Darf man Kinder noch in die Pfadi schicken?

Ein Papablog von Phillipe Zweifel.

SCHWEIZ PFADFINDER PFINGSTLAGER

Es braucht Orte, wo Kinder auf eigene Faust Grenzen ausloten: Kinder in einem Pfadi-Pfingstlager.

Pfingstmontag war ich mit meinem dreijährigen Sohn und dessen Götti zum ersten Mal im Alpamare. Mit mulmigem Gefühl stand ich draussen in der Schlange (Ist er nicht doch zu jung? Hat sich hier auf einer Wasserbahn nicht einst ein Kind schwer verletzt?) . Um auf andere Gedanken zu kommen, las ich auf meinem iPhone die Nachrichten, so auch jene vom Mädchen, das im Cevi-Lager ums Leben kam.

Natürlich fühlte ich mich in meinen Ängsten bestätigt und ich begann mit dem Götti eine Diskussion: Wieso müssen Kinder dem ultimativen Adrenalinkick ausgesetzt werden? Sowieso die Pfadi/Cevi/Jungwacht! 20 Zehnjährige, die von zwei bekifften 15-Jährigen betreut werden! Mein Kind, sagte ich, soll dereinst in den Tennisclub, nicht zu den Pfadi.

Der Freund widersprach. Ob ich denn vergessen hätte, wie gerne wir früher in die Wölf, vor allem in die Lager, gingen? Und so verloren wir uns schon bald in Erinnerungen an die alten Zeiten. Wie wir verregnet und unterkühlt im Pfingstlager dem Schlaf entgegenbibberten. Die pädagogisch voll unwertvollen Schlägereien um ein paar Konservenbüchsen Fruchtsalat. Feuer, mit waffenscheinpflichtigen Signalpistolen entfacht. Nachtübungen und Taufen, die heute als psychische Traumata durchgehen würden. Und ja, auch Abseilungen, die rückblickend als dilettantisch eingestuft werden müssen.

Seltsamerweise entzündeten ausschliesslich solch ungemütliche Situationen unser nostalgisches Schwärmen. Die Heissluftballone, die wir bastelten, die Lieder, die gesungen wurden, waren längst vergessen. Noch seltsamer: Es sind genau diese Abenteuer, vor denen wir unsere Kinder heute warnen. Grund dazu gibt es nicht, zumindest nicht statistisch. Trotz des tragischen Unfalls in der Cevi sind Jugendlager keine Todesfallen. Doch Eltern, die Trottinett-Fahren nur mit Helm erlauben und ihre Kinder im Auto vom Frühchinesisch zum Geigenunterricht kutschieren, können sie wohl nicht anders erscheinen.

Helikopter-Eltern, Generation Rücksitz, Paranoia-Parenting – über die Kultur der Angst im Kinderzimmer wurde viel geschrieben. So weiss man, dass der Streifradius von Grundschulkindern – also das Gebiet, das sie auf eigene Faust entdecken können – binnen weniger Jahrzehnte von 20 auf vier Kilometer geschrumpft ist. Im Fall der Pfadi-Paranoia kommt zur irrationalen Angst vor Unfällen und Pädophilen ein weiteres Unheil dazu: die Naturfremde. Laut einer Studie malen deutsche Kinder eine Ente mangels Anschauungsunterricht wie eine Badewannenente: quietschgelb.

Dabei ist die Natur der beste Lehrer. Wo sonst lernt ein Kind ohne Erwachsene Räume für sich zu erschliessen? Wo Gefahr und Wachsamkeit – aber auch Langeweile und Leid – erfahren? Und das erst noch gratis. Die Pfadi weiss das und bietet Kindern die Möglichkeit, in einer unberechenbaren und unkontrollierbaren Umgebung persönliche und fremde Grenzen auszuloten. Das mag gefährlich sein, hält aber Bestätigung und Freiheitsgefühle bereit. Fast schon wollte ich das Hohelied auf Natur und Pfadi anstimmen, als ich mich erinnerte, dass ich mich an einem dafür unpassendem Ort befand: in der Alpamare-Warteschlange. «Du hast Recht», sagte ich zum Götti, «der Junge kommt mal in die Pfadi und jetzt in die Wasserbahn.» Kurz darauf sausten wir drinnen die Balla-Balla-Wasserröhre hinunter. Mein Sohn quietschte vor Vergnügen.

Was denken Sie: Wie sinnvoll ist absolute Sicherheit für Kinder? Und würden Sie Ihre Kinder in die Pfadi schicken?

zweifelPhilippe Zweifel, 37, ist Leiter des Kulturressorts bei Newsnetz und Vater eines Sohnes. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.

431 Kommentare zu «Darf man Kinder noch in die Pfadi schicken?»

  • Splash (Pfadiname) sagt:

    Ich selbst bin schon seit ich mich erinnern kann in der Pfadi, und bin nun diesen Frühling auch Leiter geworden. Alles in allem habe ich und auch viele Kollegen und Butzlis unentbehrbare erfahrungen gemacht, die nicht nur das Durchhaltevermögen stärken, nein auch das Selbstwertgefühl und die Selbständigkeit werden extrem gestärkt! Diese Punkte sind jedoch sehr Personenabhängig, und deshalb sollten solche erfährungen von jedem selbst gemacht werden. Auf jeden Fall ist es jeder Versuch wert, und wenn sie nicht überzeugt sind, warum gehen sie nicht an einen Pfaditag, dort können sie auch mit!

  • Die treue Jublanerin sagt:

    Also ganz im ernst die Jubla, Cevi sind keine „möchtegern Pfadi“ es gibt Unterschiede zwischen Pfadi und Jubla.
    Die Jubla macht genau soviel Abenteuewanderungen usw. zumindest in meiner Gruppenstunde ich kann es nicht verstehen wieso das sie jetzt meinen gegen die Jubla gehen zu müssen wir haben alle das gleiche Ziel: die Kids sollen die Natur wieder mehr erleben dürfen. Deswegen kann ich es nicht verstehen das sie jetzt auf der Jubla und Cevi herum hacken. Kommen Sie zuerst einmal in die Jubla dann werden wir sehen ob Sie noch der gleichen Ansicht sind.
    LG die treue Jublanerin

    • Hallo Jubla

      Es gibt halt immer das erfolgreiche Original und dann noch die vielen Kopien.

      Die Schwäche der Pfadi ist seit sehr vielen Jahren, dass oft die Leiter um ein paar Jahre zu jung sind (Lagerleiter mit 17/18-jährig). Die religiösen Pfadikopien haben von dem her die Stärke, dass sie oft Leiter zwischen 20 und 25-jährig haben.

      Wenn ich im Blick die Schlagzeile von einem fürchterlichen Unfall im Pfadilager sehe und wenn man dann genauer liest, waren es Jungschar, Jungwacht oder sonst so ein heiliger Jungendverein.

      Die einen können es, die anderen probieren es auch.

  • Also erstens: Es gibt Pfadi und dann noch diejenigen, die wie Pfadi sein möchten, aber halt mehr Zeit mit Beten verbringen als mit Abseilen, Abenteuerwanderungen, Naturbeobachtung. Diese Möchtegern-Pfadi heissen dann Jungschar, Jungwacht, Cevi.
    Zweitens, wenn in einem Jugendlager ein Unfall passiert, ist das viel spektakulärer als wenn dieselben Jugendlichen einen Blödsinn zuhause auf dem Spielplatz oder der Quartierstrasse bauen. Besser, sie lernen Gefahren unter kundiger Leitung kennen.

    Sollten die Pfadileiter tatsächlich kiffen, so ist es an den Eltern die Notbremse zu ziehen.

  • Häxli sagt:

    Ich bin selbst schon mit 6 Jahren in die Jungwacht und Baluring eingetreten und seit dem bin ich dabei, obwohl jetzt bin ich selbst Leiterin doch ich finde es war kein schlechter Entschied das ich in die JuBla ging.
    Es hat mir so viel über das Leben gelernt und ich habe so viele neue Leute kennengelernt.
    Ich würde meine Kinder frei entscheiden lassen ob sie in die Vereins gehen wollen oder nicht.
    Bitte liebe Eltern lasst eure Kids selbst entscheiden erzwingen nützt genau gar rein nichts!
    Alle die denken das es ein verkiffter Verein ist…. stimmt NICHT!!!!

  • Häxli sagt:

    Also meiner Meinung nach ist es gut wenn man die Kinder in die Pfadi/ Cevi oder in die JuBla schickt.
    Die Kinder werden immer fauler und fauler. Heute gehen die Kinder nie mehr so viel raus wie früher.
    Die Kids spielen lieber am PC oder sitzen vor dem Fernseher. Ich finde das sehr schade und ich hoffe das die Kids wieder mehr in der Natur kommen. Die Vereine sind dazu da das die Kids die Natur erleben können und sich austoben können.
    Ein Lager ist eine tolle und eine unvergessliche Sache für die Kids.
    Also schickt eure Kids in die Vereine es wird ihnen gut tun.

  • Canupo (Pfadie Name) sagt:

    Kind sollte selbst einscheiden ob es hin geht oder nicht ..!! Also ich bin 11 Jahre alt und finde die Pfadie coll man lernt dort Zelte aufbauen und man findet dort Freunde fürs Leben und das finde ich ganz wichtig aber ein Kind sollte selbst einscheiden ob es hin geht oder nicht ……!!
    Ja mann kan sich schonn verletzen aber das gehört dazu finde ich

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Klar, wenn sie möchten, dürfen sie auf jeden Fall in die Pfadi, warum auch nicht? Wir können und dürfen unsere Kinder nicht überbeschützen und vor allen Gefahren bewahren. Sie müssen auf die Schnauze fallen, um wieder aufstehen zu lernen. Aufgeschlagene Knies, Schrammen und blaue Flecken gehören zu einem „normalen“ Kinderleben und zur gesunden Entwicklung dazu. Überbeschützende Helikoptereltern erweisen ihren in Watte gepackten Kindern einen wahren Bärendienst und machen sie zu unsicheren, unselbstständigen und ängstlichen Mitmenschen. Das kanns und darfs ja auch nicht sein, oder? Nur Mut :)!

  • Ove Wittstock sagt:

    Als ehemaliger Zürcher Kadett habe ich an vielen Ferienlagern teilgenomen. Später habe ich in Kalifornien während 19 Jahren Jugendlager geleitet. Es war für mich immer wichtig, dass die teilweise potential gefährlichen Uebungen von erfahrenen Experten geleitet wurden. z.B. Abseilen, Klettern, Segeln, Wildwasser Gummiboot und Kanu Fahren, Reiten etc. Absolute Disciplin war immer gefordert, damit das Risiko minimiert wurde. Ich bin sehr dafür, dass Jugendliche, speziell städtischer Herkunft, der Natur und ihren Gefahren ausgesetzt werden. Sie lernen dadurch, Gefahren selbst einzuschätzen. . .

  • noemi graf sagt:

    2 : denken sie mal daran wie sie sich fühlen müssen wenn sie zuschauen müssen wie ihr schützling der ihnen voll und ganz vertraut in einen Baum rast und sie nichts dagegen machen können. diese leute sind zwischen 15 und 25!

    • Eni sagt:

      Für die Leiter ist das sicher schlimm gewesen, aber es ändert nichts daran, dass dieser Unfall fahrlässig war und hätte vermieden werden können. Am Ende der Bahn hätte ein Puffer befestigt werden müssen, oder halt eben zwischen 2 Bäumen befestigen, damit es ein Y ergiebt und der Passagier auspendeln kann.

  • noemi graf sagt:

    Ich bin in der Pfadi als leiterin und eine gute kollegin in der Cevi. Wir haben beide Schützlinge dei Religionslos, Muslimisch oder sonst irgendeiner Religion sind. Niemand interessiert sich daür und es werden alle gleich behandelt. Da soll mal einer sagen dass das was wir machen soo religiös ist!
    Ich bin seit der 1. Klasse in der Pfadi und ich kann nur gutes Berichten. Ich finde es schlimm das dieser Umfall passiert ist. aber dass hat rein gar nichts mit der Cevi zu tun. es hätte in jeder organisation passieren können. und bitte wälzen sie die Schuld nicht auf die leiter ab!

  • Nicht überstürzen sagt:

    Bis jetzt ist uns noch kein Detail zum genauen Ablauf des tragischen Unfalls bekannt. Als Pfadileiter möchte ich denjenigen, welche die Leiter hier kritisieren mitteilen, dass die Kinder oftmals selbst die Impulse für gefährliches Verhalten von sich aus geben. Manche Eltern wären erstaunt, wenn sie ihre Kinder in den Lagern sehen könnten. Ich bin der Meinung, dass genau dieses „andere“ Verhalten in der Pfadi Platz hat und sich somit ein Kind auf spielerische Weise entwickeln kann. Dabei gestalten die Leiter das Programm und sorgen für eine sichere und vollumfassende Betreung der Kinder.

  • rudolf specht sagt:

    ich muss sie leider entäuschen, meine kleinschreibung hat damit zu tun, dass ich mühe habe mir der rechtschreibung und es mir daher leichter fällt und nicht weil ich jemand anders bin. ebenfalls kann ich nicht folgen was mein komentar zur pfadi mit selbstgerechtheit zu tun hat. die pfadi ist selbstverständlich nicht masstab für lebensqualität aber darum geht es ja auch nicht, sondern ob man wegen diesem umfall diese verbieten sollte. da sage ich klar nein.

  • rudolf specht sagt:

    @Katharina: sie nerven! Und das auf ganzer linie, mit ihrer pseudo intellektuellen wortwahl und vor allem mit ihren komentaren. und das leider regelmässig. es gibt kein thema wo sie nicht ihren senf dazugeben und leute beleidigen…
    und nun zum thema, ich denke nicht, dass man die pfadi oder cevi verbieten sollte. der unfall ist tragisch doch das leben ist nun mal gefährlich. wir müssen akzeptieren, dass wir unsere kinder nicht in watte packen können um sie vor allem zu schützen. erstens geht es nicht und zweitens wo wärhre da denn die lebensqualität, repektive lebenslust.

    • Katharina sagt:

      Auch Sie nerven mit ihrem selbstgerechten Getue. Genau das beweist ja, wovon wir bei Vereinen wie die Pfadi reden. Sind Sie allgemeingültiger Massstab für Lebensqualität und -lust? nein.

      „es gibt kein Thema wo sie nicht ihren Senf dazugeben“ Das tun alle regelmässigen.
      „und Leute beleidigen…“ wenn meine blosse Präsenz sie als Beleidigung auffassen, ist das ihr Problem. Es zeigt nur ihr eigenes diskriminierendes Denken.

      Und verstellen Sie das nächste Mal ihre Kleinschreibweise etwas besser. Die ist selbstredend … identifizierend.

    • Paul sagt:

      Nicht aufregen Rudolf – Katharina lebt in den USA. Das ist da, wo die Pfadileiter so um die 50 sind und Pfadi rein gar keinen Spass macht (kann ich beurteilen, ich war da mal Gast in einem Lager). Mit den Grundwerten der Pfadi nach BP hat das rein gar nichts mehr zu tun. Bei der Pfadi geht es darum, aus Kindern Erwachsene zu machen, die sich in der Gesellschaft und in der Natur behaupten können, die Verantwortung übernehmen, mit Gefahren umgehen können und sich nicht dauernd in die Hosen scheissen. Unfälle passieren da natürlich leider trotzdem – genau wie sonst im Leben, z.B. beim Autofahren.

  • Fabian sagt:

    Hallo zusammen…
    Besten dank für die Worte im Blog. Es spricht mir aus der Seele, einfach ein bisschen wortgewanter:-) Ich bin selbst ein langjähriger Jungwächtler und seit 6 Jahren Leiter der àltesten Schar der Schweiz…. tagtäglich kämpfen wir um mitglieder und versuchen den jungs zu zeigen dass man auch ohne PS3 spass haben kann…. Und sandkuchen essen ist auch nicht immer ungesund. Was solche seilbahnen angeht möchte ich mich mit vorsicht äussern.Solche sachen sind mit einer gewissen erfahrung umd gesundem menschenverstand nicht gefährlich……unfälle passieren immer und überall! Danke

  • Markus Saxer sagt:

    Ihr (nota bene) beleidigender Kommentar über zwei bekiffte 15-jährige die 20 Zehnjährige betreuen scheint mir von der „intelektuellen Stringenz“ her zum üblichen Niveau eines Journalisten zu passen … vielleicht haben Sie in Ihrer Jugend einfach zu viel gekifft? Das soll ja die mentalen Fähigkeiten nicht unerheblich beeinträchtigen… Falls das aber irgendwie lustig sein sollte haben Sie schlicht und einfach kläglich versagt. Angesichts einer Tragödie über Jugendliche die ihre Freizeit zu Gunsten von Kindern opfern derartige Kommentare abzulassen ist unter aller Kanone

  • Walter Bossert sagt:

    Mich wundert das hier in diesem Forum so locker über gefährliche “ Spielzeuge“ debatiert wird!! Wenn man die Bilder der Unfallstelle sieht, bekommt man grosse Zweifel am Ausbidungsstand der Leiter.Zu dem frage ich mich schon, warum denn jedes Bähnli welches zum Transport von Menschen verwendet werden könnte, eine Betriebsbewilligung und damit eine Abnahme durch eine Fachperson bedarf, während in Lagern MIT KINDERN offenbar alles erlaubt ist??

    • Reto sagt:

      Also unabhänging der positiven Dingen, welche ein Kind erleben kann bei den Pfadfindern !!!…war diese Seilbahn einfach SHIT !
      Gerade wenn sowas zu Fun-Zwecken ( Rutschen) verwendet wird, darf auf einer relativ kurzen Strecke keine 30 Meter Gefälle sein. Dazu kein Auslauf…?! Da braucht man, liebe Kommentatoren, nicht direkt vor Ort zu sein um dies zu sehen.

    • Aktiver Cevi Leiter sagt:

      Sie haben vollkommen Recht! Da müssen ab sofort mind. 2 ETH Ingenieure, Statiker und dipl. Sicherheitsexperten anwesend sein. Natürlich darf die Seilbahm erst gebaut werden, nachdem die Bewilligung aus Bern eingetroffen ist. In der Zwischenzeit werden die Kinder im Haus eingeschlossen, so dass auch ja nichts passiert.

      • Wir finden genau diese Panik der Eltern ist völlig übetrieben, natürlich das mit dieser Seilbahn ist ein tragischer Unfall und unser Beileid an die Angehöhrigen des verstorbenen Kindes.
        Aber wenn die Eltern unserer Kinder kein Vetrauen mehr in die Pfadi/CEVI/Jungwacht haben, dann wird es diese Vereine bald nicht mehr geben, und die Kinder werden dann genau das, wie es immer in den Nachrichten steht,
        Diese Jugendvereine stehen für Risiko und gleichzeitig auch für höchste Sicherheit es liegt uns nicht mehr am Herzen als ein Kinderlachen, und die Kinder vertrauen uns sozusagen ihr leben an
        AZB…

    • Markus Saxer sagt:

      Da kann ich ihnen einen Tipp geben: Das ist so weil ene solche Seilbahn eine provisorische unmotorisierte Installation ist. Wie stellen Sie sich eine solche Abnahme vor? Samstag für Samstag begeben sich die entsprechenden Experten in die von Cevi/Pfadi usw. bevölkerten Wälder und nehmen dort die dutzendfach installierten Seilbähnli ab? Müssen die Experten am Waldrand abgeholt werden oder reicht die Angabe von Koordinaten? Was passiert wenn ein Experte für Seilbähnli kein Experte für Kartenlesen ist und das Seilbähnli gar nicht findet? Wird dann Rechnung gestellt und was kostet die Abnahme?

      • Deniz sagt:

        Aus einigen Kommentaren kann man den Eindruck bekommen, die Seilbahne seien eine „Heilige Kuh“ der Pfadis und Cevis. Sind Kinderlager ohne diese Art von potentiell gefährlichen Geräten und Übungen tatsächlich undenkbar? Oder dass es profimässig und fest installierte Geräte gebe, die von verschiedenen Lagern zu benutzen wären… Oder, dass immer und zwingend gewisse schriftlich festgelegte „Standards“ beim Bau und bei der Benutzung eingehalten werden müssten.

        Oder aber, fehlt es einfach am Willen, irgend etwas zu verändern, auch wenn die Einsicht eigentlich da wäre…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Deniz: man könnte aber auch den Eindruck gewinnen dass eventuell Sie die Kommentare nicht sorgfältig gelesen haben. Denn von den aktiven Gruppenleitern wurde immer wieder auf die Schulungen hingewiesen, und definierte Vorgehensweisen wie solche Bahnen gebaut werden existieren sehr wohl.
        Bei fest installierten Geräten, die unbeaufsichtigt irgendwo rumstehen, haben Sie ein sehr hohes Risiko dass nette Mitmenschen, die schon harmlose Bänkchen und Feuerstellen sabotieren, an der Einrichtung manipulieren- was ohne stundenlange Prüferei vielleicht nicht mal bemerkt wird- resp. erst zu spät…

  • Eni sagt:

    Dieser Unfall ist tragisch für alle Beteiligten, aber meine Frage ist, warum man bei solchen Seilbahnen das Ende nicht zweigeteilt (V-förmig) zwischen 2 Bäumen gemacht hat, damit bei einem solchem Fall das Kind in einem leeren Zwischenraum auspendeln kann?

  • Felix Leiter sagt:

    also das mit dem explosiven material hat eigentlich immer am meisten spass gemacht auch wenns mal gefährlich und unsinnig wurde.

  • Deniz sagt:

    Wie die Pfadilager gestaltet werden – also 15jährige, unmündige Kinder (ob bekifft, oder nicht) organisieren und beaufsichtigen noch kleinere Kinder – finde ich zu gefährlich und nicht in Ordung. Insbesondere wenn selbstgebastelte Seilbahne, Kletterübungen, oder Hantieren mit explosivem Material auf dem Programm stehen.

    • Bernd sagt:

      alleine durch 15 ährige beaufsichtigt zu werden ist rein von gesetzteswegen schon nicht erlaubt. Eine volljährige Person, die letztlich auch die Verantwortung trägt kann einzelne Aufgaben an jüngere Leiter delegieren….

    • Bernd sagt:

      O.K. hantieren mit selbstgebastelten Material stelle ich einmal shwer in Frage und ist auch kein substanzieller Kindererziehungsbeitrag (außer in Alkaidacamps ;-)) ) Selbstgebastelte Seilrutschen und Kletterübungen soferne beides gesichert sind befürworte ich.

    • Sportpapi sagt:

      Ein Lager, bei dem der Hauptleiter unter 18 Jahren ist? Wo gibt es das? Zumindest auf jeden Fall nicht mit J+S. Aber schon zu meiner Zeit haben einzelne Eltern ihre Kinder lieber dem Pfarrer ins Lager gegeben, als den augebildeten 20jährigen Lagerleitern, die ihre Kinder jeden Samstag nachmittag betreut haben.

      • Ex Cevi und Familienvater sagt:

        Der Idealfall ist natürlich wenn der Pfarrer selbst ausgebildeter Lagerleiter ist… 🙂 (soll übrigens vorkommne!!)

      • Sportpapi sagt:

        Fürs Lager ist es eigentlich keinen Gewinn, wenn ein Pfarrer dabei ist. Ausser natürlich, es handelt sich um ein kirchlich-/ religiöses Lager. Aber ob es das wirklich braucht?

  • Felix Leiter sagt:

    also das mit den 20 kids und 2 bekifften leitern ist sicher schonmal vorgekommen und der author des beitrags hat das wohl auch mehr als extremes beispiel hier gebracht. nicht aufregen.

