Teilnehmen oder bezahlen

Juwelier ausgeraubt? Nein, nur den Elternabend geschwänzt.

Juwelier ausgeraubt? Nein, nur den Elternabend geschwänzt.

Steht bei Ihnen demnächst ein Elternabend an? Dann tun Sie gut daran, den Termin wahrzunehmen. Sonst könnte demnächst eine polizeiliche Vorladung wegen Schwänzens ins Haus flattern.

Tönt absurd? Ist aber tatsächlich so. Seit 2006 das neue Zürcher Volksschulgesetz in Kraft getreten ist, haben Schulen das Recht, bestimmte Informationsanlässe für obligatorisch zu erklären. Bleiben die Eltern diesen vorsätzlich fern, darf die Schule sie anzeigen. Neben der Schmach, auf dem örtlichen Polizeiposten antraben zu müssen, droht den fehlbaren Eltern zusätzlich eine Busse von bis zu 5000 Franken.

Eine Regelung, die vielen Eltern unbekannt ist. So traf es auch Manuela Hoffmann aus Bassersdorf wie ein Blitz aus heiterem Himmel, als sie die polizeiliche Vorladung wegen Nichterscheinens in der Post fand. Sie hatte den Elternabend ausnahmsweise einmal nicht besucht, da am selben Tag der Geburtstag ihrer Tochter gefeiert wurde. Empört und enttäuscht über das Vorgehen der Schulleitung machte sie ihren Fall in der Dorfzeitung publik – mit Erfolg: Die Schule hat die Anzeige zurückgezogen. Das Ganze habe sich als eine Verknüpfung unglücklicher Umstände erwiesen, liess der Präsident der Schulpflege verlauten.

Vor allem aber hatten die Behörden den Fehler begangen, der Mutter keine eingeschriebene Einladung zu schicken. Denn solange nicht bewiesen werden kann, dass die Eltern die Einladung auch tatsächlich erhalten haben, können sie auch nicht wegen «Verletzung der elterlichen Pflichten» bestraft werden.

Ein formaler Fauxpas, der in Kloten nie passieren würde: Die dortige Schulpräsidentin, CVP-Stadträtin Corinne Thomet, setzt auf ein strenges Bussenregime und zeigt Eltern im Akkord an. Erscheinen Klotener Eltern nicht an einem obligatorischen Anlass, bekommen sie umgehend einen eingeschriebenen Brief für einen zweiten Termin. Glänzen sie erneut durch Abwesenheit, werden sie gebüsst. Er bekomme die Strafanträge jeweils im Multipack, bestätigt der zuständige Statthalter gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Bezahlen müssen beide, Mutter und Vater, solange beide erziehungsberechtigt sind. Und dies obwohl gemäss § 64 Abs. 1 der Volksschulverordnung nicht beide sorgeberechtigten Elternteile an den obligatorischen Elternveranstaltungen teilnehmen müssen.

Ihre Elternabende seien seit der Neuregelung «sehr, sehr gut» besucht, jubelt Corinne Thomet. Natürlich dürften sich Mütter und Väter in begründeten Fällen durchaus von einem Anlass abmelden. Unterbinden wolle man bloss das unbegründete Fernbleiben; sich zu entschuldigen sei eine Frage des Respekts.

Die Begründung der Klotener Schulpräsidentin klingt eher nach verletzter Eitelkeit als nach Sorge um die Kinder. Der Lehrerschaft soll mit gebührendem Respekt begegnet werden – eine Forderung, die berechtigt ist, sich aber ganz sicher nicht über Bussen regeln lässt. Im Gegenteil: Es ist der Zusammenarbeit zwischen Lehrperson und Erziehungsberechtigten sicher nicht förderlich, wenn Eltern, die sonst Interesse zeigen, wegen einer einmaligen Absenz gleich vorgeladen werden.

SCHWEIZ SCHULBEGINN

Nicht nur Kinder haben in Bezug auf Schule Pflichten: Erster Schultag mit Eltern.

«Wir empfehlen den Gemeinden, die Eltern zunächst einmal auf die massgeblichen Bestimmungen und namentlich auf die mögliche Konsequenz einer Busse aufmerksam zu machen, wenn sie einer obligatorischen Veranstaltung unentschuldigt fernbleiben», sagt Martin Wendelspiess, Amtschef Volksschulamt der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, «dies unter der Voraussetzung, dass die Eltern bislang ihre anderen Pflichten gegenüber der Schule erfüllt haben.» Letztlich liege es aber im Ermessen der Schulpflege, darüber zu befinden, ob beziehungsweise unter welchen Umständen sie beim Statthalteramt Antrag auf eine Bussenverfügung stelle. Sprich: Die Eltern sind auf den Goodwill der Schulleitung angewiesen – beziehungweise müssen sich ihr fügen, wenn sie die ihr verliehene Macht ausspielen will.

Und es geht nicht nur Zürcher Eltern so: «Es gibt auch andere Kantone, die Bussen vorsehen, wenn Eltern ihre Pflicht zur Zusammenarbeit mit der Schule verletzen», sagt Wendelspiess. So existiere etwa im Kanton Basel-Stadt eine ähnliche Regelung, die seit August 2009 in Kraft sei. «Und auch im Kanton Aargau können Eltern, die an angeordneten Elternveranstaltungen nicht teilnehmen, seit dem 1. August 2005 mit eine Busse bis zu Fr. 1000 belegt werden. Der Kanton Schwyz hingegen führt die Pflicht zur Zusammenarbeit zwar im Gesetz auf, sieht aber für solche Fälle keine Busse vor.»

Natürlich gibt es Mütter und Väter, die sich einen Deut um die Schulkarriere ihrer Kinder scheren – und auf die diese Regelungen ursprünglich abzielten. Dass die Schulen solche Eltern mittels obligatorischer Veranstaltungen in die Pflicht zu nehmen versuchen, ist nachvollziehbar. Es fragt sich bloss, ob ein solcher Pflichttermin tatsächlich irgendetwas an der Einstellung nachlässiger Eltern ändern kann? Oder ob er nicht vielmehr bei den anderen, die sich meistens vorbildlich verhalten, zu Unmut und Frustration führt? Ist es überhaupt Aufgabe der Schule, die Eltern mitzuerziehen? Und wenn ja, sind Bussen ein valables Mittel, um diese Erziehung durchzusetzen?

213 Kommentare zu «Teilnehmen oder bezahlen»

  • Katharina sagt:

    Als Amerikanische Staatsbürgerin lege ich hiermit meinen formalen Protest ein darüber, dass ein Photo unseres so guten Law And Order Systems für eine innerzürcherische Angelegenheit benutzt wird!
    Das ist ein international incident! We will pursue this for the next ten years and spend another trillion greenbacks for this insult! Because we can, yes we can.

  • Mischa Veith sagt:

    um dein Kind, nicht um dich, meinte ich natürlich…

  • Mischa Veith sagt:

    Beeindruckend, wie negativ viele von euch der Schule, den Lehrern und den mit der Schulpflicht verbundenen Elternabenden (die es schon immer gab!) sind! Ein Elternabend (max.1 Std.) ganz am Anfang des Schuljahres, wo weiss Gott nicht nur altbekanntes wiedergekäut wird, ausserdem ein Elterngespräch obligatorisch.Das kann ja wohl nicht zu viel verlangt sein, aber wenn die Grundeinstellung schon so negativ ist, kann man keinen goodwill erwarten.Ich bin froh um einen offenen Kontakt zu den Eltern meiner Schüler, Pippi, zum Glück denken nicht alle so beschränkt wie du…Es geht nicht um dein Kind!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das „beschränkt“ darfst du für dich behalten, mein Lieber. Zum Glück traf ich immer wieder auf Lehrer/Innen, die wirklich einen offenen Blick und einen gescheiten Kopf haben. Doch, um mein Kind geht es, so wie es um die andern Kinder geht, es geht um alle Kinder. Die Schule ist nicht der Spielplatz der Lehrer, wo sie sich möglichst gäbig einrichten sollen.

    • Cara Mia sagt:

      @Mischa: hast Du selber Kinder, kennst Du die Sicht der Eltern, die müde abends einer langfädigen Selbstdarstellung mediokrer Lehrkräfte folgen müssen? Dann ist Dir das klar. Gegen einen einstündigen, informativen Elternabend sagt keiner etwas, und ich habe auch schon geschrieben, dass wir bei einem unserer Kinder die Elternabende vermissten, weil eben gar nichts mitgeteilt wurde. Es gibt sehr unterschiedliche Lehrkräfte, und die guten sind Gold wert. Bei den andern wundert man sich an einem Elternabend zuweilen keine Sekunde lang, warum auch der Junior Probleme hat mit Zuhören…

  • heidi reiff sagt:

    Ich hab 4 Jahre die Primarschule besucht in Basel, ich wollte ins Gymi, den Affenkasten wie das Gymnasium damals hiess in BS, eine Besprechung fand damals statt mit meiner Primarlehrerin, der Punkt war einfach ich sei zu langsam, ich geh jetzt mal wieder in den Zoo Basel und nehme mir die Lamas zum Vorbild, oder den Meisterspuker gedanklich Klaus Kinsky, der war kein Böhlimann und Schleimscheisser, hat einfach gesagt was Sache ist.Punkt.

  • Comment am Rande sagt:

    Lustig, einige der hier Kommentierenden regen sich drüber auf, das sie 2-3 Mal im Jahr an einen Elternabend teilnehmen müssen, sie hätten ja sonst den ganzen Tag schon so viel zu tun (Job, Haushalt, Kinder, etc)…. Aber die Zeit, hier den halben Tag comments zu posten, habt ihr dann???

    • ups sagt:

      Yep. Offenbar schon. Guten Abend, ich gehe jetzt heim, zum Kinde und Manne. Arbeiten…

  • Rahel sagt:

    Mein Mann und ich versuchen, diese Anlässe möglichst immer zu besuchen, fast immer gemeinsam. Für mich ist es auch eine gute Möglichkeit, den Kontakt zu den anderen Eltern zu suchen und Meinungen und Erfahrungen auszutauschen.
    Tragisch finde ich, wie mein Mann das als Kind erlebte: Sein Vater hat die Mutter vor der Schule abgesetzt, ging in die Kneipe und wenn der Anlass zu Ende war durfte meine Schwiegermutter ihn dort abholen.

  • Doc sagt:

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Wer nicht will, meldet sich ab. Punkt. Problem gelöst. Aber danach sollte man sich nicht beschweren, wenn man dies oder jenes nicht mitbekommen hat. Ausserdem ist es mir auch wichtig, die Eltern der Mitschüler meiner Kinder kennen zu lernen. Die Elternabende welche wir besuchen sind jedenfalls sehr gut. Vielleicht liegt’s ja an den Eltern, dass sie langweilig oder überflüssig sind.

    • Matthias sagt:

      Nein! Bloss keine Konstruktive und simple Lösung!

      Lieber ein Aufruf zum verbrennen von Lehrerinnen, Politikern, Gutmenschen und allen anderen! Wo kämen wir den da hin wenn man simple und einfach Lösungen anwenden würde. Dagegen müssen mindestens 238 Volksinitiativen lanciert werden, damit man es den Lehrern und dem Staat mal so richtig zeigen kann.

  • Erich K. aus Z sagt:

    Mal so nebenbei. Shawne Fielding hat die Gerichtsurteile usw. veröffentlich, allerdings zu ihrem Nachteil, offensichtlich.
    In Zeiten von Wikileaks erwarte ich von den Mamablog-Machern eine detaillierte Analyse. Vor Kurzem durfte Frau Fielding hier ja posaunen, das sieht nun allerdings alles anders aus.

    • ups sagt:

      Hei, ich habe grad heute morgen auch an daran gedacht. v.a., ob Herr Borer mal ne Gegendarstellung „posaunen“ darf. … Aber irgendwie tun mir die leid mit ihrem Streit. Da ist unser Gezicke hier noch nichts.

