Hormonelle Kaufsucht

baby

Babyaussteuer früher: Ein Käppchen, ein Lätzchen

Nie war der Gap zwischen dem, was ich mir angeschafft habe und dem, was ich tatsächlich brauchen konnte grösser, als kurz vor und kurz nach  der Geburt meiner ersten Tochter. Wahrscheinlich hat das damit zu tun, dass in der Schwangerschaft neben dem berühmten Nestbau-Gen auch das Anschaffungs-Gen aktiviert wird. Jedenfalls birgt Elternschaft latent die Gefahr von Kaufsucht. Überprüft werden kann das jedes Wochenende in den einschlägigen Babyhäusern. Ein solches besuchte ich letzten Samstag auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für mein Gottenkind. Heim kam ich mit nichts ausser einer Idee für den Blog. Unglaublich, was werdende Mütter und Väter alles zu brauchen glauben! «Sparen Sie sich die Unsumme für diesen Wickeltisch, investieren Sie das Geld besser in einen soliden Veloanhänger», hätte ich ein nettes Pärchen im ungefähr siebten Monat am liebsten belehrt. Aber hätte ich im siebten Monat auf solcher Art Einflüsterung gehört? Wohl kaum. Dass eine Wickelmatte auf der Waschmaschine im Badezimmer billiger und platzsparender ist, habe ich auch erst nach dem Kauf und nach der Geburt, das heisst im hormonellen Normalzustand begriffen. Deshalb hier der Versuch, via Blog wenigstens die noch nicht schwangeren künftigen Eltern aufzuklären, was Sie sich im wahrsten Sinn des Wortes ersparen können:

  • Slumber-Bär: Das ist ein Stofftier, welches das Geräusch im Mutterbauch imitiert und das Baby beruhigen soll. Fakt ist: Das Baby ist draussen, es ist laut und wenn ein Schlaflied nicht hilft, hilft auch der Bär nicht.
  • Baby walker:  Eine Art Hängesitz auf vier Rädern. Bringt ihr Kind nicht früher zum Laufen, ruiniert aber garantiert sämtliche Möbel und Wände. Wenn Sie also nicht in einer Fabrik wohnen, sein lassen.
  • High-Tech-Windel-Eimer: Eine teure und umwelttechnisch erst noch fragwürdige Form der Zwischenlagerung von vollen Windeln. Exkremente, die zwei Stationen der Entsorgung durchlaufen, riechen nicht besser.
  • Baby-Möbel: Ausser einem sicheren Bett und einem soliden Hochstuhl, brauchen Babys keine speziellen Möbel. Stillsessel? Babygarderobe? Das ist nichts ausser Geschäftsmacherei mit Menschen, die unter hormoneller Kaufsucht leiden.
  • Sämtliche Baby-CDs: Wollen Sie, dass Ihr Kind Mozart hört, legen Sie Mozart auf. Musik lässt sich didaktisch nicht babygerecht aufbereiten.
  • Fun-Elemente fürs Kinderzimmer: Ihr Kind wird Sie auf Knien um ein Hochbett mit Rutsche bitten. Bleiben sie hart. Der Fun ist unglaublich schnell weg, zurück bleibt das Element.
  • Tummy Tub: Der Badeeimer für das berühmte Uterusgefühl kann wenigstes bald seiner wahren Bestimmung zugeführt werden. Aufzuwischen gibt es schliesslich genug, sobald Baby da ist.
  • Babyschaukel: Meist ein Verzweiflungskauf nach den ersten paar Wochen, wenn Mutter alles in die Wohnung stellen würde, um einfach mal in Ruhe duschen zu können. Sorry, funktioniert höchstwahrscheinlich nicht. Duschen Sie trotzdem. Ihr Baby wirds überleben.

Was man sich übrigens stets vor Augen halten sollte: Selbst das Nötigste hat eine relativ kurze Verwendungsdauer und muss danach irgendwo verstaut oder entsorgt werden. Und falls Sie zu der nicht seltenen Gattung von Menschen gehören, die sich gerne über den plötzlichen Stilverlust von Eltern lustig machen: Auch ihr Wohnzimmer wird dereinst nur noch vor ihrem geistigen Auge Schöner-Wohnen-würdig sein. Einfach weil Babys unglaublich schnell mobil werden und schöner Wohnen etwas anders definieren als Erwachsene. Jedenfalls ist der Gap zwischen dem, was ich schön finde und dem was ich den Kindern zuliebe anschaffe, ebenfalls beträchtlich.

40 Kommentare zu «Hormonelle Kaufsucht»

  • Gaëlle sagt:

    Obwohl ich bereits einen Secondhand Kinderwagen bekommen habe und seit eh und je mitteilte, dass ich mein kleines Baby im Tragetuch herumlüpfen werde, bekam ich zur Geburt doch wider Erwarten einen ultrakrassen HIghtech-Buggy mit allen Schikanen. Extrem hot, das Teil. Wie soll ich bloss erklären, dass ich nie um ihn gebeten habe? Den kann ich fabrikneu frühestens nach 5 Jahren auf Ricardo versteigern, um die Gefühle anderer nicht zu verletzen.

