Sexismus reloaded

Katie Price ist ein ehemaliges Boxenluder und jetzt, äh, Botschafterin für Polo. Ist die wiebliche Sexualität wirklich der Königsweg zur Macht?

Katie Price ist ein ehemaliges Boxenluder und jetzt, äh, Botschafterin für Polo. Ist die weibliche Sexualität wirklich der Königsweg zur Macht?

Am Wochenende war Katie Price in der Schweiz und danach in allen Zeitungen. Warum? Price sei, so informieren uns die Qualitätsblätter, ein «ehemaliges Boxenluder», was auch immer das ist, berühmt fürs berühmt sein, für ihre künstlichen Brüste, ihren Solariumteint, oder was auch immer. Daran haben wir uns längst gewöhnt, genau so wie an die Oben-Ohne-Coiffeusen im Blick, Studentinnen, die voller Stolz erzählen, dass sie sich am Wochenende prostituieren und die Allgegenwärtigkeit von Ex-Vize-Miss-Autopneus und Ähnlichem. Wer soll sich darüber aufregen – man will ja nicht als prüde gelten.

Genau das ist das Problem, sagt die britische Autorin Charlotte Raven in einem Essay, der in der aktuellen Emma zu finden ist. Irgendwann in den Neunzigerjahren, als die erste Welle des Feminismus realpolitisch zu greifen begann, verloren die Töchter jener Generation jedes Interesse an der Bewegung. Feminismus, das war einfach zu reizlos für eine Generation, die es kaum erwarten konnte, ihre Reize endlich gewinnbringend zu vermarkten. Wer wollte schon eine verbissene und frustrierte Emanze sein? Stattdessen übernahmen jetzt die Girlies und Powerfrauen das Zepter. Frauen wie Madonna, Frauen mit Eiern. Frauen, die ihr Ziel bedingungslos und unter Einsatz aller ihnen zu Gebote stehenden Mittel erreichen wollten. Auch mit Sex. Vor allem Sex. Schliesslich weiss jeder, dass der sich vermarkten lässt, wie kaum eine andere Ware. Warum also die Sache nicht selber in die Hand nehmen? Schliesslich muss man nur dafür sorgen, dass man die eigene Chefin bleibt.

Die Folgen sehen wir heute. Die Medien sind voll von «Girls» mit künstlicher Oberweite, die via Big Brother oder Castingshow Celebrity-Status erworben haben, diese It-Girls lassen dann ihr Sextape ins Internet leaken, um noch ein bisschen mehr am Aufmerksamkeits-Regulierer zu drehen. Natürlich hält sich keine dieser Frauen für ein Opfer. Sie handeln aus souveräner Entscheidung, ihr Körper ist ihr Kapital und sie scheren sich einen Dreck darum, was andere davon halten mögen. Als Sklaven ihres ausser Kontrolle geratenen Turbo-Narzissmus instrumentalisieren sie fröhlich ihren Körper, den sie schon früh als Werkzeug begreifen, um das zu bekommen, was sie wollen.

Die Frage ist, ob das schlecht ist. «Heute ist es kein Geheimnis mehr, was Frauen wollen», schreibt Raven. «Heute ist es nicht der Beruf, der einen erfüllt oder ein glückliches Familienleben, sondern Aufstieg im weitesten Sinne.» Zu einem ähnlichen Schluss kommt die Feministin Natasha Walter. Dieser Tage erscheint ihr neues Buch «Living Dolls – warum Frauen heute lieber schön als schlau sein wollen» auf Deutsch. Auch Walter kritisiert die weibliche Über-Sexualisierung im Dienste der Selbstvermarktung und sie stellt fest, dass die Frauen dieses Mal nicht Opfer, sondern die Täterinnen sind. Beziehungsweise beides zugleich.

Walter fragt nach dem «emotionalen Preis», den Frauen zahlen müssen, die sich beispielsweise in der Sex-Industrie verkaufen, die gern und häufig Pornos schauen und die Sexualpartner wechseln. «Hinter dem Spassfaktor verbirgt sich immer noch Missbrauch», sagt sie. Dies scheint mir allerdings der falsche Ansatz. Nur weil die Frauen gelernt haben, ihren Willen ohne Rücksicht auf Verluste durchzusetzen, heisst das nicht, dass es keine Verluste gibt. Deshalb müssen sie sich die Frage gefallen lassen, was ihr Narzissmus denn bewirkt, welches die Konsequenzen sind, für die Männer, für die Kinder, für das Zusammenleben.

«Überzeugt vom Mythos der Selbsterfindung», schreibt Raven, «wähnt sich die Frau von heute im Glauben, ihr Leben von der Wiege bis zum heutigen Tag im Griff zu haben. Sie hat kein Weltbild, nur das Verlangen, ihren Willen durchzusetzen. Sie weiss nicht, was sie tut, aber sie tut es ohne Wenn und Aber.» Und das ist der springende Punkt. Macht muss ja nicht schlecht sein, aber sie bedeutet immer auch Verantwortung. Wer allerdings keine Ahnung hat, was er tut und auch kein Weltbild und keine Werte hat, die er vertritt, handelt meistens unverantwortlich.

Walter sieht hinter der Rückkehr des neuen Sexismus auch einen neuen biologischen Determinismus am Werk, der behaupte, Frauen könnten einfach nicht anders. Sie hingegen glaubt fest daran, dass es sich beim geschilderten Phänomen nur um soziale Konstruktionen handelt, die man hinterfragen könne. Das mag in gewisser Hinsicht stimmen. Doch persönlich glaube ich, dass die Biologie im Selbstverständnis der Geschlechter tatsächlich eine grosse Rolle spielt und dass es nicht hilfreich ist, diese Komponente kleinzureden. Viel mehr müssen wir sie voraussetzen, damit wir hinterfragen können.

Die weibliche Sexualität ist attraktiv – aber wollen wir unseren Töchtern tatsächlich vermitteln, dass Sex bloss ein Mittel zum Zweck, der Königsweg zur Macht oder wenigstens zum sozialen Aufstieg ist? Dass ihr Körper eine Ware ist, die es gemäss dem ästhetischen Imperativ zu normieren gilt? Dass die Kinder, die im weiblichen Körper heranwachsen, ihr Eigentum sind und als Machtmittel gegen den Mann eingesetzt werden können?

Wir haben hier im Blog schon verschiedentlich nach dem neuen Mann gefragt, der seine Rolle angesichts der erstarkten Frauen neu definieren muss. Dies gilt auch für die Frauen. Sie müssen sich fragen, wie ein souveräner weiblicher Lebensentwurf aussehen könnte. Sexualität gehört meiner Meinung nach dazu. Aber sie muss reflektiert und relativiert werden, auf allen Ebenen. Und zwar vor allem auch von den Frauen selbst. Sonst tut es ja keiner.

Präsentation des Buches: «Living Dolls» von Natasha Walter am 17. Februar in Bern

567 Kommentare zu «Sexismus reloaded»

  • Frank Baum sagt:

    Der Feminismus hat mit den INteressen genauswenig zu tun wie der Kommunismus etwas mit den Ansprüchen der Arbeiterklasse zu tun hatte. Beide zielen aber auf einen endlosen Kampf ab, der die Gesellschaft spaltet. Hier sieht man, wie die Feministinnen über die Frauen herziehen, die sich nicht so verhalten, wie sich die Feministinnen Frauen gerne vorstellen. proostitution und Pornographie sind lediglich ein Problem der Feministinnen. Es ist kein problem der Frauen und auch kein probelm der Männer. Die Feministinnen dürfen sich daran stossen, wie sie wollen. Es spielt weiter keine Rolle.

  • Der Kampf um soziale Anerkennung durch materiellen Erfolg beginnt doch schon in der Primarschule. Entsprechend ist die Schwelle diesen mit allen Mitteln zu erreichen gesunken. Kein anderes Thema wurde in den letzten Jahren so commerziell ausgeschlachtet wie das Thema „Liebe“, doch wer von einem Liebespaar spricht, ist antiquar. Es passt einfach nicht in die Welt der individualisierten Freiheit. Als Individuum hat man einen Lover, als Paar unterhält man eine Partnerschaft, die meist nur bis zur nächsten Win-Lose-Situation besteht. Prostitution ist ein Win-Win-Geschäft.

  • Sportpapi sagt:

    Prostitution und Pornographie sind zu verbieten. Andere „moderne“ Länder machen es vor:
    http://www.blick.ch/news/ausland/popstar-muss-in-den-knast-165693

  • Blitz Blank sagt:

    Apropos weiblicher Sexismus:

    Gestern in der Sendung „Lifestyle“ auf Telezüri:

    Patricia Boser war zu Gast bei den Mister Schweiz Finalisten.

    In einer Szene müssen die 4 Finalisten auf Kommando von Patricia Boser Liegestütz machen. Das ganze Setting und das Verhalten von Boser fand ich recht sexistisch. Ich habe mir dann vorgestellt, wie es wäre, wenn ein männlicher Moderator 4 Miss Schweiz Finalistinnen in einem ähnlichen Setting, ähnlich behandeln würde: UNDENKBAR!!!

    Soviel zu (akzeptablem) weiblichen Sexismus und (unakzeptablem) männlichen Sexismus.

    • Globetrotterin sagt:

      Ich habe diese Sendung nicht gesehen. Aber ich kenne Patricia Boser persönlich. Sie ist ganz bestimmt nicht sexistisch veranlagt. Im Gegenteil: Ich habe noch selten eine Frau erlebt, die dermassen in den höchsten Tönen von ihrem Mann geschwärmt – man könnte schon fast sagen diesen verherrlicht – hat. Wenn diese Szene sexistisch war – oder auch nur so rüber gekommen sein sollte – dann war das mit Bestimmtheit von der Regie so vorgegeben. Und wer da für die Regie verantwortlich war, müsste noch herausgefunden werden.

      • Blitz Blank sagt:

        Ich wollte auch nicht sagen, dass Frau Boser sexistisch ist. Dass sie jedoch ihren Mann verherrlicht, sagt noch nichts darüber aus, wie sie Männern begegnet.
        Vielleicht liegt es auch daran, dass Mister und Miss Schweiz Wahlen an und für sich sexistische – also sexuell stereotypisierende – Veranstaltungen sind.
        Wie auch immer: Die Szene mit umgekehrter Geschlechterverteilung wäre nur sehr schwer denkbar.

    • Roland sagt:

      Dass Männer in unserer Gesellschaft verarscht werden, ist ganz normal. Sieht man in der Werbung eigentlich dauernd. Die Schweiz ist nach Österreich etwas das zweitschlimmste Land in dieser Beziehung.

  • Globetrotterin sagt:

    Bei mir läuft im Hintergrund auch das WEF auf SwissInfo. Gerade eben hat Oliver Kahn die Millionengehälter der Sportler gerechtfertigt. Da verschreibt sich also ein Mann mit Haut und Haar während 24 Stunden am Tag dem Fussball. Alles andere wird hinten an gestellt, das gesamte Leben dreht sich nur noch um Fussball, etc., etc. Folglich muss ein solcher Einsatz auch mit den entsprechenden Millionen abgegolten werden.
    Sofort habe ich gedacht: Diese Job-Description ist haargenau identisch mit derjenigen einer Hausfrau und Mutter. Der einzige Unterschied ist, dass letztere das zum Nulltarif macht, währenddem Männer sich sowas mit Millionen vergüten lassen!

    • interim placeholder sagt:

      Wobei halt Kahn ein Weltklassegoalie war derweil Globine keine Weltklassehausfrau ist (nicht persönlich nehmen, es geht mir hier nur darum, zu zeigen, was Kahn denn so besonders macht).

      • Globetrotterin sagt:

        Ich erhebe keineswegs den Anspruch, eine „Weltklassehausfrau“ zu sein. Im Gegenteil – nichts liegt mir ferner. Aber zeig mir doch eine Frau, die für ihren „Rund-um-die-Uhr-Einsatz“ auch nur annähernd entlohnt wird.

      • interim placeholder sagt:

        Gibt es nicht, aber die ganze Lohnstruktur kann man ja nicht in irgendeinem humanen Sinn als gerecht bezeichnen. Die Ökonomen sehen das vielleicht anders, aber die sind eh irgendwie beknackt.

      • Globetrotterin sagt:

        Schwacher Trost!

    • Raphael S. sagt:

      @Globetrotterin

      Sie sagen eine Hausfrau macht ihre Arbeit umsonst, aber da kann ich Ihnen nur widersprechen! Eine Hausfrau erhält einen anderen Lohn mit anderen Werten. Doch heutzutage scheinen diese Werte immer weniger wert zu haben. Alle wollen immer nur Geld. (es ist mir schon bewusst, dass es notwendig ist) Dennoch sollte man den „Beruf“ Hausfrau nicht aus einem ökonomischen Grund machen.
      Wäre doch auch irgendwie komisch, wenn jemand Ihnen Geld geben würde, um Ihre Kinder aufzuziehen. Würden Sie das wollen?

      By the way: Ein Hausmann würde für die gleiche Arbeit einer Hausfrau auch keinen Lohn erhalten. Und eine Fussballspielerin erhält einen Lohn.

      • Globetrotterin sagt:

        Ja, ja, ich weiss: Gottes Lohn! Blöd nur, dass Frauen sich damit nichts kaufen oder ihre Rechnungen selber bezahlen können. Wie wohl Jelmoli, Globus, Migros & Co. reagieren würden, wenn ich bei denen mit „anderen Werten“ bezahlen möchte?!

      • Sportpapi sagt:

        Eine Hausfrau ermöglicht mit ihrer Arbeit, dass der Mann 100% arbeiten gehen kann. Das ist Arbeitsteilung. Selbstverständlich geht es auch anders herum oder geteilt oder beide arbeiten und lösen die Hausarbeit irgendwie anders. Wie auch immer – das Geld, das verdient wird, gehört zu gleichen Teilen Mann und Frau. Und man kann damit im Laden bezahlen, ohne dass dafür eine Unterschrift des Partners nötig ist. Wo liegt das Problem?

    • Georg sagt:

      Frustriert?

  • Stefan W. sagt:

    Sex war schon immer ein Mittel, an Einfluss und Geld zu kommen. Bloss hat man halt früher nicht so viel drüber geredet und geschrieben. Madame de Pompadour war vielleicht etwas diskreter als Katie Price, aber nicht wirklich zimperlicher im Einsatz ihrer Möglichkeiten aka „weiblicher Waffen“.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Stimmt genau. Zu jener Zeit hatte eine Frau kaum Möglichkeiten, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, auch eine gescheite Frau wie die Pompadour nicht. Die einzige Chance war, seinen Körper einzusetzen.

      Das ist heute doch entschieden anders, dank der Frauenbewegung, heute sind nur noch die Dumpfbacken auf das billige Einsetzen ihrer Reize angewiesen. Wer keinen Geist hat, macht es halt mit dem Körper. Dass diese Frauen am Ende Opfer ihrer eigenen Dummheit UND der Ausbeutung durch die Männer sind, merken sie zu spät. Viele dieser „Sirenen“ enden als Wrack, vollgepumpt mit Drogen und Silikon, wenn sie nicht schon vorher sterben, so wie Cora, so wie die Französin vor einigen Jahren, die Frau mit den „grössten Brüsten der Welt“.

    • Cara Mia sagt:

      Und Sex war schon immer ein Mittel der Macht der Männer, siehe die Vergewaltigungen der Frauen und Mädchen in Ruanda und anderen neuere Kriegsschauplätze.

      • Eremit sagt:

        @Cara Mia
        Sex ist m.E. eher eine Waffe der Frau als des Mannes. Für viele Männer ist es eher eine Art Droge von der sie abhängig sind.
        Vergewaltugungen hingegen sind wie Totschlag eine höchst verwerfliche Form von Machtmissbrauch, physische Macht, bei der sich der/die Täter/in selbst mit der Droge Sex belohnt.

        Man kann sich fragen was auf dieser Welt passieren würde, wenn Sex gegen irgend eine Form von Bezahlung nicht mehr existiert, bzw. verboten wird. Werden dann nur die Dorgenabhängig klagen, oder auch die Drogendealer/innen?

      • Globetrotterin sagt:

        @Eremit:
        Mit dem ersten Teil Ihres Posts kann ich mich absolut einverstanden erklären.
        Beim letzten Absatz allerdings scheiden sich unsere Geister.

        Persönlich finde ich nichts Verwerfliches an dem Prinzip „Sex gegen Geld“. ABER, so wie das heute gehandhabt wird, ist das einfach jenseits von Gut und Böse und unter aller Kritik – einfach allerunterste Schublade! Anstand, Würde, Ehre, Körper und Seele der Frau werden vom Mann mit Füssen getreten. DA liegt mal wieder der Hund begraben!

  • Gabi sagt:

    Genauso legt sich die eifernde Moralwächterin die Welt zurecht, damit sie mit ihren Gefühlen umgehen kann.

    Und gibt es Gegenargumente? – Unglaubwürdig.

    Punkt.

    Hach… Wie gemütlich und einfach. Gibt´s einfach nicht und fertig.

    Aber Schweden… Jaaaa. DIE haben es besser. „Das Menschenbild!“, „Die Würde der Frau!“
    – Grooosse Worte. Wenig Recherche; wenig loische Überlegung: Gerade die Schwedischen Prostituierten (und ihre Vertreterinnen) klagen darüber, wie sehr das Geschäft nun noch schwieriger, noch versteckter und damit eben auch noch gefährlicher geworden ist. Bloss verschwinden tut die Prostitution dennoch nicht; existiert einfach hartnäckig weiter. Es ist eine Frage der Zeit, bis das Gesetz wieder geändert wird … Aber in der Theorie – besonders, wenn es so gut zur eigenen, zur „guten“, Seite passt, klingt es natürlich ganz phantastisch. Das möchte ich keinesfalls bestreiten.

    Und noch eine extrem einfache Verkürzung: „Es ist wohl jedem klar, eigentlich, dass sein Handeln ein Missbrauch ist, sonst würde es sich nicht im Geheimen abspielen, dann könnte Mann dazu stehen.“ Aah! Im Gegensatz etwa zu einfachem Fremdgehen. Da steht ja jeder – und jede! – dazu. Oder? Selbst Singles posaunen nicht unbedingt bei jeder Gelegenheit heraus, mit wem sie grad mal – einfach nur so – ein Stelldichein hatten. Wird übrigens auch von Frauen keineswegs geschätzt. Ev. ein weiterer Missbrauch, dem wir hier gerade gemeinsam auf die Spur kommen?

    „…wer will schon ein Freier sein?“ Wenigstens das können wir gelten lassen. Nicht einmal Staatsmänner (Italien lässt grüssen) wollen das. Dennoch sind oder werden es viele. Weil sie einfach Lust auf Sex haben. Ohne Heckmeck. Ohne ermüdenden Balz; ohne falsche Erwartungen oder moralinsaure Sittenwächterinnen, die genau zu unterscheiden wissen, wann Sex („Liebe machen“ klingt gleich noch schöner) schmutzig und anrüchig; wann dagegen gut und weihevoll zu sein hat.

    Das Lustige an all den Klischees und Phrasen, die hier doch auffälligerweise an einer GutundBöse-Grenze abgefeiert werden, die ziemlich unverhohlen der Männer/Frauen-Trennlinie entspricht, ist übrigens, dass ich das Ganze so in dieser Art lange genug auch geglaubt und nachgeplappert habe.

    Das dürfte Sie, Pippi, überraschen. Aber nur kurz; ich weiss. Nach einer kurzen Schrecksekunde kann man da einfach schnell den „Unglaubwürdig!“-Stempel drauf klatschen und schon ist wieder alles vertraut und klischeekonform.

    • Katharina sagt:

      Der Herr ist nicht neu, nur ihr Name.

      • Cara Mia sagt:

        Grins. Wie die sich ereifern, diese Mànner, echt amusing.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die verteidigen hier „ihr Recht auf freie Triebabfuhr“ , ist schliesslich ein Beruf, klar.

        Moralinsaure Sittenwächterin – so ein Schwachsinn. Damit werden Frauen seit jeher versucht mundtot zu machen, die sich gegen das vermeintliche männliche Verfügungsrecht über den weiblichen Körper stark machen.

        Sprechen wir doch Klartext: Wer für Sex bezahlen muss, ist ein armseliger Wicht, ein guter Mann bekommt eine Frau, weil er begehrenswert ist, nicht weil er zahlt. Also, ihr Wichser, ab is Schämieggeli!

      • Sue Tirami sagt:

        Nein, das heisst nicht Wichser sondern Freier

      • Katharina sagt:

        Sue fand ein Synonym, das sie aber mit sondern verbindet, statt ‚ist gleich‘.

      • Cara Mia sagt:

        @Pippi: stimmt genau, wir Frauen sehen das so: wer bezahlen muss ist nicht attraktiv genug, eine zu finden. Das gilt auch für die Importfrauen. Diese Männer merken nicht, dass sie belächelt werden. Deshalb gibt es wohl auch keinen richtigen Markt für Sexworker für Frauen.

      • Globetrotterin sagt:

        Ich weiss nicht so recht. Prostitution hat es schon immer gegeben und wird es wahrscheinlich auch immer geben. Beneiden, jedenfalls, tue ich diese Frauen nicht. Die haben einen echt harten Job. Was die Sache aber so verwerflich und obszön macht ist, dass Männer im Hintergrund diesen Frauen ihr sauer verdientes Geld wieder abnehmen und sie als Sklavinnen halten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Da bin ich gar nicht sicher, Globe, dass es Prostitution schon immer gegeben hat. Es gibt Forscher/Innen, die überzeugt sind, dass Prostitution so alt ist wie das Patriarchat, also in der Menschheitsgeschichte relativ jung. Ich könnte jetzt nicht so aus dem Handgelenk zitieren, aber ich stiess in vielen Büchern, die ich über die Matriarchatsforschung in den letzten 20 Jahren las, immer wieder darauf.

      • Globetrotterin sagt:

        Damit bin ich nicht einverstanden, Pippi. Früher jedoch wurden „Huren“, „Hetären“, „Tempeldienerinnen“ und wie immer sie auch genannt wurden, geschätzt und besassen einen hohen sozialen Status. Aber Patriarchat und Monotheismus haben diese Frauen kriminalisiert und ins soziale Abseits verfrachtet. Dabei ging es nicht zuletzt darum, Frauen jegliche wirtschaftliche Möglichkeit zu nehmen, damit sie ohne Mann nicht existieren konnten.

      • interim placeholder sagt:

        Uou, Globine, damit wären kleinere Diskussionen mit Talon ja programmiert („Ich hab’s ja gesagt, die machen es alle aus Lust!“)…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Globe, hier ein Beispiel, es gibt viele weitere:

        http://www.doriswolf.com/wp/?page_id=286

        Tempeldienerinnen und Hetären, wie wir sie heute verstehen, gab es erst in den patriarchalen Gesellschaften.

      • Sue Tirami sagt:

        Auch zu diesen Zeiten gab es schon Frauen die es aus purer Not taten und Vergewaltigungen sind auch keine Erfindung der Neuzeit und ja bis vor wenigen Jahren wurden Vergewaltigungsopfer als Huren verschrienen und werden es in gewissen Kulturkreisen immer noch. Teilweise werden sogar Vergewaltigungsopfer wegen Hurerei zum Tode Verurteilt. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, bevor man abwertend über Huren spricht.

        Die schlimmsten sind die Freier selber. Gehen zu so Einer um danach verachtend über diese zu sprechen.

      • Globetrotterin sagt:

        @interim placeholder:
        Ich glaube nicht, dass das von seiten der Frauen mit Lust zu tun hatte. Aber wie wir ja wissen, sind Männer beim Sex am intelligentesten, weil sie da an den Zentralrechner angeschlossen sind. Und solche Momente waren Männern immer schon was wert!

      • Globetrotterin sagt:

        @Pippi:
        Natürlich. Vergewaltigung hat damit ja auch nichts zu tun. Das ist in der Tat eine Neuerfindung des Patriarchats. Ebenso wie die Tatsache, dass Frauen als lasterhaft dargestellt werden, während ihre gleichermassen promiskuitiven Kunden als hilflose Opfer eines „gottgegebenen“ Dranges gelten.
        Prostitution wie wir sie heute kennen, gab es sicherlich in matriarchalen Zeiten auch nicht. Deshalb war wohl auch dieses Wort unbekannt. Die Tatsache aber, dass Frauen sexuelle Dienste anboten, ist m.W. so alt wie die Menschheit. Diesen Frauen wurde auch grosse Weisheit nachgesagt, sie waren berühmt für ihre Bildung und sie wurden zudem als Heilerinnen der Kranken verehrt (ob damit psychische Krankheiten gemeint waren, kann ich nur vermuten). Schon die Tempel der Aphrodite waren heilige Stätten, in denen „tausend heilige Huren“ gleichzeitig dienten. Heilige Huren wurden „Jungfrauen“ genannt, weil sie unverheiratet blieben. Selbst die „Grosse Göttin“ wird damit in Zusammenhang gebracht.

      • Globetrotterin sagt:

        P.S.: Die japanische „Geisha“ hat viel damit zu tun. Die wird aber selbst heutzutage nicht als „Abschaum“ betrachtet.

      • interim placeholder sagt:

        Das schwedische „Experiment“ (man kann es ja als solches bezeichnen, weil andere Länder vielleicht darauf einschwenken werden, wenn es positiv wirkt) wird durchaus nicht durchwegs positiv gewertet, insbesondere nicht in Schweden selbst.

        Zuerst hier ein Bericht, der noch sehr positiv wirkt: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,515779,00.html
        Die späteren Berichte sind teils deutlich weniger enthusiastisch, teils wird die Sache von schwedischen Politikerinnen kritisiert: http://www.welt.de/die-welt/politik/article8788046/Frauen-gegen-Prostitutionsverbot-in-Schweden.html und die Polizei greift gar nicht besonder stark durch: http://derstandard.at/1263706749762/Polizei-ignoriert-Prostitutionsverbot

        Diese Artikel habe ich gefunden mit einmal googlen und ohne gross andere Berichte ausfiltern zu müssen (einer auf einer Sexorienierten Seite habe ich ignoriert, er ist teils recht aggressiv geschrieben).

        Interessant wäre es, Berichte von Schweden zu lesen, was mir aber mangels Schwedischkenntnisse schwer fällt. Und übersetzte Texte habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es gibt immer Kritik an neuen Modellen, aber die Zustimmung zum Prostitutionsgesetz ist in Schweden immer noch sehr gross, den wenigen Stänkerern zum Trotz. Gerade kürzlich gab es wieder eine Umfrage im Parlament, das Prostitutionsgesetz wird nicht angezweifelt.

        Das ein „Spiegel“ vor allem die Vorbehalte druckt, ist auch klar, wenn es um Frauenrechte geht, war der Spiegel schon immer sehr zögerlich, die Jungs dort, viele Alt68er, tun sich schwer mit dem Feminismus, die Feministinnen standen ihnen zu sehr auf die Füsse. Für die 68er war die Frauenfrage immer nur der „Nebenwiderspruch“, wenns um das Hinterfragen der eigenen Privilegien ging, waren die Jungs plötzlich gar nicht mehr progressiv. Aus dem Frust der Genossinnen, die auch bei den „Revolutionären“ zum Kaffeekochen verdammt waren, entstand dann unter anderem der „Weiberrat“.

        Auch viele Linke sind halt der Meinung, dass es ein männliches Recht auf Triebabfuhr gibt, ohne wenn und aber.

      • Sportpapi sagt:

        Tja, auch Männer haben Rechte. Nicht nur, wenn es „nur“ um Triebabfuhr geht – was ist das denn für ein blödes Wort!

      • Gabi sagt:

        Ich möchte ja keinesfalls beim Bestätigen des eigenen Weltbildes stören (schon, weil Eure gegenseitigen Bekräftigungen meines so nett untermauert)… Aber wo Eure klare Trennlinie zw. Gut und Böse durchläuft, fällt Euch schon selber auf; gell?

    • Gabi sagt:

      „wir Frauen sehen das so: wer bezahlen muss ist nicht attraktiv genug, eine zu finden. Das gilt auch für die Importfrauen. Diese Männer merken nicht, dass sie belächelt werden. Deshalb gibt es wohl auch keinen richtigen Markt für Sexworker für Frauen.“

      Aha. So ist das also.

      Wen dem also so wäre und all diese Männer nur solche Looser wie… äh… Hugh Grant… äh… oder irgendjemand sonst halt, der keine abkriegt, wären: … Müsstet Ihr dann nicht erst Recht etwas Mitgefühl aufbringen? Da das ja alles Männer sind, die nicht attraktiv genug sind, müsste denen doch genau eine Möglichkeit zugestanden werden, dennoch ein Wenig Sexualleben zu haben. Mir scheint aber nicht, dass dies der Schluss ist, den Ihr daraus zieht. Oh Nein: Ihr würdet also auch hämisch über jene armen, armen Kerle her ziehen, wenn sich Freier so einfach auf dieses Klischee reduzieren liessen.

      Umgekehrt gehe ich aber jede Wette ein, Ihr würdet es gar nicht schätzen, wenn jemand von jenseits Eurer klaren Gut/Böse-Trennlinie irgend einen Stuss mit der Begründung absondern würde: „Die kriegt halt keinen mehr ab!“ Schade, dass das Ganze hier nur geschrieben funktioniert. Ihr würdet im Gespräch voll in dieses Kläppergässli laufen und Euch tierisch über so einen Sager aufregen.

      Mich bringt es wirklich immer zum Lachen, wenn sich Menschen (ob m oder w!) nicht einmal die geringste Überlegung machen können, was ihre Argumentation zu Ende gedacht, bedeutet.

      Und hey…. Keinen Markt für Sexworker für Frauen??? – ich lese wohl schlecht!

      Mein – oben schon mal angedeutetes – Erweckungserlebnis, nach welchem ich mich von einigen Klischees verabschieden musste, hat keineswegs in einem Puff oder in den Armen einer wie auch immer gearteten Kurtisane, stattgefunden (wie ich, dem lieb gewonnen Bild zu Liebe, hier unterstellt finde), sondern in der Karibik. Umgeben von „Touristinnen“, die einzig in Erwartung eines, oder aber gleich mehrerer, Schwarzen Lovers den Weg in die Tropen auf sich nahmen.

      Mittlerweile ist mir klar, dass diese Reisen gerne auch gleich in den schwarzen Kontinent selber unternommen werden. Bei Männern nennt man das gewählte Verkehrsmittel „Bumsbomber“.

      Bei Frauen ist es natürlich – wie so auffällig oft – etwas gaaaaanz Anderes.

  • Gabi sagt:

    Da steht aber gar nirgends, dass es ALLEN und IMMER Spass machen würde. Nein; tut es nicht. Einfach lesen, was tatsächlich in Buchstaben zu Wörtern und Sätzen zusammengefügt, da steht, bitte!!!

    Dass es Spass machen KANN, ist und bleibt eine Tatsache. Als Gegenthese einfach nur die Unterstellung anzuführen, man könne nur auf diese kranke Idee kommen, indem man das werbende Verhalten der Anbieterinnen für bare Münze nehme, ist extrem billig und impliziert bereits wieder das „Kann nicht sein, was nicht sein darf“-Denkverbot.

    … Und bringt im Übrigen die Diskussion im Sinne eines Erkenntnisgewinnes in keiner Weise weiter.

    Logisch, verhält es sich auch bei käuflichem Sex wie überall sonst im Leben: Müssen macht keinen Spass. Aber es müssen eben nicht alle.

    Der Extremfall Zwangsprostitution ist das eine Ende der Skala. Dennoch hängen dort nicht alle fest. Es gibt nicht einfach nur schwarz (was für einige Diskussionsteilnehmer hier sowieso als einzig mögliche Farbschattierung in Frage kommen darf) und weiss. Das andere Ende der Skala sitzt nicht auf dem Stühlchen im Salon und muss sich auch nicht in verkehrsreicher Strasse die Beine in den Bauch stehen. Und wird deshalb auch kaum eine soziale Einrichtung zur Betreuung von Sexworkerinnen in Anspruch nehmen werden.

    Ich habe nicht nur eine Freundin gehabt, die sich sehr ernsthaft mit der Frage beschäftigt hat, ob sie aus etwas, dass ihr in keiner Weise unangenehm und stets mit einer grossen Neugier gepaart war, nicht einfach zum Geldverdienen einsetzen soll. Wo´s doch so viel einfacher sein kann, als stundenlang auf einem Stühlchen zu sitzen (z.B. als Kassiererin) oder sich an einer stückzahlintensiven Produktionsstrasse die Beine in den Bauch zu stehen.

    Die eine hat es – meines Wissens nach – dann doch nicht getan. Eine andere hat sich in einem Escort-Service Einiges verdient und – die „das kann gar nicht sein!“-Fraktion muss jetzt die Zähne zusammenbeissen – Spass daran gehabt. Einfach, weil sie Männer und Sex per se aufregend fand und weil sich die Welt noch nicht einmal an das hartnäckige Klischee halten will, dass alle Männer, die „es nötig“ haben zu Nutten zu gehen, hässlich, eklig, stinkend und alt sein müssen.

    Auch sei eine weitere Freundin erwähnt (damals recht erfolgreiches Modell übrigens), die sich von einer Bekannten dafür interessieren liess, sich von ihr vermittelt auf einen zahlenden Mann einzulassen. Sie meinte: Mit dem hätte ich doch so oder so wollen können – wieso also nicht? Insbesondere, wenn es dem Ego zusätzlich geschmeichelt hat… Denn „umsonst ist jede Frau schön“ (Kostolany?).

    Klar: die haben sich das zu einem gewissen Zeitpunkt überlegt; haben sich dafür oder dagegen entschieden und haben vor allem nicht den Fehler gemacht, dies zum Haupterwerb für den Rest des Lebens auszusuchen. So wie es eben auch manche Studentin heute tun – oder lassen – kann. Gemeinsam war ihnen allen, dass sie Sex weder als etwas Ekliges, noch als etwas, dass man sich bloss als Nebenerscheinung, oder wenn´s hoch kommt gar als i-Tüpfelchen einer vollkommen vergeistigten Beziehung gesehen haben. Sondern als etwas Normales und zutiefst Menschliches (oder eben ein letzter Rest Tierisches… Wie man´s nimmt!).

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Gabriel, auch wenn du hier einmal mehr behauptest, wie viel Spass das doch machen würde, sich gegen Bezahlung körperlich benutzen zu lassen, wird es deshalb nicht wahrer. Deine „Freundinnengeschichten“ sind auch höchst unglaubwürdig. Genauso legt der gemeine Freier sich die Welt zurecht, damit er mit seinen Gefühlen umgehen kann. Es ist wohl jedem klar, eigentlich, dass sein Handeln ein Missbrauch ist, sonst würde es sich nicht im Geheimen abspielen, dann könnte Mann dazu stehen. Klar ist Sex nichts Ekliges, aber benutzt zu werden, sexuell ausgebeutet, ist mehr als eklig, es ist zutiefst unmenschlich. Es ist kein Zufall, dass gerade in Schweden die Prostitution verboten ist, dort sind sie eben weiter, was das Menschenbild, die Würde der Frau anbelangt. Und wohl auch die des Mannes, wer will schon ein Freier sein?

      • Talon sagt:

        @pippie
        Wo werden denn Prostitiuiert Sexuell ausgebeutet? Sie bieten verschiedene Dienste an, die unterschiedlich kosten. Punkt. Sie bietet nur das an, was sie bereit ist anzubieten.

      • Cara Mia sagt:

        Wer von Euch Freiern hier würde denn eine Prostituierte heiraten? Fakt ist: sobald sie älter wird, ist sie Abfall, keiner will sie mehr, und heiraten sowieso nicht, was denken auch die Leuten, wenn die erfahren…

      • Sue Tirami sagt:

        @ Cara Mia

        Abfall ist sie doch schon von Anfang an, nur wird der Abfall in jungen Jahren noch benutzt.

        Sobald ein Freier die Hose wieder angezogen hat, zieht er doch über diesen Putzlappen her und selbst fühlt er sich als Hero, dabei ist er doch nichts anderes als ein Würstchen.

      • Globetrotterin sagt:

        @Sue Tirami:
        Im Prinzip gebe ich Ihnen ja recht. Ein bisschen aber hat das auch mit den Frauen zu tun. Frauen dürfen sich einfach nicht so erniedrigen lassen um jeden Preis. Ein wenig mehr Selbstachtung würde auch jeder Prostituierten gut tun.

      • interim placeholder sagt:

        Nun, Pippi, ich zweifle nicht daran, dass an Deiner Darstellung viel Wahres dran ist. Viele Freier sind sich wohl so halb bewusst, dass ihr Tun auf einer Ausnützung von Menschen beruht (hier könnte ich nun zu Recht einen weiten Bogen ziehen und all die Menschen erwähnen, deren Ausnützung weltweit unseren Wohlstand begründet, aber das lasse ich jetzt, ein Unrecht macht ja kein anderes besser) und das drückst Du aus im Satz „Genauso legt der gemeine Freier sich die Welt zurecht, damit er mit seinen Gefühlen umgehen kann.“

        Aber dennoch: „Wer will schon ein Freier sein?“ Das ist nur scheinbar eine rhetorische Frage. Freier zu sein ist unter den Männern dieser Welt bekanntlich äusserst verbreitet, und Du darfst nicht davon ausgehen, dass alle diese Männer ihr Tun als schändlich empfinden.

      • Sue Tirami sagt:

        @ Globetrotterin

        Woher soll eine Prostituirte Selbstbewusstsein nehmen? Man kann das nicht in der Migros kaufen. Prostituirte fühlen sich selber schon als Dreck, oft wurde ihnen das schon von Kind auf vermittelt und zwar sehr erfolgreich. Gerade viele Frauen die als Kind missbraucht wurden landen in der Gosse. Woher Selbstbewusstsein nehmen? Sie verkaufen sich an jeden der bezahlt und wenn der findet dass der Preis zu hoch ist, wird er halt tiefer gesetzt.

