Warum Sommaruga recht hat

Eine Carte Blanche von Andrea Gisler. Gisler ist Anwältin und Präsidentin der Zürcher Frauenzentrale.

Simonetta Sommaruga will die Sorgerechtsfrage zusammen mit der Unterhaltsfrage angehen - und stösst damit auf Kritik

Simonetta Sommaruga will die Sorgerechtsfrage zusammen mit der Unterhaltsfrage angehen – und stösst damit auf Kritik

Es ist erstaunlich, welche mediale Präsenz Männerorganisationen und geschiedene Väter in den letzten Wochen erhalten haben. Sie beklagen sich über Diskriminierungen beim Sorgerecht und schildern ihre persönlichen Erfahrungen – es liegt auf der Hand, dass die Mütter denselben Konflikt ganz anders darstellen würden. Nur erhalten diese weit weniger Gelegenheit, ihre Sicht der Dinge zu erläutern. So entsteht der falsche Eindruck, Mütter seien bei der Scheidung immer die Gewinnerinnen und Väter die Verlierer. Dieses Schwarz-Weiss-Denken wird der Realität nicht gerecht.

Die gemeinsame elterliche Sorge ist erstrebenswert. Sie entspricht einem partnerschaftlichen Familienmodell. Im Jahr 2009 wurden in 40 Prozent aller Scheidungen die Kinder unter der elterlichen Sorge von Vater und Mutter belassen. Können Eltern ihre Beziehungsschwierigkeiten von ihrer Rolle als Eltern trennen, schaffen sie gute Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung des Kindes. Hier ist die gemeinsame elterliche Sorge die richtige Lösung. Dies haben auch die Erfahrungen in den letzten zehn Jahren gezeigt. Ganz anders liegt der Fall, wenn Eltern nicht in der Lage sind, in Kinderbelangen zu kooperieren. Dann erweist sich die gemeinsame elterliche Sorge als ungeeignet.

Es ist bedauerlich, dass die Diskussion um die gemeinsame elterliche Sorge auf der Geschlechterebene geführt wird. Denn dabei geht vergessen, dass es in der Frage nach dem Sorgerecht nicht um einen Interessenausgleich zwischen den Eltern, sondern einzig und allein um das Wohl des Kindes geht. Für das Kind ist wichtig, dass es zu Vater und Mutter eine Beziehung pflegen kann, dass die Eltern auf seine Bedürfnisse eingehen und für seine materielle Existenz sorgen. Es ist daher folgerichtig, wenn Frau Bundesrätin Sommaruga die Vorlage über die elterliche Sorge erweitern und auch die Unterhaltsfrage einbeziehen will.

Gemeinsame elterliche Verantwortung und Harmonie lassen sich nicht per Gesetz durchsetzen. Gesetze erfüllen ihren Zweck nur dann, wenn sie praxistaugliche Lösungen für den Konfliktfall bereithalten. Der Gesetzesentwurf, wie er jetzt vorliegt, lässt jedoch viele Fragen offen. Die Konfliktpunkte, welche die Zürcher Frauenzentrale aus ihrer langjährigen Beratungspraxis kennt, werden einfach ausgeblendet. Wie erklärt man beispielsweise einer erwerbstätigen Mutter, dass sie mit den Kindern auf das Sozialamt muss, während der arbeitslose, invalide oder arbeitsscheue Vater sein Existenzminimum gesichert hat, obwohl er sich nicht um die Kinder kümmert?

Nicht erstaunlich ist deshalb, dass die Vorlage im Vernehmlassungsverfahren auf breite Kritik gestossen ist, und zwar nicht nur bei Frauenorganisationen, sondern auch bei Kinderschutzorganisationen und in Fachkreisen (z. B. Schweizerische Vereinigung der Richterinnen und Richter und Schweizerischer Anwaltsverband).

Es ist eine Illusion zu glauben, mit der gemeinsamen elterlichen Sorge als Regelfall wende sich alles zum Besseren. Zu hoffen ist, dass jene Väter, die so vehement für die gemeinsame elterliche Sorge kämpfen, sich ebenso engagiert im Alltag für ihre Kinder engagieren. Eine partnerschaftlichere Aufteilung von Erwerbs-, Familien- und Hausarbeit würde ohne Zweifel mehr zur Lösung beitragen als der erbittert geführte Kampf um den rechtlichen Rahmen der elterlichen Sorge.

Wir danken Andrea Gisler für diesen Beitrag.

1.019 Kommentare zu «Warum Sommaruga recht hat»

  • Wie blind sind wir geworden?

    Zwei Menschen entscheiden sich für eine Trennung, da sie nicht mehr miteinander leben können. Und der Gesetzgeber kommt und führt eine Zwangsverbindung und -kommunikation ein, die bereits durch die Schritte der Trennung und Scheidung die Grundlage entzogen worden sind – zum Scheitern verurteilt. Die Anwälte werden sich freuen.

    • David Brunner sagt:

      Das geteilte Sorgerecht im Regelfall ist überfällig. Die freie Beziehung zu beiden Elternteilen ist ein Grundrecht des Kindes, auch in der Schweiz. „Ein Begleiter“ muss Mann leider bedingt zustimmen: Viele Mütter werden auch weiterhin mit geteiltem Sorgerecht subtil oder unverhohlen ihre Vormacht als Obhutsinhaberin demonstrieren, mit Informations-, Kontakt- und Besuchsrechtsverweigerung, mit Instrumentalisierung der Kinder gegen den minderberechtigten Elternteil. Umso wichtiger wäre die Bestrafung von solchem fehlbarem Verhaltens.

      Nur, „frau“ wehrt sich vehement dagegen. Warum ?

  • Leonardo Mazzini sagt:

    Guten Abend Herr Mazzini

    Aufgrund der momentanen schwierigen Situation im Besuchsrecht entscheide ich als Beistand von Lua, dass bis zur Aussprache und zur Klärung der Ferien bei der Vormundschaftsbehörde Zürich, keine Besuchszeiten mehr statt findet.
    Der Termin sollte in der Woche 37, ab Montag, 12.09.2011 sein. Sie bekommen eine Einladung von der Vormundschaftsbehörde.

    Für Ihr Verständnis danke ich Ihnen.

    Mit freundlichen Grüssen

    Markus Meier
    Sozialarbeiter QT Hard

    Direkt Tel: 044 447 15 86
    mailto:markus.meier@zuerich.ch

    Stadt Zürich
    Sozialzentrum Ausstellungsstrasse
    Quartierteam Hard
    Ausstellungstrasse 88
    8005 Zürich

  • David Brunner sagt:

    Was nicht sein darf kann nicht sein.

    Für das, was hier in der Schweiz 10’000-fach mit System und Segen von Staat und Behörden passiert, dafür gibt es keine Forum-kompatible Formulierung. Ich sehe mich nicht als Moralisten, ich sehe nur die zunehmende charakterliche und seelische Verwahrlosung von Individuum und Gesellschaft und professionalisierte Verantwortungslosigkeit und Verlogenheit. Ich vermisse den „Rechtsstaat“ nicht nur beim Thema Scheidung. Es gibt viele anständige integre Menschen, nur die wenden sich immer mehr ab. Sie werden nur oft als naiv belächelt und aktiv ausgegrenzt.

  • David Brunner sagt:

    Es wäre simpel…

    Und:
    – Kinder würden vom Loyalitätskonflikt erlöst
    – Kinder erlebten die Eltern als würdige Vorbilder für spätere Beziehung, Familie, Partner-, Eltern-, Vater- und Mutterrolle
    – Wirtschaft und Staat litten weniger unter arbeitsunfähig gemachten Zahlvätern
    – weniger wütende Väter
    – letztlich profitierten auch die Mütter

    Aber:
    – Mütter würden gegenüber dem Exmann entmachtet
    – „Branche“ müsste umdenken, müsste überhaupt denken und Verantwortung übernehmen
    – Verkleinerung des „Branchenkuchen“ für Richter, Anwälte, Behörden, Aerzte, Therapeuten, Sozialarbeiter…

    • Pflichtbewusster Mann sagt:

      @ David Brunner:
      Auch wenn Mann sich machtlos mitten drin gefangen fühlt in diesem „Branchenkuchen“ glaube ich nicht, dass Pauschalisierungen angebracht sind. Es gibt nur tolle Richter, Anwälte, Behörden, ..etc: sehr tolle und weniger tolle halt. Wie überall bewegen sich Individuen mehr oder weniger engagiert/frustriert in den ihnen gegebenen Rahmenbedingungen. Das ist in jeder Berufsgattung so.
      Richtig ist aber, dass auch ich mir etwas mehr Engagement als nur das bequeme Verstecken hinter letzlich sinnfreien Begriffen wie „Kindswohl“ und „gerichtsübliches Besuchsrecht“ wünsche.

  • Pflichtbewusster Mann sagt:

    Es wäre wirklich simpel: Kann sich ein Paar nicht über die Scheidungsfolgen verständigen, hat jeder Elternteil automatisch 50% der Unterhalts- und BetreuungsPFLICHTEN und damit auch 50% Sorge- bzw. ObhutsRECHT. Das Gericht hat in diesem Fall angem. Fristen zu setzen,damit beide ihre Pflicht erfüllen können. Wer seine PFLICHTEN nicht wahrnimmt, verliert seine RECHTE. Damit gibt es statt der heute weit verbreiteten einseitigen Erpressung/Verweigerung plötzlich ein erhebliches und beidseitiges Interesse, eine tragfähige Lösung zu finden. Die kann,wo sinnvoll,auch die bisherige Rollenteilung sein.

  • Gori sagt:

    Vorschlag:
    Gemeinsames Sorgerecht von Rechtswegen
    Unterhalt und Betreuung werden geteilt.
    Elternteil darf wenn er will Sorgerecht abschlagen
    Wenn der andere einverstanden ist.
    Ein Betreuungsplan muss vorliegen und wird durch
    Pflichtmediatoren und Betreuer geprüft.
    Regelmâssige Gespräche mit Sachverstaendigen sind
    Zwingend. Jeder Expartner ist für seinen Unterhalt selbst
    Zuständig….
    Wär doch eine gute Grundlage
    Ich glaube

  • talon sagt:

    @simone
    http://manndat.de/wp-content/uploads/2009/11/Bericht-BM08.pdf
    In Nordrhein-Westfalen gibt z. B. das Land ca 1,5 Mio Euro für Mädchenförderung aus. Für Jungs 0 Eur. Hier nur ein ausschnitt an Organisationen: http://www.maedchen-infos.de/girlorg.htm

  • sepp z. sagt:

    ja, aufs annektieren versteht ihr euch prächtig.
    ansonsten läuft ja so ziemlich alles schief.

  • David Brunner sagt:

    (5/5)

    ..

    Sie proklamieren in der Carte Blanche die partnerschaftlichere Aufteilung von Erwerbs-, Familien- und Hausarbeit. Hinter der Forderung nach dem gemeinsamen Sorgerecht steht unter anderem genau diese Forderung.

    Niemand erwartet Harmonie per Gesetz und Richterspruch. Die heute vorliegende Vormachtstellung der Mutter jedoch führt nur zur Wut auf der Vaterseite.

    Gefordert werden für beide Elternteile faire Voraussetzung zur Ausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge.

    Ich würde mich sehr freuen auf eine ehrliche Replik.

    Mit freundlichem Gruss
    David Brunner

    (Danke, auch an Mamablog)

  • David Brunner sagt:

    (4/5)

    .. schaden der persönlichen Entwicklung von Jungen und Mädchen. Dem Jungen zudem als zukünftiger Liebhaber und Vater fehlt ein aufbauendes Bild des eigenen Vaters.

    Wenn Mütter vor den Augen der Kinder unbehelligt sogar deren leiblichen Vater ausgrenzen, erniedrigen, herumkommandieren, entsorgen, woher sollen diese Kinder dann noch Respekt, Anstand, Verbindlichkeit und Pflichtbewusstsein lernen ? Ein Teil der zunehmend festzustellenden jungendlichen Verwahrlosung ist wohl der aktuellen CH Scheidungskultur zuzurechnen.

    ..

    • Globetrotterin sagt:

      @David Brunner:
      Einen solchen Schmarren muss mann sich erstmal ausdenken!
      Wenn Sie als Vater auch nur die leiseste Ahnung hätten, was „Respekt, Anstand, Verbindlichkeit und Pflichtbewusstsein“ bedeuten, hätte Ihre Frau sich vielleicht nie scheiden lassen…

      Männer werden also „an den Rand des Existenzvermögens und darüber hinaus gebracht“? – In den meisten Fällen sind es ja wohl die Mütter, die sich auf dem Sozialamt wiederfinden!

      „Wegen des fehlenden gemeinsamen Sorgerechts und der Vormachtstellung der Mutter ist das Kindeswohl in mehrfacher Hinsicht stark gefährdet.“ – Also, ehrlich, ….

  • David Brunner sagt:

    (3/5)

    .. gesichert, aber nicht gefährdet. Viele Väter jedoch werden durch die Trennungsfolgen an den Rand des Existenzvermögens und darüber hinaus gebracht. Warum wird da keinen Handlungsbedarf gesehen ? Weil diese Väter, wie Sie feststellen, arbeitslos, invalide oder arbeitsscheu sind ?!

    Wegen des fehlenden gemeinsamen Sorgerechts und der Vormachtstellung der Mutter ist das Kindeswohl in mehrfacher Hinsicht stark gefährdet.

    Wenn die Mutter es darauf anlegt, wird der Vater vom Kind ferngehalten und das Kind vom Vater. Die Verbannung des Vaters und der Loyalitätskonflikt des Kindes ..

  • David Brunner sagt:

    (2/5)

    .. elterlichen Sorge belassen. Richtig müsste es heissen, bei 40% der Scheidungen gewährte die Mutter das gemeinsame Sorgerecht.

    Sie bedauern die Diskussion auf der Geschlechterebene. Womit sonst soll die heutige Vormachtstellung der Mutter gerechtfertigt werden ? (Die Antwort Kindeswohl ist nicht zulässig)

    Eltern müssen zwischen Paar- und Elternebenen unterschieden. Genauso muss die materielle mütterliche Existenz von der Forderung nach dem gemeinsamen Sorgerecht unterschieden werden. Eine Verknüpfung ist falsch.

    Die materielle Existenz der Mutter ist vielleicht unschön ..

  • David Brunner sagt:

    (1/5)

    Sehr geehrte Frau Gisler

    Sie wissen, was gut ist für Mutter, Kind und Vater, obwohl Sie selbst weder Vater noch Mutter sind. Sie sind Anwältin. Das CH Gesetz wird 10’000-fach gebrochen wird mit Besuchs- und Kontaktverweigerung, ungeahndet. Was sagen Sie zu diesem juristischen Missstand ?

    Liegt aus Ihrer Sicht beim Sorgerecht keine Diskriminierung der Väter vor ?

    Wie würden Mütter denselben Konflikt ganz anders darstellen ? Aus der Zürcher Frauenzentrale nennen Sie nur einmal mehr die Frage des Geldes.

    Sie schreiben, 2009 würden Scheidungen zu 40% unter der gemeinsamen ..

  • Dausend Kommentare in zwei Stunden, jede Wette!

  • klar sagt:

    Meiner Meinung nach hat man als Elternteil durchaus ein Recht darauf über die wichtigsten Belangen seines Kindes zu bestimmen. Daher bin ich klar dafür, dass das gemeinsame Sorgerecht die Norm sein sollte. Es darf nicht etwas sein, das man sich dieses Recht „verdienen“ oder erkämpfen muss. Es sollte ein Recht sein, das man grundsätzlich hat, egal ob geschieden oder nicht, aber auch ein Recht, das man unter einem gewissen Umstand (Gefährdung des Kindswohl) verlieren kann. Heute ist es umgekehrt.

    • Berufssingle sagt:

      @klar: ist ja alles schön und recht. Aber auch heute muss man sich die gS keineswegs ‚verdienen‘ oder ‚erkämpfen‘, es reicht ein gemeinsamer Antrag und ein rudimentär ausformulierter Betreuungsplan (den man sich auch ohne Anwalt zusammenstiefeln kann). Weshalb glauben Sie, wird die gS heute relativ selten beantragt? Der Gesetzgeber hat sich damals tatsächlich was überlegt, nämlich dass es für eine gem. eS, die diesen Namen auch verdient, ein gewisses Mass an Kooperationsfähigkeit unter den Eltern braucht, ansonsten das Ganze toter Buchstabe bleibt.

      • klar sagt:

        Das ist ja alles schön und gut. Aber will der eine Elternteil den Antrag nicht stellen, kann es durchaus sein, dass der andere das Sorgerecht verliert (ohne dass dieser das Kindswohl gefährdet). Darin sehe ich ein Fehler im System.

      • David Brunner sagt:

        @Berufssingle: Falsch !

        Kooperationsfähigkeit, genau, nicht nur beim Sorgerecht, sondern auch beim Besuchsrecht, Kontakt- und Informationsrecht: Wenn die Mutter nicht will, muss der Vater nichts wollen. Es braucht zwei (2), damit es funktioniert. Um etwas zu sabotieren, verhindern, zerstören, reicht einer (1). Diese eine ist oft diejenige Seite, die dabei nichts zu verlieren hat.

        Etwas vom schlimmsten im Leben ist der Tod des eigenen Kindes. Wie soll nun Mann damit umgehen, wenn er das Kind aus menschlicher Willkür verliert ? Er nur noch zusehen soll, wie es gegebenenfalls verkümmert ?

  • David Brunner sagt:

    @ Berurssingle: Der Richter ist Richter, weil er 6 Jahre an der Uni war, weil er vom Volk für Gerechtigkeit bezahlt wird. Die Scheidung sollte der Einzelfall sein. Sie ist jedoch zum Live-Style avanciert, so wie Scheidungsmütter heute abgesichert sind. Da ist die Diskussion um einseitige Mankoübertragung von BR Sommaruga nur zynisch. In der aktuellen Scheidungskultur sollte Mann, je nach Gebaren der Exfrau, gut prüfen, ob er als potentielles Scheidungsopfer für seine zweite Lebenshälfte nicht besser auswandert. Seine Kinder sieht er u.U. sowieso nicht mehr. Das ist zu oft traurige CH Realität!

  • David Brunner sagt:

    Das Kindeswohl wird im ZGB als Maxime herangezogen.
    Was beinhaltet das Kindeswohl ?

    Für die Vormundschaftsbehörde ev.:
    – Essen, Kleider, Wohnen (Finanzierung)
    – körperliche Integrität

    M.E. wird zu wenig berücksichtigt:
    – psychisch-seelische Integrität
    – intakte Beziehung zu beiden Elternteilen
    – Vermeidung von Loyalitätskonflikten

    Dem Kindeswohl abträglich sind:
    – streitende Eltern
    – Anwälte, Richter, Behörden, die den Streit nicht beenden
    – Instrumentalisierung der Kinder im Scheidungskrieg
    – Kontakt- und Besuchsrechtsverweigerung
    – Vormachtstellung der Mutter

    • Jan Erb sagt:

      –> genau das erlebe ich leider seit über einem Jahr bei meinem Bruder… und er ist machtlos. Ganz zu schweigen von den Kindern, die nicht mehr wissen, wem sie vertrauen können und wem nicht…

      (Zum Beispiel:
      – Instrumentalisierung der Kinder im Scheidungskrieg (DURCH DIE MUTTER; Zitat: „Die Kinder sind meine Waffe gegen dich…“)
      – Kontakt- und Besuchsrechtsverweigerung (DURCH DIE MUTTER; 5 Std. Besuchsrecht in der Woche/keine gemeinsamen Ferien)

      Es besteht Handlungsbedarf! Ich hoffe, dass es eine Lösung gibt, welche für beide Seiten(!) FAIR ist.

  • David Brunner sagt:

    Scheidung ist ein Bruch mit bisherigem Leben. Es ist richtig, wenn bei der Neuordnung die beruflichen und persönlichen Möglichkeiten der Beteiligten berücksichtigt werden. Es ist m.E. jedoch falsch, wenn man sich auf die vorgängige Rollenteilung beruft. Es ist zudem sehr stossend, wenn man sich, wie heute üblich, nur zum einseitigen Vorteil darauf beruft, sprich: „Sie“ betreut die Kinder, „er“ arbeitet und finanziert alles. Oder hat jemals ein Richter aufgrund der angestammten Rollenverteilung angeordnet, dass die Mutter dem Ex-Mann den Haushalt führen und Hemden und Hosen bügeln muss ?

    • Berufssingle sagt:

      Auch wenn es in Einzelfällen zu Härten führen mag: woran soll sich der Scheidungsrichter Ihrer Meinung nach denn sonst orientieren? An hehren Absichtserklärungen? Bei allen Unsicherheiten ist die während der Ehe gelebte Rollenteilung noch immer der beste Indikator dafür, welches Arrangement nach der Scheidung für alle Beteiligten die beste (sprich: die am wenigsten schlechte) Lösung ist. Richter haben die undankbare Aufgabe, in dem – ja notabene von den Ehepartnern selbst angerichteten – Schlamassel eine tragfähige Lösung zu suchen, und sie sind keine Hellseher.

      • Sportpapi sagt:

        Bisher war ich der Meinung, Richter sollten vor allem Recht sprechen. Sprich: eine faire Lösung finden. Nicht eine bequeme…

      • Berufssingle sagt:

        Tut mir leid, hatte ganz vergessen, dass Gerichte und Behörden ja grundsätzlich faul, bösartig und einseitig sind.

        Sie sind also tatsächlich der Meinung, dass es in Scheidungsstreitigkeiten immer die eine klar abgegrenzte, einzig richtige, für Aussenstehende unmittelbar erkennbare faire Lösung gibt? Leider hat das mit der Realität wenig zu tun.

      • Sportpapi sagt:

        Im Wesentlichen haben die Richter ja wenig Spielraum. Es ist die Poltiik, die das gemeinsame Sorgerecht vorgeben müsste.

      • David Brunner sagt:

        @Berufssingle: „Richter haben die undankbare Aufgabe, in dem – ja notabene von den Ehepartnern selbst angerichteten – Schlamassel“ – Zu 80% ist es die CH Frau, die das „Schlamassel“ anrichtet. Die Frauen reichen getrost die Scheidung ein, weil sie sich bei gut- und mittelverdienenden Ex-Männern keine Nachteile einhandeln: Grosszügiger Unterhalt (z.B. 2/3 des Einkommens des Mannes zuzüglich Eigenverdienst), Durchsetzung der Unterhaltszahlung mit Staatsgewalt, alleinige Macht über die Kinder, Macht über Gewähren von Besuchsrecht und Kontakt, kein Vater, der lästig drein redet…

      • Berufssingle sagt:

        Da haben Sie völlig Recht, nur bezweifle ich stark, dass dies die Wirkung haben wird, die man sich hier in den Kommentaren erhofft. Dass es naiv ist, auf die erzieherische Wirkung von Gesetzen zu hoffen, ist eine alte Erkenntnis. Es wäre ja rein theoretisch denkbar, dass der Verband der Richterinnen und Richter dagegen ist, weil diese von der Sache etwas verstehen, und nicht, weil sie faul sind und sich das Geschäft vermiesen wollen, wie in gewissen hanebüchenen Kommentaren unterstellt wird.

      • Berufssingle sagt:

        14.44 war @sportpapi

        @ David Brunner: Ja, die Fälle gibt es. Aber es gibt auch die anderen: Väter, die selbst für die Kinder ihren Unterhaltspflichten nicht nachkommen, die sich vor den Besuchen drücken, weil’s ihnen lästig ist (ob Sie’s glauben oder nicht, das kommt sehr häufig vor), die die Ex-Frau verfolgen und stalken – alles kommt vor, und zwar nicht zu knapp.

      • Eni sagt:

        @ David Brunner

        Mein Exmann sieht es genauso wie Sie: ich habe die Scheidung angestrebt, also bin ich die Alleinschuldige an diesem Schlamassel. Wie viel ER an diesen Schlamassel beigetragen hat will er nicht sehen. Ziemlich einach, so zu denken.

      • David Brunner sagt:

        @Berufssingle:

        Väter, die Unterhaltspflichten nicht nachkommen, sich vor Besuchen drücken, die Ex-Frau verfolgen, stalken – Danke, ich weiss, das ist nicht in Ordnung. Und darum soll es vergolten werden bei den ehrlichen engagierten emanzipierten Vätern ?!

        Verfehlungen von stalkenden belästigenden Männern und nicht-zahlenden Vätern werden geahndet, juristisch verfolgt und bestraft. Tagtäglich.

        Die Besuchs- und Kontaktverweigerung durch Scheidungsmütter jedoch wird von Richtern und Behörden geschützt. Das ist gegen den Vater und gegen das Kind !

      • Berufssingle sagt:

        @Brunner
        Dass die Besuchs- und Kontaktverweigerung durch Scheidungsmütter von Richtern und Behörden böswillig ‚geschützt‘ wird, ist, mit Verlaub, Unsinn, von unrühmlichen Ausnahmen abgesehen. Richtig ist aber, das eine unbegründete Kontaktverweigerung viel schwieriger zu beurteilen und ihr viel schwieriger beizukommen ist als z.B. der Verweigerung von Unterhaltszahlungen. Gerade deshalb ist dieses Verhalten ja so perfide. Strafuntersuchungen mit Überwachungen und eingehenden Befragungen der Eltern und Kinder, im Extremfall Durchsetzung des Besuchsrechts mit Polizeigewalt… wollen wir das?

      • Eni sagt:

        Theoretisch könnten Richter die Besuchsrechtverweigerung mit Gefängnis bestrafen, in der Regel aber wird er das nicht tun, aus Gründen die das Kindeswohl betreffen.

      • hans muster sagt:

        „Richtig ist aber, das eine unbegründete Kontaktverweigerung viel schwieriger zu beurteilen und ihr viel schwieriger beizukommen ist als z.B. der Verweigerung von Unterhaltszahlungen.“

        so ein blödsinn!
        was soll an einer (bzw. wiederholter) kontaktverweigerung ’schwierig‘ zu beurteilen sein? und wieso soll ihr schwieriger beizukommen sein? die fähigkeit termine einhalten zu können gehört eigentlich zum 1×1 tauglicher eltern.

      • Sportpapi sagt:

        @Berufssingle: Gerade diesen Eindruck haben wir Laien. Dass halt die Verweigerung des Besuchsrechts etc. schwierig nachzuweisen ist, weshalb es ungerechterweise kaum je zu Sanktionen führt. Was wiederum für Renitente mütter eine Einladung ist, genau so zu verfahren. Natürlich ist der Einsatz von Polizeigewalt im äussersten Fall, nach entsprechenden Verwarnungen, kontraproduktiv. Aber vielleicht auch abschreckend? Wie sieht es mit Strafgeldern aus? Mit konsequentem Nachholen der verlorenen Besuchszeiten, z.B. in Form von Ferienwochen?

      • Eni sagt:

        @ Sportpapi

        Wie wollen Sie Besuchsrechtverweigerung sanktonieren wenn diese immer unter dem Deckmantel geschehen, dass die Kinder krank sind oder ähnlich?

      • Sportpapi sagt:

        Die gleiche Frage habe ich mir als Sportlehrer auch schon gestellt… Indem ich zuhause anrufe? Indem eine Vertrauens-/Aufsichtsperson persönlich vorbeigeht (unangemeldet, aber natürlich nach früheer Verwarnung).

      • Berufssingle sagt:

        @ Sportpapi
        Ich verstehe sehr gut, dass dieser Eindruck entsteht. S. aber auch die Antwort von Eni. Ich würde es enorm begrüssen, wenn Ideen zur griffigen Bekämpfung der Kontaktverweigerung gesucht und gefunden würden; das wäre meiner Meinung nach ein lohnenderes Projekt als die ganze Diskussion ums gemeinsame Sorgerecht.

      • Berufssingle sagt:

        @hans muster
        Sie brauchen nur etwas Fantasie. Vater kommt und sagt, die Ex verweigere den Kontakt zum Kind. Man fragt die Frau. Die sagt, das Kind sei in letzter Zeit viel krank gewesen, und abgesehen davon überlasse sie das Kind dem Vater nur noch ungern, weil es jedes Mal zwei Stunden heule, nachdem es vom Besuch zurückkomme. Man fragt das Kind. Dieses will am liebsten nichts sagen, weil es weder der Mutter noch dem Vater wehtun möchte, etc etc. (sehr vereinfacht). Dass es aus der Warte eines Betroffenen glasklar und einfach erscheint, ist verständlich, ich jedenfalls beneide die VBs nicht.

      • hans muster sagt:

        krankheit darf doch kein grund sein, dass der sorgerechtsinhaber dem anderen elternteil eigenmächtig das besuchsrecht verweigert! für ein kind da zu sein heisst doch gerade auch, ihm während einer krankheit beizustehen. oder soll der nicht sorgerechtsinhaber nur schönwetter-vater/mutter sein dürfen? ausserdem würde eine solche praxis erhebliche anreize schaffen, ein kind gezielt krank werden zu lassen (& eltern welche zu solchem bereit sind gibt es leider) – will heissen eine solche praxis dürfte scheidungskinder einer deutlich erhöhten missbrauchsgefahr aussetzen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Kranke Kinder wollen zu Hause in ihrem Bett bleiben und nicht Zwangsbesuche absolvieren müssen, dass Männer auf solche Ideen kommen, zeigt, wie wenig Einfühlungsvermögen sie haben. Vielen kann frau Kinder wirklich nicht anvertrauen, und kranke Kinder schon gar nicht. Hans Muster, dein Votum zeigt sehr schön, worum es eigentlich geht: Um die Durchsetzung der männlichen Machtansprüche, um jeden Preis! So nicht!

      • hans muster sagt:

        …krankenbesuche geschehen am bett des kranken und nicht in der eigenen stube, werte pippi. was für verquere ideen sie wieder mal haben.

      • Berufssingle sagt:

        @hans muster: Erstens war das nur ein Beispiel, und zweitens erscheint es mir reichlich weltfremd, ein krankes Kind auf Besuch schicken zu wollen. Wie auch immer, man hat es ja hier eben nicht mit Fällen zu tun, in denen Mutter und Vater vernünftig miteinander umgehen können (aus welchen Gründen auch immer), sonst betstünde das Problem nicht. Wenn sich der/die Obhutsberechtigte – mit welcher Begründung auch immer – standhaft weigert, stellt sich letztlich die Frage von Zwangsmassnahmen. Wie sollen die denn Ihrer Meinung nach aussehen, möglichst ohne das Kind noch vollends zu traumatisieren?

      • hans muster sagt:

        bei eigenmächtiger besuchsrechtsverweigerung sind zwangsmassnahmen meiner ansicht nach letztendlich – leider – unvermeidbar. der verweigernde elternteil beeinträchtigt durch sein handeln das kindeswohl nämlich beträchtlich. und der verdacht liegt nahe dass er eigene bedürfnisse über diejenigen des kindes stellt.
        es ist eine irrige annahme, dass man dem kind einen gefallen tut, indem man einen sorgerechtsinhabenden, das kind instrumentalisierenden und dadurch missbrauchenden elternteil einfach gewähren lässt!

      • hans muster sagt:

        …& ich wiederhole mich gerne: von ‚auf besuch schicken‘ kann keine rede sein.

      • Berufssingle sagt:

        @hans muster zum zwoten: Glauben Sie, dass eine Mutter, die das Besuchsrecht böswillig unterläuft, ihren Ex zu sich in die Wohnung lässt? Wie gesagt, bei vernünftigem Umgang wäre das kein Thema, aber eben…

      • Berufssingle sagt:

        @ hans muster 16.56 (wird langsam kompliziert hier).
        Fein, die Meinung kann man vertreten. Und nun, wie lautet ihr Vorschlag? Ganz konkret.

      • David Brunner sagt:

        An Eni: „Theoretisch könnten Richter die Besuchsrechtverweigerung mit Gefängnis bestrafen, in der Regel aber wird er das nicht tun, aus Gründen die das Kindeswohl betreffen.“

        Das ist genau der übel verbreitete Missbrauch des Kindeswohls.

        Gefängnis muss nicht sein:
        1. Ermahnung
        2. Busse
        3. Entzug der elterlichen Sorge und Obhut

        Schon nur die Ermahnung durch die Behörden würde oft schon Wunder wirken. Obwohl gesetzlich und richterlich verfügtes Recht gebrochen wird, weigern sich Vormundschaftsbehörden, eine Mutter in irgend einer Form zu belangen.

      • hans muster sagt:

        „Glauben Sie, dass eine Mutter, die das Besuchsrecht böswillig unterläuft, ihren Ex zu sich in die Wohnung lässt?“

        ich glaube – wie schon erwähnt – dass die kinder bei so einer mutter grundsätzlich schlecht aufgehoben sind. in der letzten konsequenz müsste in einem solchen fall die sorgerechtszuteilung neu evaluiert werden. in der mehrzahl der fälle dürfte aber die aussicht auf solche konsequenzen, sowie eine unabhängige drittperson welche falls notwendig die ‚kindsübergaben‘ begleitet, die konfliktparteien zu einem vernünftigeren umgang bewegen.

      • Eni sagt:

        @ Berufssingle

        Das der Besuch am Krankenbett verweigert wird wäre doch wieder ein Indiz dafür dass das Besuchsrecht böswillig untergraben wird.

        @ David Brunner

        Wie wollen Sie über eine Person eine Busse verhängen die im Existenzminimum lebt? Obhutsentzug wäre eine Möglichkeit, aber die Beweiserbringung könnte auch verfälscht werden, auch würde das ev noch weniger dem Kindeswohl entsprechen, da es womöglich nicht bei demjenigen Elternteil wohnen welches vom anderen schon vorgängig schlecht gemacht worden ist.

      • Eni sagt:

        @ David Brunner

        Ich glaube nicht, dass sich die ganze Misere so einfach lösen lässt. Besuchtsrecht mit Polizeieinsatz zu erzwingen wäre vielleicht die einzig Möglichkeit die Besuchsrechtverweigerung zu vermiesen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Solange es keine Besuchspflicht für Väter gibt, brauchen wir Zwangsmassnahmen im umgekehrten Fall gar nicht zu diskutieren.

        „Väter, die ihre Besuchspflicht nicht wahrnehmen, sind zu bestrafen, im Wiederholungsfall mit Gefängnis.“

        Na, macht das Sinn? Nein, natürlich nicht, genausowenig wie es Sinn macht, die Kinder gewaltsam zum Vater zu transportieren. Wie würde es dort weitergehen? Hätten die Freude, würden dem Vater um den Hals fallen und ihn dafür lieben? Nein, natürlich nicht, sie wären solidarisch mit der „armen“ Mama. Zuerst denken, dann fordern!

      • Libelle sagt:

        @David Brunner

        Wenn ich hier so die Frauen-Blog- Mafia mitkriege sollte ich dies eigentlich für mich behalten,… dennoch ich finde ihre Argumentation Kristallklar !

      • David Brunner sagt:

        An Eni: „Mein Exmann sieht es genauso wie Sie: ich habe die Scheidung angestrebt, also bin ich die Alleinschuldige an diesem Schlamassel.“

        Beim neuen Scheidungsgesetz 2000 wurde die Schuldfrage gestrichen. Heute ist beim Richter nur noch der Mann schuld. Man muss es so sehen, wenn man die gerichtliche Regelung von Scheidungsfolgen für Mann und Frau gegenüber stellt. Meine Forderung lautet, dass die Scheidungsfolgen (Unterhalt, Erwerbstätigkeit, elterliche Sorge und Obhut über die Kinder, Zuteilung der ehelichen Wohnung..) nicht wie heute ausschliesslich zu Lasten des Mannes geregelt werden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @muster

        Da sind wir wieder am Punkt: Eine Frau, die ihr Recht wahrnimmt und den Zutritt zu IHRER Wohnung verweigert, ist eine schlechte Mutter, der man die Obhut entziehen muss??

        Solche Zustände hatten wir mal, als Mütter in ihren Rechten aufs Gröbste beschnitten wurden, ledige Mütter wurden z.B. nach Hindelbank in die Strafanstalt verfrachtet, einfach so, schlechter Lebenswandel, das Kind war der Beweis dafür. Für dieses Unrecht gab es kürzlich eine offizielle Entschuldigung, unter anderem vom Bundesrat!

      • Eni sagt:

        @ David Brunner

        Was sollte ich denn machen? Mein Exmann war immer nur dann Papi wenn er Lust dazu hatte und das war praktisch nie der Fall und jetzt ist er auch Papi wenn er Lust dazu hat. Mein Ex hat sich ja noch mit seinen eigenen Aussagen ins Abseits manövriert ohne es zu merken und schaute dann dumm aus der Wäsche dass seine Aussagen nicht zu seinen Gunsten gewertet wurden.

      • Berufssingle sagt:

        @David Brunner: Auch wenn Sie es partout nicht wahrhaben wollen, dass vor Gericht immer der Mann ‚die Schuld‘ habe, ist ein Märchen. Im übrigen war die Abschaffung der Schuldfrage nichts als vernünftig, oder wollen wir wirklich, dass wie anno dazumal ein Dreiergremium von Richtern die Parteien zu intimsten Details ihres Sexlebens befragt, um herauszufinden, wer wen zuerst betrogen hat? Kaum.

      • hans muster sagt:

        @pipi

        nein! die wohnung ist eben nicht einfach ‚ihre‘ wohnung. sondern auch die wohnung des kindes. und, ja, ich bin der ansicht, dass eine obhutsberechtigte person in der lage sein soll, erstens, ihre eigenen bedürfnisse von denjenigen des kindes unterscheiden zu können, und zweitens, den bedürfnissen des kindes den vorrang zu geben.
        auch nach einer wüsten scheidung hat ein kind ein anrecht auf umgang mit seinem vater (bzw. mutter im umgekehrten fall). es handelt sich hierbei um eine für das kind und seine entwicklung äusserst wichtige beziehung. der obhutsberechtigte elternteil hat dieses r

      • hans muster sagt:

        …recht des kindes zu schützen, was z.b. bedeuten kann, dass krankenbesuche grundsätzlich möglich sein müssen.

      • Eni sagt:

        @ Pippi Langstrumpf

        Im Grunde genommen geht es aber bei den Einwänden von Herr Muster nicht per se um den Zutritt der mütterlichen Wohnung sondern um das Besuchsrecht im Kranheitsfall der Kinder und um die böswillige Besuchsrechtsverweigerung. Ich denke schon auch, dass da viele Väter/Eltern machtlos dagegen sind.

        Besuchspflich der Väter lässt sich leider genauso wenig durchsetzen, ich jedenfalls möchte meinem Ex die Kinder nicht auf die Nase drücken an Wochenenden wo er Besseres zu tun hat als seine Kinder zu nehmen und wie könnte man ihm dann nachweisen dass er gar nicht krank war?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Doch, es ist ihre Wohnung, auch wenn das Kind dort wohnt. Erstens ist sie die Wohnungsbesitzerin, ganz offiziell und kann deshalb bestimmen, wer die Wohnung betreten darf und zweitens ist das minderjährige Kind in ihrer Obhut. Sie ist also völlig im Recht, wenn sie dem Vater den Zutritt verweigert.

        Ob das auch vernünftig ist, steht hier nicht zur Debatte, weil sich unter vernünftigen Leuten solche Situationen gar nicht abspielen.

        Was mich immer wieder irritiert: Sobald eine Frau ihre Rechte wahrnimmt, wenn es hart auf hart geht, fühlen sich die Männer diskriminiert.

      • David Brunner sagt:

        Väter wie Mütter müssen für fehlbares Verhalten belangt werden. Regelungen und Abmachungen, Besuche, Ferien usw. müssen eingehalten werden.

        Jeder Elternteil soll das Kind zum anderen bringen. Die Regelung, wonach der Vater die Kinder holen und bringen muss, ist falsch und ungerecht, insbesondere wenn die Mutter zudem wegzieht.

        Das Argument „Kind ist krank“ gilt nicht. Das Kind kann auch beim Papi krank sein. Ausser das Kind sei wirklich schwer krank, was ja dann auch einfach zu belegen wäre. An Pipi: Bei mir sind die Kinder oft kränkelnd gekommen und gesund gegangen.

      • Berufssingle sagt:

        @hans muster: *seufz*… Sie gehen ständig von vernünftig denkenden und handelnden Personen aus, dabei ist doch gerade bei bitter geführten Scheidungskonflikten das Gegenteil der Fall. Pointiert ausgedrückt sieht sich der Mitarbeiter der VB einem aufgebrachten Vater, einer hysterischen Mutter und völlig verängstigten Kindern gegenüber und darf dann nach einer Lösung suchen. Wie gesagt, ich beneide die Leute nicht.

        Das war’s von mir, schönen Abend.

      • hans muster sagt:

        „Ob das auch vernünftig ist, steht hier nicht zur Debatte“

        ??!
        aber natürlich doch! die ganze debatte hier dreht sich darum, was vernünftigere lösungen sein könnten als der gegenwärtige status quo.

      • Morgan sagt:

        Pippi, Sie sagen da etwas ganz wichtiges, nur geht es im allgemeinen Gestürm unter: Zwischen vernünftigen Menschen – Menschen, die tatsächlich in erster Linie an ihre Kinder denken – spielen sich solche Szenarien nicht ab. Bislang konnte mir noch keine(r) das Gegenteil beweisen. Am allerwenigsten diejenigen, die pausenlos nur über die/den böse/n Ex wettern und sich über ihr völlig unverdientes Schicksal beklagen. Ich kanns nur wiederholen: Den Vater/Die Mutter seiner Kinder sollte man sich sorgfältig aussuchen – dann klappt es auch im Scheidungsfall, wetten?

      • hans muster sagt:

        nein, ich gehe nicht einfach von vernünftigen leuten aus. es geht vielmehr darum welches verhalten als vernünftig bzw akzeptabel, und welches als unvernünftig bzw inakzeptabel betrachtet wird – damit inakzeptables verhalten sanktioniert werden kann. zur zeit wird eine böswillige verweigerung des besuchsrechts durch die mutter nicht sanktioniert – also offenbar als akzeptables verhalten betrachtet. es geht mir vorerst darum, *dass* sanktionen und interventionen notwendig sind. danach um das *wann*. und erst dann darum, *wie* solche umgesetzt werden sollen.

      • Libelle sagt:

        @Morgan

        Bin doch neugierig wieviele Kindern du eigentlich hast ? Es tönt so nach viel Erfahrung mit Scheiden und so…stimmt das ?

      • sepp z. sagt:

        morgan, der einwand ist irgendwie nutzlos.
        die meisten gesetze kommen ja erst zur anwendung in streitigkeiten, uneinigkeiten, betrug, hinterziehung etc.
        können sich leute ohne anrufung der gesetze einigen, umso besser.
        falls aber der gesetzgeber schlichten oder urteilen muss, brauchts faire gesetze, welche nicht diskriminieren.
        und dies versucht sommaruga auszuhebeln. glücklicherweise erfolglos, wies scheint.

      • Morgan sagt:

        Ich habe weder Frau, Freundin noch Kind, Libelle. Aber ich war ein Scheidungskind, und meine Eltern haben es trotz tiefgehender Verletzungen geschafft, mich aus Ihren persönlichen Zwistigkeiten weitgehend rauszuhalten. So wie ich meine bisherigen Beziehungen bislang immer mit einem Quantum an gegenseitigem Respekt beendet konnte.

      • Libelle sagt:

        @Morgan
        Dann haben wir ja Eines gemeinsam; ich bin auch ein Scheidungskind , meine Eltern haben es auch prima zusammen gefunden mit gemeinsamer Sorge und Geld..doch finde ich , es sollte irgendwie gesetzlich verankert sein, das mit dem gem. Sorgerecht. Ich bin nämlich froh, einen guten Kontakt mit meinem Vater gehabt zu haben. Es geht auch ein Stück um die männl. Energie in der Jugend, oder wie auch immer man dies sagen soll.

      • Morgan sagt:

        Schon lustig, Sepp. Z. Menschen wie Sie schreien nach dem Staat, wenn Sie ihre persönlichen Dinge nicht geregelt kriegen. Aber ansonsten soll es die SVP richten? Sehen Sie, ich bin nicht gegen das gemeinsame Sorgerecht, aber ich halte es für eine charakterliche Armutserklärung, wenn man einen Richter dafür braucht, um das Kindswohl zu regeln. Beidseits.

        Libelle, damit wäre auch Ihre Frage beantwortet: Wenn keine erschwerten Bedingungen vorliegen – Prügel oder Missbrauch, Drogensucht, oder auch einfach nur Vernachlässigung der elterlichen Pflichten, egal ob von der Mutter oder vom Vater –

      • Morgan sagt:

        soll das Kind Zugang zu beiden Elternteilen haben.

      • Libelle sagt:

        @Morgan
        Das sehe ich aber anders, alles Wichtige muss im Leben irgendwie gesetzl. Geregelt sein. Warum dies plötzlich nicht ?
        Damit fällt nämlich niemandem ein Zacken aus der Krone.
        Übrigens finde ich deine Argumentation so etwas Absolutes haben…nicht wirklich sympathisch…

      • Morgan sagt:

        Libelle, bitte, sagen Sie nicht, Sie wären hier, um Sympathiepunkte zu gewinnen. Das wäre nämlich so was von klischeehaft weiblich. Und Sie wollen doch nicht einem Klischee entsprechen?

      • Libelle sagt:

        @Morgan
        Wenn ich meine „nicht sympathisch“, halte ich mich ein, es geht schlussendlich nicht darum, wie ich über sie denke.
        Übrigens sie haben keine Kinder, keine Frau, keine Trennung mit Kinder ,… aber plaudern fröhlich drauf los , als ob sie alles wüssten. Theorie-Denken bringt wenig, weil sie eben nicht wissen, wovon sie sprechen.

      • Morgan sagt:

        Libelle, ich sag nur eins: Ihr Sprachmuster ist entlarvend.

      • sepp z. sagt:

        morgan, wenn ihnen die argumente ausgehen, stellen sie mich in die svp-ecke?
        wenn sie meinen…
        ich bleibe bei meiner aussage: gesetze müssen frei von diskriminierung sein. auch das scheidungsrecht. etwas naiv zu sagen, ‚wenn sich alle gut benehmen, brauchts gar keine gesetze‘.

      • Katharina sagt:

        welcher irre ist diese Libelle nun wieder?

    • Eni sagt:

      @ David Bunner

      Warum bitte soll ich meinem Ex die Kinder bringen müssen? Ich wohne noch immer in der gleichen Gemeinde während er an einen Ort gerzogen ist wo man mit den ÖV 2 Stunden für einen Weg benötigt, zwar nicht freiwillig, aber es ist wohl kaum mir anzulasten dass er die Miete nicht mehr bezahlt hat und in die Pampa ziehen musste, da er anderswo kein Mietwohnung mehr bekommen kann..

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eni, es wird immer schlimmer! Wenn ich deine Beiträge so lese, weiss ich wirklich nicht, wer mir mehr leidtun soll, du oder dein Ex. Ich meine, der Kerl hat sich auch nicht ausgesucht, ein solcher Chaot zu sein. Ja, ich weiss, man ist verantwortlich, trotzdem, ist ja schrecklich, wenn man so leben muss. Ich verstehe schon ein bisschen, dass du den „retten“ wolltest. Nicht, dass ich dir dazu geraten hätte, die Erfahrung zeigt, dass es nicht funktioniert, aber es ist schon ein Elend. 🙁

      • Eni sagt:

        Er muss Ihnen nicht leid tun, er tut sich selber genug leid und er tut ja nichts dass es besser wird. Sicher konnte er vieles nicht aussuchen wie es gelaufen ist zB seine Kindheit und Jugend aber irgendwann muss man sich halt mal am Riemen reissen. Ich musste den Preis für seine beschissenen Kindheit bezahlen und habe ihn 14 Jahre vor dem Untergang bewahrt bis ich nicht mehr konnte. Irgendwann einmal muss genug sein.

      • Eni sagt:

        Und doch kann man etwas dafür wenn man so ein Chaot ist, wenn man zu faul ist um sich zu ändern. Ich konnte ihn nicht ändern und er will sich nicht ändern weil er es in seinem ganzen Elend doch irgendwie bequem hat. Ich möchte kein Mitleid mehr mit ihm haben, es ist als ob man Perlen vor die Säue wirft. Ich habe ihm auch nach der Trennung noch versucht zu helfen aber es hat zuviel von meiner Substanz verbraucht. Er will keine Verantwortung übernehmen, weder für sich noch für seine Kinder.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eni, mit meinem Votum wollte ich keinesfalls an dein Gewissen appellieren, ich hätte schon viel eher aufgegeben, das weiss ich. Ich wollte damit eigentlich nur sagen, wie hilflos wir oft in Situationen sind und das Falsche machen, ohne bösen Willen, sondern voller Zuversicht. Und ja, ich finde es ein Elend, wenn ich sehe, wie viele Leute buchstäblich „in der Scheisse“ hocken. Es gibt keine Patentlösungen, auch Gerichte und Vormundschaftsbehörden haben keine.

      • Eni sagt:

        Und ich dachte immer, dass ich nicht lange genug durchgehalten habe, aber ich konnte nicht mehr länger, ich konnte ja teilweise noch nicht mal Essen einkaufen, musste meine Mutter anbetteln.

        Und in der Scheisse hocken tut er ja freiwillig: er möchte zwar aus der Scheisse raus, aber er verlangt dass ihn die anderen rausreiten. Wenn Sie ihm heute 10 Millionen geben würden, dann würde er es eine Sauerei finden dass Sie ihm nicht 20 Millionen gegeben haben. Wenn Sie ihm Ihr letztes Hemd geben, motzt er warum er nicht noch Ihre Unterhose dazu bekommen hat.

      • Eni sagt:

        Die einzige Möglichkeiten wäre ihn zu entmündigen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eni, auch wenn er entmündigt wäre, hätte er ein Recht darauf, seine Kinder zu sehen. Es würde dir gar nichts bringen, ich rate dir ab, ein solches Begehren zu stellen, das würde höchstens seinen Hass wecken, oder schüren, je nachdem. Lass‘ es einfach laufen, die Kinder werden grösser, die Situation kann sich nur bessern. In ein paar Jahren entscheiden sie selber, ob und wann sie zu ihm gehen, Kinder in der Pubertät können da sehr strikt sein, und erbarmungslos.

      • Eni sagt:

        Oh, die Entmüngigung habe ich nicht in Bezug auf das Besuchsrecht thematisiert, sondern auf seinen Sumpf in dem er lebt. Ich werde mich hüten, ein solches Begehren zu stellen, wäre mir auch nie in den Sinn gekommen. Wenn dann, müsste das die Behörde beantragen, glaube auch nicht, dass ich das als Privatperson einfach so könnte.

        Auch bin ich nicht unbedingt der Ansicht, dass er ein Recht auf die Kinder hat sondern dass meine Kinder ein Recht auf ihren Vater haben. Diesbezüglich wäre dann der letzte Ausweg das begleitete Besuchsrecht. Aber Sie haben recht: die Kinder werden älter und können

      • Eni sagt:

        je länger je mehr auf sich selber acht geben.

  • *sigh* sagt:

    Hier noch ein Denkanstoss zum Thema „Gleiches Recht und (Selbst)Versorungungspflicht für alle Beteiligten“:
    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/linkes-ufer/Gemeinde-kann-B-G-zu-nichts-zwingen/story/21990494
    Die Motivation zur Arbeit scheint mit der aktuellen Gesetzeslage sowohl für Frauen als auch Männer in getrennten Verhältnissen mit Kindern nicht gegeben..

  • David Brunner sagt:

    Chacun a sa façon: Was ist falsch an geschlechtsspezifischen Rollen ? Muss das Gesetz bestimmten Rollenbildern genügen ? Nein ! Wir leben m.E. in einem Land, das auf persönliche Freiheit und Rechtsgleichheit baut. Wie Religion und andere persönliche und kulturelle Ausprägungen sind auch Vater- und Mutterrolle zuerst einmal Privat- und Familiensache. Jedoch, Gesetz, Richter und Behörden sollen und müssen (!) beim Konfliktfall greifen. Dann aber bitte durchaus auch hier im Sinne der Emanzipation: Elterliche Sorge, Obhut und Finanzierung mit Gleichstellung, gleiche Rechte und gleiche Pflichten.

    • Reto sagt:

      @ David Brunner;
      ich kann ihren Kommentaren nur mit erhobenen Händen zustimmen !
      Nur was bringt es hier in diesem Blog ?
      Dies muss via Politik geschehen…und wenn es nötig ist mit etwas Druck….

  • Libelle sagt:

    @ Morgan
    Toll , wie sie dies sagen !
    Ihre Frau hat Glück mit ihnen…einer der wenigstens weiss wie man mit richtigen Frauen umgeht !

  • Simone sagt:

    @naja, in welcher Rolle Sie Männer und Frauen sehen, muss auch nicht mehr gross diskutiert werden!
    Alles Schlampen ausser Mutti?!? 🙂

    Aber es ist interessant zu sehen, wer hier wen als erstes anschwärzt…

    • Morgan sagt:

      Simone, bitte verwechseln Sie die versammelten Jammerlappen des Blogs nicht mit allen Männern. Es gibt Sie, die Söhne, Brüder, Ehemänner, Arbeitskollegen, für die Frauen noch etwas anderes sind als ein Feindbild, das stets aufs Neue perpetuiert werden muss.

      • Simone sagt:

        Ja natürlich! Sorry ich hätte besser formulieren sollen: Welcher Blogger welchen Blogger zuerst angreift!

      • Libelle sagt:

        @Morgan,
        Toll , wie sie dies sagen !
        Ihre Frau muss sie ja richtig lieb haben , einer der wenigsten noch weiss wie man mit richtigen Frauen umgeht !

      • talon sagt:

        @libelle
        Wenn Morgen wenigstens eine Frau hätte, aber offenbar verdient er im moment nicht genug, als das seine Frauen mit ihm eine beziehung eingehen wollen.

      • Morgan sagt:

        Talon, spielen Sie wieder einmal Kinderspiele? Etwas anderes ist Ihnen auch nicht zuzutrauen. Gehaben Sie sich wohl, ich muss Brötchen verdienen, ganz viele – und alle, vorerst, für meine Wenigkeit.

      • talon sagt:

        @morgan
        Ist doch ihre Aussage, das Frauen bei den Männer bleiben, die das Geld nach Hause bringen. Und so viel können sie gerade nicht verdienen, sind sie doch singe. Also, schön den weibchen hinterherrrennen, am besten den Femis, bei denen hast du mit deiner schleimerei die grösten chancen. Nur ran lassen werden sie dich nicht, bist du doch ein Mann, aber als Arbeitssklave bist du sicher tauglich.

  • die dreissigjährige sagt:

    Wer immer noch das Gefühl hat, Frauen seien die besseren Menschen, wird spätestens hier eines besseren belehrt.