    • Matthias sagt:

      Ach was, Leute mit einem IQ über 80 dürfen hier keine Statements abgeben. Fehlt doch der Spassfaktor. War halt der 1. April Scherz Mamablog Style mit Frau Shawne Fielding.

    • Katharina sagt:

      dazu koennen sie ja die pamphlete im klatschheftli lesen, Erich. Oder sich darueber gedanken machen wie beschissene die behoerden dort sind, dass sie die dame nicht ueber ihre rechte aufgeklaert haben, sondern sie aufs kreuz legten.

  • Sandra Berner sagt:

    Ist, zugegeben, etwas off-topic, aber zum Schiessen gut: Die artgerechte Haltung von Frauen…

  • Auguste sagt:

    hmm…, also so ein elternabend kann doch ganz lustig sein. man erzählt der lehrkraft ohne mit der wimper zu zucken, dass sie nach messi oder miley cyrus das grösste vorbild im leben seines kindes sei. man lobt den kuchen von frau milic und versichert ihr, dass ihr dejan wirklich nicht der grösste rüpel auf dem schulhof ist, wenigstens nicht bis zum übertritt von sjerdan kusic in die oberstufe. man dankt den schneeberger-kägis dafür, dass man seiner tochter auch ein smartphone kaufen musste, weil ihre marie-claire ja schon so toll dem mami mailen kann und es allen tagtäglich vorführte etc. etc

    • Cara Mia sagt:

      Also Ogüst, wenn Du da wärst, da würde ich natürlich sofort kommen und garantiert nicht einschlafen. Respektive dagegen kämpfen, denn stell Dir vor, ich würde schnarchen, sowas von peinlich…

  • Laura TI sagt:

    Es geht auch anders. Hier haben wir in der Unterstufe pro Jahr einen Elternnachmittag, nach der Schule um 16:30 gibt es eine kurze Information, was die Ziele in diesem Jahr sind um 17 Uhr spätestens ist der Zirkus vorbei in der Oberstufe gibt es einen Elternabend im ersten und im dritten Jahr, dazu kommem Kurzgespräche mit den einzelnen Fachlehrer ebenfalls im ersten und dritten Jahr. Unsere Lehrer sind jederzeit per Mail ansprehbar, wenn es Probleme geben sollte und sonst machen die einfach einen herausragenden Job ohne Einmischung der Eltern.

    • Kathy sagt:

      Wow, ist ja toll, alle Hausfrauen können dann teilnehmen!! Oder Mamis und Papis mit flexiblen Arbeitszeiten. Die Verkäuferin und die Coiffeuse, der Stromer und Dachdecker halt nicht, aber hey, wen intressierts?

      • Laura TI sagt:

        Da waren immer alle anwesend, Mamis wie Papis, die haben diesen einen Tag im Jahr früher Schluss gemacht mit der Arbeit, weil ihnen ihr Kind das wert war oder ist. Sogar ich habe eine Stunde früher Schluss gemacht damit ich diesem Event beiwohnen konnte, mein Arbeitgeber hatte sogar dafür Verständnis, eben weil es nur einmal im Jahr vorkam, man glaubt es kaum, wie tolerant die Menschen hier im Tessin sein können, vielleicht könntet Ihr Euch da mal eine Scheibe abschneiden.

      • StefanB sagt:

        Interessant: Für die Eltern ist es (egal, ob gesetzliche oder soziale/¨moralische) Pflicht, den Nachmittag frei zu nehmen – schliesslich muss man ja auch rechtzeitig da sein. Der Lehrer selbst konnte einfach eine Stunde später Feierabend machen. Es war ihm wohl nicht zuzumuten, abends nochmals in die Schule zu kommen.
        Volkswirtschaftlich gesehen: 1 arbeitet eine Stunde länger, an die 20 zwei Stunden weniger, ergibt einen Verlust von 39 Arbeitsstunden – fast die Leistung eines Vollbeschäftigten.

      • StefanB sagt:

        korrigiere mich: einer/eines Vollbeschäftigten. 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Also einmal im Jahr einen früheren Feierabend nehmen wegen eines Schultermins, ist nun wirklich kein Problem, von solchen Zuständen können wir in der Deutschschweiz nur träumen. Ich stelle einmal mehr fest: Wenn es um Schul- und Familienpolitik geht, sind uns die Ticinesi haushoch überlegen.

      • Laura TI sagt:

        @StefanB
        Sehen Sie, genau da liegt der Unterschied, Ticinesi bleiben am Abend lieber daheim bei ihren Kindern, bringen die selber ins Bett und kümmern sich selber um die, als dass sie diese – unter Umständen anspruchsvolle- Arbeit an jemanden delegieren. Unsere KInder haben während der Elternstunde jeweils unter Aufsicht des Schuldirektors Fussball gespielt auf der Pausenwiese. Was machen Ihre Kinder, wenn sie am Elternabend teilnehmen?

      • StefanB sagt:

        Les ich das richtig? Bist Du das, Pippi? Die Pippi, die das ganze Drumherum von Elternabend,Maminfamie etc. vorher so bekämpft hat? Dass gerade Du die Elternabende in Schutz nimmst, wo es endlich mal jemand ausspricht, welcher Unsinn das Ganze ist, und das mit dem Einzigen, was heute ja noch zu zählen scheint, harter Währung nämlich in Form von „volkswirtschaftlichem Nutzen/Schaden“??

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Stefan, ich finde alle Elternabende könnte man abschaffen. Aber im Vergleich zur Deutschschweiz, wo man mehrmals pro Jahr antraben muss, ist das Tessinermodell ein echter Fortschritt.

      • talon sagt:

        @stefanB
        Pippi wechselt öfter mal die Meinung oder widerspricht sich selbst. Ist nichts neues.

      • StefanB sagt:

        @Pipi: Richtig, es ist ein Fortschritt. Ich frage mich aber, ob das nur in den grossen Agglomerationen so ist, oder auch in den hintersten Dörfern der Seitentäler?
        @Laura: Ja, die Menschen südlich der Alpen sind ungemein nett, wenns um Bambini und famiglia geht. Das bestreite ich ja nicht. Trotzdem denke ich, viele hätten diese Veranstaltung lieber abends gehabt – aber ich kann mich auch irren.

      • Laura TI sagt:

        @StefanB
        dann beantworten Sie doch bitte meine Frage, was machen Ihre Kinder, wenn Sie an solchen abendlichen Verantstaltungen teilnehmen?
        @talon
        Ich habe Pippis Kommentare nochmals durchgelesen, ich sehe nicht, dass sie ihre Meinung geändert hat, im Gegenteil, sie besteht immer noch darauf, dass es meistes sinnlose Zeitverschwendung ist.
        Nach meinen Erfahrungen im Norden ist das aber in fast allen Fällen nicht die Schuld der Lehrer sondern vielmehr der Eltern, die die Probleme ihres Kindes im Plenum diskutieren wollen und das interessiert mich (und anscheinend auch Pippi) nun
        absolut nicht.

      • talon sagt:

        @laura ti
        „Also einmal im Jahr einen früheren Feierabend nehmen wegen eines Schultermins, ist nun wirklich kein Problem“ und
        „Stefan, ich finde alle Elternabende könnte man abschaffen“. Kein Wiederspruch? Kein Meinungsumschwung?

      • Laura TI sagt:

        @talon
        da ging es doch darum, dass Pippi durchaus der Meinung ist, dass man mal früher Feierabend machen kann und sich noch eine halbe Stunde Zeit nehmen kann für die Schule. Das ist in meinen Augen nicht dasselbe wie Babysitter organisieren, die Kinder dann mit dem alleine lassen und sich nach 14 Stunden auf den Beinen noch all die Problemchen der Eltern der Mitschüler anhören müssen, die jetzt nicht wirklich etwas zur Sache tun. Oder sehe ich das einfach zu eng?

      • talon sagt:

        @laura ti
        Hmmmm, so gesehen hast du recht.

    • Lehrerin sagt:

      mein elternabend findet jeweils in der zweiten schulwoche des neuen schuljahres statt und dauert genau eine stunde.
      ich halte die informationen knapp weil ich mir bewusst bin, dass auch die eltern einen arbeitstag hinter sich haben.
      ein elternabend pro schuljahr ist obligatorisch. ein unentschuldigtes fernbleiben finde ich übrigens wirklich nicht angebracht. es müssen aber durchaus nicht beide elternteile anwesend sein. selbstverständlich gibt es gründe und termine die ein fernbleiben rechtfertigen. ich erwarte eine abmeldung. der verhinderungsgrund interessiert mich hingegen überhaupt nicht.

      • E.H.Roth sagt:

        bin auch Pipis Meinung und wenn ihr ihre Kommentare richtig liest, dann sagt sie eben auch, dass die Eltern sich als profilierungs-neurotiker aufführen und das Elend auslösen bei diesen Schulveranstaltungen für Leute wie sie, mich und talon etc. Pipi hasst den Leerlauf und die Ineffizienz, was ich nur unterstützen kann. Zuviel Bürokratie, bla bla und Bevormundung. Passt mir auch nicht.

      • talon sagt:

        @e.h.roth
        Dann liegt es an den Eltern, und nicht an der Veranstaltung. Die Eltern kann man ja unterbrechen, mit dem Hinweis, das das noch woanders besprochen werden kann usw usw usw. Und das es in vielen Familien einfach schief läuft, ist nun mal fakt, und dafür sind diese Veranstaltungen ja auch da. Siehe die Beiträge von Sportpapi. Und, man muss einfach nur absagen, ist doch wirklich nicht schlimm, dann weis die Schule aber auch, das etwas angekommen ist, bei den Eltern.

      • E.H.Roth sagt:

        @talon genau. Es ist wie mit jeder Veranstaltung resp. Gruppengesprächen diese fällt und steht mit dem der sie führt. Jedenfalls möchte ich hier auch erwähnt haben um etwas die Lehrer in Schutz zu nehmen, dass diese solche Elternabende durchführen müssen und nicht jedem / jeder liegt die Aufgabe ein Plenum zu führen und erst recht schwierig ist’s beim Thema Kind und Schule. Da sind viele Eltern wenig objektiv wenn es um den eigenen Nachwuchs geht und eine nüchterne Einschätzung wäre angebracht, denn Durchschnitt bleibt durchschnittlich.

  • Simone sagt:

    natürlich sind professionelle Abende gemeint 🙂

  • Simone sagt:

    Wow! Was ich da zum Teil lesen muss…
    – Eine Mutter beschwert sich, dass sie doch bis zu 9Mal pro Jahr an einen Elternabend muss! Das sind pro Jahr doch immerhin fast 2.5% aller Abende, die zu opfern sind! Zu viel?
    – Einige Eltern verlangen nach spannenderen und profesionelleren Abenden! Einfach mal zur Erinnerung: es handelt sich um INFO-Veranstaltungen, nicht um bunte Unterhaltungsabende im Pfadilager!
    – Einige fragen sich soger, weshalb sich der Lehrer überhaupt für die Familie und das Umfeld seiner Schüler interessert… WOW! Weshalb lerne ich überhaupt noch die Namen meiner Schüler..?

    • Dominique sagt:

      Ich bin alleinerziehend – das macht dann für mich als Mutter von drei Kindern 27 Abende…!

      • Simone sagt:

        Betreffender Beitrag scheint gelöscht…; die Mutter schrieb von 3 Kindern und insgesamt 9 Abenden (3+6)
        Übrigens 27 Abende, d.h. jede zweite Woche einen Abend… verstehen Sie mich nicht falsch, mir ist bewusst, was dies für ein Aufwand für eine Alleinerziehende ist (Babysitter etc organisieren), aber ist alle zwei Woche ein Abend ZU VIEL Aufwand für das eigene Kind? Oder anderst gefragt: was wäre dann eine angemessene (zumutbare) Anzahl?

