Beziehung 2.0 und ihre Tücken

Im Zeitalter von Facebook, Twitter und Co. und ihrer Rundum-Verfügbarkeit via Smartphone sehen Paare sich vor ganz neue Probleme gestellt. Soll man sich gegenseitig Passwörter anvertrauen? Darf man vom gemeinsamen Abendessen aus Tweets schreiben? Wie häufig muss man beispielsweise seinen Beziehungsstatus auf Facebook updaten? Die Website DailyBeast hat einige typische Situationen analysiert und sowohl Männer und Frauen dazu befragt. Unten finden Sie die Eckdaten für einen Beziehung 2.0-Knigge.

Passwörter tauschen
Regel: schlechte Idee. Punkt. Ja, es gibt Paare, die nicht nur Haus und Bett teilen, sondern auch einen Facebook-Account, manchmal sogar den Computer samt seiner gespeicherten Cookies und seiner Browser-History. Trotzdem ist es eine schlechte Idee, Passwörter zu tauschen, was die Beziehung betrifft, könnte man sogar von einer Büchse der Pandora sprechen. Die Versuchung, seinem Partner hinterherzuschnüffeln, ist auch ohne gemeinsame Passwörter gross genug. Paare müssen nicht über jedes Detail des andern Bescheid wissen, und wenn sie das möchten, ist es sicher besser, mit dem andern zu reden.

Beziehungsstatus auf Facebook
Shawne Fielding hat es vorgemacht. Die ganze Geschichte der angekündigten Trennung des Glamourpaares Borer/Fielding war auf ihrem Facebook-Account nachzulesen – aber ist Frau Fielding für uns Normalsterbliche ein Vorbild? Wir meinen: Wer sich keine Handtaschen für 70 000 Franken leisten kann und auch nicht leisten will, der sollte auch mit Informationen über sein Beziehungsleben gelassener umgehen. Wer seinen Beziehungsstatus bei jeder kleinen Reiberei auf «Es ist kompliziert» stellt, sollte darüber nachdenken, wen das eigentlich interessieren sollte. Facebook sollte in einer Beziehung nicht die Hauptrolle spielen.

Chat-Status
Online, Schlafmodus, unsichtbar – wann können Sie in welchen Modus wechseln? Chat ist für berufstätige Paare ein einfacher und kostengünstiger Weg, sich über tägliche Notwendigkeiten auszutauschen, etwa wer noch einkaufen geht und wer die Kinder abholt. Allerdings können Sie bei Online-Modus von jedermann angechattet – und allenfalls abgelenkt werden. Legen Sie sich also eine Strategie zu, wie sie reagieren, wenn alte Schulfreunde sie anchatten.

Per E-Mail mit gemeinsamen Freunden Pläne schmieden
Ist erlaubt. Vergessen Sie aber nicht, dass sie Ihre bessere Hälfte über die Pläne informieren, insbesondere wenn die Party in ihrer gemeinsamen Wohnung steigen soll. «Bei uns» heisst in diesem Fall das Zauberwort. Noch besser, Sie integrieren ihre bessere Hälfte in die Kommunikation, indem Sie sie cc anhängen.

Phone checken nach dem Sex
Nach sexuellen Aktivitäten sollte man nicht direkt zum Telefon greifen, das könnte zu Missstimmung führen. Warten Sie, bis der Afterglow ausgeglüht ist und die Hosen wieder am Bein sind, bevor Sie nach dem Telefon greifen.

Smartphones checken beim Tête-à-Tête
Dreissig Sekunden höchstens. Wer sich länger mit seinem Smartphone beschäftigt, während sein Gegenüber die Suppe löffelt, ist sehr unhöflich. Einzige Ausnahme: sich mit gemeinsamen Freunden darüber austauschen, was man später am Abend noch unternimmt. Dann sind 45 Sekundern erlaubt, sofern der Partner darüber informiert wird, was geht.

Im Bett surfen
Man darf sein Smartphone konsultieren, wenn man zusammen im Bett liegt und der andere beispielsweise ein Buch liest. Man sollte aber kein Interesse vom anderen erwarten, wenn man irgendwelche interessanten News entdeckt hat.

186 Kommentare zu «Beziehung 2.0 und ihre Tücken»

  • Claudia sagt:

    wer ist dieser äusserst attraktive mann hinter der silikon-barbie-puppen-verschnitt in pink? 😀

  • sagt:

    Wenn ich all dies – einfach per Zufall, die ich im Moment nichts Intelligenteres zu tun habe – lese, amüsiere ich mich sehr gut über die intelligenten (oder auch weniger intelligenten) Beiträge. „Moderne“ Kommunikationsmittel können von jedem so eingesetzt werden, wie er will, und vermutlich ist es ebenso „unanständig“ in oder nach gewissen Situationen (sofort) zum IPhone oder zur (klassischen) Zeitung zu greifen.

  • René sagt:

    Wenn ich je jemanden’s facebook zu sehen bekomme, graust mir bezgl. Sprache, Stil, Bildungsstand und Informationswert (was einem sooo wichtig ist), den permanenten Exhibitionismus und die Oberflächlichkeit, die wir aus den USA kritiklos übernehmen.

    Ich lebe in West Kanada und muss mitansehen, wie die Telefongesllschaften Millionen ausgeben, um noch mehr Verkauf-Gags zu produzieren, damit die Menschen immer mehr vereinsamen, sich aber nicht um einen flächendeckenden Service bemühen. Selbst der Trans Canada Highway ist stellenweise ohne Cellular-Service, was schon Menschenleben gekostet hat, weil keine Hilfe gerufen werden konnte. Und Telefondienste würden unterentwickelten Gebieten wirklich helfen.

    Wenn ich sehe, welche Computerspiele (Schiessen/Killen/Explosionen) und Telefondienste sich hier Sozialhilfe-Empfänger leisten …

    Was die technischen Möglichkeiten anbetrifft, so habe ich schon vor 40 Jahren die Heizung in unserem Ferienhaus im Urnerland mittels analogem Telefon (2 x anrufen und Wählscheibe 1 oder 0) ein- und ausschalten können.

    • West-Kanada heisst das, West-Kanada. Die deutschsprachige Ortographie gilt auch dort…

      Aber was anderes: Wieso graust Dir ab einer Person Bildungsstand? Und warum vermengst Du ihn mit Stil, Sprache und Informationsgehalt? Das sind doch völlig unvergleichbare Kategorien. Sollen nur Leute ab einer gewissen Bildung (mindestens Matur oder Lehrabschluss…?) ein Facebook-Profil eröffnen können?

