Wenn Jungs ohne Vater aufwachsen

Jung, arbeits- und orientierungslos: Randalierer in London.

Jung, arbeits- und orientierungslos: Randalierer in London.

Sogar ein Laie wie ich durfte damit rechnen, dass die Finanzmärkte den Herbst nicht schadlos überstehen würden. Aber was während der letzten zwei Wochen in England geschah, hat alle überrascht. Und es muss zu denken geben. Wie aus dem Nichts brachen die Unruhen aus, ganze Stadtteile gingen in Flammen auf, der Mob plünderte, raubte, mordete und weder die Polizei noch die Zivilbevölkerung wusste auf die anarchischen Zustände zu reagieren.

randalierer

Machokultur als Vaterersatz: Verurteilter junger Mann.

Nun hat die Stunde der Analysten geschlagen, um die tieferen Ursachen für die scheinbar aus dem nichts kommende Gewalt zu diagnostizieren. «Die Randalierer sind schwarz und ohne Väter» hiess es etwa in der «SonntagsZeitung». Tatsache ist, dass die 18 Stadtteile, die am meisten von der Randale betroffen waren, alle eine extrem hohe Zahl alleinstehender Mütter und «zerbrochener Familien» aufweisen. Es handelt sich dabei um junge Männer ohne Ausbildung und Perspektive, aufgewachsen mit den Anreizen des modernen Sozialstaates, aber ohne väterliche Autorität. Der britische Premier David Cameron hat nun angekündigt, dass er den Randalierern jegliche Sozialhilfe streichen wird. Ob das das Problem entschärfen wird, ist fraglich. Zumal das tiefer liegende Problem ja eher die Sache mit den abwesenden Vätern sein dürfte.

Kriminelle Banden waren die Hauptakteure bei den Krawallen. Mit ihrer strikten Hierarchie, ihrer Machokultur und der Forderung nach unbedingtem Gehorsam bieten sie den orientierungslosen jungen Männern jene stabilen Strukturen, welche diese in der Familie vermissen. Dazu kommen verhängnisvolle Rollenmuster, an welche die Männer sich umso mehr zu klammern scheinen, je weniger die gesellschaftlichen Grundlagen dazu gegeben sind. Die jungen Männer, so hielt der emeritierte Soziologieprofessor Walter Hollstein im Tagesanzeiger fest, orientierten sich an einem traditionalistischen Männerbild und seien deshalb unfähig, sich den veränderten Bedingungen anzupassen.

Was er damit meint, ist Folgendes: In den vergangenen 20 Jahren hat sich das Arbeitsleben fundamental gewandelt. Mit der Globalisierung kam die Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse, man spricht auch von einer Feminisierung der Arbeitswelt. Das heisst, heute müssen auch Männer unter Bedingungen arbeiten, die bislang vor allem für weibliche Arbeitnehmerinnen typisch waren: eher flexibel, unregelmässig, unsicher, fristig, vielfältig und vor allem vermischt mit anderen Aktivitäten. Den Männern fällt dieser Übergang schwer, wie der Soziologe Lord Dahrendorf schon 1995 im Interview mit dem «Spiegel» feststellte: «In Grossbritannien haben wir jetzt schon mehr beschäftigte Frauen als Männer. Eines der sozialen Hauptprobleme besteht darin, dass junge Männer nicht bereit sind, die Teilzeitberufe und befristeten Arbeitsverträge zu akzeptieren, die Frauen hinnehmen. Sie hängen herum und gefährden Recht und Ordnung, was dann wieder zu autoritären Reaktionen führt. Das Problem der zornigen jungen Männer könnte bald auch anderen europäischen Ländern zu schaffen machen.»

Es bleiben Fragen: Könnte so etwas auch bei uns geschehen – zumal in der Schweiz mehr als drei Viertel der jungen Gewalttäter aus Familien mit allein erziehenden Müttern stammen? Und was muss man unternehmen, um das zu verhindern? Wo sind eigentlich die Väter dieser Kids und warum kümmern sie sich nicht um ihre Familien? Braucht es ganz einfach wieder ein bisschen mehr Zucht und Ordnung und das Problem ist gelöst, wie konservative Kreise sagen würden? Würde eine Aufwertung des Sozialstaates etwas bewirken können, wie Linke wahrscheinlich sagen würden? Oder liegt der Kern des Problems tatsächlich in der Krise der Männer, die aufgrund ihrer traditionellen Rollenbilder unfähig sind, sich in einer sich immer schneller drehenden Welt anzupassen? Und wer wäre fähig, hier ein Umdenken zu bewirken?

Natürlich gibt es auf komplexe Probleme selten einfache Rezepte. Aber wenigstens auf meine letzte Frage scheint mir die Antwort eindeutig: Die Männer müssen ran. Sie müssen ihre Rolle hinterfragen und neu definieren, es braucht neue Vorbilder für neue Männer. Denn letzlich ist es ja auch ein Integrationsproblem. Die Einwanderer leben auf der untersten sozialen Stufe und zelebrieren ihr Machotum und den Hang zur Kriminalität als Gegenkkultur zur Klasse der Besitzenden, des schweizerischen Mittelstands. Hier braucht es von der Politik ein klares Bekenntnis zur Gleichberechtigung der Geschlechter als zentraler Wert der hiesigen Kultur. Und man muss vor allem auch den immigrierten Männern ermöglichen, zu arbeiten, ein Auskommen zu finden, so dass sie ein menschenwürdiges Leben führen können. Sonst sind sie eine soziale Zeitbombe.

560 Kommentare zu «Wenn Jungs ohne Vater aufwachsen»

  • Armando sagt:

    Randale gibt es nicht nur in England, sondern auch in Zürich. Wäre naheliegender (im wahrsten Sinn des Wortes), sich mal ausführlich damit zu befassen und nach den Ursachen zu suchen. Die Schweiz muss einiges aufarbeiten, es ist nicht mehr das gelobte Land von früher mit einer makellosen Weste. Es bröckelt an allen Ecken und Enden.

  • sepp z. sagt:

    dabei sagen die hardcore-feministinnen immer, es brauche keine männer zum kinderkriegen und grossziehen.
    es käme die glorreiche zeit, wos nicht mal zur zeugung von kindern mehr einen mann brauche…
    behauptung also durch empirie widerlegt?

  • Eni sagt:

    Ob Gewaltbereitschaft etwas mit alleinerziehenden Müttern zu tun hat, bezweifle ich. Ich meine eher, dass es etwas mit Interresselosigkeit der Eltern an ihren Kindern zu tun hat. Nun sind gehen eben viele Ehen wegen Interresselosigkeit des Einen oder beider Partner auseinander. Pech für das Kind, wenn auch der erziehende Elternteil kein Interresse an ihm zeigt. Da in intakten Familien oft mehr Interresse an den Kindern da ist, gibt es in solchen auch weniger gewalttätige Jugendliche. Man sollte nicht Ursache mit Symptom verwechseln.

  • Wer in der Schweiz das Wort „Jungs“ verwendet, sollte sich schämen.

  • lisa sagt:

    Die Medien haben das Genderthema als Ausweichmanöver benutzt. So muss man nicht sagen, dass Multikulti zu riesigen Problemen führt. Kriminalität, Anarchie…Multikulti macht Europa kaputt.

  • Diela sagt:

    Schade, dass der Artikel den Geschlechterkampf so richtig anheizte. Es liegt ja wohl weder an den (aus welchen Gründen auch immer) alleinerziehenden Frauen noch an den (aus welchen Gründen auch immer) abwesenden Vätern. Bitte diskutiert über die Ursachen im System und der Gesellschaft, die dahinter stecken, und nicht darüber, ob Frauen oder Männer die Schuldigen sind!!

    • Cara Mia sagt:

      Habe ich vergeblich versucht… das Problem liegt meiner Meinung darin, dass wir zuwenig Grenzen setzen. Wir alle, Väter, Mütter, Lehrer. Aber es ist halt einfacher, als Mutter auf den Vätern und als Vater auf den Müttern rumzuhacken, hier im Blog. Schuldzuweisungen lösen Probleme nie sondern dienen nur der eigenen Frustbewältigung, und noch nicht einmal das in befriedigender Art und Weise…

      • Auguste sagt:

        hmm…, cara mia, sie glauben also nicht, dass die schwache verteidigung des fc basel schuld daran ist, dass sie einfach nicht auf touren kommen?

  • Bitta sagt:

    und schlussendlich sind die Mütter schuld, dass die Männer unfähig sind, sich an andere Arbeitsbedingungen anzupassen. Na super. Dann doch lieber beim prügelnden Ehemann bleiben, damit der Sohn dann vielleicht nur die eigene Frau schlägt, aber nicht draussen randaliert? Toll. Frauen mussten sich auch daran gewöhnen, überhaupt arbeiten zu gehen und teilzeit zu arbeiten mit Kindern, da sollen die Männer die Schuld ruhig bei sich selbst suchen!

    • Cara Mia sagt:

      Es ist erstaunlich, wie wirklich aus jedem Thema ein Genderhickhack wird hier. Schon fast amüsant.

      • Dancer sagt:

        Vor allem der Satz „Frauen mussten sich daran gewöhnen arbeiten zu gehen“…..da schäme ich mich wirklich für meine Spezies! Hallo, wenn gewisse Frauen einen Finazierer suchen, ist die Ehe & Kinder (meistens) der denkbar schlechteste Weg. Da gibt es andere Berufe, die wenigstens ehrlich gewisse Dienstleistungen gegen Geld anbieten.

  • PlainCItizen sagt:

    Hauptsache, die Männer sind nicht selber verantwortlich für das was sie tun. Herrjemine, diese Cüpli-Psychologen.

    • Rotkäppchen sagt:

      Klar sind diese randalierenden Kerle verantwortlich, aber wieso randalieren sie einfach mal so krass drauflos. Das muss doch ein wenig genauer unter die Lupe genommen werden. Hat nix mit Küchenpsychologie zu tun sondern mit „den-Dingen-auf-den-Grund-gehen-wollen“ damit man sie ausmerzen könnte. Ist wie beim Letten in Zürich: während der Drogenszene war dort der Teufel los und seitdem eine kontrollierte Drogenabgabe an Schwerstabhängige eingeführt wurde – Dank Pfarrer Siebers unermüdlichem Kampf! – herrscht dort vordergründig mal Ruhe. Die Drogenszene wurde dort einigermassen kanalisiert!!

  • Bruno sagt:

    „Die Männer müssen ran, meint Frau Binswanger. Hört sich gut an. Aber ist es nicht genau andersherum? Durch Niedriglohn, Zeitarbeit und Arbeitslosigkeit können junge Männer nicht mehr ihre angestammte Rolle als Ernährer erfüllen. Wäre es dann nicht an der Zeit, dass junge Frauen hier einspringen und Familien ernähren? In der Praxis stehen junge Männer nämlich vor dem Dilemma einerseits häufig schlecht bezahlt oder arbeitslos zu sein, andererseits fordern viele Frauen immer noch den Besserverdiener als Partner. Die Frauen müssen ran, ran an die Versorgerrolle.

    • Michèle Binswanger sagt:

      @bruno: meine rede! ich finde auch, dass die Frauen auch ökonomisch Verantwortung übernehmen sollten. Aber das entbindet die Männer nicht davon, sich über ihre neue Rolle Gedanken zu machen. Denn wer sich nur über Arbeit und Leistung definiert, hat ein Problem, wenn er plötzlich an den herd und zum Kinderhütedienst abbeordert wird. Die Frauen diskutieren seit vierzig Jahren über alte und neue Frauenrollen. Und die Männer?

      • Sportpapi sagt:

        Grundsätzlich finde ich es schon falsch, von Rollen zu sprechen, wenn es um das Leben geht. Aber gut. Offenbar hat sich die Rolle der Männer in den letzten Jahren nicht gross geändert, auch wenn dies immer wieder eingefordert wird. Männer definieren sich über Arbeit, Leistung, und vor allem Verantwortung. Dazu kann sehr wohl auch Haushalt und Kinderhüten gehören, weil dort genau diese Werte stark gefordert werden. Auch wenn es modern geworden ist, dies anders zu sehen.

      • zeitungsleser sagt:

        die männer? hören (meine generation) seit sie denken können dieses lied an: ihr müsst, etc. ich finde das völlig falsch. ich würde von freiheit reden.

        weiter: wenn ich meinen grossvater mit meinem vater und ihn mit mir vergleiche… ok, wir tragen alle anzüge. sonst? nicht ganz gleich, will mir scheinen.

      • Sportpapi sagt:

        Und auch die ältere Generation hat sich geändert. Während mein Vater früher sich offenbar genierte, mit Kinderwagen durchs Dorf zu laufen, liebt er es heute bei den Enkelkindern…

      • Bruno sagt:

        @ Frau Binswanger:

        Ja, Frauen diskutieren darüber seit 40 Jahren, aber sie handeln nicht entsprechend. Es sind nämlich auch, und gerade die Frauen die Männer über Leistung, Arbeit und Einkommen definieren. Wer da als Mann nicht mithalten kann, hat extrem schlechte Chancen überhaupt eine Frau zu finden und mit ihr eine Familie zu gründen. In der Praxis hat sich am Versorgerwunsch der Frauen fast nichts geändert, die weibliche Verpartnerung erfolgt weit überwiegend nach „oben.“
        Ganz abgesehen davon erschwert auch die Sorgerechtsregelung männliche Verhaltensänderung.

      • PlainCItizen sagt:

        Frau Binswanger, das kann ich Ihnen gerne beantworten.

        Meine Frau verdient das Geld. Im Geschäft ist sie anerkannt als kompetent, und von den Männern wird unser Arrangement gutgeheissen. Bei den Frauen sieht es anders aus. Die Frauen gehen davon aus, dass ich eben so reich sei, dass ich mir das leisten könne, zuhause zu sein und immer noch für meine Frau attraktiv zu sein – Angebote, den Platz meiner Frau bei mir einzunehmen, bekomme ich auf mehr oder weniger verklausulierte Weise immer wieder mal.

        Die Frauen müssten umdenken. Bei den Männern ist das längst geschehen.

      • Hanspeter Niederer sagt:

        @Bruno1532: so ist es. Verdammt schwer, für eine „emanzipierte“ Frau, diese Bedürfnisse bei sich selbst festzustellen. Von offen zugeben wollen wir erst gar nicht sprechen !

      • Alex Kramer sagt:

        Perfekt, diese Aussagen in diesem Abschnitt.
        Die richtige Kritik am richtigen Ort, schon fast kultiviert.

  • Hermann sagt:

    Weltweit gibt es immer mehr Leute, die nicht gebraucht werden. Die Juengeren haben die Kraft sich zu wehren, die Aelteren eher nicht. Dazu kommt, dass die meisten Laender daran sind, pleite zu gehen, und sich somit Sozialleistungen an „Unbrauchbare“ immer weniger leisten koennen. Das gibt ein Heer von Unzufriedenen. Sind sie in Aegypten, werden sie gefeiert als Fackeltraeger der westlichen Kultur, sind sie in London, nennt man sie Kriminelle, die bestraft werden muessen (wie auch in Syrien…). Good luck..

    • E.H.Roth sagt:

      Es sind nur andere Namen, Argumentationen und missglückte Ausreden der Politiker wie sie mit ihrer jeweiligen Situation in ihrem Mikrokosmos umgehen. Scheitern werden sie jedoch alle und wie schon Tony Soprano über die Zukunft zu sagen wusste „Alles geht den Bach runter“.

  • Mike sagt:

    Männer sind zu unflexibel um sich auch mit einer schlechtbezahlte Teilzeitstelle zufrieden zu geben? Und wie viele Frauen kennen Sie, Frau Binswanger, die sich mit einem Mann mit einer schlechtbezahlten Teilzeitstelle zufrieden geben würden? Aha. Genau. Die Damen haben eben doch lieber einen Ernährer. Dass lässt einem selbst dann so schön die Wahl ob man arbeiten will oder nicht.

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Mike, Sie sind mein Held. Glasklare, sehr unangenehme Analyse. Da wird nicht manche Frau den Blick in den Spiegel ertragen.

  • Goofos sagt:

    „Die Männer müssen ran. Sie müssen ihre Rolle hinterfragen und neu definieren, es braucht neue Vorbilder für neue Männer.“

    Das wird’s sein. Das ist die ultimative Antwort auf alle Fragen. Linke und Feministinnen predigen schon seit Jahren nichts anderes. Würden Männer endlich ihre Rolle hinterfragen, wären alle Probleme wie soziale Klassenunterschiede, schlecht bezahlte und unsichere Arbeitsverhältnisse oder Kriminalität auf einen Schlag gelöst. Die tickende Zeitbombe wäre entschärft und niemand müsste Angst vor Aufständen und Unruhen haben wenn Männer endlich ihre Rolle hinterfragen würden.

    • Eremit sagt:

      @Goofos, bei diesem Satz den sie Zitierten stellt für mich immer die Frage: Ist die Person welche ihn äusserte auch in der Lagen öffentlich ein paar positiven Eigenschafte über die Mehrheit des anderen Geschlechtes, in diesem Falle Männer, zu äussern?

      • Goofos sagt:

        Hat das eine Geschlecht es nötig sich über das andere Geschlecht positiv zu äußern? Nein, leider nicht. Warum auch wenn sich ersteres Geschlecht für etwas besseres, biologisch überlegen, grundsätzlich viel schlauer, weit kompetenter, sowieso schützenswerter und pipapo hält. Das wird dem Geschlecht schließlich seit jeher bei jeder Gelegenheit eingeredet und das Geschlecht reproduziert die Annahme selbstherrlich. Es ist eigentlich schon etwas Besonderes wenn sich eine Person dieses Geschlecht genötigt fühlt sich in Schuldzuweisungen und -abweisungen zu äußern.

  • Mi sagt:

    „Neue“ Vorbilder? Da wäre ich nicht so sicher, das ist ja nicht wie bei den iPhones. Vielleicht findet sich auch noch etwas tiefer in der Mottenkiste eine Lösung.

    • Katharina sagt:

      der ist gut.

      • Mi sagt:

        Meinst du mich oder den Witz? Ich bin nicht gut, ich bin böse! Buh.

      • Katharina sagt:

        der witz war gemeint. duh.

      • Mi sagt:

        Schon klar, schon klar. Der Individualismus oder was man heute darunter versteht, macht die Gesellschaft kaputt und muss weiterentwickelt werden, und darum sollten andere Werte gesucht werden, bis gefunden (SBG), und vielleicht findet man die in der Mottenkiste. Aber was laber ich da, „man“ kann überhaupt nichts steuern und niemanden verändern, das alles geschieht wenn überhaupt, von selbst und aus Notwendigkeit. So lange noch Fernseher und Alk geklaut werden, und nicht Grundnahrungsmittel, ist es noch nicht so weit. Tschühüs 🙂 (schnelle Antwort übrigens)

      • Katharina sagt:

        ?

      • Mi sagt:

        Mein Fehler. Ist ein weiter Weg vom Gefühl zum Wort.

      • Katharina sagt:

        nuke the queen and the oligarchy?

  • Thomas sagt:

    Schuld sind die Mütter, die sich vom Vater trennen, weil sie ihn nicht brauchen.

    • Eremit sagt:

      Wenn dem so wäre: Warum brauchen (scheinbar) diese Mütter die Väter nicht?

      • Sportpapi sagt:

        Weil sie emotional offenbar ohne ihre Männer auskommen, den Wert der Väter für die Kinder (im konkreten Fall zu recht oder nicht) als gering erachten, ihre finanzielle Versorgung auch so einigermassen sichergestellt ist durch Unterstützung, Alimente, Sozialleistungen.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, vielleicht weil die Frauen auf eine Beziehung mit dem Kind setzten? Kenne jedenfalls genug solcher Beispiele und wären dies Männer würden die allesamt schon lange im Gefängnis hocken.

    • carla sagt:

      @thomas: Von Männern, die solche Aussagen machen, kann man nicht wirkliche Lösungen erwarten. Das Leben als Alleinerziehende haben sich die meisten Mütter bestimmt nicht gewünscht, und es ist auch alles andere als erstrebenswert, das können Sie mir glauben. Es ist unglaublich, dass wir Frauen dann auch noch solch hämische, bösartige Kommentare lesen dürfen… Einfach unglaublich! Solche Aussagen machen mich sehr traurig!

      • carla sagt:

        @sportpapi: Für Sie gilt mein Kommentar genauso. Es ist widerlich, solches lesen zu müssen

      • Sportpapi sagt:

        Lesen Sie noch einmal. Es ging um – wenn dem so wäre. Da war nichts hämisch oder bösartig. Es tur mir sehr leid, wenn es Ihnen nicht gut geht.

      • Fabian sagt:

        @carla. Was ist für sie widerlich, wenn sie die Wahrheit lesen müssen?

      • Hanspeter Niederer sagt:

        @carla1559: ich bin ein wenig spät dran, trotzdem: ihr letzter Satz müsste heissen: „das macht mich sehr wütend“. Eine (schlechte) Frauen-Strategie, Wut in Trauer umzuwandeln. Bei Männern läuft es übrigens umgekehrt !

      • Alex Kramer sagt:

        @ Carla: Vielleicht tritt die Kritik von Thomas in Ihrem Fall nicht zu, und vielleicht wünschen Sie sich Ihre Situation auch nicht entsprechend.
        Tatsache ist aber, dass es mehr als genug Frauen gibt, die zwar ein Kind wollen (UM JEDEN PREIS!), den Vater dazu aber nicht. Das mir bekannte krasseste Beispiel hiervon war eine Leitende Angestellte, welche nach Südamerika in „Zuchturlaub“ ging, sich schwängern liess und das Kind als eine jener selbstgewollten Alleinerziehenden auf dem Egotrip aufzieht. Das Kind hat keinen Vater, denn der wurde ja bewusst dort gelassen, wo er lebte.

      • Alex Kramer sagt:

        Als Nachtrag zum Thema Egotrip und Selbstverwirklichung::
        Die Krippen für die Vaterlosen, wonach dann aber selbstverständlich gefordert wird, bezahlt die Allgemeinheit mit, was ich schon ziemlich daneben finde am Erscheinungsbild dieser Selbstverwirklichung. Da sieht man, wie es um die Selbstreflexion dieser Mama’s steht.
        Ein lapidarer Kommentar einer solchen Mutter, weil deren Junior(16) das Loch im Velopneu nicht selber flicken kann, ist.“ Er hat halt keinen Vater.“
        Über das Warum wollte ich mich nicht mehr weiter unterhalten….

    • monika walker sagt:

      Ihren Beitrag laesst mir den Atem weg. Meistens sind es die Maenner die sich trennen und davonlaufen!

  • Chris sagt:

    „Hier braucht es von der Politik ein klares Bekenntnis zur Gleichberechtigung der Geschlechter als zentraler Wert der hiesigen Kultur.“

    Dem möchte man aus ganzem Herzen zustimmen – es muss endlich etwas getan werden gegen die zahllosen Diskriminierungen, denen Männer gegenüber Frauen ausgesetzt sind, diese Gesellschaft muss endlich umdenken und ihre einseitige feministische Ausrichtung überwinden. Beifall zu dieser längst überfälligen Feminismuskritik !

    • A Bachmann sagt:

      Tja, hier liegt halt das Paradoxe. Eine „hiesige Kultur“ gibt es ja nicht erst seit 1970. Aber erst seit das Patriarchat und alles, was „hiesig“ damit zusammenhing, d.h. das Christentum, der Patriotismus, und was es sonst noch an miefigen, altmodischen, verkrusteten Strukturen gab, weg ist,kämpfen wir gegen regelrechtes Mittelalter in der (zugewanderten) Unterschicht. Vor 1970 wäre es niemandem im Traum eingefallen, Islamismus, Zwangsheiraten und Genitalverstümmelung mitten in unseren Städten dulden zu müssen. Das kam erst soweit, nachdem das „hiesige“ Patriachat besiegt war.

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Ich habe vor vielen Jahren mal eine Doku über eine ohne adulte Führung aufgewachsene Schimpansen-Gang junger Männchen gesehen, die ein Dorf verwüstet hat. Das hat mich beeindruckt und ich habe begriffen, dass wir Menschen halt auch Tiere sind und bei entsprechender emotionaler Vernachlässigung und fehlenden nachahmenswerten Vorbildern zum ausrasten neigen.

    • hmmm... sagt:

      …und doch sind wir Menschen ein bisschen komplizierter als Schimpansen, so haben wir zum Beispiel leitende Bilder wie Religionen, Nationen, Männer – und Frauenbilder usw. Ob etwas zum nachahmen Wert ist, ist eine Entscheidung, eine Haltungsfrage, das haben die Schimpansen nicht. Unsere Handlungen basieren auf unseren Lebensentwürfen. Haben wir keine, dann rasten wir aus. Haben wir keine Hoffnung, dann werden wir zerstörerisch. Und überhaupt, die menschliche Rasse ist seeehr zerstörerisch, wir führen ständig Krieg und Gewalt ist Alltag!

      • heidi reiff sagt:

        Vielleicht stammt der Mensch ja wirklich vom Affen ab wie Darwin behauptet. Tiere verhalten sich in Gefangenschaft anders, z.B. die Loewen oder Gorillas hinter Glas z.B. im Zoo. Als ich als Kind ab und zu im Zoo war (lange ists her) gabs da kurz nach dem Eingang einen Affenfelsen, die süssen Aeffchen hatten einfach Spass frei herumzutollen, es gibt ja auch Gehege im Zoo, wo Tiere freien Auslauf haben. Kinder, die ohne GEWALT AUFWACHSEN, geben auch keine Gewalt weiter, Vergleiche mit Kriegsländern sind absurd. Heldentum nein Danke . Wir werden einfach mal in die Welt geboren ob masc. od.fem.

  • Gendoline sagt:

    Wenn sich ein/e Bürger/in den perspektivlosen Single-Mom Kids beim BLITZ-Burning in den Weg stellte, dann lief er(sie?) Gefahr totgefahren zu werden.

    Hätte sich aber ein/e Bürger/in bei den schlampigen Exhibitionistinnen-Krawallen der Anspruchsdamen mit Frauenförderabo in den Weg gestellt, wäre der bürgerlichen Anstand fordernde wohl totgeschlagen worden. Hat sich aber niemand getraut. Es hat auch keine PolitikerIn gefordert, dass den schamlos Nackigen das Stipendium oder die Sozialhilfe gestrichen wird.

    • Sportpapi sagt:

      Die haben aber auch nicht valdaliert und geplündert. Wo war da der Schaden? Behalten Sie das Augenmass!

  • orla sagt:

    Ich wohnte lange Zeit in Zuerich, nun in London, ziemlich nahe an der Quelle der Ausschreitungen. Wenn wir mal Recht und Unrecht beiseite lassen, denn Brandstiftung, Pluederung etc sind nicht durch Arm oder Reich definiert, koennen Sie sich in der Schweiz kaum vorstellen wie desolat brit. Sozialwohnungen sind und wie gering soziale Hilfe hierzulande ist. Tower-Hamlets, mein Zuhause, eine der aermsten Gemeinden in GB beherbergt ironischerweise die Grossbanken, die letzes Jahr ca 0.1% Steuern auf ihren Gewinn zahlten,waehrend ein Jugendprojekt nach dem anderen gestrichen wird. DAS ist obzoen.

  • Mark Mathis sagt:

    Ein guter Artikel, der zwei Sachen vermengt. 1. Das Aufwachsen in vaterlosen Strukturen, was sich über die Generationen hinweg wiederholt. Ein Blick in (karibische) Länder wo dies ausgeprägt der Fall ist, offenbart einen Mangel an sozialer Disziplin, für die einst die Religion besorgt war. 2. Die Feminisierung der Arbeit und die Identitätskrise des Mannes: Richtig erkannt, doch wie damit umgehen? Ein Backlash in Richtung traditionelle Rollenblider ist aus ökonomischen Gründen schwer denkbar. Also zwingend Gangsta-Macho à la Tottenham? Dies als Resultat der Emanzipation, das wär schon bitter.