    …meine shoppingsüchtigen Freundinnen schenken mir – obwohl unmissverständlich dargelegt, dass ich das nicht wünsche – Baby-Gadgets von ZARA BABY HOME und Butler’s, einfach so zum aufhängen und angucken. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die mir einfach das schenken, was sie selber in ihrer noch unerfüllten Mami-Rolle am liebsten ihrem Baby unter die Nase reiben würden.

    Bäh!

  • max sagt:

    Danke für die eindrückliche Schilderung dazu, wie sich Frauen in der hormonellen Sondersituationen seltsam verändern.
    Ich bin jetzt gefasst und vorgewarnt. Werde also ein Auge auf meine Frau behalten.

    Abgesehen davon, ja ich denke, man kommt mit fast nichts aus. Aber dann hätten wir die vielbeschworene neue Armut und das „Armutsrisiko Kind“ nicht mehr.

  • Mel sagt:

    Zum Glück schenkte mir jemand schon vor der Geburt meiner erwachsenen Tochter vor 26 Jahren ein gescheites Buch, in dem man zu Zurückhaltung riet. Frotteetücher sind bunt und hübsch und ersetzen uns jahrelang teurer Babybettwäsche, Wickelunterlage uvm. Die Kinder (schliesslich 3) lagen in der Stillzeit bei uns im Bett, danach im ausgeliehenen Bettchen. Fürs Stillen brauchten wir nichts. Fürs Baden stiegen wir mit Kind ins Wasser oder haben es gründlich und liebevoll aus einer sonstigen Plastikbecken gewaschen/gebadet. Man braucht wirklich gar nichts. Ich fand es nötig, einen Tragtuch teuer zu kaufen – und benutzte es kaum. Wurde später verschenkt. Die billigste Papierwindeln haben wir jedoch benutzt und normal entsorgt, erst im Kleinkindalter riechen sie unangenehm, da kann mann sie in ein Säckchen knoten, nachdem der Kot im WC entsorgt ist. Meine Kinder brauchten nie einen Nuggi oder spezielles Spielzeug, ein wenig bekommt man so oder so geschenkt.
    Jetzt freue ich mich, dass meine Tochter ebenfalls vernünftig gewesen ist, als sie ihr Kind bekommen hat. Wenig, Occasion, selbstdenkend. Als Oma bemühe ich mich ebenfalls um wenig. Ein Hochstuhl steht hier und seit der „Mobilität“ ein Reisebettchen. Mehr braucht es einfach nicht.
    Geniesst stattdessen diese schöne und intensive Zeit mit den Kindern, statt ihnen mit Gekauftem zu zu müllen.

  • Ich rate aus der Erfahrung dreier Kinder, die zwar jetzt schon erwachsen sind, zur Reduktion. Zu leicht erstickt man an all dem Kram, aus dem die Kinder unversehens rauswachsen. Der Streß, all das zu verwalten, zu pflegen, aufzuräumen, weiterzugeben – verkaufen, verschenken, aufheben – ist unverhältnismäßig. Die Zeit braucht man für das Kind – und für sich selbst.

    Hier mein Tip für die Kommenden Jahre
    http://www.blog1.institut1.de/gutes-spielzeug/

  • susan sagt:

    wir haben vor der geburt des kindes GAR NICHTS gekauft. nein, da bin ich zu vorsichtig, gar abergläubisch. wer garantiert mir dann, dass ich nach der geburt auch mit einem kind nach hause komme? niemand, auch der beste arzt nicht. das vergisst man doch sehr schnell und will natürlich auch gar nicht darüber denken. ich wollte und konnte mir kein eingerichtetes kinderzimmer vorstellen, solange unser baby noch nicht da war. und wenn etwas schief geht und ich nach dem spital nach hause komme, wo alles schon vorbereitet ist und dann habe ich doch kein baby? dafür aber alles andere? als es dann da war, schien es mir völlig egal, ob wir etwas zuhause hatten oder nicht. mein mann ist während meiner spitalwoche die sachen organisieren gegangen, von freunden habe ich bodies und sonstiges bekommen und der stubenwagen hat mir eine kollegin ausgelehnt. windeln sowie schoppen und milch haben wir nach der entlassung gekauft – wir wussten ja vorher gar nicht, was er braucht! stress hatten wir gar keins. gewickelt habe ich unser sohn auf den esstisch, auf mehreren badetücher damit er es weich hatte. und ehrlich: uns hat nichts gefehlt. wir haben mit der zeit bemerkt, dass wir dies und das noch benötigen und haben es dann in aller ruhe organisiert. oder es kam sowieso geschenkt. erst danach, als die hormone wieder richtig arbeiteten, habe ich es genossen, dies und das anzuschaffen. wenn ich alles schon gehabt hätte, wäre ich ziemlich frustriert gewesen!

