche man als Mann gerne f..lachlegen würde und deshalb nahtlos ans Pornobusiness anschliesst?

  • Harry sagt:

    Es ist absolut irrelevant was die Frau als Beruf ausübt, wer sich beim Stillen fotografieren lässt und die Fotos publiziert, setzt sich in Szene und liefert entsprechendes Material für alle „Interessierten“. Die Verhaltensweise, mit dem besonderen Hinweis auf die Stellung als Sexworkerin so darzustellen ist eine Diskriminierung dieser Tätigkeit. Übrigens sind Frauen Weltmeisterinnen im vorschrieben was andere Frauen zu tun oder zu lassen haben. Ich masse mir nicht an dieser Dame vorzuschreiben was sie zu tun hat. Sie ist wohl mündig und alt genug das selbst zu entscheiden.

  • Peter27 sagt:

    http://www.pornhub.com/ und dann zu categories, dann amateur.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Was als ‚Amateur‘ verkauft wird, ist noch nicht zwingend amateur. Und wenn in diesen Amateurfilmchen nur die gängigen Pornoszenen nachgespielt werden, sind sie auch völlig reizlos. Ich sehe auf dieser Page nichts anderes als den üblichen, unappetitlich-öden Fleischmarkt. Abtörnend!

      • Peter27 sagt:

        Was heisst Pornoszenen? Egal wie man das benennt, der Geschlechtsakt ist immer gleich, selbst bei Homos und bei Lesben. Unten, oben, von hinten etc. Es gibt keine „Neuerfindung“ des Aktes, ganz einfach…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        So kann man’s auch sehen…..

      • Katharina sagt:

        „der Geschlechtsakt ist immer gleich, selbst bei Homos und bei Lesben“ hmpffffffff…. wenn der wuesste.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Kate, die haben eh‘ keine Ahnung von Erotik, Waisenknaben der schlimmsten Sorte. Das Einzige, was die draufhaben, ist das stumme Rammeln, Kolbenmechanik nach Gebrauchsanweisung eines Pornos, tschuder….. 🙄

      • Gabi sagt:

        Na, sowas aber auch!

        Wo Sie schon telepathisch so viel drauf haben (was Sie immer so alles aus den bescheidensten Blogbeiträgen rauslesen können!), müssten Sie doch den Akt ihrer Partner zumindest mit etwas Telekinese ebenfalls beeinflussen können!

        🙂

  • marie sagt:

    ich versuchs nochmals – bitte meine kommentare von 12:46 u 12:53 löschen
    “Ich bin einverstanden, was das Überdenken der Stereotypen weiblicher Sexualität angeht. Aber ich gebe zu, dass es auch mich irritiert, wenn dies gerade durch jene geschieht, welche diese Stereotypen ausbeuten und befestigen.” das war die ausgangsfrage von frau binswanger.
    sollten wir uns nicht langsam gedanken machen, wie weibliche selbstbestimmte sexualität aussieht? kann es nicht auch sein, dass es frauen gibt, die auf anrüchigen sex stehen? übrigens ist die fotografin selbst eine feministin und macht tolle bilder!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Was ist anrüchiger Sex?

    • Erich Baltisser sagt:

      Ehrlich gesagt, sollte man da Männer, nicht Frauen befragen, wir kennen sie in der Beziehung besser: Ja natürlich, solche Frauen gibt es sogar sehr viel. Da gibt es Seiten an Frauen, die sie öffenltich nie zugeben würden (auch nicht müssen). Gleichzeitig versteh ich die Irritation: in der Partnerschaft moralischen Ansprüchen zu genügen, und dann all die Männer, die auf Luder abfahren. Die menschlichen Widersprüche.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Zum Zitat von Frau Binswanger: Ich möchte die Verfasserin dazu anregen, sich nochmals an ihr eigenes Mutterwerden zurück zu erinnern. Oder anders gefragt: Was wird aus einer Frau, die ein Kind bekommt? JEDE Frau (und im Übrigen auch das gesamte Umfeld) definiert sich im Falle des Mutterwerdens eben primär und praktisch ausschliesslich als MUTTER. Unter diesem Gesichtspunkt mag es eventuell nicht mehr ganz so irritieren, dass die Mutter M. Young ein Überdenken der Stereotypen weiblicher Sexualität anregt, da sich ihr eigener Blick auf das Thema verschoben hat…

  • Peter27 sagt:

    Zuerst zum Bild: Etwas erschreckend die Teilnahmslosigkeit der Mutter. Nun zu Pornos: Professionelle Filmchen sind genau nach dreimal völlig uninteressant, da das professionelle Stöhnen einfach nur peinlich ist. Wenn schon, dann nur Amateurfilmchen im eigenen Schlafzimmer mit Webcam. Da ist alles pur und unverdünnt. Da hat die Pornoindustrie noch viel zu lernen (und deren DarstellerInnen). Es ist doch wie im richtigen Leben, wen interessiert schon ein künstlicher Orgasmus…!

  • marie sagt:

    „Ich bin einverstanden, was das Überdenken der Stereotypen weiblicher Sexualität angeht. Aber ich gebe zu, dass es auch mich irritiert, wenn dies gerade durch jene geschieht, welche diese Stereotypen ausbeuten und befestigen.“ das war die ausgangsfrage von frau binswanger.
    sollten wir uns nicht langsam gedanken machen, wie weibliche selbstbestimmte sexualität aussieht? kann es nicht auch sein, dass es frauen gibt, die auf anrüchigen sex stehen?
    übrigens ist die fotografin selbst eine feministin und macht tolle bilder! http://web.mac.com/maliaphoto/Photography/Malia.htm

    • Tomas sagt:

      Ich habe bisher nur die Anrüchigen kennengelernt, bin wohl irgendwelchen Anomalie zur Opfer gefallen 🙂

      • marie sagt:

        ne, wohl einfach frauen begegnet, die wissen was sie wollen oder offen sind für „neues“, um dann zu entscheiden, was ihnen gefällt oder nicht.
        die anomalie der heutigen zeit ist, dass niemand neugierig lust und genuss entdecken will, es könnte ja…

      • Tomas sagt:

        ich weiss nicht, ob „wissen was sie wollen“ die Antwort ist. Wenn man „weisst was man will“, betrifft es immer nur das, was man bereits kennt 🙂
        Wohl eher die Offenheit, und die Tatsache dass sie gerne Frauen sind. Die Fähigkeit, sich auf sich selbst und den Partner einzulassen, Freude am geben und nehmen, frei von Ideologiegeschwafel.

  • Ups sagt:

    Hat ne Frau, die Pornos dreht, kein Recht auf andere Defintionen über sich als „Frau, die Pornos dreht“? Das finde ich ja sehr rückständig. Das ist deren Beruf und daneben ist sie wohl hoffentlich noch vieles anderes. Ich seh da kein Problem.

    • Daphne sagt:

      Klar, ist ja auch ein hipper und absolut massentauglicher Beruf, für jede und jeden zu empfehlen. Deshalb sind die rückständig, die das Ganze doch nicht so ganz unbedenklich finden… Es soll jeder nach seiner Façon glücklich werden, aber deswegen muss ich noch lange nicht alles abnicken und gutheissen.

    • Robert sagt:

      Frau die Pornos dreht, ihr Baby stillt und Leute zur Dekompensation treibt.

  • Beda György sagt:

    Hallo aufwachen!!! Mutterschaft entsteht durch Sex…. falls das schon wieder vergessen wurde…
    Was sind wir doch für eine kranke Gesellschaft, dass wir die Dinge nicht hinnehmen können wie sie nun mal sind um uns daran zu freuen… alles überlebensnotwendige ist deshalb mit Lust verbunden: die Körperteile welche Nahrung versprechen, und Sex und essen… manchmal wird halt auch das eine mit dem anderen verwechselt..oje…

  • Gaby H sagt:

    Ich weiss wirklich nicht wieso das ein Problem sein soll? Ich selber habe auch Kinder und die nehme ich zum Teil auch mit zum Film-Set. Wo liegt da das Problem?

  • Rahel sagt:

    Ich finde das Foto schrecklich ( zum Glück ist es nur gestellt und spiegelt nicht die wahren Gefühle, die die Mutter hoffentlich empfindet, wieder! )
    Ob Pornostar oder was für ein Beruf auch immer, jede Frau soll so stillen, wie es für sie stimmt!

    • Valeria sagt:

      MUSS eine Frau denn immer mit bravem Wolljäckchen im Stillsessel sitzen und selig ihr vor sich-hin-saugendes Baby betrachten?

      • Rahel sagt:

        Nö, das sage ich ja auch nicht, deshalb rede ich ja auch nur für MICH ( dass das Bild mir nicht gefällt ist meine eigene freie Meinung! )! Und deshalb auch mein zweiter Satz, dass jede Frau so stillen SOLL und DARF wie es für sie stimmt ( und ob das jetzt mit oder ohne Wolljäckli, im Sessel oder auf dem Boden oder weiss der Geier wo, oder gar in der Öffentlichkeit ist!!!¨)

    • Valeria sagt:

      Ich beziehe mich auch explizit auf Ihren Satz in der Klammer, wo es drum geht, dass die Situation „zum Glück“ nur gestellt ist und „hoffentlich nicht die wahren Gefühle der Mutter“ spiegelt“. Sie werten damit die Situation per se, nicht das Bild (das mir übrigens rein technisch auch nicht gefällt…).

  • Tavurvur sagt:

    Wenn ich die Beitrage von Pippi oder Wildkatze lese, muss ich lachen. Meinen die das wirklich ernst oder sind die hier angestellt, um gute Laune zu verbreiten?

    • bronf sagt:

      das ist nicht so ganz klar und immer wieder gegenstand von diskussionen… ich vermute, die beiden sind kunstprojekte. die weiblichen antworten auf papa moll und globi.

      • Auguste sagt:

        hmm…, kommen sie bronf, das können sie besser. die beiden treten dafür ein, dass pornographie nicht mit ruhigem gewissen hingenommen wird – und sie haben recht, denn die realitäten sind auch hierzulande selbst für hartgesottene verstörend. nur weil mit dem schwanz gewedelt wird, sind das noch längst keine „lassie“ filme und „furry girl“ dachte bei der namenswahl wahrscheinlich auch nicht an ein glückliches pferd und schrieb sich dann leider falsch.

      • bronf sagt:

        obige meine bemerkung war eher auf die allgemeinheit der wildkatze/pippi performances gemünzt als auf diesen speziellen thread… hier tritt’s einfachwieder mal sehr deutlich zutage.

  • Erich Baltisser sagt:

    Kann verstehen, dass das Bild vor dem Hintergrund der Darstellerin irritiert. Finde es aber positiv, dass eine wachsende Zahl von Frauen das auch differenziert sehen kann. Im Prinzip geht es darum, dass wir Menschen (inklusive Huren) eben vielschichtig sind, voller Widersprüche, und Schubladen uns nicht erfassen. Einige haben Riesenmühe, mit diesen Gedanken-Spagaten, andere eben weniger, wieder anderen sind diese Spagate sogar eine Freude. Wäre das Leben ansonsten nicht langweilig?

  • Gabi sagt:

    Hihi… Pippi; Sie ahnen es nicht: Ich bin ihr grösster Fan!

    „Feministinnen verstehen unter Pornografie…“

    Ich lach mich scheckig! Ein verbindlicher Katechismus der heiligen Kirche des Feminismus. Natürlich veröffentlicht in der Emma. Wo sonst!?