  • Christian Merz sagt:

    Leider Fakten, verdrängen nützt da nichts .. Recherchieren ist Arbeit, nur Blog schreiben noch nicht. Investigativer Journalismus kennt die Fakten, wurde alles schon publiziert, man muss nicht Unwahres erfinden, die Realität ist eben nicht ganz die heile Welt, die man meint, sei, sondern es gehen ganz andere Dinge im Hintergrund ab. Wer selber schon erlebt hat als Mann, wie hilflos trotz Gesetz MANN eben ist ohne überhaupt etwas getan zu haben, nur eben, weil man als Vater eben die falsche Inkarnation erwischt hat, wird etwas hellhöriger als blauäugige Noch-Nicht-Betroffene..ich nenne nur Fakt

    • Katharina sagt:

      was auch immer sie intus haben, scheint zu wirken.

    • Christian Merz sagt:

      Tut weh, als Frau solche Fakten anzunehmen und genderkritisch zu hinterdenken, nicht? Trotzdem, alle Achtung, dass man sich de Themas annimmt, leider geht es eigentlich um die traurige Welt der Kinder, die da leiden in einer heillos zerstörten Welt .. Wieso wollen sich Männchen und Weibchen nicht irgenwie selbstlos aus Liebe zum Nachwuchs mal wieder die Hände geben und daran denken, wie es ihnen wohl gegangen wäre in einer solcehn Situation, wie sie heute in der Welt ist? Scheidungskinder wollen ihre Eltern zusammen haben, doch Eltern sind blind und sehen nur die eigenen Interessen – tragisch.

  • Herbert sagt:

    „Den Männern fällt dieser Übergang schwer“

    So ein Bullshit. Es gibt junge Männer, die wachsen mit dem Prinzip des Flexiblen auf. Es gibt auch junge Männer, die wachsen vaterlos zu vernünftigen Männern auf. Und die überwiegende Zahl von gewalttätigen, männlichen Jugendlichen ist Hetero.

    Die englische „Chav-Kultur“ (weisse, asoziale, gebürtige englische Jugendliche, die saufen, klauen, pöbeln, prügeln etc.) bzw. wie jemand so werden kann, ist für mich aber dennoch unbegreiflich.

  • Christian Merz sagt:

    Schauen wir einmal die Wirklichkeit an: Die Feministen-Organisationen auf der ganzen Welt haben in der BIZ-Bank, die für die mächtigen internationalen Geldströme Verantwortung trägt, Konten in Höhe von illegalen Argentinien-Geldern. International gesammelt und gehortet. Und wofür? Um die Politik, die sie betreiben will zu bezahlen. Und diese Politik ist nicht nur illegal, sie ist kriminell. Der Feminismus ist eine weltumspannende Mafia. Nach der Oslo-Katastrophe wurde sofort in gewissen Medien geschrieben, der Antifeminismus sei so gefährlich wie dieser Massenmörder..welche Mafia schreibt das?

    • tststs sagt:

      Hä? Verstehe ich den Witz nicht?

      • Christian Merz sagt:

        Lies: Christian Merz sagt:
        16. August 2011 um 11:01
        Väter sollen ran – ja wie denn. Die Mütter werden von Vormundschaftsbehörden, Anwältinnen und Psychologinnen unterstützt, mit ALLEN Mitteln, die Väter- und Kinderrechte zu torpedieren, diese sind: Vater-Kind – Kontakt. Will eine Mutter die Scheidung, und es sind IMMER die Mütter, die dieses wollen, weil ja unsere Idiotensozialstaat solche zu Kampfweibern verkommen Mütter mit allen Mitteln unterstützen, so kann sie mit den illegalsten Mitteln wie Vorwürfe wegen Gewalt, Pädophilie, Rufschädigung den Vater in Topdistanz halten.Die Väter flüchten

      • Rabe sagt:

        @tststs:
        Für Humor braucht es Intelligenz. Der Intelligenz-Gehalt von Herrn Merzens Text liest man am besten an der Formulierung „Konten in Höhe von illegalen Argentinien-Geldern“ ab. Ergo ist der Text kein Witz. Leider.

    • marie sagt:

      ??? welcher weltverschwärungs organisation entsringen sie denn? mafiaorganisationen sind praktisch ausschliesslich männlich dominiert. ausser die camorra, die haben auch weibliche clanführer. aber die können das unmöglich sein.

      • Christian Merz sagt:

        So so? Welches vorsintflutliche Denken ist denn das? Nur Männer sollen zu Mafiasstrukturen begabt sein? Da staunt doch der Laie und der Fachmann wundert sich, wie man so sagt .. Mafia ist Ausüben von Macht unter Einsatz von illegalen Mitteln – Eine Definition von wahrscheinlich vielen. Nun, die Väter in der Schweiz, und es werden doch heute ca. 50% aller Ehen geschieden, und sicher ein hoher Prozentsatz sind Familien mit Kindern, diese Väter kennen alle die Ausübung der Macht mit Hilfe von Instutionen gegen das Gesetz, das für alle die Gleichheit garantieren müsste .. und den Schwache (Kindern

    • Hanspeter Niederer sagt:

      Interessant, welche Mobbing-Flut da losgeht, wenn Christian Merz seine Meinung ausdrückt. Eigentlich der beste Beweis für seine Mafia-Theorie ! Dies kann ich nüchtern feststellen ohne Kenntnis von Details aus der Praxis, nur aufgrund der gehässigen Reaktionen hier und jetzt. Und dass Männer bei einer Scheidung brutal und inhuman abgezockt werden, sollte mittlerweile Allgemeinwissen sein. Müssten hier nicht auch ethisch-moralisch begabte Frauen ran? Nur so als Idee !

      • Annina Frei sagt:

        Herr Niederer: Wenn die Männer daheim bleiben würden und Hausmann und Vater wären, dann würden sie ja bei einer Scheidung nicht abgezockt werden, oder? Zudem beklagen sich viele Männer, dass sie ihre eigenen Kinder so wenig sehen! Wieso aber gibt es praktisch keine Hausmänner/Väter in der Schweiz?

      • Brax sagt:

        Es gibt sie schon, die „ethisch-moralische begabte Frauen“… Leider ist es in der Ego-fördender Gesellschaft, einfacher alle Mittel zu nutzen, welche zu Verfügung stehen um einen (auch so kleinen) Vorteil für sich zu ergattern. Und wenn das noch politically correct erscheint… Ich meine, wie viele „rechtschaffene“ Väter haben früher ihre Familien terrorisiert? Der Mensch handelt oft sehr einfach…

      • Frank Baum sagt:

        @Frei: Wenn die Männer zu Hause bleiben würden, würden sie bei der Scheidung immer noch abgezockt. Das hat ja nichts mit den Männern zu tun sondern mit unseren Gesetzen, die die Männer benachteiligen. Das Eherecht gehört reformiert.

  • Rabe sagt:

    Forts: Denn was lebt die Gesellschaft vor? Welche werte werden in den Medien dargestellt und transportiert? Konsum, Konsum, Konsum, Sexiness und Aufmerksamkeit um jeden Preis. Ein von der Wohlfahrt bezahltes warmes Bett und etwas zu Essen ist EBEN NICHT genug zum Leben, jedenfalls nicht, wenn die Leute um einen herum viel mehr haben, was der Mensch will, ist ein mit Sinn gefülltes Dasein zu haben, dazu gehört eine sinnvolle Beschäftigung. Fällt das weg, sucht sich der Frust irgendwann ein Ventil. Damit sollen diese Taten aber nicht entschuldigt werden.

  • Rabe sagt:

    Der Artikel gefällt mir gut, weil die Autorin nicht nach allzu einfachen Erklärungen sucht. Im letzten Abschnitt stellen sich mir aber ein paar Fragezeichen: Das Machorollenbild, welche diese Männer haben, wird ja ebenso von den Vätern als auch von den Müttern dieser Leute weitergegeben und zementiert, insofern liegt die Verantwortung nicht nur bei den Männern. Das soll keine Schuldzuweisung an diese alleinerziehenden Frauen sein, sie haben es weiss der Himmel schwer, und es geht auch nicht, dass sich der Rest der Gesellschaft aus der Verantwortung verabschiedet.

    • Frank Baum sagt:

      Das ginge ja eindeutig zu weit, die alleinerzeihenden Mütter zu kritiseren. Zum Glück haben Sie sich da noch einmal gefangen, bevor es zu spät war.

  • Die Regierung erntet, was sie gesäht hat: Die Vaterlose Gesellschaft mit allen Folgeproblemen.

  • Fowler sagt:

    Die wahre Ursache: Die kriminellen Asi-Väter verduften einfach, wenn ein Baby da ist, haben jedoch im Baby ihre tollen Kriminal-Gene dagelassen, die sich in der strukturlosen Familie prächtigst entfalten können.

    Die Lösung: Frauen: Keine Kinder machen mit solchen Typen! Ihr sagt zwar immer, dass ihr einen lieben, treuen, ehrlichen Mann wollt, aber versuchts dann in liebesblinder Gutgläubigkeit trotzdem mit der hübschen, impulsiven Zeitbombe.
    Hört auf, euch selbst zu belügen, und schaltet mal den Verstand ein!

  • Nussbaumer sagt:

    All diese schlauen Berichte und Kommentare. Wenn die Weltbevölkerung weiterhin so wächst, ist das erst der Anfang.

    • Marcos sagt:

      Genau, das ist ein enormes Problem. Die wachsende Bevölkerung (bei limitierten Resourcen) zwingt uns effizient zu sein. Wobei Effizienz nicht ins unendlihce gesteigert werden kann, und zwangsläufig Probleme auftauchen.

  • Andi sagt:

    Mit Bezug auf die Randalierer sind jedenfalls einige Akteure ihrer Pflicht offensichtlich nicht oder nur unvollständig nachgekommen. Pflichten sind halt etwas mühsamer als Rechte.

    • KIM HELLER sagt:

      Mein Sohn wollte meinen Namen (Vater) annehmen weil er keinen Bezug zu seinem Stiefvater hat, das SVP Land Schweiz erlaubt es nicht dem leiblichen Sohn den Namen des Vaters anzunehmen….. Man denke …

  • michi sagt:

    Es ist schon fast amüsant… da verlangt man mehr Anstand, Zucht und Ordnung von unserer Jugend. Im Netz verhalten sich aber die üblich verdächtigen Erwachsen selbst wie kleine Kinder, bewerfen andere mit möglichst viel Schmutz und brüsten sich mit politischer Inkorrektheit, als ob das neuerdings eine erstrebenswerte Tugend wäre.

    • marie sagt:

      bingo michi! 🙂

    • Rabe sagt:

      Sie haben Recht, Michi. Gleichzeitig ist es aber auch eine gute Erklärung, warum solche Dinge eben immer wieder passieren: Die Menschen sind halt nicht so gut, wie sie selber denken, d.h. von denen, denen es besser geht, als den Leuten aus dieser probelmatischen Gesellschaftsschicht, würden sich ebenso viele so verhalten, steckten sie in derselben Situation. Überspitzt gesagt: Dass wir nicht zu Verbrechern werden, liegt zu einem grösseren Teil daran, dass wir in ein gutes Umfeld hinein geboren wurden als an unserer vermeintlichen Moral.

  • Yves M. sagt:

    Vielleicht ein wenig Off-Topic aber scheint ja auch mit ein Thema zu sein…

    Für mein Verständnis und in meiner Logik:

    Sorgerecht ist doch das Recht der Kinder auf Sorge. Bei den Eltern wäre das demnach die Sorgepflicht.
    Und die Sorgepflicht hat jeder Elternteil automatisch gegeben.

    • marie sagt:

      nicht off topic. so ist es. aber der mb wird sehr oft von bestimmten blogern zum genderbashen missbraucht. so wie beim heutigen thema, was doch eher eine weit entfernte randerscheinung im zusammenhang mit den unruhen in gb zu tun hat. bin gespannt auf die antworten in sachen ihr kommentar.

    • Sportpapi sagt:

      Wenn jemand keinen Kontakt zu seinen Kindern mehr hat, kann er sich zwar um sie sorgen. Für sie sorgen aber eigentlich nicht mehr, oder?

  • fufi sagt:

    Mochte mich heute nicht mit der 600-Zeichen Regel plagen.
    Wer will, findet meinen Kommentar hier:

    http://fufislounge.blogspot.com/2011/08/neue-vater-braucht-das-land.html

    🙂

    • Yves M. sagt:

      wir armen männer. blabla.

      • marie sagt:

        @yves
        fufi hat eine ganz eigen sicht der dinge, diese ist schon in ordnung und hat mit dem frustrierten gejammere m.e. nicht viel gemein. dies nur zu ihrer info.

    • marie sagt:

      😀 klasse fufi! vor allem folgende „kapitel“:
      – Dümmer geht’s nümmer!
      – „und der letzte kommentar in gelb“. LOL
      600 zeichen für dieses thema im zusammenhang „unruhen in gb“ sind echt eine zumutung. und genderbashing in diesem kontext finde ich deplatziert…
      guten abend übrigens!

    • Frank Baum sagt:

      Um Gottes Willen, was für ein Quatsch!

  • Kalio sagt:

    //Es ist immer wieder schockierend zu sehen, wie Männer und Frauen gleichermaßen sich bei derlei Gelegenheiten Schuldzuweisungen zuschieben. Das alleinerzogene Kinder schlechtere Chancen haben ist klar. Die damit einhergehende Tendenz zur Gewalt natürlich auch.

    Es wird immer nur aus der eigenen Perspektive geschaut. Natürlich gibt es viele Frauen die das System dazu ausnutzen die Väter fern zu halten. Aber ich denke in noch mehr Fällen hilft das System vor größeren Schaden zu bewahren.

    Ich kann den Streit zwischen Wesen die ein Chromosom unterscheidet in dieser Form nicht verstehen.

  • Frank Baum sagt:

    Fuer Ausschreitungen dieser Art gibt es keine einfachen Erklaerungen. Was es aber endlos gibt, sind irgendwelche Experten, die alles auf ein Problem herunterbrechen wollen. Da haben wir die Feministinnen der 70er Jahre, die sowieso bei jeder gelegenheit den Fehler bei den Maennern sehen – natuerlich nicht nur bei denen, die da randalieren, sondern auch noch gleich bei den Vaetern, die fehlen. Das feinert man dann mit der linken Sozialromantik ab, dass halt ein besseres soziales Netz da sein muesste.

    Das leben ist fuer viele schwer. Massenausschreitungen sind aber aeusserst selten.

  • Katharina sagt:

    vielleicht sollte bei der heirat eine vorgezogene entsorgunsgebuehr eingefuehrt werden.

  • Katharina sagt:

    ein nicht kommentar zu einem nicht artikel?

  • David sagt:

    Bei Elefanten (bsp. in Luangwa) beobachtete man schon ähnliches: fehlende/einseitige Familienstrukturen respektive fehlende Väter/Vorbilder führen zu halbwüchsigen Chaoten. Die Sozialisation der nachfolgenden Generation fehlt. Genauso beim Menschen. Aber solange wir alles daran setzen, die naturgemässe soziale Ordnung, welche nun halt mal Frau und Mann mit Kind ausgedacht hat (oder war es jemand anderes?), solange müssen wir uns über destruktive Veränderungen in der Gesellschaft nicht verwundern. Mir tut es einfach leid um die betroffenen Jungs wie auch ihr Umfeld.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Nein David, da muss ich dir widersprechen. Die Elefanten leben in matriarchalen Verbänden, Mütter und Kinder, und die Bullen kommen nur gelegentlich dazu. Elefantenbullen sind Einzelgänger, die leben die meiste Zeit nicht in Verbänden.

      Kürzlich erwähnte ich hier schon, dass alle hochentwickelten Säugetiere in matriarchalen Verbänden leben und wurde dann korrigiert, das sei bei den Menschenaffen nicht so. Da war ich nicht sicher, las aber grad gestern im Spiegel, dass zumindest die intelligentesten von ihnen, die Bonobos, auch matriarchal organisiert sind.

      • marie sagt:

        @david/pippi
        ich will aber nicht mit tieren verglichen werden, sei es mit elefanten, sei es mit bonobos. obwohl mir tiere sehr sympathisch sind. die menschliche entwicklung hat sich patriarchalisch und irgendwannmal matriarchalisch entwickelt und das hat beides mit kulturhistorischen gegebenheiten zu tun, die irgendwannmal nützlich waren. heute aber zum grossen teil ihre nützlichkeit verloren haben. wir sollten uns irgendwie wie neu erfinden und die menschlichkeit dabei nicht ausser acht lassen. ich bin selber noch am suchen, weiss aber für mich was +- ok ist und was nicht. was ist mit euch?

      • xyxyxy sagt:

        und was ist die Schlussfolgerung dieser STudie Pippi? dass Menschen die nicht in Matriarchalen Strukturen leben, weniger Intelligent sind als die intelligentesten Säuger?
        oder dass die wirklcih intelligenten Männer sich von der Familie fernhalten und nur mal so in der Brunfzeit vorbeischauen?
        dann das läuft ja in etwa bei diesen Säugern so ab…

        ich weiss sie haben nicht mit diesen Tierstudien angefangen, aber aus solchen Studien kann man schlicht weg jedweden Unfung schlussfolgern, lassen wir das doch bleiben

      • Katharina sagt:

        In der evolutionsbiologie wird auch darauf hingewiesen, dass die weibliche form auf die hoeherentwicklung einer spezies hinweist. m

      • Marcos sagt:

        Falsch falsch falsch. Das gleiche Problem gab es im Huhule-Nationalpark (oder so ähnlich) in Südafrika. Man hat junge Elefanten aus dem Krügerpark angesiedelt welche dann randalierten und sogar Nashörner vergewaltigten (vor allem die Männchen). Man hat dem entgegengewirkt, indem man ein paar alte erfahrene Bullen ausgesetzt hat, die die Jungen sozialisierten.

    • tststs sagt:

      Bei den Elefanten ist Hopfen und Malz verloren, da randalieren schon die Mädels
      🙂
      http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Zirkuselefant-Sabu-macht-Zuerich-unsicher/story/21007518

    • Marcos sagt:

      Es gibt Studien (bzw. eine Studie, die mehrere Studien analisiert und zusammenfasst) die besagen, dass Orang-Utans intelligenter sind. (Zudem sind südamerikannische Klammeraffen überraschenderweise auf dem Level von Gorillas. Dies ist aber nicht themenrelevant.)

      Wie sind den übrigens Rabenvögel organisiert? Denen sagt man ja auch die Intelligenz von Primaten nach (den Kolkraben insbesonders) oder weitere sehr intelligente Tierarten: Otter, Vögel (Spechte, Tukane, Papageien)

      Ich

    • Frank Baum sagt:

      @David: Von Elefanten kann man nicht auf Menschen schliessen. Nehmen Sie England im 19. Jahrhundert. Da haben die Väter nie ihre Kinder gesehen. Dennoch sind die Kinder genauso herangewachsen wie ihre Väter. Die Erziehung der Kinder findet vor allem in Schulen statt. Die Kinder lernen vor allem von anderen Kindern. Dazu lesenswert: „The Nurture Assumption“ von Judith Harris. Was in England passiert ist hat nichts mit fehlenden Vätern zu tun. Es hat auch nichts mit mangelnden Sozialwohnungen zu tun.

  • bohrerin sagt:

    wenn eure kinder dann fragen, papa wo warst du…ihr könnt antworten…ich war da. aber seid dann auch da wenn sie euch brauchen. immer. nicht dann die beleidigte leberwurst spielen um der mutter eins auszuwischen. lasst euch voneurer wut nicht blenden. immerhin finktionieren auch 50% der ehen und wahrscheinlich auch der unverheirateten partnerscshaften.das sollte man da mal untersuchen, warum es klappt. wäre mal was positives. und bei der nächsten frau besser hinsehen und hinhören, bis sich das mit den hormonen gelegt hat und bis sich die hormone beruhigt haben, gummi drauf – ohne widerrede.

      • David sagt:

        Eckhart von Hirschhausen tut es ein bisschen. Empfehlenswerte Literatur: Glück kommt selten allein…

        Die Fragestellung ist genau die richtige. Aber die Antworten sind halt leider oft nicht mediengerecht skandalös. Sondern schlicht und einfach Kleinarbeit: in der Kommunikation, der gegenseitigen Achtung, der Vergebung etc. Und immer wieder ein Festhalten an dem, was man hat und loslassen von dem, was anderweitig alles sein könnte. Kurz: Genügsamkeit

    • Yves M. sagt:

      Jup. 😉

    • Andi sagt:

      Wie weiss ich, wenn sich bei einer Frau „die Hormone gelegt haben“… 🙂 Doch, einverstanden, guter Kommentar.

      • marie sagt:

        das weiss ich als frau auch nicht immer 😀 aber ich weiss ein bisschen spannung und knistern in einer beziehung durchaus zu schätzen. ich hoffe sie auch. sonst viel glück!

      • bohrerin sagt:

        @ andi:
        mit dem hormone legen meine ich auch eher die herren, wenn sie die frauen nicht mehr durch die rosarote brille anschauen und zum x-ten mal glauben die traumfrau gefunden zu haben…gummi so lange bis man einigermassen weiss wie der andere tickt. frau kann zwar gut schauspielern aber sich auch nicht ewig vestecken, irgendwann wird sie sich enttarnen. und wenn es dann immernoch das liebenswerteste geschöpf auf der welt ist, kann man sich ja überlegen, ob man seine gene weitergeben will.

  • Rudolf Blattmann sagt:

    Wenn jungs ohne Vater aufwachsen ist es natürlich ein Problem der Männer klar! Wenn Mädchen sich mit 13 im Internet prostiuieren ist es natürlich ein Problem der Männer. Wenn Frauen sich mit einem anderen ins Bett legen wärend sie noch verheiratet oder in einer Beziehung sind, ist das ebenfalls ein Problem der Männer. So ein Schwachsinn! Männer müssen wieder lernen sich selber sein dürfen, lieber keine Beziehung als eine in der mir eine Frau den ganzen Tag erzählt was an mir nicht stimmt um ihre eigenen Unzulänglichkeiten zu verstecken!

  • Die Frage ist was wir dereinst machen sollen wenn wir Mittelständler keine Arbeit und keine Kohle mehr haben weil wir keine Jobs mehr kriegen (zu teuer und anspruchsvoll), keine AHV (sorry, schon aufgebraucht), keine Pensionskasse (sorry, hat die Finanzwelt versemmelt). Wahrscheinlich können wir uns dann bei Exit zu Soylent Green verarbeiten lassen.

    Die Reichen legen dann ja mit den Riesendampfern ab und werden von der Marine beschützt während wir hier durch das staubige Mittelland kriechen und uns für einen Liter Benzin massakrieren.

    • marie sagt:

      ja dabei ist doch recht auf arbeit ein menschenrecht soviel ich weiss. und das wird untergraben – wir sind nicht nur da für die wirtschaft, aber die wirtschaft ist eigentlich nur da wegen uns. hm… ich weiss nicht wo das hinführt. wahrscheinlich zwangsläufig dorthin was sie beschrieben haben. das will ich nicht.

    • bohrerin sagt:

      ja,oder den mut wagen, das leben ganz anders zu denken. bewusst zu konsumieren. nicht immer ein auf billigbillig machen. miteinander reden. gemeinschaft leben. nicht immer fragen, was nützt es mir. sollen die doch auf den dampfern rumkuttern. wie war das noch, in der antike wurden ziemlich kurzhintereinander mal alle extrem! vermögenden enteignet, weil die mittel nicht mehr ausgewogen verteilt waren, so hilflos wie wir tun sind wir nicht….einfach noch viel zu satt.

  • Michael Stocker sagt:

    Es bleiben Fragen: „Könnte so etwas auch bei uns geschehen (…)?“. Meine Antwort: Das tut es bereits! Fustballspielen und der 1. Mai sind die besten Beispiele.

  • bohrerin sagt:

    komplexes thema-ich lass mal jetzt dass mit den gewalttaten weg und möchte mich an die aussortierten papas wenden. wenn eine beziehung in die brüche geht, hat das oft mit beiden zu tun. wer welchen anteil hat, sei mal dahingestellt. liebe väter, jetzt müsst ihr euch beweisen. geht euren exen auf den geist (damit meine ich nicht stalking, aber regelmässige anrufen bei den kindern wird ja wohl erlaubt sein). wenn ihr das gefühl habt, etwas läuft nicht rund, sprecht bei den ämtern vor. da sitzen ja nicht nur männerhasserinnen. seid unbequem…steter tropfen höhlt den stein.bleibt sachlich

  • Diethelm Dübel sagt:

    Aha – die Randale gab’s also, weil die Männer ungenügend ge-gendermainschtriimt sind. Habe ich doch glatt wieder was gelernt.

  • Katharina sagt:

    mein Grossmami sagte, sowohl Migros als auch Coop seien ausgeraubt worden. An Anna’s Best kann es also nicht liegen.

  • Marcel Isler sagt:

    Dieser Artikel ist ein persönlicher Angriff auf mich als Mann, auf mich als Mensch und als 2-facher Vater. Ich habe 16 Jahre lang eine 4 köpfige Familie ernährt, bin jeden Abend und jedes Wochenende zu Hause bei den Kindern geblieben, hab mit ihnen gespielt, mit ihnen Aufgaben gemacht und gespielt. Keine Vereine, keine Feuerwehr, keine Politik, nichts! Danach sagen einem Mutter, Anwälte und Richter: „Sie haben Karriere gemacht und sich nie um ihre Kinder gekümmert, jetzt gehen sie gefälligst weiter 100% arbeiten und zahlen, aber ansonsten brauchen wir sie nicht mehr“ Danke Frauenblog

    • Sportpapi sagt:

      Wo sehen Sie in diesem Artikel den persönlichen Angriff? Sie waren ja da, Ihre Kinder sind wohl gut geraten, oder? Zum anderen: Sie tun mir leid. Dass Sie aber jeden Abend und jedes Wochenende zuhause blieben, war ihre eigene Entscheidung, oder? Und Ihre Kinder sind wohl jetzt alt genug, den Weg zu Ihnen zu finden, wenn sie wollen?

      • Marcel Isler sagt:

        Die Kinder plagt jetzt das schlechte Gewissen und ein grausamer Loyalitätskonflikt, weil eine Partei es lieber hat Alleinerziehend zu sein, als sich die elterlichen Pflichten zu teilen. Alt genug ist in unserem kinderfeindlichen „Rechts“-Staat erst ab 14 Jahren und bis dahin plagt sie ihr Gewissen so sehr, dass sie lieber wie in England auf der Strasse rum hängen. Ging mir selber vor 30 Jahren genau so! Drogen, Gewalt, die ganze Palette, weil mein Vater zu Hause als „Arsch“ aus meinem Leben entfremdet wurde und der Staat, Anwälte und Richter helfen dabei weiter mit. Auch 30 Jahre später!

      • Yves M. sagt:

        @Marcel Isler: Was bringt deine Opfer-Haltung dir und den Kindern? Nichts. Hast Du alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft?