  • Hans Ruedi Huber sagt:

    Als ehemaliger Lehrer&Pfadi-Abteilungsleiter, heute Grossvater von 7 Grosskindern im jugendl. Alter, hat mich dieser tragische Unfall tief getroffen. Ich will mich nicht zu den sicherheitstechn., juristischen u. moralischen Aspekten des Unglücks äussern. Was mich seit Jahren beschäftigt und jetzt wieder auffällt, ist die fehlende Diskussion über den Begriff und Wert „Abenteuer“ in der pädagog. Arbeit mit Jugendlichen. Hier nur kurz meine Ansichten/Erfahrungen: Ein solch‘ kurzer „Nervenkitzel“ (so von Anbietern dieser Tyroliennes-Schussfahrten angepriesen) ist kein wertebildendes Abenteuer.

    • Sportpapi sagt:

      Richtig. Aber vielleicht der gemeinsame Bau von Seilbrücken und Seilbahnen? Pioniertechnik? Zumindest zu meiner Zeit nahm das Bauen viel mehr Zeit in Anspruch als das Nutzen.

  • Bernd sagt:

    An alle Jugendleiter!!!! Laßt Euch nicht von sudernden, nörgelnden Eltern irritieren, denn sie wissen nicht was sie tun! Oft sind wir nur Blitzableiter für deren Alltagsstreß, den wir ja auch selber haben. Laßt Euch Eure Aufgabe nicht vermiesen – der Lohn für Eure Arbeit sind die Strahlenden Augen der Kinder und Jugendlichen und ab und zu ein Danke. „Learning by doing“ alles Andere ist langweiliger Schnee von gestern! Möchte mich bei jedem bedanken der sich als Leiter in eine Jugendgruppe oder in anderen sozialen Diensten einbringt – Dankeschön!!!!!!!!!

    • Markus Saxer sagt:

      Da schliesse ich mich ausdrücklich an …

    • Yvonne sagt:

      Ja, DANKESCHÖN an alle welche ihre Freizeit opfern (statt bekifft sonst wo umherzuhängen)
      Die Kinder profieren sehr viel, Kollegialität, andere oder anders denkende zu akzeptieren, evt Freundschaften für Leben zu schliessen und dies in freier Natur, ohne irgendwelche Nintendo, PC etc sind nur einige Sachen.

  • Bernd sagt:

    Natürlich versucht man die Jugend zu schützen, doch übertriebene Abschirmung von existierenden Gefahren birgt eine umso größere Gefahr in sich. Sollten die Jugendlichen einmal einer solchen Bedrohung ausgesetzt sein, haben sie keine Ahnung wie sie darauf reagieren sollen. „Kontrollierte Gefahr“ ,könnte man hier als Schlagwort einwerfen, ist durchaus ein Beitrag zur Sicherheit. Könnte hier z.B. ein Fahrsicherheitstraining anführen. Ähnlich ist das Abseil, Seilbrücken, Floßfahren mit Sicherung. Wichtig ist daß man die Jugend weg von den Computer und Fernsehen holt und Sinnvolles mit ihnen macht.

  • Bernd sagt:

    Selber langjähriger Leiter einer Jungendgruppe kann nur sagen, dass die Fühhruunskräfte der verschiedenen Altersgruppen ein ausgeprägtes Verantwortungsbewußtsein haben und keineswegs „Kiffer“ sind. Es sind durchaus auch recht junge Leute dabei die es nicht scheuen freiwillig und unentgeltlich ihre Freizeit zu opfern um mit Jungendlichen sinnvolle, innerhalb eines genau deffinierten Rahmenprogramms, abhängig von der Altersgruppe, zu arbeiten. Oft sind die Jungendlichen in der Jungendgruppe besser aufgehoben als daheim wo die Eltern zu bequem sind etwas mit ihnen zu unternehmen. Also Respekt!!

  • Bernd sagt:

    Wer sagt hier, dass Jungleiter nicht das Verantwortungsbewußtsein der Eltern haben. Im Gegenteil, sie haben wesentlich mehr Verantwortung und sind nicht selten die Vertrauenspersonen für die Jugend. Oft stellen sie Bindeglied dar bei der Vermittlung zwischen Eltern und Kindern. Woher nimmt man das Recht und beschimpft 2 15-Jährige als „bekifft“. Hat man hier einen Drogentest gemacht, oder paßt dem Betrachter das Aussehen der beiden nicht in den Kramp, nur weil es seiner eigenen, hier offensichtlich begrenzten Vorstelluungswelt nicht entspricht. Schande über Sie!

  • Isa Eyer sagt:

    Klar! Kinder sollen die Natur erleben, Grenzen ausloten in der Natur usw… Aber warum tun das nicht die ELTERN mit den Kindern??? Warum soll man das an fremde Jung-Leiter delegieren, die nicht das Verantwortungsbewusstsein von Eltern haben? Sind denn die Eltern zu faul, sich mit den Kindern im Wald herumzutollen? Wir jedenfalls nicht! Bin auch ängstlich, aber immer mit unserem 12-jährigen Sohn und Familie und Freunden unterwegs. Warum sollte ich diese wertvollen Jahre mit unseren Sohn an Fremde abtreten? Hier sind die Eltern gefragt! Und gleichzeitig mit Spiel auch Werte vermitteln! Wichtig!

    • Bernd sagt:

      Sich mit den Kindern zu beschäftigen ist vielen Eltern viel zu aufwändig. Viel lieber geben sie ihre Kids an Jugendorganisationen ab, welche die Erziehung übernehmen sollen. Alternativ setzt man auch die Kids vor Computern und Fernsehern um sie in eine Traumwelt abgleiten zu lassen. Was wundert es einen, dass die Kinder nicht mehr wissen wie eine Kuh aussieht und woher die Milch kommt. Streß als Auusrede der Eltern kann ich nicht gelten lassen, vielmehr Bequemlichkeit und Egoismus… Danke für den netten Beitrag

      • Lili sagt:

        Es hat nichts mit aufwändig oder nicht aufwändig zu tun, wenn man Kinder in einen Verein gehen lässt. Und sich sage bewusst: gehen lässt. Es gibt nichts schlimmeres als Eltern, die immer alles mit ihren Kinder machen. Erinnern sie sich an Ihre Kindheit? Fanden Sie es cool, immer unter Beobachtung und Anleitung der Eltern zu sein? Und auch den Eltern tut es gut, die Kinder mal von Zeit zu Zeit loszulassen, im Vertrauen darauf, dass alles gut kommt. Das allerdings ist nur möglich, wenn die Kinder gut erzogen sind! Die Erziehung dem Verein zu delegieren, das geht gar nicht.

    • Pedes sagt:

      Liebe Isa

      Es ist schon richtig, dass es auch Eltern gibt, die mit ihren Kindern die Natur aktiv erleben. Die Pfadi (oder auch andere Jugendvereine) können und wollen ja nicht die elterliche Aufgabe übernehmen, sondern wollen ein zusätzliches pädagogisches Erlebnis bieten. In den Jugendvereinen finden Kinder einen Raum, in dem sie sich ausserhalb der Familie identifizieren können und lernen Dinge wie mal eine Nacht ohne Mami auswärts zu verbringen. Zudem legt zumindest meine Pfadigruppe, in der ich Leiterin bin, sehr grossen Wert auf den Elternkontakt, die Leiter sind also nicht Wildfremde.

    • Sportpapi sagt:

      Es ist ja gerade das Konzept einer Jugendorganisation, dass es Freiräume gibt. Und dass eigentlich keine Erwachsenen dabei sind. Das ersetzt aber natürlich nicht, dass auch die Eltern mit ihren Kindern die Natur erleben.

    • Andrea sagt:

      Das ist nur teilweise richtig… In den Jugendverbänden gehts nicht nur darum draussen zu sein, das kann man tatsächlich auch ohne. Vielmehr gehts aber eben auch darum, sich in sozialen Situationen mit anderen Kindern und jungen Leitenden zurechtzufinden, sich auch ein wenig vom Mami zu lösen und Dinge mit Freunden erleben, die mit der Familie einfach nicht das gleiche wären. Jugendgruppen helfen uns, Sozialkompetenz, Verantwortungsgefühl und viele weitere Fähigkeiten zu entwickeln und legen eine Grundlage für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung wenn man selbst zu leiten beginnt.

  • Chris de bourg sagt:

    @Katharina:
    Bitte nehmen sie zur Kenntnis das die Jugendvereine ein wichtiger Teil zur Gesellschaftsbildung beitragen.
    Mein Verein (Jungwacht Blauring) hat beispielsweise einen Ausländeranteil von 40 % und Mitglieder aller Religionssparten. Ein Zusammenleben wird von klein zu gross erarbeitet und gegenseitige Integration wird aktiv gelebt.
    Die Freiheit sich kreativ zu entwickeln, und dies ohne Leistungsdruck, ist wahrscheinlich nirgends grösser als in einem solchen Jugendverein.
    Bitte Trollen sie sonst wo rum.

    • Bernd sagt:

      Danke für das super Kommentar. Als langjähriger Leiter einer Jugendgruppe in Österreich (Pfadfinder) mit ca. 50 Jugendlichen breche ich für meine Leiter und Leiterinnen jede Lanze. Sie geben ihr Bestes, stellen ihre Freizeit zur Verfügung, absolvieren Kurse und bemühen sich ein tolles Programm mit den Jugendlichen abzuwickeln. Oft sind sie Ersatz für das fehlende Elternhaus, Vertraute, Freunde und Berater der Jugendlichen….

  • heidi reiff sagt:

    Es gibt ja in der CH so viele Freizeitangebote für Jung und Alt, als Kinder war das gluggere für Mädchen noch lustig, die Murmeln aus Glas, die Döleli, die Döleli gibts nach wie vor in Basel, gluggeret wird nümme, jetzt isch skate meh in oder Velofahre oder Windsurfe. Die Stadtgärtner pflegen die Rosenanlage im Mathäuspark, die Mülleimer werden regelmässig geleert, Säckli für Hundescheiss sind auch vorhanden, zu 80 % halten sich Menschen international daran, do im Schärbeviertel Glaibasel. Ein Schnitzelbänkler kommt mir immer wieder in den Sinn: „i bi der Schorsch vom Hafebecki 2“.

  • oma sagt:

    Ein schrecklicher Unfalles, dessen Ursachen und Gründe, alle noch nicht kennen, gleich eine ganze Gruppe in Frage zu stellen finde ich absolut daneben. sonst müsste man heute beinahe alles in Frage stellen und wie fufi sagt: 15. Juni 2011 um 21:16 uns schon fast wünschen nicht geboren zu sein. Natürlich ist der Unfall schrecklich, muss unbedingt geklärt werden und allfällig schuldige bestraft werden, aber nicht nach Schema Katharina die gleich alles verteufelt. Ausserdem wenn es keine solchen Jugendorganisationen gäbe, würden viele Kinder Natur und spez. Wald ur noch aus dem Fernseher kennen

  • oma sagt:

    @Katharina: Ich staune immer wieder über die unsäglichen Kommentare von ihr und frage mich ob sie vielleicht (für uns alle unverständlich) ironisch gemeint sein sollten, oder ob sie einfach nur so verbohrt und besserwusserusch ist. In mir lösen ihre Kommentare nur Kopfschütteln und Unverständnis aus – sorry!

    • Bio-Monika sagt:

      Wieso sich entschuldigen, Oma? Die Kommentare sind verbohrt und besserwisserisch, sie sind eigentlich noch viel schlimmer. Und das besonders Ekelhafte ist, dass die Dame ihre weltlichen Frustrationen (und derer muss es viele haben) an Pfadi-und Cevileitern auslässt und auch noch mit Schlüpfrigkeiten aufwartet. Warum allerdings ihr gegenüber diese Schonhaltung seitens der Redaktion besteht, ist mir schon seit längerem schleierhaft……

      • Bio-Monika sagt:

        Oma, ich sehe gerade, dass man meinen Bezug falsch verstehen könnte: ich spreche selbstverständlich über Katharinas Kommentare!

  • montana sagt:

    Als Pfadileiter möchte ich sie mal aufklären:
    Dieser Blog zieht das Image von Jugendgruppen tief in den Keller. Woher der Verdacht und die Verallgemeinerung stammt, das 20 Kinder von nur 2 Leitern überwacht wird und dass diese auch noch gleich bekifft und minderjährig sind, weiss ich nicht.
    Leiter sind ausgebildete Personen und und in einem Lager mindestens zu dritt. Häufig sind mehr Leiter anwesend als überhaupt nötig.
    Ich finde, wenn man etwas über Jugendgruppen schreibt, sollte man auch eine gewisse Erfahrung aufweisen und nicht gleich in einem Satz eine solche Rationalisierung anstellen.

    • montana sagt:

      Und vor allem werden die Kinder in einem Lager nicht fahrlässig tödlichen Gefahren ausgesetzt. In erster Linie geht es darum, in einer Gruppe zu leben, spannende und PSOITIVE Erfahrungen zu gewinnen.
      Dass dabei die eine oder andere Verletzungsgefahr entsteht ist völlig normal. Oder überwachen Sie ihre 12-Jährigen Kinder noch immer, wenn sie auf dem Schulweg die Strasse überqueren???
      Pfadi/Cevi/Jungschar/etc. wirft die Kinder nicht von Brücken. Wir haben schliesslich ein gewisses Verantwortungsgefühl. Ich bin über die Einschätzung von euch Aussenstehenden schwer enttäuscht

      • Brunhild Steiner sagt:

        @montana: lassen Sie sich bloss nicht entmutigen,
        es gibt doch noch Einige denen klar ist, dass Sie nicht aufgrund versteckter und destruktiver Motive Ihre Freizeit für „unsere“ Kinder einsetzen, dass Sie sich Ihrer Verantwortung sehr wohl bewusst sind
        (und im Gegenzug vielleicht manchmal mit fehlendem Verantwortungsbewusstsein von Eltern zu kämpfen haben)
        und Ihren Einsatz nach bestem Wissen und Gewissen leisten.
        Hoch leben die Pfadis, Cevis, Jungwachts, Besjis und sonstigen Gruppen!!!

  • ........ sagt:

    …..die Frage stellt sich eher, wieso man in einem Blog nicht Themenbezogen disskutiert, anstatt sich mit zu bombardieren? Ich erinnere daran dass sich täglich auf den schweizer Strassen, im Sportverein, in der Schule und auch Zuhause Unfälle und Tragödien ereignen. Somit stellt sich mir nicht die Frage der Verantwortung, sondern der Menschlichkeit. Selbsteinschätzung erfährt und erlernt man nur durch erleben von unbekannten Situationen. Ich hoffe dass alle Kommentarschreiber/innen sich auch solchen Situationen stellen und mal wieder im Wald frische Luft schnappen gehen…..

  • Ueli sagt:

    Egal ob Pfadi, CEVI, JuBla oder andere Jugendvereine, sie alle sind extrem wertvoll für die teilnehmenden und mitgestaltenden Jugendlichen. Die Aktivitäten solcher Vereine gibt den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit sich selbst zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Es geht ums selber machen und selber erfahren. Das ist leider entgegen dem gesellschaftlichen Konsum-Mainstream.
    Ausserdem finde ich Unterstellungen wie ‚bekiffte Leiter‘ völlig fehl am Platz. Damit verunglimpft man tausende von verantwortungsbewussten und gut ausgebildeten Leitenden die sich freiwillig engagieren.

  • Reto sagt:

    Lustigerweise sind bei sonstigen Freizeitaktivitäten( kommerzielle) für Kinder UND Erwachsene die Adventure-Events oder Basic-Events, wie immer sie auch heißen, die meist Populärsten ! Es sind genau die Dinge, welche die Pfadis abwechslungsreich und spannend machen. Es wird nicht nur an einer Disziplin „gefeilt “ bis zum geht nicht mehr,sondern neben den unzähligen Bewegungsmöglichkeiten werden auch Dinge wie, Gefühl für Natur, Selbstständigkeit und Teamvorming entwickelt.
    Sonst noch Fragen ?

  • Dieter sagt:

    Warum tut Katharina alles, damit sie nicht ernst genommen wird?

  • A.Tschannen sagt:

    „Wie sinnvoll ist absolute Sicherheit für Kinder?“ Es wurde oben gesagt dass Unfaelle immer passieren können. Logisch. Dennoch gestehe ich als Mutter immer die „Better safe, than sorry“ Option zu waehlen… „No one is perfect…“ 🙂

    (Dass hat jetzt nichts mit der Pfadi zu tun…ich würde meine Kinder schicken wenn ich diese Option haette.)

    • Sportpapi sagt:

      Absolute Sicherheit bedeutet aber auch (fast) immer eine klare Entwicklungseinschränkung für die Kinder. Mit Folgen!

  • Also: Übungen mit dem Seil sind immer gefährlich. Bitte im Kindesalter unterlassen. Das ist etwas für Grenadiere und Seals 7. Ich konnte bei den Pfadfindern feststellen, dass es einen gewissen Typus gibt, der das Spielen mit dem Seil besonders geniesst.

  • pfadfinderin sagt:

    Ich selber bin Pfadileitern der 1. Stufe, das heisst von Kindern im Alter von 6-11 Jahren. Uns Leitern ist die Verantwortung, die während der Samstagnachmittagen, während den Lagern auf uns liegt, stets bewusst. Wir wissen sehr sowohl mit ihr umzugehen. Meiner Meinung nach ist die Pfadi eine sinnvolle Samstagnachmittag-Beschäftigung, wo man nicht einfach nur Indianer spielt und am Feuer sitzt. Pfadi ist mehr als das, man lernt fürs Leben und man lernt Verantwortung für sich und seine Umwelt zu übernehmen, und das schon in jungen Jahren, was will man mehr.

  • burki sagt:

    verpackt die kids in watte, verbitete alles gefährliche – leider könnten dann 90 prozent der eltern nicht mehr autofahren, da doch ein wenig mehr kinder im strassenverkhr sterben als au selbstgebastelten seilbahnen. gottseidank waren die leiter nicht überwiegend weiblich, sonst wäre ja die lohnschere erklärbar…

  • Tom Meyer sagt:

    Tss, und sowas in der BZ?

    Leute, wir berner haben die Aare, viel Wald und Landwirtschaft. Wer braucht Pfadi, CEVI und dergleichen? Alles quatsch! Hei, wer auf der Aare Wellenreiten, im Revier der Poizei Skateboarden, im Revier der Bonzen Snowboarden geht, der lernt im Vergleich zu den Aktivitäten, die solche Vereine anbieten Eigenverantwortung, Fremdverantwortung, Risikobewusstsein, Teamgeist und noch vieles mehr. Ein richtiger berner Wellenreiter braucht zum Feuer machen übrigens keine Hilfsmittel! Ich habe SSBS, J&S, SLRG und CPR-Ausbildung, Surf- Skate- und Snowboarden war die bessere!

  • Gabi sagt:

    Spass, Abenteuer, Zusammengehörigkeitsgefühle und „Anarchie“, d.h. eine eigene Welt ohne Erwachsene – das braucht’s für Kinder. Ob eine Seilbahn – viel zu steil, mit viel zu hohen Tempi – dafür nötig ist, wage ich zu bezweifeln. Als Einzelperson an einem Seil zu hängen und im Affenzahn runter zu sausen, ist unter dem Strich passiv, Anlehnung an Funparks und letztlich inszenierter und abgezirkelter Ersatz, für ein für ein echtes, gemeinsam erlebtes und bestandenes Abenteuer.

  • cevigirl sagt:

    Also meine Meinung ist das man weiterhin in pfadi und cevi etc gehen kann. Es bringt einem im leben weiter und mam findet freunde fuers Leben. Zum ersten Abschnitt: bekiffte leiter die aufsicht haben sind fehl am platz. Ich finde es echt mist das mn das in diesem Artikel so darstellt als wäre das imer so. Zudem hat die Cevi erstmals seilbahnen verboten. Und sowiso es kann überall etwas passieren. Neuester fall in brasilien(rattengift in guetzli, bub tot). Nicht vorherzudehen und zeigt man kann das Kind nie 100 prozent schützen. Im sportunterricht vom barren fliegen und tödlich verletzen. Ezc

  • Jos v/o Fuego sagt:

    @Katharina
    Zuerst muss ich zugeben, dass ich den Fremdwörterduden brauchte, um ihre leicht „geschollene“ Sprache zu verstehen.
    Als aktiver Pfadileiter muss ich die Bezeichung #“paramilitärisch-religiöse Vereine“ zurückweisen. Die Pfadi ist eine unabhängige, weltweit vertretene Jugendorganisation. Aus der Pfadi weis ich, das die Verantwortung bei jungen Leitern (zwischen 16-25) riesig ist. Das #Kiffen ist in der Pfadi überhaupt kein Thema! Und – In jeglichen Leiterkursen wird von Verantwortung geredet. Zum Glück! Denn „Verantwortung wird durch Verantwortung übernehmen gestärkt!“ (I. Kant)

    • cevigirl sagt:

      Da gebe ich dir vollkommen recht. Auch in der Cevi wird man ausgebildet. Wir wissen genau das Alkohol etc strengstens verboten ist. Ich gebe dir also vollkommen recht.

    • Katharina sagt:

      Ja sicher. Somit in wundervolle Weise eine globale Organisation! Die Verschwörung lauert überall! Seid wachsam!

      Pfadi ist übrigens amerikanischen Ursprungs. Das geht sowieso überhaupt nicht, also so etwas! Blasphemie!

      • Andreas Tanner sagt:

        Käthi, bitte richtig informieren. Pfadi hat englischen Ursprung.

      • Katharina sagt:

        das ist ja noch schlimmer. Die Puristen unter den Kolonialisten. Und es ist Sie, und keine Nichnames, Sie respektloser. lernt mann das in der Pfadi? Ach ja stimmt. Pranks und so. ‚Mutproben‘.

      • Andreas Tanner sagt:

        Ich dachte, nach Ihrer Antwort um 23:06 dass wir per du sind. Habe mich nur Ihrer Antwort angepasst. In meinen Augen haben Sie sich grad selber disqualifiziert (Fremdwort). Wünsche trotzdem gute Nacht.

      • E.H.Roth sagt:

        sollte sKäthi Kinder haben… dann wäre eine Anzeige jetzt angebracht um den häuslichen Zustand zu untersuchen. Was diese infantile dumme Frau von sich gibt zeugt von einem kranken Geist. Es gab einen Grund warum die Zwangssterilisierung in der Schweiz so lange bestand hatte.

      • Pedes sagt:

        Liebe Katharina
        Ihre Wortwahl finde ich ziemlich amüsant, und glauben Sie mir, als gebildete Pfadfinderin benötige ich nicht mal einen Fremdwörter-Duden, um zu begreifen, dass Sie mit diesen Worten in erster Linie beweisen, dass Sie nicht nur nicht sehr sensibel für Wortbedeutungen sind, sondern auch schlecht über die Pfadi informiert sind. Denn sonst wüssten Sie, das paramilitärische Organisationen Gewalt gegen Menschen ausüben, was die Pfadi aufs Äusserste ablehnt. Wieso schauen sie nicht mal auf http://www.pbs.ch vorbei, auf der offiziellen Website der Schweizer Pfadi sind unsere Ziele ersichtlich

      • Katharina sagt:

        ein fremdwort… eine Verunreinigung des helvetischen Swinglish… wegen Andi und Du… kann so interpretiert werden, ok.

        Swinglisch allerdings ist Blblasphemie der deutschen leitkult-kuh

      • E.H.Roth sagt:

        Pedes, meine Schwestern waren jahrelang in der Pfadi. Ich selber im Sportverein. Wir wissen alle was dies bedeutet und wie es unseren Charakter zum besten formt. Es gibt immer Aussenseiter und Querulanten die sich nicht anpassen können und keinen Willen haben. Solche Kreaturen bezeichnen sich als Querdenker. Die Tatsache ist jedoch eine andere.