    Und wer sich nicht dran hält, KANN gar keine selbstbestimmte Frau sein.

    Danke Pippi und weiter so.

    • tststs sagt:

      Die Antwort liegt wie immer irgendwo dazwischen… Vieles was Schwarzer und Co anprangern hat seine Berechtigung. Wie gesagt, Ausbeutung und Menschenhandel gibt es in (fast) jeder Branche. Und es ist schon kritisch zu hinterfragen, welchen Einfluss das Phänomen „Porno“ auf unsere Gesellschaft hat. Denn dies hat es zweifellos und nicht nur immer zum Guten!

      • bronf sagt:

        wobei vermutlich nicht „porno“ an und für sich das problem ist (gab’s ja schon immer, sobald grok die erste jagdszene an die höhlenwand schmierte kam kronk daher und malte ein nacktes strichweibchen daneben… action & sex, die hollywood-formel war geboren… aber ich schweife ab…)…

        das problem ist die niederschwellige verfügbarkeit und das überschwappen des „pornochics“ in’s tägliche leben… die pornoisierung des alltags… imho…

      • Gabi sagt:

        Da stimme ich Ihnen übrigens bei.
        Aber die Grenze ist sehr fliessend und eben keinesfalls mit einem derart lächerlichen Katechismus zu umreissen.
        Im Falle der alten Schwarzer finde ich es zudem richtiggehend tragisch, dass sie durchaus – und, wie im Falle der Gefahr durch schleichende Islamisierung, immer noch – Themen zu Recht aufgegriffen hat, zugleich aber mit einer ungeheuren Verve damit beschäftigt ist, sich selbst zu demontieren, indem sie gleichzeigt auf allerlächerlichstem Quatsch rumreitet (etwa allen Ernstes den Trend Muschis zu rasieren zur Emanzipationsfrage raufschaukeln will).

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Von mir aus kannst du lachen bis zum St. Nimmerleinstag, dann machst du wenigstens nichts Dümmeres, Gabi. Sag mir doch mal, warum du immer nur hier aufkreuzt, wenn es um Pornografie oder Prostitution geht? Ich weiss, dass Frauen wie ich dir ein Dorn im Auge sind, bald ist es eine ganze Hecke, die Pornografie hat ihre einträglichste Zeit bereits hinter sich, die Leute vergnügen sich wieder wirklich miteinander, ohne Big Business, und stellen die Filmchen auf You Tube. Schlecht für Typen wie dich, die wahrscheinlich in diesem Business ihr Geld verdienen. Du bist ein Auslaufmodell!

      • Erich Baltisser sagt:

        Pippi, ich mach mir Sorgen um dich.

      • Verkrüppelt die Pornografie das Zusammenleben von Mann und Frau? Das ist eine gute Frage… DAS wäre mal ein Thema für den Blog.

      • Gabi sagt:

        Womit gleich noch ein weiteres Beispiel von Ihnen, geschätzte Pipi, geliefert wäre, wie gut Sie die Welt – ganz ohne auf wasserdichte Infos zurückgreifen zu müssen – erklären können.

        Ist ja richtig beklemmend, was Sie so alles aus dem Effeff über mich wissen. Wenn Sie schon bei gleich so ins Schwarze treffen (fast hätt ich „Schwarzer“ geschrieben ;-)), sollte ich mir ihre weisen Erkenntnisse über alles und jedes, was nicht in ihr Weltbild passt, vielleicht doch noch mal ernsthaft zu Gemüte führen.

      • Elias Ratmandn sagt:

        das thema kann man auch lockerer angehen… porno ist keine gefahr und dessen darsteller sind interessant leute. wichtig ist der schutz der kinder: wie bei ego-shooters ist es wichtig, dass sie den unterschied zwischen fiktion und relaität zu erkennen lernen. aber ansonsten sind pornos ein bereicherung unserer gesellschaft.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du hast meine Frage nicht beantwortet, Gabi: Warum meldest du dich nur bei Themen um Prostitution und Pornografie? Womit verdienst du dein Geld?

      • Gabi sagt:

        „Gestehe!“ gehört bei derart inquisitorischen Fragen übrigens unbedingt auch ins Repertoire.

        Wir dutzen uns übrigens keineswegs.

      • Gabi sagt:

        Jemandem, der noch nicht einmal bei der Frage auffällt, wie sehr sie bereits die vorgefertigte Meinung impliziert (von wegen nur melden bei Porno und Prostitution), muss ich keineswegs Rede und Antwort stehen.

        Ganz abgesehen davon, dass Sie bei einem letzten Mal schlichtes Ignorieren als Allheilmittel in die Runde empfahlen, legt nicht nur meine eigene Erfahrung in Bezug auf Ihre Manieren und Ihren Umgang in diesem Blog nahe, dass sowieso vollkommen egal wäre, was ich antworten würde.

        Sie wissen es ja jeweils doch immer – und jeden Abgleich mit der Realtität – besser.

      • Gabi sagt:

        Oh… Sollte natürlich heissen „OHNE jeden Abgleich mit der Realtität“

      • alien sagt:

        Realität? Das ist doch nur das doofe Ding, das die Schreibtischtheorien stört. Irrelevant, obsolet, vergessenswürdig.

      • Gabi sagt:

        Nääääh! Deshalb heisst es ja bei mir auch „RealTität“!

        Grrrh. Peinlich, wie oft ich mich heut verschreibe. Sogar noch im Korrigieren!

      • Robert sagt:

        Pornografie verkrüppelt offenbar auch die Beziehungen zwischen Frauen…

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Zur Klärung: Feministinnen verstehen unter Pornografie nicht das Darstellen von Nacktheit oder Sexualität.

    http://www.emma.de/ressorts/artikel/pornografie/pornografie/

    • bronf sagt:

      zur klärung: der rest der welt versteht unter „pornographie“ sehr wohl (auch) „“das darstellen von nacktheit oder sexualität“. aber du kannst gerne für alles deine eigenen definitionen erfinden und dich dann darüber wundern, dass sich der rest der welt über dich wundert…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das hab ich nicht erfunden, leider, aber es deckt sich mit meinen Empfindungen. Ich hab überhaupt nichts gegen Sexualität, auch nichts dagegen, dass sie dargestellt wird in Schrift und Bild. Aber ganz entschieden hab ich etwas gegen Ausbeutung, speziell gegen sexuelle Ausbeutung, es macht die Menschen kaputt, raubt ihnen die Seele.

      • bronf sagt:

        ob jetzt du’s erfunden hast oder frau schwarzer ist ziemlich egal. auf jeden fall verstehst du unter pornographie etwas anderes (bzw. nur eine kleine teilmenge), als der grosse rest der hier diskutierenden:
        „Pornografie [umfasst] ausschließlich „die Verknüpfung von sexueller Lust mit Lust an Erniedrigung und Gewalt“, in Text wie Bild. Alles andere hat nichts mit Pornografie zu tun.“
        ausser alice und dir versteht die welt jedoch eher sowas darunter: „Pornografie ist die direkte Darstellung der menschlichen Sexualität oder des Sexualakts mit dem Ziel, den Betrachter sexuell zu erregen.“

      • tststs sagt:

        Können Sie mir ein Beispiel nennen für eine „in Bild dargestellte Sexualität“, das zwar erregend, aber nicht pornographisch in Ihrem Sinne (also als Darstellung von Gewalt) ist?

      • bronf sagt:

        falls du mich meinst, tststs: das erste ist die schwarzersche pornographiedefinition (die mit gewalt), das zweite die wikipediadefinition.

        ich, und wohl der grösste teil der diskutierenden hier, meinen zweiteres, wenn wir von pornographie reden. denk ich mal.

      • tststs sagt:

        Oje, natürlich wollte ich ein Beispiel von Pippi
        🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        z.B. die ‚Emmanuelle‘ Filme. Der Punkt ist nicht der, dass es Softpornos sind ohne Darstellung der Geschlechtsteile, sondern dass die dargestellte Art der Sexualität nicht ausbeuterisch auf Kosten der Frauen geschieht. Ich hab sie lange nicht mehr gesehen, aber ich war damals, als ich sie zum ersten Mal sah, mit ungefähr 16 J., fasziniert und sehr berührt, Liebe und Sexualität jenseits von Besitzanpruch und Ausbeutung. Und die Lust der Frau ist zentral, sie ist nicht bloss ein Gefäss. Und dann gibt es eine ganze Reihe Filme lesbischer Liebe und Sexualität, die auch nicht ausbeuterisch sind.

      • Erich Baltisser sagt:

        @ Pippi: Was ist ausbeuterischer Porno und nicht ausbeuterischer Porno ? Wo sehen Sie den Unterschied ?

      • Wildkatze sagt:

        Baltisser ist ein Provokateur ersten Ranges. Am besten geht frau nicht auf ihn ein.

      • tststs sagt:

        Sorry, das näme mich aber auch wunder! (Also wo die Grenze gezogen wird…)

      • tststs sagt:

        Aus Wikipedia: „Emmanuelle lernt in den Armen zahlreicher Partner beiderlei Geschlechts die erlösende Kraft des Eros kennen. Diese Kraft führt sie zu der absoluten Freiheit, über die eigenen Sinne allein und ohne Rücksicht auf Konventionen und Tabus zu bestimmen…“
        Hüstelhüstel, Emmanuelle mit Frauen im Bett um der Freiheit Ausdruck zu verleihen?!? Hüstelhüstel Girl-on-girl-action ist ja sooo gar kein Verkaufsargument bei Männern… hüstelschmunzelschmunzel

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich weiss, Wildkatze, und einer von denen, die zu faul zum Lesen sind. In den Links ist alles wissenswerte enthalten, ich muss das hier nicht wiederkäuen.

        Die Links hab ich angegeben zur Klärung, Feministinnen sind weder lustfeindlich noch prüde. Aber sie sind anspruchsvoll, das wohl, weil sie sich Gedanken gemacht haben zu der Beziehung zwischen den Geschlechtern.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja tststs, das mag schon sein. Das ist aber nicht entscheidend, wenn die sich auch daran erfeuen wollen, warum nicht? Entscheidend ist, warum es die Frauen tun.

      • tststs sagt:

        Ich würde sagen, Pippi, die entscheidende Frage ist nicht „warum“ sondern „wie“! Freiwiliig oder gezwungen? (Das beantwortet ja auch bei gezwungenen Menschen das „warum)!
        Und es ist tatsächlich so, dass es Frauen gibt, die sich freiwillig (ohne traumatische Kindheit mit deskriptiver Funktion) so richtig von einem Mann durchnageln lassen, vor ihn hinknien und stöhnen! Und sich daran noch erfreuen…. also am Sex, nicht am verdienten Geld….

