Mutterkuchen zum Frühstück

Auch wer die Plazenta zu Pillen verarbeiten will, muss sie erst mal kochen.

Auch wer die Plazenta zu Pillen verarbeiten will, muss sie erst mal kochen: Gulasch.

Eigentlich seltsam, dass wir nicht zuerst auf die Idee gekommen sind. Schliesslich sind wir diejenigen, die die Nachgeburt schönfärberisch Mutterkuchen nennen – als ob es sich dabei um ein süsses Gebäck handeln würde, in das jeder gerne reinbeisst. Sie ekeln sich bei dem Gedanken? Immer mehr Amerikanerinnen kommen offenbar auf den Geschmack.

Das New York Magazine berichtete Ende August, dass je länger desto mehr US-Mütter ihre Plazenta nach der Geburt mit nach Hause nehmen, um sie zu kochen und zu essen. Der Anteil der Frauen, die die Plazenta zu Lasagne verarbeiten oder winzige Teilchen davon in einen Milchshake mixen – entsprechende Rezepte gibt’s im Internet – dürfte allerdings relativ klein sein. Die grosse Mehrheit kocht die Plazenta, lässt sie trocknen und mahlt sie danach zu einem feinen Pulver, das in Pillenform abgefüllt werden kann. Auf der Website placentabenefits.info gibt es extra dafür gedachte Pillen-Herstellungssets sowie detaillierte Anleitungen.

Wer sich vor den eigenen Innereien im Rohzustand dann doch etwas ekelt, kann sich eine professionelle Plazenta-Zubereiterin bestellen: Sie übernimmt die blutige Rüst- und Kocharbeit, so dass die frischgebackene Mutter nur noch die fertigen Plazenta-Pillen schlucken muss. Und diese bewirken angeblich wahre Wunder: Sie sollen postnatale Depression bekämpfen, bei Stillproblemen den Milchfluss anregen und einem einen enormen Energieschub verleihen.

Beweise dafür gibt es allerdings keine. Zwar enthält die Plazenta erwiesenermassen viel Eisen, Vitamin B12 und gewisse Hormone. Warum und ob gerade dieser Mix der Mutter auf so vielen Ebenen helfen soll, ist jedoch nicht erwiesen.

Befürworter der Placenta-Essbewegung führen an, dass abgesehen vom Menschen alle Säugetiere nach der Geburt die Plazenta essen und dies ein deutliches Indiz dafür sei, dass sie der Gesundheit förderlich sei. Franziska Summermatter, leitende Hebamme der Hebammenpraxis Zürich, kann sich durchaus vorstellen, dass «die Bewegung entstanden ist, weil Frau intuitiv weiss, dass die Plazenta viele Antikörper und auch Stammzellen enthält und deshalb irgendwie gesund ist.»

Die eigene Plazenta zu essen findet Summermatter dennoch etwas abstrus. Nichtsdestotrotz freut sie sich, wenn die Gesellschaft dem Mutterkuchen mehr Aufmerksamkeit widmet. «Der Plazenta gebührt Respekt, denn von der embrionalen Entwicklung her ist es ja so, dass sich aus einer befruchteten Eizelle einerseits der Fötus und andererseits die Plazenta bildet», sagt die Hebamme, «die Plazenta ist also so etwas wie eine Schwester des Babys. Deshalb wird sie in vielen Kulturen nach der Geburt auch beerdigt.»

Oder man vergräbt die Plazenta in der Erde, um danach einen Baum darauf zu pflanzen, ein Zeichen des neuen Lebens sozusagen. Auch mit dem bei uns bekannten Brauch sind wir modernen Schweizerinnen jedoch zurückhaltend – obwohl man in unseren Spitälern die Plazenta in der Regel problemlos nachhause nehmen kann, sogar nach einem Kaiserschnitt. «Wenn wir die Eltern fragen, ob sie die Plazenta mitnehmen möchten, um ein Bäumchen darauf zu pflanzen, lehnen sie dies meist vehement ab», sagt Kerstin Magnussen, Leitende Hebamme der Familienabteilung der Privatklinik Bethanien. Vom amerikanischen Trend, die Plazenta zu verspeisen, merke man hierzulande also gar nichts, «der Ekelfaktor ist nach wie vor sehr hoch».

Doch es gibt Ausnahmen. «Sehr selten kommt es vor, dass eine Frau ein wenige Zentimeter grosses Stück Plazenta mitnimmt, um daraus eine homöopathische Arznei herstellen zu lassen», sagt Magnussen. Denn ja, es gibt in der Schweiz Apotheken, die diesen Service anbieten.

Hat es keine solche in der Umgebung, müssen die wenigen hiesigen Plazenta-Fans jedoch selber Hand anlegen. Wie Nisa America. Die Zürcherin hat ihre Plazenta nach der Geburt des ersten Kindes selber zu Pulver verarbeitet. «Meine Tante lebt seit zehn Jahren in den USA und arbeitet dort als Hebamme. Sie hat mir die Prozedur empfohlen, weil Plazentapulver laut der chinesischen Medizin sehr gesund sei und einem helfe, nach der Geburt bei Kräften zu bleiben», erzählt sie. Zwei Esslöffel voll habe sie täglich mit einem Schluck warmem Wasser hinuntergespült. «Es schmeckte eisenhaltig und nach Erde und ehrlich gesagt ist es mir nicht leicht gefallen, das Pulver runterzuschlucken.» Nach wenigen Tagen kam die Erlösung: Das Pulver fing zu schimmeln an. «Da war ich doch froh, konnte ich das ganze Zeug mit nur leicht schlechtem Gewissen wegwerfen», sagt America augenzwinkernd.

Wenn sie anderen Schweizer Müttern davon erzählt, empfinden diese ihren Versuch meist als seltsam oder ekelhaft. Verständlich, wie sie findet, «wer isst denn schon einen Teil von sich selbst». Sie habe jedoch auch von ein paar Frauen gehört, die die Plazenta gleich als Ganzes gekocht und gegessen haben. Man müsse sich halt einfach vorstellen, das seien Leberli, die esse man schliesslich auch.

Würde Ihre Vorstellungskraft dafür reichen? Könnten Sie Ihre eigenen Innereien zu Rösti und Salat essen? Oder würden Sie die Pillenvarainte vorziehen? Finden Sie den Plazenta-Hype übertrieben, oder sollte man dem Mutterkuchen im Gegenteil endlich auch hierzulande die Wertschätzung entgegenbringen, die ihm gebührt?

333 Kommentare zu «Mutterkuchen zum Frühstück»

  • Hugo Schaller sagt:

    Abartig-pervers!

  • Albert Seiler sagt:

    Ist schon wieder 1. April ?

  • paula sagt:

    Ein echtes Frauenmenue besteht nach der Geburt aus einer leicht gerösteten Plazenta,mit einem grillierten Penis und einem Glas eigenurin!

    • Wildkatze sagt:

      Ich würde zwar gerne auf alles Obige verzichten, aber den gerösteten Penis müsste ich strikt ablehnen. Auf meinem Teller brauche ich den nicht auch noch.

  • Peter27 sagt:

    Was tun wir denn so angewidert, schliesslich ernährt sich ein gesunder Mensch täglich von Placenta. Jede Frucht ist eine Placenta, ganz einfach. Alles rund um den Kern ist Placenta, bei Äpfeln, Birnen, Trauben, Bananen etc. Was soll das Gefasel?

    • paula sagt:

      also ich weiss nicht in welcher Welt s i e leben – ich für meinen Teil bringe eine Birne oder einen Apfel nicht in Verbindung mit einer menschlichen Plazenta. Tiere werden ihre Plazenta aus Sicherheitsgründen (Geruch der Feinde aufmerksam macht) vernichten. Wir bilden uns doch immer soviel ein, weit ü b e r den Tieren zu stehen – oder nicht?

  • ein Mami sagt:

    Ich würde mir statt eines solchen emotionalen Berichts lieber Verweise auf wissenschaftliche Studien wünschen die be- oder widerlegen, dass der Verzehr von Plazenta Auswirkungen auf die Mutter hat.

  • Vegi sagt:

    Gibt es auch Rezepte für uns Vegetarier?

  • Jetzt kann ich mir gut vorstellen, warum früher bestimmte weise Frauen als Hexen verbrannt wurden.

  • heidi reiff sagt:

    Ich erlaube mir endlich zu gorbsen und husten ohne exgüsi zu sagen, Aegypten ist nicht das Land meiner Träume auch Lybien nicht, ich schätze die CH, bin keine Hardlinerin , wehre mich einfach dort, wo es nötig ist, als Haremsdame oder Lady Gaga wäre ich nicht geeignet, die Partnerin von Bhagwan hat nach wie vor nicht alle Tassen im Schrank, jä nu ist ja nicht mein Bier, wir sind nicht auf der Welt, um die Erwartungen der andern zu erfüllen, bei Kids mach ich da eine Ausnahme, Kinder und Narren sagen die Wahrheit, sind einfach meine persönlichen Erfahrungen mit Kids.

  • Franz Oettli sagt:

    Ja also von den Amerikanern kann man nichts mehr lernen, da kommt doch nur noch Unsinniges über den Teich. Wie jetzt wieder dieses Ultimatum an die Banken, eine Zwänglete ist das, „bis morgen habt ihr Zeit“, oder sie werden gehängt. Ist ja wie in einem schlechten Western. Schon diese Mac Donalds-Kultur hat uns verdorben, und jetzt noch Plazenta essen. Gaat’s no?

    • Eni sagt:

      Naja, wenigstens wird man nicht dick davon, das wäre doch mal etwas.

    • Katharina sagt:

      Also mich nervt das Amerikaner bashing.

      • Eni sagt:

        Ist doch nur Spass und Sie müssen sich nicht betroffen fühlen, schliesslich sind Sie nicht dick

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mich nervt es auch, ganz gewaltig. Da wüsste ich viele andere, die ich zuerst bashen würde, z.B. all die islamischen Staaten, wo Frauen keine Rechte haben, aber diese Staaten werden gepampert bis zum Abwinken.

        In diesen Tagen kann man wieder überall über 9/11 lesen, das ganze Grauen, und warum? Nur aus Neid auf den Westen, speziell die USA. Vergessen wir nicht, in vielen muslimischen Staaten tanzten die Leute auf der Strasse und feierten Feste, als die Türme fielen. Man muss den Islam nicht mögen, ich mag ihn nicht!

      • Eni sagt:

        Wie gesagt, ich habe nur Spass gemacht, ok?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mein Statement war auch nicht gegen dich, Eni.

      • Katharina sagt:

        es war nicht an Dich gerichtet, Eni. Frage, woher weisst Du dass ich etwas untergewichtig bin und meine Ärztin mir geraten hat, dass ich etwas Fleisch ansetzen sollte?

      • Blitz Blank sagt:

        @Pippi Langstrumpf

        Sie enttäuschen mich!
        Meines Wissen tanzte der überwiegende Teil der Menschen mit muslimischem Glauben nicht auf der Strasse.