      • Matthias sagt:

        Die Pfadi und Gewalt ablehnen?
        Dieses Ganzzürcher dingsda war im Endeffekt nur eine Massenschlägerei um „Bändeli“ bei dem man lernte in Gruppen auf einzelne los zugehen, meistens aus Hinterhalten.
        Wenn das nicht „Paramilitärische Ausbildung“ ist dann weiss ich auch nicht.

      • Pedes sagt:

        @mathias:
        Zunächst einmal weiss ich nicht, was sie mit dem „Ganzzürcher Dingsda“ meinen, obwohl es für mich wie eine schlechte Erfahrung in einem Geländespiel tönt. Ein Geländespiel funktioniert meistens mit Körperkontakt und ja, manchmal wird halt ein bisschern „gerutzt“. Die pädagogische Idee dahinter ist es, sich draussen sicher bewegen zu können und Aufgaben in einer Gruppen zu bewältigen. Dennoch ist es nicht das Ziel der Pfadi, Kinder zu hinterhältigen Minisoldaten zu erziehen, wenn sie so argumentieren, dann wäre auch der Karateunterricht oder das Eishockeytraining paramilitärsch.

    • glisscur sagt:

      Kiffen war bei uns in der Pfadi sehr wohl ein Thema! =)

      Und einmal hat ein Seil gerissen und eine daran befestigte Rolle ist einem voll auf den Kopf geknallt. Aber er hatte Glück.

      • E.H.Roth sagt:

        Im Militär gabs bei uns den Spruch; wenn es keine Verletzte gibt ist die Übung nicht gut genug gewesen“ und gab es einen Unfall, war derjenige auch selber Schuld.

        Risiken und Unfälle soll man so gut es geht minimieren aber sie sind nicht zu 100% vermeidbar. Wir müssen damit leben ob es uns passt oder nicht.

  • Manuel sagt:

    Blöde Verallgemeinerung! So tragisch der Unfall auch sein mag, es war ein Einzelfall. Ich bin auch bei einer solchen Organisation Leiter, und es ist bei solchen Aktivitäten noch nie etwas passiert…

  • Katharina sagt:

    Und die Indoktrinierten echauffieren sich gegenseitig darob. Wie pathetisch infantil.

    • fufi sagt:

      Zum Glück gibt’s ja noch DICH!

      • E.H.Roth sagt:

        @Andreas; vergessen Sie die Aussagen von Käthi. Diese Person ist frustriert und kompensiert ihre klein-geistige Weltanschauung indem sie andere beleidigt. Das war schon immer so.

    • Andreas Tanner sagt:

      hm, bisher habe ich geglaubt, dass mir meine lange Zeit in der Pfadi viel gebracht hat. Nach Ihren Statements werde ich aber etwas unsicher in diesem Glauben. Ich denke, ich wäre besser zu Hause geblieben und hätte alleine und in aller Ruhe den Fremdwörterduden auswendig gelernt. Entschuldigen Sie Katharina, aber was genau wollen Sie mir sagen? Wieso habe ich nach 14 Jahren Pfadi genau einen Schaden?

      • Katharina sagt:

        Tia Andi… Sie zweifeln an einem Glauben. Das ist schon gut.
        Dass 14 Jahre braunhemdlerische Blut und Boden Romantik nur einen Schaden brachten, ist wohl positiv zu bewerten. Zu dumm, dass das genau der völkische Schaden ist, der so verbreitet ist.

        Weshalb soll kein Pfadi, bedeuten, Zuhause zu bleiben?
        Sehen Sie: Sie japsen sofort von Fremdwörter Duden. Wohl weil eben der Mediokrismus der Plebeier ihnen das so vorschreibt.

    • Bio-Monika sagt:

      Pathetisch infantil sind Sie, Katharina. Ihre amerikanische Strafverfolgungsmanie ist undurchdacht, unangebracht und naiv. Welches Problem wollen Sie damit genau lösen? Wenn Pfadi/Cevi und sonstige Jugendverbände es fertigbringen, dass unsere Kinder sich nicht auf Kosten anderer mit sprachlichen und anderen Mitteln profilieren, dann kann ich nur sagen: weiter so!
      Was genau das Thema mit dem Mähdrescher Gottes zu tun haben soll, soll bitte Ihr Geheimnis bleiben. Nur um Ihre Logorrhoe hier loszuwerden, brauchen Sie nicht wieder aufzutauchen.

      • Katharina sagt:

        Wenn ein bekiffter Dimwit eine anvertraute Jugendliche in den Tod treibt, gehört er vor Gericht. Amerikanische Strafverfolgungsmanie? Wie kommen Sie denn darauf?

        Sie sind wohl von ihrer faschistischen Gonorrhoe verblendet, dass sie von Auftauchen und Unangebracht reden. Unangebracht ist, dass Sie hier einen egalitären Massstab als alleine richtig propagieren, indem Sie sagen „dass unsere Kinder sich nicht auf Kosten anderer mit sprachlichen und anderen Mitteln profilieren“.

        So. Wie war ihr alter Name, bitte scheen?

    • Bio-Monika sagt:

      Queen Katharina: blablablablabla. Zum Strafverfolgungswahn addieren wir noch Klischee-Verbreitung plus noch ein Quentchen Ueberheblichkeit und natürlich die ewige zur Schau getragene Selbstgerechtigkeit – und, abrakadabra, haben wir wieder ein Statement von der Dame, das absolut überflüssig ist.

      • Katharina sagt:

        Und jetzt geh ich eine Kuh schlachten aus Protest gegen veganen Fundamentalismus, nur aus Protest. Freie Meinungsäusserung oder so… Soll ich sie vorher noch auf Monika taufen? Essen wird ich das dann aber nicht.

        Ihre Äusserungen sind nicht themenbezogen, sondern die gleiche Tirade, die Sie an anderen Orten abziehen. Vergnügen Sie sich weiter in ihrem kleingeistigen Gefängnis, das sie sich selber gebaut haben. Ich geniesse derweilen meine Freiheit.

      • Bio-Monika sagt:

        Wow, voll ins Schwarze getroffen! Geniessen Sie die Kuh! Morgen gibt es dann sicher wieder ein neues Thema, an dem Sie sich voller Unwissenheit und gänzlich unbefleckt von irgendeiner Erfahrung mit Ihrer üblichen Methode abarbeiten dürfen…..
        So.

      • Katharina sagt:

        Danke fuer das Kompliemnt, dass ich methodisch vorgehe. habe ich nicht mal gewusst.

      • Nadja Bucher sagt:

        Was nützen einem randomistisch eingesetzte Fremdwörter, wenn man nicht mal banalste Orthographie und Gross-/Kleinschreibung beherrscht?

      • Reto sagt:

        @Katharina
        Sie und geistige Freiheit….whouuuh, dem Mündchen wieder einen Schupf gegeben!
        Ich gebe ihnen zwar Recht, dass dieser Fall gründlich untersucht werden muss, der Rest ihrer Argumentationen gehört in die Kiste;…. ich kenne es nicht noch habe ich es erfahren, …also schimpfe ich – ergo BIN ICH…!! Einfach doch ?

    • Markus F. sagt:

      Und in welcher Organisation waren Sie ? Dort möchte ich meine Kinder lieber nicht hinschicken.
      Ich jedenfalls war in meiner Jugend in der Jungwacht, einer katholische Jugendorganisation. Wir wurden da weder kirchlich indoktriniert noch von einem pädophilen Priester belästigt, sondern hatten viel Abenteuer, organisierten uns selber (d.h. Jugendliche lernten zu organisieren, Verantwortung zu unternehmen und mit jüngeren Kindern etwas zu unternehmen), wurden weder von der Kirche noch vom Pfarrer ungebührlich beeinflusst + hatten eine kreative, sinnvolle Betätigung und vor allem ganz viel Spass !

  • fufi sagt:

    Darf man Kinder noch in die Pfadi schicken?
    NEIN!
    Die sollten denn schon möglichst freiwillig gehen.
    Und so weiter!

    Darf man Kinder noch in den Chindsgi schicken?
    NEIN!
    Die könnten sich nämlich an einem Lego-Stein ….!

    Darf man Kinder noch in die Schule schicken?
    NEIN!
    Die könnten nämlich derart schlechte Noten kriegen, dass ihre ganze Karriere schon in Keime erstickt würde.

    Darf man noch Kinder machen?
    NEIN!
    Die werden irgendwann ja eh sterben müssen!
    So – oder so!

    • fufi sagt:

      Was ich meine:
      Wie vielle Kinder/Menschen sind im letzten Jahr
      – bei Jugendgruppen-Aktivitäten getötet/verstümmelt worden?
      – von Kampf- und potentiell gefährlichen Hunden getötet/verstümmelt worden?
      – bei Sport/Freizeit-Unfällen getötet/verstümmelt worden?
      – bei Verkehrsunfällen getötet/verstümmelt worden?

      Also, wenn denn da was verboten werden sollte?

      Unserer Sicherheit zuliebe!
      :mütterliches smile und väterliches Tochter-umarm:

      🙁

  • Spanienjürg sagt:

    Bin jetzt 66 und meine schönsten Erinnerungen UND Freunde stammen aus der Pfadizeit!

  • Katharina sagt:

    Es sind paramilitärisch-religiöse Vereine. Somit abzulehnen. Eine seltsame Sicht darauf, was Sozialisierung sein soll.
    Und die Indoktrinierten echauffieren sich gegenseitig darob. Wie pathetisch!
    Reichte der Mähdrescher am Wochenende nicht? Sind die wirklich so dumm, dass die das immer noch nicht sehen? Ein besonders blind machendes Manna, das da verteilt wird.

    Wer auch immer diese Gruppe von Jugendlichen von ein paar bekifften betreuen lies, sollte strafrechtlich bezahlen.
    Deswegen eine ideologische Diskussion über notwendige Sicherheitsvorkehrungen loszulassen ist Leichenfledderei.

    • fufi sagt:

      Warst du mal in der Pfadi?

      • Katharina sagt:

        ich denke Du bist noch zu jung und klein, um in die Pfadi gehen zu koennen.

      • Dahlu sagt:

        @Katharina: Legen Sie den Fremdwörterduden beiseite und sich selbst schlafen. Ihre Wortwahl beeindruckt in keinster Weise – und das ist es doch, was Sie im Grunde beabsichtigen. Zum Thema: Mir graut vor einer Welt, in der die wirklich grossen Risiken ignoriert werden, während die Gesellschaft durch ihr gleichzeitig verlogenes Nullrisikodenken dem Leben jegliche freudige Spannung nimmt. Ja, auch ich war jahrelang Leiter einer „Jugendgruppe“. Ja, auch wir haben unsere Kinder gewissen Risiken ausgesetzt – aber in einer Dosis, die zu verantworten war – die Verantwortung haben wir gerne übernommen.

    • Renée sagt:

      Es ist leicht, manchen fremdwortpuristischen Strömungen einen unangemessenen Sprachnationalismus nachzuweisen. Dennoch gerät manchen die Permissivität der Sprachwissenschaft zur Libertinage: Die Stolpersteine gibt es ja, die Anstößigkeit ist vorhanden, die Kommunikation kann problematisch werden.

      Leider nicht von mir: die Wortwahl dürfte indessen von der „echauffierten“ Katharina stammen.

      • Katharina sagt:

        Sprachnationalismus…

        ich geh jetzt ganz permissiv auf die Toilette, weil ich mir einen Schranz gelacht habe und der ist wohl etwas feucht geraten.

    • Luca sagt:

      Schublade auf, Schublade zu. In ihrer Einschätzung sind Sie fast so schnell wie Rechtsextreme Ausländer bezeichnen oder Linksextreme sich über Banker mokieren. Sie nennen die CEVI paramilitärisch. Haben Sie je mit einer Leiterin gesprochen? Haben Sie eine Ahnung welche interessante und lehrreiche Erfahrungen an der frischen Luft den Kindern zu Gute kommen? Wenn Sie sich ein bisschen mit der Materie auseinandersetzen, werden Sie merken, wieviel Positives daran ist. Und zum Thema ein Zitat von Benjamin Franklin – so morbid es ist, hat er Recht: Nichts ist sicher ausser den Steuern und dem Tod.

      • Katharina sagt:

        Cevi ist religiös, nicht paramilitärisch. Religion ist eben effektivere Methode. Die anderen forcieren einfach ein anderes Wertesystem.

        Auch der Benjamin kann die Pleite nicht verhindern.

        Interessant, dass nur Ausländer rechtsextrem sind, in ihren Augen. ich lach mit tot.
        und die Leute, die kritisch über Banken reden, automatisch Extremisten sind. der ist oberlustig, wenn bedenkt wird, dass inzwischen ganze Kontinente Pleite gehen.

        Ist aber schade, dass ich nicht so schnell im Einschätzen war. zu dumm. Muss wohl aus der Hüfte schiessen noch üben gehen.

      • glisscur sagt:

        Katharina, er hat eigentlich geschrieben: So schnell wie Rechtsextreme die Ausländer bezeichnen.

    • Knut Atteslander sagt:

      Warst du mal in der Pfadi?

      • Katharina sagt:

        Wer? Ich? du?

      • Bio-Monika sagt:

        Trinken Sie noch einen, vielleicht auf die vielen in ihren Augen kleinen Geister, die Sie heute abend nochmal so richtig in die Pfanne gehauen haben, Katharina. Nur: wie Sie selbst sagen – das aus-der-Hüfte-schiessen üben wir noch mal, gäll? Zur Zeit ist es noch arg dilettantisch, fällt auf Sie selber zurück und ist zum Fremdschämen peinlich.

      • Adrian Schmalz sagt:

        Wieso werden eigentlich solche absolut am Thema vorbeizielende und -gehende Kommentare wie von Katharina nicht gelöscht?! Tragen in keinster Weise etwas zu einer vernünftigen Diskussion bei.

    • Nadja Bucher sagt:

      Mein Gott ist das ein peinlicher Post. Ich schäme mich fest für die arme Katharina. In ihrer Griesgrämigkeit tut sie mir aber auch ein bisschen Leid.

    • Hans Moser sagt:

      Hallo Katharina,
      weisst du eigentlich was du da genau schreibst?
      Ich vermute mal das du nie in solch einem Verein warst. Du hast keine Ahnung wie dort Themen diskutiert werden oder wie die Ausbildung der Leiter abläuft. In punkto Sozialkompetenzen sind Jugendliche, welche in solche einem Verein waren, anderen übrigens weit, weit voraus…

    • Gianin May sagt:

      Ja ich denke auch, dass Ihre Kinder vor der Nintendo-Konsole besser aufgehoben sind, wenigstens kann man davon ausgehen, dass dann die Beiträge ebenfalls so geistreich werden.

    • oma sagt:

      Wer auch immer diese Gruppe von Jugendlichen von ein paar bekifften betreuen lies, sollte strafrechtlich bezahlen. Und diese aussage können sie beweisen. Wenn nicht ist die Behauptung, die Leiter seien bekifft gewesen sollte strafrechtlich verfolgt werden! Soviel zu ihrem kommentar aus den duden übernommen!

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      wer immer behauptet das pfadi paramilitärisch ist, hat nicht nur keine ahnung von der pfadi, sondern auch keine vorstellung vom begriff ‚paramilitärisch‘.

  • Fredy sagt:

    Ich finde es eine Frecheit,wenn man behauptet,zwei 15-jährige seien bekifft gewesen.Das grenzt an Rufmord.Die Kinder lernen in der Pfadi sehr vieles über soziales und umweltgerechtes Verhalten.Pfadfinder hat nichts mit Militärischem gemeinsam.Das waren eher die Kadettenkorps.(Drill und schiessen)
    Aber,Herr Zweifel,im zweiten Teil haben Sie ja super geschrieben,was Sie als Jugendlicher alles gemacht haben.Das alles hat mein Freundeskreis auch gemacht.Und,ehrlich geschrieben,unsere Eltern waren nie zugegen.DA HATTE SE ÄLTERE jUGENDLICHE,DIE VERANTWORTUNGSVOLL AUF DIE JÜNGEREN GESCHAUT HABEN.

  • Dr. Nötigenfalls sagt:

    Ich war in den 70/80ern selbst bei den „Wölfen“. Am Samstagnachmittag in den Wald und alle paar Monate ein Lager. Wir haben uns geprügelt, Zähne ausgeschlagen, holten uns schwere Schürfungen, Prellungen, Erkältungen und haben 1982 in Arth-Goldau bei der legendären Räbenliechtli-Schlacht ein Pfadiheim fast völlig zerstört.
    Die Geschichte mit dem Mädchen ist traurig, aber sie hätte auch bei uns passieren können. Beim Überqueren des Moors, beim Wettklettern auf Bäumen im Wald, beim Anfeuern mit Motorradbenzin und ja, auch wir haben Seilbahnen gebaut und ausprobiert. Schönste Zeit meines Lebens!

    • Reto sagt:

      @Dr. Nötigenfalls,… cool die Räbenliechtli-Schlacht, war sicher im Rahmen von „Züri brändt “ ?!

      Ansonsten gebe ich ihnen natürlich Recht !

    • Brax sagt:

      Insbesondere das mit den Zähnen ausschlagen und Benzin anzünden. Bravo, wunderbare Erinnerungen. Ansonsten wäre das Leben ja so trist… Mittlerweile ist klar, dass solche Sachen bloss für relativ einfältige Geister da sind. Und für sparende Eltern… Ich dachte ja nie darüber, weil es mir in meiner Jugend nicht im Traum passieren wäre dort hin zu gehen.

  • onkel phil sagt:

    pfadi ist kacke – die grölen im wald rum und machen die viecher verrückt -> lieber holz hacke zuhause und dann ab in die gebirgsinfantrie!

  • chris sagt:

    Ob ich meine Kinder in die Pfadi schicken würde? Selbstverständlich! Meine 4 Söhne sind begeisterte Pfadis. Es würde mir gar nicht in den Sinn kommen sie NICHT zu schicken… Wenn sie von oben bis unten voller Dreck und nach Rauch stinkend (vom Brötle nicht vom Kiffen…) nach Hause kommen und einfach glücklich und zufrieden sind, ist das Grund genug. Kinder brauchen einfach eine Eltern/Erwachsenfreie Zone. So viel Vertrauen sollten wir ihnen entgegenbringen.

  • Pfadilager sagt:

    „Sowieso die Pfadi/Cevi/Jungwacht! 20 Zehnjährige, die von zwei bekifften 15-Jährigen betreut werden!“
    Ich weiss nicht was dieser Satz zu bedeuten hat aber es ist völlig offensichtlich das der Autor nicht die geringste Ahnung davon hat, was es heisst ein Lager zu leiten. Aber es ist durchaus verständlich dass jemand, der es in der Pfadi nicht weiter als bis zu den Wölfli geschafft hat nicht wissen kann wie viel Zeit und Einsatz es braucht um ein gutes Lager zu planen und zu leiten.

  • Lili sagt:

    Man kann im Leben überall sterben. Wenn also in 10 Jahren einmal ein tödlicher Unfall passiert, ist das tragisch und für alle Beteiligten sehr schlimm. jedoch kein Grund, seinem Kind wunderschöne Erlebnisse in der Natur (Pfadi, Jubla, Cevi) zu verbieten. Ich stehe zu 100% hinter solchen Jugendorganisationen.

  • RW sagt:

    Ich bin eine Alt Pfadfinderin und heute im Cevi tätig und weiss mit wie viel tiefer Befriedigung Kinder aus PfiLas und Zeltlager kommen. Buben die mal ‚wilde Giele‘ sein durften, Mädchen die auf Bäume klettern konnten,… Es war einfach cool und ist es heute noch. Ob Turnverein, Tennisclub, Schwingen, Fussball oder Pfadi/Cevi/Jubla usw. Kiffen, Alkohol, Drogen davon ist keine Organisation gefeiht. Es ist an den Vorständen, den jungen Leitern 1. Als gutes Beispiel voran zu gehen und 2. Schulung zu ermöglichen und 3. Gespräche zu führen
    Kinder im Auto sind gefährdeter als Kinder im Wald

  • Joerg Rothenbuehler sagt:

    „20 Zehnjährige, die von zwei bekifften 15-Jährigen betreut werden!“ Waren Sie dabei oder reden Sie aus eigener Erfahrung?? Solche cliches kenne ich vom Blick, sind aber des TA’s unwuerdig, wenn sie nicht klar belegbar sind.

  • Mathias sagt:

    Wenn man als Kind einen Seich macht ohne dass eine Aufsichtsperson dabei ist, ist das eine Sache und haben wir alle gemacht. Diese Leiter sind Diletanten und die keine Ahnung von Physik haben, kein Verantwortungsbewusstsein, absolut kein Gespühr für Gefahren. Solchen Leuten vertraut ihr Eure Kinder an! Das grenzt an fahrlässige Tötung. Ich sage Euch es war nur eine Frage der Zeit. Ein Kind musste an dieser Seilbahn sterben weil sie so gebaut war. Die war so steil dass ihr nicht mal mit dem Bike runtergefahren wärt. Das war Kindsmord!

    • Fredy sagt:

      Bevor man so schwere Vorwürfe erhebt,sollte man den Untersuchungsbericht abwarten.Nicht einen solchen Blödsinn schreiben.
      Aber eben,es gibt immer wieder Leute,die zuerst das Maul weit aufreissen,und erst nacher überlegen.

  • Tobias Bopp sagt:

    „Diplomatie ist die Kunst, mit 100 Worten das nicht zu sagen, was man mit einem Wort sagen könnte.“ Mir geht es in diesem Blog auch immer öfter so. Was soll dieser Artikel? „Einschaltquote“ mit einem tragischen Unfall machen? Das kann es echt nicht sein.

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      willkommen in der medienwelt.

    • Auguste sagt:

      hmm…, tobias bopp, ein blog ist kein artikel. er ist die persönliche sicht eines autors zu einem thema. die thematik hier ist aktuell, und zeigen sie mir einen andern ort, wo sie auf einen schlag so viele meinungen bekommen und sich erst noch dazu äussern könnten.

  • JG sagt:

    Ich bin jetzt seit einem halben Jahre Leiter bei den Wölfli. Zuvor habe ich bei J+S aber 2 Kurse absolvieren müssen. Diese Kurse waren eine gute Schulung in alle Bereichen, so auch 1. Hilfe und Seilbahnbauen.
    Die haben uns dort aber gesagt, dass es niemals eine 100%ige Sicherheit gibt und wir und das immer vor Augen halten müssen.
    Und jetzt ist ein Unfall passiert. Klar ist dies tragisch, aber: Es sterben viel mehr Kinder an einer einfachen Grippe oder bei Verkehrsunfällen als an solchen Seilbahnen.
    Und ja, ich werde mein Kind auch mal in die Pfadi schicken, denn sie ist eine Schule fürs Leben

  • dres sagt:

    Die Pfadi brauchts nicht zwingend zu sein, diesen Part können halbwegs fantasievolle Eltern deutlich besser übernehmen. Die absolute Sicherheit für Kids gibts trotzdem nicht, muss es auch nicht geben. Das Risiko sollte einfach einigermassen kalkulierbar sein. In der Natur ist es das in der Regel, im Auto leider nicht.

    • Katharina sagt:

      Ich denke, ein Kind profitiert davon, wenn ihm die Eltern nicht dauernd im Genick sitzen. Es wird selbständiger, wenn es mit vielen Gleichaltrigen und anderen Erwachsenen zu tun hat. Ich war als Kind in der Pfadi, aber meine Mutter hat mich aus Angst nie in ein Lager gelassen, was wirklich schade ist.