      • tststs sagt:

        Und Pippi, es sind Aussagen wie „In den Links ist alles wissenswerte enthalten,“ die die anderen Blogger so an die Decke gehen lassen!
        Denn: Nein, es gibt auch noch Wissenswertes ausserhalb Ihres Quellen- und Erfahrungsschatzes…

        Nüt für uguet
        🙂

      • Georg sagt:

        Immer die gleiche Leier. Porno = Ausbeutung. Das ist ein so einfaches Gleichnis, dass es nicht wahr sein kann. Ich als Mann schaue beispielsweise gerne Pornos, in denen Männer von Frauen auf diverse Arten erniedrigt werden. Ist ein grosses Segment und in teilen davon ziehen sich Frauen nicht mal die Jacke aus. Aber natürlich ist das immer noch grausame Ausbeutung der Frauen von Männern, wenn eine angezogene Frau einem Mann zwischen die Beine tritt. Man merkt einfach, dass diese Porno-Feindinnen wahrscheinlich nur gerade die dämlichsten amerikanischen Schmalspur-Macho-Rammler-Streifen kennen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sicher gibt es noch Wissenswertes ausserhalb meiner Quellen, aber ich wurde gefragt, wie ich es sehe, und diese Quellen enthalten das Wissenswerte meiner Sichtweise. Wenn mann/frau das nicht lesen kann, weil es in einem Journal steht, das man/frau ablehnt, obwohl man kaum je ein Heft gelesen hat, ausser vielleicht den Überschriften, dann ist das schade, aber ich kann es nicht ändern. Es ist Grundlagenwissen, worin sich Feministinnen grossmehrheitlich einig sind, es wurden darüber viele schlaue Bücher geschrieben, man kann auch die alle lesen. Mehr als Links kann ich nicht angeben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Übrigens lautet die entscheidende Frage tatsächlich ‚warum‘, nämlich warum sie es tun, aus Lust oder aus Zwang. Und du solltest dich mal fragen, wie sehr deine Sexualität bereits von Pornos beeinflusst ist, wenn du hier so der lustvollen Unterwerfung das Wort redest. Wenn das die Einzige Art ist, einen Mann zu erfreuen, indem Frau sich unterwirft, finde ich das etwas einfallslos. Ich weiss da viele, viel erfreulichere Dinge…….. nein, ich meine nicht die Domina, das ist genauso abgegriffen.

      • E.H.Roth sagt:

        @Pippi
        möchte Dich fragen, hast Du Dich wirklich einmal mit der Porno-Industrie befasst? Es gibt Ausbeutung im billig Segment im Sexgewerbe habe jedoch in der Filmzene von Ausbeutung gehört oder gelesen. Es tut mir leid Dir hier und jetzt sagen zu müssen, dass es einen Frauenüberschuss für Porodarstellerinnen gibt. Du wirst es auch kaum glauben auch ist es ein leichtes Frauen für Stunden- und Tageseinsätze für Sauna Clubs und sonstigen Clubs zu finden sind. Einige sind Verheiratet, Familie und Ehemann wissen nichts und die tun es nicht nur wegen dem Geld.

    • Erich Baltisser sagt:

      @ Wildkatze / Langstrumpf: Besten Dank für den ersten Rang; es ehrt mich. Sie müssen auch nicht auf Fragen und Argumente eingehen, wenn Sie nicht mögen oder nicht können. Es wäre aber ein Beitrag zur Klärung von Themen. Ich für meinen Teil würde Fakten einfach nennen – wenn Sie können.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Liebe Pippi, die Frauen sind verschieden 😉

      Nicht nur im Bezug auf die Definition von Pornographie, auch bezüglich ihres Lustempfindens. Gewisse – und nicht wenige – haben es tatsächlich gern, wenn Mann/Frau sie ein bisschen härter rannimmt. Solcherlei Ausprägungen als pornoindustrielle Fehlleitung abzukanzeln, ist denn doch ein wenig abgedroschen.

      Dass Gewalt in Pornos eine überproportionale Rolle spielt ist erwiesen, dass Darstellung von Gewalt zunimmt auch. Zu behaupten, das würde in das Sexualverhalten in Partnerschaften einfliessen, halte ich dennoch für vorschnell und dogmatisch.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        schon der Ausdruck ’sie rannimmt‘ ist verräterisch. Die Frau, das passive Wesen. Vielen Dank auch, das ist von vor- vorgestern. Diese Hierarchien zwischen den Geschlechtern verunmöglichen eine wirklich erfüllte, auf Dauer spannende Sexualität.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Jaaaaa, Pippi, Verrat allenthalben!

        Sie schaffen es immer wieder, mich zum Lachen zu bringen. Wenn ich Ihre Aussage weiterspinne, komme ich zum Schluss, dass für Sie eigentlich nur der 69er in Frage kommt, da bei dieser Stellung beide etwa gleich aktiv sind. Denn im Prinzip ist ja die Penetration als Solche bereits ein Akt der Unterwerfung der Frau, nicht wahr? 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das hab ich mit keinem Wort erwähnt. Und ich werde hier sicher nicht meine Vorlieben ausbreiten, nur soviel: Es gab noch nie Reklamationen, im Gegenteil…….

      • Sportpapi sagt:

        Der Gentleman geniesst – oder auch nicht – und schweigt….

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi, Sie wollten doch 10 Stunden arbeiten? Wohin nur sind Ihre guten Vorsätze schon wieder verschwunden? – Ihre Image-Korrektur ist kläglich gescheitert!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das muss ich jetzt doch noch loswerden: Stummes Rammeln ist nicht das höchste der Gefühle……. 😉 ….von wegen geniesst und schweigt….

      • Gabi sagt:

        Die Doulbe-Standards fallen immer wieder auf:

        Wie sind Männer in diesem Forum schon geschmäht worden, wenn sie schon nur ähnlich einfache Statements von sich gaben: „es gab noch nie Reklamationen“

        Unter „Wen interessiert denn das!?“ kam ihr da keiner weg.

        Es fasziniert (und erklärt z.T. sogar grad noch eine hier gestellte Frage) wie erbost Menschen anderen zürnen können, die praktisch dasselbe äussern, wie die Zürnenden selber. … Aber halt nicht den „richtigen“ Hintergrund, das wahre Aufgeklärtsein, den selbstlosen Einsatz für die Entrechteten, aufweisen können.

      • Sportpapi sagt:

        Habe ich eine Image-Korrektur nötig? Wäre mir nicht bewusst.

      • Gabi sagt:

        Aber nein, Sportpapi.

        Es bezog sich auf die etwas zwielichte Erscheinung, die sich („Bescheidenheit ist die schlimmste Form von Eitelkeit“ – Mark Twain) etwas weiter oben so löblich über ihr Feedback äusserte, wie sie es an anderer Stelle keinem Mann auch nur ansatzmässig durchgehen lassen würde:

        „nur soviel: Es gab noch nie Reklamationen, im Gegenteil…….“

  • Ich sehe da keinen Unterschied zu den fröhlichen Farbfötelis in den Heftli wo das Kind stolz in die Kamera gestreckt wird. Es ist ein anderer fotografischer Stil und jeder mag da hineininterpretieren was er will. Ich sehe etwas anderes als mein nachbar.Zur Pornografie kann ich nichts sagen. Ausser dass es in dem Geschäft wie im anderen Sexbusiness auch grausame Zustände gibt. Schade dass die Gesetzgebung dies nur mit der Klemmzange anfasst, es schickt sich wohl nicht für die Karriere in Justiz und Polizei sich damit zu befassen. Was mit den Kindern die dort hineingeboren werden passiert…

  • Gabi sagt:

    Oh… Den rahme ich mir ein:

    „selbstgerecht (unter prädikat: emanzipiert!)“

    Der bringt´s wirklich schön auf den Punkt.

    Ist halt einfach viel erhebender, wenn man im Namen des einzig Guten und Richtigen, selbstlos sozusagen, kämpft, als wenn man einfach nur fürs Rechthaben an sich allen abweichenden Infos zu Trotz wettert.

  • René Baron sagt:

    Ich wusste gar nicht dass der berufliche Werdegang beim Stillen eine Rolle spielt ! Stillende Bankdirektorin ? oder stillende Toilettenreinigerin oder gar stillende Polizistin ? Geht DAS denn ?

  • lukipistole sagt:

    Es ist erstaunlich, wie selbstgerecht (unter prädikat: emanzipiert!). sich hier gewisse Kommentare lesen! Ich würde das Bild auch nicht gerade mit einer glücklichen Mutterschaft verbinden und trotzdem finde ich es ausgesprochen „schön“. Muss immer alles nach „Schweizer-Familie-Pepsodent-Lächeln“ aussehen? Nein, bitte nicht!
    Motherhood sucks…sometimes. Jawohl. Gerade beim momentanen Still-Zwang. Ich könnte fast schwören, dass das nicht nur Pornoproduzentinnen so empfinden. Voilà.

    • Anh Toan sagt:

      Eigentlich steht das Entscheidende im Text: „Irritierend wird die Sache allerdings, wenn man erfährt, um wen es sich bei der abgebildeten Mutter handelt“. Was interessiert die Person des Modells an einem kuenstlerischen Bild? Der Beruf, die Person des Modells erschliesst sich nicht aus dem Bild, ist damit zur Beurteiling des Bildes irrelevant. Weil ich dies hier schreibe, wollte ich etwas ueber das Modell fuer Mona Lisa wissen: Es gibt Geruechte es sei der Liebhaber da Vinci’s gewesen, ein Mann! Who cares?

    • Anh Toan sagt:

      Man vergleiche die Bilder zu diesem Beitrag und Brustneid: Obwohl bei „Brustneid“ ausser Brust und Mund nichts zu sehen ist, das Bild primitivste „Sex sells“ Ware, eigentlich Porno ist, regt sich keiner auf, das Bild hier ist erotisch, aber nicht pornographisch und alle diskutieren ueber Pornographie. Verbleuffend?

  • Auguste sagt:

    hmm…, könnte es tatsächlich sein, dass der „missing link“ zwischen sexuellem weiblichen wesen und asexueller, selbstloser mutter „stiffler’s mom“ war – the original „milf“. american pie I ein unterschätztes stück kulturgut erster güte? jetzt bin auch ich etwas perplex.

    und so ganz nebenbei: raten sie mal wie ich das tier taufen täte, wenn ich heute ein rennpferd kaufen würde?

  • Christoph sagt:

    Das Bild ist ein künstlerisches Produkt. Immerhin, denn bei Rammelfilmchen kann ich diesbezüglich höchstens Krümelchen von Kunst und Kultur entdecken, aber dafür sind sie auch eher nicht gedacht. Daraus etwas über die Beziehung Mutter-Kind zu schliessen ist, wie zu glauben, Meteo Schweiz mache das Wetter.
    Alles andere gehört zur Medienwelt, ohne Gezeter keine Schlagzeile, Fanny/Finni/Funny (wie auch immer) gehört vielleicht zum Plan. Immerhin ist Frau Young Regisseurin und die Inszinierung ist ihre Kernkompetenz.

  • Gabi sagt:

    Da Sexualität sehr viel mit kindlicher Neugier und Spieltrieb zu tun hat, kann eine – nicht zwangsprositiuierte und schwerstdeppresive, weil ausgenutzt fühlende (… Gäääähn…) – Pornodarstellerin, die selbstbestimmt und aus Neigung diesem Beruf nachgeht, übrigens durchaus auch Qualitäten mitbringen, die ich ganz allgemein an guten Eltern schätze.

  • Widerspenstige sagt:

    Perfekte Inszenierung eines wichtigen Spektrums des Frauseins und wie die Autorin hier ja schön beschreibt ‚…im Rahmen einer Kunstausstellung mit dem Titel «Becoming a MILF». Sie habe die «Erfahrung der Mutterschaft unter dem Aspekt der Balance zwischen der eigenen Identität als sexuelles Wesen und als Mutter» beleuchten wollen, sagte Young, die zur Vernissage Muttermilchshakes offerierte….‘
    Also ein Kunstprojekt auch zum Thema MILF, das wir hier ja vor ca. einem Jahr ziemlich breit ausdiskutiert haben. Nur ist die Protagonistin hier eine Pornoqueen. Interessanter Ansatz, Michèle. 😉

    • marie sagt:

      finde ich auch, sehr sogar. aber es irritiert ausserordentlich, dass die tatsache irritiert, dass frau young eine pornodarstellerin ist.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Irritierend war für die einschlägige Blogprominenz wohl eher der Zusatz, dass es sich um eine Feministin handle, was so gar nicht mit deren Selbstverständnis in Einklang zu bringen ist und weniger die Tatsache dass sich PornodarstellerInnen auch fortpflanzen.