      • Marcel Isler sagt:

        @ Yves M. Wieso Opfer-Haltung? Ich war vor 30 Jahren Opfer einer Scheidung. Heute sind es meine 2 Kinder. Was für rechtliche Mittel??? In unserem Rechtssystem werden ja nicht mal UN-Kinderrechte eingehalten, geschweige denn Menschenrechte. Es gab und gibt schon genügend Urteile gegen die Schweiz am EGMR betreffend unserem aktuellen Scheidungsrecht. Wir haben aber kein rechtliches Problem hier, sondern ein Gesellschaftliches. Die sollte heute eigendlich soweit sein, dass man versteht, dass es Mami und Papi braucht. Das sieht aber kein Richter so und nicht mal der „Mama“blog

      • Yves M. sagt:

        @Marcel Isler: rechtliche Mittel -> So funktioniert es bei uns im Bezirk Bülach: Vormundschaftsbehörden beantragen, dass du mehr Besuchsrecht/Ferien mit den Kindern kriegst. Grund: Alter der Kinder. Bei einem negativen Entscheid: Bezirksrat Bülach. Der macht dann eine Empfehlung zH. der Vormundschaftsbehörden. Etc. das so lange, bis die Mutter entnervt aufgiebt. Stetter Tropfen höhlt den Stein.

      • Sportpapi sagt:

        So lange, bis die Kinder erwachsen sind…

    • Yves M. sagt:

      Für die Kinder sollten sie ja nicht mehr allzu lange bezahlen müssen, wenn sie 16 Jahre eine 4 köpfige Fam. ernährt haben. Weiter können die Kinder ab einem Gewissen Alter, und dass sollten ihre Kinder auch schon haben, frei entscheiden können, wo und wie sie leben möchten.

      • Marcel Isler sagt:

        Ich würde für meine Kinder noch 100 Jahre bezahlen! Kein Problem! Aber ich will und muss auch als Papi weiter für sie da sein können und nicht nur als „Besucher“! Gleichberechtigung? Sehr gerne! 50/50 jederzeit…

      • Erika B. sagt:

        Herr Isler, ich glaube, in Ihrem Fall ist ziemlich viel schief gelaufen. Ich glaube Ihnen das. Aber davon gleich auf die alleinerziehenden (farbigen & weissen) Mütter von randalierenden Jungs in England zu schliessen, finde ich doch eher übertrieben. Es gibt Männer sonder Zahl, die einfach davonlaufen, sich weder um Kinder noch um Verantwortung noch um Unterhalt kümmern.

  • Ursula sagt:

    Dann die Verantwortung der britischen Elite: Wie sich diese Klasse zwischen 18 und 23 die Nächte um die Ohren schlägt und eben oben erwähnter Konsumgier frönt, konnte man jüngst in Sacha Batthyanys Reportage im Magazin nachlesen.

  • Ursula sagt:

    Komplexes Thema; die fehlenden Bildungsmöglichkeiten sind dabei zentral: gemäss dem gescheit und sachlich argumentierenden Herrn Aliot von Radio DRS setzt GB nur auf universitäre Bildung, Berufsschulen werden komplett vernachlässigt; das heisst, diese Jungs haben fast keine Chance aus diesen Quartieren rauszukommen.
    Dann die Vereinzelung der Gesellschaft: Familie ist das eine und sehr wichtig, doch früher wurden diese Jugendlichen (je nach Ausrichtung des Elternhauses) von gewerkschaftlichen oder kirchlichen Organisationen miterzogen, heute definieren sie sich über Marken – traurig

  • Marcel Isler sagt:

    Als Scheidungskind und als 2-facher Scheidungsvater möchte ich die letzte Frage der Autorin gerne beantworten. Wenn wir die folgen der Vaterlosigkeit jetzt schon so faktisch präsentiert bekommen: Was passiert mit den Müttern, welche ihren Kindern den Vater vorenthalten. Ihnen den Vater entziehen? Z.B. nach einer Trennung oder nach einer Scheidung? Was passiert mit Müttern, welche sich nicht um das finanzielle Wohl ihrer Kinder kümmern, weil sie sich einen Ernährer geangelt haben. Die verantwortungsvollen und pflichtbewussten Väter sind hier. Lasst uns Vater sein und bleiben (Punkt).

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Dieses verdammte Gejammer geht mir sowas von auf den Wecker. Klemmt euch halt mal, bringt euch ein, geht auf die Frauen ein, übernehmt kompetent und regelmässig einen Teil des Haushalts, falls die Frau auch erwerbstätig ist, oder bezahlt für euren Anteil eine Putzfrau, aus eurem Geld, dann werdet ihr auch nicht aussortiert, ihr seid solche Weicheier, echt. Denkt ihr denn, Frauen heiraten, um sich scheiden zu lassen?

      • Cara Mia sagt:

        Pipi, wir 2 wissen ja, dass das Problem zu lösen wäre. Kastraten randalieren nicht und sind super im Haushalt. Ein paar Männer für die Fortpflanzung würden reichen, Käfighaltung. Frieden auf Erden, garantiert.

      • Yves M. sagt:

        Seh ich auch so. Und warum heiraten so viele Männer, wenn die Frauen ach sooo gemein sind hinterher? Ich kenne jetzt einige Fälle, wo geteiltes Sorgerecht ausgesprochen worde ist, aber nur, weil sich der Vater schon 30-40% um die Kinder gekümmert hat.

      • Yves M. sagt:

        @Cara Mia: „Frieden auf Erden?“ Wie wenn die Frauen keinen Steit anzetteln würden. Ich kann dir ja mal ein paar Geschichten aus der „Haus-Frauen-Fraktion“ aus der Nachbarschaft schicken. Da ist eine Prügelei unter Männern aber geradezu harmlos.

      • Basler sagt:

        @Langstrumpf: Ihre Kommentare sind ja sooo geistreich, immer das gleiche Strickmuster…

        Als Mann kann man sich noch so einbringen, Rechte bezüglich Kindern hat Mann nie! Das ist nachweisbar und schlicht und einfach weit weg von der Gleichberechtigung! Ob sie das wahr haben wollen oder nicht! Es ist BEWEISBAR!!!!!! Und ja ich bin ein lediger Mann, der seinen Sohn mehrere Jahre allein betreut hat (neben dem Job natürlich) und da freiwillig, durfte ich weiterhin den Unterhalt an meine Ex zahlen…

      • Matthias sagt:

        Thank god i’m gay! Hier werden die Rollen neu erfunden….zudem dachte ich, es ist normal, dass beide für die Putzfrau bezahlen?!? Hallo? Ist ja wie wenn nur einer immer die Einkäufe bezahlen würde…

      • Marcel Isler sagt:

        Gejammer? Hat ihnen schon mal jemand die Kinder weggenommen? „Klemmt euch“? „Bringt euch ein“? Ich zeige ihnen gerne meine gerichtliche Verfügung in welcher schwarz auf weiss steht: „geh gefälligst weiterhin 100% arbeiten, auf keinen fall 80 oder 90% und bring dich keinesfalls weiter als papi ein, denn mama will ab sofort lieber alleinerziehend sein.“ Mit gebundenen Händen muss ich zusehen, wie meine Kinder sich in der Schule von Semester zu Semester verschlechtern. Muss mit ansehen, dass sie lieber fremd „betreut“ werden oder noch lieber alleine auf der Strasse gelassen werden? Eine Schande

      • Yves M. sagt:

        @Marcel Isler: hast du dann vorher 80% gearbeitet? Denk mal nicht… Fehler. Jeder Mann sollte eigentlich wissen, dass die Frau mind. 40% selbst arbeiten sollte und er maximal 80%. Dadurch ist die Position in der Scheidung einfach besser. Denn da geht aus Staatsgründen die Finanzierungs-Sicherstellung der Famillie (leider) vor.

      • Marcel Isler sagt:

        @ Yves M.: in unserem „Rechts“-Staat kannst du dich auch jahrelang zu 100% als Hausmann betätigen und die Frau arbeiten lassen. Nach der Trennung sind deine Kinder zu 100% bei der Mutter. Dann darfst du wieder arbeiten gehen und als „Besucher“ deine Kidds an 2 Wochenenden im Monat zur Verfügung stehen.

      • Yves M. sagt:

        @Marcel Isler: woher hast du denn diesen Käse? Ich kenne jetzt einige Scheidungsfälle und da wird eigentilch immer darauf geachtet, dass die aktuellen Verhältnisse möglichst beibehalten werden. Auch wegen dem Kindswohl und bei Kampfscheidungen. Und es ist halt eher ungünstig, wenn der Vater vorher 100% und die Mutter 0% gearbeitet hat.

      • Fritz Nussbaumer sagt:

        Hallo Pippi
        Du äusserst dich in einem miesen Ton. Zu deiner Aufklärung: der Grossteil der Frauen heiratet um ihren sexuellen Wunsch nach Kindern zu befriedigen. Spätestens nach dem 2. Kind bemerkt sie dann, dass sowas in Arbeit ausartet.
        Das ist bei etwa der Hälfte der Frauen der Beginn der Schuldzuweisung an den Mann (du bist schuld, du hast mir ja die Kinder gemacht). Nun verlangt sie, dass er sie dafür entschädige. Tut er das nicht, oder kann er es schlicht nicht, dann beginnt das grosse Keifen. Friedrich Schiller: da werden Weiber zu…….

      • Susan G sagt:

        Volle Zustimmung an Pippi! Eigentlich aber noch klarer formuliert: Würden Männer und Frauen mit Kindern z.B. je 80% (oder je 60%, wenn’s das Budget erlaubt) arbeiten und würden Männer generell eher beruflich gleichgestellte statt niedrigergestellte Frauen heiraten, dann gäbe es bei der Scheidung keine finanziellen Diskussionen: Jede/r hättet ja gleich viel Geld erwirtschaftet während der Ehe. Die Männer stünden dann ganz sicher auch betr. Sorgerecht viel besser da. Auch würde die Unterhaltspflicht für die/den Ex wegfallen. Also, warum nicht von Anfang gleichberechtigt, als nachher zu jammern?

      • Sportpapi sagt:

        Das Gejammer betroffener Männer ist sicher gerechtfertigt, wenn sie nach Scheidung ihre Kinder verloren haben. Da ist es völlig verfehlt, die Sache lächerlich zu machen. Die Tipps, was mann halt hätte besser machen sollen, sind gut gemeint, ob es etwas gebracht hätte aber fraglich. Zudem möchten Männer nicht schon bei der Heirat immer an die Möglichkeit einer Scheidung denken. Naiv? Sicher! Die einzige faire Lösung wären in der Regel gemeinsames Sorgerecht und -pflicht. Das dies immer noch ernsthaft in Frage gestellt wird, ist echt ein Skandal.

      • meike sagt:

        Gejammer? Weit gefehlt. Es ist die pure Wut.
        Wenn sich die Situation für Väter nicht schnell bessert, werden wir sicher eine Rechnung präsentiert bekommen, die uns bestimmt nicht gefallen wird.

    • Yves M. sagt:

      Es ist doch grund falsch anzunehmen, dass in einer Scheidung (nach heutigem Recht) irgend jemand als Sieger hervorgeht. Den Klagen der Väter lässt sich die grosse Zahl von Sozialhilfe lebender alleinerziehender Mütter entgegenhalten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Basler, immer das Gleiche, damit es vielleicht vielleicht, in ferner Zukunft, auch die letzten Zurückgebliebenen begriffen haben. Aber du und deinesgleichen wollt euch hier abfeiern lassen als die armen Opfer von bösen Weibern, da mache ich nicht mit. Wer mal ein bisschen ‚behind the curtain‘ sah, weiss dass ihr weit davon entfernt seid, Opfer zu sein. Sobald ihr keinen Zugriff mehr auf die Frau habt aber Alimente für das gemeinsame Kind zahlen müsst, fühlt ihr euch als Opfer. Sorry, aber das ist das Problem euer verdrehten Sichtweise. Alimente sind nicht Belohnungen an die Frauen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Genau Yves! Und es freut mich, dass du es auch so siehst wie Cara und ich, also nicht die Käfighaltung, aber der Rest 😛

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Nussbaumer: Ein Kinderwunsch ist ein Kinderwunsch, kein sexueller Wunsch, mach kein Durcheinander. Und der Spruch, dass die Männer den Frauen ‚Kinder machen‘ ist auch völlig idiotisch, der Anteil der Frauen ist um so vieles grösser, dass wir darüber gar nicht weiter sprechen müssen. Frauen wollen auch nicht ‚entschädigt‘ werden für die Kinder, woher hast du denn diesen Käse? Kinder machen Arbeit und kosten Geld und Väter haben da ihren gerechten Anteil zu leisten, ganz einfach.

        @Matthias: Ich sprach von SEINEM Anteil, wofür er eine Putzfrau zahlen soll, er könnte auch putzen…

      • Gion Saram sagt:

        @Susan G. „und würden Männer generell eher beruflich gleichgestellte statt niedrigergestellte Frauen heiraten“, das tönt ja theoretisch sehr gut, nur sind es eben gerade die Frauen die sich mit Freuden jeweils einen Mann suchen der beruflich besser gestellt ist, damit sie nicht mehr selber arbeiten gehen müssen….

      • Yves M. sagt:

        @Gion Saram: „damit sie nicht mehr selber arbeiten gehen müssen“ Wohl eher nicht. Die Frau orientiert sich eher nach oben in der Hierarchie. Dass war wohl in der Vergangeinheit eine gute Strategie, um sein Erbgut breit zu streuen. Heute ist es eben keine gute Strategie mehr… 😉

      • Marcos sagt:

        Ich finde, dass sich Mann und Frau, Arbeit und Betreuung möglichst gerecht aufteilen (je fifty-fifty). Nur ist das in der Realität häufig nicht so einfach. Mein Eindruck ist es zudem, dass sich die Frauen nach der Geburt erst mal 2 Jahre nur dem Kind widmen (kann ich ja eigentlich Seite gut verstehen) und danach auch nicht mehr wirklich arbeiten gehen wollen. Begehrt der Mann auf, riskiert er die Ehe. Also belässt er es, geht 100% arbeiten und macht die Faurst im Sack. Kam in meinem Bekanntenkreis mehrfach vor. Dies scheint mir vor allem der Fall zu sein, wenn sie nicht studiert hat (Mehrheit

      • Sportpapi sagt:

        Von Sozialhilfe leben ist aber schon nicht das gleiche, wie zum Teil unfreiwillig jeden Kontakt zur eigenen Familie zu verlieren, oder?

    • Lea sagt:

      Das Familiengesetz ist tatsächlich nicht ganz fair, wird aber deshalb auch revidiert. In meinem Bekanntenkreis kenne ich aber nur das gegenteilige Beispiel. Oft gut verdienende Väter welche sich nicht nur vor den Alimenten gedrückt haben sondern sich nicht einmal am Geburtstag der Kinder gemeldet haben, auch wenn dies die Exfrau ausdrücklich gutgeheissen hätte. Leider gibt es immer noch Männer, welche ihre Familie verlassen und sich dann nicht mehr um die Kinder kümmern. Wer übrigens die Scheidung einreicht ist doch eigentlich egal…

  • Gene Amdahl sagt:

    Wenn Jungs ohne Vater aufwachsen – wird ja aktiv gefördert durch die Sozialämter und die Justiz – gute Beispiele gibts ja u.a. in Steckborn, Meilen Dielsdorf, Bad Zurzach! Mehrheitlich (80% der Frauen legen die Scheidung ein) wird das Ganze von den unsäglichen Frauen verursacht, kultiviert und im Nachhinein jammert die Gesellschaft über die daraus resultierenden Folgen.
    Auch mein Sohn welcher mehr Zeit mit dem Vater verbringen will wird noch heute quasi bestialisch ‚mental vergewaltigt‘ dank der Kindsmutter. Ermöglicht hat dies das Bezirksgericht Dielsdorf in erster Instanz. Kindeswohl?

    • Yves M. sagt:

      „Ermöglicht hat dies das Bezirksgericht Dielsdorf in erster Instanz“ Hmm. Warum nicht weiter gezogen?

  • Urs Gubser sagt:

    Fehlende Väter sind mitverantwortlich für fehlgeleitete junge Männer. Das ist bestimmt so. Aber vergessen wir nicht das Umfeld in dem Jungs gross werden. Wenn dies geprägt ist durch Gewalt, Drogen etc., dann tut dies seinen Rest zur Misere. Es ist doch immer ein Mix von versch. negativen Einflüssen die einen Menschen zum Kriminellen machen. Was braucht ein Junge? Einfühlsamkeit, Liebe, Förderung, gesunde Autorität, Vorbilder (Mentor sehr wichtig zwischen 12-16 Jahren).

    • Gene Amdahl sagt:

      @Urs Gubser: Du vergisst, dass wir Väter per Justiz tagtäglich entsorgt werden! Das Ganze hat System wie bei der Mafia. Es werden nachweislich gefälschte Gutachten=Gefälligkeitsgutachten erstellt durch die Sozialbehörden und sogar die Richter! Resultate daraus können wir alle nachlesen unter http://www.ribi.info, kinderohnerechte.ch, vev.ch etc. – Die negativsten Einflüsse kommen schlussendlich dann von der Person welche das alleinige Obhutsrecht hat – d.h. meisten sind es eben die Frauen!

      • Yves M. sagt:

        Auf diesen Seiten finde ich nur frustriertes Geschreibe. Hin und wieder konnte ich sogar einen latenten Verfolgungswahn ausmachen. Im Internet lässt sich viel schreiben. Meistens ist da nur eine Sichtweise vertretten und ist weit von der objetivität entfernt. Tut mir leid, aber wenn du dich als Justizopfer siehst, und das System mit der Mafia gleichsetzt, dann kann dir niemand helfen.

      • Urs Gubser sagt:

        @Gene Amdahl: Ich glaube Du hast nicht verstanden was ich meine. Es scheint mir dass Du im falschen Blog/Beitrag gelandet bist. Wir sprechen hier nicht von Sorgerechts-Justizopfern (falls es diese überhaupt gibt, und wenn dann wohl nur vereinzelt).

  • Blitz Blank sagt:

    Da kommen wohl verschiedene Zutaten zusammen, die einen explosiven Cocktail ergeben: Kulturhintergrund mit patriarchaler Herrschaft mit die Individualität einengendem bzw. überforderndem Männer- und Frauenbild. Familie/Ehre wichtiger als Individualität. Mangelnde Vorbilder für eine fürsorgliche und nicht beherrschende Männlichkeit. Soziale Benachteiligung (die soziale Schicht der Eltern ist nachweislich immer noch hauptentscheidend für die soziale Schicht der erwachsenen Kinder; und nicht etwa Intelligenz oder Leistungsbereitschaft). Zunehmende gesellschaftliche Ungleichheit.

    • marie sagt:

      sieh sehen, da rollt definitv eine lawine auf uns zu. 😀 da nützt skifahren auch nicht mehr. anstatt die ganze sache möglichst vorurteilslos zu untersuchen, machen politiker und interessengruppen „wahlkampf“… ich sehe schwarz. leider

  • Kohler sagt:

    Da fehlt m.E. wieder jegliche Logik. Sind wir doch einmal ehrlich, wer bewirkt die Struktur zuhause? Sind das die Väter, die zur Arbeit gehen. Also mit dieser lapidaren Darstellung bin ich nicht einverstanden. Zu sagen ist, dass sich viele junge Leute in Gruppen anders verhalten als zuhause, weil sie in der Gruppe dazugehören wollen. Ausserdem ist England tatsächlich ein schlechtes Pflaster für Farbige. Zum einen kommen die landseigenen Jungen nicht einmal zu einer anständigen Ausbildung. Wie soll denn das bei den farbigen Jungen funktionieren, bitte?

    • Teilzeitpapi sagt:

      Jetzt habe ich doch glatt das Papi vergessen, obwohl man das immer bleiben wird. 😉

    • Fabio Rechsteiner sagt:

      New Labour wollte ein anderes Volk als jenes welches vorhanden war. Die durch Social Benefits versorgten Zuwanderer werden nach einer gewissen Zeit auch Britische Staatsbürger und werden sicherlich nicht vergessen wem sie die sozialen Wohltaten zu verdanken haben. Nur noch die Allesversteher und Nutzniesser der Sozial-Industrie haben nichts dagegen einzuwenden solange nicht ihre Pöschtli davon betroffen und ihre Kinder nicht in „kulturell bereicherte“ Schulen gehen müssen. Aus lauter Selbstlosigkeit wollen sie diese Chance dem einfachen Volk nicht vorenthalten.

  • Bernhard Birchmeier sagt:

    Unglaublich, was sie da schreiben. Ich bezweifle das sie ihre News über die Proteste aus den Massenmedien haben. Das diese Einseitig sind, ist ja bekannt.

    Natürlich werden arbeits- und perspektivenlose junge Männer (und Frauen) Geschäfte ausrauben um endlich an diesen Flachbildfernseher zu bekommen die die Werbung ihnen stets vorhält, während sie mit ihrem nicht vorhandenen Einkommen keine reale Chance haben diesen zu kaufen. Das ist kein Anpassungsproblem der jungen Männer!

    Und natürlich existierte auch Bandenkriminalität, aber überhaupt nicht ausschliesslich.

  • Erich Baltisser sagt:

    Teufelskreis fehlendes Selbstwertgefühl; ohne selbiges werden Beziehungen noch schwieriger, gibt es noch mehr alleinerziehende Muetter. Die Globalisierung hat ganze Industrien nach Asien verfrachtet; einfache, bodenständige Arbeit für schlecht gebildete Jugendliche fehlt. Es ist und bleibt die Verantowrtung der Politik, in unserer komplexen Zeit möglichst ALLEN Menschen eine wirtschaftliche Perspektive bieten zu können – und damit Sinn für diese Menschen zu erhalten.

  • Marius Rohner sagt:

    Mütter bemuttern und sind darin super die Kinder gesund gross zu ziehen. Den Müttern fehlt aber oft, den Kindern oder in diesem Falle den Söhnen, eine Vision für ein Leben zu vermitteln. Also ein Ziel.
    Als Anekdote, wenn ein Sohn nach Hause kommt, und erzählt, dass er am Tag mit Kollegen im Wald etwas basteln war, dann wird die Mutter fragen, ob er auch vorsichtig war. Der Fokus ist auf der körperlichen Gesundheit. Ein junger Mann braucht aber eine Vision, einen Sinn, ein Ziel wo er seine Energie umsetzen kann. Die Mutter also müsste eher Fragen, ob es Spass gemacht hat und wie sie basteln.

    • Gene Amdahl sagt:

      Frauen sind kein Vaterersatz. Väter sind meistens erst noch die besseren Mütter!

    • Kaiser Petra sagt:

      Sagen Sie mal Herr Rohner, mit was für weiblichen Wesen sind sie denn da gross geworden? Also, es könnte möglich sein, dass es Frauen gibt, die nicht den Fokus auf dei aufgeschürften Knie legen, sondern tatsäche auf die Frage nach der bestmöglichen Klettermöglichkeit für Bäume ab 10 Metern Höhe. Auch wenn Sie sich das nicht vorstellen können.

  • ich sagt:

    > Wo sind eigentlich die Väter dieser Kids und warum kümmern sie sich nicht um ihre Familien?
    nciht selten von den ehefrauen verlassen worden und von deren anwälten auf distanz zu den kindern gehalten…
    Ok, ist vielleicht genau gleich provokativ und daneben wie die frage selbst, aber vielleicht ein bisschen über den tellerrand schauen um zu wissen, dass diese anklage (frage) nicht des pudels kern ist! ich bitte auch sonst etwas mehr objektivität als alleine „immer bei den männern“ die ursache der probleme zu suchen. danke.

  • Melanie Meier sagt:

    Vielleicht wurde dies auch schon diskutiert – aber was genau hat jetzt der Finanzmakrt im Herbt mit vaterlosen Jugendlichen zu tun? Ich glaube die Probleme Englands gehen viel weiter als dass man jetzt sagen kann nur weil London ein Finanzmarkt ist und Väter fehlen gibt es diese Unruhen.

  • Nico Meier sagt:

    Wir haben hier junge Männer die zugewandert sind, sie finden ein grosszügiges soziales netz vor, dadurch haben sie keine Lust zu arbeiten. Ab und zu eine Plünderorgie so kommt man auch zu einem neuen Fernseher, den sich viele in der Mittelschicht auch nicht einfach so leisten können. Immer dasselbe unkontrollierte Zuwanderung wie in der Schweiz und due zugewanderten lassen sich aushalten. kein System Problem sondern ein ausländerproblem vorallem verursacht durch faule Ausländer die nicht arbeiten wollen!

  • Widerspenstige sagt:

    Ich wage mal zu behaupten, dass weder Frauen/Mütter noch Männer/Väter an dieser Unzufriedenheit der Randalierer schuld sind. Schuld ist ‚das System‘ oder wie hier bereits mehrfach erwähnt, das Auseinander-klaffen-der-Schere!

    Fazit: streiten sich zwei, dann lacht der dritte. Wer lacht hier und lässt mal streiten??!

    • marie sagt:

      word! aber irgendwie kann mann/frau immer gründe für ausgiebiges genderbashing finden… leider.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich war auch schon oft unzufrieden, sehr sogar. Ich hab zeitweise von Existenzminimum gelebt, als die Kinder klein waren, es war nicht einfach. Ich hab trotzdem nie auch nur eine Sekunde daran gedacht, Geschäfte zu überfallen. Nein nein, das ist eine Einstellungssache, es ist eine Haltung. Es gibt Sachen, die man nicht tut, fertig. Die meisten Randalierer sind nicht arme Menschen, sondern ‚will-ich-haben‘ Jugendliche, die sich benachteiligt fühlen, wenn sie nicht das neueste Handy haben. Sie verständigten sich über iPhones und Blackberries, bevor sie sich zusammenrotteten, hallo??

      • marie sagt:

        grosser respekt, kenne das mit unter dem existenzminimum auch. aber ich wage zu behaupten, wenn wir beide diese situation in gb gelebt hätten wären wir immer noch dort und müssten wahrscheinlich ein teil unserer kinder oder jugendlichen verwandten bei der polizei abholen gehen. die zustände dort sind mit unserer einfach schlecht vergilchbar.
        will aber damit sicherlich nichts beschönigen oder verharmlosen, es ist einfach zum teil echt hartes pflaster in diesem borroughs, sei es als ehrlicher mensch sei es als krimineller. beide werden ähnlich diskriminiert/ignoriert.

    • Widerspenstige sagt:

      Eben, danke @marie

      Weisst du Pippi, wer nicht hinterfragen will, wieso ausgerechnet Jugendliche von alleinerziehenden Müttern dort randalierten, der verurteilt einfach mal diese Mütter. Ich halte nichts von solchen einfachen Schuldzuweisungen und würde mich als zuständige Mutter ganz schön dagegen zur Wehr setzen. Diese Jugendlichen sind ein Produkt unserer Zeit sog. ‚Generation Spassgesellschaft‘. Und wer hat den Konsumteufel gerufen? Na wer wohl? Der Kapitalismus und jetzt kommen die schwächsten Glieder davon unter die Räder sprich sind zu Charakterlumpen verkommen. Wer hat Schuld?!

      • Sportpapi sagt:

        Der Kapitalismus ist schuld? Das ist aber nun genauso simpel.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Halt halt, ich bin die letzte, welche die Mütter verantwortlich machen will, das kannst du dir sicher vorstellen, Widerspenstige. Und was heisst ‚den Konsumteufel gerufen‘? Ich hätte auch noch viele Wünsche, die mit dem nötigen Geld ganz einfach zu erfüllen wären. Diese Jugendlichen und – meist – jungen Männer haben ganz einfach eine Anspruchshaltung, die mit ihrer Leistungsbereitschaft kollidiert. Man hat ein Bedürfnis, das will man befriedigt haben, jetzt! Ich habe wenig Verständnis für diese Chaoten und Randalierer, aber ihre Mütter sind sicher nicht schuld.

      • Yves M. sagt:

        Stimmt schon. Wenn auf Teufel komm raus nach der freien Markwirtschaft gelebt wird, bleiben immer mehr auf der Strecke, die nicht mithalten können oder wollen.

      • Sportpapi sagt:

        Irgendwie ist es diesen Müttern aber schon nicht gelungen, ihre Kinder zu einer anderen Lebensshaltung zu erziehen. Wieso nicht?

