Killerargumente

Am 13. Februar 2011 stimmt das Schweizer Volk über die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» ab. Die Inititaive fordert unter anderem, dass die Ordonnanzwaffen der Wehrmänner nicht mehr zu Hause aufbewahrt werden dürfen – weil immer wieder Frauen und Kinder zu Opfer von mit dem Sturmgewehr verübten Verbrechen würden. Was bedeutet es, dass in jedem Schweizer Haushalt eine Schusswaffe ist? Lesen Sie dazu eine Carte Blanche von Helene Aecherli, Redaktorin bei der «annabelle»; die Frauenzeitschrift unterstützte die Lancierung der Waffeninitiative. Aecherlis Beitrag ist der zweite Text im Mamablog zur Waffeninitiative, lesen Sie auch die viel kommentierte Carte Blanche «Warten bis es knallt».

«Waffenfreunde sollten ihre Leidenschaft und ihre Lust an der Irrationalität hinterfragen» - Motiv der Initiativ-Befürworter.

Schusswaffen als eine Bedrohung: Die Befürworter der Initiative werben für ihr Anliegen mit einem niedergestreckten Teddybären.

Der Mord an der ehemaligen Skirennfahrerin Corinne Rey-Bellet vor viereinhalb Jahren war der tragische Höhepunkt einer Serie von neun «Familiendramen», bei denen innerhalb von sechs Monaten 18 Menschen erschossen wurden. Die Täter: Ehemänner und Väter der Opfer. Dies war für die Zeitschrift «annabelle» der Anlass, in einer grossen Reportage der Frage nachzugehen, warum es gerade in der Schweiz zu einer derartigen Häufung von Tötungsfällen kommen konnte. Parallel dazu lancierten wir die Petition «Keine Schusswaffen zu Hause». Unsere Forderung: dass zumindest Armeewaffen nicht mehr zu Hause aufbewahrt werden dürfen und endlich ein nationales Waffenregister geschaffen wird. Neue Studien hatten gezeigt, dass zwischen Familienmorden, aber auch Suiziden, und der Verfügbarkeit von Schusswaffen ein direkter Zusammenhang besteht. Das Echo auf die «annabelle»-Petition war überwältigend: Innert fünf Wochen unterschrieben über 17’000 Leserinnen und Leser das Begehren an Parlament und Bundesrat. Die Petition brachte wohl letztlich auch die Unterschriftensammlung für die Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» ins Rollen.

Kurz nach Publikation der Reportage erhielt ich folgende E-Mail:

«Ihre Petition unterstütze ich unbedingt. Ich selbst hatte mehrere Male den Offiziersrevolver meines damaligen Partners am Kopf, damit ich ihm gefügig werde. Die ausgestandene Todesangst und die Demütigung stecken immer noch in mir. PS: Dieser Mann ist heute die gesellschaftliche Leiter hoch hinaufgeklettert. Man sagt, er sei sehr angesehen.»

Für einen aktuellen Artikel zu Schusswaffen und häuslicher Gewalt, der Anfang Februar in der «annabelle» erscheint, habe ich die Frau jetzt interviewt. Die Schusswaffe an ihrer Schläfe, sagte sie, hätte ihr Leben zum Stillstand gebracht. Die Szene verfolgt sie täglich, verfolgt sie auch im Traum, obwohl die traumatische Erfahrung bereits einige Jahre zurückliegt. Mit einer Schusswaffe bedroht zu werden, die ihrem Partner einst in Treu und Glauben überreicht worden war, war für sie die ultimative Erniedrigung. Und ganz besonders: der ultimative Ausdruck des Machtgefälles zwischen ihr und ihrem Mann. Kein Messer, keine Faust hätten jemals denselben Effekt haben können. Eine Schusswaffe als Druckmittel ist das Ende jeglicher Diskussion. Ein Killerargument.

Während meiner Recherchen habe ich viele Frauen getroffen, die mit einer Ordonnanzwaffe, einer Sportwaffe, die oft mal eine Ordonnanzwaffe war, oder einer Jagdwaffe bedroht worden sind. Und zwar nicht von Ausländern, sondern von waschechten Schweizer Partnern. Aus Scham kam es in den wenigsten Fällen zu einer Anzeige.

Ich weiss um die Empörung, die mancher Soldat, Offizier, leidenschaftlicher Schütze oder Jäger empfindet, wenn «seine Schusswaffe», die er (oder sie) mit grossem Können und Verantwortungsgefühl hantiert, in Misskredit gerät. Ich kann verstehen, wenn Männer und Frauen gegen die Initiative sind, dafür gibt es tatsächlich plausible Gründe. Zwei Punkte befremden mich aber zutiefst:

  • Das totale Fehlen jeglicher Empathie der Waffenlobbyisten dafür, dass die Schusswaffe ein Instrument zur Bedrohung Unschuldiger sein kann.
  • Das totale Negieren jeglicher problematischer Aspekte von Schusswaffen.

Im aufgeregten Chor der ehrenwerten Wehrhaften sind nämlich kaum Stimmen zu hören, die offen sagen: «Ja, ich als verantwortungsbewusster Offizier, Schütze, Jäger anerkenne, dass die Schusswaffe, die völlig legal erworben worden ist, leider auch missbraucht werden kann.» Es gibt kaum Stimmen, die zugeben: «Mit meiner Schusswaffe rüste ich keine Rüebli und schneide auch kein Fleisch, sondern ich gebrauche sie zum Schiessen.» Vielmehr verheddern sich die Gegner der Initiative in einer Reihe irrationaler Befürchtungen, die einfach nur noch lächerlich sind. So zittern sie völlig grundlos um das gesamte Schützenwesen und beweinen prophylaktisch den Verlust einer «Freiheit», die sie als waffentragende Individuen zu haben glauben; sie jammern über die «Entmündigung» des stolzen Schweizer Bürgers, warnen vor einem grundlegenden Misstrauen den Schweizer Männern gegenüber und schiessen sich auf das Szenario eines Waffenmonopols ausländischer Gangster ein.

«Um Himmels Willen, Jungs und Mädels!», ist man geneigt, verwundert auszurufen. «Ist euch das wirklich ernst? Ist die Heimabgabe eines Schiesseisens wirklich der ultimative Ausdruck von Verbundenheit, den ihr zu eurem Land habt? Und wovor habt ihr denn so entsetzliche Angst? Ihr seid doch hierzulande auch ohne Sturmgewehr im Schrank ganz gut im Schuss. Wo also ist das Problem?»

Wenn jemand unwillens ist, sich in andere hineinzuversetzen und stattdessen jegliche Argumente und Studien, die das Gefahrenpotenzial von Schusswaffen belegen, reflexartig abblockt, dann zeugt dies entweder von Egozentrismus, Ignoranz oder einem schwachen Selbstwertgefühl. Und daraus folgt, dass es den Waffenlobbyisten in den Debatten um die Schusswaffen längst nicht mehr um tatsächliche militärische Fragen gehen kann – denn dann müssten sie sehr viel rationaler und vor allem auch empathischer argumentierten.

Ich fände es erfrischend, wenn die Waffenfreunde endlich ihre eigene Leidenschaft und ihre Lust an der Irrationalität ins Visier nehmen und sich gezielt damit auseinandersetzen würden. Denn gerade diese fehlende Auseinandersetzung ist im Wissen um die 3, 4 Millionen Schusswaffen in Schweizer Privatbesitz beunruhigend.

Schreiben Sie mit! Schreiben Sie eine Carte Blanche! Stellen Sie Ihre Themen, Beobachtungen, Erfahrungen hier zur Diskussion! Die Redaktion wird die Texte sichten, auswählen und publizieren.

Texte ( zwischen 1800–2500 Zeichen) an mamablog@newsnetz.ch

1.734 Kommentare zu «Killerargumente»

  • Martin Wessels sagt:

    Wie kommt Mann nur ernsthaft dazu einer simplen Schusswaffe Symbolgehalt für den selbstbewussten, gut informierten, weltläufigen Schweizer Bürger zuzusprechen, hingegen der ermordeten Symbolfigur Corinne Rey-Bellet de facto jede Bedeutung abzuerkennen? Das indem man wider besseres Wissen vorgibt es ginge um die Selbstverteidigung der belagerten Haushalte, um Notwehr auf den unsicheren Schweizer Strassen, um die Falsifizierung oder Verifizierung irgendwelcher Suizidstatistiken. Wahrscheinlich muss man die Diskussion zu gewissen Themen als blosse Symbolhandlung ansehen, zur Problemerörterung und Konsensfindung nicht vorgesehen. Was bleibt ist Selbstvergewisserung am untauglichen Objekt. Und weil auch bei der Wahl von Symbolen eine Abwägung stattfindet ist diese Schweizer Selbstdarstellung von menschenverachtend schlechtem Geschmack.

  • Karl sagt:

    Die Entwaffnungsinitiative beruht auf einem fundamentalen Denkfehler.
    Es ist so, dass man mit Waffen bedroht, verletzt, getötet oder sogar seiner Freiheit beraubt werden kann. Die Initiative fokussiert allein auf diesen negativen Aspekt und meint, das Problem durch Waffenverbote lösen zu können.
    Aber durch Waffen kann man auch geschützt werden vor den genannten Gefahren. Dieser vorwiegend zutreffende Zweck wird bei der laufenden Diskussion um das Waffenrecht zu Unrecht fast gar nicht beachtet. Seit Urzeiten können Menschen nur mit Hilfe von Werkzeugen inklusive der Waffen überleben. Um frei zu sein von Bedrohung oder Zwang haben wir deshalb den Reflex, uns Waffen oder andere geeignete Mittel zum Schutz respektive zur Abschreckung zu verschaffen. Entwaffnung widerspricht total der menschlichen Natur mit dem Bedürfnis nach Sicherheit und Freiheit. Der Unbewaffnete zieht Bedrohungen direkt an und wird zum Opfer. Er fühlt sich ungeschützt und ausgeliefert und er ist es auch. Der Wehrhafte dagegen wird in Frieden gelassen und weniger bedroht. Er ist freier und sicherer. Darum erzeugt ein Waffenverbot keinen Schutz, sondern führt im Gegenteil zu mehr Gewalt.
    Missbrauch ist leider immer möglich, weil Sicherheit nie absolut sein kann. Aber dieses Risiko muss wie bei anderen gefährlichen Sachen und Tätigkeiten durch intelligentere Regelungen als mit Waffenverboten klein gehalten werden.

  • Henri sagt:

    Endlich wird den bisher meist unwidersprochenen, lediglich auf Hochrechnungen basierenden Zahlen des Herrn Kilias echte faktebasierte Zahlen gegenübergestellt:

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Bundesaemter-stiften-Verwirrung-um-Armeewaffensuizide/story/29598346

    http://www.vtg.admin.ch/internet/vtg/de/home/aktuell/richtig.html

    Besonders aufschlussreich:
    http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/03/02/dos/03.html

  • max sagt:

    Warum werden wir seit Monaten in der gesamten Tagespresse und im Fernsehen angelogen, wenn es um die Anzahl Selbstmorde, Morde und Drohungen mit Armeewaffen geht?

    Urs Paul Engeler hält in der Weltwoche vom 27. Januar fest:

    17 Prozent aller Selbsttötungen (insgesamt rund 1300 jährlich) werden mit Schusswaffen ausgeführt. (Zum Vergleich: 30 Prozent vergiften sich, 23 Prozent erhängen sich, die anderen stürzen sich von Brücken oder vor Züge.) Von diesen minoritären 17 Prozent, die eine Schusswaffe gebrauchen, setzen wiederum nur 5 Prozent eine persönliche Armeepistole und nur 3 Prozent ein Armeesturmgewehr ein. Kurz: Die Armeewaffe ist gemäss amtlicher Statistik bei lediglich 1,8 Prozent aller Selbsttötungen das Tatmittel, also in etwa 24 Fällen pro Jahr. Wer ehrliche und wirksame Suizidprophylaxe betreiben will, müsste andernorts ansetzen. Wer mit diesem Thema jedoch einseitig die 246 000 Armeewaffen ins Zentrum stellt, der verfolgt ganz andere Ziele.

    Auch die in jeder Hinsicht notpeinlichen Übertreibungen aus dem Annabelle-Waffenverbots-Gekeife werden langsam absurd. Seit 2008 sammelt das Oberauditoriat der Schweizer Armee die Zahlen.
    Wiederum gebührt das Verdienst Urs Paul Engeler und der Weltwoche:

    Als Ereignisse mit der persönlichen Waffe ausserhalb der Dienstzeit erfasste die Militärjustiz: 2008 null Tötungen, sechs Suizide, null Körperverletzungen, vier Missbräuche (Bedrohungen, unkontrollierte Schussabgaben); 2009 null Tötungen, null Suizide, null Körperverletzungen, dreizehn Missbräuche; 2010 null Tötungen, null Suizide, null Körperverletzungen, vier Missbräuche. … Das Sturmgewehr des aktiven Soldaten hat keinen negativen Einfluss auf das Sicherheitsniveau des Landes.

  • P. Ducroix sagt:

    Die Diskussion kommt mir etwas hysterisch vor, sowohl auf Befürworter- wie auch auf Gegnerseite. Im Initiativtitel steht „Waffengewalt“: Hier bin ich mir tatsächlich nicht sicher, ob die Erwartungen wirklich erfüllt werden. Immerhin: Ich bin trotzdem für die Waffeninitiative. Zusammengefasst meine Gedanken. Gründe:

    – striktere Kontrolle der sich im Umlauf befindenen Waffen (auf Bundesebene und hoffentlich die Beseitigung kantonal unterschiedlicher Handhabungen)

    – gezielterer und sicherer Umgang (Bedürfnis- und Fähigkeitsnachweis)

    – Reduktion der Anzahl Waffen im Umlauf (gegenwärtig rund 2.3 Mio.)

    – Reduktion häuslicher Gewalt

    – Stärkung des staatlichen Gewaltmonopols

    Von geringer Bedeutung sind für mich die Argumente:

    – Schutz vor Waffengewalt (zu hohe Erwartungen)

    – Reduktion der Suizidrate (Tatmittel finden sich immer)

    Persönlich nicht nachvollziehen kann ich

    – die rückwärtsorientierte Sicht, dass eine Waffe zum zum Schweizer Mannesverständnis, zur Tradition gehört oder immer noch substanzieller Teil von Schweizer Werten gehört.

    – die Befürchtung, dass die Initiative ein Schritt zur Abschaffung der Armee wäre.

    – die Befürchtung, dass das Milizsystem mit Waffen im Zeughaus nicht funktionieren sollte.

    Links:
    http://www.admin.ch/ch/d/ff/2010/137.pdf
    http://www.vimentis.ch/d/publikation/207/Abstimmung+13.02.2011%3A+Initiative+f%FCr+den+Schutz+vor+Waffengewalt.html
    http://www.waffeninitiative-nein.ch/
    http://www.waffeninitiative.ch

    • Thomas. P. Schmid sagt:

      @P Ducroix

      Striktre Kontrolle?
      – Woher wollen sie das Personal dazu nehmen? Was kostet uns die strikte Kontrolle an Gebühren und Steuern? Eine höhere Staatsquote führt in diesem Bereich zu mehr Bürokratie, mit geringem Nutzen für die Allgemeinheit, weil nur der legale Bereich erfasst wird.

      Gezielter Umgagn mit Fähigkeits- und Bedürfnisnachweis?
      – Nehmen sie das Beispiel Waffentragbewilligung und dann wissen sie es, dass etwa 90% aller Gesuche ablehnt werden. Kennen Sie jemanden mit einer Waffentragbewilligung? Oder auch Deutschland ist ein Bespiel auf dem Gebiet Sportschützen!

      Stärkung staatliches Gewaltmonopl?
      – Das Gewaltmonopl wird nicht stärker, indem man seine Bürger entwaffnet. Ein Staat kann tyrannisch werden, deswegen braucht es Waffen im Volk.

      Reduktion Anzahl Waffen?
      – Vergleichen Sie mal Deutschland mit Brasilien, welches Land hat reduziert und welches Land hat tatsächlich weniger Waffen im Umlauf???

      Reduktion häusliche Gewalt?
      Läuft meistens ohne Waffen ab, ausserdem bräuchten sie dazu den Röntgenblick um sowas zu verhindern.

    • Erich sagt:

      Gute Zusammenstellung.

    • Sportschütze sagt:

      Bitte beachten Sie:
      Über Jahre hat das VBS zumindest einen Teil der Budgetkürzungen über die Prozessoptimierung und Reduktion der Logistik (Zeughäuser) erreicht. Werden die Initianten der Initiative die zu erwartenden Zusatzbudgetanträge für die ordnungsgemässe Lagerung der Pistolen und Gewehre ebenso gutheissen?

      Auch Fähigkeitsausweise werden kein Garant für den Wegfall von krimineller Waffengewalt, häuslicher Gewalt und Suiziden (irgendwelcher Art) sein.

      Wer soll bei einer allfälligen Annahme über einen Bedürfnis-Antrag entscheiden? Es können wohl kaum die Vereinsvorstände zum verlängerten Arm des Gesetzes gemacht werden und im Initiativtext ist kein wirklicher Kriteriumskatalog ersichtlich, auf den sich lokale Beamte stützen könnten.

      In Gesprächen mit Angehörigen des Polizeikorps wurde mir beschieden, dass alleine die Möglichkeit, bei einem Einbruch auf bewaffneten Widerstand zu stossen, die Hemmschwelle zum Begehen dieser Straftat höher legt. Dies ist auch durch die Zunahme von Einbrüchen und Waffengewalt in sogenannt entwaffneten Ländern wie Grossbritannien und Australien bereits belegbar. Darum, und weil der private Waffenbesitz für diese Polizisten keine ausserordentliche Gefährdung darstellen, lehnen sie die Initiative ab.

  • Karl sagt:

    Internationaler Einsatz gegen Kleinwaffen?
    Absatz 7 verlangt den internationalen Einsatz der Schweiz gegen die Verfügbarkeit der Kleinwaffen. Und warum denn nicht der schweren Waffen? Der vielleicht gutgemeinte Auftrag ist problematisch, weil Abrüstungsaktionen leicht dazu missbraucht werden können, um in Konfliktgebieten ein Ungleichgewicht der Kräfte zu generieren oder zu verstärken. Von der Auslöschung bedrohte Völker und Gruppen haben meist keine anderen Mittel als Kleinwaffen, um sich zu schützen. Wo sie diese nicht (oder nicht mehr) haben, werden sie oft mittels Gross- und Kleinwaffen eliminiert. So geschehen z.B. in Srebrenica nach der Demilitarisierung der Bosnier durch die UNO. Weniger Waffen sind nicht immer besser! Auch darum ist die Initiative abzulehnen.

  • Karl sagt:

    Sind weniger Waffen sicherer? „Weniger Waffen sind sicherer“ ist eine allzu einfache und nur auf den ersten Blick einleuchtende Formel.
    Weniger Waffen sind nicht unbedingt sicherer. Es kommt auf die Umstände an: Man denke sich zwei Personen, jede mit einer Waffe. Nun nehme man einer Person die Waffe weg. Wird nun, weil weniger Waffen, die Sicherheit besser? Nein, die Unsicherheit wächst, zumindest für die waffenlose Person, weil jetzt die Abschreckung fehlt. Bewaffnete haben vor Unbewaffneten einen so riesigen Machtvorsprung. dass die obige Formel eigentlich nur im Grenzfall stimmt, wenn es dann überhaupt keine Waffe mehr gibt. Theoretisch ist die Sicherheit optimal, wenn alle gleich stark bewaffnet sind. Die grösste Unsicherheit pro Person herrscht dann, wenn in einem Kollektiv nur wenige über Waffen verfügen und die anderen nicht, oder wenn sie sich in den Händen von Verbrechern befinden, wie beispielsweise dort, wo die Mafia trotz oder wegen dem restriktiven Waffengesetz das Gewaltmonopol erlangt hat. Unsere Armeewaffen und die privaten Waffen in den Händen rechtschaffener und verantwortungsbewusster Bürger sind defensiv, also Schutz und Abschreckung gegen das Verbrechen. Das wird man vielleicht erst nach Annahme der Initiative erkennen, wenn dann die Gewaltverbrechen zunehmen.

  • Blitz Blank sagt:

    Falls die Waffeninitiative angenommen wird, nimmt es mich ja wunder, wie viele Waffenbesitzer und SVP Wähler ihre Waffen nicht registrieren bzw. abgeben werden und somit den Volksentscheid ignorieren werden.

    So von wegen guter Demokrat sein und sich dem Volksentscheid beugen und so…

    • tobe or not tobe sagt:

      Manche Waffennarren hier, kommen mir vor wie kleine Bubbis, dennen man den Fussbal wegnehmen will. Sie wehren sich zettermortio gegen das vermeintlich kommende Unheil!!.

      Demokratie brauch auch Verständnsi wenn man gegen eine Sache ist. Als akzeptiert den Volksentscheid egal wie er herauskommt.

      Falls abgelehnt, hoffe ich das die GSOA, so rasch als möglich eine Initiative zur Abschaffung unserer maroden und nicht ernstzunehmenden Armee voranbringt. Dies ist seit 40 Jahren nötig. Möchte mir wirklich nicht ausrechnen wieviel Milliarden hier weggeputzt wurden!!

      • Alex sagt:

        Deine Sprache zeigt, wie ungehobellt dies daherkommst. Rechtschaffende Bürger als Waffennarren zu bezeichen ist allertiefste Schublade und primitivste Argumentation. Gerade weil wir ein demokratisches Land sind, ist der Privatwaffenbesitz bzw. Erwerb erlaubt, im Gegensatz zu totalitären Staaten und Diktaturen wo es keine Demokratie, ergo praktisch keinen Privatwaffenenbesitz gibt und wenn ja dann illegalen Waffenbesitz.

        Vielleicht mal ein bisschen über den Tellerand gucken. Gerade in unserer heutigen unsicheren Zeit, wo es jeden Tag zu einem grossen Konflikt u.a, zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Europa u.a. dank dem Zerfall des Euros und allenfalls der EU kommt, braucht es auch bei uns eine Armee. Ich glaube nicht, dass die GSOA auch nur ansatzweise Erfolg hat mit ihrem Anliegen, zumindestens nicht die nächsten Jahre. Wer mal anschaut wie kriegerisch das letzte Jahrzehnt war weltweit und wohin die Entwicklung möglicherweise in naher und unmittelbarer Zukunft gehen wird, ist gegen die Armeeabschaffung.

      • tobe or not tobe sagt:

        @Alex: Sorry ich sitz in einer Schüssel und sehe nicht über den Rand, kannst Du mir helfen?

        Manche Waffennarren hier, kommen mir vor wie kleine Bubbis, dennen man den Fussbal wegnehmen will. Sie wehren sich zettermortio gegen das vermeintlich kommende Unheil!!.

        Fühlten sich ihre Hochwohlgeboren angesprochen von meinem kleinen Seitenhieb? Ziel erreicht, einer bellt immer…..

      • max sagt:

        @tobe

        Sorry ich sitz in einer Schüssel und sehe nicht über den Rand, kannst Du mir helfen?

        Ja, so kommen Sie mir vor.

      • Sportschütze sagt:

        Als Sportschütze, der seinen Sport mit legal erworbenen nicht subventionierten Sportgeräten ausübt, stimmt es mich sehr bedenklich, dass Besitzer von Schusswaffen von vermeintlich erzogenen und toleranten Mitbewohnern derart entwürdigt werden dürfen. Nur weil niemand in der Schweiz gezwungen ist, in seinem Haushalt zu dulden, muss dies noch lange nicht heissen, dass dies Anderen nicht gestattet sein soll. Wollen wir denn wirklich tausende von Mitbewohnern kriminalisieren, weil sie den Karabiner oder das Langgewehr ihrer Vorfahren nicht weggegeben haben? Wird mir der Staat meine Gewehre abkaufen, wenn ich den Schiesssport temporär oder für immer entsage?
        Apropos Fussball wegnehmen: Ist irgendwo in diesem Blog ein Eintrag, der sämtliche Fussballer als kindisch bezeichnet, nur weil diese nicht auf die Idee kommen, jedem einen Ball zu geben, damit sie sich nicht um den einen streiten müssen?

  • Sturmfock sagt:

    Wenn man diese Kommentare liest, ist zu erkennen, warum auf der Politbühne derart kostspieliger Ausschuss produziert wird.

    Das was von den Linken zu vernehmen ist: es gelte möglichst alles vom Staat verwalten zu lassen.Die Sicherheit des Bürgers sehen sie darin, dass der Staat verfügt. In einem Staat welcher über alles das Monopol hat, hat der Andersdenkende Bürger nichts mehr zu sagen. Da spricht man von einem totalitären System. Sie wollen glauben machen, dass mit Instrumenten wie der Waffeninitiative weniger Menschen getötet werden.

    Die hörbaren Rechten sprechen von Tradition und davon dass alles unwahr sei was von den linken Linken oder von der linken Gefahr komme. Im Fachunterricht „Polemisieren“ gehen sie wohl in die selbe Schule wie die Linken und es kommt der Verdacht auf dass sich im Rat letztendlich einfach Komilltonen um ihren vom Staat besoldeten Platz zur Selbstdarstellung im Bühnenlicht raufen. Egal wie, publikumswirksam muss es sein (Killerargumente, auch dies ein Begriff welcher den Zustand anzeigt).

    Für mich ist die Waffeninitiative ein sehr unglückliches Instrument. Es geht um Ideologie und nicht um Inhalt. Es geht um eine Machtprobe und nicht um die Sache an sich.

    Im Übrigen auch hier bei den Kommentaren scheint mir dies überwiegenderweis der Fall zu sein.

  • max sagt:

    @Henri

    Ich bin für FREIE WAFFEN FÜR FREIE BÜRGER.

    Jeder gesetzestreue, gut beleumundete, mündige Schweizerbürger soll das Recht haben, eine geladene Schusswaffe zu tragen, offen oder verdeckt, jederzeit und überall.

    Sobald gewaltätige Angreifer jederzeit und überall mit der entschlossenen Gegenwehr ihrer Opfer rechnen, dann gehen sie das Risiko nicht mehr ein.

    Faustfeuerwaffen sind das wirksamste Mittel zur Selbstverteidigung für Frauen, Alte, Schwache.

    @Widerspenstige

    Sie sind also der Meinung, eine politische Partei dürfe nur noch das sagen, was einer Linken Minderheit in den Kram passt?

    Ansonsten diese linke Minderheit jederzeit das moralische und para-gesetzliche Recht habe, ihre Sturmabteilung loszuschicken und jeden zusammenzuknütteln, der dieser Meinung widerspricht. Ist das Ihr Verständnis von Demokratie?

    Bei diesem A.passertum waren wir schon einmal vor 40 Jahren. Nur ja nicht „pieps“ sagen, sonst kommen noch die bösen Russen! Und heute nur ja nicht „pieps“ sagen, sonst schicken die Grünen wieder ihre Sturmabteilung?

    @marcus

    Wo haben Sie Deutsch gelernt? Konjunktiv „…als Passant hätte ich zuerst … in die Luft geschossen…“
    Hingegen habe ich nicht geschrieben, dass ich Gesetze breche und eine geldadene Waffe auf mir trage.

    Ah, ja, PISA-Test, 80er Jahre-Selbsterfahrungspädagogik, Kinder als Integrations-Versuchskaninchen für die linke Bildungspolitik, danach kennt man sich mit sprachlichen Feinheiten halt nicht mehr so aus.

    @Katharina
    Warum die SVP nicht ihren eigenen Sicherheitsdienst bezahlt? Wollen Sie das im Ernst? Bewaffenete Sicherheitsleute schirmen die Gäste von Parteiversammlungen ab? Was haben Sie sich dabei gedacht, als Sie so eine Idee ausbrüteten?

    Wieviel kostet der Polizeieinsatz gegen 200 gewaltbereite, mit Knüppeln, Molotow-Cocktails, Eisenstangen und Pflastersteinen bewaffenete Chaoten? Rechnen wir mit 400 Mann Polizei, 4 Stunden Einsatz, 250 Franken pro Stunde. Wir wären bei einem Budget von 400’000 Franken für einen einfach Rede vor versammeltem Publikum.

    Und das alles weil ein grüner stadtzürcher Polizeidirektor seit Monaten die Randalierer ermutigt und ihnen zujubelt und erklärt, wie gerne er doch auch dabei wäre. Und so nebenbei ist da noch unsere SP-linientreue Tagespresse, die das seit 30 Jahren linke Gewalt verharmlost und abwiegelt.

    • marcus sagt:

      na, womit hättest (von mir aus konjunktiv) du denn in die Luft geschossen, mit einer chäpslipistole?

    • Thomas sagt:

      Userin Katharina hat die alte Polizei-Platte aufgelegt.

      1. Passanten sollen 117 anrufen
      2. Passanten sollen sich besser zurückziehen
      3. Passanten sollen einen Umweg einschlagen

      Bei erhöter Gefährdung:
      1. Pfefferspray einsetzen
      2. Personenschutz anfordern
      3. Bei Veranstaltungen eigenen Sicherheitsdienst organsieren

      Das Problem ist eben, die Polizei betrachtet wirksamen Eigenschutz mittels Waffen für Privatpersonen als erledigt. Weshalb ich mir da so sicher bin. Erstens werden keine Waffen zur Privatverteidigung bewilligt, zweitens werden bei einem Waffeneinsatz (Warnschuss) sämtliche Pirvatwaffen konfisiert.
      Kein einziger CH Bürger muss sich auf Schritt und Tritt von einem Personenschützer verfolgen lassen wenn er dies nicht will. Solche und andere Ideen werden im AWM ausgebrütet. Dieses Gremium entwickelt das Waffengesetz, brütet Empfehlungen aus, und definiert wann und unter welchen Umständen Privatpersonen eine Waffen besitzen, tragen und erwerben dürfen. Ausserdem brütet das Gremium über Fragen wie: Wann darf ein Jäger ein Nachtzielgerät einsetzen, ist ein JetProtecor eine Waffe, was sind Offensiv- oder Defensivwaffen, unter welchen Umständen wird eine Sondergenehmigung erteilt etc.

      http://www.admin.ch/ch/d/sr/514_54/a31c.html

      Wir ihr seht, wird und wurde von Seiten Polizei kein Strich und Faden unterlassen, damit wir CH-Bürger möglichst wehrlos werden. Auf den erten Blick sieht Art. 31c, WG, harmlos an, dies ist aber nicht der Fall.

      • max sagt:

        @thomas

        Sie beschreiben die traurige Wahrheit. Zu erwähnen ist noch, dass in der Schweiz das Deutsche Waffenrecht kopiert werden soll. Dieses wurde in Deutschland von Adolf Hitler eingeführt und ist eines der wenigen Nazi-Gesetze, die in Deutschland nie abgeschafft wurden.

        Die Frage bleibt unbeantwortet: Wozu wollen die Linken das Volk entwaffnen? Wer ausser unserer Landesregierung hat sonst noch Angst vor den Bürgern?

      • Thomas sagt:

        Die CH Polizei entwickelt sich langsam aber sicher in eine bedenkliche Richtung. Man muss schon sehen, die Polizei ist in den meisten Kantonen für den Vollzug vom Waffengesetz verantwortlich. Wenn man nun sagt, Hans Fehr sei auf perfide, ja gar gewalttätige Art und Weise zu Boden gedrückt worden, so trifft dieser Fall auf zig andere Bürger auch zu.
        Der Verwaltungsrat vom Waffengesetz = AWM hat entschieden, dass eine Privatverteidigung mittels Waffen nur bei überdurchschnittlicher Gefährdung bewilligt werden kann, aber nur indirekt via Personenschutz.

    • hausmannus sagt:

      „Sobald gewaltätige Angreifer jederzeit und überall mit der entschlossenen Gegenwehr ihrer Opfer rechnen, dann gehen sie das Risiko nicht mehr ein. “

      Ne, das Risiko gehen sie nicht ein, denn ab dem Moment wird immer zuerst geschossen, dann nachgedacht. Sie fordern eine Aufrüstung. Das führt in jedem Fall zu mehr Gewalt, nicht weniger. Insbesondere dann, wenn Leute Schusswaffen tragen, die nicht dafür ausgebildet sind, und damit meine ich nicht nur die technischen sondern insbesondere die psychologischen Aspekte.

      „eine geladene Schusswaffe zu tragen, offen oder verdeckt, jederzeit und überall.“

      Ich werde umgehend auswandern, sollte das je der Fall sein. Die Missverständnisse, die zu einer Schussabgabe führen können, sind so vielfältig, dass ich mich und meine Familie diesem Risiko nicht aussetzen werde.

      -> Der Mann da drüben macht eine verdächtige Handbewegung. Shit, ich war gerade auf der Bank und habe viel Geld bei mir. OK, ich greife in meiner Weste nach meiner Knarre. Ouh, der Passant da links sieht meine Handbewegung und will schlimmeres verhindern, darum öffnet er seinen Aktenkoffer, wo seine Pistole liegt. Das wiederum sieht die alte Dame hinter ihm und…

      Quizfrage: Wer hat zuerst ein Loch im Kopf? Wer ist schuld daran?

      -> Ich suche mein Büsi, das in Nachbars Garten miaut und dort dessen Blumenbeet verkackt, was ich gerne verhindern möchte. Dumm nur, dass der liebe Nachbar etwas ängstlich ist und nun im Küchenschrank…

      Quizfrage: Ist hier der Tieranwalt zuständig oder der Friedhofsgärtner?

      Sicher finden Sie selber weitere lustige Beispiele.

      • Thomas sagt:

        @Max
        Ist so, das Bedürfnis wurde unter dem Nazi-Regime in Deutschland entworfen und eingeführt. Wobei das Bedürfnis für SA, und SS jeweils als gegeben betrachtet wurde. Es gab und gibt in der Schweiz immer wieder Bevölkerungsgruppen welche Deutschland als Vorbild betrachten und am liebsten D-Recht übernehmen würden. Hier gilt es Gegensteuer zu geben und die Bevölkerung flächendeckend aufzurütteln was tatsächlich abläuft. Aber auch die Verwaltung kann sich versuchen, „anpässlerisch“ an Deutschland anzlehnen. Alles schon da gewesen, ein bekanntes Muster, leider auch in der Schweiz verbreitet.

      • tobe or not tobe sagt:

        @hausmannus: „Ich werde umgehend auswandern, sollte das je der Fall sein. Die Missverständnisse, die zu einer Schussabgabe führen können, sind so vielfältig, dass ich mich und meine Familie diesem Risiko nicht aussetzen werde.“

        ist unterschrieben…..

    • tobe or not tobe sagt:

      @Max: Sie tun mir leid… Soll ich demfall auch eine Waffe auf mir tragen dürfen,oder unterscheiden sie dann nochzwischen politischer Gesinnung?

      Machen sie sich nicht lächerlich. Swiss bietet bereits ab Fr. 500/600.- one-way Tickets nach Amerika an. Da würden sie sich wohler fühlen…Ich will nciht in einer bewaffneten Gesellschaft leben und werde auch nie Probleme mit bewaffneten Leuten haben. Der Ton macht die Musik und sie Max, kann ich mir leibhaft vorstellen, bei der geringsten Provokation ihrer Zielpersonen (die sie so oder so auf der Latte haben) drückst du ab…. Und ind so einer Gesellschaft ist es nicht mehr Lebenswert. Bei allem Respekt Max aber hinterfrag mal wieso du so auf Nadeln lebst?

      • max sagt:

        @tobe

        Falls Sie gut beleumundet sind, keine Vorstrafen haben, mündig im Sinn des Gesetzes und Schweizerbürger, dann sollen Sie wie jeder freie Bürger das Recht haben eine geladene Waffe zu tragen, wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen, offen oder verdeckt.

        Aufmerksame, verantwortungsbewusste, handlungsfähige Bürger sind die beste Garantie für Sicherheit in den Strassen, für eine demokratische Rechtsordnung und dafür, dass der Staat seinen Bürgern vertrauen muss.

        Falls Ihre poltische Gesinnung beinhaltet, dass man jeden missliebigen Politiker auf offener Strasse zusammenschlagen darf und falls Sie je zu solchen Gewalttaten anstiften, so wären Sie einer angemessenen Bestrafung zuzuführen und würden damit automatisch das Recht verlieren, eine Waffe zu tragen.

      • tobe or not tobe sagt:

        @Max: Für Sie finde ich keine Worte mehr. Hoffe Typen wie sie raste nie aus, wir wissen ja wie das zu Ende geht. relativ bleiern…!!!

  • max sagt:

    @Widerspenstige

    Linke Ideologinnen übersehen bei solchem Gezetter das offensichtliche:

    Es sind die linken Sturmabteilungen, die sechs oder achtmal pro Jahr durch unsere Städte ziehen, plündernd, prügelnd, brandschatzend. Es sind grüne und SP Regierungsmitglieder in Stadt und Kanton, die dann noch sagen, wie gerne sie doch dabei wären. Es sind unsere Tageszeitungen, die diese linke Gewalt verharmlosen.

    @fufi

    Es geht nicht um Bürgerkrieg, sondern um ganz normale gesetzliche erlaubte Notwehr.

    Wenn einer auf dem Boden liegt und von einer Bande Vermummter getreten wird, so hat er das gesetzliche Recht, angemessene Gewalt auszuüben, um sein eigen Leib und Leben zu schützen.

    Ein alter Mann wie der Herr Nationalrat Fehr alleine, am Boden liegend muss sich schützen vor einer ganz feigen Horde sportlicher junger Männer. Da wäre eine Pistolenschuss mit Sicherheit kein Notwehrexzess. Am Boden liegend wäre es vermutlich schwierig, noch einen Warnschuss abzugeben.

    Als Passant hätte ich zuerst den Warnschuss in die Luft geschossen, dazu eine laute, in verständlicher deutscher Sprache gehaltene Warnung an den Rädelsführer. In jeder solchen Situation gibt es einen Anführer. Wichtig ist, diesen so rasch als möglich zu identifizieren und aus dem Gefecht zu setzen. Die Mitläufer sind feige Bubi und hören von selber auf.

    Sehr nützlich ist eine kleine helle Taschenlampe. Die ist bei meiner Sphinx an der Picatinny-Schiene montiert. So erkennt der angesprochene auch im Dunkeln augenblicklich, dass er gemeint ist.

    @tobe

    Wenn ich unmittelbar in Lebensgefahr bin und keinen anderen Ausweg mehr sehe, dann habe ich das Recht, meinen Angreifer zu erschiessen.

    • marcus sagt:

      …und du trägst tatsächlich immer eine geladene waffe bei dir? ist das nicht gefährlich, ich meine, für die anderen?

    • Widerspenstige sagt:

      Gewaltbereitschaft entsteht erwiesenermassen nur durch massivste und primitivste Provokation einer Gegenpartei in einer längeren Zeitspanne (populistische und niveauloseste Plakate, üble Manipulation, bewusste Intoleranz Andersdenkenden gegenüber!). Wenn niemand damit angefangen hätte, dann würde auch nichts Gewalttätiges irgendwann passieren. So einfach ist das zu handhaben. Aus diesem Vorfall dürfen BEIDE Seiten etwas lernen – so ist zu hoffen.

      • Alex sagt:

        @Widerspenstige

        Es geht doch nicht um die SVP oder irgendeiner Partei, sondern um ein paar Krawallmacher die irgend unter einem Vorwand Sachen zerstören wollen und jetzt sogar eine unbescholtene Person einfach so angegriffen bzw. regelrecht zusammengeschlagen haben. Solche Leute die nur noch die Sprache der Gewalt im Sinn haben und unter irgendeinem Deckmäntelchen einer Ideologie ihre Taten rechtfertigen wollen, finde ich einfach nur noch primitiv, niveaulos, gewalttätig und dumm.

      • Henri sagt:

        @Widerspenstige 23. Januar 2011 um 00:42

        >>>
        Gewaltbereitschaft entsteht erwiesenermassen . . . .
        >>>

        Aha.

        „erwiesenermassen…..“

        Mach ich auch immer so: wenn ich mal grad irgendwas herbeigedichtetes behaupten und die Zuhörer beindrucken will, beginne ich mit: „Es ist erwiesen, dass …..“

        Bin dann jedesmal von mir selbst wahnsinnig beeindruckt. Wirklich!
        Geht Ihnen offensichtlich auch so.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige:
        „Gewaltbereitschaft entsteht erwiesenermassen nur durch massivste und primitivste Provokation einer Gegenpartei in einer längeren Zeitspanne“
        wie bitte?!
        Und stehen Sie dann auch jedes Wochenende auf den verschiedensten Notfallstationen in unserem Land und erklären das allen, aufgrund Gewaltdelikten, Eingelieferten? Und wie ist das mit Gewalt gegen Frauen?… Oder grenzen Sie das einfach „nur“ auf Fälle ein, wo ein Politiker von Menschen anderer politischer Gesinnung „drankommt“??? Wie ging dieses Lied schon wieder. „leicht erschütterbar“? Bin einigermassen erschüttert über diverse Statements hier…

    • Katharina sagt:

      „Wenn ich unmittelbar in Lebensgefahr bin und keinen anderen Ausweg mehr sehe, dann habe ich das Recht, meinen Angreifer zu erschiessen.“
      Dieses Recht besteht meines Wissens nur auf dem eigenen Grundstück bzw. Wohnung, nicht im öffentlichen Raum, wie das die Parteiversammlung darstellt.

      • Katharina sagt:

        Dies, weil es kein Recht gibt, eine Waffe um öffentlichen Raum auf sich zutragen, ausser dazu bestehe eine Sondergenehmigung.

      • max sagt:

        @Katharina

        Sie verschwenden Ihre Zeit mit Besserwissen. Sie argumentieren mit einer Busse von 400 Franken wegen unerlaubten Waffentragens und setzen das der Frage gegenüber, ob das Opfer schuldfrei in Notwehr handelte.

        Das Opfer wird nach einer Notwehrhandlung in jedem Fall angeklagt und durch die Justizmühle geschleift. Seine Sorge gilt nicht dem unerlaubten Waffenbesitz sondern der Frage, ob es verurteilt wird wegen Gefährdung, Körperverletzung oder gar Tötung.

        Die Busse wegen unerlaubten Waffenbesitzes interessiert in einer solchen Situation keinen mehr.

        Schweizerisches Strafgesetzbuch vom 21. Dezember 1937

        Art. 15
        Wird jemand ohne Recht angegriffen oder unmittelbar mit einem Angriff bedroht, so ist der Angegriffene und jeder andere berechtigt,den Angriff in einer den Umständen angemessenen Weise abzuwehren.

        Art. 16
        1 Überschreitet der Abwehrende die Grenzen der Notwehr nach Artikel 15, so mildert das Gericht die Strafe.
        2 Überschreitet der Abwehrende die Grenzen der Notwehr in entschuldbarer Aufregung oder Bestürzung über den Angriff, so handelt er nicht schuldhaft.

        Im Strafgesetzbuch steht nichts über die erlaubten Mittel zur Abwehr eines Angriffes. In der Rechtsprechung wird sehr streng gehandhabt, was „den Umständen entsprechend angemessene Weise“ sei.

        Wenn 60-jähriger am Boden liegt und von einer Bande Vermummter mit Füssen in Kopf, Gesicht und Brustkorb getreten wird, dann wird der Richter solche Umstände entsprechend würdigen.

        So ist die subjektive Komponente hier offensichtlich wesentlich wichtiger als die Wirkung. Ob der Angreifer verletzt,
        gefährdet oder getötet wird zählt erst in zweiter Linie. Entscheidend ist, ob das Opfer eine andere Möglichkeit hatte, sich zur Wehr zu setzen und diese auch erkennen konnte.

        Man merke:
        Im Unterschied zur Deutschen Justiz ist die unsere vor allem anderen eine Täterschutzjustiz. Aufgabe der Richter ist nicht die Bestrafung von Gewaltätern, sondern die „Resozialisierung“.

        Resozialisierung ist der Euphemismus für die Aufgabe, Gewaltäter vor dem berechtigten Volkszorn in Sicherheit zu bringen.

    • Henri sagt:

      Es ist Unsinn, nun den Herrn Fehr zu bewaffnen, dh. ihm einen Waffentragschein auszustellen.

      Die Polizei hat versagt, einmal mehr und wie sie es immer tut, wenn Linksautonome wüten.

      • Katharina sagt:

        Naja, warum stellt diese Partei nicht für die Versammlung ihre eigenen Sicherheitsleute an? Schlussendlich ist es deren Event und wieso soll dazu für den Versammlungsort, der wohl irgendein Lokal war, die Polizei aufgeboten werden müssen? Aufgabe der Polizei ist doch law enforcement, nicht Personenschutz.

        Frage: war die Gegendemo bewilligt? Wenn nein, wieso werden die dann nicht eingebuchtet? Hat wohl niemand angerufen, nicht? Deshalb eben: Die wussten um die Dynamik, liessen es darauf ankommen und klönen nun, statt ihren Event sauber zu planen.

      • tobe or not tobe sagt:

        Es ist unsinn irgendwen zu bewaffnen. Die SVP ist bekannt dafür, provokationen autonomer geschickt auszunützen.

        Herr Fehr hat sich ja heute zu einer Demo gegen ein Asyl-Durchgangsheim eingefunden!!! Und macht sich noch mehr Freunde in der braunen Ecke? Wenn sich die gemässigten Rechten und die braunen vermischen, ist es wieder soweit…

      • max sagt:

        @tobe

        Erstens habe ich nicht behauptet, ich täte eine geladene Waffe auf mir tragen. Ich nehme an, entweder können Sie nicht genug Deutsch für die sprachliche Feinheit oder sie missverstehen mich absichtlich, der Polemik zuliebe.

        Zweitens habe ich im Konditionalis gesprochen, was ich als Passant tun könnte in der Situation. Als Passant habe ich noch eine minimale Bewegungsfreiheit und habe somit mehr Handlungsoptionen als der alte Mann, der schon am Boden liegt und von einer Bande von vermummten getreten wird.

        Ich habe eine obligationenrechtliche Pflicht zur Hilfeleistung, wenn ein Mensch in Not ist. Laut schweizerischem Strafgesetzbuch hat allenfalls nötige Notwehrhilfe in einer in einer den Umständen angemessenen Weise zu erfolgen. Die ständige Rechtssprechung des Bundesgerichtes sieht für einen solchen Fall wie den Angriff einer Bande von vermummten auf eine wehrlosen alten Mann vor, dass in Notwehr zuerst die Angreifer gewarnt werden müssen, mit Worten und mit einem Warnschuss in die Luft.

        Ihre Psycho-Kommentare müssten Sie also für einen offenen Brief an die Bundesrichter aufsparen.

      • max sagt:

        @Katharina

        Sie stellen zwar die richtigen Fragen, aber Sie haben glaube ich den Vorfall nicht ganz mitbekommen. Ich empfehle die Nachricht auf der website des Tagesanzeigers zu lesen.

        Die Polizei war mit einer Hundertschaft vor Ort, hat die Demonstranten weggeschickt. Diese sind brandschatzend dann durch die Stadt gezogen.

        Auf ihrem Zerstörungszug durch die Stadt sind die Chaoten eher zufällig auf Nationalrat Fehr getroffen, der zu Fuss unterwegs war zu der Veranstaltung.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das ist nicht Versagen, das heisst Deeskalations-Strategie 🙁

    • tobe or not tobe sagt:

      @max: Du hast schon gar kein Recht eine Waffe mitzuführen, ausser du bist in einem Schiessclub tätig oder du bist bei der Ausübung deines Berufes auf irgendeine Art bedroht, oder mögliches Ziel von Kriminellen, also sprich Taxifahrer oder Transport von Wertsachen…

      iin normaler Bürger darf keine Waffe auf sich tragen und das ist auch gut so..Das sie Waffengeil sind, riecht man 1000Meter gegen den Wind und das sie dann auch mal gerne provozieren, weil ihre Eier mit einer Waffe grösser scheinen, ist fast klar…

      Legen sie sich en wenig mehr Selbstbewusstsein zu.!!

      „Als Passant hätte ich zuerst den Warnschuss in die Luft geschossen!!!!!!!! Halllooooooo?? Ist ihnen noch wohl? Wohlen wir uns alle Bewaffnen? Bedenken sie, auch linke würden sich bewaffnen…. Und was dann? Wollen sie ein totalitäres System?

      • Alex sagt:

        Natürlich darf man mit einem Waffentragschein eine Waffe führen, ohne in einem Schützenverein zu sein und muss auch nicht zwingend vom Beruf abhängen. Herr Fehr als Politiker in seiner Funktion, hätte wohl gar nicht so so schlechte Chancen einen Waffentragschein zu bekommen-soviel dazu.

      • max sagt:

        Der Kommentar gehörte hierher, sorry:

        @tobe

        Erstens habe ich nicht behauptet, ich täte eine geladene Waffe auf mir tragen. Ich nehme an, entweder können Sie nicht genug Deutsch für die sprachliche Feinheit oder sie missverstehen mich absichtlich, der Polemik zuliebe.

        Zweitens habe ich im Konditionalis gesprochen, was ich als Passant tun könnte in der Situation. Als Passant habe ich noch eine minimale Bewegungsfreiheit und habe somit mehr Handlungsoptionen als der alte Mann, der schon am Boden liegt und von einer Bande von vermummten getreten wird.

        Ich habe eine obligationenrechtliche Pflicht zur Hilfeleistung, wenn ein Mensch in Not ist. Laut schweizerischem Strafgesetzbuch hat allenfalls nötige Notwehrhilfe in einer in einer den Umständen angemessenen Weise zu erfolgen. Die ständige Rechtssprechung des Bundesgerichtes sieht für einen solchen Fall wie den Angriff einer Bande von vermummten auf eine wehrlosen alten Mann vor, dass in Notwehr zuerst die Angreifer gewarnt werden müssen, mit Worten und mit einem Warnschuss in die Luft.

        Ihre Psycho-Kommentare müssten Sie also für einen offenen Brief an die Bundesrichter aufsparen.

  • fufi sagt:

    Jaja, und anstatt sich zu überlegen, wie diese widerliche NICHT-Diskussionskultur (beziehe mich auf die Kommentare vom 22.1.11, 9:32 bis 22.1.11, 15:45) in Richtung eines „demokratischen Meinungsaustausches“ entwickelt werden könnte, „diskutiert“ ihr, wer wann und unter welchen Umständen wen erschiessen dürfen soll.
    Shame on you!

    • Widerspenstige sagt:

      Geschätzter fufi, ich habe nur eine Bibelstelle zitiert, die zu diesem Vorfall vorzüglich passt.

      Wenn ein Mensch ständig in die Runde Unverschämtheiten dem Anderen ins Gesicht schmeisst, dann wird auch der ruhigste Mensch irgendwann lauter. Alles andere wäre auf längere Sicht unerträglich und das politische Gebahren der Nörgelerfraktion aus dem bürgerlichen Lager hat die Toleranzgrenzen schon längstens überschritten. Jetzt ist die Zeit von ‚Auge um Auge, Zahn um Zahn‘ gekommen. Auch das steht in besagem Glaubensbuch. Wie soll das jetzt interpretiert werden? Nur immer die Wange hinhalten funktioniert einfach nicht mehr und es ist Wahljahr, fufi…

      Ich gebe Dir natürlich recht, was Deine Grundaussage anbelangt. Für meinen Kommentar um 15.45h dazu schäme ich mich aber kein bisschen. 😉

      • fufi sagt:

        „Widerspenstige
        Wo du recht hast, hast du recht!
        Was aber leider KEINE Entschuldigung sein kann!
        Als – naja – wäre ich eigentlich froh, wenn „die Linken“ darauf eine Antwort hätten, die wie soll ich sagen – etwas weniger primitiv wäre?
        🙂

      • tobe or not tobe sagt:

        Niemand soll irgendwen erschiessen dürfen…

        Ich mag aber diese linkshetze nicht mehr hören… Ist es $chuld von uns wenn Leute ihren Kopf nicht verwenden..?? Wie auch bei den „Rechten“ gibt es schwarze Schafe… Schwarz-weiss Denker können mir sowieso gestohlen bleiben… soryy

      • fufi sagt:

        Ich mag – als nicht-sünneli-mensch eigentlich GAR keine Hetze mehr hören.
        Ich meine, Bürgerkrieg – auch verbaler – KANN nicht die Fortsetzung der Demokratie mit anderen Mitteln sein. Sollte es jedenfalls nicht, glaub?

      • Alex sagt:

        @Widerspenstige

        Ich kann deine Aussagen, insbesondere deine Aussage um 15:45 Uhr kaum glauben. So etwas von Zynismus habe ich selten gesehen und du disqualifizierst dich gleich selber damit. Sorry egal ob man nun einen Politiker nicht mag oder mag, es gibt niemanden das Recht, jemanden einfach grundlos zusammenzuschlagen. Ich hoffe die Täter werden bald gefasst und vor Gericht gestellt. Ein Tritt zwischen die Rippen kann lebensgefährlich sein, insbesondere dann wenn ein Teil der Rippe dadurch die Lunge durchbohrt. Das war nichts anderes als ein mieser, feiger und hinterhältiger Angriff bei dem Herr Fehr hätte schwerst verletzt unter Umständen sogar getötet werden können. Da gibt es schlichtwegs nichts zu beschönigen oder rechtzufertigen.

        Zurück zum eigentlichen Thema. Gestern kam die Arenasendung und ich muss sagen, Dora Andres und BR Ueli Maurer haben sehr gut arguementiert und überzeugend dargestellt, weshalb ein Ja zur Waffeninitiative schlecht wäre bzw. ein Nein zur Waffeninitiative besser.

      • Widerspenstige sagt:

        Alex, noch eine offene Rechnung mit mir zu begleichen von früheren posts hier? Kann mich nicht erinnern, Sie geduzt zu haben und im Übrigen habe ich mit Ihnen zu diesem Thema abgeschlossen. Sie sind ein indiskutabler Waffennarr oder irre ich mich?

        Und grundlos wurde nicht auf Herrn Fehr eingeschlagen, das hat er durch seine wiederholt unverschämten provokativen Äusserungen und verbalen Attacken Andersdenkenden gegenüber selbst provoziert. Er ist nicht zu bedauern und hat übrigens in recht guter gesundheitlicher Verfassung den doch so ‚verabscheuungswürdigen LINKEN Medien‘ sein Erlebnis schildern dürfen. Ach wie gut, dass es diese Medien gibt, sonst würde ja niemand davon Kenntnis erhalten und könnten diese LINKEN Medien nicht für seine populistischen Streifzüge und Attacken für das Wahljahr missbrauchen. Geld und Skrupellosigkeit haben eines gemeinsam: sie stinken einfach zu wenig. Tja…

      • Henri sagt:

        Na, dank den aussagekräftigen Worten der WIderspenstigen wissen wir es nun also genau:

        Es genügt also, ein unverschämter SVPler zu sein, um irgendwann am Boden getreten zu werden? Zu recht?

        Dürfen wir demzufolge jetzt auch wieder Leute an den Pranger stellen, welche beispielsweise dem Parteitag der SVP beigewohnt haben?

        Und vielleicht auch ein paar Leute steinigen (Vorschlag: immer Sonntags gleich nach der Kirche, in welcher unser geschätzter fufi zuvor die passenden Bibelstellen (es muss ja noch was anderes geben als nur gerade „Augue um Auge“ oder?) vorliest?

        Ich merke schon, dank den Linksautonomen und dank der Widerspenstigen gehen wir aufregenden und spannenden Zeiten entgegen!

        Doch gottseidank wird es nicht soweit kommen: ich nehme an, dass die Linksautonomen jetzt das Fuder überladen haben und dass jetzt auch die Stadtzürcher Polizei und Justiz sich ernsthaft dahinterklemmen wird (muss), um diesem Gesindel das Handwerk dauerhaft zu legen.

        Am Ende werden soar die Genossen darüber froh sein, denn dieses Gesindel diskreditiert mittlerweile jede Demonstration.

      • interim placeholder sagt:

        „Wenn ein Mensch ständig in die Runde Unverschämtheiten dem Anderen ins Gesicht schmeisst, dann wird auch der ruhigste Mensch irgendwann lauter.“ Ja, Widerspenstige, und genau das, GANZ GENAU DAS ist einem Freund von mir, Patrick Tigri, widerfahren, als er die Zankereien zwischen Eni und Pippi mitanhören musste am Donnerstag. Er hat es nicht mehr ausgehalten und wurde sehr klar, dass er das einfach nicht mehr ertragen konnte. Und damit ist er scheint’s aus der ihm zugedachten Rolle des Ausgleichers, des ruhigen Weichspülers gefallen.

        Definitiv gefallen, wie ich jetzt hören musste. Wer ihm noch was sagen will, soll das an tigri@polizisten-duzer.de schreiben.

      • interim placeholder sagt:

        Widerspenstige ist schon recht. Ich meine links.

        Ihr wisst, was ich meine.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Fufi, Meinungsäusserungsfreiheit ist nicht Bürgerkrieg, nie! Wer aber irgendeine Legitimation zur Gewalt daraus ziehen will, dass andere nicht seiner Meinung sind, ist bereits auf dem völlig falschen Weg. Viele der jugendlichen Krawallmacher wollten ein bisschen aufmischen, die haben keine Botschaft, nichts. Das Linksein ist das Feigenblatt für solche Auftritte, ich bin froh, dass Calmy-Rey das aufs Schärfste verurteilt hat. Die Krawallmacher erweisen gerade den linken Parteien einen sehr schlechten Dienst mit solchen Auftritten, es sind komplette Idioten. Für diese Gewaltausschreitungen gibt es keine Entschuldigung, gar keine, das sollten sich die heimlichen oder weniger heimlichen Sympathisanten mal überlegen.

        Eine Woche in der Kiste schmoren lassen, bei Wasser und Brot – ja, warum nicht, ist immer noch humaner als zusammengeschlagen zu werden, oder nicht?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        …und schwups und weg….

        es wäre an fufi gewesen.

        Heute schreibe ich nicht mal mehr für die Füchse, nur noch für den Chüderchübu, etwas demotivierend, da muss ich mir einen andern Spielplatz suchen……

      • Katharina sagt:

        Der Platzhalter ist nicht ein Freund des Tigers, sondern dieser selbst.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige: würden Sie mir diesselbe Unterstützung leisten
        wenn ich mir das „wer Hass erntet wird Hass säen“, oder „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ ebenfalls zu Herzen nehme und beispielsweise den Gruppen, die regelmässig vielleicht auch mein Schaufenster einschlagen, weil sie offenbar den 1.Mai als
        „wir verschaffen dem Handwerk Arbeit! Und dem Gesundheitswesen grad auch!
        Nicht mal das Polizeiwesen lassen wir aussen vor!-Aktionstag“ verstehen,
        wenn ich dann halt auch mal überkochen würde und zurückhaute?
        Tut mir leid, aber tätlich werden und als Schlusspunkt nicht aufhören wenn jemand am Boden liegt,
        da gibt es nur eines, nämlich Null Toleranz!
        Notwehr ausgenommen, nur damit das klar ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        das sollte natürlich „wer Hass sät wird Hass ernten“ heissen!…

      • fufi sagt:

        @Pippi. 23.1., 18:59

        Stimme zu 100% mit dir überein!
        Die wenigsten dieser „links-autonomen“ sind „autonom“, weder „authark“ im Sinne von „selbstversorgend“, noch „autonom“ im Wortsinn, sondern !*political correctness*!, und schon gar nicht „links“: (Internationale) Solidarität? was ist das? Arbeit? (gehörte ja eigentlich zwingend zur „Arbeiterklasse“ dazu!)
        Wie hiess es doch vor 30 (in Worten: dreissig) Jahren? Ich will alles! und zwar subito! Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir die Birne ein!
        Ich sags nicht wirklich gern, aber im Gegensatz zu den Neonazis haben die nicht mal sowas wie ein rudimentäres „politisches (?) Bewusstsein“!
        Und es ist zum KOTZEN, wenn für solche !*political correctness*! noch „Verständnis“ aufgebracht werden kann!!
        Oh ja, ich verstehe, wenn sich Menschen, CH-Bürgerinnen und CH-Bürger von DER PARTEI-Propaganda angegriffen und diskreditiert fühlen. Aber das kann wedereine Entschuldigung und schon gar keine Berechtigung sein! Nie und nimmer, jedenfalls so lange, als ALLE Beteiligten sich zur „Demokratie“ (betone: NICHT Volksdemokratie!) bekennen möchten.
        Und DAS meinte ich mit Bürgerkrieg!

        Was den „verbalen Bürgerkrieg“ betrifft (geht auch an max am 22.1., 18:23):
        Meine einfach immer wieder zu bemerken, dass sich die „politische Diskussion“ darin erschöpft, sich gegenseitig mit Argumenten „zu bekämpfen“, ohne jedoch auf diese einzugehen und die jeweiligen Standpunkte so zu würdigen, dass sie in die zweite Runde des eigenen Meinungsbildungsprozesse einfliessen würden. (Was für ein Satzmonster!)

        Aber – und das meine ich jetzt verdammt ernst – es ist manmchmal auch schwierig, zusammen zu LEBEN und deshalb auch zusammenzuarbeiten, OHNE der gleichen Meinung zu sein!

    • Orlando S. sagt:

      @fufi: SHAME ON YOU!

      Die geistige Urheberschaft und die Verantwortung für den Vorfall tragen genau jene Leute, die wie sie – ja SIE fufi – bei jeder erdenklicher Gelegenheit im Zusammenhang mit der Vollkspartei die Nazikeule schwingen oder mit dem Rassismus-Vorwurf zuvorderst und inflationär auf den Lippen tragen. Diejenigen, die ihren persönlichen Widerwillen gegen und Frust über die Volksbewegung des bösen Herrn B. seit Jahren in ein hasserfülltes Ressentiment gewandelt haben und damit bei jeder Gelegenheit mit Schaum vorm Mund Polemik treiben.

      Nun, ein Nazi, ein Rassist, ein intolerantes rechtsbürgerliches Schwein…das kann man dann doch einfach zusammenschlagen, oder? So einer ist dann vogelfrei, zack buff, mit den Stiefeln ins Gesicht!

      Oder wie das notorische Dummschwatzweib Widerborstige es ausdrückte: geschieht ihm recht!

      Machen sie den Test: Wenn man in Sarah Palins Rhetorik auch nur ein Quäntchen Mitursache sieht, dass in Tucson ein Irrer die Kongressabgeordnete Giffords anschoss und andere tötete, dann tragen die geifernden SVP-Hasser MITVERANTWORTUNG dafür, dass der Volksvertreter Fehr brutal zusammengeschlagen wurde am Freitag.

      SHAME ON YOU!

      • fufi sagt:

        Lieber O.S.

        Bitte NICHT so, ja?

      • interim placeholder sagt:

        He O Du f*** Dich ins Kççç und hau ab und lass uns verdammt nochmal fufi in Ruhe. Damit gehst Du zu weit.

      • Henri sagt:

        @interim placeholder 23. Januar 2011 um 18:42

        >>>
        He O Du f*** Dich ins Kççç und hau ab und lass uns verdammt nochmal fufi in Ruhe. Damit gehst Du zu weit.
        >>>

        Können Sie noch ausdeutschen, was das heisst, was Sie hier geschrieben haben?

        Oder hat es Ihnen nur die Tastatur verklemmt?

        Wir warten gespannt auf Ihre Erläuterungen.

    • Orlando S. sagt:

      Was meinen sie, wodurch sich die Schlägertruppen denn sonst legitimiert sehen? Wenn nicht durch das Wissen, dass sich viele heimlich freuen, dass einer „von denen“ mal so recht zünftig eins auf die Schnorre bekommen hat? Wenn nicht durch jene, die bei der Abwahl vor drei Jahren die Champagnerkorken knallen liessen und Partys zur Feier der Abwahl ausrichteten? Durch jene, die sich zu primitivsten Schimpftiraden hinreissen lassen, wenn es um diese Partei geht?

      Sie sind mir halt auch aufgefallen als einer, der schnell Schaum vorm Mund kriegt.

      Ähnlich wie was man von den genau gleichen Leuten hören durfte, als vor etwas mehr als einem Jahr Berlusconi mit einem Souvenirartikel im Gesicht traktiert wurde. „Gut, dass dem mal einer…“.

      • interim placeholder sagt:

        Mooment. Als Blocher weg war, habe ich frohlockt. Ich bin KEIN Schläger, ich bezahle meine Rechnungen, ich verdiene Geld (und zwar normalerweise durch ehrliche Aktivitäten), und ich verachte die SVP aus tiefstem Herzen. Ich bin aber dennoch ein Bürger mit rotem Pass, schtaunschtaun gell, Masterabschluss und allem.

        Berlusconi gehört natürlich auch in die Top-Ten, wenn Ausländer zugelassen werden.

      • tobe or not tobe sagt:

        Also dem Berlusconi hats nicht gutgetan, er hat munter weiter sein Volk verarscht. Hoffentlich kriegen sie den durch die Justiz an den Eiern..

        Die Abwahl hat viele Svpler draumatisiert und sind empfindliche getroffen in ihrem Stolz, die Schweizer fühlen sich verarscht, weil ihr „Volksvertreter“ Mister C.B. abgewählt wurde.. Nun ihr habt nicht gemerkt, wir sind auch das Volk, die Schweiz die ihr nicht akzeptieren könnt..

        Ein gute Mischung in der Politik ist nur mit gemässigten Politiker möglich. Die Polemik und Hetze vor allem der Zürcher SVP ging jahrelang unter die Gürtellinie. Nun wunder sich welche, das sich ein Teil des Volkes ohnmächtig dieser jahrelanger Propaganda ausgesetzt fühlte, die mittlerweile an jeder Abstimmung „omnipresent“ ist. Da fragt sich ein grüner mit beschränktem Budget? Ist dies Demokratisch? Die Jugend fühlt sich verkauft, glauben sie mir. Sind nicht alle so angepasst wie auf dem Land. Brav im Turnverein, Fasnachtsklique und noch am Wirtschaftsstudieren.

        Das Problem hier liegt am grossen Graben zwischen Stadt, Land und Sprachregionen….

      • Orlando S. sagt:

        @interim, @To be

        Nein, ihr linken Jungs seid in der Minderheit. Vielleicht habt ihr noch die Mehrheit in zwei, drei abgefackten Beizen in Zürich, aber ihr seid ein Auslaufmodell. Gerade die jungen Wähler stromen in Massen der SVP zu. Egal ob in der Stadt auf dem Land (ist doch heute kein Gegensatz mehr, ist eh alles Agglo da draussen!), der Gegensatz ist zwischen Links und Rechts. Beide haben gute Gründe und klare Ideen.
        Die revolutionäre Jugend kann ja dann nach den Wahlen wieder Schaufenster einschlagen gehen. Und wer weiss, vielleicht läuft ihnen irgend ein Sechzigjähriger über den Weg, denn können sie dann zu fünft zusammenschlagen. Hoffentlich ist es nicht der neue Polizeipräsident Zürichs, der doch nur mit“demonstrieren“ wollte 🙂

        Stellen sie sich vor, wie alle „SKANDAAAAL!“ geschrien häten, wenn nicht Hans Fehr vor dem Albisgüetli von Linksextremisten sondern Hans-Jürg Fehr auf dem Weg an den sozialistischen Parteitag in Lausanne von Neonazis blutig geprügelt worden wäre!!!

        Wie vor drei Jahren als eine irre Brasilianerin sich die Initialen SVP in den Bauch ritzte und die Medien wo-chen-lang mit nichts anderem beschäftigten.

        Ein Schuft, der den Zusammenhang von Anti-SVP-Rhetorik auf allen Kanälen und solchen Taten sieht…

      • tobe or not tobe sagt:

        @Orlando: Ja wir sind mittlerweile in der Minderheit wir LINKEN. Und? Sollen wir denn zu Euch rüberspringen? Wäre doch ideal wenn alle die gleiche Partei wählen oder nicht? Das nennt man dann Demokratie… hahahaha sie haben Wahnvorstellungen.
        Es waren die bürgerlichen und rechten die im vergangen Jahrzehnt die Oberhand hatten. Die SP hatte den Sitz als Aussenminister. Aber nach A.Ogi der noch gemässigt war, wurde es nur noch populistischer. Ich mag keine totalitären Menschen ich bin selber keiner. Aber wenn es um menschlichkeit geht und um die Wahrheit, da bin ich totalitär.!! Ob sie mich rechts oder links schimpfen wollen ist mir eigentlich so lang wie breit.

        Und diese Standardantworten die sie hier niederschreiben, hangen mir aus den Ohren. Gehen sie mal die News bezüglich der Albisgütlischlägerei durch. Jeder 2. Kommentar gleicht ihrem. Das zeigt wie gesteuert ihr seit und es nicht mal mehr merkt.

        Ich persönlich verabscheue diese Gewalt und hätte wohl auch eingegriffen. Schläge haben noch niemanden geholfen, das sollte auch kein Thema sein. Die paar Leute die sich nicht im Griff hatten, haben der SVP nur in die Armee gespielt. Und bitte glauben sie nicht alles was Blick veröffentlicht. Hans Fehr hat gute Kontakte dort…

        Das mitterlweile die SP mit Chaoten gleichgesetzt wird, sehe ich rein als Versuch der SVP, den Rest des Volkes noch gegen Sozialisten aufzubringen und das stinkt gewaltig nach totalitärem.

        Die bürgerlich schleichen sich bei allem, stillschweigend an ihre gewünschten Positionen im BH an. Sie überlassen die Propaganda der SVP und schwimmen im Beibot mit (wo es was zu profitieren gibt!)

        Sie schreiben:
        „Stellen sie sich vor, wie alle “SKANDAAAAL!” geschrien häten, wenn nicht Hans Fehr vor dem Albisgüetli von Linksextremisten sondern Hans-Jürg Fehr auf dem Weg an den sozialistischen Parteitag in Lausanne von Neonazis blutig geprügelt worden wäre!!!“

        Das passiert täglich, glauben Sie mir und sie bekommen nichts davon mit. In den Agglos und ländlichen Gegenden, sind Neonazis bereits akzeptiert an Festen und werden von Schweizer nicht als Neonazis sondern Patrioten hochgepriessen, stillschweigende Apkzeptanz führt auch zum Eklat früher oder später. An der Schlacht von Sempach werden die Herren noch Polizeigeschützt…. Die disziplinierte braunen Banden, erregen nicht so die Öffentlichkeit wie Chaoten und dies wird natürlich (fast verständlich) schamlos ausgenützt. Disziplin ist was die traditionellen möchten. Die Schweizer haben genug von Politikern die nur reden und da ist die SVP auch nicht ausgeschlossen. Eine Initiative alleine hat noch nicht viel bewirkt. Zum Glück haben dann auch andere noch Mitspracherecht.

        Was will die SVP`? Was sind ihre Ziele für die Schweiz? Keine sozialen Parteien mehr? Das möchte ich wissen…

      • Orlando S. sagt:

        nein, ihr ward immer in der Minderheit…ach, ich mag da gar nicht antworten, sorry. So viel dumpfes Gebrabbel auf einem Haufen lähmt mich, wirklich, es tut mir ja leid. Ich meine, jeder kann an den PC sitzen und erst mal drauflosschreiben und erst unterwegs anfangen nachzudenken, was er überhaupt sagen will. Ich weiss, das ist in ihren Kreisen ja ganz üblich, dass man einfach mal Ressentiment-Pflege drauflos und freier Bewusstseinsstrom herauskötzel…
        Mir ist die Zeit dazu zu schade, Dumpfbacke.
        Such dir jemand anders.

      • tobe or not tobe sagt:

        @Orlando: simple Fragen damit auch der hinterletzte sie versteht können Sie mir nicht antworten. Sie müssen hier nicht mit Fremdwörtern und Statistiken auffahren, mich hat das noch nie beeindruckt. Sie schimpfen sich ja Christ?

        Wieso urteilen sie dann? Und wenn sie ohne Sünde sind, werfen sie den ersten Stein…

        Nun dumpfes gebrabbel hin oder her, ihre Beiträge strotzen auch nicht wirklich von einem intelligenten Hintergrund. Sorry genug des ans-bein-pissen……Ist eigentlich nicht mein Stil so zu diskutieren Orlando Bloom…

        Bitte beantworten sie mir die Frage, wie die Schweizer Politlandschaft in ihren Augen aussehen sollte?

      • Henri sagt:

        @interim placeholder 23. Januar 2011 um 18:46
        >>>
        … und ich verachte die SVP aus tiefstem Herzen.

        >>>

        Hier sieht man den Webfehler bei Leuten wie Ihnen.

        “ … verachte die SVP aus tiefstem Herzen. “

        Welch peinliche Verirrung.
        Es sind solche unüberlegten Worthülsen, welche einen Schritt zur weiteren Eskalation darstellen (können).

        Ich bin ganz gewiss weitab davon, SP-Politiker zu wählen, und die Politik der SP finde ich meist falsch, das SP-programm, naja, also ich lehne die SP-Politik weitgehend ab.

        Aber verachten, nur weil sie mir auf den Wecker geht?