        Vom „Islam“ zu sprechen ist wie vom „Westen“ zu sprechen. Mit solchen Megamegamegapauschalisierungen kommen wir nirgendwo hin.
        Buchempfehlung: http://www.amazon.de/Die-Identit%C3%A4tsfalle-Warum-keinen-Kulturen/dp/3406558127

      • Eni sagt:

        Ok, aber ich frage mich wirklich ob die Dummheit der Menschheit unendlich ist. Kaum hustet jemand, schon sitzen alle auf dem Karren auf. Ich glaube einfach, dass es den Leuten langweilig ist und sich deswegen immer dekadenter verhalten. Vor ein paar Jahren assen auch nur Ureinwohner Maden, aber kaum werden diese für teures Geld in Gourmet-Tempeln verkauft ist es schick.

      • Eni sagt:

        @ Kath

        Weil ich mal ein Foto von Ihnen gesehen habe.

      • Katharina sagt:

        Islam ist eine totalitäre Religion, die nicht mal einen Prozess ähnlich der Reformation durchmachte. er hinkt somit dem Westen 500 Jahre hinterher, da er das Konzept der Säkularisierung und des Laizismus nicht kennt, im Gegenteil. der Koran weist sogar an, Ungläubige, wenn sie nicht bekehrt werden können, mit Gewalttaten zu bestrafen.

        was 9/11 betrifft, muss leider auch der Aspekt von controlled demolition betrachtet werden. Es werden hier vom Bauingenieursverband eine neue Untersuchung gefordert.

        es ist ein lausiges Thema, das meine Regierung wirklich in einem ganz schepsen Licht zeigt.

      • Katharina sagt:

        Eni… was ja besagt, dass der betreffende Herr mein Vertrauen missachtete. Die Weisung war ‚for your eyes only‘.

      • Eni sagt:

        Nein, nein, das war, als man Sie hier direkt anklicken konnte, als Ihr Name noch blau war.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der Islam ist schlimmer als Scientology, da werden Abweichler auch verfolgt und es wird versucht, sie fertig zu machen. Aber im Islam dürfen sie umgebracht werden, hochoffiziell, weil sie sich von Allah abwandten. Einen Krieg der Kulturen kann es nicht geben, weil der Islam keine Kultur, sondern eine Unkultur ist, reaktionär, menschenfeindlich und nicht reformfähig, weil jegliche Kritik als Gotteslästerung strengstens verboten ist. Der Islam ist nicht kompatibel mit einer Demokratie, das kann man drehen und wenden, wie man will.

      • Katharina sagt:

        ok Eni, verstanden.

      • Blitz Blank sagt:

        @Pippi Langstrumpf

        Ersetzen Sie in Ihren Sätzen das Wort Islam durch „Westen“ oder „USA“ und Sie haben in etwa das, was islamistische Fundis so von sich geben.

        Fundis und Ideologen, mögen sie auch total verschiedene Anliegen haben, sind Brüder und Schwestern im Geiste.

      • Katharina sagt:

        Ich finde grundsätzlich, dass, da Demokratie eine Staatsform und Form der Regierung ist, religiöse Organisationen nicht direkt am Staat mit hoffentlich-rechtlichem Status teilnehmen dürfen, sondern nur als private Organisationen oder über Parteien.

        es ist ja frappant, dass der arabische Frühling, der als Hoffnung für Demokratie gelten kann, nun unterwandert wird von Islam–treuen, die Staatsformen ähnlich dem derzeitigen Iran anstreben.

        Ich weiss aus eigenen Kontakten, dass das für ägyptische Frauen inzwischen recht brenzlig geworden ist.

      • Katharina sagt:

        Pippi, so unpopulär es erscheint, aber ich denke immer mehr, dass George W Bush mit ‚War of Cultures‘ den Kern des islamistischen Impetus getroffen hat. Natürlich sind die daraus entstandenen Kriege nach wie vor fragwürdig.

        Meine Frage dann: Wenn das aber richtig erkannt wurde und in eine langfristige strategische Planung eingeflossen ist, welche Antwort als die, die die amerikanische Regierung veranlasste, kann eigentlich gegeben werden? der in Europa propagierte Rechts-Relativismus?
        Ich hoffen Nein.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Blitz blank, so ist das ganz und gar nicht. Ich kritisiere eine zutiefst unmenschliche, intolerante Glaubensrichtung, welche die Toleranz des Westens missbraucht, um ihre reaktionären Überzeugungen durch zu setzen. Keine Toleranz den Intoleranten. Ihnen ist schon bewusst, dass die über uns nur lachen? Unsere multikulti Gutmenschen, die nicht realisiert haben, dass die Freiheitswerte des Westens auf dem Spiel stehen. Jeder soll glauben, was er kann, mir ist das einerlei, aber sobald der Glaube politisch wird, ist Feierabend, davon will ich nichts hören.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Kate, keinesfalls Rechtsrelativismus, das wäre der Anfang vom Ende. Die Demokratie, der Rechtsstaat darf nicht in Frage gestellt werden, wer im Westen leben will, hat sich den Gepflogenheiten anzupassen, ohne wenn und aber. Ich gehe schon lange davon aus, dass es zu einem Clash kommt, wir sind ja schon mittendrin, auch wenn das beschönigt wird. Die Zustände in den Banlieues, wo es Gebiete gibt, wo sich nicht mal mehr die Polizei hintraut, sind nur der Anfang davon. Oder die Krawalle in England. Zuviele konnten einwandern, ohne eine Perspektive zu haben, weil sie nicht fähig sind zur Teilhabe.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und dass der ägyptische Frühling ein ägyptischer Herbst ist für die Frauen und die freiheitlich denkenden Menschen, war mir von vorneherein klar, ich wäre wirklich erstaunt, wenn es nicht so wäre. Das war absehbar, wo immer ein Regime verjagt wird, sind sofort die Muslimbrüder an ihrer Stelle, vom Regen in die Traufe, heisst das für die Menschen.

      • Blitz Blank sagt:

        @Pippi Langstrumpf

        Ich teile ihre Empörung/Ablehnung von unmenschlichen Praktiken (generell und im Namen des Islam) voll und ganz und ich denke auch, dass Rechtsrelativismus nicht richtig ist, weil es unveräusserliche Rechte gibt. Ich glaube einfach, dass es kontraproduktiv ist in Megapauschalisierungen zu denken, wie etwa, dass der Islam EINE Glaubensrichtung sei. Das wäre in etwa so, wie alle christlichen Glaubensrichtungen und „Christen“ in einen Topf zu werfen.

        So viel von mir. Wünschen Ihnen eine gute Nacht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Blitz Blank, auch wenn es verschiedene Strömungen gibt im Islam, ist es doch so, dass die reaktionären Teile weit überwiegend sind und das grosse Wort führen. Wer von dieser Meinung abweicht, wird mit allen Mitteln diszipliniert, ohne Rücksicht auf Verluste. In Deutschland z.B. musste eine türkische Anwältin ihre Praxis schliessen, weil sie türkische Frauen vertreten hatte, die sich gegen ihre Familienclans wehrten, welche sie unterdrückten. Die Anwältin bekam Todesdrohungen, weil sie einen fortschrittlichen Islam leben wollte.

      • Blitz Blank sagt:

        Doch noch was:

        Der Westen sollte die Unterstützung dieser „Revolutionsländer“ unbedingt davon abhängig machen, inwieweit sie die Menschenrechte beachten. Das heisst dann aber auch, z.B. kein Erdöl mehr aus jenen Ländern mehr zu beziehen, wo die Menschenrechte nicht beachtet werden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das ist auch meine Meinung, wir müssen unbedingt so schnell wie möglich unabhängig werden vom Erdöl, nur dann können wir auch Bedingungen stellen, wenn wir die Länder unterstützen. Wenn im Westen alles stillsteht, wenn es den antidemokratischen Führern gerade passt, haben wir schlechte Karten.

      • Blitz Blank sagt:

        Indem Sie sich so auf den Islam fokussieren spielen sie nur den islamistischen Fundis in die Hände, die wollen nämlich genau das Gleiche: den Islam ins Zentrum stellen.
        Für mich ist der Islam (wie auch alle anderen Religionen) völlig irrelevant. Jeder kann glauben, was er/sie will und alle diese Länder können sich von mir aus Gottesstaaten nennen, wenn sie nur die Menschenrechte beachten.

  • Rafael sagt:

    Igitt, also mein Abendessen ist total verdorben und es gibt Leber gabacken mit Kartoffeln

  • Blitz Blank sagt:

    Merk- und denkwürdig, wie sich hier vor allem Männer (Antifeministen?) über ein Thema aufregen, dass sie eigentlich überhaupt nichts angeht/sie überhaupt nicht betrifft und an sich völlig harmlos ist und niemandem weh tut/schadet…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ja erstaunlich, oft finden diese Männer auch gar nichts dabei, mit Genuss ’spanische Nierli‘ zu verzehren. Was ist wohl ekelhafter, die Hoden eines Ebers oder die Placenta? Ich muss beides nicht haben, aber wenn ich müsste, würde ich sicher eher die Placenta essen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wer jetzt mit Kannibalismus kommt: Ja, vielleicht, aber Kannibalismus ist nicht verboten, wenn dabei niemand zu Schaden kam, getötet wurde und nicht die Totenruhe gestört wurde, ist das nicht strafbar. Nulla poena sine lege.

      • kaya sagt:

        und ich würde die Nierli essen Pippi, war immer das Leibgericht meiner Schwester und gab es 100 pro zu ihrem Geburtstagsschmaus, bin also an diese „Delikatesse“ gewohnt 🙁

      • Fritz Nussbaumer sagt:

        „Da werden Weiber zu Hyänen
        Und treiben mit Entsetzen Scherz,
        Noch zuckend, mit des Panthers Zähnen,
        Zerreißen sie des Feindes Herz.“

    • Moment mal, Blitz Blank: Die Männer gibt es genauso wenig, wie die Frauen, Sie alter Biologist Sie: Wie können Sie nur in solch überholten Geschlechterkategorien denken!? Wenn, dann müssen Sie von menschlichen Wesen reden, die überwiegend männlich-, bzw. weiblich konnotierten Attributen zugeordnet werden können. Und das hat absolut nichts mit der biologischen Geschlechtszugehörigkeit zu tun! Haben Sie den gestrigen Tatort etwa nicht nicht mit verfolgt? Gerade von Ihnen entäuscht mich das sehr.

      • Blitz Blank sagt:

        Zum Glück bin ich gegen den Tatort immun. Ich habe nicht von DEN Männern gesprochen, sondern einfach von Männern. Ich bin ja auch ein Mann, rege mich aber nicht auf. Im übrigen denke ich nicht, dass sich Frauen und Männer nicht unterscheiden. Aber genauso unterscheiden sich Frauen von Frauen und Männer von Männern. Generell zeichnet sich der Mensch dadurch aus, dass er zugleich gleich UND verschieden von anderen Menschen ist. Darum sind mir auch Geschlechterbünde suspekt, denn wenn Menschen auf ein Merkmal reduziert werden, kommt nie was Gutes dabei heraus.

      • Katharina sagt:

        Zudem hat Blitz Blank diffus von „vor allem Männer“ geredet, nicht DIE Männer. Er stellt dann Antifeministen als mögliche Gruppe als Frage in die Diskussion.

      • Vergessen Sie nicht, das sexuelle Identitäten und biologische Geschlechterzugehörigkeiten auch ein wesentlicher Teil der bestehenden Herrschaftsstrukturen sind.