      • Yves M. sagt:

        Einfach zu verstehen. Wenn eine alleinerziehende Mutter (soziale Unterstuffe…) mit 2 Jobs die Wohnung, Essen und Kleider finanzieren muss, bleibt einfach nicht viel Zeit übrig für „Quality Time“. Das ist ürigens auch bei vielen alleinerziehenden Müttern hier in der Schweiz so… Leider.

      • marie sagt:

        die randalierer zerstören und produzieren scherben. die folgen des vandalismus der finanzwirtschaft sind die loser (scherben im übertragenen sinne). hier spielt nicht mal mehr der kapitalismus eine rolle (da dieser noch so etwas wie regeln aufwies) – es ist eine folge des pervertierten neoliberalismus, was m.e. ja schon ein pleonasmus ist…

      • plop sagt:

        Die „Konsumbefreite Lebenshaltung“ ist leider einfach auch ein Privileg der bessergestellten Gesellschaft. Weniger Stutz = mehr Stress = mehr Kompensationsbedürfnisse in Form von Gegenständen. Leider.

      • marie sagt:

        @plop
        …so hält man die wirtschaft im gange, sagt „man“. das daraus resultierende „auf pump“ leben explodiert halt mal. wir sind alle gefordert. wir müssen uns langsam mit verzicht auseinandersetzen. aber wer viel hat, muss natürlich auf mehr verzichten… ob das soweit kommt? wohl eher nicht. leider. da reichtum offenbar an armut gemessen wird, anders kann ich mir diese schere nicht erklären. wie gut muss sich ein multimilliardär fühlen darob. oder misst man sich am nachbar, der ähnlich viel hat? dann wird es schon logischer – damit sieht man ja die armut der anderen nicht,ergo nichtexistent

      • @Sportpapi, der Kapitalismus hat den Boden vorbereitet. Trotzdem glaube ich heute noch daran dass man mit ehrlicher Arbeit und Leistungswillen ein gutes Leben haben kann. Was aber über meinem Kopf geschieht, kann ich kaum mehr beeinflussen.

  • Erika B. sagt:

    Zunächst vielen Dank an Michèle Binswanger für die sorgfältige Recherche. Es fehlt noch ziemlich an Analysen in den Medien, und jetzt seh ich klarer.
    @ Yves M.:
    Der Berichterstatter am CH-TV sagte kürzlich, dass er eine der Ursachen in der englischen Kultur sieht, die Gefühle traditionell kontrolliert und tabuisiert. Das wäre vermutlich noch hinzuzufügen.
    Einwanderung + Armut + Vaterlosigkeit + unterdrückte Gefühle = Banden + Hierachien + Aggressionen?

  • Marc Fessler sagt:

    Das Rad der Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Aber ein paar sanfte Korrekturen (back to the roots) lassen sich machen. Zum Beispiel könnte man das Scheidungsrecht wieder verschärfen. Die Problematik liegt darin, dass heutzutage jeder heiraten kann aber sich auch wieder genauso leicht scheiden kann. Darin liegt die Krux. Zwischen Heirat und Scheidung werden ein paar KInder aufgestellt und auf die wird dann Väterchen Staat schon irgendwie aufpassen. Eines der Resultate dieser Politik sehen wir heute in GB.

  • Nicola Meier sagt:

    Sehr geehrte Frau Binswanger,
    Sie schreiben, dass Sie keine Mütter kennen, die ihren Vätern die Kinder vorenthalten.
    Eben erfahre ich durch Oliver Hunziker (http://www.20min.ch/news/schweiz/story/24575323), dass Sie sich vor Fakten verschliessen.
    Sie könnten sehr wohl Mütter kennen, die ihren Vätern die Söhne entziehen. Es gibt sie.
    Ich finde, wir verdienen ausgewogenen Journalismus. Können Sie das gewährleisten? Vielen Dank vorab.

  • Christina sagt:

    Während und nach dem 2. Weltkrieg sind viele Kinder ohne Vater aufgewachsen. Trotzdem gab es keine Randalen und andere Brutalitäten, weil alle Ziele und Visionen hatten. Ich glaube, dass es das ist, was vielen jungen Menschen heute fehlt. Sie haben zwar sonst alles und doch fehlt ihnen einiges – Werte, Respekt, Liebe, Zuversicht und Urvertrauen auf der einen Seite – anderseits haben sie mehr Möglichkeiten, durch die die meisten überfordert sind. Ich glaube nicht, dass dies ein Väter-/Mütter- oder Arm-/Reich-Problem ist sonder ein generelles Gesellschaftsproblem.

  • Bin ich eigentlich der einzige Mensch in der Schweiz der kein Problem mit dem Feminismus, Frauen oder der Zukunft hat? Wenn man das hier liest müssen da draussen ja seltsame zustände herrschen. Ein Wunder sind wir noch nicht ausgestorben! Jedes Bezieghungs- oder GEsellschaftsproblem wird gleich sofort mit der Geschlechterfrage beantwortet…

    • marie sagt:

      oh ein seltenes exemplar! herzlich willkommen. 😀 solche wie sie braucht es, unbedingt!

      • plop sagt:

        Ich schliesse mich doch glatt grad der marie an – da mir der Artikel und die Diskussion ein grosses Fragezeichen hinterlassen – und singe ein liedli für die Herren Sutter und Auguste mit dem Refrain:
        „ihr tut
        dem lesenden gut“

    • Auguste sagt:

      hmm…, pascal sutter, das ist hier wie an der börse – es werden nur die spitzen gehandelt, um den tageskurs zu bestimmen. erst über einen zeitraum betrachtet ergibt sich ein bild, das von den ereignissen aber auch ganz schnell ins gegenteil verkehrt werden kann.

      wie es der engländer manchmal formuliert: life’s a bitch…! und von scheidungsanwälten gerne geschlechtsneutral so vervollständigt wird: …and then you marry one.

    • Anyway. Muss schon eigenartig sein wenn man seine Frau dauernd verdächtigt, eine verkappte Heiratsschwindlerin zu sein…

      • marie sagt:

        muss aber auch eigenartig sein, wenn ein mann dauernd verdächtigt wird potnetieller vergewaltiger und päderast zu sein. irgendwie hat mann/frau vergessen, davon auszugehen, dass er/sie halbwegs normal sind… noch einmal willkommen im mb! 😉

      • Basler sagt:

        @Sutter: Klar, doch und die Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau gibt es auch nicht. Das ist eine Erfindung der Frau… Alles ist wunderbar, gleichberechtigt, gut und recht auf dieser Welt! Es ist schön, wenn bei ihnen alles so ist. Ich mag es ihnen gönnen. Erklären sie ihre Sicht jemenadem, der in den Slums geboren ist. Wie naiv!

      • @Basler, probieren sie mal ein bisschen auf den Teppich zu kommen, ok? Es ist klar dass man für gleiche Arbeit auch gleichviel erhalten muss. Das sollte man ja niemandem erklären müssen, oder? Und wo das nicht so ist muss man halt etwas dagegen unternehmen. Und jemand der im Slum lebt hat weiss Gott genug andere Probleme wenn er ums Überleben kämpfen muss.

      • Gene Amdahl sagt:

        @Pascal Sutter: wenns zur Scheidung kommt stimmt die These der Heiratsschwindlerin in vielen Fällen – sie entpuppen sich als Parasiten?!

  • H.-Norbert sagt:

    Als entsorgter Vater frage ich: Wie sollen denn Väter ihre Söhne erziehen, wenn sie von den Müttern entsorgt wurden?
    „Alleinerziehend“ ist längst zur Mode geworden, egal ob das den Kindern schadet oder nicht. Dem Tagesanzeiger Danke dafür, dass das Thema aufgegriffen wurde.

  • Papi sagt:

    Wollen wir doch mal in höchste masse politisch unkorrekt sein: Gebe es keine massen einwanderung In England, gebe es auch nicht dieses Problem. Wäre man selektiver in der Auswahl von Einwanderer hätte man dieses Problem nicht. Hätte man ein nicht so absurd ausgebautes Sozial System (in England wird man als Mutter finanziell unterstützt wenn man kinder hat, als Jungentliche mann aber nicht, da ein mann ja Kinder bekommen kann) hätte man diese Problemen nicht.
    Und was lernt man daraus für die Schweiz. Sehr vieles, aber das darf man in unsere linksdrehende politik nicht sagen.

    • Christina sagt:

      …. linksdrehende Politik? Das wäre mir ja jetzt aber neu in Anbetracht des hohen Wähleranteils der SVP???

      • papi sagt:

        Wer hat das Auslandministerium unter sich, wer hat Justiz unter sich? Genau die beide Departementen die in dieser angelegenheit das sagen haben. Und evi Schlumpf dreht mit links mit da sie für den nächsten wahl vom linksgedrehten Joghurt abhängig ist.
        Welche Partei stimmt in beide Räte fast immer mit Links mit: CVP und BDP. Und Sie behaupten wir haben keine Linksdrehende Politik?

    • Yves M. sagt:

      Du hast noch eine Ecke zu wenig weit gedacht. Die soziale Schicht ist das Problem. Wenn Masseneinwanderung, dann muss auch dafür gesorgt werden, dass diese Menschen nicht in den untersten sozialen Schichten leben müssen. Integration, Schule etc. wären hier die Stichworte. Wenn eine Gesellschaft das nicht leisten möchte, muss bei der Einwanderung besser selektiert werden. Da bin ich mit dir wieder gleicher Meinung. Einwanderung hat übrigens nichts mit Links zu tun. Billige Arbeitskräfte werden vorallem in bürgerlich dominierten Branchen Bau, Landwirtschaft etc. gebraucht…

      • papi sagt:

        Stimmt, Einwanderung hat nichts mit Links zu tun. ABER die problemen verbieten anzusprechen die aus der Einwanderung entstehen hat alles mit links zu tun. Intergrieren ist eine Haltung. Wenn Ausländer sich intergrieren wollen dann klappt das auch, wenn man es nicht will kann Vater Staat das auch nicht herbeiprügeln, siehe England.

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      @ papi: wollen wir noch etwas weiter gehen? würden wir nicht sämtliche drittweltländer im würgegriff der schulden halten, keine kriegerischen raubzüge unterstützen, totalitäre regimes an der macht halten, die heimischen märkte mit unserer subventionierten produkte zerstören, hätte es wohl etwas weniger einwanderer bei uns, weil es nämlich dann in deren staaten genug zum leben gäbe. würden wir bei uns die steuern gerecht FÜR ALLE machen, hätten wir locker genug geld für sozialsysteme die noch etwas mehr als letzte hilfe sind.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ papi nachtrag
        oder denken sie an die firmen die hier alle abwandern, wohlgemerkt in drittweltländer, um kosten zu sparen und somit hier den arbeitsmarkt kaputt machen und die dann die parteien unterstützen, welche gegen arbeitslose einwanderer vorgehen, die eigentlich einen job hätte, wären nur noch die firmen noch hier. das problem ist letztlich die falsche verteilung des wohlstandes. national und global. und so lange das nicht gelöst ist, werden weiterhin viele einwanderer kommen. aber mal abwarten, evtl. wandern ja in 100 jahren viele schweizer nach china aus. weil sie dort arbeit finden.

      • Yves M. sagt:

        Das wären dann zwei Ecken weiter… ;-). Aber stimmt soweit. Solange westliche (vorallem europäische) Firmen die Rohstoffe günstiger von Warlords beziehen können, wird sich nicht viel ändern. Da gehts es ja schliesslich um Milliarden für die oberen 0.1% unserer Bevölkerung…

      • papi sagt:

        Jean Ziegler mit seiner Weltfremden Auffassungen lässt grüsen

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ papi. jean ziegler können sie getrost weglassen. wenn in einem staat die auslandsschulden höher sind als das bruttoinlandprodukt – oder nur schon die hälfte davon, dann kann sich ein solcher staat gar nicht erst entwickeln. ist eine recht einfach rechenaufgabe, wenn ich die nachvollziehen kann, dann können sie das schon lange.
        hier ein paar zahlen:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsverschuldung_der_Entwicklungsl%C3%A4nder

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ papi (nachtrag)
        nicht umsonst gibt es für die allerärmsten staaten schuldenerlasse. und lustigerweise werden sich schon bald weitere qualifizieren. d.h. nichts anderes als: wir haben sie so lange ausgeblutet, das es einfach nicht mehr weiter geht. aber du kannst gift drauf nehmen dass die sofort wieder schulden haben werden, kaum als es ihnen etwas besser gehen wird. und somit setzt sich die talfahrt fort. rauf kommen die nie mehr. nicht in den nächsten 1000 jahren. nicht solange der westen es nicht zulässt.

      • papi sagt:

        „nicht solange der westen es nicht zulässt.“
        Genau das meine ich mit Jean Ziegler unsin; Der böse, böse Westen ist schuld an allem. Dabei wird vorbei gegangen an der tatsache dass Süd Ost Asien (Inkl. India) in der Gleiche lage war wie Afrika. Und wieso haben die es schon geschaft und Afrika nicht?
        Wirklich ich kann den Jean Ziegler Unsin einfach nicht mehr hören.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ papi: sag dus mir. weil – du scheinst es ja zu wissen.

      • marie sagt:

        uuuuhh papi, aufpassen. es sind definit massive unterschiede in der art des kolonialismus und der vorgefundenen infrastruktur dieser „kolonien“ die durchaus ausschalggeben sind punkto entkolonialisierung und heutigem „fortschritt“. historisch vergleichen sie obst mit gras. mal ein bisschen kolonialgeschichte büffeln…

  • Silvio Turello sagt:

    Alles hat zwei Seiten – während es heutzutage die soziale Gesellschaft eher erlaubt, das Mütter alleinerziehend über die Runden kommen können, wird im Wissen dessen weniger energisch um eine Partnerschaft gekämpft und es werden weniger Kompromisse als früher in Kauf genommen, weil man ja auch unabhängig sein kann. Vielleicht ist das einfach ein Trugschluss und die Erkenntnis könnte sich wieder breit machen, dass Mütter nicht alles reissen und den Vater nicht vollständig kompensieren können. Deswegen müssen auch die Mütter ran und an der Beziehung arbeiten, solange noch ein Vater da ist.

  • Dani Kobler sagt:

    Vor nicht allzulanger Zeit wurde England schon mal geplündert, nicht mittels Stein ins Schaufenster sondern via kreative Spesenabrechnung. Politiker jeder Coleur liessen den Steuerzahler bezahlen, sei es für die Reinigung des Ententeichs beim Landsitz oder die Putze für die Stadtwohung des Schwagers. Ob die alle vaterlos aufwuchsen weiss ich nicht, am Geld lag es sicher auch nicht, vielleicht einfach am Gelegenheit macht Diebe.
    Winona, was hälst du von dieser These?

    • marie sagt:

      es geht um verlogenheit, genau. sie plündern was sie können, einziger unterschied ist: die einen legal, die anderen illegal. bei den einen drückt man eine auge zu bei den anderen nicht. bei den einen fordert man, dass sie aufhören, die anderen machen heimlich munter weite… irgendwie fühle ich mich sogar verarscht, nur neige ich nicht zu vandalismus. zumindest wäre mir diese seite völlig unbekannt.

  • Dan sagt:

    Alles klar, die Maenner tragen die alleinige Schuld an Scheidungen und deren Folgen, wie z.b. ( gerichtlich verordnet ) zeitlich limitiertes Zusammen sein mit den Kindern ??!! Die Faruen, die machen aber alles richtig, vor, waehrend und nach einer Scheidung. Ich dachte, dass wir alle inzwischen wissen, es braucht zwei zum lieben und zwei zum streiten. Die einfachheit dieses Artikel ist schokierend, vielleicht auch einfach nur doof. “ Immigrierenden Maenner Arbeit zu gewaehren“, wie waere es sie gar nicht erst rein zu lassen, vielleicht wuerde das auch England gut tun.

  • Peter Schuster sagt:

    Das ist ja wiedermal ein herrlicher Artikel… spätestens beim Satz „Wo sind eigentlich die Väter dieser Kids und warum kümmern sie sich nicht um ihre Familien?“ wurde mir klar dass er natürlich wieder von einer Frau geschrieben wurde.

    Ja wo sind die Männer wohl? Hmmm… wie war das nochmals mit dem gemeinsamen Sorgerecht? Ach ja, stimmt ja. Frau lässt sich scheiden und angelt sich nen anderen. Mann zahlt bis ans Lebensende und darf nicht mal seine Kinder mehr sehn. Wir böse Männer „…müssen ran.“ Ganz klar, wer auch sonst wenn nicht die Männer wieder?

    • Gene Amdahl sagt:

      “ wie war das nochmals mit dem gemeinsamen Sorgerecht?“ – Frag mal Frau Sommaruga. u.a. Unsere linke BR verhindert es! Darum ist die SP schon mal unwählbar.

      • mali sagt:

        Hallo! Frau Sommaruga will gar nicht das gemeisame Sorgerecht verunmöglichen, sondern es an regelmässige Alimentenzahlungen knüpfen im Sinn von „ohne Pflichten – keine Rechte“. Aber diese Diskussion, inkl. das Gejammer der Männer hatten wir ja schon. Wer leidet wohl mehr unter einer Scheidung (abgesehen von den Kindern): Die Mutter, die womöglich mittellos zurückbleibt, oder der Vater, der sich ziemlich ungeschoren aus seinen finanziellen Verpflichtungen verabschieden kann und alle zwei Wochen mal den“lieben Papi“ spielt?

      • Sportpapi sagt:

        Für wieviel Geld würde eine Mutter ihre Kinder weggeben? Eben. Erzählen Sie nicht so einen Mist! Den Verlust der eigenen Kinder – der Kontakt kann auch ganz unterbunden werden, wenn mutter will – ist mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen. Oder wie viele Frauen kennen Sie, die auf das Sorgerecht verzichten, weil sie lieber das ungebundene, schöne Leben geniessen wollen?

  • Richard Oaten sagt:

    Den Männern wurde durch eine links-femministische Politik, welche nun seit ca. 30 Jahren aktiv ist, der „Zugang“ zu Familie und Kinder erschwert, verunmöglicht und unter Strafe verboten ! Das ist die Realität und Wahrheit ! Am deutlichsten zeigt sich dieses Problem in JAMAIKA: dort wüten seit eh und je die MACHO-WOMEN und als Resultat ist die Insel heute der gefährlichste Platz der Welt – 35’ooo organisierte Jugendbanden die Morden, stehlen etc.etc. Meine Jamaikanischen Kinder sind MUSTERBEISPIELE, da ich sie in der Jugend hart, brutal aber gerecht behandelt habe – ebenso meine Weiner !!!!!

  • Christian Merz sagt:

    Väter sollen ran – ja wie denn. Die Mütter werden von Vormundschaftsbehörden, Anwältinnen und Psychologinnen unterstützt, mit ALLEN Mitteln, die Väter- und Kinderrechte zu torpedieren, diese sind: Vater-Kind – Kontakt. Will eine Mutter die Scheidung, und es sind IMMER die Mütter, die dieses wollen, weil ja unsere Idiotensozialstaat solche zu Kampfweibern verkommen Mütter mit allen Mitteln unterstützen, so kann sie mit den illegalsten Mitteln wie Vorwürfe wegen Gewalt, Pädophilie, Rufschädigung den Vater in Topdistanz halten. Die Väter flüchten, da zu Kriminellen gemacht durch die Mütter !!

    • Yves M. sagt:

      Sehr undifferenzierte einseitige Sicht. Schade.

      • Basler sagt:

        @Yves M.: Sie werden diese Situation nicht kennen. Leider sind viele Männer in ähnlicher Weise davon betroffen. Die Sicht mag die Sicht eines Mannes sein, aber auch die Sicht einer Frau wäre dann immer einseitig…

      • Yves M. sagt:

        „Sie werden diese Situation nicht kennen“ Leider kenne ich diese Situation (auf beiden Seiten, notabene) zu gut. Und so einsitig wie Christian es beschrieben hat, ist es bei leibe nicht. Schon alleine die Aussage, dass immer die Mütter die Scheidung wollen, ist totaler Unfug.

        Wer als Mann heute noch heiratet, ist einfach selber schuld. Ich war nicht verheiratet. Sehe meine Kinder jeden Freitag und dazu jedes zweites Wochenende mit 4 Wochen Ferien. Alles vereinbart mit der Vormundschaftsbehörden und der Mutter meiner Kinder. Vor der Geburt.

    • Gene Amdahl sagt:

      @Christian Merz: Ne es sind nicht immer die Mütter – ich habe meine Frau entsorgt per Scheidung wegen deren ALK und Gewaltproblemen. Dass Vormundschaftsbehörden, Anwältinnen und Psychologinnen mit ALLEN Mitteln, die Väter- und Kinderrechte torpedieren stimmt 1000% – dazu gehören aber auch die unsäglichen perfiden Richter dazu d.h. die Handlanger der Teufels. Sie alle wollen keine Verantwortung übernehmen für den Schaden den diese anrichten bei den Kindern. Sie alle handeln fast ausschliesslich als verantwortungslose Charakteren. Auf dem Lande nennen wir solche Charakterlumpä;)

      • Basler sagt:

        @Yves M.: Dann haben wir die gleiche Situation! Ich bin auch ledig und sehe meinen Sohn sogar noch viel mehr, aber es ist mir dennoch ZUWENIG. Vorallem ist das alles inoffiziell (klar mit Einverständnis der Ex-Partnerin) und somit bin ich total abhängig und erpressbar!!!!

  • Andres Müller sagt:

    Die schlimmsten britischen Randallierer sind die Fussball-Hooligan. Das Phänomen wurde bereits eingehend untersucht. Hooligans stammen aus unterschiedlichen sozialen Schichten. Von Arbeitern über Angestellte bis hin zu Akademikern ist alles vertreten. Für mich ist die Situation relativ klar, es geht um das Selbstwertgefühl vor allem junger Männer die eben in Armensiedlungen besonders in Frage gestellt ist. In Deutschland und der Schweiz stammen Hooligans übrigens aus weitaus besseren sozialen Schichten als in England. Sowohl Armut als auch Konsumrausch kann Ursache zu Gewalt sein.

    • xyxyxy sagt:

      Wohlstandsbubi oder Unterschicht -aber in beiden Fällen würde man wahrscheinlich feststellen können, dass er sich nicht mit seinen Eltern (v.a. mit seinem Vater) in einer positiven Art Identifizieren konnte (ob nun An- oder Abwesend).

      • Andres Müller sagt:

        Diese Entwicklung hat zweifellos zugenommen, die Jungen nabeln sich wieder stärker von ihren Eltern ab (übrigens auch von den Müttern) und der Effekt scheint auch bei den Mädels zuzunehmen. Die Zunahme deute ich dahingehend, dass die Jungen immer weniger die Wertvorstellungen der Eltern teilen, sie empfinden eine andere Realität und wollen ausbrechen. Das gab es in der Vergangenheit immer wieder, aber zu wirtschaftlichen Krisenzeiten eher durch den Freiheitsversuch mit physischer Gewalt,Religion und bei wirtschaftlichen Aufschwungphasen eher durch mentale Gewalt und Esoterik.

  • Peter Balmer sagt:

    Was auch immer die Gründe für die Ausschreitungen sein mögen, eins ist sicher: die alleinerziehenden Mütter und die abwesenden Väter sind aber ganz sicher nicht der Grund. Schliesslich werden uns die tollen alleinerziehenden Mamis fast taglich als moderne Heldinnen präsentiert. Feministische Politik entsorgt die Väter und schiebt die Verantwortung für soziale Verwerfungen an ebendiese entsorgten Väter ab! So eine Unverschämtheit! Was bleibt am Ende der Analyse: Männer müssen ihre Rolle hinterfragen. Die Platte mit dem Sprung, so aktuell wie eine Heino-Platte aus den Siebzigerjahren.

    • Gut Gebrüllt, der Sprung in der Platte ist aber sakrosankt. Den darf man nicht hinterfragen, weil es teil der „Modernisierung“ ist. Die Autorin lebt eben genau in diesem Sprung, darum muss man ihr die Logik nachsehen. Sie müsste aus dem Plattensprung springen. England ist ja die Heimat der „suffrageten“.

  • Yves M. sagt:

    So ein blödsinn. Der kausale Zusammenhang ist nicht der fehlende Vater und Randalieren, sondern fehlender Vater – abrutschen in der sozialen Schicht – randalieren. Das ist doch die gleiche dumme Aussage, wie „Ausländer sind krimineller“.

    Und noch was: „Aber was während der letzten zwei Wochen in England geschah, hat alle überrascht.“ Nein hat es eben nicht. Überrascht hat mich nur, dass bis jetzt nicht noch mehr passiert ist.

    • Sehr treffend formuliert; danke!

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      absolut gleicher meinung mein herr.

    • Hansjürg M. sagt:

      …nicht noch mehr passiert ist, und es schon fertig zu sein scheint.“ Das wäre wohl einzig noch anzufügen. Wirklich treffend formuliert.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        abwarten. in paris hats auch schon geknallt und dann war wieder etwas ruhig. dann griechenland. spanien? jetzt in england. bald möglicherweise in deutschland? man wird sehen… wenns auch nicht zu einer echten revolution kommt, denn dazu ists noch zu früh denke ich, dann wird es doch nicht weniger und die ausschreitungen werden wohl eher zunehmen, denn abnehmen. und die politiker täten gut daran, die wirtschaft an eine kürzere leine zu nehmen sonst machen die tatsächlich noch alles kaputt.

  • Anh Toan sagt:

    Maenner geben sich in der Oeffentlichkeit, (vor allem, wenn sie weitgehend unter ihresgleichen sind wie im Pub oder am Fussballspiel ganz anders, als sie im familiaeren Rahmen tatsaechlich sind. Woher soll ein Junge, dem nicht nur der Vater, sondern gleich auch noch Onkel und Grossvaeter sowie die Vaeter seiner Freunde und die Freunde seines Vaters fehlen, echte maennliche Identifiklationsvorbilder nehmen?

    • Robert sagt:

      Einfach IRGENDEINEN Mann. Lehrer, Nachbar, meinetwegen Filmstar. Roger Federer, DJ Bobo. Steven Jobs.

      Es muss einfach die theoretische Möglichkeit bestehen, es mit dem Nacheifern zu etwas Gutem zu bringen…

      • Auguste sagt:

        hmm…, sie meinten wohl steven segal, robert?

      • xyxyxy sagt:

        irgendeiner ist halt nicht der Vater – persönliche Nähe prägt

      • Anh Toan sagt:

        @Robert: Etwas Gutes in Croydon ist Gangster: Um den Job, den man machen koennte, konkurrieren Teenager und Einwanderer, die koennen bei der Bewerbung immerhin Ambitionen vorbringen, das ist schwierig, wenn man zwei Jahre auf was besseres gehofft hat. Die doofen, faulen oder nur gluecklosen Frauen muessen Kinder bekommen, dann koennen sie sich positiv als Muetter in der Gesellschaft definieren, den Maennern bleibt die negative Definition arbeitslos, sozialfall, Anerkennung in Machogang.

        Nicht vergessen sollte man, dass dies hat auch negative Einfluesse auf die Entwicklung der Maedchen

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        steven segal!! hahaha, herrlich! der war gut 🙂

      • Robert sagt:

        Chuck Norris! Bruce Lee!

      • Robert sagt:

        Wär noch viel peinlicher, wenn jemand wüsste, dass ich eigentlich Bill Gates gemeint habe…

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        wie wärs mit charles bronson? wobei… eigentlich ist das ein held. ein richtiger mein ich. seit spiel mir das lied vom tod.

    • Gene Amdahl sagt:

      @Anh Toan: Rent-a-man! Die Sozialämter werden wohl schon helfen oder? Diese sind ja auch aktiv am entsorgen von Vätern mitbeteiligt und manchen dies sogar mit intensiver Wohllust, da dort meistens so oder so nur Frauen arbeiten (können).