        Würden Leute wie Sie sich vergewärtigen, dass es weder „immer“ noch „nie“ gibt, dass es weder 100% noch 0% gibt, müsste Ihnen doch klar sein, dass selbst ein blindes Schwein hin und wieder eine Eichel findet, das heisst, hin und wieder wird die SVP etwas vorschlagen, was sie richtig finden werden. Bloss, wie soll das gehen, wenn man eine Partei verachtet?

        Dann sind Sie nämlich dort, wo man nicht sein sollte: wo man Vorschläge ablehnt, weil sie aus der „falschen Ecke“ kommen.

  • Henri sagt:

    @tobe or not tobe 22. Januar 2011 um 15:17

    >>>
    Aus aktuellem Anlass:

    http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/svp-nationalrat-fehr-zusammengeschlagen-165109

    Wie der «Tagesanzeiger» schreibt, bedauerte Fehr, keine Waffe auf sich gehabt zu haben. Er hätte abgedrückt, sagte er.

    Eine Schramme am Kopf und wohl einen riesen Schreck hat Herr Fehr erfahren..zu bedauern, aber;

    Idiiotie dieser autonomen aber noch die grösser Dummheit in der Aussage, von Hass zersetzten Herrn Fehr..
    >>>

    Ja, die Aussage ist dumm, aber von Hass zersetzt?

    Mein lieber Schwan, ich hätte Sie sehen wollen:

    Am Boden liegend, werden Sie getreten in Körper und Kopf.

    Wie war das wieder in München?
    Sie wissen schon?

    >>>
    „Idiiotie dieser autonomen?“
    >>>

    Ich würde sagen: Sie sind ein Linker und bringen eine Verurteilung der Taten dieser linksautonomen Krawallbrüder nicht über die schmalen Lippen – nicht weil sie selbst ein Krawaller sind, aber weil Sie auch ein Linker sind: eine Krähe hackt der anderen ja kein Auge aus.

    Oh ja, Sie sind einer dieser Typen, denen man in besten Absichten dasselbe Erlebnis wünschen würde: an Boden liegend getreten zu werden, allein, um damit etwas mehr Empathie erzeugen zu können.

    • tobe or not tobe sagt:

      @Henri: Sie sind ja schmeichelhaft und einer der Leute die denken schon alles zu wissen im Leben. Ich habe als Mensch gesprochen und nicht als LINKER wie sie das so gern sehen möchten. Bleiben sie wo sie sind, drohen müssen sie nicht….

      Ich verachte Gewalt, egal in welcher HInsicht und habe dies klar verurteilt…

      • tobe or not tobe sagt:

        @Henri: Genau wegen solchen Leuten wie sie werde ich im Februar ein Ja in die Urne werfen und bei der Abschaffung unserer lächerlichen Armee noch einmal.. Und wenns darum geht, Lobbyisten aus dem BH Haus zu werfen, ja verdammt noch mal es wird Zeit. Ich wünsche mir keinen Kommunismus oder eine andere totalitäre Richtung.

        Und noch was: Was man andern wünscht, erwischt dich doppelt.. nun ich wünsche niemanden Schmerzen.. sie aber schon hier.. lassen wir das so stehen, da muss ich nur schmunzeln Henryy…

      • Henri sagt:

        Nun ja, tobe or not tobe

        mir schien, Sie schrieben einleitend: „Eine Schramme am Kopf und wohl einen riesen Schreck hat Herr Fehr erfahren..zu bedauern, aber….“

        Sie scheinen einfach nicht begreifen zu wollen, dass bereits ein Tritt gegen den Kopf tödlich sein kann.

        Darum waren Ihre einleitenden Worte mehr als nur dumm – Sie verharmlosen damit die Taten von potentiellen Totschlägern.

        Mir würde daran liegen, dass Sie sich vergewärtigen, wie es sein muss, als 60-jähriger am Boden zu liegen und von solchen Typen getreten zu werden, und das mit möglicher Todesfolge, wie wir inzwischen von zwei traurigen Fällen wissen.

        Leider funktionieren Sie anscheinend wie beispielsweise die Widerspenstige: „Weil Fehr ein SVPler ist und oft sein Maul wirklich weit aufreisst, hat er es wohl auch verdient“?

        Na dann gute Nacht.

        Und zum Schluss: mir ist es ziemlich egal, wie Sie abstimmen werden: es ist Ihr gutes Recht, ich verschwende keinen Gedanken an Ihre Stimme, damit können Sie mir also auch keinen Schreck einjagen.

      • tobe or not tobe sagt:

        @Henri: Wissen aber auch wie manche schweizer Bürger sich seit dem Auschaffungsgesetz verhalten? Ständig am provozieren, mit einer bereits voreingenommenen Haltung gegenüber allem fremden und andersdenkende. Der Linkshass hat Fuss bis in die bürgerlichen Gefilde gefasst und das ist mehr als bedenklich. ein Linker wird einem Chaoten gleichgestellt, was zum Teufel ist auch los mit euch.

        Diese Tendenz finde ich persönlich höchst bedenklich und sollte Einhalt gebieten werden.

        Sie müssen auch sehen, das das Volk mithört, wenn ein Politiik was zu sagen hat und auch die jungen hören hin. Sie sehen wohl nicht die Ohnmacht die die heutige Jugend fühlt, weil sie sich verarscht vorkommt. Und das auf beiden Seite, politischer Gesinnung..

      • Henri sagt:

        @tobe or not tobe 23. Januar 2011 um 05:17
        >>>
        @Henri: Wissen aber auch wie manche schweizer Bürger sich seit dem Auschaffungsgesetz verhalten? Ständig am provozieren, mit einer bereits voreingenommenen Haltung gegenüber allem fremden und andersdenkende.
        >>>
        Das sehe ich nicht so – vielmehr scheint mir, dass die Gegner der Initiative noch immer daran herumkauen (was aber auch normal ist: ich beispielsweise kaue auch noch an der Verwahrungsinitiative herum).
        Aber: die Ausschaffungsinitiative wurde angenommen, und damit ist vorerst mal Punkt.
        Wie die konkreten Gesetze dann sein werden, wird man sehen.

        >>>
        Der Linkshass hat Fuss bis in die bürgerlichen Gefilde gefasst und das ist mehr als bedenklich. ein Linker wird einem Chaoten gleichgestellt, was zum Teufel ist auch los mit euch.
        >>>
        Dies ist wohl eine Frage des eigenen politischen Standpunktes, zudem, „Hass“ scheint mir ein übertriebenes Wort und es wird heutzutage ja auch inflationär angewendet.
        Obwohl nicht Freund der Anglizismen, fällt mir momentan „Bashing“ als treffenderen Ausdruck ein.

        Mir meinerseits scheint, dass es hier, in diesem Forum, zum guten Ton zu gehören scheint, alles was nahe der SVP ist zu verunglimpfen, mit ständigen Seitenhieben zu bepflastern (Dumpfbacken, Hirnlose, Bösartige usw usw).

        >>>
        Diese Tendenz finde ich persönlich höchst bedenklich und sollte Einhalt gebieten werden.
        >>>
        Ja finde ich auch – aber das hindert uns beide ja gelegentlich auch nicht, bedenklich zu werden – scheint also auf beiden Seiten usanz zu sein.

        >>>
        Sie müssen auch sehen, das das Volk mithört, wenn ein Politiik was zu sagen hat und auch die jungen hören hin. Sie sehen wohl nicht die Ohnmacht die die heutige Jugend fühlt, weil sie sich verarscht vorkommt. Und das auf beiden Seite, politischer Gesinnung..
        >>>
        Als ich jung war, fühlte ich mich auch ohnmächtig und „verarscht“.
        Rückblickend scheint mir, es war gut, dass ich nicht mit 20 sagen konnte, wohin die Schweiz gehen soll: zu unausgegoren, zu naiv meine damaligen Ideen.
        Wenn man jung ist, hat man permamnent das Gefühl, die Welt hätte auf einen gewartet und man hätte sowieso soeben das Rad neu erfunden – egal, ob es nun gerade rund oder 5eckig ist.

      • interim placeholder sagt:

        Henri, Sie würden die Linken am Liebsten kastrieren, ausschaffen oder hinrichten. Nun, dass Sie ein Irrer sind, ist hier ziemlich unbestritten, aber Sie können hier ganz beruhigt sein, denn Ihre Art von Irrsinn ist in der Schweiz salonfähig. Man trifft ihn an jedem Stammtisch an, auch in respektableren Restaurants, sogar in Fressbeizen am Waisenhaus- und Bärenplatz. Wissen Sie, Henri, die Analyse tobes trifft es ins Schwarze, und ich weiss, dass hier zum Glück immer noch einiges an Einigkeit darüber herrscht.

        Fehr, das sage ich hier GANZ KLAR, tut mir NICHT LEID. Er ist geifernder Repräsentant einer hässigen, bösartigen Truppe von Bullies, von Leuten, die die Schweiz abschaffen wollen. Abschaffen? Ja. Die SVP ist GEGEN DIE SCHWEIZ, sie ist in unserer Demokratie nur so weit gekommen, weil das Wahlvolk das noch nicht gemerkt hat. Sie sagt immer, für die Schweiz zu sein, aber nene, Herr Fehr, DARAUF fallen wir schon lange nicht mehr herein. Natürlich will ich nicht, dass irgendjemand in der Schweiz so eine Behandlung erfährt, aber wenn ich jemanden auswählen müsste dafür, wäre Fehr wohl in der Top Ten meiner Favoritenliste (nahe bei Mörgeli, Köppel, Schlüer, Blocher). Hasse ich ihn? He, ja, tu ich. Würde ich ihn angreifen? Nein, sicher nicht, ich tu niemandem was an (darum frage ich mich, wozu ich eine Knarre hatte im Heiligtär).

        Warum sage ich das hier? Weil Sie, Henri, wohl absolut unbelehrbar sind und Hopfen und Malz verloren ist, dass Sie jemals noch ein nützlicher schweizer Bürger werden (ja „schweizer“ ist ein normales Adjektiv, darum schreibe ich es klein).

        Die Anarchos vom Albisgüetli waren Idioten, absolute Spinner, klar, und in keiner Weise wertvoll. Ich bin aber ganz anders, Henri.

      • Henri sagt:

        @interim placeholder 23. Januar 2011 um 18:05

        Ich kann Sie beruhigen.

        Ich finde auch, dass Sie ganz anders sind.

        Sehr anders.

      • tobe or not tobe sagt:

        @Henri: „Das sehe ich nicht so – vielmehr scheint mir, dass die Gegner der Initiative noch immer daran herumkauen (was aber auch normal ist: ich beispielsweise kaue auch noch an der Verwahrungsinitiative herum).
        Aber: die Ausschaffungsinitiative wurde angenommen, und damit ist vorerst mal Punkt.
        Wie die konkreten Gesetze dann sein werden, wird man sehen.

        Ja wir kauen drauf rum, aber man soll Entscheide akzeptieren, das stellt die Demokratie dar. Und das finde ich gut so. Was die Gegner machen können? Es ist noch nichts verloren. Es muss, auf jeden Fall, für eine humane Umsetzung dieses Gesetzes gesorgt werden. Die Schweiz solll nicht zu einem Bullenstaat verkommen.

        Ich habe Mühe damit das viele Tausen Bürger in dem Land hier geboren, geschult und das Land als Heimat sehen, obwohl sie einen Fremden Pass haben, nicht automatisch zu Schweizer werden nach 10-20Jahren… Sie sind fremde im eigenen Land!!!

      • Henri sagt:

        @tobe or not tobe 23. Januar 2011 um 22:12

        Wiewohl ich sehe, dass Sie noch immer an der Ausschaffungsinitiative herumkauen: es nützt nichts, das alles hier nun wieder aufzuwärmen, darum halte ich meine Meinung zurück.

  • max sagt:

    @tobe

    Sie haben es richtig mitbekommen?

    Nationalrat Fehr lag am Boden während eine Bande vermummter ökofaschistischer Sturmtrupps auf ihn lostrat mit den Füssen.

    Ist Ihnen klar, dass die Situation lebensgefährlich ist?

    Jedes Jahr von neuem werden genau auf diese Weise Menschen getötet und genau von dem immer gleichen Gesindel, dass die Linken auch noch in Schutz nehmen und verhätscheln.

    Ein ein einziger Tritt genügt, das Opfer bewusstlos zu schlagen. Das Opfer muss sich um jeden Preis wehren, solange es noch bei Bewusstsein ist.

    Dies ist eine klassische Notwehrsituation und genau eine wo eine Schusswaffe das einzig brauchbare Mittel für das unterlegene Opfer ist.

    Sie tobe, gehören Sie auch zu diesen linken Schlägertrupps, Chaoten, die brandschatzen, plündern, Menschen angreifen und in Lebensgefahr bringen?

    • tobe or not tobe sagt:

      @Max: Die Unterstellungen nehmen ja immer abstrusere Formen an. Habe ich irgendwie diese Gewalt gerechtfertigt? Sie bellen hier los als hätte sie ne Biene gestochen… Ich verabscheue Gewalt und habe nie welche angewendet, ausser zu meinem eigenen Schutz und gehöre ich nun zu diesen Trupps Maxxx?

      Das war keine Politik sondern Gewalt… Dies wäre nicht mein Weg also hören sie auf hier zu behaupten, einfach nur cool bleiben Max…

      Albisgüetli und kein Polizeiaufgebot wenn autonome vorprogrammiert waren… ? Kann ich nicht nachvollziehen

      • marcus sagt:

        kat, du solltest nicht mit steinen schmeißen, du hast dieses glashaus schon ein paar mal missbraucht. forgot?

    • Katharina sagt:

      Auch verbale Militanz und Hetze ist Gewalt, Herr M.
      Sie hetzten monatelang gegen ein abstruses konstruiertes Feindbild – in der Rhetorik so penetrant und konsistent wie der Braunauer Wicht damals.

      Was Sie unterschlagen, ist, dass das Wort Event-Security in ihrem Kaff wohl ein Fremdwort ist.
      Wenn eine stark polarisierende Partei wie jene ihren Event plant, muss sie mit Gegen-Demonstrationen rechnen und wie jedes einigermassen mit Sicherheitsfragen bewanderte weiss, ist Crowd Control das wichtigste.

      Aber diese unterliessen das mit Absicht, und der Herr hat sich bewusst in die Situation manövriert. Und jetzt kann er in der Öffentlichkeit das Opfer mimen.

      Wie sagte der damals zum Einmarsch in Polen in Verdrehung der Fakten:
      seit heute morgen wird zurück geschossen.

      Ihresgleichen tun die genau gleiche mediale Hetze und missbrauchen dazu auch diese Plattform hier. Und gegen diesen Missbrauch muss etwas unternommen werden.

      • tobe or not tobe sagt:

        Danke für die Flankendeckung 🙂

      • max sagt:

        …. Sagt die Frau, die sich in einer Luxusüberbauung in Kalifornien verschanzt, hinter mannshohen Zäunen, elektronischen Sicherungen, bis zu den Zähnen bewaffeneten privaten Sicherheitskräften.

        Herr Nationalrat Fehr hat das getan, was für jeden von uns normal und alltäglich ist: Er ist zu Fuss zu einer Vereinsversammlung gegangen. Gestört wurde er nicht von meinen Worten, sondern von einer gewalttätigen ökofaschistischen Sturmabteilung.

        @tobe: Ja, schön, Ihre Flanke ist gedeckt. Die R lässt ja anderslautende Kommentare stundenlang nicht durch.

        Zum anderen: Ich habe gefragt, ob Sie dazugehören. Ihrer Antwort zufolge tun Sie es nicht. Von mir aus soll Ihre Antwort gelten.

      • Als Sicherheitsspezialist muss ich allerdings ebenfalls sagen, dass die SVP eine denkbar schlechte Risiko- und Gefahrenanalyse gemacht hat. Der Sicherheitsverantwortliche dieser Veranstaltung hat geschlampt, und die Stadtpolizei auch. Und Herr Fehr war einfach naiv genug, dahin zu gehen, wo’s brennt. Berechnung dürfte es m. E. kaum gewesen sein, so lebensmüde kann angesichts der enthemmten Gewaltstrukturen- die Zahl der Delikte im Rahmen schwerer Körperverletzung nimmt laufend zu- auch ein Herr Fehr nicht sein.

        Dass wir mitterweile in einer Zeit leben, die sozial und ökonomisch ähnlich instabil zu werden droht, wie diejenige zwischen 1925 und 1933 in Deutschland, liegt auf der Hand. Dass es dabei zu gefährlichen politischen Verwerfungen kommt, ist die logische Konsequenz daraus. Eine Partei, die in ihren Werbeaktionen nur schon farblich mit der braunen Zeit kokettiert (schwarz, weiss, rot), sollte auf Wiederstand gefasst sein. Das Spiel mit der Angst des einfachen Mannes und der einfachen Frau von der Strasse ist eine Begleiterscheinung unserer Zeit, aus der ruckzuck ein politischer Flächenbrand werden kann. Andererseits verhält sich die Gegenseite angesichts der wachsenden sozialen Probleme so passiv, wie nur irgendwie möglich. Auch das fällt langsam irgendwie auf. Ausser das Kommende lässt sich sowieso nicht mehr verhindern- auch und vor allem im historischen Rückblick.

        Das wäre allerdings die denkbar schlechteste Entwicklung.

      • Katharina sagt:

        „…. Sagt die Frau, die sich in einer Luxusüberbauung in Kalifornien verschanzt, hinter mannshohen Zäunen, elektronischen Sicherungen, bis zu den Zähnen bewaffneten privaten Sicherheitskräften. “

        stimmt nicht so ganz. aber mir ist es lieber die Sicherheit professionellen Leuten zu überlassen statt einen staatlichen Blankoscheck zu unterstützen, damit Fanatiker wie Sie ihre Umgebung mit ‚Warnschüssen‘ unsicher machen können.

        Wieso reden sie eigentlich immer von Sturmtruppen? vermischen sie da Star Wars und Verschwörungstheorien zu einem Neo-Gotthelf’schen Epos?

      • Henri sagt:

        @Katharina 22. Januar 2011 um 20:45

        >>>
        Wie sagte der damals zum Einmarsch in Polen in Verdrehung der Fakten:
        seit heute morgen wird zurück geschossen.
        >>>

        Ahh.

        Der Nazivergleich musste ja auch noch kommen, egal ob er passt oder nicht.

      • Katharina sagt:

        Herr M wendet die gleiche verdrehende Rhetorik wie der braunauer Wicht an. Die gleiche Hetzerederei. Somit ist es gegeben, dass die Analogie gezeigt wird. ‚musste ja kommen‘ stimmt somit.

      • tobe or not tobe sagt:

        @Henri / Max: Ihr beisst euch fest wie heulende Höllenhunde. Was ist mit euch auch los? Seit ihr so festgefahren in dieses Links/Rechts Schema? Alles was von links kommt ist ja sowieso Gutmenschenzeug und anarcho-, öko-, vegi-, femminin oder wie auch sonst wie faschistisch.Und verhaltet euch wie 2 Beamte, die Leute wie uns am liebsten auf eine Abschlussliste stellen möchten

        Ihr bezichtigt hier immer wiede Leute, linke Gutmenschen zu sein, und das man sich zu schämen habe, wenn mann noch die linken Parteien unterstützt. Ihr redet daher wie Katharina auch schon erwähnt hat..

        Wie 2 braune hirngewaschene Albisgütlijünger…. Sorry für Euch ist ja auch alles abzuschiessen und wegzusperren was links ist.??!! Und ihnen ist bewusst, das einige von der SVP und SD!!! regelmässigen Kontakt zu Rechtsradikalen tätigen? Kolummnen in braunen Zeitschriften verfassen oder sogar an Tagungen von Islamgegnern und Faschisten besuchen?

        Erzähle Sie mir nichts von Politik, ich hatte weit mehr Einblick in die schweizer Politwelt, als Ihnen lieb ist. Und glauben sie mir eins, da stinken alle nach dem Wc…..

        Ist das Demokratie wenn es nicht mehr um die Sache geht, sondern nur noch um die Verachtung der politischen „Gegner“ zu manifestieren ?

        Nein, sondern systematische Verunglimpfung von „politischen Gegnern“.

        Das der Herr Fehr provoziert haben soll, indem er einfach durch den Demonstrationszug lief, kann ich mir lebhaft vorstellen. Aber es war falsch dreinzuschlagen, ist aber ein Zeichen der Ohnmacht, wenn nur noch Gewalt Aufmerksamkeit gibt und würde ich auch nicht rechtfertigen wollen.

      • max sagt:

        @Katharina

        Sie fragen nach einem Wort, was die Sturmabteilung sei. Und hinterher tun Sie so, als wüssten Sie Bescheid über deutsche Geschichte. Also hier die Nachhilfe für Anfänger, aus wikipedia:

        Die Sturmabteilung (kurz SA) war die paramilitärische Kampforganisation der NSDAP während der Weimarer Republik und spielte als Ordnertruppe eine entscheidende Rolle beim Aufstieg der Nationalsozialisten, indem sie deren Versammlungen vor Gruppen politischer Gegner mit Gewalt abschirmte, bzw. deren Veranstaltungen massiv behinderte.

        Und was den persönlichen Schutz angeht: Sie wollen mir nicht im Ernst verzapfen, Sie würden jeden, wie auch immer gearteten Angriff über sich ergehen lassen?

        Wie würden sich unter keinen Umständen selber zur Wehr setzen und auf die privaten Profi-Sicherheitsleute warten?

        Und jegliche Notwehrhilfe würden Sie den Profi überlassen? Und Sie würden einfach seelenruhig danebenstehen und zuschauen, wie ein wehrloser am Boden liegt und bewusstlos getreten wird?

        @R
        Wie war das mit ehrverletzend und so?
        tobe

        Wie 2 braune hirngewaschene Albisgütlijünger….

        ist nicht ehrverletzend? Aha!

      • marcus sagt:

        missbrauch dieses blogs? und das sagst ausgerechnet du?

      • Henri sagt:

        tobe or not tobe 23. Januar 2011 um 05:07

        >>>
        @Henri / Max:

        Wie 2 braune hirngewaschene Albisgütlijünger….

        systematische Verunglimpfung von “politischen Gegnern”.
        >>>

        – Wie 2 braune hirngewaschene Albisgütlijünger….
        – Systematische Verunglimpfung von „politischen Gegern“

        q.e.d?

        Würden Sie genau dies genau so nochmals schreiben?

      • Henri sagt:

        @Katharina 23. Januar 2011 um 03:13
        >>>
        Herr M wendet die gleiche verdrehende Rhetorik wie der braunauer Wicht an. Die gleiche Hetzerederei. Somit ist es gegeben, dass die Analogie gezeigt wird. ‘musste ja kommen’ stimmt somit.
        >>>

        Miss K. wendet ebenfalls verdrehende Rethorik an.

        Somit gilt die Analogie ebenfalls für Miss K.

  • max sagt:

    Genau darum wollen die Linken das Volk entwaffnen:

    Damit die ökofaschistische Sturmabteilung freie Hand hat und demokratisch gewählte Volksvertreter ungehindert unter den Augen der Polizei spitalreif prügeln können:

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wir-sind-hier-um-mit-Worten-zu-kaempfen-nicht-mit-Faeusten-/story/30085491

    • Henri sagt:

      Wen wundert es, dass die Statdzürcher Polizei die Sicherheit nicht garantieren konne (wollte?).

      Bei einem linken Polizeischeff, welcher nach eigenem Bekunden selbst schon gerne auf der anderen Seite der Absperrung, bei den Linksautonomen, dort wo auch die Chaoten sind, mitgegangen wäre.

    • Henri sagt:

      Noch was ist mir aufgefallen am Bericht über diese Diskussion:

      http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/01/22/Schweiz/Abstimmungs-Arena-Waffenschutz-Initiative-stellt-alle-unter-Generalverdacht

      «Sie können auch mit einer Leihwaffe schiessen, Herr Maurer.»
      Chantal Galladé, Nationalrätin (SP/ZH)

      Als Sportschütze muss man eine Waffe haben, welche man kennt.
      Da sieht man einmal mehr: die Frau hat keine, aber wirklich gar keine Ahnung von Waffen und vom Schiessen (dafür aber umso mehr vom Herumrollen von Augen (grins), will aber wissen, ob und wie man weiterhin schiessen könne.

      • tobe or not tobe sagt:

        Aus aktuellem Anlass:

        http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/svp-nationalrat-fehr-zusammengeschlagen-165109

        Wie der «Tagesanzeiger» schreibt, bedauerte Fehr, keine Waffe auf sich gehabt zu haben. Er hätte abgedrückt, sagte er.

        Eine Schramme am Kopf und wohl einen riesen Schreck hat Herr Fehr erfahren..zu bedauern, aber;

        Idiiotie dieser autonomen aber noch die grösser Dummheit in der Aussage, von Hass zersetzten Herrn Fehr..

      • Widerspenstige sagt:

        Wäre besagter Herr Fehr mit seinen bisherigen intoleranten Aussagen was Andersdenkende anbelangt nicht so arrogant und sorglos über mögliche Folgen davon umgegangen, wäre dieser Vorfall nie passiert. Wer Hass schürt, wird Hass ernten. Steht Schwarz auf Weiss in der Bibel!

      • marcus sagt:

        man müsste vielleicht auch stiefel auf die liste der waffen setzen. die können nämlich auch töten.

      • Henri sagt:

        Widerspenstige 22. Januar 2011 um 15:45
        >>>
        Wäre besagter Herr Fehr mit seinen bisherigen intoleranten Aussagen was Andersdenkende anbelangt nicht so arrogant und sorglos über mögliche Folgen davon umgegangen, wäre dieser Vorfall nie passiert. Wer Hass schürt, wird Hass ernten. Steht Schwarz auf Weiss in der Bibel!
        >>>

        Aha.
        Dann aber doch gleich richtig.

        Auge um Auge, Zahn um Zahn.

        Aber vielleicht, Frau Widerspenstige,

        haben Sie bereits 10 Sekunden nach dem Abdrücken Ihres Beitrages gemerkt, welchen Blödsinn Sie da propagieren, dass Sie damit letztlich Selbstjustiz in jeder Form rechtfertigen?

        Man kann nur auf Ihre eigene ganz private Einsicht hoffen – die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt – obwohl, bei Ihnen ….

  • Karl sagt:

    Sind weniger Waffen sicherer?
    „Weniger Waffen sind sicherer“ ist eine allzu einfache und nur auf den ersten Blick einleuchtende Formel. Es kommt auf die Umstände an: Man denke sich zwei Personen, jede mit einer Waffe. Nun nehme man einer Person die Waffe weg. Wird nun, dank weniger Waffen, die Sicherheit besser? Nein, die Unsicherheit wächst, zumindest für die waffenlose Person. Bewaffnete haben vor Unbewaffneten einen riesigen Machtvorsprung. Darum stimmt die obige Formel eigentlich nur im Grenzfall, wenn es dann überhaupt keine Waffe mehr gibt. Theoretisch ist die Sicherheit optimal, wenn alle gleich stark bewaffnet sind. Die grösste Unsicherheit pro Person herrscht dann, wenn in einem Kollektiv nur wenige über Waffen verfügen und die anderen nicht.
    Waffen können agressiv oder defensiv eingesetzt werde. Unsere Armeewaffen und die zahlreichen privaten Waffen in den Händen rechtschaffener und verantwortungsbewusster Bürger sind defensiv. Sie sind wirksame Abschreckung und unschätzbarer Schutz gegen das Verbrechen. Meinen wir jetzt, auch von einer gravierenden Aenderung nichts negatives befürchten zu müssen, weil uns die Sicherheit allzu selbstverständlich geworden ist? Das wird man vielleicht nach Annahme der Initiative erst zu spät erkennen.
    Schlimm ist, wenn sich die Waffen in den falschen Händen befinden, wie z.B. dort, wo die Mafia wegen verkehrter Waffengesetzgebung das Gewaltmonopol erlangt hat. Gerade das könnte uns drohen, wenn die Initiative angenommen würde. Darum muss man „Nein“ stimmen!

  • Karl sagt:

    Wer, geschützt durch Waffen, lange angstfrei gelebt hat, wird übermütig und schafft sie ab!

  • Jörg sagt:

    Es geht nicht darum, ob ich eine Waffe zu Hause haben will, sondern um das Recht eine zu haben. Jeden Besitzer einer Waffe als „Waffennarr“ oder anderweitig als geistig behindert einzustufen zeugt nicht wirklich von objektiven Argumenten. Ich finde jede Gewalttat ist traurig, egel ob mit oder ohne Waffe (oder Schusswaffe). Die Initiative zielt auf Schusswaffen, die bei einigen wenigen Prozenten der Gewalttaten eine Rolle spielen, aber Schusswaffen sind sehr geignet für die Boulevard-Medien. Kurze prägnante Begriffe, ein Objekt dass zumindest dem grössten Teil der weiblichen Leser unbekannt ist und schon sind die Grundlagen da, um Ängste zu schüren.

    Ich will mein Grundrecht auf Selbstverteidigung nicht aufgeben, selbst wenn ich es im Moment vielleicht nicht brauche!

    PS: Eine bewaffnete Gesellschaft ist eine höfliche Gesellschaft

    • Karl sagt:

      Die Menschenrechte und der Waffen-Bedarfsnachweis.
      Warum gibt es das Bedürfnis, eine Waffe zur Selbstverteidigung zu haben?
      Im Unterschied zu anderen Lebewesen hat der Mensch keine Abschreckungs- und Verteidigungsorgane und kann sich unbewaffnet nicht einmal gegen ein Tier wehren. Darum konnte er seit Urzeiten nur als Bewaffneter überleben. Er hat natürlich immer noch den Reflex in sich, sich mit einer der jeweiligen Bedrohung entsprechenden Waffe zu versehen. Die UNO hat darum ausdrücklich ein Menschenrecht auf Leben, Freiheit und Sicherheit formuliert. Logischerweise ist damit auch das Recht auf Selbstverteidigung und Notwehr gewährleistet. Wer aber die dafür erforderlichen Mittel verweigert, schafft diese Rechte ab. Dass eine Behörde dieses entscheidet, wie es die Initiative verlangt, ist für einen mündigen Menschen eine Ungeheuerlichkeit. Der Bedarfsnachweis missachtet den Art. 3 der UNO-Menschenrechte und damit zwingendes Völkerrecht.

    • @Jörg
      „Eine bewaffnete Gesellschaft ist eine höfliche Gesellschaft“: Das ist unbedingt bedenkenswert, und wohl matchentscheidend für den Unterschied zwischen CH und D. In D gibt es weniger Waffen im Haus, aber der Umgang ist in der Folge „dirrekter“, „nassforsch“.

  • hausmannus sagt:

    Aus dem Tagi von gerade eben:
    Aus rein militärischer Sicht bestehe kein Grund, die Waffe zu Hause aufzubewahren, wird der ehemalige Kompaniekommandant Urs W. Honegger zitiert – «weder für den Fall einer Mobilmachung noch für das obligatorische ausserdienstliche Schiessen».

    und weiter: Er habe „von keinem einzigen Offizier eine objektive und nachvollziehbare Begründung gehört“.

    ALSO SOWAS!

    Da rede (schreibe) ich mir hier über Tage hinweg den Mund fusselig, und dann bringen die das ERST JETZT! Hätt ich mir doch die ganze Schreibe sparen können! Maurer muss denen noch gewaltig Dampf unter dem Hintern machen, damit die bei der nächsten solchen Frage auch wirklich wie die beste Armee der Welt reagieren: Nämlich sofort, und nicht wenn das gemeine Fussvolk den Feind schon in die Flucht geschlagen hat!

    🙂

  • Soeren Schmidt sagt:

    Das gefährlichste Tötungswerkzeug ist immer noch das Messer. Schusswaffen kommen nur verhältnissmässig selten zum Einsatz. Ok. Schlimm genug… Aber warum bleibt denn eine Frau bei einem Mann wenn derjenige sie MEHRFACH mit einer Waffe (Egal ob Messer Knüppel oder Knarre) bedroht hat??? Nicht Waffenbesitz, sondern Waffenmissbauch sollte verfolgt werden. Bitte da ansetzen wo die probleme sind und nicht an etwas ansetzen was man aus irrationalen gründen nur einfach nicht mag und dem anderen gerne wegnehmen will.

  • Henri sagt:

    Heute auf tagesschau.sf.tv: 150 Tote pro Jahr auf den Schienen der SBB.

    Ob die rund 100 Selbstmorde da mit eingerechnet sind?
    Ich nehme es an.

    Ob man da nicht auch was tun sollte?
    Eine Initiative zum Schutz vor Lokomotiven?

    • tobe or not tobe sagt:

      heftig heftig.. habe ich auch gesehen.

      Stilles schweigen tut sich hier auf… in 5 Jahren über 700 Personen!!!

    • fufi sagt:

      Bitte ZUERST eine Initiative zum Schutz vor Mördern im Strassenverkehr (Mörderinnen mitgemeint!)

    • Henri sagt:

      Und Alkohol?

      Auch gleich verbieten?

      Allerdings, nicht vergessen: die US-Mafia hat ihre Macht während der Prohibition erst richtig begründen und zu einem Bollwerk gegen den Staat, bzw. zu einem Staat im Staat ausbauen können. Und dieses kriminelle Fundament ist bis heute unerschüttert.

      Aber, fufi,

      einmal mehr tut sich hier eben Schweigen auf, wie to be es so umschrieb:

      – rund 100 Selbstmörder pro Jahr, welche von der Brücke oder sonstwie vor den Zug springen (offizielle Zahl der SBB), vom Schaden, welchen der Lokführer davonträgt, ist kaum je die Rede,

      – man schätzt, dass rund 10% der schweren Strassenverkehrs-Selbstunfälle mit Todesfolge ein Suizid ist (war für mich auch neu).

      Die Waffen einziehen, strengere Strassenverkehrs-Gesetze, Brücken mit hohen Zäunen versehen, Rasierklingen nicht mehr verkaufen: alles nur Symptombekämpfung.

      Wo ist hier in diesem Forum die Frage, warum die Leute sich umbringen, in einem der reichsten Länder, in einem der sichersten Länder dieser Welt, wo man praktisch nichts zu befürchten hat ausser Langeweile und einem eklatanten Mangel an persönlicher Herausforderung?
      Wo der Sinn des Lebens mittlerweile darin zu bestehen scheint, das richtige Label auf den Kleidern aufgestickt zu haben, trotz Kind regelmässig in der Schickimicki-Bar den Latte Macchiato zu konsumieren, sein unwichtiges Leben auf seiner eigenen persönlichen Webseite einer uninteressierten Welt zu präsentieren?

      Ist es vielleicht gerade dies?

      Warum machen Leute Bungee-Jumping?
      Warum Base-Jumping?
      Extremklettern?
      Downhillen?
      Hypermarathon?

      Sind das diejenigen, welche ebenfalls an unserer Watte-Welt verzweifeln, aber nicht Suizid begehen, sondern unkalkulierbare Risiken eingehen?

      Ertragen die Leute vielleicht die Leichtigkeit des Lebens nicht, haben sie, haben wir in unserem Leben zuviel geregelte Musse und zuwenig Muss?

      Mir scheint es so.

      • tobe or not tobe sagt:

        Ein scharfes Waffengesetzt hat wohl noch nie vor Selbstmord geschütz und sollte auch nicht der Grund zur Verbuannung von Waffen aus unserem Alltag sein.

        Nun solange Waffen gebaut werden, werden sie verwendet.. Doch als kleiner 7 Millionen Staat, denken viele ist ja nicht viel zu ändern. Stimmt teilweise, aber nur teilweise. Kennen Sie den Schmetterlingseffekt? Ein kleiner Flügelschlag kann auf der andern Seite der Erde einen Taifun auslösen. Nun in jeder Handlung sehe ich die Möglichkeit einen Taifun auszulösen.

  • Beyeler sagt:

    Angst geht irgendwie mit … in meiner Erinnerung, Erlebtes, sitzt in mir tief! Für viele ist ANGST nur ein Wort mit 5 Buchstaben!!

    Waffen und Munition gehören nicht in den Privathaushalt! Egal ob militärische oder sportliche Angewiesenheit gegeben ist. Waffenbesitz müsste systematisch geprüft werden d.h. kontrolliert, unangemeldet, Bereitschaft (gestztlich) gegeben, ja ein Muss! Waffen müssten (zerlegt ….. !!!) getrennt von Munition aufbewahrt werden, dies in jedem Fall!! Wieviel Schweres vermieden werden könnte, wenn schon nur der schnelle Griff zur Armeewaffe / Waffe etwas erschwert würde! Wer töteten will kann töten, mit ohne Armeewaffen … dennoch … hoffe dass aussagekräftig bei der Abstimnmung der Sache Rechnung getragen wird.

    40 Jahre Frauenstimmrecht ……………..!? Frauen (und Männer) sollten ernst genommen werden, nur zusammen geht es!

    Als junge Frau mit 2 Töchterchen, musste ich mir anhören, über lange Zeit: „bevor ich von Dir geschieden werde, brauche ich meine Waffe bringe Dich, die Kinder und mich um …………..“! 40 Jahre liegen dazwischen ………… dieses Wort mit 5 Buchstaben liegt kalt in meiner Erinnerung. Der Testgriff zu den eingenähten Schlüsseln, noch fühlbar „als ob ich gestern noch getan hätte ….!

    Was da zwischen den Zeilen zu verstehen ist, sollte gehört werden: Jetzt erst recht! . Angst, Ein Wort mit nur 5 Buchstaben ANGST! Ja und mehr nicht?? Über sehr lange Zeit nähte ich die Schlüssel, die Zugang zu Waffe und Munition gaben, ein … erster Griff (wohl tausendmal und mehr getätigt) nur der gab mir etwas Sicherheit, nahm aber keineswegs die Angst, dieses eine Wort mit nur 5 Buchstaben!! Liegt 40 Jahre zurück – diese Angst hat ein anderes Gesicht heute – geblieben ist zweifelsohne das Erlebte …….! 1000x und mehr, war ich die Dumme, welche die besagten Schlüssel „verlegte“, nicht sofort fand, gerade (oder nie mehr) am üblichen Platz zu finden waren ………….!

    Töten mit der Waffe? Der Griff zur Waffe muss massiv erschwert werden!!! Mit Verweis auf This Jenny, SVP Ständerat – denke – er weiss was diese 5 Buchstaben sein können.

    • Thomas sagt:

      Unsere Leute (Privatpersonen) haben ein Recht sich mittels Waffen (Feuerwaffen oder Messer),effizient zu verteidigen, wenn es die Lage (Notwehr) erfordert. Es gibt eben umgekehrt auch ein Riskio, Opfer eines Angriff von einem übermächtigen Gegner zu werden, genau dann braucht es Waffen (Feuerwaffen, Messer) um einem Gegner abzuhalten. Wenn man so will zum Ausgleich der Kräfte.
      Das Bundesgericht hat X Mal bestätigt, dass ein Waffeneinsatz z.B. vom Messer gerechtfertigt ist in Notwehr.
      Ich werde mein Messer sicher nicht einfach so ohne einen Sachgrund abgeben oder daheim lassen, wenn ich das Messer in friedlicher Manier während X Jahren ohne Klage auf mir getragen habe, sehr wohl zum Eigenschutz.

      • hausmannus sagt:

        „haben ein Recht sich mittels Waffen“ – Sie sollten wieder mal die entsprechenden Gesetze lesen! Dieses Recht haben „unsere Leute“ nicht, ausser sie verfügen über den Schein dazu (ne, ich meine nicht die licence to kill).

      • Thomas sagt:

        Wenn sie vom „Schein“ reden meinen sie vermutlich den Waffentragschein gemäss SR 514.54 Art. 27, WG. Nun gut, Waffentragscheine werden gegen ein Bedürfnis an unbescholtenen Bürger abgegeben, aber nur in der Theorie. In Tat und Wahrheit werden gar keine Waffentragscheine für Feuerwaffen oder Messer an Normalbürger abgegben, sondern nur an Bonzentypen und Personenschützer.

        Richtig ist: Das Notwehrrecht erlaubt sehr wohl den Einsatz von Waffen (Schusswaffen, Messer) zur Abwehr eines sich im Gang befindlichen Angriff auf sich selber oder eine Drittperson. Ein Opfer darf sich eben nicht nur mit gleichen Mitteln wie es angegriffen wird verteidigen, sondern mit stärkeren Mitteln, welche erfogsverprechender sind.

        Es ist also an ihnen, sich kundig zu machen wie das Bundesgericht in entsprechnden Fällen das Recht auf Notwehr definiert hat. Ich hingegen weiss es schon, Waffen sind erlaubt.

    • Roman Günter sagt:

      Die Angst, Frau Beyeler, war die vor Ihrem Mann. Sie sind Opfer einer Straftat, eben die Morddrohung. Wir müssen es als unsere Pflicht ansehen, Opfern in unserer Mitte zu helfen. Mit dieser Initiative sollen aber gesellschaftliche Probleme gelöst werden und das sollte möglichst rational geschehen. Das Mittel zu eliminieren ist einfach zu billig und beleidigt unsere Gesellschaft als Ganzes. Es wird niemandem geholfen! Man kann durchaus nachvollziehen, wenn sich Opfer zum Beispiel für die Todesstrafe aussprechen, aber gesellschaftlich muss auf einer anderen Ebene gedacht werden. Sonst laufen wir in Gefahr, uns ein totalitäres Korsett zu verpassen. Und es wird immer wieder Menschen geben, welche genau ein solches System für sich nutzbar machen können. Es beginnt meistens mit Gesinnungsterror. Die Verteidigung persönlicher Freiheit sollte als Vermächtnis an unsere Kinder angesehen werden und darf daher nicht so leichtfertig auf’s Spiel gesetzt werden. Dafür muss von jedem Mitglied unserer Gesellschaft Respekt für die Anderen eingefordert werden. Wer das nicht kann, soll durchaus von der Gemeinschaft ausgeschlossen werden können.

  • max sagt:

    Heute online in der Bernerzeitung:

    Die Berner Polizistin und Nationalrätin Andrea Geissbühler bringt es auf den Punkt: Ein Messerangriff ist für einen Polizisten ungleich gefährlicher als der Angriff mit einer Pistole.

    Eine schusssichere Weste kann mit einem scharfen Messer ohne grosse Probleme durchtrennt werden. Im Berner Bahnhof wurde vor wenigen Jahren ein Polizist auf die Art lebensgefährlich verletzt, trotz schusssicherer Weste.

    Ein trainierter Nahkämpfer kann bei einem Pistolenangriff dem Täter die Pistole aus wegschlagen und ihn arretieren ohne weiter in Gefahr zu kommen. Bei einem Messerangriff ist das sehr viel schwerer zu bewerkstelligen und wird in jedem Fall zu einer blutigen Angelegenheit.

    In der Schweiz werden pro Jahr gut 200 versuchte oder vollendete Tötungsdelikte begangen. In einem Drittel der Fälle übelebt das Opfer den Angriff nicht. Hieb- und Stichwaffen sind mit grossem Abstand die häufigsten Tatwerkzeuge.

    Darum fordert Frau Nationalrat Andrea Geissbühler zu Recht ein Messerverbot. Ich selber wäre für folgendes Vorgehen:
    Sämtliche Papierscheren, Küchenschnitzer, Stricknadeln, Holzbeile sind mit einer fortlaufenden Seriennummer zu versehen. Kandidaten für den Erwerb solch gefährlicher Gegenstände haben gebührenpflichtig einen Gefahrenerwerbsschein zu besorgen.

    Dazu ist Strafregisterauszug vorzulegen, den Nachweis kundiger Handhabung und rechtlicher Kenntnisse ist zu erbringen, sowie einen Nothelferkurs zu absolvieren. Zudem muss das Bedürfnis für den Erwerb dieser gefährlichen Gegenstände nachgewiesen werden. Insbesondere Stricknadeln werden nur noch an lizenzierte Grossmütter aus dem Altersheim-Strickclub abgegeben.

    Anschliessend sei ein zentrales Register über den Besitz von Papierscheren, Küchenschnitzern, Stricknadeln und Holzbeilen einzurichten.

    Nachdem das zweithäufigste Tatmittel in der Schweiz Strangulieren und Ersticken ist, wäre vergleichbares auch für Seidenschals, Packschnüre, Kopfkissen, Elektrokabel und Plasticsäcke zu prüfen.

  • Aber wer denn sagt, dass Du die Waffe abgeben musst, wenn Du aus dem Schützenverein austrittst? Der Bedarf kann ja auch anderweitig gegeben sein? Waffensammeln wird wohl ein legitimer Grund sein, zumindest ist das aus dem Argumentarium der GSoA (http://www.gsoa.ch/themen/waffen-ins-zeughaus/argumente/) so ersichtlich.

    • Thomas sagt:

      Der Bedarf kann oder könnte erwiesen sein, aber ebenso gut vielleicht nicht. Zur Überprüfung vom Bedürfnis werden sicherlich Gebühren und Kontrollbesuche vom Amt fällig sein. Waffensammler gibt es heute schon und die sind im WG erwähnt. Stichwort: Seriefeuerwaffen, aber eben die sollen bekanntlich verboten und enteignet werden.

    • Reto Menzi sagt:

      Wer entscheidet dann, wer Waffen sammeln darf? Werden zusätzlich psychiatrische Gutachten eingefordert werden oder reichen die aktuell gültigen Bestimmungen? Da diese Fragen zur Zeit niemand beantworten kann und meines Erachtens die aktuell gültige Gesetzgebung völlig ausreichend ist, kann sich die Eidgenossenschaft die zu erwartenden Kosten ersparen und diese Gelder stattdessen in den besseren Vollzug dieser Gesetze investieren.

  • Fred Hofer sagt:

    Es soll mir mal jemand schlüssig erklären, wie es kommt, dass die Schweiz punkto Waffendichte hinter den USA und Jemen Rang 3 belegt, aber punkto Schusswaffenkriminalität weit hinten rangiert; der Zusammenhang zwischen Kriminalität und Verfügbarkeit von Schusswaffen scheint mir nicht so klar, wie von den Initianten behauptet. Ich habe auch meine Zweifel, dass die Suizidrate bei einer Annahme langfristig sinken wird, kurzfristig sicher, aber ich bin mir sicher, dass langfristig die Schusswaffe dann halt doch durch ein anderes Mittel ersetzt wird.

    Es fehlt mir gewiss nicht an der Emphatie für die Opfer von Schusswaffen. Im Gegenteil, ich habe keinerlei Verständnis für solche Sachen, und ich finde es richtig, dass Waffen auf dem Verwaltungsweg konfisziert und nur allenfalls nach einer psychiatrischen Begutachtung wieder ausgehändigt werden, wenn einer wegen Drohverhaltens u.ä. auffällt. Waffen sind grundsätzlich gefährlich, deshalb sollen sie auch nicht ohne weiteres erworben werden dürfen. Die Armeewaffe braucht es nicht mehr im Haushalt, aber Schützen sollen sie weiterhin haben dürfen. Von mir aus kann man den Erwerb noch erschweren, indem zusätzlich zum Strafregisterauszug ein Führungszeugnis der Gemeinde und/oder der Polizei beigebracht werden muss. Im Strafregister erscheinen nämlich nur rechtskräftige Verurteilungen, ein notorischer Schläger, der von seinen Opfern nicht angezeigt wird, hat also einen sauberen Strafregisterauszug.

    Mich stört nur eines: Dass ich künftig einen Bedarf nachweisen muss. Es reicht nicht, dass ich ein gesetzestreuer Bürger bin, und ich soll nicht mehr berechtigt sein, eine Waffe zu erwerben, weil mir eben Waffen gefallen, so wie anderen Leuten schöne Autos (die mich wiederum nicht interessieren). Trete ich aus dem Schützenverein aus, muss ich die Waffe abgeben, wie verantwortungsbewusst ich auch bin. Daher, und nur daher lehne ich die Initiative ab.

    • hausmannus sagt:

      Herr Hofer: „Zusammenhang zwischen Kriminalität und Verfügbarkeit von Schusswaffen“ – Das ist recht einfach, wenn man bereits ist, zuzuhören.

      Die Verfügbarkeit von Schusswaffen erhöht die Kriminalität schon, was diverse Studien belegen. Nur überlagern andere Faktoren diesen Zusammenhang so, dass er im Vergleich z.B. USA-CH nicht direkt erkennbar ist. Die Schweiz hat (oder hatte) sehr viele Qualitäten (direkte Demokratie, vernünftige Politik, Kirche, Wohlstand, vernünftige Patrons etc.), welche die Kriminalitätsrate enorm senken. Da fällt die Erhöhung durch die hohe Verfügbarkeit von Schusswaffen nicht auf.

      Dass man den Bedarf einer Schusswaffe nachweisen muss, ist das beste Argument in der ganzen Debatte! Waffen, die nur zum Ansehen, Sammeln oder was auch immer da sind, erhöhen die Gefahr und bieten keinerlei konkreten Nutzen. Das Risiko-Nutzen-Verhältnis ist hier extrem schlecht. Die Gefährlichkeit des Verkehrs ist bekannt, man nimmt sie in Kauf, weil man den Nutzen für sehr, sehr hoch hält.

      • martin rohner sagt:

        In Japan herrscht ein absolutes Schusswaffenverbot – trotzdem ist die Suizidrate noch um einiges höher als bei uns!
        Wie sieht denn der Bedarfsnachweis aus? Im Reichswaffengestz von 1938 hiess es, dass nur noch „vertrauenswürdige Personen“ eine Waffe erwerben dürfen. Das hiess damals, nur noch Mitglieder der Partei. Dies dürfte auch ein Grund sein, weshalb das Volk den Psychopaten nicht los wurde! Es ist auch ein Grund, weshalb sich die verfolgten Volksgruppen nicht wehren konnten (Stichwort Bielski Brüder ).
        Giovanni Rostagno, ein protestantischer Prediger, der 1925 im Eröffnungsgottesdienst der 6. Völkerbundssession in Genf unter dem Titel „La Paix!“ predigte und das Ende des Prinzips „si vis pacem, para bellum“ (wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor) verkündete, musste als alter Mann kurz vor seinem Tod im Advent 1944 die von den Nazis an Laternen zur Abschreckung erhängten Partisanen betrachten.

        Ich besitze keine Waffe und leistete nie Militärdienst, bin aber trotzdem gegen diese Vorlage! Wenn es diesen Gruppierungen wirklich um Suizidprävention gehen würde, müssten Sie das Problem bei der Wurzel anpacken und nicht eine Auswirkung bekämpfen!

        Es wird von 300 Schusswaffentoten pro Jahr geredet – die off. Statistik sagt jedoch was anderes. Zudem sind anscheinend der überwiegende Teil „illegale Waffen“.
        Es wurde weiter von über 4000 Schusswaffentoten (einige CVP-Frauen schrieben in Leserbriefen von 12’000 toten!!!!) seit 1970 gesprochen – die Statistik wird jedoch erst seit 1990 geführt!
        Es wird geschwafelt, dass sich Selbstmorde verhindern liessen. Meiner Meinung nach sehr heuchlerisch und zynisch! Die Waffe steht am Schluss der sich selbstverstärkenden Spirale genannt „lebensmüde“ – nicht am Anfang! Was macht der Staat, wenn einer Lebensmüde ist? Er nimmt ihm den Führerschein ab, stellt ihn unter Vormundschaft und sperrt denselben präventiv per FFE und Valium einmal 3 Wochen in einer geschlossenen Klinik kalt! Super Hilfe, alle Profitieren (Vom Strassenverkehrsamt über Pharma bis zur Klinik), nur dem betroffenen geht es in der Regel nicht besser! Im Gegenteil, sein Selbstwertgefühl dürfte durch das führsorgliche Verhalten noch mehr gelitten haben.
        Wenn er Staat (oder besser dieses Komitee) die Psyche und das Leben seiner Bürger wirklich schützen wollte, würden Sie bei der Ursache (Stress, Überforderung, Überbevölkerung, Perspektivlosigkeit, soziale Kälte, Druck, die ewige Verbotitis (jeder Millimeter des Lebens ist reglementiert)! etc.)und nicht bei der Auswirkung ansetzen!
        Die Schweiz hat die zweithöchste Schusswaffendichte der Welt (nach Jemen VOR USA) und trotzdem relativ wenige Missbräuche (ausser Selbstmorde!). Wenn wir nun alle
        Waffen verbannen, wird sich kaum ein Selbstmord verhindern lassen! Man springt dann halt von Gebäuden und Brücken oder geht zum nächsten Bahnhof. Somit wird das eigene Leben trotzdem beendet und das der „Aufräumer“ auch nicht angenehmer!
        Es sterben wesentlich mehr Menschen am langsamen Selbstmord genant Alkoholismus! Würde man selbe abstruse Logik anwenden (Wenn wir nur ein Leben schützen können, sollte wir es tun!), müssen wir SOFORT sämtliche Alkoholika verbieten – ebenso das Autofahren, Brücken und hohe Gebäude! Von der Eisenbahn ganz zu schweigen (150 Tote im Jahr!).
        In so einem Staat möchte ich aber auf keinen Fall existieren. Das Leben ist nun halt einfach einmal tödlich! Es gab und gibt immer Menschen, die ein Verbrechen verüben oder keine Lust mehr auf die eigene Existenz haben! Dies können wir kaum verhindern – erst recht nicht, in dem die betroffenen weggesperrt werden – denn irgendwann kommen diese wieder heraus. Ob ein Verbrecher zu einem besseren Menschen wird, wenn er 23h mit anderen Verbrechern eingesperrt ist wage ich zu bezweifeln! Das selbe gilt für den Mental labilen Menschen.
        Diese initiative ist für mich das Zeichen, dass ein Teil der Gesellschaft der anderen nicht mehr traut! Solch ein Klima der Missgunst und des „Unvertrauens“ kann sehr unheilvoll sein.
        Ich selber besitze keine Waffe (ausser ein paar Taschenmesser), gestehe diese aber jedem vernünftigen und umsichtigen Bürger zu.
        Leider stimmt es, dass sich Verbrecher nicht an die geltenden Gesetzte halten (sonst gäbe es ja keine!). Wie man am Beispiel von England sehr schön sehen kann nutzt ein solches Verbot nichts – im Gegenteil (Seit Waffenverbot 40% anstieg trotz Videoüberwachung!)!
        Deshalb hoffe ich, dass die Vernunft sich bis am 13.Feb. noch durchkämpfen kann und nicht noch eine der wenigen Freiheiten und Vertrauensbekundungen bachab gehen!

  • tobe or not tobe sagt:

    Sehr edel die Motive. ein neutrales Land das den ersten Schritt macht.

    Wie die Armee, bei jedem WK oder RS noch ihre Restmunition verballert um das Budget wieder zu erreichen. Oder die sagenumwobenen F/A 18 die ja in den 90er sooo dringend angeschafft werden mussten, sind mittlerweile veraltete Rostlauben.

    Die Armee wirklich gebraucht, ausser im Kosovo?

    Ich warte auf die Initiative der GSOA mit Spannung und werde ein Ja in die Urne werfen..

  • Bauernkrieg sagt:

    Die Initiative kommt vbon der Gsoa, die nächste Abstimmung /(2012) handelt um die Abschaffung der Wehrpflichht. Wie Edel mag die Motivation für die Entwaffnungsinitiative wohl sein?

  • Schweizer sagt:

    Zitat: Demokratie stellt ein permanentes Entwaffnungsprogramm des Volkes dar: den Frieden im Bürgerkrieg. Herrschaft wird radikal auf indirekte Gewalt umgestellt. Keiner erhält den direkten Zugriff. Das bedeutet, daß alle Macht den vermittelnden Medien verliehen wird. Die letzteren sind die neuen Machthaber: das Geld, das Recht, die Kommunikationsmedien, die Entscheidungsverfahren.

  • Eva sagt:

    @ Dieter: äähm, dir ist aber schon bewusst, dass Wilhelm Tell eine Fantasiefigur aus einem deutschen Bühnenwerk ist? Soviel zu unserer „Schweizer Tradition“! Wer hat’s erfunden? Ein Deutscher!

    • sKapo sagt:

      Eher eine nordische Saga, eine Kombination aus Dänemark und Norwegen. Schiller hat’s wunderbar neugeschrieben, die Idee stammt aber nicht von ihm.

      • Heinrich Müller sagt:

        Nichts da. Wenn ich lesen muss wie Wilhelm Tell zur Comic bzw. Bühnenfigur degradiert wird, werde ich in etwa so wütend wie ein Moslem der auf dem Weg zur Arbeit an einer hässlichen Mohammedkarikatur- Wandsprayerei vorbeigehen muss! Und das auch dann noch wenn, so wie es nahezu bei jeder Überlieferung die jemandem etwas wert ist einmal zum Fall wird, sich kritische Stimmen wie ein Wolfsrudel gegen unsere Freiheitsliebenden Wurzeln stellen.
        Zum Schluss dies, sollte Wilhelm Tell denn Gessler nur in der Fantasie irgendwelcher mehr oder weniger nördlichen Nachbaren von uns erschossen haben, so zeigt doch der ganze Tellrummel wie sehr wir uns mit jenem eben freiheitsliebenden Gedankengut identifizieren können und soger bereit dazu sind es in unsere Vergangenheit einzuordnen.

  • Dieter sagt:

    Es handelt sich um eine Schweizer Tradition, schon Wilhelm Tell hatte eine Waffe zu Hause. Wenn jemand zu Schaden kommt liegt es nicht an der Waffe, sondern an der Person, welche sie gebraucht. Da müsste man ansetzen. Kriminelle kommen so oder so immer zu Waffen. Die Initiative kommt einmal mehr aus den Kreisen, die unsere Armee kaputtmachen wollen, da eine Abschaffung vom Volk nicht gewünscht wird, halt mit Salamitaktik.

    • Patrick Tigri sagt:

      Noch einer, der die Argumente hier nicht gelesen hat…

    • tobe or not tobe sagt:

      „mehr aus den Kreisen, die unsere Armee kaputtmachen wollen, da eine Abschaffung vom Volk nicht gewünscht wird.“

      Mein Beileid. Man nimmt den Herren auf die letzten Tage noch Ihre Armee weg. Ach welch greuel von den Gegnern, welch Einschnitt in das Leben von Millionen Schweizern (Sarkastich 100%!!!)

      Machen sie sich nicht lächerlich. Das Volk sind leider nicht nur sie und ihre verkalkten Brüder vom Albisgüetli.

      Der Graben zwischen Land un Stadt wird grösser und grösser…

      • sKapo sagt:

        Wie kann man bloss auf eine Tradition stolz sein, die uns in den letzten 60 Jahren keinen Nutzen, sondern nur Schaden, Zeit und horrende Geldkosten verursacht hat?
        Sportschützen sind keine Kriminelle, die dürfen weiterhin ihren Spass haben (selbst wenn ich diese Sportart ablehne, will ich sie nicht verbieten). „Tobe or not tobe“ hat mit diesem Graben zwischen Land und Stadt recht: Nur weil in der Stadt nicht alle miteinander reden wie im Dörfli, heisst das nicht dass man uneins über Waffengesetze sein kann. Und dass die SVP die Wähler stärkste Partei im Parlament ist, bedeutet nicht, dass nur diese Wähler das Volk darstellen. Bitte, rechnen Sie doch mal nach!!

    • sKapo sagt:

      Wenn mein Nachbar keine Waffe hat, dann brauche ich doch auch keine Waffe, um mich zu beschützen? Aussserdem habe ich bessere Hobbies als meinem Sohne einen Apfel auf den Kopf zu stellen. Ausserdem: Seit wann orientieren Sie sich in ihren politischen Entscheidungen an einer Saga (dazu noch ursprünglich dänischen), und selbst wenn es keine Saga wäre, an der Geschichte eines einzigen Mannes?

  • hausmannus sagt:

    „Waffe aufgrund der Initiative entzogen wird, wird der mann dann lieb?“ – Nein, aber Frau und Kinder haben eine Chance, ohne Löcher wegzukommen. Ausserdem hat die Polizei eine Chance für eine Intervention, ohne Löcher befürchten zu müssen.

    However: Falls Sie meiner Ausführung zustimmen, dann ist das Argument mit der Anzeige noch weniger stichhaltig. Danke Ihnen also für die Bestätigung.

    Das Übel beginnt beim Täter, keine Frage. Sein gefährlichstes Werkzeug ist die Schusswaffe. Da offenbar niemand gewillt ist, Geld für Prävention etc. auszugeben (bürgerlich-rechts wehrt sich mit Händen und Füssen gegen alles, was nach Prävention, Intervention, Integration etc. klingt), um IHN zu einem anderen Verhalten zu bewegen, nehmen wir ihm wenigstens sein gefährlichstes Werkzeug weg. Immerhin.

    • Thomas sagt:

      Bedenken sie doch, nicht in allen Haushalten leben Kinder. Und ja, Polizist sein ist ein gefährlicher Beruf, nicht nur in der Schweiz.
      Nehmen wir das Beispiel Irland: Dieses Land hat eines der strengsten Waffengesetze von Europa, können Sie gerne selber überprüfen. Dennoch werden dort immer wieder illegale Waffen konfisziert.

      Beispiel: Operation Anvil / Gun Seizures
      http://www.herald.ie/national-news/operation-anvil-sees-1700-gun-seizures-1432670.html

      oder die offizielle Statistik: Homicide Offences in Irland 2009, 88 offences.
      http://www.cso.ie/statistics/crimeandjustice.htm

      Damit ist bewiesen dass ein strenges Waffengesetz die tatsächliche Verfügbarkeit von Waffen nur marginal beeinflusen kann.

      • hausmannus sagt:

        „Dennoch werden dort immer wieder illegale Waffen konfisziert.“ – Natürlich sollen auch in der CH immer wieder illegale Waffen konfisziert werden, so oft und so lange wie nötig.

        Das bedeutet ja nicht, dass man zusätzlich auch noch legale Waffen in Umlauf haben muss.

        „eines der strengsten Waffengesetze von Europa“ bedeutet ja nur, dass offenbar ein noch strengeres Gesetz nötig ist, oder nicht?

        Nochmal: Über illegale Waffen brauchen wir nicht zu diskutieren. Und legale Waffen haben für den Normalbürger keinen Nutzen – im Gegenteil. Es ist erwiesen, dass eine Situation wesentlich öfter eskaliert, wenn ein Bedrohter eine Waffe zückt. Und da haben wir von all den Unfällen mit Waffen – vom Schuss ins eigene Knie bis zum tödlichen Schuss auf der Theaterbühne – noch gar nicht gesprochen.

      • Thomas sagt:

        Nun, in Irland sind bereits alle Militärgewehre und Kurzwaffen mit extrem wenigen Ausnahmen (Shotguns) für Sportschützen verboten. Was bringt uns denn ein strenges Waffengesetz, wenn Mord und Totschlag nicht weniger werden, siehe Irland. Strengeres Waffengesetz für Irland das wäre dann in diesem Fall ein Totalverbot von Waffen, für Privatpersonen.

      • Manuel sagt:

        @Thomas
        Und was wollen Sie uns damit mitteilen?
        In der Schweiz ist Heroin auch verboten, trotzdem wird immer wieder Heroin konfisziert! (Bin zu faul um ne Statistik zu suchen)

        Die Mordrate sagt ebenfalls nicht viel bis nichts aus, da einem Mörder diverse Gegenstände als Mordwaffe dienen können.

        Sie nehmen ein Land, zeigen zwei Statistiken und schliessen auf den Einfluss eines Gesetzes?
        Etwas naiv, finden Sie nicht? Ich könnte Singapur nehmen als gegenbeispiel und alles wiederlegen, was Sie gesagt haben.

  • Karl J. Wiktora sagt:

    Was von den Damen der erwähnten Zeitungen und Zeitschriften als „Argumente“ aufgeführt wird, hält ganz einfach keiner Begutachtung stand! Viele Frauen sollen mit Waffen bedroht werden, soso. In einem Land wie der Schweiz, wo das allgemeine Bildungsniveau ziemlich hoch ist, wissen alle, dass solche Delikte – wären sie in der Realität vorgefallen – mit einer einfachen Anzeige ausgemerzt werden könnten. Die Waffe würde eingezogen, Schluss mit der angeblichen Bedrohung! Hier wird ganz einfach offenkundig, was die Schreiberlinge von den Lesern halten (nichts) und was sie vorhaben (Meinungsmanipulation). Alle Länder der Erde würden sich glücklich schätzen, die Verbrechensraten der Schweiz zu haben anstelle der eigenen. Da sich ziemlich einfach herausfinden lässt, wer die Medien gekauft und bezahlt hat, erübrigt sich die Frage nach dem wahren Motiv für die künstliche Hysterie. Selbstständige und wehrhafte Schweizer kann man nicht einfach herumschubsen wie entmündigte EU-Bürger, das ist den Leuten hinter den Kulissen ein gewaltiger Dorn im Auge. Mit Angst und Schrecken kann man die Bürger nicht dauernd kontrollieren, was einer der Gründe für die stark geschwundene Glaubwürdigkeit der Medien ist. Bald wird dieser Rest der Glaubwürdigkeit ganz von den Inseraten ersetzt werden.

    • hausmannus sagt:

      „wissen alle, dass solche Delikte […] mit einer einfachen Anzeige ausgemerzt werden könnten.“

      Klar. Danach ist der Mann wieder friedlich, wird die Frau nicht hauen für die Anzeige und auch wieder gaaaanz lieb mit den Kinderchen sein. Diesmal einfach ohne Waffe. Oder mit der des Kollegen. Oder sonstwas.

      „wären sie in der Realität vorgefallen“ – sehr schön, gut gemacht, ist das Ihr allgemeines Bildungsniveau? Einfach mal alles in Frage stellen?

      „Selbstständige und wehrhafte Schweizer“ Aber ja doch: Es war schon immer so! Freie Schweizer mit freien Waffen!

      „Rest der Glaubwürdigkeit ganz von den Inseraten“ – Die Initiativgegner geben wesentlich mehr Geld für Inserate aus. Also ist deren Glaubwürdigkeitsrest medial entmündigt? Oder gekauft? Oder abgeschossen?

      Ohmannohmann, was habe ich bloss für Landsleute….

      • Nartesh sagt:

        „Klar. Danach ist der Mann wieder friedlich, wird die Frau nicht hauen für die Anzeige und auch wieder gaaaanz lieb mit den Kinderchen sein. Diesmal einfach ohne Waffe. Oder mit der des Kollegen. Oder sonstwas.“

        Und wenn die Waffe aufgrund der Initiative entzogen wird, wird der mann dann lieb?
        Sie haben gerade ihr eigenes Argument wiederlegt, das finde ich gut.

  • Kai Bremling sagt:

    Man wirft den Gegnern der Initiative eine Irrationalität vor?

    Auf basieren basieren die „Killerargumente“ den?
    Auf anonymisiert vorgetragenen und darum nicht nachprüfbaren Rezitationen von Einzelschicksalen.
    Auf einer nicht sachlichen, sondern emotionalen Ebene. Ja damit erreichen sie vielleicht die Frauen, welche sich nicht weiter mit dem Thema beschäftigen möchten.

    Ich denke viele kennen die Hintergründe und die effektiven Auswirkungen der Initiative überhaupt nicht. Es ist schizophren das ein grosser Teil des Linken Politiklagers diese unterstützt.

    Darum wünsche ich mir einerseits sogar das sie angenommen wird, so das die Befürworter wenigen Jahren die schrecklichen Auswirkungen für die sie beigetragen haben, sehen können!

    Ich möchte auch hier gar nicht ins Detail gehen, ich möchte das man sich mit dem Thema auseinandersetzt sich damit selbst befasst. Dann kann man sich auch eine eigene Meinung bilden. Man muss sich beide Seiten anhören, man muss recherchieren. Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

    Ich bin ein rational-denkender Mensch und empfehle natürlich, genauso wie der Bundesrat, die Ablehnung der Initiative.

    • Nartesh sagt:

      „Darum wünsche ich mir einerseits sogar das sie angenommen wird, so das die Befürworter wenigen Jahren die schrecklichen Auswirkungen für die sie beigetragen haben, sehen können!“

      Schön wärs aber denken Sie allen Ernstes die werden das einsehen?

      Ich sehe zwei Möglichkeiten
      1.“wir wurden falsch beraten und können nichts dafür“
      2.“ohne die Initiative wärs noch viel schlimmer gekommen“

      In der Politik wird ja eh nie jemand für seine Untaten zur Rechenschaft gezogen.

  • Thomas sagt:

    Zum Vergleich können wir jetzt das Waffengesetz der Nazis aus dem Jahr 1938 zeigen. Die Nazis sind quasi die Erfinder vom Bedürfnisnachweis bei Waffen. Schon damals hiess es nur „zuverlässige Bürger“ dürfen eine Waffe erwerben. Wer als zuverlässig galt, entschied das Regime und die Miniaturhergötter in den Ämtern praktischerweise gleich selber im Ermessen.

    Und ach so, Ausnahmen von der Waffenerwerbsscheinpflicht gab es schon damals, für das „Gewaltmonopol“…

    Link Österreichische Nationalbibliotek: Von diesemLink aus können Sie dann zum Gesetz Nr. 265 navigieren.

    http://alex.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=dra&datum=1938

  • Thomas sagt:

    Vergessliche Polizisten brauchen neue Waffen, weil sie in einem Jahr 3000 Stück verloren haben Wie wenn das Gewaltmonopl so harmlos wäre…

    South Africa / Police Arms Trade

    http://www.news.24.com/SouthAfrica/News/Police-fuelling-arms-trade-DA20100127

  • Alex sagt:

    Vom Legalwaffenbesitz geht keine Gefahr aus. Wenn die meisten Leute hier nur ein wenig Ahnung hätten von der Geschichte der schweizerischen Waffengesetzgebung würden Sie das auch nachvollziehen können. bis Ende 1998 (damals war das Waffenrecht noch kantonal) konnte man in rund der Hälfe der Kantone ohne grossen Aufwand, verdeckt Waffen, meist Faustfeuerwaffen führen in der Oeffentlichkeit. Vor der Schengenanpassung also vor dem WG 08, konnte man von privat zu privat ohne WES (waffenerwerbschein), nur mit einem Zentralstrafregisterauszug sämtliche Waffen mit Ausnahme der Vollautomaten und den verbotenen Gegenständen wie Schalli etc. erwerben. Sprich von 1999 (vor 1999 gab es Kantone die hatten schon damals ähnlich wie heute sehr strenge Richtlinien bezüglich Waffenrecht) bis 2007 war das Waffenrecht in der Schweiz liberaler als heute und trotzdem ist nicht mehr passiert an Missbräuche usw wie heute.

    Heute wird man von den Initianten dargestellt, als sei jeder, der eine Armeewaffe Zuhause aufbewahrt eine potentielle Gefahr für sich und andere Mitmenschen. Hier und da mache ich den Vorwurf, wird von den Initianten gewaltig eine angebliche potentielle Gefahr/Drohung aufgebauscht, die aber mit der Realität nichts zu tun hat. Auch der Privatwaffenbesitz wird verteufelt, so nach dem Motto wer braucht schon eine Waffe/mehrere Waffen Zuhause. Ganz einfach, weil es Menschen gibt, die wollen aus verschiedensten Gründen eine Waffe/n Zuhause haben. In den USA wird auf die Frage oftmals geantwortet, weil es mein Recht ist. Solange man die Waffe/n legal erworben hat ist daran nichts auszusetzen und hinterfragen muss man ja dies auch nicht immer. Schliesslich fragt man ja auch nicht immer dauernd, wieso Frau High Heels braucht.

  • Thomas sagt:

    Keine Ahnung, aber unser Sturmgewehr 57 wird sogar in Frankreich gekauft und zuhause gelagert.

    Der Beweis:

    http://www.army-disount.com/Images/Armes_feu/Long/STG57_Commando.htm

    oder eine Pump-Action zum Verkauf in Italien:

    http://www.arminse.es/detalle/index.jsp?id_item=5206

    Hey aber Hallo, wo leben wir eigentlich in der Schweiz, wenn alles verboten wird!

  • Thomas sagt:

    Stimmt einfach gar nicht, was die Initative behauptet. Sämtliche Nachberländer der Schweiz haben eine höhere Todesrate als die Schweiz.

    Aber überzeugen Sie sich selber: Death rate / Mortality rate

    https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/rankorder/2066rank.html

    • fufi sagt:

      @Thomas

      Glauben Sie keiner Statistik, die Sie nicht selbst gefälscht haben!
      Auch wenn diese Ihre Meinung noch so stärken möchte!
      Sollte sie sich nämlich – na eben, dann
      stehen Sie in Unterhosen da. Und das im Januar!
      😎

      • Nartesh sagt:

        Bei den Temperaturen jetzt ja nicht so schlimm…

        Entweder soll man alle offiziell anerkannten Studien und Statistiken nennen können oder garkeine.
        Absolut richtig kann sowieso keine davon sein.

        Aber nur Statistiken zu akzeptieren welche die Befürworter nennen und alle der Gegner schon aus Prinzip abzulehnen finde ich geht stark in richtung Manipulation. Das geht jetzt nicht an Sie (fufi) alleine, sondern an alle die nur glauben was sie wollen.

