Babymilch-Kapsel-Idiotie

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Ahmt gemäss Marketing-Abteilung die Natur nach, oder so: Das Babymilch-Kapselsystem.

Freude herrscht. Ein neuer Höhepunkt der Evolution ist erreicht, um nicht zu sagen: Der Moment, auf den die ganze Evolution zugesteuert ist. Die frohe Kunde erreichte uns über die Medien: Babynes ist da. So heisst die neuste Erfindung aus dem Hause Nestlé. Gemeint ist damit ein Milchkapselsystem für Babymilch. Wenn Ihnen der Begriff Milchkapselsystem nichts sagt, dann denken Sie einfach an George «What else» Clooney, der keine Zeit hat, Nespresso zu schlürfen, weil Brangelina ihn mit ihren Kindern ganz alleine in seiner schönen Villa gelassen haben. Und was macht ein George in dieser Situation? Er tut das, was er kann, er drückt auf einen Knopf und Ping, schon steht der Schoppen bereit.

Die Idee alleine wirkt zunächst reichlich bescheuert. Noch schlimmer ist die zugehörige Website, welche Nestlé dazu aufgeschaltet hat. Da wird gesäuselt und geschwurbelt, dass es einem schwarz werden kann. Muttermilch sei im Fall das Allerbeste fürs Baby, heisst es da, und Stillen werde uneingeschränkt empfohlen. Der Subtext lautet: Aber wer will sich schon den Busen ruinieren und sich die Hände mit Flaschenschoppen schmutzig machen? Ein Baby kann man auch ganz einfach auf Knopfdruck ernähren.

Das «besonders ergonomische Design» ermögliche die «schnelle und intuitive Zubereitung» eines perfekten Schoppens, heisst es weiter. Und das erst noch ganz entspannt. Die Kapseln wiederum sind in allen Variationen zu haben, denn die ach so wertvolle Muttermilch verändert sich ja auch ständig, und wär ja zu blöd, wenn man daraus nicht Profit schlagen könnte. Auch an hübschen Gadgets mangelt es nicht, zum Beispiel gibt es den Kapselöffner «on the go», auch verwendbar als Gefühlprothese für die Vorstellung, es ginge im jungen Mutterleben irgendwie vorwärts. Alles in allem, handle es sich bei Babynes um eine «wegbereitende technologische Innovation», jubelt Nestlé und verkündet dann defensiv: Hier werde «Technologie in den Dienst der Liebe» gestellt. Mir wird ganz warm ums Herz.

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Babymilchkapseln für jede Stimmung und Tageszeit? What else?

Technologische Innovation? Die haben ja nicht alle Kapseln im Schrank, denkt man da unwillkürlich. Aber ich erinnere mich, dass ich bei Nespresso bereits dasselbe gedacht habe, zumal das Zeug höchst gewöhnlich schmeckt, aber darauf kommt es ja nicht an. Es kommt darauf an, dass es Nespresso mit freundlicher Hilfe von George Clooney gelungen ist, in den Kaffeemarkt einzumarschieren wie Napoleon in Russland, was dazu geführt hat, dass es nicht nur Nespresso-Shops gibt, die so tun, als verkauften sie Juwelen, sondern richtige Nespresso-Bars, wo Leute in aseptisch schickem Ambiente überteuerten Kaffee zu sich nehmen. Weil man es sich wert ist.

Und so fürchte ich, dass sich bald auch Babynes durchsetzt. Sowas braucht man ja nicht fürs Baby, sondern fürs Ego. Schliesslich gibt es genug Filmstars, die auch Kinder haben und das sicher eine gute Idee finden, mit ihren Goofen entsprechende Babynes-Milchbars besuchen, worauf die Frauen hierzulande ihnen nacheifern und plötzlich ist, wer Babynes benutzt, irgendwie cool und wer will schon nicht cool sein.

Es ist eine der edelsten Eigenschaften des Menschen, dass er Dinge erfindet. Irgendwann begann er Werkzeuge herzustellen, dann Maschinen, Sie kennen die Geschichte. Und ich bin sicher, als der erste Steinzeitler mit einem Faustkeil angerannt kam, gab es Mitglieder in der Horde, die diese Erfindung doof fanden. Weil es wahrscheinlich schon immer Menschen gegeben hat, die Angst vor dem Neuen hatten und solche, die alles doof finden, was sie nicht verstehen.

Vielleicht verstehe ich Babynes ja einfach nicht. Aber dazu ein «System» zur Verfügung zu stellen, das mit Sicherheit wesentlich energieintensiver in der Herstellung ist und immens viel Abfall zurücklässt für einen minimalen Effizienzgewinn, das ist heutzutage einfach unverantwortlich. Eine weitere ökologische Idiotie für Reiche, die von einer milliardenschweren Firma mit immensen finanziellen Mitteln in den Markt gepusht und jenen Konsumenten angedreht wird, die nichts begriffen haben. Denen alles egal ist, so lange sie sich cool fühlen.

Die Schweiz ist für Nestlé der Testmarkt und deshalb möchte ich hier dafür votieren, dass ein paar radikale Stillfanatikerinnen Nestlé ihre blöde Maschine um die Ohren hauen (natürlich metaphorisch). Und Müttern, die sich aus Bequemlichkeit zu Babynes bekehren, lasst euch gesagt sein: Das ist ein ökologischer Unsinn und Geldmacherei. Und wer Muttermilch aus der Kapsel kriegt, trinkt später sicher auch Prosecco aus der Dose. Und wer möchte schon so ein Kind haben?

327 Kommentare zu «Babymilch-Kapsel-Idiotie»

  • nadine sagt:

    es ist nicht fair alle babynes benutzer in einen topf zu werfen. obwohl ich mit 30 nicht uralt bin, seit vielen Jahren vegetarisch und sehr gesund lebe KANN und KONNTE ich nie stillen ;( Den Grund kenne ich nicht aber es war bestimmt nicht mein Wunsch, im Gegenteil. ich war also gezwungen Milchpulver (anfangs Beba jetzt babynes) zu verwenden. ja ich hatte bei beba bleiben konnen aber jA babynes ist superbequem! die gewonnene Zeit verbringe ich lieber mit meinem Baby! zu Bernd; mein Kleiner ist erst 2 Mt alt aberspater werde ich bestimmt fur ihn mitkochen!

  • Bernd sagt:

    nur was für Mütter die zu bequem sind nährstoffbewußt zu kochen. da proziert man lieber Müllberge zwischen denen unsere Kinder dann leben dürfen ohne Strom natürlich, denn den hat man für die Produktion solcher sinnlosen hyperziviliserten Dinge verbraucht. Rohstoffe haben wir ja auch Ende nie!
    Wir bringen uns im kleinen, wie mit diesen Babytabs langsam aber todsicher selber um!

    • Kassi sagt:

      Wo ist denn eigentlich das Problem?
      Es gibt tatsächlich auch Frauen, die nicht stillen können oder einfach nicht stillen wollen! Wer hat das recht , dieser Frau vorzuschreiben, dass sie stillen muss? Und wenn sie meint, dass eine babynes Maschine für sie das beste ist- dann ist das so! Im übrigen werde ich für mein Kind in den ersten Monaten diese Maschine auch testen! Meine Mutter wäre damals froh gewesen wenn es so etwas gegeben hätte- mal davon abgesehen,dass sie selbstständig war- wenig zeit hatte und zudem nicht stillen konnte! Thema Umwelt muss allerdings noch überarbeitet werden!

  • Leslie Motz sagt:

    Stimmt, in China ist ein Sack Reis umgefallen – weil dieser Artikel so polemisch ist, dass er einfach nur im Papierkorb landen kann. M. Binswanger braucht die Kapseln ja nicht zu benutzen. Wenn wenigstens noch etwas Ironie in dem Artikel aufblitzen würde. Aber nein…

  • Peter Steiner sagt:

    Man sollte oben weniger ins Kin reinschütten, wenn man nicht dauernd Windeln wechseln will. Ist derselbe Mechanismus wie später beim Bier.

  • Massimo sagt:

    In China ist soeben ein Sack Reis umgefallen…

  • sebastian sagt:

    zu einem kommentar lass ich mich doch auch noch hinreissen, nicht ueber babynes sondern ueber die bemerkungen von frau binswanger – koestlich !

  • James sagt:

    Ich verstehe die Diskussion hier nicht. Aber ich habe mich wieder mal in den Mamablog geloggt, weil ich sicher war, dass dieses Thema Wellen wirft. Muss ein Produkt, welches neu auf den Markt kommt, den moralische oder ethischen Grundsätzen von uns allen genügen? Wer das Produkt nicht mag, lässt es doch einfach links liegen und damit hat es sich.

    • Ernst Stampf sagt:

      Nein, das sehe ich nicht so. Dieses ‚Produkt‘ ist Teil einer Entwicklung, die es auf das energischste zu bekämpfen gilt. Allein die Wörter ‚In Kapseln‘ gibt mir schon Krämpfe…. geht’s eigentlich noch?

      • Rose sagt:

        dann wickeln sie sicher auch noch mit Stoffwindeln….

      • MasOMeno sagt:

        Ja! Warum konnten die Amis nicht in Flugzeugen oder meinetwegen Untertassen zum Mond sondern mussten diese albernen Apollokapseln nehmen! Mann Stampf, Sie haben sowas von Recht!

  • bohrerin sagt:

    so ganz allgemein

    möchte ich mal eine frage in die runde werfen, wenn ihr auf euer leben das ihr bisher gelebt habt zurückschaut, was macht euch stolz, erfüllt euch mit glück, macht das gefühl-wow, das habe ich geschafft-. der leicht errungene, im vorbeigehen eingesammelte erfolg oder das, wo man die zähne zusammengebissen hat, wo man geweint und gekämpft hat und es dann geschafft hat……

    • tobe or not tobe sagt:

      Stolz das ich immer mir selber treu bleibe, obwohl das auch hart sein kann und bei Mitmenschen auf Granit stösst. Stolz ist aber ein Ding meines „alter Ego“, der mir sagt das ich belohnt werden soll. Stolz darauf nicht jeden Müll kaufen zu müssen, ich besitz nichtmal ein I-Phone :-))

    • Brunhild Steiner sagt:

      @bohrerin: soll das ein verkapptes „alle die diese Kapselmaschine zu benutzen wagen sind degeneriert und weichen echt und hart erkämpften Erfolgen aus, umfahren leichtsinnig das Gefühl es wirklich geschafft zu haben“?
      Und darum kämpfen Sie auch tapfer in der Badewanne mit den Wäschebergen um sich dieses „wo man die zähne zusammengebissen hat, wo man geweint und gekämpft hat und es dann geschafft hat……“-Gefühl zu sichern?

      • bohrerin sagt:

        neeee, überhaupt nicht. aber ich mag nicht wenn mir von produzentenseite immer eingeredet wird, unglücklichsein zu müssen, nur weil ich die und die maschine nicht habe. und nee, ich liebe meine waschmaschine über alles.

    • Alice sagt:

      Ich bin stolz, dass ich meine Kinder gestillt habe. Sie haben erst ab dem 2. Lebensjahr Kuhmilch getrunken. Ich habe fast vor stolz geplatzt, wenn jemand gesagt hat, dass meine Kinder schon und gesund waren. Und wieso sollte ich mich nicht freuen? Zu wissen, dass das Kind so schon ist und nur mit Muttermilch war toll. Ich bin auch stolz, dass ich zwei Hausgeburte hatte (ausser mit meine erste Tochter, das war im Spital und ich fande es nicht gut). Ich habe an meinen Koerper geglaubt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Klar dürfen und sollen Sie sich freuen, ist doch toll dass alles so gut geklappt hat!
        Aber wenn draus abgeleitet wird dass nur dies der eine gangbare Weg wäre, und alle anderen welche auf technische Hilfsmittel zurückgreifen- ob bei Geburt oder später beim Stillen- Weichmenschen seien welche den Weg des geringsten Widerstandes wählten, dann stösst mir das ein bisschen auf.
        Ein bisschen anstrengend
        wenn alles mit Tränen und Zähne zusammenbeissen erkämpft werden muss…;-)

      • bohrerin sagt:

        es is eben genau dass, die die ein gerät höchst lächerlich und doof finden, müssen gleich alle geräte lächerlich und doof finden, sonst sind sie inkonsequent. und die die alles toll finden sind so supertolerant. nur nicht denen gegenüber die sich auch mal wagen zu sagen. s

  • christel sagt:

    Nach der Geburt meiner Zwillinge habe ich drei Monate voll gestillt und dann teils gestillt, teils Fläschchen gegeben. Ehrlich gesagt wäre ich froh um so eine Maschine gewesen, sie hätte mir die Nächte sehr erleichtert. Sechs oder siebenmal runter in die Küche, Fläschchen machen, dann wieder hoch, Fläschchen geben. Kaum war ich eingeschlafen, kam der andere Zwilling. In so einer Situation wäre die Maschine toll gewesen! Schliesslich soll doch jeder selber entscheiden, was für ihn stimmt.

    • Bionic Hobbit sagt:

      Für Zwillinge ein Must, stimme ich zu. Eine halbe Stunde Schlaf ist dieses Ding allemal wert!!

    • Jürg. sagt:

      Die Zwillinge synchron zu stillen war nicht möglich?

      • Alice sagt:

        Es ist schon moeglich, ich kenne Leute, die Zwillinge 6 Monaten vollgestillt haben und dann noch bis sie 2 waren. Es gibt eine Stillkissen fuer Zwillinge. Aber es ist nicht das einfachstes auf der Welt… und fuer die Mutter ist erschoepfend.

      • Christel sagt:

        Nein, ich habe das andere Baby einfach nicht wach bekommen, es hat einfach weitergeschlafen. Bei mir hat das mit dem zusammen stillen nicht geklappt. Ich habs zwar paarmal probiert, aber bis dann das Stillkissen richtig sass musste mir mein Mann beide Babys anlegen, welches auch nicht sehr günstig war, da man dann immer zu zweit sein muss.

      • Jürg. sagt:

        @christel
        Uff, mein Mitgefühl, bin froh dass sie Überlebt haben!

  • Regula sagt:

    Meine Erfahrung ist, dass jedes Gerät im Haushalt Geld und vor allem Zeit braucht. Deshalb überlege ich mir die Anschaffung jeder Maschine 100 Mal.

  • kau sagt:

    wir haben allen unsern kindern schoppen gemacht nach der stillzeit. das war 4mal.
    und: so schwierig ist das nicht, wenn man etwas pragmatisch ist.
    meistens hiess das: wasser im wasserkocher heiss, mit kaltem wasser auf gefühlte 40 grad
    mischen und pulver vorher oder nachher in die flasche (je nach hersteller). das pulver kam in eine
    frischhaltebox für unterwegs.

    spätestabens die flasche vorbereitet, dann bei zimmertemperatur gegeben.

    wohl finden dieses vorgehen viele zu ungenau. aber: keines unserer kinder hatte probleme
    damit.

    die milchkapseln machen zuviel zusätzlichen abfall.

