«Die Kinder verletzt es noch viel mehr»

Shawne Fielding bei einem TV-Auftritt.

«Wenn ich höre, dass sich in der Schweiz viele Männer in einer ähnlichen Situation befinden wie ich, kann ich verstehen, dass sie das sehr wütend macht»: Shawne Fielding bei einem TV-Auftritt.

Im Februar vergangenen Jahres trennte sich das Schweizer Glamour-Paar Shawne Fielding und Thomas Borer. In der Folge musste Fielding aus der gemeinsamen Villa in Thalwil ausziehen, die Obhut über ihren Sohn (7) und die Tochter (3) wurde nicht ihr, sondern dem Vater zugesprochen ein auch für die Schweiz aussergewöhnlicher Fall. Shawne Fielding erzählt exklusiv für den Mamablog von ihrem Leben nach der Trennung.

«Ich war eine Vollzeitmutter, die Kinder waren mein Leben. Und plötzlich wurde mir mitgeteilt, dass ich als Frau und Mutter nicht mehr gefragt bin. Das war ein totaler Schock, ein Horror. Ich könnte so etwas verstehen, wenn ich eine Prostituierte wäre oder alkohol- oder drogensüchtig. Mir ist nicht erlaubt, meine Kinder zu sehen, ausser zu den vom Gericht festgelegten Zeiten. Schlimm ist auch, dass die Kinder noch zu klein sind, um zu begreifen, was passiert. Ich finde, auch wenn man als Partner nicht mehr miteinander auskommt, sollte man versuchen, dies von der Beziehung zu den Kindern zu trennen. Alles andere ist traurig, vor allem für die Kinder.

Natürlich schmerzt es mich als Mutter, von meinen Kindern getrennt zu sein, aber die Kinder verletzt es noch viel mehr. Es ist schrecklich. Die Kinder sind jeweils mittwochs und jedes zweite Wochenende bei mir. An dem Tag bringe ich sie zur Schule, am Nachmittag hat meine Tochter Schwimmkurs, dann gehen wir nach Hause, wir essen zu Abend, pflegen unsere kleinen Rituale: vorlesen, Zähne putzen, ein Bad nehmen, ins Bett gehen. Ich versuche unsere Tage so normal wie möglich zu gestalten. Am nächsten Morgen bringe ich sie zur Schule und dann bleibe ich da meistens und helfe aus, wo Bedarf besteht. Anfangs war der Abschied immer sehr emotional, wir mussten uns mit dieser Situation alle erst zurechtfinden. Für mich ist es noch immer jeden Tag sehr schwierig. Ich versuche stark zu sein und bin dankbar für die Unterstützung meiner Freunde und meiner Familie – Gott sei Dank gibt es Facebook.

Die Tochter ist noch zu klein, aber der Sohn versteht, was abgeht. Er macht eine schwierige Zeit durch und geht in eine Therapie. Er wird jetzt beim Vater von zwei verschiedenen Nannys betreut und kann nicht begreifen, warum er nicht bei seiner Mutter sein kann. Kinder brauchen die emotionale Unterstützung von beiden Eltern. Deshalb sage ich auch nie etwas Schlechtes über ihren Vater, weil ich sie nicht zwischen die Fronten manövrieren will. Als ich noch mit meinem Mann zusammenwohnte, ergab sich eine Situation, in der er den Kindern eine andere Frau vorstellte und plötzlich ging es um die Frage, wen sie mehr lieben, ihre Mutter oder sie. Das war wohl die schlimmste Situation, in der ich mich je befunden habe. Aber ich entdeckte auch, dass ich stark genug bin, so etwas durchzustehen. Weil ich meinem Sohn den Loyalitätskonflikt ersparen wollte, sagte ich zu ihm: Hör zu, was auch immer du sagen oder tun wirst, ich werde dich immer lieben. Ich hätte nicht gedacht, dass das möglich ist, aber die Trennung hat mich meinen Kindern noch näher gebracht. Sie brauchen mich und ich muss ihnen ein Vorbild sein.

Sie müssen lernen, sich in dieser Welt zurechtzufinden, müssen lernen, was richtig und was falsch ist und das kann man ihnen nur beibringen, indem man es vorlebt. Ich habe dem Sohn dann ein Handy gekauft, so dass er immer eine Verbindung zu mir herstellen kann, das hilft ein bisschen. Aber meine Kinder werden heranwachsen, sie werden die Situation reflektieren können, sie werden für sich entscheiden, was richtig und was falsch gelaufen und was überhaupt passiert ist. Ich konzentriere mich einfach auf die Zukunft und hoffe, dass alles okay sein wird.

Ich glaube nicht, dass ich Fehler gemacht habe, ich habe es nicht kommen sehen. Ich denke, dass mir so etwas in den Staaten nicht hätte passieren können. Ich befinde mich in dieser Situation, weil ich das Schweizer Rechtssystem nicht kannte. Und je mehr Zeit verstreicht, desto schlechter stehen die Chancen, dass sich die Situation noch verändern lässt. Und es scheint auch niemanden zu kümmern. Wenn ich höre, dass sich in der Schweiz viele Männer in einer ähnlichen Situation befinden wie ich, kann ich verstehen, dass sie das sehr wütend macht. Ich halte mich fest am Gedanken: Was auch immer passiert, niemand wird mir die Liebe meiner Kinder wegnehmen können. Wir sind gesund und haben einander. Daran halte ich mich fest.»

Aufgezeichnet von Michèle Binswanger

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende? Rund 20’000 Scheidungen werden in der Schweiz pro Jahr ausgesprochen, Mütter Väter und Kinder müssen sich auf ein neues Leben ausrichten. Die Scheidung ist womöglich zum verlustreichsten Feld des Geschlechterkampfes geworden und mit dem Streit um das obligatorische gemeinsame Sorgerecht ist das Thema aktueller denn je. Der Mamablog widmet der Scheidung eine Themen-Woche. Am Montag konnten Sie als Einstieg den Beitrag von Ralph Pöhner «Scheidung gleich Befreiung?» lesen. Am Dienstag präsentierten wir Jeanette Kusters Interview mit einem Scheidungsanwalt. Am Mittwoch erzählten Scheidungskinder von ihrem Schicksal. Und gestern lasen Sie Michèle Binswangers Gespräch mit dem Paartherapeuten Jürg Willi.

122 Kommentare zu ««Die Kinder verletzt es noch viel mehr»»

  • RR sagt:

    Habe selber 7 Jahre Streitscheidung hinter mir und hatte nicht die geringste Chance fürs Sorgerecht. Was hat Herr Bohrer da für Fäden gezogen? Mann/Vater muss 10000 Mal besser sein als eine Frau/Mutter um überhaupt eine Chance zu bekommen für das Sorgerecht. Hier ist mit den richtigen ‚Verbindungen‘ etwas gebastelt worden. Wir ‚Normalbürger'(Opfer) können da nur staunen.