  • Bionic Hobbit sagt:

    Ich koennte auch so eine Liste machen, mit Baby-Zubehoer, das ich laecherlich und unnoetig finde. Aber mein Rat fuer neue Eltern waere vor allem dieser: glaubt nicht an die pseudo-wissenschaftlichen Anpreisungen dieser Produkte. Keiner hat wirklich studiert, ob Babies mit Babyeinstein DVDs und den farbigen, gestreiften, knisternden und rasselnden Spielsachen gescheiter werden, oder vielleicht aber ueberstimuliert. Oder die Behauptung, das Kinder leichter Fahrrad fahren lernen, wenn sie vorher ein Lauf-Velo hatten. Wir wurden auch alle ohne diese DInge gross (und hoffentlich ein bisschen gescheit). Auch die Angstmacherei vor gebrauchten Produkten ist eine Verkaufsmasche und voellig uebertrieben.

    Aber es gibt auch durchaus Gruende, ein paar moderne Baby-Accessories zu kaufen:
    Manche Geraete ersetzen heute die Grossmutter/erweiterte Familie, und erlauben der einsamen Mutter mal eine Schnaufpause, also ruhig ausprobieren und dann kaufen. Aber erst, wenn das Kind da ist, und man merkt, ob es das ueberhaupt braucht/schaetzt.
    Und ja, wenn man selbst daran Spass hat (manche ziehen ja ihren Kleinen gerne taeglich drei verschiedene Outfits an)!
    Ich finde auch, dass Kinder gerne mit Technologie in Kontakt kommen duerfen (Spielzeug, das auf Knopfdruck irgendetwas macht), einfach weil wir in einer technologischen Welt leben.

    Ich selbst finde nicht, dass man alles schon haben muss, wenn das Baby kommt. Wirklich nur das Noetigste. Es macht naemlich durchaus auch Spass, mit dem Baby aus dem Haus zu gehen, den OeV auszuprobieren, zu schauen, in welche Laeden man ueberhaupt noch reinkommt, und neue Geraete zu testen (und dann online/second hand kaufen…).

    Und meine Meinung zum Windelentsorgungssystem: Saeuglings-Kaka riecht nicht unangenehm, und den kann man ruhig und gemuetlich irgendwo sammeln/entsorgen. Kleinkinder-Kaka stinkt allerdings genauso wie der erwachsene, und sollte so bald wie moeglich und so weit weg wie moeglich endgelagert werden!

  • Silvia sagt:

    Ein Vorteil hat das Ganze. All diese unnützen und wenig gebrauchten Anschaffungen lassen sich problemlos auf Ricardo verkaufen. Also Kamera in die Hand nehmen, Fotos machen und im Ricardo ausschreiben.
    Mit dem Erlös soll sich die Mama dann wieder mal eine schicke Handtasche kaufen, welche garantiert nicht kindergerecht ist. (also kein Platz für Windeln, Feuchttücher, Darvida, Schnabelbecher etc. bietet) Das ist dann der endgültige Beweis, dass die Hormone wieder richtig funktionieren.

  • Sanka sagt:

    Ich höre hier doch sehr viel Vernünftiges, Sachliches und Obercooles zum Thema KInderkriegen und Kaufrausch . Da schein ich doch ein wenig anders zu sein. Ich liebe es, all den scheinbar unnötigen Kram zu kaufen, auszuprobieren und wenn für nicht tauglich befunden, wieder zu verkaufen. Nach meiner Zeit im Berufsleben – ja ich arbeite nicht mehr – empfand ich die Baby- und Kleinkinderzeit als etwas ausgesprochen Sinnliches, etwas worauf man sich so richtig einlassen kann, eine ganz andere neue belebende Welt mit warmen Kinderpatschehändchen und Gerüchen, die ich vorher nur vom Hörensagen kannte. Und dazu gehörten für mich auch von Anfang an all die Dinge selber auszuprobieren, die so angeboten werden. Und wenn man regelmässig aussortiert und für Geld an andere Probanden weitergibt, ist es etwas Herrliches für seine kleinen Stöpsel – in meinem Fall drei, hoffentlich bald vier – neugierig nach dem Lustprinzip einzukaufen. Das gehört für mich genauso dazu wie viel Zeit und viel Liebe in meine Kinder zu investieren und mich all den immateriellen Freuden des Familienlebens hinzugeben. Und mit meinem Vorgehen habe ich noch nicht mal unser Budget gesprengt. Das habe ich früher, als ich immer top gestylt zur Arbeit ging und voll verdiente, noch eher.
    Ich denke, jeder sollte für sich selbst herausfinden, was ihn – und seine Familie – glücklich macht. Oft habe ich erlebt, dass Paare Situationen oder Dinge ganz unterschiedlich bewerten. Von daher finde ich allzu viel solcher Tipps – speziell wenn sie so wertend sind – nicht nötig!
    In diesem Sinne empfehle ich allen: Geniesst und findet heraus, was Euch glücklich macht!!
    Liebe Grüsse!!