  • Katharina sagt:

    Nächster Halt Trollwiesen!

    bing bing bing bing

    Nächster Halt Trollwiesen!

    nun frischgeduengt dank untaetigkeit der R.

    enjoy! breath in the country perfume.. ahhhhh!

    • Libelle sagt:

      @Katharina

      Was hat ihr Kommentar eigentlich zu bedeuten: * Trollwiesen * bing bing * breath in the country perfume * ?

      • Simone sagt:

        hihi
        Wir sind hier auf einer Spielwiese und teilen ein wenig unserer Meinung den anderen mit… aber es gibt hier einige, die nur blöd herumtrollen (auf beiden Seiten), und nur einen Haufen Mist (Dünger) von sich geben. Und das können Sie, weil die Redaktion (R.) nur untätig zuschaut und gewisse Kommentare nicht löscht, resp. gewisse Kommentatoren nicht sperrt… so darf man hier ohne Probleme Frauen verunglimpfen, die LEIDER in Frauenhäusern leben…

        Bingbingbing: meint das Klingeln der Strassenbahn

      • Simone sagt:

        @Katharina: das „Sie“ in der dritten Zeile sollte kleingeschrieben sein, ich wollte nicht Sie persönlich anschreiben 🙂

      • Libelle sagt:

        Ach so, weil die Halskette meines Freundes macht auch immer *bingbingbing* und plötzlich ist sie still…

      • talon sagt:

        @simone
        Wo werden denn bitte Frauen verunglimpft, die in Frauenhäusern leben?

      • Simone sagt:

        O-Ton: „Die Adressen der Frauenhäuser sind geheim, damit es leichter ist, dem Vater die Kinder zu entziehen. Frauenhäuser sind eine Farce, eine Institution, die zum Männerhass anstachelt:…“
        Das ist eine Unterstellung, die die Bezeichung „Lüge“ verdient hätte! Die meisten Frauen sind tatsächlich dort (mit oder ohne Kinder), weil ihnen sonst Gewalt angetan wird!
        Und bevor Sie jetzt einen Kommentar dazu schreiben, gehen Sie mal dorthin und unterhalten sich mit den Frauen dort (oder schauen sich Fotos aus den Polizeiakten an), ich glaube nicht, dass Sie dann nochmals sowas schreiben würden…

      • Libelle sagt:

        @Simone,

        * Bing Bing * meint das Klingeln der Straßenbahn….Bin ich hier eigentlich in einer Klapsmühle ?

      • Katharina sagt:

        buzz off, Libelle.

      • Libelle sagt:

        @Katharina,
        Und warum muss ich gleich „buzz off“, wenn ich eure komische Rhetorik nicht schnalle ?

      • talon sagt:

        @simone
        Das sind keine Unterstellungen sondern Tatsachen. Erin Pizzey distanziert sich von Frauenhäusern, Gerhard Amend distanziert sich von Frauenhäusern, ich habe das Interview ja gepostet, Frauenhäuser sind nicht bereit auf einen Dialog um Misstände aufzudecken, sie weisen nicht nach, wie viele Frauen tatsächlich „Schutz“ gesucht haben. Es gibt fälle, da taucht ein und die selbe Frau 17 mal in der Statistik auf. Die Frauenhäuser bekommen aber ihr Geld nach den Belegungszahlen, man könnte hier von Betrug sprechen. Frauenhäuser sind sinnlos, weil sie nicht helfen, weil Gewalt in

      • talon sagt:

        @simone
        Paarbeziehungen viel zu Komplex sind. Hier ist Proffessionelle Hifle notwendig, die das Frauenhaus nicht leisten kann.

      • Morgan sagt:

        Und wohin, verkanntes Mastergenie Talon, sollen Frauen oder Männer gehen, wenn sie ernsthaft bedroht und geschlagen werden? In die Wohnungen von Familienangehörigen oder Freunden, damit diese bei Bedarf gleich auch mit abgeknallt werden können? Lesen Sie eigentlich ab und zu auch mal die Zeitung? Dumm, dumm, einfach nur dumm. Habe ich es schon erwähnt? Dumm.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Da schliesse ich mich doch gerne an: Dumm, nein saudumm talon……

        Was den Amendt betrifft: Der hatte mal eine gute Zeit, bis er merkte, dass es ans Eingemachte geht und die Frauenbewegung auch die Linken Machos nicht ungeschoren davonkommen lässt. Seitdem ist er traumatisiert und wird zu seiner eigenen Karrikatur. Eigentlich tragisch, weil dumm ist der nicht, im Gegensatz zu dir, talon – hab ich es schon erwähnt, du bist dumm, eigentlich nicht nur das, sondern auch noch blöd. Und in der Kombination ist das schlicht unerträglich.

      • talon sagt:

        @morgan und Pippi
        In Gewaltschutzhäuser, wo beide Geschlechter aufnahme finden. Und wenn ihr beide auch nur einen winzigen Hauch Ahnung von der Materie hättet und nicht immer nur dumme femi Propaganda rumblöcken würdet, dann würdet ihr auch das wissen. Ist im übrigen ein Vorschlag von diesem angeblichen Macho Amendt. Fakt ist, Frauenhäuser schüren den Männerhass, so wie pippi es tut, es würde mich nicht wundern, wenn diese in einem Frauenhaus arbeitet. Frauenhäuser betrügen bei der Zuwendung, in dem sie Belegungszahlen manipulieren. Sie helfen kein bisschen, die Gewaltschiene zu durchbrechen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Troll, ich arbeite nicht im Frauenhaus, ich verstehe sonst etwas von der Materie, weil ich mich damit auseinander gesetzt habe, es eigentlich schon seit 30 Jahren tue.

        Gewaltschutzhäuser, Männer und Frauen zusammen, damit die traumatisierten Frauen mit ihren Peinigern weiter unter einem Dach leben können. Und das nur, damit die Männer nicht das Gesicht verlieren und sich eingestehen müssen, was sie sind: Gewalttäter, die ihre körperliche Überlegenheit missbrauchen und Schwächere quälen, um ihren Willen durchzusetzen. Ein psychopatisches Verhalten, das überall sanktioniert wird,

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        gegenüber der eigenen Frau soll es geduldet werden. Was sind das für kranke Vorstellungen? Wenn ich sowas lese, weiss ich, wir sind noch weit entfernt von einer echten Gleichberechtigung. Solange Männer solche Idiotien von sich geben dürfen, ungestraft, und sich dabei noch gut vorkommen, braucht es die Feministinnen. Aber Typen wie Amendt sind auch der Meinung, dass vom Vater missbrauchte Kinder in der Familie „therapiert“ werden müssen, alle zusammen. Als könnte das Kind etwas dafür, wenn sein Vater seine Macht missbraucht.

      • talon sagt:

        @pippi
        In 50% der Fälle von Häuslicher Gewalt geht die Gewalt von beiden seiten aus, hier ist es notwendig, das beide eine Therapie machen, damit aus der Spirale der Gewalt ausgebrochen werden kann. Das geht aber nur, wenn man nicht in einem Männerhassenden Feministischen Denkschema festgefahren ist, nachdem der Mann prinzipiell der Täter und die Frau prinzipiell das Opfer ist. Und genau das Zementieren Frauenhäusern und sind deshalb nicht in der Lage, etwas gegen Häusliche Gewalt zu tun. Bei den anderen Fällen ist die Gewaltverteilung zwischen den Geschlechtern gleich verteilt.

      • Morgan sagt:

        Och, Talon. Wollen Sie mir tatsächlich beweisen, dass es immer noch dümmer geht? Eine geschlagene, missbrauchte, vergewaltigte Frau, soviel erkenne selbst ich, will nicht unbedingt an dem Ort, an dem sie Zuflucht sucht, mit Männern konfrontiert werden. Aber nein, solchen Waschlappen wie Ihnen läuft ja der kalte Angstschweiss über den Rücken, sobald Frauen unter sich sind – wer weiss, welchen Femi-Scheiss sie wieder aushecken? Irgendeine muss Ihnen kräftig in die Eier getreten haben. Doch wie gesagt, ich muss im Gegensatz zu Ihnen arbeiten, meine Mittagspause ist um.

      • talon sagt:

        @pippi
        Auch hier ist dieser Feministische Denkansatz nicht in der Lage, zu helfen. Frauen üben genauso Gewalt aus wie Männer, pippi, ich weis, das daran deine kleine korrekte Feministische Welt zerbrechen wird, nur ist dies die Realität. Schau mal hier, was Frauen ihren Kindern antun: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,763311,00.html Wie gesagt, informiere dich, ausserhalb der Emma, was anderes kennst du wohl nicht, und du wirst die Wahrheit finden. Es gibt mittlerweile über 271 Studien die belegen, das Frauen genauso Gewalttätig sind, wie Männer.

      • talon sagt:

        @morgan
        Und warum möchte eine Geschlagene, vergewaltigt Frau nicht mit Männern zusammen sein? Wenn ich von einem Türcken zusammengeschlagen werden, muss dann auch dafür gesorgt werden, das ich keinem Türcken mehr über den Weg laufe? Nein, weil es schwachsinn ist, ebenso ist es schwachsinn, das Frauen nicht mit anderen Männern zusammen sein können, wenn sie Gewalt durch einen Mann erlebt haben, es wäre sogar äusserst hilfreich, da auch hier die Frauen sehen, das Männer auch opfer von Häuslicher Gewalt werden und zwar von Frauen. Nachdenken, morgan, nachdenken.

      • Morgan sagt:

        Ich sehe, Talon, Sie sind ein Betonkopf. Keine Frau verbringt ihr ganzes Leben im Frauenhaus – auch kein geschlagener Mann im Männerhaus, will mir scheinen. Aber weshalb soll sie sich nicht in Ruhe sammeln können? Nur weil Sie ein Problem damit haben? Ich habe kein Problem damit.

      • talon sagt:

        @morgan
        Sie verstehen die Komplexität dahinter nicht. Was meinen sie, warum Frauen und Männer die Gewalt durch ihre Partner erfahren haben, immer wieder an solche Partner geraten? Oder selbst gewaltitätig werden? Hier muss angesetzt werden, mit aussitzen ist keinem geholfen, und diese hilfe kann ein Frauenhaus nicht bieten, noch hilft es, Frauen komplett von Männern abzuschotten, dadurch wird es eher schlimmer. Stellen sie sich einen Schweizer vor, der von Türcken verprügelt wird, nach dieser Tat, werden alle Mitbürger mit Migrationshintergrund von ihm ferngehalten und die Einrichtung, in der

      • talon sagt:

        @morgan
        er sich befindet, wird von einer Rechten Partei geleitet. Das Ergebniss ist klar und definitiv nicht wünschenswert. Genauso ist es bei Frauenhäusern und dem aboschotten der Frauen von allen Männern, es ist kontraproduktiv, vermehrt die Angst und Aggressionshaltung sowie Vorurteile, damit schafft man sich die besten Mitglieder für den Feministischen Stammtisch, aber keinen gesunden Menschen. Wie gesagt, es ist nachgewiesen, das in Frauenhäusern Männerhass propagiert wird, was meinst du, was das bei einem ohnehin schon labilen Menschen auslösst?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Diese Diskussion hatten wir schon. Die Gefängnisse sind voll mit männlichen Gewalttätern – das Verhältnis ist etwa 90 : 10 – weil Frauen genauso gewalttätig sind? Logik? Pustekuchen…..

        Ach, ich vergass, die Justiz ist ja von den Feministinnen unterwandert, die Männer werden verurteilt und die Frauen kommen davon, weil die Gesellschaft es toll findet, wenn wandelnde, weibliche Zeitbomben frei herumlaufen dürfen. Auch die Verjährungsinitiative brauchten wir wegen den kriminellen Frauen usw.

        Wie verdreht darf Mann sein, ohne dass es wehtut?

      • Morgan sagt:

        Talon, ich nippe gerade an meinem Espresso und frage mich: woher kommt eigentlich Ihr schlecht verhohlener Frauenhass? Die Femis haben Sie böse durch den Fleischwolf gedreht, soviel ist mir schon klar geworden. Nur komisch: Ich habe bislang mit keinem solchen Femi-Exemplar Bekanntschaft gemacht. Vielleicht sollten auch Sie sich fragen, weshalb Sie immer wieder an die Femis geraten, oder gilt Ihre Psychophrasendrescherei nur für andere?

        Wie gesagt, ich arbeite. Plagen Sie jemand anderen mit Ihren Femi-Sorgen.

      • talon sagt:

        @pippi
        Ja, die diskussion hatten wir schon einmal, und es ist nun mal fakt, das es für Frauen andere möglichkeiten gibt, als Gewalttätig oder Kriminell zu werden, als für Männer. Weiterhin ist bekannt, das die Polizei immer nur Männer abführt, auch wo absolut ersichtlich ist, das die Frau Gewaltätig war, weiter ist auch bekannt, das Männer Häusliche Gewalt weit weniger Anzeigen als Frauen. Auch ist es so, das Gewlattätige Frauen nicht ins Gefängniss wandern sondern in die Psychatrie. Das mehr Männer in Gefängnissen sitzen, ist also kein Beleg, das Männer per se Gewalttätiger sind.

      • talon sagt:

        @morgan
        Ich habe keinen Frauenhass, nur sehe ich der Realtität ins Auge, nämlich das Frauen absolut bevorzugt werden, das Frauen eine Milliardenschwere Förderung geniesen, während Männer zusehen müssen, wo sie bleiben. Ich sehe, das Frauen genauso Gewlalttätig sind, aber immer nur vom Täter Mann gesprochen wir. Und sie haben schon mit so einer Feministin bekanntschaft gemacht, sie heist pippi, und verbreitet hier am laufenden Band ihren Männerhass.

      • Morgan sagt:

        Talon, der Nimmermüde, der aufrechte Streiter für alle benachteiligten Männer dieser Welt. Ich spreche gerne für mich selbst, wenns recht ist. Und diese Vereinigung, Manndat, auf deren link du verwiesen hat – soll die etwa für Gleichberechtigung stehen? Gleichberechtigung für wen denn? Ich diskutiere lieber mit Leuten, die beide Perspektiven, die männliche wie die weibliche, im Blickfeld haben. Und die sich nicht selbst am Laufmeter schaurig Leid tun. Mit Realität hat Deine Wahrnehmung wenig zu tun – sorry, pal.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Was ich hier verbreite Talon, sind Tatsachen, um deinen Lügen etwas entgegen zu setzen. Du schreibst, dass Frauen „andere Möglichkeiten hätten, als gewalttätig und kriminell“ zu werden. Bingo! Genau darum geht es doch, dass Probleme im Leben gelöst werden innerhalb des erlaubten Rahmens. Man nennt das Sozialkompetenz! Alles andere ist destruktiv und wird deshalb sanktioniert. Warum du dann trotzdem wieder behauptest, dass Frauen genauso gewalttätig usw…….?? Ist das männliche Logik? Du wiedersprichst dir selbst!

        Und warum werden Frauen bevorzugt? Das Motiv wüsste ich gerne. Verschwörung?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ….ach, und übrigens noch wegen der Psychiatrie: Auch hier sind die Männer in der Mehrzahl. Verschwörung?? CIA, FBI, oder vielleicht der israelische Geheimdienst? Fragen über Fragen…..

      • talon sagt:

        @pippi
        Frauen haben andere möglichkeiten, hat aber mit Sozialkompetenz wenig zu tun. Frauen heiraten nach oben, gehen auf den Strich oder arbeiten bei Pornos wenn das Geld knapp wird. Diese möglichkeiten haben Männer nicht. Du kannst es drehen und wenden wie du willst, Frauen sind genauso gewaltätig wie Männer, wie gesagt, 271 Studien sind sich da sehr einig. Auch die Gewalt im Rahmen des Feminismus sollte dir zu denken geben, Morddrohungen gegen Erin Pizzey, Esthar Villar wurde zusammengeschlagen, als die Igaf sich traf, gab es Morddrohungen, so das Polizeischutz notwendig war.

      • talon sagt:

        @pippi
        Ich habe ja nicht bestritten, das auch in der Psychatrie mehr Männer sind, nur werden die Zahl zu Gewaltverbrechen verfälscht, weil die Frauen nicht im Gefängniss landen, sonder eben in der Psychatrie. Weiter lässt sich auch über die Zahl der Männer in Gefängnissen nicht schliesen, das Männer mehr Gewalttätig sind, als Frauen. Auch betrüger kommen ins Gefängniss. Allgemein ist auch hier zusehen, das Frauen immer den Passiven Weg wählen, Heiraten, Frauenförderung usw usw, und Männer gezwungen sind, aktive Rollen einzunehmen. Das führt eben zu diesem Bild.

      • talon sagt:

        @pippi
        Frauen werden bevorzugt aufrund der Rechtslage, siehe Scheidungsrecht, aufgrund der Milliardenschweren Frauenförderung und weil es eine Umschichtung mittelhilfe der Sozialsysteme gibt, das das erwirtschaftete Geld der Männer hin zu den Frauen transferiert.

      • Morgan sagt:

        Also doch: Mitleid über Mitleid. Wir Männer sollten doch eigentlich stolz darauf sein, dass wir aktiv ins Leben eingreifen, anstatt es passiv an uns vorbeifliessen zu lassen. Viele Frauen haben sich dieses Prinzip inzwischen ebenfalls verinnerlicht. Von meinen Freundinnen war jedenfalls keine eine Nutte oder eine Hausfrau. Dass da nicht alle mithalten können, und dann halt vor sich hin klönen – oder eben gewaltätig werden – ist ein persönliches Armutseingeständnis.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        *Studien* ist gut, wenn Studie draufsteht ist noch lange nicht Studie drin. Viele dieser Zahlenanhäufungen sind völlig willkürlich und das Papier nicht wert, worauf sie stehen.

        Aber lassen wir das, es hat keinen Sinn, talon will das Opfer der bösen Frauen sein. Ja nu……

  • Martin sagt:

    Meine Frau hat mich aus meinem eigenem Haus geworfen, und zwar ganz legal: Sie arbeitet nicht, ich arbeite 100%. Wir haben Kinder. Es ist besser für die Kinder ich verlasse das Haus.
    Jetzt will meine Frau nach der scheidung keine gemeisames Sorgerecht: Es ist ihr einfacher, wenn sie über die Kinder allein entscheidet und ich nichts zu sagen habe.
    Arbeiten muss sie nicht wenigstens während den nächsten 10 Jahren: Ich muss zahlen.
    Ich verstehe nicht, wie sogennannte Feministen behaupten können, dass obwohl ich fast meine ganze Freizeit für unsere Kinder investiere (meine Frau ist sehr müde)

    • Katharina sagt:

      es war grundsaetzlich schon itiotisch, die rechte der frauen und deren vertretung in einer partei vertreten zu lassen, die ihre wurzeln im marxistischen klassenkampf und der utopie eines arbeiter und bauernstaates hatte.

      und die auspraegung der sp protagonisten in den 60ern und 70ern dann war, dass frau 24std/tag frei verfuegbar zu sein habe fuer parteiguru’s schwanzerl und seine kumpanen, ansonsten sie nicht eine ‚befreite frau‘ sei namens der damals geltenden nomenklatur.

      oder good old machismo stinkender baertiger machos, aufpoliert mit etwas marx bruder und che abgelaufener kaese

    • Katharina sagt:

      um die anliegen und rechte der frauen sachgerecht repraesentiert zu haben ist demnach eine frauenpartei noetig. eine partei, die jenseits dieser links-rechts ideologie operiert.

      • Sportpapi sagt:

        Wenn es um Gleichberechtigung geht – zumindest ist das immer noch vordergründig das Ziel – kann doch nur eine Partei mit beiden Geschlechtern sinnvoll sein. Aber genau weil mehr um Frauenrechte als um Gleichberechtigung gekämpft wurde, kommen die SP-Frauen nun intern unter Druck. Kein Wunder: Einige Zeit lang war man als Mann in der SP bei Wahlen praktisch chancenlos.

    • Cara Mia sagt:

      Mir stinken sowohl Feminismus als auch Antifeminismus, mir stinkt das ganze Gendertheater, das Geheule, dass sich die einen wie die andern ihres Geschlechtes wegen benachteiligt fühlen. Das Selbstmitleid, die Opferhaltung, das Gejammer. Erwachsene Leute übernehmen die Verantwortung für ihr Leben und das ihrer Kinder, Väter wie Mütter, und versinken nicht permanent in Selbstmitleid.

  • mägge sagt:

    @Cara Mia
    Endlich ein ehrliche Statement Ihrerseits: „Wenn ich die Kinder nicht bekomme darf er sie auch nicht haben, dann lieber einen Beistand“.
    Und sie behaupten zum Wohle, bzw. im Interesse der Kinder zu handeln…….‘?!
    Genau solche Frauen, mit solchen Einstellungen, zerstören im/zum Vornherein, von Anfang an, die kinderfreundlichsten Lösungen…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Und noch wenn es so wäre, dass die Frauen lieber einen Beistand haben für die Kinder: Die Männer machen in solchen Fällen kurzen Prozess und löschen ganze Familien aus, aus Rache, aus Wut, aus Hass. Es gibt nichts Destruktiveres als ein Mann auf Kriegszug, da bleibt nur verbrannte Erde zurück. Das ist auch der Grund, weshalb die Adressen der Frauenhäuser geheim sind, weil man dort jederzeit mit allem rechnen muss. Traurig aber wahr!

      • Sportpapi sagt:

        „Männer“ löschen ganze Familien aus? So ein Unsinn!

      • talon sagt:

        @pippi
        schon wieder falsch. Häusliche Gewalt geht von beiden Geschlechtern gleich aus. Mobbing geht mehrheitlich von Frauen aus, das was die Deutschen Soldaten im zweiten Weltkrieg noch mehr gefürchtet haben als in russische Kriegsgefangenschaft zu geraten, war, an russische Soldatinen zu gelangen, die einzige vollkommene weibliche Einheit beim Türkischen Militär ist legendär, wegen ihrer Verstösse gegen die Genfer Konventionen und wie sie mit Gefangenen umgehen. Frauen sind, was das betrifft, wesentlich enthemter, sieht man auch in der SV. Pippi, pippi, mal wieder keine Ahnung.

      • talon sagt:

        @pippi
        Die Adressen der Frauenhäuser sind geheim, damit es leichter ist, dem Vater die Kinder zu entziehen. Frauenhäuser sind eine Farce, eine Institution, die zum Männerhass anstachelt: http://klartext.macbay.de/Diesellog/2010/04/aus-dem-frauenhaus/
        Erin Pizzey, die das erste Frauenhaus in Europa errichtete, wurde von Feministinnen mit dem Tode bedroht: http://en.wikipedia.org/wiki/Erin_Pizzey „Pizzey says it was after death threats against her, her children, her grandchildren, and the killing of her dog, all of which she states were perpetrated by feminist activists“

      • talon sagt:

        Feminismus ist eine durch und durch Gewalttätige Ideologie.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        …und talon ist durch und durch ein Vollidiot. Na, was sagt den dein Hartz IV Betreuer, wenn du deine Tage im Blog verblöterlest, anstatt Arbeit zu suchen?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hier noch ein interessanter Artikel zu den neuesten Vorkommnissen um Strauss-Kahn:

        http://www.emma.de/ressorts/artikel/vergewaltigung/was-fuer-maenner-reagieren-eigentlich-unsere-welt/

        Schon mal was Ähnliches über eine Frau gelesen? Von wegen Frauen sind genauso gewalttätig wie Männer……

      • Kay Funk sagt:

        @Pippi Langstrumpf
        Ja gewiss Pippi, bei mir im Nachbardorf …Frau schließt ihre 3 Kinder ein, welche einen scheußlichen Tod sterben.

      • Sportpapi sagt:

        Zu dieser üblen Geschichte: Der Mann steht unter dringendem Tatverdacht. Mehr wissen wir noch nicht. Ausser, natürlich, dass seine Karriere beendet ist, ob er nun verurteilt wird oder nicht. Und dass davon ganz viele politische Gegner profitieren. Es gibt ja nun auch interessante Überlegungen zu den Allmachtsfantasien unserer „Führer“. Mal schauen was passiert, wenn es davon auch etwas mehr weibliche gibt.

      • talon sagt:

        @pippi
        Wie immer keinerlei Argumente, nur triefender Männerhass, wie immer. Ist aber schön, an dir zu sehen, was Feminismus ist. Jedesmal wenn ich deine Beiträge lese, geht es mir so: http://www.youtube.com/watch?v=eDobwDGRoOk

      • Simone sagt:

        @talon: Sie sollten langsam aufpassen, welche Aussagen Sie treffen! Sonst wird wirgendwann mal so eine Emanze vorbeikommen und Sie zurechtrücken. Mal schauen, wie schnell Sie dann nach einem Männerhaus schreien!
        @sportpapi: ich mag PIppis Ausdrucksweise auch nicht immer, aber es ist Fakt, dass die meisten Familiendramen, Amokläufe etc von Männern begangen werden (und zwar weit über 70%). Hat halt ein klein wenig mit Testosteron, Evolution und Aggressivität zu tun… deshalb wird die Gewalt-/Verbrecherstatistik mittel- und längerfristig „zu Gunsten“ der Männer ausschlagen.

      • talon sagt:

        @simone
        Darauf warte ich ja nur, das mich mal so eine Emanze angreift. Einen besseren Gefallen könnten die mir gar nicht tun. Weiter gehen die meisten Familiendramen nicht von Männern aus. Es gibt mehr als 271 Studien die belegen, das Häusliche Gewalt von beiden Geschlechtern gleich ausgeht. War auch schon seit den 70ern bekannt, wurde aber von Feministinnen torpediert, siehe den Eintrag von mir zu Erin Pizzey. Amokläufe sind auch so ne sache, inzwischen sind von fünf in jüngster Vergangenheit angestellten Amokläuafe auch eine Frau dabei und eine, die es vorhatte. Warum aber mehr Jungs?

      • Sportpapi sagt:

        @Simone: Das bestreite ich nicht. Ich wehre mich nur gegen Pippis Kehrschluss, dass alle Männer Verbrecher sind – bis auf wenige Ausnahmen. Männliche Gewalttäter gibt es möglicherweise mehr als weibliche (Talon, bitte jetzt keine andere Statistik…). Dennoch sind Gewalttäter in unserer Gesellschaft die grosse Ausnahme und nicht der Standard.

      • talon sagt:

        @simone
        Mehr Jungs aus dem Grund, weil sie keinerlei Hilfe bekommen. Sie posten im voraus ja immer wieder und wieder das was sie vorhaben auf Youtube oder auf Blogs oder andere Internetseiten. Reagiert jemand? Nein. Ich wette, würde ein Mädchen auch Youtube androhen einen Amoklauf zu verüben, wären sofort hunderte von Vereinen und Organisationen bei ihr, um ihr zu helfen, eine Expertenkommision würde eingerichtet werden und es würden wieder einmal mehrer Millionen für Mädchen und Frauenförderung locker gemacht. So aber waren es nur Jungs, die interessiert eh niemand. Sind ja das Tätergeschlech

      • talon sagt:

        @simone
        Warum sollten man denen auch helfen? So, und Testosteron macht nicht aggressiv, ganz im gegenteil, es fördert die Fairness: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39282/Studie_Testosteron_als_Fairness-Hormon.htm Es ist mal wieder nur Feministische Propaganda, das Testosteron per se Aggressiv macht.

      • talon sagt:

        @pippi
        Zu den Vergewaltigungen: Ist nicht gerade ein Schweizer angeklagt, der angeblich eine vergewaltigung begangen hat? Und das, obwohl das angebliche Opfer, lügt wie gedruckt? Die Falschanschuldigungen bei dieser Tat sind legion, pippi, vor allem die Emma Herausgeberin ist da sehr schnell mit einer Vorverurteilung.

      • talon sagt:

        Zur Gewalt noch mal ein treffendes Statement: „Kriege (in ihrer Gesamheit) werden nicht durch weibliche Führung enden, sondern dann, wenn das Leben von Männern als genauso bedeutungsvoll angesehen wird wie das von Frauen.“ – Warren Ferral

      • B. Senn sagt:

        Den Link hätten Sie sich sparen können. Der guten alten Emma glauben wir doch schon längst nichts mehr.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Jetzt ist sie also raus, die Verteidigungsstrategie im Fall Strauss-Kahn: Es war freiwillig, die Frau wollte Sex. Haben wir das nicht alle erwartet, diese Argumentation? Also mir würde auch nichts besseres einfallen, in der Angst.

        Wie wankelmütig die Weiber doch sind, eben noch giggerig und 5 Minuten später spricht sie von Vergewaltigung….. arme Männer, nicht wahr? 🙄

      • Kay Funk sagt:

        @Pippi Langstrumpf
        Was hat eigentlich diese Strauss-Kahn-Sache hiermit zu tun ???

    • Libelle sagt:

      @Pippi Langstrumpf
      Da herrscht ziemlich ein merkwürdige Stimmung, Hartz IV ist doch in Deutschland ? Bist du Einwanderer und was arbeitest du eigentlich. Bin nur etwas neugierig, meine zwei Kinder sind nämlich gerade in der Schule und habe gerade etwas frei .

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Libelle, nach den Voten des talon kann man darauf schliessen, dass er in Deutschland lebt.

        Nein, ich bin keine Einwandererin, jedenfalls keine frische, ein Teil meiner Vorfahren wanderte vor etwa 300 Jahren ein. Im Moment schreibe ich eine Arbeit im Rahmen meiner Weiterbildung.

      • Libelle sagt:

        @Pippi Langstrumpf
        Habe selber Hochzeitsröcke entworfen, dies geht aber im Moment nicht mehr wegen der Kinder und so…Aber später will ich meinen Beruf natürlich wieder ausüben.
        Darf ich noch wissen, an was für einer Weiterbildung du arbeitest ?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich hab vor einiger Zeit ein Studium begonnen, Sozialwissenschaften.

      • Libelle sagt:

        @Pippi Langstrumpf

        wie zufällig, hat meine Schwester auch studiert…Uni Bern ?
        Für sie war es sehr schwierig Arbeit zu finden, im Moment betreut sie Flüchtlinge.

      • Sportpapi sagt:

        Haha, Zufälle gibt es. Sozialwissenschaften? Da kennen sie sich sicher persönlich 🙂

      • Libelle sagt:

        @Morgan
        Warum bedeutet Hausmann für sie „Zuckerschleckendasein“ und bei einer Hausfrau wird hart gearbeitet ?

    • Simone sagt:

      @Sportpapi: da kann ich nur zustimmen (was die Umkehrschlüsse betrifft, und deren Nichtzutreffen 🙂 )

      @Talon: HAHAHA! Sorry, aber das glauben Sie ja wohl selber nicht… Nur damit Sie Ihre eigene Aussage verstehen: von 5 Amokläufen wurde einer von einer Frau verübt: dh. 80% der letzten fünf Amokläufe wurden von Männern verübt! 80%!!!! Wo finden Sie sonst noch eine solch homogene Masse, höchstens im Militär!!!
      Und natürlich sind die Männer das Tätergeschlecht! Der Säbel ist ihnen ja schon angeboren! 🙂 🙂 🙂

      • talon sagt:

        @simone
        Ich schrieb ja auch, warum das so ist. Wenn Mädchen so auf sich gestellt wären wie Jungs, wenn sich Mädchen andauernd durchkämpfen müssten wie Jungs, wenn Mädchen genauso gesagt werden würde, das sie nur dann etwas sind, wenn sie etwas leisten, wenn sie Geld verdienen, und wenn sie es nicht tun, das sie sich dann gleiche selbst umbringen können, dann würden auch Mädchen in der Zahl Amokläufe begehen wie jungs. Aber Mädchen werden halt von anfang verhätschelt und verwöhnt. http://www.welt.de/debatte/kommentare/article6075803/Schonraum-Schule-ruestet-Maedchen-nicht-fuer-Karriere.html

      • talon sagt:

        @simone
        Im übrigen warte ich immer noch auf eine Antwort, wo Frauen 2000 Jahre unterdrückt worden sind, und warum ausgerechnet 2000 Jahre usw usw. bei dem Thema „Artgerechte Haltung“.

      • Morgan sagt:

        Ach so, Talon, jetzt ist alles klar: Frauen sollen zu sportlichen und wirtschaftlichen Kampfmaschinen umgerüstet werden, damit Sie sich Ihr zusammenfantasiertes Hausmann-Zuckerschlecken-Dasein leisten können. Na dann, viel Spass mit dem Prototypbanker mit Muckis in weiblicher Gestalt.

      • talon sagt:

        @morgan
        Nein, es soll nur Mann und Frau ermöglicht werden, Arbeiten zu gehen und ihre Kinder zu erziehen. Ohne eine einseitige Frauenförderung.

      • Morgan sagt:

        Och, Sie Ärmster: Schaffen Sie es denn nicht ohne Männerförderung? Dieser Blog lässt einen wirklich nur noch kopfschüttelnd zurück. Man würde nicht meinen, dass sich soviel Ignoranz und Selbstmitleid auf einem Haufen versammeln kann.

      • talon sagt:

        @morgan
        Männerförderung ist nötig, solange es Frauenförderung gibt. Sie wissen doch, Gleichberechtigung. Aber das wollen Menschen wie sie ja nicht, sie wollen ja eine Bevorzugung von Frauen.

      • Reto sagt:

        @Talon,
        Er sucht nur eine Frau, er ist sozusagen auf dem Trockenen…der Arme !

    • Cara Mia sagt:

      Liebe Leute, chillen!! Es geht doch nur um Gerechtigkeit! Wenn der Beistand entscheidet, weil die Eltern im Nahkampf sind, dann gibt das kurze Entscheidungswege, Umgebung und Kinder wissen, wer entscheidet, in welche Schule das Kind nun muss und so weiter. Und wenn die Eltern wieder klar sehen, kriegen sie das gS und alle sind happy. Wobei – hm – vielleicht müsste man auch eine Beiständin und einen Beistand ernennen, gendermässig korrekt. Und wenn die sich dann nicht einig sind?? Einen Eunuchen? Eine Transsexuelle? Einen Zwitter oder eine Zwitterin??? Lägg, isch das kompliziert…

      • Simone sagt:

        Sie haben so recht… aber keine Sorgen, bald gibt es auch hierfür die passende Beistands-App 🙂 🙂 🙂

        @ Talon, langsam glaube ich, Sie wollen hier durch Provokation nur die Diskussion am laufen halten und glauben selber das Meiste nicht, was Sie hier schreiben….Beispiel? Ihr geposteter Artikel zur Schule: Unsere Volksschule wurde ursprünglich von Männern für Jungs gemacht und hat sich im Prinzip kaum geändert (Leistungsprinzip)! Und nur weil die Mädchen sich in dieses System einfügen konnten, ja es sogar zT besser beherrschen, werden sie jetzt genau wieder dafür niedergemacht!!!

      • Simone sagt:

        Ah ja, und natürlich gebe ich Ihnen gerne Antwort, Sie müssten nur ganz kurz nochmals die Frage wiederholen? (Ist schon etwas her…)

      • talon sagt:

        @Simone
        Einfügen? Besser beherrschen? Wollen sie mich auf den Arm nehmen? Wissen sie, wieviel die Mädchenförderung jedes Jahr an Geld verschlingt? Das das Schulsystem und der leistungsgedanke heruntergefahren werden musste, damit Mädchen mithalten, das das soweit geht, das Jungs diskriminiert werden, das sie bei gleicher Leistung die schlechteren Noten erhalten, das alles was Jungs ausmacht von Lehrerinnen als böse und schlecht vermittelt wird, das in keinster weise auf die Bedürfnisse von Jungs eingegangen wird. Zu den fragen, einfach rechts in der Naviagtionsleiste auf „Artgerechte…“

      • Simone sagt:

        Nein, das wusste ich tatsächlich nicht! Und, wieviel Geld genau erhält diese Mädchenförderung? Und könnten Sie gleich noch den Link zur Homepage dieser Vereinigung posten? Danke im voraus…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „der Leistungsgedanke heruntergefahren, damit Mädchen mithalten können“???
        Die können das doch problemlos, die Jungs sind es, die nicht mithalten können, wenn schon. Logik? Bei Trollen Fehlanzeige. Mist erzählen mit Schaum vor dem Mund ist das Einzige, was solche zu Stande bringen.

        Übrigens talon, was kümmert dich die Situation von Scheidungskindern? Du willst uns doch nicht erzählen, dass DU eine gefunden hast, die bereit war, mit dir ein Kind zu zeugen. Wir glauben ja Einiges, aber irgendwo ist dann auch Schluss……

      • talon sagt:

        @pippi
        Was ich sehe bei Jungs, sind anzeichen von Unterforderung, daher die Unruhe und Zappelikgkeit. Dann noch die Mädchenförderung und diskriminierung und schon sieht es so aus, als ob Mädchen besser sind. Es ist schon komisch, kaum sind die Jungs im Berufsleben, schon ziehen sie an den Mädels wieder vorbei. Dort wird nämlich Leistung erwartet und bei den meisten Firmen werden Mädchen nicht gepampert. Do solltest dich wirklich mal mit den Themen auseinandersetzen, bei denen du mitschreibst.

  • Cara Mia sagt:

    @Zuffrey: noch einfacher: jedes Paar mit Kindern, bei welchem einer der Partner die Trennung will, kriegt automatisch einen Beistand, der die Dinge regelt. Bis Friede herrscht, hat keiner mehr was in Kinderfragen zu sagen, ausser dem Beistand. Voilà. Gerecht, keiner kann den andern… und den Beistand werden sie nur los, wenn sie sich einigen oder wenn alles definitiv geregelt ist. Ich habe den leisen Verdacht, dass das die Sache unglaublich beschleunigen könnte..

    • marie sagt:

      gute idee! mir tut nur der beistand leid bei gewissen paaren… 😉

    • Das mit dem Beistand wäre noch ein Zückerchen.

      Mit dem oben Geschriebenen ging es mir mehr darum, ein zukunftsfähiges Gesellschaftsmodell zu skizzieren, das den wirtschaftlichen und sozialen Anforderungen der Zukunft besser gewachsen ist, als das Heutige, dass immer noch auf den Fundamenten ruht, die aus der Zeit der Industrialisierung herrühren.

      Haushalt und Erwerb werden wieder zusammenwachsen, also bringt diese altmodische Aufteilung auch nichts mehr, auf die sich sowohl Feministinnen wie auch Männerrechtler berufen.

      Auf zu neuen Ufern!

    • Sportpapi sagt:

      @Cara Mia: Genau das war doch schon gestern mein Vorschlag, um mit dem gemeinsamen Sorgerecht umgehen zu können. Kooperation der Eltern sollte nicht nur wünschenswert sein, sondern eingefordert werden.

    • Katharina sagt:

      und der beistand ist dann gerecht? wer garantiert das denn? sein zertifikat von der briefmakrenpsychologie abendschule?

    • hans muster sagt:

      @ cara mia: genau!
      dort wo mit (gerichtlich mit der notwendigen entscheidungsgewalt ausgestatteten, und fachlich qualifizierten) beiständen und mediatoren gearbeitet wird zeigt sich nämlich in der tat, dass sich so viel häufiger – gerade im sinne des kindeswohls – zufriedenstellende lösungen finden lassen, als über anwälte und gerichte.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Oft sind Anwälte auch ausgebildete Mediatoren. Ohne fundierte Kenntnisse des Rechts kann eine Mediation nicht wirkungsvoll gemacht werden.

      • Sportpapi sagt:

        Ob wir für vernünftige Lösungen wirklich Anwälte brauchen, möchte ich nun doch bezweifeln.

      • hans muster sagt:

        ein anwalt ist aufgrund seiner ausbildung und tätigkeit geübt und qualifiziert darin, im streitfall die interessen einer partei zu lasten der anderen durchzusetzen. und deshalb eben gerade nicht dazu geeignet oder qualifiziert, einen streitfall zu schlichten! zusatzausbildung(chen?) in mediation hin oder her.

  • Und mein Vorschlag wäre, die unselige Trennung zwischen Haushalts- und Erwerbsarbeit aufzulösen, ein niedrig bemessenes, bedingungsloses Grundeinkommen à 400.– pro Mensch und Monat einzuführen, zu diesem Zweck die bestehenden, sozialen Sicherungssysteme neu zu strukturieren (d. h. bis auf Ausnahmen die Leistungen zu kürzen und die Finanzierung auf neue Beine zu stellen) und das schwedische System im Bereich des Ehe-, Scheidungs- und Sorgerechts vollständig zu übernehmen.

    All diese Diskussionen wären auf einen Schlag beendet, wetten?

    • Sportpapi sagt:

      Das Problem ist nur: eine bedingungslose Grundrente, die wiederum durch die Steuerzahler finanziert werden muss, ist politisch chancenlos, auch wenn sie noch so sinnvoll wäre (was ich bezweifle).

    • Ferner gehört die Gewerbefreiheit massiv ausgeweitet- es kann nicht sein, dass der Staat z. B. verbindliche Masse für Marronihäuschen (!) festlegt, wie im Kanton Zürich! Überdies muss der Vorschriften- und Gesetzesdschungel im gewerblichen Bereich ausgedünnt werden: am Zürihorn musste mal einer bei unzähligen Ämtern über ein Jahr lang Bewilligungen für ein Fahrrad mit angebautem Fruchtsaftstand einholen! Sobald mehr Menschen ihren Lebensunterhalt mit unbürokratisch gegründeten Klein- und Kleinstunternehmen bestreiten können, sinken nämlich auch die Sozialausgaben.

    • @Sportpapi: Es muss ja nicht ein Grundeinkommen sein, mit dem sich die existentiellen Grundbedürfnisse abdecken lassen. Mir schwebt da eher ein ergänzendes Grundeinkommen vor, dass allen Menschen etwas mehr Luft lässt, ihren Lebensweg jenseits der Lohnabhängigkeit zu gestalten. Wetten, dass die Sozialausgaben in Verbindung mit den von mir vorgeschlagenen Massnahmen auf dem Gebiet des Klein- und Kleinstgewerbes (drastisch) sinken würden?

      Was die Finanzierbarkeit anbelangt: Die Sozialwerke sind wie Töpfe, da lässt sich also noch manches intern umverteilen und neu finanzieren.

    • Ständig dieses Gekeife im Rahmen überkommener Strukturen: Die Industrie hat sich sozusagen verabschiedet in unseren Breiten, also fort mit diesem Kram von gestern. Die Fragmentarisierung der Arbeitswelt schreitet munter voran, neue Stellen enstehen in ganz Europa (EU-17) nur noch im öffentlichen Bereich (Staatswesen) und die sozialen Sicherungswerke, einst in guter Absicht im Zeitalter der unbefristeten, sozialabgabepflichtigen Vollzeiterwerbstätigkeit und grenzenlosem Fortschritts- und Zukunftsglauben konzipiert, darben vor sich hin… also auf zu neuen Horizonten!

      Was hindert uns daran?

    • Katharina sagt:

      wie kommst du auf 400? ist das nicht sehr tief, also nutzlos?

      • Den Betrag habe ich nach dem Zufallsprinzip ausgewählt- den derzeitigen Aufwand aller sozialen Sicherungssysteme in Franken durch alle Bürger. Zudem wurde dieser Betrag am letzten ersten Mai in Zürich offenbar herum gereicht.

        Kein bedingungsloses Grundeinkommen, nur ein ergänzendes Einkommen, aber genauso bedingungslos. Doch vielen scheint das hier zu weit gegriffen zu sein, da schiesst man doch lieber unter jeder Kanone aufeinander.

      • Sportpapi sagt:

        Der Betrag ist tatsächlich einfach relativ gering, weil nahe an den heute ausbezahlten Kinderzulagen. Und bei Erwachsenen macht es halt wenig Sinn, von allen Steuern einzuziehen, und das gleiche Geld gleich wieder zu verteilen. Und dass die arbeitende Bevölkerung für Leute bezahlt, die dazu keine Lust haben, ist halt politisch schwierig durchzusetzen.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Ich bin dafür, dass jedes Kind ein eigenes Einkommen hat, wie die Alten die AHV. Damit würde sich alles andere erübrigen, Auseinandersetzungen mit Leuten, die unter dem Deckmäntelchen des Vaterseins ihr Machstreben über Frauen und Kinder ausleben, gäbe es keine mehr. Die Kosten würden durch die Steuern gedeckt. Frauen und Kinder hätten endlich Ruhe, Männer, die sich zivilisiert auführen wären nach wie vor willkommen, die andern kann man sowieso vergessen.

    Zum Glück bekommen immer noch die Frauen die Kinder, daran wird sich in den nächsten 100 Jahren auch nichts ändern. 😛

    • Sportpapi sagt:

      Ach was für wunderbare weibliche Allmachtfantasien. Wenn das Geld vom Himmel regnet, braucht es diese nervigen Männer gar nicht mehr… Ausser natürlich, um Steuern zu zahlen!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ist doch schön, ein Luxus zu sein.

        Gebraucht werden sie auch heute nicht, Kinder und Frauen kommen gut allein zurecht. Aber vielleicht werden sie ja gewünscht, weil es toll ist, so einen guten Vater und Mann an der Seite zu haben. Lieber keinen als den Falschen, aber lieber einen Guten als keinen.

      • Sparter sagt:

        Gebraucht werden auch die Frauen nicht. Kinder und Männer kommen auch gut ohne zurecht. Aber vielleicht werden sie ja gewünscht, weil es toll ist eine gute Mutter und Frau an der Seite zu haben. Lieber keine Mutter, als die Falsche, aber lieber eine Gute als keine.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi. Lieber keinen, als den falschen. als Partner völlig richtig. Aber nun hast du schon einmal einen für würdig gefunden, mit dir Kinder zu machen. Dann gilt das eben nicht mehr, weil – da sind wir uns ja völlig einig – das Kindswohl Vorrang hat.

      • Katharina sagt:

        sport’vati‘:

        liess dich doch mal schlau ueber bedingunsloses grundeinkommen. das konzept ist echt gut und vorallem machbar und unter dem strichh bleibt mehr geld, weil nicht die haelfte der pfruende im verteilrpozess von sesselfurzern konsumiert wird.

        der nachweiss, dass es machbar und finanzierbar ist wurde gemacht und ist hier in diversen links mehrmals hingeiesen worden.

        also hoer auf den ausgelaugten sack vorzugeben und kuenstliuche feindbilder zu naehren.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina. „Ausgelaugter Sack, Feindbilder?“ Wo? Meine Kernaussage ist, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen politisch chancenlos ist. Der Rest bezieht sich auf Pippis Allmachtsfantasien, in denen sie von einer Welt träumt, in der sie keine Männer mehr braucht.

    • Gori sagt:

      Deine Worte Pipi sind sehr kämpferisch
      Halt dich ans Thema und mach nicht einen Krieg
      Zw Männern und Frauen.
      Bist du nun für gS mit allen Konsequenzen?! ( gemeinsame
      Betreuung, 50% Anteil an Pflichten und Rechten etc.)
      Wenn nicht, bitte argumentieren

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        nein!

      • Henri sagt:

        Pippi Langstrumpf diskutiert nicht.
        Viel lieber streut sie Gehässigkeiten und dümmliche Anwürfe.

        Ich vermute: eine alte Rechnung mit den Männern (zeurst war’s wohl ein Mann allein, dann hat sie aber die Soppenhaftung eingeführt, und nun hasst sie alle Männer).

      • Brouwniekrater sagt:

        @Pippi,
        Mach dir keine Sorgen, so ein Stressweib wie du wird keinen Partner mehr finden. Da kannst du dir deine Strumpfhose waschen bist zum Gehtnichtmehr…den Geruch von Zicke wirst du nie mehr los…Ein durch unnötiges Kämpfen verpatztes Leben !

      • Katharina sagt:

        halt die klappe mit deinem scheiss, hohlraum. rede zur sache und lass pseudoprivate projektionen aussen vor oder sonst hau ab. es reicht langsam mit leuten deines verhaltens. du pinklest dein feindbild du jour an um des pinkelns willen. kannst du ja im kindergarten tun, dies hier ist ein ort fuer erwachsene.

      • gori sagt:

        Solche Frauen gehören in die Geschichtsbücher gebannt und nicht in eine moderne Gesellschaft des 21. Jahrhunderts
        Liebe Pipi weshalb hast du Angst vor Veränderungen?
        Es fand und findet in grossem Ausmass eine gesellschaftliche Veränderung statt. Altes einfach nur bewahren wollen
        wird dem nicht gerecht. Die Kindssorge ist ein zentrales Thema denn es trifft unsere Zukunft in besonderem Masse
        Nur gemeinsam werden wir die Probleme lösen. Ist wie im Fussball. Einzelkünstler sind passé. Das Team zählt

      • Sportpapi sagt:

        Wenn nicht, argumentieren… Die Antwort spricht für sich!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sportler, es wurde schon alles gesagt, Wiederkäuen ist was für Kühe. Wer lesen kann, kennt meine Haltung.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Katharina,
        Wird wohl alles ein Bisschen zu viel für dich …
        Was für Pippi gilt…gilt nämlich auch für dich !
        Ein weggeworfenes Leben im nutzlosen Streit !
        Du hast deine Chance vergeben und willst es nicht wahrhaben…

      • Morgan sagt:

        Weggeworfenes Leben? Sprechen Sie gerade von sich, arbeitsloser Brouwniekrater (oder kleiner Angestellter mit viel Zeit zum vertrödeln)? So langsam tun Sie mir fast schon leid, mit Ihrer Fixierung auf den Mamablog. Ihre gesamte Existenz muss ausserordentlich sinnentlehrt sein.

        Wie gesagt, Termine warten. Etwas, das Ihr Fassungsvermögen offensichtlich massiv übersteigt.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Frau Morgan…geh schon ..Termine warten…aufräumen in irgend einer sozialen Einrichtung …

      • Brouwniekrater sagt:

        @Frau Morgan,
        Geh schon …Termine warten…leerlauf…noch frustrierter…

      • Brouwniekrater sagt:

        @Frau Morgan,
        Termine…ho ho…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Guten Morgen, Morgan! Schön, dich an unserer Seite zu wissen, deine Aussagen sind so amüsant wie treffend. 🙂

        Das Gesocks soll sich ruhig ein wenig aufregen, dann hat ihr Tag wenigstens einen kleinen Unterbruch in der täglichen Öde. Ist halt schon hart, so eine Leben am Rande, aussortiert aus dem Arbeitsmarkt und bei den Frauen null Chancen.

      • Libelle sagt:

        @Pippi,
        Mich findest du auch auf deiner Seite !

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Libelle, Freude herrscht! 🙂

      • talon sagt:

        @pippi
        Warum redest du mit dir selbst?

      • Reto sagt:

        @Brouwniekrater;
        Je länger ich die Berichte lese, desto mehr begreife ich ihren Ekel an Frauen wie Pippi und Katharina, welche sich nur „mit übelster Nachrede“ über Männer, behaupten wollen . Kein Moment wird ausgelassen um wieder in derselben „Kerbe“ zu hacken.
        Selber bin ich Zimmermann und bin mit einem Schatz von einer Frau verheiratet; wir haben zwei Kinder und teilen uns abwechslungsweise das Geld verdienen und die Fürsorge meiner Kinder.

    • sepp z. sagt:

      auch hier bleibt bloss zu sagen:
      Die Idee, dass das Kind der Mutter ‚gehöre‘, und der Vater nicht gebraucht würde, ist absurd.
      Die grosse Mehrheit der Bevölkerung denkt anders und vernünftiger darüber, und das ist gut so.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, die Kinder gehören nicht den Müttern, sie gehören sich selbst. Es ist nur so, dass die Mütter die Interessen der Kinder bisher, während der ganzen Menschheitsgeschichte, immer besser wahrgenommen haben als die Väter, von einigen löblichen Ausnahmen abgesehen.

      • Sportpapi sagt:

        Ist das so? Während der ganzen Menschheitsgeschichte? Und wenn: wir besprechen die heutigen Bedürfnisse, da brauchen wir keine Argumente aus der Vorgeschichte!

      • sepp z. sagt:

        das ist deine Aussage.
        Nur weil in der Vergangenheit Mann und Frau unterschiedliche Rollen eingenommen haben (von den Griechen bis zu den Oberländer Bauern in der Schweiz des 19 Jh.), heisst das noch nicht, dass Mütter sich besser um Kinder gekümmert hätten. Frau war im Haushalt aktiv und der Mann in der Agora oder auf dem Feld: Über die Qualität der Kindererziehung sagt das nichts aus.
        Es besteht eine Tendenz, die Geschichte nach dem Gusto der jeweiligen Interessen umzuschreiben oder umzudeuten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „Never change an winning team“, so heisst es doch, Sportler? Mütter und Kinder sind eine jahrtausendealte Erfolgsgeschichte. Da kann Mann dran schrauben, wie man will, für kleine Kinder sind die Mütter das Universum, das ändert sich, wenn sie älter werden, aber am Anfang ist die Mutter und das Kind, eine Einheit.

      • Sportpapi sagt:

        Die Einheit Mutter/Kind wird aber spätestens dann gestört, wenn frau sich das Recht auf freie Zeit oder – Gott behüte – Arbeit nimmt. Plötzlich klappt es mit der Fremdbetreuung. Und der Vater ist spätestens nach 3 Monaten fester Bestandteil dieses Universums, häufig zeitweise sogar wichtiger als die Mutter. Zudem lädt die Einheit Mutter/Kind auch zu Missbrauch ein (du würdest dem wohl nicht so sagen…), in dem das Kind von der Mutter abhängig gemacht wird – mit ausuferndem Stillen, beispielsweise. Das Kind jedenfall braucht keine Fixierung, sondern vertrauensvolle Beziehungen (plural!).

      • Ups sagt:

        für meine Tochter war mein Mann einige Monate das Universum, dann wieder ich, dann wieder er. Meinungen, Stimmungsbilder sind nicht Fakten.

      • Sportpapi sagt:

        @Ups: Sage ich ja. Schön, wenn die Kinder verschiedene Bezugspersonen haben, an denen sie sich orientieren und messen können.

      • PymB sagt:

        @ Pippi (Dein Alias wollte ja auch nichts lernen, weil sie meinte Kraft(meierei) reiche ;-):
        1. natürliche Mutter-Kind-Einheit? Diese Theorie ist schon seit Jahren wissenschaftlich widerlegt: Kinder binden sich an ihre wichtigsten Bezugspersonen (Geschlecht/Alter/Verwandschaft/… egal ) – und dies ganz unromantisch aus reinem Selbsterhaltungstrieb!
        2. jahrtausendealte Erfolgsgeschichte? Bis vor ca. 150 Jahren sind noch die meisten Mütter im Kindbett gestorben!
        Deine „Mutterrolle“ gibt es seit erst ca. 150J. im Adel / ca. 50J. im Volk; und der Muttermythos ist bereits wieder überlebt.