  • Mike Keller sagt:

    Wenn zwei Nannys und ein immer abwesender Vater für die Kinder die bessere Obhut sein sollten als die Mutter, dann muss schon was schwerwiegendes vorliegen. Und wenn Frau Fielding noch meint, dass in den USA die Sache anders verlaufen wäre als im Schweizer Rechtsstaat täuscht sie sich gewaltig. Entweder sie verschweigt gewisse Dinge wie z.B. psyschische Erkrankung oder Ueberforderung oder sie kriegt ihre Kinder bald wieder zurück. Ich wünsche den Kindern, aber auch Frau Fielding nur das beste.

  • Michel Indra sagt:

    …..und so was Entscheidet Recht fuer Kinder in der Schweiz.Gleich Richter/in???

  • Ich habe keine Ahnung, weshalb die beiden sich getrennt haben.Frau Fieldings Text, sehr eindrücklich und
    absolut fehlerfrei geschrieben, was man von vielen Kommentaren nicht sagen kann, enthält einen
    Hinweis auf eine andere Frau, was auf eine 2. Beziehung des Ehemannes schliessen lassen könnte.
    Warum das Gericht das Sorgerecht dem Vater zugesprochen hat, ist mir darum schleierhaft. Ob die Männer
    tatsächlich meistens schlechter wegkommen als ihre Frauen, ist mir ebenfalls nicht bekannt, da ich seit bald
    60 Jahren verheiratet bin. Ich habe den Eindruck, dass heute zu rasch geschieden wird.

  • talon sagt:

    Noch etwas interessantes über Alleinerziehende in der Schweiz:
    http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/regionen/thematische_karten/gleichstellungsatlas/vereinbarkeit_von_familie_und_erwerbsarbeit/erwerbsgrad_allein_erziehender.parsys.0002.Image.gif

    Offenbar schaffen es wesentlich mehr alleinerziehende Väter, noch Vollzeit zu arbeiten, als Mütter. Woher das wohl kommt, könnte die Allimentenzahlung vielleicht daran ausschlaggebend sein?

  • Ueli S. sagt:

    Leider, Frau Fielding, hat auch Ihre Geschichte überhaupt nichts mit Recht und Gericht zu tun, sonder mit Sicherstellung der Existenzgrundlage von SozialarbeiterInnen bei Ämter und Behörden, den ein Richter folgt in den allermeisten Fällen den Empfehlungen genau solcher Personen, da Ihm die Zeit fehlt, sich wirklich selber ein Bild von der Situation zu machen, und in gar keinem Fall geht es um das viel zitierte Wohl der Kinder, den je schlechter es diesen geht, um so mehr Arbeit fällt für obengenannte Gruppe an.

  • Benster sagt:

    Hat eine der Damen, die jetzt Frau Fielding so innig bemitleiden, schon mal daran gedacht, dass es den Vater genauso schmerzen könnte, von seinen Kindern getrennt zu werden? Wieso soll das emotionale Leid der Frau stärker gewichtet sein als dasjenige des Mannes? – Ach, ich vergass: Selbst 40 Jahre Feminismus haben es nicht geschafft, dass sich die Frauen über ihre gerne gepflegte, heuchlerische Opferrolle emanzipierten. Frau = Opfer, Mann = Täter ist ja immer noch ein Kerngedanke des Feminismus. Da bleibt wohl noch einiges zu tun…

  • David sagt:

    Bin selbst Scheidungskind und kann verstehen, was diese Familie durchmacht. Dieser immer wiederkehrende Abschied ist herzzereissender als fast alles andere. Wir waren bei der Mutter und das war gut so, aber egal ob Mutter oder Vater, es tut immer weh, vorallem den Kindern. Jeden Sonntagabend weinend im Bett, anfangs laut und hilfesuchend, mit der Zeit leise und für sich allein. Als Kind merkt man bald, dass das Weinen nichts mehr bringt, da sowieso niemand helfen kann. Aber was einen nicht umbringt, macht nur stärker. Viel Glück jedenfalls für alle Beteiligten. Es kann nur besser werden.

    • Mia Berger sagt:

      Bin selber in einer intakten Familie aufgewachsen, deswegen interessiert mich Dein Kommentar. Meine Töchter haben so gut wie kein Kontakt zu ihrem Vater. Das ist zwar nicht mein Wunsch, überhaupt nicht, trotzdem denke ich oft, dass es für sie so viel einfacher ist. Sie haben ein Zuhause, einheitliche Regel usw. UND sie müssen nicht diese wiederkehrenden Trennungen durchmachen. Dafür haben sie halt keinen Vater….

  • Sigi sagt:

    Ich empfehle dem mamablog, nach dieser furchterregenden Themenwoche, einmal
    dem Phänomen „Liebe“ nachzuspüren, welche ja eigentlich die Basis zwischen Mann und Frau
    sein sollte……

  • Orlando S. sagt:

    Natürlich ist es neben den sachlichen Beschreibung des Lebens unter solchen traurigen Umständen ein wenig subtiler Manipulationsversuch:

    Der Fokus soll weg von der Frau auf den BÖSEN, REICHEN, UNTREUEN, RÜCKSICHTSLOSEN, RECHTEN, VERFILZTEN MANN gelegt werden. Wenn man Thomas Borers Karriere mitverfolgt hat, weiss man, dass er stets Projektionsfläche für allerlei männerfeindliche Schlammschlachten war.

    Da die Gründe für den Sorgerechtsverlust bei Frau Fielding-Borer im Dunkeln sind und hier auch nicht thematisiert werden, ist es billig MÄNNERBÜNDLERISCHE Verschwörung der Gerichte zu bemühen.

  • Verena Luisa sagt:

    Könnte es sein, dass Frau Fielding die Idee etwas zu laut dachte, im Falle eines für sie positiven Gerichtsurteils mit den Kindern zusammen nach Amerika zurückzukehren?

    • Dan sagt:

      Ich denke nicht, dass bei unserer männerfeindlichen Scheidungspolitik auf den Mann Rücksicht genommen worden wäre… da kenne ich analoge Beispiele, die das belegen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Meine Überlegungen gehen auch in diese Richtung. Und insofern würde ich den Entscheid des Gerichts auch verstehen, ich konnte nie nachvollziehen, wie Kinder mit einer Schweizer Mutter und einem Schweizer Pass gegen ihren Willen ins Ausland verfrachtet werden konnten. Ich denke an die Fälle „Australien“, zwei Kinder, und „Italien“, der Sohn einer Radrennfahrerin aus Luzern. Die „Australien“ Kinder sind zum Glück wieder da, wie ich kürzlich lesen konnte, sie haben nach wie vor ein inniges Verhältnis zur Mutter.

      • Viktor Troska sagt:

        Andere Länder sind diesbezüglich fortschrittlicher als die Schweiz und verlangen jeweils das Einverständnis zur Ausreise der Person die das Sorgerecht NICHT innehat. All diese Kindsentführungen nach Tunesien u.ä. Länder könnte man so weitestgehend verhindern. Wer Kinder in die Welt setzt muss eben auch Kompromisse eingehen und kann im Falle einer Scheidung nicht einfach auswandern und somit dem Kind und dem anderen Elternteil ungeheuren Schaden zufügen.