      Ziemlich elitär für einen Kanadier…

      • Michi sagt:

        Nun Pädu, dann solltest du endlich mal die Matur nachholen. Oder willst du behaupten, dass du sie absolviert hast!

      • Sven Oesch sagt:

        In der Tat war Facebook eine exklusive, elitäre Idee für Stundenten an der Harvard University.

      • Patrick Tigri sagt:

        Ja, hab ich. Und da lernt man unter anderem, dass man eine Frage mit einem Fragezeichen abschliessen soll und nicht mit einem nackten Ausrufezeichen.

        Ist das klar.

  • Melanie Saeger sagt:

    Ich muss leider sagen, bei all der Mühe die die Autorin sich auf diesem „Blog“ macht, er ist wirklich, wirklich schlecht. Uninteressante, zusammenkopierte Themen, lustlos aufbereitet. Es scheint der Blog eines Teenagers zu sein, welcher sich voll im Glanz und Glämmer-Leben verlieren möchte. Leider merkt man das auch den Usern an =)

    Trotzdem, kann ja noch besser werden
    Grüess
    Mel

  • marsmensch sagt:

    es kommt noch besser/schlechter! mit dem ganzen social networking sind wir gerade mal bei web 2.0 angelangt.

    Der Begriff Web 2.0 bezieht sich neben spezifischen Technologien oder Innovationen wie Cloud Computing primär auf eine veränderte Nutzung und Wahrnehmung des Internets.[8] Die Benutzer erstellen, bearbeiten und verteilen Inhalte in quantitativ und qualitativ entscheidendem Maße selbst, unterstützt von interaktiven Anwendungen. Um die neue Rolle des Nutzers zu definieren, hat sich mittlerweile der Begriff Prosumer durchgesetzt. Die Inhalte werden nicht mehr nur zentralisiert von großen Medienunternehmen erstellt und über das Internet verbreitet, sondern auch von einer Vielzahl von Nutzern, die sich mit Hilfe sozialer Software zusätzlich untereinander vernetzen.[9] Im Marketing wird versucht, vom Push-Prinzip (Stoßen: aktive Verteilung) zum Pull-Prinzip (Ziehen: aktive Sammlung) zu gelangen und Nutzer zu motivieren, Webseiten von sich aus mit zu gestalten. (Wikipedia)

    mittlerweile stehen wir aber kurz vor der einführung von web 3.0, dem semantischen netzwerk. was soviel heisst wie, die maschinen fangen an zu lernen und denken…
    verschiedenste regierungen (armeen) und auch schon private unternehmen haben bereits beachtliche forschungserfolge erzielt.

    das wird wohl noch sehr spannend! oder gefährlich!?

    ich meinerseits habe stets zündhölzli und eine holzkeule bereitliegen, falls das ganze dann mal aus den fugen gerät. weil dann heisst es wieder „survival of the fittest“…

    in diesem sinne wünsche ich allen eine schöne, erfüllte zukunft 😉

  • Erich Hofstetter sagt:

    Was sollen so komische Verhaltensregeln genau bringen? Was soll nun genau besser werden, wenn der, der nach dem Sex unverzüglich sein Handy checken möchte, darauf verzichtet dies zu tun, weil sie gelesen hat, dass sich dies nicht ziemt, und sie nun einigermassen verkrampft wartet bis sich etwas verzogen hat, das es für jemanden, der nun sein Handy checken möchte, eigentlich gar nicht geben kann, wie immer es auch benannt wird – es wäre doch besser, er oder sie würde sein Handy checken, weil das Gegenüber dann besser weiss, woran sie oder er genau ist, dass da nämlich überhaupt nichts los ist, dass da bloss eine Maschine ist, die eine andere Maschine gecheckt hat.
    Wobei ich sagen muss, dass ich mich über Leute die einen Facebook-Account pflegen immer noch etwas wundere und über Leute die dann auch noch einen Beziehungsstatus anzeigen sehr wundere, sofern sie einigermassen erwachsen sind – aber das ist wohl ein Widerspruch in sich. Oder vielleicht bin ich einfach nur sehr von gestern – und bin im Augenblick echt froh darum …

  • Leo Disantis sagt:

    Schöne neue traurige Welt, in welcher man dank Technik so viele Leute kennt und doch auf niemandem Verlass ist.

  • Entwicklung:

    Er schleifte sie an den Haaren in die Höhle und liess nach der Begattung ein grosses Gebrüll ab. (Pläolithikum)

    Der Schamane gab sie am Lagerfeuer zusammen. (Jäger- und Sammler)

    Die Väter handelten die Modalitäten der Hofübergabe aus, die Mütter kochten am Herd und waren gerührt. Das ganze Dorf feierte mit. (Neolithikum)

    Jesus machte Wasser zu Wein: alle waren glücklich.

    Er raubte sie, aber nach dem gemeinsamen Kirchgang und dem Segen des Priesters konnten die Eltern nichts mehr machen. (christliche Romantik des Hochmittelalters)

    Nachdem Jakobli 27 war und dem Pfarrer die Papiere des Zeughauses mitgebracht hatte, die auswiesen, dass er die ganze Ausrüstung mit Langgewehr erworben hatte, er die Lehre abgeschlossen hatte und auch Annelis Eltern einverstanden waren, wurde die Trauung in der Gemeinde vollzogen.

    Nachdem sie sich vom schnarchenden Bock weggedreht hatte (den sie der Freundin ausgespannt hatte), die Zigarette danach mit Blick auf sein Six-Pack genossen hatte, beschloss sie (nach dem Check seiner Credit-Karten) in ihrem Facebook-profil den Beziehungsstatus zu ändern.

  • heidi reiff sagt:

    @ mostindianer

    Da haben Sie ein Haar in meiner Suppe gefunden – Fäkaliensprache – in bin in so einem Umfeld gross geworden, wenn ich mal hässig bin, stell ich mal Gottverdammi , ich bin einfach nicht 24 Std. hight life, kommt vor, dass es ab und zu bei mir eine Birne putzt sorry – eine Birne den Geist aufgibt – Totem und Tabu . Ich fluche nicht meine Mitmenschen an . Die Kassierer im Denner stellen ab und zu Gottverdammi, ich beziehe nicht alles auf mich .