      • sepp z. sagt:

        ‚Mütter und Kinder eine jahrtausendealte Erfolgsgeschichte.‘
        Mutter+Kind ohne Vater: Das ist Propaganda.
        In den mittelalterlichen Grosshaushalten hatten Kinder mehr Bezugspersonen als nur Mutter und Vater, in wohlhabenden bürgerlichen Haushalten ab dem 15/16 Jh. verrichteten Gehilfen die Haushaltsarbeit und Kindererziehung. Selbst die jüngere Klein-/Kernfamilie seit der Industrialisierung basiert essentiel darauf, dass zwei Elternteile sich um das Wohl der Familie kümmern, Einelternfamilien funktionierten wirtschaftlich nicht.
        Geschichtsumschreibung zugunsten eigener Interessen?

      • Simone sagt:

        Hier sei einfach noch anzufügen, dass der Begriff „Kind“ wie wir ihn verwenden, relativ neu ist! Bis vor nicht allzulanger Zeit (vorallem in den ärmeren Familien, was doch die Mehrheit war) galten Kinder einfach als kleine Ausgaben von erwachsenen Menschen! Erziehung im Sinne von zur Entfaltung eines eigenständigen Geistes beitragen, gibt es noch nicht so lange…

        Und es gibt eine messbare, engere Verbindung von Baby und Mutter (Nabelschnur!), die aber ohne Probleme vom Vater aufgeholt werden kann!
        @sportpapi Was bitte ist „ausuferndes Stillen“? Im Umfang einer Appenzeller Fleckvieh-Kuh?

      • Sportpapi sagt:

        @Simone: Bei der Idee „Kindheit“ hast du völlig recht. Jugend kommt dann noch später. Zum ausufernden Stillen: Eine Kollegin von mir stillt mittlerweile ihre beide Kinder, die eineinhalb Jahre auseinander liegen, ohne Absicht, damit aufzuhören. Offenbar gibt es Kinder, die auch mit 4-5 Jahren noch gestillt werden.

      • Simone sagt:

        @sportpapi Sie wissen aber schon, dass das ganz natürlich ist und mit ausufernd nichts zu tun hat? Es ist eher widernatürlich „einfach so“ nach zB 6 Monaten damit aufzuhören und „abzustillen“…

      • Simone sagt:

        Oder um es mit bissigem Humor zu sagen: halb Afrika wäre ausgestorben, wenn sie sich wie wir ernähren würden (Stillen max. 6Monate und vom Rind essen wir nur das Filet…) 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Mag sein, dass dies natürlich ist. Eine gute Lösung, ein Kind auch in Hungerzeiten (auf Kosten der Mutter) durchzubringen. Ich finde es trotzdem nicht angebracht. Und es macht die Kinder tatsächlich von der Mutter abhängig. Bei meinen beiden Söhnen hat die Mutter übrigens ganz natürlich nach 5-7 Monaten per sofort abgestillt. Einerseits weil die Jungs anderes lieber hatten. Vor allem aber, weil sie lustvoll ihre Zähne eingesetzt haben…

      • Sportpapi sagt:

        Auch bissig: Wenn wir wie die Afrikaner leben würden, könnten wir unsere 7 Millionen Einwohner in der Schweiz sicher nicht ernähren…

      • Ups sagt:

        Simone, so viele Probleme es mit dem Stillen geben kann, kann das nicht die einzige natürliche Version sein! Und selbst wenn: die Kinder so lange zu stillen, finde ich schräg und denke, es macht die Kinder schon sehr brustbezogen=mutterabhängig.
        Aber: auch nach dem Abstillen isst ein Kind nicht direkt Filet.

      • Petra Stein sagt:

        @PymB Machen Sie die Augen auf, dann sehen Sie wo die Kinder her kommen. Meinen Sie wirklich, Schwangerschaft, Geburt und Stillen könne keine besondere Bindung schaffen? Diese Erfahrung macht der Vater nun mal nicht mit dem Kind. Deshalb muss sie aber nicht negiert oder abgewertet werden. Sie begründet auch keinen ‚Vorrang‘ aufs Kind und ist zeitlich beschränkt.

      • Sportpapi sagt:

        @Petra Stein: Sie haben einfach die Perspektive gewechselt. Natürlich begründen Schwangerschaft, Geburt und Stillen die Beziehung/Liebe der Mutter zum Kind. PymB hat hingegen eher aus Sicht des Kindes argumentiert. Wenn die Mutter ausfällt, wird das Kind eine enge Beziehung zu einer anderen Bezugsperson, Vater, Grossmutter, Tante, wer auch immer, aufbauen. Oder eben zu beiden Eltern. Wie auch immer: Über die besondere Verbindung von Mutter/Kind müssen wir eigentlich nicht diskutieren. Nur die von Vater/Kind auch berücksichtigen.

      • Petra Stein sagt:

        @Sportpapi Ich denke schon, dass er genau dies in Frage stellt und meint, damit werde der Vater aufgewertet, nach dem Moto, nehme ich dir was weg, habe ich was mehr. Damit beginnt der Hickhack von vorne. Für mich liegt der erste Schritt zu einer Verständigung darin, den Beitrag des andern erst mal grundsätzlich anzuerkennen.

      • Brouwniekrater sagt:

        @ Pippi 09.42
        Gewiss Mutter und ihr Kind…Frau geht einmal arbeiten und Mann betreut das Kind, du wirst sehen, dass das innige Band verändert und genauso mit dem Vater möglich ist !
        Vielleicht solltest du dir einmal die „Madonna von Rafael“ von der Wand angeln …!

  • Katharina sagt:

    Nächster Halt Trollwiesen!

    bing bing bing bing

    Nächster Halt Trollwiesen!

  • hans muster sagt:

    liest man diesen blog, so stellt man fest, dass gewisse frauen den männern eine gleichberechtigung noch immer mit allen mitteln zu verweigern suchen. und mit welchen argumenten geschieht dies? der mann wird pauschal als „arbeitslos, invalide oder arbeitsscheu, sich nicht um die kinder kümmernd“ verunglimpft – oder aber als betrunkener gewalttäter, welcher einzig durch seinen eigenen tod etwas gutes zu vollbringen im stande wäre, entmenschlicht. es sind argumente welche einem weltbild entspringen, in dessen kern geringschätzung, verachtung, angst und hass gegenüber männern zu stehen scheinen.

    • Cara Mia sagt:

      Es wird einem immer Hass gegen Männer unterstellt, wenn man gegen dieses gS ist. Das ist ziemlich undifferenziert. Es geht darum, unnötige Diskussionen zu verhindern und einen weiteren Kleinkrieg, der mit Sicherheit entstehen wird, wenn beim gS der eine A sagt und der andere B. Es ist naiv zu glauben, die Ex-Gatten könnten sich dann plötzlich einigen. Dies konnten sie ja schon vorher nicht, während der Ehe. Das Sorgerecht soll primär derjenige erhalten, bei dem das Kind wohnt, Mann oder Frau, bis klar ist, dass das Ex-Paar am gleichen Strick zieht.

      • Cara Mia sagt:

        P.S. Das würde dann darauf hinauslaufen, dass der Steuerzahler den Mediator und den Richter und das ganze Primporium finanzieren muss, bis ein Entscheid steht, bloss weil die Leute zu blöd sind, sich zu einigen.

      • hans muster sagt:

        nur schon in diesem blog findet sich eine vielzahl männerverachtender, geringschätzender, hasserfüllter und von diffuser angst geprägter ‚argumente‘ für den status quo. möchten sie diese leugnen? es darf nicht sein, dass im streitfall die mutter den vater einfach entsorgen kann. diese lösung ist einzig aus sicht der mutter wünschenswert – sie hat alle fäden in der hand. sicher aber nicht aus sicht der kinder oder des vaters. hat man alle fäden in der hand kann man wohl sagen, diskussionen seien ‚unnötig‘ und das gegenüber einfach absägen…

      • Cl. McWrite sagt:

        Ihr Mütter wollt die Rechtslage im Familienrecht nicht ändern, weil ihr eure unrechtmässigen und gegenüber den Kindern und Vätern kriminellen Privilegien zu verlieren fürchtet. Diskussionen und weitere Kleinkriege verhindert man nur, indem beide Elternteile zur Wahrnehmung der Kinderansprüche verpflichtet werden. Kinder wollen ein ungehindertes Kontaktrecht. Hintertreiben Elternteile dies, sind sie mit Entzug von Obh.- + Sorgerecht zu sanktionieren. Alte Ressentiments sind hier draussen zu lassen! Alimentenregelungen sind von den Kinderrechten getrennt zu regeln. Seid mal ehrlich aufrichtig.

      • hans muster sagt:

        …fair oder gerecht oder im sinne aller beteiligter ist das aber sicher nicht. gerade diskussionen & das suchen von kompromissen – was sie zu schmähen scheinen – wären aber ein zivilisierter weg zu einer für alle beteiligten gangbaren lösung. unsere rechtspraxis schafft aber kaum anreize für mütter, einen solchen weg einzuschlagen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn es nach denen ginge, die hier im Blog am lautesten schreien, müsste sofort das Scharia Recht für Frauen eingeführt werden. Alles was auch nur ansatzweise nach Fairness, Gleichberechtigung und Vernunft aussieht, wird von den Idioten verteufelt als männerfeindlich. Was seid ihr doch für armselige Versager! Ich würde nicht glauben, dass es sowas gibt, wenn ich es nicht hier nachlesen könnte. Der einzige Trost: Ihr seid eine kleine Minderheit, zwar laut und bissig wie Pitbulls, aber ohne wirklichen Einfluss, da ihr euch ständig selbst demontiert. Nein, ich werde auf keinen Anpiss reagieren!

      • Sportpapi sagt:

        @Cara Mia: Vielleicht können sich die Eltern nicht einigen. Aber zumindest müssen sie miteinander sprechen. Bei Kleinigkeiten entscheidet selbstverständlich die Person, bei der die Kinder wohnen. Grundsatzfragen müssen aber geklärt werden. Dazu ist schon einmal der Zugang zu allen relevanten Informationen entscheidend.

      • talon sagt:

        @pippi, crusader, morgen oder wie auch immer du dich nennst
        Keiner will das Scharia recht einführen, aber dei gesetzeslage benachteiligt eindeutig Männer und sie macht es Frauen sehr leicht, sich scheiden zu lassen, steht die Dame doch Finanziell wesentlich besser da, als ihr Ex, und sie muss dafür nicht einmal Arbeiten. Aber es ist immer wieder erfrischend zu sehen, bei was euch Femis der Kackstift geht. Aber auch daran seid ihr selbst schuld, wer seine Verteidiger demontiert, hat es nicht anders verdient.

  • heidi reiff sagt:

    Mein Bruder ist ein Winkeladvokat, kennt sich gut aus im Gesetz. Ich war nach meiner Scheidung alleinerziehend, für mich bekam ich keine Alimente, hab mich dann einfach mit div. Jobs durchgeschlagen. Da gabs vor Jahren eine Gesetzesänderung für Alleinerziehende, dank dieser Information bin ich dann in die Offensive gegangen, das Geld wurde mir nachbezahlt das mir auch zu Recht stand, ein Brief genügte mit Eingabe meiner Unterlagen. Da ich keine Omi hatte, die mein Kind hütete, musste ich meine Tochter stundenweise in einer Krippe unterbringen, angewiesen sind wir halt manchmal auf andere Leute

  • Nicole sagt:

    Hallo zusammen was hält ihr davon: Familie 2 Erw. 2 kleine Kinder (5 + 7). Vor 7 jahren hat er mir das ältere Kind weggenommen mit der Behauptung es hätte Angst vor mir. Gefälschte Briefe + KindZeichnungen hat er bei Gericht eingegeben, kann Fälschung beweisem Das jünger lebt noch bei mir. 7 Jahre Krieg auf kosten der Kinder. Die Kinder leben getrennt, er bezahlt nicht obwohl er genügend Geld hat. Hat eigene Firma, lebt bei seinen Eltern. Behauptet er habe nur Existensminimum. Wenn ich zuviel verdiene wird mir die Alimentenbevorschussung für das Kind gekürzt oder sogar gestrichen

    • Cara Mia sagt:

      Das ist einfach nur mies und zeigt, dass wer will, den andern plagen kann, egal, ob Frau oder Mann. Und auch nicht nur im Ehestreit. Mobbing gibt es überall, vor allem aber dort, wo verletzte Gefühle reinspielen. Man denke an den gegenwärtigen Prozess im Zusammenhang mit einem Wetterfrosch.

    • sepp z. sagt:

      glaube kaum, dass gefälschte Kindzeichungen und gefälschte Briefe funktionieren. sowas fliegt beim ersten Blick eines einigermassen geübten Auges auf.

      • Nicole sagt:

        eben leider nicht. er hat es sehr gut gemacht. Zudem hat er das Kind manipuliert und so sehr gegen mich aufgebracht, dass es mich und ihre jüngere Schwester nicht mehr sehen will. Das Kind ist ihm und seinen Eltern ausgeliefert; leider.
        Die Kinder haben sich in den letzten 7 Jahren maximum 20 mal gesehen. Es ist traurig, dass er die Kinder auseinander gebracht hat nur wegen seinem Ego. Die gesamte Kindheit hat er ihnen gestohlen. Inzwischen sind die Kinder 12 und 14. Irgendwann sind sie gross und dann müssen sie sehr viel aufarbeiten. Ist er dann auch da für das ältere Kind?

  • David Brunner sagt:

    Neues Statussymbol ? Wenn der Mann in all den Funktionen als Geldverdiener, Kindsvater, Hengst im Bett, Karrierist und Statusvermittler der Frau nicht mehr genügt oder gar krank wird dabei, dann wird er kurzerhand geschieden. Oft wird er dann von den Kindern ferngehalten, von Erziehung und Entwicklung ausgeschlossen, sprich entsorgt und zum rechtlosen Zahlvater degradiert. Es gilt möglicherweise als neues Statussymbol von Müttern, die angebliche Unabhängigkeit, alleinige Macht über die Kinder, finanzielle Ausbeutung und Verachtung des Kindsvaters und die Opferrolle als alleinerziehende Mutter.

    • marie sagt:

      und wie sieht es mit dem statussymbol super-frau aus? 90-60-90, 180cm, haarfarbe nach wunsch, etwas zwischen model/nutte/hausfrau/mutter/intelligenzbestie gefällig?
      m.e. das sind KEINE argumente. hier geht es um das kind und da müsst auch ihr männer auch über die bücher gehen und vielleicht ein bisschen eure „bedürnisse“ zurückstecken wie frauen übrigens auch. vielleicht die rosa/hellblau brille möglichst ablegen, wenn es um familienplanung geht und erst recht, wenn es um das sorgerecht geht.

      • talon sagt:

        @marie
        Das machen Männer schon seit 40 Jahren. Und, wie wird es gedankt, Frauen reduzieren weiter ihre Arbeitszeit. Nein, es liegt an euch, geht mehr Arbeiten, dann können Männer sich mehr um die Kinder kümmern. Aber eines sind wir auf jeden fall nicht, Goldesel, die euch nach der Scheidung das Leben weiterhin versüssen sollen.

    • Simone sagt:

      Sorry Talon, hier und jetzt erzählt Du nur noch Quatsch: In den letzten Jahrzehnten hat die Arbeitstätigkeit der Frauen zugenommen! Das wird Dir jede Statistik bestätigen…

      • talon sagt:

        @simone
        Moment, es wurde gefordert, das sich Männer nach ihrer Arbeit mehr im Haushalt engagieren sollen, das haben wir getan. Das war mit den 40 Jahren gemeint.. http://www.freshdads.com/magazin/die-emanzipation-bedeutet-f%C3%BCr-m%C3%A4nner-eine-heidenarbeit Mütter hingegen reduzieren ihre Arbeitszeit: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13112901/Wochenarbeitszeit-von-Muettern-ist-gesunken.html#disqus_thread

      • Morgan sagt:

        Argumente sind hier fehl am Platz, Simone. Jeder normale Mensch weiss, dass ein Mann, der gutes Geld nach Hause bringt und zu Hause nicht nur vor dem Fernseher (oder dem Computer) rumlümmelt, keineswegs einfach so von der Frau aussortiert wird. Das sind Ammenmärchen, die Loser erzählen, die zur Selbsterkenntnis nicht fähig sind.

        Was ich sehe: diese ach so hart arbeitenden Männer haben schampar viel Zeit zum kommentieren – mehr als die Frauen…

      • marie sagt:

        @morgan
        genau. es geht hier in der tat um selbtserkenntnis und selbstkritik. sich ins „füdli chlemme“ und sich um die kinder kümmern, auch nach der harten arbeit, sei es von frauen, sei es von männern.

      • Sparter sagt:

        @Morgan
        Genau, alle Frauen sind engelsgleiche Geschöpfe und stets am Wohle aller interessiert, selbstlos wie sie sind, könnten Frauen nie ungerecht sein. Allein der Blick auf die Kommentare in diesem Blog straft dich Lügen.

      • Morgan sagt:

        Meine Rede, Marie. Wer das nicht kann, sollte seine Hände vom Kinderkriegen lieber lassen. Und: Auch der Partner wird es einem nicht verdenken, wenn man sich gelegentlich um ihn/sie kümmert – statt hier sinnlos seine Zeit zu verschwenden. Sagt ein kinderloser Single.

      • Brouwniekrater sagt:

        @guten Morgan;
        Reicht deine Selbstkenntnis wenigstens um zu merken , dass du nur mit Klischees schmeisst.“…?
        „Mann bringt gutes Geld nach Hause, also sortiert in Frau nicht aus“
        „Männer , welche sich wehren, haben folglich zu viel Zeit hinter ihrem Computer“
        Dies nenne ich bagatellisieren eines Problems und gehört höchsten an ein Wirtshaustisch oder Treppenhaus…

      • Morgan sagt:

        Wer Wind säht, Sparter, wird Sturm ernten. Mein Ziel ist es, mir bei Gelegenheit eine nette Frau anzulachen – nicht, sie mit meinem Gejammer zu vergraulen.

      • Morgan sagt:

        Und Sie findet man dann wohl auf der Wirtshaustoilette, Herr Krater?

      • Brouwniekrater sagt:

        @ Morgan…du bist noch sooooò naiv ! Suche dir doch eine Webseite (z.bsp… Lego ), wo du etwas von Bedeutung zu melden hast , als unsere Zeit hier zu vergraulen…!
        Guten Morgan

      • Morgan sagt:

        Seltsam. Meine Freunde haben tolle Frauen, tolle Kinder, und in dem einen Fall, wo es kürzlich zur Scheidung gekommen ist, hat man sich gütlich geeinigt. Naiv sind wohl eher die, die die Fehler immer nur beim anderen suchen, anstatt sich an der eigenen Nase zu packen.

      • marie sagt:

        @morgan
        ich drücke ihnen die daumen und spätestens bei der familienplanung nicht allzu romantisch sein! das erzeugt nur unnötige verletzungen und frustration. das können kinder echt nicht brauchen, wenn es dann soweit ist mit der trennung/scheidung. und „anfeindungen“ hier nicht persönlich nehmen.

      • talon sagt:

        @morgan
        „eder normale Mensch weiss, dass ein Mann, der gutes Geld nach Hause bringt und zu Hause nicht nur vor dem Fernseher (oder dem Computer) rumlümmelt, keineswegs einfach so von der Frau aussortiert wird.“
        Vielen dank, das du mich bestätigst, das Männer die Sklaven der Frauen sind, nur dazu da, Geld zu verdienen, damit es die Frauen zuhause auf der Couch schön gemütlich haben.

      • Morgan sagt:

        Talon, bevor ich mich im Gegensatz zu Dir wieder konzentriert meiner Arbeit widmen muss: Ich kenne keine einzige Vollzeithausfrau – wo lebt diese Spezies, auf dem Land? Dort bin ich selten anzutreffen, also verzeih mir meine Unkenntnis.

        Du und Deine Kumpels Brouwniekrater etc., Ihr müsst schon unheimlich frustriert sein, anders kann ich mir Euer Auftreten hier nicht erklären. Ich habe mich noch nie als Sklave einer Frau gefühlt – ob es an mir liegt oder an den Frauen, die ich hatte?

        Marie, danke. Familienplanung steht noch nicht an, also bleibt noch etwas Zeit für Romantik.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Morgan
        Der Spruch stand wohl in einem Abreisskalender auf der Toilette von einem deiner Freunde,
        “ Suche den Fehler nicht beim Andern, sondern packe dich bei der eigenen Nase “
        …doch praktisch, so kannst du alles platt glätten…
        Und jetzt aber hurtig wieder an die Arbeit, sonst schickt dich deine zukünftige Ex nämlich schon früher weg !

      • Auguste sagt:

        hmm…, hohlraum, sie mögen, vielleicht aus geologischen gründen, eine affinität zu den niederlanden haben, aber in diesem blog wäre man nicht unglücklich, sich nicht zu oft mit allzu tiefem niveau auseinandersetzen zu müssen.

        geben sie uns eine pause, sorgen sie bei sich für eine niveau-aufschüttung und dann kommen sie mit neuem nick – sie wären ja dann nicht mehr hohl – zurück.

      • talon sagt:

        @morgan
        Sie geben es doch selbst zu, das die Frauen, die sie kennenlernen, sie verlassen würden, wenn sie die Kohle nicht mehr für die holge Weiblichkeit ranschaffen. Also, was sind sie dann? Zahlesel? Goldesel? Der Depp für alles? Was sie jedenfalls noch nicht gebracht haben, sind Argumente oder Belege. Ich tippe ja drauf, weil diese Spontanen Nicks mittlerweile recht häufig vorkommen, wie z. B. Crusader, das sich Pippi ein paar neue Identitäten zugelegt hat, erkennt man doch sehr genau den gleichen Stil, aus gekeife, Beschimpfungen und die Forderung, das die Männer das Geld verdienen sollen.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Augusteli der Kleine;
        Give me a break..take August die „Milchschnitte“ !

      • talon sagt:

        @auguste
        Wie wärs mal selbst mit was Produktiven beisteuern?

      • Brouwniekrater sagt:

        @ Pippi;
        Bitte Pissi,… melde dich doch, der Augusteli hat gerade eine geistige Erektion !

      • Morgan sagt:

        Erstaunlich, wenn man denkt, dass das Ende der Fahnenstange erreicht ist, kommt es erst richtig dicke. Nein, ihr Loser, ich bin keine Pippi, nur halte ich nichts von versorgungswilligen Püppchen. Meine Herzensdamen haben immer für sich selbst gesorgt. Und sorry, meine nachmittägliche Espressopause ist schon wieder um. Frage: kann es sein, dass Ihr arbeitslos seid? Das würde den Frust zum Teil erklären.

      • talon sagt:

        @morgan
        So, so, deine Damen konnten also für sich selbst sorgen. Warum wären die dann weg, wenn du keine Brötchen mehr verdienen würdest? Was hälst du übrigens hiervon : http://www.welt.de/politik/deutschland/article13112901/Wochenarbeitszeit-von-Muettern-ist-gesunken.html#disqus_thread ? Frauen sorgen also für sich selbst, komisch nur, das das nicht nachgewiesen werden kann, sondern das Frauen immer noch nach oben heiraten, immer noch den Versorger suchen. Aber schufte du nur für deine Frauen, damit diese nicht abhauen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, kumulierte einfalt ergibt immer noch keine vielfalt, talon & hohlraum. halten wir uns doch an die fakten: ihr seid sprachlich und geistig beschränktes troll-gesocks vom ende der „food-chain“ eurer gattung. das braucht kein mensch.

      • talon sagt:

        @auguste
        Hast du eigentlich jemals argumentiert?

      • Brouwniekrater sagt:

        @Morganrötchen;
        pssst …nicht übernehmen, anders machst du kein Eindruck mehr auf dein Püppchen !
        Arbeite und Bete !…weil du hast es nötig …

      • Morgan sagt:

        Die Platte mit Sprung verlangt nach Argumenten? Ich glaube kaum, dass Du mitkommen würdest, würde man denn tatsächlich mit Dir argumentieren. Das einzige, was Du offenbar kannst, ist die unendliche Saga vom bösen, geldgierigen Sofaweib in ständig neuen Variationen zu kolportieren, wie langweilig. Damit ist auch mein zweiter Espresso ausgetrunken.

      • Brouwniekrater sagt:

        @dummer August;
        Nenne mir mal deinen letzten Beitrag, der etwas mit dem Thema zu tun hatte !
        Du bist nur dort , wo eine Diskussion ein Bisschen aus der Hand läuft; ..dann läufst du den grossen Menschen vor den Füssen. Wie schon früher…einfach etwas seiken mit deiner runzeligen Milchschnitte !

      • talon sagt:

        @morgan
        Wie du so schön sagtest: Du glaubst, weil du noch nie argumentiert hast. Also, husch husch, schön Arbeiten fürs Frauchen.

      • Morgan sagt:

        Brouwniekrater: kein Stil, keine Grammatik, kein Witz, kein gar nichts – um Sie muss es auf dem Datingmarkt ja ziemlich schlecht bestellt sein. Kleiner Tipp: Frauen stehen auf Humor – und auf halbwegs passable Umgangsformen, zumindest mache ich diese Erfahrung. Aber diese Dinge sind wohl Fremdworte für Sie.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Armer morgan;
        puh puh.., zwei Expressos um 5 Uhr,… bist wohl übermüdet. Und erst noch später zuhause…mit Püppchen noch was beginnen?! Das wird wohl wieder nichts…
        Fühle schon mal deine Scheidungsformulare ein…!

      • Morgan sagt:

        PS, Talon: Arbeitslos müsste man sein. Dann könnte man den ganzen lieben Tag nichts tun ausser irgendwelche zusammenhangslosen nonsense-links verbreiten – und das auch noch für eine zusammenhängende Argumentation halten.

      • Morgan sagt:

        PS, Brouwniekrater: Lesen können Sie auch nicht? Sonst wüssten Sie inzwischen nämlich, dass ich momentan Single bin – und keineswegs unglücklich darüber. Sagen Sie, gehen Sie zufällig zum gleichen Sozialamt wie Talon?

      • Brouwniekrater sagt:

        @Morgan;
        was findet dein Chef eigentlich, dass du während der Arbeitszeit hier im Blog vor dich hin schwatztest…? Oder arbeitest du gar nicht ! Wohl nur ein kleiner Angeber….und Püppchen ist sicher auch noch hässlich…?

      • Brouwniekrater sagt:

        @Single im Morgangrauen;
        ..na macht nichts,…dann wohl wieder einmal am „Kabel“ ziehen…Hilft auch bei deinen Frustrationen an deinen Arbeit…

      • Morgan sagt:

        Brouwniekrater, selbstständig müsste man sein, nicht wahr? Dann könnte man es sich hypothetisch selbst einteilen, wie und wann man sich auf die Idioten wie Sie einlässt. Denn sehen Sie, an einem ist mir sehr gelegen: dass mich die anwesende Frauschaft nicht in denselben Topf mit einem wie Ihnen wirft. Schliesslich möchte ich doch eines Tages eine Familie haben, und nicht einsam und dauerfrustriert vor mich hin vegetieren.

      • talon sagt:

        @morgan
        Ich warte eigentlich immer noch auf ihre Argumentation……

      • Brouwniekrater sagt:

        @Morgan,
        olà…selbständig auch noch…dann sind dir eben durch das plappern, ein paar hundert Franken durch dein Masturbier-Händchen gelaufen.
        Vergiss das mal schnell mit einer Familie gründen…da hast du einfach die Gene nicht für !

      • Morgan sagt:

        Eins ist mir doch ein Rätsel – dass Ihr zwei Schiessbudenfiguren Euch selbst noch ernst nehmen könnt. Damit Feierabend. Und nein, trollt mir um Himmels willen nicht nach, ich bin frühestens morgen wieder zur Stelle, um Euch auf Eure diversen Unzulänglichkeiten hinzuweisen.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Morgan,
        …du hast Recht in deinem Falle…ich glaube immer mehr ,dass du eine von den Niveaulosen Hexen bist, welche mit allen Mittel probieren vom eigentlichen Sommaruga -Thema abzuleiten.
        Jetzt nimmst du dir einen anderen Namen,weil dir die Argumente ausgegangen sind.
        Du bist gar nicht selbständig…dafür ist dein Geist zu beschränkt.
        Möglich lebst du von deinen Alimenten deiner Kinder und hast einen Riesen Schiss in der Hose, dass sich daran was verändern kann. Möglich ist dein Parasiten-Dasein zu Ende und du musst endlich auch eigenes Geld verdienen gehen…Armes Menschchen…!

      • Katharina sagt:

        nicht gerade schlau, diese kampagne ….. taktisch falsch. denn es ist die selbe coquetterie die die andere seite macht.

      • Amanda de Pompadour sagt:

        Der Hohlraum kackt sich doch voll seine eigene Hose voll.

      • Morgan sagt:

        Guten Morgen Brouwniekrater, ich sehe, Sie waren gestern wieder so richtig aktiv. Aber nur weil Sie denselben Mist erzählen, wird er nicht wahrer. Sie glauben nicht, dass es noch Männer gibt, die kein grundsätzliches Problem mit Frauen haben? Ihr Problem. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich heute wichtige Termine wahrzunehmen, also trollen Sie woanders.

        Katharina, wie meinen? Mit solchen Leuten muss man in der einzigen Sprache sprechen, die sie verstehen. Aber gut, Sie haben ja recht: Brouwniekrater versteht wahrscheinlich nichts von dem, was hier geschrieben wird. Soviel Idiotie tut schon weh.

      • sepp z. sagt:

        morgan, am 16.mai 2011 sagst du, dass männer, die ‚gutes Geld nach Hause bringen‘ und nicht nur vor dem fernseher rumlümmeln, nicht ‚einfach so von der frau aussortiert‘ würden.
        Ich finde die Aussage schwierig. Erstens definierst du, genau wie die Gesellschaft seit Jahrzehnten, den Mann übers Geldverdienen. Die Rolle des Ernährers.

      • sepp z. sagt:

        zweitens sind da doch einige Moralische Massstäbe in deinen Vorstellungen des ‚guten‘ Mannes. Moral und Gesetz sind eher schwierig in Einklang zu bringen. Und darum geht es am Ende: Mann und Frau sollen als Eltern vor dem Gesetz ihre verbrieften Rechte haben, ohne vom Goodwill oder den moralischen Dogmen des Partners abhängig zu sein. Steht einem der beiden Partner das einseitige Recht zu, den andern ‚aussortieren‘ zu können? In der persönlichen Beziehung zwischen Mann und Frau allenfalls, aber nicht in der Rolle des Vaters oder der Mutter.

    • Brouwniekrater sagt:

      @Frau Morgan;
      Hallo meine Süsse…wichtige Termine heute…so stellst du dir wohl das Arbeitsleben eines Mannes vor ? Du spielst deine Rolle sehr schlecht. Ich glaube man könnte dich nicht mal als Hirten beim Weihnachtspiel in der Steiner – Schule gebrauchen.
      Du bist nur eine Halbe…

    • Brouwniekrater sagt:

      @ Amanda, die Pumpe;
      Auch du bist nur ein dummer Nick …und wie du selber zwei Mal sagtest …voll und wieder voll mit Scheiss !

  • Simone sagt:

    @C.Safado: Ich kann Ihnen sagen, wie sich ein Kind fühlt, dessen Vater keine Alimente bezahlt/e (und nein, ins Gefängnis muss deswegen niemand!): verarscht! Mein Vater geht in die Ferien, kann ich nicht… mein Vater kann Markenprodukte kaufen, ich M-Budget… ich kann mir 30’000.- ans Bein schmieren (und somit meine Ausbildung selber bezahlen), weil er nicht fähig war, rechtzeitig Geld zu überweisen!
    Und ich frage Sie, Sportpapi: Gibt es eine schönere Motivation, als die eigenen Kinder, um arbeiten zu gehen? Resp. wieviele Frauen gehen nur aus diesem Grund arbeiten, nicht der Karriere wegen!

    • Sportpapi sagt:

      @Simone: Natürlich „chrampfen“ viele Männer vor allem für die Familie, für die Kinder. Das ist doch in der Regel die Hauptmotivation. Wenn ich aber sowieso aufs Sozialamt muss, ob ich nun 50 oder 100 Prozent arbeite, dann habe ich sicher ein Motivationsproblem. Und ob es finanziell für die Kinder einen Unterschied macht? Das Hauptproblem ist doch: Eigentlich sollten weder Mutter noch Vater längere Zeit Sozialhilfe beanspruchen müssen, sondern gemeinsam für das nötige Einkommen sorgen. Zum anderen: Es gibt für Frauen viele Motive, weshalb sie arbeiten. Kinder zuletzt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Kinder zuletzt? Was kennst du bloss für Frauen, Sportler? Ich hab nur für meine Kinder gearbeitet, wenn es allein um mich gegangen wäre, hätte ich mir das Leben eingerichtet, hier ein Jöbli, dort ein Jöbli und dazwischen immer wieder lange Reisen, eine feste Wohnung hätte ich nicht gebraucht, ein Zimmer in einer WG nach Bedarf hätte mir gereicht.

      • Sportpapi sagt:

        Da werde ich nun wegen der 600-Zeilen etwas unklar. Ich meinte: Als Frau mit Partner und Kindern geht man arbeiten, weil man will (Spass), muss (Familieneinkommen), möchte (besserer Lebensstandard). Als alleinerziehende Mutter geht es um das Familieneinkommen. Aber ich finde es etwas überhöht zu sagen, man arbeite „für die Kinder“. Obwohl es das natürlich auch gibt, wenn man den Kindern mal etwas besseres (Ausbildung) ermöglichen möchte.

      • Simone sagt:

        Sorry, Sportpapi, aber das stimmt so auch nicht! Die meisten Frauen mit Kids arbeiten um das Familienbudget zu erhöhen!!! Natürlich könnte man hier eine Diskussion betreffend Wünschen und Lebensstandard anreissen….

      • talon sagt:

        @simone
        Nein, es ist eher so, das sie als Hobby arbeiten, weil ihnen zuhause die Decke auf den Kopf fällt, um mal rauszukommen um was anderes zu sehen. Desweiteren kürzen Mütter derzeit kräftig wieder ihre Arbeitszeit.

      • Sportpapi sagt:

        @Simone: Wir sind uns ja einig. Es geht um das Familienbudget. Aber eben nicht – selbstlos – nur um die Kinder. Wir möchten beispielsweise unser Einkommen erhöhen, um uns eine grössere Wohnung leisten zu können. Für uns alle…

    • Simone sagt:

      @ talon: Arbeiten? Hobby? Sorry, ich spreche hier nicht von irgenwelchen Ladies, die an einem halben Tag an das Telefon im Frisöööörsalon ihrer besten Freundin gehen!
      Ich meine Frauen, die für knapp 20.- an irgendeiner Kasse stehen… ich glaube nicht, dass dies jemand als „Hobby“ macht…?!
      @sportpapi, das meinte ich mit der Diskussion rund um den Lebensstandard… Nichtsdestotrotz ist es bei den meisten Frauen mit Kleinkindern ein Muss und nicht nur ein Wollen…

      • talon sagt:

        @simone
        Dieser Teil der Frauen bildet aber nicht die Mehrheit. Die Mehrheit sind diejenigen, die Halbtags in einem Büro Arbeiten, und weiter ihre Arbeitszeit reduzieren, wenn es im Job zu stressig wird.

  • Regina sagt:

    Bei meiner Scheidung habe ich meinen Ex weder ausgenommen (auf die Ehegattenalimente verzichtet) noch das Besuchsrecht verweigert oder irgend sowas. Ich spürte aber klar den gesetzlichen Vorteil, den ich hatte, und dass er keine Chance gehabt hätte, wenn er irgend etwas (anderes)gewollt hätte.
    Diese Ungleicheit sollte sofort beseitigt werden.
    Es beschlich mich ein ungutes Gefühl, wenn ich mich damals fragte, wie ich mich meinem Exmann gegenüber verhalten hätte, wenn ich das Bedürfnis nach „Rache“ gehabt hätte. Aufgrund der Möglichkeiten hätte ich wahrscheinlich meinen Vorteil ausgenutzt.

    • mägge sagt:

      🙂 Regina
      Schade gibt es von „Deiner Sorte Frau“ nicht allzu viele in der Schweiz. Leider stellt ein grosser Teil der scheidungswilligen Frauen (Und es sind meistens die Frauen die eine Scheidung wollen), die eigenen materiellen Bedürfnisse in den Vordergrund, weil sie Wissen das sie das Gesetz auf ihrer Seite haben. Dies natürlich schön unter dem Deckmantel der Erziehungsberechtigung, sprich Alimente vom Ex. Ob diese Alimente wirklich für die Kids gebraucht/eingesetzt werden steht auf einem anderen Blatt.

    • mägge sagt:

      Ich bin überzeugt, das Du für Dein faires Verhalten gegenüber dem Ex., heute ein gutes Feedback und den Dir zustehenden Respekt Deiner Kids erhälst. Dies kann mann/sie sich mit keinem Geld der Welt erkaufen.

  • Brouwniekrater sagt:

    Von was habt ihr pseudo – Emanzen eigentlich Angst, dass ihr eine ausgeglichenere Gesetzgebung bei Scheidung immer wieder mit fadenscheinigen, manipulierenden Argumenten probiert zu boykotten ?
    Dass ihr nicht alleine über die Kinder bestimmen könntet ?
    Dass vielleicht mehr Arbeiten müsstet ?
    Dass ihr euer stereotypes Feinbild „Mann“ aufgeben müsstet ?
    Geht es womöglich nur um ordinäres „Demontieren“ und „Ausboten“ des früheren Partners ?

    Nimm dein Mandat doch einmal ernst…Simonetta Sammaruga

  • David Brunner sagt:

    Ultima Ratio von Müttern, Anwälten, Richtern und Behörden lautet in der Schweiz de-facto: Wenn die Mutter nicht will, muss der Vater nichts wollen. Wenn die Mutter es darauf anlegt, kann sie grundlos Kontakt- und Besuchsrecht verweigern. Wehrt sich der Vater, heisst es bald, er sei nicht kooperativ. Das Fehlverhalten der Mutter wird nie gerügt. Irgendwann heisst es, es sei besser für das Kind, wenn auf den Kontakt zum Vater verzichtet werde, auch wenn allein die Mutter den Konflikt verursacht. Das ist für mich Missbrauch am Kindswohl. Darauf hätte ich gerne eine ehrliche Antwort.

    • Gene Amdahl sagt:

      *Darauf hätte ich gerne eine ehrliche Antwort.“ – Das Wohl des Kindes interessiert niemanden (von den Behörden zumindest). Es trifft absolut zu dass wir Väter als nicht kooperativ eingestuft werden. Behörden und Kindsmütter betreiben absichtlich ein boshaftes Spiel mit dem Ziel die Väter zu vernichten. Die Justiz selbst beteiligt sich boshaft und wissentlich an einem solchen Treiben. Das Gericht bezieht sich auf Gefälligkeitsgutachten des Jugendamtes. Das Jugendamt wird geschützt durch den Bezirksrat. Jeder verweist auf den anderen. Kafkaeske Zustände – dann wundern die sich bei Tragödien?!

  • David Brunner sagt:

    Besuchsrechtsverweigerung:

    Wie reagiert der Mann/Vater auf Kindesentzug:
    – er ist Macho und reagiert gar nicht
    – er ist schliesslich ein Mann und wehrt sich, erfolglos
    – er ist Romantiker und denkt, die Kinder sind bei der Mutter gut aufgehoben
    – er ist unverbesserlich und bemüht sich um die Gunst der Mutter
    – er ist modern und begibt sich in den stationären Aufenthalt

    Wie reagiert die Mutter auf Kindesentzug:
    – es passiert ihr nicht, sie ist ja die Mutter
    – es passiert ihr doch, sie wehrt sich und bekommt das Kind zurück
    – es ist ihr egal, Hauptsache, sie gehen nicht zum Vater

    • Gene Amdahl sagt:

      Der Terror ist immer eine Frau.

    • David Brunner sagt:

      In ihrer jeweiligen Funktion agieren m.E. beide Geschlechter als Täter. Das CH Scheidungsdesaster ist auch das Resultat zunehmend grassierender Verantwortungslosigkeit von involvierten Müttern, Psychologen, Anwälten, Behörden, Richtern, Politikern, Vätern, …. Das einelterliche Sorgerecht ist nur einer von vielen Missständen gegenüber allen, Mutter, Vater und Kind. Das gemeinsame Sorgerecht ist nicht für alles die abdeckende Lösung, jedoch der längst überfällige Schritt in die richtige Richtung, um die heute zu oft und mit Selbstverständnis missbrauchte Vormachtstellung der Mutter zu brechen.

  • Also für mich ist nach all diesen Diskussionen hier eines klar geworden: Jeder Mann, der heute noch heiratet und eine Familie gründet, muss geistig umnachtet sein.

    Zum Glück betrifft mich diese Problematik nicht- ich bin immer noch glücklich verheiratet und auf dem besten Wege, zusammen mit meiner Frau sehr früh ein Privatierleben führen zu können.

    Weil meine Frau und ich immer gewusst haben, dass man in einer Beziehung nicht alles, aber sehr viel haben kann, solange man zusammenhält- in guten, wie in schlechten Zeiten.

    • E.H.Roth sagt:

      glücklicher ist der Mann, der eine Frau als Partnerin hat, die versteht, dass ein Ego in einer Ehe / Beziehung keinen Platz hat.

  • Brouwniekrater sagt:

    Gerichte, welche heute Rechtsprechen über das Sorgerecht, tun dies gemäss dem heutigen Gesetz…und dies ist eben einseitig orientiert. Ob da jetzt Männer sitzen oder bemalte Papageien, hat keinen Einfluss. Diese Gesetze müssen revidiert werden nach dem heutigen Stand der Dinge..nämlich GLEICHBERECHTIGT. Wer dem entgegensteht, hat dummweg etwas gegen, dass Männer nach Scheidung im Streit, auch Verantwortung übernehmen können. Dies zu allererst in Kindesinteresse..die nämlich das RECHT haben,den Vater zu sehen. …Und jetzt bitte keine Schauergeschichten über böse Väter…

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Wenn ich die Kommentare der Männer hier lese, wird mir einmal mehr klar, dass es sehr vielen nicht um das Sorgerecht, sondern die Kürzung der Alimente geht, es ist ein klassischer Stellvertreter-Krieg. Weder sind diese Männer interessiert daran, warum das Sorgerecht meistens den Frauen zugesprochen wird noch sind sie am Wohl der Kinder interessiert. Das Einzige, was sie interessiert, ist die Optimierung ihres Budgets! So geht das natürlich nicht, da sind sich alle, die hinter die Kulissen sehen können, einig, auch Männer. Die meisten Richter und Anwälte sind Männer. Davon auszugehen, dass alle

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Gerichte feministisch unterwandert sind und die Richter Wachs in den Händen der Frauen, ist nicht nur falsch, sondern im höchsten Grade einfältig. Ich staune einfach, wenn ich sehe, was der Verschwörungswahn im Hirn einiger Männer bereits angerichtet hat. Lasst euch helfen, es ist beängstigend!

      Dass kein Richter einem solchen vom Wahn gegeisselten Mann ein Kind anvertraut, ist nicht nur verständlich, sondern geradezu seine Pflicht, er hat eine Verantwortung.

      Hingegen haben Männer, die sich schon während der Ehe ernsthaft und verantwortungsvoll um ihre Kinder kümmerten, guten Chancen!

      • Gori sagt:

        Ja liebe Pipi! Und was ist mit den Männern die sich liebevoll kümmerte
        Um ihre Kinder vor der Trennung und danach ihre Kinder nur soviel
        Sehen dürfen wie und wann es der Frau gerade passt?
        Es muss auf Gesetzesebene eine Gleichberechtigung her
        Die Parteien müssen kooperieren. Es darf nicht sein dass nur eine Seite
        das Kind zugesprochen bekommt

      • Gori sagt:

        Zudem ist es so dass die Richter sich auf bewährte Rechtssprechungen
        Stützen. Niemand will Neuland betreten. D.h. z.B. konkret dass schon immer
        2 wöchentliches Besuchsrecht und zwei Wo Ferien als Standard galten
        Es soll „zum Wohl des Kindes“ keine großen Veränderungen stattfinden
        In meinen Augen ist das Feigheit und Faulheit
        Große

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Gori, Männer die sich schon während der Ehe liebevoll kümmerten, sollen selbstverständlich das auch weiterhin tun dürfen, nein sollen sogar, was spräche dagegen?

      • sepp z. sagt:

        Das heutige Gesetz.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hier noch ein interessanter Artikel zum Thema „Justiz und Feminismus“ aus berufenem Munde, nämlich von Ferdinand von Schirach, der ist nicht nur als Strafverteidiger erfolgreich, sondern auch als Autor, seine Bücher sind Bestseller:

        http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,732882,00.html

      • Sportpapi sagt:

        Gerichte sind wohl nicht feministisch unterwandert, sondern ausgesprochen konservativ. Offenbar kommt es hier zur unheiligen Allianz der Fraktion „Frauen an den Herd“ mit der „Alle Rechte für die Frauen“. Wie auch immer, Pippi: „Hingegen haben Männer, die sich schon während der Ehe ernsthaft und verantwortungsvoll um ihre Kinder kümmerten, guten Chancen!“ Da weisst du genau, dass das nicht stimmt. Oder machst du wie bei den Scheidungen den Kehrschluss: wenn die Gerichte für die Mütter entscheiden, haben sich die Männer zu wenig eingesetzt?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sportler, warum immer diese Behauptungen? Vor der Scheidung ist nach der Scheidung, d.h. wenn Kinder zu einem guten Teil vom Vater betreut wurde und die Mutter in dieser Zeit erwerbstätig sein konnte, wird kein Gericht der Schweiz an diesem Arrangement etwas ändern, warum sollte es? Wie viele Scheidungspaare kennst du, wo es, trotz dieser Voraussetzungen, keine Möglichkeiten gab für den Mann, das weiter so zu handhaben? Wenn natürlich nur noch Streit herrscht, ist es was anderes, da geht es um das Wohl der Kinder, die dürfen nicht hin und her gezerrt werden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und Gerichte sind auch nicht ausgesprochen konservativ, ganz im Gegenteil, es gibt viele progressive Richter. In deren Köpfen ist die Gleichberechtigung längstens angekommen, ganz im Gegensatz zum „Volk“. Oft sind die Gesetze viel fortschrittlicher, als es der durchschnittliche Bürger ist, da brauchst du nur die Kommentare hier zu lesen, die Einstellung der Schreiber entspricht teilweise etwa der Gesetzgebung des Mittelalters. Nicht zuletzt haben Richter halt schon vieles gesehen und stützen auf ihre Erfahrung ab, Männer machten zu oft eine schlechte Falle, bezüglich Kindern.

      • Sportpapi sagt:

        Wären Richter progressiv und konsequent für Gleichberechtigung, hätten wir heute eine andere Situation. Und Väter, die sich während der Ehe zu einem guten Teil um die Kinder kümmern, erhalten doch kein Sorgerecht, wenn es die Mutter nicht will. Sie haben nur grössere Chancen auf ihre Zustimmung. Und zum Schluss: Männer machen eine schlechte Falle bezüglich Kinder? Worauf beziehst du das?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die schlechte Falle beziehe ich zum einen auf Fälle, die ich aus meinem Bekanntenkreis kenne: Abmachungen werden nicht eingehalten, Kinder werden immer wieder versetzt, neue Freundinnen, Autos und Fernreisen sind wichtiger als die Kinder. Ich kenne Väter, die ihre Kinder nach einiger Zeit gar nicht mehr besuchten, von Alimenten spricht niemand, die wurden von Anfang an schleppend, unregelmässig und unvollständig bezahlt. Dann kenne ich noch die Fälle aus beruflicher Perspektive: Dasselbe in grün. Kinder werden völlig vergessen, als würde es sie gar nicht geben, ihre Tränen? Egal….

      • Sportpapi sagt:

        Ach Pippi: Dich wird es ja nicht überraschen wenn ich sage, dass ich praktisch ausschliesslich andere Fälle kenne. Ist halt so – jeder bildet sich die Meinung in seinem gewählten Umkreis. Und vor allem: die Väter, die ich kenne, setzen sich alle neben ihrem 100-Prozent-Job intensiv für ihre Kinder ein: am Abend, an den Wochenenden. (und die Mütter arbeiten alle teilzeit, meist 50%).

      • talon sagt:

        @pippi
        Ja, ja, mal wieder nur der eigene Bekanntenkreis, den keiner nachvollziehen kann. Hast du sonst noch was? Nein, natürlcih nichts, also mal wieder nur heise Luft und Behauptungen. Schon mal dran gedacht, das die Alimente gekürzt werden, weil der Vater seine Kinder nicht sieht, das es das einzige Mittel ist, um wieder seine Kinder sehen zu können, weil Frauen nicht bestraft werden, die den Vätern die Kinder entziehen? Zahlesel möchte kein Vater sein.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Zurück ins Hundehäuschen, talon, Pitbulls braucht’s hier keine!

      • talon sagt:

        @pippi
        Ach pippi, wenn du nur nicht immer so viel heise Luft ausstossen würdest, und nicht immer deinem Männerhass frönen würdest. Die Gesetzeslage ist eindeutig, das Scheidungsrecht diskriminiert Männer, Frauen benutzen es zur rache um sich aushalten zu lasssen um nicht mehr Arbeiten gehen zu müssen. Das kann nicht sein. Männer wollen sich um ihre Kinder kümmern, sie werden in vielen Fällen aber nicht gelassen. Männer können sich währende der Ehe nicht in die Kinderbetreuung einbringen, weill die MÜtter ihre Arbeitszeit reduzieren. Es liegt an euch Frauen.

    • Männer, die sich schon währemd der Ehe um die Kinder gekümmert-,, aber trotzdem den Grossteil des Geldes nachhause gebracht haben, werden aufgrund ebendieser Einkommenssituation im Scheidungsfalle leer ausgehen- und stehen genauso im Regen, wie jene, die zuhause keinen Finger krumm gemacht haben.

      Und dass Geld eine ganz zentrale Rolle spielt, ist auch klar. Mich als Mann würde es im Scheidungsfalle gelinde ausgedrückt gewaltig anscheissen, nur noch wie eine Bankverbindung betrachtet zu werden. Die unselige Trennung zw. Haushalts- und Erwerbsarbeit gehört als allererstes abgeschafft.

      • Cara Mia sagt:

        Wenn Sie während der Ehe nicht bloss eine Bankverbindung sind, dann werden Sie es auch nachher nicht sein.

      • Falsch, Cara: Die Hausfrau hält heute die Zügel in der Hand.Egal, ob sie sich freiwillig für dieses Rolle entschieden hat oder nicht: Wenn’s zu Ende geht, kann sie das ganze Spiel für sich entscheiden. Auch und vor allem wenn es der Mann wagen sollte, seine Rolle zur Debatte zu stellen: Wenn sie nicht (mehr) will, zieht sie einfach die Reissleine- und er scheidet aus der Muttereinelternfamiliensphäre aus wie ein böser Geist.

        Die Macht liegt einzig und alleine bei derjenigen, die das ganze Spiel am Ende für sich entscheiden kann: DAS ist der springende Punkt!

      • Petra Stein sagt:

        @Zufferey Diese Fälle gibt es u es ist nachvollziehbar,dass die Ohnmacht schwer zu ertragen ist.Neue Grundlagen sind zu schaffen, um dies künftig zu verhindern. Es ist aber sicherlich nicht der Regelfall.Keine vernünftige Frau versucht den Vater, der eine gute Beziehung zu seinem Kind hat und sie dadurch ja ganz praktisch auch im Alltag entlastet, zumindest nach Abflauen des ersten Scheidungsfurors,auszuschalten. Sie verliert damit nämlich selbst. Das gSorgerecht ist m.a. nach weniger Wert als eine Sensibilisierung der verantw. Stellen bei der Durchsetzung des Besuchsrechts und von Mediationen

      • Das kann ich nicht beurteilen, Frau Stein, da ich mich in einem Umfeld bewege- hierzulande wie auch in der Kultur meiner Frau- in dem Trennungen oder Scheidungen so gut wie überhaupt nicht vorkommen. Und zwar schon seit Generationen.

        Unsere ganze Beziehungswelt steht mit ihren himmelhohen Erwartungen doch auf tönernen Füssen. Wenn ich da so höre, was die jeweiligen PartnerInnen so alles an Erwartungen zu erfüllen haben- da sind Enttäuschungen geradezu vorprogrammiert!

        Die reine Liebesheirat ist eine Totgeburt- eine sauteure noch dazu.

      • Petra Stein sagt:

        @M. Zufferey wenn Sie keinerlei Berührungspunkte mit Geschiedenen haben, woher kennen Sie denn ‚das Spiel‘ und dessen Ausgang?

      • Aus dem Freundeskreis, Frau Stein. Umfeld war zu weit gefasst, ich hätte familiäres Umfeld schreiben sollen.

      • sepp z. sagt:

        Cara Mia, Sie liegen wirklich falsch.
        Ihr Hinweis, dass Mann, der während der Ehe sich um die Kinder kümmere auch nachher gleichberechtigt wäre, ist in etwa so falsch, wie wenn man argumentieren würde:
        Frauen- und Männerlöhne sind ebenbürtig. Wenn sich eine Frau 100% im Beruf einsetzt, wird sie auch entsprechend und gleichberechtigt mit Männern entlöhnt.

      • Cara Mia sagt:

        Ich denke, dass die „Ungerechtigkeit“ viel tiefer liegt: es ist die Frau, die dem Mann ein Kind anhängen kann oder es abtreiben, die es auf die Welt stellt, stillt, und die deshalb anfangs völlig unentbehrlich ist. Den Samen des Mannes kann man auch aus der Tiefkühltruhe nehmen. Die Frau ist auch die, die physisch draufzahlt, die die Nachteile dieser Dominanz trägt, die das Kind am Hals hat, um es mal so zu formulieren. Kriegt ein 16-jähriges Pärchen ein Kind, dann zeigt man auf das Mädchen, der Junge hat sozial keinen Nachteil. Die Mutter-Kind-Beziehung ist einfach eine andere, naturgemäss.

      • E.H.Roth sagt:

        @Cara MIa; die Frau physisch draufzahlt? Nachteile ihrer Dominanz? Die Frau hat das Kind am Hals? hm, um nicht draufzahlen zu müssen, kann man auf das Kinder haben verzichten und sie dürfen ihre Dominanz gerne behalten und glücklich alleine alt werden. Das Kind, wenn es nicht aus der Tiefkühltruhe kommt, dürfen Sie gerne dem Vater übergeben. Kein Problem heute, da ich weiss, dass viele froh wären darüber.