        Diese Cora war doch wieder einmal ein gutes, leider aber auch trauriges Beispiel: sie tat so, als ob sie eine neue Frau ist und dafür war sie so unglücklich mit sich selber dass sie mit 23 schon 6 Brust-OP hat machen lassen. Selbstbewusstsein? Nein, sie war eine arme verlorene Seele und das wurde schamlos ausgenützt.

  • Cara Mia sagt:

    @ Talon: du wolltest noch wissen, warum Studentinnen. Warum nicht? Es sind die gleichen Gründe: einerseits körperlich kein Gefühl mehr, sehr wahrscheinlich Missbrauch, ein „Freund“ in den sie verliebt sind, die Schuldenfalle.

    Von wegen den Sexworkerinnen, die gross verkünden, wie grossartig Spass denen das macht: Schon mal einen Arzt gehört, der den Patienten sagt, wie ihn das Gejammer angurkt? Einen Anwalt, der den Klienten sagt, sie sollen sich doch ihre Rechtshändel woandershin stecken? Das wäre ruinös. Das gleiche gilt für eine Sexworkerin. Natürlich macht es ihr SPASS. Natürlich findet sie gerade DICH den besten. Natürlich ist sie SUPER GUT DRAUF. Genau dafür bezahlt ihr sie ja, und nicht dafür, dass sie sich bei euch darüber ausweint, wie miserabel es ihr geht und wievel Gin oder Wodka es braucht, bis es auszuhalten ist. Keine sagt, dass sie Angst hat, ohne Gummi, etwa weil sie Kinder hat, aber sie muss, denn der Markt ist brutal hart. Sie sitzen im Salon auf den Stühlchen und lächeln ohne Unterlass, stehen unten ohne an verkehrsreicher Stelle, getunt bis zum Gehtnichtmehr – bei jedem Wetter, egal, ob sie Migräne haben, Bauchschmerzen, oder sich sonst nicht wohl fühlen. Es ist einfach nur das Hinterletzte. Aber das will keiner hören, da seht ihr lieben Freier darüber hinweg, Hauptsache Entladung, um jeden Preis.

    • Henri sagt:

      @Cara Mia 27. Januar 2011 um 20:55

      Jeder und jede sieht dieses Thema aus derjenigen Warte, wo er oder sie steht – und da gibts dann keine Zweifel, kein relativieren: alles oder nichts, immer oder nie, und im Moment: alles ist Missbrauch, die (weibliche) Welt zerschunden und am Ende.

      Wenn ich das nur schon lese: „sehr wahrscheinlich Missbrauch“.

      Ferndiagnose vom Feinsten.

      • Cara Mia sagt:

        @Henri: ich habe ja weiter oben diese(n) Gabi gefragt, ob er oder sie mir andere Erfahrungen nennen kann, denn ich habe, wie erwähnt, mit Sexworkerin lange genug zu tun gehabt, und kriege keine Antwort. Ich habe einfach noch keine getroffen, die mir unter vier Augen bestätigt hat, dass sie das anders sieht, als so, wie ich das oben eben geschildert habe. Dass sie ihren Job gerne macht. Das gilt nicht nur für Frauen, natürlich, sondern auch für männliche Sexworker mit männlichen Kunden.

      • *sigh* sagt:

        (…)sondern auch für männliche Sexworker mit männlichen Kunden.
        Warum jetzt wieder diese „exklusivität des Bösen“ für die männliche Kundschaft?

        Wenn ich mir die drallen Damen aus dem Westen am Horn von Afrika mit ihren sie umsorgenden, 20 Jahre jüngeren, vor Ort gemieteten Liebhabern ansehe, so fällt es mir schwer hier nicht auch „Ausnutzen einer Notlage“ zu erkennen. Schön, diese Typen erleben den weniger schlimmen physischen Missbrau (damit könnte ich mich noch einverstanden erklären, schlicht weil ich es nicht nachvollziehen kann was es für eine Frau bedeutet sowas tun zu müssen), aber was den psychischen Aspekt angeht ist das doch genau dasselbe – jemand gibt jemand anderem Geld dafür, dass der/diejenige etwas tut was er/sie ohne Bezahlung nicht tun würde.

        Leute die „sich verkaufen“ finden sich überall auf der Welt, von „Opfern“ darf mE aber erst gesprochen werden wenn den Betreffenden keine andere Wahl bleibt – und „sich wenigstens 1x im Jahr schöne Ferien leisten zu können“ ist nunmal kein Zwang!

      • Cara Mia sagt:

        @sigh: die männliche Stricherszene ist ähnlich derjenigen der weiblichen Sexworkerinnen. Frauen sind keine Kundinnen in diese Szene, warum auch immer. Es gibt eine kleine Gruppe Callboys, die Frauen bedienen, jedoch nicht davon leben können. Wahrscheinlich ticken Frauen einfach anders, wollen erobert werden, nicht zahlen. Es ist eine Tatsache, da brauchen wir nicht zu diskkutieren.

      • *sigh* sagt:

        @Cara Mia:
        Sie lesen aber schon auch was ich schreibe?
        (…)am Horn von Afrika mit ihren sie umsorgenden, 20 Jahre jüngeren, vor Ort gemieteten Liebhabern ansehe, so fällt es mir schwer hier nicht auch “Ausnutzen einer Notlage” zu erkennen.(…)
        Ich spreche vom generellen Umgang der Menschen miteinander wenns um die käufliche Liebe geht – nicht „nur“ um die Szene am Zürcher Sihlquai.

    • Katharina sagt:

      Wenn ich hier lese, dass die Frauen, die im Milieu arbeiten, dass alles freiwillig und gerne tun sollen, und so etwas allen ernstes noch in Argumenten verteidigt wird, dann wird mir nur noch mulmig, so kurz vor dem Erbrechen.

      Es ist so traurig, dass so was heutzutage immer noch allen ernstes gemeint wird. Es ist zum heulen, oder eben eigentlich zum austeilen.

      • interim placeholder sagt:

        Ja, Du hast ganz Recht. Nur muss man halt immer wieder die Wahrheit verbreiten, Zweifel, wo Zweifel bestehen, die Unwahrheit korrigieren und die Darstellung von Meinungen als Tatsachen mit Fakten entlarven. Und das ist nicht immer leicht.

    • Talon sagt:

      @cara mia
      Komisch nur, das ausgerechnend zum Einführen der Studiengebühren die rate der Studentinnen die sich Prostitiuieren explodiert ist. Auch alles Missbrauchsopfer? Die ganzen Millionen Pornosdarstellerinnnen? Alles Missbrauchsopfer? Die Pornodarsteller? Auch Missbrauchsopfer? Was ist mit Beate Uhse, Dolly Buster, Gina Wild? Was ist mit Pornos, wo Frauen die Regisseurinnen sind?

      • Cara Mia sagt:

        Missbrauch kann man enger und weiter definieren. Diese Cora, die kürzlich an einer Brust-Op gestorben ist: auch die wurde missbraucht. Was ist das für ein Freund/Mann, der seine naive, restlos verliebte Freundin derart vermarktet? Abhängigkeit, Verliebtheit, auch das kann man missbrauchen. Und dann noch Schulden dazu. Habe vor zwei Tagen eine ehemalige Freundin begraben, die auch so dazu kam, nicht durch frühen sexuellen Missbrauch. Verliebt in einen älteren Schläuling, der ihre „Fähigkeiten“ erkannte. Hat ihm zuliebe alles gemacht, irgendwann ist er verschwunden und sie schaffte den Ausstieg nicht. Das bleibt an dir haften, in ein normales Leben zu wechseln ist fast nicht möglich. Schliesslich Drogen und nun tot. Ah ja, ein Kind hat sie auch noch gehabt, irgendwo…

      • Cara Mia sagt:

        P.S.: auch Frauen amtieren als Puffmütter, aber frag mal eine, ob sie es gleich machen würde, wenn sie nochmals jung wäe! Zu den Regisseurinnen: die missbrauchen die Frauen auch, wenn du mich fragst. Es geht um Geld, und das verdienen nicht die, die sich ausziehen. Jedenfalls nicht längerfristig und bis ins Pensionsalter, wie zum Beispiel ihr Freier hier.

      • Henri sagt:

        @Cara Mia 29. Januar 2011 um 11:38

        >>>
        P.S.: auch Frauen amtieren als Puffmütter, aber frag mal eine, ob sie es gleich machen würde, wenn sie nochmals jung wäe! Zu den Regisseurinnen: die missbrauchen die Frauen auch, wenn du mich fragst. Es geht um Geld, und das verdienen nicht die, die sich ausziehen. Jedenfalls nicht längerfristig und bis ins Pensionsalter, wie zum Beispiel ihr Freier hier.
        >>>

        >>> wie zum Beispiel ihr Freier hier.

        Schön, dass Sie wissen, dass alle hier Freier sind.
        Muss man demzufolge davon ausgehen, dass alle Frauen Huren sind?

        Und gut zu wissen, wie Sie mit Fakten umgehen:

        „Es ist eine Tatsache, da brauchen wir nicht zu diskkutieren.“
        „Missbrauch kann man enger und weiter definieren“

        Na ich nehme mal an, dass Sie Missbrauch sehr weit definieren – exorbitant weit – vermutlich liegt in Ihrer Welt Zwang und Missbrauch vor, wenn eine junge Frau das Geld nicht geschenkt kriegt und darum einfach auf den Strich MUSS?

        Und so definieren Sie dann wohl auch die Tatsachen – frank und frei.

        Für eine sachliche Herangehensweise an dieses Thema scheint mir Ihre Methode der Meinungskontrolle jedoch ungeeignet.

    • Gabi sagt:

      Merci Henri!

      Vollkommen richtig. Aber ich fürchte, die fühlen sich sehr wohl mit ihren engen Scheuklappen (die bekanntlich dazu dienen, dass Pferd nicht plötzlich erschrickt).

      Ich find´s schon immer nur interessant, sich die „Argumente“, bzw. die plumpen Unterstellungen, einfach mal in geschlechtlich verkehrten Rollen vorzustellen: Pures Amusement!

      Etwas weiter unten z.B. der mit den Freiern, die alle, alle keine Frau mehr abkriegen und somit erst Recht die Häme verdient hätten, welche die von Ihnen angesprochenen tugendsamen, weisen Frauen hier absondern. Stellen Sie sich vor, Sie hätten hier etwas geäussert à la: „Kriegt halt keinen mehr ab. Geschieht ihr ganz recht!“

      Ich höre die ebenso aufgebrachten, wie abgedroschenen Phrasen schon vor meinem geistigen Ohr: „herabwürdigend!“ oder „erniedrigend!“ wären dann gewiss die Harmlosesten.

      Es ist geradezu tragisch, wie sehr sich diese Frauen selbst im Wege sind: Vermeintliche wie auch tatsächliche Ungerechtigkeiten können schlecht angegangen werden, indem man (oder Frau) sich einfach nur alles mit einem Frauen = gut / Männer = schlecht – Schema erklären will… Auch von Klischees muss man sich erst einmal emanzipieren können.

      Und das bedingt schon nur, dass man sich überhaupt einmal ernsthaft auf das einlässt, was das Gegenüber äussert.

      Das Gegenteil ist der Fall: Obwohl ich hier KEINEN EINZIGEN Beitrag entdecke, der behauptet, es gäbe überhaupt nirgends und nie Zwang in der gesamten Prostituiertenszene; obwohl hier ÜBERHAUPT NIEMAND geschrieben hat, alle Frauen hätten in der gesamten Sexindustrie ständig nur ihren Spass, lese ich seit Anbeginn echauffierte Antworten, die sich auf genau solche Aussagen zu beziehen scheinen.

      Die jüngere Frauengeneration hat es längt heraus gefunden: Die mittlerweile betagte Frauenbewegung und die bierernste Genderdiskussion, mit ihrer krampfhaft exerzierten Akribie beim Versuch, alles auf das immergleiche Schema herunterzubrechen, krankt vor allem einem: Dass emanzipierte Frauen wirklich besseres zu tun haben, als sich an rechthaberischem Humbug zu beteiligen.

  • Jürg Heldner sagt:

    Ob den Beiträgen von Katharina kann ich mittlerweilen nur noch ungläubig den Kopf schütteln. Sie müssen die wohl nervtötenste und selbsherrliche Person sein, die je in einem Forum gepostet hat. Ihr umfassendes Scheinwissen in sämtlichen Belangen frei von jedem Selbstzweifel wären lustig, aber sie meinen das ja leider auch noch ernst was sie dem Plenum stets ausführlich zukommen lassen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Es steht ihnen frei, Katharinas Beiträge zu lesen. Wie sie auf *selbstherrlich* und *Scheinwissen* kommen, ist mir ein Rätsel. Konstruktive Kritik wäre nicht schlecht, aber dazu muss man halt in der Lage sein. Es ist entschieden einfacher, ein paar Beleidigungen vom Stapel zu lassen. Sie befinden sich hier in *guter Gesellschaft*, von ihrer Sorte gibt es einige in diesem Blog, das Fehlen von Substanz wir mit männlicher Arroganz wettgemacht, können sie mir folgen?

      • Katharina sagt:

        Es ist klar, wer das ist. Und ich verlange dazu eine Intervention. Es geht nicht , dass hier leute wegen einer persoenlichen abneigung runtergeputzt werden. diese spielchen muessen aufhoeren.

  • elia sagt:

    …..bin rein zufällig auf diese diskussion gestossen und kann kaum glauben wie hier jeder alles besser weiss!!!
    Habe ungefähr die letzten 30 kommentare gelesen und fast alle von euch hatten gute und schlechte ansätze. (In meinen augen!!)
    schaut euch mal die sonstigen themen hier auf dieser page an:
    Wo Singels die liebe ihres lebens finden,
    Der Sextippstest,
    Wie sexy darf eine Mutter sein oder die Ehe das Lustgefälle und die Sexökonomie…….
    Lohnt es sich seine gedanken und energien auf solche themen zu lenken??
    ja, aber macht das im keinen:
    sag deiner freundin sie sollte sich doch besser nicht prostituieren lassen, oder hilf deinem bruder von den drogen weg zu kommen. Rede mit deiner frau (deinem Mann) wenn dir etwas an eurem sexualleben nicht passt
    aber hier in einem forum zu erschliessen warum sich jemand prostituieren lässt oder warum es doch nicht so schlecht sei sein Geld mit krummen Geschäften zu verdienen hat doch nun wirklich nur mit leerem gebrabbel zu tun

    an einem punkt stimme ich mit talon überein:
    jeder kann selber entscheiden was er aus seinem leben machen will und auch kann.
    schaut doch ein bisschen mehr auf euch und auf euer näheres umfeld, anstatt eure Herrlichkeit hier ins nichts hineinzuwerfen.

    und ich bin sicher auf mein kommentar hätte jeder gut verzichten können, und es gibt auch vieles was euch ganz und gar nicht passt!!

    …..also schreibt mir, haut in die tasten……..

  • gabi sagt:

    Um mich abschliessend noch einmal über dieses „Herumgegendere“ lustig zu machen, möchte ich gerne einen Witz einflechten. Nicht nur ich habe lachen müssen. Wieso wohl? Weil der Witz („der Witz und das Unbewusste“; kleiner Gruss von Onkel Sigmund) eben etwas entlarvt, das so offenbar von vielen Frauen wie Männern durchaus registriert wird und auf einen fundamentalen Unterschied hinweist… Denn sonst würde er ja nicht funktionieren.

    Warum gucken Frauen Pornos immer bis zum Schluss? – Weil sie immer meinen, da müsse irgendwann noch ne Hochzeit kommen.

  • heidi reiff sagt:

    Das sog. Gute können wir ja nehmen. Eine junge Frau , eine Kassierierin hat mich auf eine neue Zigarettenmarke aufmerksam gemacht, eine Slimzigi , die Marke heisst „Allure“ kostet Fr. 5.50 anstatt Fr. 7.40 . Ich habe immer gute Erfahrungen mit jungen Menschen gemacht, freue mich, dass alte Menschen sich manchmal so auf Trottinetts bewegen , hoffe dass ich mal nicht als alte Frau dahindarben muss im Alterheim. Das lass ich mal offen, und erstens kommt es anderes und zweitens als Mensch denkt, ist einfach meine persönliche Erfahrung. Punkt.

  • mira sagt:

    Ohne den Artikelstrang gelesen zu haben, wundere ich mich doch sehr über diesen Satz:

    „Stattdessen übernahmen jetzt die Girlies und Powerfrauen das Zepter. “

    Das stimmt doch überhaupt nicht. Girlies sind vielleicht in den Medien stark präsent. Aber das wars dann auch schon. Wirkliche Powerfrauen sind in Firmen und Organisationen anzutreffen. Haben oftmals noch Kinder. Und sind darauf bedacht, nicht zuviele Reize zu zeigen, da das ein klarer Karrierekiller ist. Eine Sekretärin kann sich vielleicht zur Chefsekretärin hochschlafen. Aber wird so niemals selber Chef. Ich habe bis jetzt noch keine Frau in höherer Position gesehen, welche sich freizügig und sexy kleidet. Das wäre ja ein Wiederspruch in sich (Unterschichtskleidung in höherer gesellschaftlicher Stellung)

  • Pete sagt:

    „die frauen um die es in diesem artikel geht, zähle ich unumwunden zu einer gruppe von geistig behinderten: ein bis aufs mark gestörtes selbstbild, ein krankhafter narzissmus, gier, eitelkeit, faulheit – alle todsünden sozusagen vereint.“
    Genau…

    Und cleveres Marketing schürt diese Auswüchse auf der einen Seite und bietet auf der anderen Seite gleich Lösungen für all diese Probleme. Hinter diesem Schönheitsideal steckt schliesslich eine globale Milliardenindustrie. Und all die Frauen kaufen, kaufen, kaufen, Kosmetik, Kosmetik und noch mehr Kosmetik, Coiffeur, Kleider, Manikure, Pedicure, Bleaching, dauerhafte Enthaarung, Operationen und so weiter. Um „sich schön zu finden“, um „sich wohl zu fühlen“, „um sich weiblich zu fühlen“, „um mir selbst zu gefallen.“ Wirklich? Oder halt um einem Schönheitsideal zu entsprechen, dass sie von irgendwo übernommen haben? Das irgendwann pervertiert ist und mit natürlicher Schönheit nichts mehr zu tun hat? Ein medial und werbetechnisch vermitteltes Schönheitsideal.
    Es gibt eine Schönheit jenseits dieses künstlichen Ideals. Und die hat gar nichts mit demonstrativ langen Haaren an allen möglichen Stellen zu tun, mit „ungepflegt“, „unweiblich“, unsexy“.
    Etwas mehr Respekt vor sich selbst, etwas mehr echte Selbstbestimmung, etwas weniger Konsumhörigkeit täte diesen Frauen wohl gut. Um sich mit seiner Weiblichkeit etwas zu erkaufen würd es wohl immer noch reichen, wenn es denn sein muss.
    Aber eben, die nagende Unsicherheit…
    Und ja, die Geschmäcker sind verschieden. Es gibt vielleicht Männer, denen die geglättete, gesprayte Frisur, die dicke Schicht Schminke, der grosse Ausschnitt, der kurze Rock, die hoooohen Schuhe gefallen. Ich habs mehr mit etwas mehr Natürlichkeit….und eben, „ungepflegt“ heisst das noch lange nicht…
    Zudem: Überhaupt, die Annahme, dass sich Männer angesichts einer billig zur Schau gestellten angeblichen „Weiblichkeit“ zu allem bereit erklären, ist ja auch irgendwie lächerlich.

  • Nero sagt:

    Sex verkommt zum Konsumgut (sex sells)
    Da jedes noch so kleine Sternchen seine Attraktivität (erfolgreich) vermarktet, führt dies dazu, dass sexuelle Attraktivität ein Attribut mit erhöhtem Marktwert geworden ist.
    Das geht sogar so weit, dass in Partnerschaften und Ehen die Frauen nicht mehr bereit sind, ihre Attribute einfach so „gratis“ zur Verfügung zu stellen. („andere würden dafür schliesslich bezahlen“)
    Wenn IT-Girls, Geld mit der Vermarktung des eigenen ICH machen können, fragen sich logischerweise andere Frauen auch, was ihr eigenes ICH denn Wert wäre.
    Der neue Mann begegnet dem neuen Marktphänomen am Besten auf ökonomische Weise: Es kann ja niemand gezwungen werden, zu konsumieren und wenn, dann ist der Kunde König.
    Es lebe die freie Marktwirtschaft!

    • tobe or not tobe sagt:

      @Nero: Das geht sogar so weit, dass in Partnerschaften und Ehen die Frauen nicht mehr bereit sind, ihre Attribute einfach so “gratis” zur Verfügung zu stellen. (”andere würden dafür schliesslich bezahlen”)

      Kann ich so unterschreiben, dazu füllt mir nur wieder folgender Raptext ein:

      Lyrics to Da Bichez :

      [REFRAIN:]
      I’m not talking about the queens
      But the bitches
      Not the sisters the bitches
      Not the young ladies the bitches
      The bitches, the bitches

      Now a queen’s a queen and a stunt is a stunt
      You can tell who’s who by the things they want

      Most chicks want minks,
      Diamonds, a Benz
      Spend up all your ends
      Prob’bly fuck your friends

      High-post attitudes, real rude with fat asses
      Think that the pussy is made out of gold
      Try to control you by slidin‘ up and down on the wood
      They be givin‘ up sex for goods

      Dealin‘ with bitches is the same old song
      They only want you ‚til someone richer comes along

      USW USW…. A

  • Gabi sagt:

    Mich überrascht, wie lange sich dieser Mythos zu halten vermag, dass es ganz undenkbar, vollkommen unannehmbar, nicht zu akzeptieren sei, dass eine Frau sich dazu entschliessen könnte Sex gegen Geld anzubieten, ohne dazu gezwungen zu sein! (wie in einem vorigen Beitrag angeführt)…Seien es die Umstände oder gleich die bösen Männer in Person.
    Das ist doch in höchstem Masse lächerlich!
    Es zeugt eher von der Unfähigkeit jener Frauen aus ihrer eigenen engen Perspektive hinaus zu denken, wenn sie allen Huren dieser Welt auch gleich noch ihr ganzes Elend andichten wollen.
    Klingt nach Alice Schwarzer live, die das ihrem Talkshow-Gegenüber schlicht und einfach abgesprochen hat, obwohl diese darauf bestand, einfach ihrem Berufswunsch gefolgt zu sein. Aber darf halt nicht sein (so wie die Schwarzer auch heute noch zu verkünden weiss, dass alleine schon die Intimrasur die Kapitulation vor der schleichenden Verprostituierung des Alltags bedeute).
    Auch dieses Getue um „seinen Körper verkaufen müssen!“ als Beweis dafür, dass dies mit keinem normalen Beruf vergleichbar sei, ist äusserst weltfern. Da Frau diesen Körper eben nicht verkauft, sondern seine Attraktivität und seine Fertigkeiten (!) vermietet, unterscheidet hier nur die Branche von anderen Jobs. Ein Bergarbeiter wird seine Arbeit ebenfalls kaum als Weg zur Selbsterfahrung verstehen. Doch selbst dies soll vorkommen!
    Klar, tut es der Grossteil der Prostiuierten nicht einfach aus Spass und ich möchte Zwangsprostitution keinesfalls verharmlosen oder kleinreden. Aber die Möglichkeit, Spass eben doch zu empfinden, allen Semi- oder Vollprofis samt und sonders abzusprechen, ist moralinsaurer Blödsinn.
    Gerade gut kassierende Callgirls und Hostessen, die sich ihre Freier durchaus auch aussuchen können, werden sich ihre hübschen Rundungen darüber krumm lachen.

    • Hans Mustermann sagt:

      Danke Gabi, schön das das auch mal eine Frau hier deutlich auf den Punkt bringt..

      • Auguste sagt:

        hmm…, gabi hat einen penis, hans mustermann.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schön Hans, dann kann mann ja den nächsten Gang zur Hure wieder hoch erhobenen Kopfes antreten, mann ist ein Kunde, der Kunde ist König, Huren gehen auf den Strich, weil sie so geil sind und nebenbei noch ein bisschen Geld verdienen. Mann macht denen regelrecht einen Gefallen, wenn mann sie missbraucht, Gabi aka Gabriel hat das schön ausgeführt. Und die Erde ist eine Scheibe……..

      • Talon sagt:

        @pippi
        Wo werden Prostituiert denn Missbraucht? Einfach nur durch Sex? Ist das wieder das Feministische ding, das jede Heterosexualität Vergewaltigung von Frauen ist?

      • interim placeholder sagt:

        Talon, gehst Du davon aus, dass Feministinnen Lesben sind? Ich denke zwar schon, dass der Anteil vorwiegend lesbischer Frauen unter den Feministinnen etwas höher ist als unter der breiten Bevölkerung, aber die paar Feministinnen, die ich persönlich kenne, sind alle keine Lesben (vielleicht sind sie leicht Bi, aber das sind ja eh sehr viele Menschen).

      • Talon sagt:

        @interim
        Informiere dich doch mal über den Feminismus. Dieser Satz ist ja nicht auf meinem Mist gewachsen. Und es gibt auch sowas das nennt sich Bewegungslesbe. Kannst ja mal danach googeln.

    • Auguste sagt:

      hmm…, auch im grössten elend kann man sich einmal freuen, wenn es grad mal nicht ganz so elendiglich ist.

    • sepp z. sagt:

      ich glaube, das emotionale verhältnis von prostituierten zu ihrer arbeit dürfte etwa dasselbe sein wie beim rest der arbeitenden bevölkerung. in der schweiz mit 2-3% arbeitslosen und guten sozialsystemen: kein problem für arbeitende. wahlmöglichkeit, alternativen. keine opfer. sonst müsste man arbeit auf dem bau oder zwischen den regalen von denner auch als opfer oder abhängige sehen.
      in einem kontext mit hoher arbeitslosigkeit, weniger rechte der arbeitnehmer oder gar weniger menschenrechte etc dürfte alles entsprechend anders sein.

      • pete sagt:

        Für einige ist das vielleicht so….trotzdem, das Verhältnis zur Sexualität ist bei einem „gesunden“ Menschen wohl schon etwas anders, als das Verhältnis zu irgendeiner einer anderen körperlichen Betätigung, auf dem Bau oder zwischen den Gestellen…

      • sepp z. sagt:

        „gesund“?
        jeder hat doch sein eigenes verhältnis zur sexualität.

        ich denke: es gibt in der schweiz wohl einen impliziten ‚zwang‘ zu arbeiten, ob mans liebt oder nicht, aber zur prostitution wird niemand gezwungen. dies unter der bedingung, dass rechtlich alles mit rechten dingen zugeht.

        es gibt zwangsprostitution, aber diese steht meist im zusammenhang mit illegalem aufenthalt und sonstigen abhängigkeiten. die abhängigkeit wird nicht durch die rolle des prostituierens erzeugt, sondern durch illegalen aufenthaltsstatus etc. dasselbe gilt aber auch für illegal anwesende erntehelfer oder haushaltsgehilfen z.bsp in spanien: menschen ohne rechte, die massiv ausgenützt und gedemütigt werden. das ist ein generelleres phänomen, es hat nicht primär mit prostitution zu tun, und wird nicht durch sie verursacht.

      • pete sagt:

        gesund ist ein heikles wort, klar…

        und zugegeben, freiwillig prostituierte betrachten es vielleicht als arbeit wie jede andere auch.
        aber das sind schon sehr spekulative aussagen, die wir hier treffen.
        wie es diesen frauen (und männern…) wirklich geht, wissen wir nicht. was diese arbeit für auswirkungen auf ihr sexualleben und ihre sonstige psychische integrität hat, können wir kaum beurteilen.

        sie glauben, es mache keinen unterschied. ich behaupte, es macht einen unterschied. nun müssten wir wohl diese freiwilligen prostituierten sprechen lassen.

        illegale prostitution, illegale (sklaven-)arbeit in den gewächshäusern spaniens…ich weiss nicht, ob das wirklich gleichzusetzen ist.
        sie können sich das ja mal ganz plastisch selbst vorstellen. würden sie lieber auf einer plantage (unter noch so widrigsten umständen) arbeiten, oder ihren körper verkaufen (unter ebenso widrigen umständen)?

      • pete sagt:

        aber das wichtigste ist wohl, dass man das kaum verallgemeinern kann.
        es gibt wohl solche, die haben mehrheitlich spass am beruf, solche, die es abgestumpft als arbeit betrachten und solche, die darunter leiden, aufhören oder nicht, aber sicher psychische folgen davon tragen….

      • pete sagt:

        ich bin mir auch sicher, es gibt wissenschaftliche untersuchungen zum thema…

    • pete sagt:

      ich glaube einfach, wie schon in der diskussion mit sepp erwähnt:
      die sexuelle integrität ist einfach etwas zu grundlegendes, als dass ihre aufgabe ohne psychische folgerungen bleiben könnte.es existieren sicherlich auch studien zu diesem thema.
      und sagt jetzt nicht, prostitution bedeute nicht eben diese aufgabe…

    • Gabi sagt:

      Habe heute grad einen Installateur „missbraucht“. Gestern die Unqualifizierten in der Kebab-Bude. Jahrelang meine Lehrer. Indirekt sogar den Sheriff, der mir neulich eine Busse… etc., etc..

      „Missbrauch“ heisst: Gebrauch einer Sache, oder in diesem Falle eines Menschen, zu einem Zweck, der absolut nicht seiner Natur, seiner Funktion, oder in diesem Falle seinem Willen, entspricht. Das muss – sofern ich mich nicht auf eine Zwangsprostituierte einlasse – überhaupt nicht der Fall sein und dürfte in der Regel auch etwas mehr Spass (dem Freier) machen, als wenn das Gegenüber nur Abscheu empfindet. Und dass es sowas gibt wie Zwangsprostitution (siehe ungarische Zuhälterstory) liegt mir fern abzustreiten. Dennoch müssen sich Prostituierte natürlich nicht selbst von Orgasmus zu Orgasmus „krampfen“. Es genügt alleine, wenn sie es nicht als dieses Abscheuliche empfinden, das sittenstrenge und – lassen Sie es mich deutlich sagen – lustfeindliche Tugendwächterinnen alleine schon in der Vorstellung davon ausmachen.

      Wozu es denn also nützen soll, die Erde weiterhin zu einer Scheibe zu erklären (denn das geschieht nicht meinerseits), ist mir ein Rätsel. Den Frauen, die sich aus eigenem Willen prostituieren nicht minder. Von einem Ernstnehmen seiner Geschlechtsgenossinnen – also auch dann, wenn sie dem strengen, engen Weltbild mal nicht entsprechen – ist es jedenfalls Lichtjahre entfernt. Die Fähigkeit, sich in andere herein fühlen zu können, scheint von der Unfähigkeit verbaut, seine eigene Abscheu vor gewissen Dingen auch allen anderen unterstellen zu müssen.

      …Da eben nicht sein darf, was nicht sein kann…

      • pete sagt:

        eben nicht. sexuelle integrität ist weder beim installateur, noch beim kebab-verkäufer, noch beim lehrer oder beim polizisten im spiel (oder zumindest in der regel nicht 😉 )

        aber eben, wie gesagt, schwierig aus deiner und meiner position das beurteilen zu wollen. wie bitte sollen wir denn die psychischen vorgägne einer prostituierten nachvollziehen können? vorgänge, die sie vielleicht nicht mal selbst erkennt, auf den ersten blick? menschen sind fähig, vieles zu ertragen, wenn sie müssen oder wollen. die folgen davon zeigen sich nicht immer sofort und nicht immer offensichtlich…

      • sepp z. sagt:

        mir fallen noch die krankenpflegerInnen ein, die ab und zu den menschen im spital den hintern putzen müssen. und sonst dinge, die man als eingriff in die persönliche integrität des pflegenden betrachten könnte. dazu habe ich noch proteste gehört, die das als u.a. moralisch verwerflich kritisiert hätten. ist der vergleich zu weit hergeholt?

      • pete sagt:

        man soll wikipedia nicht alles glauben, man soll studien nicht alles glauben, aber:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Prostitution#Prostitution_und_psychische_St.C3.B6rung

      • pete sagt:

        ja, quellen, die sich auf „profesionelle“ beziehen, nicht auf „studentinnen“ etc.
        wär noch spannend, wies denen geht. (negative) erfahrungsberichte hab ich auch schon gelesen, weiss nur nicht mehr wo…)
        und vielleicht liest man auch nur von den negativen erfahrungen.
        vielleicht auch nicht…

      • Gabi sagt:

        Sorry Pete… Aber der Begriff „sexuelle Integrität“ ist in dieser Debatte – gelinde gesagt – schwammig.
        Was soll denn „sexuelle Integrität“ überhaupt ausdrücken?
        Das Adjektiv vor dem eigentlichen Begriff grenzt ja nur näher ein, in welchem Bereich das spielt. „Integrität“ an sich, bedeutet:
        „Persönliche Integrität ist als Treue zu sich selbst umschrieben worden. Das Gegenteil von integer ist korrumpierbar, also sich in seinem Verhalten nicht von inneren Werten und Prinzipien, sondern von äußeren Drohungen und Verlockungen leiten zu lassen.“
        Selbstverständlich ist bei meinem Installateur nichts vorgefallen, das etwas zum Thema „sexuelle Integrität“ beitragen könnte (obwohl… soll gerade bei diesem Berufsstand hin und wieder an Stellen tropfen, wo das erlernte Fachwissen nicht wirklich weiter hilft). Aber ob der Installateur stets und immerdar mit seinen Idealen und Werten übereinstimmend handeln kann und darf, steht ebenso auf einem anderen Blatt wie bei allen Berufsgruppen, in welchen nicht ausschliesslich Selbstverwirklichung an sich bezahlt wird; also der vernachlässigbaren Gruppe der – erfolgreichen! – Künstler.
        Bei einer Person, die entschliesst, sich aus freien Stücken zu prostituieren; ev. gar eine Affinität in diese Richtung verspürt, ist es doch vollkommen müssig über „sexuelle Integrität“ zu sinnieren (im Gegensatz – ich möchte es denn forcierten Falschleserinnen gerne schwer machen – zu Zwangsprostituierten, die natürlich in krassester Weise davon betroffen sind).
        Denn dann hat sie sich ja gerade in Übereinstimmung mit ihren Idealen und Werten dafür entschieden sexuelle Dienstleistungen anzubieten.

        – Gerne noch eine Ergänzung: Dieser stereotype, öde Satz von „Körper verkaufen“ ist nicht nur im Hinblick darauf völlig daneben, dass er eben nicht verkauft, sondern allerhöchstens vermietet wird, sondern auch in Bezug auf die Idee, dass hier bloss der Körper an sich eingesetzt werden muss und that´s it. Dann würde ja alleine ein passives Rumliegen vollkommen genügen. Nachdem klar ist, wie viele moralinsaure Sittenwächterinnen sich einen bezahlten Beischlaf sowieso nur als etwas ganz Abscheuliches vorstellen können, scheint es zwar gut möglich, dass ebendiese Gruppe tatsächlich glaubt es sei damit getan, breitbeinig abzuwarten, bis der – allerhöchstens Grauen erregende – Kunde fertig sei. In der Realität hätte dieses Geschäftsmodell allerdings keine echte Chance.

      • pete sagt:

        mir geht es gar übrigens nicht um irgendwelche moralischen urteile über prostitution, der prostituerten oder der freier.

        und ja, es gibt wohl einige berufe die psychisch belastend und auslaugend sind, einverstanden.

        und nein, WENN sich jemand ganz freiwillig dafür entscheided und WENN jemand eine affinität dazu hat und WENN der-/diejenige damit umgehen kann, soll sie/er tun, was er will.
        (ich habe auch nicht den anspruch, jemanden davon abzuhalten, wenn er sich undbedingt prostituieren will, egal ob er es verabeiten kann oder nicht…)

        nur glaube ich, dass eher eine minderheit der menschen damit wirklich umgehen kann. ich bin überzeugt, dass es mehr erfordert, solche erfahrungen im beruf zu verarbeiten, als erfahrungen als sanitätinstallateur, grubenarbeiter, kebabverkäufer, polizist oder lehrer…
        ich bin nicht damit einverstanden, wie diese dinge hier gleichgesetzt werden.

      • Cara Mia sagt:

        @Gabi: da ich viel mit Sexworkerinnen zu tun hatte und nicht „einfach so“ als Sittenwächterin schreibe, nimmt mich das echt Wunder, was du da schreibst: erlebst du das so, gehst du gerne auf den Strich und hast Spass daran, Männer gegen Geld an dich ran zu lassen? Es ist eben so, dass ich das von KEINER EINZIGEN je so gehört habe. Die meisten stumpfen irgendwie ab und gehen kaputt, sobald sie älter werden. Fast alle, die ich kannte, verachteten die Männer in einem erschreckenden Masse und hatten keine Beziehungen. Die, welche Kinder hatten, spielten meistens ein erniedrigendes Versteckspiel, weil sie nicht wollten, dass die Kinder erfuhren, was sie taten.

        Also, wenn du mir hier was anderes erzählen kannst, dann interessiert mich das wirklich, denn eine derartige Sexworkerin traf ich nie. Falls du aber ein Mann bist und hier nur die Frau spielst, den Freiern zuliebe, dann ist das ziemlich daneben.

      • Gabi sagt:

        Moment mal… Ich „spiele“ hier gar nichts. Ich bin ein Mann und habe das nie bestritten. Gabi ist einfach mein Nick. („Adlerauge“ ist auch kein richtiges Adlerauge, Interim Placeholder kein Möbelstück und Pippi Langstrumpf heisst in Wahrheit auch anders)

      • Talon sagt:

        @cara mia
        Es gibt auch noch was anderes, ausser dem Strich, um sich zu Prostituieren. Der Strich ist das unterste Level. Kein wunder also, das du nur die schlimmen Seiten gesehen hast, aber auf dem Strich Arbeiten eben nicht die meisten Prostituierten.

  • Und noch in einem weiteren Deutungshorizont.

    «Überzeugt vom Mythos der Selbsterfindung», schreibt Raven, «wähnt sich die Frau von heute im Glauben, ihr Leben von der Wiege bis zum heutigen Tag im Griff zu haben. Sie hat kein Weltbild, nur das Verlangen, ihren Willen durchzusetzen. Sie weiss nicht, was sie tut, aber sie tut es ohne Wenn und Aber.»