    • hausmannus sagt:

      Sie irren! Eltern können das Pfadi-Erlebnis niemals ersetzen. Gerade WEIL im Lager keine Eltern anwesend sind, machen sie solchen Spass. Es gab/gibt nichts schlimmeres, als Elternteile im Lager. Ein Kind sagte mal zur Lagerköchin und Mutter: Gell Mami, während dem Lager bist du einfach nicht meine Mami, OK? Die Mutter war schlau genug, das genauso zu handhaben. Aber es gab dann für Söhnchen halt auch kein Extraschöggeli aus der Küche 🙂

    • Rena Haug sagt:

      Genau, wie hausmannus sagt, das tolle an den Lagern und Gruppenstunden war doch gerade, dass die Eltern nicht dabei waren. Und dieses soziale Erlebnis können Eltern nun mal nicht ersetzen. Das heisst natürlich nicht, dass sie nicht auch fantasievoll sein sollten, im Gegenteil.
      Und noch was, eine Pfadi-, JW/BR- oder Cevi-„Laufbahn“ (Kind, Leiter, Gruppenleiter, Scharleiter…) formt eine junge Person stärker als vieles anderes – nur zu empfehlen (dafür lieber ein, zwei Spezial-Nachhilfe- oder Spezialstunden aussen vor lassen)…

      • dres6 sagt:

        Ich bleibe bei meiner Aussage. Die Freiheit abseits der Eltern ist auch ohne paramilitärische oder sektenähnliche Struktur möglich… Ich weiss, ich übertreibe, aber das machen andere hier auch… 😉

  • Katrin sagt:

    „Darf man Kinder noch in die Pfadi schicken?“ Mit Sicherheit, nirgendswo sonst lernt ein Kind den Umgang mit der Natur, soziales Verhalten und Verantwortung so gut und günstig.

  • Pfadfinder Kenny sagt:

    Hey! wir waren nicht immer bekifft…. höhöhö

  • Lukas Tschopp sagt:

    Dürfen die Kinder noch draussen spielen, in die Schule gehen oder in den Ausgang?

  • Rotkäppchen sagt:

    Also ich werde regelmässig von meiner Mami alleine in den Wald geschickt, um meiner Oma feinen Kuchen mit Wein zum Kräfte sammeln zu bringen. Was mir da alles im tiefen dunkeln Wald so alles über den Weg läuft….uiui….wenn ihr das wüsstet…dann würdet ihr überhaupt keine Bedenken haben eure Kinder in ein Pfadi- oder Cevilager zu schicken. Dort gibt es ja Leiter und Leiterinnen und eine Horde abenteuerlustiger Kinder. Ich dagegen bin allein dem listigen Wolf ausgeliefert…ächz! Inzwischen habe ich doch tatsächlich gelernt, diesen pösen pösen Lump auszutricksen, jawohl! 😈

  • Daisy Müller sagt:

    Eine Seilbahn bei so starkem Gefälle und dichtem Baumbestand zu bauen, ist verantwortungslos! Zudem hatte die Bahn nur ein Sicherungsseil und keine Bremse! Das war eine grosse Dummheit. Diese Seilbahnbauerei in den Lagern sollte sofort eingestellt werden. Klar sollten Kinder in die Ferienlager gehen, aber die Leiter sollten sich von solchen Experimenten distanzieren!

    • bibo sagt:

      So lange der Fall nicht geklärt ist, hat Cevi ein Moratorium für Seilbahnkonstruktionen auferlegt.Die Lageraktivitäten des Cevi finden gemäss den Vorgaben und Richtlinien von Jugend und Sport statt. J+S-Lagerleitende haben eine anerkannte Ausbildung und besuchen regelmässig Weiterbildungen.
      Wieviele Seilbahnkonstruktionen wurden in den letzten Jahren in der Schweiz gebaut?!? Und von wievielen hat man von einem Unfall gehört? Ja, es ist ein tragischer Unfall. Aber ein Einzelfall. Unfälle passieren immer und egal was man macht.

    • Momentchen sagt:

      Das Gefälle war bestimmt zu steil, aber wer gibt Ihnen das Recht vorschnell zu urteilen. Waren Sie vor Ort oder haben Sie Insiderinfos die nicht mal die Polizei hat? Wiso gingen einige Fahrten gut, wenn da kein Bremsseil war? Haben Sie schon einmal eine Seilbahn gebaut?
      Ich habe in meinem Leben bestimmt schon 10 oder 15 Seilbahnen gebaut. Hunderte von Kindern hinunter gelassen und selbst dutzende Fahrten erlebt und noch nie ist etwas passiert. Ich sage nicht die Leiter sind unschuldig, aber man sollte Fakten abwarten. Habe Fertig

    • Pfadibueb sagt:

      …das kann nur jemand schreiben, der nie selber in der Pfadi/Cevi war. Ein Sicherungsseil reicht allemal. Ausserdem ist die Seilbahn vielfach das Highlight des Lagers. Ich war in der Pfadi, habe selber Kinder und sehe keinen Grund, etwas zu ändern. Ich wette, es passieren mehr Unfälle auf dem Weg ins Fussballtraining. Die SUV-Taxis mit gestressten Eltern sind 100-mal so gefährlich wie eine Seilbahn…

    • hausmannus sagt:

      Waren Sie dabei? Woher kennen Sie die Details zur Seilbahn?
      Jedes Wochenende werden zig solche Bahnen aufgestellt, ich habe selber sicher 50x sowas gebaut. Schlimmster Fehler dabei: Dass Kinder ans Tragseil greifen und die Finger aufschürfen oder an der Rolle/Karabiner einklemmen. Also so bauen, dass das nicht geht oder Handschuhe.
      Seilbahnbau lernt man in den Ausbildungskursen. Also nix Experimente. Hingegen finde ich Unfälle mit Knallkörpern, Schiesspulver oder Benzin sowas von saudumm, dass ich Benzin sofort verboten sehen möchte.

      • Kursbesucher sagt:

        Hausmannus da muss ich dir komplett recht geben. Ich habe seit kurzem die Anerkennung zum Lagerleiter via J & S man lehrt in der Ausbildung wie man solche Seilbahnen bauen soll und diese Seilbahnen gehören zum Equipment der Cevi ( Pfadi usw) sie werden immer wieder erstellt egal ob Lager oder Wochenende. Wennn man alle Seilbahnkonstruktionen mit Todesfall zusammen zählt und sie mit den tödlichen Autounfällen vergleicht sieht man ein grossen unterschied und bei den Autos verbietet man das Fahren ja auch nicht darum verstehe ich dich nicht Daisy ?

    • Konrad Jehuda Alvo sagt:

      Warten wir die Untersuchungen ab! Hoffen wir, dass sauber gearbeitet wurde!
      Doch nicht selten kommt es vor – sei es Pfadi, Schulreisen, Militär u.dgl. – da gibt es immer wieder Fähnleinführer, die auf Mutprobe miit Risiko machen. Einfach nur lächerlich solche Uebiungen. Gerade wo Masse x Beschleunigung mitspielt, wird es gefährlich. Aber wir leben in einer Gesllschaft, da gibt es Eltern, die mit 200 km/h auf der Autobahn sich zeigen – und man findet das noch ganz lustig.

    • Deniz sagt:

      Es ist eine Spezialität der nichtlateinischen europäischen Kultur, Kinder unbedingt in der rauhen Auseinandersetzung mit der Natur erziehen zu wollen. Andere Kulturen legen viel mehr Wert auf die Auseinandersetzung mit der Kunst oder mit der Gesellschaft – und die Menschen werden dadurch nicht zu Memmen, sondern haben einfach andere Stärken, Vorlieben und Prioritäten. So sinnlos, schlimm und tragisch dieser Unfall ist – ich bin froh, dass nun dadurch die bisher weitgehend tabuisierte Diskussion um den Sinn von Kinderlagern bzw. wie sie gestaltet und geführt wcerden sollten begonnen hat.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Deniz: das ist jetzt wohl ein schlechte Witz oder wie?
        Mir persönlich ist die italienische Kultur bekannt, ja herrlich wie die Kinder dort an Kultur und andere hehren Werte herangeführt werden, TV und Spielkonsolenbetrieb rund um die Uhr, vielleicht noch ein bisschen Fussball und sich treffen auf der Piazza und das wars dann. Naturkontakt möglichst von ferne, diese Kinder beneide ich wirklich nicht!

    • Stefan Mall sagt:

      Ich denke, niemand der hier schreibt war dabei, also ist es falsch von Verantwortungslosigkeit zu reden, bis offizielle Berichte vorliegen. Und noch ein zweiter Gedanke: Es mag falsch gewesen sein, in diesem Gelände eine Seilbahn zu bauen. Aber selbst wenn, ist die Forderung den Seilbahnbau ganz einzustellen überzogen. Sicher, nach einem Unfall müssen Konsequezen gezogen werden, aber es gibt z.B. auch mehr als genug verantwortungslose Autofahrer, verbieten wir deshalb das Auto generell? Es gab genug Berichte in der Presse, dass solche Sachen sicher gebaut werden können.

    • Michel Sutter sagt:

      Unglaublich, wie oft sich Leute in diesen Leserkommentaren Urteile erlauben ohne Details zu kennen. Einmal den Artikel gelesen, dann folgt die “ Expertise“. Auch ich war jahrelang im Cevi, bin als Kind selbst mit Seilbahnen gefahren und habe später welche aufgestellt. Experimente? Ein Lager ist keine Spielwiese mit Versuchen, sondern ein mehrtägiger, weit vorausgeplanter Anlass. Hätten Sie je Erfahrungen in einem Jugendverband gesammelt, liebe Frau Müller, dann wüsste Sie das.

    • Pfader sagt:

      Liebe Frau Müller Sie haben so was von keine Ahnung. Erstens einmal ist das sicher nicht verantwortungslos und ganz sicher sind das auch keine Experimente! Wenn sie wüssten, wie lange für so ein Lager Vorbereitungen getroffen werden! Für ein zweiwöchiges Lager ist man dann gut 3/4 Jahr am vorbereiten! Zudem wird das gesamte Programm von J&S kontrolliert und abgesegnet. Ich bin selber Leiter in der Pfadi und habe schon manchmal solche Seilbahnen benutzt und es gab noch nie einen Zwischenfall! Zudem: Was müsste man alles noch verbieten, was gefährlich ist? Autofahren? Schwimmen? Klettern?…

  • Blanche sagt:

    Ich war in der Jungschar und habe auch sonst Seich in der Freizeit gemacht. Mit Holzbrett auf vereisten Wasserfall zurasen,etc. Es hat weh getan und ich rutschte trotzdem nochmals bis es noch mehr weh tat und dann liess ich es sein. Wenn meine Mutter mich so streng behütet hätte wäre ich aus dem Fenster geklettert und ab in den Wald! Schrammen und Schürfungen gehören dazu. Wenns blöd kommt sogar ein Beinbruch. So sind Kinder und wir wollen ja keine Memmen-Gesellschaft grossziehen die wegen jedem Kratzer losweint? Oder doch?

  • Richard Hennig sagt:

    Dumme Frage, jede Woche sterben Kinder in Autounfällen, soll man deshalb keine Kinder mehr mit den Autos transportieren? Tragische Unfälle gab es immer, gibt es immer und wird es immer geben. Es gibt nirgends eine 100% Garantie das nichts schief geht. Die heutigen jugendlichen und Kinder brauchen Gelegenheiten wo sie Sachen machen können die sie sonst nicht machen können. Da passieren eben auch Mal Unfälle, wieviele tausende von Kindern betreut die Pfadi? Wieviele Unfälle gibts wieviel tote gibts? Der weg nach Hause ist auch jeden Fall gefährlicher als die Pfadilager.

    • Ups sagt:

      Genau. Und selbst wenn die Kinder nicht im Auto transportiert würden, sie sterben trotzdem, werden über-/angefahren etc. Diskutieren wir doch mal über den Privatverkehr. Ahhh wir haben alle selbst ein Auto?

  • Matthias sagt:

    Wieso? Weil es eine Vorbereitung aufs Militär ist oder wegen der sehr geringen Chance das das Kind sterben kann? Die Frage ist komisch, praktisch jeder Sport beinhaltet ein hohes Unfall Risiko in dem auch ein kleines Risiko beinhaltet ist das man dabei stirbt.

    • Mathias sagt:

      Wenn man als Kind einen Seich macht ohne dass eine Aufsichtsperson dabei ist, ist das eine Sache und haben wir alle gemacht. Diese Leiter sind Diletanten und die keine Ahnung von Physik haben, kein Verantwortungsbewusstsein, absolut kein Gespühr für Gefahren. Solchen Leuten vertraut ihr Eure Kinder an! Das grenzt an fahrlässige Tötung. Ich sage Euch es war nur eine Frage der Zeit. Ein Kind musste an dieser Seilbahn sterben weil sie so fahrlässig gebaut war. Die war so steil dass ihr nicht mal mit dem Bike runtergefahren wärt. Das war Kindsmord!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Mathias: und falls sich bei der Untersuchung herausstellt dass kein Fremdverschulden besteht-
        entschuldigen Sie sich dann für Ihre massive Unterstellung und persönlichen Angriff?

    • Roman sagt:

      Falsch! Die Pfadi ist keine Vorbereitung aufs Militär. Die Pfadi lernt die Kinder wie man sich in eine Gruppe einordnet die Hirarchien hat. Genau so wie es in unserer Gesellschaft und im Arbeitsleben auch verlangt wird. In der Pfadi lernt ein Kind Verantwortung zu übernehmen, zu teilen und gemeinsam in einem Team etwas zu erleben und erschaffen. Es ist ein Unglück geschehen, leider.

      Diese Paranoia heutzutage wird für die betroffenen Kinder folgen haben wenn sie älter sind. Verängstigte unselbständige
      Menschen die sich in der Gesellschaft nicht finden werden.

      • Benjamin sagt:

        Der Pfadibund Schweiz versucht sich seit jahren vom Militär zu distanzieren- d.h die Zeiten in denen es noch militärisch zu und her ging sin passé..warum wird der Pfadi stehts dieses Vorurteil gemach?

        Ich bin Pfadileiter und muss zugeben, dass diese Seilbahn wirklich fahrlässig ist. 40m Höhenunterschied auf 100m.. nicht gerade eine Seilbahn für 1. oder 2. Stüfler.
        Aber dennoch finde ich es wirklich eine Schweinerei, dass man die Pfadi etc. nun beschuldigt..wenn sie kein Seilbahn-Verbot aussprechen. Sobald etwas passiert wird es verboten… verbietet doch das Skifahren oder das Autofahren.

    • Matthias Heim sagt:

      Wer heute noch denkt die Pfadi sei eine Vorbereitung auf Militär zeigt nur das eigene Unwissen.
      Ich kenne keinen anderen Verein bei dem so viele Verweigerer und Zivis mitmachen, auch weil die Pfadi eigenes Denken und eine gesunde Portion Anarchie schult, und nicht das mitlaufen im Schritt.

  • SAJV CSAJ sagt:

    Schuldzuweisungen sind sicherlich das Letzte, was die betroffenen LeiterInnen jetzt brauchen. Der tragische Unfall von Pfingsten hat aber eine wichtige Diskussion angestossen: Gibt es völlige Sicherheit? Und falls Nein: Wie kann mit den Risiken umgegangen werden, die trotz aller Vorsicht bestehen bleiben. Jugendleiterinnen und -leiter werden seit Jahrzehnten gerade auch im Umgang mit Risiken sehr gut ausgebildet – trotzdem kann es wie überall auch hier leider zu Unfällen kommen. Dennoch: Ein Jugendlager ist kein Sicherheitsrisiko, sondern eine Lebensschule.

  • StefanB sagt:

    Absolute Sicherheit existiert nicht! Die meisten Menschen sterben im Bett – wollen wir also Betten verbieten?
    Der tragische Unfall wird natürlich untersucht; sollte sich dabei herausstellen, dass die Lagerleiter Sicherheitsmassnahmen unterlassen haben, so werden sie zur Rechenschaft gezogen. Wenn aber nicht, ist dies leider ein bedauerlicher Einzelfall, wo alle Sicherheit versagt hat. Tut mir leid, aber – Pech gehabt, das Leben ist lebensgefährlich, und von Geburt – nein, seit der Zeugung sind wir den Tod geweiht.

    • StefanB sagt:

      Um aber auf die Titelfrage zu antworten: Nein, man sollte die Kinder nicht schicken – man sollte sie in die Pfadi gehen lassen. Schicken hat so was von Zwang. 🙂
      Es sind ja auch schon Kinder vom Stuhl gefallen und haben sich den Arm gebrochen.

    • Lukas Tschopp sagt:

      Ja, Betten verbieten, nur arbeiten und wenn, dann im stehen schlafen, die Wohnungen können sich sowieso nur noch Leute mit „komischen“ Jobs leisten.

  • Wiebke sagt:

    Meine beiden Söhne (13 und 14) gehen seit sie 6 und 7 sind in die Pfadi und sind immer noch leidenschaftlich dabei.
    Ich hatte und habe ab und zu grosse Bedenken, die sich aber nie bewahrheitet haben, wenn es um die Sicherheit in den Lagern ging. Inzwischen weiss ich von meinem Älteren, der nun selbst Leiter ist, wie streng und wohl überlegt die Vorbereitungen und
    Sicherheitsmassnahmen sind. Dass ein Kind bei so was verletzt wird sind nur EInzelfälle. Viel schlimmer was zuhause alles passiert wo die Kinder oft sich selbst überlassen werden! Lass Deinen Sohn laufen, das ist Freiheit und gut.

  • Dube sagt:

    Früher war alles besser! Und vieeeel gefährlicher! Behaupten zumindest unsere Erinnerungen. Selbst in meinem über 20 Jahre alten CEVI-Büchlein steht wie man eine Sachgemässe Seilbahn baut, schief gehen kann trotzdem irgendwas.

    Mit dem Helm auf den Spielplatz, mit der Schwimmweste baden gehen… sind langsam alle total bekloppt geworden?

  • MamaCashmera sagt:

    Zwanzig 10jährige, die von 2 bekifften 15jährigen betreut werden… 🙂 Ich muss schmunzeln. War bei uns manchmal tatsächlich so, und trotzdem: Ich lebe noch und die Zeit in der Pfadi hat mich stärker, offener, selbstbewusster gemacht. Und als es mir zu blöd wurde mit dem Kiffen, bin ich gegangen, aber davor hab ich jede Menge gelernt. Übrigens fällt mir immer wieder auf, dass meine Mitpfader von damals es heute überdurchschnittlich weit gebracht haben. Ich würde auch meinen Kinder diese Lebensschule zutrauen.

    • Wort sagt:

      … bei uns hat keiner gekifft. es geht also theoretisch auch ohne kiffende leiter und sicher ohne kiffende pinggels. ich denke, das hängt auch davon ab, wie die lagerleitung / die pfadigruppen organisiert sind. aber wer will den heute noch leiter werden? so viel verantwortung, so viel vorbereitung – und wenn sich einer in den finger schneidet, droht dessen vater sicher gleich mit dem anwalt… oder die eltern besuchen die lager TAEGLICH weil sie den leitern nichts zutrauen und mischen sich zu sehr ein.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        ich war am ende abteilungsleiter und ich habe in meiner ganzen laufbahn bloss einmal eine gruppe von jungs gesehen, die kifften. ich könnte mir vorstellen, das dies heute ein wenig anders ist. aber vor 20 jahren war das kein thema. nicht mal alkohol.

      • nelly sagt:

        … hab noch nie jemanden bekifft in der Pfadi bei uns erlebt (und auch in keiner anderen …) das schlimmste war, so weit ich mich erinnern kann, eine Flasche saurer Most.
        Ich selber bin Pfadileiterin bei den Wölflis und ja, es ist eine grosse Verantwortung, die ich aber gerne auf mich nehme. wichtig für uns ist aber, dass die Eltern uns auch ein bisschen entgegenkommen, ohne Unterstützung und ohne ihr Vertrauen gehts nicht. allerdings funktionierts bei uns ganz gut mit den Eltern und allen Leitern, es geht also auch anders!!

  • Wort sagt:

    4km Streunradius bei Kindern. Mein Sohn ist bald 5- sein Streunradius beträgt heute 2km. Er umfasst somit 2 öffentliche, 5 halböffentliche und einen privaten Spielplatz den er nicht nutzen dürfte, ungefähr 12 Kirschbäume mit Früchten (ich sehe es seinem Mund und seinen Hosen an), 2 kleine Strassen, 4 Feldwege sowie meist einige Pfützen. 8 Jungs die er mag und 8 gegen die er kämpft. Moment finde ich, dass 2km Radius reichen – weil ich nämlich so weit nicht „ABENDESSEN“ brüllen kann und nicht den Radius, sondern die Diagonale gleich mehrfach laufen muss um ihn zu holen wenn er nicht kommen will.

  • A.Tschannen sagt:

    Ich habe eine Frage: mein Neffe erzaehlt so von Prüfungen die sie überstehen müssen um in die naechst Stufe zu kommen. Es hat sich aber ein wenig so angehört als ob die Kinder schikaniert wurden. Er hat auch mit einem Gemisch von Aufregung und Nervositaet davon erzaehlt. Füllen alle Kinder sich bei diesen Prüfungen Wohl oder empfinden sich ein paar schikaniert? Werden diese Spiele an die Bedürfnisse und Grenzen der Kinder angepasst? Es haben ja nicht alle gleich viel Mut.

    • Wort sagt:

      ein bisschen schikane, ein bisschen angst, ein bisschen trotz und viiiiiiel vorfreude und nachher viel stolz. wir mussten schon mal ekliges zeug essen oder sonst was à la Dschungel-Camp machen. aber das war pfadi. nein, man fühlte sich nicht wohl bei der „taufe“ und um die sterne zu verdienen musste man knotentechniken büffeln, samariterzeug auswändig lernen und wurde ausgelacht wenn mans nicht drauf hatte. und um die (vize-)leiter prüfungen zu machen musste man ewig lange versprechen rezitieren während alle zwischen peinlich berührt und feierlich rundherum standen… es war herrlich.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        da kann ich mich nur anschliessen. wenn man selber dran war, dann wurde man ausgelacht, wenn die anderen dran waren, dann lachte man diese aus. so lachte jeder jeden aus, und alle waren wieder gleich. wir mussten damals (ich war – keine ahnung – dreizehn? zwölf?) alleine durch den wald, einer kerzenkette nachlaufen und am ende irgendwas trinken, von dem ich heute noch nicht wissen will, was es war. ich hatte ziemlich schiss. aber ich habs überstanden und es war super.

      • Brax sagt:

        Ausser, dass die Spätfolgen jetzt ersichtlich sind….

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        spätfolgen von tollen erlebnissen? na aber sicher!

      • Brax sagt:

        Nein, so bedeppt

    • James sagt:

      Liebe Frau/Herr Tschannen

      Wieso stellen Sie diese Frage hier in einem Forum? Fragen Sie doch die Leiter. Ich bin immer froh, wenn Eltern auf uns zukommen und so Missverständnisse aus der Welt geschaffen werden können. Dieses „hintenrum“ hat noch nie zu etwas gutem geführt.

      Der Übertritt in die nächste Stufe ist in jeder Abteilung anders. Allerdings waren unsere Teilnehmer immer sehr erfreut und natürlich aufgeregt (Wie beim Übertritt in eine neue Klasse). Mutproben sind z.B. einen Zettel aus einem Fisch-Bauch zu holen.
      Alles halb so wild.