  • Sevi B. sagt:

    Ich werde hier mal ein Thema aufgreifen, das wahrscheinlich absolut unpopulär ist … ich frage mich, weshalb eigentlich immer nur die Jungs an den Pranger gestellt werden, ohne dabei auch Leute im Hintergrund mal genauer unter die Lupe zu nehmen … und das sind auch Frauen, z.B. die Schwester, Freundinnen und Mütter dieser Jungs. Es hat sich in der „modernen westlichen Gesellschaft“ (was auch immer man darunter versteht) ein neuer Trend entwickelt: eine Art Immunität des weiblichen Geschlechts gegenüber gesellschaftlicher Kritik. Als Frau darf man heute alles dürfen und nichts müssen.

  • Ja und noch was, das ist natürlich ein völliger Unsinn, dass Jungs ohne Väter gewalttätiger sind und so Zeug. Ich bin mit diese These überhaupt nicht einverstanden!!! Allan Guggenbühl will es auch nicht wahr haben, dass bei so einem prominenten Vater, der Sohn ebenso kriminell sein kann (http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Prozess-gegen-Sohn-von-Allan-Guggenbuehl-wird-vertagt/story/24360948). Traurig, aber wahr.
    Ich bin auch ohne Vater gross geworden und wurde deswegen kein Schläger oder Rowdy. Ganz im Gegenteil!!! Entscheiden ist etwas ganz anders!!!

    • betty m. sagt:

      muss die these falsch sein, nur weil es ausnahmen von einer regel gibt?

      • xyxyxy sagt:

        @Peter Pan
        wenn von 1000 Buben (ohne Vater) 10 gewaltätig werden, dann beweisen die 990, dass ohne Vater aufwachsen nicht zwangsläufig zu einem Gewaltäter macht – richtig
        wenn aber von 1000 Buben welche mit Vater aufwachsen nur 2 gewaltätig werden, dann beweist das, dass das Risiko offenbar grösser ist.
        Wenn von 10, die ohne Vater aufwachsen zudem noch in Armen verhältnissen, mit einer asozialen Mutter mit geringer Sozialkompetenz 8 gewaltätig werden, dann haben wir die Problematik noch präziser formuliert.

    • Sevi B. sagt:

      ich finde solche Leute wie Sie extrem mühsam, die einen offensichtlichen Fantasienamen angeben. Wo doch der Tagi bei den Nutzungsbedingungen angibt, offensichtliche Fantasienamen nicht zu veröffentlichen ..

      • xyxyxy sagt:

        Peter Panther, Sevi B., Pippi Langstrumpf, Auguste, Cara Mia, Widerspenstige – ähm wo liegt das Problem?
        ich glaube es stört sie, was ich sage nicht mein Nick (der übrigens sehr viel über meine Person aussagt, mehr als die meisten Nicks hier) würde sie mein Nick stören, würden sie sich über die meisten Teilnehmer ärgern, und bei sich selbst wenigstens den vollen Namen angeben.
        Aber das kenn ich schon, wenn man keine sachlichen Argumente hat…

  • Andreas H sagt:

    Problem verkannt. Es geht nicht um fehlende Väter. Oder wollen Sie etwa argumentieren, dass alleinerziehende Mütter oder lesbische Paare tendenziell randalierende Machos aufziehen? Es handelt sich hier um ein soziales Problem. Man erkennt, dass man diese Leute nicht verhungern lassen kann, aber anstatt Probleme zu lösen, wirft man Ihnen ein par Almosen hin und erwartet, dass diese sozialhilfe Bezüger dafür ewig dankbar sind. Das Ziel sollte sein, dass niemand Sozialhilfe benötigt, aber das wäre ja mit Arbeit verbunden, also wirft man ein par Almosen in die Armenviertel und erwartet gehorsam!

  • Thiemo sagt:

    Wieviel % der geschiedenen Männer würden gerne am Leben ihrer Kinder teilnehmen, werden aber ausgebootet?

  • Brigitte Jaun sagt:

    Auch ich bin eine alleinerziehende Mutter. Bis jetzt haben wir alles ziemlich gut hingekriegt. Die Lehrstelle, viele Gespräche und sich immer wieder Zeit nehmen füreinander.
    Das Problem liegt nicht nur bei den abwesenden Vätern, welche doch auch absolut überfordert sind, mit der Arbeit, mit der Ex-Partnerin, der Gesellschaft.
    Der Leistungsdruck der Jugendlichen steigt, die Anzahl der Mütter welche arbeiten müssen auch. Sie fühlen sich oft alleine gelassen, Das gilt auch für Mädchen.

  • James Lehmann sagt:

    Ich denke nicht, dass der Hauptgrund die fehlenden Väter sind. Es gibt einfach sehr viele junge Menschen, welche sich vom Leben mehr erhofft hatten. Das war bei den früheren Randalen auch der Fall. Auch in Italien haben wir das Phänomen, dass junge Menschen weder einer Arbeit, noch einer Ausbildung nachgehen.

    • marie sagt:

      frankreich, dicht gefolgt von deutschland… spanien könnte thema werden und und und… man sollte sich langsam fragen warum? ich will nämlich solche zustände nicht. wie oben erwähnt: WIR sind der demos und nicht die institutionen/firmen/banken… wir als demos haben keine lobby, aber die pharmaindustrie hat eine, die finanzbranche hat eine usw. da wir der demos sind, können nur wir etwas ändern. und wählen/abstimmen alleine reicht nicht.

  • … „Das Durchschnittsalter derer, für die solche Konfrontationen tödlich enden, ist in den letzten Jahren von 24 Jahre auf 19 gesunken. Es ist „wie Evolution“, sagt ein Gangsterveteran aus Nottingham über die Eskalation der Gewalt unter den Teenagern der Inner Cities: „von Fäusten zu Messern, von Messern zu Schusswaffen.“

  • Wenn jemand interessiert ist – ein sehr guter Artikel im Spiegel online: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,780158,00.html
    „Laut einer Unicef-Studie wird das Königreich unter den 21 wichtigsten Industrienationen als das kinderfeindlichste eingestuft. Es hält mit 3,4 Millionen Kindern, die unterhalb der Armutsgrenze aufwachsen, einen traurigen Rekord. Und wer das Pech hat, in einem miesen Viertel groß werden zu müssen, für den gehören Prügel und Überfälle zum Alltag. 60 Prozent der Kinder werden im Alter zwischen 10 und 15 Jahren mindestens einmal zum Opfer von Straftaten.“

  • Basler sagt:

    Übrigens scheinen da zwei mit dem Nicknamen „Basler“ unterwegs zu sein…

  • Isa Meier sagt:

    „als Gegenkkultur zur Klasse der Besitzenden, des schweizerischen Mittelstands“ Das ist jetzt wohl ein schlechter Witz? Das Problem ist ja eben genau, dass einige wenige Superreiche die Klasse der Besitzenden bilden… Die Mittelklasse kann sich von diesen Geld leihen, der untersten Schicht bleibt jedoch selbst dies verwehrt.
    Viel problematischer als fehlende Väter (zumal die Mütter in diesen Quartieren auch Freunde haben und oft gezwungenermassen ’stay-at-home mum‘ ist) scheint mir die fehlende Bildung zu sein. Wenn man kein Geld für die Privatschule hat ist man in GB schon im Hintertreffen.

  • Peter Panther sagt:

    Wenn jemand interessiert ist – ein sehr guter Artikel im Spiegel online:

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,780158,00.html

    „Laut einer Unicef-Studie wird das Königreich unter den 21 wichtigsten Industrienationen als das kinderfeindlichste eingestuft. Es hält mit 3,4 Millionen Kindern, die unterhalb der Armutsgrenze aufwachsen, einen traurigen Rekord. Und wer das Pech hat, in einem miesen Viertel groß werden zu müssen, für den gehören Prügel und Überfälle zum Alltag. 60 Prozent der Kinder werden im Alter zwischen 10 und 15 Jahren mindestens einmal zum Opfer von Straftaten.“

  • Robert sagt:

    Gutes Thema heute und viele gute Beiträge! Danke!

    Für mich persönlich sind einfache Rezepte (ausser beim Kochen) immer dubios – meist sind sie populistisch. Auch ich halte die wirklichen Ursachen für viel komplexer. Seit der französischen Revolution scheint es klar, dass genügend Unzufriedenheit immer zu einem Überkochen führen wird. Auch die Banlieu in Paris haben vor Jahren schon solche Unruhen hervorgebracht – damals waren es eher die „Einwanderer“, die schuld waren, weil sie mit den trostlosen Verhältnissen nicht zufrieden sein wollten.

    • Robert sagt:

      Natürlich sind Väter als Vorbilder wichtig – aber es könnten auch andere Personen sein. Zum Vorbild taugt aber nur, wer mit seiner Einstellung letztlich erfolgreich oder zumindest glücklich erscheinen kann. Hier sind die Möglichkeiten von Vätern je nach dem halt eingeschränkt.

  • mali sagt:

    Also diesen Beitrag von M.B finde ich jetzt wirklich erstaunlich. Statistisch gesehen stimmt es. Aber die suggerierte Ableitung, dass alleinerziehende Mütter nicht fähig sind, ihren Kids Moralvorstellungen (was immer das auch sein mag) mitzugeben, ist fast schon diffamierend, weil es alle Erziehungsanstrengungen alleinerziehender Mütter negiert, so frei nach dem Motto: Ohne Vater im Haus ist je alles für die Katz! Bei dieser Mentalität ist es nicht verwunderlich, dass auch hierzulande alleinerziehende Mütter bei jeder Schwierigkeitihrer Kids in der Schule oder auf dem Pausenplatz

    • mali sagt:

      sofort in die Schublade von „kein Wunder“… gesteckt werden. Als alleinerziehende Mutter einer Tochter und eines Sohnes macht mich das mega hässig!
      Die Probleme in GB sind, wie ??? hier richtig gesagt hat, eine Folge der sozialen Ungleichheit. Diese behebt man nicht mit der Streichung von Sozialleistungen, v.a. nicht in einem Land, das von einer konservativen Regierung fast schon systematisch in den wirtschaftlichen Ruin und in eine horrende Arbeitslosigkeit getrieben wird. Der Fakt der alleinerziehenden Mütter ist da nur noch „Zugabe“…

  • Patrick sagt:

    Wieso eigentlich betrifft dies die Männer. Ich meinte, auch von plündernden Ballerinas gehört zu haben. Keine Ahnung wie genau die soziale Zusammensetzung der Plündernden genau aussah, aber es ist doch festzuhalten, dass es eben doch einige Leute darunter hatte, bei denen man die üblichen Verdächtigen der sozialen Probleme ausschliessen kann.
    Gelegenheit macht Diebe. Das war wohl einfach die Londoner Form der Street Parade. Die Gründe, weshalb das neu als Spass gilt? Wohl weil es Spass machte und man keine allzu grossen Konsequenzen fürchtete?

    • marie sagt:

      patrick. um das thema abwesende väter zu diskutieren ist das beispiel gb unglücklich gewählt. also beim bashing heute nicht mitmachen.
      …gepflegte langeweile gepaart mit null-perspektiven (vielleicht ist die ballerina ja nicht soooo talentiert) und schlecht gebildet artet schnell aus…

      • Patrick sagt:

        Muss nicht mal schlecht gebildet sein. Jede Wette es liessen sich Tausend Schweizer (Stadt-)Jugendliche finden, die es genauso cool fänden, einmal die Gelegenheit zu haben… Klar ist es ein gesellschaftliches Phänomen, aber nicht unbedingt eines, weil es irgendwem besonders schlecht gehen würde. MEINS ist wichtig, der Rest interessiert wenig (zumindest so lange es lediglich materiell ist). Ein Verbrechen ohne Geschädigte werden die sich gedacht haben. Ist ja eh versichert und der B&O-Telly da…. sähe halt schon scharf aus in meinem Zimmer…

      • marie sagt:

        gelegenheit macht ja bekanntlich diebe (jugedliche ohne perspektive, banker mit herausragender ausbildung). sicher dies ist kein britisches phänomen. nur das ausmass war erschreckend.

  • Nica sagt:

    Zu sehr vereinfacht Frau Binswanger, den Grund dieses Problems in der vaterlos aufwachsenden Jugend zu suchen. Nicht alle Jungs, die ohne Vater aufwachsen, werden zu gewalttätigen Randalierern! So wie auch nicht alle Jungs, die in sogenannt intakten Familien aufwachsen, zu gierigen und ausbeuterischen Männern werden, die sich ganz legal innerhalb des kapitalistischen Systems bewegen. Denn das ist es doch: Man geisselt mit grösster Härte, wie gierig von der Unterschicht geplündert wird – und vergisst, wie gierig sich viele der heutigen Wirtschafstvertreter und Politiker verhalten. Ohne Folgen.

    • xyxyxy sagt:

      hat den Frau Binswanger gesagt, dass „alle“ Kriminell werden? aber wenn von 80% einer kriminellen Gruppe den gleichen soziokulturellen Hintergrund hat, dann DARF man einfach NICHT die Augen davor verschliessen, nur aus der Angst, dass die anderen welche auch dieser Gruppe angehören, damit evt. diskriminiert werden können. Genau das wird aber andauernd gemacht und deshalb ufern dann Fehlentwicklungen aus, weil man Dinge nie beim Namen nennen darf.
      Die Nichtkriminellen aus gleichem soziokulturellem Hintergrund, beweisen nur, dass niemand dazu verdammt ist kriminell zu werden (Eigenverantwortung)

      • Nica sagt:

        80 %? Woher nehmen Sie diese Zahlen? Immerhin werden heute 50 % der Ehen geschieden, da ist man schnell bei einer hohen Zahl von Randalierern, die auch Scheidungskinder sind. Wie viel dieser Fakt wiederum dazu beiträgt, auf der Strasse seinen Unmut über ungerecht verteilten Wohlstand zu äussern, fragt sich. Tatsache ist jedoch auch: Viele Single Moms leben nahe der Armutsgrenze. Je nach Milieu, in welchem diese Kinder leben, birgt dies wie man sieht sozialen Sprengstoff.

  • marie sagt:

    weshalb nicht zuerst familien analysieren, bei denen es mit abwesenden vätern einigermassen funktioniert und danach mal mit den verhätnissen vergleichen, wo es eben aus den fugen gerät. es wird sich bald herausstellen, dass die problematik weit kpmplexer ist, als nur abwesende väter. bildung? schulsystem(öffentliche schulen vs privatschulen)? gesellschaftsstruktur? jobs (DIE sind vor allem abwesend)? perspektiven? unterschweliger rassismus (unter allen ethnien)? ghettoisierung? unethisches wie unmoralisches verhalten (auch gutsituierte verhalten sich so)? usw…

    • sepp z. sagt:

      sehe ich auch so. eine einigermassen seriöse wissenschaftliche untersuchung wäre eine alternative zu den politisch und ideologisch motivierten instrumentalisierungen: männer sind schuld. multikulti ist schuld. armut ist schuld. staatliche wohlfahrt ist schuld. allerdings dürfte zu befürchten sein, dass in den von cameron angekündigten 75%-einsparungen (!) im sozialbereich auch die empirische forschung bzw beobachtung der sozialen verhältnisse in jenen gebieten betroffen ist.

      • marie sagt:

        genau! willkomen neoliberalismus. reguliert wird das, was reguliert werden kann (prolls) und dem finanzplatz sowie global handelnde firmen wird grünes licht gegeben, da sich ja die märkte selbst regulieren…
        politik sowie demokratie sind in der krise und sollten da schleunigst rauskommen. denn politik kann nur im rahmen eines staates handeln und die wirtschaft handelt mittlerweile global. also müssen sich mindestens die industrienationen und schwellenländer die diesen krisenschlamassel zu verantworten haben, miteinander sozial handeln. WIR sind der demos nicht die banken/firmen.

    • E.H.Roth sagt:

      diese Analysen gibt es schon lange. USA hat Tonnen von Berichte und Statistiken über genau diese Themen.

      • marie sagt:

        möchte aber eine hier in europa. da kulturelle unterschiede für mich doch ziemlich manifest sind. wie die schweiz ja alleine schon beweist. aber europa (inkl. ch) tut sich schwer, da sie wahrscheinlich zugeben müssten, dass die politik nicht mehr greift. bin gespannt was diesbezüglich noch kommt. und hoffe…

      • sepp z. sagt:

        E.Roth, wir sprechen hier aber nicht über die usa, sondern über GB und allenfalls über die Schweiz.

      • E.H.Roth sagt:

        stimmt die GB und die CH nur, Sepp, die Probleme sind die selben. Obama hatte im ersten Jahr seiner Amtszeit eine tolle Rede in einer Kirche (farbigen) gehalten. Eckpunkte aus dieser Rede war. Die häusliche Gewalt, Väter wie Mütter die ihre pflichten als Eltern nicht wahrnehmen, Jugendliche die die Schule schwänzen, Tenn-geburten, Drogenkonsum, Gefängnis, Rassismus, Kriminalität und immer wieder die alte Leier das immer die anderen Schuld am eigenen versagen sind. Seine Botschaft war und ist simpel. Verantwortung.

      • E.H.Roth sagt:

        viele Erwachsene Paare streiten oft wegen Kleinigkeiten. Das ständige nörgeln und rechthaberische getue hüben wie drüben ist ein Elend und alle verhalten sich unnachgiebig. Prinzip ich habe es / dich nicht nötig, muss mir das und dies nicht gefallen lassen. Wenn wir uns gegenseitig mit Ultimatums in die Enge treiben hat niemand eine Wahl. Was sollen Kinder aus dem Elterlichen verhalten heute lernen? Das es heute ein einfaches ist sich scheiden zu lassen wenn es einem mal gerade nicht passt und immer der andere die Schuld hat?

      • marie sagt:

        @eh roth
        habe diese rede auf cnn gesehen. sie war wie immer bei obama sehr gut und dem ist auch nichts beizufügen. aber was ist, wenn menschen das wort verantwortung in keinen kontext bringen können? da sie es selbst die erfahren haben? und dieses wort als abstrakte hülse begreifen? wir sind in der lage uns darunter etwas vorzustellen, aber die die das nicht können… was ist mit denen? die frage ist übrigens naiv gestellt, da ich darauf auch keine antwort habe.

      • Katharina sagt:

        E.H.Roth, und genau deshalb verwies ich auf die Watt’s Riots in Los Angeles.

        Was auch zu bedenlken ist: inwiewet die Aufstaende manipuliert wurden.

      • E.H.Roth sagt:

        das Problem des Verstehens, ist das Problem der Ausbildung. Dieses Problem hat Obama ebenfalls angesprochen. Bildung ist ein Schlüssel für ein besseres Leben und mehr Gleichgewicht in unserer Gesellschaft. Solange die Schule und an Ausbildung gespart wird, können noch so viele Kirchliche Organisationen versuchen die Kinder von der Strasse zu holen. Sie werden früher oder später wieder dort landen. Beispiele Südamerika, Indien, USA, Teile von Europa
        Wie Katharina richtig beifügt stellt sich zurecht die Frage inwieweit die Riots oder Aufstände manipuliert sind.

      • Katharina sagt:

        Dinobama….. redet viel.

      • E.H.Roth sagt:

        @Kat sag mir wer besser ist als Obama? Etwas diese Tea-Party Leute?

      • Katharina sagt:

        Hillary Clinton. Ihr würde ich sofort meine Stimme geben.
        ein interessanter Kandidat ist Ron Paul.
        so sehr ich Rick Perry’s Ansichten nicht mag, so hat er doch als Gouverneur von Texas einen sehr guten Leistungsbeweis.

        Beide nicht Tee-Partei. die sind ziemlich erledigt. eine Bachmann jedenfalls wäre die leichteste Gegnerin von Obama und damit würde er wiedergewählt, was zu verhindern ist.

        jedenfalls werde ich Dinobama nicht wiederwählen. Er hat sich den Support der LGBT Gemeinde verscherzt.

      • Katharina sagt:

        aber das ehrlichste wäre eigentlich, einen Clown zu wählen, denn mehr ist auf dem Capitol Hill eh nicht los als ein friggin circus.

      • Katharina sagt:

        Hillary Clinton. Ihr würde ich sofort meine Stimme geben.
        ein interessanter Kandidat ist Ron Paul.
        so sehr ich Rick Perry’s Ansichten nicht mag, so hat er doch als Gouverneur von Texas einen sehr guten Leistungsbeweis.

        jedenfalls werde ich Dinobama nicht wiederwählen. Er hat sich den Support der LGBT Gemeinde verscherzt.

      • Katharina sagt:

        Beide nicht Tee-Partei. die sind ziemlich erledigt. eine Bachmann jedenfalls wäre die leichteste Gegnerin von Obama und damit würde er wiedergewählt, was zu verhindern ist.

        aber das ehrlichste wäre eigentlich, einen Clown zu wählen, denn mehr ist auf dem Capitol Hill eh nicht los als ein friggin circus.

  • Angie sagt:

    Tja, ist doch immer schön, wenn man Schuldzuweisungen macht, über Taten von Menschen, die ganz BEWUSST und GEZIELT handeln. Mit Sicherheit hat das nichts mit „nichtvorhandenen-Vätern“ zu tun. Es hat eher mit unserer Gesellschaft zu tun.Wir wedeln mit unseren Luxusartikeln das „haben wollen“den Jugendlichen vor der Nase herum. Erziehung fordert von den Eltern nicht Autorität oder denMann im Hause, sondern Liebe. Liebe von Herzen von klein auf geben zu können! Egal ob da ein Vater da ist oder nicht!Es hat genügend Jugendliche, die mit den Vätern aufwachsen, und dennoch plündern,oder Chaoten sind

    • xyxyxy sagt:

      „Mit Sicherheit … nichts zu tun“ ja sie sind aber eine Traumtänzerin Angie. Selbst wenn die Zahlen einer ganz simplen Analyse so eindeutig sind. Können Sie behaupten „mit Sicherheit überhaupt keinen Zusammenhang, da mir persönlich das unsympathisch ist und nicht in mein Weltbild passt und weil ich persönlich die Schuldigen schon ausgemacht habe“

      Natürlich wird nicht jeder Junge ohne Vater ein krimineller. Natürlich werden liebende und weise Mütter auch alleine Gesellschaftsfähige Jugendliche Grossziehen können. Dennoch radiert das nicht die eindeutige Faktenlage aus. Hey!

  • Luise sagt:

    Nur soviel: Weltweit gesehen wachsen 80 Prozent aller Kinder ohne Vater auf, seit Jahrzehnten und länger – deshalb haut diese Erklärung nicht hin.¨

    • michael sagt:

      absolut richtig. ich wuchs auch ohne vater auf und das machte mich auch nicht zum randalierer. diese these finde ich ein bisschen sehr weit her geholt.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Danke! Mich würde interessieren, worauf sich die Behauptung stützt, dass dreiviertel aller jungen Gewalttäter in der Schweiz aus Familien mit alleinerziehenden Müttern stammen. Ich denke, dass die meisten dieser Gewalttäter aus fremden Kulturen stammen, das ist das Entscheidende. Sie kommen aus zutiefst patriarchalen Verhältnissen, die Frau hat keine Bedeutung, wenn dann das „Familienoberhaupt“ fehlt, ist Rambazamba angesagt. Ich las vor einiger Zeit im „Psychologie heute“ genau das Gegenteil, das Jungs von alleinerziehenden Müttern überdurchschnittlich friedlich sind. Ich erlebe es auch so.

      • Sportpapi sagt:

        Wie kann es sein, dass in einer Familie ohne Vater eine Frau (und insbesondere die Mutter) keine Bedeutung hat? Dieser Ansatz greift wohl ebenso zu kurz. Vielleicht geht es ja auch nicht um „fremde Kulturen“ (früher einfach: Ausländer), sondern z.B. um Bildung und Schicht?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Diese Frauen waren nicht von Anfang an alleinerziehend, es sind keine emanzipierten Frauen, die sich gut zurechtfinden. Sie empfinden die Abwesenheit des Mannes als starken Mangel, oft werden die Söhne umsmehr verwöhnt und wenn diese dann in die Pubertät kommen, lassen sie sich nichts mehr sagen. Das ist eine völlige andere Ausgangslage als bei Frauen unseres eigenen Kulturkreises. Die Probleme sind zum grossen Teil importiert. Die Frauen aus diesen archaischen Kulturen sind von den Anforderungen in unserer Gesellschaft völlig überfordert, oft auch der Sprache nicht mächtig.

      • Daphne sagt:

        Es geht um eine Vielzahl der Faktoren, zu denen neben Bildung und Schicht durchaus auch der kulturelle Hintergrund gehört. Männliches Macho-Gehabe wird hier in der Schweiz vor allem von ausländischen Jugendlichen praktiziert, was wiederum einige Schweizer Jungs dazu bewegt, es den ausländischen Vorbildern gleichzutun. Also geht uns das Problem auch im westlichen Kulturkreis etwas an.

      • Luise sagt:

        Mir ist diese Theorie von den so genannt unvollständigen Familien eben auch suspekt. Im Klartext heisst das, die Mütter sind schuld wenn Jungs randalieren, weil sie bei der Erziehung versagen??? Es gibt unzählige Randalierer aus „intakten“ Familien!

      • Marcos sagt:

        Sicher ist der Anteil an jugendlichen Randalierern mit Migrationshintergrund gross (GB als ehemalige Kolonialmacht hat die Einwanderung aber eine ganz andere Bedeutung als bei uns), es waren aber auch viele waschechte Briten beteiligt.
        In GB sieht man dies eher als Problem der Unterschicht (Scum) als ein Ausländerproblem.
        Wir hier in der Schweiz kennen wohl nur dieses eine Problem und alles was irgendwie beklagenswert ist, wird auf Einwanderung und Ausländer umgemünzt.

    • Je grösser der Fokus, desto stärker verschwimen regionale Unterschiede. Ich schlage vor, dass wir bei unseren Betrachtungen über die Vaterlosigkeit bei uns hier im westlichen Kulturkreis bleiben. Der ist schon komplex genug.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das ist genau das Falsche, weil die meisten Krawallmacher aus zugewanderten Kulturen stammen. Das ist der springende Punkt.

      • marie sagt:

        pippi ganz sooooo einfach ist es nicht in gb – gb hat sich vor nicht allzu langer zeit die halbe welt unter den nagel gerissen und die hinterlassenschaften in diesen ländern würde ich nicht gerade als friede freude eierkuchen zustände bezeichnen. und diese zugewanderten kommen hauptsächlich aus diesen ehem. kolonien/protektorate, waren aber nie willkommen und gb hat seine zweiklassen gesellschaft immer ausserordentlich „zelebriert“. deshalb j-ein… ist auch hausgemacht mit der elitären haltung dieser „oberschicht“. heutiger beitrag ist ein wenig unglücklich gewählt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Womit ich nichts über das Individiuum sagen will, sondern über die völlig anderen Strukturen dieser Gesellschaften. Die Leute sind ganz anders sozialisiert, die Kinder leben ständig in zwei verschiedenen Kulturen, was in der einen Kultur als Ausdruck von Stärke und Männlichkeit gilt, ist bei der andern verpönt als Machotum. Vor allem die Jungs haben Mühe, sich zurechtzufinden. Da haben gewaltverherrlichende Filme, Musik und Computerspiele eine verheerende Wirkung.