    • Bionic Hobbit sagt:

      aber wieviel mal haben sie das Pulver danebengeleert und mussten dann das klebrige Zeug aufputzen, wieviel mal war der Schoppen ein kleines bisschen zu heiss…. musste dann wieder unter laufendem Wasser abgespült werden?

      Uebrigens spätabends die Flasche vorbereiten und dann bei Zimmertemperatur geben ist mikrobiologisch gesehen nicht ohne Probleme, die meisten Bakerien vermehren sich am besten, wenn Lebensmittel sich von Esstemperatur auf Raumtemperatur abkühlen. Also alles vorige Essen und Milch etc immer möglichst schnell (und noch heiss/Warm) in den Kühlschrank.

  • Garriot sagt:

    Fragt sich, ob wir Eltern alle verblödet sind, welche das Wasser jeweils abkochen – wenn es doch mit einer Maschine samt genialem Filtersystem für gerade mal CHF 249.- geht!? Der Filter kann kaum was taugen, daher ist davon auszugehen, dass Nestle die einfach Annahme trifft, dass das Trinkwasser in der Schweiz eine ausreichende Qualität/Reinheit aufweist.

    Oder wie sehen das andere Eltern?

    • Bionic Hobbit sagt:

      Das Trinkwasser in der Schweiz ist sauberer als manches Mineralwasser in der Flasche. Wenn ein Filter in der Maschine ist, sollte das wirklich reichen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Ich hab das Wasser nicht abgekocht (auf Vorschlag vom Spital welches selber auch nicht abgekocht hat da das Wasser in der Gegend tiptop ist) schüttet man zum abkühlen normales Leitungswasser hinzu macht die vorherige Abkocherei ja auch nicht grad viel Sinn.

      • Garriot sagt:

        Wer würde schon mit kaltem Wasser abkühlen?! Indirekt mit Wasserbad, ja. Aber kaum durch Zugabe..

      • Brunhild Steiner sagt:

        „kaltes Wasser zuschütten“ hab ich mehr als einmal gelesen, offenbar wird das schon gemacht

  • Daniel sagt:

    WOW! Das Teil hat sogar einen Barcodeleser, damit grad die richtige Menge Wasser beigemischt wird! High Tech, I love you… Danke Nestle, dass ihr mein Leben als werdender Vater einfacher macht. Ich habe die Maschine soeben bestellt!

    • Auguste sagt:

      hmm…, die freude an der innovation könnte etwas getrübt werden, wenn sie bei ihrem baby den barcode suchen.

      • tobe or not tobe sagt:

        In nicht allzu ferner Zukunft müssen sie sich noch ein Chiplesegerät zutun. !!

        Hallelujaaaaaaah Faulheit geht vor Daniel?

    • Daniel sagt:

      Na, das Baby ist noch nicht auf der Welt, somit weiss ich noch nicht, wo genau der Barcode angebracht ist… Und ja, tobeornottobe: Ich bin wirklich faul. Jeder, der mehr tut, als notwendig, um ein Ziel zu erreichen, ist dumm. Es kommt auf das Ziel an, mein Lieber!

    • Daniel sagt:

      PS: ich hoffe, so was gibt’s auch portabel für’s Auto mit 12V. Ach, ja, Sie vermuten richtig: ich und meine Frau fahren einen SUV mit einem grausam verschwenderischen Motor und entsprechendem Image. We love it!

  • Andrea Mordaini, Bern sagt:

    Ein weiteres Produkt für die Rubrik „Dinge, die die Welt nicht braucht“. Nichts für mich und meine Kids! Solange Eltern jeden noch so überteuerten Humbuk haben und kaufen müssen, könnten die Hersteller kurzfristig Erfolg haben, längerfristig wohl nicht. In ein paar Wochen wird die ganze Kapsel-Hysterie Geschichte sein und kein Hahn bzw keine Eltern mehr danach krähen, sind die Kosten für die Maschine und die Kapseln doch immens! Wo bleibt denn der nötige gesunde Menschenverstand? Wir sind auch gross und stark geworden ohne unnötigen teuren Luxus und verhungert sind wir übrigens auch nicht :-)!

  • Chris sagt:

    Kuhmilch ist für Kälber und zu keiner Zeit geeignet für Menschen – weder in Pulverform für Babys noch für Erwachsene aus dem Tetrapack. Von Natur aus können nahezu alle Frauen stillen – dies auch solange das Kind es braucht (im Schnitt stillt sich ein Kind selber ab mit 2,3 Jahre). Wenn’s mit Stillen nicht klappt, ist das meist psychologisch bedingt oder es wurde einfach zu viel in den natürlichen Lauf der Dinge eingegriffen. Ob Milchpulverpack oder -Kapseln – das Zeugs ist nicht geeignet für Babies. Zu einem Kommentar über Babynes lasse ich mich zum Schluss hinreissen: Absoluter Schwachsinn!

    • A.Tschannen sagt:

      Als Schweizerin die Milch liebt und auch mit dem Gedanken aufgewachsen ist dass es absolute notwendig ist um Gesund zu sein, habe ich mich lange gegen diese Theory (vom Chris) gewehrt. Ich muss aber zugeben dass ich langsam meine Meinung aendere. Erneute Forschungen zeigen das Kuhmilch sogar zu Krankheiten wie Altzheimers führen kann; also wirklich nicht ideal für Menschen ist. Ich hatte auch die Erfahrung das meine Tochter Kuhmilch (auch als Babymilchpulver) nicht vertragen konnte obwohl sie nicht Lactose intollerant war. Sie hat es als Baby immer erbrochen. Zum Glück konnte ich stillen.

  • Autres inspirations sagt:

    Wir haben unsere Porsche-Design-Nespresso-Maschine schon längst wieder eingetauscht durch eine manuelle Peugeot-Mühle, die Sigri aus Papua-Neuginea, Blue Mountain aus Costa Rica, Sky Burry aus Australien… richtige Kaffeesorten eben wunderbar die Luft in Duft hüllend mahlt, mit der dann ein einfacher Gaskocher gefüllt wird, der nach ein paar Minuten entzückend zu gurgeln beginnt… Ein zweites Mal werden wir uns nicht hereinlegen lassen. Nichts über ein glückselig an der Brust nuckelndes Kind!

  • George sagt:

    Und was bitte ist so lächerlich daran, wenn Nestlé sagt: „Bitte erstmal möglichst lang stillen, und erst später auf Kapseln umsteigen“? Es ist doch nicht abnormal oder verurteilenswert, wenn Frauen nach einigen Monaten (bei uns ca. 8) abstillen und dann auf Milchpulver zurückgreifen. Es können längst nicht alle stillen, bis die Kleinen Kuhmilch vertragen.

    Die Frage ist also nicht: „Stillen oder Kapsel“ sondern vielmehr: „Milchpulver aus dem Beutel oder Milchpulver aus der Kapsel“. Und warum ich bei dieser Frage die Kapsel verteufeln soll, will mir nicht in den Kopf.

    • Evie sagt:

      Genau das denke ich auch. Der einzige Nachteil von den Kapseln ist der Preis, aber wer sich das leisten kann und will, der soll’s tun.

  • George sagt:

    Kann Mary nur Recht geben. Ich hätte damals auch gerne so eine Maschine gehabt, statt frühmorgens mir die Hände zu verbrühen, mit einem unhandlichen Dosierlöffel Pulver aus einem Beutel in eine viel zu enge Schoppenöffnung zu löffeln, und dann den Schoppen unter kaltem Wasser auf Trinktemperatur zu bringen. Ganz zu schweigen von dem klebrigen Pulver, das einem an den Socken klebt oder auf der heissen Herdplatte zu stinken anfängt…

  • Michael sagt:

    Habe zwei Kinder im Schulalter. Beide wurden gestillt, bis zu 9 Monate. Dies wird von Nestlé auch empfohlen. Hätte es das System zur Babyzeit meiner Kinder gegeben, hätte ich es sicher benutzt. Nicht zu heiss, nicht zu kalt, keine Klumpen, nicht zu viel/ zu wenig. Einfach praktisch. Einzig unterwegs muss man dann wieder zur alten Flasche greifen (und im Restaurant durch Industrie Mikros überhitzen lassen). Aber schlussendlich kann zum Glück jeder selbst entscheiden, ob es gekauft wird. Nehme an, als die Wegwerfwindel auf den Markt kam, gab es auch Überzeugte für die Stoffwindel 🙂

    • Nadine sagt:

      Stimmt!

    • Bionic Hobbit sagt:

      Habe auch meine 3 Jungs (incl. Zwillinge) 6 Monate gestillt, aber dann ist es noch nicht vorbei mit der Babymilch, und wenn das mit dem System schneller geht (nicht ständig klebriges Pulver danebenleeren, Flasche zu heiss, dann zu kalt), her damit!
      Ich finde die Maschine total cool, mache mir nur Sorgen um den Preis, denn die Babymilch ist in der Schweiz eh schon übertrieben teuer, und wenn das ähnlich ist wie die Nespresso Kapseln, dann gute Nacht.
      Aber zum Glück sind jetzt alle aus dem Alter raus und die Frage der Maschine stellt sich nicht mehr.

  • Mägge sagt:

    Fazit:
    Es gibt noch mehr, männliche wie weibliche, Dumpfbacken in CH als ich Glaubte. Jääää Bravo……
    Also gebt euer Kind in die nächste Wickelmaschine von Nestlé….
    Echt KRANK… 🙁

  • Frank Z. Marg sagt:

    Das System wird sich durchsetzen, bestimmt!

  • wonder sagt:

    Ich sage nur: wieder ein stück Abfall dass soo viiel energie braucht….. und bravo an alle mamies die mit liebe und mühe ihre babies noch stillen.

  • heidi reiff sagt:

    @ Lisa

    Ich schätze ihre gradlinige Haltung, ich schau mal nach im Bücherregal ob das Buch noch vorhanden ist , eine Alternative wäre die Biblitothek gibts in Basel, die Hauptfillale ist zwischen Hauptpost und Barfüsserplatz in BS. Ich bin in Basel beheimatet, mehr kann ich dazu nicht sagen, habe keine Beziehungen zu Fiat Lux etc. Mag zwar Räucherstäbchen weil sie so gut riechen, die Nase, der Geruchssinn ist zum Glück noch vorhanden, Tantra Mantra kenne ich , auch diese Gurus aus Indien sind nicht das gelbe vom Ei, das Bild wird uns verzerrt vermittelt, auch Geldgier in Indien ist Nr. 1 .

  • heidi reiff sagt:

    Früher gabs so elektrische Tauchsieder um Wasser warm zu machen, ich bin angewiesen auf Strom, ich gehe zu Fuss, nehme ab und zu den Bus oder den Zug, ich bin angewiesen auf Elektrizität, dass mein Combi läuft , hier in der CH im kleinen Land funktioniert das noch gut.- Vaterland hoch und Heer, Heiligtum geliebter Ahnen – Mir Senne heis luschtig, mir Senne heis guet, hei Chäs und hei Anke, das git üs guet Bluet, liebi Gruess vo der Bünzlifrau Heidi bitte nicht zu verwechseln mit LADY GAGA.

  • Mary sagt:

    Hätte es Babynes gegeben als ich meine Tochter stillte und mit Schoppen fütterte… ich hätte keine Sekunde gezögert und mir dieses Gadget angeschafft. x mal habe ich mir gewünscht, dass das Milchpulver bereits portioniert zu kaufen wäre.

    Ich finde es eine ganz tolle Erfindung, die halt etwas kostet, aber viel viel Zeit und langweilige Arbeit sparen hift! Bravo Nestlé!

    • Dave Zen sagt:

      Hi Mary, wirlich toll. Wieder ein Ding und System mehr, dass die Welt deiner Tochter ausbeutet und zumüllt. Ich denke sie wird Ihnen super dankbar sein, wenn sie feststellt, dass ihr Vorbild ökologisch gesehen auf der Stufe eines Dinosauriers steht.
      Gruss Dave

      • George sagt:

        Hab ich da was nicht mitgekriegt? Was genau ist ökologisch an Dinosauriern auszusetzen?

      • Mary sagt:

        Dann gib noch mal ein Beispiel , was du gestern getan hat, was der Umwelt geholfen hat… Wetter mit Dir, dass Du nicht 1 Beispiel findest :((

    • Dodó sagt:

      Man kann Milchpulver auch selber portionieren und in den für diesen Zweck hergestellten Dösli aufbewahren.

  • heidi reiff sagt:

    Die Kuh macht immer noch muh, Kühe fressen Gras um Milch zu produzieren, eine alte Binsenwahrheit. Ich mag Kaffeemaschinen nicht, auch Toaster nicht, hab da früher alles so gekocht ursprünglich. Ich wasche das Geschirr noch von Hand ab unter fliessendem Wasser mit Gummihandschuhen. Nimm dir Zeit und nicht das Leben ist meine Lebensphilosphie. Stress ist nichtmehr mein Ding, diese Zeiten sind zum Glück vorbei für mich, mir geht alles zu schnell, now Im sad and tide. Frauen weinen nicht, leider mussten Frauen auch immer tapfer sein, auf die Zähne beissen so hab ichs erlebt. Heldentum ist da A&O.

  • Evie sagt:

    Am Anfang habe ich mir auch gedacht: Na super…! Aber hey, warum eigentlich nicht. Wer nicht stillen kann oder möchte und dazu das nötige Kleingeld hat, der soll sich doch so eine Maschine kaufen. Ob man das Nestlé-Pulver nun selber anrührt oder von einer Maschine aus einer Kapsel pressen lässt, spielt ja nun wirklich keine Rolle. Ob dann die wöchentliche Reinigung der Maschine noch soooo ins Gewicht fällt, wage ich zu Bezweifeln.

    Das einzige, was dagegen spricht ist die Tatsache, dass das Zeug von Nestlé kommt. Aber bei Clooney stört das ja auch keinen…

    • sepp z. sagt:

      jaja, und der abfall, und die graue energie für die maschine und die herstellung der kapseln…
      weil ich es mir wert bin.

      wenn der wohlstand die intelligenz überflügelt, läufts meistens schief.

      • Evie sagt:

        Und die Verpackung fürs Milchpulver muss nicht hergestellt werden? Und entsorgt?

        Spülen Sie ihr Geschirr auch per Hand, weil’s dann weniger Wasser verbraucht? Und Windeln? Ich nehme an, auf Pampers würden sie verzichten, ist ja schliesslich Abfall…

      • George sagt:

        Apropos Energie: Im Unterschied zu einer Kaffeemaschine muss die Kapselmaschine das Wasser nicht zum Sieden bringen, sondern nur genau 2 Dezi auf 40 Grad bringen. Ob es da weniger Energie frisst, wenn man stattdessen etwas mehr Wasser in einer Pfanne heiss macht, wo anschliessend der Herd noch eine Viertelstunde nachglüht, wage ich mal in Frage zu stellen.