      • Auguste sagt:

        hmm…, aber andererseits auch 27 gelegenheiten einen attraktiven alleinerziehenden in erzwungener umgebung kennen zu lernen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Die Namen deiner Schüler lernst du, weil du sie unterrichten willst/musst. Die Kinder, NICHT DIE ELTERN, auch wenn du das gerne tun würdest, weil sie es deiner Meinung nach vielleicht nötig hätten. Konzentrier‘ dich auf die Kinder, da gibt es genug zu tun. Und sei nicht so arrogant!

      • Simone sagt:

        Ich glaube, Sie haben da was missverstanden, ich möchte Eltern nicht erziehen, ich frage mich nur, woher dieser Widerstand gegen Elternabende kommt!
        Aber seien Sie versichert, auf die Kinder, deren Eltern regelmässig an Elternabenden erscheinen (oder sich anstandshalber rechtzeitig abmelden) muss ich mich selten/nicht speziell „konzentrieren“! Es lässt sich leider eine negative Korrelation zwischen „Problemschülern“ und Eltern, die sich einen Deut für die Schule interessieren, feststellen… (dies wird von vielen Kolleginnen und Kollegen bestätigt….)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn du die Berichte hier aufmerksam liest, Simone, weisst du, woher der Widerstand gegen die Elternabende kommt. Dass Eltern, deren Kind vielleicht in der Schule besondere Probleme hat, nicht noch gern auf dem Präsentierteller erscheinen – getratscht wird überall – leuchtet auch ein. Und auch Eltern, die immer erscheinen, tun das sehr oft sehr ungern, galt für mich und auch für viele Bekannte. Elternabende kann man getrost abschaffen, die meisten Eltern und Lehrer wären erleichtert. Bestätigt mir auch meine Freundin, die als Heilpädagogin arbeitet.

      • ups sagt:

        Au danke! Ich bin eben beschäftigt… Elternabende aushecken und so Zeugs!

      • talon sagt:

        @pippi
        Zitat von Simone:“Es lässt sich leider eine negative Korrelation zwischen “Problemschülern” und Eltern, die sich einen Deut für die Schule interessieren, feststellen..“ Zitat ende. Kein wunder also, das du keine Lust hattest, dort zu erscheinen. Und nein, es leuchtet nicht ein, warum Elter deren Kind „besondere“ Probleme hat, dort nicht erscheinen sollten. Gerade dann, ist es sehr sinnvoll. Und leider musste ich durch meine Frau auch erfahren, warum gerade in der Heilpädagogik die Eltern nicht gerne erscheinen, die sind froh, wenn sie ihr behindertes Kind abgeben durften.

      • Cara Mia sagt:

        @Simone „woher dieser Widerstand“..: mit Kindern arbeiten ist etwas grundsätzlich anderes, als etwa in der freien Wirtschaft. Stellen Sie sich also vor, sie arbeiten, beispielsweise, an der Migros Kasse oder als Anwältin – Ihr Arbeitsrythmus ist mit demjenigen einer Lehrperson nicht zu vergleichen. Sie könnten unmöglich derart hetzen, wie wir das tagtäglich müssen, denn die Kinder würden restlos dichtmachen. Sie arbeiten zwar angespannt und konzentriert, aber ohne Zeitdruck. Wir hingegen kommen sozusagen als Turbos an. Und dann geht das laaaaangsam. Wir sind aber keine Kinder, sondern …

      • Cara Mia sagt:

        …die Eltern, und gewöhnt, alles immer rasch und effizient erledigen zu müssen. An so einem zähen Abend fallen einfach nur noch die Augen zu, restlos! Vielleicht können Sie dafür Verständnis aufbringen? Kurz bleiben, effizient, und lange Reden bleiben lassen? Wir müssen auch umschalten, dann nämlich, wenn wir uns um unsere Kinder kümmern. Herunterfahren und langsam werden. Aber wir sind keine Kinder, und die Lehrpersonen auch nicht, also darf es etwas zackiger gehen. Denn sonst hört keiner zu, kann nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der talon behauptet hier tatsächlich, eine Frau zu haben – wen wundert’s, eine Heilpädagogin! Deren Fachgebiet sind die Bambini handicapi, braucht er auch, bei seinen Defiziten.

      • talon sagt:

        @pippi
        Wenn du irgendwas mal gelesen hättest, was ich poste, wäre dir das früher aufgefallen. Aber in den Posts waren ja fakten enthalten, und das meiden Femis wie der Teufel das Weihwasser. Weiter habe ich nirgends geschrieben, das meine Frau Heilpädagogin ist. Hier hörte das lesen dann sicherlich wieder auf, ich weis pippi, bei Leuten wie dir, verursachen mehr als fünf Worte Kopfschmerzen. Nein, sie hat das Äquivalent zur Männlichen Wehrpflicht gemacht, das Freiwillige Soziale Jahr. Im gegensatz zu dir, hat sie damit schon in sehr jungen Jahren etwas geleistet.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, was hast du gepostet, talon? Erfahren konnte man, dass du ein zwanghafter Onanist bist, der seine Tage mit Porno’s gucken verbringt, ewig unbefriedigt bleibt und sich einbildet, durch Pornogucken die Frauen zu kennen. Geht’s noch einfältiger? Und jetzt willst du uns noch was über Kinder, Schule etc. erzählen? Schieb eine CD rein und halt die Klappe……

      • talon sagt:

        @pippi
        Siehst du pippi, schon wieder beweist du, das du zum einen nicht lesen kannst und zum anderen deswegen auch meine Posts nicht verstehst. Nur weil ich dagegen bin, das alles von euch Femis verboten wird, was Männern spass macht, heist das noch lange nicht, das ich Pornos anschaue, noch das ich für Frauen bezahle. Weiter bist du es, die sich andauernd in wiedersprüche verstrickst, bist gegen bezahlten Sex, aber ein Mann, der einer Frau nicht den kompletten Abend bezahlt, ist natürlich ein Geizhals, oder einen Urlaub. Da fragt man sich dann doch, wer die schlimmere Prostituierte ist.

      • talon sagt:

        @pippi
        Was habe ich gepostet? Belege, das Pornos kein missbrauch von Frauen ist, bewiesen, das du nur Blanke Unterstellungen schreibst gepaart mit massenhaft lügen. Siehe das Beispiel der Drogenkonsum von Sascha Grey, den du Behauptet hast. Hast du dir mittlerweile eigentlich mal den Link angesehen, das Frau Grey mit 23 Jahren schon glückliche Rentnerin ist? Du kannst nur lügen und unterstellen, hast keine Fakten, keien Argumente, weiter bist du extrem Männer und Schwulenfeindlich. Die einzige, die unbefriedigt ist, bist du. Wundert mich aber nicht, frustrierte Emanze halt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schön, dermassen genau ins Schwarze getroffen zu haben. Reg dich ab, Onan……

      • talon sagt:

        @pippi
        ach pippi……… in deiner Naivität bist du doch eigentlich ganz…nett. Wie ein kleines randalierendes Kind, richtig böse kann man ihm einfach nicht sein.

      • Sparter sagt:

        @Pippi
        Du bist wohl wirklich sehr frustriert. Tja, daran können wir nichts ändern, das musst du ganz alleine etwas dagegen unternehmen.
        Da du aber den Fehler immer bei Anderen siehst, wird es wohl nichts werden.
        Schade für dich, mir ist’s egal.

      • talon sagt:

        @pippi
        Ich habe was gefunden, was dir helfen könnte: http://spicezee.zeenews.com/articles/story86921.htm

      • Crusader sagt:

        Hast du noch was anderes auf Lager als deine Hetze gegen die immer gleichen Frauen? Was bist du für ein armseliger Versager, in einem Frauenblog herum zu trollen.

      • talon sagt:

        @crusader
        Hast du schon mal Pippis Beiträge und ihre Hetze gegen Männer und Schwule gesehen? Und warum sollte das ein Blog nur für Frauen sein? Ich dachte, die Rassen… äh Geschlechtertrennung wäre aufgehoben. Oder soll das Internet jetzt unterteilt werden, ein Teil für Männer, ein Teil für Frauen, ein Teil für beide?

    • ups sagt:

      gröhll. Danke Simone!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Lern‘ zuerst schreiben, dann darfst du hier grölen. Kommt übrigens auch nicht von Geröll, grölen, sondern von gralen, was laut sein bedeutet……

      • Anna Belle sagt:

        Sorry, Pippi Langstrumpf, was ist denn los?

        Habe dich bisher als durchaus fundierte Schreiberin erlebt. Und jetzt machst du hier auf Schulmeister?
        Bitte Niveau wieder heben, gilt auch für andere

        Wir wollen doch alle nur das Beste für die Kinder. Habe zwar noch keine Kinder im Schulalter, aber den Lehrern geht das wohl mit wenigen Ausnahmen gleich…

    • Amanda sagt:

      @ Simone
      Ihr überheblicher Tonfall ist völlig unangebracht und Ihre – wohl ironisch gemeinte – Frage „Weshalb lerne ich überhaupt noch die Namen meiner Schüler..?“ einfach nur lächerlich und einer Lehrperson unwürdig!

      • Kathy sagt:

        Ohlala, Richterin Amanda hat gesprochen… Ist doch verständlich, dass eine Lehrerin auf das Geschreibsel von Pippi und Laura leicht säuerlich reagiert.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du bist grad die Richtige, Kathy, die andern das „Richterspielen“ vorwerfen muss. Vor etwa einer Stunde hast du mich zur Ordnung gerufen, danke sehr! Schon mal was von Meinungsfreiheit gehört? Und andern Leute Schreibe als Geschreibsel zu qualifizieren, ist auch nicht grade souverän. Solltest du vielleicht mal vor der eigenen Türe…… Ach, ich vergass, du bist ja auch Lehrerin, also im Besitz des absoluten Wissens.

    • Viktor Troska sagt:

      Die Elternabende, finde ich eine gute Plattform für Informationen. Klar sollten solche Elternabende nicht alle 2 Wochen stattfinden aber 2 Mal im Jahr sollte zumutbar sein. Ein Vorteil vom Elternabend ist z.b. auch dass sich Eltern untereinander austauschen können. Die Elternabende, die ich bis jetzt besucht habe waren meist gut besucht und es hatte oftmals auch Ausländer, die froh waren wenn andere Eltern, die der deutschen Sprache mächtig waren Übersetzungshilfe leisten konnten. Die Bussen betreffen v.a. die notorischen Querulanten, die auch sonst nirgends performen.

      • Simone sagt:

        WOW! Was habe ich da denn ausgelöst!!! 🙂
        @pippi: Sie verwechseln Elterngespräche mit Elternabenden. Sicherelich gibt es auch Lehrer, die dies nicht erkennen und gewisse Schüler/Eltern exponieren
        @caramia: Wie glauben Sie, habe ich mein Studium finanziert? Nur so als Beispiel: was früher in 7-10 Jahren Gymi gelernt wurde, muss heute in 4-6 Jahren reingepauckt werden… ausserdem: habe ich dieMigros verlassen, ist sie mir egal; über meine Schüler denke ich auch zuhause nach (und nicht nur während ich Prüfungen korrigiere)
        @Amanda: Naja, Ironie ist nicht gerade ihre Stärke (überheblich gesagt!)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, Simone, ich verwechsle gar nichts. Ich meinte schon die Elternabende mit den anschliessenden Kuchenschlachten und dem unnötigen Smalltalk mit Leuten, die mir egal sind.