      • A.Tschannen sagt:

        Ich stelle diese Frage hier weil ich wie gesagt in Istanbul lebe und leider keine eigene Erfahrung mit der Pfadi habe. Von den Geschichten meines Neffen hört sich alles sehr aufregend und schön an aber ich sehe bei meiner Tochter dass sie weniger positive auf solche Mutproben reagiert. Ich habe oben info über die Pfadi in der Türkei bekommen (Danke) und würde es auch toll finden wenn meine Kinder mehr Erfahrung mit der Natur haetten aber wir wohnen halt in einer Grossstadt und ich kann mir nicht vorstellen dass eine Pfadi in Istanbul das Gleiche ist als eine in der Schweiz…

  • Mark Salzmeister sagt:

    Dazu gibts eigentlich nur diesen berühmten Blogeintrag zu lesen:
    http://heise.forenwiki.de/index.php?title=Wir_waren_Helden

  • Marc Fischer sagt:

    Ich war als Kind auch in der Pfadi und das ausgesprochen gerne. Ich habe viel gelernt im Umgang mit der Natur. Vieles kann ich heute immer noch praktisch anwenden. Damals gab es noch keine Playstation und Co. und wir waren sowieso recht viel draussen in unserer Freizeit. Heute mit all der Elektronik in unserem Alltag kann ich eine Pfadi eigentlich noch viel mehr empfehlen, als damals. Eine tolle und und vorallem sinnvolle Abwechslung/Ergänzung.

    Der Unfall an Pfingsten ist natürlich absolut tragisch, stellt aber nicht die Pfadi selber in Frage.

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      ich würde behaupten, dass die playstation mehr opfer fordert als die pfadi. weil all die fetten kinder sicher an ihrem fett zugrunde gehen werden.

    • Wort sagt:

      …nicht dass es wichtig wäre – aber das war doch gar kein pfadilager. der titel hier ist pfadi – aber das lager mit dem unfall war cevi…

  • U.H. sagt:

    es war ein sehr tragischer Unfall, macht mich sehr betroffen. meine 1. tochter war vor genau 30 Jahren auf dem elterlichen bauernhof tödlich verunglückt. die absolute sicherheit gibt es nirgends. es kann in der wohnung passieren, mit dem velo, im schwimmbad, in den bergen, auf der strasse, etc. etc.

  • heidi reiff sagt:

    Kids sind einfach neugierig, probieren Grenzen aus, ich hoffe die Zeit Zuckerbrot und Peitsche ist endlich begraben. – wer sein Kind liebt züchtigt es, Kadavergehorsam, nein Danke. Pfadilager haben sicher nichts zu tun mit Auschwitz, ein trauriges Kapitel aus der Geschichte, Waffen sind destruktiv,wenn sie für Kriegszwecke eingesetzt werden.

    • korsar c/o ron sagt:

      wie kommen Sie auf die idee ein pfadilager nur ansatzweise mit auschwitz zu vergleichen…. hallo, was geht bei ihnen schief??

      • marie sagt:

        gar nichts geht schief – die scout bewegung wurde u.a. mit dem hintergedanken gegründet, schon die kinder auf den militärischen drill vorzubereiten. die ns hatten auch solche vereine, nannten sie aber nicht scout oder pfadfinder (hitlerjugend – anfang 30er jahre wurden die jufendverbände „gleichgeschaltet“).
        so abwegig ist deshalb der gedanke ergo nicht wirklich. aber in der zwischenzeit hat achd die pfadibewegung gelernt und ist sicher pädagogisch wertvoller als pc-spiele und botellóns.

      • marie sagt:

        …blöde laptop tastatur, kann sie nicht ausstehen… sorry die fehler.

      • Sportpapi sagt:

        War es nicht eher so, dass die Ns umgehend die Pfadfinderbewegung verboten?

  • peter dietschi sagt:

    meine gross kinder sind auch bei der pfadi,meine tocher auch,ich war selber jungwacht lagerleiter.
    ich habe im militär nicht soviel mit menschenführung zutun gehabt wie in der jugendorganisation.es kann natürlich in jedem lager was geschehen,ABER diese seilbahn wäre nicht mein ding gewesen.

  • heidi reiff sagt:

    die Trottinett fahren, finde ich super, Leben ist Bewegung, ich gehe nicht in Sack und Asche. L’appetit vient en mangant , c’est vraie, c’est le ton qui fait la musique n’est pas …….

  • Oliver sagt:

    „Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.“
    Altes und viel zitiertes Sprichwort, aber genau das sind doch die ersten Schritte zum Flügel geben, oder nicht?
    Irgendwann kann man seine Kinder nicht mehr vor Allem beschützen, deswegen ist es wichtig, dass Kinder rechtzeitig lernen, für sich selber ein kontrolliertes Maß an eigener Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

    • Brax sagt:

      Vor allem, wenn sie 8 Jahre alt sind und auf einen Seil aufgehängt in einen Baum donnern. Da kann man effektiv nichts machen, ausser denen die Flügel geben….Engelsflügel…

      • James sagt:

        Sie haben wohl einen s/w Fernseher zuhause…

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        ich gehe mal davon aus, dass noch ca. 50 andere kinder diese seilbahn benutzten, bis etwas schief ging. und ich schätze weiter, dass schweizweit etwa 500 kinder im jahr solche seilbahnen nutzen. da gehts halt mal etwas schief. auch ein flugzeug kann abstürzen. UN-fall nennt man sowas. da ist niemand verantwortlich. das passiert dauernd.

      • Brax sagt:

        Sind Sie echt so einfältig, oder tun Sie nur so? Wenn ein Kind von 500 bei Freizeitvergnügen ums Leben kommt, ist das zuviel. Wenn eins von 500 Kinder schweizweit im Verkehr sterben würde, dann wäre die Hölle los. Bei Unfällen wird eben (insbesondere mit Toten) immer ermittelt und Verantwortlichkeit nachgeprüft. Wie stur sind Sie denn?

      • diniss sagt:

        Brax. Auch hier wird ermittelt, wie es sein muss…

      • Rotkäppchen sagt:

        Brax…also mir läuft bei deiner bildhaften Beschreibung buchstäblich kalt über den Rücken….Seil aufgehängt in einen Baum donnern….!! Es ist grausam, wie dieses Mädchen zu Tode kam…in einem geführten Lager dazu….grauenhaft! Du hast völlig recht mit deinen Aussagen und nein vietnamesische…das darf nicht als alltäglich abgetan werden!!! Hast du noch alle Tassen im Schrank..anscheinend keine eigenen Kinder…zu hülf! 🙁

      • Brax sagt:

        @diniss: klar, es war an den seltsamen „vietnamesischen“ Typen gerichtet, der selber schlussendlich irgend eine Art Leiter in der Pfadi war. Wenn sich so ein Individuum auf diese Art über Leben und Tod der anvertrauten Kinder äussert, ist doch klar, wass sich einigermassen verantwortliche Eltern dabei denken werden…
        @Rotkäppchen: dann sind z. T. solche Menschen Leiter….

      • diniss sagt:

        übrigens, die 500 bezieht die vietnamesische begleiterscheinung auf die Pfadi/Cevi/JubLa gebauten Seilbahnen. Es gibt schon noch andere Freizeitvergnügen, deren Teilnehmerzahlen bei einem Vergleich mit dem Verkehr berücksichtigt werden müssten.
        Aber letztendlich ist’s egal ob Eins von 500 oder 50000 es ist immer noch Eins zuviel.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        also für die geistig schwachen noch einmal langsam: es ist ein unfall, der schrecklich ist und den es in zukunft wenn möglich zu verhindern gilt. aber dies ist meines wissens so ziemlich der einzige derartige unfall der letzten zehn jahre (achtung: geschätze zahl, nicht wortwörtlich nehmen). will heissen die pfadi ist sicher genug. trotz allen vorsichtsmassnahmen kommen unfälle jedoch vor. egal wie sehr man aufpasst. nur sicherheit ist sicher. aber da es sicherheit nicht gibt, ist leider immer alles unsicher. so. kapiert? man kann auch auf einer traube ausrutschen und sterben.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        ist alles schon passiert. wollen wir jetzt alle trauben verbieten oder rutschfest imprägnieren?

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ rotkäppchen: geh mal in eine notaufnahme ins spital. und dann werde dir bewusst, wieviele notaufnahmen es auf der welt gibt. und dann rechne noch all die armen hunde hinzu, die verunfallen aber in keiner notaufnahme landen. dann wirst du sehen: es ist nicht nur alltäglich, es passiert wohl jede sekunde irgendwo auf der welt ein solch schrecklicher unfall. das heisst nicht, dass nicht jeder einzelne schlimm ist. aber es relativiert ein wenig das eigene sicherheits-verständnis. oder nicht?

  • Rahel sagt:

    Als 15-jährige, die selbst in der Pfadi ist, kann ich diese nur empfehlen. Man lernt dort so viele Sachen, die für das Leben wichtig sind. Klar passieren Unfälle, aber wo gibt es die nicht? Lasst eure Kinder die Welt entdecken und Erfahrungen sammeln. Die Erfahrungen, die man in der Pfadi sammelt, bleiben einem fürs ganze Leben.

  • heidi reiff sagt:

    Ich war mal Wölfliführerin als junge Frau, der Gruss war einfach so zwei Finger aufheben, grosses Indianerehrenwort, hab dann so eine Schnitzeljagd organisiert im Wald, die jungen Kids waren begeistert, ein Wölfli kam zu mir und sagte, so was Tolles habe er schon lange nicht erlebt. Blauringlager und Pfadilager habe ich in guter Errinnerung, ein Vikar aus der RKK erzählte uns auch Witze, war kein MISSIONAR. KIDS BRAUCHEN EINFACH FREIRAEUME. In Basel gibts so Robinsonspielplätze für Kids, lustig finde ich diese Seilbrücken, habs selbst mal ausprobiert, hier in der CH gibts noch alte Menschen

  • Pippa Blaustrumpf sagt:

    Wenn die Pfadi gut geführt ist, d.h. gute Leiterinnen und Leiter hat, gibt es nichts Besseres für die Kinder. Gerade heute, wo die wenigsten Kinder mit vielen Geschwistern aufwachsen, ist die Pfadi konkurrenzlos. Ich war jeweils so stolz auf meine Kinder, wenn sie erzählten, was sie im Lager wieder alles erlebt hatten, welche Abenteuer sie überstehen mussten. Pfilas (Pfingstlager), an denen es nur einmal regnete und sie schlussendlich bei einem Bauern auf dem Heustock Unterschlupf fanden. Ja, manchmal froren sie, aber sie waren deshalb nie ernsthaft krank.

  • Hans vom Hübel sagt:

    Zu Ihrer letzten Frage: Nein.

    Zum Rest: Ich denke, wir sollten hier aufhören, spitzfindig zu tun. Sie können ja mal für sich selber überlegen, mit welchen Attributen das Wort Ängstlichkeit besetzt ist. Und wenn Sie nicht das Gefühl haben, dass die Eltern heutzutage ängstlicher sind als vor 20-30 Jahren, dann haben wir eine unterschiedliche Wahrnehmung und eine weitere Diskussion lohnt nicht der Mühe.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Ich habe noch gar nicht ANGEFANGEN zu argumentieren. Sie könnten mir ja einfach widersprechen. Stattdessen versteifen Sie sich auf den „Stil“ und unterstellen mir Voreingenommenheit und den Anspruch auf Deutungshoheit. Nun denn, wie Sie wollen. Ich jedenfalls begebe mich nicht auf Nebenschauplätze…

    • Hans vom Hübel sagt:

      Ja natürlich hat Angst eine bewahrende Funktion. Unter Ängstlichkeit verstehe ich aber etwas Anderes. Angst ist ein Instinkt. Ängstlichkeit ist eher eine Art psychischer Grundzustand, eine emotional bedingte Blockade jeglicher Vernunft. Meiner Meinung nach ist ängstliches Verhalten anerzogen. Insofern ist es auch einfacher Kindern ihre Ängstlichkeit zu nehmen. Bei Erwachsenen und insbesondere bei Eltern dürfte dies einiges schwieriger sein.

      Bzgl. Ihrer Frage: Ich würde dem Kind vorzeigen, dass seine Angst unbegründet ist. Auf keinen Fall aber würde ich es zu irgendwas zwingen.

  • Herr Steiner sagt:

    klettert und somit mehr Ahnung von der ganzen Konstruktion hat. Zudem ist bei einer Seilbahn Helm und Handschuhe Pflicht.
    Darum bitte liebe Jugendorganisationen prüft euer Gelände und haltet alle Sicherheitsvorschriften ein. Mir ist auch klar Unfälle passieren ob in AKWs oder auf der Strasse. Aber ich bin der Meinung, dass man dieses Risiko minimieren kann.

  • Reto sagt:

    Ich war als Kind bei einer Pfadi-Höhlenforschergruppe die unter Anderen in den Alpen die sogenannten „Falkensteiner-Gänge“ entdeckt haben. Dies war richtig spannend, aber nie wurde gleich die ganze Pfadfinderei in Frage gestellt. Jetzt ist der Mensch ein Bisschen übersensibilisiert und wir streben auf eine „Tussie-Gesellschaft zu…Der Unfall hingegen war ein sehr dummer Einzelfall !

  • Herr Steiner sagt:

    Ich bin seit Jahren Leiter bei einer Jungwacht. Ich bedaure den Unfall des Mädchen sehr.
    Sicherheit ist meines Erachtens ein wichtiger Aspekt bei Jugendorganisationen. Bei der J + S Ausbildung kommt dies jedoch zu kurz. Zumindest war dies bei meiner Ausbildung so. Erste Hilfe hatten wir aber wie man eine Seilbahn baut kam nie zur Aussprache.
    Vieleicht sollte das J + S seine Ausbildung nochmals überdenken. Wenn wir eine Seilbahn bauen wird das Gelände genau geprüft zudem Verwenden wir professionelles Material (Seile, Rollen, Karabiener). Es ist auch immer ein Leiter dabei der Hobbymässig…

  • Bärnerin sagt:

    Unbedingt in die Pfadi!

  • James sagt:

    Zu den Jungendgruppen:
    Machen Sie sich am besten selbst ein Bild von dem Verein. Es ist egal ob CEVI, Jubla oder Pfadi, die „Qualität“ unterscheidet sich je nach Abteilung (die meisten Städte haben mehrere).
    Bei uns sind die Eltern jederzeit herzlich willkommen und können auch an den Übungen teilnehmen, um sich ein Bild von uns Leitern zu machen.

    PS:
    Ich habe extrem viel Erfahrungen in der Pfadi gesammelt, welche ich in der Schule oder im Basketball nie hätte sammeln können.

  • MarcelB v/o Sahib sagt:

    In der Pfadi geht es überhaupt nicht um einen Adrenalinkick. Viel mehr geht es darum die Eigenverantwortung sowie die Fähigkeit sich in einer Gruppe zu integrieren und zu engagieren zu fördern. Bei Bauten wie Seilbrücken und Seilbahnen steht darum gar nicht die Begehung der fertigen Seilbrücke oder das Befahren der Seilbahn im Mittelpunkt, sondern der Bau. Der Bau einer Seilbrücke oder Seilbahn ermöglicht ein Gruppenerlebnis, das Eigenverantwortung und Teamfähigkeit fördert. Der Spass an der Nutzung nach dem Bau ist die Belohnung für den geleisteten Einsatz.

  • asterix sagt:

    bitte herr zweifel
    gönd sie eimal id pfadi und mached sich es bild devo und urteileid ned us witer ferni über öppis wo sie kei ahnig hend!!!

  • James sagt:

    Bez. der Sicherheit, sollte man noch abwarten, was genau passiert ist. Spekulationen sind bei einem so tragischen Vorfall unangebracht und gegenüber allen Beteiligten einfach respektlos!
    Die Zeitungen gehen mit einem schlechten Beispiel voran und sprechen einmal von 30ig, am nächsten Tag von 40ig Höhenmeter.
    Peinlich!

  • Käslin sagt:

    Also war das erst mal keine Pfadi sonder sonst etwas aber lassen wir das. Der Vorfall gehört untersucht und hoffentlich lernt man was daraus ohne alles zu verbieten. Unfälle geschehen leider immer. In grossen Pfadfinderlager gab es immer Tote. Bei mehr als 20’000 Teilnehmern statistisch gesehen leider logisch. Soll man deswegen die Anlässe verbieten? Ein Kind einer Nachbarin hat eine Zecke eingefangen und darf ab sofort nicht mehr auf der Wiese spielen. Prima. Die sogenannten Gutmenschen mit ihrer Vorsicht und Angstmacherei machen alles, was man eine normale Entwicklung nennen kann, kaputt.

    • Michael Strässle sagt:

      Ich bin auch der Meinung. Den Vorfall untersuchen und dann Empfehlungen und Vorschriften herausgeben.

    • oma sagt:

      Giorgio 15.04 Ich musste Klöpfer mit verbranntem Plastik essen. Und dabei gehörte ich nicht mal zu denen, die immer geplagt wurden
      Ha, ha, also wenn sie nicht von selbst wussten, dass man die Verpackung der Klöpfer zuerst abmachen muss waren sie definitiv noch zu jung/unerfahren/ oder gar zu blöd um in die Pfadi zu gehen!

  • Giorgio sagt:

    Ich werde meine Kinder nicht in die Pfadi etc. schicken.
    Nicht wegen der Unfallgefahr, sondern wegen des paramilitärisch-religiösen Charakter dieser Vereine.

    • Michael Strässle sagt:

      Ein Pfadileiter zieht seine Autorität einzig aus den vertrauen der Teilnehmer und der Mitleiter. Wenn sie wollen das ihre Kinder lernen Autoritäten zu durchschauen und infrage zu stellen. Die Pfadi ist der beste Ort.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Ja, lieber Giorgio, schicken Sie Ihre Kinder lieber zum Fussball, wo sie lernen zu tricksen, zu bescheissen, zu „dräckele“ (nicht mit Erde) und dergleichen. *Ironie aus*

      Nichts gegen Fussball und dessen integrativen Nutzen (auch wenn Don Sepp diesbezüglich zur masslosen Übertreibung neigt); was die Kinder in der Pfadi in Sachen Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und Verantwortung lernen, geht weit über das hinaus, was ihnen in einem gewöhnlichen Sportclub vermittelt wird. Und was den „paramilitärisch-religiösen Charakter anbelangt: wenn man keine Ahnung hat…

      • Auguste sagt:

        hmm…, was den fussball angeht, hans vom hübel: wo licht ist, ist auch blatter. und gegen die pfadi spricht eigentlich nur das wetter an pfingsten.

      • Pedro Solar sagt:

        Hans vom Hübel, Dein Kommentar ist einen Volltreffer bezüglich Fussball (ein Abbild unserer sauberen Wirtschaft?) und
        dem hervorragenden Nutzen von Pfadi und ähnlichem.

    • alpha pfeiffer sagt:

      was ist verkehrt daran. in der pfadi lernen sie gehorsam, disziplin, teamfähigkeit und vieles nützliches mehr. es werden freundschaften geknüpft, die ein ganzes leben halten können.
      kinder und eltern haben eine pause voneinander, lernen neue dinge. es gibt doch nichts schöneres, als ein kind vom lager oder einer unternehmung zurückkehrt, und kaum weiss wo und was es erzählen möchte.
      und in anbetracht, wieviele mitglieder diese verienigungen haben, ist es logisch, das es zu zwischenfälle kommt, die meisten sind jedoch zu vernachläsigen. selten auf diese menge passiert was schreckliches.

    • Chruslä sagt:

      Ich bin selber Pfadfinder und kenne mittlerweile sehr viele Pfadfinder. Meiner Erfahrung nach ist der Anteil an Zivildienstleistenden in der Pfadi sehr gross, trotz sogenanntem „paramilitärischem“ Charakter. Bleibende Schäden sind also nicht zu befürchten… Und religiös ist die Pfadi bei bestem Willen nicht.

    • Cara Mia sagt:

      Wenn das noch paramilitärisch wäre, könnten die Pfadis einpacken! Das zieht heute überhaupt nicht mehr. Im Gegenteil, auf Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Soziales wird grösster Wert gelegt. Von Drill kann keine Rede sein. Natürlich haben sie noch die Uniformen und die Krawatten, aber die ziehen sie nur an, wenn sie wollen, und dann so schief und schräg, wie es halt kommt. Für die Kinder ist es ein Gewinn. Meine haben sehr viel gelernt, auch Verantwortung zu übernehmen, zu helfen, zu improvisieren, und sie sind viel in der Natur anstatt vor dem Bildschirm.

      • Nina sagt:

        Es ist traurig, wenn Vorurteile so gross sind, dass man so einen Komentar schreibt. Schau‘ Dir doch mal eine Pfadi-Abteilung in der Deiner Nähe an. Wenn es da paramilitärisch zu geht, wäre ich schwer überrascht….

    • diniss sagt:

      Oh Giorgio, da haben Sie wohl die Vorurteile aus Ihrer Jugendzeit übernommen. Es gibt teilweise tatsächlich die Möglichkeit sich selber ein Bild zu machen und eine Werbeübung zu besuchen. Diese Vereine pauschal als paramilitärisch zu bezeichnen ist ausgemachter Blödsinn!

      • Giorgio sagt:

        Ich war mal dabei. Es war scheusslich. Ich musste Klöpfer mit verbranntem Plastik essen.
        Und dabei gehörte ich nicht mal zu denen, die immer geplagt wurden.
        Und es war durchaus ein religiöser(katholischer) Verein.
        Immerhin hat die Erfahrung Pfadi dann dazu motiviert das Militär auszulassen.
        Ich bin sehr dafür dass Kinder zusammen in der Natur sind, Spass haben und auch gefährliche Dinge tun.
        Aber das Fähnlein Fieselschweif kann mir gestohlen bleiben.

      • diniss sagt:

        Dann haben Sie bedauerlicherweise am Sch…griff gezogen. Das tut mir leid für Sie, ich habe durchwegs positive Erinnerungen an meine Pfadizeit. Und aus dem Plastik am verbrannten Klöpfer haben Sie sicher auch was gelernt, es wird Ihnen wohl kaum ein zweites Mal passiert sein…

      • diniss sagt:

        Sorry, den mit dem Klöpfer hab ich erst falsch verstanden.

    • Pedes sagt:

      Lieber Giorgio

      Als aktive Pfaderin muss ich Ihnen widersprechen.
      Die Pfadi 2011 ist mitnichten religiös und erst recht nicht paramilitärisch orientiert. In der Pfadi sollen alle Platz haben, das heisst auch Muslime oder Hindus, und alle Mitglieder werden gleich behandelt, unbeachtet des Geschlechts, der Herkunft oder eben der Religion. Es stimmt zwar, dass die Idee des „Scouting“ ursprünglich vom Militär stammt, doch ist es nicht unser Ziel, kleine Soldaten heranzuziehen, sondern Kinder zu verantwortungsvollen und interessierten Menschen zu erziehen, die selbständig ihr Leben gestalten.

  • Calimero sagt:

    Die Pfadi/Cevi Leiter besuchen in der Regel J+S Leiterkurse (Leiter 1 für „Gruppenleiter“, Leiter 2 für „Abteilungsleiter“). In den J+S Kursen wird der Sicherheit ein grosses Gewicht beigemessen. Weiter werden die Jugendlichen in erster Hilfe geschult. Ich war selber 10 Jahre bei den Pfadi, 4 davon als Leiter. Klar gabe es Verletzungen. Das gibts im Fussball oder der Schule aber auch. Übrigens haben die Eltern immer recht genau verfolgt, was wir unternommen haben, auch betreffend der Sicherheit.
    Ich kann Pfadi / Cevi nur empfeheln. Das war für mich eine super Erfahrung.

  • Hans vom Hübel sagt:

    So tragisch es ist, es handelt sich um einen EINZELFALL. Wollen Sie wegen einem tödlichen Verkehrsunfall alle Autos verbieten? Das Schwimmbad schliessen, weil jemand darin ersoffen ist? Die Piste sperren, weil jemand tödlich verunglückte?

    Sorry, das kann doch nicht Ihr Ernst sein.

    • Brax sagt:

      Es ist einfach unnötig, aus lauter Kicksucht und Angst um Mitgliederschwund immer verrückteres Zeug aus zu denken. Wenn Erwachsene Bungee Jumping machen, oder alle Achttausender hoch klettern, dann ist das ihre selbstständige Einschätzung, die sind letztendlich volljährig. Aber nicht mit den Kindern, welche der Organistaion anvertraut sind.