      • marie sagt:

        bin mit ihnen einig, aber nicht nur. hier sind die einflüsse von aussen erheblich massiver als in unseren breitengraden. gb mittelschicht ist sehr dünn im vergleich zu unserer. gb war ursprünglich eine industrienation innerhalb kürzester zeit wurde sie zur dienstleistungsgesellschaft. das sind alles faktore die das ganze zusätzlich noch verstärken. wie gesagt das thema „abwesende väter“ in zusammenhang mit den unruhen in gb zu setzen ist eher unglücklich gewählt. da hier ganz manifest wird, was eigentlich „abwesender staat“ oder „zuviel staat“ hätte heissen sollen…

  • sepp z. sagt:

    „Hier braucht es von der Politik ein klares Bekenntnis zur Gleichberechtigung der Geschlechter als zentraler Wert der hiesigen Kultur.“
    Wir und unsere Politik tun uns ja noch immer schwer, Männer und Frauen als gleichberechtigte und gleichverpflichtete Elternteile anzusehen. Wir klammern uns kampfhaft an ein Modell, das die Mutter zur Chefin über das Kind und dessen Erziehung macht. Wenn die Soziale Wohlfahrt so ausgestattet ist, dass bloss Mütter vom Staat als Vormund anerkannt sind, und Männer nicht, dann wäre die häufige Absenz der Väter eigentlich nicht weiter verwunderlich.

    • sepp z. sagt:

      d.h., wenn junge mädchen geld vom staat erhalten, wenn sie ein kind kriegen, und das die beste aller alternativen ist (besser als eine ausbildung suchen), dann wäre die häufung von alleinerziehenden erklärt. zu untersuchen wäre auch noch, wieviele väter überhaupt vom kinderwunsch der mütter informiert waren. mit 16 ist man(n) meist noch nicht der bestinformierte sexualpartner, was verhütung etc betrifft.

  • Cara Mia sagt:

    Diese Krawalle sind nichts als das auffälligste Symptom einer feigen Elternschaft die die Kinder nicht mehr erziehen mag, keine Grenzen setzt. Vor lauter Angst, autoritär zu sein? Oder warum? Jeder sucht Grenzen, und je weiter man die steckt, desto weiter geht es. Wer Kinder nicht erzieht, der tut ihnen keinen Dienst, denn spätestens dann, wenn sie im Knast sitzen, erhalten sie ihre Grenzen, bloss haben sie dann in aller Regel das Leben verpatzt. In England mag die desolate soziale Situation eine zusätzliche Rolle spielen. Wer keine Perspektive hat, erzieht auch nicht, sondern versinkt.

  • hmmm... sagt:

    ich zweifle stark daran, gesellschaftliche probleme aus familiären problemen heraus erklären zu können. und was auch immer man hier unter „feminisierung“ verstehen will, das ist nur ein wort und sagt nichts über das, was passiert und was die menschen tun aus. an den schalthebeln der macht sitzen immer noch mehrheitlich männer, egal ob sie nun rosa hemden tragen und man von ihnen mehr emotionale intelligenz erwartet als einen backenbart…

    • E.H.Roth sagt:

      und wenn an den Schalthebeln nur Frauen sitzen würden? Glauben Sie es macht einen Unterschied?

      • hmmm... sagt:

        Nein. Solange Macht nicht eine Position in einem System ist, das vorgibt, wie ein Mensch sein muss, damit er an die Macht kommt. Macht wird an Menschen vergeben, die „männliche“ Eigenschaften haben, darum sagt man dem System ja auch „patriarchal“.Es kommt eben nicht auf das (biologische) Geschlecht an, sondern darauf, was man mit einem best. Geschlecht verbindet. „Feminin“ ist:sanft, gefühlsbetont, verständnisvoll, natürlich, passiv…“maskulin“ : aktiv, intellektuell, aggressiv, …das ist das, was wir glauben. Wir werden nicht als Frau/Mann geboren,sondern dazu gemacht;-)

      • marie sagt:

        word! maggie thatcher als beweis ihrer aussage und dabei bleibt man auch noch beim thema.

  • BIETET. MEHR: JOBS!

    • Wenn eine Gesellschaft ihre Bürger zwingt befristete Arbeitsverträge und unsichere Teilzeitjobs anzunehmen muss sie sich nicht wundern wenn die Perspektive einer Lebensplanung auf der Strecke bleibt. Hire and Fire kann und darf nicht zur Regel werden.

      Ich kann das im Übrrigen auch ausserhalb des hier viel geschmäten „urbanen“ Umfelds sehen.

      • Seit wir in den Augen der grossen Konzerne zu unflexiblen Schmarotzern wurden lagern sie ihre Arbeitsplätze aus und überlassen eine immer grössere Menge von weniger qualifizierten Arbeitnehmern der Sozialhilfe. Fahren sie nur mal nach Gerlafingen oder Grenchen um zu sehen, wie es in der Schweiz auch immer schlimmer werden kann.

        Und dann erklären sie mir mal wie man in so einem Umfeld eine Familie durchbringen, erziehen und mit Perspektiven versehen kann?

      • marie sagt:

        word! ist sicherlich einer der hauptargumente und unter solchen bedingungen will niemand leben.
        haifischkapitalismus und eine profitorientierte demokratie (m.e. ist das keine demokratie mehr) zerstören menschliche werte. und wir wundern uns… na ja.

      • Es fehlen die Arbeitgeber die ihre soziale Verantwortung ernst nehmen und es fehlen visionäre Gewerkschafter. Die Arbeitnehmer sind zu mehr flexibilität bereit wenn sie denn eben gerecht ist.

      • Robert sagt:

        Sich solidarisch verhaltende Arbeitgeber als Vorbilder? Da gebe ich Ihnen Recht!

      • marie sagt:

        ich würde eine(n) politikerIn sehr begrüssen, die/der den vandalismus in der finanzbranche genauso vehemt verurteilen und ahnden würde wie cameron diese jugendlichen verfolgt. ich sehe zwischen diesen beiden vandalenakte keinen unterscheid, ausser dass bei dem einen die scherben sichtbar sind, beim anderen nicht. beide extreme haben scheinbar nichts zu verlieren, da die einen gar ichts haben und die anderen so viel, dass eben ein moralisches verhalten damit obsolet wird. vielleicht eine überspitze these, aber irgendwie…

    • woodhouse sagt:

      Das ist nicht das Problem. Sondern es gibt mehr Arbeitslosengeld als von einem schlecht bezahlten Job. Eine alleinerziehende Mutter bekommt vom Staat eine Wohnung. Somit sind automatisch mehr Jungs ohne Vater auf der Strasse.
      So ist es einfach ein Muster zu finden. Fact ist jedoch, dass in Grossbritannien die Sozialhilfe so ausgeschröpft ist, dass es zu einem Kollaps kommen muss.

    • Sportpapi sagt:

      Wer?

  • Peter Bühler sagt:

    Wie immer im Mamablog: Zwar wird eingestanden, dass Frauen für diese Randalierbengel verantwortlich sind (Männer können gar keine Verantwortung übernehmen, da sie per Gesetz auf Wunsch der Frau die Kinder nicht sehen dürfen), doch die Männer sind schuld. Dass es die Frauen sind, welche männliche Werte aus Erziehung verbannen, wird ignoriert. Dass es Frauen sind, welche sich gegen raffgierige Firmen nicht wehren und damit die Arbeitsbedingungen verschlechtern, wird ignoriert. Dass die Frauen die Männer von den Kindern fernhalt, wird auch ignoriert. Nein, die pösen Männer sind wieder schuld.

  • blackball sagt:

    Nebenbei bemerkt, Frau Binswanger. Sie stellen den Müttern de facto ein Armutszeugnis aus. Sind Diese zum Beispiel nur mit männlicher Unterstützung in der Lage, ihren Kindern ein Vorbild zu leben welches selbstverständlich nur ein „hinterfragtes und neu definiertes Rollenbild“ nach weiblicher Sicht beinhalten darf. Haben Sie sich schon einmal ernsthaft gefragt, dass genau dieses weibliche Selbstverständnis der Definition, wie ein Mann seine Rolle zu interpretieren hat, ein Bumerang sein könnte? Genau diese Impertinenz, mit der gefordert wird, zeichnet die Prinzessin auf der Erbse aus.

  • Ashrio sagt:

    Ich gebe ihnen Recht, die Rolle der Männer in der heutigen Gesellschaft muss hinterfragt werden. Während der Feminismus erfolgreich für die Gleichberechtigung in Beruf und Gesellschaft kämpft, existiert keine solche Bewegung, die die Interessen der Männer vertreten würde.
    Ich stimme jedoch nicht mit ihnen überein, das Machotum und der Hang zur Kriminalität eine Gegenkultur darstellen. Vielmehr gehört Machotum zum Mann. Darunter versteht sich ein gesundes Selbstvertrauen und ein Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich selbst und der Gesellschaft. Ein Macho zeigt mit seinem Tun klar, wie…

    • Ashrio sagt:

      … Dinge gemacht werden müssen. Hier geht es nicht um das Schikanieren von Anderen und schon gar nicht um kriminelles Handeln. Denn ein paar mehr Machos und Gentlemens würden dieser Welt nicht schaden. Denn was für gross Helden gilt kann für die kleinen Helden des Alltags nicht falsch sein.
      Der Mann muss seine Rolle in der Gesellschaft nicht neu finden, sie muss schlichtweg akzeptiert werden. Damit meine ich nicht, dass wir einfach Gewalt, Kriminalität und rücksichtsloses Verhalten tolerieren. Nein, aber wir sollten es wieder schätzen, dass Männer Vorbilder sein müssen…

      • Ashrio sagt:

        .. , dass sie Vorangehen müssen und ein gerades Rückgrat brauchen. In einer Gesellschaft, die jungen Menschen keine Zukunft lässt, die sich durch Wirtschaftbetrügereien und Bereicherungen durch Politiker auszeichnet, wird es jedoch ungemein schwer, sich als solchen Mann hinzustellen. Aber genau das wird doch von diesen jungen Männern erwartet. Sie sollen nicht jammern, sondern sich selber aus dem Schlamassel ziehen, sie sollen arbeiten und sollen die Drecksjobs erledigen. Das kann man nur mit Rückgrat tun. Wie sonst wollen sie später ihren Kindern in die Augen schauen können…

      • Ashrio sagt:

        … wenn sie einmal Fragen, wesshalb sie in einer armen Familie aufwachsen, wesshalb für sie das in der Werbung gepflegte Leben nie erreichen werden und wesshalb sie Drecksjobs erledigen sollen. Um als Vater davor nicht davon zulaufen braucht es ein Selbstvertrauen, das nur ein Macho habe kann.

  • Dani Kobler sagt:

    Da wirft einer ein Stein in ein Schaufenster, die iPhones, Gucci Brillen und Handtaschen liegen gratis zum zugreifen da, keine Polizei in Sicht.
    Und wessen Kinder sollen da jetzt zugreifen resp. nicht zugreifen?

    • Robert sagt:

      Guter Punkt! Es könnte sich allenfalls um politische Stimmungsmache handeln, zu behaupten, es seien die vaterlosen Jugendlichen, die marodieren.

      Bei uns wären es sicher „Imigranten“ oder sonst eine unerwünschte Gruppe.

      Dabei waren ja eben gerade auch Beispiele in den Medien von behüteten jungen Menschen (auch Frauen), die ohne jeden ersichtlichen Grund „zugegriffen“ haben. Mit Recht kann man sich fragen, welchens hier die „Vorbilder“ waren…

  • Brunhild Steiner sagt:

    Eigentlich eines meiner Lieblingsthemas, BLOSS
    sind wirklich das die ausschlaggebenden Ursachen?
    Was bleibt neben dem fehlenden Vater, dem mangelnden Einsatzwillen usw etc.
    Liegt es nicht auch an der Ghettoisierung?!
    Und hier kommt mein anderer Favorit, das zunehmende Auseinanderdriften in den Wohngegenden, das den normal und wenig Verdiendenden Nicht-gönnen-können von qualitativ gutem Wohnraum, sobald sich irgendwo eine Gegend dank (steuerbezahlten!) Massnahmen verbessert wird saniert und rausgeworfen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      2/ und Menschen die hier bei uns in die Unterstützungsspirale geraten werden aufgrund von Zahlen auf dem Papier aus ihren Wohnung geworfen,
      obwohl das damit verbundene Unterstützungsnetz mit Nachbarschaft, Verwandten, sonstiger Infrastruktur etc
      ganz viel Kosten ersparen hilft,
      welche aber in den Büroetagen nicht zur Kenntnis genommen werden wollen!
      Das finde ich eine riesen Tragik.
      Und anstelle sich vor dem dramatischen Ausbruch eines besseren Weges zu besinnen,
      geht man einfach mal davon aus dass es ja nie so schlimm werden wird wie in Frankreich, Deutschland oder nun GB…

      • Brunhild Steiner sagt:

        3/ die gated communities mal noch gar nicht erwähnt…
        das finde ich mindestens so verheerend wie ein abwesender oder desinteressierter Vater!
        Was genau sind denn die Ursachen welche dazu führen dass Menschen das Bedürfnis nach einer gated community, nach kompletter Absetzung vom Rest der Gesellschaft, verspüren?
        Und was können wir tun damit dieser Ent-mischung und Ent-flechtung Einhalt geboten wird?
        Denn diese Entwicklung läuft auch bei uns, und gefährdet uns als Ganzes!

    • Sportpapi sagt:

      Ich bin mit Ihnen einverstanden, dass die abwesenden Väter hier wohl keine entscheidende Rolle spielen. Eher die von Ihnen erwähte „Ghettoisierung“. Wobei damit der Eindruck entsteht, es „passiere“ einfach. Es gibt ja auch bei uns (selten!) Famillien, die über Generationen von Sozialhilfe leben, die sich von der Gesellschaft distanzieren. Brauchen diese Menschen nun noch mehr Hilfe? Oder mal einen Tritt in den Hintern? Wie schaffen wir es, dass unsere Bevölkerung sich als Teil einer Gemeinschaft versteht und sich engagiert?

  • Nicola Meier sagt:

    „Die Männer müssen ran. Sie müssen ihre Rolle hinterfragen und neu definieren, es braucht neue Vorbilder für neue Männer.“
    Richtig, Frau Binswanger. Danke für Ihren Input. – Leider sind die Männer garade die falsche Zielgruppe für Ihre Botschaft. Es sind meist die Frauen, die einen Kontakt der Kinder mit dem Vater verhindern nach der Scheidung. Dies wird von der Politik und den Behörden gedeckt. Das Umdenken muss bei den Frauen beginnen! Die Männer sind längst bereit, Verantwortung in dieser Hinsicht zu übernehmen.

    • Michèle Binswanger sagt:

      @Nicola Meier: Danke für Ihren Input. Dieses Argument kommt oft und ja, es gibt Mütter, die ihren Mänenrn die Kinder vorenthalten, zweifellos.Iich wage aber zu bezweifeln, dass sie die Mehrheit darstellen und Männer müssen ihre Rolle auch unabhängig von der Vaterfrage überdenken. Ich kenne einige Paare, bei denen der Vater sich aus der verantwortung gestohlen hat, weil ihm die Situation nicht passte und ich kenne keine einzige Mutter, die dem vater das Kind vorenthält.

      • John Clark sagt:

        Das ist schon so, man muss aber den konkreten Fall auch genau betrachten. Man könnte behaupten das mein Vater sich aus der Situation „schleichen“ wollte, auf der anderen Seite gibt es aber auch den Ansatz, dass er über Jahrzehnte sich den Hintern aufgerissen hat und um seine Agentur profitabel zu haben. Dies aber hatte – wie alles im Leben – auch eine Kehrseite: weniger „Quality Time“ als der festangestellte, gemütliche „beamten“-Papi.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        ‚die dem vater das kind vorenthält‘ ist nicht ganz korrekt. es reicht schon, wenn die frau das sorgerecht hat – und das hat sie bekanntlich in den allermeisten fällen. somit wachsen die meisten scheidungskinder ohne direkte vaterfigur auf. der vater ist dann höchstens ein wochenenderlebnis aber keinesfalls das alltagsgeschehen. das wäre ja genau das problem das sie selber immer wieder ansprechen. auch wenn sie meiner bescheidenen meinung nach da immer sehr auf dem holzweg sind.

      • John Clark sagt:

        @ Begleiterscheinung: Haben sie, im Gegensatz zu Frau Binswanger, konkrete Zahlen. Beide argumentieren aus ihrer „objektiven“-Subjetivität („Ich Kollege, vom Freund, sagte mir einmal…“). Auch hier würden Zahlen mal einen Hinweis auf eine Tendenz in der Realität geben. In meiner „objektiven“-Subjektivität muss ich sagen, dass ich kein geschiedenes Paar kenne welches sich gegenseitig das Sorgerecht vorenhält und sich um eine situative – zu gunsten Beider – angepasste Aufteilung der „Kindesbelastung“ und „Kindsfreude“ bemühen.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ john clark
        also das väter bei sorgerechtsentscheidungen regelmässig ins hintertreffen geraten muss ich ja wohl nicht mit zahlen belegen. googeln sie mal etwas nach ‚gleichberechtigung beim sorgerecht‘ oder so. böse gesagt ist es auch eine ’natürliche‘ entscheidung, wenn die frau das sorgerecht erhält. ich meine so rein aus dem bauch heraus, würde ich das sorgerecht auch der frau geben und nicht dem mann. (bitte mich mit viet*** irgendwas ansprechen, sonst sehe ich ihre antworten unter umständen nicht.)

      • Basler sagt:

        @Binswanger: Dann scheinen sie ja einen sehr einseitigen Bekanntenkreis zu haben. Da gibt es ganz viele Mütter, die dem Vater die Kinder vorenthalten!

      • John Clark sagt:

        Ja gut, aber das muss man „Mehrstufig“ betrachten. Das Kind gehört primär der Frau, da Mutter. Ist das Kindswohl aus gesundheitlichen oder anderen Gründen bei der Mutter nicht gewährleistet, muss entscheiden wohin das Kind kommt (Vater, Familie der Mutter). Ansonsten wäre ginge es nach dem blöden Spruche: „Wem gehört die Cola, dem Automaten oder dem der den Franken einwirft?“.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ john clark: einverstanden. aber solange das kind bei der mutter und beim vater gleich gut aufgehoben ist, wird sich das blatt in den meisten fällen der mutter zuwenden. ob das jetzt genetisch oder kulturhistorisch oder sozial oder weissgottwieimmer zu erklären ist, ist mir ehrlich gesagt egal. ganz offensichtlich ist es so.

      • Marcos sagt:

        Also in meinem Bekanntenkreis sehe ich folgendes: Nach der Geburt geht der Mann weitherhin 100% arbeiten, die Frau kümmert sich um das Kind. Im Prinzip würde sich der Mann gerne mehr um das Kind kümmern doch die Frau hält an der traditionellen Rolleineinteilung fest. In dieser Diskussion hat er nun mal einfach die schlechteren Karten weil sie wegen der Schwangerschaft für eine Weile sowiso die Arbeit niederlegen muss und er, sollte er aufbegehren, die Ehe riskiert. So macht er die Faust im Sack und beklagt sich bei seinen Kollegen.(habe dies vor allem beobachten, wenn die Frau kein Studium hat

      • Marcos sagt:

        Mein Eindruck ist also, dass es eher die Frauen sind, die an der traditionellen Rolleineinteilung festhalten. Kann ich auch verstehen, Arbeiten ist ja wirklich nicht so lustig. Die tolle Karriere ist meistens ein Gespenst aber nicht Realität. Die Männer wehren sich einfach zu wenig dagegen.
        (ist aber auch nicht einfach. Man riskiert: Ehe, Job oder zumindest mögliche Beförderungen)

      • Sportpapi sagt:

        Man kann nicht ein Unrecht gegen das andere ausspielen. Da geht es eigentlich nicht um Zahlen und Quoten, sondern Schicksale.
        @Marcos: Sie haben natürlich recht. Aber auch viele Männer finden es sinnvoll, wenn die Mutter einige Zeit ganz oder zumindest hauptsächlich für die Kinder da ist, sofern das Einkommen dafür reicht. Eine Scheidung wird dabei natürlich nicht einkalkuliert – so naiv (ich sage eher optimistisch!) sind wir halt

    • John Clark sagt:

      Ich bin der Meinung, dass wir jungen Männer (die älteren Generationen lasse ich mal aussen vor) ran an die (alten) Säcke müssen, diesen ist die Änderunges oftmals garnicht bewusst das es anders gehen kann. Es ist an uns unser „Vaterrecht“ bei der Wirtschaft einzufordern. Wir dürfen aber auch nicht den Fehler begehen und die, welche es nicht so wollen, dazu zu zwingen. Meiner Meinung nach, soll das „Endziel“ sein das alle Formen der Partnerschaft möglich sein sollen. Es gibt viele Ecken, wo man auch den Mann anfangen muss mit einzubeziehen.

      • John Clark sagt:

        Auch aus der Sicht der Frauen. Es gibt auch Fälle wo es der holden Webilichkeit nicht in den Sinn käme etwas „Männergerecht“ zu machen oder anzudenken. Zu Bleistift kenne ich jetzt aus pers. Interesse nur eine Klinik welche auch Infomateriel zum Thema Schwangerschaft und Geburt für Männer hat, bei allen anderen kriegt Mann blöde Antworten oder Blicke. Natürlich ist, liegt in der Natur der Sache, die Frau und das Kind das Hauptthema, aber der (werdende) Vater wird oftmals nicht mit eingedacht. Dies kann auch in Desinteresse oder einer Abkehr enden.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, John Clark ist ein guter Vorschlag. Diese ganze weibliche Kuschel-Pädagogik ist gescheitert. Meine Erziehungsmethoden werden als gestrig angesehen. Leider muss ich sagen haben die funktioniert was ich bei dem was ich in den letzten Jahren beobachten musste nicht behaupten kann.

      • John Clark sagt:

        Ich meinte nicht „weibliche Kuschel-Pädagogik“. Danke für das gute Beispiel, was an „Kuscheln“ oder „Kuschel-Pädagogik“ soll weiblich sein? Wenn ich mich an die Erziehungsmethoden von Frauen in Kinderheimen anno 1920 erinnere, dann ist das ganz sicher nicht „Kuschel-Pädagogik“. Auf der anderen Seite gibt es zu genügend „Kuschel-Papis“ der Marke Teddybär. Also hat „Kuschel-Pädagogik“ nichts mit nur einem der Geschlechter zu tun, sondern is asexuell-menschlich.

      • E.H.Roth sagt:

        hm John Clark, die Frauen aus den 20er… da müssen wir nicht so weit zurück gehen in der Geschichte. Den Väter bleibt heute oft gar nichts andere übrig als ein kuschler zu sein. Sie werden mit Argusaugen von ihren eigenen Frauen beobachtet damit der Vater den Sohnemann ja nicht zu hart in die Mange nimmt. Aber das Problem liegt nicht hier und wie ich schon sagte und auch behaupte wir können nicht die Schuld nur bei den Frauen, Männer oder Familien alleine suche.

    • Nicola Meier sagt:

      Gerne, Frau Binswanger: http://www.20min.ch/news/schweiz/story/24575323 – für erste Informationen zu Betroffenen.
      Die ensprechenden Organisationen werde ich bitten, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Es wäre schön, wenn Sie darüber recherchieren und einen entsprechenden Bericht machen könnten. Vielleicht kommen wir dann in der Sache weiter.

    • Kipkoech sagt:

      Nicola, Umdenken geht nicht – die Frauen müssen es doch den bösen Männern heimzahlen!! Den Ex muss man kaputt machen, schliesslich hat er ja mein Leben „zerstört“. Und zwar tut man den Männern am meisten weh, in dem man den Kontakt zu den Kindern unterbindet – das beste Mittel im Kampf. Trennung, Scheidung wird von Frauen wie Krieg geführt – möglichst viel kaputt machen!!

      • John Clark sagt:

        Was ist das für eine Aussage, bitte sehr? Nebst dem ganzen Humbug (es gibt sicherlich auch solche „bösen Hexen“, wie es auch Schweine gibt welche die Frau sitzen lassen), ist wohl eher der mögliche finanzielle Ruin am schlimmsten.

  • Maria sagt:

    „Wo sind eigentlich die Väter dieser Kids und warm kümmern sie sich nicht um ihre Familien?“ Wie bitte? In den meisten Fällen werden die Väter von den Müttern „rausgeschmissen“, d. h. die Mütter nutzen die Gesetzeslage aus und gestehen den Vätern lediglich Besuchsrecht ein, „erziehen“ aber die Kinder alleine. Liebe Frauen und Mütter: Klagt doch nicht ständig über eure Männer, ihr habt sie ja ausgewählt! Also fragt euch besser, warum ihr euch einen Bad Boy als Mann und Vater ausgesucht habt. Vielleicht weil ein „anständiger“ Mann zu langweilig ist, um damit Interesse erwecken zu können?

    • kaya sagt:

      Lese ich aus diesem Beitrag Frust heraus?

    • Rudolf Mühlemann sagt:

      Ein ganz wesentlicher Aspekt, den Sie hier beschreiben, Maria. Ein Bad Boy ist erotisch möglicherweise attraktiver, als sein Gegenteil. Nicht nur den Männern spielen die Hormone manchmal einen Streich, der die reale eigene Existenz nachhaltig beeinflussen kann.

      • John Clark sagt:

        Ich würde jetzt nicht vom sexappeal eines „Bad Boys“ ausgehen. Aber die Aussage von Maria „ihr habt sie ja ausgewählt!“ trifft es eher (wie immer auch vice versa). Ein Element an der Misäre ist sind doch auch die prekären Situationen. Es wurde auch nicht erwähnt, dass die lieben Briten die geringste „Arbeitsmobilität“ in ganz Europa haben. Sprich sie sind u.U. in einer selbstverschuldeten Situation, weil sie „ganz einfach“ nicht den Wohnsitz wechseln wollen obwohl es eine passende Stelle gäbe. In diesem Blogeintrag wurde nur ein möglicher Teilaspekt behandelt, der zum Blog passt.

    • Belinda sagt:

      Es gibt immer viele Gründe, weshalb sich Eltern trennen und hat nichts damit zu tun, das die Frau es so gewünscht hat. Auch harmonische Beziehungen können zu Ende gehen. Natürlich ist die Gattung «Bad Boy» mehr als anziehend. Dies hat aber dem biologischen HIntergrund, das sich Weibchen stets des überlebensstarke Männchen zur Paarung aussucht.

      Es sollte ganz klar gegeben sein, dass sich nach einer Trennung BEIDE Elternteile dafür verantwortlich sind und bei den Kindern präsenz zeigen.

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    so eine grobe fehleinschätzung wie in diesem artikel ist schon lange nicht mehr passiert. erstens: es handelt sich nicht einfach um ein paar randalierende banden. dafür sind die ausschreitungen viel zu weit verbreitet. zweitens: das problem von den in den letzten jahren zusammengestrichenen sozialleistungen und dem aufklappen der arm/reich schere wegzudiskutieren verkennt sämtliche tatsachen. drittens: zur not, um die situation doch noch erklären zu können, die fehlenden väter zu erfinden – grenzt an eine ignoranz die also seinensgleichen sucht!

    • Tststs sagt:

      Ich denke, die „fehlenden Männer“ könnten höchstens eine Erklärung sein, weshalb es mehr männliche als weibliche Plünderer gab, aber ansonsten haben Sie recht…

      • John Clark sagt:

        Aber, was ist wenn der werte Herr Papa genau das vorlebt (vgl. Mafia/Yakuza/Triaden/pol. Dynastien) was die Gesellschaft als (A-)Normal definiert? Der Ansatz, dass der fehlende Vater schuld ist, ist meiner Meinung nach falsch. Es ist ja auch eine ungestützte Ferndiagnose, interessant wäre es exkate Zahlen zu sehen. Ansonsten ist es eigentlich Wertlos sich darüber Gedanken zu machen und einfach mal ins Blaue zu schiessen (wie es dies dieser Blogeintrag macht). Und was ist bitte die „feminisierung der Arbeitswelt“? Felxibilität? Was waren den Tagelöhner, Akkordarbeiter? Wie eher kurzsichtig.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        nein, weil junge männer nun mal die kriegernaturen sind, die kriege oder revolutionen kämpfen. ich schliesse frauen da überhaupt nicht aus. aber in der mehrzahl sind es nun mal männer die offen auf der strasse kämpfen. das ist in allen kulturen so. und das hat nichts mit fehlenden vorbildern zu tun. jeder mann kennt das gefühl, so um die zwanzig, und bereit für ein abenteuer.