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ja Heidi, so ein bisschen fluchen kann eine sehr befreiende Wirkung haben 8)

    • Katharina sagt:

      Ist mir neulich verboten worden……

      Grosse Palastrevolution wenn ich EIN Wort gebrauche.
      Bei anderen geht das so easy durch. two faced phoneys nennt sich das.

      Die Schlampe aus Hollywood ist eben janz jefährlich.

      :-p

      • Katharina, Selbstironie ist nicht gut hier, viele verstehen das nicht, und was auch nicht gut ist, ist zu viel Verbitterung. Ich fürchte, Du befeuerst Dich damit selbst.

        (Was ich Dir jetzt nicht sage, weil es so gottverdammt fies ist, ist „Think positive“. Auf mich wirkt das immer so enorm arrogant, wenn jemand sowas sagt)

        (Warum Dich gewisse Leute tatsächlich gefährlich finden und einen wie mich zum Beispiel nicht, verstehe ich nicht. Wir sind beide gefährlich, und zusammen sind wir unschlagbar. Ich bringe die Selbstironie mit, Du die intellektuelle Schärfe.)

        (und noch was: Heidi Reiff hat hier halt einen kleinen Vorteil, nicht böse sein)

      • Katharina sagt:

        Du erkennst die Bigotterie nicht, nehm ich an. Selbstironisch war das ganz und gar nicht gemeint.
        Wegen „Think positive“: Wie denkst Du habe ich ueberlebt?

      • Katharina sagt:

        „(und noch was: Heidi Reiff hat hier halt einen kleinen Vorteil, nicht böse sein)“ I truly resent that remark. it is soooooo typical.

      • Nein, nicht resenten. heidi reiff ist pensioniert, und darum sieht man ihr vielleicht etwas mehr nach.

        Und von wegen Think positive. Das sehe ich persönlich so, wenn das mir jemand sagt. Ich kann nicht beurteilen, wie das auf jemand anderen wirkt. Nur würde ich das niemals sagen.

        Allerdings: Dass Du das bitterernst und nicht ironisch gemeint hattest, hatte ich natürlich schon gecheckt. Selbstironie ist mein Job, schrieb ich ja. Das war verbittert. Ich habe einfach in meiner Ausführung etwas weit ausgeholt.

        Kat: Not everybody is after you. I wish you could just say „fuck you“ more often.

    • mostindianer sagt:

      ich fluche auch, vor allem im auto, da kann ich hailanzacknomol hässig werden. das lass ich raus. aber ich gehör zu der sorte „ich-will-nicht-dass-alle-meine-fluchwörter-hören“-flucher, weils dann eben doch recht laut und heftig wird. aber grundsätzlich bin ich ein ganz lieber…

      😎

      :42

  • macho sagt:

    Ich würde mich zur Verfügung stellen! 😀

    (gegen Bezahlung versteht sich 😛 )

  • Fufi sagt:

    Möchte noch mal ein ernstes Wort zum Thema „Passwörter“ sagen:

    Als ich meiner Frau ihren neuen PC einrichtete, haben wir uns darauf geeinigt, dass sie mit IHREM Passwort nur als Userin mit BENUTZER-Rechten einsteigen kann.
    Die Administratorenrechte liegen einzig bei mir, mit einem Kennwort, das SIE nicht kennt.
    Wir haben uns, wie gesagt, darauf geeinigt, weil:
    Sie fühlt sich in der System-Betreuung nicht wirklich sicher, -soeben, in Echtzeit, sozusagen meinte sie: „ich hab’s gern chaotisch“ – soll sie es so haben.
    Das bedeutet für mich
    einerseits: Ich pflege das System (Updates, Virenschutz, etc.) aber nur das, denn
    andererseits: Ich wahre IHRE Privatsphäre. Ihre Daten sind IHRE Daten, ihre Mails sind IHRE Mails, etc.

    Tja, das bedingt halt unbedingtes gegenseitiges Vertrauen.
    Aber ohne dieses ist der einstige Honeymoon wohl schon ziemlich abnehemend … .

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Fufi, du bist also nur der Systemadministrator deiner Frau?? 😉 😉 Ich finde es schön, wenn die Männer ihren Frauen solche Sachen abnehmen, ich brauche glaub‘ ich auch einen Systemadministrator….. 8)

  • Fufi sagt:

    Klappt scheints nur mit Lachen:
    😎
    8-(

  • Fufi sagt:

    Aber ernsthaft:

    Ge-, resp. Missbrauch des Handys hat doch wohl vor allem mit Anstand und Respekt vor anderen zu tun.

    Zudem: Bin ICH denn sowas von wichtig und unentbehrlich, dass ICH 24/7 erreichbar sein muss, und (und das betrifft auch fecebook, twitter etc.) bin ICH denn auch so unheimlich wichtig, dass ANDERE denn unbedingt 24/7 über MEIN Tun und lassen informiert sein müssen?

    Was mir aufgefallen ist:
    Früher gab’s nur das Festnetz (und natürlich Papierpost). Da wurden Kontakte noch per Telefon gepflegt. Später kam E-Mail, und heute wird vorwiegend per SMS und so called social-networcs (social?) kommuniziert. Wer hier nicht mitmacht, ist sozusagen weg.
    Tja, ich persönlich bevorzuge Festnetz und noch heute die Papierpost, und momoll, habe auch ein Handy, und kann damit sogar telefonieren und SMS verschicken/empfangen. Bloss kennen nur etwa 6 Personen meine Nummer, ich trag das Teil auch nur in Ausnahmesituationen mit mir herum, wenn ich nämlich damit rechnen muss, jemanden erreichen zu können oder wenn ich im Vornherein weiss, dass mich evtl. jemand dringend erreichen muss. Im „normalen Alltag“ hatte ich noch nie Probleme.

    ACHTUNG: Will damit selbstverständlich die wirklich guten Aspekte der neuen Kommunikationsmittel keinesfalls schlechtreden!

    Schliesslich aber doch noch eine Frage an diejenigen, die das iPhone mit ins Bett nehmen: Gibt’s denn auch DAFUER schon eine App?

    😉

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Fufi, es gibt für alles eine App. Eine Freundin hat mir kürzlich gezeigt, wie sie in ihrem Ferienhaus die Heizung und den Boiler fernaktivieren kann, sie macht das mittels iPhone, der Heizungslieferant hat die App gleich mitgeliefert. Wir sind eine Gesellschaft von Knöpflidrückern geworden.