        Trotzdem, das Spannungsfeld Mutter-Pornodarstellerin böte als Solches schon genügend Anreize für eine kritische Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft. Denn solange man Prostituierte/PornodarstellerIn nicht in seinen Lebenslauf schreibt, solange ist es auch kein Beruf wie jeder andere. Ein gutes Beispiel für unsere Doppelmoral.

      • tststs sagt:

        Naja, man stelle sich vor, es ist Berufsinfotag im Chindsgi und alle Mütter und Väter stellen ihren Beruf vor… 🙂

      • Widerspenstige sagt:

        @marie
        Es irritiert nur diejenigen, welche die Facetten der weiblichen Sexualität und ihrer Interpretationsspielräume nicht sehen oder sehen wollen. Es ist ja geradezu grotesk, dass nicht aus konservativen Kreisen eine Verurteilung dieser Darstellungsart kam sondern aus den (ur-)feministischen Kreisen! Das hat Michèle sehr gut dargelegt. Es zeigt auf, dass frau nicht machen kann oder darf, was sie möchte sondern was einer Ideologie zu entsprechen hat. Gerade Young hat sich in die Nesseln gesetzt und gemäss ihrer Biographie sich dem Tabuthema Frau-Sex-Porno-Mutter intensiv gewidmet.

      • marie sagt:

        @widerspenstige
        ich weiss, der springende punkt ist doch, dass weibliche lust „keine bilder“ hat. und dass wir erregung und lust klar anders wahrnehmen als männer. pornografie ist ein dieser „lust-bilder“ bei männer und auf uns frauen wirkt pornografie eher befremdlich. deshalb erstaunt mich die irritation von frau binswanger zwar nicht, sie irritiert mich aber. ausschlaggebend ist für mich nach wie vor die frage nach der weiblichen, möglichst selbstbestimmten sexualität. m.e. ist sie definitv weit komplexer als die, der männer. und das überfordert die zwischenmenschlichen beziehungen.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Im Übrigen ist die Thematisierung gesellschaftlicher Dissonanzen ja gerade ein Aspekt der Kunst. Daneben soll die Kunst zur Diskussion anregen. Da Bild ist dafür sehr geeignet, es bedurfte eigentlich gar keines Artikels dazu. Jeder kann da was aus subjektiver Warte hineininterpretieren. Ich finde das Bild aber auch vom nicht küstlerischen Standpunkt aus betrachtet sehr gelungen.

      • Widerspenstige sagt:

        Ja, Hans, es geht in der Kunst genau um die gesellschaftlichen Dissonanzen. Es werden Zustände übertrieben dargestellt, um eben eine Diskussion, einen Denkprozess in Gang zu setzen. Ich vermisse bei der ganzen Diskussion hier den Hintergrund, wie sich frau sexuell fühlt, verhält, darüber denkt vor der Mutterschaft und wie sie sich nach der Schwangerschaft als sexuelles Wesen wahrnimmt. Welches Zwitterwesen ist sie eigentlich?? Ich habe diesen Spagat mehr als kompliziert empfunden u es wäre interessant gewesen, diesen Gemütswandel näher zu durchleuchten. Young hat mit ihrem Kunstprojekt agiert.

  • blackball sagt:

    Ach Gottchen, meine Kommentare scheinen ja in letzter Zeit wirklich sehr ehrverletzend, rassistisch, unsachlich oder themenfremd zu sein. Anders kann ich es mir nicht mehr erklären, dass die Mamablog-Redaktion so dünnhäutig reagiert und diese nicht mehr veröffentlicht.

    *kopfschüttel*

  • was es nicht alles gibt. Ich finde indirekt werden Männer zur Zielscheibe gemacht, den hier wird tazit unterstellt, das es eine Nachfrage nach Busen und dem Klimbim darum gibt.

    Das ärgert mich sehr, wie der Mamablog eiskalt mit unseren Gefühlen spielt.
    Es ist deshalb fies, weil die Redakteurinnen weiblich sind und ein Mann dann sozusagen vorverurteilt wird.
    Okay, wir lieben halt alles an Frauen.

    ja wir Männer nehmen sogar Zickigkeit und Städtereisen, Spülmaschinen-ausräumen-müssen! (und so’n Quatsch) in Kauf.

    Gott sei dank, sind wir hier nicht so t***enfixiert wie die bigotten Amis

  • marie sagt:

    wie verlogen ist das denn? wenn wir nicht wüssten, dass mrs young eine pornodarstellerin ist, dann hätte man nur das sujet besprochen und es wäre mal wieder ein bild gewesen „frau mit kind“ in irgendeiner hochglanzrevue mit prädikat „künstlerisch wertvoll“ (vogue usw…). m.e. ist unser massstab fragwürdig, dieser generiert ja letztendlich stereotypen. vllt solten wir vor allem versuchen davon wegkommen. wir zementieren ja damit damit vor allem unser eigenes frauenbild/mutterbild. haben pornodarstellerinnen/prostituierte denn nicht auch das recht mutter zu sein? sind das keine frauen?

    • Erich Baltisser sagt:

      Vollkommen einverstanden. Finde es aber gut, dass das Thema zur Sprache kommt; der Clinch zwischen Hure und Heiliger (in diesem Fall Mutter) ist wirklich ein Aspekt, mit dem viele Mühe haben.

  • Tomas sagt:

    Gutes Thema, nach den Gähnbeiträgen.
    Vielleich würden sie die Sache besser verstehen, wenn sie sich zugestehen würden, dass eine Pornodarstellerin eben auch eine Darstellerin ist, also dass es kein Unterschied gibt zwischen den „Models und Schauspielerinnen“.Versuchen sie mal genau das, wovon sie schreiben: die Frau als Ganzes wahrzunehmen, und schütteln sie die Schwarzer aus ihrem Hirn. Dann wird für sie die Aktion von Madison Young plötzlich nicht so beunruhigend, und auch „die Tatsache, dass Pornodarstellerinnen Kinder bekommen“ wird sie nicht so verwirren, Frau B.
    Das Bild ist gut.

    • marie sagt:

      bingo! unsere gesellschaft ist einfach verlogen, dual, gemein.

    • Daphne sagt:

      Keinen Unterschied…? Man kann auch alles schönreden, auch die Tatsache, dass auf der einen Seite Talent und auf der anderen Seite ein Körper verkauft wird… Mangels Talent?

      • Tomas sagt:

        Woher wollen sie wissen, dass wenn man unbeschwert mit dem Körper arbeitet, da kein Talent im Spiel ist? Und wo ist da ein Unterschied, ob jemand mittels irgendeinem Talent (zum Knödel kochen, Bilder malen, Differentialberechnungen machen oder Deckchen häkeln) sein Geld verdient, oder mit seinem Aussehen?
        Ist Marina Abramovitsch weniger beachtenswert als eine Basisstufenlehrkraft?
        Ist es nicht jedem zu überlassen, wie er / sie mit den Talenten / Möglichkeiten umgeht, ohne gleich eine „Missbrauchsgeschichte“ als Erklärung bemühen, wenn die Wahl „anders“ fällt?

      • Daphne sagt:

        Halt mal, Tomas, hier muss ich doch von meiner selbstauferlegten Enthaltung zurücktreten. Habe ich irgendwo irgendwas über Missbrauch gesagt? Den gibt es in diesem Gewerbe sicher auch, aber der grösste Teil von Pornos dürfte auf freiwilliger Basis produziert werden, mit Frauen, die damit viel Geld verdienen, dass ihre Körperöffnungen auf verschiedenste Weise zum Einsatz kommen. Ich halte einfach nicht viel davon, sich mit Aussehen oder Sex sein Geld zu verdienen, aber das ist keine offizielle Wertung, sondern eine private Meinung.

    • marie sagt:

      wieso schönreden? wenn wir nicht wüssten dass mrs young auf dem bild eine pornodarstellerin wäre, dann würden hier die emotionen niemals so hochgehen – diese frau sieht wie ein „kunstobjekt“ aus, das auf jeder anderen aufnahme im rahmen dieses sujets sein könnte. tomas hat schon recht. die frau als ganzes sollte besprochen werden – wie wir als solches wahrgenommen werden. aber offenbar haben wir mühe mit dem bild der „nutte“ – aber wo heilige, dort auch nutte.

      • Daphne sagt:

        Marie, wie gesagt, das Foto lässt mich völlig kalt. Allerdings bin ich nicht der Ansicht, dass in jeder Frau eine Nutte steckt, für eine Heilige halte ich mich trotzdem nicht.

      • marie sagt:

        das sehe ich auch so. aber was ist mit denen, die klare massstäbe in der darstellung von mutterdasein setzen? implizieren sie eben genau deswegen als antipode die „nutte“? so kommt es mir zumindest vor. desshalb dual, deshalb verlogen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eine Frau, die Sexualität liebt, ist noch lange keine ‚Nutte‘ und Nutte zu sein, ist kein Merkmal für eine aufgeschlossene, positive Einstellung zur Sexualität, darum geht es doch überhaupt nicht, wer solche Definitionen durcheinander bringt, hat sich noch nicht viele Gedanken zu Sexualität, Hingabe, Lust und Emotionen gemacht. Nutten verdienen ihr Geld mit ihrem Körper, wenn sie eine positive, wertschätzende Einstellung zu ihrem Körper hätten, könnten sie das nicht tun. Ich spreche nicht von Blümchensex, sondern von der Sexualität als grosser, einmaliger Kraft im Leben eines Menschen.

      • Daphne sagt:

        So formuliert haben Sie Recht, aber je älter ich werde, desto weniger kümmert es mich, was die Gesellschaft als Massstab sieht… Und gerade diesen so unheimlich emanzipierten Frauen wie der Young müsste es doch völlig egal sein, was die Gesellschaft von ihnen hält. Wie man es dreht und wendet, ich nehme ihnen einfach nicht den Feminismus ab, und es braucht mir auch keine Pornodarstellerin zu erzählen, dass auch Frauen Spass am Sex haben, das weiss ich aus eigener Erfahrung. Lieber ehrlich sein und sagen, was ist: Damit verdienen ich Geld, anstatt diese Show drumherum. Das wäre emanzipiert.

      • tststs sagt:

        Ok Pippi, endlich mal eine Aussage, mit der ich was anfangen kann „Nutten verdienen ihr Geld mit ihrem Körper, wenn sie eine positive, wertschätzende Einstellung zu ihrem Körper hätten, könnten sie das nicht tun.“!
        Diese Aussage stimmt jedoch nur, wenn Sie in der Prostitution eine Art der Körperverletzung sehen. Und es ist sehr schwer logisch zu erklären, weshalb jemand der gratis Sex hat/gibt mit seinem Körper zufrieden ist; aber jemand der zB CHF 1000.- (ja das gibts, nicht nur die 20STutz-Blowjobs am Sihlquai) einen Fick verdient ein mangelndes Körperselbstwertgefühl haben soll…

      • tststs sagt:

        @Daphne: Wie Sie ja selber sagen, sie machts in erster Linie zum Geld verdienen (und nicht um die Frauen-Bewegung voran zu bringen)… Und sie verdient einfach mehr, wenn Sie auf blonde Unschuld macht, als wenn Sie klipp und klar sagt was Sache ist… Ehrlichkeit bringt hier kein Geld… sie ist einfach eine clevere Geschäftsfrau…Ist doch das gleiche wie bei Verona Pooth, Paris Hilton etc.