    • Yves M. sagt:

      Sollte eigentlich keine Begründung für die Zuteilung des Sorgerechts sein, aber wer kann das schon beurteilen in diesem Fall?

      Abgesehen davon, wäre doch ein geteiltes Sorgerecht ein besseres Zeichen gewesen. Auch für alle anderen Sorgerechts-Streitfälle.

  • E.H.Roth sagt:

    verstehe nicht wenn die Kinder zu 90% der Mutter zugesprochen wird, warum diese Aufregung plötzlich? Es scheint als sei es ein verbrechen ein Sorgerecht dem Mann zu übergeben. Ich bin der Überzeugung, dass bei diesen 90% mindestens bei 50% das Sorgerecht den Frauen per sofort entzogen werden müsste.

    • talon sagt:

      Absolute Zustimmung. Gerade die Kommentare von den eingefleichten Feministinnen hier sprechen Bände. Solange die kinder zur Mutter kommen, ist alles in ordnung, aber wehe sie kommen zum Vater. Man sollte sich diese Ideologie genauer anschauen, sätze wie „Frauen werden nicht als Frau geboren, sondern dazu gemacht“ beleuchtet sehr gut, warum Feministinnen wollen, das die Kinder zu den Frauen kommen, sie wollen die Erziehungshoheit, sie wollen die Kinder nach ihrer Ideologie umerziehen:
      http://www.fun-and-care.at/paedagogik.php?Titel=Geschlechtssensible+P%E4dagogik oder aussagen wie:

      • talon sagt:

        „Unser Ziel ist nicht der andere Junge sondern gar kein Junge“ von dem Verein Dissens e. V.

  • Sibelius sagt:

    Ein eindrücklicher Text, aber leider schwer einzuschätzen, weil wir die Sicht der anderen Seite und die Gründe für die Entscheidung des Gerichts nicht kennen. Daher erübrigt sich (für uns) eigentlich die Diskussion über die Schuldfrage.

  • Lisa sagt:

    Könnte es sein, dass eine der Nannys die Kinder seit der Geburt konstant betreut, weshalb das Gericht diese Entscheidung traf?
    Eine Vermutung!!

  • Ottilia sagt:

    Ich kann den Schmerz von Frau Fielding sehr gut verstehen, denn ich habe leider etwas ähnliches erlitten (als Mutter/Frau!). Es ist das Schlimmste was einem passieren kann, wenn man so über die Kinder verletzt und demütigt wird, egal ob als Frau oder als Mann. Aber Frau Fiedling sieht das recht, sie darf die Kinder da nicht in einem Machtkampf hineinziehen. Auch bei mir und meinem Sohn wurde durch diese grauenhafte Situation unser Verhältnis noch enger, ich wurde ihm wichtiger als in der Zeit wo er noch bei mir wohnte. So wünsche ich allen Beteiligten viel Kaft.

  • heidi reiff sagt:

    Ich kenne persönlich einen Fall, es geht um eine Erbschaft in der CH, keine Prominenten, jahrelang dauert dieser Prozess, ist noch nicht abgeschlossen, die Anwälte sind die lachenden Dritten, verdienen sich eine goldige Nase bei Schönheitschirugen läuft das auch so, Anwälte spielen sich oft auf wie Päpste, Hauptsache der Rubel rollt, der Euro, der Dollar, Geld und Macht regiert die Welt……..

  • Kringel sagt:

    Traurig, diese Geschichte! Frau Fielding tut mir genauso Leid, wie alle andern (Männer oder Frauen), die von diesem Schicksal betroffen sind. Was ich nicht verstehe, ist die Knausrigkeit bei den Besuchsregelungen. Jeden Mittwoch und jedes zweite Wochenende. Das sind 1.5 Tage pro Woche von sieben.

  • Gene Amdahl sagt:

    ALK ist auch eine Droge!

  • Mamablog-Redaktion sagt:

    Liebe Leserinnen und Leser,
    Wir bitten Sie dringender als sonst, sich an die Diskussionsregeln zu halten und sachlich zu bleiben. Kommentare mit beleidigenden oder gar ehrverletzenden Inhalten werden selbstverständlich nicht freigeschaltet, die betreffenden Schreiber genauso selbstverständlich gesperrt. Dies nicht nur aus Respekt vor der Autorin des Postings, sondern auch im Interesse der Mamablog-Community. Besten Dank, Ihre Mamablog-Redaktion

  • Andi sagt:

    Wie wohl Thomas Borers Sicht der Dinge ist? Egal, ob jetzt er oder sie das Sorgerecht hat, wichtig ist doch: Die Kinder leiden unter der Trennung. Einmal mehr.

    • Some1 sagt:

      Kinder leiden unter jeder Trennung. Versteht man wenn man es selbst erlebt hat ziemlich gut 🙂 Und ob der Vater oder die Mutter das Sorgerecht hat macht dabei keinen Unterschied. Man leidet auch dann noch, wenn man die Möglichkeit hat den fehlenden Elternteil täglich zu sehen. Weil die Situation für ein Kind einfach schwierig und komplex ist.

  • Christian Sterchi sagt:

    Es ist gut möglich, dass Frau Fielding das Sorgerecht nicht bekam, weil Thomas Borer als ehemaliger Schweizer Diplomat eben doch Vorteile hatte. Ich glaube keinesfalls, dass Gerichte und Behörden wirklich unabhängig sind. Shawne Fielding entspricht auch nicht ganz dem Bild der klassischen fürsorglichen Mutter. Allerdings ist ihre Argumentation auch nicht ganz glaubwürdig – sie konnte sich bestimmt gute Anwälte leisten, die das Schweizer Rechtssystem kennen. Es entsteht das Gefühl, dass das Ganze vor allem mit Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Fielding zu hat…

    • Lina sagt:

      Wir sind nicht in Russland, Herr Sterchi. Die Gerichte sind unabhängige Instanzen. Dieser Entscheid ist x-fach abgefedert. Das Bezirksgericht Horgen hat sehr, sehr, sehr gute Gründe, von denen weder Sie noch ich wissen, der Mutter das Sorgerecht nicht zuzusprechen. Die Schweizer, auch Richter, sind „Promis“/Autoritäten/Politikern/Diplomaten gegenüber grundsätzlich skeptisch eingestellt; es ist ihre Mentalität. Ein bisschen Anarcho-Duft sogar in der Richer-Nase des homo alpinus? Ja. – Die Schweizer mögen es nicht, Promis nach dem Maul zu reden oder sich beeinflussen zu lassen. Ganz im Gegenteil

  • Huzi sagt:

    Na ja, es ist ja wie überall auf der Welt…wer mehr Beziehungen hat, gewinnt!