      • Issey Schnyder sagt:

        Das mit dem Boiler geht im ernst? Gibt’s sowas auch für den Kochherd, die Dusche, die Stereoanlage, usw. ?

        Nachdem ich nun alle Beiträge gelesen habe, hgehe ich nun ein iPhon kaufen, hmmm.. oder doch lieber ein iPad? Hmmm.. oder gibt es auch im Netz einen Dienst für meine genannten Probleme?

        Was ich ja immer mache, sind am Wochenende / Sonntags alle E-Mails an meine pflegebedürftigen Freunde, jede Woche 7, vorzuschreiben un danach per Internetdienst Terminieren, damit dann an jedem Wochentag ein anderer Freund/in eine E-Mail bekommt. Gibt es dafür auch eine App?

        Jetzt kommt mir grad noch ein dringenderes Problem in den Sinn. Gibt es auch eine App, die immer per Smili in den Adressen Anzeigt, wie gut sich jemand gerade fühlt? Das wäre doch toll!
        „Mit wem gehe ich denn nun heute Essen?“ „Ich glaub ich gehe mit der Anna, die hat gerade den Status *BigSmile“

        So nun auch nich die Sexy Sonnenbrille 😎

      • Fufi sagt:

        Hoffentlich drückt bloss niemand auf den roten …..

      • Es gibt eine App fürs Feuchtaufnehmen und Staubsaugen, eine fürs Posten, eine fürs Windelwechseln, eine für den Sex. Am Schluss kann man sein Leben abdelegieren an eine App namens „Life“. Dann hätte man gar nichts mehr zu tun.

    • Issey Schnyder sagt:

      und für das denken, gibt es da auch schon eine App?

      AzureDiamond würde es auf jedenfall helfen…. 🙂

      http://www.kewl.ch/bild/25943

  • Fufi sagt:

    Sind ja schon fast hochkulturell, die Beiträge!
    Komme mir vor als läse ich Shakespeare („Viel Lärm um nichts“) und hörte dazu Mozart („Cosi fan tutte“; Männli natürli mitgemeint.
    😉

  • Marco sagt:

    Wenn ich mit einer Frau in den Ausgang gehe, lasse ich meine Natel zuhause. Nach dem ONS, wenns überhaupt einen gibt, finger weg vom Natel. Den rest vom Tag mit ihr verbringen ist zu 100% erfolgreich, den rest vom Tag mit ihr und dem Natel verbringen ist zu 100% niederschmetternd.

    Fazit: Das Zwischenmehschliche kann ein Natel, kein IPhon, kein IPad oder dergleichen ersetzen.

    Mein Gratistip: Ein Wochenende Fr. bis. So. im Elsass verbringen, incl. Übernachtung und Brunch etc. Z.B. die Weinstrasse besuchen und erleben, dass es noch besseres als Champagner gibt.

    • Patrick Tigri sagt:

      Kritzel kritzel und notier.

    • Katharina sagt:

      ist dies hier nun eine adult friend finder site geworden?

    • Cara Mia sagt:

      OWS = One Weekend Stand

      • Michi sagt:

        @Katharina: Da hast du ja die besten Chancen bei Patrick, der scharrt sowieso schon lange wie ein Tiger. Vielleicht wäre es mal an der Zeit euch zu sehen. Oder doch nicht? Wohl weil eine Gegenüberstellung gegenseitiger Brechreitz auslöst?

        Nimm am besten auch gleich Pippi mit. Mit ihrem Pott in der Hosentasche kann man anschliessend den Frust wegkiffen, so das ihr drei dann gemeinsam im Tackatucka-Land getröstet werdet.

        Und ja, Cara Mia. Gut kennst du die Abkürzung. Ich habe von dir nichts anderes erwartet.

  • Katharina sagt:

    Statusupdate: langweilig und grenzwertig kindisch.

  • Henri sagt:

    Letztens abends beobachtet in einem Restaurant mit Buffet:
    Ein junges Päärchen (< 25), immer wenn einer aufsteht, um vom Buffet was zu holen,
    fingert der andere am Handy rum, prüft wohl sms, dasselbe, wenn sie auf das WC geht (er geht nie …).

    Ich denke beim beobachten: sie sind zusammen hier, und sie sind zugleich woanders, aber allein.

    Diese fehlende Präsenz meiner Begleitung würde mich sehr stören, das wäre für mich "Tschüss und weg" – abgesehen von wenigen speziellen Situationen erwarte ich von meiner Begleitung 100% mir zugewandte Präsenz (und gebe natürlich auch dasselbe).

    Und im Geschäft ists noch schlimmer: das sitzen Leute um einen Tisch, jeder hat einen Notebook vor sich und sind damit beschäftigt anstatt sich dem aktuell besprochenen Thema zuzuwenden.
    Dann klingelt ein Handy, und der/die betreffende rast aus dem Raum …..
    Dort wo ich Sitzungsleiter bin ist die Devise: Das Handy ist ausgeschaltet, Notebook auf dem Tisch verboten
    (und wo nötig, sorge ich dafür, dass kein WLAN funktioniert….), nud ernte damit natürlich des öfteren Unverständnis, weil für viele Leute Erreichbarkeit das Lebenselixier schlechthin ist.

  • heidi reiff sagt:

    Wir sind alle immer unterwegs, was das Klopapier betrifft bin ich recht heikel, auf der Bengelscheisse bei meinen Grosseltern gabs nur zerschnittene Telefonbücher um sich den Arsch zu putzen, ich mag keine Scheuerlappen für meinen Arsch, kauf mir beim Denner weiches Papier zum Arsch putzen. Askese ist nicht mein Ding.

    • mostindianer sagt:

      die sprache find ich doch eher ein bisschen derb. aber recht haben sie schon: wenn man sich mal an einen gewissen (elektronischen) standard gewöhnt hat, evtl. sogar damit aufgewachsen ist (-> „digital natives“ -> cooles neues modewort), ist es gopfertorischwer, da wieder rauszukommen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Also Heidi, wie sind sie denn heute drauf?? 8) 8)

    • Patrick Tigri sagt:

      Was machten Deine Grosseltern in Zeiten von http://www.telsearch.ch? Immer diese Computerbildschirme gehen ins Geld.