        Nein, mein(e) Liebe(r/s): Sie bewegen sich gerade auf ganz dünnem Eis!

        Doch ich will mal nicht so sein: Dieses eine Mal sehe ich Ihnen das nach 😉

        Schönen Abend, Blitz Blank

      • Blitz Blank sagt:

        Herzlichen Dank für Ihre Grosszügigkeit!

        Und auch Ihnen einen schönen Abend.

      • Er hat von -Männern- gesprochen, Katharina.

        Eine klare Definition davon, was er alles unter dem Begriff -diese Männer- subsummiert, hat er, bis auf die politische Dimension (Antifeministen, was in diesem Zusammenhang aber völlig irrelevant ist), nicht gegeben. Das ist für mich ein Verdikt.

        Eigentlich unverzeihlich, aber sei’s drum: Fehler passieren nun Mal.

      • Katharina sagt:

        Ach Marcel, ich finde Du machst da etwas auf Wortklauberei. lassen wir es. Blitz Blank erscheint mir als jemand, der sich um Objektivität bemüht.

        Übrigens gefällt mir diese Aussage: „Vergessen Sie nicht, das sexuelle Identitäten (und -Orientierungen füge ich noch hinzu) und biologische Geschlechterzugehörigkeiten auch ein wesentlicher Teil der bestehenden Herrschaftsstrukturen sind. „

      • Jetzt wollte ich doch für einmal- ein einziges Mal!- meine politische Korrektheit unter Beweis stellen und dann werde ich auch noch der Wortklauberei bezichtigt!

        Das mit den Herrschaftsstrukturen ist Foucoult, „Sexualität und Wahrheit“. Eine klassisch linke Position übrigens. Was die Potmoderne anbelangt (Foucoult gehört meiner Ansicht dazu):: Nicht einmal die Architektur dieser (zum Glück) ausgesprochen kurzen Periode war imstande, Nachhaltiges zu schaffen. In wenigen Minuten werde ich im Zug an so einem postmodernen, aus heutiger Sicht zweifellos antiquiert wirkenden Verdikt vorbei fahren.

    • Fritz Nussbaumer sagt:

      „Spanische Nierli“ sind die Hoden eines Stieres. Eberfleisch kommt gar nicht in den Verkauf; es stinkt gewaltig.
      NB. das Gedicht stammt von Friedrich Schiller.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das kann schon sein, aber die Hoden von jungen Ebern werden auch gegessen. Ich war selber dabei, als Kind, als die Schweinchen kastriert wurden, die Hoden in eine Schüssel gelegt und zuletzt in der Küche gebraten. Es war auf einem Bauernhof bei Verwandten. Ich war schockiert über die Kastration und geekelt über die Verspeisung der Hoden. Ich weiss noch, wie die Schweine schrien, es war furchtbar.

      • Fritz Nussbaumer sagt:

        Das waren nicht die Hoden eines jungen Ebers, das waren die Hoden eines männlichen Ferkels. Vor der Geschlechtsreife ist der Eber ein Ferkel und die Hoden sind noch gar nicht in Funktion. Heute müssen die Ferkel zur Kastration betäubt werden.
        Übrigends, das Mammi eines Ferkels ist die Sau.
        Bei den Wildschweinen sind die Kinder Frischlinge, die Mutter der Frischlinge heisst Bache und der Vater ist der Keiler.

  • heidi reiff sagt:

    Ich bin kein Amerikafan, dieses Land interessiert mich einfach nicht, ich bin mit Haut und Haaren eine Schweizerin, hab mal festgestellt, dass ich jodeln kann, ich bin einfach nicht käuflich, mach diesen Schlankheitswettbewerb inkl. Frauenboxen Frauenkarate etc. nicht mit auch Bodybuilding ist mir zuwider, ich mag Showen nicht, ich lebe noch. Mein Bauch gehört mir. Punkt.

  • heidi reiff sagt:

    Durch Medien sind wir ja informiert über das Weltgeschehen, ich lese div. Zeitungen übers Internet. Ich esse einfach, was mir schmeckt, ich mag so Rhytmen nicht, der Suppenkaspar ist was Essen betrifft nach wie vor mein Guru. Ich würge kein Essen mehr runter. Für das Essen sind die Geschmackszonen auf der Zunge verantwortlich bitter süss sauer, für den Geruchssinn die Nase. In China werden Hunde und Katzen zum Essen serviert . Ich mag z.B. Schweizerkäse, Appenzeller etc. Die Kuh macht immer noch Muh auf einer Wiese, liefert Milch durch Grasfressen und das Huhn legt nach wie vor Eier .

  • Lovasimedve sagt:

    Pervers. Na dann guten Apetit, es lebe der Kanibalismus in allen Formen!

  • Elmar Bertschinger sagt:

    Die Welt ist ein Irrenhaus und Mama Blog die Zentrale. Mindestens mit diesem Artikel.

  • Widerspenstige sagt:

    Also der Headliner heute ist mir einfach zu marktschreierisch und schadet dem Thema enorm, Jeanette Kuster. Ansonsten habe ich mich natürlich auch mit der Placenta während meinen Schwangerschaften literarisch beschäftigt u es dann gelassen, sie nach Hause zu nehmen. Die anwesenden Pflegeleute im Spital waren bass erstaunt – vor 26 Jahren war das noch ein Novum! – dass ich sie nach der Geburt habe sehen wollen, um den Zustand schnell zu begutachten. Mehr wollte ich nicht wissen. Es stand da immer geschrieben, dass sie noch schön Rot und prall sein sollte, dann wäre das Kindchen gut versorgt 🙂

    • Widerspenstige sagt:

      Dass man die Placenta tiefkühlen lassen könnte, um sie bei Bedarf medizinisch einzusetzen, finde ich eine gute Idee. Aber sie essen zu wollen – nein. Auch nicht in Pulverform oder sonstwie verarbeitet. Das war wohl wichtig, wenn die Frau mitten im Dschungel Mutter geworden ist und keine medizinische Versorgung weit und breit vorhanden war. Dann wäre es das Beste, um wieder auf die Beine zu kommen. Aber in unseren Breitengraden sie wegen den wertvollen Bestandteilen essen zu wollen, finde ich an der Grenze der Perversität. Sonst können wir Pülverchen und Pillen getrost den Tieren füttern. 😉

  • Diethelm Dübel sagt:

    Mein Blinddarm ist noch drin. Aber falls er mal raus muss, werde ich im Spital eine doggie-bag verlangen, für den nächsten Grill-Abend.

  • Dan Kgebet sagt:

    Mutterkuchen zum Frühstück – Ich glaube, da brauchts gar nicht viele Worte dazu. Gehört in die Kategorie esoterischer Hipstermüll…

    http://www.fotos-hochladen.net/view/homopathieperfh5bc2xnw7.png

  • Es ist wirklich absurd. Wie weiter oben schon erwähnt fressen Tiere die Plazenta um durch den Geruch keine Feinde anzulocken. Mir ist im Kreißsaal noch keiner begegnet.

    • Erich Baltisser sagt:

      Endlich mal ein intelligenter Kommentar. Hatte die Hoffnung fast schon aufgegeben für heute. Der Körper hat sich ausserdem, gottseidank, noch anderes einfallen lassen, um Bedarf an Mineralien, Vitaminen, etc. zu decken. Sonst wären wir noch auf Dauer-Plazenta Austoss angewiesen.

    • fufi sagt:

      Absurd ist der Vorname. Und Grotesk ist der 2. Vorname.
      Und bescheuert der 3.
      Den Nachnamen zu nennen verbietet mir die Höflichkeit.

      Weshalb fressen gewisse – nicht alle, übrigens! – Tiere ihre Nachgeburt (sic!)?
      Erstens um keine Fressfeinde anzulocken (wie Mama S. gesagt hat).
      Und vor allem zweitens, weil dieser Kuchen noch ganz nahrhaft und gesund ist.
      NICHT wie etwa Sachertorte!

      Das mit dem Baum, das mag ich echt verstehen, als Symbol und so.
      Aber alles andere – nein, das hat nichts zu tun mit back to nature,
      sondern viele eher mit überhandnehmender Perversität.

      En Guete!

      • Erich Baltisser sagt:

        Glaube nicht, dass die Plazenta-Verschlingerinnen dies aus Gründen der Perversität tun. Für mich zeugt es von einer Mischung aus Verblödung (jeden Sch… zu glauben und mitzumachen) und einem Gesundheitswahn, der jede Rationalität aushebelt.

      • fufi sagt:

        Naja, DAS meinte ich ja, mit Perversität!
        Selbige kommt nämlich manchmal auf Samtpantoffeln daher.
        Oder Kokoslatschen?

  • Hans sagt:

    Also ich koche Placenta wie Kutteln mit einer feinen Tomatensauce und Kümmel, dazu eine feine Polenta. Da ich Kutteln nicht mag werfe ich die Placenta weg und esse nur die Polenta mit Käse und feiner Butter überbacken.
    Der nächste Blog sollte über Spanische Nierchen verfasst werden, für Unberufene, das ist der Teil der die Entstehung einer Placenta est möglich macht. En Guete allerseits.

    • Auguste sagt:

      hmm…, dann lassen sie auch besser die hände von „rocky mountains oysters“, hans. die kommen auch nur aus dem wasser, wenn der bulle gerade durch einen fluss gewatet ist.

  • fairtrade sagt:

    ja schon allerlei Sch…. Pfui teifel!

  • André Kaufmann sagt:

    Ich bin als Mann wirklich froh, dass eine Frau über solch einen Unsinn geschrieben hat.

  • Erik Bogdanoff sagt:

    Ok, ich akzeptiere die kollektive Haue und lasse die Kannibalen unter sich! Ist nicht meine Welt auch wenn ich weder meine Mutter, noch meine Geburt noch irgendwas zu leugnen brauche.

  • Eni sagt:

    Bisher war ich eigentlich der Meinung, dass der Mensch ständig versucht über die Tierwelt erhaben zu sein, aber scheinbar ist das nur eine Illusion. Ich würde vorschlagen dass die degenerierten Plazentafresser auch die eigene Sch……. verspeisen, so wie es gewisse Tiere vormachen.

    • E.H.Roth sagt:

      hm, wie der Hund zum Beispiel den die Menschen so lieben, küssen und mit ins Bett nehmen?

    • E.H.Roth sagt:

      nein Eni, es sind gewiss nicht nur einsame und ältere Menschen diese Hundenarren…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die lieben Tierchen WOLLEN einfach ihrem Menschen nahe sein, gerade am Ruheplätzchen. Unsere Husky-Hündin, die wir mal hatten, ist quasi im Bett meines Sohnes aufgewachsen, ich nahm sie raus, aber wenn immer ich nachschaute, lag sie wieder neben ihm, solange sie ein kleines Hündchen war, irgendwann gab ich auf. Die Katzen auch, da wurde immer wieder angeschlichen, bis man aufgab, Katzen sind ja sooo eigensinnig 😉 Ja ich weiss, die Hygiene, aber was soll’s, das Gemüt ist manchmal wichtiger, und nichts kann ein Kind so gut trösten, wenn es traurig ist, wie ein vertrautes Tierchen.