    Was der „selbstbewussten Bitch“ von heute mangelt, dem „bösen Mädchen“ das nicht nur in den Himmel kommt, ist ein Horizont der Selbstreflexion. Oder anders gesagt: „Keuschheit“. Im Begriff der „Keuschheit“ inbegriffen ist ein Setting von Wissen und Verhalten, dass von einem „Weltbild“ ausgeht, nämlich Gottesgeschöpf zu sein und für das Leben nur die „User-Lizenz“ und nicht die Administratoren-Rechte zu besitzen. „Keusch“ ist eine germanisierung von „con-scientia“ was Lateinisch „Mit-Wissen“ heisst. Das „Ego“ wird also einem Weltbild gegenübergestellt, einem religiösen Weltbild, konkret dem christlichen. Denn als die Germanen aus den Wäldern über den Limes drängten, da fanden sie Christinnen, die nicht sogleich die Beine spreizten, sondern eben von „conscientia“ etwas sagten. „kiusche“ kam dann bei den germanischen Haudegen an. „Kiusche“ wurde zu einem Stilideal, eine christliche Römerin zu kriegen, muss chic gewesen sein, worauf die Germanen sich über das „Weltbild“ dieser Römerinnen zu interessieren begannen: sie wurden Christen, damit auch sie eine „user-lizenz“ erhielten, in deren Lieferungsumfang die Schwängerung von Christinnen eingeschlossen war. Der Germanne musste für die Christin „brauchbar“, „nützlich“, d.h. „fromm“ sein.

    Mit der volkssprachlichen Aneignung der Kirchentradition wurde „con-scientia“ nochmals eingedeutscht. Meister Eckhardt, der grosse Mystiker, hat dafür das Wort „Ge-Wissen“ vorgeschlagen. In der Aufklärung ist dann im 18. Jh. der lateinische Terminus nochmals in die Wissenschaftssprache übersetzt worden – nachdem „Gewissen“ nur noch im religiösen Kontext auftauchte – aus „con-scientia“ wurde das „Be-wusstsein“. Indem dann im Deutschen Idealismus die Aussenwelt als letztlich unerkennbar erkannt wurde (Kant, Erkenntnisproblem), kam dann Fichte um 1800 in der Wissenschaftslehre zum berühmten Satz: „Das Ich setzt sich selbst“. Dies galt erst nur für das männliche Subjekt, das dann im 19. und 20. Jahrhundert, gerade als „männliches, deutsches Subjekt“ jene grandiose Entwicklung durchlebte, die nach Adorno nach „Aussschwitz“ führte. Das nur „Selbstbewusste“, gottlose und darum auch Ge-Wissen-lose Subjekt ist buchstäblich: „Zu allem fähig“.

    Der Emanzipationsprozess der Frau kann im deutschen Sprachraum darum als Aneignung der aufklärerisch-revolutionären Rhetorik der „Kerle“ des Sturm und Drangs und der Aufklärung auf das weibliche Geschlecht gelesen werden („Feminismus ist der Ausgang aus der Selbstverschuldeten Unmündigkeit der Frau“ Dorothee Sölle). Auch das weibliche Ich, soll sich nun „selbst setzen“ können, sollen, ja müssen. Da die hedonistische Jetzt-Zeit den höchsten Wert nicht in einer „Gottseligkeit“ einer „Gottesminne“ sieht, sondern – da Gott tot ist – im fleischlich erlebbaren Orgasmus, als Surrogat für den „Heiligen Schauer“, so formiert sich nun das Selbstbewusstsein der „Bitch“ darum, in der „pussy“ ein Maximum an Erregung zu fühlen. Aus dem schon gotteslästerlichen Satz Fichtes „Das Ich setzt sich selbst“ wurde durch „Madonna“ und andere Tabu-Brecherinnen, das feministische Dogma „die Pussy pimpt sich selbst“. Und im Begriff der „Selbst-gepimpten-Pussy“ haben wir nun den Kern des Phänomens, das Frau Binswanger im Blogpost umtreibt: die „unkeusche“ doofdreiste Tusse als Endstadium des „Emanzipations-Prozesses“. Wie „Das Ich setzt sich selbst“ in den Schlächtereien des Nazi-Regimes endete, so endet die „selbstgepimpte Pussy“ G-Punkt-behandelt, Silikonverseucht und mit Botox-Totgespritzt auf dem Sondermüll der Geschichte.

    • Auguste sagt:

      hmm…, schön und weit gespannt der bogen. wenn es denn so käme, wie in ihrer konklusion, giorgio, meine einwände dagegen hielten sich in sehr engen grenzen.

  • Eremit sagt:

    Wieder mal ein guter Artikel. Er passt gut in die gegenwärtige gesellschaftliche Diskussion über den Anitfeminismus.

    „Wer allerdings keine Ahnung hat, was er tut und auch kein Weltbild und keine Werte hat, die er vertritt, handelt meistens unverantwortlich.“
    Den Gedanken erlaube ich mir weiter zu führen und behaupte, dass solch ein Handeln mit der Zeit schleichend zu einer Verrohung bzw. zu einem Barbartentum führt. Nicht alles was Spass macht ich moralisch erlaubt und ebenso nachhaltig konstruktiv. Somancher Spass ist gesellschaftlich destruktiv.

    In einem Punkt „muss“ ich eher Natasha Walter zustimmen; Machtmissbrauch ist viel verbreiteter als man denkt. Fast jede/r von uns begeht regelmässig Machtmissbrauch in irgend einer Form. Wir sind nur nicht (mehr) dafür sensibilisiert.

  • Leonie sagt:

    Ich bin der Meinung, dass man die Dinge nicht so leicht vermischen sollte. Es hat wenig mit „echter“ Prostitution zu tun, wenn eine junge Frau am Samstagabend gerne in einem Minirock in den Ausgang geht, wenn sie dann mit Dreissig vielleicht mit acht Männern Sex hatte und auch wenn sich eine junge Lehrerin für die Seite Eins vom Blick ablichten lässt, kann man dabei meiner Meinung nach schlecht von „Prostitution“ sprechen.

    Ja, wir sind eine krankhaft narzisstische Gesellschaft, wir leben in einem Zeitalter der Selbstdarstellung, wo einem von frühen Kindesbeinen an vermittelt wird: „Nutze alles, das du hast“ – und gerade für Frauen hat dieses „Nutze alles“ eben einen stark körperbezogenen Touch.
    Heute wird gerade in westlichen Ländern ganz stark vermittelt, dass jeder „Sein Schicksal selber in der Hand hat“, jeder ist „Seines Glückes eigener Schmied“, es muss immer und bei allem „das Maximum rausgeholt werden“, sowieso: Das Maximum, immer und überall, das Maximum ist das MInimum.
    Wir sind alle völlig ausgereizt, am Maximum von dieser permanenten bis-ans-Maximum-Geherei, es muss ständig alles noch schriller, noch exzessiver, noch extremer sein, zumindest, oder gerade in der Entertainment-Branche.
    Und wir sind nicht nur eine Selbstdarstellungs-Gesellschaft, sondern auch eine Entertainment-Gesellschaft, „We love to entertain you“, entertain mich, ich brauche den Kick, ich brauche den Konsum.
    Und ist es nicht in erster Linie dies, dass heute einfach jedes und alles konsumiert wird, dass es praktisch nichts mehr gibt in unserer Gesellschaft, das nicht konsumiert wird – und dass selbst Menschen immer seltener davon ausgenommen sind?
    Beziehungen werden konsumiert und wenn sie „leer“ sind, weggeschmissen, ich fühl mich nicht mehr genügend entertained, der Kick muss her, ich muss spüren, dass ich am leben bin, ich brauche mehr, ich brauche das Maximum!

    Abgestumpft von dieser ständigen Überreizung, wird es immer schwieriger, Aufmerksamkeit zu erregen – und Aufmerksamkeit ist so wichtig, denn wer sie hat, der ist was!
    Wer sie nicht hat, ist ein Looser, nicht spannend genug, nicht aufregend genug, nicht auffallend genug.
    Auch du kannst sie kriegen: Du musst einfach noch extremer drauf sein, noch exaltierter, noch exzentrischer.
    Gib alles, das du hast, zeig mehr, mach das Maximum draus!
    Durchschnitt ist Scheisse, Durchschnitt ist öde – willst du etwa in der Masse untergehen, darin verschwinden, du musst HERAUS-RAGEND sein, egal wie.
    Das Andere ist, dass wir in einer Konsumgesellschaft leben. Das ist nichts Neues – aber diese Konsumgesellschaft bedingt eben, dass wir auch eine Verkaufsgesellschaft sein. Kaufen, verkaufen, konsumieren.
    Das A und O heutzutage ist ja, dass man sich „gut verkaufen“ kann, wer sich nicht „verkaufen“ kann, hats nicht ins neue Jahrtausend geschafft.
    Von dem her leben wir alle mit einer totalen Prostitutions-Mentalität.
    Das Wichtigste ist nicht, was für Skills du hast, was für einen bildungstechnischen Hintergrund, was auch immer – das Wichtigste ist, dass du dich verkaufen kannst, denn die Konkurrenz ist hart und es ist unentbehrlich, dass du „fit“ bist, immer „dabei“, „voll parat“ und in der vordersten Reihe unserer kapitalistischen Leistungsgesellschaft.

    Gleichzeitig sind immer mehr Leute verunsichert, völlig erschöpft und regelrecht verstört von all dem ständigen Maximum, dem Exzess, unserer ständig den Höhepunkt und noch mehr suchenden Gesellschaft – und die „neuen, alten Werte“ greifen im Laufschritt um sich, die Rückkehr zur Moral!, die Rückkehr zu Sittenstrenge!, zu Wertvorstellungen!, der hundert Prozent Toleranz werden mit verzweifelter Vehemenz null Toleranz entgegen geschleudert und was daraus erwächst, ist eine Gesellschaft, die an Schizophrenität schon bald mal der U.S.A. das Wasser reichen kann.

    Wo soll das alles hinführen? Ein temporäres Ungleichgewicht, eine Gesellschaft, die mit der grossen Pseudo-Freiheit nicht klar kommt und nicht weiss, was sie mit der fiktiven Total-Souveränität über das eigene Schicksal anfangen soll und darum einfach mal ziemlich orientierungslos (aber dafür mit umso verzweifelter Heftigkeit) vorwärts stolpert?
    Vielleicht. Die junge Generation von heute ist aufgewachsen mit dem vermittelten Bild der grenzenlosen Freiheit und vor allem denjenigen, von unbeschränkten Möglichkeiten, sind sie ununterbrochen und rastlos auf der Suche nach einem Gleichgewicht und gleichzeitig darauf getrimmt, alles immer bis zum Maximum auszureizen.
    Fraglich, ob wir es selber schaffen, diese Mitte zu finden, oder ob es auch da – wie so oft im Leben – erst dadurch möglich sein wird, dass ein massiver Eingriff von aussen uns dazu zwingen wird, unsere Denk- und Lebensweise grundlegend zu hinterfragen und schliesslich zu verändern.

    • Adi sagt:

      Sehr schöner Beitrag.

      • Auguste sagt:

        hmm…, normalerweise sind beiträge, die irgendwo um mitternacht verfasst werden, der reinste müll, aber ihrer ist überaus lesenswert – scheinbar waren sie auch noch zu später stunde „voll parat“.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Gut gebrüllt, Leonie!

      Viele deiner Gedanken sind mir auch schon oft durch den Kopf gegangen und tun es immer dann, wenn ich beim Zappen im TV einen Privatsender erwische. Wie du frage ich mich, wohin das führen wird, einmal ist alles ausgereizt.

      • interim placeholder sagt:

        Weisst Du, Pippi, mich machen diese Sender so traurig, ich habe seit zwei Jahren keinen mehr und praktisch nichts vermisst, denn alles, was ich schauen muss, das finde ich im Netz. Aber das ist nicht mal viel.

        In unserem Haushalt steht zwar ein TV, der gehört aber meiner Mitbewohnerin und sie guckt auch.

        Vor drei Jahren habe ich noch vielleicht 90 Minuten TV geschaut pro Tag, heute 3 (im Schnitt)… und ich vermisse nichts. Das hätte ich nicht geglaubt (und mein Bruder ist ein TV-Producer…)

    • interim placeholder sagt:

      Sehr sehr gutes Stück, Leonie. Leute mit gesunden Zweifeln finde ich brauchen wir hier, und solche Texte wie Deiner werten Diese Plattform wirklich auf.

    • Katharina sagt:

      ein sehr ernsthafter und glaubwuerdiger beitrag. vor allem dann das berufen auf amerika als feindbild.

      • adlerauge sagt:

        blendet v.a. aus, dass europa in dieser hinsicht den staaten in fast nichts nachsteht. das privatfernsehen quellt über von unterhaltung aus der untersten schublade, die urheberrechte von einigen der dreistdümmlichsten formate sind denn auch in europa zu finden.

        us-bashing ist vielen dingen schon lange nicht mehr angebracht. wo wir doch vor der eigenen türe einen riesigen haufen dampfenden pferdedung stehen haben.

  • Sascha sagt:

    Die Vermarktung der Sexualität hat gar nichts mit der Befreiung des Körpers zu tun, und noch weniger mit Emanzipation. Im Gegenteil, die „Vermarktlichung“ des Körpers zeigt eher den Verlust an Freiheit, die geschlechtsspezifischen Ungleichheiten sowie die generelle Verblödung unserer Gesellschaft auf.

    Wenn Frauen zu Sex greifen, weil dies ein Mittel zur Eigenständigkeit ist, dann ist das nichts neues. Eher Antik. Dass das dann noch in aller Öffentlichkeit zur Schau gestellt wird (Manipulation hin oder her), zeigt doch nur, welche Rolle hübschen Frauen in unserer voyeuristischen Welt bereitwillig zugestanden sind. Was sie sonst noch können wird zur Nebensache.

  • Der Post ist eigentlich zu ernst, um die üblichen Satire und Ironiespiele der Community durch zunudeln. An einem Satz will ich etwas Sprachanalsyse betreiben:

    „Dies gilt auch für die Frauen. Sie müssen sich fragen, wie ein souveräner weiblicher Lebensentwurf aussehen könnte.“

    Schon der Begriff des „Lebensentwurfs“ ist interessant. Was mir spontan dazu einfällt: in einer Partnerschaftsplattform war jene Eigenschaft die zu 100% von den Frauen von den Männern erwartet wurde „Vorausschauendes Denken“. Offensichtlich scheint das ein pragmatisches Bedürfnis der Frau zu sein. Es scheint – etwas salopp philosophisch gesagt – eine Dialektik zu geben, zwischen dem weiblichen „Wurf“, der sich nicht „entwerfen“ lässt und dem männlichen „ENT-Wurf“ in dem für das „Werfen“ der Gattin Raum geschaffen werden muss.

    Auch der Begriff der „Souveränität“ muss problematisiert werden. „Souverän“ ist der König, der HERRscher. Der deutsche Verfassungsrechtler Carl Schmitt formulierte den Satz „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand bestimmt“. Es gibt Zustände des menschlichen Körpers, in denen der Mensch die „Souveränität“ über den eignen Körper verliert: Die Todeszuckungen, der Geburtsvorgang als Säugling, der Geburtsvorgang als Gebärende und das Liebesspiel. Das „aussersich-sein“ des Kampfes mag vielleicht auch noch dazu gehören. Wer sich diese Situationen vor Augen hält, der sieht, dass die Frau eher dem „Souvernitätsverlust“ unterworfen ist, zumal im Geschlechtsakt ja die Einladung zur Verfügung „nimm mich!“ meist eher an den Mann gerichtet wird als im Liebesspiel offensichtlich „souveränerer“.

    Ich würde also die Aussage wagen: „ein souveräner weiblicher Lebensentwurf“, ist ein grammatisch korrekt gefügte Formel, semantisch ist es ein Postulat, dem kein reales Korrelat logisch entsprechen kann. Ebensowenig, wie es sinnvoll ist von einem „schwa

    • Ebensowenig, wie es sinnvoll wäre, von einem „schwarzen Schimmel“ zu sprechen: Grammatikalisch korrekt, inhaltlich nonsense.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das würde ihnen so passen, GG, so ist das aber nicht mehr. Frauen bestimmen selber, wie sie gebären, viele mit Kaiserschnitt und Periduralanästhesie, andere nur mit Periduralanästhesie. Was den Sex anbelangt: Bei wirklichen Könnern, wo es sich nicht nur um ein Herumgeturne handelt, wechseln sich die aktiven und passiven Rollen ab, Hingabe hat kein Geschlecht. Ihre Konstruktionen sind absurd und keineswegs „natürlich“ gegeben, sie versuchen ganz einfach, damit ihr rückwärtsgerichtetes Frauenbild zu legitimieren.

        Das Hinnehmen müssen bei Geburt und Tod betrifft beide Geschlechter, hier war die Natur mal gerecht.

      • @Pippi
        dann müsste auch ein Mann auf „Vergewaltigung“ klagen können?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Solche Klagen, die gutgeheissen wurden, gab es auch schon vereinzelt.

      • Talon sagt:

        @Pippi

        Welchen Akiven Part, ausser die Reiterstellung, gibt es denn für Frauen?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Langweiler!

      • interim placeholder sagt:

        War schon sehr billig, Talon, gib’s zu.

      • Talon sagt:

        @interim
        Welchen Aktiven Part gibt es denn?

      • Auguste sagt:

        hmm…, die einen können nicht über ihre nasenspitze hinaus sehen, und unser „freund“, talon, offensichtlich nicht über die eigene schwanzspitze. tröstlich für ihn, dass was man nicht kennt, man auch nicht vermissen kann.

        plazieren sie ihre fragen wo auch immer – hier ist nicht der stützunterricht „vögeln für anfänger“. mein tipp: legen sie bei ihrer 400 euro nachhilfelehrerin das nächste mal noch einen hunderter drauf und möglicherweise weitet sich ja dann der horizont wieder ein stückchen.

      • interim placeholder sagt:

        Du meinst Deine Frage ernst, Talon? Ab zum Regal „Sex“ in der Buchhandlung Deines Vertrauens und voià! schon hast Du diverse Tonnen von Stellungsratgebern.

      • interim placeholder sagt:

        Alternativ kannst Du auch einfach in den Sexshop, dort gibt es kein Regal „Sex“ – weil es ja eh nur eines hat. Für noch kürzeres Suchen.

        Effizienter leben mit interim.

      • Talon sagt:

        @auguste
        Na, mal wieder nur heise Luft

        @interim
        Dann sach mal an, Fachmann. Wo ist die Frau aktiv, ausser in der Reiterstellung?

      • Talon sagt:

        @interim
        Heist es nicht immer so schöne, das sich eine Frau beim Sex fallen lässt, in die Arme und Obhut des Liebhabers?

      • sepp z. sagt:

        talon, ein kleiner scherz ist ja ok. aber wenn du die frage 13h40 noch immer ernst meinst -> kein gutes zeichen für dein sexleben.

      • Talon sagt:

        @sepp
        Warum eigentlcih immer nur ausflüchte? Sach an, wo ist die Frau aktiv? Wo bestimmt sie über Tempo, intensität ihren Orgasmus?

  • mila sagt:

    belanglos ist es offenbar nicht, wenn es dazu führt, dass eine grosse zahl von frauen kein problem mehr damit hat, der natur künstlich nachzuhelfen – und entsprechend künstlich auszusehen (!) – siehe tagi-artikel von heute (in der früheren schönheitschirgurgie ging es wenigstens noch darum, den eingriff möglichst kunstvoll zu verbergen). ich frage mich nur, wem das gefällt. einige männer müssen darunter sein, sonst würdens die weiblein nicht machen, folgt man zumal der logik dieses blogs.

    • Katharina sagt:

      mila, auch heute gibt es chirurgen auf dem gebiet, die wahre kuenstler sind, und nicht jede frau laesst sich kosmetisch korrigieren, weil irgendein mann das will.

      selbstbewusstsein und selbsakzeptanz hat viel mehr mit der akteptanz des eigenen koerpes zu tun, oder ob frau sich selbst eigentleich auch gefaellt. manchmla koennen dinge, die andere als kleinigkeiten empfinden, fuer die person aber viel mehr wichtigkeit haben. da kann eine chirurgische korrektur eben wirklich auch einen positiven einfluss auf das gesamte wohlbefinden haben.

      ich finde daher, schönheitschirgurgie als metier im allgemeinen zu verteufeln, unangebracht.

      ich jedenfalls bereue die paar korrekturen die ich machen liess, nicht.

      • mila sagt:

        katharina, ich möchte die schönheitschirurgie nicht verteufeln und auch nicht alle über einen kamm scheren. womit ich mühe habe, sind eben diese auswucherungen, die mit ästhetik im grunde nichts mehr zu tun haben. ebenfalls mühe habe ich, wenn ich in der nzz am sonntag lesen muss, dass frau am besten noch in den frühen 20ern mit botox anfangen soll, um langfristig die besten resultate zu erzielen – da kam kein kritisches nachfragen, wie sich denn so verhält mit den vielen tierversuchen, die mit botox verbunden sind.

      • mila sagt:

        ich könnte es auch anders formulieren bzw. das formulieren margarete mitscherlich (in einem interview in der letzten weltwoche-ausgabe) überlassen:

        „Die alten Griechen hatten die Losung: Erkenne dich selbst, und mache dich zu dem, der du bist! Statt sich selber auf den Grund zu gehen, erfindet man sich heute lieber neu. Die Menschen glauben, sich designen zu können wie ein Möbel. Das vorherrschende Lebensgefühl ist: Ich will nicht so sein, wie ich bin, denn so sind schon genug andere. Dieser narzisstische Wunsch nach Einzigartigkeit führt dazu, dass uns mehr und mehr Menschen nicht authentisch erscheinen. Es ist auch sehr anstrengend, als jemand aufzutreten, der man nicht ist.“

        dies ist das eigentliche problem, das mich umtreibt.

      • Henri sagt:

        @mila,

        ich beziehe mich auf verschiedene Beiträge von Ihnen.

        Ja auch mir scheint, dass der Mensch heute einfach nicht mehr so sein darf, wie er eigentlich ist, und dass man darum überall eingreifen muss.

        Kleines Beispiel: Zähne und Zahnstellungen.

        Wenn man die Leute beobachtet, kann man hinsichtlich der Zahnstellungen tatsächlich eine Art „Zeit-Riss“ feststellen.
        Davor gibt es viele Menschen mit „krummen“ Zahnstellungen, danach beinahe keine mehr.
        Davor wurden Zahnkorrekturen (bei Kindern) aus technischen Gründen (korrekter Biss etc) gemacht, danach auch oder vor allem aus kosmetischen Gründen.
        Ich will das auch nicht verteufeln, aber einmal mehr muss der Mench schon so früh wie möglich auf „tadellos“ bis „perfekt“ getrimmt werden – sei es um der Schönheit willen, sei es um der befürchteten späteren Benachteiligung willen.
        Und weil das mittlerweile so verbreitet gemacht wird, sind junge Leute mit krummen Zähnen mittlerweile tatsächlich auffällig.

        Und die Zähne selbst – naja, die sind oft sowas von künstlich weiss.
        Mir ist mal in einer dieser Soaps aufgefallen (womit ich allerdings nicht bestätigen will, dass ich solche schauen täte..), dass alle, aber wirklich alle dieser jungen hübschen Schauspieler, Männer wie Frauen, dieselben weissen Zähne und dazu noch dasselbe immer nette Lächeln aufwiesen. Irgendwie komisch langweilig.

        Und wenn ich bei der Dentalhygienikerin auf dem Stuhl liege, sehe ich genau auf ein Werbeplakat für Bleeching.

        Der Mensch ist nicht mehr, was er ist, er ist, was er sein will; wir bauen uns nicht mehr nur unsere Welt, sondern auch uns selbst.

      • mila sagt:

        veneers heisst in der regel die lösung für diese unglaublich weissen zähne, mit bleeching bekommt man das nicht immer hin. ich habe vor einigen jahren für ein paar monate in new york gelebt, und kam mir mit meinen von natur aus elfenbeinfarbenen zähnen – um einen leicht euphemischen ausdruck zu benutzen – teilweise wie eine ausserirdische vor. heisst das aber, dass ich mich, um mich besser zu fühlen, ebenfalls zum zahnarzt begeben sollte? dagegen möchte ich mich dann doch verwehren, und genau deshalb finde ich es wichtig, die besonders absurden auswüchse dieses tanzes um das schönheitskalb zu diskutieren.

      • mila sagt:

        und ja, auch ich finde es frappant, dass dieser ganze als ‚individualismus‘ verkleidete narzissmus im stets selben gewand auftritt – size zero, age zero, veneers, modediktat. von individualität ist kann hier kaum mehr die rede sein.

      • Katharina sagt:

        eine diskussion eruebrigt sich, wenn die haeflte der beitraege stecken bleiben, da verweigere ich so langsam die zusammnearbeit. das ist eine beleidigung.

      • interim placeholder sagt:

        Zustimmung, Katharina.

    • Orlando S. sagt:

      aha, man muss Tagi-Artikel lesen, und klar ist am Ende der Mann schuld…ahem, ja, nun ehrlich muss ich sagen: ihre wenig originelle Schreibe überzeugt mich nicht und mir sind beim Lesen fast die Augen eingeschlafen.

      • mila sagt:

        orlando, die bedeutung des wortes ‚zumal‘ scheint sich ihnen nicht zu eröffnen, sonst hätten sie die ironie des letzten satzes nicht verpasst. aber schön, dass sie sich auch noch zu wort gemeldet haben.

    • sepp z. sagt:

      mila: „ich frage mich nur, wem das gefällt. einige männer müssen darunter sein, sonst würdens die weiblein nicht machen“.

      machen Sie da nicht wieder etwas zu vorschnell die frau zum opfer, den mann zum täter?

      im text oben wird natasha walter erwähnt, welche die weibliche Über-Sexualisierung im Dienste der Selbstvermarktung kritisiert und feststellt, dass die Frauen dieses Mal nicht Opfer, sondern die Täterinnen sind. Beziehungsweise beides zugleich.

      es ist doch sinnlos, immer mechanisch und automatisiert auf den mann als antriebskraft jeglicher handlung zurückzugreifen.
      auch frauen haben einen freien willen.
      und macht.
      und entsprechend auch verantwortung.
      weshalb soll die ursache jeden übels beim mann liegen?
      aaargh…
      😎

      • Henri sagt:

        Es wäre aber einfacher für alle, wenn der Mann einfach immer schuld ist.

        In der Welt der Feministinnen ist das ja bereits so.
        In der Welt der weichgespülten Männer ist das auch so.

        Warum also sich wehren, es wäre so viel einfacher für alle.

      • mila sagt:

        sie beide lesen etwas in meinen text hinein, das so nicht drin steht. oder habe ich etwa geschrieben, DEN männern gefällt das? worauf ich abziele ist, diese thematik weder als ausschliesslich weibliches noch als männliches, sondern als gesellschaftliches problem zu diskutieren.

      • Henri sagt:

        @mila 26. Januar 2011 um 08:24

        Ich habe mich auch nicht auf Ihren Text bezogen, sondern auf denjenigen von sepp z.

        Tut mir leid, dass ich das nicht klar machte.

      • sepp z. sagt:

        mila, ich lese nichts in ihren text hinein
        „ich frage mich nur, wem das gefällt. einige männer müssen darunter sein, sonst würdens die weiblein nicht machen“

        sie sagen explizit: würde es nicht männer geben, denen sowas gefällt, würdens frauen nicht machen.

        in etwa also: schönheitsoperationen bei frauen und das künstliche aussehen würde nicht existieren, würden einige männer das nicht toll finden. allerhand.

      • mila sagt:

        siehe replik zu orlando: das wort ‚zumal‘ haben auch sie nicht registriert – und mit blog war nicht der artikel, sondern die gesamtheit der versammelten antworten gemeint. ironie ist allerdings schwer zu vermitteln, ich sehe, ich werde mich darin noch üben müssen.

      • sepp z. sagt:

        ironie? ja, eine solche habe ich nicht gefunden.

        „und mit blog war nicht der artikel, sondern die gesamtheit der versammelten antworten gemeint“
        äh, sie meinen, die unterschiedlichen meinungen von pippi über katharina über henri, ihre und meine alle zusammen vermengt? was soll denn da rauskommen? jetzt verstehe ich die ironie bzw ihre aussage definitiv nicht mehr.

      • mila sagt:

        ob sie es glauben oder nicht, damit kann ich ganz gut leben. der grundtenor, den ich aus den antworten herausgehört habe ist, dass frauen ihre sexualität instrumentalisieren – ob man das nun für gut oder schlecht befindet, sei dahingestellt. es gehören jedoch immer zwei dazu: derjenige, der von diesem instrument gebraucht macht, sowie derjenige, der dies (offensichtlich) mit sich machen lässt. ich würde deshalb auch nicht die täter-opfer-schiene fahren, sondern von einem reziproken wechselverhältnis reden.

    • Henri sagt:

      @mila 25. Januar 2011 um 22:04
      >>>
      belanglos ist es offenbar nicht, wenn es dazu führt, dass eine grosse zahl von frauen kein problem mehr damit hat, der natur künstlich nachzuhelfen – und entsprechend künstlich auszusehen (!) – siehe tagi-artikel von heute (in der früheren schönheitschirgurgie ging es wenigstens noch darum, den eingriff möglichst kunstvoll zu verbergen). ich frage mich nur, wem das gefällt. einige männer müssen darunter sein, sonst würdens die weiblein nicht machen, folgt man zumal der logik dieses blogs.
      >>>

      Ich kann natürlich nicht für alle Männer sprechen – es gibt sicher ein paar, welchen das gefällt.

      Aber in meiner näheren und weiteren Männerbekanntschaft gibt es keinen, den aufgeblasene Lippen oder Brüste wie Airbags, und alles wie kurz vor dem platzen, gefällt.

      Nein ich glaube, da ist ein anderer Mechanismus im Spiel – wie beim Schulden machen – das erste Mal ist es gut gegangen, also kann man noch einen drauf geben, und noch einen – und irgendwann sieht die Frau dann aus wie eine Zombie. Als ob ein Damm bricht.

      • mila sagt:

        henri, auch ich kenne keine männer, die auf extremoperierte stehen. der tagi-artikel, den ich erwähnt habe, bezog sich auf frauen, die eingriffe vornehmen lassen, die sie nachher sozusagen als statussymbol rumtragen können, und das müssen weder riesenbrüste noch schlauchboot-lippen sein – aber man darf ruhig sehen, dass etwas gemacht wurde.

  • Jay Kessler sagt:

    weshalb soll ich diesen attention-whores hinterherspringen. ich bin weder hirschmann noch tiger woods oder berlusconi. als normalo hast du doch eh keine chance. abgsehen davon stolzieren sie doch nur rum um möglichst intensiv umworben zu werden. wenns zur sache geht ziehen sie dann den schwanz ein.

    da ist doch frust vorprogrammiert! meine devise: ignorieren! solange man denen aufmerksamkeit schenkt werden sie auch weiterhin so rumlaufen, obwohl sie auf sex anspielen sind sie nicht die bohne an sex interessiert.
    es kann also sehr befreiend sein, einfach mal nicht allen hinterherzugaffen und nicht jeden gefallen zu erfüllen wie ein dummer diener nur weill sie die hupen hat. wozu auch? im internet gibts massig pornos ganz ohne starallüren und ohne hoity-toity!

  • Sue Tirami sagt:

    Dieses Thema ist völlig belanglos. Wenn jemand meint, mit einem promisken Lebensstil sein Glück zu finden, dann soll er halt sein Glück so suchen.

    Wohin das führen kann, wurde einem zwar wieder vor Augen geführt, als wieder einmal eine nach einer Brust OP das zeitliche segnete, aber was solls, wenigstens kommt man dann in der Zeitung. Alle tun geschockt und dann geht man wieder zur Tagesordnung.

    • Katharina sagt:

      leider ist das thema sehr relevant. es geht nicht um promiskuitaet, oder genauer nicht monogame beziehungen, sondern es geht eigentlich um das zu markte tragen und die verbindung zu porn0grafischen sugestionen.

      in dem Sinn ist der artikel auch sehr gut.

      • Sue Tirami sagt:

        Doch darum geht es. Sie suchen etwas, was sie nicht finden werden. Schauen Sie doch mal in die Gesichter dieser Frauen. Sie sind tot, sie atmen nur, aber sie sind tot. Sie sind Zombies.

        Diese Frauen glauben, dass sie Macht über Männer haben, aber die Männer haben die Macht über sie. Sie mögen viel Geld verdienen, aber es wird immer einen Mann geben, der ihretwegen noch reicher wird.

      • Katharina sagt:

        Ich bin nicht so überheblich, aufgrund meines subjektiven Eindruckes einer Person, die ich nicht kenne, so zu urteilen wie Sie das tun.

      • Sue Tirami sagt:

        Schön für Sie, wenn Sie vor der Realität die Augen verschliessen können, ich kann es nicht.

        Man kann ja auch behaupten, dass alle Huren diese Arbeit schön finden. Wie im Märchlenland wo alle glücklich sind.

      • Katharina sagt:

        Vielleicht sollten Sie meinen längeren Beitrag zu diesem Artikel lesen, statt hier Platituden zu wälzen.
        Sie sind diejenige, die sagte, das Thema sei belanglos und damit den Artikel der Autorin entwerteten. Ich finde der Artikel ist eben relevant, weil das Thema relevant ist.

        Sie führten dann einen wertenden Begriff wie Promiskuität ein, der nicht direkt Thema ist.

      • Katharina sagt:

        dazu wartet eine Antwort.

      • Katharina sagt:

        aich hier wird immer noch gewartet.

      • Sue Tirami sagt:

        Warum soll ich Ihren Beitrag lesen? Die Hauprautorin ist doch Frau Binswanger oder irre ich mich da?

        Ich werte nichts ab, sondern sage meine Meinung dazu. Nur Menschen mit sehr wenig Selbstwertgefühl führen so ein promiskes Leben, wenn sie keine Minderwertigkeitskomlexe hätten, würden sie nicht mit jedem ins Bett steigen. Das gilt für Männer wie für Frauen. Machos sind minderwertigkeitsbehaftete Würstchen ebenso Frauen, welche ihre Bettgefährten nicht mehr zählen können. Oder glauben Sie vielleicht, die kürzlich verstorbene Sexikone Cora habe sich zu tode silikonisieren lassen weil sie selbsbewusst war?

  • fufi sagt:

    Jaja: Und ewig lockt das Weib!

    Und schon in urvörderen Zeiten haben die Weiber ihre Reize bewusst eingesetzt, um ihre Anliegen in Politik und Wirtschaft und so durchzusetzen.
    Davon berichtet nämlich schon die Bibel, so zum Beispiel:
    Judith und Holofernes
    Salome, die Tochter der Herodias (Mt 14, 3ff)
    wobei das ganze denn auch noch ziemlich gewalttätig wurde …. .

    Aber Ernst beiseite!
    Das ganze „Tittentheater“ ist ja wohl keine besonders neue Erfindung. Auch nicht, dass dasselbige in den Medien gerne aufgenommen und „an den Mann“ gebracht wird. Was sich wirklich geändert hat, ist die „Medienlandschaft“. Alles ist immer und jederzeit und meist auch noch in „Echtzeit“ medial konsumierbar. Und neuerdings im WWW auch immer wieder und auf alle Zeit(?) WIEDER – HOLBAR!!!

    SEX SELLS!
    Die einen verkaufen SICH mit SEX, die zweiten verkaufen sich, indem sie über söttige berichten, die sich mit SEX verkaufen, die dritten werben mit söttigen, die sich mit SEX verkaufen (ok, meist indirekt, aber trotzdem: FERRARI-Boxenluder, oder so). Davon profitieren wiederum die vierten.
    Und die Letzten bezahlen die Zeche. Monetär und psychisch!

    Um den vielzitierten Herrn BB schon wieder zu zitieren:
    Stell dir vor, es gibt SEX, und keine und keiner schaut hin!
    🙁

    • Katharina sagt:

      ja ja die frauen sind halt die luder weil sie schoen sind….

      ach ehrlich.

      es liegt wirklich auch daran, dass die herren staendig und immer an das denken. wie frau sagt: gesicht und augen sind HIER OBEN.

      aber es geschieht das immer gleiche: frau sein luder frau sein schlecht und selber schuld. same old. daher nichts ga mit re-loaded. es ist das selbe unveraendert.

      • Globetrotterin sagt:

        Und ewig lockt das Weib…same old story. Und das wäre ja auch gar nicht so schlecht, wenn Männer Sex nicht dauernd mit Macht verwechseln würden.

      • fufi sagt:

        @Katharina

        Ein „LUDER“ kann so oder so aussehen oder sich so oder so präsentieren, aber kann jedenfalls NICHT „schön“ sein!

        Super gesagt: „gesicht und augen sind HIER OBEN.“ Würde sogar sagen, auch und gerade als Mann: ICH bin hier oben!
        Aber wer sich selbst unter der Gürtellinie definiert, wird’s wohl nie erkennen, dass sich zwischen den Schultern etwas qualitativ ganz anderes befindet als zwischen den Beinen.

      • fufi sagt:

        @Globe
        War im fall zynisch gemeint!

      • fufi sagt:

        @Globe zum 2ten

        Ernsthaft: SEX und MACHT zu trennen scheint mir ein verdammt schweres Vorhaben.
        Nur schon aufgrund dessen, wie „wir“ von „der sexuellen Vereinigung“(hach wie altmödisch!) sprechen:
        wir haben einenander — ich habe sie oder ihn gehabt
        ich geb’s/machs dir — gib’s/machs mir — Nimm mich
        Sicher: DAS mag alles in einer wirklich „intimen“ Atmosphäre auch stimmen, und auch wenn weniger aggresiiv und distanzierter: eindringen/empfangen etc. gesprochen wird:
        FAKT bleibt aber doch, dass das sexuelle Beisammensein bereits aufgrund unserer Sprache ich sag mal ein gewisses „Machtgefälle“ aufweist.
        Möchte damit keinesfalls zu irgendwelcher sprachkastrierter“sexual correctness“ aufrufen, aber ich meine ernsthaft: Wenn wir über uns oder über ander denken, denken wir in SPRACHE! Vielleicht sollten wir ja mal darüber nachdenken?
        Ach ja: Weshalb wird stets, wenn der eine die andere oder die eine den anderen ins Bett kriegt von „EROBERUNG“ gesprochen?
        Mein ich doch!