      • John Clark sagt:

        Also, wie jetzt „nein“? „Nein, meine Aussage finden sie falsch.“ oder „Nein, da stimme ich ihnen zu“? Das mit dem „kriegerischen Jungen“, mhnaja, da bin ich jetzt nicht mehr auf der Höhe, habe aber noch im Hinterkopf, dass genau dies auch aus der Sozialisierung des Menschen heraus resultiert (zu welchem Anteil kann ich nicht sagen). Es liesses sich daraus auch schliessen, dass alle Jungen, welche in diesem Alter in die RS müssen, dass toll finden (was nicht der Fall ist) und nur darauf warten in den Einsatz geschickt zu werden. Selbst bei der aktivesten Armee muss dies antrainiert werden.

      • John Clark sagt:

        Es gibt ja auch eine Studie (ja eine dieser Unzähligen) welche in ihrem Rahmen bewies, dass gerade Testosteron nicht die Aggressivitäte steigert sondern die Sozialisierung, im Sinne, dass es die Zusammenarbeit fördert. Naja, aber wir gleiten hier vom Thema ab.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ john clark: mein nein ging an tststs. aber zu den männern: männer gehen sehr wohl gerne ins militär und wenn nicht das militär der ausschlag gibt, dann das soldat sein. sogar ich, der ich die RS hasste und das militär sowieso, fühlte mich ziemlich cool, wenn ich mit meinem gewehr zugfahren konnte. so einfach ist unsere welt 🙂

      • John Clark sagt:

        @ vietnamesische begleiterscheinung: Ja, das Gefühl der Macht …. *ech* Aber sie verfehlen ja meine Aussage, sie meinen das Männer „von Natur aus“ (was schon schwammig ist. Genetisch?) „Kriegernaturen“ sind. Ich möchte dem Wiedersprechen. Eine Waffe auf sich zu tragen und sie auch einzusetzen… dazwischen liegen Welten. Eine Rauferie lustig zu finden und jemanden tätlich anzugehen, mit der Motivation ihn (schwer) zu Verletzen… dazwischen liegen Welten. Daher kann ich mich ihrer Meinung nicht anschliessen.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ John Clark: also ich muss schon etwas bitten mein herr… schau dir doch die geschichte mal an. gegenfrage: wann haben männer eigentlich nicht krieg geführt. wogegen, wofür, weshalb auch immer. natürlich ist es ein himmelweiter unterschied ob man waffen einfach gern hat oder ob man sie bewusst einsetzt. (kommt dann immer noch drauf an ob zur verteidigung oder zum angriff.) was die natur angeht: sobald der mensch bedroht wird, wird er sich bewaffnen. da wir in ziemlich ruhigen zeiten leben sieht man dieses phänomen hier nicht. das heisst nicht das es nicht in uns schlummert.

      • mikkesch sagt:

        @vietnamesische begleiterscheinung
        Verbeiten Sie bitte nicht so einen Unsinn. Frauen wie Männer sind Kriegstauglich und freudig. Lesen Sie doch einmal die neusten Umfragen und Statistiken, die das amerikanische Militär veröffentlicht hat. Es gibt keinen Gender-Unterschied.

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      das zuschieben des problems richtung bandenkriminalität – oder daraus ein reines imigrantenproblem zu machen ist reine propaganda einer regierung, der ganz offensichtlich die ideen ausgegangen sind die bevölkerung glaubwürdiger zu belügen. die drohung die sozialleistungen noch ganz zu streichen ist ein witz. dann würden die ja erst und zu recht zur revolution rufen. auch das neidargument ist ein jämmerlicher versuch die situation zu erklären. wenn sich arm und reich zu weit voneinander entfernen, dann passieren nun mal solche ausschreitungen.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        und wenn solche ausschreitungen sich weiterverbreiten, weil die probleme noch dringlicher werden, dann nennt man dies eine revolution. ist ganz einfach. das war schon immer so. und lustigerweise ja schon damals, als die rollenbilder noch traditionell waren und die damaligen revolutionäre in intakten familien aufwuchsen.

    • Robert sagt:

      Ich find schon, dass Sie Recht haben. Insbesondere die sich öffnende Schere von arm und reich, die sich ja gerade hier in der Schweiz in einer besonders urchigen Blüte zeigt („Manager-Boni“). So gesehen könnte man die fehlenden Väter auch als eines der Symptome sehen, denn es könnte sich ja auch bereits um die 2. Generation „Haltloser“ handeln.

      Ein Vater, der schon ohne Hoffnung gescheitert ist, taugt nichts mehr als Vorbild. Auch wenn er zu Hause bleibt.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ robert: nun er könnte zu einem vorbild von ’so nicht‘ werden. dass der junge nicht so enden will wie der alte. und darum wird er kämpfen. evtl. im beruf. evtl. auf der strasse.

  • kaya sagt:

    Für mich ist das ein Gesellschaftsproblem und es scheint mir etwas einfach, fehlende Männer/Väter dafür verantwortlich zu machen. Ist die Gesellschaft nicht bereit neuen Familienformen Platz und Hand zubieten, wird sich auch nichts ändern und die Schwächsten werden weiterhin auf der Strecke bleiben. Im Übrigen kann ein vaterloses Aufwachsen auch positiv sein, ich für meinen Teil hätte gut und gerne auf meinen verzichten können.

  • Heiner Müller sagt:

    MIchèle Binswanger: „…Und man muss diesen Männern ermöglichen, zu arbeiten, …“

    Wer ist „man“?

    („Die Gesellschaft“ ist keine Antwort.)

  • Andrea sagt:

    Bisschen naiv zu glauben, das jedes (vor allem männliche) Kind, dass einen Vater hat, korrekt aufwächst, niemals randaliert etc., oder?

  • Matthias sagt:

    Sorry Frau Binswanger, Sie liegen ziemlich daneben, bitte den letzten Absatz streichen. Danke! Den Männern die Schuld an ihrer Arbeitslosigkeit zuzuweisen, weil sie sich nicht auf einen Teilzeitjob (woraus Sie eine Frauenwelt machen) einzulassen grenzt an Lächerlichkeit. Klar, wenn man ein Geschlechterproblem sehen will, dann findet man auch eins. Sonst hätte man ja nichts mehr zu Schreiben und verlöre seinen Wohnzimmer-Job und müsste eventuell wieder in die böse Männerwelt mit Zucht und Ordnung zurückkehren. Es wird Zeit, dass die Damen verstehen, dass Ihre Visionen gescheitert sind.

  • Greatsheep sagt:

    In meinem Umfeld weiss ich nur: eine „Gang“ macht hier in Altstetten Probleme, haben auch schon andere zusammengeschlagen. Das ist Info aus erster Hand. Von den fünf 12jährigen sind drei ohne Vater.
    Der Typ der in der Klasse meines Sohnes am Auffälligsten ist, ist faktisch vaterlos. Ein Mädchen das im Schulhaus der Tochter andere Mädchen terrorisiert wächst ohne Vater auf.
    Ich will nicht damit sagen, dass „Vaterlose“ nur Probleme machen; ich selber bin auch einer. 😉 Ich stelle bloss fest, dass bei Problemkindern der Anteil Vaterlose bemerkenswert hoch ist.

    • mira sagt:

      Sehr wahrscheinlich ist die Ursache, dass diese Kinder vaterlos sind, die gleiche, wie dass sie „Problemkinder“ sind…

    • kaya sagt:

      …und eine meiner Töchter wurde drei Jahre lang in der Schule von zwei Mädchen aufs übelste terrorisiert und gemobbt, die beide aus gutsituierten Akademikerfamilien mit Vätern stammten.

  • Argonaut sagt:

    Sind nicht vielleicht eher die Frauen an dem ganzen Dilemma schuld, die durch das Negieren und Abschaffen des Mütterlichen, und letztlich auch des Weiblichen, solche Übrerreaktionen Jugendlicher verschulden?

    • Tststs sagt:

      Naja, Sie haben schon ein bisschen recht. Korrekterweise muss man aber sagen, dass sich viele alleinerziehende Mütter entscheiden müssen: bin ich zuhause und bringe meinem Kind Moral bei, oder bin ich auswärts und bringe meinem Kind Essen nach Hause… Und ob das Fressen oder die Moral zu erst kommt, hat zumindest die brit. Regierung schon gezeigt, weshalb sollten es die Bürger anders machen!?

    • Robert sagt:

      GENAU DARAUF hab ich gewartet – schon beim Lesen des Artikels!

      Nun, natürlich taugen Männer nicht als Vorbild, die die ganze Zeit nur jammern, dass die Frauen an allem schuld seien.

      • Tststs sagt:

        🙂

      • Argonaut sagt:

        Ich mein es exakt so: Früher haben Männer abends, wenn sie nach Hause kamen, die Füsse hoch gelegt und Zeitung gelesen. Dann kamen die Kinder und wollten spielen. Sie wurden weg geschickt. Heute kommen die Frauen nach Hause und lesen die Zeitung. Und die Kinder werden weg geschickt.

    • Karolin sagt:

      Korrekt!

  • Tststs sagt:

    1. Entsteht der Eindruck es hätte mal eine Zeit gegeben, da Väter mehr Präsenz im Leben der Kinder gezeigt hätten. Dies stimmt historisch einfach nicht; Erziehung und Sorge der Kinder war meist schon immer Frauen- (nicht nur Mutter-) Sache! Wenn hier also von „aber ohne väterliche Autorität“ die Rede ist, weiss ich nicht ob ich laut lachen oder weinen soll! Wie steht’s denn um die „mütterliche Autorität“.
    2. Die (nachvollziehbaren) Gründe sind sicherlich eine Mischung aus folgenden Faktoren: Langeweile/Arbeitslosigkeit, Neid/fehlendes Selbstwertgefühl, fehlende Moral/Abstumpfung (Stichwort Medien, Internet , Gamen), mangelnder Respekt/keine Sozialkontrolle, Gruppendynamik.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Natürlich gab es die, nämlich als Arbeits-und Lebensort noch nicht so auseinandergefallen sind.
      Und es hat auch schon immer Männer gegeben denen ihre Kinder am Herzen gelegen haben,

    • Julia_2 sagt:

      @Tststs, zu 1.): Es ist noch nicht so lange her, da war die Mehrheit der Schweizer Bauern. Und auf dem Hof war der Vater sehr wohl präsent. Es ist vermutlich noch heute so, dass ein Bauer überdurchschnittlich viel Zeit mit seinen Kindern verbingt, etwa wenn diese ihm draussen zur Hand gehen.

      • Robert sagt:

        Beim für das Thema relevanten Zeitraum ist das wohl eher schon SEHR lange her. Wir reden hier ja von 1-2 Generationen, also wohl eher so ab 1980…

    • Basler sagt:

      Sie scheinen mir aber schon ein bisschen eine einfache Sichtweise zu haben! Die Frau kann alles. Nur sie kann Kinderbetreuen, kann aber auch erfolgreich im Beruf oder Sport sein. Der Mann soll die Rolle des Ernährers oder Zahl-Papi übernehmen. Zu mehr ist der ja nicht in der Lage. So kommt ihre Sichtweise rüber…

    • Tststs sagt:

      Sorry, falls ich micht nicht eindeutig ausdrückte. Es geht mir hier (und prinzipiell) nicht um ein „besser“!
      Zum Bauern: zuerst wird das Kind auf den Rücken geschnallt (beim Vater?) oder blieb bei der Magd/beim Haus. Sobald es gross genug war, ging es nach draussen um zu arbeiten. Ich glaube nicht, dass das unter „Quality time“ fällt…

      • Julia_2 sagt:

        Ich weiss nicht wie es früher war, aber heute sind schon die ganz kleinen Knirpse draussen auf dem Feld. Und ausserdem nimmt man als Elternteil die Vorbildrolle selten so stark ein, wie wenn man mit dem Kind zusammen eine Arbeit erledigt. Was heisst schon „Quality time“? Dem Kleinen alles recht machen? Daphne hat da vollkommen recht.

    • Daphne sagt:

      Es geht doch nicht um quality time, sondern um das ganz normale männliche Vorbild im Alltag. Überhaupt wurden früher, so zumindest mein Eindruck, Kinder sehr viel stärker in den familiären Alltag und die soziale Ordnung eingebunden. Der Tanz ums Goldene Kalb Kind, den man heute veranstaltet, tut ihnen nicht gut. Kleine Prinzessinnen und Prinzen werden spätestens dann auf die Welt kommen, wenn sie im Erwerbsleben nicht mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Ob sie das verkraften?

      • Tststs sagt:

        Naja, dazu muss man aber auch sagen, dass der Begriff Kindheit ein eher neuer ist (also Kind als psychisches und physisch eigenständiges Wesen)… früher hielt man Kinder einfach für „kleine Erwachsene“ und behandelte sie auch so (Stichwort Kinderarbeit…)

      • Daphne sagt:

        Ich sage nicht, dass früher alles besser war. Aber das Pendel hat vom ‚kleinen Erwachsenen‘ zu weit in die Richtung ‚kleiner Prinz/Prinzessin‘ ausgeschlagen. Je eher Kinder lernen, dass sie als Individuen Teil eines Ganzen sind, und nicht eine herausragende Sonderstellung einnehmen, desto besser sind sie für die Herausforderung des Erwachsenenlebens gewappnet.

      • E.H.Roth sagt:

        stimme ihnen zu Daphne. Tststs früher hatte man sehr wohl eine Kindheit und etwas Kinderarbeit ob Bauernhof oder zu Hause ab einem gewissen alter schadete niemanden. Ausgenommen wir reden von Indien etc. oder die andere dunklen Geschichten wie aus dem Tessin.

    • Sportpapi sagt:

      Wir könnten uns ja darauf einigen, dass früher die Kinder früher überhaupt mehr Autorität – nicht nur von den Eltern – erlebt haben. Das hat aber Aufstände wie jetzt auch nicht verhindert – im Gegenteil!

      • Daphne sagt:

        Ich spreche doch nicht von Autorität. Ich spreche von gegenseitigem Respekt und dem Aufwachsen in einem sozialen Netz, statt in Vereinzelung. Ohnehin greift die Gleichung Vaterlose Jugendliche = Krawall in England zu kurz.

      • E.H.Roth sagt:

        ohne Autorität geht gar nicht. Das Anti-Autoritäre hat versagt.

      • Daphne sagt:

        Ich möchte von meinen Kindern als Respekts-, nicht als Autoritätsperson angesehen werden, denn: Respekt kommt von innen, Autorität ist unter Umständen aufgesetzt. Oder anders gesagt: wenn meine Kinder mich respektieren, dann akzeptieren sie meine Autorität auf natürliche Weise. Zumindest stelle ich mir das so vor. Und selbstverständlich können mich meine Kinder nicht akzeptieren, wenn ich Ihnen keine Grenzen setze!

      • Daphne sagt:

        Im letzten Satz muss es respektieren, nicht akzeptieren heissen.

  • Rudolf Mühlemann sagt:

    Mehr Zucht und Ordnung? Neue Krankheiten können nicht mit alten Therapien behandelt werden. Die Welt ist nicht mehr so, wie sie einst war. Die Globalisierung hat in „Tateimnheit“ mit der Feminisierung von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu einer völlig neuen Situation geführt, die alles andere als“verdaut“ ist. Der Wendepunkt war der Fall der Mauer und das darauf folgende Ende der bipolaren Welt. Die wirtschaftliche Lage ist härter, der Zusammenhalt der Gesellschaft geringer, die materiellen Ansprüche sind grösser geworden. Die Gemengelage ist komplex. Ideologien sind nicht hilfreich.

    • Auguste sagt:

      hmm…, habs sogar gegoogelt, aber „tateimnheit“ überfordert auch die allwissenden. mit dem wort haben sie der allgemeinen komplexität noch eins draufgesetzt, rudolf mühlemann.

      • Rudolf Mühlemann sagt:

        Na ja, Auguste, da mögen Sie ja recht haben. Da hat sich in der Tat (schon wieder) ein Tippfehler eingeschlichen. Ich gehe aber davon aus, dass Sie wissen, was gemeint war.

  • Basler sagt:

    Hier in der Schweiz können sie noch so sehr Vater sein wollen, aber solange die Gesetze die Rollenteilung unterstützen, geht das nicht! Die Frau kann noch so eine unfähige Mutter sein, sie wird ihre Rolle behalten. Dies weil das auch hier in der Schweiz finanzielle Unterstützung bedeutet. Kein Mensch muss sich für die Betreuung der eigenen Kinder bewerben. Es ist somit ein garantierter Job und generiert ein garantiertes Einkommen! Nur weil die Frauen die Kinder gebären, verstehen sie dann ihre Söhne noch lange nicht. Söhne wollen Männer als Vorbilder!

    • Tststs sagt:

      Mhm, bin ja keine Emanze, aber der Vater kann auch als geschiedener, nicht im gleichen Haushalt lebend ein Vorbild sein… Aber manchmal ist verduften die einfachere Lösung… und Schuld war dann das rachsüchtige Weib…

      • Basler sagt:

        Und wenn ich immer ein Vollzeit-Papi sein will? Wieso darf ich das nicht? Ich bin weder geschieden, noch bin ich verduftet! Es geht hier nicht um einen Krieg zwischen Mann und Frau. Es geht alleine darum, ob ich als Mann meinen Sohn Vollzeit betreuen darf und ich darf es nicht!!!!!

      • Tststs sagt:

        Also, Sie möchten Vollzeitpapi sein, aber Ihre Ehefrau möchte das auch? Könnte es sein, dass das nicht richtig abgesprochen wurde? 🙂 Sorry, Ihr Leben geht mich ja nichts an…
        Sprechen Sie Situationen nach einer Scheidung an: wenn mann schon vor der Scheidung die Haupterziehungsperson war, dann wird dies auch nach der Scheidung so sein; jedoch erst bei einer Scheidung sich an seine Papirolle zu erinnern geht nicht…

      • Basler sagt:

        @Tststs: Ich bin ledig und habe meinen Sohn jahrelang alleine betreut (und da das freiwillig war, habe ich weiter bezahlt…).

        Egal, ja es geht hier nicht um meine Situation und es interessiert sie eh nicht, weil für sie nicht sein kann, was nicht sein darf!

    • Julia_2 sagt:

      Auch für Mädchen ist der Vater wichtig, vergessen Sie das nicht. Die gesetzliche Bevorzugung der traditionellen Rollenverteilung fängt schon beim Muttersschaftsurlaub an. Da sagt uns der Staat ganz klar, dass Mami viel wichtiger fürs Kind ist und es denn Papi eigentlich nicht braucht.

      • Basler sagt:

        Ja, natürlich ist der Papi auch für ein Mädchen wichtig!

      • E.H.Roth sagt:

        @Daphne nein das ist leider nicht ganz so wie sie es beschreiben. Wie haben sehr wohl ein gutes soziales Netz. Zweitens binden wir uns nicht schneller wieder weil es uns schlecht geht nach einer Trennung. Drittens darf jeder zu allem eine Meinung haben und klar redet jeder mit jedem und jeder. Trotzdem hat für mich die Aussage eines Mannes mehr Gewicht was nicht heissen soll ich höre einer Frau nicht zu.

      • Daphne sagt:

        Wie gesagt, Sie tun mir mit Ihrem gestrigen Welt- und Geschlechterbild sehr Leid. Die Wertschätzung einer Meinung vom Geschlecht abhängig zu machen, ist irgendwie bescheuert.

      • Daphne sagt:

        Zum Rest: s. unten. Statistiken zeigen klar, dass Männer unter Trennungen psychisch mehr leiden als Frauen, weil ihnen nach der Trennung plötzlich der wichtigste oder intimste Gesprächspartner fehlt. Frauen sind in dieser Hinsicht sehr viel besser abgefedert, ob Sie das nun glauben oder nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Dieser letzte Satz hat der Sportler nun schon so oft gehört, von verschiedenen Frauen, aber irgendwie kann er es nicht umsetzen. Es ist aber wie überall sonst auch: „Ohne ein gewissen Grundwissen über ein Thema kannst du einfach nicht mithalten, du kannst doch nicht erwarten, dass frau immer wieder bei Adam und Eva anfängt, wegen dir. Weil du zu bequem bist, dich mal auf den nötigen Wissenstand zu bringen. Aber immer herummotzen, alles verneinen, nur weil du es noch nie gehört hast. Du führst dich hier auf wie ein Schwererziehbarer“. 🙄

    • E.H.Roth sagt:

      Danke Basler, sie sprechen mir aus der Seele. Söhne wollen Männer als Vorbilder! Ein Lob eines Mannes hat für mich heute noch eine grössere Bedeutung und Gewicht als das von einer Frau.

      • Daphne sagt:

        Dann tun sie mir leid. Ich unterscheide zwischen Individuen, nicht zwischen Mann und Frau.

      • E.H.Roth sagt:

        Daphne, soll es nicht. Was weiss eine Frau was für einen Mann gut ist?

      • Daphne sagt:

        Für viele Männer bietet die Partnerin die einzige Anlaufstelle für persönliche Gespräche. Gerade weil Männern ein erweitertes soziales Netz fehlt, geht es ihnen im Fall einer Trennung/Scheidung sehr viel schlechter, was ein Grund ist, weshalb sie sich schneller wieder binden. Also sagen sie mir nicht, dass die Meinung einer Frau sei für einen Mann nicht wichtig ist. Und ja, manchmal wissen Frauen besser, was ihren Männern (Söhnen/Partnern) gut tut. Zum Beispiel, wenn sie sie rechtzeitig zum Arzt schicken. Männer sterben auch deswegen früher, weil sie zu wenig auf die eigene Gesundheit achten.

      • Sportpapi sagt:

        Binden sich nach einer Trennung Männer wirklich schneller wieder? Eventuell, wenn die Frauen noch Kinder betreuen, was sicher eine neue Beziehung erschwert. Ansonsten kenne ich vor allem Frauen, die sich ab Pubertät von Beziehung zu Beziehung hangeln. Dass Männer früher sterben hängt nach meinem Wissen vor allem mit der körperlichen Arbeit zusammen, dem Risikoverhalten und gesundheitsschädigendem Verhalten (rauchen, trinken, essen). Aber hier holen die Frauen rapide auf…

      • Daphne sagt:

        Es gibt zu meinen Aussagen statistisch untermauerte Studien. Wer mag, kann sie suchen gehen, jedenfalls handelt es sich nicht um Bauchgefühl-Bemerkungen meinerseits. Und Sportpapi, der zu späte Gang zum Arzt bei wohlstandsbedingten Krebserkrankungen ist sehr wohl tödlich. Geschieht bei Männern statistisch öfter als bei Frauen.

      • Sportpapi sagt:

        Ich habe nur dubiose Studien gefunden, die von Partnerschaftsinstituten erstellt wurden. Ist aber auch egal.

      • Daphne sagt:

        Et voilà, eine seriöse kanadische Studie: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/depression/periskop-maenner-leiden-mehr_aid_225770.html

        Googlen will gelernt sein.

      • Daphne sagt:

        Dazu die Zusammenfassung der Ergebnisse bei Canadian Statistics: http://www.statcan.gc.ca/pub/82-618-m/2007006/4053516-eng.htm

      • Sportpapi sagt:

        Danke. Nun müssten wir natürlich noch klären, wie „Depression“ definiert und operationalisiert wurde. Und vor allem: ob berücksichtigt wurde, von wem die Trennung ausging. Dass es mit dem fehlenden Sozialnetz zu tun hat, ist reine Spekulation. Glaube ich nicht. Gar nichts lese ich davon, dass der Mann sich schneller wieder binden würde. Das ist bei einer echten Depression eher nicht wahrscheinlich.

      • Daphne sagt:

        Es geht nicht um ein fehlendes soziales Netz, sondern um ein in einigen Belangen ungenügendes. Wenn es sie so brennend interessiert, gehen Sie doch der Sache weiter nach. Ich für meinen Teil habe aufgrund meiner Alltagserfahrung keinen Zweifel an den Ergebnissen, und wie gesagt, es gibt mehrere Studien zu diesem Thema. Die krame ich jetzt nicht auch noch hervor.

        Etwas fällt mir an Ihnen auf, Sportpapi: Was nicht sein kann, darf bei Ihnen offensichtlich nicht sein. Da sträuben Sie sich jeweils mit viel TamTam mit Händen und Füssen. Wie beispielsweise gestern auch.

      • Sportpapi sagt:

        Nein Daphne, im Gegenteil. Wenn ich etwas nicht glaube, was man mir erzählt, bin ich offen und gehe dem nach. Und verlasse mich nicht blind auf meine Alltagserfahrung. Und wenn ich im Unrecht bin, gebe ich das – wenn auch ungern – zu. Sie auch? Habe mittlerweile den Originalartikel gelesen. Ich sage nicht, dass Sie im Unrecht sind. Aber hier finden Sie keine Argumente für ihre Aussagen.

      • Daphne sagt:

        Wie gesagt: Forschen Sie aktiv weiter. Viel Spass dabei!

      • Sportpapi sagt:

        Daphne: Ich muss nicht Ihre Behauptungen (…Statistiken zeigen klar…) belegen. Zumal der Punkt nicht wirklich wichtig ist. Ich würde aber empfehlen, künftig persönliche Meinungen und Fakten deutlicher zu trennen. Ich versuche das auch…

      • Daphne sagt:

        Wie gesagt: ich habe nicht die Zeit, um diversen Statistiken hinterherzujagen, um Ihre Standards zu befriedigen – ich bin nicht im öffentlichen Sektor beschäftigt wie Sie. Mich überzeugt das über die Zeit (!) gelesene, und ich sehe darüber hinaus in meiner alltäglichen Erfahrungen, dass sich Männer im Durchschnitt sehr viel schwerer mit Trennungen tun als Frauen. Die Zahl der getöteten Partnerinnen und Kinder spricht ebenfalls Bände. Diese Mischung aus Fakten und Meinungen genügt mir vollauf.

      • Sportpapi sagt:

        Das war jetzt in mehrfacher Hinsicht billig.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich kann die Ausführungen von Daphne nur bestätigen, wir können es lesen, seit Jahren. Es gibt viele Studien dazu. Männer empfinden eine Trennung oder Scheidung als persönliche Niederlage. Kürzlich hörte ich einen Spruch: Männer töten ihre Partnerin, weil sie sie behalten wollen, Frauen ihre Partner, weil sie sie loswerden wollen.

        Hängt auch damit zusammen, dass Männer oft die Augen verschliessen vor aufziehenden Schwierigkeiten. Wenn die Frau darüber sprechen will, heisst es, sie soll nicht herumzicken, so nehmen die Dinge ihren Lauf und plötzlich hat sie dann genug und gibt die Scheidung ei

      • Daphne sagt:

        Danke Pippi. Es bringt eben doch etwas, das langjährige Lesen von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern. Man (oder Frau) bleibt auf dem Stand.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Schon wieder viele Studien? Du hast sicher recht, dass Männer vielfach Probleme nicht ausdiskutieren möchten, sie vielleicht auch nicht sehen. Manchmal zum Guten, manchmal nicht. Zum anderen glaube ich, jede/r empfindet das Scheitern einer Beziehung als persönliche Niederlage. Zu beachten ist aber doch, wer verlässt und wer verlassen wird. Ob eine Lehre zurück bleibt oder Erleichterung. Und nicht zuletzt, wie auch bei Daphnes Link nachzulesen: Ein rechter Teil der männlichen Trauer (=“Depression“) ist auf den Verlust der Familie, vor allem auch Kinder zurückzuführen.