      • marie sagt:

        @daphne
        eben, je reifer man wird… was ist mit den jungen, die da reinrutschen und noch nicht so weit sind? und wer sagt, dass mrs young nicht genau das lebt was sie beschreiben? wir kennen sie nicht. habe selbst vor langer zeit mit prosituierten, die aussteigen wollten, gearbeitet. der ausstieg scheiterte hauptsächlich daran, dass diese frauen schlecht oder gar nicht ausgebildet waren und aus herkunftsländer kamen, die hier nicht willkommen sind sowie an der gesellschaftlichen ächtung. es blieb keine andere alternative als rahmenbedingugen zu schaffen, um es irgendwie erträglich zu gestalten

      • Daphne sagt:

        S. mein Post weiter oben. Es gibt aus meiner Sicht einen grossen Unterschied zwischen Frauen, die auf diesen Job angewiesen sind, und Wohlstandsprostituierten bzw. Pornostarlets. Aber eigentlich interessiere ich mich wirklich nicht für diese Leute und ihr Gewerbe, damit ciao!

    • Auguste sagt:

      hmm…, sie haben recht, tomas, das bild ist sogar sehr gut. interessant auch wie sie das kind in den armen hält. viele halten ihre babies so, dass die arme fast verschränkt sind – sie hält es so lose wie einen fremdkörper habe ich den eindruck – irritierend.

  • Ruhig Blut sagt:

    Das Kind ist nicht vier Wochen alt, sondern jährig oder mehr. Die Grösse ist sicher etwa 100cm, wenn nicht mehr.

  • Gabi sagt:

    Richtig Sportpapi und auch Daphne: Da ist ne Frau. Die hat ein Kind. Punkt.

    Aber eben… Sobald das Wort „Pornostar“ drin ist, geht´s ab. Und während wir täglich Dutzenden neurotischen Müttern begegnen können; ja vielleicht sogar unwissentlich neben wahren Monstern im Tram sitzen, so scheint doch keine andere Berufswahl so prädestiniert dafür Verderbnis und moralische Zerrüttetheit zum implizieren, die ein gutes Muttisein per se ausschliesst.

    Diese Knorziweltbilder sind so was von verkrampft.

  • Sportpapi sagt:

    Was muss man tun, um in einer Zeitung zum Thema zu werden? Schon verrückt, für was wir uns alle interessieren!

    • Daphne sagt:

      Es interessiert eben doch nicht alle. Aber genau dass ist es: Diese Attention Seeker loten jede Möglichkeit aus, um sich ins Kamerlicht zu werfen, dafür ist ihnen nichts zu blöd, auch nicht das quasirechtfertigende Label des Postfeminismus. Noch blöder ist nur, wenn ihr Plan aufgeht, und man ihnen die gesuchte Aufmerksamkeit schenkt.

      • Sportpapi sagt:

        Wir könnten uns ja mal gemeinsam verweigern, heute. (fällt mir für meinen Teil nicht schwer, da ich sowieso keine Zeit habe). Auch wenn es mir schwer fällt, Pippi das Feld allein zu überlassen, wenn heute unweigerlich wieder einmal über Pornos diskutiert werden muss. Aber versprochen: das war mein letzter Beitrag zu diesem Thema heute.

      • Daphne sagt:

        Schliesse mich an, wobei ich es nicht Verweigerung nennen würde, sondern einfach nur Desinteresse. Pornodarstellerinnen sind Frauen und Mütter, ja was soll’s. Mehr gibt es doch dazu wirklich nicht zu sagen, ausser eben, es soll die grosse mediale Show abgezogen werden.

  • Artix sagt:

    Ein Foto von einer beweglichen Sache sprich Person ist ein einmaliger Moment der eingefangen wird. Je nach Güte des Fotografen wird oder kann eine Situation dargestellt werden. Nun die Frage, was wollte man darstellen? Eine Frau die mit einem Baby nichts anfangen kann oder ein Baby das Hunger hat, die Nähe und Wärme sucht.

  • Gabi sagt:

    Dacht´ ich mir´s doch gleich, dass das Wort feministischer Pornostar in diesem Forum schon bald Verwirrung stiften muss.

    So lange man – in Kreisen, die sich für ganz besonders emanzipiert halten – mit der Idee eines selbstbestimmten Pornostars sowieso nur so viel anfangen kann, wie mit einem Alien, MUSS alles, was dann mit dem ganz normalen menschlichen Dasein eines Pornostars zu tun hat, zutiefst verstören.

    … Weil ja nicht sein darf, was nicht sein kann.

    (Siehe Reaktion Pipi… Besser wie jeder Rorschachtest)

    • Daphne sagt:

      …Weil nicht sein muss, nur weil sein kann. Ehrlich, wer interessiert sich für die Stillfotos eines Pornosternchens? Wobei, für das Kind werden diese später angenehmer anzuschauen sein, als das Filmmaterial, auf dem das Mami ein Facial abbekommt oder auf weiss Gott welche Weise penetriert wird. Oder sollte ich mich irren?

      Nein, diese Pornodamen, Young, Grey und was auch immer, und ihre gegenwärtigen Mainstreamingaktionen, sie lassen mich kalt. Wer solchen Leuten Aufmerksamkeit schenkt, ist selbst schuld.

      • Sportpapi sagt:

        Lassen wir die Damen doch weiterhin ihren Job machen. Aber weshalb wir uns besonders für sie interessieren müssen, weiss ich auch nicht.

      • Daphne sagt:

        Ich sag’s ja: Mich lässt es kalt, was die mit ihrem Körper anstellen, wer es nötig hat, soll sich das Zeug anschauen. Aber es wäre für den Rest nicht unangenehm, wenn sie in ihrer Schmuddelnische bleiben würden. Ich halte diese sogenannten als Postfeminismus verkauften Aufklärungskampagnen gerade von Grey, kürzlich im Tagi nachzulesen, für absolut verlogen. Die Frau macht ganz einfach Geld damit, dass sie sich … lässt, mehr ist da nicht dahinter.

  • Bionic Hobbit sagt:

    Ich würde nicht allzuviel in ein Bild hineininterpretieren.

    • Greatsheep sagt:

      Genau, ist bloss gestellt und in dem Business (Medien, Werbung etc.) geht es heutzutage bloss noch um Provokation und/oder seine 15 Minuten. 😉

  • Sama sagt:

    Ich finde das Bild unglaublich gut- eine Mutter, die nicht verklärt auf ihr ach so einzigartiges Kind schaut, sondern in die Ferne – ob in die Zukunft oder die Vergangenheit sei dahingestellt – wobei ja klar ist, das es sich bei der Photographin um eine Künstlerin handelt und somit das Photo Kunst ist und kein Schnappschuss. Über das Verhältnis von Mutter und Kind sagt das Bild ganz und gar nichts aus.
    Und natürlich darf eine Pornodarstellerin Kinder haben und natürlich darf sie – die die Öffentlichketi gewohnt ist – auch Photos veröffentlichen – das tun alle anderen Prominente ja auch.

    • E.H.Roth sagt:

      richtig, das Bild sagt nichts über ihre wahren Gefühle zum Kind. Wenn die Leute hier M.B’s Text richtig gelesen hätten gäbe es keine Diskussion über Youngs aussehen, ihren Blick usw. Das Bild war für eine Kunstausstellung geschossen worden und ist gestellt. Young wollte so Aufmerksamkeit erhalten. Andere haben schon ganz anderes gemacht um mit ihrer Message in die Schlagzeilen zu kommen.

    • Elias Ratmandn sagt:

      stimme dir zu… wirklich ein schönes bild. erinnert mich an die zeiten, als kinder ein gleichberechtigtes mitglied der gesellschaft/familie waren und nicht so hochstilisiert wurden wie heutzutage. das bild, v.a. ihr blick, zeigt, dass kinder nicht immer erwünscht sein könnten, oder trotz kinderwunsch der selbstidentität der mutter im wege stehen. das macht die frauen so speziell, so intrigant… mir als mann gefällt das bild, nicht weil sie eine perverse pornoqueen ist, sondern weil es die möglichkeit darstellt, dass frauen auch mit kinder augen für andere/anderes haben können.

  • thinkabout sagt:

    Wusste nicht, dass Pornodarstellerinnen für den Job so grosse Hände benötigen… Die auf dem Photo sind ja riesig……

    Ich diese Dame wird eine emozionale Entwicklung durchmachen. Wichtig finde ich nur, dass sie ihr Baby nach 6 Monaten wieder mit ans Set nimmt.

  • Leonidas sagt:

    stimme der einschätzung von pippi zu, was die wirkung des fotos angeht. was bitte schön ist eine „feministische pornodarstellerin“? diese begriffskreationen! hauptsache ein neues schublädchen geschaffen?!?

  • Heiri Huber sagt:

    Der Blick ist ähnlich irritiert, wie die Blog-Autorin im Schreiben. Hier kommt die „Überwindung des Patriarchats“ an die Grenzen. Denn wie ein Leser richtig bemerkt, das Kind hat ja auch einen Vater, aber der spielt in diesem Setting keine Rolle. Denn die Porno-Darstellerin möchte auch als Mutter eine „femme publique“ bleiben. Das Bild zeigt eindringlich, dass der Frauenkörper, mehr als der Männerkörper die Grenze von „Privat“ und „Öffentlich“ definiert. Ein Umstand der sich nicht wegschwatzen lässt: und das irritiert, gerade Feministinnen.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Sie sieht verwirrt und überfordert aus, ihr Blick gefällt mir überhaupt nicht. Ausserdem hält sie das Kind wie einen Gegenstand, irgendwie wirkt das Foto sehr negativ. Abgesehen davon darf sich jede Frau ablichten lassen beim Stillen, welchen Beruf auch immer sie hat, wobei ich Pornostar nicht als Beruf bezeichne, sondern als Ausbeutungszustand. Es macht die Protagonistinnen unglücklich, insofern ist das Foto wohl sehr authentisch. Der Frau wird als Mutter bewusst, welch selbstentfremdetes Leben sie bisher führte.

    • Pippo sagt:

      Verwirrt und überfordert – ist doch absolut begreiflich unter den gegebenen Umständen. Da stellt man sich hin für ein Foto, das Kontroversen über Heilige und Schlampen auslösen soll, und soll ganz locker und entspannt bleiben?

      • Christian Grogg sagt:

        Ja genau Pippi, dieser Meinung bin ich auch…
        Welch arme, von der heutigen Konsumgesellschaft zum Verkauf ihres Körpers gezwungene Frau. (Achtung, Ironie)
        Auisbeutungszustand? Wer die Entscheidung fällt, in einem Land in dem normale Arbeit möglich wäre seine Sexualität und Intimität für Geld zu verkaufen ist absolut selber Schuld und erfährt zumindest von mir kein Mitleid!

      • Wildkatze sagt:

        Christian Grogg:
        „Wer die Entscheidung fällt……Mitleid.“ – Schon mal etwas von Zwangsprostitution gehört?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Gabi ist ein Mann, er kriecht immer dann aus seinem Loch, wenn es hier um Prostitution geht. Social media agent!