      • sepp z. sagt:

        „Den Samen des Mannes kann man auch aus der Tiefkühltruhe nehmen.“
        Cara Mia, aber bezahlen soll Papa oder Papa Staat dann doch?
        Gut, dass der Feminismus mit solchen Sprüchen ab und zu sein wahres Gesicht zeigt.
        Eine Mehrheit werden Sie mit solch militant-feministischen Sprüchen bei der Schweizer Bevölkerung nie finden.
        Zum Glück.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Cara Mia 20.05..gebrauchst du halluzinierende Mittel….oder hat es dir einfach in den Sender geschneit…?

      • Sportpapi sagt:

        @Cara Mia: „Kriegt ein 16-jähriges Pärchen ein Kind, dann zeigt man auf das Mädchen, der Junge hat sozial keinen Nachteil.“ Ich glaube, dass ist heute nur noch ein Klischee. Ansonsten haben Sie recht mit ihren Hinweisen auf die Ungerechtigkeiten bereits vor Geburt, auch wenn ich das nicht in Anführungszeichen setzen würde.

      • talon sagt:

        @cara mia
        Wenn heute ein 16 Jähriges Pärchen ein Kind bekommt, wird auf den Jungen gezeigt, mit der Forderung die Schule abzubrechen und sich einen Job zu suchen, während diverse Vereine und Organisationen sich darum kümmern, das das Mädchen seinen Abschluss machen kann, eine Ausbildung oder Studium erhätl usw. Der Junge wird vollkommen allein gelassen. So sieht die Realtiät aus.

      • Simone sagt:

        @ talon: 16jähriger packt mit 17 (einen Monat vor der Geburt) sein Köfferchen, Alimente am knappen Stiftenlohn abzuziehen geht nicht (evtl. Bevorschussung die er evtl. abzahlen muss), Junge macht Ausbildung, Junge macht mit 30 Zusatzausbildung, Junge gründet mit 35 eine eigene, „richtige Familie“
        16jähriges Mädchen bleibt auf Kind sitzen, holt Schulabschluss mit 20 nach, schliesst mit 25 die Lehre ab, geht mit 30 aufs Sozialamt wegen schlechter Ausbildung
        Vllt etwas übertrieben, aber sicher nicht realitätsfern 🙂 🙂

      • talon sagt:

        @simone
        Doch, sehr Realitätsfern. Zum einen wird hier der Gesellschaftiliche Druck völlig ausser acht gelassen, der auf dem Jungen lasstet und zum anderen die Tausenden von Hilfsorganisationen, die es für Frauen und Mädchen gibt, aber nicht für Jungs, die früh Vater geworden sind.

      • Cara Mia sagt:

        Ich habe weder einen an der Waffel noch bin ich sonstwie plemplem, aber das wehleidige Getue Geschiedener beiderlei Geschlechts geht mir auf den Senkel. Jeder hat Nachteile und Vorteile. Ich bin alles andere als eine Feministin, der Genderkrieg interessiert mich nicht. Wenn Ihr Kinder habt, dann bleibt gefälligst zusammen und strengt Euch an, dann spart Ihr Euch das ganze Theater und macht das Beste für Eure Kinder, was Ihr tun könnt. Eine Beziehung ist harte Arbeit, eine Trennung verwöhntes Getue. Für die Trennung sind mehrheitlich die Damen verantwortlich, für die Ursachen auch die Herren.

  • Katharina, die zweite sagt:

    Alle diskutieren über Rechte und Pflichten von Männern und Frauen, wer wem was bezahlt, etc. Aber was für die Kinder gut wäre, das interessiert mal wieder keinen. In meinem Leben z.B. wäre ein gemeinames Sorgerecht schlecht für mich als Kind gewesen – genauso schlecht wärs für mich gewesen, wenn meine Mutter gearbeitet hätte. Und hat sich schon einmal einer der Männer überlegt, dass sie mit der Weigerung der finanziellen Unterstützung auch die Kinder schlechter stellen? Es gibt keine allgemeinen Lösungen, nur individuelle! Solche Dinge sollte man sich schon VOR der Heirat überlegen!

    • Brouwniekrater sagt:

      @Katharina; merken sie`s,… die Diskussion dreht sich immer im Kreise und jeder braucht dasselbe Argument..“ es geht um die Kinder natürlich. Warum sollte eine GLEICHBERECHTIGTE GESETZGEBUNG als Basis, nicht im Interessen der Kinder sein ?!
      Natürlich muss danach JEDER Fall einzeln beurteilt werden .

    • Sportpapi sagt:

      @Katharina II: Sie finden es also richtig, dass Ihr Vater aus ihrem Leben ausgeschlossen war. Und wichtig, dass die Mutter nicht gearbeitet hat (weshalb?), wofür wohl der Exmann aufkommen musste, oder? Wie auch immer: Auch und vor allem bei gemeinsamem Sorgerecht können Lösungen gefunden werden, die dem bisher abgemachten und gewohnten entsprechen.

  • Mägge sagt:

    Eine „Carte Rouge“ an Andrea Gisler. Ist ein typischer emanzen rosinenpickerinnen Beitrag. Das Mann mit solchen Frauen keinen Konsens finden kann ist daher nur die logische Konsequenz.

    • E.H.Roth sagt:

      sehr wahr @Mägge Auch kann es nicht sein, dass die weitere Existenz des Mannes von der Laune einer Frau abhängt. Finanziell wie auch bezüglich wie oft er die Kinder sehen und selber betreuen kann, darf nicht in den Händen der Frau liegen.

      • Schlechte Laune zu haben ist aber keine zwingende Voraussetzung für eine Scheidung, Herr Roth. Es kann einen Mann auch aus heiterhellem Himmel treffen- einfach so, ohne jeden Grund, weil es sonst nichts besseres zu tun gab.

      • E.H.Roth sagt:

        kenne kein männliches Beispiel der seine Frau deswegen verlassen hat. Schon eher wie bei Arni und solche wo sich Frauen plötzliche selber finden müssen. Die gehen dann suchen und suchen und suchen .. und diesen Leerlauf muss per Gesetz noch bezahlt werden und er bezahlt und bezahlt… auch wenn ein anderer Typ in Deiner Wohnung mit Deinen Kinder hockt die Du bezahlen musst. Frauen denken diesbezüglich nicht an die Kinder oder @ K die zweite? Aber es geht ja nur um die Kinder.

      • Petra Stein sagt:

        @E.H. Roth Frauen denken nicht an die Kinder. Denken Sie nicht für die Frauen aber denken Sie..

      • E.H.Roth sagt:

        @ Petra; hat was. Vergessen Sie jedoch nicht, dass Kinder nicht merken was Ihre Eltern alles so treiben ob diese jetzt bei Ihnen Leben oder nicht.

  • Gori sagt:

    ….Gleichberechtigung bei der man sich auf gleicher Augenhöhe trifft,
    eine Pflichtmediation bei Streitfällen, finanzielle Aufteilung der Kosten.
    Dass man das hinkriegt MUSS im Interesse des Kindes liegen.
    Hinzufügen möchte ich noch, dass es ein Privileg ist das Kind aufzuziehen und das es ein Menschenrecht ist dass das Kind gleichberechtigt von beiden Eltern grossgezogen wird.

  • Gori sagt:

    Als geschiedener Vater einer nun sechsjährigen Tochter möchte ich mich auch äußern zum Thema
    Seit nun bald vier Jahren bin ich von meiner Tochter getrennt. Obwohl ich die Zeit und die Mittel habe meine Tochter mehr zu betreuen und auch gerne mehr sehen möchte, bekomme ich von meiner Ex nur immer (z.T ohne Grundangaben) eine Absage.
    Feiertage, Ferienhalbierung, Mitbestimmungen, Informationen u.v.m. Werden mir und meiner Tochter verweigert (zugegeben, seit einigen Monaten scheint sich die Situation etwas zu entspannen aber ist von einer fairen Lösung weit entfernt).Was ich mir wünsche ist eine.

  • cristiano safado sagt:

    @Petra Stein (14. Mai 2011 um 11:36)
    Nein ich zeichne absolut kein Horrorszenario. Entlassungen, weil die Person zu oft vorgeladen wurde, sind Fälle, die ich aus der Praxis kenne. Arbeitet eine Frau die Kinder hat zu 60% oder gar nicht, kann sie während der freien Zeit auf die Fürsorge gehen. Dies ist beim Mann in den seltensten Fällen möglich.
    Zur Frage 2: Die Fürsorge garantiert der Frau das Existenzminimum. Warum soll das Existenzminimum des Vaters nicht auch gewährleistet sein?

    • Petra Stein sagt:

      das existenzminimum ist auch für den vater gesichert, nur halt aufgrund von sozialhilfe, die er später, wenn er nicht mehr für die kinder mitbezahlen muss und daher wieder über mehr geld verfügt, zurückzahlen muss. so wie das heute den obhutsberechtigten auch zugemutet wird.

      • Sportpapi sagt:

        Meiner Meinung nach haben wir generell ein Grundproblem, dass wir über Sozialhilfe dafür aufkommen müssen, dass Vater/Mutter nicht mehr miteinander klarkommen und sich (leichtfertig?) scheiden lassen, obwohl sie es sich eigentlich nicht leisten können. Zum anderen: Wie häufig kommt es vor, dass eine alleinerziehende Mutter Sozialhilfe zurückzahlen muss? Gibt es das überhaupt?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Dieses Grundproblem, Sportler, haben wir tatsächlich. In sehr vielen Fällen reicht das Einkommen für zwei Haushalte nicht mehr und Frau und Kinder müssen unterstützt werden, gerade in ausländisch/muslimischen Familien ist das so gut wie immer der Fall. Und Sozialhilfe muss zurückgezahlt werden, wenn es zumutbar ist, diesen Fall wiederum haben wir in den bereits genannten Familien so gut wie nie. Wir sollten also mehr als nur eine Grundüberlegung anstellen.

      • Sportpapi sagt:

        Und was ist die Konsequenz aus dieser Überlegung? Für mich: Reduktion der Sozialhilfe…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wo willst du reduzieren? Die Sozialhilfe ist jetzt schon sehr eng berechnet, da gibt es nichts zu kürzen. Willst du, dass Arme wieder auf der Strasse betteln müssen? Die Mütter als Putzfrau arbeiten und die Kinder Verdingkinder, damit sie nichts kosten, weil mit einem Putzfrauenlohn kann niemand sich selbst und mehrere Kinder ernähren.

      • Sportpapi sagt:

        Ich will, dass man sich überlegt, ob man sich eine Trennung wirklich leisten kann. Und wenn es knapp wird, wie man gemeinsam das fehlende Geld verdienen kann. Immerhin ist die hohe Scheidungsquote heute nicht einfach von Gott gegeben, sondern schon auch eine Folge davon, dass man glaubt, es sich leisten zu können – notfalls springt halt der Staat ein.

      • PymB sagt:

        @P. Stein (15.05.11 17:06):
        Lesen Sie mal die SKOS-Richtlinien oder informieren Sie sich bei Ihrem Sozialamt, statt einfach leere feministische Behauptungen zu portieren: Fürsorgeschulden sind in der Schweiz fast nie zurückzubezahlen!
        -SKOS-Richtlinie (Kap. E.3): „… sollen aus späterem Erwerbseinkommen grundsätzlich keine Rückerstattungen geltend gemacht werden.“
        – ZH-Merkblatt über die … Pflichten in der Sozialhilfe (3.4): „… [aus] eigenem Erwerbseinkommen … sind Unterstützungsleistungen nur zurückzuerstatten, wenn … der Verzicht auf die Rückerstattung als unbillig erscheint.“

    • Simone sagt:

      ??? Mhhhmmm? Dieser Blog widmed sich doch hauptsächlich Kindern (und Familien), das Kindswohl sollte also an erster Stelle stehen!!! Und wenn Geld der einzige Grund ist, weshalb man zusammenbleibt, ist dies sicher eher zum Schaden der Kinder als zu deren Wohl!!!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das sehe ich genauso. Ich kenne noch Fälle aus meiner Jugend, wo Frau und Kinder dem Vater auf Biegen und Brechen ausgeliefert waren, jedesmal wenn er besoffen nach Hause kam, hat er zuerst die Kinder verprügelt und anschliessend die Frau vergewaltigt. Alle wussten es, niemand tat etwas. Solange er einigermassen funktionierte und die Familie dadurch niemandem zur Last fiel, war das in Ordnung. Eines Tages, als er im Suff auf dem Heimweg stürzte und in einer Glungge ertrank, hatte das Elend ein Ende, nicht vorher. Frau und Kinder blühten auf, dank Witwen- und Waisenrente.

      • Sportpapi sagt:

        Naja, Väter die ihre Kinder prügeln und die Frauen vergewaltigen sind wohl nicht allzuhäufig. Diese absoluten Minderheiten nehme ich aus meinen Überlegungen heraus (mir fällt aber im Gegenzug auf, Pippi, dass du immer wieder solche krassen Einzelfälle für deine Argumentationen brauchst…). Solche Väter sind mit der Härte des Gesetzes zur Vernunft zu bringen.
        @Simone: Weshalb leiden Kinder, wenn die Eltern wegen dem Geld zusammenbleiben? Ausser natürlich, sie klagen jeden Tag über ihr Schicksal… Ausserdem müssen sie ja nicht zusammenbleiben, sondern sich einigen.

      • talon sagt:

        @pippi
        Geht Männern genauso. Wieso verschweigst du so was? Wieso verdrehst du es so, das Frauen als alleinige Opfer dastehen?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das waren leider keine Einzelfälle, sprich mal mit älteren Leuten, die kennen das alle noch aus ihrer Jugend. Dass sich einiges geändert hat, haben wir den familienfreundlichen Gesetzen zu verdanken. Prügelnde Väter können weggewiesen werden aus der Familienwohnung. Nun darfst du dreimal raten, wer Druck machte, dass der Gesetzgeber da in die Gänge kam……

        Und seit Frauen nicht mehr den finanziellen Ruin und den sozialen Tod befürchten müssen, können sie sich scheiden lassen, deshalb gibt es diese Fälle viel weniger. Die Frauenhäuser sind nun gefüllt mit ausländischen Frauen.

      • Sportpapi sagt:

        Ich muss nicht mit älteren Leuten sprechen – das interessiert mich höchstens historisch. Die Zeiten des Rohrstocks sind ja auch in der Schule längst vorbei. Prügelnde Ehemänner sind heute wohl genauso selten wie prügelnde Ehefrauen. Ich bleibe dabei: Wer sich entschliesst, Kinder zu haben, übernimmt auch eine Verantwortung. Diese endet nicht damit, dass man sich halt nicht mehr so liebt wie früher.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Prügelnde Ehemänner sind nicht so selten, zwar lange nicht mehr so häufig wie früher, weil sie es sich nicht mehr leisten können, aber doch noch häufig genug. Sicher häufiger als Lehrer, die mit dem Rohrstock Kinder züchtigen. Es ist halt so, dass die Frauen sofort die Konsequenzen ziehen, wenn der anfängt mit Prügeln, deshalb haben wir die hohen Scheidungszahlen. Es ist oft verhaltene oder offen gezeigte Gewalt im Spiel, wenn Frauen gehen, ich könnte dir Geschichten erzählen, da würden dir die Haare zu Berge stehen. Gerade auch ausländische Frauen mit Schweizerpartnern haben ein hohes Risiko.

      • talon sagt:

        @pippi
        Du lügst mal wieder, das sich die Balken biegen. Gewalt in der Partnerschaft ist nicht für die hohen Scheidungszahlen verantwortlich, noch haben Feministinnen irgendwas dafür getan, das es Frauenhäuser gibt. Dies war in Euorpa Erin Pizzey und diese wurde von Feministinnen mit den Tod bedroht, was dazu führte, das sie Englang verlassen musste. Feministinnen haben dann die vorhanden Strukturen unterwandert und angefangen, in den Frauenhäusern ihren Männerhass zu verbreiten, so wie du es hier tust. Ganz nebenbei ist es so, das Frauen genauso häufig zu Gewalt in Partnerbeziehungen neigen,

      • talon sagt:

        @pippi
        wie Männer. Du aber gehst mal wieder nach dem völlig überholten kredo vor, Mann=Täter, Frau=opfer. Auch dir sollte bekannt sein, das das noch nie gestimmt hat. Es ist sogar eher so, das Frauen, meistens nicht den Partner verlassen wollen, der sie Prügelt, bei Männern genauso, weil vorher schon Psychische Gewalt gewirkt wird. Aber wie imemr, hast du auch von dieser Materie, überhaupt keine Ahnung, und labberst nur Feministischen Propaganda nach.

      • PymB sagt:

        @ Pippi:
        Jede ernstzunehmende Untersuchung zeigt, dass Gewalt in der Partnerschaft ebensohäufig von Frauen wie von Männern ausgeübt wird – die Unterschiede liegen einzig in der „präferierten“ Form.
        Heute zeichnen einzig feministisch motivierte Studien noch ein anderes Bild: Deren Mängel in der Studienanlage sind aber meist offensichtlich – typischerweise wird dann entweder Gewalt eng definiert (nur physische) oder aber im Frauenspital nach der erlebten (physischen+psychischen!) Gewalt gefragt.

      • PymB sagt:

        Lösen Sie sich also von ihren Rollenbild-Vorurteilen und hören Sie auf, die heutigen Männer für die Sünden ihrer Vorväter verantwortlich zu machen: Frauen sind nicht besser und nicht schlechter als Männer!

        Es wird mit häusl. Gewalt wohl wie mit internat. Kindsentführungen sein: Bis vor einigen Jahrzehnten wurde von Frauenseite lauthals über die bösen Väter geklagt, welche die Kindern ins Ausland entführen. Dann kamen 1980 das HKÜ und seither jährliche Länderberichte: Jedes Jahr sind grossmehrheitlich (zu ca. 80%) die Mütter die Kindsentführer/innen (darum soll das HKÜ geändert werden;-P)!

    • Petra Stein sagt:

      und hier noch einen von der andern seite lieber PymB (sonst verschreien Sie mich noch als Maskulinistin) http://www.beobachter.ch/geld-sicherheit/artikel/sozialhilfe_rueckfordern-koste-es-was-es-wolle/

  • Markus Haselbach sagt:

    Auch für unverheiratete Männer würde ich mir mehr Rechte für den Vater wünschen.

    • PM VBüren sagt:

      davon träume ich auch schon ein paar jahre. leider wird der gewollte entscheid, den scheidungsanwalt zu umgehen heutzutage eher als feigheit, denn als vorausdenkende massnahme angesehen.

  • Veneta sagt:

    Frau Sommaruga hat nicht recht.

  • maxxx sagt:

    Und hier kann man nachlesen, wie die Frauen ihre Schwangerschaft auch noch für den Erfolg in der Politik instrumentalisieren. Ich finde das eher erschreckend!

    • Sportpapi sagt:

      Bei Pascale Bruderer wäre die Alternative ja nur Verzicht gewesen. Da wird bisher gar nichts instrumentalisiert.

  • Anton Keller sagt:

    Fakt ist, dass bei der derzeitigen Gesetzeslage, die Kinder immer wieder als Faustpfand missbraucht werden um grosszügigere Unterhaltsvereinbarungen zu erpressen. Das dies nicht im Interesse des Kindes liegt, dass zu beiden Elternteilen möglichst intensive Kontakte pflegen will, liegt auf der Hand. Dabei wäre die Lösung so einfach: gemeinsame Sorge als Regelfall, wenn keine anderslautende Lösung gefunden werden kann gilt bei Unterhalt sowie Betreuungszeiten 50/50. Dadurch wächst das Interesse beider Parteien an einer einvernehmlichen Lösung plötzlich ungemein.

    • Cara Mia sagt:

      @Anton Müllerl.. Interessante Ausführung. Die Basis des Faustpfandes ist die Übergabe gegen Geld… da würden also die Kinder dem Vater übergeben und der leiht der Mutter dafür dann Geld… und das zahlt sie beim Auslösen des Pfandes, sprich dem Abholen der Kinder, wieder zurück…

      Hm.

  • Dass „(…) in Fachkreisen (z. B. Schweizerische Vereinigung der Richterinnen und Richter und Schweizerischer Anwaltsverband)“ gegen eine Neuregelung des Sorgerechts votiert wird, wie Frau Gisler schreibt, erstaunt mich gar nicht: Auch ich würde mich gegen die Neustrukturierung eines Marktes wenden, der mir Lohn, Beschäftigung und einträgliche Mandate sichert! Es liegt ganz bestimmt nicht im Interesse der JuristInnenkaste, zu einvernehmlicheren Lösungen zu finden, das liegt doch in der Natur der Sache!

    • Petra Stein sagt:

      An Arbeit wird es den Juristen auch nach Einführung des gemeinsamen Sorgerechts nicht mangeln. Wer sich nicht einigen kann wird sich nachher einfach um die Aufhebung des gemeinsamen Sorgerechts streiten oder um die Rechtmässigkeit von Vorschriften der einen Seite oder Handlungen der anderen Seite. Das gemeinsame Sorgerecht ist nicht das Ende der Fahnenstange.

    • Ja, die Verrechtlichung der Privatsphäre schreitet munter voran. Seien wir doch ehrlich: Die Institution Ehe wurde von Feministinnen und Juristinnen sozusagen sturmreif geschossen. Das Einzige, was noch Bestand hat, ist die Trennung.

      Je mehr wir das Miteinander- in welcher Form auch immer- fragmentisieren und zerstückeln, desto mehr Kapital lässt sich daraus schlagen. Dabei ist jede Form von Loyalität- in guten, wie in schlechten Zeiten- nur noch hinderlich.

      • Cara Mia sagt:

        Das gemeinsame Sorgerecht bei zerstrittenen Paaren dürfte die Sache noch mehr in diese Richtung treiben. Wenn da dann etwa nicht klar ist, in welche Schule das Kind nun soll, dann muss vermutlich im Endeffekt ein Richter den Entscheid treffen! Kinder brauchen Klarheit, müssen wissen, wer zuständig ist.

      • Sportpapi sagt:

        Bei gemeinsamem Sorgerecht – verstanden auch als Pflicht, sich zu Gunsten der Kinder mit Respekt zu behandeln und sich zu einigen – wird der gesunde Menschenverstand vielleicht auch wieder vermehrt zu tragen kommen. Notfalls braucht es einen Beistand für die Kinder, der im Streitfall entscheidet.

      • Cara Mia sagt:

        Das ich nicht lache. Den mit dem gesunden Menschenverstand haben die meisten Scheidungspaare verpasst, sonst wären sie noch zusammen.

      • Sportpapi sagt:

        Deshalb braucht es eben etwas „Hilfe zur Selbsthilfe“ von aussen…

      • Petra Stein sagt:

        @sportpapi hier ein ernüchternder blick übder den Gartenzaun hinsichtlich der von Ihnen erhofften Hilfe von Aussen.

        http://www.liga-kind.de/fruehe/506_kostka.php

  • Ernst Fröhlich sagt:

    Für alle die das gemeinsame Sorgegrecht mit Geld verbinden wollen und sich auf Gleichstellung berufen. Mit der Lokgik
    sollten wir Zahlungen an die Frauen vehindern bis:
    -50% der Frauen die Arbeitstoten der Männer (92%) ausgleichen – bis die Lebenserwartung der Männer wieder geich lange ist wie in Entwicklungs-Länder – bis das Rentenalter gleich ist -bis 2/3 der Rentenentnahmen und 1/3 Einzahlungen der Frauen ausgeglichen sind -bis Frauen Militärdienst machen und Pflichtersatz zahlen -bis 50% der Primarlehrer und Kindergärtner Männer sind -bis ….. die SP wird von den SP Frauen vernichted

    • Cara Mia sagt:

      Ok, fangen wir an. Gebärt mal ein Kind und stillt es. Und wir schaffen dann mal fröhlich Kohle an. Wenn wir nicht gerade mit einem netten Ukrainer ein diskretes Stündchen verbringen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, cara mia, wen die faux-adidas-trainerhose als reizwäsche und der unwiderstehliche duft von axe-duschgel antörnt, könnte da durchaus auf seine kosten kommen und danach geniesst man zusammen eine kinder-milchschnitte.

      • Cara Mia sagt:

        … Auguste, das drunter ist wichtig, nicht das drüber. Sixpack. Und danach ein Sixpack Bier…

      • Brouwniekrater sagt:

        @Augsteli…da haben wir`s, …der da drunten ist bei dir eine Milchschnitte !

        Ich beginne schon für dich:
        Hmm…Hohlraum…blabla

    • Petra Stein sagt:

      nicht vergessen, bis sie und ihre kinder im regelfall nach der Scheidung wie ihre Frau heissen… Übrigens, darf ich die kinder nun dem vater vorenthalten weil ich sowohl voll für sie und mich bezahle und sie versorge, ausser wenn er zeit und musse für sie hat? übergebe ich sie erst wieder, wenn er 50% bezahlt und sie 50% betreut? interessanter ansatz..

  • Raspberry sagt:

    Verantwortung muss man erst übertragen, bevor man sie einfordern kann. Erst muss das Gemeinsame Sorgerecht realität sein, dann fühlen sich die Väter auch verantwortlich. Aber wenn wir genau hinsehen, haben die viele Mütter daran gar kein Interesse. Die emotionale Binding zum Vater ging mit der Beziehung in Brüche. Alles was sie noch wollen, ist möglichst viel Kohle ihm. Geld und Macht verdirben den Charakter und so zeigt sich jeweils in diesen Themen unser hässlichstes Gesicht. Verantwortung und Finanzen müssen verteilt werden. Die Geselschaft muss das den Vätern ermöglichen.

  • Cara Mia sagt:

    Man muss das hier in einen Zusammenhang stellen, denn die Herren hier schreien über eine Verschlechterung ihrer Situation. und „jetzt reicht es denn“. Tatsache ist, dass sie nie das gemeinsame Sorgerecht hatten. Ihre Möglichkeiten werden also erweitert, nicht beschnitten, wenn das gemeinsame Sorgerecht dann, wenn von einem zivilen Umgang zwischen den Exgatten ausgegangen werden kann, erteilt hat. Früher konnten Exgatten noch so gut klarkommen, ein gemeinsames Sorgerecht kam nicht in Frage. Anstatt also zufrieden zu sein, dass das nun gehen wird, wollen die Herren gleich alles.

    • Brouwniekrater sagt:

      @Cara Mia; Alles bedeutet ..GLEICH..!

      • E.H.Roth sagt:

        @Cara Mia; es sind die Frauen die alles wollen auch wenn es ihnen nicht zusteht. Beispiel die Zunft in Zürich. Nur für uns Männer. Jetzt wollen die Frauen auch dabei sein. Frauen sind wie kleine Kinder, sie wollen immer auch das haben was andere (Männer) auch haben und tun, statt selber etwas zu erfinden und zu organisieren.

    • Sportpapi sagt:

      Früher war noch vieles anders. Unter anderem war die Scheidungsquote deutlich tiefer, und diese nicht zu 80 Prozent von Frauen angestrebt. Wie eindeutig das Sorgerecht zugeteilt wurde, weiss ich nicht. Meine Mutter wuchs beispielsweise nach der Scheidung beim Grossvater auf…

  • E.H.Roth sagt:

    Sommaruga hat nicht reicht und es wird nicht funktionieren. Immer mehr Männer lassen sich nicht mehr von ihren Ex-Frauen erpressen und das ist gut so und egal was es kostet. Die Kinder werden eines Tages schon wissen warum und wieso der Vater ev. abgestürzt ist. Die Frauen lügen und verdrehen immer alles vor den Kindern damit der Vater dumm dasteht und sie die arme ist.
    @Patrick B. es hat immer alles mit Geld zutun.

    • sepp z. sagt:

      Veränderungen sind in der Tat überfällig.
      Das haben beispielsweise auch vernünftige Frauen in der SP gemerkt, denen die militante Hetze ihrer Feministinnen-Genossinnen langsam mächtig auf den Keks geht. Alles eine Frage der Zeit…

  • Urs Ruf sagt:

    Illusion hin oder her, das gemeinsame Sorgerecht ist der Anfang und ein wichtiger Bestandteil zur Veränderung ins Bessere. Wie soll ein Rechtssystem neutral eine praxisortientierte Lösung im Konfliktfall bringen, wenn es Frau und Herr nicht auf die Reihe kriegen miteinander zum wohle ihrer Kinder lösungsorientiert handeln zu wollen. Es braucht keine mediale Präsenz beider Seiten, sondern Anlaufstellen die beratend, neutral und individuell in Härtefällen zu Lösung kommen. Dies braucht halt mehr Zeit zur Wegfindung, anstelle teuren Anwälte, ungerechte Richtersprüche und depressiven Eltern

  • Silvia Pellanda sagt:

    Nach meinen Erfahrungen mit meinem Ex – Mann, kann ich eine gemeinsame Sorgepflicht nur befürworten. Er war ein richtiger schön Wetter Vater. In Krisen, berief er sich darauf, dass er ein Besuchsrecht und keine Pflicht hat. So bin ich heute noch die Böse bei den Kindern, weil ich streite. Aus Verlustangst stritten die Kinder dann auch nicht mit dem Vater, was dann die Gesellschaft und Lehrer übernehmen mussten.

  • Was haben Liebe, Gefühle, Vertrauen und Beziehung zum Vater, zum Kind mit Geld zu tun? Ich möchte diese Ebene geregelt haben. Geld ist eine andere Ebene. Sie gehört in ein anderes Dossier. Geld macht Erpressungen möglich. Mir geht es um die Beziehungsebene…

    • Cara Mia sagt:

      Was hat das Sorgerecht mit Liebe, Gefühlen… zu tun? Keiner hindert den Vater, sein Kind von ganzem Herzen zu lieben. Deswegen braucht es sowenig ein gemeinsames Sorgerecht wie geregelten Unterhalt.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Cara Mia…wie schwammig geschrieben von dir !

        Auf Abstand von ganzem Herzen lieben wohl…liebevoll den Check einfüllen…

      • Liv sagt:

        @Browniekater: Naja, wenn Sie schon bei „schwammig“ sind, dann heisst es, einen Check ausfüllen und nicht einfüllen. Und was soll „von ganzem Herzen lieben wohl“ heissen?

      • Brouwniekrater sagt:

        @Liv…naja.. einfüllen bezog sich auf liebevoll ..und ist ein kitze kleines Bisschen sarkastisch..gemeint

        ..genauso , lässt sich Liebe wohl schwer zeigen , wenn er das Kind nie sehen darf…oder eben nur mit einem Check .
        Life ist schwierig Liv. ! ( emmhh ,… wie meinst jetzt das…)

      • Cl. McWrite sagt:

        Cara Mia: Wenn schon, dann Cara Filio, Cara Filia! Aber das ist wahrscheinlich auch nicht Ihre Absicht. Mit Ihrem Blogg-Namen wiederspiegeln Sie die egoistische eindimensionale Einstellung zu einer Verantwortungsaufgabe für gemeinsame Kinder. Das Sorgerecht soll die Interessen der Kinder an erster Stelle abdecken. Bequeme Ausgrenzungsaktionen und alte Ressentiments dürfen im Sorgerecht keinen Spielraum mehr für Mütter haben. Liebe und Gefühle haben Männer wie Frauen in gleichem Masse. Väter müssen jedoch ALLES beweisen. Weil wir sowieso schlimme Buben/Männer sind? Gleichberechtigung? Wo, Wann?

      • Cl. McWrite sagt:

        Keiner hindert den Vater sein Kind von ganzem Herzen zu lieben? Väter können dies aber nur frei und frisch natürlich und gleichberechtigt, wenn ihr Interesse, ihre Liebe, ihre Fürsorge für gemeinsame Kinder nicht von der Laune ihrer Ex-Partnerinnen abhängig ist. „Keiner hindert Euch“ kommt einem Hundefütterungsvorgang gleich: „Da, fresst, wenn wir (die Mütter) es Euch hinwerfen und erlauben mögen. Ansonsten habt ihr zu Schweigen und das Mutterkönigreich nicht zu stören“. Ergo: Der kindliche Loyalitätskonflikt zwischen den Eltern wird u.a. hauptsächlich durch sogErziehungsberechtigte verursacht

      • Cara Mia sagt:

        Das hiesse dann ja, dass Ihr Eure Liebe zu den Kindern vom Verhalten der Exfrau abhängig macht? Kriege ich nicht auf die Reihe, denn die Kinder können ja nichts für Euren Ehekrieg. Aber sie sind wirklich immer die Leidtragenden.

        Lustig, was Du aus meinem Namen liest. Ich nannte mich ursprünglich Mia, was ein Frauenname ist. Dann hatte hier ein User Probleme wegen Mira. Also wechselte ich auf Cara Mia, was so viel heisst, wie „meine Liebe“, im Sinne von „Meine Liebe, wie geht es Dir heute denn so??“ Völlig ironisch gemeint.

  • Peter Balmer sagt:

    Die Frauen von der Frauenzentrale sind ganz doll für die Gleichberechtigung, solange es etwas zu gewinnen gibt. Das gemeinsame Sorgerecht aber, im Sinne der Gleichberechtigung selbstverständlich, wird abgelehnt. Die Mutter soll ihr Vetorecht nicht verlieren. Es hat sich nichts verändert bei den ultrakonservativen Feministen: Kinder gehören der Mutti. So soll das bleiben. Das nennt sich dann „Kindeswohl“. Ich nehme diese reaktionäre Altdamenriege schon lange nicht mehr ernst.

  • cristiano safado sagt:

    Nein, Sommaruga hat nicht recht. Tatsache ist, dass eine Frau mit Kleinkindern in den seltesten Fällen zu 100% arbeitet. Der Lohnvelust wird durch die Alimente gedeckt. Reichen diese nicht, ist es der Frau zuzumuten, auf das Sozialamt zu gehen. Im Regelfall sind die Alimente derart bemessen, dass auch der Vater auf dem Existenzminimum lebt, Nun will Sommaruga auch dem Vater ins Existenzminimum greifen. Die Folge davon ist, dass auch der Vater sein Existenzminimum nicht mehr bestreiten kann und gezwungen ist, auf das Sozialamt zu gehen. Dies wird während der Arbeitszeit zu geschehen haben.

    • cristiano safado sagt:

      Die Folge wird in vielen Fällen sein, dass der Arbeitgeber da nicht mehr mitspielt. Wir wissen von vielen Betriebenen, dass ihnen das Arbeitsverhältnis gekündigt wurden, da sie während der Arbeitszeit zu oft aufs Betreibungsamt mussten. Eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses wegen des zwingenden aufsuchens des Sozialamtes würde jedoch die ganze Familie treffen, denn Fürsorgeämter bezahlen keine Unterhaltsbeiträge an den andern, geschiedenen Elternteil. Der nunmehr arbeitslose Zahlungsverpflichtete kann jedoch seinen Verpflichtungen auch nicht mehr nachkommen.

      • cristiano safado sagt:

        Seine Alimentenschulden laufen auf, was wiederum die Alimenteninkassostelle auf den Plan ruft. Und wir wissen aus Erfahrung, dass Strafrichter (mit der neuen StPO auch Staatsanwälte) sehr unzimperlich mit Alimentenschuldnern umgehen. Wie wird wohl die Reaktion der Kinder sein, wenn der Vater wegen den ihnen geschuldeten Alimenten ins Gefängnis muss? Wie wird wohl die Reaktion der Kinder sein, wenn der Vater wegen der Ihnen geschuldeten Alimente keine Arbeit mehr findet und deswegen vielleicht „abstürzt“? Nein, Sommaruga hat eben so wenig recht, wie die männerfeindliche Autorin dieses Bloggs!

      • Petra Stein sagt:

        Sie zeichnen ein unrealistisches Horrorszenario. Obhutsberechtigte müssen seit je dafür sorgen, dass sie Arbeit und Behördengäng, Kinderarztbesuche und Schulgespräche etc. mit der Arbeitszeit in Einklang bringen. Das schaffen die meisten. Eine Arbeitstätigkeit nachgehen zu können, völlig ungestört von Familienpflichten gibts eben nicht mehr, sobald Kinder da sind. Erklären Sie mir, weshalb Ihnen der Eingriff ins Existenzminimum nicht zugemutet werden kann, den meist auch arbeitenden Obhutsberechtigten jedoch schon.Bin gespannt.

      • Sportpapi sagt:

        @Petra Stein: Es besteht vielmehr die Gefahr, dass Männer, die trotz 100% Arbeitstätigkeit noch aufs Sozialamt müssen, ihre Arbeit reduzieren oder einstellen. Dass die Arbeitsmotivation nicht sehr gross ist, zumindest das ist klar.

  • Gene Amdahl sagt:

    Eni: Die Sorgepflicht als solches ist eigentlich schon im ZGB Art. 159 http://www.admin.ch/ch/d/sr/210/a159.html beschrieben?!
    Nur wird dieser Verstoss des Partners bei der Justiz permanent ignoriert und auch nicht geahndet oder in Betracht gezogen bei einer Scheidung. Die Frau hat absolute Narrenfreiheit zu Lasten der Kinder und des Vaters. Solche ZGB Artikel sind Augenwischerei.
    Sorgepflicht oder Sorgerecht – so lange es Verhinderer gibt, wie meistens die Mütter und die unsäglichen Jugendämter/Justiz, wird sich für das Wohl des Kindes nichts ändern.

    • Eni sagt:

      Wie oben schon erwähnt: diesen ganzen Krampf mache ich zum Wohle meiner Kinder. Ich persönlich wäre ruhiger, wenn die Kinder nie ohne Aufsicht bei ihm wären.

      • Cara Mia sagt:

        Eni, die Kinder werden älter, und das wird mit jedem Jahr besser.

      • Eni sagt:

        Das will ich hoffen. Letztes Jahr an Pfingesten hatten beide Kinder Verbrennungen 2. Grades mit wüsten Brandblasen auf Rücken und Brust (Sonnenbrand) plus Sonnenstich mit hohen Fieber bis 40 Grad.

  • Luechi sagt:

    Hmmm, ich zähle mich auch zu den männlichen Opfern. Gesetze lösen Probleme nicht. Ich stelle fest, dass sich viele Mütter hinter dem „Erziehungsauftrag“ vestecken, um nicht arbeiten zu gehen. Meine Ex beginnt sich z.B. erst langsam sich über jobben Gedanken zu machen, die Kids sind notabene 13 und 15 Jahre alt, der Vater hat sie jedes Wochenende bei sich und drückt 50% seines Lohnes ab. Ich bin nicht der Einzige. Wenn ich aufmucke, wird mir mit dem Entzug des Sorgerechts gedroht. Finanziell komme ich kaum mehr über die Runden. Sie gönnt sich regelmässig Ferien, dank dem Bezug einer Erbschaft.

    • Cara Mia sagt:

      Naja, vor der Scheidung hat es Dir wohl efallen, dass sie die Hausfrau und Mutter gespielt hat, und nach der Scheidung soll sie plötzlich zum Arbeitstier werden, welches um sieben Uhr im Businesslook das Haus verlässt? Manchmal haben auch die Männer seltsame Ideen. Du kannst es nur besser machen mit der nächsten Frau, oder schlechter, in dem Du Dir eine aus einem Katalog ausliest, die Schweizerin werden will. Die bleibt Dir wenigstens die obligaten vier Jahre erhalten, bevor sie Dich entsorgt und ausnimmt.

      • Henri sagt:

        Könnte es sein, dass die Frau die Scheidng eingereicht hat?

        Verwundert es da, dass der Mann nicht mehr für die Frau arbeiten will?

        Oder war und ist er ihr Sklave?

      • Gustavo sagt:

        Sorry, aber ich bezweifle sehr sehr stark dass Männer meiner Generation (36 Jahre) und jünger Frauen wollen die Hausfrau ist. Ausnahmen mag es geben, aber die allermeisten wollen dass die Frauen ebenso arbeitet wie sie.

        Meine eigene Erfahrung und Erfahrung aus dem Kollegenkreis ist jedoch, dass sich Frauen sehr gerne zurückziehen, insbesondere wenn Kinder da sind. Der Mann kann relativ wenig dagegen machen. Ich denke aber, dass dieses Verhalten bei Akademikerinnen (und damit vielen Blogschreiberinnen) seltener auftritt.

      • Peterli sagt:

        @Cara Mia
        Ist das Rassismus, oder nur Neid?
        Habe mich mit einer Thailaenderin verheiratet (nicht so eine wie Sie denken). Seit 6Jahren gluecklich. Sie will auch keinen Glaskeramikherd, Gas tut’s auch. Obwohl ich auch noch fuer die Schwiegereltern sorge, sind wir mit dem Wenigen das wir haben gluecklich. Alleine, was mich die CH-Ex bei der Scheidung gekostet hat, ich wage nicht daran zu denken. Aber ich kann 100 werden, und meine Frau ist noch da und sorgt sich um den Partner,nicht sein Geld. Und Sie kostet mich einen Bruchteil von dem, was meine Ex bei mir nach Gesetz abgezockt hat!!! Frage?

      • Sportpapi sagt:

        Dem jungen Familienvater gefällt es vielleicht, wenn die Frau bei kleinen Kindern Hausfrau und Mutter spielt. Aus Dauerzustand ist das meist eher nicht geplant. Zudem: Vielleicht konnte sich die Familie das vor der Trennung auch leisten. Nun sind die Kosten höher, die Einnahmen geblieben: klar dass neu ausgehandelt werden muss. Und zuletzt: für eine Frau zu bezahlen, die sich scheiden liess, und vielleicht schon einen neuen Freund hat, ist vielleicht wirklich nicht so attraktiv – ich weiss, da sollte man darüber stehen…

  • Michel Voss sagt:

    In wenigen Jahrzehnten wird dieses Problem sich von selbst gelöst haben: Kluge nord-europäische Männer wollen wegen den irrwitzigen Gesetzen nicht mehr heiraten & keine Kinder mehr. Nur noch Dumme & Arme, die eh nichts zu verlieren haben, reproduzieren sich noch ein wenig. Richtig viele Kinder kriegen aber vor allem kluge Kopftuch-Trägerinnen. Die wissen noch was gut ist für Kinder. Wenn die dann – Gott-sei-dank – Mehrheit & Staatsmacht stellen, wird über diese atavistischen Gesetze einer untergegangenen Zivilisation ebenso geschmunzelt werden wie heutzutage über den dekadenten Kaiser Nero.

    • Auguste sagt:

      hmm…, ein ganz übler kommentar – ob es an den vielen körnchen wahrheit liegt, die er beinhaltet?

  • Eni sagt:

    Ich habe nicht alle Kommentare gelesen, aber diejenigen die ich gelesen habe, lassen mich teilweise staunen. Da werden Frauen beschuldigt, dass sie die Kinder nur der Alimente wegen wollen, während im gleichen Atemzug der Anspruch gestellt wird, dass Mann das Recht haben möchte, die Kinder immer dann zu sehen wenn er möchte. Heissen Eure Kinder eigentlich Aldi und Lidl? Kinder sind doch keine Selbstbedienungsläden! Fakt ist, dass viele Väter die Kinder nur dann haben wollen, wenn sie vollständig gesund sind, ein Husten ist schon eine Zumutung und ein Grund das Wochenende abzusagen.

    • Eni sagt:

      Das Gleiche, sobald Papi einen Schnupfen hat, dann ist er sofort unfähig sich um seine Kinder zu kümmern.

      Vielleicht sollte auch mal daran gedacht werden, dass die Mütter sich auch dannn um die Kinder kümmern wenn sie krank sind oder wenn man als Mutter selber krank ist.

      Und was das angebliche Luxusleben geschiedener Mütter angeht. Ich warte bis heute vergeblich darauf.

      Alles was ich hier gelesen habe sind Klischees.

      • Sparter sagt:

        „Alles was ich hier gelesen habe sind Klischees“
        Genau wie dein Kommentar auch.

      • Eni sagt:

        Eher nicht. Ich spreche aus meiner persönlcher Sicht wie ich es erlebe aber das was hier debattiert wird ist der Mann als Opfer und die Frau als Luder und das kann es wohl nicht sein.

        Ich bin der Meinung dass jeder Scheidungsfall differinziert beurteilt werden muss. So wie es mommentan läuft ist es sicher in vielen Fällen unrecht, aber das automatische gemeinsame Sorgerecht wird dieses Unrecht nicht beseitigen im Gegenteil, es gibt dann auch demjenigen Elternteil einen Machtanspruch welcher sich gar nicht interressiert für das Kind.

      • Eni sagt:

        Die Bezeichnung Sorgerecht ist sowieso grundsätlich falsch. Sie sollte in Sorgepflicht ungenannt werden und dann wird man sehen wie schnell gewisse Leute den Schwanz einziehen.

      • Gene Amdahl sagt:

        „Klischees“ – völliger Unsinn.
        Da die Mütter und Jugendämter alles daran setzen, dass ein Vater sein Kind nicht betreuen kann wenn er sich anerbot, muss man auch nicht erstaunt sein, dass Väter sich nicht mehr anerbieten und versuchen ein neues Leben zu organisieren. Die negativen Berichte werden dann von den Jugendämtern erstellt gegen die Väter wie gehabt.
        Es sind fast ausschliesslich nur die Mütter, Jugendämter und die Justiz für das Debakel verantwortlich, weil diese nicht im Interesse der Kinder handeln wollen.

      • Eni sagt:

        @ Gene Amdahl

        Mag sein, dass es Väter gibt, die sich anerbieten für ihre Kinder zu sorgen, aber mein Exmann gehört leider nicht dazu. Er hat sich nicht anerboten, als wir noch zusammen waren und anerbietet sich auch jetzt nicht. Er nimmt die Kinder dann wenn er Lust dazu hat, ansonsten halt eben nicht. Er bedient sich ihrer wie in einem Selbstbedienungsladen.

      • Eni sagt:

        Und das schlimmste an der ganzen Sache: ich war gezwungen die Vormundschaftsbehörde einzuschalten, die ihm Sanktionen androhen müssen wenn nicht angemessen für die Kinder sorgt wenn sie bei ihm sind. Glauben Sie mir, ich hätte es die letzten Jahre viel einfacher gehabt, wenn ich ihm die Kinder tatsächlich vorenthalten hätte. Diesen ganzen Krampf mache ich nur den Kindern zuliebe, damit ich ihnen den Vater nicht nehme.

    • Peterli sagt:

      Am Samstag um 07.00Uhr ruft Mutti an. Dieses Weekend keine Kinder. Sie sind verschnupft und ich muss dafuer sorgen, dass sie am Montag wieder in die Schule koennen. Ein Ding der Unmoeglichkeit, wenn sie Sa/So bei dir sind. Dann habe ich nur noch mehr Aerger am Hals.
      Mein neuer Freund kauft Heute einen neuen Audi. Er moechte die Kinder mit einer Spritztour ueberraschen. Dieses Weekend geht es wirklich nicht. P.S. Wir sind schon unterwegs!
      Noch Fragen zu dem Thema?

      • Eni sagt:

        @ Peterli

        Das tut mir sehr leid für Sie.

        Mein Exmann meldet sich krank und geht derweil ins Skiweekend. Mein Mann lässt die Kinder wissen, dass ein Wochenende ausfällt da er anderes vor hat und mir schreibt er dann eine SMS und behauptet eine Bindehautentzündung zu haben.

        Als meine Kinder noch kleiner waren, hatte sie öfters Husten der mittels Zäpfli behandelt wurde. Mein Mannn wollte die Kinder dann jeweils nicht haben, weil es ihn „gegruust“ hat den Kindern die Zäpfli zu verabreichen.

      • Eni sagt:

        Nein, ich habe bezüglich dieses Thema keine Fragen mehr an Sie, aber unsere Beispiele zeigen doch, dass ich richtig damit liege, dass man jede Sorgerechtsfrage separat beurteilen muss und nicht nach Schema F aburteilen kann.

        Was den Kindesentzug betrifft: informieren Sie sich bei der Vormundschaftsbehörde, glaube kaum, dass das neue Auto ein Grund ist das Papiwochende abzusagen.

        Ich wünsche Ihnen viel Kraft.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mein Gott, Eni, du hast ja wirklich am Schiessi-Griff gezogen mit diesem Exemplar. Was war das, Helfersyndrom oder Tomaten auf den Augen?

        Nein, ich will dich nicht anmachen, aber WO hattest du deine Augen, ich mein‘ was hatte der, das dich angezogen hat? Es war ja nicht bloss eine Affäre mit einem Idioten, sondern eine Ehe, da gabs doch eine Vorlaufzeit?

      • Eni sagt:

        @ Pippi Langstrumpf

        Sie sagen es: Helfersyndrom

  • heidi reiff sagt:

    Ich habe viele Jobs gemacht zum Ueberleben, war echt spannend, einfach immer wieder Begegnungen mit Homo Sapiens, Reinhard May singt auch von der Reinemacherfrau und von der Küchenschabe, so haben wir doch alle unsere Ikonen oder hatten sie, Mamon ist nicht mein Ding und das goldene Käfig auch nicht inkl. das goldene Kalb, lande ich jetzt auf dem Scheiterhaufen? Ist Inquisitation wieder in , das Mittelalter in anderem Gewand einfach noch heuchlerischer als früher oder gleich heuchlerisch , ich weiss es nicht, bin nach wie vor nicht im Besitz der einzigen Wahrheit…. tztztztz

  • heidi reiff sagt:

    Ich finde etwas unreflektiert wie ständig Deutschland mit der CH verglichen wird, Erde ist Erde das hat mal Krsihnamurti gesagt in einem Buch mit einem Gespräch mit einem Atomphysiker. Erde ist einfach neutral , ein Baum ist ein Baum, eine Blume ist eine Blume, die Vielfalt Natur ist unerschöpflich, eine Seifenblase ist eine Seifenblase, hat schöne Regenbogenfarben ganz kurz bevor sie zerplatzt, Politik ist weltweit Affentheater, der Liedermacher Hannes Wader hat da etwas relativiert , Völker aller Länder, einigt euch und ihr seid frei da kann ich mich identifizieren emotional…

  • Harald Tromser sagt:

    Jemand in diesem Forum hat gesagt: „Obwohl 75 % der Mütter mit schulpflichtigen Kindern erwerbstätig sind, müssen geschiedene Mütter äusserst selten selbst eine Erwerbstätigkeit nachgehen.“

    Würden sich bitte die hier anwesenden Damen und Verfechterinnen von „Mütteralimenten“ dazu äussern? Die, die nur keifen, sollen still für sich keifen. Die, die etwas zu sagen haben, mögen es bitte vorbringen. Danke.

    PS. Nein, ich bin nicht selbst betroffen.

  • reto meisser sagt:

    Zuerst müssten einige Frauen auch Männer akzeptieren die sich als Hausmänner üben. Ich habe diese Erfahrung gemacht und geschätzt. Wurde aber belächelt! Um was geht es..um das Kind…

  • M. Senn sagt:

    Vielen Dank, Andrea Gisler, dass Sie sie mir ein derartiges Vertrauen schenken! Ich fühle mich zutiefst gerührt. Erst werde ich von meiner Ex rausgeschmissen, nachdem sie eine Eheberatung abgelehnt hatte, dann hetzt sie die Kinder gegen mich auf (glücklicherweise nicht nachhaltig), verleumdet mich überall und ist bis heute stur wie ein Esel. Und dann lese ich Kommentare wie diesen, wonach sich die Väter nicht engagieren usw. Ich kann diesen Unsinn nicht mehr hören! Und die Kinder fragt niemand.

  • Robert Antener sagt:

    Warum wohl Männer kaum die Scheidung einreichen? Ist doch klar: Die Einen haben Angst ihre Kinder zu verlieren, die Anderen wegen dem finanziellem Ruin. Wenn klar wäre, dass bei einer Scheidung beide gleichgestellt sind, würde auch weniger geschieden und gestritten! Also: Standard gem. Sorgerecht und 50% Obhut! Beide müssen Arbeiten, beide sehen die Kinder gleich viel. Will wer mehr arbeiten verzichtet er auf Kinder und muss mehr bezahlen, aber jeder hätte das Recht seine Kinder gleich viel zu sehen. Die Firmen passen sich schon an, heute Arbeiten immer mehr Väter 80%. Ein geschiedener Vater.

    • Henri sagt:

      Sehe ich auch so.

      Cui bono ist auch hier die wichtigste Frage, „wohin fliesst das Geld“ lautet die Frage auf Deutsch.

  • fufi sagt:

    Und von wegen Einzelschicksal:
    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Alleinerziehende-Mutter-mit-Kindern-in-der-Militaerunterkunft-Alles-versucht/story/19904206
    Tja, sie will weder putzen noch verkaufen. Geht vielen so, glaub.
    Kommentare zum Artikel:
    Ich empfehle dieser Frau in die Stadt Zürich zu ziehen, da wird Sozialhilfe-Empfängern noch eine Wohnung bezahlt. (Viktor Troska)
    Diese Familie sollte zu uns in die Stadt Zürich ziehen. Da wird ihr professionelle Hilfe zuteil, und sie wird zu einer sinnvollen Beschäftigung motiviert. (Berthold Siegenthaler)
    KEIN Kommentar!
    🙁

  • marcus sagt:

    hallo zusammen,
    da gehts nur ums geld, der Zahlvater (offizielle bezeichnung) ist dazu bestimmt. sofern er sich nicht wie ich, mit vollgas ins soziale verderben stürzt.
    mein kind (13) wohnt seit ca2 jahren aus eigenem willen bei mir. dies wurde nun vom obergericht bestätigt.
    meine frau bezahlt 620.- kinderalimente wobei sie ca 5000.- verdient.
    ich werde vom sozialamt unterstütz. diese gelder muss ich aber zurück bezahlen.
    im umgekehrten fall hätte ich (mein fiktiver lohn 4750.-) für die tochter 1250.- & für meine nochfrau 1500.- abgedrückt.
    dies zur gerechtigkeit.
    aber unser kind lebt bei mir-

    • Peterli sagt:

      He Marcus, da kaemen Sie aber guenstig weg. Ich habe bei einem NE von 5200.- pro Kind 1300.-, und fuer die Ex 2000.- abgedrueckt. Sozialhilfe wurde verweigert, und mit der Klage zur Abaenderung des Sch…-Urteils musste ich 2 Jahre warten, weil Veraenderungen in den Finanzen als langfristig erwiesen sein muss. Solange hat meine Ex noch ungehindert 3600.- hinzuverdient. Kurz vor Ablauf hat sie gekuendigt, damit sie wieder als armes Ding dastand. Ihr Freund zog auch fuer einen Monat aus, damit die Konkubinatsklausel nicht greifen kann. Nach 7Jahren tgl 18-20std Arbeit kam der Knall. Von meiner

      • Peterli sagt:

        IV-Rente haben sie dann die Kinderrente an meine Ex ausbezahlt.
        Ein Vater ohne Karriere, aber mit Zeit fuer die Kinder, scheitert in der Ehe aus Finanzgruenden. Ein Vater mit Karriere, wenig Zeit fuer die Familie, scheitert in der Ehe an Gefuehls -und Interesselosigkeit (Originaltext Scheidungsurteil). Nach der Scheidung scheitern Beide an der Gesetzgebung, sind finanziell und gesellschaftlich tot. Das ist die Regel, und die Muetter sind immer geschuetzt. Jawohl, und Rabenvaeter werden wir auch noch, weil wir den Kindern nichts bieten koennen, auf Besuch und in den Ferien.