        Klar, auch die Herstellung der Kapsel braucht Energie (ist es Alu?), und Abfall fällt auch an. Trotzdem: Die Ökobilanzfrage ist wohl nicht so klar zu beantworten wie es zunächst scheint. Es sei denn, wir vergleichen mit dem Stillen.

  • Ultrafemme sagt:

    Die Stillpolizei lässt verlauten, dass sie sich durch Bebe Nestle Maschinen bedrängt fühlt. Sie hat deshalb ein Fatwa promulgiert gegen die vom Still-Glauben Abweichenden.
    Sie lanciert deshalb eine Initiative zur Erhebung eines Still-Rappens auf jede Kapsel. Damit soll ein Urlaub für von Nespresso Maschinen traumatisierten Mütter finanziert werden.
    Im Gegenzug unterzeichnet sie dann ein Still-Halte Abkommen und geht auf der Insel Mammi-Laria in den Urlaub.

    • Mägge sagt:

      Hauptsache „geschwollen Daher Reden“, bzw. von Babys/Kinder keine AHNUNG…….

      • E.H.Roth sagt:

        @Mägge; Sie sind wohl der erste auf diesem Planeten mit Kind. Also ihr Wissen ist über Kinder ist beeindruckend. Ich frage mich wie es die anderen bald 7 Milliarden nur geschafft haben zu überleben ohne ihre fundierte Kenntniss. Wollen sie nicht noch ein weiteres Baby Buch schreiben? Die Welt braucht bestimmt ein paar persönliche ERST-ERFAHRUNGEN mehr.

      • Mägge sagt:

        E.H.Roth wo liegt Ihr Problem….

    • Ultrafemme sagt:

      Ich denke die Autorin versteht sicher was von Kindern. Erfahrungswerte halt. Oder täusche ich mich da etwa? Ob knapp 4000 Zeichen zu diesem etwas unwichtigen Thema den Text geschwollen machen, kann ich nicht beurteilen. Immerhin schafft der Text es, dass alle gängigen Themen hier durchgekaut wurden.

  • Reto sagt:

    …biodynamisch hat auch was mit der „Bemistung“ zu tun…wohl nicht gut anzuwenden bei den „Mammis“ …

  • Alice sagt:

    Ich bin so froh, dass ich alle meine Kinder stillen konnte und immer noch kann… Ich habe Angst vor so etwas.

  • Tamino sagt:

    Toll,dieses inovative Schoppenzubereitungsmonster!!Noch ein elektronisches Gerät mehr um den Alltag zu erleichtern und den Stress zu minimieren???!!!!!!Weiiiiiit gefehlt;denn je mehr elektronische Geräte,Computer,Handys,I-Phones ect. die eigentlich das Leben vereinfachen und Zeit gutmachen SOLLTEN,je WENIGER Zeit hat man schlussendelich und je GROESSER wird der Stress…WARUM???Weil man dann in der angeblich gewonnen Zeit NOCH MEHR erledigt,noch MEHR herumhetzt,noch SCHNELL DIES und noch SCHNELL DAS macht.Schade dass nun auch das Schoppen zubereiten total vertechnisiert wird…..

  • mostindianer sagt:

    irgendwie musste nestle ja auf die aggressive stillkampagne von weleda reagieren.
    das nächste produkt ist übrigens eine glacé-maschine, die aus der muttermilch leckeres crèmiges eis zaubert, direkt im abpumpgerät. weiter geht’s dann mit dem gefriertrockner, der die haltbarkeit von muttermilch um ein vielfaches verlängert.
    da muss dann nestle wieder reagieren…
    😉

  • Kebo70 sagt:

    Ich frag mich als Mutter wiso man Kinder auf die Welt stellt wenn einem sogar das Schoppen zubereiten schon zu viel ist??
    Ein Wunder wurde noch kein automatischer Windelwechsler erfunden. Aber abwarten, folgt sicher noch!!!!

    • Nick Schmid sagt:

      Ganz langsam, zum Mitdenken: Was ist böse an einer Maschine, die uns das Leben erleichtert? Die für niemanden eine Gefahr ist? Weder für das Baby, noch für die Eltern, noch für einen Dritten? Wieso werden Eltern, welche eine solche Maschine kaufen, der Faulheit bezichtigt und unterschwellig als Modeeltern zweiter Klasse dargestellt? Neid? Oder ist es cool, Nestle/Nespresso etc. zu bashen? Ich krieg’s echt nicht auf die Reihe.

      Wegwerfwindeln gebraucht auch jeder, käme niemandem in den Sinn, das zu kritisieren. HIPP-Müesli im Glas müsste demnach auch Teufelszeug für faule Eltern sein.

      • Tomas sagt:

        1. Man mag Nestle anscheinend nicht – ich musste verwundert feststellen, dass es Menschen gibt, die beim Kauf einer Espressomaschine bewusst alles ausser Nespresso wollen, obwohl das Ergebnis am Ende kaum zu unterscheiden ist und die Kosten sogar noch höher liegen. Warum dem so ist – auch der Ton des Artikels ist eher gereizt -habe ich bis heute nicht verstanden.
        2. Babythemen und Babyernährung ist für viele ein Reizthema, weil jeder es am besten weiss. Wenn es um eine elektrisch betriebene Orangensaftpresse ginge, würde sich niemand aufregen: einige würden es kaufen, andere nicht, who cares.

      • Evie sagt:

        @ Thomas:
        Weil es beim Kauf eines Produktes auch ein bisschen um Politik gehen sollte und nicht nur um Qualität. Beim Strom spielt es „qualitativ“ auch keine Rolle, ob er vom Kohle-, Wind- oder Atomkraftwerk kommt. Ich empfehle Ihnen den Wikipedia-Artikel zu Nestlé, insbesondere den Abschnitt über den Skandal in den 70-, 80er-Jahren zur Vermarktung von Säuglingsnahrung.

      • Evie sagt:

        http://www.myvideo.ch/watch/6409054/We_Feed_the_World_Schluesselszene_Nestl

        Interessant ist vor allem Peter Brabecks (bis 2008 CEO von Nestlé) Theorie zu Wasser. Wasser sollte kein Menschenrecht sein, dann schätze man den Wert nicht mehr. Und für den Teil der Bevölkerung, die kein Wasser haben… Ja, da sollte man „dann halt spezifischer eingreifen und da gibt’s ja verschiedene Möglichkeiten“. Damit möchte Nestlé dann nichts mehr zu tun haben…

  • A.Tschannen sagt:

    Vorteile vom Stillen: Kein Vorbereiten von Flaschen! Einfach ran und alle sind happy… ausser Nestle…

  • Tomas sagt:

    Interessant, wie wegen einem so marginalem Thema die Emotionen hochgehen – wo niemand gezwungen ist, das Gerät zu kaufen oder benutzen. Die pure Existenz eines Haushaltgerätes macht wie es scheint den Gebrauch von Kraftausdrücken im Titel nötig, stellt unser Ökosystem an den Rand des Untergangs und sieht bereits die Weltwasservorräte von bösen Kapitalisten privatisiert.

    • Nadine sagt:

      Like 🙂 !

    • fufi sagt:

      Jaja, könnte schon fast ein Blog von Shakespear sein!
      😉

    • E.H.Roth sagt:

      dabei möchte Nespresso doch nur Geld verdienen und die Marketing Abteilung hat die Aufgabe etwas zu verkaufen das niemand braucht. Sorry, so zu verkaufen, dass alle glauben diese Milch-Maschine unbedingt kaufen zu müssen. Das schönreden warum dieser Plastik-Elektro-Apparat ein must have Produkt ist für Eltern mit Kleinkind liefert der doch so Umwelt bewusste Konsument gleich selber. Ich dachte immer wir sollten Storm sparen und weg von Atomstrom aber so brauchen wir eher einen Reaktor mehr. Lustig die Ausreden immer. Wie SUV Fahrer.

  • fufi sagt:

    Oh du liebes Gottchen!

    Nichts Neues hinter dem Mond!

    Aus dem Internet (Google-Suche nach „Schoppenwärmer“):

    Schoppenwärmer XY
    Der schnelle, sichere Weg, abgepumpte Muttermilch, angerührtes Milchpulver, Milchgetränke und Babynahrung aufzuwärmen. Der Express Babykost- und Flaschenwärmer wärmt XY Flaschen oder Becher in ca. 4 Minuten auf.

    just another Sturm im Schoppenglas!?!
    Und sooo viele empörte SchattenboxerInnen?

  • Andy sagt:

    Die Kapseln sehen so aus als passen sie auch in meine Nespresso Maschine. Wieso also zwei Maschinen kaufen? Und was für mein Baby gut ist, kann für meinen Cappuccino nicht schlecht sein.

  • Reeth sagt:

    Also wenn ich hier die teilweise beängstigende Intoleranz spüre, dass dann noch von Leuten, die vermutlich von andern die absolute Toleranz erwarten, wird mir übel. Der Text und die Kommentare sind schlicht bedenklich. Und das „Reichen-bashing“, naja, ziemlich abgelutscht. Ich werde mir die Maschine jedenfalls kaufen und die zusätzliche Freiheit geniessen. Einfach weil es mir Spass macht.

    • Cara Mia sagt:

      Cool. Setzen Sie einfach genug Kinder auf die Welt, damit sie das Teil auch korrekt abschreiben können. Denn nach spätstens einem Jahr hat es ausgedient. Was natürlich für Secondhand Fans ein Vorteil ist. Kinderkleiderbörsen, Ebay… sie kriegen’s schon wieder los, keine Bange. Aber ein paar Kinder hindurch sollten sie’s schon haben, wegen der Amortisation.

      • Evie sagt:

        Einen SUV braucht auch keiner und trotzdem sehe ich vor allem junge Mütter mit solchen Autos. Da fragt mittlerweile auch keiner mehr, ob sich das lohnt und ob das nötig ist.

      • E.H.Roth sagt:

        sich über diese SUV Frauen mit ihren dämlichen Sonnenbrillen die grösser als der Kopf ist aufzuregen lohnt sich einfach nicht mehr. Ist doch gut, wenn Idioten sich so einfach zu erkennen geben. Rednecks glauben auch sie seinen was besonders.

    • Mägge sagt:

      Jaa Reeth GENIESSE DEINE FREIHEIT und füttere DEIN KIND mit einer MASCHINE…….

    • sepp z. sagt:

      gähn, wie peinlich.
      konsumfreiheit, die freiheit nicht denken zu müssen und schon gar nicht verantwortungsvoll handeln zu müssen…

      ich glaube nicht, dass jemand mit so beschränkten gedankengängen die übrigen leser hier über toleranz belehren muss.

      • Mägge sagt:

        Gute Nacht sepp z.
        Gähn…………………………..

      • reeth sagt:

        @ sepp z

        Und ich glaube, dass Du die Gross-Kleinschreibung nicht gelernt hast. Fragt sich im Übrigen, was Du mit „beschränkten Gedankengängen“ meinst. Vermutlich willst Du einfach ein bisschen „moralaposteln“, wenn’s Dir gut tut… Ah ja, was noch zu sagen ist: Die Belehrung war keine; ich habe nur festgestellt (guckst Du Duden für Sinn von Belehrung). Zweitens: Es waren nicht die Leser gemeint, sondern die intoleranten (jedoch tollen) Kommentatoren.

        Die Freiheit nehm ich mir, auch wenn es einige -scheinbar- nicht so gerne sehen. Aber ich kann und ich werde. Nix da mit böse Industrie.

  • Mägge sagt:

    Da gibt es noch den Babysitter den Mann/Sie auf den Tisch oder Boden stellen kann……
    Maaannn…… Seit ihr heutigen Eltern so unflexibel…..?

    • Claro. Geh dann mitten in der Nacht den Mann noch wecken, zwecks „Babyschöselen“ während ich den Schoppen vorbereite. Der würde mir schön was Husten.

    • Sportpapi sagt:

      @Mägge: Warum braucht es tausend Gründe, um eine Innovation abzulehnen? Natürlich geht es auch ohne. Aber vielleicht auch besser mit. Warum nicht?

    • Nick Schmid sagt:

      @Mägge: Gibt’s bei dir Kurse? 🙂

      • Mägge sagt:

        Njet… keine Kurse..
        Einzig…. Bevor Ihr/Du Nachwuchs erzeugst sei Dir auch der Konsequenzen bewusst. Es ist ein kleines Lebewesen, sprich Menschlein, also gib diesem auch den nötigen RESPEKT und keine maschinelle Fütterung.

      • Nick Schmid sagt:

        Zu spät, ich/wir haben schon drei… 🙂

      • Mägge sagt:

        Hey Nick
        Und jedes Deiner „3 Kleinen“ hat es nicht verdient mit einer Nestlé-MASCHINE gefüttert zu werden.

  • fufi sagt:

    Versuch 3: Oh du liebes Gottchen!
    Da haben sie doch meine 2 früheren Kommentare gelöscht, wo ich darauf hingewiesen habe:

    Nichts Neues hinter dem Mond!

    Aus dem Internet:
    Schoppenwärmer XY
    Der schnelle, sichere Weg, abgepumpte Muttermilch, angerührtes Milchpulver, Milchgetränke und Babynahrung aufzuwärmen. Der Express Babykost- und Flaschenwärmer wärmt XY Flaschen oder Becher in ca. 4 Minuten auf.

    just another Sturm im Schoppenglas!?!

  • André Hafner sagt:

    Tönt ja schwer nach „Wer sein Baby liebt, hat dafür zu schuften und nutzt keine ach so gemeine Möglichkeit, Zeit und Mühe zu sparen“ Ideologie. Was kommt als nächstes? Wer keine Kuh im Garten hält, darf keine Kinder haben?

    Seid mal etwas toleranter, Leute.

    • Mägge sagt:

      @André haben Sie Kinder?
      …..Möglichkeit, Zeit und Mühe zu sparen” Ideologie…. „Persönlicha Faulheit gegenüber dem Kind“ finde ich Treffender.
      Da stellt Mann/Sie ein Kind auf die Welt und will aber keine Mühe/keinen Auwand mit ihm haben…… Hallo…….? Und später wenn das Kind älter ist drückt Vater/Mutter ihm Geld in die Hand uns sagt „Hol Dir einen Kebab, bzw. McDonalds ist gleich um die Ecke…..“

      • Sportpapi sagt:

        Also ich verbringe mein Zeit auch lieber mit dem Kind, als mit der Bereitstellung seines Schoppens.

      • Mägge sagt:

        Also Kind in den Kindersitz am Küchentisch und schon können Sie mit Ihrem Kleinen die gewünschte Zeit zusammen verbringen….