  • Jasmina sagt:

    ein Baby ist eben auch noch ein Baby, wenn es nicht mehr saugt, also kein Säugling mehr ist 🙂

    was ich auch noch sagen muss: es wird gegen den Windeleimer gesprochen, weil es Blödsinn sei, die „Kacke“ zwischen zu lagern.
    Aber es wird ja wohl keiner nach dem Verstauen einer vollen Windel gleich den Abfallsack entsorgen, und so leid es mir tut, ich würde es niemandem zumuten wollen, vor sich hin gärende Endprodukte meines Juniors im Abfall erschnüffeln zu müssen.
    Bin über meinen Eimer auch ganz glücklich.

    Was ich auch gaaanz toll finde, ist die Idee meiner Frau Schwiegermutter, mir aus Übersee DVDs mit „Baby Einstein“ mitzubringen – Lernprogramme für Babies jeden Alters am TV.
    Erstens wüsste ich nicht, was mein Baby vor dem TV zu suchen hat, zweitens lernt er mehr, wenn er einen farbigen Würfel betatschen und in den Mund nehmen kann, als wenn er ihn am Bildschirm sieht..

    Wieso soll eine Babygarderobe unnütz sein? Vorausgesetzt, dass mit Garderobe ein Schrank gemeint ist, finde ich das durchaus sinnvoll. Staple nicht gern Kleidung auf dem Fenstersims…

    Und die Baby-CDs, naja was soll ich sagen – unser Sohn quietscht bei Musik von The Who und Rammstein vergnügt, man sage mir, auf welcher Baby-CD ich so was finde 🙂

  • Papa sagt:

    Was übrigens – für alle, die nicht zu viel ausgeben möchten – auch noch erwähnt werden sollte: Mit ein wenig Engagement lassen sich an Börsen, in Brockis und in Online-Auktionen hunderte von Franken sparen.

    Sohnemann trägt draussen praktisch nur Kleider aus zweiter Hand – weil sie eh dreckig werden und die Knie rasch einmal kaputt sind. In einer Börse fand ich einen Trettraktor mit Anhänger für Fr. 5.– und das Zubehör für den Sandkasten haben uns noch weniger gekostet. Wickeltisch, Bett, Hängematte, Maxi-Cosi, Autositz, Kinderwagen und Buggy stammen aus Onlineauktionen und kosteten alles zusammengenommen weniger als ein Kinderwagen neu kostet.

    Allerdings müssen einem dann die Blicke der Aussenstehenden egal sein, wenn man mit dem Erstgeborenen in einem sichtlich gebrauchten Maxi-Cosi auftaucht… 😉

  • Papa1 sagt:

    „Papa“ kann ich nur zustimmen. Aber bezüglich der Babyhängematte – die auch völlig überteuert ist in meinen Augen – gibt es noch eine viel günstigere Alternative im Internet: http://www.sleepingbaby.ch. Gruss und viel Spass beim Babyzimmer einrichten! 😉

  • Adriano sagt:

    Zweimal fand ich im Text dieses Beitrags „ein Gap“ – ein überstrapaziertes Wort wie mir scheint, besonders im Zusammenhang mit Säuglingen, die auch nur noch „Baby“ heissen.

    Was ist eigentlich ein „Gap“? Klar, eine Differenz zwischen Soll und Ist. Doch ich wollte es für einmal genauer wissen, und fand dies:

    GAP-Analyse
    aus dem Englischen, gap = Lücke, Abstand, Zwischenraum. Diese Analyse dient der Identifikation der Art und des Umfangs der Lücke zwischen der gewünschten und der auf Grund der gegenwärtigen unternehmerischen Aktivitäten in Zukunft zu erwartenden Unternehmensentwicklung.

    Aha, da haben wir’s! Das Baby soll also einer GAP-Analyse unterzogen werden, wenn man den Worten von Nicole Althaus folgt, neuerdings zusätzlich zur geschäftstüchtigen Babyzubehörbranche von den in freudiger Erwartung stehenden Eltern. Super, finde ich, nur müsste diese Analyse noch früher, nämlich vor der Zeugung des Kindes dem heimischen Computer entlockt werden, dann würde sich nämlich schnell zeigen, dass Kinder aufziehen sich wirtschaftlich generell nicht lohnt. Und wer halt erst ans Portemonnaie denkt, wenn die oder der Kleine schon im Mutterbauch ist, kann getrost über die Auslagen für Kinderwagen, Wickeltisch und Krimskrams samt Spieluhr hinweg sehen, sie sind ein mikroskopisch kleiner Klacks im Verhältnis zu dem, was das neue Familienangehörige im Laufe der Zeit bis zum Abschluss seines Master-Studiums zu Lasten des Familienbudgets ziehen wird.