      • Daphne sagt:

        Ich habe Ihnen auf die schnelle eine seriöse Studie zu diesem komplexen Themenfeld geliefert, eine von vielen, wohlgemerkt, da Sie dazu gemäss eigener Aussage nicht in der Lage waren. Von hier aus müssten Sie sich eigenständig vorarbeiten, denn, wie gesagt: Ich habe keine Zeit, über Jahre angelesenes Wissen hier im Detail für sie aufzubröseln.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hier solte es hin:
        Dieser letzte Satz hat der Sportler nun schon so oft gehört, von verschiedenen Frauen, aber irgendwie kann er es nicht umsetzen. Es ist aber wie überall sonst auch: “Ohne ein gewissen Grundwissen über ein Thema kannst du einfach nicht mithalten, du kannst doch nicht erwarten, dass frau immer wieder bei Adam und Eva anfängt, wegen dir. Weil du zu bequem bist, dich mal auf den nötigen Wissenstand zu bringen. Aber immer herummotzen, alles verneinen, nur weil du es noch nie gehört hast. Du führst dich hier auf wie ein Schwererziehbarer”. 🙄

      • Katharina sagt:

        Es ist Schade, dass Daphne keine Statistik über Faktenresistenz mitlieferte. Ich vermute, wenn Sportpapi seine Forschungen abgeschlossen hat, wird er diese dann logischerweise nicht liefern, denn die Resistenz wird stärker bleiben.

  • Tomas sagt:

    Wo die Väter verschwunden sind, tja.
    Ich würde die Frauen fragen, warum alles andere als bei der Familie zu bleiben der bessere Weg für sie war.

    • marie sagt:

      in gb geht’s in diesem zusammenhang um ein komplexeres verhalten, als nur um das verlassen eines unerträglichen haushaltes. in f sind sind die themen ähnlich und in d fängt es langsam auch an. es handelt sich nicht nur um männlein vs weiblein.

    • Tststs sagt:

      tja, da würde ich mal die Männer fragen, ob sie ihrem Kind zuliebe nicht auch den Drachen akzeptieren können!

      Sorry, aber solche Votes bringen gar nichts! Wenn diese Diskussion wieder zur Schlacht wird zwischen der „Männer-sind-solche-Schweine“ und der „Meine-Ex-ist-sooo-gemein“-Fraktion wird, dann guetnachtamsächsi…

      • mikkesch sagt:

        @Tststs
        Sie haben die Realität aus den Augen verloren. Die meisten Männer akzeptieren den Drachen zuhause. Es sind die Frauen, welche ihre Luftschlösser besser mit dem Sozialamt und den wohlbringenden Alimentenzahlungen realisieren.

    • Daphne sagt:

      Aber Tststs, mittlerweile müssten Sie doch mitbekommen haben, dass es genau nur darum geht hier: den ewigen Geschlechterkrieg, die immer gleichen gegenseitigen Schuldzuweisungen. Glücklicherweise gibt es noch eine Welt draussen, und die sieht meiner Erfahrung nach doch ein bisschen anders aus.

  • albert Frei sagt:

    Wir sind auf dem besten Weg, in dieselbe Situation hineinzurutschen. Am Gymi und an der Uni hat es bereits mehr Frauen als Männer. Es ist allerhöchste Zeit, hier Gegensteuer zu geben. Einerseits ein Umdenken: man kann auch Mann sein, ohne Macho zu sein. Aber wer unbedingt Macho will, bitte auch die ‚guten‘ Seiten des Machotums nicht vergessen. Hinstehen und Verantwortung übernehmen, Respekt und Ritterlichkeit gegenüber Schwächeren. Da hapert es leider auch sehr.

  • Fabio Rechsteiner sagt:

    Wer für eine Zeit lang in England gelebt hat, weiss, dass die Ausrichtung der dortigen sozialen Dienste die Entstehung väterloser Familien geradezu fördert = Public Housing. Um eine staatlich subventionierte Wohnung zu bekommen muss man sich auf einer Liste auftragen bei welcher der „Härtefall“ hauptsächlich ausschlaggebend ist. Alleinstehende Mütter, speziell ganz junge die sogen. Teenage-Mothers stehen ganz oben auf der Liste. Es gibt tausende von Fällen bei denen Single-Mütter ihren Töchtern empfahlen sich schwängern zu lassen damit sie endlich aus der „elterlichen“ Wohnung ausziehen.

  • Thomas Mark sagt:

    84%! Vierundachtzig Prozent der Scheidungen werden von den Frauen initiiert. Danach folgt ein Martyrium für Kinder und Männer. Die Väter dürfen zahlen, die Kinder wachsen ohne Vater auf und müssen und dürfen sich ausschliesslich mit Frauen abfinden (Mutter, Lehrerinnen, Kolleginnen der Mutter, usw). Männliche Verhaltensweisen und -regeln sind da natürlich absolut tabu und diskussionslos verboten. Daheim und in der Schule. Was dabei rauskommt, sieht man in England und auch bei uns. Wem das nicht schon lange aufgefallen ist, der sollte mal die Augen öffnen

    • Kurt Schwob sagt:

      Ihr Post, Thomas Mark, klingt wie eine Schuldzuweisung: die Frauen sind schuld. Die 84 % müssen etwas hinterfragt werden: In wie vielen Fällen sind die Scheidungsklagen bereits die Folge der männlichen Abwesenheit (physisch oder psychisch)? Dass Kinder zu viel nur mit Frauen zu tun haben, trifft wohl zu – die umgekehrte Formulierung ebenfalls: Sie haben zu wenig mit Männern zu tun. Mehr Männer müssten Lehrer werden, sich um (fremde und eigene) Kinder kümmern. Auch dies erklärt noch nicht alles, aber ein bisschen mehr Differenzierung wäre gewiss angebracht.

      • Tststs sagt:

        Neinneinnein Kurt, von diesen 84% sind min. 99% der Fälle reine Willkür der Frauen… wenn Sie eine Frau wären, dann wüssten Sie, dass dies der heimliche Plan der weltweiten Emanzen-IG ist! Zuerst lassen wir die Männer via Alimente ausbluten, dann kommt Zwangsarbeit bis zur Durchsetzung des menschlichen Klonverfahrens… dann heissts byebye Männlein…
        🙂
        😛

    • Nica sagt:

      Martyrium? Ein starkes Wort. Kaum jemand lässt sich grundlos scheiden. Könnte es sein, dass diese Frauen wenn nicht einem Martyrium, so doch einer nicht funktionierenden Beziehung entfliehen, die sie am zufriedenen Leben hindert (mit beidseitiger Schuldbeteiligung, selbstverständlich)? Ehe, Zusammenleben ist etwas Freiwilliges. Wieso sollten die Frauen bleiben, wenn es nicht mehr stimmt? Wieso können die Männer diese freie Entscheidung von Frauen nicht akzeptieren und TROTZDEM ALS VATER PRÄSENT bleiben? Es gibtt Paare, die auch nach einer Trennung verantwortungsbewusste Eltern bleiben.

      • Thomas Mark sagt:

        Nicht tolerieren? Alle Gesetze diesbezüglich sind gegen den Mann. Er muss notfalls unter das Existenzminimum, ist die Frau völlig unfähig als Mutter: egal, sie bekommt die Kinder. Alle 2 Woche Besuchsrecht. Als Frau hast Du den 5er und das Weggli: Das Geld des Mannes, die Kinder, unterstützung vom Staat und ein super Druckmittel gegen den Vater. Nach der Trennung verantwortungsbewusste Eltern? Ja, ich kenne dieses eine Paar auch.

      • Julia_2 sagt:

        @ Mark: Woher haben Sie die 84%? (ernst gemeinte Frage) Ich hab mich durch die Webseite des bfs geklickt und nichts dergleichen gefunden. (Nur dass es bei 89% der Schedungen zu einer umfassenden Einigun kommt.)

      • Kathy sagt:

        @ Thomas: auch für die Männer gilt: wähle klug, mit wem du Kinder zeugen möchtest. Also hör auf zu jammer, du sitzt in der sch… die du dir SELBER eingebrockt hast!

      • mikkesch sagt:

        @Kathy
        So einfach kommen Sie mit dieser Taktik nicht durch. So einfach wie eine Frau den Orgasmus vorspielen kann, so einfach betrügt sie den Partner, die Partnerschaft und sich selber. Nur die Zeche dafür, bezahlt der Mann.

  • Auguste sagt:

    hmm…, seit dem untergang des empires produziert england mit schöner regelmässigkeit generationen von „sozial abgehängten“. schon früher wusste man, dass es „have’s“ und „have not’s“ gibt, aber heute wird einem ja selbst noch die zelebrierte biederkeit von c-promis medial unübersehbar aufs auge gedrückt. da werden dann eben bedürfnisse geweckt, die auf legalem weg nicht mehr zu befriedigen sind – ganz besonders, wenn man jung und lichtjahre von einem regelmässigen einkommen entfernt ist.

    youtube: kevin fowler – long line of loser

  • Sportpapi sagt:

    Von England Schlüsse auf die Schweizer Verhältnisse zu ziehen, ist etwas gewagt. Ich bin nicht sicher, was sich da wirklich vergleichen lässt.

    • Auguste sagt:

      hmm…, sportpapi, da haben sie nicht ganz unrecht. solange man hierzulande als junger erwachsener noch ein aussenseiter ist, wenn man keinen ausbildungsplatz hat, solange bleiben die dinge wohl einigermassen im lot. das führt dann aber auch zu fragen wie: ist es langfristig klug, schlecht qualifizierte zuwanderung zuzulassen? ist es, mit blick auf künftige ausbildungsplätze, auch klug, der wirtschaft mittels intelligenter massnahmen, wie erschwerter pfz, den zugang zu qualifizierten arbeitskräften zu erschweren? usw.

    • Walter Bossert sagt:

      Sportpapi,Sie haben sicher recht, wenn man das Ausmass betrachtet und vor allem sind die Teenischwangerschaften hier noch kein Problem.Viele andere Faktoren, wie etwa die viel genannte Perspektievlosigkeit nehmen auch bei uns zu.Das das Aufwachsen ohne Vater (oder Mutter ) keine Rolle spielen soll,sind reine Rechtfertigungsversuche.Ein einzelner Elternteil kann seinen Kinder niemals die ganze Palette an positiven Einflüssen bieten, auch getrennt von einander nicht.Die Erziehung lebt vom Moment und Zwischenmenschlichem Zussammenspiel und nicht on Doktrin nach Stundenplan.

    • Sportpapi sagt:

      Natürlich spielt es eine Rolle, ob ein Kind mit oder ohne Vater aufwächst. Mit Verwahrlosung hat das aber in der Regel nichts zu tun. Im Gegenteil.
      @Auguste: Wenn wir doch nur überhaupt über die Zuwanderung isoliert abstimmen könnten. Aber das geht nicht, hier ist unser ganzes Verhältnis zu Europa oder zumindest zur EU zu diskutieren.

      • Auguste sagt:

        hmm…, stimmt natürlich, sportpapi, im „cherry-picking“ waren wir mal weltmeister. ricola weist allerdings den verdacht vehement von sich, dass sie auch das erfunden haben sollen.

      • Sportpapi sagt:

        Wir haben es nicht erfunden. Wir sind aber seit vielen Jahren in der privilegierten Situation, dass uns das durchgelassen wird. Andere Länder würden genauso handeln, wenn sie denn könnten.

  • Bruno Waldvogel-Frei sagt:

    Ich kenne diese Gebiete in London und habe dort gelebt (z.B. Brixton). Das Problem sind nicht einfach nur die fehlenden Väter. Wenn Väter „fehlen“, hat das natürlich auch etwas mit den Müttern zu tun. Und mit fehlenden Lebenskonzepten, die über den für London so typsichen Hedonismus hinausgehen. Weiterhin ist der Existenzkampf z.T. erheblich, Alkoholismus (auch bei Girls) und generelle Sinnlosigkeit. Viele Schulen sind schlecht und unterdotiert. Auch die political correctness hat den Wertekanon zerstört. Aber einverstanden: Präsente Väter sind enorm wichtig. Auch hier, bei uns.

  • Andi sagt:

    Müssen Väter ihre Rolle „hinterfragen und neu definieren“, braucht es wirklich „neue Vorbilder“? Das ist mir zu schwammig, welche denn? Warum kann ein Vater nicht auch ein traditionell gestrickter Mann sein, ein Macher, ein Alphatier, ein Bastler, ein Lauthals, manchmal Macho, ein Bauarbeiter und „Mann fürs Grobe“, aber einer, der sich mit der Familie befasst und identifiziert? Wäre Zeit, sich von diesen stromlinienförmigen Clooneys, Beavers & Co. etwas zu verabschieden.

    • Hans Nötig sagt:

      In welche Rolle der Vater sich neu definiert spielt schlussendlich keine Rolle! Sondern das was Sie angesprochen haben:
      Das er sich mit der Familie befasst und identifiziert!! Darin liegt das oben genannte Problem. Es gibt auch in der Schweiz genug Elternteile, explizit nenne ich hier Väter und Mütter, die sich auf gut Deutsch „einen Scheissdreck“ um die Erziehung ihrer Kinder scheren, das muss man sich mal vorstellen, dass wir Pilotprojekte in der Schweiz haben, welche in Richtung einer Supernanny gehen, weil die Eltern überfordert sind! Das ist nicht TV, sondern knallharte Realität!

    • zeitungsleser sagt:

      was mich am meisten stört, ist immer diese ansage „die männer müssen“, etc. ich glaube nämlich nicht, dass es gut ist, wenn jetzt journalistinnen definieren, was männer zu sein haben (nachdem nicht mehr aristoteles die frauen als mangelwesen definieren darf). freiheit heisst immer noch, dass man über sich selber bestimmt. vielleicht liegt uns weniger an dieser art der „reflexion“ oder wir nennen sie anders.

      im übrigen kenne ich keine non-parenting dads hier in der schweiz. nicht einen.

    • E.H.Roth sagt:

      Richtig Andi. Clooneys & Co werden bezahlt um so zu sein wie sie sich geben wir nicht. Männer werden verweiblicht. Man erwartet weibliches Denken von einem Mann. Mütter erziehen ihre Söhne zu Mädchen. Eine Frau kann aus einem Jungen keinen Mann erziehen weil sie immer emotional und weinerlich reagiert. Es ist die Rolle der Frau verzeihen zu können Gefühle einzubringen nachgiebig zu sein nicht aber die des Mannes. Was nicht heissen soll das Männer kein Herz haben.

      • Tststs sagt:

        E.H.Roth: Bitte setzen Sie sich wieder in Ihre Zeitmaschine; Sie sind versehentlich 40 Jahre zu spät ausgestiegen… 🙂

      • E.H.Roth sagt:

        ich finde es falsch, wenn wir die Diskussion auf Schuldzuweisungen führen. Es ist weder der Mann noch die Frau alleine Schuld. Ob es auch an der heutigen schnelllebigkeit der Zeit liegt bezweifle ich ebenfalls. Meiner Meinung nach liegt es mehr an den Perspektiven und Erfolgserlebnissen und dieses Winner und Looser Denken das sich mehr und mehr in unser Alltagsleben eingeschlichen hat. Immer mehr Menschen sind nur noch Zaungäste die Zusehen wie eine kleine Gruppe sich alles Leisten kann und der grosse Rest durch Leben strampelt mit der Angst das bisschen zu verlieren was sie noch haben.

      • Julia_2 sagt:

        @ Roth 16. August 2011 um 09:07: Ein Mann, der nicht in der Lage ist Gefühle einzubringen, kann kein guter Vater sein. Genauso wenig wie eine Frau, die sich nur von Emotionen leiten lässt und nie rational denkt, keine gute Mutter sein kann. Aber zum Glück sind das nur alte Rollenklischees, die Sie da ausgraben haben. Ich kenne viele junge Männer, die Gefühle zeigen und auch mal nachgiebeig sein können und viele junge Frauen, die was einzustecken vermögen. Und das ist auch gut so.

      • E.H.Roth sagt:

        Nun @ Julia_2, die alten Rollenklischees wie sie sagen haben nicht diese heutige Probleme hervorgerufen.

      • Julia_2 sagt:

        Da wär ich mir nicht so sicher Herr Roth. Klischees können auch dazu dienen sich aus der Verantwortung zu stehlen. Etwa wenn Väter sich nicht ums Kind kümmern und vorschieben Frauen könnten das eh besser. Oder Frauen die sich nicht darum bemühen eine Ausbildung zu machen mit der man eine Familie ernähren kann, weil ja das dann bestimmt ein Mann übernimmt. Oder wenn Frau gleich losheult, weil Frauen ja schliesslich eh „emotional und weinerlich“. Warum sich dann zusammen reissen?
        Woher wollen Sie denn so genau wissen, welche Eigenschaften auf das X- bzw Y-Chromosom zurückzuführen sind?

  • Clemens Ditrisbach sagt:

    So, so…“eine extrem hohe Zahl alleinstehender Mütter und «zerbrochener Familien“…hat man uns jetzt nicht jahrelang gesagt, die klassische Familie sei veraltet, Ehe per se unütz und doof, Patchwork und ständig wechselnde Elternteile höchst wertvoll für die heranwachsende Jugend, Multikulti sowieso das Beste und eine gewisse Autorität der Eltern völlig falsch….? Und nun das…aber wie sollen sich Kinder anständig benehmen, wenn es Eltern, Chefs und die so genannte Elite nicht tut?

  • GionSaram sagt:

    England hat die höchste Rate europaweit von Teenagerschwangerschaften und ausserehelichen Geburten. Es ist aber nicht so das englische Teenagerinnen weniger Informationen über Verhütung und Aufklärung hätten als gleichaltrige andere Europäerinnen. Also kann man davon ausgehen das diese Teenagerschwangerschaften mehr oder weniger beabsichtigt sind, weil sich damit ein Einkommen erzielen lässt.

    • E.H.Roth sagt:

      hm, in Afrika lässt sich aber in keinem Staat ein Einkommen erzielen mit einer Schwangerschaft. Eine Studie aus den USA die auch mit Teen-schwangerschaften sich rumschlagen müssen, sehen die Ursache an einem anderen Ort. Es sind meist vorzeitige Schulabgänger, die hängen den ganzen Tag rum, rutschen in die Kleinkriminalität rein oft sind deren Fam.verhältnisse auch nicht die besten. Langeweile und Arbeitslosigkeit. Da wird halt mehr gepopt.

      • bigoscht sagt:

        haben Singel Mum’s in England nicht automatisch ein Anrecht auf eine eigene Wohnung? So kann man auch der Enge
        des Elternhauses entfliehen.

      • Gion Saram sagt:

        Hier die Antwort der OECD zu diesem Thema Little benefit for working single mothers: Labour’s tax and benefits system makes it more lucrative for single mothers to stay on state handouts than return to work, according to research from the world’s chief economic and social authority.
        In a major blow to Gordon Brown’s reputation, the Organisation for Economic Co-operation and Development indicated that Britain has the Western world’s biggest benefits trap. http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/1542625/Little-benefit-for-working-single-mothers.html

  • Thomas sagt:

    Sind wir doch ehrlich – Visionen wie Multikulti, PFZ, der moderne Sozialstaat etc. sind gescheitert. Die Arbeitslosenzahlen steigen in allen alten Ländern der EU – warum? Neuzugewanderte, gut ausgebildete nehmen den Unqualifizierten den Job weg. Oder gehen direkt zur Sozialhilfe. So kommen die Neuen und die Alten bleiben (wo sollen sie auch hin). Dass da überdurchschnittlich viele junge Männer betroffen sind liegt ja auf der Hand. Weibliche Arbeitslosen erscheinen nicht mehr in der Statistik weil sie (wieder) Hausfrauen sind oder heiratet und Kinder hat.

  • Céline sagt:

    Einverstanden mit Gabi (Schere)! Nicht nur die Männer müssen ran, sondern auch die Gesellschaft und v.a. die Arbeitgeber! Warum sollte man immer schlechtere Arbeitsbedingungen akzeptieren (z.B. gerade auch Teilzeit oder befristete Verträge um dem Arbeitgeber so soziale Kostenund Versicherungen zu sparen….!!)) ? Ich will die „riots“ in keiner Art und Weise rechtfertigen, aber jetzt zu sagen „die Männer müssen umdenken“ als seien sie die einzigen Verantwortlichen ist zu einfach. Vielleicht müssten die Frauen die ausbeuterischen Tendenzen auch nicht weiter unterstützten, das würde auch helfen.

  • Georg Gerhardt sagt:

    Bei der „Feminisierung“ der Arbeitswelt ist zu beachten, dass es stets die Nischen staatlicher Beschäftigung sind, die von den Frauen rasch (und auch dank Quoten) besetzt wurden. Es fehlen so nicht nur Väter, sondern auch männliche Rollenvorbilder. Selbst die Rekrutenschule wurde zur gendermaingestreamten veranstalltung. Wer es weder in die Duschkabine der Elf, noch über die „gläserne Decke“ schafft als Mann, der findet in der Gang eine brauchbare Alternative. Gottfried Keller, ein Säufer, wurde 1860 Staatsschreiber. Heute hätte eien Top-Qualifizierte Frau den Job.

  • diva sagt:

    aufgepasst frau binswanger: sie diffamieren ganz subtil die alleinerziehenden mütter! schon der titel «wenn jungs ohne vater aufwachsen» ist reisserisch. es sind nicht alle mütter in so einer priviligerierten lage wie – unter anderem – es auch sie selber sind.

    • Susann sagt:

      Sich als Vater seiner Kinder einen Mann zu suchen, der auch die Vaterrolle übernimmt und sich nicht einfach absetzt hat äusserst wenig mit „privilegiert sein“ zu tun sondern mit Lebensplanung.

    • Auguste sagt:

      hmm…, titel müssen etwas reisserisch sein, sonst sieht kein schwein hin, diva. und sie implizieren etwas weniger subtil, dass binswangers in einer priviligierten lage sind – ich lese die blogs der autorin schon eine ganze weile und habe eher den eindruck, dass es dort so zugeht wie fast überall, wo familie draufsteht und beide eltern erwerbstätig sind.

    • Katharina sagt:

      subtil fand ich die diffamierung njicht. auch den rest des spins fand ich nicht subtil. es ist ja erstaundlch, dass sie schon die gruende wissen will, ween die englaender selbst das noch nicht wissen.

  • Gabi sagt:

    Die Schere ist´s. Schlicht und einfach die Schere. Dass die, je grösser sie aufgeht, in der Folge dann auch zu immer mehr vaterlosen Kindern führt und dass diese ganz offensichtlich ein Problem für den Modus Vivendi einer Gesellschaft darstellen, ist doch bloss die Folge dessen, was hier, zu Anfang des Beitrages, als „ganz normal“ hingestellt wird: Keinerlei Verbindlichkeiten für Arbeitnehmer mehr, die dadurch – und bei den entsprechend tief gehaltenen Löhnen – eben auch keine „richtige“ Familie mehr werden gründen können.

    • E.H.Roth sagt:

      hm wir haben noch nicht englische Verhältnisse in der CH aber der Punkt ist richtig, mit tief gehaltenen Löhnen werden wir unsere Gesellschaft gefährden.

  • Walter Bossert sagt:

    Der Mix macht die Suppe. Es wäre sicher falsch, die Unruhen und Plünderungen einseitig den vaterlosen,Ausländern oder arbeitslosen zuzuschreiben. Es soll auch Beweise dafür geben, dass Leute aus dem Wohlstand beteiligt sind.Dass es jemals eine absolute Gerechtigkeit auf dieser Erde geben würde, wird wohl auch niemand ernsthaft erwarten.Was sicher schlecht ist, wird gelegentlich als ghettoisierung bezeichnet,dort kann sich dieses Gemisch bilden und zünden.Leider ist diese Art der ghettoisierung, ansatzweise auch bei uns vorhanden und wir werden in absehbarer Zeit nicht mehr über England schreib

  • Jonas Hauert sagt:

    Um die Lüge der erfolgreichen Multikulti weiterleben zu lassen, scheint man sogar bereit zu sein, die heilige Kuh des Kinder-brauchen-keinen-Vater zu schlachten. Interessant.

    • Hans-Peter Scheidegger sagt:

      Applaus!!!

    • Hans Nötig sagt:

      Haben Sie den Artikel gelesen?
      Es braucht eben genau Väter! Und ebenso gibt es kein perfektes Modell. Ob wir nun in Multikulti leben, oder eine reinrassige Schweiz haben, spielt keine Rolle, solange nämlich der Mensch auf Erden geht, wird er sich bis zu seinem Ende die Köpfe einschlagen. Das hat sich nie geändert und wird sich nie ändern. Jedoch kann man doch gewillt sein, das Zusammenleben aller möglichst angenehm zu gestalten, jenen zu helfen, die Hilfe benötigen. Denn ausser Steuern zahlen und sterben muss man im Leben nichts….gewisse benötigen Hilfe mit den Steuern!

      • Jonas Hauert sagt:

        Haben Sie meinen Diskussionsbeitrag gelesen?
        Ihr Diskussionsbeitrag zeigt, dass sie auf den Artikel haargenau reinfallen und über meine Antwort keine einzige Sekunde nachgedacht haben.

  • Peter Zimmermann sagt:

    Diese Analyse müsste man etwas „ausdehnen“. Ein überdurchschnittlich hoher Anteil von Untersuchungsgefangenen und Strafgefangenen kommen aus ‚zerbrochenen‘ Familien. Aus Familien mit allein erziehenden Müttern. Dieses Element in der Bekämpfung insbesondere in der Jugendkriminalität wird auch in der Schweiz mehr als nur vernachlässigt. Reform 91

  • Basler sagt:

    Um es provokativ zu sagen: Wenn die Analyse von Walter Holstein (einem Basler) zutrifft, heisst es doch: Frauen können Männer nicht grossziehen. Die Randale in London sind das Versagen der Erziehungs- und Männervorstellungen der Mütter. Ich habe erlebt, wie die Mutter meiner Söhne mit Mithilfe der Sozialbehörden dafür sorgte, dass ich keinen negativen Einfluss auf meine Söhne habe. (Junge) Männer werden von der frauenbestimmten Umwelt nur als Problem wahrgenommen. Wo ich arbeite hat man (frau) dieses Jahr ausschliesslich Lehrtöchter und Praktikantinnen eingestellt. Jungs sind heute chancenlos.

    • Tststs sagt:

      Die Bevorzugung von Frauen in Schule und Beruf ist sicherlich ein neuzeitliches Phänomen; man darf aber dann auch provokativ anfügen, dass dies deshalb im Moment so sehr auffällt und im Fokus steht, weil es eben NEU ist, bisher lief es zu gunsten der Männer (und v.a. in der Berufswelt immer noch) 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Wenn so viel über Gleichberechtigung diskutiert wird ist es nur logisch, dass ganz am Schluss auch die Situation der Knaben/Männer in den Fokus gerät.

  • Was David Cameron da vorplappert, ist die Fortsetzung dessen, was in den Jahrzehnten seit der eisernen Lady ohnehin schon mit aller Härte durch gezogen wird: Der Klassenkampf von oben nach unten. Die FAZ hat das bereits erkannt- genauer: Frank Schirrmacher. Seine Erkenntnisse haben (im deutschen Blätterwald) für einigen Wirbel gesorgt:

    http://www.faz.net/artikel/C30351/buergerliche-werte-ich-beginne-zu-glauben-dass-die-linke-recht-hat-30484461.html

    Man muss politisch nicht besonders versiert (und auch kein Kommunist) sein, um zu sehen, was in Grossbrittanien gerade läuft.

  • Katharina sagt:

    Autsch. totally wrong. check Watts riots.

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