    • Markus Schneider sagt:

      Ich finde, das musste mal gesagt werden, danke Heidi! Hauptsache, es kommt Ordnung in die Sache, denn Askese ist doch eh für’n Arsch. Trotzdem: vierlagig muss nicht sein, zweilagig reicht auch.

    • Henri sagt:

      Sie haben was genommen!?
      Nehmen Sie weniger davon!

  • – Passwörter tauschen
    Alles gehört allen. Unsere Passwortpolitik ist ein Swingerclub.

    – Beziehungsstatus auf Facebook
    Um zu wissen, ob unsere Beziehung noch anhält, gehen wir in Facebook nachschauen. Irgendjemand wird das schon gesetzt haben, wenn sich da was ändert.

    – Chat-Status
    Offen für alles, immer.

    – Per E-Mail mit gemeinsamen Freunden Pläne schmieden
    E-Mail? Wir tun das im Mamablog.

    – Phone checken nach dem Sex
    Erst nachher??? He, und was ist in den 3 Minuten währenddessen, da verpassen wir ja alles.

    – Smartphones checken beim Tête-à-Tête
    Tête-à-Tête checken beim Surfen.

    – Im Bett surfen
    Ist Blocher in der SVP? Mögen Banker Geld? Hat Schumacher ein Auto?

  • Rahel sagt:

    Die guten alten Natel C ! Sooo gigantisch gross und cheibe schwär….da war man froh, wenn man das Gespräch baldmöglichst beenden konnte 🙂

    • Markus Schneider sagt:

      Immerhin gab’s doch aber billige Attrappen dieses geräts, die sich gewisse Menschen etwa in ihr Auto einbauen liessen, um damit wichtig zu tun. Dass man mit diesen Attrappen nicht wirklich telefonieren konnte, war Nebensache. Mir scheint sogar, auch heute führen viele Menschen ihre Handygespräche nicht wirklich mit dem Menschen am anderen Ende der Leitung, sondern bloss um sich irgendwo in der Menge wichtigzumachen: Seht alle her und vor allem hört mir zu; mit euch vielen würde ich ja nicht sprechen, aber wenn ihr wüsstet, wen ich hier am Handy habe, „gäll Schatz? Jo Du au! Und Du mi au“

      • Rahel sagt:

        Well, it’s possible 🙂

      • StefanB sagt:

        Quark! Damals kursierte ein Spruch, als Natels anfingen „populär“ zu werden – das war die Übergangsphase von Natel C zu D: „Was haben Toilettenpapier und Natels gemeinsam? – Sie sind beide für’n A….“

        Heute gerne wieder gehört, aktualisiert mit Iphone 🙂

      • Auguste sagt:

        hmm…, auch das automobil wurde zu anfang belächelt – nur big brother und casting-shows fand man gleich bei erscheinen toll. was das über uns aussagt?

      • Markus Schneider sagt:

        Hm, anfänglich habe ich ja sogar Sie belächelt, Auguste… was uns das wohl sagen will? 😉 Vielleicht gibt es einfach zu viele Leute, die bloss rumlaufen und so aussehen, als würden sie lächeln?

      • Patrick Tigri sagt:

        Christoph Mörgeli?

      • Markus Schneider sagt:

        Der gehört auch dazu. Aber immerhin sagt der manchmal tatsächlich was lustiges (worüber natürlich nur die lachen können, die nicht das Ziel seiner billigen Scherze sind). Und in seiner anatomischen Sammlung gibt’s bestimmt auch etliche Dinge, über die man sich allen Ernstes totlachen kann; wer schonmal in soner Sammlung war, weiss hoffentlich, wovon ich rede – wobei man dazu natürlich den entsprechend gearteten Humor benötigt… Aber nationale Politiker sind zum Glück relativ selten und gehören in dieselbe Klasse wie die angeblichen „Komiker“ im Fernsehen, bei denen auch jeder schon im voraus weiss, wann geklatscht und gelacht werden muss. Und wenn’s keiner tut, so lässt man halt ein Band laufen, das ist dann ganz besonders lustig. Richtig doof ist dabei ja eigentlich nur das Publikum, denn die machen das mit und denken auch noch, es wär tatsächlich lustig. Politiker und Komiker verdienen mit der Beschränktheit ihres Publikums ja doch immerhin Geld.

        Aber wieso immer gleich alles personalisieren? Das ist schlechter Stil. Ich dachte eigentlich eher an die Zwangslächler an Schalter und Kasse, die von oben eingepaukt kriegen, wie freundlich sie zu sein hätten, weil’s verkaufsfördernd ist und deren Mundwinkel wie Blei nach unten sinken, sobald sie glauben, dass man nun bedient wäre und sich abwendet. Den Bossen reicht es natürlich nicht, dass gelächelt wird, denn dafür könnte man den Angestellten auch eine billige Spange verpassen. Nein, ehrlich lächeln sollen die guten Angestellten, und wenn sie es nicht können oder wollen, dann bitte bei der RAV anstehen, aber nicht hier.

  • Auguste sagt:

    hmm…, sie haben es im beziehungsleben 2.0 wahrscheinlich nicht ganz gebracht, wenn:

    er ihnen ein paar minuten später ins ohr flüstert: „thun hat gewonnen!“
    sie ihr iphone beim dinner-date in der suppe schwimmen sehen
    sie auf der handykamera einfach nicht scharf zu kriegen sind
    ihre fernbedienung grösser als das dazugehörende auto ist
    auf facebook nur hässliche kerle/mädels als ihre freunde zu sehen sind
    sie zoomen müssen wie verrückt, damit sich ihre freundinnen nicht todlachen
    da auch kein app der welt geholfen hätte
    ein körperteil von ihnen mit dem kleinen ipod verglichen wird
    sie beim date lieber telefoniert, auch wenn die batterie mittags schon leer war
    sie bei twitter nachlesen können, dass sie: „fast und darüber etwas furious“ waren
    sie ihre erklärung, warum sie noch ein nokia-handy haben, nicht interessiert
    seine freunde sie noch nie nackt in der mailbox hatten

  • Nicky Berger sagt:

    Tag für Tag stelle ich mir die Frage, wer eigentlich all die rücksichtslosen, unkultivierten, unfreundlichen, rüppelhaften, schlecht riechenden, taktlosen Menschen erzeugt und erzogen hat, die meine Wege kreuzen.
    Ein Beispiel von heute Mittag: Ein ca. 35-jähriger Mann steht in der Schlange an der Kasse im Globus Delicatessa. Da läutet sein Mobiltelephon, gleichzeitig kommt er an die Reihe. Die Kassiererin begrüsst ihn höflich und lächelt ihn an. Aber der Anzugträger würdigt sie keines Blickes, sondern schreit in sein Mobiltelephon irgendwelche Belanglosigkeiten hinein. Er bezahlt und blöckt weiter, er packt ein und schreit weiter, er geht von dannen und quasselt weiter. Er hat weder gegrüsst, noch sich bedankt, noch einen guten Tag gewünscht – er hat der Kassiererin nicht eine Sekunde in die Augen geschaut, er hat sie schlichtweg nicht als Mensch betrachtet, er hat ihr nicht den geringsten Respekt erwiesen.
    Offenbar ist eine ganze Generation in der Gosse aufgewachsen, bei Eltern, die ihnen nicht mal die minimalsten Umgangsformen beigebracht haben.

    Dieses Beispiel ist kein Einzelfall, sondern für Kassiererinnen und Schalterbeamte bitterer Alltag.

  • tobe or not tobe sagt:

    „Wer den ganzen Tag mit anderen zusammen in Gruppen verbringt, in seinen Reden keine vernuenftigen Themen beruehrt und es liebt, seinen Geisteswitz auf Kleinigkeiten zu verschwenden, der wird schwerlich Großes leisten. „

  • tobe or not tobe sagt:

    Bei uns im Pausenraum, sehe ich Mittags nur noch Leute mit der gleichen Haltung sitzen. Kopf nach unten und das Natel auf dem Tisch. Irgendwelche Kommunikation findet nicht mehr statt.!! mich kotzt das mittlerweile tierisch an und ich lass dan die Sprüche nicht sein.

    SMARTPHONE SIND ASOZIAL..

    • Markus Schneider sagt:

      Nicht Smartphones sind asozial, sondern die Besitzer dieser Smartphones.

      Genauso asozial waren auch schon immer die Leute, mit denen man irgendwo am Schalter spricht und die sich bei Telefonklingeln entschuldigungslos dem telefon zuwenden und damit ihr Schwätzchen halten. Wenn das telefon wichtiger wird, als tatsächlich anwesende Personen, so verzichte ich gerne und überlasse die Leute ihrem Spielzeug.

      • tobe or not tobe sagt:

        Ok. Smartphones machen die Besitzer assozial. Dies war ja beim hundskommunen Natel schon so. Nun kommt ja die Möglichkeit hinzu, für jeden „seich“ noch ein App zu erhalten.

        Ich laufe gerne mal davon wennjemand ständig aufs Natel schauen muss.

        Zusätzlich macht mir eher der Datenschutz sorgen. Die Grenzen sind mehr und mehr schwindend und von jedem kann man alles in Erfahrung bringen.

      • Markus Schneider sagt:

        Naja… ich denke auch nicht, dass die Smartphones jemanden asozial machen. Genausowenig wie etwa der reine Besitz eines scharfen Messers jemanden böse macht. Aber Leute mit schwacher Sozialkompetenz und schwachem Selbstbewusstesein werden durch ein Smartphone halt weder in ihrer Sozialkompetenz noch in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt.

        Ich für meinen Teil komme im privaten Bereich prima ohne Smartphone und ähnliche mobile Geräte aus. Ich habe auch überhaupt nicht das Bedürfnis, privat ständig und überall erreichbar zu sein. Ich habe weiterhin genügend andere Kanäle, über die man mit mir kommunizieren kann: Festnetztelefon, Skype, E-Mail, Briefkasten, persönliche Ansprache, Telepathie usw. Im Geschäft ist das vom Geschäft zur Verfügung gestellte Mobiltelefon nur dann eingeschaltet, wenn ich mich nicht im Büro befinde. Und auch das nur, weil ich fürs Einschalten bezahlt werde.

  • mira sagt:

    Vorallem sollte man die Passwörter ändern, wenn man die Beziehung beendet hat. Sonst kann es zur unangenehmen Überraschung kommen, wenn man auf einmal keinen Zugang mehr zu seinem Email hat. Habe ich erlebt und war mir eine Lektion!

    • Olivia Weibel sagt:

      da war wohl jemand schneller als du :-((

      • Auguste sagt:

        hmm…, passwörter können auch einen überaus positiven effekt auf das liebesleben haben. lassen sie einfach mal beiläufig die bemerkung fallen: „so gut kann eine/r im bett gar nicht sein, dass ich mein passwort herausrücken würde…“

    • Behalt Deine Passwörter von vorneherein für Dich.

      • Auguste sagt:

        hmm…, ali baba?

      • mira sagt:

        Das Problem ist, dass ich immer wieder mal in Situationen war, in denen ich froh war, wenn mein Partner mein Passwort wusste. zB wenn ich gerade in Stockholm gelandet bin und vergessen habe, in welchem Hotel ich gebucht habe. Ok, mit besserer Vorbereitung ist sowas nicht nötig… ich weiss… aber manchmal passieren halt solche Dinge…

      • Auguste sagt:

        hmm…, daniela katzenberger?

      • StefanB sagt:

        Mira, das kann passieren… Darum druck ich mir die E-Mail mit der Bestätigung des Hotels immer aus – auch, um sie im Bedarfsfall der Reception präsentieren zu können, falls sie mich vergessen haben oder trotz Vorbestellung in ein Raucherzimmer stecken wollen.
        Allerdings gibt es auch Hotels, in denen heisst ein vorbestelltes Nichtraucherzimmer, dass das Zimmerpersonal beim Zurechtmachen des Zimmers schnell ein Rauchverbotsschild aufs Tischchen stellt.

        Warum meinen gewisse Leute immer, wenn man ein Paar ist, dann gäbs nur noch sie zwei? Ich sehe das so: es gibt „Meins“, es gibt „Deins“, und es gibt „Unser“.

      • Patrick Tigri sagt:

        Nicht nach Stockholm fahren ist hier eine gute Abhilfe, mira.

        Man kann das Passwort in diesem dringenden Fall ja kurz herausgeben und dann wieder wechseln. Keine gute Lösung natürlich.

      • mira sagt:

        @StefanB
        Ja natürlich. Das läuft eben unter Vorbereitung. Aber manchmal geht die halt in die Hosen.