    Kauft also ohne Bedenken den ganzen Kram weiter, es macht echt Spass! Das weiss ich aus eigener Erfahrung 🙂

  • Suha sagt:

    @Reno

    gratuliere zum Mut ohne Pampers & Co. zu Wickeln, ich habe das nur beim 1. Kind geschafft – und habe als Erinnerung noch ein schönes Foto mit geschätzen 100m Windel-Wäscheleine 🙂 – mein Tip: setzen sie sich nicht unter Druck und wenns dann zuviel Arbeit (waschen, waschen, waschen!) wird, scheuen Sie sich nicht die praktischen Wegwerf-Windeln zu verwenden! Es gibt schlimmere Umweltsünden als diese! Die Stoffwindeln können Sie immer noch verwenden für Wickel, saugfähige Fensterputzlappen, Notlumpen im Auto usw.

  • Reno, werdender Papi sagt:

    Erfrischend, dieser Artikel. Ich mache mir seit dem ersten „Beweis“ der Schwangerschaft gedanken, was wir wirklich für unser neugeborenes brauchen. Siehe da, wir brauchen fast nichts. Und alles was wir brauchen haben wir schon von lieben Bekannten geschenkt bekommen (MaxiCosi, Kinderbett und Wickelaufsatz für die Badewanne. Alles weitere ist aus unserer Sicht Geldverschwendung und wird nur im Bedarfsfall angeschafft. Zugegeben, ein teurer Fahrradanhänger werden wir uns noch leisten, aber diesen werden wir als Familie ohne Auto auch sicher rege benutzen. Einkaufen bei Ricardo übrigens auch ein Tip von mir. 🙂
    Windeleimer braucht man nicht wenn man die natürliche Babypflege praktizieren will. Wir werden es versuchen. Aus Umweltgründen und Gwunder.

  • studimutter sagt:

    alle genannten anschaffungen müssen wirklich nicht sein….ausser: windeleimer. wie mirjam lieben wir unseren windeleimer über alles! alle anderen anschaffungen haben wir entweder ausgeliehen oder im secondhand gekauft. mit 300.- franken konnten wir die basic-ausstattung für das baby im secondhand kaufen. was wir dort nicht kriegten (gitterbett) holten wir in der ikea. an alle werdenden eltern: man braucht wirklich nicht viel am angang. bett oder stubenwagen, kleider, windeln, feuchtücher etc. wenn was fehlt, dann kann man es sich ja schnell holen oder ersteigern. no panic.
    ich komme mir auch regelmässig als rabenmutter vor, wenn ich andere kinderzimmer sehe, die wie perfekte, farblich abgestimmte katalogkinderzimmer aussehen. unser 15 monatiger hat weisse wände, bett, kommode und schrank und spielteppich da parkett. zwei spielzeugkisten. fertig. er scheint sich trotz weisser wände und spartanischer einrichtung wohl zu fühlen. ich habe bei freunden kinderzimmer gesehen, mit tapeten…da würde ich als baby eine babytapetenpsychose kriegen.

  • Alfredo Garcia sagt:

    Auch ich bin ein klarer Verfechter einer zweckmässigen Kinderzimmereinrichtung: solides Kinderbett bzw. Hängematte, ebensolcher Hochstuhl und ein selbstgezimmerter Wickelaufsatz; Töchterchen war lange ganz vernarrt in ein altes Schaukelpferd; aber so ein Teil wird heute selbst in China nicht gebaut. Der nie benutzte Tummy Tub lässt sich nun nach einer sinnreichen Umkonstruktion für den Ölwechsel an Papis Motorrad verwenden.

  • Pia so und so sagt:

    Ich hatte ziemlich alles wichtige (Wickelaufsatz für normale Kommode, Babybett, Kleider, Babywagen, Hochstuhl,…), meistens aus zweiter Hand und war um jedes einzelne Stück – egal wie designed – extrem froh. Besonders darum, weil ich bereits alles besass, als das Baby kam und ich mich in der Folge nicht mit unserer Schreitochter, die jeweils nach dem Stillen die halbe Milch in Schüben und in hohem Bogen wieder ausspuckte, selber völlig übermüdet und rekonvalesent vom Kaiserschnitt, mit je 2 Ersatzkleidersätzen für die Kleine und mich, auch noch in irgend ein Geschäft quälen musste, weil doch noch irgendetwas fehlte!!

    Aber Achtung, nicht jedes Kind braucht alles, das zweite wickelte ich lieber auf dem Boden, trug es im Gschtältli am Bauch, konnte ich ohne Ersatzkleidli mit auf den Einkaufsbummel nehmen und ich lernte die Vorzüge des sogenannten Babysitter (eine Art Baby-Liegestühlchen) und des supertollen, gruchfreien Hightech-Windeleimer kennen und schätzen!

    Jedem das seine. Und nachher ist man immer klüger.
    Aber über all dem sinnlos rausgeschleuderten Geld nicht die Freude über das Kind vergessen, bitte.

  • Urs sagt:

    Nun – Leute als dumm zu bezeichnen – die dem, Zitat „hormonellen Anschaffungsgen verfallen sind, zeugt eher von einer gewissen Geistlosigkeit.