      • @Maegge: Kinder sollten erst in den Kindersitz wenn sie selbstständig sitzen können (so mit 6-8 Monaten). Vorher bitte Baby:
        (a) auf den Boden legen (nachher Brösmeli etc. vom Kind entfernen);
        (b) im Bettchen lassen (da haben die Nachbarn auch noch etwas vom Geschrei; mit etwas Glück wachen auch die Geschwister auf!);
        (c) im Arm halten (Schoppen kann man mit etwas Flair auch einhändig machen (Zirkus Monti lässt grüssen);
        (d) umbinden (mit 5m Tragetuch selbstverständlich; Babybjörn sind Teufelszeug).

      • Sportpapi sagt:

        Sobald das Kind im Kindersitz ist, endete auch die Baby-Milchzeit langsam.

      • André Hafner sagt:

        „Mägge

        Eben, das meine ich – als ob es schlechter ist, weniger Zeit für einen Schoppen aufzuwenden. Als ob der Eltern Schweiss und Mühe den Schoppen irgendwie besser machen würde.

        Ich nehme an, Sie verwenden auch keine Pampers, sondern nur – von Hand, nicht mit Maschine gewaschene – Stoffwindeln, und machen auch ihr Schoppenpulver noch selbst.

        Ich persönlich bin der Ansicht, dass es nur gut für die Kinder ist, wenn die Eltern nicht unnötig viel Arbeit und Stress haben. Gestresste Eltern sind keine guten Eltern.

    • André Kaufmann sagt:

      Ja. Und Sie?

  • Ursi sagt:

    An alle, die sich über die Temperaturproblematik beim Schoppenmachen nerven, hier ein einfacher Vorschlag, von uns anno dazumal bei beiden Kindern täglich angewendet: Wasser abkochen und akühlen lassen (für unterwegs in PET Flasche mitnehmen) (oder wenn das Kind grösser ist einfach kaltes Wasser nehmen) und dazu im Wasserkocher eine Minimenge Wasser zum kochen bringen (für unterwegs in Theos-Flasche mitnehmen), dann im Verhältnis 1:2 mischen (dieser Wert galt für die Variante auswärts…)), Pulver rein, schütteln, fertig. Geht maximal 1 Minute, so lange hält frau ein brüllendes Kind aus…

    • Mägge sagt:

      @Ursi
      „Lotto im Sääli“
      Aber eben diese Minute ist vielen Männern wie Frauen schon zuviel, da geht die persönliche Faulheit leider schon vor. Wieso solche Menschen ein Kind gezeugt haben ist mir ein Rätsel. An der Aufklärung kann’s ja wohl kaum liegen.

  • André Kaufmann sagt:

    Ich warte auf die Maschine von Nestlé, welche der Mutter das Baby auf Knopfdruck macht. So mit verschiedenen Kapseln, in welchen das Erbgut verschiedener Männer steckt. Der Name wäre dann Nes-Nidation, oder so.

  • Anna Meier sagt:

    Mein erster Gedanke war auch igitt! Ich weiss es zwar nicht, aber ich denk mir mal, in der Packungsbeilage wird Néstle empfehlen, die Maschine alle 2 Wochen professionell reinigen zu lassen (für nicht ganz gratis selbstverständlich) *ggg* Weil, wer jemals das Innenleben einer Kapsel-Kaffemaschine gesehen hat (und das Prinzip ist das gleiche) der trinkt nie mehr Kapselkaffee…. Und ob die ach so gestressten Mütter zwar keine Zeit zum Shoppen machen, aber jede Menge Zeit zum Maschinen reinigen haben…..?? Meine Shoppen kann ich abkochen – die Maschine wahrscheinlich eher nicht 🙂

    • Reto sagt:

      @Anna Meier
      Also es kann mir keiner sagen, dass an die Reinigung dieses Gerätes nicht gedacht wurde. Durchlaufkapseln wird wohl die Lösung sein…

    • fufi sagt:

      Anna!
      Verwechselst du da nicht „Shoppen“ mit „Schoppen“?
      Für ersteres scheinen nämlich viele Mütter viel Zeit zu haben?
      8)

  • Frank H. aus Z. sagt:

    You made my day!

  • Werner Rosenberger sagt:

    Als frischgebackener Vater von sehr gefrässigen (trinkfreudigen) Zwillingen, 3 Monate alt, bin ich begeistert. Meine Mädchen trinken etwa 10 – 14 Shoppen im Tag. Bottom Line kann ich mir diese Maschine nicht leisten. Ich finde Nestle sollte eine Volksinitiative lancieren die solches bezahlt. Gratis würde ich gerne nehmen. Oder Nestle kürzt die Dividende um einen halben Cent und bezahlt jedem Schweizer mit Kindern so eine Maschine mit 1 Jahr Gratislieferung. Afrikanische oder Asiatische Eltern, mit weniger Geld im Sack als der Durchschnittsschweizer würden dann auch noch bedient.

    • Auguste sagt:

      hmm…, eltern von zwillingen dürfen alles – da geht es die ersten drei jahre nur drum, dass alle überleben.

  • Mägge sagt:

    @Nick Schmid
    „umständliches Herumhantieren mit Mikrowelle, Pulverdosierer…etc.“ Haben Sie zwei linke Hände?

    • Nick Schmid sagt:

      Nein, aber wenn das Baby kreischt und mitten in der Nacht alle im Umkreis von einem Kilometer zu wecken droht, ich mangels Schlaf kaum aus den Augen sehe und dazu noch Temperatur und Pulvermenge genau stimmen müssen kommt Stress auf. OK, sind vielleicht nicht alle so geschickt wie sie… 😉

      • Mägge sagt:

        Nöö…… dann nahmen wir den Kleinen in unser Bett und er durfte an der Mutterbrust saugen. Das ging keine 2 Minuten und schwupps…… war der Kleine wieder im siebten Himmel. Übrigens falls die Mutter schon abgestillt hat, kann Mann so einen Schoppen schon bevor Mann/Sie ins Bett geht vorbereiten. Ist doch echt clever…..
        😉

      • Nick Schmid sagt:

        @Mägge: Es gibt auch eine Zeit, in der das Baby abgestillt ist, aber immer noch Schöppeli trinkt. 😉 Zumindest war’s bei uns so. Und einen Schoppen vorbereiten und einige Stunden lauwarm stehen lassen war mir dann irgendwie doch zu würg.

    • Reto sagt:

      @Mägge
      Es gab mal Zeiten wo Babynahrung in Mikrowelle völlig tabu war….zu heiss und wichtige Elemente gehen kaputt usw.

      • Mägge sagt:

        Wer sagt dann was von Mikrowelle, so ein Quatsch….. Die Pfanne mit heissem Wasser füllen auf Gaskochherd und das geht RazFaz. Dann den Schoppen an die EIGENE Backe halten, bzw. einen Spruz dieses Getränks auf den Innenarm und schon weiss Mann ob alles i.O. ist mit der Temperatur. Ist doch wirklich keine Hexerei……

      • Reto sagt:

        @Mägge

        Gut dies wieder einmal zu hören…meine Kinder sind schon in der Pubertät… Aber als Vater hat man in diesem Moment natürlich das Gefühl, Mann schreibe Weltgeschichte mit der Zubereitung einer Babyflasche…

  • Quantum Activist sagt:

    Einfach nur gut, dieser Blogbeitrag. Herzlichen Dank und ebensolche Gratulation Frau Binswanger!

  • Dodo sagt:

    Ich kann mich hier nur anschliessen. Ich (ebenfalls Zwillingsmutter) hätte mir das Ding vor drei Jahren vermutlich angeschafft!

  • Nick Schmid sagt:

    Schade gab’s das Teil noch nicht, als unsere Kleinen im Schöppelialter waren. Das hätte mir umständliches Herumhantieren mit Mikrowelle, Pulverdosierer und Löffel erspart.

    Ach ja: ich war auch happy, dass es Wegwerfwindeln gibt. Verwerflich?

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    ja aber jetzt schaut doch mal wie herzig das baby lacht und wie glücklich die mutter wirkt! und dann dieser keimfreie hintergrund! total gesund! und die mutter ist erst knapp 22! und überglücklich! und beide haben so saubere haut! und weisse kleider! und sind so toll ausgeleuchtet! das kann doch nicht schlecht sein!
    nur mit der perspektive der babyflasche stimmt irgendwas nicht…

    • Mägge sagt:

      @vietnamesische begleiterscheinung
      Sie können ja kaum ein Baby zeigen, dass nach dem ersten Schluck schon kotzt……
      🙂

    • Cara Mia sagt:

      Erinnert ein wenig an die Waschmaschinen-Werbungen aus den Sechziger-Jahren

      • Auguste sagt:

        hmm…, und den kisag-bläser aus den siebzigern und das teil mit dem man dem leitungswasser „blötterli“ einhauchen kann aus den 00er jahren. all diese genialen systeme haben eines gemeinsam: relativ billige maschine und teure ladungen – sprich: das gute, alte „zeige mir deinen kragen, und ich helfe dir über den tisch!“-prinzip.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        nun ja… es erinnert eigentlich an so ziemlich jede andere werbung. ein billiger abklatsch sämtlicher waschmaschinen, spülmittel, duche-creme, zahnpasta usw. immer dasselbe, sterile, glückliche, junge … äh leben?

  • Hans sagt:

    Als Vater würde ich diese Kapseln nicht verwenden weil ich Angst hätte dass mein Kind die Blödheit bereits mit der Babymilch aufnehmen würde.

  • Widerspenstige sagt:

    (Forts.) c) Der Umweltaspekt wird hier völlig ausgeblendet von den Herstellern und ich kann es deshalb nicht gutheissen. Selbstverständlich gibt es Wegwerfwindeln, die auch wir Eltern für unsere Kinder benützt habe. Die kurze Phase der Verwenung und der Zeitgewinn waren jedoch bei uns im Vordergrund. Andererseits haben wir immer die Babynahrung selber zubereitet und nie – oder nur einmal zum Ausprobieren! – aus dem Gläschen eine Fertignahrung gegeben. Somit hat sich mE das Gefälle umweltbelastende Wegwerfwindeln mit Selbstzubereitung der Nahrung die Waage gehalten. Muss jedes Paar selber wisse

    • Sportpapi sagt:

      Ach: Ich würde sagen, ca 6 Monate Säuglingsmilch stehen rund 3 Jahre Wegwerfwindeln (x pro Tag!) gegenüber. Zudem glaube ich nicht, dass die selber zubereitete Säuglingsnahrung ökologischer ist (waschen, kochen, evtl. einfrieren). Aber natürlich trotzdem sinnvoll. Ich glaube, das Ökoargument zieht einfach nicht.

  • Solala sagt:

    Danke für den super Artikel, sehr gelacht! Ich schliesse mich den Bedenken die Hygiene betreffend an. Das Wasser muß abgekocht sein, darf nicht zulange stehen, macht das die Maschine? Dann ist die Zeitersparnis dahin, eine Mikrowelle ist schneller.
    Entkalken mit einem Kaffeemaschinenentkalker? Na vielen Dank, das Zeug möchte ich mir nicht in die Haare schmieren.
    Hier wird den Leuten wieder mal suggeriert, daß sie es selber nicht können. Und wenn sie nur genug Geld ausgeben, dann muß es aber auch richtig sein. Aber das Teil wird seine Abnehmer finden, da bin ich sicher.

    • Mägge sagt:

      Betreffend Abnehmer/Innen bin gleicher Meinung bei uns in CH wimmelt es nur so von Dumpfbacken (auch in männlicher Form)…….
      Al Bundy lässt Grüssen…….

  • Widerspenstige sagt:

    (Forts.) b) Wenn die erste Babynahrung immer gleich schmeckt, gewöhnt sich das sensible Geschmacksempfinden des Babys an nur dieses Produkt und es wird Mühe haben, verschiedene Breis zu essen. Gerade wegen der verschiedenen Konsistenz der Muttermilch – je nach Essgewohnheiten der Mutter – gewöhnt sich das Geschmacksempfinden und die Verdauungsenzyme an verschiedene Geschmacksrichtungen der Nahrung. Es ist mMn deshalb gefährlich, bereits das Baby von solchen Fertigprodukten abhängig zu machen und wie bereits hier jemand beschrieben hat, es folgen dann Fläschchenbreis genau abgestimmt etc.

    • Auguste sagt:

      hmm…, das geschmacksempfinden von babies? unser erstgeborener liebte einen brei, der meiner meinung nach wie eine kartonsammlung, wo’s drauf geregnet hat, schmeckte – und wehe es gab nicht genug von dem zeug.

    • Sportpapi sagt:

      Bei Babies, die mit Muttermilich versorgt werden, stellt sich die Diskussion ja gar nicht. Aber bei den anderen. Gibt es da die Säuglingsmilch in geschmacklichen Variationen? Eher nicht, oder?

      • fufi sagt:

        Sicher doch!
        Die Kleinen müssen früh auf ihr späteres Konsumverhalten konditioniert werden!

  • Widerspenstige sagt:

    Es darf mal angenommen werden, dass sich vorallem frischgebackene Väter an diesem ‚Wundermilchschoppen-Gerät‘ nicht satt bedienen möchten und somit wäre das Ziel der Marketingleute von Nestle erreicht. Wenn dadurch mehr Väter nachts aufstehen – mal abgesehen vom Lärm dieser Maschine nachts – um ihr Kindchen zu versorgen, dann wäre es eine Innovation in die richtige Richtung. So.

    Ich habe nur bedenken bezüglich a) Hygiene und Wartung der Maschine – man denke nur an die Kaffeemaschinen-Entkalkungsmittel und diese gelangen dann in die Milchnahrung eines wenige Wochen alten Babys! Wer haftet??

    • Auguste sagt:

      hmm…, ich denke auch, dass die hygiene und wartung/unterhalt einer solchen maschine der wunde punkt ist. von hand zubereitete schoppen sind wegen des heissen wassers praktisch keimfrei. wer diese maschine nicht picobello sauber hält, wird diese sicherheit nie haben. auch scheint mir der nutzungszyklus einfach zu kurz, als dass sich diese anschaffung rechnen würde.

      einmal ganz abgesehen davon, wo hätte meine sohn all die neuigkeiten aus der welt des sports erfahren sollen, wenn nicht in den frühen morgenstunden in der „schoppenküche“?

    • Sportpapi sagt:

      Ich bin sicher, dass die Leute von Nestlé diesem heiklichen Bereich bei Säuglingen intensiv Beachtung geschenkt haben. Die können sich da gar nichts leisten.