    • Nala sagt:

      Ach Simone, ich wäre froh gewesen, wenn es jeweils INFO-Veranstaltungen gewesen wären. Dann wäre das ganze in 15 Minuten erledigt gewesen. Aber 7 Jahre lang, jedes Jahr hinpilgern und zuhören, was sie einem schon letztes Jahr erzählt haben. Extrem spannend. Und zu den 15 Minuten Info gabs dann jeweils noch 2 Stunden Blabla. Warum die Lehrerin das so macht wie sie es macht und dass sie das so müsse. Was bringt mir dieses Wissen? Ich hatte ja nichts dagegen, dass sie es so macht. Wir sind jeweils direkt danach heim, kein Apero. Wer um 5 raus muss will nicht noch bis 12 „mit Lehrern“ feiern…

      • Simone sagt:

        Glauben Sie, mir macht es „Spass“ Jahr für Jahr das immer gleiche an den Infoveranstaltungen zu hören?! Sie sollten mal die Kritzeleien auf meinen Notizen sehen 🙂
        Und natürlich gibt es spannenderes als beim dritten Kind dasselbe zum xten Mal zu hören. Aber nochmals, was mich aufschreckt, ist, dass es für einige hier das AAAAAAAAALLERSCHMLIMMSTE zu sein scheint, wenn sie mal ein paar Stunden zuhören müssen, unfreiwillig! Wahrscheinlich haben die meisten Eltern mehr Zeit vor stinkenden Windeln verbracht, beschweren die sich darüber auch so massiv?!? Nützts nüt, schadts nüt!

      • Crusader sagt:

        @Sportpapi

        Wenn du dir die Mühe gemacht hättest und nachgesehen, wie sich der unsägliche Talon heute einklinkte, wäre dir vielleicht aufgefallen, dass bereits sein erster Post nichts als ein Angriff auf Pippi war. So läuft das bei ihm immer, sobald sich eine Frau meldet mit Profil, wird sie von ihm und einigen anders Trolls frontal angegangen, egal bei welchem Thema. Dass du dich darüber klammheimmlich freust, befürchtete ich schon lange. Wenn dir wohl ist in dieser Ecke, bitte sehr. Das ist halt alles auch eine Frage des Niveaus. Oder hast du zu Hause nichts zu sagen? „Böse“ Frau?

      • Sportpapi sagt:

        Ich freue mich nicht, wenn jemand eine Frau „mit Profil“ angreift, was immer das heisst. Ich finde gerade, wir sollten sachlich miteinander diskutieren. Und auch Talon als Mann „mit Profil“ ernst nehmen und wenigstens hin und wieder auch lesen, was er schreibt. Und auch dich bitte ich, meine Meldungen sachlich zu kommentieren. Den Schluss kannst du dir sparen.

    • Crusader sagt:

      @talon

      Für dein Verhalten in diesem Blog gibt es keine Rechtfertigung, du bist derjenige, der hetzt. Wer bezahlt dich? Oder bist du ein Überzeugungstäter?

      • talon sagt:

        @crusader
        Ich hetze? Du übersiehst aber ganz schön die Beleidungen seitens Pippi und zwei, drei andere. Die übersiehst ganz gewaltig, die Statements, die sie immer wieder gegen Männer loslässt. Pippi hat noch nie irgendwelche Behauptungen für Ihre Belege vorgebracht, ich dagegen schon, Pippi war unentwegt emotional, ich dagegen nicht, sondern Faktenorientiert. Wenn ihr etwas nicht passt, wird sie ausfallend, ich argumentiere. Vergleiche mal die posts, gerade am Anfang. Irgendwann reichts dann einfach. Mal ganz abgesehen davon, das sie gnadenlos gelogen hat, und andauernd Unterstellung von sich

      • Crusader sagt:

        @talon

        Von Fakten bist du weit entfernt, die kümmern dich überhaupt nicht, du behauptest etwas und erklärst das zum Fakt. Und was das Lügen betrifft, konnte ich bei Pippi bisher keine entdecken. Es bleibt dabei, du fährst hier eine Hetze gegen Frauen, die dir grundsätzlich nicht passen, hör auf damit! Wie bereits gesagt, es gibt keine Rechtfertigung dafür, es ist unredlich. Du bist keine Bereicherung für diesen Blog, sondern ein ständiges Ärgernis.

      • Sparter sagt:

        @Crusader
        Stimme mit dir nicht überein. Ausserdem, wer persönlich austeilt, sollte auch einstecken können.

      • Sportpapi sagt:

        @Crusader: Talon überbordet in seinem Feldzug immer wieder. Aber er bringt wenigstens auch Belege für viele seiner Aussagen, die man dann diskutieren könnte, wenn man denn wollte. Unter Hetze verstehe ich etwas anderes. Pippi würde ich nun auch nicht gerade Lügen unterstellen – sie hat einfach eine sehr verzerrte Weltsicht und zimmert sich die Wahrheiten zusammen, wie es ihr gefällt.

  • Sportpapi sagt:

    Mit fehlt bei den bisherigen Kommentaren die Sichtweise der Lehrperson. Diese möchte natürlich den Eltern auch etwas bieten und glaubt, mit dem Elternabend auch den Wünschen der Eltern zu entsprechen (was sie vielleicht aber nicht tut). Vor allem aber hat sie auch eigene Interessen: Kennenlernen der Eltern und damit des familiären Hintergrundes der Kinder, Vermittlung wichtiger Botschaften und Regeln, usw. Und zwar gleich an alle, statt in unzähligen Einzelgesprächen. Denn auch die Zeit der Lehrperson ist kostbar! Deshalb soll mindestens ein Abend pro 3 Schuljahre obligatorisch sein dürfen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Warum muss man den familiären Hintergrund kennen, um ein Kind unterrichten zu können? Lehrer sollen die Kinder nehmen, wie sie sind, ohne Vorurteile, weil sie die Eltern sympathisch finden oder eben nicht, das darf einfach keine Rolle spielen, ja ich weiss, das ist ein frommer Wunsch…..

      Ausserdem: Den familiären Hintergrund kennenlernen, an einem Abend, bei zwanzig verschiedenen Eltern? Blödsinn!

      • luftibus sagt:

        es geht nicht um sympathie oder antipathie den eltern gegenüber. es geht tatsächlich darum, nehm ich an, sich ein bild von den familien zu machen. können die lernen zu hause? haben die unterstützung? will mami mal die hausaufgaben sehen? hat mami zuhause überhaupt was zu sagen? macht der sohnemann zuhause was er will und mami nimmt ihn nachher am telefon in schutz? …
        die eltern haben ja auch das vergnügen, auf ein persönliches gespräch eingeladen zu werden. das hinterlässt dann schon so seinen eindruck..

      • Sportpapi sagt:

        @Luftibus: Genau darum geht es.
        @Pippi: Trotz deiner Abneigung gegen Lehrpersonen. Mach dich mal schlau, spricht mit den Leuten. Vielleicht geht dir dann mal ein Licht auf.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Was „genau“? Du behauptest also, dass ein solch vertieftes Kennenlernen an einem Elternabend möglich ist? Das ist doch Käse, dafür braucht es das Einzelgespräch, das es ja auch gibt, bei den Sitzungen für die Beurteilung, die Noten etc.

        Und ich bleibe dabei: Wenn ich ein Profi bin, brauch ich nicht die Mutter zu kennen, um das Kind unterrichten zu können, wenn ich hingegen ein überforderter Hilfloser bin, der irgendwo seine Vorurteile festmachen kann, schon. Nehmt die Kinder wie sie sind, ihr habt keine andern!

      • Sportpapi sagt:

        Lies, was Luftibus schreibt.

      • Laura TI sagt:

        Ich sehe das auch so wie Pippi, wozu müssen Lehrer die Eltern kennen? Mein Sohn hat, nachdem ich seine Hexe von Unterstufenlehrerin kennen gelernt habe, nur noch schlechteste Noten erhalten, weil ich ihr mehr als unsympathisch war. Seither hab ich mich gehütet, die Vorurteile einer geschiedenen alleinlebenden vollzeitarbeitetnden Mutter noch weiter zu nähren. Ich war trotzdem nah bei meinen Kindern und nah bei den Lehrern, auch wenn ich die nicht persönlich kannte.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hey Laura, da sind wir uns ja mal einig! Auch nicht schlecht, für so einen gewöhnlichen Montag…… 😉

      • Regina sagt:

        @luftibus und sportpappi: Ich stimme Pippi und Laura zu. Ein Blick vom Lehrer „auf die Familienverhältnisse“ und in Sekundenschnelle gehen Schubladen auf, die man oft 3 Jahre lang nicht mehr zu bringt. Geschiedene Eltern, Junge Eltern, dunkelhäutiges Kind, Einzelkind, freikirchlicher Hintergrund, was weiss ich…. Aha! macht der Lehrer, und mit Hilfe seiner Vorurteile weiss er sogleich bescheid. Auf solche „Bilder“ von der Familie verzichte ich gern.

      • Laura TI sagt:

        @Pippi
        wir sind uns öfters einig als Sie denken, nur brauchen Sie meine Unterstützung selten 😉

      • Sportpapi sagt:

        @Laura: Sie waren nah bei den Lehrern, auch wenn sie die nicht persönlich kannten???
        Sie beklagen sich darüber, dass sie einer Lehrerin unsympathisch waren, die Sie als Hexe bezeichnen?
        @Pippi und Regina. Es gibt einfach ein paar Sachen, die man als Lehrperson wissen sollte. Hat mit Schubladisieren nichts zu tun. Aber es ist beispielsweis gut zu wissen, ob Vater und/oder Mutter deutsch verstehen.

      • Rahel S sagt:

        Ich denke, dass der familiaere Hintergund sehr wohl nuetzlich sein kann, um das Kind besser zu verstehen! Hat es Geschwister? Sind die Geschwister aelter oder juenger? Was ist der Beruf der Eltern? Sind die Eltern Schweizer oder Auslaender? We betreut die Kinder groesstenteils?…
        Natuerlich muss man die Kinder nehmen, soe wie sie sind- aber all die familiaeren Faktoren beeinflussen eben auch, wer das Kind ist.
        Und natuerlich kann man diese Hintergruende nicht all an einem Elternabend kennenlernen.

      • Kathy sagt:

        Was heisst da familiärer Hintergrund? Ich als Lehrperson möchte doch wenigstens wissen, wie die Eltern „meiner“ Kinder aussehen – dann kann ich sie am Samstag in der Migros auch mit Namen begrüssen. Oder ich weiss, wer diese „Hexe von Mutter“ ist, die jeden zweiten Tag anruft…

      • Laura TI sagt:

        @sportpapi
        Ich beklage mich darüber, dass die besagte Lehrerin meinen Sohn hat spüren lassen, dass ich ihr nicht passe. Der hat im ersten Quartal Bestnoten gehabt und ab dem Tag, als ich sie traf nur noch ungenügende bis knapp genügende Noten.

        Hier im Tessin gibt es Internet, jeder Lahrer hat auf dem Portal der Schule eine Adresse, die man benutzen kann, wenn man es braucht. Das klappt hervorragend. Man kann also auch in der Mittagspause schnell schreiben, wenn es nötig ist.
        Ich habe es schon oft erwähnt, die Lehrer hier machen einen tollen Job, davon könnt Ihr im Norden wohl nur träume

      • Cara Mia sagt:

        Ich füge mich Pippi und Laura an. Wenn Probleme bestehen, die einen Einfluss auf die Schule haben, sollte dies die Lehrperson wissen. Aber alles andere ist privat. Vor allem gehört es nicht an einen Elternabend. Da ist so ein Drang zu schubladisieren. Eltern geschieden, Mutter berufstätig, Vater säuft… das alles hat doch nichts mit dem Kind zu tun. Die Lehrperson sollte unbefangen auf das Kind zugehen und sich eine eigene Beziehung aufbauen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Merci für die klaren Worte, Cara, so muss das sein. Jedes Kind hat eine, zwei, viele Chancen verdient, egal ob die Eltern „unmöglich“ oder Leistungsträger der Gesellschaft sind.

      • talon sagt:

        @cara mia
        Doch, das hat mit dem Kind zu tun, evtl sind die schlechten Schulischen Leistungen darauf zurückzuführen, das der Vater säuft, oder das das Kind den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzt, weil die Berufstätige Mutter keine Zeit hat. Hier könnten Lehrer helfen, Freizeitangebote anzubieten oder sonstige Lösungen. Aber lieber davon ausgehen, das Lehrer untiere sind, die Kinder nur allzugerne nach ihrer Herkunft benoten.Man, man, man…..