      • fufi sagt:

        @Nartesh

        Grundsätzlich glaube ich als Theologe eh nur einem.
        😉
        Deswegen bilde ich mir auch ein, (partei)unabhangig denken zu können und jedwelche Statistik nicht nur auf ihre effektive, sondern auch auf die beabsichtigte Aussage hin interpretieren zu können!

      • Nartesh sagt:

        „Grundsätzlich glaube ich als Theologe eh nur einem.“
        .
        →Boooh ein Kinderschänder… killt ihn
        .
        .
        .
        Können Sie sich nun in etwa ein Bild machen wie man sich manchmal als Waffenbesitzer fühlen muss?

        „Deswegen bilde ich mir auch ein, (partei)unabhangig denken zu können und jedwelche Statistik nicht nur auf ihre effektive, sondern auch auf die beabsichtigte Aussage hin interpretieren zu können!“
        Statistiken interpretieren ist Glückssache. Oft liegt eine Ursache zugrunde an die keiner gedacht hat.

        Ich gehöre auch keiner Partei an.
        Aber ich weiss gut Bescheid über die Initiative, Gesetz, Verordnung… und was sich ändern wird kann ich in dem Bereich auch gut abschätzen. Ich wage sogar zu behaupten, dass ich darüber besser Bescheid weiss als 90% der Bevölkerung.

      • Julia sagt:

        Eine kurze Zwischenfrage hat jemand eine Statistik über die Mordrate im internationalen Vergleich?

      • Patrick Tigri sagt:

        Uaaah Nartesh das war aber unter der Gürtellinie.

  • Zurück zum Thema :

    Die Schützen, Jäger und Sammler stellen die grosse Mehrheit der Waffenbesitzer und sind durch die Initiative am meisten bedroht.

    Im Initiativtext Abs. 2 heisst es :
    “Wer Feuerwaffen und Munition erwerben, besitzen, tragen, gebrauchen oder überlassen will, muss den Bedarf dafür nachweisen. Das Gesetz regelt die Anforderungen und die Einzelheiten, insbesondere für:

    c. das Sportschützenwesen;
    d. die Jagd;
    e. das Sammeln von Waffen.”

    Das bedeutet, dass der Gesetzgeber (Parlament) alles mögliche in die Vollzugsgesetze und -verordnungen hinein schreiben kann. Auf Grund der politischen Zusammensetzung der eidgenössischen Räte kann dies bis hin zum Totalverbot und schlimmstenfalls bis zur entschädigungslosen Enteignung führen !
    Desgleichen ist keineswegs sicher, ob für lizenzierte Sportschützen der Besitzstand gewahrt bleibt. Das Gesetz kann Ausnahmen vorsehen, muss aber nicht (Abs. 4 Initiativtext).
    Mit dem Bedürfnisnachweis wird zudem der Beamtenwillkür Tür und Tor geöffnet, denn wie soll z.B. ein Sammler das Bedürfnis nachweisen.

    Wenn es den Initianten wirklich um Missbrauchs- und Gewaltbekämpfung ginge, dann würden sie alles daran setzen, dass die illegal illegale Waffen Besitzenden entwaffnet werden. Insbesondere jene Staatsangehörigen (Art. 7 WG und Art. 12 WV), welche bereits seit 1999 Waffen weder erwerben noch besitzen dürfen und trotzdem für über 80% aller Schusswaffendelikte verantwortlich zeichnen.

    Auch ein Fall Leibacher liesse sich mit einem totalen Waffenverbot nicht verhindern. Leibacher hat seine Tat nicht im Affekt begangen, sondern geplant. Wäre ihm der Waffenerwerb im Fachgeschäft verwehrt worden, so hätte er sich die Waffen auf dem Schwarzmarkt besorgt. So, wie es jeder Verbrecher, der eine Tat unter Waffeneinsatz plant, auch tut. Dagegen hilft die Initiative absolut rein gar nichts !

    Warum sich aber alle nur mit dem legalen Waffenbesitz beschäftigen und warum man Waffengesetze fabriziert, die sich ausschließlich gegen die braven, rechtstreuen Bürger wenden und ihnen das Hobby verbieten, ist nur mit den Erlebnissen einzelner Initianten/Initiantinnen zu erklären.
    Das Initiativrecht zu missbrauchen, um persönliche Rache zu üben und hunderttausende von AdA, Schützen, Jägern und Sammlern zu potentiellen Mördern und Gewalttätern zu stempeln, ist definitiv daneben, aber sowas von daneben !

    Diese untaugliche Initiative verdient am 13. Februar ein deutliches NEIN !

    • Nartesh sagt:

      Die Initianten behaupten, für „lizenzierte Sportschützen“ werden Ausnahmen
      gemacht. Dazu muss man jedoch wissen, was ein lizenzierter Sportschütze ist.
      Lizenziert ist ausschliesslich, wer beim SSV (Schweizer Schiesssport Verband)
      eine entsprechende Lizenz gelöst hat, und eine der wenigen, vom SSV angebotenen
      Schiesssportarten ausübt. Dies sind unter Anderem das jedem bekannte 300m
      Schiessen, das 25m Pistolenschiessen oder das Kleinkaliberschiessen 50m. Es gibt
      jedoch weltweit dutzende verschiedener Schiesssportarten! So auch in der
      Schweiz. Zum Beispiel das dynamische IPSC Schiessen, dessen Schweizer Verband
      vor über 30 Jahren gegründet wurde, das Metallsilhouettenschiessen, das Trap oder
      Skeet Schiessen (immerhin eine olympische Disziplin), das Long Range Schiessen
      etc. Die Liste liesse sich endlos weiterführen. Alle diese Schiesssportarten werden
      vom SSV gar nicht angeboten und sind entsprechend nicht lizenziert.

      Alle Waffenbesitzer, welche eine Sportart ausserhalb des SSV ausüben, könnten
      kein Bedürfnis mehr nachweisen. Auch Sie müssten durch den Staat enteignet
      werden. Ein Beispiel dafür liefern die Initianten wiederum gleich selber im Initiativtext.
      Unter Punkt 3 wird ein Verbot von Vorderschaftrepetierflinten, so
      genannten Pumpactions, gefordert. Begründet wird dies damit, dass diese Waffe
      weder von Sportschützen, noch von Jägern verwendet werden könne. Beides stimmt
      nicht. Im Falle der Sportschützen lügt Mitinitiant Jo Lang sogar vorsätzlich. Die
      dynamischen Schützen verwenden die Pumpaction seit über 30 Jahren. Dafür gibt
      es extra eine Disziplin. Diese wird weltweit ausgeübt. Wettkämpfe finden sowohl auf
      Vereinsebene, über Regionalmeisterschaften bis hin zu Europameisterschaften
      regelmässig statt. Darüber wurde Jo Lang von LEWAS nachweislich schriftlich
      informiert. Auch zur Jagd wäre diese Flinte zugelassen. Im Ausland, besonders in
      Nord- und Südamerika, ist sie die klassische Jagdwaffe. In der Schweiz ist
      geschichtlich begründet die Doppelflinte verbreitet.

      Wenn leute, welche vorsätzlich und erwiesenermassen Lügen, andere als gefährlich darzustellen versuchen, wofür es keinerlei Hintergründe gibt, finde ich das schon eine Frechheit.

      Schon wegen der Lügen der Initianten gehört die Initiative abgelehnt, vom Inhalt her sowieso

  • Sturmfock sagt:

    Klingt witztig. Aber nein, nicht wirklich. Eigentlich sagen ja Mehrheiten nie etwas über die Qualität aus?

  • Sturmfock sagt:

    @ Nartesh

    Stimmt, der Kostenfaktor interessiert mich. Auch der Faktor der Regel- und Verwaltungswut, zu welchem diejenigen welche sich Sozialdenkend nennen, zählen. Abstimmen werde ich trotzdem nicht.

    Gerechtigkeit wie das Leben an sich – da gehört das Sterben dazu – lassen sich nicht gesetzlich regeln.

    Warum beschränken wir uns nicht einfach auf Grundwerte?

    Alles Andere folgt im Sinne deren und der Anwendung gesunden Menschenverstandes?

    • hausmannus sagt:

      Wenn, und die Betonung liegt auf „wenn“, die Anwendung des gesunden Menschenverstandes funktionieren würde, wäre ich zu 100% mit Ihnen einverstanden.

      Leider! ist dem bei Weitem nicht so. Darunter, dass „Eigenverantwortung“ gerade eben NICHT funktioniert, leiden und sterben 1000ende jährlich alleine in der Schweiz. Wenn das, was Sie tun und lassen, lediglich für Sie alleine Konsequenzen hätte (wie z.B. Suchtmittelkonsum vor allem Ihrem eigenen Körper schadet), wäre es einfach. Da aber sowohl die Allgemeinheit wie auch unmittelbar Betroffene wie Familie, Arbeitgeber, etc. Konsequenzen aus Ihrem Tun zu tragen haben, müssen Spielregeln her.

      Leider. Und diese Spielregeln müssen wir halt immer wieder mal aushandeln, anpassen, ändern, aufheben. Das sind normale Vorgänge in einer Gesellschaft.

      • Nartesh sagt:

        Doch, das ist eben so! die Eigenverantwortung funktioniert in der Schweiz viel besser als das immer behauptet wird.
        Und bei den Schützen funktioniert es gerade besonders gut.
        Wie kann man sich denn sonst erklären, warum in ser Schweit mit legalen Schusswaffen so wenig passiert?
        Es gibt hunderttausende von Schützen, aber es gibt nur etwa funf Tötungsdelikte mit legalen Waffen werden.

        Wer sich mit einer Waffe selber tötet, was den Grossteil der Todesopfer mit Waffen ausmacht, kann hier nicht dazugezählt werden. Ausserdem kann die Zahl der Suizide auch hochgehen, wenn man tausenden von Wafensammlern ihr Lebenswerk zerstört.

        Sollen wirklich hunderttausende von Bürgern wegen fünf Todesopfern, wobei man nichtmal die Umstände genau kennt, leiden?

        Gibt es nicht effizientere Methoden fünf leben zu retten? Es ist ja nichtmal klar ob die nicht auch ohne Waffen getötet worden wären!

      • hausmannus sagt:

        „Sollen wirklich hunderttausende von Bürgern wegen fünf Todesopfern, wobei man nichtmal die Umstände genau kennt, leiden?“

        Ja, sie sollen leiden, Höllenqualen, Folter, bis sie vor Verzichtsschmerzen sterben! 😉

        Hey, wie blöd ist denn das?

        Nochmal: Waffen stellen eine Bedrohung dar alleine dadurch, dass sie jemand in der Hand hält, sind unnütz und führen auch immer wieder zu ganz dummen und unnötigen Unfällen.

        Eine einzige Waffe im Haushalt genügt, um 10 Familienmitglieder zu traumatisieren. Da ausser dem AdA niemand im Haus einen Ahnung von Waffen hat, braucht er für die erfolgreiche Drohung nicht mal Munition, er kann immer behaupten, die Waffe wäre geladen. Eigenverantwortung halt.

        Ich für meinen Teil nehme die Leiden der armen, armen rechtschaffenen Waffensammler und sonstigen Waffen-Irgendwas in Kauf. Sollen sie leiden. Können ja in eine Selbsthilfegruppe gehen oder was weiss ich.

        Oder einen Echte-Männer-Blog eröffnen. Dürft ja dann hier auch einen Link setzen.

      • Nartesh sagt:

        „Ja, sie sollen leiden, Höllenqualen, Folter, bis sie vor Verzichtsschmerzen sterben!“
        „Ich für meinen Teil nehme die Leiden der armen, armen rechtschaffenen Waffensammler und sonstigen Waffen-Irgendwas in Kauf. Sollen sie leiden. Können ja in eine Selbsthilfegruppe gehen oder was weiss ich.“

        Jetzt kommt wohl der wahre Charakter durch

        „Hey, wie blöd ist denn das?“
        Die Frage muss ich Ihnen stellen.

        „Nochmal: Waffen stellen eine Bedrohung dar alleine dadurch, dass sie jemand in der Hand hält,“
        Dies ist eine Behauptung die jeder Grundlage entbehrt. Das würde ja heissen wir müssen alle Armeeangehörigen und alle Polizisten entwaffenen da auch diese eine Bedrohung sind.
        Dann haben wirklich nur noch Verbrecher Waffen, dann wirds erst richtig lustig…

        “ sind unnütz“
        Warum hat sie dann die Polizei? Und ausserdem fördert der Umgang mit Waffen die Eigenverantwortung.

        “ und führen auch immer wieder zu ganz dummen und unnötigen Unfällen.“
        Schon mal einen schlauen oder nötigen Unfall erlebt?

        „Eine einzige Waffe im Haushalt genügt, um 10 Familienmitglieder zu traumatisieren.“
        11 Personen in einem Haushalt sind nicht Zeitgemäss.

        Da ausser dem AdA niemand im Haus einen Ahnung von Waffen hat, braucht er für die erfolgreiche Drohung nicht mal Munition, er kann immer behaupten, die Waffe wäre geladen. Eigenverantwortung halt.“
        Wenn die keine Ahnung haben von Waffen kann er sich auch eine Attrappe basteln und behaupten es sei eine echte Waffe. oder er nimmt einfache ein Messer aus der Küche.

        „Oder einen Echte-Männer-Blog eröffnen. Dürft ja dann hier auch einen Link setzen.“
        Was Waffen mit Männlichkeit zu tun haben soll wissen wohl auch nur die Befürworter der Initiative, ich sehe da keinen Zusammenhang.

        Warum ich meine Zeit mit Ihrer Logorrhoe verschwende weiss ich nicht genau… wahrscheinlich weils mir Spass macht

      • hausmannus sagt:

        „Jetzt kommt wohl der wahre Charakter durch“ – Aber sicher: Ich verstehe Spass, Ironie, kann auch mal jemandem ans Bein pissen – und finde, es gibt Beiträge, die kann man nicht ernst nehmen aber trotzdem beantworten.

        Irgendwann wird es halt auch mir zu blöd. Im Tagi war heute (wieder mal) so ein Artikel über Verschwörungstheorien: Einfach unglaublich, wie da jeder besser weiss, was die Wahrheit ist. Und alle, alle sind dann gegen ihn. Armes Schwein. Der Mond ist aus Käse, aber er bekommt keinen Bissen davon.

        LOL!

      • Nartesh sagt:

        Wenn sie mir sagen könnten was Sie an meinem Beitrag nicht ernst nehemen können oder nicht verstehen, würde ich es Ihnen ja gerne erklären…

  • Sturmfock sagt:

    Wie immer gehe ich nicht abstimmen. Die Initiative interessiert mich nicht, sie löst das Problem nicht. Sie mag höchstens den Einen oder Andern beruhigen.

    Waffengewalt ist das Eine. Seelische Gewalt das andere. Ich bin für eine Initiative gegen seelische Gewalt, die greift bevor es zur Waffengewalt kommen könnte.

    Der fehlgewickelte Mann verfällt wohl dem was er im Neandertal in ausweglos erscheinden Situationen gatan hat. Stelle ich mir vor. Der verantwotungsvolle Mann, erkennt das Entstehen solcher Situationen wie die Frau auf Augenhöhe in der Entstehung des Konfliktes und Lösen das Problem wie es sein soll.

    Das Problem ist doch nicht damit zu lösen, indem Waffen verboten werden. Ohne Waffe ist der Mann im durchschnitt noch immer stärker und einer der zur Waffe gegriffen hätte, hilft sich mit einem andern Hilfsmittel.

    Was wollt ihr danach? Männer mit Medikamenten futtern welche den Muskelabbau erwirken? Vielleicht bereits als Baby eine derart hilfreiche Nahrungsergänzung? Ah, dann gibts dann als Nächstes die Unterbindug gewaltbereiter oder seelisch unreifer Männer mit schlechter Entwicklungsprognose?

    Liegt die Lösung nicht viel mehr in der „Aufzucht“ solcher Probleme? Kinder schauen wie sich Eltern im Konflikt verhalten. Dort liegt doch der Schlüssel.

    Dass ein Mann (und immerhin ca. 20 % der Fälle Frauen) so durchdreht und den Körper oder ein Gewaltmittel einsetzt, liegt nicht drin. Da gilt die Nulltoleranz. Aber mit solchen Gesetzen hilft das keinem. Da wird nur etwas mehr zum Scheine verwaltet und Ressourcen dabei verheizt.

    Im Übrigen: So wie es mehrheitlich Männer sind (angeblich 80%:20%) welche körperlich (da zähle ich die Waffengewalt dazu) gewalttätig werden. So muss es doch bei der seelischen Gewalt reziprok sein. Die Waffen der Frauen ist die seelische Gewalt. Dort auf den Knopf drücken, oder diesen Knopf zu suchen, bis sie ihn gefunden hat. Nicht immer aus der Not heraus, oft auch einfach zum spielen.

    Aber auch das mag das Problem nicht lösen. Keine Waffeninitiative der Welt löst das Problem so. Im Übrigen dürften wohl die gewaltbereiten Ausländer grundsätzlich gewaltbereiter und besser bewaffnet sein, als die Schweizer welche durchdrehen und die Waffe in die Hand nehmen.

    • Nartesh sagt:

      Warum interessiert Sie die Initiative nicht?

      Sie stimmen zu, dass die Initiative nichts bringt.
      Die initiative verursacht Kosten in mehrstelliger Millionenhöhe, wenn nicht sogar Milliardenhöhe sobald die Enteignungen beginnen. Und das für diskriminierende Massnahmen die ihren Zweck nicht erfüllen können.
      Zumindest der Kostenfaktor sollte doch jeden und jede interessieren …

  • Nartesh sagt:

    Da sich das Ganze hier nun etwas beruhigt hat, möchte ich noch eine Bitte äussern.

    Bürger, informiert euch bevor ihr eure Stimme abgebt.

    Stimmt bitte nicht aus dem Bauch heraus ab, oder nur nach dem was der Titel verspricht, denn das kann die Initiative nicht erfüllen.

    Lasst euch nicht zu sehr von der Propaganda beeinflussen, weder rechter noch linker.
    Denn Schützen sind Ehrbare, Gesetzestreue Bürger, und nicht jeder Verbrecher ist ein Ausländer.

    Bitte bestraft nicht hunderttausende ehrlicher Schützen wegen ein paar schwarzen Schafen.

    Hier noch ein paar wichtige Informationsquellen:

    Fragen und Antworten zur Initiative
    http://www.ba.admin.ch/content/ejpd/de/home/dokumentation/abstimmungen/2011-02-13/faq.html

    Waffengesetzesetz: http://www.admin.ch/ch/d/sr/514_54/index.html
    Waffenverordnung: http://www.admin.ch/ch/d/sr/514_541/index.html

    Zahlen vom Bundesamt für Statistik, bitte erst das PDF mit den Erläuterungen lesen
    http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/03/02/dos/03.html

  • Alex sagt:

    Mal was zur Klarstelllung, da auch imemr imemr Behauptungen aufgestellt wurden, es sei verboten passende Munition zum Stgw 90 zu besitzen bzw. zu erwerben.:

    Private 223er Remington Munition (5,56mm) die für das Sturmgewehr 90, (die GP90 nur eine leichte Abwandlung davon bsp.Geschossgewicht), darf legal mittels Strafregisterauszug in einem Waffengeschäft gekauft und privat besessen werden. Es is also keinesfalls verboten zum Stgw 90 pssende Munition zu besitzen oder zu erwerben, mal ganz davon abgesehen, dass die 223er Munition auch bei Jagdrepetieren vorkommt bsp. für die Rehjagd.

    P.S: Ein bisschen mühsam hier im Blog wenn nach Kommentar senden das Posting nicht sofort gepostet oder erst nach langer zeitlicher Verzögerung eingestellt wird.

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      @ alex

      das ist so richtig. ich habe vor einigen jahren auch mal etwas munition gekauft. mehr zum spass, als dass ich sie tatsächlich gebraucht hätte. frag mich jetzt bloss nicht mehr warum. man war halt noch jung…
      ich musste damals nur meine ID zeigen, sonst gar nichts.

      das chaos hier im blog und die zeitlichen verzögerungen machen es extrem mühsam hier zu schreiben. bei mir wird sowieso nur jeder zweite beitrag veröffentlicht. ich hatte dir eigentlich noch auf dein argument bezüglich der sammlerwaffen geantwortet – nämlich das ich einverstanden bin, mit deiner aussage. der text ist dann irgendwo im digitalen jungel verschwunden…

      • Alex sagt:

        @vietnamesische Begleiterscheinung

        ID alleine reicht nicht mehr, da spätestens seit dem WG 2008 bzw. Schengenanpassung es zusätzlich dazu noch einen gültigen Zentralstrafregisterauszug (nicht älter als 3 Monate) oder einen WES (Waffenerwerbschein) der soweit ich informiert bin, nicht älter als 2 Jahre sein darf braucht.

        BTW: Mit dem Blog hast du recht, mir ist auch schon der einte oder andere Beitrag hier, im Datennirwana auf Nimmerwiedersehen verloren gegagnegn Deshalb der Grund weshalb ich hier nicht so viel und oft schreibe. Habe keine Lust zweimal schreiben zu müssen.

    • Nartesh sagt:

      Ich habe dazu noch eine kleine Ergänzung…

      Richtig, mit der ID alleine bekommt man keine Munition mehr.
      Der Strafregisterauszug reicht auch nicht, da dabei ein möglicher, nicht im Register verzeichneter Hinderungsgrund wie zB tätlichkeit in der Familie nicht beachtet würde.

      Wer Munition kaufen will muss für seine Waffe eine Ausnahmebewilligung oder einen Waffenerwerbsschein, die oder der ihr höchstens zwei Jahre vor dem Erwerb ausgestellt wurde, oder einen gültigen Europäischen Feuerwaffenpass vorlegen.

      Wenn der Verkaufende einen Grund hat, trotz Vorlegung der geforderten Dokumente an den Absichten des Käufers zu zweifeln, so darf er dem Käufer keine Munition übergeben. Der Verkäufer kann auch, zusätzlich zu den anderen Dokumenten, einen Strafregisterauszug verlangen, welcher nicht älter als drei Monate ist.

      http://www.admin.ch/ch/d/sr/514_541/a24.html

  • Thomas sagt:

    Gewaltmonopol für Verbrecher?

    Die Initative erinnert mich irgendwie an die Waffen-Abstimmung in Brasilien vom Oktober 2005. Seinerzeit wurde in Brasilien ebenfalls über ein Waffenverbot abgestimmt. Die Brasilianer wollten nichts wissen von einem Gewaltmonopol für Verbrecher und lehnten die Initative haushoch mit über 90% Stimmbeteilligung ab!

    Brazilians reject gun sales ban:

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/4368598.stm

    Neue Studien bezeifeln nun, ob ein strenges ausgeklügeltes Waffengestz wie jenes in Brasilien, die Situation massgeblich verändern kann. Das Auf und Ab bei der Kriminalität hat andere Gründe als ein aufwändiges Waffengesetz.

    http://www.comunidadesegura.org/en/STORY_Controversy_surrounds-gun-deaht-number-in-Brazil

    • StefanB sagt:

      Stimmt, wir sind aber nicht in Brasilien, wo Mafiabanden ganze Quartiere beherrschen. Wobei: bald ist in Davos wieder WEF 🙂

  • markant sagt:

    Was ist den korrektes beherrschen von Schrift und Sprache? Es reicht wenn die übermittelte Information verstanden wurde. Kennen sie den Spruch so gut wie nötig? Das sollte auch für das Schreiben von Texten eingeführt werden. Ich habe einfach keine Zeit fehlerfrei zu schreiben, ist aber auch nicht nötig.

  • Ich habe eine Frage an die Befürworter der Initiative “Schutz vor Waffengewalt”

    Die Initianten gehen von 2.5 Mio Schusswaffen aus in der Schweiz. Andere wiederrum rechnen mit über 4 Mio Schusswaffen.
    Die Armeewaffen belaufen sich auf ca. 250 000, also nur ein kleiner Teil, daher hierbei vernachlässigt.

    Sollte die Initiative zu Stande kommen und viele der Waffenbesitzer müssten ihre Waffen abgeben, da sie weder ein Bedürfnis zum Sport, zur Jagd oder zum Sammeln hätten.
    Nehmen wir einmal an die Hälfte der 4 Mio. Schusswaffen müssten enteignet werden, d.h. der Bund müsste diese Entschädigen.
    >2 Mio. Schusswaffen à, sagen wir einmal SFr. 750.- (was eher tief angesetzt ist), macht dann über 1,5 MILLIARDEN SFr.!!!
    Die Administrativkosten für Umsetzung der Initiative noch nicht eingerechnet.
    (Vergleich Kanada: Kosten über 1 Mia $ und gescheitert!)

    Von wo kommt das Geld für die Entschädigung?
    Was passiert mit den Waffen, welche nicht mehr besessen werden dürfen? Verschrotten? Ins Ausland verkaufen?
    Zur Erinnerung; es gäbe danach immer noch 2 Mio Schusswaffen in der Schweiz. Teils bei Schützen, Jägern und Waffensammlern, jedoch auch viele ILLEGAL bei Leuten, welche dann keine Berechtigung haben.

    ===============================
    Art. 26 Eigentumsgarantie

    1 Das Eigentum ist gewährleistet.

    2 Enteignungen und Eigentumsbeschränkungen, die einer Enteignung gleichkommen, werden voll entschädigt.

    http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/a26.html
    ===============================

    • Thomas sagt:

      Ich will gar keine finanzielle Entschädigung für meine Pump-Action. Ist so oder so Unsinn, Pump-Action zu verbieten, ist z.B. in Italien auch nicht verboten.

      Überzeugen Sie sich selber:

      http://www.arcoefrecce.it/armeria/tipo.asp?ID_tipo=1040

      Aber auch sonst, Italiener besitzen geschätzte 7 Millionen Privatwaffen + etwa 210’000 Polizeiwaffen.

      • Ich will meine Waffensammlung auch nicht aufgeben bzw. verkleinern.
        Es soll die ewigen Stänkerer zum Nachdenken zwingen. Hohe Kosten -> kein erkennbarer Nutzen

      • Nartesh sagt:

        Genauso Maschinengewehre, die bekommt man eh nur mit Sonderbewilligung, (Beitrag an den staatshaushalt von glaube ich 150 Franken)
        Zudem ist in der Schweiz kein einziges Delikt mit einer solchen Waffe verzeichnet. Theoretisch mögen die ja besonders gefährlich sein, aber ein Amoklauf oder sowas ist damit kaum möglich, da die Dinger einfach viel zu unhandlich sind dafür.
        Nicht, dass ich das schon mal versucht hätte… aber bei einem Gewicht von zB 50Kg für die Waffe und nochmal 30 Kg für die Munition ist das einem Amokläufer nicht zuzumuten das Ding mit sich rumzutragen 😉 Die SUVA würde bei dem Gewicht ja Saltos machen xD

      • Patrick Tigri sagt:

        Ich habe Angst vor diesem Ei. Er ist nahe am Durchdrehen, und dann wird’s hässlich…

      • Patrick Tigri sagt:

        Nartesh, eine Maschinenpistole, eine Kalaschnikow oder sowas, ist durchaus für einen zünftigen Amoklauf geeignet.

      • Nartesh sagt:

        @Patrick Tigri
        Kommt mir eher vor als wären Sie mit Ihren letzten 2 Posts durchgedreht.
        Sie hatten doch gesagt Sie wären nun weg? wieder ne fehlinformation?
        Ich hoffe das war jetzt nicht zu zynisch…

      • Nartesh sagt:

        Ich rede ja von Maschinengewehren, nicht von Maschinenpistolen.

      • Patrick Tigri sagt:

        Ich hab gelogen. Stimmt.

        Shoot me.

      • Nartesh sagt:

        Ich bin ja nicht wie Sie, ich schiesse nicht wegen sowas auf leute.
        Sie wollten mich ja auch schon erschiessen…
        Ihnen würde ich auf jeden Fall keine Waffe anvertrauen

      • Patrick Tigri sagt:

        Hab keine mehr, ich durfte sie anlässlich der Abgabe vor drei Jahren dem Militärdirektor auf die Palette werfen. Und es ging mir guuuuut dabei.

    • beat sagt:

      eine waffe, die man nicht benützen darf, ist wertlos, also kostet deren enteignung auch nichts.

      • Nartesh sagt:

        Eine Waffe, welche für 2500CHF gekauft wurde, soll einfach geschrottet werden ohne Entschädigung? gehts noch?

      • Nartesh sagt:

        Ausserdem weden viele Waffen eh nie benutzt, weil sie dafür zu wertvoll sind oder es schon garkeine Munition mehr dafür gibt. Viele Waffensammler sind eben sammler, einige davon, auch bekannte von mir, benutzen ihre Waffen sogut wie garnie, deshalb sind sie noch lange nicht wertlos

      • Patrick Tigri sagt:

        Moment, ist eine Waffe, für die es keine Munition gibt, überhaupt eine Waffe im Sinne der Verfassung und des Gesetzes?

      • Nartesh sagt:

        Es wird wohl irgendwo bei irgendeinem Sammler auch noch ein Paar schuss geben, aber die werden sichelich nicht benutzt, weil die schon mal mehrere tausend Franken Sammlerwert haben konnen pro Patrone.

        Die Definition finde ich gerade leider nicht, aber manche Antike Waffen aus dem Mittelalter oder ältere haben glaube ich besondere Bestimmungen.

      • Nartesh sagt:

        Ich habe etwas weit in die Geschichte gegriffen, Frühe Neuzeit bis zu beginn des 19. Jahrhunderts ist zeitlich exakter.

      • Alex sagt:

        Zu den Vollautomaten. Klar kann man die schiessen, braucht aber dafür eine Genehmigung von der Behörde-die rund 100 Franken kostet und ausserdem muss der Schiessplatz/Keller Betreiber dafür sein Einverständnis geben. Da das ganze Prozedere sehr aufwändig ist und nur wenige Schiessstand oder Kellerbetreiber dafür ihr Einverständnis geben, findet ein Schiessen mit Vollautomaten relativ selten statt.

        Zu der Munition und dem Stgw 90. Die munition dafür ist nix anderes als eine 223er Remington (5,56 mm) bzw. ist die GP90 eine leicht veränderte Abwandlung im Geschossgewicht zum Nato-Standard. Auch das Stgw 90 schiesst bsp. 223er Remington Fabrikpatronen von UMC daraus verschiessen. Es ist also sehr wohl erlaubt passende Munition zum Stgw90 legal zu besitzen. Private Munition die man in einem Waffengeschäft kaufen kann, gegen Vorlage einen etsprechenden gültigen Strafregisterauszuges ist auch nicht strafbar. Ausserdem ist dieses Kaliber, auch eine Jagdpatrone und es gibt im gleichen Kaliber wie das Stgw 90 hat, auch Jagdrepetierer in diesem Kaliber welche bsp. für die Rehjagd benutzt werden.

  • Hanspeter Muster sagt:

    Was mir an der ganzen Diskussion nicht gefällt ist der permanente Einsatz von «Killerargumenten» seitens Befürworter:
    «Du wirst anderst denken, sobald DU mal zum Opfer solcher Gewalt wirst!»
    «Jedes Opfer ist zuviel! Ist dir das etwa egal?»
    «Wir reden nochmal, wenn DEIN Freund sich das Leben nimmt!»
    «Wir sind hier nicht im Wilden Westen!»
    «Schutz vor dem Staat? Verschwörungstheorien!»
    «Brauchst du eine Penisverlängerung?»

    Solche Sprüche verhindern meiner Meinung nach eine konstruktive Diskussion.

    • hausmannus sagt:

      Bitte listen Sie doch auch noch die Killerargumente der Gegner auf. Ich bin sicher, es wird etwa ausgeglichen sein. Danke.

    • Die meisten dieser Argumente wurden hier niemals verwendet, oder zumindest nicht in einer ähnlichen Form. Ich denke, Hr. Muster, Sie sollten die Diskussion zuerst einmal etwas verfolgen, bevor Sie sich daran beteiligen.

      • Nartesh sagt:

        Ich werde die 1502 Kommentare jetzt nicht nochmal danach absuchen, aber es wurden mehr als die Hälfte hier verwendet.
        Aber mir gefallen allgemein unsachliche, reisserische oder irreführende Argumente nicht, egal von wem sie stammen.

        Aber es wird hier schon vorwiegend von der Befürworterseite unsachliche Argumentation benutzt.

      • hausmannus sagt:

        „vorwiegend von der Befürworterseite unsachliche Argumentation“ – Das ist vollkommen unsachlich. Bitte belegen. Danke.

      • Nartesh sagt:

        Wir haben wohl eine unterschiedliche Idee von Sachlichkeit

        Sachliche Disskusion ist auch ohne Belege möglich aber zum Beispiel wurde mir in einem Beitrag einer Waffengegnerin sogar maine Männlichkeit aberkannt. Soll das etwa sachlich sein? Solche Argumente braucht man nur wenn man keine richtigen Argumente hat.

      • hausmannus sagt:

        „braucht man nur wenn man keine richtigen Argumente hat“ – Ich geben Ihnen vollkommen recht, dass einige Befürworter unsachlich diskutieren. Genau wie die Gegner auch. Aber lesen Sie die Beiträge doch durch, bevor Sie – eben auch unsachlich – eine Gewichtung vornehmen und behaupten, es wären vor allem die Befürworter, die sich im Ton vergreifen. Wer im Glashaus sitzt, soll keine Steine werfen…

        Darum werfe ich nur mit Eisenklötzen 😉

      • Patrick Tigri sagt:

        Also gut Nartesh. Du hast es nicht anders gewollt.

        Wie lange ist Dein Schwanz? Meiner ist 24 cm lang und 7 cm dick. Und kann immer (24/7).

        Jetzt Du.

      • Patrick Tigri sagt:

        Hier siehst Du, wie ernst ich eure Argumente nehme. Ihr seid irre. Sorry, und ich hau jetzt ab hier.

      • Nartesh sagt:

        @Patrick Tigri

        Kindergarten?

        Welches Argument von mir ist denn bitte irre?
        Wenn Sie hier keine Fehlinformationen mehr verbreiten bin ich auch nicht böse drum.

        @hausmannus
        Stimmt, ich habe nicht alle Beiträge gelesen. aber mindestens die letzten 300 wenn nicht mehr.
        Kann sein dass mir Mehr Beiträge der Befürworter unsachlich vorkommen, und Ihnen halt mehr die der Gegner.
        Wir haben bestimmt auch einen unterschiedlichen Informationshintergrund, und immer die selbe Meinung haben ist ja auch langweilig.

        Ich werfe mit Gummibällen, die treffen mich zwar manchmal selbst an den Kopf, tun aber nicht so weh. Wattebällchen fliegen mir nicht weit genug, sonst würd ich ja die nehmen xD

      • Patrick Tigri sagt:

        Von Dir? Nun, ich muss sagen, dass ich noch kein wirklich gutes Argument gehört habe, das in meinen Augen gegen die Initiative spricht, wenn man ihre Vorteile im Kopf hat.

        Und Fehlinformationen verbreite ich keine. Abgesehen vielleicht von der Schwanzlänge. Ffff.

      • Nartesh sagt:

        Dann haben Sie meine Beiträge wohl auch nicht aufmerksam mitgelesen.
        einige Beispiele:

        Die Initiative macht Versprechungen, die sie nicht halten kann. Schon der Titel ist irreführend, da kein zusätzlicher Schutz erzeugt wird.

        Ein Waffenregister ist schon vorhanden

        Munition Kann nur ohne Vorstrafen und weiteren Auflagen gekauft werden.

        Waffen müssen schon heute sicher aufbewahrt werden

        Die Initiative wird Kosten in Milliardenhöhe erzeugen.

        Ein Zusammenhang zwischen anzahl Suiziden und Anzahl Schusswaffen gibt es nicht

        Es gibt die Zeugheuser garnicht mehr, in die man die man die Waffen bringen soll → weitere kosten für Neubau

        Das Gesetz ist heute schon gut

        Das problem liegt nicht beim Gesetz, sonden daran, dass es halt von den Kriminellen mit den illegalen Waffen (schweizer oder nicht ist da egal) nicht eingehalten wird. Da nützt ein neues Gesetz auch nichts.

        Diese liste ist nicht vollständig…

        Das klingt jetzt alles nach Behauptungen, wenn ich das alles Begründen will in dem Beitrag wirds keiner mehr lesen weils zu lang wird.

        Welche Argumente sind davon nicht sachlich oder Falsch? bitte um Korrektur

      • Nartesh sagt:

        und bitte listen Sie mal die Vorteile auf, diese sind mir nähmlich leider noch nicht bekannt.

      • Patrick Tigri sagt:

        Die sind hier wirklich aufgezählt. Du musst einfach lesen. Gegenargumente gibt es auch viele, allerdings m.E. sind die nicht stichhaltig.

      • Nartesh sagt:

        @Patrick Tigri

        So kann man nicht diskutieren.
        Erst bahaupten Sie die Gegner hätten keine Argumente, obwohl diese auch zuhauf aufgezählt wurden.
        Nun sagen Sie es gibt Argumente, seien aber nicht Stichhaltig. Dies ohne Beispiel oder jeglichen Hintergrund anzugeben.
        Und nun können/wollen Sie mir keine Argumente nennen die dafür sprechen?

        Wenn Sie die Initiative als neue Glaubensrichtung einführen wollen sagen Sie mir Bescheid, sonst werde ich noch der Blasphemie bezichtigt…
        Ich will ja nicht auf die Streckbank, nur damit man mich länger ins Wasser tauchen kann, und das damit ich auf dem Scheiterhaufen länger brauche bis ich brenne…

      • Patrick Tigri sagt:

        Mann, bitte, wir sind seit Tagen am Diskutieren und haben alles mehrmals durchgekäut, wir bleiben unterschiedlicher Meinung, und neue Argumente kommen nicht hinzu, und sie widerlegen alle meine und ich alle Ihre… also Patt.

      • Henri sagt:

        @Patrick Tigri 12. Januar 2011 um 20:23

        >>>
        Also gut Nartesh. Du hast es nicht anders gewollt.

        Wie lange ist Dein Schwanz? Meiner ist 24 cm lang und 7 cm dick. Und kann immer (24/7).

        Jetzt Du.
        >>>

        Aber aber, Patrick Tigri,

        jetzt haben Sie ja wieder mal so richtig einen Vogel.

        .

        .

        .

        .

        abgeschossen(?).

      • Nartesh sagt:

        Ok ich muss es wohl aufgeben, Ich habe Ihre Argumente widerlegt, und Sie haben kaum welche von mir widerlegt, Sie haben keine mehr, ich habe noch viele weitere.

        Aber von mir aus können wir die Diskussion zwischen uns beiden damit abschliessen, ich werde Sie nie überzeugen können, und Sie mich nicht. Damit kann ich leben.

      • Patrick Tigri sagt:

        Hja gell Henri da gucken Sie.

  • markant sagt:

    Der Verursacher wäre eindeutig der Ja sager. Wäre schön wen endlich mal diejenigen die Rechung bezahlen würden die immer falsch abstimmen. Anstatt immer mir die Rechung zu präsentieren.

    • Tobe or not Tobe sagt:

      Dann wären die SVP Wähler bankrott mein Herr, wenn für jede falsche Abstimmung Geld verlangt wird.
      Bin eh dafür Ausschauffungsflüge auf die Spesen der Albisgüetlibrüder zu belasten…

      • markant sagt:

        Personen die sich ilegal in einem Land befinden haben dieses sofort zu verlassen, dass gilt auch für Schweizer die ilegal in einem fremden Land sind. Das die Ausschauffungsflüge so teuer sind liegt an den „Netten“ man könnte die Straftätter auch einfach starke Schlaffmittel verabreichen oder in Gefägnisse stecken wie sie Schweizer, die im Ausland straffälig wurden, kennen. Die würden freiwillig wieder ausreisen. Man könnte die Straftäter auch zuerst ihre Ausschaffung abarbeiten lassen, je mehr sie sich wehren je länger und härter würden sie arbeiten müsen.

      • fufi sagt:

        Und damit sich Personen legal in einem Land aufhalten dürfen, müssen sie die Landessprache in Wort UND SCHRIFT korrekt beherrschen.
        Wäre sozusagen markant!

      • markant sagt:

        Nein, verlange ich nicht, wir kopieren ja sonst auch alle schlechten Gesetze vom Ausland, kopieren wir doch einfach mal die Gesetze für Ausländer die in China oder Australien angewendet werden. Führen wir doch die gleichen Gesetze ein, die die viel beschworene Staatengemeinschaft grossmehrheitlich schon hat.

      • Tobe or not Tobe sagt:

        Viel Blabla.. sie können schon so reden, sind aber nie in der Situation gewesen. Ich wünsche Ihnen deas nicht, aber es würde ihnen gut tun…

        Die Netten? Die Gutmenschen sind Schuld? Sind es nicht wirklich die “ Schlechtmenschen die für eine Ausschaffunng sind“ und jetzt über die Kosten motzen. Wie immer seit ihr nie zufrieden und alle anderen als ihr seit zufrieden.

        Bitte studieren sie mal über ihre Nase hinweg…..

      • fufi sagt:

        @markant

        Ironie nicht verstanden? Aber dieses mal ziemlich gutes Deutsch!
        😉
        Pflichte Ihnen bei, dass das sogenannte „Ausländerproblem“ die längste Zeit von den politischen Parteien entweder nicht aufgenommen wurde (Mitte) oder aber verfälscht dargestellt wurde (Links: verharmlosend, Rechts: dramatisierend).
        Und daraus hat sich eine recht verfahrene Situation ergeben, nämlich: Keine Linie, Keine Lösungen, KEIN KONZEPT!
        Besonders schlimm – und da rede ich mit den „Linken“ – ist, dass alle AusländerInnen letztlich auch und dies vor allem: Menschen sind.
        Eine verfahrene politische Situation!

        Eine Frage allerdings: Auch wenn wir >ja sonst auch alle schlechten Gesetze vom Ausland< kopieren, sollten wir trotzdem nicht auch nicht unbedingt noch die SCHLECHTEN(!) Ausländergesetze übernehmen – mein ich jedenfalls?

      • markant sagt:

        @fufi, doch doch schauen Sie 12:53
        @Tobe or not Tobe und Sie glauben sicher frei von Vorurteilen zu sein. Früher war ich oft ohne viel Geld unterwegs, heute sagt man zu diesen Reisenden „Backpacker“. Ich lernte in Asien Schweizer kennen die wegen zu wenig Geld nicht mehr ausreisen können, am Zoll müssten sie eine Busse zahlen, wegen zu langem Aufenthalt, aber ohne bezahlung keine Ausreise. Die schweizer Botschaft gibt kein Kredit und so leben sie in budistischen Klöstern. Vielleicht sollten sie mal nachforschen wie es mit dem Besitz von Häusern im Ausland steht. Ich habe erlebt wie Schweizer Hasch gekauft haben und dann vom Dealer bei der Polizei verpfiffen wurden im Ausland kann das tödlich sein. Die haben einfach nicht gemerkt wo her der Wind weht.

      • markant sagt:

        @fufi, doch doch schauen Sie meien Beitrag von 12:53
        @Tobe or not Tobe und Sie glauben sicher frei von Vorurteilen zu sein. Früher war ich oft ohne viel Geld unterwegs, heute sagt man zu diesen Reisenden „Backpacker“. Ich lernte in Asien Schweizer kennen die wegen zu wenig Geld nicht mehr ausreisen können, am Zoll müssten sie eine Busse zahlen, wegen zu langem Aufenthalt, aber ohne bezahlung keine Ausreise. Die schweizer Botschaft gibt kein Kredit und so leben sie in budistischen Klöstern. Vielleicht sollten sie mal nachforschen wie es mit dem Besitz von Häusern im Ausland steht. Ich habe erlebt wie Schweizer Hasch gekauft haben und dann vom Dealer bei der Polizei verpfiffen wurden im Ausland kann das tödlich sein. Die haben einfach nicht gemerkt wo her der Wind weht.

      • StefanB sagt:

        @Markant: wer Drogen kauft, ist selber schuld….

  • Laura TI sagt:

    Aus dem heute publizierten Interview mit Bundesrätin Simonetta Samaruga:

    Was erwidern Sie jenen Frauen,die Angst haben und deswegen die Initiative annehmen wollen?

    S.S.: Diesen Frauen muss ich ehrlich sagen: Die Initiative wird an ihrer Bedrohungssituation kaum etwas ändern.

    • Hm. Ehrliche Frau. Nur „kaum“ ist ja nicht „nichts“. Wie es wirklich sein wird, werden wir sehen.

      • markant sagt:

        Rechnen Sie bitte nach was das „kaum“ für Folgekosten nachzieht. Wissen Sie, ich arbeite immer scheller und länger für diesen Staat, damit er ein paar Franken bei mir einspart. Wir dürfen für ein paar Hysteriker nicht einfach Milliarden ausgeben. Das muss irgendwo wieder eingespart werden, natürlich meist bei mir.

      • Hm. Wie wäre es denn, wenn man die Kosten für dieses Register auf die darin verzeichneten überwälzen würde? Verursacherprinzip.

      • markant sagt:

        Das wird sicher auch so gemacht, nur wer die höheren Kosten zahlt spielt im endeffekt keine Rolle. Es entstehen höhere Kosten und beschneidet die Freiheit des Bürgers unakzeptabel.

      • Moment, die ganzen Kosten fürs Verwalten des Autoverkehrs, mit allen Verkehrsämtern und so weiter betragen pro Auto deutlich weniger als 1000 Franken pro Jahr. Da werden die Kosten pro Waffe ja wohl vernachlässigbar sein.

        Stop whining und zahl wie ein Mann.

      • Nartesh sagt:

        wozu überhaupt die Kosten für ein Nationales Register generieren? es gibt ja schon die Kantonalen Register.

    • markant sagt:

      Der Verursacher der Mehrkosten wäre aber der Ja sager.

      • Nö. Wirf Deine Knarre weg, dann entstehen niemandem Kosten.

      • markant sagt:

        Ja so, Sie befehlen mir meinen Besitz zu vernichten. Und Siefinden das völlig normal. Bitte haben Sie verständniss das ich Ihr verhalten als Arrogant empfinden.

      • markant sagt:

        Wie wäre es wenn die Schusswaffengegner alle Schusswaffen aufkaufen und selbst vernichten, dann würden sie etwas für ihr Selenheil gutes tun ohne andere für ihre interssen zu missbrauchen.

      • ICH soll DEINE Knarre kaufen??? Sicher nicht, soweit kommt’s noch. Ab damit ins Altmetall meinetwegen.

      • Nartesh sagt:

        Ich soll also mein eigentum zerstören, für das ich gearbeitethabe ind von dem Geld ich schon steuern bezahlt habe?
        Obwohl ich die Waffe ausser vllt für Notwehr niemals einsetzen würde unm einem Lebewesen zu schaden?
        Was soll das denn bitte nützen

    • Peter K. sagt:

      Erstaunlich, was dieser simple und einleuchtende Initiativtext alles für Gedankengänge produziert.

  • Roman Günter sagt:

    Mit dieser Initiative wird kaum etwas erreicht und schaft nur Verlierer, es ist eine Loose-Loose Situation. Hier mein Vorschlag, wie wir trotzdem alle als Winner hervorgehen können.

    Egal wie die Initiative ausgehen wird, alle die hier Kommentare posten verpflichten sich, für ein ganzes Jahr aktiv in ihrer Umgebung tätig zu werden. Es gibt viele Möglichkeiten für Hilfeleistungen, man muss sich nur dafür interessieren. Man kann:
    – Einsätze für die dargebotene Hand anbieten
    – Obdachlosen Kaffee bringen
    – Pfarrer Sieber und seinem Pfuusbus helfen
    – Kuchen backen und den Nachbaren bringen
    – Besorgungen für alte Leute in der Umgebung machen
    – Freier am Sihlquai fotografieren und ins Internet stellen
    – Sich der lokalen Kirchgemeinde für soziale Einsätze anbieten
    (diese Liste lässt sich beliebig erweitern)
    Alle Befürworter der Initiative, die bis hierhin gelesen haben, stehen in der Pflicht, da ja jedes Leben zählt. Alle Gegner der Initiative sind in der Pflicht, da sie ja nicht müde werden zu behaupten, die Waffe ist nicht das Problem. Jetzt können Sie es beweisen. Das ist mein Killerargument. Wer nicht mitmacht ist das traurige Resultat einer Loose-Loose Situation.
    Ich werde so handeln und weiss damit, dass es aus dieser Initiative mindestens einen Winner geben wird. Und wenn genügend viele Menschen das Gleiche machen, werden mit Sicherheit viel mehr Leben gerettet, als mit dieser Initiative.

    • Gute Idee, Roman. Allerdings sind nicht alle Deiner Ideen so gut… „Freier am Sihlquai fotografieren und ins Internet stellen“ – und dabei selbst fotografiert werden und als Spanner im Internet landen? – „Kuchen backen und den Nachbaren bringen“ – und als Cholesterindealer an den Pranger gestellt zu werden?

      Aber, wie gesagt, Du hast Recht. Es gibt noch andere Ideen:
      * Freiwillige Fahreinsätze leisten fürs Rote Kreuz
      * Den Computer der Nachbarn flicken/aufrüsten/am Laufen halten.

      weitere Ideen willkommen.

      (nur schnell: lose-lose-Situation schreibt man so, mit einem o pro kleingeschriebenem lose und durchgekoppelt mit Bindestrichen.)

      • Tobe or not Tobe sagt:

        Sein Wohl stellt er über alles, deshalb heist es ja SOZIAL… Asozial kann man demfall einen Schlechtmenschen beschreiben?

        Wiki war schlau:
        In einem Memorandum des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) wird behauptet, das Wort Gutmenschen sei als politischer Kampfbegriff bereits 1941 benutzt worden. Strittig sei lediglich, ob Joseph Goebbels persönlich das Wort ersonnen habe, oder ob ein Redakteur der Zeitschrift Der Stürmer der Urheber dieses Wortes war.[

        Na halloooooooooooooooo

      • Nartesh sagt:

        Jetzt fängts noch an mit der Analyse der verwendeten Begriffe, es wurde sicher fast jedes wort von einem Nati benutzt… iih schlimm und die schweiz hat die Rote Farbe für das Hakenkreuz geliefert, sind wir nun mitschuld am Genozid? scheinbar schon, bezahlt haben wir ja dafür. Hitler war ein Österreicher der sicher erst durch die schweiz nach Deutschland kam, da sind wir doch auch gleich schuld am 2. Weltkrieg….

        Wobei mir da Wort Gutmenschen ja auch nicht passt ^^

    • markant sagt:

      Der moderne Gutmensch tut nur so als ob im die Mitmenschen etwas bedeuten, aber alles was er macht tut er nur für sich. Uneigennützig macht er nie etwas. Er ist selbstgerecht und eigennützig, sein wohl stellt er über alles.

  • Patrick sagt:

    Wir leben in einer Zeit, wo man alles maximieren will, sei es der Gewinn einer Firma oder eben in der Sicherheit. Früher war man da schlauer, man sah die Welt realistisch und wusste, dass Minimierung und Maximierung jede Gesellschaft früher oder später kaputtmacht, weil es Extreme sind. Optimierung wäre das Zauberwort, so wurde noch nicht vor allzu langer Zeit in der Schweiz gelebt. Jetzt sind leider die Fanatiker, die Hysteriker an der Macht, diejenigen, die alles bis zum Maximum verhindern wollen, was irgendwie irgendwo eine Gefahr sein könnte. Raucher, Waffenbesitzer, Ballerspiele Spieler, bald auch Pommes Chips Esser, Fleischesser etc. werden in der Schweiz von Minderheiten diskriminiert und schlichtweg fertiggemacht. Und, so hart es ist, das ist erst der Anfang. Wenn es uns nicht gelingt – und ich glaube daran, dass es uns gelingen wird – das Ruder herumzureissen und wieder nach dem gesunden Menschenverstand zu leben, ja dann, Gute Nacht freie Schweiz, leb wohl. Ein Nein zu dieser Initiative – die ja nichts anderes aussagt, als dass jeder Mann ein schiesswütiger wahnsinniger ist – ist ein Weg in die richtige Richtung!

  • markant sagt:

    Fragen sie die Bürger von totalitären Regimen was diese von Polizei und Armee halten. Hitler hat nicht umsonst die Juden entwaffnet, er wusste dass er sonst nicht lange Leben würde. Wieso glauben Sie das lizenzierte weniger gefährlich sind? Die meisten Männer in diesem Land haben eine militärische Ausbildung. Sie als Frau sollten für Schusswaffen sein: Eine bewaffnete Frau kann man(n) nicht so einfach vergewaltigen oder bedrohen.

    Na ja, Zahlen kann man wenigstens überprüfen, aber irgendwelche Behauptungen wie z.B. es gebe weniger Suizide oder Amok sind aus der Luft gegriffen.

    • Hansli sagt:

      Das es weniger Suizide gibt ist ganz einfach eine Tatsache und das einige ihren Versuch (da andere Methoden nicht immer so effizient) überleben ebenso. Und einer der sich erhängt bringt nicht noch gleichzeitig seine Familie um. Und einer der mit einer Axt im Amoklauf dutzende umgebracht hat, existiert ebenso wenig.

      • Henri sagt:

        Eine Tastache könnte es frühestens nach Inbetriebnahme der Initiative sein, oder?

        Und davor ist es Wunschdenken – nicht wahr, Hansli?
        Wunschdenken – Behauptung – Hoffen – Träumen.

        Aber eben – was Hansli nicht lernte, lernt Hans nimmermehr.

      • Hansli sagt:

        @Henri Haben sie etwa angst keine Waffe mehr zu bekommen weil „Phallussymbol“ kein Bedürfnis ist.

      • Henri sagt:

        @Hansli 12. Januar 2011 um 09:00
        >>>
        @Henri Haben sie etwa angst keine Waffe mehr zu bekommen weil “Phallussymbol” kein Bedürfnis ist.
        >>>

        Gähn.

        Sie schliessen von sich auf mich.

        Ich bin aber definitiv nicht Sie.

        Doch viellecht erklären Sie mir mal, was dieses dümmliche “Phallussymbol” in diesem Zusammenhang denn so aussagt?

        Also ich meine, Sie müssen ja einen rechten Krüppel zwischen den Beinen haben, dass sich da eine Analogie zu Waffen herstellen lässt…..

    • Tobe or not Tobe sagt:

      Männer werdet wieder zu Mànner und nicht zu Waschlappen die sich ihre Stärke mit Waffen holen. !! Schön gesagt Hansi: Waffen sind auch meiner Meinung ein Phalussympton, Statussympton oder auf deutsch gesagt, Schwanzverlängerung.

      Wenn der Vergewaltiger weis, das jede 2 eine Waffe hat, wird auch er sich aufrüsten!!! Dasselbe mit der krimininellen Weltweit. Schiessen die Polizisten schnellêr, hat auch der Gangster mehr zu verlieren und schiesst eher zurück.

      Die Aufrustüung unser schweizer Füdlibürger, die Waffen mit Traditionen gleichsetzen, erinnert an einen kalten Krieg, der nie stattfand.

      • markant sagt:

        Aus dieser Logik heraus müsste man Polizei und Militär entwaffnen. Stimmen sie dem zu?

      • hausmannus sagt:

        Das Gewaltmonopol liegt ausnahmslos beim Staat. Noch Fragen?

      • Alex sagt:

        @Tobe or not Tobe

        Man man was haben den Waffen damit zu tun ob ein Mann ein Mann ist oder ein waschlappen? Selten sowas, sorry für das Wort, dämmliches gehört. Richtig, Waffen haben mit dem nichts aber rein gar nichts zu tun. Eine Waffe ist nur ein toter Gegenstand und man wird dadurch nicht zum Waschlappen oder männlicher nur weil man eine Waffe besitzt. Es gibt nur Leute die interpretieren dies so.

        Waffen als Schwanzverlängerung oder Phalussymbol zu bezeichnen zeugt mir von geistiger Unreife und dümmlicher Polemik. Das Wort Waffe könnte man genauso gut durch einen x-beliebigen Gegenstand bzw. x-beliebiegs Wort ersetzen.

        Ihre Bezeichnung aller Schweizer Bürger die Waffen erwerben als Füdlibürger zu bezeichnen ist mehr als beleidigend und ja Waffen kann mit Tradition verbinden, sehr wohl. Einige Schützenvereine, nicht nur hier auch im Ausland, gibt es teilweise seit Jahrhunderten. Das Knabenschiessen, eidg, Feldschiessen sowie andere kantonale Schützenfeste etc. gibt es teils seit Jahrzehnten. Auch das gehört zur Schweizer Tradition auch wenn Sie das gerne ausblenden möchten.

        Der kalte Krieg gab es sehr wohl, bsp. schon mal was von der Kubakrise gehört?

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      ein totalitäres regime würde sie so oder so entwaffnen. das hat mit dieser abstimmung nichts zu tun. seien sie froh, dürfen sie darüber abstimmen.

  • Sabine Kunz sagt:

    Mein Partner und ich wurden vor einer Stunde beinahe in einen Unfall verwickelt, ein Balkan-Typ hat uns den Vortritt nicht gelassen und uns um ein Haar mit seinem Lieferwagen beim Herausfahren aus einer Parklücke gerammt. Als mein Partner empört hupte, stieg der andere aus, riss die Fahrertür meines Partners auf, griff meinen Partner tätlich an und beschimpfte ihn. Das ganze endete glimpflich, da der Angreifer durch sein Verhalten und weil er seinen Wagen mittig der Hauptstrasse parkierte, einen Stau auslöste und diverse andere Zeugen ihn lauthals beschimpften. Der Täter ergriff die Flucht. Wir fuhren direkt zur Polizei um eine Anzeige zu erstatten (Wenigstens konnten wir uns die Autonummer notieren).

    Dort wurden wir von einem gelangweilten Beamten belächelt, der uns erklärte, dass die Täter seit dem neuen Jahr mit den neuen Gesetzten etc. mehr geschützt seien als die Opfer! (Aber Dank seiner ernstzunehmenden Kompetenz hat er uns wenigstens gleich Adresse etc. des Wagenbesitzers versehentlich ausgeplaudert)

    Sie können Sich vorstellen, dass unsere Entrüstung gross war! Sei’s drum, mein Partner hat eine leichte Verletzung davon getragen und wir überlegen uns, wie wir fortfahren wollen. Dummerweise hätte der andere auch Einsicht in die Akten, sollten wir uns für einen gerichtlichen Weg entschieden, und somit Infos über unsere Wohnadresse. Leider schätzen wir Ihn als genug agressiv ein, so dass wir befürchten, er könne mit „Kollegen“ plötzlich vor unserer Haustür auftauchen. Dann kann man nur hoffen, dass sie nicht den Zeitpunkt wählen, wo dumme hysterische Gänse für die Waffeninitiative stimmen…

    • Hansli sagt:

      Hätten sie etwa lieber die Pistole gezückt und ihn über den Haufen geschossen? Wollen sie und etwa das sagen.

    • Heiri Chlüpplisack sagt:

      sabine – fake

      • Brunhild Steiner sagt:

        an die Wäscheklammern, komme drüben nicht mehr durch mit meiner Antwort, versuche es morgen wieder, vielleicht knall ich hier ja auch gleich ins Nirvana

      • Tamar von Siebental sagt:

        Ein guter Bekannter von mir wurde totgeschlagen. Die Mörder sind freie Männer, weil die Zeugen feigen Säue sind.

        Man kann sich in die Hosen machen und sich bequem zurücklehnen, aber immer mit dem Gedanken, dass man mit diesem feigen Verhalten mitschuldig ist, dass solche Verbrecher frei bleiben.

    • tobe or not tobe sagt:

      „neuen Jahr mit den neuen Gesetzten etc. mehr geschützt seien als die Opfer! …“ BITTE ERKLÄREN SIE MIR DAS IN ZUSAMMENHANG MIT DEM AUSSCHAFFUNGSGESETZ??

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      @ sabine kunz

      und, wenn sie eine waffe dabeigehabt hätten, hätten sie sie gezogen? hm? was wenn der andere auch eine gehabt hätte? warscheinlich hätten sie sich nicht getraut abzudrücken. der andere dann aber vielleicht schon. tolle geschichte wäre das geworden… mein gott…

  • Alex sagt:

    @vietnamesische begleiterscheinung sagt:
    11. Januar 2011 um 14:03

    Sie sollten vielleicht letzten Satz mal etwas überdenken. Wie sollen denn abertausende von Bürgern die begeisterte Schützen sind, ihrem ihrem Hobby fröhnen, wenn Waffen in Bürgerhand verboten sind? Sollen die etwa alle mit Leihwaffen schiessen und was ist den Waffensammler, die opfert man auf dem Altar für eine angebliche Sicherheit die es so nicht gibt. Ich bin Waffensammler und Schütze und Sie diffarmieren mit ihrer Aussage tausende anderer Waffensammler und Schützen die keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit sind bzw. jeh dargestellt haben und einfach ruhig ihrem Hobby nachgehen wollen. Ich empfehle Ihnen mal das Buch von Arne Niederbacher mit dem Titel Faszination Waffe zu lesen, dort wird einiges klar dargestellt.

    @Otto Hilfiker

    Danke für ihre klaren Worte zu dem Sachverhalt.

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      @ alex

      soweit ich weiss will die initiative nur die militärwaffen einziehen und für die waffen zuhause ein register einführen. das tönt für mich nicht nach abgabe aller sammler- und sportwaffen. wissen sie, es ist ein wenig wie bei der ausschaffungsinitiative – der gesetzestext wird ja erst noch fomuliert und da kann mit sicherheit auf die bedürfnisse der sportschützen rücksicht genommen werden.

      ich spiele e-gitarre und muss dies in einem bandraum machen, weil es zuhause viel zu laut wäre. ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass es nicht allen schützenvereinen gelingen würde einen raum zu finden, in dem sie ihre waffen lagern könnten und somit dem schiesssport nichts im wege steht!

      die sportschützen müssen einsehen, dass ihr sportgerät in erster linie eine waffe ist und erst in zweiter linie ein sportgerät. das schleckt nun mal keine geiss weg.

      falls doch irgendwann einmal der tag kommen sollte, an dem sämtliche waffen eingezogen würden – was ich mir beim besten willen nicht vorstellen kann – dann könnte man doch die sammlerwaffen schiessuntauglich machen und somit könnten sie fleissig weitersammeln. soviel ich weiss, werden die sturmgewehre die man kauft ja auch seriefeueruntauglich gemacht.

      • markant sagt:

        Die Initiative will das Volk entwaffnen, damit die Initiative angenomen wird belügt man das Volk, so funktioniert zur Zeit unsere Demokratie. Statt das korrekt informiert wird manipuliert man das Volk. In Wirklichkeit lebe ich in einer Oligarchie wo ein paar Politiker und Lobbyisten die Schweiz lenken.

      • Katharina sagt:

        geluegt wird ganz massiv bei den gegnern dieser initiative. so werden angebliche zahlne und studien erwaehnt.

        schaut man sich dann aber die tatsachelichen zahlen an, so ewta die von mir hier mehrmals verlinkte datenbank des fbi, sind die fakten genau das gegenteil desjenige, was die initiativgegner behaupten.

      • Katharina sagt:

        Gelügt wird ganz massiv von den Initiativgegnern. so werden Zahlen angegeben, wo dann eine Überprüfung der tatsächlichen Datenbasis das genaue Gegenteil zeigt.

      • Auguste sagt:

        hmm…, cooler neuer nick, buddy.

      • Alex sagt:

        Wie wäre es wenn sie mal den Initiativtext zur Waffeninitative lesen würden? Dann würden Sie feststellen, dass es neu neben einen Fähigkeits auch einen Bedürfnisnachweis gibt. In Deutschland gibt es diese unsäglich Bedürfnisprinzip schon auf das Waffenrecht bezogen. In Deutschland ist es so, dass man im Jahr mindestens an 18 Terminen schiessen muss, andernfalls verfällt das Bedürfnis für Schützen. Pech wenn man dann aus beruflichen, familiären oder gesundheitlichen Gründen diese 18 Termine nicht schafft oder einhalten kann. Kein Bedürfnis, dann gleich Waffe weg. Niemand weiss jetzt, nach welchen Kriterien dieses Bedürfnisprinzip dann für Sammler, Jäger und Schützen in der Schweiz aussieht bzw. aussehen würde. Es steht aber die berechtigte Befürchtung im Raume, dass je nach Fall einem das Bedürfnis verweigert wird. Jenachdem kann dies heissen, dass ich dann nicht mehr schiessen kann wenn ich Zeit und Lust habe, sondern dann wenn es mir der Gesetzgeber vorschreibt. Und dies aus welchen Gründen auch immer bsp. Weiterbildung nicht einhalten kann, mir das Bedürfnis dafür entzieht und ich meine Waffen fürs Schiessen dann veräussern müsste. So sieht es aus.

        Betreffend Sammlerwaffen. Wenn Sie eine teure schiessfähige Sammlerwaffe in eine schiessuntaugliche Sammlerwaffe umbauen lassen (Der Fachbegriff dazu heisst Dekowaffe) wäre dies schlecht aus sammlerischer Sicht. Warum: Eine um die 10’000 Franken oder mehr teure seltene Krieghoff Luger P08 (Pistole) als Dekowaffe hätte nur noch einen Bruchteil davon wert. Ist in etwa das gleiche wenn Sie in eine blaue Mauritus (seltene extrem wertvolle Briefmarke) mit der Schere reinschneiden würden, weil die Briefmarke dadurch drastisch an Wert verlieren würde. Deshalb sind schiessuntaugliche Sammlerwaffen (Dekowaffen) eigentlich immer viel weniger Wert als ihre historischen schiessfähigen Pendants bzw. Originale.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ alex

        na ein sportschütze hat doch ein bedürfnis, also wird er wohl schiessen können. ob es dann eine schiesspflicht wie in deutschland gibt steht in den sternen.

        du sagst:
        „Jenachdem kann dies heissen, dass ich dann nicht mehr schiessen kann wenn ich Zeit und Lust habe, sondern dann wenn es mir der Gesetzgeber vorschreibt.“

        ich bringe noch einmal den vergleich mit meiner gitarre. auch ich kann nicht immer spielen wenn ich zeit und lust habe und auch nicht an jedem ort. es gelten regeln wie nachtruhe usw.
        wenn du also schiessen willst, dann musst du dich auch an regeln halten. und nun werden diese regeln überarbeitet. und die schiessvereine haben ja lange tradition. glaubst du im ernst, die würde einfach so ausgehebelt? du kennst doch die schweiz – da ändert sie nie was! 🙂

        für den schweizer geht immer gleich die welt unter wenn sich etwas verändert. geht mir ja auch so. aber im nachhinein muss man dann immer feststellen dass sich eigentlich kaum was ändert. siehe zb. rauchverbot. ich bin sowas von ausgeflippt als die damit kamen. heute rauche ich keine zigarette weniger am tag. und stinken tue ich immer noch nach dem restaurant. einfach nach öl, statt nach rauch 🙂

        glaub mir, du wirst weiterhin schiessen dürfen und auch sammeln. (dein argument mit dem wertverlust kann ich nachvollziehen, aber auch dafür kann eine lösung gefunden werden. das sammler dann halt eine ausnahmebewilligung erhalten oder so.)

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ markant

        „Die Initiative will das Volk entwaffnen, damit die Initiative angenomen wird belügt man das Volk, so funktioniert zur Zeit unsere Demokratie.“

        hätten sie wohl gerne. lassen sie ihre verschwörungstheorien bitte zuhause, die helfen niemandem.

        „In Wirklichkeit lebe ich in einer Oligarchie wo ein paar Politiker und Lobbyisten die Schweiz lenken.“

        war das jemals anders?

    • Britta sagt:

      Herr markant, „Die Initiative will das Volk entwaffnen“: Glauben Sie mir, ich wäre nicht ganz unfroh, wenn nicht mehr soviele Waffen kursieren würden oder nur noch von jenen, die auch lizenziert dafür sind. Umgekehrt gefragt: Wozu wollen Sie denn das Volk bewaffnen? Armee und Polizei genügt mir.

      • markant sagt:

        Fragen sie die Bürger von totalitären Regimen was diese von Polizei und Armee halten. Hitler hat nicht umsonst die Juden entwaffnet. Wieso glauben Sie das lizenzierte weniger gefährlich sind? Sie als Frau sollten für Schusswaffen sein: Eine bewaffnete Frau kann man(n) nicht so einfach vergewaltigen oder bedrohen.

        Na ja, Zahlen kann man wenigstens überprüfen, aber irgendwelche Behauptungen wie z.B. es gebe weniger Suizide sind aus der Luft gegriffen.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ markant

        ja und glauben sie denn, dass ein sich anbahnendes totalitäres regime die schweizer nicht ganz genau gleich entwaffnen würde? ein totalitäres regime würde nämlich nicht mehr so demokratisch sein und das volk fragen ob es die waffen nun freiwillig abgeben würde. nein mein herr, die würden sie ihnen einfach wegnehmen. seien sie froh, dass sie darüber abstimmen dürfen, ob sie ihre armeewaffe abgeben müssen!

        „Eine bewaffnete Frau kann man(n) nicht so einfach vergewaltigen oder bedrohen.“

        doch, das ist ganz einfach. sie müssen einfach schneller ziehen als die frau (ACHTUNG IRONIE).
        im ernst, das ist doch ein reines angstmacherargument. auch heute kann ein potentieller vergewaltiger nicht wissen, ob eine frau bewaffnet ist oder nicht. und heute darf man ja waffen haben. trotzdem geschehen vergewaltigungen.

        zu den zahlen: zahlen sind meistens auch bloss meinungen. selten wirkliche fakten. zahlen verschweigen meist mehr als sie zeigen.

        aber ich nenne ihnen ein beispiel das wir alle kennen, auch wenn ich einzelfälle eigentlich nicht gerne nenne:
        den mord an einer 16 jährigen an einer bushaltestelle (oder 17?) – ausgeführt von einem soldaten der gerade aus der RS kam und noch sein gewehr und eine patrone dabei hatte. dieser mord, wäre ganz bestimmt nicht geschehen.

        oder der amoklauf in zug (oder luzern?) wo da der, wie hiess er noch gleich, leimbacher oder so? wäre möglicherweise glimpflicher abgelaufen oder gar nicht passiert.

        und ganz im vertrauen: ich habe mir auch schon überlegt, ob ich meine flinte laden soll und mal ein wenig den paradeplatz ‚aufräumen‘ sollte. und zwar nicht mit taschenmun sondern mit selbstgekaufter. und ehrlich gesagt, ich möchte nicht wissen, wieviele männer da schon mal darüber nachgedacht haben.

      • StefanB sagt:

        @Markant:
        Erstens werden die meisten Vergewaltigungen von „guten“ Bekannten begangen, zweitens wird in den Fällen, in denen ein übler Schurke eine Frau anfällt, dieser dem angehenden Opfer seine Absicht offen mitteilen, so dass diese sich vorbereiten, die Waffe ziehen und entsichern kann. Nein, er wird sie mit Vorteil hinterrücks überfallen, damit sie sich nicht wehren kann.

        Also zieht das Argument „Vergewaltigung“ überhaupt nicht.

  • Alex sagt:

    @vietnamesische begleiterscheinung sagt:
    11. Januar 2011 um 13:48

    Wenn dann eine Initiative gegen Killerspiele kommt von SP. und co, könenn Sie sich aus den gleichen Kreisen die (fast) gleichen) Argumente anhören wie jetzt von den Befürwortern der Waffeninitiative. Die Argumente werden dann sein, niemand braucht Killerspiele, Killerspiele sind schädlich, diverse Amokläufer haben vorher Killerspiele gespielt, Killerspiele machen agressiv und erhöhen die Gewalt an Schulen etc. Dann werden Sie sehen, wie das ist wenn man versucht ihr Hobby entweder wegzunehmen oder massivst einzuschränken.

  • Heiri Chlüpplisack sagt:

    diese aussage von this jenny fand ich dann schon auch noch bemerkenswert:

    Er sei zwar der einzige SVP-Politiker, der sich für die Waffeninitiative ausspreche, aber nicht der einzige, der sie befürworte, ist Jenny überzeugt. Andere würden sich nicht trauen, der Initiative offen zuzustimmen, weil sie Angst hätten vor der Wählerschaft. «Im Kanton Zürich kann sich das ein SVP-Politiker nicht leisten. Er würde abgewählt, wenn er sich öffentlich für die Waffeninitiative aussprechen würde.»

    • Patrick Tigri sagt:

      Normalerweise geht mir der Typ enorm auf die Nerven. Aber Eier hat er.