  • Thomas Sutter sagt:

    Irgendwie hat Nestle einen Denkfehler gemacht: Beim Nespresso ist es gut, wenn immer dieselbe Quantität rauskommt. Einen „perfekten“ Espresso eben.
    Beim Baby-Kapselsystem? Schön wäre es, wenn unser Baby immer die normierten,standartisierten 180ml trinken würde, wie es das Nestlé-Gerät ausspuckt! Unser Baby müsste also künftig seinen Hunger dem Nestlé-System anpassen… vorbei die guten Zeiten, wo man selber einen grossen oder kleinen Schoppen machen konnte.
    Liebe Nestlé, wo soll nun hier der Nutzen liegen? Irgendwie zuviel Marketing, und zuwenig Common sense…

  • RoundRobin sagt:

    Hm, ich hoffe nur, dass diese Erfindung den Busen nicht ganz wegrationalisiert. Ich meine, so ein lebendiges Teil zu kneten ist schon etwas erquicklicher als dies bei einer Kapsel zu tun.

    • Reto sagt:

      @RoundRobin

      …kneten ?!..sind sie Bäcker ?

      • Cara Mia sagt:

        Äh ja, hat mich gerade auch leicht schmerzlich durchzuckt, in der Busengegend, als ich das las…

      • fufi sagt:

        Er meint ja bloss:
        Damit wird der Busen endlich dazu frei, was MANN davon haben will?
        8)

    • Auguste sagt:

      hmm…, darum die „grapscher“ immer erst nach dem beruf fragen – bäcker, pizzaioli, meteorologen oder iwf-präsidenten vorsichtshalber gar nicht erst ranlassen.

      • fufi sagt:

        hmm…, Auguste!
        Hast die FIFA-Präsidenten vergessen?

      • Auguste sagt:

        hmm…, stimmt fufi, aber wie das bei protagonisten von doku-soaps manchmal so ist – ein schlüpfriges pack mit in unschuld gewaschenen händen!

      • fufi sagt:

        Da freuen wir uns doch auf die WM in Katar!
        Mit A.F. als CH-Nationaltrainer?
        🙄

      • Reto sagt:

        @Auguste

        Wohl wieder einmal sehr weit her geholt, IWF-Präsident und Kachelmann mit der Babymilch-Kapseln zu verbinden..aber ja, wenn es so sehr brennt im Herzen…

  • Reto sagt:

    Man kann nicht automatisch diese Babymilch-Kapseln mit den Nespresso-Kapseln vergleichen. Selber drinke ich keine Nespresso-Geschichten, weil ich den frisch gemachten Kaffee vorziehe. Es sei den,… es gibt nichts anderes. Diese Babymilch-Kapseln, sind punkto Geschmack nichts anderes, als was auch in Babyflaschemilch drin ist…nur teurer und nicht Öko.

  • Walter Hürlimann sagt:

    Bin komplett Ihrer Meinung. Vermutlich stecken hinter diesem „neuartigen System“ auch wieder etliche lächerliche Patente um die es dann einen geldgierigen Streit geben wird – natürlich nur wenn das Ganze erfolgreich ist. Der Kapitalismus lebt halt von der allgemeinen Dummheit der Konsumenten. Da gibt es noch etliche völlig unnötige Sachen auf unserer Welt mit denen Millionen gemacht werden.

    • Auguste sagt:

      hmm…, der „mike shiva-test“ hat sich in der praxis als ganz brauchbar erwiesen: alles was auf den ersten blick weniger nützlich als ein 4.50/min telefonanruf beim schlangenöl-verkäufer erscheint, kann man getrost vergessen. alles andere kann man sich ja mal ansehen.

  • Lader Barnabun sagt:

    Sehr angenehmer Text. Es braucht viel mehr Leute wo aufstehen und auf die Pauke hauen wegen all dem Schwachsinn. Schlussendlich basiert ein Grossteil des Konsums auf Komplexkompensation. Fängt bei Babykapseln an und hört bei überdimensionierten Karren leider nicht einmal auf. Bei einem ist es die „ich bin dabei“-Neurose, bei anderen einfach der Pimmel, wenn ich das mal so salopp formulieren darf.

  • gugus sagt:

    ich muss gestehen: als frischgebackene zwillingsmutter klingt das system für mich nicht nur bescheuert. klar, ökologischer blödsinn, klar, völlig unnötig. aber trotzdem: knöpfchen drücken, schoppenmilch kommt in sekundenschnelle in der richtigen temperatur und in der eingestellten menge raus… gar nicht so schlecht. (stellen sie sich vor, sie haben ein brüllendes kind auf dem arm, ein zweites brüllendes auf der krabbeldecke, haben ungefähr 2 h geschlafen letzte nacht. oder es ist mitten in der nacht…)

    • gugus sagt:

      zur ökologie noch: im gegensatz zum kaffee/nespresso ist die schoppenzubereitung wenigstens auf eine recht kurze zeit beschränkt. und nein, ich habe keine nespressokapseln und werde auch dieses system nicht anschaffen.

      • Ela sagt:

        Ich teile ihre Meinung voll und ganz. Ich lästere auch gerne über allerlei lustiges Zeug, aber vor einem Jahr hätte ich mir diese Kapselmaschine ganz sicher angeschafft. Morgens um zwei mit einem brüllenden Kind auf dem Arm warten bis das Wasser auf der spezifizierten Temperatur ist, ist ziemlich aufreibend. Und Schoppenwärmer und Wasserkocher benötigen übrigens ebenfalls Energie.

    • Roland sagt:

      Dem Bebe zu liebe würde ich dies nicht anschaffen. Irgendwo weiter oben habe ich dies bereits erklärt.

  • Simone sagt:

    Bevor die Energiedebatte hier ausufert, bitte bedenken Sie (also vorallem die vermeintlichen Umweltschützer bei diesem Thema) wieviel Energie jeder einzelne Klick und Buchstabe in diesem Blog verbraucht!

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      OH MEIN GOTT!! nun aber da ich eigentlich arbeite, ist es nur eine energieverlagerung, denn eine mehrnutzung… phu…

    • Flachelmann sagt:

      Wäre cool, zu wissen. Aber ich fürchte, Sie tun es nicht, Simone…

    • Simone sagt:

      @mägge Nein, ich wollte eben nur denjenigen, die hier so auf Umweltschutz pochen, ein kleines Gedankenspiel vor Augen führen…. Oder anders gesagt: Wer im Glaushaus sitzt (und wie wild auf einen PC eintöggelt) sollte nicht mit Steinen (auf andere Energieverschwender) werfen!

      Denn prinzipiell haben Sie ja recht, es ist zT absolute Verschwendung, vorallem das Plastikgehäuse… aber mit dem, was einige Kritiker hier so rumschreiben und klicken, ist bald so eine Maschine amotisiert… 🙂 (Groooooosses Augenzwinkern)

  • StefanB sagt:

    Eigentlich hätte ich noch eine Idee: NesWater! Kapsel rein, Knöpfchen gedrückt, und schon hat man ein schönes frisches Glas Wasser. 🙂
    Eigentlich fehlt den Dingern ja der Anschluss, damit die Milch nur mit frischem stillen Wasser aus dem selben Haus zubereitet werden kann – damit die Hygiene (besonders in den Kassen des Konzerns) stimmt.
    Übrigens habe ich das Kapselkaffeezeugs (Konkurrenzprodukt vom Grossverteiler) bei mir zu Hause wieder entsorgt: Espressovollautomat ist bei meinem Kaffeeverbrauch viel billi- ich mein, ökonomischer!

  • Jörg Müller sagt:

    Nestlé verkauft alles teuer, was es eigentlich billiger woanders gibt. Muttermilch wäre sogar gratis. Nestlé hat wie Apple das Talent den Leuten zu suggerieren, sie bieten das, worauf der Kunde nur gewartet hat und hier ist es: Dein Traum, teuer aber dafür das Original und besser als der Rest.
    Bin mal gespannt, wann Nestlé Wasserkapseln verkaufen wird.
    Nicht lachen, Coca Cola verkauft seit Jahren erfolgreich Bonaqa Tafelwasser, was kein Mineral ist sondern filtriertes Leitungswasser mit Kohlensäure. Sozusagen Cola ohne Zutaten zum gleichen Preis. Funktioniert auch.

    • Flachelmann sagt:

      Wasserkapseln! Superidee! Wo gibt’s die?

      • Markus Schneider sagt:

        Wasserkapseln gibt’s doch längst: In 1- und 1.5-Liter-Flaschen mit „Mineralwasser“. Nicht für 25 Rappen pro Flasche wie bei Coop, sondern für 2.50 und noch wesentlich mehr.

    • Urs Tobler sagt:

      Muttermilch ist gartis? Frau braucht dazu entsprechende Nahrung: A) zur Herstellung selbiger (Energieverbrauch) B) Als Ingrendienz … so und jetzt geht der Rattenschwanz weiter: Energie für die Nahrungsmittelherstellung und Logistik dafür, Energieverbrauch beim Wohnungs- bzw. Häuserbau, Kleider etc. natürlich nie 100% der Kosten, da diese u.U. ohnehin als „Fixkosten“ abgetan werden können. Was ich eigentlich sagen wollte, Gratis ist Muttermlich nicht.

  • Mägge sagt:

    Jetzt verstehe ich Einstein als er sagte:“ Es gibt zwei Dinge die Unendlich sind, erstens das Weltall und zweitens die menschliche Dummheit. Beim Ersten war er sich aber nicht ganz sicher………..

    • fufi sagt:

      Stell das OberAllerDümmste her, was dir einfällt.
      Und dann verkauf das Ganze gegen teures Geld!

      Andersrum:
      Es gibt keine Idee, die so dumm ist,
      dass sie nicht von zehntausenden bejubelt würde!

      Conditio humana?
      🙁

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    @ frau binswanger: ich kann also davon ausgehen, dass sie kein auto und keinen fernseher und keine mikrowelle und keinen heimcomputer und keine überflüssigen möbel haben, keine flugzeuge benutzen, keinen atomstrom beziehen und ebenso auf sämtliche im ausland produzierten spielsachen für ihr kind verzichten? aus umweltschutzgründen versteht sich. weil so eine babykapselblödsinnmaschine, die ist ja sowas von umweltschädlich. ps: warum fördern sie mit ihrem blog eigentlich familien? sind kinder nicht die umweltvernichter von morgen? wäre es da nicht klüger einen single-blog zu lancieren? 😉

    • Lader Barnabun sagt:

      Naja, wieso fordert die „Verschwenderseite“ immer eine totale Verhaltensweise („wenn ihr das wollt, dann müsst ihr aber konsequent sein“)? Damit sie somit ihr totales, konsequentes Verschwendertum rechtfertigen kann? Bewusster Umgang, bzw „das Mass“ ist das Mass aller Dinge. Respektive das bewusste Sündigen mit dem entsprechenden schlechten Gewissen und den entsprechenden Konsequenzen auf das nachfolgende, eigene Handeln. Immer müssen sich die präventiven, vorsichtigen, kritischen Leute rechtfertigen, leider nie die verschwenderischen, unkritischen. Das ist doch irgendwie Schizophren.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        es gibt keine ‚verschwenderseite‘. wir sind alle verschwender. obs ihnen passt oder nicht. alleine schon, dass sie hier leben macht sie dazu. ausbrechen geht nicht. ausser sie packen ein stück holz und ziehen auf den nächsten berg. es gibt keinen ‚bewussten umgang‘ und kein ‚mass‘. zu viele menschen, zu viel wohlstand, zu hoch technisierte zivilisation. es gibt keine umkehr nur der untergang. erst dann kann etwas neues entstehen.

      • bronf sagt:

        @lader barnabun: genau… oder dann sind sie einfach neidisch (gegen suvs? neid! gegen noch mehr steuersenkungen für reiche? neid! gegen boni für abzocker? neid, was denn sonst…).

        @vietnam: blödsinn, es gibt nicht nur die pole „alphütte“ und „jeden furz mitmachen“.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ bronf: sie sind in dem fall auch einer dieser selbstbetrüger die glauben, dass sie mit einem ‚bewussten umgang‘ im fall sehr ökologisch und unglaublich nachhaltig sind und es im fall schon möglich wäre ein wirtschaftssystem, das auf wachstum beruht, für immer am laufen zu halten. träumen sie weiter.

    • agent orange? sagt:

      ch…zzzzzzzzz

  • Peter Müller sagt:

    Wenn ich die Kommentare hier so lese wege Umweltschutz…das ganze Jahr einen auf Öko machen und dann mit dem Flugzeug Übersee fliegen (was soviel Co2 verursacht wie ein Jahr Auto fahren)…ich find das System super. Wäre froh gewesen so was zu haben, unsere Kinder sind aber jetzt schon zu gross.

    • heidi reiff sagt:

      So wie ich informiert bin ist das Kerosin bei Flugzeugen umweltschädlich.

      Es gibt auch Restaurants die kindgerecht ausgerüstet sind, so Sitzli die man an den Tisch schrauben kann, wo es Kindern auch erlaubt ist , den Schoppen zu trinken, Jet Set ist überheblich, mag ich nicht. Mein jüngerer Bruder hatte vor langer Zeit ein Hund, der ging in ein Restaurant bestellte sich ein Steak und hat es dann seinem Hund zum Fressen hingestellt, kann sein, dass er einfach provozieren wollte, ja die Trolle sind unbeliebt, die Hardliner mit schwarzen Aktenkoffern sind jetzt In, zum Pflanzen von NM Roboter

  • Roland sagt:

    Na super! Bestimmt sind die Kapseln dann aus Alu oder PET. Somit ist gleichzeitig auch die Aufnahme von Bisphenol-A und Antimontrioxid für die Allerkleinsten sichergestellt!

    • tobe or not tobe sagt:

      Das kommt nebst dem gesamten Abfall aus der Produktion und Endbenützung dazu… Nestlé, Verschwörungstheorien hin oder her, ist machtgeil… Auf der ganzen Welt haben sie schon Wasserquellen aufgekauft. Auch Sklavenartige Kaffeeproduktion, die dann in Giorges Clooneys Tässchen landet…

      • Roland sagt:

        Ja, davon habe ich so einiges gelesen. Ich persönlich habe mühe damit und deshalb habe ich meine Nespresso-Machine verschenkt. Punkto Bisphenol-A und Antimontrioxid zeigt dies eines: Dass der Hersteller sich in dieser Richtung keine Gedanken gemacht hat. Ich kann den Eltern nur wärmstens empfehlen, generell auf Plastik zu verzichten…. soweit es überhaupt noch möglich ist.

  • Fritz Meier sagt:

    Freue mich auf die „Grand Cru“-Beschreibungen auf der Nestle-Seite ;-)! Die wenigsten Käufer werden sich die wichtigste Überlegung machen: Nach kurzer Zeit ist es aus mit Baby stillen/schoppen geben: Was geschieht dann mit der Maschine? irgendwann landet es in Afrika als Elektroschrott, wo das Grundwasser für die Zubereitung der Milchpulverschoppen afrikanischer Kinder vergiftet wird! Bravo Menschheit, du schaffst es immer wieder, den vermeintlichen Gipfel der Dummheit zu toppen…! PS: Unsere Eltern mussten auch ohne auskommen… Wie die das wohl geschafft haben???