      • luftibus sagt:

        danke talon.
        nein, es hat überhaupt keinen einfluss auf die schulischen leistungen von kindern, wenn der vater säuft. bitte leute. auch bis nachts um 2 tv glotzen und dann am morgen verpennt in der bank hängen. keinen einfluss.
        geht bitte mal davon aus dass sich die schule in den vergangenen paar jahren verändert hat, und auch das, was die schüler von zuhause in die schule schleicken. und dann überlegt euch, warum knapp 20% nach 9 schuljahren grauenvoll liest, keine ahnung von pythagoras hat und mühe bekundet, eine lehrstelle zu finden. ich glaube, DIE eltern waren ALLE am elternabend..

      • Sportpapi sagt:

        Es ist halt eine Frage der Sichtweise. ICH gehe davon aus, dass Lehrer zusätzliche Hintergrundinformationen zum Wohle der Kinder einsetzen. Dies entspricht auch meiner Erfahrung. Pippi und andere sehen da offenbar mehr Gefahren. ICH als Vater habe auch keine Angst, dass ich bei den Lehrpersonen einen schlechten Eindruck hinterlassen könnte. Wieso auch?

      • Laura TI sagt:

        @Sportpapi
        ICH als Mutter habe auch keine Angst davor, die Lehrer meiner Kinder kennen zu lernen, aber ICH als alleinerziehende, vollzeitberufstätige Karrierefrau schon. Da wird mir nämlich abgesprochen, dass ich mich ausreichend um meine Kinder kümmere, man unterstellt mir, dass die Kinder zu viel mit anpacken müssen, man munkelt, dass mir die Karriere wichtiger sei als die Kinder. Solche Erwartungshaltungen werde bestimmt früher oder später bestätigt durch das Verhalten des Kindes, nach dem Motto, wer sucht der findet und dann ist es abgestempelt und die Vorurteile lassen grüssen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sehr schön auf den Punkt gebracht, Laura. Leider sind die Lehrer/Innen, die so denken, viel häufiger anzutreffen als die andern.

      • Sportpapi sagt:

        @Laura: Möglich, dass eine Lehrperson in gewissen Fällen Probleme der Kinder mit der vollzeitberufstätigen alleinerziehenden Karrieremutter in Verbindung bringt. Ist ja auch nicht ganz abwegig. Sie werden dann ihr Betreuungsmodell vorstellen und – zu recht – darauf hinweisen, dass die Kinder beim Mitanpacken zuhause auch und vor allem Selbstständigkeit lernen (habe ich selbst auch so erlebt). Für die Lehrperson wäre es evtl. wichtig zu wissen, dass evtl. jemand anderer oder niemand als Unterstützung bei den Hausarbeiten da ist, wie Sie erreichbar sind bei Problemen, usw.

      • Colonie sagt:

        Öh, Kat, was unternimmt die US-Jusse-thize jetzt gegen mich? Vorläufige Erschiessung? Vorsorgliche Abknallung? Vorübergehende Andiewandstellung? Oder schlimmer? Irgendwie ist immer noch kein Officker vorbeigekommen und hat mir die Mirendarede gehalten.

    • luftibus sagt:

      jaaaa, pippi, ganau. das hast du untersucht, das weisst du, weil du soviele lehrpersonen kennst um es verallgemeinern zu können, und drum sind acuh die elternabende chabis. am besten gehen die letern gar nie in die schule. da könnte ja noch ein falscher eindruck entstehen und den kinder nagelastet werden, weil s die lehrpersonen immer böse meinen, nicht wahr, laura?!

      • Katharina sagt:

        luftibus, du musst dich dann aber anstrengen wenn du schreibstile nachaeffen willst. jetzt geh wieder fiktive statistiken sammeln.
        oder schreib was professionelles. den artikel bearbeiten, der morgen hier erscheinen soll vielleicht?

      • luftibus sagt:

        ähm, katharina, mir ist nicht ganz klar wen ich hier nachäffen soll. vielleicht kannst du das noch ausführen. und vielleicht gehst du zwischendurch überhaupt mal statistiken lesen und vestehen lernen, dann fällt dein urteil darüber möglicherweise auch nicht so undifferenziert aus.

      • luftibus sagt:

        schade, du disqualifizierst dich gerade selbts. ich bin mir nicht sicher ob du das auch selber merkst. feigling? warum? gahts no?
        um die sache gehts dir hier wohl wirklich nicht.
        sag wenn du hilfe brauchst.
        herzlich, luftibus

    • Katharina sagt:

      „Denn auch die Zeit der Lehrperson ist kostbar! Deshalb soll mindestens ein Abend pro 3 Schuljahre obligatorisch sein dürfen.“

      Auch die Zeit der Eltern ist kostbar. deshalb sollten die Abende nicht obligatorisch sein. Wenn es darum geht, informationen zu broadcasten gibt es effektivere Mittel. e-mail oder auch ein rundschreiben euebr die regulaere post. dann koennen sich die eltern naemlich das dann lesen, wenn sie dazu zeit haben und die nformationen in ruhe aufnehmen.

      dann ist es auch so, dass generell die leute schon kommen, wenn es interessant ist und vorallem RESULTATE bringt.

      • Sportpapi sagt:

        Resultate? Was kann man sich darunter vorstellen? Zum Broadcasting: Gehen Sie mal davon aus, dass es einige wenige Informationen aus der Schule gibt, die von den Eltern gelesen und verstanden werden sollten. Weil sie zum Beispiel Regeln und Abläufe betreffen.

      • Katharina sagt:

        Sportpapi, sie scheinen nicht projektorientiert zu arbeiten. jedes meeting, jedes gespraech in einem professionellen umfeld hat eine agenda, traktandenliste und das wichtigste: DELIVERABLE. damit wird der zweck des treffens definiert.

        zudem, woher nimmt sich eine schule ueberhaupt das recht, sowas als obligatorisch zu erklaeren und dann die schuggerei zu bemuehen? schon das ist ja skandaloes.

      • Colonie sagt:

        Was, Katharina, bisch ppppickt? „jedes meeting, jedes gespraech in einem professionellen umfeld hat eine agenda, traktandenliste und das wichtigste: DELIVERABLE“? Das ich nicht lache.

      • Sportpapi sagt:

        Zweck eines Elternabends kann sein, sicherzustellen, dass wichtige Informationen bei den Eltern ankommen. Und wie die Schule für die Kinder obligatorisch erklärt wurde – auch wenn die Eltern sie lieber auf dem Feld bei der Arbeit gesehen hätten – so kann auch der Besuch eines Elternabends als obligatorisch erklärt werden. Per Gesetz, über das wir demokratisch abstimmen können, wenn es uns nicht passt. Zumindest in der Schweiz…

    • Cara Mia sagt:

      Ich habe klar geschrieben, dass dann, wenn Probleme entstehen, der HIntergrund wichtig sein kann. Aber nicht, wenn keine bestehen. Wir mussten am 2. (!) Kindergartentag antanzen, und sorgten uns, dass etwas nicht stimmt mit der fraglichen Tochter. Was überhaupt nicht der Fall war. Aber wir sind nicht verheiratet, und die Dame wollte wissen, was hier „lätz“ ist. Das meine ich. Es geht Lehrpersonen rein gar nichts an, ob Eltern schwul, lesbisch, unverheiratet oder sonstwie ungewöhnlich sind, WENN das Kind keine Probleme hat. Basta.

      • Katharina sagt:

        schon klar, cara, dass es einigen dieser leute um die beruechtigte schublade geht.
        unverheiratet = laetz…… suspendieren vom dienst ist eigentlich die korrekte massnahme.

      • Colonie sagt:

        Katharina, in der Schweiz, es mag Dich enttäuschen, werden Leute wegen solcher Verbrechen nicht standrechtlich erschossen.

      • helen sagt:

        klingt nach einer kindergärtnerin mit altersentlastung… oder vor wie vielen jahren war deine tochter im kindergarten?

  • Peter Steiner sagt:

    Ich hoffe die Schulleitung weiss was sie macht.
    Mit dem erhöhen des Drucks wachsen auch meine Anforderungen an den Elternabend.
    Ich wünsche mir dann eine gut vorbereitete und effiziente Sitzung.
    Die Kaffee-Klatsch-Treffen sollten dann der Vergangenheit angehören genauso wie auf Fragen nicht vorbereitete Lehrkräfte.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Meine Erfahrung: Die meisten Elternabende konnte man spülen, viel Gedöns um nichts. Die Lehrer sollen ihren Job machen, die Eltern ihren und wenn alles rund läuft, braucht’s auch kein Diri Däri. Bei Problemen kann man Kontakt aufnehmen, diese Gespräche sind dann vertraulich. Bei diesen Elternabenden gibt es doch immer diese überengagierten Muttis und Vatis, die sich dann speziell profilieren müssen, wer braucht sowas? Ja, am Schluss noch Kuchenschlacht, natürlich selbst gebacken von den unterbeschäftigten Muttis. Sorry für die harsche Kritik, aber für mich als berufstätige Mutter waren diese

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Anlässe ein „Kotz“. Ich hatte sowieso immer zu wenig Zeit und dann noch dieses unnötige „Glier“, jetzt wollen wir es alle schön haben zusammen bla bla, wo es doch im Grunde genommen fast immer ein Wettbewerb darum ist, wer das beste, gescheiteste, wohl erzogenste, liebste, schönste Kind hat. Als ich zur Schule ging, gab es keine Elternabende, niemand hat sie vermisst.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wichtige Infos kann man auch aufs Mail tun, das muss nicht persönlich passieren. Auch dass die Kinder ständig Briefträger spielen müssen, finde ich falsch. Im Zeitalter der modernen Kommunikation ist das ein alter Zopf, den niemand braucht. Für die 0,1 % Kinder, deren Eltern kein Internet haben, gibt’s den Postweg. Und ich weiss, dass ganz viele Lehrer noch so froh wären, wenn sie die lästigen Elternabende streichen könnten, die haben auch Besseres zu tun.

      • luftibus sagt:

        kann mir nicht vorstellen, dass es zu deiner zeit keine elternabende gab, du hast wohl eher nichts davon mitbekommen. übrigens: du schreibst gegen erlternabende, führst aber dann nur die supermamis und allfällige komplexe deretwegen ins feld. von ziel und inhalt keine spur.
        schulen sind im übrigen verpflichtet, zwei elternabende pro semsester (!) duchzuführen. ich weiss nicht ob das auch alle lehrer toll finden. jendefalls sind die aufgaben der schule mit der zeit gewachsen (umstrukturierung neuntes schuljahr, berufswahl…). vom nicht hingehen wird mami in schulischen belangen nicht schlauer

      • luftibus sagt:

        sorry, zwei pro schuljahr. ist aber immer noch viel..

      • Rahel S sagt:

        Da gebe ich dir recht, Pippi! Heute kann man Infos per E-mail vesenden. Und die Elternabende sind so viel ich weiss vorgeschrieben- das entscheidet nicht immer der/ die LehrerIn! Individualspraeche sind wichtiger und normalerweise interessanter- nur auch die nehmen viel Zeit ein- bei 24 Kinder nehemn diese Gespraeche schnell einmal 2 Wochen ein, an denen die Lehrperson jeden Abend Gespraeche fuehren muss! Auf jeden Fall muessen solche Elternabende kurz und buendig sein!

      • Sportpapi sagt:

        Wichtige Informationen per Mail? Das klappt ja nicht einmal mit engagierten Vereinsmitgliedern. Trotzdem soll man alle Kanäle nutzen, die zur Verfügung stehen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, gab es nicht luftibus, man kann erfolgreich Schule geben ohne diesen Klimbim. Dass ich meinen Vater einmal im Jahr in Schulzimmer sah, hatte ich der Tatsache zu verdanken, dass er in der Schulkommission war, die kamen in Corpore und suchten die Klassen heim. Ich hätte auch darauf gut verzichten können. Kinder finden es nämlich selten toll, wenn Mutti oder Vati in der Schule auftauchen. Die Schule war meine Baustelle, ich wollte da selber klarkommen.