    Es gibt sicher einige junge Eltern, die solche Produkte auch aus Nicht-Wissen, oder/und in Sorge um ihr Kind kaufen. Und dann gibts auch solche, die schlicht Spass daran haben. Ja, mein Sohn hat ein cooles Hochbett mit Rutsche gehabt. (übrigens in Form von einer Ritterburg). Und ja es hat ihm total Spass gemacht, und mir auch. Und ja, es war teuer und ich habe es gern gekauft.

    Also bitte kein Neid-Diskussion, solange es dem Wohl eines Kindes nicht schadet – und das tun gewisse „Luxus-Kinderartikel“ sicher nicht – sollte es allen Eltern effektiv freigestellt sein, was sie ihren Sprösslingen kaufen.

  • Papa sagt:

    Es scheint übrigens, dass auch die Werbeindustrie sich zu diesem Sachverhalt Gedanken macht:

    http://www.youtube.com/watch?v=PmCbg3aZnPY

    Das Commercial würde auch noch zu anderen Beiträgen in diesem Blog passen… ;-)))

  • BigMac sagt:

    Wichtig scheint mir der Grundsatz: Erst kaufen, wenn man etwas wirklich braucht. D.h. keinen Grosseinkauf während der Schwangerschaft vorsehen. Das ist etwa genau so sinnvoll, wie mit Heisshunger in den Lebensmittelladen zu gehen für den Wocheneinkauf.

  • Die Babyhängematte war mein Lebensretter nach der Geburt meines ersten (Schrei)Kindes. Die beiden nachfolgenden hatten dann kaum Interesse daran.
    Auch ich habe viel Blödsinn gekauft. So etwa habe ich mir schon vor der Geburt das ganze Avent-Sortiment zugelegt, da ich wusste, dass ich nicht stilen konnte. Leider fand meine Tochter das nicht sonderlich toll. Ich musste andere Systeme ausprobieren und wir sind bei den millette-bibi-Fläschchen hängen geblieben. Die Avent-Garnitur konnte ich anschliessend noch ein paar mal zur Breiaufbewahrung verwenden, zum Einfüllen sind die aber nicht sonderlich praktisch. Ich hab das Zeugs jetzt sechs Jahre gehütet in der Hoffnung, vielleicht doch noch einmal darauf zurückgreiffen zu können. Nun habe ich es in Ehren entlassen.

  • Senf sagt:

    Baby Hängematte? Baby 1 war ganz und gar nicht zufrieden in der Hängematte. Baby 2 hingegen fühlte sich pudelwohl. Auf den Wickeltisch und den Windeleimer hätte ich nicht verzichten wollen. So viel zu den schlauen Tips aus dem Artikel. Und es soll doch jeder die eigenen Erfahrungen machen!

  • Petra sagt:

    GAP = ist auch ein amerikanischer Kleider-Shop 😉

    (passt doch genau ins Thema… )

  • Mirjam sagt:

    Slumber-bär:unser Baby schläft mit normalem Musiktier auch super ein
    Baby-Walker:haben wir uns BEWUSST dagegen entschieden, aus bereits genannten gründen
    High-Tech-Windel-Eimer:haben wir & lieben wir (man riecht NIX)
    Baby-Möbel:Baby-Bett, Wickelaufsatz für normale (!) Kommode, fertig (ah ja, Babyhängematte)
    Baby-CD’s, Fun-Elemente: haben wir nicht
    Tummy Tub: lieben wir heiss
    Babyschaukel:haben wir uns standhaft gegen jegliche Vermittlungsversuche gewehrt. erfolgreich & stolz
    also ganz vernünftig, aber wer s’geld rausschmeissen will darf, wir haben uns dafür einen sauteuren veloanhänger gekauft (und einen guten kinderwagen)

  • Michael Abegglen sagt:

    Gap = Kluft, Lücke, DIfferenz, Abstand, …
    Muss denn nun wirklich jedes noch so triviale englische Wort „umsverrecke“ noch eingedeutscht werden …?

  • Irene sagt:

    @ Christian Ulmann; ich weiss ja nicht wie’s Ihnen geht … aber ich finde es erfrischend wenn mir zwischendurch ein Spiegel vorgehalten wird und ich über mich selber lachen oder zumindest schmunzeln kann. Und ich finde es symphatisch, dass ich solche Erlebnisse – nebst genug traurigen Geschehnissen welche beim Tagi berichtet werden müssen – bei meiner Tageszeitung haben kann!! Und das Kinderhaben gehört halt einfach zum täglichen Leben! Vielleicht sollten Sie mal Ihre Mutter nach Mama-Erlebnissen fragen welche sie damals mit Ihnen als „Windelpack“ und „Wonneproppen“ hatte … Sie würden vielleicht staunen wieviel Aehnlichkeit ihre Stories mit denen von diesem Blog hier haben können … Ich bin froh, dass ich nicht nur im „wir eltern“ lachen, mich austauschen und Erlebnisse Gleichgesinnter lesen kann … Und ich bin froh, dass ich Dinge welche mich bislang vielleicht nur genervt haben, plötzlich aus einer anderen Warte sehen kann – und ich mit dem Wissen, dass offensichtlich andere Eltern die selben Probleme „schieben“, es lockerer nehmen kann. Lachen Sie mal wieder 🙂

  • Christian Ulmann sagt:

    Habe das Gefühl, das ganze hier verblödelt langsam aber sicher. Ev. müsste sich der Tagi mal überlegen, diesen Blog an wireltern punkt ch zu verhökern. Da wär er besser aufgehängt.