    • tobe or not tobe sagt:

      Danke Fritz Meier, sind wohl nicht alle so kurzsichtig .. 🙂

    • Sportpapi sagt:

      Mit der Maschine passiert das gleiche wie mit den Abpumpgeräten. Sie werden weitergegeben bzw. in der Kinderbörse (werden da wirklich Kinder angeboten 🙂 ) verkauft.

    • Simone sagt:

      Achtung ein bisschen Provokation: Mhhhm, wenn alle Väter auf ihre Xbox, den 3.Fernseher im Schlafzimmer, 3 Tomtoms (für jede Charre eis) etc verzichten würden, dann könnten wir den Müttern auch diese Hilfe bieten, ohne auf Afrika schauen zu müssen…
      Im Prinzip haben Sie ja recht, aber gerade was Babyzeugs betrifft, ist der Wiederverwendungsfaktor (wie Sportpapi auch bestätigt) ziemlich hoch….

      • tobe or not tobe sagt:

        Wo du recht hast, hast du recht. Jeder computer hinterlässt wohl mehr Schadstoffe als so eine Kapselmaschine… aber… ich denke viele Frauen füheln sich vielleicht auch langsam ersetzt bei solchen Errungenschaften wie Babymilchmaschine.? Obwohl dies auch von vielen Ehemännern gleich gemacht wird, nämlich Frau durch Auto oder sonstiges ersetzen.. :Nicht so? wenn schon provoziert wird 🙂

      • Simone sagt:

        Es wird tatsächlich ein paar Mütter geben, die sich von so einer Maschine bedrängt fühlen; aber ich glaube der Grossteil der Shoppen-Mamis wird wohl dankbar sein, für diese Erleichterung im Alltag. Der Hauptgrund für einen Verzicht liegt wohl im horrenden Preis… Drum nochmals die Männlein-Weiblein-Provo-Keule: bei jedem anderen tech. Gerät machen dei Männer Juhuuu! Aber kaum ists ein Hilfsmittel für die Frau, kommen die da mit Umweltschutz und so um die Ecke…. 🙂
        (Die Provokation erfolgt ganz im Zeichen der undifferenzierten Männlein-Weiblein-Diskussionen der letzten paar Blogs… 🙂 )

    • StefanB sagt:

      Auch wenn ich Babynes für Blödsinn halte, ist das Argument „Unsere Eltern mussten auch ohne auskommen!“ ziemlich daneben. Unsere Urgrosseltern sind auch ohne Auto ausgekommen – schaffen wir sie also ab?! Und Penicillin und andere Antibiotika gabs auch nicht – trotzdem haben sies geschafft, die Grosseltern aufzuziehen. Gut, ein Teil ist an Infektionen gestorben, aber die sind ja auch nicht unsere Grosseltern geworden >)

  • majabee sagt:

    mah, wenn man hier schon die maschinen per namen nennen darf, so mir schein der bib’express von beabe besser.
    http://www.beaba.com/flash/#/de_DE/produkte/detail/2-114-Pr%C3%A9pare,+chauffe,+st%C3%A9rilise+et+range+biberons-Bib'expresso
    vielleicht können wir uns bald über dieses objekt auf diese seite abschlachten ;-)?

  • Simon Vonlanthen sagt:

    Wenn man den Espresso einer konventionellen Kaffeemaschine oder eines durschnittlichen Schweizer Restaurants als Massstab nimmt und nicht den einer guten Bar in Italien, ist es nicht nachvollziehbar, wie man den von Nespresso als „höchst gewöhnlich“ bezeichnen kann. Ich vermute deshalb, dass dieser Artikel einfach ein Rundumschlag gegen einen Multi ist und es uberhaupt nicht darum geht herauszufinden, ob Babynes ein sinnvolles Produkt ist.

  • Nestlé ist dabei die Grundversorgung der Menschheit zu privatisieren. Das hier ist ein neuer Schritt dazu. Die Privatisierung des Wassers ist schon viel weiter – die der Muttermilch hat jetzt begonnen. Irgend wann lässt sich dann die Schoppenmaschiene auch nur noch mit Wasser von Nestlé zu bedienen sein. Welches Produkt in der Schoppenflasche aufgelöst wird ist kann Nestlé nur bedingt beeinflussen. Wer aber kompatible Kapseln herstellen will wird dank Patenten mit Klagen nur so eingedeckt werden.

    • Tomas sagt:

      Was hat Grundversorgung- Privatisierung mit einem Elektrogerät zum Wasser und Milchpulvermischen zu tun???
      Es steht jedem frei, ob er selber mischt oder auf den Knopf drückt, also was genau hat der Dichter mit der „Privatisierung“ gemeint? Was wird privatisiert? Die Titten?

  • Tomas sagt:

    Als ich früher noch eine Dunkelkammer hatte, war der Nassprozess ein eher mühsamer Weg zu einem Bild. Man muste das Papier exponieren und dann durch mehrere, auf genaue Temperatur abgestimmte Bäder ziehen, in richtiger Reihenfolge und für richtige Dauer. Irgendwann kamen die Maschinen, die das ganze per Knopfdruck absolut genau ausführten, eine echte Hilfe.
    Mit den Kapseln sehe ich es ähnlich: stillen an sich ist allzeitbereit, Schoppen zubereiten ist dagegen nicht ganz ohne. Eine genaue Temperatur, Pulver abmessen: das kann eine Maschine genauso gut. Wenn schon Schoppen, warum nicht so?

    • Cara Mia sagt:

      Weil all diese Fixfertig-Dinge die Leute abhängig und hilflos machen. Es ist doch ein Kinderspiel, einen Schoppen aus Milch selber zuzubereiten. Kürzlich hatte eine meiner Töchter eine Freundin zu Besuch, und die wollte mir beim Kochen helfen, weil ihre Mutter nie kocht sondern nur Fixfertig-Zeug in den Ofen schiebt. Es sollte Kartoffeln geben, und ich fragte sie, ob wir eine Rösti machen wollen. Ihre Antwort: wo sind die Beutel? Die Kartoffeln lagen vor ihrer Nase… Man verlernt die einfachsten Dinge und zahlt ein Heidengeld für diesen Fixfertig-Ramsch.

      • Sportpapi sagt:

        So, ein Kinderspiel? Wie mache ich denn einen Schoppen aus BABYmilch in reiner Handarbeit?

      • Pius sagt:

        Ist das wirklich so? Ist in jedem Falle das Handgemachte dem Automatischen zoruziehen? Auch bei gleicher Qualität? Es könnte ja auch sein, dass jemand dann eben lieber eine Rösti aus frischen Kartoffeln mit Hingabe zubereitet, welche diskussionslos viel wertiger ist, als eine aus dem Beutel, wenn der Babyness Automat die genau gleiche Babymilchmischung, welche man sonst zeitaufwändig von Hand anmischen muss, perfekt temperiert per Knopfdruck herstellt und sich so die Zeit für das Erstgenannte einsetzen lässt? Ist das nicht schliesslich die Frage der individuellen Präferenz und Priorisierung?

      • Simone sagt:

        Nicht so schwer: Man nehme 4-5 Babies, (alternativ 2-3 Kleinkinder), eine genügend grosse Saftpresse und gebe DRUCK!
        🙂 🙂 🙂

      • Tomas sagt:

        Cara: convenience Food mit Pulvermilch zu vergleichen ist nicht zutreffend. Bei Babymilch wird einfach eine Menge Milchpulver mit einer Menge genau temperiertem Wasser gemischt, ob von Hand oder maschinell, Ergebnis ist dasselbe. Einerseits simpel, andererseits, Maschinen die uns genau solche intellektuell wenig herausfordernde Tätigkeiten abnehmen finden sich in jedem Haushalt Dutzende. Was regt euch also an einem Gerät auf, dass Milchpulver mit Wasser vermischt?
        Wo ist der Unterschied zum Eierkocher oder Mixer?

      • StefanB sagt:

        Ja, Cara. Es gibt auch Leute, die kaufen sich keine Kartoffeln mehr, sondern stecken jedes Frühjahr Saatkartoffeln in eine Ecke des Gärtchens – geht angeblich auch auf dem Balkon in grossen Kübeln.

      • SamaM sagt:

        Es gibt nichts stumpfsinnigeres als ständig Schoppen machen – das kann man mit kochen mit Frischprodukten nicht vergleichen. Und derjenige, der den Schoppen bekommt, merkt nicht mal geschmacklich einen Unterschied, denn es ist das selbe Milchpulver, egal ob mit Hand gemixt oder aus dem aAutomat. Es wird Zeit, das es diese Automaten gibt, das es ein Hightechgerät von Nestlé ist, ist zwar blöd, aber falls das Ding ein Erfolg wird, wird es sicher auch einfachere und billigerer Geräte geben, die nicht auf dem Kapselsystem beruhen.

      • Cara Mia sagt:

        Sorry, aber mir graust halt schon vor MilchPULVER. Habe ich nie genommen, igitt. Habe lange gestillt, und danach gab es höchstens stinknormale Kuhmilch, meistens aber Püriertes und Wasser. Weder homogenisiert, noch sterilisiert, noch potenziert noch reduziert und frei von E-Stoffen und so weiter.

    • Cara Mia sagt:

      @Simone: aber NEIN! Bei Kuhmilch drückt man auch nicht die Kuh durch die Saftpresse! Man muss die Babies MELKEN!

  • Crusader sagt:

    So lange es in der Wirtschaft alles ist, dass sie wächst, werden wir mit solchen Produkten beglückt, die niemand wollte und keiner wirklich benötigt. Der Markt wird es regeln, hoffentlich. Und da junge Familien finanziell selten wirklich auf Rosen gebettet sind, werden sich die meisten das Geld für sowas sparen, hoffentlich.

  • Robert sagt:

    Die „Gefühlsprothese“ sowie die Vermutungen über den ersten Steinkeil gehen wieder mal runter wie – gibt es Butter auch schon aus Kapseln?

    Die Geschichte wird den üblichen Weg gehen: Entweder es wird gekauft oder nicht.

    Aber es lohnt sich, dass man sich darüber Gedanken macht, für wie doof Nestle die werdende Mutter einstuft. Für so doof wie eine Espressonachfragerin, die mit George alleine dazu zu bringen ist, diesen aus einer Kapsel herzustellen.

    Oder für so doof wie Männer, die denken, sie seien so sexy wie George, wenn sie es auch tun.

    • Auguste sagt:

      hmm…, entweder es wird gekauft oder nicht – diese erfahrung machte möglicherweise schon unserer in designerpelz gehüllter höllenmenschen, als er vorschlug, den faustkeil „schweizer armeemesser ante“ zu nennen. so richtig abgehoben hat das teil ja dann erst nach einer kleinen namens- und label korrektur: weg mit dem „ante“ und her mit dem kreuz. für das babynes teil muss wahrscheinlich jack sparrow in die overknees und uns weismachen: „schoppen um 02.40h – das kann doch jeder depp!“

  • heidi reiff sagt:

    cher mit den Menschen umzugehen. Ich habe meine Tochter als Baby mit Schoppen aufgezogen, sie lebt noch und ist eine Powerfrau, keine Lady Gaga, es gibt noch andere Dinge als Mathematik. Die Gutenachtgeschichte die ich ihr erzählt habe zum Einschlafen war eine erfundene Geschichte von mir von einer grauen Maus, die plötzlich farbig wurde, die Welt ist doch bunt und nicht schwarz weiss.

    • Robert sagt:

      Mich würde es enorm interessieren, ob Ihre Tochter aus der Erinnerung diese Gutenachtgeschichten – ähm… irgendwie besonders erlebt hat.

      • heidi reiff sagt:

        Da kannst du Sie selbst fragen, meine Tochter ist angewiesen, das Geld selbst zu verdienen. Kann sein, dass sich diese Geschichte bewusst oder unbewusst ausgewirkt hat in gutem Sinn. Mein Wohnzimmer ist ausgeschmückt von Bildern meiner Tochter. Bilder die sie selbst gemalt hat. Meine Tochter hat mir viel geholfen in gutem Sinn, – denn die Freude die ihr gebet, kehrt ins eigne Herz zurück – manchmal auf leisen Sohlen, Katzen sind meine Lieblingstiere, die holen sich ihre Streicheleinheiten und ruhen sich dann aus. Ich bin froh, kann ich auch noch scherzen mit meiner Tochter.

  • Jo Mooth sagt:

    Das Sortiment wird bestimmt bald erweitert: nichts spricht gegen Kapseln, die echtes Muttermilchpulver enthalten. Der Unterschied zum Stillen wird dann immer kleiner. Aber klar, gegen Neuigkeiten muss erst mal gewettert werden.

    • Auguste sagt:

      hmm…, wenn wir schon alle „neuheiten“ beklatschen sollen, dann dürfen wir wohl noch ein wenig über neuigkeiten lästern, oder?

      • Cara Mia sagt:

        zzz, Lästermaul. Ist doch praktisch, wenn man alles delegieren kann. Vielleicht könnte man ja den Geruch der Mutter in eine täuschend echte Silikon Brustattrappe einbauen, die auf 37° erwärmt wird und ab Tonband Mutters Stimme ablaufen lässt. Mit leichten Schaukelbewegungen versehen und einem automatisierten Kapseleinschussverfahren ist jede Mutter schon kurz nach der Geburt Null Komma Nada vollkommen entbehrlich! Männer, sind das nicht tolle Aussichten?

      • tobe or not tobe sagt:

        Tierische Aussichten… Na dann hoffen wir mal, das ihr Frauen so entlastet werdet und nicht noch eine Mechanikerlehre benötigen um all diese Gerätschaften einstellen zu können. 🙂

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ cara mia: jetzt lachen sie noch. aber sobald die robotik weit genug ist, wird das unweigerlich kommen. bis dann sind auch die babynes-maschinen völlig normal und jeder hat eine und alle werden sich dann über die robomütter ägern. bis dann 30 jahre später die der internet-usb-babyflaschen-automat auf den markt kommt und sich alle die eine robomutter haben sich wahhhnsinnig über diese abscheuliche, unmenschliche neuigkeit aufregen werden.

      • tobe or not tobe sagt:

        Verkauf der Seele auf Raten 🙂 passt zu der Kreditgesellschaft…

    • tobe or not tobe sagt:

      Abgesehen vom Grundsatz, das die Mutterbrust nicht zu ersetzen ist, ausser wenn es für die Frau nicht mehr möglich ist, finde ich den Gebrauch dieser Kapsel bedenklich.