      • Sportpapi sagt:

        Dass Schüler ihre Eltern nicht gerne im Schulzimmer sehen, war schon früher so. Ändert aber nichts daran, dass ein guter Kontakt zwischen Eltern und Lehrpersonen wichtig ist.

      • Cara Mia sagt:

        Luftibus: auch als ich Kind war hatten wir nie Elternabende, das war völlig unbekannt. Der Lehrer kam nach Hause, wenn etwas war. Ich kann mir nicht ernsthaft vorstellen, dass sich die Eltern früher hätten aufbieten lassen, die hatten, vor allem auf dem Land, viel zu viel zu tun. Zudem hatte der Lehrer eh immer Recht, wozu also noch einen Elternabend. Wir waren 36 Schüler in der Klasse, man stelle sich mal den Auflauf vor… zudem gab es einen Ganztägigen und fertig. Keine Lager, Freizeitangebote, Studienreisen und derartigen Schnickschnack.

      • luftibus sagt:

        habe nie gesagt, dass man ohne diese elternabende nicht erfolgreich schule geben kann pippi. bloss trägt in vielerlei hinsicht die schule plötzlich (unfreiwillig?) die verantwortung, wo bisher niemand oder sonst wer zuständig war: gestaltung des mittagstisches, irgendwelche elternräte und komissionen, infromationen zum klassenlager, und alles weitere was cara mia noch erwähnt. das zeugs per mail verschicken hat keinen wert, das ist zu unverbindlich und wird nicht gelesen.
        ich weiss nicht was auf primarstufe alles besprochen wird, in der oberstufe brauchts elternabende..

    • Rahel Larbi sagt:

      Die Elternabend im Kindergarten meines Sohnes waren jeweils kurz und knackig. Kein überflüssiger Schnickschnack, sondern die nötigen Informationen – danach konnte man gehen oder man durfte noch den Apéro geniessen und allfällige Fragen mit der Lehrkraft klären.
      21. Jahrhundert ok, aber ich kenne einige Familien, die sich den PC zu Hause (noch) nicht leisten können (bzw. die Hardware schon, nicht aber den Internet-Anschluss).

  • Daniel sagt:

    Zu meiner Schulzeit, waren die Lehrer froh das sie keine Schulabende veranstalten mussten und heutzutage wird mit Bussen gedroht. Ich dachte immer wir Leben im 21.Jahrhundert?

  • Doc sagt:

    Es zeugt von Anstand, dass man sich abmeldet, wenn man nicht am Elternabend teilhaben will oder kann. Und es ist richtig und wichtig, dass solche stattfinden. Meldet man sich nicht ab, ist eine Busse gerechtfertigt.

    • Piddy sagt:

      genau darum geht’s, Respekt und Anstand. man meldet sich ab, wenn man verhindert ist. anscheinend gehts nicht mehr ohne justiz“hilfe“

      • Monato Roddenberry sagt:

        Normalerweise verschickt man Einladungen, nur der Staat geht von Anwesenheitspflicht aus und büsst bei Fehlen mit Nichtanmeldung. Der macht also schon von sich aus ein Gewaltverhältnis auf wegen einem Elternabend. So verhält sich keine Sau als Privatperson und ihr 2 könnt mal eure Stöcke aus dem Arsch nehmen, vielleicht fällt dann das Denken leichter.

      • Kathy sagt:

        Wow Monato, welch ausgesuchte Wortwahl! Lies doch den Blog nochmal: Nicht das Fehlen wird gebüsst, sondern das UNENTSCHULDIGTE Fehlen. Wenn ich Leute einlade, erwarte ich auch, dass sie sich an- oder abmelden.

    • Monato Roddenberry sagt:

      Lies du doch nochmals, Kathy, vielleicht verstehst du dann ja wenigstens worauf ich hinauswill, wenn du schon die Formulierungsfehler so adlerscharf erspäht hast ginge es nur noch darum den Text zu verstehen. Was ist der Unterschied, den ich hier beschreibe, Kathy?

      • Doc sagt:

        Was für Drogen nimmst Du denn? Ich will auch!
        1. Lies den Text nochmals.
        2. Versuche zu verstehen.
        3. Ueberlege, was du darauf antworten willst.
        4. Wähle anständige Worte.
        So einfach kann das Leben sein ;o)

      • Monato Roddenberry sagt:

        Eben das meine ich mit dem Stock.

      • Paul sagt:

        So geil, dreimal mit der Nase draufgestossen aber immer noch nicht kapiert 😀 Danke Roddy!

      • Doc sagt:

        Genau! Weiter so! Solche Leute braucht die Welt!

  • adrian sagt:

    Neben der Mami_Mamfia (und die weiss immer genau wo du bist und was du tust), nun auch noch Bussen? Ich werde wohl bald wirklich an den nächsten Elternabend (früher hats ja auch ohne geklappt) gehen um den Lehrern Ihr ego zu hätscheln. Die liberale Schweiz liegt im sterben …

  • Viktor Troska sagt:

    Wo ist das Problem? Man wird es sich ja wohl einrichten können einmal im Semester an einem Elternabend teilzunehmen!
    Viel Rauch um Nichts.

  • Maja sagt:

    Diese Elternabenden sind die reinste Katastrophe. Niemand getraut sich die wirklichen Probleme auszusprechen sobald es die Lehrer/innen selber betrifft. Das war früher so und wird es auch heute noch sein. Du gehst hin zum Abnicken.

  • Stephanie sagt:

    Dann frage ich nochmals nach: Wie stellen Sie sich einen gelungenen Elternabend vor? Was für Erwartungen haben Sie an die Lehrperson(en)? Dauer? Themen? Präsentationsart? Materialien? Örtlichkeit(en)? Verpflegung?

    • Anna Abt sagt:

      In der Kürze liegt die Würze! In der Regel reicht ein Infoblatt. Dieses sollte man gegengezeichnet zurückverlangen! Man kann je nach Thema immernoch eine Fragerunde organisieren. Eine Stunde reicht. Mehr bilateralle Gespräche – vor allem dann wenn’s Probleme gibt. Aber natürlich darf man auch anrufen, wenn man nichts zu beklagen hat. Ich habe drei Kinder und ein einziges Mal erlebt, dass ein Lehrer mich extra angerufen hat, um ausschliesslich (auffallend) Positives zu berichten 🙂 Wow! Wer von Euch hat das schon mal erlebt??

    • Cara Mia sagt:

      @Stephanie: Allen Leuten kann man es nicht Recht machen. Ich kann nur für mich reden: ich lernte die Lehrer gerne kennen, vor allem in den oberen Klassen mit einer Vielzahl von Lehrern, kurze Vorstellung also. Dann hat mich interessiert, was läuft und wo Handlungsbedarf besteht. Und fertig. Weder Verpflegung, noch Power Point noch schöner Rahmen noch sonst etwas. Ich war immer gern relativ früh Zuhause, wegen den andern Kindern und weil ich sehr früh aufstehen muss. Nicht berufstätige Eltern mögen den Elternabend als soziales Ereignis geniessen, alle andern nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Genau so sollte ein Elternabend sein – kurz und klar, zum gegenseitigen Kennenlernen und Vermitteln der wichtigsten Botschaften, die alle angehen.

    • Andy M sagt:

      Ein gelungener Elternabend ist für mich, wenn er nicht stattfindet. Wichtige Infos per Post bitte. Individuelle Besprechungen sind, wen sie nötig sind, willkommen.
      Was mir wichtig erscheint: aus meiner Sicht als Elternteil ist die Ausbildung meines Kindes KEINE staatliche Veranstaltung, an der eine Elterncommunity zu beteiligen ist (wenn nötig über Erpressung). Die Ausbildung meines Kindes ist meine Verantwortung, die ich teilweise an die Schule delegiere. Die Schule ist eine willkommene Dienstleistung des Staats, die ich auch gerne bezahle. Mehr nicht.

      • ups sagt:

        Ich glaube, ich weiss, welches Kind frech wird zum Lehrer…

      • juditha sagt:

        Per Post, soso… Unsere Schule (bin Lehrerin) könnte sich das Porto vermutlich gar nicht leisten. Und noch was, mir machen die Elternabende auch keinen Spass.

      • Sportpapi sagt:

        Per Post, eingeschrieben… sonst weiss er wieder von nichts. Ihre Kinder würde ich nicht unterrichten wollen. Hoffentlich wissen die nichts von der Einstellung des Vaters.

  • Kaisha sagt:

    Was Lehrpersonen heute leisten, ist unglaublich! Ich denke, es ist nicht Eitelkeit, wenn sie etwas Respekt für ihre Arbeit verlangen. Sie setzen sich für unsere Kinder ein, haben einen Riesen“chrampf“ und möchten gerne, dass die Eltern sich dafür interessieren, was in der Schule abläuft. Eltern, die nicht am Elternabend erscheinen verpassen viel und übrigens scheint es mir, dass sie auch ihren Kindern gegenüber keinen Respekt zeigen, wenn sie sich nicht dafür interessieren, was in der Schule läuft. Kaisha

    • Cara Mia sagt:

      Es ist grossartig, wenn Sie eine derartige Lehrerin sind, und wir Eltern lieben Sie dafür. Das meine ich Ernst. Aber Sie glauben nicht, was sich manche Ihrer Kollegen leisten. Ich habe 2 Kinder durch die Schule geboxt, und da gibt es unglaubliche Unterschiede. Lehrer, die sich die Beine ausreissen, und andere, die anfangs Stunde ein Blatt verteilen, welches auszufüllen ist, und dann am PC gamen. Kein Witz, habe ich selber erlebt, am Elternbesuchstag.

      • Amanda sagt:

        🙂 Ich habe etwas Ähnliches erlebt. Auch an einem Besuchstag, morgens, in der ersten Stunde. Die Kinder haben in Gruppenarbeit lautstark irgendwelche Blätter ausgefüllt, währenddem die Lehrerin mit einer Bekannten in Wellington gechattet hat. Ihr statement: Wegen der Zeitverschiebung würden sie sich immer um diese Zeit im chat treffen …..

    • Amanda sagt:

      1. Was manche Lehrpersonen sich heute leisten, ist wirklich unglaublich!
      2. Respekt dem Lehrer gegenüber und echtes Interesse am Schulbetrieb lässt sich nicht „erzwingen“!
      3. „Eltern, die nicht am Elternabend erscheinen verpassen viel …“. Ja – viel unwichtiges Blabla.
      4. Die Teilnahme am Elternabend ist kein Indiz dafür, ob man seinem Kind Respekt entgegebringt.
      5. Was in der Schule läuft, erfährt man nicht an 1 (!) Elternabend.

      • Paul sagt:

        Aber man erfährt sicher was an der Schule läuft, wenn man gar nicht hingeht, gell Amanda!

    • Anna Abt sagt:

      Hallo Kaisha ich gebe Ihnen recht und schliesse mich Cara Mia diesbezüglich an. Ich persönlich sehe im Umfeld mehrheitlich sehr dankbare (mit)hilfsbereite und engagierte Eltern, vor allem wenn Lehrer sich sehr engagieren. Doch einLehrer muss sich selbst hinterfragen können, denn er ist in der Regel der Gescheiteste und Mächtigste im Zimmer. In allen anderen Berufsgattungen erhalten Sie automatisch Feedback von Menschen die ähnlich viel von Ihrem Beruf verstehen – das hilft. Lehrer, die (noch) keine Kinder haben, sollten ihrerseits den Erfahrungsvorsprung von Eltern respektieren.

      • Cara Mia sagt:

        @Anna Abt: Lehrer müssen sich zwar bewusst sein, dass sie, ausser am Elternabend, diejenigen sind, die die Macht haben und einen Wissensvorsprung. Aber ebenfalls, dass in ihrer Klasse so ein manches Kind sitzen dürfte, welches einen höheren IQ hat und sie überflügeln wird. Das hat mir einmal ein Lehrer gesagt, und mich damit wirklich beeindruckt.