      • Katharina sagt:

        „Aber wer sich selbst unter der Gürtellinie definiert, wird’s wohl nie erkennen, dass sich zwischen den Schultern etwas qualitativ ganz anderes befindet als zwischen den Beinen.“ und WEN bitte schoen meist du damit?

        Und was genau soll eigentlich ein Luder sein? Eine Frau, die sich wenig um konventionen schert, nicht?

      • Katharina sagt:

        Fu, das stimmt einfach nicht wegen macht.

        Ich erlebe das intime Zusammensein jedenfalls nicht als etwas, wo Macht eine Rolle spielt.

        Intimität findet im Kopf statt. Es ist etwas sehr schönes und ausserordentlich kostbares.

        was du zum Sprachlichen sagst und dass Denken und Sprache zwei Seiten des selben sind, finde ich richtig.

      • fufi sagt:

        @Kat

        Stimme mit dir absolut überein, was „Intimität“ betrifft, vor allem, dass dieser Raum sozusagen „machtlos“, oder noch schöner „ent-machtet“ ist.
        Fürchte bloss, dass wir in DIESEM Verständis von „Intimität“ eindeutig in der Minderheit sind.
        Leider!

      • interim placeholder sagt:

        Hm. Ich habe mich selbst erstaunt neulich, als mich ein Kollege fragte, ob eine neue Bekanntschaft von mir denn grosse Brüste habe (eine Frage, die unter Männern nicht so empörend wirkt, sondern eher humoristisch). Ich überlegte und musste dann ehrlich antworten, ich wisse es nicht, ich hätte gar nicht darauf geachtet.

      • fufi sagt:

        @Katharina

        Nun doch noch:

        So wegen dem „Luder“ hast du angefangen: „ja ja die frauen sind halt die luder weil sie schoen sind….“, „frau sein luder frau sein schlecht und selber schuld. “
        Mehr als eine absolut erbärmliche Ausrede für notorische Fremdgeher, „VerFührer“ und Vergewaltiger kann ich in DIESEM Satz nicht erkennen.

        Und wenn du fragst:
        1. „Und was genau soll eigentlich ein Luder sein?“
        Was weiss ich denn, was ein LUDER sein soll? – kenne persönlich keine Frau, die ich so bezeichnen würde.
        Ich kann’s nicht mehr hören! Wenn K.P. in den Medien als „Boxenluder“ bezeichnet wird, scheint’s ja eine eine positive Bezeichnung zu sein. Wenn dagegen H.I. als „Dorfluder“ gilt, ist das wohl eher abwertend gemeint.
        Das einzige gemeinsame, scheint mir, dass gewisse Männer „Luder“ echt geil finden. Drogenstrich: Ficken ohne – Fr. 20.-, Sihlquai: Blasen ohne – Fr. 40.-. Da wird Mann erst richtig zum Mann! Camel-Trophy: Risiko pur! Was dich nicht umbringt ..!

        2. „Eine Frau, die sich wenig um Konventionen schert?“
        Eine Psychiaterin zum Beispiel, die ihre Praxis aufgibt, einen 6Monate-Trip durch Nepal macht und danach in Namibia als Freiwillige in der AIDS-Aufklärung arbeitet. Ein Luder?
        Elle ne regrette rien!

  • Katharina sagt:

    Irgendwo habe ich Mühe mit diesem Artikel. Einfach, weil mir künstliche Konzepte von Rollen entlang von Geschlecht, Lebensentwürfen und die Beliebigkeit von Annahmen zu Motiven für ein bestimmtes Verhalten suspekt sind.

    Ausdrücke wie ‚Turbo-Narzismus‘ sind nichts weiter als wertende Polemik.

    Es gibt einen anderen Zusammenhang des sich zu Markte Tragens und was populäre Kultur damit zu tun hat. Ein längerer Beitrag von mir, der irgendwo wegen der Text Länge wartet.

  • Steve Herrmann sagt:

    Meine Freundin hat soeben eine Affaire mit meinem WG-Mitbewohner begonnen und verführte ihn um mich zu demütigen, dachte sie. Da ich jedoch ahnte, dass sie das tun würde war ich vorbereitet. EIner ihrer Expartner sagte einst: ‚Wenn sie jung sind zieren sie sich, aber mit 50 müssen sie nicht mehr kommen‘. Aber solche Spielchen laufen andauern in meiner Umgebung. Es ist schlussendlich eine Frage von Angebot und Nachfrage. Eine begehrte Frau hat einen hohen Preis und eine junge, begehrte Frau einen sehr hohen. Wenn sie älter werden will sie niemand mehr… dann gleicht es sich wieder aus. Es sei dennn sie hat ihre Schäfchen mit einem Reichen ins trockene gebracht. Jedenfalls wird er sie, wenn sie rumzickt abservieren und sich eine jüngere, hübschere, liebere erkaufen.
    Es gibt allerdings noch die Weisheit des kleinen Prinzen, die Weisheit des Zähmens, sich vertraut zu machen und einzigartig zu werden, zusammen zu bleiben und sich die Treue zu halten anetracht der Tatsache dass wir alle älter werden.
    Man braucht keine höhere Macht oder Moralvorstellungen, das Leben wirds richten und wir ernten alle ausnahmslos das was wir sähen. Begehen wir Untreue, werden wir das auch ernten – sind wir fair, werden auch wir fair behandelt, von denen die wir fair behandelt haben. Man lebt in der Realität die man sich selbst schafft, auch als Gesellschaft. So titelt zb Annabell vom Tagesanzeiger Verlag ein Dossier: ‚Fremdgehen macht mir Spass.‘ Und was passiert mit den Kindern? Ach wie lästig! So werden wir dann halt auch selbst aussterben – ein ganz normaler Zyklus. Wie in Schweden, wo Sex ohne Kondom Vergewaltigung ist. Ach diese Frauen – die sind sowas von dämlich.

    • Globetrotterin sagt:

      Ja, ja – und die Männer sind HERRlich!

      • Herrlich sagt:

        Genau! Sie haben’s getroffen.
        Kennen Sie die Bedeutung von WEIB? -nichts anderes als die Abkürzung des Verhaltens:

        Wäh! – Eeh! – Iih! – Bäh!

        Das musste mal gesagt sein.

      • fufi sagt:

        @Herrlich

        HERRRLICH intelligenter Beitrag!
        😛

    • Orlando S. sagt:

      Änderungsvorschlag zum letzten Satz: „ach diese Dämlichen, sind so was von weiblich!“

    • Cara Mia sagt:

      @Steve: ich verstehe, dass du sauer bist. Fremdgehen ist Verrat und macht die Beziehung kaputt, es sei denn natürlich, man vereinbart, dass jeder mit andern zusammen sein darf. Das scheint bei euch aber nicht der Fall gewesen zu sein.

      Allerdings: freue dich nicht auf die Altersrechnung. Ich bin eine derartige alte Schachtel, und kann mich über mangelnde Angebote nicht beschweren. Die Sache ist die: es hat zwar mehr weibliche Singles, wie es statistisch scheint, aber auch für Frauen jenseits der fünfzig mehr suchende Herren. Warum auch immer.

      Aber die Rechnung geht dennoch auf: du bist letztlich die Art Mann, mit der man zusammenbleiben und Familie haben will. Diese Frau, der ist ja nicht zu trauen, wenn man ein Mann ist. Muss ja jeder damit rechnen, dass die das immer so macht, und dann sitzt „Mann“ eines Tages da zu zahlt Alimente. Also: Finger weg.

      Ans Aussehen gewöhnt man sich rasend schnell. Ich hatte einst einen unglaublich attraktiven Mann, aber irgendwann kannte ich den ja und das wirkte nicht mehr so, wie einst. Dafür war es total mühsam, mit ihm irgendwo hin zu gehen, weil dauernd die Frauen wie die Motten um ihn herum schwirrten. Man sollte sich also nicht blenden lassen, es sei denn, man will mit seiner Frau, seinem Mann einfach bloss angeben und bei den Geschlechtsgenossen als Hirsch(in) dastehen.

  • Katharina sagt:

    Ich würde nicht re-loaded sagen.
    Ich würde auch nicht sagen „aber wollen wir unseren Töchtern tatsächlich vermitteln, dass Sex bloss ein Mittel zum Zweck, der Königsweg zur Macht oder wenigstens zum sozialen Aufstieg ist?“ – angenommen mit Wir seien die Eltern, spezifischer, die Mütter gemeint.

    Solche Inhalte und Stereotypen werden in erster Linie mit dem, was als Pop-Kultur bezeichnet werden kann, vermittelt. Das war seit Anbeginn der Pop-Kultur so. und heute ist der sexy Vamp eben ‚in‘. Zudem muss die Pop Kultur immer penetranter an den Grenzen von Tabu und sexuell Explizitem kratzen, um die selbstverursachte Abstumpfung zu überwinden und überhaupt einen sensorischen Effekt zu erzielen.
    Diesen Mechanismus teilt sie mit Pornografie und wie die neueren Produkte zeigen, verschmilzt Pop-Kultur und Pornografie immer mehr. Da Pop-Kultur letztlich das vermarkten eines Produktes ist, hat sie dominanten Einfluss auf Werbung, wo die gleiche Steigerungsspirale gesehen werden kann.

    Es geht also nicht um ein Weltbild, sondern um ein Muster von Sucht.
    Einerseits wird suggeriert, dass das das zu Markte tragen der eigenen Sexualität zu Erfolg führt. Es wird dann weiter suggeriert, dass materieller und sozialer Status Erfolg sei.
    Weiter zeigt dann die eigene Beobachtung, dass dem anscheinend so sei. Wie viele von Euch haben Euch schon aus einer Polizeibusse mit Augenaufschlag und etwas Dekolletee herausgeredet?
    Nur, genau wie bei Pornografiesucht müssen die Suggestionen immer härter werden, um noch zu funktionieren.

    Später dann beginnt die Zeit der länger dauernden Beziehungen. Oft sind diese Beziehungen Begegnungen, die aus oben der skizzierten Dynamik entstanden. Befangen in einem ‚Dies für Das’ und abstrakten Konzepten von ‚guten Lebensentwürfen’ zerreiben sich solche Partner in Anspruchshaltungen dem Anderen gegenüber und das vorenthalten von Zuneigung ist Hauptelement einer Taktik, die Kontrolle oder ein Gleichgewicht davon aufrechtzuerhalten. Ein Rezept für Zermürbung und innerem Zerbrechen.

    In dem Sinne glaube ich, dass viele lang dauernde Partnerschaften Lebenslügen sind, die aufrechterhalten werden – aus Angst davor, dass wenn das nur ganz knapp unter der Oberfläche gärende ausbricht, ihr Leben eben von unten nach oben neu reorganisiert wird. Dieses Spannungsfeld von Anspruchshaltung und Kontrolle ist in quasi-monogamen Beziehungen öfter vorhanden als in anderen. Oft sind solche Partner nach Kindheit und Jugend nicht durch eine Phase des selbständig Lebens gegangen.

    Es gibt aber auch andere Beziehungen, in denen das Machtspiel nicht vorkommt. Oft Beziehungen, wo etwas wesentliches gelernt wurde: Dass das leben die freche Eigenschaft hat, sich nicht um Lebenspläne und Entwürfe zu kümmern.
    Dass der Anspruch auf absolute Offenlegung sämtlicher Lebensaspekte des Partners das Gegenteil von Vertrauen ist.

    • Katharina sagt:

      Es hat offensichtlich auch einen Grund, weshalb sich viele Menschen für eine homosexuelle Beziehung entscheiden, nämlich weil da diese Machtspielchen weniger einfliessen. Ich sage bewusst entscheiden, denn sexuelle Orientierung ist selten ein entweder oder, sondern fliessend.

      • Orlando S. sagt:

        pantha rei…..hare krishna! sie sind ja auch kein Mensch, sondern eine Ausserirdische…

      • Nemo sagt:

        Ist das so Katharina, kann die Behauptung, dass homosexuelle Beziehungen weniger Machtspielchen einfliessen so absolut gesagt werden.

      • Talon sagt:

        Man sucht sich also aus, ob man Homosexuell ist oder nicht? Ist das jetzt auch heilbar?

      • interim placeholder sagt:

        Also die erste Frage von Talon kann man noch einigermassen beantworten, die zweite ist empörend. Was gibt es da zu heilen??? Heilen tut man Krankheiten, die Homosexualität ist das natürlich nicht.

      • Talon sagt:

        @interim
        Genau darauf wollte ich hinaus. Man sucht sich nicht aus, ob man Hetero, Bi oder Homosexuell ist. Niemand sucht sich aus, das er auf Rothaarige steht usw., das sind Triebe. Um jetzt den Schuh draus zu machen, würde man sich dass freiwillig raussuchen, dann hätten die diejenigen, die Homosexualität als Krankheit sehen, ein Argument, um die „Heilung“ voranzutreiben. Deshalb ist es gefährlich hier von aussuchen oder entscheiden zu sprechen

      • Katharina sagt:

        @Nemo: Das ist mein persönlicher Eindruck. Ich selber lebe in einer langjährigen lesbischen Beziehung und empfinde es so, dass bei uns Machtspiele selten vorkommen.

        Auch bei anderen Paaren sehe ich das eher selten.

        Du hasst aber recht, dass verallgemeinert der Satz eine etwas gewagte Aussage ist.

        Ist sexuelle Orientierung eine Wahl? ich war lange der Überzeugung, dass es vererbt ist, weil es Studien gibt, die einen Zusammenhang zeigen. Davon bin ich etwas abgekommen.

        Weshalb ich sagte es sei eine Wahl bezieht sich auf die Kinsey Skala, die besagt, dass die Orientierung fliessend ist. Das heisst es gibt Menschen die sich ausschliesslich Partner des anderen Geschlechtes suchen und solche die ausschliesslich Partner des gleichen Geschlechtes suchen. dazwischen gibt es Varianten der Orientierung, die mehr oder weniger Partner beiderlei Geschlechtes aussuchen. die Worte bisexuell und bi-curious umschreiben das.

        Bei Männern scheint es so zu sein, dass die Mehrheit sich entweder für das eine oder das andere Geschlecht entscheiden, bei Frauen diese Wahl aber fliessender ist.

        Wahl ist somit dann, sich eben für eine – langjährige – Partnerschaft mit einem bestimmten Geschlecht zu entscheiden, oder sich dafür zu entscheiden, keine langjährigen Partnerschaften einzugehen, wenn die Person bisexuell ist, oder eine Konstellation zu wählen, wo beide Ausrichtungen gelebt werden. Ein Beispiel für diese Konstellation sind Haushalte, wo ein permanenter Hausgast mitwohnt.

        In dem sinn würde ich sagen, die Orientierung ist nicht eine Wahloption. mit welcher Person – und damit Geschlecht – ich eine Partnerschaft eingehe, WENN die Orientierung nicht ausschliesslich ist, ist eine gewählte Entscheidung.

        Natürlich gibt es da nichts zu heilen. Ich jedenfalls finde mein lesbisch sein ist nicht etwas krankes, sondern wesentlicher Teil meines Seins.

      • Katharina sagt:

        Antwort wartet.

      • Katharina sagt:

        wartet immer noch.

      • Katharina sagt:

        …und wartet immer noch.

      • Katharina sagt:

        thank you @R.

        🙂

      • interim placeholder sagt:

        Danke, Katharina, das deckt sich zwar mit dem, was ich schon wusste, aber es ist gut, es bestätigt zu hören.

    • interim placeholder sagt:

      Guter Text, Katharina. Dass viele langjährige Beziehungen wirklich sehr fundamental auf Lebenslügen basieren, das habe ich auch schon festgestellt. Sie fundieren ausserdem oft auf einer sehr weit ausgebreiteten „Decke der Oberflächlichkeit“, wo man einander gar nicht mehr wirklich nahe kommt. Viele Leute vermissen das gar nicht, auch vielen Leuten, die eben in diesen Beziehungen stecken, ist es lieber, wenn sie nicht zu nahe geht.

      Wo Du diese Mechanismen mit „Sucht“ umschreibst, finde ich Deine Argumentation stark (obwohl ich nicht denke, dass sie neu ist, der Gedanke ist nicht so kompliziert in seiner Herkunft, dass nicht schon gescheite Soziologen darüber geschrieben hätten).

      So, ich geh noch ein paar Streifen nachziehen.

    • Katharina sagt:

      wie ich sagte, eine diskussion wird durch diese verzoegerungen erschwert und da meine ich, als eine der laengsten mitwirkenden hier mit wertvollen beitraegen lese ich dies als eine beleidigung, mit der konsequenz, dass die zusammenarbeit ueberdacht werden muss.

  • heidi reiff sagt:

    Hollywood und Ballywod ist nicht mein Ding, Schicki Micki ist nicht mein Ding, auf Schönheits OP lasse ich mich nicht ein ich finde mich noch normal hübsch, wenn ich im Badezimmer in den Spiegel schaue, es gibt ja so eine geschichte vom hässlichen Entlein , in der Natur sind männliche Enten farbiger das ist einfach naturgegeben, ich mag diese blöden Sprüche nicht mehr hören „Schönheit muss leiden“, die aufgeplusterten Gesichtschirugen verdienen sich eine goldene Nase an Menschen, an Kaputnis Pfui Teufel, Menschen die entstellt sind durch äussere Umstände, verwickelt in einen Verkehrsunfall da ist Gesichtschirugie angebracht. Bin etwas stur , aussen fix und innen nix, ich nehme mich selbst einfach innerlich ernst und wahr, hab etwas Mühe mit diesem extrem Sexismus, diese kitschigen Showen interessieren mich nicht die Bohne, ich wandere nicht aus, meine Wurzeln sind das kleine CH-Land. Die schönen Berge, Matterhorn, Gornergrat, ich bleib mal auf dem Fussboden ohne roten TEPPICH, GEHT AUCH.

  • Kuno Hämisegger sagt:

    Wow, das Thema brennt, ausgezeichnet geschrieben, Hut ab!

  • Talon sagt:

    Warum ist das Sexismus? Die Frauen Prostituieren sich freiwillig, sie zeigen sich freiwillig, sie operieren sich Freiwillig. Es passiert alles Freiwillig. Warum will der Feminismus den Frauen eigentlich immer vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben? Ist das Neid, auf etwas, das Feministinnen nicht machen können? Neid, das andere Frauen damit erfolg haben? Also, hört auf, den Frauen vorschriften zu machen, Frauen sind doch selbständig, oder?

    • fufi sagt:

      Apropos freiwillig:
      Es soll früher Frauen gegeben hben, die freiwillig gestanden haben, Hexen zu sein.
      Es soll Untersuchungshäftlinge gegeben haben, die freiwillig ein Verbrechen gestanden haben, das sie nicht begangen haben.
      SIE sagen FOLTER?
      ICH sage UMSTAENDE!

      Ich glaube kaum, dass sich eine Frau „freiwillig“ prostituieren möchte.
      Hierzu erinnere ich an eine Frage, die vor einigen Monaten an den SEX-Onkel im „20 Minuten“ gestellt wurde,
      von einer 16jährigen, die keine Lehrstelle hat finden können.
      Kurz und zum kotzen:
      „Ich bin 16, ohne Lehrstelle, möchte aber Geld verdienen. Ich könnte in einem Puff arbeiten, die Chefin sagt, das sei ok ab 16 Jahren. Stimmt das?“
      Antwort: JA!

      Sooo schön! Jetzt gibts so ein junges Schnüsigirl mehr zum ficken, da freuen sich – die Mutter und der Vater wohl kaum!

      🙁
      🙁

    • Eremit sagt:

      @Talon
      Man nehme ein kleines Kind und sage „hier hast du Zündhölzer zum spielen, es wird nichts dabei passieren“ und dann verbrent es sich oder fakelt das Haus ab. Naives kleines Kind? Oder man betrachte den Enkeltrick bei älteren Mitmenschen: Sie geben ihr Geld freiwillig anderen Menschen. Selber Schuld? Nein. Nicht ohne Grund kennt ein gutes Strafgesetz den Betrug und den Begriff der Unterschlagung ((von Fakten, Tatsachen, Umständen und Absichten)) und die Opfer tun dabei alles freiwillig. Ist das Opfer dabei selber Schuld? Nein. Bis anhin galt in unserer Gesellschaft das Prinzip der guten Meinung: Wenn jemand etwas sagt dann konnte man davon ausgesehen dass dies die Wahrheit ist und er/sie es nur gut mit einem meinte. Heute bezeichnet man sowas als naiv. Wenn somit heute ein Zuhälter oder Freier (aus reinem Eigennutz) sagt „prostituiere dich ruhig, es ist ein Job wie jeder andere“, dann wird dabei m.E. u.a. die Tatsache unterschlagen, dass dies ein schwerer psychologischer Schnitt ist. Ebenso ist es wenn der Chirurg zur potentiellen Patientin sagt „solche OP’s macht jede und sie werden nachher attraktiver sein“, so kommt Frau danach „auf die Welt“ wenn sie für manche Männer unattraktiver ist.

      Nicht alles was man freiwillig tut ist nachhaltig konstruktiv. Somanches freiwillige ist nachhaltig destruktiv.

      • Talon sagt:

        Dann sind also alle Frauen Naiv und müssen vor sich selbst beschützt werden? Hast du mal im Sommer auf die Strasse geschaut, wenn wieder das Hauch von nichts aus dem Schrank geholt wird? Fällt ja in die gleiche Kategorie. Lies dir den Text von Margaret durch, dort wirst du vileles wiederfinden, was du hier Zementierst. Die wenigsten Prostituiertn hängen an einem Zuhälter, sie tun das Freiwillig auf eigene Kosten. Eine Frau ist mündig, diesen Beruf zu ergreifen und auch abzuschätzen, ob sie diesen Beruf ausüben will. Oder willst du den Frauen die Mündigkeit absprechen? Wir reden hier ja nicht von tatergreisen oder Behinderten Menschen, sondern von Erwachsenen, Inteligenten und Gesunden Frauen. Warum sieht jeder in einer Frau, die mit dem Körper Geld verdient ein Opfer? Neid von Feministinnen, die diesen Job nicht machen können? Muss man diese Frauen Zwangsbeglücken, indem man sie an die Aldi Kasse setzt, wo sie wesentlich weniger Verdient und wesentlich mehr Stunden leisten muss?

      • Talon sagt:

        Und Frauen sind auch keine kleinen Kinder, mich wundert, das unsere Feministin Pippi da einstimmt.

      • Talon sagt:

        Warum nicht die Frauen entscheiden lassen, welchen Beruf sie ergreifen? Lesen sie den Beitrag von Margaret von gestern, dort steht sehr vieles was du gerade machst. Wenn sich eine Frau für die Prostitution entscheidet, warum nicht? Sind Frauen so Naiv und dumm, das wir sie vor ihren eigenen Entscheidungen schützen müssen? Sind Frauen kleine Kinder, auf die man ständig aufpassen muss, und verbote aussprechen muss? Oder handelt es sich bei Frauen um Gesunde, Erwachsene Menschen, die für sich Entscheidungen treffen können und damit auch umgehen können?

      • Auguste sagt:

        hmm…, talon, gut sind wir hier nicht an der börse. immer wenn nachrichten von ihnen auf dem bildschirm auftauchen, fällt das niveau über eine klippe. in ihrem fall trifft das altbekannte bonmot „no news is good news“ den nagel wirklich schön auf den kopf.

      • Talon sagt:

        @Auguste
        Wie wärs, sie kommen mal mit Argumenten anstatt nur mit heisser Luft?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Richtig Fufi, ich bin froh, dass du immer wieder ein bisschen tiefer gräbst und dir die Mühe nimmst, den Denkfaulen auf die Sprünge zu helfen. Vielleicht genieren sie sich dann eines Tages auch, zu behaupten, dass die Ausgebeuteten selber schuld sind an ihrem Ausgebeutetsein.

      • Talon sagt:

        Wer beutet denn eine freiwillige Prostituirte aus? Sie bietet eine Dienstleistung an, und erhält dafür eine Entlohnung, die sie selbst festsetzt. Ausbeutung sieht anders aus.

      • Cara Mia sagt:

        Du hast Recht, wenn „keine andere Wahl haben“ gleichzusetzen ist mit „freiwillig“. Keine Frau, die eine echte Wahl hat, prostituiert sich, denn der Preis ist hoch, die Arbeit widerlich. An der Migroskasse sitzen ist halt nicht immer eine echte Alternative, wenn man jung ist und den Zirkus mit „ein wenig“ Whisky, Medis oder Drogen aushält.

      • Talon sagt:

        @cara mia
        Echt? Warum Prostituieren sich dann viele Studentinnen? Warum machen die nicht die gleichen Jobs, wie ihre Männlichen Mitstudenten?

      • interim placeholder sagt:

        Wobei halt, Cara Mia, viele Menschen, hätten sie die Wahl, sich nie im Leben für die Migroskasse entscheiden würden. Du hast natürlich Recht, nur, Jobs, wo man das Gefühl bekommt, man prostituiere sich für sein Geld, gibt es viele.

        Das soll nicht die Prostitution glorifizieren. Es soll nur den Vergleich etwas relativieren.

      • sepp z. sagt:

        ich find den anspruch schon etwas hoch gegriffen, dass jede arbeit feiwillig sein soll. gibt es überhaupt menschen, die freiwillig arbeiten? wohl ganz wenige. das geld muss ja irgendwie verdient werden…

    • Talon sagt:

      @fufi
      Ich sehe das Problem nicht. Das Mädel hat sich freiwillig entschieden, diesen Job zu machen. Mit 16 kann man auch zu Polizei, zur Feuerwehr, als Rettungssanitäter arbeiten zum Bund. Dort sieht und erlebt man wesentlich heftigere sachen. Sollten diese Berufe auch verboten werden? Sind all diese Menschen dort auch unfreiwillig, aufgrund von Folter? Oderhat diese Prostitutuions Diskussion eher damit zu tun, das Feministinnen diese Diskussion führen, das Feministinnen mal wieder ein Gebiet haben wollten, wo sich massiv Fördergelder abgreifen lassen, um das arme Opfer Frau zu schützen? Frauen sind nicht per se Opfer, und diese Gesellschaft sollte endlich mal lernen, das eine Frau vor ihren eigenen Entscheidungen nicht geschützt werden muss, weil sie kein unmündiges kleines Kind ist, sondern ein erwachsener, gesunder und Intelligenter Mensch, auch wenn sie denn Beruf der Prostitiution ergreift.

      • Julia sagt:

        @ Talon: Ich sehe das auch so, dass sich bei den Prostituierten nicht per se um Opfer handelt. Aber mit 16 darf man nicht wählen, weil man vor dem Gesetz noch nicht erwachsen ist, aber sich prostituieren schon. Siehst du darin keinen Widerspruch?

      • interim placeholder sagt:

        Vielleicht sieht sogar er ein Problem hier, Julia… nur ist sowas zwar notwendig aber nicht hinreichend, um einmal im Mathejargon zu bleiben…

        🙂

      • Talon sagt:

        @julia
        Wie gesagt, zum Bund darf man mit 16 auch. Ich vergass natürlich, mit einverständnis der Eltern, das habe ich mal vorausgesetzt, da das bei jeder Ausbildung gemacht werden muss, die man unter 18 Jahren annimmt. Bei Vertragsabschluss müssen immer die Elternteile mit Unterschreiben. Von daher, sehe ich auch hier kein Problem.

      • fufi sagt:

        @Talon

        Jaja, MANN kann ja schon zur Polizei gehen, oder sonstwohin – meinetwegen zum Teufel!
        Und auch wenn Frau das möchte, so als Lernende, zum Beispiel, hängt di Chose noch immer davon ab, ob sie „genommen“ wird.
        Da hat sie im Puff keine Probleme: DORT wird sie GENOMMEN!
        🙁

      • sepp z. sagt:

        auch mann kennt die mechanismen des arbeitsmarkts.
        was macht mann, wenn er nicht genommen wird?
        zum teufel gehen?

      • fufi sagt:

        Nein, er geht ins Puff!

        Ehrlich sorry for that!, aber mein kleiner Kobold wollte DIESE Steilvorlage nicht ungenutzt vorüberziehen lassen!

        Damit haben Sie nämlich verdammt recht!
        Ich sags jetzt so krass und so zynisch, wies nämli ist:
        Mädels, wenn sie denn wirklich durch alle Netze fallen, können wenigstens ins Puff. Und wenn sie – viel! – Glück haben, naja!
        Jungs? Holy Shit!
        Da gebe ich Ihnen wie gesagt recht.
        Aber das KANN doch keine Rechtfertigung des Puffs als „letzte arbeitsmarktliche Lösung“ für Mädels sein? Glaub!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Als Stricherjunge arbeiten….

      • Talon sagt:

        @fufi
        Ja und? Wer träumt nicht von einer 100% Sicherheit einen Job zu bekommen. Trotzdem ist es kein Problem, das das Mädel den Job ausübt, wenn sie es möchte.

        @Pippi
        Ist eine andere Thematik, aber das weis du auch.

      • Julia sagt:

        @ Talon: Das meine ich ja. Mit 16 Jahren darf man keinen Vertrag unterschreiben und nicht wählen. Warum? Weil man laut Gesetz noch nicht mündig ist. Das heisst, es wird einem die Fähigkeit abgesprochen, entscheiden zu können, ob man wirklich zum Bund gehen will oder ob es etwa eine AHV Revision geben soll. Aber gleichzeitig traut man einer/einem 16jährigen zu die Konsequenzen abzuschätzen, die es haben kann, wenn man sich prostituiert. Dazu braucht es nämlich keinen Vertrag.
        Das findest das kein Bisschen seltsam, Talon?

        @interim: 🙂 Vielleicht finde ich ja auch noch eine hinreichende Bedingung, die Talon überzeugen kann. Bin mir nämlich sicher, dass diese existiert.

      • Talon sagt:

        @julia
        Kann einem 16 Jährigen klar sein, welche Konsequenzen ein Kriegseinsatz wie in Afghanistan hat? Deshalb die Bedingung, das die Eltern dem Zustimmen müssen, diese sollten ihr Kind so gut kennen, das sie das für ihr Kind abschätzen können. Und da sehe ich auch kein Problem mit Prostitution.

        Anders ist, wenn die Eltern hier nicht zustimmen oder überhaupt nicht gefragt werden. 16 Jähriger bei der Fremdenlegion wäre hier das passende Beispiel, der von Zuhause wegläuft.

      • Auguste sagt:

        hmm…, einfach für’s protokoll, talon. ich halte sie für einen etwas widerwärtigen schwachkopf. widerwärtig, weil sie in fast jedem ihrer posts versuchen prostitution durch alle böden hindurch zu rechtfertigen und im denken nicht wirklich überzeugend, weil das, was sie sich offensichtlich aus irgendeinem grund einzureden versuchen, in der realität keiner prüfung standhält.

        gehen sie über die bücher – der austausch mit ihnen ist fruchtlos und überflüssig wie ein kropf. sie irren am falschen ort herum.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sehr gern schliesse ich mich Augustes engagiertem Votum an! 🙂

        Zum Glück gibt es auch im Blog nicht nur Schwachköpfe…… 😛

      • Cara Mia sagt:

        Danke, Auguste. Die grosse Mehrheit der Sexworkerinnen wurde schon als Kind missbraucht und hat gelernt, zu machen, was gewünscht wird. Die Frauen trennen sich innerlich vom Körper, schalten ab, betäuben sich. Andere kommen aus einer Krise heraus in die Prostitution, brauchen dringend Geld, haben Schulden. Oder sie geraten an einen „Freund“, verlieben sich, und der lässt sie Männer bedienen.

        Männer, die ihr das da so locker seht und nicht wie Auguste: wenn eine gegen Geld mit euch Sex hat, dann macht sie es genau und ausschliesslich deshalb, hält euch den Körper hin und fertig, empfinden tut sie nichts. Ihr aber lügt euch doch jedes Mal an und redet euch ein, ihr seid die grosse Ausnahme, der Mann, bei dem sie es echt toll findet. Da die Nachfrage besteht, werden unzählige Frauen vergewaltigt und missbraucht, bis sie sich „freiwillig“ für diesen Job einspannen lassen. Erkundigt euch doch einmal bei den Gassenarbeitern… Es wäre schön, wenn Männer hier mehr mit dem Hirn als mit einem andern Organ denken würden und die Nachfrage nachliesse – damit liesse sich viel Leid verhindern. Erwachsen werden, Verantwortung übernehmen, das sollten gewisse Herren.

      • Rotkäppchen sagt:

        Ach, der Talon ist ein bisschen schwer von Begriff und ich hatte auch schon meinen Schlagabtausch mit ihm. Er kann nicht anders – er ist entschuldigt. Ein Irrläufer hier, der nach einer abstrusen Bestätigung seiner Neurose vergebens sucht…Filmriss nennt sich das auch noch sonst…

      • Julia sagt:

        @ Talon: Hast du es bemerkt? Du vergleichst Prostitution mit einem Kriegszustand. So ähnlich sehe ich das auch und bin fest davon überzeugt, dass Minderjährige bei beidem nichts verloren haben (auch mit elterlicher Erlaubnis nicht). Da braucht es dringend eine gesetzliche Anpassung. Abgesehen davon, wünsche ich auch keinem Erwachsenen sich dort wiederzufinden.

      • interim placeholder sagt:

        Talon, sprechen wir schnell mal über Pornoschauspielerinnen, wie ja auch schon. Pornographie und Prostitution sind ja nicht allzu weit entferne Gewerbe.

        http://www.shelleylubben.com/articles/pornstarsandsexabuse.pdf

        Zitat: „Most strippers, as with other women who work in the sex industry, are adult survivors of childhood sexual abuse.“ Sie zitiert Studien, die das belegen. Ja und? fragst Du. Nun, andernorts, in:

        http://www.oneangrygirl.net/antiqoute2.htm

        liest man:

        „When you suffer from childhood sexual abuse or were severely abused as a child, you usually repress those memories. [..] This is all I know how to feel.‘ I think a lot of the women are in denial and they don’t realize what post-traumatic stress disorder is. You either totally go a whole different direction and turn your life around and get as far away from that abuse as you can – *or you re-live the experience, and a lot of these women are re-living what they know how to feel.*“ (Sternchen von mir)

        Gesagt hat dies Jenna Jameson, eine (mindesten bis vor einem Jahr noch) aktive Darstellerin.

        Und das hier:

        http://www.independent.co.uk/life-style/love-sex/sex-industry/lights-camera-exploitation-940041.html

        ist einfach ein guter Artikel über ein paar Darsteller, der nicht zu einer Schlussfolgerung kommt.

      • sepp z. sagt:

        also ein bisschen suspekt ist diese diskussion schon.
        einerseits jene, die behaupten, alle prostituierte hätten spass an der arbeit, und andererseits jene, die prostitution moralisch absolut verwerflich finden. prostitution in der schweiz= kriegszustand? ähem…

        „Verantwortung übernehmen, das sollten gewisse Herren“
        dieser satz erinnert mich an den ursprünglichen blogtext, über ‚die neue frau‘, sozusagen. stichwort verantwortung, narzissmus, konsequenzen etc.
        und was ist das fazit nach ein paar hundert kommentaren?
        der mann muss mehr verantwortung übernehmen…
        der weisheit letzter schluss?

      • fufi sagt:

        @ Auguste, Pipp, Cara mia und Rotkäppchen:
        Besten Dank, dass IHR dem Talon die Quittung gegeben habt!
        😀

      • interim placeholder sagt:

        Oh, ich hab auch eine Antwort gemacht, und dafür sogar recherchiert (gegoogelt, grandiose Recherche) – aber der schöne Text ist weg einfach weg… vielleicht kommt er noch…

      • Talon sagt:

        @Auguste
        Na, wieder Luft rausgelassen?

        @Cara mia
        Nein, nein und nochmals nein. Vor allem das, was du über Männer schreibst, nein. Es gibt ein paar, die zu einer Prostituierten hingehen, weil sie keinen anderen Menschen haben, die meisten wollen jedoch einfach nur Sex.So schwer zu verstehen? Die Frage steht dennoch im Raum: Warum ist gerade für Studentinnen die Prostitution so beliebt? Alle in der Kinheit vergewaltigt? Mit sicherheit nicht. Vielleicht sollten sie sich nicht nur ausschlieslich mit Zwangsprostituierten unterhalten, sondern auch mit Damen, die das Freiwillig machen, also die Mehrheit.

        @interim
        Sascha Grey sagt genau das Gegenteil, ist immer noch aktiv:

        http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,633627,00.html

        „SPIEGEL ONLINE: Es gibt sogar massive Vorbehalte gegen ihre Branche. Als sie in der „Tyra Banks Show“ zu Gast waren, stellte die Moderatorin Sie als Opfer einer menschenfressenden Branche dar, als verwirrtes, gefühlskaltes, kleines Mädchen.

        Grey: Stimmt. Die haben sich nicht dafür interessiert, was ich zu sagen hatte. Sie haben mich nur benutzt, um Quote zu machen. Aber ich habe sie auch benutzt, um meine Popularität zu steigern.

        SPIEGEL ONLINE: Wie gehen Sie mit den Vorurteilen gegen die Pornobranche um?

        Grey: Ich möchte zeigen, dass wir nicht alle zugedrogte Missbrauchsopfer oder verlorene Seelen sind, die durch unglückliche Zufälle in der Branche gestrandet sind und zum Sex gezwungen werden. Es gibt Frauen wie mich, die den Job gerne und aus Überzeugung tun. Jemand wie der „Playboy“-Gründer Hugh Hefner, der Millionen damit verdient hat, Sex zu verkaufen, wird glorifiziert – weil er ein Mann ist. Wenn eine Frau ihre Sexualität offen auslebt oder gar Geld damit verdient, muss mit ihr irgendwas nicht in Ordnung sein. Das ist doch lächerlich!“

        @Sepp
        Ich behaupte nicht, das jede Prostituierte Spass bei der Arbeit hat, hat das jeder Müllmann? Es ist lediglich ein Job, eine Dienstleistung, nicht mehr und nicht weniger. Es gibt nur ein paar hier, die das nicht einsehen wollen, weil sie nicht glauben können, das Frauen einfach nur Sex haben können ohne Liebe, ohne Partnerschaft, das Frauen einfach nur Sex anbieten können um Geld zu verdienen.