    • hausmannus sagt:

      Die Beispiele Jenny, Spuhler oder auch teilweise Maurer (als BR) und Freysinger zeigen, dass man auch anders als in der Blocher-Manier Politik machen kann. Ich teile deren Ansichten selten, erwarte aber auch nicht, dass wir alle gleicher Meinung sind. Aber anständig darüber diskutieren, hart aushandeln und dann Kompromisse schliessen: Das muss möglich sein, möglich bleiben. Manchmal überkommt mich Pessimismus, wenn ich die Polit-Kultur mitverfolgen. Diese Lichtblicke tun dann wirklich gut.

      • markant sagt:

        Sie finden es bemerkenswert wenn Politiker abgewählt werden die nicht das machen was der Wähler will? Ich finde es bemwerkenswert das Politiker ihre wahre Gesinung vertuschen um wieder gewählt zu werden.

      • Widerspenstige sagt:

        @markant
        Ja und genau das tun ja jetzt gemäss Aussagen von This Jenny einige seiner Parteikollegen im Hinblick auf die Wahlen dieses Jahr. Wirklich, bemerkenswerte Respektspersonen (*würg*).

        Ich bin ebenso keine Anhängerin von Jenny, Spuhler, Freysinger, Köppel, Mörgeli und Blocher sowieso – nein, wer so eigenmächtig in die eigene Tasche politisiert und das gutgläubige Volk skrupellos beraubt (Finanzaffäre etc.) ist bei mir unten durch.

      • hausmannus sagt:

        @markant: Ach, Sie möchten Politiker, die Sie an Fäden bewegen können wie Ihre Marionette? Die Ihre Befehle, Ihre Wünsche unwidersprochen befolgen? Ne, Danke. Diktatur des Volkes funktioniert genauso wenig wie Diktatur eines Führers.

      • markant sagt:

        Da wird das Verständnisproblem über die Demokratie offensichtlich. Demokratie bedeutet Volksherrschaft bzw. Volksdiktatur, genauer gesagt bedeutet Demokratie in der Schweiz zur Zeit, dass 51% der Bevölkerung über 49% der unterlegenen Bevölkerung herrschen. Schlecht wenn man immer zu den 49% gehört, denn das Bedeutet ein ständig schlechter werdendes Umfeld. Politiker haben das zu machen wo für sie vom Wähler gewählt wurden. So wie ihr Chef sagt was sie zu tun haben.

      • Heiri Chlüpplisack sagt:

        lustig dabei ist ja, dass sich wohl etwa 95% der schweizer zu diesen ominösen 49% zählen (ich mich auch)…

      • hausmannus sagt:

        Die direkte Übersetzung von „Demokratie“ und der Versuch deren wortwörtlichen Umsetzung ist einer der grössten Fehler, der zurzeit begangen wird. Aber Sie befinden sich damit in guter Gesellschaft…

      • Widerspenstige sagt:

        @markant
        Haben Sie sich da nicht etwas im Vokabular vergriffen mit den Worten ‚…Demokratie bedeutet Volksherrschaft bzw. Volksdiktatur…‘?

        Diese Wortwahl gehört zu einer Diktatur und nicht zu einer Demokratie!

        Jetzt wird mir klarer, wo der Hund begraben scheint bei diesen SchweizerInnen – ach du meine Güte! Auch wenn dies in Wikipedia so steht, hat es trotzdem nichts mit einer diktatorischen Befehlsform an die Parteiangehörigen zu tun.

        Das wäre ja noch schöner, wenn ich keine eigene Meinung mehr haben dürfte und IMMER der Parteiführung gehorchen müsste. Ja wo wäre denn da noch der freie Wille des Individuums? Sie scheinen keine Ahnung davon zu haben, wovon Sie überhaupt reden. Solchen Parteiangehörigen darf tatsächlich keine Waffe ausgehändigt werden ohne sie registriert zu haben.

      • markant sagt:

        Sie reden vom freien Wille des Individuums, Sie? Was ist wenn ich eine Waffe kaufen oder tragen will, wenn ich ein bisschen schneller Autfahren will usw. Ausgerechnet Sie die alle eventuallitäten mit Gesetzen verhindern wollen?

        Was bitte soll den Demokratie sein?

        Ihre Ansicht von Demokratie ist mein Problem, während Sie sich scheinbar frei entfalten dürfen wie es ihnen passt, müssen andere sich übermässig einschränken. Politiker sind Volksdiener, wenn ihnen das nicht passt müssen sie nicht Politiker werden. Was in meinen Augen Betrug ist, ist wenn Politiker vor der Wahl sagen das sie dieses und jenes ändern werden und dann ihr Wort brechen.

      • Heiri Chlüpplisack sagt:

        öhm, nicht rasen und keine kanone zu hause haben ist eine übermässige einschränkung für sie? eine glückliche kleine welt, in der sie leben…

        btw: wofür wollen sie denn um gottes willen eine knarre TRAGEN???

      • Rotkäppchen sagt:

        Er will doch nur spielen mit dem Schiessgewehr oder einfach mal wieder „Räuber-und-Poli-Spielchen“ ausprobieren – ist ja nicht so schlimm, wenn’s dann halt daneben geht. Auch das Auto hat er doch zum richtig Gas geben gekauft, sonst sollen die Autohersteller doch gefälligst den Tachometer nicht mit über 250 Sachen ausstaffieren. Also sowas (*das Käppchen mal zurecht rücke vor Verwunderung*).

      • markant sagt:

        Nicht jeder findet das Sameln von Briefmarken oder Kaffeerahmdeckel als die grosse Welt.

      • StefanB sagt:

        Volksdiktatur? in der Schweiz? Niemals! diese völkische Getue geht mir auf den Keks, denn bei uns bestimmen Volk und Stände! also müssen auch alle Kantone ja sagen. Und da glaube ich, dass diese Initiative scheitern wird, da GR, die Innerschweiz und sicher noch ein paar andere NEIN sagen werden – entgegen dem Volk, das mehrheitlich ja in den Kantonen ZH, BE, AG zuhause ist.

      • Tamar von Siebental sagt:

        Stefan B

        Und was wollen Sie dagegen tun? Bestimmen dass nur noch Bewohner der KT AG BE und ZH an die Urne dürfen?

      • Tamar von Siebental sagt:

        Wenn ich mir die Kommentare von markant so anschaue, dann gibt es wirklich nichts anderes als ja zu stimmen.

        Ist es Ihnen eigentlich egal, dass die meisten Verkehrtstote auf übersetzte Geschwindigkeit zurückzuführen sind, von den unzähligen Verletzten ganz zu schweigen.

      • Ich bin im Kanton SZ und befinde mich sozusagen permanent in der Opposition. Und dennoch schicke ich brav meinen Stimmausweis ab.

      • Nartesh sagt:

        Das wird jetzt langsam zum kindergarten hier…

        @ StefanB wenn man angst hat zu verlieren ist wohl jedes Argument recht, jetzt ist nichtmal mehr unsere Demokratie gut.
        Dabei haben wir die wohl einzige echte Demokratie auf der Welt wo die Bevölkerung wirklich was zu sagen hat, das wollte man aber ja auch schon abschaffen.

        @Rotkäppchen
        Einfach nur peinlich
        Andere Leute Hobbys schlecht machen ist nun wirklich keine Kunst und wird nur gebraucht wenn man keine echten Argumente mehr hat.

        @Widerspenstige
        In der Demokratie hat doch das Volk theoretisch das Sagen oder etwa nicht? Praktisch wird es ja eh manipuliert ohne Ende und wenn das Volk dann nicht auf die Manipulation anspringt wird es als dumm hingestellt – UND unsere Politiker gehen sich im Ausland für Entscheidungen dieses ach so dummen Volkes entschuldigen …

  • Otto Hilfiker sagt:

    Erschreckend ist das Menschenbild der Initianten. Jeder Angehörige der Armee, jeder Ehehemann, jeder Bürger und jede
    Bürgerin wird von vorherein als möglicher Schwerverbrecher unter Generalverdacht gestellt.Ein Menschenbild was nur in
    totalitären Staaten von Herrschenden vetreten wird.Genau das wollen unsere Gutmenschen erreichen mit der zunehmenden
    Entmündigung der Bürgerinnen und Bürger. Die Armeewaffe kann schon längst zur sicheren Aufbewahrung ins Zeughaus
    gebracht werden.Die Initiative ist also völlig überflüssig.

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      noch viel erschreckender ist die paranoide angst, in der die gegner der initiative scheinbar leben! ständig in gefahr! ständig einen ausländischen überfall, staatsstreich, terroranschlag oder einbruch vor augen! und ihr wundert euch, wenn man euch entwaffnen will??? muss man einem drogensüchtigen nicht auch seine drogen wegnehmen, bis er endlich merkt, in was für einer scheinwelt er gelebt hat?

      • markant sagt:

        Falsch, ich habe zur Zeit keine Schusswaffe, will mir aber die Möglichkeit offen lassen legal eine zu kaufen. Es ist wie mit der Polizei und dem Militär: Es reicht andere abzuschrecken in den man bewaffnet ist, so wird man nicht so schnell angegriffen. Paranoide angst haben diejenigen die hinter jedem Mann einen Psychopath oder einen Kriminelen sehen.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        also jetzt gerade habe ich keine waffe dabei. was, wenn mein bürokollege plötzlich ausrastet? müssten ich nicht ständig und überall bewaffnet sein, damit ihre argumente greifen?

        wo ihr argument vom bewaffnetet zivilisten und seiner sicherheit überprüft werden kann wäre zb. der ausgang der teenager, wo scheinbar immer mehr messerstechereien geschehen. das prinzip scheint dort nicht zu greifen. oder?

        ihr argument der abschreckung wurde schon einmal ausprobiert. das resultat sind tausende von atomaren sprengköpfen. ist das ihr prinzip das funktioniert? ist die welt nun sicherer oder eher nicht?

      • markant sagt:

        Genau bei den Atomwaffen sieht man diesen Effekt sehr gut. Keine Atommacht greifft eine andere Atommacht an, weil die Wahrscheinlichkeit gross ist das man diesen Angriff selbst nicht überlebt. Amerika konnte Japan nur darum mit Atombomben angreiffen weil Japan keine Atomwaffen hatten. Klar, wäre es schön wenn es keine (Schuss-) waffen geben würde

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ markant

        die frage die ich zuletzt stellte war: ist die welt nun, da sich jeder der beiden parteien einer atommacht gegenübersieht sicherer? schon mal an nordkorea gedacht?

        die welt war schon einmal extrem nahe an einem atomkrieg. sie wird es wieder sein. und ob es dann nochmal abgewendet werden kann ist fraglich. also besser gar keine atomwaffen. ist mir klar das ist jetzt hypothetisch. aber im falle der schweiz ist es im moment gerade nicht so hypothetisch. da können wir etwas verändern. ein grosser schritt für den waffennarren, ein kleiner für die menschheit sozusagen 🙂

      • hausmannus sagt:

        Aua, jetzt müssen sogar Atomwaffen herhalten, weil Ihnen die Argumente ausgehen…

        Fällt Ihnen sonst noch etwas Lustiges ein?

        Das ist unter jeder Sau, sorry.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ hausmannus

        zuerst lesen – dann antworten.

    • hausmannus sagt:

      Kann ich Ihre Waffe ins Zeughaus bringen, wenn ich mich von Ihnen bedroht fühle? Oder kann ihre Frau sie hinbringen, falls Sie sie mit der Waffe bedrohen? Nein?

      Dann JA zur Initiative.

      Niemand stellt die rechtschaffenen Bürger unter Generalverdacht. Das ist Humbug. Jedoch kann auch bei einem rechtschaffenen Bürger ein Kurzschluss im Kopf entstehen, erinnern Sie sich an den Schwarzenburger Hanfbauern, der wegen seiner Dummheit nun auch noch ein Strafverfahren am Hals hat. Dito der rumballernde Wirt. Wie zu lesen war, seinen beide sonst ganz besonnene Menschen. Die Initiative wird auch solche Leute vor unüberlegten Handlungen schützen helfen.

    • StefanB sagt:

      Erschreckend ist das Menschenbild der Befürworter des Verkehrs(verunmöglichkeits)gesetzes. Jeder Angehörige des ehrenwerten Berufsstandes der Taxifahrer, jeder Autofahrer, jeder Bürger und jede Bürgerin wird von vornherein als grobfahrlässiger Raser unter Generalverdacht gestellt: Autofahren soll man nur mit spezieller Bewilligung dürfen; alle Autos werden registriert; die Fahrerlaubnis kann schon bei relativ leichten Vergehen (es braucht noch nicht mal eine Person geschädigt werden) für kurzfristig oder für immer entzogen werden; und alle Fahrzeuge müssen teuer versichert werden.
      Ein Menschenbild was nur in totalitären Staaten von Herrschenden vetreten wird.Genau das wollen unsere Gutmenschen erreichen mit der zunehmenden Entmündigung der Bürgerinnen und Bürger. Das Gesetz ist also völlig überflüssig.
      *Ironie off*

  • markant sagt:

    Restrisiken kann man nur bis zu einem gewissen Punkt minimieren. Irgendwan wird der Aufwand zu gross, bzw tangiert wichtigeres als ein Risiko von 0,0000000000000000000001 auf 0,00000000000000000000000001 zu reduzieren. Sie werden eher durch einen Zugsunfall steben als durch eine Schusswaffe. Nun gut, lasst uns die Bahn sicherer machen. Das wäre weniger aufwändig.

  • Thomas sagt:

    Ich würde vorschlagen wir ziehen nun weiter und vergleichen die Situation in Australien. Als Annahme dient: Ein strenges Waffengesetz hilft Suizide zu verhindern. Jetzt untersuchen wir ob diese Aussage WAHR oder FALSCH ist.

    Hintergrund in Australien:
    Am 28 April 1996 wurden in Port Arthur 35 Menschen von einem Amokschützen geötet und 18 andere verletzt. Als Reaktion auf diesen Vorfall wurden in Australien sämtliche Pump-Action und Schrotflinten + halbautomatischen Gewehre verboten. In dem Sinne praktisch vergleichbar mit der Initative.

    Einige Kernaussagen:
    -Der private Waffenbesitz ist in Australien von 1989 bis 2000 um 45% gesunken.
    -Seit dem Jahr 1969 ist die Waffenkriminalität im Land insesammt gesunken.
    -Die Waffenkriminaliät wurde in 9% der Fälle mit legalen Schusswaffen ausgeübt.
    -Von 1979 bis 2002 waren 15% aller Feuerwaffentote durch Suizid umgekommen.

    Hier noch der Link zur offiziellen Webseite aus Australien zum stöbern.

    http://www.aph.gov.au/library/pubs/BN/2007-08/08bn01.htm

    Im speziellen empfehle ich Tabelle 7, SUICIDES AS PROPORTION OF TOTAL DEATHS

    Auf dieser Tabelle ist zu erkennen, dass ein strenges Waffengesetz den Frauen überhaupt nichts bringt. Bei den Männern gab es minimale Schwankungen im Zeitram 1996 (Einführung strenges Waffengesetz) bis 2005. Weniger als 1996 war es allerdings praktisch nie, eher schlechter als vorher.

    http://www.ausstats.abs.gov.au/ausstats/subscriber.nsf/0/952361A2A29BDBB4CA25729D001C09CF/SFile/33090_2005.pdf

    Fazit:
    Die Annahme der Initative ist als FALSCH zu bewerten. Nach mehrmaligen aufmerksamen durchlesen der Statistiken und ergänzenden Berichten aus Australien bin ich zum Schluss gekommen, dass mit der Initative den Frauen und Männer nicht geholfen wird.

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      @ thomas

      wissen sie, ich habe schon vor einigen jahren im sturmgewehr-blog fleissig gepostet und dann kam auch irgendwann mal einer mit vielen zahlen an, die so manches belegen und noch viel mehr verschweigen. ich habe mich dann darauf eingelassen und auch einen haufen zahlen gesucht und auch gefunden. und am ende standen sich diese zahlen genauso unvereinbar gegenüber wie die meinungen davor. also lassen wirs besser bleiben.

    • hausmannus sagt:

      Bezüglich Aussagen zu Suiziden sind Zahlen schlechte Ratgeber. Es gibt bis heute keine aufschlussreichen Untersuchungen, warum bereits von Kanton zu Kanton die Rate dermassen verschieden ist. Da noch Kontinente vergleichen zu wollen, ist unsinnig. Allerdings ist unter Fachleuten unbestritten, dass die schnelle Verfügbarkeit eines wirksamen Tötungsinstruments einen Einfluss auf den Erfolg hat.

      Wir werden m.E. NIEMALS mit Zahlenbeispielen in der Lage sein, Suizid zu ergründen.

      Das ist kein Grund, nicht weiterhin alles zu unternehmen, um welche zu verhindern. Und insbesondere kein Grund, nicht wirklich alles zu unternehmen, um erweiterten Suizid zu verhindern.

      Die Initiative ist nicht das Gelbe vom Ei. Aber bessere, wirksamere Massnahmen scheitern bereits weit schneller – am Widerstand genau derselben Kreise, die heute gegen die Initiative wettern.

      • Thomas sagt:

        Entschuldigung, aber wenn es als erstellt gilt, dass in Canada und Australien die Suizidrate mit dem Waffengesetz nicht wie gewüschnt verändert werden konnte, dann muss ich mich schon fragen, weshalb die Initative anzunehmen sei.

        Immerhin entseht durch die Annahme der Initative ein grosser Verwaltungsaufwand (siehe Waffen-Datenbank in Canada 2 Milliarden Dollar), aber wozu eigentlich, wenn es nichts bringt. Ausserdem ist noch anzumerken, dass weder in Canada noch in Australien die Armeewaffen daheim gelagert werden.

        Weitere Beispiele werden folgen.

      • Widerspenstige sagt:

        Eine Statistik über Suizide aus Ländern mit einem larschen Waffengesetz können mE doch nicht als Beispiel für das Versagen bei der Bekämpfung heran gezogen werden. Es wird einfach von den Befürwortern gerne übersehen, dass der enorme psychische Druck in jedem Privathaushalt mit Waffenbesitz weicht, wo mit diesen schon verbal der Partnerin/Ehefrau gegenüber gedroht wurde.

        Alleine dieser Druck weicht und dies ist eine enorme Erleichterung für genau diese Frauen/Mütter. Soll mir doch niemand kommen mit der mehr als billigen und kaltschnäuzigen Argumentation, dann habe sie sich den falschen Partner/Ehemann ausgesucht. Menschen entwickeln sich und zeigen – leider! – erst während einer Beziehung ihr wares Gesicht oder handeln (vermeindlich) irrational eines schönen Tages und dann steht in der Presse: ‚Aber er war immer so angepasst und ruhig und war in einem Verein….‘

        Tja, das Leben spielt halt wie es will, aber man kann es positiver gestalten, indem Gefahrenquellen beseitigt werden wo sie den Zweck erfüllt haben. Alles andere ist Augenwischerei und am Grundübel vorbeigeplappert.

      • hausmannus sagt:

        Sie wollen es nicht verstehen. Ob das Waffengesetz ein Auswirkung hat oder nicht, KANN statistisch gar nicht belegt werden, alleine deshalb, weil eine Suizidrate schon OHNE BERÜCKSICHTIGUNG eines Waffengesetzen praktisch nicht erklärbar ist. Um den Einfluss einer Grundgesetzänderung erkennen zu können, müssen Sie andere Parameter berücksichtigen oder ausschliessen können. Da über solche Parameter und deren Änderungen überhaupt nichts bekannt ist, sind sie gar nicht berücksichtigbar. Damit sind diese Zahlen nichts als ein Wühlen im finstern Dunkeln. Die Zahlen zeigen allenfalls Korrelationen, sonst nichts.

        Ursache und Wirkung sind in diesem Bereich nicht mit Zahlen belegbar, denn, angenommen es gibt 1000 Parameter, welche die Suizidrate beeinflussen, was wollen Sie da Aussagen machen, wenn Sie genau 1 davon analysieren?

      • Widerspenstige sagt:

        Was ich noch vergessen habe zu erwähnen:
        Statistiken geben die ausgeübten Suizide oder Morde mit Schusswaffen wieder. Sie zeigen jedoch nicht die vereitelten sprich nicht zustande gekommenen Suizide an. Hier können nur Protokolle von Polizei, Medizin, Gerichten relevant Auskunft erteilen und eine Bloggerin hier Mirjam(?) hat darüber Entsetzliches aus eigener Erfahrung als Protokollschreiberin mitgeteilt.

        Genügt das den BefürworterInnen immer noch nicht? Wie gefühlskalt gegenüber Opfern, beinahe Opfern und vorallem psychischer Gewalt durch verbale Drohung mit einer Schusswaffe sind diese Leute (nein, keine Menschen für mich!) eigentlich noch??

      • Chumetz. Wir nehmen Dir Deine riesige Empörung auch ab, wenn Du ihnen ihr Menschsein nicht absprichst…

      • Tobe or not Tobe sagt:

        Zu denken Waffenverbote geben weniger Suizide ist ein Witz. Ein Mensch der sich sein Leben nehmen will, nimmt im Notfall auch eine illegalle Waffe.

        Aber diese Waffen sind auch heute rege im Umlauf und wird auch nicht leicht zu verhindern sein. Doch jede Waffe die weniger produziert oder zur Verfügung gestellt wird, ist ein Sicherheitsfaktor mehr..

        Also lasst uns an der Welt arbeiten auch wenn sie teuflischer ist, als manch blauäugige Politiker das gerne sähen.

    • Hansli sagt:

      Ich habe da ein bisschen gelesen und die Zahlen unterstützen die Befürworter der Initiative.

  • Freddy sagt:

    Ich war so froh, als ich diese doofe Schusswaffe endlich abgeben durfte, zusammen mit dem restilichen stinkigen und blöden Militärkarsumpel. Das ganze wird überbewertet. Ich habe mich nie sicherer gefühlt mit der Waffe zu Hause. Im Gegenteil. Mein schlimmster Albtraum wäre, wenn ein Einbrecher mir noch meine eigene Automatikwaffe geklaut hätte und mich dann womöglich noch damit bedroht. Heute ist das einfach nicht mehr zeitgemäss ein Gewehr zu Hause zu haben. Es bringt auch nichts. Ich kenne auch keine Fälle, in denen Einbrecher mit der Militärwaffe dann vertreiben wurden. In so einem Fall ist man eh so überrascht, dass 80% der Leute gar nichts unternehmen, sich höchstens verstecken. Eine Waffe löst bei mir immer Angst aus, dass vor allem Kinder mal im Spiel die Waffe entdecken und dann was schlimmes passiert. Es gibt nur eine Lösung: Zurück ins Zeughaus. Waffen töten.

  • markant sagt:

    Jetzt gehen den Befürwortern die Argumente aus. Wer Nein sagt wird einfach diffarmiert, die Ja sager haben halt keine vernüftigen Argumente, Ihr habt eine hysterische Angst das die Gesellschaft nicht 100% sicher ist und nie absolut sicher sein wird. Sorry, damit müsst ihr Leben lernen . Und schaut nicht so weit, in Nordafrika schiessen Angehörige (Polizisten) von Regimen auf unbewaffnete, werlose Bürger.

    • hausmannus sagt:

      Wo werden denn Gegner diffamiert? Hier gibt es mittlerweile weit über 1000 Beiträge, davon etliche Beleidigungen und Diffamierungen – der Gegner wie der Befürworter.

      Es ist normal, dass man versucht, Restrisiken auch noch zu vermindern. In jedem Bereich. Sorry, aber damit müssen Sie leben. In der Schweiz, nicht Afrika.

      • Ich wurde völlig grundlos als Psychopath und potentieller Amokläufer verschrien, nur weil einem anderen hier meine Meinung nicht passte und ihm die Argumente ausgingen. Aber nein, diffamiert wird hier keiner *IRONIE OFF*

      • Tobe or not Tobe sagt:

        Irgendwann muss der erste Schritt passieren meine Herren oder empfinden sie die Waffenabgabe als Kastration??

        ADA’S die ihre Waffe zu hause aufbewahren wollen sollen wir mal erklären wieso genau? macht sie das sicherer? Munition ist ja eh nicht mehr dabei, also ein wertloses Stück Metall, das sie nicht mal benutzen könnten. (Wer natürlich will, findet schon einen Weg an Munition zu gelangen.

        In der Disco, Stadt, Ausgang etc. haben sie die Waffe nicht auf dem Rücken und es kann was passieren. Tragen sie denn noch eine Handfeuerwaffe mit sich? Aus Paranoia?

        Aber wie schon mal provokativ in die Runde geworfen.

        Viele Schweizer Bubis hatten nie ein hartes Leben und alles in den A.. gestopft erhalten, somit wird er dann in die RS geschickt um als „Mann“ zurückzukommen. (das ich nicht lache, 3 Monate um einen Mann zu werden, währen es 19 Jahre nicht geklappt hat.)
        Ich musste als 13 jähriger schon Mann sein und Verantwortung übernehmen, da hätte die RS nicht viel daran geändert. Also überleggt euch mal ehrlich diese Sichtweise. Ihr schreit wie kleine Jungs nach ihrem Spielzeug.

  • baldrian sagt:

    Die Polemik um dieses Thema ist schon derart überzogen, dass kaum mehr eine(r) die Realität erkennt. Eine Realität z.B. ist, dass die linken Initianten die Frauen missbrauchen um ihre „verdeckten“ Ziele zu erreichen. Noch eine gefällig? um evt. einzelne Delikte zu verhindern – wissen tut das aber keiner – werden 100-tausende von anständigen schweizer Bürgern in den Dreck gezogen, difamiert und nicht zu letzt durch die Presse kriminalisiert. Oder glauben sie auch schon, dass jeder Mann seine Waffe gegen seine Frau richtet? Ersetzen sie nicht auch, wenn immer möglich, Glauben durch Wissen? so bleibt doch eine(r) auf dem Teppich der Tatsachen, nicht?!
    Anyway, mir geht die verzerrte Wahrnehmung erwähnter Kreise derart auf den Kecks, dass ich desswegen ein cooles NEIN einlegen werde.
    P.S. die SVP ist mir ebenso egal wie die SP!

    • hausmannus sagt:

      Warum werden alle Frauen, die eine Bedrohung schildern, von den Gegnern in den Dreck gezogen, indem man(n) ihnen unterstellt, sie hätte ja gewusst was für einen Mann sie gewählt hätten und sie hätten ja Anzeige erstatten können?

      Warum denn?

      Mir ist die SVP ebenso scheissegal wie die SP. Aber mir sind die Opfer nicht egal.

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    erfreulich und erstaunlich! heute im tagi gelesen:

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Ich-sah-wie-Mutter-und-Kinder-mit-der-Waffe-bedroht-wurden/story/22609797

    this jenny spricht sich für die waffen-initiative aus! bemerkenswert, wie ich finde. sehr bemerkenswert von einem aus diesem lager! schade, dass er angst haben muss abgewählt zu werden, nur weil er seine meinung sagt. und das ausgerechnet in dieser partei. die, die sich nie zu schade ist, ihre meinung lautstark zu vertreten. plötzlich sind einzelne mitglieder beinahe mundtot oder haben angst verstossen zu werden und nur weil sie nicht streng der parteilinie folgen. ich möchte das gar nicht weiter kommentieren. das spricht bände, meine damen und herren, bände!

    • Alex sagt:

      Wie wäre es wenn der Tages-Anzeiger auch mal jemanden zu Wort kommen lässt im grossformatigen Format, wie dies bei This Jenny der Fall ist, der jedoch ganz gegen die Waffeninitiative ist? Dass der Tagi nur einseitig berichtet und die Befürworter der Waffeninitiative pusht war mir aber schon klar. Hier wird einfach nur Stimmung vom Tagi und dem Schwesternblatts 20min sowie allen links-gerichteten Medien gemacht, gegen alle die gegen die Waffeninitiative sind. Die Bezeichnung Waffennarr ist noch das harmloseste was man als heutiger rechtschaffender Waffenbesitzer derzeit von vielen Kommentaren der Medien wie Tagi und co. zu hören bekommt.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        tja alex, ich muss mir auch ständig anhören was für ein krimineller ich sei, weil ich killerspiele spiele. also müssen sie sich nicht über das wundern, was man ihnen sagt, als einem der echte waffen zu hause geil findet.

        natürlich sind die meisten medien links. weil die meisten medien werden von leuten geschrieben die differenziert denken und somit wird der platz knapp für die rechten 😉 (kleiner SCHERZ, IRONISCH gemeint! bitte nicht den artikel löschen!!)

        ihr habt ja eure weltwoche! und deren chefredakteur pilgert ja tagaus tagein durch die gesamte deutschsprachige medienwelt. und die meisten dieser linken medien berichten tagaus tagein über diese rechten pilger und somit helfen die euch eigentlich mehr als ihr eigentlich verdient. würden die nämlich nichts mehr über euch bringen, hättet ihr gar kein gehör mehr in der öffentlichkeit. fazit: die rechten leben von den linken medien und umgekehrt. eine symbiose!

        aber vielleicht sind die meisten medien gar nicht so links/rechts? vielleicht ist die weltwoche gar nicht so rechts und der tagi gar nicht so links? und vielleicht gehts bei den waffen zuhause auch gar nicht so sehr um links/rechts sondern um sicherheit vor familienvätern? oder solchen killerspieltypen wie ich einer bin, der sein gewehr zuhause nämlich nicht besonders sicher aufbewahrt?

        und vielleicht ist sogar ihr aufschrei von wegen diesen linken medien auch etwas entlarvend, weil der this jenny ja eigentlich sonst auf ihrer linie politisiert, wie ich vermute, und mit ihrem aufschrei rücken sie ihn schon ins von der svp immer wieder gerne zitierte verrätertum an der schweiz? stehen sich sozusagen gleich selber auf den schlips?

        ich sage ‚vielleicht‘

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ alex, nachtrag

        schauen sies nicht aus dem links/rechts-fenster. schauen sie this jenny als einen indirekt betroffenen an, der vielleicht etwas besser versteht, wovon er spricht als wir alle zusammen.

        ich weiss nicht genau wie sie zu waffen stehen, aber es sind nun mal gerate die nur einem einzigen zweck dienen und das ist das möglichst effiziente auslöschen von menschenleben. ich finde irgendwo darf die moral auch noch ihren platz haben und man das einfach kategorisch ablehnen. wir haben die armee und die polizei und die tragen waffen. der bürger braucht keine.

      • Alex sagt:

        Wenn dann eine Initiative gegen Killerspiele kommt von SP. und co, könenn Sie sich aus den gleichen Kreisen die (fast) gleichen) Argumente anhören wie jetzt von den Befürwortern der Waffeninitiative. Die Argumente werden dann sein, niemand braucht Killerspiele, Killerspiele sind schädlich, diverse Amokläufer haben vorher Killerspiele gespielt, Killerspiele machen agressiv und erhöhen die Gewalt an Schulen etc. Dann werden Sie sehen, wie das ist wenn man versucht ihr Hobby entweder wegzunehmen oder massivst einzuschränken.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ alex

        das hast du vollkommen recht und ich ärgere mich jetzt schon. aber einen kleinen unterschied gibt es: ich spiele ein spiel und habe spass und schade keinem. aber sie spielen mit einem gewehr, das jemanden töten kann. das, mein herr, ist ein unterschied.

  • tobe or not tobe sagt:

    Mir wurden von einem schweizer Waffennarr auch schon UZIS, KALASCHNIKOWS und REVOLVER angeboten, natürlich alle nicht registriert…. habe dankend abgelehnt.

    Der Typ hat jede Nacht mit der Knarre unter dem Kopfkissen geschlafen, weil er Angst hatte… 15 Jahre später ist er krank vor Angst und noch nix ist passiert…!!

    • Hm, dann würde man ihm mit einem Überfall auf seine Wohnung einen Gefallen erweisen.

    • @ tobe or not tobe
      Wenn er dir die Waffen illegal verkaufen wollte, warum hast du nicht reagiert und etwas dagegen unternommen? Z.B. der Polizei gemeldet?
      Dieser „Waffennarr“ behält auch nach Annahme der Initiative seine illegalen Waffen. Sicherheitsgewinn => NULL
      Das macht dich vom Mitwisser zum Mittäter

  • Alex sagt:

    @Widerspenstige sagt:
    11. Januar 2011 um 10:54

    Das hat doch nichts mit dem Wilden Westen zu tun, mal ganz davon abgesehen, dass zur damailgen Zeit im Wilden Westen viel weniger passiert ist, an Morden mit Waffen etc. als den damaligen Städten der Osküste. Sie sind einfach etwas sehr naiv, falls Sie tatsächlich glauben sollten, bei einem verschärftem Waffenrecht bzw. Waffenverbot in den einzelnen Bundesstaaten würde es sowas wie jetzt in Arizona passiert, nicht mehr geben bzw. passieren.

    Es gibt sehr wohl gute Gründe, wieso Waffen in den Privathaushalt gehören. Einerseits die Leute die Waffen sammeln oder Jäger sind, anderseits Leute die Waffen zum Selbstschutz in den eigenen vier Wänden haben wollen, in den USA bsp. sehr weit verbreitet, vorallem in sehr ländlichen Regionen. Und dann gibt es einfach die Kategorie von Menschen die eine Waffe habenwollen. Sei es vielleicht weil sie eine bestimtme Waffe aus einem Film bsp. High Noon kennen und dann selber so einen Colt Peacemaker besitzen wollen oder weil sie von aller Technik fasziniert sind, bsp. Luger 08 etc. es gibt tausende Gründ wieso Menschen eine Schusswaffe oder mehrere Schusswaffen in den eigenen vier Wänden haben wollen und daran gibt nichts aber rein gar nichts auszusetzen, solange man A die Waffen legal erworben hat und B mit denen man keinen Missbrauch betreibt bzw. andere Menschen schädigt.

    • Widerspenstige sagt:

      Sie sind naiver als ICH dachte – indiskutabler Waffennarr. Punkt.

      • Alex sagt:

        Mit Verlaub ihr Vergleich mit dem Drögeler hinkt gewaltig. Alle Ada’s (Angehöriger der Armee) die ihre persönliche Waffe Zuhause aufbewahren, sind an der Waffe in der Armee ausgebildet worden. Jeder Ada weiss, dass er bei Missbrauch mit seiner Dienstwaffe zurecht bestraft wird, nicht nur zivilrechtlich auch militärstrafrechtlich. Die aller alermeisten Ada’s von ganz wenigen Ausnahmen gehen äussert verantwortungsvoll bei der Aufbewahrung der Dienstwaffe gewissenhaft und verantwortungsvoll um. Leider gibt es immer ein paar schwarze Schafe darunter aber sowas lässt sich leider nie ganz verhindern. Schon heute besteht die Möglichkeit, dass jeder Ada seine Dienstwaffe ins Zeughaus abgeben kann, es wird also schon heute neimand gezwungen seine Dienstwaffe Zuhause lagern zu müssen.

        Wenn Sie mich als so naiv und Waffennarr bezeichnen; muss ich Ihnen leider sagen, dass Sie einfach beratungsresistent sind und nichts aus der Geschichte gelernt haben oder einfach die historischen Tatsachen negieren. Gerade in unserer heutigen Zeit, wissen wir nicht, wie es morgen aussieht. In der heutigen Zeit, kann bsp. die EU jederzeit auseinanderbrechen und auch wir wissen nicht, wie die Schweiz in 10 oder 20 Jahren aussieht. Niemand hätte 1935 gedacht, dass es nur 4 Jahre später zum 2. Weltkrieg kommen sollte der 1939 ausbrach und der schlimmste Krieg welcher Europa und die Welt je sah beginnen würde. Aber leben Sie weiterhin in Ihrer rosa Kuckukswelt in der in Ländern und Bürgern ohne Waffen bzw. erlaubtem Privatwaffenbesitz/Erwerb das Paradies herrscht und in Europa der Frieden für immer jährt.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        @ alex / widerspenstige

        es ist relativ leicht, herauszufinden ob es jemandem nur um die waffe an sich als sammlerobjekt geht oder tatsächlich um eine schussfähige waffe: man frage ihn, ob er denn auch mit einer schusswaffe, die schiessuntauglich gemacht wurde, zufrieden wäre. so wie ein autonarr auch nur modellautos besitzt (ausser es ist millionär, aber das tut jetzt hier nix zur sache).

        zu der durch waffen-zuhause-gelagerten gesteigerten sicherheit in den usa muss man nichts mehr sagen als: die usa haben die laschesten waffengesetze und die meisten toten durch schusswaffen. ähnliches in der schweiz: sehr viele waffen zuhause – sehr hohe suizidrate.

        zweitens: eine waffe zuhause zum selbstschutz ist ja schön und gut. aber einbrecher kommen meist, wenn niemand zuhause ist. das ist im hinblick auf ihre tätigkeit wohl nicht ganz unverständlich. im seltenen fall, dass doch mal einer in der nacht kommt, muss man erstens aufwachen, zweitens pistole und munition zusammenführen – weil als anständiger waffenbesitzer, wird das getrennt aufbewahrt – drittens den einbrecher auf frischer tat ertappen und sich sicher sein, dass er allein ist, nicht dass sein kollege plötzlich von hinten kommt, evtl. sogar bewaffnet ist und viertens, wenn man schiesst, immer kühlen kopf bewahren und die alte militärregel beachten, dass man sich seines zieles sicher sein sollte und nicht blöderweise gleich noch die eigene frau oder den nachbarn durch die wand hindurch erschiesst.

        drittens: die sicherheit des landes wird von der armee gewährleistet. und das egal ob die waffe zuhause oder im zeughaus liegt. ein krieg bricht nicht von heute auf morgen aus und darum bleibt genügend zeit die waffe im zeughaus zu holen. der panzer steht nämlich auch dort. der wird nicht zuhause gelagert und im ernstfall genauso dringend benötigt.

    • tobe or not tobe sagt:

      Alex dann wandern sie doch ins gelobte Land aus… Das Land das nach Mexico und Brasiliien die meisten tötungen durch Schusswafen aufweist!!!

      Wer Waffengeil ist ist meiner Meinung nach nicht Gesellschaftsfähig….!!

  • Michaela sagt:

    Was ist der Zweck dieser Initiative? Man will die Milizarmee schwächen. Danach ist es einfacher, diese ganz abzuschaffen und eine Berufsarmee einzuführen, ist dann ja nur ein kleiner Schritt. Aber eine Berufsarmee kostet bei weitem mehr und ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Das Volk wäre in einem Notfall auf sich alleine gestellt.
    Das Volk soll entwaffnet werden. Was ist aber mit all denen, die illegal eine Waffe haben? Diese Dunkelziffer ist riesig, gerade bei Ausländer! Wer verteidigt uns, wenn es einmal Zustände gibt wie in Grenoble oder Griechenland? Keiner kann sagen, dass es sowas in der Schweiz nie geben wird. Wir leben in einer schnellen Zeit, da kann es urplötzlich losgehen. Das ist keine Angstmacherei, das ist Realität.
    Ich bin eine Frau und ich schäme mich wirklich manchmal, eine Frau zu sein. So viele Frauen sind für die Initiative. Schaltet Ihr ab und zu auch mal Euer Hirn ein? Sollte mal ein Grenoblefall eintreten, schickt Ihr Eure Männer raus, sie sollen Euch verteidigen. Ja mit was denn?
    Wer ein Verbrechen verüben will, der findet immer einen Weg auch ohne Armeewaffe. Wer sich das Leben nehmen will, findet auch immer einen Weg. Stimm NEIN für die Waffeninitiative!

    • hausmannus sagt:

      OK, das Volk behält die Waffen. Nun gibt es Zustände wie in Griechenland. Ein unzufriedener Teile des Volkes empört sich und schiessen mit seinen Staatswaffen auf Politiker. Politiker sind auch Bürger, daher nehmen sie ihre Staatswaffe zur Hand und wehren sich. Ein weiterer Teil des durch den Staat bewaffneten Volks ist für einen sofortigen EU-Beitritt und schiesst gemeinsam mit den bewaffnete Ausländer auf Politiker und EU-Gegner.

      Was soll das?

      Wir haben Polizei und Armee, die sind bewaffnet und dafür da, sich um die auftretenden Konflikte zu kümmern.

      Warum soll der Staat Ihnen vertrauen (und Ihnen eine Waffe nach Hause geben), wenn Sie dem Staat nicht vertrauen?

      • Alex sagt:

        Weil die Geschichte des. 20. Jahrhunderts eben gezeigt hat, dass es gefährlich ist, wenn nur noch Polizei und Militär Waffen haben. Vorzüglich ist dies in Polizeistaaten und totalitären Staaten wie Diktaturen so. Aktuell gerade Burma und Nordkorea, dort haben auch nur noch Polizei und Militär Waffen und zögern auch nicht, diese gegen ihre eigene Bevölkerung einzusetzen. Es sorgt für einen gesunden Ausgleich wenn auch Bürger legal Waffen besitzen und erwerben dürfen. Ausserdem ist in solchen Ländern die ein liberales Waffenrecht kennen die Gefahr gering, dass diese sich in totalitäre Staaten wandeln.

      • Widerspenstige sagt:

        Wer gesunden Menschenverstand noch besitzt, wird sich nicht durch Angstmacherei und Wilde-Westen-Szenarien beeinflussen lassen und JA zur WAFFENINITIATIVE sagen!

        Es grenzt wirklich an absolutem Schwachsinn jedem Bürger eine Dienstwaffe mit nach Hause zu geben und zu hoffen, dass damit schon nichts passieren wird. Wer so argumentiert gebe jedem Drögeler eine Spritze täglich in die Hand und jedem Alkoholiker eine Schnapsflasche – sie werden sie schon nicht benützen!!

        Also Alex, diese Vergleiche mit totalitären kommunistischen Diktaturen der Extreme wie Burma und Nordkorea sind gelinde gesagt lächerlich, sorry. Wir in der Schweiz haben sieben Bundesräte und leben die direkte Demokratie. Genau deshalb ist es geradezu grotesk, in jedem Privathaushalt eine Dienstwaffe zu lagern – ohne Munition sowieso ein Mumpitz!

  • Marc Baumann sagt:

    Facts:
    -Menschen töten Menschen, dabei ist eine Waffe nur das Mittel;
    -In England hat sich die Entwaffnung nicht bewährt;
    – In der Schweiz haben wir eine hohe Selbstmordrate weil wir a. Multikulturell sind und die Probleme mitgebracht werden, b. Weil wir einen sehr hohen Anspruch auf soziale Annerkennung haben und der Druck zur Erfüllung sehr stark ist;
    – Wir haben in der Schweiz eine vorbildliche Gewaltentrennung, diese ist auch für die Politische Stabilität verantwortlich. Wenn man nun dem Staat in einer Weise ein Monopol gibt, gerät dies aus den Fugen.
    – Europa ist Wirtschaftlich nicht mehr Stabil. Deutschland hat die Wehrpflicht abgeschaft, Österreich ist Materiell mindestens 15 Jahre im Rüstungsrückstand, Frankreich und Italien benötigt die Truppen im eigenen Land und im Osten, Also welches Land leistet sofort Hilfe? Dabei möchte ich Fragen, wer ist Bereit die Meinungs- Glaubensfreiheit in die Hände anderer Nationen zu Legen die in jüngster Zeit eine Instabilität in der eigene Sicherheit aufweisen?
    – Das Schweizerfolk ist direkt mit dem Staat verbunden, dies durch unsere Wehrpflicht und das abgeben der Persönlichen Waffe;
    – Die Ausbildung an der Waffe ist noch eine der einzigen militärischen Möglichkeiten die „Disziplin“ des einzelen und die Verantwortung zu fördern. Diese Werte gehören in die Basis der Stabilität der Schweiz.
    – Die Polizeikorps sind trotz überkantonaler Zusammenarbeit 75h für einen Grosseinsatz fähigt auch noch ihre anderen Aufträge zu erfüllen, weiter werden Truppen benötigt!
    – Wenn eine Frau Angst vor ihrem Mann hat der zu Hause seine Dienstwaffe Lagert, dann möchte ich diese Fragen wieso sie ihn geheiratet hat?
    – Wir haben in der Schweiz gegenüber unseren Nachbarländer eine geringe Verbrechensrate, die wird sich mit der Annahme der Initiative erhöhen weil, man dann weis das die Bürger entwaffnet sind!
    – Die Initiative hat einen falschen Titel, bei der Unterschrift hieß es; Armeewaffen ins Zeughaus, bei der Initiative; Schutz vor Waffengewalt!
    – Die Waffengestzte in der Schweiz gehören zu den Strengsten, und diese werden von den Bürgern eingehalten und vom Staat umgesetzt, wer also dem Staat (Polizei – Bezirksrichter) nicht vertraut, dass diese die Prüfungen zum Erwerb einer Schusswaffe nicht richtig und nach ihrem Pflichtbewusstsein machen der soll die Initiativ Annehmen!
    – Wer die Initiative befürwortet Vertraut weder seinem Umfeld noch dem Staat und verhindert keine Straftaten oder Selbstmorde!
    – Der Bundesrat hat der Armee eine. Auftrag gegeben dieser kann mit nur 80’000 Mann nicht erfüllt werden, und jetzt möchte man diesen 80’000 noch das Vertrauen wegnehmen, was dann?
    Die Armee hat eine gute Sicherheitsüberprüfung der Soldaten eingeführt und dazu Hochqualifiziertes Personal eingestellt, also arbeitsplätze geschaffen, diese zeigen nun Wirkung und nicht mehr jeder bekommt zu recht das Vertrauen!
    – Die Weltgemeinschaften sind wieder im Rüstungswettkampf dies zeigen auch Sachbücher von z.B. Peter Scholl – Latour.
    – Die Ausbildung an der Waffe im Heimatland fördert das Sicherheitsdenken auf Reisen i
    Ausland und trägt somit zum Eigenschutz bei!
    – Wieso wollen wir in der Schweiz etwas zerstören was mehrheitlich funktioniert, Einzelfälle kann man nie verhindern!

    • Hm. Was steht sonst noch im Argumentarium der Initiativgegner? Alles schön abgetippt, Marc? Brav. Du hättest dabei grad Ortogrephie, Grammatik und Stil etwas verbessern können eigentlich, aber so ist es auch gut.

  • Peter H. Kuhn sagt:

    Die Schweiz hat schon heute eines der strengsten Waffengesetze in Europa, das sogar völlig EU konform ist. Bei dieser scheinheiligen, unnützen, teuren Initiative aus extremen Armeeabschaffer-Kreisen handelt es sich um eine hinterhältige Täuschung. Die Stossrichtung: Scheibchenweise traditionelle Schweizer Werte, jahrhunderte alten Freiheiten und schliesslich langfristig auch unsere Armee abzuschaffen. Mit einer unlautern, recht hinterhältigen, perfiden Kampagne mit dem Hauptziel unsere Frauen einzuschüchtern, wird heuchlerisch behauptet unsere Sicherheit werde dadurch erhöht. Das stimmt überhaupt nicht! Nicht unsere rechtschaffenen Schützen, Bürger, Sammler, Jäger und Soldaten sind das Problem, sondern vor allem die enorme Ausländer-Kriminalität. Angehörigen von 11 Staaten ist heute schon jeglicher Besitz von Waffen streng untersagt! Trotzdem erfolgen über 80% der Straffälle mit illegalen Waffen, speziell auch aus diesen Kreisen.

    • Jürg Brechbühl sagt:

      @Peter H. Kuhn

      Adolf Hitler war der letzte, der in Europa ein zentrales Waffenregister einführte. Als nächstes hat er dann die Waffen beschlagnahmen lassen. So hatten die Mörderbanden der NSDAP freie Bahn.

      Wozu wollen unsere Linken jederzeit freien Zugriff auf alle in der Schweiz verfügbaren Schusswaffen?

      Wir haben es mit den gleichen Linken zu tun, die jedesmal ihre Sturmabteilung namens blackblock und Antifa mobilisieren, wenn das Volk in den Abstimmungen nicht den linken und grünen Parolen folgt.

      • tobe or not tobe sagt:

        Wir Linken wollen keinen Zugriff auf Waffen und keine Angst, der schwarze Block wird nicht das Bundeshaus stürmen mit Waffengewalt. Solange aber Parteien wie PNOS gewählt werden, ist ein gesundes Gegengewicht nötig, ansonsten artet es aus.

        Bin es Leid als Linkswähler als Kommunist verurteilt zu werden. Es wird nur noch mit Extremen verglichen…Ich hüte mich auch davor SVP-Wähler als Rassisten oder Faschisten zu diskretitieren. Deshalb habe ich, wie so viele Leute im Land keine Partei mehr die Ihnen aus der Seele redet, obwohl es jede Partei behauptet (eine besonders, während sie dem Volk in den Rück fallt)

        Lobbyisten sollten aus dem Bundeshaus verschwinden. Kann nicht sein das bei einer direkten Demokratie jemand mehr zu sagen hat, der mehr zahlt.. Doch dem ist so und wird wohl immer bleiben.

      • Jürg Brechbühl sagt:

        @tobe or not tobe
        Der blackblock, bzw. die Antifa haben innerhalb von zwei Jahren den Bundesplatz mit brandschatzend und plündernd heimgesucht. Das Bundeshaus selber ist einfach ein wenig handfester bewacht.

      • Tobe or not Tobe sagt:

        @Jürg Brechbühl: Antifa war damals schon eine der einzigen Vereinigungen, die sich gegen das braune Monster gestellt hat. Heute werden sie verunglimpft und auch durch eigene Leute in den Dreck gezogen. Bin froh, das wir

        Den Bundesplatz gebrandschatzt? Sie wollen die provokative SVP Tagung nennen, die in einer Schlacht ausgeartet ist? SVP wie die Berner Polizeit wusste, das sich die ANTIFA und weitere Gruppierungen, dies nicht gefallen lies und Present sein werden. Doch nicht wie an anderen Demos, Tagungen etc. war ein Heer von Polizei bereit. Da frag ich mich, war das gewollt? Um die linken sich selber in den Dreck ziehen lassen? Sie habens leider geschafft, da gewisse Hirnlose meine sie erreichen was mit Steinen. Wenn die Linken Gruppierungen was erreichen wollen, ist es mit den Waffen der bürgerlichen und Rechten: Viel Geld!!!!

      • fufi sagt:

        Ach, Herr Brechbühl?

  • Jürg Brechbühl sagt:

    John R. Lot: More Guns, Less Crime: Understanding Crime and Gun Control Laws, Third Edition (Studies in Law and Economics) University of Chicago Press.

    Um die gängigen, populistischen, dümmlichen Vorurteile über das amerikanische Waffenrecht ins Lot zu rücken: In den USA hat jeder Bundesstaat eigene Waffengesetze und sogar jedes County kann in vielen Staat noch schärfere Regeln einführen. Es gibt Staaten, wo das Waffentragen erlaubt ist. Es gibt andere wo wie hier etwas wie ein Waffenerwerbsschein nötig ist, mitsmat Datenbankabfrage im Verbrecherregister.

    Die einzige bisher umfassend geführte Untersuchung zur Frage, welcher Zusammenhang besteht zwischen der Verfügbarkeit von Schusswaffen und der Anzahl Verbrechen hat John R. Lot vorgelegt und bei der renommierten University of Chicago Press veröffentlicht. Er hat sämtliche über 3000 Counties der gesamten Vereinigten Staaten nach Verbrechensstatistiken untersucht und nach der Zahl Schusswaffen pro 1000 Einwohner.

    Der Befund aus den USA ist eindeutig: Je mehr Einwohner über eine Schusswaffe verfügen, desto weniger Gewaltverbrechen kommen vor.

    Gründe: Weit über 90% der Bevölkerung jeder zivilisierten Gesellschaft sind verantwortungsbewusst, gesetzestreu, mündig. Verbrecher hüten sich, Gewalt anzuwenden, wenn sie jederzeit und überall mit der entschlossenen und wirksamen Gegenwehr der Opfer rechnen müssen.

    • Heiri Chlüpplisack sagt:

      tja, dass der gute jared loughner seine LEGALE knarre (mit der sowas ja gar nicht möglich sein sollte, nur illegale waffen können für verbrechen genutzt werden, wie uns alex so klar darlegte…) nun gerade im staat mit der freizügigsten waffengesetzgebung einsetzte, das kann in dem fall ja nur ein höchst unglücklicher zufall sein…

      und noch was: eine knarre zu besitzen und hin und wieder mal im schiesstand damit rumzuballern heisst noch lange nicht, im „ernstfall“ damit umgehen zu können. warum wohl haben die amerikanischen soldaten in vietnam im nahkampf meist daneben geballert?

      • Jürg Brechbühl sagt:

        Ohjeh, Chlüpplisack,

        Die USA haben 250 Millionen Einwohner. Einer von diesen 250 Millionen hat sechs Menschen getötet und es kommt hier in der Zeitung. Wozu wohl?

        Und warum genau lesen wir in derselben Zeitung nichts über die Bewaffnung der beiden Passanten, die den Attentäter festgenommen haben?

        Käme das Attentat in der Zeitung, wenn er es im Ghetto und mit dem Messer getan hätte?

      • Heiri Chlüpplisack sagt:

        „Die USA haben 250 Millionen Einwohner. Einer von diesen 250 Millionen hat sechs Menschen getötet und es kommt hier in der Zeitung. Wozu wohl? “

        ähm, vielleicht weil’s auch in den amerikanischen zeitungen auf den frontseiten steht? eventuell? oder ächt weil das ganze ein unglaublich hinterhältiges komplott ist und der jared von der annabelle angeheuert wurde, um der initiative nachdruck zu verleihen? hu! alles eine grosse verschwörung gegen die freien tellensöhne?

      • Alex sagt:

        @Heiri Chlüpplisack

        Ich habe nie gehauptet, dass nur illegale Waffen bei Verbrechen stattfinden, es kommt bei Legalwaffenbesitezrn einfach sehr selten vor und dieser Fall in den USA ist einer dieser seltenen Fällen. Aber es wird zurzeit gerade abgeklärt ob allenfalls der Backgroundcheck, beim Waffenerwerb von Jared Loughner nach dort gültigem Waffenrecht versagt hatte und Jared Lougner allenfalls keine Waffe hätte erwerben dürfen.

      • Heiri Chlüpplisack sagt:

        @brechbühl: „Und warum genau lesen wir in derselben Zeitung nichts über die Bewaffnung der beiden Passanten, die den Attentäter festgenommen haben?“

        ich las nirgends etwas darüber, dass diese leute, ausser mit einer grossen portion courage, bewaffnet waren… übrigens waren’s 3, eine 61jährige hat ihm beim nachladen das magazin entrissen…

      • Heiri Chlüpplisack sagt:

        @alex: das ist doch unsinn. gerade in amiland finden diese „amokläufe“ (columbine et al) meist mit legal erworbenen waffen statt.

      • hausmannus sagt:

        „und Jared Lougner allenfalls keine Waffe hätte erwerben dürfen.“

        Im Nachhinein sind solche Prüfungen sehr einfach durchzuführen. Sie wissen ja bereits, dass der Käufer deppert ist/war.

        Es nützt nur niemandem mehr etwas.

      • Widerspenstige sagt:

        Dieses Mordszenario in den USA kommt ja gerade richtig und untermauert die mehrheitliche Meinung gemäss Meinungsumfragen, dass Waffenbesitz nicht in Privathaushalte gehören. Wir sind nicht im Wilden Westen und müssen uns bis auf die Zähne bewaffnen – so ein absoluter Unsinn! Es wurde in der Berichterstattung der Medien hüben wie drüben dieser Tage immer wieder betont, wie larsch das Waffengesetz in den USA gehandhabt werde! Egal ob es in einigen Staaten verschärft wurde oder nicht – es greift noch zu wenig und es passieren solche Amokläufe in regelmässigen Intervallen! Ganz nach dem Motto von Sara Palin: ‚Nicht zurückweichen, nachladen!‘ – eine mehr als rechts politisierende Republikanerin und Präsidentschaftsanwärterin (wenn man den Medien glauben will…Gott bewahre uns vor sooo einer Einfalt von Frau!)

    • Heiri Chlüpplisack sagt:

      noch was, herr brechbühl: ihre studie (der mann heisst übrigens lott) wird dann doch von verschiedenen seiten zerpflückt, gerade auch weil die statistischen methoden dahinter nicht ganz astrein zu sein scheinen.

      so findet z.b. david hemenway in einem review von lotts studie im new england journal of medicine:

      Lott finds, for example, that both increasing the rate of unemployment and reducing income reduces the rate of violent crimes and that reducing the number of black women 40 years old or older (who are rarely either perpetrators or victims of murder) substantially reduces murder rates. Indeed, according to Lott’s results, getting rid of older black women will lead to a more dramatic reduction in homicide rates than increasing arrest rates or enacting shall-issue laws.

      das solche aussagen schwachsinn sind, das werden wohl auch sie zugeben müssen.

      • Julia sagt:

        Auf dem englischen Wikipedia gibt es eine ganze Auflistung von Studien, die Lotts Befunde widerlegen oder bestätigen. Sieben kommen zum selben Resultat wie Lott, 13 stellen dessen Studie in Frage. Bei einer Studie die bereits 1997 veröffentlicht wurde, heisst das in erster Linie, dass sie nicht sehr Aussage kräftig ist.

        Eigentlich hat Lotts Studie nur gezeigt, dass an Orten, wo es mehr legale Waffen gibt, Orte sind an denen weniger Gewaltverbrechen verübt werden. Ob es nun weniger sind WEIL es weniger Schusswaffen gibt, bleibt allerdings offen (Kausalität oder Korrelation?). Aber dass jemand, der den Republikanern nahe steht, die Resultate so interpretiert, überrrascht kaum. Vorallem wenn man einen kurzen Blick auf dessen Blog riskiert (http://johnrlott.blogspot.com/).

    • Julia sagt:

      Auf dem englischen Wikipedia gibt es eine ganze Auflistung von Studien, die Lotts Befunde widerlegen oder bestätigen. Sieben kommen zum selben Resultat wie Lott, 13 stellen dessen Studie in Frage. Bei einer Studie die bereits 1997 veröffentlicht wurde, heisst das in erster Linie, dass sie nicht sehr Aussage kräftig ist.

      Eine Studie die Lotts Schlussfolgerungen in Frage stellen, ist die folgende:
      David Hemenway, ‚Review of More Guns, Less Crime: Understanding Crime and Gun-Control Laws‘, New England Journal of edicine, 1998. Dort ist zu lesen zu lesen:
      „Lott finds, for example, that both increasing the rate of unemployment and reducing income reduces the rate of violent crimes and that reducing the number of black women 40 years old or older (who are rarely either perpetrators or victims of murder) substantially reduces murder rates. Indeed, according to Lott’s results, getting rid of older black women will lead to a more dramatic reduction in homicide rates than increasing arrest rates or enacting shall-issue laws“

      (heisst frei übersetzt etwa so viel:
      „Lott fand zum Beispiel heraus, dass sowohl eine höhere Arbeitslosigkeit, als auch ein geringeres Einkommen zu einem Anstieg von Gewaltverbrechen führt. Desweiteren ist die Mordrate wesentlich tiefer, je geringer die Anzahl schwarzer Frauen, im Alter von 40 Jahren und mehr, ist (welche entweder Täterinnen oder Mordopfer sind). Würde man die älteren Schwarzen Frauen beseitigen, würde dies, gemäss Lotts Resultaten, sogar zu einer drastischeren Abnahme der Tötungsdelikte führen, als dies etwa mehr Festnahmen oder neue Gesetzgebungen tun würden.“)

      Eigentlich hat Lotts Studie nur gezeigt, dass an Orten, wo es mehr legale Waffen gibt, Orte sind an denen weniger Gewaltverbrechen verübt werden. Ob es nun weniger sind WEIL es weniger Schusswaffen gibt, bleibt allerdings offen (Kausalität oder Korrelation?). Aber dass jemand, der den Republikanern nahe steht, die Resultate so interpretiert, überrrascht kaum. Vorallem wenn man einen kurzen Blick auf dessen Blog riskiert (http://johnrlott.blogspot.com/).

      • Heiri Chlüpplisack sagt:

        „“Lott fand zum Beispiel heraus, dass sowohl eine höhere Arbeitslosigkeit, als auch ein geringeres Einkommen zu einem Anstieg von Gewaltverbrechen führt. […]“

        es ist eben noch viel absurder: lotts studie sagt, dass höhere arbeitslosigkeit und geringeres einkommen zu einem rückgang der gewaltverbrechen führt…

      • StefanB sagt:

        Heir, was ist daran absurd? Wo kein Geld ist, kann auch keines geraubt werden; da nützt schlicht eine Zunahme der Gewalt nichts.
        Interessanter wäre, zu untersuchen, ob in reichen Gemeinden mehr Gewalt verübt wird, wenn die Nachbarschaft aus ärmeren Gemeinden besteht, und dies noch in Zusammenhang mit liberalen oder restriktiven Gesetzen.

  • tobe or not tobe sagt:

    Klar die Initiative ist ein Tropfen auf den heissen Stein, doch ein Anfang.

    Irgendwie erinnert mich das an die Zigarettenindustrie. Raucher werden verdrängt, währen die Industrie munter weiter chemisch versetzte Zigaretten produzieren darf, ein langsames Mordinstrument.

    Doch wir wollten die Waffenexporte nicht stoppen ! Da waren uns unsere eigenen Existenzen (400-50 an der Zahl) wichtiger, hier hat aber niemand unserer Waffenfreunde lautstark lobbyiert ,wie es hier der Fall ist!!

    Das wäre genau ein weiterer Schritt gewesen.

    Das die meisten Schusswaffen aus illegalem Handel stammen ist mir klar. Und das weniger Morde passieren das wird man sehen.

    Sie kennen doch den Spruch: Wer eine Waffe hat, benutzt sie früher oder später…

    • „Wer eine Waffe hat, benutzt sie früher oder später…“
      Da bin ich anderer Ansicht.

      Ich finde es sehr schade, bist du so negativ geprägt bis, was dieses Thema anbelangt.
      Woher hast du diese Abneigung?

    • Henri sagt:

      @tobe or not tobe 11. Januar 2011 um 01:08
      >>>
      Sie kennen doch den Spruch: Wer eine Waffe hat, benutzt sie früher oder später…
      >>>

      das scheint mir ein wenig fundierter Spruch zu sein – ein Spruch halt eben.

      Aber dieser Spruch zeigt doch mittlerweile, wo die Diskussion angelangt ist:

      bei einer pessimistischen, angsterfüllten Weltsicht, welche der Welt (und vor ammel den Mitmenschen) das Schlechtesmöglichste zutraut und es auch erwartet.

      Könnte man allenfalls nur noch sagen: Wer anderen soviel schlechtes zutraut, schliesst wohl zusehr von sich auf andere.

      Spott on.

      In diesem Kontext wäre es sicherlich sinnvoll, alle Initiativ-Befürworter umgehend zu entwaffnen und allenfalls zu verwahren – zum Schutze der „Normalen“.

      Spott off.

      • StefanB sagt:

        Stimmt, die „Normalen“ Schiessprügelbesitzer müssen vor den abnormen Initiativ-Befürwortern geschützt werden… Nun, ich denke, keiner der Befürworter ist freiwillig Waffenbesitzer.

  • Alex sagt:

    @hausmannus

    Ich glaube Sie leiden unter Hoplophobie, anders kann ihn mir Ihre Beiträge nicht mehr erklären. Mal was zu Suizid da dies immer wieder hier thematisiert wird. In Japan, einem Land indem Schusswaffen verpönnt sind und ein bis auf ganz wenige Ausnahmen vorhandenes Waffenverbot kennt, hat einer der höchsten Suizidratenweltweit. Dort springen die Leute einfach vor den Zug nehmen den Strick machen Seppuku etc. Japan zeigt mehr als eindeutlich, dass das Vorhandensein von Schusswaffen keinen Einfluss auf die Suzidrate hat. Durch das fehlen von Schusswaffen wird lediglich die Suizidart/Instrument verändert bzw. eine Alternative dazu benützt.

    Vielleicht kennen Sie den amerikanischen Spruch; „If guns are outlawed, only outlaws will have guns.“ So war es in der Vegangenheit, so ist es jetzt und so wird es in Zukunft sein. Dieser Spruch hat mehr Gültigkeit denn jeh und stimmt so. Vielleicht sollten Sie sich ein wenig mit der Geschichte beschäftigen, speziell die des 20. Jahrhunderts, denn dann wüssten Sie dass in sämtlichen totalitären Staaten, Polizeistaaten bzw. Diktaturen den Privatwaffenbesitz/Erwerb komplett verboten war bzw. nur mit ganz wenigen Ausnahmen bsp. für die Parteispitze und verdienten Genossen erlaubt war. Die Folgen waren jeweils für die Bevölkerung drastisch und die Anzahl durch Waffen in staates Hand getöteter Menschen geht in die Abermillionen.

    • Sowas wie eine „Hoplophobie“ gibt es gar nicht. Es ist eine erfundene „Krankheit“, die von der Psychiatrie nicht anerkannt ist.

    • Roman Günter sagt:

      @Alex: hausmannus hat eine ‚Universalphobie‘ und ist deshalb der perfekte Vertreter der Befürworter dieser Initiative. Mit Vernunft ist da nicht’s zu machen, der gibt seinen Knochen nicht mehr her.

      • hausmannus sagt:

        Möglicherweise bin ich ja wirklich genauso krank wie die Waffennarren. Nur gefährde ich in diesem Zustand niemanden und niemand braucht auch nur schon zu befürchten, ich könnte eine Bedrohung sein. Das ist der kleine Unterschied, der es ausmacht.

        Sehen Sie, ich erkenne einfach keine vernünftigen Gründe für einen Waffenbesitz: Selbstverteidigung ist ein Witz, Tradition ist auch ein Witz (was könnte man damit nicht alles begründen), Ehre dem Bürger des Vaterlandes finde ich sogar einen Graus (erfahren die armen Bürger und Bürgerinnen, die – aus welchen Gründen auch immer – nie eine Waffe vom Staat erhalten haben, kein oder weniger Vertrauen?), Sport ist weiterhin möglich, Jagen ist weiterhin möglich (wobei ich auch da gewisse Phobien habe, denn längst nicht alles, was sich als Jagd verkauft, ist es. Zumal die schwarzen Schafe dort auch mit illegalen Abschüssen Schlagzeilen machen und immer wieder Wanderweg- und andere Schilder für Zielübungen verwenden). Wirkliche Freiheit bedeutet nicht, dass man alles tun kann, sondern dass man gerne (und eigentlich freiwillig) zu Gunsten der Gemeinschaft darauf verzichtet.

        Was bleiben für Gründe für Waffenbesitz? Nichts wirklich.

        Die Initiative ist nicht das Gelbe vom Ei. Schreibe ich jetzt ev. zum 10. mal. Aber besser als nix, denn bessere Lösungen werden noch vehementer bekämpft. Leider ist gegen Bürgerlich-Rechts nichts durchzubringen, da sie im Parlament seit jeher die Mehrheit haben. Da müssen halt Emotionen her, das zieht. Ich mag das nicht besonders, aber rational begründet ist es ja nix zu erreichen. Sieht man ja auch gerade bei Ihnen beiden hier. Die Meinungen sind gemacht. This Jenny hat gut begründet, warum man es zumindest mit dieser Initiative versuchen soll.

        Sehen Sie, ich bin auch offen dafür, dass man in 10 Jahren, wenn man fähig wird zu besseren Lösungen oder erkennen muss, dass Teile der Initiative wirklich Quatsch waren, das dann halt wieder ändert. Dito die Armeewaffe: Weg damit aus den Haushalten. Wenn dann wirklich wieder mal ein BöFei vor der Grenze steht, sind die Dinger schnell wieder verteilt. Wo also ist das Problem?

        Und bringen Sie den Witz von wegen Verteidigung der Demokratie nicht noch mal. Das ist sowas von kreuzdumm, dass ich gar nicht parieren mag. Dass totalitäre Systeme privaten Waffenbesitz verbieten kann doch nicht ernsthaft als Umkehrschluss herhalten, demokratische Staaten sollen Waffen verteilen oder privaten Waffenbesitz fördern. Sowas ist nicht mal diskussionswürdig, sorry.

  • Armin Schütz sagt:

    Die gute Frau hat sich vom Partner mehrmals eine Waffe an die Schläfe setzen lassen? Dann ist sie entweder blind, hörig oder ganz einfach dumm, denn nach einem ersten Mal hätte es keine weitere Fälle mehr geben dürfen (Polizei rufen oder den Typ verlassen). Allerdings bezweifle ich ihre Aussagen, wonach ihr Partner seinen Offiziersrevolver benutzt haben soll. Revolver werden in der Schweizer Armee seit über 100 Jahren nicht mehr ausgegeben, und sooo alt dürfte der Typ wohl kaum gewesen sein. Aber selbst wenn es mit einer Pistole passiert ist, keine vernünftige Frau tut sich dies mehr als einmal an, dann zieht sie die Konsequenzen. Oder liege ich da falsch?
    Armin Schütz

  • Urs sagt:

    Wir leben in einer schnellen Gesellschaft, wir konsumieren extrem schnell Nachrichten und Meldungen im TV, Internet, Radio und Zeitschriften. Je grösser die Buchstaben desto auffälliger.
    Schnell werden Meinungen gefasst, die Lager aufgeteilt. Jeder will mitreden und jeder will zu den Siegern gehören.
    Ich denke es wird bei dieser Abstimmung keine echten Sieger geben. Annahme der Initiative = Etliche Sammlungen von seriösen Sammlern und Schützen werden dem Shredder zugeführt. Der Besitzer des Karabiners geerbt vom Gross- oder Urgrossvater wird, bei nicht Abgabe, gebüsst wenn er erwischt wird. Kriminelle Gruppen werden sich einen Deut um das Verbot scheren. Waffen wird man immer beschaffen können.
    Die Initiative wird abgelehnt = Männer, es gibt auch Frauen, die mit Waffen hantieren werden immer im Fokus der Armeegegner und „Gewaltlosen“ sein.
    Die Frauen, deren Berichte hier stehen, werden sich allein gelassen fühlen.

  • Jürg Brechbühl sagt:

    Wartet auf Freischaltung….

    Ih woh, dann müsste man aufhören mit Zeitungsschreibersein und die Anstellung beim T4gi-Verlag kündigen. Wie will eine noch 4nn4Béllé Chefin sein, wenn sie auf einmal anfängt, Gesetzestexte zu lesen, sich zu informieren, und nur noch mit ganzem Wissen und mit Wahrheit zu hantieren??

    Igitt, Sie Gorpsei, Sie zerstören den Rest der in der Schweiz übriggebliebenen Zeitungs- und Zeitschriftenpresse!

  • Frage an alle Initiativbefürworter

    Wer von euch hat das Schweizer Waffengesetz und die dazugehörige Verordnung gänzlich gelesen?

    http://www.admin.ch/ch/d/sr/514_541/index.html

    http://www.admin.ch/ch/d/sr/514_54/index.html

    Ich vermute einmal keiner.
    Bevor ihr weiter auf die LEGALWAFFENBESITZER eindrescht, seid doch so gut und informiert euch, bevor ihr weiter Unwahrheiten und Halbwissen von euch gebt.

    • Jürg Brechbühl sagt:

      Ih woh, dann müsste man aufhören mit Journalistsein und die Anstellung beim Tagi-Verlag kündigen. Wie will eine noch Annabelle Chefin sein, wenn sie auf einmal anfängt, Gesetzestexte zu lesen, sich zu informieren, und nur noch mit ganzem Wissen und mit Wahrheit zu hantieren??

      Igitt, Sie Gipsei, Sie zerstören den Rest der in der Schweiz übriggebliebenen Zeitungs- und Zeitschriftenpresse!

  • hausmannus sagt:

    „Eine Schusswaffe KANN gefährlich sein. Genauso wie ein Auto,“ – aber ja doch. Genau darum gibt es Strassenverkehrsregeln, Aufgebote zur Fahrzeugprüfung, Fahrprüfungen, Kontrollen durch die Polizei und so weiter.

    Man hat Massnahmen ergriffen, damit die Gefährlichkeit sinkt, so weit als möglich und so weit als gesellschaftlich akzeptiert. Bei den Fahrzeugen hat die Gesellschaft einen Nutzen und nimmt daher die damit verbundenen Risiken in Kauf. Bei den Waffen sieht das eben leider ein bisschen anders aus. Insbesondere die Armeewaffen im Küchenschrank sind nämlich extrem nutzlos.

    • Jürg Brechbühl sagt:

      @hausmannus

      Wieviele Leben schon gerettet wurden, weil das Opfer sich mit einer Schusswaffe wehren konnte, darüber sollten Sie nachdenken.

      Wollen Sie ruhig warten, bis die Polizei kommt, wenn in ihrem Schlafzimmer grad eine Gang von Berufseinbrechern aus dem Balkan sich breitmacht? Halten Sie die 20 Minuten tapfer durch und was genau tun Sie in dieser Zeit, wenn Sie kein geeignete Waffe zur Hand haben?

      • hausmannus sagt:

        Nein, bitte liefern Sie mir die Zahlen. Ich bin offen und gespannt.

      • Du willst Zahlen von x Fällen, die nie statistisch erfasst wurden?

      • hausmannus sagt:

        Er behauptet was. Ich frage nur nach.