        @Patrick Tigri
        Ja, das wäre auch was. Allerdings ist es mir egal, wenn mein Partner mein Passwort weiss. Allerdings wird es mir nicht mehr egal sein, sollte es mal mein Ex werden (was ich natürlich nicht hoffe!!!)

      • Patrick Tigri sagt:

        Dann ist es ja easy. Einfach kurz vorm Schlussmachen alle Passwörter wechseln.

        Problem solved 🙂

      • Kathy sagt:

        Ich sehe euer Problem nicht wirklich. Mir ist doch egal ob mein Partner meine Emails, Sms oder was auch immer ansieht, soooo interessant sind die nicht… Und bei einer Trennung kann ich die Passwörter immer noch ändern.

  • Auguste sagt:

    hmm…, das iphone ist definitiv eine feministische erfindung. dieses drüberstreifen kommt den mädels am ende weit mehr entgegen als den jungs.

  • Auguste sagt:

    hmm…, beruhigend ist auch, wenn sich jemand mit: „…das war jetzt ganz wichtig!“ bei ihnen für das beantworten einer sms während des rendez-vous entschuldigt.

  • Olivia Weibel sagt:

    Das nennt man „Nomophobie“ (no-Mobile-Phobie), wenn man nicht mal im Bett/Schlafzimmer ohne Mobiltelefon auskommt. Also eine halbe Stunde (oder auch etwas länger) sollte man es schon „ohne“ aushalten. Es gibt nichts unanständigeres, als dass jemand mitten im Gespräch immer wieder auf sein Handy schaut und SMS sofort beantwortet.

    • Leonardo sagt:

      „Es gibt nichts unanständigeres“ ?

      – Im ÖV niesen, husten und die Nase hochziehen ohne sich einen Deut um die anderen zu scheren?
      – Menschen anrempeln.
      – Vordrängeln.
      – Fluchen, Menschen anschreien oder schlagen.
      – Abfall einfach auf die Strasse werden.

      usw. usw.

      Bitte nicht so inflationär mit „nichts ist schlimmer“. Wirkt irgendwie Tussig.

      • Auguste sagt:

        hmm…, na ja, ein bild das alle welt sehen will, so klein zu malen, war ja wohl auch nicht gerade ein musterbeispiel von „wie man es machen sollte…“

      • Olivia Weibel sagt:

        Es geht hier, so wie ich es verstanden habe, um Verhaltensregeln mit einem Handy?
        Klar, Ihre Punkte haben auch mit Anstand zu tun, ich würde es sogar noch genauer bezeichnen:
        – Im ÖV niesen etc. = gruuusig
        – Menschen anrempeln = rücksichtslos
        – Vordrängeln = rücksichtslos
        – Fluchen, Menschen anschreien… = primitiv
        – Abfall einfach auf die Strasse werfen = säuniggel

      • Leonardo sagt:

        @Auguste: So klein finde ich es gar nicht.

      • Auguste sagt:

        hmm…, das würde ich an ihrer stelle auch sagen.

      • Tussig vielleicht nicht. Aber ganz generell wirkt der bereitwillige Umgang mit Superlativen ziemlich lächerlich. Ich kann mir SEHR vieles vorstellen, das schlimmer ist als dauerndes Telefongenerve während des Gesprächs.

      • ChliniMuus1983 sagt:

        em… niesen im öv=gruuusig… sorry, aber wie niest ihr? ich niese entweder normalerweise in ein taschentuch oder in meine hand, wenns nicht reicht um das „nastüächli“ hervor zu holen.
        aber hallo, man merkt ja vorher nicht ob und wann man niesen muss, wie soll man da bitte vorher aussteigen?
        vorallem alle die das niesen unterdrücken, machen einen grossen fehler, dies ist nämlich total ungesund, habt ihr euch schon mal überlegt, mit welcher geschwindigkeit ein nieser daher kommt, dies sind mehrere km/pro stunde… also em… ich seh, dass jetzt nicht ein…

      • Cara Mia sagt:

        @chlini muus: in die Hand sollte man nicht niesen, denn damit hältst du dich dann ja wieder an Stangen, Türgriffen etc., aber in die Armbeuge. Ich mache das jedenfalls so, wenn ich kein Taschentuch habe.

  • tobe or not tobe sagt:

    Zum Glück hab ich kein Smartphone. Nochmer Kontrolle von aûssen? da lehn ich dankend ab..
    Aber mittlerweile ist der Kauf von gewöhnlichen Mobiles ja nicht mehr möglich.Wenn man nicht all Tag auf diese Seiten geht verpasst man ja Einladungen etc.

    Ganz klar alles offenlegen. Durch die ganzen Chatmöglichkeiten und Kontaktmöglichkeiten, ist ein ehrlicher Umgang wichtig, ansonsten entwickeln beide ein 2. Leben von dem der Partner nichts weiss. Man kann die ganze Zeit von andern Leuten kontaktiert werden.

    Den Beziehungsstatus von Frau Fielding hat ganz klar eine psychologischen Hintergrund. Alle ihre Kontakte erhalten diese Info, dass sie nund wieder solo und auf dem Markt ist. Kann sicher interessant enden.

  • Cara Mia sagt:

    Wichtiger als in der Paarbeziehung – da ist für mich das, was da oben steht, eh selbstverständlich – ist der Knigge für den Umgang mit den Kindern. Unglaublich, wie viele Eltern den Jugendlichen noch hinterherschnüffeln. In meinem Bekanntenkreis hat es sogar Eltern von volljährigen Teenagern, die deren Accounts anschauen, Briefe öffnen, SMS lesen!

    Aber ab wann ist Diskretion angesagt – das ist doch die Frage. Bei Jüngeren muss man zuweilen schauen, was abgeht. Ich habe dennoch nie spioniert. Entweder gefragt, ob sie mir mal zeigen, was sie so anschauen im Netz und dann mit ihnen geschaut, oder ihnen vertraut – und sie natürlich aufgeklärt über die Gefahren. Damit bin ich gut gefahren.