  • fufi sagt:

    1: Eine Präsidentin der Frauenzentrale ist parteiisch.
    2: Ein Präsident der Männerzentrale wäre ebenso parteiisch.
    3: Jedes Einzelschicksal ist ein Einzelschicksal. Mal so und mal andersrum!
    Cara mia sagt richtig:
    Es gibt halt einfach beides. Wer das einsieht, sieht ein, dass das Geschlechterhickhack wirklich nichts, aber auch rein gar nichts bringt.

    Und was lernen wir daraus?
    DAS weiss ich nicht, aber mir scheint, BISHER haben wir noch nicht allzuviel gelernt, daraus!
    🙁

  • Lukas O. Bendel sagt:

    Dieser Beitrag zeigt die klare Haltung des ZFZ überdeutlich: Einzelfälle generalisierend werden Männer verunglimpft („…der arbeitslose, invalide oder arbeitsscheue Vater…“) um kategorisch frauenfreundliche Lösungen durchzuboxen. Frau Gisler kennt die (auch von der ZFZ verteidigte!) Rechtspraxis nämlich ganz genau: obgleich ca. 75% der Mütter schulpflichtiger Kinder einer Erwerbstätigkeit nachgehen, muss eine geschiedene Mutter äusserst selten arbeiten gehen.!
    Und wenn eine die ZFZ-Präsidentin von Kindeswohl spricht, meint sie als Interessenvertreterin der Frauen damit das Wohl der Mütter!

    • Petra Stein sagt:

      Ach Herr Bendel, es wird langweilig. Ausgebotete Männer sind auch Einzelfälle. Jedes getrennte Elternpaar ist ein Einzelfall. Jede Fraktion pickt den ihren Interessen dienlichen Fall heraus und stellt ihn als Regelfall dar. Werfen Sie den andern nicht Ihr eigene Verhalten vor.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Petra Stein; Ausgebotete Männer sind vielleicht auch langweilig ..aber bestimmt kein Einzelfälle.

        Ausgebotet klingt auch zo lecker, …doch Petra? …sie sind ausgeschaltet,…weg…ausgespielt…gewonnen !

      • Petra Stein sagt:

        @Browniekater zum letzten mal, die Situation ausgeboteter Väter ist ernst zu nehmen, der Bedarf einer Gesetzesänderung und einer Einstellungsänderung ist unbestritten. Es geht eben nicht um die Art von gewonnen, wie Sie es ansprechen. Der von Ihnen angeführte Sieg führt nur kurzfristig zu einem Hoch, danach kommt – wenn man ehrlich ist mit sich und den Kindern gegenüber – der Kater.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Petra Zahnstein;
        Schön das sie dies noch 1 x erklärten , …wegen dem angeführten Sieg und dem kurzfristigen Hoch. Es war ja auch ironisch gemeint. Übrigens merken die Kinder es wenn sie grösser sind, sehr schnell , wenn ihre Mutter die Sache am manipulieren ist…noch nicht von den Interessen der Kindern gesprochen.
        Ich stehe ihnen geistig noch mehr zur Verfügung,… ihr Brouwmiekrrrater

  • Marcel Miller sagt:

    Erst wenn nach einer Scheidung kein Geld mehr fliesst, dann ist die Grundlage für eine kindgerechte Sorge gegeben. Heute gilt, wem die Kinder zugesprochen werden, der bekommt das Geld. Das ist die Triebfeder für den Kampf um die Kinder. Weg mit der Alimentierung zwischen Erwachsenen und für die Kinder hat der Elternteil auch finanziell zu sorgen, bei dem sich die Kinder aufhalten. Bei einer hälftigen Obhut sind auch die Kosten hälftig geteilt. Davon profitieren alle, vor allem die Kinder.

  • Berufssingle sagt:

    @Cara Mia: absolut richtig. Erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit das gemeinsame Sorgerecht als Normalfall gefordert wird, offenbar in seliger Unkenntnis der damit zusammenhängenden praktischen Probleme. In ihrem (ansonsten nicht unproblematischen) Beitrag hat Frau Gisler in diesem Punkt völlig Recht: das gS ist kein Allheilmittel. Ohne entsprechenden Kooperationswillen und -fähigkeit ist es nicht durchführbar. Aus gutem Grund verlangt das geltende Recht neben einem gemeinsamen Antrag der Eltern auch einen ausformulierten Betreuungsplan.

    • Berufssingle sagt:

      Im Streifall MUSS derjenige Elterteil, der die alleinige Obhut hat, auch das alleinige Sorgerecht haben – sonst können sämtliche wichtigen Entscheidungen das Kind betreffend vom anderen Elterteil torpediert werden. Und darunter haben dann in erster Linie die Kinder zu leiden.

      • Lukas O. Bendel sagt:

        @ Berufssingle: Das ist NICHT WAHR:
        – Obhutsberechtigte können auch bei geS i.d.R. völlig uneingeschränkt agieren; der andere Elternteil kann höchstens eine ex-post-Überprüfung des Entscheids verlagen (was an der Sache i.d.R. aber nichts mehr zu ändern vermag). Gemäss neuestem BGE können sogar Obhutsberechtigte Mütter trotz geS ins Ausland wegziehen.
        – Und wieso soll es zum Nachteil des Kindes sein, wenn zwei Köpfe sich darüber Gedanken machen, was am besten für es ist?
        PS. Single-Sein wegen Beziehungsuntauglichkeit (z.B. weil man ALLES BESTIMMEN will) ist kein Beruf!

      • Berufssingle sagt:

        – Unsinn, Bendel. Selbst wenn das in dieser apodiktischen Form stimmen würde: was würde sich denn daran ändern, wenn die gS der Normalfall wäre? Wenn die Eltern am gleichen Strick ziehen, braucht es die gS nicht; wenn nicht, bleibt die gS toter Buchstabe. Sind wir uns einig, dass es auf die konkrete Ausgestaltung der Scheidungsfolgen im Einzelfall ankommt, und nicht darauf, was als default-Modell vorgesehen ist?
        – wenn zwei völlig zerstrittene Köpfe sich Gedanken machen, kommt sicher was Praktikables dabei heraus, klar.
        PS: Ui, da haben Sie’s mir aber gegeben, nicht Bendel? Bravo.

      • Lukas O. Bendel sagt:

        Zum grundsätzlichen Vorteil der geS (Erwartungshaltung) hätten Sie, Berufssingle, bloss einen Thread weiter oben zu lesen brauchen. Praktische Vorteile zeigt die geS z.B. in folgenden Situationen:
        – Auch der ausserhalb lebende Elternteil (i.d.R. Vater) darf das gemeinsame Kind auf der Notfallstation besuchen (ohne dass der alleinsorgeberechtigte Elternteil (i.d.R. Mutter) dies verbieten kann.
        – Stirbt die/der Obhutsberechtigte gibt es für die VB weniger Möglichkeiten aus Eigennutz das Kind fremdzuplatzieren, statt beim anderen Elternteil aufwachsen zu lassen.

      • Lukas O. Bendel sagt:

        – Das aSR entspricht dem KURZSICHTIGEN Wunsch nach Alleinmacht & Rache: Bezeichnenderweise klagen meist jene Frauen, welche erst den Vater ausgrenzten, später über dessen fehlende Unterstützung!
        PS:
        Uiih, da habe ich wohl den Nerv getroffen – das war aber aufgrund Ihrer Schreibe nicht schwer:
        Aufgrund ihrer ICH BESTIMME-Grundhaltung und Ihrer Neigung, einfach Behauptungen aufzustellen statt die Fakten zu klären, ist wenig überraschend, dass Streit für sie normal ist; und wahrscheinlich gehören Sie dann noch zu jenen, die dann die Schuld am Streit den Anderen anzuhängen versuchen.

  • Cara Mia sagt:

    Ein Gesetz kann nur zum Ziel haben, Regeln für den Streitfall aufzustellen. Ein Gesetz kann niemals Gerechtigkeit garantieren, denn es berücksichtigt die persönlichen Motive nicht. Hier geht es darum, das gemeinsame Sorgerecht so zu regeln, dass nicht zusätzliche Probleme vor allem für das Kind entstehen. Es braucht Klarheit, muss wissen, wer zuständig ist. Und das geht nur, wenn die Eltern entweder am gleichen Strick ziehen, oder aber dann halt nur einer das Sorgerecht hat, nämlich aus praktischen Gründen der, bei dem das Kind wohnt. Sowohl Mütter …

    • Cara Mia sagt:

      …als auch Väter können die Regelungen torpedieren, vor der Scheidung und nach der Scheidung. Wer keinen Frieden will und seinen Hass auf den andern ausleben möchte, der kann das, und das kann kein Gesetz der Welt und auch kein Richter der Welt verhindern. Es braucht eben nicht zwei zum Streiten, sondern zwei für den Frieden.

      • Lukas O. Bendel sagt:

        Was Sie schreiben ist absolut richtig (auch insbesondere der letzte Satz).
        Ein Gesetz ist aber nie nur Streitfallregelung sondern eben immer auch Zeichen, was für ein gesellschaftliches Verhalten erwartet wird (sowohl i.S.v. „gut“ wie auch „normal“). Der bisherige Sorgerechts-Regelfall „alleinige elterliche Sorge“ richtet sich dabei an der Situation völlig zerstrittener Ex-Partner aus, während die künftige gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall eben kooperationsfähige Elternteile zum Vorbild nimmt und damit auch klarstellt, dass dieses Verhalten zum Vorteil des Kindes erwartet wird.

      • Gene Amdahl sagt:

        Cara: 2 für den Frieden – Super. Mal was absolut Vernünftiges von Dir. Danke.
        Die Realität sieht nur anders aus. Jugendämter sind (meistens) der Horror pur für jedes Kind und Vater, weil nicht das Wohl des Kindes im Mittelpunkt steht. Eine Art von einer legitimierten Mafia die Hand in Hand mit der Justiz arbeitet und jeder dann auf den anderen verweist (kafkaeske Zustände). Das Resultat kennen wir doch aus der Presse u.a. dass Väter Selbstmord begehen.
        Jugendämter bewirtschaften Kinder wie man Immobilien bewirtschaftet. Sie tragen hauptsächlich zur Eskalation bei .

  • marie sagt:

    wenn ich all diese beiträge lese, überkommt mich das gefühl, dass alle geschiedenen väter vom existenzminimum leben und alle alleinerziehende mütter grossverdiener sind. dass irgendetwas mit dem sorgerecht nicht stimmt ist klar, das war m.e. nie gerecht. aber wenn ich die frauen in meinem umfeld, die kinder und koffer gepackt haben, betrachte, dann fällt mir eines auf. die meisten väter wurden plötzlich „bessere“ väter nach der trennung. am wochenende arbeiten sie plötzlich nicht mehr, sind pünktlich bei der betreuung… könnte es sein, dass sie plötzlich nach der trennung realisieren, dass…

  • André Müller sagt:

    Aus langjähriger Beratertätigkeit erfahre ich immer wieder, dass es Mütter gibt, die als sogenannte Hausfrau nichts auf die Reihe bekommen. Kommt somit der über 100% arbeitende Vater nach Hause, darf er erst noch aufräumen, Kinder verpflegen, Wäsche & Müll e wegräumen usw. Im Scheidungsfall bekommt diese Mutter das alleinige Sorgerecht, da gemäss richterlicher Intepretation ein 100% arbeitender keine Hausarbeit erledigt. Das altte Rollendenken lebt einzig noch in den Entscheidungsträger und gewissen Fachpersonen, die auf Kosten der Kinder die finanziellen Zuschüsse zu kassieren

    • Cara Mia sagt:

      Das ist richtig. Aber manche Männer suchen sich ja präzise so dumme Hühner, weil sie sich dann als richtige Männer fühlen, die es sich leisten können, Zuhause eine Hausfrau zu haben. Wie gesagt, vor der Ehe ist nach der Ehe, Goldesel bleibt Goldesel, Hausfrau Hausfrau.

      • Ursula sagt:

        Du bringst es genau auf den Punkt. Ich bin überzeugt, es sind die Scheidungs gebeutelten Männer, die am lautesten brüllen, die von ihrem Mutti verlangten, brav zu Hause zu bleiben. Nach 10 Jahren Ausstieg aus dem Berufsleben ist es dann nicht mehr so einfach, gleich wieder mitzuverdienen und die Launen der pubertierenden Kinder auszuhalten.

      • Auguste sagt:

        hmm…, kapellmeister – tusch, bitte! ich schätze ihre „unbequemen wahrheiten“ in diesen debatten ganz ausserordentlich, cara mia.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Cara Mia;
        Mit einem Ehevertrag kann sich ja ein „dummes Huhn“ , wie du sagst, absichern .
        Übrigens ein Übername,welcher stark an Klischee grenzt….“daheim bleiben ist dumm“…Goldesel sein kann genauso dumm sein.

      • Morgan sagt:

        Wenn Selbsterkenntnis der Weg zur Besserung sein soll, dann wird die Besserung so manchem hier für immer verwehrt bleiben…

      • Bemerkenswert, wie der Umstand ausgeblendet wird, dass es viele Frauen gibt, die sich ganz bewusst für ein Hausfrauendasein entscheiden. Aus zahlreichen Studien geht hervor, dass in unseren Breiten jede zweite Frau der Meinung ist, der Mann müsse in der Lage sein, eine Familie alleine zu ernähren. Das sind dann wahrscheinlich auch genau die Frauen, die sich am Lautesten darüber beschweren, dass ihr Mann nichts im Haushalt tut- und am Ende (Scheidung) eine satte „Haushaltsprämie“ einstreichen.

        Diese Wahrheit scheint noch viel unbequemer zu sein.

      • Was ich ungerecht finde: Egal, für welche Rolle sich eine Frau innerhalb einer Beziehung entscheidet- am Ende ist sie in der Lage, das ganze Spiel, wenn man dem so sagen darf, für sich zu entscheiden.

        Sie kann sich immer neu orientieren, stets neu definieren und selber verwirklichen- am Manne bleibt die Ernährerolle kleben, wie eine Seuche. Selbst wenn er seine Rolle neu verhandeln wollte: Wenn sie nicht will, zieht sie einfach die Reissleine- und kriegt das Kind, das Haus und das Auto sozusagen automatisch zugesprochen.

        Die Hausfrau hält doch sämtliche Trümpfe in der Hand!

      • Petra Stein sagt:

        @M.Zufferey Es entspricht mehrheitlich nicht den Tatsachen, dass sich eine Frau nach der Scheidung im Gegensatz zum Ernährer neu orientieren, definieren und ausrichten kann. Sie übersehen, dass man als Obhutsberechtigte nicht frei schalten und walten kann sondern immer auch auf die Bedürfnisse der Kinder Rücksicht nehmen muss. Eine neue Partnerschaft, eine neue berufliche Ausrichtung können sich viele abschminken. Zudem muss die geschiedene Frau heute viel häufiger selbst zum Unterhalt beitragen, als dies früher der Fall war, und dies nicht im Traumjob.

    • Auguste sagt:

      hmm…, yep, marcel zufferey, wahrheit und realität sind wirklich noch viel unbequemer – scheidung macht aus vätern, müttern und kindern im leben benachteiligte. ihre argumente und die von p. stein sind, bei aller unterschiedlichkeit, der ganz normale, alltägliche wahnsinn. ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis man sich beim vernünftigen gemeinsamen nenner finden wird: das ist unser leben – packen wir es gemeinsam an, und zwar so, dass wenn es halt nicht so klappt wie erträumt, nicht nur ein trümmerfeld übrig bleibt.

  • Tomas sagt:

    „Wie erklärt man beispielsweise einer erwerbstätigen Mutter, dass sie mit den Kindern auf das Sozialamt muss, während der arbeitslose, invalide oder arbeitsscheue Vater sein Existenzminimum gesichert hat, obwohl er sich nicht um die Kinder kümmert?“

    Naja, viel eher sieht es so aus, dass der Vater trotz 100% Arbeitspensum am Existenzminimum vegetiert, während die Mutter von keiner Macht der Welt dazu gezwungen werden kann, ihr bequemes Leben mit 40% Stelle auf mehr zu erweitern – trotz Aussenbetreuung der Kinder.

    • Cara Mia sagt:

      Es gibt halt einfach beides. Wer das einsieht, sieht ein, dass das Geschlechterhickhack wirklich nichts, aber auch rein gar nichts bringt.

      • talon sagt:

        @cara mia
        Die Gesetzeslage und die Institutionen die diese Verteidigen machen es aber zu einem Geschlechterhickhack.

      • Cara Mia sagt:

        Eine Scheidung war halt bis dato immer Mann gegen Frau und umgekehrt. Das wird sich nun bei den homosexuellen Paaren ändern. Man darf gespannt sein, wie die dann argumentieren, vor allem, wenn sie einmal Kinder adoptieren dürfen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, cara mia, zickiger als bei fielding vs. borer wird es auch bei denen nicht werden – einfach noch etwas gestenreicher.

      • Cara Mia sagt:

        @auguste… kommt drauf an… wenn’s zwei Schwule sind kann wenigstens keiner die Schwarzer verantwortlich machen für den Hickhack!

    • alpha pfeifer sagt:

      im gsetz sollte stehen: verweigert die mutter das besuchsrecht der kinder mit dem vater, so hat sie kein anspruch auf finazielle hilfe von seitens des vaters und des staates.
      besuchsrecht von mindestens 2 wochenenden/monat und 2 wochen als ferien oder einzelne tage für verlängerte wochenenden.
      mal sehen welche mutter sich mit den kindern ins abseitz stellt.

      sollte eine mutter dies wollen, der vater sperrt aber.wäre eine möglichkeit, indem er einen bonus über dem normalen ansatz bezahlt.

      • Cara Mia sagt:

        und wenn sich das Kind weigert? Das ist doch die Regel, nicht die Mutter. Dass die häufig dahinter steckt, kann ja keiner beweisen.

      • alpha pfeifer sagt:

        @cara, das kind hat bis zu seinem 18. geburtsag nichts zu sagen. es tut was die eltern sagen. und wenn die mutter es gescheit aufzieht und nicht gegen den vater hetzt, geht jedes kind gerne zum vater.
        klar kann mann ausnahmen machen, wenn sich das paar wegen suff, drogen, gewalttätikeit getrennt hat. is ja klar.

        du willst wohl garnicht, das ein mann anrecht auf sein kind hat.

        es ist kein wunder, das hierzulande soviele männer ihre familie auslöschen. verstehe das, scheidung, existenzminimum, sorgerechts streit. für die ex bezahlen obwohl sie arbeiten könnte…. usw.

      • Cara Mia sagt:

        @Alpha: nur zum Klarstellen: ich habe einfach die Realtiät erlebt, ich war mal die Nichte eines deartigen Vaters und erlebte hautnah mit, wie sich das Kind mit Händen und Füsssen sträubte, wenn man es holen wollte. Das ist nur noch grausam. Natürlich war das, weil die Mutter Schauermärchen erzählte, aber wie bitte wollen Sie das beweisen. Das Kind hat wirklich den Eindruck erweckt, es werde dem Metzger übergeben. Da kommt keine Freude auf, schon gar nicht beim Vater! Nach ein paar Stunden mit dem Vater ging es dann, aber da war auch schon Zeit zum Gehen. Mein Onkel hat dann aufs Besuchsrecht..

      • Cara Mia sagt:

        …verzichtet, und das war für das Kind damals wohl das Beste. Es gibt kein Gesetz der Welt, welches nicht irgendwie pervertiert werden könnte.

      • alpha pfeifer sagt:

        so etwas kann mann bewiesen, es ist schwierig aber sicher machbar. nun wenn das so wäre. ich würde nichts mehr bezahlen, den dummen spielen, bischen temporaus nehmen, alle besitzgüter auf andere umschreiben und dann den hängemattenblues chillen. und wenn es der abstieg in die sozialhilfe bedeuten würde.
        solche mütter intressiert 2 dinge MACHT und GELD
        und wenn kein besuchrecht generell keine allimente mehr generieren. dann wird es auch zurückgehen mit der verleumdung und hasstriaden auf den vater. und sonst kann die mutter sehen wo sie bleibt.

  • Flavio sagt:

    …es ist interessant die verschiedenen Meinungen aus diesem Blogg zu lesen. Doch man erkennt schnell, wer aus eigener Erfahrung spricht und wer sich seine Meinung aus „Hören – Sagen“ erworben hat. Das Gesetz ist nicht für die Paare gedacht, die mit gesunden Menschenverstand handeln. Das Gesetz muss dort eingreifen, wo egoistischer Eigennutz oder Racheglüste herrschen. Wer wirklich wissen will, wie es heute in der Praxis ablaufen kann, dem empfehle ich das Buch „Alptraum Scheidung“ (www.alptraum-scheidung.ch). Danach werden sich wohl einige Meinungen ändern…

  • 40% vernünftiger Eltern kooperieren zu Gunsten der Kinder. Bravo! Frau Gisler weigert sich aber beharrlich zur Kenntnis zu nehmen, dass geschiedene Väter nichts zu sagen haben und Mütter ungestraft tun was sie wollen. Ausfall der Alimente führt anderntags zu Betreibung und Zahlungsbefehl. Ausfall des Besuchsrechts hat nie Konsequenzen für die Mutter – nur für den Vater. usw. Väter wollen ZUERST das gemeinsame Sorgerecht und dann AUF GLEICHER Augenhöhe über Finanzen verhandeln. Besuchsrechtsverweigerung muss zwingend strafbar werden. Heirat ist keine lebenslängliche Versorgung mehr.

      • Brouwniekrater sagt:

        @George Zimmermann,…daten sie doch bitte einmal mit Simonetta und flüstern sie ihr dies GANZ langsam in ihre selektiven Öhrchen !

    • Auguste sagt:

      hmm…, na prima, jetzt zusätzlich zum zerstörerischen potential von betreibung bis zur pfändung auf vaterseite, sollen wir uns auch daran machen, die mütter, in deren obhut die kinder leben, auch noch so richtig unter druck zu setzen. das wird die betroffenen kinder aber freuen.

      konsequenter wäre es dann, kinder von eltern, die sich partout nicht zum wohl des kindes zusammenraufen können, in behördliche obhut zu geben. damit wäre wenigstens erreicht, dass sich alle gleich fühlen – todunglücklich und beschissen.

      das ist unnötig – der kinderstreik der männer ist bereits angelaufen.

      • Brouwniekrater sagt:

        @August;
        Väter sind eben unterschiedlich; du hast dich scheinbar in dein Schicksal ergeben ?! Andere wollen dies eben nicht . Und immer den Mund halten nur wegen dem „sogenannten Wohle“ des Kindes, ist auch schlaff !
        Und „schlaffe Ärzte machen stinkende Wunden“ ..oder anders ausgedrückt, wenn die gesetzliche Situation nicht punkto Verantwortung und Finanzen deutlich gleichmässig geregelt ist, kriegt man eben auf längere Zeit hinaus diese „stinkende Wunde“.

  • heidi reiff sagt:

    ni nicht voll entwickelt auf die Welt kommt.. Wir waren doch alle mal hilflose Babys ob Mann oder Frau, angewiesen auf Nahrung Schoppen oder Mutterbrust oder Ammen. Kinder lernen Schritt für Schritt nach Nachahmung hat ja nichts zu tun mit Hautfarbe, der physische Körper braucht Essen um sich zu entwickeln ‚, Abnabeln ist der erste Schritt ins Leben, kein Mensch kommt als Fertigprodukt auf die Welt, es ist einfach ein normales Natur- und Evolutionsgeschehen, als Babys sind wir alle gleich. Hat ja nichts zu tun mit Geschlecht unter dem Bauchnabel, wo nach RKK sowieso als „sündig ist“. Torso ui.

    • Leonardo Mazzini sagt:

      Der Welt jetz ist anders und wir sind jetz da zum Vater seind!!!
      Eine jung und liebe Vater.
      Ich will meine kind zuruck.

    • Moni M. sagt:

      Petra Stein: Nein, Feminismus ist kein Schimpfwort, ich glaube auch, dass es diese Frauen geben musste und muss. Es sind auch nicht jene normalen Feministinnen, die mir sauer aufstossen, sondern die Ultrasuperfrauen. Ich mag z.B. auch keine Machos, Männer die meinen, sie wären weiss wunder was, und genauso empfinde ich diese Ultrafrauen. Und ich denke nicht, dass irgend eine normale Frau ihr Glück von der Anwesenheit eines Mannes abhängig macht, so weit ist auch eine normale Hausfrau emanzipiert.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Moni, kennst du denn so eine „Ultrasuperfrau“? Ich jedenfalls kenne keine. Fühl‘ dich doch nicht so unterlegen, wir alle kochen nur mit Wasser. Aber du solltest aufhören, Frauen frontal anzugreifen, von denen du keine Ahnung hast, nur so ein undefiniertes Feindbild. Und „diese Frauen“ gibt es nicht.

      • Sparter sagt:

        Feminismus ist eine menschenveratchtende Ideologie. Selbstverständlich ist daher Feminismus unter menschlichen Wesen ein Schimpfwort.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schön, wie sich die Frustrierten und Aussortierten hier wieder selber demontieren, da können sich die Feministinnen zurücklehnen und sich amüsieren. Weiter so, Jungs, macht Spass euch zuzusehen…..

      • Brouwniekrater sagt:

        @bisschen ein Pippi; ..du bist auf vielen Gebieten demontiert…du merkst es nur nicht…noch nicht, …noch nicht überall …darum bist du auch schwer frustriert…aber auch dies merkst du nur in der Nacht in deinem Pippibettchen, wenn du so leise vor dich hin weinst…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du bist ja ein richtig schwülstiger Dramatiker, Hohlraum. So kitschig wie Männer können Frauen gar nicht sein, nicht mal, wenn sie sich Mühe geben.

      • Brouwniekrater sagt:

        @ Pisschen;
        Nein Pippi …du kannst Vieles nicht, was andere Menschen können… z.Bsp. bist du nicht Beziehungsfähig …eigentlich kannst nur verbal seiken !… mein Pippi – Loser-chen…oder Tenababe …

      • Auguste sagt:

        hmm…, hohlraum, verbreiten sie nichts, von dem sie absolut keine ahnung haben können – das senkt nur das niveau der diskussion.

      • Brouwniekrater sagt:

        @August,… was weisst du in deiner bescheidenen Einfalt den, von was ich eine Ahnung habe ? Das kannst du nicht mal erahnen…

      • Auguste sagt:

        hmm…, nun denn hohlraum, ich setze einen tausender (sfr) darauf, dass sie pippi nicht persönlich kennen und absolut keine ahnung über ihre persönlichen lebensumstände haben können. halten sie dagegen?

      • Brouwniekrater sagt:

        @August;
        …den Tausender bist du los..ich hatte es über „verbales Seiken“ und dies haben Menschen im Blog von Pippi wohl zur Genüge mitbekommen.
        Zudem habe ich einen siebten Sinn , was Pippi`s Beziehungsfähigkeit angeht.. ausser mit dir natürlich…aber das ist wieder was Anderes.
        Mein Postgironummer 60 – 6010606…auf den Namen, Brouwniekrater

      • Auguste sagt:

        hmm…, hohlraum, entweder sie hinterlegen an einem neutralen ort, den sie von mir aus bestimmen können, unwiderlegbare beweise plus wetteinsatz für ihre absurden mutmassungen über pippi, oder sie entschuldigen sich dafür, dass sie ihr einschätzungsvermögen wieder einmal im regen stehen liess. natürlich deponiere meinen einsatz zur gleichen zeit. der ball ist in ihrem spielfeld.

      • Moni M. sagt:

        Pipi und Brouwniekrater: also irgendwo geht eure Unterhaltung an der Sache vorbei, und euch und andere verbal zu beleidigen ist echt ein Armutszeugnis. Und Pipi, ja ich kenne solche Frauen mehr wie nur eine, und habe sehr wohl eine Ahnung, wovon ich rede. Und nein ich fühle mich überhaupt nicht unterlegen, sonst würde ich nicht offen meine Meinung äussern, und das auf eine, (wie mir scheint) anständige und sachliche Art und Weise. Jedenfalls habe ich es nicht nötig, hier verbale Äusserungen zu bringen, die nichts mehr mit dem eigendlichen Thema zu tun haben.

      • Brouwniekrater sagt:

        @ August, hast du überhaupt tausend Franken, oder hat sie dir deine Ex-Frau schon weggeschnappt ?
        Wie war übrigens dass Spiel heute im Regen ? Bist du wieder nur auf die Knie gefallen ?

        Wenn Pippi sich nicht gesehen fühlt , kann sie mir es ja schreiben . …da brauchst du sicher nicht wieder den Kobold mit Bierdeckel auf dem Kopf zu spielen..du Absurder

      • Auguste sagt:

        hmm…, sie weichen aus hohlraum – ich erhöhe auf fünf tausender (sfr) – gehen sie mit?

      • Brouwniekrater sagt:

        @ August,

        Studiere einmal Moni ihre Worte ! Sie hat nämlich recht !.. Winzling,.. mein Postgiro kennst du ja …

      • Brouwniekrater sagt:

        @Moni…sorry, ich habe mich in dir getäuscht…du hast doch was Naives in dir !

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auguste, er hat keine Ahnung, der Hohlraum. Macht sich nur wichtig, einem solchen Typen würde ich nicht mal die Zeit sagen, wenn er mich auf der Strasse ansprechen sollte. Und 7. Sinn und Hohlraum ist ein Widerspruch in sich selbst.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Pissi; …jawohl , ich bin eine starke Frau..und geht gleich beim Augustli Hilfe suchen. Logisch dass du Hohlraum und 7- ter Sinn nicht reimen kannst..du lebst von deinem Halbgelernten Kopf und hast von Intuition 0 – Ahnung.

        Keine Angst , Individuen wie dich gehe ich auf der Strasse aus dem Wege

    • Moni M. sagt:

      Brouwniekrater: irgendwie seid ihr erbärmlich. Als ich auf diese Seite aufmerksam gemacht worden bin dachte ich, ich hätte es mit zivilisierten Menschen zu tun, die sich über ein aktuelles, ernsthaftes Thema austauschen möchten. Aber ihr zieht dieses ins Lächerliche, und Brouwniekrater, wenn du dich jetzt durch Pipi und weis wen noch auf das gleiche Nivo runter lässt, dann tut es mir leid. Echt, wer ein frustrierendes Erlebnis hatte, der sollte doch soviel Frau-oder Mann sein, um das anständig zu diskutieren, sonst fehlt es eben an dem bereits erwähnten Respekt. Schämt euch!

      • Widerspenstige sagt:

        @Moni M.
        Finde dich besser damit ab, dass es sich hier um einen speziellen ‚Spielplatz‘ handelt: Hier wird getratscht, geheuchelt, geärgert, verunglimpft, gemobbt aber auch diskutiert, gewitzelt, bewundert, gelacht…wie in einer Mamiküche eben. Leider artet es jeweils an einem Wochendende besonders aus – weiss der Himmel wieso. Ich dachte übrigens ähnlich wie Du, als ich hier mal reinschnupperte – es menschelet eben ganz gewaltig hier. Ich verstehe es eigentlich auch nicht so ganz, aber entweder man überliest bestimmte Kommentare oder bleibt fern hier. Lass dich aber nicht verwirren, ok? 😉

      • Moni M. sagt:

        ..ach so ist das, danke Widerspenstige. Ich bin wohl nicht von heute und kenne mich mit diesen Dingen nicht so aus. Na ja, da kann man nichts machen. Finde es schade, wenn ein Thema, das für viele eistenzvernichtend ist, ganz zu schweigen von persönlichen Tragödien, zu einem Spielplatz wird, wo man seine Würde verliert. Aber wers braucht? Bitt schön.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Moni… dies könnte man auch eine Art Galgenhumor nennen…das Thema ist sicher Ernst und ist glaube ich auch entsprechend diskutiert worden. Aber als „Hohlraum“und „dumm“ beschimpfen lasse ich mich natürlich nicht ungestraft…
        Nicht von Leuten wie Pippi, die ordinär darauf los schimpfen, wenn man nicht gleicher Meinung ist.

        Tschüssie, Brumikrater

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Widerspenstige, ich verstehe deine Stellungnahme überhaupt nicht. Du weisst so gut wie ich – du bist lange genug dabei – dass hier immer wieder von den immer gleichen Männern unter diversen Nicks gegen Frauen, speziell gegen Frauen, die sich zum Feminismus bekennen, gemobbt wird. Sobald ich eine Stellungnahme abgebe zu irgendeinem Thema, wird primitiv geschossen. Ich könnte nun sagen, da stehe ich drüber, Frauen sind doch so friedfertig. Nicht mit mir, ich gebe zurück, die Zeiten, als sich Frauen alles gefallen lassen mussten, sind endgültig vorbei. Ich glaube auch nicht, dass du drüberstehst!

      • Brouwniekrater sagt:

        @Pissi;
        wenn du nur zurück geben könntest… ?! Aber deine Argumente lassen dich im Stich; dann kommt wieder das „Hohlraum“ und „dumm“ Geschichtchen. So leitest du von der Diskussion ab um den Andern als dumm hinzusetzen. Du kannst nicht anders und hast es nie gekonnt…darum bist du das, was du jetzt bist. (……….) du kannst es selber ausfüllen !…anders jage ich Moni wieder auf den Kasten.

  • Katharina sagt:

    Ich finde diesen Artikel sehr gut. Ein ganz wichtiges Thema, sachlich argumentiert. Die Strategie von Frau Sommaruga macht Sinn, in dem sie auf eine ganzheitliche Lösung hinarbeiten möchte. Die Unterhaltsregelung ist Kern einer Trennung. Um die Mängel des heutigen Systems zu korrigieren, ist es deshalb nur logisch beide Aspekte, Sorgerecht und Unterhaltsregelung gemeinsam zu betrachten.

    • Frank Baum sagt:

      Die Strategie von Frau Sommaruga besteht nicht darin, eine „ganzheitliche Lösung“ zu suchen, sondern den klaren Auftrag des Parlamentes zu verschleppen. Wenn Frau Sommaruga die Unterhaltsregelung neu ordnen wollte, müsste sie diese zu Gunsten der Väter neu auslegen. Das kann sie gerne tun, wenn sie das Thema des Sorgerechtes gelöst hat.

      Frau Sommaruga tanzt nach der Pfeife der alten Feministinnen in ihrer Partei. Selbst die jungen SPler wenden sich davon ab – von der Mehrheit der Bevölkerung und des Parlamentes ganz zu schweigen.

      • Petra Stein sagt:

        Nachdem ich die Antwort von Herrn Hunziker zur Neuregelung der Mankoaufteilung gehört habe und nach der heutigen Diskussion habe ich grosse Zweifel, ob nach vorgezogener Einführung des gemeinsamen Sorgerechts die Neuregelung der Mankoüberbindung noch in Angriff genommen würde. Die Befürchtung einer Wiederholung der 50 ! Jahre verzögerten Umsetzung der beschlossenen Einführung des ‚Mutterschaftsurlaubes‘ taucht auf. Da erscheint eine Verzögerung der Einführung des gemeinsamen Sorgerrechts um ein oder zwei Jahre zugunsten einer umfassenden Lösung doch vertretbar.

      • Brouwniekrater sagt:

        @…und so twitschert das Sommaruga-Vögelchen fröhlich immer wieder ins selbe Baumlöchlein….und es vergingen Jahre und Jahre…

      • Frank Baum sagt:

        @Petra Stein: Es gibt immer eine Ausrede, um die Dinge zu verschleppen. Sommaruga verfolgt mit ihrer Blockadementalität die Interessen der altmodischen Feministinnen zu Lasten der Mehrheit des Parlamentes. Ich hoffe, das Parlament zieht daraus die entsprechenden Konsequenzen.

      • Widerspenstige sagt:

        @Petra Stein: ich teile Ihre Ansicht, denn ‚gut Ding will Weile haben‘! Von Schnellschüssen einiger Politiker und Verpulvern von Millionenbeträgen für unnütze Initiativen da unausgereift dem Volk aus Eigennutz zum Frass vorgeworfen haben wir mehr als genug! BR Sommaruga geht bedacht vor und ist bekannt für ihr lösungsorientiertes Vorgehen. Siehe neuste Vorschläge bezüglich Beschleunigung der Asylverfahren durch nordafrikanische Flüchtlinge.

      • Das mit der Verschleppung des Mutterschaftsurlaubs während gut fünfzig Jahren ist eine unglaubliche Sauerei, in der Tat, Frau Stein. Das darf aber nicht als Entschuldigung dafür herhalten, dass man jetzt auch das gemeinsame Sorgerecht auf die lange (feministische) Bank schiebt. Im Übrigen waren beim Mutterschaftsurlaub wahrscheinlich wirtschaftliche Interessen für die Verzögerung massgebend, nicht männerpolitische.

        Dass ich mich für das gemeinsame Sorgerecht unter den gegebenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen einfach nicht so recht erwärmen kann, ist bekannt.

    • moni sagt:

      Ganz einverstanden. Zu einem Recht gehört auch immer eine Pflicht: Das heisst auch finanziell gemeinsam aufzukommen. Im Moment ist es ja so, dass nur die Frau auf das Sozialamt muss, wenn der Unterhaltsbeitrag des Mannes nicht ausreicht. In Zukunft soll das auch geteilt werden müssen.

      • Petra Stein sagt:

        Der Hinweis auf die Verzögerung bei der Einführung der Mutterschaftsversicherung soll keine Entschuldigung für eine ungerechtfertigte Verzögerung bez. gemeinsamem Sorgerecht sein. Es soll nur verdeutlichen, dass Zweifel an deiner gestaffelten Revision, bei der erst die meist Männer benachteiligenden Punkte angegangen werden, nicht aus der Luft gegriffen sind (siehe z.B. auch unser Namensrecht). Den Frauenanliegen infolge wirtschaftlicher Überlegungen keine Beachtung (obwohl Verfassungsauftrag,trotzHochkoniunkturphase) zu schenken,nennt man nicht Männerpolitik, nur, was ist es denn eigentlich?

      • Widerspenstige sagt:

        @Petra Stein
        Doch, es darf unter Männerpolitik aufgelistet werden, da nach wie vor an den wirtschaftlichen Schaltstellen Männer das Sagen haben. Ansonsten hätte es keine Gründe gegeben, sich der Mutterschaftsversicherung jahrzehntelang querzustellen – ein Schande sondergleichen. Ich bin jedoch dagegen, jetzt aus ähnlichen Gründen eine Verzögerung des gS anzustreben. Ich zweifle einfach an deren Umsetzung, denn es gibt einfach zuwenig vernünftige und kooperierende Scheidungskandidaten. Wieso dann Scheidung, wenn man sich gut verständigen kann??

      • Sportpapi sagt:

        „Wieso dann Scheidung, wenn man sich gut verständigen kann??“: Wieso bekommt in der Regel im Streitfall ausgerechnet die Partei die Kinder, die die Scheidung eingereicht hat?

    • Cara Mia sagt:

      Es ist eine Frage der Klarheit. Stehen noch Diskussionen über den Unterhalt im Raum – und über das Geld streiten sich Scheidungspaare so gerne, wie über die Kinder – dann führt ein gemeinsames Sorgerecht nur zu Streit. Dass da mal ein Vater betroffen sein kann, der dies nicht verdient, ist klar. Aber ebenso, dass es auch umgekehrt sein kann.

      • Petra Stein sagt:

        @F. Baum: Ihre Interpretation, aber nicht mehr. Übrigens, nicht zuletzt Dank dieser unsäglichen Feministinnen verfügen Frauen heute über eine gute Ausbildung und damit verbesserte Jobchancen. Genau dies ermöglicht erst eine Wahl des Arbeits-u. Betreuungsmodelles.

      • Frank Baum sagt:

        @Petra Stein: Das mit der Ausbildung der Frauen haben die Feministinnen durchaus gut gemacht – zu gut sogar, wenn man anschaut, was sich unterdessen in den Schulen abspielt. Die Frauenrechte stehen ja auch nicht zur Diksussion. Die Forderungen der Feministinnen hingegen schon. Der Feminismus war so erfolgreich, dass sich die Feministinnen erledigt haben. Das können diese freilich nie eingestehen. Deswegen sind die altmodischen Feministinnen ein Problem, nicht zuletzt auch für die Frauen, die an harmonischen Beziehungen interessiert sind.

    • alpha pfeifer sagt:

      sorgerecht und allimente sind einfach von einander zu trennen. finanziell sind ja grundsätzlich alle kinder abgesichert. ob jetzt ein paar franken mehr oder weniger, wenn intressierts. hingegen der umgang mit den eigenen kindern ist so scheisse geregelt, das jede mutter machen kann wie sie will und die behörden dies unterstützen. ich kenne es aus eigener erfahrung(ledig 1 kind), erpressung drohung, verleumdung. anderhalb jahre die hölle, bis ich mal mein kind zum übernachten haben durfte, das darf einfach nicht sein. dafür sollten wir noch (mehr)zahlen?

      • Cara Mia sagt:

        Das kann sie erst Recht mit dem gemeinsamen Sorgerecht. Da wird der Vater genau so vor vollendete Tatsachen gestellt, wie jetzt auch, wenn sie das will.

      • Moni M. sagt:

        Petra Stein: Ist ja toll, dass wir Frauen für gleiche Rechte gekämpft haben. Aber das, was sich jetzt unter den Feninistinnen abspielt, schreit doch zum Himmel. Es scheint, als wären sie von Minderwertigkeitskomplexen direkt überladen. Ständig jammern sie, schreien nach Gleichbereichtigung, fühlen sich als Frau minderwertig. Das ist eine Einstellungssache, statt sich ständig mit den Männern zu messen, sollten diese Emanzen sich mal als Frau akzeptieren. Den Bogen der Gleichberechtigung haben sie längst überspannt, jetzt müssen die Männer sich wehren und für ihre Rechte kämpfen.

      • alpha pfeifer sagt:

        im gemeinsamen sorgerechts ist ja schon wies sagt gemeinsam. das grösste problem ist einfach, das die gefühle zwischen den expartner nicht ausgeblendet wird und im wohl des kindes entschieden wird.
        im gegenteil, die frauen bremsen den männern möglichst einen rein. und dafür müssen sie zur rechenschaft gezogen werden.
        eine frau kann ohne weiteres falschanschuldigungen machen. das muss hart bestraft werden.

        feministinnen haben sich zu diesem thema sowieso nicht zu melden. das sind extremisten sondergleichen und haben einen realitätsverlust.

    • Gene Amdahl sagt:

      @ Katharina: Frau Sommaruga hat gar keine Strategie, denn eine solche wurde von deren Taktikerinnen im Hintergrund ersonnen. Kaum im Amt wurde am 12.1.2011 das gemeinsame Sorgerecht Problem gekippt. Nur auf Druck der Öffentlichkeit d.h. vev.ch und Co. musste diese sich der Sache nun ernsthaft annehmen.

      • Petra Stein sagt:

        @Moni M. was heisst für Sie, sich als Frau akzeptieren? Ihr Ton, wie Sie als Frau über Frauen schreiben – so Sie denn eine sind – verweist nicht eben auf Selbstvertrauen. Sie beklagen ein Opfer-Täter Schema und führen im Gegenzug ein Opfer-Täterinnen-Schema ins Feld. Damit lässt sich keine Ovomaltinenbüchse gewinnen.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Petra Stein; Jawohl Petra…Moni M. ist eine Verräterin. Dies tut man als Frau nicht …da muss alte „Emanzen – Solidarität“ herrschen. BH tragen ist Hochverrat und wird mit Geringschätzung bestraft; …dass sind selbstvertrauenlose Barbies !

      • Moni M. sagt:

        Petra Stein:nun sich als Frau zu akzeptieren heisst für mich, nicht in allem und jedem gleich sein zu müssen, wie der Mann; sprich: warum soll ich weniger Frau sein, nur weil ich NUR eine Hausfrau und Mutter bin? Warum bin ich weniger Frau, nur weil ich keine Karriere angestrebt habe? Die heutigen Emanzen vermitteln den jungen Frauen aber genau das, dass sie minderwertig sind, wenn sie sich nur der Familie widmen. Das ist eine gefährliche Entwicklung, so jedenfalls meiner Ansicht nach.

    • @Katharina: Was haben Liebe, Gefühle, Vertrauen und Beziehung zum Vater, zum Kind mit Geld zu tun? Ich möchte diese Ebene geregelt haben. Geld ist eine andere Ebene. Sie gehört in ein anderes Dossier. Geld macht Erpressungen möglich. Mir geht es um die Vater-Kind-Beziehung…

      • Moni M. sagt:

        genau, was hat Geld mit dem Sorgerecht zu tun. Geld spielt auch für Sommaruga eine grosse Rolle, denn sie erwähnt es immer wieder. Genauso erwähnt sie die gemeinsame Verantwortung, Zeit und Aufmerksamkeit für die Kinder, die Väter sich nicht nähmen. Also sollte man sehen, dass man den Männern die Möglichkeit für mehr Zeit mit ihren Kindern gibt. Mehr Teilzeitjobs; und vor allem sollte man die Väter dann, wenn sie mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen möchten, nämlich nach einer Scheidung, nicht ausklammern. Zeit und Liebe brauchen kein Geld.

      • Moni M. sagt:

        Brouwniekrater: Verräterin würde ich nicht sagen, ich bin nur keine Emanze, denn so läuft das nicht. Erst dieser Ultrafeministinnenquatsch hat aus Männlein und Weiblein, die in einer Ehe eigendlich ein Gemeinsam sein sollten, ein Gegeneinander gemacht. Man sollte doch respektvoll miteinander umgehen. Aber oft herrscht nur noch ein Hick-Hack und viele Frauen machen die Männer einfach nur noch schlecht. Nichts können sie mehr recht machen, sie werden oft nur noch ausgenommen. Und das sind nun mal meist FEMINISTINEN.

      • Brouwniekrater sagt:

        Moni M.
        Recht haben sie,.. natürlich sind sie alles andere als eine Verräterin. Es war ja auch nur eine Parodie auf Petra Stein`s Anklage gegen sie und ihr Selbstvertrauen…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Moni, Feministinnen haben es einfach nicht nötig, Männer auszunehmen, weil sie nämlich finanziell völlig unabhängig sind. Aber Weibchen, die ihr Glück von der Anwesenheit eines Mannes abhängig machen, die haben es dann wirklich nötig, alles zu tun, damit ihnen im Scheidungsfall nicht die Felle wegschwimmen. Zuerst denken, dann ausrufen, das gilt auch für Weibchen…. 8)

      • Brouwniekrater sagt:

        @Pippi, …dann wärst du also eine „Möchtegerne – Feministin“ weil du dich ja im letzten Blog deutlich über die Alimente deines Italienischen Ex – Mannes ausgesprochen hast.
        Aber lass dein Selbstvertrauen jetzt nicht in dein Strumpf sacken… weil : Feminismus im alten Sinne ist OUT ! Junge Frauen haben keine Lust mehr auf diesen 70er Jahre Scheiss !

      • Petra Stein sagt:

        @Moni M. Feminsitinnen – für mich ist das kein Schimpfwort – setzen sich dafür ein, dass Frauen möglichst viele Lebensmodelle offen stehen. Das beinhaltet einerseits, dass die Wahl eines Modelles ein persönlicher Entscheid ist und nicht moralisch taxiert werden kann. Andererseits eröffnet dies auch den Männern eine breitere Palette von Lebensformen, ganz einfach deshalb, weil die Vielfalt der möglichen Pendants grösser wird. Den von Ihnen angesprochenen Ansatz gibt es, er repäsentiert aber nicht den Feminismus.

      • sepp z. sagt:

        pippi, feministinnen sind per definition finanziell unabhängig?
        deshalb schreien feministinnen auch dauernd nach neuen subventionen für die frau, für die förderung von priviliegien für die frau, für die verteidigung von pfründen im scheidungsrecht… und der rest der ‚dummen‘ bevölkerung bezahlts. denkste. feminismus ist ein auslaufmodell.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Irrtum, Hohlraum. Ich war noch nie von einem Mann finanziell abhängig, ausser von meinem Vater. Dass Väter für ihre Kinder aufkommen, ist selbstverständlich, dass sie Alimente zahlen, wenn die Kinder nicht bei ihnen leben, auch. Kinderalimente haben nichts mit den Müttern zu tun, es sind immer die Rechtsansprüche der Kinder. Mütter haben nicht einmal das Recht, auf die Alimente für die Kinder zu verzichten, weil es die Kinderrechte sind, die damit tangiert wären.

        Du liegst falsch mit deiner Annahme, dass ich ein abhängiges Wesen war. Das weisst du auch, aber verdrehen macht Spass, nicht? 🙁

      • Leonardo Mazzini sagt:

        Schweiz ist so zum tell modern mit Tecnologie und Qualitative lebens und auf andere teill Arkaik und Primitiv mit diese alt und desproporzional model von Sorgerecht und Ohbut.
        Frau mit kinder kann die ester 10 jahre zu hause bleibe one arbeit und jemand andere muss für sie sorge??? Nur weg sie eine kinder habe? Stop mit den missbrauch von recht und not. Aber wo sind der Frauen wo haten so lange fèr gleich recht gebietet??? In welche jahre leben wir und was wollen wir für unsere zukunft?
        Sterbe die familie in der Schweiz? Ist so Coll erziehen in diese problematisch Psikisch model?
        Sec XXI???

      • sepp z. sagt:

        pippi, auch wenn dir die argumente ausgehen: mit beschimpfungen der mitforisten würde ich mich ein wenig in acht nehmen.
        sind neuerdings auch im internet strafbar.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Piept wieder die Hose;
        Alimente sind Unterhaltsgelder für Kind und möglichen Erwerbsausfall für die Mutter. Ich glaube deine „Low Budget“ Situation macht dich eben für das was du bist. DU verdrehst und manipulierst die Dinge so, wie du sie gerade nötig hast …Genauso wie mit deiner Strumpfhose. Oft halt eben hinten mit vorne…pahh… sagen die kleinen Kinder !
        Was du selber eigentlich tust ist ja gleichgültig, nur solltest du nicht Frauen wie Mona mit deinem krankhaften Argwohn beschmutzen !!!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach Hohlraum, wenn Dummheit weh täte, müsstest du den ganzen Tag schreien. Geh ein bisschen an die frische Luft, es regnet wieder mal, vielleicht hilft die kalte Dusche, etwas Ordnung in dein Hirn zu bringen. Ja, ich weiss, denken ist bei solchen wie dir absolute Glücksache, aber versuch es trotzdem……..

      • Brouwniekrater sagt:

        @ Pissstrümpfchen;
        genau so kennen wir dich wieder,..wenn es an Argumenten fehlt, kommt die alte Platte..Pippi-Mobbing…So hast du wohl auch deinen Italiener aus dem Hause gekriegt.
        Du bist nur ein ordinäres altes Mädchen, dass ihre geistige Pissluft wohl nie verlieren wird !

  • Luciano Müller sagt:

    „Es ist bedauerlich, dass die Diskussion (…) auf der Geschlechterebene geführt wird“. Erstaunlich, so ein Statement gerade von der Präsidentin einer Frauenzentrale zu hören. In der Zuteilung des Sorgerechts spielt nämlich das Geschlecht bisher eine enorm grosse Rolle. Im 40% kommt es zum gemeinsamen Sorgerecht. Ok. Und was ist in den anderen 60%? Wie sieht dort das Geschlechterverhältnis zwischen Müttern und Väter aus? Das wird nicht erwähnt. Sind etwa 60% aller geschiedener Väter verantwortungsunfähige Taugenichtse?

    • Gene Amdahl sagt:

      @Luciano Müller: etwa 60% aller geschiedener Väter sind verantwortungsunfähige Taugenichtse laut den Jugendämter und der Justiz muss man davon ableiten.

  • heidi reiff sagt:

    Kinder möchten einfach akzeptiert und geliebt werden, brauchen auch Feedbacks, wenn sie eine Zeichnung machen zeigen sie das, die Antwort: „Was hesch jetzt do wider für es Saich gmohlt“ ist destruktiv Kinder brauchen individuelle Förderung und keine Indoktrinationen aus heuchlerischen Religionsecken. Als hilflose Babys brauchen Menschen einfach Nahrung und sie können rational noch nicht erfassen, ob das Mammi Stöckelschuhe trägt , wir kommen nicht als Fertigprodukte auf die Welt, die Kitschoper von P & B von Gershwin lässt grüssen. Wissenschaftlich ist längst bewiesen, dass das menschliche Hir

  • Martha sagt:

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich Frauenrechtlerinnen mit Themen auseinander setzten und Zustände zu ihrem Vorteil zementieren wollen obwohl sich das Rad der Zeit schon längst gedreht hat: Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass beide Elternteile das Sorgerecht (aber auch Pflichten) für ein Kind haben müssen. Und die wenigen Ausnahmefälle, wie der zitierte, müssen geregelt werden – ob Frau oder Mann. Heutige Frauen mögen über solche selbstverständliche Fragen nicht mehr diskutieren. Im Gegensatz zu den Frauenrechtlerinnen nehmen sie ihr Schicksal in die Hand und forden nicht immer!

    • Cara Mia sagt:

      Es geht NUR DARUM, dass zerstrittene Leute kein gemeinsames Sorgerecht haben sollten. Allen andern steht’s ja offen. Solange noch über den Unterhalt gestritten wird, macht ein gemeinsames Sorgerecht nur Probleme. Es steht jedem frei, sich finaziell zackig zu einigen, und dann steht das gemeinsame Sorgerecht auch. Die bösen Frauenrechtlerinnen haben oft genug gar keinen Nachwuchs, was soll also dieser Mist mit „zu ihrem Vorteil“.

      • alpha pfeifer sagt:

        also ich sehe das so. ist das paar sich einig und trennt sich gütlich, egal ob verheiratet oder einfach zusammen. wird die lösung um das problem des sorgerechts und des finanziellen unterhaltes relativ rasch und zur beiden zufriedenheit gefunden.
        gerade bei problemfällen ist es wichtig, dass das gemeinsame sorgerecht regelfall ist. so müssen sich die parteien zusamensetzen(evt mit mediator) und sich einigen. andernfalls ist der schindluderei kein einhalt geboten. wenn die mutter also sperrt, soll sie kein geld vom vater beanspruchen können. wenns nicht über die vernunft klappt, dann übers geld

      • Cara Mia sagt:

        Und dann kann man bei jedem Thema, bei welchem die Eltern sich nicht einig sind, nicht entscheiden, und es geht vor den Richter – denn ein Mediator funktioniert nur, wenn beide mitmachen. Und dann haben die Richter nichts gescheiteres zu tun, als die Erziehungsaufgaben zu machen? Wer bezahlt dies? Und wenn dringende Entscheide anstehen, und der eine sagt A, der andere B?