    • Hans vom Hübel sagt:

      @Zing Tao: Meiner Meinung nach wird im Artikel nicht verharmlost, sondern relativiert. Gerade DASS es sich um einen Einzelfall handelt, zeigt uns doch, dass die Sicherheitsstandards in der Pfadi hoch sind, die Leiter in der Regel gut ausgebildet sind. Es ist auch nicht so wie Brax irrigerweise annimmt und Sie ebenfalls implizieren, dass übertriebener Machismo oder die Kicksucht in der Pfadi besonders kultiviert werde und es deswegen oft zu unvernünftigem und riskantem Verhalten käme. Auch die Pfadi geht mit der Zeit.

      Übertriebene elterliche Ängstlichkeit sollte doch thematisiert werden dürfen

    • E.H.Roth sagt:

      Übertriebene elterliche Ängstlichkeit sollte doch therapiert werden müssen. Wollten Sie doch sagen. Ich kenne pers. solche Eltern, eine Katastrophe! Haben immer die Hosen voll! „Kind pass auf, dass du dir beim Schuhbinden nicht die Fingerlein brichst.. uhhh

  • David sagt:

    Liebe Zweifler
    Wir bauen solche Bahnen seit Jahren in der Pfadi, Cevi, Jungwacht. Die Leiter sind ausgebildet und verantwortungsbewusst und kennen sich aus. Sie kennen die Risiken und Gefahren einer solchen Konstruktion. Unfälle passieren – sie sind schrecklich und grausam, aber unausweichlich. Nur weil ein Zug entgleist, fahren Sie ja nicht einfach nicht mehr mit der Bahn, oder? Da wird nichts in Frage gestellt, „passiert eben“. Den Kindern gefällts, sie sind sozialer und verantwortungsbewusster als so mancher Erwachsener…und achtet man auf die Vorschriften, passiert sowas nicht.

  • Was am Wochenende geschehen ist, hat auch mich betroffen und nachdenklich gemacht. Doch es war ein Unfall, wie er leider überall passieren kann. Ich finde, was in der Pfadi geleistet und vermittelt wird eine super Sache und wenn unser Grosser will, soll er da bald auch hingehen dürfen. Gefährlich ist heutzutage vieles, auch der Strassenverkehr z.B. (habe heute eine Kolumne zu diesem Thema verfasst: http://www.dieangelones.ch/2011/06/warte-luege-lose-und-wiiter-warte/
    Was sollen wir als Eltern tun als einfach nur hoffen, beten und sehr viel Gottvertrauen haben…

  • Brigitt sagt:

    Wichtig ist doch, dass wir unsere Kinder vertrauen lehren: Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Vetrauen, die eigenen Grenzen zu kennen. Das verlangt von uns, dass wir unseren Kindern eben auch vertrauen und ihnen – natürlich ihrem Alter und ihrer Entwicklung entsprechend – Vertrauen schenken.
    Die Jugendorganisationen, egal, ob Pfadi, Cevi, Jungwacht oder ein Sportverein, haben den Vorteil, dass die Jugendlichen ganz selbstverständlich und step by step lernen, Verantwortung in der Gemeinschaft zu übernehmen. Und Menschen, die das tun, braucht unsere Gesellschaft.

  • David sagt:

    Als ehemaliger Cevi-Leiter wünsche ich mir viele Eltern wie Herrn Zweifel, die die jugendlichen Leiter wohlwollend-kritisch begleiten. Stellt kritische Fragen bezüglich Sicherheit, Ausbildung, Gruppendruck usw.! Aber schenkt den Leitern auch das Vertrauen, dass sie Verantwortung übernehmen können!

  • Yves sagt:

    Liebe Eltern es gibt nichts besseres. Win & Win für Alle vor allem wenn die kleinen dann mal weg sind im Lager ;-).
    Wenn wir unseren Kindern auch noch das Entdecken, Erleben und Erfahren (und somit halt manchmal auch das widerfahren) verbieten und allzusehr reglementieren dann mache ich mir Sorgen um unsere Zukunft. Unfälle passieren, sind tragisch, schmerzhaft und lehrreich.
    Ein hoch an die Leute in unserer Gesellschaft, die unentgeltlich mit viel Einsatz ihre Zeit opfern, um solche institutionen am Leben zu erhalten.
    Mein herzliches Beileid and die Familie und Freunde des Mädchens

  • Brotzer Sonja sagt:

    Ich habe jeweils mühe mit dem Begriff Helikopter-Eltern; wiso hat man so Probleme das es noch Eltern gibt die noch zu ihren Kinder schauen?
    Ich habe mehr Mühe mit den U-Boot Eltern die schon 2 Jährige ohne Aufsicht draussen spielen lassen und ihre Kinder um
    2300 Uhr lautstark rufen um sie wieder nach Hause zu bringen.
    Ich finde Pfadi und Cevi eine sehr gute Sache; Gefahren gibt es überall, wichtig ist aber das Altersentsprechend die Spiele/Aufgaben angepasst werden.

  • David Bopp sagt:

    „Absolute Sicherheit“ – wer sich diese wünscht befindet sich schon auf dem Holzweg.

  • Andreas sagt:

    Danke Herr Zweifel für den wohltuenden Blog-Eintrag! Dieser Unfall in diesem Cevi-Pfila ist wahnisinnig tragisch und hat mich sehr betroffen gemacht. So habe ich mich auch grenzenlos über all die selbst ernannten Jugendarbeits- und Seilbahnexperten geärgert die sich seit diesem tragischen Unfall im Internet austoben.
    Als Verbandsleitungsmitglied in einem der drei grossen Jugendverbände kann ich Ihnen versichern, dass die Ausbildung der Leiterinnen und Leiter auf hohem Niveau geschieht. Die Scharen/Abteilungen verhalten sich meist sehr Gewissenhaft! Vor Unfällen ist man leide nie gefeilt…

    • Pfadileiter sagt:

      Liebe Leute, wenns den Kindern gefällt, wieso soll man sie nicht selber entscheiden lassen? Denn entgegen den Erwartungen einiger Eltern, können ihre Schützlinge auch auf sich selber aufpassen. Und wenn nicht, dann greifen die sehr gut ausgebildeten Leiter ein. Ein riesen Dank an jene, welche ihre Kinder seit Jahren in einer dieser Jugendorganisationen mitmachen lassen und die Leiter immer so toll unterstützen!

  • Doris Edelmann sagt:

    Tödliche Unfälle gibt es immer wieder. Schule, Strasse oder trautes Heim. Einige tödliche Unfälle liessen sich sicher verhindern. Ein Risiko besteht aber immer. In der Pfadi machen Kinder und Jugendliche wertvolle Erfahrungen, die sie anderswo so nicht machen können. Sie lernen, sich selbst zu organisieren, Lösungen zu finden und können Verantwortung für sich und eine Gruppe übernehmen, Pfadi macht Spass. In der Pfadi lernt man fürs Leben. Dies ganz bestimmt auch in den vielen Kursen, die die Pfadi anbietet und die junge Leute befähigen, Pfadileiter zu sein.

  • Markus F. Baumgartner sagt:

    Ach wie reisserisch ! Bin ich hier auf einer Blickseite gelandet ???

  • Jérôme Moser sagt:

    In den Lagern gilt Alkohol und Drogenverbot. Doch ab der Nachtruhe geht es vorallem bei den jungen LEITERN sehr bunt zu und her. Alkoholexcesse, Drogenkonsum und „Spiele“ sind an der Tagesordnung.

    • claude sagt:

      Mit „Exzessen“ wäre kein Leiter am nächsten Morgen um 08.00 fit, wenn das Tagesprogramm wieder beginnt…
      Da unterschätzen sie die Lager gewaltig wenn Sie den Eindruck haben mit „Exzessen“ ein Lager mit Tagesprogrammen von 07.30 (Weckprogramm) bis 22.00h (Nachtruhe) durchzustehen. Ein gemütlicher 9-to-5-Büro-Job ist dies nämlich nicht… Zudem finden oftmals nach der Nachtruhe noch Sitzungen/Besprechungen für den nächsten Tag statt.

  • Michael sagt:

    Mit einem Satz auf den Punkt gebracht: Die Naturfremde der Eltern machts aus. Je weiter von der Grossstadt entfernt, je entspannter die Eltern. Schade eigentlich.

    • Brax sagt:

      Klar, als Bauerngrossfamilie hat man evtl auch 10 Stück davon, wenn halt eins verreckt…. So viel zur Pauschalisierung.

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    jeder der in der pfadi war weiss, das es nichts besseres gibt. alle anderen haben leider ziemlich was verpasst. ich hoffe sie werden es ihren kindern nicht vorenthalten. auf die sicherheit kann man verzichten. die hat man weder in der pfadi noch im eigenen garten.

    • Pascal Sutter sagt:

      Quatsch mit Sosse. Auch ohne paramilitärische Führung haben wirs im Wald krachen lassen 🙂

      • Peter Lustinger sagt:

        Komisch, bei uns waren jegliches Militärische gehabe, Tarnkleidung etc. verboten.

        Einzig das durchzählen vor und nach der übung könnte man mit etwas phantasie damit verbinden. Nur machen das auch Klassenlehrer auf dem Ausflug.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        das hoffe ich doch! nur – so in uniform und mit HJ-dolch, das hat schon was 😉
        aber das beste waren sowieso immer die lager. das gibts leider nur in solchen organisationen. ich würde sogar behaupten: wenn wieder mehr kinder in die pfadi und blauring usw. gehen würden, dann würden wir wieder mehr leute mit sozialkompetenzen haben und weniger mongo-egoisten die später auf der bank arbeiten.

    • Brax sagt:

      Auf Sicherheit kann man verzichten? Genau wegen solchen Aussagen, schicken viele Leute ihte Kinder sicher nicht zu dieser Angebertruppe

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        absolut selber schuld. ich seh diese kinder immer im schwimmbad. ich nenne sie bigmac-kinder. weil sie so fett und dumm sind. weil sie eben nie in der pfadi waren.

      • Brax sagt:

        Wenn die Pfadiangehörigkeit so viel Intelligenz und Tiefsinn fördert, wie Sie hier auf den Tag legen, dann Prost…

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        na dann bleiben sie doch zuhause und schliessen sie sich ein. lassen sie ihr einkäufe direkt nach hause liefern. kleiden sie ihre wohnung mit gummimatten aus. tragen sie knieschoner beim duschen und schlafen sie mit einem helm. dann sind sie möglicherweise ziemlich sicher. und um gotteswillen schicken sie ihre kinder bloss nicht nach draussen. da ist nämlich alles extrem lebensgefährlich 🙂

      • Pedes sagt:

        Hoppla! Da wagen sie sich aber etwas weit hinaus, und zwar beide! Ich bin aktive Pfadileiterin, diesen Sommer gehe ich zum 6. Mal als Leiterin in ein Lager. Sicherheit ist bei allen Jugendvereinen gross geschrieben, denn es ist nicht nur den Eltern ein Anliegen,sondern liegt auch im Interesse des Leitungsteams, dass eine Aktivität ohne Unfälle durchgeführt werden kann, Und lassen sie mich eins sagen: Ich habe in 10 Jahren Pfadi noch nie erlebt, dass die Leiter Kinder zu gefährlichen Sachen angestiftet haben oder nicht die Bremse gezogen haben, wenns zu wild wurde!

  • A.Tschannen sagt:

    Da wir nicht in der Schweiz wohnen haben meine Kinder leider keine Chance in die Pfadi zu gehen aber ich geniesse die Geschichten die mein Neffe mir über seine Abenteuer in der Pfadi erzaehlt. Es ist wirklisch schade dass meine Kinder diese Erfahrung nicht machen können.

  • Cybot sagt:

    20km Streifradius? In der Primarschule? Wann soll das gewesen sein? Auch vor 30 Jahren waren wir als Primarschüler hauptsächlich in und um unser Dorf unterwegs, das waren wohl selten mehr als 2-3km. Vielleicht ab und zu mal 6km in die nächste Stadt, aber da ging man doch erst in Teenagerjahren regelmässig allein hin.
    20km erscheint mir jedenfalls reichlich übertrieben, wenn man mit „Streifradius“ regelmässige Streifzüge in alle Richtungen meint, und nicht bloss weil die nächste Stadt zufällig 20km weit weg ist. Wahrscheinlich stammt das noch aus Zeiten, als nur alle 20km ein Haus stand…

  • Manfred Meier sagt:

    Jede Sicherheitsmassnahme bewirkt vor allem, dass Unfälle seltener werden — dafür aber schwerer.
    Absolute Sicherheit kann es nicht geben, nicht in den cevi/Pfadi und auch sonst nirgends. Egal welchen Aufwand wir treiben, unser Alltag ist immer um viele Grössenordnungen gefährlicher als alle Atomkraftwerke zusammen.
    Damit sei nichts gegen die Pfadi gesagt! Ich habe beste Erinnerungen an verregnete Pfingstlager, verkohlte Cervelats und vom „hegele“ (Messerwurfspiel) verletzte Füsse…

  • Tomas sagt:

    Wenn man liest, dass bei dem erwähnten tragischen Unfall die Seilbahn auf 100 meter Entfernung 40 Höhenmeter überwunden hatte – das ist Neigung einer schwarzen Skipiste – und direkt an einem Baum endete, muss man sich schon fragen, was für Dilettanten die eigenen Kinder anvertraut bekommen. Man kann und soll den Kindern auch spezielle Herausforderungen nicht entbehren, aber gerade weil es ein gewisses Mass an Kenntnissen bedarf um die Risiken in Grenzen zu halten, kommt es auf die Vertrauenswürdigkeit der Betreuer an.

    • Michael Strässle sagt:

      Wenn man den Passagier mit einem Bremsseil von oben her sichert, könnte sogar eine senkrechte Seilbahn sicher betreiben. Bei unserer Abteilung wurde das immer so gemacht. Meist noch mit einer Abseilacht.

      • Tomas sagt:

        Naja, und wenn das mit dem Bremssseil nicht klappt – wegen Material- oder Menschenversagen – dann passiert genau das, was passiert ist. Dabei ist es mit etwas Hirnschmalz nicht schwer das untere Ende als eine Y zu gestalten und an zwei Bäume zu befestigen, damit im Fall der Fälle die abseilende Person auspendelt und nicht gegen einen Baum knallt… Wäre die Seilbahn so gestaltet, würde das Mädchen jetzt leben.
        Das meinte ich eben mit der Vertrauenswürdigkeit der Betreuer: ich erwarte dass man sich etwas überlegt, wenn Kinder im Spiel sind.

      • hausmannus sagt:

        Das mit dem Y ist Mist, versuchen Sie es ruhig mal, sie bekommen nichts G’scheites hin. Das Querseil ist die zweite Sicherung, das genügt. Wir haben in der Pfadi auch Abseil-Übungen gemacht, von der Burgruine runter oder so, also Senkrecht. Hätten wir da ein Loch graben sollen für den Fall, dass die Sicherungen versagt hätten? (analog Ihrem Y) 😉

      • Tomas sagt:

        Wenn sie das Abseilen mit der Fahrt auf einer Laufrolle vergleichen, zeigen sie wie wenig sie von der Materie begriffen haben. Und ja, wir haben es mit der Y Anordnung nicht „versucht“ sondern einfach angewendet. Nach der Art Ihrer Argumentation schliessend, kam es ihnen wohl nie in den Sinn, oder?

  • René Baron sagt:

    Das gefährlichste an der Pfadi ist der Weg dorthin, mindestens hier für uns, die wir in der Stadt wohnen.

  • diniss sagt:

    Meine 2 Jungs gehen seit Jahren in die Pfadi und waren eben im PfiLa, der eine als Leiter, der andere als Teilnehmer. Ich ziehe den Hut vor den jugendlichen Leitern, die ihre Freizeit und Ferien freiwillig(!) für eine Jugendorganisation zur Verfügung stellen, Lager und Übungen organisieren und durchführen.
    Ich kann Eltern nur empfehlen Ihre Kinder in die Pfadi, CeVi. etc. gehen zu lassen. Da wird einem Einiges vermittelt, was über das Zuhause und den Schulhof hinausgeht.
    Unfälle passieren. In einem PfiLa, auf dem Schulweg oder auch wenn das besorgte Mami das Kind im Auto hat.

  • Joe sagt:

    Viele Kommentare werden von Leuten abgegeben, die keinen blassen Schimmer von Kinder- und Jugendarbeit haben. Es ist ja wirklich erstaunlich, dass viele Eltern, die über Pfadi und Cevi oder Jubla schnöden, ihre Kinder dennoch begeistert in die Waldspielgruppe oder den -chindsgi schicken, Organisationen notabene, die kaum was anderes machen, als die Dinge der oben genannten Gruppen kopieren und als «Bildung» verkaufen.
    Tipp an Eltern, die sich nach dem Unfall von Oetwil nun fragen, ob man die Kinder noch schicken darf etc: Machen Sie sich ein Bild von der Qualität der Ortsarbeit. Die schwankt.

    • Mein Tipp an die Eltern: Besuchen Sie die Eltern-Abende der Jugendgruppen und stellen Sie Fragen! Es ist als Leiter sehr deprimierend wenn man einen Eltern Abend organisiert, dann über Jahre nur die zwei gleichen Eltern kommen, und die Kinder dann mit dem Rollkoffer ins Pfadi-Lager einrücken.

  • Cara Mia sagt:

    Bitte Pfadi und Cevi nicht in einen Topf werfen! Natürlich kann immer etwas passieren, auch Zuhause. Aber was wir mit Cevi erlebt haben, ist Welten von dem entfernt, was die Pfadi bieten. Die Leiter der Pfadi werden seriös und streng ausgebildet, es gibt Kontrollen und Regeln, und es wird sehr viel mehr geboten. Bei der Cevi spielt die Religion die wichtigste Rolle (sieht man auch daran, dass das Lager nicht abgebrochen wurde, sondern ein Gottesdienst für das Mädchen abgehalten wurde – die geschockten Kinder hätte nach Hause gehört!). Entsprechend sektiererisch sind manche Gruppen….

    • Cara Mia sagt:

      … Es gibt Andachten, Besinnungen und dergleichen. Die Ausbildung der Leiter ist nicht transparent. Der Unfall ist möglicherweise nicht deswegen passiert, und hätte vielleicht auch anderswo passieren können. Allerdings sollte ein fachmännisch installiertes Halteseil niemals reissen. Pfadis dürfen während den Übungen keinen Alk trinken und nicht kiffen. Klar, schwarze Schafe gibt es überall. Also schauen Sie genau hin, besuchen Sie die Übungen. Schicken Sie Ihre Kinder nur in eine anerkannte Pfadigruppe. Bei den Pfadis lernen die Kinder auch sozial viel, in jeder Hinsicht ein Gewinn.

      • Dimitri Scarilla sagt:

        @ Cara Mia
        Mit Ihrem Beitrag schlagen Sie so ziemlich jedem Cevileiter voll ins Gesicht. Nicht nur dass Sie anscheinend bestens wissen, wie Ausbildungen in der Cevi durchgeführt werden; auch suggerien Sie, dass die Leiter bei diesem Unglück betrunken oder/und bekifft waren, was einfach nur gemein ist. Wie Sie auf diese Schlussfolgerung gekommen sind, kann ich nur erahnen, wurde ja noch nichts dergleichen von Medienseiten oder der Polizei kommuniziert. Wahrscheinlich haben Sie den ironisch gemeinten Satz von Hr. Zweifel falsch verstanden…

      • Claude sagt:

        „Pfadis dürfen während den Übungen keinen Alk trinken und nicht kiffen“
        Dies ist längst nicht nur bei Pfadis so, sondern auch bei sehr vielen anderen Jugendorganisationen! Auch das Rauchen tagsüber wird sicher in vielen Lagern beschränkt und nur ausser Sichtweite der Kinder gemacht. Auch werden nicht in allen Lagern solche Seilbahnen gebaut. Aber natürlich, passieren kann überall etwas beim Wandern, Fussballspielen usw egal in welchem Lager oder bei einer Familienaktivität.

      • Dimitri Scarilla sagt:

        Teil 2:
        Wie Sie aus diversen Medienberichten entnehmen konnten, waren drei ausgebildete J&S Leiter vor Ort, soviel zum Punkt das die Ausbildung nicht seriös und streng war, schon gar nicht transparent. Wenn Sie den Mechanismus von Jugend & Sport verstehen würden, wüssten Sie, dass jedes Programm ganz genau abgefasst werden muss. Danach wird es bei J&S eingereicht und geprüft. Somit sind nicht nur die Ausbildungen transparent sondern auch die geplanten Programme. Das Sie der Cevi nun sogar noch sektiererische Züge vorwerfen wird eigentlich nur noch von Ihrem abschliessenden Satz in dem Sie…

      • Dimitri Scarilla sagt:

        …ausführlich für eine anerkannte Pfadigruppe werben, getoppt. Falls sich in Punkto Anerkennung bei der Cevi etwas geändert hat, wünsche ich von Ihnen aufgeklärt zu werden.
        Ihr Beitrag zeugt von einer enormen Geschmackslosigkeit und deklassiert sich selber. Der von Ihnen angesprochene Sozialegewinn scheint bei Ihnen leider nicht gefruchtet zu haben, ganz egal in welchem Verein Sie waren.

      • Hans vom Hübel sagt:

        Absolute Zustimmung in allen Punkten.

      • Matthias Müller sagt:

        Sie haben offenbar keine Ahnung von der Cevi und anderen Jugendorganisationen. Die Cevi ist weder ultrachristlich noch intransparent. Die Leiter wurden ja offenbar J&S ausgebildet. Also die offizielle Ausbildung welche ein solcher Leiter machen kann.
        Sozial kann ein Kind überall sehr viel lernen in solchen Jugendgruppen, egal ob Pfadi, Cevi, Jubla, Besj, etc. Sozial kann ein Kind aber auch in einem FC viel lernen.
        Dass das Lager nicht abgebrochen wurde, ist mit den Polizeipyschologen so abgesprochen worden, wenn ich die Zeitungsartikel richtig intepretiere. Ich glaube die kennen ihren Job.

      • Obwohl ich ein begeisteter Pfader war, habe ich auch schon in Lagern der Cevi und der Jungwacht / des Blauring als Koch mitgewirkt. Und ich kann Ihnen versichern, die Lager werden nach exakt den gleichen Standarts geplant und durchgeführt. Die Ausbildungen der Leiter sind, was J+S betrifft, exakt die Selben. Was die Pfadi mehr hat sind die Ausbildungen bevor ein Kind / Jugendlicher Leiter wird. Dies beginnt bei den Wölfli mit dem „Leitwolf“, und setzt sich fort in der Pfad. Trotzdem würde ich meine Kinder dereinst auch in eine Cevi / Jubla bringen, wenn keine Pfadi vorhanden sein würde.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Cara Mia: dieser Angriff ist nun wirklich allerunterste Schublade und Ihrer eigentlich nicht würdig!
        Haben Sie eigentlich die Zeitungsberichte gelesen?
        Das Lager wurde nach Rücksprache mit Fachleuten (und zwar nicht cevi-infiltrierten!)
        bewusst nicht einfach abgebrochen.
        Eine Begleitung der Betroffenen konnte dadurch viel besser sichergestellt werden.
        Der Gottesdienst den Sie ansprechen war da bloss noch der abschliessende Punkt vom Lager selber.
        Schliessen Sie doch nicht immer aus Ihren negativen Erfahrungen auf alle anderen
        das ist manchmal wirklich ätzend.

    • Moritz sagt:

      Darf ich davon ausgehen, dass Sie in der Pfadi waren? Es ist war, dass der Cevi einen christlichen Hintergrund hat, so wurde er gegründet und dafür steht ja auch das C, aber er ist mitnichten sektiererisch, das kann ich Ihnen als atheistisches Cevimitglied versichern. Ausserdem werden auch im Cevi die Leiter regelmässig in verschiedensten Bereichen (z.B. Sicherungstechnik oder Erste Hilfe) geschult und weitergebildet, sowohl intern als auch extern (z.B. J+S).