      • Talon sagt:

        @julia
        Kein direkter Vergleich. Krieg ist wesentlich schlimmer. Und das ist der Punkt. Wenn die Männer und Jungs zu Wehrpflicht herangezogen werden um für den Krieg ausgebildet zu werden oder wenn sie sich Freiwillig entscheiden, den Kriegsdienst zu tun, dann regt sich keiner auf. Aber wehe eine Erwachsene Frau geht Frewillig anschaffen. Das kann natürlich nicht mit rechten dingen zugehen und die Frau muss unbedingt was anderes machen, zur not mit zwang. Wo bleibt die Freiheit für einen Beruf, ist es so schwer zu verstehen, das es Frauen gibt, die diesen Beruf ausüben können? Ihr sollter nicht immer von euch und euren Vorstellungen vom Leben auf andere schliesen.

      • Auguste sagt:

        @ talon

        hmm…, ich habe hier ein file, dass ich noch nicht verarbeitet habe und auch nicht hier im mamablog tun werde, aber nur um ihre einseitigen und realitätsfernen posts noch etwas anders zu beleuchten – hier ein paar o-töne:

        „…alle wollen hier raus“
        (eine osteuropäerin, die hier in nachtclubs „arbeitet“)

        „…julia weint schon die ganz woche, wenn ich sie abends zu bett bringe. dann weine ich…“
        (eine osteuropäerin, die bald wieder heim und kind für monate verlässt, um die famile durchzubringen)

        „…meine tochter hat mich nicht gleich erkannt, als ich sie nach sechs monaten zum ersten mal wieder von der schule abholte…“

        dann gibt es noch die geschichte einer frau, die, seit ihr kind bei einem unfall irgendwo in osteuropa ums leben kam, zur benebelten zeitbombe ohne gummi geworden ist. ironischerweise hat das ihre attraktivität bei den kunden nur gesteigert…

        meine unterlagen, und das sind nur wenige beispiele daraus, zeigen mir eine ganz andere realität, als die hochglanz-seiten des „spiegels“ oder die künstliche kulisse von talk-shows, talon. es mag vielleicht einmal einen mamablog zum thema prostitution geben, aber bis dahin könnten sie sich ihr prostitutions-lobbying oder ihre persönliche, öffentliche suche nach antworten auf ihre offensichtliche obsession verkneifen. dieses ganze geschäft kann man weder schönfärben noch schönreden und auch nur bedingt schönsaufen.

        von mir mag nur warme luft kommen – ihren posts aber haftet ein übler bei- und nachgeschmack an.

      • Talon sagt:

        @auguste
        Fällt ihnen etwas auf? Sie reden von Osteuropäischen Zwangsprostituierten. Das es diese gibt, ist eine Tatsache, nur machen sie eine minderheit aus. Ich hingegen rede davon, und das tut der Artikel auch, das es Frauen, insbesondere Studentinnen, gibt, die sich Freiwillig der Prostitution hingeben. Einfach aus dem Grund, das es nirgends einen Beruf gibt, wo man so viel Geld, für so wenig Arbeit erhält. Das ist die Mehrheit. Sie können auch nicht einen Kumpel aus dem Ruhrgebiet mit einem Osteuropäischen Zwangsarbeiter im Untertagebau während des zweiten Weltkriegs vergleichen.

        Sie, Auguste, wollen immer nur das eine Sehen, verschliesen die Augen vor der Wahrheit, die sie nicht vertragen können, sind in einer Feministischen Welt gefangen, in der Sex für Frauen etwas böses, grausames ist. Niemals kämen sie auf die Idee, das Frauen einfach so Sex anbieten könnten, und das auch noch für Männer. Sie sind Ideologisch verblendet. Und weiterhin steht die Frage im Raum: Warum Prostituieren sich Studentinnen, warum ergreifen sie nicht die gleichen möglichkeiten wie ihre Männlichen Mitstudenten?

      • Talon sagt:

        @auguste
        Nochmal an die, die sich einfach nicht vorstellen können, das Frauen für Geld Sex anbieten: In der letzten diskussion um das Thema hat ein Mitforist von einer Tochter berichtet, die ganz bewusst ohne Geld in die Disco geht, weil sie ja eh alles von den Jungs ausgegeben bekommt. Denken sie mal drüber nach.

        Desweiteren hatte ich eigenltich schon in der letzten Diskussion klargemacht, das ich auf keinen fall für Sex oder die aussicht für bezahlte, weder in einer Disco, noch in der Ehe, und schon gar nicht im Puff. Es muss aber jedem die Freiheit gelassaen werden, sich für diesen Beruf zu entscheiden oder die Dienstleistung dieses Berufes anzunehmen.

      • interim placeholder sagt:

        Ich wäre nicht erstaunt, wenn sich Sasha Grey in einigen Jahren als missbrauchtes Kind outen würde, wirklich nicht. Wie ich schon sagte, die Frau kommt mir irgendwie komisch vor.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es ist KEIN BERUF, Dummkopf, es ist BEZAHLTER MISSBRAUCH. Würdest du dich auf dem Männerstrich verkaufen, weil du knapp bei Kasse bist? Sollte eigentlich kein Problem sein für dich, ist doch ein Beruf wie jeder andere auch…….

      • interim placeholder sagt:

        Also mit der Gleichsetzung der Prostitution ganz generell mit bezahltem Missbrauch und dem Absprechen des Status „Beruf“ bin ich nicht einverstanden. Ich denke schon, dass man hier wirklich in guten Treuen unterschiedlicher Meinung sein kann. Die Diskussion sollte von den emotionalen Höhen (welche Sachen wie ein entgegengeschleudertes „Dummkopf“ gebären) herunter kommen.

        Die Feministinnen haben hier nicht die Deutungshoheit gemietet. Und es gibt ja wirklich respektable unterschiedliche Ansichten. Ich höre Unterschiedliches, und zwar bei beiden Geschlechtern höre ich Unterschiedliches.

        Wobei ich meine Ansicht hier nicht einmal erwähne. Sie ist nicht einmal sehr ausgeprägt, ehrlich gesagt.

      • Auguste sagt:

        hmm…, talon, das ist hier in der schweiz bereits gegeben. dazu braucht es keine ellenlangen threads mehr. wie gesagt, es mag einmal eine zeit und einen ort geben, um dies zu diskutieren, der ist aber nicht jetzt und nicht hier, das sollten sie aus den antworten auf ihre post herauslesen können. ebenso sollte ihnen zu denken geben, dass niemand auf ihre ansicht einschwenkt. weiter auf dem thema herumreiten ist nichts als persönliche zwängerei. es reicht.

      • Talon sagt:

        @auguste
        Doch, wurde, schon ein paar seiten weiter vorne, und von einer Frau. Aber man kann auch alles ignorieren, was einem nicht in den Kram passt.

        @interim
        Wenn sich Sasha als Missbrauchsopfer outet, dann können wir darüber reden. Nur, die Pornobranche ist die grösste Unterhaltungsbranche, jede Videothek hat die hälfte ihrer Fläche mit Pornos, millionen von Darstellern und Darstellerinnen, alle Missbrauchsopfer? Und die Männer? Auch alles Missbrauchsopfer? Und was ist mit Pornos die von Beate Uhse oder Dolly Buster Produziert werden, oder die Pornos, von Weibliche Regisseuren?

      • Talon sagt:

        @auguste
        Sie sollten mal ihren Horizont erweitern und nicht immer nur Beispiele und Einzelfälle von Osteuropäischen Zwangsprostituierten bringen. Wiese Prostituieren sich Studentinnen, freiwillig? In Deutschland ist die Zahl der Stugentinnen die sich Prostituieren um über 400% gestiegen. Kann es nicht doch sein, das es einfach nur ein Beruf ist, in dem man jede menge Kohle verdient, für ganz wenig Arbeitszeit?

        @pippi
        Kommen sie, sagen sie es schon, jede Heterosexualität ist Missbrauch und Vergewaltigung von Frauen. Zieren sie sich nur nicht.

      • Talon sagt:

        @pippi
        Auf dem Strich nicht, ich würde über eine Website oder ein Bordell gehen. Ansonsten, wo ist das Problem? Im moment nur, das ich nicht genügend weibliche Kundschaft hätte, und Männliche für mich ausgeschlossen ist, so wie weibliche Kundschaft für weibliche Prostituiert auch ausgeschlossen ist.

        Oh, und noch eine kleine Anekdote:

        In einem bestimmten Puff mit Tabledancebar haben Frauen keinen Zugang mehr. Der Hintergrund: Zu viele Weibliche Gäste haben es sich nicht nehmen lassen, auch an den stangen zu Tanzen, so das man nach einiger Zeit nicht mehr zwischen Gast und Angestellten untterscheiden konnte. Aber, es ist ja alles Missbrauch, bezahlter Missbrauch, das Frauen nie Freiwillig machen würden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wie Auguste sagte: ES REICHT!

        DER MENSCH IST KEIN HANDELBARES GUT, PROSTITUTION IST BEZAHLTER MISSBRAUCH.

        Und Patrick: Vor einigen Tagen hast du hier erzählt, du wolltest die EMMA kaufen. Tu das endlich und vor allem: Lies sie dann auch! Damit du weisst, wovon du sprichst, du hast offenbar keine Ahnung. Es geht nicht um die Deutungshoheit der Feministinnen, es geht um Erkenntnisse.

      • Talon sagt:

        @Pippi
        Nein, es ist kein Missbrauch. Missbrauch beinhaltet, das das Opfer es nicht wollte. Bei Prostitution sieht die sache anders aus. Ein Boxer wird ja auch nicht verprügelt, er geht freiwillig in den Ring. Und so ist es mit einer Prostituierten auch, diese bietet freiwillg Sex an, ist also damit einverstanden, damit ist es eben kein Missbrauch.

      • fufi sagt:

        @Talon

        Welche mich kennen werden wissen, was ich ihnen hiermit aus gründen irgendwelcher „correctnes“ eben gerade NICHT sage! Wobei in ihrem Phall von „correctness“ – aber wie gesagt!
        SOU!

      • *sigh* sagt:

        @Pippi et al: Ist für euch ein „vom Arbeitgeber gefordertes“ ~80h/Woche arbeiten auch Missbrauch? Wenn nein, warum nicht?

        Musste nicht ein jeder von uns schon Dinge tun, die wir eigentlich nicht gutheissen und bleiben lassen würden wenn wir die Freiheit der Wahl (für unsere Bedürfnisse genug Geld) hätten? Mir fällt es schwer zu glauben, dass sich eine Frau in der Schweiz aus „gutem Umfeld“ (hier gings ja glaub um die CH-Studentinnen und nicht um Schlepper-Opfer aus dem Osten) prostituieren MUSS. Insofern empfinde ich diese Bevormundung im Sinne von „Jede Prostituierte ist immer Opfer und gehört beschützt“ etwas abstrus..
        Und jetzt noch richtig provokativ: Kann ich auch auf Busse/Gefängnis für meinen Arbeitgeber hoffen wenn ich mit 35 meinen ersten Herzinfarkt habe? Ne, ich bin dann einfach selbst schuld – hätte ja mit weniger Geld/Karriere auskommen können.

        Dass die Privatwirtschaft oft ein profitgeiles A******** ist, ist doch keine Überraschung oder etwa doch?

      • Gabi sagt:

        „DER MENSCH IST KEIN HANDELBARES GUT, PROSTITUTION IST BEZAHLTER MISSBRAUCH.“

        – ganz toll! Und so wunderbar plakativ. Man wird fast etwas nostalgisch. Da klingen Erinnerungen an Graffities wie „Keine Macht für Niemanden“ oder „Stell Dir vor es wäre Krieg und keiner geht hin!“ an.

        Bloss an der Diskussion schiesst es ziemlich vorbei. Es ist immer von Vorteil, wenn man als Grundvoraussetzung eines Austauschs einfach mal mit Begrifflichkeiten klar kommt. Dann bringt man schon mal viel weniger durcheinander.

        „Der Mensch ist kein handelbares Gut.“ Nein. Natürlich nicht. Und wenn er es doch ist, dann nennt man das Zwangsprostitution. Mich hat zB. fasziniert, wie im Zuge eines entsprechenden Skandals um die Nato-Truppen im ehemaligen Jugoslawien raus kam: Nämlich, dass Serben und Albaner gar nicht immer Spinnefeind sein müssen. Dass sie sich gar freundschaftlich, vertrauensvoll und partnerschaftlich – völkerverständigend, sozusagen – als gleichwertige Partner begegnen konnten, als es darum ging, Mädchen zu verschleppen, zu vergewaltigen und weiterverkaufen. Ursprünglich in Nato-Puffs, dann vermehrt übers Meer nach Italien. Gerne gegeben: Kommt die Polizei, sofort die gefesselten Mädels über Bord schmeissen, denn das Retten von denen ist für die Polizei vorrangig und so konnten die Täter locker entwischen. *

        SELBSTVERSTÄNDLICH ist der Mensch kein handelbares Gut.

        Dies jenen zu unterstellen, die dennoch nicht gleich jede Prostituierte als armes Opfer sehen wollen, ist infam.
        – Infam, Pipi!

        Ein Mensch der sich freiwillig, ohne Zwang, dafür entscheidet selber Geld für eine sexuelle Dienstleistung entgegen zu nehmen, wird nicht gehandelt. Er handelt!

        „Prostitution ist bezahlter Missbrauch“ ist einfach nur lächerlich und unreflektiertes Deutsch obendrein. Eine Vergewaltigung ist Missbrauch. Wenn daraufhin noch ein paar Scheine hin geworfen würden, so wäre es vielleicht eine zusätzliche Demütigung. Von „Bezahlung“ zu sprechen in Zusammenhang mit einem echten Missbrauch ist grausam. Könnte höchstens der Fall sein, wenn eine dritte Person von der Missbrauchenden dafür kassiert, dass sie ihm die Missbrauchte „zur Verfügung“ stellt. Ungefähr so wie die Albaner und Serben untereinander, welche die jungen Frauen bei der Übergabe – probehalber – erst mal vergewaltigten.

        Soviel zu Wörtern und ihrer Bedeutung – jenseits von liebgewonnenen Phrasen und Klischees.

        Warum stelle ich aber die – übrigens gut dokumentierte – Geschichte rund um die in Albanien (von Landsleuten die sich ansonsten übrigens ganz besonders patriotisch gebärden) verschleppten jungen Frauen so heraus?

        Nun: Mich hat damals nicht zuletzt geärgert, mit welcher Heuchelei im Westen aufgenommen wurde, dass es also Bordelle für Nato-Soldaten gebe. Wie kann man nur!? Diese Männer aber auch!

        Dass es aber erst zu diesen schrecklichen Vorfällen gekommen ist, hatte genau damit zu tun, dass unreflektierten Menschen auf keinen Fall auf die Idee gekommen wären, ein Militärpuff hochoffiziell einzurichten. Denn es kann ja nicht sein, was nicht sein darf. Und keinesfalls würden Soldaten akzeptiert, die sich zwischendurch mal etwas Sex kaufen. Wo bleibt denn die Moral!?

        Und so wurde der Markt eben von der Mafia übernommen. Ganz klassisch und bis zum Abwinken bekannt aus Film und Fernsehen: Die Prohibition als Startschuss für die Macht der organisierten Kriminalität. Die steht logischerweise jenseits des Gesetztes und kann sich – ganz menschenverachtend – einzig um ihren Profit kümmern. Das Leben oder die Unversehrtheit der verschleppten Frauen sind denen so was von scheissegal.

        Ist es da also einer „höheren Moral“ dienlich so zu tun, als ob Prostitution per se verboten gehört? Wo es sie dennoch seit tausenden von Jahren gibt und geben wird? Was für ein Geschäftsmodell hätten die Mafiosi verfolgt, wenn die Nato selber Strukturen eingerichtet hätte, die sichergestellt hätten, dass Bordelle unter Aufsicht und Mindeststandards geführt würden?

        Wem wäre das Geld zu Gute gekommen, wenn man hätte sicher stellen können, dass die Frauen, die es verdienen, auch behalten können? Wenn man hochoffiziell die Jobs – ja; meinetwegen auch in strukturschwachen Gebieten mit wenig Alternativen – beworben hätte? – Denn (ich bleibe dabei) es gibt genügend, die es aus eigenem Entschluss tun. Und es wird sie immer geben.

        Das dies vollkommen unmöglich und undenkbar ist, haben die Opfer nicht zuletzt auch jenen Geschlechtsgenossinnen zu verdanken, die sittenstreng und moralinsauer an der Realität vorbei zu denken verlangen. So wie hier in diesem Forum. Wenn Phrasen und liebgewonnene Klischees ein paar simple, rationelle Gedankengänge ersetzen sollen.

      • Talon sagt:

        @Gabi

        Super Post, danke.

        Zu den Militärpuffs: Die Franzosen haben gelernt, und richten für ihre Soldaten Bordelle in den Feldlagern ein, mit Prostitiuierten aus der Heimat.

      • interim placeholder sagt:

        Ich bin nicht sicher, Julia, aber versuch es weiter…

    • fufi sagt:

      LUXUSPROBLEME?

      Und WIE VIELE junge Frauen
      lassen PORNO-FANTASIEN von „Kollegen“ über sich ergehen, bloss dasmit sie nicht als „Uncool“ gelten?
      prostituieren sich/machen Schulden, bloss um immer dieselben „coolen“ Klamotten zu tragen wie?
      werden anorektisch?
      Für DIESE Mädels sind das garantiert KEINE Luxus-Sorgen!

      Und hier noch was ganz anderes, aber auch nicht ganz unwichtiges!
      Wieviele Chihuahuas wurden in den letzten Jahren gekauft, weil eine gewisse P.H. einen söttigen hat?
      wieviele davon werden Artgerecht gehalten?
      wieviele der (vornehmlich) Käuferinnen sind sich bewusst, dass diese Hundis bis zu 17 Jahre alt werden können?
      ARME VIECHER, aber nicht die Mädels!
      🙁

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        also wer sich freiwillig prostituiert, dem kann man das ja kaum vorwerfen oder?

      • Globetrotterin sagt:

        Da stimme ich zu!

      • fufi sagt:

        Hab keiner was vorgeworfen, das sich aus welchen gründen auch immer freiwillig prostituiren mag. Denen, die von irgendwelchen XXXXXXXXXXX dazu gezwungen werden sowieso nicht!
        wollte bloss darauf hinweisen, dass mädels, die so sein wollen (Kleidung, drinks etc.) wie millionenerbinnen zuweilen in finanzielle probleme geraten können, und selbige unter einsatz ihres körpers zu lösen versuchen.
        und glaube nicht, dass das ihrem körper gut tut. von der seele ganz zu scheigen!
        🙁

  • Tomas sagt:

    was ist so schwer daran zu verstehen.

    Wenn ein Mann reich werden will, muss er das Geld mit Arbeit verdienen (ausser er tuts erben, wie auch immer).

    Wenn eine Frau reich werden will, kann sie das wie ein Mann machen. Aber wirklich reich wird man bekannterweise durch ehrliche Arbeit nicht, ausserdem ist das schon ein bisschen mühsam. Gutaussehende Frau als Begleitung ist ein Statussymbol, wie eine teuere Uhr oder Auto, also anstatt das Leben mit ehrlichen Arbeit zu verbringen kann man auch von solcher Symbiose profitieren.

    Wo eine Nachfrage ist, ist auch ein Angebot.
    Naja, den Hässlichen bleibt halt nur die Arbeit und vielleicht etwas Neid, also haben sie irgendwann Feminismus erfunden, einen Kampf gegen „Frau als Objekt“ aufgenommen und das Wort sexismus als das neue Hexenhammer aus der Taufe geholt, um sich an den Männern die sie verschmäht haben und an den hübscheren Frauen, die halt ein einfacheres Leben haben zu rächen.
    Einen Mann finden sie dadurch aber auch nicht leichter 🙂

    • Das ist aber eine seehr flache Argumentation.

    • interim placeholder sagt:

      Dochdoch, überzeugend argumentiert, wenn man die 7 cm Tiefgang einer Waldwegpfütze als tiefgründig anschaut. Leider bist Du wahrscheinlich nicht fähig, richtige Argumente zu untersuchen, weil Du sie nicht verstehst. Und weil das hier so etwa jeder merkt, wirst Du hier auch mit keinen konfrontiert werden.

    • Globetrotterin sagt:

      @Tomas:
      So einen Mist habe ich in letzter Zeit wirklich nur selten gelesen. Sie outen sich hier als Mann, der vornehmlich auf das blonde Dummchen steht und noch nicht mitgekriegt hat, dass Feminismus schon längst nichts mehr mit Aussehen zu tun hat. Auch wenn SIE das noch nicht gemerkt haben: Es gibt durchaus äusserst attraktive – und kluge! – Frauen, die sich für Feminismus begeistern.

  • Marc Winter sagt:

    Wieder einmal viel Lärm um fast nichts. Die Bedeutung der Medien wird von der Autorin völlig überschätzt. Das wirkliche Leben findet anderswo statt und gewiss nicht so, wie es hier geschildert wird. Dem Ganzen liegt eine verzerrte Wahrnehmung der Wirklichkeit zugrunde. Die geschilderten Phänomene hat es schon immer gegeben und es wird sie auch weiterhin geben, nur wird heute fast alles von Medien aufgenommen und weitertransportiert – und gleich stellt sich das Gefühl ein, dass das „die Welt“ sei.

    • Dann zeigen sie mir doch mal eine Ecke der Welt wo Medien nicht manipulieren.

      • tobe or not tobe sagt:

        Marketingleute haben es geschafft auch den hinterletzten Indianerstamm noch zu vermarkten. Ist in ihrem Tal die Internetverbindung noch mit Morsezeichen zu machen? Nein spass beiseite.

        Habe selber eine Marketingschule gemacht.. und wissen sie was? ich weiss nun wie ich Ihnen einen Haufen Scheisse verkaufen kann und sie werden es kaufen, weil sie denken es zu benötigen… So lauf Marketing.. Sie glauben zu lassen, das mein Produkt ihr leben um einiges aufwertet und sie ohne nicht leben können.

        Wo Geld ist, sind die Hyänen nicht weit…das gilt auch für die Porno und allgemeinen Ent-kleidungsindustrie. Alles vermarktung, eingepackt und „spannende Stories“ !! ich habe heute noch einen grössere Wut in mir, wenn ich unsere Wirtschaft ansehe. Keine Moral, keine Ethik aber immer danach schreien…

    • Chris M. sagt:

      Leider sieht die Realität dann doch etwas trüber aus:
      Mit den Models als Vorbild hungern sich junge Mädchen fast (oder ganz) zu Tode – Magersucht oder Bulimie kommen immer häufiger vor.
      Junge Frauen kommen mit Hochglanzpostillen zum Schonheitschirurgen und bestellen sich ihr neues Aussehen.

      Sollten die Medien hier wirklich keinen Einfluss haben? Zumal sie sich mit Modeindustrie und Sternchenbusiness (Models, Schauspielerinnen) gegenseitig verstärken!

      • tobe or not tobe sagt:

        Ganz klar haben die bis in unser Stube Einfluss! Diese Mädchen ob in der Modewelt oder sonstwo, hungern und operieren sich zu tode um welchen Marketingerwartungen gerecht zu werden. Man wird als Wahre mit Ablaufdatum hin und hergeschoben und von den Modemultis wie Gucci und co. gebucht…. Jede 2 Werbung werden ja Hungerhacken“ gebucht…

      • fufi sagt:

        @Chris und tobe

        Mögt ja irgendwie schon ein bisschen recht haben.
        Aber NUR ein bisschen!
        Pauschal gesagt: Wenn diese („normalen“) Mädels liebe Eltern und/oder liebe FreundInnen hätten
        würde Ihnen SO was definitiv NICHT passieren.
        Weshalb ich das weiss?
        Ich HATTE Magersucht UND Bulimie!
        🙁

  • Die momentane Gesellschaft ist ganz einfach oversexed and underfucked – ersteres weil schöne Menschen die feilgebotenen Produkte besser verkaufen zweiteres weil das Verhältnis zum eigenen Körper komplett gestört ist.

    Die Frage stellt sich mir jeden Tag – wieso haben die Menschen kein normales Selbstbewusstsein mehr? Was ist da schiefgelaufen?

    Wenn ihr jemanden anklagen wollt, dann die Marketing- und Medienleute die eine virtuelle Welt kreiert haben die heute unsere Kinder frisst. Bald können wir ja via genetischem Eingriff unsere Nachkommen (die mit genügend $) am Reissbrett entwerfen und eine schöne neue Welt kreieren.

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      heda! also wir medienleute sind denn im fall gar nicht so schuld an dem ganzen! ihr wollt ja, dass wir eure produkte verkaufen und jeder will, das seines am meisten glänzt! wir sind nur die politeure! wir baden in unschuld! wir motzen eure lügen einfach digital auf, mehr tun wir nicht! wir sind sozusagen der nagellack am finger der frau und mehr nicht! schuld sind die anderen! IM FALL!

  • Bierbäuchlein sagt:

    Ich denke: Ein lockeres Sexleben, Ausschnitt zeigen in aller Öffentlichkeit, usw., zeugt bei keiner einzigen Frau vom Ausleben ihrer Weiblichkeit, liebe Margaret, sondern davon, dass sie sich selbst verloren hat, oder noch nie gefunden. Auch bei den Männern, nur merken die es oft noch weniger, weil ihr kleines und manchmal auch grösseres Teil in den Hosen, so mächtig übers Ziel hinausschiessen will 😉

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    haha! also wenn dieser artikel die wahrheit spricht, dann müssen wir euch frauen wohl bald mal wieder etwas unterdrücken – in eurem eigenen interesse 🙂

    nun, ich gehe nicht davon aus, dass dieser artikel die wahrheit spricht. weil er generalisiert einzelne auswüchse, die natürlich vorhanden sind, aber die im grunde ‚die frauen‘ auf der welt nicht weiter betreffen. wir sind so in etwa 7 milliarden leute hier und davon vielleicht etwa 3,5 milliarden frauen. die frauen um die es in diesem text geht, kann man sich beinahe an zwei händen abzählen. ein sturm im wasserglas, nenne ich das 🙂

    die frauen um die es in diesem artikel geht, zähle ich unumwunden zu einer gruppe von geistig behinderten: ein bis aufs mark gestörtes selbstbild, ein krankhafter narzissmus, gier, eitelkeit, faulheit – alle todsünden sozusagen vereint.

    wo es endet sieht man bei dem big-brother-porno-sternchen, dass mit 23 nach der sechsten(!!) brust-OP gestorben ist. sorry, aber muss man da mitleid haben? ich meine anderes mitleid als das, was man einem kranken gegenüber empfindet? ich denke nicht.

  • Blitz Blank sagt:

    Was mich immer etwas irritiert, sind Kommentare von Männern, die den Frauen und ihrer Aufmache die Verantwortung dafür geben, wenn sich in ihrer Hose etwas tut. Als ob die Frauen eine „Wienerli-Fernsteuerung“ hätten.
    Jeder ist für seine Erregung selber verantwortlich.

    Es stellt sich die Frage, inwieweit eine männliche „jederzeit-immer-wollen-können“ Sex-Lust eher eine Sex-Sucht ist:

    Die Felder, wo Männer „Mensch“ und „Mann“ sein können sind ja relativ spärlich: Da gibt es den Sport (passiv und aktiv) und eben den Sex, das war’s dann auch schon. Der Rest der männlichen Existenz ist mehr oder weniger „verkopft“. Das ganze Feld der Emotionen und Intimitäten (Berührungen) ist Frauenterrain und für Männer nur – streng reglementiert – im Sport (Fussball etc.) erlebbar.

    So „robotern“ sich wohl viele Männer durchs Leben… und Sex, Sport und Alkohol bringen ihnen etwas Erleichterung…

    • Hans Mustermann sagt:

      Puh. nun fühl ich mich ja schon wieder minderbemittelt..
      Malochen und zum Ausgleich nur Sport und Sex. Und wens kein Sex gibt und Sport gerade nicht passt hab ich noch alternative Alkohol.. Oh was ein tristes Leben.. Da werd ich gerade ein bisschen agressiv und wende mich meinem Ego Shooter zu….

    • Issey Schnyder sagt:

      Ich glaube, dass auch der Rest der weiblichen Welt „verkopft“ ist.
      Ich empfinde das ehrlich gesagt als ein wenig sexistisch, wenn sie denken, dass selbst wenn ich als Mann meine Erregung im Griff habe, so doch nicht im Feld der Emotionen und Intimitäten handeln darf.
      Warum sollte denn das Feld nur den Damen gehören?

      Oder habe ich da was falsch verstanden?

      • Blitz Blank sagt:

        Das habe ich nicht gemeint. Ich meinte, dass manche Männer ein sehr eingeschränktes Bild davon haben, was „männlich“ ist, was ein „Mann“ ist und dass ihnen deshalb – zugespitzt – nur noch Sex, Sport und Alkohol bleibt, wo sie ihren „Kopf verlieren“ und „Mensch“ und „Mann“ sein können.

        Grundsätzlich stehen allen Menschen alle menschlichen Erlebensfelder offen (mit Ausnahme der biologischen Gebärfähigkeit, des Stillens, sowie des Penetrierens).

      • Issey Schnyder sagt:

        @Blitz Blank, hab’s nun verstanden

      • Blitz Blank sagt:

        Ich korrigiere mich:
        Natürlich existieren noch andere geschlechtlich bedingte Einschränkung der menschlichen Er-Lebensmöglichkeiten.

        Diese Einschränkungen sind auch nicht das Problem. Das Problem sind einschränkende Selbst- und Geschlechtsbilder (Stereotypen), mit denen Männer wie Frauen sich ihrer effektiven Möglichkeiten berauben.

        Ich war mal im Bereich Selbstverteidigung tätig. Der Klassiker bei den Frauen war natürlich die Vorstellung, sie könnten nicht kämpfen oder sich erfolgreich verteidigen. Aber die meisten konnten es nach dem Kurs.
        Ein Klassiker bei den Männern war oft die Angst vor der eigenen Gewalttätigkeit, dass, wenn sie mal loslegen, nicht mehr stoppen können. Aber auch die meisten Männer konnten es nach dem Kurs.

    • Rocket sagt:

      Blitz Blank, jeder ist für seine Erregung selbst verantwortlich? Damit widersprechen Sie sämtlichen Erkenntnissen der Physiologie und Biochemie und reproduzieren ein christlich-religiöses Verständnis dieser körperlichen Vorgänge. Gewisse optische, taktile oder olfaktorische Reize gehen an einem Grossteil der Männer einfach nicht spurlos vorbei. Zu behaupten, die Mädchen/Frauen wüssten das nicht ist absurd.

      • Blitz Blank sagt:

        Stimmt. Auf der Stufe von Biochemie und und Physiologie ist der Menschen nur ein Reiz-Reaktions-Bio-Automat. Ab auch wenn sie den Menschen nur als das betrachten, liegt die Verantwortung nicht im Reiz sondern wenn schon im Design des Automaten. Also können sie höchstens die Verantwortung an die Evolution oder den „Schöpfer“ delegieren…;-)

  • Hans Mustermann sagt:

    Solche Frauen sind zum Glück für die Meisten kein Masstab für einen Lebensentwurf. Eigentlich sind sie eher zu bedauern. Haben nichts ausser einen mehr oder weniger schönen Körper und müssen ihr ganzes Selbstwertgefühl daraus gewinnen.
    Viele traurige Beispiele zeigen sehr gut wohin das führt. Tod im OP, Tod duch Tablettensucht, Rehas etc..
    Aber jedem das seine..

    • mila sagt:

      sie haben recht: mit selbstwertgefühl hat ein solches auftreten im grunde gar nichts zu tun. was zur selbstvernichtung führt, kann nicht gesund sein; der spruch „mens sana in corpore sano“ wird von solchen personen ad absurdum geführt.

  • Daniel Zollinger sagt:

    Anscheinend haben da ein paar meinen Leserbrief missverstanden. Mir geht es lediglich darum, wenn ich als Unternehmer Frauen beschäftige, die auf Kunden zugehen müssen das sie nicht zu sehr das Gefühl haben mit ihrern Reizen zu spielen. Den auch das kann bei gewissen Geschäftspartnern auf unmissverständnisse führen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, panzer ohne kanonenrohre, flugzeuge ohne flügel, autos ohne räder und kundenberaterinnen ohne charme und reize? sie könnten schneller out of business sein als ihnen lieb ist, dan the man.

      bei mckinsey hätte diese antwort jetzt einen hunderter gekostet – bei mamablog-consulting ist das erste mal noch gratis.

      • fufi sagt:

        Panzer ohne Kanonenrohre? Weshalb nicht?

        kundenberaterinnen ohne charme und reize?
        ohne Charme? Wääk!
        ohne Reize? Kommt drauf an, was das Produkt ist, aber wenn’s NICHT die Kundenberaterin ist, naja!

    • Greatsheep sagt:

      Das sehe ich auch so. Wenn eine Verkäuferin „von-was-auch-immer“ das Gefühl hat jeder Mann sei mit herauspurzelnden Kugeln zu beeindrucken. Noch peinlicher wenn die Frau dabei ist.

      • Daniel Zollinger sagt:

        Vielen Dank! Wenigstens einer der Leserbriefschreiber, der versteht was ich meine!!

      • Issey Schnyder sagt:

        o.k.. Aber was bedeutet denn der folgende Satz?

        „Aber wenn die Frauen das Gefühl haben sie können mit ihren Reizen Geizen, dann sind die bei mir total an der falschen Adresse.“

      • interim placeholder sagt:

        Hab ich auch nicht kapiert. Der Satz dreht den ganzen Post (oder „Leserbrief“) um.

      • Daniel Zollinger sagt:

        An Schnyder und Placeholder. Wenn Ihr richtig lesen würdet, dann würdet Ihr verstehen was ich damit meine. Ich meine mit Reizen Geizen, das ich zum Beispiel einer Mitarbeiterin die die Leistung in meinem Unternehmen nicht erbringt sicher kein Super Schlusszeugnis ausstelle nur weil sie das Gefühl hat sie könne mir ihre Titten auf den schreibtisch halten und mich um den Finger wickeln. Jetzt verstanden???

      • Issey Schnyder sagt:

        Das verstehe ich schon, doch „Geizen“ heisst bei mir, dass eine Frau eben ihre Titten NICHT zeigt.

    • Daniel Zolinger hat recht: Wenn mit Reizen versucht wird, die Karriereleiter hoch zu klettern, hört der Spass auf.

  • Bärnerin sagt:

    Nach dem Überfliegen der Kommentare könnte man den Eindruck bekommen, dass man nicht seine „weibliche Seite“ ausleben kann bzw. keine „richtige Frau“ sein kann, wenn man weder Pole-Dance noch Striptease zu seinen Hobbies zählt.
    Oversexed und underfucked zu sein, wie der Grossteil der Bevölkerung in westlichen Industrieländern, halte ich nur bedingt für ein erstrebenswertes Lebensziel.

    • Margaret sagt:

      Quatsch!
      Im Gegenteil – du kannst deine weibliche Seite ausleben, wie es dir gefällt. Oder auch nicht.
      Meiner Meinung nach, müssten wir so weit sein, dass dies möglich ist.

      Mir persönlich ist es komplett egal, wie (und sogar ob) du deiner Weiblichkeit Ausdruck verleihen möchtest. Es ist dir überlassen.

      Ich wünsch mir einfach den gleichen Respekt für Frauen, die ihre Weiblichkeit ausleben, indem sie tiefe Ausschnitte tragen, ein lockeres Sexleben führen, zum Pole Dance gehen etc. Wer dies so leben möchte, soll das dürfen.

    • elea sagt:

      Haha, lustige Betrachtungsweise.
      Ich für meinen Teil betreibe weder Pole Dance noch bin ich Pornodarstellerin, doch kleide auch ich mich gerne mal etwas auffallender. Aber nicht, damit Männer den Kopf nach mir umdrehen. Wenn ich einen Mann beeindrucken will, dann meinen Partner. Nein, ich kleide mich so, weil ich mir selber so gefalle. Weil ich meinen Körper mag. Und alles an ihm. Das muss nichts mit riesen Ausschnitt oder XXL-Absätzen zu tun haben. Frau sollte ihrem Körperbewusstsein auch mit Kleidung Ausdruck verleihen. Und das hat weder damit zu tun Männer zu bezirzen noch mit Prostitution.
      Männer (und gewisse Feministinnen) sollten mal aufhören zu denken, der einzige Nutzen des weiblichen Köpers seit Männer zu beeindrucken oder die Karriere zu pushen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, schön festzustellen, dass ich beim zappen nicht der einzig war, der seinen augen beinahe misstraute, als sie plötzlich eine frau mit gutschweizerisch-russischem doppelnamen kopfüber an einer stange drehen sahen. in männlichen turnerkreisen ist die vorfreude auf das nächste eidg. turnfest nahe dem siedepunkt.

      • mila sagt:

        @elea: da stimme ich ihnen vollkommen zu. frauen, die weiblich auftreten, tun dies keineswegs, um (ausschliesslich) männerfantasien zu bedienen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, mila, beim hobeln geht’s ja auch nicht in erster linie um spähne, aber wenn sie halt anfallen, warum wegwerfen, wenn man damit auch ein bisschen heizen kann?

      • Hans Mustermann sagt:

        @elea
        Auffallende Kleidung im Stil von weiblicher wird gerne gesehen. Ist aber leider hier etwas schwer zu finden. Da finde ich ein Blick nach Frankreich meist lohnenswerter.