        Wer die Biografien der weiblichen ‚Pornostars‘ studiert, stösst immer auf die selbe Misere: Scheisskindheit, oft aber nicht zwingend sexuell ausgebeutet, lieblose bildungsferne Eltern, denen die Kinder egal sind, früher Auszug, oft noch im Teenageralter, grosse Träume von Ruhm und leichtem Geld, weil niemand diesen armen Geschöpfen eine Leitplanke gab. Sie sind den schmierigen Typen, die ihnen Versprechungen machen, schutzlos ausgeliefert, endlich kümmert sich jemand, toll!

      • tststs sagt:

        Wie passt es da ins Bild, dass Madison Young zuerst Galeriebesitzerin war?

      • Gabi sagt:

        Die Frage nach passend oder nicht passend erübrigt sich, wenn sowieso alles ins klar umrissene Weltbild gebeugt wird.
        Wie das aussieht, ist ja (wirklich besser als mit jedem Rorschachtest) den aufschlussreichen Voten der jeweiligen Kommentatorinnen zu entnehmen.
        Besonders lächerlich z.B. „Weibliche Eigenständigkeit, Stärke und Lust wird entweder als Sünde gewertet oder männlichen Bedürfnissen und Begehren unterstellt – je nach – männlichem – Bedarf.“ … Oder – vermeintlich – weiblichen Interessen, indem man ihr ebendas abspricht. Weil´s halt einfach nicht ins pseudoemanzipierte Bild passt.

    • Wildkatze sagt:

      Den Körper enteignet, die Seele entfremdet – das sehe ich vor allem in diesem Foto.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, dann schau Dir mal Young’s Filmchen an …

      • Wildkatze sagt:

        Das hab ich nicht vor. Aber: Wer macht denn diese Filmchen und bestimmt deren Inhalt? Die DarstellerInnen oder die Produzenten, Regisseure?

      • tststs sagt:

        Bei Madison Young ist es halt so, dass sie oft auch Produzentin und oder Regisseurin der Filme ist, in denen sie mitspielt…

        Ja, Porno hat viel mit Ausbeutung und Frauenhandel zu tun, aber es gibt doch tatsächlich auch selbstbestimmte Frauen im Business, die gutes und anständiges Geld verdienen…

      • Wildkatze sagt:

        Falsch verstandene Emanzipationskonzepte haben einen gravierenden Fehler: Sie zwingen Frauen, Männern Konkurrenz zu machen, sich also einem falschen System anzupassen.

      • Gabi sagt:

        Das Problem mit Feminismus ist, dass keine emanzipierte Frauen mitmachen.

      • Wildkatze sagt:

        Sie halten sich wohl für sehr emanzipiert, was?

      • tststs sagt:

        @ wildkatze: Wenn eine Frau also Freude an zur Schau gestellter Erotik hat und schlau genug ist, damit auch noch Geld zu verdienen (fühlen sich Männer da etwa ausgenutzt?) ist das für Sie ein „falsch verstandenes Emanzipationskonzept“?
        Ja, sind Frauen denn keine sexuellen Wesen? Sind sie by the way, und sie springen – unterbewusst – genauso auf pornographische Bilder an wie Männer (neurologisch nachweisbar)!
        Verwechseln Sie Frauen wie M.Young nicht mit 14jährigen illegal eingereiste Kinderprostituierten aus dem Ostblock, die unter Zwang stehen nicht mit einer selbstbewussten Frau…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Glückliche Menschen sehen anders aus, Prostitution und Pornografie gehen immer auf Kosten der Frauen, die mitwirken, auch wenn sie vordergründig damit leben können, weil sie Geld verdienen. Geld ist nicht alles, welcher der Pornokonsumenten, die da so gedankenlos ‚geile Filmchen‘ konsumieren, möchte auch nur einen Tag das Leben einer dieser Frauen führen, ausgebeutet und fremdbestimmt? Ich hab mir vor einiger Zeit aufgrund einer Diskussion hier ein paar solcher kostenlosen Trailer angesehen, es war absolut abtörnend, es geht NUR um die Lust des Mannes. Die Frauen? Karrikaturen ihrer selbst!

      • tststs sagt:

        @ Pippi: Natürlich sind die meisten Pornos nicht gerade „frauenfreundlich“ zum anschauen, aber sie sind ja auch für Männer gemacht! Im Gegenzug gibt es aber auch stilvollere Sachen, extra für Frauen gemacht, zB von M.Young… aber Qualität hat halt seinen Preis! Deshalb kann man hochwertiges Zeug auch nicht in Gratis-Trailern finden!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nicht gerade frauenfreundlich??? Sag mal, hat’s dir ins Hirn geschneit? Sie sind für Männer gemacht, ach so, ja dann.. Willst du damit sagen, um die männliche Geilheit zu bedienen, ist jedes Mittel recht? Ausbeutung in der schlimmsten Art! Nach einigen Jahren werden die Frauen weggeworfen wie Müll, sind sie ja auch, Fickmüll, tausendmal benutzt und nun unbrauchbar. Viele dieser Frauen begehen Suizid – nein, ich hab keine Studie zur Hand und auch keine Zeit, eine zu suchen, aber ich las so viel darüber, dass ich weiss, wovon ich spreche – nach dem Seelenmord folgt auch die physische Auslöschung

      • tststs sagt:

        Nein Pippi, mir hats nicht ins Hirn geschneit… Aber nett…
        Wie gesagt, es gibt Ausbeutung… die gibt es auch im Detailhandel! Geht man deshalb nicht mehr zu Coop? Nein! Als pflichtbewusster Konsument informiere ich mich, welches Unternehmen nach ethischen Grundsätzen arbeitet! Und auch wenn Sie das nicht sehen sollen, M.Young gehört genau zu dieser Fraktion…
        Oder geht es hier generell um ein Verbot für Porno?

      • tststs sagt:

        Und Pippi, es sind genau Leute wie Du, die denn Billigscheiss anklicken, die dazu beitragen, dass weiterhin Frauen (und auch Männer) ausgenutzt werden!!!

      • bronf sagt:

        gib’s auf, tststs… ein klassischer fall von „was nicht sein darf, das kann auch nicht sein“. wären frauen nicht immer die von bösen männern ausgenutzten, so würde ja plötzlich pippis ganzes, in jahre4langer heimarbeit zusammengebasteltes weltbild zusammenkrachen… und wer möchte schon sowas. drum hab‘ etwas verständnis für sie. ist nicht bös gemeint von ihr, sie kann ganz einfach nicht anders…

      • Gabi sagt:

        … Gäääähn….

      • Wildkatze sagt:

        @Gabi:
        Ihre Kommentare sind intellektuell äusserst aufschlussreich und vielsagend! Wenn „gääähhn“ alles ist, was Sie zustande bringen, dann gähnen Sie gefälligst woanders und verschonen Sie uns hier mit Ihrer Gähnerei!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Den ‚Billigscheiss‘ hab ich angeklickt, um mir ein Bild machen zu können, damit ich weiss, wovon ich spreche, es war nicht nur billig, es war gratis. Ich gehöre tatsächlich zu den Menschen, die keine Pornos gucken, auch wenn es für dich nicht vorstellbar ist. Ich möchte mir meine Sexualität nicht kaputt machen lassen durch diesen Dreck, wer sich einmal mit den Hintergründen dieses Business befasst hat und ein empfindender Mensch ist, kann das Zeug nicht anschauen, ohne depressiv zu werden. Die schlechtesten Liebhaber, die ich hatte, waren übrigens die, welche regelmässig Pornos gucken.

      • bronf sagt:

        aber sich im H&M billigklamotten, an denen buchstäblich kinderblut klebt, reinziehen, das ist natürlich überhaupt kein problem.

        oh heilige doppelmoral und selbstgerechte entrüstung…

      • Wildkatze sagt:

        Pippi hat mal wieder meine vollste Unterstützung und Zustimmung. Weibliche Eigenständigkeit, Stärke und Lust wird entweder als Sünde gewertet oder männlichen Bedürfnissen und Begehren unterstellt – je nach – männlichem – Bedarf.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Danke Wildkatze!

      • tststs sagt:

        Sorry Pippi, aber Sie machen sich kein Bild von der Sache, wenn Sie so selektiv vorgehen! Sie suchen nur Infos, die Ihre bisherige Meinung zementiert (Dissonanztheorie lässt grüssen)!
        Und natürlich kann ich mir gut vorstellen, dass Sie keine Pornos gucken…
        Im Punkt der Abstumpfung gegenüber realer Sexualität bei Porno-Viel-Konsumenten kann ich Ihnen übrigens nur beifplichten…

      • Wildkatze sagt:

        Ja, ja bronf, wenn einem die Argumente ausgehen, wird einfach schnell das Thema gewechselt. Wir reden heute nicht über Kinderarbeit. Was bitte hat die Verurteilung von Pornographie mit Kinderarbeit zu tun? – Nichts! Ausser wir diskutierten hier über Kindesmissbrauch. Das ist ein anderesThema

      • tststs sagt:

        @ Wildkatze: Die Einzige(n), die hier die Selbstständigkeit von Frau Young als „Sünde“ (oder falsch, im Sinne von nicht eigenständig gewählt) darstellen sind….
        Ebä!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        In der aktuellen W’Woche ist übrigens gerade ein Bericht über die Lügen der Männer, die sie uns auftischen, um ein ‚gäbiges‘ Leben zu haben. Ich war nicht erstaunt, btw., meine Vermutungen und Erfahrungen wurden bestätigt. Jedenfalls wurde einmal mehr klar, dass die Männer die sexuell selbstbestimmte Frau gar nicht mögen, Frauen und ihre Sexualität sollen gefälligst immer als Antwort auf den Mann uns seine Bedürfnisse vorkommen. Genau dieses Bedürfnisse bedienen die Pornos, domestizierte Weibchen, die lieben, was Mann mit ihnen macht, was immer das auch ist. Entwürdigend und armselig!

      • bronf sagt:

        so schwierig, büsi? soll ich’s buchstabieren für sie? produktionsbedingungen! jeder pornokonsument ist ein amoralisches monster, weil er sich nicht gedanken macht über die produktionsbedingungen seines stoffes – bei modejunkies (z.b.) spielen die anscheinend keine rolle… doppelmoral.

      • marie sagt:

        @pippi/wildkatze
        „Weibliche Eigenständigkeit, Stärke und Lust wird entweder als Sünde gewertet oder männlichen Bedürfnissen und Begehren unterstellt – je nach – männlichem – Bedarf.“
        frau young verdient damit geld, wie bankerinnen, putzfrauen, sekretärinnen, politikerinnen und krankenschwestern auch. das ist unser system. wir sind alle prostituierte. übrigens tun das auch männer.
        wenn es möglichst selbstbestimmt getan wird – wo ist das problem?