        Wer fragt denn nach den x Fällen von Bedrohungen durch Schusswaffen, die nie statistisch erfasst wurden?

      • Nartesh sagt:

        Man soll eh nur statistiken vertrauen die man selbst gefälscht hat …

        ne im ernst statistiken muss man mit vorsicht betrachten, da manche mit einem bestehenden ziel was zu beweisen erstellt werden, die werden solange weitergeführt bis das ziel erreicht ist und da bleiben oft tatsachen auf der strecke oder es werden zusammenhänge gesehen die es nicht gibt…

        und die leute aus dem balkan dürfen eh vom gesetz her gar keine waffen haben … haben sie aber
        mal da drüber nachdenken. wenn man ein bestehendes gesetz verschärft, sa vorher schon missachtet wird bringt das mal garnichts. da werden nur die ehrlichen bürger die sich eh schon an die gesetze halten bestraft.

        Wers nicht glaubt, in der Waffenverordnung von 2008 stehen folgende Nationalitäten mit absolutem waffenbesitzverbot aufgelistet

        Art. 12 Verbot für Angehörige bestimmter Staaten
        (Art. 7 WG)
        1 Der Erwerb, der Besitz, das Anbieten, das Vermitteln und die Übertragung von
        Waffen, wesentlichen oder besonders konstruierten Waffenbestandteilen, Waffenzubehör,
        Munition und Munitionsbestandteilen sowie das Tragen von Waffen und
        das Schiessen mit Feuerwaffen sind Angehörigen folgender Staaten verboten:
        a. Serbien;
        b. Kroatien;
        c. Bosnien und Herzegowina;
        d. Kosovo;
        e. Montenegro;
        f. Mazedonien;
        g. Türkei;
        h. Sri Lanka;
        i. Algerien;
        j. Albanien.

      • @ hausmannus
        Ach ja, da du so gerne Zahlen und Statistiken hast, hier ein paar aus den USA, da in der Schweiz nicht vorhanden:

        In den USA werden schätzungsweise 6849 Straftaten pro Tag / 2.5 Mio. im Jahr verhindert / abgewehrt durch das blosse Vorhandensein einer Schusswaffe.
        In den meissten Fällen (99.1%) muss nicht geschossen werden, die Auseinandersetzung verläuft unblutig.
        [Gary Kleck, Criminologist, Florida State Univ.]

        Weniger als 1% aller Schusswaffen (legale wie illegale) werden je für ein Verbrechen missbraucht.
        [FBI Uniform Crime Statistics, 1994]

        In den USA ist die Wahrscheinlichkeit, durch ein Auto getötet zu werden 31 mal höher als durch eine Schusswaffe [1998 FBI]

        In über 90% aller Gewaltverbrechen in den USA sind keine Schusswaffen (weder legale noch illegale) involviert
        [1998 Bureau of Alcohol, Tobacco, and Firearms]

        In den USA werden jeden Tag 550 Vergewaltigungen und doppelt so viele Morde verhindert durch das blosse vorzeigen einer Schusswaffe.
        [Gary Kleck, Criminologist, Florida State Univ.]

        In den USA werden 65 mal häufiger erfolgreich Schusswaffen zum Selbstschutz eingesetzt als dadurch ums Leben kommen.
        [1995, Journal of Criminal Law and Criminology]

      • Katharina sagt:

        Hier ist das Data Warehouse der offiziellen Statistiken des DoJ, welches auf den FBI Daten beruht:

        http://bjs.ojp.usdoj.gov/dataonline/Search/Homicide/Homicide.cfm

        Sie können dort die Daten slicen und dicen. Die meisten Sichten sind 1976 bis 2005.

        Sie müssen dort selber einstellen: homicide-state level-weapons type (SHR).

        konsistent über all die Jahre , Mitgliedsstaaten und Waffentyp:

        Gun 2/3
        Knife 1/6
        Other Weapons 1/6.

        So von wegen Quellen und Begründungen.

      • hausmannus sagt:

        Machen Sie sich mit diesen Zahlen doch nicht (auch) noch lächerlich.

        „durch das blosse Vorhandensein einer Schusswaffe“ -> wie wurde den DAS eruiert? Wieviele davon waren Polizisten auf der Jagd auf Täter?

        „Weniger als 1% aller Schusswaffen“ -> DEN finde ich am lustigsten! Verteilt jedem Schweizer Bürger 10 Waffen, dann ist die Rate bei uns 0.01% und tiefer. Je mehr Waffen im Umlauf, desto geringer wird die Rate sein. MIT der Initiative wird die Rate hier in der CH sicher sogar NOCH GRÖSSER, und das ist sogar gut so! (Beispiel für jene, dies nicht kapieren: Es bleiben noch 100 Waffen im Umlauf, davon werden 10 für kriminelle Zwecke verwendet mach 10%)

        „durch ein Auto getötet zu werden 31 mal höher“ -> Das Eine tun und das Andere nicht lassen. Von mir aus kann man Via Secura und Vision Zero je in der ersten Fassung morgen einführen.

        „In über 90% aller Gewaltverbrechen“ -> WAS? In unglaublich hohen 10% SIND Waffen im Spiel?

        „durch das blosse vorzeigen einer Schusswaffe.“ -> Huhu, siehe 1.

        „erfolgreich Schusswaffen zum Selbstschutz“ -> Nochmal: siehe 1.

        Ohne den leisesten Schimmer darüber, wie diese Zahlen erhoben wurden, sind sie nichts wert. Wie die Zahlen hier in der CH übrigens auch. Aber ich habe mich amüsiert. Danke.

      • Wenn du es nicht wahrhaben willst, frag nicht so blöd und stiehl nicht unsere Zeit.
        Die Quellen habe ich angegeben.

      • Henri sagt:

        @Antiweichei aka Gipsei 10. Januar 2011 um 23:51

        geben Sie es auf mit dem hausmannus.

        Der würde nicht mal glauben, dss es regnet, wenn es ihm auf den Kopf pisst.

        Er verlangt dauernd nach Fakten, ist aber Faktenresitent.

      • Katharina sagt:

        Faktenresistent ist Gipsei,

        denn die von mir verlinkte statistik besagt das genaue gegenteil seiner aussagen.

        auf dem link ist auch definiert, wie die klassifizierung der gesetzesuebertretungen ist.

        so fallen etwa delikte im bereich domestic violence unter gewaltdelikte.

        im weiteren isnd die von ihm genannten ‚quellen‘ eben keine, denn es wird nicht auf einen artikle oder aehnliches verlinkt oder hingewiesen.

      • Und nein, die Waffenmissbräuche sind nicht an die Waffendichte koppelbar.

        Die Schweiz weisst gegenüber dem (zentral- / mittel-)europäischen Durschnitt eine rund 1/3 tiefere Mordrate pro 100 000 Einwohner auf. Nach deiner Logik müsste die Waffendichte in der Schweiz ja auch 1/3 geringer sein.
        Wir haben in Europa aber die HÖCHSTE Waffendichte, jedoch liegen wir bei der Mordrate deutlich unterhalb dem Durchschnitt
        Wie das???

      • Nein, liebe Katharina.
        Deine Zahlen sagen gar nichts aus, ausser das so und soviele Verbrechen prozentual mit dem entsprechenden TATWERKZEUG ausgeführt wurden, mehr nicht. Um das geht es aber hier nicht

      • tobe or not tobe sagt:

        Zum Glück… zum grossen Glück leben wir noch nicht in amerikanischen Zuständen. Wenn jeder Bürger hier eine Waffe hat können wir direkt den roten Knopf drücken.

        Und zu den Berufseinbrechern aus dem Balkan.: Würden sie den alle erschiessen wollen? Wegen paar Wertgegenständen die sie als Bürger der 1.Welt so oder so wieder ersetzen können? Wenn Einbrecher wie in den USA damit rechnen müssen, das jeder Bürger eine Waffe hat, dann wird auch der Überfall nicht unbewaffnet stattfinden.! Und erst recht bewaffnet wenn die Strafe hoch sind, also viel zu verlieren ist….

        Oder die jungen Schweizer 16/18jährig, stachen 8 Leute nieder. In Zürich an Sylvester.. hmmm.. da fragt sich einen Einsatz zu erwägen oder nicht? Oder machen wir da Unterschiede??

      • @ tobe or not tobe

        Vorab: Ich bin Soldat, Sportschütze und Waffensammler.
        Ich habe einen Grundsatz: Wer anderen nichts böses tut, sollte in unserer Gesellschaft nichts zu befürchten haben!
        Ich bin ein sehr friedliebender Mensch. Ich sehe da keinen Wiederspruch mit den Waffen.

        Ob ich jemanden erschiessen würde wegen eines Einbruchs?
        Nein, solange ich nicht dabei angegriffen würde oder jemand von meiner Familie (siehe Notwehr).
        Wobei ich es schon sehr anmassend finde, sich über (berechtigte) Besitzansprüche anderer hinwegzusetzten.
        Gesetze sind für alle da und sollten für alle gelten.

        Ich möchte niemals in die Situation kommen, einen anderen Menschen erschiessen oder unnötig verletzen zu müssen.
        (und nein, hacke bitte nicht auf dieser Formulierung herum oder versuch sie auch nicht anders zu deuten. Du weisst wie ich es meine)

        Ob ich einen Einbruch mit der gezückten Waffe zu verhindern versuchte, mit einer eventueller Eskalation?
        Vielleicht. Auch in diese Situation möchte ich nie geraten. Daher hoffe ich auf die Abschreckung und div. Sicherheitsmassnahmen.
        Ebenso beim Messerangriff am Silvester.
        Aber in dieser, wie der obrigen Situation, gewichte ich die Unversehrtheit und / oder das Leben eines unschuldigen Opfers höher als jene/s des Täters. Gesunder Menschenverstand und Gesetzmässigkeit natürlich vorausgesetzt.

        ========================
        Art. 15

        Rechtfertigende Notwehr

        Wird jemand ohne Recht angegriffen oder unmittelbar mit einem Angriff bedroht, so ist der Angegriffene und jeder andere berechtigt, den Angriff in einer den Umständen angemessenen Weise abzuwehren.

        http://www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a15.html
        ========================

        Gegenfrage: Welchen Grund würde es bei dir brauchen, dies rechtzufertigen?

      • Jürg Brechbühl sagt:

        @tobe or not tobe

        Sie haben schon mitbekommen, dass etliche Berufseinbrecher aus dem Balkan als erstes die Bewohner fesseln, sie foltern bis sie Postcard und PIN zur Postcard preisgeben und sie nötigenfalls am Schluss auch noch mit der Garotte strangulieren?

        In welcher ersten Welt leben Sie, wo ein Menschenleben nach belieben jederzeit ersetzt werden kann? Ich jedenfalls lebe nicht in einer solchen Welt.

        Es heisst übrigens nicht Sein oder Nichtsein, sondern es heisst in einem solchen Fall kurz und bündig: Er oder Ich!

      • hausmannus sagt:

        Mich interessieren nicht die publizierten Zahlen, sondern die erhobenen Zahlen (ALLE!) und die Erhebungsgrundlagen. An diese werden auch Sie nicht kommen.

        In der Regel läuft es – leider – so: Sie haben eine Meinung und suchen Zahlen, die dazu passen. Diese Zahlen werden Sie auf jeden Fall finden!

        Korrekt läuft es aber so: Sie suchen ALLE Zahlen, die zu einem Thema verfügbar sind. Dann betrachten Sie die Erhebungsmethoden und versuchen, vergleichbare Zahlenreihen zu finden. Bereits jetzt werden Sie sehen, dass Sie sich eine Sisyphusarbeit aufgeladen haben. Wenn dann doch Vergleichbares vorliegt, legen Sie ALLE diese Zahlen auf den Tisch, inklusive solcher, die völlig schräg daher kommen. Dann BEGRÜNDEN Sie, warum Sie diese Zahlen ausgewählt haben und andere verworfen haben. ERST JETZT beginnen Sie, die Zahlen zu vergleichen und zu interpretieren.

        Und dies auch noch: Wenn SIE behaupten, die Erde wäre eine flache Scheibe, ist es an IHNEN, die Beweise dafür zu erbringen, nicht an mir, das Gegenteil zu beweisen.

        @Henri: Ihnen habe ich, auch wenn ich Ihre Ansichten nicht teile, wenigstens Grips zugeschrieben. Wenn Sie „Fakten“ wie von Antiweichei als brauchbar erachten und mir Resistenz vorwerfen, dann zweifle ich aber wieder sehr stark daran. Sorry, aber FAKTEN sehen ziemlich anders aus, diese Zahlenjonglage gehört definitiv nicht dazu.

        Das hier „in einer den Umständen angemessenen Weise abzuwehren“ hatten wir auch schon mehrmals: Eine Schussabgabe ist ein Ultima Ratio, Sie müssen unmittelbar am Leben bedroht sein und diese Bedrohung nicht mit anderen Mitteln abwehren können. Einem unbewaffneten Dieb können Sie, wenn Sie sich an diese Rechtssprechung halten, nichts tun, ausser im die Schusswaffe über den Kopf zu hauen. Umgekehrt kann der Dieb auch durchaus Sie in Notwehr erschiessen, wenn Sie ihn mit der Waffe bedrohen. Aber das geht nicht in Ihren Kopf, ich weiss.

      • Henri sagt:

        @hausmannus 11. Januar 2011 um 09:44

        Herzlichen Dank, hausmannus, für den mir von Ihnen zugestandenen Gips (oder Grips?), welchen Sie mir nun leider wieder aberkannt haben.
        Wie gewonnen, so zerronnen!

        Die von Antiweichei aka Gipsei gelieferten Zahlen bzw. deren Quellen stimmen schon, bloss wollen Sie sie nicht akzeptieren, wie so einige der Initiativ-Befürworter – diese Ihrige Argumenten- oder auch Faktenresistemz habe ich Ihnen ja schon mal berichtet.

        Item.
        Ich habe damals, als die Annabelle auf so unsäglich populistische Art die Diskussion lancierte, nächtelang den Statistiken nachgesucht, den Schweizerischen genauso wie den Internationalen, den Suizid-Statistiken wie den Verbrechens-Statistiken, und die Krux liegt nun mal bei deren Interpretation und Extrapolation, denn:

        Das Problem der Befürworter wie der Gegner ist ja, dass keine Statistik unsere genaue Fragestellung („gibt es mit weniger legalen Waffen weniger Verbrechen und Suizide“) abdeckt, und was sowieso keine Statistik beantworten kann, ist die „was wäre wenn“-Frage abdecken – da schwelgen alle in Hypothesen.

        Einer der Aspekte, welcher den Standpunkt zu dieser Initiative beeinflusst, sehe ich darum in der Erwartungshaltung zu diesen Hypothesen, also deren erhofften Eintretenswahrscheinlichkeiten.

        Ich nehme mal an, hausmannus, dass Sie ein eher junger Spund sind (damit meine ich unter 50) – ich bin, das lässt sich daraus schliessen, ein eher alter Spund (> 50), und ich sehe hier im Standpunkt zur Initiative und damit zur Handlungsbereitschaft gewisse wiederkehrende typische Gesetzmässigkeiten: wo „Jugendliche wie Sie“ schnell mal sagen „da muss man was machen“ und „lieber ändern als lassen“, verfahren Ältere und Erfahrenere wie ich eher umgekehrt: „ändern nur, wenn es sicher was bringt“.
        Grund: Viele Junge ändern gerne am System, sie haben noch nicht die Erfahrung gemacht, dass „etwas Ändern“ eben oft nicht „ewtas verbessern“ bedeutet und rückblickend Änderungen oft nur gekostet, aber ausser Instabilitäten nichts gebracht haben.

        Und dass die „jungendlichen“ von heute zwangsläufig zu den Älteren von morgen werden, auch in diesem Verhalten, sei nur am Rande, aber deutlich vermerkt.

        Ich will damit auch nicht sagen, dass nur die eine oder die andere Position richtiger wäre, keinesfalls, ich versuche damit lediglich zu erklären, warum diese so gegensätzlichen Positionen unvereinbar, aber eigentlich dennoch verständlich sind.

      • Henri sagt:

        @hausmannus 11. Januar 2011 um 09:44

        Herzlichen Dank, hausmannus, für den mir von Ihnen zugestandenen Gips (oder Grips?), welchen Sie mir nun leider wieder aberkannt haben.
        Wie gewonnen, so zerronnen!

        Die von Antiweichei aka Gipsei gelieferten Zahlen bzw. deren Quellen stimmen schon, bloss wollen Sie sie nicht akzeptieren, wie so einige der Initiativ-Befürworter – diese Ihrige Argumenten- oder auch Faktenresistemz habe ich Ihnen ja schon mal berichtet.

        Item.
        Ich habe damals, als die Annabelle auf so unsäglich populistische Art die Diskussion lancierte, nächtelang den Statistiken nachgesucht, den Schweizerischen genauso wie den Internationalen, den Suizid-Statistiken wie den Verbrechens-Statistiken, und die Krux liegt nun mal bei deren Interpretation und Extrapolation, denn:

        Das Problem der Befürworter wie der Gegner ist ja, dass keine Statistik unsere genaue Fragestellung („gibt es mit weniger legalen Waffen weniger Verbrechen und Suizide“) abdeckt, und was sowieso keine Statistik beantworten kann, ist die „was wäre wenn“-Frage beantworten – und darum schwelgen da vor allem die Initiav-Befürworter in Hypothesen.

        Einer der Aspekte, welcher den Standpunkt zu dieser Initiative beeinflusst, sehe ich darum in der Erwartungshaltung zu diesen Hypothesen, also deren erhofften Eintretenswahrscheinlichkeiten.

        Ich nehme mal an, hausmannus, dass Sie ein eher junger Spund sind (damit meine ich unter 50) – ich bin, das lässt sich daraus schliessen, ein eher alter Spund (> 50), und ich sehe hier im Standpunkt zur Initiative und damit zur Handlungsbereitschaft gewisse wiederkehrende typische Gesetzmässigkeiten: wo „Jugendliche wie Sie“ schnell mal sagen „da muss man was machen“ und „lieber ändern als lassen“, verfahren Ältere und Erfahrenere wie ich eher umgekehrt: „ändern nur, wenn es sicher was bringt“.
        Grund: Viele Junge ändern gerne am System, sie haben noch nicht die Erfahrung gemacht, dass „etwas Ändern“ eben oft nicht „ewtas verbessern“ bedeutet und rückblickend Änderungen oft nur gekostet, aber ausser Instabilitäten nichts gebracht haben.

        Und dass die „jungendlichen“ von heute zwangsläufig zu den Älteren von morgen werden, auch in diesem Verhalten, sei nur am Rande, aber deutlich vermerkt.

        Ich will damit auch nicht sagen, dass nur die eine oder die andere Position richtiger wäre, keinesfalls, ich versuche damit lediglich zu erklären, warum diese so gegensätzlichen Positionen unauflösbar, aber eigentlich auch verständlich sind.

      • Henri sagt:

        hausmannus, das verd. Ding hier schluckt meine Antwort an Sie, oder spuckt sie in zwei Stunden hier aufs Tapet – dann bereits 2x – darum warte ich jetzt mal mit weiteren Versuchen.

    • Nartesh sagt:

      @hansmannus, schauen sie sich doch erstmal das bestehende gesetz an.
      http://www.admin.ch/ch/d/sr/5/514.541.de.pdf

      um eine waffe zu erwerben braucht man einen Erwerbsschein, den man nicht bekommt wenn man bei der polizei auffällig geworden ist.
      und um munition zu kaufen braucht man entweder einen aktuellen waffenerwerbsschein oder einen gültigen Europäischen Feuerwaffenpass.

      Zu der Armeewaffe gibt es auch schon die Regelung, dass der Verschluss, ohne den die waffe nicht funktioniert, getrennt und eingeschlossen aufzubewahren ist.

      um eine schussbereite waffe mit sich herumzutragen, braucht man eine waffentragebewilligung, die man nur mit einem Bedürfnisnachweis bekommt, und dafür muss man auch eine nicht gerade leichte prüfung bestehen.

      weiter gibt es regelungen zu transport, verwendung, und vieles mehr

      Wer sagt das waffengesetz sei nicht jetzt schon ziemlich restriktiv hat schlicht keine ahnung davon.

      Aber das ist ja in der schweizer Politik auch nichts neues.

      • tobe or not tobe sagt:

        @Antiweichei aka Gipsei: Guten Morgen, Danke für Deine Ausführungen. Ich weis genau was du meinst und würde dir auch nicht Waffengeilheit oder unkontrollierte Aggression unterstellen. Nein Verallgemeinerungen sind nicht mein Ding.

        Ich vergleich das auch mit meinen Fähigkeiten die ich im Kampfsport erlernt habe. Sie sind wie eine Waffe einzusetzen und ein gezielter Schlag kann auch einen Menschen schnell umbringen oder dauerhaft schädigen. Doch mit dem Wissen, bin ich eher selbstbewusster und niemals aggresiv, das strahlt man auch aus.
        Mein Kodex untersagt mir auch, in Schlägereien einzumischen und Leute mit meinen Fähigkeiten zu bodigen. Auch dort lautet der Grundsatz der gerechtertigten Notwehr, wenn ich direkt bedroht werde.

        Ich würde aber Kampfsport nicht 1-1 mit Waffen vergleichen, weil ich mit gezielten Griffen einen Gegner ausser Gefecht setzen kann ohne ihn ernsthaft zu verletzen oder sogar zu töten.

        Wenn ich aber eine Waffe dabei habe und mich sonst nicht zu wehren wüsste, dann würde ich bei grosser Bedrohung evtl. auch die Waffe ziehen. Solange das aber nie nötig war oder ist, werde ich mich hüten eine Waffe anzuschaffen.

        Est gibt natürlich Grenzen, bei dem jeder Mensch seine kontrolle verliert und zur Waffe greiffen würde. Das ist dann wen das eigene Leben grob bedroht ist oder das seiner Familie. Deshalb ist es doch manchmal gut keine Waffe zu haben, bevor eine kurzschlussreakton wie bei so vielen Beispielen passiert.

        Würde jemand in mein Haus einbrechen, hätte er auf jeden Fall Kopfschmerzen am nächsten Tag, doch er Kopf ist noch dran. …

      • tobe or not tobe sagt:

        @Jürg Brechbühl: für mich gilt der Grundsatz, wer nix hat hat nix zu verlieren… So ist die Welt da draussen!! Leider können auch sie sich vor der Welt nich versperren und bis an die Zähne bewaffnet warten, bis ihre besagten Banden in ihrem Haus auftauchen.

        Ich empfinde es eher beängstigend, das ihre Einstellung tausende Männer in dem Land teilen. Und die Sätze klingen immer genau gleich….

        Deshalb lege ich ein Ja in die Urne und ich habe auch beim Waffenexport ein Ja in die Urne gelegt und ich hoffe schwer, das sich die Welt international für solche belange mehr einsetzen würde und wird.

        Entweder versuchen Sie in einer Welt voll Angst zu leben…… Oder sie leben…!

      • Jürg Brechbühl sagt:

        tobe or not tobe

        Kampfsport hat nichts mit Selbstverteidigung zu tun. Kampfsport ist Sport und sonst nichts.

        Im unbewaffneten Nahkampf wie z.B. im Kravmaga lernen Sie Techniken, wo Sie jeden Schusswaffenangriff jederzeit unter Kontrolle bringen. Sie brauchen dazu nichts als Ihre Arme, Ihre Beine und allenfalls einen ganz kurzen (30cm) Stock. Verteidigung gegen Messerangriffe ist wesentlich schwieriger zu schaffen, sehr viel gefährlicher.

        Wirkungsvolle unbewaffnete Selbstverteidigung ist genauso gefährlich und allenfalls tödlich wie Verteidigung mit Waffen. Sie haben eine falsche Vorstellung, welch tödliche Waffe jeder nur mässig trainierte menschliche Körper ist, wenn er gekonnt eingesetzt wird.

        Notwehr fängt immer mit der Beurteilung der subjektiven Frage an: Bin ich unmittelbar in Gefahr?

        Wenn Sie sich in unmittelbarer Gefahr sehen und sich schützen müssen, dann dürfen Sie alle Mittel einsetzen, die zur Erzwingung Ihrer Unversehrtheit notwendig sind. Ob Sie bereit sind, notfalls jemanden zu töten, das müssen Sie lange vorher mit Ihrem Gewissen abmachen. Jetzt haben Sie dafür keine Zeit.

        Wirkungsvolle Notwehr funktioniert nicht mit komplizierten geistvollen JA-ABER Konstruktionen. Damit Sie rasch, entschlossen, mit aller Kraft zupacken, zuschlagen, zustechen oder eben schiessen können, dürfen Sie nur das eine Ziel im Kopf haben: Ich überlebe, heil und ganz. (Punkt)

        Sie haben angeblich nichts zu verlieren, keine Familie, keine Kinder, keine Eltern? Sie vielleicht. Ich habe mein Leben und meine Gesundheit zu verteidigen. Träumen Sie einfach weiter von einer heilen Welt, die es da drausse nicht gibt.

      • tobe or not tobe sagt:

        @Jürg Brechbühler: „Kampfsport hat nichts mit Selbstverteidigung zu tun. Kampfsport ist Sport und sonst nichts.“

        Sie haben mich wohl falsch verstanden.

        Ich muss mich korrigieren, ich mache Kampfkust und keinen Sport wies es zbsp. Kick-Box ist. Ich werde auch in Waffenkampf ausgebildet, d.h. Schwerter, Nunchakus, Sperre, Lanzen, Holzstäbe… im Shaolin-Styl, dies ist einer der ältesten Kampfkünste der Welt.

        Das heist wir lernen auch mit Griffen und gezielten Schlägen jemanden ausser Gefecht zusetzen.

        „Sie haben angeblich nichts zu verlieren, keine Familie, keine Kinder, keine Eltern? “ Ich habe im Leben gelernt loszulassen, nichts auf der Welt ist für ewig und das hat mich das Leben und auch die Kampfkunst gelernt. Wenn ich keine Angst habe was zu verlieren, strahle ich auch keine Unsicherheit aus, denn ich bin mit dem Leben einig, auch wenn dieses tagtächlich Hart sein kann. Der Gegenüber spührt dies klar..

        Ich würde aufpassen mich zu verurteilen, aber ich verstehe ihre Ausführungen eher als Fragen. Ich kenen Ihre Geschichte nicht, sie nicht meine….

        Sie fragen sich jetzt sicher was mir das hilft wenn ich bedroht werde? Viel und doch auch mit Kampfausbildung kann man KO geschlagen werden.

      • hausmannus sagt:

        „Wer sagt das waffengesetz sei nicht jetzt schon ziemlich restriktiv hat schlicht keine ahnung davon.“

        Offenbar genügt es nicht.

        Der Strassenverkehr wäre ja `- theoretisch – auch schon ziemlich restriktiv geregelt. Nützt’s was?

      • Nartesh sagt:

        @hausmannus

        Warum genügt es nicht?
        Wenn Sie das Beispiel vom Autoverkehr so mögen, nehme ich das mal für ein Beispiel:

        Autofahrer A hält sich an die Gesetze, und fährt auf der Autobahn nicht mehr als 120.
        Autofahrer B hält nichts von Gesetzen und fährt auch schon mal 180 oder mehr wenns ihm grad passt.

        Um das zu verhindern wird die Maximalgeschwindigkeit auf 100 begrenzt.
        Was nun passiert ist folgendes:

        Autofahrer A kennt das neue Gesetz, ärgert sich darüber und fährt eben nur noch 100.
        Autofahrer B kannt das neue gesetz auch, lacht darüber und fährt genauso wieder über 180.

        Schlussfolgerung: Bestehende Gesetze zu verschärfen nützt nichts gegen diejenigen, die sich schon nicht an das bestehende Gesetz halten.

        Ich hoffe mein Beispiel ist verständlich.

      • hausmannus sagt:

        OK, über die Anzahl Opfer im Strassenverkehr diskutieren wir hier jetzt nicht, die sind unakzeptabel hoch.

        Zu den Massnahmen, um das zu ändern gibt es eben Parallelen: Warum keine Tempobegrenzer einbauen? Warum wehren sich alle gegen mehr Kontrollen wie auch z.B. gegen Abschnittsmessungen? Warum keine PS-Begrenzer? Keine BlackBoxen? Alkohol-Tester-Wegfahrsperren und was da heute alles andere mehr an technischen Mittel zur Verfügung stünde?

        Ach, die Freiheit, die Eigenverantwortung… Jaaa, die führt eben zu rund 1 Totem pro Tag, 10 Schwerstverletzten und weitere Dutzend leicht Verletzen sowie eine kaum bezifferbare Anzahl an „Bedrohungen“ wie Beinaheunfällen und Bagatellunfälllen.

        Klar jetzt?

      • Nartesch, alternativ könnte man ja auch vmax auf 180 km/h erhöhen. B interessiert das nicht, er rast ja eh so schnell, A ärgert sich, weil sein Chlapf nur 140 hergibt.

        Ist das eine Lösung? Nein. Wenn der Gesetzgeber nur Gesetze schriebe, die von einigermassen allen von vornherein anerkannt würden, dann könnte er sich das schenken. Nein, es geht darum, die Idioten zu bremsen, die sich nicht an Regeln halten. Und ein Register bremst die, und sie müssen sich schon viel überlegen, damit sie die Gesetze umgehen können.

      • hausmannus sagt:

        Die Gesetze heute sind so, dass alle Verkehrsteilnehmer so weit als möglich geschützt sind. Da sich zu viele Leute komplett überschätzen, mit oder ohne Alk, ist 120 schon zu viel. Karten lesen? Navi bedienen? Telefonieren? Haben Sie schon mal die Videos von Ü-Kameras auf Autobahnen studiert? Geigen spielen und Oralsex sind da vielleicht die Spitze des Eisbergs, aber Autofahren ist offenbar zu einer Nebenbeschäftigung verkommen…

      • fufi sagt:

        @Nartesh und andere

        In der Schweiz geht’s glaub so:
        DAS VOLK wählt Vertreter in irgendeinen Rat. Der eine Rat macht die Gesetze, ein anderer setzt sie um.
        Ueber manchee Gesetze darf/muss auch DAS VOLK abstimmen.
        Wie auch immer: in einem „Rechtsstaat sollten Gesetze eigentlich für ALLE gültig sein.

        Und da solls A geben, was die über die Gesetze lacht? Leider ja.
        Aber gerade DIESE/R A fordert, dass ANDERE Gesetze striktestens einzuhalten sind? Ach so?
        Entweder- Oder?
        Oder: was kümmern mich die andern? – l’état c’est moi!
        Aber glaub, SOLCHE VOLLIDIOTEN sollten in einer Demokratie NICHT auch noch den Stellenwert eines ARGUMENTES erhalten?
        🙁

      • Nartesh sagt:

        @Patrick Tigri

        Der einzige unterschied beim Register ist dass es National würde, denn Kantonale Register gibt es schon, und Nationale zusammenarbeit damit auch. Es kostet aber in erster Linie mehr, aber sonst stört mich so ein Register ja garnicht.

        Dass der Autofahrer A dann bei rund 120 bleibt, obwohl 180 erlaubt wären, ist auch noch eine Möglichkeit. Aber Abschwächung von Regeln ist ja hier nicht das Thema.

        Die Aktuellen Gesetze sind streng, gut und brauchen keine Verschärfung. Was es braucht ist die Durchsetzung dieser Gesetze, mehr Kontrollen und härtere Strafen für solche die sich eben nicht drum scheren. Aber dafür sollte man eben nicht immer bei der Polizei spahren. Eine gute Polizei ist wichtig für einen gesunden Staat.

        @fufi
        Sie schreiben an mich, ich verstehe aber nicht ob Sie mir zustimmen oder wiedersprechen
        Zitat
        „in einem Rechtsstaat sollten Gesetze eigentlich für ALLE gültig sein.“
        Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu!

        zum Rest
        Wer sich nicht an die Gesetze hält muss bestraft werden.
        Wenn Gesetze nicht gut sind, müssen sie verbessert werden, was in einer Demokratie möglich ist.

        Die Initiative bietet aber keine wirkliche Verbesserung.

        FallsSie mich mit dem Vollidioten meinen bitte ich um eine Erläuterung weshalb ich das bin.

      • fufi sagt:

        @Nartesh

        Nein, hab nicht SIe als Vollidioten beschimpft.
        S’ist einfach so, dass Sie oft damit argumentieren, dass sich „XY eh nicht an die Gesetzte halten“.
        Was ich nun meinte ist, dass SIE nicht mit solchen „VOLLIDIOTEN“ wie eben „XY“ argumentieren sollten, um irgen^welche Gesetze abzulehnen. Es gibt nämlich sicher viel mehr „AB“, die sich auch an neue oder verschärfte Gesetze halten würden. Und DAMIT wäre ja doch schon mal einiges erreicht?

      • Nartesh sagt:

        @fufi

        Genau das ist doch das Problem, die die sich nicht dran halten.

        Es wird aber genau mit denen, welche sich nicht ans Gesetz halten für ein Verschärftes Gesetz geworben.

        Kann es denn etwas unsinnigeres geben?

        Warum werden die belohnt die sich nicht an das Gesetz halten? Illegale Waffen sind nicht registriert und werden somit auch nicht automatisch eingezogen.

        Und warum werden die bestraft die sich dran halten? schön brav alle waffen angemeldet, nur damit sie nun enteignet werden können?

    • Felix sagt:

      Genau darum habe ich meine Waffen in einen Safe gesperrt, ausser ich bin damit gerade im Schiessstand.

      • Nartesh sagt:

        @hausmannus
        Ich sehe nicht genau was Sie damit sagen wollen.
        Massnahmen gibt es im Waffengesetz genug, zB.
        -Alle legalen Waffen sind in Kantonalen Waffenregistern Registriert.
        -Eine Waffe Kann nur kaufen, wer nicht Straffällig geworden ist.
        -Eine Waffe muss sicher aufbewahrt werden.
        -Munition kann nur kaufen wer einen gültigen Waffenerwerbsschein oder einen internationalen Waffenpass besitzt.
        -Wird jemand gewalttätig, auch ohne waffen, werden die Waffen beschlagnahmt.
        -Die angegebenen „besonders gefährlichen Waffen“ werden so gut wie nie für Verbrechen eingesetzt, ausserdem braucht man für die meisten eine Sonderbewilligung (zB Sammler)
        – Wenn ein Verdacht besteht, ein Käufer könnte schlechte absichten haben, darf man ihm trotz gültigem Erwerbsschein keine Waffe und auch keine Munition verkaufen.
        -Wenn einer sich mal über etwas aufregt und sagt „den müsste man entsorgen“ kann das schon zum Einzug der Waffen führen.

        Und wegen der Anzahl Toten, das waren rund 280, wovon rund 250 selbstmorde waren, und bei den rund 25 Tötungen war der Grossteil der Waffen auch noch illegal. Und ob die 250 Selbstmorde durch die Initiative verhindert werden können wage ich zu bezweifeln.
        Wir sprechen also von rund 5 bis 10 Tötungsdelikten pro Jahr, wegen denen nun hunderttausende Gesetzestreuer Schützen leiden müssen. Ist das verhältnismässig?

      • Nartesh sagt:

        sorry der post hat sich verirrt, gehört eins weiter oben hin

      • Hmmm. Verzeihen wir ihm oder braten wir ihm eins mit dem Schiessprügel über?

      • hausmannus sagt:

        Wir sprechen hier ja nicht nur über die Toten. Sondern über all die Idioten, die trotz Gesetzen sich hinten und vorne nicht daran halten. Sei es aus Spass, Frust oder was auch immer. Siehe eben Strassenverkehr. Darum ziehe ich ja diese Parallele. Es wird andauernd von Eigenverantwortung gefaselt: Voilà, die haben Sie im Strassenverkehr als negatives Beispiel, dass es eben nicht funktioniert.

        Ob etwas verhältnismässig ist, entscheidet die Gemeinschaft. Vision Zero und Via Secura gehören offenbar nicht dazu. Ob es das Waffenverbot für Haushalte ist, werden wir ja dann sehen. Die Ausschaffungsinitiative ist, nota bene, hinten und vorne auch nicht verhältnismässig…

      • hausmannus sagt:

        @Tigris: Im Zweifelsfalle natürlich zuerst schiessen. Denken kommt später. Jetzt bleibt die Frage, ob wir dafür eine legale oder illegale Waffe nehmen wollen und ob das ihn danach noch interessiert 😉

      • Nartesh sagt:

        Genau, erschiesst mich, ich bin ein sehr gefährlicher Waffenbesitzer, der in der schule gemobbt wurde und zuhause ettliche „killerspiele“ auf dem Rechner hat und zudem auch noch leicht rechts der Mitte … 😉 😛 xD

        Ich verstehe schon, dass jemand Angst vor Waffen und deren Besitzern haben kann.
        Aber was soll denn bitte eine Verschärfung der Gesetze gegen die nützen, die sich eh nicht dran halten?

        Töten ist ja auch verboten und es nützt nichts. Wenn da noch unerlaubter Waffenbesitz dazu kommt kräht kein Hahn danach.

        Scheinbar wollen Sie mir unterstellen ich sei ein Waffennarr, welcher auf alles ballert was nicht bei drei aufm baum ist.
        Das Gegenteil ist der Fall. Ich weiss ja nichtmal ob ich in der Lage wäre abzudrücken wenn mich einer angreift. Da würd ich erstmal versuchen zu fliehen, dann, wenn er keine Schusswaffe dabei hat, würde ich versuchen ihn mit meinem bisschen Kung Fu zu überwältigen.
        Aber ich hoffe niemals in so eine Situation zu kommen. Das wünsche ich niemandem.

        Und klar gehts um die Toten, das ist doch das Hauptargument der Initianten.

        Der Vergleich mit dem Strassenverkehr hinkt eh etwas. Wenn einer besoffen rumfährt muss er den Ausweis ne weile Abgeben, kann aber sein Auto behalten.

        Wenn einer besoffen rumballert werden die Waffen beschlagnahmt, und er kann davon ausgehen, nie wieder eine Waffe besitzen zu dürfen. Was auch gut ist.

      • StefanB sagt:

        @Nartesh:
        Das Verbot zu töten nützt nichts? ja, wieviele haben Sie denn heute schon getötet? oder dieses oder das vergangene Jahr? Da kann man ja auch sagen, das Verbot zu rasen nützt nichts, weil gerast wird ja trotzdem.

        Und wenns nicht nur um die Toten geht: wie viele werden durch Waffen „nur“ verletzt, und tragen selbst bei körperlicher Heilung lebenslang psychische Narben?

      • Nartesh sagt:

        @StefanB
        Sorry das ist etwas falsch rübergekommen…
        Natürlich nützt das, aber eben nur bei denen die sich dran halten.
        Und so nebenbei, wenn töten erlaubt wäre würde ich es trotzdem nicht machen.
        Man kann aus einem fehlenden Verbot nicht schliessen dass es dann jeder macht.
        Genauso kann man bei einem Verbot nicht davon ausgehen, dass sich jeder dran hält.
        sonst bräuchten wir ja keine strafen.

        Wieviele werden ohne Waffen Verletzt? getreten bis sie geitig und körperlich geschädigt sind? wiviele werden von jugendlichen angegriffen? was ist mit der Gewaltbereitschaft beim Fussball?
        Was soll eine bedingte Geldstrafe bei Körperverletzung?
        Was sollen ein paar wochen Gemeinnützige Arbeit bei Jugendlichen die normale Bürger zu krüppeln schlagen?

        Klar ist das alles schlimm, aber etwa 80% der Gewalttaten mit Waffen werden mit illegalen Waffen verübt, teilweise von Leuten welche schon vom Gesetz her in der Schweiz niemals legal an eine Waffe kommen könnten.
        Auf die hat die Initiative nunmal keine Wirkung
        Bei den restlichen 20 % kenne ich die Hintergründe nicht genau, das kann auch was in Richtung Notwehr sein.

        Ich habe nichts gegen eine sinnvolle Verschärfung des Waffengesetzes, wo es nötig ist.
        Aber nicht wie es die Initiative fordert, das ist kein Waffengesetz mehr, das ist ein Waffenverbotsgesetz. Das komplette Verbot ist dann nur das letzte Stück der Salami.

  • Peter Wolf sagt:

    Weshalb diese Initiative ablehnen ist.

    Die meisten der vorgebrachten Argumente – vom „Obligatorischen“ über
    Sportschützen bis hin zur Tradition der Schützenvereine – haben nicht
    unbedingt genügend Substanz um die Initiative abzulehnen.

    Die Substanz liegt auf einer ganz anderen Ebene, nämlich darin, dass
    es der SP nicht um die getöteten Menschen geht, sondern darum ihre
    politischen Ziele zu erreichen, so verwerflich dies auch sein mag –
    nach dem Motto „für den Sieg sind alle Mittel recht.“

    Die trauernde Mutter mit ihrem ermordeten Kind hat nichts mit der
    Armeewaffe direkt zu tun, sondern damit, dass unsere Gesellschaft
    krank geworden ist.
    Die Armeewaffe ist nicht der Hauptgrund für Tötungen, sondern die
    Feigheit des Mörders, so hart und vielleicht unverständlich dies
    klingen mag. Einen Mord mit einer Schusswaffe oder einem Messer
    auszuführen ist nicht dasselbe.

    Fragen Sie die Mutter oder den Vater – wenn sie wählen müssten, da sie
    den Tod ihres Kindes nicht aufhalten können – welche Tötung sie ihm
    wünschen würden. Den schnellen Tod durch eine Kugel oder den Tod durch
    grausames Erschlagen oder verbrannt oder gar im heissen Wasser getötet
    zu werden? Ich verbringe einen wesentlichen Teil meines Lebens seit
    1988 in Afrika und habe den Umgang mit Waffen und die Existenz von
    Mord ganz persönlich immer wieder erlebt. Ich war mehr als einmal
    Zeuge von fürchterlichen Morden und keiner davon wurde mit einer Waffe
    ausgeführt. Die letzten beiden Kinder im Alter von 6 Monaten und drei
    Jahren, die ich ebenfalls gut kannte, wurden erstochen und dann
    angezündet.

    Sie erkennen, für Emotionen à la SP hat es hier keinen Platz. Es wird
    keinen einzigen Mord weniger geben, aber vielleicht viele grausamere
    mehr.

    Unser 27. Kanton, wie ihn die SP so gerne nennt, mit Hilfe der Schweiz
    entstanden und Aufenthaltsort von zehntausenden Menschen aus Serbien,
    Montenegro und aus dem Kosovo, ist im Besitz von über
    zweihunderttausend nicht registrierten Schusswaffen und das wird dem
    Volk verschwiegen

    Mit dieser Initiative würden lediglich ca. 2,9 % aller sich in der
    Schweiz befindlichen Schusswaffen aus dem Verkehr gezogen. Bevor die
    SP eine in der Verfassung verankerte Institution vernichten will, soll
    sie sich über die verwerfliche Art ihrer Initiative klar werden

    • Hansli sagt:

      Wen der 27 Kanton wie sie angeben 200’000 Waffen besitzt, dann will ich wissen wer ihnen diese Waffen verkauft hat. Mit einer Registrierungspflicht wird dieser illegale Waffenhandel unterbunden. Sie beklagen sich das diese Leute bewaffnet sind, sind aber gleichzeitig für den ungehinderten Verkauf an diese Leute? Entweder hat die Waffenlobby bisher Kriminelle unterstützt oder ihre Behauptung ist erfunden.

      • Falsch. Die meissten Waffen werden ILLEGAL in die Schweiz verbracht, so schön zum illegalen Import sagt.
        Bitte lies das Waffengesetz und die dazugehörige Verordnung:

        ================================
        (Art. 7 WG)

        1 Der Erwerb, der Besitz, das Anbieten, das Vermitteln und die Übertragung von Waffen, wesentlichen oder besonders konstruierten Waffenbestandteilen, Waffenzubehör, Munition und Munitionsbestandteilen sowie das Tragen von Waffen und das Schiessen mit Feuerwaffen sind Angehörigen folgender Staaten verboten:

        a. Serbien;
        b. Kroatien;
        c. Bosnien und Herzegowina;
        d. Kosovo;
        e. Montenegro;
        f. Mazedonien;
        g. Türkei;
        h. Sri Lanka;
        i. Algerien;
        j. Albanien.

        http://www.admin.ch/ch/d/sr/514_541/a12.html
        =================================

      • ops, eine Editierfunktion wäre schön

        Meiste anstatt meisste und der zweite Satz sollte lauten „..verbracht, wie unser Schweizer Zoll so schön zum illegalen Import sagt.“

  • markusliechti sagt:

    Wenn ich obigen Text durchlese, vermisse ich die Sachlichkeit und noch schlimmer: es wird die Hälfte weggelassen! Es ärgert sich glaube ich niemanden, wenn er die Ordonnanzwaffe abgeben muss! Gott wäre ich froh, müsste ich das verdammte Obligatorische nicht mehr schiessen. Warum? Weil ein solches Schiessen unter optimalen Bedingungen auf ein statisches Ziel im Kriegsfall nichts bringt! Von der Unfähigkeit mangels psychischer Belastbarkeit im Ernstfall jemanden zu erschiessen reden wir gar nicht. Wer könnte an seinem Gewehr unter solchen Bedingungen noch fehlerfrei manipulieren? NIEMAND! Also hören wir auf mit dem uralten Zopf, der nur Geld in Vereinskassen spülen soll, die sonst unfähig sind genügend Mittel zu generieren (Es gibt Schiessvereine, die beim Obligatorischen jedem AdA noch Geld abknöpfen, dafür dass er das Obligatorische schiessen DARF)!

    Kurz: Das Obligatorische und das Gewehr Zuhause bringen im Ernstfall NICHTS!!!

    ABER, das ist nur ein Teil der Wahrheit um die Initiative. Denn würde diese angenommen, wäre es für viele die wie ich einfach Freude an technischen Erzeugnissen haben unmöglich ein paar schöne Stücke in Ehren zu halten und ab und zu in einen Schiesskeller zu gehen. Für Leute wie mich die das Schiessen nicht als grosses Hobby betreiben, wäre es bei Annahme der Initiative nicht mehr möglich 2-3 schöne Revolver Zuhause zu haben (ausser mit Auflagen die niemand erfüllen kann)! Es kann doch auch nicht im Interesse der Befürworter sein, dass immer mehr verboten und reglementiert wird! Schon gar nicht, wenn man genügend Vorreiter (Japan, China, England, Australien….) hat, wo ein absolutes Verbot von Schusswaffen offenbar nicht wirklich nützt…

    Was schon fast amüsant ist, ist die Rechtfertigung der Initiative mit folgenden Sätzen: „dass die Schusswaffe ein Instrument zur Bedrohung Unschuldiger sein kann“ und „Das totale Negieren jeglicher problematischer Aspekte von Schusswaffen“. Jetzt mal ernsthaft, ganz Sachlich und mit der Optik eines neutralen, fernen Beobachters: Es ist genau wie bei der Anti-Offroader-Initiative, es wird wie verrückt auf einer Sache herumgehackt und diese dabei mit dem Übelsten aller Übel gleichgesetzt ohne zu differenzieren. Eine Schusswaffe KANN gefährlich sein. Genauso wie ein Auto, ein Schlitten, eine Gusseisenpfanne, die Liste ist endlos. Merkt denn niemand was hier eigentlich gespielt wird mit dem dummen naiven Volk? Dann empfehle ich zur Lektüre „Psychologie der Massen“ von Gustave Le Bon. Dann geht einigen vielleicht ein Licht auf, was Politiker und andere Interessensgruppen hier mit uns Marionetten veranstalten. Genau, man verbreitet Angst und Schüchtert ein damit die Masse so richtig in eine Richtung geleitet werden kann…und vorallem nicht mehr DENKT, HINTERFRAGT und ANALYSIERT!

    • Markus Mathis sagt:

      Ich stehe hier im Gegensatz zu vielen hier mit menem echten Namen zu meiner Meinung…

      Als langjähriger Präsident eines Schützenvereins sage ich: Es ist ein Mythos, dass die Schützenvereine grosse Subventionen f’ür das Obligatorische erhalten! Neben einem Grundbeitrag von Fr. 200.- gibt es pro Obligatorischem Pflichtschützen 18 Franken. Wir haben dank der Verkleinerung der Armee noch etwa 30 Pflichtschützen während der drei von uns angebotenen Bundesübungen. Rechne! Die Erhebung zusätzlicher Beiträge durch den Verein für Pflichtschützen ist nicht zulässig, allenfalls von freiwilligen Teilnehmern kann (wir tun dies nicht) ein Unkostenbeitrag eingefordert werden. Für die freiwilligen Teilnehmer am Obligatorischen Programm gibt es lediglich Gratismunition. Jeder Verein ist auf Mitgliederbeiträge und Erträge aus Anlässen angewiesen.
      Es zeigt sich bei unseren Obligatorisch-Übungen, dass viele Teilnehmer mit ihrem Sturmgewehr nicht richtig umgehen können, weil im Militär die Ausbildung am Stgw 90 leider oft sträflich vernachlässigt wird! So müssen wir dann den Teilnehmern zeigen, wie man das Gewehr richtig einstellt, wie man es zerlegt und reinigt, und wieder richtig zusammensetzt. Die meisten Obligatorischschützen lernen also etwas. Ein Soldat, der auf 300 m trifft, ist sicher nicht dadurch benachteiligt im Gefecht!

      Wäre die Waffe nicht mehr im persönlichen Besitz, dann würde auch viel unsorgfältiger damit umgegangen. Wer sein Gewehr nicht zuhause haben will, kann es ja schon freiwillig deponieren. Nur machen kaum 1% der AdA davon Gebrauch!.

      Weiter: Es wird immer von der Verminderung der Gewalt in der Familie gesprochen durch den Einzug der Waffen der AdA. Sicher fast 80% der Militärdienstpflichtigen zwischen 20 und 32 Jahren haben aber noch gar keine Familie.

      Die Initiative ist unehrlich und unnötig. Wir lassen uns keinen Teddybären aufbinden! Nein zur Ebntwaffnungsinitiative!

      • hausmannus sagt:

        „Es ist ein Mythos, dass die Schützenvereine grosse Subventionen f’ür das Obligatorische erhalten!“

        Na, dann bedanken wir uns für diese Schützenhilfe! Ein Grund weniger, gegen die Initiative zu sein. Sagen Sie es doch bitte Ihren Kollegen und Kolleginnen.

  • Hans von Atzigen sagt:

    Da geht es doch nicht um Waffengewalt sondern um die Liquidierung
    auch noch des letzten Restes an Schweizerisch-Eidgenössischer
    Kultur, die seit 1515 eine ervolgreiche Friedenspolitik betreibt.
    Dies man glaubt es kaum mit Bewaffneten Bürgern.

  • Psychotherapeut sagt:

    Schon spannend, wie man überall, ÜBERALL liest, dass eine GAAANZ wichtige Abstimmung kommt…. haben da irgend welche Leutchen (ich denke z.B. an den grünlichen Nationalrat, der dauernd irgend welchen realitätsfremden Mist plaudert) Schiss, dass das Volk stark und wehrhaft bleibt? Das Waffengesetz ist gut so, wie es ist, es braucht nichts Anderes… doch eben… die EU-leutchen mögen halt keine starken Untertanen, und da man die Geldkuh Schweiz gern einverleiben möchte, muss man alles tun, damit die sich auch wehrlos melken lässt… Eine Armee brauchen wir dann ja auch keine mehr, da die EU uns Schwächlinge schon schützt, wenn nötig… und für uns gibt es dann auch keine Werte mehr zu verteidigen… da wir nur noch Sklaven sind. Wollt Ihr das??? Wenn nein, – dann schickt diesen Bocksmist von Initiative knallhart bergab!

    • Mirjam sagt:

      Und was würden Sie als Psychotherapeut dem kleinen 6 jährigen Buben sagen, der Mutter und Vater verloren hat, weil der Papa mit der Ordonnanzwaffe zuerst seine im 4. Monat schwangere Frau und dann sich erschossen hat? Pecht gehabt? Dumm gelaufen? Ich habe jahrelang auf der Gerichtsmedizin gearbeitet und habe Berichte schreiben müssen, welche jedem Menschen die Haare zu Berge stehen lassen. Berichte welche von unendlichem Hass zeugen, Hass auf die Ehefrau, auf unschuldige Kinder zeugen. Hass auf das eigene Leben. Wir müssen handeln – es ist höchste Zeit. Jedes zivile Opfer einer Armeewaffe, jedes unschuldige, gewalttätig beendete Leben eines durch eine Schusswaffe umgebrachten Opfers ist zuviel. Was würden Sie vorschlagen? Waffenbesitz jedem Kind ermöglichen? So wie in den USA? Da können schon Kinder mit der Waffe hantieren welche noch gar nicht richtig laufen gelernt haben. Wir sind dazu verpflichtet, Waffen sicher zu verstauen, so dass erweiterter Suizid nicht mehr durch Schusswaffen verübt werden kann. Wir sind dazu verpflichtet uns dafür einzusetzen, dass keine weiteren Menschenleben mehr zu beklagen sind. Wir machen uns ansonsten mitschuldig. Wegschauen ja, handeln nein. Können Sie das mit Ihrem Gewissen vereinbaren? Ich nicht.

      • Felix sagt:

        War dieser Mann ein nach ISO 08/15 erzogener Manager, der wahrscheinlich gemobbt wurde? Keine Ahnung. Vielleicht muss man eben ein Warmduscher wie ich sein, dem niemals in den Sinn käme, familiäre Probleme nach obigem Muster zu „lösen“. Die Initiative jedenfalls löst kein einziges Problem. Man denke nur an diesen Zuger Manager (völlig“normal“), der erst seine Familie mit einem Hammer umgebracht hat und dann von einer Brücke gesprungen ist. Wir bräuchten einfach wieder mehr Existenzsicherheit und weniger Gehetze.

    • Patrick Tigri sagt:

      Ich empfehle Dir eine Psychotherapie, lieber Psycho. Gerade bei Wutbürgern wie Dir wirke die mitunter Wunder.

    • fufi sagt:

      Bin Therapieresistent!
      😀

  • Auguste sagt:

    hmm…, das „killerargument“ wurde möglicherweise nie schrecklicher und zugleich schöner vertont als hier, wo der protagonist die frau, die ihn mit seinem kind wegen eines andern verlassen hatte, und ihren neuen liebhaber richtet: „…in the dark morning silence he placed the gun to her head, oh, she wore red dresses, now she layed dead…“

    youtube: dwight yoakam – buenos noches from a lonely room

  • Thomas sagt:

    Jetzt können wir mal zu einem Vergleich mit Canada ansetzen. Dort wurde im Jahr 1995 das strengste Waffengesetz in der Geschichte von Kanada zu verabschiedet. Im Prinzip ist das System in Kanada vergleichbar mit der aktuellen Initative, welche ebenfalls eine Registrierung fordert.

    Was dann ein bischen weniger berühmt ist, sind die Kosten für die Einführung vom neuen Waffengesetz in Kanada.

    Zu den Fakten:
    Veranschlagte Kosten für die Registrierung der Waffen, 2 Millionen Dollar, defintive Kosten 1 Billion Dollar bis heute.
    Davon entallen alleine bis im Jahr 2002, 227 Million Dollar auf Computerprobleme.

    http://www.cbc.ca/canada/story/2009/10/06/f-gun-registry.html

    Homicide /Suicide Statistik
    Im Jahr 1970 gab es in Kanada 421 Tötungen, 2001 (mit dem strengen Waffengestz) waren 463 Tötungen.

    Beim Suizid waren es 1970, 2413 Fälle und im Jahr 2001 waren es 3688 Fälle.

    Link zur Statistik:
    http://www.justice.gc.ca/eng/pi/rs/rep-rap/2006/rr06_2/t19.html

    • Wie wären die Zahlen unter dem alten Regime angestiegen? Wohl noch viel mehr. 1970 war eine paradiesische Zeit, verglichen mit 30 Jahren später.

      Ausserdem wirtd 1 billion als 1 Milliarde übersetzt.

      • Hansli sagt:

        Die absolute Zahle sagt gar nichts aus. Nur die Anzahl Tötungen pro Einwohner. Da wahrscheinlich die Bevölkerungszahl in den 30 Jahren gewachsen ist, wird daraus eine Abnahme und nicht eine Zunahme.

      • Christoph sagt:

        Logischerweise ist die Entwicklung von Suiziden nicht von der Gesetzgebung abhängig. Auch mit dem alten Gesetz wären die Zahlen in etwa dieselben.
        Interessanter und aussagekräftiger wären die Zahlen von misslungen Selbstmordversuchen und deren allfälligen Konsequenzen. Wenn eine fehlende Schusswaffe zu einer Verkrüppelung führt, wird das nirgends ausgewiesen. Vom emotionalen Standpunkt aus, wäre dies dann eingentlich ein Grund, den Waffenverkauf total freizugeben um Leid zu ersparen.

        Man kann es drehen und wenden wie man will, ein Schusswaffenverbot löst nicht ein einziges Problem.

    • Widerspenstige sagt:

      Das dürfte wohl etwas gemässigter gesehen werden als du das siehst, Thomas. Wenn ein strenges landesweit gültiges Registriergesetzt für sämtlichen Waffenbesitz in Kraft tritt, dann gehen mE automatisch die Waffenkäufe zurück. Somit gehen auch daraus entstehende administrative Kosten zurück. Einfach mal auch in dieser Richtung denken, das könnte beim Verstehen helfen, wieso ein LEGALER Waffenbesitz durch den eigenen Staat aufgezwungen (jawohl!) kontraproduktiv ist. Die 80 Mio. Franken für die Entbleiung der verseuchten Böden bei den Schützenständen und anderswo sind ein Verhältnisblödsinn von Ursache und Wirkung ohne Ende. Unglaublich! Diese sinnlosen Kosten werden einfach geschluckt von Thomas et al?!

      • Thomas sagt:

        Nun ich denke Kanada ist ähnlich streng wie es die Initative fordert bei der Registrierung. Die Kosten für den Support vom Compi Programm, Updates und Datenbanken, Listen bleiben über die Jahre konstant, wer kennt es nicht von zuhause.

        Wenn weniger Waffen gekauft werden, gehen die Gebühreneinnahmen für die Registrierung und Waffenerwerbsscheine zurück.

        Einfach unglaublich, warum sollen wir eine Datenbank aufbauen wenn es absolut nichts bringt, siehe Kanada. Die zentrale Waffendatenbank sind reine Machtgelüste der Vewaltung nichts andres!

      • Widerspenstige sagt:

        Und die möglichen und bereits erfolgten Mordszenarien mit LEGAL vom Staat nach Hause mitgegebenen Dienstwaffen lassen dich einfach kalt? Es geht dir nur um die Kosten?! Bitte sag mir eines: wieviel Wert hat ein Menschenleben für dich, Thomas?

      • Ja klar sind 80 Mio viel, nur der Schaden ist angerichtet und die Böden müssen saniert werden. Und in Zukunft wird der Boden ja gar nicht mehr verseucht, da die Kugeln aufgefangen werden von was anderem als Muttererde hinter den Zielscheiben. Wovon? Experten?

      • Thomas sagt:

        Offensichtlich können mit der Datenbank gar keine Menschenleben gerettet werden. Aber überzeugen Sie sich selber mittles den offiziellen Link von der Behörde in Kanada.

        Was bringt eine Datenbank eigentlich dem Polizisten welcher vor Ort intervenieren muss? Annahme: Die Polizei wird mittels Telefonanruf oder Alarmsignal in eine Wohnung gerufen. Die Kantonspolizei klärt ab, ob auf diese Adresse eine Waffe eingelöst wird. Entweder es ist eine Waffe eingelöst oder eben keine Waffe. Für den Beamten ändert sich bei der Intervention allerdings wenig, denn wer sich konkret tatsächlich in der Wohnung aufhält darüber kann die Datenbank keine Auskunft geben. Was ist bei einen Notruf aus einem Hotelzimmer, Ferienwohnung, Geschäftsitz einer GmbH, Aktiengesellschaft etc. Stellen wir uns nur mal die Situation in einem Auto vor, hier bringt die Datenbank ebenfalls nichts.
        Richtig ist: Der Beamte muss immer mit ernsthaftem Widerstand rechenen, bei einer Intervention.

      • Felix sagt:

        @widerspenstige: gut möglich, dass so die legalen Waffenkäufe zurückgehen. Das wird den Schwarzmarkt wenig kümmern. Als noch die kantonalen Waffengesetze galten, hatten die Kantone mit den schärfsten Waffengesetzen (BS, FR, VD, GE, SG) einfach die florierendsten Schwarzmärkte. In England und Australien ist nach der Abschaffung des privaten Waffenbesitzes die Schusswaffenkriminalität explodiert. Zu den Selbstmorden: in Japan ist jeglicher Schusswaffenbesitz verboten. Trotzdem ist dort die Selbstmordrate noch höher als bei uns. Die Leute hängen sich scharenweise in den Hainen um Tokio herum auf. Die Initiative ist also reine Symptombekämpfung und gehört bachab. Was nottut ist die Wiederverbesserung unserer Lebensqualität (Existenzsicherheit, Entschleunigung).

  • Karl Gross sagt:

    Der Artiker erzähle mehr über den Autoren als über das Thema.

  • Hermann Kleiber sagt:

    Was für ein Misstrauensvotum gegenüber der Schweizer Bevölkerung. Ich bin enttäuscht. Wir Männer sind ja anscheinend schreckliche Monster, die ihre Frauen stets mit der Waffe bedrohen. Traurig, diese Einstellung.

    • hausmannus sagt:

      Wir Männer? Nein, ganz sicher nicht. Aber ein Teil davon. Und um Frauen (und andere) vor diesem Teil zu schützen, bin ich bereit, auf meine Freiheit eine Waffe besitzen zu dürfen zu verzichten.

      Das ist nicht traurig, sondern weitsichtig, mutig und verantwortungsbewusst.

      • Martin Karrer sagt:

        Die Monster werden weiterhin Menschen bedrohen, entweder mit ilegalen Schusswaffen oder mit Hieb- und Stichwaffen. Sie sind weder weitsichtig noch mutig und verantwortungsbewusst.

      • markusliechti sagt:

        Nein, das ist naiv, nicht sonderlich intelligent und von Weitsicht reden wir erst gar nicht. Wenn einer eine grosse Wut auf jemden verspürt und entschlossen zur (Schuss-)Waffe greift, wählt er den einfachsten Weg. Es ist doch einfach sowas von Naiv zu glauben, dieser eine würde ohne Schusswaffe keine Wut mehr auf diese Person verspüren. Jawol, richtig, er wird ein Messer, eine Gusseisenpfanne, eine Axt, oder einfach seine blossen Hände nehmen um sein Ziel zu erreichen!

      • hausmannus sagt:

        Von den Monstern reden wir nicht. Sondern von Männern, die offensichtlich normal genug sind, Offizier zu werden und Karriere zu machen.

        Ja, an der Schusswaffe ist ja gerade dies das Problem, dass sie der einfachste Weg und oft unmittelbar verfügbar ist. Sie wurde GENAU DAFÜR erfunden, ja der Besitzer hat genau diese Situation möglicherweise sogar x-mal auf Staatskosten eingeübt. Und Letzteres ist das Oberperverse daran!

        Wer zuerst überlegen muss, ob er jetzt das Messer, die Gusspfanne oder was auch immer holen will, lässt dem Opfer möglicherweise die entscheidenden Sekunden, sich in Sicherheit zu bringen oder sich ebenfalls mit einem Gegenstand zu bewaffnen. Bereits 10m Vorsprung können bei Messer und ähnlichem den lebensrettenden Vorsprung bedeuten, bei der Waffe nicht.

      • Nartesh sagt:

        genau… in der armee wird auf staatskosten x-mal das bedrohen und killen der eigenen familie eingeübt..
        sonst noch wünsche?

        wer jemanden umbringen will wird das auch ohne waffe versuchen, und die schusswaffe ist sowieso nicht die am schnellsten verfügbare waffe im streit, das ist dann eher die Schere, ein küchenmesser, oder zur not tuts auch das Kabel vo Mixer… ist eh noch lautlos und keiner merkt was
        Soll jetzt bitte nicht als aufforderung verstanden werden …

  • Tim Grimer sagt:

    Es höchst interessant, in wie fern wir Schweizer mit Verboten uns in Sicherheit wägen! Vom „Kampfhundeverbot“ gehts es nun zum Schutz vor Waffengewalt, hier Schusswaffen, dann kommen wir zum Verbot von „Killer Spielen“, damit niemand von einem Controller oder Keyboard/Tastatur erschlagen wird. Und dann zu den Messern und Gabeln, verbannt aus dem Haushalt! Ich finde es keinesfalls eine bessere Lösung, als jene, dass eine Person die Autobahnbrücke wählt und unzählige Menschen an sein Schicksal bindet. Da ist eine Fausfeuerwaffe/Gewehr wohl sicherlich angebrachter, keine Person kann gehindert werden, sich zu töten, wenn diese Person das auch vollumfänglich beabsichtigt. Traumas gibt es unzählige, hier in der Schweiz und natürlich auch im Ausland. Schlimm für den Einzelnen, untergehend auf der ganzen Welt und Ethnien. Die Gewalt ist nur ein Asudruck, fragen Sie mal einen Arbeitslosen, welche Gewalt ihr/ihm angedroht oder bereits aufgezwungen wurde. Wir reden wieder am Kernproblem vorbei, weil, nicht Waffen töten Menschen, Menschen töten Menschen!

  • Heiri Chlüpplisack sagt:

    obiges an alex

  • Heiri Chlüpplisack sagt:

    ach ja, natürlich, LEGALE waffen können ja nicht zum töten gebraucht werden, die sind ja LEGAL! wie konnte ich das bloss übersehen!

    und ihr mexikanisches argument gegen die drogenfreigabe ist auch erste sahne: die drogenmafia ist dagegen, darum besser drogen nicht freigeben… cool!

  • Martin Karrer sagt:

    @Tobe Sie sagten: „Drogen sollte man frei erhalten dürfen, weltweit. Das interesse daran würde schnell abnehmen und auch die Umsätze der weltweit vernetzen Drogenmafia würden geschmolzen werden. Doch durch die Prohibiton der letzten 10 Jahre (Danke bürgerlich, danke rechter Flügel!!) wurde der Konsum von harten Drogen nur noch verdoppelt, verdreifacht)“

    Könnte man diesen Effekt nicht auf die bald verbotenen Schusswaffen übertragen?

  • Martin Karrer sagt:

    @Katharina, Das Handhaben von Schsswaffen ist genau so schwierig wie das öffnen eines Joghurtbechers. Das kann jeder und schweizer Männer haben in der Regel eine militärische Ausbildung, wo sie sehr lange und unter allen bedienungen das benutzen und einsetzen von vollautomatischen und panzerbrechenden Waffen erlernt haben. Das Problem ist nicht das handhaben von Waffen sondern das geistig ungeeignete in Besitz von Schusswaffen kommen. Keine Ausbildug und keine Prüfung kann das verhindern.

  • hausmannus sagt:

    Alkohol und Nikotin sind ebenso Drogen wie Genussmittel, dasselbe gilt für die heute illegalen Drogen. Vernünftig konsumiert entsteht daraus niemandem einen Schaden. Ihr Vergleich ist falsch. Fachleute des Suchtbereichs versuchen heute nicht mehr, den Drogengebrauch zu verhindern, sondern die Leute zu einem genussreichen, schadensfreien Konsum zu führen.

  • Heiri Chlüpplisack sagt:

    finde es immer wieder lustig, dass dieselben leute, die hier von „entmündigung des bürgers“, „eigenverantwortung“, „freiheitseinschränkung“ etc. brabbeln, bei einer diskussion um die legalisierung von drogen gar keine probleme mit entmündigung und freiheutseinschränkung haben…

    • Rotkäppchen sagt:

      Das nennt sich ware Kunst des Worteverdrehens, Heiri, grad so wie der Wind geht…die können das ohne dabei Rot zu werden! Auch wenn es darum geht, Tagesschulen und Kinderkrippen flächendeckend zu bewilligen, reagieren sie genau gleich. Wie nennt man solche Leute schon wieder?

      • Heiri Chlüpplisack sagt:

        idioten?

      • Alex sagt:

        Ich bin gegen eine Legalisierung von Drogen, weil Drogen die Gesundheit schaden bzw. schädigen und durch Drogenkonsum bzw. Missbrauch von Drogen dadurch immense Kosten im Gesundheitswesen entstehen sowie verursachen.

        Hingegen beim Legalwaffenbesitz im Normalfall (Missbrauchsfälle, Suizid etc. einmal jetzt weggelassen) schädigt weder die eigene Gesundheit noch die Gesundheit anderer und verursacht auch keine immensen Kosten im Gesundheitswesen. Nebenbei bemerkt, Leute die polizeibekannt Drogen nehmen bzw. drogenabhängig sind, dürfen legal keine Waffe/n in der Schweiz erwerben laut Gesetz und dies hat schon seine Richigkeit so.

      • Auguste sagt:

        hmm…, marty mcmörgeli und doc blocher aus „back to the ch-future“.

        in weiteren rollen: ulrich schlüer als ramponiertes schissibürschteli, this jenni als bernhard russi, adrian amstutz als adriano cavaliere di montagne, ueli maurer als feldherr der verzweifelt „rütli-rapporte“ sequals in waldlichtungen befiehlt, caspar baader als invisible man, matthias ackeret als hämoride beim doktor, natalie rickli als blondine, rita fuhrer als magistrale hausfrau, giorgio chirardet als kalenderblätter von gestern

        special appearances: theres frösch und gabi huber, die auf adriano cavaliere total abfahren

      • Heiri Chlüpplisack sagt:

        woah, jetzt hab‘ ich fast meinen kaffee über die tastatur gespuddert vor lachen!

        drogen gehören verboten, weil sie die gesundheit schädigen, waffen hingegen gefährden weder die eigene noch die gesundheit anderer! wow!

        sie sind mir ein schöner witzbold!

    • Tobe or not Tobe sagt:

      Jep dem ist so…. entmündigung hat bei diesen Leuten erst an der Haustüre halt. „solangs mich nicht betrifft“

      @Alex:In welchem Tal lebst den du? Nähe von Morgarten ? Scherz beiseite…

      Wieso darf jeman ein Mordinstrument mit sich tragen (Schade nicht sich sondern andern, nachweislich (siehe Kriege Weltweit :-)) aber jemand mit einem Joint der sich selber nur schadet soll man einsperren, verfolgen, verbieten und als Krimineller abtun?

      Sie haben ein verdrehtes Bewusstsein wenn ich das sagen darf. Drogen sollte man frei erhalten dürfen, weltweit. Das interesse daran würde schnell abnehmen und auch die Umsätze der weltweit vernetzen Drogenmafia würden geschmolzen werden. Doch durch die Prohibiton der letzten 10 Jahre (Danke bürgerlich, danke rechter Flügel!!) wurde der Konsum von harten Drogen nur noch verdoppelt, verdreifacht)

      Mir machen nicht die Drogenkonsumenten sorgen, sondern leute mit mangelndem Selbstbewusstein, die es mit Waffen kompensieren müssen. Meist Prügelopfer, die sich nur noch so zu wehren hoffen.

      Ich hoffe schwer, das nie amerikanische Zustände überhand nehmen in dem Land. Jeder schützt sich mit Waffe und das Leben noch weniger wert!!!

      • Alex sagt:

        @Heiri Chlüpplisack

        Ich glaube Sie haben meinen Text nicht verstanden. Ich schrieb ausdrücklich LEGALwaffenbesitz und das was ich in Klammern schrieb, hätten Sie vielelicht auch lesen sollen. Vielleicht solllten Sie sich mal bewusst machen, dass es einen Unterschied zwischen illegalem Waffenbesitz und legalem Waffenbesitz gibt und nicht beides wild miteinander durcheinandermischen.

        @Tobe or not Tobe

        Bezüglich Drogem fragen Sie doch mal die Mexikaner wie das ist mit der Drogenfreigabe. Dort wollten auch einige wie Sie die Drogen legalisieren. Mit dem Resultat, dass die dortige Drogenmafia diese Leute die für die Drogenfreigabe aktiv waren, einfach getötet hat. Drogenfreigabe funktioniert in unserer heutigen Gesellschaft nicht. Wenn es funktionieren würde gebe es dies in Europa schon längst. Nichtmal die in diesem Bereich liberalen Holländer haben alle Drogen freigegeben oder fragen Sie doch mal bei den Holländer bzw. deren Behörden nach, wieso dort die harten Drogen nicht freigegeben sind.

        Amerikanische Zustände wird es nicht geben, weil es amerikanische Zustände in Bezug aufs Waffenrecht schlichtwegs einfach nicht gibt. Ich habe es schon einmal geschrieben, es gibt in den USA kein einheitliches Waffenrecht wie bei uns. So gibt es auch in den USA durchaus Gegenden oder Countys wo es ein faktisches Waffenverbot gibt. Es gibt in den USA von ganz liberal bis ganz streng alles im Waffenrecht. Es gibt zigfache Waffenrechte in den USA die teils von County zu County (Gemeinde/Bezirk) verschieden sind und nicht nur eines wie in der Schweiz.