      • mila sagt:

        lieber auguste, wenn sie sich an den spänen, die fallen, satt sehen möchten, bitte – nur zu. nur seien sie dabei diskret und denken sie bitte nicht, dass ihretwegen gehobelt wurde… anerkennende blicke sind bei frauen von zeit zu zeit durchaus gerne gesehen, der grat zum beleidigenden (oder sexistischen) blick ist allerdings sehr schmal.

      • Henri sagt:

        @mila 25. Januar 2011 um 16:43

        >>>
        anerkennende blicke sind bei frauen von zeit zu zeit durchaus gerne gesehen, der grat zum beleidigenden (oder sexistischen) blick ist allerdings sehr schmal.
        >>>

        Gratwanderungen sind immer etwas heikel, je schmaler der Grat zwischen den Abgründen, desto …

        Davon abgesehen ist dieser Grat, mila, welchen Sie ansprechen, primär das Problem der Frauen, denn es sind die Frauen, welche bestimmen wollen, ob sie nun anerkennend oder sixistisch angesehen werden, und allenfalls noch von wem.

        Ich für meinen Teil halte es jedenfalls so, dass ich, wenn ich einer Frau in den Ausschnitt schaue, dies prinzipiell und aussschliesslich sexistisch tue – was die Frau damit anfängt, ist mir egal – genauso wie es mich nicht interessiert, was der Berggipfel denkt, wenn ich ihn betrachte.

        Genau besehen ist das auch immer in Ordnung, denn obwohl man ja sagt, dass der Blick abtastet, er tut das nicht – vielmehr fange ich mit meinen Augen ja lediglich die Photonen (oder Strahlung) auf, welche aus dem Ausschnitt einer Frau emittiert werden.
        Tue ich das nicht, verschwirren sie ungenutzt irgendwo.
        Wäre doch schade.

    • Blitz Blank sagt:

      Sehe ich auch so.

      Das Thema schmeckt mir eh verdächtig nach einem Medienphantom. Seriöse Studien kommen ja zum Schluss, dass sich z.B. im Sexualverhalten Jugendlicher in den letzten Jahrzehnten nicht viel geändert hat. Auch die Missionarsstellung ist trotz „Pornofizierung“ wahrscheinlich immer noch der Golf unter den Stellungen :-).
      Die Medien picken halt die Extremfälle heraus. Dumm, wenn man das mit der Realität verwechselt.

      • Auguste sagt:

        hmm…, auf wenn alice schwarzer das niemals zugeben würde, aber die missionarsstellung ist eine ur-feministische erfindung – vögeln auf augenhöhe.

      • interim placeholder sagt:

        Tja und beim Doggy kehrt die Frau dem Typen den Rücken zu… ist diese Stellung wohl noch Schwarzergenehmer?

        Scherz natürlich.

      • sepp z. sagt:

        sie zeigt ihm quasi die kalte schulter.
        rollenspiel?

        scherz natürlich.

  • Urs Menzi sagt:

    Wieso soll sie denn bitteschön auf Sexismus verzichten? Solche Frauen lassen sich gut ausnützen. Jede Pornodarstellerin denkt sie hätte uns im Griff während sie nicht einmal merkt wie sie verheizt wird. Am Schluss ihrer Karriere kann sie stolz darauf sein zu sagen wie viele Schw…. sie in sich gehabt hat und wie viele Liter Sperma sie im Laufe der Karriere durch sie hindurch geflossen sind. Und immer mit dem Gefühl sie hätte Macht über uns. Während sie denkt uns in der Tasche zu haben, muss man nur wissen wie es geht den Spiess so richtig zu drehen, dass man als Mann einen Vorteil daraus ziehen kann. Das bisschen Schmus welches ich bringen muss tut mir nicht weh, wenn ich dafür schnell (oder weniger schnell) mal drüber kann. Auch ich habe meine Machtphantasien. Wieso soll sie nicht dürfen?

  • Christoph sagt:

    Ich Frankreich nennt man so einen Zustand: mal baisée.

    Es ist schon starker Tobak, wenn jemand glaubt, andere verurteilen zu müssen. Auf einer Porno-Welt möchte ich nicht leben müssen, genau so wenig allerdings auf einer Emma-Welt.

    Selbstbestimmt heisst eben nicht, nach der Doktrin von Alice Schwarzer oder Pornofilmen zu leben. Sie glaubt ja, Sex sei ein Akt der Unterwerfung. Und sie hat sich das aus Pornos abgeschaut, nicht aus dem richtigen Leben und realen sexuellen – „normalen“ – Beziehungen. Wenn eine Frau nur so denkt, dann hat sie selbst ein Problem und/der den falschen Partner. Manche Menschen haben schon abenteuerliche Ideen von von Sexualität, aber das entscheidet jeder für sich selbst. Und solange keine anderen zu Schaden kommen, ist das doch völlig in Ordnung.

    Heftiger Feminismus führt zur Isolation, genau wie andere extreme Ideen. Vor was habt ihr denn so Angst, vor uns Männern? Vor euch selbst? Keine Ahnung.

    Hört sich alles nach furchtbarer Theorie an.

    • Issey Schnyder sagt:

      Gibt es das? „Heftiger Feminismus“?

      Da würde das Wort, „Gynäkokratie“ gut passen

    • Globetrotterin sagt:

      Offensichtlich haben Sie Alice Schwarzer nur sehr oberflächlich gelesen. Sie glaubt nämlich keinesfalls, Sex an sich sei ein Akt der Unterwerfung. Aber Sex, wie er in den meisten Pornos dargestellt wird, ist tatsächlich ein Akt der Unterwerfung. Alice Schwarzer bezieht sich nämlich diesbezüglich auf die unterwürfige Pose, in der Frauen meist dargestellt werden. Diese ist es, die Männer „antörnt“, weil Sex sehr viel mit Macht der Männer über die Frauen zu tun hat. Und da kann ich Alice Schwarzer nur beipflichten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, dieses Thema zieht sich durch alle Pornos, hast du einen gesehen, hast du alle gesehen. Unterwerfung, Gewalt bis hin zum Sadismus, das ist die Botschaft der Pornos, das Ganze unter dem Titel „Ausleben der Sexualität, wir sind ja so frei“. Wir können uns auch nicht vormachen, dass es sich um ein Randproblem handelt, dazu sind die Umsätze in der Pornobranche zu hoch, Milliarden. Jemand muss das Zeug ja kaufen und anschauen.

        Ein Hirnforscher bezeichnete die Überflutung der Gesellschaft mit Pornos kürzlich als „Versuch am lebenden Objekt“. Niemand weiss, wohin das führt, was man weiss ist, dass regelmässiger Pornokonsum die „Bahnen“ im Hirn irreversibel verändert. Die Folgen sind unter anderem: Eine gestörte Sexualität, Unmöglichkeit zum Orgasmus zu gelangen ohne die entsprechenden Reize, Unfähigkeit zu einem echten Eingehen auf die Partnerin. Auch Therapien bringen oft nicht den gewünschten Erfolg. Da immer mehr Männer pornosüchtig sind, können die Folgen auf das Zusammenleben gar nicht abgeschätzt werden. Schöne Aussichten!

      • tobe or not tobe sagt:

        @Globetrotterin: Kenne kaum eine „normale“ Frau die alle diese Szenen 1:1 nachmacht und eine solch devote Einstellung trägt sich so unterwürfig hingibt wie ein Pornostar. Das ist genau was uns Männern gefallt und daher ist diese Industrie rein männlich gesteurt, während diesen Frauen das Gefühl vermittelt wird ein Part einer grossen Aufgabe zu sein.

        Doch ganz ehrlich unter den Männern hier… Wer hätte nicht gerne das sich seine im Bett Frau so aufführt?
        Seit der Emanzipation wird breit über die Lipido der Frau berichtet, doch scheints noch nicht genug, denn die meisten Männer wissen noch immer nicht wie eine Frau richtig zu befriedigen ist, scheint so wenn ich mal zuhöre :- es ist auch so dass viele junge Männer daherrammeln, vorbildlich wie im Porno, doch welcher Frau gefällt nur dieser Sex?
        Sehe ich das falsch?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Abtörnend!

      • fufi sagt:

        @ tobe

        „denn die meisten Männer wissen noch immer nicht wie eine Frau richtig zu befriedigen ist“

        Aexgüsi, das tönt ja irgendwie so danach, dass Frauen Maschinen (Automaten) sind, die MANN nur technisch richtig „bedienen“ muss, damit sie „befriedigt“ werden. Und wenn MANN das kann, freut sich MANN nämlich, weil MANN dann SO gut zu Frau ist. Da wird MANN ja schon fast doppelt befriediegt!
        ICH WILL IHNEN KEINESWEGS UNTERSTELLEN; dass Sie das in diesem perversen Sinn gemeint haben! S’ist glaub einfach symptomatisch dafür, wie heute über Sex gesprochen wird (vgl. meinen Kommentar zu Katharina weiter unten)

        Dennoch meine Frage: Weshalb FRAGEN Sie die Frauen denn nicht, wenn sies denn wirklich gerne täten wollen?
        🙂

      • Henri sagt:

        @tobe or not tobe 25. Januar 2011 um 19:30

        >>>
        Seit der Emanzipation wird breit über die Lipido der Frau berichtet, doch scheints noch nicht genug, denn die meisten Männer wissen noch immer nicht wie eine Frau richtig zu befriedigen ist, scheint so wenn ich mal zuhöre
        >>>

        „Wie eine Frau richtig zu befriedigen ist“: Ist das denn die Verantwortung des Mannes, das zu wissen?

        Aber Sie scheinen es zu wissen, sonst wüssten Sie ja nicht, dass die anderen das nicht wissen.

        Oder?

        PS:
        Aus einer kürzlichen Diskussion wissen wir doch, dass Frauen sowieso wenig „Lipido“ haben
        Lippido auch.
        Und Libido vermutlich auch.

        Aber gut, konnten wir darüber sprechen.

        Kommt mir grad in den Sinn: Ist Lipido nicht eher männlich?
        Dann hatten die Frauen (bzw. vielen fehlt das ein bischen) Lipida?
        Oder Labido?
        Oder doch Lappido?
        Na egal, ich geh jetzt schlafen.

    • tobe or not tobe sagt:

      Hab mich köstlich amüsiert meine Herren… Haben sie mich wohl zu wördlich genommen..

      @Henri
      @Fufi

      Lipido oder lipida ist ja läppisch,..

      Wollte mich nicht als Superstecher der weis wie jede Frau zu befriedigen ist hinstellen.. sondern als Feststellung der heutigen Zeit. . Oder hat sie diese Aussage im männlichen Stolz verletzt? Ne keine Angst meine Herren…amüsant…

      Ich wollte rein aussagen, das Pornos ein falsches Bild vom Geschlechtsakt vermitteln und dies nicht nur den Teenies. Der Puffgang ist mittlerweile Salonfähig (passt ja) unter jugendlichen… Frauen die sich so hingeben wie Pornostars, würden nie Eure Frauen werden oder hab ich recht?

      Habe jüngere Geschwister im Teeniealter, die mir oft erzählen was bei ihnen so gang und gäbe ist… Daher meine Aussage, das die jungen heute keine Beziehung zu der eigenen Lipido haben, die Männer auch. Aber haben es die alten?

      • fufi sagt:

        @ tobe
        Habe ja gesagt, dass ich Ihnen das nicht unterstellen möchte .. .
        Dennoch meine ich, dass selbiges Denken – Porno sei dank? – in vielen Hoden sehr stark verbreitet sei.

  • Daniel Zollinger sagt:

    Man muss auch sagen, wieviele Männer automatisch Schwanzgesteuert werden wenn eine Frau mal schöne Augen macht oder mit den Brüsten wackelt. Ich habe nichts gegen schöne Frauen. Ich sehe die auch gerne. Aber wenn die Frauen das Gefühl haben sie können mit ihren Reizen Geizen, dann sind die bei mir total an der falschen Adresse.

    • Auguste sagt:

      hmm…, wie jetzt, daniel zollinger, brust rein oder brust raus?

    • Urs Menzi sagt:

      Was nun? Sollen sie nun mit ihren Reizen geizen, oder grosszügig sein?

      • Daniel Zollinger sagt:

        Ich habe das mehrheitlich auf das Berufsleben bezogen, wenn sie das Gefühl haben das sie mit ihren reizen weiterkommen solten als jemand der wirklich die Leistung erbringt!

      • Auguste sagt:

        hmm…, daniel zollinger, wenn ich sie richtig verstehe (obwohl ich mir da immer noch nicht sicher bin), im beruf sollen sie zugeknöpft sein, privat darfs dann ein bisschen offenherziger sein… und in welcher farbe hätten sie sie denn am liebsten?

    • Issey Schnyder sagt:

      hä? verstehe nur Bahnhof….

  • Martina sagt:

    Erlaubt ist doch, was mir gefällt – wenn eine Frau in den Fünfzigern wie ich eine 34/36-er Figur hat, enges, rassig-elegantes Leder und hohe Hacken trägt und die Zigaretten mit einer Spitze raucht, so mache ich das, weil ich mich so gut fühle und mich selber bin – das hat nichts mit Sexismus zu tun, auch wenn mich manche so abklassieren!

    • Daniel Zollinger sagt:

      Aber gerade so jemand wie Du, der es provoziert wäre die erst die eingeschnappt wäre wenn die Männer sich nicht nach Dir umdrehen würden!!!

      • Hans Mustermann sagt:

        Fehlt nur noch der Verweis auf die solariumgebräunte Lederhaut. Aber wie gesagt, jedem das seien. Ist einfach nicht in meinem „Beuteschema“

  • Urs Menzi sagt:

    Das Frauen so sind, berechnend wenn es dem eigenen Erfolg dient, hat man vermutlich schon vor tausenden von Jahren entdeckt und daraufhin das strenge Patriarchat und die Frauenunterdrückung eingeführt. Eigentlich sind die vorwiegend und die meiste Zeit ihres Lebens asexuell, aber wenn es dem eigenen Weiterkommen hilft, wird Sex gezielt als Machtinstrumentarium eingesetzt

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      …..und endlich haben wir die Entschuldigung dafür, warum die Männer gar nicht anders konnten, als das Patriarchat, die Männerherrschaft, einzuführen. Der Grund liegt in der Verworfenheit des Weibes – soweit waren die im alten Testament auch schon…….

      • Issey Schnyder sagt:

        hahahaha, gut geschrieben Pippi!!!

        asexuell… ich lach mich kaputt… passt ja vorzüglich zum heute diskutierten Thema…

        ich schlage dem Herrn Urs Menzi mal das Buch „Die Töchter Egalias“ zum nachdenken, lesen und auch lachen vor…

        Na wenigstens wird den Frauen ein ganz kleines weniges an Macht eingeräumt…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Issey, du hast die Töchter Egalias gelesen? Unglaublich…. 😛

      • Issey Schnyder sagt:

        Warum denn unglaublich?
        Ich nannte mich schon in meinen Teenie-Jahren FEMINIST! 😉
        Und übrigens… ich bin heute trotz allem ein waschechter MANN… *rülps

        Also alle Herren die die Feministinnen „Kampfweiber“, „Verdreherinnen der natürlichen Ordnung“ und „asexuell“ wahrnehmen, nur weil sie sich niemals mit diesem Thema auseinandersetzten, kann ich als Schnelleinstieg nur raten; lest mal „die Töchter Egalias“! Da wird die Sicht, die Feministinnen auf Männer und die Welt haben, sehr schnell greifbarer!
        Wer dann immer noch glaubt, dass Feministinnen nur die Eier der Männer befrauschen wollen, um die Frauschaft der Eierstöcke zu errichten, hat definitiv einen an der Waffel.

      • Issey Schnyder sagt:

        @Pippi 😉

        Warum denn unglaublich?
        Ich nannte mich schon in meinen Teenie-Jahren FEMINIST! 😉
        Und übrigens… ich bin heute trotz allem ein waschechter MANN… *rülps

        Also alle Herren die die Feministinnen „Kampfweiber“, „Verdreherinnen der natürlichen Ordnung“ und „asexuell“ wahrnehmen, nur weil sie sich niemals mit diesem Thema auseinandersetzten, kann ich als Schnelleinstieg nur raten; lest mal „die Töchter Egalias“! Da wird die Sicht, die Feministinnen auf Männer und die Welt haben, sehr schnell greifbarer!
        Wer dann immer noch glaubt, dass Feministinnen nur die Eier der Männer befrauschen wollen, um die Frauschaft der Eierstöcke zu errichten, hat definitiv einen an der Waffel.

      • Issey Schnyder sagt:

        🙂 Ach, jetzt ist mein Eintrag doch doppelt…

        Nachtrag und Off-Topic @Pippi

        Übrigens von wegen Feminist

        Als Schüler damals musste ich für mein Recht im Schulunterricht kämpfen.

        – Den Babysitterkurs für Mädchen durfte ich zuerst nicht besuchen, weil, ich war ja ein Junge und die sollten sich in dieser Zeit mit technisch Zeichnen auseinander setzen.

        – Das Kochen durfte ich dann auch nur mit Nachdruck an der Schule erlernen und nur zur Hälfte (!), denn, ich war ja ein Bub und die bräuchten ja nicht zu Kochen.

        – Leider beim Textilen Werken, wie das heute heisst, gaben sie nicht nach. Ein Junge hat sich nicht mit Textilien auseinander zu setzen, sondern ganz klar mit Karton, Holz und Metall. So einfach war das damals noch.

        Also die Benachteiligung durch eine patriarchale Struktur konnte, wenn auch sicher seltener, auch mal die Buben oder Männer treffen.

        Wegen dem fehlenden Textilen Werken hatte ich später auch tatsächlich einen Nachteil um in’s Mode-Business einzusteigen. Heute habe ich das glücklicherweise abgehackt, bin Modedesigner und leben von der Befriedigung einiger Bedürfnisse von Frauen. 😉

        Ich bin deshalb froh, dass es Feministinnen gab und gibt. Ganz klar!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Issey, ist dein Name eine Anspielung auf den Japaner, du liebst seine Entwürfe?

        off topic

        Sag du mir als Modeschöpfer mal, warum zunehmend nur noch Grössen für Magersüchtige geschneidert werden? Was früher eine 38 war, ist heute eine 42, da muss sich doch jede Frau, die nicht Kleider für einen unterentwickelten Embryo braucht, fett vorkommen. Was soll dieser Terror, vor allem wenn man weiss, dass die Frauen in den letzten Jahren grösser, breitschultriger und grossbusiger wurden, wie internationale Vermessungen gezeigt haben.

        Ist es nötig, dass das Schönheitsideal der schwulen Modeschöpfer – schmalbrüstig, schmalhüftig, leptosom – ganze Generationen von Frauen stresst?

  • Margaret sagt:

    Ich (Frau, 32, politisch sehr weit links) finde diesen „neuen“ Feminismus extrem anstrengend und Opfer bezogen. Ich denke nicht, dass er zur Verständigung zwischen den Geschlechtern oder gar zu Verbesserungen der umgesetzten Gleichberechtigkeit führt.

    Im Gegenteil. Dieser Feminismus gräbt einen tiefen Graben zwischen die Geschlechter und benennt auch sehr schön die beiden Seiten: Frauen = Opfer. Männer = Täter.

    Kein Mensch (keine Feministin?) kann es sich offenbar vorstellen, dass eine Frau, die z.B. Pole Dance als Hobby betreibt, einfach nur gerne einen Minirock trägt oder – Gott bewahre – freiwillig und gerne in einem Porno mitspielt.

    Nein, das sind verlorene Seelen, Opfer des täglichen Medienwahns, der den Frauen böse Dinge eintrichtert.

    Zitat: «Überzeugt vom Mythos der Selbsterfindung», schreibt Raven, «wähnt sich die Frau von heute im Glauben, ihr Leben von der Wiege bis zum heutigen Tag im Griff zu haben. Sie hat kein Weltbild, nur das Verlangen, ihren Willen durchzusetzen. Sie weiss nicht, was sie tut, aber sie tut es ohne Wenn und Aber.»

    Über welche Frauen wird hier geschrieben?? Ich fühle mich nicht angesprochen. Ich für meinen Teil lebe in einer Gesellschaft, in der Frauen selbstbestimmt und gleichberechtigt leben können und dies auch tun. Ich lebe in einer Gesellschaft, in der sich punkto Rollenverständnis und Gleichberechtigung doch einiges getan hat in relativ kurzer Zeit.

    Und sich hoffentlich auch weiterhin vieles tun wird. Nicht nur für die Frauen. Auch für die Männer.
    Ich wünsche mir, dass dies nicht mit Schuldzuweisungen oder aus Opferhaltungen heraus geschieht, sondern im Selbstverständnis, dass wir eine gleichberechtigte Gesellschaft sein wollen und dass aber jedes Individuum für sich selber entscheiden darf, was mit dieser Freiheit zu tun ist.

    • Martin Brennwald sagt:

      Amen soweit. Akzpetierst Du, wenn nicht alle Männer es toll finden, wenn Frau sich sexuell (vorwiegend letztlich langfristig auf Kosten ihrer selbst) „ausreizen“ muss ? Denke schon. Und die meisten Frauen haben das begriffen, nur die Studentinnen im obigen Text nicht.

      • elea sagt:

        DANKE.
        Endlich mal jemand, der es auf den Punkt bringt. Im Text beschriebene Frauen sind nicht die Mehrheit, sondern eher die Ausnahme. Ja es gibt sie. Wie es immer bei allem das Negative gibt. Aber man sollte das Frauenbild von heute nicht nach diesen Beispielen zeichnen.

    • macho sagt:

      *zustimm*

      Super Beitrag!

    • tobe or not tobe sagt:

      ist eine genugtuung dein Text 🙂 danke genossin 🙂

    • Auguste sagt:

      hmm…, kann ich den „pole dance“ absatz noch einmal haben? – einfach weniger widersprüchlich.

      • Margaret sagt:

        wo ist der Widerspruch?

      • Auguste sagt:

        hmm…, margarete, ich mag mich ja täuschen, aber pole dance erfahrung holt man sich nicht in erster linie in der damenriege des örtlichen turnvereins. auch geht mir „verlorene seelen“ etwas zu weit – „gefallene engel“ scheint mir etwas angebrachter – besonders, wenn die kür am pole in die hose ging.

      • Margaret sagt:

        Auguste, verstehe ich richtig, dass Sie Pole Dance ausschliesslich mit dem Rotlichtmillieu in Verbindung bringen?
        Glauben Sie ernsthaft, dass jeder Mensch (ja, Mensch, denn es gibt mittlerweile sogar Männer, die dieses Hobby betreiben) Erfahrungen mit dem Rotlichtmillieu hat, der einen Pole Dance Kurs besucht??
        …rethorische Frage… Sie liegen falsch.

      • Auguste sagt:

        hmm…, ich weiss nicht margaret, als sich die älteren herren des ioc (int. olympische committee) diese potentiell neue olympische disziplin vorführen liessen, soll das nicht in einem sitzungszimmer am lausanner hauptsitz stattgefunden haben – munkelt man in der szene.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Margrete, ich kann dich leider nicht loben, auch wenn ich das gerne täte. Mir scheint, du hast ganz viele Zusammenhänge nicht begriffen und dich noch nie ernsthaft mit dem Feminismus auseinandergesetzt.

      Es muss nicht der Feminismus einer A. Schwarzer sein, aber lies zum Beispiel Texte von Silvia Bovenschen, eine der Gründerinnen des „Weiberrats“ – müsste dir ein Begriff sein als linke Frau. Im Spiegel Nr. 2 / 2011 ist ein sehr interessantes Interview mit dieser Frau.

      • Margaret sagt:

        Ist ok, Pippi, ich komme ohne Lob klar.

        Ich finde den Feminismus eine gute Sache, ich als Frau verdanke anderen Frauen extrem viel!!
        Nur in der heutigen Zeit sind viele Ansätze meiner Meinung nach total überholt.

        Feministinnen von heute sprechen vielen Frauen einen freien Willen und einen klaren Verstand ab. Das finde ich absolut daneben!

        Ich habe wirklich den Eindruck, da wird oft über’s Ziel hinausgeschossen.

        Den Artikel über den Weiberrat lese ich gerne, danke für den Hinweis.

    • interim placeholder sagt:

      „Und sich hoffentlich auch weiterhin vieles tun wird. Nicht nur für die Frauen. Auch für die Männer.“ Du bist auf meiner Linie, Margaret.

      Feminismus soll nicht einfach die Lebensbedingungen der Frauen verbessern, schon gar nicht auf Kosten der Männer. Feminismus soll das Leben der MENSCHEN verbessern.

      • tobe or not tobe sagt:

        Nichts mehr hinzuzufügen….. Sind wir ja zu 3 und glaube diese Meinung teilen viele hier. Ausser die die sich ihrer Potenz beraubt fühlen..

  • Unabhängiger Emanzo sagt:

    Wir können’s nicht mehr sehen, nur noch „Titten“ und „Ärsche“ – schöne wie hässliche, Knochenhaufen und fette – mit der ewig gleichen Gier nach Selbstdarstellung, dem niederen Instinkt der Geldbeschaffung und wenig Hirn. Jede will zum Film oder Bohlen. Dazu ist dann jedes (miese) Mittel recht. Die ehemals holde Weiblichkeit nervt nur noch!

  • Auguste sagt:

    hmm…, weibliche, souveräne lebensenwürfe sehen warscheinlich so individuell aus wie die frauen, die sie basteln. die kunst ist manchmal kein schlechter gradmesser, um sich gesellschaftliche trends vor augen zu führen und was da sonst noch gerade so abgeht. in den neunzigern drückten uns die spice girls ihre „girl-power“ ungeniert aufs auge. „tits ’n ass“ traten ihren sichtbaren siegeszug durch die medien und dann durch die gesellschaft an. in den 00-jahren setzte sich dieser trend unter dem stichwort „generation-porno“ noch verstärkt fort. die american-idol siegerin carrie underwood sang 2006 mit „before he cheats“ den vielleicht wichtigsten song ihres genres im letzten jahrzehnt. das video ist ziemlich eindrücklich – die boys sind nur noch staffage und knapp 25 mio clicks auf den youtube-clip eine ziemliche hausnummer.

    dass jetzt der weibliche us-superstar reba mcentire auf ihrem neusten album, auf dem sie über fünfzig jahre als frau raisoniert, ausgerechnet den beyoncé knowles hit „if i were a boy“ covered, mag ein kleines zeichen dafür sein, dass das pendel den umkehrpunkt erreicht hat, irgendwann gegen ende des letzten jahrzehnt. die superstars scheinen genug davon zu haben, sich nur übers décolleté zu definieren. jüngstes beispiel ist taylor swift – der weibliche gesangssuperstar der teenager auf der ganzen welt schlechthin – im video zum ihrem jüngsten hit „back to december“ präsentiert sich die schöne, junge dame züchtig, kultiviert und traurig über den bruch einer beziehung und das album dahinter ist ein introspektives, kleines kunstwerk in die gedankenwelt junger frauen, die erstmals so richtig versuchen karriere und liebe – das leben halt – irgendwie in den griff zu kriegen. ziemlich tröstlich, dass auch die schönsten, talentiertesten und scheinbar vom glück verwöhnten damit auch ihre liebe mühe haben.

    • Issey Schnyder sagt:

      Es besteht Hoffnung! JA, du hast Recht! Hier reden wir möglicherweise über etwas, was den Zenit schon überschritten hat. Danke für den tollen Beitrag!

    • Rocket sagt:

      Auguste, darf ich eine kleine Bitte an Sie richten? Praktisch jeden Post beginnen Sie mit „Hm“ oder irgendeiner seiner Varianten. Dass Sie nachdenken beim oder vor dem Schreiben sehe ich aus Ihrem Text. Es besteht keine Notwendigkeit dieses Nichtwort „Hm“ vor jeden Text zu setzen um ihre gedankliche Arbeit/Differenziertheit zu betonen.

      • Offizier sagt:

        lieber Rocket, die Hmm’s gehören zu Auguste wie das Amen in der Kirche

      • Auguste sagt:

        hmm…, rocket, die „hmm…,“s – übrigens, stur immer die gleichen – sollen mich nicht als denker erscheinen lassen. sie dienen als eine art kopierschutz. es gab mal eine zeit, da wurden meine posts in stil und nick 1 : 1 kopiert. daraufhin wechselte ich meinen nick und stellte das „hmm…,“ an den anfang meiner kommentare, um verwechslungen und stalking auszuschliessen. bis jetzt funktioniert’s prima – doofer nick und doofer post-anfang, das will sich sonst niemand antun.

        ich hät‘ mich ja so gern „scaramouche“ genannt, aber so toll wie stewart granger in diesem herrlichen mantel und degen epos auf dem jahr 1952 seh ich selbst an meinem besten tag nicht aus. von der atemberaubenden eleanor parker und der bezaubernden janet leight gar nicht zu reden.

        youtube: scaramouche

        bedaure, rocket, die „hmm…,“s sind nicht verhandelbar. und ja, ich bin etwas eitel.

      • Rocket sagt:

        Schade, es tut meinen Augen weh. Wäre es eine Newsgroup, würde ich mir ernsthaft überlegen Sie in den Filter zu nehmen. Wie gesagt, weniger ist der Inhalt als die dämliche Form ein Problem.

    • interim placeholder sagt:

      Der Soundtrack zur Bastien-Girod-Initiative…!

      🙂

    • Huzi sagt:

      Tyler Swift ist wohl ein sehr marginales Beispiel und da sie aus dem Countrybereich kommt wohl auch ein bisschen gezwungen sich „bieder“ und verschlossen zu geben. Kultiviert würde ich sie aber nicht nennen. Und der Trend geht wohl heute eher Richgung Lady Gaga!

  • Unabhängiger Emanzo sagt:

    Wir können’s nicht mehr sehen, nur noch „Titten“ und „Ärsche“ – schöne wie hässliche, Knochenhaufen und fette – mit der ewig gleichen Gier nach Aufmersamkeit und dem niederen Instinkt der Geldbeschaffung. Die ehemals holde Weiblichkeit nervt nur noch!

    • Martin Brennwald sagt:

      Teilzustimmung. Die Redaktionen der Klatschpressen sind überwiegend in Männerhand. Etwas Gegensteuer könnte auch von den Redaktionsleitungen kommen! Viel schwerwiegender finde ich heimlich ablaufende neue übersexualisierte Prozesse wie Frauen, die sich – ohne Wissen Ihres Umfeldes – heimlich (immer mehr) einfach „im Hobby“ prostituieren. Sei es gar aus Langeweile, aus Männermangel, Geldmangel oder was weiss ich.

  • elea sagt:

    Ganz ehrlich, dieses scheinheilige Getue macht mich wütend. Nur weil ein paar unzufriedene alternde Feministinnen nicht unterscheiden können, was Sexismus und was normales Selbstbewusstsein ist, wird eine ganze Generation verschrien.
    Viele Jahre wurde Frau-Sein als unwürdig abgetan. Und zwar genau von den „Feministinnen“ die für die Rechte der Frau einzustehen behaupten. Wieso soll man nicht gerne Frau sein? Und zwar nicht nur Mutter, sondern Frau. Die Weiblichkeit ist etwas sehr schönes, und sollte auch gelebt werden. Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, sollte in erster Linie sich selbst so akzeptieren und mögen können, wie er ist. Und wichtiger Teil dieses Seins ist das Geschlecht. Ob Mann oder Frau ist Teil der Identität, der Einstellung, der Gedanken an Zukunft etc. Also sollte man diese Identität auch akzeptieren, respektieren und leben können. Wie wir das machen, sollte jedem selbst überlassen sein. Manche Frauen möchten vielleicht Karriere machen. Sollen sie. Welche Mittel sie einsetzen, ist ihnen überlassen. Andere Frauen möchten gerne Mutter und Hausfrau sein, zu Hause bei den Kindern bleiben. Heute ist dies nicht anerkannt. Eine Mutter die nicht nach 3 Monaten zurück zur arbeit eilt ist minderwertig, wird belächelt. Das darf nicht sein. Wieder andere Frauen werden Tänzerinnen, Ballerinas, etc. Bei manchen wird geschrien, sie verkauften ihren Körper, Sexismus reloaded etc, bei anderen wird gestaunt und applaudiert, wie toll die künstlerische Leistung sei. Und doch benützen sie alle ihren Körper um etwas auszudrücken. Ganz ehrlich, das macht mich wütend. Soll eine Frau nicht tun und lassen können, was sie will, ohne dass selbsternannte SpezialistInnen und FeministInnen ihnen sagen sie seien Opfer ihrer selbst?

      • Martin Brennwald sagt:

        frage mich sowieso was das für ein ehemann war, der in kauf nahm, dass seine geliebte mit 21 schon mit über 100 männer gepoppt hat. soviel ich weiss war er schwul.

      • interim placeholder sagt:

        So Männer gibt’s mehr als Du meinst. Pack doch Deine Vorurteile ein. (Nein, ich bin kein solcher, nur schon mangels 21-jähriger Ehefrau)

    • tobe or not tobe sagt:

      @elea: Es darf sein und soll sein, das Frauen sich weiblich fühlen dürfen. Doch hier werden von extremen Beispielen gesprochen, die normale Frau von der Strasse ist nur teils so, aber auch in vielen schlummert eine kleine Katy Price. Würden sie sich als Katy weiblich fühlen und als Mensch akzeptiert? Sie würden sich über den latenden sexismus nerven, denn nur noch das ist was ihre Fans sehen wollen.

      Ich habe keine Mühe mit Frauen die sich zeigen, im Gegenteil. Doch diese ständige selbstbeweihräucherung geht mir sowas von auf den Keks…

      • Greatsheep sagt:

        Nerven tuts wenn von allen Frauen mehr oder weniger Katie Price verlangt wird.
        Beispielsweise wenn ziemlich direkt eine (!) von meiner Frau „verlangt“ mehr Ausschnitt zuzulassen und nicht so prüde zu sein. Oder, überspitzt gesagt, meine Frau nur noch sexy Unterwäsche findet und nichts mehr „normales“.

      • interim placeholder sagt:

        Vielleicht geht sie einfach nur im Beldona und nicht in deer Migros einkaufen.

    • Kathy sagt:

      @ elea: „Manche Frauen möchten vielleicht Karriere machen. Sollen sie. Welche Mittel sie einsetzen, ist ihnen überlassen.“

      Kann ich überhaupt nicht zustimmen. Es ist eben nicht egal, welche Mittel man einsetzt. Und dieser ganze Selbstverwirklichungstrip vieler Frauen (und Männer) nervt immer mehr. Wir sollten langsam begreifen, dass es nicht reicht, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen komme was wolle. Sondern Rücksicht nehmen auf die Kinder, Partner, Eltern und die Gesellschaft.

    • Gene Amdahl sagt:

      Na ja – haben wir heute mehr Huren, Nutten oder Schlampen? Man(n) (be)denke – ausser zum Poppen kann man den Grossteil für nichts mehr (anderes) (ge)brauchen. Zur Überraschung – solche Wesen werden noch durch unsere unsägliche ‚reloaded‘ Justiz und Sozialbehörden durchaus wohlbehütet/beschützt. – Schafft endliche eine Abwrackprämie für das Mann für solche Weiber.

  • Chris M. sagt:

    Das ist doch ein schon lange gültiger, allgemeiner Trend: Nicht die Qualität zählt, sodern das Marketing. Nicht wer gut ist, kommt nach oben, sondern wer am lautesten schreit und sich anpreist. Das gilt für Politiker, technische Spezialisten, Filmsternchen, Manager, Coiffeusen, Journalisten, …… ebenso wie für Waren aller Art, Autos, Unterhaltungselektronik, Küchengeräte,……

    Qualität hat einen Preis, auch bei Menschen. Es kostet vor allem viel Anstrengung und Arbeit und auch einen Verzicht auf schnellen Gewinn – dafür hält es meist länger an. Nur ist dies in der Zeit der Instant-Befriedigung eben ziemlich out.

    So kommt es, das bei vielem nur noch die Oberfläche, die Fassade zählt, weil dies auf einen Blick zu erkennen ist. Hinter die Fassade schauen und die wahren Werte erkennen, strengt eben mehr an und braucht mehr Zeit – und für so was haben wir doch keine Zeit mehr.

    Das zeigt sich auch darin, dass für immer mehr Leute die eigene Oberfläche zum entscheidenden Kriteriem wird. Bei der Frage: „Was habe ich zu bieten?“ wird alles in Betracht gezogen von Frisur (oben und unten) über Schminke, Botox, Silikon, usw. aber immer seltener an Charakter, Fähigkeiten, Wissen gedacht. Hier haben die Frauen noch einen Vorsprung, aber die Männer ziehen nach. So kommt es, dass dann ein „Mister XY“ „berühmt“ wird, auch wenn er sonst von nichts eine Ahnung hat. Andererseits weiss man von einer Schauspielerin genau, welche Körbchengrösse sie trägt, aber es ist beinahe unbekannt, dass sie fünf Sprachen beherrscht und zwei Universitätsabschlüsse hat.

    Was die Mass wahrnimmt und interessant findet, bestimmt was weiter verbreitet und transportiert wird. Aber was so hinausposaunt wird, bestimmt auch unsere Wahrnehmung. Ein sich selbst verstärkender Kreislauf? Wo sind die Vorbilder, die gegensteuern könnten – werden sie überhaupt noch wahrgenommen?

    • Julia sagt:

      @ Chris: Guter Beitrag. Die Oberflächlichkeit hat auch den „Vorteil“, dass es wenig Zeit braucht, um etwas oder jemanden zu beurteilen. Ein kurzer Blick genügt.

  • Ramona sagt:

    Es ist doch so, Männer welche die Karriereleiter hochsteigen wollen müssen sich auch präsentieren. Und das machen sie durch Worte und Gehabe. Keiner ist aufgestiegen weil er blitzgescheit ist, sondern weil er sich auch entsprechend verkaufen kann. Und es gibt ja auch auf der obersten Ebene solche, die sich nur verkaufen können aber nicht das Können dazu haben. Wieso soll das bei den Frauen anders sein?!?!

    Ich finde es mühsam, dass die gutaussehenden Frauen in der Schweiz immer so runtergemacht und abgestempelt werden, man muss schliesslich seine Vorteile schliesslich einsetzen, machen die Männer ja nicht anders. Nur auf eine andere Art!