  • hansueli sagt:

    In Anbetracht der öffentlichen Schlammschlacht die im Fall Borer/Fielding stattfand finde ich es höchst heikel einer Partei hier eine Plattform zu bieten um die andere anzugreifen.

    • xyxyxy sagt:

      ja da haben sie recht – und da wir keine der Gründe für das Gerichtsurteil kennen, wundere ich mich für all die Parteinahmen der Kommentoren hier. Zeigt wiedereinmal wie naiv der durchschnittliche Zeitungsleser ist.
      Alles was wir mit Gewissheit sagen können ist: es ist schlimm, wenn ELTERN ihren Kindern so etwas antun. In den allermeisten Fällen braucht es schon zwei, dass es zu solch vertrackten Situationen kommt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach, tun sie doch nicht so abgehoben! Klar können hier keine wirklich objektiven Stellungnahmen abgegeben werden, weil niemand die Fakten genau kennt (und viele sie wohl auch nicht entsprechend würdigen könnten). Trotzdem sprechen die Tatsachen für sich: Eine Mutter, die sich Vollzeit – mit Babysitter, ja – um die Kinder gekümmert hat, verliert das Sorgerecht bei der Scheidung. Das IST bemerkenswert, weil absolut unüblich. Die einzig vernünftige Erklärung für mich: Das Gericht befürchtete wohl, dass die Kinder in den USA landen könnten.

      • Brunhild Steiner sagt:

        „Klar können hier keine wirklich objektiven Stellungnahmen abgegeben werden, weil niemand die Fakten genau kennt“
        Eben, wir wissen nicht was da alles gelaufen ist, wir wissen nicht was Frau Fielding mit „Vollzeitmutter“ genau meint, und daher ist es auch nicht angebracht nun einfach alles zu schlucken und zu befinden das sei ein skandalöses Urteil.
        Wenn schon Zurückhaltung, dann bitte in beide Richtungen!

    • basilea sagt:

      Lieber Hansueli, wo wird Thomas Borer angegriffen? Ich war gespannt auf den Beitrag von Shawne Fielding, denn ich erwartete eine „Hasspredigt“ gegen ihren Ex-Mann und einen Bericht, der auf die Tränendrüsen drücken wird. Nun- es kam anders als erwartet. Frau Fielding beschreibt sehr sachlich und korrekt den Alltag mir ihren Kindern. Man spürt, dass ihre Kinder für sie sehr wichtig sind und sie sehr rücksichtsvoll ihnen gegenüber handelt.Ich gratuliere ihr zu diesem Beitrag.

  • Lina sagt:

    Frau Fielding wäre eine lustige, liebenswürdige, hilfsbereite, sympathische Nachbarin; davon bin ich überzeugt. Und sie ist unendlich traurig. Es steht hier, und es klingt nicht nach Lüge. Allerdings bin ich überzeugt, dass das Bezirksgericht Horgen gute, seriös abgeklärte Gründe hatte, den Entscheid, wie er vorliegt, zu fällen. In der Schweiz muss Gravierendes vorfallen, dass das Sorgerecht nicht der Mutter zugesprochen wird. Richter haben Schweigepflicht. / Mauschelei ist auszuschliessen. Ein Thomas Borer wird eher skeptisch beäugt, als bevorzugt behandelt.

    • maria sagt:

      Kenne einen ähnlichen Fall, da hatte der Vater auch gute Beziehungen und hat das Sorgerecht zugesprochen bekommen bei einem 120% Job.

      • Lina sagt:

        Maria, das ist unglaubwürdig. Das Gericht ist an die Schweigepflicht gebunden; wir wissen nicht, was genau zum Entscheid führte. Die Gerichte in der Schweiz arbeiten seriös.

      • Gene Amdahl sagt:

        @LinA: Gerichte in der Schweiz arbeiten seriös. – WAS FÜR EIN HOHN!

    • sepp z. sagt:

      einverstanden.
      in der schweiz muss gravierendes vorfallen, dass das sorgerecht nicht der mutter zugesprochen wird.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Alles richtig, aber noch skeptischer seine Frau. Sie ist ein Glamourgirl, dass sie daneben eine gute Mutter sein kann, wird von konservativ denkenden Menschen sehr gern in Frage gestellt. Es wäre doch noch interessant, wie die politische Zusammensetzung des Gerichtes ist.

      • Lina sagt:

        Frau Fielding ist eine sehr charmante, lustige, emotionale Frau. Persönlich ist sie bestimmt einnehmend und punktend. – Wir wissen schlicht nicht, was Sache ist.

      • Sportpapi sagt:

        In welcher politischer Konstellation des Gerichtes wären denn die Chancen eines Mannes im Sorgerechtsstreit grösser? Links? Eher nicht, oder? Rechts-konservativ? Eher nicht, oder?

      • Andi sagt:

        Politische Zusammensetzung? Stammtischniveau. Ein Weiterzug steht jeder Partei offen.

      • sepp z. sagt:

        politische Konstellation für des Mannes grösste Chancen?
        Links: negativ. Mitte, bürgerlich: negativ. Rechts-Konservativ: negativ. Religiös: negativ
        sieht schlecht aus für den Mann.

    • Marcel sagt:

      Ich bin zwar einverstanden mit der Aussage, dass die Gerichte grundsätzlich seriös arbeiten. Oft fehlt aber der nötige Mut zu pragmatischen Lösungen, welche im Rahmen des geltenden Rechts möglich wären, aber nicht den „gängigen Entscheiden“ entsprechen. Die aktuelle Gerichtspraxis basiert leider auf den Entscheiden einer vergangenen Zeit mit anderen gesellschaftlichen Massstäben und anderen Rollenverteilungen. Alle rechtlichen Möglichkeiten nützen nichts, wenn der Spielraum nicht sinnvoll ausgenützt wird. Unsere Richter müssen ermutigt werden die vorgetrampelten Pfade öfters zu verlasssen.

  • oma sagt:

    Ich war eine Vollzeit mutter und meine Kinder waren mein Leben – nun werden die Kinder von zwei Nannys versorgt!???????????
    hatten die Kinder nicht schon vorher, während der Ehe eine Nanny und liessen die unzähligen „wichtigen Termine“ eine Vollzeitmutterschaft überhaupt zu? Für mich Fragen, über Fragen und lassen die rührselige Darstellung doch eher in einem zweifelhaften Licht erscheinen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Hören sie doch auf, klar hatten die Kinder zusätzlich eine Nanny, warum auch nicht? Wenn die Eltern zusammen Verpflichtungen zu übernehmen haben ist es anders gar nicht machbar. Ich hatte auch ein „Hüetimeitschi“ für gewisse Zeiten, bei mir hiess es einfach nicht „Nanny“.

  • René sagt:

    An diesem Fall verstehe ich vieles nicht.
    Frau Fielding schreibt zum Beispiel, dass sie die Kinder jeweils mittwochs und jedes 2. Wochenende betreut, jammert aber, dass sich die Kinder nun an 2 Nannies gewöhnen müssten. Betreut nun sie oder die Nanny? Herr Borer dürfte auch kaum mehr zu Hause sein als vorher.