    • David sagt:

      Bitte nicht alle Cevi-Gruppen und auch nicht alle Pfadi-Gruppen in einen Topf werfen. Es gibt Cevi-Abteilungen, die sehr seriös ausbilden, und es gibt auch Cevi-Gruppen, die weniger religiös sind als manche Pfadi-Gruppen. Cara Mias Pauschalisierungen werden der Realität in keiner Weise gerecht.

      • Cara Mia sagt:

        Zunächst habe ich nicht pauschalisiert. Aber noch eine Anmerkung mache ich: der Pfarrer unserer Kirche hat mich damals gewarnt, als ich die Kinder in die Cevi schickte. Sie wollten dort unbedingt hin, wegen ihren Kollegen. Ausgerechnet also der Pfarrer hat mir gesagt, die seien fanatisch. Aber er sprach weder über Altstätten noch Wollishofen noch Ascona noch Genf. Ok?

    • Chris M. sagt:

      Vor ca. 30 Jahren fand eine Standardisierung der Ausbildung in den meisten dieser Organisationen (Pfadi, Cevi, usw.) statt, indem in die Ausbildung auch die J+S-Ausbildung (Fach Wandern + Geländesport) integriert wurde. Natürlich pflegen daneben alle noch ihre spezifischen Eigenheiten, aber durch J+S sind die Standards gesetzt gerade auch bezüglich Risiko und Sicherheit.
      Es bringt wenig, jetzt die Jugendorganisationen gegeneinander auszuspielen. Alle können Unterstützung brauchen, keine ist gegen Unfälle gefeit.

    • Greatsheep sagt:

      Bullsh…. . Meine Kinder sind in der Cevi und von Religion sieht man herzlich wenig. Auch die Ausbildung der Cevi-Leiter ist analog Pfadi; schonmal was von J+S gehört? Ich war Pfadi-Leiter und im Gespräch mit den Leitern und Leiterinnen der Cevi bemerke ich schon ob die eine Ahnung haben oder nicht. Ich habe volles Vertrauen in die Cevi-Truppe hier in Altstetten. Die einzige Gefahr sind die gestressten Mütter und Väter die ihre Kinder mit dem Auto bringen und holen und dabei mit ihrer teilweise blödsinnigen Fahrweise die zu Fuss gehenden Cevianer gefährden.

      • Cara Mia sagt:

        Es ist offenbar nicht überall gleich und anfänglich hatten meine Kids auch eine andere Leitung. Und ich habe ausdrücklich gesagt, dass man die Gruppe genau anschauen und nicht verallgemeinern soll. Also steck du dir deinen bulls.. irgendwo hin, Schlafmütze.

      • Cara Mia sagt:

        J + S ist für Pfadis, die leiten wollen, ein Muss. Bei Cevi war keiner der Leiter J + S, soviel ich weiss. Aber meine Kids waren nicht in Altstetten in der Cevi.

      • Sepp Müller sagt:

        Prinzipiell muss ich Greatsheep hier Recht geben. Zwar bin ich nicht Cevi Mitglied, jedoch Mitglied einer anderen Jugendorganisation, welche J+S Lager im Bereich Lagersport und Trekking anbietet. J+S schreibt vor, wieviele Leiter in einem Lager über eine gültige J+S Leiterausbildung verfügen müssen, damit das Lager überhaupt bei J+S angemeldet werden kann. Im Gegenzug kann die Jugendorganisation Leihmaterial von J+S beziehen sowie Subventionen pro Teilnehmer erhalten. Die Leiterausbildungen sind für sämtliche Vereine im Bereich die gleichen, und werden von J+S überwacht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Cara Mia: und „Pfarrers“ sind natürlich und selbstverständlich immer und ausschliesslich nur neutral und sachlich ganz und gar objektiv, niemals voreingenommen und überhaupt?

    • Pippa Blaustrumpf sagt:

      Das seh‘ ich genau so wie Cara, die Kinder hätten nach Hause gehört nach diesem schweren Unglück. In die Cevi hätte ich meine Kinder nicht gegeben, religiöse Indoktrination ist nicht das, was sie brauchen. Kinder brauchen Anregung, andere Kinder, Erlebnisse in der Natur, keine Predigten. Pfadi ja, Cevi nein

      • Brunhild Steiner sagt:

        Auch Sie, Pippi (?) sollten sich vielleicht besser mal mit den Hintergründen dieser Entscheidung auseinandersetzen, die Kinder wurden aus sehr gutem Grund nicht nach Hause geschickt. Und überall gleich religiöse Indoktrination zu riechen finde ich auch nicht grad sehr differenziert.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippa Blaustrumpf: (hiess es früher nicht anders?) auch Sie sollten sich dringend mit den fachlichen Hintergründne dieser Entscheidung auseinandersetzen und nicht einfach auf die Angriffschiene einschwenken! Für eine erste Verarbeitung war der Verbleib im Lager förderlich und nicht schlecht.
        Auch gleich überall religiöse Indoktrination zu riechen ist nicht differenziert.

      • Fuchs sagt:

        ähm… schon mal daran gedacht, dass es vielleicht gar nicht möglich ist, alle Kinder nach Hause zu schicken? Gerade an Pfingsten und während der Ferien, wenn die Lager üblicherweise statt finden, sind viele Eltern vielleicht auch nicht zu Hause, weil die Kids ja im Lager sind, und sie so ein Pfingstwochenende ohne Nachwuchs verbringen können… Lager werden bei Katastrophen meist nicht abgebrochen, in der Regel auf Rat der Einsatzkräfte hin (Polizei, Care Teams, etc.), sondern in angepasster Form weiter geführt um die Betreuung durch Psychologen und Sozialdienste sicherstellen zu können…

    • Joe sagt:

      Das ist so ÜBERHAUPT NICHT korrekt. Die «Religosität» zwischen einzelnen Cevi-Ortsarbeiten schwankt ebenso stark wie die der Seriostät von Pfadi-Abteilungen. Es hängt, wie so vieles, von DEN LEUTEN ab, die eine Ortsarbeit prägen. Nicht? Wenn sie pauschal Pfadi als «seriöser und strenger ausgebildet» bezeichen, mag das für ihre lokale Begebenheiten stimmen. Jedoch niemals als pauschale Aussage. Ich könnte ihnen im Minimum 10 Abteilungen/Ortsarbeiten nennen, die ich kenne, wo das Gegenteil der Fall ist.

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Aus irgendeinem Grund wird es ja Cevi heissen und nicht Pfadi. Ich merke schon, dass die Religiösen es hassen, wenn man klar sagt, dass man ihren Gott nicht braucht. Für mich gibt es KEINEN guten Grund, Kinderseelen mit solchem Ballast zuzuschütten und ich nehme mir die Freiheit, das auch zu sagen. Weiter finde ich, dass es KEINEN guten Grund gibt, Kinder nach einem solchen Trauma nicht sofort nach Hause zu bringen.

      • hausmannus sagt:

        First: Ich gehöre am ehesten in die Schublade Agnostiker. Second: WWF, ProNatura, Pfadi, JuBla, JungeKirche, cevi und besj: Ich kenne alle und sogar auch von innen aus Leitersicht. Es gibt Fanatiker überall, je nach Gruppe. Kenne Pfadis, die extrem auf Militär machen und solche, die voll auf Grün und Pazifismus sind. So what? Guck dir die Gruppen bei dir vor Ort an und entscheide ob es passt. Blauring/Jungwacht dasselbe: Voll religiöse und auch sehr offene.

        Als Leiter hätte ich auch versucht, die Kinder beisammen zu halten und einen gemeinsamen Abschluss zu machen. Nichts als vernünftig.

      • hausmannus sagt:

        Pippa, noch dies: Nicht jedes Kind erleidet automatisch ein Trauma nach so einem Erlebnis.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippa Blaustrumpf: es ist Ihnen sicher bekannt dass alle Vereine eine Geschichte haben an deren Beginn eine Namensgebung steht. Und dass sich im Verlauf ihrer Geschichte auch Dinge ändern können, dass Umsetzung immer auch mit den lokalen Personen verbunden ist. Es stand Ihnen frei Ihre Kinder nicht dahin zu schicken und niemand macht deswegen einen Aufstand. Aber es ist nicht iO und sehr schlechter Stil, Eltern die ihre Kinder da hinschicken, vorzuwerfen sie liessen ihrer Kinder Seelen mit Ballast zuschütten. Das ist nicht differenziert, gestehen Sie bitte allen Freiheit zu.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/ und warum fällt es Ihnen dermassen schwer zu aktzeptieren, dass es offenbar für die Fachleute, welche wohl um einiges mehr Erfahrung besitzen als Sie, einen sehr guten Grund gab das Lager nicht sofort abzubrechen?

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Fachleute??? In solche Fachleute habe ich relativ wenig Vertrauen, dieser Unfall wäre vermeidbar gewesen.

        Und warum gehen sie davon aus, dass die das besser wissen als ich? Was wissen sie, was ich alles gemacht habe in meinem Leben? Nicht so voreingenommen, bitte, liebe Brunhilde.

      • hausmannus sagt:

        Pippa, nicht die CEVI-Leiter (alleine) haben entschieden, das Lager fortzuführen, sondern die FACHLEUTE. Lesen Sie doch die Berichte jeweils richtig.

        Übrigens: Haben sie schon mal ein Lager durchgeführt und dann abgebrochen? Sei es auch nur wegen Schneefall? Wissen Sie, was das für ein Tohuwabohu gibt? Und dann noch wegen einem Notfall? Bei dem Sie alle Eltern möglichst gleichzeitig und umfassend und korrekt informieren MÜSSEN und auch ja schauen, dass nicht Eltern in den nächsten Baum fahren, weil sie die Nachricht am Handy und am Steuer erfahren? Was ist mit Eltern, die im Ausland sind? 🙁

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippa Blaustrumpf: in diesem Fall nehme ich tatsächlich an, dass Berufspersonen, die schon mit unzähligen Unfällen und Unglücken mit Todesopfern und in unterschiedlichsten Konstellationen zu tun hatten, ihre Entscheidungen jeweils ausgewertet und angepasst haben, es besser wissen.
        hausmannus weist auf wichtige Mitüberlegungen hin, und jemand der selbst einen tödlichen Lagerunfall erlebt hat, wies ebenfalls drauf hin dass das Weiterzusammenbleiben als sehr hilfreich und gut erlebt worden ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/ was Ihre Behauptung zur Unfallvermeidung betrifft, seien Sie vorsichtig, weder Sie noch ich haben eine Ahnung was die Ursache war, würden Sie sich im Nachhinein entschuldigen wenn Fremdverschulden als Ursache ausgeschlossen werden würde? Federn die ausgeschüttelt wurden lassen sich nicht so leicht mehr einfangen, gilt auch für die ziemlich deplatzierte Bemerkung Eltern setzten ihre Kinder im Cevi einem Ballast aus.

      • Cara Mia sagt:

        @Brunhild: ich schätze Sie ja sehr, das wissen Sie. Aber man hätte hier mit den Eltern klären müssen, ob das Lager weitergeführt werden soll, Eltern müssen erreichbar sein. In der Regel wird abgebrochen. Aber ansonsten: wer in einer Kirche, Sekte etc. ist, kann seine Kinder ja da hin schicken. Aber CEVI gibt sich ja offen. Dabei wurde bei uns massivst Druck gemacht und missioniert. Meine Kinder wurden schikaniert, weil sie sich weigerten, zu beten. Eine lesbische Leiterin wurde offiziell gebrandmarkt. Ehrlicherweise sollte man dann halt keine Kinder aufnehmen, die nicht protestantisch sind….

      • Cara Mia sagt:

        … zum Beispiel erhielten die Kinder ein Bilderbüchlein, in welchem auf simpelste Art und Weise vermittelt wurde, dass nur wer gläubig lebt, glücklich leben kann. Das ungläubige Kind lebte in einer schwarzweissen Welt, hatte Krücken, weinte, es regnete. Das gläubige Kind lebte mit Sonnenschein, farbig und strahlte. Die Kinder wurden gezwungen, beim Abtreten auf dem Bahnhof in aller Öffentlichkeit religiöse Lieder zu singen und zu beten. Das geht einfach nicht, wenn man sich als offen und zur Landeskirche gehörig bezeichnet. Das ist nur noch sektiererisch.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Cara Mia: nach diesen genaueren Schilderungen kann ich Ihren Unmut besser verstehen, wirklich sehr unglücklich gelaufen. Die Freiheit nicht mitbeten zu wollen finde ich überall wichtig, ganz egal wie tief „religiös“ die Gruppe ist.
        Aber dennoch denke ich dass es auf die jeweiligen Gruppen ankommt, ich hab auch schon sehr unangenehme Erfahrungen mit engagierten Pfadis gemacht und schmeiss sie deswegen auch nicht alle in denselben Topf…

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Ich kenne verschiedene Cevi und Jungschar Vereine, es war mit einer! Ausnahme überall dasselbe. Mein Sohn z.B. war in einem kurzen Lager, weil sein Freund da mitmachte, die Kinder waren damals etwa 10 J. Am Abend durften diejenigen, welche Jesus in ihr Herz lassen wollten, noch aufbleiben, um Geschichten von ihm zu hören, die andern „durften“ schlafengehen, sehr raffiniert. Natürlich „wollten“ alle Kinder Jesus in ihr Herz lassen, wer will schon um halb acht ins Bett. Das ist einfach üble Indoktrination, die Kinder fühlen sich dann verpflichtet, haben Gewissensbisse, wenn sie nicht glauben.

  • Pesche sagt:

    Es ist immer dasselbe. Ein tragischer Unfall und schon wird wieder alles in Frage gestellt. Lasst doch die Kinder sich austoben, ob in der Pfadi, in der Cevi oder anderswo. Lasst sie doch ihre (zwischendurch auch schmerzliche) Erfahrung selber machen.
    Das einzige was stört ist die Vollkasko Mentalität der Eltern!

    • alpha pfeiffer sagt:

      sehr gut. manchmal ertapp ich mich selber, das ich meinen jungen zu waghalsigen sachen animiere. einfach aus dem grund, damit er nicht mit angst durch leben gehen muss. beim schlitteln letztes jahr hatten wir solchen spass, wir hörten jedoch nach dem crash auf. die mutter des anderen junge die ganze zeit. pass auf, nicht zu schnell, das tut weh! wo bleibt da der spass.
      wir sind jungs!! und jungs brauchen narben!!!

      der sohn meiner ex weinte wegen allem kleinen furz. zb hohe wellen im meer, loslassen des velos mit stützräder usw. einfach, weil er es nicht kannte.

      • Brax sagt:

        Nicht alle Buben brauchen so tiefe Narben wie Sie. Es hat auf dem Globus verschiedene Sensibilitäten. Ich finde, dass das Austoben auf den Skipisten auch zum gestörten Verhalten gehört, wird aber von verschiedenen Lobby-Gruppen unterstützt, wegen Umsatz. Von der „Volksgesundheit“ ist da nicht vieles übrig, wenn man die offiziellen Bundesstatistiken liest. Doppelt so viele gemeldete Wintersportunfälle mit verletzten, als Verkehrsunfälle jährlich. Das spricht Bände.

  • Rolf sagt:

    Jetzt nicht übertreiben. Der Tagi hat etwa schon 8 Beiträge im Zusammenhang mit dem tragischen Todesfall gebracht. Das erscheint mir etwas viel. Ist es nicht genau diese übertriebene Berichterstattung, welche dazu führt, dass Eltern übertriebene Angst um ihre Kinder haben?

    • Markus F. Baumgartner sagt:

      Natürlich, Blick war dabei !!!

    • Danke, dieser Meinung bin ich auch. Das selbe Problem doch bei der Jugendgewalt. Obwohl alle Statistiken belegen das Jugengewalt zurück geht, mehren sich die Debatten über die immer kriminellere Jugend. Dieses Paradoxum kann ich mir nur durch die stärkere mediale Berichterstattung, die zudem viel mehr Bilder und Videos zeigt, erklären. Allen voran scheint hier wirklich der Blick. „Die stärkste Zeitung der Schweiz“.

  • Michael Strässle sagt:

    Es lässt mich einfach nicht los. Aber ich muss einfach etwas schreiben über die Graphik die der Tagi zum Thema sichere Seilbahn zeigt. Es fehlt ein wichtiges Element das wir bei unserer Abteilung in jede Seilbahn einbauten. Das ist ein Bremsseil das von der Bergstation direkt mit dem Passagier verbunden wird. Damit kann man währen der Fahrt die Geschwindigkeit immer kontrollieren. wie bei einer normalen Seilbahn auch.

    • David Egli sagt:

      @Michael Strässle: Da geb ich dir Recht – auch wir haben dieses sogenannte „dritte Sicherungsseil“.

  • Brax sagt:

    Die Aussage, dass man „früher noch viel gefährlichere Sachen machte und das niemanden schadete“ ist so überzeugend, wie die Aussage „man hat früher nicht so hysterisiert wegen der Hygiene und wir überlebten“. Abgesehen vond der Tatsache, dass abertausende starben an Hygienemangel und dass auch heute die grossen Sterbewellen in der Dritten Welt oft wegen fehlender Hygiene ausgelöst werden. Dass man früher fahrlässiger und „kommt schon gut“ handelte, zeugt bloss von Naivität grenzend an Dummheit. Und auch von vielbeschäftigten Schutzengeln 🙂

    • Timotheus Pfeiffer sagt:

      Leben ist ein Luxus. Jedes Tier in der freien Natur kämpft ums überleben, ringt um jede Kalorie und um jeden Tag; ein Kampf ums Überleben. Nur Menschen haben den unglaublichen Luxus, von Leben wie von einem Grundrecht zu sprechen. Und genau so ein unglaublicher Luxus ist es, davon ausgehen zu können das alle unsere Kinder überleben.
      Das ist Hybris. Der Tod gehört zum Leben. Das müssen wir akzeptieren lernen.
      Und wenn wir alle Risiken eliminieren, unsere Kinder in Schaumstoff hüllen und nicht mehr nach draussen lassen; ist das noch ein Leben? Oder haben wir dann alles Lebenswerte abgeschafft?

    • Michael Strässle sagt:

      Ich habe mich auch in dieser Richtung geäussert. Wobei ich nicht meine das wir die Dinge früher richtig gemacht haben. Man schaut mit gutem Grund heute mehr auf die Sicherheit. Sicherheit ist ein Prozess.

      • Brax sagt:

        Einverstanden. Kann auch überbeweertet werden und in der Kaskomentalität münden. Man beobachtet beide Tendenzen heute, die Kaskomentalität und die Kicksucht. Normalität und gesunder Menschenverstand sind etwas unspektakulär.

    • alpha pfeiffer sagt:

      grundsätzlich ist es nicht schlecht. mehr sicherheit, weniger unfälle und krankheiten, bessere hygiene, bessere schutzkleidung.
      einen helm könnte sicherlich eine solchen unfall mindern. aber da kommt der zufall ins spiel. onhe helm zufällig neben dem stein aufschlagen und mit dem helm gesicht voran auf den spitzen stein.
      jeder unfall ist tragisch, noch schlimmer wenn er tödlich endet. für die betroffenen das schlimmste was es gibt. aber es gibt nur eins was sicher ist im leben, das ist der tod.
      wenn der hergott ein schäfchen zu sich bestellt, nützt alles nichts.

      • Brax sagt:

        Gut argumentiert. Wobei auch das Schäfchen die Möglichkeit hat, vorzeitig in die ewigen Jagdgründe zu reisen. Z. B. indem es zuviel Risiken eingeht. Eine gesunde Abwägung ist da sicher hilfsreich. Können aber Kinder, insbesondere unter Gruppendruck, solche Überlegungen machen? Eher wenig.

  • Peter lustinger sagt:

    Da mein Bruder und ich wegen schlechten Benehmens aus so ziemlich jedem sportclub geworfen wurden, brachte uns unsere Mutter eines Tages zur Pfadi.

    Dort blieben wir dann auch für 10 Jahre, lernten sehr vieles, erlebten noch mehr und fanden Freunde und Freundinnen.

    Auch mein Göttibub und meine Kinder, welche ich evtl. irgendwann haben werde, dürfen in den Genuss kommen die Pfadi zu besuchen. Den Wald zu sehen. Abenteuer zu erleben.

    Die heutige Computerkindergeneration sieht doch sonst schon kaum die Natur, kann doch nicht mal ein Reh von einem Kalb unterscheiden.

    • Brax sagt:

      Sie und Ihrer Bruder sind also zur Pfadi in die Umerziehung geschickt worden? Dann müssen meine Kinder nicht dorthin. Die sind nämlich anständig…

      • Peter Lustinger sagt:

        Nein, wir wurden dahin geschickt, damit wir uns wenigstens am Samstag im Wald austoben können.

        Dies auch sehr erfolgreich. Wir konnten schmutzig werden, durch Bäche und Tobel rennen, Waldhütten bauen, Grillieren, rennen, schleichen, Spuren lesen, Abseilen, toben usw. und vorallem vieles lernen.

        Dies in einer Umgebung in welcher die Jugendlichen üblicherweise am Dorfplatz hängen, trinken und kiffen…
        Wir haben nie irgendwelche Straftaten begangen, wurden nie in Schlägereien verwickelt und schrieben gute Noten.

        Hätten wir den Ausgleich der Pfadi nicht gehabt, wäre dies evtl. anders gekommen

  • Philipp sagt:

    Es geschehen täglich tragische Unfälle. Und trotzdem stehen wir immer wieder auf und verlassen unser vertrautes Heim. Wir müssen akzeptieren, dass immer wieder Unfälle passieren.

    Jungendvereine sind eine super Sache. Die Erlebnisse einmalig und die entsprechenden Gruppen, Scharen etc. (Je nach Organisation) sind meistens von motivierten jungen Erwachsenen geleitet. Diese übernehmen Verantwortung und organisieren in Ihrer Freizeit Aktivitäten für Kinder und Jungendliche. Sie lehren dabei Verantwortung zu übernehmen. Insgesamt eine sensationelle Sache. Ich persönlich habe sehr viel gelehrnt.

  • mira sagt:

    Nur eine kleine Anmerkung: Die Alternative zu Pfadi ist nicht unbedingt Computer und Fernsehen, sondern es gibt noch eine Menge anderer sinnvoller Freizeitaktivitäten, welche Kinder am WE ausüben können… Ich bin ohne Pfadi grossgeworden, war aber trotzdem viel im Wald und habe waghalsigere Dinge als Abseilen gemacht…

    • Tom sagt:

      Kann ich aus eigener Erfahrung nur zustimmen – es muss ja nicht eine Organisation sein, in der man seine Umgebung auskundschaftet. Wir hatten auf dem Land zum Glück viel Freiheit und viel Wald – für heutige Stadt-Kinder ist das leider wieder anders.

    • Elmar Tauber sagt:

      …und das ohne Aufsicht, die das Allerschlimmste in den meisten Fällen zu verhindern weiss. Pfadi bedeutet eben nicht den dümmsten denkbaren Blödsinn im Wald anzustellen, den zweitdümmsten aber vielleicht. Ich kann mich Philippe Zweifel nur anschliessen, eine bessere Art Sozialkompetenz und Naturverbundenheit spielend zu erlernen als in der Pfadi , kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. +1 kann ich da nur sagen.