    Klar, die Blickgirls, die bringens allerhöchstens in der Boulevardpresse zu etwas. Aber genau das gleiche ist es doch bei denn Männern, ausser dass die manchmal noch etwas Sport treiben. Ein David Beckham ist zwar kein ehemaliges Boxenluder, aber er verkauft sich sehr ähnlich.

    • Martin Brennwald sagt:

      sich allgemein gegen aussen (ohne push up bh und ohne bizeps!) verkaufen zu können ist wohl alles andere als anstössig. wer aber nur mit käuflichem sex und hurendasein aufmerksam erheischt, ist definitiv armselig aus der optik der männer. solche frauen sind gut für eine 1 monatsbeziehung um wieder einmal ein bisschen zu poppen. mehr liegt für diese armen geschöpfe nicht drin. denke aber, dass hier im artikel dennoch nur eine minderheit beschrieben wird. die meisten frauen an der uni sind hübsch, aber keine nutten (vordergründig). in der schweiz gehe ich davon aus, dass sich (hoffentlich) nicht so viele frauen teilprostitutieren, nur weil sie kein bock auf einen anderen billigen studijob haben.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ramona, es geht doch nicht um Schönheit! Es geht darum, dass gewisse Frauen sich genötigt fühlen, immer und jederzeit ihre sexuelle Verfügbarkeit zu demonstrieren, mittels Nuttenlock und anzüglich-dümmlicher Gestik/Mimik. Das hat mit Schönheit nichts zu tun, eine schöne Frau kann in einen Sack gekleidet sein und bleibt schön.

      Das sich andererseits gerade in der Schweiz viele Männer mit schönen Frauen schwertun und eine gewisse unterschwellige Aggression durchschimmert, deckt sich jedoch auch mit meinen Beobachtungen. Aggression einerseits, weil sie befürchten, dass diese Frauen sie beruflich rechts überholen könnten – dank ihres Aussehens – und auf der andern Seite aus Frust darüber, bei einer solchen Frau nicht landen zu können. Die schlimmsten Feinde einer schönen Frau waren schon immer die abgewiesenen Möchtegern-Liebhaber.

      • tobe or not tobe sagt:

        @Pippi: Jedoch ist auch die Grundstimmung der „schönen“ Frauen genau so wie sie es beschreiben. Jeder Mann der sie nur schief anschaut ist sowieso ein möchtegern Liebhaber und will sie auf der Stelle flachlegen.

        Ich sehe das nicht als Selbstbewusst wenn Frauen Männer einfach ignorieren. Selbstbewusst sind Frauen die keine Angst haben, den Männern klar zu machen wo sie hingehören oder was sie zu erwarten haben.

        So „schöne“ huschelis, wie man so schön sagt bei uns, die verängstigt auf ihr I-Phone schauen, weil jeder Mann ein potentieller Vergewaltiger ist. Daher kommt auch diese Grundstimmung (partiell jedenfalls)

        Ich habe oft versucht, als treuer Mann, andere Frauen im Zug einfach anzuquatschen ohne irgendwelchen Schweinekram im Kopf. Wenn nicht mal mehr normale Gespräche möglich sind, Frage ich mich ob sie wohl eine Pussy aus Gold hat….

        Teiltext von Jeru the Damaja (Hip-Hop aus den 90ern!)

        I’m not talking about the queensBut the bitches
        Not the sisters the bitches
        Not the young ladies the bitchesThe bitches, the bitches

        Now a queen’s a queen and a stunt is a stunt
        You can tell who’s who by the things they want
        Most chicks want minks,Diamonds, a Benz
        Spend up all your endsProb’bly fuck your friends
        High-post attitudes, real rude with fat asses
        Think that the pussy is made out of gold
        Try to control you by slidin‘ up and down on the wood
        They be givin‘ up sex for goods
        Dealin‘ with bitches is the same old song
        They only want you ‚til someone richer comes along

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der Spruch von der „Pussy aus Gold“ entwertet deinen ganzen Text, wäre nicht nötig gewesen. Solche Sprüche sind einfach Scheisse! Mit 20 musste ich mir mal von einem alten Knacker anhören: Tu doch nicht so blöd, dann mach es halt „mit bisle kaputt“. Frau glaubt jeweils, sich verhört zu haben……

      • Dan sagt:

        > …dass gewisse Frauen sich genötigt fühlen.. * wir reden schon von erwachsenen, selbstbestimmten wesen, oder?

        > …eine schöne Frau kann in einen Sack gekleidet sein und bleibt schön… * nein. ohne kleider gebe ich dir recht.

        > …dass diese Frauen sie beruflich rechts überholen könnten – dank ihres Aussehens – * he geil! wo, bei welchem job?

        > …Frust darüber, bei einer solchen Frau nicht landen zu können. * ich dachte, schlaffe CH-männer wollen mega-frauen nicht?

        > …Die schlimmsten Feinde einer schönen Frau… * sind unattraktive Frauen. nachweisbar.

      • fufi sagt:

        @pIPPI, 25.1.11, 10:54

        „Schöne“ Frauen sind IMMER auch „sexuell attraktive“ Frauen!
        Aber „sexuell attraktive“ Frauen müssen nicht per Se schön sein – wobei ich z.B. diese K.P oder auch P.H. auch nicht für „sexuell attraktiv“ halte. Nicht mal als W-Bilder ..!
        „Schönheit“ eben mehr als bloss ein wohlgeformter A… und ebensolche T……. .
        Deshalb strahlen „schöne“ Frauen meist auch so eine Art „Stärke“ aus – mit den von dir genannten „Folgen“.
        Es freue sich jedermann, der von einer schönen Frau geliebt wird!
        😀

    • tobe or not tobe sagt:

      @Pippi: Nicht zu wörtlich nehmen. Ich weis genau was du meinst aber ich hoffe du siehst das nicht meine Einstellung ist Frauen zu sagen: Komm zier dich nicht so, ist ja nur ein bisschen. Das ist nicht meine Handlungsweise. Aber dass sich manche Frauen aufführen, als wären sie aus Gold sorry das ist leider Tatsache. Für Männer gilt zwar das gleiche, ist einfach nicht so rasch erkennbar.

      • Martin Brennwald sagt:

        Vielleicht solltest Du Deine Promiskuität etwas zügeln, dann legt sich dieser Frust. Wie wärs mit einer echten Beziehung ? Ach, stimmt, altmodisch und quer zu obigem Text.

      • interim placeholder sagt:

        tobe, Du hast bei ihr einen Knopf gedrückt, aber Du kannst nichts dafür, denn mit Deinem Spruch wolltest Du ja nur aussagen „meinen die denn, sie seien was Besonderes?“. Diesen Spruch mit der idiotischen Anmache gleichzusetzen, die Pippi erlebt hat, ist natürlich bullshit, und das ist ihr ja auch klar.

      • Auguste sagt:

        hmm…, die „echte beziehung“ nach brennwald – auf die definition bin jetzt aber gespannt. schiessen sie los, martin.

      • tobe or not tobe sagt:

        @Interim. Genau so wars gemeint.. nicht anders.
        Das Frauen natürlcih von schlechten Erfahrungen, Bänder erzählen können, kann ich mir lebhaft vorstellen Manche Männer haben einfach null respekt, oder einfach ein falsches Frauenbild vermittelt bekommen und verhalten sich wie die AXT im Walde.

        Was genau bewirkt, das viele Schweizerinnen (nicht alle um korrekt zu bleiben) arrogant rüberkommen und ziemlich verschlossen sind? Ich glaube nicht das nur die schweizer Männer schuld sind, wie es manche wohl gerne hören möchten.

        Sorry aber viele sind einfach sehr empfindlich und kennen wohl den Ausdruck Selbstkritik nicht.. „Frauen können ja keine bösen Absichten haben“ . Dem ist schon lange nicht mehr so meine Damen…

      • tobe or not tobe sagt:

        @Markus brennt im wald :

        Keine Angst, dass sind keine versteckten Wünsche die ich hier so ausdrücke. Habe mein erfülltes Singleleben hinter mir und es waren genug …

  • Alexandra Weber sagt:

    Es ist alles recht und gut doch warum muss ein Tier daür herhalten?
    Ein Tier – und noch ein so grosses wie ein Pferd – ist nicht für die Bühne geschaffen – ein Pferd gehört auf die Weide oder in den Parcour oder in die Boxe.
    Ohne Tier ist diese Dame nichts wert und daher 100 Punkte für den Schimmel.

    Werbungen mit Tieren sind anstössig und anrüchig und unseriös und tierquälerisch.
    Der Tierschutz und die Politik und die Werber sollten solchen Blödsinn verhindern.

    Passiert auf der Bühne was – leidet das Tier darunter, wird geschlagen und getreten und evtl. getötet.

    Also bitte – wenn schon Auftritte und Auffallen wollen, dann bitte mit guter Leistung und sich nicht mit fremden Federn schmücken.

    aw

  • Blitz Blank sagt:

    Ich sehe dieses „Problem“ eher als Ausdruck der kapitalistischen Logik, die versucht alles in Wert zu setzen. Im Kapitalismus wird alles zur Ware und Dienstleistung und hat alles einen Preis. Wer/was Erfolg hat, der/die/das hat Recht. Der Mensch wird zur Human Ressources, die es gilt möglichst gewinnbringend in Wert zu setzen. Wer regt sich denn heute darüber auf, dass man sich auf einem Arbeitsmarkt „anbieten“ muss.
    Das wird natürlich noch befeuert vom Umstand, dass unsere „aufgeklärte“ Gesellschaft immer noch sehr weit vom Ideal der Aufklärung (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) entfernt ist. Wir sind immer noch hypnotisiert von Status und Klasse und weit entfernt vom humanistischen Ideal.

  • Hansueli sagt:

    Anmerkung am Rande: die Stories die ich über sich Prostituierende Studentinnen gelesen habe waren nicht gerade von Stolz geschwängert. Verzweiflung hätte zu diesen besser gepasst.

    • Martin Brennwald sagt:

      Verzweiflung, sich nicht für einen Migroskassenjob überwunden zu haben, sondern lieber sich die ganze (Beziehungs-)Zukunft verbaut zu haben ? Ja da ist Verzweiflung angebracht. Binswanger soll bitte etwas präzisieren in Sachen „Prahlen von Studentinnen“ über deren entgeltliche Weekends. Finde es wie oben geschrieben (auch wenn sinngemäss übernommen) etwas verpeilt.

    • Issey Schnyder sagt:

      Danke für die Anmerkung. Jetzt stimmt mein Weltbild wieder.
      Dachte schon seit langem, dass nun das Zeitalter der Frau begonnen hat… wurde ja auch mal Zeit! Das Frauen, junge Frauen heute selbstverständlicher, mit unter auch natürlicher, mit ihrer Sexualität umgehen ist bekannt, doch wenn prostituieren für die Studienzeit normal und positiv würde, so hätte ich doch bedenken um das Seelenheil der jungen Frauen.

  • Sarah Brunner sagt:

    „Walter fragt nach dem «emotionalen Preis», den Frauen zahlen müssen, die sich beispielsweise in der Sex-Industrie verkaufen, die gern und häufig Pornos schauen und die Sexualpartner wechseln. «Hinter dem Spassfaktor verbirgt sich immer noch Missbrauch», sagt sie“

    Also wenn ich gerne Pornos schaue und häufig meine Partner wechsle bin ich schon auf der Stufe eine Prostituierten?

    • Martin Brennwald sagt:

      Ja.

      • Martin Brennwald sagt:

        Interessant wäre, warum die ständig die Partner wechseln musst. Missbrauch ? Langeweile ? Beides ? Wohl hässlich (es bleibt sowieso keiner, und Kinder will schon gar keiner mit Dir) ?

    • tobe or not tobe sagt:

      Natürlich nicht… Das ist modern und sollte niemand in dem Blog von Moral reden, erst recht nicht wir Männer. Wir sind ganz klar beteiltig an dem Überfluss von Pornos. Und wenn wir rummvögeln dürfen wie wil, darf das auch eine Frau. Ganz klar.

      Prostitution ist nicht mit einem offenen sexualleben zu verwechseln.

      • Martin Brennwald sagt:

        im Unterschied zu Dir vögle ich nicht beliebig rum, sondern nur in stabilen Beziehungen. Da nehm ich mir ggü Pippi und Julia das Recht heraus, die kommerzielle Vergoldung der Pussy zu hinterfragen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, so stabil können ihre beziehung ja dann doch wohl nicht gewesen sein, martin brennwald, wenn das plural zur anwendung kommt.

      • tobe or not tobe sagt:

        @Martin: Ich habe rumgevögelt und meine Erfahrungen geholt als Mann. Zahlen dafür? wieso wenn ich mit Ehrlickeit weit mehr erreicht habe, als mein Konto zu plündern. Und wissen sie was? ich bin jetzt in einer Beziehung mit einer super Frau, die ihre Erfahrungen wie ich auch gemacht hatte. Was interessiert mich dann ihre Vergangenheit wenn ich weis das sie mich liebt?

        Und wieso sollte das heute nicht für die Frau genau gleich gelten? Möchte von ihnen 1 stichfestes Argument.

        Ich habe lieber Frauen die Ihre lust leben und nicht in Frust leben, weil sie immer das Gefühl haben müssen als Schlampen betitelt zu werden. Wir Männer sind genau die gleichen Schlampen wenn wirs so nennen möchten, ist einfach legitimer, hat den Anschein…

    • Kathy sagt:

      Natürlich bist du das nicht. Aber ganz falsch kann das mit dem „emotionalen Preis“ nicht sein. Ich kenne ein paar Frauen die ein offenes Sexualleben praktizieren und denen dies Spass macht, schlussendlich wünschen sich aber fast alle trotzdem eine Partnerschaft und Nähe, und diese fehlende Nähe ist meiner Meinung nach der Preis den man dafür zahlt.

      • Martin Brennwald sagt:

        Kenne auch so eine, derjenigen ist eine Beziehung einfach „zu langweilig“. Gibt Frauen, die praktizieren das bis nach der Pension. Aber dann muss ein „beständiger Kerl her“, da die Nachfrage doch arg nachlässt und das Geld knapp wird.

  • Hmm, war der Kommentar zu „gepfeffert“? Hmm, merkwürdig, was für Griessbreifresser hier als „Gate-Keeper“ wirken. Schade. Der Artikel berührt sehr wichtige Themen. Finde ich. Sehr gut. Offensichtlich, war, was ich geschrieben habe schon „zu starker Tobak“. Vielleicht müssten auch Feministinnen nun, wie Goethe, für die letzten 5000 Jahre Verantwortung übernehmen und nicht nur für ihren Bauchnabel der Jetztzeit.

    • interim placeholder sagt:

      Hör einfach auf, Dir auf die Schultern zu klopfen. Du weisst, dass viele hier Deine Texte zwar gut geschrieben (ich eigentlich weniger) aber inhaltlich eher mühsam finden.

  • Martin sagt:

    @cara mia: Schönes Wortspiel, ein betuchter Mann und eine nicht so ganz „betuchte“ Frau!

  • Martin Brennwald sagt:

    Könnte mir kurz jemand erklären, welche Studentinnen denn prahlen, übers Weekend als Hobbynutte fungiert zu haben ? Muss hier immer Missbrauch im Hintergrund sein, wie Binswanger es unterstellt oder liegt sonst eine Störung vor ? Ist es gar normal heutzutage ?

    • Michèle Binswanger sagt:

      @Brennwald: Ahem, haben Sie den Text gelesen? Ich behaupte keineswegs, es stehe immer Missbrauchdahinter, sondern die zitierte Autorin natasha Walter interpretiert das so. Danke.

      • Martin Brennwald sagt:

        Ja, ich habe ihn gelesen und stellte die Frage provokativ an ALLE. Viiele Frauen mit Brille haben nämlich langsam das Gefühl, nur noch im NETZ Beachtung zu finden, in der realen Welt werden sie NIE angesprochen. Solche Frauen kenne ich einige. Da wird man dann schon mal „extrem“ und will auch mal „wild sein“ und sich zB während des Studiums ohne wirklichen Aufwand „was kaufen“.

    • Martin Brennwald sagt:

      Kann nur alle Frauen warnen, die jemals Geld gegen Sex getauscht haben (nein, keine Ehe!) sondern Zug um Zug Deal: Jeder Boyfriend der davon erfährt ist innert wochenfrist woanders. Finde die Brillenschlangen dies faustdick hinter den Ohren haben die Schlimmsten. Heute mit FB und Casualdating etc bekommt man als (relativ konsequenter bewusst! enthaltsamer) Mann sowieso (zu oft) nur noch Halbschlampen, die schon „einiges hinter sich haben“ und dies auch ganz klar wollten. Wieso bleiben denn so viele Frauen so lange ledig ? Na ?

      • Martin Brennwald sagt:

        Ich lernte einmal eine leicht dickliche Blondine kennen. Wir gingen nur ins Kino. Danach gab Sie aber voller Inbrunst zu, Ihre ganze Agenda quelle über vor Männern, die mit Ihr täglich Sex haben wollen. 1 Telefon genügt. Die Frau war für mich danach Abfall.

      • Auguste sagt:

        hmm…, martin brennwald, hier geht’s um kinder, knatsch und italienischen schaumwein. dass man hier ihrer verblödung einhalt gebieten könnte, ist etwas zuviel verlangt. glauben sie mir, sie wollen nicht, dass ich mich ihrer annehme. oder etwas deutlicher: seien sie zivilisiert oder ich versohle ihnen hier vor allen leuten den arsch.

      • interim placeholder sagt:

        Tja, das ist in der Tat ziemlich erschreckend. Von Menschen als „Abfall“ zu sprechen allerdings auch.

    • tobe or not tobe sagt:

      @Martin Brennwald. Es ist leider normal heute. Eine langjährige Kollegin hat mir gestanden, dass sie jahrelang Escortservice für gutbetuchte gemacht hatte, natürlich mit der freien Wahl des Services den sie anbietet.

      Strichmädchen sind viele jugendliche die sich einen Franken fürs Wochenende zuverdienen. Leider ist es so.

      Mich hat die Studie von Deutschland so erschrocken. Nach Anhebung von Studiengebühren, konnte ein starker Anstieg an Prostitution von Studentinnen beobachtet werden.

      • Martin Brennwald sagt:

        Das ist eines der letzten Themen, die es schaffen, mich definitiv aus der Ruhe zu bringen. Wenn ich denn noch an eine solche „EX Dienerin“ gelange , und diese Tatsache dann erst Jahre später oder gar nie erfahre während der Beziehung (sondern erst auf Umwegen danach) dann bricht für JEDEN Mann eine Welt zusammen, das ist in Stein gemeisselt. Wissen können Frauen nicht wie Männer einfach irgendwo jobben gehen als Studentin ? Männer müssen das auch! Da fällt es mir dann ziemlich leicht, viele Frauen als Schl… zu bezeichnen. Es stimmt ja dann sogar.

    • Julia sagt:

      @ Sind Sie Unistudent? Ich hoffe nicht, denn ich habe selten so viel unreflektiertes auf einem Haufen gelesen.
      Nicht weil Sie es verwerflich finden, wenn eine Frau Sex gegen Geld bietet, sondern weil sie kein Wort über die Herren verlieren, die ein solches Angebot nutzen. Wenn Sie es schlecht finden, wenn Sex käuflich ist oder nur als Mittel zum Zweck verwendet wird, das kann ich nachvollziehen. Aber dafür braucht es Mann und Frau. Also müssten Sie folgerichtig beide kritisieren. Sie aber schmeissen lediglich die Frauen in den Kübel, wo dieser „Abfall“ schliesslich hingehört.

      • Martin Brennwald sagt:

        Bin ich aber – und habe mehr Mann/Fraulektüre intus als mir lieb ist. Gewisses lässt sich sehr gut verkürzen, denn die Erfahrungen sprechen für sich.

      • Martin Brennwald sagt:

        Wenn die Studentin von nebenan keine Lust auf Sex gegen Geld hat, DANN GIBT ES AUCH KEINEN SEX MIT IHR ! Das Angebot bestimmt bei der Studentin die Nachfrage und eben NICHT umgekehrt. Frauenlogik ist unglaublich manchmal. Bitte mal wieder klar denken und die Emotionen zur Ruhe kommen lassen. Gehe davon aus, dass Sie auch schon mit käuflicher Liebe in Kontakt getreten sind – ich bin es nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schön Julia, wie du diesem „Moralisten“ Einhalt geboten hast…… 🙂

      • Martin Brennwald sagt:

        Pippi und Julia haben den Hobbyhurenversuch also schon hinter sich (wie es scheint). Dies dürft Ihr auch ohne meine Unterstellung zugeben, wenn Ihr mich als Moralist schubladisiert. Seid Ihr zwei „Spassdamen“, die gerne „Neues“ ausprobieren (was Mami noch nicht durfte) ? Na dann viel Spass, ist ja Euer Thema hier.

      • Ursula Mamiausleidenschaft sagt:

        Lieber Martin Brennwald

        es schein mir eher Ihr Thema zu sein…Sie schreiben sich ja die Finger wund.

      • sepp z. sagt:

        Julia, diese Asymmetrie ist in ‚fortschrittlichen‘ Gesellschaften normal. Schaue nach Schweden: Besuch der Prostitution durch den Mann ist strafbar (und moralisch verwerflich), das Anbieten von Prostitution aber legal und normal. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass den Feministinnen in der Schweiz Schweden in vielerlei Belangen als Vorbild gilt.
        ps. bin kein uni-student 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Dieser Brennwald scheint mir ziemlich traumatisiert zu sein, kriegt offenbar nur Sex gegen Bezahlung. Klar, mit dieser Schei…… im Hirn will keine Frau konfrontiert werden. Da bleiben halt nur noch die Professionellen. Und das als Student, immer knapp bei Kasse…….

        Vielleicht solltest du es mal mit sozialverträglichem Verhalten versuchen, regelmässig duschen und rasieren, Zähne putzen, saubere Klamotten und anständige Ansprache, kann Wunder wirken. Wir erwarten deinen Bericht, wenn du reüssiert hast, Kleiner.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        sepp, was du hier schreibst, ist falsch: In Schweden ist Prostitution auch für die Frau nicht „normal“, sondern bloss straffrei. Weil eben davon ausgegangen wird, dass eine Frau, die sich prostituiert, sowieso schon Opfer ist. Ihr wird Hilfe angeboten, aber ihr Verhalten wird nicht strafrechtlich sanktioniert. Finde ich völlig richtig, und ja, Schweden – und auch Kanada, da gilt genau das selbe – sind tatsächlich vorbildlich in dieser Hinsicht.

      • *sigh* sagt:

        Pffff……. Eine Tätigkeit als Verboten zu definieren um dann bei den zwei zwingend benötigten Parteien bloss das Handeln der einen Parteil als strafbar zu werten zeugt doch schon von einer sehr, sehr kaputten Wertemasstab. Anderswo in der Welt nennt man sowas Willkür. Besonders in Diktaturen sehr beliebt..

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nach deiner Logik müsste man auch geschlagene Frauen bestrafen, nicht nur die schlagenden Männer, es braucht schliesslich zwei……..

      • Julia sagt:

        @ Sepp, *Sigh* und Brennwald: Was ich sagen wollte bringt *sigh* genau auf den Punkt. Besser hätte ich es nicht ausdrücken können.

        @Brennwald: Was hier an den Tag legen, ist eine klassische Doppelmoral. Wenn die Tätigkeit verurteilenswert ist, dann auch BEIDE Parteien, die daran teilennehmen. Das angebot alleine reicht nicht, das die Tätigkeit zustande kommt, es muss auch genutzt werden.
        Ich habe die Logik ihres Kommentar kritisiert, aber nichts über meine Moralvorstellungen geschrieben. Lächerlich also, dass Sie glauben eine Aussage über mein Sexleben machen zu können.

      • Julia sagt:

        @Pippi: Ich stimme mit dir überein: Brennwald hat echt irgenwann mal einen Schaden davongetragen.

      • Martin Brennwald sagt:

        Kein Schaden und nein, ich war noch nie bei einer Frau, bei der ich für Sex bezahlen musste. Ich frage mich einfach, warum Frauen dies anbieten. Pippis Name ist Programm, anders können die lustigen Unterstellungen (zu rasieren, duschen) nicht verstanden werden. Doppelmoral gibts keine, denn ich verurteile auch Männer die sich käufliche Studentinnen schnappen.

      • Julia sagt:

        @Brennwald: Na also. Es braucht also doch zwei dazu. Dann ist es auch keine Doppelmoral. Soweit gebe ich Ihnen recht.
        Aber Menschen als Abfall zu bezeichnen, geht trotzdem nicht. Da wäre etwas mehr Moral angebracht.

      • sepp z. sagt:

        pippi, wie sigh schon sagt: eine tätigkeit als verboten zu definieren, um dann aber bloss die eine von zwei dazu benötigten parteien zu bestrafen… kranker wertemassstab etc. kann mich dem anschliessen.

        dein problem ist eher, dass du reflexartig prostitution oder die rollenverteilung beim sex in ein opfer-täter schema zwingst.
        lies nochmal den beitrag von frau binswanger, der ist um welten diferenzierter
        (und einer der besten beiträge der letzten monate, gratuliere).
        frau ist eben nicht immer automatisch opfer.
        und allenfalls auch mal bloss von sich selbst…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sepp, brauchst nicht zu mir zu sprechen wie zu einer kranken Kuh…….

        Im Gegensatz zu Dir hab ich nicht nur die ausgezeichnete Besprechung von Michèle gelesen, sondern auch den Originalartikel, den kann ich dir sehr empfehlen, du könntest viel lernen.

        Wenn ich über Prostitution spreche, sind bei mir keine Reflexe im Spiel, wohl im Gegensatz zu vielen Männern, ich bin ja auch in keiner Weise eine Nutzniesserin derselben, wiederum im Gegensatz zu sehr vielen Männer. Mann kann natürlich die Augen verschliessen vor den Tatsachen, die wären der ungehemmten Triebabfuhr höchstens hinderlich, wenn mann das nächstemal vom Angebot des bezahlten Missbrauchs Gebrauch macht.

        In der besagten EMMA sind übrigens weitere, sehr aufschlussreiche Artikel zu den Themen Pornographie und Prostitution. Eine ehemalige Pornodarstellerin spricht über ihre damalige „Arbeit“.

        Über einem deutschen KZ hing der Spruch „Arbeit macht frei“, ich habe den Eindruck, bei vielen Männern wurde der modifiziert in „Prostitution macht frei“. Oder Pornographie.

      • *sigh* sagt:

        Pippi Langstrumpf sagt:
        25. Januar 2011 um 12:26
        Nach deiner Logik müsste man auch geschlagene Frauen bestrafen, nicht nur die schlagenden Männer, es braucht schliesslich zwei…….

        Wer sich jahrlang schlagen/unterdrücken/misshandeln LÄSST (dieses Wort bedeutet, dass das „Opfer“ selbst in der in der Lage wäre, an der Situation etwas zu ändern), hat mE weniger Anrecht auf Verständnis als ein Opfer, das nichts an seiner Situation ändern konnte (z.B. wegen Angst um gemeinsame Kinder). Wenn ein Opfer aber nicht auf die Annehmlichkeiten, die der Täter so bietet, verzichten will und deswegen weiterhin Opfer bleibt, so darf und muss die Frage gestellt werden, wie sehr „Opfer“ der/diejenige nun wirklich war! Warum ist das so ein Tabuthema?

      • Adi sagt:

        @Pippi Oje, jetz kommt noch der obligate Nazi Vergleich. Der ist nun reichlich weit hergeholt bei dem Thema, das musst du zugeben, nicht?

        Was die Prostitution betrifft. Klar sind manche Frauen Opfer der Prostitution – nämlich alle die, die in irgendeiner Weise von Menschenhandel betroffen sind. Die anderen hingegen (Escorts und Studentinnen etc.) sind für mich keine Opfer. Und wieso eine Handlung für den Kunden strafbar, für den Anbieter aber straffrei sein soll, verstehe ich erst recht nicht – der Vergleich mit der häuslichen Gewalt hinkt gewaltig. Hier geht es um ein Geschäft – wie bei einem Dealer und dem Süchtigen – mir wäre neu, dass man Dealer nicht bestrafen soll, dafür aber Konsumenten?

      • sepp z. sagt:

        pippi: „wenn ich über Prostitution spreche, sind bei mir keine Reflexe im Spiel, wohl im Gegensatz zu vielen Männern, ich bin ja auch in keiner Weise eine Nutzniesserin derselben..“

        das ist genau das thema. sagst du, du hättest noch nie deine weiblichen attribute eingesetzt, um etwas zu erreichen (nun, nicht gerade so extrem wie katie price)? noch nie gezielt eingesetzt? beine gezeigt, einen tieferen ausschnitt als üblich gewählt, weiblichere kleidung, um etwas zu erreichen? du wärest dann nutzniesserin deines weiblichen geschlechts. und es ist schwer denkbar, dass das noch nie der fall gewesen wäre…

      • fufi sagt:

        Niemannd wurde je dazu gezwungen, Sex mit einer Frau zu haben, die dafür bezahlt werden will.
        Niemannd wurde je dazu gezwungen, Sex mit einer Frau haben zu wollen!
        Niemannd wurde je dazu gezwungen, KEINEN Sex mit einer Frau zu haben, weil diese für Sex mit anderen Männern Geld angenommen hat.
        ABER ES WURDEN SCHON DERART VIELE FRAUEEN GEZWUNGEN, SEX MIT MAENNERN ZU HABEN!
        🙁

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Fufi, du bist mein Aufsteller des Tages, nimm diese Smileys und multipliziere sie mit 1000 🙂 🙂 😛

      • fufi sagt:

        @Pippi

        Fufi das photon haut jetzt ab und sucht seinen Taschenrechner …. !
        😛

      • fufi sagt:

        @Pippi

        Fufi das Photon hat gerechnet: Das ist aber eine GANZ GROSSE Zahl!
        Hui!

        Ist irgendwie schön, dass du im 14:32 von dir als einer „kranken KUH“ sprichst.
        Hab’s erst jetzt gelesen, aber spricht für DICH!
        Ich liebe Kühe!
        off topic:
        Meine Frau ist eine Kuh, ich bin ein Esel
        (Welch Steilpass für Monsieur 0!)
        Du verstehst, was ich meine!
        back to topic:
        Zeige dem Sepp doch deine Hörner!
        Und sag ihm, dass DU davon ZWEI hast!
        Obergrins!
        😛

      • sepp z. sagt:

        fufi, man kann alles ins lächerliche ziehen.
        meine frage an pippi ist durchaus ernst gemeint und steht noch immer unbeantwortet dort.

      • Orlando S. sagt:

        @Julia

        Natürlich (im wahrsten Sinn!), es ist immer noch der Mann, der die Frau „nimmt“ und sich von ihr verführen lässt. Oder ist es etwa umgekehrt…? (Überlegen sie ganz genau!) Eben. Oder ist es bei ihnen gar ein gleichberechtigtes sich gegenseitig aneinander durch Reibung abmühen? Yuk! Wie ordinär. Haben sie keine Kultur?

      • Julia sagt:

        @ strasser: Ich habe nur die offensichtliche Feststellung gemacht, dass es für Sex bekanntlich zwei braucht. Was Ihr Kommentar damit zu tun hat, verschliesst sich mir. Vielleicht hat man in Ihrer „Kultur“ alleine Sex…

      • interim placeholder sagt:

        Monsieur 0. Das gefällt mir, fufi.

  • Hansueli sagt:

    Toller, spannender Artikel! Danke Frau Binswanger.

    Es lässt sich tagtäglich im Internet beobachten wie sich junge Frauen kostenlos live im Internet entblössen und sogar Sex haben nur um Aufmerksamkeit und Komplimente zu erhalten. Camwhoring nennt man das.

    Attention whores ist der Überbegriff Frauen die für ein wenig Aufmerksamkeit alles tun (nicht nur im sexuellen Sinne).

    Da muss sich etwas ändern. Ich frage mich auch warum nur viele junge Frauen ein derart niedriges Selbstverständnis haben, dass sie förmlich nach Komplimenten lechzen. Mit Sicherheit ist unsere Mediengesellschaft zum grossen Teil dafür verantwortlich. Frauen sind auf eine gewisse Weise aber auch anfälliger dafür habe ich das Gefühl.

    • *sigh* sagt:

      Mit dem letzten Absatz machen Sie die Frauen wieder zum „Opfer“… Gute Güte, die WOLLEN das doch selbst so!
      Warum sie das so wollen, ist mir hingegen auch nicht wirklich klar… Wenn schon, dann doch gleich richtige Prostitution für richtiges Geld. Aber sowas…. Naja, wenns Spass und solange dann nicht von Unterdrückung geredet wird….

      • Leonie sagt:

        „Attention Whores“ ist der Überbegriff für MENSCHEN, die für ein wenig Aufmerksamkeit alles tun (nicht nur im sexuellen Sinne).
        Auch Männer können aufmerksamkeitsgeile (Kamera)huren sein – und sind es auch immer öfter, ganz im Sinne der Gleichberechtigung.

  • Schön, dass das hier zur Sprache kommt. Nach dem feministischen „Sturm und Drang“ nach Einführung der Pille und gesetzlichen Implementierung der „Gender-Theorie“ (alle Unterschiede zwischen Mann und Frau sind wesentlich nur „konstruiert“) in den 80er und 90er Jahren in vielen Bereichen des Rechtes: Eherecht, Scheidungsrecht, Arbeitsrecht, Politik etc. würde man/frau nun den Eintritt der Frauen in eine „klassische Epoche“ erwarten. Eine Epoche, welche die Versöhnung, den Ausgleich, die Verantwortung wieder in den Vordergrund und das Bewusstsein hebt. Stattdessen erleben wir eine Sumpfblüte der „mir ist alles erlaubt“-Karriere-Luder. Als Schiller am Ende des Sturm und Drangs mit dem Gedicht „Würde der Frau“ die Frauen bat „das Zepter der Sitte“ zu tragen, war das auch die Übertragung einer grossen moralischen Definitionsmacht. Diese moralische Macht haben die Frauen eigentlich im Emanzipationsprozess total verspielt. Das doofdreiste Boxenluder, das „alles darf“ weil „ich ein Mädchen bin“ ist nun definitiv nicht mehr jene Projektionsfläche in die ein Jüngling die Mutter seiner Kinder phantasieren kann. Ebensowenig wie die verhärmte Tante in Sticksocken und Sandalen, die alles über „matriarchale Kulturen“ in der vorschriftlichen Urzeit weiss.
    Es liegt wohl an uns Männern nun, das „Zepter der Sitte“ etwas zu übernehmen, das der Feminismus in die Feuchtgebiete versenkt hat und über das eine enthemmte Horde von IT-Girls, Pornosternchen, Polit-Jungtalenten und schreibfesten Redaktionsludern getrampelt ist.

    • Auguste sagt:

      hmm…, die frau stämpfli adelte sie vor jahren schon mit dem prädikat „schwanzlutscherin“ – -bläserin wäre eine beleidigung ihrer technischen fähigkeiten gewesen – und nun tragen sie sie samt zepter auch noch eine stufe höher in den journalisten-olymp. eigentlich müsste michèle roten heute eine runde ausgeben, aber alkohol ist für die nächsten 6 monate oder so gestrichen. good luck, miss universum.

      • hmmm … tja, lieber Auguste, die Frau Roten wird als postnatales Trauma feststellen, dass sie nun einen Beruf hat, den sie nun nicht mehr mit den Mitteln und dem Besteck fortsetzen kann, mit dem sie ihn begonnen hat. Ausserdem darf der schweizweit blamierte „Böckli“ nicht einmal als gesetzlich anerkannter Sozialvater in Erscheinung treten (eine öffentliche Verkuppelung der Frau Roten wäre uns bestimmt auf irgendwelchen Kanälen in Technicolor um die Ohren gehauen worden). So bleibt der Verdacht bestehen, dass als biologischer Vater eigentlich jeder bekiffte Szeni der Greater Zürich Area infrage kommt. Ganz zu schweigen vom Verdacht, es könnte der galante aristokratische Vorsteher des „Glanz und Gloria“-Senders selber sein, der den spermatozoischen Grund für Rotens Bauch legte. In den Lehrerzimmern des Kantons Zürich wird das Früchtchen, das aus einem Power-Deepthroating-Fisting hervorgegangen sein muss mit Freuden erwartet. Aber das schamlose Lachen der Frau Roten bei Aeschbacher, als sie Mütter „weglacht“, die sich über ihre Wort- und Themenwahl beschweren, wird die Mutter Roten noch in saecula saeculorum von Youtube nachfeixen.

      • Martin Brennwald sagt:

        Hoffe, dass diese mE letzte „wichtige Diskussion“ nicht nach einigen Wochen in der Versenkung verschwindt. M. Binswanger, bitte um grössere Verbreitung, falls möglich. Die Männer sind einfach nur noch genervt ob dem 120% Porno überall. Verunsicherte Bitches überall, aber jede schlampiger als die andere. Kein zurück in den Iran, aber bitte etwas mehr Respekt vor sich selbst – die Frauen machen heute in der Überzahl die Matur, solches ist doch gar nicht mehr nötig!

      • Hmmm, lieber Auguste, dazu liesse sich vieles sagen. Aber das Schweigen darüber liegt im Konzerninteresse. Wir zünden dem Böckli hier eine Kerze an und sammeln für seinen Vaterschaftstest.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wer sich über die Pornographisierung unseres Alltags wundert, sollte die aktuelle EMMA nicht verpassen. Es könnten nicht nur Lichter, sondern ganze Kronleuchter aufgehen.

        @GG: Nein nein, die Verluderung der Sitten, die sie beklagen, ist sicher nicht den Feministinnen in die Schuhe zu schieben, auch wenn das gut in ihr Feindbild passen würde. Feuchtgebiete hatten mit Feminismus noch nie etwas zu tun, stellen sie sich nicht dümmer, als sie sind.