  • Stephan sagt:

    Spannend. Zürich will wohl auch das Elternengagement auf ein tolerierbares Mittelmass gleichschalten. Elternabenden fernbleiben? Busse, da nicht in die Bildung involviert. Kinder zuhause selber unterrichten? Busse, da zu sehr in die Bildung involviert. Also bitte nur genau so viel in die Kinder investieren, wie es dem Staat in den Kram passt. Das gibt gefügige Bürger mit gut viel Wissen in den Köpfen. Erziehungsverantwortung und -berechtigung sowie Bildungsdiversität bleiben da auf der Strecke, und es kommt erst noch etwas Geld ins Bussenkässeli.

    • Sportpapi sagt:

      Wer bekommt eine Busse, weil er die Kinder selber unterrichtet? Ist höchstens so, dass die unterrichtende Person halt über die nötige Qualifikation verfügen muss. Sonst würden noch viele Eltern ihre Kinder zuhause „unterrichten“.

  • max sagt:

    Jetzt soll man sich noch der Umstände erinnern deretwegen solche Regimes eingeführt wurden: Es gibt sogenannt bildungsferne Schichten, die sich einen Dreck um die Schulleistungen ihrer Kinder kümmern. Es blieb nichts übrig, ausser dieses „Interesse“ an der Schule zu erzwingen.

    Das Problem allerdings bleibt ungelöst: Die betreffenden Eltern können weder Deutsch noch können sie lesen. Auch eine eingeschriebene Einladung zum Elternabend ist für sie nicht mehr als ein komisches Stück Papier.

    So wird eine weitere Bürokratie erschaffen mit dem Zweck von unserem Ausländerproblem abzulenken!

    • Anna Abt sagt:

      Das lenkt keineswegs vom „Ausländerproblem“ ab. Es löst einfach das Problem nicht, bildungsferne oder nicht deutschsprachige Eltern zu erreichen.

    • Sportpapi sagt:

      Ach ja – waren Sie konkret mal dabei, max? Ich war schon Mitorganisator von Elternabenden in Klassen mit 80% Ausländern. Die sehr wohl erschienen sind und sich eingebracht haben. Für die Hauptlehrerin war das aber auch die einzige und erste Gelegenheit, sich ein Bild von den familiären Hintergründen der Schüler/innen zu machen.

      • max sagt:

        @sportpapi

        Ich sagte nicht, die Elternabende seien überflüssig oder sie würden von sämtlichen ausländischen Eltern boykottiert. Ich sagte, die Bussen wurden eingeführt als politische Reaktion auf bildungsferne ausländische Eltern, die sich einen Dreck um die Schulbildung kümmern. Es genügen 5% schwarze Schafe und schon wird eine riesige Bürokratie aufgebaut. Diese dient auf zwei Arten den SP-Parteigängern: Noch mehr SP-wählende Staatsbedienstete können sich als Parasiten auf Kosten der Steuerzahler gütlich tun. Und die SP kann vom Ausländerproblem ablenken und es zum Elternabendproblem machen

      • Sportpapi sagt:

        @max: das ist jetzt einfach Unsinn. Es werden Bussen eingeführt, damit die Lehrer ein Druckmittel haben, Eltern zur Teilnahme an einer Veranstaltung zu zwingen, die als obligatorisch (Pflicht für Eltern) erklärt wurde – z.b. auch durch eine Schulpflege oder die Schulleitung. Wo soll da eine riesige Administration entstehen? Im Verhältnis zum Mehraufwand der Lehrpersonen, die ohne Elternabend wichtige Informationen – wie teilweise verlangt – allen Eltern persönlich kommunizieren müssen.

      • max sagt:

        @sportpapi

        Ich kann nur wiedergeben, welche politischen Diskussionen hier in Bern öffentlich in den Zeitungen vom Tagesanzeiger-Verlag geführt wurden. Der politisch in der Öffentlichkeit diskutierte Anlass für solche Verpflichtungen waren die ständigen Probleme mit den immer gleichen Ausländern, die nicht einmal gemerkt haben, dass sie jetzt in der Schweiz leben.

        Wer und was in Zürich beschlossen wurde, weiss ich nicht.

      • Sportpapi sagt:

        @max. Natürlich ist das der Auslöser. Bin nur nicht einverstanden, dass damit eine neue Bürokratie entsteht. Und eine bessere Lösung wurde auch noch nicht präsentiert.

    • Monika sagt:

      Und wie kommen diese bildungsfernen Eltern in anderen Lebensbereichen zu ihren Informationen, z. B. beim Autokauf, Führerschein, Arbeitsvertrag, Aemtern, etc.?
      Es gibt von den Gemeinden!
      bezahlte Dolmetscher, welche übersetzen.
      Es ist eben alles eine Frage der Prioritäten….

  • Regina sagt:

    Bei uns muss man sich für einen Elternabend schriftlich an- oder abmelden, ohne Begründung. Erhält die Lehrerin keine solche An- oder Abmeldung zurück, macht sie halt rasch ein Telefon und fragt nach. Das sind die Kinder ihr wert…

    • Sportpapi sagt:

      Und natürlich erreicht sie die Eltern auch beim raschen Telefon am freien Abend und muss es nicht mehrfach versuchen…

      • Regina sagt:

        Ich unterrichte 16 Instrumentalschüler, und wenn es etwas gibt, dann suche ich den Kontakt zu den Eltern. Ja, das Telefon kann eine Stunde dauern, und manchmal muss ich es öfter versuchen, bis ich jemanden erreiche, aber es lohnt sich, und gehört für mich zur Arbeit.

  • Andi M sagt:

    Nur weil bestimmte Staatsangestellte ihre im Erziehungswesen tätig sind, macht sie nicht interessant, kompetent oder für mich als Elternteil sonstwie wertvoll. Wenn mich der Staat schon unter Androhung von Strafen zwingt, mich mit diesen Personen abzugeben und ihnen mein Kind für eine längere Zeit zu überlassen, sehe ich nicht ein, wie man Respekt und Anerkennung von mir erwarten kann. Leute wie die Klotener Schulpräsidentin machen es nur schlimmer. Diese Frau denkt offensichtlich, dass sie die einzige ist, die beurteilen kann, was Eltern für ihre Kinder zu tun haben. Trauriger Fall.

  • Richard Hennig sagt:

    Es ist nun mal leider so, dass viele Eltern nur daran interessiert sind, dass ihre Kinder gute Noten mit nach Hause bringen. Das sie aber selber auch mitarbeiten und den Kinder zur Seite stehen sollen, dass hingegen wollen viele Eltern nicht, weil sie ja nie Zeit haben. Oder dass sie als Eltern auch mal die Kinder an einem Ausfluge begleiten sollten, dass ist ja schon fast Sklaverei von der Schulbehörde. Liebe Eltern es ist nun mal nicht so, dass Mann/Frau ein Kleinkind zur Schule schickt und ein paar Jahre später wie durch ein Wunder ein Maturand rauskommt. Selber mit anpacken muss sein.

    • max sagt:

      @Richard Hennig
      Wofür haben die Lehrer ihren Lohn? Damit die Eltern deren Arbeit übernehmen?

      Die Eltern sollen die Kinder gefälligst zuhause ordentlich erziehen. Für die Ausbildung ist die Schule und der Lehrer da.

      Das aktuelle kunterbunte Mischmasch von Verantwortlichkeiten führt zur Verwahrlosung der Kinder.

      • Sportpapi sagt:

        Wenn die Eltern die Ausbildung konsequent und vertrauensvoll in die Hände der Schule legen würden, bräuchte es die von den Eltern geforderte Mitbestimmung nicht. Und auch viel weniger Elternabende und sonstige Gespräche.

    • Markus sagt:

      Mitarbeit? ist doch gar nicht gefragt, jedenfalls bei uns. Die Kinder auf den Schulausflug zu begleiten wollen, würde als Mistrauenvotum gegenüber der Lehrerschaft betrachtet. Ach ja, bei uns ist noch Gesamtschule, also 1-4 Klasse zusammen, mit einem gemeinsamen Elternabend. Wir sind, nach dem wir zum dritten Mal die gleiche Geschichte gehört haben, auch nicht mehr hingegangen. Dies hat nichts mit Desinteresse gegnüber der Schule zu tun.

  • Erich K. aus Z sagt:

    Solange es nicht nur die Mitbewohner aus fernen Landen handelt, die gemassregelt werden, sondern auch Karrieremütter und Selbsterzieher, ist alles in Ordnung.

  • Daniela o. Kind sagt:

    Müssen beide Elternteile erscheinen? Wie ist es bei geschiedenen Paaren, werden da beide benachrichtigt? Ich nehme mal an, dass die Antwort jeweils nein heisst. Aber von mir aus gesehen müsste es zweimal ja heissen.

    • Max Metzger sagt:

      Nein, es kann sogar genau umgekehrt sein. Wenn der erziehungsberechtige Elternteil (zu 90% die Mutter) nicht einverstanden ist, DARF die Lehrperson dem anderen Elternteil keine Informationen geben. Ganz zu schweigen von einer Einladung zu einem Elternabend. Dafür wäre das gemeinsame Sorgerecht hilfreich.

  • Tina sagt:

    Den Bürgern von Kloten steht es ja frei Frau Corinne Thomet nächstes mal nicht mehr zu wählen. Ich persönlich wähle keine Politiker die uns Bürger in allen Bereichen stehts bevormunden wollen.

  • diva sagt:

    soviel sollten einem die kinder wert sein, dass man am elternabend erscheint! mit oder ohne busse.

    • Amanda sagt:

      Ich gehe nicht an Elternabende weil die Kinder es mir wert sind, sondern weil ich Informationen erwarte! Und – by the way – bei unseren Elternabenden sind ca. 75% der Anwesenden Mütter. Würde ich Ihrer Argumentation folgen, hiesse das ja …….

      • Sportpapi sagt:

        Dass sich mehr Väter interessieren, als es eigentlich nach üblicher „Arbeitsteilung“ zu erwarten wäre.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hör mal auf mit deinen Unterstellungen, dass Frauen grundsätzlich eine ruhigere Kugel schieben als Männer. Du übertust dich mit deinem Turnlehrerjöbbli auch nicht unbedingt. Ich habe fünf Wochen Ferien pro Jahr, und du?

      • Sportpapi sagt:

        Du meinst mich? Ich habe auch 5 Wochen Ferien pro Jahr. Und meine Frau, die Primarlehrerin ist, auch nicht mehr. Und wo habe ich unterstellt, dass Frauen eine ruhigere Kugel schieben? Hingegen habe ich auf die Unterstellung geantwortet, dass Väter sich offenbar nicht für ihre Kinder interessieren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Als Lehrer 5 Wochen Ferien? Sag mal, genierst du dich nicht ein bisschen, wenn du sowas erzählst? Ich meine, wir alle hier wissen, wieviel Ferien pro Schuljahr anfallen….. ach, und ja, die Weiterbildung: die machen andere Leute auch, am Abend z.B., nach der Arbeit, oder am freien Samstag, gelernt wird dann am Sonntag, nur so zum Sagen.

      • ups sagt:

        Pippi, mein Mann ist Gymilehrer und ich versichere dir, dass er in den vergangengen 2 Wochen Frühlingsferien nicht einen Tag ganz frei sich nahm: Prüfungen korriergieren von 20 Kindern mit ca. je 8 Aufgaben, dann eine Prüfung für ein krankes Kind nachschreiben, denn MaturandInnen in der Schule an 4 Vormittagen helfen bei Stoff, Maturfragen erarbeiten.. Du hast ne komische Idee, was LehrerInnen tun.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ein Gymilehrer bewegt sich in der Gewichtsklasse eines Kinderarztes, lohnmässig gesehen, da darf man auch einen besonderen Einsatz erwarten. Ich möchte hier aber auch noch anfügen, dass ich mit den Gymilehrern meiner Söhne nie Stress hatte, nur mit den Volkschullehrern. Würde mich auch interessieren, warum das so ist……

        Ich weiss übrigens ziemlich gut, was ein Lehrer so macht, ich war mal liiert mit einem. Am freien Mittwochnachmittag hat er meistens geschlafen und stand erst auf, wenn ich nach Hause kam, um das Nachtessen zuzubereiten, er liebte es, wenn ich kochte.