      • tststs sagt:

        Aber Sie wissen schon Pippi, dass wenn es um Dominanz-und-Unterwerfungs-Spielchen geht, derjenige Part der bestimmende/machtvolle ist, der sich unterwirft? (weil er/sie sagt, wie weit es geht)!
        Auch wenn es nicht Ihr Bier ist, aber nicht alle Leute stehen auf den berühmten Blümchensex…

      • Wildkatze sagt:

        marie, da muss ich Ihnen für einmal widersprechen. Wenn Frau/Mann in einem System nur überleben und existieren kann/darf, indem wir uns prostituieren müssen, DANN IST DAS EIN PROBLEM, und zwar ein ernsthaftes. Bunt ist das Angebot der Zugehörigkeit, das die Wirtschaft nun auch den Frauen macht und das diese ab und zu sogar eigenständig gestalten dürfen – wenn auch meistens nur vorübergehend;immer jedoch mit der unüberhörbaren Massgabe, in dem von Männern gesetzten Rahmen zu bleiben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich kenne zuviele Frauen, bei denen Dominanz und Unterwerfung bittere Realität war und ist und mit ‚Spielchen‘, wie du es nennst, nicht das geringste zu tun hat. Die Gewalt gegen Frauen ist allgegenwärtig, ein Blick in die Zeitungen genügt, um das festzustellen, für viele sind die Pornos Gebrauchsanweisung und Inspiration, was sie noch so anstellen könnten mit ihren Frauen. Es braucht dann immer mehr, dass sich der Kick einstellt, mehr Schmerz, mehr Demütigung. In der Pornobranche ist übrigens von Spielchen auch keine Rede, die Ausbeutung ist bittere Realität.

        http://www.emma.de/ressorts/artikel/pornografie/der-traum-vom-porno-star/

      • marie sagt:

        @wildkatze
        auch ich habe meine ideale und meine vision. aber wir leben in der ralität und die ist manchmal nicht kompatibel. auch ich würde eine egalitäre gesellschaft begrüssen, aber eben. seit jahrtausenden wird versucht prostitution zu „verbieten“ indem man sie verteufelt. ist und war nie möglich und wird wahrscheinlich nie möglich sein. so wie wie die meisten auch ihren unterhalt damit versdienen müssen, indem sie einer beschäftigung nachgehen, die nicht ihrem wesen entspricht. das einzige was wir tun können, sind rahmenbedingungen zu schaffen, die einigermassen „verhäbe“.

      • Daphne sagt:

        Marie, nein, hier muss ich Ihnen auch widersprechen: Wir sind nicht alles Prostituierte. Das ist so ein Wischiwaschigerede, mit dem alle und alles gleichgeredet werden sollen. Sie mögen das anders sehen, aber ich halte es nicht für respektabel, sein Geld damit zu verdienen, für andere den Hintern und andere Körperteile herzuhalten.

      • tststs sagt:

        Ja natürlich Pippi, aber Ihre Beispiele haben nichts mit den von mir gemeinten, erwachsenen Sexspielchen zu tun! Oder wollen Sie ernsthaft den von Ihnen genannten, geschädigten Frauen unterstellen, dass sie sich dem Mann -freiwillig- unterwerfen!
        Aber anstatt Frau Young als selbstbestimmte, EMANZIPIERTE Frau zu erkennen, drücken Sie sie lieber in einen Rahmen, der in Ihr Weltbild passt! Ich bin immer offen für den Austausch gegenteiliger Meinung, aber langsam muss ich den anderen recht geben! Sie wollen gewisse Dinge nicht akzeptieren, zB das es Frauen gibt, die sich wirklich gerne und freiwillig im Bett von einem Mann (oder von einer anderen Frau btw) dominieren lassen; ja sogar sich das Füdli versohlen lassen!

      • tststs sagt:

        Ohne, dass der Vater ein Schläger war, wenn überhaupt ein Vater vorhanden war… ohne Mutter, die sich nie kümmerte… ohne eine erste Liebe, die nur log…. ohne einen ersten Ehemann, der nur zuschlug…

      • marie sagt:

        @daphne
        das ist kein wischiwaschigerede. die meisten, die ich kenne arbeiten und legen dabei eine show ab, damit sie ende des monats ihre rechnungen bezahlen können. und ich bin froh und dankbar, dass ich meinen hintern niemand entgegenstrecken muss. aber was ist mit denen, die das als „dienstleistung“ anbieten, weil sie keine andere alternative sehen?

      • Wildkatze sagt:

        marie, Prostitution ist und bleibt nun mal eine patriarchale Einrichtung und dient ausschliesslich männlichen Bedürfnissen und Begehrlichkeiten, auf Kosten von Frauen und Kindern. Ich habe nichts gegen sexuelle Freizügigkeit – aber bitte nicht auf diese Art und in einem solchen Rahmen!

      • Daphne sagt:

        Marie, denken Sie nicht, dass gerade die Frauen, die keine andere Möglichkeit zum Geldverdienen haben – in der Schweiz kann ich mir das nicht vorstellen, anderswo sicher – alles andere als stolz auf diesen Job sind? Es sind doch die Wohlstandsprostituierten, die immer hervorheben müssen, wieviel Spass sie an der Sache haben etc.

      • Wildkatze sagt:

        marie, ich kann Ihren Gedankengang nachvollziehen. Aber, dass es Frauen gibt, die keine andere Alternative haben oder sehen um zu überleben ausser sich zu prostituieren, das ist eine gewollte und zielstrebig gesteuerte Situation in unserer nach wie vor männlich dominierten und männlichen Bedürfnissen gerecht werdenden Gesellschaft. Auch das geht unter „Zwangsprostitution“.

      • marie sagt:

        ich habe von sehen gesprochen und nicht haben – das ist ein merklicher unterschied. und auch ich würde eine egalitäre gesellschaft begrüssen – aber wir leben im hier und jetzt, was morgen/übermorgen passieren sollte/muss, daran arbeiten wir. das gilt es anzugehen. was wollen wir denn bis dahin tun? nur den zustand verurteilen? wir leben nun mal in dieser zeit:
        «Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren. Es ist die Zeit der Monster.» Antonio Gramsci

      • Wildkatze sagt:

        Daphne, schauen Sie sich einmal in der Schweiz um und lesen Sie entsprechende Berichte. Die Schweiz gehört zur Top-Ten-Liste jener Länder, in welche Frauen aus asiatischen, südamerikanischen und Ostblockländern verschleppt und hier zur Prostitution gezwungen werden.

      • Wildkatze sagt:

        marie, Sie haben recht. Aber Veränderungen beginnen immer in den Köpfen der Menschen. Und da hilft Reden und Verurteilen allemal.

      • Erich Baltisser sagt:

        @ Wildkatze: Wie definieren Sie denn verschleppen und zwingen? Im wörtlichen Sinn? Wo stecken denn all diese verschleppten und gezwungenen Frauen? Bitte um Erleuchtung.

      • tststs sagt:

        @Wildkatze: Sie meinen jetzt aber schon in Prozentzahlen (nicht in absoluten) oder?
        Die Erkärung ist (vermute ich zumindest) auch ziemlich einfach: Wie schon erwähnt, findet man in der Schweiz immer einen anderen Job, als Prostitution… Deshalb ist das „Low-Budget“-Gewerbe am Sihlquai auch nicht besonders attraktiv… da müssen halt die Ausländerinnen die Lücke füllen…

      • Wildkatze sagt:

        „Es ist die Zeit der Monster.“ – Wie wahr! In 300’000 Jahren Menschheitsgeschichte werden die bisher rund 5’000 Jahre Patriarchat von zukünftigen Generationen rückblickend wohl als das schlimmste und dunkelste Zeitalter der Menschheit eingestuft werden.

      • Wildkatze sagt:

        @Baltisser:
        Sind Sie so naiv oder tun Sie nur so?

      • bronf sagt:

        genau! das dunkle zeitalter, in dem das schlachtvieh mit menschlichen föten gemästet wurde…

      • Erich Baltisser sagt:

        @ Wildkatze: nur nicht so übermütig, in 300’000 Jahren wird auch das ziemlich sinnentleerte Gebrabbel von Kommentaren als das dunkelste Zeitalter von Kommentaren gesehen werden.

      • marie sagt:

        vielleicht bin ich ein bisschen brutal jetzt: aber wir gehören zu den „priviligierten“ die sich den luxus erlauben können zu wählen, zu verurteilen und sich über solche dinge gedanken zu machen. aber es geschieht vom hohen ross – mich inkl. und das das finde ich dann äusserst irritierend. und eine „bessere und gerechtere“ welt können wir nur im präsens gestalten und was die zukunft betrifft, liegt weit in der ferne und entzieht sich am ende unserer kenntnis.

      • Erich Baltisser sagt:

        @ Wildkatze: da Sie ja offenbar nicht so naiv sind, werden Sie doch bestimmt Fakten liefern können, wo diese verschleppten Frauen stecken. In dunklen Kellern wo sie kein Mann findet? Wenn Sie Informationen haben, dann bitte teilen sie sie doch.

      • Wildkatze sagt:

        @tsts:
        Nein, ich rede nicht von Prozentsätzen. Ich rede von absoluten Zahlen. Schätzungen sprechen von 4 Millionen Frauen und Mädchen, die JÄHRLICH weltweit zum Zweck der Prostitution, Zwangsheirat oder der Sklaverei ver- und gekauft werden. Jedes Jahr werden ca. 2 Millionen Mädchen zwischen 5 und 15 Jahren zur Prostitution gezwungen. VORSICHTIGE Schätzungen für die Schweiz gehen von jährlich 1’500 bis 3’000 Frauen aus, die als Opfer von Menschenhändlern in unser Land gelangen. In Europa werden gemäss Schätzungen der Europäischen Kommission und der OSZE zwischen 120’000 bis 500’000 Frauen von

      • Wildkatze sagt:

        2/
        alleine Ost- und Mitteleuropa wie Waren nach Westeuropa verschoben.

      • tststs sagt:

        „In 300′000 Jahren Menschheitsgeschichte werden die bisher rund 5′000 Jahre Patriarchat von zukünftigen Generationen rückblickend wohl als das schlimmste und dunkelste Zeitalter der Menschheit eingestuft werden.“
        Da kommen mir schlagartig zwei Fragen in den Sinn:
        1. 5000 Jahre Patriarchat. Was war dann die anderen 295’000 Jahre? Soooo extrem wichtig kann diese Patriarchat ja dann auch nicht gewesen sein…
        2. Die „historische“ Zeit (also als der Mensch wirklich so was wie „zivilisiert“ wurde) beginnt just vor eben diesen rund 5000 Jahren….

        Daraus ergeben sich diese Folgefragen: War das Patriarchat ein Segen? Und wie fühlt sich das Mittelalter resp. der Klerus nachdem sie den Titel für „Dunkelstes Zeitalter“ verloren haben?
        Und als letztes: Wer interessiert sich in 1500 Jahren noch dafür, was anno Domini 2011 passiert ist…? Oder wer von uns weiss noch, was 511n.Chr. gerade tagesaktuell war?

      • Erich Baltisser sagt:

        @ Wildkatze: Jetzt sind wir also im Reich der Schätzungen, nicht der Fakten. Wenn es keine Fakten sind: wieso glauben Sie es dann? Es gibt so ein Ueberangebot an Prostituierten, weshalb sollten im grossen Stil Frauen hierher verschleppt werden? Macht überhaupt keinen Sinn. Wenn es Einzelfälle sind (die sind ja nie auszuschliessen), dann ist es eben nicht die grosse Erklärung für die Prostitution.

      • bronf sagt:

        baltisser, muss das sein? müssen sie mich tatsächlich in die blöde situation bringen, der wildkatze rechtzugeben? natürlich findet zwangsprostitution und frauenhandel statt, auch hier in der schweiz, das abzustreiten ist entweder dumm oder niederträchtig.