      • Gene Amdahl sagt:

        @Cara: „Die bösen Frauenrechtlerinnen haben oft genug gar keinen Nachwuchs“ – genau deshalb sind sie so boshaft oder leben einen boshaften Trieb aus? Nietsche hat so treffende Worte gefunden für solche Frauen;)

      • Gene Amdahl sagt:

        @Cara: Aha Du meinst ich müsste mich wieder mit meiner gewalttätigen Ex-Frau vertragen, damit ich dann ein Anrecht auf das gemeinsame Sorgerecht habe/hätte?
        Ist doch ein bisschen zu viel verlangt oder? Kennst Du überlebende Juden welche sich mit einem SS Schergen verstehen oder regen Kontakt pflegen? (weit hergeholt)

      • alpha pfeifer sagt:

        es ist wohl sehr weit hergeholt, wegen jedem streit vor gericht…… wenn sich das paar nicht einig werden kann, keine gesprächsbereitschaft zeigt, dann wird halt einzelgespräche geführt. abwechselnd, bis eine einigung erzielt wird. das vormundschaftsamt kann auf eine kompromislösung hin arbeiten. dies bezahlt sowieso die allgemeinheit.
        es war auch mein weg, einzelgespräche, dann gemeinsam und zum schluss hatte ich das besuchsrecht. es dauerte einfach zu lange. und mittlerweile haben wir gegenseitig auch wieder respekt und sprechen mitteinander auch über privates.
        gut dinge will weile haben!

    • Leonardo Mazzini sagt:

      Vormundschaftsbehörde nutz nicht vill, meintens haben sie die Muther partei, machen keine mediazion, sind nicht neutal, und habe keine schule zum arbeit mit Trasferencia und Gegen-trasferencia in emocioanl Komflikt. Losung. Abschafen von Vater und beruig die egoist Muther.

  • Moi sagt:

    Ich verstehe das ganze Hickhack nicht. Wieso muss es immer Frau gegen Mann und Mann gegen Frau sein. Wieso kann man nicht gemeinsam dafür kämpfen, dass es nach Möglichkeit das gemeinsame Sorgerecht gibt (Ausnahmen bei Gewalttätigkeit, Drogen, etc) und sich beide finanziell Beteiligen (umgekehrt proportional zur jeweiligen Betreuungszeit). Falls sich also der eine Partner mehr um die Kinder kümmert, zahlt der andere Halt mehr für diesen „Dienst“. Und damit die gemeinsame Betreuung mögich ist, kämpfen auch beide für Teilzeitstellen für Frau wie für Mann.

    • Hans sagt:

      Ich lese in Ihrem Text nur kämpfen, man könnte „sich einsetzen für“, oder „eine Lösung finden für“. Das Kämpfen verursacht ja gerade diese unerträglichen Situationen.

    • Cara Mia sagt:

      @Moi: wenn man sich gemeinsam einsetzt, dann kriegt man das gemeinsame Sorgerecht auch. Es ist nur dann nicht sinnvoll, wenn die Eltern wie Katz und Hund sind, und dass dies sinnvoll ist, müsste wohl dem Hintersten und Letzten einleuchten. Dazu muss man weder SP Frau, noch Feministin noch überhaupt Frau sein, sondern nur sachlich überlegen.

      • talon sagt:

        @cara mia
        Aber warum bekommen so gut wie nur Frauen das Sorgerecht? Warum werden Männer durch die Scheidung finanziell ruiniert?

      • Moi sagt:

        Ich meinte eher gemeinsam einsetzen, dass das gemeinsame Sorgerecht die Regel wird. Gemeinsam muss ja auch nicht heissen, dass die Kinder je die Hälfte der Zeit beim einen Elternteil sind und die andere beim andern Elternteil. Gemeinsam, heisst doch auch, dass man gemeinsam eine Verantwortung für die Kinder hat. Und wenn beide die Kindern gegen den Partner ausspielen, dann sind wohl beide nicht verantwortungsvoll genug für die Kinder.

      • Cara Mia sagt:

        @talon: vor der Ehe ist nach der Ehe. Wenn vorher die Frau für die Kinder zuständig ist, dann auch nachher. Drum sag ich ja immer: Männer, markiert Zuhause Präsenz, helft mit, füllt die Waschmaschine und kocht, wie die Frau auch. Dann wird auch weniger geschieden. Aber was macht Ihr? Ihr schwärmt vom Heimchen am Herd, und staunt dann, wenn dieses auch nach der Scheidung das Heimchen am Herd bleibt, und Ihr auch nach der Ehe die Goldesel. Ihr habt’s in der Hand – aber nicht erst nach der Scheidung.

      • Viktor Troska sagt:

        zuhause präsenz markieren und mithelfen nützt gar nichts cara mia. leg mal die rosarote brille ab dann siehst du klarer.
        deine beziehungtipps erinnern mich irgendwie an ein mami, dass dem 16jährigen buben gutgemeinte ratschläge fürs leben mitgibt. aber nichts für ungut 😉

      • talon sagt:

        @cara mia
        Nein, es stimmt einfach nicht was du sagst. Schon jetzt helfen Männer im Haushalt mit, so viel sie können, deshalb haben Männer auch eine höhere Arbeitsbelastung als Frauen. Und was machen Frauen, reduzieren weiter die Arbeitszeit in ihrem Job und verdienen dadurch weniger. Wie soll sich ein Mann da einbringen. Desweiteren wurde mit der Ehe ein vertrag eingegangen, dieser gilt nicht mehr, bei der Scheidung, wieso sollte ich meiner Ex das leben versüssen, vor allem dann, wenn sie die Scheidung eingereicht hat? Weiter sind die Scheidungen erst gestiegen, als die Frauen voll versorgt

    • Gene Amdahl sagt:

      @Moi: Kenne einen Vater der zu 100% zu Hause war und sein Kind nicht bekam trotz allen Bemühungen, da seine Frau verstarb. Das Jungendsekretariat Dielsdorf platzierte seine Tochter boshaft für 4 Jahre auswärts. Der Vater hat sich eingesetzt/gekämpft und wurde nur terrorisiert/genötigt. Heute hat er die Tochter. Wofür die Tochter abgestraft wurde nur weil deren Mutter verstarb weiss bis heute kein Schwein.

  • Christoph Schnyder sagt:

    Das Bekenntnis von Frau Gisler zur gemeinsamen Sorge ist doch recht schwach – sobald mangelde Kooperationsbereitschaft von mindestens einem Elternteil vorliegt, sei die Idee gleich pauschal ungeeignet. Man hat nicht den Eindruck, dass sie wirklich an einer Verbesserung des Status quo interessiert ist. Und dass Männerorganisationen überproportional mediale Präsenz geniessen scheint mir auch recht weit hergeholt. Die Kritik betraf ja auch nicht Sommarugas Inhalte, sondern ihre Zeitpläne. Frau Sommaruga hat sich hier bekehren lassen, Frau Gisler hingegen schweigt schön.

    • Gene Amdahl sagt:

      @Christoph Schnyder: Bei 1499 Pflastersteine(www.schickenstei.ch) von Mütter, Väter, Grosseltern, Geschwister plus der Mahnwache (heute in Bern) hätte ich mich auch bekehren lassen (müssen). Sei froh dass J. Fehr nicht gewählt wurde, die hardcore SP-Frau wäre die schlimmere Alternative gewesen?

  • Peter Glanzmann sagt:

    Frau Gisler beeindruckt mich überhaupt nicht mit ihren Schilderungen. Die beschriebene Erfahrung auf die sie hinweist ist nicht objektiv.Wir Väter wollen nur eine faire Lösung, mehr nicht. Wir verlangen auch nicht vom Gesetz oder vom Staat, dass sie einen Ehestreit schlichten.Zur Zeit ist die aktuelle Gesetzgebung jedoch leider so, dass einer Frau, die ihren Ehemann und Vater der Kinder entsorgen will, der rote Teppich ausgebreitet wird. Die Väter wollen heute beim Heranwachsen der Kinder miteinbezogen werden. Frau Gisler Aussagen zielen abermals gegen die Väter und vor allem gegen die Kinder!

    • Gene Amdahl sagt:

      @Peter Glanzmann: Hast Du etwas anders erwartet von Frau Gisler?

      • Leonardo Mazzini sagt:

        Vormundschaftsbehörde???
        Sind qualifiziert leute???
        Haben sie eine partei???
        Sind sie neutral???
        Voll das kinder???
        War nicht besser eine mediazion???
        War nicht besser eine Vater zu seind???
        Wie lange mehr mussen wir alle Vater warten bis wir wieder unsere leben haben.
        Wir mussen uber spiele, stress, depression, zertort emocional leben. Und unsere kinder, wie lange sie mussen warte one Vater???

  • Hans sagt:

    Das neue Ehe- und Familienrecht wird in die traurige Geschichte eingehen wie die Verdingkinder oder die Kinder der Landstrasse, unakzeptabel und menschenunwürdig.

  • Adi sagt:

    „Denn dabei geht vergessen dass […] es einzig und allein um das Wohl des Kindes geht.“

    Auch wenn das stimmt, wird dieses Argument gerne von Frauen verwendet um ihre Privilegien bzw. den Status Quo zu rechtfertigen. Und das sollte nicht der Fall sein.

    Gemeinsames Sorgerecht – gemeinsame Pflichten. Ich sehe jedenfalls nicht ein, wieso ich als Mann nur bezahlen soll, bei wichtigen Entscheiden aber nicht mitreden darf. Diesen Umstand verdanken wir einsitig geprägten Institutionen wie der „Frauenzentrale“ oder den „SP Frauen“. Zeit, dass wir aufwachen und solche Misstände beheben.

    • Frank Baum sagt:

      Die absterbende SP bekommt hier Unterstützung von den Grünliberalen, die sich verlogenerweise als liberale und bürgerliche Partei ausgeben.

      • Gene Amdahl sagt:

        SP wählt Mann nicht. Auch wir Väter wollen die gelernte Klavierspielerin nicht mehr im BR, da auch keine juristischen Kenntnisse vorhanden sind. Kinder hat sie auch keine und kann deren Nöte wohl kaum verstehen?

      • Petra Stein sagt:

        @Amdahl Hat Herr Theunert Kinder? Ihrer Logik nach dürfte er bei diesem Thema gar nicht mitreden…

      • Widerspenstige sagt:

        @Gene Amdahl
        Das ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit sondergleichen BR Sommaruga in einem öffentlichen Blog wie diesem so zu diffamieren! Im Übrigen: wenn man so vorgehen würde wie Sie soeben behaupten, wäre das halbe Parlament unbesetzt da unfähig und fachlich inkompetent zu bestimmten Sachfragen.

    • Gene Amdahl sagt:

      @Adi: Mir wurde diese Woche mitgeteilt, dass ich nichts zu (Mit)Entscheiden habe;)
      Wofür soll ich mir noch Gedanken machen, da die Ex so oder so macht was sie will? Meinen Sohn hat sie schon vernichtet u.a. mit aktiver BeiHilfe des Jugendsekretariats – mehr kann man wohl kaum kaputt machen.
      Jetzt wo er kaputt ist soll ich ‚mitarbeiten‘ und habe gleichzeitig nichts zu sagen? Irgendwie verstehe ich die Logik nicht?

  • Mutter packt Koffer und Kinder. Der engagierte Vater darf sich bestenfalls noch von Kindern verabschieden und schwupp, ist er weg aus der Familie und die Kinder haben keinen Vater mehr – auf Wunsch der Mutter! Vor dem Scheidungsgericht – wofür eigentlich? – wird noch der Unterhaltsbetrag bestimmt. Das „Standardbesuchsrecht“ ist gegeben – 4 Tage pro Monat, sofern es die Mutter nicht verhindert. Ist das im Interesse der Kinder? Wegen Mami’s Wille müssen sie auf den Vater verzichten, 50 % ihres Ichs verleugnen und sich entwurzeln. Hallooo! Wir leben im Jahr 2011! Wo ist die Gleichstellung?

    • Daddy_cool sagt:

      Das ist leider zu oft die Realität. Darum hat Samaruga NICHT recht

      • stefanie sagt:

        Die Gleichstellung liegt darin, dass auch die finanzielle Seite korrekt geregelt wird. Deshalb: Sehr gut von Frau Sommaruga, wenn sie das in Angriff nimmt.

      • Gustavo sagt:

        Bei einer Scheidung gibt es 2 Dinge zu regeln:
        – Wer kriegt die Kinder (normalerweise das was beide wollen)
        – Wer zahlt (das will normalerweise niemand)

        Nun läuft es darauf aus, dass derjeniege zahlt, der die Kinder nicht hat, also 2mal verloren. Klar, irgendwie macht es Sinn. Wer die Kinder betreut hat geringere Verdienstmöglichkeiten, aber trotzdem ist es stossend, dass es dabei einen Verlierer gibt.

    • Gene Amdahl sagt:

      @Patrick Baumann:genau so läuft es ab. Familie vernichten und dann haben diese Frauen noch die Frechheit zu jammern. Die unsäglichen Ämter unterstützen noch solche. Gleichstellung? Kenne keinen Richter der die Bedeutung dieses Wortes weiss.

      Einige Kinder werden eines Tages die Quittung der Mutter überreichen?

    • Leonardo Mazzini sagt:

      Gleich recht fur beiden elten und eine bessere welt für alle unsere kind!!!

      • Zimmerli Hans sagt:

        Ich kenne sehr viele Männer, die haben Ihre ganze Existenz verloren und dazu noch das Besuchsrecht, weil die Kindsmutter den Kindsvater bei der Vormundschaftsbehörde schlecht machen konnte. Die Kindsväter haben danach ihre Kinder über 10 – 15 Jahre nie mehr gesehen aber bis zum 25. Alterjahr der Kinder bezahlen müssen.

    • Cl. McWrite sagt:

      Kinder können 1. gesellschaftlich akzeptiert, jederzeit in Geiselhaft genommen u. als Druckmittel missbraucht werden. Später wird sie dann, ungestraft, unreflektiert u. glaubhaft, weil weiblich, behaupten, ein Zusammenleben sei mit ihm sei unzumutbar. Die institutionell organisierte Mütterlobby sorgt für eine attraktive Abfederung des Ausscheerens aus dem Familiengefüge – solange es sich die Männer gefallen lassen und sich nicht wehren. Kinderseelen und -meinungen werden auch von Beiständen etc. nur pro forma ernst genommen.Hauptsache ein Verwaltungsgeschäft mehr.

  • Hans Zimer sagt:

    Dieser parteiische Blogeintrag will uns also weiss machen, dass alle Mütter liebvolle Mütter sind, die natürlich alles erdenkliche für ihre Nachkommen machen? Und nur Väter sind also gemäss Blog Nichttsnutze und Tagediebe? ich zittiere: „arbeitslose, invalide oder arbeitsscheue Vater sein Existenzminimum gesichert hat, obwohl er sich nicht um die Kinder kümmert?“

    Träumt weiter. Liebe allwissende Bloggerin. Was ist mit den Müttern, die nicht arbeiten wollen und stattdesse zu Hause Trinken und sich mit anderen Männern die Zeit vertreiben?

    • B. Hapuarachchi sagt:

      Hallo Herr Zimmer ich habe drei Kinder und zwar ohne jegliche Mithilfe des Erzeugers. Das heisst sieben Tage in der Woche 24 Stunden Präsenzzeit . Nun möchte ich Sie fragen, wann und wo Frau sich da mit anderen Männern vergnügt. Der Kindsvater hat sich dieses Recht und diese Zeit aber immer genommen. Er trägt ja auch keine Verantwortung.

      • Gene Amdahl sagt:

        @B. Hapuarachchi: „Er trägt ja auch keine Verantwortung.“ – Du armes? – Die einzige Verantwortung/Pflicht die den meisten Vätern zugestanden wird ist zu zahlen. Es sind die Mütter, Jugendämter und die Justiz, basierend auf quasi kriminellen Gefälligkeitsgutachten durch Schreibtischtäterinnen, welche fast ausschließlich alles verhindern wo es nur geht.
        Dann jammern die Frauen am Schluss wenn die Väter sich distanzieren?
        Mit wem und wo sich die Ex-Frau erneut vergnügt interessiert niemanden, in vielen Fällen wollte die Frau deren Familie vernichten. Konsequenzen selber tragen!

      • Martin sagt:

        Ich selber bin seit Jahren alleinerziehender Vater von 2 Kindern. Ich geniesse die Zeit mit ihnen nach wie vor. Vor dieser Situation hatte wirklich Mitgefühl mit all den ach so armen alleinerziehenden Müttern, die angeblich dauernd kurz vor dem Zusammenbruch waren und „Übermenschliches“ leisteten. Nun weiss ich aus eigener Erfahrung, dass solches Gejammer jeder Grundlage entbehrt. 7×24 Stunden Präsenzzeit ist masslos übertrieben, wenn nicht gar bewusst gelogen. Aber mit solchen Horrorgeschichten bringen sie Behörden dazu, zum Himmel schreiende Fehlurteile zu fällen

    • stefanie sagt:

      Lieber Hans, ich kenne mehrere Fälle, bei denen sich der Vater um die Unterhaltszahlungen drückt, die Freizeit auf Partys oder mit andern Hobbys, wie mit Golf spielen verbringt, während die Mutter tagsüber arbeitet und am Abend Kinder hütet…

      • Zimmerli Hans sagt:

        Ja das gibt es eben auch. Es gibt eben auch Frauen die das tun. Sie bekommen aber dafür über die Gerichte eine Frauenrente und für die Kinder Alimente.

  • heidi reiff sagt:

    Es gibt ja auch junge Paare die ein Kind od. mehrere Kinder gemeinsam aufziehen ohne Trauschein. Ich bin ein Scheidungskind aus CH Ecke, ständig wurden wir hin- und hergerissen, die Opfer sind leider immer die Kinder. Ich wurde l979 geschieden eine Konvention. Ich kenne meine persönlichen Ahnengeschichten. Die Entscheidungen keine Ehe einzugehen gab es schon früher, ich hatte II led. Tanten:-)

  • Daniel Widmer sagt:

    Die alleinige elterliche Sorge ist eine Altlast aus den Zeiten vor der Emanzipation. Die gemeinsame Sorge ist eine Selbstverständlichkeit. Wenn das Sorgerecht (wie heute) ohne triftige Gründe verweigert werden kann, wird der Mann abhängig von der verweigernden Person (Richter oder Mutter). So wird heute der Mann zu unangemessenen Zugeständnissen gezwungen, möchte er auch weiterhin ein richtiger Vater sein.
    Nur das gemeinsame Sorgerecht im Regelfall befreit die Väter aus der Erpressbarkeit.
    Der finanzielle Teil ist heute für Frauen und Männer schwierig, aber ein eigenes Thema.

    • Sina M. sagt:

      Es geht nicht ums Sorgerecht, welche ich lieber Sorgepflicht nenne, wichtiger ist die Obhut, denn wer die hat, entscheidet abschliessend über die Kinder!

      • Sportpapi sagt:

        Es geht auch ums Sorgerecht. Z.B. auch um den Zugang zu wichtigen Informationen. Über Krankheiten, Zeugnis, etc.

      • Ein wahres Wort, Sina: DAS ist der springende Punkt! Das gemeinsame Sorgwrecht ist ja ein hübsches Anliegen- doch um die dafür notwendigen Rahmenbedingungen ist denkbar schlecht bestellt.

        Deshalb einmal mehr: Schweden.

  • Liatowitsch sagt:

    Fünfzehn Jahre Erfahrung in der Ausfertigung von Gutachten zuhanden der Gerichte in Basel-Stadt zu umstrittenen Fragen der Kinderzuteilung für Eltern in Scheidung geben mir die Legitimation, mich hiezu zu äussern: Das Kindeswohl steht dem Gesetzgeber, wie der Psychologie, im Vordergrund, ja, sollte jedoch nicht im „Scheidungs“-Streit sein mit dem Sorgerecht von Vater und Mutter. Kinder scheiden nicht! Ihr Blickwinkel, für Fachleute, die sich als Anfänger hier vertun dürfen, ist wichtig.

    • Gene Amdahl sagt:

      @ Liatowitsch: Reden Sie von Gefälligkeitsgutachten? Viele Gutachten sind nicht mal das Klopapier wert. Jeder ist legitimiert hier sich zu äussern. Waren Sie Schreibtischtäter? Die meisten sind es.
      Getürkte Gutachten werden auch auf sanften Druck der Justiz erstellt falls ihnen das nicht bekannt ist – weil sonst keine weiteren Aufträge folgen?
      Da >94% der Väter untauglich gemacht werden durch Schreibtischtäter, muss angenommen werden, dass es sich nur noch um mafiöse Strukturen handeln kann? WEKO könnte sich auch noch dem annehmen?

  • Rolf Löffler sagt:

    Tatsache ist, dass das alleinige Sorgerecht dazu verleitet, Macht auszuüben, und wer Macht hat, tendiert wiederum dazu, diese zu missbrauchen. Meist zum Schaden der Kinder, auch in meinem Fall. Deshalb fertig mit dem Kasperlitheater, gemeinsames Sorgerecht einführen und das Macht-, Droh- und Epressungsmittel alleiniges Sorgerecht auf zwei verteilen. Die ebenfalls diskriminierende Ehegattinenalimente schaffen wir dann in einem zweiten Schritt ab.

    • Gene Amdahl sagt:

      @Rolf Löffler: so wie du es beschreibst läuft es tagtäglich ab. Du musst verstehen, dass die Kinder nur eine Manöveriermasse sind. Die sind absolut unwichtig bei fast allen Jugendämtern und der Justiz. Für die Mütter (nicht alle) sind Kinder eine Geldquelle, Druckmittel. Jugendamtsmitarbeiterinnen (hat ja fast keine Männer, da rausgeekelt/entsorgt) begeilen sich noch gegenseitig, dass diese die Väter auch noch drangsalieren können. Den Wind kann man solchen unsäglichen Personen aus den Segeln nehmen, in dem man sie boykottiert und oder einen anderen Beistand verlangt.

  • Frank Baum sagt:

    Frau Gisler zeigt, dass man sich von den Grünliberalen nicht blenden lassen darf. Wer bei den Grünliberalen eine bürgerliche Partei vermutet, wird durch Frau Gisler eines Besseren belehrt.

  • Andreas sagt:

    Solcher Feministen-Quatsch sollte wirklich nicht veröffentlicht werden. Die Frau sollte sich schämen.

  • Frank Baum sagt:

    Wenn Frau Gisler hier ein Beispiel von einer erwerbstätigen Mutter schildert, deren Exmann arbeitsunwillig ist und dennoch sein Existenzminimum gesichert hat, dann erwähnt sie eine Ausnahme, wie sie wohl nicht in einem von 20 Fällen vorkommt. In den meisten anderen Fällen ist es genau umgekehrt: Der erwerbstätige Mann muss sich mit dem Existenzminimum zufrieden geben, derweil die Exfrau bestens von der Alimente lebt. So sieht die Realität in der überwiedenden Mehrheit der Fälle aus!

    • Jada sagt:

      Genau, kann dem nur zustimmen. Als Frau kann mich sich da nur schämen, für all die (leider) vielen anderen Frauen, die sich ihrer Stellung vor Gericht bestens bewusst sind, und sich immer als so arm und bemitleidenswert darstellen udn damit erst noch durchkommen. Es gibt sicher auch andere Fälle, in denen sich Väter unkorrekt verhalten und die Mutter wfast nicht mehr weiss, wie weiter. Aber müssen deswegen alle anderen Väter, die sich korrekt verhalten und es auch wollen aus Liebe zu ihren Kindern, über einen Kamm geschoren werden???

      • Petra Stein sagt:

        Sprechen sie mit Mitarbeitenden von Sozialämtern und Alimenteninkassostellen, Sie werden etwas anderes zu hören bekommen. Warum wollen Sie diese Realität ausgeblendet haben?

      • Frank Baum sagt:

        @Petra Stein: Bei Alimenteninkassostellen hört man nur die Klagen über die nichtzahlenden Männer, da ja praktisch nur Männer zum Alimentezahlen verurteilt werden. Käme der Fall von Frau Gisler (dass die Frau ihren invaliden Mann versorgen muss) tatsächlich häufiger vor, würden Sie davon auch bei der Alimenteninkassostelle mehr hören. Das tun Sie aber nicht.

      • Brouwniekrater sagt:

        @Petra Stein; Dieses Beispiel mit dem Invaliden arbeitsscheuen Mann wird SCHAMLOS missbraucht, um ja nichts an der rechtlichen Position des geschiedenen Mannes zu verändern. Weil es geht ja hier um die Hochburg einer Frau; da nehmen wir alles aus dem Kasten um psychologisch, dreckigen Krieg zu führen ! Völlig hinter dem Mond, viele Frauen in der CH…!

      • talon sagt:

        In wahrheit ist es auch so, das die Zahlungsmoral von Frauen wesentlich geringer ist, als die der Männer. Könnte hier auch ein Grund dafür liegen, das Frauen mehr das Sorgerecht bekommen, weil es bei Männern wesentlich leichter ist, die Unterhaltszahlung zu bekommen als bei Frauen?

    • Petra Stein sagt:

      Das sind eben nicht n u r die Klagen. Das sind Klagen. Genauso wie ein abgesägter Vater nicht n u r klagt und daher nicht ernst genommen zu werden braucht.

      • Frank Baum sagt:

        Auch abgesägte Väter haben einen Anspruch, ernst genommen zu werden. Abgesägt trifft den Zustand im schweizer Familienrecht leider nur zu gut. Deswegen muss in der Schweiz auch etwas geschehen. Es geht nicht an, dass eine Gruppe von Menschen einfach so „abgesägt“ werden.

        Ein abgesägter Vater kann auch nur klagen, da er im Gegensatz zu den Feministinnen keine adequate Vertretung in Parteienlandschaft und Medien hat.

      • Petra Stein sagt:

        @F. Baum: Sie drehen sich im Kreis. Um das Unrecht, das abgesägte Väter erfahren, erkennen zu können, muss man die Misere, die verantwortungslose Väter verursachen, nicht unter den Teppich kehren. Ganz einfach deshalb, weil die Tatsache, dass es schlechte Väter gibt kein Hinweis darauf ist, dass Männer keine guten Väter sein können. Das Verhalten eines Mannes zeigt nicht exemplarisch die Natur der Männer auf. (PS auch bei den Frauen verhält es sich so 😉

      • Frank Baum sagt:

        Ich kehre nicht das Unrecht unter den Teppich, das verantwortungslose Väter verursachen. Ich teile Ihre Einschätzung, dass man vom Verhalten eines Vaters bzw. einer Mutter nicht auf das Verhalten von Vätern oder Müttern schliessen darf.

        Ich wehre mich aber gegen unser Eherecht, das fast nur abgesägte Väter zulässt. Das muss man auch deutlich tun, weil sich die Väter jetzt genauso organisieren müssen, wie die Feministinnen vor 40 Jahren. Die niederträchtigen Andrea Gisler’s dieser Welt haben die Diskriminierung des Mannes zum Beruf gemacht und bekommen dazu eine „Carte Blanche“.

  • papa sagt:

    Es ist schon verstaendlich, dass die MUETTER auf Ihre wohlverdienten Rechte (Sorgerecht und schoenes Alimente) nicht verzichten moechten.

  • roman amstutz sagt:

    bis in die siebziger jahre war es praxis, dem mann für alimentenzahlungen ins existenzminium zu greifen. das wurde aufgegeben, damit die arbeitsmoral gewährleistet blieb – mit erfolg. scheint heute kein argument mehr zu sein. gisler glaubt, dass der gang eines berufstätigen mannes zum sozialamt dem kindeswohl förderlich ist. und keinesfalls absurder geschlechterkampf ist.

    wenn die frauenorganisationen den kampf um höhere kinderzulagen mit gleichem engagement kämpfen würden, könnten wir uns solch lamentable diskussionen bald sparen. was aber offenbar nicht im sinn der feministinnen ist.

  • Frank Baum sagt:

    Das Schweizer Eherecht ist eine Schande. Es benachteiligt die Väter in einer grotesken Art und Weise. Der Schweizer Gesetzgeber würde es sich nie erlauben eine andere Gruppe von Menschen derart zu diskriminieren, wie sie dies bei den Vätern im Scheidungsfalle tut. Es ist gut, dass sich Männerorganisationen wehren. Ideologisch geblendete Fekministinnen wehren sich gegen jede Reform. Was Frau Gisler hingegen unterschlägt, ist, dass der Auftrag, eine Verbesserung herbeizuführen von einer Mehrheit des Parlamentes verabschiedet wurde. In einer Demokratie gilt das idR etwas.

    • MIKI sagt:

      Alle reden hier von Eherecht, 1. Eltern ist man immer mit oder ohne Ehe 2. das Recht des Vaters in der CH ist eine Schande 3. das Unwissen und Inkompetenz von meist Teilzeit arbeitenden Mitarbeier/inen der Ämter und Gerichte ist eine Schande 4. die extrem konservative Einstellung dieser Leute ist eine Schande 5. die Geldgier gewisser Anwälte die solche Trennungsfälle betreuen dürfen und das ganze auch noch anheizen ist eine Schande!!!
      Beim gem. Sorgerecht geht`s nur um`s Kindeswohl das Exen Mann od. Fau nicht einfach machen können was sie wollen.
      Die ganze Anfeindung Mann Frau ist DOOF ein Pap

  • Hans Mustermann sagt:

    Hier noch ein Beitrag der die Ohnmacht der Väter verdeutlicht..
    http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Vater-legt-Hafenbruecke-in-Sydney-lahm-18243911

    • Auguste sagt:

      hmm…, gleich nach der scheidung schuf der liebe gott den „cry in your beer“- country song.

      you tube: toby keith – who’s that man

      • Auguste sagt:

        hmm…, natürlich müsste es nicht soweit gekommen sein, wenn mann bewährtes einfach, oder wie hier zweifach, beibehalten hätte…

        youtube: tanya tucker – love me like you used to

  • Irene sagt:

    Teil 1: Ein klassischer Fall, dass Theorie und Praxis diametral gegensätzlich funktionieren. Papier akzeptiert alles. Ich bin von meinem Mann regelrecht ausgenommen worden, gemeinsames Sorgerecht habe ich erkämpft weil er unsere Tochter einfach – ohne mich zu informieren – vom KiGa weggeholt und in seiner Gemeinde (Deutschland) einschulen wollte. Ich habe jetzt das alleinige Sorgerecht – aber meine Tochter hat zu ihrem Vater ein super Verhältnis. Sie ist so oft es geht bei ihm – und ich unterbinde ihr das auf keinen Fall. Auch wenn ich die Alimente für die Kleine nur jedes 2. Mal erhalte.

    • Irene sagt:

      Teil 2: Wichtig wäre wenn die Menschen endlich kapieren, es geht um s’Kind und nur um’s Kind. D.h. ob Geld fliesst oder nicht, ob ein Partner zum andern fair ist oder nicht: es muss aufgehört werden, die Zwistigkeiten über’s Kind ausgetragen zu werden (z.B. mit Besuchsverbot beim andern Elternteil). Aber dafür kann man keine Gesetze machen, dafür müsste man die menschliche Einstellung ändern – und wer kann das schon?

      • sumu sagt:

        Zitat:“Wichtig wäre wenn die Menschen endlich kapieren, es geht um s’Kind und nur um’s Kind. D.h. ob Geld fliesst oder nicht, ob ein Partner zum andern fair ist oder nicht: es muss aufgehört werden, die Zwistigkeiten über’s Kind ausgetragen zu werden“

        genau und desshalb ist es falsch die Sorgerechtsreglung mit anderen Themen zu verknüpfen. Darunter leiden die Kinder am allermeisten

  • Jada sagt:

    Das gemeins. Sorgerecht sollte nur vergeben werden, wenn beiden (!) Eltern klar ist, was für eine Verantwortung sie damit tragen und auch bereit sind, diese umzusetzen. Ich selber beobachte das Problem „gemeins. Sorgerecht“ aus der Perspektive der Zweitfrau seit Jahren. Es ist schlicht unmöglich, eine gesunde Beziehung zu den Kindern und deren Mutter aufzubauen, wenn diese den Vater und dessen neue Frau vor den Kindern seit Jahren (!) schlecht macht und sie damit einschüchtert. Und dies obwohl der „böse“ Vater seine Kinder abgöttisch liebt, sie entsprechend gerne betreut…und zahlt! Schade.

  • sagt:

    meine exfrau hat die verweigerung des gemeinsamen sorgerechts vor gericht mit ‚es ist manchmal schwierig mit ihm zu diskutieren‘ begründet. die richterin konnte es sich nicht verkneifen, sie um eine begründung mit relevanz zu bitten. es kam keine. trotzdem hat meine ex-frau nun das alleinige sorgerecht – nach 10 j. gemeinsamem sorgerecht, nach wie vor intensivem kinderkontakt meinerseits, etc. selbst diese sind mit der regelung nicht einverstanden (gem. protokoll kinderbefragung). die aktuelle regelung bestraft väter, die ihre rolle bewusst (weiter)leben wollen, für die fehler von anderen!

  • Stefan Bellwald sagt:

    Solche Beiträge tragen überhaupt nichts zur Diskussion bei und vertreten nur albekannte, interessengeleitete Positionen. Ob die Frau oder der Mann zum Sozialamt gehen soll, oder beide, wenn das Einkommen den Grundbedarf beider nicht abdeckt, ist eine Frage der Gerechtigkeit, hat aber mit dem Kindswohl nicht viel zu tun, zumindest sicher weniger als die Frage, ob das Kind ausreichend Kontakt zu Vater und Mutter haben kann. Dieser Artikel macht das, was die Autorin anklagt: die Diskussion auf der Geschlechterebene führen. Schwarz-Weiss denken nicht nur die Anderen!

  • Top Brass sagt:

    >“Nur erhalten diese weit weniger Gelegenheit, ihre Sicht der Dinge zu erläutern.“

    Das ist ein Scherz, oder? Seit Jahrzehnten lobbyieren eine unübersichtlich große Zahl an Frauenverbänden, Frauenbüros, Gleichstellungsbeauftragte und dergleichen mehr, häufig durch Staatsgelder finanziert, durch die Lande und sie besitzen tatsächlich die Frechheit uns so etwas auftischen zu wollen. Unglaublich!

    • Hans Mustermann sagt:

      Das nennt man Betriebsblindheit.. oder schlimmer absichtliches Unterschlagen von Tatsachen sobald sie nicht ins eigen Weltbild passen. Polemik? Zum Glück sind heute die meisten Frauen soweit emanzipiert sich eine eigen Meinung zu leisten.

    • Frank Baum sagt:

      Die Feministinnen sind absolut schamlos und haben jeden moralischen Kompass verloren. Egal worum es geht, sie sind immer die Opfer. Deswegen ist es auch wichtig, dass sich Männerorganisationen der Anliegen der Väter annehmen und in die politische Diskussion einbringen. Man darf die Zensur der „political correctness“ nicht mehr weiter dulden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, sie sind keine Opfer, sie sollten nur ein bisschen übers Ohr gehauen werden. Genau darum geht es doch, Frauen die sich wehren, werden verunglimpft. Sie wehren sich, weil sie Kämpferinnen sind und eines nicht werden wollen: Opfer.

        Ich fühlte mich auch schon übers Ohr gehauen, aber als Opfer fühlte ich mich noch nie und habe auch nicht im Sinn, das je zu werden.

  • Cara Mia sagt:

    Hatten wir das nicht schon, bloss mit anderm Titel: Michèle Binswanger am Freitag den 4. Februar 2011
    Scheidungsväter sind eine sozialpolitische Zeitbombe?

  • Petra Stein sagt:

    Bei Scheidungen gibt es x-Konstellationen. Im öffentlichen Diskurs scheint seit einiger Zeit aber nur noch eine Konstellation besprochen zu werden dürfen. Jeder Versuch andere Erfahrungen einzubringen, wird nieder gemacht. Solange nicht auf mehr Erfahrungen abgestützt diskutiert werden darf, wird auch keine tragfähige Lösung gefunden werden können. Verharren im Grabenkampf ist angesagt.

    • Sportpapi sagt:

      Es gibt x Konstellationen. Ihnen gemein ist, dass dass davon unberührt die Mutter das alleinige Sorgerecht erhält, wenn sie es denn möchte. Mit dem gemeinsamen Sorgerecht als Regelfall soll ja gerade diesen x Konstellationen Rechnung getragen werden. Indem zuerst nach situationsgerechten Lösungen in der Familie gesucht werden.

      • Petra Stein sagt:

        Ein Problem ist die heutige Sorgerechtsregelung. Ein weiteres Problem ist die heutige Regelung der einseitigen Mankoüberbindung. Oder die Tatsache, dass Erziehungsgutschriften an das Sorgerecht gebunden sind, ungeachtet der tatsächlich gelebten Rollenverteilung resp. wer den Lohnausfall infolge Kinderbetreuung zu tragen hat. Baustelle um Baustelle… und die müssen benannt werden dürfen.

      • Sportpapi sagt:

        Sie haben recht. Und bei jeder Baustelle muss eine gute Lösung gefunden werden. Nur hat die eine Baustelle mit der anderen nichts zu tun. Deshalb gibt es keinen Grund für eine Verknüpfung und damit weitere Verzögerungen.

      • Petra Stein sagt:

        Weshalb sollte sich dieses verringern? Ein Manko haben in erster Linie diejenigen Familien nach einer Trennung zu tragen, deren Mitglieder nur knapp durchschnittliche oder unterdurchschnittliche Löhne generieren können. Von diesen wird aber selten gesprochen. Meist wird das Bild eines gut verdienenden Vaters gezeichnet, der nach der Trennung Frau und Kindern mit den Alimenten ein luxuriöses Leben ermöglicht. Meist arbeiten bei dieser Ausgangslage beide. Sie nicht vollzeit, weil sie noch die Kinder versorgt. Die Schulden bleiben aber bei ihr hängen. Weshalb?

    • Petra Stein sagt:

      Doch, es hat miteinander zu tun. Gemeinsames Sorgerecht wird sich auch auf die Alimentenzahlungen auswirken. Also muss auch das Manko gemeinsam getragen werden. Sonst gibts ein Sorgerecht mit voller und eins mit beschränkter Haftung. Dann fühlt sich diejenige Person mit voller Haftung benachteiligt und das Spiel beginnt von vorne.

  • Francesco sagt:

    solange das so weiter geht heirate ich nicht. für die kinder muss man sorgen, die frau hat 2 hände und 2 beine wie ich un MUSS MITSORGEN. mädchen haben in der schweiz die genau gleichen möglichkeiten wie ich. wir sind nicht in afghanistan wo frauen unterdrückt werden. schafft endlich teilzeitbeschäftigungen für männer, schafft hilfestellen auch für männer, gebt uns die möglichkeit verantwortung zu übernehmen und ihr werdet staunen. mütter wollen ein vetorecht um druck auf den mann auszuüben. seid ehrlich und hört auf zu weinen, ihr armen und unterdrückte frauen. fertig privilegien, GLEICHHEIT!

    • Simone sagt:

      Äääähhh wer genau soll diese Teilzeitstellen schaffen? Frauen? Weil Frauen ja an der Macht sind und solche Dinge entscheiden können?! Um diese „Möglichkeiten“ müssen Sie wohl eher gegen die Männer (sorry für die Verallgemeinerung) kämpfen…

      Sorry, aber da bin ich ganz Emanze: Frauen mussten für all diese Dinge lange und hart kämpfen… das würde den Männern (sorry für die erneute Verallgemeinerung) auch mal ganz gut tun!!!

      • Sportpapi sagt:

        Frauen haben doch nicht für Teilzeitstellen gekämpft. Sondern bisher vergeblich dafür, dass auch in Teilzeit ein guter Lohn und Karriere möglich sind.

      • zeitungsleser sagt:

        das ist kein kluger kommentar: denen soll es auch dreckig gehen. was soll sowas?

      • talon sagt:

        @simone
        Frauen haben gekämpft? Wofür? Es gab Geschenke und Konsens in der Gesellschatt, aber gekämpft? Nö.

      • talon sagt:

        @simone
        Da steht auch noch eine Antwort bei „Artgerechte Haltung“ aus.

  • Gene Amdahl sagt:

    TAGI heute:
    In Bonstetten mussten eine Frau und ihre zwei Kinder in eine Militärunterkunft ziehen – die Mutter konnte ihre Wohnung laut Radio 24 nicht mehr bezahlen.
    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Alleinerziehende-Mutter-muss-mit-Kindern-in-Militaerkaserne-wohnen/story/19904206

    Na da haben es aber die Flüchtlinge und unsere Zugewanderten es doch schon viel besser?

    Als Vater habe ich da Nullverständnis, dass eine Frau mit Kindern so miserabel behandelt wird.

    • Gene Amdahl sagt:

      Wird sich Frau Gisler hier wohl auch bemühen? Wäre doch angebracht im Dienst der Menschlichkeit sofort sich einzusetzen?

    • Die Frau ist seit sieben Jahren arbeitslos, will nur 40% oder 50% arbeiten (trotz Teenager-Kindern) und weigert sich, einer alternativen Beschäftigung nachzukommen (z.B. Putzen). Mein Mitleid hat sie nicht. Sorry.

      • Gene Amdahl sagt:

        Geh mal einen neuen Job suchen wenn in deinem CV steht PUTZFRAU!!?? Zudem dies ist noch kein Grund eine Frau mit Kindern auf die Strasse zu stellen. Was können die Kinder dafür? Für mich persönlich ist es ein reines Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Jeder Asylant mit Kindern hat es wohl noch besser. Bonstetten ist ein Schandfleck für die Schweiz.

      • Hans Mustermann sagt:

        Passiert nicht oft aber da muss ich Gene Amdahl recht geben. Wäre es ein Asylant würden sofort Menschenrechtsorganisationen auf der matte stehen.. Ein Armutszeugniss für diese Gemeinde..

      • Marc sagt:

        Sorry, aber den Putzjob muss sie ja im CV ja nicht aufführen (und wenn allerhöchstens unter diverse Aushilfsjobs).
        Personen die solche Arbeit, als niedrig betrachten, haben für mich etwas unsympatisches

      • @Gene Amdahl: Wieso soll eine Langzeitarbeitslose nicht putzen gehen? Andere Putzfrauen bezahlen Steuern damit die Gemeinde die Sozialhilfe bezahlen kann an Leute welche zu gut fürs Putzen sind.

      • Frank Baum sagt:

        Die Frau soll arbeiten gehen. Sie lässt scih von der Gemeinde aushalten und lehnt Arbeit ab. Natürlich tun einem die Kinder leid, aber die Schuld an deren Schicksal liegt vor allem bei der Mutter.

      • mira sagt:

        Richtig. Wer 7 Jahre keinen Job in seinem Beruf findet, der muss halt was Alternatives machen. Und wenn es nur zum Putzen reicht, dann reicht es halt nicht für mehr. Und niemand zwingt diese Frau, eine Stelle von nur 50% zu suchen. Heute ist die Kinderbetreuung gut organisiert. Mir tun einfach die Kinder leid. Die können nichts dafür.

      • Jürg. sagt:

        Einverstanden, sie hatte ja genug Zeit um eine „angemessene“ Stelle zu finden.
        Total daneben ist aber dass man ihr wegen der Militärunterkunft die Kinder wegnehmen will.
        Was ist schlimmer für die Kinder: Militärunterkunft oder keine Mutter?

    • Gene Amdahl sagt:

      So ihr lieben Frauen in diesem Blog – setzt Euch mal alle ein gegen diesen Terror wenn ihr immer von Gerechtigkeit redet:

      Verantwortlich dafür ist Gemeinderätin Ruth Früh (044 700 37 97, ruth.frueh@bonstetten.ch).

      Kinderohnerechte – ein Mann – hat schon interventiert – nun liegt es an Euch sich für Kinder und Mama stark zu machen.

    • Viktor Troska sagt:

      Einfach nur skandalös!

      Und jetzt wollen sie noch die Kinder vogten?!? Was können denn die Kinder dafür?

      • sumu sagt:

        Versuch mal im Raum Zürich eine gute und zuverlässige Putzfrau zu finden, DER Eintrag im CV kann bei gewissen Stellenausschreibungen sehr passend sein…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es ist vor allem eine Milchmädchenrechnung: Die Kinder fremd betreuen zu lassen kostet ein x-faches des Betrages, der für Mutter und Kinder aufgewendet werden muss. Die Behörden dieser Gemeinde sind extrem frauenfeindlich, der Brasilianerin wurde auch das Kind weggenommen und dem Vater gegeben, der hat es dann umgebracht.

        Idioten, die weder Herz noch Hirn haben. Da kann frau nur allen Frauen und klar denkenden Männern raten, aus dieser Gemeinde weg zu ziehen.

      • Brouwniekrater sagt:

        @ Piep Strumpfhose; ..genau, da hast du wieder deine „Blick-Schlagzeile“ …Vater tötet Kind…und damit baust du deinen schwachsinnigen einseitigen Kampf auf.
        Hab keine Angst…Frauen wie du werden nie „Opfer“ …da sind sie zu berechnend und skrupellos für.
        Bring einfach deinen Partner mit Schimpfen und Unterstellungen zur Weissglut ( …einfach bei einem Italiener…) und schon hast du vor dem Scheidungsrichter deinen aggressiven Mann…easy doch ?

      • Viktor Troska sagt:

        es ist eine reine schikane, man will die mutter via kinder bestrafen. die kinder können aber nichts für die situation. ich finde dieses vorgehen hochgradig verachtenswert.

        dieser fall mit der brasilianerin war eine katastrophe zumal der sohn aus erster ehe die behörden noch vor dem vorbestraften vater gewarnt hatte. ein beispielloser skandal.
        nimmt mich wunder ob die verantwortlichen behördenmitglieder bestraft werden. mein gefühl sagt leider, dass man zur tagesordnung übergehen wird. ich hoffe ich irre mich…

  • Dani Kobler sagt:

    Diese Carte Blanche ist ja eine gute Erfindung, noch besser wäre sie wenn sich der Verfasser auch an der Diskussion beteiligen würde.
    Ohne entsprechende Antworten, Richtigstellungen, Präzisierungen verkommt so eine Beitrag sonst schnell zu einer wilden Diskussion und driftet in die immergleichen Richtung ab.
    Also wer sich schon die Mühe macht einen Beitrag zu schreiben sollte danach auch (zumindest am Erscheinungstag) Red und Antwort stehen.

  • Yves M. sagt:

    Ich kann nur für mich sprechen. Meine Ex und ich haben schon in der Beziehung diese Dinge geregelt und ich habe von Anfang reduziert gearbeitet und die Kinder betreut. Das führt dazu, dass bei einer Trennung die Frau schon arbeitet und der Mann entsprechend nachweisen kann, dass er die Kinder schon betreut. Viele vergessen nämlich, dass beide für immer gemeinsam Eltern sein werden und dies sollte so früh als möglich Thema in einer Beziehung sein!

  • mupi sagt:

    Für mich sind solche Artikel ein reiner Affront! Mir als geschiedener Vater wurde das gemeinsame Sorgerecht von meiner Exfrau ohne Grund verweigert. Sie wohnt aber nur 200 m entfernt. Die Kinder kommen einmal wöchentlich zum Nachtessen, da sie nicht mehr Zeit mit mir verbringen wollen (17 und 14 Jahre). Ich habe beiden vorgeschlagen, doch die Nacht nach dem Nachtessen bei mir zu bleiben, was sie aber damit begründen, dass sie sich bei mir zu Hause (und es war vorher ihr Elternhaus) unwohl fühlen. Ich habe nach den Gründen gefragt, aber keine erhalten. Und so bleibe ich einfach Zahlvater….

    • Interessant. Machen Sie jetzt Ihrer Frau Vorwürfe, weil Ihre Kinder sich bei Ihnen unwohl fühlen?

      • dolphin sagt:

        @it must be said: bitte den text von mupi nochmals genau lesen! Dann müsste es eigentlich klingeln. Die zynische Frage beantwortet sich dann von selbst.

    • Simone sagt:

      Das gemeinsame Sorgerecht wurde nicht von Ihrer Frau verweigert (sie zeigte sich höchstens unkooperativ); die Zusprechung des Sorgerechts an einen Elternteil (und somit die Verweigerung gegenüber dem anderen Elternteil) erfolgt durch das Gericht!
      Und ob unsere Gerichte wirklich „ohne Grund“ handeln, wage ich zu bezweifeln…

      • Sportpapi sagt:

        Die Gerichte handeln offenbar aufgrund eines veralteten Rollenbildes. Eines, das von vielen Frauen sonst eigentlich nicht mehr aktzeptiert wird.

      • sagt:

        @simone: stimmt nicht ganz, siehe mein eigener beitrag. VORAUSSETZUNG für das gemeinsame sorgerecht ist beidseitiges einverständnis. den rest dürfen sie gerne selber denken.
        @mupi: sorgerecht ist nicht gleich besuchsrecht. zudem sind ihre kinder in einem alter, in dem sie sehr vieles selber entscheiden können (sollten). und wenn sie nicht mehr kontakt zu ihnen wollen, ist das zwar sicher schmerzhaft, aber nicht auf das sorge- oder besuchsrecht zurück zu führen. sondern auf das verhältnis zwischen ihnen und ihren kindern. das sich übrigens im laufe der zeit auch immer wieder verändern kann.

      • Gene Amdahl sagt:

        Gerichte handeln (prinzipiell) OHNE Grund GEGEN die Väter. Jugendämter und Justiz bilden offensichtlich eine Art von Mafia. Nur die Mafia hat einen Ehrenkodex – den kennt unser System noch nicht.
        Wäre dies alles nicht der Fall – so gäbe es den Aufstand der Väter nicht.

      • Simone sagt:

        @sportpapi Sorry, das stimmt so nicht ganz… die Gerichte orientieren sich im Normalfall daran, wie die Situation vor der Scheidung war. Und wenn mupi vorher vollzeit gearbeitet hat und die Erziehung somit der Frau überliess (und das ist überhaupt nicht als Vorwurf gemeint), dann wird dieses Modell nach der Scheidung weiter durchgezogen.
        Keine Mutter, die 100% arbeitet während der Vater sich um die Kinder kümmert, erhält nach der Scheidung das alleinige Sorgerecht…
        Und übrigens (@mupi) , Besuchsrecht und Sorgerecht sind nicht dasselbe…

      • Simone sagt:

        @ Gene Amdahl: ich bitte um Beispiele? Das sind Behauptungen… und falls sie stimmen würden, dänn guetnachtamsächi!
        Und noch was: Gerichte sind am Ende auch nur Menschen und in den meisten Fällen Männer…
        Ich kenne auch Einzelbeispiele, wo die Mutter von den Ämtern völlig fertiggemacht wird und der Vater mehr oder minder einen Freifahrtsschein besitzt….

      • Simone sagt:

        @bé Sie haben natürlich recht! Ich habe dasselbe gemeint mit „sich unkooperativ“ verhalten.
        Ich möchte Sie keinesfalls auf persönliche Ebene angehen, aber wenn nach 10Jahren das gemeinsame Sorgerrecht unbegründet entzogen wird (und auch die Kinder dies nicht wollen), ist 1. dieses Urteil weiterzuziehen, und 2. gegen eine solche Richterin (die dann offensichtlich parteiisch wäre) eine Beschwerde einzureichen!

      • Gene Amdahl sagt:

        Simone: komm doch an den vev höck! Siehe VEV.CH. Dort kannst Du viele Väter(auch Mütter) treffen und dich orientieren lassen mit live Beispielen. Oder lies mal schickenstei.ch; kinderohnerechte.ch etc.

        „Gerichte sind am Ende auch nur Menschen“ – ne UNMENSCHEN in zu vielen Fällen. Noch zutreffender wäre der Begriff Väterverfolungsterroristen.

      • Sportpapi sagt:

        @Simone: Wenn sich die Gerichte an der Situation vor der Scheidung orientieren würden – also der von den Ehepartnern ausgehandelten Aufgabenteilung – dann wäre nach der Scheidung das gemeinsame Sorgerecht der Normalfall. Ausser, ein Ehepartner hätte sich nachweislich nie um seine Kinder gekümmert bzw. sich interessiert.

      • Simone sagt:

        @ Gene Hab ich schon bemerkt, man kann Sie ja „anklicken“ 🙂
        Und wie Sie ja selber sagen, es handel sich um Väter UND MÜTTER! Weshalb aber hören wir fast nur immer vom „Opfer“ Mann und der „Gemeinheit in Person“ Frau?! (also zumindest wenn es um Scheidung und Kindererziehung geht…
        @sportpapi Ja, eben und der Normalfall ist: Mann arbeitet 100% (also Kinder können Sie weiss Gott nicht mit 120 Minuten am Abend erziehen) und Frauen erziehen die Kinder mit oder ohne Teilzeit/Vollzeitstelle…

      • Sportpapi sagt:

        Entschuldigung, Simone, aber das ist jetzt reiner Unsinn. Werden denn Kinder von zwei voll berufstätigen Eltern nicht erzogen?

      • MIKI sagt:

        Hallo Simone weiter unten schreibst du, du hätest gerne Beispiele führ fragwürdige Gerichtsentscheide ich kann dir einen Bundesordner davon geben!!! Z.B. eine Aussage eines ehemaligen Familienrichters einem Mann!!
        Machen sie doch ein bischen auf Dessintresse und Melden sich nicht mehr bei Kind und Ex die Frau wird sich dann schon melden wenn sie nicht mehr weiter weiss. Ist extrem fragwürdig in meinem Fall weil die Ex mit unserem Sohn nach Berlin abgehauen ist und sich sehr darüber freuen würde nie wieder was von mir zu hören.
        Oder warum werden bei einem gewonnenen Fall die kosten auf den ….

      • MIKI sagt:

        … Vater abgewälzt und dieser darf die Kosten bei der Ex selber eintreiben ( was wohl ein ziemlich Grosser Scherz ist ).
        Die inkompetenz von Gerichten und Ämtern hier in der Schweiz und in Deutschland schreien zum Himmel und dann kommt noch dazu das Man(n) noch das Gefühl bekommt das Richter gar keine Lust haben sich mit solchen Fällen auseinander zu setzen und nach dem Moto handel ein anderer machts!!
        Ich kann nur sagen GUET NACHT AM 6i !!! und das dick und fett!!