  • In weit über 90% der Fälle werden bei Ehescheidungen und eheschutzrechlichen Verfahren Kinder und Kleinkinder der elterlichen Obhut der Mutter unterstellt. Bei der Frage der Obhutszuteilung ist der Scheidungs- bzw. Eheschutzrichter nicht an die Parteibegehren gebunden, sondern hat die Pflege- /Erziehungseignung der Parteien von Amtes wegen zu untersuchen. Es nützt der finanziell stärkeren Partei nichts, wenn sie sich durch einen „Staranwalt“ vertreten lässt, was auch in der amerikanischen Rechtsprechung der Fall. Offrenbar haben triftige Gründe für eine Obhutszuteilung an den Vater gesprochen

  • Frauen gegenüber Männern zu bevorzugen wäre ein Verstoss gegen das Diskriminierungsverbot bzw. den Gleichbehandlungsartikel in der Bundesverfassung.

    Bundesverfassung Art. 8 Rechtsgleichheit
    Abs. 1 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    Abs. 3 Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.

    Das Kindeswohl steht im Vordergrund.

    • Gene Amdahl sagt:

      Das haben die Richter noch nicht gelernt, da diese die Bundesverfassung nicht kennen.

      • S.R.L. sagt:

        Das Kindeswohl – wie vom Gesetz zu Recht legiferiert – ist im Vorliegenden m.M. nicht wirklich gutachterlich geprüft! Und – gemäss UNO Kinderrechtkonvention, wo die Schweiz als Signatarstaat fungiert -obligatorisch die Kinder sichtlich nicht befragt!

  • Viktor Troska sagt:

    Traurig und ein weiterer Beweis, dass die Schweizer Rechtssprechung unbedingt überarbeitet werden muss. Das gemeinsame Sorgerecht wird kommen, es ist nur eine Frage der Zeit!

  • ladina sagt:

    Bin über eine kleine Feinheit gestolpert, die eine ganz neue Perspektive in den Blog bringt: „Er wird jetzt von zwei verschiedenen Nannys betreut…“.

  • Susanne Sinclair sagt:

    was mich am meisten stört ist diese Diskussion um ‚Männer‘ und ‚Frauen‘. Jede Scheidung ist anders. Recht ? Einen grossen Anteil am Dilemma haben die Anwälte, die oft die Prozedere für ihr eigenes Wohl hinauszögern. Und die Betroffenen stehen unwissend daneben. Eine Scheidung kann zwischen Fr. 1000 und unendlich kosten. Für mich steht fest, dass es à priori immer nur Verlierer gibt. Emotional wie finanziell und dies bei Mann und Frau. Offenheit und aktive Kommunikation können helfen den Schaden bei Kindern zu begrenzen. KInder müssen wissen, was los ist. Schönreden und ’so tun‘ bringt nichts.

    • talon sagt:

      Gerade was die Finanzen angeht, sind Männer definitiv die Verlierer, unabhängig von der Individuellen Geschichte, die hinter der Scheidung steckt. Die Zahlen sind da doch eindeutig. Nicht umsonst werden die meisten Scheidungen von Frauen eingereicht.

  • robin sagt:

    Ohne zu wissen aus welchen Gründen das Gericht die Kinder Herrn Borer übergeben hat, macht eine Diskussion keinen Sinn. Ich bin mir sicher, dass die Richter in diesem öffentlichen Fall sehr vorsichtig beurteilt haben.

    • Cara Mia sagt:

      Das dürfte gerade hier nicht stimmen. Sorry. Da mein obiger Beitrag verstümmelt wurde – ich war wohl zu direkt – nur so viel: beachten Sie die politischen Umstände, und es dürfte vieles klar sein.

      Immerhin ist hier eine Frau so betroffen, wie häufig die Männer, und es ist einfach nur desolat.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Cara, ich hab noch von keinem Fall gehört, in dem der Mann VOLLZEIT – und zwar nicht nur vorübergehend, weil er grad arbeitslos war – für die Kinder da war und sie dann der Frau zugesprochen wurden bei der Scheidung. Das gibt es nicht, insofern ist der Fall Borer eben schon interessant, nicht wegen dem Glamour-Effekt von Shawne. Ich hoffe, dass sie das weiterzieht, genug Geld hat sie ja.

      • robin sagt:

        Sie waren nicht zu direkt, nur liegen Sie da oben falsch. Sie wissen selbst sehr genau wie streng Gerichte prüfen. Und genau in so einem öffentlichen Fall werden die Richter einen Teufel tun und sich zu weit auf die Äste rauswagen. Wie oben bereits gesagt, ohne das Gerichtsurteil zu sehen sind alle Kommentare heute komplett sinnlos.

      • Urs sagt:

        Desolat auch für die Männer…. warum blos wird stets angenommen das die Männer die Kinder nicht wollen und Frau ein sogenannt höherwertiges Grundrecht darauf hat?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Warum? Weil die meisten Männer während der Ehe noch so froh sind, wenn die Frau die Kinderbetreuung hauptsächlich übernimmt, je kleiner die Kinder und je aufwendiger die Betreuung, desto schwergewichtiger bei der Mutter. Viele Väter entdecken ihr Vätergen genau zum Zeitpunkt der Scheidung! ………. wer Böses dabei denkt……

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Artikel kürzlich im „Spiegel“: Nach wie vor werden die gesetzlich vorgeschriebenen „Väterzeiten“ (um die volle „Subvention“ zu erhalten) nur gerade im Minimum genommen, dazu die allermeisten am Ende der Frist, also spätestmöglich, wenn die Kinder sicher weniger zu tun geben als zu Beginn. Fazit: Die Väterzeiten bringen nicht den gewünschten Effekt, kosten viel und haben kaum Auswirkungen auf die gesellschaftlichen Zustände. Noch, ich bin trotzdem froh, dass Frau von der Leyen diesen Vorstoss gewagt hat.

        http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,559053,00.html

  • Cara Mia sagt:

    Shawn ist viel zu gutmütig gewesen. Absolut absurd, wie sich Richter & Co. blenden lassen. Aber klar ist: eine attraktive, sexy Frau wie Shawn hat im biederen Gerichtssaal keine Chance gegen den „seriösen“ Herrn mit Krawatte. Ein Hohn.

    • robin sagt:

      Und Sie wissen das ganz genau, Frau cara mia. Kennen Sie das Urteil? Und wenn überhaupt, denke ich, dass Herr Borer eher schlechte Karten hatte, nach seiner angeblichen ausserehelichen Bekanntschaft in Berlin. Ich bleibe dabei. Frau Fielding sagt hier nur die Wahrheit, die ihrem Ansehen nützt. Ein Königreich für das Gerichtsurteil.

    • Thomas sagt:

      Für SIe gelten ähnliche Fragen wie für die offenbar Wissende Frau Langstrumpf, sehr geehrte Frau Mia.