      • E.H.Roth sagt:

        das stimmt wiederum Pippi,

      • Eni sagt:

        Als Kind habe ich die Katze auch immer mit ins Bett genommen und bin nicht gestorben. Mein kleines Mädchen aber darf nicht ins Bett, aber sie 3 Schlafplätze, eines davon in meinem Schlafzimmer, welches sie aber nicht mehr benutzt seit sie ein Plätzchen im Bad hat.

  • Da kann man ja gleich Urin trinken!

    • Lecker Stückchen Mutterkuchen, dazu ein Gläschen Fruchtwasser…

    • E.H.Roth sagt:

      oh Pascal, Urin trinken schon lange viele diese Gesundheit s freeks aus Californien. Soll anscheinend für den ewigen Jungbrunnen gut sein. Ist eher eine Frauen Sache. Hab’s gesehen.

      • Katharina sagt:

        davon habe ich auch aus mostindien gehört. da soll es ja auch eine geben deren Badewasser Superkräfte hat. Uriella oder so. Und zu Bern gibt es dann einen, der sich mit zentimeter dickem Makeup zum Indio mausert und dann für seine Sprüche 5 Franken die Minute verlangt. soll recht gut leben können damit.

      • Auguste sagt:

        hmm…, bei vatti’s leiche sollen die würmer beisshemmung haben und andere bodenlebewesen sollen gemeint haben: „da könnte man ja gleich plazenta fressen!“

      • Katharina sagt:

        vatti?

      • Mike Shiva sagt:

        Ich mach’s günstiger, bei mir kostet die Minute nur Fr. 4.50, Engelskarten inklusive.

      • Auguste sagt:

        hmm…, sowas wie uriella, aber mit penis und ganz gewiss tot – oder halt in dem zustand in dem unsterbliche sind, wenn sie gestorben sind.

      • E.H.Roth sagt:

        hier Kath, eine 70er Jahre Geschichte dier Vatti. Auch so ein trauriges Kapitel in der CH-Kindsmisshandlungsgeschichte.

        http://www.blick.ch/people/schweiz/der-sekten-vatti-ist-tot-118517

      • E.H.Roth sagt:

        oh ja, diese Fiat Lux Tante. Sie verkauft geweihtes Wasser und kann mit Engel sprechen oder so. Hat noch immer eine starke Fan Gemeinde. Die Urintrinker kippen sich wenigstens den eigenen Saft runter. Was das wohl für ein Genuss nach einer Spargel Mahlzeit sein muss, wenn der Seich stinkt wie bei einem Pferd?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Kate, er hat kleine Mädchen vergewaltigt und bezeichnete das als ‚reinigen‘. Er war ein ganz übler Sauhund! Die halbe Gemeinde Linden ist verhängt mit dieser Methernita-Sekte, deshalb konnte er auch so lange sein Unwesen treiben, die Eltern der Mädchen haben die Vergewaltigungen zugelassen.

      • Rahel sagt:

        @ E.H.Roth

        Die sind doch so von sich und ihrer Lehre überzeugt dass die den Geruch……äh Pardon Gestank……..gar nicht checken 🙂

      • Rahel sagt:

        Ha, das Recht auf Vergessen beanspruchen!!!!!! Ein Schlag ins Gesicht für jedes Opfer!!!!!

      • Erich Baltisser sagt:

        @ Pippi: hast du das auch einer wissenschaftlichen Studie entnommen, dass die halbe Gemeinde Linden mit Vatti verstrickt ist ? Gib uns doch am besten mal die Link-Liste deiner wissenschaftlichen Sammlung an, danke ! 😉

      • E.H.Roth sagt:

        @Erich, Vatti wurde wirklich von der halben Gemeinde gedeckt..

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Baltisser, es gibt Leute, die nicht für jeden Schritt eine ‚wissenschaftliche Studie‘ bemühen. Wir hatten persönliche Kontakte nach Linden, deshalb wussten wir das.

        Und dann gibt es noch die, welche jede Zeitungsente als wissenschaftliche Studie ansehen, dein Kollege Müller hat gestern eine eindrückliche Sammlung solcher ‚Studien‘ präsentiert.

      • Erich Baltisser sagt:

        E.H. Roth, die Gemeine Linden hat etwa 1400 Einwohner, die Gesamtzahl der Sekte wird auf 140 geschätzt …. wovon nicht alle in Linden leben. Das mit der halben Bevölkerungszahl kommt also bei weitem nicht hin und scheint mir eine Beleidigung der Gemeinde zu sein.

      • Erich Baltisser sagt:

        @ Langstrumpf: ist das jetzt auch eine wissenschaftliche Studie, dass Müller und ich Kollegen sind? Oder schon wieder nur bla-bla ? Ehrlich gesagt Pippi, wenn Halbwissen schon gefährlich ist, möchte ich die Gefahrenstufe deines Wissenstandes lieber nicht festlegen müssen ….

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Noch was zu Uriellas Ehrenrettung: Auch wenn sie ihr Badewasser als Heilwasser verkauft hat, ist doch nie irgend etwas über Kindsmisshandlung im Zusammenhang mit ihr bekannt geworden. Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob man einfach ein bisschen die Leute bescheisst oder ob man Kinder misshandelt und sie schädigt an Leib und Seele. Der Baumann hat jahrelang kleine Mädchen vergewaltigt, das ist nicht vergleichbar mit dem ‚Wirken‘ einer Uriella.

      • Erich Baltisser sagt:

        @ Langstrumpf: Damit wäre ja dann die Ehre von Uriella wieder hergestellt. Danke, liebe Pippi.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Baltisser du Troll, troll dich!

  • StefanB sagt:

    Aber ja doch! und mit den übrigen hochwertigen Humanresten könnte auch sinnvolleres angestellt werden, als sie zu verbrennen oder in die Erde einzugraben, wie in „Soylent Green“!
    Im Ernst: das ist nicht Autokannibalismus, denn die Plazenta ist nicht Teil der Mutter, sondern Teil des Kindes. Die Mütter essen also nicht sich selbst, sondern Teile ihres Babys.

    • E.H.Roth sagt:

      also jetzt müsste ich irgend einen Bezug zum Kindlifresserbrunnen schaffen…. denke eine ziemlich gloomy Geschichte

  • Auguste sagt:

    hmm…, zwölf uhr – mahlzeit allerseits!

    • marie sagt:

      hämbi? aufpassen, da sind dinge drin, die…

      • Auguste sagt:

        hmm…, nein, marie, heute wars das menu 2 ohne suppe. bei zwei ragusa (ragusi?, ragusas?, ragusen? zwei vo däne, bitte!) habe ich immer leichte schuldgefühle, darum kaufe ich jeweils ein twix in solchen momenten der unbändigen schokolust – getreu dem pippi-motto: „…mach ich mir die welt, widewide wie sie mir gefällt…“

      • marie sagt:

        schuldgefühle nur bei plazenta, spanischen nierchen und ab 8 beinen. der rest geht runter. warum keine suppe? ach ja… „kürbissaison“ an jeder ecke.

      • tststs sagt:

        Streng latieinisch genommen wären es dann die Ragusae 🙂

      • tststs sagt:

        Und äh ja, es ist tatsächlich die latieinische Sprache, die im alten Rohm gesprochen wurde
        🙂
        Sorry!

      • Auguste sagt:

        hmm…, na dann probieren wir mal unser neu gewonnenes lateinwissen demnächst am kiosk aus. ich tippe mal auf folgende szene: zwei ragusae, bitte. hä? zwei vo däne, bitte.

  • Nicolel sagt:

    …einfach nur widerlich…

  • Edith sagt:

    Wieder so eine Perversität aus Amerika – nächstens essen sie noch ihre eigene Sch…..Müssen uns diese Bilder zugemutet werden ?

  • Erik Bogdanoff sagt:

    Müssen wir dies sehen, müssen wir darüber lesen? Ist Autokannibalismus neu im Trend?

  • Ah sagt:

    So eine Idiotie. Wir sind doch keine Tiere. Zivilisierte Menschen werden immer dümmer. Tiere essen die Placenta aus Instinkt. Wahrscheinlich um den Geruch zu beseitigen und damit Raubtiere fernzuhalten.

    • tststs sagt:

      Genau, und die Mutter leckt die Jungen ab und halten sie vom Feuer fern, damit sie nicht plötzlich an ein Spiesli erinnern und ein Feind aus dem Gebüsch zu hüpfen kommt… 🙂

    • E.H.Roth sagt:

      hm Ah, sie haben es bestimmt auch schon von Survival camps gehört? Zurück zur Natur oder Steinzeit? Wird als Abenteuer im Wald verkauft für verweichlichte Zivilisierte Menschen die sich mal spüren wollen weil schon so degeneriert und dekadent.. die Steigerung für einige Reiche wird sein, einen Unterschicht Mensch zu Jagen und am Feuer zu essen. Das wäre dann der black belt level für CEO Survival.

  • Erich Baltisser sagt:

    Kannibalen verspeisen ihre Feinde doch auch, um unbesiegbar, potenter, etc. zu werden. Das mit der Zivilisation ist eben relativ (besonders im Fall der USA), und das Tier in uns schlummert offenbar gleich um die Ecke. Es zeigt jedenfalls, dass wir absolut ALLES glauben können, von Ratten-Gottheiten, über Plazenta-Essen, jungfräulichen Geschenken im Himmel nach Attentaten, bis zur Ansicht, dass wir selbst natürlich immer aufrecht und die Normalität in Person sind … und die Wahrheit kennen … 😉

  • heidi reiff sagt:

    Ich hab da vor Jahren damals mit meinem Mann so ein Kurs besucht, der immer an Wochenenden stattfand in einem Heim für behinderte Kinder. In einer Pause habe ich gesehen, wie ein Behinderter gerade dabei war, sein Erbrochenes zu essen, ich war echt schockiert, das Angebot war damals für Eltern autistischer Kinder (mein Sohn ist Autist).
    Ich esse keine Lebern, das wurde 1x pro Woche in meiner Kindheit aufgetischt . Mein Lieblingsgemüse ist die Kartoffel. Was Essen betrifft bin ich eine Schnäderfrässige. Ich bekoche mich seit Jahren selbst. So ein 5 Minutenei schmeckt köstlich.

  • Ruedi vo Stette sagt:

    Bei meinem Todesfall bekommt meine Frau meinen Body den sie dann zerteilen und tiefgefrieren kann. Da bei mir ordentlich was drann ist hätte sie somit einige Monate gut zu leben bzw. zu essen…leider leider ist sie Vegetarierin.

    • E.H.Roth sagt:

      hm, und was soll der gebildete und aufgeklärte Leser unter ordentlich was dran verstehen? Gewollt oder nicht, Milena Moser, Martin Suter & Co hätten es nicht süffisanter schreiben können.. Gut gebrüllt Ruedi 😉

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Für mich wäre das nichts mit dem Essen, aber wer Tierhoden ist und das erst noch als Delikatesse feiert, der wird sich wohl nicht zieren vor ein bisschen Placenta, vielleicht zusammen gekocht mit der Nabelschnur.

    Das Blut der Nabelschnur wurde sicher bereits gespendet, daraus können Stammzellen gewonnen werden. Die Spitäler fragen gar nicht, das wird einfach angenommen, dass alle einverstanden sind. Wenn ich nochmal ein Kind hätte, würde ich dafür sorgen, dass das Nabelschnurblut aufgehoben wird, falls später mal Bedarf nach Stammzellen da ist für das Kind.