      • Monato Roddenberry sagt:

        Sie finden das ein gutes Argument gegen die Freigabe, dass die Drogenhändler gegen die Drogenfreigabe sind und deren Aktivisten töten?

      • Alex sagt:

        @Monato Roddenberry

        Ich habe nie geschrieben, dass ich das gut bzw. ein gutes Argument finde, dass die mexikansiche Drogenmafia Leute die für die Drogenfreigabe waren ermordet hat. Leider geht die mexikansiche Drogenmafia über Leichen wenn es um ihre Profitgier geht und jeden tötet, der ihnen in die Quere kommen könnte. Zu den Opfern, zählen auch zahlreiche Polizisten und unschuldige Zivilsten die von der Drogenmafia getötet worden sind, teils auch nur aus Rache oder Vergeltung heraus. Das finde ich nicht gut, passiert aber leider dort unten tagtäglich.

    • Martin Karrer sagt:

      Sind es nicht die Alt 68 und ex Hippis die unsere Freiheit und Selbstbestimmung immer stärker einschränken, was für ein Gesinungswandel. Übrigens, fast alle Drogen (inkl. Alk.) sind gesundheitsschädigend und der Konsum lässt sich nur schlecht beherrschen. Aber nur einer von 10Mio Waffenbesitzer gerät irgendwan in seinem Leben ausser Kontrolle. Das ist der Unterschied.

      • hausmannus sagt:

        1 : 10 Millionen? Na, Sie sind ja ein ganz Lustiger! Wenn Sie so gut schiessen wie Sie rechnen, dann bleiben Sie bitte auf Distanz und zwar deutlich > 3000m. Danke.

      • Katharina sagt:

        So….. Schweiz hat schon 10Mio Einwohner und nur einen, der mit waffen ausser kontrolle geriet.

    • slatfaf sagt:

      Könnte man umgekehrt genau so behaupten.

  • Anita Kleiber sagt:

    “Als erste zivilisierte Nation haben wir ein Waffenregistrierungsgesetz. Unsere Straßen werden dadurch sicherer werden; unsere Polizei wird effizienter und die Welt wird unserem Beispiel in die Zukunft folgen!” AH am Parteitag 1935

    • Tobe or not Tobe sagt:

      Hmm AH hat aber auch die Autobahn bauen lassen. benutzen sie die nie?? Leider muss ich sagen, das das NS System, einige Fortschritte mit sich gebracht haben, die heute noch Ihre Richtigkeit haben. Sei es medizinisch oder gesellschaftspolitisch… (nur zur Aufklärung, bin alles andere als rechts!!=

      • Martin Karrer sagt:

        War sicher sehr fortschritlich und vor allem weitsichtig das A.H. die Juden entwaffnete, so konnte kein Jude A.H. ausschalten. Der beste Schutz gegen Tyranen und Oligarchen ist ein bewaffnetes Volk. A.H. hätte es nicht lange gegeben

      • Anita Kleiber sagt:

        Nun gut, was nach der Entwaffnung des Volkes folgte ist Geschichte. Übrigens ha rechts gleich viel mit AH zu tun wie links mit Stalin.

      • Monato Roddenberry sagt:

        Sie hätte da sicher gerne mitgeholfen, Tobe, als Zwangsarbeiter um 1940 Autobahnen ausheben.

  • roberto sagt:

    Schutz vor Waffengewalt
    Das ich nicht lache!!! Was für ein schutz?? diese Inititive ist ein absoluter Witz und ein mensch mit einigermassen Verstand erkennt dies hoffentlich. Aber wie in unserer Gesellschaft üblich wird ja wieder mal alles mit Verboten versucht zu lösen, als ob ein Suizid verhindert werden kann in dem mann eines von hundert möglichen Instrumenten „Verbietet“, Mein Grossvater hatt sich in seinem Auto eingeschlossen und ein Schlauch von Auspuff in den Innenraum des fahrzeugs gelegt, danach ist er „eingeschlaffen“. sollen wir jetz Autos verbieten die im übrigen von diversen menschen als Waffe missbraucht werden und ich verwette meinen Arsch darauch dass tausende Menschen mehr an Autos als an Schusswaffen sterben.
    Und an alle Frauen die von Ihren Männern mit Schusswaffen bedroht werden sage ich „VERLASST DIESE FEIGEN ARSCHLÖCHER“ oder habt Ihr tatsächlich dass gefühl dass er euch dann nicht mehr bedroht wenn wir Schusswaffen verbieten, meine fresse er nimmt einfach ein Küchenmesser…
    Und der grösste Witz der initiative ist ja wohl das man nichts gegen illegalle waffen unternehmen will, das wäre meiner meinung nach das eigentliche problem. Aber ja schon klar lieber den ehrliche Schweizer Schützen als Monster darstellen als die eigentlichen probleme angehen.
    Nun zu allen die dass gefühl haben wir können eine Milizarmee führen ohne dass die Ordonnanzwaffe zuhause aufbewahrt wird denen empfehle ich ganz dringend sich mal ein bischen zu Informieren. Dass geht einfach nicht da müsste man schon eine Berufsarmee mchen um dass sinnvoll zu lösen. Oder wie stellt ihr euch dass Vor wenn Krieg ausbricht am Freitag um 17:22 Uhr müssen wir warten bis montag morgen, und dann kann man sich am zeughaus einreien um seine Waffen auszufasse. Bitte also dann können wir die Armee auch gleich abschaffen, aber auf dass zielt diese Initiative ja von vorherein ab.
    Natürlich kann eine Schusswaffe eine bedrohung sein, dass können viele andere sachen aus dem Haushalt wie ein Messer eine Axt oder ain Auto auch. Zudem ist eine Schusswaffe durch das Vorherschende Waffenrecht registriert und die ausgabe einer solchen ist kontroliert, dass gültige Waffenrecht reicht vollkommen aus.
    Also ein Klares Nein zu einer weiteren völig Sinnlosen SP Initiative…

  • Mirjam sagt:

    Es geht hier „NUR“ um die Armeewaffen, nicht um Küchenmesser, Baseballschläger ect. Es geht hier darum, dass Armeewaffen nicht mehr fürs zivile Töten missbraucht werden können. Es hat schon viel zu viele ziviele Opfer von Armeewaffen gegeben – und ich bin ganz klar dafür, dass Armeewaffen nicht mehr zuhause aufbewahrt werden dürfen und können. Die Bedrohung resp. der Fein, vor welchem die Armeelobby und Waffennarren uns beschützen wollen kommt nicht mehr aus Russland, den USA ect. Die Bedrohung kommt von innen! Die Bedrohung kommt von inländischen Waffennarren welche (egal aus welchem Grund) austicken und schwangere Frauen, Kinder und zuletzt sich selbst noch hinrichten. Das muss in Zukunft vermieden werden.
    Dass es leider immer noch andere Waffen gibt, welche zum Töten Unschuldiger missbraucht werden (Küchenmesser, Baseballschläger und sonstige Hieb- und Stichwaffen) ist ein anderes Thema – ein Thema das sicher auch noch diskutiert werden muss. Aber wenigstens würden dann die Schusswaffen keine Gefahr mehr darstellen. Schusswaffen sind Distanzwaffen. Man muss sich nicht dem Opfer allzu nahe nähern. Man kann es aus grosser Distanz „erledigen“. Der Tötungsvorgang ist viel unpersönlicher. Der Täter kommt nicht direkt in körperlichen Kontakt mit seinem Opfer (aussert es ist ein aufgesetzter Schuss). Hieb- und Stichwaffen verlangen einen direkten körperlichen Kontakt zwischen Täter und Opfer. Eine direkte körperliche Auseinandersetzung kann für den Täter auch bedeuten, dass er selber verletzt wird. Deshalb ist eine Schusswaffe in einem Privathaushalt eine „beliebte Tatwaffe“. Der Täter hat keinen direkten Körperkontakt zum Opfer, verletzt sich nicht selber während der Auseinandersetzung. Also: Alle Schusswaffen gehören in ein Zeughaus. Das kann vielen unschuldigen potentiellen Opfern das Leben retten.

    • roberto sagt:

      Liebe Miryam
      Dass ist doch zimlich naiv oder glaubs du wirklich dass der tötungsvorgang mit einer Schusswaffe unpersönlicher ist als mit einem Basballschläger oder einem Messer. So etwas geschiet ja nicht auf 300m distanz.
      Für jemanden der seine Familie umbringt und sich dan selbst richtet muss die Welt ganz schön beschissen aussehen und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass beim entschluss zu so einer Tat der Umstand ob eine Armeewaffe im Haus ist oder nicht, davon abbringen kann.

      • Mirjam sagt:

        @Roberto: Kennen wir uns? Ich glaube nicht, dass ich Ihnen Duzis angeboten habe. Ich habe jahrelang auf der Gerichtsmedizin gearbeitet und musste etliche rechtsmedizinische Berichte schreiben. Berichte voller Grauen. Von ihren Vätern im Schlaf erschossene Kinder, erschossene Ehefrauen. Haben Sie schon mal von erweitertem Suizid gehört?
        Was denken Sie, welche Waffe ergreift ein Täter wenn er folgende Auswahl hat: Baseballschläger, Küchenmesser, Teppichmesser, Rasierklinge, Schusswaffe. Ich tippe auf letzteres, ist sauberer, unpersönlicher, der Täter kommt mit dem Opfer nicht in Körperkontakt. Um eine Waffe abzuschiessen braucht es nur die Krümmung eines Fingers. Baseballschläger erfordert grossen Körpereinsatz, das Opfer hat die Chance sich zu wehren. Beim Gebrauch eines Küchenmessers ist die Gefahr für den Täter gross, dass ihm das Küchenmesser abgenommen werden kann, dasss sich das Opfer erfolgreich wehren kann. Auch der Täter könnte sich beim Tötungsvorgang mit dem Küchenmesser selber verletzen. Das Gleiche bei Teppichmesser, Rasierklinge und andere Hieb- und Stichwaffen. Gehen Sie mal ein paar Tage in ein rechtsmedizinisches Institut, in eine Leichenhalle – am Besten irgendwo in den USA. Die meisten Todesopfer werden durch Schusswunden verursacht.

      • Roman Günter sagt:

        @Mirijam: als Sie diese rechtsmedizinischen Berichte geschrieben haben, was ging Ihnen da durch den Kopf? Wir müssen unbedingt die Waffen wegsperren? Haben Sie wirklich so wenig Empathie? Als rechtsmedizinische Gutachten bearbeiteten, werden Sie sehr wahrscheinlich auf Beschreibungen gestossen sein, welche nur schwer von einem normalen Menschen verarbeitet werden können. Wenn Sie ehrlich sind, werden Sie erkennen, dass wahrscheinlich kaum einer Ihrer Fälle hätte verhindert werden können, wenn die Massnahmen der Initiative damals schon umgesetzt worden wären. Eine normale Reaktion wäre, das Leiden zu verhindern und die Tat gar nicht erst entstehen lassen zu wollen. Warum setzten sich also so viele Menschen für eine Massnahme ein, die so wenig bewirkt und nehmen dafür in Kauf, dass das Leiden fast gänzlich ungehindert weiter geht? Warum nimmt sich niemand dem wirklichen Problem an? Das ist meine grosse Frage in dieser Diskussion. Mit der Initiative werden nur die Phobiker bedient. Gibt’s jetzt für jede Phobie einen eigenen Artikel in der Bundesverfassung?

    • Roland Moser sagt:

      Wieso heisst denn die Initiative „Schutz vor Waffengewalt“, wenn sie genau dies nicht machen will, sondern nur die Schusswaffen meint?

      Die Initiative suggeriert mit dem Titel etwas, um einen ganz anderen Inhalt zur Abstimmung zu bringen.

    • Alex sagt:

      @Mirjam

      Danke dass Sie Waffenbesitzer als Waffennarren bezeichenen! 🙁 Es geht eben nicht „NUR“ um Armeewaffen und lesen Sie mal den Initiativtext durch! Es geht eben auch und vorallem um den Privatwaffenbesitz der bei einem Ja massiven Einschränkungen unterliegen würde und es kein Recht mehr auf Waffenebsitz/Erwerb mehr geben würde sowie den dann antstehenden Enteignungen bei fehlendem Bedürfnisnachweis. Man kann auch heute schon seine Armeewaffe freiwillig ins Zeughaus geben für diejenigen die das möchten, also wo ist das Problem? Wenn heute jemand bedroht wird, egal ob Frau oder Mann in der Wohnung/Haus des Partners kann man bereits heute die Polizei anrufen und sollten die Tatsachen stimmen, wird auch die Waffe eingezogen. Der Wehrpflichtige dem seine Waffe eingezogen wurde, wird falls er noch dienstpflichtig ist, wird A entweder keinen Dienst mehr leisten oder B nur noch waffenlosen Dienst. Also hören Sie bitte auf so zu dramatisieren. Das heutige Waffenegesetz reicht völlig aus und bei Bedrohung reicht ein Telefon zur Polizei und die Waffe(n) der Person die eine andere Person unverhätnismässig bedrohte wird eingezogen.

      Mit Verlaub Sie haben wenig Ahnung von Schusswaffen, denn Schusswaffen kommen sehr woll auch auf Nahdistanz vor. Die meisten Schiessereien vorallem in Grossstädten finden auf eine Distanz von 0-7 Metern statt. Nebenbei wird das Messer eben von vielen Tätern bevorzugt im Gegensatz zu einer Schusswaffe. In vielen Städten, insbesondere Grossstädten sind Messer sehr beliebte Tatwaffen von Tätern. Das Messer ist nicht so laut wie eine Schusswaffe, muss nicht nachgeladen werden und lässt sich da meistens weil kleiner, leichter und handlicher viel besser unaufällig in der Kleidung tragen bzw. verstecken als eine grosskalibrige Schusswaffe.

      Nochmals zur Erinnerung: Es geht in der Abstimmung eben nicht nur um Armeewaffen im Zeughaus, lest den Intiativtext durch. Sondern um viel mehr um die Abschaffung des Rechts und Erwerbs auf Waffen, sprich Privatwaffenbesitz, dem dann ein Fähigkeits und Bedürfnisnachweis folgt, welches Tür und Tor der Behörden durch Willkür öffnet und notabene rechtschaffende Schweizer Waffenbesitzer dann in grosser Zahl enteignet bei fehlendem Bedürfnisnachweis.

      • hausmannus sagt:

        „Man kann auch heute schon seine Armeewaffe freiwillig ins Zeughaus geben für diejenigen die das möchten, also wo ist das Problem?“

        Das erkennen Sie nicht selber? Wo das Problem liegt?

        Kann ich denn Ihre Waffe ins Zeughaus bringen? Nein? Also was habe ich als mögliches Opfer denn davon, dass jemand freiwillig sein Waffe bringen kann? Wenn das doch eh nur jene Leute tun, die so vernünftig sind, dass mir gerade bei denen egal wäre, wenn sie die Waffe zu Hause hätten?

      • hausmannus sagt:

        „sind Messer sehr beliebte Tatwaffen von Tätern.“ Aha, und Sie glauben, diese Täter hätten zu Hause eine Waffe und ein Messer und überlegen sich, bevor sie in den Ausgang gehen: „Nehm ich heute lieber die Waffe mit oder das Messer? Ja, das Messer, ist einfach besser.“ Glauben Sie nicht auch, dass es vor allem daher kommt, dass das Messer die Wahl der Stunde ist, weil keine Waffe verfügbar ist?

        Ihre verquere Logik kann ich nicht nachvollziehen…

        Dass Schusswaffen auch aus der Nähe eingesetzt werden können, ist jedem Kind klar. ABER: Die psychologische Bedrohung durch eine Waffe, die auch aus grosser Distanz zum Einsatz kommen kann, ist weitaus grösser als z.B. bei einem Messer. Zurück zur Ausgangsgeschichte: Die Frau erlebte eine unmittelbare Bedrohung durch die Pistole an der Schläfe. Sie muss damit rechnen, dass ihr sogar auf dem Weg zum Posten für die Anzeige vom Mann aus dem Küchenfenster heraus hinterhergeschossen wird. Das ist die Frage nach der Flucht, z.B. wegrennen, schon gar kein Thema mehr. Selbst wenn die Frau künftig um jeden Mann einen riesengrossen Bogen macht, ist die Bedrohung durch einen Schuss aus der Hecke oder einem Fahrzeug allgegenwärtig. Das ist bei einem Messer definitiv anders, auch wenn es Ihnen offenbar schwer fällt, das nachzuvollziehen.

      • Alex sagt:

        @hausmannus

        Ihre Logik ist irgendwie krude, fühlen Sie sich als mögliches Opfer duch Leute die Zuhause ihr Armeewaffen aufbewahren bedroht? Ihre Denkweise ist nciht anchvollziehbar, Sie kreieren hier ein Szenario was überhaupt nicht stimmt. Eigentlich müssten Sie aus der Schweiz auswandern, bei der hohen Waffendichte die die Schweiz hat, auch durch ilegale Waffen gehen.

        Fragen Sie doch mal die Leute in England und vorallem London, was ein praktisches Waffenverbot kennt ob sich die Leute dort jetzt wohler fühlen oder sich mehr bedroht fühlen? Insbesondere seitdem Handgunban die Kriminalitätsrate um min. 40 Prozent gestiegen ist und auch die Anzahl sog. hot burglaries (Einbrüche wenn die Bewohner Zuhause sind) massiv gestiegen ist. Die Kriminellen freut es dort, dass es den Privatwaffenbesitz, mit wenigen Ausnahmen bsp. antiker Waffen faktisch abgeschafft worden ist, denn jetzt können sie die Kriminellen auch ohne Angst zu haben einbrechen wenn jemand Zuhause ist. Das sind Fakten, die von den Befürwortern der Waffeninitiative so gar nicht gern gehört wird, weil es nicht in ihr Weltbild passt.

      • Alex sagt:

        @hausmannus

        Natürlich überlegen sich Täter ob sie das Messer oder die Schusswaffe mitnehmen bevor sie in den Ausgang gehen und das hat auch einen logischen Hintergrund. Je nach Land ist das führen von bestimmten Messern frei, also legal und wenn nicht, wird einem das Messer meist eingezogen und man kommt allermeistens mit einer Geldstrafe davon. Hingegen wird man erwischt mit einer Schusswaffe und hat man keine Bewilligung bzw. Berechtigung dazu, führt dass in manchen Ländern direkt in den Knast bzw. die Strafen sind viel höher als wenn man bsp. mit einem illegalen Messer erwischt wird.

        Da ein Täter möglichst das Risiko minieren will, zieht er vielfach das Messer einer Schusswaffe vor. Gucken Sie doch mal nach Deutschland und wie es dort am Wochenende in den grösseren Städten abläuft. Fast jedes Wochenende passieren dort Messerstechereien und es gibt Verletzte oder Tote. Hingegen sind Schiessereien auf offener Starsse viel seltener als Messerangriffe. Manchmal habe ich das Gefühl Sie wollen nicht verstehen oder verstehen einfach nicht viel von der ganzen Thematik/Materie-soviel zu ihrer verqueren Logik.

      • hausmannus sagt:

        Alex, Sie können sich die Welt schon so zurechtlegen, dass sie zu Ihrer Meinung passt.

        Ja, es kann vorkommen, dass ich mich durch Leute, die Waffen zu Hause haben, durchaus bedroht fühle. Wie viele Idioten laufen da draussen rum? Wie viele haben Zugang zu Waffen, völlig egal ob legal oder illegal? Wie viele spielen mit dem Gedanken, die Waffe auch einzusetzen?

        Jedem, dem – egal wie – die Waffe weggenommen werden kann, ist einer weniger. Dass es nun halt auch unbescholtene Waffenfreaks trifft, nehme ich als Kollateralschaden in Kauf. Etwa mit dem gleichen Schulterzucken wie Waffenfreaks die Kollateralschäden durch Amok laufende Ehemänner in Kauf zu nehmen scheinen.

        Ihre Ausführungen zum Selbstschutz sind immer noch nicht haltbar. Die Statistik zeigt zwar die Zahlen, in keinem Fall aber die kausalen Gründe dafür – weil das schlicht nicht möglich ist, und das wissen Sie.

      • Alex sagt:

        @hausmannus

        Oh doch Selbstschutz als Bedürfnis existiert und zwar in unserem Nachbarland Oesterreich. Dort ist der Waffenerwerb für den Selbstschutz ein anerkannter Bedürfnsigrund und so vom dortigen Waffenrecht gesetzgeberisch erlaubt. Die meisten Waffen werden heutzutags in Oesterreich auch mit dem Bedürfnisgrund Selbstschutz erworben und nicht mit einem anderen Bedürfnisgrund wie bsp. Schiessen oder sammeln. Für viele Leute in Oesterreich ist es ein Grund legal eine Waffe für ihren Selbstschutz in den eigenen vier Wänden zu erwerben. Ich weiss, dies wird Ihnen nicht passen oder für Sie als unlogisch erscheinen, ist aber so. Soviel zum Thema Waffen und Selbstschutz bzw. Bedürfnis dafür.

      • hausmannus sagt:

        „Selbstschutz als Bedürfnis“ – davon sprach ich nicht. Ich spreche davon, ob potentielle Täter häufiger aktiv werden, wenn sie glauben oder wissen, das Opfer wäre bewaffnet oder nicht.

      • Mirjam sagt:

        @Alex: Haben Sie sich die Fotos in der letzten Sonntagszeitung angeschaut? Da posieren diverse Persönlichkeiten mit ihrer Waffe zuhause. Stolze Körperhaltung, die Schusswaffe liebevoll umarmt. Sie halten die Schusswaffe wie ein heissgeliebtes Haustier oder ein Spielzeug welches man sanft in den Händen hält. DAS sind Waffennarren. Ich habe einen Cousin, welcher in der Armee ein „Hohes Tier“ ist. Auf Facebook prahlte er einmal, er hätte immer eine durchgeladene, entsicherte Schusswaffe unter seinem Bett, für allfällige Einbrecher oder sonstige Irre. Wer ist da wohl der Irre? Ein „Mann“ welcher meint, er müsse immer eine durchgeladene Waffe unter seinem Bett haben ist für mich kein Mann, sondern ein angsterfülltes, paranoides Würstchen. Als ich ihm dann im Facebook-Chat sagte, dass er somit zugegeben hat, dass er nicht nur eine durchgeladene und entsicherte Waffe zuhause unverschlossen aufbewahrt sondern auch noch zusätzliche Munition hortet (welche er selber zugegeben bei einem obligatorischen Schiessen nicht verschossen und mit nach Hause genommen hat) nahm er den Beitrag aus Facebook hinaus. Dass er sich strafbar gemacht hat interessierte ihn nicht. Ich habe daraufhin den Kontakt zu ihm abgebrochen. Ich bin nach wie vor davon überzeugt dass Schusswaffen ins Zeughaus gehören, egal ob Armeewaffen oder privat erworbene.
        Hier noch der Link zum Bericht über den Sonntagszeitungs-Report.
        http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Das-Praesentieren-der-Waffen-im-Wohnraum-ist-daneben/story/12494160

  • Baracuda sagt:

    *Witz an*
    Warum bringen wir nicht einfach die Frauen ins Zeughaus? Natürlich müsste man sie fürs Obligatorische (Putzen, Kochen, Sex) jeweils wieder abholen. *Witz aus*

    • Cara Mia sagt:

      …hm.. das wird gefährlich, da hat Weib ja freien Zugang zu jeglichen Schiesseisen, und wenn sie dann Zuhause zum Dienst antrabt, peng… Mann tot.

    • Roland Moser sagt:

      Geiler Witz!!! Aber Sex mit einer Prostituierten ist sowieso besser, da doch ein gewisses Mass an Interesse und Erfahrung vorhanden ist.

      • Auguste sagt:

        hmm…, auf ihrer website steht zu oberst: der partner für ihren erfolg! könnten sie sich im entferntesten vorstellen, dass jemanden, der einige ihrer posts hier gelesen hat und alle tassen im schrank hat, leise zweifel an dieser aussage beschleichen könnten, roland moser?

        bekanntheitsgrad ist eine tolle sache, aber ihrer scheint mir etwas teuer erkauft, auch wenn er nichts zu kosten scheint.

      • Vielleicht hat die sogar noch ein paar Spiegeleier-Geheimrezepte zu bieten… (siehe Webseite)

  • Alex sagt:

    Kurz zum Thema Schweizer Ordonnanzrevolver, weil da immer wieder Verwirrung herrscht ob es sowas gegeben hatte oder nicht. Ja die Schweizer Armee hatte Ordonnanzrevolver geführt (besitze selber welche) die bis 1946 (das 1929er Modell) produziert wurden. Die damaligen Ordonnanzrevolver wurden an die Unteroffiziere der Schweizer Armee (Offiziere Pistolen) abgegeben. Einfach mal nach Schweizer Ordonnanzrevolver 1872/78 bzw. Schweizer Ordonnanzrevolver 1882 und Schweizer Ordonnanzrevolver 1929 googeln. Empfehlenswert ist die Bildersuche, da sieht man solche Schweizer Ordonnanzrevolver sofort per Foto. Ich hoffe somit, dass die Unklarkeiten beseitigt worden sind und die Geschichte sehr wohl stimmen kann, dass jemand u.a. auch mit einem CH-Ordonnanzrevolver bedroht worden ist. Trotz des teilweise hohen Alters dieser CH-Ordonnanzrevolver, sind dies beliebte Sammlerwaffen und auch heute noch befinden sich unzählige dieser CH-Ordonnanzrevolver im Privatbesitz.

  • Roland Stuber sagt:

    Vielen Dank @ Helene Aecherli für Ihren tollen Beitrag. Was mir am Besten gefallen hat und tatsächlich sogleich am meisten auffällt, in der doch recht polemischen Kommentarsammlung, ist Ihre Analyse der paranoiden Auswüchse des aufgeregten Chores der ehrenwerten Wehrhaften. Sie alle haben nichts und niemals etwas verbrochen, werden nie etwas verbrechen, sind immer auf der Seite der Gerechten und Unbedarften und trotzdem schreien Sie hier am lautesten „Zetter-Mordio“! Für mich mit ein Grund, diese nicht ernst nehmen zu können und ein JA einzulegen. Als ehemaliger sehr erfolgreicher Jungschütze, militärischer Dienstverweigerer aus Gewissensgründen habe ich absolut kein Problem damit, keine republikanische Waffe ausser meiner Heugabel zu Hause aufzubewahren. Sollte ich wieder mit dem Schiesssport anfangen zu wollen, habe ich alle legalen Möglichkeiten in der Hand und fühle mich nicht vom Staat diskriminiert, weil ich auch keinen Status Quo zu „verteidigen“ habe.

  • Jürg Brechbühl sagt:

    Habe ich eigentlich alles richtig verstanden?

    Ein oder zwei Dutzend Annabelle Leserinnen weigern sich, wie erwachsene Menschen ihr Privatleben in Ordnung zu bringen.

    Darum muss man jetzt eine Million verantwortungsbewusste, gesetzestreue Waffenbesitzer schikanieren und die Schweizerbürger flächendeckend entwaffnen.

    Danach dürfen dieselben Annabelle-Leserinnen weiter die greinenden Opfer spielen und neue Täter mit neuen Untaten für ihr verpfuschtes Leben verantwortlich machen.

  • revolving little gadget sagt:

    Der Hinweis auf den Revolver ist gut. Das ist mir gar nicht aufgefallen! Der Schweizer ARMEEREVOLVER! Für 50’000.- ist die kleine Rarität bei mir erhältlich – nur gegen Vorauszahlung.

  • Rolf Gurtner sagt:

    Thema Vernunft: Vernünftige Jugendliche gehen zum Jungschützenkurs. Bei Annahme der Initiative wird wieder vermehrt irgendwo mit einem gerade vorhandenen Schiesseisen herumgeballert, weil es doch so schön verboten ist.
    Auch so ein Thema: Unsere Neu-Europäer vom Balkan und generell aus Ost-Staaaten stammende Mafiosos werden liebend gerne auch den Waffenschwarzhandel übernehmen… -wo die Grenzen bei uns doch so nutzbringend offen sind. Das wird neben Drogen- und Menschenhandel dann noch eine lukrative Nebensparte mehr.
    Im Ernst: Wenn die eigentlich schon geltenden Gesetze endlich auch konsequent angewandt würden, wenn sich die Justiz aus ihrem Wolkenkuckucksheim zurück auf die Erde bequemen würde, ja dann sähe es doch gleich etwas anders aus.
    Merke: Kriminelle und auch lebensmüde Verzweifelte halten sich an keine Gesetze. Neue Schikanen für Ehrliche braucht es weis Gott nicht.

  • Jürg Brechbühl sagt:

    Und hier noch das Killerargument aus der Bernerzeitung:
    Ausland,Amerika, „Mutmasslicher Attentäter von Arizona ist angeklagt“

    Spinner und Verbrecher kommen in jedem Fall an eine Waffe, auch illegal. Die beiden Männer, die den Attentäter stoppen konnten, durften in Arizona legal eine Waffe tragen. So ein Glück für alle geretteten!

    In der Schweiz werden pro Jahr 200 Menschen Opfer von versuchten oder vollendeten Tötungen. In 30 Fällen ist dabei eine Schusswaffe die Tatwaffe. Zweidrittel der Täter sind Ausländer und zwar aus Ländern, die gemäss geltendem Waffenrecht in der Schweiz gar nicht legal eine Waffe besitzen dürfen.

    Eine Verschärfung des Gesetezs ändert demnach überhaupt nichts bei den Verbrechern. Eine Schusswaffe ist hingegen das ideale Mittel zur Selbstverteidigung für alte, schwache, kranke.

    Schlussfolgerung: Die Annabelle-Waffenverbotsinitiative schützt die Täter und liefert die Opfer wehrlos aus.

    Die Waffenverbotsinitiative fordert die Angleichung des schweizerischen Waffenrechtes an das deutsche Waffenrecht. Das deutsche Waffenrecht wurde von Adolf Hitler eingeführt. Der Zweck war die uneingeschränkte Herrschaft der NSDAP und ihrer Mördertruppen. Es ist eines der wenigen Nazi-Gesetze, das in Deutschland nie mehr abgeschafft wurde.

    Wir sollten uns also fragen, welche Truppe in der Schweiz das Volk entwaffnen will und was sie im Schilde führt. Lenin sprach von seinen nützlichen Idioten, wenn er naive und gutmeinende Leute wie die Annabelle-Redaktorin meinte.

    • Jürg Brechbühl sagt:

      Aus der Geschäftsdatenbank des Nationalrates. Die Grünen und die Partei der Arbeit wollen doch tatsächlich auch noch ein Waffenregister für Küchenmesser. Dieser linke Vorschriftenstumpfsinn wird nicht aufhören, bis wir Schweizer. alle nur noch am Boden krabbeln und mit dem Löffel Brei essen:

      Curia Vista – Geschäftsdatenbank
      10.3386 – Motion
      Waffengesetz. Küchenmesser gehören in die Küche
      Eingereicht von
      Zisyadis Josef
      Einreichungsdatum
      08.06.2010
      Eingereicht im
      Nationalrat
      Stand der Beratung
      Im Plenum noch nicht behandelt

      Eingereichter Text

      Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine dringende Revision des Waffengesetzes vorzulegen, um zu veranlassen, dass gefährliche Gegenstände, die nicht als Waffen gelten, in die abschliessende und vollständige Liste des Gesetzes aufgenommen werden.

      So müssen Messer und alle Objekte, die die körperliche Integrität schädigen können, insbesondere spitze, scharfe, stumpfe und explosive Gegenstände, sowie Objekte, die Substanzen versprühen, in dieser Liste aufgeführt sein.

      Eine Straftat, die vorsätzlich mit solchen Gegenständen verübt wird, kann dadurch mit einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe geahndet werden und zu einer Beschlagnahme des Gegenstandes führen.
      Begründung

      Das geltende Waffengesetz ermöglicht bereits die Beschlagnahme von als gefährlich eingestuften Gegenständen, eine strafrechtliche Ahndung durch die Behörden der Gemeinden und Kantone ist jedoch nicht möglich.

      In den letzten Jahren wurden immer mehr Messerangriffe mit gewöhnlichen Messern verübt. Es ist daher angebracht, entsprechende gesetzliche Bestimmungen zu erlassen, damit die Polizei künftig gegen Täterinnen und Täter vorgehen kann und um bei der Bevölkerung einen Präventionseffekt zu bewirken.
      Antwort des Bundesrates vom 01.09.2010

      Im Rahmen der sogenannten „nationalen“ Revision des Waffengesetzes vom 20. Juni 1997 (SR 514.54, zu finden in AS 2008 5499) wurde der Begriff der „gefährlichen Gegenstände“ ins Gesetz aufgenommen. Es handelt sich dabei um Gegenstände, die sich zur Bedrohung oder Verletzung von Menschen eignen wie beispielsweise Werkzeuge, Haushalt- und Sportgeräte. Das Tragen solch gefährlicher Gegenstände an öffentlich zugänglichen Orten und ihr Mitführen in Fahrzeugen ist verboten, wenn nicht glaubhaft gemacht werden kann, dass dies durch die bestimmungsgemässe Verwendung oder Wartung der Gegenstände gerechtfertigt ist, und der Eindruck erweckt wird, dass die Gegenstände missbräuchlich eingesetzt werden sollen. Missbräuchlich getragene gefährliche Gegenstände kann die zuständige Behörde präventiv beschlagnahmen und bei Gefahr missbräuchlicher Verwendung auch definitiv einziehen. Auf eine abschliessende Aufzählung der Gegenstände wurde aufgrund der Vielfalt der Objekte, die als Schlag-, Hieb- oder Stichwaffen missbraucht werden können, verzichtet.

      Im Gegensatz zum verbotenen Tragen von Waffen zieht das verbotene Tragen gefährlicher Gegenstände keine strafrechtliche Sanktion nach sich. Diese unterschiedliche Regelung rechtfertigt sich aus verschiedenen Gründen: Es handelt sich bei diesen Gegenständen um alltägliche Gegenstände, deren eigentlicher Verwendungszweck nicht der einer Waffe ist. Ferner existiert keine Bewilligung zum „rechtmässigen“ Tragen gefährlicher Gegenstände analog der Waffentragbewilligung, die zum Tragen von Waffen an öffentlich zugänglichen Orten oder zu deren Transport berechtigt. Mit der Möglichkeit der sicherheitspolizeilichen Beschlagnahme durch die zuständige Behörde kann präventiv sichergestellt werden, dass die Gegenstände nicht als Waffen missbraucht werden. Bei der Beurteilung, ob ein potenziell gefährlicher Gegenstand missbräuchlich getragen wird, ist die Beweislast verteilt. Die Person, welche einen gefährlichen Gegenstand mitführt, muss im konkreten Einzelfall glaubhaft machen können, dass sie einen legitimen Grund hat, den Gegenstand zu tragen, bzw. dass sich dieser zu einem legitimen Zweck im Fahrzeug befindet. Das kontrollierende Zoll- oder Polizeipersonal muss darlegen können, warum es das Tragen oder Mitführen als missbräuchlich erachtet. Im Rahmen eines Strafverfahrens muss jedoch die Strafverfolgungsbehörde dem Verdächtigten einen Tatvorsatz nachweisen. Ein solcher lässt sich beim missbräuchlichen Tragen von gefährlichen Gegenständen nicht ohne Weiteres ableiten. Wird ein gefährlicher Gegenstand tatsächlich als Waffe eingesetzt, besteht zudem die Möglichkeit, diesen Einsatz gestützt auf das Strafgesetzbuch vom 21. Dezember 1937 (SR 311.0; insb. strafbare Handlungen gegen Leib und Leben) zu ahnden. Neben der präventiven Beschlagnahme, die das Waffengesetz vorsieht, erscheint dies ausreichend.
      Erklärung des Bundesrates vom 01.09.2010

      Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.

      Erstbehandelnder Rat

      Nationalrat

      Mitunterzeichnende (6)
      Leuenberger Ueli
      Lumengo Ricardo
      Maire Jacques-André
      Marra Ada
      Rennwald Jean-Claude
      Voruz Eric

      • Roland Moser sagt:

        Zumindest konsequent! Schraubenzieher, Wallholz, Seil, Baseballschläger, Rätsche, Seil, Pfanne usw. gingen leider vergessen.

        Kommt aber noch. Muss es auch. Gemäss Logik der Inititative ist nämlich der böse Gegenstand schuld, und nicht die Frau/Mann, welche den Gegenstand als Waffe braucht.

      • Patrick Tigri sagt:

        LESEN!!!!! Ich wiederhole den zentralen Teil des Vorschlags:
        ——
        Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine dringende Revision des Waffengesetzes vorzulegen, um zu veranlassen, dass gefährliche Gegenstände, die nicht als Waffen gelten, in die abschliessende und vollständige Liste des Gesetzes aufgenommen werden.

        So müssen Messer und […], in dieser Liste aufgeführt sein.

        Eine Straftat, die vorsätzlich mit solchen Gegenständen verübt wird, kann dadurch mit einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe geahndet werden und zu einer Beschlagnahme des Gegenstandes führen.
        ——

        Also, hier wird kein Register verlangt, die erwähnte Liste ist nur einfach die Aufzählung der gefährlichen Gegenstände im Gesetz!!

    • Katharina sagt:

      und was genau ist der punkt ihres postings?

      ich dachte, sie haetten grosse muehe, einen artikel auf ihrem bl0g zu schreiben. so ihre eigene aussage dort.

      und nun produzieren sie hier massenweise lange beitraege ihrer die anderen-sind-alles-linke-foetzel-und-stalinistinnen pamphlete.

      da stimmt doch was nicht mit ihrer biografie, bzw was sie uns dazu sagen, nicht? ja ist das nun eine luege oder was?

      interessant, die neue ausrichtung dieser platform hier. so. ja dann, sind sie nun teil eines neuen komplottes hier? teil der manipulatoren-gang, so wie sie das anderso immer ankreiden?

      team up with the enemy?

      oivej!

      • Jürg Brechbühl sagt:

        @Katharina

        Danke, dass Sie meinen eigenen Blog auch lesen. Für die anderen: Googlen nach meinem bürgerlichen Namen.

        Der von Ihnen beanstandete Eintrag ist eine Kopie aus der Geschäftsdatenbank des Nationalrates. Die notwendigen Tastendrücke auf dem PC lauten >ctrl>-c und -v. War also keine ellenlange Arbeit mit viel Konzentrationsaufwand.

        Zu Ihrer Frage, was mein Einwurf soll:
        Die kommunistischen (PdA) und Grünen Nationalräte fordern einen Bedürfnisnachweis für Küchengeräte.

        Unterzeichner der Motion sind: Zysiadis, Leuenberger Ueli, Lumengo Ricardo, Maire Jacques-André, Marra Ada, Rennwald Jean-Claude, Voruz Eric

        Nächstens werden gefährliche Geräte wie Papierscheren, Brieföffner, Seidenschals, Bettlaken, Glätteeisen, Wallhölzer mit fortlaufender Seriennummer versehen und nur noch gegen Abgabe eines Strafregisterauszuges, eines Gefährlichengegenstände-Erwerbsscheines und mit schriftlichem Vertrag verkauft. Sie werden zentral in einem Register registriert. Bei Nicht-Gebrauch sind sie im Zeughaus zu lagern.

        Wir erwachsenen, gesetzestreuen Schweizer werden dannzumal auf dem Boden krabbeln und Brei mit Löffeln essen, –ausser wir haben ausländische Hausangestellte aus Ländern, die sich nicht um unsere Gesetze kümmern und sich illegal die notwendigen Utensilien zu beschaffen wissen.

  • Jürg Brechbühl sagt:

    Wieder einmal eine Journalistin, die auf Sachkenntnis verzichtet.

    Die Schweizerarmee hat noch nie Revolver als Ordonnanzwaffen ausgegeben.

    Der Rest erübrigt sich, sobald man sich fragt, warum die Frau nicht nach der allerersten solchen Drohung ausgezogen ist und Strafanzeige gemacht hat.

    Gähhn.

    • hausmannus sagt:

      Erkundigen Sie sich Ihrerseits doch bitte mit Fachliteratur oder sonst wie, dass und warum es Frauen gibt, die in der Familie alles mögliche erdulden (auch Männer). Das ist weder neu noch bestritten (ausser von ein paar Unbelehrbaren). Dito was Strafanzeigen betrifft. Schon die Vorstellung, die Frau wäre auf dem Posten an jemanden wie Sie geraten, lasst mich schaudern.

      Aber wenn man keine Sachkenntnisse oder Argumente hat, zielt man halt mal auf die Person, gell.

      • Jürg Brechbühl sagt:

        Was genau ist Ihr Sachargument? Dass es Opfer gibt, die sich alles gefallen lassen? Wäre dieses Opfer bessergestellt, wenn es mit einem Beil, einem Brotmesser oder mit einem Seidenschal bedroht würde?

        In der Schweiz werden pro Jahr 200 Menschen Opfer von versuchten oder vollendeten Tötungen. Bei weitem am häufigsten werden Hieb- und Stichwaffen eingesetzt: Küchenschnitzer, Papierscheren. Am zweithäufigsten wird gewürgt, erdrosselt, erstickt.

      • hausmannus sagt:

        …was kein Argument ist, wenigsten diejenigen Dinge zu erschweren, die zu erschweren möglich sind.

        Aber Sie schweifen ab: Ihr Kommentar zielte darauf ab, dass die Geschichte unglaubwürdig ist oder Opfer, die sich alles gefallen lassen, selber schuld sind. Dem ist nicht so, und das wissen Sie genau.

        Lesen Sie nur schon die Berichte über Opfer, die sich aus Gutgläubigkeit ausnehmen lassen, z.B. Enkeltrickbetrüger. Es gibt zwei Haltungen dabei: „Ach, wie kann man nur so dumm sein“ oder eben „offenbar ist Dummheit menschlich und normal, sonst gäbe es nicht so viele derartige Fälle, also ist es – auch! – Aufgabe des Staates, diese Leute zu schützten“.

        Und jetzt werden wieder alle „Eigenverantwortung“ schrien! Nur: Das nützt keinem der Opfer etwas. Diese Opfer sind real, es gibt sie viel zu zahlreich. Wo ist jetzt der Fehler in diesem „System“? Und welche Partei war das genau, die auch noch bei der Bildung sparen will?

        Dummheit ist menschlich, sonst wäre sie nicht so weit verbreitet. Es gibt zwei Seiten dabei: Diejenigen, die aus Dummheit zur Waffe greifen und diejenigen, die aus Dummheit nicht zeitig genug den Ersteren aus dem Weg gehen. Wen wollen Sie jetzt dabei in Schutz nehmen? Für wen setzen Sie sich ein, so weit es halt möglich ist?

      • Jürg Brechbühl sagt:

        @hausmannus

        „Dummheit ist menschlich, sonst wäre sie nicht so weit verbreitet.“ Sind Ihre Worte. Und weil andere eine Dummheit vorschlagen, soll ich zu dieser Dummheit JA sagen?

  • Rolf Stocker sagt:

    @Rolf Gurtner

    vielen Dank dass jemand von der Behörde eine vernünftige Meinung beiträgt

  • Rolf Gurtner sagt:

    Ja, Erich. Bundesebene, super. Dazu kann ich etwas sagen: Stichwort Täterschutz, ääh, gewisse sagen Datenschutz dazu. Wussten sie, dass die Polizei aus Datenschutzgründen z. B. keinen Zugriff auf Fotos der Passbüros hat??? Wie schön wurde die Kapo Bern in den Medien verhunzt, als sie bei Kneubühler keine Fotos auftreiben konnte? Da haben sie die Antwort.
    Nun registriert Mal schön alle Waffen. Das wird sicher wieder gut bezahlte Stellen beim Bund geben, die auf Anfrage dann keine Auskünfte erteilen DÜRFEN!!! Für Alle, die es hören möchten: Ich bin EX-Soldat, Wehrsportler, Waffenbesitzer und Schütze. Von Beruf bin ich Polizist. Ich durfte in meiner Tätigkeit etliche Suizidtote zusammenlesen, diverse dieser Gesellschaftsopfer kannte ich zuvor sogar lebend. Auch die häusliche Gewalt kenne ich von der unschönen Seite her aus dem täglichen Dienst. -Und ich bleibe dabei. Die Initiative zielt auf die falschen. Gebt uns Ordnungshütern bessere, bzw. genügend Mittel, das wäre der richtige Ansatz, um unser Land sicher zu machen.

    • Erich sagt:

      Einverstanden. Gerade Sie müssten aber doch daran interessiert sein, dass tendenziell weniger Waffe kursieren. Ich jedenfalls wäre froh, wenn das Gewaltmonopol bei Ihnen bzw. beim Staat wäre (und nicht bei Kneubühler & Co.) dann bräuchten einige der Vorschreiber nicht aufzurüsten.

  • Erich sagt:

    Nein, das wird nicht das Paradies sein. Aber zumindest mal aus Bundesebene statt Kantonsebene definiert. Finden Sie das nicht besser?

    • Erich sagt:

      Ups, das gehört zu Rolf Gurtner, 20.43h

    • @ Erich
      Nach erneutem Durchlesen deiner Frage an mich (9. Januar 2011 um 18:12) hat sich bei mir eine Frage aufgedrängt.
      Hast du das bestehende Waffengesetz und die dazugehörige Verordnung schon einmal ganz durchgelesen?
      Warum sprichst du immer von kantonaler Regelung? Seit 1999 ist das Waffengesetz aufgabe des Bundes

      • Erich sagt:

        …weil sich meine (konservativeren) Bekannten ärgern, dass sich der Bund hier in derzeit föderalen Lösungen einmischen könnte oder weil sich der Waffenerwerb nicht in allen Kantonen gleich abspielt. Nochmals: Dann würden Sie also eine einheitliche(re) Lösung befürworten?

      • Unser Waffengesetz ist so einheitlich, wie in einem föderalistischen Bundesstaat wie die Schweiz möglich.
        Ich weis nicht, auf was du hinaus willst.

        Wie bereits geschrieben, wollte ich mich nicht mehr zu diesem Thema äussern, zudem ist es für mich reine Zeitverschwendung auf solche (Detail-) Fragen einzugehen, wenn die Meinung eh schon gefasst ist und ich mein Gegenüber eh nicht von der Unsinnigkeit dieser Initiative überzeugen kann.

        Bitte lies das Waffengesetz und die Verordnung und du wirst einsehen, dass die bestehenden Gesetze ausreichen.

  • Odnalro Ressarts sagt:

    Mein Vorschlag zur Güte:

    eventuell sollte man sich langsam überlegen die Leute ins Zeughaus zur Aufbewahrung zu bringen, damit sie vor all den gefährlichen Sachen da draussen – Gewehre, Zundhölzli, Äxte, Männer, Raserautos, der globalisierten Klimaerwärmung, Drogen, Atommüll, Problemen und der SVP – geschützt sind…

    • Patrick Tigri sagt:

      Das ist ja was…. ich musste SCHMUNZELN, und das ab einem Post von O! Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

    • Patrick Tigri sagt:

      Also, Leute, die Argumente wiederholen sich seit geraumer Zeit hier. Neu Hinzukommende müssten zuerst drei Stunden investieren, um sich in die Diskussion einzulesen, damit sie in ihrem Post nicht bereits beantwortete Fragen aufwerfen. Ich werfe das Handtuch, um es dann morgen nach dem Duschen wieder aufzunehmen.

      Gut Nacht, und hoffen wir auf ein schönes, friedliches Thema morgen, etwa eine Erörterung von Kuscheltiermarken oder von unterschiedlichen Kaulquappenarten.

      • Katharina sagt:

        noe ich denke es geht bei dem experiment weiter. die macht den anschein eine professionelle schreiberin zu sein.

    • Ins Zeughaus, mit Männlein und Weiblein, der Familiäre Nahbereich ist zu gefährlich und nach den Nahkämpfen im Schlafsaal ginge es auch demografisch besser. Treiben wir die Waffen ab, und behalten dafür die Föten!

  • Rolf Gurtner sagt:

    Waffen weg, Problem gelöst? Von wegen. Schaut Mal nach England: Kein legaler Waffenbesitz mehr; das war der grösste Freipass für Kriminelle. Seither haben die Engländer offiziell (!!) 40% mehr Delikte mit bewaffneten Tätern, inoffizielle Quellen sprechen von über 60%. Oder nehmt Deutschland: Alles ist überverwaltet, Bedürfnisnachweise, Registrierungen bis zum „geht nicht mehr“, teure Waffenbesitzkarten, trotzdem Amokläufe, Morde, etc.
    Merke: Die Waffeninitiativ ist alles teure Augenwischerei auf dem Rücken rechtschaffener Leute. Woher kommts? Multikulti und Weichspülerjustiz vom feinsten; Motto: Halt Polizei, oder wir diskutieren! Dass dem Volk nun vorgegaukelt wird, mit dem Wegschliessen von Waffen werde alles besser ist leider nur ein schöngeistiger Schwindel mehr von vielen.

  • markant sagt:

    Denke auch das vielen Männern die Perpsektive abhanden gekommen ist, muss ja auch. Als Mann kann man sich in diesem Land kaum mehr entfallten. Alles was Männern Spass macht ist strengsens verboten. Der soziale Status eines schweizer Mannes ist unter dem einer Sau und viele Frauen nutzen Männer schamlos aus, z.B. ist bei einer Scheidung die Kinder und Existenz für den Mann schnell verloren und das ohne die geringste Schuld des Mannes. Auch sind Männerberufe gegen über Frauenberufe sehr schlecht gestellt. Wenn jetzt wieder die übliche Laier vom Jammern kommt, nein ich jammere nicht, ich lege nur die Fakten auf den Tisch und die sind zum Jammern

  • Unbegreiflich, dass es immer noch Kommentarschreiber gibt, welche behaupten, dass sich für Jäger, Schützen und Waffensammler nichts ändern würde.
    Lest doch wenigstens mal den Initiativtext !
    Da heisst es in Abs. 2 : „Wer Feuerwaffen und Munition erwerben, besitzen, tragen, gebrauchen oder überlassen will, muss den Bedarf dafür nachweisen. Das Gesetz regelt die Anforderungen und die Einzelheiten, insbesondere für:

    c. das Sportschützenwesen;
    d. die Jagd;
    e. das Sammeln von Waffen.“

    Das heisst nichts anderes, als dass der Gesetzgeber (Parlament) alles mögliche in die Vollzugsgesetze und -verordnungen hinein schreiben kann. Das kann bis hin zu einem Totalverbot gehen, schlimmstenfalls bis zur entschädigungslosen Enteignung !
    Und mit dem Bedürfnisnachweis wird der Beamtenwillkür Tür und Tor geöffnet !

    Jäger, Schützen und Sammler stellen die Mehrheit der Waffenbesitzer und sind von der Initiative am meisten bedroht.

    Im Übrigen zeigen zahllose Studien und Untersuchungen, dass in Ländern mit einem totalen Waffenverbot z.B. England, Japan oder Luxemburg, erstens die Suizide nicht rückläufig sind und zweitens die Kriminalität exorbitant angestiegen ist.

    Wenn es den Initianten ernst wäre mit der Missbrauchsbekämpfung, dann würden sie alles daran setzen, dass die illegal illegale Waffen Besitzenden entwaffnet werden. Inbesondere jene Staatsangehörigen, welche seit 1999 Waffen weder erwerben noch besitzen dürfen (Art. 7 WG und Art. 12 WV) und trotzdem für rund 90% aller Schusswaffendelikte verantwortlich sind !

    Warum sich aber alle nur mit dem legalen Waffenbesitz beschäftigen iund warum man Waffengesetze fabriziert, die sich ausschließlich an die braven, rechtstreuen Bürger wenden und ihnen ihr Hobby verbieten, ist nur mit der herrschenden Paranoia zu erklären.

    Diese Initiative ist eine Mogelpackung und verdient ein wuchtiges NEIN am 13. Februar !!

    A.R. Furrer, alt Grossrat BS

    • Erich sagt:

      Ich denke nicht, dass die gesetzliche Ausarbeitung imParlament auf ein Totalverbot hinausläuft. Sie sehen da zu schwarz.

      • Abdul R. Furrer sagt:

        Man muss alles in Betracht ziehen. Genau so wie das Vollzugsgesetz das Anliegen einer Initiative verwässern kann – siehe z.B. Verwahrungsinitiative – genau so ist auch eine Verschärfung möglich.

    • Hansli sagt:

      Klar ändert sich etwas, jeder muss für die Missbrauchsverhinderung ein Bedürfnis nachweisen. Seine Frau damit zu bedrohen ist dann kein Bedürfnis mehr. Ist das zu viel verlangt? Was ist daran so schlimm? Aus purer Bequemlichkeit werden unsinnige Tote in Kauf genommen. Jede Waffe in der Hand eines Kriminellen wurde einmal ganz legal verkauft. Da wäre nur gut zu wissen woher der Kriminelle seine Waffe hat. Würde dann etwa ein illegaler Waffenhandel aufliegen? Kein braver, rechtstreuer Bürger hat irgendetwas zu befürchten.

      • Abdul R. Furrer sagt:

        Selbst wenn ursprünglich legale Waffen in den Schwarzmarkt gelangt sind, so ändert die Initiative absolut nichts daran. Diese illegalen Waffen werden illegal bleiben. Oder glauben Sie der Kriminelle wird seine Waffe(n) brav registrieren lassen ? Die grösste Bedrohung bleibt somit unverändert bestehen !

        Der Bedürfnisnachweis öffnet, wie oben erwähnt, der Beamtenwillkür Tür und Tor, weil es dann im Ermessen des Staatsdieners liegt, ob er z.B. einem Sammler den Erwerb bewilligt oder nicht.
        Und das kann es ja nun wirklich nicht sein !

      • Roland Moser sagt:

        @ Hansli

        Sie leugnen die Tatsache, dass die Ausländer und eingebürgerten Ausländer in der Schweiz bis an die Zähne bewaffnet sind und für den Grossteil der Delikte mit Schusswaffen verantwortlich sind.

    • hausmannus sagt:

      Vielleicht beschäftigt man sich mit dem legalen Waffenbesitz, weil gerade dieser völlig paranoid ist und Opfer, die davon betroffen sind, sich gleich doppelt verarscht vorkommen? Da muss einer per Gesetz! eine Waffe zu Hause haben und bedroht – ausgerechnet damit! – die eigene Familie? Wie schräg ist das denn?

      Deshalb: JA am 13. Februar.

      Die Initiative ist nicht das Gelbe vom Ei, aber weiterreichende Massnahmen hätten ja noch viel weniger Chancen, wenn sogar diese Initiative derart bekämpft wird. Wer streicht denn überall die Budget zusammen und verhindert damit bessere Kontrollmöglichkeiten des illegalen Waffenbesitzes durch die Polizei? Es sind immer dieselben! Merken wir uns ihre Namen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Dass Leute, die aus Gesinnungsgründen ihren Vornamen in „Abdul“ oder ähnliches umändern müssen, nicht mehr so leicht Zugang zu Waffen haben werden, finde ich doch sehr beruhigend. Ein Grund mehr, die Initiative anzunehmen.

      • hausmannus sagt:

        Abdul R. Furrer: Im Grossen Rat von 5.6.2002 bis 2005 (Juli 2004 Austritt aus SD und Übertritt zur Schweizerischen Bürgerpartei)

        Netter Leistungsausweis des Herrn Alt-GR BS… Drei Jahre und das dann nicht mal in derselben Partei. Aua!

      • Abdul R. Furrer sagt:

        Nicht aus Gesinnungsgründen, liebe Pippi, sondern aus ökonomischen während meines achtjährigen Aufenthalts im Nahen und Mittleren Osten 🙂

      • hausmannus sagt:

        Bin gerade noch am Abwägen, was mir lieber wäre: Gesinnungs- oder ökonomische Gründe…

        Aber letztlich zählt, gerade bei Ihrer Gesinnung, wohl eh nur das Geld…

      • Patrick Tigri sagt:

        NA, SD und AP haben sich vereinigt zur Nationalen Schweizer Demokratischen Auto Partei, abgekürzt NSDAP.

      • fufi sagt:

        @PATRICK
        Dass du Damit durchgekommen Bist!!!!
        😀

  • Katharina sagt:

    @GG 9. Januar 2011 um 12:28

    „feministische polysexuelle US-Cow-Girl Kat“

    Ich weise solche Formulierungen vehement zurück.

    bin ich Feministin weil ich lesbisch bin? ich trete für meine rechte als lesbische Frau ein. es gibt dabei Interessen, die mit denen der feministischen Bewegung übereinstimmen. es gibt Interessen, die anders sind. die Gleichung ist ein Vorurteil und undifferenziert.

    bin ich polysexuell? denken Sie, lesbische Frauen leben im Stil von lesbischen Pornofilmen?

    in den USA leben ist automatisch Cowboy oder Cowgirl? auch so ein Vorurteil.

    sie sagen sie sind Historiker. also ein Wissenschaftler. Sie sollten also eigentlich über solchen Vorurteilen stehen.

    ich hatte das 2nd Amendement – grossgeschrieben und ohne Anführungszeichen aus Respekt vor der Verfassung – hier erläutert und Gedanken dazu gemacht. die frage in den Raum geworfen, ob es gut sei oder nicht und die Abstimmenden bei der Wahl ihrer Stimme eben auch ihre Antwort dazu hineinfliessen lassen mögen.

    Seit der Zeit des 2nd Amendement ist viel geschehen und die Umstände anders, Bedrohungsszenarien sind SEHR anders.

    Seit die Initiative hier vor zwei Wochen erstmals diskutiert wurde, ist auch viel geschehen.

    Es erfolgte ein wüster fanatischer Austausch hier, der von verbaler Gewalt nur so trotzt.

    in Arizona geschah gestern etwas, wo verbale Gewalt bei einem geistig verwirrten eine grässliche Tat auslöste, in der er viele Menschen ins Unglück stürzte. Unschuldige Menschen.

    Wenn ich nur schon den Fanatismus und die Ebene der Angriffe hier anschaue, kombiniert mit dem Geschehnis in Arizona gestern und heute ein weiterer Vorfall in Baltimore, kann ich mit meinem Gewissen vereinbart zur Initiative nur JA stimmen. Es wird eines der wenigen Male sein, wo ich von meinem Auslandschweizerwahlrecht gebrauch machen werde.

    So unperfekt die Initiative ist, ist es doch ein Schritt in die richtige Richtung.

    Wie jemand hier sagte. Die Welt schaut auf die kleine Schweiz.

    auch ein Kieselstein macht Wellen im Teich.

    immerhin.

    es gibt z.B. heute noch Leute, die Dir danken, dass es einen Henry Dunant gab, nur wegen dem Schweizer Pass.

    • Jürg Brechbühl sagt:

      @Katharina

      Schön, Sie verbunkern sich in Kalifornien in einer von einer bis an die Zähne bewaffneten, mit Alarmanlagen und Sirenen gesicherten Luxuswohngegend und wollen aus der Ferne den Schweizern den Waffenbesitz verbieten. Toll, unglaublich ehrlich, verantwortungsvoll, selbstlos.

    • Jürg Brechbühl sagt:

      Sollte lauten:

      @Katharina

      Schön, Sie verbunkern sich in Kalifornien in einer Luxusüberbauung und sind von einer bis an die Zähne bewaffneten privaten Sicherheitsfimra, mit Alarmanlagen und Sirenen gesichert. Und aus dieser sicheren Ferne wollen Sie den Schweizern den Waffenbesitz verbieten. Toll, unglaublich ehrlich, verantwortungsvoll, selbstlos.

    • Odnalro Ressarts sagt:

      sie sind ja ein Sensibelchen! Was sagen sie da von verbaler Gewalt? Sie, die hier laufend Lesbenlpornoseiten verlinkt und sich mit Verve des dazugehörigen Vokabulars bedient?

      Über diesen latenten kotzigen Antiamerikanismus mancher Schweizer rege ich mich ja auch auf, aber sie müssen sich von einem lösen, Kat: dass die Schweiz das brave, saubere, schüche Musterknäbchen sei, was sie scheinbar von ihr erwarten. Nein, sind wir nicht! Auch hier fühlen sich Mittelständische verarscht und machen einen auf Tea Party, auch hier geschehen unschöne Dinge, auch hier stehen manche Bürger ihrer „Elite“ zusehends kritisch gegenüber, auch hier blenden die Linken die Probleme aus und regieren selbstherrlich und ignorant und machen sich in die Hose, wenn sie hinstehen und etwas zu verantworten haben, wie ihr grossartiger Präsident.

      Geradezu verschroben ist dann ihre Verteidigung der 2nd Amendment und gleichzeitig die Befürwortung dieser dämlichen Initiative. Ich meine, deshalb haben wir Verfassungen, damit wir nicht jeden Frühling uns neu an die Mode anpassen müssen in unserer Angst vor der Gegenwart und unserer Ungewissheit der Zukunft gegenüber. Was gibt ihnen das Recht, 230 Jahre nach dem Verfassungszusatz daherzukommen und in einer Momentaufnahme zu behaupten „was 230 Jahre lang gut und richtig war stimmt jetzt gerade nicht mehr, weil diesen Frühling die Gründe wegfallen dafür“?

      Sehr herzig ist, wie all die Frauen – deren Meinung schon längst gemacht war im bequemen „also, Waffen mag ich gar nicht, brrr“ – hier sagen, sie hätten sich alle Argumente angehört und seien ja schockiert über „den Fanatismus“ der Gegner, weshalb sie jetzt der Initiative zustimmen. Hanebüchen!

      Und wenn es so wäre, dann müssen die Initiativgegner ihre Argumente offenbar eben noch hörbarer vorbringen! Ich hoffe sehr, das Gegenkommittee liest hier beim Mamablog mit, genauso wie es die Initiantinnen wohl tun: hier sind die wichtigsten Argumente gefallen und diskutiert worden.

      Mamablog nahm den Puls und gibt die grossen Linien in der kommenden Debatte vor! Und wir waren dabei 🙂

    • Katharina sagt:

      Ich verbiete nichst, ich habe nur die gruende meiner stimmwahl erklaert.

      wuerden sie es gut finden, wenn ich selber waffen haette?

      wahrscheinlich nicht. eben.

      ich ueberlasse das lieber leuten, die davon was verstehen und mit den dingern umgehen koennen.

      wie ich hier irgendwo im dickicht der ueber tauesend beitraege schrieb:

      behandelt es wie autofahren: kurse im umgang, kurse in anger managment. eine pruefung und dann den schein abgeben. das waere wohl die faire loesung.

      der initiativtext setzt immerhin den auftrag, dass der bund die entsprechenden ausfuehrungsgesetze erlassen kann.

      und wie in der verlinkten statistik des department of justice steht, sind die bei homicides angewendeten tatwaffen in 2/3 der faelle schusswaffen. dies zahlen aus 30 jahren und ueber alle 50 mitgliedsstaaten.

      wenn sie dann mit attributen gegen den charakter kommen: „toll, unglaublich ehrlich, verantwortungsvoll, selbstlos“ machen sie nur gesinnungsterror.

      interessante sprache uebrigens, ihr beitrag. sehr aufschlussreich.

      • peter hans knecht sagt:

        Schön, Sie verbunkern sich in Kalifornien in einer Luxusüberbauung und sind von einer bis an die Zähne bewaffneten privaten Sicherheitsfimra, mit Alarmanlagen und Sirenen gesichert. Und aus dieser sicheren Ferne wollen Sie den Schweizern den Waffenbesitz verbieten. Toll, unglaublich ehrlich, verantwortungsvoll, selbstlos.

      • Jürg Brechbühl sagt:

        Und wozu genau muss ein hans peter knecht meinen Einwurf kopieren?

      • Katharina sagt:

        er ist eben ein schlaumeier und findet es witzig.

        es ist uebrigens keine ‚ueberbauung‘

        frage: wenn ich in ihrer gegend wohnen wuerde, haetten sie keine probleme, wenn ich schusswaffen im haus haette?

      • Jürg Brechbühl sagt:

        @Katharina

        Der Schiesstand ist 80 m von meinem Wohnhaus entfernt. Wenn Sie Ihre Winchester dort benutzen, dann hätte ich nichts dagegen.

        Würden Sie Ihre Waffe anderswo abfeuern, dann würde ich eine Anzeige bei der Polizei machen und mich in der gleichen Woche noch vergewissern, dass diese die Angelegenheit den geltenden Gesetzen entsprechend in Ordnung bringt.

        Das hiesse: Die Waffe beschlagnahmen und Strafanzeige.

      • Katharina sagt:

        gut. dann kann ich ja das gleiche machen.

      • Alex sagt:

        @Katharina

        Das in den USA wo sie leben es mittlerweile in rund 40 Bundestaaten es ein CCP gibt (concealed carry permission) gibt, was den Bürgern das Recht gibt, verdeckte Waffen in der Oeffentlichkeit zu führen, scheint ihnen aber schon bekannt zu sein? Auch das ausgerechnet Kalifornien, was eine sehr restriktive Waffengesetzgebung im Gegensatz zu anderen Bundesstaaten aufweist, eine höhere Kriminalitätsrate als bsp. Virginia aufweist, was eine sehr liberale Waffengesetzgebung kennt, ist Ihnen hoffentlich auch bekannt. Fragen Sie doch mal das ATF oder das FBI in welchen Bundesstaaten die Kriminaltätsrate am höchsten ist, in Bundetsstaaten mit restriktiver Gesetzgebung oder liberaler Gesetzgebung? Ich glaube die Antwort könnten Sie sich denken. Die Anzahl Morde fällt da auch nicht sonderlich ins Gewicht, da die allermeisten Morde, (keine Regel ohne Ausnahme) auch in den USA, mit illeaglen Waffen bzw. Besitzern durchgeführt wurde und wird.

  • Widerspenstige sagt:

    Mich würde die differenzierte philosophische Meinung des von mir hochgechätzten EREMIT noch interessieren. Wo bist Du? (mit dem Fernrohr von Ost – West – Süd – Nord mich umsehe, ob ich Dich erspähen kann…) 😉

  • Aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), 2009:

    Geschädigte von Gewaltstraftaten: Alter und Geschlecht (Schwere Gewalt / Tötungsdelikte):

    Schwere Gewalt (angewandt): 1 344 Fälle

    Tötungsdelikt (Art. 111 – 116): 236 Fälle
    Tötungsdelikt Schusswaffe: 55 Fälle
    Tötungsdelikt Schneid-/Stichwaffe: 107 Fälle
    Tötungsdelikt Schlag-/Hiebwaffe: 3 Fälle
    Tötungsdelikt Körpergewalt: 38 Fälle
    Tötungsdelikt anderes Tatmittel: 24 Fälle
    Tötungsdelikt ohne Angabe/unbekannt: 9 Fälle

    Schwere Körperverletzung (Art. 122): 447 Fälle

    Schw. Körperverl. Schusswaffe: 11 Fälle
    Schw. Körperverl. Schneid-/Stichwaffe: 81 Fälle
    Schw. Körperverl. Schlag-/Hiebwaffe: 27 Fälle
    Schw. Körperverl. Körpergewalt: 247 Fälle
    Schw. Körperverl. anderes Tatmittel: 66 Fälle
    Schw. Körperverl. ohne Angabe/unbekannt: 17 Fälle

    In 23 Prozent aller Fälle wird bei Tötungsdelikten eine Schusswaffe eingesetzt, bei 45 Prozent kommt eine Hieb- oder Stichwaffe (u. a. das berühmte Küchenmesser) zum Einsatz und immerhin 16 Prozent aller Fälle werden durch Körpergewalt (Würgen, Faustschläge etc.) verübt.

    Ganz anders bei der schweren Körperverletzung, da werden Schusswaffen nur gerade in 2 Prozent aller Fälle eingesetzt!

    Leider geht aus der PKS nicht hervor, mit welchen Mitteln alle Arten von Bedrohungsdelikten verübt werden, sonst hätten wir jetzt ein vollständiges Bild dessen, was uns die Initiative weis machen will.

    Quelle, kann jeder selbst nach schauen: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/22/publ.Document.129574.pdf

    So, und nun müssen nur noch alle html-Befehle in diesem Kommentar richtig sitzen 😉

    • hausmannus sagt:

      Die Zahlen bedeuten doch vor allem, dass man nach einem Schuss eher tot als schwer verletzt ist. Was hätten Sie denn lieber?

    • *räusper* hausmannus: Wie bitte?

      • hausmannus sagt:

        In 66 Fällen waren Schusswaffen im Spiel, davon führten 55 zum Tod, macht 80%. In 188 Fällen Schneid-/Stichwaffen bei 107 Todesfällen, macht etwa 55%.

        Im Prinzip will ich nur zeigen, dass die Zahlenspielerei eh ziemlicher Quatsch ist. Sie können darin lesen, was Sie wollen.

        Bei den Schusswaffen wären nämlich insbesondere noch all jene Fälle interessant, die ihr Ziel schlicht verfehlt haben. Erst dann wäre eine plausible Aussage über die Bedrohung durch Schusswaffen möglich.

      • Cara Mia sagt:

        Mit der Initiative verhindern wir nur die Armeewaffen, nicht alle Schiesseisen…

      • hausmannus sagt:

        Jaja, ich weiss, ich weiss. Da eh ca. 2 Milliarden Schusswaffen weltweit in Umlauf sind, wird der Bundesrat als Zeichen seines Vertrauens in die Bevölkerung künftig am Neujahrstag allen, die „My Bonny is over the Ocean“ singen, eine Waffe abgeben. Wer sich als Opfer vor eine so abgegebene Waffe stellt oder stellen lässt, wird mit 3 Jahren Gefängnis bestraft.

    • Ihre Art, Statistiken zu interpretieren, gefällt mir, hausmannus. Sind Sie Politiker?

      • hausmannus sagt:

        Sind wir nicht alle Politiker? 😉

        Leider ist meine Kommunikationstechnik verbal dermassen schlecht, dass ich keine Chance hätte, irgendjemandem an einem Podium Paroli zu bieten. Schriftlich bleibt mir genug Zeit, nachzudenken, bevor ich schreibe. Ich bin für aktive Politik einfach zu langsam…

        Aber Danke für die Blumen 😉

      • *lach*

        Der Zweck heiligt die Mittel, hausmannus!

  • markant sagt:

    @Hermann, Was würden Sie sagen wenn Jared Loughner eine ilegale Schusswaffe gehabt hätte? Was würden Sie sagen wen er Molotofchoktail geworfen hätte? Was würden Sie sagen wen Jared Loughner in einem Schützenverein wäre und darum auch in der Schweiz eine Waffe kaufen hätte können?Jared Loughner ist das Problem. Heutzutage analisyiert man nicht mehr die Ursache sondern sieht alles ideologisch. Fakten und Realität werden missachtet

    • Hansli sagt:

      Ohne Waffe hätte es keine Massaker gegeben. 5 Tote 19 Verletzte

      • markant sagt:

        Ohne Waffe, Sie sagen es. Nur Messer, Pfeilbogen und Molotovcocktail sind auch Waffen mit denen man innert kürzester Zeit 5 Menschen töten kann.

    • Hermann sagt:

      Stimmt, Jared Loughner ist das Problem. Oder die vielen Jareds, die herumlaufen. Wovor ich Angst habe sind die vielen besonders juengeren Leute, denen jede Perpsektive abhanden gekommen ist. Besonders deutlich zeichnet sich dies gerade jetzt in Algerien ab. In der Schweiz mag das anders sein, aber in vielen anderen Laendern sind gerade juengere Leute ohne Arbeit oder Existenz. Irgendwann werden diese gewalttaetig. Hier in den USA nehmen die Gangs zu. Und dass diese Schusswaffen einsetzten, hat Katharina bestens beschrieben mit der Statistik die sie nachforschte. Ob bessere Waffenkontrolle da hilft sei dahin gestellt.

      • hausmannus sagt:

        „Ob bessere Waffenkontrolle da hilft sei dahin gestellt.“

        Ob bessere Waffenkontrolle da hilft, ist einen Versuch wert. Schaden tut es nämlich nichts, auch wenn uns das eine ganze Reihe von interessanten Zeitgenossen weismachen wollen.

  • Hermann sagt:

    zum Mord an Gabrielle Giffords in Tucson: Der Taeter, Jared Loughner war ein 22 jaehriger Einzeltaeter, welcher von seinem College verwiesen wurde wegen Verhaltensproblemen (er bezeichnete sich selbst als Terrorist in youtube). Was den Fall fuer diese Diskussion interessant macht, ist die Tatsache, dass er die Waffe legal im Laden gekauft hat. Der Taeter war den Behoerden bekannt, aber es gibt kein System, dass es sofort unmoeglich macht, dass er eine Waffe kaufen konnte. Zwei Punkte: Technisch sollte es kein Problem sein, solche Leute sofort auf eine schwarze Liste zu tun, welche von allen Waffenhaendlern beachtet werden muss. Zweitens scheint mir die Psychologie des Taeters so zu sein, dass er mit grosser Wahrscheinlichkeit paranoid war. Ich glaube nicht, dass er leichten Zugang zu illegalen Waffen gehabt haette. Ein Waffenverbot oder ein besseres Pruefverfahren hatten vielleicht die Tat verhindern koennen.