      Woher wissen Sie, dass Frau Fielding „gutmütig“ ist?

      Woher wissen Sie, dass sich die Richter haben „blenden“ lassen?

      Warum ist der richterliche Entscheid ein Hohn?

      Erkären Sie das uns doch mal, bitte. Und auch an Sie geht die Bitte: Argumentieren Sie bitte scharfsinnig, und trennen Sie Meinungen von Fakten.

    • Dani Kobler sagt:

      Das ist jetzt aber ein ziemlich starker Fusstritt ans Bein der blinden Justizia von jemandem der – vermutlich – nicht an der Verhandlung anwesend war und – wieder vermutlich – den Fall wie alle anderen nur aus den Medien kennt.

    • Sportpapi sagt:

      Woher wissen Sie das? Vielleicht gab es ja stichhaltige Gründe für das Gericht. Immerhin wussten die Richter genau, dass ihr Entscheid öffentlich diskutiert wird. Da werden sie wohl sehr sorgfältig abgewogen haben.

    • Pat Pussycat sagt:

      Genau, das ganze ist auch eine rassistische Sache. Das Gericht hat eindeutig antiamerikanisch entschieden.

      So, Ball flach halten, Cara. Du weisst nicht viel über den Fall, niemand tut das (ausser den direkt Beteiligten). Wir haben hier die Sicht der Frau gelesen, und die ist ja nicht „die Wahrheit“, oder?

    • Viktor Troska sagt:

      Interessante Theorie! Ich glaube jedoch eher dass der Richter war schwul war, denn sonst hätte sie ihn bestimmt mit ihrer Weiblichkeit, mit den Waffen einer Frau überzeugen können.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Merci Cara, bin ganz Deiner Meinung! 🙂

      Vielleicht sollte Shawne den Anwalt wechseln.

      • Linda-Sue sagt:

        Frauen, die sich einfach nur mal so aus Reflex sofort auf die Seite der Frauen schlagen, „oh der böse, böse Mann“, sind echt peinlich. Keiner weiss was im Hause Borer abgegangen ist. Also warum gleich zetern? Es soll es tatsächlich geben, dass Väter den besseren Draht zu den Kindern haben, als die Mütter – sich mehr kümmern. Wir kennen das Urteil nicht, also ist auch ein pro Frauen Aufschrei völlig fehl am Platze. Nun Gucken die Männer zu 99% der Kinderfragen in die Röhre und bekommt einmal ein Vater das Sorgerecht, – Skandal

  • Erich sagt:

    Ausgangspunkt dieses Leides ist die Entscheidung zweier Eltern und ein Gerichtsurteil. Ohne die Hintergründe dazu ist es schwierig, Stellung zu beziehen: Weshalb wollte sie sich scheiden lassen? Weshalb erhielt der Mann die Kinderobhut?

    Der Rest ist Schmerz und Leid, besonders der Kinder (mit 7 schon zur Therapie?). Aber eben halt eine Konsequenz, die Scheidungswillige besser vorher bedenken.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    So kleine Kinder von ihrer Mutter zu trennen, die Vollzeit für sie gesorgt hatte, ist skandalös. Ich weiss nicht, wie der Bohrer das hingekriegt hat, aber Shawne Fielding wünsche ich die Kraft, diesen Entscheid durch alle Instanzen hindurch anzufechten. Wenn man denkt, wie traumatisch so etwas für die Kinder sein muss, hat man für deren Erzeuger nur Verachtung, das Wort „Vater“ wäre hier fehl am Platz.

    Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Glück, Shawne und hoffe, dass Sie bald wieder Vollzeit für die Kinder da sein dürfen!

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Pippi Langstrumpf:
      aber Männer, die es „gar nicht haben kommen sehen“, die kriegen von Ihnen regelmässig aufs Dach
      (bei Frau Fielding müssen wir das aber unhinterfragt stehenlassen?)
      und den Spruch „nach der Scheidung ist vor der Scheidung“ hingeknallt.
      Sie hinterfragen und bezweifeln ihre Aussagen, doch hier schlucken Sie alles? Was heisst bei diesem Beispiel schon „Vollzeitmutter“ und „vollzeitlich für sie gesorgt“?

      Ich hätte mir jedenfalls gewünscht dass ein weniger prominentes Beispiel den Themenabschluss machen darf.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Genau Brunhilde, nach der Scheidung ist vor der Scheidung, das ist so Usus bei Schweizer Gerichten, IM IMTERESSE DER KINDER! Nur hier wurde von diesem Grundsatz abgewichen, warum wohl? DAS ist das Skandalöse!

        Warum darf Frau Fieldings Scheidung nicht den Abschluss machen in dieser Themenwoche? Weil sie reich ist? Leiden reiche Leute weniger, wenn ihnen die Kinder entzogen werden? Was für eine bünzlige Einstellung!!!

      • Sportpapi sagt:

        Nach der Scheidung ist vor der Scheidung. Wer, ausser SF, behauptet, dass es im konkreten Fall nicht so ist? Ausserdem ist der Spruch unpassend, weil sich die Situation nach der Scheidung immer massiv verändert – SF hätte beispielsweise bestimmt den Lebensmittelpunkt der Kinder in die USA verschoben, was ein massiver Eingriff gewesen wäre.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf:
        „Nur hier wurde von diesem Grundsatz abgewichen, warum wohl? DAS ist das Skandalöse! “
        Das ist IHRE Vermutung, ob es wirklich so ist können wir nicht wissen.
        Skandalös finde ich eher dass weiblichen Aussagen sofort und unhinterfragt Glauben geschenkt wird, denselben aus männlichem Mund aber nicht!
        Und schlechter Abschluss weil die Protagonisten dieser Geschichten für Medienhype gesorgt haben
        und es wohl mehr um ein weiteres mal im Gespräch bleiben geht als wirklich um die Frage wie es Betroffenen nach einer Trennung ergeht- das war jetzt meine skandalöse Vermutung.

    • Viktor M. sagt:

      Glaube kaum, dass die Kinder von den Hauptbezugspersonen getrennt sind! Sprich die Nanny ist noch immer bei ihnen inkl. dem Vater.
      Doch zum Glück gibt es Stimmen wie sie, die befürworten wie eine Mutter zu leben hat mit Prunk, Ausgang, Männerbekanntschaften und dies alles auf Kosten vom EX, wie die Kinder am Schluss dann aufwachsen ist egal….

    • Thomas sagt:

      Warum ist das skandalös, liebe Frau Langstrumpf? Hätten Sie die Güte, das uns Unwissenden zu erklären?

      Und woher wissen, Sie, verehrte Frau Langstrumpf, dass das für die Kinder „traumatisch“ ist?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Rutschen sie mir den Buckel runter mit ihren süffisanten Sprüchen. Wenn sie solche Fragen stellen müssen, ist ihnen eh‘ nicht zu helfen!