    • Valeria sagt:

      Das stimmt so nicht. Nur in Basel und Genf wird in sehr begrenztem Rahmen Nabelschnurblut eingefroren, eine öffentliche „Nabelschnurblutbank“ im eigentlichen Sinne existiert in der Schweiz nicht. Zudem ist IMMER eine Einverständniserklärung der Eltern erforderlich und viele Voraussetzungen müssen erfüllt sein (keine Frühgeburt, keine Mehrlinge, keine Infektionskrankheiten, keine Not-Kaiserschnitte…. etc.).

      Wer gezielt familiär Nabelschnurblut aufbewahren möchte (für das Kind oder ein Geschwisterchen), kann das bei privaten Nabelschnurblutbanken tun, das kostet allerdings 2500 – 3000 CHF.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Als ich in der Insel arbeitete, wurde da auch Nabelschnüre gesammelt, für Forschungsgruppen, u.a. für die Forschungsgruppe meines damaligen Chefs.

      • Valeria sagt:

        @ Pippi:
        Ja, für die Forschung wird das teilweise gemacht, aber dafür braucht es Ethikanträge, die bewilligt werden müssen, Abklärungen, ob das alles nach Richtlinien (strenge Richtlinien bezüglich Stammzellforschung) geschieht und es braucht definitiv eine Einverständniserklärung der Eltern. Das wollte ich nur sagen… Einfach Nabelschnüre sammeln und diese an Forschungsgruppen verteilen („Ah ja, mir noch eine!!“) geht nicht so einfach.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Valeria

        Das ist mir schon bekannt, dass es Ethikanträge braucht, aber wenn sie da das Richtige reinschreiben, werden die auch bewilligt. Ich hab selber solche Anträge geschrieben, nach Anweisung. Es brauchte immer wieder Anträge für Tierversuche an Ratten.

        Sie sagten, dass nur in Basel und Genf Nabelschnurblut gesammelt wird und das ist so nicht richtig. Nach meinen Kenntnissen wurden damals auch die Frauen nicht gefragt, ob sie spenden wollen.

      • Valeria sagt:

        @ Pippi:
        Das mit den Ethikanträgen ist in der Schweiz nicht so einfach wie sie denken. Wir sind eines der Länder mit den strengsten Richtlinien in diesem Bereich.

        Zu meiner Aussage: „sammeln“ und „einfrieren“ ist ein Unterschied. Gesammelt wird auf Anfrage überall, nur aufbewahrt halt nur in Basel und Genf (private Organisationen auch an anderen Orten). Damit wollte ich nur sagen, dass nicht einfach wild Nabelschnurblut gesammelt, aufbewahrt und irgendwas damit erforscht wird („das wird einfach angenommen, dass alle einverstanden sind…“), dafür fehlt schlicht die staatliche Unterstützung.

      • Valeria sagt:

        Und dann frage ich mich natürlich, was sie arbeiten, bzw. gearbeitet haben? Sie haben Ethikanträge ausgefüllt, ohne die Hintergründe zu kennen? Nach „Anweisung“? Sie waren sich bewusst, dass die Eltern nicht gefragt wurden (bzw. sind davon ausgegangen) und haben nichts dagegen unternommen?! Ich will Ihnen ja nicht vorwerfen, da nicht eingegriffen zu haben, dafür braucht man sehr viel Zivilcourage, aber mit diesem Wissen hier „herum zu prahlen“ empfinde ich als nicht ganz angebracht.

    • alien sagt:

      Haben wir gemacht. Aber kann man nicht neuerdings Stammzellen auch aus normalen Zellen gewinnen?

  • Roger Heide sagt:

    Grenzt das nicht an Kannibalismus?

  • Paulus sagt:

    Menschenfleisch ist mit Abstand das Leckerste, sagen jene die es schon probiert haben. Also warum eigentlich nur die eigene Plazenta essen? Die Nährstoffe und Vitamine sind in jeder drin. Wenn das ganze auch noch schön vaakumverpackt am Spiess im Coop aufliegt, steht ja der nächsten Mutterschaftsgrill-Party nichts mehr im Weg. Dürfen die Männer auch mitessen, sie sind ja sozusagen an der Aufzucht beteiligt?

  • Heidi Merz sagt:

    Können Sie bitte das Bild entfernen? Es kommt zusammen mit dem Titel ungefragt auf der Startseite des Tages-Anzeiger, so dass ich mich fast übergeben musste. Auch wenn auf dem Bild kaum eine Plazenta zu sehen sein dürfte, ist die Symbolkraft zusammmen mit dem Titel zu stark für meinen Magen. Und ich würde den rest des Tagi eigentlich gerne online lesen.

    Danke

    • Erik Bogdanoff sagt:

      Wäre auch ganz froh, wenn ich nicht noch einen zusätzlichen Ekeltest bestehen muss, wenn ich mich informieren will. Und auch wenn solche Phänomenge gibt, denke ich ist Autokannibalismus wohl kaum ein Thema, welches dem Bedürfnis der Mehrheit entspricht. Und um mit Frau Merz zu schliessen; es gibt vielleicht auch Jugendliche, welche auf solche Bilder eher verstört reagieren müssen. Wo bleibt die redaktionelle Verantwortung?

      • tststs sagt:

        Und da ist wieder mein Stichwort: Der Ekel – in diesem Fall natürlich oder anerzogen?

        Ich frage mich, ob Sie sich geweigert hätten auf die Welt zu kommen, wenn Sie dazumal schon gewusst hätten, wer und wie Sie im Bauch ernährt werden und welchen Weg Sie genau nach draussen nehmen mussten 🙂

      • Aaren sagt:

        … So verstörend ist das Bild nicht.
        Ich finde nur den Titel ekelerregend, egal mit was für einem Bild.
        Regen Sie sich doch nicht so auf, in den Zeitungen sieht man heute wahrlich schlimmeres, das dann noch nicht mal symbolisch ist.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, nur weil sie empfindlich sind müssen sich hunderte andere nach ihnen richten? Sollen jetzt alle Metzgereien schliessen nur weil sie den Anblick von rohem Fleisch nicht ertragen. Das Bild zeigt nichts anderes. Reissen sie sich am Riemen Erika.

      • E.H.Roth sagt:

        blödsinn, Erika, Ich glaube eher sie sind verstört und nicht die Jugendlichen. Denen macht das nichts aus. So lächerlich dieses Kinderargument immer und immer wieder.

    • Meret sagt:

      Ist das nicht schön, dass man die Jugendlichen vorschieben kann? Reden Sie einfach von sich selbst. Notabene werden Jugendliche und Kinder mit viel Schlimmerem xmal täglich konfrontiert, eine Stunde TV genügt. Wo reklamieren Sie da?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Roth, die Betreffende heisst Heidi 😉 Ja, rohes Fleisch ist wirklich nicht ekelerregend. Ausserdem heisst die Placenta nicht umsonst Mutterkuchen, sie ernährte das Kind während 9,5 Monaten und versorgte es mit allem, was es braucht, also eklig ist sie sicher nicht. Da ist Küssen wohl ekliger, wenn man bedenkt, dass die Bakterienflora ganz ähnlich ist wie die am Ausgang.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Da kommt mir noch eine lustige Geschichte in den Sinn: Ein deutscher Arzt, der neu in der Schweiz arbeitete, in der Gynäkologischen Abt., erzählte, dass ihm der Schweizer Kollege sagte, sie würden jeweils an der Placenta ’schmecken‘, ob alles in Ordnung sei. „Wat den, schmecken?“ meinte der Berliner ganz erstaunt. In Deutschland riecht man nur daran…..

  • Hans sagt:

    Soviel ich weiss wird die Plazenta in Skandinavien eingefroren. (Wurde zumindest vor ein paar Jahren mal darüber berichtet.)
    Falls das Kind dann irgendwann mal 50 Jahre später massive Verbrennungen hat, dann kann aus der Plazenta Haut entnommen werden. Oder es können Stammzellen entnommen werden.

    Das würde ich für eine Vernünftige „verwertung“ halten.

    Das in der Natur alle Tiere Ihre Plazenta essen ist ja wohl klar. Eiweiss ist in der Freien Natur extrem selten.
    Der Mensch kann aber gerade so gut eine Torta espagnola essen, und er hat die selbe Menge Eiweiss mit weniger Ekelfaktor

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich auch. Ausserdem soll die Placenta sehr gut helfen beim heilen von Narben, die Narben würden viel schöner, glatter und die Wunde würde auch viel schneller zugehen.

      • Erich Baltisser sagt:

        @ Pippi: Ja, das wurde breit und wissenschaftlich untersucht. Den Teilnehmern wurde mit einer Rasierklinge ein Ohr abgeschnitten, eine Testgruppe von 2000 Wöchnerinnen wurde ihre Plazenta verfuttert, einer anderen wurde Vita Merfen draufgeschmiert, und eine Gruppe erhielt wie gewöhnlich ein Placebo ….

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Langweile uns hier doch nicht mit deiner Unkenntnis, ist echt öde. Du kannst glauben was du willst, ich für meinen Teil glaube, dass du keine Ahnung von gar nichts hast. Lies mal was, vielleicht dämmert’s dann.

      • Erich Baltisser sagt:

        Unterhalte uns doch mit deinen schräg-hanebüchenen Ansichten 😉 … und wissenschaftliche Studien darfst du übrigens jederzeit angeben hier.

  • Sportpapi sagt:

    Zweiter Versucht: Könnte ja auch ein neues Menue im Restaurant sein. Wobei: http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2008/09/17/Schweiz/Restaurant-verzichtet-auf-Muttermilch-Menues

  • Patrick sagt:

    Nach chinesischer Medizin helfen Tigerhoden und Nashorn-hörner auch gegen Impotenz. Zudem war ich der Ansicht, dass die Plazentas in der Schweiz sowieso zu Cervelat verarbeitet werden.

    • Wildkatze sagt:

      Da ja bekanntermassen in der Schweiz menschliche Föten zu Tierfutter verarbeitet werden, würden mich auch Plazentas in den Cervelats nicht erstaunen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das stimmt nicht, Spitalabfälle werden kremiert, sie werden in extra gekennzeichneten Behältern gelagert und regelmässig ins Krematorium geführt. Da sind auch abgetrennte Gliedmassen etc. gelagert.

      • Valeria sagt:

        Menschliche Föten in Tierfutter?!? Wo haben Sie dieses Schauermärchen den her…?

      • Wildkatze sagt:

        Habt Ihr die BSE-Skandale schon vergessen? Hoch offiziell wurde damals bestätigt, dass Föten aus Abtreibungen zu Tierfutter verarbeitet werden (wurden? – hoffentlich!).

      • tststs sagt:

        Genau, und die übrigen Embryonen werden zur Herstellung von Lippenpomade verwendet!! War imfall so, hochoffziell, hat mir damals ein Gspändli erzählt! Nämli! Im Fall!

      • E.H.Roth sagt:

        für Geld wird alles gemacht. Gerade wir aus der Schweiz sollten das wissen.