  • diana sagt:

    dieser kaufrausch hat mich in der ersten schwangerschaft auch gepackt,weil wir uns schon seit jahren ein kind gewünscht haben.alles musste nur vom besten sein,und wenig sachen haben wir ausgelehnt.jetzt bin ich wieder im 8 monat schwanger,und
    kaufe oft bei ricardo ein für meine tochter und für unser baby.also nur zu empfehlen man sparrt viel geld,es muss nicht immer das teuerste sein.

  • marcel sagt:

    Liebe Frau Althaus, woher haben Sie bloss gewusst, dass das „nette Pärchen“ eine (geeignete) Waschmaschine im Bad stehen hat? Bei uns zum Beispiel steht die immer noch im Keller – kein optimales Plätzchen zum Wickeln, eher kühl, eher dunkel, ect. Den Wickeltisch jedenfalls hätte ich für kein Geld der Welt ersatzlos weggegeben.

  • Matthea sagt:

    Danke! Ich dachte ich wäre unmütterlich, weil ich beim ersten Kind schon einen alten Ikeatisch zum Wickeltisch umfunktioniert habe und ausser ein paar Sachen zum Anziehen, einem Babybettchen und einen Windelpack vor der Geburt nichts gepostet habe. Und jetzt in der 2ten Schwangerschaft im achten Monat ist mein Kaufbedürfniss immer noch auf Null. Es ist schön zu hören dass ich vielleicht einfach nur vernünftig bin 🙂

  • Werner Meier sagt:

    …und doch scheint es der Branche gut zu gehen. Es gibt also genügend Dumme, die sich das Zeugs tatsächlich anschaffen. Wahnsinn.

  • Irene sagt:

    Ich hab sogar mein Traumauto verscherbelt – weil es ja nicht Kinderwagen-gerecht war. Ich könnte mir heute noch die Haare einzeln ausreissen – obwohl das Auto altersmässig zwischenzeitlich vermutlich eh schon den Alterstod erlitten hätte – dass ich wegen letztendlich 3 bis 4 Ausflügen mit dem grossen Kinderwagen mein Traumcabrio verkauft habe. Die restlichen Male hatte ich entweder den Buggy dabei (der selbst in einem Smart gut Platz findet) oder aber es war gar kein Kinderwagen von Nöten – weil unter der hormonellen Kaufsucht leiden grundsätzlich auch Grosseltern – wobei jene der Eltern zumindest zwischenzeitlich jeweils wieder kurz einnickt, ist jene der Grosseltern (sie hatten für 1 Enkelkind 3 verschiedene Kinderwagen!!) wohl solange voll vorhanden wie Geld da ist, um die Sucht zu befriedigen. Meine Eltern sind zumindest besser ausgerüstet was unsere Tochter angeht als ich es je sein könnte. Uebrigens; die Rutsche vom Hochbett liegt, zusammen mit den Hochbeinen, im Keller und der Rest – ein (zum Glück!!) normales Bett – steht noch im Kinderzimmer. Selbst ihre Eigentumswohnung wurde massgeschneidert gekauft und ich kann nur hoffen, dass meine „Kleine“ noch möglichst lange gerne zu Oma und Opa geht … sonst waren die paar hunderttausend Stutz in die falsche Wohnung investiert!!
    Meine eigene Einkaufssucht wallt alle Jahre mal wieder hoch … ich liebe es, meinem Kind Kleider zu kaufen wenn sie wieder ein Stück gewachsen ist, es macht mir Spass ihr Zimmer mit Möbeln welche zu ihrem fortgeschritteneren Alter passen, auszurüsten und ich sehe absolut ein, warum man auch als 10jährige dieses und jenes Accessoir braucht … aber – und da kommt zum Glück die langsam erfahrener werdende Mutter dazu – ich halte mich wohlweislich zurück (das zu lernen war harte Arbeit!!!), WEIL, 1. dem Kind gefallen die Kleider welche ich kaufe, grundsätzlich nicht, 2. da wir kein Secondhand-Möbelgeschäft haben, unterlasse ich es, alle halbe Jahre das Zimmer neu einzurichten, 3. Accessoirs welche selbst für mich unnötig sind, soll sie von ihrem Taschengeld zusammensparen – je nach dem was es ist, gebe ich einen Teil daran, aber selten alles. WEIL, ich bin nicht Krösus und meine Tochter wird es später vermutlich auch mal nicht sein. Investieren wir das gesamte über alle 3 Punkte gesparte Geld doch lieber in sinnvollere Dinge – an welchen dann auch meine Tochter über längere Zeit Freude hat. Aber das zu lernen war ein langer, langer Prozess!!