      • Heiner Müller sagt:

        Ich möchte auch gerne wissen, Frau Langstrumpf, was Sie wissen! Und zwar ohne Ihre unreifen Beschimpfungen zu lesenl Legen Sie uns mal die Fakten dar, die Ihnen bekannt sind, bitte. Sie wissen, was Fakten sind? Also los, bitte! Und ganz ruhig.

    • Pat Pussycat sagt:

      Langsam. Was genau die Sorgerechtsentscheidung verursacht hat, weiss man nicht, das Gericht hat sein Urteil nicht öffentlich begründet (das darf es anscheinend gar nicht). Shawne Fielding und Tomas Borer haben auch nichts darüber gesagt. Spekuliert wurde, dass das Urteil so gefällt wurde, weil die Mutter seltener um die Kinder war als der Vater, und darauf kommt es bei Scheidungsprozessen sehr an, wie Du ja weisst, Pippi. Ich habe hier keine Meinung, da ich die Realität bei den Leuten nicht kenne, und ich erwarte dies auch von Dir, Pippi.

    • Sparter sagt:

      Da zitiere ich doch dich: „Wie man sich bettet so liegt man.“
      Ansonsten, kenne ich den Fall zu wenig um urteilen zu können. Für Kinder ist es aber immer schwer, wenn die Eltern sich streiten und daher ist es wichtig, auch wenn man sich nicht mag, sich doch zu respektieren, als Menschen und den Kindern die Mutter, bzw. den Vater nicht vorzuenthalten. Nicht nur aus Respekt für den/die Expartner/-in, sondern auch aus Respekt gegenüber der Beziehung zwischen den Kindern und dem anderen Elternteil.

  • Roland sagt:

    ich finde es nicht sehr sinnvoll, prominente hier zu wort kommen zu lassen. gerade leute aus der glamour-szene haben sowieso keine fehler. und die amerikanishce kultur, resp. die amerikaner sehen erst recht immer nur das positive. dazu eine rechtfertigungs-plattform zu bieten finde ich nicht sehr glücklich.

    ich kann nicht beurteilen, wer in diesem fall besser für die kinder sorgen kann.
    tatsache ist natürlich in jedem scheidungsfall, dass die kinder sehr leiden. die eltern sollten einmal aufhören immer nur an sich selber zu denken. die kinder sind mindestens gleich wichtig!

  • Dani Kobler sagt:

    Wieso wurde hier nur die Seite der Frau dargestellt, wieso nicht auch die des Mannes?
    Wollte er nicht, warum hat man dann nicht einen anderen (weniger prominenten) Fall genommen?
    Je nach alter der Kinder hätte man sogar noch deren Sicht bringen können.
    So aber ist es nur eine Sicht, und ich vermute mal die Diskussion wird den üblichen – arme Frau und böser Mann – oder umgekehrt Lauf nehmen.
    Schade.

  • Urs sagt:

    Ich weiss nicht wie man Interwiews bzw. Aussagen von berühmten Leuten sehen soll die das gleiche Leid erfahren wie all die anderen? Sind es nicht die zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen die es einem ermöglichen altarnativen zu haben die den meisten anderen nicht zur Verfügung stehen und so ein Teil der Sorgen fehlt? Das fängt ja nur schon bei der finanzierung von 2 Wohneinheiten an und zieht sich dann quer durch alles andere bis am Ende beide flach am Boden liegen und am Hungertuch nagen. Es wird also nicht nur das emotionale auf tiefst Werte reduziert sondern auch das finanzielle.

  • Henseler F. sagt:

    ich habe das selber als kind auch erlebt. in der ganzen diskussion ist es wichtig, dass man die kinder ernst nimmt und solche scheidungserlebnisse nicht wegwischt mit worten wie „ach komm, so schlimm war doch das nicht, du hattest doch immer genug zu essen“ oder „ach, deine mutter hat es doch dann auch gut gemacht“. das hilft nicht weiter. man muss das aufarbeiten. ehrlich. schonungslos. und es tut gut, wenn sich ein elternteil auch mal entschuldigt.

  • fishfood sagt:

    Dass ein CH-Gericht dem Mann die Obhut zuspricht ist ja äusserst selten. Mich interessiert’s wie er das geschafft hat. Eigentlich sollte er ein Vorbild für die CH-Männer sein.

    Was die Dame im Augenblick durchmacht, machen wahrscheinlich 80% der geschiedenen Männer in der CH durch.
    Tja, willkommen im Klub.
    Das Sie alles auf’s CH-Rechtssystem abschiebt ist etwas bei den Haaren herbeigezogen…. aber eben… jeder der „Verliert“ sucht einen Schuldigen

  • Heiner Müller sagt:

    Thomas Borer zeigt natürlich nur nur Frau Fielding, wie man mit Kindsobhut erwerbstätig sein kann – er muss sich genau so organisieren wie eine Kassierin bei Lidl -, er zeigt es auch allen anderen Müttern, allen Richtern, allen Vätern, einfach allen, die davon betroffen sein könnten.

    Und der Fall regt Mütter an, nicht ihren ehemaligen Ehemann zu „rupfen“, sondern sich selbst in die Riemen zu legen. Denn es kommt noch viel zu häufig vor, dass Männer es mit wachsendem Frust hinnehmen, dass man sie unter dem Vorwand „kann nicht arbeiten, muss auf Kinder aufpassen“, ausnimmt.

    • doro sagt:

      Nein, Thomas Borer muss sich nicht genauso organisieren wie eine Kassierin bei Lidl, da er sehr viel mehr verdient und sich Nannies leisten kann, die ihn signifikant entlasten.

      • Heiner Müller sagt:

        Es wäre doch wirklich gut, wenn in diesem grandiosen Blog alle gesandten Textteile erschienen!

        Und was ändert das am Grundsatz meiner Aussage? Nichts. Herr Borer kann erwerbstätig sein und auf die Kinder aufpassen oder aufpassen lassen. So braucht er Shawn Fieldings Unterhalt nicht zu berappen, die natürlich – ich wette drauf! – nicht erwerbstätig sein könnte. Es geht mir darum, dass zu oft und zu viel „gerupft“ wird unter dem Vorwand „kann nicht arbeiten, muss auf Kinder aufpassen“. Man kann sich nämlich sehr wohl organisieren. Mit wenig und mit viel Einkommen. Fragen SIe meine Mutter.

      • KT sagt:

        Ganz genau!