      • StefanB sagt:

        Nein, Wildkatze, da wurde übertrieben! Was bei BSE tatsächlich passierte, war, dass tierische Schlachtabfälle zu Tierfutter verarbeitet wurde – notabene für Tiere, die eigentlich Vegetarier sind und deshalb kaum eine Schranke für Infektionen aus tierischer Nahrung besitzen. Kommt dazu, dass zunächst in wirtschaftsnahen Regierungskreisen ab 1979/80 die Sterilisationstemperatur auf 60° gesenkt wurde – aus Kostengründen. Da die BSE-Proteine ab 65° zerfallen, nahm das Unheil seinen Lauf.

      • Wildkatze sagt:

        Stefan B, im Nachhinein kann man alles verneinen und beschönigen. Ich weiss noch sehr genau, was ich damals in diversen – so genannten „seriösen“ – Zeitungen – nicht etwa im Blick – gelesen habe. Schliesslich hat mich das damals bewogen, dem Fleischkonsum endgültig zu entsagen.

  • marietosca sagt:

    Naja, ich würde eher die Plazenta essen als Leberli. Oder sonst ein tierliches Produkt, wofür getötet werden musste.

    • xyxyxy sagt:

      ja ich auch. Ich muss allerdings gestehen, dass ich als Brotesser, ein bekennender Weizenhalmmörder bin.

      • Wildkatze sagt:

        Ich schliesse mich marietosca auch an. Allerdings stehle ich den Pflanzen die Früchte. Aber das scheint mir das kleinere Übel zu sein.

      • marietosca sagt:

        Nun, der Weizen wird erst gemäht, wenn er schon tod ist. Von daher dürfen Sie auch in Zukunft mit ruhigem Gewissen Weizen essen.

        Aber darum geht’s ja gar nicht, xyxyxy. Sie haben sich des Kommentars bedient, den jegliche Carnivoren im Gespräch mit einem Vegetarier nutzen, wenn sie sonst keinen Ausweg mehr finden. Toll.

    • Auguste sagt:

      hmm…, mein metzger schwört jedesmal stein und hühnerbein, wenn ich bei ihm einkaufe, dass das tier einen herzschlag während der fortpflanzung hatte – arme sau!

  • marie sagt:

    schon wieder so ein komischer trend, der uns offenbar einladen sollte, uns als krönung der schöpfung zu zelebrieren. dabei könnte man bei dieser glegenheit das verschwendete sperma auch noch gleich verwerten, ist sicherlich gut gegen pickel.
    what’s next?
    kann mir echt bessere beilagen zu stock oder rösti vorstellen frau kuster, ich vermute sie auch. 😉

    • alien sagt:

      Hm das mit dem Sperma wird ja durchaus probiert, marie.

      • Wildkatze sagt:

        Fazit: Männer sollen ihr Sperma essen und Frauen ihre Plazentas?

      • marie sagt:

        so einfach ist das wohl nicht, aber da es ja sperma braucht, um kinder zu machen (oder habe ich in bio etwas verpasst?), könnte man ja davon eine sauce machen. die vereinigung von gaia und uranos im irdischen sinne sozusagen… aber ob das mit stock und röst schmecht? ich rümpfe mal meine nase bei diesem gedanken.

      • Wildkatze sagt:

        Chronos wird dieser Sauce wohl nicht entspringen.

      • marie sagt:

        …ne, glaube ich auch nicht. aber irgendwie wohl das, was nach einem übermässigem tequilakonsum entspringt…
        sorry, aber irgendwie läuft bei mir ein unglaublich grausliger film vor meinem 3. auge ab. 😀

      • alien sagt:

        Einfach abschalten, marie. Vorstellen kann man sich vieles Ekliges… Aber ganz ganz ehrlich: Eine eigene blutende Wunde zu lecken ist etwas durchaus Übliches und Nützliches, davor ekelt sich ja kaum jemand. Eine Plazenta zu essen unterscheidet sich hier vor allem in der Menge, denke ich mal.

      • tststs sagt:

        Was ich wirklich toll finde am Blog (so lahm ist er auch wieder nicht….), er zeigt uns doch deutlich die Grenze zwischen angeborenem (natürlichem) Ekelgefühl und dem anerzogenen Ekel…

      • marie sagt:

        war auch gerade dabei dies anzusprechen. und ich bin froh, diesen ekel und diese grenze in mir zu haben.

      • Markus Steiner sagt:

        Dann gebt die Plazenta dem Hund, der macht da kein grosses Aufheben drum ob’s Rind oder menschliche Plazenta ist. Sie einfach fortzuwerfen ist doch schade – gerade jetzt wo in Afrika wieder Kinder verhungern.

  • Blitz Blank sagt:

    Wenn die Planzenta wertvolle Inhaltsstoffe enthält, wieso sollte man sie dann nicht nutzen? Die Natur schmeisst bekanntlich nichts weg, nur der Mensch(Verbraucher) tut das. Wir essen getötete Tiere und nennen es ein feines Schnitzeli. Für die Erde wäre es eh besser, die Menschheit würde ihren Eiweissbedarf mit Maden, Würmern etc. und nicht mit Fleisch von Warmblütern/Säugetieren decken: http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/151480/index.html.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Die Vorstellung ist für uns unappetitlich, aber es stimmt schon, wenn alle Menschen ihren Eiweissbedarf mit Säugetieren decken würden, müsste das Ökosystem schnell kippen. Ich würde im Bedarfsfall vollständig zur Vegetarierin mutieren, bisher erlaube ich mir hie und da noch ein Stückchen Fleisch, so alle 10 Tage.

      • Bellinda sagt:

        wenn nicht 7 oder 8 Mia. Menschen sich auf diesem Planeten drängeln würden, wär auch der Fleischkonsum nicht schlimm. Nur schon Afrikas Bevölkerung wird sich in den nächsten Jahrzehnen verdoppeln.

      • tststs sagt:

        Im Zusammenhang mit Olympia 08 gab es im Tagimagi eine „Erlebnisreportage“ aus der echten chinesischen Küche. Der Satz, der mir am meisten daraus geblieben ist, ging etwa so: „Die Chinesen essen alles, und von allem alles […] Man stelle sich vor, die Chinesen würden wie wir nur das Filet vom Rind essen…!“
        Einen Cervelat, gespickt mit Innereien, zu essen ist also nichts Eckliges, sondern eher zwingende Notwendigkeit….

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Damit hat mein Sohn immer etwas Mühe, wenn er in China ist, diese Totalverwertungsmentalität. Da werden sogar die Hühnerfüsse, fritiert, verspeist, nur die Krallen nicht. Das Hirn vom Huhn ist natürlich eine Delikatesse, wenn es dir offeriert wird am Tisch, ist das ein besondere Ehre. Was Augen oder Beine hat, kann man essen.

      • tststs sagt:

        Interessant ist doch, Pippi, dass er wahrscheinlich nur Mühe hat, weil er nicht damit aufgewachsen ist!
        Ich habe schon Chinesen gesehen, die nichts schlimmer fanden, als eine Schale voll knusprigen Müeslis mit frischer Milch!
        🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja klar, das denke ich auch. Eine Tibeterin, die als Kind in die Schweiz kam und in einem Pestalozzi-Kinderdorf aufwuchs, erzählte mir mal, dass es an ihrem ersten Tag in der Schweiz zum Nachtessen Birchermüesli gab, sie konnte das nicht essen, weil sie überzeugt war, dass es Erbrochenes ist. Sie fand die Schweizer furchtbar, dass die sowas essen.

  • Jürg sagt:

    …mir wurde vor Jahren der Blinddarm und die Gallenblase entfernt. Ob ich die wohl auch hätte essen können? Fuss- und Fingernägel fallen auch immer wieder mal an… vielleicht als Chips zum Apéro?

  • paula sagt:

    Mutterkuchen und ein schönes Glas eigenurin – en Guätä!

    • Bellinda sagt:

      Könnte man evtl. noch mit etwas gemahlenen Eigenfussnägel binden und mit Eigenblut abschmecken, dann noch ein leckerer, knuspriger Wunschorf vom aufgeschrammten Knie obendrauf, et voilà c’est fini.

  • Lina More sagt:

    Das Argument, dass alle Tiere ihre Plazenta essen, ist in Anbetracht dessen, dass die Befürworter die Plazenta kochen oder gar zu Pillen verarbeiten, absolut hinfällig. Bei dem Vergleich, müssten sie die Plazenta in rohem Zustand verzehren. Pulverisiert hat das wohl nicht mehr viel mit „Natur“ zu tun.
    Viele Tiere fressen übrigens die Plazenta um allfälligen Raubtieren keinen blutigen Hinweis auf die Geburt und die leichte Beute von Jungtieren zu hinterlassen.

  • Justizium sagt:

    Ist das legal? Wohl kaum, das ist Kannibalismus. Ich überlege mir ernsthaft, Anzeige zu erstatten.

  • Francesca sagt:

    Je weniger Probleme die Leute haben, umso mehr machen sie sich… Manche trinken ja auch Urin, umarmen Bäume, gehen zu Hellsehern und Medien. Plemplem.

  • urs sagt:

    also nur zum sagen, ich habe die plazenta meiner freu probiert und ich fand es besser al Läberli. ihr hat es darüber hinaus sehr gut getan.

  • Reto Derungs sagt:

    Scheint eine Spielart neurovegetativer Störungen wie Nägelkauen und Popelfressen zu sein. Was den Schimpansen und andern Säugern recht ist, kann mir nicht einfach billig sein; denn wenn wir unsern Vorfahren alles nachäffen wollten, nur weil wir meinen, es sei „natürlich und deshalb gut“, müssten wir uns auch öffentlich begatten, aus Kehrichtkübeln fressen, dem Nachbarn in den Garten scheissen und auf allen Vieren zur Schule oder Arbeit gehen. Und der Ferienablösung des Pöstlers auch mal in den Hintern beissen.

  • Thomas sagt:

    Kein normales Thema? Frauen über 30 sind nicht ganz dicht.

    • Francesca sagt:

      Tomasito, ich bitte Dich. Markus Steiner, siehe oben, findet die Plazenta-Party eine gute Sache, ich nicht. Er ist wohl keine Frau über 30, ich schon.

      • Rahel sagt:

        Habs noch nicht ausprobiert, ob ich dicht bin! Aber ich nehme an dieser Stelle gerne Vorschläge entgegen, wie ich das testen kann!

    • E.H.Roth sagt:

      dann warte erst einmal wenn Frau über 40 ist… Tomi ich sag dir, da kannst du einpacken… die drücken dich durch den Fleischwolf wen du nicht lieb bist… 😉

  • Markus Steiner sagt:

    Wo ist das Problem? All die Ekelmenschen hier – glaubt ihr denn im Ernst, euer Plätzli und euer Gehacktes sieht schöner aus als eine Plazenta, solange es noch blinzelt und herumspringt? Zum Kotzen seid ihr, nicht die Plazenta.

    • Thomas sagt:

      du solltest dich auch mal untersuchen lassen…

      • xyxyxy sagt:

        na, na – jetzt haben sie sich noch wegen uns übergeben, die wir Spaghetti Bolognaise essen.
        Andererseits, können sie das sicher für ihr Mittagessen verarbeiten, Herr Steiner.