      Die Nespr*** Kapseln werden ja recycled, alles schön und recht, damit unser plötzliche neue „grüne Gewissen, nicht schaden nimmt. Wenn Sie aber alle wüsten, wie der Inhalt diesr Kapseln produziert wurde, können sie ihr Gewissen bereits in Anzahlung für ihre Seele geben…. phylosphisch gesehen 🙂

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        (und welche ureinwohner vertrieben wurden, damit man eine aluminiummine bauen kann)

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        (und das schon schadstoffe aus plastikflaschen in unserem körper nachgewiesen werden)

  • heidi reiff sagt:

    Ich hab ja lange in der Altersbetreuung gearbeitet als Hilfsschwester, zu 😯 % waren diese Menschen pflegeleicht, es wurden Pampers verwendet für Menschen die inkontinent waren, teileweise wurden Katheder gesteckt, Menschen die künstliche Darmausgänge hatten, tönt jetzt etwas verallgemeinert, der pyhsische Körper lügt nicht, seit ich mich darauf achte geht es mir gut.
    Fakt ist einfach, dass Männer schlecht aufgeklärt sind über natürliche Frauenmechanismen was Stillen betrifft . Frauen z.B. mit Hohlwarzen können nicht stillen. Wäre vielleicht mal eine Alternative an der Uni um etwas ganzheitli

  • Patrick sagt:

    Was für ein Glück endet die Schoppenphase bald wieder. Ansonsten könnte ich doch noch in Versuchung kommen mir ein solches Ding zuzulegen. Klar ist es unsinnig und dennoch wärs so bequem. Lifestyle-Produkt? Wird es in der Schweiz kaum werden. Meinte hier sei Stillen der aktuelle Lifestyle. Mein Grund das zu kaufen wäre die Zeitersparnis. Und genau deshalb wird Nestlé hiermit Geld machen.

  • dres sagt:

    Herrlich, wie die Emotionen langsam kochen… 😉 Dabei gehts um nichts Anderes als die bedenkliche Tatsache, dass es nun offenbar auch zum Schoppenmachen einen Vollautomaten braucht, weil gewisse Leute offenbar keinen Kochherd mehr bedienen können… Bin gespannt, ab wann man die Kleinen zum Windel wechseln einfach in eine vollautomatische Röhre stecken kann… 😉

    • Sportpapi sagt:

      Kochherd? Das geht doch auch über dem offenen Feuer. Nur weil „gewisse Leute“ nicht mehr wissen, wie man das macht? 🙂

    • Simone sagt:

      Aber mal ganz ehrlich, wenn es eine solche Röhre gäbe, würden Sie sich nicht auch eine zutun…
      Übrigens: die Antwort „nein“ hier beweist nur, dass Sie noch nie einen richtigen „Stinker“ reinigen (resp. die Sondermüllabfälle vom Baby trennen, anschliessend luftdicht verpacken und weeeeeeit weg entsorgen) mussten 🙂 🙂 🙂

      • dres sagt:

        mache ich täglich, ohne Kapseln und Röhren… dauert etwa zwei Minuten, und so lange kann ich die Luft anhalten… 😉

    • beat buerki sagt:

      gut, dres, eine vollautomatische windelwickelmaschine, das würde ich mir als dann schon auch überlegen, das wäre eine echte hilfe…. 😉

  • urs sagt:

    Das ist doch keine Innovation mehr. Besser wäre es gewesen hinten an der Nesspresso-Maschine ein Wechselmagazin anzubringen.Wahlfreiheit nennt „Mann“ so etwas. Der gestresste Vater könnte sich dann gleich auch noch seinen Kaffe genehmigen, wenn das arme Kind mal wieder nicht durchgeschlafen hat. Selbstverständlich gibt es dann auch Ritalin-, Baldrian-, und Nahrungsergänzungskapseln

  • Massimo sagt:

    Wen ich den Artikel so lese, kommt es mir vor, dass es allgemein eine Hasstirade gegen Nestele ist und der primäre Gedanke zweitrangig wird. Und ach ja, ich trinke sicher meine 6 Nespressos am Tag, weil es guter Kaffe ist. Der Vorteil liegt auch auf der Hand, kein Schmutz und die Nespressokapsel ist in sachen Umweltschutz führend, konnte man erst letzte Woche lesen. Und ach ja, Frau Michèle Binswanger, haben sie die Maschine ausprobiert oder schereiben sie einfach Texte aus der Luft heraus?

    • Ph. Müller sagt:

      Lieber Massimo, die Nespresso Kapsel ist und bleibt ein ökologischer Stumpfsinn, auch wenn alle Kapseln recycelt würden. die Aluminiumherstellung ist sehr energieintensiv (das recyceln auch) und wird zudem meist mit sehr giftigen Substanzen aus dem Bauxit gelöst, aber natürlich nicht in der Schweiz!

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      lieber massimo: alles was aus plastik besteht ist zuallererst einmal NICHT ökologisch. zudem werden sicherlich auch ein/zwei chips verbaut die wiederum seltene erden oder andere rohstoffe benötigen. NICHT ökologisch. von den zuständen in den abbaugebieten ganz zu schweigen. ebenfalls verbrauchen sie energie um die maschine laufen zu lassen. NICHT ökologisch. bezüglich aluminium folgen sie diesem link:
      http://www.bemerkenswertes.ch/politik/bergbau-indien-verbietet-aluminium-mine/

    • Crusader sagt:

      Für 80 Franken erhält man bereits eine kleine Kolbenmaschine, die exzellenten Kaffee zubereitet, inkl. Schäumchen. Für dieses Geld erhalte ich von Nespresso gerade mal 1 kg Kaffee. Ein solches Abzocksystem lehne ich ab, nicht aus Geldmangel, sondern aus Prinzip. Mit dem eingesparten Geld kann ich z.B. eine Patenschaft für ein Kind annehmen, mit 70 Franken monatlich kann einem Waisenkind in Tibet ein Leben in Würde, inkl. Ausbildung gesichert werden. Es geht schon um die Verteilung, man sollte sich darüber Gedanken machen. Meine Lebensqualität steigt nicht durch ein Kapselsystem.

      • Widerspenstige sagt:

        @Crusader
        Genau auf den Punkt gebracht, danke! Ich lehne solche Abhängigkeits-Systeme aus Prinzip ebenfalls ab und wir haben nicht mal eine teure Kaffeemaschine im Haushalt. Ich schätze andere Getränke mehr und erhöhe so meine Lebensqualität – ohne jegliches Kapselsystem! Es kommt halt immer darauf an, in welche Richtung man seine Kreuzzüge verlagert. 😉

  • Dodo sagt:

    Ob der Effizienzgewinn so minimal ist, wage ich echt zu bezweifeln. Als Zwillingsmutter hätte ich dieses Ding sicherlich genauer angeschaut, um nicht täglich 10-12 Schoppen zubereiten zu müssen.. und jeder mit x gehäuften Messlöffeln abfüllen (übrigens Milchpulver auch von Nestlé…), Wasser genau richtig temperiert hinzufügen, abkühlen, wenn’s dann doch zu heiss war, etc.etc…. Milch auf Knopfdruck wäre da ein willkommener Zeitgewinn gewesen… und das hat nichts mit Reichsein oder egobetonter Lifstylemutter zu tun 😉

  • Zizi sagt:

    Das ist ja ein tolles Geschenk für werdende Mütter! – Wo kann man das denn bekommen, bzw. gibt es das schon???

  • Toby sagt:

    Welcome to the Mama Blog Revolution…
    … na ja, wenn’s denn sonst nichts mehr gibt, worüber sich eine Mama aufregen kann… feel free…

  • Cybot sagt:

    Die Frage ist halt, ob die Maschine das Stillen ersetzt oder das Schoppen-von-Hand-Aufwärmen. Gegen das zweite ist doch eigentlich nicht viel einzuwenden, ausser eben der Preis.
    Nespresso lohnt sich für mich, weil ich zu Hause nur 1-2 Kaffees pro Woche trinke, da sind Kapseln einfach praktischer wegen der Haltbarkeit. Aber welches Baby braucht nur 1-2 Schoppen pro Woche? Bei mehreren pro Tag geht das richtig ins Geld.

    • A.Tschannen sagt:

      Nichts kann das Stillen ersetzen. Aber warum nicht den Schoppen schneller zubereiten? Time is money! Wenn die Qualtaet gleich ist, dann wird der Preis auch sinken.

    • M. Bertschinger sagt:

      Oder man macht es wie ich. Ich kaufe Kaffee, den ich dann im Gefrierfach aufbewahre. Dort würde er über Jahre frisch bleiben, überzeugte Kaffeetrinker bestätigen mir immer, dass es bei mir ganz hervorragenden Espresso gebe. Ich bin mir eigentlich sicher, dass Kolbenmaschine und Gefrierfach ökologischer ist als das Nespressosystem mit Aluminiumkapseln.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        ja natürlich, weil so ein kühlschrank mit gefrierfach, ist unglaublich umweltschonend und sowas von ökologisch!

      • Crusader sagt:

        Welcher Haushalt hat schon keinen Kühlschrank? Und die meisten Kühlschränke haben auch ein kleines Gefrierfach. Aber klar, wir können auch im Wald zelten. Zwischendurch ein Hirschlein jagen und das Wasser vom Bächlein beziehen. Kein Mensch braucht Kaffee.

  • Heiner Müller sagt:

    Frau Binswanger, warum so gehässig? Nestlé hat eine Idee gehabt oder gekauft, das Produkt wird die Kleinen nicht stärker gesundheitlich belasten als andere Babymilch, Nestlé will die Idee testen, man kann dieses Nestlé-Produkt kaufen oder es bleiben lassen. Lassen Sie es bleiben, und rufen Sie zum Bleibenlassen auf, aber mässigen Sie bitte Ihren Ton. Es ist unnötig, so gegen Nestlé und Babynes zu wettern.

    Sollten Sie das Allgemeinwohl so stark im Auge haben: Habe ich SIe schoin mal in Ihrem Mamablog ähnlich vehement gegen rauchende Schwangere, Mamas und Papas wettern sehen…?

    • tobe or not tobe sagt:

      @Heiner Müller: Sie kommen wohl aus der Marketingecke von Nestlé und Konsorte… ???? Sind den diese Firmen Halbgötter das man keine Kritik anbringen darf, das passt natürlich nicht zu der gewünschten PR und Akzeptanz die SIE sich wünschen würden..

      • Reto sagt:

        Diese Firmen sind sicher keine Halbgötter, nur gegen sie zu wettern ist leider langsam zum Öko-Sport geworden…
        Der Titel „Babymilch-Kapsel-Idiotie“ geht mir in der Formulierung zu weit !

  • Joe sagt:

    Wieder mal ein Rant-Blog. Ganz offensichtlich geht es Ihnen hier weniger um die Sache, als darum billigerweise auf einen übermächtigen Konzern einzudreschen womit es Ihnen locker gelingen dürfte alle Verschwörungstheoretiker in der Leserschaft um sich zu scharen. Damit dürfte die 500er-Beitragsgrenze wieder in Reichweite liegen und sich das Mamablog als eines der erfolgreichsten Blogs der Schweiz profilieren. Damit habe ich Ihnen jetzt einfach mal unlautere Motive unterstellt.
    Vom Öko-Gedanken habe ich mich seit Einwegwindeln verabschiedet. Schlimmer als die kann kein Kapselsystem sein.

    • Joe sagt:

      Blöde 600er-Beschränkung… Und mir haben Sie auch gegen das Schienbein getreten, denn ich konnte nicht stillen und ich hätte wer weiss was dafür gegeben, wenn ich Nachts hätte einfach aufstehen und im Halbschlaf einen Shoppen fabrizieren können, der rasch und korrekt zubereitet gewesen wäre. Damiit wäre das Baby schneller wieder beruhigt gewesen, ich ausgeglichener und davon hätte die ganze Familie im Endeffekt profitiert, nicht nur Nestlé.

    • Michèle Binswanger sagt:

      @Joe: Super, ihr Argument: da ich Einweg-Windeln brauche, muss ich mir um die ökologischen Konsequenzen meines Tuns keine Gedanken mehr machen.

      • @Michèle B. Nein, aber wer Auto(s), Haustiere etc. besitzt, eine riesige Wohnfläche für sich beansprucht, mit dem Flieger in die Ferien fährt, jede Woche tumblert etc., etc., etc. sollte der ökologische Footprint einer Babynes-Maschine doch nicht kümmern, oder?

  • Lucca Gaffuri sagt:

    Ja der Blog ist toll Frau Binswanger;-) Da hats einige sprachliche Leckerbissen und thematisch gibt’s wohl kaum viel zu diskutieren. Gab’s zwar vor Annahme der Waffenschutz- oder Mundartinitiative auch nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Auf dass sie damit einige Millionen in den Sand setzen und die unfähigen Marketer auf die Strasse setzen!

    • Auguste sagt:

      hmm…, glauben sie wirklich, der einfluss dieses blogs ist mittlerweile so gross, lucca gaffuri? dann sollte ich vielleicht doch eine carte blanche schreiben, in der ich für ein noch grösseres „magnum“ plädiere. mögliche arbeitstitel: „size matters…“ oder „upgrade for suckers…“.

      • tobe or not tobe sagt:

        hmmm…. (intro augustus 🙂 ) lach mich krumm…

      • Lucca Gaffuri sagt:

        @Auguste….der Einfluss des Blogs erachte ich nicht als genügend gross, aber der Einfluss meines lokalen Handelns schon, denn kaufts keiner, setzt Nestlé Millionen in den Sand. Und nun können Sie selber entscheiden, ob Sie an dem Rädchen mitdrehen wollen! Ihre Assosziation mit Size n Suckers versteh ich nicht ganz, ist wohl auch gut so!

  • René Baron sagt:

    Da sich ja Erwachsene um der Bequemlichkeit Willen schon lange mit eingekapseltem „me too“ Kaffee sämtliche Geschmacksnerven auf flauhen Durchschnitt trimmen, wird dieselbe Bequemlichkeit mehr übel als wohl auch dem Kleinkind ein weiteres Elektrogerät im Haushalt der Softymutter bescheren.
    Kenner des Wahren, des Natürlichen, welche auch das Risiko des nicht immer Perfekten und Mühsamen auf der Suche nach dem absoluten Optimum und für den Menschen Besten sind, stehen alleine in einer der Vielfalt beraubten Konsumentenspähre, welche nicht einmal mehr die Mutterbrust respektiert.

  • Paul sagt:

    Einmal mehr sehr gut geschrieben, aber ich befürchte, dass auch dieses System Erfolg haben wird, das sind die Zeichen der Zeit. Obwohl, gabs oder gibts nicht auch ein Nestlé-Kapselsystem für Tee in Frankreich, hat sich das durchgesetzt?

    • Auguste sagt:

      hmm…, raumkapseln, kaffeekapseln, babymilchkapseln – der fortschritt ist nicht aufzuhalten. verdammt, ich glaub, ich bin ein „faustkeil-hasser“.