      • tststs sagt:

        „Die Schweiz gehört zur Top-Ten-Liste jener Länder…“
        „Schätzungen sprechen von 4 Millionen Frauen und Mädchen, die JÄHRLICH weltweit zum Zweck der Prostitution….“
        „VORSICHTIGE Schätzungen für die Schweiz gehen von jährlich 1′500 bis 3′000 Frauen aus, die als Opfer von Menschenhändlern in unser Land gelangen“
        Irgendetwas geht hier nicht auf, deshalb meine Frage ob Prozent oder absolute Zahlen… (0.075 aller Zwangsprostitutierten landet in der der Schweiz, wie soll da ein ToptenPlatz drinliegen…) Nur deshalb!

      • Erich Baltisser sagt:

        @ Bronf: Wieso ‚müssen‘ Sie der Wildkatze Recht geben? Wieso soll das Reich der Schätzungen die Fakten ersetzen? Bei dem Ueberangebot an freiwilligen Prostituierten in der Schweiz (weil man einfach viel Kohle machen kann): wieso sollte da Zwangsprostitution im grossen Stil nötig sein? Wo sollte das sich abspielen? Reden Sie von den paar am Sihlquai? Wie gesagt, es gibt ja alles, auch in der Schweiz, aber das Phänomen der Prostitution damit zu erklären ist doch total blauäugig.

      • tststs sagt:

        @E.B. Jetzt verrennen Sie sich! Gehen Sie mal an den HB Zürich und beobachten Sie was passiert, wenn der WienerWalzer einfährt. Die Polizei steht nicht umsonst jedes Mal dort und macht gleich einmal Kontrolle!
        Und es sind deshalb Schätzungen, weil im kriminellen Milieu die Dunkelziffer immer extrem hoch ist, sodass gar keine „faktischen“ Zahlen angegeben werden können….
        Ich würde sagen, die Zahlen sind sogar sehr tiefgestapelt!

      • Erich Baltisser sagt:

        @ tststs: Das scheint ja ein riesiges Problem zu sein, da müssten doch Zahlen der Polizei bekannt sein, wieviele verschleppte Frauen sie Jahr für Jahr befreien, oder? Ich bin ganz offen für Ihre Information, denn sie scheinen solche Informationen ja zu haben. Als Bewohner eines Top 10 Landes wüsste ich wirklich gerne was alle anderen hier auch zu wissen scheinen.

      • tststs sagt:

        @ E.B. Ich entnehme Ihrem Post, dass Sie nicht in ZH oder Agglo wohnen (oder näheren Umgebung), ansonsten hätten Sie von den zahlreichen Problemen rund um die Prostituion sicher auch etwas davon mitbekommen (angefangen vom genannten Zug aus dem Ostblock, über das Verbot von Minderjährigenprostitution bis hin zu verschissenen Gärten -sorry die Wortwahl) im Kreis 4…)

      • bronf sagt:

        baltisser, ich will doch nicht das phänomen prostitution erklären… aber überlegen sie mal, wo die gewinnspanne für einen zuhälter grösser ist: mit sich freiwillig prostituierenden damen oder mit zwangsprostituierten, die der landesprache nicht mächtig sind, die niemanden hier kennen und denen er den pass abgenommen hat?

      • Daphne sagt:

        Wildkatze, zur Klärung: Ich sprach von Schweizerinnen, die gehen freiwillig anschaffen, ausser es handelt sich um den Beschaffungsstrich. Mir ist auch klar, dass es daneben Zwangsprostituierte aus dem Ausland gibt.

      • Wildkatze sagt:

        Also, tststs, wollen Sie mich vergackeiern?
        1. So extrem wichtig ist dieses Patriarchat deshalb, weil in ihm – und nur in ihm – die Natur und unser ganzer Planet nachhaltig zerstört wurde/wird.
        2. Die „historische“ Zeit, wie Sie das nennen, beginnt im Patriarchat eben erst mit dem Patriarchat. Alles andere wird negiert, geleugnet, unter den Teppich gekehrt.

        „War das Patriarchat ein Segen?“ – Machen Sie Witze? Und dazu noch so schlechte?

        Mittelalter und Klerus sind Teil des patriarchalen Zeitalters. Ihre Frage erübrigt sich.

        In 1’500 Jahren spricht die Welt hoffentlich nicht mehr von „Anno

      • Erich Baltisser sagt:

        @ tststs: Anwohner störten sich am Strassenstrich am Sihlquai, Sommaruga will 16-18jährigen die Prostitution verbieten, sagt aber gleichzeitig, sie wisse ehrlicherweise nicht, wie gross das Problem überhaupt sei; beides hat keinen direkten Zusammenhang mit Zwangsprostitution und Menschenhandel. Meine Meinung ist: man weiss sehr wenig, es wird extrem viel geschätzt und vermutet, und das hat verschiedene Gründe, aber wenig Wissen-Hintergrund. Wenn wir unser Wissen aber nicht hinterfragen vermögen, was sind wir dann? Richtig: manipulierbar.

      • Wildkatze sagt:

        2/
        Domini“.
        Und, warum man sich auch in 1’500 Jahren noch für das – dann hoffentlich überwundene – patriarchale Zeitalter interessiert, habe ich unter Punkt 1. bereits beantwortet.

      • Wildkatze sagt:

        tststs: Zu Ihren Prozentrechnungen:
        Zu den Zwangsprostituierten alleine aus Mittel- und Osteuropa kommen weitere Zehntausende aus Kambodscha, Vietnam, Laos, Süd- und Zentralamerika, Afrika dazu.

      • Gabi sagt:

        Stets aufs Neue erstaunt, wie sehr Extremisten eines Glaubens den Extremisten irgend einer anderen Couleur gleichen, ohne dass sie sich das je eingestehen könnten.
        Ich hab grad Wildkatzes leidenschaftliches Pamphlet gegen das Patriarchat gelesen, welches für alle Unbill dieser Welt verantwortlich gemacht wird.
        Würde man nun das Wort „Patriarchat“ durch „Ungläubige“ ersetzen, ginge der Quatsch genau so gut auf jeder Islamistenwebsite durch.
        Die Welt muss so herrlich klar und einfach für Menschen sein, die so grosszügig zu pauschalisieren vermögen.

      • Wildkatze sagt:

        Am klarsten und einfachsten ist die Welt für diejenigen, die vor jeder Wahrheit die Augen verschliessen.

      • E.H.Roth sagt:

        @Wildkatze
        Du weisst schon, dass Frauen nicht zu Porno Filme gezwungen werden. Beate Uhse sagte einmal, dass sie immer zu viele anfragen von Frauen haben die in Filmen mitmachen wollen aber zuwenig Männer.

    • Tomas sagt:

      Ich finde, dem Captain Hook schaut die Bösartigkeit auch unübersehbar aus den Augen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, gute bildbeschreibung pippi. die panik in ihrem gesicht ist vielsagend. entweder sie ist eine bessere mimin als man gemeinhin in ihrem genre erwarten würde, oder…

      • Gabi sagt:

        … Oder die Meldung sagt überhaupt nix über die Abgelichtete, sehr viel jedoch über die Interpretierende aus.

      • Auguste sagt:

        hmm…, da haben sie vollkommen recht, gabi. aber genau das ist doch die zweite spannende seite an besprechungen/kritiken/feedback/kommentaren – die subjektivität derer, die sich über etwas äussern.

      • Gabi sagt:

        Klar, da haben Sie Recht. Und nirgends sonst, als bei diesem ewigen Thema, sind die Tanten der alten Emma-Fraktion, die wohl bloss die jungen Mädels, die nicht bei Ihnen mitmachen wollen, mehr hassen als die Männer an sich, am Eiffrigsten beim Erklären, wie die Welt nämlich wirklich aussieht!

      • Auguste sagt:

        hmm…, ich kenne pippi schon eine ganze weile, sie hasst weder junge frauen noch männer.

    • Erich Baltisser sagt:

      @ Wildkatze: Sie überschätzen die Macht der Männer. Es gibt schlecht bezahlte Jobs für Männer und Frauen. Frauen haben eben noch die zusätzliche Wahl, viel Geld zu verdienen mit Prostitution. Die meisten von ihnen könnten auch anderer Arbeit nachgehen, allerdings nicht so fürstlich bezahlt. Es ist also die Entscheidung der Frau.

      • marie sagt:

        so einfach ist es wiederum nicht hr baltisser. es ist nicht die frau die entscheidet, das untersteht einem system, das mittlerweile auch die männer betrifft.

      • Erich Baltisser sagt:

        Bestimmt gibt es viele Männer (mit Familie?), die Clubs betreiben, Zimmer vermieten, etc. Angestellt oder selständig: Prostituierte verdienen mit Bestimmtheit ein zig-faches einer Fabrikarbeiterin oder Büroangestellen. Das sind handfeste Gründe für viele Frauen. Unangenehme Wahrheit? Vielleicht. Sehen wir es doch trotzdem wie es ist.

      • marie sagt:

        ich bin die letzte,die die realität nicht wahrnimmt und distanziere mich deutlich vor dem verurteilen dieses genres (siehe meine posts). aber die zwangsprostitution (frauen UND kinder) ist am zunehmen weltweit und das müssen sie zugebenn: das ist definitiv ein no go!

      • Erich Baltisser sagt:

        Gebe ich gerne zu, dass Zwangsprostitution ein no-go ist. Ich bezweifle nur, dass dies in der Schweiz ein so grosses Thema ist, wie es von vielen dargestellt wird.

      • marie sagt:

        es ist eins (dunkelziffer übrgens unbekannt oder zumindst nicht offiziell). für mich jeder einzelne fall einer zuviel.

      • Erich Baltisser sagt:

        Für mich ist es unbefriedigend, dass wir eigentlich nicht wissen, wovon wir überhaupt sprechen (zahlenmässig). Jeder Fall einer zuviel? Ja sicher; aber desselbe gilt doch auch für Krebs, Autounfälle, Entlassung, Herzinfarkt, unfähige Politiker, Falschdiagnosen, Spitalinfektionen, Adoptionen, Big Brother Sendungen, Schlägereien, Hunger, Krieg, Vertreibung, Selbstmord, Depressionen, usw …. IMMER sind Menschen betroffen. Es gilt für das ganze Leben, jede Verletzung, Ungerechtigkeit, Verrat, usw. Diesem EINEN Thema soviel Wichtigkeit beizumessen: wieso? Von vielem hängt unser Leben mehr ab.

      • marie sagt:

        ich erlaube mir halt manchmal NICHT zynisch zu sein.

  • Eremit sagt:

    Ja, auf den ersten Blick wirkt der Stereotyp irritierend, nur, was ist der gemeinsame Nenner wenn jemand nach Aussen hin sowohl als Hure und als Heilige in Erscheinung tritt?

    Und bitte lassen wir Frauen die guten Herzens sind Heilige bleiben.

    Des weiteren, wenn nur Spinner und Pädophile sich für einen stillenden Pornostar interessieren würden, wäre dann der Vater des Kindes ein Spinner oder Pädophil? Bzw. nur Spinner und Pädophile würden überhaupt freiwillig mit einem Pornostar Kinder zeugen wollen? Ok. Ab wann gilt eine Frau als Pornostar?

  • Francesca sagt:

    Da wäre mal die Frage nach dem, der ausbeutet. Sind das die Darstellerinnen? Oder etwa doch die Kunden? Wieso verlangt man ausgerechnet von Pornodarstellerinnen, dass sie sich nicht stillend ablichten lassen sollen? Ihren Hintern sollen sie bitte bis ins Detail ausgeleuchtet zeigen, aber doch bitte nicht das Baby, das arme. Das ist doch eine widerliche Doppelmoral. Und: stolz wirkt die junge Frau wirklich nicht. Eher sehr, sehr unsicher.

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