      • Rahel sagt:

        Danke, in dem Fall bin ich gerne zum Kotzen!!!!!!! 🙂

      • Markus Steiner sagt:

        Ich gehe jede Wette ein, keiner von euch würd es merken, wenn das Fleisch an euren Spahetti Bolognese anstatt gehacktes Rind eben gehackte Plazenta ist. Der angebliche „Ekel“ ist doch bloss schwuchteliges Getue. Wer hier weiss denn überhaupt noch, was er einkauft, wenn’s nicht feinsäuberlich auf der Verpackung steht?

      • Erich Baltisser sagt:

        @ Steiner: Nun hab dich mal nicht so schwuchtelig und iss, sagte der Kannibale zum Touristen …..

    • Francesca sagt:

      Hm… sind Plazenten was für Vegetarier? Ist ja kein Tierfleisch.

      • xyxyxy sagt:

        ja und sie würden es auch nicht merken, wenn es ihr gekotzes wäre – fein gewürzt und gefärbt….
        wunderbar – das wäre mal eine effiziente Selbstverwertung

  • Zur Behandlung von Depressionen möchte ich auf die Biblische Krankenheilung (Aufklärung und Beratung) hinweisen. Grundlage sind Aussagen der Bibel.
    Jesus Christus spricht in Matthäus 11,28:
    Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich will euch erquicken.
    Psalm 146,8:
    Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind.

    Mit guten Segenswünschen
    Claus F. Dieterle Heilpraktiker / Psychotherapie

  • Kari sagt:

    Das ist ein alter Schweizerbrauch. Bei (Mister Schweiz-) Reithebuchs gibts Mutterkuchen zum Muttertag.

  • steiner sagt:

    auso, wenn der mensch als einziges säugetier seine placenta nicht frisst, sei nur gesagt, dass wir auch als einziges säugetier unsere jungen nicht gelegentlich fressen….

  • Markus sagt:

    …. pervers! ….. dabei sind wir uns doch einig, dass Tiernahrung nicht kanibalischen Charakter haben sollte!

    oder mit Obelix: „Die spinnen die (Amerika-) Blogger

    • Roter Baron sagt:

      Tja, jeder Scheiß kommt aus den USA…..
      Europa muß sich seiner Kultur und seiner Werte in stärkerem Selbstbewußtsein erinnern…

      DIE AMIS würden ja heute noch auf ihren Pferden in der Prärie dahinreiten, gäbe es nicht europäische Ingenieurskunst…

    • alien sagt:

      Nein, sind wir nicht, Markus. Keiner soll Kannibale sein, aber hängen wir jetzt jemanden, der seine Fingernägel kaut?

      • Markus sagt:

        ich möchte mal den Aufruhr in der vegophilen sehen wenn bekannt würde, dass in der Rindernahrung Kuhnachgeburten wären!

  • xyxyxy sagt:

    ein schwachsinns Artikel – es gibt auch den Verein der Urintrinker – aber daraus einen „neuen Trend der Gesellschaft“ machen zu wollen?
    Einmal mehr ein enttäuschender Beitrag von jemandem der offensichtlich nicht viel Schlaues zu sagen hat.

    • Silvie Blake sagt:

      Da kann ich mich der Kritik nur anschliessen. Solch ein Blödsinn!

    • Jeanette Kuster sagt:

      Lieber xyxyxy, konzentriert lesen hilft manchmal: Ich sage nicht, das sei ein «Trend der Gesellschaft», sondern ein Trend in den USA. Und ich gehe der Frage nach, wie es in der Schweiz aussieht. Ergebnis: Hierzulande ist das Ganze offensichtlich (noch) nicht besonders verbreitet, aber es gibt sie doch auch, die Plazenta-Esser und -Pillenschlucker.

      • xyxyxy sagt:

        ok -ich war ein bisschen böse. Tut mir leid. Dennoch scheint das Thema nicht wirklich ein Thema zu sein. So sieht es die Runde ziemlich einhellig.
        Es gibt also einen Grund für mein ungutes Gefühl, dass irgendeine Randerscheinung zu einem Thema gezwängt wird.
        Man könnte schreiben: „habt ich schon gehört? – kennt ihr jemanden der das macht?“ etc. –

      • marietosca sagt:

        Lieber xyxyxy
        Im Journalismus geht es auch darum, voraus zu denken. Die Gesellschaft und deren Traditionen zu hinterfragen. Sind Sie damit überfordert? Falls ja, finde ich das schade, aber seien Sie sich gewiss, der Grossteil der Leute kann das nicht.

    • Katharina sagt:

      XY:

      Ich finde das nun doch etwas übertrieben. Jeanette schreibt in ihren Artikeln über ganz praktische Gegebenheiten, die viele Mütter bewegen, ohne theoretischen Überbau. es ist ein anderer Ansatz und andere Anliegen, als ihre Mitprotagonistin.

      Also zu sagen sie hätte nichts schlaues zu sagen finde ich wirklich unfair und unqualifiziert.

      Jeanette:

      Ich nehme das Thema nicht als Trend war. Es wird nicht mal gross diskutiert. es gibt Mütter, die es tun, und andere die eben nicht. Aus Sicht der Wissenschaft gibt es hinweise, dass es bei post partum Depressionen einen positiven Effekt hat.

    • Severin Brunner sagt:

      gibt’s auch einen Verein der Scheisse-Fresser ?

    • thomaso sagt:

      Als meine Frau in Holland unser Kind geboren hat, fragte die Hebamme sie, ob sie die Plazenta behalten wolle um sie zu verspeisen. Meine Frau, ganz erschöpft von der Hausgeburt, (diese sind in Holland scheinbar üblich), lehnte entsetzt ab. Jedoch kam sie später mit Holländerinnen zusammen für die das ganz selbstverständlich war, dass die Plazenta nach der Geburt verspeist oder sonstwie verwertert wird. Für sie bedeutete die Plazenta etwas wertvolles das man nicht einfach so in den Abfall entsorgt. Darum, schwachsinnig scheint mir der Artikel nicht zu sein. Andere Länder, andere Sitten.

      • alien sagt:

        Genau so ist es. Das Problem ist, dass für viele Schweizer nur die Schweizer Sitten richtig sind und alle ausländischen nicht. Das vernachlässigt, dass ein Berneroberländer in Vielem andere Sitten hat als ein Glarner, und die beiden wissen es einfach nicht. Sonst wären sie vielleicht empört übereinander.

      • Francesca sagt:

        Stimmt, ich mag Schabziger nicht. Und Plazenten. Hätte meine nach Holland verkaufen sollen, zu dumm.

  • FangBanger sagt:

    Das ist alles nur eine Frage der inneren Einstellung. Manche Dinge kommen uns heute komisch oder ekelig vor. Sind es aber irgendwie bei genauer Betrachtung gar nicht. Wir haben sie nur vergessen, sie sind in unserer Kultur einfach verschwunden und uns einfach nur fremd.
    Man wächst mit seinen Aufgaben. Und wer will findet irgendwann auch keine Stofftaschentücher mehr ekelig, findet es normal Frauen stillen zu sehen und denkt auch drüber nach seine Plazenta zu essen. Jedenfall ein erbensgroßes Stück. Und natürlich roh;nur von der Seite, die der Mutter zu gewand ist.

    Schmeckt eher wie Leber:-)

  • FangBanger sagt:

    Das ist alles nur eine Frage der inneren Einstellung. Manche Dinge kommen uns heute komisch oder ekelig vor. Sind es aber irgendwie bei genauer Betrachtung gar nicht. Wir haben sie nur vergessen, sie sind in unserer Kultur einfach verschwunden und uns einfach nur fremd.
    Man wächst mit seinen Aufgaben. Und wer will findet irgendwann auch keine Stofftaschentücher mehr ekelig, findet es normal Frauen stillen zu sehen und denkt auch drüber nach seine Plazenta zu essen. Jedenfall ein erbensgroßes Stück. Und natürlich roh;nur von der Seite, die der Mutter zu gewand ist.

    Schmeckt eher wie Leber:-)

    • Hugo Schaller sagt:

      Der nächste Schritt ist dann Menschenfleisch zu essen. Alles nur eine Frage der Einstellung? Quatsch ! Das ist einfach nur noch pervers !

      • heidi reiff sagt:

        Es gibt Menschen, die Menschenfleisch essen, da war vor Jahren ein Bericht in einer Zeitung von einem Mann, der Menschenfleisch ass. In früheren Kulturen gab es ja Kanibalen, die Menschenfleisch assen. Ich finde das extrem PERVERS, das sehe ich auch so …………

    • Momol, fressen und gefressen werden, heisst es ja so schön in unserem alles verschlingenden Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell! Dem müssen eigentlich nur noch Taten folgen. Ach ja, was auch noch verschwunden ist aus unserem Kulturkreis: Teeren und Federn, das Kreuz, das Streckbett, der Pranger, öffentliche Hinrichtungen, Hexenverbrennungen… back to basics, schlage ich vor: Die Sehnsucht nach einer einfachen und überschaubaren Welt, die noch voller archaischer Verhaltensmuster steckt, ist in unserer hoch komplexen, übertechnologisierten Zeit offenbar weit verbreitet.

      • marie sagt:

        solche „trends“ lassen doch pure verzweiflung vermuten. die einsicht, dass sich die natur hervorragend ohne menschen weiter entwickelt, aber der mensch ohne natur nicht leben kann, generiert m.e. extrem viel abstruses und lässt das ego einiger ins immens groteske wachsen… was soll’s, solange das nicht im coopsortiment landet, ist es mir einerlei.

      • Einen i-Pod in der einen Hand und in der Anderen ein Stück Plazenta à la Sauce Bernaise, proscht Nägeli!

      • Erich Baltisser sagt:

        Liebe Frauen: Thema zurück zur Natur – was stimmt hier nicht ? 1. Haare Färben 2. Fett absaugen 3. Titten aufplustern 4. Beine rasieren 5. Auto fahren 6. Stöggelischueh 7. Plazenta fressen
        Na ??

  • Tante Tanze sagt:

    Schade, daß in dem dumpfbackigen Artikel nicht erwähnt wurde, daß die Plazenten früher in großem Stil an die Kosmetikindustrie verkauft wurden. Ob wohl hier einige den Mund noch so wie aufsperren, wenn sie wüßten was sie sich jahrelang ins Gesicht geschmiert haben, was in ihren Crèmetiegelchen und -tuben war und was sich auch sonst an Zusatzstoffen noch heute darin befindet? Auch eine schöne Geschichte wäre wert, wo das „sterile“ Gel zur Geburtseinleitung herstammt. Schweinesperma.

    • Rahel sagt:

      Mit den Cremli schmiert man sich auch noch so manch Anderes ins Gesicht……….

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ja, da gab es diese Werbung mit Marika Röck, die sich ‚Hormocenta‘ ins Gesicht schmierte und darauf schwor, das sei das Beste, um jung zu bleiben. Ich war etwa 10 und fragte meine Mutter, warum sie das nicht auch tue, aber sie wusste genau, was da drin war. Nie hätte sie sowas verwendet, sie ekelte sich schon vor Lippenstift, weil darin als Farbgeber zerstampfte Läuse wären.