      • Auguste sagt:

        hmm…, giorgio, da scheint mir ja einiges an pikantem entgangen zu sein. danke, für das update. was vaterschaftsfragen bei unverheirateten müttern abbelangt, können oftmals etwas heikle fragestellungen entstehen. als die mutter meiner kinder vom einem einfühlsamen sekretär des migrationsamtes gefragt wurde, ob ich auch der vater ihres zweiten kindes wäre, erhielt er zur antwort: „nein, couchepin.“

        war ich beruhigt – mit implenia leuenberger’s nachwuchs hätte ich mir fussballspielen ja so ans bein streichen können.

      • interim placeholder sagt:

        Weisst Du was, Pippi? Ich kaufe die EMMA, gute Idee.

    • Julia sagt:

      Was Sie hier beschreiben, lässt sich mit der gedämpften Schwingung eines Pendels vergleichen. Zum Zeitpunkt 0 befindet sich das Pendel klar auf Männerseite (Männer haben das “Zepter der Sitte”, Frauen klar benachteiligt), mit Einführung des Frauenstimmrechts wird das Pendel losgelassen und es schwingt etwas weniger stark Richtung Frauenseite aus (Frauen haben das “Zepter der Sitte”, Männer z.T. benachteiligt).Jetzt wollen Sie wirklich das Pendel wieder Richtung Männerseite ausschwingen lassen indem Sie das “Zepter der Sitte” den Männer geben?
      Wie wärs wenn Frau und Mann sich das „Zepter“ teilen würden, damit das Pendel möglichst schnell zur Ruhe kommt?

      • Liebe Julia, jaja, mit dem Pendel liegen sie irgendwie richtig. Und ja, seit mein männliches Gehirn zu denken begonnen hat, will es eigentlich in Ruhe gelassen werden. Der Geschlechtervertrag wurde in meiner kurzen Biografie stets umgeschrieben. In der Pubertät erzählte mir „EMMA“ ich sei ein Vergewaltiger, weil ich ein Schnäbi habe. Ich verlegte mich auf penetrationsfreie Verbalerotik. Danach wurde mir meine „Wortgewalt“ im feministischen Seminar vorgeworfen, worauf ich zu schweigen lernte. Als asexueller Schweiger hoffte ich auf eine Beamtenstelle bis zur Pensionierung, aber die Gleichstellungverantwortliche der Bundesverwaltung liess mich wissen, ich hätte die letzten 5000 Jahre die Welt domiiniert und müsste darum den Frauen aus sprachlichen Randzonen den Vortritt lassen (Marietta Maroni, Genevieve Dupont, Flurina Caviezel), die hätten nun ein historisches Recht bis zur Pensionierung auf Beamtenstellen rumzuhocken. Dann warf ich mich in den Lehrerberuf, wo mich eine paar überforderte Girls als Unhold diffamierten, worauf mich die Bildungsdirektion freistellte, denn es hatte sich erwiesen, dass an den Vorwürfen nach juristischem Ermessen nichts war. Auf dem neutralen Terrain des gedruckten Wortes schliesslich (als Schreibnutte) wurde mir beschieden, ich schreibe zu komplex, das verstehe heute keiner mehr. Ausserdem müsse ich etwas mehr Sex und etwas mehr Privates reinbringen, das wünsche sich die Leserin von heute, was mir ein Gräuel ist.

        Und nun, liebe Julia, die Sache mit dem Zepter, ich glaube ich habe da wieder zu viel vorausgesetzt. Damit Du die Sache verstehen kannst, sei das Gedicht, das in der Schule nur noch im Leistungskurs „patriarchale Lyrik“ unterrichtet wird, hier in der entscheidenden Stelle zitiert:
        http://textarchiv.guntherkrauss.de/schiller/wuerde.html

        Aber mit sanft überredender Bitte
        Führen die Frauen den Scepter der Sitte,
        Löschen die Zwietracht, die tobend entglüht,
        Lehren die Kräfte, die feindlich sich hassen,
        Sich in der lieblichen Form zu umfassen,
        Und vereinen, was ewig sich flieht.

        Ohje, ich seh schon, liebes Julchen, da ist Hopfen und Malz verloren. Das Gedicht ist mir Anspielungen gespickt. Früher gab es noch Dr. Lieschen Müllers, die solches verstanden, heute sind auch die ausgestorben und weggendert worden. Darum halte ich hier Selbstgespräche. Dir aber, Liebes Julchen, noch viel Glück auf Deinen Lebensweg.

      • Michèle Binswanger sagt:

        @Giorgio: Mein Beilied zu dieser Biographie. Nur eines noch: Wenn die Leute ihre Anspielungen, die sich nur aus ihrem Privatuniversum erschliessen, nicht verstehen, sind sie deswegen keineswegs dumm. Und man beweist auch nicht Intelligenz, indem man unverständlich schreibt.

      • interim placeholder sagt:

        Tja, Giorgio, mit so eine Biographie wäre ich auch verbittert. Wobei Du hier schon sehr viele Einblicke gewährt hast, ich bin beeindruckt und werde jetzt nicht Scheisse in diese Öffnung werfen, wenn Du mich verstehst.

        Es geht mir nur um Julia. Ich finde, sie sieht das mit dem Pendel genau richtig. Wir sollten dem Ding eine Wirbelstrombremse verpassen.

      • Julia sagt:

        @ Giorgino. Ich plädiere für mehr Konsens und du stellst mich als dumm dar. Weil ich ein Gedicht nicht kenne? Tja, ich habs halt mehr mit den Naturwissenschaften als mit der Lyrik . Das gebe ich gerne zu. Ich sehe schon, es geht dir nicht darum ein Problem zu diskutieren und zu lösen, sondern um die Bestätigung, dass du alles richtig gemacht hast und alle anderen falsch. Na gut, dann halt: Dich trifft keine Schuld, alle anderen sind schuld. Ist es jetzt besser?
        (ps. Ich hoffe es ist grammatikalisch alles korrekt, Herr Lehrer.)

        @Interim: Du sagst es!

      • Auguste sagt:

        hmm…, giorgio, ohne satire wären wir alle nur tiere. bernhard russi und matthias hüppi würden mir zwar widersprechen, aber wenn der ernst etwas in rücklage gerät, finde ich es am schönsten.

    • hmm, richtig Auguste, … ohne Satire wären wir nur Tiere …, das verstehen wir Kerls, aber wie kann das eine Julia begreifen, welche die Naturwissenschaften studiert, total „one-tracked“ ist, vom Spiel der Ironie nichts versteht und mir mit dem schönen „Pendel“ und einer versöhnlichen „Moral“ aus der Patsche helfen wollte? Allein die Dialektik des „zepters der Sitte“, die verstehen die Frauenzimmer, denen man mit dem „Patriarchat“ die Hirnwindungen verpappt hat, nicht mehr. Sobald sie was „Phallisches“ wittern, blähen sie die Nüstern und galoppieren los wie rossige Stuten. Satire ist die letzte Möglichkeit, eine Wahrheit zu sagen.

  • lara sagt:

    der text enthält ein paar bittere wahrheiten.

    viele frauen sind unrealistisch in ihren wünschen. all die materiellen dinge, die sie möchten, können sie sich nie aus eigener kraft erarbeiten. die prostitution light ist da die möglichkeit ohne viel aufwand ans finanzielle ziel zu kommen. die vermarktung dieser stories der boxenluder zur millionärin sind bei frauen so populär, da sie eine hoffnung (auf dieses vermeintliche glückliche leben) verkaufen.

    der grösse dieses business ist aber in keiner weise mit der pornoindustrie zu vergleichen!

    seid ehrlich zu euren kindern und sagt ihnen, dass man und vor allem frau nicht alles haben kann. gratis gibts nichts. wer ein einfamilienhaus will wird lange dafür arbeiten und einen preis dafür bezahlen. männer, hört auf die frauen zu umsorgen! wer was will, soll dafür arbeiten!

  • Auguste sagt:

    hmm…, als kleiner nachtrag, hier noch der soundtrack zur „boxenluder aka vize-miss-autopneu“ ära:

    youtube: spice girls – wannabe

    • Auguste sagt:

      hmm…, und auf country buchstabiert man boxenluder so:

      youtube: gretchen wilson – redneck woman

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auguste, jetzt dachte ich schon, du bist ein Gretchen Hase Fan……

      • Auguste sagt:

        hmm…, die sind mir alle etwas zu deutsch in der serie. ich bin draussen, bis castle und beckett wieder einen neuen anlauf nehmen und die amerikanischen ärzte in seattle , la und princeton sich wieder an die arbeit machen.

    • interim placeholder sagt:

      Hat mir auch gefallen, dieser Ausdruck mit dem Pneu…

      • Auguste sagt:

        hmm…, grad mal so off-topic und aus reiner neugier: sind die wunden geleckt und die streifen wieder nachgezogen bei ihnen? die globetrotterin hat es gestern aus eigener erfahrung gesagt: wenn sich die mädels keilen – machen lassen, sonst wird man allenfalls gebissen.

      • interim placeholder sagt:

        So halbwegs, danke der Nachfrage, so halbwegs.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Liebe Michèle, ganz toller Artikel! Es gefällt mir, wie Sie die EMMA Reportage besprochen haben und ich gehe mit Ihnen einig, dass wir die Biologie nicht aussen vor lassen dürfen, wenn wir sie hinterfragen wollen.

    Der Mensch ist viel stärker biologisch determiniert, als uns lieb sein kann. Das fällt immer wieder auf in den Statistiken zu Unfällen und Gewaltdelikten: Weit überproportional vertreten sind die Männer zwischen 18 und 25 Jahren, in allen Gesellschaften (wie es in den ganz wenigen matriarchalen Gesellschaften der Südsee ist, enzieht sich meiner Kenntnis).

    • „wie es in den ganz wenigen matriarchalen Gesellschaften der Südsee ist, enzieht sich meiner Kenntnis“
      Wie es in den matriarchalen mediterranen Kulturen geregelt ist, verriet mir eine Spanierin: Die Anwort des mediterranen Matriarchats auf das Problem des 18 – 25 Jünglings ist die Erziehung zum „Macho“, der als „latin Lover“ der Frau den grössten Genuss bieten kann.

    • Dan sagt:

      „…Statistiken zu Unfällen und Gewaltdelikten: Weit überproportional vertreten sind die Männer zwischen 18 und 25 Jahren,..“ 1. finde ich thematisch die Kombination sehr verwirrend (ist Gewalt auch eine Form von Unfall?) und 2. haben Statistiken so ihre Tücken: Man (Frau) muss sie richtig lesen und interpretieren können, keine Aufgabe für Laien. Und mit Vorteil ohne vorher das Resultat zu kennen.

  • Greatsheep sagt:

    Mal abgesehen von all den Silikon und Botox-Püppchen gibt es auch noch die „normalen“ Frauen die das Gefühl haben, mit sexy bekommen sie alles.
    Da gibt es Spezies die das Gefühl haben, jeder Mann muss auf Einblicke tiefer als der Bauchnabel sofort mit ultimativem Sabbern antworten und ihr hirnloser Sklave für alles werden. Feuer im Dach wenn Mann das nicht tut. Dann ist man schwul, krank oder hat „keine Eier“ etc.

    • Cara Mia sagt:

      Hm… das gibt es auch. Sexiness ist wie so viel eben Geschmacksache. Aber von diesen Frauen wird man doch gerne als schwul angesehen, dann lassen die einen in Frieden, oder etwa nicht? Es gibt genug Frauen, die froh sind, wenn sie nicht halbnackt rumlaufen müssen, um einen Mann zu finden.

    • Issey Schnyder sagt:

      Lustig… „keine Eier“…
      Das so ungefähr musste ich mir letzthin anhören, weil ich einer Frau sagen musste, dass ich nun mit ihr keinen Sex haben möchte, da ich meine Partnerin nicht betrügen will. Und das von einer 20ig Jährigen 😉

      Nanu, bin ich halt ein Schlaffi

      • Cara Mia sagt:

        Och, das Püppchen wollte doch bloss begehrt werden. Die verstand das nicht, die fühlte sich danach hässlich, fett… Aber mach Dir nichts draus, sie findet bestimmt ihren Dieter Bohlen.

      • Issey Schnyder sagt:

        @Cara Mia, 🙂

        Ja und eben, ich bin halt nun ein Schlaffi… Die Arme wird leider noch erfahren müssen, dass sie noch viele „Männer ohne Eier“ kennen lernen wird und die die mitgehen, werden ihr nochmals das Gefühl geben, dass sie hässlich und fett sei…

    • Robert sagt:

      Tja, Männer sind aber ganz offensichtlich einfach so. Lustig, wenn die Frauen das endlich kapiert hätten. Männer sind einfach mehr oder weniger darin bewandert, das innere Sabbern mit vernünftigen Entscheiden zu überdecken – aber es bleibt immer bei einer ambivalenten Haltung.

      • Martin Brennwald sagt:

        Richtig, nur kann ein gebildeter zum Teil besser dieser Ambivalenz mit Vernunft Herr werden als jemand der sich in einem Besteigerkollegenkreis aufhält (Umfeld äusserst gewichtig!).

      • interim placeholder sagt:

        „Das innere Sabbern“… hahaha!

  • tobe or not tobe sagt:

    Super Beitrag. Mal eine Frau die sieht was da draussen abgeht.

    Das wir Mànner wie ferngesteuerte wirken, sobald eine Frau mit reizen nicht geizt, ist vermutlich hormonel bedingt und kann kein Mann negieren.
    Aber bei einer Katy Price kommt einem Mann nur die „Befruchtung“ in Sinn und nicht eine Frau auf gleicher Ebene, die in Gesprächen und dem waren Leben mithalten kann. Ich nenne das mal die fehlende seelische Lust an einer Person. Die fehlt bei einer solchen Frau eindeutig, doch wie auch die Frau narzistisch geworden sind, sind auch die Männer nicht ausgeschlossen.

    Mann schmückt sich gerne mit schönen Frauen, steigert seine Attraktivität bei denselben.. Schöne Fraue zeigen sich gerne mit schönen UND reichen Männern. Steigert ihre Chancen, den Mann der Männer zu ergattern den ihnen ein Leben in saus und praus ermöglicht. dies scheint sowieso zu dem Ziel der Ziele mutiert…

    Das sich aber viele Frauen heute prostituieren, in welchem Sinn auch immer, hat für mich nichts mehr mit Emanzipation zu tun, sondern nur mit einer faken vermarktung derselben.!! Die Marketingwelt hat euch Frauen schon in den 50er Jahren entdeckt und bis heute Generationen von Frauen auf Produkte, Dienstleistungen eingeschworen.

    Frauen die ihre Männer aussaugen, Millionäre heiraten und jeder weis das das nicht länger als 1 Jahr geht, sind heutige salonfähiger.

    Eine frau die sich einem Millionär hingibt um ein vermeintlich besseres Leben zu haben, prostituiert sich, wie auch der Mann der Frauen nur so rumkriegt…

    • Robert sagt:

      Dieser Betrachtung liegt das Missverständnis zu Grunde, Frauen wollten Macht erlangen, indem sie sich Männer angeln. Das stimmt so aber wohl nicht ganz: Grundsätzlich geht es bei der von Frauen typischerweise angestrebten Macht um das Potential, dass sie KÖNNTEN – wenn sie nur wollten. Frauen wollen möglichst umschwärmt sein und es ist ja eben gerade der Status des ledig-seins, der dies am ehesten ermöglicht.

      Aus diesem Grunde wird eben genau diese Phase möglichst lange ausgekostet – mit allenfalls wechselnden, aber möglichst unverbindlichen Partnern, die sozusagen aber möglichst offensichtlich nur als Platzhalter funktionieren. Und es ist die neidvolle Bewunderung der anderen Frauen, die ersehnt wird – NICHT die Gier der Männer, die sowieso allem nachgeifern, was einen Rock trägt.

      • tobe or not tobe sagt:

        Ganz klar dient Sex nur als mittel zum zweck. Manche Mànner schalten ihr Hirn komplet tab, wenn eine Frau weis wie der Mann zu verführen ist.
        Aber ist dies nicht die moderne Art der Prostitution wenn sich eine Frau bewusst von berühmten und reichen Männer herumschaufieren lässt, sich zeigt in der Öffentlichkeit und jeder weis, ausser ihrer Schönheit hat die nix auf den Kasten?

        Klar haben die Frauen ihre Marktwertsteigerung im Focus und nicht das vorzeitige landen im Ehehafen, es könnten ja noch bessere Gelegenheiten vorbeischwimmen… bitchig sag ich dem.

    • Oliver sagt:

      Bei Katie Price kommt mir vieles in den Sinn, aber Befruchtung ist sicher nicht dabei.
      Wer braucht solche Frauen außer bei hormonellem Notstand?

      Ich finde so eine Vermarktung recht abstoßend. Vermutlich bin ich zu alt für sowas.

      • interim placeholder sagt:

        Katie Price würde ich in der Tat auch von der Bettkante schubsen. *Runter* vom Bett, um genau zu sein.

      • tobe or not tobe sagt:

        Nicht das die mich scharf machen würde, aber seit ehrlich Männer, lange aushalten würde man so eine Frau klar nicht. doch die sexuelle Anziehung und Vorstellungen, die ein schöner Body hervorruft könnt auch Ihr nicht verleugnen.

        Jemand sexuell oder charaktlerich anziehend zu finden, sind weit groooose Unterschiede.

        Oder seit ihr so hartgesotten das euch Kurven nicht mehr anziehen?

      • interim placeholder sagt:

        Nein, aber bevor mich Kurven betören können, guck ich einer Frau ins Gesicht und bei Frl. Price kommt mir halt gleich der kalte Angstschweiss.

      • Henri sagt:

        @interim placeholder 25. Januar 2011 um 11:38
        >>>
        Katie Price würde ich in der Tat auch von der Bettkante schubsen. *Runter* vom Bett, um genau zu sein.
        >>>

        Vorher oder nachher?

      • interim placeholder sagt:

        Stattdessen dänk.

  • zeitungsleser sagt:

    mir haben zwei stellen gut gefallen:

    „Nur weil die Frauen gelernt haben, ihren Willen ohne Rücksicht auf Verluste durchzusetzen, heisst das nicht, dass es keine Verluste gibt. Deshalb müssen sie sich die Frage gefallen lassen, was ihr Narzissmus denn bewirkt, welches die Konsequenzen sind, für die Männer, für die Kinder, für das Zusammenleben.“ und „Wir haben hier im Blog schon verschiedentlich nach dem neuen Mann gefragt, der seine Rolle angesichts der erstarkten Frauen neu definieren muss. Dies gilt auch für die Frauen.“

  • Also existiert die lange als verpönt geltende Gleichung Sex = Macht für viele Frauen immer noch. Dann hat die für Männer ungleich kompliziertere Gleichung erst Geld + Macht = Sex ebenfalls noch Gültigkeit. Daraus lässt sich nicht nur theoretisch eine ganze Reihe von Schlüssen ziehen.

    Ich hätte nicht gedacht, dass sich Rückschritt so trendy verpacken lässt.

    Gut zu wissen.

    • Robert sagt:

      Wieso denn Rückschritt? Ist doch gut, wenn man sich auf die alten Werte immer noch verlassen kann!

    • Cara Mia sagt:

      Was hast Du denn gedacht? Ändern wird sich das weibliche Verhalten erst, wenn die Männer nicht mehr anspringen wie aufgezogene Blechtrommler, sobald die Fleischschau anfängt… Und das wird sich nicht ändern, das sind die Hormone.

      • Dan sagt:

        huhn oder ei, dass ist hier die frage… ich tippe auf ein genetisches programm, denn einmal ehrlich, gute lebenslange partnerschaften sind wie der 6er im lotto… der rest quält sich nur der kinder wegen.

    • Nach der Lektüre dieses Posts wird Marcel Zufferey nicht mehr im Sitzen pinkeln und ein Day-Trader-Leben mit einem Swiss-Quote Account aufnehmen. Tja, Marcel, unsere Generation war diejenige der Versuchskarnikel von Alice Schwarzer. Und siehe an: „Experiment gelungen: Patient gestorben“!

      • Martin Brennwald sagt:

        Herrlich – so sehe ich das ebenso. Ich will weder EMMA noch GAGA, sondern einfach eine Frau, die nicht mit mehreren im Bett gewesen sein muss, um selbstbewusst zu sein. Leider kenne ich einige weibliche unsichere Fettärsche (fieser Ausdruck bewusst gewählt) die dies nicht auf die Reihe kriegen und immer wieder in Sexbeziehungen landen und gar noch daran Spass haben. Solche Frauen dürfen gerne wie Alice allein bleiben.

      • Also sitzend Pinkeln tu‘ ich schon, aus reiner Faulheit allerdings. Ich lese die Zeitung nicht gerne stehend.

        Und schon gar nicht einhändig bis zum letzten Tropfen.

        Den Hinweis mit Swiss Quote finde ich allerdings interessant. Haben Sie auch schon getradet, Herr Girardet?

  • Cara Mia sagt:

    „Einen“ souveränen weiblichen Lebensentwurf gibt es nicht. Es gibt einfach verschiedene Talente. Lange nicht jede Frau ist von den äusseren Voraussetzungen her geeignet, die Boxen-Luder-Edel-Nutten-Leiter zu erklimmen. Lange nicht jede Frau ist, von den Hirnzellen her, geeignet, eine begnadete Chirurgin zu werden. Wichtig ist doch, dass jede ihren Weg findet. Und dass die kopflastige Liga nicht gehässig auf die reizvolle Silikongilde herunterschaut. Das männliche Hirn reagiert nun halt einmal auf diese Reize, und diese Frauen kommen nur über den Mann ans dicke Geld.

    Und dann gibt es noch die, die hässlich UND dumm sind. So ungerecht ist die Welt.

    • Nemo sagt:

      Cara Mia lassen Sie mich bitte ein provokative Frage stellen. Sie schreiben, dass das männliche Hirn auf sexuelle Reize reagiert und gewisse Damen nur über den Mann ans dicke Geld kommen. Ist dem wirklich so, sind es wirklich nur die Männer die diese Klatschheftli, Soaps, Reportagen, etc. konsumiere?. Spielt nicht auch die Frau über ihr eigenes Konsumverhalten eine gewichtigere Rolle für den Erfolg von Katie Price? In meinem bekannten Kreis beispielsweise sind die Frauen viel besser und genauer über die weiblichen „Sex-Barbies“ informiert als ich oder die anderen Männer. Und ja ich schaue nicht weg, wenn ich ein solches Bild sehe, aber extra kaufen, nene.

      • Issey Schnyder sagt:

        Das war auch mein erster Gedanke als ich den Text oben las und auch diesen Kommentar. Ist es wirklich so, dass nur über die Männer solche Frauen in Ihrem Business zu Erfolg kommen? Haben die Männer tatsächlich alleine in diesem Umfang die Mittel um diese ganze künstliche (Sex-)Frauenwelt zu finanzieren? Wenn dem so wäre, dann werden all die Klatsch-Modehefte und Klatsch-Magazine von Männern gekauft? z.B. „InStyle“?

        Wenn dem nicht so ist, dann suchen eventuell die Frauen solche „Vorbilder“?

        Ich weiss ja nicht, denn ich bin wahrscheinlich nicht der Durchschnitt wenn es um Klatsch und Tratsch Konsumation geht. Ich auf jeden Fall lese aus beruflichen Motiven lieber richtige Mode und Frauenmagazine. Andere Herren lesen lieber Zeitungen, Moto-Magazine, Eisenbahnmagazine und eventuell mal einen Playboy und wenn es für das eigene (Porno-)Wohlsein geht, dann was Richtiges.

      • Cara Mia sagt:

        @Nemo: es ist ein anderer Ansatz. Junge Mädchen wollen bewundert werden und ankommen. Sie produzieren sich, grösstenteils und je nach Alter ohne die geringste Ahnung, was sie auslösen beim männlichen Betrachter. Das Weib lockt, das liegt wohl in der Natur, und der Mann erobert. Also schauen sich die jungen Mädchen die Clips an und ahmen nach. Aber ansonsten interessiert sich eine Frau nicht für eine Frau in provokativer Pose. Vielleicht lesen manche die Skandalgeschichtchen und wer nun mit wem, Gala und so, aber das hat dann nichts mehr mit Sex zu tun.

        Und: ja, manche Frauen sehen halt toll aus, und wenn sie den Eingang in die richtige Szene finden und sich den richtigen Mann angeln können, dann geht es ihnen sehr viel besser als an der Migros-Kasse! Jedenfalls finanziell. Dazu muss die Schöne allerdings auch sparsam bekleidet sein. Alles im Leben hat seinen Preis, auch ein betuchter Mann. Man darf sich doch glücklich schätzen, wenn man schlau genug ist, sich den Luxus, den man möchte, ohne Entkleidungstheater selber besorgen zu können.

      • tobe or not tobe sagt:

        Ganz klar werden diese Frauen wie Katy Price als Vorbilder angeschaut. Eure Töchter möchten so sein, so frei wie sie dargestellt wird als starke Frau die sich holt was sie will. Ist das nicht eine moderne Art Prostitution die hier hochgepriesen wird?

        Dies ist nur ein Beispiel, sehen sie sich doch mal so ein Klatschheftli an. Etwas oberflächlicheres gibt es wohl nicht, aber in unserem Büro grasieren diese Heftli wie nichts anderes. Man bzw. Frau will sich verstanden fühlen, nicht alleine und findet in diese schlampige Frauen ein Vorbild. Männer sehen auch in typen Vorbilder die rücksichtslos alles besteigen und konsumieren das ihnen unter die Hände kommt.

        Kennen sie Lemminge? einer lauft in den Abgrund und alle hintennach? so kommen mir diese Dumpfbacken vor…

        Die heutigen Frauen werden bewusst gesteuert, den ihre Unsicherheit in der Jugend ist ein riesengeschäft. Also ist auch eine Katy Price nicht nur duchr ihre millionenschweren oder berühmten Errungenschaften gross geworden, sondern auch durch die Klatschpressen, die sich immer und immer wieder mit ihr beschäftigen.

        Ich lese Zeitung und denke mir wer zum Teufel ist die, das sie auf Titelseiten kommt. Sind wir Männer so leicht zu manipulieren und jeder Moral beraubt?

      • Nemo sagt:

        @Cara Mia
        Ja das stimmt, es ist auch heute noch, dass der grösste Seximpuls beim Mann scheinbar das Geld ist. Und junge Mädchen mit Ihren Reizen (teilweise unbewusst) spielen. Aber das Phänomen, dass eine Katie Pirce und wer auch immer „nur“ über das Aussehen zu Ruhm und Geld gelangt, kann nicht nur am Mann liegen. Ist es wirklich die provokative Pose, die die Frau berühmt machte? Die Männer kaufen, vilelleicht die Sun und bewundern die Girls auf Seite 3 oder ziehen sich den Playboy rein. Aber ganze Dokusoaps über die besagten Frauen, oder die Modekollektionen, etc. etc. werden mit Bestimmtheit nicht primär von Männern konsumiert.

        Sobald nicht mehr über diese Frauen berichtet wird, sind sie weg vom Fenster und damit auch ihr Ruhm und Geld, also gilt es möglichst in den Medien zu erscheinen. Ein Skandälchen dort, ein verutschtes Decolté da und ein vergessenes Höschen sonstwo. Die Klatschpresse hat ihre Story und die Dame wird nicht vergessen. Die spielerei mit dem Sexappeal ist lukrativ, aber die Kohle kommt nicht vom Mann alleine.

    • adlerauge sagt:

      es gibt auch noch die fälle, wo die dumbo-barbies ihren dumbo-ken abkriegen (siehe z.b. den ex von miss price).

      ansonsten werden ihnen wohl v.a. die männer auf den leim gehen, die es nicht anders verdient haben. jedem topf seinen deckel…

    • Henri sagt:

      @Cara Mia 25. Januar 2011 um 07:54

      lach!

      >>>
      … Das männliche Hirn reagiert nun halt einmal auf diese Reize,
      >>>

      Wenigstens eine Frau hier in diesem Forum versteht mich bzw. mein Gehirn, welches nicht so sehr auf andere Gehirne, sondern mehr auf deren Container reagiert. Bin froh – ich dachte nämlich schon, ich sei komisch.

      >>>
      Und dann gibt es noch die, die hässlich UND dumm sind. So ungerecht ist die Welt.
      >>>

      Und nicht zu vergessen: es gibt noch die welche gutaussehend UND gescheit sind – das ist dann der Gipfel der Ungerechtigkeit – obwohl, ich finde, naja, wie soll ich sagen, da hat die Natur zu tief in die Kiste gelangt, denn „gutaussehend“ ODER „gescheit“ würde fürs Überleben eigentlich reichen.

      Denn wie man so hört, haben die gutaussehenden gescheiten (Frauen) das Problem, dass sie dann nie sicher wisen, warum genau die Männer immer um sie herummsummen – wegen dem Körper oder dem Geist (obwohl, eigentlich ist es ja klar).

      Oder?

      • Cara Mia sagt:

        @Henri: stellt sich dann die Frage, wo ich denn stehe… klar ist: mit Männern hatte ich nie Probleme, auch ohne Ausschnitt bis an die Knie. Also bin ich wohl hässlich oder dumm?? Du stellst mich aber vor deprimierende Alternativen so früh am Morgen…

      • Cara Mia sagt:

        @Henri: P.S. zu:

        „Denn wie man so hört, haben die gutaussehenden gescheiten (Frauen) das Problem, dass sie dann nie sicher wisen, warum genau die Männer immer um sie herummsummen – wegen dem Körper oder dem Geist (obwohl, eigentlich ist es ja klar).

        Oder?“

        Das ist eine Frage des Timings, Henri. Erst ist es der Körper, dann der Geist, dann wieder der Körper… ;)).

      • interim placeholder sagt:

        Naja, nein, es ist nicht einfach so klar. Eine intelligente Frau merkt nach einiger Zeit, warum ein Typ bei ihr ist, ob es nur wegen ihrer schönen Augen und „Augen“ ist oder wegen dem Inhalt ihres Hirncontainers (sehr despektierlicher Ausdruck, Henri, ich nehme ihn sofort zurück).

        Und Cara Mia, klingt zwar lustig, Ihr Dreisatz Körper, Geist, Körper, stimmt aber so nicht. Attraktion hat vielleicht wirklich oft auf dem ersten Blick mit äusserlicher Anziehung zu tun, aber lange nicht immer. Gerade zu Zeiten des Internet wird dieser Schritt zum Glück oft stark verkürzt, und zwar zugunsten der Schritte danach. Und der dritte Schritt, die sexuelle Anziehung, ist nicht besonders abhängig von der körperlichen Attraktivität. Zumindest, finde ich, sollte sie das nicht.

        Klar, ich bin ein blitzgescheiter Adonis, dazu noch enormst bescheiden und mit einer geradezu umwerfenden Selbstironie gesegnet, nicht wahr, aber es können nicht alle so sein wie ich.

      • Henri sagt:

        Cara Mia 25. Januar 2011 um 10:00

        Das mit dem Timing gefällt mir – klingt nach interessanter Abwechslung.

      • Henri sagt:

        @interim placeholder 25. Januar 2011 um 10:54
        >>>
        Klar, ich bin ein blitzgescheiter Adonis, dazu noch enormst bescheiden und mit einer geradezu umwerfenden Selbstironie gesegnet, nicht wahr, aber es können nicht alle so sein wie ich.
        >>>

        Und wenn Sie nie lügen, P, jetzt ist es passiert.

    • Marc Meier sagt:

      Dann gibt es auch noch diejenigen, die schön (aber nicht nuttig) sind und klug. Die Welt ist wirklich ungerecht…

    • Robert sagt:

      Ja, das geht oft vergessen: Nicht alle können bei den angesprochenen Spielchen mitmachen. Manchmal gewinnt man den Eindruck, das eigentlich nur über die vielleicht 20% der Menschen geschrieben und diskutiert wird, die den Vorstellungen der Mehrheit entsprechen – der Rest sind alles nur Statisten, die im Dunkel bleiben?

      Ich weiss gar nicht, was schlimmer ist: Hässlich oder dumm? Wenn sich dumm so äussert, das man’s gar nicht merkt? Ich glaube intelligent und hässlich ist wohl problematisch – oder aber man ist wiederum so intelligent, dass man die Vorzüge zu erkennen vermag. Wenn man also diesen Artikel über die 20% Schönen liest, könnte einem der Gedanke kommen, dass hässlich oder dumm, beides besser ist als schön und klug.

  • Sabrina sagt:

    Was hier Katie Price darstellt, zeigt eine Frau von selbstbewusstsein und stärke. Es gibt zahlreiche Frauen, die das haben und auch zeigen können. Leider gibt es aber immer noch viele Frauen die „unterdrückt“ werden oder sich „unterdrücken“ lassen. Einfach nur den Männer die Schuld zu weisen, finde ich dabei falsch.Klar finde ich Katie schon etwas künstlich mit ihren unechten Brüsten, da gefallen mir die „normalen“ Blickgirls schon wesentlich besser, besonders auch deshalb weil das nicht ihr Job ist und auch kein grosses Geld dafür erhalten und sich so der Öffentlichkeit präsentieren. Dort sieht man, wie man mit ein bisschen Pflege (Coiffeur, Schminke, richtiges Licht und Dessous) aus braven Girls, sehr sexy und schöne Mädels machen lässt. Welchen Preis die Frauen allerdings in der Pornoindustrie bringen müssen, weiss ich zuwenig genau, aber ich denke immer noch einen viel tieferen als zum Beispiel die Strassenprostituierten.

    • Kathy sagt:

      Eine Frau mit Selbstbewusstsein kann stimmen…ABER: was ist mit ihren Kindern? Diese Frau hat kein Verantwortungsbewusstsein, ich würde mich schämen wäre sie meine Mutter.

    • Julia sagt:

      @ Sabrina: Ihr Beitrag ist ein wunderbares Beispiel für das oben erwähnte „kein Weltbild haben“:
      Katie hat Selbstbewusstsein. Das ist schön. Blickgirls sehen besser aus als Katie. Schön. Sie können sich gratis der Öffentlichkeit präsentieren und sehen dank richtiger Pflege auch hübsch aus. Auch schön. Alles ganz hübsch und schön. Gut, haben wir darüber geredet.

      Man hätte sich auch fragen können, was die Blickgirls davon haben sich zu präsentieren, ob Selbstdarstellung einen Nutzen hat, oder ob jede die sich sexy gibt auch wirklich Selbstbewusstsein hat, wie man es genau verstehen muss, wenn jemand zugleich Opfer und Täter ist. Nutzen da Frauen den Sexualtrieb der Männer aus oder werden Frauen von der Gesellschaft zum Objekt gemacht?
      Solche Fragen kratzen dummerweise an der hübschen Oberfläche. Und wer weiss, wie es darunter aussieht?

      • Margaret sagt:

        @Julia
        Ist es wirklich unmöglich anzunehmen, dass eine Frau, die sich selber gefällt, gerne nackt in der Zeitung sieht?
        Es wäre jetzt nicht unbedingt mein Ding, aber weshalb sollte dies mit „Ausnutzung des Sexualtriebs der Männer oder mit der zur Objekt Degradierung durch die Gesellschaft“ zu tun haben?
        Woher wissen Sie das denn so genau?

      • Julia sagt:

        @Margaret: Meine Fragen sind auf den Artikel bezogen, nicht auf den Kommentar von Sabrina. Ich habe kritisiert, dass Sabrina zu diesem Artikel nicht mehr zusagen hatte, als diesen Kommentar mit wenig Inhalt. Sie stellen nun genau diese Fragen. Das finde ich gut.
        Ich glaube durchaus, dass die Blickgirls sich gerne in der Zeitung sehen. Sie sind stolz auf ihren Körper und wollen ihn zeigen. Die Frage ist wozu? Reicht es nicht, wenn man sich selbst gefällt? Braucht es die Bestätigung der andern?
        Oder ist das eher so, wie wenn jemand der gut Klavier spielt ein Konzert gibt? Die Dame hat einen schönen Körper, also zeigt sie ihn, damit sich noch andere daran erfreuen können? Wie sehen Sie das Margaret?

      • Julia sagt:

        @ Margaret: Meine Antwort, die ich Ihnen geschrieben habe, will nicht auftauchen. Deshalb nochmal:

        Meine Fragen beziehen sich auf den Artikel. Ich wollte damit ausdrücken, dass Sabrinas Kommentar sich nur an der Oberfläche bewegt.
        Natürlich sehen sich die Blickgirls gerne in der Zeitung. Aber warum? Das würde ich wirklich gerne wissen.

    • tobe or not tobe sagt:

      @Sabrina: Genau diese Art von oberflächlichen Frauen habe ich immer gemieden… Die seelische Zufriedenheit dieser Frauen beruht täglich nur aufs Sexy sein, schön aussehen und sich um sein äusseres kümmern. Ihr inneres verkommt zu einem kleinen Klumpen Neid..

      Ganz klar ist es gut, das Frauen stark sind und ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln. Ob sie sich Sex zeigen spielt keine Rolle, sonder der Charakter der früher oder später durchdrückt.

      Haben sie das mit dem Pornostar CORA aus Deutschland mitbekommen? Anstatt das man erschreckt über die verschandelung ihres Körpers, werden nun die Ärzte durch den Dreck gezogen. Das suggeriert Mädchen das sie richtig liegen, wenn sie Pornostar sind, Silikonbrüste haben. Es sind die erwachsenen die diese Bild schaffen und meinen wir können unsere Kinder davon schützen. Solange wir Erwachsenen keine Moral zeigen, wird die unserer Kinder nur noch derber werden..

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Tobe, heute bist du wieder toll in Form, gute Schreibe! 😛

      • tobe or not tobe sagt:

        Morgen Pippi:-)
        sarkastisch gemeint? .. ach ich will meine Schreibfehler gar nicht zählen.. Kommt davon zwischen Stuhl und Bänken hier zu disktuieren 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Tobe, ehrlich gemeint. Inhaltlich gefällt mir dein Text, der Rest ist sekundär.

      • tobe or not tobe sagt:

        🙂
        Danke für die Blumen.. mir ist nur aufgefallen das meine Grammatik manchmal katastrophal daherkommt aber egal, die Aussage zählt. :-9

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