  • Robert sagt:

    Das Hochbett mit Rutsche hat sich in unserem Fall gut bewährt – und ist in dem Möbelhaus mit den 4 Buchstaben auch billig zu bekommen. Hochbetten haben den Vorteil, dass man massenhaft Gerümpel drunter versorgen kann – so dass unserer sich auch mit 15 noch nicht davon trennen kann.
    Für all die Dinge, die man haben will gilt ja, dass man warten soll, bis jemand anders es gekauft und rausgefunden hat, dass es unnütz ist – dann kann man eine billige Zweiterfahrung haben.
    Teure Kinderwagen sind auch eine veritable Geld-Senke und sollte man sich am besten leihen.

    Und mit all dem Geld, das man so sparen kann, kann sich Vati dann eine neue Digicam posten, um die lieben Kinderchen damit auf Schritt und Tritt zu verfolgen.

  • Verena sagt:

    Hahaha! Vor ein paar Tagen habe ich kritisch die neue Wickelmatte beäugt und mich gefragt, was bitte das quietschgelbe Entchendesign in meinem schönen Bad verloren hat… aber die blauen Bärchen und die Babys mit Krönchen waren definitiv noch schlimmer! Schöner Wohnen sieht wahrlich anders aus.
    Vielen Dank für den Anstoss, als werdende Eltern nicht jeden Mist zu kaufen. Man verfällt diesem Mechanismus viel zu leicht. Wir haben uns entschieden, erstmal nur die absolute Grundausstattung anzuschaffen, auch weil unser Budget etwas beschränkt ist. Ausserdem meinte meine Schwägerin auf meine Nachfrage nach Kleidern und Spielzeug: „Boss nicht kaufen – das bekommt ihr dann alles geschenkt!“ Um den Mist kommt man wohl nicht herum. Aber wenigstens zahlen andere 😉

  • Nicole sagt:

    @Papa du sagst es, Babys sind das natürlichste der Welt, Hängematte und Tuch auch. Allerdings dieses Baby im Eimer :-)) ist eine doch ganz günstige Anschaffung und da ja durchsichtig immer wieder amüsant und soo süss das Würmchen zu beobachten mit den kleinen Füschen und den knuffigen Popöchen.
    Weniger ist mehr. Ich bin Mama von 5 Kinder. Mein Kleinster ist jetzt fast 3 Monate und ich kann aus Erfahrung sagen je weniger man anschafft umso weniger Stress. Aber leider ist es doch so, dass viele super Mamis sein wollen und nichts zu teuer ist. So der weibliche Teil von „mein Haus , mein Boot, mein Auto….“. Das bringt keine Punkte auf dem Mama-Baby Glückskonto. So altbacken wie es klingt Ruhe und liebe und viel, viel Zeit bringen das Gefühl des Glücks!

  • Jasmina sagt:

    muss mich ebenfalls für die Babyhängematte aussprechen. Wird sogar von Naturvölkern benutzt, kann also so schlecht nicht sein..

  • ronja sagt:

    Ein Tipp an alle werdende Eltern.
    Die Babygeschäfte haben auch nach der Geburt noch geöffnet. Und Bettchen, TrippTrapp und co finden sich übrigens auch auf Ricardo.

    Ganz ehrlich, für wen kauft man das Designkinderzimmer für viel Geld? Die Filzstifte malen auch auf gebrauchten Möbel:-)

  • Isabelle sagt:

    Baby-walker ruiniert nicht nur die Wohnung, sondern zu oft auch die Gesundheit der Kinder. Laufen lernen tuts Kindchen übrigens langsamer als ohne, da Fehlstellungen der Füsse provoziert werden. Hingegen gibt es Kinder en masse, die mit dem Ding umkippen, die Treppe runter stürzen, etc. Bitte lassen Sie den Quatsch! Fragen Sie jeden Kinderarzt, er wird es aus reichlicher Erfahrung bestätigen.

  • Ueli Hoch sagt:

    Wie wahr. Wir haben unsere Kinder immer am Boden gewickelt, dann konnten sie auch nirgends runterfallen. Und noch etwas, wenn die Kinder etwas älter sind. Kauft anstatt ein Velo mit Stützrädern lieber ein solides Trottinet (kein Scooter). Wenn das Kind dann irgendwann aufs Velo umsteigen will, steigt es einfach auf und fährt los. So einfach geht das. Und im Gegensatz zu den modischen Gehrädern, die den gleichen Lerneffekt haben, wird das Trotti dann auch noch mit 7,8, 10 oder mehr Jahren ab und zu zum Plausch benutzt.

  • Papa sagt:

    oh, wie wahr… Es gibt noch ein Element neben Bett und Hochstuhl, das für uns unverzichtbar wurde, nämlich die Baby-Hängematte. Nebst Tragetuch der einzige Ort, an dem Mäuschen tagsüber schläft. Ein Hacken im Wohnzimmer, einer im Büro, das ganze ist mobil und braucht – ist die Nutzlast dereinst zu gross – nur wenig Platz im Schrank.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.