    • Arthur sagt:

      Früher war der Vater der einzige mit einerAusbildung und daher verstehe ich, dass er zur Geldbeschaffung verdonnert wurde und die Frau sich um die Kinder zu sorgen hatte. Dass da nicht mehr viel Zeit für die Kinder übrigbleibt, hatte das Gericht richtig erkannt und so im Interesse die Kinder normalerweise bei den Müttern versorgt. Heute jedoch, sind die Frauen in der Ausbildung und im Berufsleben gleichberechtigt. Folgedessen können Sie bei einer Trennung ebenso arbeiten gehen und für den Unterhalt sorgen, resp. die Väter haben das gleiche Recht auf die Erziehung, oder etwa doch nicht?

      • Arthur sagt:

        @ Simone: Genau Du sagst es. Nachdem die Frauen vor Gericht bevorzugt worden sind (beim Sorgerecht und der Unterhaltskosten), dann beklagt Ihr Euch auch noch, weil der Mann das Recht hat sich neu zu orientieren. Der Mensch ist ein soziales Wesen und wenn die Familie sich auflöst und die Frau davon alles mitgenommen hat, dann hat sie sich auch darum zu kümmern und darf sich um die neue Freiheit des Ex nicht beklagen.

    • Daniel Widmer sagt:

      Ich bin in einer vergleichbaren Situation, nur sind die Kinder 2 Jahre jünger und kommen noch gerne. Aber eines ist mir klar. Je älter dass sie werden, desto mehr sind Beziehungen ausserhalb der Familie wichtiger. Sie werden also auch bald lieber mit den Kumpels in’s Kino gehen, als mit dem Papi Wandern zu gehen. Ich muss loslassen können, das ist wichtig für Ihre Entwicklung.

      • sumu sagt:

        Vor der Scheidung = nach der Scheidung würde ja auch bedeuten das die Frau die sich 100% um die Kinder kümmert nebenher noch dem zahlenden Vater die Kleider wäscht und die Wohnung putzen muss

        reichlich absurde Vorstellung…

        Eine Scheidung ist eine ganz neue Lebenssituation und beide Seiten müssen sich auf einige Umstellungen gefasst machen, das sollte auf allen Gebieten gleichermassen der Fall sein.

  • Ramona sagt:

    Jeder Fall, in dem einem Elternteil sein Kind nach einer Scheidung vorenthalten wird ist meiner Meinung nach tragisch.
    In der Gerichtspraxis macht man aber leider häufig folgende Erfahrung: Bei der Scheidung kämpfen die Väter um das gemeinsame Sorgerecht, viele Besuchszeiten usw. Sobald dann aber eine neue Freundin da ist und mit dieser eine neue Familie gegründet werden soll, sind die alten Kinder kaum noch von Bedeutung, resp. eher eine Last. Besuchsrechte weniger wahrgenommen, Alimente nicht bezahlt usw. (würde Biologie anders funktionieren wäre es bei Frauen wohl kaum anders) – traurig!

    • Sportpapi sagt:

      Da haben Sie recht. Schlimm, wenn es so ist. Wie aber stellt man das in der Gerichtspraxis fest? Werden die geschiedenen Paare jahrelang weiterbetreut?

      • Ramona sagt:

        Wenn die Alimente ausbleiben, gelangt derjenige Elternteil, welcher Anspruch auf die Alimente hätte, automatisch wieder vor Gericht um seine Ansprüche durchzusetzen. Oder derjenige der zahlen muss beansprucht eine Herabsetzung der Alimente, die bezahlt werden müssten (wegen der neuen Familie).

  • xyxyxy sagt:

    summa sumarum: es ist besser sich nicht scheiden zu lassen.
    Wahrscheinlich heiraten die allerwenigsten Männer und Frauen mit dem Motiv, den anderen eines Tages fertig zu machen.
    Die Scheidungswut ist eine Folge. Eine Folge von mangelnder Liebesfähigkeit, mangelnder Bereitschaft zu Kommunikation, Toleranz, Vergebung, Weitsicht, Lebenseinsicht, Kreativität – bei mindestens einem der Partner.
    Das Problem: wenn das fehlt, wird es schwierig, wie auch immer.

    • Eva sagt:

      @xyxyxy, kann Ihnen zustimmen – ausser Ihrer ersten Aussage. Zusammenbleiben nur wegen der Kinder oder weisswasichnichtauch kann nicht die Lösung sein und macht nicht glücklich. Wenn nichts mehr zu retten ist, sollte man den Tatsachen ins Auge sehen und die Konsequenzen ziehen.

      • Sportpapi sagt:

        Wenn man sich eine Scheidung nicht leisten kann, ist Zusammenbleiben zumindest für einige Zeit aber vielleicht doch die beste Lösung. Ob die Scheidung immer glücklicher macht?

      • xyxyxy sagt:

        @Eva – ja natürlich, es gibt immer den unmöglichen Fall. Wenn man aber die viel zu hohe Scheidungsrate ansieht, glaube ich beim besten Willen nicht, dass dieser unmögliche Fall jedesmal vorhanden ist.
        Ich denke wir haben ein Mentalitätsproblem, ohne jemandem im Einzelfall zu nahe zu treten.

      • Frank Baum sagt:

        @Eva: Wann ist denn nichts mehr zu retten? Das ist zum einen subjektiv und zum anderen auch den Alternativen geschuldet. Heute sind Scheidungen vor allem für die Frau finanziell durchaus akzeptabel. Sicherlich, es ist etwas knapp, aber letztlich wird für die Frau automatisch eine akzeptable Situation gefunden, währenddessen der Mann ins Existenzminimum gezwungen wird.

        Wären die finanziellen Anreize für die Frau nicht so, wie sie heute sind, würde es mehr Fälle geben, wo man doch noch eine gemeinsame Lösung findet.

      • Eva sagt:

        @Frank Baum: nichts mehr zu retten finde ich, wenn ersichtlich ist, dass die Partner nicht mehr gewillt sind, an der Beziehung zu arbeiten (wenn keine Bereitschaft dazu da ist, hilft eh nichts mehr) wenn einer der Partner vom anderen so stark verletzt wird, dass es nicht mehr möglich ist dem Partner zu Vertrauen und an der Beziehung zu arbeiten (z.B. Betrug) und ganz sicher im schlimmsten Fall, wenn es zu gewalttätigen Übergriffen (psychisch und physisch) kommt.

      • Daniel Altenburger sagt:

        @xyxyxy Wir haben defintiv ein Problem. Beziehungen werden heute weggeworfen wie Konsumgüter. Aber es ist auch eine Tatsache, dass gerade beim Scheidungsrecht falsche Anreize gesetzt werden, welche zum (vorschnellen) Auflösen der Ehe verleiten. Beispielsweise die irrelevante Schuldfrage: Wieso hat es für die betreffende Person keine Konsequenzen, wenn sie die Ehe nachweislich kaputt gemacht hat (durch Fremdgehen, finanziellen Ruin der Familie,…)? Im Zusammenhang mit dem Sorgerecht führt das zu extremen Situation mit völlig falschen Anreizen/ fehlenden Konsequenzen für den „Täter“.

      • Frank Baum sagt:

        @Eva: Bei Gewalt ist der Fall klar und indiskutabel. Bei Fremdgehen auch. Diese beiden Fälle betreffen aber nur einen Bruchteil der Scheidungen. Die Grauzone ist doch, „wenn die Partner nicht mehr gewillt sind, an der Beziehung zu arbeiten“. Diese Bereitschaft ist sehr subjektiv und hängt vor allem auch von den Alternativen ab.

        Es gibt Fälle, wo ein Paar händchenhaltend, romantisch verliebt bis ins hohe Alter zusammen bleiben. Meine Grosseltern waren so. Bei allen anderen Fällen ist Scheidung heute die Alternative. Diese tritt auch ein, da es für die Frau finanziell so interessant ist.

      • Eva sagt:

        @Frank Baum: meine Eltern sind auch so ein Paradebeispiel… selten geworden, aber es gibt es noch!

        Wegen der Nichtbereitschaft an der Beziehung zu arbeiten: klar ist es eine Grauzone, aber seien Sie ehrlich; möchten Sie in einer Ehe leben, in der die Frau lustlos, passiv agressiv oder noch schlimmer an Ihrer Seite bleibt, weil sie sich nicht scheiden lassen soll/kann?
        Ich stimme Ihnen aber zu, dass die Scheidung sich finanziell nicht lohnen sollte – doch sie sollte kompensieren, bis dass der Partner, der Unerhalt kriegt, wieder auf eigenen Beinen steht (z.B. beruflicher Widereinstieg).

      • Frank Baum sagt:

        @Eva: Die Forderung „…sie sollte kompensieren, bis dass der Partner, der Unerhalt kriegt, wieder auf eigenen Beinen steht (z.B. beruflicher Widereinstieg).“ würde ich sofort unterschreiben. Sie entspricht leider nicht dem heutigen Eherecht und auch nicht der gänigen Rechtssprechung.

        Eine lustlose oder aggressive Beziehung schadet beiden. Von einer Scheidung profitiert aber vor allem die Frau (es gibt viele „abgesägte“ Väter, denen es zuvor in einer lustlosen Beziehung noch besser gegangen ist). Am besten raufen sie sich zusammen – vor allem im Interesse der Kinder!

  • Gene Amdahl sagt:

    „Dieses Schwarz-Weiss-Denken wird der Realität nicht gerecht.“ – Doch dies ist die Realität. Frau Gisler leidet unter Realitätsverlust mit ihren Aussagen. Ich darf der Unwissenden die webseiten von vev.ch, schickenstei.ch, kinderohnerechte.ch, antifeminismus.ch, ribi.info wärmstens empfehlen. Dort gibt es genügend Informationen betreffend den Väterverfolungsterrorbehörden und unsäglichen Kindsmütter.

    Die berühmte Hafenbrücke in Sydney ist von einem kletternden frustrierten Vater lahmgelegt worden:
    http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Vater-legt-Hafenbruecke-in-Sydney-lahm-1824391

  • Thiemo sagt:

    Wie wäre es damit?

    Der Standard ist Vaterschaftstest, geteiltes Sorgerecht, 50 % Betreungs- und Arbeitspflicht. Abweichungen müssen begründet werden.

    • Eva sagt:

      Interessanter Ansatz – er nimmt nämlich beide Eltern in die Betreuungs- und Zahlpflicht…
      Nur die Frage: wie viele wären bereit, tatsächlich ihr Arbeitspensum und damit den Verdienst um bis zu 50% zu senken? Wie wird die Lösung praktiziert? Ein gemeinsames Haus, in dem die Kinder und abwechslungsweise die Eltern leben (à la Lösung in Spanien?)

      • Top Brass sagt:

        Wieso sollte man sein Arbeitspensum reduzieren _müssen_. Wie die Betreuung des Kindes in den 50% Prozent geregelt wird, sollte doch wohl jedem selbst überlassen sein. Da kann man nämlich auch profesionelle Betreuung organisieren.

      • Thiemo sagt:

        Genauso gut kann man fragen, wie viele bereit sind Bezahlpapis zu sein. Mein Vorschlag ist nicht als Möglichkeit gedacht, sondern per Gesetz so vorzuschreiben.
        Modell Spanien ist cool aber zu kosten intensiv. Da wären dann 3 Wohnungen zu bezahlen. Es sei denn, die getrennten Partner wären wieder in Beziehungen mit Fremdkindern, so dass die eigene Wohnugn sich erübrigen würde, was nur geht, wenn Betreuungstermine aneinander vorbei kämen. Die Kindern pendeln jetzt auch. Dies ist sicher nicht ideal, aber praktikabel.

    • Sportpapi sagt:

      Abweichungen müssen nicht begründet, sondern gemeinsam geregelt werden. Damit wäre auch der Einwand von Eva beseitigt. Ansonsten sehr einverstanden.

      • Thiemo sagt:

        Mit „begründet“ gehe ich vom Fall aus, dass kein Konsens gefunden wird. Wenn Einigkeit herrscht, braucht es eh keine Gerichte.

    • Jürg. sagt:

      Bin einverstanden.

    • Bin ebenfalls einverstanden. Ein Wunschmodel.

    • Viktor Troska sagt:

      nicht ganz realistisch. für die frau, die zuhause den kindern geschaut hat, dürfte es schwieriger sein eine anstellung zu finden. Geteiltes Sorgerecht sollte der Regelfall sein da es den Kindern entgegenkommt. In jedemfall muss aber individuell austariert werden was im Einzelfall fair ist. Am besten NICHT mit Anwälten sondern wie zwei zivilisierte Menschen zu zweit und wenn das nicht geht mit einem Mediatior. Sobald die Anwälte eingeschaltet sind gibt es nur Verlierer (ausser natürlich dem Anwalt). Frauenorganisationen wie die obige tragen idR auch nicht zu konstruktiven Lösungen bei.

      • Viktor Troska sagt:

        ab einem gewissen alter der kinder muss frau auch arbeiten gehen, aber es wäre nicht fair einfach eine 50/50 lösung anzustreben, da die frau durch die lange abstinenz in der arbeitswelt schlechte voraussetzungen mitbringt und ev. viel weniger verdienen kann als der mann. ich wäre eher der meinung dass beide arbeiten müssen soviel wie möglich und dann z.b. die gesamtlohnsumme aufgeteilt wird nach einem fairen schlüssel.

      • Komme jetzt nicht ganz mit. Wieso sollte die Frau aus dem Erwerbsleben aussteigen müssen (auch wenn es „nur“ für ein paar Jahre sind)?

      • Viktor Troska sagt:

        ich habe nicht gesagt, dass sich die frau aus dem erwerbsleben verabschieden muss. aber es gibt viele beispiele wo das so ist v.a. wenn das kind noch nicht schulpflichtig ist und in diesem zusammenhang erachte ich die lösung dass jeder 50% arbeiten muss und für sich selber schauen muss als nicht fair. deshalb ist mein vorschlag, dass jeder soviel arbeitet wie möglich und dann die gesamtlohnsumme fair aufgeteilt wird.

      • Petra Stein sagt:

        @Troska, finde ich einen sehr ausgewogenen Ansatz. Wichtig wäre, dass eine einige Jahre dauernde Arbeitstätigkeit mit geringem Pensum (für Frau und Mann) kein Karrierehinderniss mehr ist. Familienarbeit sollte nicht – weil sie angeblich von faulen Müttern zum Abkassieren vorgeschoben wird – gering geschätzt werden. Wer sich in der Familie engagiert, Verantwortung übernimmt und dafür im Beruf realistischerweise einige Zeit zurück steckt, eignet sich viele Kompetenzen an und zeigt damit, dass er/sie eine Aufgabe engagiert und eigenverantwortlich löst.

      • Sportpapi sagt:

        @Petra Stein: Jetzt müssen nur noch die Arbeitgeber von diesen Kompetenzen überzeugt werden!

      • Jürg. sagt:

        Denken Sie es ist leicht für den Mann eine 50% Stelle zu finden?

      • Petra Stein sagt:

        Wenn er bereit ist Abstriche bez. Lohn und momentanen Perspektiven zu machen, ists realistisch, ja. Aber diese Abstriche sollten eben nur für die Zeit der instensivsten Familienphase in Kauf genommen und nicht bis zur Pensionierung mitgeschleppt werden müssen. Dieser Wandel würde wohl viel zu einem grösseren Betreuungspensum seitens der Väter beitragen.

      • Thiemo sagt:

        Berufschancen hängen auch von der Dauer der Abwesenheit ab. Wenn die Kinder auch fremdbetreut werden, z. B. Kindergarten, liegt aber auch ein höheres Arbeitspensum drinnen, was die Chancen wiederum erhöht. Betreuungspflicht bedeutet für mich nicht, dass der Betreuende unbedingt 50 % der Zeit anwesend sein muss, sonst müssten ja jetzt auch unheimlich viele Mamis mit ihren Kindern die Schulbank drücken.

      • Thiemo sagt:

        @Jürg: jetzt für beide sehr schwierig. Wenn aber, da das Gesetzt vorgeschlagene Lösung vorschreibt, ein Viertel der Belegschaft eine Firma kündigen muss, kommt sie wohl unter die Räder, wenn sie keine 50%-Stellen anbietet. Abgesehen davon könnte es die Runde machen, dass man in den ersten 50 % der Zeit mehr als 50 % der Arbeit erledigt. Klingt nach einem Vorteil für die %-Stellen.

    • Susann sagt:

      Coole Sache. Aber weswegen wurde denn das nicht schon vor der Scheidung gelebt? Während der Beziehung das Heimchen am Herd zu wollen, damit man sich beruflich schön etablieren kann, und sobald die Trennung da ist auf voll modern machen funktioniert nicht.
      Ich und mein Mann leben mit Freude das 50/50-Modell, nehmen aber beide entsprechende Ausfälle im Einkommen entgegen.

      • Thiemo sagt:

        Ganz ehrlich? Vielleicht weil es für die Frau auch Vorteile hatte. Ich hatte etwa das 5fache Einkommen. Die Idee war, dass wir u. a. einen Pferdehof aufbauen. Zusammen renovationsbedürftiges Bauernhaus gekauft, Frau entschied 1 Monat nach Einzug, dass sie dort nur wieder weg wollte, war aber nicht bereit, die 8 Pferde zu verkaufen, die sie mittlerweile gekauft hatte. Ihr Vorschlag: wir kaufen uns doch einfach noch ein Haus oder suchen einen Bauern, der die Pferde für lau einstellt. Um den finanziellen Ruin abzuwenden, blieb mir nur die Scheidung… Wir hatten ein Au-Pair und dessen Freund, …

      • Thiemo sagt:

        mithalf. Beide beklagten sich schliesslich bei mir, dass sie sich ausgenutzt fühlten. Die Frau machte die K*!ke ihrer Hunde nicht vom Hof weg, so dass sich das Au-Pair sich weigerte, mit dem Sohn draussen zu spielen. Pferdefutter verschimmelte, die Renovation führte sie nicht weiter bzw. organisierte sie nicht weiter. Nach etwa 3 Monaten konnte ich aus ihr herausfragen, was Sache war. Sie befand aber immer, dass sie nicht überfordert war.
        Abgesehen davon: Warum muss das während der Ehe schon so gelebt werden, damit man das nach der Ehe so einrichten muss?

    • sumu sagt:

      ein guter Vorschlag

      Das wäre ein gleichberechtigtes Gesetz…

  • Daniel Altenburger sagt:

    Meine Einstellung dazu ist klar: Wer für den Lebensunterhalt nicht aufkommen kann, der ist grundsätzlich nicht fähig Kinder grosszuziehen. Man stelle sich vor, dazu braucht es Geld (und es muss verdient werden). Erbringt einer der Ex-Partner den dazu nötigen Effort nicht, so kann dieser Person auch kein alleiniges Sorgerecht zulasten des anderen Ex-Partners zugesprochen werden. Ausnahmen dazu darf es nur geben, wenn die andere Partei explizit mit der Aufteilung Sorgerecht – Alimentenzahlung einverstanden ist oder objetiv unfähig ist (nachweislich gewaltttätig… mit betohnung auf nachweislich)

    • Eva sagt:

      Und eine Vollzeitmutter, die nicht oder nicht 100% arbeiten gehen möchte, wird gleich mitabgestraft, weil sie ein faules Ding ist?

      • Daniel Altenburger sagt:

        Ja, denn um Vollzeitmutter sein zu können, braucht man einen Partner. Hat man keinen mehr, muss man arbeiten. Ich will auch Vollzeitvater sein und meine Ex zahlt auf richterliches Urteil hin meinen Lebensunterhalt sowie den der Kinder, hat aber gleichzeitg kein Recht darauf irgendetws mitzubestimmen (ich bin grosszügig, sie darf ein tolles Besuchsrecht genissen, sagen wir 2 Mal pro Monat je ein Tag). Entschuldigung aber so geht es einfach nicht, was ist das für eine Einstellung?

      • Daniel Altenburger sagt:

        Seit wann ist es das Kriterium, ob man arbeiten will? Ich dachte es geht um die Kinder? Wieso ist jetzt plötzlich relevant, was die Mutter will oder nicht will? Und wieso soll relevant sein, was die Mutter will, nicht jedoch des Vaters willen? Alleiniges Sorgerecht für die Mutter = arbeiten und Geld verdienen. Wer kein Geld verdienen will, der kann auch kein alleiniges Sorgerecht fordern.

      • Eva sagt:

        Ja, es geht um die Kinder – und um deren Betreuung. Wenn ich Tag für Tag für meine Kinder da sein will, kann ich nicht zur selben Zeit auch noch arbeiten, oder?

      • Daniel Altenburger sagt:

        Ich als Vater will das auch, der Richter hat es mir aber vorenthalten (zwischenbemerkung, ich habe Kinder, spreche nur in der 1. Person singular, weil es einfacher ist). Er hat mich dazu verurteil, meienr Ex Parternir mir meiner Arbeit (meinem Geld) das zu finanzieren, was er mir nicht zugesteht.

      • mira sagt:

        @Eva
        Daniel Altenburger hat schon recht. Das Privileg, den ganzen Tag zuhause sein zu dürfen, fusst darauf, dass frau einen Mann hat, der genug verdient und frau das ermöglicht. Nach der Scheidung ist aber eben dieser Mann weg und damit auch das Privileg. Es kommt insgesamt günstiger, wenn beide arbeiten und die Kinder werden fremdbetreut. Denn so können sie zumindest für ihren eigenen Unterhalt aufkommen (wenn sie schon nicht für ihre Kinder bezahlen können).

      • Thiemo sagt:

        Inwiefern ist man Vollzeitmutter/Vollzeitvater, während die Kinder in Kindergarten oder Schule sind?

    • Eva sagt:

      Es geht mir primär nicht darum ob Vater oder Mutter, nur finde ich es komisch, Kinderkriegen total mit Lebensunterhalterbringung zu verknüpfen. Ob Vater oder Mutter, wer es möchte, sollte die Möglichkeit kriegen, für sein Kind in dem Mass da zu sein, wie er/sie es möchte.

      • Daniel Altenburger sagt:

        Kriegt man in der Regel aber nur, wenn man weiblich ist. Kinder bedeuten für den Mann nach heutigem Recht in der CH leider vielfach ausschliesslich bezahlen. Also dreht sich für die Männer auch alles darum. Denn diejenigen, welches es nicht stört, die sprechen auch nicht gross darüber. Und die andern haben haben diese Position nicht selbst gwählt sondern sind vom einem Gericht dazu verurteilt worden. Ich fordere ja nur eins: Gleichberechtigte (und verpflichtete) Väter statt Arbeistsklaven ihrer Ex Partnerinnen ohne Rechte.

      • gelsomina sagt:

        so wie eva das fordert, müsste dann wohl der staat elternlöhne auszahlen? damit alle väter und mütter, die das möchten, zu hause bleiben können? vielleicht haben ja beide keine lust auf ausserhäusliche berufstätigkeit?

        es gehört wohl einfach zum erwachsensein, seinen lebensunterhalt zu verdienen. ich bezahle gerne für mein kind – und da ich bedeutend besser verdiene als der vater, bezahle ich real auch einiges mehr, obwohl wir eigentlich ein 50:50-modell abgesprochen haben. aber ich hätte keine lust, ihm das daheimbleiben zu finanzieren. selber gross!

      • mira sagt:

        Wenn sie ein paar Milionen auf dem Konto haben, dann dürfen sie das gerne machen. Denn wer soll sonst diesen „Luxus“ bezahlen?

    • Eva sagt:

      @gelsomina; keine Elternlöhne – aber die Freiheit für Vater oder Mutter, also ein Elternteil 100% für das Kind dazusein, wenn er/sie das möchte – selbstverständlich mit Absprache und Unterstützung (Unterstützung, nich Ausnutzung) des anderen!

      • Daniel Altenburger sagt:

        Was, wenn der andere auch beteiligt sein will? Was, wenn der Mann Vater sein will und nicht Arbeitssklave?Scheidungsurteil, Sorgerecht 100 % für die Mutter, Vater darf 100 % bezahlen? Beründung hierfür: Ich (sehr schön, wir denken in der 1. Person singular, soll heutzutage öfter vorkommen) will das so?

      • Eva sagt:

        @Daniel Altenburger, ich wiederhole mich gerne noch einmal „selbstverständlich mit Absprache und Unterstützung (Unterstützung, nicht Ausnutzung) des anderen!

  • Michael Schinnerling sagt:

    gemeinsames sorgerecht heisst nicht nur das väter mit-verantwortung übernehmen möchten, wir wollen es auch aktiv ausüben. ohne dieses instrument, spielt die mutter ihre herrschaft brutal aus. ich erlebe es seit fünf jahren. die mutter macht was sie will. meine tochter ist schon durch einen schwimmkurs gefallen wegen dem egoismus. die antwort dann: ich bin dir keine rechenschaft schuldig. die behörden dazu: ja das stimmt, sie hat das sorgerecht. die allmacht der mütter ist enorm. bremst es endlich und lasst uns väter auch väter sein.

    • Eni sagt:

      Ich kann Ihren Unmut verstehen, aber wieso Ihre Tochter aus Egoismus von seiten Ihrer Frau durch den Schwimmkurs gefallen ist finde ich unlogisch.

  • Andre sagt:

    Oh Wunder, ich habe für das geminsame Sorgerecht sieben Jahre gekämpft …! Das ich ein engagierter Papi bin, ist selbstverständlich, wäre sonst unlogisch?!
    Am Schluss habe ich es mir „gekauft“. Frau heiratet wieder, ihre Alimente wurden zu KiZu umfunktioniert … Voilà, geht doch!!!
    Das ist im Fall keine fröhliche Aussage!
    Dennoch hat sich im Bewusstsein der Ex etwas verändert, sie wusste, nun müssen wir von Gesetztes Wegen gemeinsam und partnerschaftlich reden/verhandeln etc. und wir reden ja, ber ich entscheide am Schluss.
    Ich hätte mir diesen Zwang zur Kommunikation früher gewünscht!

  • Thiemo sagt:

    Wenn das Wohl des Kindes an erster Stelle stünde, dann würden (von begründete Ausnahmen abgesehen) die getrennt lebenden Eltern so nahe bei einander wohnen müssen, so dass ein Kind, wenn es etwas selbstständiger geworden ist, selbst von Mami zu Papi und umgekehrt gelangen kann. Auch in einem Dorf mit 1000 Einwohnern können sich die Eltern aus dem Weg gehen, wenn sie keinen Kontakt wünschen. Mein Fall: Winterthur sei nicht gross genug, wir zu nahe auf einander.

  • Peterli sagt:

    @Eva Liebend gerne haette ich die Kinder zu mir genommen,auf eine Privatsphaehre verzichtet.Auch die Kinder wollten lieber beim Vater leben.Doch damals hoerte man nicht auf die Kinder,weil Sie zu klein seien.In der Pubertaet duerfen Sie dann entscheiden,Ihre Meinung aeussern.Nur da haben Sie schon genug mit sich,der Schule,der Zukunft zu tun.Sie dann noch aus dem gewohnten sozialen Umfeld zu reissen,waere wirklich im falschesten Moment und contraproduktiv.Deswegen Sie dann bis zur Volljaehrigkeit bei der Mutter blieben. Wer hat da wohl vergessen, dass es auch um gemeinsame Kinder geht?

    • Eva sagt:

      @Peterli, Ihren Fall den Sie schildern ist zugegeben ungerecht und tut mir leid für Sie. Dass Behördenentscheide oftmals danebenliegen, ist leider eine traurige Tatsache.

      • Peterli sagt:

        Das Traurige ist, dass dies die allgemeine Praxis in Entscheiden ist. Den Gesetzen sei dank, denn die sind Kinderfeindlich.

  • Jürg. sagt:

    „Denn dabei geht vergessen, dass es in der Frage nach dem Sorgerecht nicht um einen Interessenausgleich zwischen den Eltern, sondern einzig und allein um das Wohl des Kindes geht“

    Wenn es wirklich um das wohl des Kindes ginge müssten ja rein statisch ein paar Männer das Sorgerecht bekommen.

  • Viktor Troska sagt:

    „Es ist eine Illusion zu glauben, mit der gemeinsamen elterlichen Sorge als Regelfall wende sich alles zum Besseren. Zu hoffen ist, dass jene Väter, die so vehement für die gemeinsame elterliche Sorge kämpfen, sich ebenso engagiert im Alltag für ihre Kinder engagieren.“

    Hier sieht man wiedermal deutlich wie diese Organisationen „ticken“. Fr.Gisler impliziert, dass die Männer im Regelfall sich nicht engagieren. Das ist dann genau das von ihr angeprangerte Schwarz-Weiss-Denken.
    Diese Organisation sollte keine öffentlichen Gelder mehr erhalten!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Es ist kein Zufall, dass „diese Organisationen“ so ticken. Ich selber kenne mehr Väter, die sich nicht engagieren als solche, die sich engagieren. Ich könnte hier haarsträubende Beispiele aufzählen, was in der Sache aber nicht weiterhilft, deshalb lass‘ ich es.

      • Peterli sagt:

        Genau, weil es mehr Vaeter gibt die keine Zeit dafuer haben, als solche die sie haben. Wer verdient denn die Broetchen fuer Mutter und Kinder nach der Scheidung? Einfach taeglich ein paar Stunden mehr, als zuvor. Es ist wirklich haarstraeubend.

      • Thiemo sagt:

        Aber auch wenn es mehr nicht engagierte Väter (wie viele davon haben aufgegeben?) als engagierte geben sollte, muss man denen, die sich engagieren (möchten), deswegen Steine in den Weg legen?

      • Brouwniekrater sagt:

        @Piept einseitig muffig; Logisch, dass du nur solche Väter kennst, weil du die eben NUR sehen willst ! Für deinen ewigen „Mein Kampf“, den du scheinbar bei deinem Italiener gewonnen hast. Die Gesetze waren immer auf deiner Seite… zum Glück … und mit ein Haufen „üblen Nachreden“ war Pippi schon an ihrem Ziel. Darum GLEICHEBERECHTIGTE GESETZE ! In der Schweiz leben nicht nur arbeitsscheue Männer, die nicht für ihre Kinder sorgen.

    • Ganz unrecht hat Frau Gisler nicht. Viele geschiedene Männer engagieren sich wirklich kaum mehr. (Ein bisschen Wochenend Zoo-Besuch zählt nicht wirklich als Engagement meine Herren).

      Es ist wohl das „Los“ von Scheidungspartnern, dass einer sich recht schnell aus der alltäglichen Verantwortung nimmt/drängen lässt und glaubt, den Kindern 2x im Monat ausreichend Vater/Mutter sein zu können. Die Quittung dafür kommt oft erst später — wenn die Kinder selber merken, dass zum Zusammenleben mehr gehört als eine Wochenendbespassung.

      • Thiemo sagt:

        Erzählen Sie das doch bitte meiner Frau, die mit unserem Sohn 150 km weit weg lebt. Mehr als Wochenendbespasser ist da kaum drinnen. Über Termine meinen Sohn betreffend informiert sie mich jedenfalls nicht, besteht aber darauf, dass das Sorgerecht geteilt wird. Ich fühle mich verarscht. Ich soll mit dem geteilten Sorgerecht Verantwortung übernehmen, Kompetenzen und Informationen erhalte ich aber keine. Habe den Kindergarten gebeten, mich über Dinge zu informieren, die mich und Joel betreffen. „Man werde das in der Teamsitzung besprechen“. Informiert wurde ich bislang über nichts…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Thimo, warum suchst du dir nicht eine Arbeit näher von deinem Sohn? Ist es eine Zumutung, wenn ich finde, dass Väter solche Überlegungen wenigstens in Betracht ziehen könnten?

        Ich kann nur für mich sprechen, aber wenn mein Kind aus irgendeinem Grund hätte in Italien leben müssen (sein Vater ist Italiener), hätte mich nichts davon abgehalten, ebenfalls eine Möglichkeit zu suchen, dort zu leben. Vielleicht wäre es sehr schwer gewesen, aber ich hätte es versucht.

      • Thiemo sagt:

        Ich bin dabei. Allerdings herrscht noch diverse Unsicherheit bzgl. Unterhalt. Die Tendenz der Gerichte scheint ja zu sein… sie können gerne eine neue Arbeit annehmen, aber die Unterhaltszahlungen bleiben. Ich kämpfe mit psychischen Problemen und bin teilweise arbeitsunfähig geschrieben. Interessierte das Gericht bislang nicht die Bohne. Abgesehen davon: Soll es nun die Aufgabe des getrennt lebenden Vaters sein, dem Kind hinterher zu ziehen? Wie viele Male? In der Ehe scheint der normal Fall zu sein, dass die Familie in der Nähe von dort lebt, wo das Geld her kommt… warum jetzt anders?

      • Thiemo sagt:

        War etwas ungenau. Ich würde nur einen Bruchteil des Lohnes in Müllheim (Markgräflerland) von dem verdienen, was ich hier in Zürich verdiene… nur bei gleicher Unterhaltszahlung

    • Was nun meine Herren?
      Versucht, euch mehr in den Alltag der Kinder zu integrieren — auch, wenn es euch Zeit kostet. Ihr werdet nicht ausgenutzt, sondern nutzt euch und euren Kindern! Lasst euch über Termine informieren und nehmt sie wahr; bietet eure Mitarbeit an und übernehmt auch mal „unangenehme“ Dinge wie einen Arztbesuch, den Transfer zu einem Freund u.ä. — so erfährt ihr mehr über eure Kinder und seit ihnen näher, als wenn ihr euch „nur“ an einem Wochenende Zeit für sie nehmt.

      • Sportpapi sagt:

        Ich glaube, viele Väter wollen genau das. Über Termine informiert sein, die ihnen vorenthalten werden. Am Alltag der Kinder teilnehmen, als nur Wochenendvater sein.

      • Peterli sagt:

        Und was, wenn Mami alles dafuer tut um genau das zu verhindern, weil Papi hoechstens was von seiner Arbeit versteht, aber nichts von den Beduerfnissen von Frau und Kindern?
        Was nun, it must to be said?

      • Peterli sagt:

        Sportpapi, danke! Auf den Punkt getroffen. It must be said!

      • Viktor Troska sagt:

        danke für deine wertvollen ratschläge. viele grüsse ins pfefferland.

      • Jürg. sagt:

        Arztbesuche erlebe ich nicht als unangenehm, bin aber froh dass da nicht Zahnartz steht..

  • sepp z. sagt:

    Da kann ich ja gleich SVP-Propaganda lesen, anstatt Frauenzentrale-Propaganda.
    Da wird auch munter über „arbeitslose, invalide oder arbeitsscheue Väter“ hergezogen.
    mit den Worten von Frau Gisler kann ich da nur wiederholen:
    „Dieses Schwarz-Weiss-Denken wird der Realität nicht gerecht“

  • Jürg. sagt:

    Frau Gisler,
    können sie mir erklären wieso ein invalider Vater sein Existenzminimum nicht gesichert haben darf? Das will mir per se nicht einleuchten.

    • Pascal Sutter sagt:

      Mir wird langsam schlecht bei dieser Debatte. Ein falscher Schritt, und man landet in der Höhle der Löwinnen oder kippt in die Grube der Wölfe… Jede Frau eine Schlange, jeder Mann ein Gorilla. Wie soll das bloss enden…

      • Eva sagt:

        es scheint, dass die Debatte über die Sorgerechtsfrage genauso unselig ist, wie das Verhalten gewisser Ex-Eheleute im konkreten Fall.

        Was auffält ist, dass wiede über die „arbeitscheuen“, verantwortungslosen, knauserigen Männer und andererseits über die verwöhnten, faulen, abzockenden Frauen diskutiert wird.

        Das es glücklicherweise auch noch Scheidungen gibt, die nicht tragisch ausarten vergessen wir wohl.
        Und die Kinder rücken sowieso aus dem Fokus…

      • Peterli sagt:

        In dem Mann die Quotenregelung fuer den Mann einfuehrt.
        Nein, im ernst, vielleicht ist es besser wenn wir das nicht wissen. Mann wie Frau.
        Und wenn es Jemand weiss; fragen Sie mal im Bundeshaus nach. Die wissen auf Alles eine Antwort, oder Ausrede.

  • Pascal Sutter sagt:

    In den Augen vieler „Frauen-von-vorgestern“ ist es scheinbar immer noch so, dass sich ALLE Männer als Väter andauernd beweisen müssen. Das ist sehr sehr bedenklich. Sie trauen uns wohl nicht mehr zu als Füsse hochlegen und Bier saufen.

    • sumu sagt:

      Der Tatbeweis der Männer als Vater ist so absurd wie ein solcher der Frauen vor dem Stimmrecht gewesen wäre. Billige Polemik um nichts abgeben zu müssen. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die Männer haben in der Schweiz (spät aber immerhin) bewiesen das sie Gleichberechtigung wollen und diese an der Urne angenommen, von Seiten der feministisch organisierten Frauen hat es bisher noch einmal ein Lippenbekenntnis zur Gleichberechtigung gegeben, geschweige denn ein Tatbeweis irgendeiner Art.

  • Regula sagt:

    Guter, sachlicher Artikel. Danke.

    • Sportpapi sagt:

      Haben Sie den gleichen Artikel gelesen wie wir?

    • Peterli sagt:

      Ein bisschen Spass muss sein. Auch bei ernsten Themen. Nid boes sii.
      Nein. In Wirklichkeit ist es doch immer so, dass sich Menschen stehts veraendern und weiterentwickeln. Wenn die nun bei Maennlein und Weiblein nicht in die gleiche Richtung geht, ist das ganz normal.
      Doch dann sollte man aus der Situation das Beste fuer alle versuchen zu machen. Mutter, Vater, Kinder.
      Es ist die Gesetzgebung, die dies zu verhindern sucht, da sie nur in Eigeninteresse des Staates handelt. So wenig Kosten, wie es nur geht. Alles Andere von dort ist nur Heuchelei.

  • Peterli sagt:

    Arbeitsscheue Vaeter,das ist die Evolution im Hirn eines Mannes. Das passierte bei Frauen schon vor ueber 30 Jahren. Nur nennt man das Emanzipation, Gleichberechtigung, und Selbstverwirklichung.
    @Eva; bitte nimm’s mit Humor. Maenner heiraten aus mangelnder Lebenserfahrung. Sie lernen den wahren Charakter Ihrer Frau erst bei der Scheidung kennen, nicht bei der Heirat. Das Selbe gilt natuerlich fuer deren Anwalt.

    • Eva sagt:

      und „drum prüfe, wer sich ewig bindet“ wird im hormonrausch wohl auch einfach übergangen… tja.

      • Auguste sagt:

        hmm…, uns kerle stoppt nichts, wenn wir dazu entschlossen sind:

        wir leasen autos, die wir uns bar eigentlich nie leisten könnten, nach einer probefahrt
        wir kaufen dreiviertel hosen und zahlen den ganzen preis
        wir finden osteuropäerinnen die heissesten geschöpfe auf erden – etwa 5 jahre lang
        wir bleiben gc-fans, auch wenn’s nur noch zum heulen ist
        wir sind für steuererleichterungen für reiche, weil wir ja selbst mal zu denen gehören könnten
        wir zwingen apple dinge zu bauen, die nur durch fummeln funktionieren
        wir haben in der formel 1 den überblick verloren, aber schauen trotzdem

      • Liv sagt:

        @Auguste: „wir sind für steuererleichterungen für reiche, weil wir ja selbst mal zu denen gehören könnten“ – Klasse 🙂

      • marie sagt:

        @auguste
        „wir sind für steuererleichterungen für reiche, weil wir ja selbst mal zu denen gehören könnten“
        schliesse mich liv an – klasse!

      • talon sagt:

        @eva
        Sagen sie das auch einer Frau, die von ihrem Mann zusammengeschlagen wird? Nein, warum nicht?

      • Kurt Isler sagt:

        Ha Ha, Bravo Auguste – der war schön, der mit den Steuererleichterungen für Reich. Du kannst recht bissig sein. Für einen Zahnlosen….

    • Susann sagt:

      Bei einer hässlichen Scheidung zeigen sowohl Männer wie auch Frauen ihre widerliche Seite. Lösen Sie sich doch mal vom Schema, dass alle Frauen ja so fies und alle Männer grundgut seien. Ich konnte bisher verschiedenste Trennungen in meinem Umfeld beobachten und Männer stehen da den Frauen aber auch gar nichts nach, wenn es darum geht dem jeweils anderen das Leben zur Hölle zu machen. Bringen sie ihrer Ex -gerade vor den Kindern- den nötigen Respekt entgegen. Ihr nicht einmal mehr unterschwelligen Hass auf alles Weibliche trägt sicherlich nicht zum respektvollen Umgang mit Ihrer Ex bei.

      • talon sagt:

        Komisch nur, das es meistens die Männern sind, die ihre Kinder nicht mehr sehen dürfen und finanziell ausgebeutet werden.

    • Eva sagt:

      @talon, doch „drum prüfe wer sich ewig bindet“ richte ich anFrau und Mann. Aber jetzt die Gewalttäterkarte auszuspielen, verstehe ich nicht. (Es werden schliesslich auch Männer von ihren Frauen verprügelt). Ebensowenig würde ich jemandem die Schuld an erfahrener Gewalt geben.
      Aber dennoch; mir passt nicht ins Bild, wie aus der angeblichen Traumfrau/ dem angeblichen Traummann plötzlich eine faule, geldgierige Hexe/ ein doofer knausriger Gorilla wird. Auf solche Charakterzüge habe ich das bezogen.

      • talon sagt:

        @eva
        Es ging um die Aussage. Ich kann nicht überprüfen ob meine Frau bei einer Scheidung zu einer Geldgierigen Schl…. wird. Diese Aussage impliziert, das Männer selbst schuld sind, wenn sie von ihren Frauen ausgenommen werden. Leider ist das im Geschlechterdiskurs immer zu beobachten, die Frauen sind die armen Opfer und die Mänenr sind selbst schuld. Das die Gesetzgebung die Männer massiv benachteiligt, das wird natürlich nicht erwähnt, müssten doch so einige Damen ihre Privilegien aufgeben.

      • Eva sagt:

        naja das Zitat meines Vaters (alte Garde) dazu wäre: „I ha fürne rächti Frou gluegt“. Irgendetwas hat ihm also wohl die Gewissheit gegeben, dass meine Mutter eben nicht zu einer geldgierigen Hexe wird.
        Klar kannst du es nicht überprüfen, aber sorry, aus dem Nichts kommt so ein Verhalten nicht. Ebenso wie ich Frauen nicht verstehe, die sich plötzlich über den faulen Macho daheim beklagen. Wenn diese Charakterveränderungen *schwupps* einfach zum Vorschein kämen, dann hätten wir in der Schweiz ja eine unglaubliche Anzahl von äusserst talentierten Schauspielern.

      • talon sagt:

        @eva
        Bei den Scheidungen ist es aber auch noch so, das es zig Unterstützende Organisationen gibt, die der Frau so manches vorschlagen und Einreden, oder Bücher, mit Tipps zum Scheiden. Es gab da mal einen, in dem wurde den Frauen geraten, den Mann der Vergewaltigung zu bezichtigen, damit die Frau das Sorgerecht bekommt. So kommt es dann auch, das sich manche Frau wandelt.

      • Eva sagt:

        @ talon, das liegt ja dann wohl aber jenseits jeglicher Vernunft – und Entschuldigung, sowas würde und wird keine „normale“ Frau machen… bei solchen Personen liegt das Problem wohl irgendwo anders begraben. An eine Spontanmutation vom Engel zum Teufel will ich immer noch nicht glauben.

      • Peterli sagt:

        @ Eva
        Hast Du nicht gewusst, dass „Vergewaltigung in der Ehe“ der einzige Gesetzesartikel ist, bei dem seine Unschuld beweisen muss. Die Frau geht in’s Frauenhaus,beklagt aber klagt nicht.Alles wird protokolliert. 2Tage spaeter holt sich der RA der Frau eine Abschrift und droht dem Mann; sollte er nicht die geforderten Alimente & Unterhalt nicht befuerworten,dann wird geklagt.Die Abschrift ist das Beweismittel.Da hat der Mann schon verloren.
        Leider ist das die beliebteste Methode geworden,dass Frauen Ihre Forderungen durchsetzen.Gesellschaftlicher Mord nenne ich das.Traurig,aber wahr.

  • Sportpapi sagt:

    „Zu hoffen ist, dass jene Väter, die so vehement für die gemeinsame elterliche Sorge kämpfen, sich ebenso engagiert im Alltag für ihre Kinder engagieren. Eine partnerschaftlichere Aufteilung von Erwerbs-, Familien- und Hausarbeit würde ohne Zweifel mehr zur Lösung beitragen als der erbittert geführte Kampf um den rechtlichen Rahmen der elterlichen Sorge.“ Heisst, die Männer sind halt selber schuld, engagieren sich nicht für ihre Kinder. Zu hoffen ist, dass die engagiert kämpfenden Frauen ebenso dafür kämpfen, im gleichen Ausmass an die wirtschaftliche Versorgung der Familie beitragen zu können

    • Peterli sagt:

      @Sportpapi. Schon vergessen? Der Anreiz fehlt, da der Staat mit seinen Gesetzen „Tischlein deck dich“ spielt, falls der Kindsvater nicht mindestens einen Nebenjob zur Finanzierung der leiblichen Begierden von Mami findet.
      Haette die FIFA 2010 Spanien schon vor dem Turnier zum Champion gekuehrt, waeren die auch nicht nach Suedafrika gereist, um sich fuer die Loorbeeren die Lunge aus dem Leib zu rennen.

      • Petra Stein sagt:

        @Sportpapi: es ist schlicht nicht wahr, dass nur die Väter zum Unterhalt der Familien beitragen. Viele Mütter sind erwerbstätig. Die nehmen Sie einfach nicht zur Kenntnis, weils nicht in Ihr Schwarzweiss-Schema passt. Auch bei der Alimentenzuteilung hat sich einiges verändert. Lebenslange Renten für die erwerbsfähige Ex-Frau gibt es nur noch als Auslaufmodell. Willkommen in der Gegenwart.

      • Sportpapi sagt:

        @Petra Stein: Ja, viele Mütter sind erwerbstätig. Eine „partnerschaftlichere Aufteilung von Erwerbs-, Familien- und Hausarbeit“ im Sinne von: Frauen und Männer machen in der Erwerbs- , Familien und Hausarbeit gleich viel ist aber nicht der Normalfall. Der Vorwurf, Männer engagieren sich zu wenig in der Familie ist ungerechtfertigt in allen Fällen, da sie noch im Wesentlichen für die Erwerbsarbeit zuständig sind. Ich lebe in der Gegenwart. Sie auch?

  • Sportpapi sagt:

    Dass nach Trennung verletzte Eltern nicht in der Lage sind, miteinander zum Wohle der Kinder zu koorperieren, ist leider häufig so. Gut, wenn die Eltern es trotzdem versuchen. Heuten haben Mütter dazu aber wenig Anreiz, gerade wenn es schwierig ist. Und wird dem Vater das Besuchsrecht vorenthalten, greift niemand ein. Ein Wegzug – selbst ins Ausland – ist zudem sogar gesetzlich erlaubt. Zumindest hier sollte man dringend eingreifen!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Wie? Soll Niederlassungsfreiheit nur für Männer gelten? Geschiedene Mütter dürfen keinen neuen Partner haben – oder nur, wenn der für jede Nacht, die er bei ihr verbringt, Miete zahlt, die dann an den Ex abgeliefert wird, schliesslich werden mit den Alimenten Wohnungen teilfinanziert – sie dürfen nicht wohnen, wo sie wollen, sie dürfen sich ihr Leben nicht einrichten, wie es ihnen gefällt. Sie dürfen gar nichts ohne Einverständnis des Ex. Aber eigentlich beginnt es noch früher: Frauen dürfen sich nicht scheiden lassen, nur Männer, Frauen dürfen sich nur verstossen lassen. It’s a man’s world…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        ….das wäre wohl in Etwa die Vorstellung von „Gleichberechtigung“, wie sie Männerorganisationen und vielen Männern wie dem Sportler vorschweben. Wie kindisch! Werdet endlich erwachsen! Es gibt kein „Verfügungsrecht“ über die Ex-Frau, nur weil man mal mit ihr verheiratet war und damals der irrigen Meinung, dass sie einem gehört.

      • Sportpapi sagt:

        Pippi, du erzählst wieder einmal Mist. Aber bitte: Im Sorgerechtsstreit wird immer mit dem Wohl der Kinder argumentiert, das wichtiger ist als die Wünsche des Vaters. Das heisst konsequent, dass die Kinder im bisherigen Wohnumfeld verbleiben dürfen (deshalb müssen ja auch die Väter in der Regel die Familienwohnung verlassen…), und dass sie das Recht haben, die Väter regelmässig zu sehen. Dies ist höher zu gewichten als die Niederlassungsfreiheit von MUTTER und VATER!

      • sumu sagt:

        Nein Verfügungsgewalt über den EX gibt es nur wenn es um die Männer und ihr Geld geht. Und ihr Wohn und Arbeitsort wenn sie ihr Kind regelmässig sehen wollen.

        Aber das ist eine ganz andere Sache, geht ja nur um Männer…

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Es gibt kein Verfügungsrecht über den Mann, nur weil man mit ihm ein Kind gezeugt hat… (Alimente?)

      • Pascal Sutter sagt:

        Pippi, und wenn der Mann sich nun die Reise nach X nicht leisten kann, darf er dann verlangen, dass die Ex ihm etwas daran zahlt damit er die Kinder regelmässig sehen kann? Oder muss er da auf Skype umsteigen?

      • Peterli sagt:

        Pippi; Ihr habt sogar noch sowas wie einen 13. Monatslohn in die Alimente verpackt bekommen. Selbst wenn wir fuer 3 Wochen unseren Kindern Ferien mit Papi goennen, zahlen wir Euch in dieser Zeit 100% der Alimente. Bei gemeinsamen Sorgerecht auf dieser gesetzlicher Basis (50% bei Mami,50% bei Papi) hiesse dies sogar doppelter Zahltag. Oder wuerden Sie dann auf Alimente verzichten? Sicher nicht. Denn wir Maenner haben gezeugt; also sollen wir auch bezahlen. Halten Sie uns fuer dumm? „It’s lady’s lifestyle“ trifft das wohl schon besser.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich bin auch nicht dafür, dass Kinder, die einen Schweizerpass haben, einfach ins Ausland transportiert werden können, weder vom Vater noch von der Mutter, da haben sich die Eltern zu arrangieren. Aber wenn nun die Mutter eine neue Stelle am Bodensee findet und vorher in Genf lebte, muss das akzeptiert werden. Auch, dass sie die Kinder mitnimmt. Es würde die Frau in ihren beruflichen Möglichkeiten zu sehr einschränken, wenn sie das nicht könnte.

      • Pascal Sutter sagt:

        also ich glaube ja nicht daran dass jede Frau ihren Ex gleich zur Sau machen will. Aber es kann doch nicht sein, dass nach der Trennung noch weitergelitten werden muss. Es sollte doch möglich sein, dass wenigstens das Besuchsrecht so geregelt wird, dass mann/frau das Kind sehen kann.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Was „ihr“? Ich bekam nie Alimente für mich, hatte auch nie welche geltend gemacht. Meinen Lebensunterhalt hab ich selber bestritten und den meiner Kinder zu einem grossen Teil auch, du musst deine Appelle nicht an mich richten.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Wenn ich mich recht erinnere, hast du dich geweigert, den Vater deiner Kinder anzugeben, wobwohl du dazu verpflichtet gewesen wärst (korrigiere mich, wenn das nicht stimmt). Unterstützt wurden die Kinder folglich statt durch den Vater durch das Sozialamt, oder?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Sportler, das ist alles falsch. Für meine Kinder hatte ich Alimente, nachdem ich sie mir erkämpft hatte, aber für den Jüngeren hab ich sie erst in Anspruch genommen, als er schon 10 Jahre alt war.

      • Sportpapi sagt:

        Werden die Alimente für die Kinder nicht generell durch einen gesetzlichen Beistand der Kinder „erkämpft“? Entsprechend kann die Mutter eigentlich auch nicht darauf verzichten, sie einzufordern, oder? Aber – zum Glück – bin ich da nicht so genau informiert.

      • Robert Mangold sagt:

        @Pippi: Verfügungsrecht über die Frauen solange man zusammen ist, will ich ohnehin nur in Sachen Sex. Sie soll mir ihren Körper zur Verfügung stellen wenn ich Lust dazu habe. Als Gegenleistung mache ich dafür sehr schnell!. Dafür lasse ich ihr auch völligen Freiraum im Haushalt und in der Kindererziehung. Wenn sie mal Hilfe braucht, darf sie mich auch mal übers Handy anrufen wenn ich mit den Kumpels beim Bier sitze. Ich gebe ihr dann gerne Ratschläge.

      • talon sagt:

        @pippi
        es geht nicht um das Verfügungsrecht über die Frau, sondern darum, das Vätern ihre Kinder vorenthalten werden, das sie ihre Kinder nicht mehr sehen dürfen, weil es die Mutter so will, weil sie die Kinder entfremden möchte. Das kann nicht sein und muss sanktioniert werden. Nur fehlen dazu im moment die Rechtsmittel. Denn nur Zahlesel zu sein, darauf hat kein Vater lust.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Sportler, nicht generell und auch nicht immer im Interesse des Kindes. Es gibt gute und schlechte „Beistände“. Was ich hatte: Einen guten Anwalt. Den kann ich jeder Frau in dieser Situation nur empfehlen.

      • MIKI sagt:

        Diese Aussage von dir ist ziemlich Fragwürdig…… was gibt der Frau das recht einfach mit Kind ins Ausland abzuhauen trotz gem. Sorgerecht, so das Papa alle 2 Wochen 1600 km fahren muss ein Vermögen dafür ausgeben muss und dann wegen Krankheit des Kindes auch noch vergebens dahin fährt eine Ausübung des gem. Sorgerecht so gut wie unmöglich ist und sich jeden pups vor Gericht erstreiten muss und dann auch noch Alimente kassieren wollen das ist doch einfach lachhaft und leider eine Realität die noch lange kein einzel Fall ist.
        Unterstutzung vom CH Staat gleich null, von den Gerichten sind …

      • MIKI sagt:

        ….solche Frauen auch noch geschützt ( HA HA ) die Kosten der Gerichte werden auch noch auf den Papa abgewälzt obwohl Fall gewonnen der kann sich das ja selber bei der EX einfordern ( Noch mehr HA HA )
        Es ist doch einfach so das im Falle einer Trennung immer beide ein geschrenckt sind wenn man das wohl der Kinder berücksichtigen WÜRDE!! Aber leider haben viele Frauen heut zu Tage das gefühl, man kann sich trennen und sich dann ein Leben ohne den EX aufbauen wie es denn Kindern dabei geht ist egal, Frau sucht sich ein anderes Opfer und dann geht`s schon ja ja….