      • tststs sagt:

        Jaja, und den Campari Soda können wir auch nicht mehr genissen (sic! 🙂 )

        Rahel hat schon recht! Vorallem wenn man bedenkt, welche Chemikalien man sich heutzutage ins Gesicht schmiert! Da sind mir ein paar „Naturstoffe“ lieber, als die ganze synthetische Chemie!

      • Rahel sagt:

        Ganz genau! Und was auf der Haut ist kann ich jederzeit abwaschen wenns mich ekelt aber erbrechen ist nicht meine Stärke 🙂

  • Elke Honegger sagt:

    Mein1. Enkelkind wurde in Norwegen geboren. Die Schwester kam und fragte meine Tochter, wie sie die Placenta wolle, als Shake oder gebraten?. Sie fand es sehr unklug, als meine Tochter das ablehnte.

  • Nun, im Zeitalter der drohenden Futterknappheit wird es für das Kapital-isierte Wirtschaftssubjekt langsam Zeit, alternative Nahrungsquellen zu erschliessen- was liegt da näher, als sich selber zu verspeisen? In einem gewissen Sinne tun wir das hier im Westen ja schon seit einer ganzen Weile.

    Bis nichts mehr von uns übrig bleibt, muahahaha..! Der Rest der Weltbevölkerung wird uns dankbar dafür sein: Stupid White Men!

    • Eremit sagt:

      Die drohende „Futterknappheit“ ist ein Märchen, da gemäss Experten die blaue Kugel gut 10 Milliarden Menschen ernähren kann. Das Problem ist eher die ungerechte Verteilung und wie man es in Somalia sah, dass manche nicht wollen dass andere genügend zu essen und zu trinken gaben.

    • Wildkatze sagt:

      Zufi, manchmal denken Sie ja ganz vernünftig! That’s the White Male System (WMS). Hierzulande Patriarchat genannt.

    • Danke, eremit, das weiss ich auch. Zwei Filme dazu: Food Inc. (USA) und We Feed the World (A). Ansonsten empfehle ich Jean Ziegler.

      Trotzdem wird die Futterknappheit in der einen oder anderen Form viele Weltregionen heimsuchen- noch aus ganz anderen Gründen als der ungerechten Verteilung. Die Philippinen müssen zum Beispiel zwischen zwei Dritteln und drei Vierteln ihres Reisbedarfs über Importe decken- aus Ländern notabene, die selber bereits zu Exportbeschränkungen greifen, um einer eventuellen Knappheit vorzubeugen.

      • Marcos sagt:

        Die Erde mag 10 Milliarden ernähren wenn:
        – die Energiereserven unlimitiert damit die Technologie für die Produktion und den Transport der Nahrung gewährleistet wird.
        – Jedes Fleckchen Erde für die Nahrungsmittelproduktion genutzt wird (also keine Nationalparks etc)

        Ist das erstrebenswert?

      • tststs sagt:

        Dann werfe ich noch den neusten Film in die Runde: „Taste the waste“ und fast schon ein Klassiker „Darwins Nightmare“

      • Eremit sagt:

        Philippinen ist nicht gerade so ein glückliches Beispiel, da dort manche Reisbauern Nachwuchsprobleme haben weil die jungen lieber rasches Geld verdienen wollen in den Städten.

        @Marcos, bitte gehen sie mal in die USA und schauen sie sich dort im mittleren Westen die offenen Weideländer an.

  • Aufdenblatten sagt:

    Die Natur macht es vor.
    Aus Zermatt ist überliefert, dass in Generationen vor hundert Jahren aus der Plazenta Gerichte/Kuchen zubereitet und verzehrt wurden, um möglichst schnell zu Kräften zu kommen. Archaisch aber nutzvoll. Heute haben wir sicher andere Mtitel.
    gruss

  • Marco V. sagt:

    😀 selten so gelacht, was für Blödsinn man sich heute doch noch ausdenken kann. Gut, wenn die Chinesen darauf stehen, dann mag vielleicht was dran sein. Aber essen?? Nein, danke, dafür reicht meine Vorstellungskraft wirklich nicht!

    Und lustig, dass nach 15 Jahren Eltern immer noch gleich reagieren wie meine Frau und ich. Wir konnten es damals auch kaum glauben, dass es Menschen gibt, die das tatsächlich mit nach hause nehmen und darauf auch noch einen Baum pflanzen (da hätte sich wohl nur der Fuchs drüber gefreut).

  • Gaëlle sagt:

    *schmunzel* Ob ihrs glaubt oder nicht – meine plazenta liegt seit einem jahr tiefgefroren im kühlfach, darauf stapeln sich zum auftauen bereite fruchtbreilis. die aldi pizza nebendran. guete appetit!

  • sunflyer sagt:

    Charlotte Roche würde es wahrscheinlich machen 😉

  • Urs Gubser sagt:

    Wie hat schon meine Grossmutter gesagt: Aus Amerika kommt nur Schlechtes!

    • Severin Brunner sagt:

      Genau – und auch Osama bin Laden wusste das schon …

    • Gaëlle sagt:

      blöd nur, dass dieser brauch nicht aus den usa kommt. früher haben das die kelten gemacht, und weil die gesellschaft des 21. jahrhunderts auf sinnsuche ist, gräbt man halt solche längst überholten bräuche wieder aus.

      • Severin Brunner sagt:

        Da haben Sie allerdings Recht.

      • Urs Gubser sagt:

        mir doch egal, usa sind das böse. mag sein dass dieser sch… hier mal nicht aus usa kommt. aber der grosse teil der sch… in dieser welt kommt aus usa!!! und im bericht stand dass es von usa her kommt. es ist halt so. akzeptiert es einfach! usa = böse!!!

    • Katharina sagt:

      So um Beispiel Demokratie in ihrer modernen Form und das Internet, ohne welches sie nicht hier posten könnten.

      Ihre Aussage ist das selbe wie, was hierzulande als Eurotrash bezeichnet wird.

  • Severin Brunner sagt:

    Die wirklich wichtige Frage ist: wie kann der Vater seinen Anspruch geltend machen, die Plazenta zu essen ? Die Mütter werden sie ja wohl kaum frewillig abgeben, angesichts der Wunder, die sie vollbringt …

  • Katharina sagt:

    Es gibt allerdings hinweise, dass das ganze tatsaechlich medizinische Vorteile bringt:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Placentophagy

  • Superbede sagt:

    Nach über 10 Jahre langem Aufenthalt in der USA kenne ich viele Mütter, die das gemacht haben oder sehr interessiert daran waren.

    America hat diese Extreme der Fastfoodkultur – und als Gegenbewegung (und Ablehnung) halt alles extrem Gesunde, Yogahype, Veganes Essen usw in den urbanen Städten entwickelt. (San Francisco, New York, L.A.)

    Diese Gegenbewegung ist das andere Extrem, auch nicht mein Ding. Nein, meine Plazentas hab ich definitiv nicht gegessen und finde es ekelhaft, daran zu denken.

    Dieses Normaldenken oder diese Balance haben die meisten Amerikaner leider immer noch nicht gefunden

    • alien sagt:

      NORMAL! Wieso treibt dieses Wort in Bezug aufs menschliche Verhalten immer noch sein Unwesen??? Es gibt kein normales Verhalten, zumindest nicht in dem Sinn, dass sich die Leute daran halten sollen. Die Norm ist Unsinn. Jeder Mensch ist anders.

      • Superbede sagt:

        „Normal“ , dann nennen wir es halt „Balance“. Es heisst z.B., sich nicht nur von Fastfood ernähren, sondern auch mal was anderes mit Gemüse oder Früchte.

        Balance heisst: Anstelle von Plazenta essen, einfach sich gut schauen nach der Geburt, so gut wie möglich gesund ernähren, leichte Gymnastik, spazieren, frische Luft. Das ist vermutlich besser für eine Mutter, um sich gut von einer Geburt zu erholen. (Es hat auf jeden Fall bei mir so funktioniert, damit ich psychisch und physisch mich wieder fit fühlte.

  • Katharina sagt:

    Wauim kommt mir bei diesem Artikel Hannibal Lechter in den Sinn, die Szene wo er die Schädeldecke aufmacht, ein bisschen Hirn raus schneidet und flambiert?

  • besorgter Vater sagt:

    >Sie hat mir die Prozedur empfohlen, weil Plazentapulver laut der chinesischen Medizin sehr gesund sei und einem helfe, nach der Geburt bei Kräften zu bleiben»

    Na was die Chinesische Medizin so alles empfielt… Z.B. gemahlenes Nashorn-horn für die „Manneskräfte“.
    LOL.
    Da denke ich ist das mit der Plazenta auf ähnlichem Niveau

  • Eni sagt:

    Das ALLE Säugetiere nach der Geburt die Plazenta fressen ist völliger Schwachsinn oder hat schon mal jemand Kühe, Schafe und Pferde dabei beobachtet?

    Tiermütter fressen die Plazenta damit es möglichst wenig nach Geburt riecht und keine Raubtiere anglockt werden.

    Übrigens muss man nicht alles machen, nur weil es die Amis tun.

    • Urs Danner sagt:

      Kühe, Schafe und Pferde in freier Wildbahn fressen in der Regel ihre Plazenta.
      Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Plazenta

      • Hans vom Hübel sagt:

        Gewisse Wiederkäuer fressen auch ihren eigenen Dung oder denjenigen der Mutter.

        Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass ausgerechnet eine Bewegung, die sich grundsätzlich eher schwer tut, biologische Determinanten zu akzeptieren, sich im vorliegenden Fall ebendieser Argumentation bedient – wenn auch auf sehr vage Weise („Die Tiere tun’s auch, also muss es gut sein…“).

        Ansich spricht nichts gegen das Verspeisen seiner eigenen Nachgeburt, solange das nicht kassenfinanziert ist. 😉

  • Alois Losil sagt:

    Ob man auch hierzulande dem Mutterkuchen die Wertschätzung entgegenbringen solle, die ihm gebühre? Die Leistung der Mütter vor, während und vor allem nach der Geburt anerkennen scheint mir wichtiger und in unserer Gesellschaft vor allem dringender.

  • Haben wir schon wieder 1. April?

  • Cornelia Schneider sagt:

    Hätte ich das früher gewusst, hätte ich meine zwei Plazentas auch nach Hause genommen. Da ich selbst kein Fleisch esse, hätte ich diese wohl zu Pulver verarbeitet. Wie im Text beschrieben, essen alle Säugetiere ihre Plazenta. Warum also wir nicht? Ich finde das jedenfalls etwas Gutes.

  • Rahel sagt:

    Ich konnte das Zeug nach beiden Geburten nicht mal anschauen, geschweige denn ans Essen oder Schlucken davon denken! Brrr…….Schüttel

  • lamakki sagt:

    Wenn ich wie ein Tier statt im Spital irgendwo im Wald am Boden liegen wuerde und von der Geburt zu KO waere um Nahrung zu suchen, wuerde ich mich vielleicht auch an meiner Plazenta versuchen. Da wir aber auch ohne diese eine ausgewogene Ernaehrung bekommen koennen, werde ich es lassen…

  • A.Tschannen sagt:

    Ich bin ja offen für alles Natürliches aber mir wurde in diesem Fall schon beim lesen schlecht…sorry… vielleicht bei fertig Homeopathischen Kügeli könnte ich es schlucken aber meine eigene Plazenta, nein Danke!

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