    • heidi reiff sagt:

      Sie sprechen mir aus dem Herzen, mag Spionage nicht, höre einfach zu, wenn Kinder was mitteilen wollen, Zuhören und nicht einfach immer zum voraus den Senf dazugeben. Ich lerne viel von meinen Grosskindern, spontan zeigen sie mir einfach Dinge, viele Dinge die ihnen in der Schule vermittelt werden über Natur und Pflanzen da lerne ich noch was dazu. Die Clicheevorstellungen von einer sog. idealen Gesellschaft sind fatal. Kinder sind natürlich, es fällt mir keine Stein aus der Krone wenn ich mal in Hockestellung gehe bei einem kleinen Kind um mich austauschen zu können, Kinder wollen einfach akzeptiert werden.

      • Cara Mia sagt:

        Zuhören ist bei Kindern ganz wichtig. Wenn man ihnen nämlich richtig zuhört und sie bewusst anschaut, braucht man gar nicht mehr lange zu rätseln, ob sie glücklich sind oder irgendwo irgendetwas klemmt. Das merkt man natürlich nicht, wenn man ständig mit seinen Apps beschäftigt ist.

  • Paul sagt:

    „Smartphones checken beim Tête-à-Tête“, in diesem Punkt bin ich überhaupt nicht einverstanden, das geht gar nicht. Nur schon die Frage, ob man rasch dürfe, ist ein Affront. Sie trifft den Fluch der heutigen Nutzung auf den Punkt, man lebt nicht mehr, man geniesst den Moment nicht mehr, man organisiert nur die nächste Aktivität, die Alternative ist auf jeden Fall besser, die aktuelle Beschäftigung und auch das Gegenüber werden als zweitrangig behandelt. Ich habe für solche Situationen nur eine Notfallmassnahme, ich entschuldige mich für den Gang zur Toilette und schicke dort rasch eine SMS oder so.

    • Cara Mia sagt:

      Also mit Dir muss ein Date angenehm sein! Ich stelle das Phone immer ab, ausser, wenn mit den Kids was ist, und das erkläre ich dann genau. Aber auch dann lasse ich das Ding auf tonlos.

      • Some1 sagt:

        Obwohl ich selber noch „relativ“ jung bin, störe ich mich an dem fehlenden Respekt heutzutage.
        Wenn ich für meine Mitbewohnerin und mich gekocht habe und sie beim Essen 30min. am Handy telefoniert frag ich mich schon, worin das in den nächsten Jahren gipfeln soll.

        Auf der anderen Seite, wenn das bei einem Date passiert, weiss ich sofort dass die Nummer für mich gestorben ist und meine Zeit bei einer anderen besser aufgehoben ist.

      • It must be said sagt:

        Mmmh, ja. Gutes Auswahlkriterium.

    • Auguste sagt:

      hmm…, man dabei aber auch ganz schnell gefahr laufen, etwas inkontinent rüber zu kommen.

      • Leonardo sagt:

        Ganz abgesehen davon, dass es Paul offenbar anständiger findet das Gegenüber anzulügen, als eine dringende SMS zu kommunizieren.

        – Nein, das Essen ist ganz toll – ich habe nur keinen Hunger.
        – Nein, es langweilt mich gar nicht. Hab nur was im Auge.
        – Echt – ich finde Louis Vuitton Taschen auch wahnsinnig wichtig.

        Gibt sicher tolle Dates…

        Ich persönlich finde lügen unanständig.

      • It must be said sagt:

        Immer die Wahrheit sagen ist auch nicht so dolle…

      • Auguste sagt:

        hmm…, dick cheney?

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Wenn so viele Leute offenbar mit dem Düsenjet durch die Kinderstube gerast sind, kann ein bisschen Nacherziehung auf dem Mamibl0g nicht schaden 😉 Nein, ernsthaft, alles was aufgeführt wurde, gehört eigentlich zum zwischenmenschligen Knigge und ich finde es etwas bedenklich, wenn alles und jedes mit einer speziellen Gebrauchsanweisung versehen werden muss. Gegenseitiger Respekt sollte selbstverständlich sein, Toleranz auch, wenn mein Selbstbewusstsein gleich im Keller ist, weil mein Gegenüber länger als 45 Sek. sein Händy checkt, ist das auch ein Problem, aber eindeutig meines.

    Entspannt Euch, Leute 8)

  • ChliniMuus1983 sagt:

    weiss ich auch nicht so genau…

  • Lynn sagt:

    Was hat dieses Thema mit dem Mamablog zutun?

    • hansueli sagt:

      Es hat etwas mit gegenseitigem Respekt zu tun. Und das ist für mich die Grundaussage des Blogartikels oben 😉

    • Im Mamablog geht’s um Mamis (doh!), Papis, Kinder und Beziehungen. Kommunikation betrifft vier dieser vier Dinge. Darum halte ich den Artikel für sehr relevant. Wobei die Rechercheleistung diesmal deutlich bescheidener ausfiel als sonst schon, ist ja klar.

    • StefanB sagt:

      Nach Untertitel: Kinder, Knatsch, Prosecco sehr viel: Kinder am Smartphone, Knatsch in der Beziehung deswegen, und den Prosecco schön auf dem Display des Smartphones verteilen (fast hätt ich geschrieben „Smartie“, aber das wäre dann doch zu süss) .

    • Eremit sagt:

      @Lynn; das hat m.E. schon mit dem Thema zu tun. Wenn die Ehepartner gegenseitig im Refugium des anderen rumschnüffeln, dann wird dies Schritt für Schritt zerstört. Und wir es wohl den gemeinsamen Kindern gefallen wenn es dadurch zu hässlichen Streitereien und gar Scheidungen kommt?
      Käumlich.

  • hansueli sagt:

    Im Zug beim telefonieren vor die Tür gehen!

    Hat zwar nichts mit einer Beziehung zu tun aber 99% der Schweizer Bevölkerung könnten sich das mal hinter die Ohren schreiben!

    • Wenn der Zug grad in Fahrt ist, ist vor die Tür zu gehen keine gute Idee…

      Einander hinterherschnüffeln geht überhaupt nicht. Ich vertraue meiner Frau (ob jetzt Ehe- oder nicht), dass sie keine illegalen Sachen macht auf dem Netz und sie mir, hoffentlich. Und alles Legale wäre ja eh nur von einem „moralischen“ Standpunkte von Interesse, und das ist persönlich und geht den anderen nichts an. Und wenn das Telefon des anderen herumliegt, dann ist das noch lange kein Freibrief zum Rumschnüffeln. SMSe sind persönlich, in jedem Fall.

      Eine Beziehung ist keine Totalvereinigung

    • Leonardo sagt:

      der auch

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