    • Viktor Troska sagt:

      betreffend Wegzug ins Ausland:
      Wenn man schon immer vom Wohle des Kindes spricht, sollte man konsequent sein. In anderen Ländern gibt es Regeln, dass ein Kind nicht einfach ins Ausland mitgenommen werden darf, weil ein Kind nicht einfach aus dem ihm vertrauten Kulturkreis gerissen werden darf. Innerhalb des Landes gilt aber Niederlassungsfreiheit. Es sollte eigentlich völlig logisch sein, dass ein Kind nicht einfach ins Ausland mitgenommen werden darf. Das Kind ist nicht Eigentum und sollte respektiert werden!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Finde ich auch, Viktor.

      • Sportpapi sagt:

        Dann sind wir uns ja mal einig: Solche Regeln sollte es geben. Aber auch die inländische Niederlassungsfreiheit sollte eingeschränkt sein. Zieht die Mutter mit den Kindern vom Bodensee nach Genf (gleicher Kulturkreis?), ist das für Kinder/Vater sicher deutlich einschneidender als von Kreuzlingen nach Konstanz. Meiner Meinung nach sollten die Kinder in höchstens einer Stunde Reisezeit erreichbar sein.

      • Viktor Troska sagt:

        ich finde dass, die kinder dort betreut werden sollten, wo sie zum zeitpunkt der scheidung lebten. wenn die familie nun in genf lebte und die frau nach konstanz geht, muss das sorgerecht eben beim vater sein, der weiterhin in genf lebt sofern nicht zwingende gründe dagegen sprechen. dies im sinne der konstanz und auch augrund des umfeldes der kinder. es gibt nebst vater, mutter auch noch gspänli, grosseltern, cousins, usw.

      • Sportpapi sagt:

        Richtig, genau meine Meinung.

      • mira sagt:

        Je nach Beruf ist es zwingend, dass man ins Ausland geht. Weil es einfach keine Jobs im Inland gibt (zb Wissenschaft). Da es unzumutbar ist, eine Person (Mann oder Frau) zum Sozialfall verkommen zu lassen, wenn im Ausland eine gute Stelle warten würde. Daer ist elterliche Mobilität auch nach der Scheidung zuzulassen. Bei wem die Kinder bleiben, sollte gemeinsam geregelt werden. Regelmässige Besuche des jeweils anderen Teils sollten aber tatsächlich gemeinsam (oder Anteilmässig wenn zB der Mann sehr wenig Geld zur Verfügung hat) bestritten werden.

      • mira sagt:

        Hier gibt es keine „einfache“ Regelung. Zum Kindeswohl gehört nicht nur der Wohnort, sondern auch zb bei der Person zu bleiben, welche sie auch vorher regelmässig betreut hat und bei der Person zu bleiben, bei der sie emotional besser aufgehoben sind. Das ist sehr individuell und muss im Einzelfall abgeklärt werden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das geht einfach alles nicht auf: Die Frau soll selbst für ihr Auskommen sorgen, aber wenn sie beruflich gezwungen ist, wegzuziehen, darf sie das eben auch nicht, weil sonst der Vater sein Kind nicht mehr in unmittelbarer Nähe hat. Falls er wegziehen sollte, ja nun halt, sieht ihn halt das Kind nicht mehr so oft, wo what…

        Merke: Frauen haben dort zu leben, wo es dem Ex passt und sich dabei mit irgendwelchen Jobs über Wasser zu halten, wenn nur das Existenzminimum gedeckt ist, reicht das. Wünsche ans Leben wie berufliche Erfüllung und neuen Partner kann sie sich abschminken. Schliift’s?

      • Viktor Troska sagt:

        pippi: die kinder müssen in ihrem gewohnten umfeld bleiben. wenn frau wegzieht, muss sie halt alleine gehen für den mann wäre es im umgekehrten fall genau gleich.

        weiter unten hast du übrigens geschrieben, dass du es zumutbar findest, dass sich der mann einen job in der nähe von frau und kind suchen soll. kann es sein, dass du mit unterschiedlichen massstäben misst?

      • Sportpapi sagt:

        @Mira: Wenn man als Forscher/in ins Ausland geht, ist es schwer, gleichzeitig auch noch die Person zu sein, die ein Kind hauptsächlich betreut. Vielleicht wäre es in diesem Fall doch sinnvoller, das Kind beim Ex-Partner zu lassen, zumindest vorübergehend.

    • Andreas Pecora sagt:

      @Pippi: Würde die Frau in Ihrem Beispiel dann auch für (einen Teil der)/die Reisekosten aufkommen oder müsste die der Vater bezahlen wenn er seine Kinder sehen will? Das ist eine ehrlich gemeinte Frage.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Warum sollte die Frau für die Reisekosten aufkommen müssen? Er könnte sich ja auch eine Stelle dort suchen, wo die Kinder leben. Früher war es so, dass die Frauen den Männern nachgereist sind, wenn die im Nirgendwo einen Job hatten, warum nicht mal andersrum? Solche Fragen sind schlecht gesetzlich zu lösen, es kommt doch immer sehr auf die individuellen Umstände an. Vernünftige Menschen finden da Lösungen, vielleicht könnte die Mutter am neuen Ort den Kindern und dem Vater die Wohnung überlassen für die gemeinsame Zeit, z.B., es gibt X-Möglichkeiten, Lösungen zu finden.

      • Sportpapi sagt:

        Wir sprechen von gesetzlichen Regelungen die nötig sind für den Fall, dass die Leute eben nicht vernünftig sind. Sicher ist es nicht vernünftig, wenn die Mutter ohne Rücksprache mit dem Vater wegzieht, weil sie am neuen Ort einen etwas besseren Job oder einen neuen Freund hat – und in der Folge der Vater auch seinen Job künden und eine neue Stelle suchen muss. Wenn die Familie früher mit dem Ernährer an einen weit entfernten Arbeitsort mitgereist ist, dann weil dort mehr zu verdienen war, wovon die ganze Familie profitierte. Häufig ging der Vater aber auch allein (ist heute noch so)…

      • Sportpapi sagt:

        …und schickt(e) das Geld für die Familie heim, während er in lausigen Lebensbedingungen in irgendeiner Arbeiterhütte haust(e).

      • Marc sagt:

        @Pipi: hast du nicht vorher argumentiert, dass eine Frau umziehen muss weil sie nur am betreffenden Ort ein Stelle findet? Den umgekehrten Fall, also dass der Mann nur an diesem einen Orte eine Stelle findet kann es nicht geben?

        Also allgemeint glaube ich, dass dies ein ganz schwieriges Thema ist und man wohl von Fall zu Fall entscheiden muss. Ich finde die Person, die die Kinder betreut, soll nicht einfach so wegziehen dürften, wenn der andere Elternteil eine gute Beziehung zu den Kindern hat und seinen Pflicht nachkommt.

    • Armin Breit sagt:

      Sorry Leute, aber die Diskussion erübrigt sich schnell, wenn beide verpflichtet sind das Kind jeweils abzuholen. Wenn dies so ist, überlegt sich Mann/Frau zuerst gut wie weit er/sie wegzieht.

  • Basler sagt:

    Vielen lieben Dank, Frau Gisler! Sie haben vielen Kindern mit diesem konstruktiven Beitrag geholfen! Oder doch nicht? Ach ja, sie werden ja von Frauen bezahlt, die aber doch nicht zahlen können, also von Steuergeldern oder daus den Alimenten von Vatern… Diese Quelle sollte ja sicher nicht versiegen.

    Liebe Männer, überlegt euch gut, ob ihr die Rolle eines Zahlpapas haben wollt und vorallem heiratet nicht! Nie!

    • xyxyxy sagt:

      nein – man muss sich überlegen WEN man heiratet und dann was man aus der Beziehung macht
      zudem muss man sich überlegen WEN man wählt. Frau Gisler zeigt einmal mehr mit welcher Einäugigkeit „Fachleute“ Situationen beurteilen, die eben von ihrem „Fach“ ihr Geld verdienen. Aufgepasst vor solchen Politikern die gerne Institutionen schaffen, denn es gilt „wes Brot ich ess, des Lied ich sing“.

    • mira sagt:

      Es sollte heissen: Heiratet keine Frau, welche von Euch finanziell abhängig ist. Also, Häschenschema beim Jagen vergessen.

      • talon sagt:

        @mira
        ist aber nicht so einfach. Das Beuteschema der meisten Frauen ist eben das des Versorgers. Spätestens wenn das Kind da ist, haben die meisten Frauen keine Lust mehr, voll zu Arbeiten, auch wenn Betreuungseinrichtungen vorhanden sind. Hier muss Gesetzlich nachgebessert werden, dann hört das auch ganz von alleine auf. Im moment, wird es den Frauen nämlich mehr als einfach gemacht, sich von jemanden aushalten zu lassen, sei es vom Ex oder vom Staat mit den diversen Frauenförderprogrammen.

      • mira sagt:

        @talon
        Ich denke es ist auch ok, wenn einer der Partner (heute halt meist die Frau) nur Teilzeit arbeitet. Damit macht man zwar keine Karriere, aber man ist doch mit einem Fuss noch drin. Und wenn geschieden wird, dann ist frau nicht vom Ex oder vom Staat abhängig.

        Aber sie haben recht: Auch das Beuteschema der Frauen ist zu überdenken…

      • talon sagt:

        @mira
        Wenns den Teilzeit wäre, der Trend liegt aber in der Halbtagsstelle und noch weiter drunter. Und Karriere machen wirklich die wenigsten Menschen, das sollte auch mal mehr in die Diskussion einfliesen. Deshalb bin ich ja für das Modell, das beide Teilzeit Arbeiten, so können sich beide um das Kind kümmern, und es bekommt die Förderung duch Kigas und Kitas mit.

    • Frank Baum sagt:

      Weder das eine noch das andere ist eine Lösung: Nie heiraten kann nicht der Weg sein. Ebensowenig das „drum prüfe wer sich ewig bindet“. Das kann man vergessen, wenn man eine Gesetzgebung hat, die eine Seite krass in Vorteil setzt. Für die Frau ist eine scheidung in jedem Augenblick finanziell ausgeglichen oder interessant. Irgendwelche Streitigkeiten und Differenzen gibt es auf Dauer in jeder Beziehung. Gerade die Feministinnen in diesem Blog haben ja mit Stolz Beispiele geposted, wo Frauen den Mann vor die Tür „Alimente“ gesetzt haben, weil sie gerade keine Lust mehr hatten.

  • Sportpapi sagt:

    „…während der arbeitslose, invalide oder arbeitsscheue Vater sein Existenzminimum gesichert hat, obwohl er sich nicht um die Kinder kümmert?“ Es ist ziemlich frech, wie hier arbeitslos, invalid und arbeitsscheu einfach gleichgestellt werden, zumal das „arbeitsscheu“ als letzter Eindruck bleibt. Nun, wenn die Väter arbeitslos oder invalid sind, könnten sie die Kinder ja gut betreuen, während die Frauen arbeiten. Würde also wieder für ein geteiltes Sorgerecht sprechen. Oder die Kinder sind gleich ganz beim Vater. Arbeitsscheue Väter? Das weiss ich nun nicht, was ich darunter verstehen soll.

    • Eva sagt:

      abgesehen davon, dass ich „arbeitsscheu“ eh ein besch***enes wort finde, ich empfinde den satz nicht als gleichstellung, sondern als, zugegeben, etwas unglückliche „oder…oder…oder“ aufzählung…

      aber zum anderen: ja, in gewissen fällen würde es sicher sinn machen, dass die kinder dann vom vater betreut werden. jedoch muss ich anmerken, dass genauso wie eine frau nicht pauschal und per se geeignet für die kindererziehung ist, wird es auch nicht automatisch zur kernkompetenz des vaters, nur weil er gerade zeit hat, oder?

      • Sportpapi sagt:

        Ich gehe davon aus, dass in der Regel beide Elternteile in der Lage sind, die eigenen Kinder zu erziehen bzw. sie am Tage zu betreuen. Aber offenbar ist nur ein Elternteil in der Lage, für das Familieneinkommen zu sorgen.

      • Eva sagt:

        @Sportpapi, klar ist es ein Trugschluss zu denken, dass nur ein Elternteil in der Lage ist, für das Familieneinkommen zu sorgen. Aber: wie viele Familien kennen Sie, in welchen die Frau klar mehr verdient/ die Möglichkeit hätte mehr zu verdienen als der Mann? Ich spontan keine…

      • Sportpapi sagt:

        @Eva: Beim arbeitlosen bzw. invaliden Vater ist jeder Lohn der Frau eine zusätzliche Einnahme. Zudem kenne ich viele Fälle, in denen Mütter ähnlich viel verdienen wie die Väter, wenn sie gleich alt sind und gleich viel arbeiten. Z.B. bei Lehrerpaaren.

      • Thiemo sagt:

        @ Eva: Ist es richtig, darauf zu bestehen, dass der Arbeiten gehen muss, der mehr verdienen kann? Wäre es nicht richtiger zu sagen, dass, so lange die Existenz geischert ist, diese Aufteilung nicht per se zur Anwendung kommt? Im meinem konkreten Fall fühle ich mich diskriminiert, weil ich doch einige Schweisstropfen in meine ETH-Ausbildung gesteckt habe, während meine Noch-Nicht-Ex-Frau sich nach ihren eigenen Aussagen während ihres Touristik-Studiums die Nächte mit Salsa-Tanzen um die Ohren geschlagen hat. Dem entsprechend sind die Verdienstmöglichkeiten sehr unterschiedlich.

      • talon sagt:

        @Eva
        Die möglichkeiten, mehr zu verdienen als Männer, das hätten Frauen schon…

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Sportpapi: mit „arbeitsscheu“ meint sie wohl Väter ,die ihren Arbeitseinsatz gezielt unter einer bestimmten Einkommengsgrenze halten, damit sie um die „Fremdabgaben“ rumkommen, was bei diversen Berufen/Tätigkeiten machbar ist und von ein paar eben schon genutzt wird.
      Mich erstaunt jedoch das grosse Erstaunen der Autorin…

      • Brunhild Steiner sagt:

        „Es ist erstaunlich, welche mediale Präsenz Männerorganisationen und geschiedene Väter in den letzten Wochen erhalten haben. Sie beklagen sich über Diskriminierungen beim Sorgerecht und schildern ihre persönlichen Erfahrungen – es liegt auf der Hand, dass die Mütter denselben Konflikt ganz anders darstellen würden.“
        Dass Jahre zuvor, als die Frauen sich für ihre Rechte begannen einzusetzen, dasselbe in grün passierte- und vielleicht auch dort der eine oder andere Mann denselben Konflikt ganz anders dargestellt hätte, das wird unter den Tisch gewischt?

      • Brunhild Steiner sagt:

        Wie sich so ein gemeinschaftliches Vorankommen entwickeln soll ist mir ein Rätsel,
        und wird wohl noch länger eines bleiben….

      • Sportpapi sagt:

        @Brunhild Steiner: Ich kann mir vorstellen, dass einige Männer das aus Verbitterung so machen. Finde es verwerflich. Eine freiwillige Arbeitsreduktion sollte begründet werden müssen bzw. verboten sein (ohne dass ich weiss, wie das durchsetzbar ist), ansonsten müsste der Vater auch unter das Minimum fallen dürfen.

      • Ana sagt:

        Wenn dies die einzige „Waffe“ der Männer ist, um sich gegen ungerechte und einseitige Gerichtsentscheide zu wehren, kann ich das nachvollziehen. Wenn auch nicht gutheissen; denn wenn sich ein Mann um die Kinder sorgt, trägt er auch seinen Beitrag dazu bei. Und so viel ich weiss kann man nicht einfach sein Arbeitspensum reduzieren wie es einem passt – denn bis zur Anpassung eines Gerichtsurteils vergehen Monate/Jahre, in denen die ursprüngliche Alimente geschuldet ist. Neben weniger Einkommen hat Mann dann auch noch eine hohe Schuldenlast. Sieht eher nach Verzweiflungstat aus, oder?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es ist eben nicht durchsetzbar, weil es keine Arbeitsanstalten mehr gibt einfach so für Arbeitsscheue. Übrigens völlig zu recht, man kann niemanden zum Arbeiten zwingen. Dass die Frauen, die sich mit solchen verantwortungslosen Ex-Männern herumschlagen müssen, über deren Arbeitsscheu nicht erfreut sind, liegt andererseits auch auf der Hand.

      • Sportpapi sagt:

        „Man kann niemanden zur Arbeit zwingen.“ Doch, indem man ihm/ihr die staatliche Unterstützung entzieht. Aber klar, wer nichts braucht, muss auch nicht dafür arbeiten.

      • Thiemo sagt:

        @Sportpapi: Ich halte nichts davon, Arbeitsreduktion grundsätzlich zu verbieten. Ich halte es viel mehr für naiv, dass der Gesetzgeber versucht, die Lebensstandards beider auf demselben Niveau zu halten wie vor der Trennung. Das ist schlicht unmöglich, da vieles mit der Trennung zwei Mal bezahlt werden muss. Ich empfind es als diskriminierend, dass der verheiratete Verdiener den Verdienst aus keinem Grund reduzieren darf, ja sogar die Existenz gefährenden kann, der getrennte aber nicht einmal reduzieren darf.

    • mira sagt:

      Anrecht auf Arbeitslosengeld hat man nur, wenn man auch verfügbar ist. Regelmässige Betreuung durch eine arbeitslose Person ist daher schwierig. Denn der Arbeitslosenstatus kann sich von heute auf morgen verändern. Und was dann? Ist der Krippenplatz auf Fingerschnippen da?

      • Sportpapi sagt:

        Wenn ein Elternteil Arbeit hat, das andere nicht, zudem aber noch Kinder zu betreuen sind, wäre es doch eigentlich klar, wer arbeitet. Richtig ist aber, dass dann der/die andere nicht auch noch Arbeitslosengeld bekommt, wenn er nicht vermittelbar ist.

      • mira sagt:

        @Sportpapi
        Aber dann ist diese Person nicht mehr arbeitslos. Arbeitslos sein bedingt, dass man aktiv eine Arbeit sucht.

  • Basler sagt:

    In dieser Sache geht es keinen Schritt weiter. Ich bin ledig und Vater eines Kindes und von dessen Mutter seit 5 Jahren getrennt. Inoffiziell habe ich das Kind mehrere Jahre alleine betreut, weil Frau keine Lust hatte. Ich bin überall für mein Kind aktiv, in der Schule überall. Meine Finanzen sind gut, die meiner Ex prekär. Was ich alles bezahlt habe neben dem offiziellen Unterhalt… Ja, sie kann mich mit dem Kind jederzeit erpressen, denn ich liebe es. Und so zahle ich, mache ich und dies alles ohne je ein Sorgerecht zu bekommen. Ich war gestern bei einem Anwalt. Ohne Chancen… Gerecht?

    • Jürg. sagt:

      Die Frage wird hoffentlich von Frau Andrea Gisler beantwortet..

      • Mike sagt:

        Ja, Frau Gisler. Wir warten gespannt auf Ihr Feedback dazu.

      • sepp z. sagt:

        Frau Gisler ist als Anwältin natürlich an Konfrontation interessiert, daran erzielt diese Zunft ein hübsches Geld.
        Um das Wohl der Familie oder des Kindes gehts zuletzt.

    • Orlando S. sagt:

      Nein, nicht gerecht. Nie und nimmer gerecht! Was haben sie sich da bloss für eine angelacht?

    • Matthias Häuptli sagt:

      Nach dem Gesetz haben Väter unehelicher Kinder überhaupt keine Möglichkeit, die elterliche Sorge zu beantragen, während das bei geschiedenen Vätern wenigstens möglich ist, auch wenn die Hürden hoch sind. Immerhin hat das Appellationsgericht BS in einem kürzlichen Entscheid erkannt, dass diese Regelung der EMRK widerspricht und nicht mehr angewendet werden darf. Bis diese Erkenntnis auch zu den Vormundschaftsbehörden durchdringt, wird es aber einige Zeit dauern; umso dringender wäre die Revision des Gesetzes.

  • Dan sagt:

    Andrea Gisler gehört mit solchen rücksständigen, bornierten und idiologischen Vorstellungen von Beziehungen in die Mottenkiste der Emanzipationsgeschichte. Selbstverständlich gibt sie auch gleich das einzig richtige Partnermodell vor, wir haben aber übrigends schon andere Vorschläge von der SVP/CVP, wir brauchen nicht auch noch Ihre, nein danke. Andrea Gisler, Ihre „Carte Blance“ ist eigentlich nur der peinliche Versuch, Privilegien des alten Rollenmodells mit neuen Privilegien kombiniert in die Neuzeit zu retten – Selbstverständlich alles im Interesse des Kindes.

    • Orlando S. sagt:

      Genau, die Männer sollen ihre Vorteile loswerden, aber die Nachteile behalten. Das ist das Credo dieser Theologie. Damit frau frei ist zu tun, was sie will, „weil ich ein Mädchen bin“. It’s a girl’s world.

    • Das klingt tatsächlich so: Alle Vorteile für die Frau, sämtliche Nachteile für den Mann. Wehe, die ökonomische Grundlage aller Meitliträume wird in Frage gestellt..! Dass bis zu 80 Prozent aller Scheidungen von Frauen eingereicht werden, wird natürlich tunlichst verschwiegen.

      Deshalb: Schweden, wobei in der BRD bereits Schritte in diese Richtung (Revision Unterhaltsrecht) unternommen worden sind- was selbstverständlich ebenfalls nicht erwähnt worden ist. Wichtig ist, dass wir hier in der Schweiz so rückständig als möglich bleiben- mit amtlichem Segen, versteht sich.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn sich die Männer in der Ehe mehr bemühen würden und ihren Frauen Liebe und Fürsorge entgegenbrächten, würden sich diese auch nicht scheiden lassen wollen. Und ja, Liebe heisst Liebe im umfassenden Sinn, nicht bloss Sex. Und Fürsorge meinte ich auch nicht geldbezogen.

      • Sportpapi sagt:

        Eben: In diesen 80 Prozent ist natürlich auch der Mann die Ursache für die Scheidung….

      • talon sagt:

        @pippi
        Ja natürlich, immer ist der Mann schuld. Das es für eine Frau einfacher ist, sich scheiden zu lassen, sich damit aushalten zu lassen und auf neue Partnersuche zu gehen, anstatt an der Beziehung zu Arbeiten, übersiehst du dabei vollkommen. Dahingehend muss das Scheidungsrecht geändert werden. Ich gehe jede Wette ein, wenn die Versorgerehe abgeschaft wird, also kein Unterhalt mehr gezahlt wird, werden die Scheidungen ganz von alleine zurückgehen.

      • Ich befürchte eher, dass soviele Scheidungen von Frauen aus einem falsch verstandenen Freiheitsgefühl heraus eingereicht werden- nebst dem Umstand, dass vielen Frauen whs. nicht bewusst ist, dass sie die Einkommenslücke, die ein Teilzeit arbeitender Vater (<80 Prozent) hinterlässt, mit einem Mehr an Erwerbsarbeit auffüllen müssen. Item, in der BRD wurde vor Jahren sozusagen Schweden Ultra Light eingeführt:

        Ehepartner können bei Scheidungen leer ausgehen:

        http://www.welt.de/politik/deutschland/article1348532/Ehepartner_koennten_kuenftig_leer_ausgehen.html

      • Dan sagt:

        @Pippi; Geile Aussage, aus welchem Arztroman hast Du das?

      • talon sagt:

        @zufferey
        Diese Regelungen können aber ganz einfach ausser kraft gesetzt werden, von der Kindesmutter, es gibt zig Gründe, die einfach vorgeschoben werden können, mal ist der Kindergarten nicht gut genug oder wegen der Asthmaerkrankung muss die Dame natürlich zuhause bleiben, auch wenn das Kind in der Schule ist.

      • Frank Baum sagt:

        80% der Scheidungen werden von Frauen eingereicht, weil sich die Scheidungen für die Frauen lohnen. Die Männer werden dabei ruiniert. Solange die finanziellen Anreize so bleiben, wie sie sind, wird es immer mehr Scheidungen geben. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, wie sich die Männer in den Ehen tatsächlich verhalten. Sie verhalten sich sicherlich nicht schlechter als Früher.

    • Gene Amdahl sagt:

      Rech hast Du Dan. Da kann ich nur noch auf diese Webseite verweisen:
      http://www.lyrics.de/songtext/klausdensow/frauensindschweineteili_6579d.html

      * trifft sicherlich nicht für alle zu!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Bestechende Orthographie in diesem Song: …. „sie wollen mit dir nur in Bett“. Ach, so ist das, in Bett wollen sie, ja dann…. 🙁

      • Petra Stein sagt:

        @Zufferey M. Sie verkennen, dass längst nicht alle Ehemänner potentiell auszunehmende Schlachtgänse sind. Dazu verdienen viel zu viele Männer viel zu wenig. Und oh Wunder: sie wurden dennoch geheiratet, wie erklären Sie sich dies?

      • talon sagt:

        @petra Stein
        Stimmt nicht, es kommt nämlich darauf an, aus welchem Milieu die Frau kommt. Ganz nebenbei ist es ja so, das Männer im schnitt mehr vedienen, weil sie auch entsprechende anstrengende und gefährliche Berufe haben. Es gibt also genügend möglichkeiten für Frauen nach oben zu heiraten. Erst bei den Akademikerinnen fällt es dann schwer und siehe da, diese machen auch den grössten Anteil der Singles und Kinderlosen aus.

      • Petra Stein sagt:

        @ talon: ganz egal aus welchem Milieu die Frau kommt, sie wird von einem Mann mit durchschnittlichem Einkommen keine Alimente bekommen, mit denen sie sich und die Kinder durchbringen kann. Ausnehmen kann man nur da, wos was zu holen gibt.

    • Orlando S. sagt:

      Wenn selbst in der SP sich eine junge Generation stark macht gegen die Ultrafeministinnen, dann sind das Zeichen, die man Ernst nehmen sollte: Eure Zeit ist abgelaufen, ihr Pippis und Gislers: euren Ideologiekram wollen wir Jungen nicht mehr. You blew it!

      Schwieriger wird es, den indoktrinierten Allmachtswahn junger Frauen zu korrigieren. Da wartet noch viel Arbeit. Letztlich wird es darum gehen, klar zu machen, dass mit Rechten auch Pflichten und damit auch mehr Eigenverantwortlichkeit einhergehen. Eine faires Sorgerechtsgesetz ist das Mindeste – auf dem Trümmerhaufen, der schon da ist.

  • Thomas M. sagt:

    Es ist nicht *erstaunlich*, dass Männerorganisationen sich Gehör verschaffen, sondern *höchste Zeit*. Die Frauen haben sich eine gute Lobby aufgebaut und das schweizerische Scheidungsrecht und die Gerichtspraxis ist wohl bedeutend frauenfreundlicher als das mancher europäischer Länder selbst im frauenfreundlichen Norden. So ist es höchste Zeit, dass sich die Scheidungsmänner in den politischen Prozess einbringen. Und dies nicht, um den Spiess umzudrehen, sondern um fairere Verhältnisse zu schaffen.

  • sariaki sagt:

    Meine Tochter ist in Kanada geboren. Daher hatten wir das gemeinsame Sorgerecht. Der Vater will keinen Kontakt mehr zum Kind und zahlt keinen Unterhalt. Mühsam habe ich das Sorgerrecht eingeklagt. Hätte er mir auch überschreiben können, aber gut. Es gibt also auch Väter die keine Verantwortung übernehmen wollen!
    Uns geht es heute gut! Ich arbeite seit 3 Jahren nur noch 80% und habe nie Unterhalt oder Sozialhilfe erhalten. Wie sich manche Frauen aushalten lassen, finde ich unverschämt! Kinder als Vorwand zu benutzen nicht arbeiten gehen zu können zählt bei mir nicht!

  • Eva sagt:

    …hexen mit warzen auf den nasen mutieren…

    nein, ironie bei seite:

    im wohle der kinder sollte stets die beste lösung gewählt werden – und das heisst für mich nicht, dass die mutter automatisch das sorgerecht kriegt! zudem denke ich, dass mit den auswirkungen der emanzipation und der zunehmenden erwerbstätigkeit und somit unabhängigkeit der frauengenerationen die ganze thematik durchaus in eine andere richtung gehen wird. ich bin anfang 20 und kenne durchaus noch frauen, die keine berufsbildung haben und somit im falle einer scheidung ganz klar auf unterhalt angewiesen wären!

    • sumu sagt:

      Hätten sie sich in jungen Jahren etwas mehr dran gehalten wie alle anderen auch hätten sie auch eine Ausbildung und würden nicht im Regen stehen. Auch Frauen haben eine Verantwortung für ihre eigen Lebensplanung und können diese nicht einfach an einen potentiellen Partner delegieren. Selbstverantwortlich zu sein heisst auch Verantwortung tragen zu müssen, das Leben ist nicht nur ein Ponyhof.

      • Eva sagt:

        etwas mehr daran gehalten… und was, wenn papi sagt „du bist eine frau, eine richtige berufsbildung lohnt sich bei dir nicht, du wirst eh mal heiraten und zu hause bleiben“?
        aber wie gesagt, dieser zustand hat sich/ wird sich mit den neuen generationen verändern, da in diesen durchaus die selbsverantwortlichkeit anzutreffen ist, die sie ansprechen.

      • sumu sagt:

        Ich glaube die Stufe der Entwicklung haben wir hinter uns, ausserdem man sollte nicht immer tun was die Eltern einem sagen. Erwachsenwerden heisst auch da wieder sein eigenes ding machen und selbst Verantwortung übernehmen. sollte es noch Eltern geben die ihren Töchtern einen solchen Scheiss erzählen hoffe ich doch das die Gesellschaft genügend Gegendruck erzeugt um dis auszugleichen.

      • Sportpapi sagt:

        Ich glaube heute sagt eher die Frau selber, dass sie keine Lust auf Job und Ausbildung hat, weil sie durch die (geplante und angestrebte) Mutterschaft über längere Zeit völlig ausgelastet ist. Zum Wohle der Kinder, …

      • Eva sagt:

        @Sportpapi, das tönt jetzt aber sehr zynisch. Kann es sein, dass sie ein noch schlechteres Frauenbild haben, als gewisse Schreiberinnen ein Männerbild?

        Ich finde es auch ein bisschen grenzwertig, dass Sie (tut mir leid, wenn ich falsch liege) anscheinend Vollzeitmutterschaft mit Job-Unlust und Faulheit in eine Reihe stellen? In meinem Fall sieht es so aus: ich studiere, nebenbei Arbeite ich Teilzeit um Geld zu verdienen und absolviere ein Volontariat der Erfahrung willen. Sie sehen, ich bin alles andere als unlustig, mich auszubilden. Jedoch ist für mich klar, dass ich…

      • Eva sagt:

        … im Falle einer Mutterschaft mindestens die ersten 2 Jahre meines Kindes intensiv begleiten möchte, das heisst, wenn es möglich ist, höchstens 20% zu arbeiten. Macht mich der Wunsch, mein Kind zu betreuen und es nicht in eine Krippe abschieben zu wollen also zu einer arbeitsscheuen (um das tolle Wort doch noch mal zu verwenden) Person? Ich denke nicht…

      • Sportpapi sagt:

        @Eva: Wollte nicht zynisch tönen. Und finde es persönlich sehr wichtig, wenn die Mutter (oder allenfalls der Vater oder beide) in den ersten Jahren tatsächlich mehrheitlich für die Kinder da ist. Aber ich glaube, dass vor allem junge Frauen mit schlechter Schulbildung und entsprechend wenig prickelnden Berufsaussichten sich gerne in Ehe/Mutterschaft flüchten. Würden Männer auch, wenn sie könnten.

      • sumu sagt:

        @ Eva

        sicher ist es schön ein Kind zwei Jahre intensiv begleiten zu wollen, aber dann sollte man auf die Möglichkeit vorbereitet sein das der Partner das gleiche möchte. Eine ganz einfache Grundmaxime wäre es nichts vom Partner zu verlangen das man nicht selbst leisten möchte.

        Ich kann Sätze wie „Ich möchte es später mal nicht vom Geld abhängig machen müssen wie sehr ich mich um mein Kind kümmere und wie viel ich arbeiten gehe“ (O-Ton als Beispiel) nicht mehr hören, das ist der Tod jeder Gleichberechtigung und reine Rosinenpickerei auf Kosten des Partners.

      • Eva sagt:

        @Sportpapi: Ok, ich verstehe. Finde ich auch völlig daneben. Ein Kind sollte doch schliesslich kein „Ersatzprojekt“ für fehlende Karrieremöglichkeiten sein. Und gerade für diese Frauen wird es ja wohl auch schwierig sein, nach dr Mutterzeit wieder eine Anstellung zu finden, um den Vater finanziell zu entlasten…

      • talon sagt:

        @eva
        Eigentlich nicht, gerade in diesem „milieau“ oder Ausbildungsstand gibt es genügend freie stellen. Nur sind die halt alles andere als angenehm, da ist vollzeitmutter wesentlich entspannter.

    • Eva sagt:

      @sumu: klar, da gehe ich mit Ihnen einig, ich würde es sehr respektieren und durchaus begrüssen, wenn mein Partner auch intensiv für das Kind da sein möchte! Jedoch muss ich auch davon ausgehen, dass es im konkreten Fall für mich einfacher wäre, auf 20% runterzuschrauben als für ihn – sind wir ehrlich, vielen Männern wird Teilzeitarbeit heute noch erschwert (finde ich übrigens inakzeptabel)

      zum zweiten: ich möchte auch nicht vom Geld abhängig machen, wieviel ich später arbeiten muss – aber da kann ich ja vorsorgen und selbst die ensprechenden Grundlagen schaffen. Zudem bin ich wohl noch…

    • Eva sagt:

      … durch ein altertümliches Rollenbild beeinflusst. Für mich wäre es selbstverständlich, wenn ich weiterarbeiten möchte und die Kinderbetreuung zum grössten Teil meinem Partner übergeben würde, dass ich dann „kompensationsmässig“ die finanzielle Versorgung meiner Familie übernehme. Das hat für mich dann nichts mit Ausbeutung zu tun, weil ich selbst ja auch „ja gesagt habe“ zur Familie.

    • Gene Amdahl sagt:

      Eva – wollen Sie den Untergang meines Sohnes im Wehntal nachlesen, welche bei der Ex aufwachsen muss? Er wurde entgegen der Informationspflicht mit Drogen abgefüllt. Schulisch gesehen im Abseits. Zu verdanken hat dies mein Sohn der Kindsmutter und den Behörden und Justiz. Das Wohl des Kindes ist und war immer irrelevant ausser bei der Schulbehörde.

      • Eva sagt:

        @Gene Amdahl: das mit Ihrem Sohn tut mir leid, ebenso wie mir die Kinder von Peterli und er leid tun. Wie Sie aber richtig schreiben, verdankt er diesen unglaublichen Missstand der Kindsmutter und den Behörden und Justiz, weil die beim Kindeswohl versagen.
        Darum finde ich auch: es geht nicht um die Frau, es geht nicht um den Mann, es geht um die Kinder.

  • Eva sagt:

    problematik hin oder her; ein gedanke ist mir gerade gekommen? warum heiraten männer dann eigentlich solche frauen, die doch eh nur faule, geldgierige miststücke sind? (oh, keine angst, ich weiss, dass es die durchaus gibt, nur wird mir nicht klar, warum man die dann heiratet…) wenn ich davon ausgehen darf, dass am anfang einer beziehung und gerade am anfang der ehe eine partnerschaft auf soliden grundpfeilern wie liebe, respekt und freundschaft aufgebaut wird (jup, so altmodisch denke ich), dann macht es mir schon angst, wie zarte, verehrte waldelfen anscheinend zu bösartigen, garstigen…

    • sumu sagt:

      Wohl aus dem gleichen Grund wie gewisse Frauen immer wieder sie prügelnde Arschlöcher Heiraten. Ist Bestandteil der menschlichen Natur und offensichtlich kann man sich in seinem Partner täuschen. Menschen verändern sich und keiner weiss wie sein jetziger Partner werden wird.
      Wir sollten nicht anfangen Leute für das Verhalten ihres Partners verantwortlich zu machen weil sie ihn ja geheiratet haben, das ist eine ganz gefährliche Richtung…

      • Eva sagt:

        sumu, ich will auch nicht jemanden dafür verantwortlich machen, wen er heiratet. mir geht es eher darum, danach zu fragen, wieso wir so traurig verkorkst sind, dass gewissen expartner sämtlicher respekt abhanden kommt – und sind wir ehrlich, das geht IMMER zu lasten der kinder.

    • Gene Amdahl sagt:

      Einiges kommt eben viel später an das Tageslicht – so einfach. Man(n) wird eben belogen, getäuscht, welche sich dann wie sie sagen als geldgierige Miststücke entpuppen.

      • talon sagt:

        @eva
        Die meisten Frauen suchen sich einen Versorger. Deshalb tun sie bei der Scheidung auch alles, um weiterhin versorgt zu werden.

      • Eva sagt:

        @talon: dann muss ich ihnen wohl mein Beileid ausdrücken für die Frauenbekanntschaften, die sie gemacht haben…

      • talon sagt:

        @eva
        Das ist leider die Realität, ich weis, wird von jeder Frau geleugnet, aber das Verhalten der Frauen straft diese Aussage lügen: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,541896,00.html Es hat also nichts mit „meinen Bekanntschaften“ zu tun. Das Problem ist nur, so lange geleugnet wird, das Frauen nach diesem Schema vorgehen, so lange wird jede Förderung gegen die Wand laufen. Das tut sie nämlich schon seit über 40 Jahren.

      • Eva sagt:

        Uh, ok, dann hab ich aber was falsch gemacht, und zwar gehörig. Eigentlich wäre ich ja die perfekte Hausfrau (ich liebe es, für meinen Freund und meine Familie zu kochen, kann putzen, waschen, bügeln…) in dem Fall hätte ich mich also bloss von meinem gutverdienenden Freund schwängern lassen sollen. Wie dumm bin ich also, wenn ich mich neben dem Studium (eigentlich ja sinnlos, da ich nur einen Ernährer suche) in Nebenjobs und Volontariaten abrackere, um mir eine gute berufliche Perspektive zu verschaffen. Die jungen Frauen in meinem Umfeld halten es übrigens genau so…

      • talon sagt:

        @Eva
        Es ist schon komisch, steht dein Umfeld also für die Gesellschaft? Ist deine Bekanntschaft ein Abbild dieser? Nein. Also, bitte, wenn du argumentieren willst, dann nicht mit deiner Bekanntschaft, das kann nämlich keinen nachvollziehen. Aber ich schrieb ja schon, das diese Tatsache des Beuteschemas von Frauen gerne geleugnet wird, Frau lässt sich nicht gerne in die Karten schauen. Tja, blöd nur, das es dadurch weder wahrer noch besser wird.

      • Eva sagt:

        Doch, mein Umfeld steht für die Gesellschaft, da es Teil von derselben ist. Das nennt man dann wohl Feldforschung anstelle von wissenschaftlichen Theorien.
        Zudem, wieso soll meine Feststellung nicht gültig sein, wenn hier gleichermassen von anderer Seite alle Frauen über den Kamm „böses geldgieriges Ding dass sich aushalten lassen will“ geschert werden? Beides sind Feststellungen, die die Existens beider Phänomene bestätigen…

  • Peterli sagt:

    @ Chrigi. Was denn sonst machen, wenn der Liebhaber ein und aus geht, waehrend wir die Broetchen verdienen? Das waere die Hoelle auf Erden. Also muss jede Scheidung im Prinzip von Fall zu Fall beurteilt werden. Nur, genau das findet ja nicht mehr statt und fuehrt zu der heutigen Situation, in der geschiedene Vaeter leben muessen.

  • Peterli sagt:

    Ok,nicht jede Scheidung benachteiligt den Vater in vieler Hinsicht.Auch Muetter muessen leiden.Es gibt dabei aber den grossen Unterschied dass die Mutter,zum Wohle der Kinder,immer durch den Staat geschuetzt ist (Sozialhilfe, usw.).Bei den Vaetern wird jedoch immer erfolgreich ein Schlupfloch gefunden,und jede Hilfe verweigert.Dies fuehrt zu sozialer Ungerechtigkeit und Frustration bei den Maennern.Darum gibt es dann solche,die lieber nicht mehr arbeiten.Klagt deshalb die Scheidungsanwaelte und Richter an,nicht die Vaeter.
    Und es ist gut,wenn sich Vaeter endlich wehren.Denn es ist Ihr Recht.

  • Chrigi sagt:

    ich gratuliere allen, die sich nicht scheiden.

  • Comment sagt:

    Selbstverständlch brauchen Kinder ein Dach überm Kopf und etwas zu Essen auf den Tisch.
    Sie benötigen aber auch eine möglichst vorbildliche Sozialisation. Diese werden sie kaum erhalten, wenn sie nur im Umfeld eines Elternteils groß werden und vom anderen allenfalls bespaßt und alimientiert. Es gilt die Aufgaben wie Betreuung und Alimentierung möglichst gleichmäßig aufzuteilen. Die einzig mir bekannte Gruppe aus der zahlungsunwilliger Väter kommen ist die, wo der Kindersegen allein durch die Frau durchgesetzt wurde. Konflikte sind hier vorprogrammiert und die Kinderhaben das Nachsehen.

  • MD sagt:

    Ich würde gerne gemeinsames Sorgerecht und geteilte Obhut für meine Kinder bekommen. Es wird mit aller Macht verhindert. Viele Väter sind in der selben Lage. Das System zwingt diese zu arbeiten, anstatt Kinder zu betreuen zu können. Wenn der Vater für Kosten und Alimente zahlen muss, dann sind die erst mal weg und werden schon nicht auch geteilte Obhut verlangen. Wie sollen die das machen, wenn sie den ganzen Tag arbeiten? Bei vielen Frauen ist das Teil der Taktik für mehr Unterhalt.Trennung, heisst gleiche rechte und Pflichten auf allen Ebenen! Heisst gemeinsames Sorgerecht und geteilte Obhut

    • Pascal Sutter sagt:

      Als geschiedener Mann sollte ich das RECHT haben meine Kinder so oft zu sehen wie ich das möchte. Und die PFLICHT, wenn die Kinder nicht bei mir leben, den Unterhalt inkl. des Beitrags den meine Frau braucht, bis sie wieder eine Stelle gefunden hat der Kinder sicherzustellen. Und niemand darf an den Rand des Existenzminimums kommen.

      Ein Kind braucht doch beide Elternteile

    • Gene Amdahl sagt:

      MD – auch mir wurde das verweigert. Es wurden absichtlich negative Berichte durch das JS Dielsdorf seit 2007-2010 verfasst und dem Gericht vorgelegt um alles zu verhindern. Wir Väter werden von einer intrigierenden Mafia u.a. das Wehntal etc. strukturell vergewaltigt. Frau Gisler findet dies ja auch richtig? Nur muss dieser Terror endlich ein Ende haben.

  • Peterli sagt:

    Aha,also gemeinsames Sorgerecht=jeder bezahlt auch 50% der Kosten.Somit Streichung von U-halt und Alimenten.Dann reden wir von gerecht verteilen.Nur dann.
    Uebrigens; ich musste tgl 18Std arbeiten,damit ich den finanziellen Verpflichtungen nachkommen konnte.Dies fuehrte bei mir zu IV. Die Alimente waren ueber die IV/PK-Renten abgedeckt.Kein Verlust fuer Mami.Nur ich habe jetzt noch weniger im Portemonnaie. Und beleidigen lassen muss ich mich auch noch von Politikern, IV und der Oeffentlichkeit (welche keine Ahnung von der Realitaet hat). Frau Gisler sollte sich schaemen fuer solche Aussagen.

  • Jean E. Assé sagt:

    „Es ist erstaunlich, welche mediale Präsenz Männerorganisationen und geschiedene Väter in den letzten Wochen erhalten haben“ …nein, ist es nicht! Schlimmes kriegt halt mehr Platz in den Medien als der Rest.

    • sumu sagt:

      Es zeigt sich in letzter Zeit öfters das Vertreterinnen von Frauenorganisationen sich erstaunt (und teilweise unterschwellig neidisch9 über den medialen Erfolg von Männerorganisationen äussern. Offensichtlich fühlen sich diese Vertreterinnen trotz staatlich geförderten Hilfsgruppen in ihrem Vorrecht die Opferrolle für sich zu monopolisieren gefährdet.

    • Gene Amdahl sagt:

      Die jungen SP Weibchen haben laut Presse eine andere, positive Stellung bezogen als die alten Schlachtschiffe der SP. Dazu gratuliere ich den jungen (SP) Frauen, obwohl ich nie SP wählen würde.

  • Paul sagt:

    Natürlich hat Frau Gisler Recht wenn sie sagt, dass die gemeinsame elterliche Sorge das Beste für das Kind ist. Die Frage, warum aber – wenn die Sorge nicht geteilt werden kann – das Sorgerecht automatisch an die Mutter geht, umschifft sie elegant. Für mich ein Hinweis, dass auch Frau Gisler das argumentativ nicht begründen kann – „es muss halt einfach so sein“.
    Der arbeitslose Vater könnte am Besten das alleinige Sorgerecht bekommen und das fleissige Mami würde arbeiten gehen und dem arbeitssscheuen Papi Alimente zahlen. Umgekehrt ist das ja selbstverständlich. Sorry Frau Gisler, Null Punkte!

  • fishfood sagt:

    jasoo… jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen ….
    Gisler ist Anwältin und Präsidentin der Zürcher Frauenzentrale
    Das erklärt wohl die Einstellung

    • Ana sagt:

      …… erklärt auch die einseitige Sichtweise. Ich denke kaum, dass sich die Frauenzentrale mit Männern unterhält, lasse mich aber gerne belehren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du musst dich allerdings noch über vieles belehren lassen, liebe Ana…….

      • Ana sagt:

        Logo lasse ich mich immer gerne belehren resp. lerne gerne etwas dazu. Denn ich bin ja schliesslich nicht allwissend, so wie andere Leute in diesem Blog. Nur ist für mich eine „Frauenzentrale“ eine Anlaufstelle für (verzweifelte – andere gehen kaum dorthin) Frauen. Davon leite ich ab, dass Männer in der Frauenzentrale nicht willkommen sind, wenn sie in der genau gleichen Situation sind. Und deshalb unterstelle ich der Frauenzentrale, dass sie nicht mit Männern in der gleichen Situation spricht.

      • Gene Amdahl sagt:

        Ana – genau so ist es! Oberfrustrierte geldgierige Weibchen, deren Mission in erster Linie darin liegt die Männer auszunehmen. Das Wohl der Kinder ist denen so oder so wurst.

      • sepp z. sagt:

        Wens interessiert, kann auch gleich die politischen Forderungen nachschauen, welche sie mit ihrer Grünliberalen Partei bei den Abstimmungen dieses Wochenende mitträgt: Steuererleichterungen für Reiche anstatt für den Mittelstand und ähnliche Untaten.

  • fishfood sagt:

    Wer solchen Einstellungen kommt man nicht weiter … frau auch nicht.

    Irgendwie wüsche ich solchen Frauen, dass man ihnen die Kinder wegnimmt und sie den Männern gibt.
    Dann gehen sie 100% arbeiten, geben alles bis zum Existenzminimum ab … was bliebt ist dann 2800.-/Mt. Mit etwas Glück ist es mehr. Und als Dank, kriegt ihr die Kinder jedes 2te Wochenende. Aber nur wenn es dem Mann genehm ist.
    Sowas von Traurig diese Einstellung. Unterhalt & Elterliche Sorge muss man getrennt behandelt werden. Da wir uns alle noch in der Steinzeit befinden wird es wohl noch etwas länger gehen….

  • Horst sagt:

    Frau Gisler, wenn Sie gegen Schwarz-Weiß-Denken sind, warum beteiligen Sie sich dann mit Ihrer Formulierung vom arbeiitsscheuen Vater daran?
    Natürlich ist zu hoffen, daß Väter sich intensiver an der Erziehung beteiligen, noch viel mehr ist jedoch zu hoffen, daß diejenigen Mütter, die sich über mangelndes väterliches Interesse beklagen, sich intensiver an der eigenständigen Finanzierung ihres Lebensunterhalts beteiligen.
    Unterhalt mit Sorgerecht zu verknüpfen ist absurd. In Schweden wurde jeglicher Partner-Unterhalt ersatzlos abgeschafft. Warum geht das nicht in der Schweiz?

  • Pumuckl sagt:

    So so. Die arbeitsscheuen Väter sind es also, die die ach so armen arbeitswilligen Frauen aufs Sozialamt treiben. Allein in meinem Bekanntenkreis sieht es eher so aus, das die Frauen nicht arbeiten WOLLEN. Selbst dann nicht, wenn die Kinder bei den Vätern leben. Letztere bekommen übrigens auch nur einen Bruchteil dessen als Alimente, was vorher der Frau als absolutes Minimum zugesprochen worden ist. Und ja. Irgendwie komisch, schaffen es diese Männer (ich gebe zu, dass ich einer davon bin) recht problemlos, Arbeit und Kinder zu organisieren und das mit wesentlich weniger Alimenten.

  • Franz Blattmann sagt:

    Die Behauptung von Andrea Gisler ist falsch, dass einem geschiedenen Vater der das Schicksal vieler teilen musste und ungewollt arbeitslos wurde, das Existenzminimum verbleiben würde. Im Gegenteil: es kann sein, dass er mehr zahlen muss als er erhält – weil Arbeitslosigkeit auch kein Grund für eine Abänderung.das Scheidungsurteil ist. Und die Ex in Luxus lebt. Das Problem ist: Geld ist eine messbare Grösse – das Wohl des Kindes nicht. Und so ist in unserem Scheidungsrecht einzig das klar messbare geregelt – und alle Rechte um die Kinder sind nicht durchsetzbar für den nicht Sorgeberechtigten

  • Der „arbeitslose, invalide oder arbeitsscheue Vater“ ist eine Formulierung, die den Tatsachen nicht gerecht wird:

    http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/regionen/thematische_karten/gleichstellungsatlas/vereinbarkeit_von_familie_und_erwerbsarbeit/erwerbsgrad_allein_erziehender.html

    Wenn, dann ist es eher umgekehrt, wie die Zahlen zeigen. Warum Väter etwas schaffen, was bei Frauen unter dem Begriff Vereinbarkeit etc. versteckt wird, ist eines dieser Mysterien, das niemand so richtig erklären kann. Ich plädiere- einmal mehr- für die vollständige Übernahme des schwedischen Modelles.

  • Erich K. aus Z sagt:

    So, nach eher mauen Tagen wieder mal die Sorgerechtsdebatte auspacken. Das garantiert Kommentare und somit entspricht es den Vorgaben des Konzern.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Die Sorgerechtsdebatte ist hochaktuell, sie gehört sicher in diesen Blog!

      Der Autorin Andrea Gisler ein grosses DANKE für die klaren Worte. Endlich eine Gegenstimme zu der unsäglichen Medienpräsenz, die Männerorganisationen geniessen. Wenn Frauen jeweils einmal im Jahr am 8. März ihren Interessen Ausdruck geben, ist das den Medien oft nicht mal eine Erwähnung wert. Wenn Männer powern in Geschlechterfragen, füllt das ganze Titelblätter. It’s a man’s world, still!

      • Sportpapi sagt:

        Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen werden nicht nur seit Jahren diskutiert (auch in allen Medien), sondern auch auf vielen Ebenen angegangen. Z.B. mit Verfassungsartikeln, Gesetzen, Gleichstellungsbüros, Frauenförderung, … Wenn sich aber Männer mal wehren, gelten sie gleich als Jammeris. Und man findet tausend Gründe, weshalb ihre Anliegen halt nicht so wichtig sind, dass man sich darum kümmern sollte.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sie wehren sich ja nicht für mehr Gerechtigkeit, sondern dafür, dass das Rad wieder zurückgedreht wird und sie wieder Privilegien geniessen, aufgrund ihres Geschlechts. DAS ist der Skandal, nicht dass sie sich einsetzen für ihre Interessen. In den Augen der Maskulinisten ist ALLES ungerecht, welches nicht die Männer bevorzugt. Wie verdreht manche dieser Protagonisten argumentieren, ist absurd.

      • sumu sagt:

        @ Pippi

        qed

      • Sportpapi sagt:

        Pippi: Bitte erkläre mir, wo Männer sich dafür einsetzen, mehr Rechte als Frauen zu haben. Wo? Du hingegen sträubst dich gegen jede Form von Gleichberechtigung!

      • Gene Amdahl sagt:

        Pippi – anständige Leute setzen sich vehement für die Gerechtigkeit/Gleichberechtigung ein. Es sind fast ausschliesslich nur Frauen, welche sich dagegen sträuben d.h. reine Parasiten dieser Gesellschaft. Von Frau Gisler war wohl auch nicht mehr zu erwarten mit deren Beitrag, schlussendlich wird deren Lebensunterhalt aus dem Elend der Väter erwirtschaftet?

      • talon sagt:

        Ja, so sind die Feminstinnen, teilweise werden sie auch gewaltätig: http://issuu.com/ueber.morgen/docs/ueber.morgen_11-03/7 Der Artikel Rechts unten. Somit ist auch klar, was Feministinnen wollen, Räume nur für sich, wo kein Mann zugangn hat. Komischerweise erinnert mich das stark an die USA in den 60igern, Hotels nur für weiße, Parkplätze nur für weiße usw usw. In Österreich wurde sogar schon im Parlamente ein Vorschlag eingebracht, das ein kompletter Stadtteil von Wien nur noch für Frauen zugänglich sein soll.

      • Tomas sagt:

        Du wirst immer realitätsferner, Pippi, und da bemühe ich mich neutral zu bleiben.
        Die häufigste Situation ist doch die, dass der Mann trotz 100% Arbeitspensum am Existenzminimum in einer Miniwohnung vegetiert, während die Frau mit 40% Jöbli sein ganzes Geld kassiert und im Haus lebt. Und wenn ihr danach ist, verweigert sie ihm noch als Belohnung das gemeinsame Sorgerecht.
        Zum Sozialamt sollte der- oder diejenige gehen, wer sich eine 100% Stelle anzutreten weigert..

    • Hans Mustermann sagt:

      Pippi fühlt sich wieder mal ungerecht behandelt. Na ja, in Zeiten wo schon wieder darüber diskutiert wird ob man Frauenparkplätze wieder abschaffen soll weil sie nicht benützt werden ist Wachsamkeit angesagt *lol*

      • Petra Stein sagt:

        @Gene Amdahl, Frauen = Parasisten der Gesellschaft? Sie sind nicht der Erste, der mit solchen Vergleichen um sich wirft. Nur, als Sohn einer Parasitin, müssten eigentlich auch Sie gemäss Mendel zumindest ein Halber sein, oder? Wo soll das hinführen?

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