      • mira sagt:

        Die waghalsigeren Dinge habe ich unter Aufsicht gemacht, in einem Verein. Sicherheit war schon damals ein grosses Thema. Ich habe nichts gegen Pfadi, möchte einfach sagen, dass es auch andere Freizeitaktivitäten gibt (beaufsichtigt und unbeaufsichtigt), welche sowohl die Naturverbundenheit fördern, als auch dem Bewegungsdrang der Kinder nachkommen. Ich persönlich war zu ehrgeizig, als dass ich meine Zeit in der Pfadi hätte verbringen wollen…

      • Elmar Tauber sagt:

        Ja aber Mira, da haben Sie etwas ganz und gar missverstanden. Wer was erreichen will im Leben, der sollte unbedingt in die Pfadi. Ich selbst habe 13 Jahre Pfadi auf dem Buckel und war mit 30 bereits Geschäftsführer eines KMU mit über 60 Angestellten in der Schwerindustrie. Und wissen Sie, was das Lustigste daran ist? Aus meiner alten Gruppe sind noch 3 weitere mindestens so erfolgreich wie ich. Zufall? I think not.

      • mira sagt:

        @Elmar Tauber
        Das liegt vielleicht am Umfeld, aber nicht an der Pfadi. In meinem Umfeld sieht das zB anders aus. Diejenigen, die erfolgreich sind, waren (zufälligerweise) nicht in der Pfadi.
        Mein damaliger Ehrgeiz hat sich übrigens auf sportliche Aktivitäten gerichtet. Aber daraus auf meinen akad Werdegang zu schliessen liegt mir fern…

  • Greatsheep sagt:

    Meine Kinder waren gerade in ihrem 2ten Pfi-La in der Cevi. Nun, meine 20 Jahre Pfadi-Erfahrung und das Erleben meiner Kinder (Bube und Mädchen) ist mir mehr als Grund genug, dass diese Freizeitbeschäftigung etwas vom Besten ist. 🙂

  • Sugus sagt:

    Aber wie soll ein Kind den Gefahren ausweichen lernen, wenn es ihnen nie begegnet und nur immer ferngehalten wird? Klar muss man nicht zuerst von einem Auto überfahren werden um zu merken, dass es weh tut. Aber für ganz viele andere Sachen git das. Ich habe in meiner Pfadizeit so viele Erfahrungen gemacht und als Leiterin weitergegeben, die sonst nie möglich gewesen wären.
    Und ach ja, die erste und beste Lektion ist immer noch, Schuhe, die über Nacht nicht ins Zelt genommen werden, sind am Morgen nass – etwas was jeder einmal selber erfahren muss – gibt schöne Blatern.

    • Jimknopf sagt:

      um das mit den Schuhen noch weiter zu führen : ,und haben womöglich Schneckenbefall … :-). Tja was lernt man nicht alles in einem verregneten Pfila …

  • Henseler F. sagt:

    Der Unfall im Cevi-Lager ist tragisch. Aber ein Kind kann auch vor der Haustüre überfahren werden. Die Anzahl Todesfälle in einem Jugendlager ist im Vergleich zu Verkehrsunfällen ganz sicher um einen sehr hohen Faktor kleiner.

  • viper70 sagt:

    Ich komme mal wieder auf die ursprüngliche Frage von Herrn Zweifel zurück. Natürlich sollen die Kinder in die Pfadi oder in eine andere Jugendorganisation gehen, die sich hauptsächlich in der Natur draussen aufhalten. Ich war während meiner Kindheit jede freie Minute im Wald. In der Pfadi lernte ich dann das nötige Handwerk um „draussen“ zu bestehen. Auch heute noch zehre ich von diesem Wissen über Fauna und Flora und wenn ich etwas festbinden will, dann hält es auch heute noch. Bitte gebt den Kindern Raum worin sie sich entwickeln können.

    Bin 41 verheiratet und habe 2 Kinder.

  • Horst Batschkus sagt:

    Der Tod durch Unfall, gerade der eines Kindes, ist ein tragischer Verlust; dies unabhängig vom Jahrhundert, in dem es lebt.Dies gilt es zu respektieren. Mir erscheint, die Frage «Darf man Kinder noch in die Pfadi schicken?» (nicht der Text) ist durch ein heute übersteigertes Bedürfnis nach ausnahmsloser Sicherheit geleitet. Jedoch, das Leben zu versichern, ist unmöglich. Lebenslust und -freude entsteht, wenn wir dem Leben natürlichen Entdeckerfreiraum schenken. Z.B. schränkt der Velohelm auf dem Spielplatz diesen Freiraum ein, die Ära nach ausnahmsloser Sicherheit findet seine Fortsetzung.

  • Michael Strässle sagt:

    Ich würde sagen man kann die Kinder mehr den je in die Pfadi schicken. Den was Sicherheit betrifft hat sich seit den 80er als ich noch Teilnehmer war viel getan. In meinem ersten Lager 1981 sind wir noch mit dem Dülfersitz und mit einem Seil um die Brust gesichert abgeseilt. Früher wurden auch grosse Lagerbauten nach der Formel Handgelenk mal Pi gebaut. Letztes BuLa wurden statische Berechnungen verlangt. Also wer sich selbst sicher fühlte als TeilnehmerIn kann davon ausgehen das sein/ihre Kinder noch viel sicherer sind als sie es wahren.

    • Peter Lustinger sagt:

      Das liegt evtl. daran, dass 1995 in Degersheim ein Pfaditurm, bzw. dessen Stützpfeiler (während des Aufbaus, nicht als er schon stand) wegrutschte und auf einen Pfadi fiel und diesem den Schädel brach.

      Der Pfadi lebt heute unbeschwert und arbeitet in der Grafischen Branche, hat also keine kognitiven shcäden davon gezogen.

  • Manuel Schaub sagt:

    Kinder gehören in die Pfadi, unbedingt. Bei allem Mitgefühl für sämtlöiche Betroffene des Unfalles von letztem Wochenende: Wo Kinder spielen, passieren Unfälle. eine 100%tige Sicherheit gibt es nie. Was Woche für Woche tausende von LeiterInnen in der ganzen Schweiz gratis leisten verdient Höchstachtung und ist in den allermeisten Fällen höchst proffessionell. Mir ist es lieber, mein Kind bricht sich mal einen Arm in der Pfadi, als das es es nur vor dem PC sitzt und nie den ganzen „Seich“ gemacht hat, den wir in der Pfadi gemacht haben. 16-Jährige, die selber ein Wochenende organisieren? Cool!

  • tobe or not tobe sagt:

    Die Angst geht um, von der Gurke bis zur Pfadi
    Helm auf dem Trotti, Flügeli für die Badi
    Angst vor dem Leben, Angst vor der Realität
    Angst blockiert, und nimmt Lebensqualität.

    Kinder brauchen schrammen, müssen ihre Grenzen kennen
    besser paar Wunden, als das Leben zu verpennen
    mit I-Phone, X-box und Pc zuhaus
    Kennen sie sich im Netz aber nicht im Leben aus…

    • Ott sagt:

      Sehr gutes Gedicht, selber gemacht?

      Ich behaupte überigens jetzt einfach einmal, dass die durchschnittliche Lebenserwartung von Kindern in der Pfadi, Cevi und Jubla länger ist als von den Massen von Kids, die mit dem Auto iin die Schule gebracht werden, in Watte gepackt und angebunden. Pfadis haben nämlich eine signifikant kleinere Neigung zu Verfettung, allgemeiner Lebensuntauglichkeit, Konsum von harten Drogen und assozialem Verhalten wie z.B. ein Amoklauf…

    • Auguste sagt:

      hmm…, kapellmeister – tusch, bitte!

  • Roger Kunz sagt:

    Unbedingt! Die Erlebnisse in der Pfadi gehören zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen. Die Lager, Nachtübungen, draussen im Wald, Feuer, Zelt, Kameradschaft, alles hat mich sehr positiv geprägt. Der Zusammenhalt und die Erfahrungen, die man als Pfadfinder sammelt, sind unglaublich wertvoll. Auch die Weiterbildungs-Lager, die man ab ca. 16 besucht, waren Top. Klar, rückwirkend wird mir auch etwas mulmig, also wir zu Zweit mit 16 Jahren auf eine Gruppe von zwanzig 10-jährigen aufpassen musste. Aber Unfälle können überall passieren. Mein Beileid zum aktuellen Ereignis am Wochenende.

  • Simu sagt:

    Nein, schikt eure Kinder nicht mehr in die Pfadi! Kauft ihnen einen Fernseher, eine Konsole und sperrt sie in ihrem Zimmer ein. Ausser gelegentlichem Muskelkater in den Daumen wird ihnen so mit grösster Wahrscheindlichkeit nichts passieren… Es sei den, ein Meteorit stürtzt genau auf das Haus ab, in dem eure Kinder friedlich am Killerspiele zocken sind.

    Das Bild von: „20 Zehnjährige, die von zwei bekifften 15-Jährigen betreut werden“ ist absolut nicht zutreffend. Meine Erfahrung als 20 jähriger, aktiver Leiter zeigt, dass die Eltern sehr gneau wissen wollen wer ihre Kinder betreut.

    • Ups sagt:

      Die damaligen Pfadileiter schienen mr damals megaerwachsen und verantwortungsvoll (die meisten), heute schaudert mich aber auch, wenn ich an einige Übungen denke, die wir machen mussten/durften. Aber hei, es hat Spass gemacht, dank den Simus und Simäs! Danke also den LeiterInnen, die ihre Freizeit mit uns verbrachten.

  • Andi sagt:

    Calm down, Philippe Zweifel, je früher und je mehr Schrammen Deine Kinder einfangen, desto besser sind sie für später gerüstet.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Wenn mir die bisherigen Beiträge von Frau Ursula Hörth durch den Kopf gehen lasse
    werde ich den Eindruck nicht los, dass es diesem Nick vorallem ums aufmischeln geht,
    möglichst provokativ, möglichst etwas mit dem sich entrüstete Antworten generieren lassen.
    Und dabei der Inhalt des ursprünglichen Themas keine Rolle mehr spielt.

    • Auguste sagt:

      hmm…, feine nase, brunhild steiner. der heutige „hörth!hörth!“ ist tatsächlich staubtrockener sarkasmus eiskalt serviert.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Auguste:schade bloss dass der wirkliche Dynamitteil inzwischen wieder mal unkommentiert entsorgt worden ist…,
        und dadurch leicht unklar worauf sich gewisse Reaktionen denn nun beziehen sollen…

  • oma sagt:

    Darf man Kinder noch in die Pfadi schicken? Was für eine blöde Frage! Ein Unglück kann doch jeden Tag und an jedem Ort passieren. Deswegen kann man doch nicht jegliches Risikon gleich ausschalten. Da müsste man den Kindern ja jegliche Freizeitaktivitäten verbieten. Kein spielen auf dem Schulhof, kein Schwimmengehen ohne Papi oder Mami an der Leine, kein Schulweg ohne einen Aufpasser. Noch wissen wir alle nicht, was genau und wie passiert ist. Jetzt schon Panik machen ist doch übertrieben und ich finde eine grosse Hochachtung vor den eltern die noch nicht mit Vorwürfen um sich werfen

  • Dani Detroit sagt:

    Herr Zweifel hat schon im ersten Satz einen – sicherliche gewollten- rhetorischen Stolperer von sich gegeben: Wenn er so besorgt um sein Kind ist, sollte er sich vielleicht besser auf das Hier und Jetzt konzentrieren, statt sich von seinem iPhone ablenken zu lassen.
    (Also ich kann ja nur glauben, dass es gewollt ist, bei der offensichtlich komödiantischen Situationsvariante ‚Regen in die Traufe‘. Ausserdem: Gab’s zu dem unterschätzten Thema -Eltern am Telefontropf- nicht auch schon mal einen Blogg…?)

  • J_Randi sagt:

    “ 20 Zehnjährige, die von zwei bekifften 15-Jährigen betreut werden!“

    …ist wohl manchmal nicht so weit von der Wahrheit weg.

    • Ott sagt:

      Wohl kaum! Das tragische Unglück passierte in einem J+S-Lager. Mindestalter für Gruppenleiter: 17 Jahre. Mindestalter für Lagerleiter: 18 Jahre.

      • Hansjuri sagt:

        „20 Zehnjährige, die von zwei bekifften 15-jährigen betreut werden“ wenn das in der entsprechenden Ortsgruppe wirklich der Fall ist, dann würde ich meine Kinder auch nicht dorthin schicken, aber es sollte genügend Ortsgruppen geben, wo das genau nicht der Fall ist. Bei uns jedenfalls war ein absolutes Alkohol- und Jointverbot die Regel.
        Tatsächlich gibt es da innerhalb der einzelnen Jungendverbände eine grosse Bandbreite an Verantwortungsbewusstsein.

  • Fritz Nussbaumer sagt:

    Wer so feuert, wie das obige Bild zeigt, ist ein potentieller Brandstifter.

    • Feuerer sagt:

      Aber natürlich, nur weil Sie noch nie ein Feuer ausserhalb eines Kamins gemacht haben, oder was?

    • Henne sagt:

      Mein erster Gedanke beim Blick auf das Bild und den Titel war: Nein, in die Pfadi darf man Kinder nicht schicken. Wenn die tatsächlich lernen, so ein Feuer zu entfachen, dann gehört die ganze Pfadi verboten!

      Natürlich bin ich nicht gegen die Pfadi, aber diese Bildauswahl stimmt nachdenklich!

      • Peter lustinger sagt:

        stimmt, in der Pfadi gibt es eigentlich aber genaue Regeln wie weit entfernt der nächste Baum/ die nächsten Büsche sein dürfen, wann Steine um das Feuer gehören etc.

  • Daniel Geiger sagt:

    @ U Hörth: Pfadi gehen auf Baden-Powell zurück, nicht die Hitlerjugend.Misbrauch an Kindern ist bei den konfessionellen Organisationen (sprich Kirche) am häuffigsten, das ist gut dokumentiert. Als ehemaliger Wolf, und Pfadigruppenleiter (Fenner beim Rheinbund, Stamm Wildenstein), ist mir die Zeit in bester Erinnerung. Dort mehr gelernt als in der RS (=150% Murgs). Als Dr. Bio kenne ich die Naturentfremdung. Beim Holunder-Blüten- und -Beerensammeln (Sirup/ Gelee) wurde ich nur dumm angeguckt.

    Pfadiname: Lego (LEbensmüder GOndelfahrer. Wieso? Das kann man sich ausmalen. Aber ich lebe noch 😉

  • Alfred Käser sagt:

    Kathoholische Jugendbewegung??! Das ich nicht lache….In der Jungwacht hatten wie viele Schwule Leiter. Übergriffe wurden abgetan mit: Du bist ein Lügner….gehe es beichten und wenn es gut ging bekam man noch eine Orfeige dazu.
    Auch dort wurde man abgewimmelt. Am besten sind noch die Schullager, aber auch dort ist man nicht sicher.

  • Peach sagt:

    Es ist ja schon nicht so, dass in der Pfadi dauernd etwas schlimmes passiert. Es passiert meiner Meinung nach sogar verhältnismässig wenig. Risiken gibt es leider überall. Wichtig ist, dass sie in einem vernünftigen Rahmen gehalten werden und da ist auch Pfadi nicht gleich Pfadi. Von dem her sollte man sich über die betreffende regionale Pfadi zunächst gut informieren, bevor man sein Kind dort hin schickt.

    • Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Auch als Pfader ist man immer wieder über die regionalen Unterschiede überascht. Ich kenne Pfadfinder-Abteilungen die nur Leiter einsetzen, die älter als 20 sind, und solche, bei denen schon 16 Jährige ganze Lager organisieren. Dies sagt nun nichts über die Qualität aus, auf jeden Fall aber das Pfadi nicht gleich Pfadi nicht gleich Pfadi.

  • Ursula Hörth sagt:

    Eine gute Alternative ist die kathoholische Jugendbewegung, die von wirklich verantwortungsvollen Gläubigen geleitet wird.

    • Charles Ammann sagt:

      Wau!!! das nenn ich mal ne Aussage… 😮

    • Simon Scherrer sagt:

      Mein Gott, das soll tatsächlich ernst gemeint sein? Gute Frau, gehen sie doch einmal bei einem Pfadilager vorbeischauen, vielleicht können sie dabei einen Blick über Ihren Tellerrand bzw. ein Blick in die „falschen Weltbilder“ erhaschen. Möchten Sie der geneigten Leserschaft noch erklären, wieso Erfahrungen mit der Natur und Gleichaltrigen denn so falsch sein sollen? In der Schweiz gibt es über 40’000 aktive Pfader / Pfadiesli, und die Missbrauch-/Sterberate liegt genau so hoch wie in der Nicht-Pfadibevölkerung. Falls Sie es besser zu meinen glauben: Fakten bitte. Ansonsten: Gute Nacht!

      • Simon Scherrer sagt:

        Die angebliche Verwandtschaft mit dem 3. Reich würde ich nebenbei auch noch gern dargelegt haben..
        Und übrigens: der tödliche Vorfall vor ein paar Tagen geschah in einer Cevigruppe (!!!), also einer christlichen Jugendbewegung, die von wirklich verantwortungsvollen Gläubigen geleitet wird. ..Ach ich vergass ja, die Pfadis sind ja fast alle schon gestorben..

    • Eberhard Mächler sagt:

      „……wirklich verantwortungsvollen Gläubigen geleitet wird.“ – welche die Kinder dann schnurstracks in die Arme des pädophilen Pfarrers führen

    • Roger Ivar sagt:

      Sehr geehrte Frau Hoerth,
      Was ihre regligioesen Aeusserungen betrifft kann und werde ich hier keine Stellung nehmen, aber ihr Bild von der Pfadibewegung, speziell in der Schweiz ist eine falsche Darstellung der Geschichte. Bitte lesen sie zuerst diesen Artikel bevor sie weiter Unwahrheiten verbreiten. http://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfinder Punkt 4.2. In Deutschland und anderen Staaten wurde die schon existierende Pfadibewegung, gegruendert durch Baden-Powel, ein Brite, aufgeloest und manipuliert.

    • Roger Ivar sagt:

      Als ehemaliger Pfadfinder moechte ich mich entschuldigen, falls Sie, ihre Familie oder Freunden persoenlich schlechte Erfahrungen mit der Pfadfinder Bewegung gemacht haben. Es ist ein tragisches Ereignis, wir sollten darueber sprechen, doch falsche Anschuldigungen sind fehl am Platz nach einem tragischen Tod dieses Maedchens.

    • Pfad Finder sagt:

      Liebe Frau Hörth, entweder haben Sie einen genialen Sinn für Ironie (:-) Danke für die Worte) oder sind einfach komplett verblendet. Die Katholiken machen ja nicht unbedingt mit Verantwortung von sich reden, vor allem was den Umgang mit Kindern und jungen Erwachsenen angeht.

    • Edith Habermann sagt:

      Die Pfadfinder Bewegung wurde 1907 von Robert Baden-Powell in England gegründet. In Deutschland wurden ab 1933 die Pfadfinderverbände durch die Nationalsozialisten aufgelöst. Einige Verbände konnten sich unter starker Einschränkung ihrer Arbeit länger halten, wurden aber bis spätestens 1938 ebenfalls von der Gestapo verboten. Über sexuelle Übergriffe von katholischen Würdenträgern muss ich mich wohl erst gar nicht äussern. Herzliches Beileid Ihren Kindern, falls Sie Mutter sind.

    • J_Randi sagt:

      Schon fast schwarze, aber dennoch recht gute Satire.

    • Hans-Ueli sagt:

      Die katholische Jugendbewegung wird von wirklich veratwortungsvollen Gläubigen geleitet – und die Jugendheime etc. ebenfalls. Die einzige Ausbildung ist der Glauben – oder wo und wann wurde pädagogisches Wissen vermittelt. Ich kenne mindestens eine Frau, welche dies als Kind durchleben „durfte“. Aber „glauben“ sie ruhig weiter, liebe Frau Hörth, Glauben ist kein Wissen! Wo isat Rom während WW2 gestanden? Der Krieg der Kroaten gegen die Serben stand under dem heiligen Segen von Rom, wenn Sie schon Organisationen verbieten wollen.

    • oma sagt:

      In was für einer verlogen Welt leben sie eigeAtlich?. Ihr Kommentar entbehrt jeglichen Wahrheitgehalt und Realität! solche Beiträge sollten garnicht erst zu lesen sein . ausgerechnet die kathoholischen Jugendbewegungen werden von ihnen inden Himmel gelobt, lesen sie je eine Zeitung, verfolgen sie je die Sendungen an Rdio oder Fernsehen! Offenbar nicht! – schade, tät ihnen gut!,

    • Thomas Steffen sagt:

      Frau Hörth, das falsche Weltbild wird wohl eher in diesen sektenhaften katholischen Jugendorgenisationen vermittelt. „Verantwortungsvolle Gläubige“ – wie muss ich mir das vorstellen ? Laufen die den ganzen Tag mit der Bibel in der Hand herum ? Sexuell von den Erziehern missbraucht – fast alle ? Genau, darum sind wir alle froh, dass es bei den katholischen Pfarrern gar keine sexuellen Uebergriffe gibt – sie geben mir ein Beispiel eines sexuellen Uebergriffes in der Pfadi, ich geben Ihnen 10 bei der katholischen Kirche.

    • Calimero sagt:

      Frau Föth
      Pfadi ist nur da, um die Weltherrschaft an sich zu nehmen 🙂
      Und ja, das mit dem Missbrauch in der kath Kirche ist ja auch nur eine grosse Verschwörungstheorie

    • tobe or not tobe sagt:

      @Ursula: Wenn das sarkastisch gemeint ist, schön gesagt.. Tradition des 3. Reiches ist nicht so weit hergeholt… Wenn aber ernst gemeint, frage ich mich nun ernsthaft, welcher HIrnwäsche sie sich unterzogen haben…So viel schmerzen am Morgen früh.

      Angst Kultur zeigt auch bei uns Wirkung und lasst euch gut steuern…!!

      • Nick Schmid sagt:

        Hmm… Drittes Reich? So zwischen 1930 und 1945… Pfadi? Gegründet um 1900. Nur weil der schnauzbärtige kleine deutsche Widerling eine uniformierte Jugendbewegung in seimem Reich führte hat das doch nichts mit Pfadi zu tun. Das ist nicht nur weit hergeholt, sonder absolut unsinnig.

      • tobe or not tobe sagt:

        Natürlich weit hergeholt, der Beitrag von Ursulina ist entweder in vollem Dillirium entstanden oder ernst gemeint. Zweiteres macht mir sorgen…

    • Nick Schmid sagt:

      @Ursula Hörth: Was immer sie einwerfen, hören sie auf damit, ist nicht gesund. Und falls ihr Posting ernst gemeint ist: Lassen sie sich helfen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

    • Beni sagt:

      Um Himmels Willen: Wer hat denn sie auf die Menschheit losgelassen? Oder ist das einfach nur Satire? Falls es aber ernst gemeint ist, empfehle ich Ihnen, Tageszeitungen zu lesen und zwar auch die Berichte von pädophilen, katholischen Priestern und nicht nur verschämt weiterblättern. Weiter empfehle ich Ihnen, Ihr Kloster zu verlassen, damit sie sich selbst ein Bild von der realen Welt machen können. Falls bei der katHOHOLischen Jugendbewegung AlKOHOL im Spiel war, ist ihr Beitrag dem zuzuschreiben.

    • Rumpelstilz sagt:

      Haleluja

    • Peter lustinger sagt:

      Ach nein, bitte nicht dieser Sektenverein.

    • Pedes sagt:

      Was hat Glaube genau mit Verantwortung zu tun? Glauben Sie nicht, dass auch nicht-religiöse Menschen Verantwortungsbewusstsein haben? Wenn dem so wäre, müssten ja jeden Sommer tausende Kinder in Pfadi-, JuBla- oder Cevi- Lagern verunglücken…
      In der Pfadi (ja, ich bin überzeugte Pfaderin) lernt man gerade, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, und ich denke, dass ist bei anderen Jugendvereinen ebenso der Fall.

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