  • Cara Mia sagt:

    Was mir fehlt, ist eine genaue Zahl der Taten, die mit der Armeewaffe begangen werden, nicht mit irgendeiner Schusswaffe, denn letztere kriegt man mit dieser Initiative ja nicht weg. Weiss das jemand?

    • Cara Mia sagt:

      Und, sorry, Suizide interessieren mich hier nicht, denn jedermann darf sich meiner Meinung nach das Leben nehmen. Es geht mir um die Gefährdung Dritter.

      • Genau, Selbstmord ist ein Verbrechen, jeder freie Bürger hat das Recht sich das Leben zu nehmen. Sehe ich auch so. Allerdings behaupten die Befürworter, der Initiative, dass sich die Zahl der Suizide verringern würden wenn man das Waffengesetz im Sinne der Initiative verschärfen würde.

        Dem widerspricht einfach die Tatsache, dass ein Land wie Japan, welches eines der strengsten Waffengesetze hat, eine höhere Suizidrate als die Schweiz aufweist und ein Land wie die USA, welches eines der liberalsten Waffengesetze hat, eine tiefere Suizidrate (pro 100’000 Einwohner) als die Schweiz aufweist.

        Zu den Zahlen betreffend Delikten mit Armeewaffe, solche Zahlen werden vom Bundesamt für Statistik leider nicht erhoben und publiziert. Ist wahrscheinlich ein politischer Entscheid. Fakt ist aber, dass gemäss der Polizeilichen Kriminalstatistik 2009 55 Tötungsdelikte mit einer Feuerwaffe begangen wurden. Davon wiederum dürften die wenigsten bis keines mit einer Armeewaffe verübt worden sein. Denn die meisten Täter bei Tötungsdelikten sind Ausländer und die haben gar keine Armeewaffe.

        Alle paar wieder gibt es einen Einzelfall, bei dem ein Tötungsdelikt mit einer Armeewaffe ausgeführt wird. Diese Einzelfälle wie z.B. der an Corinne Rey-Bellet werden dann von den Medien Kampagnenmässig breitgetreten. So versuchen linke Medienschaffende Stimmung gegen Armeewaffen und die Armee zu machen. Abgesehen davon profitieren die Medien von Skandalisierung und vom Aufbauschen von Sachverhalten, die viele Leser interessieren.

        Massenmedien müssen rentieren. Deshalb feiern sie sich auch gerne selbst und verleihen sich gerne selbst Auszeichnungen und Awards um Werbung für sich zu machen.

      • Sorry, habe beim Schreiben wieder einmal ein paar Wörter verschluckt….Selbstmord ist selbstverständlich KEIN Verbrechen.

      • Odnalro Ressarts sagt:

        Darüber hat Jürg Brechbühl im ersten Waffeninitiativen-Blog erhelend argumantiert (bitte selber suchen, es war an einem Sonntag): es sind kein Dutzend Fälle pro Jahr.

      • Cara Mia sagt:

        Das bestätigt meine Vermutung. Wenn denn die Wehrmänner keine Munition haben, dann können sie ja auch nicht mit der Waffe auf Dritte schiessen. Und wenn sie sich die Munition, wie meine Tochter sagt, easy im Internet bestellen können, dann können sie sich ebenso easy eine Waffe beim gleichen Anbieter bestellen. Beides, das illegale Besorgen der Munition oder gleich einer ganzen Schusswaffe braucht ja eine gewisse Absicht, einen Vorsatz, etwas damit anzustellen. Und ob wir das mit der Initiative verhindern?

    • Jürg Brechbühl sagt:

      Der Pleitensämi hat es versäumt, eine solche Statistik zu veranlassen. Es fehlt eine Zählung. Der Bundesrat Ueli Maurer beauftragte im Mai 2010 den Oberauditor der Schweizerarmee, von jetzt an die Zahlen zu erfassen.

      Im grossen und ganzen gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik Angaben:
      –Pro Jahr werden in der Schweiz ca. 200 vollendete und versuchte Tötungsdelikte begangen.
      — Ungefähr jedes dritte der 200 Tötungsdelikte wird vom Opfer nicht überlebt.
      — Zweidrittel der 200 Tötungsdelikte werden von ausländischen Tätern begangen.
      — In 50 bis 55 Fällen pro Jahr kommt eine Schusswaffe zum Einsatz. (Am häufigsten sind Hieb- und Stichwaffen, sowie Erwürgen und Ersticken).

      Machen wir nun Annahmen von diesen Zahlen ausgehende. in einem Drittel der 55 Fälle von Schusswaffeneinsatz stirbt das Opfer: 18 Tote. Ein Drittel von 18 Schwusswaffentoten wurde von einem Schweizer getötet. Wir wären bei sechs Opfern.

      Von diesen werden vielleicht EINES oder ZWEI mit einer Ordonnanzwaffe umgebracht.

      • Jürg Brechbühl sagt:

        Dieser Einwurf bezog sich auf die Frage von Cara Mia, wieviel Menschen pro Jahr mit einer Ordonnanzwaffe getötet werden.

      • Cara Mia sagt:

        Danke. So stellte ich mir das vor. Ich finde es eine Zumutung, über etwas abstimmen zu müssen, ohne die Hintergründe und Zahlen wirklich geliefert zu erhalten. Es kann jeder in den Rapporten nachlesen, welcher Art die Waffe war, die bei einem Delikt benutzt wurde, man hätte die Statistik also erstellen können, auch nachträglich. Bei 55 Fällen ist das ja nicht so schwierig.

        Schon das wäre für mich ein Grund, NEIN zu stimmen, denn ich komme mir verschaukelt vor, wenn man Armeewaffen und andere Waffen wild durcheinander mischt. Das ist Manipulation.

        Dass die Schweiz wegen einer Annahme der Initiative weniger schweizerisch wäre, finde ich nicht, wenn damit wirklich Leben gerettet werden könnte. Daran ist zu zweifeln. Wir werden aber einen unglaublichen Aufwand haben, alle Waffen immer einzuziehen, zu warten und dann wieder abzugeben, damit das Obligatorische geschossen werden kann. Jeder Wehrmann wird eine Rennerei haben, wenn er die Waffe beim Zeughaus holen muss, schiessen gehen muss, und dann wieder zum Zeughaus bringen muss.

        Und was macht der Wehrmann auf dem Weg vom Zeughaus zum Schiessplatz? Geht er da direkt hin? Wieviel vorher darf er die Waffe holen? Und steht die dann über Nacht bei ihm Zuhause rum, und schon wird geballert? Und wieviel nach der Schiessübung muss er sie wieder zurückgebracht haben?

        Das ist doch alles nicht zu Ende gedacht und der Stimmbürger wird mal wieder mit Schlagworten konfus gemacht. Von beiden Seiten, übrigens. Auch das Argument mit Schweizer Tradition etc. hat doch nichts zur Sache.

  • Wieso hat ein Land wie Japan, welches eines der strengsten Waffengesetze der Welt aufweist, eine höhere Suizidrate als die Schweiz? Wieso hat ein Land wie die USA, welches ein liberaleres Waffengesetz als die Schweiz aufweist, eine tiefere Suizidrate als die Schweiz?

    • mostindianer sagt:

      dafür haben die usa die höhere mordrate als die schweiz. auch bei der kategorie „mord mit schusswaffen“.

  • fufi sagt:

    @Alle

    1005 Kommentare am 9.1.11; 17:41
    Und noch immer frage ich euch wie am 7. Januar 2011 um 17:51
    Habt ihr das auch gelesen: “Ich selbst hatte mehrere Male den Offiziersrevolver meines damaligen Partners am Kopf, damit ich ihm gefügig werde. Die ausgestandene Todesangst und die Demütigung stecken immer noch in mir… “.
    Tja, hab echt nicht alle Kommentare gelesen, aber habe noch immer und jetzt erst recht den Eindruck, dass DARAUF höchst selten, wenn schon gar nicht eingegangen wurde!
    Offenbar geht’s bloss noch um Ideologien – und da zählt ein Mensch – und besonders eine Frau – häufig weniger als gar nichts. Aber habt ja recht: auf dem Weg zur perfekten Gesellschaft muss mit Verlusten gerechnet werden!
    🙁

    • Erich sagt:

      Lies Rolf 17.32h und Du findest die Antwort, weshalb die Initiative diesen Fall nicht verhindern wird. Ich unterstelle Rolf dieselbe Glaubwürdigkeit wie Anita Blaser weiter oben.

    • Henri sagt:

      Gott zum Grusse, fufi – immer noch zu faul, die Kommentare zu lesen?
      Da kann man den fufi aber wirklich nicht gerade sein lassen.

      Sie haben dasselbe schon mal geschrieben – soll ich jetzt dasselbe nochmals antworten, nämlich:

      – lesen Sie
      – es gab Antworte darauf, aber wenige.

      Übrigens: ich antworte oft nicht auf offensichliche Schwindel oder offensichtlich populistische Behauptungen bzw. gehe nicht detailliert darauf ein (siehe auch: Astrid Lindgren).
      Habe darum nur am Rande geschrieben, dass ich nicht glaube, dass dieses eMail echt war oder dass es überhaupt so exisiterte (womit ich nicht sagen will, dass der Fall als solches nicht passiert ist – aber ich sage damit, dass Leute oftmals Geschichten erschwindeln zur Untermalung ihrer Argumentenkette).
      Lesen Sie auch meine dortige Antwort: das Mail ist derart unlogisch aufgebaut, kann nur ein Fake sein.

      Und ja: es muss im Leben immer mit Verlusten gerechnet werden, jedoch gerade die heutige Gesellschaft hat in ihrer Ängstlichkeit immense Probleme, Restrisiken zu akzeptieren.

      Und um mehr als Restrisiken geht es hier nicht – genau so eines wie dieses, wenn mich ein polnischer LKW-Faher, eingeschlafen, überfährt.

      Und scheinheilige Betroffenheitsrethorik ist und bleibt, so meine ich, scheinheilig – es wird vorgegaukelt, man löse ein Problem, dabei wird es verlagert.

      • hausmannus sagt:

        Wenn das Restrisiko im Verhältnis zu einem Nutzen steht, können wir darüber diskutieren. Das ist bei Waffen im Haushalt nicht gegeben. Damit ist praktisch jede Massnahme gerechtfertigt.

      • markant sagt:

        Selbstschutz ist durch aus nützlich. (Selbst-) Mörder können auch mit anderen Waffen töten oder besorgen sich ilegal eine Schusswaffe. Das Restrisiko ist sehr klein und der Nutzen nicht zu unterschätzen. In Ländern wo das Volk entwaffnet wurde wird es meist gefährlich, so lernt uns zumindest die Geschichte

      • hausmannus sagt:

        Selbstschutz mit der Waffe ist eine Illusion. In der Regel führt der Waffeneinsatz eines Bedrängten eher zur Eskalation denn zu einer vernünftigen Lösung. Lesen Sie die Zeitung. Einen Hanfdieb einfach abknallen ist keine Option. In jedem simplen Selbstverteidigungskurs lernen Sie, dass Aufrüsten zu einer höheren eigenen Gefährdung führt.

      • Roland Moser sagt:

        @ hausmannus

        Bruce Lee hat sinngemäss gesagt: Zuerst flüchten, vor allem wenn der Gegner eine Waffe hat. Wenn das nicht klappt: Verhandeln. Wenn das auch nicht klappt: Kämpfe und gewinne und mache den Gegner kampfunfähig.

        Der Grund für kampfunfähig dürfte wohl klar sein.

      • hausmannus sagt:

        Kann mich nur ganz wage an solche Filme erinnern und meine, Bruce Lee hätte nie eine Waffe in den Händen gehalten, kann mich aber täuschen.

        Wie schätzen Sie Ihre Lage ein bei Verhandlungen, wenn dem Gegner klar ist, dass auch Sie eine Waffe tragen und ebenso klar ist, dass Sie diese Waffe auch einsetzen werden? Warum verzichten z.B. alle Einsatzkräfte der Nothilfe in Krisengebieten konsequent auf das Waffentragen? Damit Sie im Notfall noch glaubwürdig verhandeln können. Experten haben diese Situationen mehrfach analysiert und beurteilt. Die Sachlage ist klar: Waffentragen erhöht das Risiko. Nicht umgekehrt.

      • fufi sagt:

        @Henri

        Ebenfalls Gott zum Grusse!

        Hab oben geschrieben:
        „@Alle

        1005 Kommentare am 9.1.11; 17:41
        Und noch immer frage ich euch wie am 7. Januar 2011 um 17:51“

        Hab also nicht vergessen, dass ich das schonmal …..

        😀

    • Roland Moser sagt:

      Hat sich die Frau ihren werten Mann selbst ausgesucht? Hätte sie Umgang mit anderen Menschen, wüsste sie, dass man einen Off nicht heiratet, ausser man ist selbst so.

      Dann noch eine andere Frage: Hat ihr der selbst ausgewählte Mann die Pistole an den Kopf gedrückt, oder hat sich die Pistole sebständig ihr an den Kopf gedrückt?

      Was wäre, wenn es keine Pistole sondern das Fleischmesser aus der Küche gewesen wäre?

      • hausmannus sagt:

        Ihre Fragen sind idiotisch, und das wissen Sie.

        Wenn Sie nun unterstellen, man dürfte keinen Offizier heiraten, dann unterstellen Sie gleichzeitig der Armee, dass sie ein massives Problem mit ihrem Personal hat, während ich dachte, Fälle wie der Herr Nef seien zwar immer wieder möglich, aber die Ausnahme und nicht die Regel. Und wenn sie die Regel sind, dann ist es erst recht richtig, dass man denen nicht noch Waffen in die Hand drückt, egal was sie damit dann zu tun gedenken.

        Der werte Herr Offizier hätte im Weiteren das Fleischmesser nicht im Mercedes mitgeführt. Ausserdem hätte die Frau im Falle des Messers immerhin ebenfalls zu einem solchen greifen können und hätte in der Küche noch vom Heimvorteil profitiert. Da aber der werte Herr Offizier eh ein Arschloch ist, wäre auch zu vermuten, dass er sich beim Griff zum Messer gleich selber die Hand zerschnitten hätte und die Frau wäre mit einem Grinsen zum Scheidungsanwalt gegangen, während sie es im Falle der vorhandenen Pistole wohl unter Todesangst gemacht hat.

      • Roland Moser sagt:

        Fälle wie Nef sind die Regel und ganz sicher nicht die Ausnahme.

        Meine Fragen sind nicht idiotisch, sondern zeigen bei ehrlicher Beantwortung, wessen Geistes Kind man ist.

      • hausmannus sagt:

        Wenn Nef die Regel ist, dann gilt uneingeschränkt: Abschaffung der Armee, sofort. Einzug aller Waffen. Umgehend. Mehr Geld für Schulung, Betreuung und Resozialisierungsmassnahmen für solche Leute. Mehr Kontrollen und mehr Schutz vor solchen Leuten. Sofort!

      • hausmannus sagt:

        Ihre Fragen sind darum idiotisch, weil sie auf Hypothesen abstellen und darum so nicht zu beantworten sind, und das wissen Sie auch. „Was wäre wenn…“ (ihre Einleitung) der Staat niemals Offiziere ausgebildet (und mit Waffen ausgerüstet) und damit blöde Männer zu vollendeten Arschlöcher erzogen hätte? Hätte dann diese Frau auch eine Pistole an der Schläfe haben müssen? Ist jetzt der Mann schuld, die Ausbildner in der Armee oder der Staat, der den Auftrag zu solcher Ausbildung gegeben hat?

        Fragen über Fragen…

    • Jürg Brechbühl sagt:

      @fufi

      Meine Antworten auf Ihre Frage.

      a) Die Schweizerarmee hat nie Revolver als Ordonnanzwaffe ausgegeben. Die angebliche email von der angeblichen Annabelle Leserin ist also von Anfang an eine Lügengeschichte.

      b) Ein Verbrecher, der seine Ehefrau bedrohen will, kann das genauso gut mit dem Brotmesser, der Papierschere oder einem Seidenschal (erwürgen) tun.

      c) Die geltenden gesetzlichen Bestimmungen genügen: Die Frau kann Strafanzeige einreichen und die Waffe kann beschlagnamt werden. Nur leider sind unsere Richter zu blöde und die Polizei wird beschäftigt mit Parkbussenverteilen.

      d) Eine Frau, die als ewiges Opfer die anderen für ihr verpfuschtes Leben verantwortlich machen will, die findet immer auch einen Täter, der für sie einspringt. Pardon, aber die Frau ist erwachsen und soll ihr Privatleben in Ordnung bringen.

      Nichts von alldem ist Grund, eine Million gesetzestreuer, verantwortungsvoller, mündiger Schweizerbürger mit noch mehr Vorschriften zu schikanieren.

      • Alex sagt:

        Ich stimme mit Ihnen überein bis auf Punkt a. Schweizer Ordonnanzrevolver hat es sehr wohl gegeben (besitze selbst welche) und wurden auch in der Schweizer Armee geführt und bis 1946 hergestellt. Googeln Sie mal nach Schweizer Ordonnanzrevolver 1872/78 bzw. nach Schweizer Ordonnanzrevolver 1882 und Schweizer Ordonnanzrevolver 1929. Via Bild-Funktion bei Google sehen Sie sie sofort. Im Gegensatz zu den Schweizer Parabellums die damals an Schweizer Offiziere abgegeben wurden, wurden CH-Oronnanzrevolver an die damaligen Unteroffiziere abgegeben.

      • Katharina sagt:

        wenn ein laie den unterschied zwischen revolver und pistole nicht kennt, heisst das noch lange nicht, dass die e-mail nicht existiert.

        Sie werfen den machern hier manipulation vor, machen aber mit ihrem kleinen Scheme der lezten woche oder so das gleiche.

      • Roland Moser sagt:

        Das ist ein Posting! Sie gehören in den BR!

  • Rolf sagt:

    Mein Exfrau hatt mich 2 mal mit einem Messer angegriffen, beide male ohne mich zu verletzen, zum Glück. Den Schock und die Angst kenne ich noch gut, und wedre es wohl nie vergessen. Und ich finde es sehr wichtig das in dieser Diskussion klar wird ob man nun gegen Waffen ist oder domestic Violence. Das sind sehr verschiedene sachen. Ich glaube das jemand der einen Mittmensch mit einer Waffe bedroht ein Problem hat. Es spielt keine Rolle ob das nun Seine Frau ist oder eine unbekannte Person.

    • heidi reiff sagt:

      Hier in Basel gibt es eine Ansprechstelle für geschlagene Männer, traurig ist nach wie vor, dass Heldentum weltweit noch idealisiert wird, wenige Menschen die sich einsetzen für echten Frieden werden spöttisch belächelt, unsere Vorbilder sind Hitler, Stalin, Mao alles Kaputnis , Rache ist süss, den Guru Hellinger hab ich jetzt noch vergessen, will ja seinem Imago nicht schaden, winde jedem Mann ein Kränzchen der sich einsetzt für Zivieldienst, ist das eine Lösung, dass Kinder mit Gewehren manipuliert werden für Zerstörung und Tötung, Kinder verkauft werden für Sextourismus, kein Ammenmärchen, Zuhälter die Frauen auf den Strich schicken um sich zu bereichern, all diese schrecklichen Dinge mit denen Mensch täglich konfrontiert ist durch Medien, möchte vom Wunsch her mal wieder eine Hütte im Wald bauen, vielleicht dass die Hoffnung nicht stirbt. Ich bin keine Sammlerin, eine Riecherin durch die Nase, war meine 5 Sinne sind noch einigermassen in Takt, bin jetzt am üben, meinen Geruchssinn zu stabilisieren = Nase Geschmacksinn = Zunge bitter salzig süss , ich geniesse endlich mein Leben als Altgesellin, wau endlich frei frei frei frei . Bscht nicht weitersagen . :-). Ich betrachte einfach viele Dinge anders als vor 20 Jahren, geht auch ohne Indoktrination aus Religionsecken .

  • Roland Moser sagt:

    Vorher habe ich schnell den Fernseher eingeschaltet. Da zeigen Sie einen weissen Hai, wie er gemütlich im Wasser seine Runden zieht.

    Der Hai gehört ins Meer. Ist logisch. Sein Essen befindet sich auch dort. Und wenn er Hunger hat, geht er jagen. Nun gut. Jetzt gibt es immer wieder Landtiere, wie z.B. Menschen, die sich im Meer aufhalten und vom Hai gefressen werden, weil ein Mensch halt ein in Quantität und Qualität ideales Mittagessen für einen Hai ist.

    Und jetzt wieder einmal die Frage: Wer ist schuld, dass die Bikini-Touristin als Mittagessen auserwählt wurde? Der Hai? Das Meer? Die rothaarige Nachbarin (Hilfe eine Hexe!) der Bikini-Touristin? Das Sturmgewehr des Ehemannes der Bikini-Touristin? Die Bikini-Touristin?

    Gemäss der Logik der SP und der Frauen ist das Meer und/oder der Hai schuld. Ein Mensch würde sagen, die Bikini-Touristin sei selber schuld, denn jeder weiss, dass es im Meer Raubfische gibt.

    Was sagt hausmannus?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      …und gemäss deiner Logik sind Frauen keine Menschen? Erhellende Denke, doch……

    • Cara Mia sagt:

      Man mache einen Bogen um Männer, wie um Wasser und um Haie… sehr einfaches Weltverständnis.

      • Patrick Tigri sagt:

        Naja, ich habe diese „Logik“ schon begriffen. Sie stimmt einfach nicht. Die Linke wird nicht sagen, dass es hier überhaupt eine Schuld gibt… aber dass die Frau gefressen wurde war wohl schon ihre Verantwortung.

    • fufi sagt:

      @Roland M.

      Ziemlich schwierig, DIESE Argumentation nachvollziehen zu versuchen … .
      Aber hab’s glaub verstanden:
      Im Meer ist die Bikini-Touristin (sic!, könnte das nicht auch ein Badehosen-Fettsack sein?, jaja weiss schon …) jedenfalls: sie ist schuld, weil sie doch wissen müsste, dass es im Meer Raubfische gibt.

      Heisst wohl:
      Wenn ich morgen in der Stadt von einem SUV zu Tode gefahren werde, bin ich selbst schuld. Müsste ja wissen, dass es in der Stadt SUV’s gibt?
      Wenn morgen die Ehefrau eines Schweizer Wehrmannes mit dessen Dienstwaffe umgebracht wird, ist sie selbst schuld. Sie sollte ja wissen, dass er seine Dienstwaffe zuhause aufbewahrt?

      Naja, wenn es wirklich so sein sollte, dass Schweizer „Wehrmänner“ sich wie „blutrünstige Haifische“ verhalten, dann nehme ich die Initiativer erst recht an!

      • Roland Moser sagt:

        Also ist der Hai schuld?

        Ist beim SUV nicht der Fahrer schuld?

        Und biem Beispiel mit dem Wehrmann ist es doch eben der Mann und nicht die Waffe?

      • .223 Paddington Servalpardo sagt:

        Moser, es ist ganz einfach. Es lassen sich ein paar Gewalttaten mit Waffen verhindern und die Waffen sind heute gerade nicht alltäglicher Gebrauchsgegenstand und daher ist ihre sofortige Verfügbarkeit in den Augen der Initiativebefürworter nicht notwendig.

        Klar wird das Uebel so nicht an der Wurzel gepackt, aber das hat ja auch niemand behauptet. In den Augen der Befürworter ist es eine ganz einfache Gleichung. Auf der einen Seite die Zahl der durch Schusswaffen Getöteten und Verletzten die abnehmen soll und auf der anderen Seite keine konkreten Nachteile.

        Ob die Leute auf Brücken, Gasherde oder Stricke umsteigen spielt in dieser Gleichung keine Rolle. Denn das sind dann Probleme, die wiederum anders angegangen werden. Man kann ja wirklich nicht erwarten, dass alle Probleme auf einen Schlag gelöst werden.

        Diese Sicht der Dinge muss man zwar nicht teilen, aber sie ist nicht schwer zu verstehen.

        Natürlich kann man als Initiativegegner plötzlich noch SUVs ins Spiel bringen, Kampfhunde, die ‚Wurzel des Uebels‘ welche nicht angepackt wird, das ZIEL HINTER DEM ZIEL gewisser Initianten (Armeeabschaffung, etc..).. das ändert an obiger Gleichung einfach nichts.

        Die Gleichung geht aber auch anders.

        Wäre es plötzlich Pflicht, das gesamte Gold, welches heute im Privatbesitz sich befindet, der Nationalbank abzugeben – ich meine, was würde konkret dagegen sprechen? Doch wohl nicht, dass gewisse Leute einfach ihr Gold daheim bunkern wollen oder das Gefühl haben, es irgendwann wieder mal als Zahlungsmittel gebrauchen zu können? Weil man sich etwa daran gewöhnt hat, dass man es einfach im Privatbesitz hat? Dass ich nicht Lache! Und ob die Nationalbank das eingeforderte Gold vergüten würde oder nicht, spielt gar keine Rolle. Die Bank könnte mit dem Gold einen konkreten Ertrag in absehbarer Zeit erzielen. Da kommen irgendwelche Privatinteressen oder Rechte argumentativ wohl nicht dagegen an.

        Was uns allen auch schon lange ein Dorn im Auge sein müsste, ist der Datenschutz. Ich meine, wofür bitte den Informationsfluss stauen – nur damit sich ein paar Leute nicht so fühlen, als ob ihnen gerade die Hosen runtergezogen wurden? Wie lächerlich ist DAS denn – ich wette, diese Befürchtung liesse sich psychoanalytisch schnell durchleuchten. Datenmissbrauch muss natürlich geahndet werden, die Massnahmen für dessen Eindämmung sind aber machbar. Datenmissbrauch ist ein argumentativ denkbar schwaches Beispiel gegen die Liberalisierung oder sogar die Aufhebung des Datenschutzes. Das beste ist aber, es kommen so oder so keine Menschen nachweisbar zu Schaden, schon gar nicht physisch.

        So. Und jetzt dürft ihr euch um die nächsten anstehenden Probleme kümmern, hehehe! Denn die Waffeninitiative ist schon gelaufen – die Munition ist bereits weg.

      • fufi sagt:

        @Roland Moser, 9.1., 19:24

        Ihre Argumentation ist leider höchst inkonsistent!, denn:

        Ja: Der Hai ist „schuld“!

        Er hätte nämlich auch NICHT zubeissen können/müssen! Und dann wäre das Tauchparadies noch immer ein Tauchparadies. Aber DER HAI hat’s getan, ganz unabhängig davon, ob er von einem „Bikini-Girl“ provoziert wurde, oder ob sich selbiges keichtfertig einer Gefahr ausgesetzt hat!
        (Ebenso ist der Fahrer/die Fahrerin des SUV „schuld“, wie auch der Werhrmann.)

    • hausmannus sagt:

      Stellen Sie sich dumm, wenn Sie wollen.

      Ein polnischer Sattelzug fährt Ihnen mit defektem Bremsschlauch und vermurkster Lenkgeometrie auf der Gotthard-Nordrampe Richtung Altdorf mit 150 ins Heck. Im Prinzip sogar völlig legal und unbehelligt, da der Staat gesagt hat „machen wir ab sofort auf Eigenverantwortung!“ Wer ist jetzt schuld? Der Fahrer? Er hat sich an die geltenden Gesetze gehalten, die da sagen: Sei Eigenverantwortlich! Interessiert Sie das in dem Moment, wo seine Schnauze Ihre Fahrgastkabine flachdrückt? Oder sind Sie nicht auch froh, dass dieser Fall nie eintritt, weil der Staat mit Regeln, Gesetzen und Kontrollen dafür sorgt, dass dieser LKW keine 10m weit auf CH-Boden fährt?

      • Erich sagt:

        …und trotzdem fahren ausländische Lkws mit übermüdeten Fahrern und defekten Bremsen herum. Noch mehr Gesetz verhindert dies nicht, und wollten wir diese zu 100 % durchsetzen: Willkommen in der DDR. Gerade das bisherige Schweizer Recht hat dem Bürger ziemlich viel Verantwortung zugemutet.

        Aber was Rede ich da gegen die Initiative, bin ja selber dafür, bisher jedenfalls 🙂

      • hausmannus sagt:

        “ fahren ausländische Lkws “

        Aber keine aus Polen! 😉

        100% Schutz gibt es nicht. Aber wir sind doch beide froh, dass es – auch wenn das kleine Freiheitseinschränkungen bedeutet – immerhin 90% sind, nicht?

      • Roland Moser sagt:

        hausmannus probiert sich mit allerlei Maximal-Ausnahem rauszureden. Aber etwas vernünftiges kommt nicht raus.

        Natürlich ist in Ihrem Fall der Fahrer schuld, bzw. sein Arbeitgeber.

      • Roland Moser sagt:

        Danke gleichfalls hausmannus

      • Roman Günter sagt:

        @hausmannus – Der polnische Chauffeur darf aber den Sattelzug zu Hause in der Garage stehen haben, sich ans Steuer setzen, eine halbe Flasche Whisky trinken, keine Gurten Trage, hupen, rauchen, Zeitung lesen….und es geht niemanden etwas an. Sollte er sich jedoch entscheiden auf unseren Strassen herumzufahren, muss er mit Einschränkungen leben können. Genauso steht’s mit dem Waffenbesitzer.

      • hausmannus sagt:

        „Genauso steht’s mit dem Waffenbesitzer.“ – Genau: Wer eine Waffe besitzen will, lässt sich prüfen, registrieren usw. und die Welt ist in Ordnung. Wer nicht will, geht nach Polen. Soll er dort Held spielen.

        Es ging um „Eingenverantwortung“. Und da zeigt sich – leider täglich! – ,dass das nicht funktioniert. Weder im Strassenverkehr noch im Umgang mit (legalen oder gar vom Staat verordneten) Waffen. Es gibt noch andere Bereiche, wo der Mensch einfach nicht zu Eigenverantwortung fähig ist rsp. die Eigenverantwortung gar nicht wahrnehmen kann, da er mit dem Risiko, welches er vermeintlich nur für sich selber eingeht, auch anderen heftig schaden kann. Denn es braucht vom einzelnen Bürger auch Verantwortung für die Gesellschaft.

        Darum gibt es Gesetze, darum gibt es Regeln. Völlig normal. Man nennt es Gemeinschaft, Staat, oder so ähnlich.

        Gilt übrigens auch in Polen, Ihr Kommentar ist nicht korrekt. Und ich entschuldige mich hier noch bei allen rechtschaffenen Polen für den blöden Vergleich. Das blöde Ausgangsbeispiel rief nach einem ebenso blöden Gegenbeispiel. Przepraszam.

      • Roman Günter sagt:

        @hausmannus – wer die Latte so tief hängt, sollte nicht so schnell rennen, es könnte Kopfschmerzen geben. Hätten Sie den Text verstanden, wüssten Sie nun, dass der Besitz alleine noch kein Problem darstellt. Erst der Gebrauch in der Öffentlichkeit muss weiter geregelt werden, falls eine Gefährdung Dritter droht. Es gibt sehr wenig was stärker reguliert wäre, als Waffenbesitz.

  • Erich sagt:

    Was ich in den langen Diskussionen von den Initiativgegnern noch nicht herausgefunden habe:

    Was habt ihr konkret dagegen, dass man die Bestimmungen zum Waffenbesitz statt auf kantonaler Ebene nun auf Bundesebene regeln will.

    Scheint mir irgendwie logisch, solche Dinge regelt man doch nicht kleinräumig.

    • Roland Moser sagt:

      Das Problem ist doch nicht die Regelung auf Bundesebene, da wäre sogar ich einverstanden. Das Problem ist doch der Inhalt der Initiative. Zudem gaukelt der Titel Schutz vor Waffengewalt vor. Die Initiative kümmert sich aber nicht um die Waffen, sondern nur um die Schusswaffen.

      • Erich sagt:

        Roland, der von Ihnen erwähnte Aspekt wurde ausgiebig diskutiert. Der von mir angeschnittene Punkt nicht. Ich möchte dazu von Gegnern (Gipsei et al.) Argumente verstehen.

      • Ich wollte mich, nachdem ich mehrmals wegen meiner Ansichten zu diesem Thema unbegründet als Psychopath und möglicher Amokläufer verunglimpft wurde und meine Ausführungen ständig ins lächerliche gezogen wurden, mich nicht mehr zu dieser Initiative äussern.
        Da du mich jedoch persönlich erwähnt hast, mache ich eine Ausnahme.

        Entscheide, wer einen Waffenerwerbsschein erhält und wer nicht, wird auf kantonaler Ebene bestummen.
        Der Bund legt dafür die Regeln fest, überlässt die Ausführung den Kantonen, da diese in Sachen Sicherheit zuständig.
        Motorfahrzeuge werden ja auch kantonal registriert, weshalb sollte es bei Schusswaffen anders sein?
        Wir leben in einem föderalistischen Staat.

        =================
        Waffengesetz
        http://www.admin.ch/ch/d/sr/514_54/a9.html

        Art. 91 Zuständigkeit

        1 Der Waffenerwerbsschein wird von der zuständigen Behörde des Wohnsitzkantons oder für Personen mit Wohnsitz im Ausland von der zuständigen Behörde des Kantons, in dem die Waffe erworben wird, erteilt.

        2 Die Behörde holt vorgängig eine Stellungnahme der kantonalen Behörde nach Artikel 6 des Bundesgesetzes vom 21. März 1997 über die Massnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit ein.
        =================

        Die kantonalen Register sind vernetzt, der Zugriff ist auch aus anderen Kantone möglich. Somit ist der Zugriff aus der ganzen Schweiz schon heute möglich und ein neues, nationales Register reine Doppelspurigkeit.
        Eine Zentralisierung wurde auch von National- und Ständerat als nicht zielführend und viel zu teuer erachtet.

      • Präzisierung:

        „Entscheide, wer einen Waffenerwerbsschein erhält und wer nicht, wird auf kantonaler Ebene bestummen.“

        Sollte bedeuten: Die kantonalen Behörden überprüfen folgendes:

        Keinen Waffenerwerbsschein erhalten Personen, die:

        a. das 18. Altersjahr noch nicht vollendet haben;
        b. entmündigt sind;
        c. zur Annahme Anlass geben, dass sie sich selbst oder Dritte mit der Waffe gefährden;
        d. wegen einer Handlung, die eine gewalttätige oder gemeingefährliche Gesinnung bekundet, oder wegen wiederholt begangener Verbrechen oder Vergehen im Strafregister eingetragen sind, solange der Eintrag nicht gelöscht ist.

        Quellen:
        http://www.admin.ch/ch/d/sr/514_541/index.html
        http://www.admin.ch/ch/d/sr/514_54/index.html#id-2

  • .223 Paddington Serval sagt:

    Pippi, was haben Sie denn gemeint, Bundesräte, Politiker, Offiziere, Präsidenten, die gesamte sogenannte ‚Elite‘ seien die charakterlich gefestigteren Menschen? Es geht nicht um die Dunkelseite, sondern um die Fähigkeit, diese zu verbergen, hahaa! Von so einem Screening darf noch lange geträumt werden. Und sollte es dieses dereinst geben, freuen Sie sich nicht zu früh – für Sie stünde die Zeit still, würden Sie erfahren, was alles in ihnen schlummert.

    Die vielgepriesene ‚weibliche Intuition‘ hat bei Anita Blaser anscheinend gleich mehrmals versagt, als sie Entscheidungen treffen musste. Aber alles halb so schlimm – auf jeden Fall war ihr Eheleben sicher um einiges aufregender als das eines Bänz F.

    Erwischt werden ist schlimmer als stehlen.

    Falls Sie immer noch nicht glauben, was alles so für Typen an der Spitze des Konstruktes sein könnten, für das Sie den grössten Teil der Lebenszeit aufopfern:

    http://www.youtube.com/watch?v=XKn2fRWMobg

    • Globetrotterin sagt:

      @.223 Paddington Serval:
      Ich habe zwar nicht herausgefunden, weshalb Sie Ihren Post an Pippi richten, aber SIE HABEN ABSOLUT RECHT! Weshalb wohl geht man auf Wikileaks bzw. Julian Assange los wegen der Dinge, die er veröffentlicht, statt die Wut auf diejenigen zu richten, die die Dinge, die hier veröffentlicht werden, angerichtet haben?

      • sepp z. sagt:

        yep, globetrotterin. und was glauben sie, weshalb man den julian assange ausgerechnet unter dem vorwand des sexuellen missbrauchs festnageln will? und weshalb ausgerechnet im so forschrittlichen und dem dokratischen schweden?

      • sepp z. sagt:

        pardon, ‚demokratisch‘ sollte das natürlich heissen.

      • Globetrotterin sagt:

        @sepp z.:
        Ich bin diesbezüglich auch mit Ihnen einverstanden. Man kann sich fragen, ob diese beiden Frauen nicht in den Diensten der USA stehen. Auch unter den Frauen gibt es schwarze Schafe – leider! Den „weiblichen Prinzipien“ jedoch, die von Feministinnen gefordert werden, entspricht ein solches Verhalten nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Warum Vorwand?

        Eine Einwilligung zum geschützten Sex ist nicht gleichzeitig eine zum ungeschützten. Wenn die Bedingungen einseitig geändert werden, eben indem der Mann das Kondom abnimmt, ist die Einwilligung nicht mehr gegeben. Wenn der Mann trotzdem weiterfährt, ist es eine Vergewaltigung. Was ist daran so schwierig zu verstehen? AIDS bekommt man nicht, man holt es sich, oder eben nicht, indem man sich konsequent schützt. Sich mit jemandem sexuell zu vergnügen heisst nicht, mit allem einverstanden zu sein, das gemacht oder gefordert wird, sonst würde jede Frau eine Generalvollmacht über ihren Körper erteilen, sobald sie mit einem Mann ins Bett geht.

        Wir wissen nicht, wie es sich genau verhält, aber einfach davon auszugehen, dass es nur eine Falle war, gestellt von den USA, ist doch etwas zu billig.

      • Globetrotterin sagt:

        Ja, Pippi, Du hast schon Recht. Was mich aber in dieser Angelegenheit sehr stutzig macht, ist der Zeitpunkt.

      • Patrick Tigri sagt:

        Dass er sich bisher geweigert hat, einen AIDS-Test zu machen, wie man hört, ist schon seltsam. Dass dies aber auch die Frauen gemacht haben, ist noch seltsamer.

        Er verhält sich ja generell seltsam, kann man sagen. Eine sehr eigentümliche Person ist er aber sicher. Die Vorwürfe sollen untersucht werden, wenn es aber keine eindeutig Geschädigten gibt (keine Ansteckung, keine Verletzung), dann muss man davon ausgehen, dass die Vorwürfe nicht stimmen. Auch in Schweden gilt ein Angeschuldigter als unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist.

        Lesenswert: http://www.vanityfair.com/politics/features/2011/02/the-guardian-201102?currentPage=all

        Und dich stimme Globine zu. Der Zeitpunkt ist doch sehr verdächtig.

      • Katharina sagt:

        Wegen dem Assange…. der Vorwurf gegen ihn wurde im august gemacht und angezeigt. seither hat er sich mit allen mitteln geweigert, nur schon zur polizeilichen befragung zu erscheinen. diese befragung ist routine. erst danach wird entschieden, ob ueberhaupt eine anklage gemacht werden soll oder nicht.

        seine einsprachen gegen die berfragung selbst wurden zweimla abgewiesen und in zweiter instanz bestaetigt.

        der grund dass er auf der fahndungsliste von interpol ist, ist, weil er nach dem seine einsprachen abgewiesen wurden, dann das land verliess statt die befragung zu machen, was er ja auch ueber seinen anwalt haette tun koennen.

        obstruction of justice – ein schwereres vergehen als der urpsruengliche vorwurf.

        assange hat das ganze selber medial ausgenuetzt um als opfer dazustehen – in einer persoenlichen vendetta gegen die amis.

        ich sehr fuer einen struktiriertn und geschuetzen ablauf fuer whistleblowers.

        assange allerdings agierte mit seinem state department coup unverantwortlich, dies, weil diplomatie eben hinter verschossenen tueren funktionieren muss, um erfolg zu haben. inzwischen sind amerikanische botschaften damit beschaeftigt, wegen diesen lekas vertreter von menschenrechtsorganisationen unter personenschutz zu steln und in einigen faellen in andere laender in sicherheit zu bringen.

        leztlich stand da ja nichts wirklich neues. es gibt staatsoberhaeupter mit schlechten manieren und mundgeruch und andere denken sie seien clowns.

        weil er eben diplomatische bemiehungen gefaehrdet wurde ein strich gezogen und der schwedische vorwurf gepuscht. ich bezweilfe, dass die zwei damen da im diesnte der amis stehen. urspruenglich wollten die ja einen deal mit einem schwedischen boulevard blatt.

        wenn er tatsaechlich nur geleakte dokumente publizierte, dann ist das nach amerikansichem recht geschuetzt. es waere analog der washington post und dem watergate skandal. dort hat ein gericht die zeitung geschuetzt,

      • sepp z. sagt:

        katharina, muss ihnen widersprechen.
        das ist vielleicht die version der cia.
        in den europäischen medien liest sich das etwas anders.

      • sepp z. sagt:

        aargh, warten auf freischaltung durch redaktion…
        wollte dir die quellen angeben, schwedische zeitungen und blogs mit deutscher/englischer übersetzung.
        naja, solls jemand anders machen, der nicht immer 1-2h warten muss, bis er freigeschaltet wird.

        „In die Warteschlaufen gelangen alle Beiträge von Erst-Kommentierern und Beiträge von Usern, die sich nicht an die Kommentar-Regeln gehalten haben. Die Redaktion behält sich zudem vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische und unsachliche Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen.“

      • Katharina sagt:

        meine aussagen beziehen sich auf artikel, die ich hier auf dieser platform gelesen habe, etwa einer kolumne des korrespondenten dieses hauses in san francisco.

        dann auf zeit.de

        beides meiner meinung nach solide zeitungen.

        woruber eigentlich niemand redet und was an den leaks ja das peinliche ist:

        es gibt mehr leute mit top secret clearance als einwohner von washinton dc.

        schon das macht das top secret zur farce.

        dann weiter ist das leck ein hinweis darauf, dass deren it sicherheit nicht gerade gut sein kann.

    • Patrick Tigri sagt:

      „Es geht nicht um die Dunkelseite, sondern um die Fähigkeit, diese zu verbergen“ – ja, das stimmt wohl.

  • Michael sagt:

    Der Artikel triffts auf den Punkt. Leider. Und ja ich fühle mich absolut angepisst, weill möchtgern Idioten die Waffe für Ihren peinlichen Machtspielchen gebrauchen und es nervt mich über alles, dass ich zu den 90% gehöre, die verantwortungsvoll damit umgehen und jetzt irgendwelchen Restriktionen unterworfen werde, die objektiv absolut Sinn machen. Mir sträubt sich (ok sehr subjektiv) einfach alles dagegen, dass ich für 10 % der Vollidioten (wie im Artikel beschrieben) meine Waffe abgeben muss. Und ja das ist kein Argument. ich weiss. Sorry.

    • Thomas sagt:

      Vor allem auch, diese 10% gibts nicht nur in der CH sondern auch in X einem andern Land, mit und ohne Waffen. Also für die Frau ändert sich sicherlich nie etwas, mann müsste quasi die Gene programmieren können, damit sowas nicht vorkommt. Wie erwähnt leider für die Frau, aber es gibt noch + 90% seriöse Männer.

      Wenn ich mir insgeammt so umschaue, sehe ich global betrachtet überhaupt keine Tendenzen, dass sich auf dem Sektor Gewehr eine Abrüstung der Arsenale abzeichnet. China zum Beispiel plant ihre SKS nach und nach zu ersetzen, ergibt pro Jahr bis über 2020 hinaus je 1 Million Stk. neue Waffen.

      Die Schweiz will abrüsten, während die halbe Welt aufrüstet. Naja es ist weit und breit kein Konflik in Sicht…

    • Tobe or not Tobe sagt:

      @Michael: Was für ein Gefühl gibt dir die Waffe das du dich so wehement wehren musst? Wärs dir egal, würdest du auch deine Waffe im Zeughaus abholen.

      Soll ich mich als halber Mann fühlen weil ich nicht Waffengeil bin und nicht akzeptieren kann, das sich manche Leute bis auf die Zähne bewaffnen? Ich wehre mich gegen das amerikanische System. Schiesse bevor du fragst??!!! Möchte ihnen aber nichst unterstellen nur meine Sichtweise näherbringen, die wohl viele Leute teilen.

      Für was schiesst man? Um Präzission beim töten zu erlernen, wäre ja der eigentliche Hintergrund, wurde aber zum Sport umfunktioniert.

      Es gibt wirklich viele Verantwortungsbewuste Schiessfreunde, doch keiner konnte mir ein gutes Argument bringen, wieso er die Armeewaffe nicht abgeben sollte. Benötigt Zuhause? Für was?

  • Anita Blaser sagt:

    Mein ex als Oberst hat mir xmale seine Offizierspistole an den Kopf gelegt. Heute bin ich gluecklich geschieden und mein ex ist ein Hohes Tier auf einer Schweizer Bank und hat eine 24jaehrige Freundin mit der er zusammenlebt. So sind diese Maenner, Karriere, Offizierspistolen im Schrank und Waffengeil wenn sie ihr Verhalten durchsetzen wollen. Niemehr Waffen zu hause. Schweizer Maenner sollen keine Waffen zu Hause, oder im Mercedes wie bei uns, mitfuehren…….

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Schon erschreckend, welche Typen Offizier werden, ich bin immer wieder erstaunt, dass solche menschlichen Defizite nicht erkannt werden (wollen?).

      • sepp z. sagt:

        naja, immerhin hat anita ihn geheiratet, zu irgendeinem zeitpunkt war ihm seine art, seine karriere, hohes tier bei einer bank etc attraktiv. solche darstellungen klingen für mich aus der perspektive immer etwas nach weiblicher rache nach einer gescheiterten beziehung.

      • Patrick Tigri sagt:

        Hallo, Rache? Sie wurde von ihm BEDROHT!!!

      • Laura TI sagt:

        Oder sie SAGT bloss, dass sie von ihm bedroht wurde.

      • hausmannus sagt:

        Laura, Sie können JEDEM unterstelle, er/sie lüge. Problemlos. Nur ändert das nichts an den Tatsachen. Ich finde es frech, hier einfach zu behaupten, jemand erzähle nicht die Wahrheit – nur weil Sie es sich nicht vorstellen können.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das hat bei Laura Methode: Sie macht generell die Frauen schlecht, vor allem die Frauen, die in irgendeiner Situation Schwäche gezeigt haben. Dann kann sie sich profilieren als Superwoman, der sowas natürlich nie passieren würde. Der guten Laura fehlts ganz entschieden am Selbstwertgefühl, deshalb schlägt sie sich immer auf die Seite der vermeintlich Stärkeren, der Männer. Schade, eigentlich wäre sie eine ganz patente Frau, wenn dieses notorische Abgrenzen gegen die andern Frauen nicht wäre…….

      • sepp z. sagt:

        „Das hat bei Laura Methode: Sie macht generell die Frauen schlecht, vor allem die Frauen, die…“
        Pippi, und wen machen Sie gerade schlecht?
        autsch 🙂

      • markant sagt:

        Typisch Frau, zu logischem Denken und einem Gerechtigkeitssinn reicht es nicht. Kein Wunder ist Anita Blaser glücklich geschieden, der Ex wird sich dumm und dämmlich zahlen. A.B. hat sich den Typen selbst ausgesucht und Psychopaten erkennt man relativ schnell, nicht selten sind es Chefs und die sind ja bei denn Frauen hoch im Kurs nebst Südländern die ja kein bisschen Machos sind,

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sepp, Hirn einschalten! Wenn ich Lauras übliches Vorgehen erwähne, mach ich sie deswegen nicht schlecht, Tatsachen zu benennen, ist nicht schlechtmachen. Allerdings davon auszugehen, dass eine Frau lügt, wenn sie einen Mann beschuldigt, ist eine negative Annahme, keine Tatsache.

        Dieses Vorgehen ist bei Laura eben das Übliche, leider. Umso grandioser kann sie sich selbst darstellen, wir kennen die Selbstbeweihräucherungen, worum auch immer es geht, zur Genüge. Egal, was zur Diskussion steht, Laura hat es stets im Griff und die andern Frauen sind nur zu blöd (oder zu bösartig, faul, berechnend etc.), es ihr gleichzutun.

      • Henri sagt:

        hausmannus 9. Januar 2011 um 15:58
        >>>
        Laura, Sie können JEDEM unterstelle, er/sie lüge. Problemlos. Nur ändert das nichts an den Tatsachen.
        >>>

        Doch, das ändert ALLES an den Tatsachen – es wäre dann nciht wahr und darum KEINE Tastache.

        Begriffen?

        Man darf nie vergessen: Leute berichten immer aus ihrer eigenen subjektiven Sicht.
        Aus anderer Warte sah es möglicherweise anders aus.

        Ist nun wahr, wie ich es sah,
        oder ist wahr, wie andere es sahen?

        Haben Sie schon mal verschiedene Zeugenaussagen zum selben Ereignis verglichen?

        Und haben Sie gewusst, dass unser eigenes unbestechliches Gedächnis leider eine ziemlich potente Fälscherwerkstatt ist, welche es uns sogar erlaubt, nicht gesehenes gesehen zu haben und (wie Ihnen die Psychologen bestätigen werden) nicht Erlebtes erlebt zu haben (Stichwort: eingebildete Erlebnisse).

      • Henri sagt:

        @Pippi Langstrumpf 9. Januar 2011 um 19:01

        Das kann ich nicht bestätigen.

        Meine Erfahrung (nach vielem Lesen hier) sagt mir etwas ganz anderes:

        Laura TI hat eine eigene Meinung, welche oft von der Ihren abweicht, und sie frönt nicht dem Juheirassa-Feminismus – dies reicht aber nicht, Ihre Vorwürfe zu begründen, ganz im Gegenteil: unflätige Beiträge werden Sie von Ihr nicht finden, von Ihnen aber reihenweise.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Henri, SIE werden andern Unflätigkeit vor, SIE?

      • Henri sagt:

        @Pippi Langstrumpf 9. Januar 2011 um 19:59

        >>>
        Henri, SIE werden andern Unflätigkeit vor, SIE?
        >>>

        Aber ja, Pippi Langstrumpf – und dass Sie oft nicht mal merken, wie beleidigend Sie sind, macht es nicht besser.

        Aber machen Sie doch mal eine Rundfrage – Sie werden staunen, ich nicht.

    • Roland Moser sagt:

      @ Anita Blaser
      Auch ich wurde von meinem Off-Pflegevater mit dem Tod bedroht, falls ich die Familie verlassen würde, weil es nämlich seiner Karriere in der FDP und der CS schädlich wäre.

      Nur bin ich bei klarem Verstand: Nicht die Pistole hat mich bedroht, sondern der Typ dahinter.

      Und noch mehr: Mit einem Off hat man keine Beziehung! Weder bekanntschaftlich noch in Sachen Liebe.

      • Gian sagt:

        Hallo Frau Blaser
        Nach heutigem und vergangenem Strafrecht, macht sich jede Person die eine Waffe auf eine andere richtet strafbar.

        Warum haben sie keine Strafanzeige gegen ihren Pflegevater eingereicht? Er hat sich klar strafbar gemacht. Mit einer Anzeige wäre seine Karriere am schnellsten zerstört worden.

        Ich hoffe dass, dieses Problem aus der Welt geschaffen wurde.

        Gian

    • Roland Moser sagt:

      @ Gian

      Ich war 17 Jahre alt und dem Sozialamt war es scheissegal.

      • Martin Koch sagt:

        Als Mann gelten Sie eh als Heuchler, wenn Sie mit einem solchen Vorwurf zum Sozialamt oder einer staatlichen Anlaufstelle kommen. Ihr Pech.

    • Thomas sagt:

      Glauben Sie denn eigentlich solche Vorfälle ereignen sich nur in der CH? Genau so gut kann sich ein solcher Vorfall in Italien, Deutschland, China oder Russland ereigenen. In diesen Ländern sind es halt eben Beufsoffiziere welche ihre Waffen am Feierabend nach Hause nehnem.

      Ein gewalttätiger Mann ist überall auf der Welt gewalttätig egal ob er eine Waffe hat oder nicht. Der Mann ist der Frau normalwerweise von der Kraft her überlegen, kann sie demzufolge mit X beliebigen Gegenständen drangsalieren. Leider sag ich selber, aber die Mehrheit der Männer sind friedlich.

      • Roland Moser sagt:

        Genau das sage ich ja auch.

        Aber die Frauen behaupten, sie hätten sich ihren gewalttätigen Ehemann nicht selbst ausgesucht! Jede weiss, dass man einen Off nicht heiratet, wer es trotzdem tut ist selber schuld.

        Gemäss der Logik der Initiative müsste alles verboten werden, mit dem schon getötet wurde: Nagelfeilen z.B.

      • Christoph sagt:

        Nein, Interpretation ist nicht Glückssache. Es wird in keinem Wort erwähnt, dass die 24-jährige dasselbe durchmacht. Es wird nur erwähnt, dass sie da ist. Jede Schlussfolgerung (nicht Interpretation) kann ohne weitere Informationen richtig sein. Es kann so sein, wie sie es verstehen, es kann aber auch sein, dass es Frau Blaser stört, dass nun „eine Andere“ vom Erfolg ihres Ex-Mannes profitiert. Eifersucht ist bei Frauen das stärkste Motiv für Lügen, oder sogar Gewalttaten.

        Dass eine Anzeige Erfolg bringt, stand hier im TA. Tatsache ist, dass auch Frau Nef nach ihrer Anzeige nicht mehr von ihrem Mann belästigt wurde und sich die beiden aussergerichtlich auf einen Weg geeinigt haben.
        Natürlich hätte Frau Blaser ohne ihren Mann weiterleben können. Und wenn sie diese Angst verspürte, dann könnte sie gaundsätzlich nicht mehr aus dem Haus gehen, weil der rachsüchtige Mann auch mit dem Auto überall auflauern kann. Mit einem Messer, einem Stock, er könnte auch einen gedungen Mörder engagieren, Elektrogeräte manipulieren… Ich sehe hier das Problem überhaupt nicht bei der Schusswaffe.

      • hausmannus sagt:

        Die Geschichte mit Nef wird die Ex von ihm noch sehr, sehr lange verfolgen, da nur schon die Medien die Geschichte gerne am köcheln behalten. Da wir nicht alle die Details kennen aber Nef offenbar „nur“ Stalker war, kann sie vermuten, dass immerhin von ihm keine unmittelbare Gefahr (mehr) ausgeht. Allerdings ist die Variante, dass er nach seiner Entlassung, Arbeitslosigkeit und dem Outen durch die Medien erweiterten Suizid begeht, aus meiner Sicht nicht ganz so weit her geholt. Der Typ hat immerhin einen Sturz von 100 auf 0 hinter sich, was jemand in so einer Situation (und ev. noch unter Alkeinfluss) tut, ist nicht berechenbar.

    • Christoph sagt:

      Da darf an dieser Stelle die Frage erlaubt sein, weshalb sie nach dem ersten Mal nicht bereits Anzeige erstattet haben. Entweder hat sie dieses Erlebnis nicht ausreichend geschädigt, um sich zu überwinden oder sie haben andere Interessen in den Vordergrund gestellt. Vielleicht, das soll es ja geben, hatten sie daran sogar Gefallen?
      Es reicht mir nicht, ihre Aussage um diese beurteilen zu können.

      • Sorry, Christoph, Du bist pervers. Sie hat ganz klar gemacht, dass sie die Trennung glücklich gemacht hat. Warum steht zwischen den Zeilen, und die Drohung mit der Knarre ist sicher ein Grund.

      • Christoph sagt:

        Nun, jeder Mensch hat für sein Handeln, bzw. nicht-Handeln einen Grund. Zwischen den Zeilen steht auch, dass die ihrem Ex-Mann, die offenbar um Jahre jüngere Gefährtin missgönnt.
        Die Suche nach der Wahrheit darf nicht durch Emotionen gleitet werden. Meine Frage ist durchaus berechtigt. Weshalb wurde nicht bereits beim ersten Mal Anzeige erstattet, oder die Trennung eingereicht? Wir erfahren weiter nichts aus dieser Schilderung. Von dem her ist auch jede denkbare Variante möglich.

      • hausmannus sagt:

        Sie haben eine seltsame Schlussfolgerung aus dem Text zwischen den Zeilen gezogen! Ich lese da eher, dass sie bedauern hat mit dieser Frau, auch auf dieses A. hereingefallen zu sein. Ausserdem lese ich da deutlich, dass sie – aus meiner Sicht zu recht – grosses Unbehagen darüber empfindet, dass solche Leute unbehelligt Karriere machen können.

        Zur Frage: Wenn man Ihnen den Tod androht für den Fall, dass Sie Anzeige erstatten, haben Sie dann nicht eine einzige Sekunde Zweifel daran, trotzdem hinzugehen? Auch nachdem Sie sicher immer wieder gelesen haben, wie seltsam gewisse Beamte beim Aufnehmen von solchen Anzeigen reagieren? Insbesondere, wenn es sich um einen angesehenen, stadtbekannten Offizier handelt? Hat Ihnen auch schon ein guter Anwalt geraten, keine Anzeige zu erstatten, weil Sie in der geschilderten Situation schlicht nicht in der Lage sind, vor Gericht etwas anderes als „Aussage gegen Aussage“ herauszuholen? Und können Sie nachvollziehen wie man sich fühlt, nach dem Freispruch für Ihren Gatten weiterhin um seine Gefährlichkeit wissen zu müssen und zusätzlich mögliche Racheakte in Kauf nehmen dürfen?

        Wir haben keine Ahnung, wie die Sachlage für die Frau wirklich war. Gehen Sie aber ruhig vom Schlimmsten aus. Die Realität ist oft genug schrecklicher, als wir gerne hätten.

      • Christoph sagt:

        @Hausmannus
        Nun, da Frau Blaser eindeutig in der Ich-Form geschrieben hat, kann man davon ausgehen, dass sie dies als persönliches Erlebnis schildert. Sie schreibt auch ausdrücklich, die Waffe wurde in ihrem Mercedes mitgeführt. Also, irgendwie ist das schon sehr klar und deutlich geschildert. Soviel zu Textverständnis.

        Was haben wir hier an Fakten:
        – Frau Blaser gibt an, ihr Mann habe sie x-Mal mit der Waffe bedroht
        – Der Mann soll dies als Oberst getan haben
        – Der Mann war/ist beruflich und finanziell erfolgreich
        – Sie sind heute geschieden
        – Der Ex Mann ist heute mit einer (wesentlich) jüngeren Frau zusammen
        – Es wurde immer eine Waffe im Mercendes mitgeführt
        – Frau Blaser geht davon aus, dass alle Offiziere so sind, wie ihr Ex-Mann

        Solche Geschichten erinnern mich an den Fall Kachelmann, oder ähnliche. Aus welchem Grund sollte ich hier an dieser Stelle, eben dieser Darstellung Glauben schenken? Die Erwähnung, dass ih Ex mit einer 24-jährigen zusammen ist, tut überhaupt nichts zur Sache. Ich gehe davon aus, dass dies ein Motiv sein kann, eine Geschichte zu erfinden, um den Ex als Sauhund dastehen zu lassen.

        Eine Anzeige hätte vielleicht nichts gebracht, aber eine Trennung. Unterhaltszahlungen wären sofort fällig, Frau Blaser hätte weiterleben können, ohne ihren Mann. Hätte er sie weiterhin belästigt, hätten auch von polizeilicher Seite mehr Handlungsmöglichkeiten bestanden.
        Zumindest zeigt die Erfahrung, dass bei erstatteter Anzeige die Opfer in aller Regel nicht weiter bedroht werden. Ganz sicher hätte dieser Schritt bereits damals zur Trennung geführt und das scheint sie nicht gewollt zu haben. Irgend etwas hat ihr also gefallen, an dieser Konstellation.

      • hausmannus sagt:

        Interpretationen sind Glückssache…

        Hier meine Version:

        Die Frau erwähnt die 24jährige um zu zeigen, dass sie bei Weitem nicht die Einzige ist, die auf diesen Mann hereingefallen ist. Wenn Sie die Beiträge nachlesen, werden Sie feststellen, dass immer und immer wieder die unverständliche Frage auftaucht: Wie konnte die doch bloss (auch im Bezug auf die Erzählung im Hauptbeitrag der Journalistin).

        „Zumindest zeigt die Erfahrung, dass bei erstatteter Anzeige die Opfer in aller Regel nicht weiter bedroht werden.“ Das möchten Sie bitte belegen. Leider! darf ich aus eigener Erfahrung sagen, dass dies viel zu oft NICHT der Fall ist. Und das ist verdammt unangenehm, weil man sich völlig alleine vorkommt und im Falle von Waffengewalt – wie ich an anderer Stelle schon ausgeführt habe – jedes Fenster, jedes Fahrzeug, jede Hecke dem Täter Gelegenheit bietet, seinen Schuss abzufeuern. Ob dies dann auch oft vorkommt ist schlicht egal, weil das Opfer tagtäglich mit dieser Angst leben muss.

      • hausmannus sagt:

        Ah, und das hier habe ich noch vergessen: „Frau Blaser hätte weiterleben können, ohne ihren Mann“. Denkste! Dieser Mann ist unter Umständen omnipräsent! Fragen Sie ruhig mal die Ex vom Nef, was nach der Trennung „weiterleben ohne ihren Mann“ bedeutet.

      • Christoph sagt:

        Nein, Interpretation ist nicht Glückssache. Es wird in keinem Wort erwähnt, dass die 24-jährige dasselbe durchmacht. Es wird nur erwähnt, dass sie da ist. Jede Schlussfolgerung (nicht Interpretation) kann ohne weitere Informationen richtig sein. Es kann so sein, wie sie es verstehen, es kann aber auch sein, dass es Frau Blaser stört, dass nun “eine Andere” vom Erfolg ihres Ex-Mannes profitiert. Eifersucht ist bei Frauen das stärkste Motiv für Lügen, oder sogar Gewalttaten.

        Dass eine Anzeige Erfolg bringt, stand hier im TA. Tatsache ist, dass auch Frau Nef nach ihrer Anzeige nicht mehr von ihrem Mann belästigt wurde und sich die beiden aussergerichtlich auf einen Weg geeinigt haben.
        Natürlich hätte Frau Blaser ohne ihren Mann weiterleben können. Und wenn sie diese Angst verspürte, dann könnte sie gaundsätzlich nicht mehr aus dem Haus gehen, weil der rachsüchtige Mann auch mit dem Auto überall auflauern kann. Mit einem Messer, einem Stock, er könnte auch einen gedungen Mörder engagieren, Elektrogeräte manipulieren… Ich sehe hier das Problem überhaupt nicht bei der Schusswaffe.

      • Christoph sagt:

        Nun, dass die Geschichte von Nef durch die Medien am köcheln gehalten wird, ist ja nun nicht auf das Vorhandensein von Schusswaffen zurückzuführen.

        Also ich schätze die Situation für Herr Nef wesentlicher optimistischer ein. Immerhin hat er eine Anstellung gefunden. Er ist in einer anderen Beziehung, er geht, oder ging, zur Therapie. Unter der Prämisse, dass ich mich richtig erinnere. Die Gefahr für einen erweiterten Suizid ist unter dieses Umständen gering, selbst für einen einsamen Selbstmord. Die seither verstrichene Zeit spricht auch eher gegen ihre These. Für erweiterten Suizid in einer Familie, brauuht es einen aktuellen Notstand, der hat sich in diesem Falle schon lange erledigt.
        Natürlich kann man nichts mit absoluter Sicherheit ausschliessen, aber das ist nun mal eine Sache, die in der Natur des Lebens liegt.
        Aber auch hier liegt das Problem nicht bei der Schusswaffe, sondern in der Art, wie wir miteinander umzugehen pflegen. Oder eben nicht, je nach dem.

        Zumindest können wir beide nicht behaupten, die Ursachen und Hintergründe dieser Geschichten zu ergründen. Die Schlussfolgerung, ohne Schusswaffen würde die Welt besser, oder sicherer, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Vielleicht wird sie anders, das mag sein, aber bloss in Details. Gewalt, erweiterte Suizide, Vergewaltigungen, das wird es auch ohne Schusswaffen in unvermindertem Masse weiter geben.

  • Roland Moser sagt:

    Noch nie hat mir jemand folgende 2 Fragen seriös beantwortet, auch die Presse geht diesen 2 Fragen aus dem Weg.

    Frage 1
    Hat sich die misshandelte bzw getötete Ehefrau ihren Mann selbst ausgesucht. In Umkehrung für misshandelte Ehemänner gilt die Frage natürlich auch.

    Frage 2
    Ein Raserunfall mit 4 auf dem Trottoir getöteten Fussgängern (Vater, 2 Kinder und die Mutter). Wer ist schuld? Das Trottoir, die Getöteten, der pädophile Pfarrer, die Krähe auf dem Baum, die alles gesehen hat, aber nicht eingeschritten ist, die Nachbarsfamilie der Getöteten, weil es sich bei denen nämlich um Hexer handelt, die Sozialhilfempfänger des Dorfes, der Kaninchenzüchter, in dessen Garten das Auto gelandet ist, Valora, weil an deren Kiosken MAD, das vernünftigste Magazin der Welt verkauft wird, oder das Auto. Der Fahrer kann es gemäss der Logik der Initiative nicht gewesen sein, also steht er nicht zur Auswahl.

    • Roland Moser sagt:

      Habe einen Fehler gemacht:
      Hat sich die misshandelte bzw getötete Ehefrau ihren Mann selbst ausgesucht?

      So! Jetzt stimmt es.

      • fufi sagt:

        Chline Perversling!

      • Patrick Tigri sagt:

        Antwort: Vielleicht, aber da war er vielleicht noch normal. Und zum zweiten: Es geht darum, potenzielle Gefahren zu vermeiden und nicht, geschehene Verbrechen zu sühnen. Und wer eine Familie überfähr, hat damit eine Tat begangen, der Vergleich ist also unbrauchbar.

    • hausmannus sagt:

      Herr Moser: Natürlich hat sie die Frau (oder der Mann) ihren (seinen) Partner selber ausgewählt – halt unter Verkennung der Tatsache, dass er ein Arschloch ist. Wie viele Ehen werden geschieden? Waren davon alle zuvor zwangsverheiratet? Ihre Frage ist sinnlos. Hätte die Frau vor der Ehe gewusst, dass der Mann ihr je einmal eine Waffe auf die Brust setzt, würde sie ihn wohl nicht geheiratet haben (ausser wenn auch hier schon die Waffe im Spiel war – Zwangsheirat halt).

      Frage zwei habe ich schon mehrmals beantwortet: Es gibt tatsächlich auch weitere „Schuldige“ in Ihrem Beispiel. Insbesondere z.B. jene, die der vermeintlichen Freiheit Willen nicht einsehen wollen, dass Tempo- und PS-Begrenzer ganz vernünftige Dinge wären. Oder Alkohol-Tester im Auto (verhindert das Anlassen bei positiv). Oder mehr Kontrollen (Danke, liebe $VP, dass ihr dagegen seid).

      Klar jetzt?

      • Roland Moser sagt:

        Nein Hausmannus!

        Sie schieben die Verantwortung auf die anderen ab. Sie weichen derart massiv von der Antwort ab! Es ist erschreckend.

        Bei der bedrohten bzw. getöteten Ehefrau ist der Ehemann das Problem, und nicht das Fleischmesser, der Schraubenzieher oder gegebenfalls eine Schusswaffe.

        Beim Raserunfall ist glasklar der Fahrer schuld, und nicht ein fehlender Alkoholtester, nicht das Trottoir am falschen Ort, nicht die Juden und auch nicht die rothaarige Nachbarin der Getöteten.

      • hausmannus sagt:

        Herr Moser, Sie führen sich ja gleich selber ad absurdum: Ihr Beispiel zeigt ja gerade, dass das mit der Eigenverantwortung nicht funktioniert. Einem Opfer, insbesondere wenn es tot ist, ist es egal, wer genau die Verantwortung für die Tat trägt. Da ZU VIELE Fahrzeuglenker NICHT IN DER LAGE SIND – warum auch immer – die Regeln einzuhalten, braucht es eben weitere, andere Massnahmen, um Tempoexzesse zu verhindern.

    • Erich sagt:

      Danke, Roland Moser, für die klaren Worte. Selbstverantwortung heißt das Zauberwort, Hausmannus. Und die kann man nicht delegieren.

      • hausmannus sagt:

        Das – der Strassenverkehr zeit es sehr schon – funktioniert nun mal aber SEHR SCHLECHT: Ein Toter pro Tag und etwa 10 Schwerverletzte dazu weitere Dutzende leicht Verletzte… – Das spricht Bände! Ihre Eigenverantwortung ist ein Witz, insbesondere für alle Opfer.

      • Erich sagt:

        Mit anderen Worten: Frau Blasers Schicksal hätte mit einem entsprechenden Gesetz verhindert werden können?

      • hausmannus sagt:

        Vielleicht. Im Gegensatz zu Ihnen bin ich der Ansicht, dass es einen Versuch wert wäre. Insbesondere, weil die Konsequenzen der Initiative niemanden in Existenznöte bringt.

  • Globetrotterin sagt:

    Wofür gibt es Männer? – NICHT, UM IN DER GEGEND HERUM ZU BALLERN, sondern weil ein Vibrator keinen Rasen mähen kann.

    • fufi sagt:

      Hey, es gibt glaub schon Rasenmäher-Roboter!
      Von MAENNERN erfunden!
      Obergrins!

      😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Stimmt, die wollen sich unbedingt selber abschaffen, wie Globe auch schon prophezeite…… 😛

      • fufi sagt:

        @Pippi

        Wenn Du DIESE Männer meinst, hätte ich auch gar nichts dagegen, wenn sie sich abschaffen würden. Möchte mir allerdings wünschen, dass sich auch gewisse Frauen der Abschaffungsaktion anschlliessen würden. Einverstanden?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        DIESER Abschaffungsaktion schliesse ich mich sofort an, was heisst anschliessen, ich propagiere das seit vielen Jahren. NEUE MÄNNER BRAUCHT DAS LAND!

      • Globetrotterin sagt:

        @fufi 14:03:
        Und da dachte ich doch immer, ich bräuchte keinen Mann, weil ich keinen Rasen habe. Jetzt könnte ich mir ja direkt einen anschaffen (einen Rasen, wohlgemerkt).

      • fufi sagt:

        @Globe:
        Erst jetzt richtig verstanden!
        😉

      • Globetrotterin sagt:

        @Pippi:
        Bin Deiner Meinung! Wie sang Stefanie Werger doch schon vor Jahren?: Wir brauchen Männer, richtige Männer! Keine Chaoten, keine Machos, keine Penner…!

      • fufi sagt:

        @Globe

        Schüchi Frag:
        Bist dann auch MEINER Meinung?
        😉

    • Henri sagt:

      Was sollte man einer Frau schenken, die alles hat?

      Einen Mann, der ihr zeigt, wie es funktioniert!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das ist jetzt allerdings mal ein konstruktiver Vorschlag, da wäre ich schon oft froh gewesen. Zum Glück kann ich lesen, dann tut’s auch die Gebrauchsanweisung. Aber es ist schon angenehm, wenn frau sich das abnehmen lassen kann…..

        Also, mein Wunschmodell:

        – geistig und technisch auf der Höhe
        – sanft und stark
        – fürsorglich und selbstbewusst
        – gewandt und rücksichtsvoll
        – belesen und praktisch begabt
        – sportlich und und und und…..

        Wo finden und nicht stehlen? 😛

      • fufi sagt:

        Frag Henri!

      • Henri sagt:

        Ich wüsste schon wo, aber gerade den Emanzen sage ich’s nicht – die sollen in iherer eigenen Unvollkommenheit schmoren!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Fufi, das weiss der nicht………

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Globe, primitive Machosprüche, wie kannst du nur? Frauen haben überlegt zu sein und darüberzustehen! Wo kämen wir hin, wenn die Frauen sich einfach so das Verhalten der Männer aneignen dürften, ts ts ts……. 😉

      • Patrick Tigri sagt:

        Statt dass Ihr Euch freuen würdet, dass die angeblich so verbiesterte Globetrotterin Witze reisst…!

      • fufi sagt:

        SEX wis well!
        Aber Henri befindet sich in guter Gesellschaft (?)
        Grosse Versperechen – K(l)eine Leistung!

        @Globe:
        Schaff dir ruhig eine Rasenin an!
        Und eine Osterhäsin als Raseninpflegerin!

      • fufi sagt:

        @Henri!

        Warte noich immer auf Ihre Antwort zu meinem Kommentar vom 8.1.11; 14:00!