  • Sportpapi sagt:

    Ich weiss gar nicht, wo das Problem liegt. Gegen Stillkampagnen wird gewettert, weil sie das Selbstbestimmungsrecht der Mütter potentiell gefährden. Jede Frau soll frei entscheiden, ob sie lieber künstliche Schoppenmilch als die eigene Brust verabreicht. Aber wehe, diese Milch kommt aus einem Hightech-Gerät statt aus dem Schoppenwärmer (den ich immer gehasst habe…).

    • Jürg. sagt:

      Da ich aktuell am Messlöffelchen Pulver zählen und Wasser mischen bin hat dieses Ding schon was.
      Hätte zudem noch den Vorteil das Babysitter und Schwiegermutter (fast) nichts mehr falsch machen können..

    • A.Tschannen sagt:

      Ich versuche auch gerade den Unterschied zu verstehen. Ist es noch künstlicher oder nicht? Wenn es gleich ist: geht es denn dann nur um den Preis und ob es schick ist oder nicht? Ich bin grundsaetzlich fürs Stillen aber wenn es nicht geht dann halt dass naechst Beste…

  • huwi sagt:

    Also ich finde dieses Kapseldingsbums eine super Sache! Den entstehenden Abfallberg würd ich mal, nicht zuletzt in Anbetracht der Windelgebirge, die sich täglich auftürmen, nicht überbewerten. Und Geldmacherei – nun ja, irgendjemand muss ja Geld machen.
    Leider können wir uns aber BabyNes nicht anschaffen – unser Wonneproppen ist zu schwer. Und mit Nestlé die Gewichtskurve unserer Quitschmaus besprechen, will ich dann doch nicht…

    • Simone sagt:

      Genau mein Gedanke! Wenn man schon mit dem Umweltgedanken kommt, dann sollte doch zuerst der Aufruf kommen, wieder zur guten, alten Stoffwindel zurückzukehren! Ausserdem (kann natürlich auch vom Unternehmen geschönigt werden) haben die Nestlekapseln einen hohen Recylingwert und werden auf fleissig recycelt…
      Störend finde ich aber den Preis, vorallem im Vergleich zur Kaffeekapsel (–> vgl. Rohstoffpreise Kaffee vs. Milch)…
      Ansonsten scheint mir dies mal ein wirklich nützliches Gadget zu sein…

  • Andreas Withold sagt:

    Wenn ich ein Baby hätte, würde ich mir so ein Teil kaufen. Das Endresultat wird nicht anders sein, als sonst ein mit Pulver hergestellter Schoppen. Dazu ist es schnell und bequem und das Resultat ist immer gleich gut. Genau wie die Nespresso Kapseln, die Espresso machen, der besser ist als in 98% der Szenebars wo Nespresso ja als sehr uncool gilt. Die Babynes Website ist auch gut gemacht, die Mütter sind alle sehr hübsch und die Babys sehen glücklich aus. Ich habe auch etwas gelernt, das Babys mit drei Jahren noch gestillt werden. Ich habe zu dieser Zeit schon feste Nahrung zu mir genommen.

    • Cara Mia sagt:

      Arbeitest Du bei Nestlé?

      • Rotkäppchen sagt:

        Das ist doch claro, Cara Mia, und zudem ein wenig in der Comicwelt, nur heisst er dort Mister Witzbold….hihi..und ja, „die Mütter sind alle sehr hübsch und die Babys sehen glücklich aus“…ein Werbeslogan für minderbemittelte Mamis und Papis??

    • tobe or not tobe sagt:

      Google Translation ???? Nestle Lobby im Mamablog???

      • tobe or not tobe sagt:

        ach jaa wie kann ichs vergessen: Zielgruppe: MAMMAS gilt zu bearbeiten.. gell herr Withold

  • Cara Mia sagt:

    ..zzz… man hätte das Gerät wenigstens in Form eines Busens gestalten können, wer will schon Pseudomuttermilch aus einem weissen Plastikding. Zudem, man sollte das Baby doch gleich drunter legen können, so mit einer automatischen, selbstreinigenden Nuckeleinrichtung, Fläschchen ist doch passé. Aber noch ist nicht aller Tage Ende. Warten wir auf das erste Kapselbier. Die Maschine kann man dann nett als Plastik-Zapfhahn in blau-gold gestalten, Malzbier, Weizenbier, immer gerade vorrätig da in Kleinstform den Kühlschrank nicht verstopfend. Leute, ist doch genial!

    • Auguste sagt:

      hmm…, ausserdem sollten die kapseln nippel haben und in den uns haptisch vertrauten „cup-sizes“ kommen. dann könnten neu-väter, die mitten in der nacht mit einem baby auf dem arm halb-blind in der küche hantieren, am schluss der übung der schlaftrunkenen mutter rapportieren: „d-cup, what else!“.

      • Cara Mia sagt:

        Also DAS geht natürlich nicht, denn in den Kapseln ist doch bloss das Pulver, nei aber au, Auguste! Aber D-Cup ist gut. Ohne oder mit Push-Up Effekt? Vielleicht wären Nippel auch für die Bier-Version nicht schlecht, mit F-Cup …

      • Auguste sagt:

        hmm…, verglichen mit der grandiosen erfindung des „push-up“ -effekts, sind diese kapselmaschinen doch alles bloss kalter kaffee, cara mia.

    • tobe or not tobe sagt:

      Nippelgate…

  • Lukrezia_Borgia sagt:

    Nun man kann sich immer gegen den Fortschritt stellen. Hätte es keine innovativen Erfinder gegeben, würden wir heute noch in Höhlen wohnen… Jedenfalls finde ich die Idee nicht daneben. Erstens gibt es Mütter die nicht stillen können (ich gehöre auch dazu und meine Kinder haben die Schoppenzeit tip top überlebt), zweitens muss man einen Schoppen eh selber machen ob nun mit herkömmlichen Milchpulver oder mit dieser Maschine und drittens, es wird NIEMAND gezwungen diese Maschine zu kaufen. Also wozu die ganze Aufregung?? Neid?

  • A.Tschannen sagt:

    Mich graeuelt es einfach wenn ich mir überlege was für ein künstlich zusammengestelltes Produkt den Babies nun zugemutet wird. Ich hoffe es wird nicht spaeter vom Marktgenommen wegen Gesundheitlichen Folgen.

    • Sportpapi sagt:

      Gesundheitliche Folgen? Wegen der Zubereitungsart?

      • A.Tschannen sagt:

        Nein, wegen den Kapseln die sehr wahrscheinlich auch aus Aluminium sind. Es gibt immer mehr Artikel über die Gefahren von Aluminium und wie es zu Krebs führen kann. Ich bin mir auch nicht sicher ob Babymilchpulver und diese Kapseln das Gleiche sind. Mindestens haben wir mit Pulver Jahre lange Erfahrung. Ich würde mein Baby auf jeden Fall nicht als Experiment benutzen.

    • Cybot sagt:

      Wenn du Milchpulver im Kilosack kaufst, wird auch nichts anderes drin sein als in diesen Kapseln. Was soll daran jetzt plötzlich künstlicher sein?

    • tobe or not tobe sagt:

      Diese Kapseln sind ein ökologischer Schwachsinn, aber Sinnbild für unsere Faulheit!!! Nestle und Konsorte sind sowieso Gangster und schrecken vor nichts zurück.. Meiner Meinung nach back to the nature mammmies

      • Sportpapi sagt:

        AUTOs sind ökologischer Schwachsinn, Sinnbild für unsere Faulheit. Waschmaschinen, Mixer, Kaffeemaschinen, usw. Wo fängt das an, wo hört das auf?

  • dres sagt:

    Wenn die Kapselmilch ähnlich ungeniessbar ist wie schon der Kapselkaffee löst sich das Problem von selbst: Babys sind nämlich nicht doof, die kotzen das Kapselzeugs in hohem Bogen ihren degenerierten Eltern in die Designerklamotten… 😉

    • Michèle Binswanger sagt:

      @Dres: Lol. So kurz hätte man es auch sagen können.

      • dres sagt:

        @Michèle Binswanger: Für meinen Minibeitrag hat es aber Ihren pointierten Blog gebraucht – vielen Dank, you made my day… 😉

    • A.Tschannen sagt:

      Was ist den eigentlich dieses ewige Jammern über die Reichen? Ich denke mir das sich jeder dieses neue Produkt leisten kann in der Schweiz und jeder Mal skeptisch sein wird. Reiche Leute sind nicht alle „degeneriert“. Ich denke das hier Komplexe im Spiel stehen und Unwissenheit.

      • heidi reiff sagt:

        Gut gemeint wurden wir vollgestopft mit gesunden Nahrungsmitteln, ich musste als Kind immer Lebertran schlucken, Maul auf hiess es, Lebertran ist sicher gesund, heute gibt es die in Kapselform.

        Mein Bruder wurde mit Spinat vollgestopft, der hat das als kleines Kind immer rausgespuckt, Kinder reagieren meist spontan. Es Löffeli für der Papi, es Löffeli fürs Mammi, so werden Kinder manipuliert. Kinder sind keine Vorzeigeobjekte und auch keine Barbie-Puppen, einfach lebendige Menschen die auch Bewegung und Freiheit brauchen. Ich habe meinen Kindsgi gut erlebt, wir durften noch Kids sein.

      • Matthias sagt:

        Natürlich sind Reiche alle degeneriert.

    • Sportpapi sagt:

      Leider hat das Auskotzen nichts mit der Qualität der Milch zu tun. Sonst müsste ich mir ernsthaft Sorgen machen…

    • Reto sagt:

      @Mein Kind hat die Muttermilch in hohem Bogen auf die Designerklamotten meiner Frau gekotzt…

      • Reto sagt:

        ….und dies jeden Morgen ! Ehrlich gesagt , wenn ein solcher Apparat in der Nähe gewesen wäre, so hätte ich ihn Wohl oder Übel gebraucht. Dasselbe gilt in den Restaurants, lieber eine Kapsel zwischendurch, als immer lästig die Flasche aufwärmen lassen…

    • Rotkäppchen sagt:

      Mensch dres, wenn du das jetzt nciht geschrieben hättest, dann wäre sogar meine Milch im Körbchen sauer geworden….sollen die doch bei Nestle das Zeugs selber schlucken, Prost! 😈

  • heidi reiff sagt:

    Frau Binswanger, sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. In allen Grosskonzernen herrscht ein riesiger Konkurrenzkampf vorallem in der Lebensmittelbranche.

    Den einzigen Kaffee den ich mag ist Pulverkaffee Finesse ist auch von Nestlé . Life-Style ist IN um gesellschaftlich dazu zu gehören, Sex and the City etc. etc. In den Modemagazinen wird uns aufoktriert was ME heute trägt, die Süssigkeiten für Kinder sind in den meisten Läden vor der Kasse präsent, Verkaufsstrategien, ist doch für Kinder auch schwierig, damit umzugehen. Ist es so dominant wie Mensch sich äuuserlich präsentiert ?

  • mira sagt:

    Ökologisch ist das Ding sicherlich nicht der Hammer. Und dazu noch teuer. Allerdings werden über kurz oder lang Konkurrenzprodukte von Aldi da sein. Und dann kann es sich jeder leisten…

    Das grösste Problem ist wahrscheinlich die Grösse: Wer hat in der Küche neben Sterilisator et co noch Platz für so ein Riesenteil? Und mitnehmen kann man es auch nicht. Das Grosi hat es auch nicht, die Tagesmutter auch nicht. Und Kita eh nicht. Eigentlich ist so ein Ding nur geeignet für Mütter die viel zuhause sind und selten raus gehen. Aber solche Mütter haben genug Zeit für den normalen Schoppen…

  • bitta sagt:

    jetzt hört doch auf, mütter als hirnlose herdentiere hinzustellen, die jedem promitrend nacheifern. ich kenne keine mutter, die sich so ein ding anschaffen würde. denn mamis von heute sind tagsüber unterwegs, und da bringt so ein ding null und nix. ausserdem behaupte ich, einen schoppen sauber und schneller als die babynes zuzubereiten – übung macht die meisterin.

  • Einem Konzern, dessen ehemaliger, oberster Angestellter, der Brabeck nämlich, einmal gesagt hat, Wasser müsse privatisiert werden, ist alles zuzutrauen.

    Wie wir sehen.

    Polemik beiseite: Die Zielgruppe dieser effizienzsteigernden Geräteschaft wird genau dort sein, wo im Endeffekt alles auf den maximalen Nutzen ausgerichtet ist: In den obersten Einkommensklassen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, und brot auch – und wenn wir grad schon beim thema sind: gefängnisse ebenso. immerhin kann man sagen, dass die obersten nestlé-bosse gewöhnlich von selbst anzeigen, wenn sie ihren zenith überschritten haben. das war bei helmut maucher auch nicht anders.

      youtube: the judds – mama he’s crazy

  • Georg sagt:

    Toll geschrieben, Frau Binswanger! Und treffsicher analysiert. Aber ist die Nestle SA nicht ein genialer Laden?! Die generieren aus der profanen Mutterschaftstätigkeit Schoppenkochen ein cooles und emotional hochgeladenes Lifestyle-Produkt für’s Ego und In-Gefühl. Und was ist das denn eigentlich viel anderes, als die prozigen, benzinschluckenden Offroader (im Volksmund: Hausfrauenpanzer)? Nestle ist voll im Trend und öko(-nomisch). Wenn egobetonte Lifestylemütter mehr Geld ausgeben, kommt’s doch unserer Wirtschaft (Arbeitsplätze, AHV, Steuern) zu gute, statt dass es auf Offshore-Konten landet.

    • Auguste sagt:

      hmm…, wenn ich zwischen einem „sports utility vehicle“ für die urbane wildnis – kurz: suv – und einem „suck utility vehicle“ für die küchenablage – kurz: babynes – wählen müsste, dann…

  • CMH sagt:

    Habe mich gerade auf „lustige“ Art verlesen. Statt „und plötzlich ist, wer Babynes benutzt, irgendwie cool und wer will schon nicht cool sein“, habe ich gelesen, „und plötzlich ist, wer Babys benutzt, irgendwie cool und wer will schon nicht cool sein“.
    Hat auch was, wenn ich mir die zahl + endlosen Kolumnen anschaue.

  • Lea sagt:

    Super Beitrag!
    Habe gerade nach „Nestle + Babymilch“ gegooglelt um zu sehen, ob die Kampagene „Nestlé tötet Babies“ der 70er Jahre im Netz noch ein Thema ist und war erstaunt, dass die Mehrheit der top10 sich mit dem Milchrückrufaktion von 2005 befast.

  • Susi Senn sagt:

    Was immer wir davon halten, die Bequemlichkeit wird einmal mehr siegen. Ist doch praktisch, denkt sich da manche. Mit diesem Argument haben wir schon manchen Unsinn untermauert.

    • Toby sagt:

      Welcome to the Mama Blog Revolution…
      … na ja, wenn’s denn sonst nichts mehr gibt, worüber sich eine Mama aufregen kann… feel free…

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