      • re keller sagt:

        Er wird wohl auch eine Haushälterin und einen Gärtner bezahlen können. Da geht es vielen anderen Geschiedenen schlechter. Als „Normale“ hat man da schon einwenig mehr zu knacken. Das kann aber auch dazu führen, mit den Umständen etwas Kindsgerechter und weniger radikal-trennend zu handeln. Bei Borers könnte auch interkulturelle Zwiste aufgetreten sein, was bei einer Trennung oft auftritt, dass man/frau sich Richtung eigene Wurzeln zurückbewegt. Schade und traurig

  • Hubert Schoch sagt:

    hab das Leben dieses Paares etwas verfolgt. Da gibt es vermutlich 2 die nie einen Fehler gemacht haben. Der eine Teil dieses Paares vermag offensichtlich die besseren Anwälte zu bezahlen und der andere Teil scheut sich nicht, seine Seite in der Oeffentlichkeit schonungslos auszubreiten. Da scheint auf beiden Seiten ein leicht überdurchschnittlicher Geltungsdrang vorzuliegen. Ihren Kindern täte wohl etwas mehr Ruhe gut. Ich weiss nicht was die Wahrheit ist.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Lässt mich ein bisschen ratlos zurück dieser Beitrag, da empfinde ich die vielen Erlebnisberichte der Teilnehmenden authentischer, besonders auch da man jeweils nachfragen/haken konnte. Mit dem heutigen Datum hats wohl nichts zu tun?
    Männer welche sich jeweils aufs „ich hab es nicht kommen sehen“ beriefen haben jeweils heftigst aufs Dach gekriegt.
    Eine unglückliche Situation allemal.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Teil 2
      Wüssten wir von anfang an gründlich Bescheid über die eigene Persönlichkeit und ihre Auswirkungen, Teambildungsprozesse, Konfliktstrategien, wie uns unsere Herkunft prägt; würden wir gründlich/er über unseren Umgang mit Zeit, Geld, Konfliktsituationen/Stress reden, unsere Beziehungen innerhalb Verwandtschaft neu positionieren (ua eine eigene Familientraditon finden und sich nicht als „Anhängsel“ behandeln lassen), klären was noch an Eigenraum- besonders auch wenn Kinder da sind- möglich und machbar ist (wünschbar auf jeden Fall!)…

      • Brunhild Steiner sagt:

        Teil 3
        … vielleicht gäbe es dann weniger so
        „ich habe es überhaupt nicht kommen sehen“-Geschichten-
        insbesondere wenn ein regelmässiger Partnerschafts-Checkup betrieben wird um eben ganau diese kleinen Missstimmungen frühzeitig zu orten.

  • Erika Kessler sagt:

    Was Frau Fielding zu erwähnen vergisst. Immerhin hat ein Gericht über die Zuteilung der Kinder entschieden, und es hatte das Wohl der Kinder zu wahren. Ich gehe einmal davon aus, dass das Gericht Gründe für seine Entscheidung hat und nicht parteiisch war. Interessant wäre es, wenn Frau Fielding auch sagen würde, was aus Sicht des Gerichts für die Zuteilung sprach.

    • J_Randi sagt:

      Das ist formal richtig, aber ich befürchte, Frau Fielding hatte einen weniger guten Anwalt als Herr Borer und ging nicht mit dem Richter golfen (etwas böse gesagt). Den Glauben daran, dass Gerichte unbestechlich und unparteiisch sind, habe ich nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Den Glauben, dass die Schweizer Gerichte korrupt sind, habe ICH nicht. Wenn parteiisch, dann in wahrstem Sinne des Wortes wegen einer Parteimitgliedschaft/-afffinität.

    • gugus sagt:

      ja, traurig für die kinder ist es allemal, dass sich die eltern nicht auf gemeinsames sorgerecht bzw. zeitlich etwas gerechter verteilte betreuung einigen konnten.

      • Erika Kessler sagt:

        Ich gehe davon aus, dass Frau Fielding als intelligente Frau, gut vernetzt, in einer solch wichtigen Sache sicher nicht irgendeinenen Anwalt auswählt, sondern sich die Wahl überlegt und Referenzen einholt. Und das Gericht muss ja die Sache von Amtes wegen genau abklären, da ist der Einfluss der Anwaelte nicht so gross.

  • Sabrina sagt:

    Einige Gesetze in der Schweiz diskriminieren nach wie vor die Männer, trotzdem kommt kein Gleichstellungsbüro auf die Idee etwas dagegen zu unternehmen. Diese Büros sollten abgeschafft werden. Das sage ich als Frau.

    • Sabrina, dieser Verwaltungszweig mit ca. 200 beschäftigten Frauen wurde von deinen Vorkämpferinnen eingerichtet um die Revolution der Geschlechter abzuschliessen. Schliesslich handelt es sich um einen Verfassungsauftrag. Und um die Verfassung zur Verteidigen haben wir ja das Gewehr im Schrank. Und du willst gegen einen „Im Namen des Allmächtigen“ vom Volk beschlossenen Verfassungsauftrag anschreiben. Bist du denn noch eine richtige Schweizerin? Noch auf dem Boden der Verfassung? Ausserdem hat auch die UNO das Gendermainstreaming als Milleniumsziel deklariert? Mrs. Clinton ist gegen dich.

  • Emil Gross sagt:

    Ich bin auch geschieden, aber niemals würde ich behaupten, ich hätte keine Fehler gemacht.

  • Dani Kobler sagt:

    Bei einer Scheidung gibt es immer nur Verlieren: Kinder, Frau, Mann. Und ebenso gibt es bei einer Scheidung mind. 3 Seiten der Geschichte.
    Und somit eine Frage resp. Kritik an diesem Beitrag:
    Wieso wurde hier nur die Seite der Mutter dargestellt?
    Wollte der Vater nicht? Wieso hat man dann nicht einen (weniger prominenten) Fall genommen, bei denen beide Parteien, und je nach Alter der Kinder auch noch deren Version, befragen und einander gegenüberstellen hätte können?
    Und nun wird es die übliche Diskussion, arme Frau – böser Mann, oder umgekehrt geben. Schade.

  • Viktor M. sagt:

    Im weiteren beschreibt sie nichts anderes, was tagtäglich bei der Schweizer Rechtsprechung mit den Vätern passiert, NUR diese dürfen dann dafür noch Finanziell aufkommen. Wenn man bedenkt, dass 75% der Scheidungen von Frauen (Mütter) beantragt werden!!

  • Argonaut sagt:

    Glückwunsch zu dieser Themenwoche!
    Eine Spiegelung der Scheidungssituation der Männer wie hier am Beispiel durch SF war und ist in der Medienlandschaft längst überfällig. Vielleicht werden die „Gesetzeshüter(innen)“ dadurch endlich aus ihrem Tiefschlaf aufgeweckt.

  • Heinz Oswald sagt:

    Dass die Bindung von den Klein-Kindern zur guten Mutter natürlicherweise stärker ist als zum (guten) Vater, habe ich immer problenmlos akzeptiert, ja mich gefreut – dass hier der Entscheid gegen die Mutter gefällt wurde, trägt der Beziehung aus Sicht der Kinder keine Rechnung. Zum Leidwesen speziell auch der Kinder.

  • Regula Blumer sagt:

    Ich habe bisher Frau Fieldings Leben nicht verfolgt, es interessierte mich nicht. Wie sie hier aber von ihrer Situation berichtet, finde ich grossartig. Das hilft anderen, Frauen und Mönnern, die in derselben Situation sind. Hut ab. Und Gratulation an den Mamablog für die tolle Themenwoche!

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