      • Kathy sagt:

        Echt jetzt Pippi, nimm dich mal zurück. Nur weil du anscheinend eine frustrierende Beziehung mit einem Lehrer hattest, musst du nicht gleich eine ganze Berufsgruppe angreifen. Mind. die Hälfte der 13 Wochen Ferien geht fürs Vorbereiten drauf, den Rest, also die „echten“ Ferien, haben sich die LehrerInnen verdient! Ich möchte meine Kinder nicht zu einem unmotivierten, ausgebrannten Lehrer schicken – gebt ihnen ruhig mehr Ferien!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Kathy, du irrst dich. Meine Beziehung mit dem Lehrer war kein Frust, der Frust kommt aus meiner eigenen Schulzeit und der Schulzeit meiner beiden Söhne. Und unmotiviert waren viele Lehrer, trotz der Ferien. Wusstest du übrigens, dass die Lehrerlöhne nirgends höher sind als in der Schweiz, ausgenommen Japan?

      • talon sagt:

        @pippi
        Ist dort dein Männerhass entstanden? Hat dir dein Lehrer eine schlechte Note gegeben? Hatten die Lehrer deiner Söhne, Probleme mit der Feministischen Erziehung? Wie hier: http://www.amazon.de/Hilfe-Mein-Sohn-Macker-Gesellschaft/dp/3596247489/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1304336834&sr=8-1 Unbedingt die Rezension lesen.

      • Sportpapi sagt:

        Ein Gymilehrer verdient deutlich mehr als ein Primarlehrer. Obwohl die Aufgabe sicher nicht schwieriger ist. Mag sein, dass die Lehrerlöhne in der Schweiz im Verhältnis zum Ausland relativ hoch sind. Dennoch haben wir akuten Lehrermangel, was mit Lohn, Arbeitsbedingungen und vor allem auch fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten zusammenhängt. Das gilt auch für gut bezahlte Gymilehrer. Schaut doch beispielsweise mal, wie viele ETH-Studierende sich aktuell zu Lehrern ausbilden lassen, zum Beispiel in Mathe oder Physik.

      • Simone sagt:

        @sportpapi
        Die Aufgabe, Wissen zu vermitteln, ist sicherlich gleich schwer/leicht. Jedoch ist der Stoff eines Gymilehrers doch um einiges anspruchsvoller/schwerer als Primarstoff. Ausserdem ist für ein Gymilehrer ein Hochschulabschluss obligatorisch. So erklärt sich die Lohndifferenz, resp. der vermeintlich hohe Lohn eines Gymilehrers…

      • Sportpapi sagt:

        @Simone: Ich weiss, wie man sich das erklärt. Allerdings habe ich auch auf allen Schulstufen – Primar, Oberstufe, Berufsschule, Kanti, Hochschule unterrichtet. Anspruchsvoll war jede Stufe, wenn auch auf ganz anderer Ebene. Natürlich muss in der Kanti mehr Fachwissen vorhanden sein. Ich bin aber nicht einverstanden, dass dieses höher bewertet werden sollte als die Fähigkeit von Primarlehrern, den Kindern grundlegende Fähigkeiten beizubringen, was nicht immer ganz einfach ist und professionelle Strategien erfordert. Von den Rahmenaufgaben (soziales…) mal ganz zu schweigen.

  • Barbara sagt:

    Ich gebe sepp z. komplett Recht: einen Abend im Jahr ab zu hocken im Klassenzimmer meines Kindes bringt mich nicht um. Natürlich gibt es spannenderes im Leben, da gebe ich Amanda recht. Aber eben: es ist auch spannend die Lehrerin/den Lehrer meines Kindes zu sehen. Auch spannend die Eltern der Kinder zu sehen, von denen ich nur höre. Mich interessiert, was im Leben meines Kindes abgeht und wer da täglich ca. 8 Stunden mein Kind unterrichtet. Und wenn ich just an diesem Abend verhindert bin, rufe ich die Lehrerin an oder gebe die Mitteilung mit dem „Pöstli“ mit.Ist nicht wirklich aufwändig.

    • Amanda sagt:

      Wir haben 2 Elternabende pro Jahr, bei 3 kids also 6. Ich würde aber auch an 10 Elternabende gehen, wenn sie es inhaltlich Wert wären. Die zwei jährlichen Zeugnisbesprechungen, die Besuchstage oder die Gespräche, die sich z.B. nach Schulschluss immer wieder zwischendurch Mal ergeben, sind mir wichtig. Dafür nehme ich mir gerne Zeit.

  • Amanda sagt:

    Mich stört, dass die – wie ich sie kenne – langweiligen Abende zu unverzichtbaren events hochgejubelt werden. Wichtige news? Keine Spur! Dafür die endlos dauernde Wahl des Elternrates, bemusterte Vor- und Rückschau der Näschilehrerin, und Tipps von der Zahnputzfrau oder Luustante. Mich empört, dass Eltern, die diesen events fernbleiben, Nachlässigkeit und Desinteresse unterstellt wird, ungeachtet dessen, wie sehr sie sich die restliche Zeit des Jahres für die schulischen Belange ihrer kids engagieren. Abmelden: Logo! Die Abmeldung jedoch begründen zu müssen, geht für mich definitiv zu weit!

  • m. stehli sagt:

    In BS hat man ja das Glück, dass von den Behörden verordnete Bussen einfach an einen Herrn in Riehen weitergeleitet werden können. Der bezahlts dann…. Oder hab ich da was falsch verstanden???

  • Guido Scvhäppi sagt:

    Meine Tochter hat einen Notendurchschnitt von 5.5, somit ist schulisch alles im grünen Bereich, vor allem wenn man in einer nicht sehr vornehmen Agglo-Gemeinde, dh. im Limmattal wohnt. Warum sollte ich an diese, mittlerweile zum Turm von Babylon mutierten Elternabende gehen und mich von lebensfremden Jungpädagogen vollquatschen lassen? Nur Eltern von echten Problemkindern sollten dort „nachsitzen“ müssen.

    • Paul sagt:

      Das Problem dabei könnte sein, dass niemand Eltern eines Problemkindes ist. Die meisten sind Eltern von Kindern, bei denen alles im grünen Bereich ist und deren Lehrer ein lebensfremder Jungpädagoge ist…

  • sepp z. sagt:

    Ich sehe das Problem nicht.
    Weiterhin ist es möglich, sich als Eltern zu entschuldigen und begründet fernzubleiben.
    Was aber scheinbar nicht toleriert wird, sind unentschuldigte Absenzen.
    Das geht doch in Ordnung, dasselbe würde bei den Schülern – geschweige denn bei den Lehrern – auch nicht akzeptiert.
    Überhaupt: Wie viele Elternabende gibts denn pro Schuljahr? Einen?

    • Cara Mia sagt:

      Es kommt darauf an. Bei einer Tochter haben wir Elternabende vermisst, da war einfach nichts. Bei der andern, im Kindergarten, mussten wir monatlich antraben, ja MONATLICH. Klar, das war nicht obligatorisch und irgendwann gaben wir Forfait. Aber der soziale Druck ist ja auch noch da, wenn es nicht obligatorisch ist.

      • ups sagt:

        Habt ihr das auch mal thematisiert? Ev. waren da die meisten Eltern nicht glücklich drüber..

  • Eni sagt:

    Was sind das für Eltern die kein Interresse an für schulische Belange ihrer Kinder haben und noch nicht einmal den Anstand haben sich zu entschuldigen?

    Das mit dem eingeschriebenen Brief ist ein Witz, schliesslich bringen die Kinder jeweils die Einladungen von der Schule nach Hause. Traurig, wenn man zu solchen Massnahmen greifen muss.

    • Andi M sagt:

      Die schulischen Belange sind mit Recht zu ignorieren. Unsere Schule ist nun mal lausig. Ich würde als Elternteil lieber dafür sorgen, dass mein Kind trotz der Schule etwas lernt. Für Infos an die Eltern gibt es den Postweg.
      Ein Witz ist vor allem wenn xbeliebige Staatsangestellte mein Kind als Vorwand benutzen dürfen, um mich gegen meinen Willen (stundenlang) zu belästigen.

      • max sagt:

        Andi M.
        Bravo! Gibs Ihnen!

      • Eni sagt:

        @ Cara Mia

        Ich kann ein Lied davon singen: ich kam gestern um 18.50 von der Arbeit nach Hause als ich von meinem Grossen um 18.55h anhören musste, dass er vergass mir die Einladung zu geben, wo das eher etwas spezielle Klassenlager besprochen wird. Beginn war um 19 h, habe es geschafft mit 2 min Verspätung 🙂

    • Cara Mia sagt:

      @Eni: dafür, dass meine Jungmannschaft mir die Zettel auch abgibt, hätte ich nie die Hände ins Feuer gelegt, also lieber die Post!
      Gegen effizient geführte und informative Elternabende ist nichts einzuwenden. Aber gegen mühsame, langfädige Reden. Die Lehrer beachten oft nicht, dass (auch) Eltern arbeiten und abends einfach nicht mehr mögen. Bei mehreren Kindern ist die Mitwirkungspflicht der Eltern an all den Anlässen, Aufführungen und dergleichen oft die reinste Tortur. Man fragt sich zuweilen, ob es wirklich um die Kinder geht, oder eher um die Selbstdarstellung mancher Lehrer.

      • Anna Abt sagt:

        Durch die Lehrer nicht gebremste Selbstdarstellung mancher Eltern inklusive. Wenn ich nach der x. Elternmeldung, die völlig persönlich und individuell bilateral geregelt werden müsste, was aber dem leitenden Lehrer total egal ist, abends bis 23h (!) auf harten zu kleinen Schülerstühlen gegen den aufkommenden Schlaf ankämpfen muss, dann gehe ich davon aus, dass ich als erwachsene Person das RECHT habe solche Anlässe auszulassen. Ich habe drei Kinder, macht ca 3 Eltern- und mind 6 Info-Abende pro Jahr… Lieber ein zwei Beurteilungsgespräche mehr und die Infos per Post.

      • karin sagt:

        ich mag auch nicht lange an einem Elternabend sitzen, ich bin von Natur aus nicht sehr geduldig. So kenne ich auch das mich Ärgern über langfädige Reden.
        Ich muss aber sagen, dass man ja die Möglichkeit hat, sich abzumelden. Und dass in unserem (Primar-)Schulhaus die Lehrer und Lehrerinnen auch mal die Eltern unterbrechen. Wir waren noch nie bis 22.00 am diskutieren.
        Mit 4 Kindern ist es zwar manchmal viel, aber ich finde, es ist doch machbar (auch neben einer 100 % Stelle und weiteren Verpflichtungen).
        Vielleicht unter anderem, weil die Lehrpersonen bisher durchwegs pragmatisch waren.

      • Eni sagt:

        Also, ich weiss nicht wo Ihr wohnt, aber ich hatte noch nie einen Elternabend erlebt der länger als 90 Minuten dauerte und das 1 mal Jährlich pro Kind, dazu im Normalfall pro Kind noch 1 Standortgespräch. Bei meinem Kleinen sind das durch seine Hirnverletzungen mehrere zusätzliche Gespräche pro Jahr plus viele Telefonate und zusätzlich Stunden wo erwartet wird, dass ich 2-3 mal jährlich in der Logo und Ergotherapie dabei bin.

  • heidi reiff sagt:

    Liebe Jeanette

    Es ist doch immer noch das gleiche Lied, die Kleinen hängt man auf, die Grossen lässt man laufen, Kantönligeist, Beamtenfilz, von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare, ich habe keine Bussenzettel, allen Menschen recht getan, ist eine Kunst die NIEMAND kann. Die Polizei ist Lumperei, hei jupei di, mha mh

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