      • Globetrotterin sagt:

        @Henri:
        Dieser Witz ist aber mehr als müde. Im Original geht er umgekehrt. Deine Kreativität scheint sich aufs Abkupfern zu beschränken.

      • Henri sagt:

        @fufi 9. Januar 2011 um 15:47
        >>>
        SEX wis well!
        Aber Henri befindet sich in guter Gesellschaft (?)
        Grosse Versperechen – K(l)eine Leistung!
        >>>

        Sie werden es einmal mehr wissen, o fufi, o Allwissender.

        Muss jedoch sagen, verglichen mit Ihen ersten Beiträgen hat Ihr Niveau sehr nachgelassen.

        @fufi 9. Januar 2011 um 15:50
        >>>
        @Henri!

        Warte noich immer auf Ihre Antwort zu meinem Kommentar vom 8.1.11; 14:00!
        >>>

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        Hängen Sie den Link hier rein.

      • fufi sagt:

        @Henri am 9.1.11, 19:31
        Hier der ganze Teil der damaligen Diskussion (Alle Schreibfehler wurden beibehalten!)

        ————————————
        Bapi sagt: (zu fufi, Anm: fufi)
        7. Januar 2011 um 17:40
        “Irgendwie kommt mir das vor, als wäre die “Demokratie” bloss die unkriegerische Variante des Bürgerkriegs.
        UND GENAU DARUM NEHME ICH DIE INITIATIVE AN!”
        …………………
        ————————————————–
        Antworten
        fufi sagt:
        7. Januar 2011 um 18:30
        @Bapi

        Tja, wäre ja nicht das erste Mal in der Geschichte, dass eine Mehrheit von 30% die Minderheit mit Waffengewalt überzeugen würde, DIE RICHTIGE PARTEI zu wählen. Leider!
        ———————————————————————–
        Antiweichei aka Gipsei sagt:
        7. Januar 2011 um 23:09
        Noch so ein SVP- Hysteriker.
        Hat die SVP etwa schon begonnen Konzentrationslager auf dem Uetliberg eingerichtet? Habe ich da was verpasst?

        Nein im Ernst. Die Nazi- Vergleiche sind in dieser Diskussion so überflüssig wie geschmacklos, bedenkt man den Opfern des Zweiten Weltkrieges und des Holocausts. Da habe ich kein Verständnis
        ————————————————————-
        Henri sagt:
        8. Januar 2011 um 00:16
        @fufi 7. Januar 2011 um 18:30

        Fufi, das ist doch unter jeder Sau, den Vergleich welchen Sie hier ziehen.

        Ich weiss mittlerweile, dass Sie gegen die SVP sind, das ist doch auch ok – obwohl, “dagegen” zu sein ist wenig Politik – aber bitte, bemühen Sie sich um etwas Niveau.

        Und falls Sie auf die Nazis anspielen: Hitler hat in den freien Volkswahlen nie eine Merheit bekommen – es war das Parlament, und der schwache Hindenburg, welche ihm zur Macht verholfen haben.

        Soviel Geschichtswissen sollte sein.

        Aber selbst dann ist es schlechter Stil, solche Vergleiche zu bringen – Sie banalisieren damit eines der grössten Unglücke in Europa, indem Sie die damaligen Vorgänge mit unserer heutigen Politik vergleichen.

        Oder sollen wir die SP verdammen, weil sie bis zum geht-nicht.mehr den Kommunismus verteidigt hat, obwohl längst offenbar war, wie unmenshlich das Regime funktionierte?

        ———————————————————————–
        fufi sagt:
        8. Januar 2011 um 14:00
        @Antiweichei aka Gipsei, 7.1.11, 23:09
        @Henri, 8.1.11, 00:16

        Mag mich nicht erinnern, dass ich von der ehemaligen “Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei” (BGB), die heute unter dem unverfänglicherem Kürzel “SVP” politisiert, gesprochen habe.
        Ist aber echt interessant, dass Sie, wenn ich von “DER RICHTIGEN PARTEI” spreche, sofort Schlüsse zu den Nazis ziehen!

        Das einzige, was ich geschrieben habe, ist, dass leider nur allzu oft eine 30% Minderheit eine 70% Mehrheit mit Waffen- und anderer Gewalt unterdrückt. Und dies, auch wenn eine sogenannte “Volksabstimmung” eigentlich andere Resultate ergeben hätte! Besonders aktuelles Beispiel: Elfenbeinküste!

        Mittelalterliche “Herr”-Schaftsverhältnisse und kolonialistische Verbrechen ausgeklammert, könnten als neuzeitliche Beispiele auch China, Argentinien (nach Allende), Haiti, Nicaragua, Nordkorea, gewisse Balkanstaaten, Sowjetunion und Nachfolgestaaten, Iran, Myanmar, Irak, einige afrikanische Staaten und leider noch viele mehr erwähnt werden.

        Was ich wirklich ge- bzw. beschrieben habe ist meine Beobachtung, dass im Blog nicht wirklich diskutiert – heisst: auf andere Meinungen eingegangen – und argumentiert wird, sondern dass fast nur nuch vorgefasste Meinungen in gehässigster Form ausgetauscht werden – bis hin zu persönliche Beleidigungen.

        Und gerade Sie, Antiweichei aka Gipsei und Henri, geben dazu besonders schlechte Beispiele ab:
        Antiweichei aka Gipsei (war zuerst): “Die Nazi- Vergleiche sind in dieser Diskussion so überflüssig wie geschmacklos”
        (Habe, wie erwähnt, NIE UND NIRGENDS von Nazis gesprochen!)
        Henri: “Fufi, das ist doch unter jeder Sau,” – danke für’s Kompliment! – Interessanterweise kommen auch Sie später mit einem Nazi-Vergleich!

        Meine bloss:
        Wenn DAS die heutige “Eidgenössisch-demokratische Diskussionskultur” sein soll, befürchte ich ehrlich, dass in einigen Jahren der “verbale Zweihänder” durch “effitientere Methoden” erstezt werden könnte!
        UND GERADE DARUM NEHME ICH DIE INITIATIVE AN!
        ——————————————-
        Also, Henri.
        Im Sinne des letzten Abschnitts schlage ich vor, unsere Grabenkriege so weit wie möglich(!) einzustellen – auch wenn’s (nur?) mir manchmal auch Spass macht auszuteilen …. !

        Klar bin ich KEIN SVP-Sympathisant. Bin aber auch kein „LinksNetter“.
        Habe bloss grosse Probleme, wenn komplexe (nicht nur politische) Themen auf „Schlag(!!!)“-Worte reduziert werden und mit entsprechenden Plakaten Abstimmungs- und Wahlkämpfe geführt werden. Ich meine da wird „das Volk“ auch nicht ernst genommen, denn nicht jede/r verfügt über den nötigen Wissenshintergrund und die intellektuellen Fähigkeiten, um die
        wie gesagt komplexen Zusammenhänge zu verstehen und sich eine fundierte Meinung bilden zu können.

        Ehrlich: Früher war’s die SP mit den „Bonzen“, heute ist’s die SVP mit den „kriminellen Ausländern und fremden Vögten etc“. Und da stört mich bei der SVP eben wirklich: Herr Dr. C.B. ist KEIN Ur-Eidgenosse, T.B. ist ein Secondo – obwohl sich beide als „Inkarnation des Eidgenossen“ gebärden, der SVP-Hofwerber ist ein Deutscher – und DIESE PArtei verkauft sich als DIE SCHWEIZER VOLKSPARTEI und nannte sich früher – als solchiges noch politisch opportun war „Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei“ – KEINE REDE vom VOLK!

        Ehrlich: Fühle mich von der SP auch recht verarscht. Kann nämlich nicht nachvollziehen, dass ein afrikanisches Paar in der Landestracht eine Bereicherung des „Integrationsfestivals“ sein sollte, Meine Frau und ich dagegen – in der Sonntagstracht unserer Region“ — naja! Betrifft übrigens auch den kulinarischen Bereich – aber das ist ja eh Geschmackssache!
        🙂

      • Henri sagt:

        @fufi 10. Januar 2011 um 17:57

        Fufi, Sie sind eine technologische Nilpe!
        (Hier den ganzen Thread nochmals reinzukopieren, also wirklich!)

        Nächstesmal mit der Maus auf das blaue Datum/Zeit des Beitrages,
        rechte Maustaste,
        dann „copy link location“,

        und dann hier reinkopieren, et voila.

        Ich werde nun Ihren Beitrag mühsam auseinandernehmen und analysieren und dann beantworten – hoffe, Sie wissen den immensen Aufwand, den ich hier Ihnen zur Freude treibe, zu schätzen ….. mal wenigstens, bis meine Antwort kommt.

      • fufi sagt:

        @Henri

        Danke für den Hinweis, hab ich wirklich nicht gewusst!

        🙂

      • Henri sagt:

        @fufi 10. Januar 2011 um 17:57

        Hier also, fufi,

        meine von Ihnen so lange vermisste Antwort auf wichtige Fragen,
        (http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/14581/wovor-habt-ihr-so-entsetzliche-angst/comment-page-8/#comment-72781)
        obwohl, so wichtig tun sie mir nicht erscheinen – meine Antworten.

        Vorab, fufi, Sie werden von mir nirgends einen Nazi-Vergleich finden – das sind Methoden, wie sie zurzeit primär von eher linksstehenden Leuten verwendet werden – ich unterlasse sowas prinzipiell, weil es nicht adäquat ist.

        Falls Sie aber doch fündig werden
        a) sagen Sie mir wo
        b) denn da müsste ich schwer betrunken gewesen sein,
        und ich müsste mich bei jemandem entschuldigen.
        Ich vermute jedoch, Sie fanden eine Stelle, wo ich jemanden zitierte und haben dies versehentlich mir zugeschrieben.

        Ihr Vergleich mit den 30% schien mir nahe der SVP zu sein, obwohl, das mit den Waffen hatte ich auch nicht verstanden – Sie hätten da (leichter Vorwurf in meinen Worten) wohl von Beginn an konkreter werden sollen. Elfenbeinküste! Wen interessiert das schon mitten in der Diskussion über die GsoA-Initiative zur Abschaffung der Armee bzw. Waffeninitiative.

        Ihre Bemrkung zur BGB und SVP. Ja, die SVP ist längst keine BGB mehr.
        Aber, und das scherzt mich als ehemaliges Mitglied der Zürcher Gewerkschaft Bau und Holz und als ehemaliger treuer SP-Wähler noch viel mehr: die SP ist mittlerweile Lichtjahre von den Arbeitern entfernt, sie ist die Partei der schwarz gekleideten Schicki-Micki-Links-Intellektuellen geworden.
        Leider.

        Was wöchten Sie sonst noch wissen von mir?

        Grabenkämpfe.
        Nun ja, das finde ich nicht so schlimm, wir haben nun mal ziemlich unterschiedliche Ansichten.

        Meine Meinungen sind gefestigt. Das heisst aber nciht, dass ich Argumente Anders denkender nicht zur Kenntnis nehmen würde, bloss ändern diese meine Meinung sehr selten. Aber sie lassen mich andere Meinungen manchmal besser verstehen.

        Gerade aber in dieser unsäglichen Diskussion über Waffen, nun ja, ich muss Ihnen einen Vorwurf machen: Sie haben sich hier des öfteren sehr despektierlich geäussert. Man kann doch unterschiedlicher Meinung sein, ohne sich Vorwürfe gefallen lassen müssen wie „unvernünftig“ etc.

        Eine Andere Meinung zu haben ist doch nicht unvernünftig, sondern ein Menschrecht!

    • sepp z. sagt:

      „Wofür gibt es Männer? – NICHT, UM IN DER GEGEND HERUM ZU BALLERN, sondern weil ein Vibrator keinen Rasen mähen kann.“

      weisst du, globetrotterin, solche sprüche sind für mich keinen deut besser als dieselben primitiven macho-sprüche über frauen.

  • Gian sagt:

    Waffeninitiative

    Ich habe die verschiedenen Argumente von befürwortenden und nicht befürwortenden Personen gelesen. Die Emotionen von beiden Seiten konnten mich nicht überzeugen.
    Ich gehöre keiner politischen oder religiösen Partei an. Deshalb habe ich meine ganz persönliche Meinung zu allen politischen Themen.
    Meine persönliche Ansicht zur Waffeninitiative
    Argument »Reduzierung der Selbstmordrate«
    Jeder Mensch hat nach meiner Ansicht das Recht selbst zu entschieden wann er aus dem Leben scheiden will.
    Meinem Tod werde ich dann ins Auge sehen, wenn ich das letztemal meinen Hausschlüssel drehe um in ein Altersheim zu gehen. Nie werde ich freiwillig in ein Altersheim gehen. 12 Jahre meiner Jungendjahre musste ich, aus welchen Gründen auch immer in einem Heim verbringen. Niemals mehr bestimmen andere über mich. Ob ich mein Leben mit einer Schusswaffe, über eine Brücke springe, unter einen Zug springe sei dahin gestellt.
    Ich selbst habe in meinem persönlichen Umfeld 12 Personen die sich selbst das Leben genommen haben. Nur eine davon hat sich mit einer Schusswaffe erschossen. Es war einer meiner besten Leichtathletik- und Schiesssport Kollegen. Das Fatale daran war nur dass ich seine defekte Sportpistole repariert habe. Ich war tief erschüttert als ich mir sein Tod mitgeteilt wurde. Zuerst habe ich mir Vorwürfe gemacht, hättest du nicht, dann wäre er noch am Leben. Sein Bruder sagte mir; er hätte sich auch auf eine andere Art umgebracht.
    Trotz dieses tragischen Todes, habe ich mit dem Schiesssport nicht aufgehört
    Auslöser
    Nach einem langen Gespräch mit dem Bruder kamen wir zur Überzeugung, dass folgende Auslöser zum Selbstmord führten:
    1. Arbeitsplatzverlust
    2. Die darauf folgende Scheidung
    3. Die Trennung von seinen 3 Kindern
    4. Hauptauslöser: Besuch der Kinder nur noch in Begleitung einer anderen Person.
    Seine Ex-Frau hat Anzeige erstattet, wegen angeblicher sexueller Übergriffe auf die Tochter. Die umfangreichen Abklärungen konnten keinen Beweis erbringen, dass die Tochter sexuell Missbraucht wurde.
    Obwohl dem Vater nichts nachgewiesen wurde, war von da an jemand von Sozialamt beim Besuch dabei.
    Das hielt er nicht mehr aus und hat sich Umgebracht.
    Oder anderst gesagt Frauengewalt führt ebenso zum Selbstmord wie Männergewalt. Nur die Sichtweise die ändert sich.
    Wer von den Initianten hat sich schon damit befasst, einen Selbstmord zu verhindern? Wer von uns allen hat schon gemerkt, dass jemand Selbstmordabsichten hatte?
    Aus meinen Erfahrungen ist Selbstmord ein schleichender Prozess. Selbstmord im Affekt gibt es nach meiner Ansicht nicht. Jeder Mensch will leben. Aber es gibt Situationen in der das Leben kaum noch auszuhalten ist. So viele Situationen wie es gibt, so viele Lösungen gibt es.
    Bei den einen kann die Lösung in einer psychiatrischen Behandlung sein. Andere wenden sich eher dem Spirituellen, den Drogen oder Alkohol zu.
    Eines haben alle gemeinsam. Keine der möglichen Lösungen sind eine GARANTIE, dass sich jemand trotzdem nicht selbst umbringt.
    Manchmal kann man im letzten Moment ein Selbstmord verhindern. Mit einer Therapie und Medikamenten in Kombination mit anderen Möglichkeiten, kann man dem Leben kurz- bis mittelfristig einen Sinn geben. Kommt dann aber wieder ein starkes Tief, geht es schnell. Meistens hat man dann keine Chance jemanden noch zu helfen.
    Um die Selbstmordrate zu senken, gleich welcher Ausführung, bedarf es einer gesamtschweizerischen Lösung. Selbstmord ist auch ein Ausdruck über den Zustand unserer »Gesellschaft«. Diese Waffen initiative ist keine Grundlegende Lösung für das Selbstmordproblem.

    Waffengegen andere Personen
    Strafgesetz
    Wer eine Waffe gegen eine andere Person richtet, macht sich schon heute Strafbar.
    Im Jahre 1999 wurde ein einheitliches strengeres Waffengesetz eingeführt. Dieses wurde 10 Jahre später nochmals wesentlich verschärft.
    Es ist nicht jede Waffenbesitzerin oder Waffenbesitzer ein potenzieller Mörder oder Selbstmörder. Denn auch mit einem Auto oder Küchenmesser kann Gewalt ausgeübt werden. Konsequenterweise müsste man beides in Zukunft verbieten.
    Ich bin Sportschütze seit vielen Jahren. Dazu gehe ich regelmässig auf die Jagd. Als ich noch aktiv in der Armee eingeteilt war, habe ich regelmässig an militärischen Wettkämpfen im In- und Ausland teilgenommen.

    Als J+S Schiesssporttrainer lerne ich meine Jugendlichen verantwortungsvoll mit dem Sportgerät umzugehen. Die Eltern, Mütter und Väter, vertrauen mir. Es gelingt mir gut die Mütter und Väter vom Schiesssport zu überzeugen. Viele der Jungendlichen nehmen ihr Sportgerät mit nach Hause. Denn die Sportgeräte sind privat Eigentum und gehören nicht dem Verein. Für Jungendliche die sich ein Sportgeräte nicht leisten konnten, habe ich privat oder zusammen mit Sponsoren beschafft. So können alle beim Schiesssport mitmachen. Was eben in vielen anderen teueren Sportarten nicht der Fall ist. Der Schiesssport hat auch eine Sozialkomponente. Die Sicherheit der Mitglieder wird durch eine Sicherheitseinweisung , egal ob Anfänger oder Fortgeschritten, gewährleistet. Bei schweren Verstössen gegen die Sicherheitsvorschriften, werden Miglieder, Frauen und Männer, ausgeschlosssen. Die Sicherheit liegt uns am herzen.

    Zusammengefasst kann ich nur sagen, die Waffeninitiative hat mehr den Hintergrund die Armee scheibchenweise abzuschaffen. Die Waffeninitiative löst das grundlegende Problem der Selbstmorde nicht.

    Gian

    • Roman Günter sagt:

      Gian, vielen Dank für diesen Beitrag. Ich frage mich wirklich manchmal, ob irgendjemand noch daran interessiert ist, Probleme lösen zu wollen. Oder muss man es einfach akzeptieren, dass in unserer Gesellschaft das Wegsehen zur Tugend erhoben wird. Diese Initiative zeigt wieder einmal deutlich, wie billig man sich in Szene setzen und rühmen darf Gutes zu tun, ohne dass ein tatsächliches Problem auch nur ansatzweise zu lösen versucht wurde. Gleichzeitig bin ich auch zuversichtlich, dass es mehr Leute gibt, die, wie Sie, sich mit der Umwelt auseinander setzen. Wie auch immer Sie stimmen werden, gehen Sie bitte hin.

    • Hansli sagt:

      Das Grundproblem nicht, aber viele würden noch leben. Mir genügt bereits ein Leben. Zudem ist der Sportschütze gar nicht betroffen. Und warum man Sportshciessen mit einem Militärgewehr betreiben muss, verstehe ich nicht.

      • „Hansli“ will „Hansli“ bleiben und nicht „Hans“ werden. Über die Unfähigkeit der Männer zwischen 30 und 50 Verantwortung zu übernehmen haben sich schon viele Frauen beklagt. Wer für eine Waffe keine Verantwortung tragen will, der will auch für Kinder keine übernehmen, weil er noch „eine Weiterbildung“ machen will.
        „Hansli“ wird wohl auch noch eine „Weiterbildung“ machen. Stimmts? oder hat Hansli schon Familie? Und warum ist er dann kein „Hans“?

      • Gian sagt:

        Ich erlaube mit sie beim Name „Hans“ anzusprechen. Dies aus Respekt vor ihnen.
        Wie wollen sie das wissen?
        Können sie mir vielleicht sagen, wie viele Selbstmorde es gegeben hat, obwohl es eine oder mehrere Waffen vorhanden waren, die nicht benutzt wurden?
        Irrtum
        Auch die Sportschützen und die Jäger sind davon betroffen. Es wird immer nur über die Armeewaffen gesprochen. Es geht insgesamt nicht nur um die Armeewaffen. Ebenso betroffen sind die Sportschützen und die Jäger.
        Ein sportlicher Wettkampf kann durchaus mit einer militärischen Waffe durchgeführt werden. Dies ist bei uns und vielen anderen Ländern seit über 150 Jahren der Fall.
        z.B. Biathlon stammt direkt von militärischen Wettkämpfen ab. Vor den 1960er Jahren mit Grosskaliber. Seither im Kleinkaliber.
        Gruss Gian

      • Roman Günter sagt:

        @Hansli – Das ist das wirkliche Killerargument – die Rettung auch nur schon eines Lebens. Was will man schon dagegen halten können.
        Nur, sobald die Initiative angenommen ist, lehnen sich 99,9% der Befürworter selbstgefällig zurück und beglückwünschen sich gegenseitig, wie Toll und Human und Aufgeklärt sie sind. Schon während wir hier diskutieren, werden Frauen und Kinder geschlagen. Sie hören Kinder weinen in der Nachbarschaft und sagen sich, das wird schon wieder, geht mich ja nichts an. Die Polizei wird sagen, da können wir nichts tun, solange kein Gesetz verletzt wurde. Und erscheint mal wieder ein Fall in der Zeitung, sagen die Nachbaren, da hätte vielleicht etwas getan werden müssen. Und wieviele von der „Norm“ abweichende Menschen werden von der eigenen Familie in den Suizid getrieben? Wieviele Kinder werden durch übertriebene Ansprüche ihrer Eltern regelrecht gefoltert? Wird nach all den sinnlosen Morde und Selbsttötungen dann eine Waffe abgefeuert, erst dann wir wieder geschrien, „…wenn auch nur schon ein Leben gerettet werden kann!“
        Für mich bedeutet diese Initiative ein sicheres Zeichen für eine Gesellschaft, welche nicht mehr der Realität zurecht kommt.

    • Lieber Gian. Danke für dieses Statement, solche Geschichten sind halt medial wenig „sexy“. Wer sie als Mann erzählt wird schnell mal als „Weichei“, „Frauenhasser“ oder „Jammerlappen“ verschrien. Friedrich Schiller, der Autor der Räuber und des „Wilhelm Tell“ hat über solche Probleme nachgedacht. Es geht um den „Verbrecher aus verlorener Ehre“. Die Ex-Frau hat diesem Mann die „Ehre“ abgeschnitten, sie hat ihn „seelisch erdrosselt“. Die „Ehre“ des Mannes ist heute kein Rechtsgut mehr, wohl aber „Kindswohl“ und „Prävention sexuellen Missbrauchs“. Dieser Mann konnte nur noch mit einem „Verbrechen“ (Selbstmord) seine „Ehre“ retten. Wer einmal unter der falschen Anklage des „sexuellen Missbrauchs“ gestanden hat, der weiss, was das mit einem anstellt. Ich weiss wovon ich spreche und habe alles einem geschickten Rechtsanwalt und einer überdurchschnittlichen Ehegefährtin zu danken. Aber selbst in dieser Situation hätte ich mich wohl eher erhängt oder vor den Zug geworfen als die Taschenmunition geöffnet.

  • Tschannen Werner sagt:

    nach den Kommentare die ich hier lese, werden Herr und Frau Schweizer fast jeden Tag mit einer Waffe bedroht!
    Ich wuchs mit Waffen auf. Vatter war Wildhüter, Opa Grenzwächter. Wir hatten immer Waffen im Haus und ich hab jetzt noch meine Waffen im Haus. Fühle ich mich deswegen sicherer? Nein! Aber Angst habe ich auch keine. Ich hab auch keine Angst von der Möglichkeit das ich selbst mal Opfer einer Schusswaffe werde. Ich werde auch nicht weniger Angst haben nachdem diese Initiative angenommen worden ist. Denn diese Initiative wird NICHTS ändern. Ausser das wieder ein paar lose Gesetze mehr Existieren die vom breiten Volke akzeptiert wird und vom Rest umgangen. Wenn diese Waffeninitiative angenommen wird zeigt sich nur wieder wie seltsam das Schweizervolk abstimmt da von einem Jahr das Verbot von Kriegsmaterial-Exporten abgelehnt wurde! Emotionen habenn bei Abstimmungen nichts verloren werden aber von Links wie Rechts gebraucht um den ,,mündigen,, Wähler die Stimmen abzuluchsen.

    • Hansli sagt:

      Mein Ja lässt rein rational erklären. Zu viele unnötige Tote.

      • Tschannen Werner sagt:

        Wie Ratioanal der Zusammenhang zwischen tote Leute und der neuen Initiative ist sei dahingestellt lieber Hansli.
        Wenn man ein Jahr später sieht das die Anzahl Tote nicht zurückgegangen ist, schreit kein Hahn mehr nach einem neuen Gesetz. Wie haben sie bei der Waffenexport Initiative entschieden?

      • Roland Moser sagt:

        Dann verbiete den Fussgängerstreifen, der kann auch nichts dafür, dass auf ihm Leute getötet werden.

      • tobe or not tobe sagt:

        Klar ist der Zusammenhang zwischen toten Leuten und Waffengesetzt ist klar herbeigerissen und schwer zu vergleichen. Doch die Tatsache das jedes Land der Welt eigentlich noch weitere Schritte gehen sollte, doch da sind 7 Millionen Schweizer ein Tropfen auf den heissen Stein.

        Wie die Wellen die ein Stein im Wasser schlägt, kann auch ein Land wie die Schweiz etwas ins Rollen bringen, haben wir ja immer wieder bewiesen. Doch solange RUAG und Co. uns wirtschaftlich Erpressen, wird auch unsere Regierung mit Blut an den Händen leben müssen.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    off topic:

    Wir haben doch kürzlich im Bl0g darüber gesprochen, welche Berufe sich gut eignen, um Teilzeit zu arbeiten. Ich sagte damals, dass meiner Meinung nach der Beruf des Piloten dazu gut geeignet sei, genauso wie der Beruf des Flight-Attendant.

    Dem wurde widersprochen, unter anderem, weil dieser Beruf hohe Professionalität fordere und deshalb nicht in Teilzeit ausgeübt werden könne. Dass die hohe Professionalität gegeben sein muss, ist auch meine Meinung, die Anforderungen sind ernorm. Trotzdem ist es offenbar gut möglich, diesen Anforderungen auch teilzeitlich zu genügen. Wie der Zeitung „Sonntag“ zu entnehmen ist, arbeiten viele Swiss Piloten in Teilzeit, der Sicherheit tut das keinen Abbruch. Die Checks im Simulator müssen so oder so gemacht werden, also alles unter Kontrolle. Deshalb ist es auch gut möglich, dass die Teilzeitarbeit genutzt wird, um die Kinder zu betreuen, das ist genauso eine Herausforderung, wie in der Freizeit noch Lokiführer zu sein, so wie einer der Swiss Piloten das tut, unter anderem.

  • mostindianer sagt:

    wer den 1000. kommentar in diesem blog schreibt, darf zur belohnung am diesjährigen knabenschiessen in einer öffentlichen rede erklären, warum die initiative abgelehnt bzw. angenommen wurde…
    😉
    nein im ernst: es ist zeit, den faden abzuschneiden, hier kommt ja nichts mehr neues.

    • fufi sagt:

      @Mostinidianer
      Bemühe mich redlich!
      🙂

      • fufi sagt:

        @mostinidianer

        Hab’s im Phall geschafft!

      • mostindianer sagt:

        rekordverdächtig.
        was werden sie den schiessenden knaben (und mädchen) sagen?
        😎

      • fufi sagt:

        @mostindianer

        Zunächst: war Zufall, hab mich beim Stand von 999 Kommentaren eingebloggt!

        Was ich sagen werde?
        Vielleicht an die Schlechten: Keine Sorge, war auch ein miserabler Schütze und hab’s trotzdem zu nichts gebracht!
        Vielleicht an die Guten: So, jetzt habt ihr euren Spass gehabt!
        Jedenfalls: Was immer ich sagen werde, s’wird entweder von der einen oder der anderen Seite kritisiert.
        Werde mir diese „CHILBI“ glaub nicht antun!
        😉

  • Hansli sagt:

    @alle Selbstverteidiger Ein Pfefferspray würde genügen. Dazu brauche ich keine tödliche Waffe.

    Was haltet ihr von Leuten die wie bereits geschrieben ihre Waffen nach Ex-Jugoslawien verkauft haben? Warum wurde da nichts unternommen? Jede Waffe wurde einmal Legal verkauft. Genauso hat sich die italienische Mafia bewaffnet.

    Was haltet ihr von Leuten die im Wald herumballern? Ein solcher Idiot hat mich einmal fasst abgeknallt.

    Ist ein Amoklauf wie in Zug ein Kollateralschaden? Genauso wie die vielen Selbstmörder?

  • tobe or not tobe sagt:

    Ihr macht euch erst jetzt enen Kopf, während Schweizer Präzisionswaffen und Kriegsmaterial rund um die WElt Leute töten…..

    Das ist genau die schizophrene Geselllschaft….. erst reagieren wenns vor dem Haus steht!!!

  • heidi reiff sagt:

    @ Jimmy Muff

    Danke für Ihre Info

    War in der Schule schon immer eine Niete im Fach Geographie, ich trags mit Fassung, schöner Tag noch 🙂

  • Chicken sagt:

    1. Was sollte der Kommentar mit dem Ausländer im Artikel? Den fand ich ja total daneben?!
    2. Waffen gehören nicht in den Privatbesitz, wenn sie eigentlich für die Verteidigung des Landes gedacht sind, meine Meinung.

    • Alex sagt:

      @Chicken

      Zu Punkt 2: Das Stgw 90 wovon ich ausgehe, dass Sie meinen, welches jedoch u.a. auch bei uns sportlich geschossen wird bsp. eidg Feldschiessen scheint Sie nicht weiter zu stören! Nur weil eine Waffe wie bsp. eben das Stgw 90 militärisch genützt wird, was spricht dagegen sie auch sportlich einzusetzen? Auch eine Faustfeuerwaffe kann militärisch genutzt werden bsp. Pistole 75 aber auch hier sehe ich keinen Grund was dagegen spricht diese Waffe auch zivil/privat im Schützenverein zu benutzen um damit zu schiessen. Es spricht auch nichts dagegen solche Waffen im Privatbesitz zu haben, denn im Prinzip rein theoretisch gesehen, kann fast jede moderne Faustfeuerwaffe oder moderne Langwaffe militärisch genutzt werden, alles eine Sache der Betrachtungsweise.

      • Silvia sagt:

        Wenn die Waffe zur Landesverteidigung gedacht ist, gibt es keinen Grund, diese den Soldaten oder ehemaligen Soldaten mit nach hause zu geben. Waffen gehören ins Zeughaus oder verschrottet. Kaum vorstellbar, was mit all den Waffen passiert, die auf offiziellen oder sonstigen Kanälen exportiert werden. Sportschützen, Jäger und Sammler müssen sich halt für ihr Hobby registrieren lassen und einen Eignungstest abliefern. (Auch Autofahren darf man nicht ohne bestandene Prüfung)

  • markus rast sagt:

    Sicherheit durch Waffenbesitz – ein Trugschluss!

    Ein Argument des bewaffneten Teils der Bevoelkerung ist, sich beispielsweise gegen Einbrecher zu wehren. In so einem Fall gibt es nun mehrere Moeglichkeiten:

    1. Der Einbrecher ist selber unbewaffnet.
    In diesem Fall zieht der waffenbesitzende Eigentuemer sehr wahrscheinlich immer den kuerzeren und wird vielleicht einer gefaengnisstrafe ins Auge sehen muessen, wenn er von der Schusswaffe Gebrauch macht, aber ganz sicher ist er seine Waffe los. (z.B.Wirt in Therwil! ) Selbst Polizisten werden bestraft, wenn in einem solchen Fall von der Schusswaffe Gebrauch gemacht wird.
    Die Frage stellt sich in diesem Fall, ob der Einbrecher nicht auch durch das blosse ertappt werden (ohne Waffe in der Hand) in die Flucht geschlagen wuerde? Ich denke ja.
    In diesem Fall also ist man als bewaffneter Verteidiger immer der Verlierer.
    Als nicht bewaffnetes Opfer eines Einbruchs, wird die Versicherung den Schaden ersetzen.
    What’s your choice?

    2. Der Einbrecher ist selbst bewaffnet.
    Wer einem bewaffneten Einbrecher mit einer Waffe entgegentritt, versetzt diesen zwangslaeufig in Zugzwang. Die Wahrscheinlichkeit, dass er von seiner Waffe Gebrauch machen wird, ist um ein Mehrfaches erhoeht und damit auch die eigene Bedrohungslage.
    Wer ruecksichtlos auf den Einbrecher schiesst hat eine groessere Ueberlebenschance, nur wird ein Teil dieses Ueberlebens hoechstwahrscheinlich in einem Gefaengnis stattfinden, da Notwehr in diesem Fall sicher nicht gegeben ist.

    Wie ich es drehe und wende, als Waffenbesitzer bin ich immer der Verlierer.

    • Thomas sagt:

      Um dir eine klare Antwort zu geben, klar NEIN. Du bist nicht mit der Waffe nicht der Verlierer. Siehe BGE Urteil 6P.66/2000

      Ein Mann wurde von einem Fremden als „Porsche Arschloch“ beschimpft, was dieser nicht auf sich beruhen liess und den Mann zur Rede stellte. Dieser gebärdete sich weiter aggressiv und drohte mit einer Bierdose welche auf seinem Kopf zerbarst. Darauf zog das Opfer den Revolver und forderte den Gegner auf sich zurückzuziehen. Vergebens das Opfer konnte sich aus baulichen Gründen nicht selber zurückziehen wurde aber weiter bedrängt, worauf es zur direkten Schussabgabe mit Short-Stop Munition gekommen ist.
      Die Polizei sprach wie immer von übertriebener Notwehr, das Opfer wurde vom Bundesgericht freigesprochen, die Schussabgabe war rechtens.

      • tobe or not tobe sagt:

        Du bist einfach nur krank im Kopf sorry… Durch eine beschimpfung als ARSCHLOCH gibt es eine Halbtoten? Nur weil der dachte ja wart nur ich hab einen Revolver und geil drauf sind den mal benützen zu dürfen.

        Freispruch ist richtig, den ein Arschloch rutscht jedem mal raus und wenn jemand zurückkommt mit ner Waffe….Sorrryyyy zuviel Hollywood zuwenig Eier

      • Thomas sagt:

        Du hast wohl nicht richtig gelesen. Der Mann wurde durch eine Bierdose am Kopf bedroht. Ein Schlag am Kopf kann zu lebenslänglichen Gehirnschäden führen, deswegen hatte der Schütze direkt geschossen.

        Ausserdem wurde er verbal provoziert: „Er komme dran, er werde ihm die Waffe in den Arsch stecken, dass er fliege“.

        Ansonsten empfehle ich einmal Literatur zum Thema „Castle Doctrine“.

      • fufi sagt:

        Thomas:

        Eine Bier-DOSE zerbarst?
        Dose? Aus ALU? zerbarst?
        FLASCHE?!?

        🙁

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das ist dein Fehler, Thomas, wenn die falschen Schlüsse gezogen werden, du hast zuwenig gesagt darüber. Es war eben viel mehr als eine Beschimpfung, es war eine reale Bedrohung, die das BG dann entsprechend berücksichtigt hat. Die Abgrenzung zwischen Notwehr und Notwehrexzess ist manchmal sehr schwierig, dass die Polizei das im ersten Moment nicht sauber trennen kann, liegt auf der Hand.

      • Christoph sagt:

        tobe or not tobe hat den Text sehr selektiv gelesen – Leuten wie ihm sollte man tatsächlich keine Schusswaffe anvertrauen.
        Wenn das Bundesgericht entscheidet, dass die Notwehr mittels Schusswaffe gerechtfertigt war, dann war das auch so. Nebenbei bemerkt, es gibt viele Schwarzgurtträger, die im Strassenkampf verprügelt wurden. Mit Eiern hat das nichts zu tun.
        Mir scheint sowieso, dass sich die meisten Befürworter der Initiative weder mit Waffen, der Gewalt an sich, noch mit ihren Mitmenschen gut auskennen. Die Gewalt wir bei einer Annahme der Initiative eher zu- als abnehmen.
        Wer mit einer Waffe droht, ist derart überlegen, dass er sie kaum benutzen muss, um sich durchzusetzen. Bei anderen Werkzeugen sieht das anders aus.
        Wenn ich jetzt ein Räuber wäre, dann würde ich mit der Schusswaffe hinter einer Ecke hervortreten und Geld fordern. Die Chance es zu bekommen, sind sehr hoch. Dasselbe mit einem Baseballschläger sähe ganz anders aus. Da würd ich erst zwei- dreimal draufhauen und dann das Geld nehmen. Das wäre sicherer für mich.

      • Thomas sagt:

        Beim Bier gibt es nur Alu oder Glas, beides tut weh am Kopf.

        Wie hätten Sie es den gerne, mit Heineken oder Feldschlösschen, vielleicht ein Jonny Walker Red Label?

      • hausmannus sagt:

        @Christoph: „Wer mit einer Waffe droht, ist derart überlegen, dass er sie kaum benutzen muss“ – Das ist ja gerade das Problem: Je mehr Waffen im Umlauf sind, desto grösser ist die Gefahr, dass sich Bewaffnete gegenüberstehen. Und dann muss einer von beiden auch den Abzug betätigen. Nennt man „Aufrüsten“ und „Eskalation“ und führt in der Regel zu weit grösseren Problemen als vermutet. Ganz abgesehen von „Irrtümern“: Ouh, der hat so eine Handbewegung gemacht, dachte der holt jetzt sein Schiesseisen hervor, hab ihm dann halt in die Brust geschossen“. Lehrt man auch in jedem Selbstverteidigungskurs.

      • tobe or not tobe sagt:

        Sorry kenne leider viel so halbstarke die eine Knarre zu Hause haben. Wurden paar mal verprügelt und denke nun, „american way of live“ den nächsten, den streck ich nieder…

        Haben sie dies mal Live erlebt? Ich leider und bin nicht scharf auf ein weiteres mal sowas zuzuschauen. Doch es war ein Waffennarr der alles verlohren hatte.. Ja so kanns gehen

        Der Amok schütze von Deutschland, Timo hies doch der noch: War der nicht auch in einem Schützenverein?? Mit seinem Vater das Leben lang? Also sehen sie der Unterschied zwischen Normalbürgern mit Waffen und Leuten mit krimineller Energies ist schwindend gering, denn wer eine Waffe hat benutzt sie..

        Aber eben schön zu sehen wie man rasch in eine Schublade gesteckt wird.

        Ich werde nie eine Waffe haben auch mit Kampfausbildung bin ich der friedlichste Mensch und hatte nie Probleme, weder mit Ausländern noch mit Schweizern.

    • hausmannus sagt:

      Thomas, Sie haben eine der sehr seltenen Situationen, in denen Notwehr gegeben war, gefunden. Gratuliere. Das Missverhältnis zwischen echter und vermeintlicher Notwehr ist allerdings frappant. Da waren in den letzten Jahren mehrere Fälle, auch von Polizisten, die Tätern hinterher schossen. Da ist praktisch kein Einziger damit durchgekommen. Schussabgabe ist ein Ultima Ratio – und so soll es bitte auch bleiben.

      • Thomas sagt:

        Also wenn die Polizei auf einen flüchtenden Täter schiesst würde ich an seiner Stelle jederzeit einen guten Anwalt nehmen.
        Sieh BGE 111 IV 113: Schusswaffeneinsatz der Polizei

        Anlässlich einer Kontrolle wurde durch einen Polizisten ein Audi quattro angehalten und der Fahrer aufgefordert die Papiere zu zeigen. Dieser suchte die Papiere vergebens und gab plötzlich Gas und fuhr weg. Der Polizist hiterher und schoss mehrmals auf die Pneus vom Auto ohne Erfolg. Dannach zielte er auf die Fahrertüre und traf den Fahrer am Arm und die Bgleiterin am Oberschenkel.

        Fazit: Die Schussabgabe auf die Pneus war in Ordnung, nicht jedoch die Treffer auf die Insassen, besonders auf den Beifahrer. Die Beschwerde des Prokurators wurde abgewiesen.

        Eben sehen Sie hier liegt der Unterschied!

      • markus rast sagt:

        Das Thema Notwehr scheint mir hier genuegend diskutiert, und es wird von Fall zu Fall entschieden werden.
        In allen genannten Faellen hatte der „Taeter“ selber keine Schusswaffe.
        Wie sieht es aber aus mit der Gewalteskalation wenn „das Opfer“(zur Verteidigung) und „der Taeter“(zur Machtdemonstration und Verteidigung) eine Schusswaffe auf sich tragen? 100% wird die Situation blutiger enden als wenn das Opfer wehrlos ist. Wie schon im ersten Text erwaehnt, hat man als „Opfer“ nur dann eine Chance wenn man zuerst und reucksichtslos drauflosschiesst. Genau das wird beim Prozess aber ein Riesenproblem.
        Was ich eigentlich sagen will: Zu glauben, mit dem Herumwedeln einer Pistole die persoenliche Sicherheit zu erhoehen ist naiv und lebensgefaehrlich.
        think about it

      • Christoph sagt:

        @hausmannus
        Nein, das ist eben gerade nicht das Problem. Zum einen ist es, bis auf seltene Fälle, niemandem erlaubt eine Waffe mit sich zu führen. Bad Guys kümmert das allerdings nicht, weshalb ich auch ein Beispiel aus diesem Bereich gewählt habe.
        Wenn sie einer Schusswaffe in den Lauf sehen, ist es bereits zu spät um zu reagieren. Egal wie trainiert sie sind, sie sind der Verlierer, auch wenn sie selbst ein Schiesseisen einstecken haben. Damit könnten sie aber den fliehenden Dieb niederstrecken. Würde jeder eine Waffe mit sich führen, würde es darauf hinauslaufen, dass in diesem Beispiel der böse Bube sein Opfer gleich tötet. Hier stellt sich dann aber die Frage, ob der Einsatz einer Schusswaffe sinnvoll wäre, da der Knall unweigerlich Aufmerksamkeit auf sich zieht und die Beweisführung durch die Polizei dann recht einfach ist. Hätten alle Waffen mit sich rumtragen, käme es vielleicht zu mehr Duellen, wie es beispielsweise in Mexiko der Fall ist. Allerdings ist das eher eine Frage der gesellschaftlichen Werte, die sich ja immer noch sehr stark voneinander unterscheiden.
        Wer in einer solchen Gesellschaft jemanden überfallen möchte, wird das Messer wählen und erst zustechen.
        Davon sind wir wir hierzulande aber sehr weit entfernt. Unter anderem auch deswegen, weil die Schussaffe seit Generationen in fast jedem Haushalt zu finden ist und der Umgang damit gelehrt und trainiert wird.

        @tobe or not tobe
        Ich habe bisher noch keinen Erschossenen gesehen, aber dafür vier Erschlagene. Ich glaube nicht, dass ihre Erfahrung die meine überwiegt. Kein einziger Waffennarr, alles normale Arbeiter, Schulden bei der Mafia, konnten nicht bezahlen, zack, Beil über die Rübe. Die Polizei kam jeweils erst die Leichen abholen, wenn die Verwandten oder der Hausmeister diese an der Strasse deponierte. Obwohl alle genau wussten wer der Täter war, traute sich niemand ihn zu verpfeiffen. Sie sehen, es gibt verschiedene Erfahrungen die man im Leben machen kann.

        Ja, sie haben den Text selektiv gelesen und sich gleich emotional in etwas hineingesteigert. Deshalb würde ich ihnen keine Schusswaffe anvertrauen. Dass bisher nichts passiert ist, heisst nicht, dass es auch in Zukunft so bleibt. Wie heisst es doch jeweils in den Zeitungsartikeln? Er war immer ganz nett. Ich will ihnen nicht unterstellen, dass sie mal „so einer“ werden, ums Himmels Willen, aber die Möglichkeit ist bei jedem Menschen gegeben.
        Ich betreibe auch Kampfsport, Schusswaffen sind *wäh*, aber dennoch interessant. Gerade als im Kampf ausgebildeter, sollten sie wissen, wie viele Möglichkeiten es gibt, jemanden auch mit blossen Händen zu töten.

        Ein Krieger geht jedem Kampf womöglich aus dem Weg, tut es aber richtig und konsequent, wenn keine andere Möglichkeit mehr besteht. Er trainiert für die ganz seltenen, womöglich nie eintretenden, Fälle. Der Kämpfer trainiert fürs kämpfen. Auch wenn es vermeidbar wäre. Wobei hier nicht nur physische, sondern auch psychische Gewalt darunter fällt. Von den Möglichkeiten jemanden auf dem Rechtsweg das Leben zu vergällen, will ich der Einfachheit halber, nicht vertiefen. Friedlich und friedlich ist eben nicht dasselbe.

        Allgemein:
        Waffen haben mit Gewalt an sich nichts zu tun. Sie sind ein dafür geschaffenes Werkzeug. Nicht jeder ist geeignet eine Waffe anvertraut zu bekommen, aber konsequenterweise müsste man für alles und jedes, das jemand anderem schaden könnte, einen Bedürfnisnachweis erbringen.
        Sie wollen ein Präservativ kaufen? Woher soll der Verkäufer wissen, dass sie keine Vergewaltigung planen? Sie kaufen eine Schachtel Pralinen? Vielleicht wollen sie die einem schokoliebhabenden, alten und reichen, aber an Diabetes erkranktem, Erbonkel schenken?

    • Thomas sagt:

      Vielleicht ist es in einem anderen Zusammenhang nicht ein „Porscharschloch“ welches sich wehrt sondern eine „Juden…“ oder eine „Schwarze Nutte“ etc. welche beleidigt wird.

      Was ist wenn der betreffende dann anhält und den Pöbler zur Rede stellen will? Vielleicht sind es dann 2 oder 10 Personen welche gegenüber stehen und das Opfer in eine Sackgasse drängen.

      Kommen Sie dann auch mit dem Pfefferspray Argument? Nach der Annahme der Initative wird nur noch Sport Jagd und Sammeln akzeptiert nicht jedoch Verteidigung.

    • Thomas sagt:

      Wenn du mich fragst, in den USA werden deswegen keine Waffengesetze verschärft. That’s crazy, but that’s an American World!

      Schau, du kannst die Welt aus der Schweiz heraus nicht verändern, wir sind einfach zu klein um das „Böse“ aus der Welt zu schaffen.

    • Katharina sagt:

      der skandal, der da kommt ist folgender:

      sie ist kongressabgeordnete.

      wo waren die fuer solche leute ueblichen schutzleute des secret service?

      • Thomi Horath sagt:

        Hey Katharina! Sehr gute Frage! Manchmal sind die Schutzleute extra woanders hinkommandiert, damit nichts dazwischen kommt. So wie bei NORAD am 11.9.2001. Greetings! 😡

      • Thomi Horath sagt:

        Sorry, die smilies werden hier vom Mammablog total verunstaltet. Es hätte so aussehen sollen: “ : x „

  • roli sagt:

    ehrlich mal

    in meinen letzten WKs (und die sind – im gegensatz wohl zu manchem schreiber hier – noch nicht so lange her) hatte ich schon drogenabhängige als wachtmeister… (denen gab unsere stolze armee frisch fröhlich das kommando über eine panzerhaubitze…)

    in den letzten tagen war der wachtmeister dann plötzlich weg – von der polizei abgeführt…

    ich hab in diesen wks leute gesehen, denen würd ich auf keinen fall auch nur einen sparschäler in der küche anvertrauen – warum dann erst eine waffe?

    die soldaten der schweizer armee sind ja sogar so anständig – deren general stalkte sogar seine eigene ex-frau

    als kürzlich eine photo von hashim thaci aus der zeit des kosovokrieges in einer schweizer zeitung erschien, was hielt da sein uck – soldat für eine waffe in der hand? ein schweizer stgw

    ich kenne nicht zu wenig leute, die nach dem militärdienst ihre waffe erwarben, um sie dann „bekannten“ weiterzuverkaufen… das sind alle „gute schweizer bürger“

    man weiss, was da alles passiert, die politik verschliesst hier aber die augen

    für mich ist klar, wie ich bei dieser initiative abstimme – wir sind nicht darauf angewiesen, diese waffen idioten mit nach hause zu geben…

    gute nacht miteinander

  • heidi reiff sagt:

    PS. Grüsse noch von Mao Tse tung , der Hitler von China ein Dispot, brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.

  • Joe sagt:

    Dies hier ist Herrn Heinz Schenk gewidmet:

    «Und d’Lüt wären umegsprunge
    I dr Angscht um Hab und Guet
    Hätte gmeint s’heig eine Füür gleit
    Hätte ds Sturmgwehr gno ir Wuet
    Alls hätt brüelet: Wär isch tschuld?
    Ds ganze Land i eim Tumult
    Dass me gschosse hätt uf d’Bundesrät am Rednerpult»

    von Mani Matter (Visionär und Liedermacher)

    Für mich denke ich: JA an der Urne und die Flinten ins Zeughaus.

  • Thomas sagt:

    Die Chinesen warten jetzt bis die Europäer abgerüstet und ausgepumpt sind, während ihre Bevölkerung inoffiziell das vermutlich grösste private Waffenarsenal aufgebaut hat.

    Ab und an kommt dennoch etwas an die Öffentlichkeit, etwa wenn innerhalb von 3 Monaten über 330’000 Waffen konfisziert werden.

    Der Chinese ist eben schlauer als wir denken!

    http://edition.cnn.com/2001/WORLD/asiapcf/east/06/12/china.guns/index.html

    • Katharina sagt:

      Ach die chinesen. wir werten einfach den dollar ab, dann sind ihre kreditbriefe nichts mehr wert und sie sind pleite.

    • Widerspenstige sagt:

      Die Chinesen sind sehr schlau – wenigstens die Regierung hat ihre Mia. von BewohnerInnen hart im Griff. Und diese Chinesische Regierung wird die Weltmacht nicht mit Waffengewalt erobern, sondern durch Handesverträge und jetzt gerade passiert durch Sanierung marroder Banken in Europa. Sie investieren ihren Yen gut und erobern die Welt auf diese Art. Die Kriege finden nicht mehr mit Waffen sondern durch Handelsverträge und im Internet statt. So ein Unsinn, wirklich, Thomas!

      • Alex sagt:

        Ach voher wissen Sie das mit China? Schon vergessen, das China jederzeit bereit ist, Taiwan u.a auch militärisch anzugreifen? Ihnen ist wohl entgangen, dass gerade China in den letzten Jahren militärisch massiv aufgerüstet hat und militärisch immer noch aufrüstet. China baut geraden einen neuen Flugzeugträger http://defensetech.org/2010/12/31/china-could-field-its-first-carrier-in-2011/ und plant nebenbei ein neues Kampfflugzeug, siehe hier http://defensetech.org/2010/12/31/j-20-vs-f-35-one-analysts-perspective/ Wenn Sie glauben das China seine Interessen heute und zukünftig nicht auch fa mit militärischer Gewalt wird durchsetzen falls China es für nötig erachtet, dann glauben Sie auch das Zitronenfalter Zitronen falten.

      • Katharina sagt:

        Also, ich habe ehrlich gesagt Angst vor China, Widerspenstige. dies weil ich deren regierungssystem nicht traue. und wie sie mit den eigenen leuten umgehen.

      • Henri sagt:

        China wird die Welt erobern, militärisch oder wirtschaftlich, je nachdem was zuerst klappt – irgendwann – und ich tendiere zur wirtschaftlichen Variante, da wir alle ja in unserer „Geiz ist geil“-Manie dafür sorgen, dass Schritt für Schritt sämtliche Produktion dorthin verschoben wird und dumm genug sind, das gut zu finden.
        Das ist aber nicht das Schlimmste – der Knowhow-Transfer sowohl auf Ebene Fertigung wie auch auf Ebene Projekt (wie organisiert man eine Firma, damit sie funktionierende Produkte herstellen und liefern kann) wird dafür sorgen, dass uns am Ende die Welt um die Ohren fliegt und wir nicht mal mehr genug Geld haben werden, das billigste Billige zu kaufen.

        Ähh, was war das Thema?

      • Widerspenstige sagt:

        Alex, die Chinesen werden niemals so dumm sein und am Ast sägen, worauf sie selber sitzen. Das chinesische Denken ist dem westlichen Denken fremd und es kann unter keinen Umständen so wie Sie es darzulegen versuchen, ausgelegt werden. Die Strategie der Chinesischen Regierung liegt auf verschiedenen Standbeinen nach Europa, Afrika und den USA. Dass sie sich gegen die ASIAN Tigerstaaten wappnen ist ganz normal. Wieso sollten sie weniger Waffen besitzen als wir im Westen hier? Aber wir unterstützen hier diese von Ihnen befürchteten Pläne nur, indem wir fleissig und ohne gross zu überlegen Produkte ‚Made in China‘ im Ausverkauf posten und gerade jetzt wieder auf ‚Schäppchenjagd in den Shoppingcenter‘ gehen. Diese Zusammenhänge sind leider noch nicht allen KonsumentInnen klar. Also schüren Sie nicht eine difuse Angst vor einem bewaffneten China, wenn wi mit unserem naiven Kaufverhalten indirekt dazu beitragen.

        Ja, Katharina, wir sollten unser Kaufverhalten ändern, dann müssten wir auch nicht Angst vor einer Übermacht aus China haben. Die bisherigen und laufend abgeschlossenen Handelsverträge unserer westlichen Staaten und auch der USA mit China tragen dazu bei. Es liegt an jedem einzelnen von uns, ob wir uns bis auf die Zähne bewaffnen wollen oder ob wir Umdenken wollen. Ganz einfache Sache im Prinzip.

      • Henri sagt:

        @Widerspenstige 8. Januar 2011 um 23:52

        Nein ist keine einfache Sache – manche Produkte findet man nur noch „Made ich CN“.

        Habe letztens eine Hülle für Bettinhalt gesucht – in allen Warenhäusern nur: CN

        Pfannen: Kuhn-Rikon ist mittlerweile auch „Made in CN“.

      • Katharina sagt:

        Ich fand immer, dass der ‚most favorable trade partner‘ Status, den Clinton mit China aushandelte, schlussendlich den USA selber schadete, indem die Produktionsstaetten hier wegradiert wurden und mittelgrosse (und sehr schoene) staedte hier inzwischen zu geisterstaedten wurden.

        aber leute wie der greenspan finden ja, wir wuerden das alles nicht verstehen und die new economy sei die zukunft.

        hatten wir ja gesehen neulich mit dem schuldenberg und diversen implosionen.

        nur:

        ohne den grossen absatzmarkt hier steht china nirgendwo. der ist bedeutend groesser als europa, koennen sie ja nachschauen gehen.

        indem die usa von den chinesen geld in USD leihen, bauen sie eine doppelte abhaengikeit chinas auf,

        einerseist geht der absatz weiter und
        andererseits, wenn die wirtschaft hier stottert, kann die waehrung abgewertet werden womit china effektiv teil ihrer holdings in (vergebenen) krediten verlieren.

        die amis machten das ja frueher schon.

        nur:

        wuerde der USD als leitwaehrung ersetzt, stuende die US schlechter da.

        Was China zugute gehalten werden kann, ist, dass die sehr langfristig denken und sie haben ein problem geloest: hunger.
        unsere politiker machen zumindest den anschein, die langfristige perspektive verloren zu haben.

        Aber es stimmt halt schon, wir koennen mit unserem konsumverhalten etwas steuern. Nur: ich musste vor ein paar monaten mein laptop ersetzen und wollte eines meiner lieblingsmarke (HP), ging zu Best Buys und sah eines das mir gefaellt.

        Dachte die kommen von hier, zumindest in der endzusammensetzung.

        Nein. Da stand dann irgendwo ganz klein das ding kam fix und fertig verpackt aus china.

        Da hat henry schon etwas recht.

      • Thomi Horath sagt:

        Liebe Widerspenstige,
        Alex hat recht. China ist nicht einfach so zum Spass seit Jahren daran, eine riesige Armee aufzubauen. Auch die US-Regierung hat Respekt vor dem chinesischen Waffenarsenal…
        Hey, Katharina! Dein Statement hört sich fast so an, als seist Du eine US-Bürgerin! Welcome to Switzerland! 🙂

      • Henri sagt:

        Ist übrigens in der NZZ vom Di 11.01.2011 auf Seite 7 ein guter Artikel zu geau diesem Thema: militärstrategische Implikationen letztlich aufgrund des Knowhow-Transfers.

    • heidi reiff sagt:

      Die sog. gelbe Gefahr = Chinesen gelbe Haut wurde meist kritisch betrachtet, eben Schlitzohren, leider war Kultur gekoppelt mit pechschwarzer Pädagogig das A und O in China, den Babys wurden die Füsse eingebunden, glaub vorwiegend den Mädchen, Gheishas wurden herangezüchtet, der Kotau, das A und O. Ich bin eine urwüchsige Schweizerin, hier in der Schweiz brauchen wir keine Hassprediger, keine Binladen mit Turbans, keine Muhezins, Pedro immer nur dein Geschrei (peter alexander) Pedro ich hol die Polizei, Charles Aznavour – elle va mourir la maman – etwas böse gesagt, sind Männer nicht fähig abzunabeln ? Beim Abnabeln geht es allen Menschen gleich, ob das jetzt von einer Aerztin oder einem Arzt durchgeführt wird. Ich schätze die Schweiz als kleines Land, vergleiche mit Amerika sind absurd, hab da mal kürzlich am TV rumgezapt, eine Aussage eines Historikers, anscheinend war Christof Columbus nicht der Entdecker der neuen Welt = Amerika, ich bin unterwegs meist gedanklich, hoffe wieder mal fündig zu werden mit dem Lied von Jan Garbarek, ein Saxophonist aus Norwegen, der mit Herzblut seine Musik rüberbringt ohne WAFFE UND SCHRITT UND TRITT MIT DEM GEWEHR AUF DEM RUECKEN, das Lied „remember my my darling“ fährt mir mehr ein als päng päng päng päng, blöde Militärparaden brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.

      • Jimmy Muff sagt:

        ähem… Geishas und Kotau gehörten nach Japan. Ist aber ganz in der Nähe.

      • Thomas sagt:

        Die Chinesen bauen schon seit Jahren Waffen wie z.B. SKS in grossen Stückzahlen. SKS haben sie schon 15’000 000 Stk. gebaut, vom Type 63 etwa 6’000’000 Stk. In der People Liberation Army gibt es übrigens sehr wohl Militias und Reserven, wobei man munkelt, dass 10 Millionen Soldaten der Reserve innert nützlicher Frist bewaffnet werden können.

        Das andere grosse Land welches nur wartet bis wir uns selbständig abrüsten und auspumpen ist Russland. Erst kürzlich wurde eine Lieferung von 20’000 Kalashnikov nach Afgahnisten bestätigt. Die warten nur darauf uns von aussen mit ihrer Ware zu beliefern.

        http://en.rian.ru/russia/20101112/161303989.html

      • Katharina sagt:

        China hat ja auch die Atombombe und ist im un sicherheitsrat mit veto recht.

        das mit den russen und afghanistan: die hatten sich in den 80ern dort die finger verbrannt und mussten kleinlaut sich zurueckziehen. immerhin eine recht starke armee und viel naeher als die amis.

        die sagten immer den amis wird es dort gleich gehen wie uns.

        militaerisch ist afghanistan nicht zu loesen. ganz einfach. oder eben nicht.

        @Heidi:

        Columbus schaffte s ja nicht nach amerika (in der ersten expedition) sondern nur in die karibik. aus seefahrer sicht aber doch eine ausserordentliche leistung.

        was nordamerika betrifft, sind die ersten besielder aus zentralasien (mongolei). also selbst die native americans waren von anderso.

        dummerweise kamem dann die europaer (anglosachsen in nordamerika und spanier/portugiesen in meso und suedamerika).

        was geschah: genozid, zertsoerung von kulturen.

        da frage ich mich dann manchmal woher europa so einen anspruch darauf hat, zivilisiert und hochkultur zu sein.

      • Hermann sagt:

        Meine Kinder und ich lieben Katyusha, besonders die original russischen Versionen aus dem zweiten Weltkrieg. Doch die beste ist auf chinesisch: http://www.youtube.com/watch?v=xSf131a0e10

      • oma sagt:

        Halloooooooooooooooooooooooooooooooooooo!
        über was diskutierten hier einige schreiberInnen? wir diskutieren doch oder eine sache die die schweiz betifft und nicht die USA und China und die gelbe gefahr! bleibt doch einfach beim thema und rotzt euch doch anderswo über eure früste der weltlage aus.

  • Rita sagt:

    Achtung Satire!!! **** Ich hab die Lösung: Schenkt jeder Frau eine chice Kleinkaliberpistole, damit sie sich selbst und die schöne Schweiz vor bösen EU-Imperatoren oder ihrem Monsterehemann oder ihrem Monstermami verteidigen kann. Oder einen Bärentöter, Sarah-Palin-Style! Und während alle, wackere Eidgenossen und Eidgenossinnen, bis zu den Zähnen bewaffnet nach dem Feind Ausschau halten, plündern die Banken die Staatskassen, wird alles Bauland an ausländische Investoren verkauft und die ganze Schweiz enteignet. Übrig bleiben nur Millionen verwirrter Schweizer mit Ordonnanzwaffen, die gegenseitig aufeinander losgehen! Juhu, Bürgerkrieg! Let’s party!**** Ende Satire.

    Ehrlich, ich war als Kind auch Opfer häuslicher Gewalt. Erst als ich meinen Vater selbst mit einer Waffe bedroht habe, hörten die Qualen auf. Bewaffnet alle Frauen und bringt ihnen den Umgang mit Schusswaffen bei. So können sich die Frauen in Notwehr wehren und auch das Land verteidigen, wenn tatsächlich die böse EU vor der Türe steht oder halt die Kommunisten oder die Zombie Apokalypse stattfindet.

    • Thomi Horath sagt:

      Warum eigentlich nicht. 🙂 In Israel werden die Frauen auch an der Waffe ausgebildet und es funktioniert.

    • Roland Moser sagt:

      @ Rita

      Hat sich die bedrohte bzw. getötete Ehefrau ihren Mann eigentlich selbst ausgesucht oder wurde sie zwangsverheiratet?

    • Patrick Tigri sagt:

      Vermisch bitte nicht Ernsthaftes (Kindesmissbrauch) und Humoristisches (Zombies).

      Dass Dein Vater zur Besinnung kam durch Deine Bedrohung, freut mich natürlich, ich denke aber, dass das nicht normal ist. Ein bedrohter Mensch wehrt sich, und so hätte Dein Vater auch zurückballern können, irgendwann, Du kannst ja nicht immer mit der Knarre im Anschlag herumlaufen.

  • Heinz Schenk sagt:

    Wer nimmt den Ausländern die Schusswaffen ab, oder erschlägt der Mann mit einem Beil seine Familie.
    ein hoher Offizier sagte einmal ein Land zu verraten beginnt bereits mit einem Bleistift.
    wo beginnen wir unser Land zu verdeidigen. ( Pfefferspray ).

    Trotz einem Ja in der Urne könnt ihr die Unfälle mit Schusswaffen nicht verhüten.
    Einbrüche in Waffengeschäfte ist nicht auszuschliessen Munitionsdepos von der Armee sind eine weitere Gefahr.
    Oder am Eidgenössischen Schützenfest kannst die Waffe von den Personen abholen welche am Mittagstisch sitzen.
    Ja wir sind halt ein freier Staat. Bei uns kann kommen und gehen wer will wir sind ja alle so lieb.
    Liebe Schweizerbürger behaltet die Waffe zu Hause aus Sicherheitsgründen So lange die Kriminellen nicht wissen wann sie bei einem Eibruch einem Gewhrlauf entgegen sehen wird das Risiko für einen Einbruch kleiner.

  • Astrid Lindgren sagt:

    Katharina: Ich bin nicht Talon! Verstanden?

    Hören Sie sofort auf mit Ihren Verdächtigungen auf pseudowissenschaftlicher Schiene. Sie sind leider nicht das Einzige Missbrauchsopfer auf dieser Welt. Würden Sie es toll finden, wenn ich IHRE Geschichte hinterfragen und Sie der Lüge bezichtigen würde? Sie erwarten immer von allen Seiten Verständnis, aber selber habe Sie keinen Funken Feingefühl. Auch Ihnen dürfte es nicht entgangen sein, dass es durchaus männliche Missbrauchsopfer gibt. Unglaublich!

    • Patrick Tigri sagt:

      Astrid, Sie haben dieses Forum gerade in ein Labor verwandelt und uns alle als Versuchskaninchen benutzt. Sie haben im Moment wenig moralische Glaubwürdigkeit, wenn Sie das Verhalten anderer kritisieren.

      Und wie gesagt: Retten Sie die Welt mit Ihrer Hochbegabung, bitte.

      • Astrid Lindgren sagt:

        Patrick Tigri: Talon berichtete, dass er als Kind sexuell missbraucht worden ist und Katharina unterstellt diesem, dass das eine Trollpost von mir ist. Eine solche Reaktion lässt Ihre eigene Missbrauchsgeschichte in einem fragwürdigen Licht erscheinen. Vielleicht schliesst sie einfach von sich auf andere?

        Was meine Pflicht zur Weltrettung angeht, habe ich Ihnen geantwortet bei dem Beitrag Hölle Zweisamkeit.

      • Katharina sagt:

        Ich habe nicht behaupted, dass Sie T. sind.

      • Patrick Tigri sagt:

        Sorry, nicht gesehen. Ich suche sofort.

      • Katharina sagt:

        hab ich schon gemacht, patrick. nichts gefunden.

      • Patrick Tigri sagt:

        Ich schon, und auch geantwortet. Ich bin kein riesiger Polarisator, also für Astrid kein First Class Target. Darum war es nur klein.

      • Katharina sagt:

        wieso soll ich ein polarisator sein? eigentlich ja nur weil ich in einem land lebe, das viele bei euch fuer meschugge halten.

    • Ich könnte die Welt auch retten…

  • Heinz Schenk sagt:

    Das Gesetz gegen Waffengewalt ist so kostspielig dass man dies zur Ablehnung empfehlen muss.
    Bei selbsttötung mit dem Auto werden mehr Menschen umgebracht was aber immer als Unfall deklariert wird.
    Mit unserer Politik steuern wir einem Bürgerkrieg entgegen. Da es immer weniger Bauern gibt haben wir auch zu wenig Mistgabeln um uns zu verteidigen. Der Teror und die Anschläge sind am zunehmen und da bleibt die Schweiz nicht verschont.

    • Marku sagt:

      und dann wollen SIE mit ihrem Sturmgewehr gegen die Al-Kaida in den Krieg ziehen.. wo sind denn Ihrer Meinung nach die ganzen Terroristen, gegen die Sie ein Sturmgewehr brauchen? Ihre Nachbarn? Wollen Sie nicht schon mal vorsorglich da rübergehen und die potentiellen Sprengstoffgürtelträger mit ihrem Sturmgewehr neutralisieren? Für ein schönes, sicheres, angstfreies, selbstgerechtes Schweizerland natürlich. Also für uns beide quasi

  • Peter Roth sagt:

    Was man auch nicht vergessen sollte bei der ganzen Sache.

    Wird das Gesetz angenommen, gibt es mit Garantie eine in der schweizer Geschichte erstmalig stattfindende Enteigung privaten Eigentums.

    Nämlich die der Seriefeuerwaffensammler, welche diese bislang mit einer kantonalen Bewilligung besitzen durften.

    Warum enteignen wir die nicht konfomen Autos nach der Offroader-Initiative nicht gleich ebenfalls.

    Diese sicher in einige tausend Waffen gehenden bestände müssten von der Schweizerischen Eidgenossenschaft eingezogen und unter entschädigung der Eigentümer wohl vernichtet werden.

    Also bei einer Annahme dieser Initiative werden etliche hundert Sammler ihre Teils in Jahrzehnten erworbenen Schätze verlieren und nicht nur das, die Entschädigungsfrage wurde in der Initiative ebenfalls nicht erörtert.

    Zudem hat es auch bei diesen Waffen sehr viele Historisch wertvolle Exemplare dabei.

    Was wir man diesen Sammlern dafür bezahlen ………………….

    Ich denk da an einen Preis, der mindestens das zwei oder mehrfache des Wertes erreichen müsste, auch als Entschädigung für die erlittenen „ideellen“ Verluste.

    PR

  • Katharina sagt:

    So.

    Ich nehme an, dieses Geschehnis zeigt, worum es geht:

    http://www.cnn.com/2011/CRIME/01/08/arizona.shooting/?hpt=T2

    sehr traurig, wriklich sehr sehr traurig.

    R.I.P. Gabrielle Giffords, U.S. Congress Representative.

    • Thomi Horath sagt:

      Liebe Katharina,
      genau solche Sachen werden durch die Waffeninitiative in keiner Art und Weise unterbunden. Es gibt genügend Möglichkeiten, sich auf dem Schwarzmarkt Waffe und Munition anzueignen. Haben Sie ausserdem verfolgt, was über den Täter geschrieben wurde? Keine Namensangabe aber verhaftet. Was wird wohl weiter mit ihm geschehen? Wenn er ein Angestellter des CIA ist, gar nichts.

      • Katharina sagt:

        ja ja die CIA. sorry. no comment.

      • Amokläufe bilden keine eigene Kategorie in der Kriminalstatistik- zumindest bislang noch nicht- da sie eindeutig zu selten sind und das voraussichtlich auch bleiben werden. Einen Amoklauf als Beispiel heran zu ziehen, um zu illustrieren, um was es bei dieser Initiative offenbar geht, mag Emotionen hervorrufen, doch rational-logisch betrachtet, ist damit gar nichts erreicht. Interessanter wäre es zu erfahren, wie die US-amerikanischen Kriminastatistiken aussehen- vor allem in der Kategorie Kapitalverbrechen, also Tötungsdelikte, Bedrohungsdelikte aller Art und Raub: Wie wurden diese verübt?

        Ich weiss es schon: Vergleichsweise selten durch Schusswaffen.

      • Katharina sagt:

        das weiss ich jetzt aus dem stegreif ehrllich nicht, marcel. die wahrnehmung ist aber, dass waffen sehr oft involviert sind. da muss ich nur am morgen das tv anschalten und die meisten burglaries werden mit schusswaffen ausgefuehrt.

        dann gibt es das halbe dutzend home invasions hier. auch schusswaffen.

        dann nach dem werbeblock kommen dann die drive by shootings, wenn du das pech hast arm und im falschen quartier zu wohnen.

        die drive-bys sind dann meist semi-automatic und grosse kaliber.

        das ist wohlbemerkt der lokal=tv kanal fuer los angeles. die agglo hat etwa 10 mio leute. also ein bisschen mehr wie die ch, aber nicht viel.

        habe nun im data warehouse des department of justice rumgeschmoekert

        http://bjs.ojp.usdoj.gov/dataonline/Search/Homicide/Homicide.cfm

        da kannst du die daten slicen und dicen. die meisten sichten sind 1976 bis 2005.

        du musst dort selber einstellen: homicide-state level-weapons type (SHR).

        konsistent ueber all die jahre , mitgliedsstaaten und waffentyp:

        Gun 2/3
        Knife 1/6
        Other Weapons 1/6.

        so.

        immerhin ueber 30 jahre und 50 staaten mit recht unterschieldichen kulturen und waffengesetzen hinweg.

        ziemlich eindeutig.

      • Roland Moser sagt:

        @ Katharina

        Bring doch ein Beispiel mit einem Fleischmesser! Findest Du bestimmt zu Hauf im Internet.

    • Katharina sagt:

      Richtigstellung: in der Hsyterie um dieses Vorkommniss wurde von vielen reputablen quellen gesagt, sie sei erschossen worden.

      sie ist operiert und die ueberlebenschancen stehen gut.

      sorry.

      trotzdem illustriert es das heutige thema gut.

      • Thomi Horath sagt:

        Katharina, es illustriert das heutige Thema gar nicht. Sie haben keine Ahnung, wie die Welt funktioniert. Wahrscheinlich meinen Sie auch, dass Osama Bin Laden die Zwillingstürme mit Nanothermit gesprengt hat, oder? Da wären Sie nicht die einzige fehlinformierte, I’m afraid.

      • Katharina sagt:

        nein, da flogen zwei jets rein. der treibstiff explodierte und war so heiss, dass das stahlgeruest genug weich wurde, dass das ganze kollabierte, sie …whatever.

      • oma sagt:

        katharina sagt, katharina sagt, katharina sagt – und was sagt sie? sie schreibt viel, aber sie sagt wenig inhaltsbezogenes und wenig bewiesenes. ich habe den eindruck für katharina ist der mama blog eine möglichkeit ihrem antimännerfrust immer und immer wieder in jeglicher form ausdruck zu verleihen.

      • Thomi Horath sagt: